Teil eines Werkes 
1. Th. (1843) Ni jamais, ni toujours
Entstehung
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Arthur nannte O! Du weißt wohl, daß ich nur Dich allein liebe. Verwechsle mich nicht mit jenen Frauen, welche Dich Deiner Erfolge wegen aufſuchen, und vielleicht morgen vergeſſen würden, wenn morgen Dein Name nicht mehr mit Lobeserhebungen genannt würde. Deine Er⸗ folge machen mir Vergnügen, weil ſie Dich glück⸗ lich machen; würdeſt Du aber auch keine mehr erlangen, ſo wäreſt Du mir darum gewiß nicht weniger theuer. Ich hoffte einſt, mein Vater werde aufhören, mir böſe zu ſein... und ſogar, daß er insgeheim geſchmeichelt wäre, ſeinen Sohn loben zu hören... aber nein, er wollte, daß ich Oberſt würde,... daß ich eine Marquiſin... eine Herzogin vielleicht heirathen ſollte... Ach! ja. Du wirſt Dich eines Tages verhei⸗ rathen! Nein, nein, ich denke nicht daran... Ach Himmel!.. Du weinſt jetzt... Warum weinſt Du denn? Ich denke daran, daß Du Dich verheirathen werdeſt... es iſt ganz natür⸗ lich.. Du mußt Dich wohl verheirathen, und doch kann ich nicht daran denken, ohne ſehr un⸗ glücklich zu ſein!.. ich habe Unrecht, wir wol⸗ len nicht mehr vom Heirathen ſprechen... Was haſt Du ſeit zehn Tagen gethan? Du biſt in Ge⸗ ſellſchaften, im Schauſpielhauſe geweſen... Für Dich iſt das Leben eine immerwährende Folge von Vergnügungen; Du ſiehſt wohl, daß ich Recht hatte, als ich befürchtete, Du möchteſt andere