Gesangbuch für die evangelisch- reformirte Kirche des Kantons Zürich. Herausgegeben von der Zürcherischen Kirchensynode. Zürich. Druck von Zürcher und Furrer. Stereotypirt von Fr. Graberg. 1853. budgrajs schrift stimolz- blibogmous sid 110%** 1 6080 801-881 310-880 ladm millise dau paugilise& gudsgr den m. mode Bod dig.8 Inhalt. silt, mrinde) and spro II. Christlicher Glaube: tustis dan singlädisconds Todos VI 81. Allgemeine Lob: Dank- und Gebetlieder 1- 25 .8 and thighhibul 8 morate bogile e redeysis of ● 1. Gottes Wesen und Eigenschaften 2. Schöpfung, Erhaltung und Vorschung 3. Natur, Bestimmung und Fall des Menschen 4. Erlösung im Allgemeinen 5. Sendung und Geburt Jesu 6. Leben Jesu 7. Leiden, Tod und Grab Jesu 8. Auferstehung Jesu 9. Himmelfahrt und Herrlichkeit Jesu 10. Ausgießung des heiligen Geistes 11. Christliche Kirche.12. Wort Gottes und Sakramente: a. Wort Gottes b. Taufe c. Confirmation d. Abendmahl 13. Gottesdienst und Sonntag III. Christliches Leben: 1. Buße und Bekehrung 2. Glaube und Rechtfertigung daplusing 26-46 47-56 57-60 61-65 66-76 77- 84 85-97 98-107 108-115 116-124 125-131 132-137 138-141 142-145 146-156 157-168 169-181 182-187 IV 3. Heiligung und christlicher Wandel 4. Liebe zu Gott und dem Erlöser 5. Gottvertrauen und Ergebung. 6. Liebe des Nächsten 38 00 7. Sorge des Christen für sich selbst 8. Glückseligkeit des Christen 9. Seliges Sterben 10. Ewiges Leben IV. Besondere Lebensverhältnisse und Zeiten: Mo smiss 308-318 319-323 1. Hausstand en func 2. Vaterland 3. Tages- und Jahreszeiten: 09 Segenswunsch Te-38 TO1-80 ert- 801 131-861 200-201 831-042 801-761 a. Morgenlieder b. Abendlieder c. Jahreszeiten d. Jahreswechsel 181-001 jodanie i dy s guindan silni Sotto : stmomenting dars 188-196 197-210 211-232 233-246 247-267 268-273 274-295 296-307 be gondol 8 molts 324-329 330-334 335-347 348-353 152 12 0 Boffis nsgilisd 6sd guipullor GoHo Holl Komd potno ime usi18stio..st 354 ads silindo 1 purdah dan t grupittis duu dulo 2. Erste Abtheilung. Allgemeine Lob- Dank- und Gebetlieder. DUMARA 40 A 119 and be 2 1. Allgemeine LobJ Sopr. Laßt uns mit Danken tre Mit freudigen Ge= be L Preis und Ruhm! Ihn, der mit ew'- ger Treu- e, Was er Heilig- thum! ten Vor un- sern Gott, mit ten Lobt ihn in seinem 2 schuf, er hält! Daß al le Welt sich freu e, Begna- digt = = er= er die Welt; Trägt mit Ge- duld die Sün- der, Hilftsei- nem Vol= fe ई gern. Lobt ihn, ihr seine Kinder! Ihr Christen, dankt dem Herrn! Bass. Laßt uns mit Dan- ken tre Mit freu- di- gen Ge- be- ten Vor un- sern Gott, mit ten Lobt ihn in seinem Preis und Ruhm! Ihn, der mit ew'ger Treu e, Was er er: Heilig- thum! schuf, erhält! Daß al le Welt sich freu e, Be- gna- digt - er die Welt; Trägt mit Ge- duld die Sün- der, Hilft sei- nem Vol- ke gern. Lobt ihn, ihr sei ne Kinder! Ihr Christen, dankt dem Herrn! Ihr unsers Hauptes Glieder, Vereinigt liebreich Herz und Mund; Als Schwestern und als Brüder Macht euers Vaters Gnade fund! Durch Sanftmuth überwindet Versöhnt euch und empfindet 3u Einem Heil berufen So tretet zu den Stufen Guch selbst und Haß und Neid! Der Liebe Süßigkeit! Habt alle gleichen Sinn! Des Thrones betend hin! TTTTT Dank- und Gebetlieder. 1. 3 Alt. Laßt uns mit Dan- fen tre ten Vor un- sern Gott, mit Mit freudi- gen Ge- be- ten Lobt ihn in ſei- nem Preis und Ruhm! Ihn, der mit ew'- ger Treu e, Was er Heilig- thum! Ten schuf, er hält! Daß al le Welt sich freu e, Be- gna- digt O gern. Lobt ihn, ihr sei ne = schuf, ZOEK er die Welt; Trägt mit Ge- duld die Sün- der, Hilft seinem Vol- fe Laßt uns mit Dan- ken Mit freu- digen Ge - Kinder! Ihr Christen, dankt dem Herrn! P 3 tre ten Vor un- sern Gott, mit beten Lobt ihn in sei- nem Preis und Ruhm! Ihn, der mit ew'- ger Treu= e, Was.er erHeilig- thum! WW Dein Lob im Jubeltone Dir, Vater, und dem Sohne Die Eintracht unsrer Lieder Die Himmel schallen wieder, er: er hält! Daß al le Welt sich freu e, Be- gna- digt - 3. Wir nun, als deine Frommen, Wir wollen, Gott, in Einem Geist Zu deinem Throne kommen, mondiale Wann unser dankbar Lied dich preist. PREET er die Welt; Trägt mit Ge- duld die Sün- der, Hilft sei- nem Vol- fe J gern. Lobt ihn, ihr sei ne Kinder! Ihr Christen, dankt dem Herrn! - Schallt durch dein ganzes Reich Und deinem Geist zugleich! Gefällt dir, Höchster, wohl: Sind deiner Ehre voll. 4 2. Allgemeine Lob4. O pflanze selbst die Liebe Mit aller ihrer Himmelslust, Pflanz jeden ihrer Triebe, Gott, in unser aller Brust! Hilf, daß wir, als die Deinen, Und so vor dir erscheinen Dann steigt aus unsern Chören Der Eintracht Lied zu hören, Uns lieben lebenslang, Mit Dank und Lobgesang! Der Eintracht Lied empor: Neig, Herr, zu uns dein Ohr! 2. E Sopr. Du bist's, dem Ruhm und Eh- re gebüh- ret, Und Ruhm und Ehre bring' ich dir! Du, Herr, hast stets mein Schicksal re- gie- ret, Und dei- ne Hand war über mir. B12 Bass. Dubist's, dem Ruhm und Ehre gebüh- ret, Und Ruhm und Gh- re bring' ich dir! Du, Herr, hast stets mein Schicksal re- gie- ret, Und dei- ne Handwar über mir. E 2. Wenn Noth zu meiner Hütte sich nahte, So hörte Gott, der Herr, mein Flehn, Und ließ nach seinem gnädigen Rathe Mich nicht in meiner Noth vergehn. 3. Ich sank in Schmerz und Krankheit darnieder, Und rief: Herr, errette mich! Da half mir Gott, der Mächtige, wieder, Und mein Gebein erfreute sich. 4. Wenn mich der Haß des Feindes betrübte, Klagt' ich Gott findlich meinen Schmerz; Er half, daß ich nicht Rache verübte, Und stärkte durch Geduld mein Herz. 5. Wenn ich, verirrt vom richtigen Pfade, mindo State Mit Sünde mich umfangen sah, ia se Rief ich zu ihm, dem Vater der Gnade; Und seine Gnade war mir nah. Dank- und Gebetlieder. 2. 12: 5. Wenn wir dann vor dir flehen, 01 Erhöre gnädig dieß Gebet! Laß uns zum Heil geschehen, Was unsre Seele gläubig fleht! Wenn wir von ganzem Herzen Für Linderung der Schmerzen Für so viel Huld uns alle Vater, so gefalle Für Rettung aus der Noth, Dir danken, unser Gott, Dir weihen lebenslang: Dir unser Dankgesang! 2. si Alt. Du bist's, dem Ruhm und Ehre ge- büh- ret, Und Ruhm und Ehre bring' ich dir! Du, Herr, hast stets mein Schicksal re- gie- ret, A Und deine Hand war ü- ber mir. 5 Ten. Du bist's, dem Ruhm und Gh- re gebüh- ret, Und Ruhm und H Gh- re bring' ich dir! Du, Herr, hast stets mein Schicksal re- gie- ret, Und deine Hand war it ber mir. C 6. Um Trost war meiner Seele so bange; Denn Gott verbarg sein Angesicht. Ich rief zu ihm: Ach Herr, wie so lange? Und Gott verließ den Schwachen nicht. 7. Er half, und wird mich ferner erlösen; Er hilft, der Herr ist fromm und gut; Er hilft aus der Versuchung zum Bösen, Und gibt mir zu der Tugend Muth. 8. Dir dank' ich für die Prüfung der Leiden, Die du mir liebreich zugeschickt; Dir dank' ich für die häufigern Freuden, Womit mich deine Hand beglückt. 9. Dir dank' ich für die Güter der Erden, Für die Geschenke deiner Treu; Dir dank' ich; denn du hießeft sie werden, Und deine Güt' ist täglich neu. 6 * EE Sopr. 3. Allgemeine Lob10. Dir dank' ich für das Wunder der Güte; Selbst deinen Sohn gabst du für mich. Von ganzer Seel' und ganzem Gemüthe, Von allen Kräften preis' ich dich. 11. Erhebt ihn ewig, göttliche Werke! alor s Die Erd' ist voll der Huld des Herrn.dat Sein, sein ist Nuhm und Weisheit und Stärfe: Er hilft und er errettet gern. 3. 27 Ich will von dei- nes Namens Ehr, Mein Gott und Herr! Die Die Treu, wo- mit du mich ge liebt, Die du ge- übt, Will Menschen lehren; Es strö- men mit be red- ter Lust Aus ich ver= els= ren. voller Brust Des Dankes Lie 3 der. Tönt, Lob- ge- sänge, Bass. tönt em por! Singt mit im Chor, Singt Gott, ihr Brü- der! Ich will von dei- nes Namens Ehr, Mein Gott und Herr! Die Die Treu, wo- mit du mich ge- liebt, Die du geübt, Will = Menschen leh ren; Es strö- men mit be red- ter Luft Aus ich ver- eh= ren. voller Brust Des Dankes Lie = der. Tönt, Lob- ge- sän- ge, be AT tönt em por! Singt mit im Chor, Singt Gott, ihr Brü- der! 2. Mit jedem Tage strahlt sie neu, Herr, deine Treu, Dem frommen Beter. Ich zagte einsam in der Noth: Doch du, mein Gott! Warst mein Erretter. Dank und Gebetlieder. 3. 12. Er hilft; des Abends währet die Klage, Des Morgens die Zufriedenheit. Nach einer Prüfung weniger Tage Erhebt er uns zur Seligkeit. 13. Vergiß nicht deines Gottes, o Seele! Vergiß nicht, was er dir gethan! Verehr' und halte seine Befehle, Und bet' ihn durch Gehorsam an! 6 J Alt. Ich will von dei- nes Namens Ehr, Mein Gott und Herr! Die Die Treu, wo- mit du mich ge- liebt, Die du ge- übt, Will ← 3. Menschen leh- ren; Es strömen mit be red- ter Lust Aus ich ver= eh= ren. voller Brust Des Dankes Lie= Menschen ich ver 2 tönt em por! Singt mit im Chor, Singt Gott, ihr Brü der! 6 bec Ten. Ich will von dei- nes Namens Ehr, Mein Gott und Herr! Die Die Treu, wo- mit du mich geliebt, Die du ge- übt, Will voller Brust Des Dankes der. Tönt, Lob- ge- sän- ge, = leh- ren; Gs strö- men mit be red- ter Lust eh= ren. 7 Lie Aus der. Tönt, Lob- ge- sän- ge, tönt em por! Singt mit im Chor, Singt Gott, ihr Brü- der! dDzeuget's, ihr Gerettete! J Ihn flehete Sagt's, ihr Erlösten, nah und fern! Preist euern Herrn, Den Herrn des Lebens! Niemand vergebens. 42 8 4. 5. Allgemeine Lob3. Ihr, die die Erde Große nennt, Kommt und bekennt: Der Herr ist König! Der Arme ist, den ihr verschmäht, is Der zu ihm fleht, Hoch ob den Himmeln thronet er, Der Welten Herr! Ihm nicht zu wenig. Er spricht, sie fallen. Doch segnend sieht sein Vaterblicks!! Zum Staub zurück, Wo wir noch wallen. 4. EL Sopr. Wir dan- ken al= le Gott Mit Her- zen und mit Wor- ten, Der große Din- ge thut An uns, an allen Dr= ten! Der mäch- tig uns erhält, Und von der Kindheit an Mehrwohlthut, als ein Mensch Ver- stehn und zäh- len kann. Bass. Wir danken al- le Gott Mit Her- zen und mit Wor- ten, Der große Din- ge thut An uns, an allen Or= ten! Der mäch- tig uns erhält, Und von der Kindheit an Mehr wohlthut, als ein Mensch Ver- stehn und zäh- len kann. 2. Der ewig reiche Gott Gin immer fröhlich Herz Woll' uns in seiner Gnad' Und uns aus aller Noth Woll' uns in diesem Leben Und edeln Frieden geben; Erhalten fort und fort, Erlösen hier und dort. 5. Mel. 181. Wie mächtig spricht in meiner Seele. 1. Es preise Gottes Macht und Stärke Mit frohen Liedern alle Welt! Wer ist, der seine Wunderwerke Versteht, und würdig sie erzählt? Er offenbaret uns auf's neue Das Heil und die Gerechtigkeit: Befinget seine Lieb' und Treue, Die ihr durch ihn erlöset seid! 2. Er denkt voll Gnade, voll Erbarmen An seinen theuern Friedensbund; Und macht mit Vatertreu uns Armen Das Heil und die Versöhnung kund. Sein Heil beglückt die ganze Erde, Und seine Gnad' ist allgemein: Die Völker sollen Eine Heerde Und Kinder Eines Vaters sein. dnu dluck Alt. Dank- und Gebetlieder. 4. 5. 4. G8 mag mich schüßet seine Hand Der Unverstand Der Thoren toben! Einst wird mein Leben zeugt es schon An deinem Thron Mein Herz dich loben. Der Weisheit und Erbarmung Rath Wird, groß in That, Dein Arm vollenden. Dann kenn' ich deine Güte ganz, Dann strahlt ihr Glanz Der Welten Enden! 4. - als ein Mensch Ver- stehn und zäh- len kann. - Wir dan- ken al- le Gott Mit Her- zen und mit Wor- ten, Der große Din- ge thut An uns, an allen Or- ten! Der mäch- tig uns er hält, Und von der Kindheit an Mehrwohlthut, = 09 als ein Mensch Ver- stehn und zäh- len kann. 3. Lob, Ehr und Preis sei Gott, Und seinem heil'gen Geist! Erbarmend auf uns sieht, Unendlich groß und gut: cc Ten. Wir dan- fen al- le Gott Mit Her- zen und mit Wer- ten, Der große Din- ge thut An uns, an allen Or- ten! 2 Der mach- tig uns erhält, Und von der Kindheit an Mehr wohlthut, Dem Vater und dem Sohne Er, der vom Himmelsthrone Bleibt, wie er ewig war, Lob sei ihm immerdar! 3. Heil sei der Welt! Der Herr regieret. Erlöste, finget seinen Ruhm! Er hat das Werk des Heils vollführet, Und wir sind Gottes Eigenthum. So nimm denn, du beglückte Menge, Mit Jauchzen deinen König an, Und bring ihm alle Lobgesänge, Die ihm die Andacht geben kann! 4. Du Erde, und ihr weiten Meere, Ihr werdet seines Ruhmes voll! Zu fernen Zonen dringt die Ehre Des Herrn, dem Alles dienen soll! Es kommt mit Siegesmacht und Stärke Der Retter aller Welt herbei; Er stürzt der Sünde Reich und Werke, Und herrscht durch Wahrheit, [ Gnad' und Treu! 10 C Sopr. 6. Allgemeine LobWach auf zum Lob des G wi- gen, o be TAY te gan- zes Herz ver fün- di- ge, erzäh- le, Herr, dei- ne Huld und Treu in Ewigkeit! Wer mißt die Zahl und Größe dei- ner Ga- ben? Gott! was wir sind, und was wir Gu- tes ha- ben, Ift dein Geschenk: Preis dei- ner Gü- tig- feit! See le! Mein Bass. Wach auf zum Lob des Ewi- gen, o See le! Mein J ist gan- zes Herz ver fün- di- ge, er zäh- le, Herr, dei- ne Huld und = Treu in Ewig- keit! Wer mißt die Zahl und Größe dei- ner = Gaben? Gott! was wir sind, und was wir Gu- tes ha- ben, Ist dein Geschenk: Preis dei- ner Gü- tig= feit! 2. Der Herr ist es, der alle Schuld verzeihet Und den, der sich zu seinem Dienste weihet, Mit Segen krönt, mit Hülfe unterstützt; Der Muth und Kraft in Leidenden erneuet, Mit sanftem Trost Bekümmerte erfreuet, Mit starkem Arm der Unschuld Rechte schützt. 18 8 3. Des Todes Macht hat er und gibt das Leben Der Herr ist's, wenn Gefahren uns umgeben, CA Der, immer treu, in sichern Schutz uns nimmt. Er ist's, der uns mit Vaterliebe leitet, Uns Gutes gibt, noch Besseres bereitet, Die Erde schenkt, den Himmel selbst bestimmt. Alt. LILL Œ Dank- und Gebetlieder. 6. Wach auf zum Lob des& wi- gen, o = ganzes Herz verfün- di- ge, er zäh- le, Herr, dei- ne Huld und = be Tren in Ewigkeit! Wer mißt die Zahl und Grö- ße dei- ner 11 dein Geschenk: Preis dei- ner Gü- tig= feit! 11 Gaben? Gott! was wir sind, und was wir Gu- tes ha- ben, Ist Ten. Wach auf zum Lob des E wi- gen, o = See le! Mein See le! Mein J lee gan- zes Herz ver fün- di- ge, er zäh- le, Herr, deine Huld und dein Geschenk: Preis dei- ner Gü- tiq= feit! Tren in wig keit! Wer mißt die Zahl und Größe dei- ner +5 bet Ga ben? Gott! was wir sind, und was wir Gu- tes ha- ben, 3ft 4. Hoch ist sein Thron in Licht und tiefer Stille: Doch wird sein Rath und unerforschter Wille Durch seine Huld uns Erdenföhnen fund. Er hat zu uns selbst seinen Sohn gesendet; Das Heil der Welt hat er durch ihn vollendet; Des Lebens Wort verfündigt Jesu Mund. 5. Gott ist getreu- Zorn kann nicht in ihm wohnen- An Gnade reich, und willig zum Verschonen; Sein Wesen selbst ist Langmuth, Treu und Huld. Er liebet uns, er kann sich nicht verwandeln; Will nicht mit uns nach unsern Sünden handeln, Vergilt uns nicht nach unsrer Thorheit Schuld. 12 7. Allgemeine Lob6. Wer mißt den Raum, wo Sterne zahllos glänzen? Doch übersteigt selbst aller Himmel Grenzen Die Treu, womit Gott den Gerechten liebt. Eh wird der Mensch den Abgrund selbst ergründen, Als jene Huld, die alle seine Sünden Dem Herzen, das die Reue beugt, vergibt. 7. Ja, zärtlicher, als Väter sich erbarmen, Trägt Gott Geduld als Vater mit uns Armen; Sieht gnädig auf des Todes Thal herab. Denn was wir sind, ist vor ihm nicht verborgen: Ein schwach Geschlecht, voll Irrthum, Müh und Sorgen; Von Staub gebildet, reif zu Tod und Grab. 8. So welket schnell von Sturm und rauhen Winden Die Blume hin: ihr Ort ist nicht zu finden, Wo sie geblüht in ihrer Farben Pracht. So schnell vergeht die Zahl von unsern Tagen; Doch du, o Gott, willst uns als Vater tragen, Uns deckt dein Schuß, uns leitet deine Macht. dla nied 7. Sopr. Lo be den Herren, den mäch- ti- gen König der Lob ihn, o See le, vereint mit den himm- li- schen # GH= ren! Chören! Bass. 1 flingt! Las set den Lob- ge- fang hören! Hal Find 10. Kom- met und singt! Psalter und Har- fen, erdu ling his = Lo be den Her- ren, den mächtigen König der Lob ihn, o See le, vereint mit den himm- li- schen Sh ren! Chören! Kom- met und singt! Psal- ter und Har- fen, erflingt! Las- set den Lob- ge- sang hören! A 2. Lobe den Herren, der Alles so herrlich regieret, Der wie auf Flügeln des Adlers dich sicher geführet, Alt. Dank- und Gebetlieder. 7. 9. Nur deine Gnad', o Ewiger, bestehet! Sie bleibet fest, wann selbst die Welt vergehet; Sie bleibt ob dem, der deinen Willen hält. Wer dir vertraut, mit Demuth dich verehret, Wer treu vollbringt, was dein Geseß uns lehret, Der bleibt, wann selbst der Bau der Erde fällt. 10. Gott der Macht, der Herrlichkeit und Ehre! Es dienen dir selbst aller Himmel Heere; Dein ist das Reich der unermeßnen Welt. Kommt, wer ihr seid, ihr seine treuen Knechte! Verklärte, kommt! Ihr selige Gerechte, Preist würdig ihn, den großen Herrn der Welt! 11. Lobsinget ihm, ihr, die ihr seinen Willen Mit Himmelskraft euch freuet zu erfüllen! Ihr Himmel, feiert ihn mit Lobgesang! Bringt ihm vereint ein hohes Lob, ihr Brüder! Erlöste, singt des Dunkes Freudenlieder! Im Jubelton preis' ihn mein Lobgesang! 7. Ten. Sh = ren! Chören! = Lo be den Herren, den mächtigen König der Lob ihn, o See le, vereint mit den himm- li- schen flingt! Las- set den Lob- ge- sang hö- ren! Kom- met und singt! Psal- ter und Har- fen, er13 Lo- be den Herren, den mächtigen König der Lob ihn, o See le, vereint mit den himm- li- schen Ch ren! Kom- met und singt! Psal- ter und Har- fen, erhj= ren! flingt! Las set den Lob- ge- sang hören! Der dir bescheert, Was dich erfreuet und nährt; Dank es ihm, innigst gerühret! 14 8. Allgemeine Lob3. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, Der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet; In wie viel Noth Hat nicht der gnädige Gott Ueber dir Flügel gebreitet! 4. Lobe den Herren, der sichtbar dein Leben gesegnet, Der aus dem Himmei mit Strömen der Liebe geregnet; 8. Sopr. € Lob, Ehr und Preis dem höchsten Gut Aus freu- digDem Gott, der Großes an uns thut, Dem Va- ter stem Ge al= ler Bass. Gott, der allen Jam- mer stillt: Gebt un- ferm Gott die Ehre! mü the! Der uns mit rei- chem Trost er füllt, Dem Gü- te, Lob, Ehr und Preis dem höchsten Gut Aus freu- digDem Gott, der Großes an uns thut, Dem Va- ter stem Gemü= the! Der uns mit rei- chem Trost erfüllt, Dem al= ler Gü- te, 5 Gott, der al len Jammer stillt: Gebt un- serm Gott die Eh re! = fiings Eef Catey 2. Es banket dir des Himmels Heer, Beherrscher aller Thronen! Die auf der Erd, in Luft und Meer, In deinem Tempel wohnen, Die preisen deine Schöpfermacht, Die uns und sie hervorgebracht: Gebt unserm Gott die Ehre! 3. Was unser Gott erschaffen hat, Das wird er auch erhalten, Darüber mit allweisem Nath, Mit Vatergnade walten. In seinem ganzen weiten Reich Sorgt er, der Herr, für Alle gleich: Der we Gebt unserm Gott die Ehre! jog 12 = Alt. Dank- und Gebetlieder. S. Denke daran, Was der Allmächtige kann, Der dir mit Liebe begegnet! 5. Lobe den Herren und seinen hochheiligen Namen. Lob ihn mit allen, die seine Verheißung bekamen! Er ist dein Licht; Seele, vergiß es ja nicht! Lob ihn in Ewigkeit! Amen! S. € Lob, Ehr und Preis dem höchsten Gut Aus freu- digDem Gott, der Großes an uns thut, Dem Va- ter M = stem Ge mi= the! Der uns mit rei- chem Troft erfüllt, Dem al= ler Gü- te, Gott, der allen Jammer stillt: Gebt un- serm Gott die Eh re! Ten. te, stem Gemü= the! Der uns mit rei- chem Trost erfüllt, Dem al= ler Gü= 15 Lob, Ehr und Preis dem höchsten Gut Aus freu- digDem Gott, der Großes an ung thut, Dem Va- ter Gott, der allen Jammer stillt: Gebt un- serm Gott die Eh 4. Gott ist uns nah, und bisher nicht Von seinem Volk geschieden; Er, er ist seine Zuversicht, Und gibt ihm Heil und Frieden. Mit Vaterhänden führt er die, 910 Die ihm vertraun, und segnet fie: Gebt unserm Gott die Ehre! 5. Wenn alle Welt nicht helfen kann, Und sich kein Helfer zeiget: So hilft, der ewig helfen kann, Der Schöpfer selbst, und neiget Sein huldreich Angesicht uns zu, Und schafft uns Hülfe, schafft uns Nuh: Gebt unserm Gott die Ehre! V = re! 16 Sopr. 9. Allgemeine Lob6. Drum will ich dich mein Leben lang, D Gott, mit Freuden ehren; Man soll, Herr, meinen Lobgefang An allen Orten hören. Mein ganzes Leben preise dich! Mein ganzes Herz erfreue sich! Gebt unserm Gott die Ehre! 7. Jhr, die ihr Christi Namen nennt, Gebt unserm Gott die Ehre! Ihr, die ihr Gottes Macht erkennt, Gebt ihm, dem Gw'gen, Ehre! 9. Bass. Dir, Gott, dir will ich fröhlich fingen, Dir, Dir will ich Dank und Eh= re bringen, Dir, 3 des sen Freu- de Wohl- thun ist; der du gut und freundlich bist. Gnad' und Treu: Gib, daß mein Herz ganz Freu: de Dir, Gott, dir will ich Dir will ich Dank und Ja, Gott, du bist ganz = des sen Freu: de Wohl- thun ist; der du gut und freundlich bist. ſei! fröh- lich fin- gen, Dir, Eh- re bringen, Dir, Ja, Gott, du bist ganz Gnad' und Treu: Gib, daß mein Herz ganz Freu de fet! 2. Dich preisen aller Engel Heere; Dir singt der ganze Himmel Dank. Dir, Herrscher, brausen Wind und Meere; Ihr Brausen ist dein Lobgesang. Die ganze Schöpfung ruft mir zu: Es ist kein solcher Gott, wie du! 3. Dir, Höchster, ist nichts zu vergleichen; Denn deine Güte reicht so weit, Als über uns die Wolken reichen, Alt. Dank- und Gebetlieder. 9. Allmächtig bist du, unser Gott, Und unser Schutz in jeder Noth: Gebt unserm Gott die Ehre! GALE 8. Kommt, laßt uns vor sein Angesicht Des Dankes Opfer bringen! Bezahlet die gelobte Pflicht, Und laßt uns fröhlich singen: Der Herr hat Alles wohl bedacht, Und Alles recht und gut gemacht! Gebt unserm Gott die Ehre! Ten. CHASE Dir, Gott, dir will ich fröhlich Dir will ich Dank und Eh- re des sen Fren- de Wohl- thun ist; Ja, Gott, du bist ganz astoung du gut und freundlich bist. der ات Gnad' und Treu: Gib, daß mein Herz ganz Freu- de Dir, Gott, dir will ich Dir will ich Dank und Ta des sen Freu- de Wohl- thun ist; der du gut und freundlich bist. P fröh- lich Sh= re sin 3 gen, Dir, brin= gen, Dir, FRE 17 ſei! sin- gen, Dir, brin- gen, Dir, Ja, Gott, du bist ganz Gnad' und Treu: Gib, daß mein Herz ganz Freude ſei! Philo ihod og Bon Ewigkeit zu Ewigkeit. Kein Wurm friecht unbemerkt dahin: Du siehst, du nährst, du schüßest ihn. 4. Auch hast du, Vater, mein Gemüthe di pr Durch manche Gnadengab' erfreut. gib mir auch nach deiner Güte Den Trieb der reinen Dankbarkeit! Laß alles, Herr, was in mir ist, Froh rühmen, daß du gnädig bist! 2 Rome 18 10. Allgemeine Lob5. Wer schuf den Geist und seine Kräfte, Gedächtniß, Willen und Verstand? deff Wer segnet des Berufs Geschäfte? Wer stärkt die arbeitsame Hand? Wer schüßte mich vor der Gefahr, d Die unsichtbar mir nahe war? s 6. Wer fristet meine Lebenstage? Wer schmückt und frönet fie mit Heil? Du, Vater, thust's, du wehrst der Plage: 10. = Sopr. Singet Gottes Ma- je- stät, Die durch Erd' und Himmel geht; fin- get Lie= der! rech- ten Chor Stei- ge hoch sein Lob em por! Er- den- söh- ne, Berg' und Thä- ler, hal- let wie= der! Bass. Singet Gottes 1 Ma- je- stät, Die durch Erd' und Himmel geht; Groß ist Gott an Huld und Macht, Der die Welt her vor ge= bracht: = fin- get Lie= der! Und in der Gerech- ten Chor Stei- ge hoch sein Lob em- por! Er- den- söh- ne, Groß ist Gott an Der die Welt her Berg' und Thä- ler, bal- let wie= der! 2. Laßt der Harfen Silberklang Rufe mit Posaunenschall, Alles finge nah und ferne: Groß in Erde, Luft und Meer! Und in der Ge Huld und Macht, vor= gebracht: Tönen in den Lobgesang! Hoher Psalm, dem Wiederhall! Groß ist Gott im Sternenheer, Töne, Loblied, an die Sterne! Alt. Dank- und Gebetlieder. 10. Du, Gott, bleibst ewiglich mein Theil. Mit ew'ger Treue liebst du mich: Von ganzem Herzen preis' ich dich. 7. Dir will ich fernerhin vertrauen; Denn stets hast du mir wohlgethan. Mit Hoffnung will ich auf dich schauen; Schau mich mit Vaterblicken an! So geh' ich durch die Pilgerzeit Mit Freuden hin zur Ewigkeit. 10. Singet Gottes Majestät, Und in der GeDie durch Erd' und Himmel geht; rech- ten Chor Stei- ge hoch sein Lob em por! Er- den- söh- ne, E Berg' und Thä- ler, hal- let fin- get Lie- der! Groß ist Gott an Huld und Macht, Der die Welt her vor= ge bracht: = = wie= der! ele Ten. Singet Gottes Ma je stät, 2 Die durch Erd' und Himmel geht; INII fin- get Lie der! 19 Groß ist Gott an Der die Welt her rech- ten Chor Stei- ge hoch sein Lob em por! Er- den- söh- ne, Und Und in der Gein mil Berg' und Thä- ler, hal- let wie= der! 3. Was empfindet, lebt und kann, Lobe, preise, bete an! Jede Zunge, jeder Mund Ja, von jedem End der Erden Der uns schüßet, liebt; erhält, Huld und Macht, - vor= ge- bracht: Mache Gottes Güte fund! Soll dir, großer Herr der Welt! Ewig Lob gesungen werden. 20 011. 4. Und des Psalmes Jubelton Wo der Himmel Lobgesang Sopr. Bass. Shoundid Gott, dir Gott, dir dan- fen wir! Je ho= vah ift = Allgemeine Lob- n Herr, un ser Gott, dich lo ben wir! Herr, un- ser feit; Er schuf die Welt, das Werk der Zeit. Dring' empor zu Gottes Thron, Tönt in aller Sphären Klang! # 2 11. Jail dan : lbard= 50 dan- ken = Herr, un ser Gott, dich lo ben wir! Herr, un ser vonl& wigwir! Je ho= vah ist 2 von& wig= feit; Er schuf die Welt, das Werk der Zeit. 2. Die ganze weite Schöpfung preist, Gott Vater dich, dich Sohn, dich Geist! Die Cherubim, die Seraphim, Und alle Himmel singen ihm: 3. Höchst heilig ist er, unser Gott! Groß ist dein Ruhm, Herr Zebaoth! Weit, über alle Einsicht weit Geht deine Macht und Herrlichkeit. 4. Sie, die den Erdkreis wunderbar Bekehrten, deiner Boten Schaar, Der Lehre Jesu Märtyrer, Sie preisen ewig dich, o Herr! 5. Am Grabe noch, noch in der Zeit Preist dich auch deine Christenheit, Dich Bater auf der Himmel Thron, Dich Jesus Christ, des Vaters Sohn, dus' pro * 6. Samt deinem Geiste, dessen Kraftums enlle a Ein neues Leben in uns schafft: Dich preiset Alles weit und breit, indi Dich preiset deine Christenheit. & be AC Dank- und Gebetlieder. 11. Einst werd' ich in höhern Chören Dir, du Unermeßlicher, Ewiger, Unendlicher! Aller Welten Loblied hören. 11. Alt. Gott, dir Ten. ap BEL dan fen wir! Je ho vah ist = = = keit; Er schuf die Welt, das Werk der Zeit. Jusd lah D Herr, un ser Gott, dich lo ben wir! Herr, un ser = 2 E 370 keit; Er schuf die Welt, das Werk der Zeit. von Gott, dir dan- fen wir! Jehovah ist von Herr, un ser Gott, dich lo ben wir! Herr, un ser = 7. Du Herr der Ehren, Jesus Christ, Der du der Sünder Heiland bist, Du wardst, um unser Trost zu sein, Ein Mensch wie wir, doch sündenrein. ATA 8. Du hast den Weg zu Gott gelehrt; Des Todes Macht hast du zerstört. Nun herrschest du in's Vaters Reich, a An Majestät und Gnad' ihm gleich. 9. So hilf uns denn dir dankbar sein, Dir folgen und uns deiner freun! Einst sei im Himmel ew'ges Heil Mit allen Frommen unser Theil! 21 and in & wig & wig= 10. Sei gnädig uns, o treuer Gott! Sei gnädig uns in aller Noth! Wann wir zu dir um Hülfe schrein, Laß dein Erbarmen uns erfreun! 11. Sei hier schon unser Trost und Licht; Verlaß uns auch im Tode nicht! So preisen wir dich in der Zeit, Doch besser in der Ewigkeit. 22 Sopr. 12. Allgemeine LobIch sin- ge dir mit Herz und Mund, Herr, mei- nes Her- zens Luft! Ich fing' und mach' auch An- dern fund, Was Bass. mir von dir be- wußt. Ich fin ge dir mit Herz und Mund, Herr, meines Her- zens Lust! Ich fing' und mach' auch Andern fund, Was mir von dir be= & dir be wußt. 2. Ich weiß, Gott, groß von Macht und Nath, Daß du die Quelle bist, Woraus uns allen früh und spat Viel Heil und Gutes fließt. 3. Was sind wir doch, was haben wir Auf dieser ganzen Erd', Das uns, o Vater, nicht von dir Allein gegeben werd'? 4. Wer hat das schöne Himmelszelt Hoch über uns geſetzt? Wer ist es, der uns unser Feld Mit Thau und Regen nett? 5. Wer schafft uns Wärme bei dem Frost? Wer schüßt uns vor dem Wind? Wer macht, daß jährlich Korn und Most Für uns vorhanden sind? 6. Wer gibt dem Leibe Stärk' und Kraft? Wer ist es, dessen Hand 10% D Den edeln Frieden hält und schafft In unserm Vaterland? 7. Allgütiger! allein von dir Fließt alles Heil uns zu; Geschöpfe deiner Hand sind wir, Und unser Schuß bist du. 8. Du nährest uns von Jahr zu Jahr, Bleibst immer fromm und treu, Ait. mir von Ten. Dank- und Gebetlieder. 12. € Ich finge dir mit Herz und Mund, Herr, mei- nes Her- zens Lust! Ich fing' und mach' auch An- dern fund, Was dir be- wußt. = mir von C h € Ich fin ge dir mit Herz und Mund, Herr, mei- nes - dir be wußt. = Her- zens Luft! Ich sing' und mach' auch An- dern kund, Was Und steheft uns auch in Gefahr Und Nöthen gnädig bei. 9. Du trägst uns Sünder mit Geduld, Und strafft nie allzusehr; Ja endlich nimmst du unsre Schuld 23 AND Und wirfft sie in das Meer. 10. Das Unglück, das von ferne droht, Kehrst du so oft zurück, Und die schon gegenwärt'ge Noth Verwandelst du in Glück. Dein Gott, der Ursprung aller Ding', 07 Ist selbst und bleibt dein Gut. 11. Du fennest unsrer Arbeit atpell Müh, Und bist mit Kraft nicht fern; Du förderst und vergiltst uns sie, Erfreust und segneft gern. 12. Du füllst des Lebens Mangel aus Mit Gütern, die bestehn, Wann dieses Leibes irdisch Haus Einst wird zu Trümmern gehn. 13. Wohlauf, mein Herz, sei froh und sing, arb Und habe guten Muth! 14. Er ist dein Schuß, dein Erb' und Theil, Dein Glanz und Freudenlicht, Dein Schirm und Schild, dein Trost und Heil; Schafft Rath, und läßt dich nicht. 24 ROS 200 Sopr. 13. Allgemeine Lob 15. Was frånfst du dich in deinem Sinn Und quälst dich Tag und Nacht? Nimm deine Sorg' und wirf sie hin Auf den, der dich gemacht! 16. Hat er dich nicht von Jugend auf Verforget und ernährt, Und wunderbar der Dinge Lauf Zu deinem Glück gekehrt? 13. Ge- hei- ligt wer- de, Gott, dein Na- me! Herr, hei- lig, heilig, heilig ist Dein gro- ßer, wun- der- vol- ler Na- me, Den TEPUN selbst kein Engel ganz er mißt. Fallt nie- der, und ge- hei- ligt = Bass. wer- de In tie- fer Demuth, eif- rig, gern, Wie in der Höh', auch auf der Er- de, Der Name Got- tes, un sers Herrn! 4 Ge- hei- ligt wer- de, Gott, dein Na- me! Herr, hei- lig, heilig, heilig ist Dein gro- ßer, wun- der- vol- ler Na- me, Den felbst kein En- gel ganz er mißt. Fallt nie- der, und ge- hei- ligt wer- de In tie- fer Demuth, eif- rig, gern, Wie in der Höh', auch M auf der Erde, Der Name Gottes, un sers Herrn! 2. Von Himmeln schallt's zu Himmeln wieder: Bringt seinem Namen Ehr und Ruhm! Im Staube stammeln unsre Lieder: Rühmt ihn in seinem Heiligthum! Dank- und Gebetlieder. 13. mes 17. Er hat noch niemals was versehn In seinem Regiment: Nein, was er thut und läßt geschehn, Das nimmt ein gutes End'. Si nun, so laß ihn ferner thun, Und red' ihm nicht darein; So wirst du hier im Frieden ruhn, Und ewig fröhlich sein! 13. Alt. 18. tp tp 25 Ge- hei- ligt werde, Gott, dein Name! Herr, hei- lig, heilig, heilig ist Dein gro- ßer, wun- der- vol- ler Na me, Den - selbst kein En- gel ganz er mißt. Fallt nie- der, und ge- hei- ligt = Ten. wer- de in tie- fer Demuth, eif- rig, gern, Wie in der Höh', auch auf der Gr- de, Der Name Gottes, un sers Herrn! Ge- hei- ligt werde, Gott, dein Name! Herr, heilig, O hei- lig, hei- lig ist Dein gro- ßer, wun- der- vol- ler Name, Den selbst kein Engel ganz er mißt. Fallt nie- der, und ge- hei- ligt The T wer- de In tie- fer Demuth, eif- rig, gern, Wie in der Höh', auch auf der Erde, Der Name Gottes, un sers Herrn! Du Majestätischer, du Hoher! Wer preiset deinen Namen nicht? Was macht in jedem Kummer froher? Was williger zu jeder Pflicht? 26 my 14. 15. 14. 15. Allgemeine Lob3. Beklemmt von Angst, gequält von Schmerzen Gedenfet fromm an ihn der Chrift; Fühlt reichen Trost durch ihn im Herzen, Und dankt, daß er so tröstlich ist. Ganz von Versuchungen umschloffen, Wenn fast sein schwaches Fleisch erliegt, Denkt er an ihn, und unverdrossen Ermannt er sich, kämpft fort, und siegt. 4. Ein festes Schloß ist, Herr, dem Frommen Dein Name vor der Feinde Trußz. Wenn brausend finstre Wetter fommen, Gilt er dahin, und findet Schutz. Mel. 9. Dir, Gott, dir will ich fröhlich singen. 1. Mein Herz, ermuntre dich zum Preise, Des Gottes, der dein Vater ist! Bedenk, auf wie so viele Weise g Du ihm zum Dank verpflichtet bist! Bring ihm, der stets dein Helfer war, Mit Freuden Ruhm und Ehre dar! 2. Herr, deine Hand ist immer offen, 3u geben, was uns nüßlich ist; Und doch bin ich oft schwach im Hoffen Auf dich, der du die Liebe bist. Mein Gott! Wie wenig bin ich's werth, Daß mir noch Hülfe widerfährt! 3. Unendlich groß ist dein Erbarmen; Nur wohlzuthun bist du gewohnt. Drum wird auch mir, mein Gott, mir Armen, Von dir nicht nach Verdienst gelohnt. Noch immer steht mir deine Treu Mit Segen, Trost und Hülfe bei. 4. Du bist es, der in meinen Sorgen Mit Rettung mir entgegen eilt; Und wenn sie, noch für mich verborgen, Nach meinem Wahn zu lang verweilt, Schnell ist dann, eh ich mich versah, Die Stunde meiner Hülfe da. Mel. 9. Dir, Gott, dir will ich fröhlich singen. 1. Wie du des Preises würdig bist! Könnt' ich genug den Dank beweisen, Den dieß mein Herz dir schuldig ist; Dieß Herz, das deiner Gütigkeit Sich täglich mit Entzücken freut. könnt' ich dich, mein Gott, recht preisen, 2. Wer überströmet mich mit Segen? Wer theilt mir mit, was mir gebricht? Wer schüßzet mich auf meinen Wegen? Dank- und Gebetlieder. 14. 15. d Ihn preist mit freudigem Gesange, Wenn wider euch die Hölle tobt! Vom Aufgang bis zum Niedergange Sei Gottes Name hochgelobt! Sams 5. Sagt uns von seines Namens Ehre, Ihr Himmel, die sein Glanz durchdringt, Bis einst in seiner Engel Chöre Auch unsre goldne Harf' erklingt! Groß, herrlich ist der Name Gottes, Ganz Größe, ganz Vollkommenheit! Gelobet sei der Name Gottes Von nun an bis in Ewigkeit! 100 5. Du wählst und wirkest stets das Beste. Wenn sich schon Well' auf Welle häuft, Durch dich steht meine Wohlfahrt feste; Ja wenn ein Sturm mich schon ergreift, Und in den Abgrund stoßen will: Du, Herr, gebeutst: der Sturm schweigt still! 6. Du bist mein Heil! Mein ganz Gemüthe Ist deines Ruhms, mein Netter, voll. O könnt' ich deine große Güte Wotto Doch so erheben, wie ich soll! Ach reichten meine Kräfte hin! Du weißt, mein Gott, wie schwach ich bin. 7. Jedoch, du siehst mit Wohlgefallen Auf meines Herzens Nedlichkeit, Und hörest selbst das schwache Lallen Der Deinen mit Zufriedenheit. Du hörst es, wie ein Vater pflegt, Der seiner Kinder Schwachheit trägt. 8. Drum soll mir deine Huld und Güte Beständig, Gott, vor Augen sein. Ich will mit redlichem Gemüthe Mein Leben deinem Dienste weihn; Bis ich vollkommner deinen Ruhm Erheb' im höhern Heiligthum. Wer schenkt dem Geiste Trost und Licht? Wer gibt zu meinem Thun Gedeihn? Allgütiger, du bist's allein! 3. Zu zählen sind sie nicht, mein Vater, Die Werke teiner Segenshand. Du warst schon lange mein Berather, stih mein Bedürfniß ich empfand; satimust Selbst eh ich war, da maßest du dormir schon mein Schicksal liebreich zu. 27 2020 28 b 16. 17. Allgemeine Lob4. Du stärkst mir das geschenkte Leben, men Und lässest es nie freudenleer. Zum höhern Glück mich zu erheben, Schickst du auch manche Trübsal her: Doch stehst du auch mit Kraft mir bei, Daß ich nicht zag' und muthlos sei. 5. So oft hab' ich in meinen Tagen Mit Freud und Dank es schon verspürt, Wie du mich unter allen Plagen Zwar wunderbar, doch gut geführt; Bei jeder drohenden Gefahr todoist Nahm stets ich deiner Hülfe wahr. Sopr. Kommt, wer fom- men fann, Gott den Herrn zu preisen! Ehr 6. Wie sollt' ich denn nicht voller Freuden Beständig deinen Ruhm erhöhn? Wie sollt' ich, auch im tiefsten Leiden, 16. 10 P Fröh- lich be- tet an! Gott allein ist Herr! Ihm al- lein foll G R Jack Al= le Welt be= wei- sen! → b Bass. Kommt, wer fom- men kann, Gott den Herrn zu preisen! Fröh- lich be tet an! Gott allein ist Herr! Ihm allein soll = = Ehr Al- le Welt be wei- sen! 2. Gr, er schuf die Welt, Er hat uns erwählt;# 36 Ruhm für uns und Pflicht 3. Gottes Eigenthum Rief uns, daß wir wären: Wir sind unser nicht: Ist es, Gott verehren. Sind wir, seine Heerde. 17. Mel. 37. Gott ist mein Lied. 1. Der Herr mein Hirt! Im Schatten seiner Güte Frohlockt mein Herz, singt jauchzend mein Gemüthe, Und dankt, weil mir nichts mangeln wird. Dank- und Gebetlieder. 16. 17. barbis Nicht froh vertrauend auf dich sehn?& Und fiele selbst der Himmel ein, So wirst du mein Beschirmer sein! magal( 7. Drum reiß dich aus des Kummers Höhle, Mein sorgendes Gemüthe, los, Und rufe mit erfreuter Seele: nallout Wie gut bist du, mein Gott, wie groß! Du leitest mich nach deinem Rath, Der nur mein Heil beschlossen hat. 8. Von deiner Güte will ich singen, So lange sich die Zunge regt; Dir will ich Dank und Ehre bringen, So lange sich mein Herz bewegt; Und wenn mein Mund nicht sprechen kann, So halt' ich noch mit Seufzen an. 16. Ć 200 Alt. Kommt, wer kom- men kann, Gott den Herrn zu prei- sen! Chr Fröh- lich betet an! Gott al- lein ist Herr! Ihm al lein soll Alle Welt be= wei= sen! - + C H Ten. Kommt, wer kom- men fann, Gott den Herrn zu prei sen! MAK O PROPER FLO L Fröh- lich betet an! Gott allein ist Herr! Ihm al lein foll 29 PELE R Ehr Al- le Preiset seinen Ruhm! Daß von aller Welt 200 4. Froher Lobgesang, Schalle, Lobgefang: Gnade, Treu, Geduld! 14: 0 Thut, was ihm gefällt, Gott verherrlicht werde! Schalle Gott zu Ehren! Groß ist Gottes Huld, Ewig wird sie währen! Welt be= wei- sen! = 2. Er führet mich Auf immer grüne Weiden. Hier blühen mir des Geistes reinste Freuden, thipidus Und meine Seele sättigt sich. 30 h 18. Allgemeine Lob-@ 3. Er tränket fie, Wenn Hig' und Durst sie schwächen, Aus frischem Quell, aus flaren Lebensbächen, Und meine Seel' erschöpft sie nie. 4. Wenn er gebeut, Muß aller Sturm sich legen. Er führet treu mich, seines Namens wegen, Den Fußsteig der Gerechtigkeit. 5. Mit dir will ich Durch finstre Thäler wallen; Ich fürchte nichts, du lässest mich nicht fallen; Ich tröste deines Stabes mich! 6. Du rufest mich), Damit ich mich erfrische, al 18. # Sopr. Du, deß sich alle Himmel freun! Auch uns- re See le AP freut sich dein, Daß du, deß Macht un endlich ist, Daß du, Gott, un ser Vater bist. Ge lobt seist = - du! Bass. Du, deß sich alle Himmel freun! Auch uns- re See le freut sich dein, Daß du, deß Macht un endlich ist, Daß du, Gott, un ser Vater bist. Ge lobt seift du! 2. Weit, über unsre Einsicht weit Geht deines Namens Herrlichkeit. Ihn ehre stets, von Lieb' entbrennt, Wer deinen großen Namen nennt, Unendlicher! 3. Verbreite deiner Gnade Ruhm lp the the Durch Jesu Evangelium! Mach unser Herz ihm unterthan; So beten wir dich freudig an, Allgütiger! 4. Der du in deiner Wahl nie irrst, Und wohlzuthun nie müde wirst, Dein Wille, Weisester, gescheh' Auf Erden so wie in der Höh', Mit Freudigkeit! Dank- und Gebetlieder. 18. Zum Freudenmahl, zum wunderreichen Tische, Und reichst als Brot des Lebens dich. boil 7. Herr, du bist mein, Und dein ist meine Seele! Du salbst mein Haupt mit deinem Freudenöle, Du schenkst den Becher voll mir ein! $ 8. Mir folgt dein Heil. So lang ich auf der Erde Noch wallen soll, und dich verehren werde, Sei deine Vaterhuld mein Theil! 9. Hier ruh' ich gern In Gottes Heiligthume Nur seinem Wort geweiht und seinem Ruhme; Einst wohn' ich ewig bei dem Herrn! 18. € Alt. Du, deß sich al le Himmel freun! Auch unsere See le = du, Gott, un ser Va ter bist. Ge lobt ſeist du! = freut sich dein, Daß du, deß Macht un endlich ist, Daß " 31 € Ten. Du, deß sich alle Himmel freun! Auch uns- re See- le 2 Va ter = bist. Ge lobt seist du! 5. Was unser Leben hier erhält, Gib uns, so lang es dir gefällt! Doch gib uns auch ein Herz dabei, Das dankbar und genügsam sei, Und dir vertrau: 6. Ach oft vergehn wir uns an dir! Verzeih uns, Vater, so wie wir, Um deiner Huld uns zu erfreun, freut sich dein, Daß du, deß Macht un endlich ist, Daß - du, Gott, un ser Auch unserm Nächsten gern verzeihn, Der an uns fehlt! 7. Dringt auf uns wo Versuchung her, So sei sie nie für uns zu schwer! Steh uns zum Siege mächtig bei, Mach uns zum Guten fest und treu, Erbarmender! 32 8119. Allgemeine Lob8. Erlös', erlöf' uns, unser Gott, Nach deinem Rath aus aller Noth! als Nimm nach vollbrachtem Prüfungslaufp Uns zu dem bessern Leben auf, Gott, dem wir traun! Ve 19. €€ Sopr. Ich komme vor dein An- ge sicht: Ver- wirf, o = Juridis Gott, mein Fle hen nicht! Ver gib mir al= le = = Bass. V Schuld, Du Gott der Gnaden und Geduld! Gott, mein Fle hen nicht! Ver gib mir al= le .8 Ich kom- me vor dein An- ge sicht: Ver- wirf, o Schuld, Du Gott der Gna- den und Geduld! 16 1 mei ne mei- ne 2. Schaff du ein reines Herz in mir, Ein Herz voll Lieb' und Furcht zu dir, Ein Herz voll Demuth, Preis und Dank, Ein ruhig Herz mein Leben lang! 3. Sei mein Beschützer in Gefahr! Ich harre deiner immerdar. Ist wohl ein Uebel, das mich schreckt, Wenn deine Rechte mich bedeckt? 4. Ich bin ja, Herr, in deiner Hand; Von dir empfieng ich den Verstand. di Erhalt ihn mir, o Herr, mein Hort! Und stärk ihn durch dein göttlich Wort! 5. Laß, deines Namens mich zu freun, Ihn stets vor meinen Augen sein! by off Laß, meines Glaubens mich zu freun, 1st Ihn stets durch Liebe thätig sein! 6. Das ist mein Glück, was du mich lehrst: Das sei mein Glück, daß ich zuerst Nach deinem Reiche tracht', und treu dan In allen meinen Pflichten sei! + Alt. Dank- und Gebetlieder. 19. 9. In deines Himmels Heiligthum, Auf deiner Erd' erschallt dein Ruhm; Dein ist die Macht, die Herrlichkeit, Von Ewigkeit zu Ewigkeit! Gelobt seist du! 19. Ich kom- me vor dein An- ge sicht: Ver- wirf, o ITA Gott, mein Flehen nicht! Ver gib mir al= le = Schuld, Du Gott der Gna- den und Geduld! ott der Graz bey us Gott, mein Fle- hen nicht! Ver- gib mir al= le Schuld, Du Gott der Gna- den und Geduld! l 1290 Scat. J Ten. Ich kom- me vor dein An- ge sicht: Ver- wirf, o = 33 mei ne 9. Schenkt deine Hand mir Ueberfluß, So laß mich mäßig im Genuß, Und, dürft'ge Brüder zu erfreun, Mich einen frohen Geber sein! 10. Gib mir Gesundheit, und verleih, Daß ich sie nüt', und dankbar sei, Und nie aus Liebe gegen sie Mich zaghaft einer Pflicht entzieh'! 11. Erwecke mir stets einen Freund, Der's treu mit meiner Wohlfahrt meint, Mit mir in deiner Furcht sich übt, Mir Rath und Trost und Beispiel gibt. 7. Ich bin zu schwach aus eigner Kraft Zum Siege meiner Leidenschaft: Du aber ziehst mit Kraft mich an, Daß ich den Sieg erlangen kann. 8. Gib von den Gütern dieser Welt Mir, Herr, so viel, als dir gefällt; Gib deinem Knecht ein mäßig Theil Zu seinem Fleiße Glück und Heil! mei= ne 3 atbi 34 20. 21. Allgemeine Lob12. Bestimmst du mir ein längres Ziel, Und werden meiner Tage viel, mis So laß, Gott, meine Zuversicht! Verlaß mich auch im Alter nicht! 20. The Sopr. Mein Ge bet steigt täg- lich zu dir auf, Und du, Herr, mer- fest drauf. Oft, wann ich fle- he, Sprichst du: Dein Wunsch gemf Bass. sche he! Dann dank' ich = dir, Dann dank' ich dir. Mein Ge bet steigt täg- lich zu dir auf, Und du, Herr, = mer- fest drauf. Oft, wann ich fle- he, Sprichst du: Dein Wunsch gemaff sche he! Dann dank' ich dir, Dann dank' ich dir. me 2. Schaden kann mir nichts, du sorgst für mich; Und ich vertrau auf dich. Du kannst mir geben, Was nöthig ist zum Leben, Und gibst mir's auch. 3. Meiner Tage, Gott, sind hier nicht viel, Bald, bald bin ich am Ziel. Für Ewigkeiten Schufst du mich, nicht für Zeiten, Die schnell vergehn. 4. Leite mich mit deiner rechten Hand Ins wahre Vaterland, Daß ich vom Wege Mich nicht verirren möge, Der dorthin führt! 5. Nicht vergeblich sei mein Leben hier, 21. Mel. 8. Lob, Ehr und Preis dem höchsten Gut. 1. Gott, deine Güte reicht so weit, So weit die Wolken gehen! Du frönst uns mit Barmherzigkeit, dh Und eilst, uns beizustehen. Herr, meine Burg, mein Fels, mein Hort! Vernimm mein Flehn, merk auf mein Wort; Denn ich will vor dir beten.de Alt. Dank- und Gebetlieder. 20. 21. 13. Und wird sich einst mein Ende nahn, So nimm dich meiner herzlich an, Und sei durch Christum, deinen Sohn, Mein Schirm, mein Schild und großer Lohn! 20. Ten. mer- fest drauf. Oft, wann ich fle he, Sprichst du: Dein Wunsch ge= mf sche- he! Dann dank' ich dir, Dann dank' ich dir. 201 LOTERA E C E Mein Gebet steigt täg- lich zu dir auf, Und du, Herr, TOT ( 53 M J Mein Ge bet steigt täglich zu dir auf, Und du, Herr, C sche he! Dann dank' ich dir, Dann dank' ich dir. Geheiligt sei es dir! Gehorsam zu erfüllen, Herr, deinen Willen Sei meine Lust! mer- fest drauf. Oft, wann ich fle he, Sprichst du: Dein Wunsch ge35 6. Einst, wann du mich rufst, laß voll Vertraun Auf Jesu Tod mich schaun! In deine Hände, Gott, nimm an meinem Ende Den frohen Geist! 7. Sanft im Staube ruhe mein Gebein! Dir wird es theuer sein. Ein neues Leben Wirst du ihm wieder geben, Wann du erscheinst. 8. Ach, wie wird dir dann, o mein Gebein, Und dir, o Seele, sein! Wie ist das Leben, Das Gott mir dann wird geben, Voll Herrlichkeit! 2. Ich bitte nicht um Ueberfluß Und Schätze dieser Erden: Laß mir, so viel ich haben muß, 3. Rok Nach deiner Gnade werden! A Gib mir nur Weisheit und Verstand, Dich, Gott, und den, den du gesandt, d. Und mich selbst zu erkennen! 36 3528 6 Sopr. 12 22. Allgemeine Lob- mm@ 3. Ich bitte nicht um Ehr und Ruhm, So sehr sie Menschen rühren; Des guten Namens Eigenthum Laß mich nur nicht verlieren! Mein wahrer Nuhm sei meine Pflicht, Der Ruhm vor deinem Angesicht, Und frommer Freunde Liebe! Gott, zu dir. hilft fie mir. Fleht zu 22. mein Ich er= he be mein Gemü- the Be- tend, Ich vertrau- e deiner Gü- te; Mäch- tig, Va- ter, lie= bet, Gott des Le- bens! Wer mit rei nem Her- zen fleht, P Keiner wird von dir verschmäht, Der dich dir niemals ver= ge= bens. Bass. Ich er he be mein Gemü- the Betend, o mein = Ich ver- trau- e deiner Gü- te; Mäch- tig, Va- ter, Gott, zu dir. Keiner wird von dir ver- schmäht, Der dich hilft sie mir. lie= bet, Gott des Lebens! Wer mit tei- nem Her- zen fleht, = dir nie- mals ver= ge- bens. = Fleht zu 2. Lehre mich, Herr, deinen Willen, Stets verehren, stets erfüllen; Du willst, Vater, unser Wohl, Deiner besten Führung soll hun 20% Deiner Weisheit hohen Rath Leite mich auf sicherm Pfad! Wirst uns nimmermehr verlassen; Alles gern sich überlassen. Alt. Dank- und Gebetlieder. 22. 4. So bitt' ich dich, Herr Zebaoth! Auch nicht um langes Leben. Im Glücke Demuth, Muth in Noth, Das wollest du mir geben! In deiner Hand steht meine Zeit; Laß du mich nur Barmherzigkeit si Bor dir im Tode finden! 569 notipidag mar 22. THIẾ Gott, zu dir. hilft fie mir. = Ich er he be Ich ver- tran- e Fleht zu Ten. mein Gemü- the Betend, o mein deiner Gü- te; Mäch- tig, Va- ter, lie- bet, Gott des Lebens! Wer mit reinem Her- zen fleht, = Keiner wird von dir verschmäht, Der dich dir niemals ver= ge= bens. Gott, zu dir. hilft fie mir. 37 ARK Ich er he- be mein Gemü the Betend, o mein Ich vertrau- e deiner Gü- te; Mäch- tig, Va- ter, - Keiner wird von dir ver- schmäht, Der dich lie= bet, Gott des Lebens! Wer mit rei- nem Her- zen fleht, Fleht zu dir nie- mals ver- ge- bens. 3. Vor dem Anbeginn der Zeiten Hast du dein Geschöpf geliebt, Und du bleibst in Ewigkeiten Heiliger! Ganz aufgedeckt Gott der Liebe, der vergibt. Sind dir meiner Jugend Sünden, Ach, Vergebung laß mich finden! Und was je mein Herz befleckt: 38 23. Allgemeine Lob- m 4. Groß an Gnade und Erbarmen Bist du, ewig unser Gott! Kennst uns Schwache, willst uns Armen Helfen aus der Sünde Noth. Du erleuchtest den Verstand, Leitest den mit treuer Hand, 5. Gottes Führungen sind Güte, Der mit redlichem Gemüthe Gott, Gerechter! Alle Schuld Du erzeigest tausend Huld 6++€€= Sopr. ha = Um Verirrte zu belehren, Der zu dir sich will bekehren. Huld für den und Seligkeit, Ihm zu folgen ist bereit. Schenkest du dem Uebertreter, Dem gebeugten Missethäter. Gaben, Durch welchen Alles ist, Von dem wir Al- les Bass. ARM 23. Gott, du gu- ter Gott! Du Ge- ber al= ler Leib Die See- le un- ver- legt, Rein das Gewis- sen bleib! ― ben! Gesun- den Leib gib mir, Und daß in sol- chem. Gott, du guter Gott! Du Ge- ber al= ler Ga ben, Durch wel- chen All- les ist, Von dem wir Al- les B Leib Die See le un verlegt, 2. Gib, daß ich thu mit Fleiß, Wozu mich dein Befehl Gib, daß ich's thue bald, Und so gerathe mir's 3. Hilf, daß ich rede stets, Laß fein unnützes Wort Und wenn in meinem Amt Gib, daß mein Wort erweck ha- ben! Gesun- den Leib gib mir, Und daß in sol- chem Rein das Ge- wis- sen bleib! Was mir zu thun gebühret, In meinem Stande führet; Wann und wie ich es soll; Durch deinen Segen wohl! Womit ich kann bestehen, Aus meinem Munde gehen, Ich reden muß und soll, Die Liebe, nicht den Groll. 18:18 E sé Dank- und Gebetlieder. 23. 6. Wer ist es, der Gott verehret, Seinen Willen redlich thut? Selig ist er; denn Gott lehret Seinen Weg ihn, führt ihn gut. Sicher geht er ein und aus, Wandelt froh auf Gottes Wegen; Frömmigkeit bringt in sein Haus Glück, Zufriedenheit und Segen. 7. Größern Segen will Gott geben Euch, ihr Frommen, seinen Bund; Seligkeit und ew'ges Lebennis Thut er euch durch Jesum fund. Ja, auf Treu und Nedlichkeit Treu sein dir; in Ewigkeit, Will, o Gott, ich immer schauen, Vater, will ich dir vertrauen! Alt. 39 23. 