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welche eine der Regierung gehörende Summe von ſechzigtauſend Franken mit ſich führte. Der Angriff war am Tage vorher auf der Straße von Marſeille nach Avignon, zwiſchen Lambesq und Pont⸗Royal geſchehen.
Bei den erſten Worten, die weiter über das Er⸗ eigniß geſprochen wurden, lauſchten die beiden jun⸗ gen Leute mit dem größten Intereſſe.
Das Ereigniß war auf dem gleichen Wege vor⸗ gefallen, den ſie zu machen im Begriffe ſtanden, und der, welcher es erzählte, war einer der Hauptbethei⸗ ligten bei dem Landſtraßenſchauſpiel.
Es war der Bordeaux⸗Weinhändler..
Die, welche ſich am neugierigſten nach den Ein⸗ zelheiten erkundigten, waren die Reiſenden der Di⸗ ligence, die ſo eben angekommen und eheſtens wieder abfahren wollten. Die andern Gäſte, das heißt die Stammgäſte, ſchienen ſo ſehr auf dem Laufenden mit derartigen Cataſtrophen, daß ſie ſelbſt Einzelheiten erzählen konnten, ſtatt welche ſich mittheilen zu laſſen.
„Sie ſagen alſo, Citoyen,“ fragte ein dicker Herr, an den ſich in ihrem Schrecken eine große, hagere und magere Frau drängte,„Sie ſagen alſo, daß der Diebſtahl auf dem Wege begangen wurde, den wir ſo eben zurückgelegt?.
„Ja, Citoyen; zwiſchen Lambesg und Pont⸗Royal haben Sie wohl einen Punct bemerkt, wo die Straße aufwärts ſteigt, und ſich zwiſchen zwei Hügeln ein⸗ zwängt? Es find dort eine Menge Felſen.“
„Ja, ja, mein Freund,“ ſagte die Frau, indem ſie den Arm ihres Mannes feſter drückte,„ich habe den Ort wohl bemerkt und ſogleich geſagt, wie Du


