FRANZ AHRENS ARE EIN QUERSCHNITTDURCHDIE LITERATUR ÜBER DIE VERFOLGUNGEN_ UND DEN WIDERSTAND IM DRITTEN REICH Pe UB GIESSEN ANIINMN ‚ll 22. 473,513 De ER Ne ee Nr= ERZENY/ABER.E NS Widerftandsliteratur/ Ein Querschnitt durch die Literatur über die Verfolgungen und den Widerstand im Dritten Reich 1948 Herausgegeben vom Rat der VVN, Hamburg a us rer EEE an ER 23E— ne TE EEE EEE NUT EEE ZEN Nur als Manuskript gedruckt zum Organisationsgebrauch Druck: H.©. Persiehl, Hamburg 11 Krane E=.;3 3 E Hi = & Einführung in die Widerftandsliteratur 6. rei Jahre nach der Zertrümmerung des Nazireiches ist es an der Zeit, ‚einen Überblick zu gewinnen über die bisher erschienene Widerstandsliteratur. Dies soll mit dieser kleinen Schrift versucht werden. Es ist keine Anthologie, kein literarisches Essay, sondern eine schlichte Zusammenstellung; gegliedert vielleicht nur nach den Gesichtspunkten, die für die kommende Widerstands- forschung von Bedeutung sein werden, gedacht aber auch als Hinweisquelle für Richter, die um die Wiederherstellung der Menschenrechte, und Erzieher, die um die Vermittlung eines humanistischen Geschichtsbildes, das die freiheit- liche Tradition in unserem Volke lebendig werden läßt, bemüht sind. Nicht zuletzt möge sie für manchen Gefährten ein Schlüssel zum Vergangenen sein, in dem sich das eigene Erleben spiegelt, das grauenvolle Durkel, aber auch das warme Licht der Solidarität. Während der 12 Jahre des'Dritten Reiches konnte naturgemäß nichts über den Widerstond in Deutschland geschrieben werden, es sei denn im Ausland. Nach- dem der Damm des Verbotes gebrochen war, ergoß sich eine Flut von Schriften über das zwar nicht ahnungslose, zum Teil aber doch wirklich unwissende deutsche Volk. Es ist klar, daß mit dieser Flut mancher Schlamm mitgewälzt wurde; Schlamm, der sich erst langsam abzusetzen begann. Manche Broschüre, die ins Land flutete, geschrieben in bester Absicht, aber noch unter dem un- mittelbaren Eindruck des grauenvollen Erlebens der KZ-Hölle, war so dem Leser„von draußen” völlig unverständlich. Sehen wir ab von der Form, so war auch selbst im Ton ein fremder Klang, der nicht ins Ohr, geschweige denn ins Herz des Lesers drang. Heute fragen wir, ob die Distanz groß genug ist, die uns von jener Zeit trennt, um das KZ-Erlebnis gestalten zu können. Tatsache ist, daß inzwischen eine sehr große Anzahl von Literaturerzeugnissen über Konzentrationslager und über den Widerstand erschienen ist. Nichtsdestoweniger kann man nicht davon sprechen, daß dadurch eine Besinnung oder gar eine Sinneswandlung der Teile‘des deutschen Volkes, die durch Mittun oder Dulden am Nieder- bruch Deutschlands Verantwortung tragen, herbeigeführt worden ist. Woran liegt das® Sicher nicht nur daran, daß diese Bücher, und es ist bereits die erkleckliche Zahl von nahezu 400 zu sichten, in so geringer Auflage er- scheinen, daß sie nur einen bestimmten Leserkreis erfassen können. Vielleicht zum Teil daran, daß die berufenen Sprecher selbst noch nicht die rechte 5 Sprache haben finden können. Sicher allerdings auch daran, daß die Men- schen nach dem Zusammenbruch ganz anders als erwartet reagierten. Sie öffneten nicht die Augen als ihnen endlich die Binde abgenommen wurde; sie_ verschlossen sie. Dabei wäre es nicht nur dem Ausland gegenüber, das durch die Angriffskriege schwer gelitten hat, sondern dem Gesundungsprozeß des eigenen Volkes gegenüber ein so ungeheuer wertvolles Mittel, jetzt noch nachher die Bereitschaft‘ zur Aufnahme und Erkenntnis der Ideen der Mensch- lichkeit, um die 12 Jahre lang von einer Minderheit des deutschen Volkes gerungen wurde, zu erkennen zu geben. y Vor uns liegt eine Unmasse von Literatur über den Widerstand. Hierunter ist zu verstehen sowohl die Literatur über die Konzentrationslager, d.h. also über die Leidenszeit der Verfolgten als auch die Bücher, die nur den eigent- lichen Widerstandskämpf schildern. Kampf und Opfer— beide sind nicht zu trennen. Aber. am Anfang war der Widerstand, den zu unterdrücken ein “ ungeheurer Machtapparat des Terrors in Gang gesetzt wurde. Sicher ent- spann sich daraus eine Wechselwirkung, daß durch das System des Terrors Menschen ergriffen wurden, die niemals an Widerstand zuvor gedacht hatten, nun aber durch die Verletzung ihrer ureigensten Menschenrechte zum Wider- stand gebracht wurden. Welche Arten der Literatur können wir unterscheiden® Da ist zunächst die persönlich gehaltene Berichterstattung, die das individuelle Erleben zu schildern versucht. Da sind weiterhin Berichte, die den Charakter von Dokumentarberichten haben, oftmals in ihrem Wert erhöht durch offizielle Schriftstücke und Bilder. Und erst im weiteren Abstand, Abstand in geistiger, räumlicher und zeitlicher Beziehung, wird der Versuch einer dichterischen Gestaltung unternommen.: Sie alle haben ihren Wert: Eines vermögen sie alle, Aufklärung unter der Bevölkerung zu schaffen. Auf- klärung über die Personen, die die Menschenrechte mißachteten, Aufklärung auch über die, die um der Menschlichkeit willen sich opferten. Ein Teil dieser Schriften hat seinen Wert als Erinnerungsbücher und als ewig neue Kraftquelle für jene leidgezeichneten Opfer, die ihr Schicksal darin, widergespiegelt finden. In der Gegenwart sind aber noch andere Forderungen an den Wert dieser Bücher zu stellen. Jene, die berufen sind, die Untaten zu richten, vermögen sich nicht immer in die Lage der Geschändefen hineinzuversetzen, da sie nicht aus eigener Anschauung mit dem Prügel Bekanntschaft gemacht haben. Ihnen einen Überblick, einen Quell zur Gewinnung eines Urteils zu geben, erscheint dringend erforderlich. Aber auch jenen, die mit der Erziehung der heutigen Jugend beauftragt sind, soll ein Kraftquell gezeigt werden, woraus sie für die Entwicklung eines - wahren Menschentums, für die Bildung und Vermittlung eines neuen Geschichts- bildes der ungeteilten, kämpferischen Humanität schöpfen können. Eines Ge- schichtsbildes, das die Menschen nicht nach den durchgeführten Kriegen mißt. sondern nach den Taten schöpferischer Humanität. Ist es nicht bezeichnend für die Mentalität des deutschen Volkes, daß unter den Standbildern, die im preußischen Berlin den toten Herrschern errichtet wurden, nur ein einziges nicht mit dem Zusatz:„der starke”,„der mächtige”,„der große” u. ü. versehen ist, weil dieser Herrscher der einzige war, in dessen Regierungszeit kein Krieg geführt wurde® Ausgerechnet ihn nennt man„Otto, den Faulen“! 6 f Will man ob dieser Geisteshaltung aber die Frage der Schuld erwägen, dann suche man sie nicht bei der Jugend, sondern bei den Erziehern. Alle Jugend- erziehungsprobleme werden somit zu einem Erzieherproblem. Ihnen allen, den Lehrern und Professoren, den Jugendleitern und nicht zuletzt den Eltern, ein Hilfsmittel an die Hand zu geben, aus dem Quell edelsten Menschentums zu schöpfen, diese Aufgabe schwebt uns gleichfalls mit diesem Büchlein vor. Schließlich sei es bestimmt, der Erforschung des deutschen Widerstandes zu dienen. Es gab eine deutsche Widerstandsbewegung, daran ist nicht mehr zu rütteln. Wenn der englische Staatssekretär Vansittard— ähnlich wie Frau Strecker in Amerika— verkündete, daß ihm keine Bewegung bekannt ge- worden wäre, die geeignet gewesen wäre, den Nazismus ernsthaft zu ge- fährden, dann ist er von der Wahrheit genau’so weit entfernt wie jene, die glauben, die deutsche Widerstandsbewegung mit der Glorie des geheimen Einverständnisses, ja eines Kampfes des ganzen deutschen Volkes umkränzen zu können. Die Wahrheit liegt in der Mitte. Wenn Vansittard glaubt, die Größe der Tat nur nach dem Erfolg messen zu dürfen, so sei ihm das Wort en ulgegengerufen:„Es ist nichts allewege gut, es sei’ denn-ein guter Wille!” Man wird dem wahrhaften Heldentum jener Kämpfer um Freiheit und Menschen- würde sicher nicht gerecht, wollte man die Bewegung verkleinern auf den Kampf einzelner Gruppen und Menschen. Sie alle fügen sich mosaikartig zu “ einem Gesamtbilde zusammen, das nicht voneinander getrennt werden kann, zu einem Mosaikbild des stillen Duldens und opferreichen Kämpfens, das seine Parallele in der Schaurigkeit der Verfolgung wie Größe des Opfermutes nur in der Zeit der Christenverfolgung vor fast 2000 Jahren findet. So ist die Literatur über den Widerstand in ihrer Verschiedenartigkeit nur als ein Ganzes zu betrachten. Wenn im folgenden doch der Versuch unternommen wird, eine gedankliche Gliederung, ja sogar eine Aufgliederung nicht nur nach einzelnen Marterstätten, sondern auch nach einzelnen Widerstands- gruppen vorzunehmen, so geschieht dies nur, um der erst in den Anfängen steckenden Widerstandsforschung zu dienen. Ihnen, die an dieser so wertvollen Aufgabe arbeiten, sei durch die aufgezeigte Schematik ein vielleicht nützlicher Hinweis gegeben, wie die Arbeit anzupacken sei. Erst dann kann den Histo- rikern das gesamte Material übergeben werden, um jenen Baustein in das große Gefüge der Weltgeschichte einzufügen, in der die vergangenen zwölf Jahre, mißt man sie an der Zahl der Opfer, tatsächlich in grauenvoller Wirk- lichkeit sich zu einem Jahrtausend ausweiten. Die deutsche Widerstandsbewegung war ein Teil des internationalen Wider- standes gegen den Faschismus. Überall spielt sie in diesen hinein(Partisanen, Kriegsgefangenen, Zwangsarbeit usw.). Somit muß dieser auch in diese. Literaturzusammenstellung einbezogen werden. Man könnte aus der Fülle des Materials so etwas wie eine Kernbibliothek zu- sammenstellen, um mit ein bis zwei Dutzend Büchern einem unbefangenen Leser der Jetztzeit— oder auch einer kommenden Generation— einen ge- treuenEinblickin das Wesen desWiderstandes zu vermitteln(Siehe Anhang IV/C). Sicher würde man damit aber keineswegs der Literatur gerecht werden. Wir werden vielmehr versuchen, nach verschiedenen Gesichtspunkten die gesamte 7 Literatur aufzugliedern und jede Gruppe bzw. jedes Buch, soweit dies aus Raummangel möglich ist, mit einem kurzen Hinweis versehen. Dabei sei gleich vorweg betont, daß ein Teil, besonders der Auslandsliteratur, uns selber nur dem Namen nach bekannt wurde— wie könnte es unter der geistigen Ab- schnürung, an der wir alle leiden, anders sein—, so daß eine Würdigung unterbleiben mußte. Ebenso wie eine Kernbibliothek für die Überlebenden der Widerstands- bewegung von unschätzbarem Wert wäre, wäre eine Aufstellung zu be- grüßen, die lediglich die Bücher, die für die Erzieher wie auch jene, die für die Richter erforderlich wären, zusammenstellte. So verlockend diese Aufgabe erscheint,'so unvollständig, schemenhaft und. wechselfarbig müßte doch ihre Lösung sein, hat es doch bisher niemand unternommen, eigens für diesen be- sonderen Zweck zu schreiben. Vielmehr ist in manchen Büchern bald über dieses, bald über jenes Thema etwas enthalten. Wir werden jene, die wir für besonders auswertbar halten, mit einem Zeichen{R für Richter, E für Erzieher) versehen. Aufgabe der Lehrer wäre es dann, diese Bücher systematisch päda- gogisch zu durchleuchten, zu prüfen, welche Stellen daraus Eingang in die Lehrbücher finden könnten(und müßten!) und welche Bücher als Ganz- schrifien, für die Kinder ab 10—11 Jahre etwa, Verwendung finden könnten. Sie würden damit einen wertvollen Beitrag zur Erziehung einer Jugend leisten, die wie kaum eine andere berufen ist, ihr Lebensziel ausschließlich in der Erkämpfung des Friedens zu sehen Hamburg, im Mai 1948 Franz Ahrens 1 a f er Lee 1. Literatur über die Widerftandsbewegung Kr Hierunter soll vor allem die aktive Seite— der Kampf— erfaßt werden, während die Leidenszeit— das Opfer— im zweiten großen Abschnitt dieser Broschüre unter„Konzenfrationslager und Haftanstalten“ zusammengetragen werden soll. Es kann im großen unterschieden werden nach Handbüchern, Nachschlage- Anerken und Statistiken, sodann nach Berichten üßer Einzelgruppen, weiterhin nach Schilderungen allgemeiner Art und endlich nach dokumentarischen(und Bild-) Berichten. Es ist begreiflich, daß nicht alle Literatur sich in dies starre Schema einfügen läßt, ist doch auch die Kampf- und Leidenszeit untrennbar miteinander verquickt.‘ A. Handbücher, Nachschlagewerke, Statistiken Es fallen alle Werke hierunter, die eine Gesamtschau des deutschen W standes zu geben versuchen oder doch auf Einzelgebieten so grundlege und erschöpfende Auskunft zu geben vermögen, daß sie als Nachschlage- werke Verwendung finden können. eR ® \ 1. Rudolf Pechel: Deutscher Widerstand. Erlenbach-Zürich 1947: Eugen Re Das erste deutsche Buch, das eine Gesamtschau des deutschen Wid versucht. Sicher wird es nicht allen Gruppen gerecht, siher aber fasser, der. Herausgeber der,„Deutschen Rundschau“, sich d gemacht hat, indem er sein Werk nicht„Der deutsche Wide „Deutscher Widerstand” nennt. Die Gruppen, vor allem Widerstandsgeschicte. zu schreiben! sih der Verfasser ausdrücklich aufgefordert, nunmehr ihren Beitrog gle trotz dieser Beschränkung in deutscher Sprache hera Verdienst Pechels. Zu wünschen wäre, daß es bo würde, damit es/gerade die Menschen in Deu 2. Weißbuch der deutschen Opposition gegen die Hitler-Diktotur. Hemısgescnen wo stand der SPD in London. 188 S. 733 Erste Zusammenstellung ermordeter, hingerichi« deutscher Gegner des Notionalsozialismus der Nachrichten, die durch die ille öffentlicht wurde. Namenlisten und 3. Frit Danmarks Hvidbog(dän.).(„Weißt A u% Cosa Wh Thaning& Appels Forlag. 2 Bände, 817 Dokumente aus der Zeit der ZH or« l dänischen Freiheitskömpfer Li wre war War$ /B Berichte über die Widerstandsbewegung— 1/B/a Arbeiterschaft» 4. Johann Neuhäusler: Kreuz und Hakenkreuz. München 1946: Verlag der katholischen Kirche Bayerns. 16.30. Tausend. 2 Bände, 384 und 464 S. Untertitel: Der Kampf des Nationalsozialismus gegen die katholische Kirche und der kirchliche Widerstand. Der Verfasser, Prälat Neuhäusler, der selber vier Jahre in Dachau war, hat in ungeheurer Kleinarbeit eine Fülle von Dokumenten zusammen- getragen, Im ersten Band werden die Kirchenverfolgungen im weitesten Sinne dar- gestellt, sowie Statistiken über verhaftete Geistliche usw. gegeben. Im zweiten Band geben Hirtenbriefe, Briefwechsel, Reden mannhafter Kirchenvertreter Zeugnis von dem Widerstand der katholischen Kirche. 5. Allen Welsh Dulles: Germany's Underground(engl.). New York 1947: The Macmillan Company. 207 S. Das Buch wird dem Titel„Deutschlands Untergrundbewegung” nur zum Teil gerecht. Im wesentlichen wird besonders eine Seite der Widerstandsbewegung geschildert, die des Kreises des 20. Juli. Dem opferreichen Kampf der Arbeiterschaft wird es in keiner Weise gerecht.(Dulles hat übrigens während des Krieges selbst Verbindung zu deutschen Widerstandskreisen gehabt, und zwar von der Schweiz aus.) 6. Das Wort der Verfolgten. Anthologie eines Jahrhunderts. Herausgegeben von Bruno Kaiser. Berlin 1948: Verlag Volk und Welt. 376 S Die im Dritten Reich verfolgten Dichter und Schriftsteller der inneren und äußeren° Emigration werden hier endlich wieder zu Gehör gebracht und in eine Reihe mit den Freiheitskämpfern des Geistes der letzten hundert Jahre gestellt. 7. Paul Merker: Deutschland— Sein oder Nichtsein? Mexiko 1944/45: Verlag el Libro Libre. 