10 Ga ben, Durch welchen Alles ist, Von dem wir Al- les = Ten. O Gott, du gu- ter Gott! Du Ge- ber al= ler J ha ben! Gefunden Leib gib mir, Und daß in sol chem Z Leib Die See- le un verlegt, Rein das Gewis- sen bleib! = Gott, du guter Gott! Du Ge- ber al= ler Ga ben, Durch wel- chen Alles ist, Von dem wir Al- les ha ben! Ge- sun- den Leib gib mir, Und daß in sol- chem Leib Die See le un- ver- leßt, Rein das Gewis- sen bleib! So laß mich nicht verzagen; Und Trost in Leidenstagen! Besiegen meinen Feind, 4. Wenn mir Gefahren drohn, Gib einen frohen Muth Durch Sanftmuth lehre mich Und wenn ich Rath bedarf, 5. Laß mich mit Jedermann So weit es christlich ist! An Reichthum, Ehr und Glück, Daß ich nie ungerecht, Gib einen weisen Freund! In Fried und Eintracht leben, Willst du mir etwas geben So gib auch dieß dabei, Nie stolz und sicher sei! 40 24. 25. Allgemeine Lob 6. Sett deine Weisheit mirls Gin fernes Ziel auf Erden, So laß an Frömmigkeit Mich immer reifer werden! Mein Alter stell' ein Bilddo Geübter Tugend dar, Damit ich tragen mag hill 7. Bulegt laß mich als Christ Die Seele nimm zu dir 24. Mel. 302. Wachet auf, ruft uns die Stimme. 1. Herr, wir singen deiner Ehre: Erbarm dich unser und erhöre, Nimm gnädig unser Loblied an! Herr, wir danken voll Entzücken: Wo ist ein Gott, der so beglücken, So lieben und so segnen kann? Der Gott, den wir erhöhn, Er, dessen Heil wir sehn, Ist die Liebe! Schon vor der Zeit, In Ewigkeit War Gott die Liebe, wird sie sein. 2. Um zu dir uns zu erheben, Hauchst du in unsre Brust das Leben, Und schenkest uns der Erde Glück. Um zu dir uns zu erheben, de dis Entziehst du unsrer Brust das Leben, Und schenfest uns des Himmels Glück. Du gibst das Leben, Gott, Du sendest uns den Ted Nur zum Segen; Bist liebevoll: Nur unser Wohl, Nicht unser Elend schaffest du. hi dg Mit Ehren graue Haar! mi Recht froh von hinnen scheiden; Hinauf zu deinen Frenden! pih@ 25. Mel. 19. Ich komme vor dein Angesicht. 1. Für unsre Brüder beten wir, O Vater, wie für uns, zu dir: Gib, der du Aller Vater bist, Gib jedem, was ihm heilsam ist! 2. Dir opfert unser Lobgesang Anbetung, Ehre, Preis und Dank, mo Daß du auch unsre Brüder liebst, Und ihnen so viel Gutes gibst! 3. Dank, daß du auch an sie gedenkft, Auch ihnen Jesum Chriftum schenkst, Zu deinem Himmel sie auch schufft, Zum Glauben fie, zur Tugend rufft! 4. Deß freun wir uns und danken dir, Und beten brünstig, Gott, zu dir: Laß fie stets deine Kinder sein, Sie ewig deiner Huld sich freun! 5. Nimm ihrer väterlich dich an, Und leite fie auf deiner Bahn, Und mache fie, für deinen Ruhm, Zu deinem Erb und Eigenthum! a $ 10 limot dnif Dank- und Gebetlieder. 24. 25. Es ruhe sanft der Leib Bis ihn dein Allmachtswort 8. Wann alle Todten einst So wird auch meinen Staub Dann führe mich verklärt Und laß mich selig dort In seiner stillen Gruft, In's neue Leben ruft. Auf dein Gebot erwachen, Dein Ruf lebendig machen: In deinen Himmel ein, Mit allen Frommen sein! 3. Als wir von_der_Sunde plagen Gequält in unserm Blute lagen, Und Nacht der Hölle uns umfieng, Fern von deiner Wahrheit Pfade: Da war es, Gott, als deine Gnade Erbarmend vor uns über gieng. Da rief der Liebe Blick Von der Sünde, In's Leben uns zurück; Von ihrer Nacht Sind wir erwacht, Erwacht, um Gottes Licht zu sehn. 4. Preiset ihn, ihr Jubellieder! Zur Erde stieg sein Sohn hernieder, Ward Mensch und starb der Sünder Tod. Christus hat den Tod bezwungen; Ein neues Lied werd' ihm gesungen! Er hört uns, er, der Liebe Gott! Wir sind mit ihm versöhnt: Ihr Lobgesänge, tönt, Tönt zum Himmel! Erschallt schon hier; Einst knieen wir An seinem Thron und beten an. 6. Verirrte führe, Herr, zurück Zu dir, zu ihrem wahren Glück; Und wer von dir sich führen läßt, Den mach im Glauben treu und fest! 7. Entreiß des Lasters Tyrannei Die Sünder, mache, Gott, fie frei; Daß sie nur deine Pfade gehn, Und einst dein Vaterantlig sehn! 8. Gib Allen einen frohen Muth; Bewahr ihr Leben und ihr Gut, Ihr Haus, ihr bestes Eigenthum, Des guten Namens Glück und Ruhm! 9. In ihrer Noth verlaß sie nie, Und, sind sie traurig, tröfte sie! the Gib ihnen hier Zufriedenheit, Dort deines Himmels Seligkeit! 10. Wir all', einst deinen Engeln gleich, Erhöhn, versezzet in dein Reich, Dich ewig, ewig danken wir, Miten unser aller Bater, dir! O 41 be 42 -b Sopr. Erster Abschnitt. 26. 3weite Christlicher Bass. Gottes 8 E Des Her- ren Ma- jestät sei ewig mein Ge- sang! Ver- kün de sei- ne Macht, mein Lied, mit Ju- bel- klang! Du nied- re Er- de, flieh! Zu dem will ich er he- ben Anbe tend meinen Geist, durch den wir sind und le- ben; Durch den der Er den freis, durch den die wei- ten Mee- re, Und = Mond und Sonne find und al le Sternen- hee= re. R LONGE = Des Her- ren Ma- je- stät sei ewig mein Gefang! Ver- kün de seine Macht, mein Lied, mit Ju- bel- klang! Du nied- re Er- de, flich! Zu dem will ich er he ben An= : be tend meinen Geist, durch den wir sind und le- ben; Durch den der Er- den- kreis, durch den die weiten Mee- re, Und Mond und Sonne find und al le Sternen hee- re. 2. Unendlicher! wer mißt die Größe, die Gewalt, Vor der die Erde bebt, durch die der Himmel fallt? Der Welten ganzes Heer kann dir, o Herr! nicht gleichen, Dich forschend selbst der Geift, der Seraph nicht erreichen; Er wird im Sternenglanz und in des Meeres Schlünden, Allgegenwärtiger! dich unerforschlich finden. to Alt. Abtheilung. Glaube. Wesen und Eigenschaften. 26. Ten. 1 Je Des Her- ren Ma- je- stät sei ewig mein Ge- fang! Ver fün de sei ne Macht, mein Lied, mit Ju- bel- klang! = Du nied- re Erde, flieh! Zu dem will ich er= he= ben An43 # 2 BEL 600 002 be tend meinen Geist, durch den wir sind und le- ben; Durch = den der Er- den- kreis, durch den die wei- ten Mee- re, Und COOT Mond und Sonne find und al le Sternen hee= re. HOHAMEKOT = Des Her- ren Ma je stät sei ewig mein Gefang! Ver- kün de seine Macht, mein Lied, mit Ju- bel- klang! Du nied- re Erde, flieh! Zu dem will ich er he ben An= be- tend meinen Geist, durch den wir sind und le- ben; Durch den der Er den freis, durch den die weiten Mee- re, Und = Mond und Son- ne sind und al le Sternen heere. 3. Dein ist der Erde Rund; der unermeßne Kreis, Wo tausend Sonnen stehn, ist deiner Schöpfung Preis. Das ungeheure Nichts belebt dein Wort: Es werde! Und Sonnen leuchten rings, und blühend steht die Erde, Mit ihrer Berge Last, mit unermeßnen Meeren, Mit Pflanzen ohne Zahl und aller Thiere Heeren. 27. Gottes Wesen 4. Tief unter deinem Arm ruht finstre Mitternacht, Von deinem Lichte glüht des Morgens goldne Pracht. Der Alpen stolzes Haupt mit schneebeglänzten Spitzen, Der Wolfen schwarze Last, von Regen schwer und Blizzen, Der Wogen Ungestüm, empörter Meere Toben, Von Stürmen aufgewühlt, muß dich, Erhabner, loben. 44 5. Was allenthalben ist, durchdringt der Allmacht Kraft, Die hier, was lebt, zerstört, dort Staub belebt und schafft. Wenn von der Stürme Wuth sich Meere thürmend schwellen: Sprichst du, so schweigt der Sturm; svrichst du, so ruhn die Wellen. Der Sonne Licht erblaßt, und Sternenheere sinken, Allmächtiger! zurück in's Nichts vor deinem Winken. 6. Voll deiner Herrlichkeit ist Alles dort und hier; in Dir jauchzt der Wurm im Staub, dir jauchzt der Berge Zier. Der Sonne schweigend Licht, der Nächte heitre Stille Verkünden: Ruhe ist und Seligkeit sein Wille. Unüberwindlich wird er Recht und Wahrheit schirmen, Wenn Bosheit wüthend trotzt und Ungerechte stürmen. 27. Sopr. Er hab- ner Gott, dein ganz vollkommnes We- sen, Das was du wirkst, und was dein Rath er le sen, Ist viel zu hoch für = menschlichen Verstand; Von Engeln selbst wirst du nie ganz er- fannt. Bass. Er habner Gott, dein ganz vollkommnes We- sen, Das = was du wirkst, und was dein Nath er le sen, Ist viel zu hoch für menschlichen Verstand; Von Engeln selbst wirst du nie ganz ers fannt. 2. Wie sollt' ich denn, ich Staub, mich unterwinden, Unendlicher, dich völlig zu ergründen? Sird dell O mache mich von solchem Dünfel frei, Daß mir dein Wort des Glaubens Richtschnur sei! und Eigenschaften. 27. 7. Unendlichkeit und Macht umgibt dich um und um; Die Weisheit ist dein Thron, die Ewigkeit dein Ruhm. Gerechtigkeit und Huld stehn ewig dir zur Seiten, Treu und Erbarmung muß und Gnade dich begleiten. Zu deiner Rechten stehn Unsterblichkeit und Leben, Und harren deines Winks, die Deinen zu erheben. 8. O selig ist das Volk, das dich, den Herrn der Welt, Verehrt und dein Geseß mit treuem Herzen hält! lps Wie wird es froh vor dir im Licht der Wahrheit wallen, Beschützt durch deinen Arm! Es ruht dein Wohlgefallen Mit Vatertreu auf ihm. Auf allen seinen Wegen Blüht Treu und Wahrheit auf, und folgt ihm Heil und Segen. 9. Zu diesem Volke hast du, Jesus, uns geweiht! Des Lasters Fesseln sind zerrissen, wir befreit. Einst wird der Wahrheit Macht, Herr! über Alles siegen, Zu deinen Füßen wird Betrug und Irrthum liegen; Dem Ueberwinder wird selbst Tod und Hölle fallen: Dann wirst du sein in Gott, Gott Alles sein in Allen! 27. 6 * E Alt. 45 Er hab- ner Gott, dein ganz vollkommnes We- sen, Das 2 E was du wirkst, und was dein Rath er- le sen, Ist viel zu hoch für = Ten. menschli- chen Verstand; Von Engeln selbst wirst du nie ganz er kannt Er habner Gott, dein ganz vollkomm- nes We- sen, Das was du wirkst, und was dein Nath er le sen, Ist viel zu hoch für - menschlichen Verstand; Von Engeln selbst wirst du nie ganz er- kannt. 3. Mein eigner Geist kann leicht sich hintergehen; S Dein Wort ist wahr, es bleibet ewig stehen. Erforsch' ich gleich dein göttlich Wesen nicht, G.So gnüge mir davon dein Unterricht! 18. 46 28. Gottes Wesen C 4. Von dir, durch dich, zu dir sind alle Dinge: Gib daß ich dir mich selbst zum Opfer bringe! Der Begreif' ich nicht, wie du die Welt regierst: Der Mir sei's genug, daß du mich selig führst! ande 2 De 5. Ginst wirst du dich mir näher offenbaren, sind E Einst werd' ich mehr von deinem Nath erfahren; vad dull Wenn ich nur dem, was mich dein Wort gelehrt, 8 e Geglaubt, gefolgt, und treu dich hier verehrt. dor 28. € Sopr. Gett ist's, der re- giert, Der den Zep- ter führt, Der als Kö- nig hält Das Gericht der Welt, Der in Dun- fel heit = Thren wird Thront voll Herr- lichkeit. Alles wird ver ge hen: Nur sein ste= hen. Til S Bass. Gott ist's, der re- giert, Der den Zep- ter führt, Der als Kö- nig hält Das Gericht der Welt, Der in Dunkel- heit Thron wird ste- hen. = 2. Sieh! die Erde bebt, Sieh! der Seraph schweigt, Sich vor seinem Licht, Und, wie Wachs von Flammen, 3. Wolfen sind sein Kleid, Und ihr glänzend Heer Völker sind nur Staub, d Fallen Erd' und Welten Thront voll Herr- lich- keit. Alles wird ver ge hen: Nur sein CORED Wann er sich erhebt; Und der Himmel neigt Wann sein Donner spricht; Schmelzen Berg' zusammen. Engel sein Begleit, Preist des Richters Chr. Und wie schwaches Laub Hin vor seinem Schelten. Alt. und Eigenschaften. 28. 6. Drum hilf, daß ich mit Ehrfurcht vor dir wandle, In allem Thun nach deinem Willen handle, Zufrieden sei, wie du mich hier regierst, Bis du mich einst in deinen Himmel führst! 7. Dann werd' ich dich in hellerm Lichte sehen, Und, froh in dir, dein ewig Lob erhöhen. Herr, du bist groß, und zeigst es mit der That; Unendlich groß an Huld, an Macht und Nath! € Jinny Ten. Kö- nig hält Das Gericht der Welt, Der in Dun- fel- heit Thront voll Herr- lichkeit. Alles wird ver ge hen: Nur sein S Thron wird fte Gott ist's, der re- giert, Der den Zep- ter führt, Der als € J hen. J 28. Gott ist's, der re- giert, Der den Zep- ter führt, Der als ← fre 47 Kö- nig hält Das Gericht der Welt, Der in Dun- kel heit Thron wird ste- hen. = M = Thront voll Herr- lich- keit. Alles wird ver ge hen: Nur sein f 4. Sünder, bebt! Der Herr Gibt vom hohen Thron Weh, wer ihn nicht ehrt, Wann er kommt in Flammen, 5. Lauter Heiligkeit Macht ist seine Zier, Weisheit ist sein Thron, So wird er einst kommen; MA 4 Kommt; gerecht ist er, Jedem seinen Lohn. Und das Recht verkehrt; Frevler zu verdammen! Ist und Licht sein Kleid; Güte ruht bei ihr; Huld ist seine Kron: Freut euch, seine Frommen! 48 6. Jeden, der ihn liebt, Wer Gerechtigkeit Wer das Böse flieht Wird der Richter schützen, 7. Fromme, freuet euch! Jauchz', o Erdenkreis! 29. 30. 31. Gottes Wesen Und sich ihm ergibt, Uebt und Billigkeit, Und auf Recht nur sieht, Wann er kommt mit Bligen. Gottes ist das Neich. Berge, bringt ihm Preis! 29. Mel. 27. Erhabner Gott, dein ganz vollkommnes Wesen. 1. Herr Gott, du bist die Zuflucht aller Zeiten; Denn du bist Gott in alle Ewigkeiten. Du warst es schon, eh Erd und Himmel ward, Gh du dich uns noch haft geoffenbart. 2. Was bin ich, Herr, und alle Menschenkinder? Staub ist vor dir der Heilige, der Sünder. Wie schnell enteilt das Leben doch von mir! Du, Höchster, du nur bleibest für und für. 3. Du hast vorhin die Erde zubereitet, Dein Arm, Gott, hat die Himmel ausgebreitet: Doch sie vergehn, veralten wie ein Kleid, Du aber bleibst in alle Ewigkeit. 30. Mel. 35. Gott ist getreu. 1. Gott ist mein Licht! Verzage nicht, mein Herz, In banger, dunkler Zeit! Die Sonne sinkt, die Nacht bringt Furcht und Schmerz: Mein Licht ftrahlt allezeit; plir: Bitt Es schimmert an dem Tag der Freuden, Es leuchtet in der Nacht der Leiden: Gott ist mein Licht! 2. Gott ist mein Heil! O Seele, fürchte nichts! Dein Helfer ist getreu; Er läßt dich nicht, sein Vaterwort verspricht's; steht dir mächtig bei. Er Er will mich bis ins Alter tragen, Kein wahres Gut mir je versagen: Gott ist mein Heil! 3. Sein ist die Kraft! Er spricht und es geschieht; Gebeut und es steht da; Und wenn mein Blick noch keine Hoffnung sieht, Ist schon die Nettung nah. Wo schwache Menschen nichts vermögen, Da kommt Gott stärkend uns entgegen: Sein ist die Kraft! 4. Sein ist das Reich! Er herrscht im Weltgebiet Mit Weisheit, Huld und Macht; Die Sterne gehn, der Strom der Zeiten flieht, 31. Mel. 4. 1. Anbetungswürd'ger Gott, Du bist unendlich mehr O flöße unserm Geist Und laß uns stets vor dir BI 1010 Wir danken alle Gott. Mit Ehrfurcht stets zu nennen! Als wir begreifen können. Die tiefste Demuth ein, Voll Chrerbietung sein! und Sage brausend, Meer: Saget es, ihr Welten: 8. Alles lobe dich! Tief vor deiner Macht, Rufe, was da ist: $ Gott! Laß auch mein Lallen, Eigenschaften. #flirt 29. 30. 31. Groß Groß ist Gottes Ehr!.8 Gott kommt zu vergelten! ft Alles neige sich Herrlichkeit und Pracht! Heilig, heilig ist Bater, dir gefallen! 4. Es werden einst die Himmel samt der Erden silf Wie ein Gewand von dir verwandelt werden: os mist Du bleibest, wie du bist; denn keine Zeit Umgrenzet jemals die Unendlichkeit. 5. Das ist der Trost, die Hoffnung deiner Knechte: Du schüßzest fie durch deine starke Rechte, Du lässt ihr Herz sich ewig deiner freun, Und bleibst ihr Gott; denn ewig sind sie dein. 6. Das sei mein Trost in allen trüben Stunden; Vom Tode selbst bleib' ich unüberwunden. Kein Tod, kein Grab trennt mich, o Gott, von dir: Mein Fels, mein Heil, das bleibst du ewig mir. HITS] ms]= mingigi Von seinem Blick bewacht. Und Alles lenket er im Stillen Die er nur wenden kann. Er deckt mein Haupt, und ohn' ihn fällt kein Haar, Er nimmt sich Aller an. Zum Ziel nach seinem heil'gen Willen: Sein ist das Reich! 5. Gott ist mein Schild! Mein Schirm in der Gefahr 6. Gott ist mein Lohn! Drum geh' ich unverzagt Die Bahn, die er mir zeigt; 49 Ob Tausende, die mit mir wallen, Zur Rechten oder Linken fallen: Gott ist mein Schild! 8 Der Gang ist schwer; er wird mit Gott gewagt, Der dort die Balme reicht. goe 7. Gott ist mein Preis! Er sei mein Lobgesang, Er, deß ich ewig bin! Der Herr ist groß, und seines Ruhmes Klang Tönt durch das Weltall hin. Froh will ich wachen, kämpfen, ringen, Durch Gnade stark den Feind bezwingen: Gott ist mein Lohn! Ich stimme mit den Erdgebornen Ins hohe Lied der Auserkornen: Gott ist mein Preis! L siltinto 2. Du riefst dem, das nicht war, Um Lust und Seligkeiten Aufs mannigfaltigste Die Liebe selbst bist du; Vor dir, Herr, auszubreiten. Verstand und Rath find dein, Und du gebrauchst sie gern, Zu segnen, zu erfreun. 50 32. Gottes Wesend 3. Du sprichst, und es geschieht! Auf dein allmächtig: Werde! Entstand dein großes Werk, Dein bloßer Wille, Herr, b Und deine Macht vollführt, 4. Du bist der Herren Herr! Sind, Höchster, Staub vor dir, Wen du erniedrigest, Der Himmel und die Erde.pn@ Erhält die ganze Welt, 8 Was uns unmöglich fällt. 12 Der Erde Majestäten f Wen du erhöhen willst, Der retten kann und tödten. Gott! wer kann den erhöhn? Deß Hoheit muß bestehn. Wer kann im Fleisch dich sehen? Bis zu des Lichtes Höhen, 5. Wer hat dichy je gesehn? Kein sterblich Auge reichtat 32. Sopr. Er he be dich, o mein Gemü- the, und prei- se 2= dei- nes Va- ters Gü- te! Gott, dem Herrn der Welt! Ein rei=- nes Lob, das ihm gefällt, Bringt un serin dei nes Va- ters Gü- te! O Ihr Frommen, singt aus vol- ler Brust; Das Lob des Herrn sei eure Lust! Bass. Er he be dich, o mein Gemü- the, Und prei- se = E Gott, dem Herrn der Welt! Hab lap m Ihr Frommen, singt aus vol- ler Brust; Das Lob des Herrn set eure Lust! 1 Sin rei nes Lob, das ihm gefällt, Bringt un ferm 2. Er sieht vom hohen Thron der Güte Auf ein bekümmertes Gemüthe; S 1. Stuber heilet das zerschlagne Herz, Er and fils Und stillt geheimen Gram und Schmerz.nar sjuk Er rettet aus Gefangenschaft, dist sdsiz sic Gibt Schwachen Muth und Müden Kraft. dag ud dil und Eigenschaften. 32. Von welchen du mit Huld Und alles, was da lebt, 6. Ja, hier erkennen wir h Wird aber dermaleinst Der dich, Unendlicher, Dann sehn wir heller ein, 7. Indeß sei auch schon hier Verschmähe nicht ein Lied Dort soll, wenn wir dereinst Vollkommner unser Lied CC Alt. Er= he= be dich, o mein Gemü the, Und prei se Auf deine Schöpfung blickst, Erfreuest und beglückst. Dich nur sehr unvollkommen: Der Vorhang weggenommen, Noch unserm Blick verschließt; Wie herrlich, Gott, du bist. Dein Ruhm von uns besungen! Von schwachen Menschenzungen! In hellerm Licht dich sehn, Dich, großer Gott, erhöhn! 32. 3 J dei nes Va- ters Gü te! 3hr Frommen, fingt aus vol- ler Brust; Das Lob des Herrn sei eure Lust! Gott, dem Herrn der Welt! J O Ein rei- nes Lob, das ihm ge fällt, Bringt un serm 51 - Gott, dem Herrn der Welt! Ten. Er he be dich, o mein Gemüthe, Und prei ſe = A dei nes Va- ters Gü- te! Ihr Frommen, singt aus vol- ler Brust: Das Lob des Herrn sei eure Lust! Gin reines Lob, das ihm ge fällt, Bringt un ferm - 3. Hoch strahlt in unermeßner Ferne, Von ihm gezählt, das Heer der Sterne: Den Bau der Welt trägt seine Hand. Sein unergründlicher Verstand Erforschet aller Wesen Zahl In allen Himmeln auf Gin Mal. Siste nate Teinschl o 33. Gottes Wesen 4. Verherrlichet durch neue Lieder Ihn, den Unendlichen, ihr Brüder! Det Er ist der Unterdrückten Schuß; Demüthigt der Tyrannen Truß. 52 de Im Staub erkennen sie die Macht, Gl. Die, was da ist, hervorgebracht. pred 5. Hoch aus den Wolken gießt er Segen, Und tränft ein schmachtend Land mit Regen; Dann siehet man die Berge grün, An Früchten reich die Hügel blühn, Das Vieh in fettem Grafe gehn, Und reich an Korn die Felder stehn. 6. Dem Thiere gibt er seine Weide, Gibt Speise uns und beßre Freude. Nicht flagt der Rabe seine Noth Umsonst ihm, aller Wesen Gott. Was er bedarf, und was mir fehlt, Weiß der, der Mensch und Thier erhält. Ps 7. Troßt, Menschen, nicht auf eure Werke, Auf Heeresmacht, auf Heldenstärke! Was stolz ist, stürzt der Herr der Welt, su pat 33. Mel. 1. Laßt uns mit Danken treten. mounteer molt 2. Uns ewig zu beglücken, Erschufst du uns und deine Welt, Die hier schon zum Entzücken So viele Wunder in sich hält; Noch größrer Güte Proben Im Himmel aufgehoben, Dahin uns zu erheben, Der huldreich selbst sein Leben 1. Gott, du bist die Liebe; Uns wohlzuthun ist deine Lust.ng and tol Drum preist mit frohem Triebe Dich unsre dankerfüllte Brust. Wie so gar ohne Gränzen So weit die Himmel glänzen, Du siehst mit Wohlgefallen Und hast auch uns, uns allen DE 8 Ist deine Gütigkeit! Uebst du Barmherzigkeit. Auf das, was du gemacht, Viel Gutes zugedacht. 3. Wie groß ist deine Gnade! Wer ist so reich an Huld als du? Auch auf dem Sündenpfade Siehst du uns noch voll Langmuth zu. Du lockest uns zur Buße; Voll Neue dir zu Fuße, So schenkest du uns Armen Und tilgest aus Erbarmen ne Hat für uns deine Hand Der Wonne Vaterland. Sandtst du den Sohn herab, Für uns Verlorne gab. Ho Und fallen wir gebeugt, Voll Reu, die Beßrung zeugt: Auch Trost an deiner Huld, Die ganze Sündenschuld und Eigenschaften. 33. Dem stille Demuth nur gefällt. Wer auf ihn hoffet und ihn liebt, Der ist es, dem er Gnade gibt. 8. Gott will, und Alles ist vollendet: Der Wind, von Mitternacht gesendet, Von Reifen schwer, verhüllt in Eis bise und fleidet wie in Wolle weiß Mit Schnee das Land; der Fluß wird hart, Und Feld und Baum und Thier erstarrt. 29058 pes 9. Er will, und Alles muß geschehen. Er ruft die Wind': von Mittag wehen Sie, schwer von Regen; es ergießt Sich der beeiste Strom und fließt; Und schnell entfliehet Schnee und Eis, Allmächtiger! auf dein Geheiß. 10. Groß ist der Herr in seinen Wegen! Preist ihn! Der Menschheit größten Segen, pol Noch kannten ihn die Heiden nicht Den gab er uns, der Wahrheit Licht, Unsterblichkeit durch seinen Sohn: betet an vor Gottes Thron! - 4. Mit jedem neuen Morgen Ist immer deine Güte neu; Selbst unserm Wunsch und Sorgen Kommst du zuvor mit Vatertreu. Du Ursprung aller Gaben, Und was wir nöthig haben, Wie sind doch unsre Tage Selbst ihre Last und Plage 5. Wer sollte dich nicht lieben? Du hast uns ja zuerst geliebt; Du bist stets treu geblieben, 100% ass Wie viel wir wider dich verübt. Mit Gnaden uns zu segnen, Mit Dank dir zu begegnen, Zu ehren deinen Willen, Ihn freudig zu erfüllen, Du weißt, was uns gebricht; Versagst du, Gott, uns nicht. Von deinem Wohlthun voll! Lenkst du zu unserm Wohl. Ist ewig deine Lust: Sei stets auch unsre Lust! Uns selbst zum Glück und Heil Sei unser bestes Theil! 6. Wer hier auf seinen Wegen Dein Wort vor Augen hat und hält, Den setzest du zum Segen 53 Schon hier, noch mehr in jener Welt. Du schaffst ihm selbst aus Leiden Den herrlichsten Gewinn, Und führest ihn zu Freuden, Die ewig währen, hin. Wie groß ist deine Güte! Mich ihrer stets zu freun, Laß, Gott, auch mein Gemüthe Voll Liebe zu dir ſein! 54 6²cc Sopr. 34. Gottes Wesen O Gott, du warst die Zuflucht, der Er hal- ter Der 3 Sterb- li- chen durch al= le Men- fchen- al- ter! Eh aus dem Nichts du eine Welt bereitet, Den ho- hen Bau der Him- mel aus- gebrei- tet, Sh noch der Sterne Heer, Und Er de war und Meer, Vor - An- fang al= ler Zeiten Warst du, Gott, der du wirst sein, der du bist, In Bass. → = bist: Und al= le& wig feiten. = O Gott, du warst die Zuflucht, der Er hal- ter Der E Sterb- li- chen durch alle Men- schen- al- ter! Eh aus dem Nichts du eine Welt be rei- tet, Den ho- hen Bau der Him- mel aus- ge= brei- tet, Eh noch der Sterne Heer, Und Er- de war und Meer, Vor Anfang al= ler Zeiten Warst du, Gott, der du bist: Und = D wirst sein, der du bist, In al= le& wig feiten. 2. Du winkest, Gott! und Menschenkinder werden, Ein schwach Geschlecht: Du winkest, und auf Erden Sind sie nicht mehr. Jahrtausende vergehen; Geschlechter siehst du sterben und entstehen; 809 Alt. und Eigenschaften. 34. - Gott, du warst die Zuflucht, der Er- hal ter Der Sterb- li- chen durch alle Menschen al- ter! Eh aus dem Nichts du = 55 eine Welt be rei tet, Den ho- hen Bau der Him- mel aus- ge== brei- tet, Eh noch der Sterne Heer, Und Er- de war und Meer, Vor Ten. Anfang aller Zeiten Warst du, Gott, der du bist; Und wirst sein, der du bist, In al= le & wig feiten. = O Gott, du warst die Zuflucht, der Er= hal- ter Der Sterb- li- chen durch alle Menschen- al- ter! Eh aus dem Nichts du eine Welt be rei- tet, Den ho- hen Bau der Him- mel aus- gebreitet, Eh noch der Ster- ne Heer, Und Er- de war und Meer, Vor Anfang al ler Zei- ten Warst du, Gott, der du bist: Und = wirst sein, der du bist, In al= le& wig= fei= ten. Jahrtausende zurück Sind dir ein Augenblick: Dich fast kein Maß der Zeiten. Gleich einer stillen Nacht Der Welt vor Ewigkeiten. Verschwindet Daur und Pracht 56 Der Erde Herrlichkeiten. #Nur Gott, unwandelbar, 6 $ 35. Gottes Wesen 3. Ein Traum nur ist das Leben! Es vergehet Wie Gras, das blüht am Morgen: weggemähet, Verwelkt es schon am schwüleren Mittage; Die Jahre fliehn wie eine dunkle Sage. Wir sinken hin in Staub; Es fallen, wie das Laub, Bleibt, ewig der er war, In alle Ewigkeiten. 4. So eilend fließt ein Strom, wie wir vergehen: Wir sterben, eh wir achtzig Sommer sehen; Kaum siebenzig erreichen unsre Zeiten: Des Lebens Stolz und Müh sind Eitelkeiten. CC Sopr. Hü- gel! Sie gel: Bass. läßt die Sei- nen nie. freut und trägt er fie. Gott ist ge Gott ist ge Hü gel! = Sie gel: ch delo Gott ist ge Gott ist ge läßt die Sei- nen nie. freut und trägt er fie. 35. = treu! Sein Herz, sein Va ter herz Vertreu! 3m Wohl- sein, wie im Schmerz ErGott ist ge treu! Stürzt ein, ihr Berge! fallt, ihr Mein Glau- bensgrund hat die fes = treu! Sein Herz, sein Va ter herz Vertreu! 3m Wohl- sein und im Schmerz Gr#s = Stürzt ein, ihr Ber ge! fallt, ihr Mein Glaubensgrund hat die ses Gott ist ge treu 1 2. Gott ist getreu! Er ist mein treuster Freund! Ich weiß, ich hoff' es fest, d Daß er mich nie durch einen argen Feind Zu hart versuchen läßt. Er stärket mich nach seinem Bunde, In meiner Prüfung trübster Stunde. Gott ist getreu! und Eigenschaften. 35. Was herrlich darin war, Ist Arbeit und Gefahr: Nichts sind des Lebens Tage. Es ist ihr kurzes Glück Und widriges Geschick Nicht werth der Freud' und Klage. 5. Ach lehre uns, Gott, unsre Tage zählen! ! Mit deiner Weisheit leite unsre Seelen! Mit deiner Treu, mit deiner Vatergüte Erquicke unser schmachtendes Gemüthe! Gott trågt uns mit Geduld, So wird er ewig handeln. Die ganze Welt vergeht: Alt. Gott ist ge Gott ist ge läßt die Sei- nen nie. freut und trägt er fie. Hü= gel! gel: Sie 6 Ten. Er kann sich nicht verwandeln. 35. Gott ist ge Gott ist ge Hü- gel! Sie gel: Gott ist läßt die Sei: nen nie. freut und trägt er sie. Bleibt Liebe, Treu und Huld: Nur Gott allein besteht; 3 = treu! Sein Herz, sein Va ter herz Vertreu! Im Wohl- sein, wie im Schmerz Er57 Stürzt ein, ihr Berge! fallt, ihr Mein Glau- bensgrund hat die ses = ge= treu! D = treu! Sein Herz, sein Vater herz Vertreu! Im Wohl- sein und im Schmerz ErStürzt ein, ihr Ber ge! fallt, ihr Mein Glaubensgrund hat die ses # Gott ist ge treu! 3. Gott ist getreu! Er thut, was er verheißt. Er sendet mir sein Licht! Wenn dieses mir den Weg zum Leben weist, So irr' und gleit' ich nicht. Gott ist kein Mensch, er kann nicht lügen; Sein Wort der Wahrheit kann nicht trügen. Gott ist getreu! 58 36. Gottes Wesen 4. Gott ist getreu! Er handelt väterlich, p Und was er thut, ist gut; Die Trübsal auch; mein Vater bessert mich Durch alles, was er thut. Me Das Krenz wird mir zur Himmelsleiter, Der Kampf macht mich zum guten Streiter. Gott ist getreu! 5. Gott ist getreu! Er hat uns selbst befreit sh shtupad Von unsrer Sündennoth Durch seinen Sohn, durch dessen Heiligkeit Und blut'gen Opfertod. Damit wir möchten nicht verderben, gop si Ließ er den Eingebornen sterben. Gott ist getreu! 6. Gott ist getreu! Er, deß ich ewig bin, Sorgt für mein ewig Wohl. Er rufet mich zu seinem Himmel hin, Will, daß ich leben soll. Er reinigt mich von allen Sünden Und läßt mich Trost durch Christum finden. Gott ist getreu! 36. Sopr. Gott, du bist von Mehrt und mindert stät und Grö= ße nie ver= gef = ſe, Ewigkeit! Dei- ne keine Zeit. Gib, daß Son- dern dir al= lein ver= trau 2 e! 6 stät und Grö- ße nie ver= gef ſe, = = = Bass. Gott, du bist von& wig keit! Dei- ne Mehrt und mindert keine Zeit. Gib, daß Nie auf Kre a tu- ren bau- e, = E Ma je ich das = Ma- je ich das Nie auf Kre a turen bau- e, 20 4 Son- dern dir al= lein ver- trau= e! 2. Ewig und unwandelbar Ist dein gränzenloses Wissen; Was dir einmal Wahrheit war, Wird's auch ewig bleiben müssen. Niemals fann dein Ausspruch fehlen; Laß mich ihn zur Nichtschnur wählen! Was uns zu schwer wird, hilft er tragen, Und endlich stillt er alle Klagen. Gott ist getreu! und Eigenschaften. 36. 7. Gott ist getreu! Stets hat sein Vaterblick Auf seine Kinder Acht! Er sieht's mit Luft, auch wenn ein irdisch Glück Sie froh und dankbar macht. Die Welt voll Falschheit sein! Selbst falscher Brüder Neid und Tücke Gereicht am Ende mir zum Glücke. Gott ist getreu! 9. Gott ist getreu! Vergiß es, Seele, nicht, Wie zärtlich treu er ist! $ Alt. 8. Gott ist getreu! Mein Herz, was fehlt dir noch, Dich Gottes stets zu freun? Sei Gott getreu und fürchte nichts; mag doch Halt fest an Gott, sei treu im Glauben, Laß nichts den starken Trost dir rauben: Gott ist getreu! 36. Gott treu zu sein, sei deine liebste Pflicht, Weil du so werth ihm bist. Gott, du Mehrt und - stät und Grö= ße nie verges- se, = = bist von& wig feit! Dei- ne min- dert feine Zeit. Gib, daß City L Nie auf Kre= a= tu= ren Son- dern dir al lein ver= trau= e!$ or 194 stät und Grö= nie ver= gef 59 = Ten. Gott, du bist von& wig feit! Dei= ne Ma- je Mehrt und mindert feine Zeit. Gib, daß ich das Be = ſe, Jour- mid Ma- je= ich das Willst du noch: O hilf uns Allen Thun nach deinem Wohlgefallen! bau= e, Nie auf Krea- turen bau- e, 1 Son- dern dir al= lein ver- trau e! 3. Du bist nicht wie Menschen sind, Daß dich etwas reuen sollte; Bleibest immer gleich gesinnt; Und was je dein Rathschluß wollte, and do 60 37. Gottes Wesen 4. Sünden bist du ewig feind; Wehe denen, die sie lieben! Ewig bleibst du derer Freund, Die, was recht und gut ist, üben. bi Laß mich darin schon auf Erden Deinem Bilde ähnlich werden! 5. Immer ist's dir eine Lust, Wohl dem, der sich auch mit Lust hair siddDer, der geht auf sichern Wegen Deinen Segnungen entgegen. k sh yerbie sich bu f* cc Sopr. F Bass. Menschenkinder zu beglücken: Lernt in deine Ordnung schicken! Him- mel sein Ge= biet. 37. Gott ist mein Lied! Er ist der Gott der Stär- ke; Herr ist sein Nam', Und groß sind sei ne = Wer- fe, Und al= le Gott ist mein Lied! Er ist der Gott der Stär- fe; Herr ist sein Nam', Und groß sind seine Wer ke, Und al= le = Himmel sein Gebiet. 2. Er will und spricht's, So sind und leben Welten; Und er gebeut, so fallen durch sein Schelten Die Himmel wieder in ihr Nichts. 3. Licht ist sein Kleid, Und seine Wahl das Beste: Er herrscht als Gott, und seines Thrones Veste Ist Wahrheit und Gerechtigkeit. 4. Unendlich reich, Ein Meer von Seligkeiten, Ohn' Anfang Gott, und Gott in ew'gen Zeiten! Herr aller Welt, wer ist dir gleich? 5. Was ist und war Im Himmel, Erd' und Meere Das fennet Gott, und seiner Werke Heere Sind ewig vor ihm offenbar. 6. Er ist um mich, Schafft, daß ich sicher ruhe; Er schafft, was ich vor- oder nachmals thue, sidderro@ e c Und er erforschet mich und dich. 7. Er ist dir nah, Du sigest oder gehest; Ob du an's Meer, ob du gen Himmel flöhest: So ist er allenthalben da. 6. Deine Worte trügen nicht! Der da hält, was er verspricht: Bupl Alt. be Laß nur deinen Geist mich treiben, Dir, Herr, auch getreu zu bleiben! 7. Mag dann doch die Welt vergehn, Mag dann Alles mich verlasſen! Du, du bleibst mir ewig stehn; Deine Hand wird mich umfassen, Wann ich einst von hinnen scheide: Ewig bleibst du meine Freude. 37. ist ſein 6 und Eigenschaften. 37. $ # O Himmel sein Gebiet. span1@ urad PH Ten. Du, du bist der Ewigtreue, O daß dieß mich stets erfreue! 61 Gott ist mein Lied! Er ist der Gott der Stär- fe; Herr J Nam', Und groß sind seine Wer, ke, Und al le 3 Gott ist mein Lied! Er ist der Gott der Stär- ke; Herr Hint ist sein Nam', Und groß sind seine Wer ke, Und al- le = SING Himmel sein Gebiet. J 8. Er fennt mein Flehn Und allen Rath der Seele; Er weiß, wie oft ich Gutes thu' und fehle, Und eilt, mir gnädig beizustehn. 9. Er wog mir dar, Was er mir geben wollte; Schrieb auf sein Buch, wie lang ich leben sollte, Da ich noch unbereitet war. 10. Nichts, nichts ist mein, Das Gott nicht angehöre. Herr, immerdar soll deines Namens Ehre, Dein Lob in meinem Munde sein! 11. Wer kann die Pracht Von deinen Wundern fassen? Ein jeder Staub, den du hast werden lassen, sonia] Verkündigt seines Schöpfers Macht. 12. Der kleinste Halm Ist deiner Weisheit Spiegel; Du Luft und Meer, ihr Auen, Thal und Hügel, Ihr seid sein Loblied und sein Psalm! 13. Du tränfst das Land, Führst uns auf grüne Weiden, Und Nacht und Tag und Korn und Wein und Freuden Empfangen wir aus deiner Hand.or 62 38. 39. Gottes Wesen 14. Kein Sperling fällt, Herr, ohne deinen Willen: 20 Sollt' ich mein Herz nicht mit dem Trofte stillen, Daß deine Hand mein Leben hält? Rol 38. Sopr. Lobt den Herrn! Das Sternge- fil de Pre- digt laut von sid thad mund prices Gottes Macht; Und von seiner Huld und Milde Spricht des Frühlings of Blu- menpracht. Lobt den Herrn! Lobt den Herrn! Bass. Lobtden Herrn! Das Stern- ge fil de Pre- digt laut von = G m₂ Gottes Macht; Und von sei- ner Huld und Mil- de Spricht des Frühlings the Blu- menpracht. Lobt den Herrn! Lobt den Herrn! nadio M So i 2. Lobt den Herrn! Er wägt mit Güte Allem zu das Lebensloos, Wie dem Seraph, so der Blüthe, Wie dem Stern, so auch dem Moos. Lobt den Herrn! 3. Lobt den Herrn! Vom Seelenschlafe Weckt uns auf des Sohnes Wort; Freundlich führt verirrte Schafe Unser Hirt zum Friedensport. Lobt den Herrn! 10 diril 39. Mel. 211. Wer nur den lieben Gott läßt walten moito 1. Du weiser Schöpfer aller Dinge Der Alles fennet und versteht! d Nichts ist so groß, nichts so geringe, Das nicht nach deiner Ordnung geht: Denn jedem Wesen theilest du Sein Amt und seine Kräfte zu. 2. Die wundervollen prächt'gen Werke, Was unsern Augen fern und nah, bol dull Steht alles, wie durch deine Stärke, gjym A fut ne und Eigenschaften. 38. 39. 63 15. It Gott mein Schuß, Will Gott mein Retter werden, So frag' ich nichts nach Himmel und nach Erden, Und biete selbst der Hölle Truß. 38. Alt. J Lobt den Herrn! Das Stern- ge- fil de Pre- digt laut von GE Gottes Macht; Und von sei- ner Huld und Milde Spricht des Frühlings Blu- menpracht. Lobt den Herrn! Lobt den Herrn! m 구 Ten. Lobt den Herrn! Das Stern- ge fil de Pre- digt laut von = = 038734 O Gottes Macht; Und von sei- ner Huld und Mil- de Spricht des Frühlings + m Blu- menpracht. Lobt den Herrn! Lobt den Herrn! edinice dan 4. Lobt den Herrn! Auf finsterm Wege Leuchtet uns des Glaubens Stern; Nah ist uns auf morschem Stege od Gottes Hand und niemals fern. Lobt den Herrn! 5. Lobt den Herrn! In starken Armen Hält er Alles allerwärts; Wer ergründet sein Erbarmen? Wer ermißt sein Vaterherz? Lobt den Herrn! So auch durch deine Weisheit da. Unendlich, Herr, ist dein Verstand; Der ganze Weltbau macht's bekannt. 3. Mit eben diesen Meisterhänden, Mit welchen du die Welt gemacht, Regierst du auch an allen Enden, Was du höchst frei hervorgebracht. Du brauchst, o unerschaffnes Licht! Der Menschen Rath und Beistand nicht. .es 40. Gottes Wesen nu 4. Was du zu thun dir vorgenommen, Das kommt unfehlbar auch zur That.or Wenn tausend Hindernisse kommen, So triumphirt dein hoher Rath. Den besten Zweck wählt dein Verstand; Die Mittel stehn in deiner Hand. 5. Die Menge so verschiedner Willen, Wo jeder seinen Weg sich wählt, moligi Muß doch den deinen nur erfüllen, Der seines Zweckes nie verfehlt; Der aller Feinde stolzen Wahn Unvernunft beschämen kann. 40. 64 11920 fee Sopr. Noch nie hast du dein Wort ge bro- chen, Nie dei- nen Du hältst ge treu, was du verspro- chen, Vollführst, was = Bund, o Gott, ver- legt; Wenn Erd' und Him- mel auch versem fun du dir vor= ge= setzt. dull gehn, Bleibt e wig fest dein Wort doch stehn. thosemanti M Bass. Noch nie hast du dein Wort ge bro- chen, Nie dei nen Du hältst ge treu, was du ver- spro- chen, Vollführst, was gehn, Bleibt e= wig fest dein Wort doch stehn. Bund, o Gott, ver= legt; Wenn Erd' und Him- mel auch ver: dir vor= ge= ſegt. du fe 2. Du bist kein Mensch, daß dich gereue, Was uns dein Wort verheißen hat. Nach deiner Macht, nach deiner Treue Bringst du, was du versprichst, zur That. Scheint die Erfüllung gleich noch weit; So kommt sie doch zu rechter Zeit. 3. Und wie du das unfehlbar giebest, Was deine Huld uns zugedacht; So wird, wann du Vergeltung übeft, STARODO und Eigenschaften. 40. od 6. Weisheit, decke meiner Seele Des Eigendünkels Thorheit auf, Damit sie dich zum Leitstern wähle In ihrem sonst verwirrten Lauf! Ich weiß den Weg des Friedens nicht; Drum leite mich dein sichres Licht! 7. Du hast mich durch mein ganzes Leben Bisher auf's weiseste geführt; Ja, dir muß ich die Ehre geben, Daß du auf's beste mich regiert. Leit ferner mich durch Welt und Zeit Hinüber zu der Ewigkeit! 40. 6 - Alt. Noch nie hast du dein Wort gebro- chen, Nie dei nen Du hältst ge- treu, was du ver sprochen, Vollführst, was = 5 10 Bund, o Gott, verletzt; Wenn Erd' und Him- mel auch verdu dir vor= ge= seßt. gehn, Bleibt e wig fest dein Wort doch stehn. fee Ten. Noch nie hast du dein Wort ge brochen, Nie dei nen Du hältst ge treu, was du versprochen, Vollführst, was = O gehn, Bleibt e wig fest dein Wort doch stehn. 2 65 Bund, o Gott, ver= legt; Wenn Erd' und Himmel auch verdu dir vor ge segt. Dein Drohwort auch gewiß vollbracht Wer dich, o Gott, beharrlich haßt, Fühlt deiner Strafen schwere Last. 40081 A 4. D drücke tief dieß ein dem Herzen, Daß es vor deinem Wort sich schent; Und laß mich nie leichtsinnig scherzen Mit deiner Strafgerechtigkeit! Nie werde das von mir gewagt, Was dein Befehl mir untersagt! 5. 66 041. Gottes Wesen 5. Doch laß mich auch mit festem Glauben Dem Worte deiner Gnade traun! Wer fann den Trost uns jemals rauben, Den wir auf dein Versprechen baun? Du bist ein Fels, dein Bund steht fest: Wohl dem, der sich auf dich verläßt! 41. Sopr. Lob finget Ihm dan ke, - Gott, und be= tet an Mit fröhliwer nur danken kann, Dem Schöpfer # chem Gemüthe! Gott ist die Lie- be! Rühmt es laut, Ihr vol= ler Gü te! From- men, die ihr ihm vertraut, Die ihr ihn kennt und ehret! Rühmt es, daß seine Gü- tig feit Mit jedem Mor- gen sich erneut, Und e= wig, e= wig wäh= ret! P Gott, und be= tet an Mit fröhliwer nur dan fen kann, Dem Schöpfer Bass. Lob fin- get Ihm dan ke, chem Gemü- the! Gott ist die Lie- be! Rühmt es laut, Ihr vol= ler Gü te! From- men, die ihr ihm ver- traut, Die ihr ihn kennt und ehret! Rühmt es, daß seine Gü- tig fett Mit jedem Mor- gen : J fich erneut, Und 2= wig, e= wig wäh- ret! $ Alt. € chem und Eigenschaften. 41. 6. Gib, Herr, daß ich die Wahrheit liebe, Und, allen meinen Pflichten treu, Nie Jemand durch Betrug betrübe, Entfernt von Lift und Heuchelei! Dann bin ich auch des Gottes Kind, Dem Treu und Wahrheit heilig sind. 41. 2 Lob finget Ihm dan- ke, Ten. O n Se- n - mü- the! Gott ist die Lie- be! Rühmt es laut, Ihr vol= ler Gü te! = fich er= Gott, und be= tet an Mit fröh- liwer nur dan fen fann, Dem Schöpfer From- men, die ihr ihm ver- traut, Die ihr ihn fennt und HA ret! Rühmt es, daß seine Gü- tig feit Mit je dem Mor- gen neut, Und e= wig, e= wig wäh- 67 ret! Lob sin get Gott, und be= tet an Mit fröh- liIhm dan ke, wer nur dan- fen kann, Dem Schöpfer = H ehchem Gemü the! Gott ist die Liebe! Rühmt es laut, Ihr - voller Gü- te! From- men, die ihr ihm ver- traut, Die ihr ihn kennt und ehfich er- neut, Und e= wig, e= wig wäb- ret! ret! Nühmt es, daß sei ne Gh- tig feit Mit jedem Mor- gen 142. Gottes Wesen odall 2. Daß außer dir nicht Alles leeruben Von Freud' und Leben bliebe, ant Schufst du der Himmel ganzes Heere Und unsre Erd' aus Liebe. Du selbst bedurftest ihrer nie, min@ Unendlicher! Du ließest fie Zu ihrem Glücke werden. Du aber sättigest dich nun Mit Wonne, Allen wohlzuthun Jm Himmel und auf Erden. 3. Kein Mensch, kein Engel selbst ermißt Die Größe deiner Segen; 68 Wie gütig deine Weisheit ist In allen ihren Wegen. Gott, deine Güte reicht so weit, Als deines Reichs Unendlichkeit, So weit, Herr, als das Leben. Ach, was sind wir, die deine Macht Auf deiner Welt hervorgebracht, Uns ew'ges Heil zu geben? log 6 Höch- ster, Sopr. Nie bist du, du, Höch- ster, von uns fern, Du wirkst an Wo ich nur bin, Herr al= ler Herrn! Bin ich in al= len En den. deinen Hän- den. al= len En dei nen Hän FREE 42. S B → ich; Denn deine Rechte schü get mich. JAK WT Durch dich nur leb' und Bass. Nie bist du, Höch- ster, von uns fern, Du wirkst an Wo ich nur bin, Herr al= ler Herrn! Bin ich in ath - me den. Durch dich nur leb' und ath= me den. ich; Denn dei ne Rechte schü= ßet mich. Plas Was ich gedenke, weißest du, Du prüfest meine Seele. Du siehst es, wann ich Gutes thu, Du siehst es, wann ich fehle. Nichts, nichts kann deinem Aug entfliehn, Und nichts mich deiner Hand entziehn. Doch ist dir's angenehmer Dank, Dir ist es mehr als Lobgesang, Wenn ich, wie du liebst, liebe, Und diesen Sinn mit wahrer Freud und Eigenschaften. 42. 4. D Vater, welchem feiner gleicht An seiner Kinder Liebe! Durch Wohlthun und Barmherzigkeit An meinen Brüdern übe. 5. Du bist die Liebe! Dank sei dir, Daß ich dich so erkenne, Und, dir zum Ruhm, zum Troste mir, Dich, Gott, die Liebe nenne! Auch ich will ganz dein eigen sein, Will glücklich machen, will erfreun, Alt. Kein Dank, kein Lobgesang erreicht, Herr, deines Wohlthuns Triebe, Will segnen und dir gleichen. dieser Pflicht, Von diesem Sinn, von Gott der Liebe, laß mich nicht, So lang ich lebe, weichen! 42. al= len dei nen $ Ten. Nie bist du, Höch- ster, von uns fern, Du wirfst an Wo ich nur bin, Herr al= ler Herrn! Bin ich in al= len dei- nen ich; Denn deine Rechte 69 En 2 den. Durch dich nur leb' und ath Hän = den. J schü- get mich. = me math- me Nie bist du, Höch- ster, von ung sern, Du wirkst an Wo ich nur bin, Herr al= ler Herrn! Bin ich in En# den. Durch dich nur leb' und ath- me Hän den. ich; Denn deine Rechte schü- ßet mich. schüßet mich. hd chai@ Wann ich in stiller Einsamkeit Mein Herz an dich ergebe, Und, über deine Huld erfreut, Lobsingend dich erhebe; So siehst du es, und stehst mir bei, Daß ich dir immer treuer sei. 70 43. Gottes Wefen 4. Du merkst es, wann des Herzens Nath Verkehrte Wege wählet; Und bleibt auch eine böse That Vor aller Welt verhehlet, So weißt du sie, und strafest mich Zu meiner Beß'rung väterlich. 5. Du hörest meinen Seufzern zu, Daß Hülfe mir erscheine; Voll Mitleid, Vater, zählest du Die Thränen, die ich weine; Du siehst und wägest meinen Schmerz, Und stärkst mit deinem Trost mein Herz. CHUCATHE 43. 100 Sopr. € Wan- del gilt; Deines Namens Heilig- feit Wer- de Wahrheit quillt! P Gott, vor dessen An ge- sich- te Nur ein rei- ner Ew ges Licht, aus des sen Lichte Stets die rein- ste = Nach der Bass. stets von uns gescheut! Laß sie uns doch kräftig dringen, UP Heiligung zu rin- gen! = Gott, vor dessen Ange sich te Nur ein rei- ner Ewges Licht, aus dessen Lichte Stets die rein- ste Wan- del gilt; Deines Namens Heilig- keit Wer- de Wahrheit quillt! stets von uns ge- scheut! Laß sie uns doch kräftig drin- gen, Nach der Heili- gung zu rin gen! 2. Heilig ist dein ganzes Wesen, Und kein Böses ist an dir; Ewig bist du so gewesen, Und so bleibst du für und für. 5 2 und Eigenschaften. 43. 6. O drück, Allgegenwärtiger! Dieß tief in meine Seele; Daß, wo ich bin, nur dich, o Herr! Mein Herz zur Zuflucht wähle; Daß ich dein heilig Auge scheu', Und dir zu dienen eifrig sei! 7. Laß überall gewissenhaft Nach deinem Wort mich handeln; Und stärke mich dann auch mit Kraft, Vor dir getroft zu wandeln! Herr, du bist um mich: o verleih, Daß dieß mir Trost und Warnung sei! 43. Alt. CAVAL = Gott, vor dessen An- ge sich te Nur ein rei- ner Ew ges Licht, aus dessen Lich te Stets die rein- ste = Wandel gilt; Deines Namens Heilig- keit Wer- de Wahr- heit quillt! ngoa Nach der Hei li- gung zu 2 Ten. Bath and has ut 9362 stets von uns ge- scheut! Laß sie uns doch kräftig bringen, 71 Wan- del gilt; Wahrheit quillt! stets von J ringen! A Gott, vor dessen An- ge- sich- te Nur ein rei- ner Ewges Licht, aus dessen Lichte Stets die rein- ste A B Deines Namens Heilig fett Wer= de uns ge- scheut! Laß sie uns doch kräftig drin-gen, Nach der Hei- li- gung zu ringen! Was dein Wille wählt und thut, Ist unsträflich, recht und gut; Und mit deines Armes Stärke Wirkst du stets vollkommne Werke. 72 D Nie besteht vor dir der Sünder; Denn du bist vollkommen rein. dall Nur die Frommen hörst du gern: Uebelthätern bist du fern; s atsal dull 350 44. Gottes Wesen 3. Herr, du willst, daß deine Kinder Deinem Bilde ähnlich sei'n. Sopr. Unsre Schwachheit ist vor dir: Wie so leicht, ach, fallen wir! Und wer fann sie alle zählen, Die Gebrechen unsrer Seelen? 44. Wer beharrt in seinen Sünden, Kann vor dir nicht Gnade finden. 14. D so laß uns nicht verscherzen, Was dein Rath uns zugedacht! Schaff in uns, Gott, reine Herzen, Tödt' in uns der Sünde Macht! Bass. All mäch- ti- ger! wir sin- gen Un= end- lich ist fie für und 110 deine Stär- fe; Was nie ein Mensch be greifen kann, Haft jedem Wer fe. = du durch dei- ne Macht ge than, Und herr- lich aus- geführet. dei-- ne Stär- fe; je dem Wer fe. = He dir, Und prei- sen für, Und groß in = - All mächti ger! wir sin ger dir, Und prei- sen - Un endlich ist sie für und für, Und groß in Panne P RE Was nie ein Mensch be greifen kann, Haft. YOON du durch deine Macht ge- than, Und herr- lich aus- ge- füh= ret. 2. Vollkommen gut stand fern und nah Auf dein Gebot: Es werde! In seiner Pracht der Himmel da, In ihrer Pracht die Erde. Du sprichst: und siehe, es geschieht; Und ohne Zahl sind im Gebiet Der Schöpfung deine Wunder und Eigenschaften. 44. nadi? tim 5. Uns von Sünden zu erlösen, oprit sik b. Gabst du deinen Sohn dahin. Oso reinige vom Bösen Durch ihn unsern ganzen Sinn! likna Gib uns, wie du selbst verheißst, Sie wanbeln Daß er unsern Geist regiere 8. by Und zu allem Guten führe! 6. Keiner fündlichen Begierde Bleibe unser Herz geweiht; on auf Unsers Wandels größte Zierded Sei rechtschaffne Heiligkeit! Mach uns deinem Bilde gleich! Denn zu deinem Himmelreich Wirst du, Herr, nur die erheben, Alt. Die im Glauben heilig leben. e u 44. Allmäch- ti- ger! wir Un endlich ist sie J e J J Gib uns deinen guten Geist, fond = dei- ne je dem Wer= fe. 1188 cheka mis ssd fi Ten. All mächtiger! wir sin gen Un endlich ist sie für und C Thus& im and 1505 deine Stärke; Was nie ein Mensch be greifen kann, Haft je dem Wer fe. = 109 73 Edituen us) spind thail door dit du durch deine Macht ge- than, Und herr- lich aus- ge führet. OPER sin gen dir, Und prei- sen für und für, Und groß in = dir, Und prei- sen für, Und groß in Står fe; Was nie ein Mensch be grei- fen kann, Haft du durch dei- ne Macht gethan, Und herr- lich aus- ge= füh- ret. 3. Fallt nieder, Christen! singt dem Gott, Durch den auch ihr geworden! Noch folget seinem Machtgebot Der Weltbau aller Orten. Von unser Keinem ist er fern; Fallt nieder, Christen, singt dem Herrn! Er herrschet über Alles. 74 45. 46. Gottes Wesen 4. Wir singen dir, Herr aller Welt, Wir singen dir mit Freuden! Dein Arm ist's, der sie trägt und hält Vom Anbeginn der Zeiten. Erhalter deiner Welt zu sein, 10. Kann Niemand sonst, kannst du allein: Sie hängt an deinem Willen. 5. Nicht durch ein blindes Ohngefähr Ist sie im Stand geblieben; Du hast ihr, Allgewaltiger, Geseße vorgeschrieben, Und sie bleibt ihnen unterthan; d Und weder Staub noch Sonne fann Sich gegen dich empören. 6. Nach deiner Ordnung drehen sich Des Himmels Sternenheere; Nach deinem Willen heben sich Und legen sich die Meere. 45. Mel. 181. Wie mächtig spricht in meiner Seele. 1. Wie groß ist des Allmächt'gen Güte! Ist der ein Mensch, den sie nicht rührt? Der mit verhärtetem Gemüthe Den Dank erstickt, der ihr gebührt? Nein, seine Liebe zu ermessen Sei ewig meine gröfte Pflicht! Der Herr hat mein noch nie vergeffen: Vergiß, mein Herz, auch seiner nicht! 2. Wer hat mich wunderbar bereitet? Der Gott, der meiner nicht bedarf. Wer hat mit Langmuth mich geleitet? Gr, dessen Nath ich oft verwarf. Wer stärkt den Frieden im Gewissen? Wer gibt dem Geiste neue Kraft? Wer läßt mich so viel Glück genießen? Ist's nicht sein Arm, der Alles schafft? 3. Schau, o mein Geist, in jenes Leben, Zu welchem du erschaffen bist; Wo du, mit Herrlichkeit umgeben, Gott ewig sehn wirst, wie er ift! Du haft ein Recht zu diesen Freuden; Durch Gottes Güte sind fie dein. Sieh, darum mußte Chriftus leiden, Damit du könntest selig sein. 46. Mel. 1. Laßt uns mit Danken treten. 1. Auf, meine Seele, finge; Es finge laut, was in mir ist, Dem Schöpfer aller Dinge! Weh dem, der seinen Gott vergißt! Er hat, er hat vergeben Gerettet dich in's Leben Sekrönt mit seinem Heile, Und einft wird dir zu Theile Dir deine Miffethat, Mit gnadenvollem Nath; Vom Glend dich befreit: Die Ruh der Ewigkeit. und Eigenschaften. 