Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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51 Wo moͤglich unbemerkt nach der Fiſcher⸗ huͤtte zu gelangen, dort die tapfern Waffenge⸗ fahrten abzuwarten, die Ruiz von dem Schiffe

herbeiholte, dann durch jenen unterirdiſchen Gang in die Burg zu dringen, den Burgvogt und deſ⸗

ſen feile Knechte zu uͤberwaͤltigen und dann ſei nen, immer noch aufrichtig geliebten Jugend⸗ freund, aus den unbegreiflichen, ſchimpflich auf ihm laſtenden Feſſeln zu befreien, das war es, was er ſich jetzt ausmalte, und ſeine leb⸗ hafte Einbildungskraft ließ ihn bereits Alles als gelungen erkennen, obgleich noch manches Hin⸗ derniß ſich ihm in den Weg ſtellen konnte.

4. Indem er nun p eilig, aber die noͤthige Vorſicht nicht aus den Augen ſetzend, der Huͤt⸗ te des Fiſchers zuſchritt, gewahrte er in einiger Entfernung vor ſich eine Frau, welche zwei klei⸗ ne Kinder an der Hand fuͤhrte. An und fuͤr ſich hatte ihre Erſcheinung nichts Auffallendes, denn die Frau ihrer Kleidung nach dem Mittel⸗ 4*

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