2 Bände, 424 und 574 S. x I. Bd.: Von Weimar bis Hitler. Il. Bd.: Das Dritte Reich und sein Ende. 2 Ein wichtiges Nachschlagewerk über die Gegenkräfte, die: bereits vor Hitler und dann im Dritten Reich illegal wirksam waren, 8. Verboten und verbrannt. Deutsche Literatur— 12 Jahre unterdrückt— Herausgegeben von Richard Drews und Alfred Kantorowicz— Berlin und München 1947: Heinz Ullstein- Helmut Kindler Verlag. Eine Zusammenstellung und Leseproben der deutschen Schriftsteller und Dichter, cie sich nicht dem Joch Hitlers beugten. Mit Namensverzeichnis. B. Berichte über Widerstandsgruppen Wie im Widerstandskampf die verschiedenen Gruppen selten nur einer Welt- anschauung, nur einem Glauben, oder einer Rasse angehörten, so ist auch die Literatur kaum scharf nach einzelnen ‚Gruppen zu differenzieren. Vielfach überschneiden sich die Berichte und Darstellungen.[Nur um für die Wider- standsforschung eine gewisse Stütze zu bieten, sei hier eine Unterteilung in einzelne Gruppen vorgenommen. Werke, die überwiegend einer Widerstands- gruppe zugeteilt werden können, sind hier aufgeführt, während die all- gemeinen Schilderungen über den deutschen Widerstand erst im nächsten Abschnitt(C) zusammengestellt sind. a) Arbeiterschaft(Parteien, Gewerkschaften, Betriebe) 1. Werner Eggerath: Nur ein Mensch. Weimar 1947: Thüringer Volksverlag GmbH., 188 S. Eines der wenigen und besten Bücher zugleich, die bisher von ‚der Verfolgung, vor allem aber vom Widerstand der Arbeiterschaft künden; vom Widerstand, der schon seit dem ersten Weltkrieg gegen reaktionäre und faschistische Kräfte ‚geleistet wurde von dem unentwegt tätigen kleinen Mitarbeiter der Arbeiterparteien. Ihm wird hier ein Heldenlied gesungen, nicht mit Fanfarenklängen, sondern in der schlichten Sprache eines Menschen, der nur ein Mensch im Kampf um Menschenrecht und Menschenwürde sein wollte und blieb. Er ist mit dem abgründigen Humor jener gezeichnet, die der Tod nicht schrecken kann, weil sie ihn zu oft erschaut haben. 2. Willi Bredel: Verwandte und Bekannte. Berlin 1946: Aufbau-Verlag GmbH., Berlin W 8. 2. Aufl. 10.—25. T. 416 S. 1. Band einer Trilogie(Väter— Söhne— Enkel) aus dem Kampf der Arbeiterschaft, 10 l/B/b Bürgertum— I/B/c Religiös Verfolgte N} h 3. E. Hoffmann u.a.: Dokumente des Widerstandes. Hamburg 1947: Verlag der Hamburger N; Volkszeitung, Hamburg-Blankenese, Bahnhofstraße 17. 114 S. { Eine Artikelserie von 26. Beiträgen aus der„Hamburger Volkszeitung” vom Juli bis ; Oktober 1947 mit dem Untertitel:„Ein Beitrag zum Verständnis des illegalen Kampfes i P ı F gegen die Nozidiktatur. f E 4. Alfred Jensen: Kommunisterne under Besaettelsen. Kopenhagen 1945: Forlaget Tiden. 30 S. Bericht über die illegale Widerstandsarbeit der dänischen Kommunisten gegen das D Nazisystem. [E 5. Lina Haag: Eine Handvoll Staub.(Siehe“11/C/6.) 6. Franz Ahrens: Bruno Tesch.(Siehe|1/C/14.) N m:. 7. Willi Bredel: Die Prüfung.(Siehe I1/B/9.) in I. g z b) Bürgertum(Bürgerliche Parteien, Organisationen, Gruppen) # 1. Clara Huber u.a.: Kurt Huber zum Gedächtnis. Regensburg 1947: Josef Habbel-Verlag “ Er\ 5. Tausend. 172 S. I L Bildnis eines Menschen, Denkers und Forschers, dargestellt von seinen Freunden. 4 In Beiträgen der Schüler und Mitarbeiter, def Freunde und Kollegen des Münchener 3, 3 Professors, der in einzigartiger Begabung Philosophie, Psychologie, Musik und I. Musikgeschichte miteinander verband, wird. ein Lebensbild gezeichnet aus dem k Widerstandskreis der„Weißen Rose”(Geschwister Scholl). Prof. Huber wurde am E 13. 7.1943 hingerichtet. Seine’ Frau Clara setzt dieser Biographie eine ergreifende mn& Schicksalsschilderung dieses Kämpfers für die Geistes- und Gewissensfreiheit voraus. e c) Religiös Verfolgte(Kirche, Bibelforscher und andere Gruppen) f-; .“ 1. Johann Neuhäusler: Kreuz und Hakenkreuz.(Siehe I/A/4.) N 2. Dokumente aus dem Kampf der Katholischen im Bistum Berlin gegen den National- 'E 5 sozialismus. Herausgegeben vom Bischöflichen Ordinariat Berlin. Berlin 1946: Morus- ; N Verlag. 118$. Hirtenbriefe, Informationen, Schriftwechsel usw. aus den Jahren 1937—1942. B 3 Deirich Portmann: Der Bischof von Münster. Münster(Westf.) 1946: Verlag Aschendorff. E AI22S:.( Untertitel: Das Echo eines Kampfes für Gottesrecht und Menschenrecht.— Ein Lebens- bild des Clemens August Graf von Galen und seines Kampfes gegen den Nazismus, gegen die Tötung Geisteskranker und gegen die Kirchenverfolgung als Beispiel des Widerstandes kirchlicher Würdenträger. Mit zahlreichen Bildern und Episoden aus seinem persönlichen Leben. 4. Friedrich Muckermann: Der deutsche Weg. Zürich 1946: NZN-Verlag. 3. Aufl. 110 S. Aus der Widerstandsbewegung der deutschen Katholiken von 1980—1945. Der bekannte Jesuitenpater gibt hier einen Abriß seines Kampfes, angefangen vom Korrespöndenz- “ büro in Münster 1932 über seine Zeitschrift„Deutscher Weg” aus der Emigration in N&, ‚ Holland, Rom, Wien und Paris bis zum Einmarsch‘der deutschen Truppen in die #. französische Hauptstadt. Er seibst zieht die Folgerung: daß es eine katholische ıg Widerstandsbewegung in Deutschland gegeben hat, die im wesentlichen den Kampf is um die Gewissensfreiheit geführt hat und Teil einer europäischen, ja weltweiten E. Widerstandsbewegung der Katholiken gegen den Faschismus gewesen ist. Damit | argumentiert er gegen eine deutsche Kollektivschuld. Bedenklich seine Sätze(S. 101, i wo er von der Hoffnung auf„die geschichtliche Sendung” des deutschen Volkes $,| in der Zukunft spricht, wenn„die Stunde dieser großen Auseinandersetzung kommt”, FR} E 5. Joseph Joos: Leben auf Widerruf.(Siehe|1/B/51.) . 6. Joseph Schäfer: Wo seine Zeugen sterben, ist sein Reich. Lübeck 1947: Herausgegeben| vom Katholischen Pfarramt Lübeck. 16 S. Über die vier Lübecker Geistlichen, die am 10. 11. 1943 hingerichtet wurden. 7. The Persecüution of the Catholic Church in the Third Reich. Facts and Documents. 1. London 1940, 2. New York 1942: Verlag Longmans Green& Co. 552 S. Schon während des Nazireiches im Ausland veröffentlichte Tatsachen und Dokumente. Sie wurden später auch ins Spanische für Südamerika übersetzt und sind wohl Vor- & bild gewesen für das Buch„Kreuz und Hakenkreuz“.(Siehe 1/A/4.) 8. n l/B/e Religiös Verfolgte . Leonh. Steinwerder: Christus im KZ.. Salzburg 1946: Otto Müller-Verlag. 2. Aufl. 11. bis 20. Tausend. 134 S.. Untertitel: Wege der Gnade und des Opfers.—(Siehe 11/B/29.) Francois Goldschmitt: Der Herrgott im KZ.(Siehe 11/B/57.) . Franz Ballhorn: Die Kelter Gottes. Münster 1946: Verlag„Der Quell“. 178.5. I B’ Tagebuch eines jungen Christen 1940—1945, der dem Widerstandskreis des Paters Be Muckermann in Holland angehörte. a ke Ei ® 11. Franz Zürcher: Kreuzzug gegen das Christentum. Zürich 1938: Europa-Verlag.. Eu 12. Albert Coppenrath: Meine Kanzelvermeldungen und Erlebnisse im Dritten Reich. Köln 1946:‘g 4 4 Fe 3 Verlag I. P. Bachem. 160 S. Pfarrerberichi als Dokument zur Zeitgeschichte. Enthält auch Bericht über Polizei-.- gefängnis Alexanderplatz in Berlin. e 4 13. Im Reiche dieses Königs hat man das Recht lieb. Der Kampf der bekennenden Kirche um f das Recht.(Das christliche Deutschland 1933—45.) Herausgegeben von der Arbeitsgemein- Bu schaft katholischer und evangelischer Christen(Dr. Erik Wolf). Tübingen 1946: Furche-. 2 Verlag K. G. Tübingen-Stuttgart. 87 S. Br 5 14. Wir aber sind nicht von denen, die da weichen. Der Kampf um die Kirche.(Das christliche= Deutschland 1933—45.) Tübingen 1946: Furche-Verlag. y® 15. Zeugnis und Kampf des deutschen Episkopats. Herausgegeben von K. Hoffmann. Freiburg Ei 6 1946: Herder-Verlag. 84 S.; 7 16. A. Kurk: Bekennende Kirche. Berlin 1946: Verlag Haus und Schule. 1.—5. Tausend. 28$. Über die Geschichte des Kampfes der bekennenden Kirche in Berlin(besonders auch über die Hilfe für„nichtarische”'Christen). 17. Hitler gegen Christus.(Siehe I1/D/a/14.)€ 18.G. K. A. Beil: The Church and Humanity(1939—46). London, New York, Toronto 1946:| Longmans Green and Co. 1 Der Bischof von Chichester legt hier in seinen Reden wertvolles Material über die 2 deutsche Widerstandsbewegung dar! 19. W. Jannasch: Deutsche Kirchendokumente. Die Haltung der bekennenden Kirche im Dritten Reich. Zürich 1946: Ev. Verlag AG. Zollikon. 20. Wilhelm Niesel: Der Weg der bekennenden Kirche. Zürich 1947: Gotthelf-Verlag.{ 21. Martin Niemöller: God is my Führer. New York 1941: Philosophicaf Library ans Alliance Book Corporation.; Wiedergabe der letzten 28 in Dahlem vor seiner Verhaftung gehaltenen Predigten. N 22. Martin. Niemöller: Zu verkündigen ein gnädiges Jahr des Herrn.|. Zürich 1946: Ev. Verlag i AG. Zollikon. 2. München 1946: Kaiser-Verlag. 63 S. N Sechs Predigten im Konzentrationslager Dachau. s 23. Mit brennender Sorge. Päpstliche Enzyklika vom 14.3. 1937. 1. Vatikanische Weißbücher. 2. Freiburg 1946: Herder-Verlag. 102 S. dr h Über den bisherigen Notenwechsel des Vatikans mit der Hitlerregierung.' 24. John S. Steward: Geheime Gestapoberichte über den Widerstand der Kirchen. Zürich 1946: ; Thomas-Verlag. 5 Ri Auszüge aus dem Material der Gauleitung Baden, das den alliierten Truppen in Straßburg in die Hände fiel. 25. Ferdinand Strobel: Christliche Bewährung. Dokumente des katholischen Widerstandes 1933 5 i ’ bis 1945. Olten(Schweiz)- 1947: Verlag Otto Walter AG.: x x LE; Fußend auf dem Buch von Neuhäusler: Kreuz und Hakenkreuz wird hier dem Aus- e' l land ein Gesamtüberblick über den katholischen Widerstand zu geben versucht.= 26. Franziska Boesmiller: P. Rupert Mayer$.J. Dokumente, Selbstzeugnisse und Erinnerungen. 1\ München 1946: Schnell und Steiner Verlag. 121 S E a 27. Augustin Kast: Die badischen Märtyrerpriester. Karlsruhe 1947: Badenia-Verlag. 67 S. zu: E, 1 28. Kaj Munk: Bekenntnis zur Wahrheit.| Be: ja| Das Buch eines dänischen Priesters. ke} 29. Dokumente zum Abwehrkampf der deutschen evangelischen Pfarrerschaft gegen Verfolgung 25 A>) 7 en und Bedrückung 1933—1945. Herausgegeben von Fritz Klingler. Nürnberg 1946: Verlag Mendelsohn. 125 S../ | IE. MEER. 2 1 ‚ng og A rn ae PR ae rw 5. Mozes Feigenberg und Mozes Wajsberg: Wilna unterm Nacy-Joch Yjiddisch). mini ae Kine re aa “4 Fr l/B/d Rassisch Verfolge— I/B/e Kreis des 20. Juli d) Rassisch Verfolgie $ E 15 Wenmer Siedloff: Das ewige Licht. Schlacht im Warschauer Ghetto. Hörspiel, bearbeitet von Israel J. Blumenfeld, gesendet im Sommer 1947 vom Sender Frankfurt. 2. Ernst Sommer: Revolte der Heiligen. Mexiko 1944: Verlag EI Libro Libre. Berlin 1946: J. H. W. Dietz Nachf. 213 S. Romen, der das Schicksal eines jüdischen Arbeitslagers in Polen schildert, das aus der Todeserkenntnis heraus den Aufstand wagt und im Kampfe zusammen mit den Henkern untergeht. Es ist den Helden des Warschauer Ghettos gewidmet.- 3. ukeruenn: Meine Freunde aus Davids Geschlecht. Berlin NW 7 1947: Chronos-Verlag. 144 S. 4. Nolting Hauff:„Imis.“ Bremen 1946: Friedrich Trüjen Verlag. „Imi”,ist die Zusammenstellung der Anfangsbuchstaben der im Nazireich als„Jüdische Mischlinge 1. Grades” bezeichneten Männer und Frauen. Der Verfasser erzählt sein Schicksal als Imi und das seiner Leidensgefährten nach dem 20, Juli 1944.\ Landsberg, 1946: Historisze Komisje. 40 S Vom Leiden und Kampf der Wilnaer Juden. 6. Arnold Zweig: Bilanz der deutschen Judenheit. Im Exil geschrieben. 7. Judenlos unter Hitler. Ausroftung der Juden in Warschau und ihr'heldenhafter Wider- stand. In der Schweiz erschienen. e) Kreis des 20. Juli 1. Rudolf Pechel: Deutscher Widerstand.(Siehe 1/A/1.) 2. Fabian von Schlabrendorff: Offiziere gegen Hitler. Nach einem Erlebnisbericht bearbeitet und herausgegeben von Gerro v. S. Gaevernitz. Zürich 1946: Europa-Verlag. 203 S. ü Schildert den Widerstand von Wehrmachtskreisen gegen Hitler von den Anfängen vor Kriegsausbruch über das mißglückte Attentat am 13. 3. 43 auf Hitler, an dem der Ver- fasser wesentlichen Anteil hatte, bis zum Umsturzversuch am 20. Juli 1944. Der Bericht endet mit der.Befreiung Schlabrendorffs und’ der wenigen Überlebenden aus dem Widerstandskreis des 20.Juli durch US-Truppen in Oberitalien am 4.5.1945. Mit Bildtafeln und einer(unvollständigen) Totenliste der Opfer des 20. Juli— Der Her- ausgeber, Gerro v. S. Gaevernitz, war Mitärbeiter von Allan W. Dulles während des Krieges in der Schweiz, des Verfassers von!„Germanys Underground”(siehe I/A/5). 3. Emil Henk: Die Tragödie des 20. Juli. Heidelberg 1946: Adolf Rausch-Verlag. 63 S. Ein Beitrag zur politischen Vorgeschichte. Vom Zusammenspiel der sozialistischen Par- teien mit den militärischen Gruppen. Henks eigene Worte mögen seine Schrift charak- terisieren:„Bei der Fülle der Tütsachen, des Materials und der oft sich überstürzenden Ereignisse mußte sich der Verfasser ausschließlich auf sein Gedächtnis verlassen.” 4. Dr. Franz Reuter: Der 20. Juli und seine Vorgeschichte. Berlin 1946: Wedding-Verlag. 3% S. Aus den Einführungsworten: ,....... von einem Eingeweihten unternommen werden, einen Gesamtüberblick über die in ihren Anfängen bis 1939 zurückreichende Geschichte der Verschwörung, die Beweggründe und Ziele, die die maßgebenden Männer leiteten, zu geben und die tieferen Ursachen aufzuzeigen, die zu dem Mißerfolg führten....... Unvermeidlicherweise muß eine solche Darstellung stark von persön- lichen Erlebnissen ausgehen.”! 5. Dr. Hans Bernd Gisevius: Bis zum bitteren Ende. Zürich 1946 und 1947: Fretz und Wasmuth Verlag AG. 2 Bände. x Ein sehr umstritfenes Buch— weil die Person des Verfassers selbst sehr umstritten auf Grund seiner früheren eigenen Gestapotätigkeit— über Reichstagsbrand, Röhm- Affäre, Fritsch-Blomberg-Krise, über die Opposition bis zum Kriege und über die Ver- schwörungen und Attentate im Kriege. Höhepunkt: 20.-Juli-Putsch. 6. J.D. von Hassel: Verräter? Patrioten! Der 20. Juli 1944. Köln 1946: Verlag Bachem. 42 S. (Dokumente zur Zeitgeschichte.) 7. Captvred German Naval Documents, Volume Ill. Von der Britischen Admiralität ver- öffentlichte Dokumente der deutschen Marine, Bringt wichtiges Material über die Aktion vom 20. Juli. 19 I/B/f Wehrmacht— I/B/g Verbindung mit Partisanen\ \ - The Story of an Aitempted Revolt in Germany. Durch, deutsche sagzialdemokratische Emi- granten verfaßter Bericht. Herausgegeben 1944 von der SPD London. . Hans Kahle: They plotted against Hitler. The Story behind the At i i London 1944: I. N. G. Publications Ltd. 2 a 10. SS-Bericht über den 20. Juli. Erschienen in den Nordwestdeutschen H r S. 5-34. Hamburg 1947: Verlag Hammerich& Lesser. 29 S. h N Aus den Papieren des SS-Obersturmbannführers-Dr. Georg Kiesel, der die Zentrale der„Sonderkommission 20. Juli“ im RSHA Berlin leitete. Aufzeichnungen im Inter- niertenlager 1945 vor der Auslieferung als Kriegsverbrecher an die Jugoslawische Regierung angefertigt. ‚Ein Bericht, der naturgemäß mit Vorsicht zu genießen ist, denn cui bono® no _ . Albert Norden: Die Bedeutung des 20. Juli. Erschienen in„Weltbühne” Nr. 13/1947, S. 553 bis 560. Verlag v. Ossietzky, Berlin W 8, Mohrenstraße 36/37.. Grundlage der Ausführungen: Kritik an Dulles:„Germany's Underground.” Übt starke Kritik an dem Plan und der Durchführung des Aufstandsversuches des 20. Juli durch die Militärs, die es versäumten, ans Volk zu appellieren und die durch ihre verhängnisvolle Belastung mit der deutschen Tradition des Imperialismus gehemmt waren, diesen Schritt zur wirklichen Revolution zu wagen. 