Morgens⸗Geſanger. zaile Säͤnd. m. luf mein Seel, fang an zu loben deinen . Wiiſten„ Morgen bis zur Nacht; lobe Gott mit Werk und Worten; denk eriſt an allen e algete Orten: Gott nimmt alles wohl in Acht. z⸗ Nen dein 2. Aues meinem Gott zu Ehren, Gottes 1 2 Lob und Ehr zumehren in der Arbeit, in der edu Hern i von me und Seel, mein ganzes Leben: gieb, o Jeſu 1es igergrg Gnad dazul:;: * bewohnt NB. Dieſes Geſetz wird allzeit wiederholt. n, ohn 3. Ja, mein Gott, dein nad mir gebe, endeen daß ich allzeit chriſtlich lebe, fleißig halte dein h a then ccul Geboth; lehre mich nach deinem Willen, itnen undun dein Geſatz recht zu erfuͤllen, weil du biſt mein Swolltin Herr und Gott.k Bäthäh Alles meinem Gott zu Ehren ꝛc. 3 1 en. ſen lein uns kann belohnen, glaub und hoff ich feſtiglich; Goumea hoͤchſtes ut ich liebe, ““* ——— u,.*³‧ Gott im Himmel droben von dem ——DJI3——— Snetere eme. e Ruh; meinem Gott allein will geben, Leib 4. Au ein Gott in drey Perſonen, der al⸗ dſe — — ndeueisbei esee ece e ſſſͤſ“ — — — 8 Moorrgens⸗Geſaͤnger. dieſe Lieb von Herzen uͤbe bis in Tod be⸗ ſtaͤndiglich.,: Alles meinem Gott zu Ehren ꝛc. 5. Nichts als Gott im Leben ſuche, und darum die Sund verſluche, weil Gott haßt die Suͤnd allein: ehe ich will ein Guͤnd be⸗ Zehen, lieber will ich gleich ausſtehen alles Nebel, alle Pein.:““ Alles meinem Gott zu Ehren ec. 8 6. Nichts von Gott mich ſoll abſcheiden, Blaͤck und Ungluͤck, Freud und Leiden, gilt mir alles eben gleich: ja, nach Kreuz mein Herz verlanget, dort am Kreuz mein Jeſus hanget, zeigt den Weg zu ſeinem Reit ¹ 8 3 4 . G ott die dn T M 10, dige Man Alles meinem Gott zu Ehren ꝛc. 2. Was ich thue, was ich denke, in dein Herz verſenke, Jeſu wig'n Hoͤllenglut.:: Alles meinem Gott zu Ehren ꝛc. 8. Was die Welt in dieſem Leben hier zeitlich Guts kann haben, ſeynd die allerbeſten Gaben, in de o mein allerbeſtes Gut mich in Leibs⸗ und Seel⸗Gefahren, wolleſt vor der Suͤnd bewahren, vor der unt das er nn geben, iſt ja laute mih Eitelkeit: Gottes Gnad und Freundſchaßß Zeit und Ewigkeit.;: Ales meinem Gott zu Ehren zzz. — 6 9. 6 3 3 9 4 — 1. F 3 8od Sr. n an ſohe an her A Gattß 1 In GSindte aiet tſehen a 1 et. m ANadſcheda el un d leiden ſ 11 Kru na n wein it zuem Rn Hrt. 3 Pdenke. 3 „r in alerehe ad Sibei Hren, das iſt mir leid von Herzen: o Jeſu, waſch dien 166h — it aſu dr Fteundſ (rababen, d Su, 8,“ 3 Alles meinem Lob und Ehr zu mehren. Morgens⸗Geſänget. ſ 9. O mein Gott! an deinen Segen weil dann alles iſt gelegen, ſegne mich, o liebſter Gott! alle Falſchheit von mir treibe, daß ich dir getreu verbleibe in dem Leben, in dem Tod.: Alles meinem Gott zu Ehren ꝛc. 10. Deine Hilf auch mir wollſt ſenden, deine Augen zu mir wenden, Mutter der Buarmherzigkeit! Auch mein Engel, in dem Leben den mir Gott zum Schutz hat geben⸗ ſteh mir bey im letzten Streit!:?: Gott zu Ehren ꝛc. Ein anderes. * Gott! mein Herz zu dir erwacht, und erſte Seußßer ſendet, erhalten haſt mich dieſe Nacht, all Uebel abgewendet: dir heut dafuͤr will dankbar ſeyn, dich loben, lieben, ehren: ihr Himmelsgeiſter Kimmet ein, ſein Keue und Leid. Wenn ich dich erzoͤrnt mein hoͤchſtes Gut, mich durch dein Blut, heil mich durch deine Schmerzen. Ich nehm mir vor, heut ale Suͤnd durch deine Gnad zu meiden; kein Gut, noch Blut, noch Teufels Fuͤnd mich werden von dir ſcheiden. b 33 Pro⸗ 5 5 8 3 8 3 pproreſtiru Was wider Gott und ehe in den Tod, ais in ein Todſuͤnd, fallen. Ich wil dich heut und allezeit, oGott, voy dir fromm zu dienen bin be⸗ erzen lieben; reit, will mich in Tugend uͤben. Gute nleinung. All G'danken, Wort und Arbeit mein, af 4 Sitzen, Gehen, Stehen, ſoll meinem Golt nur pur allein zu Lieb und Ehr geſchehen. Nun ſchlag der Puls im vollen Lauf: dir lebe ich, o Jeſu! das Herz zugleich ſtaͤtt(bo ſeufze auf: dich liebe ſch, o Jeſu! Gleichfoͤrmigkeir. Wenn dir, o Gott, dann auch gefiel durch Kreut mich zu probiren, thu, was dir lieb, dein Will men Ziel; mit Kreuz thu von dir nich ſcheien. Aufopferung und Bitte Mich und das Mein dir anempfehl jetzt und zu alle Stunden; dir ſchenk, o Gott, mein den hie ſtaͤrk und 1 4½ 1 4* Geboth, das ſſ wird mir ſehr mißfallen: kaß mich, o Herr eel: ſchließ beyd' in Jeſu Wun⸗ zilf mir kraͤftiglich, wenn di i 23'Sleiſch mich auszieren Dieß bitt allein, o Jeſu mein, gieb Staͤrk in mei em Leiden; mein Kreuz mit deinem Kreuz verein; laß mich beic. ſen n d nt) v.de n hr geſteh m cen lauſ: 1 nuglech 1 keſu! It. * auch gft d othu, watdi i ait Kru 2 lalein, i ei zn keiden; ne Sin; daf mi Shitte anfehlitin 1 oGo a 1=n Fſu We ratigli, da und 19u Ewigkeit ihn mit euch lieben droben. Fleiſch und Blut ſich regen; hierauf laß fließen uͤber mich dein Guad, Troſt, Hilf Segen. Anempfehlung. O Mutter der Barmherzigkeit! auch dir mich anempfehle: Ach Engel, ſteh mir bey im Streit! ach Joſeph, meiner pflege! bitt't Gott fuͤr mich, datz ich allzeit ihm dienen moͤg, ihn loben, und einſt darnach in — Abends⸗Geſaͤnger. S Xch glaub an Gott; in aller Noth auf Gott mein Hoffnung baue; ich liebe Gott bis in den Tod, auf dieſe Lieb vertraue Jeſu, dir lebe ich; Jeſu, dir ſter⸗ be ich; dein bin ich todt und lebendig.:,: 2. Dos Heil allein kann ſicher ſeyn in in deinem Tod, d liebſter Gott, das Leben wird gefunden. Jeſu, du lebe ich; Jeſu, dir ſterbe ich; dein bin ich todt und lebendig.„: 3. Ein buͤßend Herz in Reu und Schmerz ſoll nimmermehr verzagen, durch wahre Ren von Guͤnden frey, darf ich zu Jeſu ſagen: Jeſu, dir lebe ich; Jeſu, dir ſterbe ich; dein bin ich todt und lebendig.:,: 3 Morgen⸗Geſäͤnger.„ 70 4. Geh fort, o Welt! was dir gefaͤllt das macht mich jetzt verdroſſen: in Gott al⸗ lein mein Ruh ſoll ſeyn, es iſt nun feſt be⸗ ſchloſſen. Jeſu, dir lebe ich; Jeſu, dir ſter⸗ Abends⸗Geſanger. be ich; dein bin ich todt und lebendig.:: . Am letzten End in deine Haͤnd will ich 9 mein Seel aufgeben: o Jeſu mein, nun bin ich dein, gieb mir das ewige Leben. Jeſu dir lebe ich, Jeſu, dir ſterbe ich; dein bin ich ⸗odt und lebendig.“: 8 Ein anderes. Die Nachtiſ vor der Thür der Tag ſat — ſich geendet, Gott gnaͤdig hat von mir all Uebel abgewendet: dem ſey Lob, Dank, und Ehr fuͤr ſeine Guͤtigkeit, ihn preiſt des Himmels Heer in alle Ewigkeit. b Wenn ich heut wider Gott auch jemals hab gehandelt, und wider ſein Geboth im Suͤndenweg gewandelt, das alles reuet mich mit großem Herzenleid, weil Gott erzoͤrnet ich, die hochſte Guͤtigkeit. Mein reuend buͤßend Herz zu Jeſu Wun⸗ den lenke, und meine Suͤnd mit Schmerzin ſeinem Blut verſenke: das roſenfarbe Blut bringt mie Vertraͤulichkeit, macht alle Schul⸗ den gut, erhaͤlt Barmherzigkeit. adsd Gc len ſ alein K d 8. ahn preſth 4 D ſt. 4 m auc iene di n Geheth [Sles reutni 1 Won iim “Jeſu Wwf et 1= enfarbe erhtalech Kut. O Jeſu! ich bitte dich durch deinen Tob und Leiden, laß durch keine Suͤnde mich von deiner Gnade ſcheiden. O Jeſu, treuer Gott, bilt durch dein Wunden roth, bitt durch dein letze Noth, behuͤt mich vorm boͤſen Tod. O Jeſu bleib bey mir, du Schuͤtzer mei⸗ 89 V ner Seelen! mich und das Meinig dir thu gaͤnzlich anempfehlen. OJeſu Liebſter mein, thu auf das Herze dein! dieß ſoll mein Ruhſtatt ſeyn; hie ſuͤß will ſchlafen ein. Advents⸗Geſaͤnger. ey gegruͤßt, du Zierd der Erden! ſey gegruͤßt, Maria rein! du biſt wohl, — nach Sag der Gelehrten, ſchoͤner, als der Sonnenſchein. Ach wer kaͤnn dein Schoͤnheit malen, die du biſt allein vor al⸗ len ſchoͤn, von Gott ſelbſten geziert? dir allein das Lob gebuͤhrt. — 2. O Maria voller Gnaden! o Maria ſuͤß und mild! wende von uns allen Scha⸗ den, ſey du allzeit unſer Schild! thu uns bald den Heiland zeigen, deſſen wir uns hoch erfreuen: geben haſt den Willen drein, daß willſt Mutter Gottes ſeyn. 3: Als dich Gaheſe gegruͤßet: Sey ge⸗ 3 grä Advents⸗Geſaͤnger. 11 22 Alte und Neue gruͤßet voller Gnad, haſt du bald die Wort verſuͤßet: ſieh, ich bin des Herrn Magd! ſobald die Stimm iſt erklungen, iſt das Eho Hald entſprungen bis tief in die Vorhoͤll nein, ſo da viel gefangen ſeyn. 4. Die Altvaͤter mit Verlangen ſeufzen kthaͤten lange Jahr, bald zu wuͤnſchen aus iſ den Flammen durch dein Frucht, o Jung. frauzart, wie die Alten von dir reden, daß “ — du wirſt den Drachen treten, und der der Schlange Haupt zerknirſchen, auch der dei Mond zu deinen Fuͤßen. 9 5. Du, Maria, biſt die Heldinn, ſo her⸗ uitt kommt von Orient, von der oft die Scchrift dort thut melden; Tod und Sund haſt du zer⸗ lün trennt; ein Fuͤrſtinn biſt in Judaͤa, Herzo⸗ iint ginn in Galllaͤa, kommt bis gen Nazareth,. Jacobsſtern dorten auſgeht. 11 —6. Aber, Mutter, weiter eile garbis gegen iſt Bethlehem, uns den Heiland dort ertheile, ale ſcherk uns deinen Koͤnig ſchoͤn. In einem pie Stall mußt ſeyn gebohren Gottes Sohn die durch Vaters Zorn, vermag keines Ko⸗ ſchi nigs Saal bloß nur wegen Adams Jal. 1 7 Aber, Jungfrau, Zierd des Himmels, nit heil gen Geiſis Geſpons und Braut, achtft hell dann nicht des Weitgetuͤmmels, und det A e ehim bi⸗ oſt die goh 1=d haſt ni audaͤa, Sa Sen Nacn e garbisge ) dott etthe =In. Jreinn 1Gottes S ag keites a Adams gl des Hic d Brau’ uul Wi deinen Schatz anvertraut zweyen Thieren in — der Krippen, Ochs und Eſel ſeine Lippen ſetzt anſchnaufen, daß moͤcht ſchlaſen Gott Advents, Geſaͤnger. 15 f ihr Schöpfer, der's erſchaffeen 8. Ach wer kann dann g'nug ergruͤnden, daß ein Kind als Koͤnigs Sohn, man ſollt in der Krippe finden, und nicht in eines Koͤ⸗ nigs Thron! in einem Viehſtall mußt ge⸗ baͤhren Gott den Koͤnig aller Ehren: wegen deiner Demuth groß wollt Gott gebhen in dein'n Schoos. b 5. Jetzt mein Suͤnder, geh und laufe mit mir gegen Bethlehem, komm und eile, dort verſchnaufe, empfang deinen Heiland ſchoͤn! ach neig dich zu ſeinen Fuͤßen, thu ihn tauſendmal ſchoͤn gruͤßen: ſey gegruͤßt, o Jeſulein, ſammt der lieben Mutter dein! 10. Weil dann du, o Jungfrau werthe, biſt bey Gott Faͤrſprecherinn: ach ſo bleib alzzeit auf Erden in dem Streit Obſiegerinn! hilf, Maria, hilf uns kaͤmpfen, hilf allzeit die Freinde daͤmpfen, alle Ketzerey vertreib, ſchuͤtz die wer he Chriſtenheit. 11. Ach Maria, was Victorie haſt uns nicht das Jahr ertheilt! du, Maria, durch dein Glorie haſt alsbald zu helfen geeilt; da wir ſtanden in der Neutden, thaͤtſt du uns als⸗ 14 Alte und Neue alsbald erretten, eine wachſame Mutter biſt denn deine Hilf iſt mir verg'wißt. 10. Dank ſey dir zu tauſendmalen, Ehr und Ruhm das bleibe dir: ach laß ferner deine Stralen gnadenreich ſchießen herfuͤrt bitt fuͤr uns dein kleines Kinde, daß es nicht denk unſerer Suͤnde, bleib ſamt deinem g'neigt uns in unſerm letzten End. Ein anderes ſchoͤnes neues Ge im Advent. b mit Lieb ſie zu bereden. 2. Von Gott der Enge auserkieſt, von Engeln hoch gepreiſet. 3. Maria erſchrack ob dieſem Gruß, ge⸗ dacht, was ſoll dieß werden? ſoll mir ein Engel fallen zu Fuß? bin ich doch Staub und Erden. Das kann ich mir nicht bilden eein, wie die Sach ſoll beſchaffen macht mir groß Beſchwerden. 4 Jeſas ſang b gan Galilaͤg ein Jungfrau wohnt von groſ⸗ 8 ſen Qualitaͤten, zu Nazareth ganz wohl vpekannt, von hohen Dignitaͤten; realiſch iſt ſie anzuſehn, all Engel Gottes nach ihr ſtehn, [Gabriel geſandt zur Jungfrau reiſet, und vor derſelben nie⸗ derfaͤllt, ſein Reverenz beweiſet. Er ſprach: Maria, ſey gegruͤßt! von Gott allein biſt ſeyn; dieß Der Engel zu Maria ſprach: uif die f n nz; kallſci ot Sachiheig 1 Thriel geſan Seerſelben . Er pre. 9 erteſſt. n Cuß * ſol m 1 Hdoch Stauj n nict bide RA ſegn; 2 Sic: ſechsten Monat uüh ſie ſchwanger 1 tt alein i Advents⸗Geſaͤnger. b 1)y kein Furcht ankommen; denn dieß iſt imn goͤttliche Sach: Gott hat ihms ſo vorge⸗ nommen. Drum ſey Maria, wohl getroͤſt, durch dich werds menſchlich G'ſchlecht er⸗ ; bey Gott haſt Gnad gewonnen. 5. Du wirſt empfangen einen Sohn, mit groͤßter Freud gebaͤhren, der groͤßer iſt dann Salamon mit allen ſeinen Ehren, den Koͤnig Himmels und der Erd, deſſen Reich voon Ewigkeit her waͤhrt, wird ihm niemand zerſtoͤren. 6. Sag mir, o liebſter Engel mein! wie hſ ſoll ich Mutter werden? mein Jungfrau⸗ ſchaft gehöͤrt Gott allein, ich kenn kein'n Mann auf Erden; im Zweifel ſchwebt das Gemuͤthe mein: ein Jungfrau„und ein Mutter ſeyn, iſt eins aus Unerhoͤrten. 7. Maria, all Zweiſel ſetzt hintan; allein auf Gott thu trauen: wiewohl du kenneſt keinen Mann, wirſt doch mit Freud an. ſchauen dein Leibsfrucht, glaub mir ſicher lich; denn Gott dem iſt nichts unmoͤgiich.,) Glorie der Jungfrauen. 8. Dein Freundinn auch Eliſabeth hat ei⸗ nen Sohn empfangen, ob dem ſie laͤngſt ver⸗ zweifelt haͤtt, traͤgt ſie jetzt mit Verlangen, im geht mit * . 3 2— 2. 18 Alte und Neue gen. 9. Gott iſt mit dir, o Jungfrau rein! folg treulich meinem Rathen; der heilig Geiſt wird ob dir ſeyn, und wird dich uͤberſchatten: darum gieb deinen Willen drein, ein Mutter mit großer Freud, ihr Trauern iſt vergan. Gottes mußt du ſeyn, Maria voller Gnaden. 10. Maria zu dem Engel ſprach: Sol ich dann Gott gebaͤhren? wiewohl ein wun⸗ derſchwere Sach, will ich mich doch nicht wehren: mir geſchehe nach den Worten dein; nunmehr geb ich den Willen drein, ein Dienerinn des Herren. 11. Maria, dir ſey Lob und Preis, daß du nicht halt abgeſchlagen die Gnad, ſo dir hat Gott beweiſt in den jungfraͤulichen Ta⸗ genommen ein, der ſonſt muͤßt gen; mit Demuth haſt aller Welt ſollt Heiland ſeyn, ddie Welt verzagen. 12. Der dieſes Lied Maria gemacht, faͤlt taͤglich ihr zu Fuͤßen, wunſcht, daß er koͤnnte Tag und Nacht Mariam allzeit gruͤßen; er hats gemacht, ſo gut ers kann; Maria, nimms mit beſchließen. b KLin ſchoͤnes Lobgeſang im Adpent. Oz ohl auf, gun laßt uns ſingen al, pfalnen ““ Gnaden an! hiemit thut ers * 8 3 * 3 * 4 Sun ſſtben * ſtaureiſ 1A heilig G bt S iba 1 dn, ein Mut hler nn Sſprach: E. lenhleinwu [nit dh ri 4— den Won * Willn dii 1.7 ur d Preit,d Ghnad hh Exkaͤulichen? Anmen en, in N/ ſonſ 1 1= gemath daß erkine S ei grißen aann; Ame emit tzl e im Nm xith al br Advents⸗Geſaͤnger. 17 mit froͤhlichem Schall, und danken mit De⸗ muͤthigkeit dem Vater aller Guͤtigkeit. 2. Wir Menſchen waren alleſammt zum Tod Gericht und ganz verdammt; well wir von Adam ſeynd gebohren, ſo erbet an uns Gottes Zorn.. 3. Doch hat Gott mit Barmherzigkeit gedacht an unſer ewiges Leid, und uns ver⸗ heißen bald aufs Neu die Hilf aus rechter Lieb und Treu⸗ b 4. Und was er uns verheißen hat, als ein wahrer und treuer Gott, das hat er uns geleiſtet ſchon, ſchickt uns zum Heiland ſei⸗ nen Sohn.. 5. In einer keuſchen Jungfrau zart ein wahrer Menſch gebohren ward; wie ande re Kinder wuchs er auf, nach menſchlicher Natur und Lauf 6. Und daß er uns koͤnnt machen frey, ſo er geſagt durch Prophezey, ob er verzeucht viel tauſend Jahr, ſo wird ſein Wort doch endlich woaazʒz. 7. Das ſt die allergroͤßte That, ſo uns heut angezeiget hat ottes Lieb und Freund⸗ lichkeit: drum ſey ihm Lob in Ewigkeit. 8. Goit Vater, Sohn und heiliger Geiſt, ein wahrer Gott, ſey hoch bepreiſ, 18 Allte und Neue mit Glorie Lob und an bis in Ewigkeit. 9 Ein anderes. herab vom Himmel lauf! reiß ab vom Himmel Thor und Thuͤr, reiß ab, wo Schloß und Riegel fuͤr. Herrlichkeit, von nun Heiland, reiß den Himmel auf! herab, 2. O Gott, ein Thau vom Himmel gieß! im Thau herab, o Heiland, fließ! ihr Wol⸗ ken, brecht und regnet aus den Koͤnig uͤber Jakobs Haus. 3. O Erd, ſchlag aus ſchlag aus, o Erd! daß Berg und Thal gruͤn alles werd. L Erd, hervor dieß Bluͤmlein bring! o Hei⸗ land, aus der Erde ſpring! b 4. Wo bleibſt du, Troſt der ganzen Welt, darauf die Welt all Hoffnung ſtellt? o komm, ach komm vom hochſten Saal! komm, troͤſt uns hier im Jammerthal!. 5. O klare Sonn, o heller Stern! dich woãten wir anſchauen gern. OSon/ geh auf! ohn deinen Schein in Fmſterniß wir alle ſeyn. 6. Hie leiden wir die groͤßte Noth; vor Augen ſteht der ewig Tod: ach komm, fuͤhr uns mit ſtarker Hand vom Elend zu dem BVaterland. 2. Dawo lanwi alldanken dit unſem 4 1 12 SSat ſen 48 reiß ab n iß o t Rinmel g 4 1g Ee agaut,58 1 Is werd.. 1 1eäu 19 3 2 da. 1 al ea faung ſti n 5ſten Eul n merthel 1= Stea, möofigeha' wirale— 9 8 Noth. ——. b d H komm 6 lend gu 6 8 1 4 Advents⸗Geſaͤnger. 15 ergſe fuͤr und fuͤr, da wollen wir all loben ddich je allzeit inmer und ewiglich. Der engliſche Gruß. A ve Maria Pr plena! ſo grüße der Engel die Jungfrau Maria in ihrem Gebeth, und da ſie ſaß. Maria, du ſollſt ein n Sohn empfangen, darnach ſteht Himmel und Erde Berlangen, daß du ein Mutter des Herrn ſollſt ſeyn. OEngel, wie ſol dann das geſchehen? Mein Herz hat keinen Mann erkennet 4 dieſe er weiten breiten Welt. er heilig Geiſt ſoll uͤber dich kommen, nlagmi der Thau fließt uͤber die Blumen: 1¹ alſo muß Gott gebohren ſeyn. Maria, du magſt wohl froͤhlich g'weſen, daß du allein biſt auserleſen, ein Mutter des Allerhoͤchſten zu ſeyn. Maria, du wollſt Gott fuͤr uns bethen, auf daß wie kommen zu himmti ſchen Staͤte 1 ten, daß wir mit dir erfreut moͤgen ſeyn. Der Herr wird ſolches nicht verſagen, er wird anhoͤren unſer Weinen und Klagen, und fuͤhren uns in das Himmelreich. Nun wollen wir preiſen, danken und lo⸗ ben den Herrn im Himmel hoch droben, daß uns der Herr erlöſet hat. Weih⸗ 20 Alte und Neue Weihnachts⸗ Gefanger. 4 D reaturen; denn Gottes Sohn vom einer ungfrau iſt gebohren: Maria, du biſt auterkohren, daß du Mutter werdeſt; was geſchah ſo wunderlich, Gottes Sohn von er Tag der iſt ſo freudenreich allen 3! Himmelreich uͤber die Naturen von Himmelreich, dor iſt Menſch gebohren. 2. Ein Kindelein ſo lobentlich iſt uns ge⸗ bohren heute von einer Jungfrau reiniglich zum Troſt uns armen Leute: waͤr uns das Kindlein nicht gebohren, ſo waͤr'n wir allzu⸗ mal verlorn, das Heiliſt unſer aller. Ey du fuͤßer Jeſu Chriſt, weil du Menſch gebohren reih Hu 3 We 4 ſcha biſt, behuͤt uns vor der Höͤlle! mit ihrem klaren Scheine, und doch nicht verzehret das, ſo merket allgemeine: auf glei⸗ che Weis gebohren ward von einer Jung⸗ frau rein und zart Gottes Sohn der wer⸗ the, in ein Krippe ward gelegt, große Mat⸗ ter fuͤr uns traͤgt hier auf dieſer Erde. 4. Die Hirten auf dem Felde waren, er⸗ Holle! Hgen 3. Als die Sonn durchſcheint das Glas Kin ſieyr 1 dein ein f. liels fuhren neue Maͤhren von den engliſchen b will Schaaren, wie Chriſtus gebohren waͤre, ein. Koͤnig uͤber alle Koͤnig groß: die Red Hero⸗ V 8 Weihnachts⸗Geſaͤnger. 2n dem ſehr verdroß, ausſandt er ſeine Bothen; ey wie gar ein falſche Liſt erdacht er wider n Jeſum Chriſt, die Kindlein ließ er toͤdten. Gruß zum Chriſtkindlein. Ge ſeyſt du, o Jeſulein, ſchoͤns Kin⸗ delein! ach laß mich doch dein eigen d ſeyn, herzliebſtes Jeſulein! u 2. Wie biſt du ſo arm in dieſem Stall, ſren. reichs Kindelein! dein Reichthum ziert des aint daseg a und doch t. Sn 3 9 Himmelsſaal, o armes Jeſulein! 3x Wie biſt du ſo ſchwach auf dieſer —2 ſtarks Jeſulein! dein Staͤrk dieganx a ze Welt erhaͤtt, o ſchwaches Kindelein. 4. Wie biſt du ſo gar allhier veracht, ſchoͤns Kindelein! veracht hat dich dein Lieb gemacht, herzliebſtes Jeſulein. O treue Lieb, o große Gunſt, liebs Kinde ein! zuͤnd an in mir die Liebesbrunſt, ljebreiche⸗ Jeſulein. 6. Nimm hin mein Herz, ſchenk mir das dein, ſhoͤns Herzelein! laß beyde Herzen ein Herz ſeyn, o herzigs elejan 7. Alles, was du liebeſt ſoll mir lieb ſeyn, liebs Kindelein! alles, was du haſſeſt, dem willich Feind ſeyn, o reines Jeſulein! 8. Ohn dich leben ſoll ſeyn mein Tod, o Leben mein mit dir ſterben will ich, mein Gott, mein's Lebens Schoͤpferlein. Altte und Neue 2. Der Wll iſt gut, gieb bu das Werk) ſen ſchoͤns Kindelein, und mich mit deiner Al macht ſtaͤrk, o guͤtigs Jeſulein. ro. Ehr ſey dem Pater im hoͤchſten Thron, dem Kindelein, ſeinem lieben einge bohrnen Sohn, dem ſchoͤnen Jeſulein. 11. Ehr ſey dem heiligen Geiſt zugleich — 4* 1 1 b dem Troͤſter kein, all drey Perſonen in dem Zuke Himmelreich, dem kieben Yater mein, dem lieben Heiland mein, dem Heiligmacher mein⸗ 12. Jeſu, wir ſingen dir allzugleich, liebe Kindelein: von uns an unſerm End nicht weich, o liebes Jeſulein, o ſchoͤnes Kinde⸗ lein, meines Herzens Troͤſterlein, o Jeſu⸗ do Jeſulein. Was bey der Krippe zu thun. Laßt uns das Kindelein wiegen, das Herz zum Krippelein biegen laßt uns im Geiſt erſrenen, das Kindelein benedeyen, d Jeſu⸗ lein ſuͤß. 2, 2. Laßt uns dem Kindelein ſingen, ihm 4 un fähue 2 beweiſen, es loben und hoch preiſen„ 5 Je⸗ † ſulein ſuͤß.: „, z. Laßt uns dem Kindelein neigen, ihm ieb und Dienſt erzeigen; laßt uns ſein Vene b 1 3 falcj 1 1 9 hehen *! du daN — mit deine ¹ a in. im ſoß 4. 8 uns Gnad erweiſen, und zum Wohlleben 1 Jeſulen fuͤhren, das Frommen thut gibuͤhren, o a Jeſulein ſß.„ 1.ſnen in d 4 1 2= hmacher me =khagkeic, ſ6 n urm End ni 1e hönas fun I len,19 8 2 aeu thn a, d 3n tuns inoh eean La ſnon uns ihn 6 reiſen, ¹ Aregan 32. * Za wein,d anſchauen im S Weihnachts⸗Geſaͤnger. 23 len jieren, alſo wil ſchs gebuhten, ae⸗ ſulein ſuͤß.:,: 4. Laßt uns das Kindlein ſpeiſen, es wird 7. Laßt uns das Kindlein traͤnken, ihm Zuckermilch einſchenken, es wird uns wohl bedenken, in ſeine Freud verſenken, o Je⸗ ſulein ſuͤß. z9 6. Laßt uns das Kindlein gruͤßen, und fallen ihm zu Fuͤtzen: laßt uns demuͤthig ehren, als unſern Gott und Herren, o Je⸗ ſulein ſuͤß:„.— 7. Laßt uns ſein Muͤndlein kuͤßen, die Haͤndlein mit den Fuͤßen: ſeht, wie ſein Aeuglein fließen, und Pfeil der Lieb aus⸗ gießen, o Jeſulein ſuͤß.,: 8. Laßt uns dem Kindlein buͤcken, ſein naſſe Aeuglein truͤcknen, laßt uns bey ihm erſcheinen, ſo wird es nicht mehr weinen, o Jeſulein ſuͤß.:: 9. Laßt uns das Kind umpfangen, nach ihm ſteht all Verlangen: ſein Aeuglein laßt Schoos der edlen Jungfrau⸗ en, o Jeſulein ſuͤß. 55 10. Laßt uns ſein Diener werden, ſo lang b wix lohnen mit den himmliſchen Kronen, o ſulein ſuͤß!:, 03 wird dem Kindlein gefatzen: laßt ihm. indlein wird ein 6 3 reudlein machen; das K achen, o Jeſulein ſuͤß!:, raur 112; Laßt uns doch thun zu Ehren, wan 3 wir koͤnnen dem Herren: im Himmel wirdt erſchallen, vergeiten wird ers allen, o 3⸗ ſulein ſuͤß!:;: 4 BEin anderes. Z9 Bethlehem gebohren iſt uns ein Kinde⸗ ₰ lein, das hab ich auserkohren, ſein eigen will ich ſeyn. Sſa, eja, ſein eigen will ich ſeyn. 2. In ſeine Lieb verſenken will ich m wir ſeynd auf Erden: es wird uns wohlhe i banda 11. Laßt unſre Stimm erſchallen; 49 64 1 Ee Ehreſ derna den er Cel Gebn Kindl c mich drd, gar hinab; mein Herz will ich ihm ſchenken, und alles, was ich hab. Eja ꝛc. Kindelein, von Herzen will ich dich 3. lieben ſehr, in Freuden und in Schmerzen, 9 ſe laͤnger und je mehr. Eja ꝛc. 4. Dazu dein Gnad mir gebe, bitt ich Doe man i geeich t, D — ich de leg aus Herzensgrund, daß ich allein dir da „ ſät jest und zu aller Stund. Ejaꝛc. 5. Dich wahren Gott ich ſinde in deinem leiſch und Blut: darum ich dann mich oinde an dich, mein hoͤchſtes Gut⸗ Ge * dan 1 41 Weihnachts⸗Geſaͤnger. 6eeduns wa 6. Laß mich von dir nicht ſcheiden, knuͤpf ſ ima zu, knuͤpf zu das Band, die Liebe unter uns beyden: nimm hin mein Herz zum Pfand. eaa S. Ae te 8 ſaßt ha. Lob zum Chriſtkindlein. 1mi ni Chelobt ſeyſt du Jeſu Chriſt, das du 1 ‿ Menſch gebohren biſt, von einer Jung⸗ 91 Ehren frau rein und klar, des freuet ſich der En⸗ 1 maele Selſchaar, Allelujgx. im ala, 1 Gelobt ſey die Jungfrau zart, von der b Ehriſt gebohren pard 3 un aren Suͤn⸗ dern all zum Troſt, daß wir durch ihn wer⸗ 4 Aas uden erloͤſt, Allelujg. 8 rn 1„Gelobt ſey der Engelſchaar, die bey der 4 anwän Seburt auch war, und ſang dem kleinen 2 n aindlein lob auf Erd, und auch im Himmel † Drob, uſla. ee en dar te ed . man: elippen findt, in unſer arme ₰ 9 4 leiſc und Blat verkleidet ſich das ewige K Alle 6 8 2. Den aller Welt⸗Kreis nicht beſchloß ebe, 31 liegt jetzt in Maria Shde beſc 1f, San dKindlein worden klein, der alle Ding er⸗ Sim. daͤlt allein, Allelulilagj. (Andeind Das ewige Licht ſcheint da herein, und 1ach dam aigiebt der Welt ein neuen Schein, es leuchte bM. b B wohl — . .. 4 8 2- — 2 S 8 6 3 8 ,. Alte und Neue wohl mitten in der Nacht, dieß Licht 82n vgol uns das Kindlein bracht, Alleluja. wan Auf Erden iſt er kommen arm, 16 ſich uͤber uns erbarm, und in dem Himm mache reich, und ſeinen lieben Engeln gleich Alleluja. Das hat er alles uns gethan, ſein groß Lieb zu zeigen an, es freuet ſich all Chriſten Endſ heit, und danket ihm in Ewigkeit, Allelun z. Nun bitten wir ganz herziglich, daß d 8 uns wolleſt gnaͤdiglich, an Leib und Seel g 4 wohl bewahren, wann wir aus dieſem Eta Gap fahren, Alleluja. dar,“ Wunderding im Rindlein. 5. D. Menſchen Heil ein kleines Kind a einem Stall man liegen findt, das 95 6 ein 2 ſau, 2. 1 3— Weihnachts⸗Geſaͤnger. Alet nen arm, 8—9) in dem Azen Engeln ſ Bſch al Ce⸗ iſt die Herrſchaft ſein, Alle, Alleluja. vigkeit A Endſß iſt die Herrſchaft ſein, 1 1 5 wapü ikannten Gott den Herren ſein, Alle, Alleluja. indln F. Sie giengen in das Haus hinein,“ ſie i kleincg Kiſ gruͤßten Gott den Herren fein, Alle, Alleluja. dn find, ou,. Sein Mutter iſt die reine Magd,“;: ss fihemnldie ohn ein Mann gebohren hat, Alle, All. tdaßt unsai 7. Die Schlang ihn nicht vergiften kunt,:,: erkeit mtaſiſt worden unſer Blut ohn Suͤnd, Alle, All. Kindenh 8. Es iſt uns gar gleich nach dem Fleiſch!: * und Nat der Suͤnd nach ſt es uns nicht gleich, Alle, egnadennat Alleluuuua““ Ritblitt, 46 9. Damit es uns ihm mache gleich,, und Sglit, daul wiederbraͤcht zu Gottesreich, Alle, Alleluja. 10. Zu dieſer heiligen Weihnachtszeit,: nd mnd n ſey Gott der Herr gebenedeyt. Alle, Allel. rut,09 7 r1. Geſobt ſey du Herr Jeſu Chriſt,: B 2 daß 3 4 K 3 B 8 8 ——— 23 Alte und Neu daß du uns Menſch gebohren biſt, Alle, Al 12. Gelobt ſey die heilige Dreyfaltigkenn On „„: von nun an bis in Ewigkeit, Alle, Alleluu Von Ort der Gebur. Sthau Ceriſt, wie Chriſtus hat veratſ 58 die Welt, der Welt Gut, Ehr uh, t Pracht, o Gott mein Lieb, o Armuth pei o Demuth, o Gott mein Lieb, ꝛc. 2. Vom Himmel kam er auf die Weilſ an. nichts mit ſich bracht, noch Gut, noch Geit — »b o Gott mein Lieb, ꝛc.„» 3. Er ließ die Stadt Jeruſalem, und ka T zum Staͤdtlein Bethlehem, o Gott ꝛc.. 4. Zu Bethlehem hat er kein Haus, nu k hin zum Stall zur Stadt hinaus, o Gott x Arſ . Der Stal ſtund auf, und ohne Thun war Locher voll kein Fenſter fuͤr, o Gott i. 6. Der Wind und Schnee ſchlug uͤber⸗ Sa all, der Schnee bedeckt den ganzen Stall, 7 Gottꝛc.“ he 7. Hie Gottes Sohn im Winter ſaß i kein Fenſter war da und alles naß, o Gott u d 9 8. Ein Kripp ſtand da, ein hartes Bret das war ſein Wieg und Kinderbett, oGottu 6 9. Von Stroh die Kripp von Miſtund Wuſt, da Goltes Sohn aufiiegen muße ud o Gott c. 1 † Weihnachts⸗Gefaͤnger. 22 an biſt Ah 10. Das Kind ſo kalt erbaͤrmlich arm, je Deaffat Ochs und Eſel hauchten es warm, o Gottꝛc. meit, Ale Aha re. Sobald das Vieh den Athem ſpart, jeburt. ſchwarz ward von Kaͤlt das Kindlein zart, ktus hatan 5 Gottc. Gut, Eſ 12. Aus ſeinen Aeuglein fließen weiß, wie , o Aem Perl, ſein Thraͤn gefroren Eis, o Gott ꝛc. ,x. 13. O Chriſt thu auf das Herze dein/ ſchließ⸗ afdie M ein und waͤrm das Kindelein, oGottꝛe. — Gnt,doh 6 Re u. Jahr Ge ſanger. Sruſalen, u Eeas erſte, o Jugend, zum Anfang der 1 5 oe Rtein Han— ſus, den lieben Namen Jeſus, das Sen du erſte was denkeſt, das erſte was redeſt, den? und ahrn Jeſus, red Jeſus, ſprich liebe dich Jeſus⸗ Pete lebe dich, liebe dich, o Jeſus. in he 2. Das erſte am Morgen, vor allen dein D nasſthu Sorgen, ſo gruͤß den Namen Jeſus, den 8 ganzenen ſieben Namen Jeſus, ganz lieblich, ganz 2. in Winte herzlich, o Jeſu dich gruͤß ich, von allem naß, 5Ca 3 ſndiid⸗ heut Jeſus behuͤt mich, liebe M dich, ο Jeſu. b Sen utan 3. Wann waſcheſt dein Haͤnde, ſo ſpreche derbettoon Hehende, ach waſch mich, o Jeſu mit deinemn Rp von Me Blut o Jeſu, dein Gnaden laß ſließen, d autegns und reichlich ergießen, daß all mein Süun: 30 den, bald moͤge verſchwinden: liebe dich Kißigkeit, iſt Jeſus Gegenwaͤrtigkeit.⸗ Alte und Neue 7 H Jeſu. 4. Wann geheſt zum Bethen, zur Meß zu der Metten, der Anfang ſey Jeſus, das Ende ſey Jeſus, ihn lobe, ihn preiſe, all Ehrr ihm beweiſe, ſprich Jeſus dech lob ich, ſprich! dich Jeſus dich lieb ich, liebe dich, o⸗ Jeſu. V ». Wann geheſt zur Arbeit, ſo ſieh und denk allzeit, daß mit dir ar eit Jeſus, fang. an im Namen Jſus, ſprich Jeſus mich ſtaͤrke, in alem mem Werke, dein Ehre zu mehren, will nimmer aufhoren, liebe dich,: o Jeſu. 6. Wann geheſt zum Schlafen, ſo ſoye dein Waffen der maͤchtige Namen Jeſus, bewah⸗ re mich, o Jeſu, von allem dem Boͤſen wollſt gnaͤdig erloͤßn, vor Satans ſeinen Luͤſten, 8 verbothenen Luͤſten, liebe dich,:,: o⸗Jeſu. 2. Wann kommeſt zum Sterben, ſo ſetz zum Erben, den ſuͤßen Namen Jeſus, ſorich erwirb mich, o Jeſu dir leb ich, dit ſterb ich, o Jeſu dein bin ich, mein Seele, mein Leibe, dir alles verſchreibe, liebe dich liebe dich,: o Jeſu, Amen. S ooft ich mir bild Jeſum ein, wird freu⸗ denvoll das Herze mein, und uͤber alle 5 den 0 1. ufhoem, 1G fen ſoeh 12r Jeſuc ben 18„ Boſenwe nnſeinen Lſt C I 1** dterben, amen 3 Ddr lö ih, 1y, mein Oh wabe, lihede f euin, widf vrn und ihut adwaͤrtigti 4 1 6 hat reichen Lohn.* 1 1 31 Neu⸗Jahrs Geſaͤnger. 4. Jeſus ſo ſuͤß der Herzen rein, des Lebens Brunn, der Seelen Schein, l Freud er uͤbertriffet ſehr, daß man nichts kann begehren mehr:,: 5. Kein Zung es nimmermehr ausſpricht, ſo kann mans auch beſchreiben nicht, was Jeſum lieben mit ſich bringt, verſuchen iſt das koͤſtlich ding z⁵. 6. Jeſus ein Konig wunderlich, ein Siegs Fuͤrſthoch und adelich, nichts ſuͤßers wird auf Erden genennt, nichts herrlichers iſt, wer ihn kennt.: 7. Ich ſuch ihn, wann ich ſchlafen geh, ſchließ ihn in mein Herzkaͤmmerlein, ſuch ihn mit Lieb ſtaͤts aͤmſiglich, heimlich ſowohl als oͤſſentlich.:. 8. Achmit Maria Morgens fruh, zu ſei⸗ nem Grab nah hinzu, ſuch ihn mit Herzens⸗ Traurigkeit, mit ſuͤßen Seufzen alle Zeit.: 32 Alte und Neue ½ mit Suͤßigkeit.:: 10. Wann du heimſucheſt unſre Seeß ſo ſcheint darein die Wahrheit hell, ſo acht man ſich der Welt nicht mehr, ſo brennt als⸗ dann die Liebe ſehr:: 11. O Jeſu du Herzallerliebſter mein, eh kann mir hie nich ts ſuͤßers ſiyn„du biſt mir Leeb viel tauſendmal, mein Lebens iſt ken Ziel noch Zahl.:: b ra. Jeſu dein Marter und dein Tod, dein Blut ſo heilig und ſo roth, erloͤſet uns aus aller Noth daß wir auch moͤgen ſehen Gott;: „ 13. Erkennet Jeſum ihr Menſchen al, begehret auch ſeiner Lieb zumal, ſucht ihn bis euer Herz entbrinnt, ſelig iſt der ſo Jeſum „ n dt. 1 2 — 9. Herr Jeſu, wohn uns allzeit bey, mi b deinem Glanz erleucht uns frey, der Se len Nacht und Bitterkeit, Jeſu vertreih 14. Er liebet euch ſo liebet ihn, das t euer groͤßter Schatzund Gewinn, lauft ihm nur nach auf dieſem Geſpor, was ihr be⸗ gehrt, wuͤnſcht er euch vor.