Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1851)
Entstehung
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9 daſſelbe Vor Allem habe ich bei Olympia nur die Erinnerung an eine Todte, einen Schatten, ein Geſpenſt geliebt.

Und die Prinzeſſin, iſt es auch eine Aehnlichkeit, die Du in ihr liebteſt?

Oh! ſprich mir nicht von dieſen falſchen Launen, welche erwachen, wenn die wahre Leidenſchaft ſchläft. Ich habe Dir ſchon geſagt, daß ich ſeit Chriſtiane Niemand geliebt. Was die Prinzeſſin betrifft, mit ihr habe ich dieſen Morgen gebrochen. Olympia aber iſt nicht mehr in Paris.

Abgereiſt! Du haſt ſie abreiſen laſſen? ſagte Samuel.

Genug über dieſen Gegenſtand, ich bitte Dich, antwortete Julius, welcher erbleichte.In dieſem Au⸗ genblick fährt Olympia nach Venedig. Nun! ich werde ihr nicht nachlaufen! Doch woran denkſt Du, Samuel? Du ſiehſt aus wie ein Verſchwörer, der auf den Tod des Tyrannen ſinnt.

Kehren wir zu Friedrike zurück, ſagte Samuel, ohne aus ſeiner Befangenheit herauszutreten.

Warte, ſprach Julius.

Der Graf von Eberbach trat an ein Meuble von Ebenholz, ciſelirt in reizenden Zeichnungen, öffnete es und nahm aus einer verborgenen Schublade ein bewunderungs⸗ würdiges Halsband von edlen Perlen.

Komm nun, ſagte er.

Sie kehrten in den Salon zurück. Julius ging auf Friedrike zu und ſprach zu ihr:

Mein Fräulein, hier iſt ein Halsband, deſſen ein⸗ ziger Werth für mich darin beſteht, daß es meiner Mut⸗ ter gehört hat und daß es von meiner Frau getragen worden iſt. Ich würde es meiner Tochter geſchenkt ha⸗ ben, hätte mir der Himmel eine bewilligt. Sie ſind gegen mich ſo ergeben und ſo kindlich geweſen, daß ich