Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
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tungen gleichen, und ferner der Wahrheit ſo ähnliche Erdichtungen, daß der gewöhnliche Beobachter geneigt iſt zu verſichern, er ſei ein Augeuzeuge ihrer Wirklich⸗ keit geweſen; zwei Thatſachen, welche alle unſre Ge⸗ ſchichtſchreiber wohl thun würden ſich zu Gemüth zu führen, da eine Kenntniß der Umſtände ihnen den Schmerz erſparen würde, Zeugniſſe, die ihnen viele Mühe koſten, in dem einen Fall iu Mißeredit gebracht zu ſehen, und in dem andern viele peinvolle und unnö⸗ thige Mühe zu vermeiden. Alſo ſowohl in Hinſicht deſſen, was der Franzoſe die pieces justiſicatives mei⸗ ner Theorien nennen würde, als auch was meine That⸗ ſachen betrifft, auf mich ſelbſt zurückgewieſen, ſehe ich keinen andern Weg, den Leſer zu bewegen mir zu glau⸗ ben, als indem ich eine ungeſchminkte Nachricht von mei⸗ ner Abſtammung, Geburt, Erziehung und Leben bis zu der Zeit gebe, wo ich Augenzeuge jener wunderbaren Begebenheiten ward, die ich das Glück habe zu erzählen, und womit zu ſeinem Glück der Leſer jetzt bekannt ge⸗ macht werden ſoll.

Ich werde mit meiner Abſtammung, meinem Stamm⸗ baum beginnen, ſowohl weil es die gewöhnliche Ordnung der Dinge ſo mit ſich bringt, als auch um von dieſem Theil meiner Erzählung gehörigen Vortheil zu ziehen, da er nicht nur dem übrigen Glaubwürdigkeit verſchaf⸗ fen wird, ſondern auch dazu beitragen mag, Wirkungen auf ihre Urſachen zurückzuführen.

Ich habe mich gemeiniglich als auf gleichem Fuß