45. 46. Du leitest des Gewitters Gang, Und dir gehorcht mit Lobgesang Der Donner in den Wolken. 7. Wohl denen, die, im Herzen rein, Auf deine Wunder schauen! Wohl denen, die auf dich allein Und nicht auf Menschen bauen! duten t Sie stüßen sich auf deine Macht, Sie wandeln froh und unverzagt, Thun recht und scheuen Niemand. 8. O du, der aller Welt gebeut, Vom Kleinsten bis zum Grösten; Gib, daß sich deiner Herrlichkeit Die Menschen alle trösten! Erhör uns, Gott, Allmächtiger! Und laß auf Erden immer mehr, Was du gebeutst, geschehen! 4. Und diesen Gott sollt' ich nicht ehren, Und seine Güte nicht verstehn? Er sollte rufen, ich nicht hören; Den Weg, den er mir zeigt, nicht gehn? Sein Will' ist mir ins Herz geschrieben, Sein Wort bestärkt ihn ewiglich: 75 Gott soll ich über Alles lieben, Und meinen Nächsten gleich als mich. 5. Dieß ist mein Dank, dieß ist sein Wille: le nis 30 Ich soll vollkommen sein, wie er. Borb weer So lang ich dieß Gebot erfülle, Stell' ich sein Bildniß in mir her. Lebt seine Lieb' in meiner Seele, So treibt sie mich zu jeder Pflicht; Und ob ich schon aus Schwachheit fehle, Herrscht doch in mir die Sünde nicht. O Gott, laß deine Güt' und Liebe Mir immerdar vor Augen sein! Sie stärk' in mir die guten Triebe, Mein ganzes Leben dir zu weihn! Sie tröfte mich zur Zeit der Schmerzen, Sie leite mich zur Zeit des Glücks, Und sie besieg' in meinem Herzen Die Furcht des legten Augenblicks! 2. G8 hat uns wissen lassen Der Herr sein Recht und sein Gericht; Erbarmung ohne Maßen bin Dem Frommen, der den Bund nicht bricht. Sein Zorn eilt schnell vorüber, Der Herr begnadigt lieber, Wer Gott vertraut, ihm lebet, Mit Adlersflügeln schwebet 2012 2 Straft nicht nach unsrer Schuld; Nimmt lieber auf zur Huld. C Sein Friede ist mit dem; Erbarmung über dem. 76 47. 48. Schöpfung, Erhaltung Dein 3. Wie Väter mit Erbarmen Auf ihre schwachen Kinder schaun: mundu So thut der Herr uns Armen, lie 500S Rand endant Wenn wir auf ihn mit Einfalt traun.91 1002 Er weiß es, wir sind Sünder; Gott weiß es, wir sind Staub, Zum Tode reife Sünder, Ein niederfallend Laub.dmin si Kaum daß die Winde wehen, So ist es nicht mehr da; Wir Sterbliche vergehen; Stets ist der Tod uns nah. 6. Obar bei 4. Jehovahs Gnad' alleine Sachs Steht fest, fie bleibt in Ewigkeit. O O du, des Herrn Gemeine, Die ganz sich deinem Dienste weiht, Zweiter illy dill em Schöpfung, Erhaltung p2 m 47. Mel. 4. Wir danken alle Gott. sd 1207, wiąć 1. D Gott, du gabst der Welt Im Anfang Licht und Leben. Nun hast du die Natur Mir als ein Buch gegeben, Drin viel zu lesen ist Von deiner großen Pracht, Von deiner weisen Huld, Von deiner Wundermacht. O ew'ge Majestät, Vor dir will ich mich beugen! Von deiner Herrlichkeit Seh' ich die Himmel zeugen; Ich seh die Sonne stehn, Sie spiegelt sich im Meer, Ich schau die Wolken an, Den Mond, das Sternenheer. 3. Die Luft, das Firmament Schufst du aus Finsterniffen; Es träuft, so bald du willst, Von milden Regengüffen; Und wenn dein Ruf gebeut, So blißt und donnert weit Der Wetter Sturm und Nacht, Du Gott der Herrlichkeit! Die Weisheit und die Kunst, Die Ordnung, das Regieren Kann man auf jedem Blatt, An jedem Steine spüren. Die Mannigfaltigkeit, Die doch zusammenstimmt, Die macht, daß Aug' und Herz In Wunderfreude schwimmt. 48. Mel. 44. Allmächtiger, wir singen dir. 1. Wer machte diese ganze Welt, Das Nahe und das Ferne? Wer hat am Himmel hingestellt Die Sonne, Mond und Sterne? Woher der Thiere große Zahl? Wer machte Felder, Berg und Thal, Und Bäume, Frücht' und Blumen? 2. Wer goß das Wasser reichlich aus In Brunnen, Bäche, Seen? Wer streut im Winter Flocken aus? Wer heißt die Winde wehen? Wer gießt den Regen auf die Au? Wer führt die Wolken, tröpfelt Thau Auf Wiesen, Felder, Neben? 3. Das alles, alles, groß und klein, Ist dein Werk, Unsichtbarer! Du bist der Erste, bist allein Der Schöpfer und Bewahrer! Durch deine Macht, auf dein Gebot 1150 160 1500 Bin ich, ist Alles, bester Gott! Durch dich ist Alles worden. He @ und Vorsehung. 47. 48.5.00 Die, daß sie selig werde, Schwing du dich von der Erde Die Schaar stets treuer Knechte, Licht, Heil find deine Rechte 77 Mit Furcht und Zittern ringt, Hinauf, wo Jubel fingt ne Und unsrer Todten Schaar: Und ewig wunderbar! 5. Anbetung, Preis und Ehre Sei dir, Gott Vater, Sohn und Geist! Wir singen's in die Chöre Der Schaar, die dich vollkommen preist. Anbetung, Preis und Ehre Wir stammeln's nur; doch höre Einst tragen wir auch Palmen, Einst fingen wir dir Psalmen; Abschnitt. und Vorsehung. Dir, der du warst und bist! Uns du, der ewig ist! Du Gott, auf den wir traun! Einst sterben wir und schaun! 5. Die Weisheit bet' ich an, Die Macht rührt mein Gemüthe. Doch ist's noch nicht genug: Ich seh des Schöpfers Güte. Denn kein Geschöpf ist da, Dem er nicht Gutes thut; Ja, was er macht und will, Ist alles köstlich, gut. O 6. Gott, wie wohl wird mir, Zu dir hinaufzusehen, Hoch über alles weg Vor deinem Thron zu flehen! Doch trübt die Sündenschuld Mein armes Menschenherz, Und find' ich keinen Trost Bei dem geheimen Schmerz. 7. Hier schweigt der Himmel still, Die Erde sagt nichts weiter, Das tiefe Meer verstummt, Die Sonne macht nicht heiter, Bis daß ein andres Buch Ich noch von oben her o Zu meinem Trost empfang', Und mich dein Geist belehr'. 8. Das ist das heil'ge Buch, Das Wort, das alles schuf, Darinnen fteht geschrieben: in die Welt mit Lieben, Kam Voll Wahrheit, Gnad' und Huld, Ward Mensch hier in der Zeit, Mein Leben, Licht und Trost, Gelobt in Ewigkeit! 4. Von Gott ist alles, was ich hab'; Ohn' ihn kann nichts geschehen. Der Gott, der Allen Augen gab, Muß Alles, Alles sehen. Sein ist die Welt, auch ich bin sein; Nichts ist zu groß, nichts ist zu klein, Daß er nicht dafür sorge. 5. Du, Gott, weißst alles, was ich thu, Siehst mich an jedem Orte; Selbst, was ich denke, weißest du, Hörst alle meine Worte. Dein unsichtbares Angesicht Sieht mich im Dunkeln, wie beim Licht, Bei Nacht, als wie bei Tage.. 6. Wie gut, wie liebevoll du bist, Seh' ich, wohin ich blicke; Weil Alles gut und nüßlich ist, und dient zu meinem Glücke. Luft, Sonne, Feld und Wald und Thier, Milch, Korn und Wasser nügen mir, Und nüßen allen Menschen. 78 49. 50. 51. Schöpfung, Erhaltung 7. Für sich nicht, für Geschöpfe nur, Daß jedes glücklich werde, Schuf Gott die prächtige Natur, Den Himmel und die Erde. Ihm, der uns wie ein Vater liebt, Und Allen alles Gute gibt, Ihm kann der Mensch nichts geben. 49. Sopr. Die Himmel rühmen sei-ne Macht, Die Wel- ten re- den laut: Uns rief sein Wil- le aus der Nacht, Uns hat sein Arm ge- baut. Bass. Die Himmel rühmen sei- ne Macht, Die Wel- ten re- den laut: Uns rief fein Wil- le aus der Nacht, Uns hat sein Arm ge- baut. 2. Wie prächtig fleidet er die Flur, Die Wälder voll Gesang! Ihm fingt die fröhliche Natur In lauten Tönen Dank. Die Werke seiner Hand Und segnet Volk und Land. 3. Er schaut mit väterlichem Blick Und sorgt für seiner Kinder Glück 50. Mel. 8. Lob, Chr und Preis dem höchsten Gut. 1. Wenn ich, o Schöpfer, deine Macht, Die Weisheit deiner Wege, Die Liebe, die für Alle wacht, Anbetend überlege; Tad b So weiß ich, von Bewundrung voll, Nicht, wie ich dich erheben soll, Mein Gott, mein Herr und Vater! 2. Mein Auge sieht, wohin es blickt, Die Wunder deiner Werke. Der Himmel, prächtig ausgeschmückt, Preist dich, du Gott der Stärke! Wer hat die Sonn' an ihm erhöht? Wer kleidet fie mit Majestät? Wer ruft dem Heer der Sterne? 3. Wer mißt dem Winde seinen Lauf? Wer heißt die Himmel regnen? Wer schließt den Schooß der Erde auf, Mit Vorrath uns zu segnen? Gott der Macht und Herrlichkeit, Gott, deine Güte reicht so weit, So weit die Wolfen reichen! 51. Mel. 40. Noch nie hast du dein Wort gebrochen. 1. Fürwahr du bist, o Gott, verborgen; Bon The Dein Nath bleibt für uns wunderbar. Du Me Umsonst sind alle meine Sorgen; Du sorgtest, eh die Welt noch) war, Für unser Wohl schon väterlich: Dieß sei genug zum Trost für mich! und Vorsehung. 49. 50. 51. 79 8. Drum bin ich fröhlich, daß ich bin Ein Zeuge seiner Güte. Ich danke Gott, und denk an ihn Mit fröhlichem Gemüthe. Ich seh dich nicht, doch lieb' ich dich. Du schufft und du bewahrest mich zu immer größern Freuden. 49. Alt. Die Him- mel rüh- men seine Macht, Die Welten re- den laut: Uns rief sein Wil- le aus der Nacht, Uns hat sein Arm ge- baut. Pe Ten. Die Himmel rüh- men seine Macht, Die Welten reden lant: Uns rief fein Wil- le aus der Nacht, Uns hat sein Arm ge- baut. 4. Mensch! erkenne deinen Werth, Daß deiner Gott gedenkt, Daß Gott auf deine Bitten hört, Daß Gott dein Schicksal lenft. 5. Allmächtig wog er deine Zeit, Wog Leben oder Tod: OBürger der Unsterblichkeit, Erkenne deinen Gott! 4. Dich predigt Sonnenschein u. Sturm; Dich preist der Sand am Meere. Bringt, ruft auch der geringste Wurm, Bringt unserm Schöpfer Ehre! Mich, ruft der Baum in seiner Pracht, Mich, ruft die Saat, hat Gott gemacht! Bringt unserm Schöpfer Ehre! 5. Der Mensch, ein Leib, den deine Hand, So wunderbar bereitet; Der Mensch, ein Geist, den sein Verstand Dich zu erkennen leitet; Der Mensch, der Schöpfung Ruhm und Preis, Ist sich ein täglicher Beweis Von deiner Güt' und Größe. Erheb ihn ewig, o mein Geist! Erhebe seinen Namen! Gott, unser Vater, sei gepreist, Und alle Welt sag': Amen! Und alle Welt fürcht' ihren Herrn, Und hoff auf ihn, und dien' ihm gern! Wer wollte Gott nicht dienen? at sb 2. Dein Weg ist zwar in Finsternissen Vor unsern Augen oft versteckt: Doch, wenn wir erst den Ausgang wissen, Wird uns die Ursach' auch entdeckt, Warum dein Rath, der niemals fehlt, Den uns so dunkeln Weg gewählt. 52.0 Schöpfung, Erhaltungmang 3. Nie sind die Tiefen zu ergründen b Von deiner Weisheit, Macht und Güt'; Du kannst viel tausend Wege finden Babes Wo die Vernunft nicht einen sieht. Aus Finsterniß bringst du das Licht: Du sprichst, o Gott! und es geschieht. 4. So weicht denn, ängstliche Gedanken! Gott kann weit mehr, als ihr versteht. Bleib, Seele, in der Demuth Schranken! Die Demuth wird von Gott erhöht. Ja, Herr, du liebst den, der dich liebt, Und deiner Führung sich ergibt. bil 52. 80 € e Sopr. Er hab- ner Gott, der All- les schafft, Wie groß bist du von it= SUZUP Rath und Kraft! Der hohe Him- mel samt der Er den Steht = nur durch deine Hand erbaut; Auch hat dein Rath längst Rath und Kraft! Der hohe Him- mel samt der be B stond be. ber- schaut, was erst in fer ner Zeit soll werden. nur durch dei= ne be Bass. Er hab- ner Gott, der Al- les schafft, Wie groß bist du von = Aibo ZAP P 701 f TEEP J Er- den Steht Hand er baut; Auch hat dein Nath längst = = ü- ber- schaut, Was erst in fer ner Zeit soll wer- den. 2. Wie groß ist deiner Werke Zahl! Und Güte zeigt sich überall. Du ordnest Sonnenschein und Regen; bo Du suchst uns heim durch dürre Zeit, d Und auch des Jahres Fruchtbarkeit Beruht, o Gott! auf deinem Segen.for me 6 Alt. und Vorsehung. 52. 5. Drum will ich dir mich überlassen Mit allem, was ich hab' und bin. Ich werfe, was ich nicht kann fassen, Auf dich, den Gott der Liebe, hin. Der Ausgang zeigt doch immerdar, Daß stets dein Rath voll Güte war, and GD 6. Gib, daß sich mein Vertrauen mehre In Glück, in Unglück, Freud und Leid! Schick alles, Herr, zu deiner Ehre Und meiner Seele Seligkeit; So preis ich einst vollkommen dich, So freu' ich dein auf ewig mich. 52. € Er hab- ner Gott, der Al- les schafft, Wie groß bist du von 3 b= Rath und Kraft! Der ho he Him- mel samt der Er den Steht = nur durch deine Hand er baut; Auch hat dein Rath längst be über- schaut, Was erst in fer:- ner Zeit soll werden. 81 Rath und Kraft! Der hohe Him- mel samt der Ten. Er hab- ner Gott, der Al- les schafft, Wie groß bist du von = O Er= den Steht nur durch deine Hand er baut; Auch hat dein Rath längst Milton = über- schaut, Was erst in fer ner Zeit soll wer- den. 3. Die Erde starrt auf dein Geheiß Vor Frost; und, Herr, zu deinem Preis tots Belebt der Frühling unsre Fluren. Wenn je ein Glück uns wird gewährt, Wenn uns ein Unglück widerfährt: So sehn wir deiner Allmacht Spuren. 6 82 53. Schöpfung, Erhaltung 4. Laß denn, o Schöpfer! der die Welt So fest in ihrer Ordnung hält, Auch mich dein göttlich Auge leiten! Gib, daß mein Herz geduldig trägt, Was du mir, Gott, haft auferlegt! Hilf dankbar sein in Segenszeiten! 53. Sopr. Lo- bet den Schöpfer, deß Gü te stets wäh- ret, Brin- get ihm AESA ath met, er freu- dig An be tung und Dank! Preist ihn, der Al- les, was E näh- ret! Ju belge fang! = Bass. Lobet den Schöpfer, deß Gü- te stets wäh- ret, Bringet ihm freu- dig An be tung und Dank! ath met, er= näh= ret! Ju belge fang! = J Singet ihm, Völ- ker, mit D Preist ihn, der Al- les, was Sin get thm, Völ- ker, mit = 2. Ehret und fürchtet sein mächtiges Walten Er ist ein starker, ein eifriger Gott. Liebend doch will, was er schuf, er erhalten: Liebet ihn! Lieb' ist sein erstes Gebot. 3. Mächtig erschallen die tobenden Wetter: Betet, ihr Menschen, im Staube ihn an! are Zittert ihr, plößlich erscheint er als Netter.R Preiset Jehovah, der Wunder gethan! 4. Schrecklich erbrausen die schäumenden Fluten, Donnern und rufen: Er herrschet mit macht! pund Vorsehung. 53. 5. Auch stärke meine Zuversicht; So quälet mich die Sorge nicht, Wie mir's noch künftig möchte gehen. Du bist und bleibst mein höchstes Gut: 12 Was frag' ich nach der Feinde Wuth? Nichts kann ja ohne dich geschehen. 53. Alt. Lo bet den Schö- pfer, deß Gü- te stets wäh- ret, Brin- get ihm freu- dig An be- tung und Dank! Preist ihn, der - ath= met, er= näh= ret! -= Ju belge sang! ath met, er= näh 3 Ten. Lo bet den Schöpfer, deß Gü- te stets wäh- ret, Brin- get ihm Ju belge sang! = 83 Alles, was freu- dig An be tung und Dank! Preist ihn, der Alles, was = Sin get ihm, Völ- fer, mit 3 = ret! Singet ihm, Völ- ker, mit Schwinden des Abendroths goldene Gluthen, mp Zeugen von ihm auch die Sterne der Nacht. 5. Ewiglich währt des Erhabenen Güte, Breitet sich aus durch die weite Natur, Spendet in Fülle den Bäumen die Blüthe, nd bist Blumen den Wiesen und Saaten der Flur. C 6. Seht, die erwärmenden Strahlen der Sonne Fallen auf saatenumwogetes Feld! Quellen der Labung, des Segens, der Wonne Strömen von dir aus, Erhalter der Welt! 84 6 Sopr. 54. Schöpfung, Erhaltung 7. Herzen zu höheren Freuden zu heben, Leben dem schlummernden Geifte zu leihn, Prangen die Berge mit grünenden Neben, Triefen die Höhen von Del und von Wein. 54. wird die Frommen über= all er halten, Die gläu- big = Des Men- schen Schicksal ruht in Got- tes Hand. Sie fich er= ge= ben ihrem Wal- ten; Es ist ja Got- tes b Bass. Hand, Es ist ja Gottes Hand. - Des Men- schen Schicksal ruht in Got- tes Hand. Sie wird die From- men über all er halten, Die gläu- big = sich er= ge= ben ih- rem Wal- ten; Es ist ja Got- tes J Hand, Es ist ja Gottes Hand. 2. Des Menschen Schicksal ruht in Gottes Hand. Dich, Kind der Unschuld, wird er treulich wahren, Ein sichrer Schutz in drohenden Gefahren: Dich führet Gottes Hand. he 3. Des Menschen Schicksal ruht in Gottes Hand. Wer in des Jugendlebens heitrer Blüthe Stets dankbar ehrt des hohen Gebers Güte, Den segnet Gottes Hand. url 4. Des Menschen Schicksal ruht in Gottes Hand. Wenn in des Lebenslaufes Ernst und Strenge allo Den Kämpfer hart beschwert der Sorgen Menge: Ihn stärket Gottes Hand. ald wie Sist 31000 6 Alt. und Vorsehung. 54. 8. Fallet vor ihm, dem Erhabenen, nieder, Preiset ihn, Völker, und dienet ihm gern! Weihet Jehovah Anbetung und Lieder; Alles, was Odem hat, lobe den Herrn! M 2007030 54. Ten. Des Men- schen Schicksal ruht in Gottes Hand. Sie wird die From- men über all er hal ten, Die gläu- big = = Hand, Es ist ja Got- tes Hand. sich er- ge- ben ihrem Wal- ten; Es ist ja Got- tes The is Des Men- schen Schicksal ruht in Got- tes Hand. Sie B 85 wird die From- men über all er hal ten, Die gläu- big = Hand, Es ist ja Gottes Hand. sich er= ge- ben ihrem Wal- ten; Es ist ja Got- tes 5. Des Menschen Schicksal ruht in Gottes Hand. Hast du vergessen Gottes Huld und Gnade, Bist du verirret auf des Lasters Pfade: Dich strafet Gottes Hand. de til 6. Des Menschen Schicksal ruht in Gottes Hand. Will dir, o Greis! in spätem Erdewallen Aus matter Hand der Wanderstab entfallen: Dich stüßet Gottes Hand. 7. Des Menschen Schicksal ruht in Gottes Hand. Sind durch den Tod die Herzen einst geschieden, In's ferne Land entrückt zum ew'gen Frieden: F Sie einet Gottes Hand. #C 18 86 55. 56. Schöpfung, Erhaltung 55. Mel. 67. Wie soll ich dich empfangen. 1. Nimmt Gott, dem wir vertrauen, Will er das Haus nicht bauen, Will er die Stadt nicht schützen, Was wird der Wächter nügen? 2. Hilf, daß in meinem Stande Daß ich verdiente Schande Rath; 56. 613 Sopr. Un er forschlich sei mir im- mer Mei- nes Got- tes Weg und Nicht unsers Werks sich an; Vergebens baun wir dann. Er, groß von Rath und Macht; Umsonst ist, daß er wacht. Ich thu, was dir gefällt; Nie trage vor der Welt! Und die Nacht sei ohne Schim- mer, Die mich hier um schei- ne, weis' und gut. schat- tet hat: Doch ist Al- les, was er thut, Wie's auch Bass. Un erforsch- lich sei mir im- mer Meines Got- tes Weg und = Rath; Und die Nacht sei oh- ne Schim- mer, Die mich hier umschattet hat: Doch ist Alles, was er scheine, weis' und gut. 2. Sollten wir Gott da nur loben, It's nicht ein Geschenk von oben, Frevelt der nicht, welcher klagt, 3. Sollt' ein Vater unterlassen, Kühner Tadler! Engel fassen, Hier sollst du dem Herrn vertraun, 4. Sollt' er meine Lüste fragen Und alsbald auf meine Klagen monn thut, Wie's auch istor! bl@ Wo wir Weisheit deutlich sehn? Wenn wir seinen Weg verstehn? Daß ihm Gott mehr Licht versagt? Was dem Kinde Thorheit ist? Was für dich noch dunkel ist. Glauben hier, nicht völlig schaun. Bei Regierung seiner Welt, Das nur thun, was mir gefällt? Will ich und wirk' ich Gutes, So sei ich frohen Muthes, und Vorsehung. 55. 56. Samos 3. Was hilft's, wenn jeden Morgen Dich, Vater, laß ich sorgen! Du, der du mich durch Leiden Und mir so viele Freuden Rath; Alt. Un er- forschlich sei mir im- mer Mei- nes Got- tes Weg und 56. scheine, weis und gut. Rath; 87 Gesehn und ungesehn, Wie mir's auch mag ergehn! Und Abend Gram mich quält? Du weißt es, was mir fehlt; Zu fünft'ger Wohlfahrt übst, Auch unerwartet gibst. Und die Nacht sei ohne Schimmer, Die mich hier umschattet hat: Doch ist Al- les, was er thut, Wie's auch 13 Ten. Un er- forschlich sei mir im- mer Mei- nes Got- tes Weg und PIS Und die Nacht sei ohne Schim- mer, Die mich hier umschat- tet hat: Doch ist Alles, was er thut, Wie's auch scheine, weis' und qut. Wohl uns, wenn er nie gewährt, Was ein thöricht Herz begehrt! 5. Hier, in meinem Pilgerstande, Sei mein Theil Zufriedenheit! Dort in meinem Vaterlande Wohnt die wahre Seligkeit. Führt mein Gang zum Himmel ein, Mag er immer dunkel sein! 6. Darum auch auf rauhen Wegen, Christenseele, flage nicht! Was hier schmerzet, wird dort Segen; Was hier Nacht ist, wird [ dort Licht, Und ich faff erst Gottes Sinn, Wann ich ganz vollendet bin. 88 iro. Sopr. Er wecke dich, den Herrn zu Es werde Gott von mir er= sein, Bu Bass. Er Natur, Bestimmung und IN Jen we cke $$ wer- de sein, Zu 57. D- dems Hauch, mein Geist! Er, der mich schuf, sein Bild zu seiner Wer fe preist; fen- nen Dritter ihn, mich sein zu lo ben, Du, sei- nes ho- ben, Den je- des SEL freun! D- dems Hauch, mein Geist! Er, der mich schuf, sein Bild zu seiner Wer= fe preist; 100 dich, den Herrn zu lo ben, Du, sei- nes Gott von mir er= ho ben, Den je- des = fennen ihn, mich sein zu freun!! 2. Schön ist der sonnenreiche Himmel. Den er zu seinem Throne wählt: Doch ist der sonnenreiche Himmel Gedankenlos und unbeseelt; Und mir, dem Thone seiner Hand, Gibt er Empfindung und Verstand. 3. Anmuthig, prächtig, zum Entzücken. Ist Gottes ganze Körperwelt. Wer zählt die Reize, die sie schmücken? Was ich nur sehen kann, gefällt. Und dennoch kann sie nicht verstehn, Wie wunderbar sie sei, wie schön. 4. Für Engel nur, und nur für Seelen, Die Gott zu ihrer Würd' erhob, Sind sie so herrlich; sie erzählen Prospec on Abschnitt. Fall des Menschen. Ensleists veidscord € Alt. Er wecke W under dich, den Herrn zu Es wer- de Gott von mir er= Das bom sein, Zu # min 802 2 dems Hauch, mein Geist! Er, der mich schuf, sein Bild zu Wer ke preist; fei= ner TAT Ten. Er 57. wecke dich, den Herrn zu € 8 werde Gott von mir er= sein, Zu == a 2012 milo Caffedis addsy 60@ kennen ihn, mich sein zu freun! lo- ben, Du, sei- nes ho- ben, Den je- des = 89 D- dems Hauch, mein Geist! Er, der mich schuf, sein Bild zu sei- ner Wer fe preist; fen- nen ihn, mich sein zu freun! Nur Geistern ihres Schöpfers Lob. O Seele, jauchze, daß der Ruf Der Allmacht dich zum Geiste schuf! 5. Begabt mit wundervollen Sinnen, Mit Freiheit und Vernunft von dir, dd Sollt' ich nur dich, Gott, lieb gewinnen, Dich nur, und was gebräche mir? Ach, möchte meine Seele dein Die Mit allen ihren Kräften sein! lo- ben, Du, sei- nes hoben, Den je- des 6. Gott, meine Lust sei dich zu kennen, Dich, Urquell der Vollkommenheit! Dich findlich Herr und Vater nennen, Sei hier schon meine Seligkeit! Dien' ich, als Kind, im Geiste dir: Was brauch' ich noch, was fehlet mir? 100 mo 11502 58. 59. Natur, Bestimmung und 58. Mel. 44. Allmächtiger, wir singen dir. sady 1. Wie wichtig ist doch der Beruf, Den uns der Herr gegeben! Gott, als uns deine Liebe schuf, Da schuf sie uns zum Leben: Zum Leben, welches ewig währt, Das weder Leid noch Angst beschwert, 2. Nicht hier ist unser Vaterland: Da ist der Ort, wo deine Hand Das Glück uns aufgehoben, Das nie ein traurig Ende nimmt: Hier sind wir nur von dir bestimmt, Dazu uns anzuschicken. 3. laß mir doch dieß große Ziel Durch nichts verrücket werden! Was hilft's, wenn ich auch noch so viel Von Gütern dieser Erden, Von Ehre, Geld und Lust gewinn'; 90 Willst du uns hier erziehen Allein bei dir, Gott, droben: Wenn ich dabei nicht tüchtig bin, Dein Himmelreich zu erben? 4. Ein Pilgrim bin ich ja nur hier: Laß dieß mich nie vergessen! Nur wenig Tage hast du mir Zur Wallfahrt zugemeffen! 59. Cºcc Sopr. Du, der kein Bö- ses thut, Du schufft den Menschen gut; Du gabst ihm Licht und Kräf- te Zum se li gen Ge schäf- te, In Hei- lig- feit zu wandeln, Stets recht vor dir zu han- deln. Bass. Du, der kein Bö- ses thut, Du schufft den Menschen gut; Du gabst ihm Licht und Kräfte Zum se li gen Ge= schäf- te, In Hei- lig- keit zu wandeln, Stets recht vor dir zu han- deln. 2. Wo ist der Unschuld Ruhm? Ach! wir, dein Eigenthum, Wie tief sind wir gefallen! Wo ist jetzt unter Allen Ein Mensch ganz rein von Sünden Vor dir, o Gott, zu finden? 3. Hier ist kein Unterschied; Dein helles Auge sieht Auf alle Menschenkinder, Und sieht sie Alle Sünder. Vor dir, o Herr! ist keiner Unschuldig, auch nicht Einer. Die Weisheit ist dahin, Nur, was dein Wille wollte, Zu wählen und zu üben. 4. Verderbt ist unser Sinn; Die uns regieren sollte, Mit freudenvollen Trieben Fall des Menschen. 58. 59.9 Schnell, wie ein Traum, sind sie vollbracht; do Und dann wird alle Lust und Pracht Der Erde mir vergehen. 5. Drum laß des Himmels Herrlichkeit Mich stets vor Augen haben! Laß mich in meiner Prüfungszeit Mich um die bessern Gaben, Die mir im Tode nicht entfliehr, Am ersten und mit Ernst bemühn, Damit ich einst nicht darbe! 6. Ein Herz, das dich, o Vater! liebt, Uno deines Sohns sich freuet, Das in dem Glauben Tugend übt, Und sich vor Sünden scheuet; Ein solches Herz, das wird allein 6 et Alt. Sich ewig deiner Güte freun, Und einst dein Antlig schauen. 7. Und solch ein Herz das wollst du mir, Gott! aus Erbarmen geben, Damit ich möge auch schon hier Nach den Gesegen leben, Die selbst im Himmel gültig sind, Bis ich, als dein bewährtes Kind, zu deiner Freude gehe! 59. 91 Du, der kein Bö- ses thut, Du schufst den Men- schen gut; Du gabst ihm Licht und Kräf- te Zum se- li- gen Geschäf- te, In Hei- lig- keit zu wandeln, Stets recht vor dir zu handeln. 6 Ten. Du, der fein Bö- ses thut, Du schufst den Menschen Fly WEEZ 5. Der Sinne Lust und Schmerz Mehr als die höhern Freuden, Die wir auf Ewigkeiten 6. Dir folgen dünkt uns Zwang; Reißt uns mit starkem Triebe Und wer vermag's zu zählen, 7. Herr! gib uns dein Licht, Beschämt vor dir erkennen, Der Sünde zu entsagen, Chidin gut; Du gabst ihm Licht und Kräfte Zum se li gen Ge-- schäf- te, In Hei- lig- keit zu wandeln, Stets recht vor dir zu han- deln. Rührt leider unser Herz Mehr als die größern Leiden, Selbst unserm Geist bereiten. Des Herzens böser Hang Zu schnöder Sündenliebe: Wie oft wir vor dir fehlen? Daß wir, was uns gebricht, Und jetzt von Ernst entbrennen, Der Begrung nachzujagen! 60. 61. Natur, Bestimmung und 92 8. Wohl dem, der sie gewinnt! So willst du doch uns heilen Durch Chriftum schon auf Erden Gott, so verderbt wir sind, Und neue Kraft ertheilen, Von Sünden frei zu werden. 60. Mel. 277. Ist nun auch meine Stunde da. AS 1. Der ersten Unschuld reines Glück, Wohin bist du geschieden? Du flohst, und kehrest nicht zurück Mit deinem süßen Frieden! Dein Edengarten blüht nicht mehr, Verwelkt durch Sündenhauch ist er, Durch Menschenschuld verloren. 2. Ach, wider Gottes Prüfungswort Und den Befehl der Liebe Reißt bald zum Ungehorsam fort Die Macht bethörter Triebe! Vom Schlangenwort der Lust versucht Bergällt der Mensch durch ihre Frucht Sein Glück, sein Herz, sein Leben! 3. Frei will er sein, sein eigner Gott, Will thun, was ihn gelüftet, Bald auch mit Deutelei und Spott Zum bösen Schritt gerüstet. Die Unschuld flieht, und innre Schmach Folgt auf dem Fuß der Sünde nach, Und flüchtet in das Dunkel. 4. Wer kann mit schnödem Heuchelspiel Vor Gott die Blöße decken? Wo bist du? ruft's im Abendfühl: Umsonst ist dein Verstecken! Was thatst du? ruft, der Alles sieht, Dem feine Nacht die Sünd' entzieht, Der allgerechte Richter. 5. Ach, neu verjüngt sich fort und fort Das Herz, verführt durch Schlangenwort, Des ersten Falls Geschichte! Verfällt dem Schuldgerichte. Erlösung im 2 61. Mel. 41. Lobsinget Gott, und betet an. 1. Anbetung, Preis und Dank sei dir, Jesus, unser Leben! Preiswürdig bist du für und für: Vierter Wer kann dich gnug erheben? Eh noch die Welt ward, warst du schon Groß, herrlich und des Höchsten Sohn, Ein Erbe seiner Ehre. Dein ist das Reich, die Herrlichkeit, beherrschest weit und breit Der Kreaturen Heere. 2. Dein sind sie; denn durch wessen Kraft Und du Ward Himmel, Meer und Erde? Wer hat das Leben uns verschafft? Wer sprach zum Engel: Werde! Du bist das Wort, durch welches Gott Der ganzen Welt zu sein gebot; Du bist's, der Alles träget, Was sichtbar und unsichtbar ist, Was Erd' und Himmel in sich schließt, Und was im Meer sich reget. 3. Herr Jesu, du bist uns zu gut In diese Welt gekommen; Du hast selbst unser Fleisch und Blut Freiwillig angenommen. Mini 19 10 Fall des Menschen. 60. 61. 9. Herr, diese deine Huld Uns freventlich verscherzen! Dir nicht zu widerstreben, Laß nicht durch unsre Schuld Erwecke unsre Herzen Damit wir ewig leben! Vergebens wünscht es gern sich rein; Der Kläger ruft: Die Schuld ist dein, Und horch, der Gw'ge richtet! 6. Die Strafe schont, o Sünder, nicht; Ihr Fuß wird nicht verziehen. Du fliehest Gottes Aug' und Licht, und kannst ihm nicht entfliehen: Und dennoch lockt die Sünde noch, Und drücket dich mit argem Joch, Wenn kein Erlöser rettet. 7. Nehmt, was die Schrift euch lernen ließ, zu Herzen, wie zu Ohren: Der Unschuld blüht ihr Paradies; Durch Schuld geht es verloren! Der Flammencherub tritt hervor, Abschnitt. Allgemeinen. 93 Und schließt das Paradiesesthor: Wer will den Cherub zwingen? 8. Heil, Heil! daß uns ein Held erschien, Ein Heiland allen Sündern! Den Schlangenkopf zertrat er fühn, Der Sünde Sieg zu hindern. Im Glauben nehmt den Retter an, Er führt euch seine Siegesbahn: Auf, kämpft an seiner Seite! 9. Er führt ins Paradies zurück Den schuldentladnen Schächer; 10095 Der Arge flieht vor seinem Blick Und zittert vor dem Rächer. Das Schwert des Cherubs droht nicht mehr: Vom neuen Eden winket her Der Baum des ew'gen Lebens! Aus der erschrecklichsten Gefahr 3u retten, was verloren war, Wardst du ein Knecht auf Erden. Huld, die sonst nichts Gleiches hat! Du starbst, von unsrer Miffethat Ein Heiland uns zu werden. 4. Du wardst uns Heiland, bist es noch Die Rih Jetzt auf der Himmel Throne; pinta Suchst liebreich von der Sünde Joch Und ihrem schnöden Lohne, di Ind gin Die ihr noch dienen, zu befrein; Beschwerter Herzen Trost zu sein, Ist deines Herzens Freude. de Du gibst den müden Seelen Ruh, Und wer dich liebt, den stärkest du, Daß nichts von dir ihn scheide 5. Du hörst der Deinigen Gebet, soyd C Und endest ihre Plage; adap Du bleibst, bis Welt und Zeit vergeht, Herr! noch alle Tage Bei uns, bei deinem Eigenthum. Dir, dir sei ewig Dank und Ruhm Dir geb' ich mich zu eigen hin: Gib, daß ich mich, so lang ich bin, In deinem Lobe übe! Für alle deine Liebe! arg 94 62. Erlösung im Sopr. Wie herrlich strahlt der Morgenstern! welch ein I Glanz Got- tes, der die Nacht durchbricht! Du bringst in E = Glanz geht auf vom Herrn! Wer soll- te finstre See len Licht, Die nach der ATSIR ATERN J sein nicht ach= ten? Wahr- heit schmach- ten. Dein Wort, Je- sus, Ist voll Klarheit, Führt zur Wahrheit Und zum Cabin Le= ben. Wer kann dich genug er he ben? = A HE Ft = Bass. Wie herr- lich strahlt der Mor- gen stern! welch ein Glanz Got- tes, der die Nacht durchbricht! Du bringst in Glanz geht auf vom Herrn! Wer soll- te sein nicht ach- ten? finst re See len Licht, Die nach der Wahr- heit schmach- ten. Le ben. Wer kann dich ge= nug er= he Dein Wort, Je- sus, Ist voll Klarheit, Führt zur Wahrheit Und zum = ben? 2. Du, hier mein Trost und dort mein Lohn, Sohn Gottes und des Menschen Sohn, Des Himmels großer König! Von ganzem Herzen preis' ich dich! Hab' ich dein Heil, so rühret mich Das Glück der Erde wenig. Zu dir Komm' ich: Wahrlich, Keiner Tröstet deiner Sich vergebens, Wenn er dich sucht, Herr des Lebens! 3. Durch dich nur kann ich selig sein: drücke tief ins Herz mir ein Empfindung deiner Liebe; Damit ich ganz dein eigen sei, 1907 mil Aus Weltfinn deinen Dienst nicht scheu', Und dein Gebot gern übe! Nach dir, Nach dir, Den ich fasse Und nicht laffe, Ewig wähle, Dürstet meine ganze Seele. he 4. Von Gott strahlt mir ein Freudenlicht, id@ Die Hoffnung, daß dein Angesicht Ich einstens soll erblicken. Du kannst indeß durch deine Kraft, or him do god di Allgemeinen. 62. 6€ Alt. Wie herrlich strahlt der Mor- gen stern! Dwelch ein Glanz Gottes, der die Nacht durchbricht! Du bringst in J Glanz geht auf vom Herrn! Wer ſoll= te sein nicht ach- ten? finst re See len Licht, Die nach der Wahr- heit schmachten. Dein Wort, Je- sus, Ist voll Klarheit, Führt zur Wahrheit Und zum O Le= ben. Wer kann dich ge- nug er= he JCK Ten. Wie herrlich strahlt der Mor- gen stern! E T = welch ein Glanz Gottes, der die Nacht durchbricht! Du bringst in JUST 95 ben? J Glanz geht auf vom Herrn! Wer soll- te sein nicht achten? finst re = See len Licht, Die nach der Wahr- heit schmach- ten. = J Dein Wort, Je- sus, Ist voll Klarheit, Führt zur Wahrheit Und zum Le ben. Wer kann dich ge- nug er= he= ben? Die Nuh' in müden Seelen schafft, Mich stärken, mich erquicken. Tröste Du mich, Seligmacher, Daß ich Schwacher Auf der Erde Himmelsfreuden inne werde! 5. Und wie, Gott Vater, preis' ich dich! Von Ewigkeit her hast du mich In deinem Sohn geliebet. Dein Sohn hat mich mit dir vereint, Er ist mein Bruder und mein Freund; Was ist's, das mich betrübet? Seele! Wähle Ihn den Besten, Ihn den Grösten Dir zum Freunde, Und dann fürchte keine Feinde! 6. Ihm, welcher Tod und Grab bezwang, Ihm müsse froher Lobgesang Mit jedem Tag erschallen, Dem Lamme, das erwürget ist, Dem Freunde, der uns nie vergißt, Zum Ruhm und Wohlgefallen. Tönet, Tönet, Jubellieder! Schallet wieder, Daß die Erde Voll von seinem Lobe werde! 96 Sopr. Ge dan- ke, = 63. Erlösung im S Bass. der uns Leben gibt, Welch Herz vermag dich aus zu denken? Also hat Gott die Welt geÀ liebt, Uns seinen Sohn zu schenken! le 1 Se= dan ke, der uns Leben gibt, Welch Herz vermag dich aus- zu denken? Also hat Gott die Welt geliebt, Uns seinen Sohn zu schen=- fen! 2. Hoch über die Vernunft erhöht, Umringt mit heil'gen Finsterniffen, Füllst du mein Herz mit Majestät, Und stillest mein Gewissen. 3. Ich kann der Sonne Wunder nicht, Noch ihren Lauf und Bau ergründen; Und doch kann ich der Sonne Licht. Und ihre Wärm' empfinden. 4. So fann mein Geist den hohen Rath Des Opfers Jesu nicht ergründen; Allein das Göttliche der That, shup Das kann mein Herz empfinden. 5. Nimm mir den Trost, daß Jesus Chrift Am Kreuz nicht meine Schuld getragen, be Nicht Gott und mein Erlöser ist: So werd' ich angstvoll zagen. 6. Ist Chrifti Wort nicht Gottes Sinn: So werd' ich ewig irren müssen, Und, wer Gott ist, und was ich bin Und werden soll, nicht wissen. 7. Nein, diesen Trost der Christenheit Soll mir kein frecher Spötter rauben! Ich fühle seine Göttlichkeit, Und halte fest am Glauben. 8. Des Sohnes Gottes Eigenthum, Durch ihn des ew'gen Lebens Erbe, ism 48 m, mid missing@ Alt. opet Allgemeinen. 63. € Ge dan ke, der uns Leben gibt, Welch Herz ver= H - mag dich aus- zu- den= ken? Also hat Gott die Welt getiebt, Uns seinen Sohn zu schenken! magent 5 689 Ten. Gedanke, der uns Leben gibt, Welch Herz verW mag dich aus zu denken? Also hat Gott die Welt geww liebt, uns seinen Sohn zu schen= fen! Dieß bin ich, und das ist mein Ruhm, Auf den ich leb' und sterbe. 9. Er gibt mir seinen Geist, das Pfand, Woran wir seine Liebe merken, Und bildet uns durch seine Hand Zu allen guten Werken. 10. So lang ich seinen Willen gern Mit einem reinen Herzen thue: 110 So fühl' ich eine Kraft des Herrn, Und schmecke Fried' und Ruhe. 97 11. Und wenn mich meine Sünde kränkt, Und ich zu seinem Kreuze trete: So weiß ich, daß er mein gedenkt, Und thut, warum ich bete. 12. Ich weiß, daß mein Erlöser lebt, Daß ich, erwecket aus der Erde, Wann er sich zum Gericht erhebt, Im Fleisch ihn schauen werde. 13. Kann unsre Lieb' im Glauben hier Für den, der uns geliebt, erkalten? Dieß ist die Lieb', o Gott! zu dir: Dein Wort von Herzen halten. D. WE 14. Erfüll mein Herz mit Dankbarkeit, So oft ich deinen Namen nenne, Und hilf, daß ich dich allezeit Treu vor der Welt bekenne bid ands me 7 98 fec Sopr. 64. Erlösung im 15. Soll ich dereinst noch würdig sein, Um deinetwillen Schmach zu leiden, So laß mich keine Schmach und Pein Von deiner Liebe scheiden! 16. Und soll ich, Gott, nicht für und für Des Glaubens Freudigkeit empfinden; Bass. Er Der 1 64. er ver- spricht. Gott, der uns nicht verstößt, Hat uns zum Heil und Troft und Licht. hebt den Herrn, ihr From- men! Er hält, was Heiland ist ge fom- men, Der Völ- fer = Leben Selbst sei- nen Sohn ge- ge- ben; Durch ihn sind wir er- löst. 3 Er hebt den Herrn, ihr Der Hei- land ist ge Frommen! Er hält, was kommen, Der Völ- ter er ver- spricht. Gott, der uns nicht verstößt, Hat uns zum Heil und Trost und Licht. Le ben Selbst sei- nen Sohn gegeben; Durch ihn sind wir er löst. = 2. Erlöst! welche Liebe Hat uns der Herr erzeigt! Mit welchem Vatertriebe Sein Herz zu uns geneigt! Von seiner Himmel Thron Kommt, Nettung vom Verderben Uns Sündern zu erwerben, Sein eingeborner Sohn. 3. Er kam zu uns auf Erden In armer Knechtsgestalt; Voll Mühe und Beschwerden War hier sein Aufenthalt. 1910 MER me di 1912 fcc Alt. handla Allgemeinen. 64. So wirk' er doch sein Werk in mir, Und rein'ge mich von Sünden! 17. Hat Gott uns seinen Sohn geschenkt; So laß mich noch im Tode denken! Wie sollt' uns der, der ihn geschenkt, Mit ihm nicht Alles schenken? Ten. an Der Er hebt den Herrn, ihr Der Hei- land ist 64. From- men! Gr ge kommen, Der : er ver- spricht. Gott, der uns nicht ver- stößt, hat uns zum Heil und Trost und Licht. ACEO Leben Selbst sei- nen Sohn ge- ge- ben; Durch ihn sind wir er löst. 99 hält, was Völ- fer Er hebt den Herrn, ihr From- men! Er hält, was Der Hei- land ist ge fom- men, Der Völ- fer 10 11000 TO CHIT Der ihm gegebnen Macht Enthielt er sich mit Freuden, Sumoni Bis er durch Todesleiden er ver- spricht. Gott, der uns nicht ver- stößt, Hat uns zum Heil und Trost und Licht. E Le ben Selbst sei- nen Sohn ge- ge- ben; Durch ihn find wir er löst. Sein großes Werk vollbracht. 4. Er hat's vollbracht! O bringet Gott euern Lobgesang! Erlöste Menschen, finget Dem Mittler ewig Dank! Wo Niemand helfen kann, Da hilft er gern aus Gnaden, Heilt unsrer Seele Schaden: nehmt ihn gläubig an! alo binario m@ n 100 6 HE Sopr. 65. Erlösung im 5. Du Freund der Menschenkinder, Verwirf uns, Jesus, nicht! Du bist das Heil der Sünder, Du unsre Zuversicht. Gib unsern Seelen Ruh! Hilf jeden Reiz der Sünden Uns glücklich überwinden! Gib Muth und Kraft dazu! 65. Le= Ent- flo- hen ist die finst re Nacht, Und un= fer Stern gieng auf; Er hat uns Licht und Glanz gebracht Jn un- serm bens- lauf. Laßt froh des Dan- kes Lie der schal= len! Nun = sind wir Gott ein Wohl- ge- fallen; Denn un- ser Stern gieng auf. Bass. Ent flo- hen ist = die finst re Nacht, Und unser LOH SENTADA Stern gieng auf; Er hat uns Licht und Glanz ge- bracht In un- serm Lebens- lauf. Laßt froh des Dankes Lie- der schal- len! Nun sind wir Gott ein Wohl- ge fal- len; Denn un- ser Stern gieng auf. 2. Licht, das uns den Frieden bringt Vom hohen Sternenzelt! Wie glänzt die Erde neuverjüngt, Dem Himmel zugesellt! = Noch hallt, was einst von Engelzungen In jener heil'gen Nacht erklungen, Hallt nach durch alle Welt. Allgemeinen. 65. 6. Dich wollen wir erheben Hier und in Ewigkeit, Wo uns ein beßres Leben Vor deinem Thron erfreut. Dann sind wir ewig dein, du Und nichts wird uns mehr fehlen; Dann werden unsre Seelen Vollkommen selig sein. be Alt. safns Stern gieng auf; Er hat uns Licht und Glanz ge- bracht In un- serm C Ent- flo- hen ist die finstre Nacht, Und un ser Ten. Ent flo hen ist AMA Lebens- lauf. Laßt froh des Dankes Lie der schallen! Nun = an 65. → od in White D Setlanb = sind wir Gott ein Wohl- ge= fal len; Denn unser Stern gieng auf. HEL one Fami MACED 101 Fitn F die finstre Nacht, Und un ser O Stern gieng auf; Er hat uns Licht und Glanz gebracht in un- ferm Lebenslauf. Laßt froh des Dan- kes Lie der schallen! Nun 3. So fling' und hall' auch unser Lied; Es breche laut hervor, Was himmelwärts die Herzen zieht, Ein tausendstimmig Chor! Heil! Heil! Uns führt durch's Erdenleben Der Leitstern, uns von Gott gegeben, Bis an des Himmels Thor. find wir Gott ein Wohl- ge fallen; Denn un ser Stern gieng auf. = 2:19 dals 102 66. Fünfter Sendung und Sopr. Macht hoch das Thor, die Thüren weit! Es kommt der Herr der Herr- lichkeit, Ein König aller Kö- nig- reich',& in Hei- land aller Welt zu gleich, Der Heil und = = mit sich bringt; Deß halben jauchzt, mit Freu- den singt: GeLe ben lo- bet sei mein Gott, Mein Schöpfer reich an Gnad! Bass. Macht hoch das Thor, die Thü- ren weit! Es kommt der O Herr der Herr- lich- keit, Ein König aller Ko- nig- reich', Ein Hei- land aller Welt zugleich, Der Heil und Le ben € mit sich bringt; Deß- hal ben jauchzt, mit Freu- den fingt: Gelo- bet ſei mein Gott, Mein Schöpfer reich an Gnad! 2. Er ist gerecht und hülfbereit, Die Huld und Sanftmuth sein [ Geleit; Sein Königsschmuck ist Heiligkeit, Sein Scepter ist Barmherzigkeit. All unsre Noth zu End er bringt; Deßhalben jauchzt, mit Freuden fingt: Gelobet fei mein Gott, Mein Heiland, groß von That! 3. wohl dem Land, o wohl der Stadt, So diesen König bei [ sich hat! Wohl allen Herzen insgemein, Wo dieser König ziehet ein! Er ist die rechte Lebensfonn, Bringt mit sich lauter Heil und Wonn. Gelobet sei mein Gott, Mein Tröster und mein Rath! Abschnitt. Geburt Jesu. 66. 103 192 fbe Alt. Macht hoch das Thor, die Thü- ren weit! Es kommt der Herr der Herr- lich- keit, Ein König aller König- reich', Gin lo- bet Heiland al= ler Welt zugleich, Der Heil und Le ben J mit sich bringt; Deß hal ben jauchzt, mit Freu- den fingt: Ge= mein Gott, Mein Schöpfer reich an Gnad! Ten. Macht hoch das Thor, die Thü- ren weit! Es kommt der Herr der Herrlich keit, Ein Kö- nig aller König- reich', Ein Heiland al= ler Welt zugleich, Der Heil und Leben mit sich bringt; Deß hal ben jauchzt, mit Freu- den fingt: Ge= lo= bet sei mein Gott, Mein Schö- pfer reich an Gnad! 4. Macht hoch das Thor, die Thüren weit, Das Herz zum Tempel [ fei bereit; Die Opfer der Gottseligkeit Bringt dar mit Andacht, Lust und Freud: So kommt der König auch zu euch, Ja Heil und Leben mit zugleich. Gelobet sei mein Gott, Voll Rath, voll That, voll Gnad! 5. Komm, o mein Heiland, Jesu Christ, Des Herzens Thür dir [ offen ist; Mit deiner Freundlichkeit erschein, Und zeuch mit deinen Gnaden ein! Dein Geist regier' uns allezeit, Und führ' uns ein zur Seligkeit! Heiland, dir o Herr, Sei ewig Preis und Ehr! sig med all 104 Sopr. gegnen dir? See le Zier! 2 Wie soll ich dich empfan- gen, Und aller Welt Ver= lan- -gen, Bass. 67. Sendung und dis AL selbst die Fa- ckel an, Auf Auf D dich er freu- en fann. gegnen dir? See le Zier! = Je su, Je su, zün = = wie bemeiner de Mir daß mein Herz erdaß mein Herz er grün- de, Was Wie soll ich dich empfan- gen, Und wie beal= ler Welt Ver= lan- gen, D meiner D Je su, Je su, zün- de 2 dich er- freu- en kann. 2. Dein Zion streut dir Palmen Ich will in Freudenpsalmen Mir selbst die Fa- ckel an, Auf daß mein Herz er grün- de, Was Qy in the time Und grüne Zweige hin, Ermuntern meinen Sinn. In stetem Lob und Preis, Es soll mein Herz dir grünen Und deinem Namen dienen, So gut es kann und weiß. 3. Was hast du unterlassen Zum Trost mir und zur Freud? Als Leib und Seele saßen In ihrem größten Leid, Als mir das Reich genommen, u, tWo Fried' und Freude lacht, Bist du, mein Heil, gekommen 4. Ich lag in schweren Banden, Ich stand in Spott und Schanden, Du hebst mich hoch zu Ehren, Das sich nicht läßt verzehren, Und hast mich froh gemacht. Du kommst und machst mich los; Du kommst und machst mich groß; Und schenkst mir großes Gut, Wie Erdenreichthum thut. 5. Nichts, nichts hat sich getrieben zu mir vom Himmelszelt, Als dein getreues Lieben, so Womit du alle Weltlis C d Geburt Jesu. 67. Alt. Wie soll ich dich empfangen, Und wie beDaller Welt Ver langen, mei- ner gegnen dir? Seele Zier! selbst die Fackel an, Ten. 741 dich er freu- en fann. cc gegnen dir? Seele 3ier! selbst die Fackel an, 497720 A Wie soll ich dich em- pfangen, Und wie beal= ler Welt Ver lan gen, mei- ner = Je su, Je su, = dich er- freu- en kann. = ch 3105 zün de Mir - Auf daß mein Herz er gründe, Was In ihren tausend Plagen Die kein Mund aus fann sagen, 6. Das schreib dir in die Herzen, Bei welchem Gram und Schmerzen Seid unverzagt, ihr habet Der eure Herzen labet 7. Laßt eure Feinde dränen! Der Herr wird sie zerstreuen Er kommt, er fommt, ein König, Der Feinde viel zu wenig 8. Er kommt zum Strafgerichte Mit Gnad' und füßem Lichte do Ach komm, ach komm, o Sonne! Zum ew'gen Licht, zur Wonne Je su, Je su, zün= de Mir Auf daß mein Herz er grün de, Was = = Und großer Jammerlaft, So fest umfangen hast. Du tiefbetrübtes Heer, Sich häufen mehr und mehr. Die Hülfe vor der Thür: Und tröstet, steht allhier. Weicht darum nicht zurück; In einem Augenblick. Dem alle Macht und Lift Zum Widerstande ift. 00 Dem Feinde, der ihm flucht; Dem, der ihn liebt und sucht. Und bring uns allzumal f T In deinen Freudensaal! tada soli) 106 J 68. 69. Sendung und Sopr. Herr, laß doch mich Recht fei= er lich Des Hei- lands ANDALL Fest mit Lob und Dank be ge hen! Lieb' ist der Dank, Der J Lob- ge- sang, Durch den wir dich, o Gott der Lieb', er höhen. = Bass. Herr, laß doch mich Necht fei= er= lich Des Hei- lands Fest mit Lob und Dank be ge hen! Lieb' ist der Dank, Der = Lob- ge- sang, Durch den wir dich, o 2. Wie bin ich froh, Gott, die Welt in deinem D, wer bin ich, So herrlich hoch, noch eh ich 3. Er, unser Freund, Zur Zeit, da wir noch seine Er wird uns gleich, Und deine Lieb' im Fleisch zu 4. An seinem Heil - Gott der Lieb', er höhen. = Daß du also, Sohn geliebet! Daß du auch mich war, geliebet? Mit uns vereint Feinde waren; - Hilf, daß ich redlich glaub' an seinen Namen! Der ehrt ihn nicht, Und doch nicht sucht sein Beispiel nachzuahmen. Um, Gott, dein Reich offenbaren. Gib mir auch Theil; Der Herr! Herr! spricht, 69. Mel. 7. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren. 1. Jauchzet, ihr Himmel! frohlocket, ihr Engel, in Chören! Singet dem Herren, dem Heiland der Menschen zu Ehren! huis! Sehet doch da: Gott will so freundlich und nah Zu den Verlornen sich fehren. dall 2. Jauchzet, ihr Himmel! frohlocket, ihr Völker auf Erden!. S Gott und der Sünder, sie sollen zu Freunden nun werden! Friede und Freud Freuet euch, Hirten und Herden! Wird uns verkündiget heut; uisct 19 3. Sehet dieß Wunder, wie tief sich der Höchste geneiget! 8 Sehet die Liebe, die ganz sich als Liebe nun zeiget! dins de$ 150 Gott in dem Sohn, Für uns verläßt er den Thron: Alles anbetet und schweiget. € Geburt Jesu. 68. 69. Alt. Herr, laß doch mich Recht feierlich Des Hei- lands Fest mit Lob und Dank be= ge hen! Lieb' ist der Dank, Der = € Lob- ge- sang, Durch den wir dich, o Gott der Lieb', er höhen. = Ten. Herr, laß doch mich Recht sei- er lich Des Hei- lands = T V Fest mit Lob und Dank be ge hen! Lieb' ist der Dank, Der 107 Lob- ge- sang, Durch den wir dich, o 5. Aus Dank will ich Dich, Gottes Sohn! bekleiden, speisen, tränken; Der Frommen Herz In ihrem Schmerz Mit Trost erfreun, und dein dabei gedenken. 6. Rath, Kraft und Held, Durch den die Welt Gott der Lieb', er= hö- hen. In Brüdern dich, Und Alles ist im Himmel und auf Erden! Die Christenheit Preist dich erfreut, Und Aller Knie folt dir gebeuget werden. 7. Erhebt den Herrn! 10 Er hilft uns gern; Und wer ihn sucht, den wird sein Name trösten. Freut euch des Herrn, Und dient ihm gern! Freut euch des Herrn, und jauchzt ihm, ihr Erlösten! 6. König der Ehren, aus Liebe geworden zum Kinde, Dem ich auch wieder mein Herz in der Liebe verbinde: Du sollst es ſein, motor Den ich erwähle allein, Ewig entfag' ich der Sünde 4. Gott ist im Fleische: wer kann dieß Geheimniß verstehen? Hier ist die Pforte des Lebens geöffnet zu sehen! 54612 Gehet hinein! Er will der Führer euch sein, JAG Die ihr zum Vater wollt gehen. 5. Hast du denn, Höchster, auch meiner noch wollen gedenken? Du willst dich selber, dein Herz voll Erbarmung mir schenken! Soll nicht mein Sinn Innigst sich freuen darin, Und sich in Demuth versenken? 70. Sendung und und 108 7. Treuer Immanuel! werd auch in mir nun geboren! Komm, o mein Heiland! denn ohne dich bin ich verloren! Wohne in mir, Mache mich Eines mit dir, Der du mich liebend erforen! Sopr. Se sus ist ge Daß er hier auf Dankt ihm, daß er fam; Seine Wohnung nahm! Bass. Je fus ist ge Daß er hier auf Dankt ihm, daß er kam; Seine Wohnung nahm! 70. fom- men! Dankt ihm, sei ne From- men, Erden, Un ser Heil zu werden, Um des Va- ters gnäd'- gen Willen An uns zu er- fül- len. Mensch wie wir Er- schien er hier; li fom- men! Dankt ihm, seine Frommen, Erden, Un ser Heil zu werden, = Mensch wie wir Er- schien er hier; Um des Va- ters gnäd'- gen Wil- len An uns zu 2. Laßt uns niederfallen, Freund und Bruder ist! di Liebt uns in dem Sohne, Welch ein Heil, Theil an seiner Sendung Gaben, 3. Keine Macht der Leiden Er bleibt ewig treu. Gänzlich uns erlösen; Unser Freund, Kann nicht seine Brüder hafsen, 4. Wann wir einst ermüden, In des Grabes Nacht. Gibt die Erde wieder u er= fül- len. Danken, daß er Allen Gott auf seinem Throne Hilft durch Jesum Christ. mic 15 opod der An Christo Theil, An Gott selbst zu haben! di si Kann von ihm uns scheiden; Einst wird er vom Bösen Hier steht er uns bei. Mit Gott vereint, Noch sie hülflos lassen. Führt er uns im Frieden Unfre todten Gliedere Ihm, der sie bewacht.its gurth Geburt Jesu. 70. 8. Menschenfreund Jesu! dich lieb' ich, dich will ich erheben; Gefallen nur streben! Laß mich doch einzig nach deinem Herr, nimm mich hin, Völlig mich dir zu ergeben! Gib mir den findlichen Sinn, Hal if yo 6 Alt. = Je sus ist ge Daß er hier auf Dankt ihm, daß er kam; Seine Wohnung nahm! Ten. Je sus ist = 70. Daß er hier auf Dankt ihm, daß er fam; Seine Wohnung nahm! kom- men! Dankt ihm, sei ne From- men, Er- den, Un ser Heil zu werden, Um des Va- ters gnäd'- gen Willen An uns zu er- fül- len. Sakryy Mensch wie wir Er- schien er hier; = ge fom- men! Dankt ihm, seine From- men, Erden, Un ser Heil zu werden, 109 C Mensch wie wir Er- schien er hier; Unsern Retter schaun; Wird er Allen geben, Er ward hier Ueberschwenglich wird er lohnen, 6. Eilet, eilt, ihr Sünder! Werdet seiner werth! Seid, wie er, vollkommen! Preiset ihn, Und sich für euch hingegeben, J Um des Va- ters gnäd'- gen Wil- len An uns zu er- fül- len. Jesus ruft Uns aus der Gruft, Er, der selbst den Tod einst schmeckte, Den das Grab auch deckte 5. Auf dem Richterthrone Werden wir im Sohne Heil und ew'ges Leben. Die ihm hier vertraun. Versucht, wie wir; Und der Schwachheit schonen. Werdet Gottes Kinder! Gilet, eilt, ihr Frommen! Bleibet seiner werth! Daß er erschien Durch ein göttlich Leben! maslin 1983 11013032 monist# 8 dill! 110 Sopr. Bahn Dem menschlichen Geschlechte Zum frohen Ju- bel dim. 