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rigſter Thätigkeit, um jede im H bergen neu auftauchende weiße T feld daran zu bewundern und d als alten Bekannten zu begrüßen, und d eines wohl orientirten Touriſten o Travellers, der ſeinem Handbook wenner eben ſeiner blonden Miſſis die für die der Jungfrau ausgiebt zum unbeſchrei niger ſtämmigen Führer, die lange genug ſch begleitet hatten, um auch in dieſer Sprache verſtehen!
ſehender älterer Mann,
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Andenken unſerer Vorfahren ehrfürchtig zu wahren, und mehr Bürgerliche ſollten es thun, denn es erhebt und ſpornt an. biedere Väter, die ihrer Stadt zum Muſter bürgerlicher Treue und Tugend gereichten, auf ſittſame, häusliche Mütter, Vorbilder ihres Geſchlechtes. Drei Jahrhunderte lang vererbte ſich die Apotheke auf den älteſten, auf einen Phosphorus Hollunder; die jüngeren Söhne widmeten ſich dem geiſtlichen oder gelehrten Stande; es gibt manchen namhaften Hollunder in der Wiſſenſchaft. Gern wäre ich ein jüngerer Sohn geweſen, aber ich bin der einzige! Ich befaſſe mich wenig mit meinem Geſchäft, ich habe höhere Intereſſen; doch den Pflichten, welche die Vergangenheit mir auferlegt, durfte ich mich nicht entziehen, ich mußte die Apotheke übernehmen!— Ich bin eine Waiſe, ohne Geſchwiſter, ohne Anverwandte,“— rief jetzt der gute Hollunder mit übergehenden Augen,—„ach, liebe mich, Blanka, werde Du mein Alles.“ Mühſam bewältigte er ſeine weichmüthige Anwandlung und ſtand nun mit dem ſchwarzen Frack, ſeine Toilette vollendend, noch einmal muſternd vor dem Spiegel.
„Und dann, Blanka von Horneck,“ rie ſtolz,„Blanka von Horneck, Adel iſt Bildung!
Drei
f er plötzlich was iſt Adel heutzutage? Stelle mich dem Lieutenant gegenüber
in einem Turniere des Geiſtes und er wird ſeinen Mann
gefunden haben.— Aber nein, nein, in Dir iſt keine Schwäche, kein Vorurtheil. Du biſt rein wie eine Blume; Dein großes demüthiges Auge, die edle Humanität Deiner Mutter ſind mir Bürgen: Du biſt ein Kind Deiner Zeit trotz Deines Namens, Du verſchmähſt nicht das bürger⸗ liche Gewerbe eines Gatten unter dem Ehrenmantel der Bildung. Und ſollteſt Du es wünſchen, ſollteſt Du— o nur ein Wort, Geliebte, und ich opfere es Dir,— ich verlaſſe die Apotheke,— ich kaufe ein Rittergut— ich mache Dich zur Edelfrau!“— Die Uhr ſchlug halb ſieben. Herr Hollunder mußte ſein Selbſtgeſpräch ſchließen, ſoviel
Novellen⸗Zeitung.
Jahrhunderte blicken wir zurück auf
[III. Jahrg.
er noch auf dem Herzen hatte. Aber er fühlte ſich frei und erleichtert; ſeine Werbung war gleichſam angebracht. Blanka v. Horneck, die er ſeit ſeinen Knabenjahren ſchüch⸗ tern verehrt, mußte ihn jetzt verſtehen ohne Worte, er hatte eine klare Stellung ihr gegenüber und durfte ihrer Ent⸗ ſcheidung entgegenſehn. Nun nur noch einen Strich mit der Bürſte durch die hochgelockte Tolle über ſeiner Stirn, den Carbonari umgehängt, die gelben Handſchuhe ange⸗ zogen, und freudig bebenden Schrittes hinüber in die Loge zur feurigen Kugel.
Auf dem Gange vor ſeiner Zimmerthür ging die alte Juſtine auf und ab, die einſt ſeine Kinderwärterin geweſen war und nun das Hausregiment führte.
