Shna EWh bin ein buchlin der Ju den veindt iſt mein namẽ ꝛ ſchalckheit ſag ich vñ wil mich des nit ſchamẽ. Die lang zeit vᷣboꝛgen geweſt als ich thu betewten Das wuil ich ytz offenbarn allen Criſten lewten. Dã ich bin mit jren hebꝛeiſchẽ ſchꝛifftẽ wol vwart Vñ dẽ verkerten geſchlecht die warhait nit geſpart Jeſus Raʒarenus rex iudeoꝛũ Pwi,'nſN Leen endn Yehoſchua nazeros vmelech haichudim Ʒ‧dt vnnd ſeiner gebenedeiten mutter tzu lob. ◻Ꝙ☚ Auch zu furdꝛung des gemeinen nuttzes. auch tzubewarung meiner ſelbſt Ere hab Ich Johann pfefferkoꝛn Etwo ein Jud aber nun Eyn Criſt dis Buchlein gemacht vnd getaylt in. iij. tayl. In dem erſten wil ich ſagen Etlich vnere. ſchmach vnd ſchande ſo die Juden teglich got. Maria ſeiner hochwirdigen mutter vnd allen himliſchen here an thun vnd beweyſen in jren hebꝛeiſchen ſpꝛach. Zu dem andꝛen will ich Erzelen vnd ercleren den ſchaden vnd verderbnus der land vnd lewt der ende do Juden beſchawꝛt werden. dan ſie durch dẽ wucher die ſelben verderbeñ als jr hoꝛen wert. Zu dem dritten wil ich melden. wie ſie die Criſten der ſelben oꝛte zu vngoͤtlichen vnnd vncriſtelichen hendlen durch jr valſch gut(das ſye in jren anligen vberſch wenncklich außgeben) raitzen/ vnd darmit entlichen wie ſie mir(als ich clarlich bericht vnnd getrewlich gewarnet bin zu ermoꝛden vnd zuuerdil/ genn nach ſtellen. der hoffnung die Criſtenlichenn gewbter ſollenn ſolichs zu hertzen vaſſen vnnd den ſchaden ſo Criſtlicher macht in bayden gayſtlichem vnd weltlichem Stat durch die außſetzigen hundt zugefuigt wirt bedencken vnd den furkomen. (¶Qas Erſte tayk dits Buche ſagt von der vnerlichen blaſphemerũg ſo die Juden teglich got Marie ſeiner gebenedieten mutter vnd al/ lem himliſchen her an thun. Tzum Erſten wollen die vn⸗ getrewenn Juden denn ſuiſſen namen Ihe/ ſum des gelichen Maria vber jr falſche ver gifftige zung nit laſſen varen noch ſpꝛechen/ in ſun/ derhait hat vnſer ſaligmacher/ bey jnenn dꝛei vner/ lich vnd ſchentlich namen. Der erſt wirt genent Jeſcheynozere*0 bE Iſt geſpꝛochen als eyn verfurer des volkes. Der ander nam iſt Tholin n der gehangen. Der dritte iſt Mamſer ben hanido E 12 N Iſt einer der auß einem vnſawbern Ebꝛuch geboꝛn iſt alſo wirt der Edel Sun gots teglich bei den bu⸗ ben verſchmecht vnd leſterlich verſpottet. ¶ Item Marie die edel Mutter gots/ wirt auch mit dꝛeien vnerlichen vñ ſchentlichen namẽ genent Der erſt iſt Thlua Nen die henckerin Der ander Sono Nir die offenbar ſunderin. Tzum dritten wirt ſie genant Chmea M U Iſt eyne die in aller vnreinigkait lebt/ vnd ſo man abends vnnd moꝛgens nach Criſtlicher oꝛdnung das Aue maria lewth ſo ſagen vnd ſpꝛechen die ju den man lewth der Thlua o das iſt der henckerin glock. Item vnſer liben frauwen tag/ hei ſen ſy Thlua NG2 ł der heckerin tag. ¶ Item Das heilig hoch wirdig ſacrament der keichnam Jheſu criſti/ wirt auch gar ſchentlich ge⸗ vnert Lechemthome e27, das vnrein bꝛoth gehayſſen vñ genent Vñ ſo man mit dem hei ligen leichnam Criſti Iheſu ymans rzu verwaren geth/ ſo ſagen ſie man hat oder wil einen Methame NN das iſt vervnreinen. ¶ Item vnſer Criſtenliche pꝛieſter werden in jrer ſpꝛach genent Gallehim f die beſchoꝛnen bletner Item Oie kelich werden Clauim N59 vil hundt genent. 