1 * g ö ö N ö 65 * 75 0 err 3 1 — Evangelische Kirche Großherzogtum Hessen. Darmstaòt. G. Jonghaus'sche Hofbuchhandlung, Verlag 1886. Preis: Ungebunden 60 Pf. L. C. Wittich'sche Hofbuchdruckerei in Dar nhalt. 2 und Ersck Christi VI. Passion Beg Je IX. Pfingst X. Trinitatisfest Allgemeine Lob⸗ und XII. Kirck nd G enmi Kirche Kirch: Aus N d VBanklieder — 1— XIV. Allgemeine Friede un 9 zertraue Vertrauen 71 und Verhältnisse Jahresze iten Frühling Sommer Herbst Winter Morgen Mittag Vor Tische Nach Tische 1 5 Am Schlusse der Woche Beruf. She und Hausstand tigkeit Predigtamt Allgemeine Not Krieg und Frieden Lieder für besondere Bei 504—305 306—324 5 0 Stänt 14 361—364 361 64 365—37 380—3 02 103 4 40 1408—415 418 17 418—420 Wetterlieder Reise Krankheit Am Geburtstage zm A Die letzten Din belteden Begräbnislie Beim Tode Beim Tode von Ehegatten 4 Tode von Kindern Gericht und Ewigkeit 130 131 131 134 1 9 1 1 458 167 469 172 177 n Geburtstag 120808 erzogs. — g ö 1 ö 5 0 . ˙ I. Der Morgen. dem die Sera⸗ en ꝛc Mel. Meir Jesu (Daß ich der Tugend Höh.) 1 Be schwertes Herz, leg ab die Sorgen; er 1 hebe dich, gebeugtes Ha Es ke nt der angenehme Morgen, da Gott zu ruhen hat erlaubt, da Gott zu ruhen hat befohlen und selbst die Ruhe eingeweiht; auf, auf, d geraubte Zeit in seinem Dienste einzu 2. Auf, laß die 35 aus . dein irdisch e stehn; du m Gewinne ttes Tempe bezahlen deine zur Vermeh Ruh ne die Gott! ich bin rschienen und Winken acht; 1 n ich dir gefällig dienen, Werke wenn tüchtig in dir stillt Wie bet das He rz d mir e lich k mich erfreuet der 5 W * 1 rneuet 1 dein g macht? Wie werde ich wenn er nicht Sünde Schmerz? Tag des Herrn. Geist 1 enn er 1 licht licht durch seine Gnade Kann meine Harfe lieb klingen, we nn sie deir Finger nicht berührt? Kann ich d dringe Licht Kann wer den, ie finstre en, wenn nicht ich ein Nacht mich reines durch dein aufwärts führt? fer pfer wenn deine N nicht in mich fährt und mich i deiner von d H erz E 7 Geistes F 6 Lieb verzehrt und! Staub der Er n Jesus hat mei bet den? so teuer zu seinem Tem ingeweiht: hier ist dein hier ist dein Feuer, e deiner Herrlichkeit, Heiligtum, dein Stuhl ü dein Licht und das Himmelsbrot, des rucht und dein Ge boterfüllen diese Bundeslade In deinem Haus mir bauen die will i ch 1 Hütte, 8 *— 2 2 — 14 ——— sehn. Oerz, f sieht lig also kt rich 1 ind alles preise es mehre Sabbat elig me d und iner Gnade t das laß E as Ox fer Lippen Sheit, Licht n Irrtum kein frem⸗ welches Altar nicht kennt Glar z E Her, Jesu Christ, dich lichkeit, Licht vom Lich 9 92 wen 1 Gott a 1 zu u Rofan 8 91 1* ant Horoeit heilgen E 7 uns samt bereit, of geboren, mack linger 2 Freude wer das 8 sucht am 4. Laf gelingen, Marte! Worte be kräftig wenn an guten Werken dein Wort ist Kraft dazu, gieb zum Wissen Wollen und zum 2. Jesu, sehr füße, habe Dank für diese Lehr! Lenke nur auch unsre Füße, daß wir wan deln dir zur Ehr; laß uns deinen Trost erquicken, bis wir deinen on erblicken 3. Heilger Geist, schreib alle Worte nun in unsre Sagen ein, daß man stets an allem Orte deren einge denk mag sein, daß wir täg lich Früchte bringen und im Himmel Amen singen! Mich. Wiedemann, f 1719 leite uns laß un Mel. Liebster Jesu, wir sind ꝛc. öchster Gott, wir 13 H danken dir, daß du uns dein Wort gegeben; hilf uns ferner, da wir nach demselben leben; gieb dem Glau solch che 8 daß er thätig sei im Werk 2. Uns, 9 Vater! lehrest du, was wir thun und glau⸗ ben sollen; schenk uns deine F. B. Garve, f 1841. II. Advent. 15 M Tac ct hoch die mit Freude hür, die Thor sei mein t 8 7 8 macht weit! G5 kommt der rei 0 Herr der Berliche it, ein König aller K eich, ein wert, Sanfte füt Heiland aller Welt zugleich, sein Gefährt, sein Königs der Heil und Leben mit sich kron ist Heiligkeit, sein Scep⸗ bringt; derhalben jauchzt, ter ist Barmherzigkeit; 2 unsre ist egier! der wund betrübte Gott aus 8 5 Hinweg der * Herr wi 10 ei ichem will ö mache du Armen in dieser Gnaden aus Güte 18 A ian 0 E n üßen und 1 1 sen sen kann. kommt heran; empfahet ur 0 verdrossen den großen Wur ermann. Ihr Christen, geht er 5 herfür, laßt uns vor allen der sich selbst uns giebt 95 irch TL Ddur seine 1 1 eld, da nommen, rann * 9e 28 Neich gur 2 3 des He irg 0 Ja, du ko un des fr 0 alle C saͤumest nicht, weil pt, f drum dvent. drum freue dich, du we hast; ach Zion, ewigli Ha jah! drossend 2 Mir 5 bar f Hor keinen J Er nicht ge 1. Postanna, Harchen horchen gegen; u gerüst, wil legen. Zeuck ren ein, du sol kommen sein! 3. Hosian Ehrenkön Alles, we mit deiner * das ist unsre S Sanftmut ein! Was du Deine Rechte bleibt„findest, das ist dein. und dein Reich allein 2. dein 4. Hosianna, lieber inem wir sind deine Rei deir nossen, die du dir ern ei b Adr Abben 2 0 Seelen v 14 Mel. Wie schön leuchtet der Morgen⸗ stern ꝛc.(Mein ganzer Geist.) 7( er Heiland kommt, 8 7 7 os willkommen hie 1 Du kleidest dich in und Blut, wirst Mer willst der Welt selbst unser du Du, Fluch 3. D 8 Trost, Zufriedenh l, Leben, ewge sei hoch dafür O Herr, wie viel zu schwach sind wir, die Treue zu vergelten dir die du an uns bewiesen! Von dir, da wir im Verder ben müßten sterben, kommt das Leben. O was kannst du Größres geben! 4. Wir bringen dir ein dankbar Herz, gebeugt durch Buße, Reu und Schmerz, bereit, vor dir zu wandeln, Advent. dir und unsrem Nächsten ig, ohne Heuche⸗ Diterich 7 3 1 Güte.) 9 2 ich ohne 20 jewesen? — l gewesen? Was 1 d ich ohne dich 2e Und htlich jeder 5 ich folgte nur mit heißen Thränen dem wilden Lauf des Lebens nach; ich fände Unruh im Getümmel 1 d angefacht 7 ngefacht. Nun nels Glück. Leben, Gott! uns den Tod nur il 8 zum. t hier! Einst knieen wir an seinem Thron und beten an. J. J. Eschenburg, 7 1829. sanftmütig auf der Füllen; eupfen ihn froh, Jerusalem! Trag ihm ent⸗ d 2 0 2 652 SS d di je 1 uns, die wir sind schwer ver stört! Not ist es, daß du selbst hienieden e zu deiner Fri eden dagegen sich die Welt empört. 6. O laß dein Licht auf Erden siegen, die Macht der Finster⸗ erneuern 2 2 — bnachte ei 2 so gering, daß du a dürrem Gras Weihnachten Süßes Heil! laß dich alle Himmel dein umfangen, laß mi ich dir, meine an einer Mer Ker, unverrückt anhangen! bist f Du bist meines Lebens Lebe nun kann wohl zufr 2 Fleiß bewa leben hier u fahren; mitdi schweben voller F Zeit dort im ander P. Gerhar Mel. Erschienen ist der herrlich Tag ꝛc Nir su 5 dir, 36 2 Imn du nanuel, du Lebensfürst und b wür gast einge hast 0 9 Welt icht, Herz nach dir hat gehofft f. der Väter Schar. Hal 8. Ach, daß aus Zion käm Bande von uns daß die Hilfe br so würde dei sein. Hallelr 4. Nun, du bist hier, da iegest du, hältst in dem kripplein deine Ruh, bist klein und machst doch alles groß, bekleidst die Welt und kor e Hallelujah! 5. Du kehrst in fremde Hausung ein, und sind doch erwürg i in Freud all Angst Hallelujah! u bist mein Haupt, hin⸗ Schuld 1 7 14 1 76. — 2 5 8 S 2 8 P. Jreuden —— 1 —— 99 24 Mel. O, daß ich te ist, wie ich im Wer nur den li a ln soll und sei Hanzes voll. * meine Seele, versä den Gn schein! in dieser kleinen Höhl sich in alle We treibet weg der Hölle der S und des Todes * e De 22 ergeb zu 10. Dies g den Gott— ht 25 n werd in aller W edack) preise, we Jesur Christ im Himmel und au Erden ist. Chr. F. Gellert, T 1769. 41 Bale ist Ham r omn wir sind 1 d ein Konig 2. Schatten und Dunkel iller 9 bedeckten den E zum Heil bestellt, ein zartes irrten Völker umher, Kind geboren; der Teufel die Herden, verlassen pe hat 0 alt Recht dir ganzer ö schleck Lin ewig hält 0 an gen;; wir tamm herab„ el zu heben. ze Aussicht! Lichte der 8006 Rette, ist noch, welcher sorgt und sinnt? Hier in dunkle kehrten zur Gicht Licht 0 * 5 * 5. O Licht, ˖ nieden als deine K Weihnachten. laß uns hie⸗ hin; die Sünde liegt ge inder fangen,„erlöst ist Herz un stehn, bis wir dereinst in Sinn. Die Sündenangst i Frieden den höhern Aufgang der Glaube geht zun O Jesu, Stern der un aus der e, des Vaters Glanz auf einer ier, o leucht auf t un ade, damit sie gehn un sind nicht meh zu dir! Chr. R. Puchta, 1 185 Kinder verwaist un 55 8 IV. Jahreswech 8 4 Mel— Jesu C ch ꝛc. 16 as alte 46 D gang danken di Herr 8 2 daß du in Not Gefahr behütet 9 1 A* Zeit u Jahr. bitten dich, den sten Thron: du wollst Christen⸗ ai Heil arm Arme rner qllęzest,-Achenb! 8; Gott rufet selbf inder in seinen Gnaden scho„, er will, daß alle, rei von ihren alten Schulden vertrauend seinen Hulden gehn in den Himmel ein. 4. Drum f uet euch und preiset, Seelen fern und nah Der euch den Vater weiset, der heilge Christ iss da; er ruft so freundlich drein mit süßen Liebes worten: Geöf fnet sind die f r Kinder, kommt der, F. M. Arndt, 1 1860 bei! 4. Hilf die Sündenbahn und fromm „daß wir fliehn zu werden fangen an; der Sünd im alten nicht gedenk, euagadenreich neu Jahr uns Mel. Nun zt (Wach auf, mein Herz wir leben ur alten bis zum hon treuen veren Unge vahr, es ist bt sei deine Treue, Morgen neue; Vob sei den star Jän alles Herzleid 7. Laß ferner dich er 9 8 5 o Vater, und bleib mitten nserm Kreuz und Leiden ein Brunnen unsrer Freu⸗ den. 8. Gieb uns und allen denen, die sich von Herzen nen nach dir und deiner ein Herz, das sich Bedi ulde. Jahreswechsel. 9. Sprich deinen milde Segen zu allen unsern We gen, laß Großen und aus Kleinen die Gnadenson scheinen! 10. Sei der Verlassne Vater, der Irrenden Be rater, der Unversorgte Jabe, der Armen Gut un Kranken danken Seelen, mut quäl 12. meiste, fül Geiste, der uns e ziere und dort zum Himme hier geben, o unsres Leben, uns und der Christer schare zum selgen neue Jahre! P. Gert 1 1676 49 Ae zu der Ewigkeit! f Pfeil wird abgeschossen, vergehet neine Jehovah Zebaoth! Unve änderlicher Gott! Ach, wo soll, was soll ich bringe deiner Langmut Dank singen? 2. Ich erschrecke, mächt Wesen! Ich versink in Ang und Not; denn mein Bete Singe 5 8 1 20 Zeit, Jahres wechsel. 29 ach, das ist id tot. Heilig! Heiliger! Großer f 3. Aber du b n mich ver⸗ uf ewig treu 1 Prüf mich jeden Augenblick, gieb, daß ich mein Haus be⸗ schick, daß ich wache, bet und flehe, ehe denn ich schnell vergehe. 3. deander, T 1680. durch 1 = A l 1 1 ö 1 4 1 f 1 5 4 4 1 J 5 1 1 5 — aller Bürge „ su esus, O * * 32 Darstellung und 6. Dieses Licht läßt nicht wanken in der 8 Glaubensbahn. Ewig, H will ich dir danken, daß du hast so wohl gethan und uns diesen Schatz ge schenket, der zu deinem Reich uns lenket. 7. Gieb, Herr Jesu, Kraft und Stärke, daß wir dir zu jeder Zeit durch der Liebe Glaubenswerke folgen in Ge⸗ rechtigkeit und hernach im Freudenleben heller als die Sterne schweben. 8. Dein Erscheinen müß erfüllen mein Gemüt in aller Not; dein Erscheinen müsse stillen meine Seel auch gar im Tod; Herr, in Freuden und im Weine müsse mir dein Licht er⸗ scheinen! 9. Jesu, laß mich endlich ben freudig au 5 der böser Welt, dein so helles Licht zu sehen, das mir dort schon ist bestellt, wo wir sollen unter Kronen in der schön⸗ sten Klarheit wohnen. Joh. Rist, 1 1667. iner Mel. Valet will ich dir geben ꝛc. 54 H err Jesu, Licht der Heiden, der From⸗ men Schaß und Lieb! Wir kommen jetzt mit Freuden durch deines Geistes Trieb in diesen deinen Tempel und Erscheinung Jesu Christi suchen mit Begier, nach Simeons Exempel, dich Gottes Sohn, allhier. 2. Du wirst von uns efunden, o Herr, an jedem Ort,— hin du di ch verbun⸗ en durch dein 2 zerhei zungs wort; 2 ioch heut⸗ tage, daß man dich glei cherweis auf Glaubensar— trage, wie hier der fromn Greis. 3. Sei unser Glanz in E w zu Wonne, ein helles Licht in Pein, in Schrecken unsre Sonne, im Kreuz ein Gnaden schein, in Zagheit Glut und Feuer, in Not ein Freuden strahl, in Banden ein Be⸗ freier, ein Stern in Todes⸗ qual! 4. Herr, laß gelingen, daß Simeon, ein kann singen Schwanenton — enlo it Fr no auch uns einst, wie jeder Christ den schönen nun m zugedrückt, hie nieden erblickt. 0. Ja, 74 em ich schon chde den Heiland hab ja, ich hab im Glauben, mein Jesu, dich geschaut; kein Feind kann dich mir rauben, dräut er auch noch so laut. Ich wohn in deinem Herzen, und in dem meinen du; uns scheiden keine Schmerzen, kein Angst, kein Tod dazu. Joh. Franck, T 1677 0 Jesu Christi. 33 Immanuel!“ 7 0 7 8* 9. Hier ist das Zi r ist der Ort, wo ma Leben auf, Nmen Amen zum Opfer und Leib und Seel und singe e 1 1 Heri Herrlsti. ben C 83 heber El Honen. 9 2 2 er 8 D noch fällt mir 1 sich) verliere ich emsig ibs⸗ e denk ich. bald en Ze ntnerlas stander 1 in Andach * ust vert en, alsdann schar deiner Marter t 1, 1 1 wieder gut. sucher mir ich ihm für Gnaden⸗ muß er von Welt mein auf die breite 0 1 wo so vie 2 1 die du ausge so kann ich leiben, alle böse 4. Ja, für alles, das 1 mich kränket, mir dein Leiden 170 l me ein 2 eben. 6. Hab ich meinem Herzen, aller Gütigkeit, so 0 kein Feind kann verlet ch; wer vertra a 25 wunden. Z. Sede n, Was if Schuld? In was für thaten bist du gera 2. Du. wirst, gegelsel Dorn ekrön Hi fe schafft; venn unden, der hat sel ig über n, daß man ein arf Urteil ha a und ver⸗ — e e eee 1 1647. st die Mi sse⸗ iet, ins höhnet, Ma ist doch Ir dock die Ur solck Pl Ach, ine Sünden haben dich geschlagen; ich, o Herr 3 habe dies verschuldet, vas du t 4. Wi barlich ist doch d Strafe: der gute f leidet für die Schafe ie Sch bezahlt der Herre, er Gerechte, für eine o Lieb die dich Marter⸗ tt der König, Kein ig es und neue zähme, daß nicht mein Herz ent⸗ Sünden. 1 1 dort Her Throne 1 1 pte g 1 8 0 da Will Dir, w Es Wir Ih Ei n. Lob und Hank Wohl klingen, Lob und Dank singen ingen. J. Heermann, 7 1647 Lieh ist J 0 ihr 1 riet 1 1 1 8 1 0 1 nicht von Got re Lieb ist ga der Tod. Der am Kreuz ist meine Liebe, weil ich mich 170 9 hm Schmac 38 mir geduldig tragen; gieb, o mein Herr und Gott, daß ich verlengne diese Welt und treu dem Beispiel folge, das du mir vorgestellt. 7. Laß mich an andern was du an mir ge⸗ und meinen Nächsten lieben, gern dienen jeder⸗ mann ohn Eigennutz und Heuchelschein, und, wie du mir erwiesen, aus reiner Lieb allein. 8. Laß endlich deine Wu 5 den mich trösten kräftiglic in meinen letzten Stunde 3 und des versichern mich: weil ich auf dein Verdienst nur trau, du werdest mich üben, than, annehmen, daß ich dich ewig schau. Just. Gesenius, f 1673 Mel. Herzlich thut mich verlangen ꝛe, (Befiehl du deine Wege.) 63 O Haupt voll Blut und Wunden, voll Schmerz und voller Hohn; o Haupt, zum Spott gebun⸗ den mit einer Dornenkron; o Haupt, sonst schön gekrönet mit höchster Ehr und Zier, jetzt aber höchst verhöhnet, gegrüßet seist du mir! 2. Du edles Angesichte, davor das Reich der Welt erschrickt und wird zu nichte, wie bist du so entstellt, wie bist du so erbleichet! Wer gat dein Augenlicht, dem sonst kein Licht mehr gleichet, so schändlich zugericht? Passion. 3. Nun, was du, Herr erduldet, ist alles meine Last ch 55 es selbst verschuldet was du getragen hast. Sch han her, hier steh ich Armer, der Zorn verdienet hat — mir, o mein Erbarmer den Anblick deiner Gnad! 4. Erkenne mich, mein Hüter, mein Hirte, nimm mich an! Von dir, Quel aller Güter, ist mir vie Guts gethan; dein Work hat mich gelabet mit sußer Gn adenkost, dein Geist haf mit reichem 1 + n 5. Ich 1 hier bei diy ehen, verachte mich doch nicht; von dir will ich nicht gehen, wenn dir dein Herze bricht; wenn dein Haupt wird erblassen im letzten Todesstoß, alsdann will ich dich fassen in meinen Arm — Schoß. 6. Es dient zu meinen Freuden und kommt mir herzlich wohl, wenn ich in deinem Leiden, mein Heil, mich finden soll. Ach, möcht ich, o mein Leben, an deinem Kreuze hier mein Leben von mir geben, wie wohl ge⸗ schähe mir! 7. Ich danke dir von Herzen, o Jesu, liebster Freund, für deines Todes Schmerzen, da dus so gut gemeint. Ach, gieb, daß ich 1 mich halte zu dir und deiner Treu, tem Mut, und wie ich die soll lieben 5 mich doch sehr betrüben mit Werken, so die Bosheit thu tt. 10. Ich will mich mit dir schlagen ans Kreuz und dem absagen, was meinem Fleisch gefällt; was deine Augen hassen, das will ich fliehn und lassen, gefiel es auch der ganzen Welt. 11. Dein Seufzen und dein Stöhnen und die viel tausend Thränen, die für mich weintest du, die sollen mich am Ende in deinen Schoß und Hände begleiten zu der ewgen Ruh. P. Gerhardt, 1 16786. Mel. An Wass ssen Babylon ꝛc. (Ein L n geht.) 65 Ei n Lämmlein geht und trägt— Schuld der Welt und ihre Kinder; es geht und träget in Geduld die Sünden aller Sünder; es geht dahin, wird matt und krank, ergiebt sich auf die Würgebank, verzicht auf alle Freuden; es nimmt auf sich Schmach, Hohn und Spott, Angst, Wunden, Striemen, Kreuz und Tod und spricht: ich wills gern leiden. 2. Das Lämmlein ist der große Freund und Heiland unsrer Seelen; den, den hat Gott zum Sündenfeind und Passion. Sühner wollen wählen: ge hin, mein Kind, und nim dich an der Kinder, die vo Anfang an verdienet Strg und Ruten; die Straf i chwer, der Zorn ist groß du kannst und sollst f machen los durch Sterbe und durch Bluten. 3. Ja, Vater, Herzensgrund, leg auf, wills gern tragen! Meß Wollen hängt an deine Mund, mein Wirken ist de Sagen. O Wunderlieb Liebesmacht, du kannst, 1 nie ein Mensch gedacht, C seinen Sohn abdring en za Liebe, Liebe, du bist stach du streckest den in E Brab 100 Sarg, vor dem die Fel springen. 4. Mein ja, vg Lebetage w ich dich aus meinem Sin nicht lassen; dich will ie stets, gleich wie du mich mit Liebesarmen fassen; d sollst sein meines Herzen Licht, und wenn mir aue mein Herz zerbricht, sollf du mein Herze bleiben; ie will mich dir, mein höchste Ruhm, hiermit zu deinen Eigentum beständiglich ver schreiben. 5. Ich Lieblichkeit Tage ft will von deine bei Nacht un en, mich selbst aue dir zu aller Zeit zum Freuden opfer bringen. Mein Bac des Lebens soll sich di Passion. 41 deinem Namen für und für in Dankbarkeit ergießen, und was du mir zu gut gethan, das will ich stets, so tief ich kann, in mein Gedächtnis schließen. P. Gerhardt, 1 1676. 8 ꝛc. J Mel. Alle Menschen müssen a ebend 66 Jie Lel ieines Todes 55 der du dich für mich gegeben in die tiefste Seelennot, in das äußerste Verderben, nur daß ich nicht möchte sterben; tausend, tausendmal sei dir, liebster Jesu, Dank 3 2. Du, ach du hast aus⸗ gestanden Lästerreden, Spott und Hohn, hast getragen Strick und Banden, du ge⸗ rechter Gottessohn, nur mich Armen zu erretten von den schweren Sündenketten; tau⸗ send, We sei dir, liebster Jesu, Dank dafür. 3. Willig ließest du dich schlagen, mich zu lösen von der Pein, ließest 1 dich anklagen, daß ich könnte sicher sein; daß ih 2 trostreich prangen, hast du sonder Trost gehangen; tausend, tausendmal sei dir, liebster Jesu, D Dank dafür. g 4. Du hast dich in Not versenket, wurdest, ach, für meine Schuld mit dem Todes⸗ kelch getränket, littest alles mit Geduld; daß ich würde freigegeben, gabst du hin dein teures gaben; tausend, tausendmal sei dir, liebster Jesu, Dank dafür. 5. Deine Demut hat ge⸗ büßet meinen Stolz und Übermut, dein Tod meinen Tod versüßet; es kommt alles mir zu gut; dein Verlassensein, dein Schreien muß zu Ehren mir gedeil)en; tausend, tar isendmal sei d dir, liebster Jesu, Dank dafür. 6. Nun, ich danke dir von Herzen für ge⸗ sammte Not, für die Wun⸗ den, für zen, für den herben, Tod; für dein Zittern n Zagen, deine tausen Mager a für dein Ach und tiefe Pein will ich ewig dankbar sein. C. Chr. Homburg, f 1681. 67O du Liebe meiner Liebe, du erwünschte gkeit, die du dich aus stem Triebe in das mmervolle. Leid deines zu gute, als er Welt. die mit heißen an dem Olberg ch Liebe, heißem Sehnen unaufhörlich fest geliebt; Liebe, die den eignen Willen in des Vaters Willen legt und, den F 14 — 2 —— SN ö pfo ein m ller 1 2 8 — — W̃ der und werde stets von ihm erhört; so bet ich mich zum Himmel ein und will dir ewig dankbar sein. J. Mentzer, 1 1734. Mel. Sieh, hier bin ich Ehrenkönig ꝛc. (Gott im mel und auf Erden.) 70 Ruhebier, mein Geist, N ein wenig und schau an dies Wunder groß, wie dein Herr und Ehren⸗ könig hängt am Kreuze bleich und bloß, den sein Lieben hat getrieben zu dir aus des Vaters Schoß. 2. Wie dich Jesus liebt von Herzen, kannst du hier am Kreuze sehn; schau, wie bittre Todesschmerzen ihm durch Leib und Seele gehn, Fluch und Schrecken ihn be⸗ decken; höre doch sein Klag⸗ getön! 3. Dies sind meiner Sün den Früchte, die, mein Hei land, ängstgen dich; diese Leiden schwer Gewichte zöge sonst zum Abgrund mich; diese Nöten, die dich töten, sollt ich fühlen ewiglich. 4. Doch du hast für mich besieget Sünde, Tod und Höllenmacht, Gottes ewgem Recht genüget, seinen Willen ganz vollbracht, durch dein Sterben mich zum Erben deines Lebens dort gemacht. 5. Ach, ich Sündenkind auf Erden! Jesu, stirbst du mir zu gut? Soll dein Feind N N 1 Passion. erlöset werden durch dein eigen Herzensblut? Ich muß schweigen und mich beugen für dies unverdiente Gut. 6. Seel und Leben, Leib und Glieder, alles giebst du für mich hin; sollt ich dir nicht schenken wieder alles, was ich hab und bin? Ich bin deine ganz alleine, dir verschreib ich Herz und Sinn. 7. Zeuch durch deines Todes Kräfte mich in deinen Tod hinein; laß mein Fleisch und sein Geschäfte, Herr, mit dir gekreuzigt sein, daß mein Wille sanft und stille und die Liebe werde rein. 8. Laß in allen Leidens⸗ wegen deine Leiden stärken mich, daß mein Leiden mir zum Segen mag gedeihen stetiglich, daß mein Herze auch im Schmerze ohne Wanken liebe dich. 9. Wenn mich schrecken meine Sünden, wenn mich böse Lust anficht, ich nicht Kraft noch Gnad kann fin⸗ den, wollst du mich verlassen nicht! Laß dein Sterben mir erwerben Trost im Tod und im Gericht! 10. Jesu, nun will ich ergeben meinen Geist in deine Hand; laß mich dir alleine leben, bis ich nach dem Lei⸗ densstand bei dir wohne, in der Krone dich beschau im Vaterland. G. Terstegen, T 1789. Passion. Mel. Herzlieb mutsvoll zu preisen, zu 71 Herz stärke mich, sehn, wie hoch, wenn Gott dein Leiden zu uns Gnaderzeiget, die Gnade n, mich in Meer steiget. Liebe zu verse 8. So Gerede von alle bster Jesu, was hast du ꝛc. — o sei denn ewig auch ur gepriesen für das das du mir be⸗ hast, mein Hei⸗ f mich dein ben. mich; ich den deinen ) gieb 555 1 heilger v Stärke Gellert, T 1769. pfinde den Fl de. Mel. O 4. Gott ist eil(So schlun 72 An Kreuz erblaß der Marter Last, der Todesqualen müde, fin⸗ det mein Erlöser erst in dem Grabe Friede. 2. Ein heilger Rächer alles Bösen; Schmerz K durchdringt mein Herz, und, n Herr, was kann ich sagen? ie Nur an meine Brust kann ein Glück, macht ich tief gebeuget f 2 tes Feinde zu 8. 0 f und über übsal an Wette est du et ich an, du K sten! Dein will ich im ode mich glaubensvoll ge⸗ en 5. Es ist vollbracht! riefst du mit Macht; 5 zeigst, Uẽns kommt es zu, sie de⸗ 2 daß 1 — — rigkei getragen. rau Dank U me ge Norge Mel. O Traurigkeit ꝛc. (So schlummerst du.) 7 So ruhest du, o meine 10 O Ruh, in deiner Grabeshöhle und erweckst meine tote 2. Man senkt dich ein nach vieler Pein, du meines Lebens Leben! Dich hat jetzt ein Felsengrab, Fels des Heils, umgeben 3. Ach, du bist kalt, mein Hort und Halt! Das macht dein heißes Lieben, das dich in das kalte Grab mir zu gut getrieben. 4. Doch Preis sei dir! konntest t hier nicht 10 Ver⸗ wesung sehen; bald ließ dich des Vaters Macht aus dem Grab erstehen. — A 2 1 5. O Lebensfürst, ich weiß, du wirst mich wieder auf⸗ erwecken; sollte denn mein gläubig Herz vor der Gruft erschrecken? 6. Sie wird mir sein ein Kämmerlein, da ich im Frieden liege, weil ich nun durch deinen Tod Tod und Grab besiege. 7. Nein, nichts verdirbt, der Leib nur stirbt; doch wird er auferstehen und in ganz verklärter Zier aus dem Grabe gehen. 8. Indes will ich, mein Jesu, dich in meine Seele senken und an deinen bittern Tod bis zum Tod gedenken. S. Frank, 1 172⁵ VII. Sstern. 76 Cöbris ist erstanden von der Marter alle. Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Hallelujah! 2. Wär er nicht erstanden, die Welt, die wär vergangen; seit daß er erstanden ist, so lobn wir den Herren Jesum Christ. Hallelujah! 3. Halle lujah, Hallelujah, 9 Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Hallelujah! Vor 1300. 77 Cob lag in Todes⸗ banden, für unsre Sünd gegeben; der ist wie⸗ der erstanden und hat uns bracht das Leben; des wir sollen fröhlich sein, Gott loben und ihm dankbar sein und singen: Hallelujah, Hallelujah!. 2. Den Tod niemand bezwingen konnt bei allen Menschenkindern; das machte alles unsre Sünd, kein Un⸗ schuld war zu finden. Davon kam der Tod sobald und nahm — S e e — 5 2 2. 2 der Tag, d mich die Welt mit Schmach am Kreuz gef hã nd den ha Gal 10 5 Ah! lujdh, 1 fal 4 1 f 1 R ich 1 In tur 1 U lujah 8 O Wunde OB, tarker 0 e 0 Halletujah! Kein Ar el liegt so schwer auf e wälzt ihn von des a Tl Hoi* 0 1 0. Allerujah, Ostern. wesen; er, der starke Gottes⸗ brochen held, hat dir 1 fällt, und sind genesen Nach Joh. Rist, T 1667— an den Streit, weil Jesus uberwu nden; er wird Dir weil er gel 80 2 Feinde Macht, d tehst und in ist hin, Die Sonn ist aufge⸗ Leben gehst und G gangen! Ermuntre deinen Glauben dienest. Geist und S den Heiland 6. Ach, mein Herr Jesu, zu empfa der heute der du bist vom Tode auf: durch d des Thor ge⸗ erstanden, bewahr uns vor des 2 87 schauen ieges li 2 lebt, sein Heil f t z r flehn! Wenn ist mein; sein sei auch mein sie 1 ich t t, zebenz 8 Herzens d sie ch en Lüsten ki 2 i verläßt 3 l 48 cht; dies di cht. 7. Hilf, wenn es wil ich bin A werden und der mich von 8 tag sich neigt, wenn ne Macht f lug auf Erden eine Herr⸗ err, in in Lieb und k für ihn, als ob er rschien und spräche: mit dir!“— So mein Geist, in mir! 5 chau über dich und e. ihn an; er mißt den in Cl nicht, s ist Sternen ihre Bahn; er lebt meine Zuversicht. und herrscht mit Gott ver⸗ eint wer nun d og U ist zerl önig und ein K 0 sind versöhnet! Seht, wie glänzt der große Held, der des Abgrunds und der Höllen und der Himmel S chlüssel führt und, mit C Schmuck geziert, seine Kir che sicher stellen und nach tiefem Gottesplan ewig selig machen kann! 4. Großer Schafe, von geführt, dem littner Strafe: der Preis gebühr ihn von den die das Gra derer, die 01 weckt, derer, die im Himmel wohnen g unten an, preisen kann. 5. Hilf uns 18 de Fesseln gehen, womi t uns die Welt bestrickt; laß uns geist lich. allem Sün dendienst entrückt! Schenk uns Kraft zum neuen Wesen, daß es t ich Ostern sei, dann kommt einst der Tag u völlig uns ir erheben herbei, da du erlösen und zi wirst, aufersta fürst. J. A — den Herren preisen ꝛc ott nicht singen 88 3 7 erstanden, aufer⸗ ständen ist der Herr, der uns versöhnt; seht, wie hat nach Schmach und Banden Gott mit en ihn (8 ne, über Se chmerz zöht, herrscht er önt! Dort auf seines 8 Thro in allen Landen: was sein Mund verhi kann ihm noch widerstre ben? Mächtig steigt der Held em por, im Tr er hervor. Se de Pforten bebe si 1 erk 811 4 ob man unsern Le Hallelujah! Jesus 4. Aus dem Grab uns zu erheben, ging er zu dem Vater hin. Laßt uns ihm zur Ehre leber st Sterben uns Ge et unter Lu Gedächtnis der vom Tod erstanden ist; unvergänglich sind die Freu den des, der nach den Ostern. und wer nur hört Himmel strebt. Hallelujah! mel d 8 n Rat, kommt auch loht lebt. auf 5. ins Vaterhaus. Got 6. N 9* 8 1 5 5 N. To re er 1 1 Preis und Rühmt se sy es in V g den, diese wenn euch ind Elend g 0 droht, es in der guten Todesne unser Herr hat 1 überwund Der 8 st 0 It n zu g ebt, Hallelujah LU Jef t 8. Er in in Nach F. Danneil( von bei uns sein, Chr. Sturm, und C. Lavater, uns verläßt, und 1 f 5 Ta ns in Mel Lobt Gott, ihr Christen allzu: Weltverjüngungssfe f wie⸗ g der! einde List 5. Der dunkle Weg, den und Macht hast du dein er betrat, geht in den Him⸗ großes Wort vollbracht: Ich sterb Ostern. sterb und lebe wieder. Gehet, sehet: alle Riegel, Band un Siegel sind zerstöret, Jesus lebt und verkläret! 3. Erl diesem Grab un gla 11 Son Fo Achau Leit de ö ier geschli umert statt, Fried werden wieder sich erheben und das Leben Christi leben. 1g 1* im Lichte 1 reit einem. Tl 8 5 e himmlischen. 7 ist mein Au leer, d in sch und Tod nicht kann mick Fig Wie wie die und ihm 1 Preis und Ehre ewge zurücke mich sch deinen C ich, w bricht, drin in dem Streite un mich bei Zeiten zum Triumph luje der Ewigkeiten! sch Chr. G e sus Ostern. t 775 der n Herren f reisen ꝛc. nicht singen 7) 4. Ja, er lebt, uns zu er⸗ Mel e 8 3 2 2. An a Bae Gra⸗ bt. Grof Friede wird ist seine mens ind auch 0 unser Grab durchwehn, ewig gültig sei d wann wir, von der Wallfahrt f 1 hn, um fre auf⸗ des Lebens Wie dir in deine Ruh. hier, lebe ewig dort mit G. Bened. Funk, f 1814. dir. B. Garve, 1 1841. VIII. Himmelfahrt. 