LAGERGEMEINSCHAET AUSCFHWTE EREUOMDESRRES PER AUSCEUMTZEER E.V. 2 4 ² 6 5 3 Weihnachten, der Rock aus Auschwitz, und die Freunde in Polen... eine Weihnachtsbitte Wenn dieses Mä ttei LungsbLatt , Se Weihnachten vor de Tüm. Bei mäir im KLeiderschrank hängt eine bLau- weiB gestreifbe HaftLings jacke aus Auschwitz und Sie hat einen EhrenpLatzn im Schrank. Nu zu pesonderen An1ässen zM ehe ch diesen Rock an⸗ An Weihnachten wärd er weder hewausgenommen E und die Erinnerungen an Weihnachten in Auschwi tz werden w eder gan? 1Le— bendig sein. . Die Gedanken varen dama1s, bei Schreibstube und bei mär, bei unseren Lieben in der Freiheib. Wiw im der Schreibstube, PoO— Len, PTschechen, S1owaken und en a 5 suchten uns gegenseitig Mut und Hof'fnung zu machen, mã t KLeinen Geschenken Freude zu berei ten. Uber alle nationa- en poLä tischen. Gegensätze hänweg waren wWT eine verschworene Gemeim— schaft und wäm geLobten Kushcwä bz ibenLeben, Freunde S0 Ust es auch geworden!— zu Smem e hne Sehenk 1987 Schen Freunde, däe ehemati— gen Aus chwä t?— ode deren HänterbLebene, —— Un nẽ 5 ve te e reicht zum ersten däie Zeit näicht mehr, 2zunm zveiten 18t nächt genügend GeLd da!(vr be— aö rgen für eine Paket- Akron etwa 3oo000— 40. 000,—— 54) Deshalb bätten vir alle unsere Freunde um Unterstützung. Bitte helfen Sie uns durch Th- re Spende, damit wir— wenn auch mãt einem verspäteten Meihnachtspäckchen*— unseren nchen Freunden eine Freude bereiten kön— Fen. Sie so11en vässen: Sie sind und werden nã cht vergessen, däe Verbäindungen und Freundschaf— ten verden aufrecht erhalten- auch ma m t einem Päckchen!— A1L1en Spendern möchten wär schon jetzt ganz hcMe— De. Der Vorstand und die Mitarheiten— Arbeits „ gruppen, die Regionaigruppe Nord, wünschen allen Mitgliecern. Freunden und Gönnern frohe Weihnachten, viel Glück und Gesundheit für ein friedliches Jahr 19686 F LAGRRGEMEIMSCHAFT AUSCHwWT?. REUMNDESKRE)S der AUSGHWTERe. V. Lagergemeinschan AuschtEno eskteis oe Auscnw= — Antifasepj Sti „Bedienstete nicht teil..“ vetterau hat sich aus Anlässen ein antifa- Bündnis gebildet. und Begleitunstände EE traurtgen SchistiSches Uber 6Gründe eln Bertcht. In der Voge 1sberggemetnde 6edern Im Vetteraukreis 1äuft gegen den Jödtschen Arzt Dan Klesel antise- nit1Sche Hetze; Drohungen, Schmierereien, schließ1ich brennt Seln Haus. Bundesett berichten dte Medien(vgl. auch Mtttei- lungsblatt 8 CDU, FDP und SPD 1m Ort öußern sich nicht oder bebaupten, von Ant isenttisms und Keofaschtsnus könne keine Rede setn; 1n der Folge vird der Jude Dan KLesel fortwährend öffentl1ch in Recht- fertigungszvang gebracht— aus den Opfer»trd der Täter. Geder- ner Bürger ziehen nech: 6edern sei nicht antisenitisch, man verde 1n den Medien diffaniert, der Presserat vird angerufen, en- gaglerte Fedakteure verden Scher Berichterstattung beschu1- digt; der Presserat veist a11er- dings die Anschuldigungen zurück. In 6edern stellt sich kKeiner der unschuldigen Bürger offen zu Dan Klesel; er bleibt in der Genein- de, 1n der er als Arzt 1ebt und arbeitet, allein. Die vetterauer Grünen?zusanmen nit einzetnen Ceverkschaften und den DöB verden initiativ. unter- stötzt vor der Lagergemeinschaft, der VVV ené der DRP. Bald stosen die Juscos äazu und die Vetterauer SpD. Fine erste öffenttiche Ver- jiSche SSLCEHE ündnis anstaltung 1n 6edern, etne Denon- Stratton vor Dan Kiesels Haus nt den Versprechen der So11darität und schließl1ch ein groses anti- faschistisches Forum sind der veg, aktiven V1derstand gegen An- tilsenitisms und Heofaschismus 1n der Vetterau zu orsen am zustandekommen des Forunms in Frledberg scheiden sich politi- Sche Geister: Die CDU steht vor- urfSvo11 Volksfrontpolttik, und der CDU- Innenninister 138t ntt- tellen,»*daß Bedienstete des Hes- SiSchen Mnisters des Innern grundsatzlich an kelner Veran- Staltung tetlnehmen, die von Ver- anstaltern nitgetragen verden Se die 1m Verfassungs- Schutzbericht des Landes Hessen vorkomnen Daran ändert auch dte Tatsache nichts, daß zu den Ver- ansteltern auch demkratische Or- ganisationen und Verbände ge hören.“ Aanlaß dieser AbsSage var dte anfrage der Organisatoren, ob der Referent för*positiven Ver- fasSungsschutz“ in Innenniniste r1un als Fxperte an der Tagung teilnehmen könne. Der 6 gangenen Veranstaltung in ern hatte eden dieser Keferent noch die 6rüge des Hessischen Innenni- nisters öberbracht und vchtiße Informationen öber Rechtsradi ka- 11Sms, FeofaschisSms, deren Ur Sachen und„5gl1che 6Gründe in verhelte? konservativer Farteten oder konservativer Frakttonen in parteien gegeben Freilich ver das ver des S kpri1 1587 geeSen — Fazit Tas hessische Innennini- Sterium 1St seit der Vende 1 i tit unt luc agergemescriait Aurcttzreumes*ec cer Kcrtzer e v. 5 . — eSbaden nicht ehr dereit, an- VachSankeit und aie antSkcSSete titfaschisttsehe Inittativen zu gder aller rechtsradi Ialen and unterstözen neofaschistischen Tendenzen not- ndg sind. Auch auf 10 kaler Fbeue schlägt die Nende beretts durch: Der Lei- ter der Friedberger Cesantschule verweigerte den antifaschisti- Schen Böndnis Räune in der Schu- le, obwohl an Tag der Veransta!1- tung die Schule 1eer stand. 418 indung gab er an, daß ihn die 2 Fanstalter wege threr politi- chen RIchtu nicht paßten 11eßl1ch nan an den Ruf chul1e Der Soz1 a at1 eranstaltun 1 daß an Novenmber 1987 öber 200 Bürgerinnen und Bürger, Ve eter denokratischer Organtsationen und Repräsentanten von SPD und Grünen er Vetterau kanen, um zu beraten 6ber FeofaschiSmus, sSelne Urse- chen und dte notvendigen Konse- quenzen . FritsSche, VUntversttät 61e- Ben Schi 1dert n sSetr Grund- Prof. Krusewitz, FU Berli1n, ver- sat e 6D Interes- suchte 1n seinen Keferat, Htnwe1- Sen, 1933 zur Machtü berge be Se dafür zusamenzutragen,„arum an dite Faschisten führten. An der Keofaschisms in den vergan- 1 zahlreichen Beisptelen belegte genen Jahren an Bedeutung gewon- er, daß der Faschismus nicht kam, nen hat. Venn auch bei einigen 1 Me der B11tz in der Hacht, son- setner Beisptele und Thesen stch aern Ergebnis var der systeneti- vViderspruch der Zuhörer neldete, schen Zerstörung der Neimarer Re- s0 konnten seinen Referat doch von rechts, der Schwche zahlretche Anregungen entnonmen der Ar beiterbevegung und der Un- nerden, wie notendig es 18t, terstötzung der MSDaP durch die Tendenzen und sorgfältig auch Industrie. Sein Referat machte dort neofaschtstische Vurzeln zuf deutlich, daß der FaschiSnus beobachten,„o sie nicht 1mer [ unwiederholbar 18t, sondern sogleich