. ̃ ˙—x—x———— Ales, was mir mein Vaker giebet, das kommt zu mir und wee'zu mir kommt, den werde ich nicht hinaus stossen? das ist aber der Wille des Vaters, der mich gesandt hat, daß; ich nichts verliere von allem, das mir der Vater gegeben har. Joh. 6, 37. 39. s. a. Matth. 18,1 1.14. Luc. 22,32. Die gläubige Seele kommt nie zum Vater/ als in und mit CHristo, ihrem einigen Sünden⸗Tilger, Mittler, Gnaden⸗Stul und Fürsprecher, und in seinen Kleidern des Heyls. Er ist ihr A und O, An⸗ fang und Ende, ja ihr alles; Sie läßt Ihn nicht. Er aber sie 125 ebe weniger.. 37 rr Verlier mich nicht, mein Hirt, aus deinen Armen Aus deinem Schooß, aus deiner Huld Erbarmen,. Von deiner Weid und Honig ⸗süssen Kost, Aus deinem löcken, führen, warnen, sorgen, ü Das ich bey dir genteß vom Abend bis an Morgen;„„ So lang dein Stab sein Amt verricht verlier mich nicht 1. Theil. Num, I 75 19 8— 8 K — * 7 1 1 u bn 4 en g bub 11 unt Man Aka, tnt irt der birnen unh A 4 nd iet lch b une cher! J enen 105. f ahn, Me. E ml eh N ace Aae . 8—, ed — 9 1 E 8 9 8 N* Nes, was Odem hat, lobe den HERRN. Hallelujah-⁶ Acts,. 9 Ke e dir, HERR, alle⸗Shronen dienen, Fadller Engel und Ertz Engel Chor, Die Cherubinen samt den Skraphinen, Die jauchzen dir ein neues Loh stets vor; Die Aeltesten, so dort schon in dir ruh'n, Die werfen ihre Cronen vor dich hin. Was soll denn ich, der ich noch sterblich bin, Zu deines hohen Namens Ehre thun? Es sey von mir mit aller Engel Zungen, Mit dem, was Odem hat, was lebt und schwebt, Dein Lob alhier, dort ewig auch besungen, Alwo mein Geist in lauter Loben lebt. e Zelertle- 2 2 2 2 228 0 7 e,, Ce 9 Sadler Has e, 4 2 22 25 N . ei Ec vucht: 1 5 idee de 255 5 2 He e,. ö 1 180 e be c zugt r Ade Tetge Wund, aa baß Tanin ge ö erden 0 Jaun uch am ena ire! haft ihm kinner, un gx ncht we 1 fehlende 0 5 2 end, Abaut i ache Sa A scan Mitte fat Cesubracht i then E H ö. L Warten Derbi 2 9 nnn 0. 9, Aan! 25 1d alle ech gz nter E * Lai rellbta ebm m. WN f 1 — f. 5* 1 V.!„ 7* 6 a 1 1 B 5 K 1 e. A ˙ 3 5 8 5— 2———— „%.— 12. a NM. CHristo haben wir die Erlösung durch sein Blut, nem⸗ ich die Vergebung der Sünden.(Denn) er hat uns ge⸗ schencket alle Sünde, und ausgetilget die Handschrift, so wi⸗ der uns war, welche durch Satzung entstund, und uns entge⸗ gen war, und hat sie aus dem Mittel gethan, und ans Creutz geheftet, (darum) sprach er: Es ist vollbracht. Coll. 1, 14. Alle tägliche Fehler, schreibt einer, sind bereits um CHristi willen vergeben, denn sie sind schon mit ins Facit bey der Rechtfertigung gezogen, daselbst ist uns der gantze CHristus mit seinem gantzen Verdienst zugerechnet worden: sein Ver⸗ dienst aber erstreckt sich nicht nur auf die vergangenen Sünden, sondern auch auf die gegenwärtigen und zuküuftigen. So lange wir glauben, sind wir taglich gerecht. Das macht das Hertz getrost. Run darsich meine Schuld mein kamm, nicht selber büssen, Du hast sür mich bezahlt, und alles gut gemacht. Ich seh das Löͤse⸗Geld aus deiner Seiten fliessen. Joh. 19,30. 34 Mit einem Wort: Es ist vollbracht! Die Handschrift hängt am Creutz mit deinem Blut durchstrichen⸗ Der Tod ist selber todt, er ist mit dir verblichen. 5 4 8 5 13 ahm ü dun. saehnden don sinen Ff 0 un senen 75 1 uin, kroch ee fan dach, 1nd! iin eh act, sumzm, ub t 12 11 am di Aug uten w/ sulkn la un 9 cen 9 —— — 8 . —— 8 — Schirm und Schild. Pf. 91,4. Beéßüte much de einen Aug⸗ Apfel im Auge, beschirme mich Vunter dem Schatten deiner Flügel. Pf. 17, 8. Gottl. Antw. Er wird dich mit seinen Fittigen bedecken, und deine Zuversicht wird seyn unter seinen Flügeln, seine Wahrheit is ö 5 Kreuch, mein Küchlein, kreuch geschwinde, unter meine Flügel ein, du solt da recht wohl bedecket, und in stiller Ruhe seyn: i ö Laß nur Satan, Sünd und Welt, und die Hölle selber stürmen, B a du bist in der vesten Burg, du bist unter meinen Schirmen. 5 Eine Henne gibt ihr Leben für die Küchlein in Gefahr, Wie solt ich denn dich nicht schützeu wider alle Höllen⸗Schaar? ö 2 N Komm, mein Küchlein, bleib bey mir, du solt bey mir nicht verderben, Denn ich müst und wolte sonst wol noch einmal für dich sterben. 1 dür an, 1 0 Hanh m hun bes an Goch eclage An Enke Lage inc nit zende nb fat fed ales gaben, 1 dag lach aaf, re fen abe — . 2 — — f 14. e 5 Becchicke dein Haus, denn du must sterben. 2 Kön. 205 f a He RR, lehre mich doch nur bey Zeiten, da ich doch einmal sterben muß, Zu meinem Ende mich bereiten, auf daß des Lebens Ziel und Schluß, Nicht plotz, eh' Hertz und Haus bestellt, mich unbereitet überfällt. Laß mir mit iedem Glocken⸗Schlage den letzten vorgestellet seyn: Denn meine Zeit zum Sterbe⸗Lage rückt damit immer näher ein; Drum gib mir doch zu ieder Zeit des Geistes rechte Wachsamkeit. Ach laß mich doch von allem scheiden, was nicht mit in den Himmel geht; Ja laß mich alles, alles meiden, was in dem Tode nicht besteht, Was manchem da erst Reu gebracht, und was das Sterben bitter macht. Besonders laß den schnöden Lüsten, dem Haß und Stoltz nicht Platz in mir, Und wenn sich solche Greuel brüsten,; So stelle bald den Tod mir für, Auf daß sich ihre Wuth bald legt, und nicht im Tod erst Schmertz erregt. farc mchaß, v6 Ang td lic tan dat leu: aun bir, m chm chan aal dale! a 5 „* ö 8 1 3 1 5. B 15 12 5 26, 8.9. Hilf, daß sich stets mein Hertz mit dir Und das Gespräch mit dir doch niema Ach! mache mich, mein Schatz, Auf daß dein Umgang mir Zeuch mich, ich bin noch weit z Uund laß mich so vertraut mit dir, Daß, wo ich geh und steh, An dir allein, mein Freund, stets seyn un 17 Etet ohne Unterlaß. 1 Thess. 5, 17. Siehe auch E „mein HER, bespreche, is unterbreche, von allem andern frey, die liebste Cust nur sey. euch mich von Welt und Erden, mein Bräutgam, werden, ich nur an deiner Brust Mit meinem Hertzen lieg, und also meine Lust Ulnd mich so ost nach dir in meinem Geist bewege, So ostiich Athem hol, so oft der Puls mir schlät, — Ja weil ein Tropfen Bluts sich in den Adern regt. d bleiben möge, sa. 0 10 1 „ 1 4 f 5 09 7 N 1 — — — — —— —— — 8 —— 2 — I be„ tant hen 5 f 00 d 00 JN 1 acht! 1 i, ben h nc fn ei gha f 10 1 5 lee, A dat, u WTI gn, vet m. 1 fin Ancche m 4 16. oeeibet in mir! HER, wo sollen wir hingehen? du hast Worte des ewigen Lebens.(Denn) das ist meine Freu⸗ he, daß ich mich zu GOtt halte, und meine Zuversicht setze uf den HErrn HErrn. Joh. 15, 4. c. 6, 68. Pfalm 1%,78, 28. Lach und freu dich nur, o Welt! deine Lust soll mir erkalten, Meine Freud' ist, wenn ich mich im Gebet zu GOtt kan halten, ö O! solt ich von JEsu gehen? Nein! ach nein! Wo ging ich zu? 77 Nein! ich find es nirgends besser, als bey ihm, da find ich Ruh. Zwar es buhlet mir die Welt, und verspricht mir Pracht und Ehren, Hoffart, Wollust, Gut und Geld, meine Seele zu bethören: Aber sie ist schon gericht, weg mit solchen eitlen Sachen, Die nicht können selig machen! meinen JEsum laß ich nicht. Der letzte Vers stehet im Schles. Gesangb, Num. 167. v. 2. . 5 1 Cooastus hat uns erlöset von dem Fluch des Gese ward ein Fluch für uns, auf daß der Segen Abrahä unter 1 die Heyden käme in Christo, und wir also den verheissenen Geist empfingen, durch den Glauben. Gal. 3,13. 14. Von Chri⸗ sto kommt der Geist der Heiligung, so muß man dieser nicht in 9 Die Liebe nimmt sich meiner an. Num. 4 1. v.). eigner Kraft nachjagen, sondern zuvor recht in Christo, wie Er unsre Versöhnung, Gerechtigkeit und Friede ist, ruhen, und in Ihm immer bleiben, so wird Er selbst wie unsre Gerechtigkeit, so auch unsere Heiligung seyn, und Gottes Reich, Werck und Bild wird ohn unser eigen Wircken am besten fortgehen. Will mich des Mosis Eifer drücken, blitzt auf mich des Gesetzes Weh, Droht Straf und Hölle meinem Rücken, so teig ich gläubig in die Höh, Und flieh in deine Seiten⸗ Wunden, da hab ich schon den Ort gefunden, Wo mich kein Fluch⸗Strahl treffen kan. Trit alles wider mich zusammen, du bist mein Heil, wer will verdammen: 1 tzes, da ern 0 K recht. Röm. 10, 4. keit erkannt, all unser Werck und Wesen verdammt, und uns niederschlägt, so ndern uns ins . Hristus ist des Gesetzes Ende, wer an den gläubet, der ist ge⸗ Wenn das Gesetz in seiner Geistlich⸗ hats sein Werck gethan, weiter solls nicht gehn Evangelium zu Ehristo weisen. Wie kömmt es, daß der Mensch nicht gleich zu Christo flieht? Weil Moses ihn noch nicht in bange Flucht getrieben, Weil er sein innern Greul, sein Ohnmacht noch nicht sieht; Drum eh' er noch recht glaubt, so meint er schon zu lieben; Er fallt nur gleich aufs thun, auf lauter Sitten Lehren, Und will den Mosen noch, vielmehr als Christum, hören; Doch wenn er länger nur bey Mose sich verweilet, Und ihn recht kennen lernt, da steht er gantz erschreckt, Da sieht man, wie er bald mit Angst zu Christo eilet, Da schmeckt ihm gar nichts mehr, als was nach Christo schmeckt Da ist ihm alle Schrift mit Christi Blut geschrieben, Da sucht er sich nur stets im Glauben recht zu ben. D aus, und nahm sie zu sich in den Kasten.! B. Mos. 8,9. Hohel. 2, 14. Mancher erweckte Sünder fällt bald auf allerley Wer⸗ cke und Übungen, und sucht drinnen Ruhe fürs Gewissen, er solte aber vielmehr an allem seinem Werck und Wesen verza⸗ gen, und in Christi Erlösungswercke allein Ruhe suchen. —————U——— f 19. Aaber die Taube nicht fand, da ihr Fuß ruhen konte, kam sie wieder zu Noah in den Kasten, da thät er die Hand her⸗ Wo leg ich mich zur Ruh? Wo? Nur in meinen Wunden, Da, da, nicht in dir selbst, wird wahre Ruh gefunden, Da ist der Felsen⸗Ritz, mein Täublein fleuch herein, Es ist noch Raum für dich, du solt gantz sicher seyn, Bleib du nicht ausser mir, als deiner Archen, sitzen, Geh ausser dir, zu mir, wenn Moses Donner blitzen. In dir ist Sünd und Tod, drum eile mir nur zu, Du findest ausser mir doch hier und dort nicht Ruh. Nun komm, ich will so bald dich gantz in mich versencken, Ja dir zur Ruhestätt mein Hertze selber schencken. Ne — S o ——— —— ———— * * ä—— ——— 2* 2 5 — 5 f e lan e n 00 5 U 1 baun be Lil I dh Len Au d! a F * 1 3 1 5 20. Dube wird iederman erkennen, daß ihr meine Jünger seyd, Do ihr Liebe unter einander habt. Joh. 13,35. Vertraget einer den andern in der Liebe, und seyd fleißig, zu halten die Ei⸗ nigkeit des Geistes durch das Band des Friedens. Lasset die Sonne über euren Zorn nicht untergehen; seyd aber unter ein⸗ ander freundlich, hertzlich und vergebet einer dem andern, gleich⸗ wie G Ott euch vergeben hat in Christo. Eph. 4, 226 32. De⸗ müthige Christen wollen vor einander nichts besonders haben, sie suchen einerley Sinn und Rede zu führen, damit nur nicht allgemeine Einigkeit und Erbauung gehindert werde. Prag, o HErr! dein Bild der Liebe und der Sanstmuth in mir ein, Denn der Christen Ordens Zeichen soll das Band der Liebe seyn. Laß mich nur recht hertzlich seyn, laß mich auch die Schwächsten tragen, Hilf durch unpartheysche Lieb' Argwohn, Neid und Zorn verjagen. Laß mich ja kein Splitter⸗Richter, doch mein eigner Richter seyn. HER, verbinde, was getrennet, führ uns all' in eines ein, Nuß o Liebe, schalt und walte, bis wir dort wie Engel seyn. En! 1 schn dit! a hu 1 170 1 Duden Bräutigam verzog, wurden sie alle schläfrig. Matth. 0 Wie mancher fängt so herrlich an! geht auch schon weit auf Zions⸗Bahn, 4 N Und doch läßt er sich endlich fangen, und bleibt in falscher Freyheit han⸗ „„ Eschliesen auch die Klugen ein; HERR! laß mirs eine Warnung seyn, “ FJalagre dich nur selbst um Augen, Mund und Ohren, Und laß die Welt nicht ein zu diesen Hertzens⸗Thoren. „ e Löscht man nicht bald das Füncklein aus so wird bald eine Flamme draus, eee Die ünde kennt kein Stillestehe, ihr Gist pflegt durch und durch zu gehen; 0 Drum halt den Sinn stets in der Zucht, und wenn er auszuschweifen sucht, „So warn ihn bald, daß er, als wie vor Schlangen, 75 Vor Sünden flieh, und sich nicht lasse fangen. „ Veiddiede Stund mir als die letzte ein; . Damit ich klug und Wachsam möge seyn. „So perdich denn, wenn meine Zeit verloffen, 13 So, wie du wilt, von dir auch angetroffen. Num. 298. v. 7. 1 9 22. Adie Leute schliefen, kam der Feind, und säete Unkraut. 4 Was wunder, daß die Kraft 8 5 wenn dich der Feind im Schla⸗ e findt Wilt du nicht gleich das innre dämpfen, so hat er gut von aussen kämpsen; Wenn unser Feind zu schlafen scheint, und man sich frey zu seyn vermeint⸗ So will er uns nur sicher machen, er pflegt schon wieder aufzuwachen; Bey reitzender Gelegenheit muß man schon wieder an den Streit, Ob man auch mancher Sünde Wunden schon viele Jahre nicht empfun⸗ den. Wie trüglich stellt der Feind uns nach! wie lockt die Welt uns allgemach! Wie liegen in erlaubten Dingen auch ost, da mans nicht meint, die Schlin⸗ Man hört ein Wort, gleich wird die Ruh gestört:(gen! Man blickt nach was, bald wird das Hertz bethört, Es ist Gefahr an allen Enden. HErr, laß mich nichts verblenden! Wer weiß, was künftig ihn betrifft? wie Sünd und Welt ihn noch vergift: Der Feind versucht am meisten nur die Frommen, und lacht alsdenn, wann. 1 sie ins Garn ihm kommen. em: e Ui r dat mn ee chen duch uin 3 Daher muste er allerdings seinen Brüdern gleich werden, auf daß er barmhertzig würde, und ein treuer Hoherpriester vor G Ott, zu versöhnen die Sünde des Volcks. Darum, daß er bleibet ewig, hat er ein unvergänglich Priesterthum, daher er auch selig machen kan immerdar, die durch ihn zu GOtt kom⸗ men, und lebet immerdar, und bittet für sie. Hebr. 2,17. c. 7, 24.25. Wenn dues im Hertzen wahrhaftig fühlest, daß Chri⸗ stus dein Bruder, so wird dirs so ein groß Ding seyn, daß du vielmehr stillschweigen wirst, als viel davon sagen. Die allein so schreyen: Christus ist mein Bruder, das sind nicht rechte Gei⸗ ster. Luth. Mein Hoherpriester! Hör nicht auf für mich zu beten, Ach rufe doch mit mir den Vater täglich an; Num. 62. v. 84 Laß deinen Heilgen Geist mit Seuszen mich vertreten, Wenn ich im harten Kampf selbst nicht mehr beten kan. ld 1 a he 50 12 Fm 0 10 0 24. a uuinnen stehet die Liebe, nicht, daß wir Gott geliebet ha⸗ ben, sondern, daß er uns geliebet hat, und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsere Sünde.(Darum) lasset uns ihn lieben, denn er hat uns erst geliebet. 1 Joh. 4, 10.19. e Wer mich liebet, der wird von meinem Vater geliebet werden, ud ich werde ihn lieben, und mich ihm offenbaren. Wir wer⸗ ee den zu ihm kommen und Wohnung bey ihm machen. Ogrosse „Herrlichkeit! Joh. 14, 21.23. s. g. 1 Joh. 3,31. Sehet, welch eine Liebe ꝛc. 4 Hilf, JEsu, hilf, daß ich mit reinem Hertzen, dich über alles lieben mag! Die Welt und eigne Lieb macht lauter Schmertzen, dein Lieben weiß von keiner Plag; Laß mich empfinden mehr und mehr, wie du mich lebef hoch und sehr, Damit aus solchen reinen Flammen die Funcken meiner Lieb herstammen, II. Theil, n. 419, v. 10. — —* DdDas ist das rechte Braut- Hertz einer mit JESl verlobten Seelen, ö 5 Bis iedes Tröpflein Bluts in Adern wird erkalten. 2 9 Arum fleißigen wir uns auch, wir sind daheim oder wal⸗ len, daß wir ihm wohlgefallen. 2 Cor. 5,9. die hat nur Eine Sorge!: Ihm nem ich in allem zu gefallen, und darinnen hat sie auch Ring und Siegel, daß sie Ihm gewiß an⸗ gehöre.) 5. Es sol anietzt aufs neu bey dir Verlobung seyn; Da du als JS SuS Braut, dein Ja/ Wort von dir giebest, Daß du nun ihn allein, und diese Welt uicht liebest, So denck an dieses Ja, und sprich zur Welt: Nein! nein! „Es ist genug, o Welt! ich will gen Zion wällen, Mein Hoffnungs Augen⸗Licht sieht in die Ewigkeit, Ich schmück und halte mich dem Bräutigam bereit, Ich darf, ich kan, ich will dir gar nicht mehr gefallen: Warum! ich bin verlobt, ich will mein Ja-Wort halten, * 2— . 85. 8 4 — 8 0 3 — ———— ——— —— 5 8 e l 4 — 26. Arum lasset uns hinzu treten mit Freudigkeit zu dem Gna⸗ den⸗Stuhl, auf daß wir Barmhertzigkeit empfahen, und Gnade finden, auf die Zeit, wenn uns Hülfe Noth seyn wird. Ebr. 4, 16. Lasset uns bey Zeiten, ehe Noth und Tod kommt, mit Wehr und Waffen uns versehen, und zum voraus viel Kräste ausbitten, daß wir alsdenn recht wohl bestehen mögen. .. Offenb. 3. 8. Ich habe vor dir gegeben eine offene Thür. Christus ist selbst als die Thürzum Vater⸗Hertzen, und als der Gnaden⸗Stuhl von GOtt uns vorgesteller. Darum getrost hinzu. Eph. 3, 12. Ebr. 10, 19. 22. 0 Tretet nur getrost zum Throne, da der Gnaden Stuhl zu sehn; Es kan euch von GOttes Sohne nichts als Lieb und Huld geschehn, Er erwartet mit Verlangen, bis er könne uns umfangen. Num. 48 8. v. J.* Und das aller höchste Gut, uns mittheilen durch sein Blut. Grosse Gnad ist da zu finden; Er will sich mit uns verbinden, Und soll niemals etwas können, uns von seiner Liebe trennen. 2 Dilean preiset G Ott seine Liebe gegen uns, daß Christus für Duns gestorben ist, da wir noch Sünder waren, so werden wir vielmehr durch ihn behalten werden vor dem Zorn, nach⸗ dem wir durch sein Blut gerecht worden sind: denn so wir Gott versöhnet sind, durch den Tod seines Sohnes, da* soch Feinde waren vielmehr werden wir selig werden, durch sein beben, so wir nun versöhnet sind. Röm., 8.9. 10. Wie hat det HErr die Leute so lieb! J Mos. 33,3. Hat uns GOtt, als seine Feinde, ewig und so hoch geliebt, Daß er fär uns grosse Sünder seinen Sohn der Liebe giebt, Wie viel wie vielmehr wird er ietzo Gnade, Heil und Leben, (Da wir schon versöhnet sind) ja mit Christo alles geben. Siehe auch Num. 19 1. IEsus Christus GOttes Sohn ze. n und un iche —TrrrrrT...ß....TT—TT———T——— S— ————— Streit des Fleisches und des Geistes. Gal. 9, 17. Fus Fleisch gelüstet wider den Geist, und den Geist wider das Fleisch, dieselbigen sind wider einander. Beym Glau⸗ hen hört der Krast⸗ und Sieglose Streit unter dem Gesetze auf, nicht der Streit des Geistes und des Fleisches, der geht da erst recht an, denn vor⸗ her hat man noch keinen Geist. Halt ein! o neuer Mensch, halt ein! Ja, wenn ich werd im Himmel seyn. Ich bin zu müd, ich muß verderben! O möchtest du nur heute sterben! Ach mache mir nicht solche Pein! Nein! Nein! es muß gekämpfet seyn. So bitt ich, etwas nur zu schonen. Du würdest mir gar übel lohnen. Wie so? Du würdest froh und frey. Du brächtest mich in Sclaverey. Du machst dir aber selbst viel Leiden. GOtt macht mir hier auch viele Freu⸗ O nein! was hast du denn davon? Gott selber ist mir Cron u. Lohn.(den. Des beidens ist doch mehr auf Erden? Im Himmel wirds zu Perlen werden. Nun nims nur nicht gar zu genau! Ja! weil ich deine Tücke schau.(den, Du wirst noch wohl zum Narren werden. Im Him̃el nicht, nur auf derEr⸗ Die Welt veracht dich allzusehr. O wenn ich noch geringer wär!(ne Feinde. So krieg ich dich nun nicht zum Freunde: Nein! Nein! wir sind geschwor- e 29. Fs die Albernen gelüstet, tödtet sie: Wer aber mir gehor⸗ chet, wird sicher bleiben, und genug haben, und kein Un⸗ glück fürchten. Die Reichen müssen darben und hungern, aber die den HErrn suchen, haben keinen Mangel an irgend einem Gut. Denn die Gottseligkeit ist zu allen Dingen nütze, und hat die Verheissung dieses und des zukünftigen Lebens. Spr. I, 32. 33. Pf. 34, 1 I. 1 Tim. 4, 8. Wo kan ein Kind der Welt, du magst sie alle fragen, Bey aller Herrlichkeit mit Grund der Wahrheit sagen: Es sey hier stets vergnügt, von allem Mangel frey; Sieh, welch ein Vorzug doch bey einem Christen sey! Wilt du nun auch vergnügt ohn allen Mangel leben, Sosuche nichts als GOtt, Gott wird dir alles geben. Sünde und liebsten sen willen man auch das 2 Und dir vieles angewöhnt; oder„weil dich iedermann, läst. Dis hat manchen schon betrogen, Schon für gut paßiren Wie auch dieses, wenn man meint: Oder doch beweget wird, Nein, du must auch bier zu Die Bewegung macht es nicht, kän ekehrt, so wirst du dich nicht betriegen; reiß dein eignes Bauwerck ein, ipf und fleh, so wirst du siegen, der bey nah ein Christ nur seyn. Halt dich nur nicht sür b Suche noch erst anzufangen, Das im Tode nicht besteht, kän Und alsdenn nicht mehr, wie vor, 30. Oushabe ich alles gehalten von me 2919,20. sca. Hos. 7, 16. Sie bekehren f ich, aber nicht recht. Der bekehrt sich recht, der sich auch von seiner innern Schooß⸗ Lust bekehrt, das ist, bis zu Christo, um des⸗ liebste lassen und überwinden kan. Dencke nicht, du bist bekehrt, weil du ja von Kindheit an, Alles Gute gut genennt, unter Frommen bist erzogen, o so sey schon alles gut. m Sieg und zum Durchbruch noch gelangen? pfen muß man bis aufs Blut. on meiner Jugend auf. Matth. so man einmal angefangen, 21 Dubs Himmelreich ist gleich einem Kaufmann, der gute Per⸗ len suchte, und da er Eine köstliche Perle fand, ging er hin ind verkaufte alles, was er hatte, und kaufte dieselbige. Matth. 13, 45.46.(Darum sammlet euch Schätze im Himmel, nicht auf Erden) denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Hertz. Matth. 6, 20.2 1. it. C, 610. Denn Geitz ist eine Wurtzel alles Ubels. So nennt die Schrift kein kaster. Wer bedenckts? Wurtzeln sind ost tief erborgen, suchst du diese Wurtzeln nicht genau in dir auf, greisst du sie licht mit Erast an, sondern giebst ihr noch Nahrung, so bleibt alles Ubel n dir stecken, denn nur da hat man ein Kennzeichen, daß man bekehrt, und Ihristus in uns unser Gut und Schatz sey, wenn man aus einem Geitzigen yon Hertzen liebreich und freygebig wird. Geitz, du Wurtzel aller Sünden, du solt dich bey mir nicht finden, Denn mein Reichthum und Gewinn ist, wenn ich veranüget bin. Ich will nur die Perle haben und nach dirsen Schätzen araben, Die der Himmeln sich hält; such o Welt nur Gut und Geld! Ich will nichts als JEsum suchen, Ehrgeitz, Lust und Geitz verfluchen, Denn mein Schatz soll gantz allein oben, nicht hier unten seyn. d e put 1 1 9 32.. Das ist ie gewißlich wahr, und ein theures werthes Wort, daß JEsus Christus kommen ist in die Welt, die Sün⸗ der selig zu machen, unter welchen ich der vornehmste bin. Aber darum ist mir Barmhertzigkeit wiederfahren, auf daß an mir vornehmlich JEsus Christus erzeigete alle Geduld, zum Exempel denen, die an ihn gläuben solten zum ewigen Leben. 1 Tim. 1, 15. 16. s. a. Matth. 9, 12. 13. Luc. 15, 1. 7. 18. 24. C. 19, 10. Das ist ein theures Wort, daß er nicht für die Frommen, Die von der Sünden rein, und ohne Fleck und Mackel seyn, Wohl aber für die Sünder kommen. Die Sünder geht diß Trost⸗Wort au, die soll'n im Glauben seine Gaben, Licht, Leben und Erlösung haben. Er ist allein, der selig machen kan: Das ist ein theures Wort. U. Theil. Num. 75 2. v. 3. FV e 9 Du ist sein Gebot, daß wir glauben an den) Sohnes JEsu Christi: denn GOtt hat seinen sandt in die Welt, daß wir durch ihn leben sollen.. 4.4,9. ld. Matth. 3,17. dis ist mein lieber Sohn ze. 16,27. Er selbst, der Vater, hat euch lieb ꝛc. Röm. 3, Der Vater prangt durch die gantze Schrift mit seine * ai, und ruft selbst vom Himmel, wir sollen ihn hören; also kan 5 5 Ihm nichts liebers seyn, als so wir den Sohn nur annehme Ind einein Zeugniß glauben. Da werden wir leben. Möcht und könt ich doch so frey auch wie andre Kinder glauben! Ja du magst: wer will doch wol dieser Freyheit dich berauben? Es ist ja des Vaters Wille, ja sein väterlich Gebot: 1 Joh. 9/1013 Er gab seinen Sohn aus Liebe selber ja für dich in Tod, Daß du durch ihn leben solst. O du wirst sein Hertz ergetzen! Wenn du wirst auf seinen Sohn dein Vertrauen völlig setzen; Du kanst ihn nicht mehr erfreuen; Nim nun, was die Liebe giebt, Und gedencke, daß der Vater eben wie der Sohn dich liebt. 0 8 P 8 — R Das damm, das erwütget ist, ist würdig zu nehmen Kraft, und Reichthum, und Weisheit, und Stärcke, und Eh⸗ re, und Preis und Lob. Offenb. 5, 12. Preis Lob, Ehr, Ruhm, Danck, Kraft und Macht, sey dem erwürgten Lamm gesungen, Das uns zu seinem Reich gebracht, und theur erkauft aus allen Zun; f gen. In ihm sind wir zur Seligkeit bedacht, Th noch der Grund der gantzen Welt gemacht. Ihr sieben Fackeln vor dem Thron des Lamms 6 95 Himmels Freuden⸗ eister, Erhebt mit Jauchzen GOTTeEs Sohn,* 55 König, Hirt und Meister Lobt ihn mit uns gesamt in Ewigkeit, g Seins Namens Ruhm erschalle weit und breit. Num. 497. v. 1. 4. 1 r de 35.* Das wäre meines Hertzens Freud und Wonne, wenn ich dich mit frölichem Munde loben solte. Pf. 63,6. Halle⸗ lujah! denn der allmächtige GOtt hat das Reich eingenom⸗ men, lasset uns freuen und fröͤlich seyn und ihm die Ehre geben: denn die Hochzeit des Lammes ist kommen ꝛc. Offenb. 19,6. 7. s. u. Cl. 35, 10lund Eph. 5, 19. Singet und spielet ꝛt. 85 Weltlch wird man doch getrieben, dich, HERR, zu loben und zu 1 lieben! Wenn mich dein Lob und Ruhm erfreut, find ich die gröste Süßigkeit, Ja eisen Schmack von jenem beben, ach könt ich doch dein Lob erheben! Das Vorspiel muß gespielet seyn, ich stell mich dort nicht eher ein. O daß ich tausend Zungen hätte! so lobt ich dich stets um die Wette Für das, was du an mir gethan: Indessen thu ich was ich kan, Bis daß ich dort in Engels⸗Chören dich ohne Sünde kan verehren, O daß ich bald bey jenem Heer der Cherubinen jauchzend wär! N 5 K. 0 f 36. ö f Des Werck deiner Hände wollest du nicht lassen. Pf. 38,8. Göttl. Antw. Der in euch angefangen hat das gute Werck, der wird es auch vollführen, bis an den Tag Seu Christi. Phil. 1, 6. s. a. 1 Cor. I, 8.9. 1 Petr. 1, 3.0/0. Laß treuer JESU! doch dein eigen Werck nicht liegen; Vollführe du es selbst, und hilf mir herrlich siegen. dier hast du mich, mein GOtt, ich bin in deiner Hand, Wie der gelinde Thon in eines Töpfers Händen, Du sorderst nur vor mir des Willens Stillestand: Du wirst schon ohne mich dein Werck in mir vollenden; Drum mache mich nur still, und nim mich gäntzlich hin, Ju deines Hauses Zier: Weil ich der deine bin. 1 37. Das Wesen dieser Welt vergehet. Cor. 7,31. Etleuchte mich, mein Licht, wenn mir die Eitelkeit Umnebelt das Gesicht, mit Sachen dieser Zeit, Und laß mich so vergnügt in deiner Liebe stehen, Daß ich kein ander Bild, als dich, mein GOtt, mag sehen. Mich hungert nicht nach Glück, mich dürstet nicht nach Ehr; En einger Liebes⸗Blick von dir erfreut mich mehr: Vergäll mir nur die Welt, daß deine Süßigkeiten, Bey desto weiterm Ruhm, sich in der Seel' ausbreiten. Weg Welt! die schnelle Zeit verändert dich und sich, Der Kram der Eitelkeit hat keine Waar für mich; Wilt du mir in der Welt, mein JESu, etwas geben; So gib dich selber mir, mein Theil, mein Heil, mein Leben! Num. 333. v. 5. 6. 10. 38. Ein ist das Reich, und die Kraft, und die Herrlichkeit, in Ewigkeit, Amen. Matth. 6,13. Sie wurfen ihre Cronen vor dem Stuhl, und sprachen: Hes, du bist würdig zu nehmen Preis, und Ehre, und Kraft. Offenb. 4,10. 1 1. Lobet und preiset den HErrn, so hoch ihr vermöget, er ist doch noch höher, kurtz: Er ists gar. Aber davon haben wir ein gering Wöttlein vernommen. Sir. 43, 29,32. Hiob 26, 14. Der Aeltsten gantze Schaar, die vor dem Throne wohnen, Die wersen ihre Cronen vors Lammes Füssen dar, Wir falln mit ihnen nieder, und singen Lobes⸗Lieder: Denn kurtz: Er ist es gar, so ruft der Aeltsten Schaar. Num. 484. b. 8. 39. 1 Dein Name werde geheiliget Matth. 6,9. denn er muß 25 wachsen, ich aber muß abnehmen. Joh. 3, 30. CHristi Fürbitte: Heiliger Vater! erhalte sie in deinem Namen, hei⸗ gestein deiner Wahrheit e. Ich heilige mich selbst für sie, auf daß auch sie geheiliget seyn in der Wahrheit. Joh. 17, 11⸗ 19. Es muß uns nicht nur unsre Sache, sondern die allgemei, ne Sache GOttes anliegen, und in unserer Fürbitte seyn; sonst schenen wir zu partheyisch zu seyn, und uns selbst zu suchen. Deines grossen Namens Ruhm sey allein nur meine Freude. Wer auch solchen nur vermehrt, ja wenn ich auch drüber leide; Ich sey nichts in meinen Augen, ich nehm ab, nim du nur zu, Ales sey zu deinen Füssen, was durch deine Kraft ich thu. Ich will dich nur gantz und gar, und sonst nichts von dieser Erden; Wilt du, ich will vor der Welt arm, veracht, zum Thoren werden, Nur das ich rechtschaffen werde, dir recht dien' in wahrer Treu, Und daß in mir, todt und lebend, dein so sůsser Friede sey. 40. 5 Dein Reich komme. Matth. 6,10. Göttl. Antw. Sehet, das Reich GOttes ist inwendig in euch:(und unter euch) Luc. 1721. Das Reich GOttes stehet nicht in Worten, son⸗ dern in der Kraft, und ist Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heil. Geist. 1 Cor. 4, 20. Röm. 14,17. Ach wie viele tau⸗ send betrügen sich mit dem blossen Wahnglauben, mit äusser⸗ licher Ehrbarkeit und mit guten Worten; denn das Hertz bleibt unverän⸗ dert an Geld, Lust oder Ehre hangen. Wo ist die Kraft CHristi, die end⸗ 15 auch das überwindet, was am meisten am Hertzen hangt. HERR ilf uns! N Die Sprache Canaan lernt mancher treflich wohl, Wenn aber nur etwas verleugnet werden soll, Da will er nicht daran; das macht, er kan nur schwätzen, Und will sein Christenthum in Wort und Wercken setzen, Er liebet für die Kraft den blossen äussern Schein. Ach HErr, laß mich nicht auch also betrogen seyn! Hilf, daß dein Reich in mir aus Kraft in Kräfte gehe, Daß ich nicht als ein Baum mit blossen Blöttern stehe⸗ . 5 ä 3— f i l ö Den Wille Geschehe auf Erden, wie im Himmel. Matth. D ̃, 10. Göttl. Antw. GOtt will nicht, daß iemand ver⸗ ohren werde, sondern daß sich iederman zur Busse kehre und lebe. Gott will, daß allen Menschen geholfen werde, und zur Erkäntniß der Wahrheit kommen: Denn es ist Ein GOtt und Ein Mittler, zwischen GOtt, und den Menschen, nemlich der Mensch CHristus JEsus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Ellosung. 2 Petr. 3, 9. 1 Tim. 2, 4. 5. f. a. Ezech. 18,2332. O theurer Schatz der allgemeinen Gnade! O Seele halte dich daran, und glaube, dein Heyland will und wird auch dir gewiß getoiß helfen; und wenn dir ein anderer ungläubiger Gedancke ein⸗ kommt so verabscheue ihn als den allerärgsten Gedancken vom Satan, als der am meisten den Glauben ansicht: denn alles Böse kommt aus dem Unglauben. 3 D Gnaden reicher Will, erfülle dich an mit; Ich will was du nur wilst, und ruh allein in dir: In dir kan ich allein hier und dort selig seyn. N ö 8 1 4 1 ü 1 b C᷑Ii:;:;;! Dem Gerechten muß das Licht immer wieder aufgehen, und Freude den frommen Hertzen.(Ja) den Frommen ge? het das Licht auf im Finsterniß, von dem gnädigen, barmhertzi⸗ enund Gerechten. Pf. 97, 1 1. P. 112,4.(Darum) were fet euer Vertrauen nicht weg, welches eine grosse Belohnung hat, Geduld aber ist euch noth ꝛc. ꝛe. Denn noch über eine klei⸗ ne Weile, so wird kommen, der da kommen soll, und nicht ver⸗ ziehen. Hebr. 10,35. 36. 37. sea. Es. 58, 8. 10. 11. 12. Sogibt es in dem Hertzen eines Gläubigen noch manche Ab⸗ wechselung von Freude und Leid. Bist du nun frölich und getrost; fürch⸗ te dich: bist du traurig und bedrängt; hoffe: so gehst du die Mittelstrasse zwischen Trotz und Zagen hindurch. Noch dennoch must du drum nicht gantz in Traurigkeit versincken, Gott wird den süssen Trostes⸗Glantz schon wieder lassen blincken: Steh in Geduld, wart in der Still, und laß GOtt machen wie er will, Er käns nicht böse machen. Num. 407. v. 1. — N — 4 N A 100 1 Te e e N 0 43. Enn darinnen er gelitten hat, und versucht ist, kan er helfen denen, die versucht werden. Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könte Mitleiden haben mit unserer Schwachheit, sondern der versucht ist allenthalben, gleichwie wir, doch ohne Sünde. Hebr. 2,1 8. c. 4,15. Diesen Hohenpriester und Hey⸗ land haben, heißt an Ihn glauben, ob wol noch in Schwachheit und Blö⸗ digkeit; die freudige veste Versicherung und Empfindung von seiner In⸗ wohnung gehört zur Versieglung des Geistes, die auf jenes folget, aber von Blöden und Angefochtenen nicht immer empfunden wird, die der Heyland doch für die Seinen erkennt, und mit ihrer Schwachheit Geduld hat. Wirst du geplagt, sey unverzagt; Dein Bruder wird dein Unglück nicht verschmähen; Sein Hertz ist weich, und Gnadenreich, Kan unser beid nicht ohne Thränen sehen. Trit zu ihm zu, such Hülf und Ruh, Er wirds schon machen, daß du ihm wirst dancken; Er weiß und kennt, was beißt und brennt, 5 Versteht wohl, wie zu Muthe sey dem Krancken. Num. 3. b. 11.12. 5—— — ———————— ——. — —————— ——— r———-—— KHK————T—T—T—T—T—T—T——... ĩͤ 5 R R 8 44 Denn dt wa in CHristo, und versöhnete die Welt mit D ipm selber, und rechnete ihnen ihre Sünde nicht zu. Denn er hat den, der von keiner Sünde wuste, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir würden in ihm die Gerechtigkeit die vor GOtt gilt. 2 Cor. 519.21. s. a. Col. 1, 20, 22. 1 Petr. 2, 24. Es muß die gläubige Seele als eine in sich selbst gantz arme und elen⸗ 4 de in dieser Versöhnung und Gerechtigkeit, als in ihrem Element, allein ruhen und leben, so bleibet Friede und Kraft im Hertzen. HErr, lehre es uns! 3 5 2 Nun werd ich dich durch eignes Bůͤssen nicht allereꝛst versöhnen müssen: Du hast dich mit mir selbst versöͤhnt, und Straf und Fluch schon abgelehnt. Ich bin ja, HErr, mit dir gestorben, und hab in dir genug gethan: 3 Denn alles, was du mir erworben, das schreibet mir der Vater an; Hingegen was ich Sünder thu, das rechnet er mir nicht mehr zu. 1 Du wilst du kanst mich nicht verdamen, du schenckest mir, was du verdient, b N Es tilgt dein Blut der Höllen Flammen, du hast mich selbst mit OTT 1 5 versühnt, ä Auch alles strenge Recht vollbracht, und also alles gut gemacht. . f* 8 9 Ennoch bleib ich stets an dir: Denn du hältest mich bey meiner rechten Hand, duleitest mich nach deinem Rath, und nimmt mich endlich mit Ehren an. Wenn ich nur dich habe, so frag ich nichts nach Himmel und Erden, wenn mir 5 gleich beib und Seele verschmacht, so bist du doch, GOtt, allezeit meines Hertzens Trost und mein Theil. Ps. 73/23 52 6. f. a. Ps. 16,18. Ein Find wil nichtnur C Hristum, sondern auch viel süsses, und es bekommt es auch ost, damit ihm die Weit bitter werde. Ein geübter ist zufrieden, daß er nur Ihn hat, und Kind ist, und der traut mehr auf GOttes Wort und Bund, als aus süsses Gefühl, das in Dürre oft fehlt. Ich verbleibe doch an dir, denn du stehest mir zur Seiten, Ja du hältest meine Hand; bin ich in Gefahr zu gleiten, Hebst und leitest du mich Schwachen selbst nach deinem Rath und Sinn, 1 Allsdenn nimmst du mich mit Ehren selig von der Welt dahin. Halte mich insonderheit, und laß du mich Kraft empfinden, Wenn das lüstern Fleisch sich regt, und die Welt mih will verbinden: Denn wenn deine Weyd entzogen, hungert manchen nach der Welt; Drum laß mich dein Manna schmecken, das mir ihr Kost vergällt. 1 8 5 Democh soll die Stadt GOttes fein lustig bleiben mit ihrem Brunnlein ꝛe. GOtt ist bey ihr drinnen, darum wirdsie wohl bleiben. P. 46, 5. 6. Kindlein, ihr seyd von GOTT, und habt jene ůberwunden: denn der in euch ist, ist grösser, denn der in der Welt ist. 1 Joh. 4,4. s. a. Ps. 110, 1. 2.3. Zach. 2, 5. Ein Christ hat noch Anfechtung von innen und 1 aussen, so Er aber wacht und betet, fällt Er nicht drein, sondern die Anfechtung muß Ihm zu mehrer Erkäntniß seiner selbst,. zu mehrer Wachsamkeit, Treu und Ernst, und also zu desto gröserm Sieg dienen. Was grämt und kümmert man sich. daß Satans Kraft sich bey uns 1 indet; 4 If der nicht auch in uns, der seine Regung bindet, Dein Josua, dein Fürst, und überwindet noch? 9 Sein Sieg ist noch nicht gantz geendt, er kämpft und siegt in unserm Geiste, Die Helden, Kraft, die er in dieqser Welt beweiste, eruhel nicht, bis er die Seinigen vollendt. Num. 305. 9.3 47. 3 N Dennunsere Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schaffet eine ewige und über alle massen wichtige Herrlichkeit uns, die wir nicht ehen auf das sichtbare, sondern auf das unsichtbare: denn was sichtbar ist, das ist zeitlich, was aber unsichtbar ist, das ist ewig.(Darum) selig sind die Todten, die in dem Herrn sterben, NB. von nun an, ja der Geist spricht, daß sie ruhen von ihrer Arbeit;(auch von aller Trübsal,) denn ihre Wercke folgen ihnen nach. 2 Cor. 4, 17. 18. Offenb. 1;. Esistein Ruhetag vorhanden, da uns unser Gott wird lösen, Er wird uns reissen aus den Banden dieses Leib's und alem Bösen, Es wird einmal der Tod herspringen, und aus der Quaal uns sämtlich bringen. Gib dich zufrieden. Num. 43 2. 914. Laß nur nichts d Sondern, da tigen, wenn ich unterliege, so „. 1 Deserrtehuctdiese e el wen hilst er mir. Pf. 1 16, 6. Wer in Einfalt und Demuth steht, und seine eigne Gebrechen immer für die größten hält, der wird vor allen Höhen und Sichtungen des Feindes am besten behütet. Mein JE Su, führe mich zur wahren Einfalt hin, Gib, daß mein Aug auf mich und nicht auf andre siehet: Ach! beuge mich fein tief, und gib mir deinen Sinn, Oer, was die Liebe stöhrt, mit allem Ernste fliehet. Bewahre mich, mein Licht, vor allen eignen Hohen, Halt die Vernunft im Zaum, und von dem Dünckel frey, Laß nur mein Aug' auf eins, auf das, was ewig, sehen Und gib mir Lauterkeit, gib Unschuld, Lieb und Treu; Ja laß mich wiederum an Wort, Werck und Geberden, Durch Einfalt und hurch Lieb', ein kleines Kindlein werden. 50.. Der eng d ist mein Hole mir pird nichts 4*. 23,1. Er spricht selbst: Ick wink 18. Leben und volle Gnüge haben sollenze Leben, und sie werden nimmermehß 1 7 wird sie mir aus meiner 2 relsse o Ef. 40,11. ,, * Mein Lämmlein, tem 1 diz 1 z dete Ic wil auf grü. Au aufs beste di 15 K So, daß es dir, mein Kamm, an ieh Komm! komm! und bleib bey i MWoy irrst du hin und her? Bleiß Ulnd solge mir nur nach, es soll Reil Ich heb, ich gängle dich, du bist zn Men Als wie ein Siegel⸗Ring, als ie ein cher es bpfand; Jasieh, ich will dich gar in Hertz und Busen tragen, Wer will sich wider mich und meinen Vater wagen! 2——— 1 e, t een. AAk dir ewig wohl. B 119 meinen Weiden, 1 uns N ——— S 5 51. * Der Hegg ist unser Konig und hilft uns Es 33,22. Es 35 ist der HERR, starck und mächtig im Streit. Ps. 24, 8. Man singet mit Freuden vom Sieg in den Hütten der Gerech⸗ ten: die Rechte des HERR behalt den Sieg. Pf. 118, * 15. Darum vermag ich alles durch den, der mich mächtig machet. Phil. 4, 13. Denn hier ist Immanuel. Jes. 8, 10. Kein Sieg ohne Kampf, der Kampf nicht stets ohne Wunden; doch diß beugt uns, und macht behutsamer. Es ist nur Sünd und Tod in mir; Immanuel ist auch bey dir. Ich muß doch östers unterliegen; Dein König hiist doch endlich siegen. Der Kampf ist aber allzuschwer; Verzage nicht, nim dein Gewehr! Ich habe keine Kraft, kein Leben; Ach bete! GOtt wird Kräfte geben. Ich bin zum Beten träg und kalt; Versuch es nur, und bete bald. N Ich warte, bis ich recht erwecket nein! nein! hier ist der Feind verstecket. e Wolan, ich will nun flehn u. schreyn; Wohl dir! der Sieg wird deine seyn. Dias ist gewiß, ich will nun ringen; Es müssen alle Ketten springen. * 52.* Der Hegg schaffet meiner Seelen Ruhe. Psalm 55, ö 19. g Mein holder Bräutigam, zeuch mich nach bir allein, Ach! laß mich doch, mein Lamm, auch eine Jungfrau seyn, Die nach des Lammes Geist stets dencke, red' und thu, Und dir nur Folge leist, so find ich wahre Ruh. Ich dencke nur an dich, wie du für mich erwürgt, And wie du dich für mich, und meine Schuld verbürgt; Mein Auge sieht nach dir, mein Hertze nimmt dich ein; Da wirst du denn in mir die Ruhe selber seyn. Da trag ich meine Rub an allen Grten mit, Ich geh zum Himmel zu bey iedem Tritt und Schritt; Da bleib ich fort und fort, recht ruhig, los und rey: Ds ist mir Zeit und Ort, und alles einerley. ———.