93 C Cbriß fuhr gen Him da sandt er 1 uns herni 2 den Tröster, den heiligen Geist, zu Trost der armen Christenheit. Hallelufal Halleli tjahl Hallelujah! Galle lujah! Des f alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Hallelusah! Aus dem 14. Jahrhundert solln wir enen lob⸗ fort inger, erhöht. Die chauen 1 1 2 0 1 t du schon Jesu f ast o wir dich uf, eitet den Ort, n ienen ist der herrlich Tag ꝛc. * Ersch A 5 9 * 9 ö Halleluja Herz mich Ach, 62 Herzen Labsal schafft, wird uns durch dich gegeben. Dringe, zwinge, ewge Güte, mein G daß es preise, dir Lob, und Dank er⸗ weise 4. Zeuch, Jesu, uns, zeud uns nach dir; hilf, daß wir forthin f und für nach deinem Reiche trachten; laß unsern el himn lisch sein, daß wir der Erde eiteln Schein und Üppig ver achten; Ui art t la uns meiden, wohl ergründen, Gnade ses zu finden. 5. Sei, Jesu, unser Schirm und Hort und uns auf dein göttlich Wort, dar auf wir uns verlassen. Laß suchen uns, was dro f auf Erden wohnet 2 List und Feinde, hassen. Lügen, Trü und Jagen ach, sie plagen, ach, sie quälen stündlich arme Chister is 6. Her komm, du Gnadenthron du Sieges⸗ fürst, Davids Sohn 5 komm stille das Verlangen! Du, du bist allen uns zu gut, o Jesu, durch dein teures Blut ins Heiligtum . Dafür soll dir von uns allen Preis er⸗ schallen; Herr, am Ende nimm uns auf in deine Hände! E. Chr. Homburg, 1 1681. Himmelfahrt. Mel. Aus e eee 0 heilige Gedanken.) fährt auf 0 Der Herr ihrt auf 98 gen Himmel mit Lobsingt, lob⸗ Freuden dem Kö⸗ der Heiden, dem Herren f mit eue um ihn stehn alle N die er hat frei gemac Es 8 5 1 ein di eilgen Cherubinen, den lick ten S muß er willkommen sein. 3. Wir wissen nun vom Siege, der unser Haupt er⸗ höht; wir wissen zur Ge nüge, wie ur me geht; der 9 will uns ni er zeiget di er bricht uns sichre Bahn. 4. Wir sollen himmlisch werden, der Herr macht selbst uns Platz; wir gehen von der Erden dorthin, wo unser Schatz. Ihr een macht euch auf! Wo J is hinge⸗ dahin 2 das Ver⸗ dahin sei euer Lauf. 5. Laßt 1 uns gen Himmel dringen mit herzlicher Be⸗ gangen, langer gier; laßt uns einmütig singen: dich, Jesus, suchen wir! Dich, o du Gottes Sohn, dich Weg, dich wahres Leben, Himmelfahrt. Leben, dem alle Macht ge⸗ V zeben, dich, unsers Hauptes sei g *.* 117 7 Fahr hin mit de DU 11 dem erhabnen Throne in der Heer königlichen Krone alles der Ewigkeit mit verhülltem Antlitz scheut! 3. D auf Arden ist vollbra sollte wer durch dein bist für ur uns Gnad und Heil erwor ben, und dein siegreich Auf erstehn läßt uns in die Frei heit gehn 3. Nun bist du ja Hort und Hüter in des Vaters iligtur die erwe durch dein allen 5 lium d en, die zum 2 * de eilen; ni der Gna 1 deine Han uns durch und S 4. Deines Volk Namen trägst du deiner Brust, big zu dir kame bleiben deine Lust. st, die an dick Segen trittst, daß sie nichts rauben, bittest in des Va ters Haus ihnen eine Woh⸗ nung e der Arm noch diene Herz dir 5. ch vergißt du auch en die der Welt n, nicht, weil 15 vor Erbarmen üb * ihrem 1 lend bricht; daß mein Vater ihrer schone, daß er nicht nach Werken lohne, daß er ändre ihren Himmelfahrt. Sinn, darauf Bitten hin, r, sei ge priesen, daß du in dem Hei ligtum so viel an un ewiesen; dir se e, D und Ruhm! Laß uns dei Verdienst vertreten, wer wir zu dem Vater beten sprich für uns in letzte Not, wenn d kund ver schließt der Tod! J. J. Rambach, 7 17 Mel. Schmücke dich, o liebe Seele! gem Ommei und begleiten! 2. Himmel, Erde, Luft 15 Meere nebst dem unge hlten Heere der Geschöpfe id den Feldern, in den S in den Wäldern sind, über Tod un an ter mitrit zum Eigentum gege 9 dulden, streiten, de t mit⸗ Tiere, Mensche herrschen dir zu Seiten. 1 scheuen, Mer usck J. J. Rambach, f 1785. mächtig Dräuen. daß ein r Glanz und . 8 A 0 Wonne durch die Himmel N e dich une det 8 und dir Ehr und Di g 45 idig weisen. heißt man dich willkommen: 5. Herr in allen diesen arm n leichen! Dir i emand hier rufet Hosian ir. zu vergleichen a b 3. ich deinen Ke ö 88 — E fürchten, mich im Geb gen sich. nter monde cepter wende a 202 28 8 1 2 A Deinen Anga 5 vat f deinen Augen da; nd de sagt, i Molt 57 1 1 Por 8 Welt, der D · kot. Er st zu seinem Dienst bereit. Wonne S Wonne! 7 1 1eot! 1 11 5 chenket! In dir, de 68 Himt Kinder schirmt, bleibt unser Anker, wenn es stürmt, auf ewig eingesenket. Hier, hier sind wir festgebunden; re Stun Iden fliehn in Ei le; dann hinauf zum ewgen Heile! A. Knapp, 7 1864. Ae unf Mel 105 Lobe den Herren amm, den ꝛc. das gelitten, und 57 ve, der siegreichgerungen; blutendes Opfer und He eld, der die Hölle bezwungen; brechendes das sich aus irdischem merz über die Himmel geschwungen! 2. Du hast Tiefe d in schauriger as Höchste vollendet, Gott in die Menschheit ge⸗ hüllt, daß sein Licht uns nicht blendet. Würdig bist du,— jauchzt dir die Ewig⸗ keit — Preises un zu, Ruhms, der nicht endet. 3. Himmlische Liebe, die Namen derErd Fürst deine einst alle Zur Gingest due der entlassen zu 4. Üb nachteten ten schwan igt du es Sieges in h Lüften, Wer an d trägt nun, von 5 umlaubt, ewiges Leben aus Grüften. 5. Menschensohn, Heiland, 119 fahrt. in dem sich das ewge Er⸗ barmen milde zu eigen ge; geben den schuldigen Armen Dir an der Brust darf nun in Leben und Lust jeder 1 Erstarrte erwarmen. 6. Wahl voller Wunder! 2 Der eint nzige Reine sich mit 1 im Staube wallen, trägt ihre heb tin munend 5 von allen die hier ld, Seelen, 31 Schul 1 m tie 2 Mi ar 5 über⸗ windend dein Ru rtönet; Herr, a mein feindliches n Lieben ver⸗ deine Hand, zu dem Verir ten gewandt, hat mich mit Gnade gekrönet. 8. Lob n H„ mein Seele! Er hat dir vergeben, heilt dein Ge legt in dich ein ewiges Frie⸗ den im Streit, Wonnen im irdischen Leid weiß dir dein Heiland zu geben. 9. He f und Glaube Lieb ie tragen auf l 9 in das Land der Verheißung zu ewigen Hügeln, wo deine Wahl, dort in der Her Lieb und Erk 10. des F Wehen; das W̃ Nauchze Jauchze, singe, erk der du Erlösung ge⸗ sehen! Jauchze, du Heer dort am krystallenen Meer:„Ehre sei Gott in den Höhen!“ M. Heußer⸗Schweizer, F 1876, . 9 — — — — DS — 11 Pfingsten. Yft IX. X . 108 9 alles Unglüc L 2 1 nern Herzen brenn wir uns mögen mehr von deiner f reichen Hor el gepreist. 2. geuch ein, laß mich empfii Wen. und schmecken Kraft, die thust uns Bösen alles Guts auch 1 15 Ul en d D e mich v und im heit beten. So will ich mich dir en; dir zu Ehren soll Sinn dem, was himm⸗ ist, nachstreben, dis ich werde 76 Nat Vater ˖ 1 9 8 Kreuz ur süße d Finst sei d 80 tra J 3 N 1 5 WI 1E 1 8 * 1 Gut, tröst uns kräfti n laß 1 6 1 oben bei der Feinde Toben. im f ls ei 8 4 1 ell d 0 dein 9 84* dein Schmolck, 1 1 15 joe 9 mit der Welt ziehen und 8 ziehen und das zieb zu allen D 1 und Vollbringen wohn in Herz erw dir zum eig Haus. rtes W uns bekannt, wie wir J Jesu Klarheit umges stalten eist, o harret * die Welt und mich verge Zun kann, Gott und innigst glauben: Gott zum Heil der Welt gethan, mn — Trinitatisf iude: en Propheten all, großem E dh. Zohas Zebao Herr, mit hor od. Gemei 3 hor od. Geme N er 5 ie lieb dich, iter C Zweit Zweit loben Schall de 9 N und Danklieder. 85 ewger Sohn en Nornfoisch indernßleisch 18 1 Mun lohn as tot und leben rch dein teur Blut Heilgen am ewgen thut er vergiß es nicht, o Herze mein; hat dir d 8 t, heilt d eit groß, er⸗ löst dein armes Leben, nimmt 1 di 86 Allgemeine Lob⸗ dich in seinen Schoß, mit Trost dich überf ver 7 ts in seiner will seinen Er herrscht starken 0 1 ˖ uns zugleich, und dient dem lauch vermehren sein Lob soll hin⸗ schaden; seiner Gnaden! ,: Math. A. v. Löwenstern, f 1648. deinen seg der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe ge regnet; , Halle⸗ klieder. hallelujal an EN De Lob⸗ und 2 — — 2 2 — lle 9 4 92 mir gethan. angenommen, gleich aufs a f 1 in die Ewig 5 U ich, Herr, für und 5. 8 für ewig, ewig danken din keiner der zu L. A. Gotter, T 172 dir gegangen, statt 1 le Joh. Jak. Mel. Es 143 W'̃ deine N05 Heer der* 9 des Allmächtgen 3. Wer mißt dem 72 8 e groß seinen La auf? Wer! eißt 144 W'̃ Allm mel regnen? W Güte! Ist der ein 9 1— b er herrscht a seines Thron Ne** 1 Wahrheit 1 er 1 4. end t 57 nan S 1 8 Meer von S n, d 9 5 att 11 5 7 Anfang Gott und Gott d l ewgen Zeiten, Herr ed und sei 8 mor 1. 1 A Welt, wer ist dir gleie. as ist und wa 13. Du tränk Land Hi Erd und Meere, führst uns auf grüne Weider — 5 17 8 87 11. Wer k nnen men Don de Wunder Staub, und em Und iwilg Kirche und Gnadenmittel. 7. Ja freilich bin ich zu Schatten dieser Zeit; der 1 Gla be s ch N 8 ich d mir d 7 mein E 1 Land Land. 1 J n sichern Flügel find wer dein sehnt sich nach der J. G. Hermann, f 1791. Gnadenmittel. 1* R 511 st; Kirche. sein grausam Rü ung i q auf Erd ist nicht seind 148 Ein feste Burg Gleichen. ist unser Gott, 2 t unser C 2. Mit unsrer Macht ist ein gute Wehr und Waffen; nichts gethan, wir sind gar er hilft uns frei aus aller en; es streit für Not, die uns jetzt hat be⸗ uns der rechte Mann, den troffen. Der alt böse Feind, Gott hat selbst erkor en. Wit Ernst ers jetzt meint; Fragst du, wer 72 ist: groß Macht und viel List esus Chr 8 in der letzten ins ins Leben Luther, f 1546. wenn die Wel wär und wollt A“ Gott, vom 2 8 88 c 102 5. Das Feur si wird Gottes soll desgle cher den. bewähr t sein; Kraft nt und und leucht stark Lande. 6. Das wollst du, Gott bewahren rein vor diesem argn Geschl uns dir be sichs in uns nick Der gottlos Hauf her findt, wo Leute sind in erhaben. Luther ber, durchs tebenmal bewährt lauter S Wort sich diese worde 8 Wort, ja ins aus bei wir ment zu deinem W Wort schall an allem Ort; gieb deiner Kirche Gnad und Huld, Fried, Sinigkeit, Mut und Geduld 5 zes Weiter Den stolz C rn *. 1 0 d 1 1 1 as N her zu 2 e hei uns bei un 2 daß uns ort n d infort n. dos 1 er, des bosen de 2 Mart rle auf daß un hier und d sei Güt u: Heil bes t mit deinem Sei bei uns, du reicher err; t; den ot ist noch bei dir e ze rufen: t dein 0 h: t wird b Fel zaen f ö n 1 tro sto 1 1 O seste f ja d anze Welt 1 2 zuck d e gar auch e 5 7 1 1 1 1 91* . 1 5 J Thra fen— 1* statt schöner Lieder ein; 2— 17 17k 7 8 8 104 der Spott dein täglich Brot und dein Trank die bittre Not: Zion, laß dir doch nicht grauen; du kannst deinem Gott vertrauen. 5 Droht dir Schmach und Banden, man mit mit viel Qual und Her dennoch wirst du nich schanden, denk nur Ewigkeit; sei getrost und wohlgemut, denn der Herr ists, der es thut; Zion, Gott wird dich schon stär ken, dieses mußt du eben merken 6. das Ende schon herbei; in Gottes Hän dich von allem di e Trübsal, Hohn giebt er d denkron; Zion, Schutz, wird wachen und die Welt zu schan den machen. Hallelu nah brich erfür; znadensonn naht zu Freudengr den rechten Fri Zion, wo ist nun dein Kla⸗ gen? Jetzt kannst du von Freuden sagen. 8. Freuet euch, ihr Him⸗ melserben, freuet euch mit Zion hier! Die vor Jam⸗ mer wollten sterben, sollen Kirche und Gnadenmittel. leben für und für. Dort ist nicht mehr Angst und Qual in dem schönen Him⸗ melssaal. Zion, wer will dich nun scheiden von dem den? 1674 Lamm und ewgen Fr 9 75 2 Joachim Pauli uns deine 15 Frhalt Lehre, Herr, in der 1 Zeit; erhalt dein Reich und m ehr re dein edle Christenhe standhaften Glauben, der hoffnung hellen Strahl; laß uns dein Wort nicht rauben in diesem thal. 1 be allwis end ewges was dich noch nicht entdecke doch der der du dein Licht ge⸗ was einzig dir lut erkauft, vertrauet getauft. de stürmen Fall, so chirmen als . vall. t uns, Herr, dein Erbe, dein wertes Heilig⸗ tum, zerbrich, zernicht, ver⸗ derbe, was wider deinen Ruhm; tlich mel; immel Him d Geist, zel . 106 Kirche und Gnadenmittel. 7. Ei wohl an, standhaftic N tapfe wacker! Mit de a Märtyrer wird geträn Kirchenacker, ur er um so mehr; all sprossen, so damit Wie 8. Gebt euch in das ger SSD De 2 und nicht D dr n, 8 ige ein in ott! und mit Geist un die daß das gleich! 157 F fahre 9 deinen Leue die erste L stets die Lebensq dringe durch die Fahre fort, fahr 2. Leide dich End leide leide 11 15 E d Zion, leide ohne Zion, halte deine Treu! Laß nicht Kirche. nicht lau und träg dich finden. Auf, das Kleinod rückt herbei! Auf, verlasse, was dahinten! Zion, in dem letzten Kampf und Strauß halte aus, halte aus. J. E. Schmidt, 7 1745. Mel. O du Liebe meiner Liebe ꝛc. 25 Gerz und Herz 158 H e 8 sammen, sucht in Gottes Herzen Ruh; lasset eure Liebesflammen lodern auf den Heiland zu! Er das Haupt, wir seine Glieder, er das Licht und wir der Schein, er der Meister, wir die Brüder, er ist unser, wir sind sein. 2. Kommt, ach kommt, ihr Gnadenkinder, und erneuert euern Bund! Schwöret unserm Überwinder Lieb und Treu von Herzensgrund! Und wenn eurer Liebeskette Festigkeit und Stärke fehlt, 5 so flehet um die Wette, bis sie Jesus wieder stählt! 3. Legt es unter euch, ihr Glieder, auf so treues Lieben an, daß ein jeder für die Brüder auch das Leben lassen kann. So hat uns der Herr geliebet, so vergoß er dort sein Blut; denkt doch, wie es ihn betrübet, wenn ihr euch silbst Eintrag thut. 4. Hallelujah! Welche Höhen, welche T efen reicher 107 Gnad, daß wir dem ins Herze sehen, der uns so geliebet hat; daß der Vater aller Geister, der der Wun⸗ der Abgrund ist, daß du, unsichtbarer Meister, uns so fühlbar nahe bist! 5. O du treuster Freund, vereine deine dir geweihte Schar, daß sie es so herzlich ne, wies dein letzter Wille mei i war, und daß, wie du eins mit ihnen, also sie auch eines dienen und einander gern erfreun. 6. Liebe, hast du es ge⸗ boten, daß man Liebe üben soll, o so mache doch die toten, trägen Geister lebens⸗ voll! Zünde an die Liebes⸗ flamme, daß ein jeder sehen kann: wir, als die von einem Stamme, stehen auch für einen Mann. 7. Laß uns so vereinigt werden, wie du mit dem Vater bist, bis schon hier auf dieser Erden kein ge⸗ trenntes Glied mehr ist, und allein von deinem Brennen nehme unser Licht den Schein. Also wird die Welt erkennen, daß wir deine Jünger sein. N. L. v. Zinzendorf, T 1760. Mel. Ein feste Burg ꝛc. 159 Wenn istus a e Kirche schützt, so mag die Hölle wüten; er. der zur Rechten 57 Gottes 108 Gottes sitzt, hat Macht, ihr zu gebieten. Er ist mit Hilfe nah; wenn er gebeut, stehts da. Er f et seinen Ruhm und hält sein Heil Kirche und tum; mag doch die H wüten. 2. Gott sieh en auf dem Thr er ihn empören, denn den Ge salbten, seinen Sohn, den wollen sie nicht ie schämen sich des 8 Heilands, sein Kreuz Spott; doch Gott, sie mög pören. 3. Der Frevler mag die Wahrheit schmähn; uns kann er sie nicht rauben. Der Unchrist mag ihr widerstehn, wir halten fest am Glauben. Gelobt sei Jesus Christ! Wer hier sein Jünger ist, sein Wort von Herzen hält, dem kann die ganze Welt die Seligkeit nicht rauben. 4. Auf, Christen, ihm vertraut, laßt eu Drohn erschrecken! De tt der von dem Himmel schaut, wird uns gew aiß bedecken. Der Herr Herr Zebaoth hält über sein Gebot, giebt uns Geduld in Not und Kraft und Mut im 2985 was will uns denn erschrecken? hr. F. Gellert, T 1769. Gnadenmittel. Mel. Mein dem die Sera⸗ n ꝛc end Höh.) Wort, o Herr, wir Jesu schaft bei dem Herrn 3— 5855 und lad 5 Mense hen, die von tt ren, die unter einem 8 stehn 0 der Herr sich die läßt er nderlie sehn; Gemeinschaft mit dem Vater haben und mit dem Sohn im heilgen Geist, das ist, was ihre Seelen speist; nur das kann n sie vollkommen laben. 3. Der Glaubensgrund, auf dem stehen, ist Shri, 755 sein teures Blut; da dara wir 5 höchstes Gu rt die Reg ö sein Geist ins verbindt; ll die er gewinnt, wir heilge Kirche 1 4. Was ist das himmlisch Leben, mit Vater, Sohn und heilgem Geist in seliger Gemeinschaft schweben, genießen 3 ein J 2 5. Entferne Zwietracht, Krieg und Mord, erhalt uns Ruh und Frieden. Laß uns, gestärket durch dein Wort, im Guten nie ermüden. Mache leicht, k was drückt, gieb uns, was beglückt. Nach der! zrüfungszeit ruf uns zur Seligkeit, zu deines Himmels Freuden. 6. Herr, deine Kirche streitet noch: Hilf deiner Kirche siegen! Wie schwer ihr Kampf ist, müsse doch kein Kämpfer unterliegen. — ihr kindlich Flehn, eil, daß sie stand⸗ stets deiner Wahr⸗ hilf deiner Kirche ach Borchwar ch Borch r beizustehn, haft sei, heit treu, siegen. N ird und Cramer, Mel. Es ist das Heil uns ze. 5 ie Feinde deines 162 D Kreuzes drohn, dein Reich, Herr, zu zer stören; du aber, Mittler, Gottes Sohn, kannst ihrem Trotze wehren. Dein Thron bestehet ewiglich; vergeblich wird sich wider dich die Macht der Hölle rüsten. 2. Dein Reich ist nicht von dieser Welt, kein Werk von Mensche kindern; drum konnt auch keine Macht der Welt, Herr, deinen Fortgang hindern. Dein Erbe bleibt dir immerdar und wird selbst durch der Feinde Schar zu deinem Ruhm sich mehren. Kirche und Gnadenmittel. 3. Du wollest deine Herrschaft noch auf Erden weit verbreiten, und unter deinem sanften Joch zum Heil die Völker leiten. Vom Aufgang bis zum Nieder⸗ gang bring alle Welt dir Preis und Dank und g laub an deinen Namen. 4. Auch deine Feinde, die dich schmähn, die frevelnd sich empören, laß deiner Gnade Wunder sehn, daß sie sich noch bekehren. Lehr sie mit uns gen Himmel schar in und unerschüttert im Vertraun auf deine Zukunft warter g 5. Uns, deine Gläubgen, wollest du fest in der Wahrheit gründen, daß wir für unsre Seelen Ruh in deiner Gnade finden. Mach unsers Glaubens uns ge⸗ wiß; vor Irrtum und vor Finsternis bewahr uns bis ans Ende. 6. Dein Geist führ uns auf ebner Bahn und heilge unsern Willen, so wird dein Volk dir unterthan, gern dein Gesetz erfüllen, bis du erscheinest zum Gericht und dann vor deinem Angesicht die Menschenkinder sammelst. 7. Voll Zuversicht er⸗ warten dich, Herr, alle deine Frommen und freun des großen Tages sich, da du wirst wieder kommen. Dann werden wir, o Nenschenschn kein — 2 Erden f 1 1 und Hügel au meichen Kirche und Gnadenmittel. 855 it * . di ie 5 t 0 8 es dann ihr auf Erden die Mutt r aller Leben fanden hier. ein Jubel, wie im Reigen, wird einf Himmel f Mel. Me aß ich nicht ꝛc A5— ie 124119 ist vie selig Hier, hier Pfort; hier ölüners Haus, weil er Christum aufgenommen, und hier rufet Jesus aus: selig sind, die zu mir kommen! Dere zen nir er ein, mpel sein. 3. O welch Heil ist bis use wider⸗ fahren! Wenn der Herr nicht bei uns wär, der sich uns will offenbaren, woher hätten wir den Geist, der den Weg zum f immel weist? 4. O wie lieblich, o wie schön sin nd des Herren Gottes⸗ dienste! Laßt uns froh zu ihnen gehn; hier verlangt man Kirchweihe. an zum Gewinste einen dich mit allmächtg zen Flam⸗ hatz, der ewig währt, den men aus; mach himmlisch noch Raub ver⸗ uns auf Erden. Lob 1 dir von 11 155 indes er sind wir Hetr, wir droben in hier forte. V 1 Leben, die les Haus Gnadenmittel. Ge em thu, vor il allermeist Herzen: Ame e Erden hn hat ja mit n uns diese Mund gelegt. n Glaubenswahn, und an allen Orten mach uns bald von jedem Mietling bertilg, o Herr, den 116 Lust und Mut; ker allzumal s Htes S Tichtes Strat zroßes . was er verspricht 2. Hüter, ißt t noch fern? Schon e es auf den Weiden, f Herrlichkeit des Herrn nahe dämmernd sich den Heiden; flehn um Licht: vas er verspricht. 3. Komm, o komm, du treuer Hirt, daß die Nacht irrt ter H Herd 1 8 hält, was er versp f lieht vor des Mo Ach, wie fern erde! richt! richt. Sieh, das Heer der rgen⸗ tes Helle, und der Sohn dürstei D e; ihn J enlicht: 9 h rspricht H 0 harren ngel Bahn! Großer e 58 oy 1 571 5 101 des Herr„erscheine! * es werde licht! . — = than zungen SD n mmel und ist alle Mach N t lt, was er verspricht. Tags der Herr⸗ G dein, id an du rden auf nun ssionslieder). 117 Zeuch bald Mart Dort 1 XU 888 — e—⏑— p— Ausbreitung der Kirche(Missionslieder). 119 Mel. Valet will ich dir geben ꝛc schild, am Brunngqt aben, der dir vom H Laß deinen daß, wo mar hnet und vor den ein willig Volk söhnet zu deinem Tempel n, du willst he ssen, was du sp Wort muß sich i bew, womit du Fesseln zahl sind Gäste nun brichst. Wie viele sind zer den zu deinem Abend 0 Wie viele sinds Im schönen Hochzeits⸗ 18 versprochen, werd aller de, von allen Flecken rein, Heiden Licht! führst du zu deiner Freude A. Knapp, T 1864. die Völkerscharen ein, und welchen nichts verkündigt, kein Heil verheißen war, die Gnadenmittel bringen nun entsündigt dir 55 a Preis und Ehre de 4. Drum kann r ht Ruhe Wort Gottes. 9 Ingesich ein Kind giebt acht darauf. tärke mich, denn ich bin aß ich meines Lebens nd 5 Fürsten mit Völkern ohne zu Ehren setze fort. 510 stehn in der Nacht und stets dein heilig en na ch deinem Ange⸗ Wort in mein Herze sein sicht. Auch sie hast du ge⸗ verschlossen, dir zu folgen graben in deinen Priest r- unverdrossen. E 4 — 4 zum Grunde lege, müsse wie ein Felsen stehn, daß mein Geist auch Rat und That in den größten Nöten hat. 7. Laß dein Wort mir inen Spiegel, Jesu, deines [ds sein; drück darauf dein Gnadensiegel, schließ en Schatz im Herzen ein, daß ich fest im Glauben sleh, bis ich dort zum Schauen geh. 9. Schmolck, f 1737. zorbi ) Her 5 de il d Wort, edle Gabe, Schatz erhalte mir; h zieh es aller Habe größten Reichtum n dein Wort nicht gelten, worauf r Glaube ruhn? ists nicht um tausend Wel⸗ ten, aber um dein Wort zu thun. 2. Hallelujah, Ja und Amen! Herr, du wollest auf mich sehn, daß ich mög in deinem Namen fest bei deinem Worte stehn! Laß mich eifrig sein beflissen, dir zu dienen früh und pat und zugleich zu deinen Füßen sitzen, wie Maria that. N. L. Graf v. Zinzendorf, 1 1760. Wort Gottes. Mel. Schmücke dich, o liebe Seele ꝛc. 1 0 Pech der süßen Lehre, die ich mit Erstaunen höre, großer Arzt der Menschenkinder, du Evangelist der Sünder und Prophet des neuen Bundes, laß die Worte deines Mun⸗ des, deine Stimme an die Herden mir zu Geist und Leben werden! 2. Herr, dein Wort ist wie ein Hammer, schlägt und zeigt den Seelenjammer; es erquickt mich wie der Regen, leuchtet mir auf allen Wegen, stärket meines Geistes Kräfte, giebt mir neue Lebenssäfte, ist ein Stab für matte Glieder und ein Schwert dem Feind zuwider. 3. Diesem Worte will ich trauen und darauf beständig schauen; sonst ist doch kein Licht vorhanden, fremde Lehre macht zu schanden; aber dein Gesetz und Gnade leiten mich auf rechtem Pfade. Herr, mein Glauben und mein Lieben hat den Grund: es steht geschrieben. 4. Lehre mich dein Wort betrachten, mit Begierde darauf achten; lehre michs im Geist verstehen, laß es mir zu Herzen gehen; mache, daß ichs fröhlich glaube, und kein Zweifel mir es raube, daß ichs mit Gehor⸗ sam ehre und sonst keine Stimme 1 hen dem Glauben wäret. 6 SDM 1 Ack itt d Her G 11 18 n n 8 5 t. 5 . Hort, 1 uns dies? 1 1 5 hast es ges n. s sei mein 0 0 g 81 auf sein Wort soll l Seele trauen; ich wand hier, mein Gott, vor dir Glauben, nicht im Schauen. mein Heil un ewgen Leben. F. Gellert, T 1769. allen Lebenszeiten Wa 9(Dein Wort, o Herr, uns trösten, warnen, leiten. 8 O sende bald von Ort zu Meer, rst zu stillen ich zu füllen. arve, 1 1841 in Nr 1 Blitz, der Felsen ein da Feuer, das Mun geh eur f, C du Morgen⸗ chend Wort 1 Pfand des ins im Sohn gab von seinem . reitet ist für dich die Herzen sind dir han; wir sehnen uns einem Licht und seuf⸗ versäum uns nicht! Du Wort der 2 lautrer Quell, mach dunklen Augen hell, die Wege Gottes t in der Wahrheit Du Wort der Buße, Herz uns an mit eschmerz, daß un⸗ 7 nd Seufzen sei: uns armen Sün⸗ Wort der Gnade, t, o bring uns fort und fort von Herzen von nd lauben Gla mmi! aufe. * 5 il. e he 2 1 Kirche und Gnadenmittel. Konfirmation. und nimm Besitz von mei⸗ nem Sinn. Es sei in mir kein Tropfen Blut .. Herr, deinen Willen 188 ch bin getauft 6. Laß diesen Vorf * auf deinen mer wanken, Got Namen, Gott Vater, Sohn Sohn und heile und heilger Geist! Und so Halt mich in d ist alles Ja und Amen, was mir dein teures Wort ver⸗ heißt; ich bin in Christum ich dir, so eingesenkt, ich bin mit sei⸗ lob ich dich dort für nem Geist beschenkt. J. J. Rambach, 7 17 2. Du hast zu deinem 2 C rben, mein lie⸗(Ges ang der Gemeinde vor ber Vater, mich erklärt; du der Konfirmation.) hast die Frucht von deinem Sterben, mein treuer Hei⸗ Mel. Auf dem ewgen Felsen stehen ze. land, mir gewährt; du willst 189 Volt, des Herrn in aller Not und Pein, o 0 V bring d dein Ge- guterGGeist, mein Tröster sein. schlechte nach dem alten Licht 3. Doch hab ich dir auch und Rechte her zun Furcht und Liebe, Treu aller Knechte, sprick Gehorsam zugesagt; ich hab hie ist de in Gesc höpf o Herr, aus reinem Triebe 2. Dämpfe Fle dein Eigentum zu sein ge⸗ Blut in ihnen, laß sie nicht wagt; hingegen sagt ich bis der Sünde dienen! Ziehe sie ins Grab der Sünde schnö⸗ durch dein Versühnen, eh sie den Werken ab. sterben, an dein Herz! 4. Mein treuer Gott, auf 3. Kommt, ihr Kinder, deiner Seite bleibt dieser die wir haben als vi el teure Bund wohl feste stehn: wenn Gottesgaben, nehmt vom aber ich ihn überschreite, 55 Schatz, dran wir 55 laben, laß mich nicht verloren geh den euch zugedachten Teil! nimm mich, dein Kind 55 4. Einen Teil am Liebes⸗ Gnaden an, wenn ich hab bande mit dem ewgen Vater⸗ einen Fall gethan. lande, aber auch am Kreu⸗ 5. Ich gebe dir, mein Gott, zesstande und am Weltver⸗ aufs neue Leib, Seel un nd leugnungssinn. Herz zum Opfer hin; er⸗ 5. Wollet ihr euch binden wecke mich zu neuer Treue, lassen? Jesu Kreuz mit Freu⸗ den Mel. Wer nur walten 1 den fassen und die falsche hassen? Willst du, 3 die ewig treue euch ihre selgen „ daß ein jedes Glau ben übe, bis ihr seht, was ihr geglaubt! Graf N. L. v. Zinzendorf, 7 1760. N Es ist das Heil uns dc. 190 Die hier vor deinem 8 Antlitz stehen, sind Jesu Christi Glieder 1 enn vereint wir für „erbarmend au if sie Gieb ihnen, Vater, Sohn und Geist, das Gute, das dein Wort verhe ißt, im Leben und im Sterben 2. Sie kennen, Vater, Sohn und dessenheilge Freude, Gott, g. r on, wenn cn hefe nie ch bekehren, wie nsre Freud f ur hun, t des Heilands Tod zu preisen dur c ihr Leben. 4. Lacht ihnen Christenlauf der Welt entgegen, 4 fihren wenn Laß en en, en Glauben au dann sich Lüste regen! sche Konfirmation. sie hinauf auf Jesum sehn, die Welt mit ihrer Lust verschmähn, beharren bis 9 Ende! Den wichtgen Lohn die Her rlichkeit zeig ihnen, die 18 Ewigkeit, dort oben, auf alle Zeit jetzt Treue dir geloben! Der Bl lick müß ihnen Kraft verleihn! Herr, segne sie, denn sie sind ein; erhalt sie in der hrheit! G. v. Hippel, T 1796. Me 191 äbräutigam ꝛc Ton des Himmels V. Thron sende, Gottes Sohn, deinen Geist, den Geist de Stärke Gieb uns Kraft zum heilgen Werke, dir uns ganz zu weihn, ewig dein zu sein. 2. Mach uns selbst bereit, gieb uns Freudigkeit, unsern Glauben zu bekennen und dich Herrn zu nennen, dessen Blut floß auch uns zu 3. 9 Herz und Sinn iel hin, wenn nd erneuern rt vor dir be⸗ e Bahn zu gehn, verschmähn. 2 wir betend nahn, 8 31 n, wollest du auf itten uns 128 Kirche und mit Gnade überschütten! Licht und Kraft und Ruh ströme dann uns zu. 5. Gieb auch, daß dein 7 70 wie dein Wort verheißt, uflö slich uns vereine mit er gläubigen Gemeine, bis wir dort dich sehn und dein Lob erhöhn. S. Marot, T 1865. (Ge sang der 8 nach der Einsegnung.) Mel. O du Liebe meiner Liebe ꝛc 192 B. dir, Jesu, D will lich bleiben, stets in deinem ienste stehn; nichts soll mich von dir vertreiben, dein Moge ne Wege will ich gehn. Du bist meines bens Leben, meiner Seele Fried und Kraft, wie der Weinstock seinen Reben zust römt Kraft und Lebens⸗ saft. 2 Kör irgend besser haben, 4 bei dir, der allezeit so viel tausend Gnadengaben für mich Ar⸗ men hat bereit? Könnt ich je get roster we den, als bei rr Jesu Christ, 1120 imel g und auf Erden alle Macht gegeben ist? 3. Wo ist solch ein Herr zu finden, der, was Jef 175 that, mir thut, mich erkau von Tod und Sünden mit dem eignen, teuren Blut? Sollt ich dem nicht angehören, der sein Leben für mich gab? Gnadenmittel. Sollt ich ihm nicht Treue schwören, Treue bis in Tod Grab? 4. Ja, Herr Jesu, bei dir bleib ich, so in Freude, 5 0 in Leid; bei dir bleib ich, dir verschreib ich m für Zeit und Ewigkeit. Deines Winks bin ich ge wärtig, auch des Rufs aus dieser Welt; denn der e tt im Sterben f hält. mir nur auf en nahe, bis mein id zu dir 5. Bleib dieser Erd Tag sich neigt! Wenn es einst will Abend werden und die Nacht hernieder steigt, wenn mein Ar ug n wird dunkler, trüber, dam * erleuchte meinen Geist, daß öhlich zieh hinüber, nach der Heimat K. J. Ph. Spitta, T 1859. eit, du Donnerw Nenschheit an sich nahm. 193 2 ch bin in dir 8 und du in mir! Nichts soll mie h, ewge Lie be, dir in dieser Welt entreißen! Auf Erd en, wo nur Sünder nennst du mich freund⸗ chon dein Kind, o laß sind lich s michs ewig heißen und treu Wandel, Herz bewahren ensbund! 