„ 15. Jeſus Pater der Guͤtigkeit, die 8 Hoffnung aller Frohlichkeit, du Brunn b fuß und gnadenreich. kein Herzens Luſt Sud man dir gleicht. 1 Lob⸗ unſ 3 ſt unſe e. rn hel,,ſ c ſo breunte =i dbiſt ledens ſſ n dein Toh eroſet unse AWenſch. an ual, ſuchtt 1 ailtderſon At ihn, dii E zinn, lauft e, wau ihr Säͤtigkait, an du Beum 8. Her ans an ſchen Go b Lobgeſang zu Jeſu. Mein Herz entzuͤndt vor Liebe brinnt, ℳ die Lieb mich heftig quaͤlet, lieben will ich beſtaͤndiglich, den ich mir auserwaͤhlet. Der iſt allein auf dieſer Erd, der tauſend⸗ mal des Liebens werth, o Jeſu, wo biſt du, dich meine Seel begehrt.. 2. Die Welt zu ſich zwar locket mich, viel Liebsſtrick ſie mir leget, zeigt mir viel Gunſt, braucht all ihr Kunſt, doch mich gar nichts beweget. Ich ſeh mich um, und ſeh mit Fleiß den Braͤutigam ſo roth und weiß; treff ich dann dich nicht an, o meiner Seele Speis. z. Aufdieſer Welt mir nichtsgefaͤllt, kein Menſch vom Weib gebohren: ſein Contrafe vergeht wie Schnee, gruͤn fangt er an zu dor⸗ ren. Zuletzt ein Kreuzlein auf ſein Grab, iſt von der Welt die beſte Gab: forto Gunſt, wann ich ſonſt nichts zu gewarten hab. 4. Was ewig bleibt, zur Lieb mich treibt, dann ſcheiden thut bald kraͤnken: die Lieb zu Gott fuͤrcht keinen Tod, thut Scheidens nicht gedenken. O Menſch du biſt ein fremder Gaſt, die ſchnoͤde Welt nicht lieb zu faſt, lieb dafuͤr was du hier ewig zu lieben haſt. 5. Lieben will ich was adelich, alein was ohne Tadel; mein Braͤutigam mit Nam 2— ö ⅓ Neu⸗Jahrs Geſänger. ““ — 88 3 Ar - ———— 5 ———— ereureei e ueaipe Neepeiwe- — 3— ö o“ ioa, Allie und Neue. ſein Geſchlecht viel Jahr und Zeit probiren kann von Ewigkeit: dieſer iſt vor gewiß, 3e der meine Seel erfreut. 6, Mir kommt geſand aus Judenland ſein Bildniß voll des Schmerzens; die Liebsgeſtalt er ſelbſt gemalt, am Troſt⸗ tag ſeines Herzens Dieß ſoll ſeyn meiner Augen Licht, wenn jener ſchoͤne Tag anbricht/ daer thut herfur fein froͤhliches Angeficht. Ein anderes Feſus iſt gar ein ſuͤßer Nam, den rufen J wir arme Suͤuder an, dadurch wir Gnad erlangen, um unſer Suͤnd began⸗ und Stamm der aͤlteſt iſt vom Adel; de iihr — — gen, Gnad, o. Herr! Gnad um all unſer 2., Jeſus, wer dich ſuchen will, der findt Pey dir der Gnaden viel, ja heilig und ſelig it der Menſch, der Jeſum Tag und Nacht bedenk, der wird getroſt, von allen ſeinen Suͤnden erloͤſt Der wird getroͤſt c. 32 Jeſus wir fallen dir zu Fuͤßen, und⸗ wollen dich ſo lang anrufen, mit Klagen und mit Weinen, mit Maria Magdalena, bis wir auch finden Vergebung unſerer Suͤn⸗ Den⸗ Bis wir auch finden ꝛc.“ 4 Jeſus du biſt mein hoͤchſter Troſt z en — 8 1 3 4 9 d Em, der ui 1* dadrrch 1*sSund heön Aun um alu Ctsvill, der ſit „weilig undſa g und t d nalen ſin it Klagenuſ 8 agdalena zenſeret Ei 2 b e duſ M 4 1 enr⸗Jahrs Seſinger. ganzer Begierd hoff ich deiner Gnaden Zier. Hilf o Herr mir, daß ich nimmer ſcheide von dir. Hilf o Herr mir 2c. 5. O Jeſu unſer aller Heil, dein goͤttli⸗ che Gnaden uns mittheil, begnad uns Herr zu aller Stund, daß wir nicht kommen zum behuͤt uns Herr fuͤr Pein, Hoͤllengrund, bel err fuͤr N daß unſer Seel nicht komme drein, behuͤt ꝛc. 6. Jeſu mit deinem theuren Blut, haſt uns erworben das ewig Gut, daß uns vom Himmel kommen biſt, haſt uns erloͤſt vom Teufels Liſt; drum Lob und Ehr ſey dir im Himmel und auf Erden, drum ꝛc. 7. O Jeſu lieber Herre, um deiner Marter Ehre, verleih uns hier ein ſeliges End, und dort eine froͤhliche Auferſtaͤnd, das ſt die Freud, die uns Gott von dem Himmel geit, das iſtdie Freud cc- 8. Lob und Ehr in Ewigkeit ſey dir, o heil'ge Dreyfaltigkeit, Gott Vater, Sohn, und heiliger Geiſt, das Sakrament ſey hoch gepreiſt, und wer das ſ ucht, hat vor gewiß das ewig Gut, und wer das ſucht ꝛc. 9. Alleluja ſingen wir, Jeſum Chriſtum loben wir, in dieſer gnadenreichen Zeit, die uns Gott der Herr vom Himmel geit. Al⸗ ich mir ſelber auserkoſt/ aus rechter Lieb und “ 8 — ö—“ 2 Alte und Neue gelobt ſey Gott und Maria. b Von den heiligen drey Koͤnigen. Jc lag in einer Nacht und ſchlief, mich ₰ traumt, wie mir Konig David rief, daß ich ſollt dichten und reimen,: von heiligen drey Konigen ein neues Lied, ſie liegen zu Koͤlln am Rheine.,: keluja, gelobt ſey Gott und Maria,Alleluj ——- 2. Der Tag der reiſt wohl aus dem then Engels traͤgt ſie ein Kron, die Mutter unſers Herren: 3. Maria gebahr ein Kind ohn Mann, Gottmußt ſein Kreuz auch ſelber tragen, hat ſein Blut fuͤr uns vergoſſen.: Schein, von einem lichten Sterne,“: der heilig Geiſt gabs in ihren Sinn ſie nahmen Gold Weihrauch und Myrrhen: ein hoher Berg dort vor ihnen ſtund, der Stern thaͤt ihnen entweichen,:;: Koͤnig Keſpar zu den andern ſyrach, heut muͤſſen Kir hier bleiben.* 11. das Himmel und Erd mit Freuden auf⸗ nahm, das Paradeis ward aufgeſchloſſen: * ³⁴ 4 4 * 41 4.. Da gebohren ward das Kindlein fein, den heiligen drey Koͤnigen kam ein neuer ». Und da ſie nun gen Jeruſalem kamen, Thron, wir ſingen das Kindlein Jeſum an von Maria bluͤht ein Roſen,;: eines wet⸗ 1 6 4 3 da ſie gr K eun lg ſt lega *) dines n An, die Nuh 1 ohn Ma b Freuden 1 in Heſchloſſn tsſerttagm ): = py ſie nahme zen ſalem kang V fund k 6,* Kal † heut n bringt ihr mir fuͤr eine Maͤhr? wo 6. Sie kamen vor Herodes geritten, He⸗ rodes empfieng ſie mit tugendlichen Sitten⸗ ſeyd ihr willkommen ihr Herren,: was ihr euch einkehren?:;: 7. Da ſprach Koͤnig Kaſpar auserkohren, uns iſt ein Koͤnig der Juden gebohren, den uns die Engel thun preiſen, wer haben verloren des Sternes Schein, der uns den Weg thaͤt weiſen.: 8. Herodes ſprach aus falſcher Begier, findt ihr das Kind, kommt wieder zu mir, das thut ihr liebe drey Herren,“ ich habe des Silbers und Goldes ſo viel, damit ich das Kindlein will ehren.: 3 9. Sie ſatzen auf und ritten dahin, der vorige Stern kam wieder u ihn'n, wieß ſie auf rechte Straſſen, gen Bethlehem wohl an die Stadt, da Joſeph und Maria ſaßen;* 10. Sie ſtiegen ab, und giengen hinein, ſie gruͤßten die Mutter und das Kindelein ſie gruͤßt'n allgemeine,:: gegruͤßet ſeyſt du Mut⸗ ter rein, und auch das Kindelein kleine,: 11. Nun hoͤrt, was Koͤnig Kaſpar ſagt, da er Maria das Opfer bracht, ſeyd ihr die Mutter des Herren, ꝛ: ſo nehmet das 5 7 geiſt⸗ Neu⸗Jahrs Geſaͤnger. 32 wollt 38 Alte und Neue 2 geiſtliche Opfer an Gold, Weihrauch und 8 auch Murrhen 9* 124 Alſo hat Maria das Opfer empfan⸗ b gen, von heiligen drey Koͤnigen aus frem⸗ den Landen, und ſie von dannen ſcheiden. : Die Prophezeih iſt worden erfuͤllt, ſie zo⸗ gen in E in Gottes Geleite.: Faſten⸗ Geſänger — ¹ Meſsr de dir o Suͤnder mein, mit ausgeſpannten Armen, wann du ſchon waͤreſt aus Marmorſtein, es ſolldich doch erbarmen, wein, ach wein mein frommer Chriſt, denk daß dieß dein Heiland iſt, dein hothfher Schatz auf Erden. 2. Hat Gottes Sohn auf ſolche Weis den Himmel muͤßen kaufen, meinſt du, du wolleſt ins Paradeis mit Stiefel und Spo⸗ ren la aufen Nein, ach nein heſn frommer — Chriſt! denk wie eng das Thuͤrlein iſt, wer weiß obs mocht gelingen 33 Drum eil herzu, ſchau Jeſum an, vom Haupt an bis zu Fuͤßen, gedenke wohl, es geht dich an was du noch haſt zu buͤßen, wein, ach wein, mein frommer Chriſt! denk, daß eies dein Richter iſt, dem alle Herzen offen 4. Ouwohſes der Shcher in A3 d fto — 4 Faſten⸗Geſaͤnger. 39 1 hrauhn Haͤnd, ſein Seel hat laſſen fahren, wollſt S yfe du darum auch bis ans End, im ſuͤndigen feremin Leben verharren, nein, ach nein, mein zan aszn frommer Chriſt, denk, daß dieß geſaͤhrlich nen ſchee iſt, und fuͤrcht es moͤgt dir fehlen. b b Seetfülle ſe 7. Schau an das Kreuz und große Lieb6, die Gott dir hat erwieſen, das Gottes Frer.— Sohn) gleichwie ein Dieb, fuͤr dich hat ſter l. ben muͤßen. Wein, ach wein mein frommer neinn Chriſt, denk, was fuͤr ein Wunder iſt, 1rn wan daß Jeſus fuͤr dich leide. merſein,, 6. Durch Kreuz und Leiden jedermann der 1erachwennm Himmel ſtehet offen, gewiß es dir wohlfeh e dein gala len kann, wann du wollſt anders hoffen, nein, ahrden. mein Chriſt! es muß doch ſeyn, gied dich nur tiw ſoſche Wi geduldig drein, mit Jeſu mußt du leiden. d teinſ n 7 Verleih mir dann, o hochſtes Gut, une Verzeihung meiner Sünden, und durch dein Reernein ſtoua roſenfarbes Blut bey dir Gnad zu finden, iein ſn dann mit dir Herr Jeſu Chriſt, nun mein hoͤchſtes Begehreniſt, zu leben und zu ſterben. 1†. Hjimmel und Erd, ſchau was die Welt, — heut fuͤr ein grauſam Schauſpiel haͤlt, „„ h. ztſüman u unke vo KAubuͤßen, wei eut fuͤr Ieiel halt P Tyranney iſt zu ſehen. O Jeſu! deine 7 Herzen ſh Schmerzen, o eiſenharte Herzen„ desglei⸗ 8 b dar in hus chen nie geſchehen. 2 ““ — EEEͤſͤſͤſſſ Alte und Naees 2. Jeſus der groͤßte Menſchen⸗Freund wird tractirt als der aͤrgſte Feind, zum wi Lohn der Wunderthaten, o Jeſu deine Schmerzen, ꝛc. von Juda ſelbſt verrathen. ſach 3. AHch ſeynd nicht dreyßig Silberling fuͤr ſolchen Schatz viel zu gering? wer wolt wi nicht tauſend Leben, o Jeſu deine Schmer⸗ nn zen, ꝛc. Jeſumzu kaufengebetn. ſſ 4. Wohlan der Kauf iſt ſchon gemacht, Jeſus wird vor dem Richter gebracht, wird i hin und her gezogen, o Jeſu deine Schmer⸗ zen, ꝛc. ganz unmenſchlich belogen. ga . Der Richter zwar bekennet frey, daß Jeſus ganz unſchuldig ſey, doch auf der Ju⸗ in den Klagen, o Jeſu deine Schmerzen, zc. laͤßt er den Herren ſchlagen. da 6. Wannes wird an ein Richtens gehen, Pilate! wie wirſt du beſtehen, ja alle die iſ zuſammen, o Jeſu ꝛc. die Gott mit dir ver⸗ g dammen?“ 2. Du aber o mein frommer Chriſt, den! was dieß fuͤr ein Urtheil iſt, dem nehmen wer das Leben, o Jeſu ꝛr. der uns daſſelbe ge geben. 8. Maria ſchau hein liebes Kind, man o allhie an eine Saͤule bind, hoͤrt wie die ſiͦ Geißeln knallen, o Jeſu ꝛc, in Ohnmacht ga wird er fallen. 2 x + — — chen⸗ Ftan Abſ deebage ig Site dug! bern eine Sän 3* 12 bon genmt . gabtacht, d = deine Schw A(ogen. Sanet ftey, 17 chauf de 1₰ Schnerm 42 taichtens gi ttnn, ia allt Stt mit dien er Chriſhd n den neſer * in has Jeſu d Saſten⸗Geſaͤnger. 4 9. Es wird allhier das hoͤchſte Gut, ge⸗ b waͤltzt in ſeinem eigenen Blut, dieß Blut⸗ bad wirſt du finden o Jeſu, ꝛc. ein Ur⸗: ſach deiner Suͤnden. 10 Viel Henker hie um Jeſu ſtehen, hie wird es an dein Leiden gehn, das Kreuz(iſt nicht zu klagen?) o Jeſu ꝛc. muß Jeſus ſelber tragen. 11, Helfet ihr Chriſten insgemein, der matt Chriſtus kanns nicht allein, ſchaut, wie er ſich muß biegen, o Jeſu, ꝛc. bald wird er ganz erliegen. 12. Himmliſcher Iſaak trag nur fort, nicht weit von hinnen iſt der Ort, an wel⸗ chem du mußt ſterben, o Jeſu ꝛc. und uns das Heil erwerben. 13 Leg ab das Kleid, nun iſt die Zeit, hie iſt der Ort, ſo dir bereit, ſtreck aus mit allen Kraͤften, o Jeſu, ꝛc. die Arm dir anzuheften. 14. Wie thun die Naͤgel alſo wehe! das Blut ſpritzt in alle Hoͤhe, das heilige Fleiſch gezwungen, o Jeſu, ꝛc. wird in das Holz gedrungen. o daß ich nie geſuͤndigt haͤtt, dann dir mein fuͤndiges Leben, o Jeſu ꝛc. Urſach zum Tod gegeben.; b 6 . 16. Alte und Neue⸗ 4 16. Wohlan es iſt alles vollendt, Jeſus laͤßt in des Vaters Haͤnd, nach drey und dreyßig Jahren, o Jeſu, ꝛc. ſein edle Seel hinfahren.; n 17. Selig der Menſch, der dieſen Tod, haſt allzeit vor ſeinen Augen hat, weil ihn Gott lede will bewahren, o Jeſu, ꝛc. wie gluͤcklich wird er fahren! Da Jeſus an dem Kreuze ſtund, und mai ihm ſein Leichnam war derwundt, mit 8 bitterlichen Schmerzen, die ſieben Wort, me⸗ die er da ſprach, betracht in deinem Herten. j 2. Zum erſten ſprach er ganz ſuͤßiglich, zu ſeinem Valer m Him melreich mit Kraͤften und mit Sinnen vergieb ihnen Vater, ſie wiſſen nicht, was ſie an mir vollbringen. 3. Darnach gedenk der Barmherzigkeit, die Gott dem Schaͤcher hat erzeigt, und ſprach ganz gnaͤdigliche: fuͤrwahr heut wirſt du bey mir ſeyn in meinem Vaters Reiche. A 4. Der Herr auch ſeiner Mutter gedacht, daer das dritte Wort zu ihr ſprach: Weib, K ſchau dein Sohn gar eben, Johannes nimm nin deiner Mutter wahr du ſollſt ihr eben pffegen. He . Nun merket, was das viert Wortwar: ſiß mich duͤrſt ſo hart ohn Unterlaß, ſchrie For rag — — 4 d Faſten⸗Geſaͤnger. 43 a 3 mit lauter Stimm, das menſchliche Heil. ein ded thaͤt er begehren, die Naͤgel thaͤter empfinden. Ale e, 6. Zum fuͤnften ſprach er mit großer Pein⁴, r des mit klaͤglicher Stimm zum Vater ſein, wie dieſen dh haſt du mich verlaſſen? das Elend, daß ich Areil iu ge leiden muß, das iſt groß uͤber die Maſſen. A wie l eiden muß, 5 iſ g b ub t die 2ap n. 1 R 1 7.* Da⸗ ſechste war ein kraͤftiges Wort, das mancher Suͤnder gerne hoͤrt, aus ſei⸗ nem göoͤtthchen Munde: es iſt vollbracht Kand, u mein Lerden groß, allhie zu dieſer Stunde. [nudt. 8. Zumſiebenden ſpraser vo ſeinemEnd: s eden Wu mein Geiſtbefehl ich in deine Haͤnd, wann ich em gete jetzund ſoll ſterben, du wollſt den Sundern. (Epſäßgih gnaͤdig ſeyn, und ſie nicht laſſen verderben. enh wie Kann 9. Wer Jeſus Marter in Ehren hat, und im Dan, oft gedenkt der ſieben Wort, des will Bott 1eaulbringn eben pflegen allhie auf Erden mit ſeiner 4e rwherun Gnad, und dort im ewigen Leben, Amen. rad erzeg Geſpraͤch einer betruͤbten Seel ahr heutuwa mit Chriſto⸗ 1 aters Aih Wann wird doch mein Jeſus kommen in Xntergedent ☛ das wilde Thraͤnen⸗Land? Plag und erach: Wha Klag hat zugenommen, Neid und Leid annes nen immt uͤberhand. Wann wird mich mein Frebenyf Heiland gruͤßen, mir den bittern Kelch ver⸗ Gt Wort 4 8 1 — ———— — — — ſuͤßen? Herr du bleibſt aus gar zu lang, atß ſchreln nach dir iſt mir angſt und bgang. — —— 22 , Altte und Neue 2. Kind wie biſt du gar verſunken in dei 2 Meer der Traurigkeit, ich hab dir eins 4 getrunken, liebſt du mich, ſo thu Beſchenlt Lieb entſteht nicht ohne Leiden, Lieb und Leil nicht konnen ſcheiden, wer nicht leidet, liebe nicht, liebſt du mich, ſo leide mit. 3. Andere wiſſen nichts von deiden, ne 8 von lauter Luſtbarkeit, aber ich weiß nicht ſe von Freuden nur von lauter Traurigkeit an ge dern gehts nach Wunſch und Willen, mich ha kann nichts als Wehmuth ſtillen, andere ha ben lauter Hudd ich muß leiden ohne Schuld 9 4. Friſch gewagt iſt halb gewonnen, wer on das Kreuz fein hurtig faßt, iſt der Martes w halb entronnen, fuͤhlet kaum den halben Laſ. Du darfſt nicht nach andern fragen, was ich go⸗ aufleg, ſollſt du tragen, liebſt du mich, ſo gieb nie dich drein, Kind es kann nicht anders ſeyn du .. Soll es ſeyn, ſo ſeys gelitten, weil es ge Jeſus haben will, kein Erxettung will ich bitten, ſetze meinem Gott kein Ziel. I wi das Kreuz ich mich ergebe, mit dem ſterbe mit dem lebe, aller Welt⸗Luſt ſage ab,. wann ich nur meinen Jeſum hab. an 6. So recht alſo will ichs haben, jetzt litt du mein liebes Kind, droben will ich di ga ſchon laben, duld nur hier die rauhe Wind 4 eide gaſten⸗Geſaͤnger. 5 Leide du, wie ich gelitten, ſtreite du, wie ich geſtritten, dorten wohnt die Ehrenkron, groß S erſanka in b hab di i E ſo ta Jt ſo ihu Poh Seſtritten, =nn, deb n und ewig iſt der Lohn. 5 diht ede Von der Machfolanas des Leidens Semit.. hriſti. 1 Puniede Chriſt ſpricht zur Menſchen Seel ver⸗ ih weſß traut, heb auf dein Kreuz, mein liee en uriakn ſte Braut, folg mir ein Gang durchs bitter =d Wn— Kraut, denn ichs getragen hab vor dir, e ige uda haſt du mich lieb, ſo folge mir. n mnchnen G.2. Darauf die Seel ſich klaget ſehr, ach d gevonn Jeſu allerliebſter Herr, ich bin noch jung 12, f de und zart ſo ſehr, ich hab dich lieb, das iſt e dan fabe wahr, doch mein Kreuz iſt mir viel zu ſchwer. e fn dn 3. Darauf ſpricht Chriſt zum Himmel A nin och, ich war noch zͤnger, als ichs trug, klg 44 d nicht, du biſt noch ſtark genug, aber wan Iethtandett du wirſt alt und kalt, haſt du des Kreuzes eiittnnſ Fein Gewalt. rettung n 4. Die Seel ſtellt ſich, als waͤr ſie krank: kan z4, wie kann ich leiden dieſen Zwang? der Tag d mit dantt ſeynd viel das Jahr iſt lang, ich bin des t⸗luſt wi Kreuzes ungewohnt, ach Jeſu Chriſt drum onhab. mein verſchon. b ¹ Zhaben ſa. Chriſt ſpricht, du mußt nicht daserwaͤ⸗ G ben wit gen, wie iſt dein Leib ſo balt erlegen! du mußt noch ſtreiten wie ein Degen, ich muß kaſlegen 1 eis 1 1 o jie rauhe W b 9 468 Altte und Neue deinem Leib, du wirſt mir ſonſten viel ſteif. rein, o Herr! was du willſt, das muß ſeyn zum Kreuz geh'n iſt mir große Pein, um muß es ſeyn, daß ich ſoll tragen, o ſo miſſ ich brechen und verzagen — Darauf Jeſus ſpricht zur Seal e Schaden, ey meinſt du, du wollſt in Noſenſ baden, du mußt noch durch die Doͤrner waden, ſieh an dein Kreuz, ſieh an das mein, wie ungleich ſie am Laſte ſeyn. 8. Die Seel ſpricht vom Fleiſch ange⸗ ſtift, wie zu leſen in der heiligen Schriſt: Dein Joch iſt ſuͤß, dein Buͤrd iſt leicht wie biſt du mir ſo ernſtlich hart, mein aler⸗ liebſter Braͤutigam zart. 9. Darauf ſpricht Jeſus wied er gut, Un⸗ g'wohnheit beſchweret deinen Muth, wart leid und ſchweig, es wird noch gut, mein Kreuz iſt ein koͤſtliches Band, wem ich das geb, iſt mir bekannt. 10. Die Seel dagegen ſpricht gar faſt, dein Freundinn gibſt du keinen Raſt; mich grauet vor der ſchweren Laſt, ich ſorg ich werds nicht harren aus, o Herr! was wird ₰ 6. Noch waͤr die Seel ohn Kreuß gen vo doch endlich draus? 11. da Faſten⸗Geſaͤnger. 7 t ſonſien Ge 11. Darauf antwort der Herr gar baldd: on grn das Himhelreich das leidt Gewalt, und dubiſt. ſ dese noch von Liebe kalt haſt du mich lieb, es wird afe— noch gut, Bottes Lieb all Arbeit gern thut. he Pei 12. Alsdann die Seel hat es erkannt, o 1 agen, oſon. Herr, gieb mir der Liebe Brand, mein 21 Schwachheit iſt dir wohl hekannt, laͤßt du Fet dur Selt mich auf mir ſelber ſtehn, ſo weißt du wohl wül n ich muß verghehen. ucc de du 43. Darauf ſpricht Jeſus wunderlich, ich ſehanden bin ſchwarz und doch ſaͤuberlich, ich bin ſauer hn. und doch ganz lieblich, ich geb Arbeit und uch di Rat, derrau uf mih ſ ſeh n Burd h 14. Die Seel hernach die Worte ſprach: a hart, mene O Herr, ob es immer ſeyn mag, das Kreuz 141 nehm ich gern in Vertrag, doch willſt du es eide 4 haden und anß es ſeyn, dein Wil geſcheh, en Mutſen und nicht der mein. at noch gut 15. Darauf lehrt Chriſt die Seel gar nud 1 45 rfein zum Himmel iſt der Weg allein, durch da Rrenn und ſnſt aders Pen, ſal dein ſoricht aue Wohlfahrt und auch dein Heil ſteht am s Kran Vun wi den hen den 1e mai, ice 16. Darauf die Seel gar weislich ſpricht: Herr vun O Herr, dein Reich verſcherz ich nicht, ich 2 geb mich in dein Zuverſicht, gieb du uE nur * 48 Alte und Neue Starkmuͤthigkeit und Kreuz, es ſey mir li⸗ oder leid. b w 17 Darauff ſpricht Chriſtmit Suͤßigken wenn dir dein Kreuz zu Herzen geht, ſo den was ich dir hab bereit, mich ſelber geb dir zum Lohn, dazu die himmliſch ewige Kron 18. Die Seel ſpricht letzlich ohne Fehl, a nun mein allerliebſte Seel, lieb Gott, unſe laß die Welt hingehen, ſeh auf das Gut, daß Jeſus iſt, das Himmelreich iſt dir gewiß. Vonm heiligen Kreuze A du hochheiliges Kreuze, daran meint Herr gehangen, ganz klaͤglich ausge ſpannen.: 1 2. Allda mit Naͤgel und Spieſen, den Glieder ſeynd zerbrochen, Haͤnd, Fuͤß und Seite durchſtochen.;,: 3. Wer kann dich gnugſam loben/ weil alles in dir verſchloſſen, was Guts bon Himmel gefloſſen.;: 4. Du biſt die grade Leiter, daran man ſteigt gar eben zum unſterblichen Leben 5. Du biſt die grade Brucken, daruͤbet alle Frommen, durch alle Gefahr thun kommen./—“ 6. Du biſt das ſiegreich Zeichen, darohh 6 Feind erſchricken, wann ſie es nur andi Ken. 4 hnäls Plagen wurd geſchlagen an das Kreuz ihr liebſter Sohn. üßigkei, 3. Sie verharret und erſtarret vor dem ſo den großen Herzenleid; ſank darnieder; ale 8geb h. Blieder waren zu dem Tod bereit. igeKrot. 4. Lieb und Schmerzen in dem Herzen dehhahh hatten einen harten Streit; beyde naͤhrten zott, unch und vermehrten dieſer Mutter Traurigkett. Gut daß 5. Sie ſprach: Liebſtes und betruͤbtes, ege. ach mein allerſchoͤnſtes Kind! in was Leiden e ſo koͤnntſt meiden, ich dich arme Mutter find! aran hen 6. Wie verblichen, abgewichen iſt dein ich auzgen roſenfarber Mund! wie zerf tzet und zerquet⸗ ſchet, wie ſehr iſt dein Haupt verwundt! üſſen, di 7. Wie vergangen ſind die Wangen, Fis das ſchoͤnſte Angeſicht! alle Glieder hin und wieder wſe ſind ſie nicht zugericht! 1 üben de 8. Unerhoͤret, ganz durchbohret ſind dein Gats ten Fuͤß und deine Haͤnd, angelehnet, ausgedeh⸗ net, durch den Tod des Kreuz's geſchaͤndt. drn te 9. So viel Schrunden, ſo viel Wunden n lba als mein liebes Kind empfaͤngt; ſo vielfaͤl⸗ en, Wwiet tig und gewaltig wird mein mattes Herz gee 10. Thut erſcheinen, und beweinen, o ihr ch aa Pimmelund duErd; helft mir mehren meine cen Zaͤhren: Freud hat ſich in Leid verkehrt. ——yjjjjjͤͤ 4 72 Allte und neue Ir. Wann ich gehe und beſehe, daß mein Sohn ins tiefe Grab man hier leget unbe⸗ weget, ich noch groͤßre Schmerzen hab. 112. O ihr Kinder! habt nicht minder ein mitleidend Herz mit mir; thut ſtil ſtehen, nd beſehen, was mein Sohn muß leiden 13. Ohne Leben, das er geben, todt wird nn das Grab geſtellt: helft mir trauern und . edauern, zu dem Weinen euch geſellt. 44. Euretwegen thut man legen meinen Sohn in dieſe Grub; eurethalben thut 8 Wan falben; ja ſein Marter ſich erhub. 8 r Sehi die kalten ungeſtalten Glieder, 1 aund den ganzen Leib, wie zerpeinigt, unge⸗ reinigt das Blut annoch aus ihm treibt! e. Thut ihn ehren; mit den Zaͤhren waſchet rein, und ſaͤubert ihn; mit Gedan⸗ ken thut ihm danken; in das Herz begrabt 17. Ihm gebuͤhret, wohl gezieret, zwat der Himmel ſelbſt zur Leich; doch die Her⸗ zen voller Schmerzen liebt er wie das Hem⸗ melreich · 5 Marrerſtunde Chriſti. ſtiler Nacht im Garten; im rothen Schweis 4 Jeſus ſein'm Tod ein Anfang macht be 4 1 3 1. 3 1 2 E che daßme r hjer leget un Snafnzen 8t nicht winh ithut tilſi 1 2 hn muß ld Gis ben todtn nauern ead glt. Arnn kgen wei 9) kethalben ſich erhe an ſealten Ghi . peinigt, u Ae Fihw krait un it den 3h ein; mitbnt 1& s Her ba 8 doch de 2 wie daßh 2 hxiſtt. aang uah ſim Ein 1 b 8ſſ FJaſten⸗Geſaͤnger. 93 Schweis ganz traurig wacht, den JFeinden abzuwarten; von Juda fruͤh verrathenwird, bald drauf vom Volk gefangen; die Schaͤf⸗ lein weichen von der Heerd/ ſie fuͤrchten Spies und Stangen.. 2 2. Mein Jeſus wird zur erſten Stund Pilato vorgeſiellet, da vieler Falſchen Zung und Mund mein'a Jeſum angebellet; die Bosheit fragt, die Falſchheit klagt, die Un⸗ ſchuld wird beſchuldet; in Strick und Ket⸗ ten ſteht verzagt, Hohn, Spott, Schlaͤg, Geißeln duldet.. 3. Zur dritten Stund in Purpurroth mein Jeſus muß erſcheinen, von Schlaͤgen wund, ſchon halber todt, ein Stein moͤcht ihn bewei⸗ nen; zum Kreuz mit ihm war aller Sian, ſein Kreuz mußt er aufladen, ihn treibt, ihn ſtoßt der Juden Grimm, im Blut muß imer waden. 4. Zur ſechsten Stund ans Kreuz behend mein Jeſus wird geſchlagen, durchnagelt werden Fuͤß und Haͤnd; er unſer Leid muß tragen; zwey Moͤrder hangen ihm zur Seit, wird zwiſchen ihn'n erhaben; ihm Gallund Eſſig wied bereit, den Durſt damit zu laben. 5. Zur neunten Stund eilt zu dem Tod, mein Jeſus muß ſich geben; mit lauter Stimm beklagt ſein Noth, die Erd davon C 3 haͤt —— 54 Alte und Neue thaͤt beben; die Sonn verlor bald ihren — 8 8 Schein, in Finſterniß ſich kleidet; ein Speer drang tief zur Seite ein, ſo ihm das Herz durchſchneidet. 6. Der Tag zum Abend ſich begab, am Kreuz mein Jeſus hienge; vom Kreuz ihn nahme Joſeph ab, die Mutter ihn empfenge. O lieber Schatzim Mutter⸗Schoos, erkauft mit ihren Zaͤhren! o todtes Leben, Wunder groß! wann wirſt du wiederkehren? 9 7. Ins neue Grab zur Abendzeit mein 1 Jeſus wird getragen; die Mutter traurig ihn begleit, ermatt von Leid und Klagen; mit Salben und mit Spezerey der Leichnam ward beſtrichen; und der Begraͤbniß wohn⸗ ten bey, die nie von ihm gewichen. §. O Jeſu, du Erlöſer mein! dir Lob und Lieb gebuͤhret: ach daß dein Marter, Kreut und Pein mein hartes Herz beruͤhret! weich nicht von mir in letzter Noth! dieß bitt durch deine Schmerzen: wann ich werd ringen mit dem Tod, laß mich dein Kreuz beherzen! Zu den Wunden Chriſti. 3 Sey gegruͤßt, o liebſter Jeſu! der Welt —= Heil und Troͤſter, Jelu! dir, o Jeſu! kell ich zu; mit dir leid ich! mit dir ſtreit ich: bey dem Kreuz ſuch ich mein Ruh: Jeſu⸗ gieb Gnad dazu! —,—— 2 ☛& — sͤ ☛*ρ☛ . Sor bald ihr ede; 6 in ſo ud S ich begab,/ 'eom Freuſi ihnempfeng 4 Ken Wund 1E kehra m A lbendjet w 1e rurter um 31Gnd Klagen,n 4 2s der Lac Sgraͤbnißbe tg vichen. 4u il dir kob an Marter in — 1 ☛ dieß bittde 1en verdrinoenl eu behene mrhriſti. Tait dir(ra dn Rah: hn A&&⁵ u derd 6 ul dir,“ Faſten⸗Beſaͤnger. 55 2. Scharfe Naͤgel, ſcharfe Spitzen, große Wunden große Ritzen Jeſum uͤbel zugericht: bey den Fuͤßen will ich buͤßen; damit an dem letzten Gericht, Jeſu, mich verdammeſt nicht. 3. Seyd gegruͤßt durchbohrte Haͤnde! zu euch ich mein Augen wende; mir zu gut ſließt euer Blut: in dem Sterben wollt erwerben, daß ich frey von Hoͤllen glut beſitzen moͤg das hoͤchſte Gut.“ 4 Sey gegruͤßt durchſtochne Seiten, ſomir offen ſteht von weiten als ein ſichre Friedens⸗ ſtatt, da das Leben aufzugeben meine Seel ſeufzt fruͤh und ſpat: gieb dazu, o Jeſu, Gnad! 7. Sey gegruͤßt, o goͤttlichs Herze, ſo vor Lieb brennt als ein Kerze, brennt und bleibt doch ohne Schmerz. O daß dein Herz und daß mein Herz,⸗ Jeſ, waͤr ein einzigs Herz! waͤr mein Seel ohn allen Schmerz. Jeſus ruft die Suͤnder. Mo bleibt doch ihr Suͤnder, ihr troſtloſe ☛ Kinder! ach komt doch, und ſehet mein blutigen Leib! ich hab nichts begangen, werd doch hart gefangen; und ihr fuͤhrt euer deben in Wohlluſt ohn Scheu: ich hab euch er⸗ ſchaffen; ihr greift mich mit Waffen; kein Seel iſt zu finden, die da mir ſteht bey. 2. Ihr ſeht mi Blut ſichwitzen aus nd Neue “ X= —— Alte u 6 9135 a. 8 . 2 3 3 89 7 1 — 1 Jeſu Kreul, Tod, Marter und Pein Derracht, o Chriſt, im Leben dein! ———— 1411111 ( — 2 2 — , „ — = EK E 43 —— ——— 4 — — —— W— 1— 1 8 n 8 A — Faſten⸗Geſaͤnger⸗ lieber Sohn da hieng; durg die Seel mit hoͤchſtem Leiden, da von ihr thaͤt Jeſus ſchei⸗ den, ein gar ſcharfes Schwert durchgieng. 32. 0 wie herzlich war betruͤbet dieſe Bum⸗ 2 Alte und Neue Mutter, die ſo liebet ihren Sohn in dieſem 8 Leid; die ihr Zaͤhren und großen Schrecken dig konnte laͤnger nicht bedecken bey der Juden me Grauſamkeit! 3. Welcher Menſch nicht ſollte weinen, l dem die Mutter wird erſcheinen in ſo hoeoch betruͤbtem Stand? welcher ſollt mit ihr an nicht klagen, und ihr Leiden helfen tragen, in das nur Jeſu war bekannt? n 4. Wegen unſern ſchweren Suͤnden ih⸗ ſch ren Sohn ſie ſahe binden, und ans Kreuß⸗ holz ſchlagen an; ihren allerliebſten Erben de ſahe ſie verlaſſen ſterben, gleich haͤtt er viel Boͤs gethan s. Brunn der Liebe meines Herzen, llebſſte we Mutter, deine Schmerzenallzeit laß erfahten mich; gieb, daß ich in Liebe brinne, Jeſu Lieb 9 und Onad gewinne, und bewahre ewiglich. . Gieb, oMutter daß die Wunden deie de nes Sohns zu allen Stunden merklich mei⸗ ic ne Seel empfind; ſeines Kreuz's und ſeinet 8 Plagen einen Theil mich laſſe tragen, alsein 6 treu und liebes Kind. 7. Gieb, daß herzlich mit dir weine, und 4 mit Chriſio mich vereine, durch mein ganle Pen ein cham Aran mit dewil blege Lecht hinweg mich wolleſt treiben, groͤbet waͤre ſonſt mein Leid. 3 n 6 aJudn te wenet, inſo oh i mit ihr en nagen, 38 ans Fei bſgen E hütka 1 4 tjen, fäle tferſaßten „Jeſudeb terwigh. Tundende gerllch gei nd ſehet Ven, üi 5 Faſten⸗Geſaͤnger. 8. O du Zierde der Jungfrauen! gu digſt wolleſt mich anſchauen, und dein Leid mir theilen mit; gieb, das Chriſti Tod em⸗ pfinde; zu dem End ans Kreuz mich binde: alſo werd verfuͤhret nicht. 9. Sein verwundtes Herz mir ſchenke⸗ und mit ſeinem Blut mich traͤnke, damit er in mir verbleib; mein eiskaltes Herz ent⸗ zuͤnde, daß es Jeſu Lieb empfinde, da ſich ſcheiden Seel und Leib. 10. Mich dein liebes Kind behuͤte, durch dein muͤtterliche Guͤte, wann ausbricht des Todes Schweis; damit, weil am Leib ich ſterbe, meine Seel hingegen erbe das ge⸗ wuͤnſchte Paradeis. Zu dem verwundten Heiland. A ſo haſt du nun dein Lehen, hoͤchſt ver⸗ wundter Heiland mein, fuͤr mich Suͤn⸗ der hingegeben, und gelitten ſolche Pein; weil ich ewig war verdorben, haſt gelitten ſolchen Kod; biſt fuͤr mich am Kreuz geſtorben, o nioß ammer, Angſt und Noth! eine Lefzen ſind verblichen, alle Kräͤſten ſind ver ehen. zvon dir iſt dein Geiſt gewichen; alle Schoͤnheit iſt zerſtoͤrt; alle Roſen deiner Wangen, die zuvor ſo wohl geſtalt, ſind verwelket und vergangen; gl⸗ es iſt erliarxt und kalt. C o Alte und Neue 3. Ach was ſoll ich weiter ſagen? mir das Herz und Seele weint, weil der Leib ſo gar zerſchlagen, daß er lauter Wunden ſcheint; weil du alles Blut vergoſſen, weil dein liebes Herz verwundt, und du ganz mit Blutum⸗ goöſſen, ſeufze ich mit Seelengrund. 4. O der Wunden! o der Schmerzen! b der großen Qual und Pein! o du Herze meines Herzens, mußt alſo verwundet ſeyn! Nun wil ich mich zu dir ſtrecken, meine Lefßen ſetzen an, und dein theures Blut auflecken, weil mein Mund ſich ruͤhren kann. I. Deine Wunden willich küſſen, ſedet. ehren mit agem Fleiß, dein betruͤbtes Herze gruͤßen, wie ich immer kann und weiß; wil mich ganz darein empfehlen: auch mich wol⸗ leſt ſchließen ein; denn ich vor dem Hrimm der Höllen kann darinnen ſicher ſeyn. Dſter⸗Geſanger. Von der Auferſtehumg Chriſti. „rſtanden iſt der heilig Chriſt, Alleluja⸗ Aleluſa, der alle: Welt ein Troͤſter iß⸗ Alleluja, Alleluja. um aller Menſchen Miſſethat, All.¹;: 2. Den Tod er nun ſetten hat, Al. 2 3. Die Frauen nahmen Spezerey, All.: 4 and giengenzu dem Erab ohn Scheu, Ag u — 8 Sneuane 1 la didſn 1 Enden 9 of yildein 44 Krnit Blu rul ekann. B üſen,en d rribtes. eand weiß ehlat ruch miche id a dem Irn net an er ſeyn. ener, ſe e. Chriſi * n Al A eh Tain 4* Oſter ⸗Geſaͤnger. 4. Sie ſuchten den Herrn Jeſum Chriſt, All. ,: der aller Welt ein Troͤſter iſt, All.:;: g. Ein'nEngel ſahens weiß gekleidt, All.:: der ihn'n verkuͤndet große Freud, All.:;: . Ihr Weiber,— euer Weinen lahn, All.:ꝛ in Galilaͤam ſollt ihr gahn, All.:: 7. Den Juͤngern ſaget zu der Friſt, All.,: 1 daßer vom Tod erſtanden iſt, All.:: 8. Am Oſtertag Petro erſcheint, All.;: und auch den andern Juͤngern ſein, All.,: 9. Zu dieſer oͤſterlichen Zeit, All.:, ſey Gott der Herr gebenedeyt, All ¹¹: 10. Preis ſey dir, o Herr Jeſu Chriſt, All.