38 Koͤnig A. III.
Waͤr' auch der Tod an meine That gcknuͤpft,
Ich thaͤt's beym Himmel doch. R. Joh. Weiß ich das nicht? Mein guter Hubert! Hubert! wirf den Blick Auf jenen jungen Knaben; hoͤr', mein Freund, Er iſt'ne rechte Schlang' in meinem Weg, Und wo mein Fuß nur irgend niedertritt, Da lieat er vor mir: du verſtehſt mich doch?
Du biſt ſein Huter. ub. Und will ſo ihn huͤten, Daß Eure Mazjeſtaͤt nichts fürchten darf. R. Joh Tod ub. Mein Fuͤrſt? B. Joh. Ein Grab. ub. Er ſoll nicht leben. R. Joh. Genug. Nun koͤnnt' ich luſtig ſeyn; Hubert, ich lieb' dich, Ich will nicht ſagen, was ich dir beſtimme. Gedenke dran!— Lebt wohl denn, gnaͤd'ge Frau, Ich ſende Eurer Majeſtaͤt die Truppen. El. Mein Segen ſey mit dir. R. Joh. Komm, Vetter! mit nach England Hubert ſoll dein Gefaͤhrt' ſeyn, dich bedienen Mit aller Treu' und Pflicht.— Fort, nach Calais! (Alle ab.)
Pierte Szene Zelt des Koͤnigs von Frankreich. (Koͤnig Philipp, Louis, Pandulpho und Gefolge tre⸗ ten auf.)
V. Ph. So wird von lauten Stuͤrmen auf der Flut Ein ganz Geſchwader von beſtuͤrzten Segeln Zerſtreut, und die Genoſſenſchaft getrennt.
Pand. Habt Muth und Troſt! Es geht noch alles gut. . Ph. Was kann noch gut gehn nach ſo ſchlimmen Fall? Iſt nicht das Heer geſchlagen, Angers fort?
Arthur gefangen? werthe Freunde todt?
Und Enoland blutig heimackehrt nach England,
Frankreich zum Trotz durch alle Damme brechend? Louis. Was er erobert hat er auch befeſtigt.