2. Ich bin in dir und du in mir; dreieinger Gott, du mit und deinen du hast zu dir mich frühe schon berufen. Was mir, dem Kindlein, war bereit, ergreif ich heut voll Innig keit an des Altares Stufen und sag: o L du bist mein, ich will dein Kind auf ewig sein! 3. Ich bin in dir und du in mir; noch wohn ich völlig nicht bei dir, weil 5 a Erden wal le; drur führ mich, Jesu, 85— Hirt, daß mich, was locket, chreckt und irrt, nicht bringe O daß, was ) verf prach, mir gehe tief und ewig nach! Ich bin in dir und 1 in mir; komm, Herr, ur deine Tugendzier früh zeitig anzulegen n, daß mir des Lebens Glück und Not, ja selbst der letzte Feind, der Tod, nur kommen mog im Segen! Mit dir will ich durchs Leben gehn, dir leiden, sterben, auferstehn! A. Knapp, T 1864. (Gesang der Gemeinde nach der Konfirmation.) Mel. Wie nach einer W (Freu dich sehr, o meine 19 Großer König 194 unsrer Erden Jesu, dem die ganze Welt ewiglich muß dienstbar wer⸗ Konfirmation. den, dessen Hand das Scepter hält, wir, dein Volk und Eigentum, wollen deines Namens 0 7 mit ver⸗ i ob erheben und dir Preis und 6 hre geben. 2. Herr, wir danken dir einmütig, daß du dir 90 zolk erwählt und auch uns zerlorne gütig deiner Kirche zugezählt; wir sind Christen, wir sind dein, laß uns, was wir heißen, sein und auf richtig darnach streben, wie wir dir zu Dienste leben. 3. Dir sei Dank für deine Gaben, so du in die Kinder legst, die den Bund bestätigt haben, die du in den Armen trägst. Herr, laß ihnen ewig nicht, was ihr Mund allhier verspricht, was sie heut sich vorgenommen, aus 8 dem Sinn und Herzen kommen. 4. Gieb, daß sie durch dei⸗ nen Segen, dir, o Heiland, treu gesinnt, bessre Christen werden mögen, als wir lei der alle sind. Durch sie sei dein Reich vermehrt, durch sie werdest du geehrt, bis wir all in Zions Höhen einst dein Jubelfest begehen. — Das heilige Abendmahl. Vor und während derFeier.) 0E Cbnse, du Lamm 195 8 Gottes, der du trägst die Sünd der Welt, erbarm dich unser! Kirche und 2. Christe, Gottes, der Sünd der 2 unser! 3. Christe, du Lamm du trägst die Belt, erbarm dich 5 du Lamm Gottes, der du trägst die Sünd der Welt, gieb uns deinen Frieden! Amen. Schm ücke dich, o Alte Kirche 196 liebe Seele, laß die 5 Sündenhöhle, komm ans helle Licht ge⸗ gangen, fange herrlich an zu prangen; denn der Herr voll Heil und Gnaden will dich jetzt zu Gaste laden; der den Himmel kann ver⸗ walten, will jetzt Herberg in dir halten. 2. Dürstend nach dem Himmelssegen eile deinem Herrn entgegen, der mit klopft Pforten; süßen Gnadenworten an deines Herzen eile, sie ihm au wirf dich hin Füßen; sprich: e dich umfassen, von d ich nimmer lassen! 3. Ach, wie hungert Gemüte, Menschenfreund, nach deiner Güte; ach pfleg ich oft mit mich nach deinem Mahl sehnen; ach, wie pfleget mich zu dürsten nach dem Trank des Lebensfürsten, daß mit diesem Brot und Weine sich mein Heiland mir vereine. Gnadenmittel. 4 Jes su; meine Lebens⸗ sonne, Jesu, meine Freud und Wonne, Jesu, du mein ganz Beginnen, Lebensquell und Licht der Sinnen hier fall ich zu deinen Fü ßen! Laß mich würdiglich genießen dieser deiner Him . zum Heil melsspeise, mir und dir zum Preise. 5. Herr, es hatd ein treues vom Himmel daß du willig trieh den. hast dein Leben in den Tod für uns—— und dazu 1 rossen, Herr, r uns vergossen, jetzt kann kräftig deiner Liebe zu ge⸗ tränken, denken. 6. Jesu, wahres Brot des Lebens, hilf, daß ich doch nicht vergebens, oder mir wohl gar zum Schaden sei zu deinem Tisch geladen; laß mich durch dies Seelen⸗ essen deine Liebe recht er⸗ messen, daß ich auch, 5 jetzt auf Erden, mög dei Gast im Himmel werden! Joh. Franck, T 1677 Me an der Zeit ꝛc 0 err Jesu i Christ, 47 7 Hen geh ystes Gut, du Br dananen aller Gna den Wir kommen, deit Leib und Blut, wie du uns hast geladen, zum Preite deiner Herrlichkeit und unsrer Seelen Seelen Seligkeit zu essen und zu trinken. 2. O Jesu, mach uns selbst bereit zu diesem hohen Werke! Schenk uns dein schönes Ehrenkleid durch deines Geistes Stärke; hilf, daß wir würdge Gäste sein und wer⸗ den dir gepflanzet ein zum ewgen Himmelswesen. 3. Bleib du in uns, daß wir in dir auch bis ans Ende bleiben; laß Sünd und Not uns für und für von dir nicht wieder treiben, bis wir durch deines Nachtmahls Kraft in deines Himmels Bürgerschaft dort ewig selig werden. Vor 1698 Mel. Wie nach einer Wa 7 r, o meir Freu dich q Eerrr, du hast für 1 98 H alle zünder einen reic zen Tisch gedeckt, wo das Brot der armen Kinder nach des Vaters Liebe schmeckt. Heute nun bin ich dein Gast, wie du mir befohlen hast; aber hilf auch, daß mein Herze deine Wohlthat nicht verscherze. 2. Räume mir aus dem Gemüte all Arge völlig aus, daß auch meines Her⸗ zens Hütte werde dein ge⸗ weihtes Haus. Denn ich hoffe nur auf dich, liebster Jesu, liebe mich und laß dei⸗ nen Tisch auf Erden mir des Himmels Vorschmack werden. Das heil. Abendmahl. 131 3. Kann der Herr dem Knechte schenken auch sein eigen Fleisch und Blut: ach, so hilf mir recht bedenken, was hier deine Liebe thut, und verleihe, daß ich nicht eß und trinke zum Gericht, was du, Jesu, für mein Leben zur Erlösung hast gegeben. 4. Wirke heilige Gedanken in der Seel, die dir gehört; halte meinen Sinn in Schran⸗ ken, wenn mich Furcht und Zweifel stört. Fühl ich meiner Sünden Not, so erfülle mich dies Brot, dieser Kelch mit neuem Mute; dein Blut floß auch mir zu gute. 5. Sind wir doch aus dir geboren, nähr uns auch durch deine Kraft, und weil alles da verloren, wo nicht Jesus Hilfe schafft: ach, so laß dein Brot und Wein meines Herzens Labsal sein, daß die Wirkung dieser Speise künftig in der That sich weise. 6. Laß mich deine Liebe schmecken und die Güter jener Welt; oder wenn auch Furcht und Schrecken mich zuweilen überfällt, so verschaffe mir dein Blut einen rechten Freu⸗ denmut, daß ich meinen Trost im Glauben mir durch nie⸗ mand lasse rauben. 7. Hilf mir recht ins Herze fassen deinen herben, bittern Tod; lasse mich auch nie⸗ mand hassen, der mit mir genießt dein Brot; nimm 6* mich Kirche und Gnadenmittel. mich ganz vollkommen ein, Nahrung geben, und dieser bis ich werde bei dir sein Kelch erquickt den Geist; es und die Fülle deiner Gaben, mehrt sich 10 meinen Gott und alles haben. Leben, K. Neumann, f 1715. dich ge f 1 neue Kraft und ärke in Mel. Eraulge mich, du Heil der unserm Kampf und Glau⸗ 2 5 rke 99 M⸗ ein Jef„der du vor dem den in deiner letzten adac, Ans Haft die nde ein eden e sein; der zusammen 2 n 9 macht: es prei ND DNN 52 E m Uß me 52 gläubige Gem üter dich, fließen da wir ein Fleisch Stifter dieser hohen Güter! und Blut genießen. 2. So oft wir dieses Mahl 7. Dein Leib muß uns genießen, wird dein Gedächt⸗ zum Pfande dienen, daß unser nis bei uns neu; man kann lei ch, jetzt schwachheits⸗ aus frischen Proben schließen, voll, einst herrlich aus dem wie brünstig deine Liebe sei. Staube grünen und unver Dein Blut, dein Tod und weslich werden soll; ja, daß 1 0 0 deine Schmerzen erneuern du uns ein ewig Leben nack sich in unsern Herzen. diesem kurzen werdest geben. 3. Es wird dem zittern⸗ 8. O teures Lamm, so den Gewissen ein neues Sie⸗ edle Gaben hast du in dieses Nel, aufgedrückt, daß unser Mahl gelegt! Da wir dich Schuldbrief sei zerris ß selbst zur Speise haben, wie unsreHandschrif stseizerstn wohl ist unser Geist gepflegt! daß wir Vergebung u Dies Mahl ist unter allen Sünden in deinen blut tgen Leiden ein wahrer Vorschmack ein Wunden finden. jener 79 5 4. Und fester, als es je 9. Dir sei Lob, Ehr und gewesen, wird nun das Band, Preis gesungen! Ein solche das uns vereint; von allem hoher Liebesschein verdient, Seelenschmerz genesen schaun daß aller Engel Zungen zu wir in dir den liebsten dessen Ruhm geschäftig sein. Freund; wir fühlen uns in Wird unser Geist zu dir er⸗ solchen Stunden mit dir zu hoben, so wird er dich voll⸗ einem Geist verbunden. kommen loben. 5. Dies Brot kann wahre 3. J. Rambach, f 1785 Das heil. Abendmahl. 133 Herrlichkeit an mir Gefallen doch mein n welchem fort aus un, du hast himmlisch ckt, du hast dich 1; in dir, der beglückt, will ock . 8 3. Wie h eilig ist doch dieser tr einst geflosse mir zu dich will ich jetzt empf ge jaussprechlich dein sehn velch Heil Kelch des n! Mein Daß ich einen Heil lar 1 habe 8 mir ein; und in seinem Heil mich mit ihm werd ich verbunden. labe ur sein Verdienst 5 Wie ist mein Herz 0 freu⸗ mich k as ist meines denvoll, daß ich in Jesu leben a ide soll und er in mir wil will ich mit leben! sein Abend⸗ 5. O wär doch auch mein f er darf ich mich ihm verbinden, und Herz geweiht zu einer heilgen Stätte, damit der Herr der der so werd ichs tief empfinden, daß 134 daß ich einen Heiland habe, der am Kreuz und in dem Grabe, wie sein Wort mir sagt und schreibet, mein Er löser war und bleibet. 3. Ach, wie werd ich oft so müde! Wie entweicht der süße Friede! Sünd und Welt kann mich verwunden, wenn mir dieses Licht ent schwunden: daß ich einen Heiland habe, der mit seinem Hirtenstabe, sanft und mild und voll Vergeben, mir nichts ist, als Heil und Leben. 4. Sei gesegnet, ewge Liebe, daß du mir aus treuem Triebe, da das Miß traun mich vergiftet, solch ein Denkmal selbst gestiftet: daß ich einen Heiland habe, der den Gang zum Kreuz und Grabe gern gethan, mich zu erretten von ewgen Todes Ketten. 5. Heilges Brot, sei mir gesegnet, weil mir der mit dir begegnet, der mit seinen Todeswunden die Erlösung mir erfunden! Daß ich einen Heiland habe, der erblaßt und tot im Grabe auch für meine Schuld gelegen, will ich schmecken und er wägen. 6. Heilger Kelch, sei mir gesegnet, weil mir der mit des dir begegnet, dessen Blu mich lässet finden die Ver gebung aller Sünden! Daß ich einen Heiland habe, der Kirche und Gnadenmittel. die dürre Seele labe, muß nicht dies mein Dürsten stillen und mein Herz mit Wonne füllen? 7. Er gebietet mir zu essen, meines Jammers zu vergessen; er gebietet mir zu trinken und in Freude zu versinken, daß ich einen Hei⸗ land habe, der sich selbst als Opfergabe hat für mich da hingegeben, mir zu Speis ind Trank und Leben! 8. Will hinfort mich etwas quälen, oder wird mir etwas fehlen, oder wird die Kraft zerrinnen, so will ich mich nur besinnen, daß ich einen Heiland habe, der vom Kripp lein bis zum Grabe, bis zum Thron, wo man ihn ehret, mir, dem Sünder, zugehöret! E. G ltersdoͤrf, 1 1761. Mel. Ar zasserflüssen Babylon ꝛc. (E ammlein geht.) 202 Ich komme, Herr, 2902* und suche dich, mühselig und beladen; Gott, mein Erbarmer, würdge mich des Wunders deiner Gnaden! Ich liege hier vor deinem Thron, Sohn Gottes und des Menschen Sohn, mich dei⸗ ner zu getrösten; ich fühle meiner Sünden Müh; ich suche Ruh und finde sie im Glauben der Erlösten. 2. Dich bet ich zuver⸗ sichtlich an, du bist das Heil der Das heil. Abendmahl. der mich von nun an würdig Handschr sein, mein ganzes Herz dir, wir sind Gottes Kin 0 ch Herr, zu weihn und deinen Tod zu preisen; laß mich ü der Heiligur g 3 wahre Besserung 1 durch 1 Chr. F. Gellert, 1769. in dir und l in dir mit uns Mel ke dich, o liebe Seele ze ng er verlornen Sün⸗ Sühnung unsrer in seinem wer kann 18 Erbarmen, das Armen! ter Brü⸗ c 7 Du russt, mit un ich mir strömt gen, Herr, aus entgegen; in Sünden finden; 4. Dein ist das Glück dem er Seligkeit; bewahr es se bin der mir geben. a ri mir, so„du kommst, dich bringen. hel b Deinen in dem särke dich, und durch die zu vereinen; du, Liebe gegen mich wird dir ü giebst den er Glück Gebot, treu erfüllen un durch deinen To zu meinem die Lust der dich kräftig überwinde. 4. Nun so sei der B. erneuet, unser Herz dir geweihet! Auf dein Vorbil wolln wir sel und dir nach, mein Heiland, gehen. Schaff ein neues Herz uns Sündern, mache uns zu Gotteskindern, die dir leben, e sterben, deine Herr⸗ erben. 8 keit zu Groß ßes Abendmahl der rommen, Tag des Heils, 55 in wirst du kommen, daß wir mit der Enge Chören, Herr, dich schaun und ewig ehren? Hallelujah, welche Freuden sind die Früchte deiner Leiden! Danket, dan⸗ ket, fromme Herzen,„ ewig ih m für seine Sck merzen. K. Lavater, 7 1801. Mel. Wachet auf, ruft uns ꝛc (Herr, du sie vorbereiten.) 20 4 K du wollst H. u ins vollbereiten zu deines Mahles Seligkei⸗ ten, sei mitten unter uns, o Gott! Laß uns, Leben zu empfahen, mit glaubens⸗ vollen Herzen nahen, und sprich uns los von Sünd und Tod. Wir sind, o Jesu, dein; dein laß uns ewig sein! Amen, Amen! Anbetung dir! Einst feiern wir das große Abendmahl bei dir. 2. Nehmt und eßt zum ewgen Leben das Brot, das euch der Herr gegeben; die Gnade Jesu sei mit euch! Kirche und Gnadenmittel. Nehmt und trinkt zum ewgen dien den Kelch des Heils, auch euch gegeben, ererbt, ererbt des Mittlers Reich! Wacht, eur Se seele sei bis in den Tod getreu! Amen, Amen! Der Weg ist schmal; 9 8 0 klein ist die die dort eingeht zum Al ber ndmahl. F. G. Klopstock, f 1808. Mel 205 der mein noch nie vergaß? Kann ich die Lieb ermessen, dadur rch mein Herz genas? Ich lag in bittern Schmerzen, er schafft mein Leben neu, könnt ich Wie W sein vergessen, und stets quillt aus dem Herzen ihm neue Lieb und Treu! 2. Wie sollt ich ihn nicht lieben, der mir so hold sich gt? Wie jemals ihn be⸗ trüben, der so zu mir sich neigt? Er, der ans Kreuz erhoben, getragen meine Schmach, ruft er mir nicht von oben: komm, folge du mir nach! 3. Ich will ihn lieben, der mir aus Todes⸗ nacht, von meinem Schmerz getrieben, 3 ichkeit ge⸗ bracht; der noch zur letzten zeig ewig Stunde mir 190 ht die treue Hand, daß mich kein Feind verwunde im Lauf zum Heimatland. ch aus Nacht füllt mich mit nde, J Himmelsmut, will selber in mir thronen mit heilgem Gnadenschein. Sollt ich bei ihm nicht wohnen? ii nicht selig sein? 5. Bei Freuden Schmerzen durchleuch dein Bild, wie dr der Herzen, geblutet mild! Mein Lieben und mein Hoffen, mein Dulden weih ich dir. Laß mir die Heimat offen und dein Herz ür und für! Chr. Kern, T 1835 F Mel. Zeuch ein zu deinen ꝛc 0 06 Dommt her, ihr 206— 8 7 der Heiland u der treue Herr de an Huld und Li der Erd und Hir will 5 ahl halten weg; kommt Kinder, hier steg! Empfar 5 d d Das heil. Abendmahl. zu vermählen, der wunder⸗ bar beglückt. Kommt, legt auf ewig ab der Sünde bange Säumnis; empfanget das das Gott vom Hit 3 Herzen, kranker von oben Gram; el fleuß lieblich sich Drum jauchze, meine hell aus der Sünden⸗ 0 7 meine 207 ie, du meiner Seelen Sonne, du Freund⸗ 138 Freundlichster auf Erden, laß mich dir dankbar werden! 2. Wie kann ich gnugsam schätzen dies himmlische Er götzen und diese teuren Ga⸗ ben, die uns gestärket haben? 3. Wie soll ich dirs ver danken, o Herr, daß du mich Kranken gespeiset und ge⸗ tränket, ja selbst dich mir geschenket? Ich lobe dich von Her⸗ zen für alle deine Schmerzen; dir dank ich für dein Leiden, den Ursprung meiner Freu⸗ den. 5. Dir dank ich für dein Lieben, das standhaft ist geblieben; dir dank ich für dein Sterben, das mich dein Reich läßt erben 6. Du wollest ja die Sünde, die ich noch in mir finde, aus meinem Herzen treiben und kräftig in mir bleiben. 7. Laß mich sie ernstlich meiden, laß mich geduldig leiden; laß mich mit An dacht beten, von deinem Weg nie treten. 8. So kann ich nicht ver⸗ derben, drauf will ich 5 10 sterben und ferudig au stehen, o Jesu, dich zu 55 300 Rist, 1 1667 Lebens Leben ꝛc. mü sterben.) Mel. Jesu (All 9082 anket, danket 208 Gott mit Freuden, danket ihm mit Kirche und Gnadenmittel. Herz und Mund! Macht die großen Seligkeiten dieses heilgen Mahles kund, was der Herr für Gnaden schen ket, da er selbst 8 3 und tränket; danket ihm vor dem Altar, daß er uns so freundlich war. 2. Ja, wir preisen Gottes Güte, denn sie währet ewig⸗ lich. O wie freut sich Gemüthe, daß der Herr so gnädig sich gegen uns auch jetzt erwiesen! Immerdar sei er gepriesen; groß ist seine Huld und Treu; sie war diesesmal auch neu. 3. Heilig, heilig, heilig werde, Gott, dein Nam uns mehr und mehr; alle Him mel samt der Erde zeugen laut von deiner Ehr. Dir, Herr, singen Seraphinen dreimal heilig, die dir dienen; droben in dem Hei ligtum schallet deines Na mens Ruhm. 4. Gott, der Herr und Vater, segne uns in seinem lieben Sohn; und des Va ters Sohn begegne uns von seinem Gnadenthron; und der Herr, der Geist, bereite uns zur Herrlichkeit und zu seinem Frieden! sprecht Halle⸗ N. Kaiser, 1 1800 Das heil. Abendmahl. 139 Mel. O daß—.— ausend Zungen ꝛc 4. Wie jetzt, o Herr, in U her 7 7 (äber nur den lieben Got Ne 2) deinem Namen dein 5 olk 209 Num hin den vor dir versammelt war, so 185 Dank für bring einst wieder uns zu⸗ deine Liebe, erhöhter Mitt⸗ sammen, daß wir mit dei⸗ er, Jesu Christ! Gieb, daß ner Engelschar, anbetend als 1 ich dich nicht mehr betrübe, dein E n, stets preisen der du für mich gestorben deines Ruhm. bist; laß deines Leidens l Angst und Pein mir immer⸗* dar vor J 2. Im Streite hilf mir überw inden und stärke mi ch Mel. Die Tu igend v wird durchs Kreuz geübet ꝛc.(2 ist des All⸗ zu jeder Pflicht; 2 mich vor neuen Sür 0 210 V Nollbracht ist nun die heilge Feier; verlaß mich in Versuch nicht, und dein für mich vergossnes Blut schenk mir verkündigt ward von uns im Todeskampfe Mut. dein Tod. O dein Gedächt 3. Hilf, daß ich deines nis sei uns teuer und Leibes Glieder, die heut dein vergeßlich dein Gebot! Laß Heil, wie mich, erfreut, von nie des Himmels Vorgefühle Herzen lieb als meine Brü⸗ in un Al und ver der, als Erben einer Herr⸗ gehn; einst am lichkeit. Wir haben einen Kronenziel rr, deine Herrn und Gott, uns speist Herrlichkeit un 18 sehn! und tränkt ein Kelch, ei in Brot. J. Ch. Wagner, T 1825. XIII. Wiedergeburt und Heiligung. Buße(Schon ist der.) 212 Al efer Not 211 S haffe in mir, brei 15 zu dir, Schol tt, ein reines Herr Gott, erhör mein Herze und gieb mir einen Rufen! Dein gnädig Ohr neuen, gewissenGeist.: neig her zu mir und meiner wirf mich nicht: von es öffne; denn so du Angesicht:,: und nimm sehen an, was heiligen Geist nicht v Sünd und Unrecht ist ge⸗ Pf. 51, B. 1 than: 2 inem 140 than: wer kann, Herr, vor dir bleiben? 2 Gnad zu ve unser Thi ee er nand sich rühmer 5 dich fürchten und deiner Gnader 3. Darum auf · iche auf bauen; 2 ihn assen mich und en, die mir M̃ ort: a1 1 Trost und des will ich 0 2 8 Hort; allzeit harren. 4. Und ob es in die Nacht und den Morgen, 6 Herz an Gottes Macht ver⸗ zweifeln nie gt koch sorgen. So thu das Volk von rechter Art, das aus dem Geist erzeuget ward und seines Gottes harre. 5. Ob bei uns ist der Sünden viel, bei Gott ist 1 u doch so tt viel mehr Gne den; sein Hand kein Ziel, wie zu helf en hat 1 2 2 2 N Jesu 2 mein Hoffnung steht auf Wiedergeburt und Heiligung. Erden! Ich 50 daß du mein Tröster bist, kein Trost mag mir sonst— Von Anbeginn ist nichts erkorn, auf Erden war kein Mensch hel bist 2. und mich von Herzen; 91 1 Ins durch rei und los durch Schmerzen, werd ich n Last; was mein Glaub erfa du mir, Herr, versprochen ha 3. Ach, stärk durch Barmherzigkeit in mir recht f Vertrauen, ich deine Freundli inniglich ansch D lieben dich Dingen meinen Nächsten gleich mich; send mir dein am Er des Tode mir wend. 4. Ehr sei Gott in dem höchsten Thron, dem Vater aller Güte, und Jesu Christo, seinem Sohn, der uns allzeit einem werten uns seit H daß wir ihm wohlgefällig sein hier in der Zeit und dort hernach in E wigkeit. uber, T 1577, oder oh Schn leesing 1 1567. ver⸗ nicht, wie ichs verdienet. Ach, nicht, Gott, ins dein Sohn hat mich ndle mit mir, wie's dir, ich will es gerne ˖ wollst du m icht ewiglich von dein Gnade scheiden. ott un d Herr, Durch deiner Allmacht at nimm von mir, quälet; d eine haffe in mein, wü allem, wo mirs fehlet; gi t wenden Willen, Mittel, Kraft und Stärk, es doch nich r en Last, men meiner dich Gottes ur rba und des Menschen Sohn, erbarm dich mein nein versch on, hör auf mein kläglich Rufer 4. O heilger Geist, du wahres Licht, Regierer der Gedanken, wenn d Sündenlust anficht von dir nicht wanke leih, daß nun unden mehr Begierd nach tum, Lust und El nem Herzen herrsche Un N mein Stund lein kommen i ist, f so hilf mir treulich 3 daf ich des Satans Trutz und List durch Christi Sieg mag dämpfen, auf daß mir Krankheit, Angst und Not und dann der letzte Feind, K der Tod, nur sei die Thür Denicke, f 80 Mel. Hüter, wird die Nacht der Sünden ꝛc 0 17 9 l, was bin ich, 21168 mein Erretter und Vertreter bei dem un sichtbaren Licht? Ich verzag in meinem Mute; denn das G as ich will, das thu Biedergeburt und Heiligung. bin ich, Steh, schwankes 2. Ach, mein h Armer was ich drum, mein Helfer, verwe Jesu 20 reiche mir die Gnadenhank 4. Ach, wann wirst Herze 5 1 ja, es ist mir le mein Schmerze, Höre mi 0 1; Arzt der Seelen, meinem Herzen 1 Ruh! „daß mir der Tod nicht schade; Herr, gieb Gnade, laß mich sein dein liebes Kind! Ein Demütiger und Kleiner, aber Reiner, endlich Ruh und Gnade findt J. Neander, 4 1680 el 2 Mee dee 8 D 211 8 Herz ich bringe dir als Gabe ur 5 Geschenk; du forderst dieses ja von mir, des bin ich eingedenk. ten nicht mach scheu der ind Spott. dich sei von Hoffer und wenn auch gert äßt, mich ld. 3. Nun, du, mein Vater, ES armer Nez isch, ich armer Sün⸗ * ieine Sün der steh hier vor Gottes schuld und meiner Strafe Angesi Ach Gott, ach 1 = und m 18 Ge⸗ in barme Jesu nein Erbarmer, mein Licht ee lschheit 2 18 U— aus; schenk mir tets g den ten Erbarme Trieb. Gott, mein 9. Hilf, daß ich e von armer, über mich! Herzen treu im Glauben dir, 8. Hör, ach erhör mein mein Gott, daß mich im seufzend Schreien, und neig zu 8ů6 144 zu mir dein wollst alle Sünden zeihen und lindern 5 8 He Erbarme dich, er arme dich, Gott, 1 mein Erbarmer, über mich! 4. Nicht, wie ich hab ver schuldet, lohne, und handle nicht nach meiner Sünd; o ater, schone, schone nic rkenn mich wieder als de Kind! Erbarme dich, 4 m dich, Gott, mein Erbarm über mich! 5. Sprich nur ein Wort so werd ich leb daß ich armer S geh hin, die Sünd vergeben; nur sündige b fort nicht mehr! Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich. 6. Ich zweifle nicht, ich bin erhöret, erhöret bin ich zweifelsfrei; weil sich der Trost im Herzen mehret, drum will ich enden mein Geschrei. Ich weiß ja, du erbarmest dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! Chr. Titius, T 1708. 220 Hier legt mein Sinn sich vor dir nieder, nenn Geist sucht seinen Ursprung wieder; Herr, dein erfreuend Ange⸗ sicht auf meine Armut gnä⸗ dig richt. 2. Schau her, ich fühle mein Verderben; laß mich Wiedergeburt und Heiligung. in Christi Tode sterben; o möchte doch in seiner Pein die Eigenheit ertötet sein! 3 e wohl, daß und mich in 25 jedoch ist die Liebe zanz befreit. iuß noch mehr au durch dei⸗ nen Geist geheiligt werden; der Sinn muß tiefer in dich gehn, der Fuß muß unbe weglich stehn 5. Ich weiß mir zwar nicht selbst zu raten, hier gelten ni der Menschen Thaten; wer macht sein Herz wohl selber rein? Es muß durch dich gewirket sein. 6. kenn ich wohl dein Lieben: du bist noch immer treu geblieben Ich weiß gewiß, du ste mir bei und machst mich von mir f f 7 lich ke falsch Re du d 4 ehst ind aus der Sünde Netz mich ziehst. 8. In Hoffnung kann ich fröhlich sagen: Gott hat der Hölle Macht geschlagen, Gott führt mich aus dem Kampf und Streit in seine Ruh und Sicherheit. 9. Drum will die Sorge meiner Seelen ich dir, mein Vater, ganz befehlen. Ach, drücke 145⁵ icke in meinen Sinn, knirschtem, bangem Geist, der daß ich in dir schon selig bin! gleichwohl dich noch Vater Chr. Fr. Richter, T 1711. heißt: Gott, sei mir Sünder 221 O K nig dessen —— Majestät weit 1 dem Erd 1 feht * l, 0 die get, H i elle Mac sehr groß Herz und Gott, sei mi 6. Mein L ö sprechenk n, 4. Mein Vater, schaue sum an, den Heiland aller der für die Welt , durch den wir im gläubigen der ists, Ruhe find, sein gutthätig. Ich und laß ihn nicht, das t: Gott, sei mir Sünder Herz mitleidig iere doch mein Sinn in diesem Gott, sei mir ganzen Leben; du bist mein was ich bin, dir ergeben. Ach, ganz und gar, . die Liebe geht es nicht 1, so ruf ich, rz ist voll: inder gnädig! en und mein allein auf mir geh es gieb nur, daß hade. Kommt zte Stünd lein r 8 Le nein Jesu, selbst Und we un ich unn 146 Wiedergeburt und Heiligung. dir allein n Mel. Wie nach einer Wasserqu ꝛc. 222 Ar 5 ba 7 0*(Freu dich sehr, o meine Seele.) 1 ot r . 223 Gee sündigt und übel of dir gethan. Du siehst 22 ngesichte nur Schuld ein reiner Wandel gilt, ew Licht, aus dess verkündigt Lichte nie meinen 2. Dir einste Klarheit ins doch zu jeder t mein S n Strahl der Heiligkeit borgen, und meine Thränen urch Herz und Seele sind vor dir. Ach, Gott, dringen, daß auch wir nach mein Gott, wie lange soll Heilgung ringen! ich sorgen. Wie lang ent 2 5 f fernst du dich von 5 3. Herr, hand mir nach 2 Frfreue mich um nes keit! Erfreue mich um deines 0 willen; du bist ein der gern er mei N itern bist 1 sich meiner wer beharrt in Seelen an. seinen Sünden, kann vor Ehr. F. Gellert, T 1769. dir nicht Gnade finden. Erlösten 1 Heilig! Hei und die reinsten bringer N zimmerma + 1783 90 49 Nei 224 Mess üte zu der tiefsten jam gebeugt, daß ich dich gerin 1 4 häufig dein G stig ne Hul und dich, der mich 3. Ach, von Herzen und Schmerzen such in Trost und so lange ist es ja deine Güte 5 Jorr Do gebeugter Ge„Herr, der huld fre igendjahre tröstend Wort verheißt. Gnade vor dir dir finden, geh nicht mit Freuden? Wan mir ins Gericht. Alle Sün⸗ Nichter, Freud 1 1 den, die uns reuen, will st 2 2. 5 91 1 1 Sunders Leben; dir ist 8 unserm 1 kannst ihn nimmer unserm Herzen ich; wer mag 1 hen Frei in Buch büßen. kam nicht diese t so oft und oft 1? Wer muß nicht wird müssen Herzensrichter, prüfe, wie dach uns die r ibar 3 nützt ut scheinen? Dem Sspruch Gewissens jeder Heuchelei, und feind 150 Wiedergeburt und Heuchel ei, dies stellt uns zu den Deinen. 6. De un wen sein eignes Herz beschämt mit innerstem Beschämen, die Schuld, die uns im Innern grämt, wer könnt uns die entnehmen? Herr, gieb, daß wir der Sünde Schritt und deiner Strafe leisen Tritt, eh sie uns naht, vernehmen! 7. Und wenn die letzte Stunde schlägt, der niemand kann ente, so gieb, Herr, daß wir unbewegt auf unser Innres sehen, daß unser Leben uns dann klar und rein erschein, und offenbar auch das geringst Vergehen. 8. Dann sprich in uns, o Richter:„Komm! Dein Lohn ist dir beschieden. Was du gethan haft gut und fromm, dem Dürftigsten hienieden, das! zast du deinem Herrn gethan, dem Me sohne; komm hinan! Genieße Himmelsfrieden!“ J. G. von Herder, 1 1803. Mel. Sieh, hi (Gott im H neigt sich unser ant vor dir; unsre Herzen sind voll Schmerzen, Staub und Asch ist unsre Zier. Hab Erbarmen mit uns Armen! Aus der Tiefe rufen wir. 2. Wir verzagen, denn wir tragen auf uns aller Sünden L 5 en volle S 7 gegossen hast. mit uns Ar Not ha uns wied er frei 6. Sei uns gnädig, ledig, führ uns dem finstern Thal! dern und verr Not 80 Herze dern alle War men — = — 2 Armen; mit uns barmen at Heim jehe vlebe kommen Wiedergeburt und Feen kommen vor dein Ange mit bat Nimm pon ur denschuld, du 1 getrei met war; der Eintracht leite, Gott, 2 5 was ein deinen Wort Regenten ise sie in Wohl⸗ t un zel chuüt uns * 1 1 laube er jout mein In meiner 1 57 2 gestalt 154 Wied ergeburt und Heil ligung. reich ꝛs. ahr ich lebe 23 32 So we wal Gott, mir ist nicht lieb des jetzt gelingen; ich geb mich Sünders Tod, vielmehr ist selber ganz für dich, da will dies mein Wunsch ich für dich ringen; denn ich daß er von 7 bin dein und du bist mein, still, und le 3 b, da s d lebe mit mir ewig nicht scheiden 2. Dies Wort bedenk, o 8. Vergießen wird er mir Mensc fl f be mich, Gott wird wohl noch in Trubnis tr 0 5 1 lehren mick 1 1 wohl und in der 10. Was ich getl F Ain saget 5. Gnad hat dir zugesaget Nat 1 x 1Nfut Gott durch Jesu Christi Blut 7 9 And 1. und ö q sagen hat r nicht gewollt, ob du — 2 * 70 Glaube dir ot, ist r wohl * ja ga nun stirbe Leilk 11 Sool rdor h Leib und Seel verderb t, o we J auch + 2 ich sei auf dem ege. 7. Laß mich meinen Na men schauen in dem Buch . ebens stehn; dann so Werd d N U faß ten 2 0 75 S burt und Heiligung. ihr Auge vor ihm thränet! Wie 5 es deinen L ˖ 0 3, wie sanft stillt ner Hand treif können, er dort noch von deiner Liebe tren 5— nen. J. J. Rambach, T 1785. thräne 234 Sünder Last der er Petrum an, 5 2 jünger auch gefa er 2 228 5 8 1 weil über S gegeben gnug get nimmt 8. 