“,: der du vom Tod erſtanden biſt, All. 1 11. Gelobt ſey die heilige Dreyfaltigkeit, All.:;: von nun an bis in Ewigkeit, All.:,: Ein anderes 81 5 Let uns erfreuen herzlich ſehr, Alleluja, & Maria ſeufzt und weint nicht mehr, Alle⸗ lwa, ver ſchwunden alle Nebel ſeynd, Alleluua, jetzt ſcheint der liebe Sonnenſchein, Allelula, Alleluja, Alleluja, Alle aja.„. a. Wo iſt, o freydenreiches Herz, Allel. . wo iſt, wo iſt dem Weh und Schmerz? Allel. Wie wohl iſt dir, o Herz, wie wohl! Allel. jetzt freuden⸗ ſreuden⸗ frendenvol Alleluja. 3. Sag ,4 7, 4 2/ 2/ 577 1 Allte und Neue 2. Sag, o Maria Jungfrau ſchoͤn, Allel. G kommt das nicht her von deinem Sohn? All. ach ja, dein Gehn erſchienen iſt, Allel. kein Wunder, daß du froͤhlich biſt, All.„:,:: 1 4. Aus ſeinen Wunden ſloßen her, Allel. g. fuͤnf Freudenſee, fuͤnf Freudenmeer, Allel. unnd uͤber dich die Freudenguͤß, Allel. dir in dein Hers die Freudenfluͤß, All.. hi 5 Dein Herz nun da inFreuden ſchwimmt, 6 All. und zu, und zu in Freuden nimmt, Al. au ach vergit doch unſer nicht, Allel. und theil uns doch ein Troͤpflein mit, All.„ Gaben des—— 5 ga ſt das der Leib Herr Jeſu Chrift, der todt A Jim Grab gelegen iſt? Komm, komm.“ komm, komm Zung und Alt, komm, ſchau die die ſchöne Leibsgeſtalt, Alleluja, Alleluja. 2. Der deib iſt klar, klar wie Kriſtall, die Adern roth, roth wie Korall; die Seel hie⸗ die durch glaͤnzt huͤbſch und fein, wie tauſend- A mal der Sonnenſchein. Allel.c. 3. Der Leib hat die Unleidenhelt, bleibt ſie unverletzt in Ewigkeit, gleichwie die Sonn en ſcheint eben klar ſo viel und ſo viel tauſend Jahr. Allel. ꝛc.. 4. O wie ſubtil, o Leib wie zart! du gehſt A durch Stahl und Eiſen hart, gleichwie die A8 b an Seei 8 ſ büi ißen her, N. 78 65 denmeer, 4 . 1 Allet. R Rcſten Lehe en heiſt, der 13 um, kor Suſazn b 1 Alleluja, bitt Gott ꝛc. ka dich Maria, der unſer all Er Oſter⸗ Geſäͤnger. Strahlen widerſteht. Allel. ꝛc. §. Schnell iſt der Leib, und iſt geſchwinde gleichwie ein Pfeil und gleich dem Wind, gleichwie die Sonn viel tauſend Meil die Welt umlauft in ſchneller Eil. Allel. ꝛc. 6. Nun deck, nun deck die Augen zu, daß dir der Glanz nicht ſchaden thu; im Leib die V Gottheit ſchauen an kem Mnenſchikein Meuſch auf Erden kann. Allel. ꝛc. Freude Nariaͤͦ. Sreu dich du Himmelskoͤniginn, freu dich 5 Maria, freu dich, das Leid iſt alles hin, Alleluja, bitt Gott fuͤr uns Marir. 2. Den du u tragen wuͤ dig geweſt, fr dich Maria, der hat uns alle famm erld 3. Er iſt erſtanden von dem Tod, freu dich Maria, wie vorgeſagt der wahre Gott/ Alleluja ꝛc. 4. Bitt Gott fuͤr uns, Jungfrau ſchoͤn, freu dich Maria, daß wir mit ihm moͤgen erſtehn, Alleluja ꝛc. 5. Des Morgens fruͤh Marien drey, freu dich Maria, nahmen mit koͤſtlich Spezerey, Alleluja ꝛc. 1 6. Giengen zu ſalben 3 e ſum Chriſt, freu Sonn das Glas durchgeht; ja nichts den rloͤſer iſt, All.. 3 e, Altte und —— ͦℳ—— Neue 7. Das Grab ſie fanden offen zwar, 3 freu dich Maria, ein'n weißen Engel ſahens 7 dar, Alleluja ꝛc. 3. Der ſprach: Fuͤrcht euch nicht ihr from⸗ me Leut! freu dich Maria, Chriſtus iſt auf⸗ erſtanden heut, Alleluja ꝛc. 9. Geht hin, und fagts den Juͤngern ſein, freu dich Maria, daß er nun lebt ohn alle Pein, Alleluja ꝛc. 10. Petro zu ſagen nicht vergeßt, freu dich Maria, Jeſus der lebet, glaubt es feſt⸗ Allelula e 11. In Galilaͤam ziehet hin, freu dich Maria, da werdt ihr lebend ſehen ihn, All. v. 12. Mariaͤ Magdalenaͤ zwar, freu dich Maria, macht er ſich erſtlich offenbar, All. ꝛc. 1z. Darnach den Juͤngern allzumal, ſreu dich Maria, als ſie beyſammen waren all,; Alleluja ꝛc. 114. Wir freuen uns der Auferſtaͤnd, ſreu dich Maria, Chriſt ſey uns gnaͤdig an dem Von der Prophezeihung der glorwuͤr⸗ digen Urſtaͤnde Chriſti. Erſtander iſt der deilig Chriſt. jo Triumphe⸗ S der aller Welt ein Tröſter iſt, Allelujg, Sieg, Fried, jo Triamphe⸗: Der 8 =A A 1 fa* Lofen 4 — ofin zan e ege ſahe ht Btts ſeon ra D ifius Kaw 5 45 Kaui us asüürgern ſi 5 aebt ohn 1 1 c hapht ft t1S glaubtes ieß ain, fein den i inihn A. en a i, freu llie de nbar, Ae ing erutzumah ſa uin warai d Eſeftehn du Addig a 1 a V Der Schlange Kopf zertreten iſt, jo Triumphe, zerknirſcht hat ihn Herr Jeſus Chriſt, Alleluja ꝛc. Der fromme Vater Abraham, o Trium⸗ phe, dem Feind mit Macht groß Gut ab⸗ nahm, Alleluja ꝛc. Joſeph, der in dem Kerkerlag, jd Trium⸗ phe,ſitzt praͤchtig auf ſein'mEhreu wag, All ꝛc. Im rothen Meer wird tief verſenkt, jo Triumphe, der Tod, der Teuſel iſt ertraͤnkt, Alleluja ꝛc. Sajmſon iſt von dem Schlaf erwacht, jo Triumphe, zerreißt die Thor der Hoͤll mit Macht, Allelujaꝛc. b David mit ſeinem Hirtenſtab, jo Trium⸗ phe, und fuͤnf Stein ſtuͤrzt den Gollath, Alleluja ꝛc. Daniel ſpringt aus der Loͤwengrub, jo Triumphe, ſein eigene Kraft ihn raus er⸗ hub, A leluja ꝛc. 1 Jonas ſtieg wieder auf das Land, jo Triumphe, aus d' Wallſiſchs Bauch zuuns geſandt, Alleluja ꝛc. b Das Leben hat den Tod erwuͤrgt, jo Triumphe, fuͤr uns hat Gott ſich ſelbſt ver⸗ buͤrgt, Alleluja ꝛc. Wo iſt, o Tad, dein Sieg⸗Abſchnitt, io Tri⸗ Oſier⸗Geſaͤnger. 6 4 ——— Alte und Neue ſchneidt nicht mehr, Alleluja. phe, es weichen muß der hoͤlliſch Hund Allel. Von der Himmelfahrr Chriſti. Hen iſt gefahren Gottes Sohn, Alleluja, Alleluja, Auelulla. da er den letzten Abſchied nahm, All. Allel. und ſeinen Segen allen gab, All. Alleluja. bis an die Wolken offenbar, All. Alleluja. 6. Zugleich kam er, zugleich, zugleich, All. zu ſeinem Thron im Himmelreich, All. Allel. 7. O was ein Freud war aͤberall! Allel. was Jubel, was ein Freudenſchall! All. All. Alleluja, Alleluja, Alleluja. Ein anderes. 2. Triumphe, dein Schwert iſt ſtumpf, und Der Loͤw von Judauͤberwund, jo Trium⸗ gen Himmel auf zum hoͤchſten Thron, 2. Glorwuͤrdig er zum Oelberg kam, All. 3. Er ſchied von ſeinen Freunden ab, Al. 4. Er fuhr hinauf vor Augen klar, Alel. z. Sobald er auf den Wolken ſtand, Al. in einem Augenblick verſchwand, All. Allel. Chrſtus fährt din mi Feudenſchal All. über die hohen Himmel all, All. Allel. 1 V 8. Kein Menſch begreift, was da geſchehn, All. der nicht mit Augen zugeſehn, All. Allel. 9. Alleluja, Alleluja, Alleluja, Alleluja, — e n lunpf, un Oſter⸗Seſanger⸗ b 92 1e 2. Auf Erden hat er alles vollbracht, All. b=dsKrum die Himmelspſort iſt aufgemacht, All. ꝛc. er Han Aul 3. Mit Freud und Jubel wird eingeleit, a Chui. All. Chriſtus in ſeine Herrlichkeit, Afl.ꝛc. tes Shn Alenn 4. Zu ſeines Vaters rechter Hand, All. zan Pe ſten Then ſitzt er in unſerm Vaterland, All ꝛt. 1. Sein Herrlichkeit und große Gab, All. in geagkam,„ kein Verſtand je begreifen mag, All. ꝛc. id aeum Al 6. Drum ſey Gott Lob, der Weg iſt ge⸗ s Andenab, wacht, dihas. ſeine Auffahrt hat viel Gutes 1 J. e ra lI. ꝛc... 4 8 7. Nun ſehn wir hinauß er ſieht herab, All. ba k l. Alelit an Treu und Lieb geht ihm nichtt ab, All. ꝛc. 7 Aeen lasdt 8. Dort will er unſer Mittler ſeyn, All. iſi ued, Al. ein Fuͤrſprecher ſeiner Kinderlein, All. c. ug bö zugleich 75 Dann wird der Tag erſt freudenreich, nn a ch All Allel wann wir zu ihm kommen ins Reich, enen— d rall!Al. rie zudageſt Pfingſt⸗Geſanger. . Pu: Aun bitten wir den heiligen Geiſt in dem uie, Al N rechten Glauben allermeiſt, daß er uns behuͤte an unſerm Ende, wann wir d 85 hinfahren aus dieſem Elende, Kyrie eleiſon. tvndenſchil 12. Erleuchte uns, o ewiges Licht! hilf, 9, daß alles, ſo von uns geſchieht, Gott ſey 11 gefaͤll ———— y———— 4 1 65 4 Alte und Neue * thum, Kyrie eleiſon. 1 3. O hellige Lieb deine Gnad unſer Herz bereit, daß wir un⸗ bleiben in deinem Frieden, Kyrie eleiſon. uns mit deiner Gaad, ierſchaffen hat. zvom Himmel ein Eab geſandt, des Lebens rbung werth und theuer. lten Zottes Fioger biſt, wie verheiſſen der Da⸗ ter hat, der uns redreich macht fruͤh und ſpat. 2 4. Zuͤnd an dein Licht in unſerm Sinn, daß unſer Herz n eiebe brinn; und des keibs chwache Bloͤdigkeit ſtark, Herr, mit deiner gefaͤgig durch Jeſum Chriſtum, der uns ache heilig durch ſein wuͤrdigs Prieſter⸗ und Guͤtigkeit! durch b Brunn, Lieb, Licht und Feuer, geiſtliche Sal⸗ 3. Auch ſtebenfaͤltig dein Gab iſt der Rech ſern Naͤchſten chriſtlich lieben, und ewig 4. O hoͤ hſter Troͤſter, wahrer Gott! hilf uns treulich in aller Noth; mach reinunßr Leben, ſchenk uns deine Gaben, laß uns nicht weichen vom rechten Glauben, Kyrie eleiſon. V 1 1 8 1A ſuch das Herz der Kinder dein; erfuͤle die uns aus Nichts 2. Der du ein Troͤer wirſt genannt, uns = —————y ₰ *☛ d = b = Pfingſt⸗Geſaͤnger.»„ 8 deru z. Trelb von uns den Feind weit hintan; 38 Prießa deg werthen Fried gieb jedermann; leit uns, 3 fuͤhr uns, zeig uns den Weg; halt ab vom 5 Mtti dun küh Weg und Steg b 1 ei, däßden 6. Gieb, daß die 433, erkenne ſchon u, und a durch dich den Vater und den Sohn, der du 2 gyeie eſo. beyder ein wahrer Geiſt, an den ich glaub, 4 aheer Gottiß hoff, lieb, Ehr leiſt. 1— E au n 7. Gott dem Bater ſey Lob und Preis, anagun ſeinem Sohn Jeſu gleicher Weis, der woll n KRilt uns ſenden allermeiſi den Troſter, Gott den heiligen Geiſt. 3ee Von der heiligen Dreyfaltigkeit. an der dein; at Gelobe ſey Gott der Bater in ſeinem Nm aus Wh hoͤchſten Thron, und auch der Selig⸗ macher, ſein eingebohrner Sohn; gelobt ſey arſtgerunn auch der Troͤſter, der lebendmachend Geiſt, „endt, des dr enig Polt ur und Herkſcher, die hoͤchſt arr geiſtlices redſalt eit, Kyrie eleiſon g MGs Gott, du wollſt aue reuten Irrthum (3 Gabiſt dec und Ketzerey, damit bey Chriſtenleuten ein iheiſindei Glaub und Gottesdienſt ſey; verleih auch mnztſtuhune Zuͤrſten und Herren der ganzen Chriſten⸗ unſerms heit, daß ſie den Glauben mehren in Fried dan ues und Einigkeit, Kyrie eleiſon. b die nü 3. Gieb, daß ſie ſich verleiben mit Macht, b keib, Ehr und Gut, den Erbſeind zu ver⸗ V trei⸗ 6778 Seun Rr „ treiben, raͤchen unſchuldiges Blut. Weiter wir, Herr, dich bitten durch dein ſehr große 4 Lieb, du won uns behuͤten vor Aufruhr, 9 Mord und Krieg. Kyrie eleiſon. 4. Wolſt unſte Suͤnd nicht rächen, 9e treuer Herr und Goit durch Krankheit und 1 Gebrechen, noch theure Hungersnoth; in b dieſen unſern Noͤthen erhör uns, lieber Gatt; darum wie dich jetzt bitten: bilf uns Cf in aller Noth. Kyrie eleiſon. mt 5. Gieb, daß wir wuͤrdig nießen das heis 5 lige Sakrament, wann wir von hinnen muͤſ⸗ 1 ſen, an unſerm letzten End; daß wir kommen g — — uſammen dort in der Engelſchaar: wer das begehrt, ſprech: Amen, daß werde alles i wahr! Kyrie eleiſon. a Wir loben dich, Gott Sabaoth, Kyrie n 12 eleiſon, in drey Perſonen einen Gott, E Alleluja, gelobt ſey Gott und Maria. 12² Gott Vater in dem hoͤchſten Thron⸗ no Kyrie eleiſon, dich loben wir ſammt demen fi 1 Sobhn, Klleluja, gelobt ꝛc. . Goit heiliger Geiſt, gleicher Weis, ſel „ Kyrie elelſon, dich loben wir mit Lod und iht Preis, Alleluja, gelobtꝛc.. 9 4. O heilige Dreyſaltigkeit, Kyrie eleie ſon, beſchuͤtz die ganze Cheiſtenheit Allen A luja, gelobt ꝛc. j — id Zaat A Mutter Gottes⸗Geſaͤnger. 73 gn ſchrg 4. Nun bieg die Knie, Gott ſelbſt iſt hie, 2 wer b t Aen geißt du nicht wie, wie das geſchieht, der 9 ſon. Glaub es ſieht die Augen nicht. Ave Jeſuc. Au ccht rächen 5. Mit Cherubin und Seraphin, mein 1d te Kranißet Stimm und Sinn, jetzt preiſe Gott, Gott uee K gersnoth; abaoth fuͤr dieſes Brod, Ave Jeſu ꝛc. a uns,. 6. VYor meinem Tod zur letzten Noth, dS tm: hi Chriſt Menſch und Gott, gieb dieſe Speis, 4h. mir auf die Reis zum Paradeiß, Ave ꝛc. wü i altßen dat— 4— 3e an Murter Gottes⸗Geſänger. Auf dero Feſt Mariaͤ Empfaͤngniß. iemal ſo ſchoͤn und klar, die Sonn ge⸗ I—2) ſehen war, in ihrem Glanze, als da 11 durch Wunderweis, ein neues Pa⸗ Got D baolh 6 radeis der Herr thaͤt pflanzen. Pe Gſen eineet 2. In dieſem Paradeis iſt kein verbothne So d Dan eie,chen B det Müngen A Tod † noch erblich Suͤnd allhie ein Wohnuns tna findt, kein Flecken bleibt hangen. s e 3 Dieſer verſchloſſene Gart iſtvom Herrn Datan ſelbſt verwahrt, der Baum zum Leben, giekt r nt a ihm diñ Fruchtbarkeit, durch die Gnad Feuch⸗ mmntigkeit, reichlich zum Leben. 8. Wie ein Perſtes Heur ſo ſteht in der 1 ſunßt n Wehr, alſo die Blumen ihrer Vollkommen⸗ 8 Reneteheit, gezieret mit heblichkein ſie machenruͤh⸗ 8A.H 5 mem. ————— Au⸗ und Neue 5. Der edle Lebensbaum, ſteht zierlich und geraum mitten im Garten; Jeſus die Lebensfrucht, wird allda wohl gefuͤcht, von dar zu warten. 6. Eilet mit vollem Lauf„die Thuͤr nun gehet auf, ihr doͤrft nicht warten, die Mut⸗ ter unſers Herrn, thut euch die Thuͤr auf⸗ ſperren in dieſen Garten. 7. Sie iſt durch Wunder⸗ Wels, d bften das Paradeis, von Gott erkohren, darinn des Lebens Zweig, mit ihrer Frucht zugle ih iſt uns gebohren. I Mariaͤ Geburr. Maris iſt gebohren aus koͤntglichen Buut ihr Stamm iſt auserkohren aus Pa⸗ triarchen Gut. Jungfrau zart, von David iſt genonzmen ihr Blut hochedler Art. 3. Wer ihr Geſchlecht will kennen, bey St. Matthaͤo ſuch, das ganz Geſch lecht thut nennen ſein Evangeli⸗Buch. 4. Vier Patriarchen waren, vieren 90 ſch echt daraus: vier zehn fuͤrſtliche un, vierzehn aus Davids Haus. 7. Aus ſo viel Blumen ſchoͤne, Mariaiſ die⸗ Ros, aus ſo hiel Stan und Mandes die Sonne groß. Schaa⸗ ſte na 2. Von Abraham iſt kommen die 0d6 m un 4n e lnn 1 ſit Mutter Gottes⸗Geſaͤger. ti tgerz 6. Maria iſt aus allen das beſte Edelge⸗ in, 85 e ſtein, das Gold aus den Metallen, iſt dieſe Naülct tin Jungfrau rein. Sie Koͤniginn wird werden Frau uͤber dedi nun alle Welt, im Himmel und auf Erden, ihr ten, de Mu⸗ Reich iſt ſchoͤn beſtellt. ddir a 8 O Koͤniginn, dich gruͤßen wir Evaͤ Kin⸗ der arm, wir fallen dir zu Fuͤßen, dich uͤber Mü ſ bfe uns erbarm. 8 teüre dun Mariaͤ Opferung. hüig Maraa jung und zart, gefuͤhrt zum Tanpel ward, das Kind dreyjaͤhrig war, und bhlieb da ſchier eilf Jahr. . 2. Das Kind in Tempel kam, der r Prie⸗ heun an ſter es aufnahm, und opfert dieſen Schatz, nach Innhalt des Geſatz. anen d ſbſ 3. Das Kind im Tempelblieb, dient Gott eguma, mit Luſt und Lieb, es beth, betracht und laß, und nimmer muͤßig ſaß. 4. Kein Arbeit war ſo ſchlecht, das Kind t macht alles recht, thaͤt alles wie ein Magd, was ihm nur ward geſagt. ,. Sein Eſſen, Trank und Speis kam „ her vom Paradeis, ein Engel taͤglich friſch bereit dem Kind den Tiſch. 6. Das Kind wuchs allzuſehr;j in Heilig⸗ Wefiſte keit vielmehr, bis daß der goͤttlich Thron be⸗ 6. reit war Gotuas Sohn. D2 Ma wil mn be F. 5—— 5 „ A. 1 4 ——„ Alte und Neue Maria vom Engel gegruͤßft. Der Welt Freud Jeſus und Maria, 6 we — Maria rein, o Kindlein klein! ich gruͤß d euch tauſendmal, Jeſus und Maria. 2. Der feurig Buſch biſt du Maria, du de brenneſt ſtaͤts, doch unverletzt, die lamm ſt Jeſus dein liebreich Kind, Maria. 3. Du biſt die Arch des Bunds, Mari,.in allzeit, verehrt, niemal verſehrt: der Archen e Himmelbrod iſt dein Frucht Maria. 4. Die Wurzel Jeſſe, o Maria, es ſteht die Ruth in ſtarker Blut: der Wurzel 6 Bluͤmelein iſt dein Kind Mariaä. . Des Koͤnigs Thron biſt du Maria auf dieſem Thron ſitzt Salomon: der friedſam Salomon iſt dein Sohn Marig. 6. Du biſt der Tempel, o Maria! kein Hammerfall giebt da ein Schall: der Hoch⸗ altar iſt dein edles Kind, Mariäg. 2. Wie ein Monſtranz biſt du Maria, Edelgeſtein dein Fackel ſeyn: der Monſtranz Heilthum dein Kind iſt, Maria. 83. Das Aug der Welt biſt du, Marig⸗ Nlaͤnt ſt wie die Sonn, leuchſt wie der Mond⸗ —=* e A ann der Augapfel iſt dein Frucht, Marig. 9. Du biſt der Himmel, o Marig, inwei⸗ hwem ruht das hoͤchſte Gut; des Himmelz IFreud iſt dei Schatz, dein Kind Marig” . ——ä mutter Gottes⸗Geſaͤnger. 77 2 E waxißr 10. Du biſtdes Himmels Pfort, Marig, ind Marſ wer will hinein, durch dich geht ein, wer iſt menlenlihg der Schluͤſſel, es iſt dein Kind Mariag. Man. 1r. Du biſt das Herz der Welt, Mariag, du Man der Liebe Hitz, hat da ihren Sitz, wer iſt 1 rt dieglan das Herzelein im Herz, dein Kind, Maria. NGharia. 12. Euch, o mein Herz! fall ich zu Fühen 4 thu euch 4 den O Koͤniginn gnaͤdigſte Frau, o Koͤniginn! 3 Sne niginn, Maria, Maria, o Koͤniginn. S nharia. 1 Man 1n Königinn, hitt, daß uns Gott mach Suͤn⸗ 7. Bitt, daß uns Gott den Frieden geb⸗ o 4 Koͤniginn, bitt, daß Gott Mord und Krieg 9 aufheb, o Koͤniginnꝛc. 6.. Bitt fuͤr das Feld und Ackerland: D 3 9 —— „s Altte und Neue nuns auch fuͤr Feuer und o Koͤniginn, behuͤ Brand, o Koniginnꝛc. b 7. Halt ab von boͤſen gaͤhen Tod, o Kö⸗ niginn, und bitt fuͤr uns in aller Noth, Koͤniginn ꝛc. 8. Ach ſteh uns bey am letzten End, o K⸗ niginn, o N Koͤniginn ꝛc. Am Feſt der Reinigung.; Glanz der Ehren, des hoͤchſten Herren keuſche Gebaͤhrerinn, geh in den Tempel nur zum Exempel, gleich der Kindsbetterinn. 2. In acht thus nehmen, und dich begue⸗ men, dem Brauch, und dem Geſaͤt dein zartes Kindlein in ſchlechten Windlein, auch vor dem Prieſter ſetz. 1)ͤnn 3. Den auserkohrnen und neugebohrnen und allerhoͤchſten Schatz, den Troſt des Le⸗ hens wollſt willig gebenz an eines Opfers⸗ 4* Zum mehreren Glauben, um ein Paar Tauben, loͤs aus dein liehes Pfand, ſo kannſt du haben den lieben Knaben, und Sohn a u deiner Hand. 5. Mit wenig Sickeln, thu ihn loswi⸗ ckeln, mach uns mit ihm auch los, und nehmnſ Mutter dich nicht von uns wend,⸗ 5 4 aaicht minder, uns deine Kinder, in deinen “ Enaden⸗Schoos. 68 — — 5 4 Sthſirgan n e . Kannſt du nicht haben; zur Loſungs⸗ Gaben, fuͤnf von den Sickeln⸗Paar: dein t Atee Kind von Stunden, verſpricht fuͤnf W wm allr a leg ſie zur Ganetm en g Nis tdon men 2. GSott ſandt viel Engel hoch herab, Alle⸗ b Mutter Gottes⸗Geſaͤnger. unden Zahlung dar. b Mariaͤ Himmelfahrt. aria Mutter Jeſu Chriſt, Alleluja, zum Himmel aufgefahren iſt, Alle, Alleluja. einiguag. luja, den Schatz zu nehmen aus dem Grab, a ass ſecſing Alle, Alleluja. 1äada 3.„ei b ja, die fuhren auf mit Maria, Alle, Alleluja. t er Kindetar en, und dih dren Windla amund neugte 1 a den Tuſ an eins 3 S uben, unh A es Tfand 5 4 4 8 naben, unt 1 1 ae Kundai Käne tha i 1uch bo u 1 3. Viel tauſend Engel waren da, Allelu⸗ 4. Was Freud war hier, was Luſt dar⸗ bey, Alleluja, Luſt, o Freud, o Harmoney, . Die Jungfrau war roth wie ein Ros, Allelujg, ihr Glanz war ſchoͤn und wun dergroß, Alleluja. 6. Ihr Seel durch ſie glaͤnzt uͤberall, Alleluja, gleichisie die Sonn glaͤnzt durch Kryſtall, Alle, Allelujg. Leid, Alleluja, nichts gleich erſchaffen dieſem 9 Weib, Alle, Alleluja.. 8. Ihr Schuh der Mond, zwoͤl Stern ihr Kron, Alleluja, ihr Kleid die Sonn, ge⸗ denk, wie ſchoͤn, Alle, Alleluja. D 4 1 g* 8o Allte und Neue —— —— 9. Im Himmel ſie ſehr willkomm kam, Alleluja, ſie Chriſtus auf mit Freuden nahm Alle, Alleluja. 10. Naͤchſt ihrem Sohne ward ſie geſett Alleluja, da ihr all Gut das Herz ergoͤtz, Alle, Alleluula. 11. Gott gab ihrlalles in die Hand, All⸗ luja, den Sohn im Schoos das theure Pfand, Alle, Alleluuuagj. 12. Im Himmel iſt ſie Koͤniginn, Alleluſa, und aller Welt ein Troͤſterinn, Alle Allelujg. Alleluja, Alleluja, Alleluja, Alleluja 3 All⸗ luja, Alle, Alleluja. Liebe Sonn mit deinen Strahlen! ſtell b — enͤ— „ dich nur doppert ein, thu dein Angeſicht heut malen, mit einem vermehrten Schein, der Hoͤllen Geiſter iſt Judith Meiſter, die zu-⸗ dith iſt Maria rein.“ 2. Schauet, ſie kommt daher gezogen, wie ein Heldinn aus dem Krieg, ihr Feisd iſt davon geſlohen, hinterlaſſend ihr den Sieg, ihr iſts gelungen, ſie hats bezwungen, daß ſich jetzt alles vor ihr bieg. 3. Nun du Mutter unſers Lebens, odu tarke Herrſcherinn, in dem Himmel thu dich erheben, als ein Himmels Koͤniginn, di 4 d4iiſ Riom al Triſ= Ale 1. dein nitraßlen! tein In dein A dmm emehrten e Jul e Neiſter dn G erri dem=I, ihr gi wills gebuͤhren, zu triumphiren, als unſerer Feind Mutter Gottes⸗Geſaͤnger.— 9 Obſiegerinn. 4. O ihr Engel helft mir tragen, auf daß n ihr Fahrt wohl geling, ſpannt euch gleichſamn an den Wagen, macht drum ſchwebend einen Niing. Thut ſie begleiten, vor lauter Freu⸗ den, keiner ſey, der nicht ſing und klig. 7. Auf der Himmelfahrt zu Steuer, komt ihr ſchoͤne Cherubin, richt an ihr viel Freu⸗ denfeuer, ihr entzuͤndte Seraphin, macht einen Reihen, thut Blumen ſireuen, auf dem Weg umſrer Kaiſerinn. 6. Singt ſchoͤne Melodeyen, dieſer Koͤ⸗ niginn zu Ehren, mit vielen Lauten, und viel Geigen, laſſet eure Muſik hoͤren. Spielet und ſinget, tanzet und ſpringet, durch die neun liebe Engelscheor. b 7. O Herr Jeſu komm entgegen ſelbſt dein Gebaͤhrerinn, mit dem Kuß des Gna⸗ denſegen, mitten unter Seraphin, an dei⸗ ner Seiten, thu ſie begleiten, fuͤhr ſie gar zu dem Vater hin. 8. O du Dreyheit der Perſonen, und wahre Dreyeinigkeit, gieb ein Scepter ſamt der Kronen dem Gefaͤß der Heiligkeit Thu ſie belohnen, und heiß ſie wohnen, bey dir in alle Ewigkeit. —— ½ 3 3 4 3 —* z Altte und Neue 9. O du Troͤſterinn der Seelen, Muttet der Barmherzigkeit, deinen Sohn thu uns empfehlen, laß uns nicht allein im Leid, uns arme Suͤnder, doch deine Kinder, fuͤhr uns nach dir zur Seligkeit. 4 4 Maria Beſchutzerinn des Frankenlandd, himmliſche Frau Koͤniginn, durch alle Welt ein Herrſcherinn, du Herzoginn uns im Frankenland. 2. Zu Wuͤrzburg haſt du deinen Sitz das zeigt am Schloß die hohe Spitz, darauf dein Bild glaͤnzt huͤbſch und fein vie Gold und wie der Sonnenſchein. Darum ꝛc. 3. Von dir, wie du, o Jungfrau weißt! Mariaͤ⸗Berg der Schloßberg heißt ſchau Jungfrau, wie auch Grund und Erd, dich haltet hie im hoͤchſten Werth Darum ec. 4 4. Dich Wuͤrzburg gar im Herzen hat 8 dein Kirch ſteht mitten in der Stadt, die ſchoͤne Kirch Kapell genennt, ſich dein und dir geweihl erkennt. Darum ꝛc. .. Maria dich liebt Wuͤrzburg ſehr vo thutein Stadt desgleichen mehr? zu Wurz⸗ burg an ſo manchem Haus, ſteht ein Mariu⸗ bild heraus. Darum c. 4 iſt, darumo Mutter deine Hand, halt uͤbr zu Franken biſt, das Herzogthum dein eigen 56 12 yit d ſhtrin 1 ſſche: Harum du,e wfraun Schle zig heiſte Gi Gand Edd, W Cdarunn rg e Her 3 ten ſt 1Sun ba0⸗ ne b M aria Bild ſammt ihrem Kind, 1 dan b Mutter Gottes⸗Geſaͤnger. 8 6. Den Dreyßigſten dir Wuͤrzburg haͤlt⸗ Norate iſt da wohl beſtellt, und deine fuͤnf an fuͤhrnehmſte Feſt faſt Wuͤrzburg auf das al⸗ lerbeſt. Darum ꝛc. 2. Aufdeinen Gruß giebt Wuͤrzburg acht, dn zu Fruͤh, zu Mittag, und zu Nacht, den Ro⸗ ſenkranz da haben all, nicht wenig von Perl 1 1 Korall. Darum ꝛc. .Die Bruderſchaft ich nicht meld, b woch deine Bildniß auf dem Feld, viel Kine der hie mit Herz und Mund, dich gruͤßen ſchier all Uhr uud Stund. Darum ec. Unſere liebe Fran zu Hoͤchberg 344 ey Wuͤrzburg ihr zu Hochberg find, ach bitt fuͤr uns, o Maria! ach bitt, ach bitt, o Jungfrau Mariag. 2. Die Mutter uu den Armen haͤlt, das Kind. den Herrn aller Welt, ach bitt ꝛc, .Das Kindlein ſamt der Mutter ſein iſt wunderfreundi ich habſch und fein, ach bitt c. 4. Allhier giebſt du o Gottes Sohn viel Gnaden durch die Jungfrau ſchoͤn, ach bitt ꝛc. 5. O Wuͤrzburg geh zu dieſem Schatz, bey dir iſt nah der Ort und Platz ach bitt ꝛc. 6. Nicht gehen wirſt du umſonſt hinaus, wann du den Schatz bringſt heim naa e b ach bitt ꝛc. D b 84 Alte und Neue Uunſere liebe Frau zu Detrelbach. Z“ Dettelbach in Frankenland, iſt Gottes damn ) Mutter wohl bekannt, ach bitt fuͤr uns, o Mu Maria, ach bitt, o Jungfrau Maria. 2. Hie iſt Mariaͤ Bild zu ſehen, dabey diel un⸗ Wunderwerk geſchehen, ach bittꝛc. ten 3. Das Bild hat Jeſum auf dem Schoos, wie er vom Kreuz genommen blos, ach bitt ꝛc. ria 4. Gott iſt zu dieſem Bild geneigt, viel En Gnaden durch das Bild erzeigt, ach bittꝛc 7.. Hie ſeynd erſtanden von dem od, hie abr find man Hilf in aller Noth, ach bitt ꝛc. gel „6. Frankenland der Schatz iſt dein, wie koͤnnteſt du auch reicher ſeyn, ach bittct. jet mlaria Mutter Gottes. 8 Arf, auf, es muß gelobet ſeyn, Maria 4 die Jungfrau rein, die ein Mutter Got⸗ hi tes iſt, unſers Herrn Jeſu Chriſt. ſe 2. Die von Gott ſelbſt auserkohren, den Weltheiland hat gebohren, die ein Mutter worden iſt, und ein Jungfrau blieben iſt. 9 3. O du Hilf der Chriſtenheit, Mutter der Barmherzigkeit, Gott der Vater drohet b uns, o du Mutter bitt fuͤr unag. 4. Wann uns der erzoͤrnte Gott ſtraf8en wil mit Hungersnoth; wann er Peſtilenz in ſogar ſchicken will mit Kriegsgefahren. 4⁴ „ 1— — ͤ“ 4— dein Jungfrau ſchaft bleibtganx(. 6. * Aleund Teue. 14. Acs du herziges Herzelein, muß 6 6 ſo geſchieden ſeyn, BVale mit der Muttet wo dein, gute Nacht liebs Jeſulein. inn 17. Liebe Mutter, liebes Kind, keine glaubt, was ich empfind, fuͤr Betruͤbniß und M Verdruß, weil ich von euch ſcheiden muß. ſie 1565. Es kann doch nicht anders ſeyn, als es muß geſchieden ſeyn, Vale ſey das lezze N Wort, gute Nacht jetzt gehn wir fort. 1w 17. Valeiſtein ſchmerzliches Wort, nach dem Vale geht man fort, vale, vale tauſend⸗ 8 mal, und noch hundert tauſendmal. Amen. Namen Mariͤ b Maria wir verehren dich und den Namen G — dein, den wollen wir verehren was al uns wird moͤglich ſeny. 2 Auf ſyriſch wir dich nennen Maria in Herrſcherinn, weil alle dich erkennen, der g Welt ein Koͤnigin. 2 3. Hebhraͤiſch wird verſtanden, Maria E Meer und Stern, o Stern, der allen Lan⸗ den das Licht giebt nah und fern. b 4. Die Stern am Himmel oben, die wir da glaͤnzen ſehen, uns deinen Namen loben, daß wir ſein Kraft verſtehihehhn. 5. Kein Stern hat nie verloren im Schei⸗ fr . nen ſeinen Glanz, du Chriſtum haſt gebohren, find) 9. 8t ui ſ 1 S wi ſort ſöne t 3in, nfort* Joalete etu 9 Andma en Mian en dit d denge llen pereßte n. dir din ennen h. 4. Erkenmn nd 15'de R *Et ender aln nch Rm. an inel obeg n, ut diinen A. Krif ve ihn. trieſ ereninéh Rii e haſighe Tdd h 1 lebg n da wohl das tiefe Meer, all Gnad zu allen Leuux d, d. gid, ten, durch dich thun fließen her. rübhß g p Pnn fließen, in dir all Gnad ſich haͤuft. G ehd werden, hilf uns, Mutter GottesGeſaͤnger. 2 6. Dein Nam auch thut bedeuten, recht 7. Ins Meer all Fluͤß ſich gießen, zum Neer all Waſſer lauft, zu dir all Gnaden 8. O Stern, leucht uns auf Erden, o Meer uns Gnad ertheil, hilf, daß wir ſeilg o Frau zum Heiitl. Maria Schoͤnheit. Maria noch ſo ſchoͤn, als die Sonn, als der Mond, o du edler Gottes Thron! ſchoͤn fuͤrwahr iſt dein Geſtalt, ſchoͤner hat Gott nichts gemalt, Cherubin, Seraphin, allen Engeln ſie gefaͤllt. Doch iſt viel ſchoͤner die innerlich Gnad mit der mein Seelgezieret, im allerhoͤchſten Grad, die Gottes Herz ſo gar mit Lieb verwundet hat, ſchoͤn iſt zwar des Leibs Geſtalt, ſchoͤner iſt die Seel gemalt, Cherubin, Seraphin, allen Engeln ſie gefaͤllt. 2. O Maria Jungfrau zart, wohl bewahrt, hochgeehrt, allzeit rein u. unverſehrt, Gottes Sohn das hoͤchſte Gut, hat in deinem Leib geruht, und alldort hat das Wort angenom⸗ men Fleiſch und Blut, o veine Mutter, be⸗ freyt von aller Suͤnd kein Mackel ſich alllier, in deiner Seele find; dieß hat ernorben der 1 ein 88 Allte und Neue daran) war allein aus der Gemein, der dich ſollte nehmen an, ihre zarte Roſen, ihr Lilien dem aller liebſtes Kind. Schöͤn iſt zwar des ſh Leibs Geſtalt, ſchoͤner iſt die Seel gemalt, N. Cherubin, Seraphin, allen Engeln ſie gſaͤllt. 3. O Maria keuſche Braut, unberuͤhrt wohlgeziert einer Jungfrauzugefuͤhrt Joſeph der jungfraͤulich Mann(zweifle keiner nicht ſilberweiß, und was noch ſchoͤner iſt auf die⸗ ſem Erdenkreis: zwo Blum von Nazareth, die nehmen euch den Preis: ſchoͤn iſt zwar Joſephi Geſtalt, ſchoͤner iſt Maria gemalt, Cherubin, Seraphin, allen Engeln ſie gefaͤllt. Maria gnadenreich, Frauenbild, 4. O Mutter mild, unſre Zuflucht unſer Schild du biſt unſre Mittlerinn, unſer Troſt und Helferinn, und vor Gott in der Noth, ge⸗ waltige Fuͤrſprecherinn. O du Thurm Da⸗ vids, o ſchoͤne Himmelspfort, du kannſt er⸗ halten uns, von Gott mit einem Wort was uns vonnoͤthen iſt, zum Wohlſtand hier und dort. Ey ſo ruft alle dann, dieſe werthe Mutter an, Groß und Klein, ſtimmet ein, alles ſie erhalten kann. 5. O Maria ſtarkes Weib, wohlgemuth, Helden Blut, aller Chriſten Schutz und Hut, ſtreit mit uns zu Meer und Wnag —————— ——— —— einn 1 † Thuxn) melty 2 d mn at mi wäm Wem zunz es fandſiet ale tn dieſe m ungſt Vann giſe keine, n ſen, ihe nas Sſtriſtau wo T zon Nag und el ſiww Wellen aufſteigen von dem ſchon allbereit aufſperret ihren Schlund; Welt ter mild! deine liebe Bruderſchaft. Ach behuͤt fäür Straf und Pein, deine Diener Jung laß uns dir fuͤr und fuͤr treulich frau rein, anempfohlen ſeyn. 7. Maria Morgenſtern, hell und rein huͤbſch und fein, uͤber allen Sonnenſchein, ach wir wandeln in der Nacht, ohne Licht, und ohne Wacht, laß uns nicht, hoͤr die Bitt, laß uns nicht aus deiner Acht, ſiehe, wie die Grund, die Holl der Tod vor Augen ſteht, all Augenblick e e . Mutter Gottes⸗Geſaͤnger. Elor ſchlag die Feind mit deiner Hand, mach dein Nam wunderſam, und der ganzen bekannt. Zieht ab ihr Feind, zieht ab, und ditits raumt. das Feld: verloren iſt die Schlacht, nl der Sieg hat euch gefehlt, zieht ab und geht zuruͤck, mit Lager und Gezelt. Kommt ihr Feind gelobet an, ſchwoͤret zu Mariaͤ Fahn, ruft all tauſendmal, o Mariaͤ fuͤhr uns an. 6. O Maria Himmelszierd, unſre Freun, ag jederzeit, unſers Herzeés Suͤßigkeit! alle Nen⸗ 1 ſchen ſammentlich, loben, lieben, ehren dich Groß und Klein, insgemein, die Sodales 1 ſonderlich. Wenn Gott erzoͤrnt die ſuͤndige Welt abſtraft. Noth, Hunger, Krieg und 6 Peſt in unſere Laͤnderſchaft erhalt, o Mut⸗ 90 Alte und Neue und Stund. Hilf Maria, hilf behend, 3 les Ungluͤck von uns wend, ſteh uns bey, al zeit treu bis an unſer letztes End. Salve Regina. 8 Kommt her all ſammentlich, kommt 6 uns herziglich Mariam gruͤßen, kommt her und ehret ſie, fallt nieder auf die Nnin vor ihren Fuͤßen. 2. Singtall mit mir jetzund, ſingt al wit Herz und Mund: Salve„Regina, ſingt al Arm und Reich, ſingt mit mir allzugt eich: eſß⸗ Marig Salve. 3. Maria Koͤniginn, Mutter und H rinn, Salve Regina, des Himmels Haße rinn, der Welt ein Mittlerinn, Maria Galve. 4. Des Lebens Suͤßigkeit, H offnung/ Barmherzigkeit: Troſt aller Salve, drum ſeynd wir dir bereit, jetzt und in Sugr zu fnen Salve. Wohlan zu hundertmal wohlan zu rauſendmmal⸗ Salre Regina, wir rufen eh Zayl in dieſem Jammerthal: Maria Salve. 