Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Er wechſelte mit ihm, ohne irgend eine Bemer⸗ kung zu machen.

Nach dem Frühſtück fragte der Chevalier:

Was thun wir jetzt?

Ganz natürlich, antwortete der Capitän,was man hier zu Lande nach dem Frühſtück thut: man hält Sieſta.

Oh, ſagte der Chevalier,ich habe in der That heute Nacht ſehr ſchlecht geſchlafen und bin ganz erſchöpft.

Die Sieſta wird Dich herſtellen.

Ich glaube es.

Sie gingen alſo aus, um einen paſſenden Platz zu ſuchen, da die Sieſta im Freien weit angenehmer iſt als in den Hütten, ſo luftig dieſe auch ſein mögen.

Nur wünſchte der Chevalier in ſeinem Schlaf nicht geſtört zu werden.

Der Capitän bezeichnete ihm den Garten neben dem Hauſe als den ſicherſten Ort.

Sie durchſchritten ihn zuſammen, um nach einem Plätzchen zu ſuchen, das ihnen zuſagen würde.

Der Chevalier blieb vor einer weichen Raſen⸗ ſchichte ſtehen; ſie wurde von Gardanienzweigen beſchattet, die bis auf die Erde herabhingen und eine Art von Zelt bildeten.

Eine Quelle friſchen und reinen Waſſers, die unter den Wurzeln der Gardanie hervorrieſelte, machte dieſen Raſen, welcher den Chevalier anzog, etwas feucht. 3

Dumesnil, der ſich mehr als ſein Freund mit den materiellen Dingen beſchäftigte, hatte ſich mit