冊 71. Sendung und Bass. Die heiligste der Näch- te Bricht nun auf stiller d cresc. an. Er kam aus Him- mels- fer- nen Zur Erde wun- derbar, Der über allen Sternen Im Schooß des Va- ters war. m dim. Die heiligste der Näch- te Bricht nun auf stil- ler cresc. Bahn Dem menschlichen Geschlech- te Zum frohen Ju- bel dim. - an. Er kam aus Him- mels- fer- nen Zur Er de wun- der= dim. bar, Der über allen Ster- nen Im Schooß des Va- ters war. 2. Der Heiland ist geboren, Von Ewigkeit erforen Er ist zu uns gekommen Hat Menschheit angenommen, 3. Er naht, und die Altäre Bei allem Volk in Ehre Bor seinem Namen beuge Zu seinem Throne steige Den Gottes Vaterhuld Zum Tilger aller Schuld. In jener Weihenacht, Hat Gottheit uns gebracht. Der Gößen stürzen ein; Soll nun der Vater sein. Sich aller Welten Kreis; Der Menschheit Lob und Preis. Vom Fluch der Sünde frei, Ein Sig des Friedens sei; Vernichtet Haß und Streit, Durch Lieb und Einigkeit. 4. Er fommt, damit die Erde, Ein Haus der Freude werde, Die Herrschsucht sei verschwunden, Und Herz mit Herz verbunden 180 hing Alt. an. Bahn Dem menschlichen Ge- schlech- te Zum frohen Ju- bel dim. do 16.sup tipaiko 冊 bar, Der b- b Ten. an. Geburt Jesu. 71. Die hei lig- fte der Näch- te Bricht nun auf stil- ler cresc. Er fam aus Him- mels fer- nen Zur Er de wun- der= dim. 冊 ů- ber al- len Sternen Jm Schooß des Va- ters war. Bahn Dem menschlichen Geschlech- te 3um frohen Ju- bel dim. 111 Die heiligste der Näch- te Bricht nun auf stil- ler cresc. ( Sr kam aus him- mels fer- nen Zur Er de = 3 SUM 5. Er heiligt seine Brüder Gr bringt die Unschuld wieder, Der Tugend Bahn zu wallen Daß Gott mit Wohlgefallen 6. Mein Heiland ist geboren, Auch ich bin auserforen Entrückt vom Staubgewimmel, Mich ziehet nach dem Himmel 7. Sei auf des Lebens Pfade Und nimm, o Herr der Gnade! Mein Licht in Finsterniffen, Mein Mittler im Gewissen, dim. wun- der= bar, Der über allen Sternen Im Schooß des Va- ters war. Und stärkt sie wunderbar; Die längst verloren war. Macht er sein Volk geschickt Auf unsre Erde blickt. Das sei mein gröfter Ruhm! Zu seinem Eigenthum. Vergöttlicht wird mein Sinn; Die neue Würde hin. Ein treuer Führer mir, Mich selig einst zu dir, Mein Trost in Gram und Noth, Mein Helfer einst im Tod! 1000 72. 73. Sendung und 72. Mel. 18. Du, deß sich alle Himmel freun. 1. Gelobet seist du, Jesus Christ, Der du ein Mensch geworden bist, Nun herrschest, damals warst wie wir: Anbetung, Preis und Dank sei dir, Des Höchsten Sohn! 2. Die Nacht entflicht, der Tag bricht an: 112 Nun sei doch heilig Jedermann! Auf die, die Finsterniß umgab, das Glänzt aus der Höhe nun herab Der Seelen Licht. 73. Sopr. Dieß ist der Tag, den Gott ge- macht: Sein werd' in al= ler Welt ge dacht! Ihn preise, was durch Je- sum Christ Im Himmel und auf Erden ist! AD STATIO Bass. Dieß ist der Tag, den Gott ge- macht: Sein werd' in O 4x59 al= ler Welt gedacht! Ihn prei- se, was durch Je- sum Er betet an, Christ Im Himmel und auf Erden ift! 2. Die Völker haben dein geharrt, Bis daß die Zeit erfüllet ward: Da fandte Gott von seinem Thron Das Heil der Welt, dich seinen Sohn. 3. Wenn ich dieß Wunder faffen will, Mano Nimmst selbst So steht mein Geist voll Ehrfurcht still; 10) und er ermißt, Daß Gottes Lieb' unendlich ist.quid To 4. Damit der Sünder Gnad' erhält, dmpn2-12 Erniedrigst du dich, Herr der Welt!.00 inc an unsrer Menschheit Theil, Erscheinst im Fleisch, und [ wirst uns Heil. attudhmapi 5. Und zu erfüllen Gottes Rath, Sprachst du sowohl durch Wort als That: Gott, deinen Willen thu' ich gern! Lob sei dir, der da kam vom Herrn! 6. Herr, der du Mensch geboren wirst, Mold Immanuel und Friedefürst, Auf den die Väter hoffend sahn, Dich, Gott, Messtas, bet' ich an. se ofte Geburt Jesu. 72. 73. 3. Der über alle Engel ist, Der fünft'ge Nichter, Jesus Christ, Dem Gott gab aller Welten Reich, Der war ein Mensch, uns Allen gleich, Doch fündenfrei. 4. Gelobet seist du, Jesus Christ, Der du als Mensch erschienen bist! Komm auch zu uns, zieh bei uns ein, Und laß uns deine Glieder sein In Ewigkeit! 73. Alt. Dieß ist der Tag, den Gott ge macht: Sein werd' in aller Welt ge dacht! Ihn preise, was durch Je- sum = Avtar FORR Christ Im Himmel und auf Er den ist! = 113 6 Ten Dieß ist der Tag, den Gott gemacht: Sein werd' in S Christ Jm Him- mel und auf Erden ist! al= ler Welt ge dacht! Ihn prei- se, was durch Je sum = 2 11,4 7. Du, unser Heil und höchstes Gut, Vereinest dich mit Fleisch und Blut, Wirst unser Freund und Bruder hier, Und Gottes Kinder werden wir. 8. Gedanke voller Majestät! Du bist es, der das Herz erhöht. Gedanke voller Seligkeit! Du bist es, der das Herz erfreut. 9. Durch Eines Sünde fiel die Welt: Ein Mittler ist's, der fie erhält. Was zagt der Mensch, wenn der ihn schüßt, Der in des Vaters [ Schooße sitzt? s 10. Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt, Den Tag der heiligsten Geburt! Und Erde, die ihn heute sieht, Sing ihm, dem Herrn, ein neues Lied! 11. Dieß ist der Tag, den Gott gemacht; Sein werd' in aller Welt gedacht! Ihn preise, wer durch Jesum Christ Freund und Verehrer Gottes ist! 8 114 Sopr. 74. Bass. O 1. Je Licht, rin= gen 74. 75. Sendung und Mel. 12. Ich finge vir mit Herz und Mund. Lobt Gott, ihr Christen, freuet euch! Von seiner Himmel Thron Beruft er uns zu seinem Reich, Und sendet seinen Sohn. 2. Der Sohn kommt, nach des Vaters Rath, Mit Heil uns zu erfreun, nd Und auf des ew'gen Lebens Pfad Der Welt ein Licht zu sein. 3. Bei seinem Gintritt in die Welt Umgibt ihn keine Pracht, Die glänzend in die Augen fällt, Und groß vor Menschen macht. 4. Er wird dem ärmsten Knechte gleich. Begehrt kein Erdenglück, Verlangt allhier kein Königreich Von einem Augenblick. 75. # Wer- de Licht, du Volk der Dir geht auf ein Glanz der f - ril= sa= lem! Beth= le = hem. Wer de Dir geht Welt, Chri- stus hat sich ein= ge= ſtellt. Licht, Je = ru- sa rin gen Beth= le Licht, du auf ein = lem! hem. A GRET J Welt, Chri- stus hat sich ein 2. Ehe dieses Licht erschienen, Er, das Hei den! Wer- de Freu den Vom geLicht und Heil der Volk der Hei- den! Glanz der Freu- den O Wer- de Vom ge ges PORTS Er, das Licht und Heil dere ge= stellt. Das die Völker wünschten, lag Alt. Des Aberglaubens fliehn. 6. Er lehret uns die Sünde scheun, Er gibt auch Kraft dazu; Und schafft uns, wenn wir sie bereun, Da Begnadigung und Ruh. Er bringt den Trost der bessern Welt Vom Himmel uns herab: # Ten. 5. Er kommt, durch seiner Wahrheit Macht dill Zu Gott uns hinzuziehn: Vor seinem Lichte muß die Nacht Licht, rin 7. ! mdo 8 Nun schreckt, wenn unsre Hütte fällt. Den frommen Geist kein Grab Gr öffnet uns dereinst die Thür Zu seinem Himmelreich: Ihr Christen, wie beglückt sind wir! Lobt Gott, und freuet euch! nsdagog 75. J Licht, Je ru rin gen Geburt Jesu. 74. 75. = Wer- de Dir geht Beth E J Je= = gen Licht, du auf ein fa = le= Welt, Chri- stus hat sich ein ge= stellt. DA Wer- de Licht, du Dir geht auf ein lem! hem. ru= sa= lem! Bethlehem. Volk der Hei den! Glanz der Freu- den - Welt, Chri- stus hat sich ein Dichte Finsterniß auf ihnen; Und ein strahlenvoller Stern 115 380 and undai dall STAN Er, das Licht und Heil der ge= stellt. 18 Wer- de Bom ge PRE Volk der Heiden! Wer de = Glanz der Freu- den Vom geC Er, das Licht und Heil der Doch uns scheinet lichter Tag, Führt uns sicher zu dem Herrn 76. 77. Sendung und 116 3. Aber ach! von deinem Volke Und des Irrthums finstre Wolke Ueber Salem strahlt dein Licht, 4. O verwerfet doch, ihr Sünder, Kommt und werdet Gottes Kinder, Eilt zu ihm und säumet nicht; 5. Nun, wir eilen mit Verlangen, Dich, o Heiland, zu empfangen; Unsre Kniee beugen sich, PURTZE 76. Mel. 1. Laßt uns mit Danken treten. 1. Vom Grab, an dem wir wallen, Soll, Jesus Christ, dein Lobgesang Empor zum Himmel schallen; Dir opfre jede Seele Dank! Und jeder der Gebornen Und jeder der Verlornen Uns ist das Kind gegeben, Mit ihm erscheint das Leben, Wirst du, Heiland, nicht erkannt, Uleberschattet noch dein Land. Aber Salem kennt dich nicht. Den nicht, der euch retten fann; Betet euern König an! Macht euch auf und werdet Licht! Dich zu ehren, sind bereit, Zeig uns deine Herrlichkeit! Unser Glaub' umfasset dich. Er, gleich der Morgensonne Verbreitet Licht und Wonne Durch ihn kommt Heil und Gnade Er leuchtet unserm Pfade Erfreu' sich, Mensch zu sein: Rühm' es, erlöst zu sein! Geboren uns der Sohn! Mit ihm des Himmels Lohn! 2. Kommt, laßt uns niederfallen Vor unserm Mittler, Jesus Christ; Und danken, daß er Allen Erretter, Freund und Bruder ist! Mit ihrem ersten Strahl, Und Leben überall. Auf unsre Welt herab: Durch's Leben bis zum Grab. * 10* 3. Frohlockt, ihr Mitgenossen Der Sünde und der Sterblichkeit! dig s Nicht länger ist verschlossen Der Eingang zu der Herrlichkeit. Sechster Leben 1977. Mel. 42. Nie bist du, Höchster, von uns fern. 1. Du wesentliches Ebenbild Der allerhöchsten Liebe, Du warst, o Jesus, ganz erfüllt Mit Gott geweihtem Triebe. Gott war dein Zweck, dein höchstes Gut; *** Ihm folgtest du mit Heldenmuth. 309 2. Du warst mit ihm Ein Sinn, Ein Herz, Sein Wille war dein Wille Du ehrtest ihn, gedrückt von Schmerz, Mit höchst zufriedner Stille. Selbst auf der allerrauhsten Bahn Sahst du ihn doch als Vater an. Sull- hd? tist! 3. Du suchtest nichts, als sein Gebot Vollkommen zu erfüllen, Und unterwarfst dich bis zum Tod Ganz deines Vaters Willen. Geburt Jesu. 76. 77. 6. Auf des Lebens Pfad geleite Gib uns Muth zum guten Streite, Stets an deiner Selte gebn, 7. In des Leidens Finsternissen In des Herzens Kümmernissen, Bis uns in der Gwigkeit 8. Wandern wir im finstern Thale Dann sei unser Licht, und strahle Daß wir ohne Furcht und Graun Zu unsrer Grd hernieder Nun hebt er feine Brüder Er ward das Heil der Sünder Nun sind sie Gottes Kinder 117 Täglich uns dein Geist und Wort! Daß wir siegen fort und fort, Nie verzagend stille ftehn! Leucht' uns deines Troftes Licht! Jefu, ach verlaß uns nicht, Deines Lichtes Glanz erfreut. Endlich näher hin ane Grab, Himmelstroft auf uns herab, Unserm Tod entgegen schaun! Abschnitt. Jesu. Ram Gottes ew'ger Sohn; Empor zu Gottes Thron. Und der Verlornen Hort; Und Gottes Grben dort. 4. D du, dem jetzt die Menge Der Engel und Verklärten fingt, Vernimm die Lobgesänge, Die dir dein Volk im Staube bringt! Auch du warst einft auf Erden, Gin Dulder der Beschwerden, Was du nun bist, das werden Wann sie, entrückt der Grden, Was deine Brüder find, Ein schwaches Menschenkind. Ginst deine Brüder sein, Sich deines Anschauns freun. 5. Bald find wir zu dem Lohne Der Himmelsbürger dort erhöht; Dann sind wir nah dem Throne, Und schauen deine Majestät. Nicht mehr aus dunkler Ferne Beit über Sonn' und Sterne Und mit der Himmel Heere Dem Ewigen sei Ghre! Dringt dann der Dank zu dir, Grhaben jauchzen wir; Schallt unser Lobgefang: Dem Welterlöser Dank! Dein Hauptgeschäft war das allein, Bollführer seines Blans zu sein. 4. Wie still giengst du zum Kreuze bin, Die Marter auszuflehen: Bereit, mit göttlich großem Sinn, Für Mörder selbst zu fiehen! Wie trugst du nicht, in Gott gefaßt, Der Schande und der Marter Last! 5. Herr, lebre mich, bein Gigenthum, Dir gleich gefinnt sein, sei mein Ruhm, D hilf, daß ich so gern wie du Den Willen deines Baters thu! Nach deiner Tugend streben! Und Bonne, so zu leben! 118 3 # 1918 Sopr. 3u dir er- hebt sich mein Gemü the, Du Freund der Der du durch deine wei se Gü te Der Welt ein = 78. Leben Menschen, Jesus Christ, Beispiel worden bist. Be sten; trở= ten, Du leb- test Sün- dern nur zum Sie zu be frei en, fie zu = Ent sag test du der Herr- lich- feit. Nur wohl zu thun war dein Be- stre- ben, Der Zweck von dei- nem gan- zen Le ben War dei ner Menschen Se lig feit. = Be- sten; trỏ: ten, Bass. 3u dir er- hebt sich mein Gemüthe, Du Freund der Der du durch deine wei se Gü te Der Welt ein Menschen, Jesus Christ, Beispiel worden bist. Du lebtest Sün- dern nur zum Sie zu be= frei- en, fie zu Ent sag test du der Herr- lich- feit. wohl zu thun war dein Be- stre- ben, Der Zweck von dei- nem gan- zen : = Le ben War deiner Menschen Se lig felt. 2. Nicht schrecklich waren deine Werke: ads Du kamst nicht Sündern zum Gericht. mads) og Du warst der blöden Seelen Stärke, Und der Bedrängten Zuversicht. Dein Blick war, so wie dein Gemüthe, Nur alld biste si 3 Alt. Zu dir er hebt sich mein Gemü- the, Der du durch deine wei= ſe Gü- te Menschen, Jesus Christ, Beispiel worden bist. Be- sten; = trösten, Jefu. 78. Ent sag test du der Herr- lich= feit. = Le= ben War dei= ner Men- schen Se= lig- keit. Be sten; trösten, Du leb test Sün- dern nur zum Sie zu befreien, sie zu Menschen, Jesus Christ, Beispiel worden bist. wohl zu thun war dein Be- stre- ben, Der Zweck von deinem ganzen Jual Ho 119 Du Freund der Der Welt ein Ten. Zu dir er- hebt sich mein Gemü- the, Du Freund der Der du durch deine wei- se Gü te Der Welt ein = = Nur Du lebtest Sün- dern nur zum Sie zu be frei- en, fie zu Le ben War deiner Menschen Se lig feit. = = Ent sag test du der Herr- lich= feit. Nur = Voll Mitleid, Freundlichkeit und Güte, Und deine Hand gab Armen Brod. Du sahst die Thränen der Betrübten, wohl zu thun war dein Be- stre- ben, Der Zweck von dei- nem gan- zen Die Sehnsucht derer, die dich liebten; bir Auf deinen Wink entfloh der Tod. atsid not 120 80 Sopr. 79. Leben 3. Du fühltest deiner Freunde Leiden Mehr als du eigne Noth empfandst. Du schmecktest nichts von Ruh und Freuden, So oft du Menschen leidend fandst. Auch selbst mit Schwächung deiner Kräfte War es dein tägliches Geschäfte Als Menschenfreund umher zu ziehn. Eh noch ein Leidender es wagte Und dir sein Elend thränend klagte, Erquickte schon dein Beistand ihn. 4. Errettung, Nachsicht und Erbarmen Fand jeder, der sich dir genaht; Mitleidig schenktest du dem Armen Die Hülfe, die er sich erbat. Dem Lahmen stärktest du die Glieder, Dem Stummen kam die Sprache wieder, Dir dankten Blinde das Gesicht. Nie wurdest du des Wohlthuns müde: Die Sünder fühlten Ruh und Friede; Sie glaubten und verzagten nicht. 5. Herr, wo du giengst, auf jedem Schritte, Da folgten Lieb' und Mitleid nach; d= 22 Sie folgten in des Reichen Hütte, Und unter der Verlaßnen Dach. In Tempel, wie in öde Wälder, 79. TOT TOT Wer ist wohl, wie du, Je- su, süße Ruh? Von dem Va- ter aus- er foren, Leben derer, die ver= lo= ren, A Von dir strömt uns zu Licht und süße Ruh. Bass. Wer ist wohl, wie du, Je- su, süße Nuh? Von dem 70T Va- ter aus- er= fo- ren, Le- ben derer, die ver= lo= ren, Von dir strömt uns zu Licht und süße Ruh.ind.bell Jefu. 79. In Städte, wie in freie Felder Kamst du gleich reich an Gütigkeit. Wo Kummer war, warst du zugegen; Dein holder Zuspruch und dein Segen opriate Bertrieb des Leidens Bitterkeit. 11 ens The Verließ dich nicht dein Edelmuth. Du bliebst ein Schußgott deiner Freunde, Bliebst ein Erbarmer deiner Feinde, 12 Und liebteft fie bei ihrer Wuth. RUSSE 7. O Jesus, wäre doch mein Leben Dem deinen gleich; wär' ich, wie du, So ganz der Menschenlieb' ergeben, So fanft, so mitleidsvoll, wie du! Dpflanz in mich die holden Triebe Des Mitleids und der Menschenliebe, 6. So giengst du still auf deinem Pfade Dem dir bestimmten Tode zu. Noch war in deinen Blicken Gnade, Be In deiner Seele Himmelsruh. Alt. disdais Und gib mir deinen edeln Sinn! So zler' ich, Jesus, deine Lehre, So frönet mich dereinst die Ehre, Daß ich, als Miterb, bei dir bin. 79. Auch dann, als Schrecken und Gefahren Von allen Seiten nahe waren, Ten. Va- ter aus- er foren, Le- ben derer, die ver- lo ben betet € AT TOT Von dir strömt uns zu Licht und süße Ruh. T Wer ist wohl, wie du, Je su, süße Nuh? Von dem 121 den must VF Von dir strömt uns zu Licht und süße Ruh. dull Va- ter aus- er- foren, Leben derer, die ver= lo tms@ 3 wisd$ 110 Wer ist Wer ist wohl, wie du, Je su, süße Nuh? Von dem = ren, = ren, 122 2. Glanz der Herrlichkeit! Zum Erlöser uns geschenfet, Nach erfüllter Zeit, 3. Großer Siegesheld! Und den Tod hast du bezwungen, Für die Sünderwelt 4. Höchste Majestät, Demuthsvoll will ich dich ehren. Denn dein Reich besteht, 5. Laß mich deinen Nuhm, Durch des Geistes Licht erkennen, Als dein Eigenthum, 80. 6. Deiner Sanftmuth Schild, Mir anlege, in mich präge. Mach mich sanft und mild, 7. Steure meinem Sinn, und an Bass. Leben Du bist vor der Zeit Und in unser Fleisch versenket Glanz der Herrlichkeit! Hölle, Sünd' und Welt Als dein Eigenthum, Stets in deiner Liebe brennen, bendo, mein höchster Ruhm! O Deiner Demuth Bild Daß kein Zorn noch Stolz sich rege; Daß ich sei dein Bild. Der zur Welt will hin: Sopr. Kein Lehrer ist dir, Je fus, gleich! An Weisheit und an und ein ew'ges Heil errungen Durch dein Blut, o Held! König und Prophet!- Und auf deine Stimme hören; Höchste Majeſtät! 80. schwa chen Men- schen sich- rer Nath. Es freut mein Geist im Glauben Kein Lehrer Lie be reich, Bist du so wohl durch Wort als That Der 3 sich, Herr Jesus, dein, und lo= bet dich. 124 ist dir, Je fus, gleich! An Weis- heit = Lie be reich, Bist du so wohl durch) Wort als That Der 4 schwa- chen Menschen sich- rer Nath. Es freut mein Geist im Glauben fich, Herr Jesus, dein, und lo- bet dich es Jesu. 80. 123 Gib mir deinen Sinn! Laß mich, Herr, von dir nicht wanken, Halte mich in deinen Schranken, Sei du mein Gewinn, flis42 8. Wecke mich recht auf, Unverrückt zu dir fortsege, Mich nicht halte auf; 9. Deines Geistes Trieb Daß ich wachen mög' und beten, Ungefärbte Lieb 10. Wenn der Wellen Macht Will des Herzens Schifflein decken, Habe auf mich Acht, 11. Einen Heldenmuth, Gern um deinetwillen lasse, Gib mir, höchstes Gut, 12. Soll's zum Sterben gehn, Mich durchs Todesthal begleiten, Daß ich einst mag sehn und an fr# Ten. Alt. Kein Lehrer ist dir, Je sus, gleich! An Weisheit Daß ich meinen Lauf Und die Sünd' in ihrem Neße CC B Fördre meinen Lauf! In die Seele gib, und an Freudig vor dein Antlig treten: In die Seele gib! In der trüben Nacht schwa- chen Menschen sich- rer Rath. Es freut mein Geist im Glauben Wollst du deine Hand ausstrecken; Hüter in der Nacht! sich, Herr Jesus, dein, und lo- bet dich. Der da Gut und Blut Und des Fleisches Lüste haffe, Durch dein theures Blut! Wollst du bei mir stehn, Und zur Herrlichkeit bereiten, Mich zur Nechten stehn! kola 80. Lie be reich, Bist du so wohl durch Wort als That Der Kein Lehrer ist dir, Jesus, gleich! An Weis- heit 20 Lie- be reich, Bist du so wohl durch Wort als That Der schwachen Menschen sich- rer Rath. Es freut mein Geist im Glau- ben fich, Herr Jesus, dein, und lo= bet dich. 124 81. Leben 2. Du kamst zu uns, von Gott gesandt, Und machtest uns den Weg bekannt, Wie wir, befreit von Sündenschuld, Theilhaftig werden deiner Huld. Auf ewig sei dir Dank und Ruhm, Herr, für dein Evangelium! 3. Du sahest in der Gottheit Licht Mit aufgeklärtem Angesicht, Was nach des Höchsten weisem Nath Die Welt noch zu erwarten hat: Auch machtest du durch deinen Mund Die Zukunft selbst den Menschen pomoc[ fund. C. 4. Dieß und die Wunder deiner Hand Sind uns ein fräftig Unterpfand: Was man aus deinem Mund gehört, Sei Wahrheit, die uns Gott gelehrt. Nie schwäche mir der Frevler Spott Den Glauben an dieß Wort von Gott: 5. Du lehrtest uns durch Wort und That Den Weg zu Gott, der Tu[ gend Pfad; Du bist das Haupt, du giengst voran: Gib, Herr, daß ich auf dieser Bahn, Gestärkt von dir, mit steter Treu Dir nachzufolgen eifrig sei! 81. and thisUR Sopr. = mel, Wo Glück und Aus ir di schem Ge= tüm- Wer zeigt den Weg zum Himmel, Da hin die Lust ver= geht, Hoff- nung steht? es das Ziel vergißt? Wer führt durch Tod zum Leben? Der Bass. Wer leitet un ser Streben, Wenn Weg ist Jesus Christ. Aus ir di schem Ge- tüm= mel, Wo Glück und Wer zeigt den Weg zum Himmel, Da hin die = Lust ver- geht, Hoffnung steht? Wer leitet un ser Stre- ben, Wenn = es das Ziel ver gißt? Wer führt durch Tod zum Le- ben? Der = Weg ist Jesus Christ.l Trod bit Jefu. 81. 125 6. Du bist es, Herr, von dem das Amt, Das die Versöhnung pre[ digt, stammt: Du machst, durch treuer Lehrer Mund, Noch jetzt dein Heil den Men[ schen fund. Begleite stets mit deiner Kraft Ihr Amt, damit es Nußen schafft. 7. Noch immer hilfst du deinem Wort In seinen Siegen mächtig [ fort. Du sendest, wie dein Mund verheißt, Noch immer deinen guten Geist, Der dem, der Wahrheit sucht und liebt, Zum Glauben Licht und salg [ Kräfte gibt. 8. Mein Heiland, send ihn auch zu mir, Daß er mich zu der Wahr[ heit führ, Vom Eigendünkel mich befrei, Damit ich dir gehorsam sei; Bis mich dereinst in Ewigkeit Ein hellres Licht bei dir erfreut. brug Alt. Aus ir di schem Getümmel, Wo Glück und Wer zeigt den Weg zum Himmel, Da- hin die A FOLCELL Lust ver= geht, Hoffnung steht? Ten. 15mm 81. Wer lei tet = Weg ist Jesus Christ. Lust ver= geht, Hoff- nung steht? es das Ziel vergißt? Wer führt durch Tod zum Leben? Der un= ser COUENNOTON Streben, Wenn = = Aus ir di schem Ge- tüm- mel, Wo Glück und Wer zeigt den Weg zum Himmel, Da- hin die Weg ist Jesus Christ. Wer leitet un- fer Streben, Wenn v es das Ziel ver gißt? Wer führt durch Tod zum Leben? Der = 126 2. Hier irren wir und fehlen, Durch wen wird unsern Seelen Von oben kommt die Klarheit, Denn Christus ist die Wahrheit, Sopr. Vorbild fol- gen nach; Bahn, die er uns brach, 82. Leben Bass. de Gehüllt in tiefe Nacht.and Ein wahres Licht gebracht? Die Alles uns erhellt; Er ist das Licht der Welt. Las set = uns mit Je su ziehen, Sei- nem In der Welt der Welt entfliehen; Auf der € 82. Irdisch noch, schon himmlisch sein; Glauben recht und le- ben rein, Glauben durch die Lieb' er weisen! Treu- er 4 T mir; Geh vor- an, ich fol- ge dir! Im- mer- fort zum Him- mel rei- sen; = Las set uns mit Je su In der Welt der Welt ent T Je- su, bleib bei ziehen, Sei- nem fliehen; Auf der Vor- bild folgen nach; Im- mer- fort zum Him- mel rei- sen; Bahn, die er uns brach, P mir; Geh vor an, ich folge dir! Ir- disch noch, schon himmlisch sein; Glauben recht und le- ben rein, Glauben durch die Lieb' er wei- sen! Treu- er Je- su, bleib ber = dir! but 42 81 80 Jeſu. 82. 127 3. Wer gibt uns hier schon Freuden, Die Niemand rauben kann? Den Himmel aufgethan? Wer gibt dem Herzen Ruh? Führt uns dem Vater zu. Wer zeiget uns im Leiden Wenn vor dem Tod wir beben, Heil! Christus ist das Leben, 7 Alt. J Vor- bild Bahn, die Ten. 75 € SEE mode Las- ſet uns mit Je su ziehen, Sei- nem In der Welt der Welt entfliehen; Auf der fol- gen nach: er uns brach, 82. Glauben durch die Lieb' er wei- sen! Treu- er = G J Im- mer- fort zum Him- mel rei- sen; T mir; Geh vor an, ich folge dir! = a Irdisch noch, schon himmlisch sein; Glauben recht und le- bcn rein, PRES mid, 72 .8 AP AKS Sri- nem Las- ſet uns mit Je su ziehen, In der Welt der Welt entfliehen; Auf der Johadhin H = Vorbild folgen nach; Im mer fort zum Him- mel rei fen; Bahn, die er uns brach, mir; Geh vor an, ich fol ge dir! Urs Je- su, bleib bei Ir- disch noch, schon himmlisch sein; Glauben recht und le ben rein, Glauben durch die Lieb' er wei- sen! Treu- er Je- su, bleib bei = ASS 128 2. Laffet uns mit Jesu leiden, Nach dem Leide folgen Freuden, Thränensaat bringt Heil und Wonne, Denn es scheint durch Gottes Huld Jesu, hier leid' ich mit dir, 3. Lasset uns mit Jesu sterben! Rettet uns von dem Verderben, 74 Sopr. cresc. stil= le Bass. cresc. freu- er, Zer- streu- e te Herden verlangen nach dir! Sie = ir= ren und zagen, Sie suchen und dim. cresc. 83. Leben Q Seinem Vorbild werden gleich! Armuth hier macht dort einst reich; Hoffnung stärkt uns in Geduld; Nach dem Regen bald die Sonne. Dort gib deine Freude mir! Sein Tod wehret unserm Tod, Von der ew'gen Qual und Noth. Hirt, du Getreu er, Du See- len- er1683 dim. E 83. cresc. der seh- nen- den Herzen Begier! ir= ren und zagen, Sie suchen und dim. O Hirt, du Ge treu er, Du See- len- er= dim. freu- er, Zer- streu= e= te Her- den verlangen nach dir! Sie →→→ # 3 fla- gen: Ach stil- le der sehnen den Herzen Herzen Begier! Be- gier! fla- gen: Ach 2. O fomm, fie zu schirmen In nächtlichen Stürmen, In düsteren Tagen der Noth und Gefahr; sim Jesu. Laßt uns sterben, weil wir leben, Dann wird er uns aus dem Grab Jesu, sterb' ich, sterb' ich dir, so 4. Lasset uns mit Jesu leben! Muß das Grab uns wiedergeben. Wir sind deines Leibes Glieder; Ach, erkenn uns für und für, Dir, o Jesu, leb' ich hier, 6 Alt. ir ren cresc. Ten. freu- er, 3er- streu- e te Herden verlangen nach dir! Sie ir ren cresc. cresc. til le 2 83. Sterben unsern Lüsten ab: In sein Himmelsleben heben. Daß ich lebe für und für. Weil er auferstanden ist, Jesu, unser Haupt du bist, Wo du lebst, da leben wir. Seelenfreund, für deine Brüder! Dort auch ewig einst bei dir. Hirt, du Ge treu- er, Du See- len- er= dim. 83. # fill= le der sehnen den Herzen Be- gier! und zagen, Sie suchen und dim. cresc. P freu- er, Zer- streue te Herden ver langen nach dir! Sie verlan kla- gen: Ach Hirt, du Getreuer, Du See len- er= dim. 129 und zagen, Sie suchen und dim. kla- gen: Ach Osig # sehnen den Herzen Be= gier! sti der Auf sonnigen Auen Laß freundlich dich schauen, Und weide und tränke die lechzende Schaar! 700 130 With Sopr. 84. Leben 3. Gs ströme dein Segen Auf kreuzenden Wegen Den Schmachtenden milde Erquickungen zu; Es rufe die Armendapat Herbei dein Erbarmen: Hier, Kummerbeladene, findet ihr Ruh! P 84. PHO Wenn ich ihn nur ha- be, Wenn er mein nur nie ver- gißt: Weiß ich nichts von Lei- de, An- dacht, Lieb' und Freude. ist; Wenn mein Herz bis hin zum Gra- be Seine Tieu- e Bass. Wenn ich ihn nur habe, M mod dip? slot wo@ V EL Buste An- dacht, Lieb' und Freude.b 2. Wenn ich ihn nur habe, Folg' an meinem Wanderstabe Laffe still die Andern 3. Wenn ich ihn nur habe, - Füh- le nichts als ist; Wenn mein Herz bis hin zum Grabe Sei- ne Treu- e Wenn er mein nur nie ver- gißt: Weiß ich nichts von Leide, Fühle nichts als Las' ich Alles gern, Treu gesinnt nur meinem Herrn; Breite, lichte, volle Straßen wandern Laff' ich gern die Welt; ben dull Jesu. 84. 4. Du Hort der Erlösten, fomm, sie zu trösten; Ihr Schutz und ihr Heil sei anheim dir gestellt! Schaff Eingang dem Worte Alt. 137163 An jeglichem Orte: Ich bleibe bei euch bis ans Ende der Welt! 84. Fice Wenn ich ihn nur ha= be, Wenn er mein nur 200 8 ist; Wenn mein Herz bis hin zum Grabe Seine Treu- e Rating Base nie ver- gißt: Weiß ich nichts von Lei- de, Füh- le nichts als An- dacht, Lieb' und Freu- de. & fice Ten. 131 Wenn ich ihn nur habe, Wenn er mein nur ist; Wenn mein Herz bis hin zum Grabe Sei- ne Treu- e An- dacht, Lieb' und Freude. Was er beut, ist ew'ge Gabe: Tief versenkt im Schauen J CONUT nie ver- gißt: Weiß ich nichts von Lei- de, Füh le nichts als 4. Wo ich ihn nur habe, Und es fällt mir jede Gabe Längst vermiste Brüder Selig, wer an ihn sich hält! Will ich siegen über Todesgrauen. Ift mein Vaterland, Wie ein Erbtheil in die Hand; Find' ich nun in seinen Jüngern wieder. 132 Siebenter 0 3 = Sopr. Sei hei- lig uns, Fei er zeit! Dem To= desWie großes Heil sein Tod er- warb, Den er für uns zu Leiden, Tod lei- den deß ge- weiht, Nach wel- chem wir uns nennen. uns am Kreuze starb, Das laßt uns neu be ken= nen! = en= det 85. ppm Tode birch me Vom Throne der Barm- her- zig= feit Kam er im Kleid der Sterb- lich keit, werden; Und gött- lich groß in Wort und That Voller den hohen Nath Des Ewi gen auf Er- den. P Ein Net ter = € Bass. Sei heilig uns, o Feier zeit! Dem To= desWie großes Heil sein Tod er warb, Den er für lei= den deß geweiht, Nach welchem wir uns am Kreu- ze starb, Das laßt uns neu Vom Throne der Barmherzig- keit er im Kleid der Sterb- lichkeit, Kam nennen. uns be fen= nen! Ein Ret ter uns zu werden; Und gött- lich groß in Wort und That Vollen= det er den ho- hen Rath Des E- wi gen auf Gr= den. 2. Wer zählt die Werke seiner Huld? Wer alle Arbeit und Geduld Im göttlich reinen Leben? Dwer ermißt den großen Tag, dil Der Leiden Last, die auf ihm lag, Als er sich hingegeben? Alt. Abschnitt. und Grab Jesu. 85. uns zu en- det lei- den deß deß geweiht, Nach welchem uns am Kreu- ze starb, Das laßt uns Ten. Sei hei lig uns, Wie = D Feier zeit! Dem To= desgroßes Heil sein Tod erwarb, Den er für J = Vom Throne der Barm- her- zig- keit Kam er im Kleid der Sterb- lich feit, Thu Son J uns zu A nennen. wir uns neu be fennen! TOT ← Vom Throne der Barmherzig- keit Kam er im Kleid der Sterb- lich keit, = 2 C # 3 # 2 2 werden; Und gött lich groß in Wort und That VollT 133 TOT - er den ho- hen Rath Des Ewi gen auf Er= den. = 4 = Sei hei lig uns, o Feier zeit! Dem To= desWie großes Heil sein Tod er- warb, Den er für O Ein Ret ter 530 = lei- den deß geweiht, Nach welchem wir uns nennen. am Kreuze starb, Das laßt uns be fen nen! uns neu = SE P B werden; Und gött- lich groß in Wort und That VollEin Net ter = en= det er den hohen Rath Des Ewigen auf Gr- den. Der Ungerechten Hand vergoß Der Unschuld Blut; allein es floß Zum Trost der Menschenfinder. Wie er hat Niemand noch geliebt, Wie er noch niemand Treu geübt: Preis ihm, dem Heil der Sünder! 134 86. Leiden, Tod 3. Wie preis ich dich, wie bet' ich an! Nimm meinen Dank, du Bester, an! Anbetend will ich danken. Ich sehe hier die gröfte That, Des Ew'gen wundervollen Nath Und Tiefen ohne Schranken. Du hast dich willig dargebracht, Und so das große Werk vollbracht Zu deines Vaters Ehre. Die Wahrheit machtest du uns fund, Dein Blut besiegelt ihren Bund; Fest steht nun deine Lehre. 4. Ja ewig ist, das zengt dein Tod, Ja ewig ist die Liebe Gott, Und wir sind seine Kinder. So herrlich strahlte Gottes Huld, Erbarmung, Langmuth und Geduld Noch nie der Welt voll Sünder. Der Welt Versöhnung ist dein Tod, Der Welt Erbarmer ist dein Gott, and$ 39 Und unsre Pflicht ist Liebe. Denn ewige Beruhigung Verleihst du, und zur Besserung Den Menschen neue Triebe. 5. Kommt nun, Erlöste, werdet gut! Zagt nicht mehr, Sünder, faffet Muth! Das Böse zu verlassen! Ja, Heiliger, wer dich bekennt, Dich glaubensvoll Erlöser nennt, Muß alle Sünde haffen. Wir sind nicht unser, dein sind wir; Wir leben dir, wir sterben dir, Der du für uns gestorben. Die Unschuld, Herr, sei unser Ruhm, Und unser Herz dein Eigenthum, Du hast es theur erworben. ma 86. 6° C Sopr. mei- ne = Ach sieh ihn dul- den, blu ten, fter- ben! Sieh Got- tes ein- gen Sohn und Er- ben, Wie mächtig See le, fag ihm from- men Dank! ihn die Menschen liebe drang! Bass. KEL 4 Wo ist ein Freund, der je was er ge- than? Der so wie er für Sünder fter- ben fann? mei- ne Ach fieh ihn dul- den, blu- ten, ster- ben! Sieh Got- tes ein- gen Sohn und Er- ben, Wie mächtig 2 See le, fag ihm from- men Dank! Wo ist ein Freund, der ihn die Menschen lie= be drang! = je was er ge- than? Der so wie er für Sün- der ster- ben kann? und Grab Jesu. 86. 135 6. Vorbild der Vollkommenheit, Der Treue, Sanftmuth, Menschhad was his desting blow lichkeit, Lehr deinen Weg mich wandeln! Du, der nie Haß mit Haß vergalt, Nie Ungerechte wieder schalt, Lehr mich verföhnlich handeln! Du trugst die Sünder mit Geduld, Und ich, nicht frei von eigner Schuld, Ich dürfte mich noch rächen? Du littest gern nach Gottes Rath; Wie sollt' ich, auch auf rauhem Pfad, Der Schickung widersprechen? 7. Bei deinem Tod schwör' ich's, o Herr! Ich will zu deines Namens Chri Auch Feinden gern verzeihen! Treu will ich alle meine Kraft, Die mein Erbarmer in mir schafft, Dem Dienst der Wahrheit weihen! Mich reize nicht der Sinne Lust! Es soll die dankerfüllte Brust Von deinem Lob nicht schweigen! Ich seh dich leiden, meinen Herrn, Und leide für die Wahrheit gern, Will sterbend für sie zeugen! 8. Du wandeltest auf rauher Bahn; Steil führte sie dich himmelan, Ihr Ende war Entzücken. Voll Sehnsucht schaut der Blick dir nach, Wir folgen willig, aber schwach; Dein Heil wird uns beglücken. Ewigkeit, wo Jesus thront Und des Gehorsams Treue lohnt Mit Herrlichkeit und Ehre! Dann steigt in aller Himmel Chor Vollkommner unser Lied empor Zu unsers Gottes Ehre! 86. ad sold jus Alt. Ach sieh ihn dul- den, blu ten, ster- ben! Thinkit Sich Got- tes ein- gen Sohn und Er- ben, Wie mächtig See le, sag ihm from- men Dank! = ihn die Menschen lie be drang! 2 = Ten. com Wo mei ne E H je was er ge- than? Der so wie er für Sünder ster- ben kann? See le, sag ihm from- men Dank! = ihn die Menschen lie be drang! 2 ist ein Freund, der 13 200 OMENT mei- ne Ach sieh ihn dul- den, bluten, ster- ben! Sieh Got- tes ein- gen Sohn und Er- ben, Wie mächtig ALE Wo ist ein Freund, der je was er ge- than? Der so wie er für Sün- der ster- ben fann? 136 87. 88. Leiden, Tod 2. Wie dunkel waren jene Stunden, D Herr! und welche Lasten drückten dich! Wie quoll das Blut aus deinen Wunden! Und o, es floß zum Heil und Trost für mich; prll sitt Und ruft noch heute mir ermunternd zu, Bound 2 told the Daß du mich liebst, du frommer Dulder du! 3. So sollt' es sein; du mußtest leiden! nhard Dein Tod macht mir des Vaters Liebe kund;) 20 baniad Gr wird für mich ein Quell der Freuden, dins 1987 Ein Siegel auf den ew'gen Friedensbund. in So wahr dich Gott für mich zum Opfer gibt, di in So feste steht's, daß er mich herzlich liebt. foll 4. Dein bin ich nun, und Gottes Erbe; in ogios( histe du Ich sehe in sein Vaterherz hinein. u Wenn ich auch leide, wenn ich sterbe, di sinl dull Kann ich unmöglich je verloren sein. ndet 28 Wenn Sonne, Mond und Erde untergehn, die de shil So bleibt mir Gottes Gnade ewig stehn, lidt maplet si lol 5. Ja, mir zum Troft und dir zur Ehrenpr Q Gereicht dein ganzer Kampf, dein Kreuzestod. Bestätigt ist nun deine Lehre; Ich baue fest darauf in jeder Noth. Unschuldig littest du: doch Preis und Ruhm Ist auch im Kampf der Unschuld Eigenthum. 87 Mel. 13. Geheiligt werde, Gott, dein Name. 1. Laß mir die Feier deiner Leiden, Erhabner Mittler, heilig sein! Sie lehre mich die Sünde meiden, Und dir mein ganzes Leben weihn. Ich seh' auf dich, der so entschlossen Für mich die Last des Krenzes @msmtrug, na, dimst mis Der mir zum Heil sein Blut vergossen, Deß Herz noch sterbend für mich schlug. maillo 2. Wie seid ihr mir so lieb und theuer, Gethsemane und Golgatha, Ihr Stätten, wo die Welt die Feier Der allergröften Liebe sah! Hier lern' ich jede Tugend üben, In Noth und Tod gelassen sein, Hier stärkt mein Herz sich, Gott zu lieben, Und selbst dem Todfeind zu verzeihn. meiner Stunden Will ich nach deinem Kreuze fehn, 3. Drum in dea stillsten Und dich, o Herr, für deine Wunden Mit tief gerührtem Dank erhöhn. O laß mich deine Huld ermessen, Mit der dein Herz die Welt umfaßt, 88. Mel. 182. Schweiget, bange 3weifel, schweiget. 1. Du, der Menschen Heil und Leben, Der für mich sich hingegeben, Du, der lieber wollte sterben, Ach wie dank', wie dank' ich dir, Deß sich meine Seele freut, Stifter meiner Seligkeit; Als mich lassen im Verderben; Mein Erlöser, gnug dafür? und Grab Jefu. 87. 88. 6. D Freund, dein Beispiel soll mich lehren, Des Lebens Unschuld sei mein Ehrenkleid! Gern will ich deine Stimme hören, on Und willig thun, was mir dein Wort gebeut. read Die Dankbarkeit dringt innigst mich dazu; Gefatus Wer hat es mehr um mich verdient als du? gadis dt 7. Nie will ich mich am Feinde rächen: Den und Auch dieß lern' ich, mein Heiland, hier von dir; Sef, bie nie Gottes Schickung widersprechen, trot Dit Wär' gleich sein Pfad jetzt noch so dunkel mir. Auf Dornen gingst du selbst zum Ziele hin: Ich folge dir, weil ich dein Jünger bin. 8. Was fürcht' ich noch des Todes Schrecken? Du schliefst auch einst im Grab, o Seelenfreund! Mag sie doch meine Asche decken, Die Erde, wann des Todes Nacht erscheint! Der Gott, der dir das Leben wieder gab, Wälzt einstens auch den Stein von meinem Grab. 9. Nimm hin den Dank für deine Plagen, Mein Netter, den die treuste Liebe bringt! Dort will ich dir's noch besser sagen, - Wann dich mein Geist im Engelchor befingt. Dann stimmen alle Sel'gen fröhlich ein: mode Der ganze Himmel soll dann Zeuge sein! Und nie im Undank es vergessen, Was du für mich erduldet hast! 4. Mir sollen diese Feierzeiten Der grösten Liebe heilig sein, Still soll dein Kreuz mich stets begleiten, Und jede meiner Stunden weihn, 1990 Dein Leiden sei mein höchster Segen, Dein Tod, mein seligster Gewinn! 137 g finsite Mein Herz schlägt dir voll Dank entgegen, daß ich durch dich erlöfet 5. Bleibt mir zu allen Zeiten theuer, Ihr Stätten, wo die Welt die Feier Nach euch will ich voll Andacht schauen, Heil uns, wenn wir auf dich vertrauen, adi biro 2. Menschenfreund, von Gott gesendet, Längst hast du dein Werk vollendet, Doch in den Gedächtnißtagen Deine Theurerlösten dir Gethsemane und Golgatha, Der allergrösten Liebe sah! Wo mein Erlöser litt und starb. fli Holy Der uns die Seligkeit er warb! Bie lation and Seines Raths Verfündiger! O du jest Erhöheter!) Deiner Leiden, Jesus, sagen Billig neuen Dank dafür. 89. Leiden, Tod inte .8 89. 138 3. Du betratst, für uns zu sterben, Willig deine Leidensbahn; Stiegst, uns Leben zu erwerben, Gern den Todesberg hinan; Trugst, vergessend eigne Schmerzen, Deine Menschen nur im Herzen. Diese Liebe preisen wir, Unvergeßlich sei sie mir! 4. Meinetwegen trugst du Bande, Littest frecher Läftrer Spott, Achtetest nicht Schmach und Schande, Elend nicht, nicht Kreuzestod. Werth der reinsten, besten Freuden, Trugst du willig Gram und Leiden: Ach, wie dank', wie dank' ich dir Würdig, Heiligster, dafür? 5. Frevler krönten dich zum Hohne; Unter einer Dornenfrone, honig Deine Stirne blutete König aller Könige! innig mon in 89. Sopr. Herr, stärke mich, dein Lei- den zu beden- fen, Mich in das Meer der Lie= be zu1 ver sen ken, Die dich be= wog, von al- ler Schuld des Bö- sen Uns zu er- lö = fen. Bass. Herr, stärke mich, dein Leiden zu beden- ken, Mich in das Meer der Liebe zu ver- sen = fen, Die dich beTaza wog, von aller Schuld des Bö- sen Uns zu er- lö fen. = 2. Du, Gottes Sohn, wirst Mensch, gleich uns auf Erden, Willst bis zum Tod am Kreuz gehorsam werden, som An unfrer Statt gemartert und zerschlagen Die Sünde tragen.se 3. Gott ist gerecht, ein Rächer alles Bösen; Gott ist die Lieb' und läßt die Welt erlösen; Dieß kann mein Geist mit Schrecken und Entzücken Am Kreuz er[ blicken. 4. Es schlägt den Stolz und mein Verdienst darnieder, Es stürzt mich tief und es erhebt mich wieder, Beseligt mich, macht mich aus Gottes Feinde Zu Gottes Freunde. 5. D Herr, mein Heil, an dessen Blut ich glaube, Ich liege hier vor dir gebückt im Staube, missus Verliere mich mit dankendem Gemüthe In deine Güte. S 6. Laß deinen Geist mich stets, mein Heiland, lehren, und Grab Jesu. 89. 139 Das hast du für mich gelitten, Preis, Anbetung, Dank sei dir, 6. Du, der tausendfache Schmerzen Deinem großmuthvollen Herzen Mir die Lebensfron' erstritten: Ghrfurchtwürdigster, dafür! Mir zu Liebe gern ertrug; ve War mein Heil Belohnung gnug. Trost in meinen letten Stunden Fließt auch mir aus deinen Wunden: Herr, ich dank', ich danke dir 7. Nuh im Leben, Trost am Grabe, Den ich dir zu danken habe, Jesus, dir mein Herz zu geben, Dir zu traun, zu sterben dir: 89. Alt. Herr, stär- ke mich, dein Lei- den zu be= den= ken, Mich Einst im Tode noch dafür. Unaussprechlicher Gewinn, Dir, deß ich nun ewig bin! Deiner Tugend nachzustreben, Dieß, dieß sei mein Dank dafür! in das Meer der Liebe zu ver- sen- fen, Die dich bema al- ler Schuld des Bö- sen Uns zu er- lö J in das Meer der Liebe zu ver- sen To wog, von fed 6 Ten. Herr, stärke mich, dein Leiden zu beden- ken, Mich DE 2 2 sen. fen, Die dich beT t wog, von al ler Schuld des Bö- sen Uns zu er= lö= sen. Das Wort von deinem Kreuze so zu ehren, Daß ich, getreu in dem Beruf der Liebe, Mich christlich übe! 7. Das Gute thun, das Böse fliehn und meiden, Herr, diese Pflicht lehrt mich dein heilig Leiden. Kann ich zugleich das Böse mir erlauben und an dich glauben? 8. Da du dich selbst für mich dahin gegeben, me Wie könnt' ich noch nach meinem Willen leben,) 3.20 Und nicht vielmehr, weil ich dir angehöre, zu deiner Ehre? 9. Ich sollte nicht, wenn Leiden dieser Erden, Wenn Kreuz mich trifft, gelaßnes Herzens werden; Da du so viel für uns, die wir's verschuldet, Liebreich erduldet? 10. Für welche du dein Leben selbst gelassen, Wie könnt' ich sie, sie meine Brüder, hassen? Und nicht wie du, wenn sie mich untertreten, Für sie noch beten? 140 90. 91. Leiden, Tod od on 11. Ich will nicht Haß mit gleichem Haß vergelten; Wenn man mich schilt, nicht rächend wieder schelten.md aisse Du Heiliger, du Herr und Haupt der Glieder, Schaltst auch nicht 12. Ein reines Herz, gleich deinem edlen Herzen,[ wieder! Dieß ist der Dank für deine Kreuzesschmerzen; ogol disint for? Und Gott gibt uns die Kraft, in deinem Namen, Dir nachzuahmen. 90. A O € Sopr. Schau hin! Dort in Geth- se- ma= ne See- le tiefstem Weh Der Herr in To- des- qual. Ringt in der sieh ihn wei- nen, be- ten, knie'n! Herb ist der Kelch, doch trinft er ihn. See- le tiefstem Weh Der Herr in To- des- qual. Bass. Schau hin! Dort in Gethse ma= ne Ringt in der sieh ihn wei- nen, be- ten, knie'n! Herb ist der Kelch, doch trinkt er ihn. 2. Schau hin! Wie erdenwärts gebückt So hart und schwer den Heil'gen drückt Der Leiden Uebermaß! Ergebungsvoll doch hör ihn flehn: Nicht mein, dein Wille soll geschehn! 91. Mel. 57. Erwecke bich, den Herrn zu loben. 1. Es ist vollbracht! So ruft am Kreuzes Des sterbenden Erlösers Mund. dol abi said s O Wort voll Trost und Leben, reize hising( hì manit, Zur Freude meines Herzens Grund! Was Gott auch mir zum Heil ersehn, un thi dhadk Ist, ihm sei ewig Preis! geschehn. leig 2. Mein Jesus stirbt: die Felsen beben, Der Sonne Schein verlieret sich; In Todte dringt ein neues Leben, Der Heil'gen Gräber öffnen fich; Der Vorhang reißt, die Erde kracht; Der Welt Versöhnung ist vollbracht. thin dull hee big of ad no lot 308.01 und Grab Jefu. 90. 91. 13. Unendlich Glück! Du littest uns zu Gute; Ich bin versöhnt in deinem theuren Blute; le Du hast mein Heil, da du für mich gestorben, Am Kreuz erworben. 14. So bin ich denn schon selig hier im Glauben, So wird mir nichts, nichts meine Krone rauben; So werd' ich dort, von Seligen umgeben, Ginst ewig leben! 90. Alt. Schau hin! Schau hin! Dort in Geth- se- ma= ne Ningt in der See le tiefstem Weh Der Herr in To- des- qual. Ten. wei- nen, be- ten, knie'n! Herb ist der Kelch, doch trinkt er ihn. Schau hin! Dort in Geth se ma= ne = See le tiefstem Weh Der Herr in To- des- qual. Chikk Hosting 141 sich ihn Hote 3. Wie viel, mein Heil, hast du vollendet, TEL, Als dir das Herz im Tode brach! Ringt in der D, stärke mich dazu mit Macht, Bis meine Beßrung ist vollbracht! wei- nen, be- ten, knie'n! Herb ist der Kelch, doch trinkt er ihn. 3. Schau hin! Wenn bei des Leidens Schmerz Dein mattes, jammervolles Herz In Thränen sich ergießt; Lern auch in bängster Nächte Graun Ihm, deinem Herrn und Gott, vertraun! fieh ihn Du hast den Fluch hinweg gewendet, Der auf der Welt voll Sünder lag, Und uns die Bahn durch Todesnacht Zur frohen Ewigkeit gemacht. Cafe 4. O hilf mir, Herr, nun auch vollbringen, Was wahre Dankbarkeit begehrt! atophys * Laß nach der Heiligung mich ringen, anDazu dein Tod mir Kraft gewährt! 142 10 92. Leiden, Tod ni 5. Soll ich, bei dir ergebnem Herzen, d 81 Auch hier durch manche Trübsal gehn, de nid ot Und hat mein Gott gehäufte Schmerzen 3u meiner Prüfung ausersehn: So laß die Hoffnung mich erfreun: Auch das wird einst geendigt sein. 92. 6² cc Sopr. Haupt voll Blut und Wun- den, Voll Schmerz und O Haupt, zum Spott um wun- den Mit ei= ner vol= ler Hohn! Dornen fron! grüßet feist du mir! Bass. höchster Ehr und Zier, Jetzt a= ber gar ver- höh- net, Sedi im dala od A D Haupt, sonst schön ge frö- net Mit = vol ler Hohn! Dornen- fron! Haupt voll Blut und Wun- den, Voll Schmerz und O Haupt, zum Spottum wun den Mit ei ner ILYAS Haupt, sonst schön ge frö net Mit höchster Ehr und Zier, Jezt a= ber gar ver- höh- net, grüßet seist du mir! pad 2. Du, vor deß Angesichte Erbebet im Gerichte, Wie bist du so erbleichet! Dir, welchem Keiner gleichet, 3. Herr, was du erduldet, Ich, ich hab' es verschuldet, GeDie Welt am Schluß der Zeit Wie bist du so entweiht, Wer hat in schnödem Wahn So viele Schmach gethan? It Alles meine Last: Was du getragen hast. und Grab Jeſu. 92. E gibt 6. Fühl' ich zulcgt des Todes Schmerzen: e, te So stärke mich in solcher Last, gohinchi blar sid mod Und mach es lebhaft meinem Herzen, to Daß du den Tod besteget hast! did the tor handel So geh' ich froh zur Grabesnacht, Mit dem Triumph: Es ist vollbracht! ddow 92. 6 Alt. voller Dor nen Ten. and mit Haupt voll Blut und Wunden, Voll Schmerz und O Haupt, zum Spottum wun- den Mit = ei= ner grüßet seist du mir! Œ€ J Hohn! O Haupt, sonst schön ge frö net Mit fron! höchster Ehr und Zier, Jetzt aber gar ver- höh- net, Ge143 vol= ler Hohn! Dor- nen- fron! ( se ato nimalathi achim ch this do'nisse O Haupt voll Blut und Wunden, Voll Schmerz und Spottum O Haupt, zum Spottum wun den Mit - ei= ner Haupt, zum 22550 From grüßet seist du mir! Schau her, da steh' ich Armer, Laß leuchten, mein Erbarmer, 4. Erkenne mich, mein Hüter! Du hast, Quell aller Güter, Dein Mund hat mich gelabet Dein Geist hat mich begabet GO w Haupt, sonst schön ge krö= net Mit KIRDY höchster Ehr und Zier, Jezzt a ber gar ver- höh= net, GeDer Strafe Schuld ist mein: Mir deiner Gnade Schein! Mein Hirte, nimm mich an! Mir so viel wohlgethan! Mit kräftiglicher Kost, Mit Himmelslust und Trost. 144 93. 5. Ich will hier bei dir stehen: Von dir will ich nicht gehen, Und wird dein Haupt erblaffen Alsdann will ich dich faffen 6. Das führet mich zu Freuden, Wenn ich mich in dein Leiden Ach möcht' ich, o mein Leben, Mein Leben von mir geben, 7. Ich danke dir von Herzen, Für deines Todes Schmerzen, Sopr. Leiden, Tod Verachte mich doch nicht! Derweil das Herz dir bricht. Im legten Todesschmerz, Zur Ruh' ins stille Herz. Das wirkt mein bestes Theil, Versenken darf, mein Heil! An deinem Kreuze hier Wie wohl geschähe mir! Jesus, liebster Freund! Da du's so gut gemeint. 93. Bass. Welt, sieh hier dein Leben Am Stamm des Kreu- zes schwe- ben! Dein Heil sinkt in den Tod; Der große Fürst der Gh ren Läßt wil- lig sich Schlägen, Hohn und großem Spott. Welt, sieh hier dein 0 Schlägen, Hohn und großem Spott. be schwe- ren Mit 3 Le ben Am Stamm des Kreu- zes schwe- ben! Dein Heil sinkt in den Tod; Der große 15 Fürst der Ehren Läßt wil lig sich be schweren Mit - 2. Wer hat dich so geschlagen, Wer ist's, der diese Plagen ud fi is imp Auf dich geworfen hat? Du bist ja nicht ein Sünder, Wie wir und unsre Kinder; Du weißt von keiner Missethat. 3. Ach, ich und meine Sünden. Die sich so zahllos finden, Als wie der Sand am Meer, und Grab Jesu. 93. Ach gib, daß ich mich halte bis zu dir und deiner Treu, Und, wenn ich einst erkalte, 8. Wenn ich einmal soll scheiden, Wenn ich den Tod soll leiden, Wird mir am allerbängsten So reiß mich aus den Aengsten 9. Erscheine mir zum Schilde, Es diene mir zum Bilde, Da will ich nach dir blicken, Fest an mein Herz dich drücken: Alt. cc Ten. In dir mein Ende sei! So scheide nicht von mir; So stehe du zu mir; In meinem Herzen sein, Kraft deiner Angst und Bein! Zum Trost in meinem Tod; Herr, deine Kreuzesnoth! Da will ich glaubensvoll Wer so stirbt, der stirbt wohl! 93. O Welt, sich hier dein Le Kreuzes schwe ben! Dein Heil sinkt in den Tod; Der gro- ße Schlägen, Hohn und großem Spott. Fürst der Fürst der Eh= ren Läßt wil- lig sich beschwe- ren Mit = ? ben Am Stamm des Gh- ren Läßt wil- lig fich 145 Welt, sich hier dein Le ben Am Stamm des Kren zes schwe- ben! Dein Heil finkt in den Tod; Der große Schlägen, Hohn und großem Spott. CENY Die haben dich geschlagen, Die brachten diese Plagen Auf dich, das ganze Marterheer. 