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Feldmanövern von Allerhöchſtdero Infanterie ein und verbanden damit zugleich die Anfrage, ob unter meinem Regimente zu Halle ein ſich für den Sohn des verſtor⸗ benen kaiſerlichen Generalfeldmarſchalls und Gouverneurs von Siebenbürgen Grafen Buſſy⸗Rabutin ausgebender junger Menſch ſich habe anwerben, und ſei dies der Fall, ihn ſofort feſtnehmen und ſchleunigſt nach Dres⸗ den transportiren zu laſſen, was den kaiſerlichen Mini⸗ ſter Graf Sinzendorf zu größter Dankbarkeit verpflichten würde.“
„Ein Betrüger alſo?“ ſprach die Fürſtin.
„Bah, wer kann das wiſſen!“ entgegnete der Fürſt.„Es gehen ganz verfluchte Dinge unter den großen öſterreichiſchen Familien vor. Bin herzlich froh, daß ich mich nicht in die Lage verſetzt ſehe, mich in dergleichen Spiel zu miſchen; in meinem Regimente gibt's keinen, der ein ſolches verkapptes Grafenſöhnchen wäre. Werde das morgen Sr. Majeſtät dem König von Polen direct vermelden.“
Nach dieſen Worten ſtrich der Fürſt mit der Hand über den Tiſch hin und ſchob die ſämmtlichen Stückchen des Briefes in ſeine Weſtentaſche, theils um ſie nicht in die Hände der Diener kommen zu laſſen, theils auch des Reſpects vor dem königlichen Handſchreiben wegen. Aufſtehend gab er das Zeichen zur Erhebung für alle.