8 ¶ Itẽ die kirchen nennen ſie Moſſchoff oder bes kiſſe S AN das iſt ein ſcheißhaws. ¶ Item die Appoſtolen oder junger Criſti werdẽ genent vñ gehayſſen Taſchmidem N n die verdiliger. b ¶ Item die latinnſch ſpꝛach haiſt jm hebꝛaiſchen laſchanthome 2 O die vnrein ſpꝛach. ¶ Itẽ Das zaichen des heiligen creutzes haſſen ſie ſerr/ vnnd mogen des in keinen weg vertragen. Sehen ſie holtz oder ſtro das ſich vngefarlich auff der erden in eyn creutz geſchickt het So ſtoſſen ſie es mit den fuſſen von ein ander vff das ſie es nit mer bedurffen ſehen. ¶ JItem Ain yetlicher Jud gat mit wiſſen vber kain kirchhoff/ vnd hoꝛt kain oꝛgel/ wo aber das ge ſchicht/ iſt d ie maynung/ das ſein gebet werd gegen got in. xxx. tagen nit erhoꝛt. b ¶ Item Sy haben zway ſunderliche gebet wider vns Criſtẽ die lauten in jrer hebꝛeiſchen ſpꝛach alſo Felamſchomudim al tehy dickſa vechol hami AESnrEnS nim kerega jouedu vechol oyfe amcho 2 vSeSn 751ei u beß iſracc mehera vykoꝛeſon vmalchus Fi ra ſn en zodon mehera rteacker vſſchaber vſſmager 7f he en nn feſachnia kol oyfenu bymhera beyomenu 951851=e 1eer Diſe woꝛt kautẽ auſſ den hebꝛeiſchẽ zu Teutſchẽ al ſo Zu den getaufften iſt kain hoffnung vnd alle vn/ glaubigen ſollen ſchnelligklich vergon vnd alle die veind deines volckes iſrael ſollen vnderdꝛuckt vnd vertilgt werden das geſchech bald. Diſe woꝛt be/ ten ſy all tag dꝛeu mal mit groſſer andacht damit Sy anfengklich die hayligen apoſtel vnd jre nach/ uolger die den tauff empfangen haben maynen Vñ welche jren valſchen gkauben nit halten die werden vonn jnen vngkaubig gezelt Sy bitten auch rach vber die gantʒ gemain der Criſtenlichen kirche vñ in ſonderhait das das Roͤmiſch reich verwuiſt zer/ bꝛochen vnnd verſtoert werd z. Vnnd diß gebet — durffen ſy nit ſit zent ſpꝛechenn/ ſunder Sy muſſen auffrecht ſton Es darff auch kainer mit dem aſe ren reden biß das gebet volbꝛacht wirt. Vnd ſo vn der vns Criſten krieg oder auffrur entſteen erfrewen ſy ſich auſſ gantzem hertzenn/ der hoffnung/ das als 58 die zeit ſolichs des Reichs verſtoꝛung nahent ey. ¶ Das ander gebet wirt an jrem langem tag ſo ſy den hanen beichten vñ vermain von jren ſunden gan rain ſein gehalten/ vñ laut in jrer ſpꝛach alſo 6*s gen ſo iſt es doch nit auſſ hertzenn Vꝛſach/ das wir Criſten an Jeſum criſtum gelauben vnd den haltẽ ——— fur denn waren meſſiam/ das iſt groͤßlich wider ſy ¶ Item So ein Criſt zu einem Juden kum bt/ ſo entphet in der vnnd ſpꝛicht Seth wilkom. das iſt als vil geſpꝛachen/ tewfel biß wilkom/ dan ſeth iſt ein tewfel. ¶ Vnd ſo ſie vns ye zu zeiten trincken bieren/ ſo dan nach dem wir getruncken haben So trinckt kein Jud mer auſſ dem ſelben trinckgeſchir Es ſey dan voꝛ dꝛei oder viermal rein gewaſchen. Vnnd als ich voꝛ in minenn Buchklein hab das ſie jr beicht gegen den hanen ſpꝛechen. ſo begibt es ſich wol das etlich auß armuth oder ſunſt der nit bekomen mag ſſo ſtellen ſich dann die ſelben zu moꝛ/ gens frue vntter die thur jrer hewſer/ daſelbſt ſie ſo/ lang bleijben ſten biß ſie einen Criſten ſehen/ ſo ſa⸗ gen ſie den haymblich zu dem Criſten/ du ſolt diß jar ſein mein Cappoꝛro. das iſt du ſolt eins boſenn tods fur mein ſund ſterben/ Vñ alſo endet das erſte 5 tayl dits Buchleins.— Das ander tayll ſagt wie die Juden landt vnd lewth verderben. ¶ Je wol vil vnd manigerlei Seckten vnnd A glawben in der welt gefunden werden/ So iſt doch vnter allen kain dibiſcher. duckſcher vnnd der Criſtenheit ſchedlicher volck. dan die vnreinen vnd verfluchten Juden/ weliche alle zeit tag vnnd nacht/ mer dan andꝛe volcker mit hohem vleys ge dencken vnnd embſiglich darnach trachten wie ſie die macht vnd gewalt der Criſten außrewten oder thun vnmuglich iſt. durch ſie der weg des wuchers vf ſñ ander vntrew ſo ich zu ſeiner zeyt an tag bꝛingẽ mag) fynden/ dar durch ſie jr freuntlich beywonũg woꝛt/ weyß/ vnnd geberde ſolichs zuthun verhoffen. vnd damit aber jr behendigkait von meniglich ge⸗ merckt vnd verſtanden werden mag/ ſo hoͤꝛt mit gu tem gunſt. Ir weſt das ſie leyhen gelt/ auff pfandt. weliche alweg vil beſſers werts/ dan ſie darauff ley hen ſein muſſen. Vnd alſo/ ſo ymandt mit pfanden die zuuerſetʒzen zu einem Juden kombt/ ſo weißt der Jud wol/ das der ſelb ſo alſo kombt/ benotiget iſt. doch ſo fragt Er den Criſten mit guten fruntlichen woꝛten. was ſein beger