492 92(N2) ₰ı 4 Gade Ae 17, a Ad-ned Dwhan. M, 2 r n ☛ & obecrAbu. K„. 4 8 fer* e 1 AAeAe ain Lesesdal! M 4 mnanan Kun elr UB GlESSEN chh 61 491 660 N Philosophischen Fakult Nennen, u, en DEREN “ ERLEBNIS, EBRLEBNISWAHRNEHMUNG UND ERLEBNIS- = z= Ss ms== ss re za 2 zes m m= 2= zum m= BESCHREIBUNG. = 2 m 2 2 z=2 2== 1.Bewusstsein, Bewüsstseins-Inhalt und Bewusstseins-Gegenst and. Im Mittelpunkt der neueren Philosophie,seit Descartes, steht das Problem des Bewusstseins ver-| bunden mit der Frage nach der Möglichkeit eines| ; Beweises für das Dasein der"Aussenwelt". Es taneh- ten dann eine Reihe von Fragen gegenüber dem Begriff des Bewusstseins auf.Diese Fragen sind: 1) Was ist das Bewusstsein? Die ganz sl lgemeine Frage nach den Wesen des Bewusstseins. 2) Gibt es Arten, Weisen, Grade äss Bewusstseins? Das heisst gibt es ausser dem Unterschied dessen, was ek ist noch ein Unterschied der Grade Arten des Bewusst- et Kann ders ibe Inhalt" in verschiedener Weise, Art und Grade uns bamsst sein oder ist jeder In- vemahlak in Bewusstsein ein Unterschied dessen, was bemusst ist? 3)Wie verhält sich das Bewusst-. sein zu dem was bewusst ist, zu seinem"Inhalt" ER "Gegenstand"?. Im Anschluss an diese beiden Begriffe, taucht wiederum die Frage auf: Bedeuten"Inhalt" und. "Gegenstand" dasselbe oder etwas Verschiedenes? 4) Zum"Inhalt" oder"Gegenstand", der bemusst ist, scheint hinzu kommen zu müssen ein"Ich" dem etwas bewusst ist. Was ist dieses"Ich" und wie kommen wir zu dieser Notwendigkeit? 5)Schon Desoat- Ps tes geht davon aus, dass zum Dasein des"Bewusstseins- inhalts die unbezweifelbare Existenz desselben gehört: Das ist ja der Siun des oogito ergo sum. Der Bemisst- UREHOEREREN als solcher ist ein Lezu& eg ebe- nes. Wie verhält sich das Gegehensein bezu,der Be- griff des Gegebenseins AUR SORERER des TRIERER -Die folgende Arbeit erhebt nicht den PER alle diese Fragen von einen bestimnten Standpunkt aus zu beantworten, aber sie will zu ihrer Beantwortung einige klärende Beiträge versuchen. Zuerst ist eine Vorfrage zu erwähnen: Ist das . Problen, um das es sich hier handelt ein psychologi- sches oder erkenntnistheorstisches? Ist äie Methode, durch die es zu beantworten ist,logisch oder psycholo— gisch? Darauf ist zunächst zu antworten, dass der de- genstand, um den es sich handelt, sowohl psychologisch wie erkenntnis theoretisch ist. Nun wenn der Gegenstan sowohl für erkenutnistheoretische und auch für psycho- logische Untersuchungen gemeinsam ist, dann bleiben| zwei Möglichkeiten für eine Erkenntnistheorie,die nicht Psychologie werden soll. Entweder übergeht die Erkennt- nistheorie die Untersuchung eines Gegenstandes, welche zugleich Gegenstand der Psychologie ist,oder es muss| ‚für sie möglich sein den Gegenstand so behandeln zu können, dass säe ET nicht notwendig Peychologie wir. Im 1.Fall ist es für die Erkenntnistheorie sehr’ schlecht bestellt.Erstens aus dem Grunde,weil sie dann. auch die Gegenstände der anderen Wissenschaften nicht. zu berühren hätte.Sonst wäre Ja gar nicht einzusehen, warum sie gerade das umgehen sollte, was die Psycholo-- sr| 1 ® mikrem Gegenstande hat und nicht das, was die Hathe- natik ihr Gegenstand nennt.Es liegt ws nahe zu sagen, dass der Mathematik eine Sonderstellung zukomme, nämlich, dass ihre Ergebnisse wnantastbar sind und ihren lehr- sätzen die Apodiktizität eigentümlich ist und darım der Erkenutnistheorie keine Gefahr droht eine empirische Wissenschaft zu werden. Hierauf wäre zu erwidern: Dies wäre aber keine Lösung der Schwierigkeit, sondern eine Umgehung derselben. Falls Erkenntnistheorie ihre Strenge. vorn anderen Vissenschaften leihen soll,denn ist @3 sehr treurig für sie. Ausserdem aäre ihr Gebiet sehr beschränkt, falls sie sich nur auf Gegenstände richten| wirde, die von den exakten Wissenschaften bearbeitet werden. Und schliesslich wäre sie keine Erkenntnistheo- rie, weil sie dadurch n u r eine spezielle“ar. kenntnis-"Art bedeuten würde. Also wenn die Erkenntnistheorie speziell das Gebiet der Psychologie | vermeiden soll, wäre dies gar nicht zu verstehen. Ent- weder vermeidet sie die Gegenstände aller Wissenschaf- ten oder sie bericksichtigt alle! Wenn diese Froderung recht behält, dann bleibt der zweite Teil der Alter tive, die der Erkenntnistheorie das Recht gibt über join Gegenstand ihre Untersuchungen Saaetsi ihn mit dem Vorbehalt, dass sie sich aber nicht mit den Eiusel- wissenschaften vermischt. Das heisst Erkenntnistheorie| soll nicht zur Einzel wissenschaft werden.Diese For- SWL derung ist einsichtig. Nun/ist es denn möglich, dass. die Erkemntnistheorie denselben Gegenstand behandelt wie die Psychologie und dabei nicht zur Psychologie wird? Darauf ist zu erwidern, dass die Erkenntnistheorie sich von der Psychologie durch den Gesichtspunkt unterschei- er in 1 det, den ste bei der Behandlung desselben Gegenstandes| anwendet, oder vielmehr liegt der Umstand darin,dass das, was wir sreetsdee= von dem Gegenstand wissen r er: wenden. Also der Unterschied ist ein methodischer aber trotzdem kann die Methode der a einer äirekten Yatersuchung sein. Wer aber auf dem Standpunkt der Phaenomenologie steht, wird nun behaupten, dass diese direkte Untersuchung sich richten muss auf" das" Bewusstsein, d.h."in 'specie", die Idee. des Bewusstseins. Wer den Standpunkt. der Fhaenomenologie ablehnt, a. h.behauptet, dass 08 dergleiähen Ideen, als erschaubare Wesenheiten nicht| gibt wird erklären, dass die direkte Untersuchung sich| nur auf exemplarische Tinzelfälle des Bewusstseins beziehen kann, um das in ihnen Gefundene zu verall- gemeinern. Den Gegensatz an dieser Stelle zu ent schei- den, ist schon deshalb unmöglich,weil wir mit dieser. Entscheidung der Untersuchung des Bewusstseins vor- greifen würden. Die Frage, ob es ein Bewasstseis all- gemeiner Wssenheiten gibt, ist selbst eine Tat- Sechenfrage, die das Bewusstsein und wie alle he sachen- oder Existenzfragen nicht a priori, auch nicht durch Wesenschau,sondern mur e mp ir isoh entsch&&den werden kann. Jedenfalls aber ist klar,dass das Ergebnis einer auf"das" Bewusstsein gerichteten Wosenachau sich auf an den einzelnen Tatsachen des e Bewusstseins bewähren muss, dass nicht wesensgesetz-| e lich etwas für"das" Bemisstsein gelten kann,was sich in der Analyse des Einzelfalles nicht bestätigt.Feimer: Auch bei der Aufstellung von Gesetzen gibt es,wie die Uhaonomenologie selbst zugibt ‚mögliche Irrtüner und. Täuschungen,es gibt Scheinevidenzen. Im richtige von tünlich aufgestellten Wesensgesetzen zu unterscheiden gibt es nur wie es scheint ein Mittel: Der Rückgang anf die Einzeltatsache una ihre Analyse, an der sich das; Hesensgesetz bewähren muss. Dazu kommt dann die Kotmen- digkeit zu erklären, wie eine solche Scheinevidenz ent- stehen konnte und was hinter dem erschaubraen Wesenage- setz sich verbarg. Auf der anderen Seite:Stellen wir uns auf den mpirinchen Standpunkt und sehen wir als 5 "sinziges Objekt der direkten Untersuchung den einzelnen i ee| Bewusstseinstatbestand an,so muss natürlich das hier Be- fundene sich verallgemeinem lassen. Es dürfen dieser Verallgemeinerung nicht andere Fälle widersprechen. Es. muss sich der Kinzelfall als Beispiel"des" Bomnotooins. behandeln lassen, bezw.dia übrigen Fälle ihm analog dar- stellen lassen. Damit verringert sich»er in der pP re xi 3 der Betrachtung der Gegensatz der"phaenomenalo- gischen" und der Methode empirischer einzelner Betrach- tung wesentlich, sodass wir um so mehr an dieser Stelle auf eine weitere Erörterung verzichten könhen. Was ist das Bewusstsein? Auf diese Frage kann| man 3 Hauptantworten unterscheiden, von denen aber nicht gesagt ist, dass sie nicht kombiniert werden können.% 1) Das Bewusstsein ist das gemeinsame Rigentiimlichkeit alles Paychichen,d.h.aller vorgefundenen a Auffassung wird in der englischen Philosophie von Locken; bis St.Mill vertreten. Nach Locke ist das Bewusstsein das Gemeinsane aller Ideen, das Ideosein. Neuerdings is v.Cornelius. 2) Bewusstsein ist das unmittelbar| in-seiner Existenz Unbezweifslbare, nicht Brochlossene, "sondem einfach selbst Gegebenen Diese Auf- 2 Lassung geht auf Descartes zurück und ist eigentlich in . fi der ersten inpiziert.-3) Bewusstsein ist Ichbezogen- Bl A heit, Akt des Ichs auf einen Gegenstand hin. Dies wizd unter sche neuerdin 188. von Lipps vertreten. 3 oo. Yis gesngt sind Mischungen mögliöh. Die Auffassug Franz REERORDR ist eine Kombination von 2 und 3. Das Bewusstsein ist für in 1) das mit womit ‚elbarer Eric gegebener Tatbestand und 2) die mentale oder intentio- nale Inszistenz. Cornelius Aufiassung ist dagegen eine, a Kombination.voun ı und 2. Die gemeinsume Eigentünlichkeit ist die lisentinlichkeit der unmittelbar gewissen, Pr, denten Gegeben bat rn. d.h. der ri ‚sohen Tatsachen. Zugleich sisht man wie hier'in diesen. Definitionen die Bezriffe wieder auftanclien, die in den. vorkin aufgestellten Problemen uns begeaneten, wie also. ee: HERR ROOREEEEURE VOR BREMER Wi diesen Begriffen und ihrer ‚Untersuchung führt, nass Nimnt man ‚eine dieser Dati- DE& vitionen an, 50 kaun nst.rlich ‚das uas die anderen aus ürlieken, u. allgemeine eupiriöche{ Gesetzlichkeit des e Bewusstseins sein; as kann 2.5. sein, dass in irgend r. nen Sinn zu jedem Bewusstsein, d. h.zu allen wanittelber u der"Ideen" an Pr tragen die“ug sohöriukeih zu einem J IoB: gehört. Diese Zugehörigkeit der Bewusstseinstat- sachen zum": Ich" wird von der 5. Auffassung, zur Defi- -=, e FR Aision oder ER des. Bewusstseins gebracht, Hier müssen wir darauf PRIOR näher eingehen. Man’ hat versucht das Bewusstsein dadurch zu beschreiben, in- a dem men ‚sagte: Bemusstsein sei eine Tohbezoı enheit bedeute nichts anderes, als den Akt, des"Ich" auto a ohne weiteres beseitigt worden wie= tano. das in seiner Psychologie behauptet. wir nei ei die Schwierigkeit, äle daraus, hervorgeht wonn ram am und den Art als ai Toraussetz t. Yoem"Ich" und Akt bewusst sind dann ist ein unenälicher Regress ı S nn| Folze. Das"Ich" ist bamısst wirde ännach heissen, das"Ich* durch einen Akt suf dns. Ich" bezogen sei und da dieses" Ioh* auch bewusst ist, ist es\ auch durch einen Akt'auf das"Ich" bezogen” usw. Die Schmieirigkest liegt in dem Begriff... bemussten. ‚Franz Brentano--Arückt das so aus:"Vor. allen, wonn ‚psychl sches Phaenomen(=psy: Akt) ohne sin darauf be lichss Bewusstsein. möglich ist, so hat man mit der h Vorstellung eines Tones zugleish eine Vorstellung son der Vorstellung des Tones.\Men hat also° ze | Vorstellungen...Aber hierbei wird es nicht sein| . wenden haben. Denn wenn ‚Jjades psychische Phnenamor Akt)eo mass auch dis Vorstellme dos Hörens ebene die aez Tones in bemisstäar Hoise dogmpärtig,al x von ihr sine Vorstellung Forhancon BE: Fir habo u. Reine'y Dh Tr Onptrischen 74. 3/78 150 mi.|, [EEE N ee “cms dritte: Vorstellung kann nicht die letzte sein.Auch | als dem pschische Akt.- Wenz nun der peych. Akt bemusst. “ den.Und dieser Akt wiederum, da er ja auch bewusst ist) & Fhaenonen" ist ein Akt. Und da jeder Akt unmittelbar wiederum als bewusst weiter mit Hilfe eines anderen Problem mit. seiner ganzen Schärfe im Dialog Chamodes 1) bewusst sind undda jedes Brlebnis den Charakter des rer berührt ‚Ausserdem ist wohl Plato der erste, der das Vgl.a.a.0. Cap. 2.98 T, Be ee nach im des Mözenden: drei Vorstellungen:die des Tones,| ‚die des Nörens und die der Vorstellung des Hörens.Aber| sie ist bewässt, also vorgestellt ‚und die auf sie be— zügliche Vorstellung ist wiederum vorgestellt, kurz die Reihe wird entweder unendlich sein oder mit einer En unbemissten Vorstellung abschliessen? 1) Wir können das wi vielleicht besser soausdrücken, ohne die komplizierte| Beze ichnungsweise Brentanos! Wenn die psychischen Akte| Aktes trägt, wird es mir durch einen Akt bemusst.-—: Nach Brentano gibt es z.B. ausserden Gehörten ein"Hören! als psychisches Phaenomen, welches nichts andezes ist ist wird der payokt sähk Akt selbst durch einen anderen. darauf gerichteten psychischen Akt mit erst bemisst wer- wird kurch sinen weiteren Akt mir bewusst usw. Hoch ein- facher ausgedrückt: Jedes Erlebnis als"psychisches erfasst werden kann,und dies kann mit Hilfe eines es;} gerichteten weiteren Aktes geschieht und dieser Akt E Aktes erfasst wird, geht diese Keihe so ins memalsche, ‚Diese Schwierigkeiten werden auch von Habart bei der Darstellung des"Im Begriff des Ich enthaltenen Prob= aufgenorfen hat. Bekanntlich tritt im Laufe den Dinlaue: Kritias aus seiner schweigenden Haltung heraus und so 2 beginnt bald die Lrörterung der Frage, ob die Bosonnenheit. Selbsterkenntais sei.üokraten yeint,dass jede Erkenntnis_ eine irkenntnis von etwas sei und so muss such die Selbst- erkeuntnis einen Gegenstand haben von dem sie die Erkennt- mis ist. Als Gegenstand der Solbsterkenutnis und von Kri- tias die urkenutnis selbst-, sie hat einfach sich selbst "zum Gogenstand'- angegeben. Nun überträgt Sokrates diese; . Veberlegung auf die sinnliche Hahrnehaung:"Kannst Au k: - dir ein Dehen denken, das nicht das, was die anderen Ge- Sichter sehen, sondern nur sowohl sich selbst und alles anders sehen als auch, sozusagen, alles Nichtsehen sieht,_ ein Sehen also, das zwar keine Farben, wohl aber sich selbst und jede andere art von Gesicht sieht.” Oder kannst. eo dir Gehör deuken, das zwar keinen einzigen Ton,dafür sich selbst uad Jedes andere Hören sowohl als such, wenn ich so sagen dar, das Nichthören hört?" Man sieht,dass so eiwas wumöglich ist. Nach der von Platon angedeuteten° Lösung muss 65 heissen” Es gibt kein Sehen des Sehens, es sondern einfach ein Sehen von Farben und ebenso es gibt kein Hören eines Hörens, sondern ein Hören von Tönen; ge-| so wie keine Erkenntnis der Erkenntnis geben kann.