138
Scalpirmeſſer und die Säge den erſten Rang ein⸗ nahmen, und legte die Charpie zurecht; Alles jedoch langſam, geräuſchvoll und mit der grauſamen Feier⸗ lichkeit des Wundarztes, der ſeine Kunſt liebt, nicht weil ſie heilt, ſondern weil ſie ſchneidet.
Mittlerweile näherte ſich Danton dem jungen Manne; dieſer wartete, die Augen halb geſchloſſen durch die Betäubung, welche faſt immer die Wun⸗ den der Feuergewehre hervorbringen.
„Mein Herr,“ ſagte er zu ihm,„Ihre Wunde wird ohne Zweifel eine ſchmerzliche, wenn auch nicht bedenkliche Operation erfordern; haben Sie Jemand in Paris, den Sie zu ſehen wünſchen, oder Jemand, den Ihre Abweſenheit beunruhigen könnte? Ich werde es übernehmen, dieſer Perſon einen Brief zu⸗ kommen zu laſſen.“
Der junge Mann öffnete die Augen und er⸗ wiederte:
„Mein Herr, ich habe meine Mutter.“
„Nun wohl, ich ſtelle mich zu Ihrer Verfügung. Wollen Sie mir ihre Adreſſe geben? Ich werde ihr ſchreiben, wenn Sie nicht ſchreiben können, oder ſie einfach holen laſſen.“
„Oh! mein Herr, ich muß ſelbſt ſchreiben,“ ſagte der junge Mann;„hoffentlich werde ich die Kraft hiezu haben. Nur geben Sie mir einen Bleiſtift ſtatt einer Feder.“
Danton zog aus ſeiner Taſche ein kleines Porte⸗ feuille, aus dieſem kleinen Portefeuille einen Bleiſtift, reichte ihn nebſt einem weißen Blatte dem jungen Manne, und ſagte zu ihm:
„Hier, mein Herr, ſchreiben Sie.“
eine der der nicht paar
ſeine auf Stöl
e
woll nen, ein
konn zu f ſehr ſehr den gen Naſe
Mun äuße
E „mel doch
68
— hirne