ſey/ das jm dann alſo der Criſt ſagt vnnd ſpꝛicht/ hie hab ich pfandt dar auf ich mir ein ſoliche Somma gelts zu leyhen beger. So nymbt der Jud/ beſicht das pfandt hin vñ her wider. ſpꝛicht dan furwar ſouil leyhe ich nit herauſ vnd get dar vonn mit erzaygung als ob er gar nit leyhen well Des der Criſt erſchꝛickt/ dann er muß gelt haben/ vndzum Juden ſpꝛicht was oder wieuil wilttu mir dan leyhen/ So kert der Jud anderwait das pfanndt wie voꝛ vleyſſiglich zubeſehenn vnnd nach langer ſolicher beſehung ſo ſagt Er dann gar ein ring vnnd clein gelt das er darauff leyhen well Vnd ich ſetz es ſei ein goldgulden churfurſten muntz den welle Er leihen die wochen von vj. Colnſchẽ weyßpfennig ein heller/ thut von einem gold gulden viij heller die wochen/ als dan zu Deytz am Rein voꝛ Coln vber der gebꝛauch vnnd gewonhait iſt. Vñ wie wol der Criſt mer gelts bedoꝛfft/ ſo nymbt er doch den gulden an/ derhoffnũg ſolich ſeinpfandt verdiligen mochtenn/ die weyl aber ſolichs jnen zu EeͤnͤSo=ͤ= Beald wider zu loſſen/ In mitker zeit wirt der C riſt von tag zu tag Ermer( dan ich wayß furwar wer vnter die juden kombt oder mit jn tzu thun hat der kan nymermer gedeihen) vnd kan auch das pfandt nit loͤſen/ hofft doch alweg beſſerung Vnnd ſo alſo ein jar vmbgangen vnd verloffen iſt. vñ der Criſt ſolichs ſein pfandt das vil mer wert/ dann dar auff gelyhen iſt nit loſt/ ſo iſt es dem Juden vmb die klei nen ſomma ſo Er dar auff gelyhen hat verfallen. vnd gibt es nach verſcheynung des jars nit wider. kombt aber der Criſt ehe das jar vſcheint Ich ſetz auff den letzen tag des jars vnd rechet mit dem Ju den/ ſo iſt auff den einen gold gulden gangen. xxxiiij Colinſch weyſpennig vnd. viij. heller. Die ſelben xxxiiij. weyſpennig vnd·· viij. heller hat der Criſt nir ʒu bezalen/ Bith den Juden das Er doch denn wucher bei dem hawbtguth vmb gewonlichem ge/ fuch ſtan laſſen wel/ ſo antwoꝛt der Jud gern/ aber jr muſt mir noch mer pfandt bꝛingen/ das alſo der Criſt thut. vñ leſt alſo den gulden mit dem wucher ſtan. Aber der hoffnung ſein ſach ſol ſich beſſerenn. das doch nit geſchicht dann als ich voꝛ geſagt hab ye tiefer der menſch hintter die juden kombt ye wei/ niger er von jnen kann/ vnd alſo verſcheint das an/ der jar/ vnnd der Criſt kombt aber ſich mit jme zu/ uerrechnen · ſo belawfft ſich die Soma die der Criſt dem Juden ſchuldig iſt das ander Jar fur hawbt gut vñ wucher. ij. golde gulð vñ. vlvj. weyſpennig vnd. iiij. heller Die yn gehoꝛten Summa kan der Criſt aber nit betzalen Bith den Juden wie voꝛ den wucher bey dem hawbt gut zuſten laſſen/ Das der Jud zuthun zuſagt. doch das man jm mer vfande ⁴ bꝛing. ſolichs der Criſt thun muß/ thet Er des nit ſo trüg der Jud die pfand offenlich in ð Stat vmb zuuerkawffen/ Dar durch wurd der Criſt dann bey maniglich verſchembt/ vnd alſo tregt jm der Criſt ſelber alles das Er hat auſſ dem hawß. vnnd ſteſt es haymblich zu dem Juden/ Alſo das der Jud fur eynen gulden den er außgelehet wol hundert gulden oder mer werts pfandt hat/ dar durch dan der armb Criſt ſo er nymer zuuerſetzen hat Entlawffen vnd al ſein tag in armuth leben muß/ das offt vnnd vill geſchicht. Damitt ich aber die meinung abſchneyd kurtze/ ſo will ich ſagen was alſo der obgeſchꝛiben guld in dꝛeiſſig jaren wuchert b ¶L¶ ODas Erſt jar iſt wucher vñ hawbtguth eine golden gulden. xxxiiij. Colniſch weyſpfennig vnnd Die ſelben leicht der Jud das ander jar wider hin trufft wucher vnd hawbtguth. ij. golð guld. xxxxvj Colniſch weyſpfennig vnd iiij. heller Die leicht er das dꝛyt jar So machenn ſie wucher vnd hawbtguth. v. gold guldin. iiij weyſpfẽnig vñ ix. heller b Die leicht er das virde jar vnd macht hawbtguth vnd wucher viij guldin. xxxvij. weyſpfennig vnnd lij heller. Die machen das funfft