Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Dritte Abteilung, Ange Pitou : 5.-8.Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Augenblick des heftigſten Sturmes gegeben, welchen Frankreich noch erlitten.

Dieſer dicke und kurze Leib, ohne Federkraft und ohne Majeſtät, dieſer in ſeinen Formen weiche und im Ausdruck unfruchtbare Kopf, dieſe mit einem frühzeitigen Alter ſtreitende Jugend, dieſer ungleiche Kampf einer mächtigen Materie gegen eine mittel⸗ mäßige Intelligenz, der der Rangſtolz allein einen zeitweiſen Werth gab, dies Alles bedeutete für den Phyſiognomiker, der mit Lavater ſtudirt, für den Magneſiteur, der mit Balſamo in der Zukunft geleſen, für den Philoſophen, der mit Jean⸗Jacques geträumt, für den Reiſenden, der alle menſchliche Racen an ſich hatte vorübergehen laſſen, dies Alles bedeutete: Aus⸗ artung, Verſchlechterung, Ohnmacht, Untergang.

Gilbert war alſo wie betäubt, nicht durch die Ehrfurcht, ſondern durch den Schmerz, indem er dieſes traurige Schanſpiel betrachtete.

Der König ging auf ihn zu und ſagte:

Sie ſind es, der mir einen Brief von Herrn von Necker bringt?

Ja, Sire.

Ah! rief er, als ob er gezweifelt hätte,kommen Sie geſchwinde.

Und er ſprach dieſe Worte mit dem Tone eines Menſchen, der, dem Ertrinken nahe, ausruft:

Ein Tau!

Gülbert reichte den Brief dem König. Ludwig be⸗ mächtigte ſich deſſelben ſogleich, las ihn haſtig und ſagte dann zu dem Garde⸗du⸗corps mit einer Geberde, 3 t ganz an einem gewiſſen Adel des Befehlens gebrach:

Laſſen Sie uns allein, Herr von Varicourt.

Gilbert blieb mit dem König allein.

Das Zimmer war nur durch eine einzige Lampe erleuchtet; man hätte glauben ſollen, der König habe das Licht gemäßigt, damit man auf ſeiner mehr ver⸗