—— ä——— ———.—„—— — ——— 1 53. NN Der Herr segne und behüte dich, der Her icht leuchten über dir, und sey dir gnädig, der HErr er⸗ hebe sein Angesicht über dich, und gebe dir Friede. 4 B. Mof. 6,24.25.26. Den Friede lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch, nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt, euer Hertz er⸗ schrecke nicht, und fürchte sich nicht. Ich will euch nicht Wäi⸗ sen lassen, ich komme zu euch. In der Welt habt ihr Angst, aber seyd eee habe die Welt überwunden. Joh. 14/27. 18.. 16,33. Mein Vater; segne mich in JESu, deinem Sohn, Behüte mich, dein Kind; und du, mein Gnaden⸗Thron, Des Vaters Glantz und Licht, ach! leucht auch über mich, Und bringe Gnad und Kraft, Heil, Hülfe, Geist und Leben; Du aber, Himmels⸗Taub, ach! komm, erhebe dich, Schweb' uber mich, mir Fried' und Freud' in dir zu geben. der HErr lasse sein Ange⸗ 5 . 00 Der Hegg aber thue, was ihm gefällt, 2 Sam. 10, 12. Wenn du, o mein lieber Christ, annoch eigenwillig bist, Wet es auch in solchen Dingen, die GOtt scheinen Ruhm zu bringen, Und Gott dencket nicht auch hin; so verdirbt dein Elgensinn. Unser Geist ist oft verstellt, und begehrt, was ihm gefällt, Uns gar oft zur sauren Burde, wenn es nicht verhindert würde; Wohl und selig ist man dran, wenn es GOttallein gethan. Er it, der allein verstehet, wenn mirs so und so ergehet, Ob basselbe nutz und gut, oder obs mir Schaden thut: Da wik sonst in unsern Lüften uns nicht zu entschliessen wüsten, Hesters wählend ohngefähr, was uns nur hoch schäͤdlich wär. II. Theil Num. 473. Num. 474. v. 3. 1 * 5* 44 55.* Der HE wendet sich zum Gebet der Verlassenen, und delschmähet ihr Gebet nicht e. Pf. 102,18, Welche ihn ansehen und anlaufen, derer Angesicht wird nicht zu schan⸗ den. P. 34,6. siehe auch das Exempel des Cananaischen Wei⸗ bes, Matth. 15,2128. und was(Hristus saget Luc. 11, 5 13. und Luc. 18, 18. ingleichen von dem Schiflein CHristi Matth. 8,2427. Die äussre und innre Seelen⸗Noth weicht nicht immer bald auf ein paar Worte, es erfordert oft anhal⸗ tendes Flehen und Kämpfen. Stürmet Roth und Tod herein, dencke nicht, du bist allein, IJEsus ist bey dir im Nachen, er wird wider das schon wachen, Vas dich zu verderben meint: Wenn er gleich zu schlasen scheint, Und dich läßt ein wenig stecken, so sucht er nur dich zu wecken; Schrey nur fort, er prüfet dich: glaub, er hilft dir sicherlich: Wann die Roth am grösten scheinet, ist die Hüls', eh' man es meinet, Wohl recht nah, ja wircklich da, du singst noch: Hallelujah! —————ͤ Der ich in der Höhe und im Heiligthum wohne, und bey de⸗ gen, so zerschlagenes und demüthiges Geistes sind, auf daß ich erqvicke den Geist der gedemüthigten, und das Hertz der zerschlagenen. Ich will nicht immerdar haddern, und nicht ewwiglich zürnen, sondern es soll von meinem Angesicht ein Geist weben, und ich will Odem machen. Es. 57, 15. 16. Zu sehr dringen auf empfindliche Freudigkeit, könte die unrechte hervor bringen, und blöde noch blöder machen. Manche See⸗ le ist wie ein Gefässe mit einem sehr engen Halse, da man nur alles eintröpflen muß. l Ich muß mich, HErr, als Asch' und gar als nichts erkennen; Ja ich bin weniger als nur ein Nichts zu nennen; ad dennoch soll mein Hertz dein Haus und Tempel seyn. O grosse Herrlichkeit! Ach! Komm nun, komm herein! Komm! komm, den matten Geist, mein JEsu, zu erqvicken! Ach! mache mir doch Luft, und laß mich nichr ersticken. 1 8 0 5 5 der Kriegs⸗Knechte einer öffnete seine Seite mit einem Speer, und alsbald ging Blut und Wasser heraus. Joh. 19,34. Fele: Das Wasser, welches auf den Stoß des Speers aus seiner Seiten 0 5 1 Dassey mein Bad, und all sein Blut erqyicke mir Hertz, Sinn u. Muth. Thristus: Durch die Wunden, so mir geschlagen seyn, habt ihr funden,(n. 80. v. 2. Ein offnes Brünnelein, daraus fliessen noch täglich Wasser und Blut, Zageniessen, euch, die ihr Busse thut. Schl. Gesangb. n.2 30. v. 5. 6. Schaut mein'n Armen hab ich schon ausgestrecket, zum Erbarmen, Od pohlist der bedeckt, der umfangen liegt hier an meiner Seit, Und Verlangen trägt nach der Seligkeit. Schl. Gesangb. n. 2 26.9. 4.5. Seele: Ich Sündenknecht bin nun gerecht, mein Suan wird mir zum egen: Denn ich bin des Höchsten Kind, JEsu Wunden wegen. O Pelican! o reiner Schwan! laß solches mich bedencken, Bis man endlich meinen Leib, wird ins Grab versencken. 3—.... ĩͤ——————— e f ä„* 2. 5 g ——..——— 5 8—— . 58. 1 Er Satanas hat euer begehret, daß er euch möchte sichten wie den Weitzen; Ich aber habe für dich gebeten, daß dein Glaube nicht aufhöre. Denn) die Körnlein sollen nicht auf die Erde fallen.(Darum) will ich dich behalten vor der Stunde der Versuchung ꝛc. Luc. 22,3 1. 32. Amos 9,9. Offenb. 3,10. Man kan meinen, aus äussern Umständen, und auch innerlich im Glauben kxecht göttlich des Willens GOttes überzeugt zu seyn, und doch kan des Feindes Sichtung mit drunter seyn, ob wol der HErr endlich alles noch zum Besten wendet. O HErr bewahre uns! Der Satan hat ein Sieb, die Körner zu verschütten; — HOottaber kehrt es um, das Böse zu zerrütten; 7 Er rütt und schüttelt dich, und zürnt nur mit der Spreu, Nicht aber auch mit dir. Ach glaub! er ist getreu, Er will so gar auch nicht das kleinste Körnlein missen; Ex wird, wirst du versucht, dich schon zu retten wissen; AItstnur ein Körnlein guts, das er in dich gelegt, Er schafft, daß dieses schon noch seine Früchte trägt. 0 1 en fuddar ee bg e Der Schmuck soll nicht auswendig seyn, mit Haarflechten 900 und Gold umhängen ꝛc. sondern der verborgene Mensch!h des Hertzens unverrückt, mit sanftem und stillem Geiste, das ist köstlich vor GOtt. 1 Petr. 3, 3.4. Wenn ihr stille bleibet,so wird euch geholfen, durch stille seyn und hoffen werdet ihr starck seyn. E. 30,15.(Der Christen Feyer⸗Kleider, darinnen sie 9 täglich ihren Sabbath feyren, heisset nach Col. 3, 10. 12.14. Neuer Mensch, hertzliches Erbarmen, Freundlichkeit, demuth, Sanstmuth, Geduld, über das alles aber die Liebe: Denn diese sollen sie anziehen und damit sich schmücken. Was schmü⸗ ckestdu nun mehr? den Leib oder die Seele?) Immer stiller! Immer stiller! Laß o stilles Lamm mich seyn! Still im Leiden, still in Freuden, immer in die Still hinein; wenig Wort und viele Kraft, und ein still und sanftes Wesen, Mehr im Wandel, als im Wort, sey zu meinem Schmuck erlesen. 6 ee deren. 9 100 1 wi Tec Segge 1 N ch mn NA hila amrbele cc h, un e ae mat, —— . 2 2— 60. Der Tod ist verschlungen in den Sieg, Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg? GOT aber sey Danck, der uns den Sieg gegeben hat, durch unsern HErrn JEsum CHrist. 1 Cor. 15, 55. 57. Ich bin mit dir schon durchgedrungen, als du vom' Tod erstanden bist, Der Tod ist in den Sieg verschlungen, daß nichts mehr von ihm übrig ist, Ia ich bin schon mit dir zugleich versetzet in dein Himmelreich. Wo ist doch nun der Sieg der Höllen? wo ist des Todes Stachel hin? Der Höllen⸗Hund mag immer bellen, da ich bey dir, mein JESu, bin, Der du sein Raub⸗Schloß hast verheert, und alle Todes⸗Macht zerstört. Du bist ja schon voran gegangen, und hast den Tod für mich geschmeckt, Die Bahn gemacht, den Tod gefangen, und gehst, ob er zuletzt noch schreckt, Doch selber durch den Tod mit mir, und also holst du mich zu dir. Jühchr uc u g Teich erte i . 5 8 2.—— — 1— ͤ l——————— * 61. Der reg ist breit, der zur Verdammniß führet, und ihr sind viel, die drauf wandeln(aber) der Weg ist schmal, der zum Leben führet, und wenig sind ihr, die ihn finden. Matth. 7,13. 14. Prüse, welchen du wohl wandelst; Ist es wol der schmale Steg? Weist du dieses gantz gewiß? du must dis nicht blindlings wagen; Deuck: es ist das sicherste, sich noch besser zu befragen: Denn du kanst dich leicht betrügen. Ach! du gehst den breiten Weg, Wo dir noch die Welt gefallt; Wo du dich ihr gleiche stellest, Wo das Hertz das eitle liebt, und nicht Ruh in GOtt verlangt; Wenn du dich zur Lust der Welt auch mit andern noch gesellest; Wenn dein Hertz an Geld und Gütern, oder eitler Ehre hangt, Dieses prüf, und halt doch ein! eh du ins Verderben fällest. 62. Des Hertzens Lust stehet zu deinem Namen und deinem Ge⸗ gächtniß Jes. 26,8. Meine Seele hanget dir an. Pf., 12. Pf. 63,9. Hohel. 2, 14. Du gibst dich mir gantz, wilst uch mich gantz zum Lohn und Geschencke haben, daß sich eins 2 zmandern erqvicke. JEsus will das gantze Sertze, dieses soll dir keine Last, Aber deine Lust wohl seyn; denn so viel du davon hast, Und ihm noch nicht eingeräumt, so viel kränckest du dein Leben; So viel du dich ih m ergiebest, so viel wird er dir sich geben. Jager will dich gantz erfülen; läßt er nun kein Plätzchen frey, Das er nicht versüssen will: Sag', ob dis nicht Wohle hat sey, Und ob man nicht ihn vielmehr hertzlich darum bitten solle, Daß er doch das gantze Hertz von uns nur verlangen wolle? Will ein Bräutigam das Hertze seiner Braut für sich allein, Eo ist sie gar wohl zufrieden: denn sie will ja seine seyn; Drum so sey und bleibe diß auch mein Lust⸗Spiel und mein Leben, Daß ich dir, als deine Braut, soll mein gantzes Hertze geben. . 2 S 85 e. 83 SDS* N W 8 2 53 S— E— .. 63. g Des Menschen Hertz schlägt seinen Weg an:(denn darin; D pen sind viel Anschläge,) aber der HErr allein gibt, daß er fortgehe:(Denn) der Rath des HErrn bleibet stehen. Prov. 16,9. c. 19,21. Ich werde ch Ottes weisen Schlüssen, die ja auf lauter Segen gehn, Auch immer kindlich folgen müssen; so bleib ich in der Ruhe stehn: Hingegen wenn ich selber wehle, und seinen Weg dabey verfehle, Da kriegich Unruh, Pein und Ovaal, ich muß duch Schaden mich belehꝛen, ind noch bazu den Vorwurf hören: Sieh, das ist deine eigne Wahl Drum such ich mir nichts vorzunehmen, ich will auch nichts vorherv schaun, Ich will zu allen mich beqvemen, und will nur seiner Führung trau'n: Denn wolt ich gleich mich nicht beavemen; ich muß: GOtt fährt mir 3 c durch den Sinn; schseh die scharfe Ruth ihn nehmen; drum Vater, nim mich willig hin. ä W——— 5— 5.———— — S—— — 9 1 Deanost meines Herzens ist groß führe mich aus meinen Nöthen. Ps. 25,17. Göttl. Antw. Die Opfer, die Ott gefallen, sind ein geängster Geist, ein geängstes und zerschlagen Hertz wirst du, GOtt, nicht verachten. Ps. 51, 19. Wer ohne ein solches Hertze lauter Evangelium haben will, kan eis en gefährlichen Sprung thun, und sehr leichtsinnig werden. Err, mache uns selbst recht fähig deines lieblichen Evangelii. Steckst du ietzo noch in Nöthen, weist du nicht, wo aus noch ein, Wil dich Angst und Schrecken tödten, lebest du in Furcht und Pein, Wegen dessen was geschehen, daß du es sehr ost versehen, Nicht gelebt, wie du gesollt, nicht gethan, was GOtt gewollt: Ey! so komm, und bringe Reue, komm und beichte deine Schuld, Bitte, daß dirs GOtt verzeihe, du erlangest Gnad und Huld: Unterwirf dich seinen Schlägen, so wird sich sein Zürnen legen, Und nach vielem scharsen Oräun, wird G Ott wieder freundlich seyhn. ö Schl. Gesangb. N. 3 4. v.§. 6. 1 353 8 5 5 e Braut stehet zu deiner Rechten, in eitel köstlichenm Golde, des Königs Tochter ist gantz herrlich inwendig, sie ist mit güldenen Stücken gekleidet. Höre Tochter! schaue drauf, und neige deine Ohren, vergiß deines Volcks, und dei⸗ nes Vaters Hauses, so wird der König Lust an deiner Schöne haben: denn er ist dein HErr, und solt ihn anbeten. Pf 45, 10, 11.12. 14. O Seele, dein Bräutigam fordert von dir nicht eignen Schmuck, noch Verdienst, Würde und Schöne, Er will dich selbst mit seinem Blute waschen und schmücken, Beiden und seinem Vater recht wohlgefällig machen. O ein holder räutigam. ö Drum wer wolte sonst was lieben, und sich nicht beständig üben, Des Monarchen Braut zu seyn? Muß man gleich dabey was leiden, Sich von allen Dingen scheiden, bringts ein Tag doch wieder ein. Schencke, HERR! auf meine Bitte, mir ein göttliches Gemüthe, Ciinen königlichen Geist, mich als dir verlobt zu tragen, N. y 12. v. 7.8. Alem freudig abzusagen, was nur Welt und irdisch heißt. E K den d, . ts 1. been, thun —— 8 1 5— 1 „„ ä— .— 5—————— — 3˖ͤ 0„ r A A . 8— 5 1 a ö 66. 5 g. 1 Dye dustum angehören, die ereutzigen ihr Fleisch samt den Lüsten und Begierden. Gal. 5, 24. Luth. über diese Worte: Das Fleisch ist wol noch lebendig und regt sich, aber es kan nicht vollbringen, das es gerne wolt, weil es ans Ereutz geheftet ist mit diesem ereutzigen haben wir Lebenslang zu thun. Im Ereutze schmecket man des Wortes Süßigkeit, Drum halt, o Seele! dich zum Creutze stets bereit, Und kommt kein äussers Creutz, so brich in alen Dingen Nur deinen Will'n und Sinn. Must du erst schmertzlich ringen; Es wird bald besser gehn, ruh' in Gelassenheit, Und folge GOttes Winck, so wirst du bald erfreut. Dau wirst, läßt du dich GOtt, und nicht dich selber führen, Beh iedem Tritt und Schritt, Ruh', Fried und Segen spüren, Und Gott recht danckbar seyn, daß du gefolget hast; Denn aller Eigensinn macht Unruh, Pein und Last, Es strast der Mensch sich selbst, und raubt sich allen Segen; De npfe du, so bald sich will dein Wille regen. 3 ———— 8——— 5*——— 67. D dornen(der Sorgen, des Reichthums, und der Wol⸗ lust dieses Lebens,) gingen mit auf und erstickten es. Luc. 8,7. Darum pflüget ein neues, und säet nicht mehr unter die Hecken. Jer. 4, 3. Von guten Dornen siehe Hos. 2, 6. Von Dornen, die das Fleisch, das lüstern Fleisch nur stechen, Kan unser edler Geist die schönen Rosen brechen: Das schöne Rosen⸗Feld, das unser Fleisch erqvickt, Tragt Dornen, da der Geist darunter hald erstickt. Nun wahle, was du wilt, du wirst dir Dornen wählen, Die, wo sie nicht das Fleisch, gewiß den Geist doch gvälen: Drum reiß den kleinsten Dorn der schnöden Lust nur aus, Sonst wird, eh' du es meinst, bald eine Hecke draus; Die macht dir tausend Müh, da wirst du dafür büssen, Und die so kurtze Lust gar theur bezahlen müssen. Du Geduld unsers HERRN achtet für eure Seligkeit. 2 Petr. 3, 15. Wie soll ich doch dein Lob vermehren? wie deine— und Langmuth . 5. E ren, Die mich bey mancher Frevelthat, o grosser GOtt! getragen hat? Ich hatte wider mein Gewissen den biebesbund mit dir zerrissen, 42 Ich wich von schon betret'nem Steg, und dennoch warfst du mich nicht weg. Dau hast mein Elend mir entdecket, und selbst mich wieder aufgewecket, D pie ein treuer GOtt bist du! du läst im Fleisch mir keine Ruh, Drum sey dir Preis, Danck, Kraft und Stärcke für deiner Liebe Wun⸗ 4 derwercke, Hilf auch, daß mich doch solche Güte mit Sa und Wehmuth über⸗ 3 hütte, Daß ale Sünd und Heucheley mir nur noch mehr vereckelt se r. 5. wenn ich, wie ich dich betrübte, nun zehnmal mehre Tren ausübte! Fir deine bangmuth, Treu und Huld, für dein Erbarmung und Geduld. 15 reu, nun gäntzlich umgeschmoltzen sey? 1 1 69. DSedes HERRN ists, daß wir nicht gar aus sind, seine Barmhertzigkeit hat noch kein Ende; sondern sie ist alle Morgen; neu und deine Treu ist groß: Denn der HERR pverstösset nicht ewiglich, sondern er betrübet wol, und erbar⸗ 5 met sich wieder nach seiner grossen Güte: Denn er nicht von Hertzen die Menschen plaget und betrübet. Klagl. Jer. 3, 22. 50 J s. g. Ebr. 12, 11. Alle Züchtigung, wenn sie Da ist, ze. Hex, deine Treu ist täglich neu, du lässest mich nicht ewig stecken, Du machst mich nur vonHülsen frey, daß ich die süsse Frucht kan schmecken, Du plagest nicht von Hertzensgrund, du wilst nur meinem Willen wehren, Dein Trost wird mir im Creutze kund, du giebest mehr als wir begehren. 8 2 N Dyeiebe CHristi dringet uns also, sintemal wir halten, daß, D so einer für alle gestorben, so sind sie alle gestorben; Und er ist darum für alle gestorben, auf daß die, so da leben, hinfort nicht ihnen selbst leben; sondern dem, der für sie gestorben und auferstanden ist 2 Cor. 5, 14. 15. Soll die Liebe und Kraft CHristi uns dringen, so muß man in CHristo und in seinem Fo⸗ de stets ruhen, so fällt das eigne wircken weg, und CHristus schafft selbst alles in uns und durch uns. HErr hilf uns darzu. Deine biebe sey der Trieb aller meiner Wort' und Wercke, Jia sie zieh und dringe mich, gebe mir auch Kraft und Stärcke, Daß ich dir, nicht mir, mehr lebe, sondern ohne Heucheley, Dich in allen Dingen meine, und dein völlig Opfer sey. Denn die Liebe nimt nichts an, was du Liebe nicht gethan; Was durch deine Hand nicht gehet, wird zu GOtt auch nicht erhöhet. Trage Holtz auf den Altar, und verbrenn mich gantz und gar, Obduglerliebste Liebe! wenn doch nichts mehr von mir bliebe! 00 05 Lans 5 0 6* ft cl bn ven 1 0 1 4 e ch 1 tat 1 1 0 g nc .* 0 Doe Liebe ist die gröste,(weil sie ewig bleibet.) 1 Cor. 13,13. (Darum) Alle eure Dinge lasset in der Liebe geschehen. k. 16,14.(Wofern sie sollen in GOtt, der die Liebe selber ist, . dem nichts un ser eigen ist. Liebe macht die trübe Zeit zu dem frohen Himmelreiche, Sie versüsset alles Leid, ja sie macht den Engeln gleiche: Denn wenn alles wird vergehn, wird sie ewig triumphiren: Nein, sie muß, soll was bestehn, auch schon hier den Seepter fuhren. Ach! wie werden wir zugleich uns einander lieben sollen, Die wir dort im Liebes⸗Reich bey einander bleiben wollen. Liebe geh nun aus und ein; Liebe soll uns immer treiben; Liebe soll der Name seyn; Liebe soll die Losung bleiben. gethan seyn, und also uns einmal nachfolgen, und ewig bleiben. Joh. 3, 21. c. 15,16. 1 Joh. 4, 16. Siehe Luth. K. P. über Röm 13, F. Die Schuld der Liebe kan man nicht durch einige Liebes⸗Wercke, oder Allmosen abzahlen, nach dieser bleiben wir noch immer uns selbst und al⸗ les schuldig,so, daß auf göttlichen Winck alles zu Dienste steht; da ohne⸗ S— — . ne fe, 1 f eu S —— n 1 — — 5 — g Nolte dan ne * 9. 1 ot 12 in . N in 1 U l ie den 5 Je Sünde ist der Leute ne Spr. 14, 34. So betrüge dich nicht mit falschem Glauben. Beym Glau⸗ hen herrscht keine Sünde, wer nicht sein böses Hertze fühlt, hat Glauben genug; wer aber dis kennt, der sieht, wie schwer zu glauben st. Es gehort darzu die Krast, durch die CHristus von Todten erstand en, ind die Paulus mit 6 Machtworten beschreibt und A ch hält nichts ür leichter als glauben. O Betrug, wo alle Welt hinl äuft, d e Jetzt gehst du sicher hin, und machst dir kein Gewissen, N 3 Wird gleich! in Werck und Wort viel Eitelkeit gehegt, Da iede Sünde doch die Ruthe bey sich trägt„ Dafür du mit der Zeit gewiß wirst leiden müssen; Es bleibet ohn' Entgeld dir keine S e 1 910 die Züchtigung, da du mit Reu wirst sagen: sist f e diß und das: ich bin nicht zu 1 90 hab es wohl verdient. Doch sieh, daß diese Ren Nicht erst im Tode komm', und grosse Schmertzen bringe: Da quale manchen ja auch wol die kleinsten Dinge; f Drum denck ans eee e und dee 8. ä 1 1—— 13 8 8 4 a 2—— — . N „FTD v——... 5 S= ⁹. r S ——— SA ä— — —— * 8 ö Deweil wir solchen Haufen Zeugen um uns haben, lasset F uss ablegen die Sünde, so uns immer anklebet, und trä. ge macht, und lasset uns laufen durch Geduld, in dem Kampf, der uns verordnet ist, und aufsehen auf JEsum, den Anfänger und Vollender des Glaubens. Hebr. 12,1. 2 Eph. 4, 22. 1 Petr. 2,1. 2. Diese Sünde ist der alte Mensch und also innerlich. So redet Pau⸗ us, so redet auch die gantze heilige Schrift, daß der Kampf der Christen bestehe in der Ausziehung des alten, und Anziehung des neuen Menschen B. A. Coll. antith. p. 2 64. 1 Ol wie ällt es dir so schwer; wenn du allem solt entsagen, Wenn du auch die liebste Lust solt ans Creutze CHristi schlagen: „Du wilt vieles wohl verleugnen, aber oft nur eines nicht: 4 Denn du wilt fein leichte gehen, aber siehe, was geschicht? 9 “Ducch dergleichen Zärtlichkeit wird dein Kampf nicht leichter werden; Denn die Sünd' ist eine Last; also hast du mehr Beschwerden. Was wilt du dich noch behengen? Nein! wilt du recht leichte gehn, Wirf nur alles von dir abe, duld' und bleib' im Kampfe stehn! 4 Auf! und laufe, weil dein Heyland und viel tausend vor dir gehn. 4 3 2 — r.. 0 lg 15 N N. 10 ge gg 74. 5 Diga ist kurtz:(Darum) schicket euch in die Zeit:(kau⸗ E fet die Zeit aus.) Denn wir haben hier keine bleibende Stadt; sondern die zukunftige suchen wir. 1 Cor. 7, 29. Eph. , 16. Ebr. 13, 14. e Du bist in dieser Welt, nicht mit der Welt zu leben, eee Du must dich auch alhier zur Ruhe nicht begeben; e Du bist ein Reisender, dein Hertz muß dahin stehn, ut Daß du nur aus der Welt kanst wohl bereitet gehn. 1 Wir kurtz ist deine Zeit! wie bald ist sie verlaufen! i, Achlehre mich doch, HErr, sie weislich auszukaufen! 170 Hilf, daß ich unverrückt mich hier in dieser Zeit, Nur stets bereiten mag zu jener Ewigkeit, Das, was ich red'(denck) und thu, aufs ewige nur richte, Und so von aller Zeit dort erndte reiche Früchte. 75. Dwrrstanct sind, sollen der Schwachen Gebrechlichkeit tragen, und nicht Gefallen an uns selber haben. Röm. 1, 1. Siehe auf dich selbst, daß du nicht auch versuchet werdest: denn wer bist du, daß du einen fremden Knecht richtest? Gal. 6, . Röm. 14,4. Sey, o Mensch! nicht so vermessen, wenn auch andre sich vergehn, Wundre dich nicht, denck auch nicht: o! so werd ichs nimmer machen: Denn erhält dich GOtt nicht selber, wirst du es noch mehr versehn. Deum so fürchte dich vor dir, halt nur an mit Flehn und Wachen, Siehe nicht auf andre Menschen, du vergissest dich dabey. Mancher wäre nicht gefallen, wär er in der Demuth treu, Und im Richten nicht so scharf. Wer sich uber andre setzet, Und nicht läßt die Schwachen stehen, wird oft unter sie gebeugt. Trage nun,(GOtt träget dich,) weil, wer sich fur stärcker schätzet, Da, wenn er am meisten träget, nur die meiste Stäͤrcke zeigt. 76. Au bist mein Fels, und meine Burg, und um deines Na⸗ mens willen wollest du mich leiten und fuhren. Ps. 3 1,4. Höttl. Antw. Sie werden weinend kommen und betend, so 1 will ich sie leiten, ich will sie leiten an den Wacher⸗Bächen auf schlechtem Wege, daß sie sich nicht stossen: denn ich bin Israels Vater. Jer. 31,9. Wie Gott mich führt, so will ich gehn, ohn alles eigen Wählen, Geschicht, was er mir auserseh'n, wird mirs an keinem fehlen, Wie er mich führt, so geh ich mit, und folge willig Schritt vor Schritt, In kindlichem Vertrauen. Drum leit und führe mich, so lang ich leb auf Erden. Laß mich nicht ohne dich von mir geführet werden. Four ich mich ohne dich, so werd ich bald verführt, Wenn du mich führest selbst, thu ich was mir gebührt. U. Theil Num. 47. v. I. 7. Num. 500. v. 7. * 1 La 1 77. Au echältest stets Friede nach gewisser Zusage, denn man verlässet 2 ch auf dich: 1 verlasset euch auf den HErrn ewiglich: Denn Ott der Err ist ein Fels ewiglich. Er wird mich erhalten bey mei⸗ r Krast, und wird mir Friede schaffen; Friede wird er mir dennoch affen. Es. 26, 34. C. 27,5. Wilt du dich stets im Frieden bewah⸗ u, siehe stets auf Gone Lamm, das deine Sünde trägt, weide dich ts i m Wort des Friedens und sey wachsam, treu, stille und demüthig, un wir verlieren n 1e el 0 von unserm Frieden, da nicht einige Hoffart 16 solches geraubet. Err lehre es uns selbst! Siehe der von 5 1 Den jüthig je p. 87. Mein Heyland, nim mich ein zur stillen Friedens⸗R duh, Schleuß nur mein Hertze auf und meine Sinnen zu, Damit kein Sturm der Welt mich stör' und von mir treibe, Und ich in Fried! ind dialen dir, mein Fels, verbleibe. Ach! schwemme gan ich weg, was meinen Geist turbiret, Was mich den Friedens⸗Weg zu laufen hindern will. Bas mir verr sckt mein Ziel, das laß dem Feind zur Pein, O Herr! zernichtet seyn. II. Theil Num 400. 4. —— 5 5 ä 8 F 8 ö==— 1 15 78. ö. Dll seine Wunden sind wir geheilet. Jes. 53, 5. O mgiachtiger Erlöser, erhalte mich, dein allerschwächstes gl unberrückt in deinen Wunden, bis ich völlig ausgehei⸗ hu und ewig bey dir lebe. uu eintzig der blutigen Wunden, DegeEsus an Handen und Füssen empfunden, Dian will ich mich wickeln, ich will sonst nichts wissen; APeinen gecreutzigten IEsum zu küssen. g esum sind alle Gedancken gerichtet, Dun hab ich mich gäntzlich mit allem verpflichtet, Dm hab ich mir eintzig vor allen erlesen; Ey lage mich träget das irdische Wesen. Pan Augen und Hertzen im Tode sich beugen, Eymil ich doch endlich mit Seuszen bezeugen: 0 Di Jesus, nur JE Su, mein JESus soll heissen, Mndeschem mich ewig kein Teufel soll reissen. Num. 463. v. 2. 7. 8. N 2. JJJͤĩV5W’ k —— . 8— —. —— 2 79. Du solt in ihrem Lande nichts besitzen, auch kein Theil unter ihnen haben, denn ich bin dein Theil und dein Erbgut. Warum soll ich hier im Leben aller Dinge mich begeben, Die man zuge 11 5 nennt, und was andern ist vergönnt? Soll mir denn allein auf Erden alles Glück benommen werden? Stille, fille, liebes Hertz, sonsten mehret sich der Schmertz; Haben and re hier Wekuligen, sieh, wie sie im Schlafe liegen, Und wo ja i ihr G eist er 17 was es da für Schmertzen macht, 3 sich für Trübsa l ündet, eh ihr Glaube überwindet; Also wird dir nur ver sag, was dich hindert, was dich plagt. Nehm ich auch dir was im Leben, will ich mich dafür dir geben, Raub ich dir gleich alle Lust, so solst du an meiner Brust, Desto reiner Lust 2 und dich gantz mit mir verbinden; Geh doch diesen Wechsel ein, ich will göntzlich deine seyn. 92 9 44 E. un Bin ich ja schwach, laß deine Treu mir an die Seite treten 5% en 7 . Hilf, daß ich unverdrossen sey zum Rufen, Seufzen, Beten. Sbl ang ein Hertze hofft und gläubt, und im Gebet bestän dig bleibt, So lang ists unbezwungen. Num. 397. v. 8. FInieglicher aber, der da kampfet, enthält sich alles Dinges, jene also, daß sie eine vergängliche Crone empfahen, wir ber eineunvergängliche. 1 Cor. 9, 25. Denn wer überwin⸗ et, der wird alles ererben. Off. Joh. 21, 7. Das halbirte hristenthum ist sehr schwer, das gantze leichte und lieblich. Holb und halb ein Christ zu seyn, und noch manches einzudingen, e Ginge mancher leichtlich ein; doch wie weit wird er es bringen? Will man nicht zum Durchbruch eilen soll es von sich selber gehn, Kommt man einmal ins Verweilen, o so bleibt man immer stehn; Man wird drüber schwach und alt; man kan viele Jahre zählen, Und is weder warm noch kalt. Merckt es, ihr halbierten Seelen: Braucht ihr nicht in eurem Ringen grössern Ernst und mehr're Treu, Macht ihr nicht von allen Dingen, auch der liebsten Lust, euch frey; DO! so kommet ihr nicht fort. Laßt nun allen Tand der Erden, Kämpft! es folgt die Crone dort, da es wird vergolten werden. 8 2 82.7 88 a hz; In neu Gebot gebe ich euch, daß ihr euch unter einander lie⸗ g= bet, wie ich euch geliebet habe. Joh. 13, 34. Alle Gebo⸗ e GOttes sind lauter Liebes⸗Gebote, zielen auf unser Wohl⸗ eyn, und sind dem, der Glauben und Liebe hat, nicht schwer. — — ich azn deren Ubung ist Leben und lieblicher Frieden: die arme e elt machts zur Last, und zum Leiden. Nein, die Sünde nacht leidt. Askaß J Esu, doch von mir auf Erden, dein neu Gebot erfüllet werden, ib dieb und Hertzens⸗Freundlichkeit, die meines Nechsten Hertz erfreut. Pilt du mir, HErr! nicht Liebe geben, so kan ich hier nicht länger leben. ch kan nicht ohne Liebe seyn, ich hör, o HErr! nicht auf zu schreyn: geuß in mich die reine kiebe, versüsse doch durch ihre Triebe, Bas rauh und hart und bitter ist, weil du die biebe selber bist. aß mich die Liebe nie verletzen: was sich ihr will entgegen setzen, ey ewiglich von mir verbannt. Wird ander'r Thun nicht recht erkannt, 50 laß sie mich in Liebe tragen, und nur so fern die Wahrheit* 1 Jo sern mein Hertze liebend bleibt, und mich nichts als dis biebe treibt. N 8 S— —.—— ——— 7 15 f 83. 5 Fans ist noth. Maria hat das gute Theil erwählet, das soll ficht von ihr genommen werden. Luc. 10, 42. Wer dieses Eine kriegt, wird alles mit empfangen, Und darf nicht mißvergnügt nach vielem erst verlangen: Denn IESlS, dieses Ein', wird Ein und alles seyn. Wen nur diß Ein' erfreut, kan immer ruhig leben. Ein Kind der Eitelkeit muß stets in Sorgen schwehen; In Furcht und Hoffnung stehn, wie es ihm werd' ergehn. Man kan diß gute Theil in gar nichts Eitlen mercken; Doch ist auch unser Heil nicht in Gesetzes Wercken, Der Glaube faßts allein, wenn man lernt stille seyn. Wer das Geräusche flieht, und mit recht stillen Sinnen In JESu Wunden sieht, da Blut und Wasser rinnen, Der findet da sein Heil, sein allerbestes Theil. . Rtsundige mich mit Ysopen, daß ich rein werde, wasche mich, daß ich Schnee⸗weiß werde: Verbirge dein Antlitz on meinen Sünden, und tilge meine Missethat. Ps. 51, 9. (11. Göttl. Antw. Wenn eure Sünde gleich blut⸗roth ist, Sbllsie doch Schnee⸗weiß werden, und wenn sie ist wie Rosinfarbe, soll sie loch wie Wolle werden. Jes. 1,18. Ich vertilge deine Missethat wie läne Wolcke, und deine Sünde wie den Nebel: Kehre dich zu mir, denn shsch erlöͤse dich. Es. 44, 22. Wenn du gestrauchelt, bleib nicht weg von 9 Hristo, sondern beuge dich bald, und suche in seinem Blute Vergebung: So ists bald vergeben, ja wird dir nicht zugerechnet werden, und du bleibst in Friede, und wirst nicht sicherer, sondern nur kindlicher werden. Jeg ch kriech', Erlöser, dir zu Füssen, richt mich durch Gnade wieder 4 h And darf ich deine Wunden küssen, so wird der Sünden Meng und Hauf, bee gleich noch so blutroth ist, doch weiß wie Schnee und Wolle werden. erstoß nur nicht mich Asch und Erden, der du der Sünder Heyland bist. II. Theil. Num. 283. v. J 85. F Rl 10 uns von dem Übel. Matth. 8,17 Göttl Antw. e Furchte dich nicht, denn ich habe dich erlöset, ich habe dich ey deinem Namen gerufen, du bist mein, denn so du durchs e gehest, will ich bey dir seyn, daß dich die Ströme nicht ollen ersäufen, und s o du ins Feuer gehest, solt du nicht brennen, 1 die Flamme soll dich nicht anzünden. Es. 43, 1.2. ta. Ebr. 12. EHristus ist durch sein eigen Blut einmal in das Heili⸗ geeingegangen, und hat eine ewige Erlösung erfunden.(Die⸗ zisder Grund, daß wir noch täglich, ja endlich von allem Ubel löset werden.) Wilst du nicht den Geist erlösen, von dem Bösen!*(Antw.) Meine Stund ist noch nicht kommen: Liebe mich, leide dich, Bis ich dich in mich genommen: 15 will dich gewiß erlösen von dem Bösen. Num, 666. v. 7. F Rwecke die Gabe GOttes, die in dir ist. 2 Tim. 1, 6. s. a. ee Pf. 62, 9. 2 Sam. 7,18. 5 ldomus dich äglich hier aus neu recht prüfen und im Geist erwecken: e Denn läßt du einen Tag vorbey, so kommt das Gute bald in Stecken; Mea um auch die Morgen Stund in acht, und bete gleich vor allen Dingen, an an Eh noch was anders wird vollbracht: sonst ig du dich so bald ver⸗ 5 chlingen, gahnd auf den gantzen Tag zerstreun; Drum laß nur alles andre liegen, Ind solt es noch so nöthig seyn. Doch wilst du viele Kräfte kriegen, So bringe recht in JE Su M ein, so nah du nur ihm kanst gelangen, s solt es wol dein letztes seyn; So wirst du viele Kraft empfangen. alt du im Flehn und Beten an, das gantze Hertz recht auszuschütten, Biß daß sichs recht erwärmen kan; Ja bleib vor 1 mit Flehn und itten, een agad wenn der Mund auch nicht mehr spricht, so s 3 im Hertzen fortzu⸗ 1 ahren en, Sey stile, und zerstreu dich nicht, daß du die Kraft anch kanst bewahren. Abends prüfe mit Bedacht, wie du den Tag hast zugebracht. 1 5— —————— 1 88— FS ist alles gantz eitel, es ist alles gantz eitel. Pred. Sal. 1/2. Was heißt doch Eitelkeit? Das, was vergänglich heißt, Was keine wahre Frucht im Paradiese bringet, Wo Gott nicht wird geehrt, wobey der arme Geist, Nicht über Erd' und Welt, sich in die Höhe schwinget; ** Es istnur Phantasey, und ein zerbrechlich. Alles, alles muß verrasen, wenn der Tod darein wird blasen, II. Theil. 656. v. 5. — 2— 2 0 l Sist ein köstlich Ding, daß ein Verlaßner geduldig sey, 1 ae wenn ihn etwas überfället, und der Hoffnung erwarte, nd ihm lasse viel Schmach anlegen. Klagl. 3,2830. Denn fal hy seyd gestorben, und euer Leben ist verborgen mit CHristo in Ott. Wenn aber CHristus, euer Leben, sich offenbaren ird, denn werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in der 4 5 5 a errlchkeit. Col. 3,3. 4. Geduld! Geduld mein Hertz! wenn dir ietzt Leid geschicht, Die Unschuld kommet noch zu seiner Zeit ans Licht. Wenn du nur stille bist, und nur auf GOtt wilst sehen: Drum geh nur drunter hin, es wird noch herrlich gehen, Ez wird dir dieses Leid zu GOttes Lob gedeyn, Dir hier ein Segen schon, dort eine Perle seyn: Ia soltest du gleich hier auch schon verborgen bleiben: Es kommt noch jener Tag, da wird die Frucht bekleiben. Sit erschienen die hei 1 Grade Gottes allen Men- schen, und züchtiget uns,— wir sollen verleugnen das göttliche Wesen und die weltlichen Lüste, und züchtig,(ge⸗ m uns selbst) gerecht„(gegen den N echsten) und gottselig le⸗ en(gegen GOtt) in dieser Welt,(nicht erst im Himmel. Tit. 11.12. Siehe Lutheri Auslegung der 2. Bitte.) Nit der Welt sich lustig machen, hat bey Christen keine Statt, antze n, spielen, fleischlich lachen, schwächt den n macht ihn matt, ch bey Ehriti Ereutzes⸗ Jahn gehtes wahrlich ee ee. Daß man noch mit frechem Hertzen sicher könne thun und schertzen. sst denn Tantz und Spiel nicht auch eine Lust der Welt zu nennen? un die ist ja hier verboten: solt es denn nicht Sünde seyn? raust du dir dabe p zu beten, ja zu sterben? Nein! ach nein! Du z. erste ust dich, daß du auch nicht he rnach wirst beten können; denn es w vird dir das Gekümmel noch als wie vor Augen seyn. II. Theil. 361. v. 6. p Sx is genug, so nimm HErr meine Seele. Göttl. Antw. Meine Stunde ist noch nicht kommen. 1 B. Kön. 19, 4. Joh. 2,4. Fliegende Gedancken reissen 5 Sinn, Nus den sichern Schraucken der Verleugnung hin, Du solt mein erwarten in dem Creutzes Garten, GS nug, daß ich doch stets in, mit und bey dir bin. D.u must noch zu Zeiten ein wenig arbeiten, Noch ferner hingehn; wird, was dir vertrauek, D.iurch dich seyn gebauet, so solt du mich sehn; Drum eil und vollende, wozu ich dich sende, Denn komm ich behende! denn soll es geschehn. 8 Num. 422. v. 8.:. d. v. 9.11 II. Th. 673. d. 5. 8. 91. FeS it vollbracht Joh. 19, 30. s. a. Hebr. 9, 12. 26. 28. . 0 15 10, 10. 14. s ist vollbracht! vergiß ja nicht diß Wort, mein Hertz, das JEsus spricht, da er am Ereutze für dich stirbet, und dir die Seligkeit erwirbet, da Er, der alles, alles wohl gemacht, nunmehro spricht: es ist vollbracht. Hon istversöhnt und gantz gestillet, weil sein Sohn alles hat erfüllet: Wgs ists, daß man in Angst und Sorgen wacht? man glaube nur: es ist vollbracht. Es ist vollbracht, was soll ich nun dazu noch, o mein JEsu, thun? Nichts, nichts; Denn was von dir geschehen, wird schon als mein Werck „ angesehen, Auch das, was ich vollbringe Tag und Nacht, wird von dir selbst in mir 1 vollbracht. Es ist vollbracht! vergiß ja nicht diß Wort, mein Hertz, das JEsus spricht, und laß er dir auch dazu dienen, daß du vohbringst, was dir will ziemen, So lang du lebst, laß diß nicht aus der acht, da JEsus spricht: es ist voll⸗ bracht! U. Th. Num. 7 2. U. 3. 4. 6. —————— D—.ß ĩ˙——— P———— p ĩ—— ——— ——— —* —— —— ——B:— 92. Fe sey aber ferne von mir Ruhmen, denn allein von dem e Creütze unsers HErrn JEsu CHristi, durch welchen mir Ie Welt gecreutziget ist, und ich der Welt. Gal. E, 14. Ein Jiuaäubiger weiß von nichts zu rühmen, als von CHristo; bey wbesten Wercken ruft Er oft tief gebeuget aus: HErr, ge⸗ eeknicht ins Gerichte! Mein IESu! laß mich stets zu deinem Creutze fliehen, Dich, als ein nackend Kind, im Glauben anzuziehen, Ja laß dein Creutz und Blut nur meinen Ruhm allein, Pi.ingegen diese Welt gecreutziget mir seyn. 90! dämpfe doch in mir nur alles eigne Wesen, N Und laß zum Ziel und Zweck mich dich allein erlesen, „Und deine Lieb' und Ehr; was sich noch selber sucht, An Eigen⸗Lieb und Ehr, sey ewiglich verflucht. Laß doch mein Reden, Thun, Begehren und Gedencken, Pon Eigenheit befreyt, zu dir allein sich lencken. . r, r ˖r——. ͤ . 8 — S ..———— VVV))))ꝙßFFFFFFFPFbCFCTTCCC0 ä— p T T D . SS THB»A„»A A FS ßollen unter euch Frey⸗Städte seyn,(das sind die Wun⸗ den CHristi) vor dem Blut⸗Nächer. 4 B. Mos. 3 5, 12. Da haben wir eine veste Stadt, Mauer und Wehr sind Heyl. f. 26, 1.(Darum) verwahret euch, daß ihr aus(dieser) ner eignen Vestung nicht entfallet. 2 Petr. 3, 17. Was veersehen, bleibt versehen, du kanst es durch eigne Qval und Un⸗ he nicht gut machen. Es steckt oft auch eine heimliche Hof⸗ tt drunter. Klage dich nur bald an, und fliehe in die Wunden CHristi. Neeinen JEsum laß ich nicht, wer mir in den letzten Stunden, Als ein Ehrist, noch Trost zuspricht, sage mir von JESu Wunden, Bie sicheEsus mir zu gut an demCreutz zu todt geblut. schl. Gsb. n. 168.5. EeSu deine theure Wunden sind auch meine freye Stadt, Schirm und Zuflucht wird gefunden, wer sich da verborgen hat. füchet G Ott nun unsre Sünden, ach! verbirge mich in dich; bf aus dieser Vestung mich auch im Tode nicht entfallen, Iß den Feind zurücke prallen, führe denn durch deine Seit zu deiner Herrlichkeit. —:—— ˙˖˙—— 2—— 2———— 2 2 3 5 f. — ⁊——— S—— 2 ———— 5 ——— 2.————— S— ———— e FS wird dennoch dazu kommen, daß Jacob wurtzeln wird, und Israel grünen und blühen wird, daß sie den Erdboden it Früchten erfüllen. Sie werden noch wieder unter sich wur⸗ In und über sich Früchte tragen. Und wenn sie gleich alt erden, werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch seyn ꝛc. Feine Blatter bleiben grün, und sorget nicht, wenn ein dürres jahr kommt, sondern er bringet ohne Aufhören Früchte. Es. 7,6. c. 37,3 1. Ps. 92, 15. Jer. 17, 8. s. a. Pf. 1,3. * Die Evangelischen Christen sehen sich oft als die allerunfrucht⸗ gtesten an. Sind Worte des sel. Herrn D. Antons. Siehst du nicht bald die Frucht, erwarte nur der Zeit, God läßt indessen dich recht tiefe Wurtzel schlagen, Und reiniget dich nur zu mehrer Fruchtbarkeit, Denn wirst du grün' und blühn, und viele Früchte tragen: Drum laß dich nur von GOtt beschneiden und umschräncken: Denn er versäumt dich nicht, er wird dich schon bedencken. —— —— ——„„. ———— 3— a r S —— S* 2— 5 ————— ————— — S hird ein Durchbrecher vor ihnen herauf fahren, sie wer⸗ V pendurchbrechen, und zum Thor aus und einziehen, und Fegong,(als der Anfänger und Vollender des Glaubens) Fi borihnen hergehen, und der HEdiR vornen an. Mich. 413. Seyd getrost, ich habe die Welt überwunden. Joh. 4633.. a. Ebr. 12, 1. 2. Manchmal scheint der Feind hhanzugewinnen, aber der Kampf ist noch nicht aus. End⸗ gc wirs du doch gewinnen, und den Sieg behalten. Dencke iim schweren Kampf an die Kraft des auferstandenen JE⸗ der dutch alles durchgebrochen, du wirst mit Ihm gewiß auch durch⸗ „,———— 1— 2 8 ——— 5 5 5 i . 1 S— —— 3—— ̃—— 8—. 5 96. N F chcber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die eme der Gerechtigkeit, und Heyl unter desselben Flü⸗ e und ihr sollt aus⸗und eingehen, und zunehmen wie die f Kalber. Malach. 4,2. So du gläuben würdest, soltest du Iharlchkeit GOttes sehen. Joh. 11,40. Der Glaube A danichts zu hoffen und zu sehen ist; Wer nun mit seiner Aut alles vorher sehen und begreifen will, der hindert shaßer von der Gnaden⸗Sonne nicht erleuchtet wird, und in Gauben sehen lernt. Röm. 4, 18. 