Teil eines Werkes 
7. Bd. (1859) Sammlung
Entstehung
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260 Die drei Edelſteine

überhaupt tropiſche Gewächſe, deren auch auf dem Felſenrücken zu ſehen ſind. Der tiefſte Hintergrund, ſo weit man ihn ſieht, iſt Horizont. Links vorn in der erſten Couliſſe eine Grotte, mit Tep⸗ pichen oder Thierfellen verziert, mit Polſtern und Tiſchen. Rechts iſt der Anfang einer ſteinernen Treppe ſichtbar, welche aufwärts führt. Die Grundidee der Decoration iſt die, daß eine Maſſe Wohnungen in Höhlenform in den Felſen gearbeitet ſind, welche ihr Licht durch Oeffnungen von oben erhalten. Die Oeffnung nach oben zwiſchen der erſten und dritten Couliſſe iſt der Eingang in dieſe unterirdiſche Höhlenſtadt, und die angedeutete Treppe bildet den Weg dazu.

Erſter Auftritt.

Agapenor. Hildegard.

Ag apenor(in langem rothen Gewande mit weißen Kanten. Als Gürtel trägt ſie den Schweif eines Tigers. Sie iſt nach orientaliſcher Sitte ver⸗ ſchlier). So, hier iſt der Eingang in die Höhlenſtadt, dieſe Treppe führt nach oben in das Freie!

Hi[de gar d(in langem weißen Gwande, verſchleiert, daß man nur die Augen ſehen kann, genau ſo gekleidet, wie das Götzenbild. Sie reißt die Kopf⸗ vermummung ab und trägt noch den Bart, den ſie im zweiten Aufzuge hatte). Ich ertrage dieſe Mummerei nicht länger! Luft! Luft! Ich erſticke vor Hitze!

Agapenor Girtuch). Aber, Liebling meiner Seele, dieſer Schleier iſt nothwendig, dich und dein Geſchlecht zu verber gen. Wenn man dich erkennt, wenn man erfährt, daß du ein Mann biſt, ſind wir Beide verloren.

Hildegard 6wobig). Jetzt ſage mir, was ſoll aus mir werden? Seit drei Tagen, wo wir dieſes verrätheriſche Land

betteten,! nich in de Kleider ge wirſt dun

Agap

ſicht gewe jides Fren ſun in de ju täuſche ſähtten ſi utten Hild prieſtrin, Agap Polte ich des Volke ſolgung u Hild dacht! Aga ch dich ſi i nir be ſolſ glie dild Gihngn du mirt Ugu ſerin m