| Und ER E sichtlich von dieser Stelle in Chamides beeinflusst, rg das Probleun in seiner URTORSHENE ZUR Sprache. Bei der Beschreibung des Bewusstseins nit Hilfe von bewussten Akten gerät men in eine unendliche Yen, ni wiokelung,dis unnöglich ungelöst bleiben darf,falls man die Akte nicht genz verworfen will. Also 08 bleibt zuerst 3 Bl, Zuar bringt Aristoteles. die unendliche Verwickelung zuerst zur Aussprache, aber man Kcht doch deutlich ‚dass der Ausatz bei Platon zu finden ist.Es ist kein grosser Schritt vom Hören des Hörens zum Hören des"Hörens des Hörens"!Vgl.Brentano Cap.2 8.104: } diejenige Auffassung von seinsr derartigen Schwierigkeii verschont, die dis Akte läufmet. Brentano behauptet ab: die Iäugner eilnss psychischen Aktes genau mit derselben chwierigkeit zu kämpfen hätten. Erstens würde dis inzere Wahrnehnung mit umittelbarer Evidenz zeigen,"dass dus Höreyg einen von ihm selbst verschiedenen Inhalt" hatte«| und zuelitens würde die Schwierigkeit in bezug auf to an deren psychischen Fhaenowene, z.B. bei der Eriun BOTUung.. und der Erwartung, vıile“,der auftauchen, Falls dieser zu Punkt zutrifft dann sind die Liugner der psychischen a Akte nicht besser daran. Hier erhebt sich die Frage: Sind diese Finwände stichhaltig und setzen sie aicht ie die Auffassung voraus, Guss es bewusste Akte gibt? Und dios tut Erantano. Er zitiert von J.St.Mill die folgend ‚Stelle;"Eine Implindung enthält nichts anderes; aber E) 1 Erinnerung an eine Empfindung enthält den Glauben, Kan eine Eupiindung oder Vorstellung deren Abbild sie ist, wirklich in der Vergangenheit bestanden habe; und eine Kruartung enthält einen mehr oder zinder festen Glanben dass eine Bnsfincun oder ein anderes Phaenomen. worauf Sie sich bezieht, im der Zukunft bestehen werde;"und* knüpft hier an die Bemorkung:"Ist nun dieses richtig R unleugbar, so tritt derselbe Binwand, der in Betrett . des Hörens durch die Vientifizierung des Hörens mit dem Gehörten zurückgewiesen wer, bei der Erinnerung und Er- wartung des Eörens in alter Kraft hervor. Brentano meint Folgendes: Wenn ich nich an einen Ton erinnere, so ist a doch offenbar nicht nur der Ton, sondern auch das E innern bewusst, sonst könnte ich ja ger nicht, un-. terscheiden, ob ich den Ton wirklich höre oder nicht, od - 11- aur seiner srinnere. Somit ist also hier ein"Akrbe- Ss:| wusstsein" nicht zu umgehen._ Und wenn jedes Aktbemasst- sein zu seinen Regress führt, der Forderung eines Aktes,*| durch den der Akt mir zum Bewusstsein kommt, so unter- S liegt an dieser Stelle Mill einem solchen Regress. Ver- hält sich die Sache wirklich so? Ist os so, dass wenn ich nich an einen Ton erinnere, der Ton da ist,derselbe Ton, den ich ein anderes Mal höre und daneben oder da- rauf bezogen ein Akt des Erinnern? Dieser Beschreibung des Sachverhaltes würde weder Mill noch Hume zustimmen. Sis behaupten: Im Falle der Erinnerung ist eben mi echt der Ton, sondern etwas Anderes, näulich das E?r-| innemngsbild üss kones da, dessen Unter- schied von dem Ton selbst, von der"Impression" Hume in’ der bekannten Weise beschreibt, aur, dass dieser neue, anders Inhalt eine eigentümliche Beziehung zu dem Ton selbst hat, vermöge deren er durch sich selbst uns zu--. gleich sin Bewusstsein von jenen früheren ibt. Das Br' innerungsbild ist ein einheitlicher Inhalf, nicht eine Zweiheit aus Ton und Erinnerungsakt, aber er ist ein| "symbolischer" oder" intentionaler" Inhalt. Es gibt "intentionsle Inhalte".- Wir kommen späteyhoch darauf“ zurück.- Diese Tats ach e oder Annahme aber selbst als solche genomuen führt noch keineswegs zu| | einem Regress. Der Rogress entsteht ersi, weni man wie| Brentano al 1 e Bewusstseinstatsachen als solche für R Inhalte von auf sie intendieresnden Akten erklärt und| dieses Bingeschlossensein in einen intendierenden Akt zum derfinitorischen Merkmal des Bemisstseins, erhebt. Denn. ist, gipfelt in der Erklärung, dass die"innere Wahr- ee dann kann der intendierende Akt selbst nicht bewusst sein oder er fordert einen neuen Akt usw. in infinitwm, Die positite Seite ‚seiner Behauptung, die dns Wichtigste i nehmung"mit unmittelbar Evidenz zoige, dass das ang einen von ihm serbet verschiedenen Inhalt hat,mıss sie auch mit unmittelbarer Evidenz zeigen, dass ein"Hören" oder"Sehen" erlebbare. Inhalte meines Bewusstseins sind. Nun ist die Frage: Erleben wir wirklich ein"Hören" ausse | den Ton den wir hören? Man kann hierauf ir Antworten, dass die aufmerksanste Beobachtung ausser am Ton, Ken: unmittelbar erlebt wird, nichts anderes in) Bewusstsein. zu finden ist. In dem Augenblick, in dem ich einen Ton. wahrnehnue, ist ausser diesem Ton nichts in meinem Bewasst- sein zu finden. Diese Tatsache kann jeder Unvoreinge- nommene durch Beobachtung en sich fantstellen. Wem ano vor einer Landschaft steht und diese vehrnimat, ist| ausser dieser lanäschaft ein"Sehen" der Landschaft wohl nicht zu finden! Wie kommen won diese Pıiloworienl "zu einer derartigen Auffassung? Die Antwort ist nicht. schwer zu finden. Brentano deutet selbst das durch fol- gende Veberlegung an:"Nehmen wir psychische Phaenomene| wehr, die in uns bestehen? Die Frage muss nit entschiede-. nam Ja beantwortet TOR denn wohe 2 hätten wirchzueue sine solche Wahrve humung ü is Bs gr itfta“0a Yorsteilila a 8 und Denk e ns? Also die Begriffe des Vorstellens| und Donkens sind es, die. uns einer derartigen Auffassung. verleiten. Der Ormd Liegt in der Grammatik, der ET öprach ee. Allerdings ist unsere Erkenntnis ME. bunden an die öprache, da aile Ufteile die Form von| Aussagenitzen annehmen und alle Begründungen von m... teilen sich in sprachlich Fommlierten Schlüssen voll- ziehen. Die änruche. aber hat ihre eigenen Formen und Gesetzlichkeiten und es besteht immer die Gefahr,dass die"innere Sprachfora", speziell die 24gürliche. ee: innere üprachfom" wie Marty sie nennt, die sich not- | wendig dem Aussagesatz aufprägt, von uns für eine lo. sische Nom, eine Form des Gedankens bezw. des Gedach- ERTEREN wird. Marty} geht in dein was er als firür- liche innere Sprachfom bezeichnet, zunächst von deo- - 7... sonders dektlichen Fällen aus: Wir Sagen etwa von einer | Ansicht, sie habe Hand und Fuss... Es wird aber kein “ensch auf die Idee komsen, im Ernst zu behaupten, dass eine Ansioht Hand oder Fusg haben könnte. Obgleich es de möglich ist, dass in demjenigen, der eine solche\' ' Behauptung hörk,' tie Vorstellung der Hand und des Fusses. erweckt wird. Und demmach diese Vorstellungen in der.| "inneren Kahmehmung" festzustellen wären.\ Aber iter: kenn wir augen Aa Ya wächst",| der"Tisch steht" so liegt in dieser, wie in 3 ed er entsprechenden Wendung eine Auffassung, die den Baum, den Tisch zum"Tätigen", das zur"Tätigkeit" macht.: uch hier ist deutlich, ünss eine solche Auffassung der; 1 inneren Sprachforsm zur Last füllt, auf einer mechanisch u übertragenen, der Sprache wesentlich eigenen Fassung be- \ i a \ 3 zuht.Schliesslich gehen wir von hier aus über zu Wen-| dungen wie"ich stelle vor",“ich fühle Last","ich denke_ 1) Marty,A.: Untersuchungen zur Grundlegung der allg.Grammatik und Sprachphilosophie.1908. 5.134 ff. 4 Be a dissen oder jenen Gedanken". Ist die 3 Teilung in Sub jekt- Tätigkeit- Objekt-Sache der Sprache, des| lankens oöder oo Gedankens? Wir wollen die Frage hier nicht s schlechthin entscheiden, aber zum Mindesten+ bleibt es möglich, dass das Fre in diesen Deu-| tungen das Sprsasochlia h e ist. Ist das so...‘ | danu beruht die ganze Lehre von den"Akten", die Ba 68 hauptung, dass zu jeder lahrneimung ein"Akt des. Vahr- | nehmens gehöre, auf einem unriohtigen Schluss: dor ei- na sprachliche zu siner sachlichen Notwendigkeit nacht. Also abgesehen von dieser Schwierigkeit nelmen wir an die Definition sei richtig. las besagt et Bewusstsein ist der Akt des Ich auf den Gegenstand& hin. Wir sagten man könnte das Ich und gen Akt bemusst,' oder undomısstäuffassen. Wenn unbemusst, dann würde Kar Definition unzulänglich sein, da das Bewusstsein durch ein Unbemusstes beschrieben wäre, was nicht angeht, n Es bleibt die Möglichkeit, dass sie bewusst sind. Fun erhebt sich. die Frage: Was ist das"Bewusstsein" des. Ich oder d es Akte? Hieraus sehen wir, dass die Frage. nach den"üesen" des Bewusstseins mit dieser Definition i nicht vollständig beantwortet ist. Dies gilt auch Be = für die Lösung Brentanos, der duroh die Sohwierigkei- ten der unendlichen Verwiokelung die Reihe. bein mei-“ ten Gliede aufhören lässt! Weit entfernt, änss mit. a mehr uhdr mehr sich verwickelnden Glieder eine wnond-| 2 liche Keihe von Vorstellungen zugleich in uns aufge-= nozrnen werden müsste, zeigt es sich vielmehr, dass | Kohn mit dem zweiten Gliede die Reihe sich ab- schliesst". a8 - 15- Die Antwort auf die obige Frage kann nur lauten:|“ Des"Bemisstsein" des Ich usw. ist die letzte Eigentün-| lichkeit alles Psychischen. Damit kommen wir im Grunde, wieder zur Definition I, zur mit dem Unterschied, dhss hier dio Definition sich uf einen Teil be A schränkt, Bas heisst, das"Bewusstsein des Ich ist eben- 'so ein Bewusstsein wie ein Bewusstsein des rot. Nun das Bewusstsein mit Hilfe von Ich definieren zu wollen hiesse| das Ganze durch sein Teil definieren. Somit sehen wir,| dass diese Definition, ihre Irgänzung in der ersten fin- det, unä so werden wir von selbst zu ihr geführt. Die L.und 2. Definition gehören im Grunde zu einander, d.h. diel.erfordert gleichzeitig die zweite. Soll ich nämlich die gemeinsame Eigentümlichkeit alles"Bemwssten" durch "Mbetraktion heraushoben, so muss ich doch SUBARRER wiauahn woran Ich denn erkenne, dass etwas bewuss- ist, ich uss einKriterinum des Bemisstseinsinhalts haben.Die-| ses Kriterium sber ist. eben das vin Descartes angegebme: die Selbstgemissheit oder ie unbätweifeitir sehen| Existenz."Bewusst" ist alles, was nicht erschlossen,son- dern gegeben, umittelbar in seiner Existenz gefasst ist — das ist keinenöfinition, aber es ist ein Kriterium a8 Bewussten. 30 hängen beide Definiti ionen zusammen, Wenden wir uns mın zur ersten. In seiner 2: ra ai als Erfahrungswissenschaft schreibt Gormelius:°"Das Wort Bewusstsein kann für ung Cornelius, Hans: Psychologie als Erfahrungswissenschaft. 8. 16. u| zunächst keine andere Bedeutung haben, als. die eines| gemeinen Ausdrucks für die gmeinsame Eigenttimiichkeit aller psychischer Tatsachen... Wir finden keine Abstrek- tium, Bewusstsein, sondern mur cooncrete Bemastseins- inhalte vor, d.h. Bewusstsein ist das Gemeinsa m eines gehörten Fonen einer gesehehen Farbe, eines gern fühlten Gefühls, einer erinnerten Erinnerung und einer. Erwartung. Das v erschiedene disser Gebilde, das was sie voneinander untarscheidet, ist ihre Inhalthaftigkeit, d.i. Bemusstseinsinhalt". Nachdem wir so den Inhalt als das Vers oh iodene dieser“ Gebilde definiert haben können wir das"Bewusstsein", 8 genauer die Gesantheit, TU aller Bemisstseins- inhalte nennen und für das eben"Bamısstsein" Genannte, den Ausdruck"Berusstheit" einführen. a 4 hat die- der Ausdruck in der Psychologie durch Achs Arbeiten über die"Denkpsychologie" sinen viel engeren Sinn be- kommen. Die"Bewusstheit" ist nach Ach Zehei# sine be- stimite"Bemrusstseinslage"n welche über den Bemusstseins inhalt auf einen Vogenstand hinausweist. Ein Ton, den 2 ich eben höre oder ein Gefühl das ich soeben erlebe sin Inhalte meines Bewusstseins und sind mir als solche unmittslbar bewusst. Demgegenüber stehen Gefühle und Töne von denen ich mur"weiss" ohne sie zu fühlen oder “zu hören.Die"Bewusstheit" charakterisiert nach Ach mm Gefühle und Tüne u.s.w. um die ich weiss, d.h.ein'fissen um" solche. Diese NE bei Ach wird von| 2). Ach, Nareiss: Ueber die Willenstätigkeit und das Denken Gött. 1305. 2)__Külpe: Realisierung 3.Bde.1912-1923, 1) . 19099. i 0 Ü ER, a y x{ 5) ü 4 a an 47 ni Be; 5 A= Ai ae A = s Al || E aufgenomsen und wird dazu bemutzt die Realität der. " Aussenwelt‘ zu begründen, Die Bewusstheit welche dureh. exakte ei ae Experimente els eine d e- stimmte Bewusstseinstatsache gegeben sein soll,| zeigt, dass die Argumente der sog."Conxientialisten! E: nach denen im Bewusstsein nur"Inhalte" sein können xicht stiokhuitäg sei. Ausser den"Inhalten" di Besen wärtig sein. müssen, gibt es"Gegenstände" von denen wir ein"Wissen wm" haben und die durch die"Bemusst- heit" erwiesen sind. Daraus zieht Külpe den Schluss, dass das Berasstsein trenscendiert und etwas Nicht- Deyahiaoken erfasst. Ist dadurch wirklich ein ı Tranzen- dieren des Bewusstseins festgestellt? Nach Ach muss die"Bewusstheit" von einer "gleichzeitigen oder unmittelbar vorhergehenden Empfindung" begleitet sein, Wörtlich heisst es:"Wenn ein Inhalt nur als Wissen,»15 unanschaulich gesenwär- tig ist,=o ist doch bei dieser Bewusstheit der Bedeu-= tung stets. eine Empfindung, eine visuelle, akns tische, kinästhetische Empfindung u.dergl.oder als das Er- innerungsbild eines solchen gleichzeitig oder unmittel- bar vorher im Bewusstsein gegeben. Hierbei bilden die sa Bapfindngen die anschauliche Bomsstseinsrepräsen- tation des EEE als Wissen gegenwärtigen In- halts."(a.2.0.5.213). Aus diesen Ausführungen geht dantlich hervor, dass etwas im Bewusstsein gegeben ist, das auf atwas anderes hindeutet,. Nun so otwas lässt | Vel.daru B.v.Aster:Zeitscht.T. Psy. herausg.v.Ebbinghaus 1908 und#.5B.Titchener;Experimental-Psychology od ths Trught Ce en sich wirklich feststellen, aber mit dem Unterschied, dass das Etwas nicht dem Bemusstsein trenscendent PR. Hier seien einige Bemerkungen über das Wort"eramsoen- | dent" un dessen Sinn eingeschaltet:| Die übliche Bafınsticn, Anza krmembaudne A | helb des Bewusstseins sei, ist sehr unglücklich int kann leicht‘ zu Missverständnissen führer, l)kann os. Er heissen, dass os zu dem ge g 9nw STEH n u wusstssin fremd sei. Daun. ur unsere früheren Be. nisse. sowie die zukünftigen was transoondent; 8 kan. das Fort trans cendent, wie in ihm liegt ein ee ten. des Bewasstseins überhaupt bedeuten.; dB nicht, wur.; ein aussrhalb des jetzt gegemwärtigen Newussts seins, son-. i dern überhaupt Jones möglichen Bewusstseins genmuer. Tach der 1.Möglichkeit sind unsere vergangenen Erlebnisse, uns transcendent, aber nur darum, weil sie uns nittelber ‚ durch die Erinnerung gegemärtig sind. Yun habe ich von | ihnen durch die Erinnerung mittelbar ein Bewusstsein, ie Dieses mittelbare Bemisstsein ist in der 2 ‚Möglichkeit auch mit eingeschlossen. Denn sind meine früheren Me lobnisse nicht mehr transoendent,weil sie mittelbar mir Yamipet sind, d.h. in dem Begriff des Bonustoeias| werden dann die durch dia Erinnerung repräsentierten.