12. Anton Ackermann: Der 20. Juli. Legende und Wirklichkeit. Artikel erschienen im Dezember- 1947-Heft der„Einheit“, Organ der SED, Berlin. 13. Reinhold Schneider: Gedenkwort zum 20. Juli. Freiburg 1947: Herder Verlag. 28 S. Setzt sich mit der Frage auseinander, ob Tyrannenmord erlaubt sei. Lehnt ihn grundsätzlich ab, verteidigt aber die Männer des 20. Juli, die„den ungeheuren Mut hatten, scheinbar selbst gegen ihr Vaterland zu handeln— um dieses Vater- landes willen“. 14. Gördelers Politisches Testament. New York 1945: Friedrich Krause Verlag. Lebenslauf und Lebensprogramm(aus Briefen und Artikeln) mit einer Original- lithographie und einer Schriftprobe. 15. Allen Welsh Dulles: Germany’s Underground.(Siehe|/A/5.)[il 16. Dr. Karl Michel: Stauffenberg. Historisches Drama. Zürich 1947: Thomas-Verlag. f} Wehrmacht 1. Fabian von Schlabrendorff: Offiziere gegen Hitler.(Siehe|/B/e/2.) 3: Karl Kraus: Ich höre Schritte. Saarbrücken 1947: Saar-Verlag. 40 S.(Siehe ı1/C/11.) 3. Dr. Karl Michel: Es begann am Don. Bern 1946: Verlag Paul Haupt. Berichtbuch des früheren Hauptmanns über die geistigen Grundlagen einer auf Verständigung mit einem neuen Rußland: gerichteten Opposition gegen die Ten- denzen der Nazi-Kriegsführung. 4. Dr. Karl Michel: Stauffenberg. Historisches Drama. Zürich 1947: Thomas-Verlag. 5, Siegbert Kahn: The National’ Committee“Free Germany”, Background Tasks, Men. Her- ausgegeben vom Londoner Komitee„Freies Deutschland” 1944 als, Inside Nazi ‚Germany Publication. London I. N. G. Publications Ltd. 6. Wolfgang Langhoff: Die Bewegung Freies Deutschland. Zürich 1945: Europa-Verlag. 7. Wolfgang Müller: Gegen eine neue Dolchstoßlüge.(Siehe 1/C/8.) g) Verbindung mit Partisanen 1. Eduard Claudius: Haß. Berlin 1947: Verlag Volk und/Welt GmbH., Berlin W 8. 84 S, Eine Erzählung, fast eine Novelle, aus dem französischen Maquis in Savoyen. Erlebnis eines deutschen Rotspanienkämpfers unter französischen Partisanen, die ihn zunächst als Deutschen\erschießen wollen, bis sie erkennen, daß er einer der ihren ist, ein Kämpfer gegen den Faschismus. 2. Riccardo Luzzato: Unknown War in Italy(engl... London 1946: The New European Publishing Co., 29 Great James Street, W. C. 1. 135'S Aus der Partisanenbewegung in Italien gegen die Naziwehrmacht. Vorwort von Vernon Bartlett, M. P 14 re De re a ac Sebi warn ehe a nen a a ne a ny I/B/h— I/B/i Zusammenarbeit— 1/B/k Emigration 3. B. Barclay Castor: Italy speaks. London 1947: Gollancz Verlag. Außer dem® Widerstand gegen Hitler wird. hier ein Gesamtüberblick über die Geschichte des italienischen Antifaschismus seit 192] gegeben. 4. Heriova Lisa: Im Dienste der Partisanen. Aufzeichnungen aus dem Balkan. Zürich. 1945: Europa-Verlag. n 5. Ilja Ehrenburg: Sturm. Moskau 1947: Russische Zeitschrift„Nowy Mir“. x h) Kriegsgefangenschaft 1. Ulrich Heidenkamp: Offiziere: im Gefangenenlager. Berlin 1946: Minerva-Verlag. 137 S. Die Buchausgabe des bereits als Zeitungsroman erschienenen Erlebnisberichtes „PW in Texas”. 2. Siegbert Kahn: The National Committee“Free Germany“.(Siehe 1/B/f/5.) 3. Wolfgang Langhoff: Die Bewegung Freies Deutschland. Zürich 1945: Europa-Verlag. i) Zusammenarbeit mit ausländischen Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen 1. Borge Brandt og Kaj Christiansen: Sabotage.. Kopenhagen 1945: Forlaget Tiden. 5. Tausend. 193$. k Ein Buch aus der Arbeit dänischer Widerstandskämpfer mit ausführlichen Bild- dokumenten über Sabotagetätigkeii gegen die Naziokkupanten. k) Emigration % Gerhari Seger: Reisetagebuch eines deutschen Emigranten. Zürich 1945: Europa-Verlag. 2. Irmgard-Keim: Bilder und Gedichte aus der Emigration. Neues Leben, Berlin W8, Kronenstraße 30/31. 1.—20. Tausend.”56 S.(Schriftsteller, die wir nicht lesen durften.) u Etwas von und über Johannes Becher, Heinrich Mann, Bert Brecht u.a. Emigranten, 3 3: Verbannte und Verbrannte. Herausgegeben vom Zentralrat der FdJ. Berlin 1947: Verlag 4. Jo Mihaly: Die Steine. Stuttgart: Heinrich F. C. Hannsmann. 1.—5. Tausend. 254 S. Roman eines emigrierten Arztes(in der Emigration bis 1943 geschrieben). ı$ 3 5. Walter Berendsohn: Die humanistische Front. Zürich 1946: Europa-Verlag Einführung in die deutsche Emigranten-Literatur. Teil I: Von 1933 bis zum Kriegs- ausbruch 1989. 6. Johannes R. Becher: Heimkehr. Berlin 1946: Aufbau-Verlag,;GmbH., Berlin W 8. 166 S. Eine Folge neuer Gedichte, in denen die Emigrationszeit nachklingt. IE B 7. Johannes R. Becher: Die hohe Warte. Berlin. 1946: Aufbau-Verlag GmbH., Berlin W 8. 1.20. Tausend. 196S. Deutschland— Dichtung 1983—1945 aus Nazibarbarei und Krieg. Auswahl.) 8. Alfred Kantorowicz: Porträts. Berlin 1947: Chronos-Verlag GmbH. 945. Menschen aus der Wviderstandsbewegung(besonders Spanienkämpfer) werden als Einzelbilder in feinem Stil geschildert. Ein Kapitel darin: Alltag in der Emigration. 9. Dr. Perl: Thomas Mann 1933—1945. Vom deutschen Humanisten zum amerikanischen Welt- bürger. New York 1946: Verlag Friedrich Krause. 10. Thomas Mann: Achtung Europa. Radioansprachen an das deutsche Volk. New York 1944. 11. Lion Feuchtwanger: Exil. New York. 15 l/B/l Spanienkampf— 1/B/m Widerstand im Konzentrationslagern— 1l/B/n Jugend \ I) Spanienkampf 3 1. Bodo Uhse: Leutnant Bertram. Berlin 1947: Verlag Volk und Welt. 523 S. Roman aus dem spanischen Freiheitskampf 1936—1939. k. 2. Walter ER Im Kampf um Spaniens Freiheit. Berlin 1946: Aufbau-Verlag GmbH., 4 4 B Berlin W 8. 228 S.. 43 Roman+ dem Spanienkampf. > 3. Hans$Siemsen: Die Geschichte des Hitlerjungen Adolf Goers. Düsseldorf 1947: Komet- Verlag, Kaiser-Wilhelm-Straße 9. 224 S. 5 Roman eines ehemaligen Hitlerjungen, der schließlich als Freiheitskämpfer in Spanien fällt. 4. Alfred Kantorowicz:‘Porträts.(Siehe|1/B/k/8.) u an eigen anne ah En Spione und Verschwörer in Spanien. Deutsche Freiheitsbibliothek, Paris. Über die Beteiligung des faschistischen Deutschlands und Italiens an der Vor- bereitung des zweiten Weltkrieges. 6. Ernst Hemmingway: For whom the bell tolls. Stockholm-London: The Continental Book Company.(Zephyr-Books, Nr. 26.) Roman aus dem Spani enkampf(deutsche al erscheint im Bermann- Fischer- Verlag, Stockholm). m) Widerstand in Konzentrationsläagern önid Haftanstalien 1. Dra. M. Stoppelman und E. van Gelder: Opstand in Treblinka.(Holl.) ‚(Siehe 11/B/118.) 2. Wassilji Großmann: Die Hölle von Treblinka.(Siehe 11/B/115.) 3. R. Blank: Mrtvy se vratil(tschechisch).(Siehe|11/B/9.) Über Widerstand in Monowitz und Auschwitz. 4. David Rousset: Les jours de notre mort.,(Siehe 11/B789,)" Über Widerstand in Nevengamme. 5. K.A. Groß: Das aufgebrochene Tor.(Siehe 11/B/53.) Über den Widerstand Geistlicher im Lager. . Robert Leibrandt: Buchenwald.(Siehe|1/B/18.) - KL Bu. Herausgegeben vom Internationalen Lagerkomitee Buchenwald.(Siehe 1/A/5.) . Ernst Sommer: Revolte der Heiligen.(Siehe|/B/d/2.) . Werner Siedloff: Das ewige Licht. Schlacht im Warschauer Ghetto.(Siehe 1/B/d/1.) 2© So n) Jugend Ein Roman aus dem Widerstandskreis der„Weißen Rose”(Geschwister Scholl), geschrieben um die Jahreswende 1943/1944 in Stockholm. Dort auch im Neuen Verlag zuerst verlegt. Ein Buch für die Jugend in schlichter, überzeugender Sprache. 2. Dr. Karl Alt: Todeskandidaten.(Siehe 11/B/108.) U.ca. Bericht über die latzten nen der Geschwister Scholl im Gefängnis Stadelheim. 3. Romano Guardini: Die Waage des Daseins. Tübingen 1946: Verlag Wunderlich. 26 S. Gedächtnisredd auf die Geschwister Scholl und ihre Freunde. ER 4. Germany. Augenzeugenbericht über die Münchener Studentenrevolte der Geschwister Scholl. London 1944: Herausgegeben in der Schriftenreihe“Europe Speaks” vom Inter-# nationalen Sozialistischen Kampfbund bei der Renaissance Publishing Company, Ausgabe E 1. Alfred Neumann: Es waren ihrer sechs. Berlin 1947: Karl Habel Verlagsbuchhandl. 559 S. Januar 1944. 4. 5. Franz Ahrens: Helmuth Hübener. Hamburg 1948: Richard Hermes-Verlag. 20 S. iR f Wörtlicher Abdruck des Todesurteiles des Volksgerichtshofes gegen den\zjährigen#; t Hamburger Verwaltungslehrling Helmuth Hübener und andere Jugendliche, in dem h ie eine Fülle von Material über den Widerstand dieser Jugendgruppe enthalten ist.. F N Hübener wurde mit 17.Jahren im Jahre 1942 hingerichtet. R s Ip 3 6. Franz Ahrens: Bruno Tesch.(Siehe 11/C/14.) Be' B . PR:|$ 16 a 13 _ N% \/B/o Frauen— I/B/p Einzelkämpfer— I/B/q Nat. Verbände— I/C Allg. Schilderungen o) Frauen 1. Erika Buchmann: Frauen im Konzentrationslager.(Siehe 11/C/10.) 2. Lina Haag. Eine Handvoll Staub.(Siehe 11/C/6.) p- Einzelkämpfer 1. Hans Fallada: Jeder stirbt für sich allein.(Siehe|11/A/6.) 2. Hiltgunt Zassenhaus: Halt Wacht im Dunkel.(Siehe 11/C/1.) q. Nationale Verbände 1. Weißbuch über die Erschießungen des 30. Juni 1934. Paris: Deutsche Freiheitsbibliothek. . Otto Strasser: Die deutsche Bartholomäusnacht. Prag-Brüssel-Zürich: Verlag der dritten Front. Auslieferung durch den Europa-Verlag, Zürich. 7. Auflage. . H. R. Trevor-Ropers’: The last Days of Hitler. London!1947: Macmillan and Company. a die letzte Phase der deutschen ‚Opposition bis in den engeren Hitlerkreis inein.) 4. Hans Bernd Gisevius: Bis zum bitteren Ende.(Siehe 1/B/e/5.) . Leonhard Jakob: Als Gestapoagent im Dienste der schweizerischen Gegenspionage. Zürich 1945: Europa-Verlag.> > C. Allgemeine Schilderungen aus der Widerstandsbewegung Hierunter sind alle Berichte zusammengefaßt, die sich nicht einzelnen Wider- standsgruppen zuteilen lassen. 1. Günther Weisenborn: Rede über die deutsche Widerstandsbewegung. Berlin 1946: Ver- öffentlicht vom Hauptausschuß Opfer des Faschismus.. 2. Hellmut Bock u.a.: Das heimliche. Deutschland. Berlin 1946: Hauptausschuß Opfer des Faschismus. 32 S. Diese„Blätter der Widerstandsbewegung” fügen kurze Berichte aller deutschen Widerstandsgruppen zu einem ersten Mosaikbild zusammen, aus der sich der Umfang der Bewegung erahnen läßt. Mit Zeichnungen, Bildern, Gedichten und Wiedergaben von illegalen Flugblättern. 3. Karl Hauff: Niemals vergessen!(Siehe|1/C/28.) 4. Karl Raddatz u.a.: Die Toten den Lebenden.(Siehe 11/CV$.) 5. Hellmut Bock u. a.: Der Kampf geht weiter! Berlin ‚1947: Hauptausschuß Opfer des Faschismus. 56 S. Gedenkschrift zum Tag der Opfer des Faschismus 1947. Enthält eine Fülle von Bei- trägen aus allen Widerstandskreisen über ihre illegale Tätigkeit. Mit Gedichten und zahlreichen Bilddokumenten(illegale Flugblätter, Tarnbroschüren usw.). 6. Deutsche Innere Emigration. Herausgegeben von Karl©. Paetel. New York 1946: Verlag Friedrich Krause. Antinazistische Zeugnisse aus“ Deutschland, gesammelt von Karl©. Paetel, mit Bei- * trägen von Karl Zuckmeyer, und Dorothy Thomson. Mit einem Bild von Ernst Wiechert. IR Werner Grawald: Flucht in die Freiheit. Braunschweig 1947: Verlag Paul Schlösser. 127 S. Erzählung aus dem Widerstandskampf in Frankreich.! 8. Wolfgang Müller: Gegen eine-neve Dolchstoßlüge. Hannover 1947: Verlag: Das andere Deutschland.(Fr. Küster.) 128 S. Tagebuchaufzeichnungen und spätere Forschungen versuchen ein Bild des mili- tärischen Ablaufs des Geschehens von 1941 bis 1945 zu geben, die Widerstands- N 17 l/D Dokumentar- und Bildberichte t bewegung zu schildern, besonders die der Wehrmachtteile, um zum Schluß zu. Y q gelangen, daß die militärische Niederlage bereits besiegelt war, cls wichtige# ’ er Militär-Widerständler zum Attentat ansetzten. Das Buch bietet umfangreiches a |’ Material zur Erforschung des Widerstandes schlechthin.\%; 4 | 9. John Steinbeck: The Grapes of Wrath. Stockholm-London 1945: The Continental. Book Ri Company(Zephyr Books, Nr. 28). Auflage: 30 000. 553 S. 3 i 5 N(„Die Weinbeeren des Zorns.“) Geschichte über allgemeine, Probleme der euro- 5 | päischen Widerstandsbewegungen. wen N 6 \ 10. Max Klinker: Volk in Ketten. Karlsbad 1934: Graphia-Verlag.’ | 11. Dr. Hans Bernd Gisevius: Bis zum bitteren Ende.(Siehe|/B/e/S.) S RR F| 7 | 12. Ingeborg Küster: Was draußen geschah. Hannover 1948: Verlag: Das andere Deutsch- 2 7: ER | land(Fritz Küster). 16 Seiten Großformat. 3 . Erlebtes zwischen 1933 und 1938 von einer Braut, während ihr Verlobter in Oranien- 2: | burg, Lichtenburg und Buchenwald war. Vom Leid der gleichfalls verfemten An- 2; q ! gehörigen von inhaftierten Freiheitskämpfern, die ständig unter dem Bannkreis der Bi Gestapo lebten, die aber niemals den Kampf um die Freilassung einstellten. Von x: der Solidarität der Freunde, von Besuchen im Konzentrationslager und Verneh- ‚A 9 | mungen bei der Gestapo. Mit Bildern von Oranienburg und Lichtenburg.{ | 13. Wolf Ulrich von Hassell: Vom anderen Deutschland. Aus den zurückgelassenen Tage- büchern 1988—1944 von Ulrich von Hassell. Zürich: Atlantis-Verlag. Wertvolle Quelle zur Erforschung des zivilen Widerstandes. 14. Forgotten Heroes. The Victims of Nazi Terrorism in the Sudetenland. London 1944: Herausgegeben von der Londoner Executive, der Sudetendeutschen Sozialdemokratischen Partei.. E Bericht über die deutsch-böhmische Widerstandsbewegung. 15. W. Schütz: German Home Front. London 1943. 16. Edmund Schlink: Der Ertrag des Kirchenkampfes. Gütersloh 1947: Verlag Bertelsmann. FERNER: ’ = nis ERSTE ER an ne aha nen $ 17. Josef Radermacher: Keizergedanken im Dritten Reich. Krefeld 1946: Scherpe-Verlag. 200 S. 18. Konrad Finkelmeier: Die braune Apokalypse. Erlebnisbericht eines ehemaligen Redak- teurs der Arbeiterpresse aus der Zeit der Nazityrannei. Weimar 1947: Thüringer Voiks- verlag. 152 S. 19. Fritz Gerlich und Ingbert Naab: Prophetien wider das Dritte Reich. Gesammelt von Joh. Steiner. München 1946: Verlag Schnell und Steiner. 585 S. YA 20. Jon B. Jansen and Stefan Weil: The Silent War. Philadelphia und New York 1943; J. P. Lippincot Co..\ Darstellung der europäischen Opposition gegen Hitler. 21. Max Seydewitz: Civil life in Wartime Germany. New York 1945: The Wiking Press. Eine eingehende Schilderung der demokratischen Front Deutschlands. ee nt ne Te ee EE m D. Dokumentar-(und Bild-) Berichte Fast alle Bücher über den Widerstand sind für den. Forscher irgendwie von dokumentarischem Wert, da sie ja fast sämtlich Augenzeugenberichte dar- stellen. Auch enthalten sehr viele Bücher, die unter einer anderen Rubrik zu- sammengefaßt wurden, Bilder und Skizzen. Hier sollen nur die aufgeführt. werden, die überwiegend Dokumente ‚oder Bilder wiedergeben oder be- sonders wichtige Dokumente bzw. Bilder enthalten. Alle unter I/A als Nachschlagewerke, Handbücher und Statistiken sind selbst- i redend gleichfalls als Dokumentarwerke zu werten. 1. Johann Neuhäusler: Kreuz-und Hakenkreuz.(Siehe 1/A/4.)’ 4} 2. Dokumente aus dem Kampf der katholischen Kirche im Bistum Berlin gegen den National- a sozialismus.(Siehe|/B/c/2.) 4%= 18 i T I/D Dokumentar- und Bildberichte . Dokumente zum Abwehrkampf der deutschen evangelischen Pfarrerschaft gegen Verfolgung und Bedrückung 1933—1945.(Siehe|/B/c/29.) . Dokumente des Widerstandes(der Arbeiterschaft). Herausgegeben von Erich Hoffmann u. a.(Siehe 1/B/a/3.) 5. Borge Brandt 09 Kaj Christiansen: Sabotage.(Siehe I/B/i/l.) . Captured German Naval Documents. Volume. Ill. Von der britischen Admiralität ver- ER We . Hamburg 1948: Richard-Hermes-Verlag. 