——
=—
swertheg uhr, daß aneniloſter evon we⸗ Stünden,
er ſchönen
ärts, den ſehr ſchö⸗ ſommer⸗ atte jenen eder mit welcher ſeierlicher war ſehr Südſeife auf die ſich un⸗
eſem An⸗ 3 Kloſter, Fvor ſich Gebäude, n Kloſter erſchönen lerjſhlen
begrend⸗
Mauer „ bis er an der⸗ gewiſſe g offen vorüber hatte er für die
daß der
u Pol lich ein iu und n Blu⸗ ſchattig zäumen. gnügen, den, de
—
Kaiſer Joſeph und der Jekretär.
169
Einſamkeit, das Düſtere dieſes Parkes ſagte ſei⸗ ner Stimmung zu. Es ſchien ihm, als ſei dieſer Aufenthalt nur geſchaffen für diejenigen, welche die Leiden des Lebens kennen gelernt hatten und vergeſſen wollten. Endlich ſetzte er ſich im dunkel⸗ ſten Theile des Gartens auf eine Bank.
Er hatte nicht lange hier geſeſſen, als er
bewahrt, die unſerm Gelübde gebührt. Wünſchen
Sie über etwas Auskunft zu haben? Vielleicht kann ich ſie Ihnen geben, obgleich ich mich erſt ſeit einigen Monaten in dieſem Kloſter befinde.
leichte Fußtritte hörte und eine weibliche Geſtalt
im klöſterlichen Gewande langſam den Gang herabkommen ſah. Ihre Ordenstracht war ein einfaches Braun mit einem Schleier, der Kopf und Geſicht verhüllte, der aber jetzt zurückge⸗ ſchlagen war. Die Nonne, die noch jung zu ſein ſchein, und von deren Zügen Walther nichts weiter zu erkennen vermochte, als daß ſie ſehr regelmäßig und leidend ſeien, bemerkte den jun⸗ gen Mann erſt, als ſie dicht vor ihm war. Dann ließ ſie den Schleier fallen, mit einer gewiſſen Beſtürzung, und blieb ſtehen, als ob ſte durch den plötzlichen Anblick des Fremden aufs Tiefſte erſchreckt worden ſei.
— Verzeihen Sie, ehrwürdige Schweſter, ſagte Walther, daß ich Sie erſchreckt habe. Aber ich fand eine offene Pforte, und die Stunden, in denen es erlaubt iſt, den Park zu beſuchen, ſind noch nicht vorüber. Ich bin ein Fremder und wollte von dieſer Erlaubniß Gebrauch machen.
— Sie haben überſehen, daß dieſe Erlaub⸗ niß nur für den Sommer gilt, ſagte die Nonne mit ſanfter und, wie es ſchien, immer noch be⸗ wegter Stimme. Im Herbſt gilt dieſe Erlaubniß nur für die Mittagsſtunden von zwölf bis zwei. Doch ich will Sie nicht ſtören.
Sie verneigte ſich und ſchien im Begriff, gehen zu wollen. Dennoch zögerte ſie. Aehnlich erging es Walther, der den Hut in der Hand hielt und ſich nicht entſchließen konnte, den Ab⸗ ſchiedsgruß auszuſprechen. Die Stimme der Nonne hatte ſeltſame Erinnerungen in ihm wach gerufen. Sein Herz hatte unwillkürlich bei dieſen ſanften und wohllautenden Tönen gebebt.
— Verbietet es die Regel Ihres Ordens, mit einem Fremden zu ſprechen? fragte er zögernd.
— O nein, ſagte die Dame, es iſt uns er⸗ laubt, mit jedem Manne zu ſprechen, vorausge⸗ ſetzt, daß er in ſeinen Reden diejenige Achtung
— Nein, antwortete Walther, mich hat kein beſtimmter Zweck hierhergeführt. Doch hat das klöſterliche Leben immer viel Reiz für mich gehabt.
— Für Sie, für einen ſo jungen Mann? fragte die Nonne, ſich an dem andern Ende der Bank niederſetzend. Für den ſollte das Leben mehr Reiz haben!
— Verzeihen Sie, ſagte Walther, aber wie können Sie mir das ſagen, da Sie ſelbſt noch ſehr jung zu ſein ſcheinen. Weit eher könnte ich meine Verwunderung darüber ausſprechen, daß eine ſo junge Dame bereits ein Gelübde gethan, das ſie für ewig vom Leben trennt.
— Ich finde Ihre Verwunderung natürlich, antwortete die Nonne. Ich bin in der That noch ſehr jung. Aber eine Verkettung der mannich⸗ faltigſten Verhältniſſe hat mich veranlaßt, ſo früh der Welt zu entſagen. Ich hatte das Unglück, Betrug, Heuchelei, Hinterliſt und Tücke in ihren ſchlimmſten Geſtalten kennen zu lernen, und mehr noch, ich hatte das Unglück, die Stimme meines eigenen Herzens zu überhören und denen zu miß⸗ trauen, die mich liebten. Schon früh iſt mir das Leben, ich will nicht ſagen eine Laſt, aber doch gleichgültig geworden. Die Welt kann mir nichts mehr bieten, als Ruhe und Einſamkeit und ſtille Trauer um das, was ich verloren, ohne es jemals beſeſſen zu haben. Es ſind alte Frauen hier in dieſem Kloſter, aber ich glaube, daß keine weniger an der Außenwelt hängt, als ich, die Jüngſte.
Walther hörte die Nonne voller Theilnahme, aber auch mit einer gewiſſen Unruhe ſprechen. Die Stimme, die Art und Weiſe des Ausdrucks erregten Erinnerungen in ihm, die er mit aller Gewalt niederkämpfen mußte, wollte er nicht den Sturm der gewaltigſten Leidenſchaften über ſich heraufbeſchy ren.
— Seltieen genug iſt es, daß ich Ihnen Aehnliches ſagen müßte, wenn ich meinen Hang zur klöſterlichen Einſamkeit rechtfertigen wollte, ſagte er dann. Nicht gerade, daß ich die Hinter⸗