8 Guo Gnaden⸗Sonne, und offenbare dich, Fhancklinen Blick aus deinem Liebes⸗Hertzen: loch blind an dir, komm, komm, erleuchte mich, ue dich in mir, zünd an des Glaubens Kertzen, Mah obieb' in dir, von allen meinen Sünden Hung, Heyl und Schutz, und Seelen Weide finden. 4 — 8 .— e 5— ee ———— S — ä—— — — digkeit lasset kund seyn allen Menschen. Denn die chebesert. Phil. 4, 5, 1 Cor. 8, 1. Wenn du andere geh und so haben wilst, wie du bist; prüfe, ob es aus acht, Partheiligkeit, Ungeduld, Eigensinn, oder aus sakommt, und ob du vor oder nach hertzlich betest. ch der andre soll auch hö ö Janes gleich schon harte scheint, ist es doch wol gut gemeint. Mes weh,. viele Schmertzen, o so steckt noch viel im Hertzen: ß das glaube mir, nur vielmehr die Härt' in dir. 3 5* 0 ö 1„ 1„ 2»———„„ 2 22 — 2 2 5* —— S 5 alsenene Thränen in deinen Sack, ohne Zweifel du zählest De 56, 9. Göttl. Antw. Die mit Thränen sän, wer⸗ dat greuden erndten: sie gehen hin und weinen, und tra⸗ nalen Samen, und kommen mit Freuden und bringen ihre Den, P. 126,5. 6. Pepe Sorgen, Angst und Plagen laufen mit der Zeit zu End, les Seußzen, ales Klagen, das der HERR alleine kennt, Pd, Gott Lob! nicht ewig seyn; Nach dem Regen wird ein Schein Neertausend Sonnen blicken meinen matten Geist erqvicken. Nun Saat, die ich gesäet, wird zur Freude wachsen aus, PHundie Dornen abgemähet, so tragt man die Frucht zu Haus, um en Wetter ist vorbey, wird der Himmel wieder frey. c f duch dem Kämpfen, nach dem Streiten kommen die Erqvickungs⸗Zei⸗ ten. 4 Num. 73 2. b. 1. 2. f. f. v. 7. — e 5 5— 5.—.— —— 5 ——.——— *** ach bor der Sünde wie vor einer Schlangen: Denn so ue nahe kommst, so sticht sie dich Sir. 21, 2. s. a. v. I Der Weg ist schmal, der zum Leben führet. Matth. 7, Darum) jaget nach der Heiligung(auf diesem Wege) lache wird niemand den HERRN sehen. Ebr. 12,14. i Warnungs⸗Wort geht die Gläubigen an, was haben lden nicht zu fürchten? Man Donerschlag, in iedes Hertz zu schlagen, licht der Heiligung mit Eifer nachgejagt: ihm der Himmel hier kurtzum wird abgesagt. il nun also noch die Lust der Welt behagen? Au pilaus schmalem Steg mit Spiel und Tantzen gehn? du ie wirds um den Kram der Mittel⸗Dinge stehn? 100 saansaber die, so ihn zu Marckte tragen: Melndesey gar nah: wol nah! Ja wircklich da! uam kommet man dem Schlangen ⸗Gift so nah? ö it davon; Kein Kluger wird sich wagen. 1 ,„„ . Ico. feuns nicht in Versuchung. Matth. 6,13. Göttl. Antw. bot is getreu, der euch nicht laßt versuchen über euer Agen, sondern macht, daß die Versuchung so ein Ende elne, daß ihrs könnt ertragen. 1 Cor. 10,13. s. q. Ps. 68, pen, tt legt uns eine Last auf, aber ꝛc. und die schönen Worte taz.(Je naher zum Himmel, ie höhere Berge, ie tiefere Tie esarckere Anfechtungen und Proben. Doch mercke: Es sind nur Ana des Glaubens. GOtt gibt auch mehrere Kräfte, hilft, wie 277 N he * ö Oreis getreu, der über meine Kräfte Mhunes Kind noch niemals hat versucht, Mlahtgeschichts, daß er die Angst⸗Geschäfte AgumerHeists noch diesen Tag verflucht. u Hatz du solt es sehn, was dir für Hülfe sey luer geit geschehn: Gott ist getreu. ö buch alles noch hindurch, und läßt dich in nichts zu schanden JJ! d — S e 3 b dnrssrühe mit deiner Gnade. Pf. 90, 14. Göttl. Antw. 5 Idadenen Mund weit auf, und laß mich ihn füllen. Pf. yl. Denn) mein Volck soll meiner Gaben die Fülle ha ⸗ e. 1„14. Gottes Brünnlein hat Wassers die Fülle. o, Isr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus dem Heil⸗ Jun Ef. 12,3. Das ist der freye offene Brunnen wider die Sünde lelninigkeit. Zach. 13,1. O Seele, bleib im Evangelio, da zile. Das Gesetz, schreibt einer, gibt wol die Rechnung, aber e gosten. Die Seele fällt dabey aufs wircken, und vergißt das go sol die Kraft da herkommen. Man strauchelt und kommt in giel. Man will es unter dem Gesetze wieder gut machen, und em bald zu EHristo gehn. F unmnnehr selbst die Füle seiner Gottheit aufgethan, cis fen ernster Wille, daß nun komme iederman, Walsch hierbey schämen, sondern Gnad um Gnade nehmen au hungrig Zertze hat, wird aus seiner Fülle satt. N. 48 8. v.. 7 Ahh ale währet, die uns so viel Guts bescheret; ius ewig träncket, wird uns daraus eingeschencket. ——, ww.„ 2 2 8 85 2 8 8 8———— 5 1 333 N 9 8 4 102. hrt nicht, du Tochter Zion,(sondern) freue dich sehr, Junddu Tochter Jerusalem jauchze, siehe, dein König kömmt dir en Gerechter und ein Helfer. Joh. 12, 15. Zach. 9,9. 9 enn der HERR hat deine Strafe weggenommen, und die binde abgewendet; Der HErr, der König Israel, ist bey dir, daß du dich keinem Uuglück mehr fürchten darfst. Zeph. 3, 15. Denn es soll nicht Ai nahen. Siehe, wer will sich wider dich rotten, und dich überfallen? Ile sch ohne mich rotten. Es. 54,15. Und ehe du soltest zu ihnen fallen, h mssen sie ehe zu dir fallen. Jer. 15,19. 20. Ist dein Feind, dein Ver⸗ erben, noch so starck, fürchte dich nicht, und verzage nicht; desto mehr muß iin König(spricht der Glaube) helfen, und Kraft zum Siege geben, und Jord selbst dein Verderben, wie die Alten gesagt, eine Mutter der Cro⸗ i werden. Dasich JEsus Helfer nennt, und zwar nicht im blossen Namen, Eondern zeigets in der That, was er saget, das ist Amen: Vas bekümmerst du dich ofte? suchest Hülse hie und da? Der sich deinen Helfer nennet, ist dir allenthalben nah. e II. Theil Num. F. v. 3. 3 8 Furche dich nicht vor ihnen, gedencke, was der HEgg, dein sds, Pharao und allen Egyptern gethan hat. Lasset uch nicht grauen vor ihnen, der HErr, euer GOtt, gehet mit 4 uch, daß er für euch streite mit euren Feinden, euch zu helfen. B. Mos. 7, 18. Cap. 20, 4. Bis hieher solt du kommen, lind nicht weiter: hie sollen sich legen deine stoltze Wellen. Hiob 38,11. Die Anläufe der Erb⸗Sünde wollen immer gder kommen, und müssen wir uns das nicht verdriessen las⸗ * 97 daß, wenn ein Kampf aus ist, der andre wieder angehe. D P. Ant. Coll. antith. p. 24. 1 Hastdu mich, HERR, bekehrt, des Satans Werck zerssört, und einmal mich entführt, wirst du auch ferner hin Der Feinde grosse Macht, die sich auss neu empört, I; esegen und zerstreu'n; diß schreib in meinen Sinn, e Daß ich mit neuer Kraft, auf dich getrost es wage, r kämpf und siegend sey, dort Sieges⸗palmen trage. 25 ä* nnn.. A 2322ͤͤ Ä ⁵ĩð 5. uduTdsTGTTT 2 R N e 1 5. 25 N 2 8 1 104. 1 Furwahr, du bist ein verborgner GOtt, du GOtt osrael, der I Heyland. Die Wege des HErrn sind eitel Güte und Wahrheit. Denn sein Nath ist wunderbarlich, und führet es ich maus. Ef 15. Pla, 10. Esa8 9.(Got wunderbar in aller seiner Führung, hinten nach kan man Ascschen, wie selig er uns geführet hat. Drum gehts wun⸗ dalch, daß du weder aus noch ein weißt, so dencke: Es wird hut werden: Denn da ist GOtt mit im Spiel.) Loführst du doch recht selig, HERR, die deinen, Aselig, und doch meistens wunderlich; Vie köntest du es böse mit uns meinen, Da deine Treu nicht kan verleugnen sich? I Die Wege sind oft krumm, und doch gerad, Darauf du läßt die Kinder zu dir gehn, I öDa pfegt es wunder seltsam auszusehn: Doch triumpbirt zuletzt dein hoher Rath. 145 Num. 210. v. 1. 1 e e 105. 2 i Furrahr, Er trug unsere Kranckheit, und lud auf sich unsere 9 Schmertzen, wir aber hielten ihn für den, der geplaget, d von GOtt geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist I munser Missethat willen verwundet, und um unser Sünde len zerschlagen; Die Strafe liegt auf Ihm,(als auf dem Lamm GOt⸗ ö , das da trägt die Sünde der Welt) auf daß wir Friede hätten, und nich senne Wunden sind wir geheilet. Es. 53, 4. J. Also haben wir auch ider Lamm, das ist CHristus, für uns geopfert. 1 Cor. 5, 7. Bey eum Gefühl seines Elends, muß man sich mit unverwandten Augen des Ghubens in CHristo, dem Lamm Gottes, als gerecht ansehen, so bleibt an im Friede. HErr, hilf es uns. Er nimmt auf sich, was auf Erden wir gethan, gibt sich an, Unser damm zu werden; unser Lamm, das für uns stirbet, Und bey G Ott, für den Tod, Gnad' und Fried erwirbet. Wer sich fühlt beschwert im Hertzen, wer empfindt seine Sünd, Aud Gewissens⸗Schmertzen, sey getrost! hier wird gefunden, 5 Der in Eil machet heil die vergiften Wunden. Num. 24. v. 6. 10. s. g. Num. 122. N 106.* G6bende meiner, mein Gott, im besten. Nehem. 13, 31. Y Göttl. Antw. Ist nicht Ephraim mein theurer Sohn, d mein trautes Kind? Denn ich dencke noch wohl daran, gas ich ihm geredt habe, darum bricht mir mein Hertz gegen e ich mich sein erbarmen muß. Jer. 3 1, 20. Es ist dem ⸗HErrn ein Denck, Zettel geschrieben für die, so den rrn fürchten, und an seinen Namen gedencken. Mal. 3, 6. s. a. v. 17. 18. und Jer. 29, 1 1. Ich weiß wohl, was h fur Gedancken über euch habe ꝛc. 5 55 Kümmerst du dich so, mein Kind, was ich wol von dir gedencke! Ich gedencke stets im Frieden, und in lauter Lieb an dich, Wie ich ewig dich bedacht. Ach dein Elend jammert mich! Gläube, daß ich fort und fort dich in meinen Schooß versencke: Eieh, ich hänge einen Zettel zum Gedächtniß vor mir auf, Und ich schreibe deine Thränen, alle deine Seufzer drauf. 1 9 —— 5 8 5 5 S————— „„ „ 107. N G Beacke nicht unser vorigen Missethat. Ps. 79, 8.(der Sünden unser Jugend; so können die längst vergebnen Sünden noch wieder aufs Hertze fallen. Ps. 25,7.) Ver⸗ Ab uns unsre Schuld, wie wir unsern Schuldigern vergeben, Matth. 6, 12. Erbarme dich unser bald. Ps. 79, 8. Göttl. Iatw. Aller seiner Sünden, die er gethan hat, soll nicht ge⸗ dacht werden. Ezech. 33, 16. Wo ist solch ein Gott, wie dubist? der die Sünde vergibt, und erlässet die Missethat den ubrigen seines Erbtheils, der seinen Zorn nicht ewiglich be⸗ halt: Denn er ist barmhertzig, er wird sich unser wieder er⸗ barmen, unsere Missethat dämpfen, und alle unsere Sünden in die Tiefe des Meeres werfen. Mich. 7, 18. 19. — HERR, vergib mir alle Sünden, und gedencke nicht mehr dran: daß doch allen Zorn verschwinden, und nim mich genädig an. 1 3 5 r 108. 8 Edencke, wovon du gefallen bist. Offenb. 2, 5. Wenn du V gestrauchelt, dencke, die Schuld ist vornemlich der Un⸗ laube. Darum statt langer Unruhe erwecke dich, obwol in fetzlicher Reu, nur desto mehr im Glauben, und halte dich bein sehr schwaches Kind im Glauben unverrückt an JEsum, aus Ihm fein alle Kraft zu nehmen, so bist du wohl bewahrt. HERR, laß mich oft die Schuld betrachten, und sie ja nie geringe achten, Daß mich in dich nur hüll', und frey von eignem Schmuck und Wercke sey: Mein Fall sey bey mir nie vergessen, daß ich nicht sicher und vermessen, Vielmehr im Flehn und Kämpfen treu, und so recht klug und wachsam sey. Ach laß mich nun wie Schlangen fliehen die Sünd', und was darein kan ö ziehen, Ich wache selbst bey Nacht und Tag, daß ich nicht ferner fallen mag. d! hilf mir selber alles meiden, wobey ich nur muß Schläge leiden, laß mich nun recht behutsam seyn, und präge deine Furcht mir ein. aß also mir zum besten dienen, was mich zu stürtzen hat geschienen, 2 ——ůů——— deim dafür mein Hertz und Sinn zu deinem kob und ewig hin. 1 N 1 s IE log. Gobheaus, und errette deine Seele,(stehe nicht stille, und V siehe(auch) nicht hinter dich. 1 Mos. 12, 1. c. 19, 17. und) sey(alsdenn) getreu bis in den Tod, so will ich dir die Crone des Lebens geben. Apoc. 2, 10. Wenn Feuer ist, lauft alles zu retten und zu löschen. O daß wir so liefen, unsre und andreSeelen vom Höllen⸗Feuer zu retten, und die Crone nicht zu verlieren? Halt ja deine Crone veste, halte männlich, was du hast, Recht beharren ist das beste, Rückfall ist ein böser Gast. Disß bedencket wohl, ihr Streiter, streitet recht und fürchtet euch, Geht doch alle Tage weiter, bis ihr kommt ins Himmelreich. Eile, wo du dich erretten und nicht mit verderben wilt, e Mach dich los von allen Ketten, fleuch als ein gejagtes Wild. 10 Lauf der Welt doch aus den Hän den, dring ins stille Zoar ein; 1 Eile, daß du mögst vollenden, mache dich don allem rein. Laß dir nichts am Hertzen kleben, fleuch ver dem verboranen Bann, Such in GOtt geheim zu leben, daß dich nichts beflecken kan. II. Theil Num. 359. v. 3.1 19/1. 5 8—̃ʒ—ũ— ö* mir, mein Sohn, dein Hertz, und laß deinen Augen mei⸗ Juntze, das ist, dein Hertz, so wird iedes Stück deiner Pflicht lichte, und Ihm einerley seyn, durch welch grosses oder kleines O JeEsu, du bist mein, und ich will auch dein seyn, mich kehren wilt und wenden, so müsse werden ich. Schneid' ab die Last der Welt, die mich hienieden halt, 0 110. ne Wege wohl gefallen. Gib dem HErrn JESlu das Werck du Ihn preisest. Hertz, Seele, Leib und Leben sey dir, mein Hort, ergeben; Rim hin den gantzen Mich, wie du in deinen Händen Daß ich dich dort mag finden, mich vest mit dir verbinden; Daß mein Hertz sey bey dir, und stetig bey dir bleibe, Auch alles Leid vertreibe mit dir, o meine Zier! Bevestge nur den Sinn, daß ich beständig bin, Behüte mich vor Wancken, und zeuch Sinn und Gedancken, Mein JEsu, stets zu dir. Laß Hertz, Seel und Verlangen An dir alleine hangen, und blziben für und für. N 1„ 5 ö ö ö N 1 N 1 I N 1 4 1. 1 * 1 N N. 0 N v. 1 11 1 „444. 0 9.14. 0 N 110 7 1. 4* 144 1 21 N 1 24 1. , 2 5 — r f 8 S K — —— 1 Hezben wir nicht, so bleibet Er treu, Er kan sich selbst nicht läugnen. 2 Tim. 2, 13. Jes. 50, 8. 10. c. 42, 3. Röm. 0,13. Selig sind, die da hungert und dürstet nach der gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden. Das Wesen des 5 nechtmachenden Glaubens ist, Gnade begehren, den Namen des HErrn 1 e CHristo Zuflucht nehmen; nicht freudige Gewißheit; diß ist phon eine Frucht von jenem, und ein hoherer Grad des Glaubens. Wenn du den Glauben schon nicht immer kanst empfinden, I So ist er doch wol da; Denn siehe, die Begier Nach GOttes Gnad und Huld ist schon der Glaub in dir; Dein Heyland glaubte ja, bey aber Mensch en Sünden, Dasprach ihn GOtt auch frey; sein Glaube ist nun dein, Er hat für dich geglaubt, du bist auch frey gesprochenn, Durch ihn ist gut gemacht, was du hier hast verbrochen. Drum hal' dich nur an ihn, spricht gleich dein Hertz nein, nein! Dein Grund steht nicht auf dem, was man empfinden kan: Es kommt auf GOttes Bund, auf GOttes Wort nur an. E. Pantoppidani hellen Glaubens⸗Spiegel, u. P. Molinæum vom Glaub', —— l G0 8e, der da reich ist von Barmhertzigkeit, durch sein grosse Liebe, damit er uns geliebet hat, da wir todt waren n Sünden, hat er uns samt CHristo lebendig gemacht.(Denn gus Gnaden seyd ihr selig worden,) und hat uns samt Ihm auf⸗ suwecket, und samt Ihm in das himmlische Wesen versetzet in Christo JEsu. Eph. 2,4. J. 6.(C ristus ist unser Haupt, darum sind wir mit Ihm als seine Glieder gestorben, begra⸗ ben, ja auferwecket, und ins himmlische Wesen versetzet: Denn er hat alles an unser Statt und für uns, die Er, als der andere Adam, vorstellete, gethan und vollbracht. Siehe Col. 2/1015. AMein Haupt, mein JEsus, lebt, sein Glied muß mit ihm leben, Die kiebe riß mit ihm mich aus des Todes Macht: 5 „ Siehat in Ihm mit Heyl, mit Segen mich bedacht, umd elles/ was mir sehlt, ja sich mir seldst gegeben. — . 5„14. otthat JEsum durch seine rechte Hand erhö e gursten und Heyland, zu geben Israel Busft chung der Sünden. Apost. 5,31. Wenn du Assneues Hertze hast, und dir wird wegen deiner Selig ge so dencke nicht, daß das eine Anfechtung vom S sondern glaube, JEsus will dich aufwecken und dir Buß ben, daß du solst ein gantzandrer Mensch werden. Greist uns dieses schmertzlich an, daß wir noch bey unsern Sünden Weder Reu noch Glauben finden; hier steht, wer es gehen kan: Gott hat IEsum uns geschencket, daß er Buß und Glaubenskraft, Summa, alles in uns schafft. Wen sein hartes Hertz nun kräncket, Gehe nur zu JEsu hin, halt ihm vor, was hier verheissen, Er wird schon den Stein zerschmeissen; Er erweichet Hertz und Sinn. Er soll alles neu hier machen, und nicht wir, er will allein Nffang und auch Ende seyn. Sey nur still und ruh im Wachen, Wag es nur auf seine Macht: Fleh' ihn an, er wird zum Leben Gnade, Buß und Glauben geben, bis er alles hat vollbracht. 1 1 115. 00 tt ist nicht ein GOtt der Une, 15 (Sondern) Er thut alles fein zu seiner Zeit den, wie es gehen soll in der Welt: sfench kan doch nicht treffen das Werck, das G8 red. 3,1 I. s. a. Sap. 9, 17. Wer will deinen Rat in; Es sey denn, daß du Weisheit giebest c. hen, siehe, wie ich oft so sehrzerstreuet bin, 125 Drum halt mich stets gefaßt, umschräncke Hertz und eu, Laß deine Weisheit doch nur über mir stets walten, 0 Und lehre du mich selbst in deiner Führung ruhn, 1 Ach! laß in allem mich die rechte Ordnung halten, 5. 1 0 lud jn zu ieder Zeit gewisse Tritte thun; 8 11064 Af, daß ich alles doch! o weiser GOtt! wie du, 1 In rechter Maß und Zeit auch immer weislich thu. 1* —— ů 256 5 udttise aber, der uns bevestiget samt euch in C Hristu salbet und versiegelt, und in unsere H gen das Pfand, ges zu unserer Erlösung, Eph. 1, 14.) den Geist gegeben Siegel und Pfand des Geistes ist nicht nur aus steter Glaube kit ud Gebets Lust zu schliessen; denn das fehlt zuweilen: son is dem, daß man CHristum annimmt, nach allen seinen ud aus dem redlichen Verlangen, nur in allem den Willen GOttes zu un; das ist was bleibendes und auch bey den Blödesten. Siehe. Gathri fist nterelle eines ite, Wan bricht der frohe Tag doch an, daß ich dein Kind mich nennen kan, 5 Jadeine Braut und mich den deinen! ach! laß ihn doch nur bald erscheinent 5 lege mir dis Zeugniß bey, daß alles mir vergeben sey! 2 Cor. 1, 2.22. d laß mich recht in dir bespiegeln! laß deinen Geist mich vest versiegeln! 0 mir deines Geistes Pfand von meinem Gnad und Himmels Stand! Basen ein Tröpflein deiner Liebe, auf daß mein Hertz, durch deren Triebe, Gewißlich weiß, an wen es gläubt, und auch gewiß und veste bleibt, un Noth und Tods⸗Gefahren: Du werdest mir mein Theil be⸗ wahren, I Audaßichset Weben chend enden: eee 1 8 Gott sey mir Sünder anädig: Luc. 18,13. S Ve Jammer und Elend, und vergib mir aller be, 18. Göttl. Antw. Gnädigund barmh ber, geduldig und von grosser Güte, der HErr ist all sunderbarmet sich aller seiner Wercke. Pf. 145, 8.9(Drum) f Fo men Sohn! deine Sünden sind dir vergeben. Matth. 9 2. Nehtsertigung und Lossprechung von Sünden im Gerichte Gottes u. In Trostpolle Zuspruch davon im Hertzen ist nicht einersey. Jenes k un, diß noch eine Zeit fehlen, oder nur in schwachen Blicken bestehn⸗ Diebußfertige Seele soll aber fein ins Evangelium gehn, und um hellern Huschluß und völigen Glauben und Friede ernstlich flehen. 1 Söopghädig, JEsu, voller Güte, dem Hertzen, das nach Gnade lechzt, Hor, wie die ung in dem Gemüthe?:„ God sey mir Sünder gnädig! ächzt. Ih weiß, du kanst mich nicht verstossen: 14 Wie köntest du ungnädig seyn 5 Diem, den dein Blut von Schuld und Pein se ac gehosn?ß Nan. 25f. b j * f 118.**Vör Ebbe deine Lust am HER N, der wird di 5 den Hertze wünschet. Ps. 37,4. Wueshörchtthut ein Mensch der einmal ist erweckt, ud nauche bust noch hegt; er muß doch dafür büssen, Eisselgt die Ruthe drauf, es schlägt ihn das Gewissen, Daß ihm die Lust nicht halb so, wie vor diesem, schmeckkt. Ferxmacht den Lauf sich schwer, und störet seine Ruh; 8 Diunmlieber unverrückt an JEsu nur gehangen, ud allem abgesagt, der stilletmein Verlangen Nach allem Hertzens⸗ Wunsch; Drum eil ich ihm nur zu. 1 Jdmdemein andrer sich an Creaturen hängt, indihrer Liebe will zu seiner Lust geniessen, So hang ich nur an ihm: Ich kan ihn gläubig küssen, Ind werd an seiner Brust mit reiner Lust getränckt. 10 ö 1 0 Ele mich, HErr, so— 450 il. Jer 1771 Antw. Ich bin der HErr, dein Artzt. 2 B. De Starcken bedürfen des Artztes nicht, sonder Ee 9,12. s. a. Es. 57, 18. Daich ihr he, hei lte ich sierc. c. 42,3. c. 6 1,1. imgl. Matth. 8,15 wachte allerley Krancken gesund.(Zum Vorbild, d Sheela nc eiten der Seelen, wenn sie qu och so wunderlich oder gefährlich sind, helfen könne und wo Darum gib dich nur in seine Cur, er verstehet schon deine Kunckheit, und wird dir gewißl ich helfen.) 1155 Mein Artzt, bin ich verwundt, sind ausgezehrt die Kräste, Solaß diebiebs⸗ Tinctur, dein theur vergoßnes Blut, Mich heilen: Laß des Geists Erneurungs Lebens⸗ Säfte, 0 laben und erfreun, mir stärcken Hertzund Muth. 5 Num. 62. v. 11. 120. Heng„du weissest, daß ich dich lieb habe. Joh. 21 15. deres sus⸗Lieb richt ich zu Ehr'n mein Reden und mein Schweigen, Fur diese Flamm in mir zu mehr'n wollst du mir Gnad erzeigen; Nachts sollaus meinem Mund hinfür als deine Liebe schallen, ö sol kein Wort, das nicht zu dir gericht sey, mir entfallen. Fg wil dich lieben, o mein Leben, als meinen allerbesten Freund, 9 ill dich lieben und erheben, so lange mich dein Glantz bescheint. 9 ich wil dich lieben, GOttes Lamm, als meinen Bräutigam. . Jol daß ich dich so spät erkennet, du hochgelobte Schönheit du! Ind dich nicht eher mein genennet, duh öchstes Gut und wahre Ruß Ezis mir leid, ich bin betrübt, daß ich so spät geliebt. Num. 385. v. 7. 3. Num. 378. v. 2.3. 0 J 1 14 2 2 2 4 . 1 1 — — 3 — 3 Heng gehe nicht ins Gerscht mit deinem Knech 2. Göttl. Antw. Wahrlich, wahrlich, ich sage eu wen; Wort höret und gläubet dem, der mich gesandt hat das ewige Leben, und kommt nichti in das Gericht, son nd keistvom Tode zum Leben hindurch gedrungen. Joh. 55 24. . El. 2, 8. und Joh. 8, 11.(Denn der Kichter ist ssunser Bruder, und unser Bräutigam, der HErr über dad und Leben, ja unser Leben selbst, er kan nicht mehr ster⸗ 6 fn yso guch wir nicht. Siehe Röm. 6, 7.9.) * Ichsterbe nicht; Nein, nein, ich werde leben, And deine Werck verkündigen daneben; Ich glaub an dich, und komm nicht ins Gericht. 4 und weil du hast den Tod schon längst verschlungen, Eo bin ich gl eichfalls auch zum beben durchgedrungen. Jhlebund gläub an dich, mein Licht, ich sterbe nicht. Num, 461. v. 11. „ — 14 12 Ge R, habe acht auf mich. Jer. 18, 19. E oGieche, der Hüter Israel schläfet noch schlu 21, 4.5. Denn die ihm vertrauen, die erfa Feuich hält, und die treu sind in der Liebe, laßt er ihm ni ihnen: Denn seine Heiligen sind in Gnaden und Barr hatzigkeit, und er hat ein Aufsehen auf seine Auserwehlten 7(Der HErr hat acht auf uns, wie eine sorg 4. foliige Hutter auf ihr kleines und schwaches Kind.) Säsb acht auf mich, mein HErr und bester Lehrer, Pop der Gefahr so vieler Friedens⸗Störer: DO wach du selbst, und laß dein Liebs⸗Panier Mich rings umher mit tausend Schilden becken, Daß keines Feindes Macht und Heer mich kan erschrecken; ö Dan Auge, das uns wohl bewacht, hab auf mich acht. 5 II. Theil Num. 171. v. 3. 123. er, Herr Gott, barmhertzigu und gnädig und von grosser Gnade und Treue. Der Gudein tausend Glied, und vergiebest Missetha uud d Sünde. Exod. 34, 6. 7. s. a. Weish. 11,24 27, f. 12, 16. 18. 19. Kurtz: Gott ist die Liebe. Wẽe uns c heiden von der Nebe GSttes 2c. In dem al awinden wir weit, r. 1 Joh. 4, 16. Röm. 8,3 5.39. Nicht t nichts, was! ie erschaffen, von GOttes Liebe mich Sol scheiden oder raffen, denn diese gründet ich Auf IEsu Tod und Sterben; Ihn sehichg laub g an, Der iich, sein Kind und Erben, nicht lassen will, noch kan. Isftdoch nichts als lauter lieben, d das sein tr eues Hertze hegt! Dat ohn Ende hebt und trägt, die in seinem Dienst sich üben. Aes Ding währt seine Zeit, GOttes Lieb in Ewigkeit. Num. 19 6. V. 1. II. Theil Num. 5 29. v. 5. — 5 2 7 1 5 2 — 5 * —* Ge, ich traue auf dich, laß mich nimmermeh bn werden. Pf. 71, 1. CHristi Fürbitte: qu shunden werden an mir, die dein harren, HErr; ic ncht schamroth werden an mir, die dich such Pf. 69,7. 1 Jihr, oHErr, mich wie du wilt, nur daß mich von dir nichts führe, Dm Hirte! siehe zu, daß ich mich in nichts verliere, Aus mein Fels! laß mich nicht fallen vor den Spöttern dieser Welt, NM richt den zu schanden werden, der auf dich die Hoffnung stellt! Muß mch stets ohn' Aergerniß als ein Licht vor allen scheinen; Doch auch dis im Hertzen seyn, was wol andre von mir meinen; NMagheselbst von aus und innen mich zu deinem Dienst bereit, Na lich nicht, wer kan sonst helfen, hilf ich hoff, ich lieg im Streit. Dim laß mich taglich Rechnung halten durch wahre Prüsung, Buß . 5 ae, lehre uns bedencken, daß wir sterben m 90 daß wir klug werden. Pf. 90, 112. krumemich daß ich, als Erde, zur Erd'auch einmal werden muß. duulichklag und wachsan werde; Weil unsrer Zeiten schneller Fluß Eh' man es glaubet, oft verfließt, und in die Ewigkeit verschießt. und Renu, 1 Audaß dielezte beym Erkalten nicht allzugroß und schwer mir sey. duc führ mich stets in deinen Tod, so hats in meinem keine Noth. 14 0 1 . 5 2 8 a 4 f 5 5 0 laß mich, HErr, nur nicht verzagen, du weist, 5 schwach und blöd i N in! 5 7 1. 5 2 i ä Veichso wenig kan ertragen: Drum stärcke du mein Hertzund Sinn, hudlaß mich in der Todes Pein nicht über Macht versuchet seyn. Dein Geist sey in den letzten Stunden mein Reis⸗Gefährte bis ins Grab, Mein Weg und Durchgang deine Wunden, dein Wort mein Schwerdt, dein Creutz mein Stab; Die guhstͤͤtt, wenn ich müde bin, das Vater⸗Hertz, dein Liebes⸗Sinn. 1 — 8 e EE ge, sey gnädig meiner Missethat, die dae 925,1. Göttl. Antw. Wo die Sünde mäe ß daistdie Gnade noch viel mächtiger worden.(D. 3 viel Vergebung. Röm. 5, 20. Es. 55,7 an 119, 77.(G60 TT ist es einerley, den iget Feosse und viele, oder kleine und wenige Sünden zu vergeben: Den Ae ist an sich selbst klein, und keine ist grösser, als seine Gnade. Wann man nun nichts als Sünde fühlt, so heißts: an deiner Gnad allein AIhlleb. Aber die Gnade soll stets unser Trost seyn, daran allein zu kleben hugs auch am besten steht. Geh doch zu JIEsu hin, mit allen deinen Sünden, Piegroß und viel sie sind, du solst Vergebung finden; Häastduschon oft gefehlt, stellst du gleich spät dich ein, Eeist noch nicht zu spät, du solst wilkommen seyn; Ezist noch Gnade da, die Thür ist noch nicht zu, Meßristi Wunden ist für dich, das glaube du, FJiͤr dich, du blödes Hertz, noch Zuflucht, Raum und Ruh. . 27. 16 err mir gnädig, denn ich bin chwach. is 6,„3. meiner Seelen grosse Kraft. Göttl. Antw. Le wmafer Gnade genüget: denn mene ee ist in den Se chen wächtig. Der Herr hat nicht Lust an der Stärcke des 1 cer anteaudes dene, er hat Gefallen an denen ie Fhostrchten, die auf seine Güte hoffen. Ps. 147, 10. 2 Cor. 12,9. Der ber(unsere Kraft, unser Held und! Immanuel) wird seinem Volcke Fut geben. Pf. 29,11. Worinnen einer am schwächsten zu seyn scheint, daihm die Ratur den meisten Kampf macht, darinnen kan Er wol nach 14 der Gnade am stärcksten seyn, und die schönste Crone davon tragen. Duumurt heile und verzage nicht an GOttes Kraft, wenn in dir oder in albernen Feind 0 ee ist. Fehlt dirs an Kraft, o liebe Seel, auf GOttes Wegen fortzukommen, Seh unverzagt, Immanuel, der deine M denschheit angenommen, g Dat Kraft, und will, durch seine Kraft allein, Auallem Kampf dein treuer Helfer seyn. 9 1 GOtt Gnade schencket, für alles, was die Seele kräncket 9 Nun 1 a. 4 1 Thal dam. 1257 ENR, sey mir gnädig, denn ich bin schwa 2 Göttl. Antw. Fürchte dich nicht, laß deine Hat matt werden, denn der HErr, dein GOtt, ist bey d furcker Heyland, er wird sich über dich freuen, und dir soscgn, und rergeben, und wirdüber dir mit Schalle frölich seyn. Zeph. 5. Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn istuns gegeben, wel ges Herrschaft ist auf seiner Schulter, und er heisset Wunderbar, Rath, Ft, Held, ewig Vater, Friede⸗Fürst. Es. 9,6. s. a. Luc. 2, 10. 14. Alactet euch nicht ꝛc. 5 sist geboren G Ottes Kind, ein Menschen⸗Sohn ist uns gegeben, an Name heißt: JEsus, Immanuel, Meßias und König in Israel, Bala macht und bringt zum Leben uns, die wir sonst verloren sind. er wil nun verdammen? denn CHristus ist da; drum ruft Hosianna! n und Halleluja! bgihn alle singet mit Schalse: ewig sey unserm GOtt Gloria. Num. 3 8. v. I.. g. Num. 3 12. und 316. v. 7. bis 10. ENR, weise mir deinen Weg, und leite mich au Bahn um meiner Feinde willen. Weise mir, Weg, daß ich wandle in deiner Wahrheit, erhalte m haz bey dem einigen, daß ich deinen Namen fürchte. Pf. .. 86, 11. Göttl. Antw. Der HErr ist gut und fromm, darum I ewaset er die Sünder auf dem Wege Wer ist, der den HER het? Er wird ihn unter weisen den besten Weg. Ps. 25,8. 12. Hon mir die Welk die Stricke leget, weñ Satan mich von dir will ziehen ab, nin mir sich was Böses reget, so sey,o G Ott! mein Licht u. fester Stab. him dich meiner Seelen an; und zeige mir die Lebens⸗Bahn. 4 f Num. 28 f. v. 2. ns an, o füsser JEsu! führ uns durch die pilger Straß, Dei wir auf den rechten Wegen gehen fort ohn Unkerlaß! uns meiden alle Stricke, und nicht wieder sehn zurücke. c err, mach uns selber tüchtig, so ist unser Leben richtig. Num. 250. v. 8.9. 5 5 on allen meinen Banden. ud was mich noch subtil im Fleisch gefangen hält; Idas nicht schon genug, wenn eines nur vorhanden, Das mich noch binden kan in dieser Sünden⸗Welt? Colich gebunden seyn, so binde deine Treu Man armes Hertz auf daß ich dein Gefangner sey. II. Th. Num. 348. b. 9. 131. ENR, wie lange bitte du dein Antliz 13,1. Göttl. Antw. Ich habe dich einen kleinen? skberlassen, aber mit grosser Barmhertzigkeit will ich munen. Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorn n wenig vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade will ich gc dein erbarmen.(Denn) ich habe geschworen(wie bey dam Wasser Noah) daß ich nicht über dich zürnen, 9 dich dlen will Es. 54, 7. 8. 9. tbirg,o HErr! dich nicht vor mir, verlaß mich nicht, ich schrey zu dir: Ach nein! wie köntst du den berlassen, den du mit deinem Blut erkauft? Der auch auf deinen Tod getauft, und dich im Glauben sucht zu fassen, Den 0 dein Blut zum Trancke gibt, ja den du ewig hast geliebt? 2 1 N, wie lange wilt du mein so gar vergess Höttl. Antw. Kan auch ein Weib ihres Kindleit ß sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes? b sedesselben vergässe, will ich doch dein nicht vergessen, siehe, indie Hande habe ich dich gezeichnet, deine Mauren sind im⸗ hade vor mir; Es. 49, 15. 16. s.. Joh. 14, 18. Ich will ach icht Wäysen lassen ꝛc. ö Dubstein auserwehltes Pfand, ich finde dich in meiner Hand bn mir selbst angeschrieben: ich denck an dich, ich helfe dir, ach aß dich nicht, das glaube mir, ich will dich ewig lieben. Fdchweiß, G Ott hat mich nicht vergessen, ich lieg ihm ja in Hertzund Sinn, krhat mein Theil mir zugemessen, dadurch ich schon vergnüget bin, Wan ich in Hoffnung mich recht fasse, und mich ihm kindlich überlasse: I hsceue mich auf seinen Schluß, und weiß, wenn alle Wetter toben, dyß dennoch, was der Err von oben N hat, geschehen ö f muß. II. Theil. Num. 163. v. 6. e, zeige mir deine Wege, und lehre mich de n ß mich deinen Weg wissen, damit ich dich kenne.. 23 4. Göttl. Antw. Ich will dich unterweisen, und dir den Weg agen, den du wandeln solt, ich will dich mit meinen Augen lei⸗ N. 32, 8. Mein Angesicht soll gehen, damit will ich dich an, 2B. Mos. 33, 13. 14. ü ch will dich wie ein Aug', o glaub es mir, bewahren, Es oll dir gar kein Leid, kein Unfall wiederfahren; 0 gängle dich, mein Kind, ich gasse dich nicht gleiten, Ich wil dich selber ja mit meinen Augen leiten, Und wilst du noch nicht fort, so will ich dich schon treiben, lind so du dich perirrt, dir dennoch treu verbleiben; bist du allzuschwach, hör, was ich noch will sagen:) Nh als ein treuer Hirt, auf meinen Achseln tragen. laut durch diesel⸗ sollen nicht hoch on CHristo 7 das recht erschmecken File nur auf hohe Bücher, aber glaube nur auch frey, Du pirst einst noch lernen müssen, was dein Catechismus sey. Jleuch nur immer hoch hinauf, spiegle dich im hohen Wissen, Ffleuch nur über andre weg, du wirst schon berunter müssen. Ott kan gar nichts hohes leiden; darum geh die Einfalt ein, SEttze dich aufs letzte Bänckchen; so wirst du GOtt nahe seyn. Celle, die dem Ende nah, und nun bald zum Vater gehen, Eight man in der tiefsten Tief und in gröster Einfalt stehen. tum so halt in Demuth dich für das schwächst und klein f ste Kind: Waldseltansten ja der Mutter ost die 1 3 2 1 F N 7* 1 n r e 2 4 8 1 3 5. 8 tet euch,(meidet eitele Gesellschaft und alle Gele genheit.) daß eure Hertzen nicht beschweret werden mit en und Saufen, und Sorgen der Nahrung, und komme aer Lag schnell über euch.(Soll auch so gar nicht einmal Hatz beschweret werden, wo werden denn an dem Tage die, so Helden Vein zu saufen, und die Krieger in Füllerey, bleiben? siehe Es. F, 1.14.22.) So seyd nun wacker allezeit, und betet. Seyd mäßig nüchtern zum Gebet. Nüchtern auch von der Liebe der Welt: Denn Hertz nur mit etwas eitlem eingenommen ist, kan man nicht Luc. 21,34. 36. 1 Petr. 4,8. cdencke mein, ich trincke oder esse, daß ich dabey ja deiner nicht vergesset laß nich dein mäßig seyn recht üben aus. Negiere du mein Schlafen und mein Wachen, laß, wenn ich wachen soll, mich ja nichts schläfrig machen. laß immer mich gedencken dein; Gedencke mein! Il. Theil Nam. 3 11. v. 11. Pf. ug, 1H. 38. 6. 49. kt ost des Evangelli recht kräftig, nach Ottes Gesetze zu laufen, und das Gesetze treibet zum Evan⸗ o und wehret dessen Mißbrauch zur Sicherheit, beydes löͤthig Röm. 8, T. 2. 13. B. A. Coll. antith. p. 642-648. ä Schreib, 9 HErr! doch deine Worte tief in meinem Hertze lud laß mich zu beyden Seiten dadurch wohl bewaffnet sey nich deinem Wort allein nur in aller Einfalt glauben 5 Mgedencke mir daran, wenn hier meine Feinde schnauben; n so werd ich nicht zu schanden, wenn ich auf dein Wort n n ein, 1 he Weise deiner Führung mich pertrau. ur schan: i 1 3 7. f f N 3 hbinaber durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, auf daß ich Gott lebe; Ich bin mit CHristo gecreutziget; Ich lebe, her doch nun nicht ich, sondern CHristus lebet in mir: Denn pos ich ietzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Eohnes GOttes, der mich geliebet hat, und sich selbst für mich dargegeben. . 19 20, CHristus ist unser Haupt, in dem alle Fülle wohnet, wird nun auch seine Glieder mit Kraft und beben erfüllen; wie er Joh. 19 selbst verheissen: Ich lebe, und ihr sollt auch leben. s. a. c. 17,3. is stdas ewige Leben ꝛc. Luth. über diese Worte: O welch eine herr Sache ist die Erkäntniß CHristi! Ach HErr, lehre du mich selbst dich it erkennen als meinen Bräutigam, damit das Gesetze nicht mehr in ein Gewissen als in deine Braut⸗Kammer komme, mich zu verdam⸗ eu. Denn ich bin dein und keines andern. Röm. 7,4. Ih lebe, doch nicht ich: denn weil du mich dir einverleibest, lind auch in meinem Hertzen bleibest, so treibst und regst du mich. Ac laß mich, vJEsu! recht eins mit dir werden, Geiste, und Sinne, und gleichen Geberden. Nam, 6,1.. 4. 8. h bin arm und elend, mein Hertz ist zerschlagen in mir. Pf. 2. Göttl. Antw. Ich weiß deine Armuth; du bist ber reich Apoc. 2,9.(Denn) selig sind die geistlich arm Denn das Himmelreich ist ihr. Matth. 5,3. s a. Es. 4.(. 29,9. C. 4, 17. 18. Die Elenden sollen essen, daß esatt werden, und die nach dem HErrn fragen, werden ihn eien, euer Hertz soll ewiglich leben. Pf. 22,27. Der HErr I ôilet die zerbrochenes Hertzens sind, und richtet auf, die elend id nicdergeschlagen sind. Pf. 147, 3. 6. Das zerstossene ohr wirder nicht zerbrechen, und das glimmende Tocht wird „Knchtauslöschen, bis daß er ausführe das Gericht zum Sieg. Matth. 12, 0 6 Ey glimpflich und gelinde will er mit dem allerschwächsten 0 umgeben, bis er ihn immer stärcker mache, und ihm endlich zum völligen IJLicge verhelfe.„ Herr laß mich geistlich arm doch seyn, daß ich nur an der Gnade hange, lad gur mit deiner Uuschuld prange; ach mache mich nur selber klein, und bloß von eignem Wesen; so hab ich dich mein G Ott erlese . FF. 139. f gch bin das Licht der Welt, wer mir nachfolget, der wir nicht wandeln im Finsterniß; sondern wird das Licht des Hubens haben. Joh. 8,12. c. 12, 35. 36.46. Darum wan⸗ delt, dieweil ihr das Licht habt, daß euch die Finsterniß nicht iberfalle: denn wer im Finstern wandelt, weiß nicht, wo er N agchek. Wer treu ist, und immer bey JEsu, seinem Lichte, dlabet, wird manchem Kampf und Anfall der Finsterniß ent⸗ gehen, oder doch eher und sieghafter durchkommen. 0 1 g Wils du wohl erleuchtet werden, fleuch doch alle Lust der Erden, J Was du nur als Sünd erkant, sonst wirst du nicht treu genant Nadu bleibst im Finstern liegen, und wirst keine Kräfte kriegen, Jede Untreu macht gewiß, nichts als lauter Finsterniß, rue nun dein Thun und Handeln, suche JEsu nachzuwandeln, Da wirst du, wird das geschehn, täglich lernen heller sehn. Cs pird dir mehr Licht und Leben, für die kleinste Treu gegeben. Er ist dein Licht, Seele vergiß es ja nicht! 1 1 e N 2 94 4 bin der HErr, dein GOtt, der dich lehret, was nützlich d ißh und leitet dich auf dem Wege, den du gehest. O daß dumaneGebote mercketest, so würde dein Friede seyn wie ein asser⸗Strom, und deine Gerechtigkeit wie Meeres⸗Wellen. Sehe, ich stehe vor der Thür, und klopfe an, so iemand meine Stimme hören wird und die Thür aufthun, zu dem werde ich ingehen, und das Abendmahl mit ihm halten, und er mit mir. 49, 17.18. Apoc. 3, 20.(Wie oft klopfet GOtt, bald nech diß, bald durch jenes bey uns an? wie deutlich hält er uns fine Gebote vor? Aber wie wenig geben wir Gehör: Denn bir zerstreuen uns ost so sehr, daß wir vor dem Geräusche der Sinnen hum mercken, wenn der HErr bey uns anklopfet, und sind also selten zu Hause, wenn er bey uns einkehren will. Nun er klopfet auch ietzo durch dies heyuns an: O laßt uns so gleich Thür und Thor ihm aufthun!) J) err, laß dieses mich bedencken, 1 9 Hertz zur Wohnung 5 i 7 3 g en en. NN h bin ein rechter Weinstock, und mein Vater ein We Gartner. Einen ieglichen Reben an mir, der nicht Fru I Jgunget, wird er wegnehmen, und einen jeglichen, der da Frucht Jeanget, wird er reinigen, daß er mehr Frucht bringe. Blei⸗ I Jin mir, und ich in euch:(Denn) wer in mir bleibet, und ich Ich, der bringet viel Frucht. Joh. 15,1. 2.4. I JO vosol ich die Geduld meines Gärtners hoch erheben? I»Diß er mich noch immer trägt; Ach er trägt den schwächsten Reben; AUifft er gleich viel wilde Rancken,(Wasser⸗Reben) und nur kaum ein 1 Träublein an,. Echneidet er ihn doch nicht abe sieht nur, wie er helfen kan, Daß er mehrer Früchte bringt. Laß dich Seele nun beschneiden, Aud gedenck; Er mein' es wohl, wenn du must sein Messer leiden; Sieh er zürnt nur mit den Rancken, die nicht fruchtbar sind, allein: Dian wenn er dich wohl beschneidet, wirst du eist recht fruchtbar seyn. 1 4 4 * 14 Ch bin in ihnen verkläret, und habe ihnen deinen Namen kund end will ihnen kund thun, auf daß die Liebe, 0 bondunich liebest, sey in ihnen, und ich in ihnen.(O herr⸗ che N Nahesun wie könten wir mehr geliebet werden? Ach n diß alemal glauben könte!) Ich in ihnen, und du in mir, auf daß sie ymmen seyn in eines. Joh. 17, 26.23.(O selige und innige Ge⸗ inschast! CHristus ist der Weinstock, wir die Reben. Er der Bräu⸗ m, wir die Braut, Er das Haupt, wir die Glieder seines beibes, von lem Fleisch, und von seinem Gebeine, und also mit ihm Ein Leib. 0 de a eigen Fleisch gehasset? Eph. 1, 23.30. Was der Bräutigam besitzet, it der Braut anvertraut, daß si es braucht ü und nützet, 1 1 erbat ihm ale Gaben ace zn Schengen olf aug 1 ewig haben 4 4 Diroiruns nun so vermählen /o so kan er, mein Mann, mir nichts lassen sehnn 9 der herrlich grossen Gnaden! er ist mein, ich bin de n, was kan mir nun schaden? 