20 S. Mit einem Bild der Hübener-Gruppe. Sffantlichte Dokumente der deutschen Marine. Enthält wichtiges Material über die Aktion des 20. Juli. Franz Ahrens: Helmuth Hübener. Faksimile-Wiedergabe des Volksderichtsurteiles gegen den 17jährigen Verwaltungslehrling in Hamburg, der im Jahre 1942 Hingerichtet wurde. Ein Dokument des Widerstandes der Jugend. . Ferdinand Strobel: Christliche Bewährung. Dokumente des katholischen Widerstandes 1983-1945. Olten(Schweiz) 1947: Verlag, Otto Walter AG. - John$.Steward: Geheime Gesiapoberichte über den Widerstand der Kirchen. Zürich 1946: Thomas-Verlag. Auszüge aus den Berichten der Kreisleiter und Kreisschulungsleiter des Gaues Baden über die weltanschauliche Lage in ihren Bezirken sowie um Anweisungen des Reichs- sicherheitshauptamtes und anderer zentraler Reichs- und Parteistellen. . Wolf Ulrich von Hassell: Vom anderen Deuischland. Aus den nachgelassenen Tagebüchern 19381944 des ehemaligen Botschafters Ulrich von Hassell. Freiburg 1947: Atlantis-Verlag. Ein wichtiger Quell zur‘Erforschung des zivilen Widerstandes. » Paul von Schönaich: Mein Finale. Mit dem geheimen Tagebuch 1933—1945. Bearbeitet und eingeleitet von Fritz Haehnsen. Flensburg und Hamburg 1947: Verlag Wolff. 68 u. 515 S. per Du= 23 ce} x 29 ee en en= ns en Sein ee meer een En 2. Literatur über Äonzentrationslager und Haftanftalten fowie über befondere Nazifhandtaten an E 1, Eugen Kogon Verlag Karl A 344 5. 13 F Es: ES 55 E25 1© “Ei De,- 2 zub % 63 A_ E; 2. Nazi-KZ-Lager. .- Hamburg 39, M hy 1 Eine A IE und | H erziehu |; fangene> %: 3. Eugene Aroneanu: Konzentrat or FR Mönschhe begangenen Verbrehen. H b [a 130 Seiten Text und 4 Se j Militärgerichtshof in Enthält dokum über die Grauss folgungsmaßnahmen lagern nebst Au inhaftiert waren II/B Einzelne Lager und Haftanstalten Benedikt Kautzky: Teufel und Verdammte. Erfahrungen und Erkenntnisse aus sieben Jahren in deutschen Konzentrationslagern. Zürich 1946. Büchergilde Gutenberg. 328 S. * Versuch, das Wesen des KZ an Hand der Beispiele Dachau, Auschwitz und Buchenwald darzulegen. Ein hohes Lied der Solidarität.} 5. Internationales Komitee:„KL Bu“. Bericht des Internationalen Lagerkomitees. Weimar 1946: . Thüringer Volksverlag GmbH. 174. Der offizielle Bericht des Internationalen Lagerkomitees, dem Vertreter aller E Widerstandsgruppen der verschiedenen Nationalitäten angehörten, über das Lager Buchenwald, seinen Aufbau, seine Entwicklung und Selbstbefreiung. Mit Tabellen und vielen Zahlenangaben. 6. Prof. Dr. A. Wolff-Eisner: Über Mangelerkrankungen auf Grund von Beobachtungen im Konzentrationslager Theresienstadt. Würzburg 1947: Lothar Sauer-Morhard Verlags}. bis 5. Tausend: 528. Streng wissenschaftliche Abhandlung des aus Theresienstadt befreiten Arztes über die Gesundheitsverhältnisse und die spezifischen Lagerkrankheiten sowie | die für die Wissenschaft bedeutsamen Lehren daraus. Der Verfasser war 1943 | Konsiliarius des größten Lagerkrankenhauses und ist heute Professor für innere Medizin an der Universität München. Mit Todesstatistiken. | 7. Diderich Seip: Statistik über die Landesverräter, Oslo. | 8. Jan Hajäman: The Brown Beast.—(engl.) The Concentration Camp Europe under the Rule of Hitler 1948 Orbis, Praha, CSR— Mit einem Vorwort von Jan Masaryk. Unter Zuhilfenahme amtlicher tschechoslowakischer Dokumente wird der Kampf des tschechoslowakischen Volkes, sein Leben im Dritten Reich dargestellt. “ -B. Einzelne Lager und Haftanstalten. Alderney: 1. Willi Kreuzberg: Schutzhäftlinge erleben die Invasion. Weimar 1946: Thüringer Volks- verlag GmbH. 30./ Persönliche Erlebnisschilderung über Evakuierung(anläßlich der Invasion) der „Ersten Baubrigade West”, von der englischen Kanalinsel Alderny, wohin’ sie im Sommer 1942 vom KL Sachsenhausen deportiert war. Auschwitz: J R| 2: Konzentrationslager Auschwitz. Wien 1946: Sternverlag, Wien 9, Spitalgasse 31. 406. Tatsachenbericht mit Bilddokumenten und erschütternden Schilderungen über Frauen und Kinder im KZ, aber der Solidarität. 3.E. de Wind: Endstation— Auschwitz(holländisch). Amsterdam 1946: Verlag Republiek der Letteren. 195 S. i g Erlebnisbericht, im Anhang: Bericht der UdSSR-Untersuchungskommission. 3 4. CR ER ranhe Ein Psychologe erlebt das KZ. Wien 1946: Verlag für Jugend und Volk, mbH. ö „Es ist hier nicht die Rede vom Leiden und Sterben der großen Helden und Märtyrer, vielmehr von den ‚kleinen” Opfern und vom ‚kleinen' Tod der großen Massen”— so umreißt Frankl selbst den Rahmen seines Büchleins. Durch die unbestechliche Brille des Psychologen werden die Einwirkungen des Lager- lebens nach drei Phasag hin beobadtet: 1. Der Schock der Aufnahme ins Lager, 2. Das eigentliche Lagerleben, 3. Die Zeit nach der Entlassung. Außerordent- lich wertvolle Studie.(Übrigens psychologisch sehr interessante Umschlagzeich- nung von Leo Friedrich: Brille liegt in Wasserpfütze vor dem Stacheldrahtzaun.) 5. Siegfried van den Bergh: Deportaties(holl.). Bussum: Vitg. Mij. C: A. J. van Dishoeck c.v2.—,80S Leidensweg der holländischen jüdischen Deportierten durch mehrere Lager. \ 6. Auschwitz: Herausgegeben vom Niederländischen Roten Kreuz. Gravenhage 1947: Druckerei Kinsbergen MNieuwe Spiegelstraat 60, Amsterdam C. 205. 1. Teil: Das Toten- buch von Auschwitz. E Statistiken über die Toten an Hand.der offiziellen(nazideutschen Sterbebücher des Standesamtes Auschwitz sowie holländischer Zeugenaussagen. 22: a en ae ie ee a u ur H = EN RRENER 5 werk ni han er I werten re nr Fe ae ar II/B Einzelne Lager und- Haftanstalten { 7 7. Benedikt Kautzky: Teufel und Verdammte.(Siehe IA/4y 8. Seweryna Szmaglewska: Smoke over Birkenau(engl.). New York 1948: Henry Holt. 9. R. Blank: Mrivy se vratil(tschechisch).(Wenn die Toten aufstehen.) Prag 1947: Naklada- a telsk& Druzstro Maje v Praze. 3. Aufl. 10.000. 158 S.! Tatsachenbericht, romanhaft gestaltet, über das Leben im KZ Buna(Monowitz) und Auschwitz und über den Widerstand im Lager. Belsen: 10. Derrik Sington: KZ Belsen nach der Befreiung.(Übertragung der englischen Ausgabe: „Belsen uncovered” von Dr.H.Maschmann. Hamburg 1947: Hamburger Kulturverlag GmbH Louis Satow.(London: Duckworth) Birkenau: 11. Seweryna, Szmaglewska: Smoke over Birkenau.(Siehe 11/B/8) Börgermoor:(siehe auch Esterwegen) Berlin 1947: Aufbauverlag Berlin W8. 1. bis 20. Tausend(Berlin) 306 S. z Ei Wolfgang. Langhoff: Die Moorsoldaten. München 1946: Zinnenverlag. Schweiz 1933. Totsahenbericht, einem: Roman gleichzuachten, über 13 Monate eigenen Er- lebens 1933/34. Ershien 1935 in der Schweiz und war eines der ersten öffent- lihen Dokumente im Ausland über das wahre Gesicht des Dritten Reiches. Früher Versuch, die Welt zu warnen und zur Abwehr der drohenden Gefahr aufzurufen. Wurde in viele Sprachen übersetzt. Brandenburg: 13. Brandenburg. Herausgegeben von der Arbeifsgemeinschaft der; ehem. politischen Ge- fangenen des Zuchthauses Brandenburg(Havel)— Görden. Brandenburg 1947: Verlag VVN. 235 Kurzgefoßte Darstellung der Geschichte des Zuchthauses, in dem von 1940 bis ste 1945 mehr als 3000 Antifaschisten durch Schafott und Galgen endeten a a Mit„Zuchthausballade” von Ernst-Busch. Darstellung der Solidarität. Breendonc: 14. P. Lansvreugt et R.Lemaitre: Le calvaire de Breendonck. Brüssel—Paris 1945: Verlag Serge Baguette. 805. i Verfasser schildern in diesem„Leidensweg von Breendonck” die ver- Logerverhältnisse, wie sie 1940 unter Wehrmachtsverwaltung und r deutscher und flämischer SS-Verwaltung waren. Buchenwald: 15. Eugen Kogon: Der SS-Staat.(Siehe I1/A/l); 16. Benedikt Kaufzky: Teufel und Verdammte.(Siehe I1/A/4) 17. Hans Berke: Buchenwald. Eine Erinnerung an Mörder, Salzburg 1946: Ried-Verlag. 147 5. Erlebnisbericht über 36 Monate Haft. 18. Robert Leißrandt: Buchenwald. Zürich 1945: Verlag CSS(Central Sanitaire Suisse). Broschüre. 7 Behandelt Buchenwald 1941/45, besonders auch: den Widerstand im KZ: 19. Hubert Lapaille: Buchenwald(franz.). Brüssel 1945: Editions Germinal 45 et Michel- Auge. 1283 T chenbericht 1944/45. 20. Jean Fonteyne: Buchenwald(franz.), Brüssel 1945: Editions de l’Arc-En-Ciel 23, rue de la Madelei 65. Erle! beriht des Advokaten am Appellationsgericht Brüssel über die Zeit ı Mai 1944 bis April 1945,(Befreiung), Ein besonderes Kapitel darin berichtet r die internationalen Komitees und die über Solidarität der deutschen Gefangenen gegenüber den ausländisfhen Mitgefangenen Y 23 Il/B. Einzelne Lager und Haftanstalten . Internationales Komitee:„KL Bu”.(Siehe I1/A/A). 22. Julius Freund:© Buchenwald. Klagenfurt 1945: Druck Ferdinand von Kleinmeyer.% Erlebnisbericht ab 1942. 23. KZ Buchenwald. Wien 1946: Sternverlag, Wien IX, Spitalgasse 31. 2. Aufl, 325. Erlebnisbericht. g 3 24. ir Lessig: Hölle Buchenwald. Halle 1945: Provinzialverwaltung Sachsen, Kaiserstr. 6a.‘ 32 5.. Erlebnisbericht zweier Häftlinge, die von 1938/41 in Buchenwald waren(mit Fotos). B 24a) Ernst Wiechert: Der Totenwald.(Siehe I11/A/30) 25. Bu ende ag war Buchenwald. Leipzig 1946: Verlag für Wissenschaft und Literatur mbH, 1; Tatsachenbericht, Kollektivarbeit mehrerer Buchenwald-Häftlinge über die Ge- schichte des Lagers vom Aufbau 1937 bis zur Selbstbefreiung1945, mit Statistiken, Fotos und Skizzen.\ 25. Paul Kowollik: Das war das Konzentrationslager Buchenwald. Waldkirch i/Br. 1945: Waldkircher Verlagsgesellschaft mbH. Il. Aufl. 15. bis 44. Tausend. 325. Persönlicher Erlebnisbericht eines jungen schlesischen Zeitungsreporters über elf Monate Haft von 1938/1939. v 27. W. A. Beckert: Die Wahrheit über das Konzentrationslager Buchenwald. Weimar 1945: Selbstverlag.„16 S. Broschüre mit zahlreichen Bildern. Einzelne Zahlenangaben dürften kritisch zu beleuchten sein. RI 3 28. Nr Poller: Arztschreiber in Buchenwald. Hamburg 1947: Phönix-Verlag Christen& Co. Poller hat als Arztschreiber besondere Einblicke gehabt und bringt in auf- wühlender Form eine Fülle von Material in einem Bericht, der sich wie ein Roman der kalten Grausamkeit liest. Ein persönlicher Erlebnisbericht, der den- noch von leidenschaftlicher Sachlichkeit ist.(Poller leitete vor 1933 eine Arbeiter- zeitung in Westfalen. 4 Originallithographien von Richard Grune. Berichtzeit: Dezember 1738 bis Mai 1940. 29. Leonhard Steinwender: Christus im KZ.. Salzburg 1946: Otto Müller-Verlag. 2. Aufl, 11. bis 20. Tausend. 134 S. h Ä Untertitel: Wege der Gnade und des Opfers. Zeit: November 1938 bis No- vember 1940. Das Buch schildert in anschaulicher Form die religiöse Betreuung im KZ, wobei die Mitwirkung andersdenkender, besonders bei Kommunisten, ı hervorgehoben wird. a' 30. Alfred Bunzol: Erlebnisse eines politischen Gefangenen im Konzentrationslager Buchen- wald. Weimar 1946: Thüringer Volksverlag GmbH. 46 S. Noch im Lager Buchenwald unter dem frischen Eindruck kurz nach der Befreiung und dem Einmarsch der alliierten Truppen verfaßt, wird die gesamte Entwick- lung vom Aufbau 1937 bis zur Selbstbefreiung 1945 geschildert. Mit Fotos vom ager./ / 31. Udo Dietmar: Häftling X in der Hölle auf Erden. a) Mainz 1946: Rheinischer Volks- verlag. b) Weimar 1946: Thüringer Volksverlag GmbH. 150 S. Sehr lebendig geschrieben, persönlicher Erlebnisbericht über den Leidensweg durch Natzweiler, Dachau und Buchenwald nach Kriegsbeginn. IR! 32. Die Puhen ale case. Herausgeg. von der US Anklagebehörde, Dachau ‚1947: US Army. Informationsschrift über den Buchenwald-Prozeß vor dem US Militärgerichtshof in Dachau(11. 4. 1947). Namensverzeichnis und Bilder sämtlicher Angeklagten dieses. Prozesses mit einigen Bilddokumenten, Organisationsschema, genauen u Lagerplan sowie einer Karte mit den Außenkommandos.. < 32a) Jan Hajäman: Buchenwald(engl.). 1947.'Orbis, Praha.% | 33. Viktor Gollancz:.Was Buchenwald wirklich bedeutet. London 1945: 17 S. Bericht über das Lager und das Leben der tschechoslowakischen Häftlinge. Diese kleine Schrift wendet sich schon im“Mai 1945 gegen die Kollektivschuld, widerlegt diese Behauptung durch das Aufzeigen der deutschen Widerstands- bewegung. Faschismus ist eine latente Gefahr in jedem Land, in jedem\ Menschen. n. a 24 Zi EI DI 00 ee Pen: - er “ ae EN ER TE Sa ann EI u een Pe we“ Ze u u se a a eV ehe ee 22= gg En il uetckiueune “ I/B Einzelne Lager und Haftanstalten 34. Karl Barthel: Die Welt ohne Erbarmen. Buchenwald 1945: 35. Guido Kopp: Ich aber habe leben müggen.(Siehe 11/B/61) ERDE LEE UNE "Buna:(Monowitz) N E A h 36. R. Blank: Mrivy se vratil.(tschechisch).(Siehe I1/B/A). ” s| Cap Arcona:| E a; 37. Julius Schätzle: Wir klagen an! Stuttgart 1946: Kulturaufbau Verlag. Aufl. 5000. 485 w& Ein Bericht über den Kampf, das Leiden und das Sterben in deutschen Konzen- v Mr trationslagern: Moor— Dachau— Mauthausen— Neuvengamme—„Cap ur re t Arcona"”.|- 3 E’ 38. Rudi'Goguel: Es war ein langer Weg. Düsseldorf 1947: Komet-Verlag. 1915.' E' 7 Ein langer Weg durch viele Jahre des Zuchthauslebens mit dem grausigen N,# Abschluß Neverigamme und„Cap Arcona”. 2 r Dachau:: = R 39. Hans Carls: Dachau. Köln 1947:|. P. Bachem. If au Erlebnisbericht des bekannten Caritasdirektors Hans Carls in ‚der Schriftenreihe: e” 5 Dokumente zur Zeitgeschichte. Will besonders junge Menschen in Leidenschafts- „ m losigkeit ansprechen.\ Y i 40. Arthur BauNSEAN Kuci:"Dachau.(franz.). Brüssel 1945: Est-Quest, 184, avenue du iamant. = H Das Buch des Belgiers Haulot, der schon gleich nach der Befreiung auf die € Solidarität der deutschen mit den ausländischen Häftlingen hinwies. Mit zahl- 0,‘} reichen Bildern von der Befreiung. x # 41. Walter Hornung: Dachau— Eine Chronik. Zürich 1936: Europa-Verlag. 294 5. Mn Persönliches Erleben des Arbeiterfunktionärs Walter Hornung über die Ver- in haftung/‘und Lagerzeit in Dachau bis zu seiner Entlassung.(Zeit: Anfang 1933 n- H bis Rhöfi-Revolte 1934.Y In die Form eines Romans gekleidet, versucht es, ein E 3 Stimmungsbild von der Situation in Deutschland beim Anbruch des Dritten it:; Reiches zu geben. Hornung konnte schon sehr früh emigrieren und so schon 1936 N dies Buch in Zürich veröffentlichen, um die Welt über das Wesen des faschisti- R, schen Terrors aufzuklären. 2 i 42. P. Dr. Sales Hess: Dachau, ‚eine Welt ohne Gott. Nürnberg 1947: Sebaldus-Verlag.. 0- Der Verfasser, katholischer Geistlicher, legt Zeugnis ab über 4Jahre Haft in 19 Dachau 1941—1945. g: R| 43. Hans Schwarz: Dachau-Manuskript. Hamburg 1946: Komitee ehem. politischer Gefangener,* Maria-Louisen-Straße 132. 58 S. 5 Erster Auszug aus dem in Vorbereitung befindlichen Dachau-Buch, das frei von persönlicher Gefühlsbetonung systematisch alle Probleme des Lagerlebens zu 19 behandeln versucht. k- 44. Fritz Wandel: Dachau, wie es wirklich war. Reutlingen 1945: Selbstverlag(Stadtrat). 48 S. m& Erlebnisbericht über 51/ Jahre Dachau KZ-Haft(nach 41/2 Gefängnisjahren). 45. Bruno Theek: KZ Dachau. Ludwigstusi 1945: Buchdruckerei Paul Niemann. 5 Erlebnisbericht eines Pfarrers über Dachau 1941/45.(Broschüre). >g 46. KZ Dachau. Wien 1947: Sternverlag Wien IX, Spitalgasse 31. 48 S. 47. Album Dachau. Herausgeg. vom International Information Office for the former Con- , centration Camp Dachau. j : 48. Richard Schneider: Dachau, eine Antwort auf Fragen von jedermann. Mannheim: Ver- of lag Wohlgemuth.)