| Sachvsrlalte mitgemeint, Bewusstsein unfasst dann nich mur die. wir unmittelbar gegeunärtigen Inhalte,sondera, uuch dis durch diese Inhalte repräsehtierten Tatbestände und ihre"symbolische Punktion".Nun ist es selbstver- | stündlich, dass der so gefasste Begriff des Bemusstseins Be anderes Ausserhalb meint wie der andere. In den rc 2 gern Eee 1) ‚Kir sagten, dass etwas im Bewusstsein gegeben sein um in zu widerkasen und ihhen zu zeigen, dass sie sich in un mögliche Schwlerigkeiten verwickeln. A Natürlich ist dio se Fassung des Begriffes, des Beimestnniäs und mit ee der Iranscendenz bei Külpe ein Kunst griff,uum die Hsubjek- tiven Idealisten" auf eigsnem bager zu schlagen! Er veriritt sonst den anderen Gedanken, dASS“ie Trenscen- dein gänzlich und ausser jedes Bewugstsein bedeutet, a realen, d.h. transcenden Gegenstände haben nichts mit di Bemiwstsoin gemsin. Die weite Fassung TUgE- i sich unserer Definition des Bewusstseins ungezwungen- Ja sogar, sie wird von unserer Definition gefordert. Dies ist ausserden der gebrauchlichste Sinn des Hortes, mel=; ches zuerst von Kaut singsführt wärde,. Nach Kent bedeutet trauscendent"sin Grundsatz, der die Sohranken mögli chez) Erfahrung wegnimt, ja gar sis zu Überschreiten gehtotet.n Auf der anderen Seite bedeutet srfehrung für ihn die a Kahrmelwmungen,"heisst es in den Anslogien der Erfahrung. zugleich auf etwas hinweisen kann, d.h. etwas reprüsen» tisren und meinen kann. EEE Im Fall der FERN finden wir einen psychischen Tab bestand, der nit einem Hinweis auf etwas Früheres, N tritt Shnlich wie bei Achs"Bewusstheiten", Die Erinnerung ist aber nicht das Einzige, die, eine derartige Funktion. ausübt. Die Bywartung, welche sl sin Zukünftiges gerieh- tet ist hat eine gleiche Funktion und ebenso die u fühlung. üie hab ou alles das sigentünliche, dass sie etuas reprüsentisren, das entweder früher da war oder später —bbenso Volkelt. Wahrheit und Nirklichkeit und ee ie Hartiienn: Grunäprobleme der Urkenntnistheorie. Es. n2 eintreten wird ER in Augenblick Wiägeträten sot.Die ürs innerung ‚stellt uns etwas Urlebtes dar. Sie ist ein,= 8 yabo1l: für etwas Vergangenes und weist auf dss hin. els einen Gegenstand demgegenüber wir in dem Krinuerungen, bile einen"Inhalt" vor uns finden. Das Erinnerungsbild ER ist ebenso ein Bemusstseins-Tahalt. wie eine Vekrmehmmäg.. .. Bes Eigentümliche an ihm ist dies, duss es ‚etwas vera. 97 tritt und darstellt, das im Augenblick nicht gegeben nn Das vergangene Erlebnis rimd in dem Brinnerungebild er "mittelbar" gegeben. In diesen Fall haben wir einen a helt, nämlich das Brinnermungebila, der uns etwas er was nicht Inhalt ist und den wir"Gegenstand" nennen i wollen. Dieser intentionale[harakter dar BE Anz eine Fatsacht, aiy Eiche weiter erklärt werden. u oie ist eine Bigentümlichkeit, die wir vorfinden und> sie hätten wir kein Berusstsein von einer Verg: angenheit,| Das Erinnerungsbild meist auf ein Erinnertes'hin,ohne eine Wiederholung des früheren RE zu sein. Das. Pe von den ich durch die Eirienerung etwan: weiss. ist q ua I ee v von seinem Erianerungsbilde/ E verschieden, und nicht allein der Intensität nach. Das= Erinnerungebilg, das ich augenblicklich von Hagia Sophia, BR habs ist zuar geg enüber meinen augenblicklichen Fan Rehmnngen blasser und weniger intensiv, aber dieser er Schwache Intensitätegrad erschöpft nicht don Unterschied n ‚der"ahrnehmung von der Erinnerung, den wir qualitativ! bezeichnet haben. Meine Erinnerung. an Hazia Sophia tritt, e ee Br= als Erinserung auf, i. h. mit den Be us 8 t-| 3 ai“, dass sie ein Symbol für ein Vahrgenomnesss sei,; ‘ Das Bemusstseins des Syabols: ist mit dem Syabol, een, Erinnerungsdi1a und vorgungenei BEE Pr ze haben ist nicht das einzig Charaktoristische,“ar Verschiedenheit haben"Inhalt" und"Gegenstund Erinnerung eine Aehnlichkeit, welche ung voranlas, Erinnerung ein na tü rı iu h e. Syubor zu Wir hatten Aus Erinnerungsbilä, das unmittelbar »1foxlich gegenwärtig var"Tahalt" und das Erin welches ‚& em&. a t war, Osgenstanar, ae Tabelte werden erlebt. Bine Faibe de so Re ‘den ich höre sind Inhalte meines Bemaestseins, 5 mir im Augenbliok ummittelbar demusst, und gegebe Man nun versucht eine Farbe zu vergegenvärtigen vor einiger Zeit en ist, denn ist. sie z mehr. unmittelbar gegemärtig, sondern mittelbar, ‚Itch durch die Vermittlung eines Erinnerungsbil ich stelle nir eine Stadt. vor, die ich lange Z geschen habe und die sich inzwischen sehr vers und verändert hat; ich habe ein Phentasiabild ve ‚Die Stadt ist mir mittelbar durch das Phantas ‚eh geben. Bei beiden, nämlich bei der Reprassen! ‚durch Erinnerungs- und Phentesiebild haben wir. Keschunlinhe Vergegenwärtigung des Gemeinten. La susserdem einen Gogenstend meinen ohne dat enschauliche keprassentation, zu haben und zwar blosse: Symbold, d.h, Korte. Die Worte sind aymboie. Der Gegenstand wird symbolisch durch bloss gemeint, Das blosse Bewusstsejn durch( insolorm von der anschaulichen Reprassontati Vorstellung verschieden, da ja des"ort ein künstliches Syabol ist umd beliebig zu einem Gegenstande zugeordnet| werden kann. Das ort vertritt ein be,enstand. Wir beben bisher 3 Arten des Gegegebenseins er-| wühnt, die jetzt näher begründet werden müssen. Der Be-& grifit des Gegebenen ist ein heftig umstrittener. vor: allen Dingen wird er vom Reukantiamusabgelehnt.. Zwar kirk: dadurch einsehr wichtiger Punkt der Kantischen Kritik hi aufgehoben. Bei Kant gibt es ein Gegebenes als"leterien, welches REES und"geformt" wsiäen mies vum daraus x Erkenntnis zu. eütspringen, Dieser Duelismus(Haterie-Fom) verschwindet bei den Neukantianen gl defür tritt an diese Stelle die eine Methode, welche nur die Formen des Ver- standes die Kategorieen kennt. Es gibt nach Natorp nicht: ein Gegebenes, sondern ein Aufgegebenes X das erst be- en stimmt werden soll. Wir wissen von ihm durch nachträg- liche Konstruktion. Das dein, der Gegenstand ist das X ' der Gleichung. oo wird der Gegensatz zwischen Inhalt und begeniinnd relativiert, ja ganz aufgehoben. Der Te helt ist ein hrpothetischer Anfang der Bestimmung und.| der Erkenntnis und lässt sich nur u ee Der Inhalt bleibt für immer eine Hypothesie. Dabei. bleint ‚der Przess der Erkenntnis, die eine identische Yethode, welche Gegenstände bestimt und erkennt. Es gibt ne: Prozess des Erkeiinens un dessen Anfang dbr hypothetische Inhalt steht. Diese Auffassung ist zwar sehr konsequent: mogie 2 bh befrieiigend, aber überzeht einen Punkt, der vieiieione in ersten Augenblick unscheinbar ist. Jede. Erkenntnis setzt doch etwas Be kannten voraus, Dee Rs: bes ürkennen ist zwar Bestimmen, aber Bestimmen von. Etwas. Und dieses zu Bestimmende muss be kanut se um erkannt zu werden. Örkenutnis ist das Bestimzen ei- des Materials, das aber nicht danz unbestimmt ist. Der wisseuschaftlichen urkenatnis geht die naive, es wissenschaftliche"Erkenntnis" voraus, nicht bloss zeit lich die ihr das Meiterial liefert. Und susserdem wird im Neukantianisms die Ärkenutris der sissenschaft mit. der vorwissenschaftlichen"Brkenntnis" gleichgesetzt,_ was wohl nicht richtig ist. Das Charakteristikum der wissenschaftlichen Erkemntnis ist gerade die die der anderen gänzlich fehlt. Es ist gerade use, an- dere Art(um nicht Methode zu Sagen, da’dabei von| Methode, und zwar nach den Muster der Usthematik Br kede sein kann), die das naive Denken gegenüber den. Gegenständen einzimt. Die relative Berschtigüng der ERE NL EANIER Auffassung wird von was zugegeben. Ja 507 gar in bezug auf das Gegebene. Wir behaupten nicht, ‚dass das ns als fertiges Produkt gem Bemsstaöi; entgegentritt. Nur muss man beachten, dass ausser den Denkeleuenten um Gegebenen uud zwar dem unmittelbaren, und gegenwärtigen Gegebenen, etwas steckt das vielist, nicht wit korten bezeichnet werden kann und dessen I schreibung sehr schwierig ist, da die Sprache bei der Ertigen Feinheiten oft versagt. Wir wollen jetzt don | Begrifr des Gagehönen behandeln und kommen dann im. 2.Kapitel auf die berührte Frage zurück.| Wir können einmal einen Gegenstand durch ein Wort meinen und sin nnderses Mal ihn selbst vor uns ha Ich kann jemanden von dor Hagta Sophia als einer eohee, die rüber eine Kirche war erzählen und. v. durch genaue Umschreibung ein möglichst adaoquatos BIL zu verschaffen. Venn nun der Betreffende aber keine Moschee bisher ee hat wird er vorlangen, dass ihm eine solche zeige, Öd. B. er wird endgültig berrie- digt, wenn der: Gegenstend, der früher durch blosse Symbole geseint wer, selbst gegehehz ist, Oder es mir von Mahagoni gesagt, dsss es ein besonders feines Holz sei. Ich frage weiter was für eins Art Holz d Mahagoni ist. ‚Daun werde ich vor einen Schrank vera und wird wir gezeigt: das Holz das du hier siehst| ‚ist Mahagoni. Dann bin ich endgültig befrieriat, da das ort, das gebräucht wurde seite eindeutige Zuord- nung zu einem mir unmittelbar Begsbenemm erhalten ha Die Helstion des Fore zum unmittelbar Gegebenen. ist festgestellt und'dah' Wort Mahagoni hat für mich sei . Sinn bekommen.“ir sehen wis eng die Beziehung. zwioch ‚den sprachlichen Syabolsn und. den ummittelbar Geze' nen ist. Jededual uns den Sinn eines Wortes zu klären oder was dasselbe besagt, de eindeutige Bozichung, zwischen dem ort. und dem Gegenstand festzulegen,| müssen wir auf etwas rekurieren, das selbst a' ist. Und das unuittelbar Gegebene ist otnes Yrlebberen über das wir nicht weiter fragen können. Rs ist” lotztes, worauf unsere ganze Erkenntnis als ihre. ‚ Grundlage beruht. "auf a Art und durch welche Mittel sich auch als PR obzweist, die\ am achauun Ei soll aur noch hinzugefügt werden, dass das Boseben Bleibt, um such ebenso zur. jeden ee,» ausdehnt, nügend erlä jutert zu haben wos der Bogrise. des Ref, benen für eine Funktion hat. Er ist eigentlich Ft e Einwänden dor ‚Log zistik genz unberührt, solange ‚die Frage nicht aufgeyorfen ist, ob das was mr Gegeben r er: els etwas ae aufzüfansen ee Miohen Symbols mitgegeben ist, ir haben, bisher uateruchtoden, aus. Se Bu Vensein oder wie wir das uuwitteibar+ Ongobeng ar . haben; ist ind, was jeden unnitteldur bemusst: ist. Bd fauden wir in drei Formen; in Form der Ürinnerung,der Ervartung und der Binfühlung-bie Srinserung, Erwartung: und Einfühlung Kannten wir, als Formen du inscllan li# Meinens, natürlich Syubole, weil sie uns das was sie h weinen auschaulich respräsentieren. Ausserdem besteht. en die eigentümliche Tatsache, dass bei den nittelbaren Gegebenheiten z.B. den Urimnerungsbils, dag etwas. nn Eriunertes repräsentiert, dis Beschaffeuheit des BR inuerien abgelesen werden kann, Was bei’ einem Wort | aicht nöglich ist. Diese eigen tümli che Gleichheit tab der qualitativen Verschiedenheit des Erinnerungsbilden von dem ÄEriunerten ist das charakteristische Herkuml ı des mittelbar Gegebeuen. Endlich das blosse Gemeintsein :. duroh Rarka,r a| ana x In fein achen Augenblick unseres Lebens sind wir uns einer Mannigfaltigkeit bewusst, die alg Mannig- faltigkeit Inhalte unseres Bewusstseins ist. wir ver. suchten ülesem Patbestand dadurch gerecht Far vertan, ana wir die Tahalteii Gegensatz zum Bewusstsein, welches als das UWURERRUNR der psyehischen Tatsachen bezeichnet, wurde, das vorsohledene dieser psyohischen Tatsachen, Yannten. Aus Unserer Umschreibung geht hervor, dass Bewusstsein und Inhalt fest aneinander geknü inft sind, und das line oder das Andere unmöglich ist. En gibt Er z u R kein Borubätsein öhne Inhalt und ein Inhalt das: nicht \| Inhalt oines Bemisstseins wäre, ist sine Unmöglichkeit. Wir hatten ausserdem Irhalte vorgefunden, die sozussge ‚sich selbst meinten und dsneber Inhalte die zugleich” etwas anderes reprässntierend meinten. Diese gemeinten Objekte- Objekt ‚bier in seiner Noltebigen Bedeutung“ ‚im Sinn einss belichig FOR Rtwas genotien, nanatan wir e Gegenstände. Welche rt 488 Moineng6s such sein mag, missen die Gegenstände ira gend einmal Inhalt meines# ‚Bemsstseins genesen sein, ‚oder es muss 5 die Mögliche keit bestehen, dass sie das werden könn son. Bei den a anschaulich gemeinten Gegenständen, äie bei den mitte . baren Gegebenheiter in Forn der Erinzerung 2.0.0 a entgegen traten max das solbewwerstiindlich, Dass der selbe Tatbestand bei den bloss Syabolisch,"dureh. sprachliche Zeichen geneinten Gegmatänden; gilt, dien ae selbstverst: ‚ndlich, dann sonst bleiben gie ker. In diesen Zusammenhang rüssen Wir ad eine ke. in der nouson Psych."und Erkountaisth. hinweisen, die das Begriffspaar Inhalt-Gegenstand in Swweibhunden ie ; Stun gebraucht, Ich maine de und Keige. Für je Lippe ist. Inhalt Im Bemusstsein Gegenstand dagegen 2 ür das Bemisstsein. Die Gegenstände zehören night. niehr der Bewasstseinssphäse, sondern einer objektiven a Gältirkeit fordernden Sphäre an. Der Gegenstand tritt mir gegenüber mit einer Forderung; einen Recht san spruch oder Geltunzsanspruch, als etwas,"das Ano- 5 0... Kennung heischt."