Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Mädchen ſich auf ihre Zehen ſtellte, ein an den erſten Zweigen einer Gardanie hängendes Körbchen herabnahm, dann ſich mit dem Rücken an den Baum⸗ ſtamm lehnte und ihr Frühſtück herauszunehmen anfing.

Daſſelbe beſtand aus einem halb Dutzend Fei⸗ gen, dem vierten Theil einer melonenähnlichen Frucht, einem Stück von einem Fiſch, der in einem Bananen⸗ blatt unter der Aſche gekocht war, und einer Schnitte von der Frucht des Brodbaumes.

Der Chevalier vergaß ſelbſt zu eſſen, als er Mahaouni eſſen ſah.

Dumesnil bemerkte die Zerſtreutheit ſeines Ge⸗ fährten; er drehte den Kopf um und ſah, wie das junge Mädchen frühſtückte, ohne an ſie Beide zu denken..

Ah! ſagte der Capitän,Du betrachteteſt un⸗ ſere Wirthin?

Der Chevalier erröthete.

Ja, ſagte er. 3

Soll ich ihr ſagen, ſie möge herkommen und mit uns frühſtücken?

O nein, nein, machte der Chevalier;ich dachte blos, daß es unter dieſen Bäumen ganz gut und friſch ſein muß.

Wollen wir hingehen und mit ihr frühſtücken?

Nicht doch, nicht doch, antwortete der Cheva⸗ lier,wir ſind ganz gut hier, nur laß uns die Plaͤhe wechſeln; die Sonne thut mir in den Augen weh.

Der Capitän ſchüttelte den Kopf. Augenſchein⸗ lich errieth er, welche Sonne den Chevalier blendete.