& y r n 7 i 49. Die Toten von Dachau. Herausgeg. vom Int. Inform.Büro Dachau, Schleisheimerstr. 90. Namenliste Deutscher und Österreicher, j 50. Hans Ballmann: Im KZ. Backnang/Württ. 1945: Praktikus-Verlag. 168. 3 Rede nach der Rückkehr aus der Haft über Leidensweg von Heuberg bis Dachau‘und Außenkommando Hof-Moschendorf. „Begegnungen und Beobachtungen”(1941/45)— so wird dieser Versuch der Deutung, ‚die Frage nach dem Sinn der Katastrophe vom Verfasser selbst um- rissen. Mit einigen Bilddokumenteh und Holzschnitten aus der Folge„Passion“ (Bilder der Gefangenschaft) von Carl Rabus. 25 Il/B Einzelne Lager und Haftanstalten ‚Joseph Joos:ı Leben auf Widerruf. Olten.(Schweiz) 1946: Otto Walter A.G. Verlag. 2705. n L.} ‚ Udo Dietmar: Häftling X in der Hölle auf Erden.(Siehe I1/B/31). 3. KA, Gross(Nerausal, Das aufgebrochene Tor. Predigten und Andüchten. München 1946: Neubau-Verlag Adolf Gross, Wilhaimsin. 25..192:8. I! Predigten und Andachten gefangener, meist evangelischer Pfarrer(holländischer, | tschechischer und deutscher Nationalität) im KL Dachau zwischen 1942 und 1945 ' vor Ihren mitgefangenen Amtsbrüdern im Pfarrerblock. Mit biographischen No- ' tizen und Zahlenangaben über die ‚gefangenen Geistlichen und han 54, Pater Lenz: Als Priester in Ketten der Gestapo, Salzburg 1945: Frühlingsverlag« Erlobnisbericht über Dachau 1941/45, j 55, K, A. Groß: 5 Minuten vor 12. München 1946: Neubau-Verlag Adolf Groß, Wilhelmstr. 2b, 2. Aufl, Untertitel:„Der 1000 Jahre letzte Tage in Dachau, Tagebücher des Häftlings Nr. 16991”, 2. Buch der Dachauer Trilogie: 1.„2000 Tage Dachau”, 3.„Sterne in der Nacht”) 56. Francois Goldschmitt: Elsässer und Lothringer in Dachau. Motz 1945/47: Lo Lorrain-Verlag. 5x ca. 70 Seiten.\ 5 Broschüren„Ab nach Dachau“,„Im Zugangsblock”,„Arbeitssklave”,„Die lotzten Tage von Dachau”, Außer Lagerplan enthält dies Werk umfangreiche Namen und Bilderlisten von Elsässern und Lothringern in Dachau sowie sehr \ viele gencue statistische Zahlenangaben über die Lagerbelegschaft. 57, Francois Goldschmilt: Der Herrgott im KZ. Rech 1946: Selbstverlag. Bericht über die Geistlichen in Dachau, von einem französischen Geistlichen ge- schrieben, mit(treffenden) Zeichnungen aus dem Lager und sehr genauen Zahlen- angaben über die In- und ausländischen Geistlichen in den Lagern. Zahlreiche Einzolbilder von ausländischen(meist elsäss. und lothr.) Häftlingen. 58. Max Wiltmann/Erich Kunter: Weltreise nach Dachau. Stuttgart-Botnang 1946: Kulturauf bau-Verlag. 264 Seiten. Tahiti-Abentover und Dachay-Erlebnis, dem alten Dachauer in dieser Verbindung gelinde gesagt befremdlich erscheinend. 59, Erwin Gostner: 1000 Tage im KZ. Mannheim 1946: Verlag Wilhelm Burger, 194 Seiten, Erlebnisbericht eines österreichischen Beamten der Sicherheitsdirektion über Dachau, Mauthausen und Goson(1938/41) mit Bilddokumenten, 60. Anselm J. Grand:„Turm A ohne Neuvigkeit“. Wien 1946: Ludwig Doblinger(Bernhard Herzmansky) K. G, Wien-Leipzig. „Erleben und Bekenntnis eines Österreichers, Ein Komponist, Maler und Schrift steller schildert das KZ“(Dachau und Sachsenhausen 1998/42). Enthält Lager pläne beider Lagen R| 61. Guido Kopp: Ich aber habe leben müssen. Salzburg 1946: Ried-Verlag, Elisabethstr. 2, I1., 3918 Bunkererlebnisse In’Dachau und Buchenwald 1937/40. Was es bedeutet, jahrelang im Arrest zu sein, zum Teil monatelang in Dunkelarrest, faßt Kaum eim alter Lagerhase, goschweige denn die Öffentlichkeit. Sehr subjektive Schilderung bis in letzte Einzelheiten, die uns einen tiefen Blick in die Seelen- und Geistes verfassung des Bunkermenschen geben, bei dem sich infolge der unmenschlichen Folterungen Wahn und Wirklichkeit zu vermengen drohen. 62. K. A. Groß: 2000 Tage Dachau, München 19464: Neubau-Verlag Adolf Groß, München 28, Wilhelmstr, 25, 2. Aufl Untertitel:„Erlebnisse eines Christenmenschen unter'Herrenmenschen und Hoerden- menschen”,(1. Buch der Dachauer Trilogie, 2. Buch„5 Minuten von 12”, 3, Buch „Sterne in der Nacht”) 63. Julius Schätzle: Wir klagen anl(Siehe|1/B/36)| 64. Ds. Jacobus Overduin: Hel en Hemel van Dachau. Uitgave J. H. Kok N. V. Te Kampen. A. Auflage,%8 S Beschreibt Himmel\und Hölle der Gefängnisse von Arnhem, Essen, Würzburg und Nürnberg und der KL Amersfoort und Dachau, Mit eindringlichen Skizzen aus dem Lagerleben. Mit Lagerplänen von Amersfoort und Dachau, 26 ‚ ? I 61 z ’ 4 2-13 urg zen En B \ Il/B Einzelne Lager und Haftanstalten \ N 65. Rudolf Kalmar: Zeit ohne Gnade. Wien 1946: Schönbrunn-Verläg. 208 S. Eines der eindringlichsten Bücher über Dachau, trotzdem oder weil es ohne Ab- sicht einer systematischen Darstellung geschrieben. Erlebnisse der Österreicher 1938/45, die in deraSchilderung stets zum Kern des Menschseins stoßen(und beim SS-Mann zum Tiersein). \Ebensee: 66. Gilbert Debrise: Cimetieres sans Tombeaux(franz.) 1945: La Bibliothö&que Francaise 3, Rue Saint-Andre-, des- Arts. 189 S.} („Friedhöfe ohne Grabkreuze”). Mit einem Vorwört von Aragon. Erlebnisbericht von KL Mauthausen und Ebensee. Esterwegen:(s. a. Börgermoor) 67. Edouvard Froidure: Le Calvaire des Malades en Bügne d Esterwegen(franz.) Liege 1946: Aux Editions Pax, 12, Place. Saint-Jacques. 206 S („Der Leidensweg der Kranken von Esterwegen”). Vorwort von M. Jules Richard, stellvertr. Generalankläger beim Brüsseler Apellationsgericht. Mit Zeichnung, Skizzen und Gedichten. Flossenbürg: 68. Hugo Woalleitner:„Zebra“. Bad Ischl 1945: Selbstverlag. Tatsachenbericht. Fuhlsbüttel 3 69. Willi Bredel: Die Prüfung. Berlin 1946: Aufbauverlag GmbH., Berlin W 8. 1.30. Tausend. 360 S.(1. Aufl. im Herbst 1934 im Malik-Verlag London). Roman aus der illegalen Arbeit in Hamburg, der Hamburger Gestapo-Folter- stätte Stadthaus und dem Konzenträtionslager. Fuhlsbüttel. Zeit: August 1933 bis März 1934. Ein Buch voll ungeheurer Realistik, die erschaudern, hassen, aber auch aufrichten läßt an dem glutvollen Beispiel des Widerstandskampfes der Arbeiterschaft. Gusen:. 70. Erwin. Gostner: 1000 Tage im KZ(Siehe 11/B/59). Heuberg: 7I. Hans Ballmann: Im KZ.(Siehe 11/B/50). Lublin:(— Maidanek) 72. Konstantin Simonow: Ich sah das Vernichtungslager. Berlin 1946: SWA-Verlag. 20 S. X Ein nüchterner Augenzeugenbericht des Verfassers, der mit dem Einmarsch der Russen das Lager betrat und an Hand der Zeugenaussagen und sichergestellten lagereigenen Verwaltungsberichten diese Broschüre schrieb. 73. Konstantin Simonow: Das Vernichtungslager. 1.: Moskau 1944: las für fremdsprachliche - Literatur. 2458. 2. Halle 1945: Sowj. Mil. an der Provinz Halle. 8. Die gleiche Broschüre unter anderem Titel wie„Ich sah de Vernichtungslager” (Siehe 11/B/72). 74. Konstantin Simonow und W. Großmann: Vernichtungslager.(Die Vernichtungslager Mai- -darek und Treblinka) Wien 1946: Stern-Verlag Wien IX, Spitalgasse 31. 63$. Eine Zusammenfassung der beiden Broschüren: Die Todesfabrik Maidanek(Siehe I1/B/75) und„Das Menschenschlachthaus Treblinka“(Siehe I1/B/116). 75. Konstantin Simonow: Die Todesfabrik MOTTO: Wien 1946: Stern-Verlag Wien IX, Spitalgasse 31. 2. Aufl. 21.100. Tausend, 48 S.® Ein dokumentarischer PACK aus dem berüchtigten Vernichtungslager, mit Abbildungen von G. Marcharch, der selbst Gefangener in Maidanek war. IR a Die Hölle von Maidanek. Amtlicher Untersuchungsbericht der polnisch-sowjetrussischen ' S. Kommission. Singen- 1945: Volksverlag und Buchhandlung Singen(Hohentwiel), 36 Siehe 11/B/72—76). 27 > ' Il/B Einzelne Lager und Haftanstalten Maidanek:(— Lublin)(Siehe: I1/B/72—78). Manching(Festung): 77. Johann Mertel u.a.: Festung Manching. Ingolstadt 1947: Donau-Kurier-Verlag. 195. Untertitel: Ein Bericht über die Insurgenten der„grauen Gruppe”. Hier wird . das Wehrmacht U.G. Manching bei Ingolstadt(„Klein-Torgau“) beschrieben, in dem Todesurteile und Hinrichtungen durch Kriegsgerichte am laufenden Band stattfanden. Gedichte von Walter Thiele. Mauthausen: 78. Karl Littloch: KZ Mauthausen.(Übersetzung aus dem Tschechischen). Brünn 1945: 132 Schreibmaschinenseiten). A Erlebnisbericht, dessen Tenor aus dem Vorwort deutlich wird:„Die Erinnerungen aller Tschechen und anderssprechenden, die sich mit den deutschen Konzentrations- lagern beschäftigten, machen es nicht möglich, das Bild des Grauens, der Bestialität usw., mit welchem sich für immer die deutsche.Nation beschmutzt hat, zu ver- gessen.” a . S. Wiesenthal: KZ Mauthausen. Wien 1946: Ibis-Verlag. 112 S. Großformkt. Enthält außer der Beichte des Kommandanten Ziereis ein Modellbild vom Lager. Im übrigen sind alles ganzseitige Zeichnungen, Fotomontagen, bitterernste‘ Kari- katuren mit kurzen Sprüchen. . Beichte!' des Lagerkommandanten von Mauthausen, SS-Standartenführer Ziereis. 1945: Arbeitsgemeinschaft„Das Licht”. 14 S. . Edmund Richard Stautke: Mordhausen. München 1946: Neubau-Verlag A..Groß. Augenzeugenbericht. . Erwin Gostner: 1000 Tage im KZ.(Siehe 11/B/59). . Gilbert Debrise: Cimitieres sans Tombeause“ Manz)(Siehe 11/B/66). . Jai revue Mauthausen.(Ich habe Mauthausen gesehen) franz. Zeitungsartikel: erschienen 1946 in Paris im„Ce Soir” vom 30. 11. 1946.\ ‚In Memoriam Mauthausen. Zur Erinnerung aus Anlaß der feierlichen Übergabe des KZ Mauthausen durch das Oberkommando der sowjetischen Besatzungstruppen an die, Osterrdichische Bundesregierung am 20. 6. 47. 2 Gedichte, genauer Plan mit Skizze und„Wegweiser” durch das Lager. 86, Julius Schätzle: Wir klagen an!(Siehe 11/B/36). Monowitz:(— Buna) 87. R. Blank: Mrivy se vrätil(tschechisch)(Siehe I1/B/9). 88. Udo Dietmar: Häftling X in der Hölle auf Erden.(Siehe II/B/31). Natzweiler: Neuengamme: a| ı 89. David Rousset: Les jours de notre mort..(Die Tage unseres Todes), Paris 1947: Editions du Pavois 5l, Avenue Montaigne. 7865. Erlebnisbericht, romanhaft gestaltet, gewidmet neben Henri Souzin„Emil Künder, meinem deutschen Kameraden aus dem Konzentrationslager”, Ein Lob der inter- nationalen Solidarität, ein Bild des Widerstandes auch hinter Stacheldraht. . Julius Schätzle: Wir klagen an!(Siehe 11/B/36). h N . DEN van de Poel: Ich sah hinter den Vorhang. Hamburg 1948: Robert Mölich Verlag. Ein Holländer erlebt Nevengamme(bis Ende 1943), Holländischer Originaltitel: „Neuengamme”. . Rudi Goguel: Es war ein langer Weg.(Siehe 11/B/38). . Heinrich Christian Meier: So war es., Hamburg 1948: Phönix Verlag Christen& Co., Hamburg 1, 127 S. i „So war es nicht”— urteilte ein allem Anschein nach sachkundiger Zeitungs- reporter. 28 £ reine re a ee ehe ann Rn ee Fra age a ET Il/B Einzelne Lager und Haftanstalten F 94. Paul Thygesen: Som Läkare i Neuengamme(Als Arzt in Neuengamme),(schwedisch), Stockholm 1946: Arbetarkulturs Förlag. 161 57’ y Ein Buch, das auf dem Umweg über Schweden zu uns kommt. Es ist aus dem Dänischen übertragen. Sein Originaltitel:„Laege i Tyske Koncentrationsleire”. Über die Zeit von 1944-45, mit Illustrationen von Harry Bugge und einem Gedicht.! Pankräc:(Prager Gefängnis) 95. Julius Fucik: Reportage unter dem Strang geschrieben. Berlin 1947: Verlag J.H. W. Dietz - Nachf., 104. 3, Aufzeichnungen des tschechischen Journalisten aus dem Prager Gefängnis am Pankräc, bis!/ı Jahr vor seiner Hinrichtung im Sommer 1943. Diese Original- aufzeichnungen des unerschütterlichen Widerstandswillens wurden von einem Be- amten herausgeschmuggelt und von seiner Frau veröffentlicht. 96. Julius Futsjik: Med Rebet om Halsen.(Mit dem Strick um den Hals), Kopenhagen 1947: Forlaget Tiden. 134 S.“} / Die dänische Ausgabe des Buches„Reportage unter dem Strang geschrieben” (Siehe 11/B/95).\ Ravensbrück: 97. KZ Ravensbrück. Wien 1946: Stern-Verlag Wien IX, Spitalgasse 31. 2. Aufl., 32 S. Erlebnisbericht.* 98. Helmut Franz u.a.: Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück. Halle 1946: Provinzial- verwaltung Sachsen/Halle, Vertriebsstelle Geiststraße 47. 31 S. Enhält Bericht der Frau Elli Psybilla(21% Jahre Häftling in Ravensbrück), der in einfachster Sprache einen Streifzug durch alle Lagerleiden darstellt._ 99. Anne Berendsen:' Vrouwenkamp Ravensbrück(holl.), Utrecht 1946: Unigeversmaatschappij W. de Haan N. V., 208.\ Ausführliche Schilderung des Lagerlebens. 100. Lisa Berson: Ravensbrück. Oslo 1947. 101. Isa Vermehren: Reise durch den letzten Akt. Hamburg 1946. Christian Wegner-Verlag. 2335. Schildert in sehr subjektiver Art das Leben der Sippenhäftlinge. Versucht eine Psychologie der Mithäftlinge sowie der SS-Aufseherinnen zu gestalten, wobei sie zu Schlüssen ‚und Werturteilen über die Häftlinge kommt, die den Ursprung aller Verantwortlichkeit für das Tierwerden von Menschen vollkommen vergessen läßt: die Schuld der SS, des Systems, der, Konzentrationslager, das Kogon so treffend als den Kern jeglichen Terrors herausgestellt hat. Ein Buch, das Leser, die Aufklärung suchen, zu völlig falschen Schlüssen kommen läßt. Zu bedenken ist, daß es eine Schau nicht aus dem Lager selber, sondern vielmehr über die Mauer des Sonderbaues für Ehrenhäftlinge ins Lager hinein ist. 102a Erika Buchmann: Ravensbrück. Weimar 1946. 103. Jeanette Wolf: Sadismus oder Wahnsinn. Erlebnisse in den deutschen Konzentrations- lagern im Osten, 1947. Ernst Bretfeld, Greiz in Thür. Bericht ders bekannten Berliner Stadtverordneten über die jüdischen Konzen- trationslager Riga, Salaspils, Kaiserwald., Sachsenhausen: 104. Be Grosser u..a.: KZ Sachsenhausen. Berlin 1946: Hauptausschuß„O. dur“ Berlin C 2. "Gibt an Hand verschiedener kurzer Erlebnisberichte mehrerer Häftlinge einen ersten Einblick in das. Lagerleben und die Foltermethoden der SS.— Mit Gedichten.. 105. Anselm J. Grand: Turm A ohne Neuigkeit.(Siehe 11/B/60) Erlebnisbericht. I RE 106. Arnold Weiss-Rüthel: Nacht und Nebel. München 1946: Herbert Kluger. 2. Aufl. 157 S. 10 7. Sanelm zeuiko: Neun Jahre lebendig begraben. Hamburg 1946: Morave& Scheffelt erlag.= Ä Sehr persönlich gehaltener Leidensbericht. 108. Odd Nansen: Erinnerungsbuch aus Sachsenhausen. Oslo 1946. Der Bericht des Sohnes des Polarforschers Fritiof Nansen, der lange in Sachsen- hausen inhaftiert war(zusammen mit den norwegischen Freiheitskämpfern). 29 B Il/B Einzelne Lager und Haftanstalten 109. Willi Kreuzberg: Schutzhäftlinge‘erleben die Invasion.(Siehe 11/B/1) Die Broschüre geht aus vom Lager Sachsenhausen, von wo die„Erste Bau- brigade West“ im Sommer 1942 nach der englischen Kanalinsel Alderny zu Be- festigungsarbeiten transportiert wurde. RI 110a. Henri Michel: Hungermarsch in die Freiheit.(Siehe|1/C/25). Stadelheim:' 111. Dr. Karl Alt: TO SKENBIHIEN. Münden 1946: Neubau-Verlag Adolf Gross, München 28, Wilhelmstr. 25. Aufl. 10.000."96 S. Untertitel:„Erlebnisse eines Seelsorgers mit zahlreichen Männern und Frauen, die‘im Hitlerreich zum Tode verurteilt und zumeist nm dem Gefängnis Stadel- heim hingerichtet wurden”.; U.a. ein Bericht über die letzten Stunden der Geschwister-Scholl-Gruppe. Mit Skizzen vom Gefängnis Stadelheim/München. Stutthof: 112. Martin Nielsen: Rapport fra Stutthof.(dän.) Kopenhagen 1947: Güldendalske Bog- handel, Nordisk Forlag. Erlebnisbericht, romanhaft gestaltet. Theresienstadt: > 113. Friedrich Wilhelm Schwalenberg: In den Händen der Gestapo. Schönebeck/Elbe 1945; Fr. Schlüter, Buch- und Kunstdruckerei. 