(Psychologie 8.58) Imnaıt ist mb, \| gegeben und nur erlebbar, Inhalte lassen sich Sicht. | definieren, man kann nur andere Ausdrücke dafür setzen."Das Vorstellen", ebenso das Yalrnehnen,=," schliesslich'auch das AR: an eher doppalgiumi | Hi ıs\ „9 ausserdem B. V.Aster(na. 2.8.8 ur ey a | R)__.Lpvos, Tusokann. Paychol. Untersuchungen u. Weitfaden d.Hsyoh P—Fize,Oevala: Aeulisiorung 3.Bäe. Be ei mich. Jeder Gegenstand der für mich da ist„ist im dieser heise gebunden an sinen Inhalt, ds h. er is durch einen solchen repräsentiert... Ich sehe d udn'h den Inhalt h in auf den Gegenstand." Lipps unterscheidet erstens einen Inhalt, des erlebt wird bie BuSnaTücm des Ha be rn desselben den. die." B ez. ishuns. d ea La h& ee zu dem Zeutrelpunkte des Bemsstseinslebens" den, Ich) oder der Phaenomale Akt. Er sagt"ein Bewusstsein erlebais ist eine Linie nit zwei Endpunkten".Dar us Tadpankk oder der Aifengupunkt 1st das Ich, de, andere Endpunkt der Inhalt und die Linie dazwischen ur Meinsein", wofür wir auch. Sagen können: der Akt". Dies alles ist unmittelbar erlebyt und ir De wusstsein. Külpe ist in wesentlichen derselben Auf- Fassung. Der Unterschied scheint mis im Begriffe de Nets zu liegen. Im 3. Band der Realisierung, 0 er. Untersohioa iwiethen Rune Auffassung und Aorjeni. gen von Lipps bespricht, schreibt er:"Ist denn A ‚lich das Erlsben des Plans und das Sich-ih- Zu e verschieden Vonsinander? Ich meine vielmehr, dass si dieses Ihn-Zuwenden nur eins besondere Art des robens, das; Aufmerkagne Erleben oder sus Fan Erleben ist." Ausserdem meint külpe der 3 darin, dass 4ipps Auffass sung weiter wäre, dagegen seine enger. In der:"einen für uns wichtigen Punkt stimmen beide übersin. Für Külpe ist ebenso der Bemusstseinsinhalt ein Zeichen:"Der Bewusstseinsiahalt, nit dem ich. etwas von ihm verschledenes meine, ist nur eim Zeic hen dafür oder seins Kepr ä sentation." Also die Abwei sShung unserer Auffassung von der hier geschil- derten ist klar. Für uns sind nicht alle Inultie Zeichen und Repräsentanten, sondern nur solche, bei denen wir sie wirklich festgestellt haben. Eine grosse Grup ‚ die der unmittelbaren POEOTUENELUER, hatte diesen| Charakter nicht. Man kann fragen was demnz. Br ein in kugenblick gehörter! ou reprüsentiere oder ebenso eine blaue Farbe, Repräsentiert sie nir vielleicht die Blau- heit? Man Eönkts das sagen! Die Blauheit ist aber kein. Gegenstand den mein Bewusstseinsinhalt meint in dem Augen- blick in dem er mir gegeben ist und vor mir steht. Wenn ich aber ein Erin nnerungsbiläd habe, ET man von dem mit ganz anderer Selbstverständlichkeit aussagen, dass es das Erinnerte meint. In dem Augenblick, wonich mir solcher Inhte umittelbar bewusst bin finde ich kei- nen Hinweis auf dergleichen Dinge. Es ist wenigstens bei einer phasnomenologischen Analyse keine Beie von dem} Zeichen Charakter der unmittelbar erl eb v ten Inhalte. Der gog. repräsentative Charakter der unkittelbar eriebten Inhalte ist nichts Vorgefundenan, sondern zu einem bestinnten Zweck, uns eine Theorie zu begründen, SINN EHRNN. Etwas. Mit den umittel- r w baz ı erlebten Inhalten meinen wir hier die hahrnehmungen und Empfindungen- wenn os sich so etwas wie Eapfindung feststellen läisst- Pt nicht Vorstellungen, venn man“ darunter die E rinnerune- und Phantasiebilder versteht, ass Wahrnehmung ist nach unserer Auffassung etwas, das sich selbst gibt. Dabei habe ch nicht das Bemusstsein, dass sie etwas entweder ihr ähnli ‚ches oder von ihr Ya schiedenss repräsentiert. Men kann ausserdem fragen was die Halrnehumng repräsentiert, für was sie ein 20 1a ist. Wenn sie ein Leichen für etwas Anderes ist dann ‚ kaun man wenigstens verlangen, dass diese Relation unischen dem Bezeichnenden und Pozeichnaten ‚gegeben: sein muss, dB. Zeichen ist ein begriff, welches etwas fordert das bez> ichnet wird. Jede Relation ist eine, Beziehung zuischen& Weser und nicht eine ER ne ziehung ins isere. Diese Relation muss irgendwie ‚gezeben sein. Nun in welcher Foru ist die Relation zwischen der| |"ahmehmung und in der Wahrn ehrlung Bez ichnsten gegeben? In der Fom, die wir bei den Vorstellungen(Erinnerung: e ‚und Phantasiebilder) fanden, kann es nicht sein,da Ja, wie wir feststellten, das in der Vorstellung re- präsentierte ein früherer Inhalt war und dies hier nich ‚der Fall ist. Das in der"ahrnehmung Bezeichnete, wie Ä wir sahen, war etwas von ihr Verschiedenes und nicht er Bewusstseinsinhelt. Also es muss eine andere Art der we Beziehung sein! Dies wird von Külpe Sso ausgedrückt:"Die enschaulichen Gegeustände im Raume, die wahrnehmbaren Qualitäten unserer Siune, die verstellbaren Gebilde;* des Gedächtuisses oder der Phantasie sind Inhaıl te unseres Bemsstseins, Das angeschaute RR p Sa BE Vorgestellte ist Bewusstseiusinhalt, das Gedachte nicht," Also diek 3e Beziehung ist sine Bezeichnung, die_ nicht unnittelbar in der Wahrnehmung gefunden wird, son- | dern sine gedachte, geme 3m t e Be- ziehung ist. Danach sind Fahrnehmungen keine Inhalte z2 die unmittelbar etwas repräsentieren, sondern diese Es Kepräsentation wird erst durch das Denken der Hab nabmung erteilt, Nach Külpes Auffassung sieht das Den- ken_ in den kohrmehmun;en Zeichen, das Denken oder# ana lasst sie als kepräsentarten für Gegenstände auf. Demit ist unsere Auffassung eigentlich wiederhergestell insofern wir in den Wahrnehmungen unmittelbar einen repräsentativen Charakter nicht finden konnten. Was En Denken aus Wahrnehmungen macht und wie es sie uf- he fasst ist bei der»hasnomerolozischen Analyse der el ‚von untergeördneter Bedeutung. Nun die..cn "Frage, die wir vorhin ER LER haben; nämlich was Be; für eine Relation zwischen einer Valımehmung und dem im ihr Bezeiohneten bestehe„ wird äanach so zu beant-| : Worten Sein! Das Denken stellt sie Beziehung zwischen_ einen gegebenen(Hahmehunıng) und Nicht-Gegebenen(Ge- genstand) her; elso in wnanschaulicher Fom.Diese durch das Deuden hergestellts Beziehung ist nicht als ein Verknüpfen aufzufassen, üs ist ein abzielen auf, Ser: meinen des Gezeustandes. Man kann das vielleicht mit; einen Bilde\vergleichen.Die Funktion des Denkens ähnelt. | alu Uonwahes, der mit geschlossenen Augen greift und. immer wieder greift ohne zu wissen was er greift!! Der Gegeast ind ist die von allem Bewusstsein unabhähg ige Realit it, hm durch das Denken mit Hilfe von Bewnsst- \ ade, al von kai a0 in die moderne ürkenatuisthaorie wi Im Grunde genomen kommt hier dieser Jogensa schein, ar es"lässt sich darauf 2. Wosen des Bew usstseih 4: Die erste Frage, die uns hier entgegaitritt ist die: Kmnss Weise a oder Arten dor Dom seins geben? Men kann gegen einen solchen Begriff. zum. nächst ‚einwenden: ‚Bernss tsein ist die abstrakte ge: be ne i asan® Bigmntümlichkeit aller Bernstein% halte, also kamı auder Unterschied zwischen den Inhalten eben nur ein Unterschied des Inhalts,“= dessen was bemuisst ist nicht der Art seines Bemusstsotne sein, Trotz dieser scheinbar formell eimiandfreien ne n Argumentation hatte ung unsere Bitrachting in gewisser Weise schon auf einen Unterschied geführt, der obgleich ein Unterschied des Inhalts ist, aber in bestimmter Hinsicht zugleich ein Sclöher des"Bemusstseing". 80 Er nannt werden kann. KIT IEN durch die Sy;& bolische Funktion des Urinnerungebildes ist uns ja auch das Erinnerte, der erinnerte"Gegenstand" bewusst,| derselbe Gegenstand den wir in früherer Zeit wahrsalien. Wenn ich früher die Hagla Sophia sah und| sie jetzt erinnernä vorstelle, so ist jedesmal ein ee derer Inhalt mir gegenwärtig, insofem aber dor 2. on 1r synbolisch repräsentiert, können wir uns der Aus-| drucksweise bedienen, es sei"derselben Inhalt(in|| diesem Fall besser"Cegenstand")in"verschiedener Wei se" uns bemusst. Man sieht: in solchen Fällen ist der, Begriff verschiedener"Neisen" des Bewusstseins durch Hinweis auf inhaltlich verschiedene Tatsachen exakt definiert.\ Nun können. wir, von"keisen" des Bewusstseins noch in sine anderen Siun sprechen oder um einen exakten Terminus zu gebrauchen von ‚Forn& a"-| des Bewusst seins. Von ihnen soll in diesem Kapitel de Rede sein. Aber ehe wir dazu kommen ist ein Umvreg nötig. sa io: koisat Unterscheiden oder das Unterschieden“ sein des einen von den anderen? Bine Definition dieses; Tat bestandes ist insofern nicht möglich als sie ur ar RUN einen Hinweis auf das eigentünliche Sich-Abheben; VOR einander geschehen kann. Dies Sich-Abheben von a einander ist einer ser elementarsten Tatsachen des De- sn wusstseins, nelcher uns erst die Möglichkeit gibt uns= einer Mehrheit bewusst zu sein, Wir sind uns einer Mohn heit bewusst, nachdem wir den einen Inhalt von dem an- deren Inhalt wnterscheiden., d.h, eine Mehrheitsorkonnt- nis ist eine. solche Unterscheidung: Nun erhebt sich Rn die Frage: Ist e3 möglich eines Inhalts bewusst zu sein ‚ohne zu unterscheiden? Um dies zu verdeutlishen nehmen wir ein Tiktives. Beinpäni: Es sei das Vahrmehunmgeroid eines Beobachters auf einen kreisfömigen Grund schränkt. Auf diesen Ama sei nun durch einen klei- neren konzentrischen Kreis eine andere gefäbrte Fläche hergestellt. Nun sind ftir unseren Beobachter zwei Fiiichen vorhanden, die sich von eingeder durch den Unterschied zweier Farben abheben. Nun verringere man den Unter- schied beider Farben Aurch ii meinetwegen passende Be; ‚tmusktung, bis sis steich erscheinen; dann verechnindet der kleine kongentrische Kreis, der als solcher eine zeitlang wahrgenommen wurde und es bleibt nur das Wahr 4 nehmangte10 nchr oder minder hamogen für sich. u deres Beispiel: Ich höre seinen»on, der als ‚eben Be ter Ton mein Bemusstseinsinhalt ist, Nehmen wir en es entsteht»iötzlich ein Läna, Ich, versuche, den Ton, en ich sben hörte noch weiter zu ‚bören, aber es gelingt | mir nicht; der Ton ist, ia diesen Lärm untergetaucht ‚Sr lässt sich sus seiner Umge bun& nicht ab- heben. Wir sehen, dass sin Inhalt,"um als solcher be- musst za sein, sich von seiner Ungebung abheben muss ‚Jasse ich aber einen Ton inner weniger sich von seiner Umgebung abheben, d.h. sich weniger unterscheiden,. di verschwindet er Schliesslich als Bersstseinsinhaft. Ohne EEE EI TE des sinen Tuhalts von anderen a wir Kein Inhalt. bewusst sein muss. Wir RER Ba" um Inhuit haben ohne das Unterschiedensein dieses Inhalts von Seiner Umgebung, also auch ohne sin Be- ne musstsein dieser Tingebung. Daraus geht aber hervor, dase Jedas Bewisstsein, ein Bewusstsein von einer M ohr- KALT int, 4.5. 8a Bewusstsein in dem"Bine" von einen"Anderen! unterschieden wizs. Somit ist dns Bo- ji wusstseia wesonngäsetz lich aa ein"Mannigfeltiges" 2 | gebunden in. dem"Bines" und ein"Anderes" sion von-& | der unterschiedener Inhalte voraus. Ich kann nicht un-. terscheiden ohne von etwas zu unterscheiden, welches wiederum mehr oder minder einheitlich ist,d.h.Einheit und Mannisfaltigskeit oder Mehrheit erfordern einander.Bs gibt kein Bewusstsein der Einheit ohne das der Mehrheit, Nun, die so einheitlich erfassten und voneinander un- terschisdenen Inhalte würden als Einheiten ohne irgend. eine nähere Beziehung zueina der als Teile einer Memnig- faltigkeit augenscheinlich nichts anderes als ein Chaos bedeuten. Diese so"bestimmten" Inhalte wären dann lau- 4 ter von einander verschiedene und Ka: 2335 h be stehende Binheiten, äie mur eine Beziehung der Verschie- denheit gegenüber den anderen aufweisen würden. Wir hätten denn lauter zusamzenhm glose einzelne Gebilde, von denen man nicht einmal behaupten könnte,si wären. bewusst. Lin Beispiel kann das vielleicht besser er- Jäutern: Ich höre einen konstanten Ton. An ihn werde ich zeitliche Imterschiede bemerken, die man als jetzt und jetzt und jetzt bezeichnen könnte. Diese einzel- nem Ausschnitte als"Bines", das von dem"Anderen" un-| terächicden, bedeuten als eine Mehrheit einzelner Teile noch kein Bewusstsein eines konstanten Tones. Es ist zu diesen Bewusstsein u sserden die Aehnlich m ke.it erforderlich. Die Aehnlichkeit bringt ihrerseits. Ä Ordmung in die einze BE en sich ohne Zusammenhang be stehenden Teile. Sie fa Ar die einzelnen Teile ai ähn- Arııc. Uch, d.h. als dessaihe zu ‚saumen.“ir sehen: Um sich»ines Inhalts bewusst zu sein, muss sich disser Inhalt von ei- ner Umgebung abheben und. Aamit sich als verschieden von * En Be anderen unterscheiden und als ähnlich nit anderen fassen lassen. Aehnlichkeit und Verschiedenheit, Einheit und Mehrheit sind Formen alles Bewusstseinsinhalts. Man |’|:| kenn mit einen Kant schen Ausdruck sie Bedingungen a pri- ori alles Bewusstseinsinhalts nennen. Denn mit ihrem Verschwinden, verschwindet der Bewusstseinsinhalt selbst. Also bei jedem Bewusstseinsinhalt, als dessen besonderes Kennzeichen wir die unnittelbare Gegebenrheit festgestellt hatten ist an solche Formen gebunden, die ihn erst zum Inhalt machen, d.h. bei jedem Gegebenen sind diese For- men des Bewusstseins mitgegeben. Dies besagt, dass der Begriff des Gegebenen, welcher im ersten Kapktel ohne besondere Untersuchung singeführt wurde, kein ein- facher Begriff ist. wir nakten ie auch ausdrücklich gegenüber dem Neukantinimus offen gelassen. Unsere Un- tersuchung hat uns gezeigt, dass bei jedem unmittelbar Gegebenen zweierlei zu unterscheiden ist: 1) Die Formen des Bewüsstseins und 2) das was geformt wird. Diese Formen haben wir als die Bedingung dä e s Bewusst-Seins überhaupt erkannt, d.h. Bedingung dafür, dass überhaupt etwas bewusst ist. Das zweite ber ist dass, was bewusst ist. Dieses was eines Gegebenen ist Seine inhaltliche Bestimmng, das ihn von anderen unterschei- det. Mt dem meinen meinen wir hier das was einen Ton von einer Farbe unterscheidet. Die formalen Bedingungen des Bemisstwerdens einer Farbe und eines Tones sind die- selben, d. h. wenn eine Farbe mit bewusst ist, dann ist sie unterschieden und von seiner Umgebung abgeschoben, als Ehnlich und als eines erfasst. Eben dasselbe gilt für den Ton,(er sit bgmusst ist. Wir sehen, dass di ‚© Formen ||\\ a i | N|| | EN' N, Po oh\ a en ee ner uni des Bewusstseins unerlässliche Faktoren jedes Bewusst- seins sind. Aber es bleibt eins übrig, was durch diese Formen nicht erklärt werden kann; nämlich: was wir bewusst ist. le kormt es, dass nur einmal eine Farbe, ein anderes Mal ein Ton bemerkt ist? Lässt sich dieser Tatbestand aus den Fomen ableiten? Wir werden diese Fraze verneinen müssen. Dean die Formen des Bewusstseins sind, gleichgültig ob es eine Farbe oder ein Ton bewusst ist, für jeden Inhalt dieselben und sie sind schlechthin für alle Inhalte gültig. Also wäre es danach nicht mög- lich aus denselben formalen Bedingungen die Verschie- denheit dessen was bewusst ist abzuleiten. Es ist also etwas übrig, welches von uns als ein letztes konstatiert werden kann. Und in diesem Sinn nennen wir es Gegeben, Es geht aber ausserdem aus diesen Darlegungen hervor, dass jedes Gegebene seinerseits wiederum an die Formen ‘des Bewusstseins gebunden ist. Es gibt kein Gegebenes ohns die Formen des Bewusstseins. Das Gegebene und sie Formen der Aehnliohkeit und Verschiederheit, Zinheit una Naunigfeitiereit sind zwei Seiten einer und dersel- ben Sache. Sie sind fest anednander geknüpft, Die For- men des Berusstseins sind ebenso"" wie nichts ohne das Gerkbene wie das Gegebene seinerseits ohne diese Formen des Bewusstseins nicht bemısst sein kann... Es besteht eine durchgängige Wechselbeziehung zwischen den beiden Teilen des Inkalts, die selbstverständlich als Teile nie bomusst sein können. Wir haben ihm je| such nur in der'Abstraktion geteilt.Zzwar erle- ben wir dab Gegehena aber nie gesondert für sich ohne die Fo 31| en des Bewusstseins. Es bedarf noch einer seine exakte eins gewinnt. RORIEE das wie 68 früher gebzaucht wurde, hatte den Sinn Phaenomen” s. ag im a Dom Ku n ir sagt en, dass * lichkeit und Verschiedenheit Formen alles Bemuss inhalts sind, denn sie waren Bedingungen Ei: eines jeden Bemusstseinsinhalts. wir auch sagen; Unterscheiden, als Ganzes un r ist eine Yom des Bewusstseins. Alles> var ai bettelt in eine o. aus und in der er wird. Er mus;S sich BERENE. von ge Bolgt daraus, dass an isolierten| bar ist. ‚Es gibt kein Inhalt, der nic Seinsgenzen wäre, Be; Gegensatz= zu oe"atomists Das Bewusstsein ur keine' der Summe, kam auch. ohne die übrigen Burma die Sunmanden Eohen der Summe logisch vorher. gen ergibt sich, dass der Bewus: stseinsinhalt. a i 2. eines; Ganzen existiert, die Tooliorung ae ein Genzes, das eben ausser a von ihnen ı uneblösbar n noch die Relation at} Blenente Er ander fügen. Nur ein Ganzes, anderen Gen eg einheitlichen"Costalten" Ve ” a- hört, gefühlt.Wie kommen wir zu dieser Behauptung? Was bedeutet sie? Zunächst müssen wir zweierlei unterscheiden: Erstens das"Ich" das im Gegensatz zu einm Du ‚steht- i ich, nicht der, nicht eine ande re Person hat dies| oder jenes erlebt. Und zweitens das Icherlebnis überhaupt. Alles Erlebte existiert nicht isoliert, sondem als Glied seines Bewusstseinsgangen, eines Erlebnisstromes, eines "Ich". Das"Ich" nun zunächst in diesem 2.