zu ervarten sind. Lagergemeinschalt Ausctwitz/Fteundeskteis det Auschwitzer e. V. Im zwe1ten Teil des antifaschi- st1Schen Forum, an den auch Dan Klesel teiLnahn, befaßten stch Arbeltsgruppen ntt — neofaschtstiSchen Gruppen und Akt1vltäten in Vetteraukreis, — Berichten von 7ettzeugen über Krieg und Faschisms 1m 4A11tag der Vetterau, — Progranmtik und Erschei- nungsform neofaschisttscher Grup- plerungen und — Mögl1chketten der Abwehr neo- faschtstischer und ausLänder- feindlicher Aktivtäten 1m Vet- 2 teraukreis. Dag das antifaschistische Bündnis sich nicht vegen eines einmaligen »Fal1es“— des Pogrons gegen den Juden Dan Kiesel— traf, zeigen zue1 Betsplele: Berelts 1n der Hacht vor den Forum hatte die FPD Hetzschriften gegen das Forum 1n die Briefkasten einiger OrganiSa- toren gesteckt. Die Faschisten s1nd also aktiv. Im südltchen vetteraukrets verden Fltern türkischer Schöüler gegen den dortigen törkischen Lehrer nit anonynen Briefen sufgehetzt; 21 tat:»Pileser Landesverräter, auch Asylant»;»Diesen konmm- nistisSchen Schuft 1assen vir un- ter uns weilen, und ernähren.* angst geht seltden un unter tör- kischen Kol1egen, ve11 sie stch nicht nmehr sicher sind, Schutz 2u erhalten,„enn dtese verbalen At- tacken in mnifeste Gewalt um schlagen so11ten. Uwe FHartvg Des Konzerngebäude der 16-Far- Auch ein G Beitrag zur Geschichte In 6Gedern 18t der üditsche Fr1edhof heute gepf1egt— mses!, unauffäl11g, pletät- vO11. In Gedern 1st 1n der ehenal1- gen Synagoge heute eine Disco. ben in Frankfurt— Denkme1- pf leger und Histortker erre- gen s1ch ob seines histo- r1Schen, städtebaulichen 0 sonstigen vertes. V 1n Friedberg einnal der Kaiser 1anggelaufen 18t, kün- det beute eine Tafel davon. vo 1n Gedern eine jüdische Ge- ninde 1dre GLaubensstätte hatte, darf sich ausbreiten. vas andersvo vegen Buhesteruns verboten vird. 6we Har1g he Lagergemeinschalt AuschitzFteundeskteis der Auschwitzet e. V. Die Reise nach Wien. »Fure Arbelt ninnt 2zunehnend nerkwürdige touristische Züge Ver Mltarbelter der Lagergenetn- Schaft/Freundeskreis fuhren vom e oder*halbprivat“— ver kann es von uns noch genau ausei nander- halten— nach österretch. Vien und Mauthausen solLten unsere Reisezlele sein. unserer Hauptanliegen var der Besuch 1m Dokumentattonsar- chlv des österreichtschen Vder- Standes 1n Ven. DLese vom öSterr. Stant ftnanziterte Archiv begann bald nach Krtegsende als private Intttative 6 n1t Hermann Reineck) setne Arbett und Stellt heute eine al1genein aner- kannte Instttutton dar, 1n der 19 Mi tarbeiter 1n v1elen Räumen ver- Suchen, dte anstehende Arbett zu bewältigen. Hier„ird auf biLdlLche Vetse gesammelt, doku- mentiert und archiviert. In eige- nen Raumen verden vechse Inde Aus- Stellungen zu verschtedenen Ein- zelthenen gezeigt Schledenen Verfahren der Konser- v1erung sind kostsSpieltg und den- noch 1n threm Ergebnts bis heute nicht zufrtedenstellend. In Vien behi1ft man sich derzett noch mtt dem Aufbewahren der Dokunmente zw1Schen Ssurearmen Papteren; vor der Verwendung jeg11cher Plast 1 K- hüllen(auch der*dokumentenech- ten“) wurden vir eindringlich gewarnt. Auch var es uns vtchtig zu erfahren, nach velchen Krite- r1en und Methoden Bücher, Fotos, Plakate, Flugblätter, Zettschr1f- ten, Briefe, Intervtew Cassetten eto. katalogistert verden. 418 Beweis dafür, daß vir das System versStanden hatten, hielten„ir dann schmunzelnd dte entsprechen- de Karteikarte in der Hand, auf der das Mttteilungsblatt etner »Lagergeneinschaft AusSchwitz/ Freundeskreis der AusSchwitzer e V.* von Nr. 1— 11 festgehalten war. Im Dokumentat ionsarchtv trafen vir auch mit zvet ehrenamtlichen Ri tarbeitertnnen zuSammen, die beide öberlebende der Konzentra- tionslager Auschwitz und Ravens- Munst des õsterreichischen Widerstandes, 1010 Wien. Wipplin- gerstraße 8(Akes Rathaus). bokoMEnTaTOMsaRCMU DES OSTERREcCRscREn Dokumentationsarchiv WOERSLANOES Hier erhielten„tr sehr vtchtige und für den veiteren Aufbau unse- rer DokunentationswerksStätte in Frankfurt nützliche Informat1o- nen. Fin Rundgang und ein stch anschließendes Gespräch mit dem Leiter der Archivabtei lung, Herrn Exenberger, den vir herz11ch zu danken haben, ze1gten uns dte di- versen Probleme auf, dte beim Ar- chlvleren von Ortgtnaldokumenten auftreten. Insbesondere die ver- freund1icherwe iSe bhc Scd n n t rin des Erlebnisbertchtes*Ich var keine Heldin“ Wien, München, Zürich, 1984), suchte uns eitne Fülle von vichtitgem Schrift- und Fotomatertal aus der Samnlung der Lagergeneinschaft Reavensbrück heraus, ve1ches uns die Mitarbei- ter mühevoll und unter Zettdruck fotokopterten und das uns der Di— rektor des Dokumentat 1onsarchivS unter dem Lagergemeinschatt Auschitz/Fteundeskreis Cer Auschwitzere. V. Se1 bstkostenpreis überl1eß. Ester Tencer var dankensverterwetse zu einem Interviem über Lhre Erleb- niSSe in Auschutz und Ravens- brück berelt. Ste berichtete über Lhr Schtcksal als pol1tisch enga- gierte Jüdin, dte von Vien nach Belglen enigrterte und dort im vIderstand mitarbeitete, bis s1e 1n elne Falle gertet und den Veg nach Auschwitz gehen nmußte. Unser Kufenthalt ermogl1chte uns durch dtie Verntttlung von Her- mann Beineck manches Gespräch mtt öber lebenden. Mt Erna Mustk und Irma TrkSak, unseren beiden Gast- geberinnen, ergaben sich 1mner „ieder Gelegenheiten, über ihre elgene Lebensgeschichte und thren veg ins KHZ(Auschwltz und Ravens- brück) zu sprechen vile auch über aktuelle politische und gese11— Schaft1iche Enticklungen 1n öSterreich und 1n der BRD zu dts- kutieren; dies alles nicht ohne dte den Vienern eigene Lebensein- Stellung, ihren Charnme und thren Cusgeprägten Dtalekt, der nanches Mal öbersetzungsht1fe nötig mach- te. der Lagergeneinschaft Ravens brück bzw. Auschwttz. Fine vi ch- tüge Aufgabe ist der regelmägtge Kontakt mt allen Kameradinnen, 1nSbesondere denen, G Schen bettlägerig, hi1fSbedürfttg und auch veretnsamt stnd. Auch verden häuftg geneinsame Frei- zeltveranstaltungen organisiert. Erna MusIk 18t zudem engagterte Konmunalpoltttkerin(20. Beztrk) Un der SPö, Irna TrkSak htLft im Sekretarlat des Bundesver bandes ösSterr. Vderstandskänmpfer und Opfer des Faschismus KZ- Ver- band), der als Dachver band für dle einzelnen Lagergeneinschaften Stimnten Belde Frauen arbetten akttv 1n GesSetzesvorhaben m Se1nem Votum etne gewtchtige Rol— 1e sptelt) I d n en z elnem Besuch 1m Sekretartat des KZ- Verbandes,„0 vr uns über dte Arbeit Informerten somte mtt Herrn Hans MarSzlek Worsitzender der österr. Lagergeneinschaft