jar. xv. guldin. v. weyſpfe nig vnd. iij. heller Die machen das ſechſt jar. xxvj guldin vnnd · x 1 heller Die machen das ſibent jar. xliiij. guldin. xxxvij O 710 O E — „=„-—„=,„SASS — woyfpfennig vnd.I heller Die machen das viij jar. lxxvij. guldin vnd. viij. weyſſpfennig · Die machen das. ix. jar C vnd vxxij guldin. vluj weyſſpfennig einen heller Das yx jar. cc xxviij guldin xlij weyſſpennig vñ ij heller Das vj jar. ccc. lviij guldin. vnd vj heller. Das xij jar. cccccc. xvj guldin. xxvij weyſpfennig vnd vj heller Das viij jar o lxi guldin. xxiiij weyſpfennig Das xiiij jar. M viij hundert vnd xxviij guldin pexvñ eij ſer. no vnd viij heller. Oas vv jar dꝛei. go. humderr⸗ vnd vxlix guldin vñ xxvij weyſpfennig vnd vj heller Das vvi jar v tawſent. itij hundert iij guldin vnd ve weyſpfennig vnd viij heller Das xvij jar. iv. M. iij. hundert. v. guldin. vliij. weyſpfennig vnd vij heller Das vviij lar. Pv tawſent. hundert fi. guldin vñ iiij heller. Das xix iar. xxvij. M. viij. C. vñ l. guldin xxxiij weyſſpfennig vnd. iiij. heller. Das xx jar xlvij tawſent i ix hũdert vñ iiij gulds— kyyvinj weyſpfennig vnd viij heller Das vxj jar lxxxij tauſent v hundert ij guldin ve vij Eaihienus vnd. iiij heller 1 IENN I 35 4 1 1 Das vyij jar ein thungoldes vij tawſent v hunder lvxviij gulden xli weyſſpennig v heller Das vyiij jar ij thun goldes vxxvj tawſent ix C yvij gulden. xxxvij weyſſpennig vnd iüü heller Das xviiij jar iiij thun golds viij tawſent lj gu/ den v weyſſpennig vnd iiij heller Das vyv jar vij thun guldes ij Mo viij C liiij gul den. vxxiij weyſſpennig Das vyxvj jar xij thun golds. x q ij C xcix gul den vxxv weyſpennig vnd vj heller. Das vyvij jar xx thun golds lxxxiiij M ij C vnd vxxix guldin. vxviij weyſſpennig viij heller Das pxviij jar xxxv thun golds. lxxxix M y C. xrxij guldin. xiiij weyſſpennig vnd viij heller Das rrirx jar lri thun goldes lxxxj M iiij C vnd xxxviij gnldin. xix weyſſpennig xj heller. Das. xxx. iar C vnd vi thun goldes. rlv M. viij C. vnd x guldin. xxviij weyſſpennig vnd xj heller. ¶ Nun mocht ymandt ſpꝛechen. ja lieber/ Es iſt nymandt der Einen gulden alſo lanng laß anſtan. das ſouil wuchers darauff gen mocht. Den ſelben gie ich fur ein antwoꝛt. Ob geleich wol ſelichen gul den jm Erſten jar. es ſei zu was zeit das geſchicht mit dem wucher bezalt vnd abgeloſt wirt. doch der ſelb guldin vñ ſein wucher von ſtundt an einem an/ dꝛen gelihen von dem es wuchert dann ſie die Ju⸗ den vinden lewt gnug die jnen tag vnd nacht vmb gelt zu leyhen nach wffen. Deßhalb ſie nit allein mit eynem. ſunder mit vil tawſent guldin wuchern die in. xxx. oder C jarn/ gar eyn merckliche Sum̃a machen Dann es ſein vill ende/ dar an die Juden Ob den. C. jarn gewont vnd mit jnen. ſunder eyn groſſe merckliche treffenliche vñ vnglewbliche ſum/ ma guldin hingeleiben. dardurch ſie gar eyn crefftig gut gewuchert vnd von den armen lewten geſogen babe Das ich gerechet vnd alhie geſetzt hab als ir ſeher. ¶ Item Nun durch got vnd bedenekt was ſchatzo die buben verſamblen/ ſolich gelt velt jnen den Ju den frei ſunder alle arbait allem vom wucher Be/ ſunder was jnen ſunſt von geſtolner vnd gerawbter habe bleybt vnnd verſtet. Vnnd auch on das/ ſo ſie ſelbſt ſtelenn das ſie frei an alle ſoꝛg thun mogenn. Dan ſtel Ein Jud ein Cleinat von x tawſent gul den vnnd man das bei jme ſunde ſo ſagt Er mann habs jm fur ein ſolichem pfenig verſetzt. dem alſo glawbt Vnd jme was Er alſo ſagt darauff gelei⸗ hen habenn wider wirt. Deßhalb ſie gar vil freier dan die Criſten ſein. funde man bei einem Criſtenn geſtolne/ oder ſunſt andꝛe vnrechtfertige war. dem wurd ſie ſunder gelt wider genomen. wurde darzu bei ſeinem halſe in gefencknus gewoꝛffen/ vnd hartlich gefragt wo jme ſolich guth herkem Deßhalb/ das man die hunde ſo