4. Für mich lässt du dich krönen Mit Dornen, und dich höhnen: sub Du leidest mir zu gut. Du stirbst, daß ich nicht sterbe, sDaß ich dein Heil ererbe, Dunerhörte Liebesglut! be- schwe= ren Mit 10 146 94. Leiden, Tod 32 5. Herr, dir bin ich verbunden. All' Augenblick' und Stunden, Ich bin dein Eigenthum. Mich dankbar zu erweisen, Soll Seel' und Leib dich preisen, Und dir gehorchen sei mein Ruhm. Es 6. Ich kann zwar nicht viel geben In diesem armen Leben, Gins aber will ich thun: hitadre G8 soll dein Tod und Leiden, Bis Leib und Seele scheiden, Mir stets in meinem Herzen ruhn 7. Ich will an dir erblicken, Wie ich mein Herz foll schmücken Mit stillem, sanftem Muth, Und wie ich mich soll üben, Die Feinde selbst zu lieben, Wenn mich verfolgt der Bosheit Wuth. 94. bonn A. Sopr. Hot schlachtet; ach- tet! Bass. wir ver= za= schlach- tet; ach= tet! O Lamm Gottes un- schul- dig! Am Kreu- zesstamm geEr fun- den stets ge- dul- dig, Wie- wohl du warst verDie Sünd' hast du ge tragen, Sonst müß- ten gen. Er- barm dich un 1111= wir ver- za- gen. Er- barm dich 2. Von Herzen wir dir danken, Gethan haft an uns Kranken. Daß wir die Sünde meiden ser, o O Lamm Gottes un- schul- dig! Am Kreu- zesstamm geGr fun- den stets geduldig, Wie- wohl du warst verErbarm dich unser, o Jesu! Je su! Die Sünd' hast du ge tragen, Sonst müß- ten ull ser, o Je su! Daß du so große Treue Schaff, in uns wahre Heue, Zu Ehren deinem Leiden. Alt. schlach- tet; ach= tet! und Grab Jesu. 94. 8. Nie will ich wieder schelten, Nie Spott mit Spott vergelten, Nie, wenn ich leide, dräun; Wie du gelassen dulden, Dem Nächsten seine Schulden Wie du von Herzensgrund verzeihn. 9. Ich will der Sünd' entsagen, Ans Kreuz die Lüste schlagen, Und thun, was dir gefällt; Was deine Augen hassen, Das will ich fliehn und lassen, Gefiel' es auch der ganzen Welt. 10. Dein Dulden und dein Sehnen, 64 ¤ Ten. Dein göttliches Versöhnen Spricht Muth im Tod mir zu. Getrost geb' ich am Ende Den Geist in deine Hände; Du führst ihn zu der ew'gen Ruh. 94. wir ver- za- gen. Lamm Gottes un- schul- dig! Am Kreu- zesstamm geEr fun- den stets gedul- dig, Wie- wohl du warst ver= Die Sünd' hast du ge tra gen, Sonst müß- ten = Er- barm dich PE un - 2 ser, o JTA Unvie) Je 147 ? = Lamm Gottes un- schul- dig! Am Kreu- zesstamm geEr fun- den stets gedul- dig, Wie- wohl du warst ver7 fu! schlach- tet; Die Sünd' hast du ge tra gen, Sonst müß- ten ach- tet! C wir ver za- gen. Er- barm dich un Je fu! ser, o 3. Stärk in uns das Vertrauen Durch dein unschuldig Leiden, Laß uns darauf fest bauen Und nichts von dir uns scheiden, Und hilf uns selig sterben, Daß wir den Himmel erben. Erbarm dich unser, o Jesu! 148 Sopr. Ach, end- lich, Dul- der, fin dest = Grab zu K ANTA drückt, Mit süßem Schlummer dich er= quickt! Grab zu f 95. 96. Leiden, Tod Bass. Ach, endlich, Dul- der, fin dest Sopr. Bro cresc. Bass. dei= ner Ruh, Das nach der Noth, die dich ge drückt, mit fü- ßem Schlummer dich 2. Wohl dir, daß du gefunden hast, Dein Haupt du legeft, einmal nun 3. Nicht modernder Verwesung Raub 96. cresc. deiner Nuh, Das nach der Noth, die dich geEin stil- les HE So schlummerst du In stiller Ruh, Der du für Heil er wor- ben! = Ein stil les = quickt! Wo nach des heißen Tages Last Von langer Arbeit auszuruhn! Wird, Heiliger des Herrn, dein Staub; uns ge stor ben, Und am Kreuz uns schmerzen voll Ew- = ges S Heil er wor= ben! € So schlummerst du In stiller Nuh, Der du für S uns gestorben, Und am Kreuz uns schmerzen voll Ew ges = Grab zu S Alt. Ach, end- lich, Dul- der, findest du Ein stil- les Grab zu und Grab Jefsu. 95. 96. drückt, Mit süßem Schlummer dich er quickt! = dei= uns Ten. Ach, endlich, Dul- der, findest du Ein stil- les Heil er b Ten. cresc. ner Ruh, Das nach der Noth, die dich gedrückt, Mit sü- ßem Schlummer dich er- quickt! TEOT Aus dunkeln Todesnächten bricht Bald deiner Auferstehung Licht. 4. O daß, wenn einst mein ew'ger Geist Des Staubes Hülle sich entreißt, Auch ich von edlen Thaten ruh', Auch Ruh verdienen mag wie du! cresc. dei- ner Nuh, Das nach der Noth, die dich ge149 be Alt. So schlummerst du In stiller Ruh, Der du für = wor= ben! F 96. Heil er wor= ben! gestorben, Und am Kreuz uns schmerzen voll Gw- ges = AN So schlummerst du In stiller Ruh, Der du für uns gestor- ben, Und am Kreuz uns schmerzen- voll Ew- ges 150 2. Du bist erblaßt, Herr, und hast Doch in dir selbst das Leben. Gleich den Sterblichen hält dich Nun das Grab umgeben. 3. Doch Heil sei mir! Herr, du willst hier Nicht die Verwesung sehen: Sondern bald aus eigner Kraft 4. Ich weiß, du wirst, Einst meinen Staub Sollte denn mein gläubig Herz 5. Hier werd' ich einst, In sanftem Frieden liegen; Sopr. Je sus schließt die Lebens- son ne = To desnacht; D 3 Bass. 97. Leiden, Tod du Es ist vollbracht! Er ist verschieden, Mein Der Friede- fürst ent- schläft im Frie- den, Die 2 Je sus schließt die Lebens- son- ne Aus dem Grabe gehen. Lebensfürst, erwecken. Vor dem Grab erschrecken? Bis du erscheinst. To desnacht; D 2 97. Augen zu; geht zur Ruh. ist vollbracht! Er ist ver- schie- den, Mein ( 68 Der Frie de fürst ent- schläft im Frieden, Die = 1 Und sinkt in stil- le großes Wort: Es ist vollbracht! Augen zu; geht zur Nuh, Und sinkt in stil le großes Wort: Es ist vollbracht! 2. Es ist vollbracht! Er hat's gesprochen, Des Lebens Wort muß sprachlos sein; Das Herz der Treue ist gebrochen, Den Fels des Heils umschließt ein Stein; Die höchste Kraft ist nun verschmacht't; O heil'ges Wort: Es ist vollbracht! 3. Es ist vollbracht! Ihr, meine Sünden, Verdammet nun mein Herz nicht mehr! Vom Himmel her hör' ich verfünden: Denn durch deinen Tod kann ich 6. Jhr, die die Welt und Grab Jesu. 97. Zagt nur vor der Verwesung! Ich, ich hoff in Christo einst 7. Nicht ganz verdirbt Er wird einst auferstehen, Und in Himmelsglanz verklärt 8. So sink ins Grab, 6 Alt. Ich will mich drum nicht fränken: Sondern, Jesus, mir zum Trost An dein Grab gedenken. Ten. 97. Je sus schließt die Augen Lebens- son= ne geht zur Ruh, Tod und Grab besiegen. Gefesselt hält, Meines Leibs Erlösung. Mein Leib, der stirbt; Aus dem Grabe gehen. Mein Leib, hinab! ( 88 Es ist vollbracht! Er ist verschieden, Mein Der Frie de fürst ent- schläft im Frieden, Die = To- desnacht; gro- ßes Wort: Es = Je sus schließt die Augen zu; Lebens- son ne geht zur Nuh, = To desnacht; D B0 Und sinkt in stil- le ist vollbracht! ( 88 ist vollbracht! Er ist ver- schie- den, Mein Der Friede fürst ent- schläft im Frieden, Die 151 Und sinkt in stil- le # großes Wort: Es ist vollbracht! du Des Sohnes Blut erlangt Gehör; Am Kreuz hat's Frieden uns gemacht; O süßes Wort: Es ist vollbracht! 4. Es ist vollbracht! Ich will mich legen Im Geist auf Chrifti Grabesstein; Die Engel find allhier zugegen, Den Herrn zu schauen schlaf' ich ein; Die Himmelspfort' ist aufgemacht; Lebenswort: Es ist vollbracht! 152 al= le Grab ge TO da dmá 287550 From= men! = kom= men. auf er stan= 2 Sopr. Bringt Preis und Ruhm dem Hei- land dar, Froh- lockt ihm, Er, der für uns ge== töd- tet war, Ist aus dem 100006 by man den! 08 98. Achter Auferstehung Tod hihe Christ, Daß du für uns gestorben bist, Und sieg- reich auf, er= stan= den! den! Sei hoch ge lobt, Herr Jesus = Bass. Bringt Preis und Ruhm dem Heiland dar, Froh- lockt ihm, Sr, der für uns getödtet war, Ist aus dem al le From men! Sei hochgelobt, Herr Je sus Grab ge kom- men. Christ, Daß du für uns ge stor ben bist, Und sieg- reich = 010 2. Dein Leben in der Majestät Wer kann, da dich dein Gott erhöht, Befestigt unsern Glauben; Den großen Trost uns rauben: Daß du uns von der Sünde Macht Befreiung haft ans Licht gebracht, Den Himmel uns geöffnet? 3. Gott selbst, der dich dem Grab entrückt, Hat deinen theuren Lehren Der Wahrheit Siegel aufgedrückt, Dich, seinen Sohn, zu ehren; Und deines Todes hohen Werth juris Hat er auf's herrlichste erklärt, Da er dich auferwecket. Abschnitt. Jesu. #sompor chle U al= le Grab ge From= men! kom- men. Alt. Bringt Preis und Ruhm dem Hei- land dar, Froh- lockt ihm, Er, der für uns ge- töd- tet war, Ist aus dem 98. jo thous auf er stan- den! 153 40 and 15 al 0 FO Christ, Daß du für uns gestorben bist, Und sieg- reich Sei hochgelobt, Herr Je sus = Ten. Bringt Preis und Ruhm dem Heiland dar, Froh- lockt ihm, der für uns ge töb- tet war, Ist aus dem Sr, = al= le From= men! Sei hoch gelobt, Herr Je sus Grab ge fom= men. Christ, Daß du für uns ge stor ben bist, und sieg- reich 3 El 31 auf- er= stan den! 4. Erstandner! ich frohlocke dir, Daß du nun ewig lebest. Du lebst und siegst, daß du auch mir Das ew'ge Leben gebest; Daß du auch mein Erretter feift, Und neue Kräfte mir verleihst, Mit Freuden Gott zu dienen! 5. Mein Herr und Gott, hilf mir dazu! Befreie mich von Sünden! Laß mich für meine Seele Ruh Im Frieden mit Gott finden! Und pflanze deinen Sinn in mir, Damit ich, Gott ergeben, hier Als dein Erlöster wandle. 154 99. Auferstehung 200 6. Dein ist das Reich, dein ist die Macht, Verstorbne zu erwecken. Du rufft einst; und der Gråber Nacht Wird Todte nicht mehr decken. Wie du, Herr, auferstanden bist, So werd' auch ich, o Jesus Christ! Durch dich einst auferstehen. 7. O laß mich, weil ich hier noch bin, Im Glauben an dich wandeln, Und jederzeit nach deinem Sinn Rechtschaffen sein und handeln; € Sopr. Chriftus ift er= stan- den! al= le ist er standen! Bli det froh nach 99. hid In des Sie- gers Tem- pel hal= le! Se li gen ihn lo= ben! ( Bass. Chri- ftus ift Tön' in al= len Landen: Chri- stus ist er= stan- den! Tön' in Jauch- zet, Chri- sten, o= ben, al= le In des Sie- gers Tem- pel- hal= le! = Se li gen ihn lo= ben! S Blicket froh nach Ju bel- klang, Siegs- ge sang = Chri- stus ist er= stan- den! Jauch- zet, Chri- sten, Christus wo die er= stan- den! o= ben, Chri- stus Wo die Ju bel- flang, Siegs- ge sang = = al= len Landen: Christus ist er= stan- den! 2. Christus ist erstanden! Seines Grabes Hülle Hält nicht seiner Liebe Fülle; Christus ist erstanden Mit dem treuen Herzen, i Jefu. 99.00 8 Daß ich, wenn ich einst aufersteh', Und dich, des Todes Sieger, seh', Vor dir dann nicht erschrecke. 8. Da wo du bist, da soll auch einst Dein Jünger mit dir leben. Du wirst ihn, wann du nun erscheinst, Zu deiner Freud' erheben. Laß dieses auch mein Erbtheil sein: So werd' ich ewig deß mich freun, Daß du vom Tod erstanden. 99. Alt. ift € al= le Chri- stus ist Ten. ift Se li gen ihn lo- ben! H Bli det froh nach er= stan- den! = In des Sie- gers Tem- pel hal le! Christus = = er= stan- den! Jauch- zet, Chri- sten, J Tön' in er= stan- den! Tön' in al= len Lan- den: Chri- stus ist er= stan- den! al= le In des Sie- gers Tem- pel- hal= le! o= ben, Se li gen ihn lo- ben! = 155 Ju bel flang, Siegs- ge sang Chri- stus ist er= stan= den! Jauch- zet, Chri- sten, Bli- cket froh nach oben, FO wo die 2 Chri- ftus Wo die Ju bel- klang, Siegs- ge- sang = al= len Nach des Todes Schmach und Schmerzen. Jauchz' empor, Brüderchor! Jauchzet, Christi Glieder: Unser Haupt lebt wieder! Lan- den: Chri- stus ift er= stan- den! 100.Auferstehung 3. Christus ist erstanden! Schwinde, Nacht und Grauen! Min Heiter laßt empor uns schauen! bb ad Christus ist erstanden! Freue dich, o Erde, diddir Freu des Hirten dich, o Herde! 156 Unsers Herrn Lebensstern Leuchtet hoch von droben; Göttliches bleibt oben. Sopr. Je- sus! die er Dir, du To- des = 100. dan- ken heut Der du todt warst, le- best wie- der, Mit dir Herrlich feit! lös- ten Sün- der, Al- le Christen überwin- der! Dir, du Herr der le ben deine Glie- der, Uns, die Tod und Grab erschreckt, Hat Gott mit dir auf= er= weckt. dan- ken heut Herr- lich- keit! Bass. Je- sus, die er lös- ten Sün- der, Al- le Christen Dir, du To- des- ü- ber= win- der! Dir, du Herr der Der du todt warft, le best wie- der, Mit dir = le ben deine Glie- der, Uns, die Tod und Grab er- schreckt, Hat Gott mit dir auf= er= weckt. 2. Nieder kamst du auf die Erde, Gottes Sohn, von Gottes Thron. Trugest jegliche Beschwerde Littest Schmerzen, Spott und Hohn. Menschen hasten dich, du Bester, Aller Armen Hülf' und Tröster! Dich, du Labsal jeder Noth, Drängten sie bis in den Tod! Mancher Leiden schwere Last 3. Willig, Herr, trug deine Seele Bis zum Tod; und in der Höhle Lag dein müder Leib erblaßt. pouds Jefu. 100.0 4. Christus ist erstanden! Ich auch soll erstehen Und zum Vaterhause gehen. Christus ist erstanden! Tod, wo ist dein Schrecken? si Mich auch wird der Sieger wecken. 8 Morgenroth Glänzt nach Tod, Nach gelösten Banden; Christus ist erstanden! nasalisien het ge daro 803 at$ instrs 100. Alt. Christen Je sus! die er lös- ten Sün- der, Al- le Dir, du To- des- über= winder! Dir, du Herr der dan- fen heut Der du tødt warst, le- best wie- der, Mit dir Herrlich keit! Hat Gott mit dir auf= er= weckt. H le- ben dei- ne Glie- der, Uns, die Tod und Grab erschreckt, Ten. Je- sus, die er lös- ten Sün- der, Al- le Dir, du To- des- überwinder! Dir, du dan- ken heut Herr- lichkeit! 157 t n$ 100 Hat Gott mit dir auf er weckt. Endlich frei von aller Plage, Da fam in das stille Grab ER Der du todt warst, le best wie- der, Mit dir 4. O mit welchen Gottesfreuden Ewig fern ist alles Leiden, Liebreich eilest du, den Deinen Seht mich, Freunde, die ihr bebt! ad Chri- sten Herr der t le= ben dei ne Glieder, Uns, die Tod und Grab er- schreckt, Nuht er bis zum dritten Tage: Gottes Herrlichkeit hinab. Strahlst du aus des Grabes Nacht! Ganz dein großes Werk vollbracht! Im Triumphe zu erscheinen: Jauchzet! Euer Jeſus lebt! 158 101. 102. Auferstehung 5. Ja du lebst, wer dir vertrauet, Ob er stürbe, stirbet nicht. Wer auf deine Liebe bauet, Wer hier starb, wird auferstehen, Freudig, wer sich dir ergiebt, 6. Gwig seist du angebetet, Du hast uns vom Tod errettet, Uns durch Jesum neu geboren: Hätt' er nicht vom Thron herab Kommt dereinst nicht ins Gericht. Wird unsterblich dich dort sehen, Zitternd, wer dich hier nicht liebt. Gott, der unser Vater ist! Uns gesendet Jesum Christ, Ewig wären wir verloren, Sich versenkt in Tod und Grab. 101. Sopr. Will- kommen, Held im Strei te, Aus dei- ner GrabesC kluft! Wir trium- phi- ren heute An dei- ner lee- ren Gruft! Bass. Will- kommen, Held im Strei te, Aus dei- ner GrabesFluft! Wir tri- um- phi- ren heu 2. Du hast nun überwunden Wir haben Trost gefunden; 3. Der Fried' ist uns erstritten, In der Gerechten Hütten a 4. Theil' uns des Sieges Beute, Ach komm, und bring noch heute 5. In deines Grabes Staube Deß tröstet sich der Glaube, te An dei- ner lee- ren Gruft! Der Feinde Macht und Spott Mit uns ist unser Gott. und jeder Schrecken flieht; Erschallt das Siegeslied. Den Trost nun reichlich aus; Dein Heil in Herz und Haus. Liegt unsre Schuld bedeckt; Daß ihn kein Feind mehr schreckt. 102. Wel. 11. Herr, unser Gott, dich loben wir. 1. Erinnre dich, mein Geist, erfreut Des hohen Tags der Herrlichkeit! Halt im Gedächtniß Jesum Christ, Der von dem Tod erstanden ist! 2. Fühl alle Dankbarkeit für ihn, the Als ob er heute dir erschien'; Als spräch' er: Friede sei mit dir! So freue dich, mein Geist, in mir! 3. Schau über dich und bet ihn an! Er mißt den Sternen ihre Bahn; Er lebt und herrscht mit Gott vereint, di Und ist dein König und dein Freund AT 03 1 101@ 3.4 301 275) plor2) Jefu. 101. 102. 7. Wär' er nicht vom Tod erstanden, Würden wir nicht auferstehn: Aber nun er ist erstanden, Werden wir auch auferstehn! Frei, dem seinen ähnlich werden; Stehn vor deinem Angesicht. Gott der Menschen, Jesus Christ! Der du auferstanden bist! Laß uns, daß du lebst, empfinden! Dank und Halleluja dir! Unser Leib soll von Beschwerden Himmlisch, herrlich, lauter Licht 8. Halleluja! Unser Leben, Unser Herz sei dir ergeben, Frei und rein von allen Sünden, Tief im Staube singen wir Alt. 101. fluft! Wir tri- um- phi- ren heu $ Will- kommen, Held im Strei te, Aus dei- ner Grabes= te An dei- ner lee- ren Gruft! 6 Ten. Will- kommen, Held im Strei te, Aus dei- ner Grabes159 J te An dei- ner lee- ren Gruft! fluft! Wir tri- um- phi- ren heu= 6. Du hast das Heil erworben; Sind wir mit dir gestorben, 7. Wir wollen ohne Grauen Wenn wir nur dort dich schauen 8. Schwing deine Siegesfahnen Und zeig uns einst die Bahnen Wir preisen dich dafür. So leben wir mit dir. Mit dir zu Grabe gehn, Und selig auferstehn. Auch über unser Herz, Vom Tode himmelwärts! 9. Was kann uns denn noch schaden? Des Todes Pfeil ist stumpf. Und rufen schon: Triumph! Wir sind bei Gott in Gnaden, 4. Macht, Ruhm und Hoheit immerdar Dem, der da ist und der da war! Sein Name sei gebenedeit Von nun an bis in Ewigkeit! 5. Glaube, der das Herz erhöht! Was ist der Erde Majestät, Wenn sie mein Geist mit der vergleicht, Die ich durch Gottes Sohn erreicht? 6. Vor seinem Thron, in seinem Reich Unsterblich, heilig, Engeln gleich, Und ewig, ewig selig sein; Herr, welche Herrlichkeit ist mein! 160 o of 10. Mit Engeln und mit Seraphim, Admit Thronen und mit Cherubim, 10 103. Auferstehung 7. Mein Herz erliegt froh unter ihr; Lieb' und Verwundrung fämpft in mir, Und voll von Ehrfurcht, Dank und Pflicht, Fall' ich, Gott, auf mein Angesicht. 8. Du, der du in den Himmeln thronst, Ich soll da wohnen, wo du wohnst: Und du erfüllst einst mein Vertraun, In meinem Fleische dich zu schaun! 9. Ich soll, wann du, des Lebens Fürst, In Wolken göttlich kommen wirst, Erweckt aus meinem Grabe gehn Und rein zu deiner Nechten stehn! mei ne € Sopr. Je- sus lebt, mit ihm auch ich: Tod, wo sind nun dei ne Bass. Schrecken? Er, er lebt, und wird auch mich Von den Tod- ten 103. auf er we cken. Er ver- klärt mich in sein Licht: Dieß ist P meine Zu- ver- sicht, Dieß ist mei= auf er we den. lind 8 = ne 3u- ver ficht. Jesus lebt, mit ihm auch ich: Tod, wo sind nun dei- ne Hos 700 Schrecken? Er, er lebt, und wird auch mich Von den Tod- ten Zu ver sicht, Dieß ist 2 Er ver- flärt mich in sein Licht: Dieß ist F DIDTS dRis mei- ne 3u- ver- ficht. gads Jesu. 103. had Mit allen Frommen aller Zeit dal Soll ich mich freun in Ewigkeit! 11. 3u welchem Glück, zu welchem Ruhm Erhebt uns nicht das Christenthum! Mit dir gekreuzigt, Gottes Sohn, Sind wir auch auferstanden schon. Ensi sopno 12. Nie komm' es mir aus meinem Sinn, Was ich, mein Heil, dir schuldig bin, Damit ich mich, in Liebe treu, Zu deinem Bilde stets erneu'! G 13. Er ist's, der Alles in uns schafft; Sein ist das Reich, sein ist die Kraft. Theres Bri Halt im Gedächtniß Jesum Christ, adim Der von dem Tod erstanden ist! Alt. 103. Ten. Schrecken? Er, er lebt, und wird auch mich Von den Tod- ten J J Je- sus lebt, mit ihm auch ich: Tod, wo sind nun dei ne auf- er= we= cken. Er ver- klärt mich in sein Licht: Dieß ist mei- ne mei ne Zu- ver- sicht, Dies ist mei- ne Zu ver ficht. auf er wecken. = 161 A The Je- sus lebt, mit ihm auch ich: Tod, wo sind nun dei- ne Schrecken? Er, er lebt, und wird auch mich Von den Tod- ten Zu versicht, Dieß ist = mei- ne M Er ver flärt mich in sein Licht: Dieß ist 3u- ver- ficht. 11 Auferstehung Ueber alle Welt gegeben; Ewig herrschen, ewig leben. Dieß ist meine Zuversicht. Lästert ihn und Gottes Ehre. Daß der Sünder sich befehre. Dieß ist meine Zuversicht. Sein sei auch mein ganzes Leben! 162 104. 105. 106. 2. Jesus lebt: ihm ist das Reich Mit ihm werd' auch ich zugleich Gott erfüllt, was er verspricht: 3. Jesus lebt: wer nun verzagt, Gnade hat er zugesagt, Gott verstößt in Chrifto nicht: 4. Jesus lebt: sein Heil ist mein; 104. Mel. 62. Wie herrlich strahlt der Morgenstern. 1. Triumph, Triumph, und Lob und Dank Ihm, der des Todes Macht bezwang, Und uns, den Staub, erhöhte! Der hohe Sieger überwand: Nacht war um ihn, und sie verschwand In helle Morgenröthe. Bebet! Gebet, Stolze Spötter, Unserm Retter Preis und Ehre! Glaubt an ihn und seine Lehre! 2. Preis ihm, Heil uns! sein Grab ist leer. Feft stehet, wie ein Fels im Meer, Das Wort, das er gesprochen. O selig, wer sich ihm vertraut! 105. Mel. 108. Zum Himmel bist du eingegangen. 1. Mein Jesus lebt! Mag ich doch sterben! Hier steht mein Haupt und triumphirt. Nun muß auch ich das Leben erben, Weil Noth und Tod die Macht verliert. Kein Trauerbild erschreckt mich mehr; Mein Jesus lebt, das Grab ist leer! 2. Mein Jesus fiegt! Er hat bezwungen, Was mir das Leben rauben fann; Er hat mir Heil und Sieg errungen, Und Alles wird mir unterthan; Der Hölle tiefster Abgrund bebt; Denn überall schallt's: Jesus lebt! 106. Mel. 289. Selig sind des Himmels Erben. 1. Jesus Christus ist erstanden! Aus den zersprengten Todesbanden Tritt fiegverkläret Gottes Sohn. Durch des Himmels Tempelhallen Hört man das Hallelujah schallen; Und Friede glänzt um Gottes Thron. Heil dem, der ewig liebt, Der Allen Leben gibt, Jefu Chrifto Und unserm Gott! Des Todes Noth Ist aufgelöst in Morgenroth! 2. Du, dem Alles unterthänig, Bist unser Bruder nun und König Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Lieblich ist dein Loos gefallen, Und deinen Auserwählten allen Ist gleiche Herrlichkeit bereit. Du bringst auf dem Altar Dein Blut für Alle dar Zur Versöhnung. Wir sollen rein, Auf ewig dein, Ein Priestervolk und Fürsten ſein. Jefu. 104. Reines Herzens will ich sein, Er verläßt den Schwachen nicht: 5. Jesus lebt: ich bin gewiß, Keine Macht der Finsterniß, Er gibt Kraft zu dieser Pflicht: 6. Jesus lebt: nun ist der Tod Welchen Trost in Todesnoth Wenn sie gläubig zu ihm spricht: 105. 106. Und den Lüften widerstreben. Dieß ist meine Zuversicht. Nichts soll mich von Jesu scheiden, Keine Herrlichkeit, kein Leiden. Dieß ist meine Zuversicht. Mir der Eingang in das Leben. Wird es meiner Seele geben, Herr, Herr, meine Zuversicht! Er hat den Tempel neu gebaut, Den blinde Wuth zerbrochen. Seele, Wähle Ihn zum Führer und Regierer Deines Lebens: Auf ihn hoffst du nicht vergebens. 3. Zum höhern Leben führt er dich, Und nimmt gewiß dich einst zu sich, Fällt deine Hütte nieder. Das Grab empfängt zwar dein Gebein: Doch nicht auf ewig wird es sein; Verklärt gibt er dir's wieder. Herrlich Wird sich Dann auf's neue Offenbaren; Volles Heil wirst du erfahren. Seine Treue 163 3. Mein Jesus lebt! Das Grab ist offen, Mit Freuden geh' ich in die Gruft, Hier kann ich auch im Tode hoffen, Daß mich sein Tod ins Leben ruft! Wie süß erschallt die Stimme hier: Ich leb' und ihr lebt auch mit mir! 4. Mein Jesus ist und bleibt mein Leben, Er lebt in meinem Herzen hier; Und soll ich nun mein Leben geben, So ist der Tod nicht schrecklich mir; Weil er mich in den Himmel hebt, So wahr er Jesus ist und lebt! 3. Du wirst mit dem Lebensstabe Die Deinen auch aus ihrem Grabe Ausführen in das Himmelslicht. Dann schaun wir mit ew'ger Wonne Dich selbst, Herr Jesu, Gnadensonne, Von Angesicht zu Angesicht. Den Leib wird deine Hand Im neuen Vaterland Neu verklären. Dann sind wir frei Durch deine Treu: Du auf dem Thron machst Alles neu. 4. Auferstandner, fieh hernieder Auf uns die Sünder, deine Brüder, Die noch im Todesthale stehn! Komm, Geliebter, uns entgegen, Daß wir uns völlig freuen mögen, Und laß uns deine Klarheit sehn! 30 Heil Allen, die mit dir Schon auferstanden hier Durch den Glauben! Hier sind sie schon Dem Tod entflohn; Stärk uns den Glauben, Gottes Sohn! 164 107.0108. Himmelfahrt und 107. Mel. 302. Wachet auf, ruft uns die Stimme. 1. Hallelujah! jauchzt, ihr Chöre, Singt Jefu Christo Lob und Ehre! Sein herrlich großer Tag ist da. Er zerriß des Todes Banden, Der Held ist aus dem Grab erstanden, Der nimmer die Verwesung sah. Sein ist Gewalt und Macht, Er hat sein Werk vollbracht, Hallelujah! Des Menschen Sohn Trägt nun davon Des herben Kampfes reichen Lohn. 2. Glorreich hat der Held gerungen, Der Hölle finstre Macht bezwungen, Und uns von Straf' und Schuld befreit. Wir, die tief gefallnen Sünder, Sind nun durch Christum Gottes Kinder Und Erben seiner Seligkeit. Wir sind durch ihn versöhnt, Den Gott mit Preis gekrönt. Hallelujah! Wir sind nun sein, Und ihm allein Soll unser ganzes Herz sich weihn. Sopr. Neunter Himmelfahrt und 108. Zum Himmel bist du Wie soll te mich nun ein ge nicht ver 1 1 Preis gekrönt, Herr Jesus Chrift! Ich bin ja dort zu sein, wo du nun bist? de = gan- gen Mit langen, Auch Pilger hier; Nimm in die Heimat mich zu andar ein= ge gangen Mit Bass. Zum Him- mel bist du Wie soll- te mich nun nicht ver lan gen, Auch dir! Pilger hier; Nimm in die Heimat mich zu nur ein Preis gekrönt, Herr Jesus Chrift! Ich bin ja nur dort zu sein, wo du nun bist? J dir! # ein 3. Nun fann uns der Tod nicht schrecken, Einst wird der Herr uns auferwecken, Durch seiner Stimme Wundermacht. Er wird unvergänglich Leben Und Herrlichkeit den Seinen geben, Die ihren Lauf in ihm vollbracht. Wir werden auferstehn, zu seiner Freud' eingehn, Hallelujah! Siegeshelb, In jene Welt Zieh uns dir nach, wann dir's gefällt. 4. Tag des Lebens, Tag der Wonne! Wie wird uns sein, wenn Gottes Sonne Durch unsers Grabes Dunkel bricht! was werden wir empfinden Chron Wenn Nacht nnd Finsterniß verschwinden, Und uns umstrahlt des Himmels Licht! Vollender, führe du uns diesem Tage zu, Uns die Deinen; Die Todesbahn Giengst du voran: Nun folgen wir dir himmelan! DIS Herrlichkeit Jefu. 107. 108. Alt. Abschnitt. Herrlichkeit Jesu. 108. € Zum Him- mel bist du ein ge gan Wie soll- te mich nun nicht ver= lan Ten. Preis gekrönt, Herr Jesus Christ! Ich bin ja nur ein dort zu sein, wo du nun bist? Pilger hier; Nimm in die Heimat mich zu dir! = Zum Him- mel bist du ein ge gan Wie sollte mich nun nicht ver- lan = PET gen Mit gen, Auch P 165 Preis gefrönt, Herr Jesus Chrift! Ich bin ja nur dort zu sein, wo du nun bist? = gen Mit gen, Auch Pilger hier; Nimm in die Heimat mich zu dir! ein 166 109. Himmelfahrt und 2. Vom Tode standst du auf zum Leben, Und giengst verklärt zum Himmelein: So muß sich auch mein Geist erheben; Ich darf nicht todt in Sünden sein. Ein neues Leben wirk in mir, So komm' ich einst gewiß zu dir. 3. Am Delberg fiengen deine Leiden Mit bittern Todesängsten an, Am Delberg giengst in hohen Freuden Du siegreich deine Himmelsbahn. So folgt auf Leiden Herrlichkeit: Zu beiden mache mich bereit! 4. Du hobeft segnend deine Hände Beim Scheiden von den Deinen auf: +6 Sopr. 109. auf- ge fahren ist, Der To- des- überwin= der! Sing 200 冊 = Froh- lock, mein Herz, weil Jesus Christ Zum Him- mel Bass. ihm, wie ihm der Him- mel fang, Da er sich auf die Wol- ke schwang: Preis dir, du Heil der Sün- der! € t Froh- lock, mein Herz, weil Jesus Christ Zum Him- mel auf ge fahren ist, Der Todes überwin= der! Sing = 冊 ihm, wie ihm der Him- mel sang, Da er sich auf die Wol- ke schwang: Preis dir, du Heil der Sün- der! 2. Ihm beugt sich aller Engel Knie: Messtas Jesus, rufen sie, Heißt Menschen Engel werden. Er hat das große Werk vollbracht; Sein ist die Weisheit, sein die Macht Im Himmel und auf Erden. 3. Wie herrlich bist du, Herr, mein Heil! Ich hab' an deiner Klarheit Theil: Für mich fuhrst du zum Himmel. Du Hoherpriester gehst mit Ruhm Für mich auch in dein Heiligthum: Dir folg' ich in den Himmel. 4. Du, dessen Wort die ganze Welt Allmächtig rief, allmächtig hält, Herr, Herr, durch den wir leben! So lang ich wall' im Staube hier, Soll sich mein ganzes Herz zu dir Vom Staub empor erheben. Herrlichkeit Jefu. 109. 167 hilf, daß einst auch ich vollende, Durch dich gesegnet, meinen Lauf! Wenn ich von dir gesegnet bin, Dann fahr' im Frieden ich dahin. 5. Ich sehe dir mit Glaubensblicken In deinen Freudenhimmel nach: Mein Herz soll sich an dir erquicken, Der mir die Bahn zum Himmel brach. Sieht dich auch hier mein Auge nicht, Bleibst du doch meine Zuversicht. 6. Einst wirst du herrlich wiederkommen, Gleich wie du aufgefahren bist: Dann werd' ich völlig aufgenommen, Wo mir bereit mein Erbtheil ist. So leb' ich nun im Glauben hier, Im Schauen aber dort bei dir. 109. Alt. Froh- lock, mein Herz, weil Jesus Christ Zum Him- mel 200 auf ge fahren ist, Der To- des über- win der! Sing = 冊 A ihm, wie ihm der Himmel sang, Da = J er sich auf die Wol- ke - schwang: Preis dir, du Heil der Sünder! LC Ten. Froh- lock, mein Herz, weil Jesus Christ Zum Him- mel a auf- ge= fahren ist, Der Todes- über= win= der! Sing m ihm, wie ihm der Him- mel sang, Da er sich auf die Wol- fe schwang: Preis dir, du Heil der Sün der! 5. Entreiß durch deines Geistes Kraft, Die Alles allenthalben schafft, Mein Herz dem Tand der Erde; Daß ich mit Muth von deinem Thron, Sohn Gottes und des Menschen Sohn, Im Kampf gestärket werde! 6. Ja du, du schaust auf mich herab, Du, der für mich dahin sich gab: Laß dieß mich stets ermessen! Du kannst, obgleich du, Jesus Christ Im Himmel aller Himmel bist, Doch meiner nicht vergessen. 7. Hab' ich vollendet meinen Lauf, So nimm mich in den Himmel auf, Daß ich dich, Jesus, sehe; Daß ich in deiner Herrlichkeit Von Ewigkeit zu Ewigkeit Vor deinem Throne stehe! 168 Sopr. Jauchzt, ihr Er lösten, dem Herrn! Er hat sein Werk vollendet. Deß müs- se sich der Erdkreis freun! Er fährt verflä ret hin auf 110. Himmelfahrt und = 2 zu dem, der ihn ge sen- det, Und nimmt die Him- mel wieder ein, Und nimmt die Him- mel wie der ein. Bass. Jauchzt, ihr Er lösten, dem Herrn! Er hat sein Werk voll- en- det. Deß müs- se sich der Erdkreis freun! Er fährt ver3. Sein, fein flä- ret hin- auf zu dem, der ihn ge sen- det, Und nimmt die Himmel wieder ein, Und nimmt die Himmel wieder ein. 2. Der Herr, nachdem er das Heil und unvergänglich Leben Auf Erden an das Licht gebracht, Den Weg zu Gott uns gelehrt, sich selbst für uns gegeben, Fährt auf zur Rechten seiner Macht. ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden, Und uns hat er das Heil verdient. Wer sein Wort glaubet und hält, soll nicht verloren werden; Er hat die Welt mit Gott verfühnt. 4. Hoch über alle Vernunft besiegt er ihr Verderben, Und seine Lieb' ermüdet nie, Ein unvergängliches Glück den Menschen zu erwerben: So heiligt er sich selbst für fie. tnb3 5. Jauchzt, ihr Gerechten, dem Herrn, und preiset seinen Namen! Ihm danken, das ist unsre Pflicht. Wir sind glückselig in ihm: sein Wort ist Ja und Amen, Und Gott ist unsre Zuversicht. 6. Preist, ihr Erlösten, den Herrn, und rühmet, all ihr Frommen! Er fährt gen Himmel als ein Held. In Wolken fährt er hinauf: so wird er wiederkommen, Ein Herr und Richter aller Welt. don Herrlichkeit Jefu. 110. E # Alt. Sauchzt, ihr Er lös- ten, dem Herrn! Er hat sein Werk vollen- det. Deß müs- se sich der Erdkreis freun! Er fährt verflä ret hin auf zu dem, der ihn ge= sen- det, Und nimmt die Him- mel wie der ein, Und nimmt die Him- mel wie der ein. 2 Ten. Jauchzt, ihr Er lösten, dem Herrn! Er hat sein flä- ret hin- auf 169 Werk voll- en- det. Deß müs- se fich der Erdkreis freun! Er fährt verzu dem, der ihn ge sen- det, Und nimmt die E Himmel wieder ein, Und nimmt die Himmel wie der ein. 7. Dieß ist des Gläubigen Trost, verklärt ihn einst zu schauen, Und seiner Liebe sich zu freun. Dieß ist des Gläubigen Pflicht, ihm ewig zu vertrauen, Und sich durch Tugend ihm zu weihn. 8. Wer des Laß uns das 9. Ich bin ein irrendes Schaf; du weisest mich zurechte Und leitest mich nach deinem Rath; Erlösers sich schämt, deß wird auch er sich schämen. Den wieder ehren, der ihn ehrt. Leben von dir, und Gnad' um Gnade nehmen, Herr, dessen Herrschaft ewig währt! Machst mich vom Knechte der Welt zu einem deiner Knechte, Und tilgest meine Missethat. 10. Was ist die Hoheit der Welt? Sie rührt den Christen wenig. Du kleidest ihn mit Ruhm und Pracht. Was ist die Hoheit der Welt? Zum Priester und zum König Bin ich durch dich vor Gott gemacht. 11. Dank sei dem Heiland der Welt! Er hat sein Werk vollführet: Frohlock ihm, Volk der Christenheit! Er fißt zur Rechten des Herrn; er lebet und regieret Von Ewigkeit zu Ewigkeit. 170 6° 0 – Sopr. 111. 112. Himmelfahrt und Auf, o Er den freis! Opf- re Dank und Preis! Al- les 2 w nah und fern Prei- se laut den Herrn! Al- les freue fich! Al- les nei- ge sich Tief vor unserm Herrn! Alles dien' ihm gern! Er, der uns geliebt, Der das Heil uns gibt, Christus, unser Herr, Herrscht zu Gottes Chr. Bass. Auf, o Gr- den- freis! Opf- re Dank und Preis! Al- les nah und fern Prei- se laut den Herrn! Al- les freu- e sich! Al- les nei- ge sich Tief vor unserm Herrn! Alles dien' ihm gern! Er, der uns geliebt, Der das Heil uns gibt, Christus, unser Herr, Herrscht zu Gottes Chr. G 2. Singt im Jubelton! Seiner Herrlichkeit, Herrschet er mit Gott. Nach dem großen Lauf Mit Triumphgesang, Aller Himmel Chor: Er besteigt den Thron Und in Ewigkeit Betet an vor Gott! Nimmt erstaunt ihn auf Unter Sternenklang, Jesus steigt empor! 3. Held aus Davids Stamm, Der vom Himmel fam! Angebetet sei Alles hat vollbracht Deine Niedrigkeit Nun vergilt den Hohn Wie hat Gott erhöht Deine Huld und Treu! Deiner Liebe Macht.@ Krönt jeßt Herrlichkeit; Dir des Himmels Thron: Dich zur Majestät! 112. Mel. 11. Herr, unser Gott, dich loben wir. 1. Auf, Jünger Jesu, freuet euch! Der Herr fährt auf zu seinem Reich; bu git 10 Er triumphirt. Lobsinget ihm! Lobsinget ihm mit lauter Stimm! Alt. Herrlichkeit Jesu. TOT 111. 112. Auf, o Gr- den- freis! Opf- re Dank und Preis! Al- les nah und fern Prei- se laut den Herrn! Al- les freu- e fich! Al- les nei- ge sich Tief vor unserm Herrn! Alles dien' ihm gern! Er, der uns ge- 171 liebt, Der das Heil uns gibt, Christus, unser Herr, Herrscht zu Gottes Chr. Ten. Auf, o Er- den- freis! Opfre Dank und Preis! Al- les nah und fern Prei- se laut den Herrn! Al- les freue sich! Al- les nei- ge sich Tief vor unserm Herrn! Alles dien' ihm gern! Gr, der uns ge= liebt, Der das Heil uns gibt, Christus, unser Herr, Herrscht zu Gottes Chr. 4. Singt mit frohem Chor! Wo in stiller Nacht Dort ist unser Ziel. Wo der Vater wohnt Pilgrime sind wir In den Höhen dort Sieh, o Aug, empor, Glänzt der Sterne Pracht! Wohnungen sind viel, Und voll Gnade thront. Alle, sterblich hier: Ist der Heimatort. 5. Preis und Ruhm und Ehr Sei dir, unser Herr! Gib uns Himmelssinn! Zieh zu dir uns hin; Ewig ist der Christ, Sucht, was ewig ist. Kurz ist Schmerz und Freud, Kurz der Trennung Leid; Dort im Vaterland Ewig leben wir Knüpft uns ew'ges Band: Dann, o Herr, bei dir! 2. Sein Werk auf Erden ist vollbracht; Zerstört hat er des Todes Macht; Er hat die Welt mit Gott versöhnt, Und Gott hat ihn mit Preis gekrönt. 172 113. Himmelfahrt und 3. Weit, über alle Himmel weit Geht seine Macht und Herrlichkeit; Ihm dienen selbst die Seraphim. Lobsinget ihm mit lauter Stimm! 4. Sein sind die Völker aller Welt; Er herrscht als seggewohnter Held; Er herrscht, bis unter seinem Fuß Der Feinde Heer sich beugen muß. 5. Er schüßet seine Christenheit, Grhält sie bis in Ewigkeit; Er ist ihr Haupt. Lobsinget ihm! Lobsinget ihm mit lauter Stimm! 6. Ja, Heiland, wir erheben dich, Und unsre Herzen freuen sich Der Herrlichkeit und Majestät, Zu der dich Gott, dein Gott erhöht. 7. Wohl nun auch uns! Denn, Herr, bei dir Steht Kraft und Macht, und dein sind wir. Nimmst du dich unser hülfreich an: Was ist wohl, das uns mangeln kann? 113. Sopr. Er höhet die präch- ti gen Pfor- ten der Sie- ge, Erwei- tert mit Jauch- zen die Tho- re der Welt! Das Reich ist nun cresc. Got- tes. Es ru- hen die Krie- ge; Es naht sich der König, der Held. 23. Bass. Er höhet die prächtigen Pfor- ten der Sie- ge, Er= wei- tert mit Jauch- zen die Tho- re der Welt! Das Reich ist nun cresc.. f Got- tes. Es ruhen die Krie- ge; Es naht sich der Kö- nig, der Held. 2. Er naht sich: der drohende Tod wird zu Schanden, Nun schrecket uns nimmer das offene Grab; Befreit sind die Sünder von lastenden Banden, Es senkt sich die Gnade herab. 3. Sie tragen statt Fesseln nun fröhliche Palmen, Und Hoffnung erfüllet statt Grauen die Brust; Das Jammern der Kerker verkehrt sich in Psalmen, Den Kummer verdränget die Lust. Herrlichkeit Jefu. 113. 8. In deiner Hand ist unser Heil; Wer an dich glaubt, dem gibst du Theil Am Segen, den du uns erwarbst, Als du für uns am Kreuze starbst. 9. Die Stätt' ist uns durch dich bereit, Bei dir zu sein in Ewigkeit; Nach treu vollbrachtem Kampf und Lauf Nimmst du uns in den Himmel auf. 10. Dzieh uns immer mehr zu dir! Hilf uns, so lang wir leben hier, Recht suchen das, was droben ist, Wo du, verklärter Heiland, bist! 11. Dein Eingang in die Herrlichkeit Stärk' uns in unsrer Prüfungszeit, Nur dir zu leben, dir zu traun, Bis wir dereinst dein Antlig schaun! 12. Dann wird sich völlig unsre Seel' In dir erfreun, Immanuel! Dann singen wir von deinem Ruhm Ein neues Lied im Heiligthum! 113. 173 Alt. Er höhet die prächtigen Pfor- ten der Sie- ge, Erwei- tert mit Jauch- zen die Tho- re der Welt! Das Reich ist nun cresc. 20 Got- tes. Es ru- hen die Krie- ge; Es naht sich der König, der Held. Ten. Er höhet die prächtigen Pfor- ten der Sie- ge, Er: wei- tert mit Jauch- zen die Tho- re der Welt! Das Reich ist nun cresc. Got- tes. Es ruhen die Krie- ge; Es naht sich der König, der Held. 4. Die Boten der ewigen Herrlichkeit eilen, Sie bringen Versöhnung und himmlische Pracht; Wie Blizze die schwarzen Gewölfe zertheilen, Zertheilt sich die trauernde Nacht. 5. Dich, Heiland, dich suchet der Frommen Bestreben, Der unsers Geschlechtes Erlösung vollbringt; Dir folget die Liebe durch Tod und durch Leben, Die Liebe, die Alles durchdringt. n lim chic 114. 115. Himmelfahrt und 174 $ = Sopr. Er höh- ter Je- sus, Got- tes Sohn! Der du schon längst der Du wirst gewiß zu rech- ter Zeit Jn großer Kraft und Him- mel Thron Als Herr- scher ein- ge nom- men, Herr- lich feit Vom Him- mel wie der kommen. E Gib, daß dann froh und mit Ver- traun Dich, Je- sus, meine Au- gen schaun! Bass. Erhöh- ter Je- sus, Gottes Sohn! Der du schon längst der Du wirst gewiß zu rech- ter Zeit In großer Kraft und I 2 Himmel Thron Als Herrscher eingenommen, Gib, daß dann Herrlichkeit Vom Himmel wie der kom- men. froh und mit Ver- traun Dich, Je- sus, meine Au- gen schaun! 2. Wer fast, o Heiland! jetzt die Pracht, Die deinen Tag einst [ herrlich macht? Wie groß wirst du dich zeigen, Wann du auf lichten Wolken einst Mit deiner Engel Heer erscheinst, Und sie vor dir sich beugen! Dann sieht die Welt die Majestät, Zu der dich Gott, dein Gott erhöht. 3. Laut tönet dann in jedes Grab Dein allmachtsvoller Ruf hinab, Und schafft ein neues Leben. Auf deinen Wink muß Erd' und Meer Das große, unzählbare Heer Der Todten wieder geben: Durch deine Stimme neu beseelt, Gehn sie hervor, und keiner fehlt. 4. Da stehen sie vor deinem Thron, Erwarten den bestimmten Lohn Mit Freuden und mit Beben. Die Sünder trifft nun Schmach und Pein; 115. Mel. 78. Zu dir erhebt sich mein Gemüthe. 1. Vollendet ist dein Werk, vollendet, Welterlöser, unser Heil! Der Sünde Fluch ist abgewendet, Nun wird dein Segen uns zu Theil. Erheb, erhebe dich vom Staube! Zum vollen Schaun wird nun dein Glaube, O Sieger, himmlisch wird dein Licht! Dich will nach deinem Tod, nach Thränen si si fbe Alt. Herrlichkeit Jesu. 114. 115. T + Erhöhter Je- sus, Got- tes Sohn! Der du schon längst der Du wirst ge wiß zu rech- ter Zeit In großer Kraft und = 787 Himmel Thron Als Herrscher ein- ge nom men, Gib, daß dann Herrlich feit Vom Him- mel wie der kommen. 2 Cookin 175 froh und mit Ver- traun Dich, Je- sus, meine Au- gen schaun! DE Ten. Erhöh- ter Je- sus, Gottes Sohn! Der du schon längst der Du wirst gewiß zu rech- ter Zeit In großer Kraft und Himmel Thron Als Herrscher ein- ge= nom- men, Herrlich- keit Vom Himmel wie- der kom- men. Gib, daß dann froh und mit Ver- traun Dich, Je- sus, meine Au- gen schaun! Die Frommen aber führst du ein In das verheißne Leben. Nun zeigt die That, Herr Jesus Christ! Daß du der Erde Richter bist. 5. Herr, wann dieser Tag erscheint, Erscheine du mir dann [ als Freund Mit deinen Gnadenblicken; Daß unbeschämt ich vor dir steh', Verklärt in deinen Himmel geh' Zum ewigen Entzücken; Und dazu mache mich bereit Durch Glauben und durch Frömmigkeit! 6. Dein Name sei mir ewig werth, Und was dein Wort von mir [ begehrt, Dein Gott mit Herrlichkeiten frönen Vor aller Himmel Angesicht. Das laß mich treulich üben. Dich, den der ganze Himmel preist, Dich müsse hier auch schon mein Geist Aus allen Kräften lieben! So schreckt mich deine Zukunft nicht, So hab' ich Muth auch im Gericht. 2. Dein Wagen kommt, die Wolfen wallen Herab voll Majestät und Licht: Die Deinen sehen sie, und fallen Anbetend auf ihr Angesicht. Noch segnest du sie, die Geliebten, Und senfest Trost auf die Betrübten, 176 116. Ausgießung des Und strömst Anbetung in ihr Herz. Du bist, du bist von Gott gekommen, Wirst im Triumph dort aufgenommen: O welche Wonne wird ihr Schmerz! 3. Ich seh' empor zu dir, Vertreter! Dich bet' ich still mit Thränen an; Ich weiß, daß auch ein schwacher Beter 2nd Im Staube dir gefallen fann, s Zwar fallen vor dir Engel nieder; Doch auch der Engel höh're Lieder Verdrängen nicht mein schwaches Lied. Von meinen aufgehobnen Händen Wirst du nicht weg dein Antlig wenden; Du siehst den Dank, der in mir glüht. 4. Gib meinem Glauben Muth und Leben, Sich über Erde, Welt und Zeit Mit starken Flügeln zu erheben din 31 dir in deine Herrlichkeit! O du, der mich vom Tod errettet, Von Erd und Himmel angebetet, Durch den sich Gott mit uns vereint! Du aller Welten Herr und Führer, Zehnter Ausgießung 116. Mel. 43. Gott, vor dessen Angesichte. 1. Der du uns als Vater liebest, Treuer Gott, und deinen Geist Denen, die dich bitten, giebest, Ja uns um ihn bitten heißst; Demuthsvoll fleh' ich zu dir, Vater, send ihn auch zu mir, Daß er meinen Geist erneue, mode Und ihn dir zum Tempel weihe! 2. Fülle mich mit heil'gen Trieben, Daß ich dich, mein höchstes Gut, Ueber Alles möge lieben; Daß ich mit getrostem Muth Deiner Vaterhuld mich freu', Und mit wahrer Kindestreu Stets vor deinen Augen wandle, Und rechtschaffen denk' und handle! 3. Geist des Friedens und der Liebe, Bilde mich nach deinem Sinn! Daß ich Lieb' und Sanftmuth übe, Und mir's rechne zum Gewinn, 6 an 11 heiligen Geistes. 116. ** 00 Du bist mein Bruder, bist mein Freund! Der Geister ewiger Regierer, 5. Einst wirst du herrlich wieder kommen: Messias, komm! Es seufzen hier Im Prüfungsstande deine Frommen; Ihr Glaube seufzt nach dir, nach dir! Dann werden auf dem Wolkenwagen Dich Millionen Engel tragen; Du wirst in deiner Herrlichkeit, Herr! Allen, die hier zu dir weinen, Vom Himmel als ihr Freund erscheinen; Dann wird ihr Klagen lauter Freud. 6. Ja, wenn ich einst mein Werk vollendet, So bist du's, meiner Seele Heil, Der seinen Engel zu mir sendet, Mir seinen Himmel gibt zu Theil. Dann, dann erheb' ich mich vom Staube; Und schaun, ja schauen wird mein Glaube Dich, Herr, mein Gott, in hellem Licht. Du wirst nach meinem Leid und Thränen Mit deiner Herrlichkeit mich frönen Vor aller Himmel Angesicht. Abschnitt. ligen Geistes. Wenn ich je ein Friedensband Knüpfen kann, wenn meine Hand Zur Erleichtrung der Beschwerden Kann dem Nächsten nützlich werden! 4. Lehre mich, mich selbst erkennen, Die verborgnen Fehler sehn, 1. Sie voll Demuth Gott bekennen, Und ihn um Vergebung flehn! Mache täglich Ernst und Treu, Sie zu bessern, in mir neu; Zu dem Heiligungsgeschäfte Gib mir immer neue Kräfte! 5. Wann der Anblick meiner Sünden Mein Gewissen niederschlägt; Wann sich Zweifel in mir finden, Die mein Herz mit Zittern hegt; Wann mein Aug' in Nöthen weint, Und Gott nicht zu hören scheint> O dann laß es meiner Seelen Nicht an Trost und Stärkung fehlen! 12 177 kno 178 Sopr. 117. Ausgießung des 6. Was sich Gutes in mir findet, Ist dein Gnadenwerk in mir; Selbst den Trieb hast du entzündet, Daß mein Herz verlangt nach dir. 117. heil- ger Geist, kehr bei uns ein, Und Du Him- mels- licht, laß deinen Schein In deine Wohnung sein! O komm, du Le bens- son= ne! See len kräftig sein 3u ste ter Freud' und Won- ne! = Höchster Bass. Wenn mit Be = laß uns un- sern Tröster! Himmlisch Leben Willst du ge- ben, D heil- ger Geist, kehr bei uns ein, Und Du Him- mels- licht, laß deinen Schein In Wenn mit Be ten Wir im Glau- ben vor dich tre= ten. 0 deine Wohnung sein! O komm, du Le bens= son= ne! See len fräf- tig sein Zu ste ter Freud' und Won- ne! J FL laß uns un- fern Höchster Tröster! Himmlisch Le ben Willst du geben, = ten Wir im Glan- ben vor dich tre- ten. 2. Du Quell, daraus die Weisheit fließt Und sich in fromme Herzen gießt, Laß deinen Trost uns hören, Daß wir in Glaubenseinigkeit mist Die Brüder in der Christenheit Dein wahres Zengniß lehren. Alle, Alle Laß der Wahrheit Heil'ge Klarheit Ganz durchdringen und zum neuen Leben bringen! 3. Steh du uns bei mit deinem Rath, an E Und führ uns selbst den rechten Pfad, Die wir den Weg nicht wissen, Gib uns Beständigkeit, daß wir C'E Alt. bou heiligen Geistes. 117. O so sezze durch dein Wort Deine Gnadenwirkung fort; Bis fie durch ein selig Ende Herrlich sich an mir vollende. Ten. deine Wohnung sein! O komm, du Le bens- son= ne! See len fräf- tig sein 3u ste ter Freud' und Won= ne! = TOT 117. E Dheil ger Geist, kehr bei uns ein, Und laß uns Du Him- mels- licht, laß deinen Schein In un- sern wil the 200 Höchster Trö ster! Himmlisch Leben Willst du = H = TERST Wenn mit Be ten Wir im Glau- ben vor dich tre= ten. 179 deine Wohnung sein! O komm, du Lebens- son= ne! Seelen fräftig sein 3u ste ter Freud' und Won= ne! Höchster Tröster! Himmlisch Leben Willst du ge= ben, = heil ger Geist, kehr bei uns ein, Und laß uns Du Him- mels- licht, laß dei- nen Schein In un: sern TH ge= ben, 57 Wenn mit Be ten Wir im Glau- ben vor dich tre= ten. Getreu dir bleiben für und für, Auch wenn wir leiden müssen! Stärfe, Stärke, Still zu halten Deinem Walten, Dir zu trauen und auf deinen Troft zu bauen! 4. Drüste uns, du Geist der Kraft, Zum guten Kampf der Pilgerschaft, Daß wir nicht unterliegen. Hilf, daß wir unter deinem Schuß Begegnen aller Feinde Truß und mit dir freudig fiegen. Laß dich Reichlich Auf uns nieder, Daß wir wieder Trost empfinden und die Trübfal überwinden! Chipe Chape 180 118. 119. Ausgießung des 5. Du starker Fels und Lebenshort, C Laß heller stets dein Himmelswort In unsern Seelen brennen, Daß wir uns mögen nimmermehrbands Von deiner weisheitsvollen Lehr Und deiner Liebe trennen. Lege, Präge Deine Güte Ins Gemüthe, Daß wir können Christum unsern Heiland nennen! 6. Geist des Friedens, senke dich In unsre Herzen kräftiglich, Und schenk uns deine Liebe, Daß unser Sinn verbunden sei 118. 6€ Sopr. Komm zu uns, Got= tes Menschen Herzen neu! Du ken nest, was uns fehlt, und Bass. Komm zu uns, Gottes weißst, Wie Jeg- li- chem zu hel- fen ſei. F Menschen Herzen neu! Du Alling guter Geist! Schaff dei ner = weißst, Wie Jeg li- chem zu = gu ter Geist! Schaff deiner ZBOR fen nest, was uns fehlt, und Ta helfen ſei. 2. Hilf uns, gib dem Verstande Licht, Gib wahre Lieb' in unser Herz! Zu Gott gib frohe Zuversicht, Zur Tugend Kraft und Trost im Schmerz! 3. Des Lebens Wort, das Jesus Christ Vom Himmel uns herab gebracht, Und das für Jeden heilsam ist, Zeig' auch bei Jedem seine Macht! 4. Vereine deine Christenheit Durch deines sel'gen Friedens Band! 119. Mel. 11. Herr, unser Gott, dich loben wir. 1. Geist Gottes, unerschaffner Geist, Du, den fein Seraph würor wit mil [ dig preist, Du Quell des Lichts, dir ewig gleich, An Gaben unermeßlich reich! heiligen Geistes. 118. 119. Dem Nächsten stets mit Liebestreu, Und sich darinnen übe. Uns führen unsre Lebenszeit, Sei unsers Geistes Stärke, Daß uns hinfort bleib wohlbewußt, no Wie nichtig sei des Fleisches Lust Und seine todten Werke. Dem Rühre, Führe Unser Sinnen Und Beginnen Von der Erden, Daß wir Himmelserben werden! 118. ho ton ( 236): : ihoid Kein Neid, Kein Streit Dich betrübe; Fried' und Liebe Laß umschweben Und durchdringen unser Leben! 7. Laß, heil'ger Geist, in Heiligkeit da 6 ¢ F Alt. Komm zu uns, Got- tes Menschen Herzen neu! Du Ten. Komm zu uns, Gottes weißst, Wie Jeg li- chem zu hel- fen = Menschen Herzen neu! Du E weißst, Wie Jeg li- chem zu = 7 gu ter Geist! Schaff dei= ner Ball kennest, was uns fehlt, und 181 ſei. guter Geist! Schaff deiner hel- fen = sei. Lenk ihr Gemüth schon in der Zeit Stets auf das ew'ge Vaterland! 5. Gott unsern Gott und Jesum Christ Recht fennen, dieses ist der Quell, Aus welchem ew'ges Leben fließt: Mach diese Kenntniß in uns hell! that dan h 6. Lob sei dem Vater und dem Sohn! Lob dir, o Tröster, Gottes Geift! fen- neft, was uns fehlt, und Einst singen wir vor deinem Thron Ein Lied, das würdiger dich preist. will atte 2. Du füllst mit Leben Erd' und Meer, Mit Geift und Kraft des Him sebab modd[ mels Heer, Glanz Gottes, dessen ew'ges Licht In tausendfachem Strahl sich bricht! 182 120. Ausgießung des 3. Licht, Weisheit, Feuer flößtest du Und Kraft den Sehern Got[ tes zu, Den Wahrheitszeugen Heldenmuth, Den heil'gen Liedern Himmelsglut. 4. Vor allem liebst du, göttlich rein Kraft heil'ger Lieb' in uns [ zu sein, Und famit zu uns, von Gott gesandt, Als ew'ger Liebe Bundespfand. 5. Breis dir und Dank, du heil'ger Geist, Der Gottes Weg uns Sün[ dern weist, Der Gottes Bild in uns erneut Nach Jesu Christi Aehnlichkeit! 6. Du, dessen stiller Unterricht Ans stille Herz vernehmlich spricht, Und wo der Sünder sich versteckt, Sein Herz mit Donnerstimme schreckt: 7. Gib du uns selbst zu aller Zeit Ein leises Ohr und Folgsamkeit! Denn heilig, treu ist dein Bemühn, Uns Gott zu Kindern zu erziehn. 