3] S. Ein Erlebnisbericht über die Gestapohölle Theresienstadt(Terezien) Sept. 1944 bis Mai 1945 114. Bruno Atarcuse: Erlebnisse im KZ Theresienstadt. 115. Siegfried van den Bergh: Deportaties.(Siehe 11/B/5) R 116. Prof. Dr. Wolff-Eisner: Über Mangelerkrankungen auf Grund von Beobachtungen im Konzentrationslager‘ Theresienstadt.(Siehe I1/A/6). 117. Bertie Philipp: Die Todgeweihten. Hamburg 1948: Morawe& Scheffelt Verlag. Roman von der Deportation der Juden aus Hamburg und dem Leben in Theresienstadt. r 118a. Gerty Spieß: Theresienstadt. München 1946: Freitag-Verlag. Gedichte. Treblinka: 119. Wassilij Grossmann: Die Hölle von Treblinka. Moskau 1947: Verlag für fremdsprachige Literatur. 2. Aufl. 5258.(Aus d. Russ. übertragen‘ von L. Becher.) Wohl der erschütterndste Bericht aus einem Vernichtungslager auf Grund von Augenzeugen-Aussagen über die Zeit von der Einrichtung des Lagers‘im Juli 1942 bis zum 2. August 1943, dem Tag des Aufstandes der Todgeweihten, an dem sie das Lager niederbrannten. Ein Blick in die eiskalte Psychologie des Massenmordes, ein Heldenlied des Widerstandskampfes. In Treblinka wurden annähernd 3 000 000 Menschen vergast, erschossen, verbrannt, 120. W. Grosmann: Das Menschenschlachthaus Treblinka. Wien 1946: Sternverlag Wien IX, Spitalgasse 31. 2. Aufl. 21. bis 100. Tausend. 56 S. 3 Im wesentlichen die Wiedergabe des Berichtes von Grossmann:„Die Hölle von Treblinka”.(Siehe 11/B/115)» 121. Konstantin Simonow und W. Grosmann: Vernichtungslager.(Die Vernichtungslager Mai- danek und Treblinka).(Siehe 11/B/74 und 11/B/116), da diese Broschüre lediglich eine Gesamtausgabe der erwähnten beiden Broschüren ist. 122. Dr. M. Stoppelmann und E. van Gelder: Opstand in Treblinka. Amsterdam 1945: Stichting M.S.. Fonds, Sliedrecht. 12 S. Schilderung des Aufstandes in Treblinka am 2.8.1943 nach dem Bericht des Stanislaw Kohn, eines der wenigen Überlebenden des Aufstandes. Der Bericht wurde zuerst veröffentlicht in der Zeitschrift„Das neue Leben“ in Polen am 10.5.45. Beide Herausgaben sind selbst Häftlinge in Auschwitz bzw. Birkenau gewesen. Westerbork: 123. Siegfried van den Bergh: Deportaties.(Siehe|1/B/5). 30 nn Tee ee en uhr u race mn kr Da en ee im pen REREN ne < De de N nr et A“ een ne rn et ae B II/C. Allgemeine Berichte über Verfolgungen. C. Allgemeine Berichte über Verfolgüngen. Bücher sind hier zusammengefaßt, die allgemein über Haft- oder andere Er- lebnisse der Verfolgten berichten, oder die Berichte über mehrere Konzen- trationslager enthalten und somit nicht im vorigen Kapitel erfaßt werden konnten. Weiterhin werden wir hier auch jene Werke aufführen, die nicht nur über die Auflösung der Konzentrationslager(Evakuierungen, Todesmärsche usw.) berichten,. sondern auch über die Auswirkungen des Terrorsystems sowie vor allem jene, die bereits eine Deutung des grausigen Geschehens versuchen. x 1. Hiltgunt Zassenhaus: Halt Wacht im Dunkel. nkure 1947: Hammerich& Lesser. Das Erlebnisbuch dieser tapferen Frau, die als Dolmetscherin der Gestapo sich der ihr unterstellten norwegischen politischen Gefangenen in den deutschen Gefängnissen annahm, die als„Engel des Zuchthauses” von ihnen verehrt wurde. 2. Willi Bredel: Dein unbekannter Bruder. Schwerin 1947. 3. Julius Fucik: Reportage unter dem Strang geschrieben.(Siehe 1|1/B/95). ER 4. Werner Eggerath: Nur ein Mensch. Weimar 1947: Thüringer Volksverlag GmbH. 188 S, (Siehe 1/B/a/l) 5. Karl Raddatz u.a.: Die Toten den Lebenden. Berlin 1945: Magistrat der Stadt Berlin, Hauptausschuß„Opfer des- Faschismus”. 32 S. Gedenkschrift zum Tag der Opfer des Faschismus 1945. Enthält nebens Gedenk- reden der Vertreter der verschiedenen Widerstandsgruppen kurze Erlebnis- berichte aus der Verfolgungszeit. Mit Gedichten und Zeichnungen\ oa . Lina Haas: Eine Hand voll Staub. Lauf bei Nürnberg 1947: Nest-Verlag. 166 S. ohl eines der ergreifendsten Bücher für den Außenstehenden. Der unentwegte Kampf einer. Frau, ihren Mann aus den Händen der Gestapo zu befreien. i B 7. Irmgard Litten: Eine Mutter kämpft. Rudolfstadt/Thüringen 1947: Greifenverlag. 264 S. Vorher erschienen in Paris 1940: Editions Nouvelles Internationales. Löndon 1940: George ‚Allen and Unwin Ltd. New York 1940: Alliance Book Corporation, Mexiko 1941: Edici- one Minerva. China/Schanghai 1940: Kelley and Walsh Ltd. Der Kampf der Mutter des bekannten Rechtsanwaltes Hans Litten um ihren Sohn, der am 4. 2. 38 in Dachau starb. Das Vorwort des, Erzbischofs von Canter- bury zur englischen Ausgabe lautete: Ich hoffe, daß dies Buch weithin gelesen würde als ein erschütternder menschlicher Bericht, der den Geist der Nazi- & tyrannei illustriert. 8. Heinz Cornely: Calabus. Hamburg 1947: Johannes Angelus Keune. 1. Aufl. 165 S Aus dem Gestapogefängnis in Oslo. Mit Zeichnungen des Autors. [} ‚9. Karl Schröder: Die letzte Station. Berlin 1947: Gebrüder Weiss. Aufl. 5000. 207 S. . Erlebnisbericht aus Gestapohaft und Moorlager. 10. Erika Buchmann: Frauen im Konzentrationslager. Stuttgart: Verlag„Das neue Wort”. 11. Karl Kraus: Ich höre Schritte. Saarbrücken 1947: Saar-Verlag. 40 S. Nach einem Tagebuch eines Wehrmachtsgefangenen, der noch am 25. April 1945 hingerichtet wurde. Persönliche.Betrachtungen über die Zeit September 1944 bis April 1945, so wie sie einem Tagebuch eigen sind. 12. Gunhild och Einar Tegen: De döds dömda Vittna.(schwed.) Stockholm 1945: Walström und Wittestrand. 300 S. („Die Toten zeugen für die Toten“). Zeugenberichte(Interviews) ausländischer politischer Gefangener über deutsche Konzentrationslager. 13. Dr. Schulze-Pfaelzer: Kampf um den Kopf. Memoiren, die Freislerss Methoden beim Volksgerichtshof schildern. 14. Franz Ahrens: Bruno Tesch. Hamburg 1946: Komitee ehem. politischer Gefangener, Maria-Louisen-Straße 132. 18 5.” Schildert nach den Tagebuchaufzeichnungen Bruno Tesch's das Sterben dieses Hamburger Arbeiterjungen, der zu den ersten Vier gehörte, die im Nazireich hingerichtet wurden. 31 II/C Allgemeine Berichte über Verfolgungen . Konzentrationslager. Karlsbad 1984: Graphia-Verlag. Rn Ein Appell an das Gewissen der Welt, der schon sehr früh im Ausland er- hoben wurde. . Paul Stämpfli: In Deutschland zum Tode verurteilt. Zürich 1944: Europa-Verlag. Tatsachenbericht eines Schweizers. . Sadisten(Repräsentanten. des Hitlerstaats). Herausgeg. Provinzialverwaltung Sachsen. Halle/Saale, Willi-Lohmannstr. 6a. 48 5. 1946. Kurze Erlebnisberichte von Robert Sievert u. a. über verschiedene Konzen- trationslager.(Buchenwald, Aschendorfer Moor, Natzweiler, Durgy, Lublin). Mit‘ Gedichten aus dem Lagerleben. Friedrich Schlotterbeck: Wegen Vorbereitung zum Hochverrat. Stuttgart 1946: 1. Europa- Verlag Stuttgart-Degerloch, 2. Limes-Verlag.- 24 5. Der Verfasser als einziger Überlebender schildert, bekräftigt durch Dokumente und Fotos, die Hinrichtung. von neun Mitgliedern seiner Familie in Stuttgart im Jahre 1944. . Luise Rinser: Gefängnistagebuch. München 1946: Zinnenverlag Kurt Desch. In seiner schlichten Sprache wohl das Buch, das mit am leichtesten den Weg zum Herzen derer findet, die mit gutem Grund sagen können:„Ich habe nichts gewußt, nun aber will ich lernen.” . Herausgeber: Rat der Stadt Dresden: Tatsachen klagen an! 39 S. RE Kurzberichte und Gedichte aus; dem Lagerleben, auch über die Solidarität. . Heinz Liepmann:„...wird mit dem Tode bestraft”. Zürich 1935: Europa-Verlag. . Andre Malroux: Die Zeit der‘.Verfehmung. Paris 1946. . Roland de Pury: Tagebuch aus der Gefangenschaft. Zürich 1946. . Das Schwarzbuch von Vercors. Paris 1946.# Über Gestapoherrschaft in Frankreich. j: .Henri Michel: Hungermarsch in die Freiheit. Eupen 1945: Grenz-Echo-Verlag. 38 S. Ein tagebuchartiger Erlebnisbericht eines belgischen politischen Häftlings, der nahezu 5 Jahre im Konzentrationslager Sachsenhausen verbrachte, über den Evakuierungsmarsch aus diesem Lager sowie über die Befreiung, bis zur Rück- kehr in die Heimat im Mai 1945. Ein sehr sachlicher, darum\um so erschüttern- Ber u über die Grausamkeiten während(der letzten Stunden der Nazi- errschaft. 26. Door F. en M. Stevens: Slaven Karanvaan.(holl.) Amsterdam 1946: Verlag„De Uil”. ‚Ihr seid nicht vergessen! Herausgeg. von der Roten Hilfe Deutschlands 1937. Eine deutsche Opferchronik, erschienen schon in den ersten Jahren der Illegalität. / Karl Hauff: Niemals vergessen. Stuttgart 1946: VVN Landesausschuß Württemberg- Baden. 325. e KZ-Gedenkschrift über Verfolgung und Widerstand. . Ph. Küble%.]. Die KZ-Lager, eine Gewissensfrage für das, deutsche Volk. Stuttgart- Ellwangen 1946: Schwabenverlag A.©. si . P. A. Wansink: Met leege Handen? Neen!(holl.) Amsterdam 1945: C. V. Allert de Lange. („Mit leeren Händen? Nein!”) Die Bilanz von 4 Jahren Zuchthausleben, 1941—1945 in den Zuchthäusern Rhein- bach, Siegburg, Dieburg und Coswig sowie den Arbeitskommandos Eberstadt bei Darmstadt.. Nieder-Rhoden, Dessau und Dessau-Rosslau. ‚Isa Vermehren: Reise durch den letzten Akt.(Siehe 11/B/101) . Viktor E. Frankel: Ein Psychologe erlebt das KZ.(Siehe 11/B/4) . Joseph Jöos: Leben auf Widerruf.(Siehe 11/B/51) . Viktor Gollancz: Was Buchenwald wirklich bedeufet.(Siehe 11/B/35) . Fritz Müller: Wozu im Konzentrationslager? Düsseldorf 1946: Druck: Josef Sauren. 32.8; Manuskript, Versuchung einer Deutung aus christlicher Schau. f . Max Lackmann: Die Wahrheit wird Euch freimachen! Büren 1946: Buchdruckerei H. Vors- mann, Iserlohn. 55 S. Fünf Predigten nach der Heimkehr aus Dachau, in denen das KZ-Erleben nachklingt. R 32 Ne Eines Kst ran a nn I/D Dokumentarberichte— 11/D/a Verschiedene 38. Max Lackmann: Schuld und Gnade. Iserlohn 1945: Buchdruckerei H. Vorsmann. 208. Der Vortrag. eines Geistlichen 1945 nach der Rückkehr aus Dachau, der sich, ausgehend vom eigenen KZ-Erlebnis, mit dem Problem der Schuld aus- einandersetzt.' 39. Leon Blum: Blick auf’ die Menschheit. Zürich 1946: Europa-Verlag.; ; Das Buch des früheren französischen Ministerpräsidenten, der viele Jahre in deutschen Konzentrationslagern zubrachte. 40. Kar! Thinivs: Die Lehre der KZ-Zeit. Hamburg 1948: Selbstverlag. 41. E. Heinz Grewen: Ruf der Zeit. Essen 1946: Verlag Willi Webels. 59. EN Erkenntnis aus dem Zusammenbruch. 42. Emil de Martie: Vier Millionen klagen an. München 1947: Hans von Weber Verlag. 43. Gedenkschrift zum Tag- der Opfer des Faschismus, herausgeg. vom Staatskommissariat für rassisch, religiös und politisch Verfolgte u. VVN. Nürnberg 1947: Verlag Nürn- berger Presse GmbH, Zirndorf b/Nürnberg, Nürnberger Straße 21. Aufl. 10.000. 31 S. Gedankartikel mit Zeichnungen und Gedichten. 44. Das deutsche Volk klagt an. Paris 1986: Verlag Carrefour. Ein Tatsachenbuc, erschienen schon in den ersten Jahren der Illegalität. 45. Jan Valtin: Out of the night. New York 1942: Garden City Publishing Co. Inc. 750. / Ein Seemann. berichtet u.a. von seinem Zusammentreffen mit der deutschen Gestapo zwischen den Jahren 1933 und 1938. Einige darin enthaltene, durch ‚die damaligen Zeitumstände verständlichen inkorrekten Angaben(z. B. Etkar Andre), könnten heute berichtigt werden.\ 46. Stefan Tadeuß Norwid: Martyrium eines Volkes.(Das okkupierte Polen‘) 47. Willo Wenger: Fern und ewig leuchtet Frieden. Stuttgart 1946: Kreuz-Verlag. 337 S. Eine Erlebnisschilderung nach Berichten eines zum Tode Verurteilten. D. Dokumentar- und Bildberichte. a) Verschiedene Berichte über Nazischandtaten. : 1. Braunbuch über Reichstagsbrand und Hitler-Terror. Basel 1934: Universum Bücherei. \ B IR] 2. Georgi Dimitroff: Reichstagsbrandprozeß. Berlin 1946: Verlag Neuer Weg GmbH. 200 S. , 4: x H } Dokumente, Briefe, Aufzeichnungen(mit Bildern und Fotomontagen von Heart- field), die von den barbarischen Zuständen im UG, aber auch vom Widerstand zeugen,‘ der durch das mutige Auftreten der bulgarischen Widerstandskämpfer im Reichstagsbrandprozeß 1933 vor aller Welt gezeigt wurde. Wohl die beste “ erste Einführung in die Größe des Kampfes. Alle Aufzeichnungen, die gereitet werden konnten, sind mit ‚gefesse!ten Händen geschrieben worden. R| 3. Städte im Osten klagen Hitler an. Singen 1945: Volksverlag und Buchhandlung, Singen (Hohentwiel), August-Ruf-Straße 22. 47 S. Amtliche Berichte der Außerordentlichen Staatlichen Untersuchungs-Kommission der Sowjetunion über die von den deutschen Faschisten in den Städten Lemberg und Minsk begangenen Greueltaten. 4. Dr. Josef Hundt— Heinz Meyer-Wreck: Hitler-Geißel über Westfalen. Hamm 1946: Pressestelle der Westfälischen Provinzialregierung. is Eine Bilanz über die Nazizeit in Westfalen. BB° Mitteilung der Sonderkommission zur Feststellung und Untersuchung des Tatbestandes der Erschießung kriegsgefangener polnischer Offiziere durch die faschistischen deutschen Okkupanten im Walde von Katyn. Moskau 1944: Verlag für fremdsprachliche Literatur. 42 S. “ der Staatl. Kommission der SU, der den dokumentarischen Nachweis erbringt, daß die Massengräber von Katyn, die von den Nazis zu stärkster Kriegspropaganda gegen die Sowjet-Union benutzt wurden, von den Naziverbrechern selber angelegt worden sind. 1 B R] 6. W. Henkel und A. Hauser: NS Raubzug durch Europa. 1946: Verlag Schriftenreihe„Zwei Welten“. 48 S. r Kurze prägnante Schilderungen mit genauesten Zahlenangaben über die Zer- Störungen und Grausamkeiten, welche die Nazis auf ihren Raubzügen durch 13 europäische Länder anrichteten.( Er en ET nn 33 Il/D/b Aus Prozessen gegen Naziverbrecher 7. Cyril Merhout: Lidice(franz.). Prag 1945: Ministere de L'Information(Orbis, Praha XII, Stalinova 46). 2. Aufl., 31 S. Amtlicher, mit Bilddokumenten versehener Bericht über die Zerstörung des Dorfes Lidice in der Tschechoslowakei im Jähre 1942, als direkte Vergeltungsaktion de Gestapo und Feldpolizei für die Beseitigung des SS-Mörders Heydrich. i 8. Lidice(tschechisch), Prag. 1945: Herausgeg. vom Ministerstvo Unitra. 127 S.(Großformat) und zahlreiche Bilddokumente im Anhang. Geschichte der Zerstörung Lidices, mit zahlreichen erbeuteten Nazibildern sowie einem(Bild-)Verzeichnis der verschleppten Kinder und einer Totenliste der er- schossenen Frauen und Männer. 9. Lidick& Deti(tschechisch), Prag 1945: Herausgeg. von Ministerstvo Unitra. 8S$. und 8S. Bildanhang. („Die Kinder von Lidice”) Bild-Suchalbum der 106 aus Lidice verschleppten Kinder. 10. Wo sind die Kinder von Lidice? Berlin 1945: Hauptausschuß Opfer des Faschismus. Aufruf an die deutsche Bevölkerung zur Suche nach den Lidice-Kindern. R] ll. German Crimes in Poland. Warschau 1946: Herausgegeben von der Central-Commission for Investigation of Gerntan Crimes in Poland. Vol. 1." 12. Weißbuch über die Erschießungen am 30. Juni 1934. Paris: Deutsche Freiheitsbibliothek. 13. Die Männer mit dem gelben Fleck. Paris: Deutsche Freiheitsbibliothek. Über die Judenverfolgungen im Dritten Reich. 14.,Miles Ecclesia: Hitler gegen Christus. Paris 1936: Deutsche Freiheitsbibliothek. Über die Religionsverfolgungen im Dritten Reich. Eine katholische Betrachtung und Abwehr. 15. Die Toten von Dachau. München 1948: Herausgegeben vom Bayer. Staatskommissariat f. d. rass., rel. u. pol. Verfolgten. München,.Holbeinstr. 11. Namenliste von Deutschen und Österreichern, der die von Ausländern folgen soll, 16. Dr. Bukofzer: Judengeseizgebung und Judenverfolgung unter den Nazis.