an, ſteckte ſein Jagdmeſſer in den Gürtel, hing ſeine Flinte um und ging.
Niemand war wach, als die Kammerfrau.
Roland begegnete ihr auf der Treppe.
„Sie werden Frau von Montrevel ſagen,“ befahl er ihr,„daß ich ausgegangen bin, um einen Gang durch den Wald von Seillon mit meinem Gewehre zu machen; man ſoll ſich nicht beunruhigen, wenn Mylord und ich nicht zur Stunde des Frühſtücks zu⸗ rück ſind.“
Und Roland eilte, ſo raſch er konnte, aus dem Schloſſe fort.
Zehn Minuten ſpäter war er an dem Fenſter, wo er am Tage vorher um eilf Uhr den Lord ver⸗ laſſen hatte.
Er lauſchte: man hörte kein Geräuſch im In⸗ nern; außen konnte nur das Ohr eines Jägers den Morgenlärm hören, den das Wild im Walde macht.
Roland ſtieg mit ſeiner gewöhnlichen Behendig⸗ keit am Fenſter empor, und ſprang von der Sakriſtei in das Chor.
Ein Blick genügte ihm, um ſich zu verſichern, daß nicht nur das Chor, ſondern auch das ganze Schiff der kleinen Kapelle leer war.
Hatten die Geſpenſter den Engländer den ent⸗ gegengeſetzten Weg von dem, welchen er ſelbſt ein⸗ geſchlagen, zu machen veranlaßt?
Das war möglich.
Roland ging raſch hinter dem Altar vorbei nach der Gitterthüre der Gruft; die Gitterthüre war offen.
Er betrat den unterirdiſchen Kirchhof.
th
lic ih