„Was machſt Du hier auf dem zugigen Corridor, liebe Muhme?“ ſragte er gütig,„Du wirſt Dich er⸗ kälten!“
„Ich ſtehe Wache, Herr Hollunder.“
„Wache? gegen wen?“
„Gegen die gottloſen Buben, die Lehrlinge unten.“
„Gegen meine jungen Herren?“
„Ja. Der Herr Hollunder waren wieder einmal im Zuge mit einer Rede; da lauere ich denn auf, um die Schlingel fortzujagen, wenn ſie auf dem Wege nach dem Kräuterboden hier am Schlüſſelloche horchen und ſich luſtig machen, die dummen Jungen.“
„Spreche ich denn wirklich Gedanken bin?“
„Laut und vernehmlich, wie von der Kanzel, mein Herr Hollunder! Aber nur nicht genirt! ich paſſe auf, und ich horche nicht. Meine Ohren werden auch nachgerade ein bischen ſchwach, ich habe dicht am Schlüſſelloche den Zuſammenhang nicht unterſcheiden können.“
Herr Hollunder lächelte und dachte bei ſich ſelbſt:„Das kommt vom Alleinſtehen. Man wird ſein eigener Unter⸗ halter; man wird am Ende ein Egoiſt! Uebrigens glaube ich wirklich, daß ich zum Redner geboren geweſen wäre!“
laut, Juſtine, wenn ich in
FLeuilleton.
—
Aus der Bade⸗Saiſon.
II. Auf dem Thuner See.
Die Glocke rief die letzten Säumigen vom Lande über die ſchmale Brücke auf die Helvetia, welche auf der durchſichtig grünen Fluth des Thuner Sees ſchaukelte und dann ſtolz dahin glitt an den zauberhaften Ufern.
Alle natürlichen und künſtlichen Sehwerkzeuge waren in eif⸗ in Hintergrund über den grünen Vor⸗ Bergſpitze, jedes ſchimmernde Eis⸗ eren Namen zu erfahren, oder ſie ies zwar mit dem Stolz der dem gelaſſenen Aplomb eines zu Folge nicht irren kann, auch Byramide des Finſteraarhorns blichen Ergötzen ei⸗ auluſtige Inſulaner lene Stichwörter zu „Iſt das dort die Blümlisalp?“ fragte ein militäriſch aus⸗ mit dem Fernglas bewaffnet, einen ſeiner
von dem Geiſt, der ſtets
feines, edles Geſicht u vor j
denen der Jüngere die etwas p d
ein Landsmann der Damen. feierlicher Stimme fort,„daß Sie ten das Brod gebrochen haben?
turwiſſenſchaften V. aus Gießen
8.de—
Nachbarn, einen andern ziemlich corpulenten Herrn
a.„mit leicht ge⸗ miſchtem dunklen Haar, klugen
Augen, in denen nicht ſelten etwas verneint, zu leſen war,— ſonſt aber von ziemlich gewöhnlichem, materiellen Geſichtsausdruck und weni ſorgfältiger Toilette Gefällig gab dieſer Beſcheid, bis der Frager endlich befriedigt ſein Glas vom Auge ſinken ließ; er ſah einen Augenblick den Sprecher zweifelhaft an, griff dann leicht an den Hut und machte Kehrt! Sie hatten ſich ſchon geſehen— Mit ſardoniſchem Lächeln ſah ihm Jener nach und trat zu einem jüngeren Herrn, deſſen „ ruhig vornehme Haltung ihn vortheilhaft einem Gefährten auszeichnete..
„Sieb da,“ ſagte eine Dame zu ihrer Begleiterin, auf jene Beiden blickend,„unſere Tiſchgenoſſen des geſtrigen Abends, von
lumpe Manier d
urch Höflichkeit auszugleichen ſuchte!“ 8 „Ihr Tiſchnachbar?“ rief entſetzt der angeredete Geheinur
„Wiſſen Sie,“ fuhr er mit!
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Jener deutſche Profeſſor Un
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Anderen ſo hübſch
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„Nergere dut,—„wen uuſche ſollter ninem Mund ſſagt, er mö m jederzeit — ſetzte er me ein Römer w
Hert Ho erſich Kech zarief:
„Laß e Nan niht V wat am Hä⸗ Keller ißt ſ Stollen und gute Selle, ſchlafe rutg. Gott Oit mi bisher MWoephor lange hre Auc „Welch ei ein Engel, me Throne erſche Käog W wie ein Li aactiren!“ Währen Avotheke „'Ich kan ſeiern, meine niare nan lieber melner Statt
mich geſtenn „Danter weilen mein chelnd; eund zu den mit Theilna