5 sehn, wie sichs omm nur mühselig Sündern sehnet,— enn und gebückt, komm nur, so sie noch irre gehn, als wenn gut du weißt zu kommen; wenn Uer land a * dei Sun Im 158 Gottes Kinder; doch und denk nin mmt die glaubt es kt daran: Jesus 7 5 er an. Ver⸗ daß dies derßsten kar Jesus nimmt die Sünder an. Nun so faß ich fr Mut, auf dich werf ich meine Sünden; dein am Kreuz ö vergossnes Blut lässet mich? Vergebung finden, daß ich gläubig sprechen kann: Jesus nimmt die Sünder an. 7. Jesus nimmt die Sün⸗ der an! Er hat mich auch angenommen und d mel— han, daß i 0 hm kommen un en Tro st sterben kann: Je⸗ sus nimmt die Sünder an. E. Neumeister, T 1756 —— O daß ich t zer nur 8 lie 2365* G 2 habe nun den Grund* den, der Weinen Anker ewis hält; wo anders, als in Jef a Wunden? Da lag er vor der Zeit der Velt, der Grund, der unbeweglich steht, wenn Erd und Sema unter⸗ geht. 2. Es ist das ewige Er⸗ barmen, das alles Denken Wiedergeburt und He 1425 gung. übersteigt, des, der mit off⸗ nen Liebesarmen fi ich zu uns armen Sündern neigt, dem allemal 3 Herze bricht, wir kommen oder kommen nicht 3. Wir sollen nicht ver⸗ Gott will, n sein; des wegen sein Sohn auf Erden und nahm hernach den Himmel ein; de klopft er stark an Thür. Swegen für und für so unsers Herzens welcher Christi O Abgrund, durch alle Sünden Tod verschlun heißt die Wund bind iden; hier fin dan statt, weil Blut bes ständ 2 gen bat! Das K ve men 114 5 9 schreit brzig kor N nhorzigfoit! herzigkeit, Barmher igkeit 1 . D 9 8 10 1 1 mich getrof st ve 1 wen nich meine Sünder tur bald nach Got⸗ n schaun; da sinde t zu aller Zeit unendliche erzigkeit. 67 Wird alles andre mir entrissen, was Seel und Leib erquicken kann; darf ich von keinem Troste wissen und scheine völlig ausgethan die Errettung noch so mir bleibet zigkeit. 7. Muß ich an meinen besten Werken, darinnen ich gewandelt it weit: doch Barmher⸗ t rufet Adams Gnaden zur ver⸗ doch nimmt Mer We dies Wort gehör tret ab von aller Heuchelei; nur wenn U 0 1h iedergebur tung 9 1 Glaube und n 161 10 7 ch bleib im tiefsten grunde und will vor n Ch risto nimmer gehn; 1 f 1 ich bleib im Bunde, in al[gemeiner Liebe herdammen nel Erda S ge dir; erbarm stebn, da kann mein Wachs- versicht' Durch dich tum vor sich gehn. i aub⸗ men mit Kron N E dai rt 4 mot* 68 ich 1 1 nie Der! 1 1 1 1* U und gem— 15 f 58 i 8 pt ger ert ste die Schutz a weln. Schuh 0 1 di 1860 E sind des H e lands W te fef und Ear In 90 0 1 ili 1 11* Dre 1 K eil 1 —..— an d 8 Heiligung. 8 E ich Ar. 4 1 hl N f hl Nachf Christi Nachfolge Christi. e dessen festen Wiedergeburt und Heiligung. festen Grund ja nicht aus treu sein bis zum Scheiden dem Herzen rauben, halte weil mein Gott mich nicht treulich deinen Bur erlaͤ g ie dein Gott durch 0 fest mit dir geschlossen Ach, du gingest ja verl wenn du treulos auch oft was dein dir Gott verzeihn nem in deinem nehmt dig 51 ch kein trä wer t was ein Gott ihm aufer handen nie zu sck 6. Nun im Leiden,( Hoffnung 1 Ich will 8 Fleisches wen! ch 1 DoS 8. 0 üchtertes Reh, ach göttl q)* er Leib und d ele o wollst du im E 8. Fürst des Lebens, komm führ das Todes 3 brich entzwei Mörders Pfeile, wirf nde ganz hinaus! sich dein neues, es Leben in unsern rbenen— erheben; dich r See, und ch noch inge ein neues Geschöpf fe perfit rstreuten 4. Kehre die ze Sinnen aus der Vielheit in das Ein, daß sie wieder Raum gewinnen, nur von f zu sein! Ach, Mächte der Bin⸗ der Gei 8 al E sick id Bottheit Verächter d lieb neuen durch deine Gabe die genesene Na tur! Erwecke dei Fru da Deinen verklarst en das ewige nne uns noch Frist den, Zeugen deiner sein, deinem Bilde werden, in den hmen ein des Le⸗ bens vollkommene Freil und Rechte, als eines endeten Heilands Geschle Der Unglaub mag der — — E- 2 2 — Wiedergebur wir bitten zu viel; du hörst 3 1 di unsre Bitten, thust über ihr Ziel! G. Arnold, f 1714 5. Ach, erheb die matten Kräfte, reiße du 8 Band (O du Liebe meiner Liebe Kar„„ E zwei, daß wir, durch die 248 O fee 7 re der du imme bei sch ot ö a bei dem Sck—4. enk fort Schande mit S vor Schmach und Himmel J weg des Fleisches dein Gerich zärtli Ade mssim 4 2 Adams W f 16 N 6. Herr, zermalme, Herr, so treu Gesichte führet aus„nz Nacht der dem Kerker*. g xi c fort Freiheit finden, Freiheit i des Vaters Haus! rest zu 3. A vollenden, wi ja anders nicht; denn sind in deinen Händen, Herz ist auf uns ob wir wohl von allen Leu ten als gefangen sind geacht weil des 5 keiten uns der Welt zum Spott gemacht. 4. Schau doch aber unsre Ketten, da wir mit der kreatur seufzen, ringen, schreien, beten um Erlösung Sklaverei ein End f der Natur von dem Dienst Last treibt uns zu 5 der Eitelkeiten, der uns noch glänzend Angesicht mein Herz und Brunner will ich deines hm ausbreiten tum und dergeburt und Heil el 8 Durch dies behalten euch die er Gunst aussckh in wir gläubig bi richten vernichten. Joh. Burchh schaffet, kinder zauet Sünder, haffet Menschen e Seligkeit! N freche genwärtge Zeit, über euch, em Himme het möget selig n duch auf bemu euch au ihr reich, und Erden, wie rder Werden. Wiedergeburt und Heiligung. r habt Ursach zu muß zungr muß zuvor Hoffnung ein. Ohne tapfer! Streit und Krieg folget nie ein rechter S den Siegern wird bei⸗ gelegt zum G 1 6. Mit der Welt nach Lust He ht bet Fleisch n, macht 10 len tra 2 e m Gnad Amp Ko 174 Wiedergeburt und Heiligung. 9 detligung alle Not ewig werde trium⸗ Unruh, dort phieren. Jesus t mir von. selbst voran, daß ich freudig 4. Wer folgen kann. und Ringen 6. Himmelan! Ach, him⸗ Abschied giebt und melan! Das soll meine Lo⸗ Herrn, von allen sung bleiben. Ich will allen Herzen und al Wahn durch die& 8 ö st vertreiben. melan steht nur mein Sinn, bis ich in rrei chlingen te schönen Lauf ver und zum Säun ffte uc Mel. Wer 255 bringen, und ra ieuem auf! e falsch e falsche otuh! geht dem Himmel taiserkrone tum, Ehr Welt, womi ewig lohnen 5 Glnr er Ka dann unser König da: sich enden; Nachfolge Christi. da. 1 a: 8 5. Nun, so wachet, kämpft ur und ringet, bleibet wacker Wiedergeburt und Heiligung. durch seir 1 Jesum und sein Licht; alles mut zerreißt andre G 288 und sein L hilft dir ni 2 deinem treuer sic ant Jux geben ꝛc. r die Bahn. So viele von 1 1stammen, o schließt euck Mie 1 * 0 Wir ziehn zum · e auch Fin it se 10091 — 2 1 N= Wie Wie wohl wirds thun. 9. Drauf wollen denn wagen, es Wagens wirs du bist uns f. le gehn durch Jesu in die Ewigkeiten; nur Jesus sein. G Terstegen, f 1769 Me ch thut ch verl aa Leber 260 J a für w elches 8 Gott mi nach 1 soll ich nur sie fliehn, sie ül und dann erst s 9 erwinden, Gottes verf ihres Pfade geht; was nicht zum Lohr die kurze Zeit Welche Krone! Seligkeit! dergeburt und Heiligung. allein; ich weiß, sterben, und liebe doch die Wel o Herr, welch ein 1. —.— n, das mich ge⸗ ich dem wird es wer wird sagt hab ind doch Mel Jenn me teuren dies (Der un schlag 089 6 ott, der du 262 95 Herzenskenner er, dem die Falschhei . a ich schwörend eh, dir in dein tlit seh, die Hand imel hebe, wenn ich feierlich anrufe, dich, durch lebe: dann ging euch . Jes us selbst der erderben kann. wenn du nicht bist, dein in dieser Zei Himmel mehr erfreut ist mein 1 Joch J. Ch Fröt 180 erfreut, wenn ich und Jesus — dann 3 Wie klein m it wird schwin klein me immer set: jedem 1 deiner Heilig heit treulich dein. J. g. D. B Mel 98 263 H Liebe, das zu euch der Hei⸗ quillt, wird ihr Seelendurst We or 68 1 K 2 2———— 181 Nachfolge Christi. Leben? Der Weg heißt Welt umstrickt, schn Jesus Christ. 9 söder Lust nich weil nur Heilge Hier irren wir und hüllt in tiefe Nacht; v wird ern See in wahres Licht ge⸗ die Frie⸗ bracht? Von oben kommt venn es das Zi gergi Wer führt durch zum Heilig dergeburt und 3. Er kennt sie als die tausend Seinen an ihrer Hoffnung nahm! Mut, die fröhlich auf dem einzig Einen, daß er der ruht, in seiner Glanze sich sonne Herr er das segnet, wie zrab; alle verschwind stir 7 l bt selber triebe durch seines Geistes Wesen muß verwesen, i Stärk, an Glauben, Flamme muß verglühn, Hoffnung, Liebe, als irdsche Fessel muß sich l erk. irds üte muß uns, Herr, d 5 Glauben, und halt uns. fest dabei; laß nichts die Hoffn mung rauben; die Liebe herzlich ei! Und wird der Tag erscheinen, da dich die t W elt wird sehn, so laß uns und de 0 8 als die Deinen zu deiner bleibt, der, wenn ihr euch Rechten stehn! ihm verschreibet, er in K. J. Ph. Spitta, f 1859. Buch des Lebens se. . J. Ph 0 2 Mleibt bei em, der 7 8 266 Weuretwillen auf 7 0 villen ar 267 Vol Jerrn! die Erde nieder kam, der, du 9 gast hienie um euren Schmerz zu stillen, den einen langen, schw heren reit; sein Tro] Aue Nn weren erer d wenn m V un den Freud mei mir zur 1 Tf N 1 Wied Nicht nach Welt, nach Simmel nicht meine See in mir met; Jesum wünscht sie und sein Licht, der mich hat mit Gott ver⸗ söhnet und befreiet vom Ge — af 185 5 z meinen Jesum laß ich Jesum laß ich nicht von mir, geh ihm ewig an der 3 Christus läßt mich für und für zu den Lebens⸗ bächen leiten. Selig, mit mir so spricht: meinen Jesum laf Mel. Komm 2720 mein Wunsch sei n und mein Ziel 2 5 mach ich ein ich will, Ve ndnis, erbünd er ist t ich lebe, den ich liebe früh und spat: Jesus ist es, dem ich gebe, was er mir gegeben hat; ich in dein Blut verhüllt, führe mich, Herr, wie du willt. 3. Scheinet was, es sei mein Glücke, und ist doch zuwider dir, ach, so nimm es bald zurücke, Jesu, gieb, was ni itzet mir; gieb dich mir, mein Jesu mild; nim dir, Herr, wie du willt. mich d ergeburt und Heiligung. 4. Und vollbringe deinen Willen in und an mir, o mein Gott; Willen laß erfüll Freud un dein Ebe wie und wo deinen en mich im Leben, d Not, sterben als nb r, wann, ild, Her leid, ich bin betrüb t, so spät geliebt. 187 Liebe. 4. Ich lief verirrt und dem Fall zurück gebracht; Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich. f 2. Liebe, die du mich er⸗ K nd li e⸗ koren, eh d haffen schaffne Licht; nun aber war; Mensch ich mich, wiglich. mich hat du Geist Liebe, die mich wird entrücken aus dem Grab der keit; Liebe, die mich einst die du 1 lich so milde Wiedergeburt und Heiligung. einst N schmücken mit d de e ewiglich. Jr schwebt mir 55 im erben *— will ich Ren ih mie zur Ruh Jaun will ich—.— Thaten, die ich fröhlich fange an, daß in seinem teuren Namen alles glücklich se und Amen; so wird alles werden gut, wenn nur Jesus Hilfe thut. 5. Jesus, meiner Juge Leiter von des Lebens An⸗ beginn, wird auch sein me Trostbereiter, wenn ich und kraftlos bin; wenn krümn nen me ine Glieder Ssonn geht nie wenn verdunkelt mein Ge⸗ sicht: meinen Jesum laß ich nicht! 6. Jesus soll Leiden mein getrer stand sein; n ichts und Herzen Tri bsal, keine 6 rei ßen ihn aus inem Herzen; ob mir gleich das Herze bricht, laß ich dennoch Nor N . i, Jesu ster u einzig eigen sein mit Jesu dorten erben: ist mein Gewinn Jesu will ich sein und bleiben, nichts, nichts soll mich von ihm treiben; 5 ich gleich Gut, Blut und E su laß ich nimmerm 76 e 10 9 Leben, meine Herzens höchste Freud, dir will ler meitr will 1 Wiedergeburt ur h vor Gott nur dich Nur 1 mei J esum recht kenne und weiß, Man lau ben O ge laß ach Tod, und J gewinnen; dies eine is J. H. Schröder, f 1728 2 — J Seelenbräutigam, — 8 Seetze U, Gottes Lamm! Habe Dank für deine Liebe, die für mich aus reinem Triebe starb am Kren zesstamm, Jesu, Gottes Lar m m. ebesglut stärket 9 e L Mut und Blut; wenn du freundlich mich anblickest und mit deinem Geist erquickest, macht mich wohlgemut dei⸗ ner Liebe Glut. „3. Wahrer Mensch und Gott, Trost in Not und Tod! Du bist d 8 Mensch geboren, zu ersetze was verloren, durch 9 zes⸗ tod, wahrer M tensch und Gott. LO be rm ehren, weil ich f nd für bleiben werd in dir. 6. Held aus Davids S Uohpsfsamm aus Davids 1* 1 am, Held er Welt abstirbt, sic it Ernst bewirbt, dir zu en und z der wird bald mit duen, daß niemand rbt, der der Welt abstir 0 ich r r dich lassen, dich um Glauben ich Hoffen und Nor hier trauen, dort im Haben und im im 192 denn die auf Spott im Schauen; Ehrenkron folgt Hohn. und gefaller Sblum, du, ihm! ch a werte iel mein Preis nd R 1 t Ged 275 den Heil and„der auf Erden vom Thron des Himmels kommen ist, dein Bruder da zu werden; ver giß nicht, daß er dir zu gut hat angenommen Fleisch und 5 ihm für diese 55 te 3 85 F A rben auch reich am vom 21 st, befreit Wiedergeburt und Heiligung. Not daß er F und Plage; ied gemacht, 8 Leben wi ge⸗ ht; dank ihm für diefe von denke, * Ge edäck chtn is nach den Halt im Jesi im Christ, der eidenszeiten gen fahren ist, di dir zu bereiten, da du soll bleiben 7 55 8 sehen seine Herrli dank ihm fte ge und . eu fasser 1 tie, m 8 lauben fassen, und nie, was „ mog mir er d Assen, 0 ch in aller Not 11 180 irc den Tod d dringen. will ich mich, verlieren. E flammet ver be⸗ mir, Glauben liebster Vater, nimm zes Gut; wen 1 Licht, d da nien lucht, was Lebendige Quelle, die lauter so laß mich und helle sich nem gehorsam dir heiligen Tempel ergießt u alle die, welche 9 kommen! rochen, 8 ewig sich dir. 7. Drum laß mich auch werden, mein Jesu f da, wo deine Herden Leiden mehr drückt, wo Freude die Fülle, wo lieb liche Stille, wo Wonne Jauchzen, wo Herrlichkeit wohnt, wo heiliges Leben wird ewig belohnt. h. J. Ko mücke dich, o liebe Seele ꝛc. 282 Heige 1 erscheinen, sich der Blind Lal men, Armen mehr ü terlich erbarmen, der Betrüb⸗ en zur valle lenden undd ten Klas gen höre 88 zu 8 8 ienst zehren, Fluch hast a sterben für die ärgsten Sün⸗ 7. Herr,! der, das ist Lieb, o Men⸗ decken meiner Sünd schenkinder! 150 Flecken; 3. O du Zuflucht ü— Gesetz erfül Elenden, wer hat nicht von hast du ge deinen Händen Segen, Hilf wider dessen Stürmen deiner und Heil genommen, der Liebe Schild bef dure ae heilge recht so werd ic Feinde lieben, so wi r Licht 6 1 5 7 * 1 m* 1 i dir 2 ock, du 1 Der N. 9„o In Fels, a De ue, du Bie 4 3 rale, Du beit des kau 1 fi! 0 die Hilfe nicht ve a 5 * 1 7 5 1 5 1 0 A. . Eit f 196 Wied geben, wenn Ziel erscheint. Ich meinen Will im X dergeburt und Heiligung. nichts zurück; schau und prüfe Herz und Nieren; soll test du was Falsches spüren nimm es diesen Augenblick du noch in der letzten uns An E von der 0 chon gepre⸗ 2. in deine kleine Schar, die sich so leicht ent zweit, daß deine letzte ge war: der Glieder Ei t ist mein 2. Hab ich Herz geteilet, hab ich hie und endlich verweilet: Nc sei der Schluf ger ich dae 5 ich Pole nur gefe hab ich ewig g Dill ich O. Cine De trachten, nic noch dra en 10 7 1„ 1 AGupei 4 fremd der Welt und ihren Sorgen will ich n in di in wahrer 2 allein will ie äfte mei K ganz ja, ich will rschreiben; laß e was ich alle Kr N 86 ich Jesum ich ewig n u dies Herz,! das ve * 1 1 28 = 2 5 8 ollst mein ollst es sein; 1 A1 c 1 ein Glück j Jesum laß ich ich halte dich i Nichts kann mir meine ewig nich Glauben! meine Zuversicht und deine node rauben. Glau⸗ und hat festen Grund; die deiner sich nicht schämen, die kann dir niemand neh⸗ men. 3. Dich Jesum laß ich ewig nicht; aus göttlich em armen gingst du für Gericht und mich Armen. irkeit will ich N Noi n es Leidens D er ins erfüller ich bin e Schutz und Tröster, und ich sein; er bin sein Erlöster. Ehrenfried Liebich, T 1780 Liebe. 197 Herr, ich habe mißgehandelt ꝛc. Seid barmherzig, S Mensche en, höret, igste Gebot, das Wel; seid barm herzig, seids wie Gott; gebt, so wird auch euch g en, was euch not ind Leben. Menschen, so Ein Gott ists, uf. Wir sind allge⸗ So inen, 2. So viel Brüder! viel “7 Brüder w Ver nie——— henn wir zu dir uns nahen, ni dich reuden * 5 mit wie Wor 2 4 5 — 8 — 1 npfahen! hen, wi 3. O nicht Jo fest und eng schön; ja, wenn meine Zunge ö f 3 und sänge 05 igeln gleich in Him⸗ , wer den mels jn: hätt ich keine stieß, was ch, so wär q gleich Schell die erklingt, doch kein Leben hat noch brin igt. Lieb ich gle ich mit Pro⸗ schon die Zu⸗ t; wenn mir kund wär alle Wahrheit, „das alle wenns an ht 8 alle meine d für; Bedürftgen 7. Zum Segen über deinen Gr am Tisch und über all dein 7 in zut, und über deine Kinder„Chri⸗ und deinen frohen meinen e brennen: egen üb der dein e hilft mir nicht, qa Me Ewig 290 W̃᷑ er ige uf; da son meine Rede fromm und ist, das da bliebe, das nicht schlösse 200 Wiedergeburt und Heiligung. schlösse seinen Lauf. Sprach und Weissagung vergehen, Glaub und Hoffnung wird 4 les währet 1 e bleibt in rr, mein Gott gleich Brüder und rufen an und willst, werd Gebet gethan: daß nicht bet allein Mund, hilf, daß es geh ev Herzens Grun Ge cheilig dein alten t ben aß d 1 1 führte Volk 3. Es kon zu d dieser. Zeit un dort * ent dem ewgen Tod, und tröst uns iea ieg und meinen Angst und Weh ich l steh; hilf mir in Nöten. 3. Mein Gott und Schir⸗ mer, steh mir bei, sei meine Burg, darin ich frei und ritterlich mög streitei mich bedräng der Meng hier und auf allen Seiten. 4. Du bist mein Stärk, mein Fels, mein Hort, mein Schild, mein Kraft, sagt mir dein Wort, mein Hilf, mein Heil, mein Leben, mein star⸗ ker Gott in. 1 Not: wer mag derstreben? 5. Welt oft zugerich L und Trug und di viel Netz i Stricke; nimm neiner wahr, Herr, in Ge⸗ fahr; behüt vor falscher Tücke. 6. Herr, meinen Geist befehl ich dir iein Gott, mein Gott, weich nicht von mir, nimm mich in deine nde O aus aller Not wahrer Gott, hilf mir am (Schon ist der Tag.) 294 err, wie du. willst, H 0 schicks mit Leben und im mir im Sterben! Allein zu dir steht mein Begier, laß mich, Herr nicht verderben. Erhalt mich nur in deiner Huld, sonst wie du willst; gieb mir Geduld, denn dein Will ist der beste. 2. Zucht, Ehr 2 verleih mir, Herr, zu deinem Worte; mich, Herr, vor Lehr und gieb mir hier und dorte, was dient zu meiner Seligk wend Ungerechtigkeit in ganzen Leben! 3. ll ic 5 15 Grab auf 204 2. Gieb, daß ferne von mir sei Lügen und Abgöt⸗ terei; Armut, so die Maße bricht, großen Reichtum gieb mir nicht; allzu arm und allzu reich ist nicht gut, stürzt beides gleich unsre Seel ins Sündenreich. 3. Laß mich aber, o mein Heil, nehm in bescheiden Teil und beschere mir zur Not hier mein täglich Biß lein Brot, ein klein wenig, da der Mut und ein gut Gewissen ruht, ist fürwahr ein großes Gut. 4. Sonst wohl möcht im Überfluß ich empfinden Überdruß, dich verleugnen, dir zum Spott fragen: wer ist Herr und Gott? Denn das Herz ist Frechheit voll, weiß oft nicht, wenn ihm ist wohl, wie es sich erheben soll. 5. Wiederum stehet bloß und e wird zu groß, wir stiehlt 1 nach des Nächsten Gut und Geld, thut Gewalt, braucht Ränk und List, ist mit: recht ausgerüst, fragt gar nicht, was christlich ist. 6. Ach, mein Gott, mein Schatz, mein Licht! Dieses beides ziemt nicht; bei⸗ des schändet deine Ehr, bei⸗ des stürzt ins Höllenmeer; drum so gieb mir Hüll und Wiedergeburt und Heiligung. Füll also, wie dein Herze will, nicht zu wenig nich zu viel. P. Gerhard 1 1676. el und auf 0 298 Sieh, hier bin ich, —— Ehrenkönig, lege mich vor deinen Thron; schwache Thränen, kindlich nen bring ich dir, du 0 Laß dich fin⸗ ch finden, bin ich Asch und Thon. d h bitt dich, lenke h deinem Sinn. eine ich nur meine, dein erkaufter Erb ich bin. Laß dich finden, laß dich finden; gieb dich mir und nimm mich hin! 3. Herr, erhöre, ich nichts als deine freie Gr die du giebest, wo du liebest, ind man dich liebt in der That. Laß dich finden, laß dich finden; der hat alles, wer dich hat. 4. Hör, wie kläglich, wie beweglich dir die treue Seele singt, wie und wehmütig Kindes Stimme Laß dich finden, finden; denn dir dringt. 8 5. Dieser Zeiten Eitelkei⸗ ten, Reichtum, Wollusßt deines klingt. laß dich mein Herze zu st. Ehr und Freud sind nur Schmer⸗ zen meinem Herzen, welches sucht 1 Gebet. 2 sucht die Ewigkeit. Laß dich erbe Jesu Gel sti sei, daher finden, laß dich finden! Gro⸗ ich Abba, lieber Vater, schrei. zer Gott, ich bin bereit. 5. Was mich dein Geist J. Neander, T 1680, selbst bitten lehret, dem 55 neiget sich dein gnädger 299 Dir dir, Jehovah, Wille zu, das wird gewiß 8 will ich singen; von dir erhöret, weil ichs denn wo ist doch ein se lcher im Namen ies Sohnes Gott wie du? ich durch chen ich dein ing 1 ach und Erbe bin, und Beistes Kraft nehme von dir Gnad um ich es thu im Gnade hin. u gefällig dt. 6. Wohl mir, daß i ich dies 2 Euch nie 5 Vater. Zeugnis habe; drum bin ich 5 Ze ue 1 ler, 1 lake zu dem Sohne, damit dein voller Trost und Freudigk 1 und weiß es, alle gute Gabe, Sol* 22 1 Ar den it in 1215 die ich von“ dir wem feen, die e giebst du und a E 255 thust überschwenglich mehr, 5 8 als ich verstehe, bitte und Frieden Gottes 2 und fühl und dir Herzen sing und Höchst 3. Verleih mir, so wird Glauben ob dir jetzt und mir daß mer Gott ꝛc. „Got tt, verlaß 4. Dein Geist kann bei dir 38 mit zern, die gan unausf lich sind; der lehret mich ach, 1 recht gläu 18 beten, giebt daß ich Lauf en meinem Geist, daß zu meiner Seligkeit; sei du dein Kind und ein Mit⸗ mein Lebenslicht, mein Stab, mein 206 mein Hort, mein „Gott, verlaß m 2. Ach, Gott, ve nicht! Regiere len; ach, laß mich Schande 1 d U fallen; gieb mir den guten ihm wieder! 0 ieh 97 „gieb Glauben zuver 2. Gott ist geg zärtig m Stärk und dem die C a 75 5 eine S l 5 de die Cheru Tag und Kraft; ach, Gott, verlaß mich Nan F or 5 ktacht in Demut diener nicht. Heilig Beilage 7 . 55 eilig, heilig, heilig, singen 3. Ach, Gott, verlaß m F le t verla mich ihm zur Ehre aller Engel g erzens⸗ hohe Chöre. Herr, vernimm stärke g Stimm da auch w , Uunsre Stimm, da auch wi kunde 8 5 rullde! Geringen unsre Opfer brin * von mir; ach, Mel. W König ꝛc a Meer ob 8 301 G05 ist gegenwär nde nder aller Wunder, tig; lasset un 15 ich senk mich in dich hinunter; „ Fu 1 ich 17* du in n laß 0 1 ind it 1 0 ich a N 11 8 lack 1 du mich nur Barn vor dir im Tode finden. sitz und 5 8 gedenken, f senken. Mel. Es ist i 8 2 302 Gee ne G so weit die Wolken gehe 5 du krönst mit Harm⸗ f tigkeit und eilst uns bei⸗ zustehen. Herr, meine Burg, mein Fels, mein Hort, ver⸗ i nimm mein Flehn, merk auf un 5 1 mein Wort; denn ich will— 1 Ah smmlisch auch f vor dir beten. id ewig doch. ö mich in Einfal 1 reh vorübergehn, mag ind gieb Geist, das Herz zerreiß AMlgemei Allgemei nd Segen bringe deinen enden und Armen; Gliedern allzumal, wo sie herein; die hier zerstreuet wohnen unter Waisen ationen, die du kennest die O wie lieb ich, Herr, Deinen, die dich suchen, * dich meinen; o wie köst rl Dur 1 0 lich sind sie mir! 1 1 ter ich Seelen sich ganz g mogen über⸗ 4 zu deiner Pflicht. N 5. Die in Kreuz und Lei⸗ den leben, stärke, daß ben ihre Seel in 5 K deine H etzt deine 3 iu⸗ werde esu allen ck n allein ir h gewandt. d i leben; e n deine Güt. 0 2. Ach, dein Lebensgeist jedem hdringe, Gnade, Kraft not; 210 8. Ach, besuch zu dieser Stunde ihre Herzen, und im Grunde sie erfreu in dir alle ein; zeuch mit deinen Liebeszügen ihre Lust und ganz Vergnügen wesentlich in dich hinein. 9. Ach, du hast uns teur erworben, da du bist am Kreuz gestorben; denke, Je⸗ su, wir sind dein! Halt uns fest, so lang wir leben und in dieser Wüste schwe⸗ ben; laß uns nimmermehr allein. 10. Bis wir einst mit allen Frommen dort bei dir zusammen kommen und, von allen Flecken rein, dort vor deinem Throne stehen, uns in dir, dich in uns sehen, ewig eins in dir zu sein. G. Terf 1 1769 Friede und Freude. Mel. Lasset uns den Herren preisen ꝛc. ollt ich meinem Gott nicht singen?) 306 Sollt ich meinem ) Sqott un icht singen, sollt ich ihm nicht fröhlich sein? Denn ich seh in allen Dingen, wie so gut ers mit mir mein. Ists doch nichts als lauter N eben, das sein treues Herze regt, das ohn Ende hebt und trägt, die in seine m Dienst sich über Alles Ding währt sein ie Zeit, Got⸗ tes Lieb in Ewigkeit. dergeburt und Heiligung. 2. Wie ein Adler sein ieder über seine Jungen eckt, also hat auch immer mich des Hoch sin gedeckt, al itterleibe, da er mir * * a 2 he ab— noch die e treibe. Alles Ding 75 seine Zeit, Gottes in Ewigkeit. Sein Sohn ist ihm nicht zu teuer, nein, er giebt ihn für mich hin, daß er mich vom ewgen Feuer durch sein teures Blut gewinn; o du Brunnen ohn Ergrün⸗ den, wie will 3 mein schwacher Geist, ob er sich gleich hoch befleißt, ie Grundes Tiefe finden? Alle Ding währt seine Zeit, Got⸗ tes Lieb in Ewigkeit. 4. Sein en Geis st, den edl en Führer, giebt er mir in sei⸗ nem Wort, daß er werde mein Regierer durch die Welt zur Himmelspfort, daß er mir mein Herz er⸗ fülle mit dem hellen Glau⸗ bens 3 8 des Todes d die Hölle ao me cht st Ding g währt seine e Zeit, tes Lieb in Ewigkeit. 5. Meiner Seelen Wohl⸗ ergehen hat er ja recht wohl bedacht; will dem Not entstehen, nimmt ers gleichfalls wohl in acht; wenn mein Können, mein Vermögen ö Leibe 211 Vermögen nichts vermag, entzeucht, ob es wohl bis⸗ helf 9 kann, kommt weilen Sünde thut und von ind hebt mir an, der Bahn abweicht, also hält er. eizulegen. auch mein Verbrechen mir rt Zeit, mein frommer Gott zu gut, Ewigkeit. will mein Fehlen mit der „Erd und ihre Rut und nicht mit dem ir zum Dienst Schwerte rächen. Alles Ding ir mein währt seine Zeit, Gottes Lieb find ich, was in Ewigkeit. und h lt. Tier 10. Seine Strafe, seine er und Getreide, Schläge, ob es mir gleich n, in in der Höh, bitter scheint, sind, wenn ich erwäge, dennoch daß m lein Freund, bliebe, mein gedenke von der schnöden irt gefangen Kreuze zu Ding währt ttes Lieb in re echt heiß ich fürwahr 8 nicht aus Christen⸗ Maße und 3 2 de ausgeschneiet, tritt!“ Sommer ein also! ch nach der 1 w k 25 555 A. G 5 un weder Ziel Ende sich in Gottes so heb ich Vater, wollst gkeit ich aus 5 einer Macht zu um⸗ Herz fangen Tag und Nacht, hier in Igtetk. 9. Wie ein Ve Leben, Zeit in meinem bis ich lob und li ganzen dich nach dieser eb in Er 15011 5 W P. Gerhardt, 1 1670 2 wie lang lange ist dem Herzen bar und verlangt nach dir Hab ich dich, wie reich bin ich! Auß ber. dir soll mir auf Erden nichts sonst lieber werden. 2. Unter d einem Schirmen bin ich vor den Stürmen aller Feinde frei; laß von Ungewittern rings die Welt erzittern, mir steht Jesus bei. Wenn die Welt in Trümmer fällt, wenn gleich Sünd und schrecken: Jesus will 1 3. Trotz Lauern, trotz Se chauern tr ich dich und si gar cher Ruh; Macht h ält mich Erd und Abgrund muß sche ten, ob sie noch so dr Gottes 1 N in acht; 14 sich auen. n du bist mein Ergötzen, Jesu, meine Lust! Weg, ihr eiteln hren, ich mag euch nicht hören, bleibt mir unbewußt! Elend, Not, Kreuz, Schmach d Tod soll mich, ob ich nicht von o Wesen e Welt Nice m du nicht; gute Nach inden bleibet weit l ihr Tra geister, denn mein Freuden meister, Jesus, tritt herein. ie Gott lieben, muß ler E 17 Betrüben lauter sein; duld ich schon ott und Hohn, den eibst du auch im Leide, Jes Freude. e von außen brannt; was i ni des Himmels gegeben, ist keinem, als ihnen nur selber ekannt; id ver b was niemar spüret, was niema rühr ih re 2 N Denn innerlich sin sie von göttlichem Stamme, geboren aus Gott durch sein es 1 him: Flami ie, entzů. oben, genähret 111 i] sche Friede und Freude. 5 von dort; die scheinet, wonach sich eur Brüder, die il Seuf t ihnen vereinet. ˖ su, verborgenes 0 eelen, du he 1 da E der in nd deinen verb uns erwählen 1 4 . 7 ste grünen weicht der ihr verborgenes kann mich doch nicht rgeburt und H nicht fällen, weil in den finsterr stärksten Unglückswellen mir dein deine Treu den Anker rei 3. Will mich der Last erdrücken, blitzt mich des Gesetze droht mir die im Rücken, so big te Höh ich schon wo Tritt alles wider mi sammen, du bist m mein mein Freund wenn ich Ich weiß, herrlich g sanfte Jo b i hienieden Mein Licht, so will ich auch so findest du Ruhe und mit Freuden aus dieser göttlichen Frieden. * der wird gebrochen, bis racht; er, nicht; was er ver soll nicht alles 1Wor 1Wor 216 Wiedergeburt un rer nicht immerd ist und was er 5. Laßt sein Ant N= . Er mir halte m Herrn stärkt den zur ne: icht, der ir nunet ut rennet; Lust eut alles an, was das Herz nur wuünschen kann. Luft ar Lust am N wünschen mir deinen 218 von seiner Flammenmacht angefacht; vor des Bräut gams Augen schweben, das 8 ist ihrer Seelen Leben, und sein Blut ist ihre Pracht. 2. Königskronen sind zu bleich für der Gottverlobten Würde; eine Hürde wird zum himmlischen Palast und die Last, drunter sich die Helden plagen, wird den Kindern leicht zu tragen, die des Kreuzes Kraft gefaßt. 3. Ehe Jesus unser wird, ehe wir uns selbst vergessen und gesessen zu den Füßen unsers Herrn, sind wir fern von der 8 Bundes Sgnade, von dem schmalen Lebens pfade, von dem he llen Morgenstern. 4. Pilgrimschaft zur Ewig⸗ keit bleibet immerdar be⸗ schwerlich, ja gefährlich, bis man ringt und dringt zu dir, eine ge Thür, einge Ursach der 2 bung, Glut der göttlichen Belebung, Jesu, unser Liebsr hanier! 5. Zeuch uns hin, erhöht Freund, zeuch uns 8 de Herz der Liebe! e führen mich,* Siegesheld durch die Welt, daß ich d deine Seele bleibe und so lange an dich gläube, bis ich lieb im innern Zelt. 6. Da ist meine Hand und Herz! Du hast deine Seel gewaget, unverzaget, und das alles bloß allein, Wiedergeburt und Heiligung. daß ich dein und du meine heißen könntest; wenn du nicht von Liebe bre 0 hätte das nicht können sein, 7. Nun, hr Kronen, fahret hin, fahre hin, er⸗ Meine Weide 5 ibte Freud f 8 Mal uh i des Herren letztes der Qual, meine E Schande, meine Frei⸗ heit seine Bande, meine Zier die Ros im Thal. N. L. Graf v. Zinzendorf, 1 1780 vor seine Mel. Jesu, 3152 meine Freude r. gen nWe sen, da 8 8 mir zum höchsten Gu vergnügst 9 völlig innig, reine, Seele, Geist und Mut. Wer dich hat, ist still und satt; wer di kann im Geist anhangen, darf nichts mehr verlangen. 