Mauthausen und Hersusgeber von »Die 6Geschichte des KZ Mauthau- Ssen/ Dokunentatton“— Ven, 1980) Sprechen konnten. Freund11chervetse fand auch Her- mann Langbein, der gerade eine Relse nach»*Germanten“ vorberei tete, ein kletnes Loch in sSetnem Terninkalender. Bet fürsorgltcher und schnackhafter Kaffeebevirtung durch seine Frau 11es stch kon- zentriert sprechen, erhielten vr auf konkrete Fragen prazise Ant- vorten und vchttge neue Hinwetse und HilfestelLungen. auf der Bückrelse var etn Besuch 1n der Gedenkstätte des ehema11- gen K? Mauthausen, etva 50 km vor Linz, geplant. Das Lager, das sich vie eine Festung aus Grantt, ßranz Ziereis Lagerkommandant von Mauthausen. — —— A—*2— Lagergemeinschaſt AuschwitzFteundeskteis der Auschwitzet e. V. Sinnbt 1d eines*1000Jährtgen Ret- ches“, über das Donautal erhebt, die Mahnmale der verschtedenen Länder, aus denen Haftlinge 2u Tode gequält wurden, sowie der Steinbruch mit der Todesst 1ege hinterlteßen 1n uns tiefe Betrof- fenhett. Darüber htnaus 18t be- Ssonders hinzuwelsen auf die sehr Informative ständige Ausstellung Um ehemaligen Krankenrevter, auf eine Ausstellung 1m Blk 1 t Bidern Acryl, Kohle und Kretde von bert Frtedl, den Opfern“ 1m K2 Mauthausen zum Gedächtnis mit dem Titel»Auch Dinge haben 1hre Tra nen“, sowie auf etnen Ft1m, der im Kinoraum der Gedankstätte ge zeigt vtrd. Dieser Flm über Mauthausen hat uns personlich Sehr beeindruckt, und vir waren der Meinung, daß er in unsere Do- kunentationswerkstätte gehönt. Vir brachten eine Videokople mtt, um s1e Interessierten auslethen zu können. Dokunentartsches F11 m und Fotomatertal aus der Zett des Lagers echseln ab ntt aktuellen Fi 1 nszenen aus der Entstehungs- zelt dieses Filnes(1986), etnge- arbeltet in Form von Erzählungen durch öberlebende des Lagers vie auch der Anwohner 1n den umlte- genden Dorfern und etnes amer1 ka- chen Majors bei der Befretung. musSikal1sche Untermalung und eine eigenvi11ige Kaneraführung bewirken beim Zuschauer tiefe Be- troffenbeit vir verlassen dte*Festung“ und machen vor den großen Lagertor noch eine Begegnung, dte 1ns- besonders für Lteselotte geslich bleiben vrd. Dort näm 11ch vartet Dr. Ludwig Sosvinsk1 Worsttzender des österr. KZ-Ver- bandes, 87 Jahre alt) mtt seiner Frau auf etne Besuchergruppe, dte Ss1e geneinsam durch das Lager führen vollen. Auch Frau SoswinS kl teilt das Schicksal mtt Ltese- 1otte als öber 1ebende des Frauen- konzentrationslagers Ravensbrück. Unter Tränen ausgetauschte Er1eb- nISSe 1assen rasch freundschaft- 11che Verbundenhett entstehen. Insgesamt eine Reise, dte trotz der vermeintlichen tourtstischen züge mit all thren Begegnungen, den neuen Freundschaften, der Fül1e von vichtigen mündlichen und schrtftlichen Informationen, dem Kennenlernen etnes veiteren Konzentrattonslagers, sonle nit vIelen ungenannten beeindrucken- den Frfahrungen vohl eher ein Kontrastprogramm zu den Ange boten herkomnl 1cher TourtsStenbüros nach dem Motte»Erleben S1e 8 aue dte Nalzerstadt beim Heur1 Wir klaqen Un! unver-— 111 gen“) darstellt— e»Alterna- t1v-Urlaub“,„le er stch noch vlel häuftger unter den Mtglte- dern und Freunden der Lagerge- me1nSchaft*pr1vat“ herumsprechen und durchführen 1 assen so11te und „le er»off1z1e11“ stärker durch dte Lagergemeinschaft auch fär Michtmitglteder angeboten verden müßte. Ma ltanne 6ro8 10 Achtung! Studienreise LAGERGEMEINSCHAFT AUSCHWITZ SpEUNDESKREIS der AUSCGHWTZER e. V. . e Wichtig für Alle, welche wieder mit uns nach Polen fahren wollen! Anf agen, miind— 1ich oder telefonisch, wernden häermi t beartwoT— tet, wir wenden mät Thnen nach Polen Fahnen vom 29 März bis 9 April 1988 Daß es auch däesmal wäeder eine gute Fahrt wiNd— daf üm biüngen ELLen und Werner, die uns schon Zm- mer im bequemen Bus gut nach PoLen und zurückge- bracht haben. Säie sind nicht mehw wegzudenken, S n ebenso, wäe die Reisetei lnehmer, die, ohne säich vorher ge— Kannt zu haben, inmer schnelL zu eäner narnoni M schen guten Gemeinschaf't gefunden haben. Unsere Studenreisen unterscheiden S1ch eßwas von anderen PTourästen*— Reisen. Nicht das WiT ohnme Progwamm Fahren, nein!! wär haben aber ein bestimmtes Zziel. Auschwi tz— Bärkenau und andere S Vergangenheit in die Gegenem Di ngen. Dazu gehören auch Gespräche und Dä skKusSionen —— 2 nteressenten mögen den nebenstehenden Anmeldeschein bis läng- stens 15. Januar 1988 an die Lagergemeinschaft Auschwitz“ senden. ELA 17 Name, Vorname: Geb.— Datum: Beruf: „ . „ . „ ⸗ Anschrift(PL?Z): Onb, Datum: UneS mit ehemaligen poLnischen Auschwi tz— HäftLingen. Darüber länaus möchten wir unseren Tei Lnehmern auch genügend Freizeit Lassen, damä t sie 6S1S— genhet haben das heutige Menschen dort besser kennen und verstbehen LeT— en n e versteckt VorurnteiLe Ssein soLLten, ddeseLben abbauen⸗ Noch etwas über die Reiseroute: n 2o 1 fahem w S(egnb2) Dort übernachten wär äm Hotel⸗ Amn 30 nach wiP weiter nach Lod?(Knder-KZ) e Szawa(Vanschau) Dort sind wär wäeder im Hotel untergebracht. Auch än WaszZaw ben dem*Programm“ auch fmee Zeit haben z um Stadtbummel und EnkKauf . btEe umbLätpenn einem Stadtrundgang verden wi. N nach Woc Law 3esi chtigung hnd Meiterfahrt nach KrakKov(Krakau) Bo den wir bäs ok. oh1. pPrävat, bei ehemaligen Auschwi tz- HiftLingen, wohner. Zwes Tage s ind Fii den Besuch in Auschwitz— BirkKenau vonge— sehen und He rmann Reineck wiVd de Guppe dunch das Lagen fünene Nach unserem Aufenthalt in Rrakow Fahren 12 Lagergemeinschaſt AuschwitzEteundeskteis Cet Auschwitzet e. V. An die LAGERGEMEINMSCHAFT AUSCHMWIT2 FREUNDESKRElS der AUSCHWAER e.V. Schillerstraße 18 D 6309 Mönzenberg 1 ————————-————— —————————————————-———-—————————— —--—-————-———-.—. — 1 1 * Legni ca, um dann am o9o4. durch däe DDR Frankfurt zu Fahren. Reisetermin: Vom 29„03— o9d. 1988 bern.) Verpf Legung Höchsttei InehmerzahL:„ 35 Personen!! Am o8. o4, treten wäi dann wäieden däe Heimrei se an. Wir übernachten noch einmal im Hote1 5 nach Unterkunft;„ tei1s Hoßel, tei8 pri vat In diesem Preis Ist enthalten ViSa, Unterkunft, PoLen— Neue Inschrift? Denken Sie bitte daran, uns lhre Adressenãnderung mitzuteien. —— Lagergemeinschaſt Auschitzteundeskteis Cet Auschwitzet e. V. Ein Gang über di Franlcfurter- Buchmesse ES 18t mir schon zur 11eben 6Ge- „ohnhelt geworden, 1n jedem Jahr einmal über dte Frankfurter Buch- messe zu gehen. Mcht nur, um dteses Messegeschehen auf nich elnwrken zu 1 assen, nach 1nter- essanten Büchern AussSchau zu hal- en, sondern 1n dtesem Jahr auch nach Meuerschetnungen zum Thema NS-Zett für unsere DOVEA zu Sehen. Aber darüber v111 1ch garntcht bertchten. Sondern darber, daß le in vielen Jahren zuvor der Schütz-Verlag aus 4994 Preußisch Oldendorf Gelegenhett erhält, Seine Machwerke darzubteten. Die- Ser Verlag, mlt dem Untertttel »Künder der histortschen Vah.