frei macht/ ſo ſpottẽ ſie gar billich der Criſten c. Auß diſen meinen gethanen Reden mag ein yder verſtendiger abnemen wie mercklich die Criſtlich macht. durch jr der Juden argliſtig kait geſchwecht vnd verdꝛuckt wirt ¶ Item es geſchicht gewonlich So ain Criſt mit ainem Juden am rechten zuthun hat pfand halben oder deßgleichen/ das dem Juden gegen dem Criſten ain ayd bey ſeiner Judiſchait ʒu gelaſſen wirt/ dar durch dem Criſten ſein klainet oder war welche er herttigklich vnd mit ſchwarer arbait gewonnẽ hat enpfrembt werden/ des der Jud zuthun wellig iſt. wiewol er ſich gantʒ vngerecht waißt/ des Er nit acht in ſeiner conſcientz gegen den Criſten ain val/ ſchen ayd zu thun Vnnd ſo ſich ain Jud des aydes widert vnnd den nit thun wil/ das thut er nit auß gotsfoꝛcht oder vmb der warhait willen ſonð auß beiſoꝛg der menſchenn das ſolcher valſcher ayd nit wolgegen ſeiner oberkait mug verſchwigen bleiben deßhalbenn den Juden nymermer zutrawen iſt jnen den ayd gegen ainem Criſten zʒu zulaſſen. Vꝛſach. wir haben in bayden rechten/ das koin Jud dem an/ deren zeugen mag wider ain Criſten. wann zu dem ayd der ain zeug thun ſoll/ iſt der Jud nit gut/ vnd wirt jm rechten nit zugelaſſen So nun ain Jud dem anderern nit zeugen mag/ bei ſeinẽ ayd/ nochminder ſolt er jm ſelber moͤgen zeugen vñ jm ain ayd zuge/ laſſen werden. Das iij vnd letʒ tayl ſagt wie die Juden durch jr valſch guth die cri ſten ʒu groſſen ſunden vꝛſachen. ( Juden wonen iſt tzu beſoꝛgen Sie zihen Ndurch jr guth niet allein den gemainen man ſunder auch ettlich ð gelerten an ſich. die ſelben inen ————ꝰ————— ſ—O — — dan jr vnrecht helffen vᷣduncklen/ vñ ſo ein Jud leib vnd leben verburt hete. ſo vinden ſie lewth die jnen hilff vnd beiſtandt theten wider das gebot der Criſt lichen kirchen Dan es wirt an etlichen enden vnnd ſteten wo Juden wonen geſehen/ das ſie gemeinlich jm rechten obligen/ vñ gar ſelten der ſach verluſtig werden/ das allein vonn jrem valſchenn guth her/ kombt/ das alſo die Criſtenn von jnen entphahen. vnnd helffen jn jr ſach jm ſchein des Rechten ver duncklen vnd bedecken. deßhalben wirt manichern frummẽ Criſten ſein recht zu ruck geſetzt. vmb das ſie die Juden villeicht mer dan die Criſten außzuge ben haben. b Weyter Raitzen die Juden manichñ Criſten men ſchen. gelert vnd vngelert zu vnglawben. Als ich 4 dan voꝛ in andꝛen meinen Buchern gemeldet hab.· ¶ Auch ſo geſchicht wo Juden wonen vil ketzerey dan man vindt vil Criſten die mit den Judin vn/ keuſcheit treyben. vnd ſo dan alſo von den ſelben kin der gemacht werden bleyben die ſelben kinder Juden welichs vngezweyfelt gar eyn groß mercklich vnd leſterlich vbel iſt. Das alſo das Criſtlich blut in ewige verdambnus geſtelt wirt. vnnd als ich voꝛ jm anfang meins Buchleins gerurt hab/ ſo iſt in gantzer welt kein Seckt oder volck den criſten geheſ ſiger dann die Juden. vnd beſunderlich ſo haſſen ſie mich vnd andꝛe ſo Juden geweſt vnd Criſten wo⸗ den ſein mer dann andꝛe criſten. vnd ich wayß fur/ war wann ich vntter die Juden keme. ſie wurdenn mich gleich wie die wolff das ſchaff zu reyſenn des ich dann aygentlich bericht vnnd durch einen guten frunde in gehaym gewarnet bin/ der ſelb mir ſchꝛift lich zu bekennen geben hat/ wie die Juden auß etlichẽ landen mich zu toͤten vnnd vmb zubꝛingenn ein ver trag gemacht haben. Vff das ſie aber ſo ich getoͤdt wurde vnberuchtigt bleiben So ſagen ſie vnd etlich valſch criſten ſo ſie derhalben tzumachen von mir vnnd ſpꝛechen Ja pfefferkoꝛn iſt ein geſell dem nit zugloben iſt Er macht euch Criſtenn/ die weyl Er gelt von euch vberkomen mag/ weiß was Er will So Er aber den ſack ſeins gefallens gefult hatt. wirt er ſich ſeiner gelegnen tzeit vnuerſehenlich ver lieſen/ dan ſo wirt man wol ſehen was man an jme gehabt