LaGERGEMEiMScAT AUScrwrz RREUNDESKREIS DERE AMSWITAZER E. V. AUSCHMWITE März 1992 Lagergemeinschaft Auschwitz- Freundeskreis der Auschwitzer e. V. Impressum: Herausgeber:„Lagergemeinschaft Auschwitz— Freundeskreis der Auschwitzer e. V.“ Verantwortlich: Hermann Reineck, Schillerstraße 18 6309 Münzenberg 1, Telefon(O 60 33) 6 01 68 Mitarbeiter: L. Thumser-Weil, H. Ennemann, G. Herr, A. Rossmann-Reineck, D. Stamm, M. Tiessen Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer e. V. Auschwitz— Stop dem Verfall Aufruf zur Spendenaktion Liebe Freunde, die Arbeit wider das Vergessen hat seit un- Serem Bestehen viele Aspekte einbezogen. Was uns bei jeder Begegnung in Auschwitz mit der Zeit immer bewußter wurde, ist die Frage der Brhaltung der authentischen Stätte der Mahnung und des notwendigen Lernens für zukünftige Generationen. Die Anlagen in Auschwitz mit den Neben- lagern sind in ihrem jetzigen Zustand dem permanenten Verfall preisgegeben. Die Lagergemeinschaft hat schon vor Jah- ren auf die Zerstörung durch Witterung- seinflüsse und mangelnde Sicherung der Bausubstanz aufmerksam gemacht. Die polnische Regierung, die bisher am meisten zur Erhaltung beitrug, war öko- nomisch zu jeder Zeit mit dem Gesamt- projekt überfordert. Der Lagergemeinschaft Auschwitz, die rechtzeitig im Auswärtigen Amt vorstellig wurde und einen jãhrlichen Festbetrag im Bundeshaushalt empfahl, fehlte leider der Einfluß, wie ihn Lobbyisten andersgearte- ter Interessen durchzusetzen verstehen (Peutschtumspflege in Chile, Schlesien e Das Ergebnis ist heute, daß nicht mehr die Erhaltung, sondern eine vielfach kosten- aufwendigere Sanierung notwendig gewor- den ist. Das Magazin der Süddeutschen Zeitung und die Sendung Panorama haben einer breiten öffentlichkeit den Verfall dieses Dokuments deutscher Geschichte gezeigt. Die anschließende Publikums-Diskus- sionssendung im Satelliten-Sender 1 plus zeigte überdeutlich, wie wichtig es ist, daß die größte Vernichtungsstätte der Ge- schichte erhalten werden muß. Zahlreiche Zuschaueranrufe bewiesen, wie nicht an- ders zu erwarten, daß allein deren Unwis- sen und die daraus resultierende Ignoranz und Ablehnung, sich mit ihrer deut- schen Identität auseinanderzusetzen, Ge- schichte zur Gegenwart macht. Erfreulicherweise wiesen auch einige auf die Verantwortung der deutschen Konzer- ne hin, die aus der Zwangsarbeit ihrer be- reits vom“deutschen Volkswillen“ zum Tode verurteilten und als Sklaven Miß- brauchten, in Auschwitz den Kriegsprofit und damit der Startkapital für die Nach- kriegszeit schöpften. Ihre heutige Stellung in der Weltwirtschaft resultiert daraus. So wie sich diese Verantwortlichen von ihrer Verpflichtung gegenüber ihren Ein- zelopfern— mit Hilfe der niemals entna- Zifizierten und damit weiterhin inhuma- nen, bundesdeutschen Justiz— entziehen, ist von dort kein Beitrag zu erwarten. Die breitere Basis, die die Panorama-Sen- dung zur Bewußtseinsbildung geschaffen hat, nimmt die Lagergemeinschaft Au- schwitz zum Anlaß, auf mehreren Ebenen für das Projekt zusätzliche Aktivitäten durchzuführen. Das Sondermitteilungsblatt will unseren Mitgliedern und Sympathisanten Gelegen- heit geben, im persönlichen wie institutio- nellen Umfeld verstärkt auf das aktuelle Problem Auschwitz aufmerksam zu ma- chen. Die Lagergemeinschaft Auschwitz hat ein Sonderkonto bei der Sparkasse Wetterau eingerichtet: Kontonummer 00 2000 2000, BILZ 518 500 79 Mit dem zuständigen