änn,als notwen- diger Faktor alles Bewusstseins, als, um Kant zu zitieren. !...die Vorstellung..., die alle anderen muss begleiten können, und in allem Bewusstsein ein und dasselbe ist,von. keiner weiter begleitet werden kmnyist kein beso n- derer Inmhal t der neben alle übrigen I nhal- t e tritt und auf den siie übrigen Inhalte irgendwie“ bezogen sind,(sonst entstände der uns bekannte Rogress, die"Alles"begleitende Vorstellung müsste von einer wei- teren"begleitet" sein u.s. w.) sondern es ist das Ganze, in dem sich der Einzelinhalt darstellen, von dem er sich als isolierter Summandndurch das"und-Bemusstsein" mit dem Uebrigen verbunden oder in irgend einer anderen se abheben muss, damit es überhaupt"bewusst" sein kan. Das alles"Bewusstsein","Ichbemusstsein" ist, d.h. änm Bewusstseins leben angehören muss, ist mır ein an- . derer Ausdruck dafür, dass zu den! Formen" des Bemisst-| seins das Unterscheiden und Bezogensein unabtrennbar gehört. Einer kwnsen Besprechung aber bedarf es an dieser. Stelle noch das Ichbewusstsein im ersten Sinn,das Ih im Gegensatz zum"Du". Zum Wesen jedes unmittelbar I lebten gehört es Gegenwartserleben zu sein im Gegensatz zu Vergangenheits- und Zukunftserlebnis. Und ebenso ge- wi“ hört es zum Wesen des Erlebnisses, dass es als Icher- lebnis wird von einem"Duerlebnis".Die Vergangenheits-’ erlebnisse sind uns in Form der Erinnerung und ‚Ale Zu- kunftserlebnisse sind in Form der Erwartung mittelbar gegeben. Aehnlich verhält es sich mit gen"Duerlebnissen die mir in Form der Einfühlung gegeben sind. Die Bin- fühlung also vermittelt mir ein Duerlebnis. Das Einge-| fühlte wird als solches unterschieden von den eigenen Erlebnissen zu denen auch das Einführungserlebnis als . solches gehört. Dies mag zuerst etwas paradox klingen.'= Nämlich wes kommt es, dass meine eigenen Erlebnisse zugleich fremde Erlebnisse sind? Wir hatten im 1.Kapitel dieser Arbeit geseheh, dass es Erlebnisse gab, die in-| tentional waren und so selbst als Gegenwarts-Erlebnisse ein nichtgegemwärtiges Erlebnis meinten. Und ebenso wie diese Erlebnisse ist die Einfühlung ein Erlebnis, das zugleich mir ein Fremdes zepräsentiert. Jedes Er- lebnis ist ein Gegenwartserlebnis. Aber dies bedeutet nicht, dass ein Erlebnis nicht ein Nichtgegennärtiges repräsentieren oder meinen kann. Nun ebenso steht nit der Einfühlung. Sie ist und bleibt ein Icherlebmis,’. aber ausserdem meint sie ein Duerlebnis. Innerhalb eines Bewusstseinslebens tauchen Erlebnisse auf von denen ich weiss, dass sie nicht nme i n e Erlebnisse sind. Diese werden geschieden von den eigenen und einem Du zugehörig anerkannt. Aber die Voraussetzung zu den Duerlebnissen| ist die von uns Einfühlung genannte Form der Mittelbaren Gegebenheiten. Das mir irgend etwas gegeben sein man| um bewusst zu sein ist einsichtig. Und das Bewusstsein- von einem fremden Erlebnis vermittelt mir die Einfhlung. ETEEEEEETTETEEETETEREETEN. Aber dieses Bewusstsein ist eine Vemitteltes(mittelbar Gegebenes) und nicht wie manche meinen Ummittelbares.Demn dann wüsste ich das Erlebnis eines Anderen erleben können. Das ist aber schlechteräings unmöglich, die Kluft zwi- schen Ich und Du ist unüberbrückbar, das Bewusstsein des Ich und Du bleiben 2 verschiedene Erlebnisströme,die. nis in sinen zusamnenfliessen können. Alles"Erleben"| desssa was im Anderen vorgeht, bleibt ein"Miter- ı e bem","alles Fühlen, das sich auf den Anderen be- zieht, ein"Mitfühlen", genau so wie das Erle- ben des Zukünftigen und Vergangenen ein Nacherleben oder ' Vorerleben ist, das als solches von dem Vorweggenomme- nen oder Erinnerten verschied ones fegn- Sc E wartserlebnis bleibt.. So wenig wie das Vergangene und Zukünftige Gegenwart werden kann, so wenig kann das fremde Erlebnis ein Ich-Erlebnis werden. Nun kann ich aber jeder Einfühlung gegenüber,| äie ich vollziehe, die Frage stellen, ob denn das fremde Erlebnis wirklich so ist, wie ich es amfühlend mitzuer- . leben glaube, ob also mein Einfühlen das fremde Erlebene auch"richtig" wiedergibt; ebenso wie ich bei jeder Erinnerung oder Erwartung fragen kann, ob ich das Ver-.. besw.Zuklinftige"richtig" vorstelle, ob es wirk- lich so ist, wie ich es vorstelle. Diese Frage ist ee doch nie direkt zu beantworten, denn ich miante umdas zu tun das Eingeführte mit dem Einfühlungserlebnis ver- gleichen können, was nicht geht, da das Eingefühlte und Binfühlungserlebnis dasselbe sind, d.h.ich müsste das. Eingefühlte mit dem Erlebnis des Anderen vergleichen können, was ganz unmöglich ist, denn jedes Bemisstsein - dh- meinerseits um fremdes Erlebnis, ist immer und notwendig nein Erlebnis. Ebenso steht es mit der Erimner- ung, die als solche immer und notwendig ein Gegenwärtiges ist.| Nun sagt man: ich schliesse wenn ich einfühlend einem fremden Bewusstsein ein Erlebnis zuschreibe per. enalogiam, auf m Wege eines Analogieschlusses von den genchenen und gehörten Bewegungen, Mienen, seussorungen ‚. des Anderen auf ein Erleben, das demjenigen analog ist,| das bei mir mit derartigen Aeusserungen zu verbinden pflegt. Das heisst, man versucht die Richtigkeit der| Einfühlungen dadurch wenigstens alghehr oder minder wahr- scheinlich darzutun, dass man sie auf solche empirisch begründbaren Analogieschlüssezurückführt. Dazızn ist indessen Folgendes zu sagen: Es ist ganz unmöglich,dass ‚auf dem Wege solchen Analogieschlusses die Annahme, der Gedsnke eines fremden Bewusstseins selbst entstanden oder logisch begründbär gemacht werden könnte. Erst wenn wir den Begriff des fremden Bewusstseins schon haben, also Einfühlung als solche zu erleben, im Stande sind| und die chifihrühlung wissen, was wir mit einem fremden Bewusstsein überhaupt meinen, hat es Sinn, Analogie-|| schlüsse aufzustellen und mit ihrer Hilfe,das was wir dem fremden Bewusstsein einlegen, näher zu bestinmen: Ein- 4 fühlung selbst ist eine letzte Tatsach i unseres Bewusstseins, wie die Erinnerung auch;beide sind| nicht auf anderes zurückführbar oder durch anderes begründ- bar. Und zwar geht die Entwicklung unseres Bemusstseins-| lebens so vor sich, dass ursprünglich alles als vergangen| Vorgestellte für erinnert gehalten wird und ebenso in| - 45- jedes Obzekt ein Bewnnstseinslshen eingefühlt wird,dass dann die Analogie und der kritische Vergleich die Aufgabe übernehmen, diese Bevölkerung der eigenen Vergangenheit und des fremden Bewusstseins mehr und mehr einzu- Are hränken. Nicht, dass ich diese oder jene Er- lebnisse einfühle, sondem,dass ich nur diese Erleb- nisse berechtigt bin einzufühlen, kann ich mit Hilfe eines Analogieschlussesbegründen. Der Analogieschluss kann ausser- dem schon deshalb nicht die Grundlage der Einfühlung über- haupt sein, weil ich doch& llein wuf Analogie ge- ‚stützt immer nur schliessen könnte, dass mit solchen Be- wegungen und Aeusserungen wie ich sie dort sehe, Rrlebnisse verknüpft sein müssen, wie ich sie früher erlebte, also eigene Erlebnisse, denn solche erlebte ich allein. Zur näheren Bestimmung eines eingefühlten Erlet- nisses, d.h. zur Kontrolle der Einfühlung kam Man den Analogieschluss gebrauchen. Ein derartiger Schluss kann nie nachweisen, dass etwas ist, sondam wie esist. Genmuer: Soll ich vom Mienenspiel, vom Aussehen oder den Handlungen des Anderen, die ich sehe, auf seine Erlebnisse schliessen nach Analogie meiner eigenen Erlebnisse, u muss ich zunächst winuen, dass es überhaupt frende Er- a lebnisse gibt, ich mess ie als fremä e. el nisse denken oder vorstellen können(wie ich um von gegen- wärtigen auf vergangene Erlebnisse schliessen zu können, nur zunäshst vergangene Erlebnisse als 50 4 che. muss vorstellen können). Dass es überhaupt aber Erlebnisse gibt, die"fremde" und nicht"eigene" Erlebnisse sind, R kann ich doch umöglich. in einem Schluss; feststellen, ‚ser ION PPPRERTFU RTL RR TEE EEE TE ONE EN Bu Ba Sa a ee rnit ERBE ARE ER%; REENFER Mer; x EEE er 46- ‚sich auf Erlebnisse stützt, die ganz inn e r h a ı» der Sphäre meiner eigenen Erlebnisse legen. Zum Schluss einige Bemerkungen über eine Sohmie- rigkeit, die dadurch entsteht, wenn wir sagen: Unter-& 2 scheiden, als Ganzes und mi lassen ist eine Form des. s Bewusstseins. Unterscheiden, als Ganzes und Teil fassen nannten wir eine Form des Bewusstseins. Nun könnte man gegen sine derartige Bestimmung einen Binwand er- a heber: Gilt nicht für das Ganze, was für den Teil au d.h. wenn irgend etwas immer dadurch bewusst wird, indem es als Ganzes und Teil gefasst wird, wird dann nicht auch das Ganze wiederum als Ganzes und Teil gefasst. r Muss also nicht auch das Genze in deyßleichen Weise eo OWEN ERRNERNAERENER PERRRES ERERTOIRTL als Teil eines Ganzen bewusst sein und führt das nicht. zu einem unendlichen Regress? Yas wär e so,wenn nicht ein weiteres hinzukäime: In jedem Bomisstsein ist u- gleich Kinos alsdaes gemeinte"dies" der gemeinte Gegenstand, von dem Anderen als der blossen nn Umgebung unterschieden. Freilich mehr oder minder ‚de. des Erfassen als Ganzes und Teil bedeutet das Erfassen eines bestimmten als das gemeinte"dies" zu charak- terisierenden Etwas. Und dieses Etwas hebt sich von er seiner Umgebung ab, dadurch, dass es beachtet wird w. Gegensatz zur"Umgebung", welche das"Niohtbeachtete". ist. Jedes Beachten hebt einen"Teil" aus dem Ganzen heraus und fasst diesen Teil als ein"dies", und somit wird es vergegenständlicht und festgehalten. Die Um- ie gebung: als a Nichtbeachtete dagegen lässt sich aber= - 47- nicht so fassen, da sie ihren Grenzen nach verfliesst und sie lässt eich nicht als ein Teil eines Gauzen fassen, Danach bedeutet das als Ganzes und Teil fassen dies: Das Erfasste ist Sozusagen,das als Teil Gefasste und das Ganze lässt sich seinerseits nicht so fassen, wie ws man einen Gegenstand fasst. Freilich lässt sich die a gebung, die einen Gegenstand umrahmt re aber nicht als ein Ganzes, sondern quasi wiederum als. Teil des früheren Ganzen, wobei ihn der frühere Teil| wiederum einrahmen kann. Dies liegt ja ausserdem in der Netur des den Gegenstand unrahmenden Nichtbeachteten, ‚wel-| che von uns als das seinen Grenzen nn Verfliessende a bezeichnet wurde. Innerhalb des Bemisstseins haben wir also zu scheiden zwischen dem Gegenstand und dem, was diesen Ge- genstand umrahmt, Der Gegenstand als das Beachtete ist eingebettet in eine Umgebung, die ihn umrahmt. an wird. der Gegenstand erst durch das Beachten aus ihr gleich- ä dam hervorgeholt. Es wird ein Teil des Bemusstseinsin- halts mehr oder weniger"vergegenständlicht", d. h. jedes derartige Beachten vergegenständlicht den mehr oder min- ar unbestimmten Inhalt. Der Begriff des"Bemusstseins- Gegenstandes"“in er vorhin eingeführt wurde,wird durch diese Veberlegung erweitert. Dasselbe was wir beim Ver gegenständlichen festgestellt haben, nämlich der N te Gegenstond und was diesen einrahmt, ist ebenso ba; dem Bewusstseinsinhalt wirksam. Hier scheiden sich auch.. beachtete Teile und Hintergrund. Dies ist such ohne Ä weiteres einzusehen. Wenn ein Inhalt als solcher bemisst wird hebt er sich von einem Hintergrunde ab der im Gegen- Satz zum Inhalt, welcher als Bewusstseinsinhalt bemutzt und beachtet ist, das Nichtbeachtete nur durch seine Relstion u dm betreffenden Inhalt Bestim- te erscheint. Der Hintergrund oder wie wir ihn vorhin Umgebung nannten ist das Unbestimte im Gegensatz zum Gegenstand und nur durch diese Helation der Verschie- denheit zum Gegenstand Bestimmte. Dagegen der Ge gens tand durch Beachten vergegenständlicht ist nicht mur durch . seine Relation zum Hintergzrunde bestimut. Er steht dann ausserden in mannigfacher Beziehung zu anderen Gegen- Ständen.|| 3. Wahrneh MUNG Wi Basaıcn ibun Es &) Ein Erlebnis das existiert une anderes heisse: als: Es wird erlebt. Alles das, was über ein Erlebnis SUSgeSagt wird, muss an ihm. erlebt sein. Ich darf nicht. über Erlebnisse Ausaagen machen, die nicht auf Erlebtes hinweisen. Koffka zieht richtig die Konsequenzen daraus, indem er schreibt:"Indem ein en unter einer in Einstellung entstand, hat es mur. bestimnte, von dieser Rinstellung aus Bestgeleste Eigen- schaften. Nach anderen zu fragen ist sinnlos, ja es führt direkt zu einer Verfälschung, indem nun durch die Tue die Einstellung geändert wird. Es ist also 2.B. mter Unständen eine unbeantwortbare Frage: war das Blau hei| oder dunkel?, wer der Kreis ErOSS oder klein? Fre wortbar, nicht, weil die Versuchsperson diese Eigenschaft| nicht"beachtet", ühr keinebesondere Aufmerksamkeit bestimmt war, was für ein Ding unmöglich wäre, Dringt| man auf die NONE solcher Fragen, so erzwingt mon schliesslich nene Phaenomene, an denen sie beantwortbar wird, man hat aber dann nicht einen Käim entwickelt, son- dern falsch ein Phaenomen durch ein anderes ersetzt.n Man.