8. D würden wir dein lauter Preis Für deiner Pflege treuen Fleiß! O möchten wir dich, Groß und Klein, An Gottesfrüchten reich, erfreun, 120. 6 Sopr. Va ter 2 schuf und Bass. Wir glauben Der durch sein Va ter schuf und all' an Einen Gott, Herr und mächti- ges Ge- bot Uns er: Stets für Al le sorgt und wacht. aller Welt, Der voll Weis- heit, Güt' und Macht uns er- hält; Wir glau- ben all' an Œi-- nen Gott, Herr und Der durch sein mächti- ges Ge= bot Uns er757 F al= ler Welt, Der voll Weis- heit, Güt' und Macht uns er= hält; J Stets für Alle sorgt und wacht. 2. Wir glauben auch an Jesum Christ, Gottes eingebornen Sohn, Der Mensch für uns geworden ist, Jego herrscht vom höchsten Thron, Der, indem er litt und starb, Heil und Leben uns erwarb. heiligen Geistes. 120. 183 9. Hilf du, der uns nie Waisen läßt, Daß unser Glaube wahr [ und fest, Die Liebe thätig, warm und treu, Lebendig unsre Hoffnung sei. 10. Und wenn wir irren, warne du; Dem Reuigen sprich Tröstung zu, Und führ ihn an des Richters Zorn Vorüber zu dem Gnadenborn! 11. Und drückt uns wo des Lebens Müh: Dein süßer Trost erDein Einfluß mach' uns Freud' und Leid 12. Ja sei und bleib uns fort und fort [ leichtre fie! Fruchtbringend für die [ Ewigkeit! Kraft aus der Höh' und [ Glaubenshort! Uns leite deiner Augen Licht, Bis unser Aug' im Tode bricht! 13. Dann fink' in Asche Fleisch und Bein: Du wirst uns neues [ Leben sein, Das himmlisch Gottes Thron umschwebt, Und ewig, ewig, ewig lebt! og led 120. Alt. € Va ter schuf und + C Ten. Stets für Al le sorgt und wacht. 6 = Wir glauben all' an Si nen Gott, Herr und Der durch sein mächtiges Ge- bot Uns er1 Va- ter schuf und al= ler Welt, Der voll Weis- heit, Güt' und Macht uns er- hält; Wir glau- ben all' an Einen Gott, Herr und Der durch sein mächtiges Ge- bot Uns er: 1 al= ler Welt, Der voll Weisheit, Güt' und Macht uns er= hält; Stets für Al- le sorgt und wacht. 3. Wir glauben an den heil'gen Geist, Dessen gnadenvolle Kraft An unserm Herzen sich erweist, Rath und Trost und Hülf uns schafft. Gott, für Zeit und Ewigkeit Segne deine Christenheit! 184 Sopr. 121. Ausgießung des Er hebe zum Himmel, du feiern de Men- ge, Er= he- be den Geist und den ju- beln- den Ton! Den Va- ter ver449 eh- ren der Kin- der Ge- sän- ge, Der Dank der Gr- lö- se- ten dim. 冊 cresc. = prei- set den Sohn. Den Geist der Ver- hei- ßung, den hei- li- gen, cresc. preist! Er fi- chert die Kindschaft dem menschlichen Geist. Froh feiernd singt cresc. dei- ne Ge- mei- ne dir zu: Hei- lig, hei- lig, heilig bist du! M Bass. Er hebe zum Himmel, du feiern- de Men- ge, Erm m hebe den Geist und den ju- beln- den Ton! Den Vater vercresc. eh- ren der Kin- der Ge- sän- ge, Der Dank der Er lö- se- ten dim. A prei- set den Sohn. Den Geist der Ver- hei- ßung, den hei- li- gen, m M He preist! Er fi- chert die Kindschaft dem menschlichen Geist. Froh feiernd singt deine Ge- mei- ne dir zu: Hei- lig, hei- lig, heilig bist du! Alt. Er he be zum Himmel, du feiern de Men- ge, Er= = = cia he be den Geist und den ju- beln- den Ton! Den Va- ter verheiligen Geistes. 121. eh- ren der Kin- der Ge- sän- ge, Der Dank der Er- lö- se ten dim Ten. prei- set den Sohn. Den Geist der Ver- hei- ßung, den hei li- gen, cresc. 冊 m preist! Er sichert die Kindschaft dem menschlichen Geist. Froh feiernd singt BESED deine Ge- mei- ne dir zu: Hei- lig, hei- lig, hei- lig bist du! mosil sah? cresc. J J Er hebe zum Himmel, du feiern de Men- ge, Er= he be den Geist und den ju- beln- den Ton! Den Va- ter ver7 185 m m ehren der Kin- der Ge- sän- ge, Der Dank der Er- lö- se= ten = dim. - E 10300 cresc. prei- set den Sohn. Den Geist der Verhei- ßung, den hei li- gen, cresc. + m M preist! Er sichert die Kindschaft dem menschlichen Geist. Froh feiernd fingt deine Ge- mei- ne dir zu: Hei- lig, hei- lig, hei- lig bist du! 186 122. 123. 124. Ausgießung des 2. Aus kindlichem Herzen und frommem Gemüthe Steigt, ewiger Vater, dein Loblied empor. Wir Alle lobpreisen die heilige Güte, Die Macht und die Weisheit im christlichen Chor. Du Wesen der Wesen! Du riefft uns ins Sein, Uns deiner, denn du bist die Liebe, zu freun. Dir jauchzt voll Entzücken die Kinderschaar zu: Heilig, heilig, heilig bist du! 3. Dich, ewiger Sohn, von dem Vater gegeben, Der, blutend für uns, die Gemeine erwarb, Der brachte Versöhnung und ewiges Leben, Indem er, sich opfernd, für Sterbliche starb; 5 122. Mel. 12. Ich finge dir mit Herz und Mund. 1. Nicht um ein flüchtig Gut der Zeit, Sch fleh' um deinen Geist, Gott, den zu meiner Seligkeit Dein theures Wort verheißt. 2. Die Weisheit, die vom Himmel stammt, O Vater, lehr' er mich, Die Weisheit, die das Herz entflammt Zur Liebe gegen dich! 3. Dich lieben, Gott, ist Seligkeit; Gern thun, was dir gefällt, Wirkt edlere Zufriedenheit, Als alles Glück der Welt. 123. Mel. 75. Werde Licht, du Volk der Heiden. 1. Komm, o fomm, du Geist des Lebens, Wahrer Gott von Ewigkeit! Deine Kraft sei nicht vergebens, Sie erfüll' uns jederzeit; So wird Geist und Licht und Schein In dem dunkeln Herzen sein. 2. Gib in unser Herz und Sinnen Weisheit, Nath, Verstand und Zucht, Daß wir anders nichts beginnen Als nur was dein Wille sucht; Dein' Erkenntniß werde groß, Und mach' uns vom Irrthum los! 3. Zeig uns, Herr, die Wahrheitsstege, Halt uns auf der rechten Bahn; Räume Alles aus dem Wege, Was im Lauf uns hindern kann; Wirke Reu an Sünden Statt, Wenn der Fuß geftrauchelt hat. 4. Laß uns stets dein Zeugniß merken, Daß wir Gottes Kinder sind, Die sich in dem Glauben stärken: Gott ist väterlich gesinnt. Lehr uns, daß des Vaters Zucht Einzig unser Bestes sucht. 124. Mel. 41. Lobsinget Gott und betet an. 1. Dir, Vater, der du deinen Sohn Zum Heil uns haft gegeben, Dir dank' ich hier mit Freuden schon, Noch mehr im höhern Leben. Ich danke dir, daß du den Geist, Der uns der Finsterniß entreißt, Zur Erde haft gesendet. Er kam auf Jesu Wort herab, Der seinen Boten Stärke gab, d Daß fie dein Werk vollendet. 2. Grfüllt von deiner Wunderkraft Der Geist, der neue Herzen schafft, Die Völker hören hocherfreut Gehn fie, die Welt zu lehren; Hilft ihnen, sie bekehren. Die Botschaft ihrer Seligkeit; 187 heiligen Geistes. 122. 123. 124. Erstehung und Leben! dich beten wir an, Dem freudig vertrauend die Sünder sich nahn; Dir jauchzen voll Dank die Erlöseten zu: Heilig, heilig, heilig bist du! 4. Du Geist der Erfenntniß, der Wahrheit, der Liebe, Du bist von der göttlichen Kindschaft das Pfand, Du reinigst die Herzen und heiligst die Triebe, Und führest zum Himmel mit freundlicher Hand; Belebst und erfreueft das glaubende Herz, Bist Trost uns im Leiden und Balsam im Schmerz. Dir fingen es deine Geheiligten zu: Heilig, heilig, heilig bist du! 4. Alsdann hab' ich Vertraun zu dir; Dann schenket selbst dein Geist Das freudige Bewußtsein mir, Daß du mir gnädig seist. 5. Er leite mich zur Wahrheit hin, Zur Tugend stärk' er mich; Beweise, wenn ich traurig bin, Auch mir als Tröster fich! 6. Er schaff' in mir ein reines Herz, Verfiegle deine Huld: Und er bewaffne mich im Schmerz Mit Muth und mit Geduld! 5. Reiz uns, daß wir zu ihm treten Frei mit aller Freudigkeit; Seufz auch in uns, wenn wir beten, Und vertritt uns allezeit! So wird unser Flehn erhört, und die Zuversicht vermehrt. 6. Wird um Trost dem Herzen bange, Daß es ruft voll Traurigkeit: Ach mein Gott, mein Gott, wie lange? so wende du das Leid; Sprich der Seele tröstlich zu, Und gib Muth, Geduld und Ruh! 7. du Geist der Kraft und Stärke, Der allein das Gute schafft, Fördre in uns deine Werke, Und zum Kämpfen gib uns Kraft; Schenk uns Waffen in den Krieg, Und vollend' in uns den Sieg! 8. Wenn wir endlich sollen sterben, So versichre mehr und mehr Uns als deines Reiches Erben Jener Herrlichkeit und Ehr, Die Gott gibt durch Jesum Chrift, Und die unaussprechlich ist. Vernunft und Wahrheit fiegen. Die Blindheit und das Laster flieht; Wo man den Finger Gottes sieht, Muß beides unterliegen. 3. Umsonst, daß wilder Gifer tobt, Verfolgung zu erregen. Dein Name, Jesus, wird gelobt: Dein Wort ist Kraft und Segen. Die Jünger schreckt nicht Pein noch Müh; Dein Geist, o Vater, stärket fie In Martern und im Tode. Sie bleiben ihrem Herrn getreu, Bekennen seinen Namen frei, Und preisen ihn im Tode. 188 AST 125. Chriftlichemogilise 4. Noch jetzt bist du der Geist der Kraft, Noch jetzt der Menschen Lehrer. Du machst sie weis und tugendhaft, Des Sündenreichs Zerstörer. In Sündern wirkst du Neu und Leid, In frommen Seelen Trost und Freud, Und Muth im Kampf der Sünden. piline In bangen Stunden schenkest du, Ja selbst im Tode Seelenruh, Und hilft ihn überwinden. www Sopr. Wenn Christus sei ne Kirche schüßt, So mag die Er, der zur Rech- ten Gottes sigt, Hat Macht, ihr Höl le wü- then: Er ist mit Hül fe nah; Wenn zu ge bie ten. 125. er ge- beut, steht's da. Er schü- get sei- nen Ruhm, Und hält das Christen- thum: Mag doch die Hölle wü- then! Bass. Wenn Christus sei- ne manten alg Gr, der zur Rechten Höl le wü zu ge= bie = then: ten. Elfter Chriftliche Fr C Kirche schützt, So mag die Gottes fizt, Hat Macht, ihr ist mit Hül fe nah; Wenn = er ge- beut, steht's da. Er schü- pet sei- nen Ruhm, Und hält das mintonuccie J Chri- sten- thum: Mag doch die Hölle wü- then! och Kirche. 125.21 189 5. Des Vaters und des Sohnes Geist, Du Quell des Lichts, der Liebe, Den Jesus Betenden verheißt, Ach, heil'ge meine Triebe! sl Gib über meine Sünden Schmerz, Gib Muth und Glauben in mein tro Hilf mir mit Andacht beten! [ Herz, In bangen Stunden tröste mich, Und deine Hülfe zeige sich thin alle mit Mir einst in Todesnöthen! 22 Gardanisan Alt. Abschnitt. Kirche. Hölle zu J Wenn Chri- stus sei ne Christus = Er, der zur Rechten wü ge bie then: ten. Höl- le wü zu ge= bie 125. Yo er ge- beut, steht's da. Er schü- tet sei- nen Ruhm, Und hält das Atkin = Kirche schüßt, So mag die Gottes fist, Hat Macht, ihr Sr ist mit Hülfe nah; Wenn Christen- thum: Mag doch die Höl- le wü- then! Ten. Wenn Chri- stus seine Kir- che schüßt, So mag die Er, der zur Rech- ten Gottes fißt, Hat Macht, ihr then. Er ten. A C ist mit Hül= fe nah: fe nah: Wenn - richie er ge- beut, steht's da. Er schü- get sei- nen Ruhm, Und hält das Christen- thum: Mag doch die Höl- le wü- then! 190 126. 127. Christliche 2. Gott sieht die Fürsten auf dem Thron Sich wider ihn empören; Und den Gefalbten, seinen Sohn, Den wollen sie nicht ehren. Sie schämen sich des Worts Des Heilands, unsers Horts; Sein Kreuz ist selbst ihr Spott: Doch ihrer lachet Gott. Sie mögen sich empören! 3. Der Frevler mag die Wahrheit schmähn: Uns fann er sie nicht [ rauben. Der Unchrift mag ihr widerstehn: Wir halten fest am Glauben. Sopr. 126. J Tri- um- phi- re, Gottes Stadt, Die sein Sohn er- bau- et hat! Kir- che Je- su, freue dich! Der im Him- mel schu- get dich. Bass. Tri- um= phi- re, Gottes Stadt, Die sein Sohn er- bau- et J hat! Kirche Je su, freu- e dich! Der im Him- mel schü- get dich). Zittre nicht, du fleine Schaar! Machet deine Grenzen weit. Laß sie wüthen, leide du, Blute! fruchtbar ist dein Blut. Siegt und rächet deine Schmach; In sein sanftes Joch die Welt. 2. Deine Feinde wüthen zwar: Denn der Herr der Herrlichkeit 3. Nimmt der Völker Toben zu: Leide mit Geduld und Muth! 4. Deinem Feinde eilt er nach, Und allmächtig beugt der Held 127. Mel. 302. Wachet auf, ruft uns die Stimme. 1. Lobt der Herrn der Geisterheere! Anbetung, Weisheit, Macht und Ehre Sei ihm, der Menschenseelen schuf; Der, umschwebt von sel'gen Schaaren, Sein Licht auch uns wollt' offenbaren, Deß Stimm' uns ruft mit heilgem Ruf! Sein Vaterangesicht Strahlt Leben, Lieb' und Lichtsp Gläub'gen Herzen. Sein Wort läuft schnell, Der Wahrheit Quell Durchströmt die Länder frisch und hell. 2. Seht zum Strom den Quell erschwellen! Froh trinken All' aus seinen Wellen Erquickung, Weisheit, Tugendkraft. Seht den Strom, schon manch Jahrtausend Manch Land durchwallend und durchbrausend, Kirche. 126. 127. Gelobt sei Jesus Christ! Wer hier sein Jünger ist, Sein Wort von Herzen hält, Dem kann die ganze Welt Die Seligkeit nicht rauben. 4. Auf, Christen, die ihr ihm vertraut, Laßt euch kein Drohn [ erschrecken! Der Gott, der von dem Himmel schaut, Wird uns gewiß bedecken. Der Herr Herr Zebaoth Hält über sein Gebot, Gibt uns Geduld in Noth Und Kraft und Muth im Tod: Was will uns denn erschrecken? 126. 64cc Alt. - Ten. 191 hat! Kir- che Je su, freu- e dich! Der im Him- mel schü- get dich. = Tri- um- phi- re, Gottes Stadt, Die sein Sohn er- bau- et 708 Tri- um- phi- re, Gottes Stadt, Die sein Sohn er- bau- et 5. Blüh, o Kirche, Lehrerinn! Lehre! denn sie sollen dein, hat! Kirche Je su, freu- e dich! Der im Him- mel schü- get dich. Zeuch in neue Welten hin! Alle sollen Christi ſein. Jesus, der mein Haupt erhebt, Mich beschützt, sei hochgelobt! Unser König, der umher Mächtig seine Kirche schirmt! 6. Rühm es, singe: Jesus lebt! Der, wie sehr die Hölle tobt, 7. Er sei angebetet, er, Ruhe schafft, und, wenn es stürmt, Welch Heil er allen Völkern schafft! Fort eilt er ungehemmt; Der Feind wird weggeschwemmt; Freunde trägt er Auf sichrer Bahn Mit Macht hinan Zum lichten, sel'gen Himmelsplan. 3. Frent ihr deß euch, was geschehen? Habt ihr die Macht des Herrn gesehen? Sein Wort erwächst, ein Baum voll Pracht. Schaut den Baum, wie Millionen Schon unter seinen Zweigen wohnen, Von ihm erquickt, beschirmt, bewacht! Seht, wie schon überall Dieß Wort den Erdenball Will umstrahlen! Wie stark dieß Licht Die Nacht durchbricht! Empfangt und gebt es! Säumet nicht! $ 3 192 128. Christliche 4. Hört der Wahrheit Urquell rauschen Herab vom Lichtthron! Freudig lauschen Die, welchen Gott das Ohr erschloß. iton Bald wird er die Welt erfüllen, Der Seelen tiefes Sehnen stillen, 128. Sopr. ante w 812 17 Fah- re fort, fah- re fort! Wandle, Volk des Herrn, im Licht, Ma che dei nen Leuch- ter hel le! Laß die = 75 1.10 er= Liebe nicht; Su- che stets die Lebens- quel- le! Volk des W Liebe nicht; Su che stets die = ste Herrn, dring durch die enge Pfort! Fahre fort, fah- re fort! Bass. Fah- re fort, fah- re fort! Wandle, Volk des Herrn, im Licht, Ma che dei nen Leuchter helle! Laß die er= ste Le bens- quel- le! Volk des Herrn, dring durch die en ge Pfort! Fah- re fort, fah= re fort! 2. Leide dich, leide dich! Gottes Volk, leid ohne Scheu Trübsal, Angst mit Spott und Hohne! Sei bis in den Tod getreu, Siehe auf die Lebenskrone! Leide, wann du fühlst der Schlange Stich, Leide dich, leide dich! 3. Prüfe recht, prüfe recht! Prüfe weislich jeden Geist, Der dir ruft nach beiden Seiten! Thue nicht, was er dich heißt; Laß von deinem Stern dich leiten! Beide, das was gut scheint und was schlecht, Prüfe recht, prüfe recht! 4. Dringe ein, dringe ein, Volk des Herrn, dring ein in Gott! Stärke dich mit Geist und Leben! In die sich seine Flut ergoß. Macht seinem Fortgang Bahn! Die verschmachten! Alt. PEL Kirche. 128.021 P Laßt ihn den Völkern nahn, Der Liebe Mund Thu's Allen fund! Die Welt umschling' ein Bruderbund! 128. Fah- re fort, fah- re fort! Wandle, Volk des Herrn, im Lie be nicht; Su che stets die 2 Cine Licht, Ma- che deinen Leuch- ter hel- le! Laß die J 193 - er- ste Lebens- quelle! Volk des Herrn, dring durch die en ge Pfort! Fah- re fort, fah- re fort! Ten. Fah- re fort, fah- re fort! Wandle, Volk des Herrn, im 1 Licht, Ma che dei nen Leuch- ter helle! Laß die er- ste = = July J Liebe nicht; Suche stets die Le bens- quel- le! Volk des 3 A J Herrn, dring durch die enge Pfort! Fah- re fort, fah- re fort! Sei nicht wie die Andern todt; Sei du gleich den grünen Reben! Flieh den Schimmer, in das Licht allein Dringe ein, bringe ein! 5. Brich hervor, brich hervor, Gottes Volk, hervor in Kraft! Laß die Bruderliebe brennen! Zeige, was der in dir schafft, Der dich als sein Volk will kennen! Auf! er selbst hat aufgethan das Thor: Brich hervor, brich hervor! 6. Halte aus, halte aus! Gottes Volk, halt deine Treu, Laß nicht lau und träg dich finden! Auf! das Kleinod rückt herbei: Laß dich von der Welt nicht binden! Gottes Volk, im letzten Kampf und Strauß Halte aus, halte aus! 13 194 Sopr. DQ fenn te, Daß 9² Bass. 129. 130. Christliche un- aus- sprechlich Lie- ben- der! Und bald die ganze Welt er daß doch bald dein Feue er brenn- te, Du A du bist Kö- nig, nig, Gott und Herr! daß doch bald dein Feu- er brenn- te, Du un- aus- sprechlich Lie- ben- der! Und bald die ganze Welt er= व fenn te, Daß du bist Kö- nig, Gott und Herr! 2. 3war brennt es schon in heller Flamme, Jeßt hier, jeßt dort, [ in Oft und West, Dir, dem am Kreuz erwürgten Lamme, Ein herrlich Pfingst- und Freu[ denfest. 3. Und noch entzünden Himmelsfunken So manches todte, falte Herz, Und machen Durst'ge freudetrunken, Und heilen Sünd' und Höllenschmerz; 4. Verzehren Stolz und Eigenliebe, Und sondern ab, was unrein ist. Und mehren jenes Lebens Triebe, Das in das ew'ge Leben fließt. 5. Erwecke, läutre und vereine Des ganzen Christenvolfes Schaar, Und mach in deinem Gnadenscheine Dein Heil noch Jedem offenbar! 130. Mel. 4. Wir danken alle Gott. 1. Wie klein, Erlöser, ist Obgleich du gerne willst, Denn du erwarbst der Welt, Und Freude wär' es dir, 2. Von deinem Reiche fern, Will die verkehrte Welt Verachtet frech dein Wort, Das wie der Sonne Glanz 3. Dort bringt ein blindes Volk Kennt seinen Schöpfer nicht, Verwandelt ihn, den nie In ein vergänglich Bild, Hier deiner Frommen Herde! Daß Jeder selig werde: So groß fie ist, das Heil; Nähm' Jeder daran Theil. Bedeckt mit Finsternissen, Den Weg des Heils nicht wissen; Und schent sein helles Licht, Durch finstre Wolfen bricht. Den Gößen Gottes Ehre, Frägt nicht nach seiner Lehre, Ein sterblich Auge fieht, Vor dem es betend kniet. Alt. Kirche. 129. 130. daß doch bald dein Feu er breun- te, - Ten. un- aus- sprechlich Lie- ben- der! Und bald die ganze Welt er= fenn te, Daß du bist bist Kö= König, 781 nig, Gott und Herr! un- aus- sprechlich Lie- ben- der! Und bald die gan= ze 195 daß doch bald dein Feuer brenn- te, Du T Welt er Du kenn- te, Daß du bist Kö= nig, Gott und Herr! 6. Du unerschöpfter Quell des Lebens, Allmächtig starker Gotteshauch, Dein Feuermeer strömt nicht vergebens: Entzünde unsre Herzen auch! 7. Schmelz Alles, was sich trennt, zusammen, Und baue deinen Tempel [ aus; Laß leuchten deine heil'gen Flammen Durch deines Vaters ganzes Haus! 8. Beleb', erleucht', erwärm', entflamme Doch bald die ganze weite [ Welt, Und zeig dich jedem Völkerstamme Als Heiland, Friedefürst und Held! 9. Dann tönen dir von Millionen Der Liebe Jubelharmonien; Dann strahlt dein Ruhm in allen Zonen, Und aller Wesen Seelen glühn. 4. Das Volk des Eigenthums, Das Gott den Herrn erkannte, Das sein Geseß empfieng, Dem er Propheten sandte, Aus welchem Christus selbst Verwirft des Menschen Sohn, 5. Auch da, wo Völker sich Gott, und den er gesandt, Bleibt noch der gröfte Theil Verehrt dich, Heiland, nicht 6. Der Spötter sucht dein Wort, Verstrickt in Eitelkeiten, Durch Lügen, falschen Wis Das theure Wort vom Kreuz Wird ihm nicht Licht, nicht Trost, Als Mensch den Ursprung nahm, Der als Meffias kam. Nach Christi Namen nennen, Aus seinem Wort erkennen, Vom Gnadenreiche fern, Als seinen Gott und Herrn. Und Bosheit zu bestreiten. Ist ihm ein Aergerniß, Macht sein Gericht gewiß. 196 131. 7. Des Aberglaubens Macht Daß sie den Weg zu Gott, Stolz auf den schwachen Schein Verläugnen sie den Herrn, 8. Erhebe dich, o Herr, Verirrte auf den Weg Sopr. großen mö- gen Frei- e Bass. € gro= - ßen mö- gen Gott ist uns- re Darum fürchten Gott ist uns- re Da- - rum fürchten Nö- then: Heil uns, daß kein Schwert und Bann töd= ten. Nö töd Geister töd- ten kann! 2 = 131. then: ten. Christliche Verblendet andre Seelen, Den Christus zeigt, verfehlen. Der eignen Frömmigkeit, Durch den uns Gott verzeiht. Dein Wort weit auszubreiten, Der Tugend hin zu leiten! 7 Zuversicht, Uns- re Hülf' in wir sie nicht, Die den Leib nur Zu ver- ficht, Uns- re Hülf' in wir sie nicht, Die den Leib nur wir he 4. Gott ist unsre Zuversicht: Deiner Wahrheit ew'ges Licht Frei e 2. Gott ist unsre Zuversicht: Hat sein Wort, das ew'ge Licht, Heil'ge Jubellieder, schallt! 3. Gott ist unsre Zuversicht: Jesu Wort vergehet nicht; Hochgelobt sei Jesus Christ! Geister töd- ten kann! Heil uns, daß kein Schwert und Bann A MENOR Aus den bängsten Finsternissen Unsre Väterschaar gerissen. Preist der Gottheit Allgewalt! Erd' und Himmel mag vergehen: Seine Siegesfahnen wehen. Selig, wer sein Jünger ist! Mag fich stolz der Irrgeist regen; Halten wir ihm, Herr, entgegen. 950 This sudi orig 18: Kirche. Ach, suche, treuer Hirt, Die, welche Wahn und Lust 9. Wir sind dein Eigenthum, Laß deine Frommen nicht Dein Wort, dein Allmachtsstab Dann trennt uns auch der Tod 80 s Alt. € 131. Durch deinen heil'gen Geist Noch deiner Herd' entreißt! Dein Volk schon hier auf Erden: Ein Raub der Feinde werden! Sei unsre Zuversicht; Von dir, Erlöser, nicht! 131. Gott ist uns- re Zu ver- sicht, Uns re Hülf' in Darum fürchten wir sie nicht, Die den Leib nur 197 großen Nö= then: Heil uns, daß kein Schwert und Bann mó- gen töd= ten. 1m96 28 Frei e Geister töd- ten fann! Ten. Gott ist uns- re 3u ver sicht, Unfre Hülf' in Darum fürchten wir sie nicht, Die den Leib nur großen Nö- then: Heil uns, daß kein Schwert und Bann mö- gen töd= ten. Freie Gei ster töd- ten kann! Ueber blinden Wahn und Trug 5. Gott ist unsre Zuversicht: Christus lebt, sein Trosteslicht Hoffnung ist des Christen Stab, 6. Gott ist unsre Zuversicht: Fest im Glauben, treu in Pflicht, Jesus, unsre Zuversicht, Schwinget sich des Geistes Flug. Weicht, ihr finstern Lügenmächte! Leuchtet uns durch alle Nächte. Den zerbricht kein Tod, kein Grab. Fels des Heils, auf den wir bauen, Wollen wir dir ewig trauen! Bleib auf ewig unser Licht! 198 Sopr. bun = Lei= E Wort aus Got= tes Brunnquell ew- ger Bass. Herrn ge ge= ben! 132. de, & van ge= li= um! = = den, Un ser höchster Ruhm! Wort aus Got- tes Brunnquell ew- ger Zwölfter Wort Gottes Glau- ben schafft! Fro- he Botschaft, uns zum Leben Von dem Mun de, Wort vom Frie- densFreu- den, Trost in al= len Herrn ge ge= & van ge= lihm! = um! Gottes Kraft, Die Mun 2 de, Wort vom Frie- densFreuden, Trost in al= len bun= de, Lei- den, Un fer höch- ster Ruhm! = Gottes Kraft, Die Glau- ben schafft! Fro- he Botschaft, uns zum Le = ben Von dem ben! 2. Was sein höchster Wille In der Gnaden Fülle Hat zuvor ersehn, Was der Opfer Schatten Vorgebildet hatten, Das ist nun geschehn, Gottes Rath Wird nun zur That, Ist in Jesu Ja und Amen; Preis sei seinem Namen! 3. Alles ist vollendet, Uns ist zugesendet Freie Gnad' und Huld. Jesus ist gestorben, Jesus hat erworben Tilgung unsrer Schuld. Jesus thront Bei Gott, und lohnt Allen, die sich ihm ergeben, Nun mit ew'gem Leben. Abschnitt. und Sakramente. lichte follesuato ob 132. € Alt. bun = Lei? Wort aus Got- tes Brunnquell ew- ger = Herrn ge ge b + t Ten. Glauben schafft! Fro- he Botschaft, uns zum Le bun Lei= um! de, & van ge li= = = den, Un ser höchster Ruhm! Mun de, Wort vom Freu: den, Trost in ben! de,& van ge li= um! den, Un ser höchster Nuhm! = Got tes Kraft, Die = = be Glau- ben schafft! Fro- he Bot- schaft, uns zum Le Wort aus Gottes Munde, Wort vom Frie- densBrunnquell ew ger Freuden Trost in al= len Frie- densal= len = 199 ben Von dem Gottes Kraft, Die Herrn gege ben! 4. Uns in Sünden Todten, Machen Jesu Boten Dieses Leben fund. ben Von dem Hehr und lieblich klinget, Geist und Herz durchdringet, Was uns sagt ihr Mund. Aller Welt Wird vorgestellt Durch der guten Botschaft Lehre, Daß sie sich bekehre. 5. Kommt, gebengte Herzen, Die in bittern Schmerzen Das Gesetz zerschlug! Kommt zu dessen Gnaden, Der, für euch beladen, Alle Schmerzen trug! Jesu Blut Stärkt euern Muth; Gott ist hier, der euch geliebet, Und die Schuld vergiebet. 200 133. 134. Wort Gottesdod 19 6. Dieser Grund bestehet; Wenn die Welt vergehet, Fällt er doch nicht ein. Darauf will ich bauen, So soll mein Vertrauen Unerschüttert sein. Auch will ich Nun würdiglich In der Kraft, die mir gegeben, Nach dem Worte leben. DESC OMANESTI ral In 133. Sopr. Gott ist mein Hort, Und auf sein Wort Soll mei- ne See- le trau- en. Ich wand- le hier, Mein Gott, vor dir Im Glauben, nicht im Schauen. 138 s loups € Bass. Gott ist mein Hort, Und auf sein Wort Soll mei ne See le trau en. Ich wand le hier, Mein Gott, vor dir Im Glauben, nicht im Schauen. 2. Dein Wort ist wahr: Laß immerdar Mich seine Kräfte schmecken! Laß keinen Spott, Herr, mein Gott, tundo Mich von dem Glauben schrecken! 3. Wo hätt' ich Licht, Wofern mich nicht Dein Wort die Wahrheit lehrte? Gott, ohne fie Verstünd' ich nie, Wie ich dich würdig ehrte. 4. Dein Wort erklärt Der Seele Werth, Unsterblichkeit und Leben: Daß diese Zeit Zur Ewigkeit Mir sei von dir gegeben. 5. Den ew'gen Rath, Die Missethat Der Sünder zu verfühnen, 1. Unser Gott, wir danken dir, Gib uns Gnade, daß wir hier Gib dem Glauben solche Stärke, 12 134. Mel. 36. Gott, du bist von Ewigkeit. di riso BO Daß du uns dein Wort gegeben. Auch darnach rechtschaffen leben! Daß er thätig sei durch Werke! und Sakramente. 133. 134. 7. Jesu, deine Stärke Schaffet gute Werke; Stehe du mir bei! tih Nichts soll uns miad mew nun scheiden; Hilf, daß auch mein Leiden Deinem ähnlich ſei! Laß auch mich Dereinst auf dich, Als ein Kind, mit dir zu erben, Froh und gläubig sterben! nisthal 133. See le trau= Alt. Gott ist mein Hort, Und auf sein Wort Soll mei ne F en. Ich wand- le hier, Mein Gott, vor dir Im Glau- ben, nicht im Schauen. Ten. Gott ist mein Hort, Und auf sein Wort Soll mei- ne See le trau= en. Ich wand- le hier, Mein Gott, vor dir Im 1 Glau- ben, nicht im Schauen. ad Den fennt' ich nicht, Wär' mir dieß Licht Nicht durch dein Wort erschienen. 201 6. Nun darf mein Herz In Reu und Schmerz Der Sünden nicht verzagen. Nein, du verzeihst, Lehrst meinen Geist 131832 Im Glauben: Vater! sagen. 7. Mich zu erneu'n, Mich dir zu weihn, Ist meines Heils Geschäfte. Durch meine Müh Vermag ich's nie: Trods Dein Wort gibt mir die Kräfte. 8. Herr, unser Hort, Laß uns dieß Wort; Denn du hast's uns gegeben! Es sei mein Theil, Es sei mir Heil ew'gen Leben! Und Kraft zum 2. Uns, o Vater, lehrest du, Schenk uns deine Kraft dazu, Und zum Wollen das Vollbringen: 081 E Was wir thun und glauben ſollen. Gib zum Wiffen auch das Wollen So wird Alles wohl gelingen! 202 Sopr. Stil- le; Wil= le! Bass. 135. 136. 137. Wort Gottes Herz hin ein, Uns mit Licht er fül= le! 3 Stil- le; Wil= le! Treu er Hei- land, wir find hier In der An- dacht Uns re Sin ne und Begier Len ke sanft dein = E Deines Wortes heller Schein Strahl' in un ser Treuer Heiland, wir sind hier In der An- dacht Uns re Sin ne und Begier Len- ke sanft dein = Deines Wortes hel- ler Schein Strahl' in un ser Herz hin ein, Uns mit Licht er fül le! = 2. Kehr, o Jesu, bei uns ein, Komm in unsre Mitte! Wollest unser Lehrer sein! Hör der Sehnsucht Bitte! Deines Wortes stille Kraft, Sie, die neue Menschen schafft, Bilde Herz und Sitte! 3. Von dir lernen möchten wir Deiner Sanftmuth Milde; Möchten ähnlich werden dir, Deinem Demuthsbilde, Deiner stillen Thätigkeit, Deiner armen Niedrigkeit, Deines Wohlthuns Milt 136. Mel. 109. Frohlock, mein Herz, weil Jesus Chrift. 1. Ich hoff', o Gott, mit festem Muth Auf deine Gnad' und Chrifti Blut; Ich hoff' ein ewig Leben. Du bist ein Vater, der verzeiht, Hast mir das Recht zur Seligkeit Durch deinen Sohn gegeben. 2. Herr, welch ein unaussprechlich Heil, An dir, an deiner Gnade Theil, Theil an dem Himmel haben; Im Herzen durch den Glauben rein, Dich lieben und versichert sein Von deines Geistes Gaben! Triumphire, Gottes Stadt. 137. Mel. 126. 1. Walte, walte nah und fern, Wo nur seiner Allmacht Ruf 2. Wort vom Vater, der die Welt Und aus seinem Schooß herab Allgewaltig Wort des Herrn, Menschen für den Himmel schuf! Schuf und in den Armen hält, Seinen Sohn zum Heil ihr gab! und Sakramente. 135. 136. 137. Stil= le; Wil= le! Alt.lior Treu er Heiland, wir sind hier In der An- dacht Uns re Sin- ne und Be gier Len- ke sanft dein Ten. J Stil- le; Wil= le! 70T Herz hin ein, Uns mit Licht er= fül- le! = bb Deines Wortes hel- ler ScheinStrahl'in un ser 203 Trener Hei- land, wir sind hier In der An- dacht Uns re Sin ne und Be- gier Len- ke sanft dein = Dei- nes Wortes hel- ler Schein Strahl'in un ser Herz hin ein, Uns mit Licht er- fül= le! 4. Zeige deines Wortes Kraft An uns armen Wesen! Zeige, wie es neu uns schafft, Kranke macht genesen! Jesu, dein allmächtig Wort Fahr' in uns zu fiegen fort, Bis wir ganz genesen! 5. O wie selig ist es, dir Kindlich zu vertrauen! Unerschüttert können wir Auf dich, Felsen, bauen. Herr, wir glauben in der Zeit, Bis die sel'ge Ewigkeit Uns erhebt zum Schauen. 3. Wort von des Erlösers Huld, Durch des heil'gen Todes That 4. Kräftig Wort von Gottes Geist, Und durch seine heil'ge Kraft nis 3. Dein Wort, das Wort der Seligkeit, Wirkt göttliche Zufriedenheit, Wenn wir es treu bewahren. Es spricht uns Troft im Elend zu, Versüßet uns des Lebens Ruh, Und stärkt uns in Gefahren. 4. Erhalte mir, o Herr, mein Hort, Den Glauben an dein göttlich Wort Um deines Namens willen! Laß ihn mein Licht auf Erden sein, Ihn täglich mehr mein Herz erneun, Und mich mit Trost erfüllen! Der der Erde schwere Schuld Ewig weggenommen hat! Der den Weg zum Himmel weist, Wollen und Vollbringen schafft! 204 5. Wort des Lebens, stark und rein, Walte fort, bis aus der Nacht 6. Auf zur Erndt' in aller Welt! 138. Sopr. VE 138. 139. Wort Gottes du Ich bin Und so Bass. Va ter, Sohn und heil- ger Geist! mir dein theu- res Wort ver- heißt. getauft auf ist Al- les Ja und Alle Völker harren dein; Alle Welt zum Tag erwacht! Weithin wogt das weite Feld; deinen Namen, Gott A- men, Was ein ge senft, Gr hat mir seinen Geist ge- schenkt. Ich bin Ich bin ge- tauft auf deinen Namen, Gott Und so ist Al- les Ja und A- men, Was = Va- ter, Sohn und heil- ger Geist! Ich bin mir dein theu res Wort ver- heißt. in Chri- stum 1. Wir flehn um deine Gnade: Führ uns auf deinem Pfade, 2. Wir flehn um deine Wahrheit Durch dich nur wird uns Klarheit 3. Wir flehn um deinen Frieden in Chri- stum cin gesenkt, Er hat mir sei nen Geist ge- schenkt. = in in 2. Du hast zu deinem Kind und Erben, Mein lieber Vater, mich erklärt; Du hast die Frucht von deinem Sterben, Mein treuer Heiland, mir gewährt; Du willst in aller Noth und Pein, guter Geist, mein Tröster sein. 3. Doch hab' ich dir auch Furcht und Liebe, Gehorsam zugesagt und Treu; Ich habe dir aus reinem Triebe Gelobt, daß ich dein eigen sei; Dem Dienst der Sünde sagt' ich ab, Da ich mich dir zu eigen gab. 4. Mein treuer Gott! auf deiner Seite Bleibt ewig dieser Bund bestehn; Wenn aber ich ihn überschreite, So laß mich nicht verloren gehn! 139. Mel. 271. Ich weiß, an wen ich glaube. Nichts sind wir ohne dich; Und hilf uns mächtiglich! In unsers Lebens Nacht; In unsern Geist gebracht. In dieser Welt voll Angst; und Sakramente. Klein ist noch der Schnitter Zahl, 7. Herr der Erndte, groß und gut, Laß die Völker allzumal # Alt. Va ter, Sohn und heil- ger Geist! mir dein theures Wort ver- heißt. Ten. CC 138. = Ich bin ge tauft auf deinen Und so ist Al les Ja und FOR Cin 138. 139. Viel der Arbeit überall. Weck zum Werke Lust und Muth! Schauen deines Lichtes Strahl! ein gesenkt, Er hat mir seinen Geist ge- schenkt. 5 Namen, Gott A- men, Was 205 Ich bin in Chri- stum 1 Ich bin getauft auf deinen Namen, Gott Und so so ist Al les Ja und A- men, Was Uns sei das Heil beschieden, 4. Wir flehn um deine Stärke: Zu jedem guten Werke ( HR) 5. Wir flehn um deinen Segen Daß wir auf allen Wegen = Va ter, Sohn und heil- ger Geist! Ich bin in Christum mir dein theu- res Wort ver- heißt. ein- ge= senkt, Gr hat mir sei nen Geist geschenkt. = Und hab ich einen Fall gethan, So nimm dein Kind zu Ehren an! 5. Ich gebe dir, mein Gott, aufs neue Leib, Seel' und Herz zum Opfer hin; Erwecke mich zu neuer Treue, Und bilde mich nach deinem Sinn! Weich, eitle Welt, du Sünde weich! Gott hört es: ich entsage euch! 6. Laß diesen Vorsatz nimmer wanken, Gott Vater, Sohn und heil'ger [ Geift! Halt mich in deines Bundes Schranken, Bis mich dein Wille sterben heißt! So leb' ich dir, so sterb' ich dir; So lob' ich dort dich für und für. Das du am Kreuz errangst! Du weißt, wie schwach wir sind; Stärf jedes schwache Kind! Zum großen Bundestag, Dir treulich folgen nach. 206 6 P Sopr.& wig, e= wig e wig bin ich dein, Theu- er dir, mein Bin auf dich, um sein, Vater, Sohn und dein zu 140. 141. Wort Gottes € = Gott, er fau= fet; Geist, ge tau fet. Si gen thum zu sein. = Des- sen soll mein Herz sich freun, Got- tes = Bass.& wig, e wig bin ich dein, Theu- er - Bin auf dich, um Gott, er fau fet; Geist, ge tau= fet. 740 dir, mein dein zu sein, Va ter, Sohn und J Des sen soll mein Herz sich freun, Got- tes E Ei gen thum zu sein. = 2. Welch ein göttlicher Gewinn, Daß ich durch der Taufe Gabe Nun dein Kind und Erbe bin, Daß ich dich zum Vater habe! Deine Gnade macht mich rein: Ewig, Vater, bin ich dein. 3. Ich ein Sünder von Natur, Ich Gefall'ner soll auf Erden Eine neue Kreatur, Soll, o Gott, dir ähnlich werden! Heilig, heilig will ich sein! Jesus und sein Geist ist mein. 4. Ich versprach's, gelob' es noch, Brach zwar oft den Bund der Taufe, Kämpfte schon und wurde doch Schwach im Kampf und matt im Laufe; Dennoch will noch Jesus mein, Gott will noch mein Vater sein! 141. 141. mel. 1. Laßt uns mit Danken treten. 1. Geweiht zum Christenthume Sind wir auch dir, o Gott, geweiht, Nur dir zum Preis und Ruhme el mit Zu führen unsre Lebenszeit: Uns deiner Vaterliebe In Christo zu erfreun, Gehorsam stets zu sein; Und deines Geistes Triebe Damit wir schon auf Erden, Noch mehr in jener Welt Des Glückes theilhaft werden, Das nur der Christ erhält. aku deng 2. Wie viel hat deine Gnade An uns von je her, Gott, gethan! Auf diesem Pilgerpfade Fieng kaum fich unsre Wallfahrt an, .8 be Alt. und Sakramente. 140. 141. - wig, e= wig bin ich dein, Theu- er Bin auf dich, um dein zu dir, mein sein, Vater, Sohn und Gott, er kau fet; Dessen soll mein Herz sich freun, Got- tes Geift, ge tau fet. 207 Si gen thum zu sein. fc Ten.& wig, e wig bin ich dein, Theu er - - dir, mein Bin auf dich, um dein zu sein, Vater, Sohn und = So gabst du schon uns Armen Und brachst uns aus Erbarmen Du schafftest unsern Seelen Zu kennen und zu wählen Gott, er kau set; Dessen soll mein Herz fich freun, Got- tes Geist, ge tau fet. i- gen- thum zu sein. 5. Das ist, Gott, dein Bund mit mir; Gnädig hast du mir verheißen: Mich soll keine Macht von dir, Keine Sünde von dir reißen! Gott, mein Gott, ich will nur dein, Dein und meines Jesu sein! 6. Wachen will ich, flehn um Kraft, Daß ich stets auf Gottes Wege Heilig und gewissenhaft Und im Glauben wandeln möge! Er wird mir die Kraft verleihn, Trcu bis in den Tod zu sein. 7. Höre mich! denn ich bin dein, Theuer dir, mein Gott erkaufet; Bin auf dich, um dein zu sein, Vater, Sohn und Geist, getaufet: Laß mich hier im Glauben dein, Dort im Schauen selig sein! An Christi Reiche Theil, Die Bahn zu seinem Heil. Schon früh Gelegenheit, Den Weg zur Seligkeit. 3. Herr, auch für diese Güte st Gebührt dir unser Lobgesang. Mit freudigem Gemüthe 10 Bringt unser Herz dir Preis und Dank, Daß du uns durch die Taufe Zu Christen haft geweiht, Und uns zum Tugendlaufe Mit deinem Licht erfreut. Gib, daß wir oft ermessen, Und strafbar nie vergessen Was uns dein Wort verspricht, Die dir gelobte Pflicht! 208 Sopr. 142. Wort Gottes 4. Ja, hilf du selbst uns Allen In deinem Willen stets beruhn, Und dir zum Wohlgefallen Nach deines Sohnes Lehre thun! 142. Er- hör, o die hier vor dir stehn! Er bar- mend blick auf sie her- nieBass. der; Denn dein sind fie, find dich! Er bar= me Gott, das heiße Flehn Der Kinder, dich! w Er hör, o Gott, das heiße Flehn Der Kinder, = 每 Je su Glieder. Er bar me = die hier vor dir stehn! Er bar- mend blick auf sie her- niedich! Er bar= me dich! & mot der; Denn dein sind sie, find Je su Glieder. Er- bar- me = 2. Gib ihnen deinen guten Geist, Den Segen, den dein Wort verheißt! Erfülle sie mit deinen Gaben; Laß Tröstung ihre Seele laben! Erbarme dich! froap o DE tisdag 3. Sie wollen, deiner sich zu freun, ob@ Gott, ihren Bund mit dir erneun; Sie wollen feierlich dir schwören, Dich, Gott, zu lieben, zu verehren. Ach stärke sie! 4. Sie wandeln noch in dieser Welt, Ach, der Verführung bloß gestellt! Gott, du allein fannst sie bewahren: Grrette fie aus den Gefahren! Bewahre fie! bält and in om dail ojos dull und Sakramente. 142. Du wirst in diesem Leben, Wie du bisher gethan, Uns, was wir brauchen, geben: Die beste deiner Gaben, Theil an dem Erbe haben, Alt. t die hier vor dir stehn! Er- bar- mend blick auf sie her- nieJ Ten. € Er hör, o Gott, das heiße Flehn Der Kinder, dich! Er bar= me dich! Verleih uns nur auch dann Daß wir durch Jefum Christ Das unvergänglich ist! 142. O der; Denn dein sind sie, find Je- su Glieder. Er bar- me - Er- hör, o Gott, das heiße Flehn Der Kin= E dich! Er bar= me dich! gdy si 5. So leite fie an deiner Hand In jenes beßre Vaterland! = 209 Ach, lehr sie jede Sünde haffen, Den Pfad der Tugend nie verlaffen! Ach stärke fie! die hier vor dir stehn! Er bar- mend blick auf sie her nie= - der; Denn dein sind fie, sind Jesu Glie der. Gr bar= me = 6. Schenk ihnen Muth und Freudigkeit! Laß ihrer Zusag' Heiligkeit So start, so tief ihr Herz durchdringen, Daß sie ihr Wollen treu vollbringen! EE Erhör uns, Gott! 7. Auch uns laß jetzt mit Herz und Mund Mit dir erneuern unsern Bund, Und einst vereint, wie wir dich flehen, Mit ihnen ein zum Himmel gehen! Erhör uns, Gott! der, ← cort Lod mult 14 210 Sopr. Stärk uns, Mitt- ler, dein sind wir! 143. Wort Gottes fle hen: Laß, o laß, Barm- her- ziger, se hen! Wach über unsere See- len! Hier stehn wir und getff Sieh, wir al le lo ben dir: Herr, dein Gi- gen- thum find wir! Hei- li- ger Schöpfer, Bun de treu zu Uns dein Ant- liß Gott! Hei- li- ger Mittler, Gott! Hei- li- ger Gott, Leh- rer und Tröster! ff some- f Drei einiger Gott! Laß uns nie ver gef= sen, Dei- nem sein! fe Er- barm dich un Bass. Stärk uns, Mitt- ler, dein sind wir! Sieh, wir al= le = ser! 3 fle hen: Laß, o laß, Barmherziger, Uns dein Ant lig = hen! Wach über unsere See- len! Hier stehn wir und getff lo ben dir: Herr, dein Gi- gen- thum find wir! Hei- li- ger Schöpfer, 2 = Gott! Hei li- ger Mittler, Gott! Hei- li- ger Gott, Leh- rer und Tröster! ff mff Drei einiger Gott! Laß uns nie verges sen, Dei- nem Bun de treu zu sein! Er barm dich un- ser! B Alt. ? fle hen: Laß, o laß, Barm- herziger, Uns dein Ant- lig = und Sakramente. 143. ABY se hen! Wach über uns- re See- len! Hier stehn wir und getff Stärk uns, Mitt- ler, dein sind wir! Sieh, wir al= le Ten. lo ben dir: Herr, dein Ei- gen- thum sind wir! Hei- li- ger Schöpfer, be Gott! Hei- li- ger Mittler, Gott! Hei- li- ger Gott, Leh- rer und Tröster! ffmf Drei ei ni ger Gott! Laß uns nie verges Bun de treu zu sein! Er barm dich un= ser! fle hen: Laß, o laß, Barm- her- zi ger, EP Bun de 2 Stärk uns, Mittler, dein sind wir! Sieh, wir al= le 211 = = fen, Dei- nem treu zu se hen! Wach über uns- re See- len! Hier stehn wir und ge= tff ſein! B Io= ben dir: Herr, dein Si- gen- thum sind wir! Hei- li- ger Schöpfer, Uns dein Ant- lig Gott! Hei li- ger Mitt- ler, Gott! Hei- li- ger Gott, Lehrer und Tröster! ff -mfDrei ei niger Gott! Laß uns nie verges- sen, Dei- nem = Er barm dich un fer! 212 144. 145. 146. Wort Gottes Treu an dir zu halten! Ihre Lieb' erfalten: ihr Ende. 2. Ach, wie viele schwuren hie, Aber trenlos ließen sie Verderben war Herr, schüße uns vor Sicherheit! Heiliger Schöpfer, Gott! Dir nur sei das Herz geweiht! Heiliger Mittler, Gott! Heiliger Gott, Lehrer und Tröster! Dreieiniger Gott! Daß wir nicht verloren gehn! Leit uns, deine Kinder, Erbarm dich unser! 3. Lockt uns nun die arge Welt Zu der Jugend Lüften, Dann, Herr, wollst du uns mit Kraft Aus der Höhe rüsten. pdm this Sei mächtig in uns Schwachen! Zum Kampf mit Sünde, Fleisch u. Blut Gib uns Geisteskraft u. Muth! 144. Mel. 154. Halt im Gedächtniß Jesum Chrift. 99 1. Die hier vor deinem Antlitz stehn, Blick, wenn vereint wir für sie flehn, Das Gute, was dein Wort verheißt, 2. Sie kennen, Vater, deinen Sohn Ist Freude, Gott, vor deinem Thron, 146. dimas 1. Sind Jesu Christi Glieder. Erbarmend auf sie nieder! Gib ihnen, Vater, Sohn und Geist, Im Leben und im Sterben! Und seine heil'gen Lehren. Wenn Sünder sich bekehren: 12-1 Dir treulich anzuhangen! Dein heilig Mahl empfahen! Stets deinem Tisch sich nahen! Wie groß ist unsre Freude nun, Da diese ihr Gelübde thun, 3. Dlaß sie nimmer zum Gericht Laß fie in Glaubenszuversicht 145. Mel. 11. Herr, unser Gott, dich loben wir. 1. Im Namen des Herrn Jesu Christ, Der seiner Kirche König ist, Nimmt seiner Gläubigen Verein Euch jetzt in seine Mitte ein; 2. Mit uns in Einem Bund zu stehn, Ihm treu und standhaft nach[ zugehn, Zu nehmen Theil an seinem Beid, An seiner ew'gen Herrlichkeit. 3. Empfanget feines Friedens Gruß Zu seines ganzen Heils Genuß, Mel. 40. Noc) nie hast du dein Wort gebrochen. Hier bin ich, Jesus, zu erfüllen, Was du in deiner Leidensnacht Nach deinem gnadenvollen Willen Zur Pflicht und Wohlthat mir gemacht. How 120k Verleih zur Uebung dieser Pflicht Mir deines Geistes Kraft und Licht! 2. Es werde mir für mein Gewissen Dein Mahl ein tröstlich Unterpfand, 192 Daß ich, der Sündenschuld entrissen, Durch dich bei Gott Bergebung fand! So freuet meine Seele sich of love In deinem Heil, und lobet dich. 3. Bewundernd denk' ich an die Liebe, Mit der du unser Heil bedacht: un Wie stark find deines Mitleids Triebe, ! Had und Sakramente. Heiliger Schöpfer, Gott! 144. 145. 146. Heiliger Mittler, Gott! Heiliger Gott, Lehrer und Tröster! Dreieiniger Gott! Op Hilf uns fiegreich streiten Wider aller Feinde Lift! la Erbarm dich unser! 4. Laß auch in der letzten Noth Uns dein Antlitz schauen, Und auf deinen bittern Lod Unsre Hoffnung bauen! Laß uns im Frieden fahren! Geschwister, Eltern allzugleich Heiliger Schöpfer, Gott! Dreieiniger Gott! Höre deiner Kinder Flehn! Heiliger Gott, Lehrer und Tröster!. Nimm auf in dein Freudenreich! Heiliger Mittler, Gott! Sieh in Gnaden nieder! Erbarm dich unser! Dieß stärke sie in aller Noth, Ermuntre fie, Herr, deinen Tod 4. Lacht ihnen bei dem edeln Lauf Hilf ihrem schwachen Glauben auf! 213 3u preifen durch ihr Leben! Die falsche Welt entgegen: Und wenn sich Lüste regen, Laß sie auf dich, Vollender, sehn, Die Welt mit ihrer Lust verschmähn, 5. Zeig, Herr, den Lohn der Ewigkeit Die sich mit dir auf alle Zeit Die ganz sich dir zum Laß dein, auf ewig dein sie sein! Beharren bis ans Ende! Von fern den theuren Seelen, Im Glauben jetzt vermählen! Dienste weihn, Erhalt fie in der Wahrheit! Der euch ein Siegel seiner Treu Und unserer Gemeinschaft ſei! 4. Wir reichen euch dazu die Hand: Der Herr, dem euer Herz bekannt, Laß' euern Gang in der Gemein' Euch Seligkeit, ihm Freude sein! 5. Der Gott des Friedens heil'ge euch! Seid sein, dient ihm in sei[ nem Reich!" Sorgt, daß ihm Geist und Seel' und Leib Auf seinen Tag unsträflich bleib! Die dich bis an das Kreuz gebracht! Ogib von deinem Todesschmerz Jeßt neuen Eindruck mir ins Herz! 4. Laß mich mit Ernst die Sünde scheuen, mo Für welche du, dich opfernd, starbst; In schnödem Mißbrauch nie entweihen, Was du so theuer mir erwarbst! Nie führe mich zur Sicherheit Der Trost, den mir dein Wort verleiht! 5. Ich übergebe mich auf's neue, du, mein Herr und Gott, an dich; Dir schwör' ich unverletzte Treue Vor deinem Tische feierlich; Dein eigen will ich ewig sein: Du starbst für mich, drum bin ich dein. j 214 147. Wort Gottes 6. Nie will ich mich vor Spöttern schämen Des Dienstes, den man dir erweist, Nie mich zu einem Schritt bequemen, Den mein Gewissen sündlich heißt. O flöße mir den Eifer ein, Wie du, Herr, stets gesinnt zu sein! 7. Laß mich mit Ernst den nächsten lieben, Und, wenn er strauchelnd sich versieht, Verföhnlichkeit und Sanftmuth üben! Nie komm' es mir aus dem Gemüth, Welch eine schwere Sündenlast Du mir aus Huld erlassen haft! 147, B Sopr. Schi- cfe dich, er lös Sei nen Mitt- ler= tod Herrn Befeh- le zu er neu ern! le, te See- zu fei= ern, Auch für dich hat er sein Leben In den schwersten Tod ge geben, fei= ten Heil und Wohlfahrt zu be= rei- ten. Bass. Schi de dich, er lös te See- le, Seinen Mitt- ler tod zu feiern, = In den schwersten Tod ge- ge- Gläu- big nach des Deinen Dank ihm Dir auf Zeit und& wig= ben, Herrn Befehled Auch für dich hat er sein Le zu er neu ern! fei= ten Heil und Wohlfahrt zu 2. Zur Erwägung seiner Gnaden Gil ihm demuthsvoll entgegen Gläubig nach des Dei- nen Dank ihm = ben Dir auf Zeit und& wig= be= rei= ten. Wirst du von ihm eingeladen Und nimm Theil an seinem Segen! bin Bus und Sakramente. 147. 8. 8 stärke sich in mir der Glaube Daß meine Seele ewig lebt, Und daß einst aus des Grabes Staube i Mich dein allmächt'ger Ruf erhebt, Wann du dich, großer Lebensfürst, Den Völkern sichtbar zeigen wirst! 9. Gerührt lieg' ich zu deinen Füßen, 966 Mit Dank und Lob, Gebet und Flehn. Laß auf mich neue Gnade fließen, Mein Heiland; laß es doch geschehn, Daß mir zur Stärfung meiner Tren Dein Abendmahl gesegnet sei! 147. = = Alt. Schi- de dich, er lös te Sei- nen Mitt- ler- tod zu Herrn Befeh zu le er neu ern! 6 In den schwersten Tod ge= ge $ 3 Auch für dich hat er sein Le Ten. Echi de dich, er lös- te fei- tenn Heil und Wohlfahrt zu be= rei= ten. Herrn Befeh= le zu er= neu= ern! - See le, Glän- big nach des fet= Dei- nen Dank ihm ern, ben, See- le, Seinen Mitt- ler- tod zu feiern, In den schwersten Tod ge= ge fei= ten Heil und Wohlfahrt Komm getrost! es ist sein Wille; Neue Kraft und neue Triebe TUO 215 2 Dir auf Zeit und& wigben Auch für dich hat er sein Le-= ben lepe sttaile Gläubig nach des Dei nen Dank ihm ben, Dir auf Zeit und& wig= zu be= rei- ten. Komm und schöpf aus seiner Fülle Zur Verehrung seiner Liebe! 216 3. Herr, ich komme mit Verlangen, Der du sterbend deinen Frieden Hier fall' ich zu deinen Füßen: Deines Mahls, der Seelenspeise, 4. O wie sehnt sich mein Gemüthe, Ewig währet deine Treue, Ach, so wollst du meinen Zähren Meiner Sünden nicht gedenken, 5. Ja, ich hoff auf deine Gnade, Und mit neuer Kraft zum Werke 148. Wort Gottes 148.09@ Glaubensstärkung zu empfangen; Huldvoll auch mir hast beschieden, Laß mich würdig doch genießen Mir zum Heil und dir zum Preiſe! Menschenfreund, nach deiner Güte! Und du siehst mein Herz voll Reue. Deine Tröstung auch gewähren, Und mir deinen Frieden schenken! Daß sie mich der Schuld entlade, Meiner Heiligung mich stärke. Sopr. Herr, du wollst uns vor= be= rei= ten Laß uns, Le- ben zu em- pfa- hen, -H Mah- les Se lig- fei- ten! Sei mit- ten un ter uns, o Gott! vollem Herzen na- hen, Und sprich uns los von Sünd' und Tod! Zu dei nes Mit glaubensWir sind, o Je- su, dein: A- men, A- men! An- be- tung Dein laß uns e wig sein! = Bass. Herr, du wollst uns vor- be- rei- ten Laß uns, Leben zu em- pfa- hen, Wir sind, o Je su, dein: Dein laß uns ewig sein! dir! Ginst feiern wir Das große A- bend- mahl bei dir. ܒ Q Zu dei- nes Mit glaubensMah- les Se- lig feiten! Sei mit- ten un ter uns, o Gott! vol- lem Her- zen na hen, Und sprich uns los von Sünd' und Tod! A- men, A- men! An- be- tung dir! Ginst feiern wir Das große A- bend- mahl bei dir. Was du, da du für uns starbest, Seelenruh' und ew'ges Leben, 6. Deiner will ich stets mich freuen, Nur nach deinem Willen leben Deine Huld ist unermeßlich; Herr, sie sei mir unvergeßlich, Daß ich dich auf alle Weise 7. Du, dem die verklärten Schaaren, Ewig Dank und Jubel fingen, Laß auch mich einst dahin kommen, Ewig deiner Huld erfreue Herzlich lieb' uud thätig preise! Die wie wir auch Schwache waren, Daß fie hier dein Heil empfingen; Wo ich mich mit allen Frommen Und dir meine Jubel weihe! Alt. Herr, du wollst uns vor Laß uns, Le- ben zu und Sakramente. 148. # 2 Mah- les Se lig- fei- ten! Sei mit ten vol- lem Herzen na- hen, Und sprich uns akibens = Wir sind, o Je su dein: Dein laß uns e wig fein! SEX 217 Jedem, der Gott sucht, erwarbest, Wirst du mir gewiß auch geben. Ganz mich deinem Dienste weihen, und dich dankbar froh erheben! 