— helt“, gibt Bücher mit der Ver- herr11chung der Vaffen-SS und des HLtler- Regines heraus, Tttel vie »Rudolf Hesßs, Märtyrer des Frie- dens“,*Am Pranger der Mation, elne Abrechnung mit den Zerstö- rern des Reiches“,»Otto Ernst Rener: Verschwörung und Verrat um 8 BörSsenverein des Deutschen Buchhandels väre JurtstitsSch ntcht Un der Lage, dtesen Verlag die Buchmesse zu verbleten. Diese Antwort erhtelt 1ch auf netne te- lefontsche Anfrage Aber er ver- letht zur Messe den Frtedenspreis des Deutschen Buchhandels! Und venn es nmlt der Rechtslage 8o Stimnen sSollte, dann väre doch unser Gesetzgeber gefragt, dtese Lücke zu schlteßen. Die Denon- Stranten vor dtesem Verlagsstand bei der dtesährtgen Messe hatten diesen Veg schon rechtsradikale St; nach den Bertchten Steriuns unbedeute HorsSt ProbStetn n ſ SſeO WEITERE MRRFER ur unsSere LAGERGEMEIN-— und die »DOWEA ES kann Jeder helfen. Auch venn Klelnere Aufgaben 1asSsen stch auch verteilen. Und venn es jetzt ncht nögb 1St dann v1e1— leicht später. Vir verden unseren „Hi1feruf“ vtederholen. Sprecht doch mal mit Hermann Rei- mit Horst Probstein(Tel. 069 einschaſt AuschwitFteundeskteis der Auschwitzer e. V. Freundeskreis e. V. und Vesbaden Zu Ssammenarbeit Lagergemeinschaft dem AUSCHMWITZ zw1 Schen der Auschwi tz= der Auschwiltzer Stadtjugendr1ng ——— ZulSschen der Lagergeneinschaft und dem STR Viesbaden hat stch in Folge der letzten Polenfahrt des STR in den Osterferten 1987 eine rege Zusanmenarbelt entwickelt. Zunschst war Hermann Relneck an zve1 Veranstaltungen des STR be tetligt, dite nach der Polenfahnt des STR 1n Vtesbaden durchgeführt wurden. Im Mai 1987 fand dte Ver- anstaltung NachkrlegSge- Schichte der BRD beginnt mit Auschwitz“ 1m Rahmen der Jüdi- Schen Voche statt. Kurz vor Be- ginn des Kirchentages beschäftig- te sich eine veltere Veranstal- bung mit den Thenma»Reparationen — Viedergutnachung— FEntschädi- gung“, vobei der Unhalt1iche Schwerpunkt auf der Frage der Entschädigung polntscher Zveangs arbelter 1ag. InzvisSchen 1s8t dle Zusamne narbeit So Melt gedtehen, daß die nächste Polenfahrt des SJR, viederum 1n den Osterferten 1988, in 2Zusam nenarbeit mit der Lagergenein- Schaft organisiert und durchge- führnt vird. Im Vorfeld dieser Fahrt, aber auch noch 1m Zusam- nenhang milt der letzten, 11egen die zwe1 Betträge des STR 1m Rah- men der polntschen Kulturntage in Vi esbaden. Dle Ausstellung der Lagergeme1 n- Schaft»Menschen 1n Auschwitz 1940 1945 5 Zeichnungen von Auschwitz—HaftlUngen“„rd vom STR 1 Movenber 1n der Stadtbi- blLothek(FLliale Klarenthal) ge zeigt. Die Fröffnung der Ausstel lung am 49. Jahrestag der Reichs- kriStalLnacht fand, da es sich dabei auch um dte erste Veran- Staltung innerhalb der polntschen Kulturtage 1n Viesbaden handelte, 1ebhaftes Interesse 1n der 5öf- fent1Lchkelt. 80 11eßB es stch die Kulturdezernentin der LandeS- hauptStadt ntcht nehmen, die Be- Sprechen. FEtwa tüntzug Schöle grußung und einlettende Vornte 4 verschtedener Vtesbadener Schu- len, aber auch vettere 6äste, vie der A1tOberbürgermeister von Vesbaden Rudi Schmdt oder die Stadträtin Ursel Berger, erlebten dann eine fesselnde Führung durnch die Ausstellung von Hermann Ret- neck, der den ohnehtln sehr beein- druckenden Btldern durch seine Schilderungen gretfbare Le bendi g- keit verlieh.— Hessisches Fern- Sehen und Südwestfunk bertchteten ausföhr11ch von der Fröffnung der Ausstellung. — Lagergemeinschaſt Auschitz/Freunceskteis der Auschwitzer e. V. Die ausstellung vtrd 1nzvtschen von v1elen Schülern und Erwachse- nen besucht— 1nsbesondere Lehrer augern sich sehr postttv über dte Intensität der anschaultchen In- formation zum Thena, v1e sie durch die B11der vernittelt„trd. zeichnungen von Auschwttz-Häft- IUngen und dazugehörende Informa- tlonen, z. B. öber Entstehung der Bi1der oder über dte Künst ler, sind auch der Hauptteil der neuen des SJR über seine Po- h fahrt 1987, dle mit dem Tttel *Aus der 6Geschtchte gelernt?— Erinnerungen, Bi 1der, Dokunente 1987* während der zwetten Veran- staltung des SJR 1m Rahnen der polnischen Kulturtage am 88 1087 der öffentlichkeit vorge- Stellt vird. Sie kann bein Stadt- jugendring Viesbaden, Meugasse S 6200 Viesbaden, für einen Unko- stenbeitrag von DM 4,00 2281. Porto bestellt verden. DOKUMENMONS WERKSLATE 15 AUSCEHWITZ(DOWEA) S Im SIR Vesbaden sind vir sehr froh über die bislang so gute Zusammenarbeit nit der Lagerge- weinschaft. Vir sind sicher, daß Slch unsere Arbelt im Thenenbe- reich*Auseinandersetzung mit dem FaschisSmus“ dadurch weiter inten- Sivieren und qualtfitzteren 13st. Michael Vies Jugendbi 1dungsreferent des STR 5 St1chwort: DOVEA In unserem Mittetlungsblatt 10 hatten„ir schon darüber ge- Schrieben: Vir arbeiten fleigig für unsere DOVWHA, vir katalogi- sleren, registrieren und archi- vIeren. Und vir haben 1n den uns zur Verfügung stehenden Schränken noch viel Platz für vettere Mate- rialien. Bitte geben S1e uns al1e Dnge, die Ste für unsere DOVWEA gesam melt oder aufgehoben ha ben: Schriftliche Veröffentlichungen al 1er Art(keine Romane), B11dma- terialten, FotosS, Dias, PressSe- meldungen(nöoglichst in der Form aufbereitet,„te vlr es 1n unse- rem Mittetlungsblatt 10, Sette 4 beschrteben haben), Ortgtnale oder Kopien von Dokunenten aus der Verfolgunszeit im MSRegi me oder vas sonst noch für unsere DOVWEA geeignet 1st. Schreiben Sle uns bitte oder ru- fen Sie uns an, venn„ir etwas abholen können und Sie keine 6Ge- 1egenhett haben, es uns 2u E gen oder zu schtcken. Hermann Re1neck, Schi11erstraße 18, 6309 Münzenberg 1 Te 06033 7 oder Horst Probsteln, Gartnerweg 14, 6000 Frankfurnt am hen für diesbezügliche Auskünfte gerne zur Verfögung. HorsSt Probstetn. 16 Lagergemeinschaft AuschwitzFreundeskteis der Auschwitzer e. V. Nachlese zum MKirchen- tag Moch e1nmal Jachlese zum KIrchentag und zur Fahrt ntt den ebenaligen 1n Venn auch mancherorts dte Frage gestellt wurde, ob dte Finladun- gen ehemal1ger Häftlinge sus Po- 1en und Israel sovle der 65ste aus Indien nach Frankfurt zum Klrchentag und 1n die Schweiz notwenig, ve11 finanztel1 zu auf- vendig varen, s0 selen zve1 Argu- nente dagegengehalten, die eine etgene Sprache sprechen: Rudolf Dohrmann mit einem Bttt- brlef an die Mitglieder und Freunde der Lagergeneinschaft Auschwi tz/Freundeskrets 1n der Hoffnung, daß viele ntt einem elnmaligen Betrag von DM 100.