6. Schreyen zu aller Stund, ſeufzen mit Herz und Mund: Salve Regina ejauͤrſpre⸗ cherinne aller Mithelferinn, Maria Salve. Maria ſuͤß und mild, ſey unſer Helm und Schit d, Salve 9 Regina, Maria unsz ———————————* Ut! Aa —— - 3 Hunsbey, 2 5 3 nd antalnt Icia er nirghughd: tter udha e MriuSale t. Hoffaang, Salbe, dn. din Edigkt⸗ 8 al, voßſon. vir kufen— Mria G ind,ſeuſſni gina 8 Maria En. 1 1 6 1 ſey unſerge 1 8 1 „Maniwe 1 1 Mutter Gottes⸗Geſaͤnger. 91 4 haͤt am Leib und am Gemuͤthes Maria Salve. täri 8. Zeig uns dein Jeſulein herzliebes Kin⸗ unn ii delein, Salve Regina, nimm an gnaͤdiglich, rißen komtt fau de Sn wir bitten ſammtlich, von uns dieß Salve. 9. Die klare Augen dein ſo ganz barmher⸗ zig ſeyn, von uns nicht wende. Ach hilf beſtaͤn⸗ diglich, daß unſer Leben ſich gluͤcklich ende. Omni die. Alc Tage ſing und ſage Lob der Himmels Koͤniginn: ihre Feſta, ihre Geſta, ehr mein Seel mit Mund und Sinn. 2. Contemplire mit Begiere, ſchau, wie die ob allen Engeln ſchwebt. 3. Thu ſie ehren, und begehren, daß ſie dich von Suͤndenlaſt wolle freyen, und verzeihen, was du uͤberſehen haſt. 4. Sprich ihr keck zu, daß ſie's beſt thu, gnaͤdig dich bewahren woll in dem Winde große Suͤnde, und vor allem Ungefal. 7. Die Mutter große Guͤter uns zuwe⸗ gen hat gebracht, dieſe Krone, durch ihren Sohne, hat uns reich und ſelig gemacht. 6, Zung im Munde, brauch die Runde, auszuſprechen ihren Preis, da wir waren, all verloren, oͤffnet ſich das Paradeis. 7. 4 hoch er ſie erhebt, ſprich ſie ſelig, ͤberſelig Altte und Neue loben alle zu genießen allbereit. 2. Sey behende, mach kein Ende, ſie u he um die Gaben, die e ſea 9 8. Hals und Kehle, Leib und Seele, laßt V 5 erſchallen euren Ton, im Pſalliren, Muſi⸗ eiren, lobet dieſe Jungfrau ſchoͤn. 9. Schaut an eben ihr ganz Leben iſt er ne himliſche Zucht, die Erzketzer, lo tzer, ſie allein treibt in die Flucht. 10. Ihre Mores, ſchoͤne Flores, und der ganzen Kirchen Zier, Wort und Werke, eben merke, Gnad und Freud ſie geben dir. 11. Form des Lebens, auch beynebens, aller Tugend Exemplar, Zier der Erden, in Gebaͤrden voller Gnaden immerdar. 13. Gottes Tempel zum Exempel, Spie⸗ gel der Gerechtigkeit, ſey gegruͤßet, die da fließet vor lauter Barmherzigkeit. 13. O du weiſe, Zier und Preiſe, aller ʒWaber, die da ſeyn, in der Wahrheit iſt kein Klarheit, ſchoͤn als deiner Glorie Schein. 4 14. Drum wir wollen, und dich, ſollen lie⸗ ben, oben in der Welt bis wir kommen, zu den Frommen, ſo ihm Gott hat auserwaͤhlt. maria Frend des Himmels. aria wahre Himmelsfreud, der Welt M Ergoͤtzlichkeit, wer wollte dich nichtlie⸗ ben, V V I im m tr N V Mutter Gottes⸗Geſänger. ben, du ſtehſt mir geſchrieben, ja biſt mir be⸗ graben, mit tiefen Buchſtaben, weit in das Herz hineim. 1. *12 Gleichwie ſchmelzt der Karfunkelſtein pungſt ön. im Lorber Kraͤnzlein, ſo geht es mir eben, mein Seel und mein Leben, vor Lieb ſich zer⸗ Maria nenn.. 4 1 3. Wann ich dein Schoͤnheit recht be⸗ tracht, mein Herz vor Lieb verſchmacht, dein Peri b Lefzen und Roſen, dein Mund Hoͤnigſchoſ⸗ ſen, daraus thut entſprießen, und lieblich „ de ehn herfließen dein hoͤnigſuͤße Sprach. Deine Augen ſeynd zween ſchoͤne Stern ſo leuchten nah u. fern, dein liebliche Straha⸗ len mein Herz mir zermahlen, wann ſie mih eh anblicken, thun ſie mich erquicken, durch ihre Beb ht r komna, ure 825, dad Lieblichkeit. . Der Kreaturen ſchoͤne Zier, vergleicht ſich nicht mit dir, es doͤrfen die Blumen ihr Schoͤnheit nicht ruͤhmen, ſie muͤſſen ſich ſchaͤ⸗ b ne du khuſt ihnen abnehmen all ihre Zier⸗ ichkeit. 6. Gleichwie die Lilien insgemein, der Blumen König ſeyn, ſo muͤſſen imgleichen all Blumen ausweichen, mit ihrem Wohl⸗ riechen ſich ſaͤmmtlich verkriegrn, vor die⸗ ſem Bluͤmelein. 7. , Alte und Neue V Sonnen liebes Angeſicht, und 7. Der aller Sternen Licht, ſammt Edelgeſtein, dir doͤrfen nicht ſcheinen, die hoͤchſte Metal⸗ len, die Perlen, Korallen, vor dir ſeynd * K Finſterniß. 8. So mancher Funk entſpringet nicht,i man das Eiſen ſchmied't als Funken der Lie⸗ der keuſchen zuſammen, „9 Mariao mein hoͤchſte Freud! die Welt ich ſuche zu ſterben, du wollſt die Gottts Gnaden, ſo iſt und ſcheid ganz froͤhlich hin. 10. Weil dann die Lieb je mehr zunnimmt, ſey mein Tod beſtimmt, ich will mich be⸗ reiten, mit Freuden zu ſcheiden, wann ich die Schrift hange, an mei⸗ be, im Herzen ich fuͤhle: Liebs⸗Flammen, die ſchmelzen mein ihr ergebene Seel. iſt mir verleit, mir erwerben, mir gerathen, ſo nur erlange, daß ner Grabes Thuͤr. 11. Hie liegt eines treuen Dieners Herz, ſo voller Liebes Schmerz, die es hat getragen in ſeinen Lebtagen, Maria zu Ehren: ſich mußte verzehren, durch keuſche Liebs Flam⸗ Mllaria Zuflucht der Suͤnder. V O Maria! die dich lieben; auserwaͤhltes Gnadenbild, thun demuͤthigſt zu di ft 5 1 o die hen, unter deinen ſtarken Schild, ſo d ſu J awfi Mutter Gottes⸗Geſaͤnger. 9 9 Feind an uns ergrimmen, o Maria ſtehuns demnen, 3 en bey, treib ſie mit dem Schild von innen, Jern a bor dn daß wir bleiben Schaden rey. — 2. O Maria! Troſt der Suͤnder, unſer eingeti Hoffnung u. Zuflucht fuͤr uns arme Adams⸗ aied'tſn Kinder, bitt deine reine Leibes Frucht, Je⸗ ih fiß der ſum deinen lieben Sohne, bitt fuͤr uns, o a Mutter birt, daß er uns allzeit verſchone, m und die Suͤnder ſtrafe nnchht. nſot Sudld 3. O Maria unſer Leben legen wir iin ſuche e u deinen Schoos, und thun dir das ganz erge⸗ Got aian ben, weil die Suͤnden ſeynd faſt groß, und ſcheid aa nn die Zahl ſtark angeloffen, daß es ſchier der: elus d it zagen will, doch auf dich thut man noch hof⸗ luamt 4 tzune fen, dann du biſt das Gnaden Ziel.. nam is wlnt 4. OMariawann wird kommen, unſers 4[Hn, wam Lebens letzte Stund, erſcheine uns, o klare Sch moe g Sonne, und vertreib die Hoͤllen⸗Hund. O Maria nimm die Seelen, in dein groß mild⸗ nestetſ e)ſenegz reiche Hand, dann wird es nicht koͤnnen feh⸗ hwer, wühatgnn len, und entgehen der Hoͤllenband. NN Grna Maria Hoffnung im letzten Streit. ur6 Sf Ls gſſzaria lebendiger Brunn, daraus mein acht Zuͤnde ℳo Leben quellet, ich gruͤß dich mit deinem ic let rausetne Soßn, o Troſt und Heil der Seelen, dich dande igfune gruͤße ich zu tauſendmal, dich mein Troſt, Ifarf aa dich mein Lieb, bitt fuͤr uns Maria. O“ 1— . 14 ““ ,⅛ 5 98 Allte und Neue 5. Der Satan, die hoͤlliſche Macht, viel tauſend Fallſtrick legen, will fuͤhren ein grau⸗ ſame Schlacht der Seelen viel erſegen, Ma⸗ ria ſtreck dein Faͤhnlein aus, zeig dein Macht in der Schlacht, ſtreit fuͤr uns Maria. 3. Maria in ſolcher Qual, du wolleſt uns beyſtehen, die Feind in großer Zahl, noch ringweis um uns gehen, Maria zeig dein ſtarke Hand, ſchlag die Feind, die da ſeynd, 4. Die Schmerzen die Stricke des Tods, diehaben uns umpfangen, Maria bey deinem Sohn, hilf, daß wir Gnad erlangen, wann unſre Seel von hinnen ſcheidt, in der Noth, in dem Tod, bitt fuͤr uns Maria. mlaria auserwaͤhlt Wie die Sonn. ꝛO Maria auterkohren, und von Gottge⸗ liebt ſo ſehr, daß du ſeinen Sohn ge. bohren haſt zu deiner groͤßten Ehr: du biſt wuͤrdig dann geweſen, Gott in dich zu ſchlie, ßen ein, ey ſo mußt du auserieſen, ja vor allen andern ſeyn. 2. Was iſt edler anzuſchauen, als de Sonn in ihrem Glanz, welche gleich den* Koͤnigsfrauen, mit dem Gold umgeben ganz die, ſobald nur ſie erwachet, und ſich in die oͤhe ſchwingt, uns ſo freundlich dann anla⸗ heet, daß das Herz vor Freud aufſpringt. ſethat ſein Blut fuͤr mich vergoſſen. —,—— 98 Alte und Neue ſeyn; kannſt helfen mein Gebrechen: nimm mein Herz, bewahr es wohl, mach es aller Tugend voll, mit Pfeil thu es durchſtechen. 2. Ach wenns nur zu finden waͤr, das di doch moͤcht gefallen, ich wollt ſuchen meh und mehr von Perſen und Korallen; gart kein Muͤh wollt ſparen ich, und ob mich ſchon ſicherlich der Tod ſollt uͤberfallen. 3. Ob ich zwar ein Suͤnder bin, von de nem Sohn verſtoſſen, zu der Buß ſteht doch mein Sinn, hierzu ganz unverdroſſen; fur mich er gelitten hat, heilen wird meine Miſ⸗ 4. Welchen Suͤnder auf der Welt haſt du von dir gelaſſen, ob er ſchon viel Gutt und Geld geraubt hat auf den Straſſen?er ſey ein Moͤrder oder Dieb, nach der Buß haſt du ihn lieb, liebſt ihn uͤber die Maſſen. 7. Ob er ſchon in Suͤnden ſchwimmt ſo gar bis an die Ohren, und ſich niemand ſein annimmt, iſt er doch nicht verloren; machſt ihn ledig von der Buͤrd, wann er dich an⸗„ rufen wird, o Maria auserkohren. 1 6. Weil du nun, Maria biſt ein Troſt der Suͤnder worden, uns behuͤt zu aller Friſt vor den hoͤlliſchen Pforten; treib von uns ddie boͤſen Feind, am End ſie gar liſtig ſeynd laß ſie uns nicht ermorden. ärechen ſe l uah es duthſa fien wit,de Kolt ſachenn in Kerolen. 1i), und ohr 7 iberfalen = de bin bi An Pußſtehh ꝛanderdtoſa 22 wird wam „ vergoſſen. r auf der Me Der ſchon wi vrdey Stwii 60, nach d Mͤber die dden ſchwi an ſich nien F i verlorn A wann er. an erkohrn⸗ aa biſtein s huͤt zu e; trehh ſie gar en. b 6 hilf! hilf! hilf Mutter Gottes⸗Geſaͤnger. 55 nmlarianiſcher Meerſter. Meerſtern ich dich gruͤße, o Maria hilf! 2. Ach die Truͤbſalwellen; o Maria hilf! uns thun niederfaͤllen, o Maria hilf! 3. Hilf in ſchweren Kriegen, o Maria hilf! hilf den Feind obſtegen, o Maria hilf! „4. Wann des Tuͤrken Machte, o Maria hilf uns ankuͤndt die Schlachte, o Maria hilf! . Wann die Frucht der Erden, o Maria nicht will wachſend werden, o Maria 6. Wann in Theurungs⸗Zeiten, o Ma⸗ ria hilf l wir thun Hunger leiden, o Maria 7. Wanmm die Krankheit eben, o Maria hilf! ſchwaͤchet unſer Leben, o Maria hilf! „8. Wann uns auch die Peſte, o Maria hilf! gehen will den Reſte, o Maria hilf! 2. Wann die Augen brechen, o Maria hilf! der Mund nicht mehr kann ſprechen, o Mari hilf! „10. Wann die Ohr'n verſtopfet, o Maria hilf! und der Tod anklopfet, o Maria hilf! „11. Wann die Seel thut ſcheideno Ma⸗ ria hilf! thu ſie wohl Seblelten o Maria hilf! 2 12 Gottes Mutter ſuͤße, o Maria hilf! oo Alte und Neue 12. Wann uns Gottwill richten,; Marig hilf, verlaſſe uns mit nichten, o Mariahilf. 13. Wann wir nicht beſtehen, o Mariz hilf, ach fuͤr uns thu gehen, o Maria hilf. 14. Wann der Stab gebrochen, o Ma⸗ ria hilf, das Urtheil ausgeſprochen, vMa⸗ „15. Aus des Fegfeuers Peine, oMarig hilf, erloͤs die Kinder deine, o Maria hil. 186. Hilf uns all auf Erden, o Maria hilf! daß wir ſelig werden, o Maria hill! Salve Regina Maria Koͤniginn, Mutter und Helferinn, Maria ſalve! des Himmels Kaiſerinn, bey Gott ein Mittlerinn, Maria ſalve! 2. Des Lebens Suͤßigkeit, Hoffnung, Barmherzigkeit, Troſt Aller ſalve! drum ſeynd wir dir bereit hier und in Ewigkeitzu ſingen Salve.— 3. Ach wohl zu hundertmal in dieſem Jam⸗ merthal wir Kinder Evaͤ ſchreyen zu aler Stund, ſeufzen mit Herz und Mund: Maria ſalve! 4. Eja wohl ranſendmur in dieſem Jamer⸗ thal wir Kinder Evaͤ ſeufzen mit Herz und Mund, ſingen zu aller Stund: Maria ſalve. 5. Eia Fuͤrſprecherinn, in aller Nolh Da. erinn, Mutter Gottes⸗Geſaͤnger. 1er dan ferinn, Maria ſalvel ach liebe Mutter ſchau, Nara erbarm dich unſer, o Frau, Maria ſalve! chen, o 4 5 dhe, cn 1* Krra il⸗ enana 4 ria hilfl t wnd 1 nalsKaſt arig ſabe wt, ußs 1nr ſaldel en in Ewi 1 b 2en reyen ui 8 un i 1 dein 1ut 8 ed. arii 8 uee 8 ha, 9. Nun ich abermal, 6. Maria Jungfrauzart, mit deiner edlen Art dich zu uns wende; zeig uns dein Jeſu⸗ lein das liebe Kindelein, Maria ſalve! . Maria, uns bewahr vor aller Leibs⸗ gef fahr, zu Meer und Lande; Maria, uns behuͤt am Leib und am Gemnuͤth vor Suͤnd und Schande. 8. Maria ſuͤß und mild, ſey unſer Helm und Schild in unſerm Sterben, daß nicht des Teufels Mord, auch nicht der ewig Tod uns thut verderben. daß dieſes werde wahr, Maria ſalve! Maria komm zu uns in dieſer letzten Stund, Maria ſalve! bring unſre Seel behend in deines Kindleins Haͤnd, Maria ſalve! Anrufung Nlariaͤ um Hilfe. b Dein Hilf wir all begehren, o Maria hilf uns all; thu unſre Bitt erhoͤren, wir bitten all zumal. Wir fallen dir zu F ißen mit ausgeſtreckten Haͤnd; von Herzen wir dich gruͤßen: dein Hilf uns allen ſend, dein „Hilf uns allen ſend. 2. Dein Hilf laß uns henjeßen. M Maria gnadenreich; dein Gnad laß reichlich 58 3 h 103 Alte und Neue ſen, mit deiner Gnad nicht weich; thu be⸗ ſtaͤndig bey uns bleiben, hilf uns in allem Streit, thu alle Feind vertreiben, hilf uns zu aller Zeit. 3. Dein Hilf thu uns bewahren, ſie ſteh uns treuleich bey, auch miten in Gefahren mach ſie uns allzeit frey; wann uns die Feind beſtreiten, die Hoͤll, das Fleiſch, die Welt, ſteh du uns an der Seiten, laß uns nicht werden gefaͤllt. 4 4. Dein Hilf thu all erhalten, den Armen und den Reich, den Jungen und den Alten, hilf jedermann zugleich; dein Hilf thu kei⸗ nem verſagen, hilf allen fruͤh und ſpat; wer dir ſein Noth thut klagen, find' bey dir Hilf und Ratrh.. . Dein Hilf thu allen ſenden, ſieh uns all guͤtig an; thu gnaͤdig von uns wenden all's, was uns ſchaden kann; thu all Gefahr ver⸗ treiben, all Uebel von uns wend; thu beſtaͤn⸗ dig bey uns bleiben an unſerm letzten End. 6. Dein Hilf giebt dir deinen Namen, Maria Hilf genannt: wir bitten all zuſam⸗ men: reich uns dein milde Hand; laß uns deimn Hilf erfahren, hilf uns zu aller Zeit, und thu uns wohl bewahren jetzt und in CEwigteitt. 3 Ein 103 Mutter Gottes⸗Gzeſänger. I unn 1 5 us ni en dath 6 vnd den Ae 18 Hiſf than S nd ſoatz 4 R beydaß trnn, ſeeße tun wendad 1 wlGfefteſ b 1„e thu b 1 ketter 1 Wart zafted bhildnng Marti vom Tr ob. S— a 1.———— 8 inn Nar— 4 und; dir Dieſe iſt der Wen Erhakterinn, der Betruͤbten 71 u da Troͤſterinn eine neue Beſchuͤtzerinn ihrer Die⸗ ſett u i ner; durch dieſe werden die Suͤnder erleuchtet, 4 und die Gerechten mit Offenbarung getroͤſtet. 3 Coclarius L. M, c. 2. 103 Alte und Neue Ein ſchoͤnes und andaͤchtiges Geſang von Maria von Troſt. Joͤrt alle, was wir euch von Herzen ver⸗ kuͤnden: ein Ort voll der himmliſchen Gnaden koͤnnt finden; a hier iſt vorhanden von lauter Liebsbanden Maria von Troſt, ſo niemand ve ſtoßt.;;: 2. Begehrſt du Verzei ung der Suͤnden groß dein, Nachlaſſung der Strafen und hoͤlliſchen Pein; den ze tlichen Segen oll⸗ hier bingt uwegen Maria von Troſt, ſo niemand verſtoßt.„: b 3. Ein Gnadenort allbier aufgerichtet auf Erden, dabey man alles Gutes thei haftig kann werden; im Leben und Sterben die Onnad thut erwerben Maria von Troſt, ſo niemand verſtoßt.:;: 4. Der Gnaden allhier ſeynd groß und ſehr viel, es kann alles erlangen, groß, klein, wer da will; mit lauter Gluͤcksgaben die Menſchen thut laben Maria von Troſt, ſo niemand verſtoßt.;:: 5. Maria, du Mutter vom himmliſchen Troſt, ach hilf hier auf Erden, wann die Noth uns anſtoßt; o Mutter der Gnaden, behhuͤt uns vor Schaden, Maria von Troſt, ſo niemand verſtoßt.: 6 „ * Shant A*. un Tw det 4 res haiſ e Sterdah A dvon Te Fruden d Mutter Gottes⸗Geſang. 6. Ihr Engel vom Himmel helft Margam uns oben, ſtimmt an eure himmliſche Muſtk dort oben, helft Mariam uns preiſen, ihr Ehre beweiſen, Maria von Troſt, ſo niemand verſtoßt.: 7. Dein Kind uns, Maria, ein'n Guͤrtel darreicht, dadurch uns ſein Lieb, Schutz, Hoffnung anzeigt; die Lenden umguͤrtet, vom Ungluͤck entbuͤrdet Maria von Troſt, ſo niemand verſtoßt... 8. O Kinder Mariaͤ, ſtimmt alle zuſam⸗ men, ſie preiſet und lobet, und merket ihr'n Namen; von Troſt ſie ſich nennet, weil je⸗ dermann kennet Maria von Troſt, ſo nie⸗ mand verſtoßt.:,:. 9. O Menſchen, kommt hieher, und laſſet euch allen, ach laß ſich ein jeder dieß Gnaden⸗ ort gefallen; allhier thut verehren den ſchoͤ⸗ nen Meerſtern, Maria von Troß, ſo nie⸗ mand verſtoßt.): 10. Und wann kommt die letzte Stund, daß ich muß ſterben, ſo bitt ich dich, Mutter, laß mich nicht verderben, daß ich dich moͤg loben im Himmel hoch droben, Maria von Troſt, ſo niemand verſtoßt, Maria von Troſt, ſo niemand verſtoßt. E 10z — 106 b Alte und Neue Maria, Troſt im Leid. Mutter der Barmherzigkeit, mein groͤtzte Freud in allem Leid, mein ſich⸗ rer Troſt in aller Noth, o Sicherheit in meinem Tod! 2. Ich weiß, daß jener gluͤcklich iſt, dem du ein Advocatinn biſt: ach nimm mich an in deinen Schutz, zu meiner armen Seele Nutz. 3. Ach laß mich ſehen dein Angeſicht, wann Leib und Seel in Aengſten liegt! kann es nicht ſeyn, ſo troͤſte mich; kanns aber ſeyn, ſo bitt ich dich. 4. Verwirſ mich nicht, verwir fmich nicht von deinem lieben Angeſicht! Ich ſtecke zwar in Suͤnden ſchwer: erloͤſe mich, ich bitt dich ſor.— 7. Ich bin bereit, ohn Unterlaß dein Lob zu ſingen ohne Maß: du biſt des Lobs und Preiſens werth; ſelig, der deinen Dienſt vermehrt. 6 Ach daß ich dich moͤcht loben ſehr, dieß gnadenvolle weiße Meerlin allen Noͤthen ſteh mir bey, und mach mich aller Suͤnden frey. 2. Ach bitt dein allerliebſtes Kind ach ſaum dich nicht, ſondern geſchwind erwirb ui dch en ebedeſ„ ſo mir zur Buß nothwendig iſt. 8 3. Wohl⸗ = vein ſch 1(Sſae r wichitd Gmmihenh 4 9 Seele Nu 4 4 legtliem 1kanns t Srfaiö 94. Jth ſi ne wich . niſt desl lt vinen de 6 Angeſich Mutter gottes⸗ Geſaͤnger. 107 g. Mohlo“ liebſte Fuͤrſprecherinn, mein Mund, ohhß Herz, und alle Sinn inmer zu diener ſeynd bereit, von nun au und zu aller Zeit.“ 9. Weich nicht von mir in meiner Noth, weich nicht von mir in meinem Tod, weich nicht von mir in meinem End: mein Seel empfehl ich in deine Haͤnd. 1 mlar a, Troſt in aller NMoth. A llihr betrangte Leut, thut euch erheben **l hin zu Maria Troſt; ſie iſt umgeben voller Lieb, voller Freud thut ſie floriren; wer ſie anruft, will Gnad ſpend ren. 2. Wann ich die Schoͤnheit recht thue betrachten, muß ich all weltli e Freuden verachten: was iſt ſuͤßer, als Jeſus, Ma⸗ ria? ſalve Regina, Troſt Abe Mauia! 3 Kommet, ihr engliſche Schonheit zu ſchauen, kommt zu Mar a Troſt recht mit dd a Iu fet, 1 in MNathenſt Tnam n Kindich 1 Sſoind etri 1 ir iur d f R 8 8 4 3 Vertrauen: gewißlich wird dich dein Gang nicht gereuen, o mein Bedrangter! es wird dich erfreuen. 4. Kommt doch alle in Maxia Verliebte, kommt ihr Kleinmuͤthige, kommt ihr Be⸗ truͤbte, kommt ihr verlaſſene Wittwen und Waaiſen; denn ſie thut maͤchtige Gnaden ausſpeiſen. 84 1 — 4 ——— 3—- 2 5. Je⸗ — nnt 8 it Echne, a 3 ʃ2s Seſ di f pes ſchn 63 lttewußt A edbera deie weunſii Atzund dei ur nekberſte n hen bn. et uechen. 13 ſagen,h rum ua Thunih ——— Mutter Gottes⸗Geſaͤnger. 1092 Liebs⸗ und Lobgeſang zu Maria. Mariam zu lieben, vertreibet das Leid, thut alles Betruͤben verkehren in Freud: wer ſoll ſich verweilen, zur Liebe nicht eilen, dieweil ſie uns eben erhaltet das Leben? 2. Ihr zu dienen vor allen iſt lauter Ge⸗ winn, allein ihr zu gefallen all Sorgen nimmt hin; mein ganzes Leben dir zu er⸗ geben, bringt Freude im Himmel, und wen⸗ det die Schmerzen. 3. Maria, dein Namen wann ich ihn hoͤr, mein Herz brennt in Flammen vor Liebes⸗ Begier; all Aeugelein fließen, ſich hitzig ergief⸗ ſen, dich loben und preiſen dir Ehre beweiſen. 4. Kein Trauern, kein Aengſten, kein Furcht oder Noth ſoll mich von dir ſcheiden, auch ſelbſt nicht der Tod; ich will mich ſtaͤts uͤben, beſtaͤndig zu lieben, ſo lang mir wird geben mein Jeſus das Leben. . Wann einmal in Zuͤgen voll Aengſten und Schmerz ganz troſtlos wird liegen mein trauriges Herz; von mir nicht wollſt wei⸗ chen, dein Gnadenhand reichen; hier zeitlich verſchone, dort ewig belohne. Ven Mariaim gruͤnen Thal zu Ketbach. Pach Retzbach in dem gruͤnen Thal kommt all zumal, Mariam lobt mit hellem E 7 Schall. b G 108 Alte und Patge r. Jetzund komm ich zu ve ihu dich er⸗ Hlicken, und will meinem Seh thu dicgrr zuſchicken; denn Lieb zu Maria Tuſt, kann es nicht laͤugnen, treibt mir die Thuͤnen, die Zaͤhren von Augen. 6. Bezeigt er ſich dennoch mit Schwer⸗ ter und Waffen, Ruthen und Geißeln, die Suͤnder zu ſtrafen; leg ihr das Jeſukind recht in die Armen, drum thut es ſich der Suͤnder erbarmen. Berg und Thal will ich nachgehen, bis ich mmein'n Augentroſt wieder thu ſehen. 2. Ich laß andere reden und fagen, Ur⸗ rheil und Nachred im Maul herum tragen; ich liebe Maria Troſt wohl uͤber die Maſſen, und hoffe, ſie wird mich niemal verlaſſen. 10. Wann mir der Todsſchweis wird Abergehen, und die eiskalten Tropfen daſteh⸗ en, komm mit dem Jeſukind, komm, mich zu troͤſten; denn, o Maria Troſt brauch ich Liebe⸗ zum beſten. 7. Komm, o Maria Troſt, thu mir bey⸗ ppringen, wann ich das letzte Valete muß ſin⸗ gen, und von der ganzen Weltwerd verlaſſen, Tomm, und thu mich in deine Arme umfaſſen. 3. Sollt ich Maria Troſt jetzund derlie⸗ ven, ſoll mich kein Kreatur jemal verfuͤhren; 1Io Alle und Neue Schall Seyd freudig, und ſinget, daß alles erklinget im gruͤnen Thal. b 3. Maria in dem gruͤnen Thal, zum merthal. Seyd ꝛc. 4. Marſa in dem gruͤnen Thal, erhalt vorm Fall, bring uns zuwegen die Gna⸗ denwahl. Seyd zc. 5. Im Thal gieng Judith des Nachts allein zum Brunnen rein, mit Baden und Waſchen luſtirt ſich fein. Seyd c. 6 Im gruͤnen Thal ein friſcher Brunn mein Wonn Seyd ꝛc 7. Maria in dem gruͤnen Thal, hell wie Kri⸗ ſtall, iſt ganz ohn Makel, hell uͤberall Seydꝛc. 8. Man hoͤrt ein'n lieblichen Echoſchall im gruͤnen Thal; wie man da ruft, ſo giebts mein'n Hall. Seyd ꝛc. iſt ſie da. Seyd ꝛc. 10 Krieg, Peſt und Theurung ganz ab⸗ woend! ſie antwort: End! fuͤr euch will bit⸗ ten gan, behend. Seyd ꝛc. 11. 2 Maria in dem gruͤnen Thal, die Bruͤder b all aufnehmen wollſt in deine Zahl. Seyd ꝛc. Himmelsfaal uns fuͤhr aus dieſem Jam⸗ Maria ſchoͤn, da iſt mein Luſt, mein Freud, 95. Ruf, ſchrey mit G'wakt: Hilf Ma⸗ rial ſie antwort: Ja! ſo bald du rufſt, ſo * * N ünd 71 eit un„ di Gnr ded s Nt 7,t Zzaden m Scc ein N tr Bnn dt ih hach R lvi, 2 dil a. Sehdr. edſi Behns and 72 ſp gat „Soifnh en ur gan 8 19 1 ——— Mutter Gottes⸗Geſaͤnger. 111 11. Laß mich nicht fallen in Suͤnden hin⸗ ein! ſie antwort: Nein ich will dich erhal⸗ ten von ewiger Pein. Seyd ꝛc. 12. Hilf mir zum Himmel, wann ich ſterb! ſie antwort: Erb! dein kindlich Theil ich dir erwerb Seyd ꝛc. 13. Beſchuͤtz die Suͤnder im gruͤnen Thal! ſie antwort: All! mit deinem Man⸗ tel bedeck ſie all. Seyd ꝛc. b 14. Von zweyen Bergen das 2 Baſſer ſchießt, zuſammen fließt, den gruͤnen Thal es ganz begießt. Seyd ꝛc. 18 Im gruͤnen Thal ſehr große Gnad den D Durchfluß hat, Ablaß zu finden fruh un 5 frat. Seyd ꝛc. Im Thal man eine Ergoͤt: vng find vom kuͤblen Wind, die große Hit vergeht geſchwind. Seyd ꝛc. 2 Im gruͤnen Thal die arme Seel der Meß deß empfebl, kannſt ſie erloͤſen auf der Stell. Seyd ꝛc. 4 18 Im Joſaphat des Koͤnigs Saal zum Poſaunenſchall wir muͤſſen erſcheinen all zumal. Seyd ꝛc. b 19. Maria ſhn das Jammerthal, in dieſem Fall ach hilf, ach hilf vom gruͤnen Dhalt Seyd ꝛc. Ein re Altte und Nere Ein anderes. 5 aria, wir fallen dir alle zu Fuͤßen, o Ma⸗ ria Jungfrau rein, wir wollen dich hun⸗ dert und taufendmal gruͤßen, laß uns dir em⸗ pfohlen ſeyn. Um was man dich bitt, abſchlage uns nicht, o Mutter Jeſu verlaſſe uns nicht. 2. Wir ſchreyen all zu dir von Grund un⸗ ſers Herzens, o Maria Jungfrau rein, wir bitten dich durch deine ſieben Schmerzen, laß 5 uns dir empfohlen ſeyn. Um was man ꝛc. 3 Sollen wir hier im Jammerthal buͤßen, d Ma ria Jungfrau rein, ſo laſſe uns alle deine Hilf genießen, laß uns dir empfohlen ſeyn. Um was man ꝛc. 4. Du weißt, daß wir im Elend ſttzen, 0 Maria Jungfrau rein, und viel heiße Zaͤhren ſchwitzen, laß uns dir empfohlen ſeyn. Um was man ꝛc. f. Es ſchreyen zu dir viel Reiche und Ar⸗ b me, o Maria Jungfrau rein, wir bitten, du wolleſt dich unſer erbarmen, laß uns dir em⸗ pfohlen ſeyn. Um was man ꝛc. 6. Seynd wir dann ſo große Suͤnder, d Maria Jungfrau rein, ſeynd wir ja doch deine Kinder, laß uns dir empfohlen ſeyn. um was man ꝛc. 7. Waun wir in dem Todsbett legen 1 Jun wetzen, 6 1e a „ undan 555 pſoßlen i i rlend 1 un in 5 i ſſelenſ ä 95 leichemc u wir u nn gr Fun. 1 II 4r Sh d wie y ¹ amföhlat 6 Ahu n 4 7 Mectzalbin Mutter Gottes⸗Geſünger. 113. 4 0 Maria Jungfrau rein, und in unſern . Aere Zuͤgen, laß uns dir empfohlen ſeyn. Um was man ꝛc. 8. Wann austreibt der Tod den Schweiſ⸗ ſe, o Maria Jungfrau rein, das Gewiſſen macht uns heiße, laß uns dir empfohlen ſeyn. . um was man ꝛc. Wann ſich Leib und Seel auch trennen, 0 Mar. a Jungfrau rein, nimm die Seel zu deinen Haͤnden, laß ſie dir empfohlen ſeyn. Um was man ꝛc. 10. Wann wir auf der Wag thun ſitzen, o Maͤria Jungfrau rein, und viele heiße Za hren ſchwitzen, laß uns dir empfohlen 3 hu Um was man dc. b Amen, Amen, daß wir heſtehen,„ o Maria 3 Jung frau rein, wann wir zum Ge⸗ richt Gottes gehen, laß uns dir empfohlen ſeyn. Um was manꝛc.— Geſang eines ſterbenden Menſchen. Xeſus, M aria, ſtaͤrkt mein„Herz; nach euch J ſteht mein Berla. agen! Es ſetzt mir zu des Todes Schmerz⸗mein Lehzeit iſt vergan⸗ gen. C Es muß nun ſeyn, ich geb mich drein, der Tod will mit mir ringen, des Lebens Lauf hoͤrt bey mir auf, ich kanns nicht i wei⸗ ter bringen.. „.„. 114 Alte und Neue V 2. Ich fahr dahin, weiß nicht wohin, viel leicht zur Holl hinunter: dein Kind ich, oMa⸗ ria, bin, mein Mutter ſey jetzunder! o was fuͤr Schmerz aͤngſt mir mein Herz! wie hart kommts an zu ſterben! wie macht ſo heiß der Todesſchweis! o was werd gar verderben! unſere liebe Frau. 3. Mein Kind, es mußgelitten ſeyn, wenn man will ſelig ſterben: drum gieb dich nur ge⸗ duldig drein, willſt du dein Heil erwerben; es ſoll die Pein das Fegfeuer ſeyn, es wird bald beſſer werden, der Todesſchweis macht nicht ſo heiß, als Feuer unter der Erden. 4. Mein Kind, betracht ſanet Stephans Stein, wie tapfer er geſtritten; betracht Se⸗ baſtiani Pein, wie er die Pfeil erlitten; auch was gekoſtt ſanct Lorenz Roſt fuͤr Brennen und fuͤr Braten, und insgemein der Heil'⸗ gen Pein und ritterliche Thaten. r. Und ſonderlich die groͤßte Pein, die groͤßten, groͤßten Schmerzen, die Jeſus hat genommen ein, nimm tief ja tief zu Herzen; wwiie er ſein Blut hat dir zu gut ſo reichlich hiinngegeben, ja gar fuͤr dich ſo williglich ge⸗ laſſen hat ſein Leben. 8 b Sterbender Men ſch. 6. So will ich dann, o Jungfrau ke, 3 5 eit wrin, 4 h, Gn dweis wa cht Stehu rittt u krachte Pi w tten; un No h Brma 8gt e der Hi GA.. ieg 18 Pein, M r Jeſusſt ufl Nau Han tne ſo rgt dich viliglihg 1— u gſia b 4 Mutter Gottes⸗Geſaͤnger. 113 auf dein herzlich Zuſprechen zufrieden mit den Schmerzen ſeyn, bis mir mein Herz wird brechen; ſo lang Gott will, ihm halten ſtill, betrachten Jeſu Leiden; und wenn ſchon ehr zu leiden waͤr, die Ungeduld doch meiden. 8 7. Dein lieber Sohn doch ſchrecket mich, dem ich muß Rechnung geben, wann mein Seel vom Leib ſcheidet ſich, von meinem ganzen Leben; was ich gedacht bey Tag und Nacht heimlich in meinem Herzen, davon ſoll ich nun Rechnung thun, das macht mir Furcht und Schmerzen. §. Ach, ach! wann ich mir bilde fuͤr ſo viel, ſo viel Gedanken, die ich hab wider die Gebuͤhr gehabt, moͤcht ich erkranken; ja wenn ſonſt waͤr kein Krankheit mehr, kein Schmerz ſenſt mehr zu tragen, koͤnnt dieß allein doch gnugſam ſeyn, mich bis in Tod zu plagen. b aus meinem Mund ſeynd kommen, an dieſem und an jenem Ort, bey Boͤſen und bey From⸗ men, ganz unbedacht, nicht vorbetracht, ob mirs auch wohl anſtuͤnde, ob ſolche Red, die ich da thaͤt, recht waͤre, oder Sunde 10. Ich fuͤrcht, mein Unbeſcheidenheit. 9. Ach, ach! viel hundert tauſend Wort 116 4 Alte und Neue und Red, ſo ich gefuͤhret; hab manche Ehr und Redlichkeit unbillig hart beruͤhret; hab uͤbel geſagt, ſo mir zernagt erſt jetzund mein Gewiſſen: o daß ich haͤtt fuͤr manche Red mich in qie Zung geb ſſen! b 11. Soll ich auch, was ich Guts gethan, jetzt in ein Buͤſchel binden, ſo weiß ich wohl, daß ich nicht kann ſo viel Guts als Suͤnden finden: und nach dem Tod, o hoͤchſte Noth, ſoll ich doch Rechnung geben, und Rechnung zwar, ach, ach! ſogar von meinem ganzen Leben! b 12. Hingegen hab ich oft die Ding, ſo mir gebothen waren, geacht, als waͤren ſie gering, in meinen jungen Jahren; ſie nicht gethan und trafen an doch oft das ewig e⸗ ben: davon ſoll ich jetzt deinem Sohn auch Red und Antwort geben. 13. Wo hiſt du hin, o edle Zeit! wo biſt du hingeſchlichen! wo biſt du, o Gelegen⸗ heit! wie biſt du mir entwichen! ach wie hab ich ſo liederlich euch laſſen vorbey gehen! drum furcht ich mich, ich fuͤrcht, daß ich jetzt uͤbel moͤg beſtehen b 14. O große Himmelskoͤniginn, o Mut⸗ ter deren Gnaden, o kraͤftige Fuͤrſprecherinnt wollſt mir doch ſeyn vor Schaden; vo lſt licht 4 Nu dem 1 8*¹ 4 nhe hret; ſa 4 * 3g it en a utz gthn en 1S ß 3 8nits Sin dG Fſte Na den adRönu der imen gag t dn gea Ais wira 1 1 1 n Wen; ſer dodh No)as eri, d ohr Sohua 6 — 1 —: — t ſaand me rümmi R n. 8M zeit weſi 1 rC, oGlhe an«lach wit uſt. ertey gan. c is daßſtſh 4rrinn, v ſi Shne Aten; wm Mutter Gottes⸗Geſaͤnger. 117 nicht weich, wann ich jetzt gleich beſchließen werd mein Leben; o Jungfrau, thu das Beſt dazu: ich kann nicht Rechnung geben. Unſere liebe Frau. 15. Mein liebes Kind, hab guten Muth, ich laß dich nicht verderben; dein Handel wird ſeyn trefflich gut, wann du jetzund wirſt ſterben: du haſt bey Zeit mit Reu und Leid, mit Weinen und Anklagen, wie du gekonnt, gebeicht't dein Suͤnd; drum ſollſt du nicht verzagen. 3 19. Bey Gott derjenig wohl beſteht, der wohl beſchließt ſein Leben; dein Buß, wenn ſie von Herzen geht, kann leichtlich Rech⸗ nung geben: mein Bitt iſt ſchwer, ſie wiegt viel mehr, als alle deine Suͤnden; du wirſt bey Gott jetzt und im Tod Barmherzigkeit gnug finden. Sterbender Menſch. 17. Zuletzt mit Magdalena dann thu ich mein Zaͤhr'n vergießen, und weil ich janicht mehr thun kanun, ſo fall ich Gott zu Fuͤßen. Barmherzigkeit im letzten Streit begehr fuͤr mich Maria: nun auf dein Wort, ſo fahr ich fort, und ſterb dahin, Maria.. 18. Jeſus, Maria ſey mein End! Jeſus, Jeſus, Maria! mein Seel geb ich 9 Lure nd, 118 Alte und Neue Haͤnd, Jeſus, Jeſus, Marial zur hoͤchſten Freud, ſo mir bereit, Jeſus, Jeſus, Maria! Jeſu vortreffliche Schoͤnheit. O Nazarener Blum! wem ſoll ich dich vergleichen? dem blauen Veyelein? dem vollen Naͤgelein? dem Zuckerroͤſelein? Ach nein! weil ſie vergehn, verwelken und verbleichen. b 2. O Augen voller Glanz! wem ſoll ich euch vergleichen? dem Adamanten⸗Stein? dem Amathiſten⸗Stein? den Kriſtallinen rein? Ach nein! weil all ihr Schein den deinen gar nicht gleichen. 3. O zartes Himmelskind! wem ſoll ich dich vergleichen? dem ſchoͤnen Salomon? dem krauſen Abſalon 2 dem zarten Menſchen⸗ ſohn? Ach nein! weil ſie all ſeynd bey dir als todte Leichen.. 4. Ofeiner Engelprinz! wem ſoll ich dich vergleichen? der Lieb der Seraphin? der Weisheit Cherubin? der Thronen tiefem Sinn? Ach nein! weil ſie ja dir in allem muͤſſen weichen.. 1. O tauſendſchoͤner Knab! wem ſoll ich dich vergleichen? dem weiſem Elfenbein! den Schwanen weiſ und rein? dem Silber⸗ perlein fein? Ach nein! weil alles dir das Waſſer nicht kann reichen. 