Finanzamt wurde abgestimmt, daß auch für dieses Projekt steuerabzugsfähige Spendenquittungen ausgestellt werden. Wir werden auf Anfrage das diesbezügli- che Sonderblatt mit Begleitbrief und Zahl- karte versenden. Wir sind überzeugt, wer um den Multipli- kationseffekt weiß, wird in seinem Umfeld das Nötige tun. 2 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer e. V. PANORAMA Nr. 477 vom 9.3.1992 Auschwitz VERFALLT JOACHIM WAGNER: Zu unserem letzten Thema: Das ehemalige Konzentrationslager und heutige Museum Auschwitz-Birkenau hat Zukunftssorgen. Ausgestellte Schu- he und Koffer lösen sich auf, Holzba- racken verwittern, und im Todesblock des Frauenlagers ist bereits die Decke eingestürzt. Obwohl die polnische Re- gierung in die Gedenkstätte Auschwitz mehr Geld gesteckt hat als in jedes an- dere Museum, ist das Land heute nicht mehr in der Lage, das Massenwernich- tungslager als Zeugnis und Mahnung zu erhalten. Die Bundesregierung hat sich bisher um ihre moralische, historische und politische Verantwortung für Au- schwitz weitgehend herumgedrückt— sieht man vom Bau einer Jugendbegeg- nungsstätte und dem Engagement von Gruppen wie Aktion Sühnezeichen“ ab. Da eine schnelle und unbürokrati- sche Hilfe unerläßlich ist, ruft der MDR heute und in den nächsten Tagen in fast allen Hörfunk- und Fernsehprogram- men zu Spenden für Auschwitz auf. Finzelheiten über die Spendenaktion nach der Dokumentation des Verfalls von Auschwitz von Patricia Schlesinger. Auschwitz verfällt KOMMENAR: Juden, Polen, Zigeuner, Fchechen, Russen, Franzosen und viele andere— erschossen, vergast, erschlagen, verhun- Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer e. V. gert, erfroren, verreckt. Mord, systema- tisch und industriell perfekt betrieben. Heute verblaßt das Grauen, zerspringt, bröckelt, verwittert, bricht zusammen, rostet. Dem brutalsten Zeugnis der Unmensch- lichkeit droht der Verfall. Neben der Akropolis und der Alhambra wurde auch Auschwitz von der UNES- CO in die Liste des gefährdeten Erbes der Welt“ aufgenommen. Dazu zählen unter anderem Werke von Menschen- hand,. die aus geschichtlichen Grün- den von außergewöhnlichem universel- lem Wert sind.“ Das frühere Stammlager ist heute ein Museum. Bisher hat Polen fast allein für den Erhalt von Auschwitz bezahlt. Es zu erhalten, war für die polnische Re- gierung vierzig Jahre lang nationale Pflicht, eine Pflicht, der man sich heute nicht mehr gewachsen sieht. 6 An einigen wenigen Stellen macht man weiter, repariert, bessert aus, erneuert teilweise. Kultusministerium FRANCISZEK J. CEHMKA: Auschwitz ist für uns sehr wichtig. Seit 1947 finanziert die polnische Regierung das Museum und den Erhalt von Au- schwitz, das heißt: auch alle Restaurie- rungsarbeiten. Wir werden das auch weiterhin tun. Das Museum ist das ein- zige, das auch in Zukunft weiterhin dem Kultusministerium direkt unterstellt bleibt. Es ist eine europäische Angele- genheit. Aber wir werden bestimmt nicht andere Länder, auch nicht die Bundesrepublik, um Hilfe dafür bitten. Das werden wir nicht tun. Trotzdem: Wir brauchen Hilfe. KOMMEHNTAR: Hilfe— und das ganz schnell. Das Krematorium im Stammlager, das einzige noch erhaltene. Die dazugehöri- * 4 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer e. V. ge Gaskammer. Hier wurden Tausende Menschen eingepfercht, Türen ver- schlossen, Gas verstreut. Qualvollstes Sterben. Die Wände und Fußbõden sind feucht, die