— die Einladungen an unsere Freunde unterstützen mögen. Dies geschah Un unervartetem AusSmaß, sS0 daß eine stattliche Summe zusamnenge- tragen verden konnte. Fine sehr erfreultche Aktton der Tat, durch die zumindest dte Spender kundta- ten, daß sie die Ftnladungen als notwendtg und wünschenswert etn- Schätzten. Nicht die Notvendigkett, aber dle Freude und Dankbarkeit vrTd aus den zahlretchen Brtefen unserer Gäste nach 1hrer Rückkehr deutltch. D D der stch für dte*freundliche Ge- Se1 1Schaft und die Frankfurt“ Sehr herzlLch bedankt. Da freut sich St. Korzanoviez ũ ber zugesandte Fotos und Schrelbt:»DPas 1S8t BeveisS, daß Sle an mich ntcht ganz vergessen haben. Das 18t FreundsSchaft.. HL Oft denke ich an unsere netten Besprechungen... In Furer Gese11— Schaft— 1n der Schweiz— habe 1ch sehr schöne Vetlen erlebt. Jetzt varte 1ch, venn Sie nach Krakom kommen.* N. Ludalg 1äst uns vissen: »Sehr oft ertnnere 1ch mich an Sehr angenehme Vetlen, dte 1ch n Beb e hoffe, das 1ch 8ie Krakow Sehen verde.* a. PrSNhylSkl schreibt 1n einen ausführlchen Britef*ES tre0 mi ch sehr, dag Ihr beide so schö Un Auschwitzerkreis' bei Hernann arbeitet und glaube, das unsere Verbindung noch enger vird. Ich erinnere gern an dtese angenehnen Tage, die 1ch bei Fuch verbracht habe und habe eine Hoffnung, BEuch bel mir auch so gastltch unter- brUngen zu können(bald!*. Nach Kartengrüßen mit Dankes- orten aus Bydgoszcz Mttte Ju11 von M. Sananskt folgt im august eln Brtef:*Im Anschluß an neine Kartengrüße aus B. nmöchte 1ch hiermit neine zufrtedenhelt aus- Sprechen, daß wir uns anläglich des Ktrchentages in Frankfurt kennengelernt haben. Ich bün noch über den Verlauf des Krchentages und unseren Aufenthalt 1n Saas- Grund tief beeiudruckt und möchte Sgerne htermtt für die angeknüpft Freundschaft sehr neuer11ch be- danken sole für die 11ebe Gast- freundschaft, die uns von Euch.. erwiesen vurde. Ich denke gern an dte netten Tage in Furer schönen Hei mat sowie an unseren geneinsa- men Aufenthalt 1n der Schweiz zu- rück. Leider var dte zeit für uns doch zu kurz, um mehr vonet nander zu erfahren.“ SzNManSki. bedankt s1ch ebenso im Manen seiner Frau für s O kleiner Hemmungen— mit allen dte veder 1n — —, Lagergemeinschaſt Auschwitz/Fteundeskreis der Auschwitzet e. V. auf dem Foto stnd und mit Dir, die die Aufnahme machte, haben „1m uns gut gefühlt, der Urlaub var schön und bleibt noch 1ange in bester Ertnnerung.“ Auch A. SzNnustk freut sich über dte Aufnahnen,*die mich an den Aufenthalt 1n Frankfurt und Saas- 6rund ertnnern verden.* Thangael aus Indten:»Thank you very nuch for kind letter and the photographs vhtch I recetved... vas nice to remenmber on Trtp Swltzerland. I vas very much happy to recetve some phot os htch made ne to 1augh. Vhile reading the letter I 1aughed and laughed... Real1y that night in Swiltzerland every one enjoyed... I never expected a letter and photography vut 1t 18 very k1nd of you that sent me then, so I can tell! my friends. I entoyed very meh I bhad a nice time there.* Sowelt zur Dankbarkelt der Gäste und dazu, vle s1e selbst dte Be- deutung etner solchen Unterneh- mung etnschätzen. DIe Ltste der brlef1Lchen Kontakte mt anderen Tei Inehmern der Lagergemeinschaft 11eBe S1ch stcher fortsetzen. en ent n G Br1efkasten 1andete. Leider gestaltet stch dite Finan- zLerung der Kosten für unsere 63— Sndde Schwelz trotz der Spenden eint- Sermaßen schwlertg. Fs bletbt ein Loch 1n der»Lagerkasse'. Jeder, der stch mit Finanzkraft oder Ideen am»Kunststopfen“ betet11- Sen möchte, so11 daran nitnichten Sehlndert verden! Heike Du111 17 UMWSER LRhFE PULNKT im 4 Martin Niemöller Haus Funckstr. 18 Gooo Franlcfurt/ Main Donnerstag: 14. Januar 4. Febrwar 3. Mär O Un MOMATL CAMHER 1988 Lagergemeinschaſt Auschwitzßteundeskteis det Auschwitzer e. V. Regionalgruppe Nord 4 W Nun endlIch 1st es vol1bracht: „Die Mordlichter“ ha ben Ende August in Hanburg auf Betreiben von Hermann Relneck, Rudolf Door- mann und Alfred Schulz Md 1n Schlesw1gHolsteln) eine Regio— nalgruppe Mord der Lagergenein- Schaft Auschwtz Freundeskreis der Auschwttzer eV. konstitute- ren können. Besonders haben v1r uns darüber gefreut, daß neben elntgen interessterten Freunden aus Hamburg, Schleswig-Holstetn, Bremen und NMiedersachsen vtele Freunde aus Frankfurt(und Unge- bung) bei dleser ersten Sttzung dabel waren. Besonders dte ein- leitenden und h1l feanbtetenden Vorte von Hermann Reineck und Rudolf Doormann sollten uns hter oben 1n Norden der RepublLk Mut machen, anlehnend an dte Arbett der Frankfurter Stamngruppe kon- Struktlve, 1nformattve und mah- nende Arbelt zu leilsten. Berelts an nächsten Tag, den 1. September 87— dem Ant1-Krlegstag Frankfurt zusamnengestellten Aus- Stellung und einen retch bestück- ten BöchertisSch bet elnem Frie- densfest 1n Relnbeck(nahe der hamburgischen Landesgrenze) vor- Stellen. Auch hter gelang es Her- mann, durch etndrucksvolle Vorte und SchtIderungen aus seinem elgenen Frleben dte zahlreichen Besucher zu fesseln, betroffen zu machen und zur steten Vachsankett zu mahnen. Die 6Gespräche an den Böchertschen zeigten uns, daß eln sStarkes Interesse besteht, mehr über das KZ Auschwltz zu er- fahren und dte Hintergründe dte- Ser vahnstnnigen Tragödte kennen zulernen. Belde Tage haben uns gezetgt, dasg elne Menge Arbett vor uns 114egt, und daß„r mt der HtUfe aller Un der Lagergemeinschaft Auschwltz und dem Freundeskreis der Auschwitzer e V. unseren Te1i1 dazu beltragen müssen. Mach der Abklärung etner geetgneten Räum 11chkelt 1n Hamburg verden v„1r une m Dezember 37, erstmalig in der Hamburg- Vandsbe- ker Christusgemeinde treffen und dort versuchen etlne Arbettspla- nung fün das Jahr 88 zu erstel- len. Schwerpunkt hierbei„trTd es Seln, 1n unserenm norddeutschen Raum 1ebende ehemaltge Häftlinge des KZ“s Auschwitz zu finden und thnen ggf. Unterstützung zuko zu lassen und nt thnen 1n D1al zu seln. Augerdem verden vr die Zusamnenarbeit mit anderen Freun- deskreisen— hter besonders nit dem Freundeskrets des KZ's Meuen- gamme— suchen, um geneinsame Er- fahrungen auszutauschen und zu- Samnenzutragen. Vir wünschen uns dabel vlel Kraft und Frfolg und freuen uns über dte 61ückwünsche zur Konstttuterung der Regional- gruppe Nord durch die anvesenden Fremnde aus Frankfunt Gerhard Heyer Lagergemeinschaft Aschwitz/f eundeskteis det AUschwitzet