Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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der ſein Vater des Diebſtahls und des Mordes angeklagt war.

Der Blitz hätte nicht ſo ungeſchlacht und ſo tödt⸗ lich einen Menſchen niedergeſchmettert, als es dieſer erſchreckliche Artikel that:

Plötzlich aber ſprang er von ſeinem Stuhle an ſeinen Secretär und rief:

Ah! Gott ſei gelobt! Dieſe Verleumdung, mein Vater, wird in die Hölle zurückkehren, von der ſie ausgegangen iſt!

Und er nahm aus der Schublade das uns be⸗ kannte Papier, die geſchriebene Beichte von Herrn Gérard.

Er drückte heiße Küſſe auf die Rolle, welche das Leben eines Menſchen enthielt; mehr als ſein Leben, ſeine Ehre! die Ehre ſeines Vaters!

Er öffnete ſie, um ſich zu verſichern, es ſei wirk⸗ lich die koſtbare Rolle, und er täuſche ſich nicht in ſeiner Haſt; und als er die Handſchrift erkannt und den Namen, mit dem ſie unterzeichnet war, wieder geleſen hatte, küßte er ſie aufs Neue; dann ſchob er ſie unter ſeinen Rock, preßte ſie an ſeine Bruſt, ver⸗ ließ das Zimmer, ſchloß die Thüre und ſtieg raſch die Treppe hinab.

Ein Mann ſtieg die Treppe zu gleicher Zeit her⸗ auf, da der Abbé Dominique hinabging. Doch der Abbé Dominique ſchenkte dieſem Manne keine Auf⸗ merkſamkeit; er ging an ihm vorüber, ohne ihn zu bemerken, beinahe ohne ihn zu ſehen, als er ſich am Aermel ſeines Rockes zurückgehalten fühlte.

Verzeihen Sie, Herr Abbé, ſagte derjenige, welcher ihn zurückhielt,ich ging zu Ihnen.