| sieht wie klar hier der Sachverhalt ausgesprochen ist. Ein Erlebnis ist jedesmals unter einer bestimnten! Einstellung. möglich und nur yon dieser Einstellung aus bestimmt. Es sollen nun, wenn Aussagen über das Erlebnis geugcht Per von dieser Einstellung heraus gwnacht werden, d. h. es soll 4 &)—Koffka,K.: Zur Theorie der ee& Bo Bi isses BE ia “on PR ausgedrückt werden was erlebt wird, aber nicht Eigen schaften von Bemisstseinsinhelten"erschlossen'werden, die dann notwendig das Erlebnis"verfälschen", Dass die® frühere Psychologie viel dagegen gesündigt hat liegt. auf der Hand. Es ist ein grosser Verdienst der anaier Psychologie darauf EEE zu haben. Man kaun aber gegen de Auffassung Binw' inde gel tend machen. ir teilen diese Einwände in zuei Gruppen, u von denen die ersten ohne weiteres Bram onen werden kann und die audoxe Gruppe, in der etwas Richtiges sea. . ersten Gruppe BEER der Rinwand: Die Tine| unserer musikalischen Justrumende sind von einander 6: verschieden, wenn sie auch denselben Ton erklingen lassen. Z.B.der Kammerton B, klin& t verschieden je nachdem| PER U RN: RR er auf der Geige oder auf einem Klavier. erzeugt ist. Die| so Verschiedenheit des Klangs wird als seine Klangfarbe 2 bezeichnet. Nun erklärt die Physik die Verschiedenheit, or Klangfarbe durch eine verschiedene Zusammensetzung der sogenannten Obertöne im Verhältnis zum Grundton. Mir. nehmen aber im normalen Leben-nenigstens die Poychologen und Physiker ausgenommen— die Klangfarbe eines Tones als ein einheitliches Gebilde wahr. Aber unter bestimnten. Umständen ist es möglich durch Vepung aus der einheit- lichen Wahrnehmung der Klangfarbe die einzelnen Obertöne hereuszuhören. Der Einwand behauptet: Im Klang sind ae Obertöne enthalten auch ehe sie herausgehört werden,d, En den Erlebnis der Klengfarbe liegen"unbemerkte Teilin- halter zugrunde, die trotzdem sie nicht erlebt. werden existieren. Genau dasselbe gilt in bezug auf die anderen Erlebnisse, auf die wir ‚hier nicht unständlich. Singehen -51- können und ausserdeu zur näheren bogründung aut Cormelius Psychologie 5.1435 ff hinweisen wollen. Wir fragen: was heisst es denn die Obertöne sind im Klang enthalten ehe sie herausgehört werden?| wir den Fall an, dass kein Mensch in der Lage wäre die E Obertöne aus dem Klang herauszuhören. Dann hätten wir nn die Wahrnehmung des Klangs und es hätte wohl keinen Sinn 5 zu behaupten: Der Klang lässt sich in eine Mehrheit von| Obertönen auflösen. Also die Behauptung, dass in dem Klang eine Mehrheit von Öbertönen existiert kann nichts anderes. bedeuten, als das, dass sie aus ihm herausgehört werden können. ass ich behaupte, in dem Klange existieren Me Tedätöne als unbemerkte Teilinhalte,so spreche ich eben von der Existenz gegenwärtig nicht wahrgenomener.| Inhalte; was ich aber mit einer solchen Behauptung meine und auf Grund meiner Erfahrungen einzig meinen kann, ist, die auf meine bisherigen Erfahrungen(in der früher beschriebenen Weise) gegründete Erwartung, bei Erfüllung bestirmten leistungen der aufmerkt die Teiltöne einzeln wahrzunehmen". Comelius 3.149, Das"Sein"y die Existenz der Obertöne besteht aus diese Möglichkeit des Herausgehörtwerdens aus dem Klang. Ausserdem ist noch zu ernähren, dass die Erlebnisse erstens die\iahrmehmung des Klangs und zweitens die Wahrnehmungen der einzelnen Obertöne ganz voneinander verschieden sind. Mit Koffka zu reden: Zwei Erlebnisse, die aus zwei ganz verschiedenen Einstellungen herausentstehen und nur von diesen Bin- stellungen aus bestimmt sind und als Erlebnisse nichts miteinander gemein haben. Die Zusennengehörigkeit dieser i EEE Erlebnisse miteinander gründet einerseits es der Binheit, des Ich und mit ihr zugleich des Gegenstandes. Dies ist aber durch das Denken geschaffener Zusemmenhang oder eo besser Einheit des Gegenstandes darf bei der Beschzeibung der Erlebnisse nicht mithineingezogen werden,. denn die er Zinheit des"Gegenstandes" wird aicht erlebt, in ze a su a8. Tas Koffka meint, wenn den Erlebnissen, im Gegensatz zu"Bingen", eine Bestimmung nur von einer Einstellung aus zuschreibt, ist auch unsere Meinung, a Nach allen möglichen Einstellungen zu fragen ist denn sinnvoll wenn es sich um ein"Ding" handelt; sinnlos n gen aber in bezug auf einzelne Erlebnisse dieselben nn Ansprüche zu erheben, wie dem"Ding" gegenüber.lir| können im Gegensatz zu Külpe sagen: Erlebnisse lassen sich nicht"realisieren" oder nur genauer aur insotemn, als diese"Realisierung" eine Vergegenständlichung, m dem im 2. Kapitel besprochenen Sinne, bedeutet.- .- Die zweite Gruppe der Rinwände in der auch“ rk Momente enthalten sind führen uns zugleich. "in der Untersuchung unserer Bigenen Probleme weiter.Ya en sagt: Bin Kind ist nicht in der Lage die Helligkeit= Mir Farbe, die Höhe eines Tones, den Farbton einer Farbe richtig heraus zu erkennen. Auch bei Erwachsenen ist das noch vielfach der Fall. Ein unmusikalischer REN dessen Gehör nicht ausgebildet ist, kann oft die Höhe PETE er Töne innerhalb von zwei Oktaven nicht unter zucheiden. Ein"Laie""sieht" einen Schatten, einfach"grau",den der Maler vielleicht in violetter Tönung"sieht", Es. erhebt sich die Frage: Sehen der Maler und der Leis w lich verschiedene Farbtöne? Kann nicht, der Inte satte zu der Auffassung komien: Der Schatten ist wirklich a violett md er war es auchd ema° s a 1 s ich ihn zuerst sah ‚bg 1l0e1ieo h ER ianfür grau hielt?Der Unterschied gegen- über dem vorigen Beispiel ist leicht zu erkennen. en Betreffende, der die Obertöne aus dem Klang heraushört wird nie sagen, dass er sie auch früher gehört, RER er früher dasselbe gehört hat. ae Ä Ian den angezogenen Beispielen handelt es sich entsprechend dem Einwand, um Gleichheit und Pe heit der Ürlebnisse, welche entweder als"gleich" oder n "verschieden" beurteilt werden können. Es ist von be| sonderer Wichtigkeit festzuhalten, dass die Auffassung.. als"verschieden" oder"gleich" jedes Mal ein v e a gleich voraussetzt, und mit ihm wie bekannt ds n. Unterscheidung, wonach das Resultat jenachdem en den ausfällt ob ich in dieser oder jener Beziehung n ergABiahe. Dieser Vergleich kann aber umittelbar sein| und er ist auch in Wirklich unmittelbar. Aber es ont ı bei manchen Erlebnissen- wir werden in den folgenden|| Beispielen solche kennen lernen- darauf al, Rt ch in welcher Beziehung dieser Vergleich winttgenen hat. In der oben zitierten Stelle von Koffkas Schrift hiess os, dass jedes Erlebnis aus ei ner matür-| lichen Einstellung heraus bestimat ist. Ind so eins, ‚m Erlebnisse, denen gegenüber eine Frage wie: Welches eo siehst du grösser? nicht eindeutig beontwortbar ink,| da sie verschiedene Arten des Vergleiches zulassen. FR, nachdem sie in dieser oder jener Beziehung verglichen werden, kommt ein verschisdenen Resultet. Dann muss er BEER Hu REN EEREEBNRNERBENERREERUE ammat um ein eindeutiges Bosultet zu bekommen, diese möglichen Fälle voneinander cenmdert werden und was Ein Wichtigste ist für eine Beschreibung solcher Erlebnisse, und überhaupt berücksichtigt werden, auf Grund welchen Vergleichs, oder mit Koffka zu reden, nelcher Binstellung dieselben bestimmt sind. Ein Beispiel: Auf der Wand hingen zwei Kopien| von demselben Bild in derselben Grösse und auf derselben. Höhe in einiger Entfemung voneinander. Ich stehe in ei- niger Entfernung von Ihuen und halte meine Hand aufrecht_ und deoke eins von diesen Bildern, Wenn ich mun meine Hand mit dem daneben stehenden Bilde vergleiche, dann sehe ich, Gass meine Hand kl einer erscheint, als das Bild, trotzdem sie die andere, eben in derselben Entfernung und Höhe aufgestellte ebensogrosse Kopie verdeckt, Ihtat verschiebe ich meine Hand so, dass das bisher mir| grösse en als meine Hand erschienene Bild verdeckt wird und sehe das bisher von meiner Hand verdeckte Bila wiederum grösser als meine Hand. Nun, wenn jemand mich fragt:"Welches siehst Di grösser, die Hand oder das Bild?" worde ich mıf Grund meines Erlebnisses ohne zu zö- i gern, sofort sagen:"Das Bild". Auf der anderen Seite ist. klar, dass ich zugleich meine Hand grösser gesehen habe, denn meine Hand deckte ja das eine Bild. Man könnte Hier leicht hier einwenden: Ja, ist das nicht ‚erschlossen, wenn| Sie behaupten, dass ale Hand grösser gesehen wurde Be den diesem"Sehen" kein Erlebnis zugrunde lag? Und Ste ho 5 den selbst das Prinzip aufgestellt, dass Eigenschaften. der Erlebnisse nicht erschlossen werden sollten," Allerdings - m. heben wir das, Aber dieser Einwand berührt nicht den| Kern dar Sache. Denn ich kann such das Grössersein der.| Hand unmittelbar erleben; nämlich dann wenn ich von der nn Spitze meines wittleren Fingers und dem Rnäpunkte der Band parallel zum Bilde übergehe. Una dies mar sogar der Fall zwischen zwei Aussagen. Mein Freund, der dasselbe Ra riment" aısführte, meinte, er sehe seine Hand. ‚grösser.’ Aber dabei war folgendes zu berücksichtigen; We er seine 2 Hand au[recht neben dem Bilde hielt war hinter seiner Hand ein Fenster, durch das das Licht ins Zimmer drang und somit seine Hand stärker gegenüber ‚dem Bild, wolohes| auf ziemlich dunklem Grund hing, abgehoben war und so“ wurde er"unmittelbar gezwungen von den am stärksten ab gehobenen"Teilen" zum Bilde überzugehen. Unter Vermeidung} . der Verschiedenheit des Grundes war das Fhaawünen. in bei- derlei Formen zu konstatieren. Also erlebt waren beide er Male die Verhältnisse. Man wird vielleicht bemerkt haben.. worauf wir hinaus wollen. Erlebnisse unter denselben Be dingungen, ja sogar derselben"instellung- wenn man dee ses“ort in seinen allgemeinsten Sinne fasst- Tühren noch nicht zu denselben Resultat, Zu der Einstellung(wenn men FRE den Vergleich nicht kit+fasst, was gemöhnlich. EERRRRN ERS der Fell ist uni ausserdem falls der Vergleich be gefasst werden sollte ist es nicht von geringer Bedeutung zur Bestimuung des vagen Begriffs der Einstellung dies ausdrücklich hervorzuheben und besonders auszuarbeiten), gehört vor allen Dingen der besondere Vorgleich,welcher Fr nach der Verschiedenheit desselben das Resultat verschie den ausfällt. Wir haben dies bei unserem Beispiel gesehen. Wenn man von der Spitze der Finger und dem Baapunkte der er ! | Be u aa a a 3)| Bergson,Henri:Zeit und Freiheit 5.11 ff(deutsch 3-5 tar - 16- Hand parslelku dem Bilde übergeht dann sieht man die Hand& rösser, aber für gewöhnlich gehen wir even, wie die genauere Selbstbeobachtung zeigt,nicht in sol-| chen Parallellinien, sondern in schräg konvergenten kinien von der uns nshen Hand zu den uns fernerem Bild über, wir projizieren gleichsan äie Hand auf das Bild. Genauer: Ich weiche von den Parallellinien, Aie ich zeihm müsste, um das Bild der Hend auf der"and"gbzutragen" ‚nach der Richtung der Projektionslinien ab. Einen Eindruck der BEINEN der Gleichheit und Verschiedenheit kam ich nur haben inden ich ver-. gluioa®- Alles Vergleichen von Grössen(wenn. sich nicht etwa auf einen Intensitätseindruck und seine, Veränderung stützt, welcher nicht unter den Begriff der Grösse fällt und dessen Veränderung, mit en reden, ein"qualitativer Fortschrift" ist, beruht auf sinen Abtragen des einen auf den anderen. Dies Abtragen kann aber in verschiedener ieise erfolgen, wie wir oben besprochen heben und so zu verschiedenem Resultat führe Endlich kann ich zwei Gegenstände überhaupt kaum zusam betrachten ohne von einen zum anderen überzugehen, alsc sie zu vergleichen. Je uach den Bedingungen des Ver- gleichs muss das Gleichheits- und Verschiedenheitsbews: sein selbst verschieden ausfallen. Vergleiche ich dage- gen gar nicht, so hat es keinen Sinn von Gleichheit un Verschiedenheit: zu sprechei._ Bei dem Beispiel hamlelte es sich um Grössen unterschiede, die als solche erlebt werden. Nun kam aber ein Phaenomen nicht nur in bezug auf seine Grösse send). i unterschiede bestimut sein, sonderan, was für dasselbe wesentlicher ist, dass es überhaupt von einem ihm um- rahmenden Grunde lancuen au. Ich konnte ie Hand und das Bild vergleichen, ohne at ähr Grössenverhältnis zu achten, auf ihre Farbe hin. Dann wäre dieses Erleb- nis allerdings nicht in bezug sul seine Grösse bestimmt. Aber was das Wichtige ist, dass hier etwas ist was ver- schiedener Ausdeutung fähig ist, nänlich ein Erlebnis, paradox ausgeärückt, je nach dem verschieden erlebt wird, ob es unter diesen oder jenen Bedingungen entstand.In. (diesen Sinne können wir sagen: Ein Erlebnis ist noch nicht auf sein Grössenverhältuis hin bestimmt, wenn es überhaupt verglichen wird, sondern erst unter den spe- zisllen Möglichkeiten des Vergleichs, Wenn wir nun dies verallgemeinern, dann müssen wir Sagen: Jedes Erlebnis wird anderee"gestaltet", je nachdem es unter diesen oder anderen Bedingungen entsteht,d.h. dass ein Erlebnis ER rt K = er har: A überhaupt eriebt zu sein von einem ihn umgrenzenden Grun- ‚de abzshoben sei ist selbstverständlich, sber dies ge- nügt noch nicht un das Erlebnis eimdeutig zu bestimmen. Is müssen die speziellen Fomen der Unterscheidung hin- zukommen um es so oder so zu"gestalten". Wir kommen dann darauf später zurück. Vorerst ein anderes Beispiel. Ich stehe vor einer Landschaft und betrachte ein -| Kose im hellen Sonnenschein. Die Köse sehe ich in hell- a, i rosa Farbe sich gegen die srünen Blätter abheben. Jetzt legt sich Schatten über die Landschaft. Nun lege man sich die folgende Frage vor:"Sehe" ich die Rose in an- derer- dunklerer- Farbe? Es liegt sehr en 5 in zu antworten, denn es wird kein deutliches Sich-Abheben Zr RAN RER are Bu es Sn enter ereetinauhnsuinir eeee der gegenwärtigen von der früheren Rosenfarbe erlebt. Wenn wir uns so ausdrücken dürfen: Das Abhebeverhältnis weisehen Bose ums den zrinen Mläbtern biassı we Das Grün der Blütter sowie die hellrosa Farbe der Kose werden gleichnässig verdunkelt.Jun wenn ich die Rose nicht in dinklerer Farbe"sehe" dann kann ich augen- scheinlich auch dafür sagen:"Ich sehe" die Rose noch ebenso hellrosa gefärbt". Und wenn ich naiv das Gesche- hene male, male ich die Rose in der.Sonne, d.h, hellrosa. Tapts ‚dem warde ich sehr wahrscheinlich mf die Frage: 8 ick aoht alles jetzt dünkler sehe, wie vorher, ob nicht die ganze Landschaft dunkler geworden ist? ant- worten- Ja. Das Ganze e, sinschliesslich der Rose hebt sich als unterschieden ab, dagegen das Einzelne im Gan- zen nicht, d.h. die Landschaft in der die Kose mit den Blättern enthalten ist hebt sich als Ganzes gegen einen. Hintergrund ab. Die kosa aber als ein Einzelnes in die- sem Ganzen bleibt im vorigen Verhältnis abgehoben, um ein Ausdruck"der Gestaltpsychologie zu na. ändert ihre"Struktur" nicht- 85 sei denn, dass ich es lerne, das Ganze im Einzelnen zu sehen! Dieses Beispiel zeigt uns wiederum, dass eine Beschreibung mit den Wor- ten"Ich sehe farbig gleich" oder"Ich sehe farbig. verschieden" keine eindeut 18& ande denn. bleibt noch die Frag se offen, w& IchesBEr ı eb- n is disser Beschreibung zu grunde liegt. Das letzte Beispiel kann auch dienen, den Fell der farbigen Schatten zu klären. Der Laie sieht oigent- lich nicht"alle Schatten grau” ‚ aber in dem was er sieht"vergleicht" er überhaupt nur die Dinge, ar Kö örper, | ö NIE PENSEIRIANEIBEFEEFERR. SER SIRD AEER ARE = FT De ER re” ae N RED R ii 59- nicht ihre Schatten. Vienn der Iie die Bhaten grau malt, so meint er, RER„ir dafür auch sagen, mit der über sie alle gebreiteten grauen Fearbe,nicht, dass er die Schat ten gleich sah, d.h.gleich erkamte, sondern,dass ee| nicht von einander wnterschied:d.h.mur die Dinge heben sioh farbig gegen ein ander ab, geben Anlass zu einem ausgesprochenen Verschiedenheits- bewusstsein gegen einander und gegen das vorher Gesehene, während die Schatten"gar nicht unterschieden werden"- ein Umstend, der sich auch darin äussert, dass sie alle von dm Betreffenden etwa gleichmässig grau seze ic hn es t oder gemalt werden.