Ihnen nicht der Fall! wenn man Sie nur einen Augenblick betrachtet, ſo hat man genug für ſein Geld.“
Die beiden Freunde Tobias' lachten von ganzem Herzen, und dieſer verzog ſein Geſicht ebenfalls zu einem Lachen, indem er ſagte:„Der Teufel!.. man hat da mit einer ſcharfen Gegnerin zu thun!... ich glaube nicht, daß ich mit ihr fertig werde.— Ganz gewiß nicht, mein kleiner Dicker. Ach!l wir haben, bei meiner Treu, kein anderes Vergnügen als unſere Zunge!... Wir machen alſo Gebrauch davon, das iſt eine Freude, die uns nichts koſtet.— Nehmen Sie ſich wohl in Acht!... Die Zunge iſt das ſchätz⸗ barſte und das gefährlichſte Ding. Aeſop hat das behauptet.— Den Herrn kenne ich nicht, aber es ſcheint, daß die meinige gut iſt, denn ſie nützt ſich nicht ab. Es geht ihr nicht wie Ihrer Weſte, mein Herr, die an der Achſel ausreißt.“—
Jungfer Baſtringuette, deren Augen die verbor⸗ genſten Geheimniſſe einer Männertoilette entdecken, zeigte jetzt den Freunden Tobias' eine Stelle an der ſeidenen Weſte deſſelben, die, obgleich ſie der Roc-⸗ kragen einigermaßen bedeckte, doch von ihr bemerkt wurde. Es war ein langer Riß, durch welchen man den Hemdärmel hindurch ſah; die grobe und gelbe Leinwand, woraus es beſtand, ſtach auffallend von dem Vorderhemde ab.
Der dicke junge Mann knöpfte eilends ſeinen Rock zu und ſagte:„Ich werde meine Weſte beim Anziehen zerriſſen haben; mein Schneider ſchneidet
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