hat. Derohalben Bith ich alle criſtglaw/ bige hertzenn mich gutlich zuhoꝛen diſe Rede ſo die JIuden alſo von mir ſagen geſchicht allein darvmb ob ſich/ Es ſie vber kurtʒ oder lang begebe/ das ich von jnen den Juden oder jren zugemachten haymb/ lich getoͤdt vnd verbꝛacht wurd) das ſie jr tath dar durch verduncklen vnd ſagen mochten. Secht min befindt jr das wir euch die warhait geſacht haben. wir weſten wol das er nit beleyben ſunder verlaw/ fen) wurde/ als wir euch voꝛmals berlicht habenn. O jr frumen criſten wann ich alſo verloꝛn wurde. ſo habt kein andern gedancken dan das ich von denn Juden geroͤdt bin/ als ſie andꝛen voꝛmals mer ge/ than haben. Ach got von hemelreich wes wolt ich mich zühenn das ich auß dem licht wider in die vinſternus gen wolt. Dann wann ich die Bucher Moyſi mit den pꝛopheten/ auch das geſetz der Na⸗ tur anſich vñ alles leben der welt betracht Sovin/ de ich in redlichem vnd wolbedachten verſtand das die Juden in tunckelheit wandeln. als ich klarlich vnnd urtzlich eroffnen wil mit ettlichen artickeln auß der hailigñ geſchꝛiffte vñ darneben mit beſchai den reden beiʒubꝛingen. Zu dem erſten iſt der Juden zuflucht/ warttũg des Meſſias/ durch wolchen Sy erlooͤſt wollen werden/ vnd vermaynen Er ſoll in zeitlichem Regiment ain kunig mit groſſem ge/ walt vnd reichtumb die welt regieren vnnd vnder ſich bꝛingen Auff diſe red oder woꝛt die die Juden bꝛauchen auſs aygnem furſatz wider die geſchꝛifft ant wurt ich vnd beweyß das durch den pꝛopheten Zachariã am neunden capitel da er ſpꝛicht. Gylui meod bas ſyon hoꝛy bas jheruſalem e eniſi e H hinne malkach jauo loch zadick fenoſcha nan RS2 P vHis! hu eny ferochaff al hemo⸗: tUn nſen. ¶ Diſe woꝛt in teutſch gebꝛacht lauten alſo. Frew dich ain tochter Syon/ vnnd jubilyer ain tochter Jeruſalem Nimmwar dein kumig kumpt dir ſenft mütig vñ arm reitent auff ainer eßlin z. Bei diſer pꝛophecy iſt glewblich tzu mercken vñ gibt antzay gung das diſer kunig nit lannd noch ſtett in zeittli/ chem weſen regiren ſol/ als dan die Juden lang zeit gewart haben vnd noch dargeben Weyter haben ſy ain beſunderliche ʒuflucht des obgerürten Meſſias das Er jn den tempel Salomonis wider werd auff richten vnd den in groſſen Eren behalten/ So find ich auch geſchꝛiben Danielis am. ix. capitell. c Feahere haſchyfim ſchiſchym vſſchna gym gicoꝛeß 28 S HeVer v deei e moſchia feuen lo vehair vehakodeſch jaſchis a eſ⸗p BSDr Diß iſt ſouil geſagt/ Nach vergangner zeit ſoll Meſſias getoͤdt vnd die hailig ſtat zerſtoͤꝛt werden Bey diſer pꝛophecey mag ich wol ſpꝛechen das ſich die Juden vergeſſen habenn in der warhait/ wann diſes pꝛopheten woꝛt lauten wider jr hoffnung. Auch haben ſy ain hoffnung vnnd andacht des obberurten tempels halben wañ der widerumb auff gebaut wurd/ dann wolten ſy mit groſſer hailigkait die fayßten kue/ kelber/ lemmer vnnd ſchaff Stier boͤck vnd tauben durch jrr pꝛieſterſchafft laſſen op/ pfern/ zu lob vnd Er dem lebendigen got/ vnnd zu ab weſchung jrer ſunden/ als dan in dem alten teſta ment geſchehen iſt Darauff antwurt ich vnd ſpꝛich Sy ſeyen in jren woꝛten vnd wercken begriffen vnd nim furmich die woꝛt des allmechtigen gottes/ ge⸗ redt durch den pꝛopheten Iſayã/ am erſten capitel. Lama ly roͤff ſyffhechem iamar adonay ſofa/ 7=⸗er ds⸗ Fis a eti olos elym veheloff merijm 5 p ee e feudam boꝛim vchfoſim ve attudim lo e de hofatzdi chi ſofou lerooſſ gonoy mi E een ie e bickeſch ſos migetchem demom hetzro lo Se Teen e e ſoſiſo houi minhas ſchaue kethoꝛes on an e n thoeua by ky hodeſch veuſchabbat krau Sapen Non one mikro lo vchal ouen faeutzoꝛa hoͤtſche/ De S NarN, chem vmoedechem ſonno naffſchi hayn dlay 83 SEnhrnea lathoꝛach nilezi nezo Vbeforſchechem f2B n e capchem aelim enay mikem gam ky ſarbu 2e ASee 8 tfillae nenni ſchomea. iodechim