e. V 19 lessybrie Betr. Börneplatz: ch trume einen Traum. Mit dem Artikel bin ich nicht ganz einverstan- den Machdem man den Joden gegen Mite des 19 Jahrhunderts die Freizògigkeit gege- ben hat konnten sie sich Uberal frei bewegen und es ist verständch, daß sie aus der Enge der Jodengasse wegzogen.. Ncht nur die Judenqasse, auch andere alte Börgerhäuser der Aistadt moßten auch aus Verkehrsgrün- den Weichen.. Auch Amschal Mayer Carl von thschid... hatte wie auch andere ge- aftstöchtige Juden kein interesse am rhalt ihrer relgösen Einrichtungen der M- dengasse Durch den bedauerichen Aus- oang des 2. Weltkrieges wurde s0 ziemlch die gesamte Altstadt fast bis zum Anlagenring stark zerstört und es erfolgte ein Wederaufpau nach praktischen Gesichtspunkten An die Jodengasse dachte man nicht, weil die jUdi- schen Generationen vor dem 2. Weltkrieq kein nieresse för den Erhalt zeigten. Meiner An- sicht nach sehe ich auch heute noch keinen Grund, Teile der Judengasse Wiedererstehen z0 lassen Ein Mahnmal am alten Judenfried- hol könnte man erstehen lassen mehr nicht Ludwig Walter Frankfurt ludwig Börne —(1776-1837) Die Leserzuschrtft stand 1n der Ausgabe Oktober 1987 1m Mtttei lungsblatt»evangeltsches frank e den Herausge ber dteses Blattes gebeten, den nachfolgenden Text als Antvort 1n der nschsten Aus gabe zu veröffentl1chen. VLrT hof ten, der Herausgeber tut dtes. Betr.: Böorneplatz Man eln Leser un seiner 18t, elne muß man bei edem Fal1 von der kann„ohl daß evangelisches davon ausgehen, von Religionszugehorigkeit chr1stliche lhm jedoch voraussetzen: Denkweise n lch Ludwig Valter, 1n einer Leserzu Ausgabe Oktober 1987 Meinung zum Thema Bonne platz äußerte. Fr bezeichnet Un die öffnung der »Freizügtgkelt“ und neint daß damals den Frankfurter nach 400 jährtger 6hetto6efängnis Spreche Frankfurt, schrft der selne dar Judengasse ntt damtt, Juden Binsperrung im die Judengasse geöffnet vurde und sle stch erst danach so frei durften, dte übrige Frankfurter Bevö lkerung zu der danaligen zett selbstverständlch„ar. Und er meint*gönnerhaft“:»*Fin Mahnmal am alten Judenfrtedhof könnte man erstehen lassen, wehr nicht“. Daß er dann noch den Ausgang des 2. Veltkrieges mt»bedauerlich“ be- ze1chnet, rundet dle erschrecken Mannes ab. bewegen vle es für den Anstchten dteses mehr von S e 8 geblie 8 ſedoch deutschen 11eh Vor „alttgung „ vle sle Juden um och Menschen auch, kommnisse ssen. kfunt am 20 Lagergemeinschaſt Auschwitz/Fteundeskteis det Auschwitzet e. V. Zeugen gesucht! VeF Kanm über den ehema- 1Ligen SS— Rottenfihmer enst August Könäg aussagen. Kön g dem Landgericht Steht vo Siegen ween Moydvepdacht und Verbrechen gegen dãie MenschlichkKet. Kömig w m nenagen und ſ B ObernstaatSanwaLt KLäger suchen we LeTe Zeugen 1! satz in Auschwitz e bwa 8 Wo1SSeien 39 5000 Siegen— Se Lbacfr m So Sei1E S7 FSii S 5 Ausstellung: MENSCHEN IN AUSCHME 1940-1945 Zeichnungen von ehem Hãftingen Die usse e de Seh um zehn zum Tei 1 doppeLseitig kann arn Gruppen, Organä- S VeT Liehen werden⸗ Zun AussteLung einen kRLeinen* S Lung- Le Ausste1- B AsS transpornttähägen HoL2Z— kisten verpackt. Stinder sind dabei. Zum Transport wird einm LKW— PLanwagen (VM-Bus Ist zu kKLen) be- nötigt. Es v drei— ver Mäinner zum Trans⸗ port benötigt. AbhoLung u. Rücktransport auf Kosten des Vewran- 8 EalPens Venei hden maX ime 1 Wochen. Leihgepiihr ₰ die Ausste1Lung nach vereinbarung⸗ nLeitfFaden zur Ausstel— Lung pro 100 8St. M 5 „urn Ausste1 lungseröff— ung Kanmm eV⸗ lige Auschwi tz— 1. Reineck einge Laden werden. AussteLungen PLanung. Vetere S der ehema- L Lagergemeinschat Auschitz/Fteundeskteis der Auschwitzer e. V. 21 Zu däesem ten Mä ttei LungsbLatt Ste1Lung nehmen. BONN, 3. Dezember. Der Bundestag hat am Donnerstag mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von GCDU/CSU und FDP eine aus Sicht der CDU abschließen- de und„endgültige“ Regelung zur Ent- schädigung einiger bisher ganz oder teil- weise von Entschädigung ausgeschlosse- nen Opfer des NSRegimes beschlossen. Danach stellt die Bundesregierung insge- samt bis zu 300 Millionen und im näch- sten Jahr 50 Millionen Mark für soge- nannte Härtefälle zur Verfügung, insbe- sondere für jene Opfer, die Antragsfri- sten versäumt hatten. Die Sozialdemokraten stimmten zwar der Aufstockung der Mittel zu, lehnten aber ebenso wie die Grünen die Regelung ab, weil sie ihrer Meinung nach weder ausreichend noch endgulug sein konne Die Oppositionsabgeordneten beanstan- deten unter anderem, daß keine Vertreter der Opfergruppen bei der Entscheidung 0 die Vergabe von Entschädigungslei- stungen beteiligt werden sollten. Die Sozialdemokraten hatten einen Ge- setzentwurf zur Errichtung einer Bundes- stiftung eingebracht, in die im ersten Jahr bereits 250 Millionen Mark einge- zahlt werden sollten. Nach diesem Ent- wurf sollten auch ausdrücklich die bisher bei der Entschädigung bewußt oder ver- sehentlich ganz oder teilweise ausge- schlossenen Opfer genannt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Sinti und Roma, die Zwangssterilisierten, Opfer von pseudomedizinischen Versuchen, Ho- Franktrter 15chau ene eeee S„erreichte uns nachstehende — Me Ldung.„„„ Lhema werden wi in unserem nächs— Wie Entschädigung der NS-Opfer ist für Bonn erledigt Wiedergutmachungsregelung anfang des Jahres 1988 mosexuelle, Kommunisten, Kriegsdienst- verweigerer, sogenannte Asoziale und die deutschen Zwangsarbeiter, während die ausländischen Zwangsarbeiter nur in be- sonderen Härtefällen entschädigt werden sollten. Zusätzlich hatte die SPD beantragt, Richtlinien für den von der Koalition be- schlossenen Härtefonds zu schaffen, die es den Opfern erlauben sollten, bei der Vergabe mitzuwirken. Die Koalitionsfrak- tionen lehnten nicht nur den SPD-Gesetz- entwurf zur Errichtung einer Stiftung ab. Dem Wunsch der SPD, diesen Antrag in die zuständigen Bundestagsausschüsse zu überweisen, kamen die Koalitionsfrak- tionen nach. Der CDU-Abgeordnete Johannes Ger- ster stellte klar, daß„die Koalition diesen Beschluß nun wirklich als das Ende der ansieht“ Den Gesetzentwurf der Grünen nannte er „unseriös“ Die von der SPD vorgeschla- gene Stiftung würde seiner Meinung nach eine neue Bürokratie schaffen und Zeit kosten. Ahnlich argumentierte der FDP-Abgeordnete Wolfgang Lüder, der ausdrücklich den Kommunisten für ihren Widerstand gegen das NS-Regime Re- spekt Zollte. Die SPD-Abgeordnete Renate Schmidt und die Grünen-Abgeordnete Antie Voll- mer widersprachen entschieden der Mei- nung Gersters, wonach nunmehr sozusa- gen ein„Schlußstrich“ unter die Entschä- digung gezogen werden könne. Freitag. 