2. Wem du dich gegeben, kann in Frieden leben; er hat, was er will; wer im Herzensgrunde lebt mit dir im Bunde, liebet und ist still. Bist du da und innig 17 Ane 5 nah, muß das Schönste bal erbleichen und das Beste weichen. 3. Höchstes Gut der Güter Ru he der Gem üter, Trost in aller Pein; was Geschöpfe haben, kann den Geist nicht laben; du ver- gnügst allein. Was ich mehr als dich begehr, kam mein 220 dir verdank ich meine Ruh; denn meine Wunden heiltest du und stilltest mein Ge⸗ wissen; und fall ich noch in meinem Lauf, so richtest du mich wieder auf. 7. Dank sei dir, Vater, Dank und Ruhm, daß mich dein E vangelium lehrt glau⸗ ben, hoffen, lieben. Was mir schon jetzt in dieser Zeit den Vorschmack giebt der Seligkeit, wie soll ich das nicht üben? Gott, präg es meinem Herzen ein, welch Glück es sei, ein Christ zu sein! Balth. Münter, f 1793 Mel. Nun bitten wir den heiligen ꝛc 317 As mein Herr gesu, dein Nahe⸗ sein bringt großen Frieden ins Herz hinein, und dein Gnadenanblick macht uns so selig, daß Leib und Seele darüber fröhlich und dank⸗ bar wird. 2. Wir sehn dein freund liches Angesicht voll H und Gnade wohl leib nicht; aber unsre Seele kann schon gewahren, du kannst ihr fühl bar dich offenbaren, auch ungesehn. 3. O, wer nur immer bei Tag und Nacht dein zu genießen recht wär bedacht! Der hätt ohne Ende von Glück zu sagen, und seine Wiedergeburt und Heiligung. Seele müßt immer fra wer ist wie du? 1 Barr nherzig sein, gen: gnädig Seel als F ist, dein ne L uf jicken, aus No nach dir zu Unterlaß. 6. Und wenn wir weir so tröst un heiligen To sie uns immer vor sch und dein wahr tiges Inunsleben zu spi sein.. 7. Ein herzlich Wesen und Zierde zu die Tröstung u reichst irchgrabne Hand, viel Treue an uns gewandt, daß wir, daran denkend, beschämt 39 8 beschämt dastehen, und unser Auge muß übergehen vor Lob und Dank. Chr. Gregor, 7 1801. 318 Wem ich ihn nur habe,——— er mein nur ist, wenn mein Herz bis hin zum Grabe ine Treue nie vergißt von Leide, Andacht, nichts ts, als 2. Wenn ich ihn nur . laß ich alles gern, an meinem Wander⸗ fabe treu gesinnt nur mei⸗ nem Herrn la isse still die g breite, lichte, volle en wandern ich ihn nur ch fröhlich ein; süßer Labe Flut mir tem Zwingen und ie mit san wird durch 0 dringen. — ihn nur ich die Welt, 8 schönste lick nach hin nkt im in mir vor dem 1 micht grauen. ich ihn nur ein Vaterlan . 8 fällt mir jede Gabe wie ein Erb teil in die Hand. Längst vermißte Brüder Friede und Freude. find ich nun in seinen Jün⸗ gern wieder. Novalis(Fr. v. Hardenberg), 1 1801. Mel Jesu meine Freude ꝛc. 31 98 die getrost und heiter, Herr, mein Licht und Leiter, machst du meinen Geist! Der du, die dir trauen, führst zu grünen Auen und so gern erfreust! Niemals wird bei dir, o Hirt und Beruhiger der Seelen, mir Erquickung fehlen. 2. Deinem Rat ergeben, freu ich mich zu leben; was du willst, ist gut. Nichts vermag ich Schwacher; du, mein Seligmacher, rüstest mich mit Mut. Wenn die We lte rbebt und fällt, wenn Gericht und Hölle schrecken, willst du mich bedecken. 3. Ich kann ohne Grauen Gräber vor mir schauen; ich weiß, ich glaube, weiß, daß dem Staube mich sein erhebt. Todestag, dein cken mag. 5 Frev⸗ ü was mein Erlöser lebt; wem ich zu zittern? ich in mir ist Sünde; überwinde sie, mein urch dich. Sink ich oft eder, du erhebst mich er, du begnadigst mich. Deine Huld tilgt meine Schuld; nie entziehst du deinem Wiedergeburt und Knechte der Erlösten Seligkeiten hoff ort sind Daß ich Gott erkem e ihn Vater mich ewig? Gu lut und Leben geben, daß in T To dir mie. Herz ni e, von Lüsten durch habnen Christ der Glanz der den? Was 8 De Leiden? eiden? M lenschen' Geist; Herr, d willst, die dich verehren, ewig wieder ehren. 9. Deinen schmeck ich sch und was hoff ich dort? 5 Trübsal Unbegrenzte Zeiten voller auf mich stürmen! Gottes 5 aus! ne dich vermag ich eignes Ringen i mich mich M ewig, dich liebt, * U 224 eburt 224 Wiederge 7. O lieber Herr, so präg es recht meinen Sinnen ein; o lieber Herr so leg Ziel! Ja, wenn mir ga nichts bliebe, ich gäb f i mir a Hab mein gerne alles fre Ur ihn mir rauben be noch wie ei + Scharen Schären die einst ihm Herren sehn, 5 1 Herz bekummerst 8828 4 17 Fyden 11 ich auf Erden keine ür mich. — 2 4 De N* zeitlich Gut dich mit fe ich gleich werd ve weiß und aube f wer dir vertraut mangelts nicht. M ö 8. 5 d U 1 7 28 ö le m a Be zu meiner S n S 9. Lob, Ehr u sei ebrack da alles wohlgen a von deine 2 ewiglich versto 1 H. S 1 nicht ei ihm gefällt! mog ertragen. ein darin man sein ge f ist all unsre 292 Noe pill ich Zeit verloren hier auf Erden 328 V nicht lassen, denn wir sollen selig werden und er läßt nicht ür, führ in Ewigkeit. mich auf recht ßen, r Widerwärt ichs auch wohl 0 10* auf daß wir deinen N ohn Ende preisen. Amen. F. Beurhauß 1* 1 2 Und Kot; er tan 1 1 rett N„* bsa 1d Nöten; J U k kann e 330 An alle 1 g b steht in nen 88* 2 0 ider den Höck Alles 3— 7 57 7 9* zu inficht l von 1 2 3 icht F C en auen und. Sege ind trauen n mick 2. Ni 1 E spät 0 ergeben im Tod und auch fr alle E Christ, der 1 r das Harren ang dan glaube mir, ter S lllen 9 erhohn, mir 1 mir Sorg n, nimmt allen zen. 236 Wiedergeburt und Heiligung. 8. Kinder, die der Vater mehr will töten, i m Guten, det in das Herz. wohl wählte S 1 kein die gedeihen selte ohne Zucht und Bin ich denn nun G Ged Kind, warum will ich fl gew K wenn er mich von * nne 7 21 0 210 Sünd will zum Guten zie⸗ ch gut ge⸗ jränen, aber endl duld ist Herr im 2 8 8 was euch alles wohlgemach rtrauen. verget wie ein Strom leiden, weiden in Sterne zelt; die mit sterben, werden mit erben, wo ihr Reich be⸗ stellt. Ihre Kron und Sieges⸗ „Die ni ih 5 n Jesu iE ihm nd, wo Gott die Engel sicher aufgehoben Thränen säen, wehen, die werden ernten wo ke in E 2.8 N. 1 G 2 Mrz ins jun n gu uns durch di elt! Komm, du 241 gehen? Da 6. Wird mir Gott Ge⸗ nur quo lt, sundheit geben, will ich eifrig Ziels ver⸗ darnach streben, daß ich f hr und mehr mei⸗ 1 m und Ehr. — 1 n 2 fängt meine will ich ihm te 5 mein t, der in der t mich weiß zu erk alten t; drum laß ich ihn nur walten. 11 bin ich denn 242 Wiedergeburt und Heiligung den K n, 10 der bitter i n sinnen, wo ilfe kann Wahn, laß och ger nicht schrecken, zu⸗ letzt ich werd mit Verbo süßem Trost im da ge weichen alle 6. Was das ist wohl geth v ich verbleiben; es mag mich iachen, End un auf die rauhe Bahn Not, g geben frei. Er läßt, Tod und Elend treiben, so was er angefangen, so zum Ende * 17 * imm adi 3— 1 bergeburt und Hei ein, Gott wird dennock 1 1a 8 n Umfassen und im dir sein. Gott ists„ herzlich tet 1 am grö ißt da so beder N 8 1 arb 5 5 1 da Herz f Himmel bed Seel 245 ht, trifft Vaterherz; laß dein Weinen ch Sch 0 „ b 5 bist! 1 trage deine 2 sick Pla f g und mit J. r 0 I 1 2 Tetben 9 Schlaf, 1 häufet seine 1 f 1 * 2* 2* 2 1 ö Foch wird d one vor ö d Tl 3 Heilands d ergehe, wie und wann d was er will. 8 doch wohl 1 Kronen sollen tragen, ö reuzes Plagen in Beduld besiegt; fröhlich a —— Gott lasser iacht recht ve 2 2 beten Gott wirds zen, fasse frischen die Not dein täglich mußt du weinen mehr lachen: Gott wirds e doch Ich will mich 4 doch wohl machen. Mel. Wer nur Ungeduld und Grämen w 1 kann nichts von 35 12 che größer Kreuz, macht nur 2 je näher Him⸗ Wer mel; 2 ie Kreuz, ist nur mehr verletz 1 Geduld, mein Herz! Aus dem Sinn die orgen hin! Drücket Schwack wohl m 4. Auf die Last die Gott wirds doch en. erwoge folgt ei„und re Thrist en; Gott prüft die Son muß s mit dem Probestein auf d das Wein Juter Freude er Garten muf scheinen, die das Herz er⸗ gleich Wüsten, wen ohne quickt. Laß es sein, wenn Thränenregen, sein! Das Angst und Pein mit dir Gold wird auf dem Feuer⸗ herd Vertrauen. 247 herd, ein Christ in mancher Not bewährt. 3. Je größer Kreuz, je stärkrer Glaube; die Pal. m erstarket durch die Las di die f 5 4 raube erst, wenn du sie gekeltert hast; d wie die in Salzesflut, so t im Kreuz der Glau bensmut. größer Kreuz, derben; es stirbt auf einmal alle Not. Das Kreuz, das unsre Gräber ziert, bezeugt, man habe triumphiert. 8. Je größer Kreuz, je schönre Krone, die Gott den men beigelegt, und die Sei 1 seir tem Throne einmal 75 b 4. dieses teure nod macht, daß man ßte Kreuz nicht acht. größer Kreuz, je mehr Gebete, sie ien aus dem Herzen fort; wenn um ff kein Sturmwind so fragte man nicht em Port. Wo kämer Davids Psalmen her, wenn euz ihm ferngeblieben größer Kreuz, je rlangen; im Thale nan bergan; wer e Wüsten oft ge der sehnet sich nach Kanaan. Die S findet hier nicht Ruh, drum eilt sie Zions Hi itten zu. Kreuz, je teber man freut sich recht auf seinen Tod, denn man entgehet dem Ver⸗ Gekreuzigter! laß mir ze je länger desto daß mich die nicht reize, so ches Herz mir 2 mold, 1 1 1737. J Was Gott thut, das ist ꝛc. 352 Hott lebt! Wie 994 kann ich trau⸗ sein, als wär kein Gott 2 Er weiß ja wohl zein, die ich hier empfinden; er kennt und meinen so darf ich nicht gen und ihm nur alles Gott hört! Wenn nie⸗ hören will: wie soll ich lange sorgen, mein Seuf⸗ zen drin m Ziel und bleibe t verborgen? hrei ich—— so hört sem 8 t zun ge nicht z 248 Wiedergeburt und Heiligung Mel. W̃ 00 sein Ohr, so steig nieder, so schallt das Ame Gee ist mein wieder 353 Gott, Ia müßt! als müßt ich utes fehlen; was denn mein Herze leg mit vielen Sorgen qua Vertrauen. 249 Wer Gott nur hat, ist in weisen? Wie soll ich das d ensch Gute preisen, so du, Herr, an! er reich 1 8 an mir ge ihm auf Erden Himmel werd n 2. Zwar du ich En. Beginnen Himmel sein ge⸗ dorthin wo ich, hunden dunden „ gefunden. mein Le* no 7 7 1 mein Leben, wie kann ich bin ür Lieder stimn 1 k er⸗ Willst du st Was soll ich für Dan willst du 5 2 250 Wiedergeburt und zücht⸗ schlagen? Willst du zücht gen, willst du plagen? Herr, du bleih 845 2 5 gerecht. 7 so stärke mir d ben laß mir nichts d uben, keine Welt Ii Pein. Deine Liebe laß mich schmecken, deine Gnade mich erwecken, immer dankbar dir zu sein. J. G. W 1754. 8 Was Gott thut, das ist ꝛc 3 5 Arch nd nicht uf meinen Rat 8 ich mein Glücke ba uen und dem, der hat Er lr hält, wird mich in Ta igen als Gott und 2 r sah von aller Ewigkeit, wie viel mir nützen bestimmte meine Szeit, mein Glück und Bü irde. Was zac Ire? 3. Gott kennet, was mein Herz begehrt, und he 1 8 m a i ich bitte, mir gnädig, eh ichs bat, gewährt, wenns seine Niois! bit Welshett mich stets 0 was ich rf Wille, der geschehe! 4. Ist nicht ein unge⸗ störtes Glück weit schwerer Grabe. Mel. Chr. F. Gellert, f 1769. ma Was auf l Dru 1 chwacher le auf Gott thut = 7 . dem H Seele stille; mir gnügt aters Wille. Wer wollte dir, Herr, dich nur 190 al 85 sehn Vertrauen. sehn deine Wunderwerke. 7. Herr, du bist meine Herr, groß von Rat und ersicht; auf dich hofft stark von That, mit gnaden 3 vollen Händen 0 Werk 3. ihn den dem, der Sei unben wenn um dich her tterwol⸗ 1 i 11 reut ihn seine wälzt sie weg vom Herzen. will dich im Glauben üben; N 11⁵ Gott Gott, die Liebe, kann nur lieben; Wonne wird bald deine Qual. 4. Weg von aller Welt die Blicke! Schau nicht seit wärt, nich t zurücke, nur auf Gott und Ewigkeit; nur zu deinem Jesus wende Aug und Herz und Sinn und Hände, bis er himmlisch dich erfreut. 5. Aus des Jammers wilden Wogen hat dich oft herausgezogen seiner All⸗ macht treue Hand. Nie zu kurz ist seine Rechte; wo ist einer seiner Knechte, der bei ihm nicht Rettung fand? 6. Schließ dich ein in deine Kammer, geh und schütte deinen Jammer aus in Gottes Paterherz; kannst du gleich ihn nicht em den, Worte nicht, Thränen finden, klag schweigend deinen Schmerz! 7. Kräftig ist dein tiefes Schweigen: Gott wird sich als Vater n; glaube nur, daß er die 5 ch hört! Glaub, Jesus dich daß. vertreten, glaube, daß, was er ge beten, Gott, sein Vater, ihm gewährt. 8. Drum, so will ich nicht verzagen, mich vor Gottes Antlitz wagen, flehen, ringen fort und fort; ja, Wiedergeburt und Heiligung. ich werde überwinden; wer ihn sucht, der wird ihn finden, wird ihn haben hier und dort J. K. Lavater, f 1801 Nenn der Herr 358 Wen einst die Ge⸗ fangnen ihrer Bande ledig macht, o dann schwinden die vergangnen Leiden, wie ein Traum der Nacht. Dann wird unser Herz sich freun, unser Mund voll Dankes sein; jauchzend werd en wir er ihn, der Freiheit gegeben. 2. Herr, erhebe deine 8 einen Vater⸗ Fremde ruf die Heimat r Pfad und Kürze Prüfungszeit; führ enn wir treu gestrit⸗ Friedens stille chte, gieb un ans der in Ach, de d weit! unsre uns, w ten, in des Hütten. E rnten werden iden, was wir Sgesät; jenseits L Frucht der Leiden, 5 Sieges Palme weht. Gott auf seinem hron, er, er selbst ist unser die ihm lebten, die starben, bringen jauch⸗ zend ihre 6* S. G. Bürde, f wir wei⸗ reift und — 02 5 = — * 1831 253 Vertrauen. Mel. O Jesu Christ, meins Lebens rufst:„Nun ist mirs recht, Ace nun kannst du kommen, 35 9 er Himmel ha ängt treuer Knecht!“ g 9 voll 9 H. Möwes, f 1834. schwer, ich seh u Zelt kaum mehr; doch über Mel W. Wolken hell und klar nehm(Freu ich ein freundlich Auge 360 O mein Herz, gieb wahr. 00 dich zufrieden! 2. Es tobt der Sturm O verzage nicht so bald! mit 3 Macht, sie wird 2 dein Gott dir hat be⸗ so dunkel oft, die Nacht; hieden, nimmt dir keiner doch wenn auch meine Seele Welt Gewalt. Keiner hin⸗ bebt, sie weiß, daß dort dert, was er will; harre mein Heiland lebt. nur, vertraue still; geh des 3. Sie zöge gar zu gern egs, den er dich sendet; hinaus ins große, weite er begann und er vollendet. Vaterhaus; doch hält in 2. Hüllt er dich in Dunkel⸗ seiner Kraft sie still, bis er, heite! so lobsing ihm aus bis er sie lösen will. d; sieh, er wird dir 4. Die Erd ist mir ein Licht bereiten n, wo dus nim⸗ morsches Boot, das unter u gedacht. Häuft sich m i. zu sinken droht; ich? org um her, wird steh, nach oben hingewandt, ir schwer, mit einem Fuß auf seinem faßt er plötzlich deine Hände Rand. und führt selber dich ans 5. Gebeutst du, Herr, Ende. mit einem Blick, so schleudr 3 55 auch al le 2 ichs hinter mich zurück und„ rottetesich wi schwinge mich an deiner 8 ihm! O, der Hand hinauf hinauf und H ist freundl lich, seine jauchze: Land! Huld währt ewiglich. Sind 6. Ich ginge gern, so auch Trauer, Angst und gern zu dir! Doch wenn du Leid seines Segens bu ikles mich noch länger hier in Kleid: dank ihm! Er schickt Sturm und dunklen Näc chten einen S auf gehen a 175 so halt du meine Seele vollen Wegen. fest: 4. End lich wird de in Mor⸗ 7. Daß sie in Sturm gen grauen; kennst du nicht und Nächten treu, zu deiner sein Mo rgenrot! Darfst du Ehre wacker sei, bis du mir zagend rüc ckwärts schauen, wenn Bangen! Wirk XIV. Cieder für besondere Zeiten, si. Stände und Verhältnisse. 2 Jahreszeiten. singen. 2. Soll mi und soll mich schämen? 1 agen lage ewig er Güte Sorgen und freudig es Lob Jrämen. Se hweigest nur U, fen dazu, Gr G n die Auen der Hoffnung ihm nicht ergrünen, der 255 if dem Wiesen⸗ ziehen sich viel „als Salomonis 2 7. Gieb mir die Harfe und laß u e himmlischen Lieder se 1 Hallen jaller 5 ofung du ge⸗ 1 8* Thal un N fleugt hin 11 36 2 G5 ar 1 in Herz, und suche — 7 ser lieben 8 an deines Got⸗ und mit es Ga t begabt das ute. kann * chönen und 1 decket seinen eine grünen Un d Umge⸗ vir, wenn deinem an deiner So 258 8. Eile, Freudentag, heran, dem kein Winter folgen kann! Sonne, die nie unter geht,. 1 und iht! geht, sei gelobet und erhöht! J. K. Lavater, T 1801. Morgen. igt heilige Gedanken.) Aus us meines Her⸗ 18 Grunde 5 ir Lob und M tore genst sag Da in dieser all wem Leben Gott, auf dei Lob bir, Prei Ni 10 ht vor Not, Gefahr Schaden behütet und be⸗ Ich bitt de wa ht Ist mir mein Sünd ver ben, womit in diesem Leben ich hab erzürr 3. Du wollest hüten mich gn vor Satans List und vor iden und vor vor Feur und Wasse vor Armut und vor den, vor Ketten u Banden, vor bösem sch Tod. 4. Mein Leib und Seel, mein Leben, mein Weib, Gut, Ihr und Kind sei dir, Herr, übergeben, dazu mein Haus⸗ gesind, als dein Geschenk und Lieder für besondere Zeiten Gab, die Eltern und Ver⸗ wandten, Geschwister und Bekannten und alles, was ich hab. 5. Gott will ich lassen raten, der alle Ding ver⸗ mag; er segne meine Thaten auch an dem heutgen Tag. Ihm hab ich heimgestellt Leib, Seele, Gut und Leben, ind was er sonst gegeben; hs, wies ihm gefällt. auf so sprech ich ifle nicht dar estrec 10 aus an mein W̃ Die „1 Werk tt mir mir 8 Himmels er Erden, heil⸗ Sonn Mo uns scheinen dessen starke Hand die acht und bei ier Schuld mich Vaterhuld. auch mit dieser aller me noch trägst mit? 3. Laß die Nacht meiner Sünden jetzt Nacht vergehn en en uten guter? Acht tuh trage t meinem Gesicht. ze schauet, Jesu Christ, daß du un. 1 Uet zu jeinen Ehren, n ger ist; wir danken 5 f nicht inen 9 5 14 a Nr 119 1 1 8 1 18 8 weißt du alleine, Gaben d dir w 21 Hr** 1* 1* 1 nals einen zu sehr der mein Herz und meine dr Lieder * 114 6 Die wirst du nicht 1 1 in 1 he ich 1 Ref 7 0 1 t du nun vollen f an 1 sem 2 zuf sei 5 en 1 g trage ich Ja zu meinen 0 1 3 Gott, de T en, hilf t da E erz, ra den Ar 3, Mitt 705 5 und e, ach, Herr, zum 22 Tach auf, r 5 30 9 N besten w b 1 90 herz, 5 910 8 2 1 unge dem S Pfer schütte, 1 0 i deine ee 7 5 t sei meine usch l ö 2 e f reise P. 1 1 5 dunkeln„ 1 N* 14 Du mich c mit Er⸗ Vater, 2. Herr, deiner Kraft mur zuschreibe, daß ich Odem schöpfen kann; Umm dich meiner gnä⸗ „ du 3 mich vertreibe, heut bei mir 3. Israels Gott, da ist mein Wille, der sich dir wil⸗ 17 die üb 88 ist mein er Stille, o icht mich ige kräf⸗ . uf mich seh; ich reise, sitz, geh oder steh, mich zu der 1 Ewigkeit begleite; Herr, 9 Laß 6. 6 nen Wegen, m Lassen le bleibe mei zuletzt 1 Fried und zesegne m 4 Ruh, bis verde legen in 371 N Tergenglan der N Ewigke cht vom 1 ten Lichte, schick uns diese Morgenzeit deine Strahlen Gesichte, und vertreib durch deine Macht unsre r für besondere Zeiten. einer Güte Morgen⸗ tau fall auf f matt Gewissen; laß lauter süßen Trost und erquick uns, 2. D 2 1 i 8 Glut unfre 1 Werke töte, und e ins Herz und Mut rstandner Morgen 2 wir, eh wir gar verg recht auf ga ng, 1 N ich auf jener ahn freuen kann. uns selbst in du herklärte * durch ihr uns d enfeld in das wo nie en Wonne, die Lust, die uns erhöht, vergeht. Chr. Knorr v Rosenroth, 1 1689 Mel 263 Worten: 2 — tum. und Ruhe, ein weises Herz, von den Meinigen beweint, das seir icht ä erkenn und lindre dann des Todes Pein, willig laß mich stark und freudig sein, daß ich sie zum Himmel * 0 em weise und dich, Herr des . züch⸗ Tode durch deine F. G. Klopstock, T 1803. * 4 Nahe e Gaben 0 1 in uns. Herr 77 3 80 G5 l 1 dadurch der durftge Erd 7 8 zeitlich uns nicht ein; dein die Seele zum Leben * 5 uns beides, 0 hilf lich Gütigkeit auch dort in Ewig⸗ K den Gaben, die wir jetzo vor uns haben, daß sie r m dunkeln Thal ich gehe, zu diesem Leben Stärke, 5 N auc pei bis wir endlich mit den und Trank; n, sagt Frommen zu dem Himmels⸗ i frohen Aller mahle kom N ˖ berrn; 3 a 1 164 dankt ihm und 0 ihm gern, liebt ihn, freuet eue i! des Herrr daß und dort; ach, lieber Gott, du wollst uns geben nach dieser Welt das ewge Leben. 1 — 8 uns in 3 1 4. Die Engel dein zur uns, was uns gut ist, giebt, Wach bestell daß uns der böse die er hat da er 270 Li Freunde, Feind genossen sein Schutz geschlosse 0 b 5. Ach, bewahre also werd 1 ö ter. K S a ar Dir 5 3 dein K 3 5. 8 5 beten he Jesu, den ich die Hände sind fr andre Son meine Won ie 3, un m dein Ki ne, gar hell in ders Will mich der f Abend. lein singen: dies Kind sol seislett so hat mich heut ge⸗ jhret, mit manchem Gut der Hirt in aller en, 1. 7 en ein 1 Unfal noch 4. Gott hat mich nicht ig aber hab ohn 5 en, ste d nicht gescheut, nen Waffer 1 und Unrecht 1 seiner Helde eue Va 0 il n um mich it mit dir i mit dir E 6. Darauf so laß ich nie un der mein Haupt und Augen l 8 1 le S . ich m lumen füll du bist auch mein Leben, den Durst mit Quellen das ist ein wahres Wort. Was bend. ob ichs gleich nicht matt, und was zuvor ge steh; du bist gerecht, es weint. wie es geh. 2. Nur me 11 g 1e Nichf 1 bist selbst das ren 7* 0 1 erzenskündiger, ich* 0 noch wie ein Un 5 zur aus 5 8 rb — 1 3 393 Noon keine Sonn mehr schläft alles, was von Arbe 57 274 Mel. Werde munter, meir 394 Hewnen S chrocken n Schrecken, Bosheit kann er⸗ machen. 2 0 Joit mir 1 1 J 0 Zeit wird sein, daß ich 1* 1 4* 9 10* na 5 1 1 binn 1 der n me SC* 1 te Gr Rant, habe noch einmal ner meine 5. neu; so will künftig 0 Usle R ugch m Willen ich noch m erfüllen. ilige mir das Ge 1 dor Schlaf 10 5 der Schlaf nicht 1 Focke mich mi 1; decke mick it — 8 851 te, Und dein El 1 Hei Ogzsche Dicht Ar Dei. Tosche Tick und Feuer aus, und be in ö Hr 0 + 20* 118 1 201 Hin 1 8 1 Ar* wahre selbst das Haus, daß zeigt, hin zu deinem Thron h m den mit den Meiner ind f loige 4 dei ich morgen mit den Meinen und bet Ne det * nicht im Unglück mü weinen. en gnã 0 vun ben » Oie d uns Fein — — 8 — 12 8 * 5 2 Gerne, 12* 276 Lieder für besondere Zeiten. Gerne, weil ich dich gefi den, sterb ich alle un 6. Nun wohlan! in vergnügter Ruhe Augen zu. Seele, Leben hab ich dir treuer Hüter du! Nacht, nimm mich in acht; umgiebest, daß du mich herz und erleb ich ja den Morgen, lich liebest und rufst zu dir wirst du weiter sorgen. empor, daß du allein den B. Schmolck, f 17 Frieden mir geben kannst hienieden, das stelle früh und spät mir vor. 1 4. Ein Tag der sagts 1 mein Leben se Schwac hei schon mit 3 laß mich berei Tode wie zum 2. Dein Heil * N 51 sehen; in Frieden hin, weil ich beim stehen in deinem Reich Wohl dem, der bis sich als ein Christ Mein G ott, in deine O0 befehl ich meinen Geist. J. F. v. Cronegk, f 1758. Mel. O Welt, ich 8 In allen me Du giebst ten.) un 398 Nun ch der Tag Stärke, Gedeihn zu meinem geendet, mein Werke und schaffst ein reines det ˖ u Herz zu dir sich we ndet und Herz in mir. danket inniglich; dein holdes 3. Gott, welche Angesichte zum Segen ar ine i if Seelen, nach de mich richte, erleuchte und Bef entzünde mich. m Leben gehn, ehlen einher Abend. Büte hoffen, wohl manche Sachen, die im Geist den Himmel offen wir getrost belache en, weil und dort den Preis des unsre Augen sie nicht sehn Glaubens sehn! 4. Wi 0 4. Ich weiß, an wen ich kinder sind 0 und nahe mich im der und di j 1 gehn, auf deine N r, o G bin der Schul ich bin bei dir in Künste in in viel; übe zu ld gespinste nd in dem Him⸗ von dem eckt mit deinem il ich der Ruh ent⸗ in Name sei ge⸗ Mein Leben und Hände befek meinen Gei nder wel On Welt einen enn du 400 D 0 1 ae Ster unser denn, Na⸗ der uns, id laß d un 8 ar auch U 8 1 1 n 0 8 nder. 8 ht ihr d n Mel 1, komm, doch ꝛc. dort stehen? Er ist nur 4 1 Mide bin ich, halb zu sehen und ist doch 0 geh zu Ruh, rund und schön. So sind schließe beide Auglein 51 Nitoy 5 1 9 Vater, laß die Augen dein 3. Do sei dir ganz über meinem Bette sein! anheim gestellt die rechte werde. deucht, so eile, wie ein Adler fleuat Heugh bet, warn es en u dich, drum ruf erbarm will ich micht vid nein, mich im Geiste freun auf jenen Feierabend, den Christi Tod gemacht, und diese Hoffnung k al end sprech ich nu (In at 404 Du sollst i in 5 0 Sachen mit Gott den Anfang machen aus t wo e 2 . * 2 T iß mein Daf d ein Teil davon soll dein, 5. Regiere mich durch dein, o Gott, und auch da⸗ deinen Geist, den Müßiggang m N 7 1 1 neben meines arn daß das, was sein. von B ffen heißt, ge⸗ 1 lauter Freuden, ch dir * 1 5 8 3 1 daß ich in allem, was ich nun auch gutes M erf 0 inen S D nalte Gott! t erfahre deinen S das walte Gott geben hier, so wil bar sein dafür; 0 Wort werf ich ar f mit Gott Netz und sag i einer auch wohl f. valte sagen h von H walte Go Er kann mich segnen und spat, bis al 1 ein Er nicht mit Ge ugewandt, derer H bra voll Kindern re deiht gedeiht; J allem darinn I tund wenn us, wo 5. O selig Haus, wo du n die man C bei ke ver⸗ es Heil zißt elig wo du m Glau⸗ d Wunden heilest und Arzt und aller Tröster zertrenn⸗ bist; bis jeder einst sein il nd bis u n aus 7 15 jedem guten, wie am wissen, wef auf dich sehn, Werk in einem Eif daß es nach d 1 nach t6 das Il ö unverdrossen, in Herz und eine mn ingen zeigen große im Glauben, Lieben, hu wie Bäche leiten; P 3 — * 0 t a Herrn.) 422 Gon ob, nun ist — 2 D erschollen das e Frie Freudenwor! 1 1. 1 en 10 n 1 d D 1 S let 5 und d N 1 Herr, wir er n 1 1 N 10 1 Willst du 1 1 1 8 i 9 n z 0 1 0 1 0* 1 a e blei dennoch di 4 0 e 1 3 2 A dir z d 2 Sei endmal 1 7* Fam n 1. 1 N a 5 0 wir als 1 N nen dein Bei 7 4 1 1 1 — 1 Die 11 Au 1 1 1* 1 11* et Al unser affen schwere⸗ Grimm imo Imi t H 296 Lieder für besondere Verhältnisse. Undank nichts verscherzen, Schatz will sein, so nimmt dre Güter zum Heile streu das 8 wieder er ar ein, daß wir jetzt und künftig haben, auch die Dürftigen u laben 1 LC auch Früchte man so reichlich 1 k ü wird man hier jährlich singen wie du g tha Gieb auch Mack 0 dem Thrä nensamen rnt im Himmel. 4 B. Schn 1 1787 n Kinder 8 reichlich E er uns 2 —.— das Sonne Wetterlieder. Auf nen 1 e n Gott ꝛc. 20 Ee er feige auf: mein 1 Fall Fuße durch ne Sünden ent⸗ Tod Vetter Rar 1 For Lieder für besondere Reise. N gment N u 1a ick J Mel. O Welt, ich e E (In a n J er weil allein die rechte 11 und saat U igt m E o wer ne sen mit l 4 E Reisen gewünschten Fortgang Indes wird er d 5 ibi f 533 8 1 N d 3 ihn bitte N el, der ge 8 L 2 acht n f 9 set nun h seinen 1 der dich e 1 0 n, l se gehe, wie e e, de a un 1 et. doch 1K 1 3 1 11 licht wi. Ju Guem—* 1 ich mich späte P. 8 1640 1 ich 7 ach ice frühe ode ich 3 und was mir O Welt 2 janden, so trostet n a 1 1 2 göttlich Wort. 8 ch hab in guten .——̃— 999 du gelinder, funden. die Kraft, der Glaube! Leben Herrn; dir, Gott, wi l finden, mich a ie den erkennen und Jetzt hat mein G Kräfte; sein Heil Geschäfte, dein 3 t und O so hier bei 432 H nun überwunden. Ach, deine tstage. 11 11 Am Gebi * was lern lerne, 1 Aglich Sol Sehnen Sehnen mein ˖ treu a eine Vater werden neu. d nt ich 1 konn 48 0 * gen e singen deinem Throne sin. mich so wohl be zum Himmel — Die letzten Dinge. du mir mit deinem Tod er⸗ worben. 8 du vom Tod er⸗ t werd ich im leiben; tröst ich r Sü gnädig sein. Von dir 5 t ich nun komm bleib in in Sterbensn ot und ringen chmerzen werde mit dem Tod, wenr 0 sterb mir vergeht all mein Gesicht hast und meine Ohren hören nicht, On! wo r Himmels er un 8 ach einer Wass Dock zen 1 en, hort 71„ud Meinen Klag und Weinen. issen ꝛce. jetzt hten, El vorüber; o Welt, was acht r Wahn; so der dein? Der immo 5 G 6 und d* ich dein? Der Himmel ist ist ge U d Dieser mir da muß ich gehen Munde 1 fr 5 ein und mich nicht mehr w man hier get Besegn euch Gott, ihr nen, ihr Liehsten all; mal! Um mich sollt ihr nicht wei keiner Qual. Was Christus ich beschieden f Uk bnrem Sin aus eurem Sinn; in Gottes nad und Frieden fahrt ahin. keine Macht dann auch ihr da frie nun unver⸗ gänglich eben i 72 n durchs leite wahres einzig 1 e 1 7 fa 1 1 hristo will ic Hr 1a 1a n em deine vbehend anke doch das Ende! 2 DS Vaterland, nach dem Jeru dort oben, wo eine hestatt Gott selber et hat; da werd chatten vor der „so flieht mein Sonne flieh Leben schnell dahin, was vorbei ist t wie⸗ der; ich eil oke Herr deln, nur bereit und öffne meine Au⸗ ge lider, d Lich was zeit⸗ .* nne Glanz mir dor Sanne Der Sonne, licht 1 Geist Durch terbelieder. 313 Geduld Beständigkeit; vor Straucheln meinen Fuß be⸗ se Ich falle stündlich, hilf mir auf und richte zu dir meinen Lauf; sei mir ein Schirm in Trübsalshitze; laß deinen milden Gnaden⸗ schein in Finsternis nie ferne sein. 6. Wenn mir mein Herz, o Gnadenfüll, vor Durst nach 5 verschmachten will, so laß mich dich zum Labsal nd schließ ich meine zu, so bring mich zu der Sieges ruh, wo Streit und alle Müh verschwinden, und wo ich kann, von Sün⸗ den Lein deim Freund und nosse sein. 7. 2 zin ich denn hier, im fremden Land, der blinden Welt gleich u nbekannt: dort sind die Freunde, die mich kennen; dort werd iich mit der Himmelsschar dir jauch⸗ zend dienen immerdar und st en Liebe brennen. komm, ach, Hier in der fin iden; ih ˖ Dleik e ch sterbe täglich, und mein Le⸗ ben eilt immerfort zum Grabe hin. Wer kann mir einen Bürgen geben, ob 0 14 no 451 3 oder licht 0 ic eibe oder 1 einver⸗ 5 wir, die die den, sind — an 8 6. 4 17 Ruhm, ihr erwinder, G dem Vater, und dem 2 U meine Zuversicht ꝛc Jeine Lebenszeit (verstreicht, ich zu dem wie wenig ists aß ich noch zu 0 Menf lch, wenn du wirst, ge⸗ 3. Nur ein Herz, das Jesum liebt, nur ein uhiges Gewissen, erheben und schauen kann Die Die 5. Ich weiß, beim Aufer stehen, wenn ich perkläret bin, 5 ich mit 15 gehen durch Ewigkeiten h 1—4 von A 1 1828. Vers 5 von A. Knapp, 7 1864 H. Nier Begräbnislieder. Mel ng dich auf zu ze. 458 Einen, guten Kampf ab 4 uf der Welt ge kän ipfet; un Got hat mir gnädiglich ball mein Leid gedämpfet, daß ich meines Lebens Lauf seliglich vollendet und die Seele him⸗ melauf Christo zugesendet. 