domim vnn 52 e ee ee —moklen z8. b 182 Diſe woꝛt lauten alſo Ich will nit mer ewer ver/ ſchneidung Ich bin ſat oppfer der wider vnnd vnſt/ lits mitt dem blůt Auch eüwerer ſchaff vnnd boͤckt beger ich nit/ ſo jr kumpt fur mein angeſicht/ wer begert das von eweren henden So jr einget in mei nen hoff/ ſollen jr Euch nimmer verſamlen zubꝛin/ gen pꝛeſentz die ich veracht/ der weyrach iſt mir vn/ wirdig/ Die monfeyer vnd der Sabat den jr hai/ lig macht mag ich nit habñ/ durch mißtat Ewerer ſund/ Ewer feyꝛtag vnnd hoch ʒeit haßt mein ſeel. Sy ſeind mir woꝛden ſtreflich/ vñ weñ jr außſpꝛaijt Ewer arm So wend ich meine augen von Euch. Wajr euch vermengfeltigt mit ewerm gebet/ das ſelbig hoͤꝛ ich nit wan ewer hend ſeind vol blut ac. Deßgleichen ſpꝛicht der kunigklich pꝛophet Da, uid vnnd auch die heilig geſchꝛifft an vill enden/ die ich vmb verlengerung des leſens vnderloſſen hab. Auß diſer voꝛgeſchꝛiben pꝛophecy iſt zu mercken das got der verwoꝛffen Juden oppferhand nit mer haben wil deßhalben Sy in dem angeſicht gottes nit allain veracht gezelt Sonder auch r Regimat nit mer in wirden vnd krefften ſein ſoll/ das dem al ſo ſey will ich weyter beweyſen durch die woꝛt Jere mie am. xxxj Capitell. 8 Hynne iomim boim noͤym adonai fechoꝛatte n Ne dde e es beth yſroel fees beth yehuda n n e n boꝛis heudoſcha Lo kabberis euſcher choꝛatte e nee es euuozum beium haheſiki beiodam A 852N S— lehotzium meherets mittzeragim c rine Pe eee Alſo lauten diſe woꝛt Sich oder nim war die tage werden kumen ſpꝛicht der herꝛ/ ich wil mich vertra gen mit dem hauß iſrahel vnd mit dem hauß Juda ain nuwe verſichꝛung/ nit ain ſolliche verſicherhait vñ ain vainigung/ als in den zeiten da ich ewereel tern mit gewalt auß dem land Egipten geſurt hab 2. Alſo haben jr gehoꝛt wie got das alt teſtamẽt nymer zulaſſen wil/ ſunder mit eynem neuwen ver⸗ ſicherũg Eqein allerliebſten/ ob es gleich wer/ das der Ju den willen vnd beger ain furgang hett oder habenn ſolt wie ich oben daruon geredt hab/ das ich nit tzu/ kaſſen will/ So wer doch die Er wolche ſy got er⸗ zaigten nit ſchicklich noch redlich/ vñ vnoꝛdenklich verwart vnd getan · Vꝛſach wann jre pꝛieſter ſacri ficia theten mit dem obgeruerten lemmern vnd ſtie ren in dem tempel/ vnd wa ich oder ain anderer dar bey wer vnd wolt beten/ furwar nach meinem ſin ſo wer die andacht klain zu got wañ ich gedecht vnd ſpꝛech der tempel wer ain flaiſch hauß vnd nit ain gotzhauß Ich gedecht auch die pꝛieſter weren metz/ ler Auch mußten die pꝛieſter bey ſolchem regiment die auſſetzigen menſchen beſichtigen vñ beſchauwen Als dan in den buchern Moyſi geleſen wirt/ darbei kan ich erkennenn vnnd erlernen das jr Regiment nichts anders iſt dan ain bedeutnüß vnd anzaigũg vnſers Criſtenlichen regiments/ vnd jr ſach Eytel vnd gantz vmb ſunſt iſt/ vñ das got ſich gantʒ von jnen gebert hat will ir auch nymer erhoꝛen/ das kan ich bei diſer vꝛſach gemercken Sie thun in ſelbſt/ in Eſſen vnd trincken groſſen vngleublichen abbꝛuch vnd wer ſach das got in jn ain wolgefallen her/ ſie weren lanngſt zſcor vnd auſſ jren trubſaln erle/ diget woꝛden. Dann ſie habenn ſich voꝛzeitten offt durch abgoterey vnd toͤttung der pꝛopheten in den zoꝛn gots vertiefft/ ſein doch alweg. ſo ſie zu got ruf fen erhoꝛt. vnd auſſ jrer gefancknus erledigt woꝛden b Aber ytzo will ſie got nit mer erledigen. noch jr ge/ beth erhoꝛen. warumb ſi haben groſſere ſunde/ dann jr voꝛvoꝛdern die pꝛopheten getodt heten) gethan vnd haben getodt den Son gottes. deßhalb wil ich inen nun noch nymer zu vallen Die annder vꝛſach dar vmb ich mich dem vnray/ nen geſchlecht abgeſell iſt die. So ich anſich die groſf ſchar Criſtenlicher kirchen/ dar jnn ſo manig weyſſ verſtendig vnnd hoch gelert menſch iſt/ vnnd dar neben jr loblich