Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Die Thüre des Marſtalls ſchloß ſich beim An blicke des Zuges, deſſen Abſichten man nicht kannte; doch ſie öffnete ſich wieder, ſobald der Portier auf dem Schmerzenslager ausgeſtreckt den zum Hotel ge⸗ hörenden Pagen geſehen und erkannt hatte.

Bald liefen, von Danton aufgefordert, einige Leute voll Eifer weg, um in ſeinem Zimmer den Wundarzt vom Dienſte aufzuwecken.

Herr Marat ging aber nicht ſo frühzeitig zu Bette: man fand Herrn Marat auf ſein Manuſeript gebeugt; er ſchrieb voll Eifer mit ſeiner langen, dünnen Schrift die Lieblingsſeiten ſeines polniſchen Romans ab.

Es iſt gut, rief Marat übler Laune, daß man ihn bei einer ſo ſüßen Arbeit ſtörte,es iſt gut, legt ihn auf mein Bett und ſagt, ich komme.

Die Perſonen, welche dieſen Auftrag von Marat erhalten hatten, entfernten ſich, eine einzige ausge⸗ nommen, die im Halbſchatten blieb.

Marat ſah dieſe menſchliche Geſtalt im Corridor ſtehen, und auf dieſelbe ſeine an die Finſterniß ge⸗ wöhnten Augen, welche beſſer bei Nacht als bei Tag ſehen, heftend, rief er:

Ah? Du biſt es, Danton? ich vermuthete, ich werde Dich heute Abend wiederſehen.

Wahrhaftig? verſetzte Danton, dieſes Duzen annehmend, von welchem ihm Marat das Beiſpiel gab;Du wußteſt alſo, was vorging?

Oh! vielleicht... erwiederte Marat.Ich weiß viele Dinge, wie Du bemerken konnteſt. In jedem Falle iſt es heiß zugegangen, und ich bringe Dir ein Muſter von der Irbeit, die man gemacht hat.