2. Forthin st mir 5 legt d der Ge en 185„die mir wahre Freꝛ regt vor des Hin imels 2 a hin eine 3 Leben dem ich hier vertrauet; mei⸗ nes Gottes Angesicht meine Seele schauet. 3. Diese gar verderbte Welt ist, was meinem Leben zun⸗ 25 gänzlich nicht gefäll drum ich mich ergeben mei⸗ — Jesu, da ich bin jetzt in lauter Freuden; denn sein Tod ist mein Gewinn, mein Verdienst sein Leiden. 4. Gute Nacht, ihr meine Freund, ihr, o meine Lieben! Alle, die ihr um mich weint, laßt euch nicht betrüben die⸗ sen Schritt, den ich nun thu in die Erde nieder; letzten Dinge. Son die Sonne geht zur kommt doch morgen schaut, Ruh, wieder. Mel. Herr, ich 0 9 R 85 stillen Ein het, 515 das da der Herr det leben; im 3 Grabe pel Gott Herr ließ Tod hat g erben? 4. Nein, die kann der Tod nicht halten, die des Herren Glieder sind. 5 der Leib im Grab e da man nichts findt: wenn Hauch drein neu, was hi 5. Jesus erstanden einst mit Na f 5 des Todes? Banden, fü aus des Grabes Nacht zu dem dem ewgen Hir umelsfrieden, 0 seine 5 Volk beschieden. meine Zuversicht ꝛc mir Jesus mo Ae ger Mensch, Bund Dan. 4. Ach, wer weiß, wie nah mein Tod! h will sterben, eh so wird mir di tt 5 wenn sie kommt, doch nicht Begräbnislieder. 319 so me wie 5. Rüste mich dazu, Ach, wer weiß, in Tod! S9 lig, wer in Christo denn ihm wird der Leben; wer—— r erwirbt, dem ni gegeben. Wer r verd se⸗ hristo stirbt! 1 Schmolck, T 1737 herbe. in Gott! nah me zum Leben hie wir dort nicht lebet, de lig, wer in C 8 d es 15 11 Der lieben Sonne Licht und ze. * 0 Thrister Die 6 n gehn 461 D u Ort Mel durch mannigfaltgen Jam⸗ mer, und kommen in den Friedensport und ruhn in ihrer Kammer. Gott nimmt sie nach dem Lauf in seinen Armen auf; das Weizen⸗ korn wird in sein Bel auf Hoffnung reicher Frucht gesät. r doch so ger lobt sein eure Schritte, du allbereits befreiter Geist, du jetzt ver⸗ laßne Hütte! Du, Seele, bist b H r glänzt De 1 d 1 bleibt heiliger e ist das in Jesu Die Liebe führ e das Pilgerkleid in Verwahrung. Wi Glück so groß: Arm und Schoß! men Nl mit meinen zenn endet ist, lieder. nis 31 U grä Be 2 2 * 2 rum, a eine Fl d hl, d st ho eis in 1 1e weite? De S mein 1 0 * 2 2 2 egräbnisli B 2 8 5 um N Um z zu w schör 1 1 He in Licht, It det 5 imme Immel 2 2. Doch in unsern treuen Herzen wi dd dein Geist, dein Bild rt tiefer t, wi umfange 1 ilig ist dies Herr dick wie nun dein as im ewger Osterwehen himmlisch klar soll auferstehen! 4. Schlafe wohl, o Vater, Wallfahrt Leiden aus, bis der Hirte fei ie Schafe sammelt in des ft f Vaters Haus! der letzte n hen 0 5. Je der Toten! vor dem ve Vater dir zur V ollendu wir in de ine Hände! 1 6. Komm, in unser Herz zu geben deiner Wahrheit hellen Sche in, daß, u venn sich die Toten heben, unser Vater ohne Pein spreche bei des Herrn Erscheinen 5 1 die bin ich und zum Rluüum- chlum weißem mer, blaß, in Die letzten Dinge. (schwarzem). ohne Schmerzen, ohne Kun mer, seh ich 1 0 Leid, vielgetr ind S t di ang eblickt, segnend, mit t viel Thränen hab en wir tausend zugedeckt. Nie auf dieser Erde mehr blickst du zärtlich auf uns her; doch zu Wiedersehens Grüßen wirst du heller dich er schlie lick lieblich aufgesck r tönest du b was die Lippe spr unserm Herzen n wenn die G 7 springen, Gott wirst Halle⸗ lujah singen. 5. Herz, das ohne Falsch geschlagen, das in Liebe nie geruht, das uns sterbend nock noch getragen, ruhe san in Gottes Hut! Weinen r Baum . unter und sinkt 5. O welch ein Nacht, Tod ge⸗ n, dann wird der 8 echt, was ihr fragend ihr Schmerzensblick dir, was du verlorst, Beim Tode von Ehe⸗ 5. So weine nur, be gatten trübtes 1 und klage garten. Go„— Nins o 1 dein were eid; er kann dir, mein H 75 euust iebest, wied dersehn. 7. Da wird kein 2 die Herzen scheid en, kein 7 wimm W E n. d wenn das Herz 8 en auf Salems noch der Mensch er schönen Höhen gehn und, sei? heller als der Sterne Schein, Mann 470 Ae 0 2 5 eit a 101 f. f mein Leben nun besch„ 0 in l 5 e deine meiste drauf ich da raten. bittre Tod mehr trennen. 85 Irma 7„* on 8* 5 A 7 Fürwahr, mir geht Ach, welche Freude wird sein, wenn ich dich, jetz⸗ dann bewein, mit allem zut ewi mir wün⸗ ut n; f 1d e 2 1 0 30 329 mich trifft o it; nun weil 1 3 Klagen will mit stillem Geiste G. 1: Zeuch hin, mein 7 1 1712. meinen 2 9 ond 51 5 81 Men 1 er 8005 0 4 3 476 Wenn kleine Him⸗ geliehn: e melserben in 1 8 g sterben, so nicht ein; sie ir dort ober choben, de ein. ind bald zur Freude; zeuch hin, lohen, wie Prophetenschwüre in Kind! drohen. 1 fte IC 11 sammelt alle vor und Tod wird schaun mit Beben alle Krea⸗ tur sich heben, Antwort vor Gericht zu 5. Und F rosch lagen Frin. aufgeschlagen, drin] mich zur Ach ritten geschritten,. Rachetage toß willig deis, von hoch in gedru drungen Freude Gericht und Ewigkeit. Ach, wie lieblich Lobgetöne hört man da in sanfter Ruh! O der großen Freud und e! Jetzo gehet auf die j gehet an der De Ende nehmen ju der großen die den Frommen ist 2. Drum so will se weil * „ich habe schon er⸗ „icht 18 4 sag 1 0 h schoöon ge⸗ mein Trost in 2 Herren Jesu Te weißen Christus ist f der güld rben, und se stehe da ein Gewinn; reti eltgetüm⸗ Gottes⸗ allezeit der Aer chen traue Dir 7 Nor 15 traue dir. Laß Berg und ius versöhnt, ewig Halle⸗ lujah tönt. fallen hin, mir ists 6. O Jerusalem, du sche nn, wenn ich allein bei ach, wie helle glänzest du! Jesu bin. 15 id 1d) mul sterb D. in 5898 8 te wohn, so lehre mich, zottes Sohn! Gieb, daß zähle meine Tag und iter wach, daß, eh ich ich sterben mag. Was hilft die Welt 5 letzter Not? Menf ch, Fu de N Mensch, das 5 e das Gericht! 3. Be le 5* denke, Me n beigelegt. Gericht und Mel. Erquicke mich, du Heil der ꝛe. ihr mit Freuden se ehen, wie 1 1 28 489 J IJ Potts nun in wel ir durch den Tod ehen. Vor 1694. lein Lei* schlä ein; die erwarmen Valet will ich dir geben ice. Frmur ntert euch, ihr Frommen! eurer Lampen Schein; hend ist gekommen, die Nacht bricht ein; es ich aufgemachet der tiggam mit Pracht. betet, kämpft und et! Bald ist es Mitter⸗ hab ich ae wor auf ge freut; Macht eure Lampen und füllet sie mit Ol seid des Herrn gewär⸗ itet Leib und Seel. Zions schreien: ist nah. Be⸗ Reihen und ngfraun as Haupt wird nicht lang drum schle afet nicht sieht d le er schönste speiset, denkt an rheißt Er⸗ mmels Freudenmahl; ob g 5 ie Abend⸗ noch d öte zeigt den schönen Tag 8 on weitem, davor das Gott b * Dunkel weicht. 340 5. Begegnet ihm auf Er⸗ liebt, den, ihr, die ihr Zior mit freudig seid nicht m sind die F kommen, ˖ wird, weil sie überwur die Krone nun vertrar 6. Die ihr G ge⸗ tragen und mit rben seid, sollt nun nach Kreuz und Klagen in Freuden son⸗ der Leid mit leben 5 re gieren und vor des 8 Thron mit Jauchzen phieren in eurer Si 7. Hier sind die Sieg palmen, hier ist das weiße Kleid; hier stehn die Weizer 1 ich d hal men in 7 5 8 ne Streit und nach der tagen; hier grün ie Ge⸗ bein, die dort der Tod er⸗ schlagen; hier quillt der Freuden wein. 8. Hier ist die Stadt der Freuden, Jerusalem, der Dr rt, wo die Erlösten weiden; hier ist die sichre Pfort, hier sind die güldnen Gassen; hier ist der Freudensaal, da wir uns niederl assen zum ewgen Hochzeits: 9. O Jesu, m komm ·˖ auf! Geh auf, ersehnte S und fördre deinen Lau Jesu, mach ein Ende führ uns aus dem Stre wir heben Haupt und Händ nach der Erlösungszeit. L. Laurenti, hald e i und mach dich 22 7 1722. . n Dinge. Mel. Gott des Himmels ꝛc die vor 491 Wao⸗ ties Throne ist das fü r eine Schar? Jeder träget eine Krone, glänzet ich den Sternen klar; Hallelujah singer loben Gott mit hohe Wer sind die ragen, wie ei Hand, wenn was m Se an mit 5 keine Zeit und ltet nim 0 Wo sind diese g ng ö Angst und Not, im G auch oft gen mit dem hock 8 sind 1 5 erschiene n hier als Prieste vor den 8 Tag und Nacht bereit zu dienen, Leid und Gericht und Ewig geopfert gern; unsre Freudenge tehn sie all herum Gehen wir hier! tuhl im Heilig U ch und auch die ö sick 0 zion* Er 5 al, Not komm wir im Himmel ben ernten wir u nzählig laß auf Erden himmlisch ner Schwachheit sein. 1 ihr Glück mein 5. Hier such ichs nur, dort 10. Da werd ich der werd ichs finden; dort werd Dank bezahlen, der ich, heilig und verklärt, der Weg mich gehen hieß, und ihn Gericht und Ewigkeit. 343 ihn zu millionen Malen noch ist zur Freudenkronekommen, segnen, daß er ihn mir wies; sie steht als Braut und Kö⸗ da find ich in des Höchsten nigin im Golde ewger Herr⸗ Hand den Freund, den ich lichkeiten dem großen König auf Erden fand. an der Seiten; sie sieht sein ruft, o möchte Gott klares Angesicht. Sein freu⸗ en, vi elleicht auch mir denvolles lieblich Wesen lg Heil sei dir; macht sie nun durch und in Leben, durch genesen; sie ist ein rettet, du! Licht im großen Licht. dies Glück 3. Sie jauchzt dem Sterb⸗ tetter einer lichen entgegen: Ja, ja, nun ist mir ewig wohl! Ich bin Mittlers Segen Lichts und Freu⸗ Mein schönes Erb t mir worden; viel send aus der Selgen rden bewundern jauchzend meine Pracht. Man kann in allen Himmelschören gleichwie mit Donnerstim⸗ men hör en: der Herr hat st mir, o Freund ze. alles wohl gemacht. g f 4.5 Ja woh gemacht durchs rmen, der ganze g recht wohl in im Erder b. meiner despein! Sein Her m ütterlick en, Heben aus, hindurch, dieser sten, hindurch durch vüsten, hin⸗ ie Kanaan. Da auf den grünen en Helden, der mich sich har der große n ig an mir jan Nun das Kind fzen ist kann es Jesu Wort verstehen 344 er selbst, der Vater, hat mich lieb! Ein unergründlich Meer des Guten, ein Abgrund ewger Segensfluten entdeckt 105 dem verklärten Geist; n Gott von Ange sichte und weiß, was Gottes Erb im Lichte und ein Mit⸗ erbe Christi heißt. 6. Der matte Leib ruht in der Erden, er schläft, bis Christus ihn erweckt; dann wird der Staub zur Sonne werden, den jetzt die finstre Gruft bedeckt; dann werden wir mit allen Frommen, wer weiß, wie bald, zusam⸗ menkommen und bei dem Herrn sein allezeit; dann werden wir ihn ewig sehen. Wie wohl, wie wohl wird uns geschehen! Herr Jesu, komm, mach uns bereit! J. B. E. Allendorf, T 1773. Mel. Wie wohl ist mir, o 5 495 Ebenen auf, mi Licht! deinen Sonne sche auf das mit Frer 1 des Herz z, un hin die Last und 5 herz Bald ist 5 heiße Kan geendet, bald, bald der sau Lauf bende; so du ein zu deiner Ruh. oh gehft Die letzten Dinge. 2. Die Ruhe hat Gott auserkoren, die Ruhe, die kein Ende nimmt; es hat, da noch kein Mensch geboren, die Liebe sie uns schon be stimmt. Der gute Hirte wollte sterben, uns diese er ruft, weit und breit: müden Seelen und ihr versäumet nicht kommen zu meiner ichkeit! Ruhe zu erwerben; er locket 8 Ihr * rommen Jo nen, ihr gelen, die manche zürde drückt 25 eilt, fert le w bete Tod uns m werden den r sehn; die Thräne 50 Aug er wischen, Lebensstrom wird uns erfrischen. faber weiß, was no 5. Kein Durst, noch Hunger N uns schwächen, denn die Erquickungszeit ist da; die Sonne wird uns nicht mehr stechen; der Herr ist seinem Volke nah. Er selbst will über ihnen wohnen un ihre Treue wohl belohnen mit Licht und Trost, mit Ehr und Preis. Es werden die Gebeine grünen, der große ist erschienen, da 1 on keiner Arbeit weiß 6. Da ruhen wir und sind in Frieden und leber ewig sorgenlos. Ach, fasset Müden! eiland in bilieren, 1 m 2 tum⸗ eren! 0 if au f, es kommt J. S. gunth, + 1779. 496 Mie 0 ga = entzückt, venn er hinau gen Hi mel blickt, dahin dein Rat uns leitet; wo deine milde Vaterhand aus 0 zundern wird er⸗ kannt, die du daselbst ver breitet. Mächtig fühl ich 1 mich erhoben, dich zu loben, Gericht und Ewigkeit. der zum Leben, das dort ist, mich will erheben. 2. Was sind die Freuden dieser Zeit, Herr, gegen jene Herrlichkeit, die 1 5 bei d r zu finden? 3 hier auf Erd Wunder J en 2 5 Biel er Güte dar fin 5 zum fröhlick mp doch hier sind wir bei den Freudenn t Leiden stets 0 El umgeben; dort nur ist voll⸗ kommnes Leben. 3. Kein Tod ist da mehr dk ab; dort wischest u die Thränen ab von e Wangen. Da eid mehr, kein Ge⸗ ˖ u, o Herr, „das Alte infort sind enn 22822 te in mel d zur Prüf ing zu ertrage n. zn unsres Gottes Heiligtum schallt seines Namens hohe er Ruhm von lauter frohen Zungen. Hier strahlt die Herrlichkeit des Herrn; hier schaut man sie nicht mehr 135 fern, hier wird sie neu b sung en. Völlig gi iebt si ich sie zu trösten, den Erlösten zu erkennen der, den sie schon Vater nennen. 5. Vor seinem Antlitz deln sie, auf ewig frei von aller Müh, 5758 schmecken seine Güte. Hier stört den Frieden ihrer Brust und ihre tausendfache Lust kein feind⸗ ——— — r 9 346 liches Gemüte; ke kein Streit en die Triebe reiner Liebe unter Seelen, die hinfüro nich tm iehr fehlen 6. Gott, welche dort v a die ich hie r beweint, die find ich ewig D sam melt deine die deine Liebe hier verband, Herr, alle deine Glieder. Ewig werd aich; frei von Mängel Engeln Freundschaft pflegen; o ein Umgang voller Segen! 7. Wo ist mei des Höchsten So liebt? M Wo freundlich mit Er mein lich droben Hirt, mich deinen sie mir auch mich eifrig rnach str bund so leben 1 der Erde, daß ich dort Erbe werde ie letzten Dinge. Mel* ist gewißlich an der Zeit ꝛe. Schon ist der Tag.) 49 Schon ist der Ta 7 e von 5 stimmt, da, wandelt, f tes Händen nimmt, waren, lwissenden bekannt, ** des Meeres stehn sie vor 9882 G * Wahn der Welt der Wahr heit unterliegen. Hi das Recht die wird keine S Hier ist zur mehr Frist, k No framms er frommen die ihm nicht fol iber Stürzt über uns uns zusammen, ihr Welten, fallt, daß wir vergehn, die wir uns selbst verdammen! Die Frommen aber stehn im Licht des Friedens, und ihr Angesicht strahlt seliges Entzücken. 6. Frohlockend ziehn sie in das Reich, das Gott für sie bereitet, wo er sie, seinen Engeln gleich, von Licht zu Lichte leitet. Das Stück⸗ werk wird Vollkommenheit; kein Kummer, keine Trau⸗ tigkeit stört ihre selgen Freuden. 7. Mein Heiland, laß mich dein Gericht oft und mit Ernst bedenken! Es stärke mich mit Zuversicht, so oft mich Leiden kränken! Es reize mich, gewissenhaft und, eingedenk der Rechen schaft, nach deinem Wort zu wandeln. S. Diterich, f 1797 Mel. Wachet auf, ruft uns ꝛc (Herr, wir singen deiner Ehre.) 0 lig sind des . 98 Se Himmels Er⸗ hen, die Toten, die im Herren sterben, zur Aufer⸗ stehung eingeweiht! Nach den letzten Augenblicken des —. schlummers folgt Ent⸗ zücken, folgt Wonne und Un⸗ sterblichkeit! Im Frieden ruhen sie, frei von der Erde Müh, Hosianna! Vor Gottes Gericht und Ewigkeit. Thron zu seinem Sohn be⸗ gleiten ihre Werke sie. 2. Dank, Anbetung, Preis und Ehre, Macht, Weisheit, ewig, ewig Ehre sei dir, Versöhner Jesu Christ! Ihr, derüberw inder Chöre, bringt Dank, Anbetung, Preis und Ehre dem Lamme, das ge⸗ opfert ist! Er sank wie wir ins Grab, wischt unsre Thränen ab, alle Thränen! Er hats vollbracht! Nicht Tag, nicht Nacht wird an des Lammes Throne sein. 3. Nicht der Mond, nicht mehr die Sonne scheint uns alsdann; er ist uns Sonne, der Sohn, die Herrlichkeit des Herrn. Heil, nach dem wir weinend rangen, nun bist du, Heil, uns aufge⸗ gangen, nicht mehr im Dunkeln, nicht von fern! Nun weinen wir nicht mehr; das Alte ist nicht mehr. Hallelujah! Er sank hinab, wie wir, ins Grab; er ging zu Gott, wir folgen ihm. F. G. Klopstock, 7 1803. Mel. Nun preiset alle ie. Occh hab von ferne, 499 0 Herr, deinen Thron erblickt, und hätte gerne mein Herz vorausge⸗ schickt und hätte gern mein müdes Leben, Schöpfer der Geister dir hingegeben!:, 2. Das war so prächtig was ich im Geist base d 15 Die letzt 2 Du bist allmächtig; drum ist dein Licht so schön! Könnt ich an diesen hellen Thronen doch schon von heut an ewig wohnen!: 8. Nur bin ich sündig, der Erde noch geneigt; 25 hat mir bündig dein heilg Geist gezeigt; ich bin— nicht genug gereinigt, noch nicht ganz innig mit dir vereinigt.:, 4. Doch bin ich fröhlich, daß mich kein Bann er⸗ schreckt; ich bin schon selig, seitdem ich das entdeckt. Ich will mich noch im Leiden üben und dich zeit⸗ lebens inbrünstig lieben.:,: 5. Ich bin zufrieden, daß ich die Stadt gesehn, un ohn Ermüden will ich näher gehn und ihre hellen goldnen Gassen lebenslang nicht aus den Augen lassen.:,: J. Timoth. Hermes, T 1821 500 Wir; 1 bei em Herrn sein alle zelt Du Heimatlaut in fremden Pilgerthalen! Tiefdunkel ist die ernste Ewigkeit,— doch wie durch Nachtgewölk des Mondes Strahlen, glänzt der Verheißung Licht durch Todesleid: wir werden bei dem Herrn sein allezeit! 2. Bei ihm daheim! In seiner Liebe ruht die Seele en Dinge. aus von ihrer Irrfahrt Schr nerzen. Der langen Sehnsucht Ziel, das höchste Gut, der Herzen Heimat ist in 3 Herzen; er ging voran, die Stätte steht bereit; wir werden bei dem Herrn sein allezeit! 3. Bei ihm versammelt! 9 7 75 Salem geht die Wall⸗ fahrt Zu. Wie oft in 1 Sti unden, wenn seine Nähe Odem uns umweht, hat es sein Volk vor ihm vereint empfunden; das ist die Fülle aller Seligkeit: wir werden bei dem Herrn sein allezeit! 1 4. Hier trennt sehnt morgen und Wort verge drängt sich zwi Meer und Land, noch das Mack Lebens. Der Himm i melt, was die Welt zer bei streut; wir werden dem Herrn sein allezeit! 5. Und waren wir hier jemals ganz vereint? Ach, nur das Reine eint sich mit dem Reinen! Die Schuld, die täglich noch das Herz beweint, sie scheidet es von den geliebten Seinen. Der Fürst des Friedens tilgt, was uns entzweit; wir werden bei dem Herrn sein allezeit! 6. Wir irren alle, sind erlöst noch nicht von alter Sinnverwirrung schweren Banden; die Sprache, die ein Kind des Hauses spricht, wird von dem andern Kinde nicht verstanden. Das Wort des Vaters löst der Rede Streit: wir werden bei dem Herrn sein alle⸗ zeit! Anhang. 349 7. Du Gotteswort, dem froh der Glaube traut, wohl magst du allen Erdenjammer stillen, das finstre Thal, vor Anh b acht auf mich in aller Hob. Not, o großer Gott, Herr aller Herren, wann Satans Wut, die Höllen mich Rachen gegen erren, wann sie mich 1 zu verschlingen und in die hoͤchste Not zu bringen, so bitt ich dich herzinniglich, mein Vater, so hab acht auf mich. 2. Hab acht auf mich; vann mich die Sünd will bon dem höchsten Gut ab⸗ denden, so halte mich, Herr, 1 den Kind mit deinen Vatersh N bleib stets in dem Ge⸗ danken, laß mich von deinem zort nicht wanken; wann ünden in mir regen sich, nich. Vater, so hab acht auf 22282 2 8 E 25 2 8 3 N dem der Seele graut, mit Morgenrot und heilgem Frieden fül len O Heimat⸗ licht aus dunkler Ewigkeit: wir werden dei dem Herrn sein al 3 Meta Heußer⸗Schweizer, T 1876. ang. uf mich, hl; wam wanns gehet wol mir die Glückessonn scheinen, die meine Seel macht freudenvoll, daß sie nichts wissen mag von Weinen, daß ich dem blinden Glück nicht traue, vielmehr auf deine Güte schaue, oft das Glücksrad wendet sich: mein Vater, so hab acht auf mich. 4. Hab acht auf mich und steh mir bei, wann mir das Unglück braust entgegen, daß ich nicht zu verzaget sei und! weichen mög von deinen Wegen, die mir zu wandeln sind befohlen; und wann mir auch des Kreuzes Kohlen mein Herze brennen bitterlich, mein Vater, so hab acht auf mich. 4. 5. Hab acht auf mich, wann ich gesund, wann ich empfinde keine mer wann keine Klag in mei nem Mund noch Trauern ist in meinem Herzen; damit ich bei gesundem Leibe dir dank⸗ bar und gehorsam bleibe; uf daß ich nie vergesse dich, mein Vater, so hab acht auf mich. 6. Hab acht auf mich, auch wann ich krank, wann die Gesundheit will ver⸗ schwinden, daß ich geduld ig und mit Dank annehme die Arznei der Sünd en; laß mich nicht 22 geduldig wer⸗ den und denke, daß ich Staub 8 Erden; auch wann die Schm erzen mehren sich, mein Vater, so hab acht auf mich. Anhang. 7. Hab endlich dann auch acht auf mich, wann ich der Welt Valet soll geben, daß ich im Glauben halte dich, bis ich komm in ein ander Leben, da mir das frohe Glaubensende erteilen wer den deine Hände; daß ich bei dir leb ewiglich, mein Vater, so hab acht auf mich. 8. Ach, laß mich doch nicht aus der Acht, wann uns dein jüngster Tag er scheinet, der Tag, da vor Gericht wird bracht auch das, so man hier nicht ge⸗ meinet; laß mich zu deiner Rechten, stehn und zu ies Hochzeit gehn; mein dann hab acht auf lich, so will ich ewig preisen dich. H. L. Schlosser, T 1729 E 2 Gebele zur chen Andacht häusli I. Allgemeine Gebete. 1. Psalm 67. uns gnädig und segne uns; er lasse uns chten, daß wir auf Erden erkennen seinen len Heiden sein He il, Es ken dir, Gott, 922 dan ken dir alle ie Völker freuen n, daß— die rech chtest und Leute auf Erden. 185 Gott, die giebt seii segne uns anken dir al lle Vö egne uns Gott, unser Gott. alle Welt fürchte ihn! Amen. des Gebets. f ne Rede, ver⸗ ott, denn es( keine Hilfe und kein rechter erlangt werden können. Dennoch bin 2 Allgemeine Gebete. ich so lässig und träge zum Gebet und rechne me ehr auf meine Arbeit und Klugheit, als auf deine Hilfe und Gnade. Ach, vergieb mir diese Sicherheit und Thorheit! Ade. Wende von mir die Strafe, womit du den Verächtern deiner Gnade drohest, und gieb mir den Geist der Gnade und des Gebets. Laß mich deine tröstliche Verheißung bedenken: daß selig werden soll, wer deinen Namen an ruft; daß du antworten willst, wenn wir zu dir reden; daß du nahe bist 5 die dich anrufen. Entzünde mein Herz mit inniger Andacht, mein Gebet dir 18 ehm sei. Erfreue mein Gemüt dem Lichte deiner Gnade und reinige meine Lippen das Feuer deines Geistes. Erhöre mein Gebet es dir wohlgefallen, wenn ich meine Hände zu hebe. Erwecke in mir einen heiligen Durst nach Gnade und laß mich deine Herrlichkeit im Glauben wenn mein eignes Elend mich niederbeugt und Augen mit Thränen füllt. Ach, Herr, der du die Herzen kennst, du weißt, wie r* viel bew U elbst meine Seel menschliche Gemüter sir vom Winde. Befestige r d zeda unbestän als die? und nimm von m durch man. Regiere du das deines Geistes in mi. 3 ul in him r 0 chifflein meines He und bezwinge den 1 dich ohne Hinde ille mit dir vereinic nkeit, wo ich die Welt ve dich mir ossenba Er nente mir Herz und entferne alle 8, was die Liebe zu dir hit sündigen Willens und des üt eine Wohnung deines ich anrufe, dich lobe und 0 is meiner Kindschaft bei dir Erft Liebe, Trost und Stärke; gieb mir den dacht, die dich über t Liebe, und Stärke; n dir kommt, die Andacht ndet, und die Freude, die nie von mir ien werden. Laß mich mit dir, mein Vater, tem Sohne, als meinem Herrn und Haupte, 1 ehr bed nigt e der 1 l i Frieden, der vo all sucht un kann genom und mit dein durch die Wirkung deines Geistes immer 8 2 — 3 Allgemeine Gebete. Gemeinde auf Erden und im Himmel, die deinen Willen thut und dich mit gläubiger Zuversicht der Erhörung im Namen Jesu Christi anruft. Amen. Lied Nr. 301: Gott ist gegenwärtig. 3. Ascgemeine Fürbitte. Du erhörest Gebet, darum kommt alles? Fleisch zu dir. Pf. 65, 3. Herr Gott, dreieiniger Gott, du hast in deinem heiligen Worte uns geboten, daß wir für einander beten en. Darum unterwinden wir uns, mit dir zu reden und dir unseres Herzens Anliegen vorzutragen. Du wollest unser Flehen nicht verwerfen, sondern gnädiglich en und erhören. bitten dich, du getreuer Gott und Heiland, für dei ne Kirche; erhalte, schütze, regiere ur id führe sie; schenke ezeit treue Hirten und Lehrer und salbe dieselben deinem Geiste und segne ihre Arbeit; wehre allen iden, dämpfe alle Irrlel 8 bewahre deine Gemeinde Argernis und Spaltung und laß die Ehre deines igen Namens in der Wels imme r mehr ausgebreitet Erleuchte die Irrenden, bekehre die Got tlosen, zangmut mit uns A e Sündern, vergieb den igen und züchtige die losen V zerächter zu ihrem Heil. arme dich aller Heiden und segne die Boten des 3, welche du zu ihnen sendest, daß sie dir ein 0 Volk gewinnen und dein Name an allen Enden der Erde geheiligt werde. Segane die christlichen Schulen, alle Lehrer und die liebe Jugend, damit dieselbe aufwachse in wahrzaffiger Gottes sfurcht und recht schaffen em Glauben. Nimm in deine gnädige Obhut alle Anstalten, die zur Förderung deines 5 und zur Ausbreitung deines Evangeliums dienen, und erfülle mit 2 Geiste alle, die.— J5tt. Beschütze auch, du starker, allmächtige Gott, unser Regiment und.— Wesen und gieb allen Fürsten und Obrigkeiten rechte Weisheit und Gottseligkeit. Hilf, daß sie deiner Kirche, des ganzen Vaterlandes und aller Unterthanen sich treulich an nehmen, und segne ihr Thun reichlich. Insbesondere befehlen wir in deine Gnadenhand soll 4 Allgemeine Gebete. den deutschen Kaiser und unsern Großherzog samt dem ganzen Großherzoglichen Hause. Pflanze in die Herzen aller Gewaltigen Gedanken d iel len Räten heilsame Ratsch 19 ei Laß dir, o Herr, alle Menschen befol gieb einem je s er bedarf. J dich aller Arme. etrübten; n 55 Hokohr E hörigen in der vor allem Übel, sie mit deinem uns allen heute wenn unser Stün Amen. Allgemeine Gebete. 4. Luthers Morgensegen. Wenn ich mich zu Bette lege, so denke 5 an dich; wenn ich erwache, so rede ich von dir. Pf. 63, 7. walte Gott Vater, Sohn und heiliger Geist! Ich danke dir, mein lieber Jesum Christum, deinen lieben Nacht vor allem bitte dich, du wo Sünden und allem und Leben gefalle. Ich und alles in deine mir, daß der böse 8 ne Ma Lied Nr. 291: Vater unser im Himmelreich. 5. Cuthers e, Herr, ich gedenke des Nachts an deinen Name Pf. 119, 55. Das walte Gott Vater, Sohn und Feilger Geist! Amen. 6. Morgengebet am Sonntage. 5 ich gern, daß das k Eins bitte ich vom Herrn, das hä . 8 5 schauen die sch onen zottesdien bes Herrn mpel zu 2 zehete. ende Ab und korgen N dieser icht ürliche L 28 2 — 2 N rgangenen 1 De 1 Menschen WMWonne derer, res lufthun ih 2 halte deinen und Morgen⸗ und Abendgebete. daß unser Herz deinen Geist durch wahren Glauber 8 zueigne, u in rechter Liebe gegen dich entzünde, dankbarem Gehorsam führe, und wir also einen dir zen 8 alle Tage verrichten. Führe uns n Liebe, aus Kraft Licht, bis an hürdig werden, at mit dem 8 Friedens e Liebe und Tempel sein, in welchem dein 1 das Verdienst deines Sohnes aus C lau en in Glauben, aus Liebe n Lie in Kraft, aus Leben in Leben, aus Licht i das Ende unserer Wallfahrt; bis wir 1 zelt zu erlangen und den ewigen Sab Gottes in den sicheren Wohnungen dann wollen wir dich für alle dein zu deine Wol thaten herzlich lieben, loben und preisen ewig⸗ lich, durch Jesum Chr stum unsern Herrn. Amen. Lied Nr. 3: Licht vom Licht, erleuchte mich. 7. Abendgebet am Sonntage. lich Ding, dem Herrn danken und 10 hster, des Morgens deine Dias ist ein köst ne Wahrheit verkündigen. lobsingen deinem Namen Gnade und des Nachts de 1 Herr, allmächti ger Gott und himmlischer Vater, wir n danken dir von Grund unserer Herzen für deine Güte nd Wohlthat, die du uns an diesem heiligen Tag so väterlich erzeigt hast. Insbesondere sagen wir dir Lob und Dank für dein göttliches Wort, welches du uns t 0 ge und bitten dich, du er erhalten, auch ne Kirche e mehren dich auch, uns bei ser letztes di 1 wolle an in allein erhalten Her nit deinem heiligen erleuchten, aß iöge rennen, was gut und die bent zarr mhe erzig keit 2 e Ruhe Ver obe morgen daß wir durch hen anfangen Morgen⸗ und Abendgebete. 1 jn, u m ein Lied Nr. 151: Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ. 8. Morgengebet am Montag. E** uur 4 1 + 8 1* Der Herr, unser Gott, sei freundlich und förd das Werk unserer Hände bei ja das Werk unserer sollt 0 0 gieb, Morgen⸗ und Abendgebete. dlich nähre und mit. gutem Gewissen vor dir wandle. Ja e an uns und seg zne uns! Segne, die di h lieben, beide, und Kleine! Segne uns je mehr und mehr um 8 lieben Sohnes Jesu Christi willen. R Lied Nr. 365: Aus meines Herzens Grund 9. Abendgebet am Montag. Ich liege und schlafe ganz in Frieden; denn du allein, Herr, hilfst mir, daß ich sicher wohne. Pf. 4, 9. 1 und preise deinen heiligen Namen, ewiger ick zrt und mein Gebet nicht ver⸗ e in der Morger istr inde vor dein ht habe. Ich preise dich mit Herz aße deiner Gnade, die du mir für die erkannten und uner wieder von dir em⸗ ür das Kreuz, welches st, um meine und au 2 t mich denn jetzt zur eine Arme, in gläubigem Ver 1 in nade. Schließe du mir mit deiner Vaterhe e Augen zu und bleibe indessen igt mit meinem Geiste. Behüte gnädiglich meinen reib und meine Seele und alles, was du mir gegeben hast. Behüte insbesondere auch alle 1 Lieben und laß sie niemand aus deiner 2 reißen. aller Menschen in der Welt, vor nlich meiner und Mitschwestern in Christo gef und laß sie auch einer Frucht aus meinem armen Gebet teilhaftig werde An dem morgenden Tag aber öffne wieder meine e Augen und erfülle meinen Mund aufs neue mit deine m Lobe, damit ich so lange dich preise und dir zur Ehre lh, bis mein Abend dieses zeitlichen Lebens herankommt, du meinen Leib ins Grab zur Ruhe legst un d mich aufweckst zum großen Freudentag deiner Kinder, da meine Sonne wiglich nicht untergehen wird sondern ich immerdar in Wahrheit und Klarheit vor dir leben werde! Amen. Lied Nr. 300: Ach, Gott, verlaß mich nicht. rbarme dich Mitb hrüder Morgen⸗ und Abendgebete. 