Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

n⸗

nd

en

139

Füßen maß;ich wünſche meinen Nefſen zu ſehen, da ich deshalb gekommen bin.

Ah! dann iſt der Herr der General Graf Herbel, ſprach der Diener ſich verbeugend.

Natürlich, ich bin der General Graf Herbel, wiederholte der General mit ſpöttiſchem Tone,da ich Dir ſage, daß ich meinen Neffen ſehen will, und mein Reffe, ſo viel ich weiß, keinen andern Oheim hat, als mich.

Ich will es meinem Herrn melden, ſagte der Diener.

Iſt er allein? fragte der General, während er ſein Lorgnon nahm, um den Hof zu betrachten, der mit Flußſand beſtreut war, ſtatt, wie früher, mit Sandſtein gepflaſtert zu ſein.

Nein, Herr Graf, er iſt nicht allein.

Eine Frau?

Nein, zwei Freunde: die Herren Jean Robert und Ludovic.

Gut, gut, gut! melden Sie ihm, ich ſei hier, ich werde ſogleich hinaufkommen; ich will das Haus ein wenig beſichtigen: das ſcheint mir reizend hier.

Der Diener ging zu Petrus hinauf, wie wir ge⸗ ſehen haben.

Als er allein war, konnte der General nach ſeiner Bequemlichkeit die verſchiedenen Veränderungen und Verſchönerungen, welche im Hauſe und im Hofe ſeines Neffen vorgegangen waren, lorgniren und be⸗ trachten.

Ho! ho! ſagte er,der Hauseigenthümer von Petrus hat, wie es ſcheint, Verbeſſerungen vornehmen laſſen: ein kleines Beet von ſeltenen Blumen, wo