15 1, ſch ve Salew dem rnMenſte ſie Annd h d rn wenn ſoliihd det Daphin da T pne ſ eilſd dir in te un b 6r 3 Mm 1en ſüi da de M 8 9 1 ¾ erroͤſelein dehn 39 vefke e ht Menm⸗ 5* 4) his al Scen a Eh 1 Vater ho hoch im Himmelsthrone, Kyrie elei⸗ 2. O Maria auserkohren, 18 Aus dein'm Leib iſt Gott gebohren!= O du Jungfrau der Jungfrauen, 8 4 der ganzen Welt Vertrauen![ 3. Mutter Chriſti unſers Herren,[ b Bai der Gottes Gnad und Ehren! Du die reinſte unter allen, Deren Keuſchheit Gott gefallen. 4. Nie bemakelt, nie beruͤhret, 2 Nie von einer Suͤnd verfuͤhret; 2 Mutter Gottes⸗Geſaͤger. 119 f 6. O liebſter Gottes Sohn! wem ſoll ich dich vergleichen? vielleicht der Malerkunſt, vielleicht der Rednerkunſt, vielleicht der Lie⸗ besbrunſt? Ach nein! weil dich kein Farb noch Kunſtred kann ausſtreichen. 7. Kein Schoͤnheit hier auf Erd mit der ſich kann vergleichen, die Luſt der Erde nicht, die Freud des Himmels nicht, alles was er⸗ ſchaffen nicht; weil ſie der Schoͤnheit nur ein ſchlecht⸗ und bloſes Zeichen. Lauretaniſche Litaney. ſon. Jeſu Chriſte Gottes Sohne, Chri⸗ ſte eleiſon. Und du Geiſt ein Troſt der Wai⸗ ſen, Kyrie e leiſon. Heilige Dreyheit eines Weſen, der betruͤbten Welt verſchon. Mut⸗ 120 b Alte und Nee Mutter aller Lieblichkeitenrn, 1 Wunderbarlich jederzeiten. 5. Gott dein Herr, der dich erſchaffen, Hat in deinem Schoos geſchlafen, Kommen von der Suͤnder wegen, Iſt in deinem Leib gelegen. 6. Weiſe Jungfrau wohl gewogen, Allen andern vorgezogen; Niemand kann dich gnugſam loben Wegen ſtarker Tugendproben. 7. Du ſo milde, du ſo treue, Uns von aller Gefahr befreye; Spiegel der gerechten Thaten, Sitz der Weisheit Wundergnaden. 8. Du biſt unter ſo viel Leiden Wahre Urſach unſrer Freuden; Gefaͤß des Geiſtes, Gffaͤß der Ehren, Du thuſt unſre Andacht mehren. 9. Roſen aus dem Himmelsfelde; Thurm, wie David ihn beſtellte; Thurm mit Elfenbein aufgefuͤhret; Haus mit lauter Gold gezieret. 10. Arch des Bunds, ſo gemacht iſt wwoorden; Allzeit offne Himmelspforten; Du, hell⸗lichter Morgenſterne, „zun auz 3114„00 a⸗mnes 1 2 Leucht der blinden Welt von ferne.. Troſt und Zuflucht aller Sunder Troͤſterinn in betruͤbten Zeiten, Mutter Gottes⸗Geſaͤnger. 1112 rr. Hilf, o Heil der kranken Kinder, V ℳ 85 12. Dir all Engel Ehr beweiſen; Dich die atriarchen preiſen, S Biſt ein Koͤniginn der Propheten, 8 Den Apoſteln vorgetreten. nd) 13. Dich all Martyrer hoch erheben,= Mitt ihr'n Palmen dich umgeben; B All, die deinen Sohn erkennen,— Thun auch dich ihr Mutter nennen. 1 1. 8 14. Koͤniginn der Jungfrauſchaaren, g 1o m. Die dir loͤblich nachgefahree! die 3 Aller Auserwaͤhlten Heers, gret„Dir erzeigen Lob und Ehre. ſß eEha 15. H Lamm Gottes von den Suͤnden tn z6. Die beſchwerte Welt erloͤs; Hi nſehe Uns Betruͤbten Troſt zu finden, b hah 56 Gieb das Gut, nimm hin das Boͤs. auſ t O Lamm Göttes, das begehren A Alle wir von Herzensgrund. de, aac O Lamm Gottes, wollſt anhoͤren 3 Uunſre Bitt zu dieſer Stund. „„. Gruß Mariͤäã. oſt* Gegruͤßet ſeyſt du edelſte Koͤniginn der 4an Menlchanund der Engelein, ein Mut⸗ 3 Wann die Feind die Kirch beſtreiten. ber 4 122 3 Alte und Neue— ter der Barmherzigkeit, das Leben, unſre Hoffnung und Suͤßigkeit, das Leben ji. 2. Wir elende Kinder Evaͤ ſchreyen zu dir, mit Trauern und Weinen ſeufzen wit, in deeſem elenden Jammerthal, vergießen wir unſere Thraͤnen ohne Zahl. jit. 3. Eſa unſere herzliebſte Fuͤrſprecherinn, dein heiliger Nam liegt uns im Sinn, kehr auf uns dein barmherziges Aug, dein muͤt⸗ terliches Herz an uns Kindern brauch. ji 4 Nach dieſem Elend uns gnaͤdig beſuch zeig uns Jeſum die geſegnete Frucht, o gi⸗ tige, o milde, o ſuͤße Jungfrau, o allerhold⸗ ſeligſte Maria. ji⸗ Ave Maria voller Gnaden, gegruͤßet ſcſ du Mariga, Murig du biſt gebenedeyet uͤber alle Frauen anf Erden weit, gebenedeyet iſt die Frucht deines Leibes Jeſus Chriſtus, Maria, Maria, Maria, heiligſte Jungfrau komm zu helfen uns armen Suͤndern, Ma⸗ ria, Maria, Maria, heiligſte Jungfraukom zu helfen uns armen Suͤndern. Ein Geſang zu Nlaria Hilf. A Mutter der Gnaden! wie bin ich be⸗ 1* laden mit Suͤnden und Schaden? Ma⸗ ri ria hilf. Ach Mutter der Armen dich wolleſt dei erbarmen mit gnaͤdigen Armen! Maria hilft h mi ric Mutter Gottes⸗Geſaͤnger. 11z den 2. Du Zierd der Jungfrauen! von him⸗ tde liſchen Auen, herab wolleſt ſchauen, Maria den hiff. Ach Mutter, ach gebe, daß ich, da ich Kr, be lebe, der Tugend nachſtrebe, Maria hilf.:,: 1 3. Dein Fuͤrbitt alleine, wie ich es ver⸗ us la meine, begluͤckt mich ſonſt keine. Maria hilf. dats ne Drum ſolche mir ſchenke, zur Tugend mich gEſ na lenke, in Liebe verſenke, Maria hilf.:;: 1 4 unn 4. Darauf thu ich feſt bauen, zurmaͤchig⸗ 8 aute ſten Frauen, ruf ich mit Bertrauen: Maria . Wndihif Wann mich ganz verlaſſen, Gott ſelb⸗ d 2 Fugt i ſten will haſſen, thu mich umfaſſen, Maria Jun iyecla h f:,: . 2 dee Se. Ach briing doch zuwegen, dengoͤttlichen ond krzaniti Segen, daran alles gelegen, Maria hilf. Acig 1u gedan aß alles gedeihe, Gott angenehm ſeye, Sdgan drum ruf und ſchreye, Maria hilf.:“ 3Leig? ſus dhi a 6. Wann meine Gedanken, faſt uͤber die nria d in an Schranken des Glaubens auswanken, Ma⸗ Sarg t ünen ria hilf. Wann ich von Gefaͤhrten, und udE ubintauſend Beſchwerden, kleinmuͤthig will wer⸗ den, Maria hilf.:,:“ la 5 7. Jnaͤußerſten Tagen, wann Todsaͤngſt etieinmich plagen, laß mich nicht verzagen, Ma⸗ G ehe ria hilf. Der fahrenden Seelen aus ihrer hen ain Leibshoͤhlen, da ſie mich muß quaͤlen, Maria a! Mchilf.:: lees 82 s. Wann 124 Alte und Neue 8. Wann ſchon auf den Straſſen die Feind, ſo mich haſſen, der Seele aufpaſſen, Maria hilf. Wann ſie ſich am Ende des Lebens anwenden mit Kraͤften und Haͤnden Maria hilf: 9. Wann ich nun muß gehen vor Gericht, und da ſtehen, wo werd ich hinſehen? Ma⸗ — * — ria hilf. Wann Gott meiner Tagen wird — Rechenſchaft fragen, was werd ich da ſa⸗ gen? Maria hilf.„: 10. Das Urtheil hilf faͤllen, mich frey von 4 der Hoͤllen, den Frommen beyg'ſellen, Ma⸗ ria hilf. Die Strafen nicht minder, gelegt auf mich Suͤnder, mach kuͤrzer und linder Maria hilf.,: 11. Gott laͤßt ſich erbitten, der fuͤr mihh gelitten, tritt nur in die Mitten, Marig hilf. Weil er ſchon geſtorben, dadurch mir erworben, daß ich nicht verdorben, Ma⸗ ria hilf. ö ö12. Betrachte mein Plagen, bedaure mein. Klagen, hoͤr was ich thu ſagen, Maria hilf Ach Mutter bey Jeſu, Maria bey Jeſu⸗ Patroninn bey Jeſu, Maria hilf.:: 13. Bey Goit mir erwerbe, daß ich nicht verderbe, und ploͤtzlich hinſterbe, Ma⸗ ria hilf. Daß Gott mir verſchone, mi himu⸗ 4 4 8 auf nehe n d i Sih. lich, erzeigt ein Mutter dich, dem Feind zum wit in 8 T 8 5' 1 ma 1 erunie enun n 18 Khrbtr Ge ded 3 eh o H. T 18 Tagen h. ſi 'c ſlen an ich ſteck, D 9 lang, daß ich mich unterfang, zu ſeyn ſo keck, Treibt laßt ꝛe. 7. Was ſoll ich wuͤrdigs dir vergelten 8 dann, Was ꝛc.:,: Das faͤllt unmoͤglich mir, b allweil ich lebe hier, ſys ehemmm Das ꝛc. 125 Aunpalſcher Krone mich ewig belohne, Ma⸗ rig 1* 7 Ein ſchoͤnes Lobgeſang von Naria. Marie Jungfrau rein, mein Troͤſterinn, Mutter Gottes⸗ Gefanger. Maria ꝛc.:,:. Du biſt die Mutter mein, nach Gott mein Troſt allein, mein elferinn. Du c. 2. Du haſt ganz muͤtterlich erzeigt dein Schutz, Du ꝛc.:“: Du haſt ganz wunder⸗ rutz. Du ꝛc. 3. Dein 8 Diſpoſition iſt uͤber mich, deinc. Obwohlich oͤfters ſchon als ungerathener Sohn, betruͤbet dich ce. 4. Aus dem erſcheinet klar, die Mutter⸗ a treu, Aus ꝛc. Und meine Schuldigkeit er⸗ hellet weit und breit, wird taͤglich neu. Und e. 5. Darum ich flehentlich mein Schuld be⸗ a kenn, Darum ꝛc. daß ich ſo freventlich dich M utter nen. Du ꝛc. „: Du nicht verarge mich, 6. Die 2 Moch und Liebeszwang, darinn ie ꝛc.: Treibt, laßt nicht werden 3 8. Nimm 126 Alte und Neue 8. Nimm an ganz mütterlich die geringe Gab. Nimm ꝛc.:,: Die ich demuͤthiglih Indeſſen ꝛc.: Bis daß ich uͤberall mit Dant und baar bezahl mein große Schuld. Bis. 10. Darum ich mich ganz und gar zum Pfand dir geb. Darum ꝛc.: Erklaͤr mich offenbar dein Sclav auch in der Gefahr aus Liebestrieb. Erklaͤr ꝛc. 11. Weil ich bey Leben bin, biſt du ganz mein. Weil ꝛc.:,: Wann endle ch's dun hin, verloren iſt mein Sinn, ſo bin ich dein, Wann ꝛc. So ꝛc.:: Was ich vorgenommen mir ſoll niemand aͤndern hier, o Mutter mein. Was ꝛc. 13. Nun bin ich voͤllig dein mit Seelund Leib. Nun ꝛc.: Laß mich geſchrieben ſeynin dein liebes Herz hinein, dabey es bleib. Laßꝛc. b Ein anderes Z“ dir, 3 Maria„du ſchoͤnſte Jungfrau gegangen, mich gnaͤdig anſchau. 2. Du biſt ja die ſchoͤnſte und edelſte Braut dir bin ich verbunden, zu ewigen Stunden, kindlich zu loben dich, gerichtet hab. Die u. 9. Indeſſen hab dießmal mit mir Geduld, 12. So will ich dankbar dir aufewig ſeyn — b ſteht ſtaͤts mein Berlangen, zu dir komm dir bin bc vertraut. 3 b Erklirt Gefah 1 2 t. 1 „Werndc in S e ſo binih antd à affevie hvot dammen n dil e mtén aßß dn, 1 igen Ea 7 wütdg düritat. 5 esblei e dacgb 127 gene 3. Ein Mutter der Gnaden, bekenn dich D allzeit, bitt, wollſt mich erhoͤren, mein Bit⸗ De ten gewaͤhren, mir helfen im Streit. h 4. Obſchon ich mit Menge der Suͤnden unR umfaßt, doch wollſt dich erbarmen, o Mutter der Armen, kein Suͤnder verlaßt. Mutter Gottes„Geſaͤnger. 5. Duhaſtja dem Teufel viel Seelen ent⸗ jagt, die laͤngſtens ſchon wuͤrden, in hoͤlli⸗ ſchen Buͤrden auf ewig geplagt. 6. Du kannſt uns erlangen von Jeſu Gnad, hilf, daß wir nicht ſterben, und ewig verderben, in unſerer Miſſethat. 7. Du biſt ja der ſchoͤnſte hell glaͤnzende Stern im himmliſchen Saale, dein tugend⸗ reich Strahlen uns leuchten von fern. 8. Maria dir empfehl ich, meine Mutter ſollſt ſeyn im Leiden und Streiten, in Wohl⸗ luſt und Freuden, mir allzeit ſteh bey. Ein Geſang b von Nlariaͤ Heimſuchung. Maria gieng hinaus, zu Zachariaͤ Haus, ℳ ſie gieng in aller Eil, Berg auf und ab viel Meil, zu Hebron iſt die Stadt, da ſie ihr Baͤslein hat. „ 2. Sie gieng alleine nicht, es gieng ſanet Joſeph mit, ſie trug eu d Gottes Sohn, 84 in Alte und Neue 129 in ihres Herzens Thron, dazu ein engliſh Schaar bey dir unſichtbar war. 3 Als ſie zum Haus ausgieng, ſie das Ge⸗ beth anfieng, zu Gott all Uhr und Stund, hub ſie ihr Herz und Mund, von Gott ſe viel betracht, alſo die Reis vollbracht. 4. Da nun die Jungfrau thaͤt erſehn Eilfbeth, ſie ſich demuͤthig neigt, dem Alten Ehr erzeigt, und gruͤßt das Baͤslein ſehr mit Reverenz und Ehr. F. Eliſabeth behend, die Mutter Gottes kennt, empfieng die Jungfrau zart, zugleich geſegnet ward ihr Kind Gnaden voll im Haus war alles wohl. 6. O Haus, o Himmelreich, dem wahten b Himmel gleich, du Haus der Himmel biſt, darin Gott ſelber iſt, und alle Heiligkeit was heilig weit und breit. 7. Ach komm, o Jeſu rein, auch in mein Herz hinein, bring mir das hoͤchſte Gut, Gottes Sohn im Fleiſch und Blut, und ſegne Leib und Seel und bey uns ewig bleib, Amen. Ein ſchoͤnes Geſang von der unbefleck⸗ ren Empfaͤng niß Nariaͤ zutter Gottes mir drſauge, zu bekennen, was ich glaube, auszubreiten Get. ein, aA ſchud SA dbeyme Lob und Ehr, Maria, dir 4 BVpor allen thut gebuͤhren: o'er unde Naͤchſt Gott die ſobſingen wir, narüi. Wie du's an uns ſollſt ſpuͤren. 87 zo Altte und Neaue tes Macht, welche dieß zuwegen bracht, laſſen muß. b 5. Wann der Suͤndfluth wilde Wellen über alle Menſchen ſchwellen, wird die Arch mnur mehr erhebt, uͤber alle Waͤſſer ſchwebt. Aus der Arch die Taub ſich ſchwinget, die der Wel ei Oel weig bringet: dieſe Taub er⸗ waͤhlte Gott zu dem erſten Gnadenboth. “ 8 8 18 dan em rin ern n. V 30. ngen, Maräant 3 Vto. ir en, al CSchſa aria u whide en ſt 36. alle d M 8 1 n 59 p* NM hade ihi 1 Bnu deAs 4 85 Lahe ieg r edenboh b , Geburt ſchon heilig Mutter Gottes⸗Geſäͤnger. 1z 6. Im Geſatz, das alles zwinget, wird nicht Eſther eingedringet, denn zu ihr der Koͤnig ſagt: Sey getroͤſt und unverzagt, alle andere ſollen buͤſſen, Eſther ſoll dn Scepter kuͤſſen; alle andere ſtoſſen ſich, dieß Geſetz iſt nicht fuͤr dich. 7. O Maria, du aus allen ſtehſt allein, wann andere fallen; das Geſetz auf alle dringt, dir allein kein Schaden bringt. Du allein haſt Gott zu loben, der dich deſſen uͤberhoben, der in ſeinem Fleiſch und Blut dargereicht die goldne Ruth. 8. Gottes Allmacht fuͤr mich ſtreitet, ſein und deine Ehr ausbreitet; denn ich weit und breit vermerk viel und große Wunderwerk. Weil ſie deine Hilf beweiſen, welche dein Empfaͤngniß preiſen mit dem Schwur, das ihre Lehr fechten ſoll fuͤr deine Ehr. 3, Alſo auch die Folg beſtehet, weil man die Geburt begehet, deſſen, welcher Chriſtum tauft, und vor ihm die Mutter lauft. Als Johannes war gebohren, hat er ſchon die Guͤnd verloren; alſo folget ſonnenklar, ſein war. 10. Wie viel ſeynd Geboth ausgangen, keiner ſoll ſich unterfangen, dieß zu lehren in der Schul, oder auf dem Predigtſtuhls b F6 daß — 54 4 8 2 13² daß Maria war beflecket, mit der Erbſuͤnd angeſtecket. Weil da ſchon auch ſchweigen Alte und Neue muß; ey ſo ſolgt fuͤr uns der Schluß. 11. O du Auebund aller Gaben, die Gott ſelbſt gemacht kann haben! ſchon, o Freundinn, biſt du ganz; dich umſcheinet Gortes Glanz; ohne Mackel, ohne Maßen, von der Suͤnd unangeblaſen, uͤber alle En⸗ gel rein: Gott allein kann ſchoͤner ſeyn. 12. Eine Tochter Gott des Vaters, eine Braut des Ueberſchatters, eine Mutter Got⸗ — tes Sohns, und eine Mutter Gottes Throns, muß ja bleiben hochgeehrt, von der Erbfuͤnd unverſehrt: weil Gott dieſes machen kann; folgt, er hab es auch gethan. 13. Denn es will ſich nicht geziemen, daß der Teufel ſich kann ruͤhmen, daß die, welche Gott gebahr, ſeine Unterthaninn war. Ja es will Gott nicht gebuͤhren, ſeinen Sohn dort einzufuͤhren, wo vor war der Hölle Neſt, und vergifter Suͤndenreſt. ſen, du dein Heiland kannſt begruͤßen. 8* 8 14. Jenen Einwurf abzulenken, da man etwa moͤgte denken, daß weil du von Suͤn⸗ den frey, Jeſus nicht dein Heiland ſey; ſag ich: der dich vorbehuͤtet, und in dich die Gnad verſchuͤttet, ehe ein Erbſuͤnd eingeriſe 44 5 1 geld rcraled er ſehn⸗ Gott e Kter n tters e Nurterh Mutt e ttesèhw ehet, der Ei tt di S acek geth. ſch mrtezziemen ühme † S diem eüh rjeinn d d dn der — wh wo. rSü wiß⸗ erſd afen/An 1 e in di Mutter Gottes⸗Geſaͤnger. 133 15. Jener Arzt iſt auch erfahren, der von weitem kann bewahren, daß die Krankheit draußen bleibt; nicht nur der, ſo ſie vertreibt. Chriſto wird es zugeſchrieben, daß du unver⸗ ſehrt geblieben: wir ſeynd von der Suͤnd u erloͤſt, du bleibſt ohne Suͤnd getroͤſt. 16. Du biſt immer volzer Gnaden: wir ſeynd immer voller Schaden; keine Mackel iſt in dir: Suͤnd und Laſter haben wir. O du Zuflucht aller Suͤnder! ſchau wir artre Adams Kinder, die geſuͤndigt ohne Zahl, weinen in dem Jammerthal. 17. Ach erbarme dich der Deinen, laß uns nicht vergebens weinen, fuͤhr uns zu dem Gnadenthron, und verſoͤhn uns deinem Sohn; daß er uns die Suͤnd verzeihe, ſie zu meiden Guad verleihe; daß wir leben in der Buß, ſterben in dem Friedenskuß. AAm Feſt Mariaͤ Keinigung. Naria gieng geſchwind mit ihrem lieben Kind; ſie gieng von Bethlehem zur Stadt Jeruſalem, und trug zum Tempel ein, das zarte Jeſulein. Sie gieng e. Sie opfert dieſen Schatz nach Inhalt des Geſatz; ſie gab das Kindlein dar, von Taublein auch ein Paar, und loͤſet ab mit Geld, den Herrn aller Welt. Sie gab ꝛc. § 7 Hie ; Alte und Neue Hie ließ ſich ſinden bald, St. Simeon der Alt; er nahm mit großer Luſt, das Kind an ſeine Bruſt, davon ſein Herz aufſprang, und voll der Freuden ſang. Er nahm ꝛc. Auch kam St. Anna hin, die fromme Prophetinn; aufthaͤt ſie ihren Mund, und macht das Kindlein kund, ſie lobt das Kind⸗ lein ſehr, und ſagte wie es waͤr. Aufthaͤt ꝛc. 4 O Kind, o Gottes Sohn, wie froh ſt Simeonl wie froh St. Anna iſt, daß du hin⸗ kommen biſt! ach komm und mach alſo von Hergen alle froh. Wie froh St. Anna zc. Unſrer lieben Frau laureraniſche Litaney in einer andern Melodie. Mater hoch im Himmelsthrone, Kyrie eleiſ. D. Jeſu Chriſte Gottes Sohne, Kyrie eleiſ. Und du Geiſt der Heiligkeit, Kyrie eleiſon. Oeiligſte Dreyfaltigkeit, Kyrie eleiſon. 2. O Maria auserkohren, Aus dein'm Leib iſt Gott gebohren, Du o Jungfrau der Jungfrauen, Unnd der ganzen Welt Vertrauen. Alles Unheil von uns treibe, Unſre Frau und mutter bleibe; Hilf uns in dem letzten Streit, Mutter der Barmherzigkeis 3. Mut⸗ n dund, w nd h da Su Nie von einer Suͤnd verfuͤhret, uſtht S Foweeſtiſ 2. Nͤ duit um ethalon aurel dahelnen en de b elät. KMit esg Te Khrin dgh a Rhrietde Rit,T dliſet ohtca ſi Z ichem r Ju den, Mrauen. uns ne, ken me 3 9 Il wrbleibe; Deren Macht hilft jedermann. 4 Alles Unheil ꝛc. 7. Du ſo milde, du ſo treue, Steh uns allen Menſchen bey, Spiegel der Gerechtigkeit, Sitz der Weisheit zubereit. Alles Unheil ꝛc. 8. Du biſt unter ſo viel Leiden, Meiſte Urſach unſrer Freuden, Gfs 1136 Alte und Neue G'faͤß des Geiſtes, Gffaͤß der Ehren, Du thuſt unſere Andacht mehren. Alles Unheil ꝛe. 9. Roſen aus dem Himmelsfelde, Thurm von David wohlbeſtelte’4., Schoͤner Thurm von Elfenbein, Haus mit Gold gezieret rein. Alles Unheil ꝛc. 4 3 — 19en. 55. äſ Allzeit offne Himmelspfortenz Du, o ſchoͤner Morgenſtern, Leucht der blinden Welt von fern. Alles Unheilꝛc. 17. Du, o Heil der kranken Kinder! Du, o Zuflucht aller Suͤnder! Du, o Troſt in Traurigkeit! Du, o Hilf der Chriſtenheit! .Alles Unheil ꝛc. 12. Königinn der Engel allen, Sey gegruͤßt zu tauſendmalen! 13. Dich lobt der Apoſtel Schaar, Und der Blutzeug immerdarz; All, die deinen Sohn bekennen, Dich ihr Koniginn thun nennen⸗ Alles Unheil ag., 10. Arch des Bunds ſo gemacht iſt worden, Dich die Patriarchen loben,. Von Propheten hoch erhoben! Alles Unheil ꝛc. Mutter Gottes⸗Geſaͤnger. 137 14. Dir geht nach, dir geht vor Der ſchneeweiße Jungfrauchor, Dir erzeiget Lob und Ehr, Das ganze himmliſche Heer. Alles Unheilꝛc. 15. O Lamm Gottes alle Suͤnden, Dieſer Welt durch dich geſchwinden, h O Lamm Gottes unſer Herr, es Beſwrna Uns verſchone uns erhoͤr. b Alles Unheilꝛct. da 16. O Lamm Gottes ſteh uns bey,. Tee ſi. uns allen barmherzig ſe: Undeih. Thu gnaͤdig auf uns ſchauen, rkran rinde. Durch die Zuͤrbitt unſrer Frauen. der Emir Alles Unheil ꝛc. se. Geſanger zu den Heiligen s8 ottes. b u 24¹, Von dem H. Erzengel Michael. taaſet rng!§) unuͤberwindlicher Held, St. Michael alüh.. komm uns zu Hilf, zieh mit zu Feld, ds n helf uns hie kaͤmpfen, die Feinde daͤmpfen ur St. Michael. 3 Daar, 2. Die Kirch dir anempfohlen iſt St. Mi⸗ 1. r; bar, unſer Schutz und Schirmer biſt, heif uns ꝛc. 1 3. Du biſt der himmliſch Kapitain, St. Mi⸗ 138 Alte und Neue Geſaͤnger Michael, dein Kriegsheer alle Engel ſeyn, helf uns ꝛc. 4. groß auf Meer, helf uns ꝛc. 7. Von deiner Macht zu ſagen weiß, St. Michael, der hoͤlliſch Drach und ſein Ge⸗ ſchmeis, helf uns. Groß iſt dein Macht, groß iſt dei Heer, St. Michael, groß auf dem Land 6. Den Drachen du ergriffen haſt St. Mi⸗ chael, und unter deine Fuͤß gefaßt, heif uns ꝛ. 7. Mit Lucifer haſt du gekaͤmpft, St. Michael, du haſt ſein Heer und Macht gedaͤmpft, helf uns ꝛc. 8. O ſiarker Held groß iſt dein Kraft, St. Michael, ach komm mit deiner Ritter⸗ ſchaft, helf uns ꝛec. 9. Beſchuͤtz mit deinem Schild und Schwerd, St. Michgel, die Kirch, den Hirten und die Heerd, helf uns ꝛc. Von den heiligen Schutzengeln. O dem Falle, uns führer zu Gott, durch Gottes Geboth, von Jugend uns lehrt, zur Tugend uns kehrt, gebt auf uns acht, bey LTag und Nacht. ... Gott hat euch edle Geiſter, uns geben creueſte Wa ſer uns lahee c. 9 3. 1 ihr Schutzengel alle, behuͤt uns vor . 4 ſen 1 and M. A.— d 3 d ihen Ki mm ner Ji dent echid! dchat id Kich, ad,Rr n. Von dem heiligen Kilian und von den Heiligen Gottes. 3. O macht uns rein von Suͤnden, uns thut das Herz entzuͤnden, uns fuͤhret ꝛc. 4. Erleucht uns aus⸗ und innen hoch am Verſtand und Sinnen, uns fuͤhretꝛc. . Verlaßt uns nicht auf Erden, helft daß wir ſelig werden, uns fuͤhret c. ſeinen Geſellen. Wir rufen an den theuren Mann, St. — Kilian, St. Kolonat und St. Tot⸗ nan, dich loben, dir danken, deine Kinder in Franken, St. Kilian. 2. Der paͤpſtliche Stuhl hat dich geſandt, St. Kilian, mit deinen Geſellen ins Fran⸗ kenland, dich loben ꝛc. 3. Er hat erloͤſt uns Franken frey, St. Kilian, vom Graͤul der Abgoͤtterey, dich lobenꝛc. 4. Das goͤttlich Wort hat ausgeſaͤet St. Kilian, von ihm der Franken Heil entſteht, dich loben ꝛc. . Mit deiner Lehr haſt angezündt, St. 1 Kilian, das Licht, welches imn Franken briunt, Gosbert haſt bekehrt„ St. Kilian, die fuͤrſtlich Stadt Wuͤrzburg gelehrt, dich loben ꝛc. dich loben ꝛe. 6. Den Herzog 7. Die 133 140 Alte und Neue Geſaͤnger 7. Die ſuͤndliche Ehe verbothen hat, St. Kilian, wie der Taufer Johannes that, dich loben ꝛc. 8. Aus Neid will Gailla dieſen Mann, St. lian mit ſeinen Geſellen toͤden lahn, dich loben ꝛc. 9. Er hat beſprengt mit ſeinem Blut, St. Kilian, ſein ausgeſaͤeten Saamen gut, dich loben ꝛc. 10. Sehr hat geliebt ſein Frankenland, St. Kilian, ſein Blut gibt er zumunterpfand/ dich loben ꝛc. b 1. Zu Wuͤrzburg ruth der heilige Mann St. Kilian, mit ſeinen Geſellen lobeſan, dich loben ꝛce. 4 12. Laß dir die edle Franken dein, St. Kilian, von Herzen dir anempfohlen ſeyn, dich loben ꝛc. b 13. So lobe dann, o edler Frank, St. Kilian, ſag auch ſeinen Geſeln en Lob und Dank, dich loben ꝛc. 5 Von dem heil. Ignatius Sriefter der Spocieraͤt Jeſu. Kommt her, kommt her all Land und Leut, Ignatium laßt loben heut, Ignatium laßt preiſen, ihm Ehr und Dank erweiſen. 2. Komm Jung andAe kamneeen ein, von den Heiligen Gete es. 141* ſet) e Klein kommtalle Voͤlker insgemein, Igna⸗ tium laßt preiſen ꝛc. 1Ga ifa Man 3.[ Komm neue Welt, komm India, d t, ha komm China, komm Japonia, Ignatium 1 laßt preiſen? c. e A 4. Ihr Inſulen kommt alle her mit allen 8Ns Städten an dem Meer, Ignatium laßt ad preiſen ꝛc. 5. Komm Heidenſchaft, Komm n Ketzerey, 34 iaa 4 Ihr Tuͤrken, Juden auch herbey/ J Ignatium inf laßt preiſen ꝛc.— 6. Komm Kinderſchul, komm hohe Schul, nau„ Kühedn 5 bounn Beichtſtuhl, ſammt dem Predigtſtuhl unen la un Ignatium laßt preiſen ꝛc. 7. Komm Stock, komm Kerker, komm zeßt in d,5 Spital, komm Feind, komm Freund, ade zeseſohlaſt kommt allzumal, Ignatium laßt preiſen ꝛc. .8. Ignatius hat euch verſehn 2 euch wird , 1. du kein Huͤlf noch Dienſt abgehn, Ignatium 19 velen(ehu aßt preiſen ꝛc. Ignatius hat Leut beſtell lt, zu Hilf und r. S zrifin Denn der ganzen Welt, Ignatium laßt preiſen ꝛc. Anduir Von den Heiligen Gottes insgemein. 8e, Jnnun„O ihr heiligen Gottesfreund! wie hoch St 2 m hat euch der Herr geehrt, daß ihr im ie men Himmel allezeit habt alles! was euer r Altte und Neu Geſaͤnger Herz begehrt, ihr habt bey euch das hoͤchſte Gut, das allzeit erfreuet euren Mi th, kein Trauern euch begreifen thut. 4 2. Ihr leuchtet wie der Sonnenglanz in Gottes unſers Vaters Reich: euer Klar⸗ heit iſt voll und ganz, kein Freud iſt euren Freuden gleich, wie ſelig ſeyd ihr alle Zeit, weil ihr im Haus des Herren ſend, und prei⸗ ſet ihn in Ewigkeit. 3. Nun bitten wir euch allzumal, von Gott uns Gnad erhalt, daß wir aus die⸗ ſem Jammerthal zu euch in Himmel kom⸗ men bald. O Gott, hiezu wollſt Gnad be⸗ ſcher'n, und wollſt uns unſer Bitt gewaͤhr'n durh Jeſum Chriſtum unſern Herrn. Ein anderes. O ihr Freund Gottes allzugleich, ihr En⸗ gel in dem Himmelreich: helft uns in dieſem Jammerthal, daß wir durch Gottes Wnadenwahl, zum Himmel kommen altzu⸗ ma 2. Ihr Patriarchen hochgebohren, d ihr Propheten auserkohren, helft uns in dieſem Jammerthalꝛꝛe. b 3. O ihr Apoſtel alleſammt, erwaͤhlt 4 ichen hohen Amt ꝛc. 9 4. von den Heiligen Gottes. 143 , 4. O ihr gekroͤnte Martyrer, und ihr viel ich in tauſend Beichtiger, helft uns ꝛc. b .. O ihr Jungfrauen Lilien weiß, ihr alan Laͤmmlein zart im Paradeis, helft uns ꝛc. 4 reäe 6. O ihr Wittfrauen keuſch und rein, o n it eun ihr Freund Gottes insgemein, helft uns ꝛc. ule z 7. Wir bitten euch durch Chriſti Blat, uud t fuͤr uns vor Gott ein Fußfall thut, helft uns in dieſem Jammerthal ꝛc. vir e kang, 8. Der heiligſten Dreyfaltigkeit, tragt vor halt, de r ue die Noth der Chriſtenheit, helft uns ꝛc. auch miw Geiſtliches Teſtament. diegu 1 e Guae„Pein Teſtament ſoll ſeyn am End, Gunſet egen Jeſus, Maria, Joſeph. am unſ trern. Nein letztes Wort und mein Paßport, 1 Jeſus/ Maria, Joſeph. nderz Mein Troſt im Leid und Traurigkeit, u5 Jeſus, Maria, Joſeph. ub8. Mein groͤßte Freud und Seligkeit, ; in Jeſus, Maria, Joſeph. 2 undh 2. Im Todenſchwels, zur letzten Reis, Ng enn Asfenn Luch ladi hein zu Gefaͤhrten mein, hen ben Jeſus, Maria, Joſeph. Zu euch ich eil und ſuch mein Heil, b Jeſus, Maria, Joſeph. A In euren Schoos voll Gnaden groß, )Jeſus„Maria, Joſeph, 144 Alte und Neue Geſaͤnger Jeſus, Marig, Joſeph. Mein Herz annoch ſoll ſeufzen doch: Jeſus, Maria, Joſeph. Aufnehmet mich, das bitte ich, Jeſus, Maria, Joſeph. Von Herzensgrund, zur letzten Stund, JIeſus, Maria, Joſeph. 4. Euch ich empfehl mein arme Seel, Jeſus, Maria, Joſeph. b Wirft mich hinab der Tod ins Grab, Jeſus, Maria, Joſeph. So ſoll allein mein Grabſchrift ſeyn: „Jeſus, Maria, Joſeph. Ein ſchoͤnes Geſang vom„. Joſeph. Sey gegruͤßt zu tauſendmalen, ſey geliebt, gelobt von allen, Joſeph du liebrei⸗ cher Mann, G'ſpons Mariaͤ auserwaͤhlter, Naͤhrer Jeſu wohlbeſtellter: niemand dich gnug loben kann. 2. Wunderbarlich war dein Leben, ganz mit Freud und Troſt umgeben, da du warſt bey Gottes Sohn, den du treulich haſt er⸗ naͤhrt, ihn all Tag und Stund verehret, alles ihm zu Lieb gethan. b 3. Oft haſt ihn herum getragen, beyde ALrm um ihn geſchlagen, o große oiic 3. Wan mir die Redund Sprach vergeht, lig he e Anhans. 13 4 mnahderg melspforten, dein Hilf geigſt an allen Or⸗ b b 4 ten. Sey gegruͤßt Maria:,: Salve. we dch. O Maria Jungfrau rein, Mittlerinn, Maria! laß uns dir empfohtfen ſeyn, unſre bi 8, Hilf, Maria! bitt, daß Gott nach dieſemke⸗ ben uns die Seligkeit moͤg geben. Sey ge⸗ diu Sund, gruͤßt Maria.:,: Galve. 4, J p Liebs⸗ und Bittgeſang zur heiligen 5 ms b mutter Gortes. d 8 ¹ Mute Chriſti, hoch erhoben in dem ſchoͤ⸗ der 3 G nen Himmel droben laller Engel Koͤ⸗ a, Ar niginn, unſre Frau und Mittlerinn! Dei⸗ Get Siſtſan. nen Segen uns mittheile, uns zu helfen 4,Ns. nicht verweile, o Maria ſteh uns bey, daß ſeng 0 5. 36 uns Gott barmherzig ſey. auſent ann ſchge 2. Du, o Jungfrau voll der Gnaden, len, Aigh dei weißt von keinem Suͤndenſchaden, voller as M auernit Wlanz und Tugendſchein, allzeit heilig, all⸗ wie 75 imunn beit rein. Deinen Segen ꝛc. .O du Zuſlucht aller Suͤnder! ſchau, fön Jn Lie b wiß arme Adamskinder, die gefuͤndigt ohne 34 4 Saedun Sehl weinen in dem Jammerthal. Deinen 1 egen 2c. dn Ba 4. Laß uns dein: Hilf erſcheinen, laß uns 1 1 at Sm nicht vergebens weinen; fuͤhr uns zu dem gich 25(Gnademhron, und verſoͤhn uns deinem 1ſm trag Sohn. Deinen Segen ꝛc. 88 Jro 1. Daß —— ——— ee—— . — „ Mariaä. 194 Anhang. 5. Daß er uns die Suͤnd verzeihe, ſie zu meiden Gnad verleihe, daß wir leben in der Baß, ſterben in dem Friedenskuß. Deinen Segen ꝛc.. —6 Bitt, daß Gott nach diefem Lebenuns die Seligkeit moͤg geben. O Maria Jung⸗ frau rein, laß uns dir empfohlen ſeyn. Dei⸗ nen Segen ꝛc.“ 8 KEin Abſchieds⸗Lied zu Maria. Letzt kommt die Zeit zu ſcheiden, Jeſus, 2/ Maria rein! ach Scheiden das bringt Leiden: wie kann es moͤglich ſeyn? Ach laß mich bleiben hier, ſterben will ich mit dir; ich kann nicht mehr davon, von dein'm herz⸗ liebſten Sohn, o Maria. 2 Muß ich dann wieder gehen wohl in die ſuͤndige Welt; ſo iſts mit mir geſchehen: o weh, wſe dirs gefaͤllt! O Himmelsbraͤu tigam hoͤr meine Seufter an, und laß mich bleiben hier, ſterben wil ich mit din 3. Es kann nicht anders werden, du Him⸗ melsksniginn jetzt fall ich zu der Erden⸗ und leg den Abſchied hin. Jeſu, Marig Zell erauicke meine Seele, mein Herz im Leib verwund, mach mich nur hier geſund, daa, 3 ach S † 30 u 68 no H tn A ſterbe S rdavo ie dend Naria in wiel Aehen n zſiits 2nigit aſcl! inme 8 Se, w, A 1 n bb Er den u e u eſa a Sen snein 9 aai* ſan tes Jeſulein: du wolleſt mich begleiten, laſ⸗ ſen nicht gehen allein; in dieſer betruͤbten Zeit ſey du mein groͤßte Freud. Jeſus, Maꝛ ria, dann jetzt gehe ich davon mit Maria. Geſang von dem heiligen Geiſt vor dem Unterricht. I Kemm reiner Geiſt, komm Schoͤpfer aler » Ding; ſuch heim mit deinem kicht die Herzen deiner Seelen;:, thu ſie durch deine Gnad auf allzeit dir vermaͤhlen, und ihr Ge⸗ muͤth mit deiner Hitz durchoring:: 2. Ein Troͤſter du der Armen wirſt ge⸗ nannt, des hoͤchſten Gottes Gab vom hohen Himmel kommen;: die geiſtlich Salbung biſt, die Lebensquell der Frommen, ein goͤtt: lich Flamm, das keuſche Liebesband.:,: 3. Kehr ein bey uns, kehr ein, o ſuͤßer Gaſt! erfuͤll, o Gotteskraft! die Welt mit deinen Gaben.: Das Licht des Glaubens wir von dir empfangen haben; durch deine Guad du uns geheiligt haſt: b 4. Zuͤnd an in uns dein kicht, vertreib die Nacht, gieß aus in unſer Herz die ſuͤßen Lie⸗ besflammen;: ſtaͤrk unſer ſchwaches Fleiſch, hilf, daß wir all zuſammen im Streit und 4 3 Den 4. Jetzt muß ich von dir ſcheiden, du zar⸗ b ———4¼——y— 3——.——— 191ss Annhang. z. Den Feind des Heils, o Herr, ſchlag in die Flucht; die rechte Herzensruh, den Frieden uns thu ſenden,:,: auf daß wir un⸗ ſer Herz von aller Suͤnd abwenden: ver⸗ mehr in uns all deiner Gaben Frucht.;: 6. Gieb, daß wir hier des Vaters Herr⸗ lichkeit und deines lieben Sohns durch deige BDHuferkennen,,: auch dich, der beyden Geiſt mit ſteifen Blauben nennen, mit Herz und Mund dich ehren alle Zeit:: 7. Sey Lob und Preis dem Pater und dem Sohn, der von den Todten iſt mit groſ⸗ ſer Macht erſtanden,:,: und uns erloͤſet hat vom Tod und Satansbanden; dob ſey dem Geiſt im hohen Himmelsthron.:, Reu⸗und Liebsſeufzer. b O Gott, o Bott! es reuet mich, daß ſch ſo boͤs gehandelt, daß ich ſo oft belei⸗ digt dich, das Gut in Boͤs verwandelt. Nicht, daß mir ſey zum Himmelreich das — poͤllig Recht verfallen; nicht, daß ich indem Schwefelteich in Ewigkeit ſoll wallen. Du biſt, o liebſter Gott, allein, der mich zur Buß getrieben; mein Reu und Leid ſoll gllein ſeyn, dich uͤber alles lieben. 3 renul 185 d Jr TPun in den Sziſmtgi den,&.