10. Morgengebet am Dienstag. in deinem Licht aus über die, und deine Gerechtigkeit über die From⸗ . frühe Dankopfer S enlicht nach der 8 den Tag gesund antr Tageslicht mir und Menschen, meinen Fre G he auf mit ärme un 222 werden und dereinst gelangen zu himmlischen Klarheit um d S/ Verdienstes willen deines Verdienstes willen. N Lied Nr. 373: Hüter, wird die Nacht der Sünden. 11. Aßendgebet am Dienstag. 5 1 enn vor echt; du Hüter Israels, st, gedenke unser u ge auch in dieser? Erhöre in aller frommen C er großen Güte derer, aben. Laß niemand un einer igt h 7 Rar mord Auf sen 1 em ur iß wir offenbar werden müssen vor dem 22 5* uunfange nack Christi, auf daß ein jeglicher empfange, nach 0 1* A* 0 U 6 Leb sei gut oder uns bed K daß wir müssen, auf n; d es ist uns m 1— Oleb,„ 5 * U Ach* t Aue Me N, 1 21 4 7 1— 1 De, 1 7 H f der Stra 1 fe denen 4 + 7 1 1 J her* 1* 1 1 i. 1 egen u E 1 er der Kinder und S 1 e die K e n 1 1 1 a vor d 2 * 0 7 1 1 1 J He 7 1* — 1 1* r ernis dieser Welt kommen zu deinem 17 f 5 Nr. 29 Gott, du Gott. r 12. Morgengebet am Mittwoch. Uhre 1 Geist er Geist woch. am Mitt: bet * N Morgen⸗ und Abendgebete. eine che um — 1 1 „am letzten Abend dieser Woche, deinen Freiheit „t 3 1 es Schrit — 1 8 11 31 11 20. Auf Weihnachten. wohlgefa 1 8 r. Pf. 1 „da 7 1 8 5 Höhe, de Sohn Jes 0 d 1 5 h und 2 ta l er d se en 1 1 1 Tod 2 6 le 0 N.* 1 4 U de, daß wir dir unser L * 3 Ta 2 ˖ erk en, m 1 dein S Ad t 3 We ke zur He* ta 1 1 Ex 0 Christi.( da i 1 d, zufricht a a i U 8 ei f 3 Dl Hei* 0 91 1 de 8 2 H K El 1 1* Lied Nr. 87: 1 8 1 0 7 1 blei Sie werden werden verwandelt Festgebete. 21 st. Du aber bleibest, wie du bist, und deine n kein Ende. Pf. 102, 25— 28. wiger Gott, barmherziger Vater, wir ein Jahr unserer Pilge rschaft auf und fangen in deinem Namen err und Gott, wie groß ist deine seither erzeigt hast; da wir doch so viel Strafe verdient hätten. hreisen deine große Barmherzigkeit und deine Güte und Treue.-Wir bitten surch deinen Sohn, unsern Heiland, gehe 8 Gericht und vergilt uns nicht nach rn vergieb uns unsere Sünden einen Wegen. Regiere uns, daß das neue Jahr bringen, und den ne uen anzi iehen, ange an, 0 Vater„uns aufs ins rech ten Mut, rechten Glauben n pon uns alles Herzeleid, und Jahre, wie in unserer ganzen weil wir eines Schutzes bedürftig sind, so Leb ˖ d väterlich über uns.— Getreuer „er und erbarme dich aller Menschen; t Wort, 5 ze alle Lehrer und ze und Schule Behüte uns vor f le Rege fördere jeden guten Väter und Mütter, sinde. Bewahre uns vor Krieg Feuers⸗ und Wassersnot, vor Kröne das Jahr mit deinem f Herzen Frieden, ahrung und Ne Auf Charfreitag. Der Gerech leiden, aber der Herr hilft Herr Gott, heili barm 0„der du ke Gefallen hast an unserem Tode, sondern willst, daß m uns bekehren und leben: in tiefer Demut preisen m K du deine E orene Se licht ihn für u dahin eben l zur Lösegeld für 2 1.— Herr Je Mittler d Bundes, demüti ut den Anblick deines Leidens S wir haben dir Mühe und Arbeit gem m n, und um unserer Missethat willen ˖ du laß es uns nie vergessen, wie schwer di r lag, damit wir Friede! n f unf reuer Heiland und Versöhner! Du hast das unserer Erlösung vollbracht. O laß dein die es ref die, welche noch ferr he 50 piak vol O Haupt voll Blut und Wunden. 23. es, was Odem Wir loben und 5 1 ken dir 0 Du bist in die nis gefangen; du he 10 9 Ruin auch die Abtrünn Gott legt uns ein Bestg Auf Ostern. Bo Dorn lobe den gesad 1 Gelobet sei auf, Himmelfaß 0 rt. empfangen fü der aber er A nieder und bitten Ba hat. Misset IV. Gebete in besonderen Lebenslagen und Verhältnissen. 27. Am Beichttage(Vorbereitung zum h. Abe a. Anleiti Erforsche ch, Gott, und er mich und erfahre, wie ich es meine, und 27 Gebete in besonderen Lebenslagen. nd leite mich auf ewigem Wege. nd frage dich, ob du nicht immer noch: li sinnt bist,— so wenig frei von Regungen der bösen Rücksicht auf ielen t im Ung 1 1 Mopkor iten Werken. G verlorenen Gejundheit. nderen Lebenslagen. 33 Gebete in be bei dir ist kein Ding unmöglich; wem du mich wieder gesund machen. Bin f rben, noch nicht reif für die mGnadenzeit. Reiß zen, sondern ß ich künftig ge Früchte eder und lebendig. Amen Lied Nr. 293: Auf dich hab ich gehoffet. zens ist groß; führe mich aus 4 fohse* 917* fehle ic meinen euer Gott * 2* 1 darf: 3 L. 1 11 2 2 R Gebete in besonderen Lebenslagen. Sedul d also, daß ich vor dir bestehen und das himmlische rbe durch deine 8 erlangen möge. Dazu hilf mir, mein Heiland und Erlöser, um deines bitteren Leidens und Sterbens willen. Amen. Lied Nr. 397: Herr, es gescheh dein Wille. e. Gebet der Elternbei Erkrankung eines Kindes. Erhöre mich, wenn ich rufe, Gott meiner Gerechtigkeit, der du mich tröstest in der Angst; sei mir gnädig und erhöre mein Gebet. Ps. 4, 2. Barmherziger, gnädiger Gott und Vater, du siehst, welcher Jammer unser Herz erfüllt. Die Freude an unserem lieben Kinde ist in schwere Sorge und großes Herzeleid verwandelt. Da liegt es vor unseren Augen, und jeder Zug seines Antlitzes bricht unser Herz. Wir möchten gern helfen und können doch nicht. Darum er⸗ darme du dich, allmächtiger Helfer, denn bei dir ist kein Ding unmög lc Gebiete du, dann wird die Krankheit . laß es dein Wohlgefallen sein, so werden wir die heißerse hute Freude haben, unser Kind Fenesen zu sehen. Doch es ist dein Kind, du bist sein rechter Vater, denn du hast es geschaffen und in der heiligen Taufe als dein Kind aufgenommen. So hast du ein größeres Anrecht an es, als wir. Deshalb, dein Wille geschehe. Wir wollen nicht murren, 5 du es uns nimmst aus unseren Armen in deine treuen Vaterarme. Vor dir liegt ja alle Zukunft, wie ein uufgesch agenes Buch, und du weißt am besten, was unserem teuren Kinde heilsam ist, Leben oder Sterben. Gedenkst du es zu versetzen als Pflanze in dein Paradies, dann wollen wir uns trösten, daß du es auch bewahrst vor den Sünden dieser Welt und es frühe. führest ju deinem ewigen Heile. Willst du unser liebes Kind uns aber noch lassen, dar m,. o Herr, wollen wir es von neuem freudig aus deiner Vaterhand nehmen als lebendigen geugen deiner Macht und deiner Gnade. Dann aber schenke uns auch Kraft und Weisheit, es für dich und dein himmlisches Reich zu erziehen. Endlich, getreuer ott, laß uns wieder vereinigt werden in dem 2 teich unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi, da. 1 36 kein Leid, kein Schmerz, kein Tod ere stört und wo wir in 8 Seligkeit dich ewig loben und preisen werden. Amen Lied Nr. 333:: Besiehl du deine Wege. f. Fürbitte der Angehörigen für einen Kranken. Hilf uns, Gott, unser Helfer, um deines Namens Ehre willen! Pf. 79, 9. Vater, wir flehen zu dir für den Kranken, der uns so wert und teuer ist. Kann es nach deiner Weisheit, die höher ist als alle Weisheit dieser Welt, geschehen, so laß ihn genesen und erhalte uns ihn, den wir so innig lieben. Doch wir unterwerfen uns mit Demut deinem heiligen Willen, wenn mit banger 3 und mit Thrän Ach, verwa—— igst und Traurig keit durch Erhörung Gebete 8 in Freude und Wonne. Hilf, Helfer, hilf,—— wenn du willst so kannst du uns wohl helfen. In deinem heiligen Worte hast du uns ja gesagt: ruf ich an in der Not, so n ich dich errett en, so sollf iich preisen. Vater, wir rufen dich an: ist es m so laß uns den bittern Kelch der Trennung nicht en, gieb vieln 5 für Ret ttung und Erhaltung eisen können. Mildere, o Gott Kranken und tröste, beruhige Geist. Und soll, o Herr väterlichen Ratschluß f so mache sie ihm sanft aus der Höhe den Sck benden. Laß ihn und ewigen Wohnungen, hin vorangehen und wohin wi ihn und uns alle feststehen im Glauben an löser und Heiland, der dem Tode die Macht und Leben und d unvergäng lick es hat. In solchem Glauben laß sterben. Amen. Lied Nr. 344: Was Gott thut, das ist wohlgethan. diejenigen, die vo 8 r ihnen folgen werden. Laß sen ans Licht 10 uns leben, leiden und Gebete in besonderen Lebenslagen. g. Fürbitte der Angehörigen für einen Sterbenden. Wo ist jemand, der da lebet und den Tod nicht che? Pf. 89, 40. Heiliger, barmherziger Vater 2 he in Gnaden an mseren Miterlösten, der mit dem Tode ringt. Erbarme dich seiner in seiner letzten Angst. Erbarme dich seiner im Gerichte. Wir empfehlen dir seine Seele, die du zum ewigen Leben erschaffen hast; erlöse sie von allem Übel und nimm sie auf in deine Hände. Göttlicher Erlöser, Jesus Christus, auch für diesen Sterbenden hast du dein Blut vergossen, auch für ihn die heißen Todeskämpfe gekämpft. Stehe ihm bei in seiner letz Not. Du hast seine unsterbliche Seele erlöst zum ewigen Leben. Rufe den scheidenden Geist in die Heimat ju dir, auf daß er deine Herrlichkeit schau Heiliger Geist, ge ittlicher Tröster, sei Licht, Trost und duft diesem Sterbenden, d Auge jetzt bricht. Stärke hn in seinem letzten Kampfe; hilf ihm durchdringen urch die enge Pforte zum ewigen Leben. Bringe seine Seele zum ewigen Frieden. Amen. Lied Nr. 453: Unser keiner lebt ihm selber. h. Kurze Sprüche, Sterbenden vorzusprechen O Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! hast mich erlöset und wi rst mich auch jetzt erlösen, Herr, du getreuer Gott. Amen. Ach Herr, erlöse mich von allem Übel und hilf mir zu deinem himmlischen Reiche. Amen. Herr Jesu, dein bitteres Leiden und Sterben komme mir zu Hilfe in meiner Todesnot und vor deinem Ge⸗ richte. Amen. Herr, ich warte auf dein Heil! Führe mich nach deinem Worte ins rechte Vaterland. Amen. Herr Jesu, dir leb 1 Herr Jesu, dir sterb ich; dein in ich tot und lebend Amen 38 Gebete in besonderen Lebenslagen. Ich bin gewiß, daß Gegen wärtiges noch künf noch keine andere Liebe Gottes, die Amen. Erlöse mich, o mein Gott, nicht wie ich will, sondern wie geschehe. Amen. eder Tod noch, Leben, weder 8, 1 8 30. Gebet nach dem Verscheiden eines Kransten. Nun, Herr, wes soll ich mich trösten? Ich hoffe auf dich. Pf. 39, 8. Herr, allmächtiger Gott und Vate Dahingeschiedenen um deines lieben ohne ewige Freude und Ruhe; laß ihm leuchten dein ewiges Licht und gieb ihm das ewige Leben! Uns aber, die wir. blei schlafenen nachschauen, tröst 8 8 nser aller der herzigkeit! Sei u ger, 8 und laß un bis auch unser Stündle O getreuer Herr Entschlafenen, die d in die Herrlichkeit im deiner Lieb e willen. Amen Lied Nr. 242: 800 weiß, an wen ich glaube. 31. Danägebet nach erlangter Genesung. Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen. Lobe den Herrn 6 Herrn, meine Seele und vergiß nicht, was er dir Gutes gethan hat; der dir alle deine Sünde vergiebt und heilet alle deine Gebrechen; der dein Leben vom Verderben erlöst; der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit. Pf, 103, 1—4 n du hast mich erhöret; da Ich preise dich, Herr, d gesund. Du hast mein ich schrie zu dir machtest du 1 Herzeleid in Herzensfreude verwar idelt. Herr, mein Gott ich will dir danken in Ewigkeit. Siehe, um Trost war mir sehr bange, aber du, Herr, hast dich meiner Seele Gebete in besonderen Lebenslagen. ungenommen, daß sie nicht verdürbe. Stricke des umfingen mich und ich dachte: nun bin ich gar Aber du hast mein Flehen erhört und meine Seele vom Lode errettet. Herr, mein Gott, wie groß sind deine Wunder, die du an mir bewiesen hast! Ich will sie verkür idigen, so lange ich lebe. Gelobt seist du, Herr, täglich, und gerühm sei dein herrlicher Name immer und ewiglich. Getreuer Vater, wende nun deine Barmherzigkeit nicht von mir, dern vollführe das gute Werk, das du. ange en hast, und stärke mich von Tag 4 ; leite mich durch deinen guten Geist t nicht mehr fündige, damit mir nicht sondern daß ich dir mein gk und Gerechtigkeit, die ie Güte und Treue allewege mich deinen heiligen Engeln, deinen starken mir, daß sie mich auf meiner Lebensreise eiten und auf den Händen tragen, damit ich meinen Fuß nicht an einen ein stoße. Verlaß mich nicht, Herr, mein Gott; sei nicht fern von mir; eile, mir immerdar beizustehen, Herr, meine hilfe, auf daß ich allezeit deinen heiligen Namen lobe d deine Erbarmung und Gnade p e. Herr, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit. Amen Lied Nr. 137: Sei Lob und Ehr dem höch J und befiehl er 0 ysten Gut. 32. Gebet in innerer Anfechtung. lich; hil 8, denn ich vergesse deines Gesetzes nicht. Führe meine Sache und erlöse mich; erquicke mich durch dein Wort. Pf. 119, 153. 154. Lieber himmlischer Vater, ich danke dir, daß du mich der Heiligen Taufe zu deinem Kinde aufgenommen und rch dein Wort geheiligt und bisher in demselben er⸗ Siehe mein Elend und errette n mir au alten hast. Weil lich aber mit groß er Traurigkeit meines Herzens beladen bin und täglich geängstigt werde, so daß ich meine Betrübnis nicht aussagen noch beschreiben kann so bitte ich dich, treuer Gott, verlaß mich doch nicht, und 40 Gebete in besonderen Lebenslagen. halte mich fest bei deiner Hand, daß ich nimmermehr sinke, noch von dir geschieden werde. Mit traurigem Herzen stehe ich des Morgens au f, mit betrübtem Geiste esse ich meine Speise, mit Angst lege ich mich nieder und habe keine Ruhe in mir. Ach Gott, siehe an meinen Kummer! Ich wol lte dir ge rne mit fröhlichem Herzen dienen, aber wie stark ich mich wehre und wi Herzens streite, ich bin zu schwach zu en Kampfe. Darum hilf mir Schwachem, o du starker Gott, und gi ieb mir de heiligen Geist, daß er mich tröste und erfreue in all meiner Tr aurigk 0 ja dein im Tode und im Leben, und ioch Zukünftiges, weder j d 1 Trübsal no f mi heiden von dir und deiner Liebe obgleich jetzt in Angst und Kummer schwebe. Herr, ich doffe a auf deine Gnade, du unerhört lassen, sondern alle Angst nehmen.— will ich dich loben, preisen, dir danken und diener keit. en. Lied Nr. 334: Auf den Nebel folgt die Sonn. 33. Gebet in äußerer Armut. Ich bin arm und elend; der Herr aber sorget für mich; du bist mein Helfer und Erretter; mein Gott, ver⸗ ziehe nicht. Ps. 40, 18. Allmächtiger, all ar du die Schickcale der J deiner Hand trägst und chen in jedem das seine zuteilst nach deinem 2 gefallen, von dir kom Ar mut und Reichtum, M l und Über⸗ fluf Ich deine Güte für alle 5 Gaben und deine Gesch lbst für selt die in 28 was Reick ichen oder z Arbeit, Sorge Bangigkeit des Armen. Du b a und du Gedanken des Friedens mit mir mitten in m teiner Armi Gebete in besonderen Lebenslagen. und Not; nur mein schwaches Herz will nicht tragen, was du mir auferlegtest. Darum bitte ich dich, stärke und tröste mich und laß an mir wahr werden das Wort deiner Verheißung: rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, so sollst du mich preisen. Erhalte und mehre in mir den tröstlichen Glauben an deine väterliche Güte und Erbarmung und an die Gewißheit, daß denen, die dich lieben, alle Dinge müssen zum besten dienen. s ist ein köstlich Ding, daß das Herz fest werde; so he denn mein Herz fest, im Aufsehen auf dich treulich auszuharren in meinem Elend, aber auch treu und fleißig zu wirken und zu arbeiten, daß ich mein bescheiden Teil Speise dahinnehme. Bewahre mich durch deine Kraft vor f 8 ler Trägheit, vor aller Untreue, vor allem Verzagen und er ten. Lehre mich in Geduld leiden, was ich 1Ratschluß leiden soll, immerdar aber auch auf dich hoffen und dir vertrauen. Und da du die Herzen der Menschen lenkest, wie Wasserbäche, so erwecke mir h meiner Not annehmen und als deine Boten an mir! erzigkeit thun, wie du sie nen gethan hast.— Gieb mir ein dankbares Herz, jede Gabe der Menschen mich bereit mache zum Lobe sie und ge dich, den Geber aller guten und 8 Vor allem aber stehe mir bei durch 0 daß ich mich nicht gegen dich ver⸗ in meiner Armut, und daß meine Not mich nicht a chen Gesetze zu übertreten. zur Besserung dienen und wie Gold durchs Feuer, dir gefallen, durchs Feuer der daß Trübsal bringt Ge⸗ hrung, Erfahrung bringt ch en werden.— zehyo 9 udo liebreiche Freunde, die ien h ndige errege, dein mir v eil mich erkennen, daß werden die, so äibsal bewähr e Geduld Dr A r —— Gebete in besonderen Lebenslagen. 34. Gebete in allgemeiner Not. Zuversicht den öte die uns fürcht ir uns nicht und ches richtes erwecke unsere! damit wir und fühlen gesandt hast, faltigen und g unsere Klagen antreibt, vor Ach, räche nicht lichen Herzens, f der droh gedroh barmung, in der Not igen. nigen un en und Gebete in besonderen Lebenslagen. 43 finden, die im Namen Jesu Christi vor dich kommen. Sei barmherzig gegen dein armes Volk und schone 5 Geschöpfe, die du gemacht hast. Gieb allen Seelen Bu und Vergebung der Sünden, erhöre diejenigen, welche mit dem Tode ringen, und erzeige dich ihnen gnädig und freundlich. Wir trauen auf dich, denn wir haben einen Gott, der da hilft, einen Herrn, Herrn, der vom Tode errettet. Amen. Lied Nr. 418: Wenn wir in höchsten Nöten sein. 35. Danfigebet für Errettung aus der Not. Pf. 103. Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes gethan hat. Der dir le deine Sünden vergiebt und heilet alle deine Gebrechen; der dein Leben vom Verderben erlöset; der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit; der deinen Mund fröhlich macht, und du wieder jung wirst, wie ein Adler. Der Herr schafft Gerechtigkeit und Gericht allen, die Unrecht leiden. Er hat seine Wege Mosen wissen lassen, die Kinder Israels sein Thun. Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte. Er wird nicht immer hadern, noch ewiglich Zorn halten. Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unserer Missethat. Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, läßt er seine Gnade* über die, so ihn fürchten. So fern der Morgen ist vom Abend, läßt er unsere Übertretungen von uns sein. Wie sich ein Vater über Kinder erbarmet, so erbarmet sich der Herr über die, so ihn fürchten. Denn er kennet, was für ein Gemächte wir sind; er gedenkt da ran, daß wir Staub sind. Der Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blühet wie eine Blume auf dem Felde. Wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da und ihre Stätte kennt sie nicht mehr. Die Gnade aber des Herrn währe t von Ewigkeit zu Ewigkeit über die, so ihn fürchten, und seine Gerechtig⸗ keit auf Kindeskind, bei denen, die seinen Bund halten und gedenken an seine Gebote, daß sie darnach 1 Der Herr hat seinen Stuhl im Himmel bereitet, und sein 44 Gebete in besonderen Lebenslagen. Reich herrschet über alles. Lobet den Herrn, ihr seine Engel, ihr starken Helden, die ihr seinen Befehl ausrichtet, daß man höre die Stimme seines Wortes. Lobet den Herrn, alle seine Heerscharen, seine Diener, die ihr seinen Willen thut. Lobet den Herrn, alle seine Werke an allen Orten seiner Herrschaft. Lobe den Herrn, meine Seele! Amen. Goltesdienstordnung für den Geburtstag Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs von Hessen. Lied der Gemeinde. „Komm, heiliger Geist,“ oder ein anderes passendes Ein⸗ gangslied. Der Geistliche: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Lasset uns zu dem allheiligen Gott also beten: Allmächtiger Gott, barmherziger Vater! In tiefer Demut erkennen und bekennen wir vor dir, daß wir durch Gedanken, Worte und Werke deine heiligen Gebote vielfach übertreten haben. Wir haben dich nicht geliebt von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte, auch nicht unsern Nächsten wie uns selbst, und sind abgewichen von deinen Wegen. Aber unsere Sünden find uns von Herzen leid, und mit reuigem Gemüte suchen wir deine Gnade.— Siehe erbarmend auf uns herab, vergieb uns um deines lieben Sohnes, unseres Herrn und Heilandes, willen und sende uns deinen hei⸗ ligen Geist, damit wir allem Bösen von ganzem Herzen entsagen und dir dienen mögen in der Gerechtigkeit, welche dir wohlgefällt. Chor: Amen. Amen. Amen. 3 Chor: Ehre sei dem Vater und dem Sohne 15 de 1 Gottesdienstordnung. Der Geistliche: Der allmächtige Gott erbarmt sich über uns und vergiebt uns alle unsere Sünden, so wir Buße thun und glauben an den Namen seines eingeborenen Sohnes, der um unserer Sünden willen gestorben und um unserer Gerechtigkeit willen auf⸗ erwecket ist. Darum sei gelobet der Herr, der Gott t aller Gnade 8 er hat besuchet* erlöset sein Volk, hat un ifgerichtet einen Fels des Heils und unsere Füße e gesegt auf den Weg des Friedens. Amen. 1 1 heiligen Geiste, wie es war von Anfang, jetz immerdar, von Ewigkeit zu Ewigkeit.— Halelusch, Hallelujah, Hallelujah. Der Geistliche: Ehre sei Gott in der Höhe! Chor: Und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen. Der Geistliche: Der Herr sei mit euch! or: Und mit deinem Geiste. Der Geistliche: Allmächtiger Gott, der du durch deinen heiligen Geist die ganze Christenheit heiligest und regierest, erhöre unser Gebet und gieb gnädiglich, daß wir dein Wort mit Andacht vernehmen, 1 alle, die den Namen deines eingeborenen Sohnes bekennen, in reinem Glauben durch deine Gnade dir dienen, durch Jesum Christum, unseren Heiland und Herrn. Chor: Meine Seele erhebe den Herrn, und mein Geist freue sich Gottes, meines Heilands! 1 3 iche: Vernehmet mit Andacht, was geschrieben eht Psalm 21,—8: Herr, der Knig freuet sich in deiner Kraft, und wie 15 fröhlich ist er über deine Hilfe! Du giebst ihm seines Herzens Wunsch und weigerst nicht, was sein Mund bittet. Denn du überschüttest ihn mit gutem egen, du setzest eine goldne Krone auf sein Haupt. bittet dich um das Leben, so giebst du ihm langes n immer und ewiglich. Er hat große Ehre an deiner e, du legest Lob und Schmuck auf ihn. Denn du be ilf Gottesdienstordnung. setzest ihn zum Segen ewiglich, du erfreuest ihn mit Freuden deines Antlitzes. Denn der König hoffet auf den Herrn und wird durch die Güte des Höchsten fest bleiben. Chor: Hallelujah, Hallelujah, Hallelujah. Oder: 1. Petr. 2, 1317; Seid unterthan aller mensch⸗ lichen Ordnung um des Herrn willen, es sei dem Könige, als dem Obersten, oder den Hauptleuten, als den Ge⸗ sandten von ihm, zur Rache über die Übelthäter und zu Lobe der Frommen. Denn das ist der Wille Gottes, daß ihr mit Wohlthun verstopfet die Unwissenheit der thörichten Menschen, als die Freien, und nicht als hättet ihr die Freiheit zum Deckel der Bosheit, sondern als die Knechte Gottes. Thut Ehre jedermann. Habt die Brüder lieb. Fürchtet Gott, ehret den König. Hauptlied der Gemeinde. 1. Allein Gott in der Höh sei Ehr und Dank für seine Gnade, darum, daß nun und nimmermehr uns rühren kann ein Schade. Ein Wohlgefalln Gott an uns hat, nun ist groß Fried ohn Unterlaß, all Fehd hat nun ein Ende. ö 2. Wir beten an und loben dich, wir bringen Ehr und danken, daß du, Gott Vater, ewiglich regierst ohn alles Wanken; ganz ohne Maß ist deine Macht, allzeit geschieht, was du bedacht; wohl uns des starken Herren. 3. D Jesu Christe, Gottes Sohn, für uns ein Mensch geboren, der uns vertritt vor Gottes Thron und rettet, was verloren; Lamm Gottes, heilger Herr und Vott, nimm an die Bitt von unsrer Not, erbarm dich unser aller! Predigt. V. U. Fr. G. 4. O heilger Geist, du höchstes Gut, mit deinem Heil uns tröste! Vor Satans Macht nimm uns in Hut, die Jesus Christ erlöste durch Marter groß und bittern Tod, wend unsern Jammer ab und Not; darauf wir uns verlassen! 3 Gottesdienstordnung. Gebet an dem b Allmächtiger Gott, himmlischer Vater! Wir stehen vor deinem Angesicht, um deine Gnad e zu preisen, die du verherrlicht hast an unserem Großhe herzoge und sei nem ganzen Hause. Nimm heute, wo wir des Tages gedenken, an dem du unseren Landesfürsten das Licht der Welt hast erblicken lassen, die Opfer unseres Dankes für all den Segen, womit du ihn kr öntest, gnädig an. Unzählige Wohlthaten hast du ihm vom Anfange seines Lebens bis auf diese Stunde erwiesen. Du hast deine allmächtige Hand über sein teures Leben 9 2 9* und bist ihm in allen Gefahren nahe gewesen mit deinem himmlischen Schutze. Du hast auf sein Haupt die Krone gesetzt und ihn auf den Thron seiner Väter erhöht. Schütze ihn auch ferner, du treuer Gott. Erleuchte ihn mit deinem Geiste, daß er sich halte in deinen Wegen und seinen Wandel führe in deiner Furcht. Rüste ihn aus mit Weisheit Mut und Kraft, daß er sein Volk zu deinem Preise regiere. Laß ihn ein rechter Schutz und Schirm deiner Kirche sein, damit auch durch ihn ihr heiliges Werk gefördert werde. Verbreite die Erweisungen deiner Güte über die Groß⸗ herzogin, seine Gemahlin, über den Erbgroßherzog, über das ganze Großherzog liche Haus und alle, die ihm an verwandt sind. Gieb unserem Fürsten allezeit treue Diener, die mit Weisheit, Gerechtigkeit und Liebe ihres Amtes warten, und laß ihre Dienste gesegnet sein. Gieße deinen Geist aus in alle Kirchen und Schulen, in alle Herzen, Familien und Gemeinden, damit ein lebendiger Glaube und eine thatkräftige Liebe wachse und sich mehre in unserem ganzen Volke. Vereinige Fürst und Volk durch das Band der Liebe und des Friedens. Beschütze unser ganzes deutsches Vaterland und wende gnädig alles ab, was seine Ruhe und seinen Wohlstand stört. Segne den Kaiser und laß wohl gelingen, was er zu Deutsch lands Ehre und Wohlfahrt unternimmt. Hilf einem jeden in seiner Not und sei ein Heiland aller Menschen, 5 züglich deiner Gläubigen. Herr unser Gott, dir befehle wir unsern Großherzog und sein Haus, unser Volk— alle Menschen. Herr, wir bauen auf dich; gelobt sei dein hochheiliger Name. Amen. Gottesdienstordnung. Lied der Gemeinde. 1. Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und händen, der große Dinge thut an uns und allen Enden, der uns von Mutterleib und Kindesbeinen an unzählig viel zu gut und noch jetzund gethan. 2. Der ewig reiche Gott woll uns bei unserm Leben ein immer fröhlich Herz und edeln Frieden geben, und uns in seiner Gnad erhalten fort und fort, und uns aus aller Not erlösen hier und dort. 3. Lob, Ehr und Preis sei Gott, dem Vater und dem Sohne und dem, der beiden gleich, im höchsten immelsthrone, dem ewig höchsten Gott, als es anfäng⸗ ch war und ist und bleiben wird jetzund und immerdar! Segen. euügsam 1 n 38 i nd ben Gott 329 lie uf, und 55 Auf, 88 a en soll ich 237 Barmherzig 5 Bedenke, 9* das 488 Bedenk ich d Befiehl— d eine große 303 eine W̃ ege 333 Bei dir, Jesu, will ich 192 Beschwertes Herz, leg ab 1 Betrübtes Her ze, sei zuf. 469 Bis hierher und nicht w. 163 Bleibt bei dem, der 266 Brich an, du schör es 41 ü Christe, du Lamm G. 195 Christen erwarten in 424 Christen sind ein göttl. 314 Christ fuhr gen Himmel 93 Christ ist erstanden von 76 Christ lag in Todesb. 77 Christus der ist mein 439 ri 1 Ae Danket, danket Gott m. 208 1 Dank und Anbetung 127 Das alte Jahr verg. 46 Das walte Gott, der 407 Dein König kommt in 30 Dein Wort, o Herr, br. 160 Dein Wort, o Herr, ist 182 Der am Kreuz ist meine 61 du, Herr Jesu, Ruh 73 Der du in Todesnächten 173 er du noch in der l. 284 du uns als Vater du zum— ersch. 176 1 r r * Heiland er heilge Chr ist ist— 45 r if r r U r Herr fährt ar Herr ist meine 35 356 Himmel hängt voll Mond ist aufgeg. Tag ist hin, mein 392 Tag mit seinem chör ner S 8 Fahros 8 Jahres f esum aß ich ewig 2 8 ie Herrlichk eit 1 2) ie hier vor te Hi ie N 99 99 2 2 99989 2 DNN HND NN 99988988888 Nr. Einen guten Kanwf hab 458 Einer 1 an dem wir 175 Ein feste Burg ist unser 148 Eingesar 91 zum letzten 468 Ein Lämmlein geht und 65 Ein reines Herz, Herr 249 Eins ist not, ach Herr 277 Ein Wetter steiget auf 429 Ein Wohlstand ohne G. 323 Empor zu Gott, mein 43 Erfüllt sind Stund und Erhalt uns deine Lehre 155 Frhalt uns, Herr, bei 149 t rrn, ihr F. 26 te N 1 1 den He Seegesfsir st u. 90 ch, mein E eist 85 euch, ihr F. 490 der Christen 308 Ros entspr. 3 ollbracht! Er Gelobet sei der Herr Gelobet seist du, Jesu Gesegn uns, Herr, die Gieb dich zufrieden und Gott, deine Güte reicht Gott, der du Herzensk. Gott, der du unsre Zufl. Gott der Gnaden, schw. Gott des Himmels—— Gott, du Licht, das ewig Gottes Stadt stehtf eig Gott, gieb einen milden Gott Gott Gott Gott ist gegenwärtig ist mein Gott, Bott ist mein Hort, Gott ist mein Lied Gott lebet noch! Seele Gott le Gott Gott Lob, Gott Gott Lob, ein Sch* nun ist ersch. sei Dank durch Vater, aller Di dessen Ang vo or tt von alt 7 Anster ler, der zur hat in meinen T. bt, wie kann ich 3 402 ruft der 3 u. 12⁴ 33 380 331 302 262 230 228 366 375 164 113 435 301 er 353 u. 181 145 346 352 Herr Gott, dich loben w. Herr, Herr im Himmel, Nr. Herr, auf Erden muß ich 99 Herr Christe, wahrer M. 437 Herr, deine Kirche dank. 161 Herr, dein Wort, die 179 Herr, der du mir das 399 Herr, du hast für alle 198 Herr, du wollst uns vollb. 