148. B ARD S = be rei= ten empfa- hen, Wir find, D Je- su, dein: Dein laß uns ewig sein! Jay dir! Einst feiern wir Das große A- bend- mahl bei dir. 6b Ten. Herr, du wollst uns vor= be= rei= ten Laß uns, Leben zu empfahen, € un- ter uns, o Gott! los von Sünd' und Tod! dei- nes Zu Mit glaubensC A- men, A- men! An- be- tung = Mah- les Se- lig- fei- ten! Sei mit ten un- ter uns, o Gott! vol- lem Her- zen na- hen, Und sprich uns los von Sünd' und Tod! G 4 dei- nes Zu Mit glau- bensA- men, A men! An be tung = dir! Einst feiern wir Das große Abend- mahl bei dir. 218 € 3 Sopr. Mit fro- hem Dank er schein' ich hier, Dein Lei- den zu be149. Wort Gottes 2. Nehmt und eßt zum ew'gen Leben Das Brot, das euch der Herr gegeben; Die Gnade Jesu sei mit cuch! Nehmt und trinkt zum ew'gen Leben Den Kelch des Heils, auch euch gegeben; 149. fin = gen, Und mich im Geiste bis zu dir, Mein Hei- land, auf zu schwingen. Mein Glaube ist Da, wo du bist, An= be tend bei dem Thro- ne, Vor dir, des Höch- sten Soh ne! Bass. Mit fro- hem Dank er- schein' ich hier, Dein Lei- den zu befin 3 gen, und mich im Gei- ste bis zu bis zu dir, Mein Hei- land, auf zu schwingen. Mein Glaube ist Da, wo du bist, Anbe tend bei dem Throne, Vor dir, des Höch- sten Soh= ne! 2. Zwar immer groß ist mein Gewinn An jedem stillen Orte, Wo ich im Geiste bei dir bin; Es fließt aus deinem Worte Mir Trost und Ruh' In Strömen zu; Dein Leben und dein Leiden Sind stets ein Quell der Freuden. 3. Doch feierlich sei heut mein Dank, Und festlich diese Stunden, Und laut ertöne mein Gefang Vom Tod, den du empfunden! Du liebtest mich Und starbst für mich, Für mich und meine Brüder: Du starbst und lebst nun wieder. 4. Und dich, o Freund, dich sollt' ich nicht Vor aller Welt bekennen? Nicht mich nach meiner Chriftenpflicht, Herr, deinen Diener nennen? Nicht Hand in Hand Im festen Band Mit allen deinen Gliedern Die Liebe dir erwiedern? 5. Nein, Jesu Tod vergeß' ich nicht, Nicht seine Huld und Treue, Nicht meine Schuldigkeit und Pflicht, Das schwör ich jetzt auf's neuc. und Sakramente. 149. Grerbt, erringt des Mittlers Reich! Wacht! eure Seele sei Bis in den Tod getreu! Amen, Amen! Der Weg ist schmal; Klein ist die Zahl, Die dort eingeht zum Abendmahl! 149. € Alt. Mit fro- hem Dank er- schein' ich hier, Dein Lei- den zu befingen 1 gen, und mich im Gei- ste fin= 111 bis zu TOT 219 auf- zu- schwin- gen. Mein Glaube ist Da wo du bist, Andir, Mein Hei- land, be- tend bei dem Thro: ne, Vor dir, des Höch- sten Soh $ Ten. Mit fro- hem Dank er- schein' ich hier, Dein Lei- den zu beUnd von ihm gern Nach deinem Wort zu handeln, = ne! gen, und mich im Gei- ste bis zu dir, Mein Hei- land, auf zu schwingen. Mein Glaube ist Da, wo du bist, An= = be- tend bei dem Thro- ne, Vor dir, des Höch- sten Soh- ne! Du hörst den Schwur, Gott, hör ihn nur! Die Liebe soll mich dringen, Ihn redlich zu vollbringen. 6. Stärk mich, bei diesem Mahl, o Herr!-Du bist der Gott der Stärfe Daß ich von nun an williger Auf Jesu Stimme merke, Die Weisheit lern', Vor dir, o Gott, zu wandeln! 7. Daß ich die Lust bei jedem Streit Noch glücklicher bezwinge, Die Früchte der Gerechtigkeit In größrer Schönheit bringe! bitte dich, D bilde mich, Ich Noch mehr nach Jesu Bilde, Demüthig, sanft und milde! 8. Ginst fommt die Zeit, so wahr ich hier Bei diesem Mahle flehe, Daß ich in Wonne, Gott, bei dir Ihn selbst, den Heiland, sehe. Wie wallt mein Blut! Wie wächst der Muth Zum Hoffen und Vertrauen! Auf Glauben folgt das Schauen! 220 Sopr. 150. Wort Gottes unsers Mitt- lers Tod, Der uns das Heil er- wor- ben! Mein ew- ges Leben gibt, Ist auch für mich ge- stor= ben. Ge lobt seist du, Herr, un ser Gott! Gelobt für Wie hoch hast du auch mich geliebt! Er, der uns gan- zes Herz froh- lockt in mir: O Va- ter, ich lob- fin- ge dir! Bass. Gib, daß ich je- den Tag aufs neu Mich dei- ner Va- ter- huld er- freu! PIEE mein, Sei e wig mein! Und laß mich dir stets dank- bar sein! 9: 4 # Gott mei- nes Heils, sei e wig mein, Sei = Ge lobt seist du, Herr, un ser Gott! Ge lobt für Wie hoch haft du auch mich ge liebt! Er, der uns Pages un- sers Mittlers Tod, Der uns das Heil er= wor= ben! Mein ew- ges Leben gibt, Ist auch für mich ge stor= ben. gan- zes Herz froh- lockt in mir: O Va- ter, ich lob- fin- ge dir! # 1 Gott meines Heils, sei e wig = Gib, daß ich jeden Tag aufs neu Mich dei- ner Va- ter- huld er- freu! e= wig mein! Und laß mich dir stets dank- bar sein! 2. Voll froher Ehrfurcht beug' ich mich Vor dir, Sohn Gottes, der du dich Für mich haft hingegeben. s komme nie mir aus dem Sinn, Wie viel ich, Herr, dir schuldig bin! Dein Tod bringt mir das Leben Durch deines Opfers ew'ge Kraft Alt. und Sakramente. 150. = Ge lobt seist du, Herr, un ser Gott! Gelobt für Wie hoch hast du auch mich geliebt! Er, der uns 221 un- fers Mittlers Tod, Der uns das Heil er- wor ben! Mein ew- ges Leben gibt, Ist auch für mich ge- stor= ben. Ten. gan- zes Herz froh- lockt in mir: O Va- ter, ich lob- sin- ge dir! Marte did Gib, daß ich jeden Tag aufs neu Gott meines Heils, sei e wig Mich dei- ner Va- ter- huld er- freu! Som mein, Sei e wig mein! Und laß mich dir stets dank- bar sein! = Ge lobt seist du, Herr, un fer Gott! Ge- lobt für Wie hoch hast du auch mich ge liebt! Er, der uns 2 un- sers Mittlers Tor Der uns das Heil er- wor= ben! Mein ben. ew- ges Leben gibt, Ist auch für mich ge stor= gan- zes Herz froh- lockt in mir: O Va- ter, ich lob- sin- ge dir! Gib, daß ich jeden Tag aufs neu Mich dei- ner Va- ter- huld er- freu! Gott meines Heils, sei e wig Theate mein, Sei e wig mein! Und laß mich dir stets dank- bar sein! Hat deine Liebe mir verschafft, Was mich vor dem Verderben schützt, Was meinem Geist auf ewig nüßt. Herr Jesu Christ, wie liebst du mich! Gib, daß ich ewig liebe dich! Wie liebst du mich! 222 151. Wort Gottes 3. Mit Inbrunst fleh' ich, Herr, zu dir: O schaffe du doch selbst in mir Ein gläubiges Gemüthe! Mich dürstet gleich dem dürren Land Bei deiner Liebe Unterpfand Nach deiner großen Güte. Ich fühle wohl, was mir gebricht: Ostärke meine Zuversicht, Daß du auch mein Versöhner seift Und mich vom ew'gen Tod befreist! Herr, dieser Trost sei fest in mir, Sei fest in mir! So dien' ich voller Freuden dir. 4. Zur Weisheit und Gerechtigkeit, Zur Heiligung und Seligkeit Bist du mir ausersehen. Gib, daß auf dieses Heils Gewinn Ich eifrig richte meinen Sinn, Mein Streben und mein Flehen! Zieh mich, mein Heiland, ganz zu dir; Sp 151. Mel. 43. Gott, vor dessen Angesichte. binde 1. Voller Ehrfurcht, Dank und Freudenb2 Komm' ich, Herr, auf dein Gebot Zu dem Denkmahl deiner Leiden, Um zu feiern deinen Tod. Mittler, der du für mich starbst, Mir ein ewig Heil erwarbst, Dir zur Ehre stets zu leben Sei mein eifrigstes Bestreben! dol 2. Ich empfind' es jetzt aufs neue, Was ich, Herr, dir schuldig bin. Du, du gabst voll Lieb' und Treue Ganz dich mir zum Dienste hin; Wiesest mir den Weg zu Gott Und ertrugft den schwersten Tod, Mir im Leben und im Sterben Sichre Tröstung zu erwerben. 3. Durch dich ist zu Gottes Gnade Freier Zutritt, und die Kraft, the do Auf der Tugend sel'gem Pfade Feft einher zu gehn, verschafft; Und du rufft aufs neue mir Durch dein Nachtmahl, daß ich hier od do Theil an deinem Segen nehme, Und mich deiner niemals schäme. 4. Sollt' ich, Jesus, denn vergebens Diese deine Huld empfahn? Nicht zur Beßrung meines Lebens Mich zu deinem Tische nahn? Ja, mit neuem Ernst will ich Mich vor Sünden scheun, und dich Durch ein dir geheiligt Leben Mit vermehrtem Fleiß erheben! und Sakramente. 151. Ja, durch den Glauben wohn in mir! So nimmt in mir die Seelenruh Und meines Herzens Beßrung zu. Mein Herr und Gott, verlaß mich nicht! Verlaß mich nicht! So fomm' ich einst nicht ins Gericht. 5. Du öffnest deinen Himmel mir; Der Freuden Fülle ist bei dir, Auch ich soll sie genießen. Belebe mich mit Muth und Kraft, So meine ganze Pilgerschaft zu führen, zu beschließen, Daß mir dein Wort stets heilig sei, Daß ich, bis in den Tod dir treu, Mit Freuden thu', was dir gefällt, Und dich auch ehre vor der Welt! Sich Herr, mein Heil, sei stets mit mir! Sei stets mit mir! So komm' ich einst gewiß zu dir. 5. Diesen Vorsatz, den ich habe, Thätig dankbar dir zu sein, Gib mir Kraft, ihn zu vollziehn; Lehre mich mit Vorsicht fliehn, Was ihn könnte bei mir schwächen, Was mich reizt, ihn gar zu brechen! 6. Laß mich über Alles schätzen Dein mir theur erworbnes Heil, Und nie aus den Augen setzen, Wie nur der daran hat Theil, Der auf deine Stimme hört, Mit Gehorsam dich verehrt, Und in deinem Dienst auf Erden Immer besser sucht zu werden! 7. Geh mir, wo ich bin und wandle, Immerfort mit Hülfe nach, Daß ich als ein Christ stets handle; 10. ad Und wird je mein Glaube schwach, danti- asmist so hilf mir liebreich auf, D Daß ich in dem Tugendlauf Nimmer wanke, nie ermüde: So erquicke mich dein Friede! 8. Gwig will ich dir es danken, Daß du so barmherzig bist; Daß, auch wenn wir Schwache wanken, Deine Treu beständig ist. SLI Jefus des Supont ada Präg ihn, Jesus, bis zum Grabe Tief in meine Seele ein! 223 Herr, ich hoff' es froh und fest, Daß auch mich sie nicht verläßt; godi3u des Himmels Seligkeiten Zu Sad Wird fie mich gewiß auch leiten! 20 $ 12 RE 224 Sopr. Je- sus, mit der Schaar der From- men Und der Sün- der 152. 153. Wort Gottes H Christen will ich kom- men Zu des neuen Bun des Mahl! Al- le = find ge= la den; Nei- cher = Gnaden Ist kein Maß und kei- ne Zahl! P 7 König, dei ner = IN Bass. Je sus, mit der Schaar der From- men Und der Sün- der will ich kom- men 3u des neuen Bun des Mahl! Al= le 6 Christen find ge la den; Nei- cher Kö nig, dei- ner w Gna- den Ist kein Maß und keine Zahl! 2. Namenlose Seligkeiten Willst du, Mittler, uns bereiten: Seele, freu dich seiner Huld! Wenn dich Sünd' und Elend drücken, Gott ist hier, dich zu erquicken, Jesus tilgt auch deine Schuld! 3. Darf ich, Herr, ich Sünder, nahen, Gnad' um Gnade zu empfahen? Ich, der Strafe nur verdient? Ja, auch mir bist du gestorben, Leben hast du mir erworben, Mich durch deinen Tod verfühnt! 4. Ach, wie muß dein Herz erglühen! Brüder willst du dir erziehen, Himmelserben aus dem Staub. Sohn Jehovahs, Friedensbote, Lebensfürst, du stirbst für Todte, Nimmst dem Satan seinen Naub! 5. Gottgeopferter Erbarmer, Darf ein Sünder, darf ich Armer Unter deine Freunde stehn? Nicht mit eiteln Ruhms Geschmeide, In der Demuth Trauerkleide Will ich, Heiland, zu dir gehn! 153. Mel. 147. 1. Herr, ich falle vor dir nieder, Dir, o Tilger meiner Sünden! Meine Schulden willst du decken, Willst ein ewig selig Leben 6. Den Gedanken darf ich wagen, Darf ihn laut voll Freude sagen: Ich soll Eins mit Jefu sein! Um mir Gnade zu erwerben, Schicke dich, erlöste Seele. Danke dir und singe Lieder Wer kann deine Lieb' ergründen? Willst zur Tugend mich erwecken, Mir, wenn ich dir glaube, geben. € miku sid Alt. Je- sus, mit der Schaar der From- men Und der Sün- der 30 will ich kom- men Zu des neuen Bun- des Mahl! Al= le INTE und Sakramente. 152. 153. Christen sind ge=- la= den; Rei- cher König, dei ner Gna- den Ist kein Maß und kei- ne Ten. JEE Jovin Justerny J keine Zahl! 225 chemy Je- sus, mit der Schaar der From- men Und der Sün- der will ich kom- men Zu des neuen Bundes Mahl! Al le Christen find ge la den; Rei- cher = - noomnýjas 2. Nun so sei der Bund erneuet, Wie du hier gelebt, zu leben, id Dir gelob' ich, deine Glieder, Immer mit den reinsten Trieben, König, dei- ner Gna den mIst kein Maß und keine Zahl! Wollt' am Kreuz er für mich sterben; Jesus und sein Heil ist mein! 7. Dwer fann die Liebe fassen! Jesus wollt für uns erblassen: Zeuge bist du, Nachtmahlbrot! Blut des Herrn, du wolltest fließen: So gewiß wir Wein genießen, Bringt uns Leben, Herr, dein Tod! 8. Für der Geistigtodten Leben Ist mein Leib dahingegeben; Nehmet, effet! ruft dein Mund. Todt sind wir seit Adams Falle; Aber du rufft: Trinket alle Leben! Leben ist mein Bund! 9. Nicht mehr sterblich, nicht verloren Ist der Christ, ist neu geboren, Nein fürs ew'ge Vaterland. Hallelujah! Nicht mehr Sünder, Gottes Freunde sind wir, Kinder! Diese Zeichen sind das Pfand. 10. Seele, denk an deine Würde, Drückt dich dieses Lebens Bürde! Jesus selber ist dein Lohn. Kämpfe wider jede Sünde, D 35 Streite mannlich, überwinde! Dort am Ziele steht dein Thron. wa mif( 598418 ple d 1 Ho Ganz sei dir mein Herz geweihet! Will ich täglich mich bestreben. Alle Menschen, meine Brüder, Immer wie mich selbst zu lieben! 15 226 154. 3. Ich gelobe dir von Herzen, Täglich brüderlich zu lindern, Ich gelobe dir mit Freuden, Ungeduldig nie zu klagen, 4. Was du hafsest, will ich haffen, Nie mit Vorsag dich betrüben, Doch ich kenne meine Schwäche, Morgen hab' ich oft gebrochen, Wort Gottes dur den = der auf Er hier zu wer= den! Meiner Brüder Noth und Schmerzen Elend, wo ich kann, zu mindern. Auch das Unrecht still zu leiden, An dir niemals zu verzagen. Ganz von dir mich leiten laffen, Alles, was du liebest, lieben. Jesus, da ich dieß verspreche: Was ich heute dir versprochen. Sopr. Halt im Ge- dächt- niß Je- sum Christ, Den Hei- land, Vom Him- melsthron ge kom- men ist, Dein Bruder 154. der auf Er- den hier zu wer= den! J Ver giß nicht, daß er dir zu gut Hat an ge- nommen Fleisch und Blut: Dank ihm für die- ſe Lie be! Bass. Halt im Gedächt- niß Jesum Christ, Den Heiland, Vom Him- mels- thron ge kommen ist, Dein Bruder Vergiß nicht, daß er dir zu gut Hat angenommen Fleisch und Blut: Dank ihm für diese Lie be! 7 2. Halt im Gedächtniß Jesum Chrift, Der für dich hat gelitten! Da er am Kreuz gestorben ist, Hat er dir Heil erstritten; subc Besieget hat er Sünd' und Tod, Und dich erlöst aus aller Noth: Dauk ihm für diese Liebe! 3. Halt im Gedächtniß Jesum Chrift, Der aus des Todes Banden Als Held hervorgegangen ist! Mit ihm bist du erstanden; Das Leben hat er uns gebracht, Und uns gerecht vor Gott gemacht: 3897753 din Dank ihm für diese Liebe! Wiosise seid a war 4. Halt im Gedächtniß Jesum Christ, Der nach den Leidenszeiten Gen Himmel aufgefahren ist, Die Stätte zu bereiten, min 81 und Sakramente. 154.00 5. Darum hilf du mir und stärke Mich zu jedem guten Werke! Will mich Welt und Fleisch verleiten, Gib mir Kraft, sie zu bestreiten! Hilf den ersten Reiz der Sünden, Lieber laß mich, Jesus, sterben. Der erwacht, mir überwinden! 6. Laß mich ihre Folgen schrecken, Die mein Herz so oft empfunden, Laß mich deine Treu ermessen, Laß mich, wankt mein Herz im Guten, LEE Alt. der auf Er den : hier zu werden! $ Ten. 227 Als durch böse Lust verderben! Des Gewissens Freuden schmecken, Wann ich Sünde überwunden! Deiner Liebe nie vergessen; Herr, dich sehn am Kreuze bluten! 154. Halt im Gedächt- niß Je- sum Christ, Den Hei- land, Vom Him- melsthron ge kom- men ist, Dein Bru- der ange- nommen Fleisch und Blut: Dank ihm für diese Lie= be! der auf Er= den hier zu wer= den! Ver giß nicht, daß er dir zu gut Hat Halt im Ge- dächt- niß Jesum Christ, Den Hei- land, Vom Him- mels- thron ge kommen ist, Dein Bruder Vergiß nicht, daß er dir zu gut Hat angenommen Fleisch und Blut: Dank ihm für die- se Lie= be! Da du sollst bleiben allezeit Und schauen seine Herrlichkeit: Dank ihm für diese Liebe! Hot s 5. Halt im Gedächtniß Jesum Christ, Der einst wird wieder kommen, 3u richten, was auf Erden ist, Die Bösen und die Frommen! O sorge, daß du dann bestehst, Und mit ihm in sein Reich eingehst, Ihm ewiglich zu danken! 6. Gib, Jesu, daß ich dich fortan mit wahrem Glauben faffe, Und nie, was du an mir gethan, Aus meinem Herzen lasſe; Daß deffen ich in aller Noth Mich trösten mög', und durch den Tod Zu dir ins Leben dringe! 228 155. 156. 157.01 Gottesdienst 155. Mel. 158. Jesu, Herr der Herrlichkeit. Wir nahen uns, o Gottessohn, Von Dank durchdrungen deinem Thron! Du hast uns nun gegeben Im Nachtmahl deinen Leib, dein Blut; 156. 6 Sopr. Nun laßt uns Gott lob- fin- gen, Und ihm zum Opfer bringen Des frommen Dan- kes Lieder, Vereint als treu- e Brü- der! J Bass. Nun laßt uns Gott lob fin- gen, Und ihm zum Opfer P brin- gen Des frommen Dankes Lie- der, Ver- eint als treu- e Brü- der! 2. Denn Gott ist voll Erbarmen, Unsterblichkeit und Leben 3. Du kamst, o Herr, auf Erden, Du hast, von Gott gesendet, 4. Das Heil uns zu erwerben, So hast du uns geliebet, 5. Du predigst Gottes Treue Entfliehn dem Lasterpfade, Ein Vater, der uns Armen Durch seinen Sohn will geben. Ein Netter uns zu werden; Das große Werk vollendet. Warst du bereit zu sterben: Treu bis zum Tod geliebet. Den Sündern, die voll Reue Und redlich flehn um Gnade. Ist Gnade uns erworben! Hat uns sein Tod gegeben. Den soll uns Niemand rauben; Herr, zu guten Werken! 6. So wahr der Herr gestorben, Vergebung, Heil und Leben 7. Ja diesen Trost und Glauben, Er soll mit Kraft uns stärken, Dreizehnter Gottesdienst 157. Mel. 19. Ich komme vor dein Angesicht. 1. Das Amt der Lehrer, Herr, ist dein; Dein soll auch Dank und Ehre sein, ald Daß du der Kirche, die du liebst, asam Noch immer treue Lehrer gibst. jun prisht 2. Gesegnet sei ihr Amt und Stand! Sie pflanzen, Herr, von dir gesandt, Daffetas Von Zeit auf Zeit dein heilig Wort Und Licht mit ihm und Tugend fort. do add 3. Wie freut ein guter Lehrer sich, Geni Wenn er, erleuchtet, Gott, durch dich, ust.bin* 8 81 C gra Bog sin dull ad in und Sonntag. 155. 156. 157. niet droit Dieß komm' auf ewig uns zu gut und stärk' in uns dein Leben! Amen, Amen! Welche Freuden Nach dem Leiden Warten droben, Wo wir dich ohn' Ende loben! 156. Alt. Nun laßt uns Gott lob fin- gen, Und ihm zum Opfer of the bringen Des frommen Dankes Lie- der, Vereint als treu- e Brü- der! V Ten. Nun laßt uns Gott lob- fin- gen, Und ihm zum Opfer nigus be 229 CARE J brin- gen Des frommen Dankes Lie- der, Vereint als treu- e Brü- der! 8. Laß Alle sich bekehren, rio Den Irrenden nie hassen, 9. Versöhnlichkeit und Liebe Woran man soll erkennen 10. Man klagt, man gibt zu klagen: Wenn wir beleidigt werden! Einander gern belehren, d Nie Leidende verlassen! Und Sanftmuth sind die Triebe, Die, so sich Christen nennen. Laßt uns einander tragen, Ach, Alles irrt auf Erden! Mit dem laßt uns hienieden Und Eines Leibes Glieder. Der Herr wird wieder kommen, Des frommen Glaubens Krone. Stets der Grlösten Lieder, Dank sei ihm ewig! Amen! 11. Was Jedem Gott beschieden, Gern dienen! Wir sind Brüder 12. Preist ihn, den Herrn, ihr Frommen! Und schenken euch vom Throne 13. Dann fingen wir ihm wieder Und preisen seinen Namen: Abschnitt. 9513 und Sonntag. vad Den Jüngern Jesu gleich gesinnt, odcom ind Viel Seelen für dein Reich gewinnt! 4. Wohl uns, wenn du auch uns so liebst, Daß du uns treue Lehrer gibst, Die weise sind und tugendhaft, 1910 In Lehr' und That voll Geist und Kraft! soff 5. Laß ihres Unterrichts uns freun, Gewissenhafte Hörer sein, Selbst forschen, ob dein Wort auch lehrt, Was uns ihr Unterricht erklärt! 230 PAVE 158. Gottesdienst adhu 6. Und ist ihr Wort dein Wort, o Herr, So laß uns weiser, heiliger Und besser werden, dir allein Zum Preis, und auch sie zu erfreun! 7. Daß Jeder, so belohnt von dir, Frohlocke: Ja, Gott ist mit mir! Am Throne werd' ich wonnevoll Die schaun, die ich hier leiten soll. 8. Ermahnen, warnen, strafen fie: So weigre, wer sie hört, sich nie, Zu hassen, was du uns verbeutst, Zu thun, was du durch sie gebeutst. 158. 65 ¢¢ Sopr. Je su, Herr der Herrlich feit, Du König E Du siehst auf die er lös te Welt, Re- gierst sie, = deiner Chri- sten- heit, Du Hir te dei ner Her= de! wie es dir ge fällt, Sorgft, daß sie se lig wer- de. = Bass. Von dir Sind wir Auch er wäh let, Zu- ge= zäh- let Den Erlös- ten, Die du seg- nen willst und trö- sten. Je su, Herr der Herr- lich- keit, Du König Du siehst auf die er lös te Welt, Re- gierst fie, dei=- ner Chri- sten heit, Du Hir- te wie es dir ge- fällt, Sorgst, daß sie dei- ner ſe= lig Her= de! de. wer = = Von dir Sind wir Auch er wäh- let, 3u- ge Den Erlös ten, Die du seg- nen willst und trö = zäh- let sten. und Sonntag. 158. 2016 uns ein 9. Laß darum ihren Unterricht Von uns verachtet werden nicht! Seit Als Menschen straucheln sie, wie wir: di Doch führt ihr Unterricht zu dir. Na Bag in ale, 10. Gib, daß wir sie nicht fränken, Gott, 2 dull Durch Kaltsinn, Undank, Haß und Spott! Gib, daß wir sie entehren nie! ondan s Für uns, o Gott, find Väter fie. Du willst al 11. Ja, Gott, wir wollen sie erfreun, de Dankbare, fromme Hörer sein! pob dute Su Tivi So führst du einst auch uns zugleich D Mit ihnen in dein Himmelreich. -b Alt. 158. Aviol: discipol and dei ner Christen- heit, Du Hir- te = wie es dir gefällt, Sorgst, daß fie = Je su, Herr der Herrlich keit, Du König Du siehst auf die er= lös= te Welt, Re- gierst fie, fee Ten. dei- ner ſe- se lig Den Erlösten, Die du seg- nen willst und trö Her wer Von dir Sind wir Auch er wäh let, 3u- ge zäh let === ि dei ner dei- ner Chri- sten- heit, Du Hir- te wie es dir gefällt, Sorgst, daß sie ſe= lig 231 2 = de! de. 33 Je su, Herr der Herrlichkeit, Du König Du siehst auf die er löste Welt, Re- gierst fie, - Den Er lösten, Die du seg- nen willst und trö sten. Her de! wer= de. = Von dir Sind wir Auch er wäh let, Zu- ge- zäh- let = sten. 159. Gottesdienst 2. Owohl dem Volke, das du liebst, 20: Und dem du treue Hirten gibst, Die es zum Himmel führen, Und die voll Gifer, Geist und Kraft, Voll göttlich tiefer Wissenschaft Das Herz der Sünder rühren! Treue Hirten Laß den Seelen Niemals fehlen, Und die Herden Mit den Hirten selig werden! 3. Wir nehmen hier von deiner Hand addi 232 Den Lehrer, den du uns gesandt: Herr, segne sein Geschäfte! Die Seelen, die sich ihm vertraun, Durch Lehr' und Leben zu erbaun, Gib Weisheit ihm und Kräfte! Lehr ihn, Hilf ihm Thun und leiden, Dulden, streiten, Beten, wachen, Selig sich und uns zu machen! 4. Herr, deinen Geist laß auf ihm ruhn; Nichts sei, das ihn betrübe! Laß ihn sein Amt mit Freuden thun, Wenn er uns deine Wahrheit lehrt, 159. Sopr. € be= ten Und in schweige Und fich Gott ist Gott ist Bass. J Gebt das Herz ihm wie der! Gott ist Gott ist Wer ihn kennt, Wer ihn nennt, Schlagt die Augen nie- der, adding be ten schwei= ge gegenwärtig: Las set uns an= in der Mit= te: Al= les in uns Ehrfurcht vor in= nigst vor ARSEN C BR ihn ihm tre= ten! beu= ge! = an= gegenwärtig: Las fet uns in der Mit te: Alles in uns Gebt das Herz ihm wie der! Und in Ehr- furcht vor ihn tre Und sich in nigst vor ihm beu Wer ihn fennt, Wer ihn nennt, Schlagt die Au- gen = 1 ten! ge! nie- der, und Sonntag. 159. Gib uns ein Herz, das willig hört, Ein Herz voll treuer Liebe! Lehrer, Hörer Laß in Freundschaft Und Gemeinschaft Feste stehen Und den Weg zum Himmel gehen! 5. Wann einst dein großer Tag erscheint, Laß ihn als unsrer Seelen Freund Uns dir entgegen führen! Du hast die Seelen all gezählt, sturtun suis Du willst es nicht, daß Eine fehlt, Willst feine je verlieren. Jesu, Hilf du, Neich die Hände, Daß am Ende Hirt und Herde Treu vor dir erfunden werde! 6. Sei uns gesegnet, Knecht des Herrn! O Du kommst im Namen unsers Herrn, In Jesu Christi Namen. Hirte, nimm uns bei der Hand, Führ uns zum ew'gen Vaterland! Gott mit dir! Amen, Amen! Mit dir Gehn wir Wie durch Freuden So durch Leiden Zu dem Leben, Das uns Jesus dort will geben. patungaston chid del 159. Alt. be J Gott ist Gott ist ten Ten. ge= gen= wär in der Mit Und in Ehr- furcht vor ihn tre= beu schweige Und sich in- nigst vor ihm Gebt das Herz ihm wie= der! € H Wer ihn kennt, Wer ihn nennt, Schlagt die Augen nie Gott ist ge= gen- wär Gott ist in der be ten Und in schwei= ge Und sich 2 Gebt das Herz ihm wie = tig: Las- ſet te: Al- les = Ehr- furcht vor ihn tre= innigst vor ihm beu Wer ihn kennt, Wer ihn nennt, Schlagt die Au- gen der! - tig: Las- set uns Mit= te: Al- les uns an: in uns 3 233 = ten! ge! AFF der, anin uns ten! ge! nie= der, 234 160. Gottesdienst 22. Gott ist gegenwärtig, dem die Cherubinen mis am H Tag und Nacht gebücket dienen. Heilig, heilig, heilig! singen dir zur Ehre Aller Engel hohe Chöre. Histamin Herr, vernimm Unsre Stimm, Wenn auch wir Geringen Unsre Opfer bringen!@ 3. Wir entsagen willig allen Eitelkeiten, in Den Bohressi Aller Erdenlust und Freuden. Da liegt unser Wille, Seele, Leib und Leben, ti Dir zum Eigenthum ergeben. Du allein Sollst es sein, Der das Herz erfülle, Unfre Sehnsucht stille! 4. Majestätisch Wesen, möcht' ich recht dich preisen Beding in Und im Geist dir Dienst erweisen! be Möcht' ich wie die Engel immer vor dir stehen mad#E Und dich gegenwärtig sehen! Laß mich dir Für und für Trachten zu gefallen, Und mit dir nur wallen! 5. Geist, der Alles füllet, drin wir immer schweben, Aller Dinge Grund und Leben, Meer ohn' Grund und Ende, Wunder aller Wunder, 160. 6 Sopr. Weih uns- re Lip- pen, Geist des Herrn! Des Glau- bens Licht, der Hoffnung Stern, Der Liebe Hauch; was himmlisch mild Mit Andachts- glut das Herz erfüllt, Sei un ser Lied! - Bass. F Weih uns- re Lip- pen, Geist des Herrn! Des Glaubens Licht, der Hoff- nung Stern, Der Liebe Hauch; was himmlisch mild Mit An- dachts- glut das Herz er füllt, Sei un ser Lied! = 2 So schwingt euch auf in vollem Chorien ben Zu unserm Herrn und Gott empor; Bei aller Wesen Harmonie Verstumm' auch unsre Lippe nie Von seinem Ruhm! O und Sonntag. 160. Ich senk' mich in dich hinunter! Ich in dir, Du in mir! SUB Laß mich ganz verschwinden, Dich nur sehn und finden! 6. Du durchdringest Alles! Glanz vom ew'gen Lichte, is Leucht mir heiter ins Gesichte! Wie die zarten Blumen willig fich entfalten Und der Sonne stille halten: Laß mich so Still und froh Deine Strahlen fassen, 7. Mache mich einfältig, innig, abgeschieden, Sanft und still in deinem Frieden; Mach mich reines Herzens, daß ich deine Klarheit Laß mein Herz Wie ein Adler schweben, Und dich wirken laffen! Schauen mag in Geist und Wahrheit! Himmelwärts Und in dir nur leben! 8. Komm, in mir zu wohnen! laß mein Herz auf Erden gt Dir ein Heiligthum noch werden! Komm, du nahes Wesen, dich in mir verkläre, Alt. Daß ich dich stets lieb' und ehre! Wo ich geh, Wo ich steh, Laß mich dein gedenken, Mich in dich versenken!! Ten. 160. 235 Weih unsere Lip- pen, Geist des Herrn! Des Glau- bens Licht, der Hoff- nung Stern, Der Liebe Hauch; was himmlisch mild Mit Andachts- glut das Herz er- füllt, Sei un fer Lied! Weih uns- re Lip- pen, Geist des Herrn! Des Glaubens Licht, der Hoffnung Stern, Der Liebe Hauch; was himmlisch mild Mit An- dachts- glut das Herz erfüllt, Sei un ser Lied! 3. Ja, des Gesanges hohe Lust Durchströmt mit Himmelskraft die Brust, Wenn heil'ger Liebe Allgewalt In Gottes Tempel wiederhall: Aus Alter Mund. 236 161. Gottesdienst 4. Preist unsern Vater, preist den Sohn! Ertönt von des Vollenders Lohn! Sein ist die Herrlichkeit, die Macht, is g thìn an! Sein ist das Reich; er hat's vollbracht, hat uns erlöst! B 5. Singt, Chöre, singt vom ew'gen Heil! Den Treuen wird es dort zu Theil, omistyngboid al in sun and du 161. € Sopr. Allge gen- wär- tig, Gott, rufst du Uns Gna- de und Gr ? MOTORN nute smis n bar- mung zu; Von deiner Weisheit, Macht und Gü te Zeugt = al- lent- hal- ben die Na- tur; Von dir, o Herr, sehn wir die wie im Son- nen- strahl: Du bist, o Spur Im Herbst wie in des Früh- lings Blüthe, Im Stau- be Vater, über= all! 604 101457 Bass. All gegen wär- tig, Gott, rufft du Uns Gna- de und Er bar- mung zu; Von deiner Weis- heit, Macht und Gü te Zeugt al lent hal- ben die Natur; Von dir, o Herr, sehn wir die = Spur Im Herbst wie in des Früh- lings Blü the, Im Stau- be TIST, HOTSPAL wie im Son- nen- strahl: Du bist, o Va ter, über= all! 3 und Sonntag. 161. Ein selig Vorgefühl durchdringt ist@ S Ihr Herz, wenn der Gesang erklingt Vom ew'gen Heil. tha@ 6. So töne heiliger Gesang, Wie er in Zions Harfen flang, Verherrliche uns Gottes Haus, Breit' immer mächtiger sich aus Durch alle Welt! Thim a 901134 161. dollisip wisd# itrád rsid € Alt. All ge- gen- wärtig, Gott, rufft du Uns Gna- de und Er22 bar- mung zu; Von deiner Weisheit, Macht und Gü- te Zengt 237 al lent- hal- ben die Na- tur; Von dir, o Herr, sehn wir die Im- Spur Im Herbst wie in des Früh- lings Blü the, Sm Stau be J A wie im Son- nen- strahl: Du bist, o Va- ter, ü- ber= all! - Ten. All gegen wär- tig, Gott, rufft du Uns Gna- de und Er bar- mung zu; Von deiner Weis- heit, Macht und Gü te Zeugt J al lenthal-ben die Na- tur; Von dir, o Herr, sehn wir die = Spur Im Herbst wie in des Früh- lings Blü- the, Im Stau- be wie im Son- nen- strahl: Du bist, o Va ter, über= all! 162. Gottesdienst 2. Der Sternenhimmel ist dein Zelt, gill mi Dein Tempel, Gott, die weite Welt. Doch hier in deinem Heiligthume Celn Scheinst du am nächsten uns zu sein. Erneuert laß es dir uns weihn: Geweihet sei es dir zum Ruhme! O felig, selig sind wir hier, Allgegenwärtiger, bei dir! 238 Sopr. 3. Gesegnet sei uns dieser Ort: Hier hören wir dein göttlich Wort; Gesegnet jeder fromme Lehrer! Gesegnet sei sein Unterricht Voll Lebenskraft, voll Wärm' und Licht, Gesegnet jeder seiner Hörer! Von Christus werden Herd' und Hirt Zur reinsten Quelle hingeführt! 162. Ja, Tag des Herrn, di Gleich je nen ersten = = Fest tag meiner See le sein! ich den Tag der Ruhe weihn. sollst mir hei Chri- sten hei Bass. Ja, Tag des Herrn, du Gleich je nen er sten = ei- teln Dingen, Zum Himmel soll mein Geist sich schwin- gen! Froh sollst mir hei Christen hei C = Fest tag meiner See le sein! ich den Tag der Nu he weihn. = : Weit weg von al= len feir' ich mit der Chri- sten- heit Den Fest- tag der Unsterb- lich- keit. J lig, Ein lig Will Weit weg von lig, Sin lig Will al= len ei teln Din gen, Zum Himmel soll mein Geist sich schwin-gen! Froh feir' ich mit der Chri- sten- heit Den Fest- tag der Unsterb- lich- keit. und Sonntag. 162. Sindi4. Gesegnet Alle überall! De Sub Gesegnet jedes Abendmahl, Gulung Das wir verbrüdert hier begehen! it. Von Elend frei und frei von Sünd', Dam Gesegnet jeder Mutter Kind, Desid et Das wir zur Taufe tragen sehen! Zustelu Wir jung und alt, wir arm und reich, Meindl Hier sind wir all' einander gleich. Stopnjar 5. Verbannt von hier sei Stolz und Neid! Thobi ballWir theilen alle Freud' und Leid. Baldai Vereinigt in der Tempelhalle dnis.nis& Bor Gottes heil'gem Angesicht, Sind wir uns fremde länger nicht; o segne Und Brüder, Schwestern sind wir alle hid Im Himmel, auf der Erde schon, Und näher Gottes Richterthron. 162.0835408 Alt. hei Ja, Tag des Herrn, du sollst mir Gleich je- nen er= sten Christen hei = Festtag meiner See le sein! ich den Tag der Ruhe weihn. 6c c Ten. 2dbis = ei- teln Din- gen, Zum Him- mel soll mein Geist sich schwin- gen! Froh Ja, Tag des Herrn, du sollst mir hei ON Gleich je nen er sten Christen hei Weit weg von al= len feir' ich mit der Chri- sten- heit Den Fest- tag der Un- sterb- lich- keit. 239 = 410 lig, Ein lig Will = m lig, Gin lig Will Festtag meiner See le sein! Weit weg von al= len ich den Tag der Ruhe weihn. ei teln Din gen, Zum Himmel soll mein Geist sich schwin- gen! Froh feir' ich mit der Chri- sten- heit Den Fest- tag der Unsterb- lich- feit. 240 163. 164. 165. Gottesdienst 2. Ja, mit den heiligen Gemeinen, Die heut vor deinem Antlig stehn, Soll meine Seele sich vereinen, Herr, deine Liebe zu erhöhn. Wo deine Kinder sich versammeln, Will ich dein Lob mit Ehrfurcht stammeln: Dort sing' ich in der Engel Chor Ein beßres Lied zu dir empor. 3. An diesem Gott geweihten Orte Erschallt der Gnade Stimme mir; Ich höre, Jesu, deine Worte, Und stille seufzt mein Herz zu dir. Da wirst du Lehrer mir und Tröster, Da kann ich mich, ich dein Erlöster, Weltheiland! deiner Liebe freun. Da lern' ich dir ergebner sein. 4. Die Schriften Gottes still zu lesen Ist heut mein Glück und meine Pflicht. Wie blind wär' ich, allweises Wesen, Verwürf' ich deinen Unterricht! Nein, nein! mit einfaltvoller Seele Erforsch' ich, Vater, die Befehle, Die lauter Licht und Leben sind, Mit Dank und Demuth als ein Kind. 5. Und sammeln sollst du in der Stille, Mein Geist, vor deinem Schöpfer 19[ dich! DE Da frage dich: Was sucht mein Wille? Was quält und was erfreuet mich? 163. Mel. 89. Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken. 1. Dieß ist der Tag, zum Segen eingeweihet! Ihn feiert gern, wer deiner, Gott, fich freuet. laß auch mich mit Freuden vor dich treten, Dich anzubeten! 2. Dich rühmt der Lobgesang der Himmelsheere: Auch unser Tempel schalle dir zur Ehre! Auch unser Dank und unsers Geistes Flehen Soll dich erhöhen! 3. Wie freun wir uns, die Stätte zu begrüßen, Wo Durstenden des Lebens Bäche fließen, 19 i pot fa Und wo dein Heil von der Erlösten Zungen Froh wird besungen! 4. Vergebens lockt die Welt zu ihren Freuden: Wir wollen uns auf Gottes Auen weiden, Sein heil'ges Wort, das seine Boten lehren, Boten lehren, Begierig hören! 5. Mit Andacht wollen, Herr, wir vor dich treten: Gewiß, du liebst, die kindlich zu dir beten. 164. Mel. 73. Dieß ist der Tag, den Gott gemacht. 164. 1. O du, der einst im Grabe lag, Herr, heilig sei uns dieser Tag! An diesem Tage giengest du Verklärt aus deiner Todesruh. 2. Du zeigtest dich der Jünger Schaar, Die andachtsvoll versammelt war. Wie war sie vor Erstaunen bleich, Da du sprachst: Friede sei mit euch! 3. Wie unaussprechlich war entzückt Die Schaar, die näher dich erblickt! O möchten, Christus, wir uns dein Gleich deinen Jüngern herzlich freun! 4. Du lebst, du lebst für uns und bist Auch unser, unser Jesus Christ, Du siehst und hörst uns, fingen wir; Und unser Loblied dringt zu dir. 5. Und von dem Himmel rufest du Im Geist auch unsern Herzen zu: 165. Mel. 36. Gott, du bist von Ewigkeit. 1. Herr, vor deinem Angesicht Sind wir hier, dich anzubeten! Laß uns doch ohn' Andacht nicht, Nicht ohn' Ernst dein Haus betreten! Gib uns Herzen, die dich ehren, Nedlich flehn, aufmerksam hören! 2. Laß das Wort, das hier erschallt, Viele gute Früchte bringen, 241 und Sonntag. 163. 164. 165. Da, da ergründe dein Bestreben, Wäg alle Neden, prüf dein Leben; Da, Seele, wenn du redlich bist, Vergleiche dich mit Jesus Christ! 6. Da, da vergiß nicht, deine Sünden, Die du vielleicht noch nie bereut, Mit tiefer Reue zu empfinden, Bis Gott dein schmachtend Herz erfreut; Da, da erwäg des Vaters Güte, Da dank mit Freuden, mein Gemüthe, Dem Vater der Barmherzigkeit; Ja, tief im Staube dank ihm heut! 7. Und ferne soll von meinem Munde Heut jede eitle Nede sein! Nein, keine Gott bestimmte Stunde Will ich dem Tand der Erde weihn. Ich will zu Leidenden heut eilen, Mit ihnen ihren Schmerz zu theilen; Denn Gottesdienst ist Gutes thun Und von der Müh des Eiteln ruhn. 8. Tag des Herrn, du Tag der Wonne, Du Tag des Segens für [ mein Herz! Bestrahle mich, o Lebenssonne, So hebt mein Geist sich himmelwärts! Gott, segne meine Andachtsstille! Erfüll mit deines Geistes Fülle, Mit deines Angesichtes Glanz Mich heut, o Jesus Christus, ganz! duli Der Thoren Glück, die sich der Sünde freuen, Wirst du zerstreuen. 6. las auch heute deinen Geist uns lehren, Vom Weg, der dir mißfällt, uns abzukehren! Regiere uns, daß unsre ganze Seele zum Trost dich wähle! 7. Dein Tag sei uns ein Denkmal deiner Güte! Er bring' uns Heil, und lenke das Gemüthe Auf jenen Trost, den uns dein Sohn erworben, Da er gestorben! 8. Dich ehren wir, du Todesüberwinder, Der du an diesem Tag zum Heil der Sünder, Die fern von Gott in Todesschatten saßen, Dein Grab verlassen! 9. Dein Siegestag, ein Tag des Heils der Erden, Soll uns als Sabbath stets neu heilig werden! Lob sei, Erlöser, deinem großen Namen Auf ewig, Amen! Ihr Kindlein, Friede sei mit euch! Auch euer ist mein himmlisch Reich. 6. Vergäßen wir nur deiner nicht, Nur Lust wär' uns die schwerste Pflicht. Du lebst für uns: o glaubten wir, Wir lebten und wir stürben dir! 7. Wie gerne hörten wir dein Wort! Wie schritten wir im Guten fort! Wie froh, wie andachtsvoll, wie rein Würd' unser Herz und Leben sein! 8. Wie aufmerksam vernähmen wir Heut jeden Unterricht von dir! Wie unerträglich wär' uns heut, Was unsern Geist von dir zerstreut! 9. Drum send uns, Jesus, deinen Geist, Der stets an dich uns denken heißt! Sei immer nah uns, Jesus Christ, Der du vom Tod erstanden bist! Und mit göttlicher Gewalt Tief in unsre Seelen dringen! Laß es unsern Sinn erneuen, Und des Irrthums Nacht zerstreuen! 3. Mach uns so dein Wort bekannt, Daß wir seine Vorschrift üben, Dich und den, den du gesandt, Jesum Christum, herzlich lieben, Daß kein Leid und keine Freude uns von dieser Liebe scheide! 16 242 166. 167. 168. Gottesdienst 166. Mel. 57. Grwecke dich, den Herrn zu loben. 166. id amon 1. Den Höchsten öffentlich verehren Und in sein Haus mit Freuden gehn, Um andachtsvoll sein Wort zu hören Und ihn lobpreisend zu erhöhn, Ist eine Pflicht, wozu der Christ, So lang er lebt, verbunden ist. 2. Wie manchen Trost hab' ich empfunden Wenn ich das Wort des Herrn gehört! Wie lieb' ich euch, ihr frohen Stunden, Da man anbetend Gott verehrt, Und um das Ewige bemüht afis Sich aller Erdenforg' entzieht! masl.. 3. Nichts gleicht dem himmliſchen Entzücken.se histe Das hier ein frommes Herz belebt, 162 Wenn es in sel'gen Augenblicken Sich im Gebet zu Gott erhebt, Und voll des Glücks, das es genießt, Von Dank und Freuden überfließt. 4. Wie nichtig sind der Erde Freuden Dem, der des Himmels Freuden schmeckt! Wie süß der Trost, wenn man im Leiden 14 Timo 167. Mel. 211. Wer nur den lieben Gott läßt walten. 1. Mit Freuden such' ich, Herr, die Stätte, Wo deines Namens Ehre wohnt, Und wo, wenn ich mit Brüdern bete. Ha Mich oft des Himmels Blick belohnt, s In welchem ew'ge Seligkeit, Uns, dort versammelt, einst erfreut. bande 2. Dein Wort sei mächtig hier verkündigt Dem Frommen, den ein Leid betrübt, Abistea Dem Halbbekehrten, der noch fündigt, T DQ 8 8 old no nd 15@ od nas) si@ 168. Mel. 11. Herr, unser Gott, dich loben wir. HET HAT D 1. Gott, du bist mein Preis und Nuhm: Mein Herz sei ganz dein Eigenthum! Laß mir den Sonntag heilig sein, los Mich ihn zu deinem Dienste weihn! id mäng 2. Gib, daß ich mein Gemüth bewahr', Wenn ich mit deiner Christen Schaar Zu deines Hauses Stätte geh, Und so mit Andacht vor dir steh! 3. Erinnre du selbst meinen Geist, Daß du mir gegenwärtig seift; Damit ich deines Sohnes Lehr Begierig und mit Nußen hör'! 99lp: 50 - alp brter 1103 jolla doğ 6182 he ndize liten tim dnfl darbs in3 21 und Sonntag. 166. 167. 168. esind Sein Herz dem besten Freund entdeckt! Wie nichts ist alles Glück der Welt Dem, der mit Gott sich unterhält! 5. Kommt, fromme Christen, theure Brüder, Vereint im Geist vor Gott zu stehn! Kommt, wir sind Eines Leibes Glieder, Kommt, unsern Schöpfer zu erhöhn! Frohlockend preiset Jesum Chrift, Der unser Haupt und Mittler ist! 6. laßt uns schmecken und empfinden, steld Wie freundlich Gott den Seinen ist! 2 bed wi Er, der so gnädig unsre Sünden, So bald wir Buße thun, vergißt, Von nenem uns als Kinder liebt, Und liebreich Gnad' um Gnade gibt! Bad- b ( 109 thach loog fodisgus 7. Erleuchte, Herr, selbst unsre Seelen, Vertreib aus uns des Irrthums Nacht! Laß uns die Wahrheit nicht verfehlen, Die du uns selbst hast kund gemacht, Damit dein großer Ruhetag Dort ewig uns beglücken mag! Dem Frevler, der die Laster liebt, Dem Heuchler, der sich schwer bekehrt, Dem Zweifler, der die Wahrheit ehrt! P 3. Gib dem, der deinen Christen predigt, Zur wahren Kenntniß heilsam Licht! Er sei von Menschenfurcht entledigt Und rede frei nach seiner Pflicht! Sein Beispiel lehre wie sein Mund! Des Lebens Weg werd' Allen kund! tief in Som 4. Drück Alles tief ins Herz hinein: Was hilft es, nur ein Hörer sein? Und stehe mir mit Gnade bei, ho la Daß ich der Lehre Thäter ſei! 5. Hilf, daß ich deinen Ruhetag Zu meinem Segen feiern mag! Bewahr mich vor dem Geist der Welt, od 243 ww Der deinen Tag verächtlich hält! nse und Renri 6. Was deine Gnad' heut in mir schafft, Dem gib die ganze Woche Kraft! Ja, jeder Tag und alle Zeit Sei deinem Lob und Dienst geweiht! numbe! 244 bili od stadtpf 169. Sopr. Du liebst, o Herr, liebst ewig dein Geschlecht, Ver- zei- hest Gave Dritte Christliches Erster Abschnitt. Buße gern des Vol- kes Mis se that, Das fich voll Neu zu dir ge= TOTELE 1970314 ? wen- det hat. Zwar dein Ge- richt ist hei- lig und ge recht; Wir stehn vor dir, ge beugt von unserer Schuld, Allmäch- ti ger! doch = trägst du gern Geduld: Dwend uns wie- der dei- ne Gna- de JU zu! Schenk uns, o Va- ter, die = er seufzte Ruh! Bass. Du liebst, o Herr, liebst ewig dein Geschlecht, Verzei- hest gern des Vol- kes Mis se that, Das sich voll Neu zu dir ge= trägst du gern Geduld: wendet hat. Zwar dein Ge- richt ist heilig und gerecht; Wir stehn vor dir, ge beugt von unserer Schuld, All- mäch- ti- ger! doch = Dwend uns wieder dei- ne Gna- de zu! Schenk uns, o Va ter, die er seufzte Ruh! = Abtheilung rototr Leben. und Bekehrung. Hal 169. 13-171 Alt. Du liebst, o Herr, liebst ewig dein Geschlecht, Ver zei- hest gern des Vol- kes Mis se that, Das sich voll Reu zu = sormist TORT BESON ALG by/ lapt Jos ils us toimit wen- det hat. Zwar dein Ge- richt ist heilig und ge- recht; Wir dir gestehn vor dir, ge beugt von unserer Schuld, All mächtiger! doch = 245 KUR trägst du gern Ge- duld: Owend uns wie- der dei- ne Gna- de zu! Schenk uns, o Vater, die er seufzte Ruh! t - Ouboe Ten. Du liebst, o Herr, liebst ewig dein Geschlecht, Ver- zei- hest TET gern des Vol- fes Mis- se= that, Das sich voll Neu zu dir ge✔✔ - wen det hat. Zwar dein Ge- richt ist heilig und gerecht; Wir GD zu! Schenk uns, o Va ter, die er seufzte Ruh! - = stehn vor dir, ge beugt von unserer Schuld, All- mäch- ti- ger! doch = trägst du gern Ge- duld: wend uns wie der deine Gna de 246 170. 171. Buße und 19 2. Ja, ewig bleibt's, daß Gott die Menschen liebt: Nicht Zorn ist es, wenn er die Sünder straft, Nein, weise Huld, die unsre Wohlfahrt schafft. Die nie umsonst der Menschen Herz betrübt; Ist gleiche Huld, wenn sie dem Sünder schont, Und wenn sie ihm mit bitterm Schmerze lohnt: Daß sich sein Herz vom Irrthum, früh belehrt, Zu Gottes Recht und seinem Heil bekehrt. 3. Sei still, mein Herz! Was hört mein horchend Ohr? Der Ew'ge spricht! Sein Wort verfündigt Heil, Und seine Huld ist der Gerechten Theil. Freut euch, ihr Frommen! Lieder, tönt empor! 170. Mel. 191. Was hilft es mir, ein Christ zu sein. 1. Erbarm dich, Herr! Mein schwaches Herz, Geneigt zu Eitelkeiten, Läßt bald durch Freude bald durch Schmerz Sich auf den Irrweg leiten. Gleich einem Rohr vom Wind bewegt, Wankt auch, von Leidenschaft erregt, Oft meine schwache Seele. Wann komm' ich zu der wahren Ruh, Daß ich recht feste Schritte thu' Und nur das Gute wähle? 2. Laß doch mein Herz nicht fernerhin In seiner Neigung wanken! Stärk meinen ungewissen Sinn Zu festeren Gedanken! Wenn von der Lust zur Eitelkeit Mich deines Geistes Kraft befreit, Wie will ich dir lobsingen! Mich ganz zu deinem Dienst zu weihn, Soll stets mein ernster Wille sein: Gib dazu das Vollbringen! 3. Und wenn ich auf der Tugend Pfad Zuweilen gleitend walle, So unterstüße deine Gnad' Mich vor dem nahen Falle!@ Ing Wenn böse Lust in mir aufsteigt Und ich zum Weichen bin geneigt, 171. 1. Gott, dir gefällt fein gottlos Wesen: Wer bös ist, bleibet nicht vor dir. Drum laß von Sünden mich genesen, Und schaff ein reines Herz in mir, Ein Herz, das sich vom Sinn der Welt Entfernt und unbefleckt erhält! Mel Mel. 40. Noch nie hast du dein Wort gebrochen. 102. Laß mich auf die begangnen Sünden Mit innigster Beschämung sehn, Durch Christum Gnade vor dir finden, Und auf dem Weg der Wahrheit gehn! h! Ich will forthin das Unrecht scheune Und deinem Dienst mein Leben weihn. 3. O stärke mich in dem Gedanken, 11460 m Gib meinem Vorsatz Festigkeit! Und will mein schwaches Herz noch wanken, g So hilf der Unentschlossenheit! Wie viel vermag ich, Gott, mit dir! Nimm deinen Geist nur nicht von mir! bung Bekehrung. 170. 171. Kehrt von des Irrthums Pfade schnell zurück, Verirrte, kehrt doch um zu eurem Glück! Wer Gott liebt, dem ist seine Hülfe nah, Und Seligkeit, wo man ihn fürchtet, da. 4. Wann kommt der Tag, nach dem mein Herz sich sehnt, Den längst entzückt der Geist der Seher sah? our Tag des Heils, bist du noch nicht uns nah, Wo Gott den Herrn der Erdenkreis erkennt, Wo Wahrheit blüht, Treu und Gerechtigkeit Und Friede herrscht auf Erden weit und breit, und Wo sich die Welt der bessern Menschen freut, Und Gottes Hand zum Himmel sie erneut? 247 So lenke meinen Willen! Erhebe meinen schwachen Muth, Daß ich der Leidenschaften Wuth Durch dich, Herr, möge stillen! 4. Mein Gott, mein Gott, gedenke nicht Der Sünden meiner Jugend! Wie herb schien mir oft meine Pflicht, Wie rauh die Bahn der Tugend! Und doch trugst du mich mit Geduld: Laß, Vater, laß mich diese Huld Nicht undankbar verachten! Dir folgen ist mein wahres Heil: Laß mich's als meinen besten Theil Auch immerfort betrachten! 4. Gib, daß er stets mir Hülfe leiste Und Muth und Kräfte mir verleih', Daß ich mit findlich treuem Geiste Dir bis zum Tod ergeben sei: So fieg' ich über Fleisch und Welt, Und thue, was dir wohl gefällt. 5. Wenn ich indeß aus Schwachheit fehle, Mein Vater, so verwirf mich nicht! Verbirg nicht der betrübten Seele, YouWenn sie dich sucht, dein Angesicht; Und mache in Bekümmernis Mein Herz von deiner Huld gewiß! 6. Erquicke mich mit deinen Freuden, Schaff ein getroftes Herz in mir, Und stärke mich in allen Leiden: 5. Ich bin ein Mensch, du kennest mich: Wie schwach sind meine Kräfte! Doch meine Seele hofft auf dich: Du wirst zu dem Geschäfte Der Heiligung mir Kraft verleihn, Wirst immer mehr mein Herz erneun, Vor dir gerecht zu leben. Ich aber will hier in der Zeit, Und einst in der Vollkommenheit, Herr, deine Kraft erheben! Muebl Aut si3, Schutt $ 100 ritir So halt' ich mich, mein Gott, zu dir, Bis nach vollbrachter Prüfungszeit Der Deinen Erbtheil mich erfreut. ss00 14172. Buße und 248 6€ E Sopr. Heil sei dem Menschen, er wird se lig le ben, em Gott die Ue ber= tre- tung hat ver ge- ben! Ja, se- lig ist, wen Got- tes Gnad' und Huld Hat frei ge macht von aller Sün- denschuld! Die Furcht vor Stra- fe kann ihn nicht mehr schre- cken; Denn seine Sünd' wird Got- tes Huld be- de- cken: se- lig, wer auf richtig ist und frei Bon al- lem Selbstbetrug und Heu- che- lei! Bass. Heil sei dem Menschen, er wird se lig le- ben, Dem aid refl Mall 2 Gott die Ueber= tre- tung hat ver= ge ben! Ja, se lig ist, wen Gottes Gnad' und Huld Hat frei ge- macht von aller Sün- denschuld! Die Furcht vor Stra- fe kann ihn nicht mehr schre- cken; Denn KOL seine Sünd' wird Got- tes Huld be de- cken: Ose lig, wer auf= = richtig ist und frei Von al- lem Selbstbe- trug und Heuche- lei! 2. Da ich die Sünden dir, mein Gott, verhehlet, Wie ward mein banges Herz von Angst gequälet! Wie klagte mich da mein Gewissen an! au hat sie Welch eine Last, die ich nicht tragen kann! & DEC Alt. Boints Bekehrung. 172. 1801 13 DUTC Heil sei dem Menschen, er wird se lig le ben, Dem = BE Gott die Ueber tre- tung hat ver ge ben! Ja, se lig ist, wen == Got- tes Gnad' und Huld Hat frei ge- macht von aller Sün- denTen. 249 schuld! Die Furcht vor Strafe kann ihn nicht mehr schrecken; Denn THURRY UPOZOG T seine Sünd' wird Got- tes Huld be decken: D se lig, wer aufF de tinta richtig ist und frei Bon al- lem Selbstbetrug und Heu- che lei! = = 3 Heil sei dem Menschen, er wird se lig le ben, Dem Gott die Ule- ber tre- tung hat ver geben! Ja, se lig ist, wen = # 2 Gottes Gnad' und Huld Hat frei ge- macht von aller Sün- denschuld! Die Furcht vor Stra- fe kann ihn nicht mehr schrecken; Denn sei- ne Sünd' wird Got- tes Huld be decken: se lig, wer auf= be richtig ist und frei Von allem Selbstbe- trug und Heuche- lei! Ich sprach: Ich will zu meinem Vater gehen, Ich will ihm meine Sünde frei gestehen! Sobald ich sie bekannt, ward ich geheilt; Denn er hat die Vergebung mir ertheilt. 34x8 In d 250 173. 174. 175. Buße und 3. Ihr Frommen, kommt und lernt um Gnade beten! Gott wird euch gern aus aller Angst erretten Wollt ihr in Noth der Hülfe sicher sein, So fleht zu Gott: sie ist bei ihm allein. Du bist mein Schirm, du kannst mich vor Gefahren, Vor Ungemach und Trübfal stets bewahren; Du hilfst in Angst und nimmst dich meiner an, Daß ich dein Lob mit Freuden fingen kann. 4. O könnt' ich würdig deine Gnade preisen! Wohlan, sprichst du, ich will dich unterweisen: Ich zeige dir den Weg, sieh nur auf mich, Und folge mir, mein Auge leitet dich. 173. Mel. 154. Halt im Gedächtniß Jesum Chrift. T 1. Ich will von meiner Missethat Du wolleft selbst mir Hülf und Rath, Und deines guten Geistes Kraft, suori Aus Gnaden mir gewähren! stol dzier'in 2. Gib Selbsterkenntniß, zeige mir Gib, daß ich keine Schuld vor dir, Gib mir der Reuethränen viel, Durch Heucheln nicht 3. hättest du nicht Vaterfinn, Wo flöh' in meiner Noth ich hin? Mich zu dem Herrn bekehren: treuer Gott! bescheeren, Der neue Herzen in uns schafft, Das Glend meiner Seele; Noch vor mir selbst verhehle; Damit ich deiner Gnade Ziel verfehle! Nicht mütterlich Erbarmen: Wer hülfe dann mir Armen? the 174. Mel. 182. Schweiget, bange 3weifel, schweiget..do? 1. Ach, wann werd' ich von der Sünde, Gott, mein Vater! völlig frei, Daß ich sie ganz überwinde, Ganz dir wohlgefällig ſei? Noch nicht, ich gesteh's mit Thränen, Kann ich mich von ihr entwöhnen: Noch, zu oft noch regt sie sich und versucht zum Bösen mich. 2. In der Andacht sel'gen Stunden, Wo mein Geist die Wahrheit hört, Hab' ich oft das Glück empfunden, Das die Frömmigkeit gewährt; Habe nichts so sehr hienieden Mir gewünscht, als innern Frieden,) Als ein Herz, dir ganz geweiht, Als der Tugend Seligkeit. 