1. 85 bin so müde von Seufzen. Pf. 6, 7. Göttl. Antw. Er giebet dem Müden Krast, und Stärcke genug dem spvermögenden. Es. 40, 29. S will die müden Seelen Kcken, und die bekümmerten Seelen sättigen. Jer. 3,25. 0 1 Darum) kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen d, ich will euch erqvicken, nehmet auf euch mein Joch, und net von mir: denn ich bin sanftmüthig und von Hertzen de⸗ lch, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele: Denn hein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. Matth. 11, 2830. 0 öffne mir die Tiese meiner Sünden, laß mich auch schn die Liese deiner Gnad, ene mich suchen, oder finden, als nurbeodin, der solche für 1 1 1 Orrdagerufen: Ich will euch erqnicken, e Wann euch die Sünd' und ihre last recht bruce. Num. 1.675. v. 3. 1 7— ů——ę— 1 144. 0 ach bin wie ein verirret und verlohren Schaf, suche deinen 10 Knecht. P. 19, 17 6. Göttl. Antw. Siehe, ich will mich hener Heerde selbst annehmen, ich will das verlohrne wieder chen, und das verirrete wieder bringen, und das verwundete berbinden, und des schwachen warten, und was fett und starck Ay will ich behüten, und will ihr pflegen, wie es recht ist. Hesek. 4% 1116. s. a. Jes. 40, 11. Er wird seine Heerde weiden wie Hirte, er wird die Lämmer in seine Arme sammlen, und in bobem Busen tragen ꝛc. Jh bin dein treuer Hirt, ich muß dich ewig lieben. Nein Schäflein, komm zu mir, so bist du wohl bewacht; Du bist mit meinem Blut in meine Hand geschrieben, Esxreisset dich daraus auch keine Höllen⸗Macht. Ech auch Num. 199. b. J. Kein Hirt kan so fleißig gehen, ꝛc. it. N. 5 2. . 3 N. I. N. 222.* 4 ei 8 8 10 2 Ch bin zu geringe aller Barmhertzigkeit, und aller Treue, I dieduan deinem Knecht gethan hast;(Denn) wer bin 65 sch Err, HErr, und was ist mein Haus, daß du mich bis hie⸗ ö her gebracht hast? 1 B. Mos. 32, 10. 2 Sam. 7, 18. Denn mich von deiner Freundlichkeit, o HErr, ein kleiner Blick erfreut, Lomöcht ich vor dir gantz zerfliessen, ich sencke mich zu deinen Füssen, I Ih bin die schnödste Schnödigkeit, du aber die Vollkommenheit, Ao doch beglückst du so mich Armen, o HErr, wie groß ist dein Erbarmen! 49 Os bin ich doch, daß deine Macht mich Erd und Staub so weit gebracht? Ah ja! ich bin dergleichen Dinge nur allzu viel zu viel geringe! Odaß mein Herz durch deine Treu doch gäntzlich umgeschmoltzen sey, ind scch in tiefste Tiefe beuge, doch aber nicht dein Lob verschweige! 1 O daß dir doch bey Tag und Nacht stets werd ein neues Lob gebracht! 1 Iich im Chor der Seraphinen, kan jauchtzend deinen Thron bedienen. 85 1 1 f 146. i 8 Aehermahne euch, lieben Brüder, durch die Barmhertzigkeit 4 Gottes, daß ihr eure Leiber begebet zum Opfer, das da le⸗ I bondig, heilig und G Ott wohlgefallig sey, welches sey euer ver⸗ Munfsiger Gottesdienst. Und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verän dert euch durch Verneurung eures Sinnes, auf daß r prüfen möget, welches da sey der gute, der wohlgesällige und der Aulkommene GOttes⸗Wille. Rom. 12, 1. 2. Das ist, nebst dem Worte Gottes und Gebet, das sicherste Mittel, den Willen GOttes zu erkennen. Sp andern Mitteln kan man GOtt versuchen und vom Feinde gesichtet erden. Siehe auch Joh. 7, 17. Der wahre Gottesdienst, der GoOtt allein beliebet, HGeschiehet, da man sich GOtt gantz zum Opfer giebet, und zwar zu aller Zeit, wo Christen gehn und stehn, und also nicht nur da, wenn sie zur Kirchen gehn. Wer so sich G Ott ergiebt, der Welt sich gleich nicht stellt, Und täglich sich erneur't, der prüft, was GO tt gefällt, 147. Aehyfteue mich im HErrn, und meine Seeleist frölich in mei⸗ fem Gott, denn er hat mich angezogen mit Kleidern des Hals und mit dem Rock der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Feautigam mit Priesterlichem Schmuck geiieret, und wie eine Faut in ihrem Geschmeide berdet. Es. 61,10. O Seele schmücke und Are doch nicht selbst, ehe du zu EHristo kommt, sondern komm zu Ihm, da bist mit allem deinem Elend, nackt und bloß, Er will dich kleiden und shmücken, und in diesem Schmuck allein solst du dich freuen. 5 die freut sich doch mein gantzer Sinn, daß ich schon eingeschrieben bin, Inder verlobten Glieder Zahl durch meines holden Königs Wahl, Die gerne mach ich mich mit nichts gemein, weil ich ein eeines Glied der . Braut will seyn. 1 Ach wundre sich nur niemand nicht, daß ich nichts anders mehr verricht: „Die Braut kan doch sonst nirgends ruhn, sie hat mit ihrem Schmuck zu 0 thun ö Ver seinen Hochzeit⸗Tag schon vor sich sieht, der ist um 1 nicht 1 mehr bemüht. 584. v. 10. 12. s. g. Joel 2, 21. 23. a 1 148. 1 h habe gesundiget wider den HErrn: Göttl. Antw. So hgtauch der HErr deine Sünde weggenommen, du wirst icht sterben. Denn so wir uns selber richten, so werden wir icht gerichtet. 2 Sam. 12, 13. 1 Cor. 11, 31. Wer sich recht bußfertig richtet und anklaget, und all sein Thun verwirft, der Angt bald Gnade, Vergebung und Lossprechung aller, auch der größten Hall und stickelt sich nicht wie die Gaben thun. Luth. dusoltestzwar HErr! mein Verbrechen, mit aller Höllen⸗OQvaal und Pein ach des Gesetzes Urtheil rächen: doch du, der du wirst Richter seyn, Af ja mein Bräutigam, mein Freund, der's ewig mit mir gut gemeint. I muß nur selbst mein Richter werden, so tea en 5 kein Todes⸗ 1 Spruch, Der Herr vergiebet hier auf Erden, alsdenn so weichen Straf und Fluch, f lud wird mich gleich was treffen können, so darf ichs keine Strafe nennen, stbielmehr ein Liebes⸗Pfand, und kommt von seinen Vater⸗Händen, Fanden auf einmal,(ob gleich noch Züchtigung folget) denn die Gnade f.. y 7 ³ UU rr 2 2— Newerden auch zum Besten wenden, was sich zu meinem Fall verband. l * 149. ü habe wider dich, daß du die erste Liebe verlässest ꝛc. Off. f Joh. 2,4. 9 Seele! hat der HErr dich einmal recht gezogen, Eo laß,(ach mercke dis!) die erste Liebe nicht, e doch so viele thun drum, daß es nicht geschicht, Eo wache, kämpf und fleh, sonst wirst du leicht bewogen. Nes ist schon geschehn, ermanne dich nur bald, Och gleich, und bete doch! was wilt du noch verziehen? ech um die erste Brunst, und bleibe nicht so kalt; Denn, war die erste heiß, so muß die andre glüen; Man muß, ie näher vir zum Hochzeit⸗Hause gehn, Das biebes⸗Flämmaeein stets heller brennen sehn, Ag dort die eiebe wrd in Feur und Fackel stehn. . 4 eh hharredes HErrn, meine Seele harret; denn so man auf dich harret, das macht deinen Kindern offenbar, wie süsse cet. Pf. 130, 5. Weish. 16, 21. Göttl. Antw. Die Ufden HErrn harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren r glugeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß fewandeln und nicht müde werden. Denn der HER d ist I ugdlich dem, der auf ihn harret, und der Seelen, die nach ihm het. Jes. 40, 3 1. Du hast gebetet, nun must du auch har⸗ i der HErr befiehlts so oft, und hat es gerne. Je mehr du est, und im Gebet anhältest, ie mehr wird Er geben. Ja hot und gibts wol bald, aber Er legt dir als einem Kinde es immer Wand berwahrts, und gibts nur zum Genuß, wenns am nöthigsten, und bas nicht mißbrauchst! S. hierüber den sel. On. b. Tranckost.. Der HeErr ist freundlich allen denen, die auf ihn harrend sich beqvemen dur Stile und Gelassenheit, die kriegen noch zu rechter Zeit, SEeets neue Kraft, sich aufzuschwingen, Klagl. 3, 25. d unermüdet fortzudringen, bis sie das Kleinod auch erringen. a Ichhatte viel Bekümmerniß in meinem Hertzen, aber deine rotungen ergetzten meine Seele. Ps. 94, 19.. a. 2 Cor. 35, Ein Mensch ohne Leiden setzet seinen Trost und Hoff⸗ Iigaufs Irdische; Er ist voller lüstern Begierden, und ein es Bild der Eitelkeit. Unter der Last des Creutzes aber schmeckt man Vert den süsen Trost des Worts GOttes, und ist darunter, dem Geiste J Hostrahiger und frölicher, als ausser dem Leiden: Denn man erfähret as CHristus Matth. 11,30. spricht: Mein Joch ist sanft und meine iklecht. Die Welt wird uns da recht verbittert der Himmel süse, ao das Hertz gar bald von vielem frey gemacht, das wir vorhin nicht sawinden konten. Darum trage nur die so heilsame Last, die sich end⸗ hin ewige Freude enden wird, und wer weiß, wie bald? da bist du in Ar Ruhe. Ve 55 a ö Dieleichte kast, macht nur ein leicht Gemüthe, das Hertz hebt sichdar⸗ unter hoch empor; N dn Geist kriegt Luft, sein Wandel kömmt in Flor, und schmeckt dabey 1 a des HErren Güte. Dis lichte kast macht nur ein leicht Gemüthe. Num. 39 2. v.10, We ̃ 1 52. ac heelte mich nicht dafür, daß ich etwas wüste, ohne allein um CHristum den gecreutzigten. 1 Cor. 2, 2. GoOtt Fbenistdie allerschönste Weisheit. Sir. 1,13. Die Furcht des HErrn ist der Weisheit Anfang ꝛc. Ps. 111, 10. Die Weisheit aber von oben her ist aufs erste keusch, darnach fried⸗ n, gelinde, laßt ihr sagen, voll Barmhertzigkeit und guter ö 0 chte, unpartheyisch, ohne Heucheley Jac. 3, 17. Das Vssen blähet auf, aber die Liebe bessert. 1 Cor. 8, 1. Was hilst dir wohl, o Mensch! dein Wissen, ohn Gewissen? Ein Oventgen reiner Lieb' ist reicher an der Kraft, Als viele Centner⸗Last von leerer Wissenschaft. Mein JEsu! komm du nun, die Lieb in mich zu giessen; Dusolst mit deiner Lieb in deiner Creutzes Pein Mein glergröster Ruhm, mein einig Wissen seyn. 35 I gchlase dich dicht, du segnest mich denn. 1 B. Mos. 32,26. ) Werlaß mich nicht, OErr, mein GOtt. Ps.3 8,22. Göttl. Antw. Siehe, ich bin mit dir, und will dich behüten, wo du hin⸗ Aachst: ꝛc. Denn ich will dich nicht lassen, bis daß ich thue al⸗ is, was ich dir geredet habe. Ich kenne dich mit Namen, und Ju Gnade vor meinen Augen funden. Ich will dich nicht Aalassen noch versäumen. 1 Mos. 28, 15. 2 Mos. 33, 12. z,. Ich bin, o HErr, wol schwach, doch will ich dich nicht lassen, Ich will dich, starcken GOtt, bey deinem Worte fassen, Ein krauck und schwaches Kind greift desto vester zu, Hilf JEsu, daß auch so mein schwacher Glaube thu. Diuhast, mich zu verschmäh'n, zwar Recht, doch keinen Willen, Du must, du kanst, du wirst, an mir dein Wort erfüllen. a 1 54. 1 i* 8 5 Ihsage euch aber, daß die Menschen müssen Rechenschaft J geben am jüngsten Gerichte, von einem ieglichen unnützen Porte, das sie geredet haben. Matth. 12, 36.(s. a. Eph. 4, ..,. da Schertz und Narrentheidung, und alles, das iht noth thut, und nützlich zur Besserung ist, verboten ufd.) Wer glaubt doch diesen Spruch, und zwar von gantzem Hertzen? Die Welt die glaubt ihn nicht, das ist schon ausgemacht; Wo blieb ihr Richten sonst, ihr Lügen, Schweren, Schertzens Doch wird von Frommen auch dis wol nicht recht bedacht: Denn wie viel faul Geschwätz, wie viel unnütze Dinge, Hort man doch da und dort? mein Leser hüte dich, 0 Sonst wird die Rechnung groß, halt auch kein Wort geringe; Ach wieg es erstlich ab, wie, dencke: besserts mich? Ist dieses denn wol noth? gereicht es GOtt zu Ehren? Ach möchte man von mir kein unnůͤtz Wort mehr hören! gdhorge für meine Sünde: Denn ich erkenne meine Misse. J that, und meine Sünde ist immer vor mir. Ps.3 8,19. Pf. . Göttl. Antw. Der HErr handelt nicht mit uns nach ern Sünden, und vergilt uns nicht nach unserer Missethat. denn so hoch der Himmel über der Erden ist, lässet er seine de walten über die, so ihn fürchten, so fern der Morgen ist In abend, läßt er unsere Ubertretung von uns seyn. Wie hein Vater über Kinder erbarmet, so erbarmet sich der HErr I die, so ihn fürchten: Denn er erkennet, was für ein Ge⸗ ite wir sind, er gedencket daran, daß wir Staub sind. Pf. I 403, 10,14. 3 6 ech, 9H Err ins Hertz hinein, daß du nicht nach Sünden lohnest, ö Eundern gnädiglich verschonest; so werd ich voll Friedens seyn. —— Absuchte des Nachts in meinem Bette, den meine Seele lebe. Hohel. Sal. 3, 1. Manche suchen IEsum, und en Ihn schon, ob Er sich gleich verbirget. Manche den⸗ fa sie haben Ihn, und haben Ihn doch nicht, denn die Ihn ecbaucken und Munde nur haben, die haben Ihn noch nicht im Hertzen. J esus wird von mir gesucht, JEsus wird von mir begehret. Ales, alles sey verflucht, was mich in dem Suchen störet; Eat mir nichts von Lust der Welt, sagt mir nichts von guten Tagen, Woll ihr aber ja was sagen, sagt, wie JE Sus mir gefällt. Nenne mich nur deine Braut, nenne mich nur deine Taube, Hache mich dir recht vertraut, mache, daß ich an dich glaube; su, JeSu, nim mich auf, ich will dein alleine heissen, Mic von allen Dingen reissen, so verhindern meinen Lauf. Soge nicht, o Creatur! daß ich dir noch sey verbunden, Jun hab ich die reine Spur meines Bräutigams gefunden; Was von dir noch an mir klebt, soll nicht immer an mir bleiben, Neus wird es schon vertreiben, wenn er mich in sich erhebt. Num. 349. b. 3.5. 6. geh weiß, mein GOtt, daß du das Hertz prüfest, und Aufrichtigkeit ist br angenehm. 1 Chron. 30, 17. Der HErr lässets den Aufrichti⸗ A ageüngen. Spr. 2,7. 1 Sam. 16, 7.(Er siehet das Hertz an, und e sch durch den blossen äussern Schein die Augen nicht verblenden. li nicht ein untrügliches Kennzeichen einer aufrichtigen Bekehrung, Fan man grobe Dinge, oder nur das läßt, worzu man von Natur nicht Fiaders geneigt ist, sondern wenn man in dem von Hertzen geändert d, worzu man den größten Hang hat. Denn diesen innern Haupt⸗ Fund greift der HErr, und auch ein Christ selbst am meisten an. Jun Heuchel⸗Schein, kein kalt noch laulicht Wesen beffecke meinen Geist, Aufrichtigkeit und rechter Ernst sey meine Frömmigkeit; ac deinem Sinn, den wir im Worte lesen. Augiere meinen Ganz, daß ich durch dein Geleit ohne Finsterniß n Lieb und Chätlichkeit. 4 um reiß nur allesaus der Seelen, was dich nicht sucht, und deine Ehr, 1 wolte ich auch wa verhölen, so prüfe selbst ie mehr und mehr Man' innere Beschaffenheit, und gib mir Hertzens Redlichkeit. 1 Theil Nim. 316. v. 2. Num. 320. 9. 2. 10— geh will deinen Weg mit Dornen vermachen; und eine Wand vorziehen, daß sie ihren Steig nicht finden soll, und enn sie ihren Bulen nachläuft, daß sie die nicht ergreifen, und Fenn seedie suchet, nicht finden könne, und sagen müsse: ich Il wieder zu meinem vorigen Mann gehen, da mir besser war, Junmrietzt ist. Hos. 2,6. 7. s. g. Luc. 15, 17. 18. O ein guet GOTT! ben, wie groß ist deine Treu, daß du mich nicht also srey Eigne Wege lässest laufen: führe mich nun ferner hin Nur nach deinem Rath und Sinn; schweif ich aus zum grossen Hausen, Dl sogreif behende zu, laß mir da doch keine Ruh, Biz ich wieder auf dem Wege treib alsdenn mich enge ein, f Soltes auch mit Dornen seyn, so vermache meine Wege,— Daß mein Fuß nicht wanckt noch weicht, bis ich einst das Ziel erreicht. 8 .— enn. — 5.—— 159. 1 Ah will dich zur Pracht ewiglich machen, und zur Freude 1 5 fürund für: deine Sonne wird nicht mehr untergehen: dann der HEgn wird dein ewiges Licht seyn, und die Tage nes Leidens sollen ein Ende haben, und dein Volck sollen eitel gerechte seyn, und werden das Erdreich ewiglich besitzen, als eder Zweig meiner Pflantzung, und das Werck meiner Hän⸗ nnd, zum Preise. Ich will schaffen, daß ihre Arbeit soll ge⸗ ß seyn, und einen ewigen Bund will ich mit ihnen machen. ud du wirst seyn eine schöne Crone in der Hand des HErrn, dein Königlicher Hut in der Hand deines GOttes. Und f l sich ein Bräutigam freuet über seine Braut, so wird sich n Gott über dich freuen. Jes. 60, 1 5. 20. 21. c. 61,8. 6623.5. s. a. Sprüchw. 4, 9. Sir. 15,2. 1 Ober! wie kan ich mehr verlangen, ach! präg es tief im Hertzen ein, nd laß mich einig an dir hangen, so werd ich voller Freuden seyn. Ach will einen ewigen Bund mit ihnen machen; daß ich nicht D pill ablassen, ihnen Gutes zu thun, und will ihnen meine hurcht ins Hertz geben, daß sie nicht von mir weichen, und soll gane dust seyn, daß ich ihnen Gutes thun soll. Und will sie in Neem Lande pflantzen, treulich, von gantzem Hertzen, und von guter Seelen. Ich will sie reinigen von aller Missethat, mt sie wider mich gesündiget haben, und will ihnen verge⸗ Malle Missethat ꝛc. Jer. 33,40. 4 f. c. 38, 8. s. a. Ezech. 32527. 0 37,14 bis 20. Hos. 6, 34. Joel 2, 2 1. 22 bis . Oherrliche Verheissungen! f een, es ist wol deine Lust, daß wir nur deiner recht geniessen, ol aus deiner Liebes⸗Brust stets neues beben in uns fliessen, I chlaß mich niemals reich und satt, vielmehr, so lang ich leb auf Erden, immer hungriger noch werden, so werd ich niemals trag' und matt. eee * h will ihm ewiglich behalten mein 1 Bund soll ihm vest 6 voseht der diebes⸗Bund, den du Herr mit mir getroffen, den Gnade weichet nicht, dein Heitz steht mir ewigoffen, „ rigwähret dein Erbarmen, ewig deine Treu und Macht, 1 1 e e mich, wenn ich fehl, auch träget, und zur Seligkeit bewacht. 5 0 bin ja von Ewigkeit schon in dir geliebet worden, 5 I ach von Ewigkeit erwählt in der Himmels⸗Bürger Orden: du unergründte Liebe, thue dich mir besser kund IJ bhre mich dich recht erkennen, 1 Glauben mich gesund. 4 8 Ae möcht ich mi ch gantz und gar in Daß in deiner Liebes⸗Flamme mich noch mehr ergvicken kan; er änd' aus solcher Flamme auch ein Gegenflämmlein an. 1 s Liebes⸗Meer versencken, Oman licht! du wollest mir offne Glaubens⸗Augen schencken, 1— 162. 5 8 will Israel wie ein Thau seyn, daß er soll blühen wie eine Rose, und seine Wurtzeln sollen ausschlagen wie Libanon, d keine Zweige sich ausbreiten, daß er sey so schöne als ein I ebaum zt. Hos. 14, 6. 7. Mein Freund komme in seinen Irren, und esse seiner edlen Früchte. Die Frucht aber des tes st diebe. Hohel. 5, 1. Gal. 5, 22. s.a. Joel 2, 23. Pi du etwas mein Freund! in deinem Garten essen, laß die Raupen doch die biebes⸗Frucht nicht fressen, rchdringe nur mein Hertz mit deiner Liebes⸗Krast, hat ein jeder Zweig des Stammes Eigenschaft: inge doch in mir viel Frucht der reinen Liebe! heid ale Räuber ab der falschen Eifer Triebe, ant in mir aufs neu, begeuß und gib Gedeyn, Du solt mein Himmels Thau und auch mein Gärtner seyn. 25 163. 55 ch bull mein gnädiges Wort über euch erwecken, denn ich Y teiß wohl, was ich für Gedancken über euch habe, sprich uE R, nemlich Gedancken des Friedens, und nicht des des daß ich euch gebe das Ende, deß ihr wartet. Ihr wer⸗ lumich bitten, und ich will euch erhören, ihr werdet mich su⸗ mund finden. Ich will euer Gefängniß wenden. Jer. 29, 0 1114. Denn des HErrn Wort ist wahrhaftig, und ins er zusagt, hält er gewiß: Denn wenn er spricht, so ge⸗ lichts, wenn Er gebeut, so stehets da Ps. 33, 4.9 s. a. 4 B. o. 23,19. Pf. 146, 6. Röm. 4, 2 1. Hebr. 6, 18. Oltes Wort bleibt ewig stehen, was uns GOT verheissen hat, uß doch endlich in der That pünctlich in Erfüllung gehen: Da ist vester Grund zu fassen. OL kan alles: dieses nicht, daß er das, was er verspricht, Solte unerfüllet lassen. V will ie in eine Wüsten fuhren, und freundlich mit ihr tiden. Hos. 2, 14. Komm, mein Freund, laß uns aufs o hinaus gehen, und auf den Dörfern bleiben. Hohel. 7, 3 a 8 ch wil einsam und gemeinsam mit dem eingen GOtt umgehn, lud die Sinnen halten innen, was nicht GOtt ist, lassen stehn, Das Getümmel und Gewim mel, will sich nicht zu mir verstehn. du ssse stille Wüste, alda das Geschöpfe schweigt, Dadas Hertze ohne Schmertze sich zum grossen Schöpfer neigt; Mir da stincket, was hier blincket nach der eitlen Herrlichkeit, Peil ich einsam und gemeinsam handle mit der Ewigkeit. Mit Gott leb' ich, an G Ott kleb ich in und ausser aller Zeit. Himmlisch Wesen, laß genesen mich in deiner Gegenwart, And hergegen gantz ablegen Esaus⸗Welt⸗gesinnte Art, Die das Brausen liebet draussen, und sich nicht vorm Feind bewahrt. 5 Num. 723. h. 1. 2. 3. 5. ä a *. Ehöher du bist, je mehr dich demüthige, so wird dir der Y herr hold seyn.(Denn) wer stoltz ist, den kan er demü⸗ hen, Sir, 3, 20. Dan. 4, 34. s. a. Offenb. 21,24. Die nge auf Erden werden ihre Herrlichkeit in die Stadt GOt⸗ bringen. gur immer seinen Stand und Respeet in Acht will nehmen, Moch schoöder Hoffart voll: Wie? er solte ja pielmehr, g ne Stamm und Stand bedenckt, sich von gantzem Hertzen schämen: Duner sammt durch sündlich Zeugen von dem ersten Sünder her. s Blut ist gleich verderbet, drum ist aller Unterscheid, N daunanim Geblüͤte suchet, voller schnöden Eitelkeit. i bn ja auf Stände sehen, sieh auf deinen Christen⸗Stand, gahe deinen äussern Stand dahinein allein zu führen, Balchstdu recht stand gemässe. Sonst ist alles eitler Tand: bu kanst doch deinen Stand nur allein durch Demuth zieren. us CHristus gestern und heute, und derselbe auch in Ewigkeit, welcher uns gemacht ist von GOtt zur Weis⸗ al und ur Gerechtigkeit, und zur Heiligung und zur Erlö⸗ ug auf daß, wie geschrieben stehet, wer sich rühmet, der rüh⸗ lich des OErrn. Hebr. 13, 8. 1 Cor. 1, 30. Er hat die dandezugesiegelt, die Missethat versöhnet, und die ewige G⸗ gkeit gebracht. Dan. 9, 24. In ihm haben wir Ge⸗ Hgkeitund Stärcke. Es. 45, 24. In uns finden wir al⸗ lichts, in CHristo alles, ja Er ist selbst unser alles. Amen halelujah! —9 ich vor GOtt ja bringen, als nur dich, mein höchstes Gut, Sul es muß mir gelingen durch dein Rosenfarbes Blut; chöchste Gerechtigkeit ist mir erworben, 8 du bist am Stamme des Creutzes gestorben; e Kleider des Heyls ich da habe erlangt, Vurinnen mein Glaude in Ewigkeit prangt. Num. 3 25. v. 6. . N ht Neben, hat uns GOtt also geliebet, so sollen wir uns auch unter einander lieben 1 Joh. 4, 11. Ja liebet eure funde segnet, die euch fluchen, thut wohl denen, die euch has. iy bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, so werdet ihr Aer seyn eures Vaters im Himmel.(Anders nicht, Heuchler können Nes nachmachen, aber nicht die Feinde von Hertzen lieben; nach die⸗ Mule, oh du ein Kind GOttes bist, oder nicht. Matth. 5, 44.) * . . e Olhtich dh techt viel, mein Leben! da du mir hast so viel vergeben; Ola mit reiner bieb allein mein Hertz doch gantz durchgossen seyn! Maß dein biebes⸗voll Erbarmen in mir auch Bös und Fromm umarmen, A daß ich(gib mir Kraft dazu) wie du mir thust, auch andern ihu. halte dir dein Eingeweide, als du mich sahst in meinem Leide; gib bey andrer Noth und Schmertz mir auch dein Jammer⸗wolles N. Hertz. a dusseht bey S Ott, mich zu vertreten, laß mich doch auch recht hertzlich 1 beten, 0 95 du mich heißt, und gib mir dazu dein 8 . ö N en Gei 1 1 N ö 1. 5 9 1 ö f 1. — 168. 0 heseyd kommen zu dem Berge Zion, und zu der Stadt des lcbendigen GOttes, zu dem himmlischen Jerusalem, und der Menge vieler tausend Engel, und zu der Gemeine der Agebornen, die im Himmel angeschrieben sind, und zu Gott, Nichter über alle, und zu den Geistern der vollkommenen achten, und zu dem Mittler des neuen Testaments, und zu But der Besprengung, das da besser redet denn Abels. 1222.23. 24. Da ist die Verheissung Jes. 3 5, 10. sllet: Die Erlöseten des HErrn werden wieder kommen ꝛc. ehh 2,5. 6. Phil. 3, 20.(Die Glieder der streitenden I trumphirenden Kirche sind ein Leib, an dem CHristus das hunt it; so sind denn jene auch hier schon selig, und, da sie an heisoobleiben, so sicher und beschützet, als diese.) g 5 dur Err, so viel auf Erden, was will dort im Himmel werden? ——— — — 8— S —— S A 1 69. 3 5 Hrsollt alle Einwohner vertreiben. Werdet ihr aber di Einwohner des Landes nicht vertreiben vor eurem Ange⸗ ht o werden euch die, so ihr überbleiben lasset, u Dornen huden in euren Augen, und zu Stacheln in euren Seiten,und dden euch drängen. 4 B. Mos. 33,52. 55. Die Erfül⸗ ig siehe Judic. 1, 27. c. 2, 14. Manasse vertrieb nicht th ⸗Sean mit ihren Töchtern, ꝛc. und die Cananiter fingen zuwohnen in dem Lande. Und sie(die Israeliten) konten chtmehr ihren Feinden widerstehen.(So gehets auch im ligen und geistlichen Kriege.) 9 Ilticht ein steter Kampf mit() allen unsern Lüsten, f Oo werden sie uns bald besiegen und verwüsten. Aufl darum, auf zum Streit! HErr wecke du mich auf, Kraft, gib Wachsamkeit, gib Ernst im Kampf und Lauf, Daß, wenn sich was nur regt, ich meiner gar nicht schone, Ind so hilf mir durch Kampf zum Sieg; durch Sieg zur Crone. guch subtilen Lüsten und Höhen. 1 Cor. 9, 27. 2 Cor. 7,21 — 5————ů—— 17 ug schuf 1 und Erden, und die Erde Idar wüste und leer, und es war finster auf der Tiefe, und kae Gottes schwebete auf dem Wasser. 1 B. Mos. 1,1 Wir sind sein Werck, geschaffen in CHristo JEsu, NB. 1 Wercken;(nicht zu Mitteldingen) zu welchen uns Ott zuvor bereitet hat, daß wir darinnen wandeln sollen. 5.2, 10.(Ehe wir also recht gute Wercke thun können, cas die neue Schöpfung und Geburt vorgehen.) u schasst die Welt aus nichts, HErr, laß auch mich nichts n id schaf ein etwas draus nach deinem Ebenbild, Holeiche von Natur der wüst und finstern Erden: chwären Aug und Hertz mit Thränen gantz erfüllt! amit dein guter Geist auf diesem Wasser schwebte, id mein so todtes Hertz mit Licht und Krast belebte. 171. n HeErrn habe ich Gerechtigkeit und Stärcke. Es. 45, 24. 9 Versohnung, Vergebung und Sieg. 2 Corinth. 2,14. 5,19. Das Irr Licht der Vernunft führt dich zu keiner Ruh, Die Großmuth der Natur, die langet auch nicht zu: Genn du dich ötters kanst durch eigne Kräfte zwingen, Eo hälest du dich nur auf, im Beten recht zu ringen. Dubaust dein eignes Werck, und hast wol vielen Schein, Doch aber wenig Kraft: Ach reiß dein Bauwerck ein! kölstein Selbst⸗Betrug, es wird in GOttes Augen, dur was er selber wirckt, an jenem Tage taugen; Vetzag' an deiner Kraft, und such in CHristi Schooß Glrrechtigkeit und Heyl; komm elend, nackt und bloß; modsuch in seinem Blut() Vergebung deiner Sünden; Ey wirst du Stärck und Kraft auch zur Beherrschung finden. N 33,24. Offenb. 12, 11. s. a. Num. 304, 3.9. N „ 1 der Noth rufe ich dich an, du wollest mich erhören. Pf. 86,7. Göttl. Antw. Wirst du rufen, so wird dir der tr antworten, wenn du wirst schreyen, wird er sagen: hie sch. Jes. 58, 9. Es ist allzumal Ein HER, reich über dieihn anrufen: Denn wer den Namen des HERRN d anrufen, der soll selig werden. Röm. 10, 12. 13.(Dar⸗ wenn die Gerechten schreyen, so höret der HERR, und ttet sie aus aller ihrer Noth ꝛc. Pf. 34, 1 8. s. a. Ps. 145, Der HER ist nahe allen, die ihn anrufen, ꝛc. und Jac. 6. Des Gerechten Gebet vermag viel ꝛc.(o herrliche Ver⸗ hang! wer wolte nun nicht beten? o Thorheit! wir haben nichts, kön⸗ naber von GOtt alles erlangen, und beten doch nicht recht.) 19 O Herr, bist du so reich von Gaben, so kan ich von dir alles haben, Drum laß mich nichts im Beten stören, doch laß mich auch die Antwort 1 6 hören, 1 — p ¶ůp ¶—— ¶ů¶ ³̃̃ĩÜ—/ 3 Oseph sprach zu seinen Brüdern: Tretet doch her zu mir, ꝛe. ch bin Joseph, euer Bruder, den ihr in Egypten verkauft bt. Und nun bekümmert euch nicht, und dencket nicht, daß darum zürne, daß ihr mich hieher verkauft habt. Denn aues Lebens willen hat mich GOtt vor euch gesandt.(So I der der HErr JEsus, unser Bruder, auch zu uns.) 1 Mos. 6%. J. Wie will ich dir so wohl thun Ephraim! wie will dio wohl thun Juda! denn die Gnade, so ich euch erzeigen I wird seyn wie eine Thau⸗Wolcke des Morgens ꝛc. Auf dadran gedenckest und dich schämest, und vor Schanden cht mehr deinen Mund aufthun dürfest, wenn ich dir alles lugeben werde. Hos. 6,4. Hes. 16, 63. * O err! aus unsern bösen Dingen weißt du was Gutes raus zu bringen, dan Wohlthun sucht uns zu gewinnen, ach möcht ich doch nur gantz zer⸗ 4 rinnen! hin Hertz durch deine Treu beschämt und gantz dein eigen sey. 1 ——— ————— 5 5— 192 n 5 1 22„ eenaclhat dennoch GOtt zum Trost, wer nur reines Her⸗ bens ist. Pf. 73, 1.(Darum) als die Fremdlinge und 1 Pigeimme, enthaltet euch von den fleischlichen Lüsten, welche ider die Seele streiten. 1 Petr. 2, 11. Darum muß hier, igt dutherus, ein Streit seyn, daß man den Lüsten des Flei⸗ shes,(nicht nur Wollüsten, sondern allen Regungen wider en Geist) widerstehe; denn dieselben streiten auch wider die Seele. Dis zartste G Ottes Liebs⸗Bewegen wird unvermerckt ins Fleisch geführt, Ponicht des Geistes starckes Regen uns zum Gebet und Wachen führt, Doch kleine Müh und kurtzes Streiten bringt unaussprechlich süsse Ruh, Die tiessen GOttes⸗Heimlichkeiten aus Zion sliessen denen zu, b Eo aher Dinge sich begeben: so triumphirt das GOttes⸗Leben ahn dem Leib der Sterblichkeit: wir würden sonst kein Kleinod kriegen, f 110 zrnicht der Feind noch an der Seit. Wo bliebe sonst die Kunst zu siegen? o hielt man im Gebet so an? wenn nicht die Liebe siegen kan. Num. 3 20. h. 5.9.10. 5 . St Gott für uns, wer mag wider uns seyn? welcher auch 7 5 seines eignen Sohnes nicht hat verschonet, sondern hat Ihn für uns alle dahin gegeben, wie solte er uns mit ihm nicht alles schencken?(Also gewiß auch den so oft verheissenen und don CHristo schon erworbenen H. Geist, und alles Gute. s. a. Luc. 11,513.) Wer will die Auserwehlten Gottes beschuldi⸗ gen? GOtt ist hie, der da gerecht machet; wer will verdammen? CHristus ist hie, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch aufer⸗ becket ist, welcher ist zur Rechten GOttes und vertritt uns Desselbigen gleichen auch der Geist hilft unserer Schwachheit⸗ uf: Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sichs hebühret; sondern der Geist selbst vertritt uns aufs beste mit 50. Seufzen. Röm. 8, 31. 34. 26. s. a. v. 15. 35. HERR, präge dis im Hertzen ein, so werd ich hier schon selig seyn. . bebrewieder, du abtrünniges Israel, spricht der HErr, so N will ich mein Antlitz nicht gegen euch verstellen. Denn ich n barmhertzig, spricht der HErr, und will nicht ewiglich zür⸗ gen. Jer. 3,12. Du hast gaben empfangen für die Menschen, gc für die Abtrünnigen, daß GOtt der HErr dennoch da⸗ oft bleiben wird. Ps. 86, 19. Ich will meinen Bund nicht theligen, und nicht ändern. Ps. 89, 35. s. a. v. 3. 29. gl. 1 Petr. 3,21. von dem Taufbunde, und Luc. 1 5. von en vetlohrnen Sohne, und wie ihm der Vater entgegen 0 tt hat mit dir in der Taufe einen Bund ja aufgericht, er Bund bleibt ewig stehen, wenn du fällest, fällt er nicht: ses ist der veste Grund, daß die Sünder mögen kommen. ehre wieder, bringe Reu, du wirst wieder aufgenommen: Ach wie jammerts deinen Vater. Siehst du ihn nicht nach dir gehn?! e aum, er ruft, er will nicht länger dich so lassen abwerts stehmn. 5 ein Einwohner wird sagen: Ich bin schwach, denn das Golck, so drinnen wohnet, wird Vergebung der Sünden ben. Es.33, 24.. a. P.. 130, 4. Hes. 16, 63. Luc. 7 47. oh. 2,1. 2.(Da findest du, daß man am meisten zur N sctund Liebe GOttes getriepen, und in der Heiligung ge⸗ boert wird, penn man die Vergebung der Sünden und die M goctsertigung recht glauben lernet, und also allein an der ade hangt, und auf CHristum sieht, als wenn noch nichts 0 Huts in uns wäre.) e ue Per seine Sündenschuld als grosse Greuel sieht, id nur zur Gnad allein, zu CHristi Creutze flieht, ch nad die Vergebung sucht, auch gläubig kan erlangen, 2 M Der wird im Glauben auch die gröste Kraft empfangen. Wem viel vergeben ist, der liebt gewiß auch viel: Drum wilt du heilig seyn, sa geh du nicht ums Ziel, neigner Heiligkeit, ach, lerne bu recht glauben, Daß bu Vergebung hast: Diß wird dich kröfti tifiben bulset eure Lenden umgürtet seyn, und eure Lichter brennen, und seyd gleich den Menschen, die auf ihren Herrn wartenꝛe. Elli sind die Knechte, die der Herr, so er kommt, wachend fin. det, wahrlich ich sage euch, er wird sich aufschürtzen, und wird sezu Dische setzen und vor ihnen gehen, und ihnen dienen. Der Knecht aber, der seines Herrn Willen weiß, und hat sich IJscht bereitet, auch nicht nach seinem Willen gethan, der wird el Streiche leiden müssen; denn welchem viel gegeben ist, bey Iden wird man viel suchen. Luc. 12, 3 5. 37. s. g. Joh. 13,27. ind c. 15, 14. Ihr seyd meine Freunde, ꝛc. ol das ist das für Herrlichkeit, die treuen Knechten ist verheissen, Herr gib mir Kraft zu iederzeit, mich aller Treue zu befleissen, Erhalte doch mein Licht im Schein, laß immer neues Oele fliessen, 1 Ach laß mich nicht von denen seyn, die wenig 50 und vieles „ b 5 wissen.„ 0 14 5 dag be ab an! fi fue t tu n 0 900 1. 1 dn, cr e d A . N ö 2 Patte nicht auf andre Zeiten, nicht auf andern Ort und Stand: 179. 1 et euch begnügen an dem, das da ist:(Und) seyd frölich in Hoffnung(des Ewigen.) Ebr. 13,5. Röm. 12,12. Denn Gott hätt es schon geändert, hätt er es für gut erkant. Hoffe nicht auf diß und das, was noch soll alhie geschehen, Fichte von dem Augenblicke nur dein Hertz dem Himmel zu; Euch', in Hoffnung jener Freude, nur allein die wahre Ruh, nd verspare deine Lust,(must du hier viel Thränen sen) I iszu jener Ewigkeit: Denn ie mehr man sich enthält, nd sich aller Ding entschlägt; desto süsser wird die Freude, und die Herrlichkeit dort seynn. Drum so kämpfe, meid' und leide. Eeusze stets: mein Licht und Führer, zeuch mich, zeuch mich von der Welt! laß mit iedem Tritt und Schritt mich zur Ewigkeit nur eilen, 2 2 und nicht einen Augenblick mich in etwas mehr verweilen. 15 N Je I md n tnge ku et at e *— — — — —— — . —— S useetkein faul Geschwätz aus eurem Munde gehen, sondern pas nützlich ist zur Besserung, da es Noth thut, daß es hold⸗ lag ey zu hören, und betrübet nicht den Heiligen Geist GSOt⸗ een. Auch lasset nicht von euch gesaget werden schandbare Wocte, und Narrentheidung oder Schertz. Eph. 4, 29. c 5, (unnütze Worte, schädliche Worte: Sie betrüben an Heiligen Geist, vertreiben so bald die im Gebet erlangte aft, und machen lauter Zerstreuung.) ensch, du redest oft und viel; dient es nun nicht GOtt zu Ehren, Eo i dis schon faul Geschwätz. O laß dich nicht mehr so hören! Halt die Zunge doch im Zaume: Rede nicht so frey hinein, Dencke vor: wird auch im Himmel dieses Wort recht fruchtbar seyn 2 Nun HERR, lehre du mich selbst an den Mund ein Schloß zu legen, laß durch deine Weisheit mich iedes Wort wie Gold abwägen; leuß du meinen Mund nur selber immer auf und wieder zu, und bewahr mich in der Stille, und in wahrer Friedens⸗Ruh. . 181. Aset uns Gutes thun, und nicht müde werden, denn zu sener Zeit werden wir auch erndten ohne Aufhören: i wir denn nun Zeit haben, so lasset uns Gutes thun. Gal. 6,9. Was istin dieser Zeit im höchsten Werth zu schätzen? Wie? fragest du wol noche geh frage nur die Zeit: Denn sie, sie selber ist hier auf den Thron zu setzen. Wie so? wie? ist sie nicht ein Theil der Ewigkeit? Ein ieder Augenblick, der selig angewendet, Schafft eine reiche Frucht in jener Herrlichkeit; d Jammer! daß man sie so liederlich verschwendet, Und nicht zur Ewigkeit beständig Samen streut. Oscchrecklicher Verlust der so verlornen Stunden! DOagron in Ewigkeit nichts wieder wird gefunden. 1 3 A 3 ehre mich thun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein GOtt, dein guter Geist führe mich auf ebener Bahn. 143,10. Göttl. Antw. Ihr Erbarmer wird sie fuhren, und iüdste an die Wasser⸗Qvellen leiten. Die Blinden will ich dem Wege leiten, den sie nicht wissen, ich will sie führen Aden Steigen, die sie nicht kennen, ich will die Finsterniß vor ya her zum Licht machen, und das Höckrichte zur Ebene, sol⸗ 0. ich ihnen thun, und sie nicht verlassen. Es 49, 10. 42,16. ben, lehr mich thun nach deinem Wohlgefallen, Dan guter Geist führ mich auf ebner Bahn, Daß ich dich mehr und mehr erkennen kan, ind mit dem Sinn schon in dem Himmel wallen, Hilf daß ich fort und fort am Glauben stärcker werd', Vueleugne stets mich selbst, verleugne Welt und Erd. 1 Theil. Num. 3 1 6. v. 1. ———— 0 ee* . *— 1 8 1 be dich als ein guter Streiter JEsu CHristi: kein Krie⸗ Ich will mich, HErr stärcke mich,) nicht nach guten Tagen sehnen, I mich nur zum Creutz gefast, dir zu folgen mich gewöhnen, Doch mein Creutz nicht grösser machen, auch kein eigne Creutzes⸗Pein Mir aus eignem Willen schmieden; aber was von dir wird seyn, Denn es kan ein kleines Kind, was ein Mann erträgt, nicht tragen. ls du Krafte gibst zu üben; HERR, erreiche nur dein Ziel! ges⸗Mann flicht sich in Händel der Nahrung ꝛc. 2 Tim. 7, 2. 3. laß mich, HErr, aus eitlem Sinn, hier kein Creutz noch beiden scheuen, Denn es träget süsse Frucht, laß nichts eitles mich erfreuen. sucht in Hoffnung Hertz und Sinnen nur allein dem Himmel zu: Ic begehr'(ach mach es veste!) für das? — 5—— ..————————— 2 2— 2 1 Fleisch doch keine Ruh. — 8 2— Frage selbst in deiner Kraft, o, laß mich nur nicht verzagen; Du haft Classen in der Schule, giebest iedem nur so viel, cet von mir, denn ich bin sanftmüthig und von Hertzen de⸗ müthig, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Matth. 1/29. Darum haltet vest an der Demuth: Denn GOtt berstehet den Hoffärtigen, aber den Demüthigen gibt er rade; So demüthiget euch nun unter die gewaltige Hand Vttes, daß er euch erhöhe zu seiner Zeit. 1 Petr. 5, F. 6. s.a. Judith 9, 13.(Die hohen Geister, die nur immer oben hin⸗ As wollen, laufen an, und stossen sich an die gewaltige Hand ottes, die sich aber darunter beugen und demüthigen, die duden von derselben bedecket und beschirmet.) laß in deiner Demuths⸗Schul, mich, o JE Su, aufgen ommen, und darinnen dir gehorsam, und fein klein und niedrig seyn, Vilde deinen Sinn der Demuth mir nur tief ins Hertz hinein; Alaß mich nicht ins Element des so stoltzen Geistes kommen;. D pie wohl ist einer Seelen, die nicht in die Höhe fliegt, 1 Und die sichnur Demuths woll stets zu deinem Creutze schmiegt. 1 — 185. N be den HER alle seine Heiligen. Ps. 31, 24. 9 liebe! hilf dich lauter lieben, o bringe mich in dir zur Ruh! h kans nicht laönger mehr aufschieben; ach neige dir mein innres zu! Ih will dir gern mein Hertz hingeben, dich lieben, ist der Seelen Leben. Ih eiebe, ach! ich kans nicht lassen, ich wiederhole mein Gebet; mich die reine Liebe sassen, sey doch demüthiglich gefleht: Ain fan ich dich recht lauter lieben, was ists, das mich denn mag betrüben? 0 Drum * diebe der Erden, du machst nur Beschwerden, II. Theil Num. 4 10. v. 9. 10. V pressest manche Seufzer aus, so viel wir von dir übrig lassen, I nicht hassen, so viel Dornen werden draus. Siehe auch Num. 72 6. Du unvergleichlichs Gut, ꝛe. 186. 1 IJebet eure Feinde, thut wohl und leihet, daß ihr nichts dafür hoffe, so wird euer Lohn groß seyn ꝛc. Seyd barmhertzig, Jeauch euer Vater barmhertzig ist, gebet, so wird euch gege⸗ an ein voll gedrückt, gerüttelt und überflüßig Maaß ꝛc. Luc. 6, 3.36.38. Wer dieser geringsten einen nur mit einem Be⸗ herkaltes Wassers träncket, in eines Jüngers Namen, wahr⸗ h ich sage euch, es wird ihm nicht unbelohnet bleiben. Denn) Ahrlich, was ihr gethan habt einem unter diesen meinen ge⸗ hugsten Brüdern, das habt ihr mir gethan. Matth. 10, 42. 2/40. f. g. Pf. 41,4. Spr. 19,17. Pred. 11, 1. 6. NB. 2 Cor. 9, 4 . 8.9. 10. Sir. 17, 18. ben, laß mich dich im Glauben ehren, denn du kanst machen und 1 1 vermehren, asich rergnüget, froh und frey, und reich zu guten Wercken sey. Drum laß mich doch bey deinen Gaben ein Hertze voller Liebe haben. Aulahti dir, du bist der kohn; Der Geber krägt den Preis davon. I Obe sie auf, und führet sie zu mir, und so euch iemand etwas ö 10. wird sagen, so sprecht: der HErr bedarf ihr, so bald wird s sie euch lassen. Matth. 21, 2. 3. Der Geist des HErrn gerieth uber ihn, und die Stricke an seinen Armen wurden wie Faden, die das Feuer versenget hat, daß die Bande an seinen Handen zerschmoltzen. Richt. 