Erſtes Kapitel. Des Verfaſſers Stammbaum,— ſowie auch der ſeines Vaters.
Der Philoſoph, der eine neue Lehre verkündet, iſt ge⸗ halten, wenigſtens einige Grundbeweiſe von der Ver⸗ nunftmäßigkeit ſeiner Sätze zu liefern, und der Ge⸗ ſchichtſchreiber, der Wunder zu erzählen wagt, die bis dahin von menſchlicher Erkenntniß verborgen gehalten worden, iſt es einer gebührenden Rückſicht für die Meinungen andrer ſchuldig, einige glaubhafte Zeugniſſe für ſeine Wahrhaftigkeit beizubringen. Ich bin in Hinſicht dieſer beiden großen Erforderniſſe in einer beſondren Lage, da ich für meine Philoſophie wenig mehr als ihre Wahrſcheinlichkeit, und keinen andern Zeu⸗ gen als mich ſelbſt aufzuweiſen habe, um die wichtigen Thatſachen zu begründen, die jetzt zum erſten Mal der leſenden Welt vorgelegt werden ſollen. In dieſer Ver⸗ legenheit fühle ich recht wohl die Verantwortlichkeit, die ich auf mich nehme, denn es gibt Wahrheiten von ſo wenig anſcheinender Wahrſcheinlichkeit, daß ſie Erdich⸗