204 Herr, ein ganzer der. 432 Herr, es gescheh dein 397 Herr, es ist n Tagen 7 Herr, es ist von meinem 394 Herr Gott, dich loben wir, Herr Gott, wir 128 423 erhöre 304 Gott 426 Christ, dich 5 Jesu Christ, du 197 Jesu, Licht der H. 54 Herr, mein Licht t, mein 354 Herr, stärke mich, dein 71 Herr, vor deinem Anges. 9 höre, Herr, Herr Jesu Herr Herr Herr, wie du willst, so 294 Herr, wir kommen zu 382 Herr, wir singen deiner 29 Herzlich lieb hab ich d. 268 Herzlich thut mich verl. 441 Herzliebster Jesu, was 60 Herz, mein Herz, nicht 324 Herzog unsrer Seligk. 247 Herz und Herz vereint 158 Heute mir und m iorgen Hier! 5 Komm 2 Komm 106 f Komm, 201 8 Komm 171 109 Komm, Kommst —— e 7 Li 1 chte 3 Licht, erleuchte u mich zum 2 2 8 Jesu, w. s. hier, f Jesu, wir sind de n Herren, den d 8 Herrn, o m. ihr Ch hristen wen, laßt 210 wieder Mache dich, mein Geist Machs mit mir, Gott Macht hoch die Thür Man lobt dich in der Mein M 2 E S 8 S . D keine Lebenszeit verstr. — inen Frieden geb ich nen Jesum laß ick ele senket Meine See le, voller F. e rgen, Angst 2 o Gott, w. Mein 6 Gle aub ist meines Mein Gott, das Herz Mein Mein Got Gott, Heiland nimmt n Jesu, der du vor Mein Leben ist ein P. M Mir Mi— Mit Ernst, o Menschenk. N uten wir im Leben Norgenglanz der Ewigk. 5 Müde bin ich, geh Nach einer Prüfung k. imm hin den Dank Kun bitten wir den 5.1 bringen wir den danket alle Gott danket all und br. un freut euch, lieben erst Gefühl sei P. 37 sich f t, ich weiß w. 47 nun ist es? ein schönste Zier und 3 ist Erbarmung w. 2 Mir nach, spricht Christ. Register. Nr. 184 6 Nr. Nun 905 uns auf, du 183 Nun Gott Lob! Es ist 185 Nun jauchzet, all ihr 19 Nun kommt das neue 23 Nun laßt uns gehn und 48 Nun lob, mein Seel 129 Nun preiset alle Gottes 130 Nun ruhen alle Wälder 389 Nun sich der Tag geendet 393 Nun sich der Tag g., m. 398 Nun so will ich denn 285 O allerhöchster Mensch. 370 O Christ, wenn Arme 289 O daß ich tausend Z. 140 O du allersüßte Freude 112 O du fröhliche, o du 122 O du Liebe meiner L. 67 O Durchbrecher aller 248 O du reicher Herr der 187 O Ewigkeit, du D. 484 O Ewigkeit, du F. 485 O frommer und getr. 214 O Gott, der du das F. 428 O Gott, du frommer 296 O Gottes Geist und 121 O Gott, o Geist, o L. 116 O Gott, von dem wir 425 O Haupt voll Blut u. 63 O heilger Beist, kehr bei 110 O Jesu, Herr der H. 417 O Jesu, meine Sonne 322 O Jesu, meine Wonne 207 O Jesu, süßes Licht 377 O König, dessen Majest. 221 O Lamm Gottes, unsch. 58 O Liebesglut, wie soll 280 O mein Herz, gieb dich 360 O selig Haus, wo man 414 O Traurigkeit, o Herzel. 74 O Ursprung des Lebens 281 Vater der Barmherz. Welt, sieh hier dein wie freun wir uns O wie fröhlich, o w. s. O wie selig seid ihr d. 380 Prediger der süßen L. Rede, liebster Jesu, r. Rüstet euch, ihr Chr. Ruhe hier, mein Geist Ruhet wohl, ihr Totenb. Schaffe in mir, Gott Schaffet, schaffet, M. Schmücke dich, o liebe Schmückt das Fest mit Schöner Himmelssaal Schon ist der Tag von Schwing dich auf zu Seele, du mußt munter? Seelenbräutigam, Jesu Seele, sei zufrieden Seele, was ermüdst du Seid barmherzig, M. Sei getreu bis an das 2 Sei Lob und Ehr dem Selig sind des Himmels Siegesfürst und Ehrenk. Sieh, dein König kommt Sieh, hier bin ich So geh nun hin, dem So hab ich obgesieget Soll ich denn mich tägl. Sollt es gleich bisweil.! Sollt ich meinem Gott Sorge doch für meine So ruhest du, o meine So wahr ich lebe, spr. Speis, o Gott, uns Such, wer da will, ein tr. Teures Wort aus 178 Thut mir auf die schöne 8 Treuer Wächter Israel 419 Ueberwinder, nimn Unser keiner lebt i Unsern Ausgang see Unser Vater, der uns 384 Unser Wandel ist im 261 Unsre müden Augenl. 391 Unumschränkte Liebe 142 2 2 0 Valet will ich dir geben 442 Vater, deines Geistes 169 Vater, dir sei Preis 12 Vater, hier im Erdensch. 467 Vater unser im Himm. 291 Verleih uns Frieden 421 Verzage nicht, du Häufl. 153 Volk des Herrn, bring 189 Volk h. 267 Volll die 210 Voller nder, voller 408 Vom Geräusch der W. 320 Vom Himmel hoch, da 32 Von des Himmels Thron 191 Von dir, du Gott der E. 415 Von Gott will ich nicht 328 Wach auf, du Geist der 168 Wach auf, mein Herz, die 80 Wach auf, mein Herz, u. 369 Wachet auf, ruft uns 479 Wann kommt der Herr 22 Warum betrübst du dich Warum sollt ich mich 332 Warum willst du dr. 21 Was freut mich noch 126 Was Gott thut, das ist wohlgethan 3⁴⁴ Was wohlgethan, so denk Was Was Was Weicht ihr Berge, Wenn auch wie ein Ps. 2 Wenn Christus seine enn der N zenn ich einst von jenem Nenn ich ihn nur habe W̃ de Wen Gott thut, das ist en 427 hinket ihr betrog. 255 mein Gott will wär ich ohne dich fallt Herr einst 379 318 in ich, o Schöpfer 143 We nn kleine dimmels erb. 476 9 n mich mein Sünden 62 Wenn mein Stündlein 436 Wenn wir in höchsten 418 We erde Licht, du Stadt 53 Werde munter, mein G. 388 Wer ist wohl wie du 313 Wer nur den lieben 339 Wer sind die vor Gottes 491 Ver weiß, wie nahe m. 448 Wie fleucht dahin der 487 Wie getrost und heiter 319 Nr. groß ist des Allm. 144 heilig ist die Stätte 200 e könnt ich sein verg. 205 Wie schön ists doch, Herr 409 Wie schön leuchtet der 269 Wie sicher lebt der M. 455 Wie soll ich dich empf. 20 Wie wohl ist mir, o Willkommen, Held im Wir danken Gott für Wir singen dir, Imm. 36 Wir werden bei dem 500 Wohlauf, mein Herz 57 Wohlauf, wohlan zum 466 Wohl einem Haus, da 412 Womit soll ich dich 141 Wunderanfang,herrlichs 345 Wunderbarer König 136 Zeuch 5 zu deinen 111 Nia hin, mein Kind 475 1 gieb dich nur zufr. 154 Fwel der Jünger gehn 83 Zweierlei bitt ich von 297 Episteln und Cvangelien au die Jonn⸗ und Testtage Kirchenjahres. —— Darmstadt. G. Jonghaus'sche Hofbuchhandlung, Verlag 1886. Rpisteln und Ruangelien auf alle Sonntage und hohen Feste. Am J. Sonntage des Advents. Epistel, Röm. 13, v. 11— 14. herbei kommen Evangelium, 3 21. v. 1—9. * 1 d werdet ihr eine Esel inden ange ein Füllen bei ihr, löset sie auf und führet Und so eu man sagen, so er sie euch les auf daß erfüllet würde, E 1 Prop ten, der da spricht: Saget Siehe, dein König kommt zu dir sanft em Esel, und auf einen nen Jünger gingen hin, und thater hatte. Und brachten die Eselin ihre Kleider darauf, und legten Kpisteln 53 D Epistel Evangeli Cor. 1 Am III. Sonntage des Advents. 1. G Am IV. Fonntage des Advents. Epistel, Philipp. 4, v. 4— 7. dem Her 1 cb C 0 f 1 8 st g S lasset Bitt Gel L Gott k d U Hor 17— N ft 1 C 71 3 si * 1* 4* Evangelium, Joh. 1, v. 19— 28 5* Dar Nene 9 hn fragten: Wer tete nicht t Chris Und sie fra 8 2 C sprach ck 1 1 Neir Da spra wir Antwort geb sagest du Stimme e Herrn, wie der Prophet Jef 1 1 fest 51 1 1 k i f 2 Epistel, Titum 2, v. 11—14. 0 Gott 0 U 5. 1 N ist u 7 a 1 N und war f F f der Herrlichk 4 Nesu C ist sich J uf ß er u 5 f 2 t selbst Volk zum b Evangelium Luc. 2, v. 1—14 E begab i r zu der Zeit ß ein Gebot 1 Kaiser Augu I daß all lt geschät und wickelte 1 pe; denn sie hatten Krip Am Tage St. Stephani des ersten Märtyrers ten Testaments Matth. 5 1 Evangelium f 1 Sch 71 1 rt — 1 1 f— ft 15 5 d 0 7 1 U f 1 791 8 1 NM 1 auf Er 14 0* 2 4 Hal 1 B 2 ö hal 0 5 1 x Altar U 1 ick 1 1 K 2 Ges. N 1 1 2 1 tötest die P steinigest a a oft k 60 Ki 0 re Küch ** 8* * 1 1 Sohet 5 un b 0 f f 1 5 U 3 U ste 1 1 2 6 6 1 jezt e nick spr K* 1 ko Am Tage St. Johannis des Apostels und Evangelisten. — ö ö ö Am Sonntage nach dem Christtage. Epistel, Galat. 4, v. 1— 7. vunderten sich deß, das von Simeon segnete sie, und r: Sie ö 1 ele n wird 11 vom Geschlechte Asser, die pries den Herrn und redete von ihm zu aller die Erlösung zu Jerusalem warteten lnd da sie alles vollendet hatten nach dem Gesetze des Herrn, kehreten sie wieder in Galiläam, zu ihrer Stadt Nazareth. Aber das Am neuen Jahrstage. Epistel, Galat. 3, v. 23— 29. de f 1 w Alf d Gef 0 a 0 wes if Christum 5 1 h de u. N r G k nen 1— 11 t 1 2 hr g 0 K u stum N 5 f 5— 1 1 Hie ist k Ute K 1 3 st Weil 6 5 8 g J ber C sti, so f r ja A ch d V Erb Evangelium, Luc. 2, v. 21. nd cht Tage um war daß k Kind beschnitten würd ward f tame ennet Jef welcher zene Engel, ehe d f Mutter empf Ta* A0 0 7 0 Am Sonntage nach dem neuen Jahre. Epistel, Tit. 3, v. 4— 7 7 1 sch N 1 1 Gerech 1 0 N 1 0 7 N d C 8 en 9 6 a st Erk Lel f das ist N Evangelium, Matth. 2, v. 13— 15 a die Weisen e Mor hinr siehe, da erschien der Engel des Herrn dem und Evangelien. im Traum, und sprach: Stehe auf, und nimm! Kind 0 und flieh in land Denn e 1 sell Kind und 0 twich in A 2 e Herodt auf a d Pr habe ich Am Teste Epiphaniä oder der Erscheinung Christi. Epistel, Jesaias 60, v. 1—6. er, und mit ihm lem, ur lies versammeln alle Hohenprie gelehrten unter Sonntage nach der Erscheinung Christi Epistel, Röm 12, v. 16 9 91 17 9117 15* 2 Evangelium, Luc. 2, v. 42— 52. vef 198 t 9 f N 1 1 serusal U 1 11 1 5 1 H 5 1 ** 1 Jesu 1 Jeruf se Elt 2 N 1 1 1 S K N t den ährt k. 1 den Gefreu B 1 0 ht fan 5 g 1 sucht ihn. u sic Tagen f sie ihr 5 15 2116 e f J verw Verst 1 U d 7 Fart 5 1 9 U 1 1 D sp f J st th— 8 Nat 1* 1 1 st 1 Wisset il 1 f h sein em f U* 1 1 0 st? U ste 0 W nicht 1 1 1 1 d 1 n 1 11 1 11 1 Ind tl war n unter 1 Und 1 b 6 N 1 in ihrem Herze 1 Alter Gnade be Am II. Sonntage nach der Erscheinung Christi. Epistel, 9 Am III. Sonntag Epistel Episteln E k 1 0 0 S ke 7 I 1 7 B 1 t, Job. 1 1 75* 0 8 a 1 J 1 r serk N — 7 5 f 1 Je 1 8 8 1 e nach der Erscheinung Christi. Röm. 12, v. 1721 Ep Am IV. Sonntage nach der Erscheinung Christi. Epistel, Röm. 13, v. 810. — e. 1 5 18 ter — 1 L . 1 f* 1 liebt 0 hat d Geset f ist: Du sollst Ht D solls D sollst Bt 7* falsch 1 1 Dich 2 zer Dick 1 1 t ö l Gel 1 st 1 I fasset 9 1 st J 1 solhst 7 0 Näch ts Böf 8 f 0 G Erf Evana 11 1 Matth. 2 5 9 57 vang Im 1b v. 2 2 4 Desi d S f 1 N r f b N 1 1 Ur 9 ö Un t a si z U 1 1 Me 1 ich t V n 1 kt 1 schli 1 J rat zu 1 1 1 5 d sp H 1 1 Da f Ihr K zen 1 seid ihr so f U t 1 1 1 MNiind J 74 0 D* sche 1 f d ir He ist 1 J id il N 8 1 st 7 Am V. Sonntage nach der Erscheinung Christi. Epistel, Kolosser 3, v. 12— 17 8 Je da reichlich wohnen, Leil Letb unter euch bar set das Wort Christi Matth. Evangelium Epistel, 2. Petri 1, v. 16— 21. ohetisches als auf Am Jonntage Septuagesimä. Cor 1 v. 1 217 1 10 2 — und imũ. onntage Sexagest 8 1 Wigtett . 1 E Am Sonntage vor der Fasten, Estomihi. Cpistel, 1. Cor. 13, v. 113. ieben Brüder! Wenn ick t Menschen⸗ und mit Enge 2 Tlebe re Erkenntnis ent aufhören werden und da Am J. Sonntage in der Fasten, Invocavit. Epistel, 2. Cor. 6, v. 4 10 und Evangelien. Fuß nicht 7 hm H J mi 1 K 1 mit sich a am f 5 m d** 9e 1* 2 1 1 vl 1 5 het 5 2 fol bete G Da* 5 Teu Hr E zu ihn 1 eneten ih! Am II. Sonntage in der Fasten, Reminiscere. Epistel, 1. Thess. 4, v. 1 45 H 0 H 5 1 H Evangelium, Matth. 15, v. 21— 28. Jesus ging aus von dannen, und entwich in die Ge Je siehe, ein kananäische und schrie tach, pre avids! er dich er eufel üb get. Da traten zu ihm ß sie doch von aber La d antwor Sonntage i er Tasten, Oculi. 6 7 1 5 el G„ I 1 Sonntage in der Fasten, Lätare. st Galat. 4, n Epistel, Ebräer 9, v. 1 1 e H J 0 1 7 1 GE f J f Mitt 2 E 2 lrch d lel en Gott? * ö Erlösung sten Testament 1 f n Er 1 Eyangelin Ebangelium, * Def sprack u den Ju 1 nt nig e e 1 1 1 1 N st 1 7 1 seid cht t D n 5 1 3— K prack 1 S wir 1 1 J f f sc Ich N N If 1 7 ic 2 f f Hot Am V. Sonntage in der Fasten, Judica. 112155 0 9. 4 D 1 suden 4 15 5 1 u Jesu 1 e meinen meine Ehre Wahrlich, wird Am VI. Sonntage in der Tasten, Palmarum. Epistel, Phil. 2, v. 5—11. und Evangelien. Am heiligen Ostertage. Epistel, 1. Cor. 5, v. 6—8. tei auch nicht im Sauerteig de ei Schalkheit sond in dem Süßteig der it und der Wahrheit * r N ic euch Am Gstermontage. Epistel, Apostelgesch. 10, v. 34— 41 Netrus aber that sei 8 abe 6 P erfahre ich mit der W̃ sondern in allerlei Vol wer ihn fürchtet auf, und sprach Nun heit, daß Gott die Person und Evangelien. bei dem Grabe gewesen, haben seinen Leib nicht gefunden, kommen sie haben ein Gesicht sehen, w iger l Und etliche Am Osterdienstage. Epistel, Ap.⸗Gesch. 13, v. 26— 33. des Geschlechts hten, euch ist usalem ie diesen nicht kann Propheten, welche alle haben sie dieselben m ihren eweil Urteilen e t id wiewohl sie keine Ursache des Todes an il fe 5 en sie doch Pilatum, ihn zu töten. Und als sie alles vollendet hatten, was von ihm zeschrieben ist, nahmen sie ihn von dem Holz, und leg ten ihn in ein Grab. Aber Gott hat ihn auferwecket von * Ex 1. piste Jesus Wasser Evangelium, Joh. 20, v. 19— 23. * samt Thüren 1 ss 1 U Furcht 5 kam J 1 0 F 1 1 U 1 H a f Seit 8 Füng f 3 sie Herrn s n 8 J 7 ich! G f V g ö ick f 1 U 1 1 f j 1 Nehmet. Geist f Sü j 8 1 f ss N 1 behalt 1 f Am II. Sonntage nach Gstern, Misericordias Domini genannt. Epistel, 1. Petri 2, v. 21— 25 0 1 Evangelium, Joh. 10, v. 12— 16 . J 8 0 t 1 Schaf 6 1 4 1 1 8 f 0 5 g Scat f — 7 7 J 0 5 9 tet— 1 8 1 7 JJ a 7 N f Vate. ö 0 80 f 8 f 8 f f t 1 5 f 1 1 2 8 8 Am III. Sonntage nach Gstern, Jubilate Epistel, 1. Petri 2, v. 11— 20 Am IV. Sonntage nach Gstern, Cantate histel, Jacobi 1, v. 17 Evangelium, Joh. 16, v. 5—15 N 1 J dem 8 7 roa hat Nun aber gehe ich hin zu dem der mick 1 t at 0 1 niet 16 h fraget mich W st du f 2 1 f Ha 1 f H 8 9 0 t j 2 1 1 1 1 1 7 4 — 4 1 1 1 f 1 Ftraf f— E 1 Ge f U—. 4 1 1 11 S 91 N Ge K f V 1 f a G 7 N 0 1 5 1 1 K jen 2 K 1 7 9 9 K 76 K Am V. Fonntage nach Gstern, Rogate. *„8h 1*— Jacobi 1, v. 22 21. ist eitel. Ein reiner inbefleckt vor Gott Vater, ist der: die W̃ 1 ihrer übsal besuch t sick fleckt erhalten Evangelium, Joh. 16, v. 23 30. 1 8 6. 5 ö 1 N 1 ird N 5 j ö g J 1 1 das f 8 ch 1 1 1 1 ihm 1 sagest ke * wi 8* 17 51. daf 4 18 7 D 1 n Gott e ˖ st Am Tage der Himmelfahrt Christi. Epistel, Ap.⸗Gesch. 1, v. 1— 11. N n er m em Freud Sprüch 1 At 1 rn An Namen ü G Welt und Evangelien 13 Am VI. Sonntage nach Ostern, Exaudi Epistel, 1. Petri 4, v. 8— 11 Do f 1 C V S. 2 — 2 1 1 1 st 8 2 ref 1 Y 8 stf 1 5 1 11 ein 1 a G 1 1 1 0 S daf G N 1 A 11 0 N G 1 1 f f N D 8 1 N Fes Cl stum welchem sei C 0 C K C keit! Am 1g Ao 0 Evangelium, Joh. 15, v. 26— 16, 4 8 Ten b Tröster k f h euch 8 2 Geif Wahrheit 9 m U. 1 1 V N 1 1 6 7 Anf 5 0 S g f et. K 4 ˖ 2 ich* Es k zeit, daß a n ue G— ö 1 solck f a 1 8 V f Al 0 1 h ge ö we ö J in ds 1 5 a he euch Anf 1 ö bei euch Am heiligen Pfingsttage. Epistel, Ap.⸗Gesch. 2, v. 1— 13. und Evangelien. reden, denn es kommt der Fürst dieser t, und hat hts an mir. Aber, auf daß die lt 1 aß ich 2 liel 1 also thue, wie mir Vater g stehet auf, un sset uns v hinnen en Epistel, Ap.⸗Gesch. 10, v. 42— 46. — 8 11 2 Pet 1 N 0 1 1 Heide 8 Geif 0 i Denn sie 8 f ü Gott hoch preiseten 8 Petru J jer a Wasser g 1 f den l Geist empfange 4 h wir? Und bef 1 f 1 N des Her Evangelium, Joh. 3 Jesus sprach zu Nikod Epist 5 — f P . 5 N 5 Geif 1 J 5 8 1 8 g 11 17 St 8 5 f — a 9e 1 N a 8 g N S All 2 N l 8 7 1 N ˖ 0 8 Episteln Am Pfingstdienstage. An Ap.⸗Gesch. 8, v. 14 5 A 1 f 4 1 g 2 0 ö 1 0 5 11 f 1 8 0 ves def 5 E 6 Sonntage Trinitatis. und Evangelien seine Gerichte und unerforschlich seine Wege! Denn hat des Herrn Sinn erkann sein a 2 Oder wer k el J ü rde wie 1 t ihn f 1 n, ur 1 sin sei E Ex keit Ame .. 3 2 Evangelium, Joh. 3, v.! . g J a nter den Pl säer mit E ame N ee 3 2 1 de* Zeugnis a n 1 n schen 8 1 r euch n n 1 nd der vom hernieder nlich des Menschen Sohn, der im Him Schlange Am Sonntage nach Trinitatis. und Evangelien. D her das getröstet, und du wirst gepeiniget. Un zwisch uns und euch eine große Kluft stiget, hinnen hinab fahren euch, nicht von dannen zu uns herüber laß sie die Abraham, ne n den Toten n N Buß 4 5 9 3 1 Y. 1 e Pr 4 1 er sie 11 0 ma N ufer au b jeman n fer Am II. Sonntag nach Trinitatis. Epistel, 1. Joh. 3, v. 13-18. Abend ien Knecht 9 den Ge ist alles bereit. Und sie fin der sich zu entschuldige Der einen Acker gekauft, und 5 23 1s zu ladenen: Kommet; gen an alle nach erste sprach zu ihm — ö f ö neun und neunzig in der verlornen, bis nicht lass yingehe nach d Am IV. Sonntag nach Crinitatis. Epistel, Röm. 8, v. 18— 23. l Am V. Jonntag nach Crinitatis. v. 815 Am VI. Sonntage nach Crinitatis. Fpistel, Röm. 6, v. 3— 11 Evangeli i 1 N f 1 1 N 1 U si ur u 1 1 il Mich j t sie haben nur be harret 1 ben nich 1 essen 4 1 N d 1 5 jessen von K li 1 f zuf Wege rschmacht. tlick ma fer! ek mer S Il Int! tet 2 f ˖ 3 in Wüste 8 1 si 7 17 7 1 1 bt ik Brote? rack U 0 den olk, 0 1 12 daß si uf en U n di f B a h sie sie seinen vü B f sell* Un ste a e Volke U hat yisck ink 1 f 1 1 1 fell N * N N 1 siel K U g wa 1 ˖ 0 0 ind er 1 Und er ö Am VIII. Sonntage nach Crinitatis. Röm. 8, v. 12 17 Epistel Episteln sin Si K so find wir ich nämlich Gottes Erbe u Miterl Christi, so u 8 w 9 1 8 gk wer Fyan 11 1 5 933 Evangelium, Matth. 7, v. 15— 23 Se ˖ 1 61 ralf Prol Sgqafat BR f 1 1 1 7 U N 1 1 85 3 1 L 1 1 1 N Disteln? 0 f J B 1* G 1 2 1 Ir 1* B 7 l Fröc G B F. d al N D 7 sol 5 1 U 1 1 N* 1 N Hin a f N 1 V Himn E N 1 2 8 8 f I H N hiele Tha* b Ich hal f 0 erk Hebefehz! Uebelthäter Am IX. Sonntage nach Crinitatis. Epistel, 1. Cor. 10, v. 6— 13 und Evangelien. zum Vorbilde; es ist aber geschrieben u zu ng, auf welche das Ende der Welt gekommen ist wer sich lässet dünken, er stehe, 2 wohl zi sehen nicht falle C hat euck K 0 n zersuchu betret l G ö zt versuckh 1 eu Vern 0 n Versuchung so ein E daß ihr könnet e ager Evangelium, Luc. 16, v. 1—9. ewigen Hütten Am X. Sonntage nach Crinitatis. Epistel, 1. Cor. 12, v. 111. Non den geistlichen Gaben aber will ich euch, lieben Brüder, nicht verhalten. Ihr wisset, daß ihr Heiden und Evangelien. Am XI. Sonntage nach Trinitatis. Epistel, 1. Cor. 15, v. 110. cch erinnere euch aber, lieben Brüder, des Evangelii V das ich euch verkündet h welches ihr ich ange nommen habt, in welchem stehet, durch welche ihr ar selig werdet, welcher Gestalt ich rkün diget so ihr es behalten k aß Aposteln Am letzt f er einer unzeitigen Gebu geringste unter den er t bin, daß ich ein Apostel 15 ich die Gemeinde Gottes verfolget h el Gnade bin nicht vergeblich gewesen, sondern ich 1 beitet, denn sie a ni aber ich, sond die mit mir ist Evangelium, Luc. 18, v. 9— 14. r sagte zu etlichen, die sich selbst vermaßen fromm wären, und verachteten die andern, een Menschen hinauf in Pharisäer, der andere ein 3 ste und betete bei sich selbst also Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie der te, Ehebrecher, 1 zweimal in der Woche 1 lem, was ich ha l on ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine 1 Brust und sprach: Gott sei mir Sünder gnädig. sage euch: Dieser ging hinab gerechtfertigt in sei * Ich Haus Trinitatis. Am XII. Sonntage nach Epistel 2. Cor. 3, v 4 11 Evangelium, Marc. 7, v. 31—3“. Sprachlosen redend und Evangelien. Am XIII. Sonntage nach Crinitatis. Epistel, Galater 3, v. V t man d Mensch Teste n es bestätigt if 1 it ch nich st j e Verheiß A 1d m S en sagt Er sprick 1 2 0 Sa als d 7 I se fe Gef be n f machen, so k Gerechtigkeit wahr 7 Ge l Schrift l les schlof ter f f daß die V f käm durch Glauben sum C stu denen, die 8 59111 941 22 27 Evangelium, Luc. 10, v. 23—37. Am XIV. Sonntage nach Crinitatis. Epistel, Gal. 5, v. 16— 25. Zauberei t . 1 a dergleichen gt, und sage noch zuvor ö den das Reich Gottes nicht ererben. aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, und Evangelien. Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, San t Wieder solche ist das Gesetz nicht. 2. 1 angehören, die kr ihr Fleisch sa den L N Evangelium, Luc. 17, v. 11— 19. Als er einer Un es begab sich, da Jesus reisete gen Jerusaler er mitten durch marian Ur Galiläam 8 st on f N 1 19 4 Jesu 1 K Heiste 1 7 sak 1 1 0 4 N 11 1 K zin 0 1 1 1* +* 4 J N 1 1 1 9 Gott fi f 1 1* 7 1 1 1 ros 1 17 1 Je 1 tu ö 1 1 Ma f 1 1 197* gebe Gott d Ehre, denn dieser Fremdling? rn 1 iam 1 f roh prach zu Stehe au ehe 911 zehol Am XV. Fonntage nach Trinitatis. 2 — — tel, Gal. 5, v. 25, bis 6, v. 10. Evangeliu ann 1 hasßs a iem thangen u Gott 1 euch S ht trinken wer f werdet. Ist c't 0 Letb 1 U de 1 m H 1 sie s eln nicht 9 ror 71 1 1 11 1 f alle Mor sorgen Plage habe und Evangelien. Am XVI. Sonntage nach Jrinitatis. Gieben Brüder, darum bitte ich daß ihr nicht müde wer Evangelium, Luc. 7, v. 11— 17. 3 775 8 0 n dc 8 zer Prophet unter 1 1 den, und n Volk heimgesucht. 7 1 77 0 287 von ihm in das ganze jüdische Land Episteln XVII. Sonntage nach Lrinitatis. pistel, Ephes. 4, v. 16 und Evangelien Am XVIII. Sonntage nach Crinitatis. neinem Gott alleze 1 rfammel Gesetz und di einander Episteln 1 v 29 28 Am XIX. Fonntage nach FCrinitatis. Epistel, Ephes. S et nun vor h a tach den alten Mensch ch Irrtum sich Gemüt en 5 ach E Darum Lügen al ˖ W eglick se Nächsten, f Glieder sind. Zür f ht, laf 2 ticht über er j f Gebet a dem Lästerer. V stol r st se 1 ff d Hä Gut f daß er hal Dürft Evangelium, Matth. 9, v. 1—8 1 9 1 U 1 1 U f 1 1* 2 1 G rück f f G 5 8 st 8 und f sich selbf Diese 1 G ke sprack N H 7 W st 1 1 f Auf daf 5 a Er Su 5 Gi ick St g Volk das 1 4 J ht de ic Am XX. Jonntage nach Crinitatis. und Evangelien. werdet nicht unverständig, sondern verständig, we sei 8 Herrn Wille. Und saufet euch nicht voll Wein d 1 ntlich Wes f Geist U de n ge 8 4 1 H 0 m Ir 0 Gott und d in d lium, Matth. 22, v. 1— 14. Heulen und Zähnklappen. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählet. Epist 5 Piftern Am XXI. Sonntage nach Trinitatis. Ephes v. 10—17 und Evangelien. er glaubte mit seinem andere Zeichen, das Jesus kam. Dein Sohn lebet. U n Hause. Das ist nun d da er aus Judäa in Galiläan In as Am XXII. Sonntage nach Crinitatis. Epistel, Phil. 1, v. 311. Gott, so g Gebet für euch alle, und thue das Gebet mit Freuden) über eurer Gemeinschaft am g 0 thue ir hie Und bin in guter Zuversicht, daß, der e Werk, der wird es auch Jesu Christi Wie es denn in diesem mich das Eva gel ium verant 5 r alle mit mir der gott ist mein 3 uge, wie unde, in U bete ich, daß eure Liebe je e, in enntnis und möget este sei, auf a 0 ar unanstößig, bis auf den Tag Christt, erfüllet mit Früchten der Gerechtigkeit, die durch g Christum geschehen euch) zur Ehre und Lobe v. 23.35. K der mit sei ind als er anfing zu ar ihm zehn tausend t hatte zu bezahlen, imd sein Weib, und seine und bezahlen. Da fiel der ur n an, und sprach: Herr, babe cd mit mir dir alles bezahlen. Da jammerte den Herrn 1 Knechts, und ließ ihn los 10 und die Schuld erließ er ihm auch. Da ging derselb Knecht hinaus, und fand einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Groschen schuldig; und er griff ihn an, n XXIII. Sonntage nach Crinitatis. Epistel, Phil. 3, v. 17—21 sie f Am XXIV. — Am XXV. Sonntage nach Trinitatis. Epistel, 1. Thess. 4, v. 13—18 —— Fonntage nach Frinitatis und Evangelien. Am XXVII. Sonntage nach Trinitatis. Epistel, 2. Petri 3, v. 314. afen sind der Kreatur gewesen ist. Aber wissen, daß der Himmel m Wand N 3 Vr 5 Rpifttlu und Ruangelien f die Aposteltage und einige andere kirchliche Feste. Am Tage St. Andrei. Epistel, Röm. 10, v. 10—18 Am Tage St. Thomä. Epistel, Eph. 1, v. 36. Gibbet zei Hon un da daten en 0 4 8 5 f S 0 1 G 0 st 1 f 1 a 0 — 1 flich N Und 1 Kindschaf 1 9 st f ves 1 stun ich dem W̃ sei um L rrlichen Gne welche hat ht in dem 7 111 Aol 0 50 Evangelium, Joh. 20, v. 24 9 aber, der Zwölf d 1 heiß 51 Am Tage Pauli Bekehrung. Epistel, Ap.⸗Gesch. 9, v. 1 sd und Evangelien. rufen. Der Herr sprach zu ihm: Gehe hin f dies ist ein ar ihltes Rüstzeug, daß er m 1 Namen ve den en den Könige vor d K ern von Ist Ick hm igen 0 0 n* wil U 1 1 d Ha und legte die 1 ber Bruder S der Herr hat mich dͤl en ist f dem Weg di U er sehend 1 dem heiligen Geist sobal 12 seinen Auger U 1 0 1 ind stan auf m Speis 0 1 stärkete sich tliche Ta 5 ern zu 2 bald J ˖ r Christum U 6 Got S Sie e sich e es prachen Ist 91 zeruf ersti 0 0 sen J a f k f 1 6)en fü Hohenpriest 7 Sau. ird je U kräft ˖ 5 1 0 U * kus net 1 ihrte dieser ist C st 1 1 * Evangelium, Matth. 19, v. 23— 30 b aber sprach zu seinen J ze Wahrlich, ich Am Tage Mariũ 1 N 1 cated cd und Evangelien. wi nach dem Gesetz, da nahm er ihn auf 1 lobete Gott, und sprackh Her läss Diener Fri fahr 1 1 111 8 sehen, welche u bereit st Völt N zu erleuchten die Heider u Pre 0 Volt Am Tage Matthäi. Epistel Ap. Gesch. 1, v. 15 26. Hauf N N 1 B t 2 ft f 1 5 — 1 1 Ott— 1 1 1 0 1 f Geif 0* vi zu B 1 de die 9 1. mit 1 Atte Ar f Dies work Acker Hte 2 7 4 1 abgewick sie warfen auf Matthiam, und er ward zugeordnet Aposteln Am Tage der Verkündigung Mariä Epistel esaias v. 10-16 N 1 sagt hast Und der Engel schied von ihr Am Tage Philippi und Jacobi. Epistel, Eph. 2, v. 19— 22. so seid ihr nun nicht mehr Gäste und Gottes ioff bauet f Grund der Apostel Prophe„da ö C str r Eckstein st, auf welchem inze a f efüget vächset zu hei Tempel in dem Herrn Auf welchem auch jr m rbauet werdet, zu einer Behausung Gottes im Geist . N Ex Joh. 14, v. 114. Jeu sprach zu sein jüngern: Euer Herz erschreckt nie Zlaubet i! 1 75 1 * nicht Glaub hr n Gott, In 1 Vaters Hause es nicht so u so wollte ich zu euch sagen Ich Am Tage Johannis des Fäufers. Epistel, Jesaias 40, v. 1—5 1 Gott t mit N 1 g n 1 if,. f iran empf 1 d H 4 1 thre 1 De C 11 0 St 1 e iste der H W te eb tse Alle Erl alle Berge und Hüge sollen erniedriget werden, und was ungleich ist, soll eben und was höckericht ist, soll schlecht werden enn die Herr seinen und Evangelien. Engel gesandt hat, und mich errettet aus der Hand Hero dis, und von allem Warten des jüdischen Volk Evangelium, Matth. 16, v. 1319. Himmel los Am Tage Marin Heimsuchung. Epistel, Röm. 12, v. 9—18. nicht falsch. Hasset das Arge, hanget dem che Liebe nicht selbst für klug. V t Bösem. Fleißiget euch der Ist es mö Menschen Fr ltet nie Ehrbarkeit 1 Tage St. Jacobi Röm. 8, v und Evangelien. mack die hat er auch herrlich gemacht Was 1 g zu sagen? Ist Gott für uns, wer 1 h seir 0 2 4 1 1 1* 7 4 kor 9* 1 1 sch 7 G 1 ger*(5 7 f f f N V 4 1 Ev itth. 20 20 23 Da ander — S et g 8 8 0 8 k 3 1 laß 15 5 t get S 5 g 5 ⁊ 7 2 ge 0 Ft ˖ f 0 5 Am Tage Bartholomäi. pistel, 2. Cor. 4, v. 7— 10 Am Tage St. Matthäi. Epistel und Evangelien. 93 selbige einige Geist, und teilt einem jeglichen Seines zu nachdem er will Un d 8 schen am zu ihm: Fol ging, sah er einen Men hieß Matthäus, und stand auf und solgte ihm Und es begab sich, da er zu Tische saß im Haufe, siel da kamen viel Zöllner und Sünder se zu Tische mit Jesu und seinen Jüngern. Da Pharisäer sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern isset euer Meiste zöllnern und das Jesus 0 zu ihnen ürfen de ht, f t die Krank hin, und 5 1 se Ich 0 m Ba 1 licht am Op mm Am Tage St. Michaelis Epistel, Offenb. Joh. 12, v. 7— 12. Urs es erhob sich ein ü 1 8 un seine Engel stritten 1 Drachen, und der Drache stritt und seine Engel, und siegten nicht, auch ward ihrer Stätt gefunden Himmel. Und es ward roße Drache, die alte Schla die da f lt ve t, 1¹ 0 Engel wurden auch dahin J U eine große Stimme, die sprach im Himmel t das Heil, und die Kraft, und das Reich, d Macht unseres Gotte seil Christus geworde weil der Verkläger unserer Brüd fen ist, f t T und Nacht vor Gott sie k durch des Lammes haͤben ihr Lel freuet euch, ihr bis an Evangelium, Matth. 18, v. 3 derselbigen Stunde traten die J * sprachen: Wer if zeste und nis und Ji 1 und Evangelien. das durch's Feuer bewähret wird, zu Lob, ind Ehre, wenn nun offenbaret wird Jesus Christu chen ihr nicht gesehen, und doch lieb habt, und nun laubet, wiewohl ihr ihnen sehet, so werdet ihr ten mit unaussprechlicher und herrlicher Freude En eures Glaubens davon bringen, nämlich der Seligkeit Evangelium, Joh. 15, v. 17— 21. FJesus sprach zu seinen Jüngern: Das gebiete ich E daß ihr euch unter einander liebet. So euch die Welt hasset, so wisset, daß sie mich vor euch gehasset ha Wäret von I Ihre lieb. Die t ihr ondern ich habe euch von Gedenket nein Wort, das ich euch gesagt Knecht ist nicht größer, de Habe ti verfolget, sie werden euch auch Haben sie mei Wort gehalten, so werden sie eu halten. Aber das willen Epistel, Offenb. Joh. 21, v. 1— 5. und eine neue Erde ie erste Erde verging Und ich Johannes sahe sahe einen neuen Himmel un der erste Himmel und d Meer ist 1 lige Stadt, 8 Jerusalem, von Gott aus em Himmel herab fahren, zubereitet als eine geschmückte hrem Manne. Und hörete eine große Stimme ti da, eine Hütte Gottes bei ihnen wohnen, und selbst, G tt mit ihnen, n alle Thrä mehr sein, Schmerzen wird mehr sein; Und der auf dem Stuhl alles neu. Und er spr Worte find wahrhaftig und n das 3 e ö ——— Farbkarte 413 0 1 . * ** N 87 N