(Das Genalte oder Gezächnete ist nie eine Phot ographie des ER sondern eine Gestaltung auf Grund RR Seiten des Erlebnisses, die zur Richtschnur genomien wurden. Sie_ 2 können es much gar nicht sein und jeder Versuch, siedazu zu machen muss misslingen!) Trotzdem kann derselbe Mensch Farbenverschiedenheiten des Bodens"sehen" und mit Recht behaupten, er habe damals,als er äie Schatten noch nicht als farbig"erkannte", sie doch wie jetzt BER! Was heisst und bedeutet eins Beschreibu ng? Diese Tram und deren Beantwortung ist für die Erkemntnis- theorie sehr wichtig. In den letzten Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts hat die Beschreibung sogarin 3 der Physik eine grosse Kolle gespielt, aber für uns scheint es wichtiger zu sein ihre liolle inder Psychologie zu tersuchen, da ja die letzten Beispiele uns von selhst zur kufstellung dieser Frage geführt haben, Um eine völlige Klarheit über diesen Berriff zu erhalten müssen wir ebenso ‚kurz auf aie Frage eingehen, die durch die Formlierung Kirchhoffs der Aufgabe der Mechanik als"die in der Natur Bi. vor sich gehenden Bewegungen zu beschreiben und zwar vollständig und auf die einfachste Weise zu beschreiben," entstanden ist. Jene Bewegung ist dann auf die Philos phie durch Mach und Avenarius übertragen worden und schliess- lich erst von Comelius,in philosophisch haltbarer Weise, wurde das Wesen der empirischen Erklärung als"ver- einfachende zusamenfassende Beschreibung" bezeichnet. Das Bemühen dieser Forscher war,im Gegensatz zu jeder"metaphysischen" Erklärung, der Wissenschaft einen heg zu ale, der sie nicht über die Erfahrung BiRanunstührk. An sich ist diese Ferdear- un 8 für eine Wissenschaft, die Wi ssenschaf sein will und soll kahır richtig. Aber es ist nicht sin- zusehen, warum die"Erklärung" mit"vereinfachender Be- sehreibung" zu identifizieren wäre. Eine"eupirische Erklärung" wie sie Comelius in seiner klaren Weise misterhaft an der Astronomie und Newtons Gravitationsge- setz darstellt wird dadurch nicht deutlicher in dem er sie sine"zussumenlassende vereinfachende Beschreibung" der Bewegungen der Himmelskörper nennt. Bie"verglei- chende Beschreibung" ist für Comelis eine andere Be- zeichnungsweise der"empirischen u Be- neanung und Bezeichnung lässt sich nicht streiten,aber im Interesse der"Klärung des Sinns der Begriffe"kmnn man doch verlangen, dass zwei so verschiedene Begriffe wie Beschreibung und Erklärung- wenn auch mit Zusätzen- nicht unter einen Hut gebracht werden, zumal die Be- schreibung in der Psychologie ganz anders fungiert.Der Zusatz"vereinfachende" ändert doch nicht den Charakter der Beschreibung. Wenn ich irgend eine Beschreibung noch u Cornelius,Hans: Einleitung in die Philosophie. S. 40. -51- so vereinfache bleibt sie schliesslich doch eine Beschrei- bung. Darum ist as im Interesse der Klarheit und Bindeu- 4 tigkeit der Beg sriffe, dass Beschreibung und Erklärung auseinander gehalten werden, um so mehr als in der Paycho- logie die Beschreibung der Erlebnisse eine"aufzählende" (wie Gomelins säe in seiner Psychologie nennt) sein muss. Danach hätte man wnter Beschreibung zweierlei zu verstehen, | allerdings der Sinn beider würde sich durch den Zusatz "vor Verwechslungen schützen, was selbst den Tatbestand nicht"vereinfachen" ‚„ sondern komplizieren würde. Damit ist natürlich nicht gesast, dass wir gegen Comelius A us £ assung Einwände erheben würden, sondem wir| wollen den Begriff der Beschreibung im Gegensatz zu Come- lius in einem von der Erklärung verschiedenen Sinne| gebrauchen, was auch dem Tatbestand besser entspricht.| Wir haben gesagt, dass Erklärung und Beschreibung zwei Begriffe nit verschiedenen Sinn sind und somit ihnen zwei verschiedene logische Funktionen zukomme. Erklären bedeutet gas Zurickführen eines speziellen Falls auf all- gemeines, dagegen ist die Beschreibung eine Aufzählung von Merkmalen eines Gegenstandes.(Diese B. selbstverständliel. wur als vorläufig). Nun kaun man die Frage sufwerfen: Setzt doch nicht jede Art von Beschreibung eine Erklärung voraus” Es ist sogar oft gegen den Positivisms oingenen- det norden, dass eine Beschreibung im Sinne Kirchhoffs a eine Erklärungnimpliciere und insofern sie nicht über- 3 flüssig mache. Disser Einwand verliert seine Gültigkeit bei einsr Fomulierung, wie sie Comelius(n.0.0.5.40) gi Denz nach Cornelius ist die"vereinfachende Beschreibung" eine erklärung und zwar eine ganz bestimmte Art der E: klärung; nämlich mie er sie nennt eine"empirische"„Ai f ST-{ 1 h i} I. die Frage, die wir aufgenozten haben geht über diese so \ BT.;| Fassung hinaus. Erkläre ich ein Phaenomen,wenn ich es bedeute? Nein! sicherlichn icht. Wenn ich einen Baum“in einen Baum von dieser und jener Form und Farbe, mit seinen Aesten und Blättern, beschreibe wird der Baum keinesfalls irgend wie"erklärt". Ich ersetze die Wahr- ' nehmung des Baumes durch einen Komplex vo wor- ten, welche den Zweck haben denselben Eindruck in der Vorstellung eines anderen entstehen zu lassen. Die Be-| nchreikung ist danach ein Notbehelf und ein Mittel um die| Vehrnehmung zu ersetz;9n. Und sie hat für den grössten Teil| der Rinzelwissenschaften keinen theoretischen Wert; vor allen Dingen für die mathemstische Physik. Sie kann aber einen praktischen Wert in den Masse besitzen, als sie gebraucht wird um die Wahrnehmung: der einzelnen vollführ-| ten Experimente zu ersetzen; z.B. das Eijeriink von| Michelson und Moreley ist X grössten Teil der Physiker mur durch Besch ze isung bekannt; ja sogar. weit ich mich nicht irre- Einstein selbst, welcher u. durch seine kelutivitätstheorie dasselbe aM rEIR Fr hat. Das zeigt auch, dans die Beschreibung und Erklärung. N zwei verschiedenen Tatbeständen entsprechen. Die Beschrei- bung ist für die Physik ein praktischer Notbehelf,ader für üie Psychologie uicht. Dena sie ist für die Psycholo- gie eine prinzipielle lotwendigkeit, um über die Erlebnisse eines anderen getreus Aussagen zu erhalten. Jede Art Psychologie, die nicht die Psychologie eines einzelnen Individm ms sein soll ist auf Aussagen an- i gewiesen. Nun ist die Frage wie diese Aussagen beschaffen sein müssen um eine möglichst adaequate, eindeutige Wieder- i 4 gabe der diesen Aussagen zugrunde liegenden Erlebnisse zu: 63“ sein.Bi ne bestimmte Subjektivität bleibt ‚selbstverständ- ‚lich an jeder Aussage haften. äber das ist ja auch nicht wichtig. Das Wichtigste ist den Erlebnissen einen mug lichst eindeutigen Ausdruck zu verl&ihen und ae weitere | Frage in welcher Form dies geschehen kann. Der|. Psychologe ist in erster Linie&uf eigene Erlebnisse, anse gerden ist er auf die Erlebnisse Anderer angewiesen.So- : lange er aber von den Erlebnissen Anderer Be; bare Wahrnehmung haben kann, müssen diese ihm durch im z gend welche Aussagen ersetzt werden. Umd das Ersetzen a kanı nur in der Fom einer Beschreibung Pe ‚schehen. Die Beschreibung, die Deskription ist einer ss. der hauptsäichlichsten, methologischen Faktoren der nn chologie. Ja wir können sogar behaupten, dass die Do kription äi e Methode der Psychologie ist, weil jede ps 7 ER ILD—LE Ss.0 he Aussage sich auf. reine an kriptiom stützen muss. Jede psychologische Theorieenbil- dung setzt die Dhaenomenologische Deskription voraus. Darım ist es von besonderer Wichtigkeit über diesen Bo griff im Klaren zu sein. Und gerade hat die Unklarheit: des Begriffs der Beskription in dem 1, Iubrsehnt ats Jahrhunderts die Psychologie in zwei feindliche Lager gespalten. Die Untersuchungen über die Denkvorgänge we ben den Anstoss dazu gegeben. Heute spielen diese Unter- suchungen kaum eine Rolle mehr. über trotzdem bleibt eine| Klärung eines so wichtigen Begriffs wie der BT, keine müssige Aufgabe, denn ohne Deskription kommt keine ie anti aus. Y i Kir hatten schon früher auf"Bemusstheiten", .dergl.in anderem Seikeiimnallangg Kia I|| we 7= BEER Tr= Re NE Fa ih sie an SB tet re a ER; Be En gewiesen. Bei diesen Begriffen hazdelt es sihwm Be- che Erlebnisse den Denkakten zugrunde liegen. Wie man ohne Tatsachenfrage. Gibt es spezifische, wenn ich nich o aus- suchungen von Bühler heraus, um an ihm kurz zu erläutern te.— Bühler hat um diese Frage zu antworten Experimente angestellt, welche diese spezifischen Erlebnisse fassbar machen sollten. Diese Experimente bestanden darin, dass er seinen Versuchspersonen wissenschaftliche Problene und sagen machten, die keine Bess kh ra ih ung des tat- 1) E.v.äster, der eine besondere Untersuchung ne En von Aster:"Die psychologische Backen und experimentelle Unten & von Denkvorgängen. Zeitschr.f. Psych.herausg. v.Ebbinghaus 1908. Me soll,scheint mir aus einer Verkennung von Tatbeständen zu ent- Ss damals innerhalb der Physik eine bestimmte Deutung erhalten hatte ıeute in der Kelativitätstheorie eineganz andere Bedeutung besitzt. wüsste nicht was man durch ein Experiment gegen Fizeans Experiment ‚rd nie anders. Nur die Theorie,ädie sich auf bestimnte Experimente t muss von Fall zu Fall ihre Gestalt ändern wenn alle Experi| nicht vn ei a 8 m Gesichtspunkt aus ordnen lassen. Ui 1 os sich hier dei den a an mpAmmn: Wenn m zeichnung bestimter seelischer Zustände, die bei den Denkvorgüngen vorkommen. Man wollte wissen ob und wel- drükken darf, Denkerlebnisse?- Wir greifen hier die Unter- inwieweit er einer reinen Beschreibung gerecht werden knn- Sprüche vorlegte und ihnen aufgab, ein Urteil über die Lö-; sungsmöglichkeit und Kichtigkeit derselben zu füllm. Ds Ergebnis dieser Versuche war, dass die Versuchspersonen Aus- sächlichen ürlebnisses waren, sondern sie drückten sie aus. rung von Bühler, dass von äster seine Ausführungen experimentell be- gen. Hier handelt es sich um Deutungen von Experimenten.Un ein Bei- iel aus der Physik u nehmen, erinnere ich an das Txperiment von Fizean | len könnte. Ein ohne Fehler durchgeführtes Experiment gilt für immer weiteres einsieht ist das eine Frage,welche nur durch eine reins Deskription beantwortet werden kann,denn sie ist eine SE | a a "u.: on Experimente angestellt hat, mit dessen Ausführungen“er_ übereinstimmen nenut die Sussagen der Vpn."Kundgabe" und Dürr"Ausdrücken". Also wurden bei der Untersuchung dieser Versuche Beschreibung und Ausdruck des Erleb- nisses verwechselt.(Wir bemerken, dass es nicht unsere Ab- Sicht ist durch diese kurzen Ausführungen irgend etwas etwas über diese Experimente zu. entscheiden. Is kam mur darauf an darauf hinzuweisen, dass die Kontrovers e daraus. entstand, anstatt zu beschreiben die Urlebaisse ausgedrückt Be Wegen näherer Ausführung weisen wir auf von Aster ni Ausdruck oder Kundgabe des Erlebnisses ist keine Beschreibunrn& desselben, Vienn auch beim a. sprechen dieses Satzes, der Sinndesselben sh einfach und! trivial erscheinen mag, 80 liegt bei manchen Fällen Gie Sache| nicht ohne weiterss Eiur, Aobuon wir folgenden Fall an: Je-| mand fällt unmittelbar nach dem Ausspruch"heiss" ohnmächtig um. Zweifellos drückt der Betreffende durch das Wort"heiss" sein Erlebnis aus. Nun ist die Frage: Hat er auch sein Er- lebnis durch den Ausspruch beschrieben? Vielleicht werden manche sich genötigt sehen zu behaupten: Er hätte sein Br- ER RENEEREERENTE lebnis beschrieben. Denn es kann wirklich dem Betreffenden ur ein Erlebnis bewusst sein, welches mit dem Wort"heiss" zugleich beschrieben, ausgedrückb und benannt werden könnte, Ein Erlebnis vielleicht, welches sam besten mit dem einzigen Wort"heiss" beschrieben werden kani.„ine derartige 1. fassung welche Beschreibun& und B enen a u ww gleicht setzt, müssen wir ablehnen. Es kommt nicht une m, Man dann Sagen er möchte die Nic chtfeststellung durch Experimente stellen.— Ausserden stimnt mit der Kritik v. Asters und Dürrs Ä Schener überein, indem er(a.a.0.5.15l)schreibt:" say that the obsor tell us, nor what conscions ness is, but what it is about zerer - 66- ob ich vielleicht irgend ein Erlebnis so oder so am besten ausdrücken kann, sondern es handelt sich darum ein bestim- tes Erlebnis möglichst addequst wiederz zugeben, d.h. durch| Benrammung wird etwas konkretes verallgemeinert(bis auf Eigennamen). Dagegen versucht die B eschreib um einem Individuellen gerecht u werden, 2.B.wäre beim dem.| Ausspruch"heiss" noch nicht bestimit, was für eine Art| Hitze-"rlebais dem zugrunde liegt und die Aufgabe derBe- 4 Sschreibung wäre gerade bei den Erlebnissen dieser Zustand zu individualisisren uhd 68 insseiner Einmaligkeit zu srfassen: Benennun& sieht von snezifischen Im- terschieden ab, dagegen die Aufgabe der Besch u. i- bung ist gerade den koskreten Sachverhalt mit seinen Spez Unterschieden zu erfassen. enn ich einen Gegenstand als Baum bezeichne sehe ich von seinen individuellen Eigen- schaften gegenüber den anderen Gegenständen ab, die eben mit demselben Wort benannt werden. Beschreibe ich dagegen die- ii En sen Gegenstand, damı werde ich gerade das Individuelle an tm horwarsuhaben, nuslan Und die Aufgabe der Beschreibung ist nach Mö glicohkeit nach diesem Ziel zu Streben.