⸗ unsa Serat eden, Hinn Alwn Le 1zer ttl 6*And, det, F otſ ti Be vantel ſeun meket 1n i Zts ſc SLrigt„odalen. ſi Gt! weein,der re 22 und b0 aSr b Sil. — 8 —ͤͤöͤöͤͤſöſſſſ — Anhang. Ach, Vater, achl ich bin nicht werth, dein Kind nich mehr zu nennen: doch weil un du mich zu dir bekehrt, will ich die Suͤnd bekennen.. Se Im Beichten, was ich denken kann, will ich mich ſelbſt anklagen; was ich gedacht, geredt, gethan, ſo viel mir moͤglich, ſagen. Oliebſter Gott les reuet mich, und wird mich ewig ſchmerzen, daß ich hab doͤrfen ſchmaͤhen dich, und mit Gott ſelbſten ſcher⸗ zen. b 2 Nun aber iſt mein Herz bereit, die Suͤ⸗ den abzubuͤsen: ſo laß mich aus Barmher⸗ zigkeit, o Gott, dein Gnad genießen.. Ein ſteifen Vorſatz mach ich mir, das Bsſe zu vermeiden, und nimmermehr, o Gott! von dir durch neue Suͤnd zu ſcheiden.— Der Tugend bin ich beygepflicht't; die La⸗ ſter ich verfluche; ich huͤte mich, damit ich nicht den ſtrengen Gott verſuchh. Nun will ich die Gelegenheit zur Suͤnde hinterſtelen; nun ſag ich ab der Ueppigkeit und uͤppigen Geſellen. Hab ich was unrecht, das nicht mein, ſo will ichswieder geben; forthin verlang ich fromm zu ſeyn, und Gott allein zu leben. J33 Nach rlach der Beicht. „Stand, ſein Lieb mich gebunden mit ewigem Band. Der Bund iſt geſchloſſen, der Vorſat ſtu noch was auf der Erd; Leiden, kein Hitz weder Kaͤlt; Mooch alles was peinlich, mich ſcheidet von Gott; mit alem, was zeitlich, jetzt treibe den Spott. 4 „Die Hoͤll mich betruͤbe, mich quäle ohn Scheu; ſo wird doch mein Liebe Wott blei⸗ ben getreu.— darauf ich bau. Fe mit Ernſt dich ſollt beſleißen; erzaͤhl die großen Wunderding, das hochſte Sut u preiſen;:, der reine Leib und theneuss gemacht, ins Erz iſt gegoſſen, was Chri⸗ s geſagt. b 4 * b Mein Zung erkling, und froblis ſing; 4 5 Kein Freund, weder Feind, kein Feuer, auch kein Schwerd, kein Armuth noch Elend, Kein Wohlluſt, noch Freuden, kein Reichthum noch Geld, kein Marter noch Miit Schwachheit beladen, mie ſelbſten nicht trau: nur goͤttliche Gnaden ſeynd, 4w za al nochele tnin mi e betrib ¹ 9 d 80 we Äcs uhuſß, 8 db6 hat Fleiſch und Blut genommen, vom Hime⸗ nas h mel hoch aus ſeinem Thron herab zu uns iſt kommen;:, ſein neue Lehr mit Muͤh und 5 4 —*——— —— „— ang. ————— ——21 —— — — h 1 Blut, ſo Jeſus hier auf Erden im Sakra, 1 ment verbergen thut, allzeit gelobt ſol wer⸗ den.: 8 a. Von einer Jungfrau Gottes Sohn Him⸗ Schweis wollt er zuvor ausgießen, und dann in Leib auf Wunderweis ſein Lebens⸗ lauf beſchließen. l 3. Als er nun in der letzten Nacht das 9. Sdrndtt Oſierlamm genoſf n und wierlig das Seſet vollbracht, hat ers hiemit beſchloſſen;:;: ſein Fleiſch und Blut auf neue Weis den Juͤn⸗ gern thaͤt ausſpenden, und ihnen gab zu ei⸗ ner Speis ſich ſelbſt mit eignen Haͤnden.:: 4. Durch Chriſti Wort vom Brod und Wein in Fleiſch und Blut verkehret, bleibt nur Geſtalt und bloſer Schein, wie uns der Glaub gelehret.—:ĩ Dieß Amt auch heut durch Chriſti Kraft die Prieſter noch behal⸗ ten, und es mit gleicher Eigenſchaft nach Gottes Wort verwalten 3 z. Laßt uns dann dieſes Gakrament in Demuth hier begruͤßen, dadur h das alte Te⸗ ſtament hat endlich weichen muͤſſen.;: Der Glaub allein uns lehr hierin, was Chriſtus 34 hin⸗ 200 Anhang. b hinterlaſſen, kein Menſchenwitz, Verſtand noch Sinn es jemal moͤgen faſſen.: 6. Gott Vater in dem hoͤchſten Thron ſey von uns ſtaͤts geprieſen; dem eingebohrnen Gottes Sohn ſey gleiche Ehr beweiſen:;: der beyden Geiſt ſoll auch zugleich geiobt. auf ewig werden von Engeln in dem Him⸗ melreich, von uns auf dieſer Erden.:: Geſang von dem allerheiligſten Sakra⸗ menr des Altars. Kommt ber ihr Creaturen all, alles was er⸗ 8 ſhaffen iſt, komt her, und ſehet allzumal, was da zugegen iſt! Das iſt das heilige Sa⸗ krament, dieß ſollt ihr loben ohne End. O daß ichs loben kunnt all meine Tag und Stund! 2. So fangt nun an, ihr Engelein, fangt an dieß Lobgeſang; kommt, lobt Jeſum den Herren mein, der an dem Kreuze hangt: der hat ſich uns zur Speis gegeben, damit wir ſollen ewig leben, im hoͤchſten Sakra ment: das lobet ohne End. 3. Stimmt an, ſummt an, ihr Seraphin, die ihr vor Liebe brennt! ihr Theonen und auch Cherubin, ſingt, was ihr ſingen koͤnn! Herrſchaft, Noͤften und Fuͤrſtenthum, Ge⸗ walt, Erz⸗und ganz Engelthum, preitt alle geſchwind und behend das heilige Sakia⸗ ment 4 355 m iſa b in dem n de en ken tgn pe Pen beweiſt des a, lnata aalesdu nr her da ſihetclen r ſiherchm he bd a neEnd 0 meine 8.3 und Eh nan,11 Wekin a geen 41 9 “ 5 l a gglec 5 1 und was in kuͤften ſchwebt, kommt her, und ¹ is helie —— ——WWI’1ö’ö—ököſſſſſſſſſ — 4 —— 3 — . 2—“ 4. Ihr Sonnund Mond, und alle Stern, auch ihr vier Element, lobt, preiſet mein'a und euren Herrn im hoͤchſten Sakrament; all Berg und Thal, all Baͤum und Iruͤcht, all Laub und Gras, vergiß es nicht, lobt all⸗ zeit ohne End das heilige Sakrament. 5. Ihr Fiſch im Meer, all Thier auf Erd, lobet unbeſchwert, durch welchen alles lebt: hier iſter unter kleiner G'ſtalt, behalt doch ſeme große G'walt: den lobet ohne End im hoͤchſten Sakrament. 6. Ihr Patriarchen iusgemein, und ihr Propheten all, auch ihr Jungfrauen keuſhh und rein mit der Apoſtel Zahl, all Martyhy⸗ rer und Beichtiger, darzu das ganze himm⸗ liſch Heer, lobt alle ohne End das heilige Sakrament. —27. Auch du, Marla Jungfrau rein, den du empfangen haſt in deinem Leib, den Sohne dein, ſo hier iſt eingefaßt; unter Geſtalt eines weißen Brod verborgen liegt der wahre Gott: den lob auch du allzeit in alle Ewigkeit §. Zuſetzt all, die zugegen ſeynd, bieth't auf aleure Macht; ſingt alle, jung, alt, groß und klein, die ihr zum Himmel trachtt; Jeſum . 31 e, 291 ——— erhoͤhet ohne End in dem heiligſien Sa⸗ krament; den preiſt und benedeyt in ale Ewigkeit. 9. Das ſey hinfuͤro unſer Loss daran man uns erkenn: wann ſich hernaht des Todes Stoß, keiner nichts anders nenn; nichts anders ſollen wir haben im Mund, wann ſchon ankommt die letzte Stund; als G'lobt ſey ohne End das heilige Dakrament. 10. Ehr Gott in dem hoͤchſten Thron, dem Scöͤpfer aller Ding; und ſeinemein⸗ gebohenen Sohn Jeſu das Lob man ſing; der Tr'ſter unſrer Chriſten heit ſey unſer Troſt in Ewigkeit. Gelobt ſey ohne End das heilige Sakrament. Geſang von dem allerheiligſten Sa⸗ b krament des Altars. Vein Herz gedenk, was Jeſus thutl o ——große Lieh! o hoͤchſtes Gut! auf neue Weis ur Seelenſpeis giebt Jeſus hier ſein AKleiſch und Blut::* O iebſter Gott im Sakrament bleibt deine Lied bis an das End: wie wollt dann ich nizt kieben dich? O daß mein Herz in Kebe brennt!,: 3. Ausktsd ch dann verlanaiu di nt⸗ wiſg n y ijn 4 Se als die Lieb ſoll wirken hier; bey dir alein Welt begehr.,: — — —— — oöoo — 20z Anhang. 1 mein Herz will ſeyn: ach liebſter Jeſu. komm zu mir!:; 1 4 4. Zu dir mein Herz verlanget ſehr: dein Gnad und Lieb in mir vermehr. Allein du biſt, Herr Jeſu Chriſt, was ich auf dieſer ich, was mein Seelbegehrt: 3 5. Nun hab was will ich mehr auf dieſer Erd? O wahre reud und Seligkeit! o Ruh der Lieb, die ewig waͤhrt!:;: 3 6. Kein andre Ruh vergnuͤgt mein Herz; ohn Jeſu ſeyn iſt lauter Schmerz: darum allein mein Sorg wird ſeyn, daß ich nicht mehr dieß Gut verſcherz.:,: O ſchoͤnſtes Gut! o theuers Pfand! o reine Lieb! okeuſches Band! mit kieb an dich, o Jeſu, mich gebunden halt im Gna⸗ denſtand.“ 8. Ach bleib bey mir, ich bitte dich; in deiner Gnad erhalte mich Mein'n Leib und Seel ich dir empfehl; dein will ich bleiben ewiglich. ⸗ 1 Liebsſeufzer des S. Franciſtus Paverius. Joleh dig, Herr, und nicht darum, daz ich durch Lieb in Himmel komm; auch 2 J6 icht, 204 Anhang. nicht,weil du ſtraffſt ewiglich, die nicht von von Herzen lieben dich. a. Da du am Kreuz ſtreckſt aus die Haͤnd, mit Lieb umpfangſt mich ohne End. O Jeſu, Naͤgel, Speer und Schmach haſt gelitten ſammt groß Ungemach 3. Unendlich große Pein und Schmerz, uungſ, Noth und Qual des Leibs und Herz aſt fuͤr mich g'tragen auch ſogar, da ich nichis als ein Guͤnder war. 4. Fuͤr mich all Troͤpflein deines Bluts vergoſſen haſt, o hoͤchſtes Gut! biſt ſtor⸗ ben auch fur meine Suͤnd: und dieß nun mich zur Lieb verbindt. 5. Zu lieben dich nun ich begehr, wann ſchon kein Holl noch Himme waͤr; umſonſt, um nichs, gleichwie du mich, lieb ich, oö liebſer Gott auch dich. 6. Dir ganz mein Herz ergeben iſt, weil du mein Herr und Koͤnig biſt, und ſonder⸗ lich weil du mein Golt, wil ich dich lieben bis in Tod. b b Ein geiſiliches Lied von der beſtaͤndi⸗ gen Liebe zu Gott. Aerr, ich eb dich; b ₰ Herr, ich lieb dich aAch von Herzen lieb ich dich. 2aß — wil a, Anhang. 895 t. eetn Laß von keinem mich abwenden, deu ir⸗ e Weder von der Welt verblenden; nizeht ea Wil mich von der Welt entſchlagen, dSon z6. Nur damttich recht kannſagen: aah. Kighne— 4 b lehd b ne Ach von Herzen lieb ich dich. mm ud d 2 Herr, ich lieb dich; dne d. Derr’ich lieb dichch. en Ach von Herzen lieb ich dich. du Mein Gedanken, meine Sinnen, 2 tiſt e Meine Seufzer und Beginnen, Sind n iihn Al's was ſich in mir befindet, dt. Sicch mit deiner Lieb verbindet. dnn ic ht der Herr, ich lieb dich; Dinag er t or Herr, ich lieb dich; vie dſ H ii Ach von Herzen lieb ich dich. 14, 4 1 3 Har ich eh nich ei en ſh err, ich lieb dich; dKöng 29 chh von Herzen lieb ich dich. Gant Rt dchtt Wann mir deinen Troſt entzieheſt, Wann du zeigſt, als ob mich ſtieheſt, 1ed v ues beſin, Wann mich durch ein Krenz willſt kraͤnken: de10. Wil ich doch bey mir gedenken: 46 Here. i kisi; . b Perr, ich lieb dich; 1 G. 4 99 ed e n Herzen lieb ich dich⸗ mni e 3 deng, du ——— Anhang. Herr, ich lieb dich; Ach von Herzen lieb ich dich. 8 Her, * — .—————8—ãͤͤſͤ⁄ſͤſͤ⁄ſͤſſſ— — 5—— 5— ——— ſ—— Anhang. 1j Herr ich lieb diohh; Herr ſch lieb dic; Aoch von Herzen lieb ich diihz n Ein anderes Geſang von der beſtaͤndi; gen Liebe zu Gott. 1 Dich, mein Sott, ich lieb von Herzen, 611— nicht aus Lieb der Seligkeit, noch aus Furcht der Hoͤllenſchmerzen, noch aus eig⸗ ner Nutzbarkeit. Dich aus ganzer Soel zu lieben, hat allein mich angetrieben:,: deine Lieb und Guͤtigkeit.:,: ö 2. Da ich in der Suͤnd gebohren, mit der ganzen Menſchenſchaar ohne Hoffnung gieng verloren, und zur Hoͤll verdammer warzbiſt fuͤr mich vom Himmel kommen, Hhaſt mein Schuld auf dich genommen,:, dich zum Bärgen geben dar:: 3. Deine Gottheit haſt verborgen, Jleiſch und Mlut gezogen an, ausgeſtanden Muͤh) und Sorgen, die kein Menſch begreifen kann; Pein und Marter haſt gelitten, drey und dreyßig Jahr geſtritten,:, ſcharfe Buß fur mich gethag.: b 4, Biſt beſchimpft und hart gebunden yon ber boͤſen Schiangenbrut; durch viel — 8 Anhang. Streich aus tauſend Wu den fließt vomeib dein edies Blut; wie ein Laͤmlein ohne Kla⸗ gen, wirſt geſchlacht, ans Kreuz geſchlagen, „:ſtirbſt fuͤr mich, o hoͤchſtes Gut., 5. Du haſt dich mir ganz ergeben; du mein Freund biſt in der Noth, du mein Speis, mein Trank im Leden, mein Beloͤh⸗ ner nac dem Tod; alle Gnaden von dir ſließen, die wir hier und dort genießenz:;: du biſt unſer Herr und Gott.:,: 6. Wer ſoll dann aus ganzem Herzen dich nicht keben ewig'ich? Ach! ich ſags mit großem Wchmerzen: Spat hab ich ge⸗ liebet dich. Meine Suͤnd mich heftig plagen⸗ thu mit mir Erbarmniß tragen, ꝛn dich zu lieben ſtärke mich.;;: 2 Welt, geh fort mit deinem Schmei⸗ eln, fort, mit deinem falſchen Schein dein Verſorechen iſt nur Heucheln, dein Liebko⸗ ſen Qual und Pein. Nur mein Jeſum will ich lieben, micht mehr werd ich ihn be⸗ truͤben;, er i mein, und ich bin ſein.: s. Hunger, Kummer, Kreuz und Leiden, auch den Tod ich wenig ach, nichts wird mich von Jeſu ſcheiden, trotz der ganzen Hoͤllenmacht. Mit der Lieb an deine Wun⸗ des halt. mein Jeſo, mich gebunden,: dort laß ruhen Tag und Nacht. ——ſ———— ſſ— —— 8— b Anhang. 2059 Das Te Deum laudamus. b u C roßer Goit, wir loben dich; Herr wie: —8 preiſen deine Staͤtke: vor dir neigt die Erde ſich, und bewundert deine Werke. „ Wie du wareſt vor aller Zeit, ſo bleibſt du win in Swigkeit.): 2. Alles, was dich preiſen kann, Cheru⸗ 1 bin und Seraphinen ſtimmen dir ein Lob⸗ uh lied an; alle Engel, die dir dienen,:, rufen u, Sen ven 0 dir ſtaͤts ohne Ruh: Heilig, heilig, heilig! zu.— 3. Heilig, Herr Gott Gabaoth! heilig, Herr der Kriegesheere! ſtarker Helfer in der Noth! Himmel, Erde, Luft und Meere ſind erfuͤllt mit deinem Ruhm; alles iſt dein Eigenthum:,: 3 4. Der Apoſtel Chriſti Chor, der Pro⸗ pheten große Menge ſchickt zu deinem Thron empor neue Lob⸗ und Dankgeſaͤnge;:: der Blutzeugen große Schaar lebt und preiſt dich immerdar.:,: f. Auf dem ganzen Erdenkreis loben Große und aud Kleine dich, o Vater; dir zum Meis ſingt die heilige Gemeine;:: ſie eh t auch arf ſeinem Thron deinen einge⸗ behrnen Sohn.:,: b 9. So verebrt den heiligen Geiſt, wel⸗ cher uns mit ſeinen Lehrer und mit Troſte — — —— be— — 210 Anhauz;:;: kraͤftig ſpeiſt; der, o Koͤnig voller Ehren,;: der mit dir Herr Jeſu Chriſte, und dem Paters ewig iſt. 7. Du, des Vaters ewiger Gohn, haft die Menſchheit angenommen; du biſt auch von deinem Thron zu uns auf die Welt ge⸗ kommen;:Gnade haſt du uns gebracht, von der Saͤnde feey gemacht. b 8. Nunmehr ſteht das Himmelsthor al⸗ len, welche glauben, offen; du ſtelleſt uns dem Vater vor, wenn wir kindlich auf dich heffe z:; endlich kommſt du zum Gericht, Zeit und Stunde weiß man nicht. 9. Steh Herr, deinen Dienern bey, wel⸗ hedich mit Dematz bitten, die dein Blut dortmichte frey, als du fuͤr uns haſt gelt⸗ ten;: nimm uns nah vollbrachtem Lauf zu dir in den Hmm lauf.;;: 10. Sieh dein Vok in Gnaden an; hilf uns; ſegne deer, dein Erbe; leit uns auf der rech en Ba n daß der Feind uns nicht voerderbe; u huf daß wir durch Buß und AHFlehn ichin Ammel moͤgen ſehn.: Alle Tage wollen wir dich und deie nen Namen preiſen und zu allen Zeiten dir* Chre, Lob und Dank erweiſen: gieb, daß wir von Suͤnden heut und vom Laſterſen befreyt⸗„: 12. ſſ ———jjjj4—. nhang. anr 13. Herr! erbarm' erbarme dich uͤber ihin uns, Herr, ſey dein Segen, deine Güte zei⸗ 1aitt 4 ℳ dbüten, vin d da ſit prhaſtg nad dol Hathn de Dakn keim dein Erdt us daß dea ur dire Sda nij wige 1 33 eurn 2 daſ 4 2 2 nicht verderben. 2. Es iſt zwar leichter nach der Lehr des Martin Luthers leben; denn er den Seinen hat vielmehr von dißnan* ge ſich ſo wie wir zu hoffen pfegen;„ auf dich hoffen wir allein, laß uns nicht verlo⸗ Geſang, Katholiſch iſt gut ſterben. 1 Katholiſch bin und nenn ich mich, halts nicht mit Martin Luther. Die roͤmiſch Kirch erkenne ich fuͤr meine Glaubensmutter. Wann ich bey dieſer hal, temich, durch Sottes Gnad verhoffe ich, ich werde Katholiſch iſt gut ſterben. Lebensfreyheit geben. Ich aber falle ihm nicht bey, wann ich gleich lebe nicht ſo ſrey, werd ich doch nicht verderden. Katholiſch iſt gut ſterben. 3. Ja eben deß nach unſrer Lehr, ich nicht ſo frey darf leben, kann mir zum Troſt ſeyn, und vielmehr ein gute Hoffnung geben: dann dieſe Lehr ja ſich viel⸗ mehr vergleicht mit Jeſu Chriſti Lehr, wie kann ich dann verderben? Katholiſch iſt aut ſterben. 4. Was Chriſtus die Apoſtel g'lehrt, auch uns die Kirch jetzt lehret; was man von heiligen Vaͤtern hoͤrt, auch von der Kirch man hoͤret. Man kanns beweiſen hell und klar, von hundert Jahr zu hundert Jahr Wie kann ich dann verderben? Katholiſch e. 5. Von ſo viel tauſend Heiligen viel Lobreichs wird— un u4,7 dälet zulcere. 1 geleſen. Nenn aber nur ein einzigen der luthriſch waͤr geweſen. Wer ſollte dann nicht hoffen mehr, wann er verbleibt ben unſrer Lehr, er werd das Heil erwer⸗ ben. Katholiſch iſt gut ſterben. n Anhang. 6. Fuͤr unſre Lehr geſchehen ſeond viel kauſend Wunderzeichen. Zur Prob, daß eure Lehr ſey rein, ſo zeigt uns nur eins dergleichen. Die Wunder ſeynd ein g'wiß Sigilt, durch das zeigt Gott ſein Lehr und Will. Wie kann ich dang verderben. Katholiſch ie. 7. Die unſrig Lehr iſtällgemein, iſt gleich amallen nicht bey ſeinen Worten. Was chriſtlich iſt, katholiſch iſt, des Luthers Lehr iſt Menſchenliſt, und ſuͤhret zum Verderben. Katholiſch iſt gut ſterben. 8. So bleibts dabey, daß Luthers Lehr ſey ſalſch ind nicht die reine, die unſtig aber ſer vielmehr ka⸗ woliſch allgemeine. So bleiden wir bey unſrer Lehr, „ Gott ſr auch dazu bekehr, damit ſie nicht verderben. Katholiſch iſt gut ſterben. 9. Doch uuß, wer will katholiſch ſeyn, nicht nur katholiſch glauben, er muß in nichts ſich laſſen ein, was die Kirch nicht will erlauben; denn wer die Kirch nicht hoͤret an, wird wie ein Heid und Publikan, wie Chriſtus ſas verderben Katholiſch iſt gut ſterben. 10. Weil dann die Kirch hat Gewalt von Gott, den Chriſten Geſatz zu geben, wann ich recht halt die zehn Geboth, und d'Kirchen⸗ Geboth darneben, macht dieß nicht groͤßere Hoffnung mir, als deine Freyheit m chet dir, den Himmel zu erwerben. Ka⸗ ſholiſch it aut terben. b 11. Wann ich ich dann zu g'wißer Zeit, nach Brauch der frannen Alten, vom Fleiſch und andre Luſtbarkelt, thu Gott zur Ehr enthalten, hoff ich, dieß werd geſfillig ott, und mir zum Troſt ſeyn in dem Lod, und nicht zu meinem Verderben. Katholiſch iſt gut ſterben. b — Orten, des Luthers Lehr iſt Ja und Nein, dleibt — Regi⸗ b Reg aiche, Crc eag nach Ordnung des Alphabets. S ſiatiruh Ad Mutter der Gnaden 122 nndat agn Tr Ach ſo haſt du nun dein Leben 59 enei t ſacaala Alle Tage ſing und ſage 91 Ja ennſen, ſeit Alle ihr betrangte Leut 107 e Doscht biſe latid Ave Maria gratia plena 16 iſihana Auf, auf es muß gelobet ſeyn 94 e n Auf mein Seel fang an zu loden 5 geh wſ Chriſti Mutter ſtund in Schmerzen 57 e me e diäneh Chriſtus fahrt hin mit Freudenſchall 66 d anuteli Weiſeſäeic zur Menſche ſee vertrauß 45 T, dan z 4 eſus an dem Kreuze ſtun 42 2* kanun Das a, 5 Ingend 9 teß 25 1 hein Hilf wir all begehren 101 Phar Der Menſchen Heil ein kleines Kind 26 Latoußen„e vedeh Der Tag der iſt ſo freudenreich 20 — 1 dratüin Der Welt Freud Jeſus und Maria 76 . dut 6 nntian Die Nacht iſt vor der Thuͤr 10 Aah da Set m Geſange von den ſieben Blutvergießungen 1e u Chriſti zur Wallfahrt nach Wallthuͤrn. n Dem heil. Blut des Herrn zu Gefallen 153 14 882 m Dein heil. Blut Herr Jeſu Chriſt 175 ert Hoftt an, Dich Gott wir loden und ehren 182 d hia lanaia Em Kind gebobren zu Bethlehem „, 3 Erſtanden iſt der heilig Chriſt 60 d dun i er e Ji peen dich du Himmelskoͤniginn 63 1 1 nnn reuet euch ihr liebe Seelen 71 mehr en.„pyffch Gegrüͤßt ſeyſt du, o Jeſulein 21 mat. E ſun Gegruͤßt ſeyſt du edelſte Koniginn 121 mune 2 Kateit Gelobt ſey Gott der Vater 69 4 Gelobt ſeyſt du Jeſu Chriſt 25 g26 Heut iſt gefahren Gottes Sehn 66 . S. r iſter uͤber dieſes Geſangbuͤchlein 58 8 27— Regiſter. Himmel und Erd ſchau was die Welt Ich glaub an Gott in aller Noth Fch las in einer Nacht und ſchlief Ich weis wohl daß ich ſterden muß eſus iſt gar ein ſuͤßer Nam geſus Maria ſtaͤrkt mein Herz eſus rufft dir, o Suͤnder mein Feſus ſeinem Tod ein Anfang macht n Galilaͤg ein Jungfrau wohnt In Gottes Namen wallen wir Fſt das der Leib Herr Jeſu 8 Komm heiliger Geiſt Schoͤpfer mein Kommt her all ſammentlich Kommt her, kommt her all Land und Leut Kommt ihr Menſchen, ſeht ein Wunder Laßt uns das Kindlein wiegen Laßt uns erfreuen herzlich ſehr Liebe Sonn mit deinen Strahlen Maria Bild ſammt ihrem Kind Maria gieng geſchwind Maria gieng hinaus Maria iſt gebohren Maria jung und zart Maria Jungfrau rein Maria lebendiger Brunn Maria Mutter Jeſu Chriſt V Mariam zu liehen vertreibet das Leid aria wahre Anmelsfred Narza wir ſallen dir alle zu Füßen Maria wit verehren. Wttr ich dich gruͤe ent und ver Liehe bringt Hoͤrt all was wir euch von Herzen verkuͤnden 154 Maria Koͤniginn Mutter und Helferinn 1 33 1 1 -——--—— Begiſter. Mein Teſtament ſoll ſeyn am Ead le Mein Zung erkling und froͤhlich ſing 1 Mit was Trauern und Bedauern Mutter Gottes mir erlaube Nach Retzbach in dem gruͤnen Thal Niieemal ſo ſchoͤn und klar G Nun ditten wir den heiligen Nun lobet Gott im hohen Thron DO Chriſt hie mer 8 O Chriſtliche Herzen O du hoch heiliges Kreuze O du liebe Mutter mein O edle Seel, o theurer Werth O Glanz der Ehren O Gott mein Herz zu dir erwache OHeiland reiß den Himmel auf O himmliſche Frau Koͤniginn O ihr heiligen Gottesfreund Oihr Freund Gottes allzugleich Oihr Schutzengel aale— O Koͤniginn gnaͤdige Frau O Maria auserkohren 9 Maria dſe dich leben O Maria noch ſo ſchoͤn O Mutter der Barmherzigkeis O Nazarener Blum O ſchwere Gotteshand O ſuͤßer Jeſu hoͤchſtes Gut— O Traurigkeit, o Herzenleid— O unuͤberwindlicher Held St. Michaell 137 Neisgedeth bey allen Wallfahrten zu gebrauchen 157 Schau Chriſt, wie Chriſtus hat veracht 28 Sey gegruͤßt, o liebſter Jeſu 834 Sey gegruͤßt du Zierd der Eder 1 —. 4 p (1 — “ “ —— 2—— ☛ 19nne—“ 8.. — a haic din und nenn ich mich Regiſter. Sev gegrußt zu kauſendmalen 144 Sion lobe deinen Heiland 172 5 oft ich mir bild Jeſum ein 30 Vater hoch im Himmelsthrone 119 Vater hoch ꝛc. in einer andern Melodey 134 Wann wird doch mein Jeſus kommen 43 Wie groſf iſt deine Pein 181 Wir fallen nieder auf unſere Knye 158 Wir loben dich Gott Sabaottrh 70 Wir rufen an den theuren Mann 139 Wohlauf und laß uns ſingen all 16 Wo bleibt doch Ihr Suͤnder 5; Zu Bethlehem gedohren 64 Zu Delteibach 2 Frankenland 48 Zu dir o Maria! du ſchoͤnſte Jungſtas 126 Regiſter uͤber den Anhang der rWMißiongefaͤnge. Aus der Tiefe zu dir ſchrehen wir 188 Aus Lied verwundter Jeſu mein 191 Dich mein Gott ich lieb von Herzen 207 Gott hat mich getunden im ſuͤndigen Stand 198 Herr ich lieb dich 204 Ichh lied dich Herr 203 Jent kommt die Zeit zum Scheiden 194 omm reiner Geiſt, komm Schoͤpfer e. 195 Kommt her ihr Kreaturen ll 200 Laßt uns zu Gott aufheben 189 Mein Herz gedenk, was Jeſus thut a402 Mein Zung erkling und feoͤhlich ſng 198 Mutter Chriſti hoch erhoden b 193 DO, Gott, o Gott es reuet mich 195 Sey gegruͤßt o Jungfrau rein 192 Thu auf, ihu auf, o edles Blut 187 Das Te Oeum laudamus. 2⁰9 7. 6 jetzt, Jeſu, bleib b 4 mmen auf deinem Hietn welu⸗. a zan ließen, ſcle * 27 dan de ich greifen in die 1an e 1 3 gen, dort wach auf, und ſteh mir bey! dort dein 1 Wens d e zeenatz ich ar e, Ha im Himmelsſaal, den ich heut 5 n gegruͤßt 5 Stan. ſagl, denich hens nl don der H. Dreyfaltigkeit. RS Der heiligſten Deer enueffa 5 beben hab ich mn Se nic ganz mit Leih und Seel ergeben: dieſe rer mit: h preiſen, Lob und Ehr erweiſen. Sey gr⸗ dſt rrJuneſtu K 0 bn Ewigkeit heiligſte Dreyfaltigkeit. — ihnan wa on Gott dem Vater will ich den Anfang 1 ns w hen, der Wunderding gewirkt und große Sa⸗ mdad 7 mein de an baufenenan del ihm Dank beum Sud aschea. 3. Denn wer hat das Leden allenſammt gege⸗ nden d ndiger Sih den 4 Als der Erſchaffer Gott der Vater— dr 1— Lee dunnel zistet, Sonn und Mond regieret? hea. 4. Po hat das kleine Waldvoͤgelein genomumen 4, mifan ſeine ſuͤße Stimm? von Gott iſt ſie herkommeng — 1 ſchwach an Kraͤften — E 16 ken, daß man dich aus Kreuz konnt heften, deine Haͤndlein viel zu zart, und die Nagel diel zu hart. wiefer hats erſchaffen, geb nabel, Ma Sey gelobt ꝛc. 4 Seven Schnabel, Waffen. 1 3. Das Hirſchlein aus dem Wald empor ſich ſet ſeinem Pheuen Gott, von dem es lebet, 4 aͤglich naͤhret, Speis und Tr. 89 Lenee, Net, Sh d Tranuk beſcherrt. 1 5. Der Fiſch im Waßſfer dieſer auch bekennee ſei⸗ eiere eider renzſeſde ach friſchen Quellen froͤhlich mit ſein en. ged gelobt e, duich uſt ſeinen Seelen 8 1 7. Ja alles was nur lebt und ſchwedt auf Er. den, was geſchehen iſt, und kuͤnftig noch ſoll wer⸗ de den, billig ſich thut neigen, zeist ſich ganz lieb⸗ 4 4 reichen: Sey gekodt ee⸗ 3. Von Gott dem Vater komm ich zu dem Sohne, denn er iſt mein's Herzens Freud und Wonne, dieſer hat verlaſſen die himmliſche Straſ⸗ ſen: Sey gelobt ꝛe. 9. Er iſt fuͤr uns, die wir waren verlohren, in einem Stall der ſchnoͤden Welt gebohren, 8 4 Armuth muß er dulden, durch unſer Perſchulden. Sey gelobt ꝛc. b 10. Am achten Tag das Kind beſchnitten wor⸗ G den für mich und dich, fuͤr alle Suͤndenſorten, 1 Teſus Chriſt ſein Name, den ruft an alleſammenn 8 ley gelobt ꝛ c. b 11. Bis daß die Zeit des Leidens her war kom men, hat er ſein Aeltern fein in acht genommen, ſe gebenedeyet, mit Gehorſam erfreuet: Sey gelobtie. S 12. Am Oelberg fangt an ſein bitters Leiden, ſe Raͤglich in roſenfarb wollt er ſich kleiden, dor Lieb war er erhitzet, viel Blut hat er geſchwitzet. ₰ Sey gelobt cK. 8 13. O heiliger Geiſt, der du mit Vater, Soh, 66 ne, regiereſt und herrſcheſt im Himmelsthront, n du Troͤſter der Betrübten, und im Kreuz Geuͤbten. 19 vVvon der hochwuͤrdigſten Gutt. Liebſter eſſu, ich dich preiſe, ich dich lied mein hoch ſtes Gut, der du mir dein Fleiſch zu ſpeiſen, und ſah u trinken giedſt dein Blut, ſo du faͤr mein Herzund beſ eben haft am Kreuz zum Lösgeld geben:,: Da füt m mich in groͤßter Noth, ausgeſtanden bittern 80 dei 2 — uren Koͤnig ſeht aldorten in dem hoͤchſten Sa⸗ krament, den der Prieſter mit dier Worten durchs geſtirnte Firm ment wunderbarlich hat ge⸗ zogen, der Marſaͤ Bruͤſt geſogen, hier in Wein⸗ und Brodsgeſtalt heut uns all ein Mahlzeit halt. 2. An des Koͤnigs Tafel ſitzet, eſſen koͤunt in Swigkeit; er den Kelch mit Blut beſpritzet: trintet was euch zubereit; alle Furcht bey Seits nur loget, dieß Geheimniß wohl erwaͤget: Chriſtus, wahrer Pelikan, Fleiſch und Blut euch bietet an. 3. Schmache Chriſten in dem Glauben! geht gefangen eure Sinn; laßt ſie den Verſtand nicht ranben: ſonſt all Hoffnung ſchwindet hin; auch die Lieb bald wird verzehret, wo ihr nicht den Glau⸗ ben mehret: der Verſtand ganz ohn Verdruß en⸗ ren Sinnen herrſchen muß. 4. Wann jerſchlagen Donner, Hagel enre Fruͤch⸗ ten auf dem Feld, lauft zu dieſer offnen Tafel, wo der Abgang hergeſtellt; thut hieher die Herzen hef⸗ ten: kommt die Seel zu ihren Kraͤften, preiſet dier ſes Sakrament; ſo koͤnnt leben ohne End. 5. Seufzet ihr in Kreuz und Leiden, geht zu dieſem hoͤchſten Gut: Jeſus thut ſein Schaͤflein weiden, feiſcht ſie an mit ſeinem Blut; will der Zung die Sprach vergehen, und die Kraͤften nicde deſtehen, in dem Kelch hier trinke nur, wirſt er⸗ auickt, o Creatur. 6. Bey der Mahltzeit ſeynd geſeſſen an der Tafel angelehnt, Fleiſch und Blut die Seel hat geſſen jetzt die Tiſchzeit geht zu End; einzukehren heut bey allen hat ſich laſſen Gott gefallen: Fleiſch und Blut, die Engelſpeis, nehmet mit euch auf die Neiß 7. Chriſti Purpur thut hier faͤrben, deine S de n— 4% a iöins er feuchtet an, daß Te und dde Ve auf der Himmel 5 ſte Jeſum moͤge er 4 nin ee neü ha⸗ gen hier in Wets dahn. Der verbor erben/ lieben un 1, ain R und Himmelszn dsgeſtalt ihut lie gen ohn Betruͤ⸗ an Rähhe elszier lt thut liegen e Sr Der dester we ſich Ahrtelcen dem Glanz Sain wendel Hohn errihet aüe Scme Aeigen drec 2inan— dahuad endeee⸗ fanet, lauſ von euch d 1 Süm fuchun 2r wird en vermenſchten aufet ehrt von A Wihu mat raͤchen; d drechen⸗ ſich der uth aldn. Rien 3 duan Sucehi bat An en fürhe die Peind nin i 9 maee Sens eat e die eadfah uinyſegin, welf das dret. chr iüt abtreten in Reisgefaͤhrt Mwaute hier den Segen; a ſaemg kram en, thu zuletzt n.Wann du wilſſt Begen: 2e cn dnn ent und Gut, ſo ochmal anb von hier 1ae1 m Halen Lusgeſernt, Jeß Himmel Rlaſh un Tlut. ſt leu he⸗ iſt ja euer 95d eſum hier uns heiſen alle Engel 1 3 a dehn hier in dieſem S k Jeſum, ſo wah loben: dis⸗ ze u zuimit der E weſe tn weſen woabrhaft ugge dihin S Reeh. 2. Sroßer G uns preiſen ohn giebt al Gnad 1a8 a) ma verlſedt Wao ie Dan do nn. et Vrarsseſate(oes ann, a46, aice ud aeil nircht nühahalereabd ddchies Gut⸗ aees a ih inke u 18. Jlne., dig dac us ſelbſt dein Sleiſch Gottes Sahn? hdoch ſo bewogen, ei ſchaun ee hennn Gutndae hin dich neen, einese e da un nommen dich di em Thron? E Erd gezogen von 2 eauiin uns biſt Dich die groͤßte Liebes ſan d tnaͤmlich üben 4 zfallen: fa 4. O Liebh ien als das wahr— m„indem du zu u Menſch u aber meiner Se i Gottes Lamm. ind Gott! mir eben. Jeſn, frer 4 ſcrde⸗ dwh (4 meit ¹ mein Herz bis in den Tod! ſeh!l ich komme mit — Verlangen, und von fuͤßer Lieb verwundt, in mein Herz dich zu empfangen: O! was Gaad⸗ und Freudenſtund. b 5. Dich allein ich will erwaͤhlen fuͤr mein Freud und Seelenzier, wer kann alle Schoͤnheit zaͤhlen, ſo du zwar verbergeſt hier? Menſchen, Engel muͤſſen weichen: Sonn, und Mond erſtaunen ganz: auch die ſchoͤne Stern erbleichen, wenn du zeigeſt deinen Glanz. 6. Was kann ich denn ferner lieben, als dich meinen Gott allein? mich haſt laſſen dir belieben, in dein Herz zu ſchreiben ein! lieber tauſendmal will ſterben, als mein Jeſum lieben nicht; ach nicht laſſe mich verderben Jeſu meiner Seelen Licht! 7. Jeſu ſchoͤnſte Sonn mich ſuͤhre, und er⸗ leuchte mein Verſtand; mein Gemuͤth und Herz pegiere, mich entzuͤnd mit keuſchem Brand; lehre mich nach deinem Willen, o mein hoͤchſtet Herr und Gott, dein Geſatz recht zu erfuͤllen, in dem Leben, und im Tod. s. Wann des Tods Angſt mich wird drucken, labe mich mit dieſer Speis! Wann ich muß zum Grab hinrucken, fuͤhre mich ins Paradeis! Owie froͤhlich werd ich gehen in das Haus der Ewis⸗ keit, wann ich Jeſum werde ſehen in erwuͤnſchtet Seligkeit. 9. Ach daß aller Menſchen Zungen ſtimmten Kin mit hellem Klang! Ach daß wuͤrde abgeſungen Gott ein ſtaͤtes Lobgeſang, der ſich ſelbſt zun Opſer geben fuͤr die ganze Menſchenſch ar, und damit wir ewig leben, taͤglich zeigt auf dem Altar⸗ b 16, O! ſo ſtimmt dann all zuſammen, und eihe — ¶☛ ͤ läh eanne„ aad bet eure Stimm; preiſet Jeſu ſuͤßen Namen, ihr verliebte Seraphin! Engel, Menſchen, Himmel, (Erden, ruft und ſinget ohne End: Jeſus ſoll ge⸗ un lobet werden hier in dieſem Sakrament. u Einladung Chriſti in der H. Kommunion. Somm, kan 9 Jeſu mein 1 ich mein Hen dir Wan ae jetzt aufſperr, und mit Freuden zu dir zehr, dar dir k aa,n und mit Frenden zu dir kehr. Du allein biſt 7 mein Verlangen, deine Lieb hat mich gefangen. den aben, ð Konmm, komm, o Jeſu mein! komm, komm,» Jeſu dluh iſen zir zun mein! komm, komm. eher un 2. Komm komm, o Jeſu mein! du meine Zuflucht ae biſt alein, ſchließ mich in dein Herz hinein, ſchließ ꝛc. nichts will ich auf ganzer Erden, als dein eigen nur u werden. Komm, komm ꝛc. 4 3. Komm komm o Jeſu mein! ach verzeih mir meine Suͤnd, ich will ſeyn ein frommes Kind, ich ait will ꝛc. alle Suͤnd will ich verlaſſen, halten deine Tugendſtraſſen. Komm, komm ec. 4. Komm, komm, o Jeſu mei! o des Himmels an theurer Preis, komm o meiner Seelen Speis! kuma d. Wolſ anſee Seelen laben, mit den 3engelſuͤßen Gaben. Komm, komm x⸗ de ehenn 5. Komm komm, o Jeſu mein! ſtaͤrk mein 3 n an ermattes Herz, lindre meiner Wunden Schmerz, aa t au an lindre ꝛ. gieb das Gnadengold zu trinken, laß . iin mich nicht in Ungnad ſinken. Komm komm w. zmgn A Jeſu mein! was große Pein haſt du fuͤr m 14 ia ich gelitten! in Angſt und Noth, bis in 6 un den Tad, haſt du fuͤr mich geſtritten. ſcenſt 2. Der blutige Schweiß macht dir ſo heiß, die „ dgl tauf n Geißeln dich zerſchlagen; ein doͤrnerne Kron iſt dan i amma en jetzt der Lohn, den du davon getragen. 