Teil eines Werkes 
5. Band (1832)
Entstehung
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Wann das?

Gleich; zieh' Dich an.

Mathieu ſagte kein Wort, kleidete ſich an, warf einen verſtohlenen Blick nach der Thuͤre, ging zwei Schritt, und mit Einem Satze war er auf der erſten

Treppenſtufe. Doch der Urheber ſeiner Tage hatte

ſeine Bewegungen belauſcht, und Mathieu fuͤhlte ſich gepackt von den gewaktigen Faͤuſten des Sehloſſers.

Nicht ſo raſch, Burſche! ſagte dieſer und ging ſeinem Sohne voran in die Werkſtatt. Von dort ſchickte er ſeine ſchluchzende Frau, ein Cabriolet zu holen, und ſtieg mit ſeinem Sohne Mathieu hinein, der eine Thraͤne in ſeinem Auge fuͤhlte, als er ſeine

Mutter neben der Schmiede knieen ſah und weinen

nein, weinen, um die Seele zu zerreißen!

Kutſcher, nach der Schnellpoſt⸗ Etpebicinnt⸗ ſagte Jean Guichard.

Aus dem Cabriolet ſtieg Mathieu in die Diligence, von ſeinem Vater begleitet, der ihn nicht einen W Nnati blick verließ.

Andern Tages war man in Havre.

Es giebt in jedem Handelshafen Gaſtwirthe, welche brodloſe Matroſen auf Credit bekoͤſtigen und beherbergen. Wenn ſie Anſtellung finden, bezahlen ſie, was ſie dem Wirthe ſchuldig ſind, und wenn ſie von der Seefahrt wiederkommen, verzehren ſie bei ihm, was ſie auf ihrem Feldzuge erbeutet haben; dann folgt dem Baaren wieder

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