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Der Orang⸗Iltang.
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war ſehr ſtill und ging ſeitwärts, ganz mit ſeinen Gedanken beſchäftigt. Lucky blieb ſtets in ſeiner Nähe und Lorana ging zwiſchen uns. Sie hatte ihr Haar geordnet, und erſt jetzt, beim Licht des neuen Tages, konnten wir die Schönheit ihres Geſichtes und ihrer Geſtalt be⸗ wundern. Sie ſah ebenfalls träumeriſch vor ſich hin. Aber gewöhnt an die Schwierigkeiten ſolcher Wege, ſchwebte ſie leicht über alle Hin⸗ derniſſe fort.
Einige Kugeln, die um unſere Köpfe ſchwirr⸗
ten und das Donnern von Schüſſen machte uns ſtutzig. Wir ſtanden ſtill.
— Hondrul rief Lorana erſchreckt und flüch⸗ tete unwillkürlich zu George.
Wir ſahen in der That den jungen Weddah mit ungefähr zwölf ſeiner Genoſſen hinter einem Gebüſch, im Begriff, auf uns zuzueilen. Raſch ſprangen wir ebenfalls einen kleinen Felſenab⸗
hang hinab, nur wenige Fuß hoch, ſo daß er
uns geſtattete, unſere Gegner im Auge zu be⸗ halten.
— Wir wollen dieſen Burſchen eine kleine Lektion geben! Es wird gut thun! ſagte Sir Arthur. Wir ſind unſerer Acht mit Büchſen. Vier mögen vortreten und Vier von den Wed⸗ dahs aufs Korn nehmen. Dann werden ſie genug haben.
Geſagt, gethan. Sir Arthur hatte ſeine Büchſe ſchußfertig an der Wange. Die beiden Offiziere und ich thaten ein Gleiches. George rührte ſich nicht. Er ſah ruhig und gleichgül⸗ tig zu den Weddahs hinüber. Wir zielten und
ſchoſſen. Jeder von uns hatte getroffen. Die
Weddahs ſprangen ſchreiend auf und flohen in das Gebirge hinein. Vier fehlten an der Schaar, aber Hondru war noch unter ihnen.
— So, nun werden ſie uns in Ruhe laſſen! ſagte Sir Arthur und gab die Büchſe ſeinem Diener. Kommen Sie, meine Herren!
Nach einer Stunde hatten wir unſer Lager erreicht, wo man uns mit Ungeduld erwartete, denn unſer langes Ausbleiben hatte die Diener beſorgt gemacht. Ermüdet von unſerer Exkurſion faßten wir den Entſchluß, den Vormittag über
zu ruhen und erſt am Nachmittag unſere Reiſe
fortzuſetzen. Unſere Abſicht, das Land der Wed⸗ dahs zu beſuchen, gaben wir auf. Wir hatten nun die Bekanntſchaft dieſes eigenthümlichen Volkes gemacht, und da es ſich annehmen ließ, daß Hondru an Rache denke, ſo wäre es toll⸗ kühn und gefährlich geweſen, uns in das Innere zu wagen. Wir anderten unſeren Reiſeplan, und es wurde beſtimmt, quer durch die Inſel nach Colombo zu ziehen, in deſſen Nähe die Beſitzungen Sir Arthur Hott's lagen und wo uns das Fahrzeug Lacadie's erwarten ſollte.
Wir legten uns nieder, um uns auszuruhen. Ich lag neben meinem Freunde.
— Nun, George, fragte ich ihn, Du biſt ſo ſtill? Ueberlegſt Du, was Du mit Lorana be⸗ ginnen ſollſt? Was haſt Du eigentlich für einen Plan?
— Ich weiß es noch nicht, antwortete er. Aber Du wirſt einſehen, daß ich das Mädchen nicht deshalb vom Tode gerettet habe, um ſie in das Elend zu ſtoßen.
— Da haſt Du Recht, ſagte ich, aber wie willſt Du für ſie ſorgen?
Er zuckte die Achſeln, und da er ſich um⸗ kehrte und ſchlafen zu wollen ſchien, ſo fragte ich ihn nicht weiter und überließ mich ebenſalls der ſüßen Ruhe.
Wir waren beinahe vierzehn Tage gereiſt, den Mawella Gange, den einzigen ſchiffbaren Fluß der Inſel, hinauf. Ich hatte alle Eigen⸗ thümlichkeiten Ceylans, Alles, was mich intereſ⸗ ſirte, kennen gelernt und war ſehr zufrieden mit dieſer Reiſe. Sir Arthur Hott war der liebens⸗ würdigſte Begleiter, den man ſich denken kann, und auch George befand ſich faſt während der ganzen Reiſe in einer ſehr heiteren Stimmung. Er kümmerte ſich wenig um Lorana, die unſe⸗ rem Zuge folgte, hatte jedoch den Befehl ge⸗ geben, daß man ſie mit der größten Aufmerk⸗ ſamkeit behandle. Sie wurde deshalb auch nicht als zur Dienerſchaft gehörig betrachtet, und wenn es möglich geweſen wäre, mit ihr zu ſprechen, ſo würde ſie uns bald näher geſtanden
haben. So aber zog ſchon die Sprache eine