(Ob das praktisch dürchführkear ist oder wicht, ist nebensächlich.Es darf aur keine prin zi-._ pielle Unmöglichkeit in dieser Aufgabe liegen).Man kann 1 eber fragen, ob die Beschreibung eines allgemeinen Gegen- Standes nicht möglich ist.Kamı ich nicht das Pferd be-|; schreiben? Kann ich nicht das Siugetier beschreiben? Wenn ww. was soll dana dabei das Individusiisieren bedeuten? Es ist fraglos, dass wir das Säugetier beschreiben können ebenso wir wir einen Klyklossen beschreiben können. Und diesen for-| malistischen Kinwand, dass wir ja dann das Allgemeine durch“ Beschreibnun& zu einem Tndividium machen, müssen- ERLERNEN wir auf uns ergehen lassen. Denn wenn ich durch das Heraus- heben der allen einzelnen Säugetieren gemeinsamen Elemente das Säugetier bes inet erhalte ich ein vorstellsares|| Individuum-Säugetier. wenn auch disse Elemente noch so vags wie möglüch gehalten werden, wird das Beschriebene konereiisiert. Ich kanı auch das"Säugstier" zeich- nen. Unddie Beschrei bung leistet in die- sen Falle mit Worten etwas ähnliches wie das Zeich- nen mit anderen Mitteln.Ahsserdem muss bemerkt en ‚trotz Ges individuslien Charakters der Beschreibung eine| ganinse Allgemeinheit aicht ausgeschlossen ist. Es ver- il hält sich so wie bei den Vorstellungsbildern, denen such. gewisse Allgemeinheit innewohnt, trotzdem sie indi-| viduelle Gegenstä nde bleiben, Dass die Beschreibung mit der Vorstellung in enger Beziehung steht, hatten wir | früher erwähnt. Die Al* gemeinheit des Biu- getieres liegt in seinerdbegriffrflichen Natur, und die Beschreibung bleibt aotgedrungen hinter dieser Sphäre. Daraus geht aber auch hervor, dass man durch Be- schreibung nie zu allg zemeinzültigen Gesetzen kommen kan“ E wie dies Sigwart in der“ogik(2° 8.831), formuliert:"Nur die Beschreibung eines tatsächlichen 2 Geschehens en bestimmten Subjekten ist auch des ers ER Kuyı.ozachs BSassıza,..,.." Etwas weiter hehsst es:"Nur eine solche verallgemeinernde Beschreibung der Form eines sich an vielen Dingen wiederholenden be i schehens ist such das Gesetz des treieon 3 Falls der Kbwper;..." Sigwart versucht dmn; zu zeigen, dass die Beschreibung des freien Falls a,Körper KEN: - 68- in seiner Abt ngigkeit von Raum und Zeit, zu der Formel &i h "8=t N" führen solle. 2.58. stelle ich fest, dass ein bestimmter Körper während des Falls in der ersten Sekun- de einen Fuss zurückgelegt gat, in der 2 Sec. 4 Fuss, 2 a© setz"SS=t N" führen würden."Sehen die blosse Be- in der 5 Sec. 9 Fuss u.8.w.Deann meint er die Beachrei-. bung, dass den Zeiten" t,=1", t5= 2, tz,= 5 die Räume "8,=|, Sg= 4, 53= 9" ents sprechen, mich zu dem de schreibung eines bestimmten Geschehens hat.. zu For- s meln geführt.." Tas mit dem"Führen" gemeint ist, ist, 2 unklar. Dass die Formel des Fall-Gesetzes auf Grund die- ; ses empirischen Materials aufgestellt worden ist, ist { klar. Aber die blosse Beschreibung eines Tat bestandes i gibt uoch nicht das Gesetz. Zum Gesetz ist eine re a|| te von der Beschreibung versch ie Gen R i Formung des Materials durch das Deuken erforder 1 lich, Psychologisch ausgedrückt ist es erforderlich eo| :| das"Sehen" des Allgemeinen in diesen sinzelnen Erfahrungs dater, welches durch eine zweckmässige Beschreibung viet ‚ leicht erleichtert werden können— aber mur ee Ausserdem liegst in der Gleichung s N# viel meh” als ich durch t,| m. ‚schreiben könnte. ‚Diese Gleichung ist die Fassung für| alle. möglichen ‚ welche durch die Beschrei- bung nie nisch werden könnte. Denn ich kann doch micht alle möglichen zulie beschreiben. ‚Man sieht, dass. in der Gleichung 8=te"m ehr 24> egt we die Pa | Beschreibung der einzelnen empirischen Daten enthalten, welche er aonst, als verallgemeinern bezeichnen. Bei— I dem Geueta tun ur diesen Schritt dos Veraligeneinerns dagegen DAN sich die Beschreibung aur an das|| 5 69- liche, in dem das Gesetz in keiner Weise enthalten F ist und sein kamn.-. Hir haben bisher gezeigt, dass die Beschreibung mit der ärklürunganichts gemein hat und ausserdem mit einer Benennung nicht verwechselt werden dari. Jetzt wollen wir die Beschreibung selbst untersuchen. Zu diesem Zweck ist es angebracht von der Beschreibung des Erlebnisses PER ENG da die Wich- tigkeit und Kompliziertheit derselben auf diesen Gebiet =|. auch früher dargelegt wurde. Was heisst denn ein Er- 4|| lebnis beschreiben? Erlebnisse beschreiben heisst zu- i nächst ie in Vorten eindeutig zu bezeichnen. Nun ist diese Beschreibung an sich weder mit dem Erleb- als noch nit der Wahrnehmung desselben indentisch, sie ist siwas hinzutretendes Drittes. Sie ist gleichsam eine Reproduktion des Erlebnisses in orten. Diese Beproduk- tion hat die Aufgabe das Erlebris nöglichst einde w- a5, adasquat zu gestalten. Hier erhebt sich die Fra- ge: Welche Anforderungen müssen an eine Beschreibung gestellt werden, damit sie wirklich eine Widergabe des Erlebnisses in Wörter, eine reine Be- schreibung ist? Und welche Grenzen sind der Möglichkeit einer solchen Beschreibung gesetzt? Es ist klar, dass jede Beschreibung durch zwei Möglichkeiten ihr Ziel verakıt; nämlich dadurch, dass| sie zu viel in das Erlebnis hineinträgt oder zu ig aus ihm schöpft. Diese beiden Köglichkeiten innen| SOENERNENNEN werr worden, Die dritte ogltoh- ee - m“ keit,äie den Erlebnis den adaeguatesten Aus soil ,4.h.nicht eine von den beiden ersten Möglichkei- ten... impliziert, kann nur die Aufgabe einer reinen Beschreibung sein, Dies bedeutet aber noch nicht, eine derartige adaequate Beschreibung, Kopie des Er- lebnisses sein muss. Es ist ja sogar ganz un mö&- ii ch dureh Worte eine Kopie des Erlebnisses zu 2 fern; genau so unmöglich wie vielleicht durch eine Ye- lodie ein Bild Ko piereıaı zz wollen. Daduron, dass jede Beschreibung durch Norte, duroh sprachliche Syabole geschieht, kaın ie adaequate Beschreibung aus der Eindeutigkeit ö der Beziehung zwischen Symbol und Syubolisierten bestehen. Nun ist jedes liort, wie frül erwähnt, keine Bezeichnung für ein einziges Erlebn: dern ws ist ein Symbol für nehrere sehr verschiede ge Eriebnisse.2.3.das Vort"Haus" bezeichnet dies ver- schiedenartigsten Gebiläe. Also sine adasquate Beschrei bung ist nicht diejenige B., die nur eindeutige Ko Sebraucht, sondern durch Wortko mp lexe versucht die allgemeine Bedeutung des Wortes zu spez lisieren, einzuschränken. Dabei ist ss vorausgeset die einzelnen Worte eindeutig bestinnt sind. Wie ı erreichen ist haben wir im I.Kapitel gezeigt.Hun koı “s bei der Beschreibung vor, dass eindeutig bestimm orte wie"Wleichheit","grösser" Us.W.gjs nach der E} Kinstellung keine eindeutigen Ergebnisse zeitigen. den früber besprochenen Beispielen mar der Hand ı Bila vn der Koss im Honnenschein haben wir das bs muss somit durch eine Mehrheit von einzelnen' ya Borzagtert werden einge ein einz FE vo. nich erbte immer mar nit lite 2 von air. TESSTEREREETETTTEETTTET, TER tn le Sa—... ER EN Benennungen erreicht werden und so nicht mit Benennung identisch sein kann. Ausserdem ist es klar, dass keine Beschreibung ohne Benennung möglich ist und dass die letzten Element e der Beschreibung einfache Benennungen sein müssen.Aber die Beschreibung unter- scheidet sich von der blossen Benennung auch dadurch, dass sobald und in dem Mass als das Erlebnis komplex ist; und dieser Zusammenkebzung im Erlebnis eine Zusam men- setzung in Vorten entsprechen muss. Und jedes Erlebnis muss mehr oder minder komplex sein- das Erleben ist ja ae ben kein Dasein einer blossen Summe von Inhalten.Viel- mehr die Summe Ist ja selbst, sofern sie als Sume er- lebt wird, schon mehr als eine Reihe vom Sumnanden, sie ist eine Gestalt, da ja das der Summe miterlebt wird. Es muss also in der Beschreibung der Versuch ge- macht werden, der Mannigfeltigkeit im Erlebnis eine Mannigfaltigkeit von bezeichnenden liorten enfinuınchen. zu lassen. Dabei ist freilich wichtig, dass diese Mannig- faltigkeit im Erlebnis nicht erst im Moment der Baschrei- bung, durch die Analyse zu Stande kommt, bezw.„dass die Beschreibung eines solchen Komplexes nicht auf einen frü- heren Inhalt übertragen.wird, der dieser Analyse noch nicht unterlegen war. Davon war jedoch schon früher die“ Rede. Dazu kommt noch ein Zweites: Alle B. erfolgt a A einer Aufeinanderfolge von W forten,einer Sugg gession, alle. Beschreibung zählt auf, dies und dies und dies wurde erlebt. Dadurch kann der Anschein erweckt werden als sei such das Ürlebnis eine Sumne, was es wie eben schon gesagt, eben nicht ist. Dann kann die Beschreibung dm a. A |\ 3 | 3 | N| SR * j} nur dadurch gerecht wer zden, das sie eben die"Gesamtqua- litäten","Gestaltgualitäten" verbindenden Relationen. selbst als ürlebnismopente ı mit aufz ählt, sie aiso sleich- Sam mit zu Surmenden der lortsumme macht in dis die m s“"schreibung sich immer auflösen muss. Das ist und bleibt E ein Notbehelf der otwns Unbefriedigendes hat- hier liegt | seite Grenze der möglichen Erleb nisbeschreibung. Es sieht dann immer so aus, als seien diese Dinge, die"Tundamente" 4 und die Kelation, die Elemente und die Gesamtgualität in Erlebnis koordiniert, was sie natürlich nicht sind, während sie in der aufziählenden Bes schreibung tatsächlich koordiniert erscheinen. Die eigentümliche Art wie Helation n De.. ER. 1 i En| und Kelationsfundauent zussmmen eriebt, werden, lässt| sich auch natürlich nie weiter beschreiben, sie lässt | a .8ich nur erleben,|| ah 5“| Hier bleibt die Beschreibung notgeärungen MENTOR. dem Erlebnis zurück. Dies muss festgestellt werden um die Grenzen zu erkennen, die der Beschreibung gesetzt sind. Das bedeutet aber noch nicht, dass sie als peychologi- sche Methode wertlos gomorden ist. Es heisst wur, dass dem Rationalisierungproz zess Grenzen gesetzt sind, wo er halt machen muss, Daneben aber besteht die Gefahr, dass die B. mehr enthält, als das Erlebnis und damit keine Ä echte Beschreibung ist. Nehmen wir ein Beispiel:Zch be- zeichne eine Anzbauduhr eines mit befreundeten Herren als "ein 16 Dauen-Ambanduhr"„Diese Bezeichnung erfolst un-. >=. ‚v sa ib ar bei der Betracht: ung der Uhr. Ich bran-| che dabei keinerlei. grossen ‚ Veberlegung, dass solche Unren. meistens von Damen getragen werden und die Absicht des. en dem Geschmack der Damen entsprechende Inzen . zu fabrizieren gewesen sei und dergl. mehr. Und diese n- mittelbare®ezeichnung, ohne anderes als bei der Betrachtung 3 der Uhr,. erweckt so den Schein einer Beschreibung, Aber es ist ohne lieiteres klar, dass der Inhalt der Be.. brauchten liorte mehr emthält als die Wahmehmung der Ir enthalten ke nn. Das Damenuhrsein wird nicht wahrge- nommen, und insofern werden wir Sagen, dass dies keine Ä echte Beschreibung ist.Noch ein Beispiel: Es wird mir eine Fackung Feigen gezeigt, die ich sofort als Snyrmna-Poigen, a \"Feigen, die von Smyına exportiert werden" bezeichne. Es liegt aber auf der Hand, dass dies keine Beschreibung kei denn mein Ausspruch enthält mehr als die ah rmehmung der Feigen enthalten kann, Bemnach ist von der echten Be- schreibung zu unterscheiden die unmittelbar erfolgende und. 4 so den Schein der Beschreibung erweckende Beurtei 1- ung des Wahrgenomuenen. In den meisten Fällen, in denen| | wir"beschreiben" liegt gar keine Beschreibung, sondem eine solche Beurteilung vor.| Ä. Et Y> se. Dass es so ist erklärt sich aus sehr naheliegenden Gründen: Wir haben keinen Anlass Erlebnisse zu beschreiben, 3 unsere Worte sind gar nicht darauf eingerichtet, sie sind vielmehr darauf eingerichtet, Erlebnisse in bezug auf ni BB, wa8 BLSH WEL ETAT aa ie 335 4. jene zu bezeichnen, unsere Worte bezeichnen nicht Erlebnisse, son- dern Erlebnisz usammenhänge, oder was dasselbe besagt: nicht| i ' Wahrnehmungen, sondern Dinkge.Es wurde schon früher hierauf:= hingewiesen. Unsere Worte wir Sagten, dass äie Benennung 4 durch Worte wicht ein einziges Erlebnis bezeichnet, sondern. eins Keihe von verschiedenen ärlebnissen. Die Bezeichnung Haus besteht aus einer Mehrheit von Vohrnehumngen, äie derart W I} miteinander zusmmenhängen, dass ich beim Auftreten der einen auf die übrigen erwartend eingestellt bin. Das Wort Hans bezeichnet alle diese nöglichen Wahrnehmungen, Die Prare "was ist das, was ich hier wahrnehme? auf die, die Beschrei- bung BER Antwort geben soll, meint genausr folgendes:"Was habe ich von dem hier Wargenommenen zu erwarten bder mas kündigt es mir an?" Und eben das sagt nur das Wort- das Dingwort, mit dem das"Erlebnis" EURSIORBRN ist. Ein Beispiel: Ich habe in einem Glas milchig-weisse Flüssigkeit, Nun wenn. ich diese Flüssigkeit jemanden ala Gift bezeichne, damı nat. er die Erwartung, dass wenn er sie trinkt diese und Jene a Folgen sich einstellen werden. Äber die Beschreibung der Flüssigkeit als milchig-weiss und wenn möglich, von diesem wmd jenem Geschmack bei ihm keine derartigen Erwartungen wachruft. Es muss aber bemerkt werden, dass unsere Worte Dinge bezeichnen nicht heisst, nun unsere Erlebnisse ur- sprünglich"Dinge" sind, sondern, dass unsere"Brlobnisvahr- nehmmg" ursprünglich"Dingwahrnehmung" ist, d.h.die"Ding-. wahrnehmung" ist gleich der Binstellung auf das kommende am Jesass anstatt auf das Erlebnis als solches und ebenso ist unsere Erlebnisbeschreibung ursprünglich Re. Diese PTingeinstellung, d.h. die Einstellung auf das Kommende wird um so Schwerer überwunden, je mehr die betr.&r lebnisse sich als sleltende flisessende Phase in das Ganze des Brled- 3 F nisses einrelhen, je weniger sie scharf ungrenzte fürsih fassbare Inhalte sind. Darım ist es; sehr schwer die Ürlebni wahrn ehmung anderes als Din ug jähmehmung zu beschreiben, da sie ja nicht in dem Umfang vergenonstindlicht ist, wie eine Dingwahrnehmung und zu einer Besch} reibung derselben erst die hi zn Verangenntäniiichung nötig int. Es ist daher notwe r Be hi Re WERE NN NEE Er EN REEL MERISRRRREN RER? 37 SaEsge aERE= a nn TE ET EEE rn WE die Vergegenständlichung zu vollziehen und debei zu berick- sichtigen, dass der zo vergegenständlichte Inhalt nit Wor- ten beschrieben ist, welche möglichst ihrer Dingeinstetiing entkleidet sind. Was das für eine schwierige Aufgabe ist, ja, dass sie die höchsten Anforderungen an die RR der Sprache stellt, ist klar. Ausserden ist die genaue Tass- bare Vergbgenständlichüng des Fiatsses der Erlebnisse,das »esti nmte re Abgrenzen derselben gegeneinander | nicht so einfach. Wo das auch schwer zu erreichen ist, ist die Beschreibung ebenso schwer. Die Willenserlebnisse mit _ ihrer notwendigen Einstellung auf die Zukunft- sie sind daher ams schwersten zu"beschreiben", | A 1 — M. 22) me c 9 4 U 4925 22 dedalin 9a