10 V 3. Des Krenzes Laß dich drücket faſt, ſallſt oft darunter nieder; da heftet man mit Naͤgeln an hein allerheiligſte Slieder. 4. Drey ganzer Stund, bloß und verwundt, hangſt du in groͤßten Schmerzen: ach Jeſu mein, wie muß dem ſeyn, dem dieß nicht geht zu Herzen! 5. O Gottes Lamm, g'duldig und zahm, fuͤr mich in Tod gegeben! verleihe mit, zu ſterben mit dir, und ewig mil dir zu leben. Ach Gott mein letztes Ziel und End! hoͤr meine A Seuſßzer an: von Herten ich mich zu dir wend auf wahrer Tugendbahn; ich ehre, lobe, preiſe dich, ich beth dich an und glaud an dich, o hoͤchſte Maijeſtaͤt! v höͤchſte Majeſtät! 2. Der Vater mich erſchaffen hat, der Sohn mich haͤt erloſt, der heilge Geiſt mit ſeiner Gnad im Tauf mich hat getroͤſt; es ſeynd zwar der Per⸗ . ſomn drey, im Weſen doch nur einerley, ganz gleich in der Natur. 23. Ach ſirenger Gott! wann ich alldort erſchei⸗ nen muß allein, der Gedauken, Werk und aller Wort wirſt du ein Richter ſeyn; den Frommen Himmelsfrenden, der Hoͤlle ewiges Leiden den Suͤndern haſt bereit. 3n Da; glaub ich alles feftiglich, ſo lang ich 1 der Welt, auch was Gott ſonſt durch ſeine Kirch zu glanben fuͤrgeſtellt: dafur will gehen in den Tod; denn Irrthum„ Falſchheit weit von Gott⸗ er ſelbſt die Wahrheit iſt. 3. Ach meine Suͤnd, o großer Goft! jagen mi Sohrecken ein: doch willſt du nicht des Suͤnders Tod; dieß ſoll mein Hoffnung ſeyn: wann ich zl wand: uar ſteil ich hoffen 3 dir mein Seußzer ſend, von Suͤnden ab mich zu 3 8 8 1 1. faſt, ſant 14 dan n ₰ en un denm Schnet ach Jlſ ſa es peituhe 1 an, g8 t Lnnd phu a! Nlei n ruxa damard a Jid(Eae un dan uch uhta thin. 5(, dae i an dd ie Majeft nich ng a dr dalg itſtünt gettiſ; d cer u e 1 à einene, mdat n dgd Kä 1 245 14 ds uund in e cds A 5 Ter 4 Mea ina n ich doch liebe dich, weil du in dir biſt ewiglich das hoͤchſte beſte GSut. 1 5 11. Von dir Rießt alles Gutes RAidt 2 tin 2 —— 6. Ach BVater! dem verloren Sohn reichſt gna⸗ dig deine Hand; der Publikan bey deinem Thron erlangt den Gnadenſtand; das Schaͤflein, ſo ver⸗ loren war, haſt du geſucht, auch dieß ſogar auf deinen Rucken gelegt. Matthäv„der Moͤrder, die Ehebrecherinn, und Paulus mit Zachaͤv, die koͤnnen nicht in Ewigkeit 5 18* preiſen deine Barmherzigkeit, die du erwie⸗ en haſt a. Warum ſollt ich nicht hoffen Gnad? Gott ja allmaͤchtig iſt! den Himmel mir verſprochen hat, der treu, barmherzig iſt! durch die Verdienſten Jeſu mein will mir der Vater anädig ſeyn, ver⸗ Pihene meine Suͤnd. Ach Herr! ich muß bekennen frey: mein Herz iſt Wnden voll; doch daß ich deiner Haͤnde ſey ein Werk, mich troͤſten ſoll. O Heiland! in den Wunden dein haſt du mein Heil geſchrieben ein: ach großes Pfand der Liebe! 18. Ach Gott; von⸗Herzen lieb ich dich, weil mich erſchaffen haſt, weil du am Kreuz gelieht has mich, zernicht der Suͤnden Laſt! am meiſten er,„ Bruunen Gnaden voll! wenn weder Hoͤll noch Himmel waͤr, ich dich doch lieben ſoll; nur wegen deiner Gutigkeit, wegen deiner Vollkommenheit, dasod ſch mich erfren. 12. Ach wuͤrd dein Will doch allezeit von allen ausgeuͤbt! ach daß doch deine Guͤtigkeit von allen wuͤrd geliebt; Ach 1s hlner, reicher Gott; 1 7. Magdalena jene Suͤnderinn, und Petrus mit aumichtig g'racht und weiſer Gott, du biſt der Liebenswerth. 13. O daß ich wie die Engel dein ohn alles Ziel und End, o daß ich wie die Mutter dein dich aiſo ſieben koͤnnt, ja dies von Herzen wuͤnſche ich, daß ich ſo ſehr könnt lieben dich, wie mich dein Menſchheit liebt. 13. Aus Lieb zu dir o Jeſu mein„verſluch ich meine Suͤnd, es reuet mich, und nicht allein, weil ich dadurch verdient die Höll, und deine Gnad verſcherzt, den Himmel hab hintan geſetzt: ach Gott, was großer Schad: 15. Ach weh! das hoͤchſte Himmelsgut ich ewig meiden ſollt, ach weh! die groͤßte Hoͤllengiut ich ewig leiden ſollt, ach ewig ewig iſt die Noth, ach ewig ewig iſt der Tod, ſo folget auf die Suͤnd. 16. Ach dieß iſt noch mein groͤßtes Leid, ſo mich auaͤlt bis ins Grab; daß ich den Gott der Guͤtig⸗ Feit ſo ſchwer beleidigt hab, den allerliebſten Va⸗ ter mein, den Heiland und Erloͤſer mein, das Höchſte beſte Sut. 7. Ach daß ich doch ehe tauſendmal zuvor ge⸗ erben war, ach daß ich doch nhe tauſendmal s neu mit einer uͤrbe des Tods vorher, als daß au Suͤnd, ach Vater ich undankbares Kind dich noch detruͤbrn ſollt! 13. Ach Gott ſchan meine Thraͤnen an, mein Wehmuth, Ren und Schmerz, ich gebe dir, was zch geben kann, ſchau ein zerknirſchtes Herz, durch eſe Blut gewaſchen rein, ſoll dieſes dir ein pfer ſeyn: ach Herr, verwirf es nicht: . Atas⸗ . A ſSt, w in Achnals; ue dein dih * aaſche ch, 2 in, Knni G ennicht alege 3 hn d k an geſeze n u 1 at icn nch di ne d 1 1s ſi die A 8,% ech ne 23 alerliebiin daj ſe me, 94 4 13 nmd daj n — ic ſen che tuuſe i a dſs neln eha u de ich ghei en ni i niſs n 2 7 deruüh 3 iu dun ne 4 S n Gnaden ſcheinet hell, ji. gruͤßen wir dich Mutter ne Gott dee d Mutter Gottes Geſaͤnger. Gnadenbild in dieſer Stadt, bekannt auf den O Laͤndern tauſendſach! ji. dich zu verehren, dich mit Begier, ſeynd kommen, all Hilf ſuchen bey dir. 2. In dieſer deiner Troſtkapell, die ganz von werth, und werfen uns vor dir zur Erd. 3. Dieſes wahre Gnadenhaus vor andern haſt erwaͤhlet aus, da wirft deiner Mutter Hand den Segen aus auf Leut und Land. 4. Da offen ſtehn dein Gnadenkiſt, davon kann nehmen jeder Chriſt ji. der treulich dich anrufen thut, durch Jeſu deines Sohnes Blut. 5. O Mutter der Barmherzigkeit, ſieh uns dann an zu dieſer Zeit, ji. nach deinem muͤtterlichen Brauch, mit deinem Troſt und Gnadenaug. 6. Ach bitt fuͤr uns in aller Noth, wend ab Peſt, Hunger, gaͤhen Tod, ji. den Feldern gib die Feuchtbarkeit, und deinen Segen weit und breit. 7. Geſegne unſre Lebensfahrt, o gnadenvolle Jungfrau zart, ji. daß wir alle in Jeſu Huld fort⸗ wandern ohne Suͤndenſchuld.— 8. Und wann es endlich kommt zum End, dich bitten wir, nicht von uns wend, ji. zeig uns nach die ſer Lebensflucht Jeſum, dein werthe Leibesfrucht. 9. Ach Mutter, wir dir empfehlen unſre aus⸗ fahrende Seelen, ji. wann unſre Augen brechen thun, ſo fuͤhr uns zu deinem lieben Sohn. 10. Wann nun die Seel vom Lribe ſcheidt, ach Mutter du nicht von mir weich, ji. ſolaß mich dir empfohlen ſeyn, jetzt und in dem Abſterben mein. O Mutter der Gnaden, aus Herzensbegier, mit Suͤnden beladen, wir ſchreyen zu dir, 2407 obꝛ gbſchon wir begehe oeer ſizt. . Ja zauſand Schild und Waffen al, ab far. 3 * hen viel ſchwere Bosheit, iſt doch af Verlangen zu buͤßen bereit. 2. All unſer Verlangen, wir ſchreyen zu dir, 141 woollſt gnaͤdig anſchauen o himmliſche Zier, hilff daß ich in Suͤnden das Leben nicht end, dein Hilf laß uns finden im Sterben behend. 3 Wann uns thut beſtreiten der hoͤlliſche Held, ſteh uns an der Seiten, uns gnaͤdiger Held; ths uns in d'Gefahren, und allem Elend, ganz trel, lich bewahren, all Uebel abwend. 4. Wollſt von uns vertreiben, all Jammer und Noth; auch bey uns verdleiben, bis endlich in Tod, thu uns nicht verſchmaͤhen in unſerer Noth, hif, daß wir entgehen dem ewigen Tod⸗ b 5. Es iſt nicht erhoͤret vom Anfang der Welt, wer ſich zu dir kehret, ſey worden gefaͤllt, wenn wir nun im Leben wollen enden den Streit, wollſt gnäͤdig uns geben die himmliſche Freud. Haria breit den Mantel aus, mach uns ein Schirm und Schild daraus, laß uns ſicher Darunter ſtehn, bis alle Feind voruͤber gehn. 2. Dein Mantel iſt ſchoͤn weit und breit, bedeckt die ganze Chriſtenheit, Chriſtenheit; bedeckt die gan⸗ ze weite Welt, iſt aller Chriſten Heil beſtellt. b 3. Dein Mantel iſt ſchoͤn himmelblau, iſt unſer Schirm wie ichs vertrau, ichs vertrau; wer ſich nur fheiſt darunter ſtellt, von keinem Feind wird er grfallt. 4. Ein unbeſchreiblich Zufluchtſtadt, ein Schild, der in dich Hoffnung hat, Hoffnung hat; ein geord⸗ Pes riegüheer Spitz, ein Burg, darauf man er ſitzt. 5 .. ⁵ di Aun 4 1 Iſ des en dereit 1 he ſ 2 41 88 h m, Naij i r ölichh in, me. e hi 85 2, znzen aged Imnan nmleids ndiih ind niden mn Noh, n newigen Hr Häret dot K Knng de A 1, ſe& gffäll, u mlea md t 1 Shci, himnli nd. Rute— mach u Schid d*er laß uſt ilt Fein à eder Jier, noch ſo viel, ſo werden ſie du chdein Macht geſtillt. hilf uns hier und dort ewiglich. Tia? dich ich liebe, drch degeyr ich Tan we Bacht. ſo lang dis ich bey dir bin. 4 dber Berg und Hugel, fuchen, wo Maria iſt? vertreibt mir Suͤnd und Tod; wer ſie liebet recht ſchreyet zu dir; chu 63 4 t den Augen winken ſe 68 3 desheerd. 8. Malia guͤtig, ſanft und mild, ſey du unfer Schutz und Schild, wann ſchon der Feind waͤren 9. Wir bi ten dich ganz inniglich, wir bitten ganz inbruͤnſtiglich, wir bitten all ganz herziglich, Wo iſt Marig, mein Berlangen, mein Geliebte und mein Freund? wo iſt ſie doch hingegan⸗ gen? wo mag ſie zu finden ſeyn? Meine Seel iſt ſehr betruͤbet mit viel Suͤnd und Ungemach: wo iſt Ma⸗ „2. Ach ich ruf vor Angſt und Schmerzen: wo iſt dann Maria hin? keine Ruh ſind ich im Herzen, Ach wer giebt mir Taudenfluͤgel, daß ich bann zu jeder Friſt fliegen 3. Sie vertreibt mir Angſt und Schmerzen; ſte von Henzen, jedem hilft ſie aus der Noth: darum will ich nicht nachlaſſen, will ſie ſuchen ag und Nacht in den Waͤldern, auf den Straſſen, will ſe fuchen mit Bedacht. b 4. Liebſte Mutter, laß dich finden meine Serl wich 16 stlangen, allerliebſte Jungfrau rein, und nimm meine Seel gefangen, laß ſie ewig bey dir ſeyn. 3. Ach ich ruf vor tauſend Freuden: ich find Ma⸗ riam meinen Schatz! alle Wohlluſt will ich meiden, bey dir will ich finden Platz; nimmermehr ſoll mich hetrüben, was mich vor betruͤbet hat; nur Mariam will ich lieben, die mein Seel gefunden hat. wil gerne ſeyn bey dir. Ach! laß mich doch Gnad O Maria, voller Schmerzen, voller Truͤbſal,Angſt K und Noth wareſt du in deinem Herzen, wiedein lieber Sohn lag todt bey dem Kreuz auf deinem Schoos voller Blut und Wunden groß: hilf uns doch in allem Streit, Mutter der Barmherzigkeit. 2. Weilen wir nur hier erſcheinen vor dem heil gen Gnadenthron, wollen unſre Suͤnd beweinen bey deinem allerliebſten Sohn: ſo erwerbe uns hier Gnad, daß wir kommen nicht zu ſpat: hilf uns c. 3. Liebſte Mutter, Troſt der Armen! in der Truͤb: ſal, Angſt und Noth thu dich unſrer doch erbarmen/ bitt den allerhoͤchſten Gott, weil wir ihn mit Herz und Mund rufen an dieſer Stund! hilf uns ꝛe. 4. Dieſer ſchoͤne Gnadenbrunnen uͤbergiißt das ganze Land, ſo vor laͤngſten ſchon entſprungen, iſt don Suͤndern wohl bekannt; viel an Leib und Seel Verwundte ſeynd allhie worden geſunde: hilfuns. 5. Nun fallen wir dir zu Fuͤßen, o Maria Mut⸗ E ter mild wollen dich demuthig gruͤßen hier bey dei⸗ nem Gnadenbild, und bekennen unſere Suͤnd: bitt fuͤr uns dein liebes Kind; hilf uns e. 6. O Maria auserkohren, reinſte in der ganzen 1* 2* Weaeltt! unſern Heiland haſt gebohren, den ich mie — — hab auserwaͤhlet: zu ihm ſteht mein Herz und Sinn, du biſt unſre Troͤſterinn; hilf uns Xc. e⸗ — 7. Rein⸗ —— den hat. dn Drütſſelaut kindt an erzen, dh adt den d u uſdi t V w reß:. t, Nuten zarnherjei — gnaͤdig a 7. Reinſte Jungfrau, ſchoͤnſte Lilien, bluͤhen 8. Weil wir alle muͤßen ſterben, Maria, ſteh uns bey„thu uns doch Gnad erwerben„ wollen bleiben dir getren: ach nehme nur an dem Ende unfre Seel in deine Haͤnde, hilf uns zꝛc. Kommt ihr Chriſten, lauft zuſammen, kommt und Ir, ruft Marigm an; kommt und preiſet ihren Namen, daß ſie uns woll ſehen an, und beyſprin⸗ gen in dieſem Land; wann uns thut der Feind be⸗ kreiten, daß ſie ſtehe auf der Seiten, und ſchlag ihn mit ihrer Hand. ji. b 2. Kommt, laßt uns Mariam gruͤßen, dieſes V zarte Jungfraͤulein; kommt, laßt uns ihr fallen zu Fuͤßen, daß ſie woll unſre B'ſchuͤtzerinn ſeyn, und uns ſchirmen immerdar, mit dem Mantel uns bedecken, daß die Feind uns nicht erſchrecken, ſondern leben ohne Gefahr.— 3. O Maria Geſpons des Herren, ſey uns gnä⸗ dig allezeit, nimm an all unſer Begehren, ſteh uns bey im letzten Streit. O Maria Mautter mild, thu uns doch guaͤdig anſchauen; denn wir alle auf dich bauen, ſchuͤtze uns mit deinem Sohn. 3 4. O Maria, Troſt der Armen, ſieh uns ale n, thu dich uͤber uns erbarmen, nehme 2 uns fuͤr Kinder an, und beyſtehe alezeit, hilf uns ſtaͤrk zu letzten Zeiten, tapfer kaͤmpfen, ritterlich ſtveiten um die Kron der Seligkeit. 1 Maria Jungfrau rein, wir ſammentlich insge⸗ mein dich gruͤßen tauſendmal, ja ohne Zahl: 6 2 ſchau 2 L d un dort in Ewigkeit! durch dein Fuͤrbitt kannſt ver, tilgen in dem End den boͤſen Feind. Wann aus⸗ bricht des Dodes Schweiß, und die Seel muß auf die Reis, hilf uns ꝛc. ſcchau deine Kinder an, die dich hier rufen an, vad klagen ihre Noth; trag ſie vor Gott; erwirb uns ſeine Gnad, hilf uns mit Rath und That, als Mutter dich erzeig, nicht von uns weich. 2. Doch hat man nie gedoͤrt, daß, wer dein Hilf hegehrt, ſey nicht im Leid von dir getroͤſt geweſt. Drum wir unſre H offnung bauen auf dich allhier, vertrauen feſtiglich, Mutter, auf dich: uns troͤſte deine Guͤtigkeit, de ine Barmherzigkeit, deine große Lieb und Treu; darum ſteh uns bey. * 3. Wir wandern in der Nacht, ohne Licht, ohne Wacht, im Finſtern, alle blind und voller Suͤnd: dich bittlich ruſen an, ſieh unſern Jammer an; ſey unſre roͤſterinn, Rothhelferinn; Maria hilf hehend, dein Augen zu uns wend, fuͤr Seel⸗ und Leibsgefahr uns all bewahr⸗ 4. Maria Mutter mild, du unſer Helm und Schild, du unſre Zuflucht biſt zu aller Friſt: treib von uns weit und ſern allen boͤſen Ungluͤcksſtern; es Satans Liſt und Plag weit von uns jag; das Pleiſch, die boͤſe Welt, ſo uns viel Fallſtrick ſtellt, oll uns nicht ſchaͤdlich ſeyn durch Obhuth dein. 5. Bitt fuͤr uns deinen Sohn, damit er uns rel⸗ ſchon, und unſre Suͤnd verzeih, ſein Gnad verleih: er dir ja nichts abſchlagt, und keine Bitt verſagt, es wird dir alles gewaͤhrt, was du begehrſt: drum fey ein Mitilerinn, unfre Fuͤrſprecher inn; laß uns zmofohlen ſeyn durch Obhuth dein. 6. Endlich an unſerm End alsdann dich zu uns wend; des boͤſen Feinds Gewalt von uns abhaltz ſtch uns im Todskampf bey, ein ſeliges End verleih: laß deine Diener fahren ur Engelſchaar ſo wollen ai deiren Sohn und dich im Himmelsthron rg „ ſen zr aller Zeit in Ewigkeit. O Mutter der Barmherzigkeit, der Seelen Tr — und großte Freud, groͤßte Freud, verleih uns Lie Hilf und Gnad, zeig dich ein Mutter in der 639 19. Ach ſchau auf uns gnaͤdiglich, wann wir in⸗ * Ruder N Iſwebi, — an, le d x dwlers — 1 6 55 —— as Tug r n Bet, en& Falti dich ſrn 8* w =— * An — 6 *W 1 7 Uns ſah bruͤnſtig bitten dich, ditten dich, wann uns der Feind anfechten thut, verſag uns nicht dein Schutz und Huth. 3. Wann Theurung, Peſt, Krieg in dem kand, ach Mutter, zeig dein milde Hand, milde Hand, dann unſre Zuſlucht iſt zu dir, v Mutter Gottes, Himmelszier.— 4. Wann unſre Seel in Angſt und Noth, auch wann ſie ringet mit dem Tod, mit dem Tod, als⸗ dann mit deiner Hilf ſteh bey, von aller Gefahr ach mach ſie frey. 5. Endlich nach dieſem Jammerthal uns ſuͤhre zu des Himmels Saal, ji. alldort naͤchſt Gott zu loben dich, mit allen Engeln ewiglich.— O Jungfrau Maria, du himmliſche Zierd! dein — Lob ſoll ausſprechen mit ganzer Begierd Zung und Mund, Kehl und Schlund, von Herzens⸗ grund, aus ganzem Gemuͤth all Tag und Stund. Zung und Mund M.. 2. Du biſt ein gewaltige Koͤniginn groß, dein Gott und Erſchaffer du trageſt im Schoss, wel⸗ cher dich ſuͤßiglich, barmherziglich, zur wuͤrdigen Mutter erwaͤhlet ſuͤr ſich. Welcher ꝛc. 3. Gan ſchoͤn biſt gezieret mit Glorie und Ehr, ganz weit uͤberſchreiteſt all engliſche Choͤr; dann dich hat in der That mit aller Gnad Gott reichlic begabet aus ewigem Rath. Dann dicher. 4 Du leuchteſt im Himmel mit ewigemn Glanz⸗ ℳ z0 3 die oſt Leib ich dir, o Maria, auf ewig verſchreib. Kron und dein Thron glaͤnzt wie der Mond, ja weit uͤberſchreitet die feurige Sonn. Deine Kron ꝛe. 5. All Zierde, all Schoͤne, all Tugend, af Gut, all Gnaden und Gaben die ſchenket dir Gott, Suͤßigkeit, Guͤtigkeit, Barmherzigkeit bey dir iſt zu finden zu ewiger Zeit. Suͤßigkeit ꝛc. 6. Drum kommet ihr Suͤnder, biegt eure Knie, werft euch ihr zu Fuͤßen, verehret ſie hie, hundert⸗ mal, tauſendmal, ja ohne Zahl hinauf zu ihr ſeußzet im himmliſchen Saal. Hundertmal ꝛc. 7. O ſuͤßeſte Mutter, in unſerem Tod behuͤt uns vorm Feinde, vor hoͤlliſcher Glut; troͤſte uns, ſtaͤrke uns, bewahre uns, zieh uns aus dem Abgrund des hölliſchen Sch unds. Troͤſte uns ꝛc. b Mariam zu lieben iſt allzeit mein Sinn, ich hab ½ mich verſchrieben, ihr Diener ich bin; mein Herz, o Maria, brennt ewig vor dir, vor Lieb und vor Freuden, o himmliſche Zier. 2. Thu mich in Schutz nehmen, Maria, ich bitt, dein wil ich verbleiben, verlaß mich nur nicht; du biſt meine Mutter, dein Kind will ich ſeyn, im Leben und Sterben dir einzig allein. 3. Ach haͤtt ich der Herzen ſchon tauſend im Leib, Mariam zu lieben mich ewig verſchreib. Ach haͤtt ich der Seclen noch tauſendmal mehr: Ma⸗ riaͤ empſehlen wollt ich ſie e mehrr. 4. Mein Herz, o Maria, will ich dir darſchen⸗ ken: im Leben und Sterben thu meiner gedenken, mein Freund und Verwandten, mein Seelund mein . So oft mein Puls ſchlaget, ſo ruf ich Ma⸗ ria; ſo oft mein Helz klopfet, ſo frag ich Maria die Majeſtaͤt Gottes durchdringet dich ganz; deine —&ᷣᷣ ẽCẽ/f/ẽ1161616õ6 9 ₰ 8 d Shn 48* dd 'and, a 95 d b 1 et E ai lir Lin A aun zu la urcre ehui neahl hig Prihr 4 ¹. Handa. n, nſa d baün zlicher d un it iih uns eus Awa .Teäſte u 1 iſ 5 u i a, 92 bi, m nt edig dor 8 Nüa mliſche5 Zit hehn„gla iht de, derlaß n un n a, din in fene Nr da de an i. 54. Sen, 4 allerhoͤchſte Gut: zweiſelt nicht, fahre, um was ihr mich bitten chut; ich bewahr æExE viel ltauſendmal ſeufz ich zu Jeſu Maria; im be⸗ ben und Sterben hilf mir, o Maria. 1¹ 6. Nun ſcheid ich, o Maria, mit Weinen von dir; bitt: ſchenk, o Maria, dein Jeſulein mir; ertheil mir den Segen, und ſchenk mir dein Gnad, bas ich dir kann dienen bis ins Grab. Nun hoͤr ich zum Abſchied das Gloͤcklein ſchon Funger„fuͤr Trauern und Weinen kann ich nicht mehr ſingen. Nun ſcheid ich mit Schmerzen und Weinen von dir: gute Racht, o Maria, bleib diwig bey mir.. O ihr arme Menſchenkinder ach zeſchwind doch zu mir eilt; dem Gerechten ſamfat dem Suͤn⸗ der werd mem treue Hilf ertheilt: ſchaut, wen ich hä auf den Armen, ſeht, wer hier liegt arm und bloß, dieſer wird ſich bald erbarmen; denn er liegt in manem Schoos. Wer zu mir ſch hier thut wenden, wird balbd finden Hilf und Troſt: drum kommt her von allen Enden; ſlne ſie alldort verſtoßt; ja, was jeder kann verlaugen, was er nur vonnoͤthen hat, wirv er alles bald erlangen hier in dieſer Gnadenſtatt. 5. Den ich hier im Schoos verwahre, iſt das ich euch will⸗ und thu einſchließen den Brunn aller Guͤtigkeit; dieſen laß ich euch zufließen; euch zu troͤſten bin bereit. 4 4. O du Mutter voll der Gnaden! ſieh, wir alle treten her, die wir ſchmerzlich ſeynd be⸗ 4 laden von dem großen Suͤndenheer: ach zu uns 21 22—ꝑ uns doch wolleſt wenden deine muͤtterliche Lreu, daß wir. moͤgen hier vollenden rechte Buß durch wahre Reu. 5. Zu uns laß beſtaͤndig fließen von dem Brunn des Lebens her; ach laß haͤufig ſich ausgießen uͤder uns dein Gnadenmeer, welches uns woll uͤber⸗ V ſchwemmen, daß wir all an Gnaden reich ales Elend uns benehmen, und uns mach den Engeln gleich. Schatzmeiſterinn, nach Gott iſt nichts deines glei⸗ chen, aller Engel Koͤniginn: Zu dir eilen mit Vertrauen: deinen Segen uns ertheik, auf uns gnaͤd dig ſtaͤss wollſt ſchauen; uns zu helfen nicht verweil 7. Unter deinen Schutz wir fliehen, o du volles Gnadenlicht! zu dem Himmel uns wollſt ziehen, wann der Lebensfaden bricht: ſelig dann wir wer⸗ den preiſen Gott und dich, Maria rein, fuͤr die Suad, ſo thuſt erweiſen den verliebten Seelen dein. Nun, o Suͤnder, dir zu zeigen, wo dein Zu⸗ flucht nehmen kannſt: nicht von dannen ſollſt abweichen: in den Schmerzen, in der Angſt, ſteh, Maria ſteht bereit, aufnehmen dich al⸗ zeit;:,: nur demuͤth g falle hin. ſals Maria nimm mich hin. da ſeynd Lhh d hiſ dee n mit San nd ſiienen See⸗ en, ſo Maria genommen an? und du willſt ver⸗ tagen noch? ach mein Saͤnder! here doch,,: nur demuͤthig ꝛc. 6. Uas, Maxia, thu bereichen; du biſt die ☛———— 3. Meinſt/ weil Gott ſein Ohr Innasit b 13““ , n eee en — —- da mn d dn—r tane 1e ß a und dich nicht erhoͤren will, weil du ſchyn oſt an⸗ . geklopfet, ſey es mit dir ſchon verſpielt; nein ſete ie s admam erhebe nur dein Haͤnd, und dich zu Maria wend, ui hauza eein ,: nur demuͤthig ꝛc⸗ en, nich ud 4. Nicht dich davon ſoll abhalten, Teufel⸗ an dl anſaan räih d Fkeiſch die ganze Welt, auch dein Herz nicht n, ud m an dar di ſoll erkalten, weil dich dieſem zugeſellt, dann Maria ſaͤrker iſt, als all deiner Feinde Liſt,:: a the das ac d bnn nur demuͤthigee. zn aß Gattſ ezdanss 5. Sollſt auch nicht all koͤnnen zaͤhlen dein aam n ae Suͤnd, ſo begangen haſt, ſo dich immerſort thun Sna ut l, afn guäͤlen, plagen dich nur aber gar zu faſt, ſeh Ma⸗ 8 i daue; ria ſtarke Hand zerreißt alle Suͤndenband,): i tenn; Bun hünſ nur denadthig zc. 9 äße— Grad 1 G hich von Herzen thue gruͤßen, oMaria Gnaden⸗ Stan Euah D thron! mich auch werfen dir zu Fuͤßen, odu m d 11 44 ſchoͤnſte Himmelsſonn! deine Strahlen zu mir aa dict; unn wende, deine Liebsflamm zu mir ſende, v Ma⸗ uns di, erarihf ria! dir empfehl meinen Leib und meine Seel. ereiſen de te in 8 2. Auf die Demuth feſt gegruͤndet, o Maria, 1„iſt dein Herz, in dir Gott ſein Ruhſtatt findet, a. d u er bo in in der Freud ganz ohne Schmerz;:: girb, daß un Schac an d mache, o Maria, dir empfehl meinen Leibꝛe. a, Prman 3. Von der Welt dir nichts anklebte, oMa⸗ ih zſaleſ AMaa ria ſchoͤnſte Zierd! nur dein Herz im Himmel ((chwebte, Jeſus ware dein Begierd.:,: Mach, daß riſe an Ka läbel, ich die Welt verachte, und in allem Gott nach⸗ den 1e hehrins trachte, o Maria, dir empfehl meinen ꝛc. a, 41* dun 4. In dem Reinen thut ſo blinken dein, Ma⸗ ₰ e daht ria, Seel und Leib, daß die Choͤr der Engein nu enn intken vor dir, o du Sonnenwenb!:„ Mich ohn ndl eet aioft m Mackel 5 walten, v Maria, dir empfehl c. 5. Zum Gehorſam dein ganz Leben, Maria war getroͤſt und wohl bereit, gieb, daß ſich im Gottes Willen nur allein mein Herz thut ſtillen, o Maria, dir empfehl ꝛc.— 6. O wie feſt iſt doch verbunden Herz Ma⸗ rià und Jeſu, gleich ob hier nur eins gefunden werde in der hoͤchſten Ruh,“: wollſt die Gnad mir nicht verneinen, und mit Gott mich feſt vereinen, o Maria, dir empfehl ꝛc. 7. Sichre Pfort und Weg(hut heißen, Herz Mariaͤ Gnaden voll, will ich dann in Himmel reiſen, ewig Wohl mir gehen ſoll,:; mich Ma⸗ ria will vertrauen, ſie Patronin will anſchauen, „ Maria, dir empfehl ꝛc. 8. Meiner Seeien Troſt und Hoffen, Ma⸗ rig biſt allein, dir mit Freud bin zugeloffen, o in dein Herz mich ſchließe ein, ⁄ wollſt abwenden alle Suͤnden, daß bey Gott Gnad mag finden, o Maria, dir empfehl ꝛc. O Maria meine Liebe, Maria meine Freud, du kannſt mir mein Seel vergnuͤgen, ohne dich habs größte Leid, Maria Koͤnigin, nimm auf mein Seel zur Dienerinnä. 2. Dir, o Jungfrau hat zu danken ja die und von Satan haſt befreyt, e Maria Koͤni⸗ ginn ꝛc. P mel und auf der Erd, dir zu Fuͤßen wir ihun fal⸗ mnainn c. 4 Mackel wollt erhalten, und mein Herz in Reinen jederzeit, ob Kreuz, Leid ſchon vor dir ſchweben, ganze Chriſtenheit, daß du ſie von Teufelsbanden 3. Alſo ſoll dein Lob erſchallen in dem Him. len, key gegruͤßt in tauſendmal, o Maria Ko. tnn He g es ins geiwi Ruh* lſt die Ge 1 n i hen mit gehet e: u h ie deir m ill uſun en. an dot fan tt Fraud an gelaffe i aeit an*Aduli hent 5a d4= d n fi , muh N nn d. ntga ked,¹ 1 4 Korigin ſ g Deneid danken n 1 s Tgis 4. Wann die Stund ankommt zu ſterben, und die Dch Mutter mein, ich liebe dich, und lieb, da, mit du liebeſt mich, nimm durch mein ganzen Lebenslauf, an Kindsſtatt meine Seele auf, durch Jeſu Tod ich dieſes bitt, ach meine Bitt ver⸗ ſchmaͤhe nicht. 2. Sieh Jeſu Pein kommt mir zu Theil, er ſtirbt, daß ich erwerb das Heil. Der Koͤſten ſei⸗ nes Bluts bin ich, der g ſtorben iſt aus Lieb fuͤr mich; wann Jeſus mich geliebt ſo ſehr, verlaß o Mutter mich nicht mehr. 8. Seine Lieb hat er mich genennt, von dir ſey ich ein Kind erkennt, mich und dein Sohn als eigen dein, mit deinem Arm doch ſchließe ein, wann du zu Jeſu neigeſt dich, umpfang zugleich alsdann auch mich. 4. Du biſt ein Mutter voller Schmerz, mit Lieb voll auch dein Mutterherz, wann deinen Sohn du ſieheſt an, der durch ſein Tod mir Liebs gethan, gieb mir auch einen Snadenblick, mich wegen ihm mit Lieb erquick. 3 5. Ach meine Suͤnden haben zwar, dein lieb⸗ ſten Sohn verwundt ſogar; doch meine Suͤnden jetzt verſtuch, und Gnade bey den Wunden ſuch; niemalen werd inskuͤnftig ich, o Jeſu, mehr er⸗ n zuͤrnen dich. 5. Die Wunden voler Schmerz und Pein, auch auch ein Zeichen wahrer Liebe ſeyn, o liebſte Mut: ter! dieſe alle kuͤß ich mit dir viel tauſendmal; ich lieb, dem d'Lied verwundt das Herz; ich lied, der g'ſtorben iſt fuͤr Schmerz. 7. Ach gieb mir nur dieſes zum Lohn, durch Je⸗ fum deinen liebſten Sohn, daß ich in Lieb ſcheid aus der Welt, und dem Geliebten zugeſellt, mit dit ‚in alle Ewigkeit genießen koͤnn die Himmelsfreud. Von dem ⅓. Schutzengel. Engel aus den Schaaren, ſo ſtehn vor Gottes Thron, von meinen jungen Jahren mir geben zum Patron! O ſehr getveuer Huͤther Leibs und der Seele mein! wie ſollt ich fuͤr deine Guͤte ſo dillig dankbar feyn! 2. Du ſtehſt an meiner Seiten bey Tag und auch bey Nacht; thuſt fuͤhren mich und leiten; giebſt immer auf mich acht: ach mmmer von mir weiche, dich nimmer von mir ſcheid, dein treue Hand mir reiche, trag mit mir Frend und Leid. 3. Trag mich auf deinen Haͤnden, daß ich nicht ſioße an; wohin ich mich ſoll wenden, o Fuͤhrer! mich ermahn; lehr mich den Weg der Tugend und fuͤhre meine Schritt: von Anbeginn der Jugend ſchenk ich dir meine Tritt. 4. So oft mich wirſt ſehn wanken, was ich ſoll ſangen an, gieb heilſame Gedanken; zeig mir die rechte Bahn; mein Herz mir alſo ruͤhre, und laß mir keine Ruh, bis Gottes Will vollfuͤhre, dir trenlich folgen thy. 1 8 5. Wann zum Gebeth mich gebe, mein Reu und Seufzer all zum Himmel hoch erhebe, trag ſie vor Gottes Saal; erhalte mr vor allen ein reines Herz und Mund, damit ſie Gott geſallen zu jeder Zeit 4⁴ 41 m knte„ 1 ha 3 Gnue 2* dih un deſes uhn Gah, her keüen 2 deubin u meire 8f baht heſ ſih rich m bn nich chti Ker imma un mar wa 5 1d, dümg nm m ¹ n er ia, daßit I. lauf zur Ewigkeit. 27 6. Sollt mich vielleicht beſchweren Betruͤbniß, Angſt und Noth, und ſollte ſich vermehren ſogar bis in den Tod: mein S hußar zu mir eite; dann iſt die rechte Zeit, wann auf der letzten Meile ich 2. Wann endlich zu verſchwinden mein Kraͤften fangen an; wann niemand iſt zu finden, der hel⸗ 1 fen will und kann: alsdann das Herz mich ruͤhre mit wahrer Reu und Leid, Glaub, Hoffnung, Lied, 2 eu mrgh dann fuhre zu mir im letzten Streit. 8. Und wann in Todesſchmerzen das Kreuz er⸗ greift mein Hand, der Tod ſich macht zum Herzen, das Leben halt kein Stand: ach gieb mir das Ge⸗ leite zum Weg der Seligkeit, zum Richtſtuhl mich begleite, erlang Barmherzigkeit. 9. Nicht wollft mein Seel verlaſſen, bis ſie ge⸗ führet haſt durch die erygallenen Straſſen Amn himmliſchen Pallaſt: wie wird ſie dann Gott lobed, und ſingen Dank mu dir in Ewigkeit dort oben in höchſter Freud und Zier. Von der H. Mutter Anna. Senct Anna iſt das ſtarke Weib, von Salomon — geprieſen; der Gsttes Macht an Seel und Leib hat große Gnad erwieſen. Sein Anfrau Je⸗ ſus ſelber dich, ſanet Anna, thut erkennen; im. gleichen auch Maria dich ihr liebſte Mutter nen⸗ nen. Mit beyden dieſen ich begehr ſanet Anna zu verehren; damit auch Gott durch ſie erhor mein Bitten und Begehren. 2. Im Eheſtand du haſt zugebracht ein frie⸗ denvolles Leben; was Gott hat je mit dir ge⸗ macht, wolltſt ihm nicht widerſtreben. Du zwar von Gott in langer Zeit kein keibsfrucht konntſt K⸗ 28 EE mit dir laſfen walten. Erwirb nur Mutter dieſe und Herzensfried, in allem Gottes Willen. ter war verfioſſen, und kaum St. Anna dazumal Damit ich dann auch dir gefall, ein Mutter dich kann nennen; bewahr mich vor dem Suͤndenſall, in dieſem Thal der Thraͤnen. 4. Kaum hat das engliſch Toͤchterlein ihr drit⸗ tes Jahr vollendet, im Tempel ſie ſchon mußte ſeyn, zum Opfer GSott geſchenket. Gern ſelbſt hat ſich in Goltes Hand Maria dargegeben; dann ihr nur gar wohl war bekannt, daß ſie dort fand Gott dir mein Seel, mein Leibe, und alles durch St. Anna Hand; wuͤnſch, daß dein ewig bleibe. 5. Sanct Anna hat das Jungfraͤnlein ganz eng⸗ liſch auferzogen, daherv ihr geweſen ſeyn all En⸗ gel auch gewogen: dann als das Kind Gott geben war, in ſeinem Dienſt zu leben; zu Dienſt ihr auch der Engel Schaar war jederzeit ergeben. Sauct Anna! lehr nach deiner Art die Kinder das Boͤſe allzeit ſliehen. Von dem H. Stephanus. O ſanet Stephan hochgeprieſen! Lob, Ehr ſey dir heut erneſen, ſo von Großen, ſo von Klein, als von allen insgemein. erhalten; doch haſt du gern in allem Leid Gott Bitt, damit ich moͤg erfuͤllen, mit wahrer Reu 3. Da nun nach vieler Jahres Zahl, das Al⸗ ein Erben könnte hoffen; war ihr ein liebes Toͤch⸗ terlein durch Gottes Allmacht geben, ſo ohne Erbſuͤnd pur und rein, empfangen hat das Leben. das Leben. Ich auch gieb jetzt nach meinem Stan 8 auferziehen, daß. ſie von Jugend wohl bewahrt, V 2. Gettes Gnad hat dich gezierck, und Ja⸗ ſn a 1nit au Sindena Nintn. aano agliſh en ilen ir n in To= e ſche u datt ge dt. Gmſci d Rat zegebaz h dtmmn! ſſee mtſt eu Suͤnd, und Gnad verleihen, daß wir einſt auch ere de n 6 d. 4 5 6. 1 8, ſe Kekefl,) a ans, nt an gan, 9 i h u Mutte war, ſchon von der erſten Jugend J 3. Suchend das himmliſch Vaterland, verach: folgung dich gepruͤfet; dein Geſicht ſo glaͤnzend war, als waͤreſt aus der Engelſchaart. 3. Haſt den Himmel auf geſehen, und zur Rechten Jeſum ſtehen, da der Neid in Tod hinein dich verfolget mit dem Stein. 4. Du fuͤr jeue thateſt bethen, die dir ſolche Pein anthaͤten, daß es ihnen, weil ſie blind, Gott nicht rechnete zur Suͤnd. 5. Auch dein kalte Todesaſchen das Mitleiden nicht thut laſſen gegen die bedrangte Welt, von der Zeit, als ſie erkennt. 