Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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zurückbleiben möchte, um zeichnen zu können, langſam ge⸗ folgt.

Herr Barbeau und ſein Freund haben die Eſel bald aus dem Geſichte verloren. Sie kommen in ein Gehölz, und während Erſterer einen Trab verſuchen will, ſtürzt Freund Grigou, bergab reitend, über den Kopf des ſtolpern⸗ den Pferdes lang auf die Erde.

Dacht' ich's doch, daß es ſo kommen würde, ſchreit Grigou hülferufend und wehklagend.

Was habt Ihr denn? fragt Barbeau umkehrend. Seht Ihr's denn nicht, ich bin herunter gefallen. Das kommt davon, daß Ihr nicht feſt ſitztEi ja doch, das verwünſchte Pferd iſt gefallen!Weil Ihr es nicht zu halten verſteht.Ach Ihr ſeid an Allem

Schuld!...Nun, nun, es iſt ja nichts weiter; Ihr ſeid ja nicht verwundet, auf dem Lande muß man ſich amü⸗ ſiren... Wir wollen jetzt umkehren und unſere Frauen

aufſuchen.Umkehren, ja, aber ich ſteige nicht wieder auf; ich führe mein Pferd am Zügel.Ach! Ihr ſeid ein furchtſamer Haſe.

Die Herren kehren am Rande des Waldes zurück, und bemerken einen Eſel, der ſich im Sande wälzt, nachdem er ſeine Reiterin abgeworfen hat, dieſer aber beim Fallen die Kleider verrätheriſch das Geſicht bedeckt haben.

Ach! ſeht doch, Grigou, ruft Barbeau,wie reizend! Schade, daß Bellefeuille nicht hier iſt... Welch' ſchönes Genre⸗Bild könnte das geben!