(Dasselbe in eng- lisch: DE Rt Jews and Persecution under the Nazis), Berlin 1946: Hermann Hübener Verlag, 165. i 4 Die Broschüre entstand nach einem Radiovortrag. Sie erhebt keineswegs den An- spruch, das Thema erschöpfend zu behandeln. Sie ist eine kurze Zusammenstellung der Gesetze und anderer„legaler“ und illegaler Maßnahmen gegen das Juden- tum, die durch kurze Beispiele unterstrichen werden, righurzund ei sn ch near een a Dee de b) Aus Prozessen gegen Naziverbrecher \ Nürnberger Prozeß gegen Göring u.a. 1. Anklageschrift des internationalen Militärgerichtshofes gegen die 24 nazistischen Kriegs- ‚verbrecher. 1. Berlin 1945: Verlag„Tägliche Rundschau“, Berlin SW 68, Schützenstr. 18—25, 112 S. 2. Görlitz 1946: Druckerei Hoffmann und Reiber, 48 S. Original-Wortlaut. 2. Robert H. Jackson: Grundlegende Rede. Frankfurt a. M. 1946: Verlag„Das Forum”, 72 S. Eröffnungsrede des USA-Anklagevertreters am 21. Nov. 1945, die sich mit allen pfozeßrechtlichen Grundfragen befaßt. Mit einem Vorwort des Heidelberger Ge- Schichtsprofessors Dr. Franz Schnabel. 3- ar a Shaweross: Nürnberg. Hamburg 1946: Phönix-Verlag, Christen u. Co., Hbg. 1. eiten. 4 Offizielles Protokoll der Rede des englischen Hauptanklagevertreters am 4. Dez. 1945. Antwort auf die Frage: Was ist ein Angriffskrieg? Warum und seit wann wird er als internationales Verbrechen angesehen? 4. F. de Menthon: Gerechtigkeit im Namen der Menschheit. 1946: Verlag Schriftenreihe„Zwei Welten”. 46 S. Rede des französischen Generalstaatsanwaltes. Br a 5. R. A. Rudenko: Die Gerechiigkeit nehme ‚ihren Lauf. Berlin 1946: SWA-Verlag. 230 S. Die Reden des sowjetischen Hauptanklägers: 1. vom 8. 2. 1946, die alle grundsätz- lichen Fragen berührt und Übersicht über die begangenen Verbrechen gibt, 2. vom 29.7.1946 über Rechtsfragen und über die einzelnen Angeklagten, 3. vom 30. 8. 1946: Schlußrede über die verbrecherischen Organisationen. 34 II/D/b Aus Prozessen gegen Naziverbrecher 6. Das Urteil von Nürnberg(Untertitel: Grundlage eines neuen Völkerrechtes). München 1946: ; Nymphenburger Verlagshandlung. 208 S. s \ Vollständiger Text mit der abweichenden Meinung des sowjetischen Mitgliedes des Gerichtshofes(nach dem Archiv-Exemplar des Nürnberger Gerichtshofes). Enthält eine Unmenge dokumentarisch belegter Greueltaten in den Konzentrationslagern. Mit Ziffernhinweisen auf die entsprechenden Beweisdokumente, 7. Nürnberger Urteil. Düsseldorf 1946: L. Schwann-Verlag. 187 S.; Vollständiger Text(wie vorstehend in I1/D/b/5), jedoch ohne den Zusatz über die abweichende Meinung des sowj. Mitgliedes des Gerichtshofes. 8. Karl Raddatz u. a.: Wir klagen an! Berlin 1945: Hauptausschuß Opfer des Faschismus. 36 S. Öffentliche Anklagereden(anläßlich des Nürnberger Prozesses) von K. Roddatz, G. Dahrendorf, Otto Braß, Dr. Havemann, Hildegard Staehle, Ottomar Geschke, "9. Peter de Mendelssohn: Die Nürnberger Dokumente, Studien zur deutschen Kriegspolitik, 1937—1945, Hamburg 1947. Wolfgang Krüger-Verlag. Auf Grund der in Nürnberg vorgelegten Originaldokumente wird Hitlers Kriegs- führung beleuchtet und untersucht. R 10. Fritz Bauer: Die Kriegsverbrecher vor Gericht. Zürich 1945: Europa-Verlag. 11. Der Prozeß gegen die Haupikriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof. Nürnberg 1947: Herausg. vom Internationalen Gerichtshof. 1. Band: 414 S.; s Amtlicher Wortlaut in deutscher Sprache. Band|: Einführungsband. Enthält grund- legende offizielle Vor-Prozeßdokumente, ferner das Urteil und den Strafspruch. (Veröffentlicht gemäß der Weisung des Int. Gerichtshofes‘vom Sekretariat des Ge- richtshofes unter der Autorität des Obersten Kontrollrates für Deutschland.) 12. Das Weltgericht in Nürnberg. Lüneburg 1946: Verlag der Lüneburger Landeszeitung. 4 S. (Großformat). Ein zusammengefaßter_ illustrierter Zeitungsbericht über den ersten Teil des Nürnberger Prozesses. 13. Dr. Jakob Stöcker: Vor dem Tribunal des Weltgerichts. Hannover 1946: Verlag„Das andere Deutschland”, Hannover, Ferdinand-Wallbrecht-Str. 73. 40 S. Streiflichter, persönliche Eindrücke über die Angeklagten, das Verfahren, die Ver- teidigung und Zeugen und den Prozeßverlauf. 14. Eugene Aroneanu: Konzentrationslager.(Siehe|1/A/3) Dokument F 321 für den Internationalen Militärgerichtshof. 15. Dr. Otto Pannenbecker: Geheim. Düsseldorf 1947: Bastion-Verlag. 223 S. * Der Verteidiger Fricks legt ohne Kommentar eine Anzahl von deutschen Dokumenten in Abschrift(z. T. in Faksimile) vor, die dem Urteil als Grundlage dienten und „deren Echtheit”— wie der Verfasser schreibt—„von den Angeklagten nach ein- gehender Prüfung, die sie mit ihren Verteidigern vornehmen konnten, nicht be- stritten worden ist.” 16. Prof. M. W. Kempner: Die preußische Bürokratie auf der Anklagebank. Nürnberg 1946: Verlag Arbeitsgemeinschaft„Das Licht”. 18°. Anklagerede gegen den Angeklagten Wilhelm Frick, gehalten am 16. 1. 1946 vor dem Int. Mil. Tribunal in Nürnberg. R| 17. Die Ermordeten waren schuldig. Baden-Baden 1947: Herausg. von der franz. Militär- a(aus dem franz. übersetzt von Victoria v. Bülow). Schröder Verlag, Baden-Baden. eiten. 2 Amtliche Dokumente der Direction de la Sant& Publique der franz. Militärregierung über die Ausrottungsmaßnahmen gegen Geisteskranke. 18. Peter Calvocoressi: Nuremberg. The Facts, the Law and the Consequences. London 1947: Chatto& Windus. Eine Studie über die Dinge, die zum Nürnberger Prozeß führten und seine Konse- quenzen. 19. G. M. Gilbert, Ph. D.: Nuremberg Diary.(engl.) New York 1947: Farrar, Straus& Company, 580 Fifth Avenue, New York 19, N. Y. 424 S. Tagebuch’des Kriminalpsychologen Gilbert über den Nürnberger Prozeß, in dem er ein Bild der Verhandlung und der Angeklagten zeichnet, das so intim zu zeichnen u nur möglich war, weil er jederzeit ungehinderten Zutritt zu den Gefangenen atte.\ 20. Douglas M. Kelley; M. O.: 77 Gells in Nuremberg.(engl.) New York 1946: Robert Brunner Verlag, New York 19, N. Y., 1212 Sixth Avenue. R En(u En inet ee 35 Br mere ee ‘ 11/D/c 21. Robert W. Cooper: ‚Der Nürnberger Prozeß. Krefeld 1946: Verlag Richard Scherpe. 22. Robert W. Cooper: Aus Nürnberg. Krefeld 1946: Verlag Richard Scherpe.| Streiflichter vom Prozeßverlauf. Nürnberger Ärzteprozeß: 23. Alex Mitscherlich und Fred Mielke: Das Diktat der Menschenverachtung. Heidelberg 1947: Lambert Schneider Verlag. 25. Tausend, 175 S. Über den Nürnberger Arzteprozeß und seine Quellen. Mit einem Bild der Ange- klagten Zu anderen beige Prozessen: 24. Wer kennt diesen Mann? Nürnberg 1947: Herausgegeben vom US.-Militärgerichtshof Nürnberg, Justizpalast. Eine Bildersuchliste nach Nazi-Kriegsverbrechern. Buchenwaldprozeß in Dachau 1947: > The Buchenwald Case. Dachau 1947: Herausgeg. von der USA.-Anklagebehörde. Druck: US.-Army, Dachau.(Siehe I|1/B/32). Allgemeine Naziprozesse: /26. Dr. Josef Löwe: Befreite Justiz. Verlag„Die Zukunft“ Reutlingen(1947). 72 S.(Untertitel: ie IE rings um den Nationalsozialismus.) Fine Zusammenstellung von Präzedenzfällen, von Gerichtsentscheidungen gegen Nazis nach 1945; vorläufig ein kleiner Ersatz für die früheren„Reichsgerichtsent- scheidungen”. Zum grundsätzlichen Prozeßrecht gegen Naziverbrecher: 27. Ernst Hegewisch: Denkschrift über Strafverfolgung von Naziverbrechen an Deutschen. Ham- burg 1947: Herausgeg. von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Hamburg 39, ‚Maria- Lovisenstr. 132. 20 S. Diese Schrift des Haller Landgerichtsdirektors und früheren Hamburger Strafver- teidigers zeigt auf, daß die Nazi-Untaten bereits ohne Verletzung des Rechts- grundsatzes„Nulla poena sine lege“ nach deutschem Recht strafrechtlich zu ver- folgen sind. 9 c) Bildberichte.{ es Bemerkung: In sehr vielen schon genannten Büchern sind authentische Bilder, Skizzen usw. enthalten. Hier sollen nur die aufgeführt werden, die überwiegend Bildmaterial enthalten. 1. KZ. Bildbericht aus 5 Konzentrationslagern. 1945: Herausgeg. vom Amerikanischen Kriegs- informationsamt im Auftrag des Oberbefehlshabers der Alliierten Streitkräfte. 32 S. Enthält Fotos von den Konzentrationslagern Buchenwald, Belsen, Gardelegen, Nord- hausen und Ohrdruf, wie britische und amerikanische Truppen sie bei ihrem Ein- treffen zur Befreiung im Frühjahr 1945 vorfanden. 2. Nazi Hel. Herausgegeben von Van Holkema und Warendorf N. V. Amsterdam 1945. 28 S. Holländischer Bildbericht aus Belsen, Dachau, Schwabmünchen, Buchenwald, Maut- hausen, Nordhausen u. a. R 3. Eugene Aroneanu: Konzentrationslager.(Siehe VAR). 4. W. A. Beckert: Die Wahrheit über das Konzentrationslager Buchenwald.(Siehe 11/B/27.) BR 5. Über Lidice siehe I1/D/a/7—9).; 6. Nie wieder. Ausstellungsbildbericht des KZ.-Bundes Zürich 1946/1947. 7. Album Dachau. Herausgegeben 1946 vom Internationalen Informationsbüro für das ehe- malige Konzentrationslager Dachau, Dachau, Schleißheimerstr. 90. 36 1 ra 35 4 GE } 3 ’4 E E “il Reh gr a er bang genen ae ' . & 1 . # . Ei BRENNER EN ve na a ai nie aan ne ni 3. Derfuche dichterifcher und künftlerifcher Geftaltung Der Leser verzeihe, wenn hier nur eine knappe Zusammenstellung in meist alphabetischer Reihenfolge gegeben werden kann. Es ist beschämend, daß man sich duch hier wiederum auf den Papiermangel berufen muß, der es ver- hindert, eine ausführliche Würdigung der einzelnen Werke zu geben und uns zwingt, sehr häufig mit Hinweisen auf die vorigen Kapitel zu arbeiten. A. Romane, Erzählungen, Novellen. 7 1. Willi Bredel: Die Prüfung.(Siehe 11/8/69.) 2. Pearl Buck: How it Happens. New York 1947: Verlag The John Day Co. Geschichte einer deutschen Familie aus der Opposition, die scnon in der Zeit des ersten Welikrieges anhebt. 3. Eduard Claudius: Haß.(Siehe I/B/g/).) 4. Alfred Döblin:, Pardon wird nicht gegeben. 5. Ilja Ehrenburg: Sturm.(Siehe.|/B/g75.) 6. Hans Fallada: Jeder stirbt für sich allein. Berlin 1947: Aufbau-Verlag GmbH., Berlin W 8. 543.Seiten. Roman, der in großen Zügen den Akten der Gestapo über die illegale Tätigkeit eines Berliner Arbeiterehepaares während der Jahre 1940-1942 folgt. 7. Forester: Der General. Hamburg 1947: Wolfgang Krüger Verlag In diesem Buch wird der Widerwillen gegen Krieg und Uniform besonders stark zum Ausdruck gebracht.\ 8. Walter Gorrisch: Im! Kampf um Spaniens Freiheit. Berlin 1946: Aufbau-Verlag GmbH., Berlin W.8. 228 S. ; Roman aus dem Spanienkampf. 9. Oskar Maria Graf: Abgrund. In der Emigration entstandener Roman. 10. Werner Grawald: Flucht in die Freiheit. Braunschweig 1947: Paul Schlösser Verlag. 127 S. Erzählung aus dem französischen Widerstandskampf. 11. Ulrich Heidenkamp: Offiziere im Gefangenenlager. Berlin: Minerva-Verlag. 137 S.; - Buchausgabe des in&iner Berliner Tageszeitung bereits erschienenen Erlebnis: berichtes aus der Kriegsgefangenschaft in Amerika:„PW in Texas”. 12. Ernest Hemmingway: For whom the Bell tolls.(Wem die Stunde schlägt.) Roman aus dem Spanienkampf.(Siehe 1/B/1/6.) i 13. Ernest Hemmpfngway: The Sun also rises. Stockholm-London 1946: The Continental Book Company(Zephyrs Books Nr. 146). Widerstands:Probleme vor der Invasion im Juni 1944. 3. II/A Romane, Erzählungen, Novellen{ 14. Stephan Hermlin: Zwei Erzählungen. 1. Reise eines Malers in Paris. 2. Der Leutnant York von Wartenburg. Berlin 1947: Verlag Volk und Welt. 95 S. Das Vorwori.charakterisiert die zweite, Erzählung:„Nur der Tod des Trägers dieser Erzählung im August 1944 sowie auch sein Name entsprechen den Tatsachen. Alle weiteren Umstände und Personen, von denen hier berichtet wird, sind frei erfunden. 15. Walter Hornung: Dachau— Eine Chronik.(Siehe 11/B/41.) 16. Wolfgang Langhoff: Die Moorsoldaten.(Siehe 11/B/12.) 17. Heinrich Mann: Lidice. New York, in der Emigration geschrieben. 18. Jo Mihaly: Die Steine.-(Siehe I/B/k/4.) Roman eines emigrierten Arztes. 19. Alfred Neumann: Es waren ihrer sechs.(Siehe I/B/n/l.) Roman um den Geschwister Scholl-Kreis. 20. Jan Petersen: Unsere Straße. Berlin 1947: Verlag J. H. W. Dietz Nachf. 21. Curt Riess: George 9— 4— 3— 3. Zürich 1946: Europa-Verlag. h Spionage-Roman aus der Widerstandsbewegung im zweiten Weltkrieg. E 22. Anna Seghers: Das siebte Kreuz. Berlin 1946: Aufbau-Verlag GmbH., Berlin W 8. 1.30. Tausend. 420 S.(Während der Nazizeit bereits in USA. erschienen.) Ein Roman, bei dem man nicht weiß, was man mehr bewundern soll, die Lebens- echtheit der Darstellerin oder das Einfühlungsvermögen der Dichterin, die ja selbst nicht im KZ. war. Sie schildert nach Berichten von Freunden, die sie in der Emi- gration besuchten, das Schicksal von 7 aus einem Konzentrationslager— das jedes Konzentrationslager in Deutschland gewesen sein könnte— geflüchteten Häftlingen,_ von denen es nur einem gelingt, durchzukommen.+ Das Jugendbuch aus der Reihe der KZ.-Romane, weil es ein so treffliches Bild des Hitler-Deutschlands 1937 in und außerhalb des Stacheldrahtes gibt. 23. Anna Seghers: Der Kopflohn. 24. Anna Seghers: Der Ausflug der toten Mädchen. Berlin 1947: Aufbau-Verlag GmbH. Novellenband. 1. Titelnovelle, 2.„Post ins gelobte Land”(Geschichte einer jüdischen Emigrantenfamilie), 3.(Schildert den Untergang eines berüchtigten KZ.-Aufsehers), 4.„Das Obdach”(Aus dem Paris des Jahres 1940). 25. Hans Siemsen: Die Geschichte des Hitlerjungen Adolf Goers.(Siehe 1/B/1/3.) B 26. Ernst Sommer: Revolte der Heiligen.(Siehe 1/B/d/2) Erzählung vom Aufstand eines jüdischen Arbeitslagers. 27. Friedrich Schlotterbeck: Je dunkler die Nacht, desto heller die Sterne. Zürich 1946: Europa-Verlag. Erinnerungen eines deutschen Arbeiters 1933—1945. 28. John Steinbeck: The Moon is down.(engl.) Stockholm-London. The Continental Book Company(Zephyt Book Nr. 16): Roman über die norwegische Widerstandsbewegung zwischen 1940—45. 29. Bodo Uhse: Leutnant Bertram.(Siehe 1/B/1/1) B Roman aus dem spanischen Freiheitskampf. 30. Ernst Wiechert: Der Totenwald. München 1946: Kurt Desch Verlag. 196 S. Der bekannte deutsche\Dichter, einige Sommermonate 1938 wegen seines Ein- tretens für Pastor Niemö)ler zur Abschreckung nach Buchenwald geschickt, ver- sucht hier als ein Sehender das Geschehen zu deuten, besser noch: es geläutert zu schildern. Ein tiefinneres Buch, das durch die Abgeklärtheit vielleicht noch tiefer wirkt, besonders auf religiöse Gemüter. Es wurde bereits 1939 geschrieben. 31. A. E. Zucker: Deutschlands vergessene Freiheit. Berlin 1947: Pontes-Verlag. 300 S. B Eine Anthologie deutscher freiheitlicher Schriften von Luther bis zur Gegenwart. Es schließt mit Albrecht Haushofers, eines der letzten Opfer der Gestapo: „Moabiter Sonetten“. 32. Arnold Zweig: Das Beil von Wandsbek. Dies Buch, das 1944 bereits in häbräischer Sprache erschien, soll in Kürze in Stockholm in deutscher Sprache herausgebracht werden. Es schildert in Roman- form eine Episode aus dem Hamburg der Jahre 1935/38. Ein Wandsbeker Fleischermeister(Albert Tegtjen) übernimmt an Stelle des verstorbenen Scharf- richters für eine hohe Summe die Hinrichtung von vier Kommunisten. Er unter- schlägt der Parteikasse ihren Anteil und scheidet nach dem Bekanntwerden mit seiner Frau freiwillig aus dem Leben. 38, rn ea ne N Ch rg ws zunayanarinhannn preninn ne ae a en IIl/B Gedichte, Aussprüche, Glossen # B. Gedichte, Aussprüche, Glossen.— Es sind nicht nur reine Gedichtbände aufgeführt, sondern auch solche schon in anderem Zusammenhang erwähnte Schriften, die wesentliche Gedichte enthalten. 