wetter iſt doch noch alter Schnee genug liegen
geblieben, und heute Nacht hat es eine tüchtige Partie friſchen darauf geworfen. Jedenfalls geht er beſſer als der Wagen.“
Georg ſtieg ein und warf noch einen Blick nach den Fenſtern hinauf. Die Georginens wa⸗ ren verhängt, und Fräulein Adele's Zimmer lag nach dem Garten hinaus, aber ſie war mit der Kleinen in die dem Hofe zunächſt liegende Stube gekommen, den Vater abfahren zu ſehen. Das Fenſter wurde geöffnet, und Joſephine bog ſich heraus und winkte fröhlich herab. Der Vater grüßte hinauf, und der Schlitten klingelte luſtig zum Thor hinaus der breiten, weiß gedeckten Straße folgend, und zwar in der entgegengeſetzten
Richtung von Schildheim fort.
Etwa eine Stunde vom Gute entfernt, begeg⸗ nete der Schlitten einem leichten Reiſewagen. Ein einzelner Herr ſaß darin, aber ſo bis unter die Augen in Pelz eingehüllt, daß man ſeine Züge nicht erkennen konnte. Georg achtete auch nicht auf ihn, denn andere Dinge gingen ihm im Kopfe herum, als ſich um gleichgültige Reiſende zu be⸗ kümmern. Der Fremde aber bog ſich, als er an
ihm vorüber war, raſch aus dem Wagen hinaus
und ſah ihm nach, ſo lange er den Schlitten noch