Schächte, durch die das Zy- klon B kam, bröckeln. In einer anderen Baracke: Koffer, Ta- schen, Körbe— Tausende. Den Men- schen hatte man ein neues Leben woan- ders versprochen. Ihre letzte Habe brachten sie mit. Auch hier Feuchtigkeit, Schimmel. Das Leder lõst sich auf, zerfällt. Schuhe, alle Größen, meist Leder, über hunderttausend— übriggeblieben. Be- weise eines Verbrechens, das man nicht beschreiben kann. Konservieren? Erhal- ten? Im Winter sind in den ehemaligen Hãftlingsbaracken um vier Grad Celsi- us, im Sommer über 25. Wie erhält man Schuhe, Leder oder auch Brillen unter solchen Umständen über Jahrzehnte? Zwei Tonnen Haare, Menschenhaare— abgeschnitten, bevor man die Ermorde- ten ins Feuer schob. Auch hier: Feuch- tigkeit, Temperaturschwankungen, Frost. Wie konserviert man Haare über Jahrzehnte? Hat man dieses Wissen je schon gebraucht? INTERVIEWERIN: Was passiert denn, wenn das nicht ge- schützt wird?“ Historiker ERZV DEBSKI: Pas wäre die Katastrophe. In diesem Fall das ist die Katastrophe. Wir müssen alle diese Sachen, Gegenstände— ich habe schon gesprochen— die Reliquien wir müssen schützen. Und ich weiß nicht, was passiert dann— wir müssen diese Sachen schützen. Das ist unsere Pflicht.“ KOMMENTAR: Alles, was die Greueltaten dokumen- tiert, kann nur erhalten werden, wenn man ſemperatur und Feuchtigkeit in Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer e. V. den Griff bekommt. Für eine Klimaan- lage, eine Heizung fehlt allerdings das Geld. Aber der Wille, Auschwitz zu er- halten, ist groß— für Polen ein nationa- les Symbol. Museum Auschwitz KRVSTVNA OLEKSV Man weiß, daß Auschwit?z— in Au- Schwitz die Massenvernichtung der eu- ropãischen Juden realisiert wurde. Und Auschwitz ist auch Symbol für Holo- caust für alle Juden in der Welt. Aber auch für Polen ist diese Stelle symbo- lisch, spielt so große Rolle.“ KOMMENAR: Trotz zahlreicher, meist hastig absolvier- ter Betroffenheitsbesuche mit Kranznie- derlegungen, hat die Bundesregierung bisher kaum geholfen. Es gab weder eine offizielle Aufforderung der polni- schen Regierung, etwas für Auschwit?z zu tun, noch ein direktes Angebot der Bundesregierung, zum Erhalt zumindest beizusteuern. Nur eine Jugendbegeg- nungsstätte auf dem Gelände wurde fi- nanziert. Auch im jüngsten deutsch-polnischen Abkommen spielt Auschwitz keine Rolle mehr. FRANCISZEK J. CEHMKA: Pas schwierige Verhältnis zwischen Polen und der Bundesrepublik wirkte sich ja auch auf die kulturellen Bezie- hungen aus. Und das wiederum beein- flußte natürlich auch die deutsche Ein- stellung zu Auschwitz. Deshalb gab es bisher für den Erhalt des Konzentra- tionslagers keine offizielle Hilfe aus Deutschland.“ KOMMENTAR: Drei Kilometer vom Stammlager Au- schwitz entfernt: Birkenau— das Ver- nichtungslager. Bis zu 24.000 Menschen wurden hier an einem Jag ermordet. Die Entwesungskammer, auch*Bad“ oder Sauna“ genannt. Hier wurden Kleider, Schuhe und Menschen gerei- nigt, desinfiziert, entlaust. Kleider und Schuhe anschließend ins Reich ge- schickt, an die Deutschen. Innen Verfall— kaum noch etwas übrig von der perfekten Organisation der Aus- rottung. Die Baracken in Birkenau. Bis zu 1500 Menschen wurden in einer zu- sammengepfercht. Heute: Die Pritschen, auf denen die Hãftlinge kauerten, brechen zusammen. Trümmer, morsches Holz, verblichene Buchstaben. Steinbaracken. Der sogenannte“Todes- block“ der Frauen. Von hier aus ging's direkt ins Gas. Bald nur noch eine Ruine. Die Seitenwãnde der Steinbaracken wer- den bereits abgestützt. Jeder stärkere Sturm kann sie umreißen. 