Zeitschriftenband 
17 (1851)
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70 Das Ende des Capitains Vallt.

Mit einer wunderbaren Ruhe erſchien der Capitain vor den Geſchworenen.

Das Gewiſſen meiner Geſchworenen ſei meine Sauve⸗ garde, ſagte er,zwölf Männer von Herz und Ehre können ſich nicht Alle zuſammen in einem Punkte irren. Ich will ſparſam mit Worten ſein und Anſchuldigungen nicht bekämpfen, die meines Erachtens von ſelbſt zuſam⸗ menfallen. Soldat Napoleon's, lebt die Erinnerung des großen Mannes in mir zugleich mit der Liebe für die Freiheit.

Angeſchuldigter! Hüten Sie ſich, rief der Präſi⸗ dent mit ſchneidender Stimme. Erſchweren Sie Ihre Lage nicht durch aufrühreriſche Worte!

Seit wann iſt denn die Liebe für eine Größe ein Verbrechen, erwiderte der Capitain.Den Herren Ge ſchworenen bin ich mein Glaubensbekenntniß ſchuldig. Sie haben es gehört, ich werde ihm treu bleiben bis in den Tod.

Vallé ſchien ſeiner Sache gewiß. Er glaubte, die Geſchworenen müßten ſeine Unſchuld an dem ihm zur Laſt gelegten Complot erkennen. Uns wird nur geſagt, daß die Beweiſe gegen ihn keineswegs hinreichend er⸗ ſchienen wären. Eine ſecundäre Anſchuldigung: daß er für eine geheime Geſellſchaft mit revolutionairen Zwecken recrutirt, ſei nicht einmal durch ein einziges Zeugniß aus dieſer geheimen Geſellſchaft ſelbſt unterſtützt worden.

Die Parteileidenſchaft habe aber die fehlenden Be⸗ weiſe erſetzt. Ueberall auf den Straßen und in den Winkeln ſei von den legitimiſtiſchen Factioſen der Grund⸗ ſatz proclamirt worden: in Fällen wie dieſer ſei der Verdacht für den Beweis ausreichend!

Die heitere Ruhe ſämmtlicher Angeſchuldigten ſtach wunderbar ab gegen die Vehemenz der Ankläger. Vallé

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