4. Dezember 1987 S—— 22 Lagergemeinschaſt AuschwitzFreunde skreis Cet Auschwilzer e. V. 5 ſerer Brief an den CDU Stadtver- ordneten Herrn Michel Friedrmann: „Zerstörung des Börne— platzes— Zerstõörung Geschichte“„. Sept. Sehr geehrter Herr FrLedmann, nun 18t es a1s0 vo11bracht: Ftne unwiederbrUngliche Mögl1chkett, deutsch-üdische 6eschtchte für dte Gegenvart und vor al1em für die zukunft dieses Landes vahr- haft erfahrbar verden zu 1assen, 1St 1n der»denkwürdigen“ Par1a- nentssitzung am Donnerstag, göltig 11qutdtert vorden. Venn nicht alles täuscht, vird stch diese CDU-Entscheidung 1n dte Relhe derjenigen historisSch v ch- tig gevordenen Freignisse einfü- gen, auf die die Frankfurter Be- võ 1kerung heute und norgen ventg Grund hat stolz zu setn. Ich vende nich an Ste, vei1 1ch zugegen var, als Ste an Ponners- tag nach 18. 00 Uhr auf den Röner- berg müt etnenm der Organtsatoren der Protestaktion 1n eine Diskus- S1on verlckelt varen, bevor 8S1e den S1tzungssaal erreichten. 8Ste machten dort Kußerungen, die mtch erstaunten. Und venn 1ch überl1e- ge, zu velchen Schlußfolgerungen in Sachen deutscher 6Geschichte vor allem der Oberbürgermetster, Herr Brück, 1n seiner 1m Vind- Schatten seines Antsvorgängers retchlich zt1tterten Rede gelang- te, bin 1ch über Ihre Kußerungen nachträgl1ch geradezu schocklert. zugletch enpfand 1ch nahezu Mt leid für Ste ob Ihrer H11f1os1g— dieser Situatlon dantt, v1SSen, vOn 4 1987 kelt, nt de Se Seb i i »muSeale LöSung' des Börne- platzes*Stark machten“. Ich deute neine Fnmpf 1ndung für 8Ste 1n aufgeregten Diskuss1ons- das Sie offen- s1cht1Ich gegen Ihr eigenes 6Ge- ViSsen und Gefühl vorge- hen mußten, um dte Entschetdung mittragen zu können. Venn 1ch mir erlaube,*typtsch deutsch“ so zu definteren, daß das durchschnittliche Bewustse in der Bundesrepubltk(un hochstahrscheinlich auch tn der DDR) vor allem danach strebt, ntt seiner etgenen Geschtchte nicht mehr konfronttert zu verden(die Sogen. Historikerdebatte 18t der hochkarätig Ssenschaftliche Beitrag dazu), so konnten Ste sich kaunm typischer»deutsch“ verhalten und äugern, als Sie es in der Situatton taten. Sie ver- Stiegen sich schließlich Ihrem GeSprächspartner und den Zuhören- den gegenüber zu der Meinung, diese über denokratische Spielre- geln aufklären zu müssen. Mur das gewählte Parlanent ha be das Recht, 1n solchen Dingen mttzure- den und zu entscheiden. Mit ande- ren Vorten: Sie ziehen stch danit auf nichts anderes als rein for- male Argumente zurück, ohne Rüc Sicht darauf, velche fatalen FoI* gen die pernanente Ohnmachtser- tahrung auf die Entwicklung der Mundigkeit der Bürger als Lebens- elexier einer„irklichen Demokra- tie nach st1ch ziehen vtrd. Auf eine geradezu klassische Veise hat eine in der FR vom 18. 9. 87 zitierte Passantn dite gesante „iSsSenschaftliche DiSkussion über dle»Krise des Parlanentarismus“ auf einen Menner gebracht: her han'se 1mer gesagt: Hattet ihr Jetzt euch doch gevehrt. Lagergemeinschaſt Auschitz/Fteundeskteis det Auschwitzer e. V. 23 Hehren stch velche und das Ergeb- nis ist das gleiche.“(Gratulat1- on und einen fikttven Blumen- strauß an die Unbekannte für dte- Se präz1se Formulterung! Ich ver- de diese in Zukunft sicher im Un- terricht verwenden können.» OB Brück vird 1n derse 1 ben Ausga- be der FR z1tiert mit dem Satz er verstehe»die Betroffenheit eines Juden; der vertet aus den Schi ckSal sSeines Volkes. Ich ver- te aus dem Schicksal unseres Vo1— kes und komme deshalb zu anderen Vertungen.“ Ich rufe Ste hter als „—. U e auT S Sächltch diesen Satz gesußert? Ich Jedenfalls traue meinen Augen ntcht. Trauten Sie Ihren Ohren, als diese Vorte artikultert wur- den? Sind dtese Satze etwa sinn- entstellend aus dem Zusammenhang gerissen? Dann bttte 1ch um Be- lehrung und un 2Zusendung des vol1ständigen Redetextes Vichtig wre die freitlich unverschänt Indtskrete Frage, vas 1n diesen Moment 1n Ihnen vor sich gegangen Fühlen Sie stch ntcht CDU Vorsitzenden Bröck zu fragen, vie dteser 6Ge- danke verstanden werden so117 Nenn 1ch den Satz för stch nehme, So 18t er etne Ungeheuerlichkett v1eso, brauche 1ch Ihnen gevis nicht zu erklären. Vielleicht 18t das OßB Bröck gar nicht bevust? . CET— La sein mag. veranlaßt, den KlS CDU-Stadt verordneter hätten Ste hier eine Möglichkeit der »Aufklärung“, die 1act Zltat der Fede VUrsache für die Katastrophe des jöüdischen Volkes sein Riier verlasse ich mich nicht wehr au? äle So11 Und dann noch die»Sorge“ des OB Bröck um den 2ugang der Jugend zur deutschen Geschichte. Auch 1n dem Punkt bin 1ch sehr neugterig: Vas halten Sie ganz persönltch von dtesen*sinnstiftenden“ Aus- lassungen zur deutschen und spe- z1e11 zur Frankfurter Geschtchte? Der Oberbürgermeister oder besser Seine Textproduzenten schwingen s1ch auf zu der schwülstigen Aus- lassung, die deutsche Katastrophe nach 1933 sei*Ausgeburt 1nferna- 1iSchen VUngeistes“— kindisch, venn nicht durchschaubar wre, was mtt solchen Schwulst bewirkt 73 1 konkrete Personen Gruppen, Institutionen, Ideologien u. v. a. verschvtnden, die l1ange vorher dafür verantvortltch stnd, vas nach 1933 zur Erschetnung kan. Dann 18t noch von*Finma11gkeit“ die Rede. Vas kann das heigen? Mazi Deutschland einfach aus den unheiteren Himel gefallen? Auch diese senantische Klärung„äre eine Hachfrage beinm OB vert. Hin- ter der Sorge um die Jugend Steckt nichts veiter a1s der Ver- Such, Geschtchte zu 1ittern— Ceschichte selektiv Ich betrach- te diese Art, nit Ceschtchte um zugehen, eher als Verhöhnung der Jugend. Ich habe noch von ke1lner Jugend gebhört, die die vahrheit ungebracht hätte. Aber durch die Jahrhunderte hindurch v1issen v1r von unzähligen nen, die aufgrund von Lügen nit »Ltedern“ auf den Lippen in ihre MaSSengräber Rarschiert sind. Ich Kann nicht glauben, das Sie die Heuchelei nicht durchschauen, Si Serve 4 d B h Jugendgenerat io- ceskreis ce c⸗ Am 9. Nowember 1938 vwurden 267 Smagogen verbrannt oder mtönt — c2 — r S en 2 Aber das Vieso aber [so jedenfal1s ber ohnnächtig geschehen, der 1S8 jedenfal1sS Ihrem GeuiSsSen für dte muse ben akt1on 8So ale Lösung des eplatzproblems arg 1 1e Geschtchte entscheiden? Di haben Sie sogar a18 1ebendige Herausforderung für auf Nachfrage mehrmals„1e die eve118 ebende 6Generatton derholt Ihre tscheidung 18t nicht 1nteresstert Ihre Tat doch schltcht das Ergebnis Sa jedenfalls bringen es an den Tag daß Sie sich— aus elcher per- Der eher konisch vtrkende Fter- Sönltchen oder pol1tischen Grün- tanz un die wahren Ursachen Ibrer den auch 1mer— den Frakt1 ons- Zust inmng zur 2erstörung zuang beugen und stch mufolge ehenligen geschtchtLtchen Doku- Lagergemeinschalt Auschwi teundeskreis det Auschwtzet e. V. 25 (Ste können es stchertich mehr hören?)