15,14.(So macht des HErrn Get auch von allen geistlichen Banden frey: denn wo der Geist des HErrn ist, da ist Freyheit. 2 Cor. 3, 17.) 1 Mein Konig, löse mich von allen Banden auf, Mach deine Braut doch frey, und fördre ihren Lauf; O bo sie nimmermehr ermüden und erkalten, N will der Feinde Macht sie dir oft vorenthalten, f So sprich dis Allmachts⸗Wort: Der Err bedarf nun ihr? LAubbald so wird sie frey, und eilet gleich zu dir. 5 8 5 5 n 5 N— 5 N 1 8 8. a g g 0 cht euch ein neu Herz, und neuen Geist. Hesek. 18, 3m. NB. 9 2 Cor. 5, 17. 18.21. Mancher bekehrt sich aber nicht recht bis begue, von eigner Gerechtigkeit, daß Er sich als einen Gottlosen und b ansähe, und in CHristo seine Versöhnung und Gerechtigkeit such⸗ , und da kriegt Er kein neues Hertze, sondern bleibt der alte bloß ehrba⸗ Ma ein Jahr wie das andre. Auf was verläßt du dich, die Seligkeit zu hoffen? Auf was? ich bin getauft, der Himmel steht mir offen, Ichhöre GOttes Wort, ich beichte meine Schuld; Ich geh zum Abendmahl, Gott hat mit mir Geduld, Ichles' ich bet', ich inc, ich meide grobe Sünden, Ich bin nicht Engel rein; doch wird man ärgre finden. Halt ein mit deinem Ruhm! dis alles langt nicht hin, Wie so? was will GOtt mehr? was? Einen neuen Sinn. 1 Dein Hertze muß kurtzum einmal verändert werden, Daß du die Welt nicht liebst, daß du dem Tand der Erden on Hertzen Abschied gibst, und nach der Taufe Pflicht echt himmlisch 0 2 i sonst 1 dit alles nicht B L 1 1 ü* e na ö * 189. Mutha, Martha, du hast viel Sorge und Mühe, Luc. 1 41. Behüte dein Hertz mit allem Fleiß: denn daraus gchetdas Leben. Sprüchw. 4, 23.(wie ein starcker Spiritus us einem nicht wohlverwahrten Glase nach und nach verrau⸗ get, so verschwindet auch unvermerckt das Leben und die Kraft dis Gestes aus einem nicht bewachten und bewahrten Herzen. ö Dort bleibet nur Wasser, hier nur Schein; aber die Kraft ist beg. ö 35 Ac mein JEsu! lehre mich, immer in mich einzuke hren, Los mich stets im innern Grund' auf des Geistes Stimme hören, Laß mich nicht mich selber gvälen, und so sehr zerstreuet seyn, Sondern still und ruhig bleiben; Schweif ich aus, so treib mich ein; Nabehüte du mein Hertz, daß nicht deine Kraft verrauche, Ach! daß ich sie nicht verschwend', aber doch recht wohl gebrauche, undaus Kraft in Kraft hier gehe, bis ich dort kan vor dir stehn: Diennes muß doch weiter gehen, soll es nicht zurüce gehn. 1 90. 0 0 15 dürstet nach GOtt wi ein dürres Land. Pf. N 143,6. Wen dürstet, der komme, und wer da will, der schme das Wasser des Lebens umsonst. Offenb. 22,17. Wen Lahe der komme zu mir und trincke: Wer an mich gläu⸗ wie die Schrift saget, von des Leibe werden Ströme des lebendigen Aäserssesen, Joh. 7, 37.38. Wenn du so dürre bist, prüfe dich ge⸗ Mu, was die Urfache ist; fin dest du nichts, so komm doch tief gebeugt zu Neu, und warte in der Stille auf ein neues Gnaden⸗ Tröpflein. ö zun Wasser des Lebens, laß Strömelein fiesen auf dieses dein Wu Heunterder Trübsalvertrockenen müssen, dein Erbe genannt.(Antw.) 4 9 Dan ausgeleertes Hertz, und ausgespannter Wille, ol mit der Gnaden⸗Fülle bald überschüttet seyn; N Drum halte dich bereit, und fange brünstig auf den Strom der Süß igkeit. Penn du verlangst ein Tröpfelein, so ollen Ströme sich ergiessen. 4 Essol noch als ein volles Meer vom Gnaden⸗Wasser überfliessen Daun. e Hertz. 27. vi. 1. u. Sheldam ge a. Joel 221 —— —— 5 2 S. ———. ͤ-8fltn 8* 8 heine Seele ist stille zu GS TT, der mir hilft: denn er ist N men Hort, meine Hülfe, mein Schutz, daß mich kein All stürzen wird, wie groß erist.(Darum hoffet auf Ihn . 7 geit, leben Leute, schüttet euer Hertz vor ihm aus. GoOtt sinsere Zuversscht Ps.6 2, 2. 3. 9. s. a. Jes. 30, 15. Je stiller, gedul⸗ er, treuer,gläubiger, brünstiger und lauterer wir seyn, ie eher kommen h durch, und ie eher schafft der HErr Hülfe und Sieg. Doch heißt uch bey aller Treue in manchem Kampf: Ach HErr, wie so lange?) Meine Seel ist stille zu Gott, dessen Wille mir zu helfen steht; Mein Hertz ist vergnüget mit dem, wies GOtt füget, Nummt an, wie es geht: Geht es nur zum Himmel zu, und bleibt JEsus ungeschieden, so bin ich zufrieden. Gottes Gut erwege, und dich gläubig lege Sunst in seinen Schooß, lerne Ihm vertrauen, So wirst du bald schauen, wie die Ruh so groß, je dasseußt aus stillem Geist; wer sich weiß in GOtt zu schicken, lan er erqvicken. 5 r d e ß ine Seele verlanget nach deinem Heyl. Ich trage mei⸗ N ne Seele immer in meinen Handen, c. Erhalte mich ach dein Wort, daß ich lebe, und laß mich nicht zu schanden erden über meiner Hoffnung. Wende dich zu mir, und sey e gnädig, wie du pflegst zu thun denen„die deinen Namen ben Pf. 119, 81. 109. 116. 132. gesu, laß mich deine bleiben, laß mich deinen Geist stets treiben, Daß du allzeit wohnst in mir, JESu, mich verlangt nach dir. Nichte, JESu! meine Wege, bahne mir selbst meine Stege. Loß mich seufzen für und für: IESu, mich verlangt nach dir. Lom doch, IESu, mein Vergnügen, 4 1 Hertz, laß mich 1 a nicht liegen Vor des Fleisches Sünden⸗Thür: JESu, mich verlangt nach dir. balte meine Seele veste, du bist ja der allerbeste, 3 1 1 9 5 * 8 1 20 daß ic dich nicht verlier? Ie Su, mich perlangt nach dir. e Num. 3 5 2. v. 2. 3. 4. 9. 19 f 193. 0 ene Sünden gehen über mein Haupt, wie eine schwere M gast sind sie mir zu schwer worden. Pf. 38, 5. Göttl. tw. Siehe, das ist GOttes Lamm, welches der Welt Sün⸗ Fhagt. Joh. 1, 29. Ich habe deine Sünde von dir genom⸗ fen. Zach. 3,4. uch seh oblödes Hertz! nicht stets auf deine Sünden, Gch ausser dir, und sieh der Sünder Heyland an; Die Sünden, so du noch anietzo must empfinden, Eind von ihm schon gebüßt und völlig abgethan. Der Vater siehet selbst nicht mehr die Sünden an, Vie sie in dir noch seyn; Nein, wie sie der getragen, Auf den er sie gelegt, und der genug gethan. Drum siehe du sie auch, wenn sie dein Hertze nagen, Nur immer also an: Ja sieh! diß GOttes⸗Lamm, Dusdeine Sünden trug, ist selbst dein Bräutigam. N 2 3— d W will mich mit dir verloben in Ewigkeit, ich will mich mit r vertrauen in Gerechtigkeit und Gericht, in Gnade und Barmhertzigkeit, ja im Glauben will ich mich mit dir verloben, ud du wirst den HErrn erkennen. Hos. 2, 19.20. ben, laß mich doch gerecht im Glauben, und mit dir recht verlobet seyn, ls atan, Welt und Sünde schnauben, so schleuß mein Hertze deinem ein; ach! stile du doch mein Gewissen durch dein so theures Opfer⸗Blut, ß deinen Frieden mich geniessen, und mach es auch am Ende gut. n kamest, mich zur Braut zu wählen; du bist nun mein und ich bin ö dein; Nein Mann, du lässest mir nichts fehlen, wir haben alles ja gemein: Has Meine, nemlich meine Sünde, ist nicht mehr mein, denn sie ist dein, n das, was ich in dir nur finde, das alles ist nunmehro mein. 5 I Mean Freundist mein, und ich bin sein. Hohel. 2, 16. ch. N Ein Hertz hält dir vor dein Wort: Ihr sollt mein Antljtz suchen: Darum suche ich auch, HErr, dein Antlitz. Pf 27,8. Ich bin dein, ir: denn ich suche deine Befehle. Pf. 119,94. Göttl. Antw. Die frühe suchen, finden mich. Sprüchw. 817.3 5. Die Elenden sehens euen sich, und die GOtt suchen, denen wird das Hertz leben. Ps. 69, Denn wer da suchet, der findet, Matth. 7, 8. wer(aber) mich fin⸗ er findet das Leben. Denn ich bin das Leben Joh. 14, 6. So Aman GOtt Bewegungs⸗Gründe vorlegen, um sich im Glauben zu n. du vor GOtt nicht eher treten, als bis dein Hertz erwecket ist, srdest du wol gar nicht beten: drum bet' auch, wenn du schläfrig bist, id must du dich gleich erstlich zwingen, halt an, es wird schon leichter gehn, wird dir vielen Segen bringen drum bleib nicht in der Trägheit stehn: tt wird dir viele Kräfte geben, halt ibm sein wahres Wort nur für, Il dir noch dein Hertze leben, suchst du nur JEsum mit Begier. %o mein JEsu! laß dich finden, ach! wohn, ach! leb, ach! herrsch in mir, f u. nicht verlier. durch Sünden nicht mehr betrüb „„ ä. ———..— aus *——— —— 5 ————— 1 Heiner auf der gantzen Erden soll zu Spott und Schanden werden, Der auf G Ott nur harrt und hofft. GOtt verziehet wol gar oft; N 196. Nein Gott, ich hoffe auf dich, laß mich nicht zu schanden worden. Ich harre, HErr, auf dich, du HErr, mein bott, wirst mich hören: denn keiner wird zu schanden, der ben harret. Pf. 3 8,19. Ps. 25, Göttl. Antw. Hoffnung Isset nicht u schanden werden. Röm. 5, 5. Die auf den Eren hoffen, werden nicht fallen, sondern ewiglich bleiben, heder Berg Zion. Pf. 125, 1.(Denn) wer ist iemals zu handen worden, der auf GOtt gehoffet hat? Syr. 2, II. er ob die Hälfe verzeucht, so harre ihr, sie wird gewißlich unmen und nicht verziehen. Hab. 2,3. s. a. Sprüchw. 13, E. Die Hoffnung, die sich verzeucht, ꝛc. 90 Abch glaube, sein Verweilen ist wahrhaftig nur ein Eilen, ud se langer Er verzieht, desto mehr man Hülfe sieht. f 197. 1 Merch, du must sterben. Sir. 14, 18.(Darum) irret euch nicht, GOtt lässet sich nicht spotten: Denn was der Mensch sä et, das wird er erndten. Gal. 6, 7. Ein theurer userwählter Lehrer hat auf seinem Sterbe⸗Bette erinnert, nn mochte die Menschen mehr auf die letzten Dinge führen. Paulus, Ilrddoch so einen Evangelischen Geist hatte, that es selbst. Diese Erinne— ng möchte schon ietzo, und etwan künftig noch mehr, sehr nöthig seyn. Der Tod ist dir gewiß, iedoch die Stunde nicht, Fi du nun wohl bereit? O denck an deine Pflicht! Vie? wenn in diesem Nun die letzte Stunde käme? uind dich so, wie du bist, von dieser Erden nähme? An diesem kleinen Punct der so gar kurtzen Zeit, Hängt, o bedenck es wohl! die lange Ewigkeit, Und GOtt hat diese Zeit deß wegen dir gegeben, Daß du zur Ewigkeit, zu jenem Freuden ⸗Leben, Dich recht bereiten kanst; was du nun in der Zeit Gesdet, erndtest du, in jener Ewigkeit. 198. n Moes brach: Und nicht eine Klaue soll dahinten bleiben. A und die Egypter drungen das Volck, daß sie es eilend aus hun dande trieben. 2 B. Mos. 10, 26. c. 12, 33. Matth. 19, J Siehe, wir haben alles verlassen, und Luc. 14, 13. Wer cht absaget alle dem, das er hat, kan nicht mein Jünger seyn. Wie auch Ibor. 7, 29. 30. 31 Und die sich freuen, als freueten sie sich nicht ꝛc. Ist hnisus unser alles, so wird die Verleugnung und Nachfolge CHristi achte und lieblich, und kein besonder Werck draus gemacht. Wer ales fahren läßt, und JIEsum bey sich trägt, Der hat den besten Grund im Christenthum gelegt. Drum gute Nacht, o Welt! du solt mich von dir treiben 5 Ich geh zur Ewigkeit, die sucht mein armer Geist, Es oll icht eine Klau von mir dahinten bleiben, Drum sag ich allem ab, was Welt und irdisch heißt. Ichgch vom breiten Weg, von diesem LustGetümmel, Ih werd ein Pilgerim, und reise nun gen Himmel! Wegut wird sichs doch nach der geeise ruhn! wie wohl wirds thun! s. a. Num. 444, v. 5. 7. 16. e D ec te aeg 0 * * 199. agen bene ach Ps. 2 5,1. Göttl. Antw. Das Verlangen der Elenden hörest du, HER, ihr herzist gewiß, daß dein Ohr drauf mercket. Pf 10,175 Nenn, da wir nach der Lust verlangen, dasselbe so geachtet wird, . wenn wir schon die That begangen: so gilt 85 auch(mein treuer irt!) de mir geschenckte gute Wille, so viel als Werck und That vor dir, 0 du wirst nun mein Verlangen stillen: denn dieses wirckt dein Geist in mir. Drum laß, o JEsu! mein Verlangen, und aller meiner Seußzer⸗Kraft, an nur seyn, dich zu umfangen, bis daß der Trost im Hertzen hast. . falle dust Begier der Erden, und was nicht Glaub und Liebe heißt, Doch gäntzlich ausgerottet werden, stoß alles aus durch deinen Geist; A mich an dir als Braut nur hangen, die nur 5 be⸗ gehrt, las mich gar nichts mehr verlangen, als was dein bob in mir vermehrt, daß mein Geist nach dieser Zeit sich dort im Hochzeit Haus erfreut. 200. adpedich zu mir, wenn ich dich anrufe, und sprich: Fürchte dich nicht; führe du, HERR, die Sache meiner Seelen, Ad erlöse mein Leben. Thrän. 3,5 7.5 8. Göttl. Antw. Fürch⸗ ich nicht, ich bin bey dir. Es. 43,5. Ich war todt, und siehe, bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit, und habe die Schlüf⸗ der Hollen und des Todes. Offenb. 1, 17.18.(CHristus rden Dod verschlungen, das Gefängniß gefangen geführet, d mit einem Opfer in Ewigkeit vollendet alle, die geheiliget den. Wer nun im Glauben an Ihn abscheidet, ist schon uch ihn vollendet, und hat nach dem Tode nichts mehr zu ssuchten. Hebr. 10, 14.) Der Tod ist nun besiegt, die Höll ist überwunden, Mein Heyland hat dazu die Schlüssel in der Hand, Le schließt die vor mir zu, und führt in Todes⸗Stunden, duch scheres Geleit mich in mein Vgterland. 5 ee. ee . e Vibe px 1 1. II U 9 Adi U au 9 N 9 1 3 — 201. Nehmt das() Schwerdt des Geistes, welches ist das Wort A Gottes, und betet stets in allem Anliegen, mit bitten und Ihen im Geist. Eph. 6,17. 18. Haltet an am Gebet. Denn er da bittet, der nimmt(aus der Fülle CHristi Gnade um ade. Luc. 11, 18. Joh. 1,16) Wer suchet, der findet: wer an⸗ Jopfet, dem wird aufgethan.(Denn) so ihr, die ihr arg seyd, könnet ien Kindern gute Gaben geben, vielmehr wird der Vater im Himmel In eiligen Geist geben denen, die ihn darum bitten. Ein Schwerdt 0 holt zum Kampf.„Brauch ich nun GOttes Wort als ein Schwerdt Ie die Sünde, so kämpfe ich auch gegen dieselbe, doch im Glauben, in Fhristo mit Gebet, und endlich allzeit sieghaft. 2 Cor. 2,14. Daß du an Geistes Kraft so leer und dürftig bist, Macht, daß du GOttes Wort nicht als ein Schwerdt genommen, Und daß du im Gebet nicht stets zur Qvelle kommen;. Drum kämpfe, wach' und bet', ach! bete doch mein Christ; Denn wie du beten wirst: so wirst du Kräste kriegen, und wie du kämpfen wirst; so wirst du endlich siegen. () Lutherus über die ôte Bitte. * ehe uche anch ee f 25 ˖ fut 21 N en Aa d Aung, a A n 1 18 t 2 7 * . 2. 0 Ehmet, esset, das ist mein Leib ꝛe. Trincket, das ist mein Blut des N. Testaments, welches vergossen wird für vie⸗ ur Vergebung der Sünden. Matth. 26,26, 8. Von Igeistlchen Geniessung siehe Joh. 6, 5 175 8. Offenb.3, 20. In lauben kan ich dich, mein IEsu, stets geniessen, Doch läsest du in mich bey deinem Liebesmahl, gu meinem grössern Trost, besondre Gnade fliessen, Versicherst mich aufs neu von meiner Gnadenwahl. Es steht mir da auch frey, was grosses auszubitten: Weil du, ogrosser HErr! so nah', ja in mir bist. Du kommst, das Lösegeld selbst in mir auszuschütten, Da denn dein Blut in mir voll Kraft und beben ist. Du bringst den Segen mit, du wirst auch in mir siegen, Daß iedes? Götzenbild dir muß zu Füssen liegen. Siehe 1 Sam. 5, 3.4. 203. Hehmet von ihm den Centner, und gebets dem, der zehen Lentner hat: Denn wer da hat, dem wird gegeben, und hid die Füle haben; Wer aber nicht hat, dem wird auch, das hat, genommen werden. Wer im geringsten treu ist, der lauch im grossen treu; und wer im geringsten unrecht ist, der uch im grossen unrecht. Matth. 25, 28.29. Luc. 1 6,10. ch HErr gib Treu! Wilt du wissen, was es sey, so das Gut in dir vermehret; Es ist nichts als wahre Treu, wie hier JESus selber lehret. Daum suche treu zu seyn, was dich GOtt nur läst erkennen, Führe bald zur Ubung ein; sonst bist du nicht treu zu nennen. Für ein Quentchen deiner Treu, wird GOtt viele Centner geben: Darum wache, kämpf und schrey, so erlangst du Kraft und Leben. Vas ein fauler Knecht vergräbt, krieget der schon hier auf Erden, Da sch aller Treu bestrebt; was will dort im Himmel werden? N. c L. n 5 e 0 ö 0 Mn ene n gt ech, * 9 actuns, Hen, nicht uns, HERR, sondern deinem amen gib Ehre. Pf. 115, 1. In was wollen wir uns Jpiegeln und Ruhm suchen? das unsere ist die Sünde, die ah das, was von GOtt ist, befleckt. Eo lang und viel der Mensch sich selbst zum Ziel noch setzt, Eolang und auch so viel wird er in Unruh bleiben, Peil sein Affecten ihn bald da, bald dorthin treiben: Wer aber GOtt nur sucht, und sich nichts würdig schätzt, Wird immer ruhig seyn, es geh ihm, wie es geh. Ersucht, er hoffet nichts; Drum kans ihm nimmer fehlen. Elin Unglücknennt er Glück; Drum kan ihn nie was gqvälen. Es gilt ihm alles gleich, es thut ihm gar nichts weh, Gdtt giebet oder nimmt, es hängt ihm nichts am Hertzen, Asch ottes Ehr allein; doch die, das weiß er wohl, Ethält er selber schon, er thu nur, was er soll; i Dum nichts, als nur die Sünd', erregt ihm Pein und Schmertzen. c Ah r ien m hc 5. Ane . eie ul ah ne che Ak e; 9 a — 0 Jemand kan zweyen Herren dienen. Matth. 6, 24. hie schwer kommt mich das Wählen an! hier locket mich auf breitem De Eitelkeit die Wollust⸗pflege: dort aber von der schmalen Bahn, Fchall die Stimm in meinen Ohren: hieher! mein Reich ist dir bereit, uch Seele fleuch die Eiteikeit! los! los! Sonst gehest du verlohren. us fang' ich doch noch an? Mag denn mein Witz mit seinen Räncken, atetwan auf ein Mittel dencken, daß man doch beydes lieben kan? Nan nein, du must nur eines wahlen, weil GOtt mit der bethörten Welt, ewigkeit nicht Freundschast hält; du würdest dich nur selber qvälen. an wer sein Hertz noch theilen kan, um beyden recht beliebt zu werden, nis der gröse Thor auf Erden; Warum? Er stehet keinem an. 1 el sol und muß ich denn nun wählen, so wähl ich mir das beste Theil, Dos eile steht mir alles feil; da werd ich in der Wahl nicht fehlen: f wahle fͤr den eitlen Schein das, was mir ewig bleibet stehen: N * Ig Velt mein Weg soll auswärts gehen, es muß einmal geschieden seyn. f ä— Hun aber spiegelt sich in uns allen des HErrn Klarheit, wie N igenem Spiegel, mit aufgedecktem Angesichte, und wir udn berkläret in dasselbe Bild von einer Klarheit zu der an⸗ nꝛc.(Darum) ein ieglicher sey gesinnet, wie JEsus Chrie⸗ Jauch war.(Denn) Er hat uns ein Vorbild gelassen, daß ollet nachfolgen seinen Fußstapfen 2 Cor. 3,1 8. Phil. 2,5. ett. 2, 21. s a. Offenb. 14, 1.(Ehe du etwas thust, oder Pest, so gedencke immer zuvor: Hat es mein Heyland auch gemacht; so werden viele Sünden nachbleiben.) Ach! wär an mir, o Lamm! Dein Nam und Bild zu sehn, Ich! schaut ich doch auf dich, im Reden, Thun und Oencken, O! laß den Wandel sich nach deinem Vorbild lencken, alles, was ich thu, nach deinem Sinn geschehn. Ach! präge doch dein Bild, dein' Aehnlichkeit mir ein, Eo wird des Vaters Nam' an meiner Stirue seyn. 207. Mun wir sind gerecht worden durch den Glauben, so haben wir Friede mit GOtt durch unsern HErrn JEsum Chri⸗ lum Röm. 5,1. c. 8,1. 3. Denn er ist unser Friede Eph. 2, So ist nun nichts verdammliches an denen, die in CHristo hu sind, die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist. e gerechtfertigte Seele muß nicht nur bald in Pflichten der Heiligung Josse Dinge thun wollen, sonst fallt sie in eignes wircken, und wieder un⸗ Idas Gesetze; sondern muß vorhero, ja beständig, in CHristo den Frieden M andere Schätze des Heyls zu geniessen suchen, damit die Heiligung Is dem Glauben gehe, und rechter Art sey. Die Sünde kan mich nun nicht mehr verdammen: Dieweil sie selbst durch ihn verdammetist. Wos schaden nun der Seelen ihre Flammen? Weil E Hristi Blut und Wasser in sie fließt; Immanuel löscht ihren Trieb. Erläct die Seele nicht, er hat sie viel zu lieb. II. Theil Num, 3 4. v. 7. 8— 0 FFP ᷣͤ v ̃ ⅛»— ——— —————— . e 20 8 2 e 8 Bich schon wandre im finstern Thal, fürchte ich kein un⸗ glück: Denn du bist bey mir, dein Stecken und Stab N ten mich. Pf. 23, 4. s a. 2 B. Mos. 14. von der Israeliten eettung, und der Egypter Untergang im rothen Meer. Im Ie sich freuen, ist wol genüßlicher, aber nicht allen nützlicher, als zuwei⸗ in dunckeln Glauben, ja finstern Thale wandeln. Bey diesem ist man⸗ bemichiger und behutsamer, als bey jenem, und Er hält den neuen sudenblick hernach desto höher. Aumich das finstre Thal erschrecken, so tritt, mein Licht, doch bald herfür, Ih du mein Führer und mein Stecken, erhalt' und slärcke mich in dir; wenn denn Hertz und Auge bricht, so laß mich nur, mein JEsu, nicht. Ppalt im Todeskampf und Streite, mein JEsn, dich recht nah zu mir, apeige mir die offne Seite, es qvillt noch Blut und Wasser für; afin diesem rothen Meer mein schrecklich grosses Sünden⸗Heer. dauer Wunden Felsen⸗Höle verberg ich mich, nach Tauben⸗Art, alem Sturm, ja meine Seele hält dadurch sich're Himmelsahrt, 1 mm ich, was mich auch anficht, doch, Err, aus deinen Wunden nicht. N. 9.* ü 5 5* 1 ö N daß ich meine Gedancken könte im Zaum halten, und mein herz mit GOttes Wort züchtigen, und ich mein nichkt nete, wo ich fehlte. Sir 23,2.(Denn vor Gott sind die Gedancken nicht Zollfrey, und kommen auch bey ei⸗ Inläubigen nicht immer unmittelbar vom Satan her, sondern auch haus dem Hertzen, daher sie uns desto mehr beugen müssen. NB. Luc. 9, er. 17,9. Pf. 139%23.) ö 5 1 Spie werd ich der Gedancken, und der Phantasien los? 9 Made nur den Müßiggang, wach und laß dein Hertz nicht offen, gu nicht Schlösser in die Luft; will das Hertz aufs eitle hoffen, Oder ich mit Sorgen qvälen, wirf die Sorg in Gottes Schooß, Denck, er hat es schon versehn/ wie es künstig soll ergehen, Drum so hilst kein eitles Hoffen, glaub, es ist ein süser Traum. lberfalen dich Gedancken, dämpf' und halt sie gleich im Zaum. Dencke, daß die Zeit verdirbt, und viel Sünden draus entstehen. Schon und hege sie nur nicht, bete gleich, nim GOttes Wort,— Deuck auf das, was himmlisch ist, so gehn Welt⸗Gedancken sort.* A. 9 aa ing 15 g much . , z e. 0 f schl öh 8 1 Neffe mir die Augen, daß ich sehe die Wunder an deinem Gesetze. Pf. 119,18. Erleuchte meine Augen, daß ich * It im Lode entschlafe. Ps. 13, 4. Denn bey dir ist die le⸗ hiige Qvelle, und in deinem Licht sehen wir das Licht. Pf. 6.10. Göttl. Antw. Ich bin kommen in die Welt ein Licht, daß, wer an mich gläubet, nicht im Finsterniß bleibe. Joh. 5,46. s. 4. Ps. 146, 8. und Es. 42, 16. Der HErr machet Blinden sehend. ale nicht bey GOttes Worte nur mit der Vernunst hinein, dae deine Knie, bitte, daß dich GOtt erleuchte; ynst verbleibst du freylich blind, und dein Wissen bleibet seichte. Eiehe, wie hier David bittet. Nun ich will nicht klüger seyn, Wut ich gleich, wie er, die Schrift, so will ich doch mir nicht trauen; ELeondern durch des Geistes bicht in das Licht des Wortes schauen. —— —. — 48 9 Hne mich könnt ihr nichts thun. Darum bleibet in mir. iy Augenblick entbehren kan, so wenig ich deiner, mein Hey⸗ . Ach erhalte mich unverrückt in dir! Joh. 15, 4.5. So wenig ein Rebe des Weinstocks ch fang es nicht, o Mensch! mit eignen Kräften an, Du sälst nur tiefer drein; sich bloß was vorzusetzen, Nicht lange noch nicht zu; Wer fleh'n und wachen kan, Indan sich selbst verzagt, den wird der Sieg ergetzen. Fun, HErr, ich will nicht mehr mit viel Versprechen kommen, Ich weiß, ich halt es nicht, ich weiß, wie schwach ich bin; Es solgt, wenn ich, erweckt, recht viel mir vorgenommen, Die größte Untreu drauf; da fall ich wieder hin: Drum trau ich mir nicht mehr, ich komme nur mit Flehen, And wag es nur auf dich, ich kan ohn dich nichts thun, Ich wil, doch hilf du mir, laß deine Macht mich sehen; Denn mein Versprechen soll auf deiner Krast nur ruhn. 1133 g N Nees Danck, und baahle den Höch ken de 5 Ge⸗ lübde, und rufe mich an in der Noth, so will ich dich erret- y so solt du mich preisen. Wer Danck opfert, der preiset 0 und das ist der Weg, daß ich ihm zeige das Heil GOttes. 50,14. 15. 23. f. a. Es. 25,9. c. 26,2. 3.4. Nichts eget GO TT mehr, uns zu erhören, als wenn wir ihn mit 0 iure im Glauben ehren und preisen, und ein kindliches ertrauen zu ihm haben; Und nichts beweget und stärcket uns Ie im Glauben, als wenn wir recht deutlich mercken e scott unser Gebet erhöret hat.) HGenn du also elend bist, daß du nicht vermagst zu beten, Dencke, daß dein Heyland dich bey dem Vater wird vertreten. 9 Fange darum dein Gebet nur einmal mit Loben an; Dianck und Preise deinen GOtt für das, was er dir gethan, nd noch täglich an dir thut; da er mit Geduld dich träget, N Ebord uelden hartes Hertz da am ersten 2 beweget. 770„ e ediget von den Gerechten, daß sie es gut haben, denn sie 'cmperden die Früchte ihrer Wercke essen.(Darum) blei⸗ fesromm, und halte dich recht, denn solchen wirds zuletzt wohl hen. Jes. 3,10. Pf. 37,37. Auletzt gehts wohl dem, der gerecht auf Erden Durch CHristi Blut, und GOttes Erbe war. Es kommt zuletzt das angenehme Jahr, Der Tag des Heyls, an dem wir frölich werden. Zuletzt gibt GOtt, wornach wir uns gesehnet, Wenn Glaub und Lieb im Creutz bewähret ist, und man Geduld an unsern Stirnen list, Wenn wir genug sindvon der Welt verhönet. Zuletzt, mercks wohl, und halte nur fein stille, O liebes Hertz, dem, der dich erst betrübt, Und dich dabey doch vahrlich hertzlich liebt. HGedencke nur, es ist so GOttes Wille. Num. 4 40. v 1. 2. 7. . ee r 1 N 5 Rufe mich, H Ege„und versuche mich, läutere mein 4„ Neren und mein Hertz, Ps. 26,2. Erforsche mich, GOtt, 5 derfahre mein Hertz prüfe mich, und erfahre, wie ichs mey⸗⸗ vnd siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ben Wege. Pf. 139,24. Wolte David, der Mann nach Im Herten Gottes, sich nicht selbst trauen; sondern sein herz dem HErrn zur Prüfung überlassen; so werden wir viel-. enger auf unser Hertz uns berufen und verlassen können: denn wer sich auf sein Hertz verläßt, ist ein Narr. Spr. 28, 6. Wir haben uns, wie Lutherus redet, vor unserm Her⸗ n mehr zu fürchten, als vor allen andern Feinden. Du ach JEsu, du alleine, solt mein Ein und alles seyn, ru, erfahre, wie ichs meyne, tilge allen Heuchel Schein; J Gieh, ob ich auf bösem betrüglichen Stege, l late mich, Höchster, auf ewigem Wege, — 11 Gib, daß ich hier alles nur achte für Koth, u JEsum gewinne: Dis Eine ist noth. Hotel schoreno chllaruge 1 7 e e in be, 0 c hecαααεii 0 * „ Aullet auch ein Brunn aus einem Loch süß und bitter?(Oder,) wie / 2 simmet CHristus mit Belial?(Darum) habt ihr keine Gemeinschast Mor den unfruchtbaren Wercken der Finsterniß, strafet sie aber vielmehr. 1 9 lud mache dich auch nicht theilhastig fremder Sünden.(Welches geschie⸗ e wenn man heuchelt, und zu allem Bösen stille schweiget.) So nun ie⸗ 3 1 gasdsch reiniget von solchen Leuten, der wird ein geheiligtes Faß seyn, den Ehren dem Hausherrn bräuchlich ꝛe. Dieweil wir nun solche Ver⸗ ö haisung haben, meine Liebsten, so lasset uns von aller Beffeckung des Flei⸗ bund Geistes uns reinigen, und sortfahren mit der Heligung in der Furcht GOttes.(Sonst gehetszurücke.) Jae. 3,11. 2 Cor. 6% j. Eph. x, 1 1. Tim. 5,22. 2 Tim. 2,2 1. 2 Cor. 71. * 4 Ehep aus, wo du noch etwas hast im Munde, d Num. 462. v. 3. V JFFFFFͥßͥ 1]! 9 3 3 2 as nach den eitlen Wassern g %% Dad der Lrystall ließ in dem reinen Grunde, den 1 8 Brünnlein dir * 5 entdeckt, 1 vermische nicht Gott und die Welt, weil dieses nie zusammen hält. „Eszboben reine Sinn und Augen die Kinder, so die Gnade saugen. * eee, ee 5 e 8 1 7 5 1 n 216.* 18 I Icgnget darnach, daß ihr eingehet durch die enge Pforte. t duc. 13,24. Schaffet, daß ihr selig werdet mit Furcht Ind Zittern. Phil. 2,12. c. 3,13. Ich vergesse alles, was 1 yinten ist und strecke mich nach dem, was da vorne ist.(Wer Ii Eoangelio allein stets seine Weide sucht, und doch dabey seine Seligkeit t Furcht und Zittern schafft, der geht auf rechter Bahn. Jenes steurt. r gaghaftigkeit, dieses der Sicherheit. O HErr! laß mich in einem ur ringen und kämpfen, und mich ja nicht mehr nach den Fleisch⸗Töpfen Fmhypti umsehen; und mit dem Volcke Gottes viel lieber erwählen, Un⸗ Igmach zu leiden, denn die zeitliche Ergetzung der Sünden zu haben.) Mein Selig seyn laß mich mit Zittern schaffen, Mein höchst und einges Gut sey du nur, GOtt! Die Eitelkeit sey mir wie schnöder Koth: Laß mich in diese Welt nur nicht vergaffen; Gib, daß ich dessen, was dahinten ist, vergeß, nd nur das vorgesteckte Kleinod mir erles“ II. Theil. Num. 3 16. b. 4. 2 4 5* 55 5 4 1 1 1 E 1 4 2 f .Chaffe in mir, Gott, ein reines Hertz, und gib mir einen gelen gewissen Geist. Pf. 5 1,12. Siehe die Göttl. Antw. cc. 11, 19. 20. O herrliche Verheissung! o Seele! hal⸗ 1 1 im Gebet dem HErrn vor, sie wird gewiß an dir erfüllt erden. Selig sind, die reines Hertzens sind: denn sie wer⸗ söottschauen. Matth. 5, 8. A2. 9 1 Nelicetrönt des Lamms Jungfrauen, und führt 25 rg des Vaters 1 1. 5 nur ein reines Hertz darf schauen. Die e 5 der Keuschheit 4 ohn, 1 0 wer nur JEsus Lieb' besitzt, bak gung und über gnug an ihr: Wen seine Brunst ohn' End erhitzt, der wird ergetzet dort und hier. auß diesen Balsam in mein Leben, durchdring mit deines Feuers Krast 140 0 Mein innerstes, mir Lieb' zu geben, die alles todte; erck ausschaft, Vazehrt die Sucht der argen Lüste, und in ein göttlich bicht ausbricht. Ol we rdie reine Liebe wüste, der würd nach andrer Raunen nicht. Num. 2 2 4. 5 2 Ihmecket und sehet, wie freundlich der HErr ist, wohl dem, der auf ihn trauet. Wie theuer ist deine Güte, o GOtt, ß Menschen Kinder unter dem Schatten deiner Flügel trau⸗ q sie werden truncken von den reichen Gütern deines Hau⸗ Ie, und du tränckest siemit Wollust, als mit einem Strom. 434,9. Ps.3 6,8.9. Die Hungrigen fülleter mit Güthern, und lasset die Reichen leer. Denn eine volle Seele zertritt wol ( bonigseim, aber einer hungrigen Seelen ist alles bittre susse. e 3. Spr. 27,7. Wenn einer essen und trincken, gehen u. stehen kan,so acht Er daraus kein Werck noch Ruhm so auch der Gläubige nicht, wenn Ergeistlich essen und wircken kan. HErr, mache uns so kindlich und hungrig. Wer keinen Hunger hat, zertritt wol mit den Füssen Den besten Honigseim, und der wird nichts geniessen, HSber auch Tag fü Tag an GOttes Tafel geht: Wer aber hungrig ist, und in der Armuth steht, Der wird auch alsobald nach einem Bröcklein rennen: it der Hunger wol der beste Koch zu nennen. 3 1 Ehet zu, wie ihr vorsichtiglich wandelt, nicht als die Unwei⸗ fen, sondern als die Weisen. Darum werdet nicht un⸗ rständig, sondern verständig, was da sey des HErrn Wille. oß ihr prüfen möͤget, was das beste sey, auf daß ihr seyd lauter ounanstößig ꝛc. Eph. 5, 17. Phil. 1, 10. s. a. Luc. 12, 36. Nichts liegt den Gläubigen mehr an, als der Wille des HErrnz Issen sie den, so fahren sie bald zu, es koste was es wolle: ehe sie aber erkennen, kostet es oft Kampf. Doch der HERR It hindurch. Nach, o HERR, mich von mir selber, und von aller Thorheit frey, Die aus Eigen will entsteht; Laß die Weisheit mich begleiten, aß ich ja nichts red' und thu, als was dir gefällig sey. hre selbst mich Schritt vor Schritt, ja laß mich dein Auge leiten, aß ich ja in deinem Wercke nie was eigenwillig thu: oudern deinen Ruf und Winck vor erwart', und wohl bemercke, Und indessen stets bereitet, still in deiner Führung ruh; d deine Segens Krast mich erfteun in alem Werke. e See eee eee, . 1* * 288 Eng sepd ihr, wenn ihr geschmähet werdet über den Na⸗ ie pristi: Denn der Geist, der ein Geist der Herr⸗ eit und G Ottes ist, ruhet auf euch. Freuet euch alsdenn d hüpfet: Denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel. an wer mich bekennet vor den Menschen, den will ich auch bekennen meinem himmlischen Vater; Wer mich aber verleugnet ꝛc. 1 Petr. 4. NB. 19. Luc. 6, 23. Verfolgung ist ein kleines Leiden, gegen dem 8 e . eren ein Christ erregt sie nicht durch allerley Anstoß, ist aber bereit . gach GOttes Willen alles zu leiden. Laßt uns frey bekennen, laßt die Welt uns Narren nennen, 1 Dort nennt sie sich selber so. Drum will ich ihr Lob nicht hören, 8 a* Weish. 5,4. Denn ihr Spott bringt nur zu Ehren, dafür danck ich ihr recht froh. Auf nun, auf, in vollen Freuden, wenn die Welt uns hier verhöhnt: Denn wir werden mit gecrönt, wenn wir hier mit CHristo leiden. dn! die gläutzet unsre Cron: Denn Verfolgung, Spott und Hohn, Die wir leiden auf der Erden, soll'n im Himmel Perlen werden. Vile das die blinde Welt, würd' ihr Spott bald eingestellt. —— 22 het euch vor, vor eurem Geiste. Malach. 2,1 5. Es it das Furz ein trotzig und verzagt Ding, wer kans ergründen? i 17,9. Dieses Hertze fühlen auch noch die Gläubigen 30, 7.8. c. 139,23. 2Cor. 1,9.(Denn das Hertz ist Aer heimlichen Gange und Schlupf⸗Winckel, in welchen sich die“ Dia⸗ Allen, das ist, die sündlichen Begierden also verbergen können, daß man Ihnen solte: sie wären völlig überwunden; allein bey Gelegenheit, ie wenn wir sicher werden, kommen sie schon wieder hervor; Darum ue dir ja nimmermehr.) ben, laß mich nimmmermehr dem eignen Hertzen trauen, Dos voller Tücken ist, ach! komm, sie aufzudecken, idlaß mich vor mir selbst mich fürchten und erschrecken. Ach! laß mich gantz allein auf deine Hülfe schaun, Aazeige, was Natur, was Gnade sey zu nennen, And laß den Selbst⸗Betrug mich allemal erkennen. jj ͤĩ ð nn Eiehe Bunians Heiligen Krieg p. 48 6. B. Franck. Lect. Paræn. Vitern 1 soch 7 Greuel in seinem Hertzen steckten, „ß die ihn ohn Unterlaß quälten. 1 Thal p.190 192. Bunians Lebenslauf p. 233. Da zeigt Er, daß a 8 0 — — ä— f 2 Ferdedein Licht und deine Wahrheit, daß sie mich bringen ** umd leiten zu deinem heiligen Berge, und zu deiner Woh⸗ Ig. P.. 43,3. Sende deine Weisheit, daß sie bey mir hund mit mir arbeite, und ich erkenne, was dir wohlgefal⸗ 4% Weish. 9, 10. Göttl. Antw. Der Gerechten Pfad gläntzet wie lacht, das da fortgehet, und leuchtet bis auf den vollen Tag. Sprüchw. 118. 1 Uher gesu, ewges Licht, das uns von GOtt anbricht, Jfantz doch in unsre Hertzen, recht helle Glaubens⸗Kertzen, Ini uns gäntzlich ein, du heilger Gnaden Schein. Verneure du uns gantz, durch deines Lichtes Glantz, Daß wir im Lichte wan deln, und allzeit thun und handeln, Was kichtes Kindern ziemt, und deinen Namen rühmt. LUänck uns mit deinem Wein, dein Wasser wasch uns rein, Salb uns mit deinem Oele, heil uns an Leib und Seele, Bring uns ins Licht zur Ruh, du ewige Weisheit du. Nabe. f l. 6.7. s. g. N. 2 78. v. 5. Ach laß mich deine Weisheit leiten ꝛe. ————— a au Rue n., an dun A mn dc e 0 zn 1 4 a 6 9 5 223. N 1 8Ezeteure Hoffnung gantz auf die Gnade, die euch angebo⸗ ten wird durch die Offenbarung JEsu CHristi ꝛc. 1 Petr. iz. Denn aus Gnaden seyd ihr selig worden. Eph. 2,5. Hoß allein auf die Gnade trauen, und aus lauter Gnade wol⸗ eelig werden, ist eine süsse bung, aber noch nicht genug geübt; wien gen des Zölners Gebetlein alle noch besser lernen, denn der Pharisäer i alte Mönch will ieden noch gerne wieder erschleichen. Denckest du, du darfst nicht glauben, weil doch deine Buß und Reu Noch nicht groß genug dir scheinet, o so glaube du nur frey Daß wer Gnade nur verlangt, und die Sünden nur kan hassen, Der mag voller Zuversicht sich auf JEsum schon verlassen, Denn es ist das Maaß der Reue nicht bey allen einerley, Eiehe, daß es nur im Hertzen Wahrheit, Ernst und Eifer sey: Denn wir können durch die Reu nichts verdienen, oder büssen; Drum so wirst du dein Vertrauen nur auf Gnade setzen müssen. Ohn Verdienst und aus Genaden sollen wir nur selig seyn; 3 Ach! wie fält von dessen Hertzen, der diß gläubt, ein schwerer Stein. 5 Lutherus über den 45 sten Pfalm. 2 55 1 un U „ uche i Aaun n l. Aude 0 1 1 1 f 4 N I 1 r f 2 Ed nicht wie Roß und Mäuler, die nicht verständig sind 4 Za ins M. f welchen man Zäume und Gebiß muß ins Maul legen, uunsie nicht zu dir wollen. Pf. 32,9.(Darum) sintemal den zum Vater aurufet, der ohne Ansehen der Person rich⸗ nach eines ieglichen Werck, so führet euren Wandel, so lan⸗ Ahrhiewallet, mit Furchten 1 Petr. 1,17. laufhin, lauf immer hin, GOTT wirst du nicht entfliehn Läßt du dich nicht von ihm durch Liebes⸗Seile ziehn, So wird er einen Zaum dir anzulegen wissen, Der heisset Noth und Tod; Da wirst du folgen müssen. Halt ein! Besinne dich, es folgt die Ewigkeit; Wie bald must du davon! Bist du denn wol bereit? Du solt ja Rechen schaft von allen Wercken geben 5 Eo lauf doch nicht so hin, ach! ändre bald dein Leben. i 226. Seygttrost und unverzagt. Ich will dich nicht verlassen, noch von dir weichen. Siehe, ich habe dir geboten, daß aetrost und freudig seyst. Laß dir nicht grauen, und entsetze Ihnicht: Denn der. HErr, dein GOtt, ist mit dir in allem, was Authun wirst. Ja ich rief dich bey deinem Namen, und nenn⸗ Kiich, da du mich noch nicht kantest. Jos. 1, 6. 5. 9. Es. 5 1 6,4. i Helrost,getrost mein Hertz! Dein Werck ist ja von GOtt, Er feht dir mächtig bey, er wird, was vorgenommen, Fu dem erwünschten Zweck? noch endlich lassen kommen: Phil. 3,14. Drum wag' es nur auf ihn, scheu keiner Feinde Spott, im Gottes Ruf nur an, und folge treuem Rath. Scheint dir es wunderlich, du wirst nach vielen Jahren, Was er anietzo thut, zu deinem Heyl erfahren: Joh. 13,7. a Denn G Ott verbleibet treu, so wol in Kath als That. Deer Zweck aber muß nur seyn, das Kleinod zu erlangen. N ————— —— 5———— N— 8 2... ͤ ͤôü]lll———————————ç—§ꝙ«— 3 2—— 2 , 2. 12 5 25 0 1 22 EG. 1 5 Marit g. A 6 N 5 47% 1. c JHee eie 3 8 E gehel das ist GOttes Lamm, das der Welt Sünde trä⸗ 772 get, Joh. 1, 29. Diese sinds, die kommen sind aus gros⸗ , erübsal, und haben ihre Kleider gewaschen, und haben ihre edechelle gemacht im Blute des Lammes; darum sind sie I e Stuhl e Ottes, und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tem: N 1. Wer sich stets im Blute CHristi wäscht der acht b O ffeub. 7, AeSdöͤade nicht geringe, sondern sehr groß; denn es muß wol ein grosser „ reuel seyn, was durch nichts, als durch das Blut des Sohnes GOttes e abgethan werden. 275 try es sey mein gröstes Creutz nur das Scheusal meiner Sünden, O laß mich an diesem doch stets ein solches Greuel finden, Daß ich alles andre Creutze willig immer leiden kan, 55 1 Auf daß nur die Sünd' ersterbe; Doch du HErr, du bist der Mann, Der die Sünden, und zugleich alles Creutz sich aufgeladen: 2 Drum will ich mein bestes stets nur in deinem Blute baden: Denn das best' ist doch befleckt; mache du mich weiß und rein; Laß mein Kleid in deinem Blute täglich immer heller seyn, a Bis ich als der Glautz der Sonnen dort vor deinem Stuhl erschein. 3 3 — — 0 e U ait 1 1 ft e d 1 f 1 U g 1 1 8 fand* 1 ne b — 0 — J 228. gehaben ihren Lohn dahin. Aber die Gerechten werden Dewiglich leben, und der HErr ist ihr Lohn. Darum wer⸗ use empfahen ein herrliches Reich, und eine schöne Crone under Hand des HERRN. Matth. 6, 2. Weish. 5, 6.17. Besinne dich, o Mensch! was hat man wol davon, Bon allem, da man sich nur selber sucht, und meinet 5 Nan hat nur Müh und Angst, und Unruh hier zu Lohn; Denn alles, was es ist, wie gut es auch wol scheinet, If, wird nicht GOtt geehrt, als eitel anzusehen, Davon in Ewigkeit nichts mehr zu hoffen ist, Was aber GOtt allein zum Ruhme wird geschehen, Das bleibet ewig stehn; Indem GOtt nichts veraißt. Dtum richte Wort und Werck nur stets auf jenes Leben: Eo wird GOtt hier und dort zum Lohn sich selber geben. e eee be Alt ay 0 . 5 —— — 229. gehe ich komme als ein Dieb, selig ist, der da wachet, und halt seine Kleider, daß er nicht bloß wandele, und man cht seine Schande sehe. Siehe, ich komme bald, und mein un mit mir, zu geben einem ieglichen, wie seine Wercke seyn erden. Selig sind, die seine Gebote halten, auf daß ihre acht sey an dem Holtze des Lebens,(das ist CHristus selbst) ozu den Thoren eingehen in die Stadt. Offenb. 