6 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer e. V. Internat. Rat Staatl. Museum Auschwitz PROF. BOHDANM RVMASZEWSKI: „Wir erwarten von Deutschland Ver- stãndnis für den polnischen Willen, Au- schwitz zu erhalten. Das richtet sich nicht gegen die Deutschen. Alles, was wir wollen, ist, dieses Zeitdokument zu erhalten. Vor allem auch für die junge Generation der Deutschen, weil das schließlich im Interesse der Versöhnung iSt INTERVIEWERIN: Was heißt das konkret?“ PROF RVMASZEWSKI:(Ubers.) „Konkret heißt das: Dem Verständnis in Deutschland soll Hilfe folgen, sowohl technologische wie finanzielle Hilfe.“ KOMMENTAR: Hilfe ist jetzt nicht nur nötig, sondern auch möglich: Erwartungen an Deutschland. Zentralrat der Juden in Deutschland HEINZ GALINSKI: Es muß geschehen, daß einmal die Länder, die es angeht— und das ist in erster Linie hier Deutschland— Deutschland muß einen erheblichen Beitrag dazu leisten, daß hier Auschwitz in einer Form erhalten bleibt, die es den Menschen ermöglicht, doch sich ein Bild zu machen, was einmal hier, auf diesem Komplex vor sich ging. Wenn jetzt hier nicht sofort etwas geschieht, ist der weitere Verfall einfach nicht mehr aufzuhalten, und dann wird es um so schwerer sein, das Bild zu rekonstruie- ren, was einmal hier auf diesem Boden vorhanden war.“ KOMMENAR: Geld wird es geben, irgendwann— aus der Ronald S. Lauder-Foundation, einer internationalen Stiftung, die sich für den Erhalt einsetzt. Eine Studie belegt: 42,8 Millionen USPollar werden ge- braucht. Die Hälfte— knapp 40 Millio- nen Mark— will die Bundesrepublik zahlen. Nur, woher das Geld kommen Soll, ist noch strittig. Entweder zahlt das Bundesfinanzministerium oder ein deutsch-polnischer Fonds. Bis dahin vergeht Zeit— Zeit, in der Auschwitz weiter verfällt. Die Vergangenheit ist nicht tot, sie ist noch nicht einmal wirk- lich vergangen. Abmoderation: Auschwitz verfällt JOACHIM WAGNER: Auch wenn sich die Bundesregierung jetzt endlich— Jahre zu spät— finan- ziell am Erhalt von Auschwitz beteiligen will, zusätzliche private Hilfe bleibt un- verzichtbar. Nur sie kann schnell und unbürokratisch geleistet werden, und die moralische, historische und politi- sche Verantwortung für die Greueltaten des NS-Regimes trifft nicht nur den Staat, sondern alle Deutschen. Vielen Dank für Ihr Interesse und guten Abend Nachdruck der Panorama-Sendung er- folgt mit Genehmigung des NDR und der Autorin Frau Patricia Schlesinger. Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer e. V. AUs AlLER WEI.T FrunkiurierRundschuu Seite 22 Frankurter Rundschau R/S Montag. 9. März 1992. Nr. 58 o NDR-Hilfsaktion für Auschwitz KZ droht der Verfall/„Teugnis von Verbrechen bewahren“ HAMBURG, 8. März(AP). Der Nord- deutsche Rundfunk(NDR) will das als Gedenkstätte erhaltene ehemalige Kon- zentrationslager Auschwitz-Birkenau in Polen mit einer groß angelegten Hilfsak- tion vor dem Verfall bewahren. Wie der NDR am Sonntag berichtete, drohen menschliche Haare, Schuhe, Brillen, Bür- sten, Koffer und andere zur Dokumenta- tion der Schrecken in den KZ-Bauten aufbewahrte Habe durch Feuchtigkeit und starke Temperaturschwankungen in den nicht beheizbaren Hallen zu zerfal- len und sich aufzulösen. Nach einem Film, der äm heutigen Montag abend in der Fernsehsendung „Panorama“ ausgestrahlt wird, verwittern