62 Die vier Sergeanten von Larochelle.
zu Hülfsleiſtungen und Unterſtützungen kranker Militairs beſtimmt geweſen.
„Solcher Geſellſchaften gab es mehre im Heere. Man gab 20 Sous monatlich. Da das Geld nicht immer gleichmäßig vertheilt ward, ſchlug ich vor, daß ein Secretair und ein Schatzmeiſter ernannt werde. Schon in Havre hatte ich mit Goubin und Pomier von dieſer Geſellſchaft geſprochen. Aber ſie hat nie den Na⸗ men Retter der Freiheit, oder Carbonari geführt.“
Goubin wiederholte nur, was Pomier geſagt. Er ſei zu ſeinen ſchriftlichen Bekenntniſſen durch das Ver⸗ ſprechen des General Despinvis verführt worden: nur wenn er dies ſchreibe, könne er ſich aus der verdrießli⸗ chen Lage ziehen, in der er ſich befinde.
Raoulx behauptete, wie Pomier, ſeine Geſellſchaft im 45. Regiment ſei die unſchuldigſte von der Welt gewe⸗ ſen. Aehnlich antworteten die andern Angeſchuldigten. Von den Zeugenausſagen nur einiges.
Der Oberſt des 45. Regiments, Marquis du Toullain, hatte auf verſchiedene Berichte Bories überwachen und endlich arretiren laſſen.„Am Morgen nachdem Pomier arretirt war, kam Goupillon zu mir. Er ſchien ſehr aufgeregt. Mir ſchien, als ob er ein Geheimniß vor mir verberge. Ich drängte ihn daher, ſein Herz zu er⸗ leichtern, wenn ihn etwas drücke. Er ward erſchüttert, vergoß Thränen und bekannte mir endlich, es ſei ein Complot in dem Regiment mit dem Zweck, mich, den Oberſten, und die Bataillonschefs zu arretiren und dar⸗ auf die dreifarbige Fahne aufzupflanzen. Der Bataillons⸗ chef, Herr v. Courſon, war gerade bei mir, ich ließ Goupillon in mein Cabinet treten und ſchrieb nach ſeiner Angabe die Liſte der Verſchworenen auf. Er war außer ſich und zitterte. Er ſagte, er wiſſe, daß er dafür mit
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