16, 15. c. , 12.14. Ja, ich komme bald, Amen! Ja komm, HErr geSu. Die Gnade unsers HErrn JEsu CHristi sey mit ach allen. Amen Offenb. 22, 20.21. herr JE Su, komm mit deinem Geist, komm, komm, mein Bräutigam, f mein Leben! Komm, wie dein theures Wort verheißt, dich deiner Braut gantz zu ergeben. bomm, schmücke sie zur Ewigkeit, nim ihren Geist in deine Hände. Fomm, komm, und nim sie, wohl bereit, zu dir an ihrem letzten Ende. 8 ——— 8 SWT N — 11 230. e ebe, ich mache es alles neu ꝛc. Und er sprach zu mir. Es is geschehen: Ich bin das A und das O, der Anfang und Aus Ende. Ich will dem Durstigen geben von dem Brunn feslebendigen Wassers umsonst Offenb. 21, 5. 6. 7. JE⸗ n durstig begehren und gläubig annehmen, gehört zur Rechtfertigung, un Siegel des Glaubens; in Friede und Freude aus seinem Brunn trin⸗ n, gehört schon zur Erneurung und Heiligung. Mein HErr, ich bin doch auch ein Glied von Zions⸗Stadt, Wo der Crystallne Strom das Lebens⸗Wasser avillet; Ja, du bist selbstder Brunn, der meinen Durst mir stillet, Noch mehr, du bist auch mir ein reines Seelen⸗Bad. Ach! wasch und träncke mich, laß immer neues Leben, Und neue Gnad' und Kraft mir dieses Wasser geben. Dein neues Testament geht völlig ja dahin,(s. Hebr. 8, 8120 Daß alles an uns soll gantz neu und herrlich werden; Drum mache doch an mir noch alles neu auf Erden, Bis ich bey dir, als Braut, im neuen Himmel bin. 777.. 8* nm ͤ ‚ͥ 5 1 A————— 2———ů ˙—— 2 1 5 1 8. 8* 1 3—— ————————=— ———— 8 ö.—————————— 8—̃. 8 e— 21. f 0 gehe, ich sende meinen Engel(CHristum, den Engel des Bundes) vor dir her, der dich behüte auf dem Wege, und nge dich an den Ort, den ich bereitet. 2 Mos. 23,20. 23. hristus ist selbst der Weg, der neue und lebendige Weg, der Jo Leben und Kraft giebet, daß man unermüdet fortgehe) 0. 14,6. Pf. 25, 12. Ebr. 10, 20. sa. Jes. 35, 8.9. wird daselbst eine Bahn seyn, und ein Weg, welcher der ige Weg heissen wird, daß kein unreiner darauf gehen rd, und derselbe wird für sie seyn, daß man darauf gehe, daß ah die Thoren nicht irren mögen. Vun geht es immer fort auf schmalem Zions⸗Wege, 1 Wel du, mein Heyland, ja selbst mein Gefährte bist.. Ach! gehe nur voran, brich durch, durch Macht und bist, und zeuch mich immer nach, halt mich auf rechtem Stege, hie und treib mich immerfort, und bringe mich zur Himmels Pfort, Amden erwünschten Freuden Ort. 4 6 14 1 90 824 dd — „ t d 8 6 9 1 5 be 17 211. Je sind ja mein Volck, Kinder, die nicht salsch sind ꝛe. Und in ihrem Munde ist kein falsches funden.(Darum) las⸗ die Kindlein zu mir kommen, und wehret ihnen nicht, denn cher ist das Reich GOttes. Es. 63,8. Offenb. 14,5. Mart. h 14. Bloß moralisiren macht lauter Flickwerck, der Nensch will sich bessern, und hat keine Kraft. Du must erst an alle deinem an verzagen, zu JEsu kommen, ohne falsch werden, dir nichts vorbehal⸗ Kurtz umkehren und werden wie ein Kind. Das ist GOttes Werck. En Kind, ein kleines Kind, das in der Unschuld lieget, e Ltelt uns die Einfalt vor: Es ist von Hochmuth frey: 164 Es sucht nicht diß und das; warum? es ist vergnüget; Ls denckt nicht allzuweit; Es ist ohn Heucheley. Was ihm ins Hertz gedruckt, kan man in Augen lesen, Weil diese noch in ihm des Hertzens Fenster sind. 1 Drum lerne du hierbey, was du einmal gewesen, und was du werden solst; Was denn? Ein kleines Kind; Wel dort im Himmel ja nur lauter Kinder sind, S—— * . 8 233. 2 Jesind Jungfrauen, und folgen dem Lamme nach, wo es Ohingehet. Diese sind erkguft aus den Menschen, zu Erst⸗ gen Gott und dem Lamm, und in ihrem Munde ist kein fal⸗ hes funden: denn sie sind unsträflich vor dem Stuhl GOt⸗ . Offenb. 14,4. J. Als Petrus noch vermessen war, wolte Er CHri⸗ saobiß in Tod nachfolgen, als er aber sehr demüthig, ja dem Ende nahe ar, setzt Er, bey Ermahnung zum Leiden, zu drey malen den Willen GOt⸗ s darzu, und spricht: so es seyn soll, so es GOttes Wille ist, nach GOr⸗ 0 s Willen. 1 Petr. 4, 6. c. 3,17. c. 4, 19. i Ach! mache mich p Lamm! von allen Banden frey, Laß alles nichts niit seyn; laß nichts am Hertzen Heben; Zeuch mich nur dir stets nach, und mache mich recht treu,* Auf deinen Augenwinck so achtung stets zu geben, Sas ich nur Schritt vor Schritt, wo du auch wise bingehn, Durch Dick und Dünn dir folg', und dich mich lasse führen, Idlaß mich nimmermehr im eignen Willen stehn: Den nur des Lammes Sinn kan eine Jungfrau eren — — „ 895 sud don der Wel, Barum reden se von der Welt, und die Welt höret sie. Wir(aber) sind von 1 *. 900 475˙9. N surlaustg! in den jungen Jahren! o Mensch, wilt du die Busse baer 1 In⸗Alter geht es besser an; Ja! jung gewohnet, alt gethan. Vist noch geit zur le klenSlunde: Wie siehst du mit dem Tod im Bunder ott nimt den letzten Seufzer an; o Mensch! das ist ein falscher Wahn. 1 Nan wird so plotz nicht hingerissen; Ey wie! wie kanst du dieses wissenk 0 4 nimt die grösten Sünder an; Nur die, so Busse hier gethan. g wolte mich nun wohl bekehren; Ey, th a will es wehren? Nein Fleisch: es fällt mir alzu schwer; ach wenn es nur ein Erust dir wür zsist nicht moglich, sich zu buten 4 Wird GOtt unmöglich Ding gebieten? 0 doc scwach, wo ist die Kraft? 3 8 0 das Gute 1 2 sie? du must nur flehen, und nicht auf eigne eKräste sehen. ie Welt, wenn ich das thu? Was saget aber GOtt dazu? i Abt ning eunde! Edu bersen unddeine*ab 14 ——— K 3 5 2 3 3— rr ———— 9———* —— E 5 * 5 25 235. h. 897 de debe) üchet nicht das ihre, sie wu richt nude. Denn um den Nuhm der Welt ist ihr nichts mehr gethan. 1 Cor. 13, F. 8. * O laß bey dir nicht bloß den Schein der Liebe finden, Indem du iederman nur wilst gefällig seyn, And aller Hertzen dir durch biebe so verbinden: Das heisset Eigen⸗Lieb': Ach geh die Einfalt ein. Die wahre Lieb' und Treu will nicht das Ihre suchen, Nicht Menschen⸗Lieb und Gunst, sie thut auch denen wohl, Die gar nicht danckbar seyn, sie segnet, die ihr fluchen, Sie sieht allein auf GOtt, und thut, was sie nur soll, ELieliebt von Hertzens⸗Grund, nicht nur in Wort und Minen, Lie liebet in der That, so viel sie weiß und kan; Man sieht sie öters auch gantzim Verborgnen dienen: . 0 N , N 236. F diemand kämpfet, wird er doch nicht gecrönet, er kämpfe denn recht. din„.(Nemlich im Glauben, da ist Sieg; doch kommen Feinde immer wieder, und zwar immer listiger und subtiler, drum manstets in Waffen seyn.) Bis hieher leidet das Himmelreich Ge⸗ tr. Natth. 1/12.(Werden die nicht einmal gecrönet, die wol Apfel, aber nicht recht; Wo bleiben die, so gar nicht kämpfen? 1 Heng, gib nun Kraft zur Überwindung: denn es gereichet dir * anden wird.) dieser Welt, in dieser Zeit ist keine Ruh zu finden: Inn ist hier gleichein Kampf wohl ausgericht, das machts noch nicht. um auf, mein Geist! ermüde nicht, dich durch die Macht der Finster⸗ 4 c niß zu reissen, Is sorgest du, daß dirs an Kraft gebricht, dencke, was für Kraft uns GOtt verheissen. Num. 303. v. 1. Ax gut wird sichs doch nach der Arbeit ruhn, wie wohl wirds thun. 2 Preise, wenn die Macht meiner Feinde vor deiner Kraft an mir zu ehristen⸗Mensch, auf, auf zum Streit! auf! auf zum Überwinden! Inn wer nicht kämpft, trägt alnh die Cron des ewgen Lebens nicht davon. 1 N 8 N 8 7 — 1 urg: Abbt K e e eng e 6 5 1. 5 4 i 237. Eo leget es nun nicht an jemandes Wollen oder laufen, 1 Vsondern an GOttes Erbarmen. Rom. 9, 16. Du hast ho kleine Kraft.(Aber gehe hin in dieser deiner Kraft ꝛc. Iwillmit dir seyn. Offenb. 3,8. Richt. 6,14. 16) Lis du schwächer als vorhin, kanst du dich nicht mehr so zwingen, Denck, es kan es die Natur äusserlich ost weiter bringen, Denn sie will gesehen seyn, und vor allen Menschen taugen, Darum sält ihr Heuchel⸗Schein dir und andern in die Augen; Fegzo aber wilst du nicht die Natur mehr wircken lassen, Ind die Krast ist annoch klein; drum kanst du dich noch nicht fassen, Fäust noch öters hin und her; dieses läßt nun GOtt geschehen, Daß du gantz zunichte wirst. Höre nur nicht auf zu flehen, Komm nur elend, nackt und bloß: denn es kommt nur auf Er⸗ barmet, md auf Co risti Kraft nur an, der erhält und stärcktdie Armen. E 7„ „ 7 3 1 SS 8 r —— —— 2 r—— E 2 238. o se entflohen sind dem Unflath der Welt, ꝛc. werden Naber wieder in dieselbigen geflochten, und überwunden, mit ihnen das letzte ärger als das erste. 2 Pet. 2,20. Hüte dich vor allen Sünden: Denn die kleinste kan dich binden, D! du kanst so allgemach, eh du denckest, nach und nach, Durch die schnöde eust der Erden wieder eingeflochten werden, So, daß du hernach erst siehst, wenn du solcher Lust entfliehst, Wie du dich so sehr verstricket; doch eh' du wirst raus gerüͤcket, Kostet es gar vielen Streit; drum fleuch die Gelegenheit. Sprich nicht: ey, was lieget dran? es kommt auf nichts äussers ang Denn das äussre zeugt von innen, gläube du nur, solch Beginnen Jagt der falschen FTreyheit Wahn: Man nimt vieles wieder en, un der Welt sich gleich zu stellen, da kan uns der Feind bald fallen, Fund dg wird es offenbar ärger, als es vormals war. . N 12 239. 1 O viel an euch ist, so habt mit allen Menschen Friede. Röm. 12, 18. Haß und Zorn bestrast sich selber, es wird lauter Unruh draus. und du lässest doch so bald dich zum Zorn und Zanck bewegen: Denn auch nur ein einig Wort kan oft dein Gemüth erregen: Da verstellt sich dein Gesichte, und du fährst mit Worten raus. Dencke doch, wie GOtt dich träget, wie der Zorn ein Greuel ist; Dencke, wessen Bild du trägest, wessen Geistes Kind du bist. Folge doch dem stillen Lamm. Will dich was zum Zorn bewegen; meide, schweige: leid' und bete: Meide, was dich reitzen kan, Schweige, wenn man zancken will; leide, wird dir leid gethan; Bet, und lösche du so gleich, eh die Funcken sich erregen: Denn so wird kein Feuer draus, so wird alles leicht besieget, Und du wirst recht ruhig seyn, wenn der Zorn sich selbst bekrieget: ö Weil in Liebe süsse Ruhe, bittre Pein im Zorne lieget. — 5 240. 80 wir denn nun haben, lieben Brüder, die Freudigkent zum Eingang in das Heilige, durch das Blut JEsu, so net uns hinzu gehen mit wahrhaftigem Hertzen, in völligem Fauben, besprenget in unserm Hertzen(mit dem Blute CH ri⸗ y mit dem er einmal in das Heilige eingegangen und eine ewi⸗ Erlösung erfunden; und mit dem er uns reiniget von tod⸗ n Wercken, zu dienen dem lebendigen GOtt. Hebr. 9, 12. ) und los von dem bösen Gewissen, und gewaschen am beibe mit rei⸗ em Wasser. CHristus hat die Reinigung unserer Sünde gemacht durch i selbst. Denn mit einem Opfer hat er in Ewigkeit vollendet, die geheill⸗ werden. Ebr. 10, 19.22.24. c. 3,3. Zudieser Besprengung des Blutes risti ist ieder auch der schwächste Gläubige kommen. s. Ebr. 1222.24. Ey! so kommt zu dieser Fluth, kommt ihr Menschen⸗Kinder! Ansers trauten JEsu Blut reiniget die Sünder; Drum die ihr beflecket seyd, laßt euch hier benetzen, Eurer Sünden Heßlichkeit kan diß Blut ersetzen. . II. Theil. Num. 8 8. v. 5. un. Uber alles aber ziehet an die Liebe Col. 3, 12. 13. 14. Rich⸗ ie du mich wohl getragen hast, so trag ich auch der Schwachen Last. Nil sich was hohes in mir brüsten; ja will der Tadel⸗Geist sich rüsten, Ver sic ins Thal der Demuth legt, der wird durch keinen Fall bewegt. 2 hochsten. Matth. 7, 1. Zach. 8, 17.(Sondern dencke: vielleicht ist es mir ein Argwohn, es mag wol nicht soübel gemepnet seyn.) De Demuth sey der Gnadenriegel, des Nächsten Fehler mir ein Spiegel, dem ich meine Fehler schau, und gar nicht auf mich selber bau: Denn wer alhier auf Höhen steiget, der wird durch manchen Sturm ge⸗ ö 241. o zehet nun an, als die Auserwehlten GOttes, Heiligen 5 0 und Geliebten, hertzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demuth, Sanftmuth, Geduld, und vertraget einer den an⸗ nicht e. Und dencke keiner kein Arges in seinem Hertzen wider seinen Penn Ungeduld und Zorn sich regen, so laß, o Lamm! mich doch erwegen, Eostelle mir bald klärlich dar: wer ich denn bin, und wer ich war. beuget, 0 ——̃̃̃ ͤ X—— 5 + . ̃⅛ vmͤn. ̃˙ i. 4 1 1 E Tärcke mich, daß ich genese, so will ich stets meine Lust ha⸗ ö Keine Lust ist auf der Welt, die mein Hertz zufrieden stellt, 2 ä ben an deinem Rechte. Pf. 119, 117. Dein, o JEsu! bey mir seyn, nenn ich meine Lust allein. Nim nur alles von mir hin, ich verändre nicht den Sinn; Du, o JEsu! must allein, ewig meine Freude seyn. Keinem andern sag' ich zu, daß ich ihm mein Hertz aufthu, Dich alleine laß ich ein, dich alleine nenn ich mrin. Dich alleine, GOttes Sohn, heiß ich meine Cron und Lohn. Du für mich verwundtes Lamm, bist allein mein Bräutigam. O so komm denn, süsses Hertz! und vermindre meinen Schmertz; Denn ich schreye für und für: IEsu, IEsu! komm zu mir! Nun ich warte mit Geduld, bitte nur um diese Huld, Daß du mir in Todes⸗Pein wollst ein süsser JEsus seyn. Num. 3 10. v. 3. 5 678. Bi noch Raum in deinen Wunden für mich, der ich 9 4 e N. 1 b e echeauf, meine Freundin, meine Schöne, und komm her, denn siehe, der Winter ist vergangen; der Regen ist g und dahin, die Blumen sind hervor kommen im Lande, der tz it herbey kommen, und die Turtel⸗Taube läßt sich horen Funserm Lande; Komm her, meine Taube, in den Fels⸗ chern, in den Stein⸗Ritzen:(Denn) es ist noch Raum da. hohel. 2, 10. 14. Luc. 14, 22. beladen bin: meine Schmertzen hin, hat du so manches Hertz verbunden, so nim auch wie ich glaube, Ich weiß, du wirst mir gnädia seyn, thu, JEsu! mir denn, nd schließ mich, die verlockte Taube, in deiner Seiten Höhle ein. du grüner Zweig, du edler Reiß, du Honigreiche Blüthe, Du aufgethanes Paradeis, gewähr mir eine Bitte: i meine Seel ein Bienelein auf deinen Rosen⸗Wunden seyn. Num. 69 2. v. 1. II. Th. Num. 28 3. b. 6. 2 * 1 die Welt, hut, der bleibeti Man ist noch in So spricht der fa Er muß zwar in Lebost du nun in A Tellet euch nicht dieser Welt g —— N—— 8 2 leich. Und habt nicht lieb noch was in der Welt ist. So iemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters:(Denn) Welt vergehet mit ihrer Lust, wer aber den Willen Gottes n Ewigkeit. Röm. 12, 2. 1 Joh. 2,17. der Welt, wer kan so heilig leben? sche Christ; zur Antwort wird gegeben: Wer mit der Welt gelebt, und sich ihr gleich gestellt, Wird mit der Welt verdammt; wem dieses nicht gefällt, Dem muß die Lust der Welt auch ferner nicht gefallen, der Welt, iedoch gen Himmel wallen; Denn alle Lust der Welt vergehet wie ein Rauch, der Welt nach Welt beliebtem Brauch; So wirst du mit der Welt zu schanden werden müsse,, Und die so kurtzebust dort ewig ewig hüssen.(O HErr hilf überwinden.) N 246. hue nichts ohne Nath, so gereuet dichs nicht nach der That. Folge nicht deinen bösen Lüsten, sondern brich deinen Wil⸗ u. Sir. 32, 24. c. 18, 30. Der eigen Wille mengt sich Itaauch in die allergöttlichsten Dinge, und da entstehn Tren⸗ ungen und Zerrüttungen. Ach Hegg, heile die Brüche Jons. Wo denckst du hin, o Mensch? Steh ab von diesen Dingen, Die Gott doch keinen Ruhm, dir keine Ruhe bringen. Kehr' im geraumen um, thu keinen Schritt nicht mehr, Du irrest von der Bahn, ach glaub' es! allzusehr. Nim Rath und Warnung an: Denn sieh, du bist nicht stille, Es wütet dein Affect, das ist ja Eigenwille, und das ist nicht von GOtt: Was Gott uns hat bereit, Das führet unser Hertzin die Gelassenheit. Es gehet doch nicht fort, auch in den besten Sachen, Vis GOtt den Will' und Sinn kan recht gelassen machen. . 5 ame du must recht flehen, schrey'n und kämpsen, so wird Gott deine Sünde Ergiebet Buß, und Glaubens,⸗Krast, die dir ein n e er Glaubeist kein blosser Wahn, die Busse gehet stets voran, Jenn Busse thun, heißt: Sünden hassen, und denn auch alle Sünden lassen, DerGlaube, welcher Welt u. Sünden durch Ottes Kraft kan überwinden: Deum must du dich ja nicht betrügen, dein thun hilft nichts in letzten Zügen. 247. Hut Busse, ändert euren Sinn, und gläubet an das Evan⸗ gelium. Marc. I, 15. i der wir wegen unsrer Sünden viel Angst und Kampf und Schmertz empfinden; f da wird der Sinn, die Lust der Welt, durch solche Hertzens⸗Angst vergällt: ind zwar nicht nur zum äussern Schein; Das Hertze muß verändert seyn; Ls muß der Höllen werth sich achten, und nur nach Gnade schreyn und trachten. Venn so dein Hertze wird gekränckt, denn wird der Glaube erst geschenckt, Weil, wenn noch eine herrschend ist, du noch nicht recht im Glauben bist. Ach bitt um wahre Buß' und Reu, vor GOtt gilt keine Heucheley: dampfen, eues Hertze schafft. N i a a 248. F Rote mich wieder mit deiner Hülfe, und dein freudiger Geist enthalte mich. Ps. 51, 14. Göttl. Antw. Ich will .——— ch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Da werdet ihr lagen. Ihr sollet auf der Seiten getragen werden, und auf den nien wird man euch freundlich halten.(Denn) es ist wahr, 8 ene Rede sind freundlich den Frommen. Jes. 66, 12. 13. 9 sch. 27 7. s. d. Matth. 6, 6. 5 g Mein Kindlein, lege dich in deiner Mutter Schooß, und ruhe still und sanft: was sorgest du für morgen? Ich sorge ja für dich, komm schütte deine Sorgen, Pf. 62,9. N Dein gantzes Hertz nur aus, und sey recht Sorgen loß. Komm! klag' und sage mir, was du darsst“ keinem sagen, Ich hör es willig an, es soll verschwiegen seyn, 0 1 1 Ich tröst, ich helfe dir, mein Kindlein komm herein, Ich will dir deine Last, ja dich wohl selber tragen. 77 „ En hrist muß zuweilen sein Hertz nur gantz allein dem HErrn eröff⸗ nen/ sonst kan Er sich und andern schaden. 75 10 e. * 9 6 Erlaß mich nicht, mein GOtt! im Alter, wenn ich grau werde. Pf. 71, 8. Bewahre meine Seele, und errette * (hoch, laß mich nicht zu schanden werden: denn ich traue auf Ich. Schlecht und Recht das behüte mich: denn ich harre dein. . 2½0.21. Gottl. Antw. Höret mir zu, die ihr von mir y deibe getragen werdet, und mir in der Mutter lieget; ja ich il euch tragen bis ins Alter, und bis ihr grau werdet, ich will thun, ich will heben, tragen und erretten. Es 46, 3. 4. s. a. Sir. 2,1 1. 12. Wer ist iemals zu schanden, oder verlassen orden, der auf GOtt gehoffet hat? 0 9 Mich hast du auf Adlers⸗Flügeln oft getragen väterlich, In den Thälern, auf den Hügeln wunderbar errettet mich, Wenn schien alles zu zerrinnen, ward doch deiner Hülf ich innen, Tausend, tausend mal sey dir, liebster IEsu, Danck dafür. Num. 200 v. 11. ——— 8 2 — — 2 ee MErlasset euch nicht auf die Laugen, wenn sie sagen: hier ist des HErrn Tempel, hier ist des HErrn Tempel, sondern ert euer Leben und Wesen, daß ihr recht thut. Jer. 7, 4. 5. Vom rechten Gebet und Gottesdienst im Geist und in der P be Adee Nun ee nbußfertiges Hertz der rechte Tempel GOttes ist; also istes 1 ch das beste Gebet ⸗Buch, da man mit eignen Worten, als n Kind mit dem Vater, redet.) 1—⸗•— 1 1 8 Dien besen, dein Gebet, dein Beicht-und Kirchen Gehen, Ohn Hertzens⸗Aenderung, kan nicht vor Gott bestehen. GPMWas hilft dein Kirchengehn dir wol Jahr aus Jahr ein? Wenn du nicht selber wilt ein Kirchlein CHristi seyn? Wilst du im Tempel nun recht hören, beten, singen, Must du den Tempel selbst in Tempel mit dir bringen. Der dienet noch nicht GOtt; der GOttes Wort nur hört; Denn GO ttt wird nur a lein durch Werck und That verehrt. ——————.— .—!.——... — 5— —— en 1 2 Beos mich nicht, HErr mein Gott, sey nicht ferne von mir. Pf. 3 8,22. Göttl. Antw. Es sollen wol Berge wei⸗ hen, und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von Ii weichen, und der Bund meines Friedens(den hat GOT tuns in der H. Taufe gemacht,) soll nicht hinfallen, spricht er HERR, dein Erbarmer. Du Elende, über die alle Wet⸗ e gehen, und du Trostlose, siehe, ich will deine Steine wie ei⸗ en Schmuck legen, und will deinen Grund mit Sapphiren gen, und deine Fenster aus Crystallen machen, und deine Thore von Rubinen, und alle deine Gräntzen von erwählten Steinen. Es. 54, 10,15. Venn alles muß zu Grunde gehen, so bleibt doch GOttes Friedens⸗Bund, Otheures Wort! o tiefer Grund! der ewig, ewig bleibet stehen! Dakan ich vesten Fuß nun sassen, GGtt hält gewiß, was er verspricht, Er weicht mit seiner Gnade nicht, wie kan mich mein Erbarmer lassen! „——— ———— 3 2 ä—— ———— . — 2 5— 1 1 Erlaß dich nicht auf deinen Verstand. Spr. 3, J. Haltet N euch nicht selbst für klug. Nöm. 12, 17. Ich hub meine hände auf gen Himmel, da ward meine Seele erleuchtet, daß Ih meine Thorheit erkante. Sir. 5 1, 26.27. Denn dieser Welt Weisheit ist Thorheit bey GOtt. 1 Cor 1, 19.31. Wer nur GOttes Willen thun will, und sich nicht klug dün⸗ e, noch Vorwitz treibet, sondern betet, der wird des Rathes Ind Willens GOttes schon inne werden. Joh 7, 17. 1 Joh. 2,27. 4 Be Vernunft ist viel zu blind, GOttes Rath dir aufzuschliessen, Sie erkennt den innern Schaden nicht mit rechter Hertzens⸗Reu, Und was Glaub' und CHristus ist, kan sie gantz und gar nicht wissen. Fleh nun, daß dich GOtt erleuchte, mache dich vom Dünckel frey; Halt dich nur für einen Thoren: Denn die Klugheit dieser Welt, Istdoch lauter Thorheit voll. Glaub, ie mehr man Weisheit krieget, Desto mehr man seine Klugheit in Verdacht für thöricht hält, Und sich als ein kleines Kind vor des Höchsten Weisheit bieget. 253. And der HER zog vor ihnen her, des Tages in einer Wolcken⸗Säule, daß er sie den rechten Weg führete, und Nachts in einer Feuer⸗Säule, daß er ihnen leuchtete zu en Tag und Nacht ꝛc.(Und so wich er niemals von ihnen.) nd die Wolcken⸗Säule trat hinter sie, und kam zwischen das beer der Aegypter, und das Heer Isrgel:(und so konten sie cht zusammen.) Und die Kinder Israel gingen hinein mit⸗ mins Meer aufs trockne, und das Wasser war ihnen für Mauren, zur rechten und lincken, 2 Mos. 13,2 1. c. 14, 19.20. i. Und gantz Israel ging trocken durch(den Jordan) Jos. 3, 7.(Denn) denen die GOtt lieben, müssen alle Dinge zum besten dienen. Duschafst, HERR, daß mir Noth und Tod nicht schädlich sey, Es dient vie mehr zur Maur, womit ich werd umschräncket, Daß Satan, Sünd' und Welt mich nichtzu tode kräncket. Nun hilf durch alle Fluth! hilf durch di: Wüsteney! und sols zum Jordan gehn, so stärcke dumich wieder, Ach! steh mir da nur bey, und hilf mir yohl hinüber. eren 92 7 1 ech c in a. * Cu.— We! * 7 i 2 9 17. . 2. 1 7 54 5 0 7. 1** 77 1 9 i 2 8* 1 . N 7 0 1 0 * J.* 100 5 0 1 e 177 N 0 b 4 00 Ind dieweil Mose seine Hande empor! wenn er aber seine Hände niederließ, siegete Amaleck. Aber eHände 274 Hände empor hielte, siegete Israel; Mose waren schwer ꝛc. 2 Mos 17,11. Und er(der id stille. Und(Elisa) sprach: Hättest du fünf oder 7 1 5 er. 8 f 75 7 nig Ifrael) schoß. Er(Elisa) aber sprach: Ein Pfeil des — Ils vom HErrn, wider die Syrer. Und er(der König) N 164 1 1 N 1 * 5 dreymal, und stu: s mal ge f 0 5 4. Ach! wie wer den do 1 * 9 9 f ö 0 F 1 J 5 hen wären. 2 Kön. 1 Wenn man trag' im Aber sind die Hände nur im Gebet o wird der Sünden Macht, Inder Seufzer ist ein Pfeil, der d Doch die Hande sind oft Drum ermüde nicht zu beten, Denn weil du noch seufzen kanst, schlagen, du würdest die Syrer geschlagen haben, bis sie aufge⸗ 3,17. 18.19.(Je mehr Gebet, ie mehr Sieg.) ch so bald Sünd' und Welt im Hertzen toben, Beten wird und nicht immer wacht und kämpft, zu GOtt erhoben, Welt und Satan bald gedämpst. em Feind ins Hertze fliegt: schwer, im Gebet vor GOtt zu ringen; daß der Feind dich nicht besiegt; wird dich gar kein Feind be; zwingen. 0 22 ö . 6 * y. AN. 17% * 1 ö 1 1 1 ö — 1 255. nd JESus neigte das Haupt, und verschied. Joh. 1 10 9HErr! 11 Ad laß mich dadurch alles meiden, was dir nur neue — f 19, 30. es war für unsre Sünden kein Opfer in der gantzen Welt, lselber nicht zu finden; Dein Blut war nur das Lösegeld; was dich der Fall gekostet hat: e! denn meine Schuld und Missethat o wirck in mir durch deinen Tod, in Himme e! daß ich dieses wohl bedencke, daß ich mich rechtschaffen kränck 4 dich, oH Err, ans Creutz geschlagen; on Paß ichkan Reu und Leide tragen; doch tröst auch mich in aller Noth, Es sey dein Creutz mein Freuden Spiegel, in dem ich mich versöhnet schau, Fur gib mir deines Geistes Siegel, daß ich auf falschen Trost nicht bau. shschreib, oH Err! dein bittres Leiden nur tief in meinem Hertzen ein, Nägel seyn. * sch kan siegend vor dir stehn. b mich in deinem Tod ersterben, in deinem Leben auferstehn; mich von dir die Kraft ererben, dir, meinem Vorbild, nachzugehn, g. Num. 78. v. S. Num. 95. v. 9. 10. Num. 103. 97˙ v9 EAN 2 Gn. N . Sali. 3 2 7 4 2 7 8 9 A i ale, 9 N Naore meo e 1. e ee e 8 8— — —— 4 * 0 1 5 „ coe NN NN 5 5 15 1 1 0 „ 9 1 er Vater in dem Him 5,9. 6 e Gehet aus von ihnen, und sondert euch abe, spricht der err, und rühret kein Unreines an, so will ich euch annehmen, 1666 5 a. ae us meinem Sinn nicht komm Fessen ge. Mein Hertz begreif dich nun ꝛc. Thu was du wilt mit mir ze. 5 0 5 25 6. 5 mel. Matth. 6,9. Göttl. Antw. euer Vater seyn, und ihr solt meine Söhne und Döchter n, spricht der allmächtige HErr. Das Evangelium so hin Hutten, als wenn alle Kinder GOttes, ja Angefochtene wä⸗ nz o was thut das für Schaden. Paulus machts hier an⸗ s. HeErr gib Einsicht. Nos andern schön und lieblich scheinet, ist solchen Hertzen Kinderspiel; os mancher für unschuldig meynet, ist solchen Hertzen schon zu viel; Perums Es gilt der Welt absagen; hier heißts: rührt kein unreines an; as Kleinod läst sich nicht erjagen, es sey denn alles abgethan. Nein Vater, gib mir diesen Sinn, und nim mich dir zum Kinde hin, r daß dein Vater⸗Hertz und Sinn, wenn ich auch noch so elend bin, e. II. Th. N. 3 22. v. 2. und 333. v. 17 6. Es ist nicht so gemein ein Christe seyn, als g. ue 14/3 3. N. 245. v. 11.1 2 2777 Imeer täglich Brodt gib uns heute. Matth. 6, 11. Göttl. Antto. IILrachtet am ersten nach dem Reiche GOttes, und nach seiner Gerech⸗ et, so wird euch solches alles zufallen. Manche fühlen noch Mangel h Glauben auf göttliche Vorsorge nach dem ersten Artickel, aber am oben an EHristum, nach dem andern Artickel, meint niemand Man⸗ In haben, und da mangelts am meisten; unter hunderten hat oft kaum ö fe ein recht kräftiger Glauhe an CHristum sey. O laßt Iedrum beten! 8 0 14 der Glaube fehlt auf Erden, wär er da, müst uns ja, esuns nothzist, werden: Wer G Ott kan im Glauben fassen, ber wird nicht, wenns gebricht, von ihm seyn verlassen. Phil. 6. % Per Gerechtigkeit nachtrachtet, und zugleich Gottes Reich 5 Per alles achtet, der wird wahrlich, nach Verkangen, cui heiß und Tranck, Lebenslang, wie im Schlaf empfangen. 5 C, du weißt, HERR, was mir fehlet, was mich qvälet, sorge du, so will 0 6„aaiäiüch schweigen,, f 0 vor dir nach Gebühr meine Knie beugen. Sorge nur für meine Seele, Es wird mir auch alhier nichts am Leibe fehlen. 60. N m, 212. v. 7. 8.15 16. f 258. Anser Wandel(unser Bürger⸗Recht) ist im Himmel. (Darum) freuet euch, daß eure Namen im Himmel an⸗ chrieben sind.(Und) trachtet nach dem, das droben ist, nicht nach dem, das auf Erden ist. Phil. 3, 20. Luc. 10, . Col. 3, 2. Fort, sort; zum Himmel zu! was wilt du hier verweilen? eh Du bist ein Pilgerim, du must nach Zion eilen. Das alles übertrifft, die Freude jener Welt. %dòWer diese Freud' erblickt, den kan hier nichts betrüben, Warum! Er siehet sich dort oben angeschrieben. ä 00 Fort nun, du findest hier und dort doch keine Ruh; e Drum laß die Losung seyn: Fort, sort! zum Himmel zu! — —— 5 4 5„J. „ 5 0 1 U ee ö 1 * e 4 f 0 4 11 3 Efe Zefa, 4 5 1 8 1 1 1 4 010 1 ö 50 * 9 0 1 f 1 2 * 8 * 4 C. 1 1 N n N 14 0 ö 16 1 3 ö N 1* 22 3 1004 Ron diesem JEsu zeugen all Propheten, daß durch seinen ef 1 Namen alle, die an ihn gläuben, Vergebung der Sün⸗ 2 2 1 ea ebe die Seligkeit) empf fahen sollen Apostg. 10, 1 f 4,12. Dieser Name ist eine ausgeschüͤttete Salbe, % ie le aller Gnade) Hohel. Sal. 1, 3. Er ist ein Jes Schloß, der Gerechte läuft dahin, und wird be⸗ Hrn„ Spyr. 18,10(In diesem Namen seines liebsten J Andes sollen wir mit Gebet zum Vater gehen, und also kein bandes Feuer eigner Würdigkeit oder Andacht vor ihn bringen Offenb. 4.5. So nahet er sich zu uns. Jac. 4,8. So lässet er sich gewiß er⸗ ten 1 Chron. 6,20(. 4/10, Und o werden wir nehmen, daß unsere Tuuudevolkommen sey. Joh 16,24. Denn der HErrist gut und gnädig, 115 oer Gutes allen, die ihn aurüsen. Ps.8 6,5. Und diese Verheis⸗ 1 gist in JEsu gewiß, Ja und Amen. 2 Cor. 1,20.) 0 40 aß, IESu, mich in deinem Namen, und so echt kindüch seh n uud 1 0 schreyn 5 3 Ja und Amen; Ich soll gewiß erhöret seyn. 4 * . „ 91 NAU 1 80 260. l geor dir ist Freude die Fulle, und lieblich Wesen zu dei⸗ ö 1 * 6% P ner Rechten immer und ewiglich. Pfal. 16,1 T. Und 95 0 0 hahe die heilige Stadt, das neue Jerusalem von G T 145 dem Himmel herab fahren, zubereitet, als eine ge⸗ mückte Braut ihrem Manne. Offenb. 21,2. s. g. v. 3. 10. 12. 1 4 Da wird seyn das Freuden Leben, da viel tausend Seelen schon Kue Sind mit Himmels Glantz umgeben, stehen da vor Gottes Thron, 1 Da die Seraphinen prangen, und das hohe Lied anfangen: 5 ] Heilig, heilig, heilig heißt HO T2 der Vater, Sohn und Geist. 1 1 O Jerusalem du schöne! ach wie helle gläntzest du! 64604 Ach! wie lieblich Lob⸗Gethöne hort man da in stoltzer Ruh! e; O der grossen Freud und Wonne! ietzo gehet auf die Sonne, Jetzo gehet an der Tag, der kein Ende nehmen mag. Num. 575. b. 4.6. s. g. N. 5 78. 9.9. Hier ist die Stadt der Freuden! 1 —— —— 5 5 7—— ..—————. ——. 55„„S 1 4 4 . 2 7 6 N 4 4 5 3* 0 F. 8 A. 4 f I* * * 8 2 PPP ͤ. ͤ—— ˙—————— e ** f 261. 16 Nechet, stehet auf, laßt uns von hinnen gehen. Gedencket andes Loths Weib. Das ist der Weg, denselbigen ge⸗ e sonst weder zur Rechten noch zur Lincken. Luc. 17, 32. * Hatth. 26, 4 1. 46. Es. 30, 21. 1 * 0 Wilst du lagen, klag auf dich, weil die Trägheit dich gefangen, Virst du nur mehr flehn und wachen, so wirds eilend besser gehn; 7 e wei dn aber wie im Schlummer, und nicht stets im Kampfe stehn, 7 160 o so wird es also gleich, wie an tausend Ketten, hangen, ö 5 e fun du, Hüter meiner Sinnen, wecke mich doch völlig auf, ne din den Schlummer ausden Augen, fördere doch meinen Lauf. e laß mich nicht zur Recht und Lincken, sondern richtig vor mir gehn. 10 U Jumer weiter, heißt es hier, drum laß mich durch nichts verweilen, 1 1 laß mich nicht zurücke sehen, und auch niemals stille stehn; 0 „ Lendern stets zur Ewigkeit, nach des Himmels Kleinod eilen. 55 0 5 1 0 0 1 5 1 „ 1 7 * 1 262. Mandle vor mir,(als in meiner Allgegenwart,) und sey fromm. 1 B. Mos. 17, 1. Fürchte GOtt, und halte ne Gebote:(alle und iede, warum wären sie sonst gegeben? . 1 Joh. 5, 2. 3.) Denn das gehöret allen Menschen zu: nen ausgenommen, warum?) Denn Gott wird alle 4 Percke vor Gericht bringen, das verborgen ist, es sey gut oder e. Pred. 12, 1. 14. der vermeynten Mittel⸗Dinge vorkommen, und alda nicht alfferent, sondern gut oder böse seyn. Die falsche Mittel⸗ (Alle: also werden auch alle Wer⸗ Ings⸗Lehre thut demnach vielen Sünden Thür und Thor auf; Denn wenn gleich oft das Gewissen sagt: Thue diß nicht, es ist nicht gut: Pheisset es doch gleich: es ist wol nicht gut, aber auch nicht böse: Es ist Mittel⸗Ding.) Laß dein Allgegenwart mir stets vor Augen schweben, In reiner Lieb und Furcht, wie dein recht frommes Kind, 70 1 95 5 Fach deinem Augen⸗Winck, vor dir so stets zu leben, Daß auch kein schneller Tod mich unbereitet findt. lar ma 1 11 263. 1„r Pedhrlich, wahrlich ich sage dir: Es sey denn, daß iemand „ von neuem gebohren werde, kan er das Reich GOttes ** cht sehen. Joh. 3, 3.(Also langet keine äusserliche und 7 1 7 Ache re mmigkeikzu sondern wie müssen Geist aus Geist 4 1 ren werden, und andere Hertzen kriegen, sonst kommen wir nicht ins Ke. 0 c Ottes. Wenn man nur das grobe strast, wischt sich der bloß eb bare immer durch, und der gantz Ruchlose denckt, das grobe kan Er * 1 Nluog einmal lassen, und so bekehrt sich keiner von Hertzen; wenn aber 7 10 Ahudie neue Geburt und Hertzens Aenderung und also in rechter Ordnung „ fe Hristum gewiesen wird, da kan sich ieder bekehren. Wie, will der alte Mensch in neuen Himmel kommen? Wie, findet er auch wol dazu die reine Spur? Nein, was Natur nur ist, wird dort nicht aufgenommen, In Coristo gilt allein die neue Creatur. Man muß hier mit Gewalt zum Reiche GOttes dringen, Der Weg dazu ist schmal die Pfort ist eng und klein, % Man kommt misc keiner Last, noch Höh', auch nicht ohn Ringen, und zwar nur als ein Kind, nicht anders dahinein. — 7 264. d, e s betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in e Ar„mir? Harre auf GOtt denn ich werde ihm noch dancken, 440 7 ß er meines Angesichts Hülfe und mein GOtt ist. Pf. aa, 12. en denn ich halte es dafür, daß dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit cht werth sey, die an uns soll offenbaret werden. Röm. 8,18. „beben auch Gläubige noch Unruhe, gegen welche sie aber e gauben sich wehren müssen. e e ois wirst du GOtt noch dancken! daß er noch dein Helfer ist, 1 W 74 Daß du hier durch Crentz und geiden recht zu ihm gezogen bist: f Denn im Creutze wird das Gold von den Schlacken fein geschieden, Und man schmeckt das süsse Wort, und den wahren Seelen⸗Frieden. Gott bereitet uns durch Leiden zu der grossen Herrlichkeit; O, wie nichts ist gegen dieser die so kurtze Leidens⸗Zeit: Denn wie bald sind wir daheim? da die kleinsten Creutzes⸗Plagen Inder frohen Erndte⸗Zeit tausend süsse Früchte tragen, Da wirst du GOtt Lob und Danck auch für alles Leiden sagen. 1 0 0 1 cle au —— „ 115 N 3 55 Ca ee. . ch a ir. 3, 20%. 25,½30. Mein Heyland, bewahre mich in N bud wolte ja sonstetüchts, möchtich nur JE Su M wissen⸗ Was hilft das Wissen mir, das mich nicht bessern kan? eee eee e e e ee eee eee c N Vue deines Amts nicht ist, da laß deinen Vorwitz, denn dir ist vor mehr befohlen, weder du kanst ausrichten, rin der Stille und Demuth vor aller ausschweifenden Ver⸗ hessenheit, und unbefohlnen Dingen. Die Reubegierigkeit ist eine Pest der Seelen, Und macht, daß wir uns nur zerstreu'n und selber qvälen: Es hat ein stiller Geist genug mit sich zu thun, Daß er sich sammlen kan, um recht in GOtt zu ruhn: Wie kan doch dieser wol zur wahren Ruhe kommen, Der alles wissen will? den Vorwitz eingenommen? Was geht der andern Thun, was geht die Welt mich an? Ich wolte manches noch in dem Gedächtniß missen, * r 99 . 5 0 07 Fame 1 164,8 afp 11 Welchewich wohl von meiner Sünde. Das Blut JE Su CHristi, des Sohnes Gottes, macht uns Jen von aller Sünde. 1 Joh. 1/7. Abe mit Blut gereiniget, 15 4 95 1 und ohne Blutvergiessen geschah keine Vergebung; s muß alles, auch die mindeste sündliche Bewegung nur durch CHristi ut abgethan werden; diß lehrt die Sünde groß achten, erhält in tiefer ee Hegnng, zarter Behutsamkeit, und doch auch im Friede. Dein Blut soll der Balsam seyn, der für meine Sünde dienet, Du hast mich mit GOtt versühnet, und machst mich wie Schnee so rein, Daß kein Sündenfleck mir schade, Danck sey dir für deine Gnade, die mich hat so rein gemacht. II. Th. 293.4. Meine Schuld kan mich nicht drucken: denn du past meine Last Alb auf deinem Rücken; Ich bin gar rein und klar aller meiner Sünden. Ich bin rein um deinet willen, du gibst gnug Ehr Mich darein zu hüllen. Omeia Ruhm! edle Blum, 266. Nea von meiner Missethat, und reinige mich a f. 5 1. Ebr.9, 22. Göttl. Antw. 140 Im Vorbilde wurde al⸗ N IJEsu! meiner Unschuld Pracht, kein Fleck ist an mir zu finden, 0 und Schmuck, Ich will dich ins Hertze schliessen; laß dich recht geniessen. N. 2 4. v. 13. 14. 9— n— ̃—— E 5 28 WA: du thust, so bedencke das Ende, so wirst du nimmermehr Ubels thun. Sir. 7, 39.(O! wie viel Thorheit und bitelkeit würde wegbleiben, wenn wir stets recht bedächten, saß wir noch diesen Tag sterben könten. Ach HErr! lehre u mich selbst mein Ende stets bedencken, und laß mich nichts ehren, reden, thun, oder unterlassen, was mich am Ende eereuen könte.) 10 lach dencke nicht, es hat nicht Noth, ich will mich schon bekehren, Penn mir die Kranckheit zeigt den Tod, GOtt wird mich wohl erhören. Per weiß, ob du zur Kranckheit kömmst? ob du nicht schnell ein Ende nimmst? 1 Ver hilst alsdenn dir Armen? um Tode mache dich geschickt, gedenck in allen Dingen, Bürd ich hierüber hingerückt, solt es mir auch gelingen? ie: könt ich ietzt zu Grabe gehn! Wie? könt ich jetzt vor G Ott bestehn? Lo wird dein Tod zum beben. Num. 56. v. 10 12. e 22 0. f g 22 neu cuc lc, d 4 Blu- un auler Te rsus,„ 4 terium aneg en. 77 2. 2 M. fen A., ine pno rie 4 at ellen gala, able i, Hauen ere Ae, Z, 45 5 2 3 5 5 e 3 CCC E 5 268. Pas fehlet mir noch? Es fehlet dir noch eines:(Denn) Eines ist noth. Matth. 19, 20 Luc. 18,22. c. 10, 42. emlich JEsum haben, und sich erst mit Maria von Ihm be⸗ , en und bewirthen lassen, und sodenn aus Ihm die Kraft 61 men, Ihm wieder zu dienen. Er muß selbst erst unsre Spei⸗ eU 6 erden, ehe wir Ihn wieder speisen können. Wen nur dieses Eine fehlet, o so fehlt dir alles noch! Wilt du dieses nun erlangen, merckauf diese Zeiten doch: Wenn die Weisheit Thorheit wird, und die Einfalt triumphiret, Wenn der Wille nichts mehr will, und die Creutzes⸗Furcht verlieret: Me 15 Wenn das Hertz im Glauben lebt, und in Lieb und Demuth steht; Wenn man Zeit und Welt vergißt, und zur Ewigkeit nur geht; Hen 100 Wenn man hier, als JEsu Braut, ihm nur zu gefallen tracht; 77 100 man still und eingekehrt, unabläßig fleht und wacht; Kurtz: Wen man nur Eines sucht; was? In JEsu Schooß zu liegen; Da wud man recht sanste ruhn, und in einem alles kriegen. ———„—3 As ich euch sage, das sage ich allen: Wachet.(Aber) Matth. 2 such noch Ich theure Seelen wacht, ach wacht! daß euch die 355 ma Daß, wenn der — — e 269. 0 wachet recht auf. Marc. 13,37. 1 Cor. 15,34. NB. 1 5,5. Schlummer und Trägheit im Gebet ficht die Gläubigen an: Aber es ist ihr grosses Leiden. t nicht schläfrig * n auch Stunden der Versuchung kommen. n wachen wieder träg und kalt; en ein wachsam Hertz und Auge haben. t ihr doch nicht fort im Lauf, iben; drum laßt die Trägheik gantz vertreiben. 8 t, sonst wird ihn Welt und Fleisches List Gar bald zu Falle bringen können; dium laß er seine Lampen brennen, Er schmücke sie zur Ewigkeit, und sen all Augenblick bereit, Bräutigam wird konmen, er auch mit ihm werd ausge⸗ nommen. alle Fromme Bedenckt, daß über ch alsobald oh Nie mancher wird do Denn GOtt will stets für seine Gab Ich wachet einmal völlig auf, s onst komm Venn ihr noch wollt halb schlasend ble es wach ein ieder, wer er ist, 270. 4 ace mir Gewinn war, habe ich um Christi willen für B Schaden geachtet, auf daß ich CHristum gewinne, und Ihmerfunden werde. Phil. 3,79. Penne keinen gröͤssern Sünder,(find wir gleich alle Adams⸗Kinder,) Vdmich, der ich so sehr verschuldt; ach HErr, wie groß ist deine Huld! Fil der grösten Gnaden⸗Zeichen, daß du noch mich last Gnad' erreichen. ser wie soll ich danckbar seyn? Ich weiß von nichts als Gnad allein; e kan und will sonst nichts verlangen, als— und nur an Gnade angen: e Snade soll nur gantz allein mein Element, mein Leben seyn. olige nur in deinen Armen, ich wickle mich in dein Erbarmen, In Blut ist einzig meine Zier, ja ichverkrieche mich in dir; I kan der Vater meine Sünden, und mich, den Sünder, nicht mehr 101 finden, 105 11 pill ich denn mit dir bestehn, und freudig in den Himmel gehn. . 1 4 2 A. J. H. Cal. 29 9 Cc X lill. .„ arm re. er 9 0 . 