6. Die Geſundheit bey dir finden Kranke, Lah⸗ me und die Blinden, jene Blinde ſehend macht, ſo anruͤhrt dein Todtenſarg.“ 7. Reiner Engel, Freund der Feinden, dein Lieb laß auch uns erſcheinen, in Bedrangnuß Seel und Leibs, ſey Vermittler jederzeit. g8. Bitt, daß Gott uns woll verzeihen unſre moͤgen ſehen Jeſum zu der Richten ſtehen. Von dem H. Johannes von Nepomuck. O ſanet Johann von Repomuk! was du auf Erden nur geſucht,:, jetzt dich vor Gottes Angeſicht zieret ein ſchoͤnes Tugendlicht.“ 2. Voll Gottes Lieb und Jeſu Blut, zu lieben nur das hoͤchſte Gut:;: dein Her;* erhitzet ghr. haſt allen Ehrenſtand:, die Denzuth mit der Engel: ſchaar, dich nur verwies zu dem Altar. b 4. Der Seelen haſt viel mit Begierd, den Schaͤflein gleich, ein treuer Hirt:,: zur Tugend ſtraß lieblich geleit, mit reiner Lehr gar ſchön geweidt. 4 F. 5. Dein Wort und Geiſt nahm alle ein; daz Beyſpiel deines Tugendſchein:, die Herzen ſelbſt berähret hat, von Guͤnden viel gefuͤhret ab. 6. Z3u heilen die Gewiſſenswund, lobwuͤrdig war dein edle Kunſt;:—,: geſtohen haſt all Heucheley, pie Wahrheit liedteſt alle Zeit. 3 7. Das Beicht⸗ Sigill haſt du auch nicht ver⸗ letet, und bey ſolcher Pflicht: geſetzet dich in ſolche Noth, daß leiden mußt den Martertod⸗ 3. Die Moldaubruͤck in Pras der Stadt hierzu die offne Schaubühn war,; der Himmet ſelbſt in Trauer war, da in die Moldau wirſt geſtuͤrzt. 9„. Jedoch wie ſchoͤn in deinem Tod dich zu um⸗ eben mit der Kron,:,: die Stern im Waſſer er⸗ freuen ſich, zeugen, der Himmel liebe dich. 10 O ſanct Johann, ich bitte dich: mit Got⸗ tes Lieb entzuͤnde mich;;: gieb, daß ich ſelbſt ere wahl den Tod, als ich erzoͤrne meinen Gott. 11. Wend ab von mir all Suͤnd und Schand, daß nicht verlier den guten Nam; ,: verleih mir wahre Ehr vor Gott, damit nicht werd der Hoͤl zum Spott.. 12. Endlich mein Sterbſtund dir empſehl, erret⸗ ten wollſt meine arme Seel; z:bitt, daß mir Golt den Himmel geb; ditt, o Johannes, wann ich ſterd. u dem. Wendelinus. Guter Hirt, ſanet Wendeline! heut zu deiner Ehr und Preis ich mit großer Liebsbegierde nnd Vertrauen zu dir reis: haſt den Kreuzſtab ſchaͤn umpfangen, mit dem Beyſpiel vorgegangen: ; fuͤht mich nun auf Tugendweid. 12. Schottland dir den Thron bereitet, Kron und Scepter widmet iu; aber dieſe Euelkeiten dn V — Aadn 3 ten; *; d ten na eng 1 d dül 4 eih. d e hinat 2 1dh. a, ic b ſn 160 „n gjel ⁵ ichſüte deſont Glt. ulf al& niid Si autes AS: enihn dant t cam Siaiin 1 nrſch ae Sa AN achtſt mit großem Muth: hilf, daß ich auch Urlauh dem Himmelegut. 4 3. Warſt der Armuth hold alleinig, alles Geld und Gut der Welt haſt verſchmaͤhet, und dich freundlich armen Pilgern zugeſelkt. Hilf, daß ich allhier auf Erden arm um Geiſt recht moͤge wer⸗ den,:, reich an Tugendſchaͤtz der Seetl. 4. Unerloͤſcht die Glut der Liebe in dein'm Her⸗ zen immer breunt, daß oſt ſuͤße Fluth der Thraͤnen aus den Augen hervor quellt: hilf, daß Gott auch meiner Seelen einen ſolchen Gnadenregen z ge⸗ iag ben woll auf dieſer Welt. 5. Ueppigkeiten, ſchnoͤde Freuden haſt du gleich der Hoͤll gehaßt, aber Ros und Lilg der Reinen haſt in beyde Arm gefaßt: hilf, daß ich auch dir nachſchreite, was unrein iſt fleißig meide,:, fuͤrchte die Gewiſſenslaſt. 6. Demuth und Gehorſam lehreſt, da du mit der Schafen Heerd ausfuͤhrſt, und zuruͤck auch keh⸗ reſt nach des Herren ſein Befehl: hilf, da ich mit Hochmuth kaͤmpfe, ihn bald mit der Sanſtmuih daͤmpfe;;,: in mir ja kein Zorn entſteht..3 7. Da dich Gott zum Abt des Kloſters Tholen ſelbſt erwaͤhlet hat, hat er dich zur Zeit des Trdes mit drey Kronen geehrt gemacht: ach wann ich unn Todbett liegen, und der Feind mich thut bekriegen, 3,: ſtaͤrk mich gegen Hoͤllenmnacht. 8. Endlich wollſt mein Bitt erhoͤren: geſund er⸗ halt das arme Vieh, ſo mir Gott zur Nahrung geben; wend all Uebel ab von hier; bitt, daß Gott geb ſeinen Segen, bis ich ewig ſelig lebe,: und Gott lieb und lob mit dir. Pon Von den armen Seelen Web, ach weh mir armen Seelen, wie bin ich verlaſſen hie! Feuer, Hitz und Kaͤlt mnich quaͤlen, keinen Troſt, keine Huͤlf ich ſieh, Gottes Hand mich hat geruͤhret, hart gepreßt, gedruͤcket faſt, meine Suͤnd mich hergefuͤhret, buͤben muß ohn Ruh und Raſt. e 2. Buͤßen muß die kurze Freuden, meiner kur⸗ zen Lehenszeit, büßen muß und viel erleiden, fuͤr die ſchnoͤde Eitelkeit; lauter Pein und lauter Pla⸗ gen leid ich aller Ort und End; Weinen, Seufzen, Heulen, Klagen, ich von hinnen zu euch ſend. 3. Vater, Mutter, Schweſter, Bruͤder, ſeyd ihr dann vergeſſen mein? niemand euch ja ware — lieber, und laßt mich in ſolcher Pein. Liebe Freund, liebe Bekannten, meiner euch erbarmet doch, helft mir aus des Todes Banden, helft mir von der Suͤnden Joch. 4. Da ich letzt im Todsſchweis lage, Perlen⸗ waſſer bracht ihr mir, da Cryſtall der Augen brache, weinet, ſeußzet, trauret ihr: jetzt ein Troͤpftein heißer Zaͤhren fließet, gießet doch zu⸗ ſamm, es vielleicht mir moͤgt entwehren dieſe Bruuſl und Feuersftamm. 5. Liebe Freund, euch mein erharmet, helſt mir aus der Feuergou. ganz an Huͤlf ich bin er. emer ſchmerzl ich es mich brennen thut, bethet doch bethet alle, daß ich komm ins Himmels⸗ V Kah, daß mich Gott erloͤſen wohe, helſt⸗ 1 ach helfet all dazu. G Bußgeſang . Konm Suͤnder, komm, bar Buß dich kehr: fang an mit Ernſt zu ſagen: das Suͤnden⸗ joch mcch uͤckt 38 wer, ſch kanns nicht laͤn⸗ ena S es weihn ger kragen. O Gott, o Gott! es reuet mich, daß ſnt, enid Kältm ich ſo boͤs gehandelt, daß ich ſo oſt erzoͤrnet dich, kenne z ſch Gan das Gut in Boͤs verwandelt. tt, haß acj ait„ 2. Nicht daß mir ſey zum Himmelreich das voͤl⸗ 8 dcha n lig Recht verfallen; nicht daß ich in dem Schwefel⸗ 4 teich in Ewigkeit ſoll wallen: du biſt, o Gott, ten g the mena du biſt allein, der mich zur Buß getrieben; mein n un Panteha, Reu und Leid allein ſoll ſeyn, dich uͤber alles licben. iua d lant.3. Ach Vater ach ich bin nicht werth, dein Kind ud en an, Sain mich mehr zu nenuen; doch weil du mich zur Buß Hn hn ecch im bekehrt, will ich die Suͤnd bekennen, im Beichten r, Sta e drr was ich denken kann, will ich mich ſelbſt ankla⸗ Kn N mn euhſn engch he 6 gedacht, geredt, gethan, ſo viel mir un ſolche diäenan üb agach autwe ich nicht verzagen. Weit groͤßer iſt dei ein ht en. groͤßer noch iſt dein Ge⸗ dadat Wemt inf duld, ſo du mit mir getragen. O liebſter Herr, es 1 du 8 6 ſo oft, ſo freventlich mit dir hab dorfen ſcherzen. d, El s. Nun aber iſt inein Herz bereit, die Suͤnden Ra, Water t abzubuͤßen: Barmherzigkeit, Barmherzigkeit, laß Rar tuat leihe mir, das Boͤſe zu vermeiden, und nimmer⸗ e Sn 6. Ich will auch alle Gelegenheit der Suͤnden end nppigen Geſellen: Das fremde Gut, ſo nicht iſt wiit meti X 4 whn ich fromm zu ſeyn, und Gott getreu zu leden. 8 4 364 Das iß des Menſchen End, alen nur zu gewiß 1 8 Fr 7 ub und Aſchen wird, wa b feynd gericht, wo Sta nurt von Adam iſt. 3 3. Was ſchoͤn iſt von Geſtalt, beliedt auch alet Ort, reich, arm, was jung und alt, alle der Tod nimmt fort. r 4. Es iſt nur Eitelkeit, in dieſem Leben ſeyn: der Tod all Herrlichkeit im kleinen Grab ſchließt ein. 3 3. Seynd all in ſiller Ruh, bis der Poſaunen Schall einsmal erwecken thut, und zum Gericht ruft al.— e 6. Dort im Thal Joſaphat den wieder ſehen wirſt, ſo weinend zu dem Grab begleitet lieber Chriſt. n . Aber des ſchnoͤden Tags, wo das geſchriebene Buch uns alle ſteat zur Klag, auch Frommen nimmt ſ den Muth! 8. Ach liebſter Jeſu mein! wann du mich richten h ween ach gaddig mir erſchein, Erbarmniß nicht velgl. 9. Ich Saͤnder ſeuſz und wein, in Furcht und Schrecken din, mein Bosheit nicht vernein, doch r kannſt gnaͤbig ſeyn. 10. Denk an dein Kreuz und Tod, denk an ver⸗ goßnes Blut, gieb, daß dein Wunden roth kom men mir all zu gut.“ m. Mich meiner Straf befrey, mit Thräͤnen ich egehr; die Suͤnden mir verzeih, mich meiner Bitt gewaͤdr. 1 12. Gieb, daß zur Rechten ſey mein Stell an der Welt End: ich geb fuͤr jederzeit mein Herz in drine Hännd. b Alitaney von den 15 Geheimniſſen. Kureeeleifon. ge. Kyrie eleiſon. Chriſte eleiſon.. Chriſee eleiſon. Kyrie cleiſon. v. Kyrie eleilon. Geit Batet von dem Himmel, erharme dich unſer. 4 5 8 1 * 4 4 8 . ☛△̈— 3„ 4 8 ni, D heſt dedie pauperibus, juſtitia ejus ma⸗ sche euu et in ſaͤculum ſaͤculi: cornu ejus exaltabitur in ang u cem d vereaton videdit, 8 iraſcetur, dentibus ſuis remet et tabeſeet: deſiderium eecatorum eribi. une E a ſean. Gloria Patri, ꝛe. 1 Lerihit en e ſclettagéaudate pueri Dominum: laudate nomen Do⸗ dud Ties Poſauge mini. b u thut kenum 1 Sit nomen Domini benedictum: er hoc, nunc, 4 usaue in ſaͤculum. adeh e aſchan Al ſolis ortu usque ad occaſum: laudabile no⸗ dadd dealt adet Chlih en Domini. dass,. Ageſtie Excelſus ſuper omnes gentes Dominus: et 1995 unuuper eölos gloria ejus. Quis ſicut Dominus Deus noſter, aui in altis Incin! reundliabitat: et humilia reſpieit in colv et in terra? Keidis S3 mmjn Suſeitans a terra inopem; et de ſtereore eri⸗ — ens Dandetem bus. I nA 8 urs Fnrin. e co vert eum cum principibus: cum princi⸗ Seun ki us populi ſui. dchen Qui habitare facit ſterilem in domo: matrem larliogn um laͤtantem. 89 a uhit. Gloria Patri, ꝛc. Pritu Iſrael de Aeghpto: domus Jacob de dah itt populo barbaro. 3 ntiat Puekteſ, Indaͤa, ſanctiſicgtivejus: Iſrael poe ₰ nie«r eſtas ejus muen Mare vidit et fugit: Jordanis converſus es 114b 2 1 meitrorſum. 10 ſa. Miontes exultaverunt ut arietes: et colles ſreut lun Bniovium⸗ g Quid eſt tibi mare, auod fugiſti: et tu Jor⸗ 233 hauis, amis tonwerſus es retrorlumi 1g 3 Mon⸗ Montes exultaſtis ſient arietes: et colles ſicht fii agni oviumn.“ A facie Domini mota eſt terra: a faeie Da fup Jacob.— 2 Qui convertit petram in ſtagna aquarum: 4 rupem in fontes aauarum. 1 MNon nobis, Domine, non nobis: ſed nomim hon tus da glorm Super miſericordia tua, et veritate kua: l quando dicant gentes: Ubi eſt Deus eorum! ² Deus antem noſter in eoͤlo: omnia, auaͤeug que voluit, ſeeit. Simulaera gentium argentum et aurum: opet manuum hominum. b N DOs habent, et non loquentur: veulos habent zan et non videbunu. Aures habent, et non audient: nares habent! a et non adorabunt. Manus habent, et non palpabunt: pedes ho ſan bent, et non ambulabunt: non clamabunt in gut ture ſuj.. lim Siimiles illis ſiant, aui faciunt ea: et omnen aui conftdunt in eies. a Domus Iſrael ſperavit in Domino: adjutn eorum, et protector esrum eſt. m Domus Aaron ſperavit in Domino: adjutat eorum, et prokector eorum eſt. ins Qui timent Dominum, ſperaverunt in Dor mino: adjutor eorum, et protector eorum eſt. ſar Dominus memor fuit noſtri: et beneditit nobis. 6 Benedixrit demni Ifrael: benehixit domu Dn. De an ni ttal latſa t eſ„ Kſti d un. i, n m, u 1 miun 41 1 Warum. fe ſed non ute toan earun, nig, fäüen 5 3 nlang t albsha Heari meg. rurm. 1- — 3 Benedirit omnibus, qui timent Dominnm: pu⸗ ſilis eum majoribuess. Adjieiat Dominus ſuper vos: ſuper vos, et ſuper filios veſtros. Benedieti vos a Domino: qui fecit eoͤlum et kram. Coͤlum edli Domino: terram autem dedit filis hominum. Nou mortui laudabunt te Domine: neque om⸗ nes, qui deſcendunt in infernum. Sed nos, qui vivimus, benedieimus Doming: er hor, nunc et usaue in ſaͤculum. Gloria Patri, /c. Man nificat anma mea Dominum. Et exultavit ſpiritus meus: in Deo ſalu⸗ Quia reſpexit humilitatem ancillä ſuaͤ: ecce uan un e aſin nim. ex hoc beatam me dieent omhes generationes. 4 2 Wett: ömn Quia fecit mihi magna qui potens eſt: et ſanctum nomen ejus. sts 14 mtt Et miſericordia ejus a vrogenie in progenies: timentihus eum. ast, zui ſa! Am Fecit potentiam in brachio ſus: diſperſit ſu. perbos mente cordis ſui. ſawit R☛ i. ah Peboſut potentes de ſede:: et exaltavit hu⸗ * 1 n 4—— unr E a. Eſurientes implevit bonis: et divites dimißt atum fenen umm, keuti Suſcepit Iſrael puerum funm, recordates mi⸗ 6 Situmg feric vords ſuaͤ. an fi E'j: 4 in Sicut loutus eſt ad Patres nollros: Abru⸗ ham, et ſemini ejus in ſaͤeula. — waüt- Glorig Patri, zc. 2* 1 3 —— An den Feſten Mariaͤ, und anderet heiligen Jungfraaen. Dixit Dominus ꝛc. wie oben am 1. Blatte Laudate pueri ꝛc. wie oben am 3. Blatte. QLltatus ſum in his, quaͤ dieta ſunt mihi: in di mum Domini ibimus. B Stantes erant pedes noſtri: in atriis tuis I ruſalem. Jeruſalem, qua aͤdificatur ut civitas: euſu participatio ejus in idipsſum. Jüue enim aſtenderunt tribus, tribus Domi ni: teſtimonium Iſrael, ad conſitendum nomin Dominiiä. 4 Quia illic ſederunt ſedes in judicio: ſedes ſi er domum Dapvid. Rogate, quaͤ ad pacem ſunt Jeruſalem: e abundantia biligentibus te. Fiat pax in virtute tua: et abundantia in im ribus tuis. 3 b Propter fratres meos, et proximos meos: w6 guebar pacem de te...“ Proyter domum Domini Dei noſtri: quaͤſt bona tibi. Gloria Patri, ꝛc. b Niß Dominus aͤdficaverit domum: in vanut laboraverunt, qui aͤdificant eam. Niſi Dominus cuſtodierit eivitatem: fuſtri vigilat, qui cuſtodit eam. dite cuß et ſui L. her Vanum eſt vobis, ante lucem ſurgere: ſurgitz uſtgnam ſederitis, qui mandueatis panem dor Cun Nar Ad anden Cum dederit dilectis⸗ ſuis ſomnum: eece haͤre⸗ Iun en. ditas Domini, filii merces, fruetus ventris. Sieut ſagitta in manu potentis: ita fitii ex⸗ I cuſſorum. 8 wie Lam Bh. Beatus vir, qui implevit deſtderium ſunm diech nz Nlam ex ipſis: non confundetur, cum loquetur inimieis amumzem ſuis in porta. G. 6loria Patri, ꝛc. 3 1 2 atriis tuit Lauda Jeruſalem Dominum: lauda Deum tuum 12 Sidn.— Adch t a gits. Quoniam ceonfortavit ſeras portarum tuarum: doe. benedizit filiis tuis in te.— derut 2 1 bin N Dai koſui fines tuos pacem: et adipe fru⸗ tendun u meuti ſatiat te.. ke, DQui emittit eloquium ſuunm terraͤ: velociter 3n 1 1R 1 Mittit cryſtallum ſuam ſicut buscellas: ante e ua* udutun faeieee ſttee de eun aiauſ teheeusſaeiet ea: fla- 1ea naans bit Piitee ahntht vütem innm Iacob: juſttzas ud 2ℳ woſti 1f lun Fet dſtnel annt nationi: et judicia ſua 1 nmnon mantfeſtavit eis. u. nun: Än Gloria Patri, ꝛc. ddfecn. eean. 2,2A— An den Feſttaͤgen der Apoſtel nt n. Dirit Dominus ꝛc, wie oben am 1. Blatte. 4 7p 1. 1 unm Laudate pueri zc. wie oben am 3 Platre b 4 re⸗ ₰ 17ä Con, vropter ouod locutus ſum: ego auten humiliatus ſum nimis. Sgo diri in erxceſſu mey: omnis homo mendan 4 Quid retribuam Domino pro omnidus, au rekribuit mihi? Calrem ſalutaris accipiam: et nomen Dom 3 invocabv. Vota mea Domino reddam coram omni popul. ejns: pretioſa in conſpectu Domini mors Sancte rum ejus O Domine, quia ego ſervus tuns: ego ſervu tuns, et ſilius ancillaͤ tuaͤ. Dirupiſti vincula meg, tibi ſacrifteabo hoſtian laudis: et nomen Domini invocabo. Vota mea Domino reddam in eonſpeetu omni popul⸗ ejus: in atriis domus Domint, in med 1ui Jeruſalem. S Gleris Patri, ac. in convertendo Dominus captivitatem Sion aeti ſumus ſicuti cenſolati. Tunc repletum eſt gaudio os noſtrun: Zua noſira exultatione. Tune dirent inter gentes: magnificavit Doni nus facere eum eis. Mazniſeavit Dominus facere nobiseum: fa cti ſumus laͤtantes. Converte Domine captivitatem noſtram: ſiint torrens in auſtro. metent. Dertantct manipulos ſuos. Glorig Patri⸗ ic. et kim Qui ſeminant in lacrymis; in erultatione Euntes ibant et flebant: miltentes ſeminz fun⸗ V Venientes autem venient eum erultaſieuf: * 4——„ 14 Vmm; ego enh Domine vrobaſt me, 4 t cognvviſs me: tu corg noviſti ſeſtionem meam, et reſurrectione in da m hana men meam. n omnidas, Intellexiſti cogitationes meas de longe: ſemi⸗ tam meam et funiculum meum inveſtigaſti. ah 4 tunn di Et omnes vias meas praͤvidiſti: quia non eſt ſermo in lingua mea. n a 2 Wm omni poh 1 Ecce Domine, tu cognoviſti omnia, noviſſima hecu 1eſm S et antiqua: tu formaſti me, et poſuiſti ſuper me manum tuam. 19 ua m tm Miradilis faeta eſt ſeientia tug ex me: eonfor⸗ üwi.. tata eſt, et non potero ad eam. uf t rizatehi Qua ibo a ſpiritu tuo? et quo a facie tua fu⸗ Domini 1= he. 44 giam nd da cenenm Si aſcendero in coͤlum, tu illir es: ſi deſeen⸗ nns dan Domin, 49 dero in inſernum, ades. S Si ſumſero pennas meas dilueulo: et habi⸗ tevere in Erekeutis marie⸗ deduet 5 6 tenim illuc manus tua dedueet me: et tenebit bes Swuns me dertera tuau. 4 16 wſtuntt Et diri, forſitan tenebraͤ coneulcabunt me: et nor Alumſnaom mea in dehe meis. . uia tenebraͤ non obſcurabuntur a te, et nor a Vnfinüt ſccut dies illuminabitur: ſient tenebraͤ eins, ita et te uhum lumen ejns. d2 Quia tu poſſediſti renes meos: ſuſcepiſti me de utero matris meaͤ. Confitebor tibi, quia terribiliter magniſicatus 1 es: mirabilia opera tua, et anima mea cognoſcit au ent in enn nimis. 2 frin Non eſt oceultatum os meum a te, auod feriſti tjäa t ten cau⸗ in oeculto: et ſubſtantia mea in inferioribus terraͤ. reum Imperſectum meum viderunt veuli tui, et in ahs u 5 Khro 12—. 3 . uöro tuo omner ſ ribentur:: dies ſormabuntut, 3 nemo in eis. Mihi autem nimis honoriſicati ſunt amiei 1 Deus:: nimis confortatus eſt principatus eorun Dinumerabo eos, et ſuper arenam multipe eabuntur: erſurrexit, et adhuc ſum teeum. Si occiderit Deus peccatores: viri ſangi⸗ num deelinate a me. Quua dieitis in cogitatione: accipient in ta nitate eivitates tuas. Nonne, qui oderunt te Domine, oderam: 1 ſuper inimicos meos tabeſeebam. Berſecto. odio oderam illos: et inimici fath ſunt mihi. Proba me Deus, et ſeito cor meum: interron me, et cogneſce ſemitas meas. Et vide, ſi via iniauitatis in me eſt: et dedu me in via aͤterna. Gllporia Patri, ꝛc. An den Feſten der Martyrer. Siehe die Pſalmen am Sonntage: ſtatt des fuͤnften Pſalms, In exitu ꝛc. aber wird geſungen: Credidi zc. am g. Blatte. Am Feſt eines Biſchofs Beichtiget Siehe die Pſalmen am Sonntage: ſtan des fuͤnften: Memento Domine David: et omnis manſuell votum oelt D e dinis ejus. Steut juravit Domino: Jandh. 3 eus, et ſeit ex naih nilas meas. 1 inteuitatis ure „r. eſten 8 Nune ſalmen m Suunue alms, N nitn r. ddi 3 am 8. Bum. Biſcoſs itt ſainen an Sonnuage un Dod ttomtui dan um n a aſcendero in lectum ſtrati mei. n loeum Domino, tabernaculum Deo Jacob. per ſedem tuam. Si introiero in abernarulmmn domus meaͤ: 5 Si dedero ſomnum oculis meis: ꝛ et palpebris meis dormitationem. Et requiem temporibus meis: donee inveniam Ephrata: invenimus Introibimus in tabernaculum ejus: adorabi⸗ Ecce audivimus eam in a eam in campis ſylvaͤ. mus in loco, ubi ſteterunt pedes ejus. Surge Domine in requiem tuam: tu et arca un ſanctificationis tuaͤ. Sacerdotes tui induantur juſtitiam: et Sancti tui exultent. Propter David ſervum tuum: non avertas faciem Chriſi tui. Juravit Dominus David veritatem, et non fruſtrabitur eam: de fructu ventris tui ponam ſu⸗ per ſedem tuam. Si euſtodierint filii tui teſtamentum meum: et teſtimonia mea haͤe, quaͤ docebo eos. Et filii eorum usque in ſaͤculum: ſedebunt ſu⸗ Quoniam elegit Dominus Sion: in habitationem ſibi. Haͤe requies mea in ſaͤculum ſaͤeuli: hie habi⸗ tabo, quoniam elegi eam. Viduam ejus benedicens benedicam: pauperes ejus ſaturabo panibus. Sacerdotes ejus induam ſalutari: et Sancti ejus exultatione exultabunt. Illuc producam cornu David: paravi lucer⸗ nam Lhräſto meo.— 6 Jai⸗ elegit eem 7 .. 8. Inimicos ejus indugm confuſione: ſuper iſum autem efflorebit ſanetificatio mia. Gloria Patri, ꝛc.. Am Feſte eines Beichtigers allin Siehe die Pſalmen pag. 1. ſtatt des letztern. Laudate Dominum omnes gentes: laudate eun omnes populi. Duoniam confirmata eſt ſuper nos miſerieor⸗ dig ejus: et veritas Domini manet in aͤternum. Gloria Patri, K. An Weihnachten. Diyxit ꝛc. pag. 1. Confitebor ꝛc. pag. 1. Beatus vir ꝛc. pag. 2. — exaudi vocem meam. Ftant aures tus intendentes: in vocem deptt⸗ kationis meaͤ. Si iniquitates obſervaveris Domine: Domi⸗ ne auis ſuſtinebit? Quia apud te propitiatio eſt et propter legen zuam ſuſtinui te Domine. anima meg in Domino. A euſtodia matutina usane ad noctem: ſpera Jſrael in Domins. Quia apud Dominum unſericordiat et chip ſa apud eum redemptio. Et ipſe redimet Iſtael: er omnibus iniauits bus ejus. b De proſundis elamavi ab te Domine: Demine 1 Suſtinuit anima mea in verbo ejus: ſpetai b 1 4 4 ‿ an con icati Bei dag.. mnes, als eſt K ets alii ien des letztm „ des wiſenr Drmim g. 1. I.2. 4. aari ad Leüne 3 nn äiterun 1 1 4 nean... inund: 21 Meen ſna imit N natat Rtt peye 1 1e ihu domme. na 1n emint. aatunns dwiun dute 1 81 duurtm ma E usdu F 1 inen 1 Agerhu 2 Uuudad a. E uin da beatus es, et bene tibi erit. Am Feſte der Beſchneidung Chriſti. Am Feſt die Pſalmen an den Feſten Ma⸗ riaͤ ꝛc. pag. 6. Am Feſte der heiligen drey Koͤnige. Am Feſte der heiligen Sonnrage, pag. 1. ſtatt des letztern: Laudate ꝛc. pag. 1.. Am Feſte der heiligen Oſtern. Siehe die ſonntaͤglichen Pſalmen pag. 1. Am Feſte der Himmelfahrt Chriſti. 2 Feſt die er Himalrt pag. 1. ſtatt des letztern: Laudate ꝛc. pag. 12.. m Feſte der heiligen Pfingſten. Am 5 die ſonntaͤglichen Pſalmen pag. 1. ſtatt des letztern: Laudate ic. pag. 12. Am Feſte der heil. Dreyfaltigkeit. Siehe die Pſalmen am Sonntage pag. 1. Am Fronleichnamsfeſte. Ddinit ꝛc. pag. 1. Confitebor ꝛc. pag. I. Credidi ꝛc. pag. 8- Beati omnes, qui kiment Dominum: qui bulant in viis ejus. 1“ Labores manuum tuarum quiag manducabis: Upor tua ſieut vitis abundans: in lateribus Filii tui ſieut novellaͤ olivarum: in eirenitt menſa tuaä. Altu e Ecte ſic benedieitur homs: qui timet Do⸗ d minum. duhitt Benedieat kibi Dominus ex Sion: et videgs— bona Jeruſalem omnibus diedus vitaͤ tuäͤ. Er videas filios filiorum tuorum: pacem ſu⸗ b per Iſrael. u Gloria Patri,. Lauda Jeruſalem ꝛc. pag. 7. Am Feſte der HH. Engel. b Siehe die ſonntaͤglichen Pſalmen, pag. 1 ſtatt des letztern: b onfitedor tibi Domine in koto corde meo: quo⸗ niam audiſti verba oris mei. In eonſpectu Angekorum pſallam tibi: ado⸗: rabo ad templum ſanctum tuum, et conſiteber nomini tuo⸗ 8 Super miſericordia tua et veritate tug: quov⸗: niam magnificaſti ſuper omne nomen ſancktun tuum. In quacunaue die invocavero te, exandi me: multiplicabis in anima mea virtutem. Conſiteantur tibi Domine omnes reges terraͤ: quia audierunt omnia verba oris tu. Et cantent in viis Domini: quoniam magna eſt gloria Domini. Quoniam exrelſus Dominus, et humilia re⸗ ſpicit; et alta a longe cognoſcit. Si ambulavero in medio tribulationis, vibi⸗ ficabis me: et ſuper iram inimicorum meorum AMendiſt manum tuam, et ſalvum me ſeeit derte⸗ dg is in etmn Dominus retrihuit pro me; Domine miſeri⸗ 1I cordia tua in ſaͤculum: opera manuum kuarum ne Ime t üna d. deipieins b . oria Patri, ꝛc. ans d ee d vh— Pattia ie 3*. u. Hymnus im Advent. Man Creator alme ſiderum, aͤterns lux eredentium, Jeſu Redemptor omnium, intende vocis ſup⸗ 4. ha. plieum. 2 z 3 i 41 ½ Qui, daͤmonis ne fraudibus periret orbis, im⸗ dr agl. petu amoris actus, languidi mundi medela factus 8l 3 es.... ttglce ma Commune qui mundi nefas ut expiares ad eru⸗ * tem, evirginis ſacrario intacta prodis victima. ine in tt dene. Cujus poteſtas gloria, nomengue eum primum 1 ſonat, et coͤlites et inferi tremente curvantur gennu. — Ce deprecamur ultimaͤ magnum diei judicem, meum itt eaiſte armis ſuprema gratia defende nos ab hoſtibus. 8 2 Virtus, honor, laus, gloria Deo Patri eum din tua ah het Filio, ſancto ſimul Paraclito, in ſaͤculornm ſaͤeu⸗ m w ſun la, Amen. Am Feſte des H. Namens Jeſu. hie ned 2 eänin Jeße dulkis memoria, dans vera cordis gaudia, n Ee man ſed ſuper mel et omnia eius duleis praͤſentig. Dealh n Nil canitur ſuavius, anditur nil jueundius, au datt Ti zun v nil cogitatur duleius, anam Jeſus Dei Filius. nus Dont= lhnan Jeſu ſpes poͤnitentibus, quampius espetentibus, 1 e n tt hunu: quam bonus te quarentibus, ſed quid invenientibus. s Dom 8tt JJeſu duleedo cordium, fons vivus, lumen men: 1agt 10g cteni tium, exredens omne gaudium, et omne deſiderium. d n uA N dandn Nee lingua valet dicere, nec littera erxprimere, umm 1„ expertus poteſt eredere, quid ſit Jeſum diligere. dulcedinc. Am Sonntage Paſſionis. mine, pulſa mentis caligine, mundum replens Nexilla regis prodeunt, fulget Crncis myſteriumn, — quia vita mortem pertnlit, et morte vitam protulit.—.“ Qu vutnerata lancea mucrone diro, criminum, ut nos lavaret ſordibus, manavit unda et ſangulne. Impleta ſunt, qua ceeinit David fideli carmi ne, dicendo nationibdus: Resnavit a ligno Deus. Arbor decor et fulgida, ornata Regis purpura electa digno ſtipite, tam ſancta membra kangere. Beata, eujus brachiis pretium pependit ſaͤculi, Fatera facta corporis, tulitaue vraͤdam tarkari. O Crux ave, ſpes untca, hoc paſſionis temporr, 4 piis adauge gratiam, reisaue dele rimina. Eo, fons ſalutis, Trinitas, collaudet omnis ſbi ritus, quibus crucis victoriam largiris, adde pia⸗ mium. Amen. An Pfingſten. Veni Creator Spiritus, mentes tuorum viſita, imple ſuperna gratia, qua tu creaſti pectorg. Qui diceris paräclitus, altiſfimi donum Dei, fons vivus, ignis, charitas, et ſpiritualis unctio. Lu ſeptiformis munere, digitus paterna der era, tu rite promiſſum Patris ſermone ditans guttura. Mane nobisenm Domine, et nos illuſtra lu- 1 Accende lumen ſenſibus infunde amorem(Cur⸗ dibus, inßrma noſtri corporis, virtute firmans perpettkt. b. Ho⸗ “ .—* ua Pans iuſth lining adan regla 4 age fulg Di uſſterun pau A hartt viw rinan 1o, ciwinn , nand Au ſangun Acani dſduü cam 8: Re Kr hono Da lqida, 1 Regs puryun) tan ſan t abuatagan dit ons itpenditſteli „ tuütat e am idktat. m, t Juns kah „tnau—2 1nint. Truita wandetomiſ ritatdh i d itns, 1 s tüüku u, ccrath Nans au wnd Filium, te utriusane Spiritum eredamus vmni V in 2 I Noe Maris ſtella, Dei Mater alma, atque ſei⸗ in pace, mutans Evaͤ nomen. Hoſtem reyellas longius, pacemaue dones pro⸗ 5 tinus, ductore ſie te praͤvio vitemus omne noxinm. Per te ſciamus, da Patrem, noſcamus atque tempore. Deo Patri ſit gloria et Filio, gui a mortuis ſurrexit, ae Paraclito, in ſaͤculorum faͤcula. Amen. Am Fronleichnamstage. Pange lingua glortoſt Corporis myſierium, Sau⸗ guinisque pretioſi, quem in mundi pretium, fructus ventri generoſi, Rex effudit gentium. Nobis datus, nobis natus ex intacta VWergine, et in mundo converſatus, ſpa ſo ve bi ſemine, ſut moras incolatus miro clauſit ordine* In ſupremi noete coͤnaͤ recumbens eum fra⸗ tribus, obſervata lege plene ci is in legalibus, cibum turba du dena ſe dat ſuis manibus. Verbum caro, panem verum verbo ernem effi⸗ eit: fitane ſanguis Chritzi merum, etſi ſenſus defi⸗ eit: ad firmandum cor ſi cerum ſele fides ſufficit. Tantum ergo Sacramentum vene emur(ernui, et anktquum documentum novo cedat ruu: praſtet ſides ſurplementum ſenſunm deſertui. Genitori, Genitoque laus et jubilatio, ſalus, honor virtus quoane ſit et benedictio: Proce⸗ dentti ad utroque compar ſit landatio. Amen. An Mariafeſten. 1 per Virgo, feliy eoli porta. Sumens illud Ave Gabrielis ore, ſunda nos “—— Soolpe vinela reis, vrofer lumen edcis, mala noſtra pelle, bona cuncta poſce. Monſtra te eſſe matrem, ſumat per te preees, aui pro nobis natus tulit eſſe tuns. Virgo ſingularis, inter omnes mitis, nos cul. pis ſolutos mites fac et caſtos.— Vitam praͤſta puram, iter para tutum, ut vi dentes Jeſum ſemper collaͤtemur. 8 3 Sit laus Deo Patri, ſummo Chriſto deeus, Spiritui ſancto, tribus honor unus. Amen. Antiphonen im Advent his Lichtmeß. Aima Redemptoris Mater, gua pervia cdli Porta manes, et ſtella maris, ſuccarre cadenti, Surgere, ani eurat populo, tu, qua genuiſii, Natura mirante, tuum ſanctum Genitorem⸗ Virgo prius ac poſterius, Gabrielis ab orex, Sumens illud Ave, peccatorum miſerere. y. Angelus Domini nuntiabit Mariaͤ, w. Et concepit de Spiritu ſancto. 3 Nach Weihnachten. . Poſt partum Virso invioluta permanſiſti. . Del genitrix intereede pro nobis. Nach Lichtmeß. Are Regina eolorum, Ave Domina Angelorun, Salve radix, ſalve porta, Ex aua mundo lux eſt orta, b Gaude Virgo glorioſa, Super omnes ſpecioſa, Bale, o valde decora, Et pro nobis Chriſtum exora⸗ N* 8 nefen ra es, u aie des he en, Hrter ie png leſe 1 4 9n E iis, uada afts a ter rittum, nt läend i, ſet 2 Friſ den, sdumt en Amen. Tdra Littwe 15 Aniid al Keia m npulo,—„Agnbiſi, un ſanctt N itoten, gin, Ich, vertatun dh. ai nunth r Eyie. Weihn Virg u wtetade 1. eentt adeni wnnſi v. Dignare me, laudare te, Virgo ſacrata. . Da mihi virtutem contra hoſtes tuos. Zur oͤſterlichen Zeit. egina coli laͤtare, Alleluja. 1 Quia, quem meruiſti vortare, Alleluja. Reſurrexit: ſieut dirit, Alleluja. 1 Ora pro nobis Deum, Alleluja. y. Gaude et laͤtare Virgo Maria, Alleluja. ge. Quiga ſurrexit Dominus vere, Allelnja. Von der heiligen Dreyfaltigkeit b bis zum Advent. Salve Reging„Mater miſerieyrdiaͤ, vita, dul Ad te elamamus cedo, et ſpes noſtra ſalve. A an erules filii Evaͤ. Ad te ſuſpiramus gementes et flentes in hae lacrymarum valle. cata noſtra, illos tuos miſericordes oculos ad nos converte. Et Jeſum benediclum fructum ventris tui nobis poſt hoe exilium oſtende. O elemens, „ pia, o dulcis Virgo Maria. y. Ora pro nobis, ſancta Dei Genitrix, f*. Ut digni efficiamur promiſſionibns Chriſti. Lobgeſang des heil. Ambroſius und Auguſtinus. Te Deum laudamus: te Dominum conſitemur. Te aͤternum Patrem omnis terra veneratur. Tibi omnes Angeli, tibi eoͤli et univerſa po⸗ Eja ergo Advo⸗ teftates. Tibi Cherubim proclamant: et Seraphim inceſſabili vore Sane 120 Sanctus, ſanctus. fanctuß Domins dans Sabaoth. Pleni ſunt eoli et terra Majeſtatis gloriä tui. Te glorioſus Rusſtotorum Chorhs, Te Prophetarum laudabilis numerus, Te Martyrum eandidatus laudat exercitus, bſs. per orbem terrarum ſaneta eonſtetür Ec⸗ eleſia. Patrem immenſaͤ Majeſtatis. I 4 Ven randum tuum verum et unicum Filinm. Sanctum quoque epatlttum Spiritum. Tu Ner glorig, Chaſte. 3 4 En Patiis ſempiternus es Fillus Lu ad iberandum ſuſcepturus hominem uun horruſfe Birginis uterum. Tu d vietv mortis aculeo aperuiſti arcdentibus regna eoͤlorm. Tu ad dexteram Dei ſedes in gloria Patris. Judex(rederis eſſe venturus. Te ergo quaͤſumus tuis famulis fubveni, auss 4 pretioſo ſanguine redemiſti. Atterna fae eum Sanctis tuis in gloria n merari. Salvun fac populum tuum Domine 7 et ben die h reditatt tud. Et rege eos, et extolle illos usque in zternut Per ſzutos dies benedieimus te. Et laußamus nomen tuum in ſaͤculum, et ſaͤrulam ſaͤeltnt. Dignare Domine, die iſto ſine peccato nus cuſtodire. 4 * Mlerer noſti Damä, miſerere 9nge m Fib n uindm. —— — 4 ⁴εαεμςαᷣ