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Leben und Abenteuer des Capitäns Singleton / von Verf. des "Robinson Crusoe". Aus d. Engl. von Carl Kolb
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Ich hörte dieß, verſtand, wenn auch nicht gerade ſeine Worte, ſo doch den Sinn derſelben, und fürchtete mich ſehr; denn ich wußte nicht, wo ich einen Biſſen Brod herbringen ſollte. Unmittelbar darauf kam auch der Pilot des Schiffs, ein alter Matroſe, der meine verdutzte Miene ſah, auf mich zu und erklärte mir in gebrochenem Engliſch, daß ich fort müſſe.Aber wohin ſoll ich?« fragte ich.Wohin Du willſt, lautete die Antwort;nach Hauſe, nach England, wenn Du Luſt haſt.Aber wie ſoll ich dahin kommen?« verſetzte ich.Haſt Du denn keinen Freund?« entgegnete er.Ach nein, erwiederte ich,auf der ganzen Welt keinen, als jenen Hund dort ich zeigte auf den Schiffs⸗ hund, der kurz zuvor ein Stück Fleiſch geſtohlen und damit in meine Nähe gekommen war, worauf ich es ihm abjagte und es ſelber verzehrteer iſt mir ein Freund geweſen und hat mir mein Mittageſſen gebracht.Nun, nun, ſagte er;am Eſſen ſoll es Dir nicht fehlen. Willſt Du mit mir gehen?«Von Herzen gern, antwortete ich.

Mit einem Worte, der alte Pilot nahm mich mit nach Hauſe und behandelte mich ziemlich gut, obgleich es mit dem Eſſen ſpärlich genug herging. Ich wohnte ungefähr zwei Jahre bei ihm, während welcher Zeit er ſich um eine Anſtellung bewarb. Er wurde auch endlich Schiffsmeiſter oder Pilot auf einer unter dem Commando des Capitäns Don Garcia de Pimenteſia de Carravallas ſtehenden Gallione