Zeitschriftenband 
17 (1851)
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Louis Napoleon Bonaparte. 31

t, war nach der Macht, die ihn lockt, aber zieht die Hand ſchnell

zurück, wo er ſie zu raſch vorgeſtreckt. Er erkennt, welche Leben, Macht die Meinungen haben, und wenn er ſich auch hier che ſie und da verrechnet, hütet er ſich doch die Gefühle zu ver⸗ en, ob letzen. Nur wo es unerläßlich ſcheint, ſeine Autorität ber ein zu bewahren, ſtellt er die Rückſichten auf einen gefähr⸗ ein für lichen Conflict bei Seite und greift ſcharf zu. Um zu

teines bleiben, was er war, mußte er Changarnier entfernen. hen zu An einem Princip hält er jetzt noch in allen ſeinen , weil Manifeſtationen und Reden ſo feſt, als er es in ſeiner Notiv Vertheidigung vor der Pairskammer ausſprach, an dem

s war, der Volksſouverainetät. Sein politiſches Leben als Prä⸗ rohte, ſident ſcheint beſtimmt, durch das Maß, in dem er ſich

vieder hält, die maßlos unbeſonnenen Aufwallungen ſeiner Ju⸗ n hat gend zu corrigiren, vergeſſen zu machen. Es iſt nichts terten von dem Geiſt, der Erleuchtung, dem Heroismus in ihm,

Spite der, Wendepunkte in der Geſchichte bezeichnend, der dem Welt eine neue Richtung gibt, aber wir Alle ſind Epi⸗

blieb gonen, und in einer zerriſſenen Weltordnung, wo unaus⸗ aner⸗ führbare Träume einer vollkommenen, völlig neuen Welt⸗

ordnung ſich begegnen mit den Illuſionen, welche nur in reli der Wiederherſtellung einer untergegangenen das Heil der licher Menſchheit erſtreben, kann ein Mann von nüchternem

Verſtande und feſtem Willen, der richtig rechnet und die

ine Intereſſen Derer beachtet, die leben wollen, ſchon zu einer fri⸗ relativen Größe werden. heint einer chüt⸗ ent⸗

ſion tür⸗