ũberdies die Stein- und Holzbaracken in Birkenau, brach im Todesblock des Frau- enlagers die Decke ein und fallen die mehrstöckigen Pritschen, auf denen die Häftlinge nachts zusammengepfercht wurden, zusammen. Nach Auffassung des ARD-Senders kann nicht hingenommen werden, daß der Ort planmäßiger Vernichtung eines ganzen Volkes verfällt. Am Erhalt dieses Zeugnisses eines in der Geschichte ein- maligen Verbrechens habe sich die Bun- desrepublik bisher finanziell kaum betei- ligt. Der NDR werde daher am Montag in Hörfunk und Fernsehen zu einer Spen- denaktion zugunsten des ehemaligen Konzentrationslagers aufrufen. Der Intendant des Norddeutschen Rundfunks, Jobst Plog, sagte zur Begrün- dung:„Das Bekenntnis zur deutschen Ge- schichte macht es erforderlich, daß dieser Teil der deutschen Vergangenheit sicht- bar erhalten bleibt. Ich finde nicht, daß man die Gedenkstätte Auschwitz zuwach- sen lassen und vergessen darf.“ Obwohl die polnische Regierung in das Museum Auschwitz mehr gesteckt habe als in jedes andere Museum, sei das von einer Wirtschaftskrise heimgesuchte Land jetzt nicht mehr in der Lage, die über 250 Gebäude und rund 200 Ruinen sowie alle Gegenstände zu konservieren. Nach einer wissenschaftlichen Studie der US-amerikanischen Ronald-S.-Lau- der-Stiftung, die eine internationale Hilfsaktion für Auschwitz vorbereitet, sind rund 42,8 Millionen US-Dollar für den Erhalt von Auschwitz nötig. Die Bun- desregierung will für die Hälfte des Be- trages— rund 37 Millionen Mark— auf- kommen. Unabhängig vom stastlichen Geld macht der Grad des Verfalls nach Ein- schätzung des Senders eine zusätzliche schnelle und unbürokratische Hilfe nötig. Mit Hinweis auf die moralische, histori- sche und politische Verantwortung ge- genüber der deutschen Geschichte ruft der NDR daher zu Spenden auf. Das ge- sammelte Geld werde vom NDR-Konto bei der Commerzbank Hamburg, Konto- nummer 633 0633, BLZ 200 400 00, auf das Konto der internationalen„Stiftung zur Erinnerung für die Opfer von Auschwitz“ überwiesen. Die Stiftung habe dem Sen- der zugesichert, das Geld ausschließlich für Auschwitz zu verwenden. Die„Lagergemeinschaft Auschwitz— Freundeskreis der Auschwitzer e. V.“ unterstützt die Aktionen des Norddeutschen Rundfunks in mehreren Hörfunk- und Fernsehprogrammen. Als ersten Teilbetrag hat die „Lagergemeinschaft Auschwitz— Freundeskreis der Auschwitzer e. V.“ für die Aktion„Auschwitz— Stop dem Verfall“ DM 30.000,— zur Verfügung gestellt. unserem Mitteilungsblatt Nr. 1/1992 hat unser langjähriges Mitglied d Mitarbeiterin Frau Monika Held einen ausführlichen Bericht über den Verfall von Auschwitz gebracht. (Kann angefordert werden. Siehe Karte unten) Anforderung lch/ Wir ersuche/n um Zusendung der angekreuzten Materialien zur Spendenaktion„AUSCHWITZ— STOP DEM VERFHALL“ E Stück„Sondernummer März 1992 Q Stück„Sonderdruck Mitteilungsblatt 1/92 v. Monika Held Stück Zahlkarten Ich/ wir benötige/n die Materialien zur Unterstützung der Aktion S für pädagogische Arbeit S für Schule, Gymnasium, Universitãt S für sozialpol. Arbeit, Institution S für 0 Senden Sie Unterlagen auch an: Die Zusendungen erfolgen kostenlos Zutreffendes bitte ankreuzen Datum 1992 Auschwitz— Stop dem Verfall Bitte mit POSTKART E 80 Pfennig frankieren Lagergemeinschaft Auschwitz Freundeskreis der Auschwitzer e.V. Schillerstraße 18 Absender: W-6309 Münzenberg 1 CHAFET AUDSCHWTZ S DER AMSWTAZER E. V. AUSCHWTE Farbkarte*13 März 1992