1. Adam Kuckhoff zum Gedenken. Herausgeg. von Greta Kuckhoff. Berlin 1947: Aufbau- Verlag GmbH, Berlin W8. 3. Aufl. 21. bis 30. Tausend. 119. Novellen—.Gedichte— Briefe. Ein Lebensbild des im August 1943 hingerich- teten antifaschistischen Kämpfers. . Almanach der Unvergessenen. Herausgeg. von Josef K. Witsch und Max Beuse, Rudol- stadt 1946: Greifenverlag. 229 S. Ein jährlich erscheinendes Gedenkbüchlein über die und aus den Werken ver- bannter Schriftsteller, zumeist Gedichte und Aussprüche. . Johannes R. Becher: Die hohe Warte.(Siehe 1/B/k/7) . Johannes R. Becher: Heimkehr.(Siehe 1/B/k/6) . Johannes R. Becher: Ausgewählte Dichtung aus der Zeit der Verbannung 1933—1945. Berlin 1945: Aufbau-Verlag GmbH. 3. Aufl. 26. bis 35. Tausend. 282 5 Gedichte zur Zeit. . Johannes R. Becher: Romane in Versen. Berlin 1946: Aufbau-Verlag GmbH. 2. Aufl. 21. bis 30. Tausend. B: 5 Zeitkritische Gedichte zum Nazisystem. Ä> R. Becher u.a.: Wo Deutschland lag. Berlin 1946: Verlag Never Weg GmbH. Gedichte aus der Verfolgungszeit von Becher, Karl Schnog und Josef Eberle. . Werner Bergengruen: Dies Irae. Zürich 1945: Verlag der Arche.€ . Hans Dohrenbusch: Du bist ein Gast wie ich. Hannover 1947: Verlag Das andere Deutschland(Fritz Küster) 625, Bereits 1945 im Limmat-Verlag Zürich erschienene Gedichte eines Kölner Metall- arbeiters, der in der Schweiz als Emigrant lebte. . Willi Fehse:.Im Schatten gereift. Rudolstadt 1947: Greifen-Verlag. - Gedenkschrift zum Tage der Opfer des Faschismus. Nürnberg 1947.(Siehe 11/C/43) . Gedichte aus den besetzten Niederlanden. Zürich 1946: Verlag Oprecht. - K. A. Gross: Sterne in der Nacht. München: Neubau-Verlag Adolf Gross, Wilhelmstr. 25. „Lieder und Reime eines Ausgestoßenen“. 3. Buch der Dachauer Trilogie. -.K. A. Gross: Komm wieder liebe Bibel. München: Neubau-Verlag Adolf Gross, "Wilhelmstr. 25. 8.. Bibelhymnus, Lied der Sehnsucht des Dachauer Häftlings Nr. 16921. Albrecht. Haushofer: Moabiter Sonettef. Berlin 1946: Lothar Blanvalet. Mit einer Einleitung von Dr. Räiner Hildebrandt. Franz Heitgres: Das eiserne Tor. Hamburg 1948: Morave und Scheffelt Verlag, Hamburg, Hochallee 40. 96 S. Gedichte aus dem Hafterleben im Gestapogefängnis Hamburg-Stadthaus und Fuhlsbüttel sowie im KL Neuengamme, in denen die Seelennot, vor allem aber die Seelenstärke und die Solidarität und nicht zuletzt ein tiefer menschlicher . Humor nachklingt. Mit Zeichnungen von Fritz Schreck. . Richard Hermes: Witz contra Nazi. Hamburg 1947: Morawe und Scheffelt Verlag, Hamburg 13, Hochallee 40. * Nahezu 500 Anekdoten, Zoten, Absonderlichkeiten und Flüsterwitze aus dem 1000jährigen Reich mit Zeichnungen von Willi Thomsen. . Geflüstertes: Die Hitlerei im Volksmund. Heidelberg 1946. Freiheit Verlag. 146 S. . Stephan Hermlin: 22 Balladen. Berlin 1947: Verlag Volk und Welt, Berlin W8. 655. ; Gedichte über den Nozikrieg. . Ruth Hoffmann: Dunkler Engel. IIl/C Dramen, Chorwerke, Hörspiele, Feierwerke B 21. Bruno Kaiser: Das Wort der Verfolgten.(Siehe I/A/6) 22. Irmgard Keun: Bilder und Gedichte aus der Emigration. Köln 1947: Epoche Verlag. 23. Kupfer-Koberwitz: Kette der Tage. Stuttgart und Calw 1946: Verlag Gert Hatie. Gedichte aus Dachau. 24. Wilhelm Lamszus: Der große Totentanz. Hamburg 1946: Hamburger Kulturverlag. 1128. Gesichte und Gedichte vom ‚Krieg und der Nazityranneiv 25. Rudolf Leonhard: Deutsche Gedichte. Berlin 1947: Dietz-Verlag. 728. E Bekenntnisgedichte zumeist aus der Emigration um den durch die Nazis ent- fachten Krieg. j 26. Wolfgang Petzet: Die Sonette des Satens. 27. Alfred Polgar: Melodien. 28. Nelly Sachs: in den. Wohnungen des Todes. Berlin 1947: Aufbau-Verlag,. Berlin W 8. 71.3 f ß KZ-Gedichte mit Zeichnungen von Rudi Stern. 29. Bruno Sieger: Die Antipanzer-Faust. Bad Neuheim 1946: Buchdruckerei Ludwig’ Wagner. 2. Aufl. 6. bis 10. Tausend. 64 S.” 3 Eine Sammlung naozigegnerischer Gedichte, aus dem Kampf des Alltags ge- boren, die damit naturgemäß keinen Anspruch auf dichterische Qualität erheben können. x . Gerti Spies: Theresienstadt.(Siehe II/B/114 ca) . Denes v. Szebeny und Knuth-Sibelis: Adolf in Waihall. Hamburg 1947: Morawe& Scheffelt Verlag, Hochallee 40. 62 S. k Eine Verulkung des„großen Adolf” in Versen und Bildern. . Tatsachen klagen an!(Siehe 11/C120), Se . Unser Lied— unser Leben. Berlin 1947: Verlag J. H. W. Dietz Nachf. 176 S. Alte und neue Kampf- und KZ-, Jugend- und Fährtenlieder. Mit Zeichnungen. . Verbannte und Verbrannte.(Siehe|/D/k/3) ö . Verse aus dem Gefängnis von Hans Harbeck. Hamburg 1946: Verlag Hammerich& Lesser. . Erich Weinert: Rufe in die Nacht. Berlin 1947: Verlag Volk und Welt, 291. Gedichte aus der Fremde 1933—1943 über ‚Nazibarberei und Krieg. . Wir werden Euch nie vergessen. Herausgeg. vom Zentralrat der FdJ. Verlag Neues Berlin 1947. 1. bis 30. Tausend. 47 8. N Heimabend zum Gedenken an die jungen Kämpfer gegen den Faschismus. Unter dem Motto„12 Jahre Finsternis” sind_Berichte, Gedichte, Zeichnungen und Lieder, zusammengestellt, verbunden durch Texte für die iugendlichen Sprecher. Hiermit können Heimabende der Jugend für die Jugend gestaltet werden. . A. E. Zucker: Deutschlands vergessene Freiheit.(Siehe II1/A/3]) . Bruno Schönlank: Laßt Brot mich sein! Zürich 1940: Verlag von Emil Oprecht. Ausgewählte Gedichte, geschrieben in der Emigration. B elmun Lehmann-Haupt: Neue deutsche Gedichte. New York 1947: Verlag Friedrich rause.«- Eine Sammlung von Gedichten als Dokumente des anderen Deutschlands. C. Dramen, Chorwerke, Hörspiele, Feierwerke. ' B 1. Israel I. Blumenfeld: Das ewige Licht. Schlacht im Warschauer Ghetto. Ein Hörspiel be- arbeitet von Werner Siedloff. Gesendet im Sommer 1947 vom.Sender Frankfurt. 2. Fred Denger: Jugend, die Herrn Hitler haßte. Hörspiel, vom Jugendfunk des NWODR im Herbst 1947 gesendet. Text über den Verfasser Hamburg-Blankenese, Richard-Dehmel-Str. 1. 3. Dr. Karl Michel: Stauffenberg. Historisches Drama. Zürich 1947: Thomas-Verlag. Ein Drama um den 20. Juli. 40 TE TORTE a 0 7 a RETTEN TE Fi Fi ä ; 2» c 3 ats Aa TE nenn II/D Biographien— III/E Lithographien, Zeichnungen, Radierungen, Karikaturen B 4. Hans Jörg Schmitthenner: Ein jeder von uns. Ein Schauspiel, vielleicht nur eine Studie, die in tiefer Eindringlichkeit das Schicksal eines Arztes zeigt, der wider Willen zum Kommandanten eines ‘ Kriegsgefangenenlagers gemacht wird. Durch Befehl der SS, das Lager vor dem - Einmarsch der alliierten Truppen zu Jliquidieren, in den Konflikt zwischen Gehorsam und Menschlichkeit getrieben, opfert er sich ohne Zögern für die Menschlichkeit auf. Zweifellos mit das wertvollste Schauspiel aus der Wider- standsbewegung. 5. Bruno Schönlank: Fiebernde Zeit. Sprechchöre und Kantaten. Arbon(Schweiz) 1935: Ge- nossenschaftsdruckerei. 6. Günther Weisenborn: Die Illegalen. Berlin 1946: Aufbau-Verlag GmbH, Berlin W 8. 1. bis 10. Tausend. 92 S. Ein Drama, das vom Kampf einer kleinen Widerstandsgruppe handelt. Weisen- born versteht es, seine„Helden ohne Heroik” hier sichtbar zu machen, ebenso aber auch mit feinen Strichen den Teufel in der Gestalt der Gestapo. Ohne ein Folterinstrument zu zeigen, ohne einen einzigen Schlag austeilen zu lassen, sprüht hier das Satanische in einer kleinen Szene auf, als die Gestapo den standhaft leugnenden Widerstandskämpfer von seiner siebenjährigen Tochter identifizieren läßt: Eine herzzerreißende Szene.' 7. Franz Werfel: Jakobowski und der Oberst. Ein Schauspiel aus der Zeit der Besetzung Paris 1940 durch die Nazitruppen. 8. Carl Zuckmayer: Des Teufels General. Stockholm 1946: Berman-Fischer Verlag. Ein Schauspiel, das ab Ende 1947 als eines der wirksamsten Dramen aus der Widerstandsbewegung nunmehr auch über die deutschen Bühnen geht D. Biographien. 1. Adam Kuckhoff zum Gedenken.(Siehe I11/B/1) 2. Der Bischof von Münster.(Graf Galen.)(Siehe|/B/d/3) 3. Gördelers politisches Testament.(Lebensbild und Lebensprogramm.)(Siehe I/B/e/14) 4. Kurt Huber zum Gedächtnis.(Geschwister Scholl-Kreis.)(Siehe 1/B/b/l) 5. Thomas Mann 1933—1945. Vom deutschen Humanisten zum amerikanischen Weltbürger. (Siehe 1/B/k/9) 6. Pater Rupert Mayer$. J.:(Siehe 1/B/c/26) 7: Prof, Hugo Meier-Thurs. Von Walter Funder, Hamburg 1946. Leben und Werk des ehem. Professor der Hamburger Landeskunstschule, der von der Gestapo zu Tode geprügelt wurde. “8. Porträts. Von Alfred Kantorowicz. Berlin 1947, Chronos-Verlag GmbH. Menschen aus der Widerstandsbewegung werden gezeichnet, Carl v.. Ossietzky, Heinrich Mann u. a. E. Lithogaphien, Zeichnungen, Radierungen, Karikaturen. 1. Richard Grune: Passion des 20. Jahrhunderts. Hamburg 1947: Hans A. Keune-Verlag. 10 Reproduktionen nach Lithographien, in dem sich das neunjährige Lager- Erleben spiegelt. Geleitwort von Richard Blunck. 2. Joseph Joos: Leben auf Widerruf.(Siehe 11/B/51) Mit Holzschnitten aus der Folge„Passion“(Bilder der Gefangenschaft) von Carl Rabus. 3. Harald Pickert: Pesibeulen Europas. St. Anton/Arlberg 1946: Selbstverlag. Bilderserie eines Malers, der in Dachau inhaftiert war, über Haft und Wider- stand. 4.$. Wiesenthal: KZ Mauthausen.(Siehe 11/B/79) 5. Horst Wagner: Hitler, wie ihn die Welt sah. 125. Karikaturen aus ausländischen Zeitungen. 6. Hans Peter Woile: Karikaturen. Reutlingen 1947: Verlag„Die Zukunft”. 528. Glossen und Karikaturen über Aussprüche führender Nazis. 7. Denes v. Szebeny und Knuth-Sibelis: Adolf in Walhall.(Siehe|11/B/31) 41 4. Anhang A. Bibliographien über Widerstandsliteratur. 1. Siegmund-Schultze, Friedrich: Die deutsche Widerstandsbewegung im Spiegel der aus- ländischen Literatur. Stuttgart 1947: Reclam-Verlag. 64 S. f Ein außerordentlich wichtiges Quellenwerk über die bisher erschienene aus- ländische Literatur zur deutschen Widerstandsbewegung, das für die Auf- klärung der deutschen Bevölkerung und besonders für unsere heranwachsende Jugend von unschätzbarem Wert ist. Es dürfte auch als Nachschlagswerk in keiner Lehrerbibliothek fehlen. Jüngst erschienen, konnte es dem Verfasser dieser Schrift noch manchen wertvollen Hinweis geben. 2. Walter Berendsohn: Die humanistische Front. Einführung‘ in die deutsche Emigranten- Literatur, Teil I: von 1933 bis zum Kriegsausbruch 1939. Zürich 1946: Europa-Verlag. B.‘Schriften zur Widerstandsforschung. 1. Karl Schirdewan: Die politische Bedeutung und Wirksamkeit der Forschungsarbeit über die deutsche Widerstandsbewegung-gegen das Noaziregime. Berlin 1948: Februar- Sonderdruck„Unser Appell”, VVN Berlin, Neue Schönhauserstr. 3. Rede, gehalten auf der Herforder Tagung aller VVN-Forschungsstellen Deutsch- lands am 30. Januar 1948. In dieser Rahmenaufstellüng soll die Literatur erfaßt werden, in der Verfolgung und Widerstand anklingt und die damit zum Verstehen des Widerstandskampfes beiträgt(In Vorbereitung.) \ C. Aufstellung einer Kernbibliothek: Mit der Angabe von etwa einem Dutzend Bücher soll hier ein Hinweis gegeben werden, eine Kernbibliothek anzulegen, die einen treffenden Einblick in das Wesen des Widerstandes und der Verfolgung zu geben geeignet ist. Siehe .W. Großmann(I/B/115) .W. Langhoff(1/B/12) .W.Bredel£(11/B/69) .R. Goguel(11/B/38) A. Weiß-Rüthel(I/B/104) . Louise Rinser(IVC/19) . Lina Haag(1/C/6) E. Wiechert(11/A/30) . Victor E. Frankl(11/B/A) .W. Poller(1/B/28) . Anna Seghers(II/A/22) Int. Lagerkomitee(I/YA/5) .W. Eggerath(/B/a/l) .E.Kogon(IVAN) „R. Pechel(VA) . Die Hölle von Treblinka Die Moorsoldaten . Die Prüfung Es war ein langer Weg Nacht und Nebel Gefängnis-Tagebuch Eine Hand voll Staub... . Der Totenwald . Ein Psychologe erlebt das KZ . Arztschreiber in Buchenwald . Das siebte Kreuz SKOlE Bu . Nur ein Mensch . Der SS-Staat . Deutscher Widerstand DESTSIEHS < VRNAnPWN- EEE EEE D. Allgemeine Literatur über die Nazizeit, ihre Vorgeschichte und deren Aus- wirkungen. In dieser Rahmenaufstellung soll die Literatur erfaßt werden, in der Verfolgung und Widerstand anklingt und die damit zum Verstehen des Widerstands- kampfes beiträgt.(In Vorbereitung.) 43 eine ee ee ee 4 { aM = # 4 B a 5 Nachwort Eine Lehre prägt sich aus’dieser Überschau ein. Bisher wurde vor allem das . Opfer, die Verfolgung beschrieben. Es ist an der Zeit, nunmehr den Kampf, den Widerstand darzustellen. Den Widerstand aller Gruppen und Kreise, die zusammen die deutsche Widerstandsbewegung ausmachen. Noch sind es nur Teilberichte dieser oder jener Gruppe. Und doch lassen sie schon etwas von dem gemeinsamen Erleben, dem gemeinsamen Erkennen der Solidarität spüren, die als schönste, als einzigste Frucht diesem Boden voll Biut und Tränen entsprossen ist. Sie klingt an im Buche des christlichen Seelsorgers wie im Erlebnisbericht des Kommunisten. Eine Gesamtschau erst wird den Anteil der einzelnen Gruppen gerecht be- urteilen lassen. Schon ein flüchtiger Einblick ergibt, daß der Umfang der Literatur über einzelne Gruppen nicht immer dem Anteil am wirklichen Kampfe entspricht. Haben es doch bisher vor allem Menschen als Einzelwesen unter- nommen, die Geschichte, ihre Geschichte zu schreiben. Die Geschichte der Widerstandsbewegung zu schreiben, kann aber nur eine Gemeinschaftsarbeit aller daran Beteiligten sein. Gerade die aktivsien Widerstandskämpfer von gestern stehen heute so tief in der Arbeit, um von Deutschland die. Not zu bannen, daß sie nicht dazu kommen, ihren Anteil zur Geschichtsforschung beizutragen. Sie seien aufgerufen, baldigst dieser großen Aufgabe nachzukommen, mit dem Ziel, ein neues Menschengeschlecht formen zu helfen.; „Je dunkler die Nacht, desto heller die Sterne” betitelt Schlotterbeck sein Buch. Noch leuchten sie nicht, diese Sterne aus Deutschlands dunkelster Nacht, um einer neuen Jugend Wegweiser in ein besseres Morgen zu sein! Sekretariat des Rates der VVN. Inhaltsverzeichnis Einführung in die Widerstandsliteratur I. Literatur über die Widerstandsbewegung A. Handbücher, Nachschlagewerke, Statistiken B. Berichte über Widerstandsgruppen a) Arbeiterschaft(Parteien,. Gewerkschaften, Betriebe) b) Bürgertum(bürgerliche’ Parteien, Organisationen, Gruppen)... c) Religiös Verfolgte(Kirchen, Bibelforscher u. a. Gruppen) d) Rassisch Verfolgte e) Kreis des 20. Juli m) Widerstand in Konzentrationslagern und Haftan n) Jugend 0) Frauen C. Allgemeine Schilderungen aus der Widerstandsbewegung D. Dokumentar- und Bildberichte Il. Literatur über Konzentrationslager und Haftanstalten A. Handbücher, Nachschlagewerke, Statistiken B. Einzelne Lager und Haftanstalten -C. Allgemeine Berichte über Verfolgungen D. Dokumentarberichte a) Verschiedene b) Aus Prozessen gegen Naziverbrecher ce) Bildberichte ‚III. Versuche dichterischer und künstlerischer Gestaltung A. Romane, Erzählungen, Novellen B. Gedichte, Aussprüche, Glossen C. Dramen, Chorwerke, Hörspiele, Feierwerke D. Biographien E. Lithographien, Zeichnungen, Radierungen, Karikaturen IV. Anhang: ze A. Bibliographien über Widerstandsliteratur B. Schriften zur Widerstandsforschung €. Aufstellung einer Kernbibliothek D. Allgemeine Literatur über die Nazizeit n; pa: nn oe h"- Ale n A ze-> mean pie EEE LEN EN 2 VERA ES a ee ya nn. 5 Te am" | Run i. r 2 2.' a ron a a EN? ge e* EEE EUREN TELTUE "Colour& Grey Control Chart Cyan Green Yellow Red Magenta