41 N. 10 10 0 a e 1 A e 1 67 ö 5 g N a 27 I. 5** as soll ich thun, daß ich selig werde? Apostg. 16, 30. 3 1. ga, J Göttl. Antw. Glaube an den HErrn JEsum, so wirst du I odein Haus selig.(Der Glaube ist keine selbst gemachte uersicht auf CHristum, sondern Gott selbst wircket ihn, und Ir nur in einem geängsteten und bußsertigen Hertzen. Dieser Glaube I niget das Hertz, tödtet den alten Adam, überwindet die Welt, macht IVreugeboren, zu gantz andern Menschen, von Hertz, Muth, Sinn und ö In Krästen. Diß ist der rechte Lutherische Glaube. Nicht der blosse 5 1 oancke, der spricht: Ich glaube. Darnach prüfe dich. Lutherus hat I anter Angst, Reu und Schrecken bekommen; fühlst du auch etwas da n, so gehe bald zu JEsu. 5 5 Wer Reu und Schmertzen hat, darf nicht zu Mose kommen: Denn des Gesetzes Stab läßt weder Rast noch Ruh; CHristo ist nur Heyl; drum eile du ihm zu. rtz: Glaube nur an ihn, so wirst du aufgenommen; offnet seine Seit', Er ruft: Komm, komm herein! Hinzu nur, blödes Hertz! so wirst du selig seyn.. SGiehe Luth. Vorrede über die Epistel an die Rome, ehe dem, durch welchen Aergerniß kommen. Hütet euch! Luc. 17, 1.3. Und meidet auch allen bösen Schein. 1 usträfich, mitten unter dem unschlachtigen und verkehrten Heschlechte, unter welchem ihr scheinet als Lichter in der Welt. 16 1 Thess. 5,22. Phil. 2, 15. 1 . huf daß ihr seyd ohne Tadel, und lauter, und GOttes Kinder, DO du reines vämmlein GOttes, mache doch mein Hertze rein, Aaßes mehr und mehr von Schlacken, wie das Gold, geläutert seyn. Laß boch all' Unlauterkeit, alles eigne falsche Wesen, 4 9 Daß sich noch in etwas sucht, gantz von mir verbannet seyn; u Du hingegen sey zum Zweck nur in allem mir erlesen; * Präge darum mir dein Bild, und dein lautres Wesen ein. Laß mich doch als wie ein Licht hier vor allen Menschen scheinen, nd bewahre du mich doch auch vor allem bösen Schein: enn es sieht die Welt auf mich. HErr, behüte nun den Deinen, N aß ich stets im Wort und Wandel jedem mog erbaulich seyn. 0 7 Z c, (e umu, e d 1 toll 3 2 2 1 ale 7. 7 10 aden soslil veruu, ALU. 42 22 agen* ee 1 e 0 0 7 . 2 ee 8 60 6, 5 ,„ ez. r a 0 C CC XY a N A 20 9 1,* 1 1 4 det ˖ N 2 — — aecchen der HERR lieb hat, 275 9 4 ö 5 nen, u fassen: c Der wircket noch 6060 5 Er hat sich so viele Jah So wird er mich ietzt nicht lassen: Nein, de züchtiget er, er stäußpet ö aber einen ieglichen Sohn, den er aufnimt. So ihr die hachtigung erduldet, so erbeut süch euch GOtt als Kindern: enn wo ist ein Sohn, den der Vaker nicht züchtiget. Er schtiget uns zu Nutz, auf daß wir seine Heiligung erlangen. hebr. 12,6. 7. 10. Hieyullter geh den auch äussere Züchtie Hungen, auch diese sinddenen Gläubigen ein geheiligtes und sütliches Creutze. 1 3 Run ich glaub', es hat mich GOtt bis anhero nicht verlassen Denn sein Creutz verläßt mich nicht. Dieser Schluß ist hier z Ich sey an ihm noch ein Xeben: Denn er veiniget mich ja; Ia ich bin sein liebes Kind: Denn die Ruth ist immer da. in mir! führet mich auch Wunder⸗Wege, ja noch in seiner Vater⸗Pflege. re solche Müh um mich gemacht, er hält mich no ch in acht. Dieses zeigt, ich sey ihm a 8 278. 5 e i 5 Nenn ich dich anrufe, so erhöre mich bald, und gib meiner Seelen grosse Kraft. Pf. 138,3. CHristi Antwort: ahrlich, wahrlich, ich sage euch: So ihr den Vater etwas en werdet in meinem Namen, so wird er es euch geben. n Er selbst, der Vater, hat euch lieb. Joh. 16,2 3. 27.(Er verheis⸗ ) Ehe sie rufen, will ich antworten, und wenn sie noch reden, will ich f. Es. 65, 4. Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in eurem et, glaubet nur, daß ihrs empfahen werdet, so wirds euch werden. 1½4.(So wir oft und viel im Gebet mit GOtt recht kindlich chen, werden wir gewiß erhöret, durch die Erhörung aber seinen hrheit, Treue und Liebe versichert: folglich im Glauben gestärcket und un mit ihm recht bekant und vertraut werden. e 9 fer, laß mich gläubig vor dich treten, und nur in CHristi Namen beten, mir derselb im Hertzen sey, so werd ich alles Zweifels frey; 5 u was der Glaube nur begehret, wird alsobald von dir gewähret: um laß mich kindlich schreyn und flehn, so 3 bald mich stärcker⸗ 8 ehn. 5 u — 9 0 Ar. a A. tm 0 4 5 n 279.1 0 Wen ich Menschen noch gefällig wäre, so wäre ich CHristi Knecht nicht. Gal. 1, 10 Es stelle sich aber ein ieglicher Inter uns also, daß er seinem Nächsten gefalle zum Guten zur BBesserung. Röm. J 5,2.(Menschen⸗Gefälligkeit und Heuche⸗ iy sind oft nicht weit von einander.) s. a. Spr. 27, 6. c. 28, 23. c. 29, 5. Wer einen Menschen straft, wird hernach Gunst finden, mehr, denn der da heuchelt. 5 91 —— n —— 1 —2— 2 — Sind gleich die Berge überstiegen der allzugroben Eigenheit, So pflegst du dich doch zu vergnügen an zarter Selbstgefälligkeit. Was Feinds Mund spricht, bewegt dich nicht, Wenn aber dich ein Freund veracht, wird deine Demuth irr gemacht. Drum suche kein em zu gefallen, auch selber denen Frommen nicht, 1 Als so nur, daß dadurch bey allen stets eine Besserung geschicht. . Gef stille hin, in Demuths⸗Sinn, und lern' erst recht verborgen seyn, I Sonst gehst du in die Hoffart ein. 5 II. Theil. Num. 353. v. 3. 72 4 4** 7 5 N „l. A. 2 2 J 18 — * 5 280. 5 8 Er aus GOtt geboren ist, der thut nicht Sünde ꝛc. Denn das ist die Liebe zu GOtt, daß wir seine Gebote halten. Ey, wir sind arme schwache Menschen, wie ist dis möglich? Wird Gott was unmögliches gebieten? Es heisset ja ferner: und seine Gebote sind nicht schwer; aber doch mir; so bist du och nicht wiedergeboren und gläubig, und also starck im 1 HeErrn Eph. 6,10.) Denn alles, was von GOtt geboren ist, iberwindet die Welt, und unser Glaube ist der Sieg, der die II Welt überwunden hat. 1 Joh. 3,9. c. 5, 3. 4.(Bitte nun ode um den Glauben, ließ fleißig GOttes Wort, meide hie Sünden und deren Gelegenheit, und alles, was dich im Guten hindern il. Fällt dirs schwer, halt an! und bete, nicht nur Morgens und Abends, ae uder aus dem Gebetbuch; sondern falle auch den Tag über oft auf deine a, Knie, und bete mit eigenen Worten aus deinem Hertzen. Wills nicht gleich gehen, so versuch es nur einmal und mehrmal, und fahre fort es wird shon besser gehen, und so kommst du durch, sonst nicht.) Err, laß mich, was alhier geschrieben so lang ich leb, auch selber ü abe 1 7 . 2 ** * So glaube, CHristus ist wahrhaftig noch nicht dein; Naur suche, kämpf und fleh: Ach „ 2 Er CHristi Geist nicht hat,(sondern den Welt⸗Geist) dey ist nicht sein. Röm. 8,7. 8. 9. 14.(Denn nicht nur die Jobe Gottlosigkeit, sondern auch der irdische fleischliche Sinn id die Welt⸗Freundschaft ist GOttes Feindschaft. Phil. 3, 6. 19. Jac. 4,. Diß ist die Scheidewand der Christen nach dem Schein, Und derer, die es auch im Wesen selber seyn; Denn wer. die Welt noch liebt, und sie nicht überwunden, Wird als ein falscher Christ, als GOttes Feind erfunden. Diß ist ein Prüfestein, da prüf, o Mensch! dein Thun, Ob CHristi Geist dich treibt, in ihm allein zu ruhn, Dir aber, und der Welt in allem abzusagen, und aller eitlen Lust dich völlig zu entschlagen. Bist du ein falsches Gold auf diesem Prüsestein, Doch, was du noch nicht hast, das kanst du wol noch finden, HErr! hilf überwinden. ee, * 7 5. N 1 0 8 4. 1 22 5**„ 25 15 2„, 2— 7 7. 5 160„ 4 0 3. 25 1„ 4, 4 2 72 2. M. 2 ** 1 5 7 2 0 J 0 11„ 283. e 98 5 5: 4 % Gerda hat, dem wird gegeben, daß er die Fullel babe, Denn das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm 4 85 des Wassers werden, das in das ewige Leben qvil⸗ i Matth. 13, 12. Joh. 4, 14. Von dem so grossen Jachsthum des Reiches GOttes, bey dem kleinsten Anfang, e sche Matth. 13,3 1733. und das schöne Vorbild Hes 47, iz. Wenn dieser Brunn dir einmal aufgethan ist, so fahre et,(weil es da gar leichte gehet) durchs Gebet die Wasser des We bens heraus zu ziehen; sonst wo du träge bist, wirst du so dür⸗ 175 e werden, daß du hernach kaum ein Tröpflein mit ängstlichen 10 2 ö beufzern, a als aus der Tiefe, wirst heraus holen können. 7 Wenn, o Mensch, hier in dein Hertze nur ein Gnaden ⸗Tröpflein fließt, 9 700 Ach so sey du nur getreu, unter allen Kampf⸗Beschwerden, c 447 Denn das kleinste Tröpfelein soll in dir zum Brunnen werden, „ er sich in dir immer weiter, bis zur Ewigkeit ergießt. 14 e Dr um, wenn du so dürre bist, bet, es wird ein 1 inden n eee 1 284. 1 Wer ist wie der HERR, unser GO T, der sich so hoch gesetzet hat, und auf das Niedrige siehet im Himmel und uf Erden. Pf. 113, 5. 6. Er zerstreuet, die hoffärtig sind in res Hertzens Sinn„(wenn sie gleich äusserlich demüthig einen:) Er stösset die Gewaltigen vom Stuhl,(wie er an an that, der da sagte: das ist die grosse Babel, ꝛc. Dan. 4, .) und erhebet die Elenden Luc. 1,52. Darum suchet Demuth. Zeph. 2, 3. Denn ist alles, auch im Himmel, or der Majestät GOttes niedrig und klein: wie sollen wir nicht 0 0* uns demüthigen, da wir noch so viel Sünde ha⸗ ben? Mach, o Err! mick zumer reiner, führ mich in die Niedrigkeit, Immer kleiner! immer kleiner! sey mein Wahlspruch allezeit. Mach mich kriechend, tief gebücket, als ein kleines Würmelein: f Weil dein Aug auf die nur blicket, die fein klein und niedrig seyn, MU und weil, die auf Höhen stehen, dir stets aus den Augen gehen. 1 7 12 n e ale 2 271% . 45 an ö * 3 285. Wer sich absondert, der thut was ihm gelüstet. Spr. 18,1. Die Furcht des HErrn ist Liebe, Freude, Friede, Ge— suld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Sanftmuth ꝛc. Gal. 5, 22. Nicht aber Schelten, Richten und Verwerfen. Denn der HErr war dort nicht im starcken Winde, noch im Erdbeben; sondern im silen sansten Sausen. 1 Kön. 19, 1112. Mercke, wer sich an alles sösset, ist noch blind; wer nichts erträget, der ist noch schwach, ja schwä⸗ Her, als die Schwächsten selbst.) s. a. Es. 6, 8. Verderbe es nicht ꝛc. Nicht nur grobe Absonderung, sondern auch gut gemeinte besondere Übung und Aenderung thut Schaden, wenn sie zu frühzeitig, oder am unrechten Ort ist, und allgemeine brüderliche Eintracht und Vertrauen stöͤret. Wilst du abgesondert seyn, sey es von der Sünd' allein, Geh nur von dir selber aus, denn dein Babel ist im Hertzen, 5 Neisse Stoltz und Haß heraus, und ergreif der Liebe Kertzen; So wirst du noch hier und dort manche fromme Seel erkennen, Und dich auch an keinem Ort von den Kranckzund Schwachen trennen: Weil du siehst, wie nöthig ist, daß du als ein Artzt da bist. Ap. Gesch. 21,2426. e, e. . med ka 22 2 9 8 N 0 J — * 9 1 286.1 Wer sich des Armen erbarmet, der leihet dem HErrn, der wird ihm wieder Gutes vergelten. Spr. 19,1 7. F Ap. Gesch. 4, 323 5. 2 Cor. 9, 615. 1 Tim. 6, 610. 17. 0 0 19.19. O pie schön, wie selig ist, wenn man Geld und Gut nicht liebet! Wenn man lieber gibt, als nimt, wenn man GOtt auf Wucher giebet; Denn nur dieses ist dein Schatz, den die Motten nicht versehren, Was du hast wohl angewandt zu des grossen GOttes Ehren, 0„und zu deines Nächsten Heyl. Dieses ist dein Capital, e Da GoOtt reiche Zinsen gibt. Sieh, hier hast du nun die Wahl: e 10 1 Ob du wilt durch schnöden Geitz, Welt und Satan, die dich höhnen, oder durch die Mildigkeit GOtt dein Geld und Gut verlehnen. Dencke, was du Gohtt gelehnet, ist allein dein Gut und Geld, Das du oben wieder findest; aber was der Geitz behält, Oder eitel angewandt, das wird wol verloren gehen: Denn diß bleibet in der Zeit, jenes bleibet ewig stehen. 2 8 . 70 1 N., 7 A 0 4 6 N g — * 9 3 8 2 5 1 7 A —.—— 275—— 5 — —* 8„„ Wer sich selbst erniedriget, wie diß Kind, der ist der Grösseste im Himmelreich.(Denn der HErr siehet auf das Nie⸗ dige im Himmel und auf Erden. Matth. 18,4. Pf. 113, 6.) Wenn wir alles gelernet hätten, so hätten wir doch noch immer mehr Demuth zu lernen. Denn wer gleich einmal sich für ei⸗ sen Verdammten, ja den grösten Sünder gehalten, steht doch noch in Gefahr, auf Höhen zu kommen. 5 Präg, o HErr! doch in mein Hertze wahre Herzens Demuth ein, Daß ich mich zu iederzeit auf das letzte Bänckgen setze. Und mich ja im minsten nicht etwas werth und würdig schätze, Daß ich hier nicht nur auf Erden, sondern auch im Himmel klein, Klein und niedrig wolle werden. Laß mein Hertz ein Blümlein seyn, Das mit seiner Statt und Zier ohne Neid sich läßt begnügen So laß mich in dir nur ruhn; mein Vergnügen sey dein Fügen, Daß ich stets mit dir zufrieden, an dir hang, und mich allein Recht ergetz, und hoch erfreu, wenn alhier schon auf der Erden Dein so hochgepriesner Ruhm recht kan aus zebreitet werden. ng e ee 1 ö 4 i f a 22 7 55 f .* i— f g 2 1 9 A 1 P e Aale, Yee,. b 1 5 oo nach dem lebendigen GOtt. P42, 2.3. Göttl. Antw. Wohlan, alle, die ihr durstig seyd, kommt her zum Wasser, und 32 Auch gibst du die Gaben aus Gnaden nur hin. Nam. 3 J 6. v. 3. s. g. N. 343. v. 2. Ich bin ein Hirsch, der durstig ist, ꝛc. PWJeder Hirsch schrehet nach frischem Wasser; so schreyet höret mir doch zu, und esset das Gute, so wird eure Seele in meine Seele, GOtt, zu dir. Meine Seele dürstet nach e ihr nicht Geld habt, kommt her, kaufet und esset, kommt her ind kaufet ohne Geld und umsonst, beyde Wein und Milch. Wollust fett werden. Es. 55, 1. 2. Hier komm ich, mein Hirte, mich dürstet nach dir, Ach Liebster! bewirthe dein Schäflein alhier; Du kanst dein Versprechen mir Armen nicht brechen, Du siehest, wie elend und dürftia ich bin: wn ĩů-K Inde lange soll ich sorgen in meiner Seele? Pf. 13,3. Göttl. Antw. Sorget nichts, sondern in allen Dingen lasset euer 1 (Iitten im Gebet und Flehen mit Dancksagung vor GOT und werden. Phil. 4,5. Befiehl dem HErrn deine Wege, nd hoffe auf ihn, er wirds wohl machen. Wirf dein Anlie⸗ e auf den HErrn, der wird dich versorgen, und wird den Ge⸗ achten nicht ewiglich in Unruhe lassen. Pf. 37, 5. 37. Pf. SGSbott sorgt für dich, du kanst ohn Sorgen leben, denn er will dir nach N. a seinem Willen geben, 1 GVas dein Hertz wünscht, laß deinen GOtt nur machen, 1 Denn er allein kan rathen deinen Sachen. II. Th. Num. 18 3. U.. „ LGödtt wirds machen, daß die Sachen gehen, wie es heilsam ist, 5 Laß die Wellen sich verstellen, wenn du nur bey JEsu bist. Glaub nur veste, daß das 5 Beste über dich beschlossen sey, Syr. 2% Venn dein Wille nur ist stille, wirst du von dem Kummer frey. 1 Num. 417. v. 1. 5. 1 T 1 T * 4 f 290. 9 Wor bringen unsere Jahre zu wie ein Geschwätze, unser Le⸗ ben fähret schnell dahin, als flögen wir davon Pf. 90, 9. 10. a Weish. 5,9. 10.1 T. und c. 15, 12. Sie halten has menschliche Leben für einen Schertz, und menschlichen Wandel für einen Jahrmarckt. Ach wie bringst du deine Tage nur wie ein Geschwätze zu! Ach bemenge dich doch nicht mit so viel unnützen Händeln! Warum wilt du deine Zeit nur mit Kinderspiel vertändeln? Eile doch mit Zeit und Stunden nur zu jener Himmels Ruh. Such aus dem so schnellen Strom dieser Zeit was raus zu fischen, Das dir ewig bleiben möge; laß den eitlen Tand der Welt, Die nichts bessers hat geschmecket, als was in die Augen fällt. Auf! GOtt suchet auch hierdurch, dich aufs neu recht anzufrischen, Suche Frucht von allen Stunden, sich auf die Gelegenheit, Und ergreise sie mit Freuden. Auf]! nun guf zur Ewigkeit! 91. füssen durch viel Trübsal ins Reich Gottes einge⸗ Alp. Gesch. 14, 22. el 25 70. und Mom. ban an zur Seligkeit nicht ohne keiden gehn: Denn diesen Leidens Weg ist unser Haupt gegangen. Wie kan ein Glied von ihm auf andern Wegen stehn, und Einen Himmel doch mit seinem Haupt verlangen? Und warum wollen wir die Dornen⸗Wege fliehn, Auf welchen wir doch hier schon manche Rosen pflücken, Und wo im Gegentheil nicht solche Dornen bl lühn, % Die wol nicht unser Fleisch, iedoch den Geist ersticken? Denn solls durch Dornen gehn, so wähl ich, die nur stechen, Was denn? das böse Fleisch, und doch den Geist nicht sowächen. Siehe auch Num. 196. v. 9 11. a 5 * N Nee eee . 850 finde ich Ruhe?) Teelet auf die Wege, und schauet, * = und fraget nach den vorigen Wegen, welches der gute Weg sey, und wandelt darinnen, so werdet ihr Ruhe finden . eure Seele Jer. 6, 16. Matth. 21, 28.29.(In eige⸗ en Wegen ist lauter Unruhe; Wer sich aber von Gott blindlings füh⸗ 5 a 1 immer ruhig bleiben; denn er weiß, es gehet immer zum bimmel zu Wo find ich Ruh? Richt Hertz und Sinn dem Himmel zu, da findest du die wahre Ruh. Dein Heyland ruft: Komm her zu mir, ich, ich will dich erqvicken, Ich laß dich nicht, ich helse dir: die Last soll dich nicht drücken. Das Joch ist sanst, die Last ist leicht, wer nur 19 65 an dem fremden zeucht: Drum still, ich will dich schon zu rechter Zeit entbinden; Da, da solt du bey mir denn ewig Ruhe finden. Wie gut wird sichs da nach der Arbeit ruhn! wie wohl wirds thun! Num, 659. v. 8. 7 7 gol. N 2 20 eh 70 1 5 ebe, a 5 eur Si clloy 2, 2 22 . 1 1 2 e eee ee We ry 2 1. 105 1 87 255 c 2 A C NM. . 4 2. 2 „ Keßscer flaes fa U. 1 —— S— 297. Oher nehmen wir Brodt? Parc. 8, 4. Göttl. Antw. Sorget nicht für euer beben„was ihr essen oder trincken werdet, auch nicht euren Leib, was ihr anziehen werdet.(Ja) sorget nicht für den an⸗ N —— % fern Morgen,(wie vielweniger auf viele Jahre hinaus.) Sondern alle re Sorgen werfet auf ihn Lauf GOtt,) denn er sorget für euch. Matth. 625.34. 1 Pet. 5,7.(Er weiß Mittel und Wege zu finden, wo wir une wissen, ja wir müssen auch nichts vorhero sehen, und also nicht selber ö agel, sonst werden wir GOttes Vater⸗Sorge nicht erfahren. Fehlt un der von Luthero so genannte Kinder⸗Glaube, da du Gott nicht wei⸗ trauen wilst, als du Brodt hast, so fehlt der Glaube an CHristum noch ehr; denn wenn du Ihm, sagt Er, nicht den Bauch vertrauen wilst, wie st du Ihm die Seele vertrauen? Ein Christ, den GOtt bewohnt, gleich als sein Heiligthum, Hat, so ers brauchen will, ein Privilegium: 5 Er darf den Sorgen nicht Qvartier im Hertzen geben, Er kan, davon befreyt, gantz still und ruhig leben; Er packt sie allzumal gleich in ein Bündelein, 1 Petr. 3,7. Wirst sie einmal auf GO TT, der wird Versorger seyn. Siehe guch Num. 3 69, v. 6. 7. G. 2 A 6% lll. bel an l 4 n. Wesch 1 2 5 V 2 cn. Ae, 9. K ch lat 0 ö ö d 5 561 1 0 „e 1 1 5 +* Nene 2. lle 1„5 0 * 0 ier N . J 0 1 420. 2 ch 10 alas O. lager 9% A 771. 0 . 5 CAI Cue. Hax 10 e Uh. 298. a Wobldem, der nicht wandelt im Rath der Gottlosen ꝛc. son⸗ dern hat Lust zum Gesetze des HErrn, und redet von sei⸗ sem Gesetze Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum, gepflan⸗ t an den Wasserbächen, der seine Frucht bringet zu seiner geit, und seine Blätter verwelcken nicht, und was er macht, das seräth wohl.(O herrliche Verheissung!) Daran lernen le Nachkommen, daß nichts besser sey, denn Gott fürchten, Jad nichts süssers, denn auf GOttes Gebot achten. Denn 7 per GOtt fürchtet, über den ist niemand. Und wer GOttes Wort lieb hat, den hat der HER auch lieb. Wer sich zur Weisheit halt, der wird sicher wohnen. Sie wird ihm offen⸗ poren ihre Geheimnisse, und wird ihm begegnen wie eine Putter, und wird ihn umfahen wie eine junge Braut. Ps. 1, Sir. 23 37 c. 25, A. 15. c. 4,1 5. 1 6.21. C. 15%. Ibex, laß mich diß, was hier geschrieben, Von Hertzen gläuben und auch üben. 4. mer be- oö N 22 1 A. 7 4 pu A e E ma nu *. 0.. 2 2 K* Ai. Aa Ee F*. A, . N l i f 299.. i 5* 4 Zea mich nach dir, so laufen wir. Hohel. 1,4 Göttl Antw. gezogen aus lauter Güte. Jer. 31, 3. s. g. Joh. 12, 32. Wenn ich erhöhet werde von der Erde, will ich sie alle zu mir gehen, c. Matth. 28, 20. Gib, daß ich deine Lieb' erwähl', als meinen Schatz und Crone, 9 Ich habe dich ie und ie geliebet, darum habe ich dich zu mir Du hast mich ie und ie geliebt, und auch nach dir gezogen, Eh ich noch etwas Guts verübt, warst du mir schon gewogen. Ach! laß doch ferner, edler Hort, mich diese Liebe leiten, Und begleiten, daß sie mir immerfort beysteh auf allen Seiten. Gib, daß sonst nichts in meiner Seel als deine Liebe wohne: Stoß alles aus, nim alles hin, was mich und dich will trennen, Und nicht gönnen, daß all' mein Thun und Sinn in deiner Liebe brennen. Num. 195. v.14. 2. 1 .— 2 ——— 225 —— ———— — 3 2—— 2 2.. 5—— 2——— +—— 8 B38SFFFFCEEET—TGDT—T———————— 2 1 e 4. 5 , N 5* 180 * N An N* I 1 2 8 * N N 8 2 2 2 7 E U . * — . 300. letzt, meine Brüder, seyd starck in dem HErrn, und in der Macht seiner Stärcke. e Eph. 6, 10. HEgdd, sey du mir ein starcker Hort, dahin ich immer fliehen möge, der du ugesaget hast, mir zu helfen, denn du bist mein Fels, und mei⸗ 19 Pf. 71, 3. Du bist der Geringen Stärcke, der Armen Stär⸗ „kein Trübsal, eine Zuflucht vor dem Ungewitter. Göttl. Antw. Es dgird ein Schirm seyn über alles, was herrlich ist, und wird eine Hütte seyn zum Schatten des Tages vor der Hitze, und eine Zuflucht und Ver⸗ bergung vor dem Wetter 1 Jes. 25,4. c. 4, 5. 6. s. a. die herr⸗ che Verheissung Zach. 2, Die Wunden JEsu si d nicht zu, da, da ist sicher Heyl und„Ruh, Da ist die Burg vor Sünd und Tod, die Zuflucht in der grösten Noth. Nun süsser JEsu, meine Ruh, ich eile deinen Wunden zu: Mein Hertz und Glaube läßt dich nicht, bis 195 9 1 theures Gna⸗ den⸗Licht In mir anbricht. Num. 64 6. v. 5. 7. 1 Anhang Zum Güldnen Schatz⸗ Kastlein, Bestehend 5 1 auserlesenen Sprüchen der Heil. Schrift, samt beygefügten kurtzen gebundenen und ungebundenen Seufzern und Betrachtungen. Col. 2,3. 9. 10. In Christo liegen verborgen alle Schätze der Weihe Sun und Erkäntniß„denn in ihm wohnet die gantze Fulle heli von En Gottheit leibhaftig, und ihr seyd vollkommen in Ihm, wescheyrder das Haupt ist. du sy HEgkgt, mach im Hertzen Raum, und schleuß dich drinnen ein, 00 0% Du solt mein grosser Schatz, mein Hertz dein Kästlein seyn. dein in Ie Sul, in mir bin ich arm, blind und bloß, I aber in dir habe ich alle Schätze der Weisheit, id Erkäntniß, darum will ich aus deiner Fülle al⸗ nehmen, was mir mangelt. Für mich kan ich c gol nichts als Sünde thun, das ist das meine, aber ns deine ist, von Sünden reinigen und heilen. Je q gender und verderbter ich nun bin, desto mehr komm zu dir, daß du selber mir alles gebest, und in mir game dirckest; Und so soll dein Leben, deine Liebe, deine e, demuth und dein gantzes Bild in mir leben und re⸗ eren; doch ich will nicht nur deine Gaben der Hei⸗ 140 Hung, die wir hier nur Stückweise bekommen, sons ern ich will dich selbst gantz und gar ame e du bist und hast, und worzu du mir von deinem und vor deinem Vater erscheinen, du solt mein 1 ter selber gemacht bist; in dir will ich allein ersun waftgeg den werden, in deine Wunden will ich mich verber gen, in deine Gerechtigkeit einkleiden, und in dei gan nem Blure meine Kleider baglich waschen und fell e machen, in und mit dir will ich leben und sterben ua 1 15 1 60 9 ger Schatz, meines Hertzens Trost und mein Theil 1 mein Ein und Alles seyn und bleiben in Zeit und Ewigkeit. Amen. ach * 301. 10000 Braham hat gegläubet auf Hoffnung, da nichts zu hoffen * war Rö döm. 4, 18.21. O Seele, du hast nicht nur, wie 5 braham, eine einige, sondern viele Verheissungen und viele 19 husend Glaubens, Exempel vor dir, darum bleibe auch du im 0 10„ ort und Glauben, und ob auch die Hülfe verzieht, ja übel nen, Ia 5 ger wird, so werde nicht schwach, sondern vielmehr starck und EN Joh, weil Gottes Verheissungen eben durch solche wunder⸗ re Wege in die Erfüllung gehn, und Gott da auf ist, dir zu W 8 0 fen, da sichs am wenigsten darzu anläßt. Ob sichs anläßt * N 5 wolt Er nicht ꝛc. U Hilf, daß ich nicht an dir, du starcker GOTT, verzage, Da ich mich noch alhier mit lauter Schwachheit trage; kaß dein Verheissungs⸗Wort mir noch gewisser seyn, Stellt statt der Hülfe sich gleich lauter Hindrung ein. ehe auch das schöne Lied: Wunder⸗Anfang, herrlich Ende. II. Th. um. 196. undd. Müllers Erqvick. Stunden. Num. 280. 2 0 1„ der Es siu 1 0 1 0 5 gun lad l, Mug 5 25 40 27 uu,.* 10 5 4 0 8 r 302. eebad fuhr ich zu, und besprach mich nicht darüber mit Fleisch und Blut. Gal. 1, 16. Denn des Königs Gebot J huß man eilend thun. Dan. 3,22.(Wie vielmehr des Kös Jos aller Könige.) Darum seyd nicht träge in dem, das ihr 1 . . un sollt. Rom. 12,1 1. 4 f 1 Wer am ersten und leichtesten will durchkom⸗ en, das Böse zu überwinden, und das Gute zu thun, der fahre nur bald ld zu, sonst wo er säumet, werden andre Menschen von aussen Satan d sein eigen Hertz von innen, ihm gar vieles eingeben, da wird das fleisch bald stärcker, der Geist aber schwächer, und er wird verlieren, oder 5 10 doch grössern Kampf machen, und das gute Werck wird gar nachblei⸗ gen oder doch nicht so lauter und völlig geschehen. Luc. 9, 62. Diß Vortheil gib, o HER, alsbald nur zuzufahren, Und laß uns keine Zeit, noch Müh und Kosten sparen, Laß uns die erste Brut des Bösen bald bezwingen, Und nie im Guten ruhn, bis daß wir es vollbringen, Daß Satan, Fleisch und Welt den Vorsatz nimmer schwächen, Und nie ein gutes Werck noch ferner unterbrechen. ——— HpU— sß——⏑—... . 4. 5*. i 2 72* 4 XC. V. G 6. S. 6 f, CUC Ke. e uud 2 ec 72 6. 2 0 E 05 1 Nan en A. K hu schlebeh dem Gez ah ne 00 19 0 . 9 0 9 n 1 n 1 nge — 3— „ 8*— 2 cl 1 Hilf, daß ich dir nach meiner Pflicht getreu, So halte mich in deinen Händen, zum Werckzeug deiner grossen Gnad und Hilf daß ich deinen Augenwinck bemerck, f„7 5 REgebet nicht der Sünde eure Glieder zu Waffen der Un⸗ gerechtigkeit, sondern begebet euch selbst Gott, als die da jus den Todten lebendig sind, und eure Glieder GOtt zu Waf⸗ en der Gerechtigkeit. Röm. 6, 13.(Hat Gott meine Glie⸗ er als Waffen und Werckzeuge in seiner Hand, so werd ich wol siegen und Urcken konnen, denn er verstehet wohl die Waffen und Werckzeuge zu führen. Darum hilf mir, o HErr, daß ich mich nimmer aus deiner Hand binde, sonst muß ich unbrauchbar liegen bleiben.) Nim alle Seel und Leibes⸗Kräfte, nim alle Glieder dir zu Waffen hin, Und brauche sie zu dem Geschäfte, worzu ich, HErr, von dir verordnet bin. Und dir so, wie du wilt, recht Hand recht brauchbar sey. Treu Mich so zu kehren und zu wenden, daß dir es rühmlich und mir nützlich sey/ Und segne so denn jedes Wort und Werck. 304. Bet„„ denn wer bittet, der nimmt Luc. 1 1,9. 10.(nicht; er wird nehmen, nein, er nimt gleich! so ist mein Bitten Inuter nehmen, ein ieder Seufzer ist ein Griff in GOttes Va⸗ ler⸗Hertz und Schatz Haus. O wer will träge seyn, und nicht beten? Offenb. 22,17.) „ Komm, o HEgdd, mit aller Macht, aus der Trägheit mich zu reissen, 4 ee L̃aß mich nehmen Kraft um Kraft, wie du deinem Volck verheissen: „e. Laß mich nicht die Krast verschütten, gib mir selber wahre Treu, 7 64% Laß mich stets in Furchten wandeln, daß ich immer wachsam sey. 197 Muß ich mich zum Beten zwingen, HErr, so hilf mir also ringen, Sit die Inbrunst Flügel krigt, daß die Trägheit nur nicht siegt. 14 6610 2 2 3 1. b 0 Aber wenn du mich erweichest, und den Gnaden⸗Scepter reichest, Me O so hilf mir, daß ich da desto näher zu dir nah. 40 6 Hilf bald, eh mich was betreten, früh für mich und andre beten, Hilf auch, daß ich hie und da mich am Tage zu dir nah. Es vergehe keine Stunde, da ich nicht mit Hertz und Munde Zu dir immer naher geh, daß ich stets in Frieden steh. n —— 2— ö. 1 1 ö „ Wh 1 * 5 1 7 . 45* 7 al e 1 25 5 5 Cu 25 7„halte 2 8 n 6. 17N-. 2 6 7 4* fach l 8 1 4 2 7.* 1. 20 4 N 7 18 5 900 sochte 72 e 1 g „„&— e. ö A„ ul, d. 2 e e e luden . + 3 1 e A Jon go e e, 5 9 1 t , 1 2 8 2 2 5 5 7 e ee e ed . u e. 2 a Age. 8 e 8 8 — — — — —— n n b FP.—— 2 DDS 1 —— — 1 305. De du anfingst zu beten, ging dieser Befehl aus. Dan. 9, 23. Haltet an am Gebet. Röm 12,12. So bald du nfängst ernstlich zu beten, so erhört GOtt, und unterschreibt deine Bitte, dir zu helfen und dich zu segnen: denn iedes Gebet stein ausgesprochner Segen. Du merckst es aber nicht bald, ndessen zu seiner Zeit erfolgt gewiß, gewiß auch die sichtbare Hulfe; ob sichs auch lange verzieht, und die Noth immer grös⸗ ser wird, halt du nur an, und lege gleichsam im Gebet ein Ge⸗ wicht nach dem andern auf die Wagschale, endlich, wenn nichts gufs erste und andere, dennoch, endlich, endlich wird die Noth überwogen und dir geholfen; nur wach auch über dem Gebet, und handle icht darwider in Untreu, daß GOtt nicht sein schon unterschriebenes Fiat 0 urücke nimt, oder doch die Hülfe verzösgert. Ach HERR hilf! 1 c. 0 21 Laß mein Gebet mein Haupt⸗Geschäfte seyn, und flösse taglich neu Er · weckung ein, 1 Jalaß mich recht mit anhalt beten, und nie in Untreu übertreten. ———— I 6 4 9 H, 7 22 ba cl lch Sale ga uc bes 2 en duo 24 Hb e achte, aucht 44* 455 2 2 allare 2 Le, a . ee 9 2 uf die 9e + Flu in 7 8 1 1 Za,* gi in ann 5 1 achte nie Halac Ja meme eum A. 0 Aen. Duell, ft 0 0 161 Ae. Kl, ub, ele. 2 22 e 306. Verbotner Baunt. Fus Weib schauete an, daß von dem Baum gut zu essen wä⸗ re, und lieblich anzusehen, daß es ein lustiger Baum wäre, peil er klug machte, und nahm von der Frucht und aß, und gab em Manne auch davon, und er aß. 1 Mos. 3, 6. s. a. Jac. 9 14. 15. Ein ieglicher wird versucht. c. So folget immer ene Sünde auf die andere: aus den Augen ins Hertze, aus dem Hertzen in Mund, Hand und Fuß, von uns auf andere, Fund so fallen wir immer tiefer: darum bewahr dein Aug und hr, sey behutsam und widerstehe dem geringsten Anfange der Eünde, und halte nichts geringe; denn so oft du nur ein kleines Füncklein Weltlust in dir hegest; so greisst du nach dem verbotnen Baume, 9 er aller wegen vor dir steht, und kanst ein groß Feuer erregen. Hilf JEsu, daß ich mich in steter Vorsicht finde, Die erste Regung gleich in Reu und Schmertz empfinde, Und nichts geringe schätz', auf daß ein Füncklein Sünde Sich nicht zum grossen Feur in meiner Seel entzünde. in uf 0 0 0 f ens einde —— —— Baum des Lebens. 307 . 4 OAs Wort vom Creutz ist uns, die wir selig werden, eine GoOttes⸗Kraft 1 Cor. 1, 18.(O daß ich mich immer daran weiden, und dessen Kraft bis zum volligen Siege empfin⸗ den möchte!) Wenn iemand eine Schlange biß so sahe er hie eherne Schlange an, und blieb leben. 4 Mos. 21,9. Joh. 3, 14. 15. Y HErr! laß mich dich am Creutze mit unverwandten Augen des Glau⸗ bens ansehen, daß ich auch recht genese und ewig lebe. Dein Creutz vergälle mir die Sünden, und wircke wahre Buß und Reu, 14 Aa laß mich iede Sünd empfinden, wie sie am Creutz dein Nagel sey, Daß ich durch Satans vist⸗Geschwätze nur keine für geringe schätze. Doch fühl ich in der Busse Schmertzen, so sey dein Ereutz der Glaubens⸗ Grund Dein Blut besprenge mich im Hertz, und mach im Glauben mich gesund, Es woll auch mich zu guten Werckenin Fried und Freude kräftig stärcken. So laß dein Creutz, o HErr, auch heite, mir stets in Aug und Hertzen seyn, Ja nim mich selbst in deine Seite, alsmeine sichre Frey⸗Stadt, ein, Damit ich, wo ich geh und stehe, doch nie gus deinen Wunden gehe. 1. 1 5 308. Den Gerechten ist kein Gesetz gegeben, ihn zu verdammen. 1 Tim. 1, 9. denn es verdammet nur die Sünde, Er ber ist in CHristo ohne Sünde: denn Er hat den, der der antzen Welt Sünde, und so auch seine, hinweg getragen; ist ber die Sünde weg, so ist auch der Zorn und Fluch des Gesetzes weg, und satt dessen Gnade und Segen. CHristus hat selbst die Sünde von ihm auf sich genommen, und dafür ihm seine Erfüllung des Gesetzes zu eigen eschencket, daß Er also dem Gesetze in CHristo guug gethan, und mit sei⸗ em Gewissen völlig von ihm frey ist: denn CHristi Blut reiniget uns von len Sünden, und so auch vom bösen Gewissen. Vor diesem Blut, als unserm güldnen Gnaden⸗Rock, siehet GOtt an uns keine Sünde. Diß 4 Blut vertrit uns bey GOtt, und ruft für uns ohn Unterlaß: Gnade, Gnade, vergib, vergib, Ablaß, Ablaß, Vater, Vater, und erwirbt uns Gnade, Vergebung, Leben und Seligkeit. Luth. — ——ͤ— — 8 8——— So viele Tropfen Bluts von dir geflossen, So viele Thränen du, o HErr, vergossen, So viel sind auch der Stimmen, die mit beten, und mich vertreten. — 8 2———— P———— 9 309. Der Mann wird nicht ruhen, er brings denn heute zum En⸗ 1 401. de. Ruth 3, 18. Dieser Mann ist vielmehr JEsus, der . Anfänger und Vollender des Glaubens, o Seele, halt dich zu 7. ihm. Er wird sein Werck gewiß in dir vollenden. Ruhe aber 8 7 auch du nicht, sondern jage nach der Heiligung, und strecke dich immer weiter nach dem vorgesteckten Ziel, und seufze: Der Gott des Friedens heilige uns durch und durch ꝛc. damit du hier mit deinem Tage⸗Werck fertig werden, und dort dein völ⸗ „iges Looß und Erbtheil erlangen mögest. 7 Heng, laß mich hier mein Ziel der Heiligung erlangen, 7 N Und dort mein volles Looß, daher nie stille stehn; 165 Laß mich an andern auch zu wircken Treu empfangen, Laß in mir, auch durch mich, dein Werck zu Ende gehn, Daß, was ich noch hier soll an mir und andern bauen, Ich auch nach deinem Sinn vollendet möge schauen. 8— a 2 —— 5 2 ——— 2 De——B.————— ——————— S S—— 2—— — SSS TT 0 Aber k l sef 11 c N 4 N 1 5 1 0 4 0 0 re 1 2 . 0 25 — 77CTC — PPP „„ ⁰ 000000 318. Der Wandel sey ohne Geitz, und la 25 0 dem, das da ist. Denndie da reich werden wollen die N 1 1 NB. die fallen in Versuchung und Stricke, und viel thörichter Lund schädlicher Lüste, welche versencken die Menschen ins Ver⸗ derben und Verdammniß; denn Geitz ist eine Wurtzel alles Übels. Hebr. 13, 5. 1 Tim. 6, 9. 10. Ein Geitziger heißt ein Götzen⸗Knecht, und hat nicht Theil am Reiche GOttes: 1 wer gläubt es aber, daß er geitzig sey? und doch ist nach der Schrift ein ieder schon geitzig, der nicht mit dem zufrieden ist, 4 was da ist. Aber was stehet von solchen, die da reich werden a wollen s Es stehet: sie fallen; nicht nur: sie könten leichtlich fallen, nein: see fallen, sie fallen. O Seele fürchte dich, ertödte die Begierde nach mehrerem, und verstricke dich nicht mit zeitlichen Dingen, wer weiß, wie bald du aus der Welt must? Coß, loß, sonst stirbt sichs übel. Hilf HErr! daß mich nichts verstricke, mache mich vom Geitze frey, Daß ich recht vergnüget sey, und mich stets zum Ende schicke. 9——— f 9 75 7 5 4 a, N el. . 7. 3„ 0 ö 47 e 7 4. 7. f 5 r t a.. 2 5 Ze a 0 mt 5 7 00 . 2. 5„ AIluhsgen. s.. 2 ,. +.. 5 2 77 fenen, h b 4. 70 e 2 eee, 10 Bort 7. 4. 2 l huart. 7 4 f 2 e , f 2. eb. n hc eng ae N N„0 Ver, 22 4 K 4 pate. e + 1 Agen 3 6 9 — —— 2 ä 7 ..— —————ů—————— 8 — — 2 * 8— — 8 8 * 1 4 De fleißigen kriegen genug. Spr. 13,4. — 311. a 6 s. a. 2 Pet. 1, 510. Matth. 24, 48. Du bist verzagt, als köntest du leine Kraft kriegen. Was ist Schuld? Sicherheit, Faul⸗ heit und Untreue. Du denckst noch lange Zeit zu haben, da hu doch keine Stunde sicher bist, und bist daher nicht stündlich recht ernst⸗ sch, fleißig und brünstig, dir Kraft auszubitten, daß du auch im Tode be⸗ ehest, und immer fertig seyst; du widerstehest nicht bald der Sünde, da bird sie gleich mächtig, du schwach, und also freylich verzagt Du bist icht treu in dem, was du hast, und da kanst du allerdings nicht mehr be⸗ sommen. Wirst du nur im Gebet und Wort fleißig und treu seyn, so wird GOtt gewiß sein Wort erfüllen, und dir genug geben, sonst nicht. Darum mercke: so du nicht deiner stündlich wahrnimst, immer wachest und be— lest, und die Sünde, auch alles, was dich hindert, ablegest, hingegen in dem, was du weissest, daß dichs fördert, nicht allen Fleiß anwendest; so lommst du nicht durch, das sey dir tausendmal für einmal gesagt. HErr, treib zu stetem Fleiß mich an, und laß mich alles fliehn und hassen, Was mich im minsten hindern kan, und nichts, was fördert, unterlassen. Nee m 44. J. NI 1 l 2 25 12.— 0 u Kn.* E 5 18 4 A Few 05 . 55 ee AlL 8„Aer.*.. i Miide A O. 4 2„ a 59 lin J O. Y 5 1 i./* les ae, 7 7 an 2 e 2 W[N 5 g I en Be 1 2 K. N 255 0 ee 5 Kc N 10 94 5 10 en 14 Wap 170 100 3 G 4% 0 1. 0 ö 88————.———⅛ VVV In ieglicher hat seine eigene Gabe. 1 Cor. 7, 7. Was nun GOit noch nicht giebet, z. E. empfindliche Freudigkeit, der andere besondre Gaben, viel auszurichten, das kan man cht erzwingen, das ist seine Gabe, das fordert er nicht von dir, ndern er gibts, wem er will. Sey du nur treu in dem, was du hast, und Irbefohlen ist. Meide die Sünde, denn die hindert freylich alle Freu⸗ gkeit, und bleibe im Gebet und Worte, das ist das deine, das fordert 0 6 . Ott von dir. Thust du nun das deine, GOtt wird auch das seine thun, ch erqvicken, und alles geben, wenn du es am nöthigsten hast, und recht ge⸗ rauchen wirst. O HErr, laß mich nie übers Ziel schreiten, daß ich nichts hne deine Gnade und Beruf vornehme, und darüber versäume, was mir esohlen ist. Zeige mir stets meine eigne Gabe Sir. 3,22. und anbefohl⸗ es Werck, und bewahre mich auch in besten Dingen vor Eigensinn, daß ich r nicht vorlaufe, sondern stets vor deiner Thüre auf deinen Befehl war⸗ e und so denn dir gleich zu Diensten stehe nach deinem Willen. HER, laß mich stets das meine treiben, 0 2525 wird nicht aussen 8 leiben. 2 4 9 2 79 2, ein, re eee.* A am, ncf en Aeicm A,, be 5 o F 2 Naec 1 2 22 fat be, aue 2% 2. 7 l fact, 2 ee 44 e auer, 7 be. f 2 9 4100 6 1 45 Ae. 4 4 4 A. Lu i. 2 1 f ö . be eri, Dune i 1 O 7 8 2 a 75 9 a. br 5—.— 2— s. a. Pred. Die irdi⸗ ae, ren 2 Hellern, sie streuets frey gar aus; aber die Reichen griffen nicht so 10 N 17 50 el lieb, so wird GOTT wiederum ausstreuen, daß ihr alle Fulle habt zu al⸗ .„ 0 1 7 A A N 2 will, o HERR, dein gantzes Blut, wie solt ich da von meinem Gut, Jem armen Nächsten das entziehen, was du mir doch für ihn verliehen? O daß wir alle diß bedächten, und immer sän und sammlen möchten. reer. Lull 4444 2 75 5 C Ct N 2 S 0 9 1 N 0 * AN A 1 A 8 5 5 c. 318.. ER wird Israel erlösen aus allen seinen Sünden. Pf. 130, 8. Du bist der Trost Ifrael und ihr Nothhelfer. Jer. 14, 8. O Seele, verzage in keiner Noth, in keinem Kampf, als wäre nicht möglich durchzukommen. Gottes Wort, das al⸗ les heilet, hat Rath und Trost für alle Fälle, GOist der Helfer in aller Noth, Er wird aus dem allerwidrigsten was gu⸗ tes machen, und nie dich schlagen, oder dir was nehmen, da Er dich nicht wieder heilet, und was bessers gibt. O ja, HErr, du wirst mir hindurch helfen. Ist gleich meine Noth und Schwachheit noch so groß, dir ist nichts zu groß, du kanst aus dem grossen wie aus dem kleinen helfen ja ie elender und schwächer ich bin, desto mehr wirst du schonen, warten und pflegen, wie eine Mutter ihr kleinstez Kind, und desto mehr wird deine allmächtige Hülfe an mir können erwiesen werden; denn das allergeringste ist mir unmöglich, dir aber das allerarößte moglich und leichte. Ja HERR, in Noth und Todes⸗pein, Wirst du mein Trost und Helfer seyn. 2 22— 22 , 1 7 1 40 8 2 0. 25 7 22 ge 7 27 2 Han dea e cee. 0 N 0 4 9 i A. f ö. 15 eee 319. ES ist ein Bann unter dir, Isrgel, darum kanst du nicht stehn vor deinen Feinden, bis daß ihr den Bann von euch thut. Jos. 7, 13. s g. 2 Pet., 4. so ihr fliehet die vergängliche Lust der Welt. Eine iegliche gehegte Weltlust, eine iegliche wis⸗ sentliche Sünde, davon du nicht wilt ablassen, ist ein solcher Bann, davor du keine Kraft bekommen, und deinen Feinden widerstehen kanst. O so siehe hier den Ernst Gottes, Jos 7, 21724. 