„äre also überf1össig genesen. Fs handelt Sch in nmeinen Augen um ntchts anderes als etne s1ch ausbreiten- de Anpassung an?vänge, bel der auch der ach so umsorgten Jugend langsen aber stcher Sehen, RHören und vor a1l1em das eigene mündtge, kritisSche— personale— Machden- ken vergehen vtrd. Daher eln Appe11 an Sie: Leisten Sie Viderstand gegen Thre eigene 4npassung“ Ste„rd 2u hte 6uten föhren. Vas der Ju- 6„rklLch dabet hülfe, sich entsch!os z1elset- zungen zu verpflichten, väre etne pol1tische und geschtcht1iche B11dung nit Hilfe herausfordern- der, sprich 1ebendiger histori- Scher Dokumente. 1ch vlederhole: 1ne einzigartige Mögl1chkett „urde zynisch auf den Mü11 gevor- fen. Dafür sind in der Tat auch Schon die früheren Stadtregierun- gen in SPD-Zeiten mi tverantwort- 1ich. ments ntcht humane Sen auf Stellen Sie sich zun Schlus nur einnal noch dte Vision vor Augen, dle uns nun vergangen 1st: Eine großzögige Erbaltung des gesanten Börneplatzes„ürde die Auf nerk- Sankeit der an relevanten Ben schichtlichen und kolturellen — interessierten öffent- 11chkeit in der ganzen Velt auf Ssich zlehen: Bs känen Juden und Angehörige anderer Rel1gionen aus der ganzen Velt hierher, nur um diesen Platz zu nieht n Frankfurt auch Ort etnes etnm11— gen historischen Monuments. D. h. auch unter materiellen Ge- sichtspunkt hätte sich eine Fnt- Scheidung zugunsten des Börne- platzes trotz des jetzigen e lustes langfristig gelohnt) Sehen. Frankfurt „Mainhattan“— Leider haben dte Freignisse der letzten Voche auch dte Granntik weiner ViS1on überrolLt: Jetzt 1St der Irrealts fur dte keatitat gefordert:'Fine groszügtge Fr- haltung des gesanten Borneplatzes 1n hätte die AufmerksSankeit... auf Sich gezogen: BS„ären. gekomnen... Sehr geehrter Herr Friednann, die Mitglieder der*Lagergemeinschaft Auschwitz“ sind zutiefst davon betroffen, vie führende Mitglie- der einer der großen demokrati- Schen Parteien dieses Landes nit deutscher 6Geschichte pPraktisch umgehen. Mt vorzüglicher Hochachtung und freundlichen Größen Im Hamen der»Lagergeneinschaft Auschwitz* Brand! gez. Horst ——— So oder ähnLich hört man“s seüt ge- raumer Zeit mit hessischem, Kene- rischem oder norddeutschem RKzent vorstandskreisen seufzen⸗ DMe der anfal1enden Termine und Arbeiten sind vom Vorstand, a1 1e— nagen reeh zus21z— aus Flut ve vi, menn 26 enschaſt AuscwM e cesieis der Actrutzer e. V. ſgekcnmen, um äber eine Ent1astng ſder Vorstandsmi tglteder nachzu- denken, Konkeser, um eine VaTTe.— Lumg ier md Termine sc zu or da antvorntu Verbindl schehen Nach ersten erlegungen Horst Probstein ein Disk Papier vor, veLches eine in verschsedene nsprechpartner für den 1. örrent 1ichkettsarbeit u⸗ Pressedienst: 4. Fahrten nach Auschwttz: 5. 6edenkstättenreferat: 6. Intervions mät erepanden: — Arbe Smappen z Eãnzethemen 3. DoEa— verkK Dokumentations- tätte AauschLtz: RegonaLgruppe Nord: Ob aine so1lche häi1Lfreich ist, wird die 2zult und auszuwerten. Es 3st nic von»Unberiihrbaren einzuri 11ch inhalt1Lich und so11 ten und mã tgetragen werden. Aufgabenbereicheæ 3 Ag— Selrrfteh Vernderung der internen Legte und den 11 ne der MitgLie- assons- der. Der Koordinator Lst Gleicher enzäger Unter- VerbindLichkeit unter GLeichen, schiecd st seine vorsieht. Jeder Bereich„rd von dem Vors tand soe den Mi tgliedern einem MitgLLed verbindLich über- Segeniiber nommen, es kKoordiniert die Aufga- Für fFo1gende Aufgabenbereiche ha- ben sich bsher Koordinatoren und V ES 18t chen scvie mäit dem Vorstand. Es 1st tglLeder gefnden: Vors Sand, die Koordinatoren andorer Bereiche Kontaktadresse Hoxst. Brand, Schaumainkai 54„ Ffm 1, 555 707ö5o8 Nerner Renz Hermnn Reinęck Schi 11erstr. 18, 6309 kinzen- bers, FeT. 53533/60163 KLaus Ne imann Heike Dui 11 Larianne Groß ARRiLoan Re TLrIö SK, KdcSS so. arirn—Go Hexmann neineck Anni Rofmann-Reinecl Mi chae1 Nes L18e GLovacki., Mü1 1erstr. FoT. 555/75720h6 C1Lemens Rieser Gerhard Horr 21 Fm 0 Heike u TeT 0 Flaria Worner Wehrhofst 1 Fm 90 93168 Ren?z KLAus. Ae inan Soehe Tn- JuGenhemy Kerner RSr? R Frr KPr T2, 06257783500— IIorst Prob Gärtnerwel 1h, Ffm 1, T õ05730 303 TL8e GLowack Jutta Rücker- LieseLotte Th Les nser- Wei1 ULLred Schu1z Groper Scharmhorst 5, 2057 Reinbel, Te. O6/7 235 245 Gerhard Xe Sandlkamp 7, 2057 Roinbelk, TeL. O10/7 105525 Organi satton der Lacergemeinschaft unft zeigen. Wir haben Erfahrun en zu samme 1n ht beabsicl Lat, ein'Kastenwesc n, den S chten⸗ Die Funkttonen bestimmen sich ausschLieß- darum aufmerksam von den Mi tgLedern begleitet Lagergemeinschaft AuschM/Freundeskteis der Auschwitzer e. V. VEhEN AaoOr Rk— Ausstellung: „Menschen 3mn Auschwä tz (siehe Seite 20) Video Film: Mauthausen“ Pin erschiütterndes Do- ment aus einem der SchweckLichRsten Kon- zentrations Lager im deutschen Reich. ſonbildreihe: nLoh bän gesund S Toncassette 33 Minuten, H⸗ Reineck spTi cht über Seine Haftzeit imn Auschwi tz umnd Diaserien nAuschwi tz— nZum Gedenken der pPoL- nischen Juden“ Bücher S gin ne A Scleun it M 7 unc 2 nLeE⸗e erleun sblates⸗ BiPkKenau“ Re1Ln⸗ok InPreeeun „LAGERGEMELNSCKHAFT AUSCHVTE— FREURDESRRERIS DER AUScRHMT?ZER oV.* Scht11erstr. 18— Te1. 060337 60168 6309 Künzenberg— 1 BankverbtLndungen: postgtroamt Frankfurt/M. Konto-Nr. 516 64-608, BL? 500100 60 Kretssparkasse FrLedberg/ Hess. Konto-Nr. o62 o00741—5 BIL? 518 500 75 onzknn pIEM Mit Valium denkst Du nicht an das Rasseln der Hoffmann- La Roche-Kassen. Da lebst Du beruhigt in der Stille einer blauen Pille. Mit Aspirin spürst Du sie kaum, die Giftschwaden von BAVkR, nur der Schluck Wasser Säuert Dir noch Schnell den Mund mit Oxiden. Mit Veronal Schläfst Du endlich, wenn Du, vom Flienhand zermürbt, von Schlagzeilen betäubt und von Mattscheihen geblendet, zu Bett gehst in Deiner mieterhöhten Wohnzelle Artur Froppmann ERCEMESa aS ENMESEis DE auScrræghEV Name. Vorname ⸗nschrin ² Gebonsdatumm ntu im K?Auschwitz vom bis 0 Häfu in anderen Lagern. Gefängnissen, eic angenöriget ces enem. Auschwitzhstunos Freundeskreis der Auschritzer Dam ces Beitrts. Unterschri. Zoeſlendes dine ankreuzen G 4 Schillerstraße 18 6 O 6309 Mönzenberg! Tel(060 33) 60 168 B.. G. criapr aschrz SDgß aScrrz E. —2.* 6( Farbkarte 613