Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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zu vertheidigen er, der deren kaum ein Dutzend ertragen könnte.

Es wäre doch immer er daſſelbe, immer eine Gelegen⸗ heit zu ſchreien.

Mein Herr, man muß ſeine Vorrechte vertheidigen; wie es auch kommen möge, man muß auf der Breſche ſterben.

O ariſtokratiſcher Hochmuth! er ſtrebt Alles mit ſich in ſeinen Sturz hinab zu ziehen.

Mein Herr! Sie und Ihres Gleichen kennen die Welt nicht.

Und Sie und Ihres Gleichen nicht die Menſchen.

Als eben der Streit am heftigſten ward, kam ein Offizier von 30 bis 35 Jahren, den ich von Anſehn kannte. Es war ein ſehr guter Edelmann und vortreffli⸗ cher Militair, im Ganzen aber ein höchſt verſtändiger Mann. Er nannte ſich Marquis Z***; denn es giebt aauch trotz Molière und der Tribüne verſtändige Marquis.

Sie ſind ja ganz erhitzt, lieber Onkel! ſagte er zu dem Alten.Ich habe noch ſo einige Worte von Ihrer Unterredung mit dem Herrn hier gehört, und weiß wahr⸗ haftig nicht, welchem von Ihnen Beiden ich beipflich⸗ ten ſoll.

Der alte Saint⸗Simoniſt.

Reden wir nicht davon, lieber Neffe: Du haſt Dich wieder angeſchloſſen, und wir haben es einander zu⸗ geſagt, dieſen Gegenſtand des Geſprächs zu vermeiden.