26. und brauche auch du grössern Ernst. HGEgg, hilf es mir!) Fleuch, fleuch die Lust der Welt, sonderlich die Augenlust, den Geitz; mache dich loß von allem auch dem sub⸗ I tilsten Unrecht, sonst erlangst du keine Gnad und Kraft, bis du diesen Bann 0 10 1 vnn dir thust. Prüse nun, was du für Lust in dir hegest, und wundre dich nicht über deiner Schwachheit, da du nicht fliehest, was du doch als sündlich erkennest und wohl fliehen und abthun köntest. Zeig, o HErr, mir alles an, daß auch kein verborgner Bann Deine Kraft in mir verwüste, tödt, o HErr, nur alle Lüste, Daß ich Muth und Stärcke kriege, und den Feind getrost 2 —— 1 * 4 1 3 „ ö* 117 1* 1 3 5 lege. 13 1 5 1 5 3»»! ——— —— 2—— S. A S S AHA 24— — 320. S ist geschehen, was du befohlen hast. Luc 14,22. Ich habe vollendet das Werck ꝛc. e Pofer hat er in Ewigkeit vollendet Ebr. 10, 14.(Thue heute, was geschehen kan, der morgende Tag hat auch das seine, und ist ungewiß.) Ach! sehnt ich mich, o HErr! von dieser Leibes⸗Bürde, Ach! schickt ich stündlich mich zu sener Himmels⸗Ruh, O daß ich doch alhier mit allem fertig würde, Was mir befohlen ist! Hilf, daß ich al Mein Werck vollenden mag, und frölich sagen kan: Was du befohlen hast, das ist vollbracht, gethan. Doch laß, da mir noch wird aus Schw Nur dein vollbrachtes Werck allein mir trͤͤstlich seyn, Ersetze, was mir fehlt, der Schuld mich loß zu zahlen, Daß ich, ob vieles fehlt, in dir, mein H Gerecht, vollen det sey, indessen bis zur II Das mein auch mehr vollend, und endlich friedlich fahre. Joh. 17,4. Mit einem alle, die geheiliget werden. ich, wie du, achheit vieles fehlen, eil, allein Bahre, ,* 4 Or 8. A 8 * 8 2 2 N N N 2 „ 9700 . 7,0 K 0010ů 7 0 N eu 1 un 6„„ N* 9 F 7 0 8 0 KKTTT0TT00T000T.T—T—T—T—T—T7T—T—T7T—T—T—T—T—.r..——— e 324. e AAnget dem Guten al. Suchet was droben ist. Röm. 12, 9. Col. 3, 1. Mit was, oder wem man umgehet, das oder dessen Seite hängt einem an. Gehst du mit GOtt und himmlischen Dingen um, so wirst du göttlich und himmlisch gesinnet, gehst du ins Irdische und zur Welt, so wirst du irdisch und welt⸗ lich gesinnet. Darum auf! auf! mit deinem Hertzen zu GOtt, wirf es ihm stündlich hinauf und ob es immer wieder zur Erden will, so hat GOtt Geduld, und nimts immer wieder auf und an, wirf es ihm nur immer wieder hinauf, und halte es so denn beständig erhoben, daß es nicht wieder zur Erden fällt, und sich mit dem Irdischen besudelt und beschweret, so gehets leichte, sonst aber sehr schwer in die Höhe; wie eine Feder, die leich⸗ te sich immer höher schwinget, wenn sie nur frey erhoben bleibt, aber schwer in die Höhe geht, wenn sie einmal in Koth gefallen. Hier hast du ein Bild des leichten und schweren Christenthums. Was wählest du? HERR hilf, daß ich zu dir stets dringe, auf 9 shwe Hertz, mit nichts eschwert, 5 Sich immer leicht und höher schwinge, biß 3 5 völlig auswärts ahrt. 3 2 ——— —— —— getrost ꝛc. Es. 3 5, 3.4. 105 gantz allein thun, du allein guter, weiser und mächtiger GOtt. . 1 5 g 325. 5 i 5 % Hegg, nun läsest 8. deinen Didger im Friede fahren ꝛc. Luc. 2, 28730. S get den verzagen Hertzen: Seyd O Err, es kan wol keine Ver⸗ nunft begreifen, wie ich soll im Glauben und Friede hinfahren, da ich ja der allerschwächste und blödeste bin, und ohne dich tau⸗ sendmal für einmal verzagen würde; aber ist doch eben auch dein Friede höher denn alle Vernunft, so, daß er auch die aller⸗ schwächsten und zaghaftesten bewahren kan, denn es soll ja nicht im mindesten auf unsere Kraft ankommen, sondern wir sollen allein aus deiner GOttes⸗Macht im Glauben bewahret wer⸗ den zur Seligkeit. Dir ist es einerley, die allerschwächsten oder die allerstärcksten durchzubringen, du must es bey beyden KM 540. 326. 9 Heng wie sind deine Wercke so groß und viel, du hast sie alle weislich geordnet, und die Erde ist voll deiner Guter. Pf. 104, 24. s. a. Ps. 107, 43. Wer ist weise? ꝛc. O HErr, wie viel sind deiner unerkanten Wohlthaten? Ich bin um und um mit deinen Gütern umgeben, und mercke doch so wenig drauf; hast du die Heyden so gestraft, da sie nicht auf deine Wercke geachtet und dich gepriesen, wie würde mirs ergehen? O darum vergib mir meine Blindheit und Undanckbarkeit, und thue über alle deine Wohlthaten auch diese hinzu, daß ich dir für alles danckbar sey, sonderlich für die allerhöchste Gabe dei⸗ nes Sohnes, aber auch für alle deine Wercke der Schöpfung. Hilf, daß ich in allen deinen Geschöpfen dich in deiner Allmacht, Weisheit und Gute spüre und mercke, dadurch meinen Glauben stärcke, zu deinem Lob und Lie⸗ be mich erwecke, und immerdar mit dir umgehe. O daß ich immerdar dich priese, ja täglich neuen Danck erwiese! O daß ich dich in allem spürte, und alles in dein Lob nur fuhrte! Net, 9 45. Nes 2 7 Cra ie n en 2 50 74 0 7 5 LLM Ol 2 4 e 100% 8 1 0 1 0 cl 1 10 1 0 i ö 47 * 144 7 14—00 f 1 328. J bin bey euch alle Tage, bis an der Welt Ende. Matth. „ 28, 20. Ich bin bey ihnen in der Noth ꝛc. Pf. 91, 15. Darum) fürchte dich nicht vor ihnen, als solt ich dich abschre⸗ cken. Jer. 1, 17. O Seele! klage dem HeErrn alles, als wenn er sichtbar zugegen wäre: denn Er ist doch wircklich da, auch in der Noth, mit Rath und Hülfe, der Glaube siehet wol nicht, er hält sich aber an Gott, als sähe er Ihn. Dencke nur nicht in der Noth, Gott wolle dich abschrecken, und vom Glauben abtreiben, nein, Er will dich durch alles zum Wort und Glauben hintreiben; und fühlest du gleich in der Noth mehr Sünde und Gewis⸗ sens⸗Schrecken, so muß dich diß wol demüthig machen, aber doch auch desto mehr zum Sünden⸗Tilger treiben, und den Glauben üben. Luth. Also müssen auch die Sünden einem Ehristen helfen, und wenn er nicht Sünde hätte, so käme er nicht so wohl hindurch. Denn so ich nicht die Sünde, das böse eben und Gewissen fühlte, so schmeckte mir nimmermehr die Kraft des göttlichen Wortes so wohl. * 1 We HER, lege diß im Hertzen bey, daß mirs im Tod auch tröstlich sey. 15 9 ö 1 bar be,„dLliuν 18 C00 5* eee, 9 22 Nn. e O UC. e e * Ae ell, Gon ae tr. 1 1 A 27 1 85 4% L. e-, 0. Ceed. 95. 11. Se ae 8 5 2 70 2 0 1 AF und du in mir. Job. 1 17,23. sta. Gal. 2, 20. CHristus lebet in mir. Luth. Darum, daß CHristus in mir lebet,(mit dem mein Gewissen ein Kuchen ist) so muß zu⸗ gleich mit ihm in mir seyn Gnade, Gerechtigkeit, ewiges Leben und Seligkeit, und müssen dagegen wegweichen Gesetz, Sünde und Tod.; Mit CHristo wirst du also verbunden und vereiniget, daß aus dir Ind gleich als eine Person werde, welche sich von einander gar nicht scheiden noch trennen lasse, sondern Eprisio immerdar anhange, und mit aller Freudigkeit getrost sagen möge: Ich bin CHristus, nicht persöͤnlich, son⸗ dern CHristus Gerechtigkeit, Sieg, Leben und alles, was er hat, ist mein 1 eigen, und CHristus wiederum auch sage: Ich bin dieser arme Sünder, das ist, alle seine Süude und Tod sind meine Sünde und mein Tod. O se⸗ liger Wechsel! Tod und Hölle mögen flammen, du bist ihre pest und Gist, Ich und du sind eins zusammen, dich betrifft, was mich betrifft; Will der Tod mi ich in den— 1 85 er— 1 an dich ü 0 1 A. 0 7 7 5 7 * INN N A 8 — 8 N W — A 72 5 7 Daus 22 2 nat iim, , 4 8 6 5 „ 2 6 . * 71. 0% 22 Hblisecu — S =— — 330. ch will euch heilen von eurem Ungehorsam. Jer. 3, 22. Gott ist es, 1 der in euch wircket ꝛc. Phil. 2,13. Mein JEsu, ich will gerne an dich glauben, treu und gehorsam seyn, und immerdar was gutes wircken. Nun, du wilt es auch; O so muß es ja geschehen: denn wer will denn nicht? Wer wills hindern? Fleisch und Blut„Welt und Teufel. Aber sollen diese Feinde mächtiger seyn, als du, der allmächtige GOTT Sol⸗ len sie dein Werck in mir hindern, da ich selbst nicht drein willigen will? Nein, nimmermehr, ie mehr sie mich drängen, ie mehr dring ich mit Gebet 1 5 40 1 F fn 10 8— dern, ie mehr wirst du fördern, dein fördern wird all ihr hindern ver⸗ schlingen, wie Moses Schlange der Zauberer ihre; der Feind wird in sein eigen Schwerdt fallen, und so wird die gröste Noth und Hinderung zum Besten dienen, und lauter Förderung seyn. Denn es heißt: Es ist alles euer. 1 Cor. 3, 21. GO lebet noch, Seele, was verzagst du doch? GO TTist gut, der aus Erbarmen alle Hülf auf Erden thut, Der mit Macht und starcken Armen machet alles wohl und gut. GO T kan besser, als wir dencken, alle Noth zum Besten lencken. II. Th. Num. 18 2. v. 1 10 10 170 ö * ö S ä—— du dir; ie mehr ich aber bete, ie herrlicher wirst du helfen; ie mehr sie hin⸗⸗ n Th will seyn wie eine grünende Tanne, an mir soll man dei⸗ 8 ne Frucht finden. Hos. 14,9 Ich will den Fresser vor euch schelten ꝛe. Malach. 3, 1 1. s. a. Es. 27, 2. 3,6. Ists ei⸗ nem Gärtner nicht leid, wenn die Raupen die schönsten Blü⸗ ten und Früchte abfressen? Ists ihm aber nicht erfreulich, wenn alle Aeste von reifen Früchten biegen? O mein himmlischer Gärtner! hilf, daß ich dir auch Freude und kein Leid mache. Laß mich immer in CHristo, meinem Weinstock, bleiben, und viele Früchte bringen. Da aber iede Frucht ihre Feinde hat, und du kaum was wircken kanst, alsbald es das Sünden⸗Unge⸗ zieser verderben will; o so laß mich bey allem Guten furchtsam und behut⸗ sam seyn: schilt du aber selbst den Fresser, und behüte mich, der ich dein Zweiglein und Reben bin, wie du verheissen, Tag und Nacht, daß meine Früchte bleiben bis in Ewigkeit.„ Hilf, daß das Raupen Rest der Lüste mein armes Hertze nicht verwüste, Ertödte bald die erste Brut, daß sie mir gar nicht schaden thut; * Damit ich reichlich fruchtbar seh, und dich, mein Gärtner, hoch erfren. N 18 8 8 8 i 5 1 N a 3 1 5 5 14 52 8 5 8 b 4 8 3 5 5 5 1. + ö ö 1 5 111 8 111 5 5 5 1 7 1 3 1 0 1 Je wills thun. Matth. 8, 3. Ey was denn? Was du 10 begehrest. Denn der HErr thut, was die Gottsfürchti⸗ gen begehren, ja er thut mehr, als wir bitten oder verstehen, er u giebet nicht nach dem Begriff unsers engen Hertzens, sondern nach dem Reichthum seiner Herrlichkeit, wie es seiner Majestät gemäß ist. Coristus hat Lust zu grossen Bitten, denn Er ist ein grosser HERR, reich über alle, die Ihn anrufen. Er hat allen seinen Reichthum seines Verdienstes und seiner Gaben nicht für sich(denn für sich brauchte er es nicht, weil er G Ott selber war) sondern für uns, die wir ihn anrufen, auch 0 fur uns Abtrünnige. Also ist das, was er als Mittler hat, nicht mehr sein, sondern alles mein, so ich ihn nur anrufe. O Seele, bete, bete nun, und wenn du betest, so laß nichts in deinem Hertzen schallen, als diß Wort: Ich wills thun, ich wills thun. GO T kan nicht lügen, kein Seuf⸗ zer ist verlohren, ein ieder wird dort eine Gabe seyn, deinen Reichthum vermehren, und einen Schatz zum andern legen. s Dort ist ein iedes Seufzerlein an unser Cron ein Edel⸗Stein. WO Naehe 1), g e eee 5 a anen N. ä 2 I N 1 14 17 6 999 0% „ 333˙ 3 A aber zog nicht wieder ab seine Hand, damit er die Lantze ausreckte, bis daß verbannet wurden alle Einwoh⸗ ner Ai. Jos. 8, 26. Röm. 6,4. Es kan keine herrschende Sünde mit der Gnade Gottes und dem Glauben bestehen, darum verbanne alle böse Einwohner deines Hertzens, und laß keine Sün⸗ de in dir leben und herrschen: denn auch nur durch eine einige Sünde kanst du, wie ein Vogel an einer einigen Schlinge, gefangen werden. Hast du dich aber bekehret, und die Herrschaft über die Sünde erlangt; so ziehe doch die Hand nicht ab, und lege die Lantze und das Schwerdt des Geistes nicht weg: hier ist kein Ruhe⸗Platz und Waffen⸗Stillestand. Der Satan wich nur eine Zeitlang von CHristo; so kömmt er vielmehr e 8 zu uns immer wieder; Ja, wenn der Mensch nicht wacht, sondern völlig 17 wird, so bringt er wol sieben andere Geister, die ärger sind, denn er selbst. Mein Josua, gib deinen Sinn, daß ich hier stets in Waffen bin, Die Hand nicht eher abzuziehn, bis daß die Feind' auf ewig fliehn. 1 er f . 1 0 1 J 0 4 4 1 72 1 s 175 N f 1 4 Aru e. a c, 22 N 2 24 0 7 12 2 1 V N 22 4. Ommt her und kauft ohne Geld c. Es. 55, I. Es ist al⸗ les bereitet. Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hin⸗ aus stossen. Joh. 6,3 7. Bunian über diese Worte p. 7 174. O Seele, komm, komm! so gut du kanst, besser mit Elend, Zwang und Trägheit kommen, als gar nicht. Dencke nicht/ solches ge⸗ wungene Kommen und Beten, ohne empfindliche Kraft, it CHristo nicht ungenehm, nein, Er sagt nicht: wer so empfindlich und starck kommt, son⸗ dern: wer zu mir kommt, ohne Bedingung, den werde ich nicht hinaus Du darfst ja kein Geld eigener Würdigkeit, sondern nur dein lend mit dir bringen, und Gnade begehren, GOtt siehet nicht auf deine Kraft; denn das ist seine besondere Gabe, die kan Er bald ern Er siehet auf deinen Fleiß, Ernst und Mühe. Du bist gleich dem Menschen, der in vollem Kalob reiten wolte, dessen Pferd aber schwerlich draben will; da ist ja seine Begierde nicht zu urtheilen nach dem langsamen Schritt seines Pferdes,(das ist bey dir dein träges Fleisch) son⸗ dern nach dem forttreiben, stossen und Spornstechen, da er auf dessen Rü⸗ .—————— So komm ich denn, so gut ich kan, mein JESu, ja, du nimst mich an. N 90 g „ mehr alle Dinge, ja alle Teufel, mit ihren Waffen, dir zum Besten dienen, dich sieghafter und frömmer machen; und so must du wol sromm werden, da du so viel Gehülfen dazu hast. Du must nur, was dich verwunden kan, am rechten Ort angreifen, so kriegst du ein Schwerdt in die Hand, dich damit zu wehren. Z. E. Begegnet dir was widriges, 7 b 105 0 67 10 32 .„ 7. e 2 3 5. 5 7 NAß dich nicht das Böse überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem; denn was ist, so dir schaden könte? Röm. 12, 21. 1 Pet. 3, 13. Röm. 8,28. Nein, es müssen viel⸗ sehe nicht auf Menschen, sondern bald auf GOTT, als wenn du nur mit ihm allein zu thun hättest, nims geduldig zur Prüfung und Demuth von ihm an, so hast du gleich einen Segen. Ist das Verderben innerlich und . äusserlich starck, dich zu reitzen, laß dichs desto munterer machen, daß du denckest: es sind Feinde da, o ich muß wachen und Ernst brauchen. Ver⸗ age desto mehr an dir, halt und dringe dich aber desto mehr im Gebet zu BecSu, wie ein Kind zur Mutter, wenn es ein Thier siehet gelaufen kom⸗ men; so wird alles Böse ins Gute verwandelt. Alles ist euer. Hilf, HER g, durch alle Hindrung dringen, 5 alles müsse Fördrurg ringen. 5. 1 J 1 * 0 e . 7 70 7. 54155 19 7 27 N 40555 22 Auel Hue 22 Ar fa 9 07 aue fc Sil f, Ks Nlalat 46 Juen aas 2 Gex Aprilis 2 0 2 Ce 3 e, 00 12K. 0 4 f 15 N. Halle ale, fauce 7 t fel er wol shlesseh rum bel dete, kr a 104 treit 15 wit uh I ohlach h 1 0 b i 336. N An wird immerdar vor ihm beten. Pf. 72,15. O ein leutseliger Konig, vor den man immer kommen mag! O wer wolte nicht, beten! Ja, wer nur vor Trägheit könte! Ey, fühlest du keine Noth? Die Trägheit selbst ist Noth genug, darum bete auch, wenn du am trägsten bist, sonst bleibest du immer träge. Bete, der Heilige Geist hilft dir beten. Luth. Auf Zuversicht solches Be⸗ tens und Mitgehülfens des Heiligen Geistes sollen wir auch mitten im Streite und Kampfe der Anfechtung dem Satan Widerstand thun(und ob wir auch gesündiget, nicht lange warten, sondern bald beten) und sagen: GO TT ist barmhertzig, bin ich wegen der Sünde zu beten ungeschickt, wohlan, wie soll ich ihm thun? Ich begehre nicht geschickter zu seyn, denn ich bin leider allzugeschickt zu beten, weil ich ein grosser greulicher Sün⸗ der bin. c Da ich ietzt nicht beten kan, zeig o HER die Ursach an, Komm, sie eilend wegzuräumen, laß mich nicht so ferner träumen, Weck, ach wecke mich aufs neu, datz ich wieder brünstig schrey, Und die Brunst nicht mehr verliere, sondern täglich feärcker spüre. f 5————— ö 5——— 2 8 . 9 a 5 8 8 2— 5 2 5* 9 2 erfunden werden 1 Cor. 4, 2. Ihr seyd nicht euer selbst. c. 6, 19. O HEgg, gib mir nichts, so ich nicht treu damit haushalte; Gibst du aber etwas, so gib bey ieder Gabe auch die Gabe der Treue, und bereite zuvor mein Hertz zu deinem Gefässe, daß ich nicht die Gaben verschütte, sondern mit Furcht N ä Mun suchet an Haushaltern nicht mehr, denn das sie treu a, und Demuth bewahre, und also anwende, daß ich immer mehr bekomme. Gib mir auch Treue in meinem Beruf, laß mir al⸗ le meine Pflichten recht anliegen, ja aufs Hertze fallen, daß ich nichts davon unterlasse, sondern eile, mit meinem bestimmten Tagewerck fertig zu werden. Bewahre lch aber vor dem eil⸗ fertigen und unordentlichen Trieb meines eigenen Geistes, und brauche du mich darum selbst, wie ein Mann seiner Hand braucht, ja wir⸗ cke selber alles in mir und durch mich, wie es dir gefällig ist. Du giebest HERR wol Krast, du läßt dich bald erbitten, Ach gib mir nur auch Treu, und laß mich nichts verschütten. — ———. ——— 8 . — 7 7 5 2 9 1 W Nes e 2. 4 — 10 22 Ee, Ne — 4 2———— 8— K.——— 5 80 8 5 855 l 5 9*. 8 2 8 8 1 338. Mine Augen sehen stets zum HERR, er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen. Ps. 25,15. Wohl dem, der sich allewege fürchtet. Spr. 28, 14. O wie lange können uns manche Feinde mit ihren Netzen verborgen bleiben und plötzlich berücken. O es ist nicht auszusprechen, wie so listig und mächtig unsere Feinde sind, wie sie uns immeyngchschlei⸗ chen, und wir also allerwegen als mit Seelen⸗Mördern umge⸗ ben sind. Wohl dem, der sich nichts zutrauet, sondem so bald er erwachet, sich fürchtet, und dencket: O was wird heute mich anfallen; so bald ich aufstehe, kan ich meinen Fuß in Stricke und Netze setzen. Ach! hilf HERR, daß ich immer wache, und gleichsam aller Orten mich umsehe, wo Gefahr verhanden, auf dich immer sehe, vor aller List und Macht der Feinde mich zu dir halte, und bey, ja in dir, mei⸗ ner Festung, wohl verwahret bleibe. Err, laß durch schnödebust der Erden, mich nimmer übervortheilt werden, Treib mich zu stetem Wachen an, daß ich den Feind von ferne mercke, und, eh er kommt, mich betend stärcke, daß, wenn er kommt, ich siegen kan. E— 8 4 2 4 1 *„ 22 5 5 AA c i, 7 7 72 Hes e 2 2 e nem i run, a de f en C 4 2 A. 92001 . 8 341. NJemand ist gut, denn der einige GOTT. Matth. 19,17. Hingegen alles Tichten und Trachten unsers Hertzens nur böse immerdar. 1 Mos. 6, 5. c. 8, 21. Ein Christ füh⸗ let stündlich die böse Unart des Hertzens mit Reue, und hält sich daher für den allergebrechlichsten; ein Heuchler weiß von wenig Sünde, und hält sich für besser als andere. Drum ler⸗ e ene dich fühlen„wie von Natur kein Bluts⸗Tropfen Gutes in dir ist, sonst bist du nicht recht bußfertig. Hast du dich aber so erkant und bekehrt, so ssey nicht vermessen, als wärest du schon über alle Berge hinweg, nach vie⸗ leg Jahren wirst du erst noch erkennen, was für Greuel in dir stecken, so du nicht gedacht hättest; du must dich also immer mehr vor deinem Hertzen fsürchten, und an der blossen Gnade hangen, wie ein armer bußfertiget 0 Sünder, der hinaus geführet wird; sonst ist der Pharisäer gleich wieder da. Nun HERR! hilf, daß ich mit Reue immer mehr erkenne und ab- Althue; ich vermag wol nichts, aber mein Trost ist, daß du allein gut bist, nud salso alles Gute auch selbst allein in mir wircken kanst und wilst. Drum was mir fehlt u. dir soll taugen, will ich aus deinen Wunden saugen. 2 . 9 2 fen N feißis 5 C E 22 225 2 45 75 mome l 10 12 NUN G Ka bleiben dicheh 71 sucken 0 Wokt gl Caulcu 435 00 bc N 1 ee e e* 4 5 4 Sc 5 i 127 0 0 2 525 5 4 2** — dich, wie Petrum, gerne wieder aufnehmen und dir vergeben, denn er hat sincken, viel weniger gehe zur Welt. Gd reicht dir auch in diesem i * 344. Snugeks seinen Jüngern und Petro(dem tief gefallenen in⸗ sonderheit) Marc. 16,7. Richtet wieder auf die läs⸗ sigen Hände und die strauchelnde Knie. Ebr. 12, 12. Denn fleißige Hand wird herrschen. Sir. 12, 12. O Seele! bist du wieder läßig und untreu worden, ja gefallen, so must du es freylich nicht geringe achten; was wilt du aber lange liegen bleiben und klagen? stehe auf, und bitte GOtt um Vergebung: Er will auch für die Abtrünnigen Gaben empfangen. Laß nur den Muth nicht Wort aufs neue seine Hand, richte dich daran auf, und sey sorthin desto behutsamer, demüthiger und geduldiger gegen andere, denn eines Christen Füsse gleiten wol, aber in die Demuth. HERR, laß mir nie im Fleische Ruh, ja laß mir nicht das minste zu, In was mein Geist sich selber sucht. Nim mich nur hier in scharfe Zucht, Und laß in steter Furcht mich wallen, daß ich nicht ferner möge fallen, Laß meine Hände fleißig kriegen, bis daß die Feinde gar erliegen. — 9 2 5 gf, 2 2 7 2 8 2 5 , 2 7. 72 . Obe 7 Lee. 27 5 * „ 4 2 A Cel CN. Ne, 92 24 F. a. 7 4 9 , 222 7 2 „ 2 Ce 2 2„„ 6 2 — 2 . V 5 5 l dee fla 1 1 2 * N a . 2 * N 4 7 E . 7 * * 345 Saar wir kommen zu dir Jer. 3,23.(und) Ich komme zu euch. Joh. 14,18. Siehe hievon das liebliche Bild Luc. 19. Zachäus lief ⸗⸗ Zachäe, steig eilend hernieder ꝛc. Mein e ich will zu dir, und du zu mir. O so müssen wir wol zusammen kommen. Wer wil es wehren und dazwischen kom⸗ men? kein Teufel und keine S ünde: denn diese Scheidewand ist weg ge⸗ toan. Du sprichst: komm her zu mir, der ich nicht dein zorniger Richter sondern dein tröst icher Mittler bin, zwischen deinem erschreckten Gewis⸗ len und GOT; halte dich zu mir, und fürchte dich vor keinem Zorn. Warum? Denn ich si itze darum hie, so du an mich gl äubest, daß ich zwi⸗ schen dir und GOit trete, daß kein Zorn noch Ungnade dich können treffen. Denn soll Zorn und Strafe ber dich gehen, so muß sie zuvor über mich selbst gehen, das ist aber unmöglich: denn er ist das liebe Kind, in dem al⸗ le Gnade wohnt, daß wenn der Vater Ihn(und uns in Ihm) 0% 1 so muß alles eitel Liebe und Gunst seyn, im Himmel und auf Erden, un aller Zorn verschwinden. Luth Eph. 1, 6. Mein Mitt tler, aß mich nicht verweilen, laß mich mit dir zum Vater ei ede 224 4 X e,, A. 155 ee ee. r, * 8 4 Ay bet fe. 3 72 4 . 44 E Sd. r 4 1 7 725 ee. aue 2 12. 2 N. 22 Z. l.. Ec 2 uu. 4„ . 1.. 555 All t, 2 5. N. 5 1 2 3. 2 725 geh ce, 2 2 5 ——————— ä . 4 . g 4 2 * Ai uu. 4 2 3 7 1 10 L 5 1 4* — 77 * — 5— 79 ö „ ——— A —— n ͤ 346. i Su dem, daß ich hinein bin gegangen zu Pharao, mit ihm zu reden in deinem Namen, hat er das Volck noch här⸗ ter geplaget. 2 Mos. 5, 23. Eben zu der Zeit, da GOtt auf ist, uns von einer Sünden⸗Noth und Schwachheit zu befrey⸗ en, läst er dieselbe am meisten rege werden, und fühlen, daß wir dencken, wir wären nie so arg und bedrängt gewesen, und so gehts durch Finsterniß zum Licht, durch Unglauben zum Glauben, durch Hoffart zur Demuth u. s. w. Denn GOtt machet, wie Lutherus saget, keinen zum grossen Heiligen, er mache ihn denn zuvor zum grossen Sünder. Die Sünde muß uns zuvor so groß und so sündig werden, daß wir uns der Verdammung würdig achten, und darüber tief gebeuget zuförderst um Vergebung bitten lernen, und mit Verzagung an unserer eigenen Gerech⸗ tigkeit und Kraft, CHristum unsere einige Gerechtigkeit seyn lassen, auch in ihm immer bleiben, und aus ihm alle Kraft zur Heiligungnehmen. Diß, diß alleine bricht der Sünde den Kopf entzwey. Wenn uns der Feind am meisten kräncket, wird seine Wuth ins Meer versencket. du hr siesl Hilke dicht nenhh auc 1 Mag fa schgch dir e 1 4 ˖ 6* 1 1. 3 2 7— Ä——— 347. — 5 7 Skeet sun wieder, ihr abtrünnigen Kinder, so will ich euch hellen von eurem Ungehorsam Jer. 3,22. s. g. Luc. 15. Da er aber noch ferne von dannen war ꝛc. Du abtrün⸗ niges Kind, du verirrtes Schaf, höre doch die Stimme deines Vaters und deines Hirten: Kehre wieder, kehre wieder. Ach laufe nicht länger mit der Welt den breiten Weg. Bist du der Welt⸗Treber nicht überdrüßig? drückt dich keine Noth? sie soll dich ja zu GOtt treiben. Siehe dein Vater und dein Hirte suchet dich, Er geht dir entgegen und rufet dir, Er will dich willig und mit Freuden aufnehmen; komm nur mit Wei⸗ nen und Beten, wie der verlohrne Sohn, Er will dir vergeben, ob du es auch noch so arg gemacht hast. Er kan und will dich auch heilen und bes⸗ sern, ob du auch noch so ein verderbtes Hertze hast, er kan dich loß und frey machen, ob du auch dem Teufel im Rachen stecktest, und mit mehr als mit sieben Geistern besessen wärest, gib dich nur in ein ernstliches Gebet, so ist dir alles möglich. O HER, ich bin wol voller Beulen, allein du kanst sie alle heilen. — —— 3—— 8 —————— »———T—T0T0T00T0—TTTTTTTTTTT—T—T—T—T—T—TTTT————————.. l eue, e cb 6 icht hein, b. ech „ 1 „„ waft ꝗAcreg. A. W müsse eee 2 T diefe 2 7 50 En m 1 77 2 kigse Gch der macht af 0 90 N 8 ö 75 0 7 10 105 f eh M. 7 10 eee te, abu, * 0 f 7 5 * 0 7 5 Z ꝗꝶꝗꝙů88— 828 8 CCC R — 314 3* 8. 5 Sd seyd nun wacker allezeit, und betet. Luc. 21, 36. Laßt uns ablegen die Sünde ꝛc. Hebr. 12, 1. Hertzen sind nicht wie Uhren, die man täglich nur einmal aufziehen darf; nein, die immer anklebende Trägheit und Zerstreuung ist zu groß. Wir müssen uns des Tages oft erwecken, ja immer wacker seyn, die Sünde, so uns immer anklebet, abzulegen, und müssen daher mit Gebet aus/ und eingehen, ja alle Dinge, auch die kleinesten, betende verrichten, und prüfen, was des HErrn Wille sey, sonst werden sie nicht zur Ehre Gottes, sondern im eignen Willen und Unsegei geschehen. Wo wir aber im Gebet wider unsern eignen Willen kämpfen, uns stündlich lei⸗ den, und auf das Rüthlein, ja auf den Winck folgen, so wird manch grosses Leiden, als Geissel und peitsche, nicht erfolgen: denn die Last, so Eigenwill und Ungeduld uns auflegen, ist immer die größte. HER, laß mich alles betend thun, und nie im eignen Willen ruhn, Damit mir alles Thun gelinge, und keine Trägheit mich bezwinge. ——..— 8 A— 2 2 * — — — 349. Toue Rechnung von deinem Haushalten Luc. 16,2. Ach ENR! wie übel habe ich mit meinen Gaben, Zeit und Kräften hausgehalten! ach vergib nach deiner unendlichen Erbarmung, durchstreiche die Rechnung mit deinem Blute, nnd laß mich forthin, damit es mir am Ende nicht zu schwer werde, käg⸗ lich, ja stündlich Abrechnung halten, und viel vorsichtiger, fleißiger, treuer und sorgsamer seyn. Bewahre mich aber vor allen unnöthigen Sorgen! denn der Hausknecht darf nicht sorgen, wo er was her bekomme, sondern nur, wie er alles treu verwalte. Darum unterrichte du mich, und gib mir Stärcke und Weisheit, daß ich mein Haus oder Land recht regieren möge, sey du der oberste Regent und Hausvater, ich will gerne dein Knecht seyn, alleine regiere mich dermassen, daß ich nicht umwerf und Schaden thu. Luth über Ps. 127. Negiere du mein Hertz und Haus, und führe selber meine Sachen, Ja führ an meiner Statt es aus, ich will dich lassen alles machen: Denn ich verderb es bald für mich allein, Drum solt du HERR und G0 T T, und ich dein Knecht nur seyn. .——. ———— 9— 5 5 Er 1 9 Ersuchet euch selbst, ob ihr im Glauben seyd. 2 Cor. 13,5. Mancher würde bekehrt und gläubig, so er sich nicht dafür hielte, und dächte: Er wäre ja kein Heyde, er hätte schon den Glauben. Denn wer Glauben hat, denckt oft, er hat keinen, und wer ihn nicht hat, meynt, er habe Glauben genug; Aber der Glaube wird nur in tief gebeugten Hertzen gewircket, da man seine Sünde recht sühlen und groß achten lernet, so, daß man sich von Hertzen, wie zuvor mit dem Munde, für den größten Sünder hält, und unter alle Ereaturen beuget. Ohne diese Busse gehest du nicht durch die rechte Pforte, und dein Glaubeist falsch: denn der Glaube ist das allerschwerste, auch einem Kin⸗ de GOttes. Er nimt CHristum ins Hertz, und überwindet Teufel, Welt und alle Sünden, diß gehet nicht so leicht zu. Wäre dein Glaube der wahre Glaube, so wäre nichts leichters, auch kein Kampf und Prüfung nö⸗ und dieser Spruch vergeblich in der Bibel. Aber nein„ musten die ersten Christen sich prüfen, wie viel mehr wir. Darum nim das sicherste, und bitte erst um Glauben, der im Tode bestehe. Gib mir nach deiner Barmhertzigkeit den wahren Christen Glauben ꝛc. — f 2 1 0———— p e. 17 es, Aalin li. l N 2. Nee, A. e u. late* 4. 95 . ß den en H alch Hinter „ wasche — 1 C Helene, ua, l . 2 3 4 flu, Ae 4 1 Aae 2 1 e 11713 e 1³ AHpcc erden. an ee 105 5 e. e „ Wenn die Lade zog, so sprach Moses: HE, stehe auf, hilf nur, daß ich allein auf deinen Winck geh und stehe. 4 Mos. „ee 8„ e 8 . ͤ P. 8 ..„ U deines Namens willen wollest du mich leiten und füh⸗ ren, du wollest mich aus dem Netze ziehen ꝛc. Ps.3 1, 46. laß deine Feinde zerstreuet, und die dich hassen, flüchtig wer⸗ den 4 Mos. 10, 35. Ein ieder hat, wie seine eigene Gabe, al⸗ so auch seine eigne besondere Feinde, die ihm allerley Netz und Hinderung in Weg legen. Aber, wie einem Könige, wenn er reiset, alles aus dem Wege muß, so vielmehr uns, wenn der Kö⸗ nig aller Könige uns führet, und vor uns herziehet. O HErr, 9,1717723. und du immer vor mir hergehest und Platz machest, damit alle Feinde fliehen, ja in ihr eigen Netze fallen müssen. Du Geist der Gnaden steh mir bey, und laß mich ja nicht fallen, Mach meinen Gang gewiß und frey, ach leite mich in allen, Ach streite wider meinen Feind, so kan und werd ich siegen. Und wenn ers gleich aufs ärgste meynt, kanst du nicht unterliegen. Num. 339. v. 1 5. 16. 0* 5 3 ö 3 2. 5. V. Seb. ccc 11 7 11 A Leet 24, W 3. cl BNA 3 22 nee ut rann ng ar S, ae, a Mut 2 5 4 6 f 2222 Ne cu 4 5 0 5 5 i e 24 4K 4 5 E, 5 ̃ 5 275 4 85 MN 13 e 2„ 2 nn eee, 2 5 C C. NX 7 f. 1, 4 4 4 r ee 5 600. en un ber, eee 1 al en 77% N 00 4 N/ 1 0 15 77 9 7 1 352. Machet,(und beweiset Treue alle Stunden) denn ihr wis⸗ fet nicht, welche Stunde euer Herr kommen wird. Matth. 24, 42. Ach HERR! würd' ich alle Stunden nur rechtschaffen treu ersunden! Komm, mich stündlich auszuziehen, stündlich laß mich brünstig glüen, Stündlich mich aufs neu erwecken, stündlich weiter fort mich strecken, Stündlich hertzlich zu dir flehen, stündlich auf dein Auge sehen, Stündlich vor dir kindlich wandeln, stündlich recht behutsam handeln, Stündlich dich von Hertzen preisen, stündlich neuen Ernst beweisen, Stündlich mich im Worte weiden, stündlich mich in allem leiden, Stündlich wachen, stündlich kämpfen, stündlich alles Böse dampfen, Stündlich Buß und Glauben üben, stündlich recht von Hertzen lieben, Stündlich besser in dich dringen, stündlich mehre Früchte bringen, Stündlich meine Zeit auskaufen, stündlich nach dem Kleinod lausen, Stündlich mich zum Ende schicken, stündlich nach dem Himmel blicken, Also halt in allen Stunden mich bereit, und treu ersunden. „ f Nu ee(ie. or. r e W 2 A oe gar h gal bittüt Ja mig lichtz auch h. 1 8 Gee H 80 ale du. 7 C 2 2 grandi K Aan c . 4 7 2 5 acc 29„K K Und . 1 Rese Ua) . N 9 1 . 1 1 4 8 7 2 N 353. Ma ist dir, Esther Königin? und was forderst du? auch die Helfte meines Königreichs soll dir gegeben werden. O Seele, fehlt dir nichts? Hast du nichts zu bitten? O ja! gar viel. Ey so nahe dich zu deinem holden König und Bräu⸗ tigam ohne Furcht. Siehe, er reicht dir seinen Scepter, und sagt: Bitte, bitte nur, ich will nicht nur mein halbes, sondern mein gantzes Königreich, ja mich selbst dir mittheilen. O Seele, so laß dir nichts zu groß, aber auch 1 nichts zu klein seyn, bitte und sage ihm alles/ denn seine Leutseligkeit will 1 auch das kleinste hören, ja er will für unbekant halten, was du ihm nicht 1 5 0 sagest, was aber ihm gesaget ist, das ist schon am rechten Ort angebracht, 4 77 J] und ist nicht mehr auf deinem, sondern auf seinem Hertzen, das nicht ruhen 1 0 17 kan, bis dir geholfen ist. 9 1 HER, gönne meinen Glaubens Blicken den Eingang in dein Heilig⸗ 4 (lb. thum, 3 UN Und laß mich deine Gnad erqvicken zu meinem Heil und deinem Ruhm, Reich deinen Scepter meiner Seelen, die sich wie Esther vor dir neigt, Und dir, als deine Braut sich zeigt; Sprich: ja, du bists, die ich erwähle. 1 Num. 278. 9. 2. ee 2 5 er, 77 a, fer. AA nme 1 7 4. 7. N.. eme * 5 1 2—. 2.— gar 24 900 ** — 5 eg 5 5 2A ic. 2 5 E, Haie e er* . 58. 23 + reer, 3 ue.. N. 2. 2 e Z 05 N ee. e 2 u e.. e 7 den e, ec e r. 3 A 1 ee 57 8, 2.„* 3 eee 1 2 1 * de* A 0 u, „ 79 MN e aun 8 7 1„ 756 W 0 7. 5 5 87 0 9 7 2 a 4 e 1% 44 0 * 0 7 7 f 517 2 1 ech 4 ee e auch: HErr, daß ich sehen möge, wie freundlich du bist, pe, das ist der Inhalt aller meiner Bitte: denn du forderst es — nn Mass wilt du, daß ich dir thun soll? Luc. 18,41. O Err, fragt du nicht auch mich also? O ja. Nun ich antwor⸗ daß ich in deinem Lichte deine Liebe erkenne, und dich wieder lie⸗ — pon mir. Jedoch du forderst nichts von mir als von mir selbst: denn du weißt, daß ich nichts vermag; sondern du deutest da⸗ mit nur an, was ich von dir fordern soll, und du auch gerne geben und wircken wilst. Denn du forderst nichts, als was du selber wirckest, und wirckest alles, was du forderst. Forderst du nun Glauben und Liebe, so fordere ich sie von dir, gib, ach gib es mir, so geb ich dir es wieder, denn dir gefallt nur deine eigne Gabe. HERR, gib mir in deinem Lichte, dein so freundlich Angesichte, Deine Liebe zu erkennen, laß die Gegenliebe brennen. Laß mich deine Liebe dringen, willig Opfer dir zu bringen, Dir zu leben, dir zu leiden, auch, wenn du wilt, abzuscheiden. Also laß mich noch auf Erden lauter und rechtschaffen werden. 1 * n 1 3* 5 1 5 ä— r 33 1 a a nie sichl 5 5 und he meine nicht h 755 Schist 4 5 an, 4h Ich, c Ju — nicht wider mich, sondern wider dich, GOTT, gestritten. . 5 3 97. i Waun schwach bin, so bin ich starck; denn der HERR cStärcke. 2 Cor. 12,10. ist meine Wer den HERgRg sürchtet, der hat ei⸗ ne sichre Vestung. Spr. 14,2 6. Ein Christ stehet immer in Gottesfurcht, und denckt in allem: O Herr, daß ich dir nur nicht mißfalle: J rechte Geist ist“ blöde gegen GOTT, aber gegen die Tyrannen und Teufel bläset der Heilige Geist einen Muth ein; da heißt es: denn der Bin ich gleich ein armes Würmelein, dennoch bin ich starck: denn der HEdiR ist meine Stärcke, wessen Stärcke wird mir etwas abbrechen? Schwachheit, du meine Stärcke. an, aber wenns Man hat Ich bin deine Der Teufel siehet uns wol für schwach zum Treffen geht, so spricht GOT: Ich bin alhier. Denn gehets wie mit einen Würmlein am Fisch⸗Angel, das der Fisch fres⸗ sen will aber drüber gefangen wird. So lässet GOtt uns auch schwach seyn, ear ist bey uns mit seiner Stärcke verborgen, und erhält uns. Denn trollen die Fein de einh 1 0 wollen uns fressen, wissen aber nicht, daß sie f f e dich, GOtt, fressen wolle das werden sie nicht hinaus füyren. Nein. Luth. In Gottes Hand steht Satans Wuth, die mehret nur des Glaubens a 1 Glu, 2 Mos. den Blöden ist er hold. 3 8 8——————— 1 9 mich] ren/ * mit d die ch. verge dir se 358. Wer gläubet, der fleucht nicht. Es 28,16. Hebe deinen ö Stab auf. 2 Mos. 14, 16. NB. Luc. 21,33. Neue Ubung, neuer Segen! was den Glauben am meisten hin⸗ dern, ja vertilgen will, muß ihn am meisten fördern. Luth. Der Glaube ist ein recht Miracul, der macht einem sonst schlwa⸗ chen Menschen einen solchen Muth, daß er sagt: So alle Teufel auf mich fielen, und alle Käyser, Könige, Himmel und Erde wider mich wä⸗ ren, so weiß ich, ich werde erhalten werden. Wer aber nicht gläubet, mit dem kan GO TT kein Miracul noch Wunder⸗Zeichen thun. Aber die GO TL vertrauen, die werden errettet, solte ehe Himmel und Erden vergehen: denn er hats verheissen und gesagt: wirst du glauben, so soll dir geholfen werden, sein Wort gilt ihm mehr, denn Himmel und Er⸗ den, denn damit hat er alles erschaffen, so will er auch, man soll seinem Worte mehr glauben, wenn gleich Himmel und Erde, und alle Sterne wi⸗ der uns wären. Darum nimms Wort in die Faust, schlage frisch drein, so muß alles weichen und Platz machen. Je mehr man um sich Feinde schauet, ie 7 5 das Schwerdl des Geistes hauet. 3 .... ͤ—V———»»««³ 5 2923 —**— Se 8 1 He K . 2 45 Cc 75 ln. In Aalg 70 0 2 9 aum d fe, 222 5 ,o — — 1 eigne. 5 8* N. 22 HA 4 ct C 11 Are Fine 72011 eee 7 4 Ke V e. CI 1 unt wird, . 72 5 cg. e,. 72 1 ¹ 7 net bl 2 125 3. 22 7 AC e* 2 regal Sue ll mein d — 5. 2 C 7 + LCD ian denn ei 1 55 5 Ge ker Kabel r 1 ge 5 9 e ee 4. ui ecru, wöpftn Crucle, 1 2 1 5 ee 50 feel fata 4 1 1 . 1% a* 1016(lu! 5 din 1 1 4 Cu aneh — e ö Tall 1 177 1 Ace 1 1 1 K 1* 1 5. 5 8 N 3 N e 2 9— 9 4 0 1 75 36 s%/ 9 Taue e f 359.. Mer mir folgen will, der verleugne sich selbst. Luc. 9, 23. So wird alles andre leicht werden. Wir erkennen da, daß wir nichts, daher auch nichts würdig sind, und nichts eignes haben, also auch nichts verlieren können. Wir haben keine eigne Güter: denn wir sind nur GOttes Haushalter. Wir haben keine eigne Ehre, noch Schande, nach Weltart: denn das ist nur unsere Ehre, wenn GO durch uns geehret wird, und das ist unsere Schande, wenn GO durch uns verunehret wird. Gottes Ehre allein muß uns anliegen, und also müssen wir in Gottes Sache wol seyn wie Löwen, aber in unser eignen Sache wie Lämmer. Wenn dir nun etwas begegnet, und dir es nicht allein um GOttes Ehre und des Nächsten Heil, sondern um dein eignes zu thun ist, und du nichts leiden wilst, so wird dirs nicht gelin⸗ gen, sondern grössere Unruhe machen. wirst nichts verlieren, als was dich qvälet, und kriegst dafür E Hristum mit allem geist auch leiblichen Segen, so viel dir selig ist. b err, laß mich nichts, dich alles seyn, so wird mir alles leicht und klein. Darum verleugne dich selbst, du CC 0 1 0 7 7 6 7 4 5* 5 1. 71 7. 4 Ha ea, qa a moren fa Cra uu . 0 1 Damit nicht die Vernunft sich wider dich empört 5 r.—ͤ—ͤ— 5 118 g ee deine Kinder versammlen wollen ⸗⸗ bes ihr habt nicht gewollt. Matth..(Den n) wer glaubet unsrer Predigt? Es. 53,1. Wie oft locket di ch Ge Ott durchs Wort, ja durch Freud 40 Leide aber du fühlest es nicht, du hast tausend Entschuldigungen, vor GOT 1 ten sie alle nicht. Weißt du, was die Schuld ist? Du wilst nicht, darum kanst du au ch nicht. Du fol gest nicht d em Wor⸗ te GOttes, und da ist freylich lauter Finsterniß und Anstoß an Good T, und seinen Kindern. HER, laß mich ja von dir nur nimmer anders dencken, Als nur nach deinem Wort, laß mich dein Wort r imschräncken, 3 —— 5— 3 e I—. Und e Fried und Lieb, und alles Gute stört Drum laß mich unverrückt im Wort, im Worte ble üben, Und dadur ich alle Macht der Finsterniß vertreiben. Schleuß täglich heller auf dein Wort, dein Werck, dein Licht, Bis endlich Licht und Recht durch alles finstrelbricht. — G A f 4 85 et d 5 en 6 72 an i 8 01. 12 2 Ai. 195 25 2 Wie A (Wenge so lange es f ist. Joh. 9, d ist kurtz. 1 Cor. 7, 29. O HE 2309 i webaldistmel 5 ne Lebens⸗Zeit verlaufen? Wie wenige oder nichts habe ich noch gewircket? O was habe ich fur Zeit und Kräfte ver⸗ f shwende et, auch nur mit unnützen Gedancken, wo bleiben un⸗ nütze„ja sund liche Worte und Wercke? Ach HERR! auf tausend kan ich dir nicht eines antworten, ich schäme und beuge mich vor dir, o vergib, vergib! und laß mich hinsort meine Zeit recht auskausen, und iede Zeit und Kraft auf das allerseligste, mit den besten Dingen, son⸗ derlich mit Gebet, für mich, und ander e zubringen, ja laß mich alle Stun⸗ den mit ebet gleichsam verknü pfen und in die Ewig keit voran hecke ich dort von allen Stunden einen Segen finden möge./ Heil' und ordne die Gedancken, halt auch ale küste et, E Halte Wort und Werck in Schrancken, daß sie reife Früchte seh 5 Laß mich zum Verlust der Zeit kein vergebnes Dencken qvälen, 3 250 vor 1 5 mich meine e Tage zahlen d. % 2 7 * ö 7 5 5 +.„ 9*. 8 5 1 25* 2 74 1 25. 7 8 7 1 8 7 1 7 l 2 4 5 1 5 N 7 1 2 7 21 a.. 1 a 2 5 7 9 4 55 1 N N 5 . 5 e l. 1* A.. 7 2 N* K 2 3 5 7, e. . 55 ö e 1 22 7 2 i. 4 2 2 N. 5 N 8* 17 42* 16* 1* 4 4 2* 4 8 ö . 45 7 1 4 5 4 G.,. 4* 0 1 7 1 4 4 7 2 9 4 4 1 3 11 4 7 61. 2 1 1 7 8 1 a 7 8— 9 1 1 2. 5. 12 5. 44 75 7 7 V. 4. 5 155 i„5 A 5, ma,