Teil eines Werkes 
1. Th. (1843) Ni jamais, ni toujours
Entstehung
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den. Du haſt aber manchmal mit meinem Vater in den Abendzirkeln des Herrn von Reveillere zu⸗ ſammentreffen müſſen... ich weiß, daß er früher dort hin ging: Herr von Reveillere iſt einer ſei⸗ ner alten Freunde. Ich bin nie mit Deinem Vater zuſammengetroffen; es iſt auch kaum ein Jahr, ſeit mein Gemahl mich zwingt, in dieſe großen Abendgeſellſchaften zu gehen... Und Herr von Reveillere kennt alſo Deinen Familiennamen. Nein, es iſt höchſt ſonderbar, da er meinen Vater ſeit etwa fünfzehn Jahren aus dem Ge⸗ ſicht verloren hat, weiß er wohl, daß ſein Freund einen Sohn gehabt hat, allein er kannte mich nicht. Seitdem hat er den Dichter Arthur einge⸗ laden, in ſeinen Cirkelen zu erſcheinen, ohne zu vermuthen, daß er den Sohn ſeines alten Freun⸗ des einlade. Was mich betrifft, ſo habe ich, ſo bald ich erfuhr, daß mein Vater dieſes Haus be⸗ ſuche, aufgehört, mich dahin zu begeben, und jetzt iſt es eine Entbehrung für mich, weil ich mich dort mit Dir zuſammenfinden könnte! Dein Vater hatte nicht das Recht, Dir ſeinen Namen zu entziehen. Er hat mir auch nicht befohlen, ihn aufzugeben; indem er mir aber erklärte, daß er erröthen würden, wenn man ſeinen Namen auf einem Theater ausſpräche, hat er mich da nicht

genöthigt, einen andern anzunehmen? Dies iſt es übrigens nicht, was mir Kummer macht...

Du haſt mich doch geliebt, obgleich ich mich nur