regiment bedenck/ Vnnd ſo ich nach ſolicher gedechtnus wider zu den Juden fallen ſolt/ ſo that ich vil torlicher dann vnnſer altuatter Adam do er den apffel aſs wi der das gebot gottes vnd nachuolget dem Rat der ſchlanngen des teü/ fels ⁊c. ¶ Item So ich geſetzt hab jm erſten tayl diſes Buchlins wie ſchentlich vnd ſpottlich die verwoꝛ/ ffen Juden vnſern herren Jeſum Mariam/ die hai ligen apoſtell vnd das gantz Regiment der hailt/ gen Criſtenlichen kirchen ⁊c. blaſpemiren vnd vn/ rainen wider die gotlichen warhait/ moͤcht yemãdt ſpꝛechẽ. Ob das ſchon alſo war So ſolt ich es doch mit beſchaiden vnd andern verſtendigen woꝛten vñ nit alſo ſcharpff oð grob außgedꝛuckt haben/ damit nyemanndt dardurch geergert mocht werden Den ſelben gib ich antwurt mit zwayen redlichen vꝛſa/ chen die mich bewegt haben. Zu dem erſten hab ich ſolche artickell welche langzeit verboꝛgen vnd nun offenlich jrer hebꝛeiſchẽ ſpꝛach vnd geſchꝛifft g leich antag gebꝛacht vnnd zu teutſch geſetzt/ wo aber die woꝛt verendert vnd nit nach den hebꝛeiſchen buch/ ſtaben gelawt hetten. So mochten die Juden ain auß ʒug haben vnd ſpꝛechen Pfefferkoꝛn ſchꝛeibt vil mit der hebꝛeiſchen geſchꝛifft von vns welchs doch in der warhait nit alſo iſt/ vnnd mochten mich ſtraf fen in meinen woꝛten/ Wan die Juden geſitt ſein nach alter gewonhait alle geſchꝛifft nach dem buch/ ſtaben zu verſteen · ¶ Item Zu dem andern vmb willen aller Criſten menſchen welche das leſen oder hoꝛen leſen/ ſolichs zuhertzen faſſen vnd dem verkerten geſ chlecht eſter krefftiger widerſtanden vnd veracht gehalten mug werden/ vnd in ſunderhait vmb deren Criſten wil⸗ len die gemainſchafft mit jnen haltenn/ das die er/ leucht werden vnd zu rechter erkantnus komen ſol⸗ len vnd wa ſolches geſchech das nun ainer von de/ nen allen vonn meinem ſchꝛeybenn bewegt wurd ſo het ich meinen bꝛuder gewunnen. b ( Damit will ich das Buchlein beſchlieſſenn. DVs aber ymandt wer der jm ſolchs wolt laſſen tzů hertzen gon/ damit die leſterung gottes welche tag⸗ lich von den Juden geſchicht/ furkomen mocht wer den. Antwurt ich vnd ſpꝛich. dieweil man ſy die Ju den alſo frey laßt ſitzẽ ſo iſt es nit wol müglich das ſolch vbel nit geſchech. Sy mußten nit allain denn wucher vnderwegen laſſen oð in groſſem reichtumb ſitzenn. Sunder ſy mußten alle verwoꝛffne arbait thun/ als die gaſſen ſauber halten oder die Camin keren deßgelichen die ſcheyßheuſer fegen vñ hundts dꝛeck klauben zc. Doch das nit vnderwegẽ laſſen als ich manigmal erzelt hab/ von in tzu nemen die falſchen Bucher des Talmut. vnd inen nichts wel rers zulaſſen dã allain den Text der Bibel/ vnge zweyfelt nach ſolcher handlung wurdenn ſy ain an/ dern ſin vnd gemut an ſich nemen. vnd alſo bekant werden zuuerloſſen jr falſchait vnd nachuolgen der warhait vnſers glaubens zc. Nun bit ich mit gan/ tzer demutigkait all die Ihenen die das Buchlein leſen oder hoꝛen leſen · das ſich nyemant wol erge/ ren ab meinen woꝛten oder wercken. dan ich die vn ſchuldigen gar nit vermain oder nenn. wa ich aber ettwas ſchedlichs oder vnfoꝛmlichs wider das Cri ſtenlich Regiment geſetzt oder auſſgebenn het. das ſelbig gutlich zu coꝛrigierenn. als vil ainem yedem zu thun iſt. Da mit gib ich mich altzeit in gehoꝛſã kait der Criſtenlichen kirch. ac. ¶ Oiß Buchlein iſt gemacht vnnd geoꝛdiniert durch mich Johanes pfefferkoꝛn voꝛmals ain Jud nun ain Criſt in dem funfftenn jar meiner wider ge/ burt Außgangñ zu Coln am Rhein. Im jar. M. CCCCC. vnd. ix. auff dem dꝛitten tag Januarſ. Abraham ßae hoſcors, N lonid Iadæus nidanm baßtixus ⸗ cogromento Ffe erkKomr: luc Arrho 15 4. 06 panis ConsecTrati, ι ationern 22 Ja nis Ahronit cadeyuti bus cqyebas Aoſcer, pbas et creniataus est.— b Ceonaat ℳ nenß, Herne . 7. 4³ vu t* no 2, A*t, de / 14ꝗ uſen Hrrbra⸗