3. Voll von heiligen Entschlüssen Schwur ich dann, dir treu zu sein, Und mit wachsamem Gewissen Meiner Unschuld mich zu freun; Willig wollt' ich da mein Leben Aller Sünde widerstehn, 4. Aber nur zu schnell empöret Sich der Leidenschaften Macht, Die verdunkelt, schwächt und störet, Was ich sonst so gut bedacht. Plögliche Gelegenheiten, Beiſpiel, Reiz der Eitelkeiten, Deren Schwarm mich stets umringt, Das ist's, was zum Fall mich bringt. Dir, mein Gott, zum Dienst ergeben, Standhaft deine Wege gehn. 1. Wir flehn in tiefster Neue Du milder Gott, verzeihe Eröffne unserm Sehnen, Und laß doch unsre Thränen 175. Mel. 92. Haupt voll Blut und Wunden. Zu deiner Gnad' und Huld: Uns Armen unsre Schuld! O Vater, Herz und Ohr, Und unsre Seufzer vor! 251 Bekehrung. 173. 174. 175. Ich bin dein Herr, laß dich von mir regieren, Und sei nicht gleich den unvernünft'gen Thieren, Die nur Gebiß und Zaum bezwingen kann; Nimm meinen Rath mit Unterwerfung an! dan si 5. Der Sünder häuft sich selber Schmerz auf Schmerzen; Wer aber Gott gehorcht von ganzem Herzen, Wer auf ihn hofft, sein harret mit Geduld, den umfängt, den frönt einst seine Huld! Der Herr ist nahe allen seinen Knechten, Drum freuet euch des Herren, ihr Gerechten! Die ihr ihm dient und treuen Herzens seid, Lobsinget ihm, sein Dienst ist Seligkeit! Herr, Herr, zu dir nur flieh' ich hin! Denn duhaft mehr als Vaterfinn, Als mütterlich Erbarmen. 4. Nimm dich, o Jesu, meiner an, und heile meine Wunden! Denn was kein Sünder dulden kann, Wer seine Schulden tief bereut, Hast du für mich empfunden. Dem gibst du Trost und Sicherheit Wunden. Durch deine heil'gen 5. Hier ist mein Herz! o mach es rein Von allen seinen Sünden! Laß dir es nun geheiligt sein Und deine Lieb' empfinden! Daß ich im Glaubenskampfe treu. O schaffe mich im Grunde neu, 1100 md. Die Welt mög' überwinden! 5. O ich Armer, dem zur Treue Fefte Seelenstärke fehlt, Den so oft aufricht'ge Neue, Und so oft doch fruchtlos, quält! Ach, wer wird mich ganz vom Bösen, Von des Todes Leib erlösen? Ich Elender! wer befreit Ganz mich von der Sündlichkeit? 6. Du verzeihst, Gott, die Gebrechen Meiner fündigen Natur. Nicht die Schwachheit wirst du rächen; Bösen Vorsag strafst du nur. Hätt' ich nicht den Trost, ich würde Unter meiner Fehler Bürde Ganz erliegen und mich dein, Höchstes Gut, nie können freun. 7. Stellet mir denn hier auf Erden Lebenslang die Sünde nach, Kann ich nicht vollkommen werden, Bin und bleib' ich immer schwach Oso segne mein Bestreben, So gerecht ich kann, zu leben, Daß ich doch von Heuchelei Und von Bosheit ferne sei! 8. Wenn ich falle, laß mich's merken, Laß mich streben aufzustehn! Gile, mich, dein Kind, zu stärken! Lehre selbst mich fester gehn! Warne mich, sei mein Begleiter! Täglich führe, Gott, mich weiter, Bis ich in der Ewigkeit Dringe zur Vollkommenheit! 2. Ach, sollte, wenn wir fallen, Für Gnade Necht ergehn, So würde von uns Allen Du aber heilest gerne Daß man in Ehrfurcht lerne Der Frömmste nicht bestehn. Zerknirschter Seelen Pein, Dir treu und dankbar sein 252 LETI 176. Buße und 8 3. Es trauen unsre Seelen Auf dich, du höchster Hort! Wenn uns die Sünden quälen, So tröstet uns dein Wort. Nach dir nur schaun wir immer, So oft ein Schmerz uns drückt, Wie nach des Morgens Schimmer Der müde Wächter blickt. St di 176. Sopr. Be- tet an vor Gott, ihr Sün- der! Fallt in den Staub hin, Menschen- fin- der! Kommt Al- le, fniet und be tet an! = hat euch erschaffen, Zum Himmel, Sünder, euch er- schaffen, Der ret- ten und ver- der- ben kann! Der ru groß von That, Ein Er, der Herr, ho- vah Ze baoth, Der Er bar- mer! Gott, groß von Rath, Gott, =- Herr ist euer Gott, JeNächer eurer Mis se that! : = Bass. Be- tet an vor Gott, ihr Sün- der! Fallt in den Staubhin, Menschen fin- der! Kommt Al- le, fniet und betet an! Er, der Herr, ret- ten und ver- der- ben kann! Der hat euch er- schaf- fen, Zum Himmel, Sünder, euch er- schaf- fen, Der opeains Herr ist eu er Gott, Je hovah Ze baoth, Der Gr bar mer! Gott, groß von Rath, Gott, = 3 groß von That, Ein Nå cher eurer Mis se that! 2 = Bekehrung. 4. Der Same Jakobs gründe Denn du regierst gelinde Du trägst die schwachen Sünder Und machest Zions Kinder Alt. 176. Menschen fin- der! Kommt Al- le, fniet und be tet = ret ten und ver- der- ben kann! Der Be tet an vor Gott, ihr Sün- der! Fallt in den Staub hin, = $ 176. Sein Heil allein auf dich! Und schonst uns väterlich. In deiner Liebe Schooß, Von allem Bösen los. hat euch erschaf- fen, Zum Himmel, Sünder, euch erschaffen, Der P Ten. 253 an! Er, der Herr, ho- vah Ze baoth, Der Er bar mer! Gott, groß von Rath, Gott, = groß von That, Ein Nächer eurer Mis- se= that! b Herr ist euer Gott, JeBe tet an vor Gott, ihr Sünder! Fallt in den Staub hin, Menschen- kin- der! Kommt Al- le, kniet und be tet an! Er, der Herr, = → hat euch er- schaf- fen, Zum Himmel, Sünder, euch er- schaf- fen, Der 13 retten und ver- der- ben kann! Der Herr ist euer Gott, Jehovah Ze baoth, Der Er bar mer! Gott, groß von Nath, Gott, groß von That, Ein Rächer eurer Miffe that! 177. 178. Buße und 2. Betet an vor Gott! Es komme Gebeugt der Sünder und der Fromme Vor des Allmächt'gen Angesicht! oshi Ach, von hunderttausend Seelen, Die alle straucheln, alle fehlen, Nuf' jede: Herr, vertilg uns nicht! Wär' er nicht unser Gott, Nicht durch des Mittlers Tod Unser Vater: Längst träf' uns schon Von seinem Thron Der Sünden qualenvoller Lohn. E 3. Betet an! Gott ist die Liebe. Rühmt's, Sünder, laut: Gott ist die Liebe, Durch Jesum Christum unser Gott! Noch trägt er die Uebertreter, Vertilgt noch nicht die Missethäter, Erduldet noch der Frevler Spott. 254 bild Foad Hört! der Allmächt'ge spricht! Verstockt die Herzen nicht Seiner Stimme! Gerecht ist Gott! Gerecht der Tod, indys is thus tod Den er verstockten Sündern droht! 177. Mel. 138. Ich bin getauft auf deinen Namen. 1. Wir liegen hier zu deinen Füßen, O Gott, der du die Langmuth bist, Und fühlen schmerzlich im Gewissen Die Schuld mißbrauchter Gnadenfrist; Uns drücket schwer der Sünde Joch: Erbarme dich und schone noch! 2. Ach, wolltest du, Herr, mit uns rechten, Vor Scham verstummen H00: gorprtot [ müßten wir. Wo ist von allen deinen Knechten Nur Einer ganz gerecht vor dir? Vor deinem Blicke, Heiligster, Verhüllt sich selbst der Engel Heer. 3. Darum bekennen wir im Staube Dir unsrer Uebertretung Schuld 178. Mel. 150. Gelobt seist du, Herr, unser Gott. 1. Du, Gott, der unsre Zuflucht ist, Du, unser Mittler, Jesus Christ, Und du, o Geist der Gnaden! nhidupten Unendlicher, verwirf uns nicht! Wir kommen vor dein Angesicht Mit Sünden schwer beladen. Nimm von uns unsre Sündenschuld, Du Gott der Langmuth und Geduld! Und merk auf unser heißes Flehn, Daß wir dein Heil, Erbarmer, sehn! Herr unser Gott! Verbirg uns nicht Dein Angesicht, Herr, dein Zurück zu Und geh mit uns nicht in's Gericht! 2. Wir haben unsern Bund verletzt, Gebot hintangesetzt, Und deinen Weg verlaffen: Doch sieh, wir kehren voller Neu dir: o laß auf's neu uns deine Rechte faffen! Laß sie uns leiten auf den Pfad, Den dein Befehl geheiligt hat, Daß Irrthum und Versuchung nie Uns auf die Bahn des Lasters zieh! od Herr unser Gott! Du trägst Geduld! Vor neuer Schuld on! Behüt' uns deine Vaterhuld! Ind 806 Bekehrung. 177. 178. 4. Betet an! Ach, nicht im Grimme, Noch ruft Gott mit der Vaterstimme Den Bösen auf dem Irrweg zu: Kehret wieder von dem Pfade Des Unglücks! Geht den Weg der Gnade, Und sucht für eure Seelen Ruh! Klein ist der Tage Zahl! Vielleicht zum lesten Mal Tönt die Stimme: Barmherzigkeit! Gehorcht noch heut! E Nah ist euch Tod und Ewigkeit! 5. Betet an! Erwacht, ihr Sünder! Erwacht! Denn euch, o Menschenfinder, Grwartet Tod und Ewigkeit. 400 255 Spur dill Lohn und Strafe, Tod und Leben d Hat Gott in eure Hand gegeben: Erwacht! Noch ist zur Buße Zeit. Allmächtig ist der Herr! Gerecht, gerecht ist er! Frevler, zittert! Wist: Was er spricht, Gereut ihn nicht; Er kommt, er kommt und hält Gericht! dai JpQ dant mes ps3 do 25 Uns tröstet nur allein der Glaube An deine Treu und Vaterhuld, Die dem, der sich zu dir bekehrt, Begnadigung und Trost gewährt. 4. Auch uns hast du in deinem Sohne Heil und Errettung zugedacht; Den Weg zu deinem Gnadenthrone Hast du durch ihn uns fund gemacht. Mit Freudigkeit nahn wir hinzu, Und finden für die Seele Ruh. 5. Ja, gnädig bist du! Zu verzeihen Und wohlzuthun bist du bereit. Uns, die wir unsre Schuld bereuen, Erzeigest du Barmherzigkeit. Versöhnt bist du, begnadigt wir: Preis, ewiger Erbarmer, dir! Herr unser Gott! Das Land ist dein: O laß Gedeihn Sound Sicherheit das Land erfreun! 4. Sohn Gottes, der zur Erde kam thin 3. Dein Antlig leucht' auf unser Land: Laß es, beschirmt von deiner Hand, Des Friedens Ruh genießen! Wend ab von uns durch deine Hut 200 000 Der Fluthen Grimm, der Flammen Wuth, Des Krieges Blutvergießen! Sei rettend mit uns, wenn die Noth Des Mangels und der Seuchen droht, Und laß uns ihren Naub nicht sein! Laß Sicherheit das Land erfreun! Vertritt, o Mittler, uns bei Gott! Durch deine Leiden, deinen Tod Stärf uns in unsrer Prüfung Lauf, Und wenn wir straucheln, hilf uns auf! Und unsre Schwachheit auf sich nahm, Mit Gott uns zu versöhnen; Der durch den Tod ins Leben drang, Sich dann zur Rechten Gottes schwang, Wo Ehr und Preis dich krönen: Herr, unser Gott! Dein Trost und Licht Verlaff uns nicht odlasit Jm Todeskampf, im Weltgericht! 179. 180. Buße und 5. Schüß uns vor Irrthum und Gefahr! Erhalte deiner Frommen Schaar Der Glaubenseintracht Segen! Uns leite, Gott, dein guter Geist, Und was dein Wort verspricht und heißt, Sei Licht auf unsern Wegen! 256 Laß auch in Lehr' und Wandel rein Die Diener deines Wortes sein, CAVA Und bringe zu der Wahrheit Glück, Zu dir die Irrenden zurück! Herr unser Gott! Breit aus dein Wort An jedem Ort! Gib Geist und Kraft zu deinem Wort! 6. Auch die Regenten lenke du, Daß sie durch Weisheit, Kraft und Ruh Des Landes Wohlstand heben! Gib ihnen Muth und Scheu vor dir, Vor dem sie stehen gleich wie wir; Gib ihnen langes Leben! Noch lange sei ihr Vaterblick Der Untergebnen Schuß und Glück, Gerechtigkeit sei ihre Kron, 6.2 10182 Und deine Huld ihr bester Lohn! mint# 0 Herr unser Gott! In deiner Hand Ist unser Land: Erfreu und segne jeden Stand! 179. 1. Gott, aus dessen Gnadenfülle Was dein heil'ger Rath und Wille Ist der Weg zum wahren Leben: Stete Lebensbesserung Mel. 204. Gut und heilig ist dein Wille. Daß wir, ganz von Sünden rein, 2. Von den Sterblichen ist Keiner In der ganzen Welt nicht Einer, Dennoch will er das Verderben Gnädig lockt er sie und spricht: dat Kommt, bekehret euch zu mir, Segen sich auf uns ergießt! Fordert, ordnet und beschließt, Buße, Glauben, Heiligung, Sollen uns dahin erheben, Ewig deines Heils uns freun. Dieser großen Gnade werth, Der sich nicht von Gott gekehrt. Sündenvoller Menschen nicht; Sünder, warum wollt ihr sterben? Lebet mit mir für und für! 3. Gib, Herr, daß dieß Wort mich dringe, Daß in wahrer Buß' und Neu Ich mein Herz zum Opfer bringe, Komm' ich mühvoll und beladen Ohne Trug und Heuchelei! Mit der Sünden Last zu dir, 180. Mel. 131. 1. Jesus nimmt die Sünder an! Welche von der rechten Bahn Hier ist, was sie retten kann: 2. Keiner Gnade sind wir werth; Klar und liebreich sich erklärt. Ist hier völlig aufgethan: 3. Wenn ein Schaf verloren ist, Jesus, der uns nie vergißt, Daß es nicht verderben kann: 4. Rommet alle, fommet her, Jesus rufet euch, und er Gott ist unsre Zuversicht. Sagt doch dieses Trostwort Allen, Auf verkehrten Wegen wallen! Jesus nimmt die Sünder an! Doch hat er in seinem Worte Sehet nur, die Gnadenpforte Jesus nimmt die Sünder an! Suchet es ein treuer Hirte; Suchet treulich das Verirrte, Jesus nimmt die Sünder an! Kommet, ihr betrübten Sünder! Macht aus Sündern Gotteskinder. Bekehrung. 179. 180. 7. Vernimm der Leidenden Gebet! Wer in Gefahr und Noth dir fleht, Dem hilf aus seinen Nöthen! Gib Kranken Linderung und Nuh, Die Sterbenden erlöse du, Erhör ihr letztes Beten! Sei aller Unterdrückten Heil, Der Witwen und der Waisen Theil! Vereitle der Verfolger Nath, Und lehre sie den rechten Pfad! Der Pilgerzeit Führ uns zu deiner Herrlichkeit! 8. Du thust weit mehr als wir verstehn, Kannst mehr gewähren als wir flehn: Laß uns Erhörung finden! cam neig auf unser Herr unser Gott! Durch alles Leid Flehn dein Ohr! Und mach uns rein von Sünden! Laß uns nun ganz dein eigen sein, Im Leben und im Tode dein! Heb unser Herz zu dir empor, Wir sind durch Christi Blut erlöst: O du, der Sünder nicht verstößt, Herr unser Gott! Erbarme dich, Erbarme dich! Vergib uns! Leit uns väterlich! 257 so nahe dich zu mir, Führe mich als Nichter nicht 4. Dein Erbarmen überwieget Deines Geistes Beistand sieget, Wenn Dwie soll mein Herz dich lieben, Und mir neue Kräfte gibst, Die das Wort der Seligkeit 5. Dich von ganzem Herzen lieben, Liebe auch am nächsten üben, Fromm und tren in allen Dingen, Deine Wege folgsam gehn, Sündenwege ernstlich fliehn: Gott, du Vater aller Gnaden! Vor dein allerstrengst Gericht! Alle Schuld, die mich, verklagt; mein Geist voll Schrecken zagt. Der du mich in Christo liebst, Gern die Pflichten auszuüben, Den Begnadigten gebeut! Deinem Wink gehorsam sein, Und mich seines Wohlseins freun, Gott, auf deinen Willen sehn, Redlich, was du willst, vollbringen, Dies sei täglich mein Bemühn! 1100 139 orang d Glaubt es doch und denket dran: 5. Ich Betrübter komme hier, Laß, mein Heiland, mich bei dirli Daß dieß Wort mich trösten fann: 6. Nun so faff ich frohen Muth, Dein am Kreuz vergoßnes Blut Daß ich gläubig sprechen kann: Is 7. Jesus nimmt die Sünder an! Mir den Himmel aufgethan, 198 Und auf den Trost sterben kann: Int Jesus nimmt die Sünder an! Und bekenne meine Sünden; Gnade zur Vergebung finden, Jesus nimmt die Sünder an! Auf dich werf' ich meine Sünden; Lässet mich Vergebung finden, Jesus nimmt die Sünder an! Mich hat er auch angenommen, Daß ich selig zu ihm kommen, Jesus nimmt die Sünder an! 17 258 Sopr. Wie mächtig spricht in meiner See le, Herr, dei ne Du siehst er bar- mend, wenn ich fehle, Zürnst nicht, hast # 5 102181. Buße und Stim me voller Huld! Schickst deinen Geist, mich zu re= vå ter lich Geduld; : gie- ren; Sprichst mei- nem Herzen freundlich zu; Wirst nie- mals mü de, mich zu führen, So viel ich fal- sche Schritte thu. Bass. 3 Wie mäch- tig spricht in meiner See- le le, Herr, dei ne Du siehst er bar- mend, wenn ich feh- le, Zürnst nicht, hast 3 Stim- me vol fer Huld! vä= ter- lich Geduld; nost Schickst deinen Geist, mich zu JJ gie- ren; Sprichst meinem Herzen freundlich zu; Wirst niemals re: müde, mich zu führen, So viel ich fal- sche Schritte thn. 2. Erbarmer deiner Kreaturen, Liebreicher Gott der ganzen Welt, Die deiner Güte reiche Spuren In jedem Sonnenstaub enthält! Mein Herz denkt nimmer so vermesſen, Daß es dir, Vater, trotzen kann: Nie soll es undankbar vergessen, Was du zu seinem Heil gethan. 3. Sollt' ich nicht lieben deinen Willen, Mein Gott, der du so gern vergibst? Und dein Gebot nicht gern erfüllen, Das du mir gabst, weil du mich liebst; Ja die Erfüllung fleinster Pflichten of Als eine Wohlthat mir vergiltst, Und noch, anstatt mich streng zu richten, Mein Herz mit Trost und Freud' erfüllst? the C INST 18 hi în@ SAC S Issumid, nodrise duls E Bekehrung. 181. Alt. Wie mächtig spricht in meiner See le, Herr, dei- ne Du siehst er bar- mend, wenn ich feh- le, Zürnst nicht, hast Stimme vol- ler Huld! Schickst deinen Geist, mich zu revä terlich Geduld; gie- ren; Sprichst mei- nem Herzen freundlich zu; Wirst nie- mals TE müde, mich zu führen, So viel ich fal- sche Schritte thu. 259 Ten. Wie mächtig spricht in meiner See-le, Herr, dei- ne Du siehst er bar- mend, wenn ich feh- le, Zürnst nicht, hast - Stim me vol= ler Huld! vä- ter- lich Ge- duld; JOSH SING Schickst deinen Geist, mich zu reyu 080 gie- ren; Sprichst mei- nem Herzen freundlich zu; Wirst nie- mals mü- de, mich zu führen, So viel ich fal- sche Schritte thu. 4. Dein Dienst ist Leben meiner Seele, Gehorsam meine Seligkeit. Wie findlich wein' ich, wenn ich fehle, Vor dir, dem Vater, der verzeiht! Ich fühle jede meiner Sünden, Die weder Mensch noch Engel büßt: Mit welchem Dank kann ich's empfinden, Daß Christus mein Erlöser ist! 5. Den majestätischen Gedanken. Geb' ich für alle Welten nicht. Er bleibet wahr, die Throne wanken; Er bleibet fest, die Welt zerbricht. Es mögen fündigen und zittern, Die Kinder des Verderbens find! 990 O is Gott mag der Erde Grund erschüttern: 10 Ich bebe nicht, ich bin sein Kind ont& and se k the BC 260 Sopr. 181. do 3 weiter 182. STORIES AL Glaube und Bass. Schwei- get, ban ge Zweifel, schwei- get! Mein ErUnd sein Geist in mir be zeu get, Daß ich J $ 100 bar- mer ist ge- treu, Mir drohn nicht der Hölle Flam- men; Gott ver söh- net sei. Und will mich mein Herz ver dam- men, Den noch täuscht mich = nicht sein Schmerz: Gott ist größer als mein Herz. Schwei- get, ban ge Zweifel, schweiget! Mein ErUnd sein Geist in mir be zeu get, Daß ich 183 i thil bar- mer ist ge- treu, Mir drohn nicht der Höl- le Flam- men; nhimmy- p Gott verföh- net sei. Und will mich mein Herz ver- dam- men, Den noch täuscht mich JUHEERATU nicht sein Schmerz: Gott ist größer als mein Herz 2. Er, der das Verborgne kennet, Kennt auch mich und weiß allein, Wie das Herz voll Sehnsucht brennet, Ganz sich seinem Dienst zu weihn; Schaut den Kummer meiner Seele, Der mich beugt, so oft ich fehle; Und nicht meiner Zweifel Wahn, Meinen Glauben fieht er an. 3. Und wie nie sein Urtheil wanfet, Wankt auch nie sein ew'ger Nath; Rühmt, o Christen, danket, danket! Groß ist, was er an uns that. Uns, den Sündern, den Verlornen, Gab er seinen Erstgebornen; Wahrlich, Alles, Alles gibt Er, der uns im Sohne liebt. 4. Mir auch ist sein Sohn gegeben, Durch den Glauben ist er mein. Ja, ich weiß, ich werde leben und in ihm einst selig sein. Mich sah Gott von seinem Throne, Mich erwählt' er in dem Sohne, Eh noch seiner Allmacht Ruf Mich und alle Wesen schuf. Abschnitt. Rechtfertigung. Es # Alt. 101 Aff Fracted 182. Schwei- get, ban- ge Und sein Geift in 1 bar- mer Gott ver 200157 bar- mer ist ge- treu, Mir drohn nicht der Hölle Flam- men; Gott ver föhnet ſei. Und will mich mein Herz ver dammen, Den noch täuscht mich = nicht sein Schmerz: Gott ist größer als mein Herz. J 261 Zwei- fel, schwei- get! Mein Gr mir be zeu get, Daß ich = Ten. Schwei- get, ban ge Zweifel, schweiget! Mein ErUnd sein Geist in mir be zen get, Daß ich = E ist ge- tren, Mir drohn nicht der Höl- le Flam- men: söh- net ſei. CA Und will mich mein Herz ver dam- men, Den noch täuscht mich nicht sein Schmerz: Gott ist größer als mein Herz. 5. Wer will ferner den verklagen, Den Gott selber auserwählt? Wer darf zu verdammen wagen, Wen er zu den Seinen zählt? Hier ist Gott! Nichts fann mich schrecken, Seine Gnade will mich decken; War ich gleich der Sünde Knecht, Er mein Gott spricht mich gerecht. 6. Theuer bin ich ihm erworben, Heil mir, hier ist Jesus Christ! Er, der auch für mich gestorben, Auch für mich erstanden ist: Der zur Rechten Gottes fizet, Auf mich sieht, mich mächtig schüßet, Mich vertritt, mich nie verstößt, Mich aus aller Noth erlöst. 7. Troß der Welt und ihres Spottes, Troß der finstern Mächte Wuth, Bleibt mir doch die Liebe Gottes, Hält mich fest in treuer Hut. Was will je von ihm mich scheiden? Nein, ich werd' in allen Leiden Mehr als bloß geduldig sein, Mich vor Gott auch ihrer freun. 262 183. Glaube und de 8. Laß denn rauhe Wetter stürmen! Alles um mich her sei Nacht! Gott, mein Gott wird mich beschirmen, Der für meine Wohlfahrt [ wacht. Ob ich lang auch hülflos bliebe, Leitet doch mich seine Liebe Durch die Nacht, drum fürcht' ich nichts, In die Wohnungen des Lichts. 9. Neichthum sucht zwar zu bethören, Hinzuziehn zu wiederm Geiz; Blendend ist der Glanz der Ehren, Süß der Wollust falscher Reiz; Schlüpfrig sind des Glückes Pfade, Schmeichelnd ist der Hohen Gnade: Doch ich bleibe, Herr, bei dir, Du bist Eins und Alles mir. Sopr. Chi meinen An- ker e= e wig hält, Den Grund, der un si chern Trost der bessern Welt, 2 = 183. doble fauna weg lich steht, Wenn Erd' und Him Ich ha= be nun den Grund ge= fun- den, Der Die Hoffnung, die mir sonst mir sonst ent- schwun- den, Den geht, Wenn Erd' und Himmel un= Bass. Ich habe nun den Grund Die Hoff- nung, die mir sonst mei- nen An- fer st: chern Trost der = e= wig hält, bessern Welt, J Him weg lich steht, Wenn Erd' und Him- = mel geht, Wenn Erd' und 2. Es ist das ewige Erbarmen, Deß, der mit offnen Liebesarmen Dem stets das Herz voll Mitleid bricht, = mel un ter= geht. = Den Grund, der 19mm= and mel un ge= fun- den, Der ent- schwun- den, Den ter geht. = be= ter= un= beter: un Das alles Denken übersteigt, Sich nieder zu den Sündern neigt, Wir kommen oder kommen nicht. Rechtfertigung. 183. 263 10. Ja, das weiß ich: Schmerz und Freuden, Tod und Leben, Lob inspire questio talen [ und Schmach dis Werden mich von Gott nicht scheiden; Gott ist stark, bin ich auch schwach. Gunst der Großen, Haß der Feinde, Lockungen der falschen Freunde, Nichts erschüttert meine Treu, Gottes Liebe steht mir bei E 11. Fest will ich an Jesu halten, Wird auch Alles mir geraubt; Gottes Gnade laff' ich walten, und erhebe froh mein Haupt. Gnug, daß meiner der gedenket, Und mich nimmermehr verläßt: Hisigigromene pin the Top Alt. J mei- nen An- fer si chern Trost der Der mir seinen Sohn geschenket, Dieser Fels bleibt ewig fest. Ten mit di 183. Ich ha= be nun den Die Hoffnung, die mir weg lich steht, Wenn Erd' und H geht, Wenn Erd' und Him- mel mei- = nen e= wig hält, bessern Welt, weg= 3 Grund ge= fun- den, Der sonst ent- schwun- den, Den Den Grund, der Sighill is Ten. Ich ha= be nun den Grund Pro Him= mel un= terun= An fer e= wig hält, Den Grund, der si chern Trost der bessern Welt, ter= geht. gefunden, Der Die Hoffnung, die mir sonst ent- schwun- den, Den un= belich steht, Wenn Erd' und Him= mcl geht, Wenn Erd' und Himmel un 3. Wir sollen nicht verloren werden, Deswegen kam der Sohn auf Erden Deßwegen klopft er für und für un= be= un ter: ter- geht. Gott will, uns soll geholfen sein; Und nahm für uns den Himmel ein; So stark an unsers Herzens Thür. 264 184. Glaube und se 4. An seine Liebe will ich denken, Will kindlich ihm und gläubig traun, Und wenn mich meine Sünden fränken, Nur gleich nach Gottes Herzen boutibles hi di todisch thin Honou[ schaun: Da tröstet mich im schwersten Leid Unendliche Barmherzigkeit. fin 5. Wird alles Andre mir entrissen, Was Seel' und Leib erquicken kann, Darf ich von feinem Troste wissen, Und scheine völlig ausgethan, Scheint die Grrettung noch so weit: Mir bleibet die Barmherzigkeit. 6. Beginnt der Erde Laft zu drücken, und häuft sich Kummer und Verdruß, Daß ich mich noch in vielen Stücken Mit eiteln Dingen quälen muß, Darüber sich mein Geist zerstreut: So hoff' ich auf Barmherzigkeit. 184. Sopr. Mein Glaub' ist meines gib mir, Herr! Be dei- nem Himmel zu, du, an den ich glau= be! Tief Trost der Sterblichkeit Nichts meiner Seele rau ner Se = be! Lebens Ruh, Und führt mich stän- dig- feit, Daß die sen Bass. präg es meinem Her- zen ein, Welch Glück es ist, ein Christ zu sein! EE Mein Glaub' ist meines Le bens Ruh, Und führt mich Ach gib mir, Herr! Be ständig- feit, Daß die sen tisch] J dil, dei- nem Himmel zu, an den ich glau- be! Trost der Sterblich- keit nichts mei- ner See- le rau= be! GESC Tief präg es mei- nem Her- zen ein, Welch Glück es ist, ein Christ zu sein! 2. Du hast dem sterblichen Geschlecht Zur sel'gen Ewigkeit ein Recht Durch deinen Tod erworben. Nun bin ich nicht mehr Asch' und Staub, Nicht mehr des Todes ew'ger Naub: Du bist für mich gestorben! Mir, der ich dein Erlöster bin, Ist dieses Leibes Tod Gewinn. 3. Ich bin erlöst und bin ein Christ! Mein Herz ist ruhig und vergißt Die Schmerzen dieses Lebens. Ich dulde, was ich dulden soll, Und bin des hohen Trostes voll: Ich leide nicht vergebens! Gott selber mißt mein Loos mir zu, Hier kurzen Schmerz, dort ew'ge Ruh. 4. Was seid ihr Leiden dieser Zeit, Wenn ich auf jene Herrlichkeit Mit froher Hoffnung schaue? 7. Muß ich an meinen besten Werken, Viel Unvollkommenheit bemerken, Doch ist auch dieser Trost bereit: 8. 68 gehe nur nach dessen Willen, Er wolle selbst mein Herz mir stillen, So weiß es sich in Lieb und Leid 9. Bei diesem Grunde will ich bleiben, Das will ich denken, thun und treiben, Dann sing' ich ewig hocherfreut: FC E b Alt. Rechtfertigung. 184. 265 Darinnen ich gewandelt bin, So fällt zwar alles Rühmen hin; Ich hoffe auf Barmherzigkeit. Bei dem so viel Grbarmen ist; Damit es das nur nicht vergißt: Getragen von Barmherzigkeit. So lange mich die Erde trägt, So lange sich ein Glied bewegt; Abgrund der Barmherzigkeit! Ten. 184. Mein Glaub' ist mei- nes Ach gib mir, Herr! Be A dei- nem Himmel zu, du, an den ich Trost der Sterblichkeit Nichts meiner See- le Lebens Nuh, Und führt mich ständig feit, Daß die sen 2 Mein Glaub' ist meines Ach gib mir, Herr! Be = präg es meinem Her- zen ein, Welch Glück es ist, ein Christ zu sein! b 71 J glaube! Tief E be! rau dei- nem Him- mel zu, du, an den ich Trost der Sterblich- feit nichts meiner See le = Le bens Ruh, Und führt mich ständigkeit, Daß die sen = 1 glau= be! Tief rau= be! 4 das Tamb präg es meinem Her- zen ein, Welch Glück es ist, ein Christ zu sein! bont 5 d 1996 mod iprismil Bald ruft mich Gott, und ewiglich Belohnet und erquickt er mich, Weil ich ihm hier vertraue: Bald, bald verschwindet aller Schmerz, Und Himmelsfreuden schmeckt ns[ mein Herz. [ mein Herz. siC 5. Bin ich gleich schwach, so trag' ich doch nicht mehr der Sünde a soled dildo[ schmählich Joch Rich the In meinem Lauf auf Erden.& Ich übe findlich meine Pflicht; Doch fühl ich es, ich bin noch nicht, Was ich dereinst soll werden. Mein Trost ist dieß: Gott hat Geduld, Und straft mich nicht nach 30, ed al sur the stubim dok[ meiner Schuld! VETS 266 185. 186. Glaube und 6. Der du den Tod für mich bezwangst, Du hast mich, Mittler, aus de det ud für mich od[ der Angst, si g In der ich lag, geriffen! Bord due t Dir, dir verdank' ich meine Ruh, Du heilest meine Wunden zu, tipo di Und stillest mein Gewissen; biz d Und fall' ich noch in meinem Lauf, So richtest du mich wieder auf. 7. Gelobt sei Gott! Ich bin ein Christ, Und seine Gnad' und Wahrheit ist An mir auch nicht vergebens. dscago 19 185. Sopr. : al ler und im Dir Bass. Calam darauf Noth, Tod! D Dir Jesus Christ, mein Leben, Mein Trost in hab' ich mich er ge ben, Sm Le ben = # 66 lö ser meiner See le, Und e= wig bist du mein! Maka al ler Noth, und im Tod! Ich will dein eigen # 10 thi Je sus Christ, mein Leben, Mein Trost in hab' ich mich er- ge ben Im Le ben = Ich ww lö ser meiner See le, Und = 3 fein, GrB will dein eigen sein,& r= 2. Du giengst, uns zu erlösen, Umringt vom Heer des Bösen, Du, im Erliegen Held, dir Und rettetest die Welt! 3. Nun singt von deinen Schmerzen Die Schaar verföhnter Herzen, Auch meine Seele sei, d Ein Loblied deiner Treu! 4. Verläßt in bitterm Leide So wird doch Eine Freude cobito186. Mel. 81. Aus 1. Ich weiß, woran ich glaube, Wenn Alles hier im Staube e= wig bist du mein! In stiller Liebesmacht, g In Kampf und Todesnacht. Durchbrachst des Todes Bande, und deiner Herrlichkeit Von Schuld und Tod befreit. Du Netter der Verlornen, Mich auch die ganze Welt, Mir nimmermehr vergällt: be MASER irdischem Getümmel. Ich weiß, was fest besteht, Wie Rauch und Sand verweht; Rechtfertigung. 185. 186. Sein Wort hilft mir zur Heiligung; Die Gnade wirft Erneuerung Des Herzens und des Lebens. Ich fühle, daß des Geistes Kraft Das neue Leben in mir schafft. 8. Dank sei dir, Vater, Dank und Ruhm, Daß mich dein Evangelium Lehrt glauben, hoffen, lieben! Was mir schon jetzt in dieser Zeit Den Vorschmack gibt der Seligkeit, Wie sollt' ich das nicht üben? Opräg es meinem Herzen ein, Welch Glück es ist, ein Chrift zu sein! 185. Alt. JON al= ler Noth, und im Tod! Ten. Jesus Christ, mein Leben, Mein Trost in Dir hab' ich mich er= ge= ben Im Le= ben al= ler und im Ich lö- ser meiner See le, Und e= wig bist du 6 Noth, Tod! will dein Jesus Christ, mein Leben, Mein Dir hab' ich mich er= ge= ben Im ei- gen sein, Ich will dein eigen lö fer meiner See- le, Und Der Herr ist mein Gewinn! Was irdisch ist, dahin! 5. Du bist mein ew'ges Leben, Drum will ich dich erheben Schon hier im Erdenstreit Ich weiß, was ewig bleibet, Wo Wahn die Weisen treibet 267 The sein, & r= mein! Trost in Le= ben Ere= wig bist du mein! nd Mein Jesus lebt! So fahre, Mein Licht in dunkler Nacht; Aus aller Herzensmacht, Und bald in Friedensstätten Der stillen Ewigkeit. 6. Triumph! bald werd' ich kommen Ins Reich der süßen Ruh; Dann jauchz' ich mit den Frommen Dir, o mein Heiland, zu. Zieh kräftig mich hinauf! Ich will mit Freuden eilen, Zu dir geht ja mein Lauf! Wo Alles wanft und fällt, Und Trug die Klugen hält. 268 187. 188. di 2. Das ist das Licht der Höhe, Der Fels, auf dem ich stehe, Der nimmermehr fann wanken, 1 Die Leuchte der Gedanken, 3. Er, den man blutbedecket Er, der von Gott erwecket Mel. 296. Nach einer Prüfung kurzer Tage. atst ge il 187. 1. O welch ein Trost für meine Seele, Daß, Gott, bei dir Ver[ gebung ist, Und daß du, wenn ich Schwacher fehle, Mir nicht ein strenger Richter bist! Wie könnt' ich sonst vor dir bestehn, Und der verdienten Straf' entgehn? 2. Ja, deine Gnad' ist für mich Leben; Aus ihr fließt Heil und [ Trost mir zu. Wer ist zum Schonen und Vergeben, Vater, williger als du? Du, den nur unser Wohl erfreut, Erzeigst uns gern Barmherzigkeit. 3. Mit Zuversicht darauf zu hoffen Heißt uns, gefandt von dir, dein Sohn. Durch ihn steht uns der Zutritt offen 3u deinem ew'gen Gnadenthron, Wenn wir uns nur mit Ernst bemühn, Der Sünde schnöden Dienst zu fliehn. 4. Wohl mir, wenn deine Gnad' und Treue Mein Herz zu deiner [ Liebe rührt, for2 misi 92 #C Heiligung und Mich über mein Vergehn zur Neue, Zur Sorgfalt in der Beßrung führt! Dann find' ich auch in deiner Huld Gewiß Verzeihung meiner Schuld. Dritter Sopr. Bass. Das ist mein Jesus Christ, Der unzerstörbar ist, Der Heiland und der Hort, e Die leuchtet hier und dort. Am Abend einst begrub, Sich aus dem Staub erhub, C much to Nin- ge recht, wenn Got tes Gna de Sich er= - Heiligung und lot 188. bar- mend zu dir kehrt, Daß dein Geist sich recht ent- la= de Von der Last, die Von der Last, die ihn be- schwert! - = Ringe 1 = ge recht, wenn Gottes Gna de Sich erihn beschwert! bar- mend zu dir kehrt, Daß dein Geist sich recht ent- la = de fa Er hat die Schuld versöhnet, Mit Gnade mich gekrönet, 4. Drum weiß ich, was ich glaube, Und in dem Erdenstaube christlicher Wandel. Es bleibet mir im Grauen Es schmückt auf Himmelsauen 5. Und o wie wohl ist meiner Seele, Wenn ihr dein Friede nicht tashqnon omn2 [ gebricht! GIR Ob dann auch äußres Glück mir fehle: So fehlt mir wahre Ruh doch nicht Und die ist mehr als Alles werth, Was sonst die Welt für Glück erklärt. 187. 188. Mir seinen Geist geschenkt, Zum ew'gen Heil gelenkt. Ich weiß, was fest besteht, Nicht mit zu Staub verweht. Des Todes ungeraubt, Mit Kronen einst mein Haupt! 6. Dann bin ich froh und gutes Muthes Bei jeder Furcht, in jedem Leid: Dann hoff' ich von dir lauter Gutes Für meine Zeit und Ewigkeit; Des Himmels Vorschmack hab' ich hier, Hab' ich nur Frieden, Gott [ mit dir! 7. Gib, daß ich dieß zu Herzen fasse, Und mich zum Fleiß der Heiligung Durch deine Gnade leiten lasse, So fehlt mir nie Beruhigung; Und tröstest du mein Herz, o Gott, So halt' ich redlich dein Gebot. 8. Dann komm' ich auch zu jenem Frieden, Den nie ein Fehltritt [ unterbricht, Alt. Und freue, mehr noch als hienieden, Mich in des höhern Lebens Licht Des großen Glücks, im Herzen rein Und dir, Gott, angenehm zu sein. Abschnitt. christlicher Wandel. 188. Ten. Rin- ge recht, wenn Got tes Gna = 269 r = SOU bar- mend zu dir kehrt, Daß dein Geist sich recht ent- la= de Von der Last, die ihn beschwert! de Sich erVon der Last, die ihn be- schwert! CO Rin- ge recht, wenn Got- tes Gna de Sich erm : expe dolk bar- mend zu dir fehrt, Daß dein Geist sich recht ent la de 270 2. Ninge! Denn die Pfort' ist enge, Und der Lebensweg ist schmal; Hier bleibt Jeder im Gedränge, Wer nicht zielt zum Himmelsfaal. 3. Kämpfe bis auf's Blut und Leben, Dring hinein in Gottes Reich! Will der Feind dir widerstreben, Werde weder matt noch weich! 4. Ringe, daß dein Eifer glühe, Daß der ersten Liebe Band Ganz dich von der Welt abziehe; Halbe Liebe hält nicht Stand. 5. Ning mit Beten und mit Flehen, Halte damit an mit Macht; Laß den Eifer nicht vergehen, Bet und flehe Tag und Nacht! 6. Hast du dann die Berl' errungen, Denke ja nicht, daß du nun Alles Böse schon bezwungen, Das uns Schaden pflegt zu thun! 7. Halte deine Krone feste, Halte männlich, was du hast! Recht beharren ist das Beste; Rückfall wird zur schweren Last. 8. Deine Kraft laß nicht erschlaffen; Kämpfend mit der Eitelkeit, 158 88 189. Heiligung und und d 189. f** ee= Sopr. D Herr! wer wird des Glücks gewährt, In dei- nem Hei- ligBass. € thum zu woh nen? Der ist's, der dein Ge- set ver- ehrt, Und Necht und Wahr- heit mehr be- gehrt Als alles Gold der Welt und Kro- nen. DHerr! wer wird des Glücks gewährt, In dei- nem Hei- ligthum zu woh- nen? Der ist's, der dein Ge- seg ver- ehrt, Und Recht und by 10 and 2nd mdal Wahr- heit mehr be- gehrt Als al- les Gold der Welt und Kro- nen 2. Wer wird im Land, wo Tugend ruht, Hoch bei den Sternen Gottes wandeln? Der, der bei Allem, was er thut, Nichts fragt, als: Was ist recht und gut? Und Muth hat, immer recht zu handeln. 3. Wer wird einst deine Majestät Am Thron der Wahrheit ewig schauen? Der, dessen Zunge Niemand schmäht, Der Falschheit hast, nie hintergeht Durch Doppelsinn die, so ihm trauen. Jh 19 HORE christlicher Wandel. 189. Bleibe Tag und Nacht in Waffen, Fliehe träge Sicherheit! 9. Laß dem Fleische nicht den Willen, Gib der. Lust die Zügel nicht! Willst du die Begierden stillen, So verlöscht das Gnadenlicht. 10. Wahre Treu führt mit der Sünde Bis ins Grab beständig Krieg, Richtet sich nach keinem Winde, Sucht in jedem Kampf den Sieg. 11. Wahre Treu liebt Christi Wege, Steht beherzt auf ihrer Hut, Weiß von keiner Fleischespflege, Hält sich selber nichts zu gut. 12. Wahre Treu fommt dem Getümmel Dieser Welt niemals zu nah; Iit ihr Schatz doch in dem Himmel, Drum ist auch ihr Herz allda. 13. Dieß bedenfet wohl, ihr Streiter, Streitet recht und leidet euch; Dringet, ringet immer weiter, Bis ihr kommt ins Himmelreich! 14. Gilet, zählet Tag und Stunden, Bis der Heiland euch erscheint, Und, wenn ihr nun überwunden, Ewig euch mit Gott vereint! ( 63 step 6 & Alt. 189. thum zu woh nen? Der ist's, der dein Ge- sezz ver- ehrt, Und Recht und 271 U Herr! wer wird des Glücks gewährt, In dei- nem Hei- ligWahr- heit mehr begehrt Als alles Gold der Welt und Kro- nen. 6• e c Ten. C Tele FORS thum zu woh- nen? Der ist's, der dein Ge- sezz ver- ehrt, Und Recht und Herr! wer wird des Glücks gewährt, In dei- nem Hei- ligWahr- heit mehr begehrt Als alles Gold der Welt und Kro- nen. 1904. M Gu 4. Wer bebt an jenem Tage nicht, Wann du, Gerechter, kommst zu richten? Der, den kein Gold beugt im Gericht; Wer, er mag schwören oder nicht, Nie furchtsam weicht von Eid und Pflichten. 5. Wer ist's, der seine Wohnung setzt Im Land voll Seligkeit und Frieden? Wer Andrer Ehre nie verletzt, whi Des Glücks sich freut, den Vorzug schäßt, Den seinem Bruder Gott beschiedenspa onl Und nist 272 190. Heiligung und th dis 6. Wen wird, der Siegeskrone werth, adiole in Ing Vom langen Kampfe Gott erlösen? Den, der die Guten liebt und ehrt, pit pidu Selbst rein vom Laster, standhaft wehrt Der Ungerechtigkeit der Bösen. and disad Sihinal) 190. 1390980 N up Sopr. 1080 stop.01 bort i 191bile 1982 Wie se lig ist, wer La- ster- haf te flieht, Und - Digten ih- rem bösen Na- the sich entzieht, Wer früh den Weg der 18 monist Sün- der mei- den ler- net, Und von dem Siß der Spöt- ter sich entsein Gesetz setz Bass. fer- net! Wie se lig, wer das Wort des Höchsten liebt, Gern betrachtet betrachtet und aus übt! J Wie se lig ist, wer La- ster- haf te flieht, Und = ih- rem bösen Na- the sich ent- zieht, Wer früh den Weg der Sün- der mei- den lernet, Und von dem Sitz der Spöt- ter sich entH fer- net! Wie se lig, wer das Wort des Höch- sten liebt, Gern = MISTUTTOT sein Gesetz betrachtet und aus- übt! mak 2. Er ist dem Baum am frischen Bache gleich, Zu rechter Zeit an guten Früchten reich. Die Sonn' des Heils hat segnend ihn beschienen; Er welket nicht und seine Blätter grünen. Nein ist sein Sinn, recht, was er thut und sucht, Und Segen ist der guten Thaten Frucht. christlicher Wandel. Wandel. 190. 7. Wer preist entzückt, wie Gott vergibt Und ewig reich ist an Erbarmen? Der, der verzeiht und schont und liebt, Vom wohlerworbnen Gut gern gibt Und liebreich theilt sein Brod mit Armen. 190. Mai H CONTIN INGRUE = Alt. Wie se lig ist, wer La ster- haf te pat ih:- rem bösen Na- the sich ent- zieht, Wer früh den Weg der sein Gesetz betrachtet und aus= übt! Ten. Wie se lig Sün- der mei- den ler- net, Und von dem Siz der Spöt- ter sich ent= fer a = net! Wie se lig, wer das Wort des Höch- sten liebt, Gern = 20 fer net! Wie se lig, wer das Wort des Höchsten # flieht, Und sein Geseß betrachtet set 273 lig ist, wer La ster- haf te flieht, Und = betrachtet und aus- übt! ih- rem bö sen Ra- the sich ent- zieht, Wer früh den Weg der ਉ Sün- der mei- den ler- net, Und von dem Sitz der Spöt- ter sich entHOME Fle ER Blog Und gehen nicht wie sie zum Himmel ein. 3. So ist das Glück der Gottsverächter nicht; matera Ber Gott bestehn sie nicht in dem Gericht. Wie leichte Spren zerstreut wird von den Winden, Wird ihre Hoffnung und ihr Glück verschwinden. Sie können nicht bei den Gerechten sein, and Met liebt, Gern 18 274 Sopr. 191. Heiligung und 4. An Segen reich ist des Gerechten Bahn; Der Ewige sieht sie mit Beifall an. Des Lasters Pfad geht anfangs zwar durch Auen, urto) nstid 4oorisidour mode 83 ist 191. ( hissdail duff & not dis christlich le= be, mich be stre= be? welchem mich mein Gott er- schuf, Nicht wür- dig mich beWas hilft es mir, ein Christ zu sein, Wenn ich nicht Und heilig, fromm, ge recht und rein Zu wan- deln = wei se; Und den, der mich er lö set hat, In Wor= ten = Bass. 390 per bloß, nicht durch die That Und gu te Wer- fe prei fe? 2 wei Wenn ich dem se li gen Beruf, Zu = christlich le S be, mich be= stre= be? NEGACE = Was hilft es mir, ein Christ zu Und heilig, fromm, ge- recht und wel- chem mich mein Gott er schuf, Nicht wür dig mich besein, Wenn ich nicht rein Zu wandeln Wenn ich dem se li gen Beruf, Zu se; Und den, der mich er lö set hat, In Wor- ten GR 4 bloß, nicht durch die That Und gute Wer- fe preise? 81 christlicher Wandel. 191. di 5 Bald aber bringt sein Ende Schand' und Grauen: n Das Laster führt zu schnellem Untergang, Der Tugend Ziel ist Heil und Lobgesang. 6 Alt. F christlich le be, Wenn ich dem se li gen Beruf, Zu mich be stre= be? Ten. Was hilft es mir, ein Christ zu sein, Wenn ich nicht Und heilig, fromm, gerecht und rein Zu wan- deln T 4 wel- chem mich mein Gott er schuf, Nicht würdig mich bewei 191. en wei= se; Und den, der mich er lö set hat, In Wor- ten 2 J an bloß, nicht durch die That Und gu- te Wer- fe prei se? 6 STRE christ- lich le= be, mich be stre be? 275 Was hilft es mir, ein Christ zu Und heilig, fromm, ge= recht und ECON PER sein, Wenn ich nicht rein Zu wan- deln Wenn ich dem se li gen Be- ruf, Zu = C wel- chem mich mein Gott er- schuf, Nicht wür- dig mich be2119 se; Und den, der mich er lö- set hat, In Wor- ten and Ma # bloß, nicht durch die That Und gute Wer fe prei= ſe? h dll = 276 192. Heiligung und 2. Was hilft der Glaub' an Jesum Christ, Den ich im Munde führe, Wenn nicht mein Herz rechtschaffen ist, und ich die Frucht verliere; Wenn mich die Eitelkeit der Welt Mit ihrer Lust gefangen hält, Ich ihre Fesseln liebe, Und, fühlbar für der Sünde Reiz, Zorn, Hoffart, Fleischeslüste, Geiz In Wort und Thaten übe? 3. Weit strafenswürd'ger bin ich dann, Ich, der ich Christum fenne, Weiß, was er einst für mich gethan, Ihn Herr und Meister nenne, Als der, der in der Finsterniß Des Irrthums geht, noch ungewiß, Ob er auch richtig wandle. Was nützt mir seines Wortes Licht, Was hilft mir aller Unterricht, Wenn ich nicht darnach handle? 192. 8 Sopr. This Le= ben, ge= ben, Mein Vater und mein Gott, Du Herr von meinem Der du dein heil- sam Wort Zur Nichtschnur mir geGeist, Daß ich dem folgsam sei, Was dieß dein Wort mich heißt! Le ge Have Traf Ne gie re du mein Herz Durch deinen guten J Bass. Mein Vater und mein Gott, Du Herr von meinem Der du dein heil- sam Wort Zur Nichtschnur mir ge= ben, ben, Ne giere du mein Herz Durch deinen guten Geist, Daß ich dem folgsam sei, Was dieß dein Wort mich heißt! 2. Verleih, daß ich zuerst Und fein vergänglich Gut Wer nach dem Ewigen Erfährt, daß er zum Lohn 3. Gib, daß ich von der Welt Und daß in mir der Trieb Hilf, daß ich immer wach, Und in der Hoffnung stark Nach wahrer Weisheit trachte, Mehr als es werth ist achte! Mit weisem Eifer strebt, Auch hier schon glücklich lebt. Mich unbefleckt erhalte, Zum Guten nie erfalte! Im Kampf des Glaubens treu, Und fest gegründet sei! Mich Christo ähnlich zeige, 4. Gib, daß ich als ein Chrift Und achtsam mein Gemüth Zu seiner Lehre neige! Bold christlicher Wandel. 192. 277 4. Weh mir, was hilft es mir einst dort, Grweckt aus meinem Grabe, Daß ich an Christum und sein Wort Zum Schein geglaubet habe, Wenn keine fromme gute That Mein Leben hier bezeichnet hat, Den Glauben zu bestärken? Denn meine ganze Seligkeit Wirkt Glaube und Rechtschaffenheit, Der Glaub' in guten Werken. 5. Gott, dieser Hoffnung werth zu sein, Hilf, daß ich christlich lebe, Und vor dir heilig, fromm und rein Zu wandeln mich bestrebe! Gib mir Erkenntniß, Kraft und Muth, Damit ich Welt und Fleisch und Blut Im Glauben überwinde, Und dann nach wohl durchlebter Zeit Den Lohn in jener Herrlichkeit Für meine Werke finde! 192. dur Hamil t Alt. Le ge CC J J Mein Vater und mein Gott, Du Herr von meinem Der du dein heil- sam Wort Zur Nichtschnur mir ge= ben, Regie re du mein Herz Durch dei- nen guten ben, Geist, Daß ich dem folgsam sei, Was dieß dein Wort mich heißt! JITH PROD # 6 Le ge Ten. 33740 Mein Vater und mein Gott, Du Herr von meinem n Ba= Der du dein heil- sam Wort Zur Richtschnur mir ge= ben, ben, K Regie- re du mein Herz Durch dei- nen guten un tadbirl Geist, Daß ich dem folgsam sei, Was dieß dein Wort mich heißt! Dein Geist regiere mich Und nicht der Geist der Welt: So geh' ich, Herr, vor dir Den Weg, der dir gefällt. 5. Hilf, daß ich dich, mein Gott, Von ganzer Seele liebe, Und Lieb' und Gütigkeit Auch an dem Nächsten übe! Laß ohne Uebermuth Mich bei des Glückes Schein, In trüben Tagen sein! Der Fleischeslust ergeben, ¹ Mein dir geweihtes Leben Von Unbarmherzigkeit, Und stolzem Sinn befreit! @ Und ohne Ungeduld 6. Nie müsse fich mein Herz Und nie dem schnöden Geiz! Sei von Betrug und Neid, Von ungerechtem Gut 278 193. Heiligung und 7. Will deine Hand mich hier Auf rauhe Wege leiten, So unterstütze mich, Laß mich in aller Noth Und, wenn sie auch verzieht, 6 Sopr. Wer Gottes Wege geht, nur der hat großen Frie- den: Er wi der steht der = = B Wenn meine Tritte gleiten!@ Auf deine Hülfe baun, mag Dir doch getrost vertraun!@ 193. sduplo, dirias Tu- gend sich A ist des Lohns, den Gott dem Kampf beschieden, 3st sei- ner P bewußt. Bank? bö sen Lust, Er kämpft und = Frie- den: Er wi- der steht der = ATCER Bass. Wer Gottes Wege geht, nur der hat großen bösen Luft, Er fämpft und ist des Lohns, den Gott dem Kampf beschieden, Ist ſei- ner Tugend sich be- wußt. 2. Er merkt auf seinen Gang, geht ihn mit heil'gem Muthe, Wächst an Erkenntniß und an Kraft, Wird aus der Schwachheit stark, und liebt und schmeckt das Gute, Das Gott in seiner Seele schafft. 3. Ihn hat er allezeit vor Augen und im Herzen, Prüft täglich sich vor seinem Thron, Bereut der Fehler Zahl und tilgt der Sünden Schmerzen Durch Jesum Christum seinen Sohn. 4. Getreu in seinem Stand genießt er Gottes Gaben, Wehrt seiner Seele Geiz und Neid, Und ist, wenn Andre gleich viel Weins und Kornes haben, In Gott bei Wenigem erfreut. 5. Schenkt seine Hand ihm viel, so wird er Vielen nützen, Und wie sein Gott gutthätig sein, Des Freundes Glück erhöhn, verlaßne Tugend schüßen, Und selbst den Feind in Noth erfreun. fist 150mis@ 308.8 d13 dmil ando dall se a Htoo ise 6 christlicher 8 Grlöse endlich mich Und ist die Stunde da, O Vater, so verlaß, Mich Sterbenden mit Trost & Alt. Tugend sich bewußt. -$Wandel. Frie- den: Er wi- der steht der = Wer Gottes Wege geht, nur der hat großen Frieden: Er - 193.5 Von allen meinen Leiden, Aus dieser Welt zu scheiden, Wann meine Hütte bricht, Und froher Hoffnung nicht! 193. ist des Lohns, den Gott dem Kampf beschieden, Ist sei- ner Strac A S = Ten. Wer Gottes We ge geht, nur der hat großen 279 böfen Luft, Er kämpft und - J wi der steht der bö- sen Lust, Er kämpft und ist des Lohns, den Gott dem Kampf beschieden, Ist seiner Tugend sich bewußt. 6. Ihm ist es leichte Laft, die Pflichten auszuüben, Die er dem Nächsten schuldig ist; Sement Die Liebe gegen Gott heißt ihn die Menschen lieben, Und durch die Liebe siegt der Christ. 7. Er frånfet nie dein Glück, schüßt deinen Ruhm, dein Leben; Denn er ehrt Gottes Bild in dir. Er trägt dich mit Geduld, ist willig zum Vergeben; Denn Gott, denkt er, vergibt auch mir. 8. Sein Beispiel sucht dein Herz im Guten zu bestärken, nimmt an deiner Denn Alle find von Gott gezeugt zu guten Werfen, Und haben Einen Herrn, Ein Heil. 9. Dieß Heil der Ewigkeit, das hier der Fromme schmecket, Erhöht sein Glück, stillt seinen Schmerz, Gibt ihm Geduld und Muth; fein Tod, der ihn erschrecket! Im Tode noch freut sich sein Herz 194. 195. Heiligung und 194. Mel. 231. Seele, willst du dich noch fränken. 8 dan 1. Meines Herzens reinste Freude Ist nur die, Daß ich nie Mich von Jesu scheide; Daß ich ihn durch Glauben ehre, Hocherfreut Seine Stimme höre. Jederzeit Und erfüllt 2. Freundlich ruft er alle Müden, Sanft und mild Ihren Geist mit Frieden. Seine Last ist leicht zu tragen; Er macht Bahn, Geht voran, Stärkt uns, wenn wir zagen. 3. Ja, er fennt die Leidensstunden; Größern Schmerz Als sein Herz Hat kein Herz empfunden. 195. 280 6 Sopr. Gott, wie rein ist dei ne Wie vor dir wir sol- len sein, dei ne 190 T Wie vor dir wir sollen sein, 1190-91177 Lehre! Wenn ich höre, fehle In die Seele Wie ein scharfes Schwert tief ein. 961 Bass. Gott, wie rein ist Maga Oso dringen die Be Lehre! Wenn ich höre, so dringen die Befehle In die See- le Wie ein schar- fes Schwert tief ein. 2. Was ist an den äußern Werken Mehr zu merken, Als nur bloß der Tugend Schein? Doch, o Höchster, deinen Willen zu erfüllen TO S Muß das Herz geschäftig sein. 3. Ich soll selbst sein inures Dichten Also richten, Wie es dein Gesetz befiehlt; RIC Deine hellen Augen finden Da schon Sünden, 93 8 Wo das Herz in Lüsten spielt. 4. Böses soll ich nicht nur lassen, Sondern haffen; s Ich soll, Herr, auf dein Geheiß dall Allem Guten nachzuleben Mich bestreben, Unverrückt, mit Lust und Fleiß. 1600 5. Können wir denn deinen Willen Ganz erfüllen? dl fare Sünde schleicht sich dennoch ein, ie Darum blickt, wenn seiner Brüder Giner weint, Unser Freund Mitleidsvoll hernieder. 4. Will das Herz vor Jammer brechen, ndochte99 Ach, er trägt Und verpflegt Uns in unsern Schwächen! Selig, wer in bösen Zeiten, In Gefahr, Immerdar Sich von ihm läßt leiten! Jesu, treuster Freund von allen! 5. Mit dir will Froh und still Ich durch's Leben wallen. Auch der Tod kann mich nicht schrecken. Lebensfürst! Ja du wirst Einst mich auferwecken! 195. 6 be Alt. christlicher Wandel. 194. 195. Gott, wie rein ist dei= ne Wie vor fehle Wie vor B A dir wir sol- len sein, dei- ne dir wir sol- len sein, 281 In die Seele Wie ein schar- fes Schwert tief ein. 6 J Ten. Gott, wie rein ist An H Leh- re! Wenn ich hö-re, Towy foun D so drin- gen die BeKAPAL Lehre! Wenn ich höre, so dringen die Befeh- le In die See- le Wie ein schar- fes Schwert tief ein. Wenn wir noch so eifrig wollen, Wie wir sollen, Dir, o Gott, gehorsam sein. 6. Dein Gesetz ist uns gegeben, um im Leben Früh zu sehn, was wir gefehlt. bu un sirs Ach, ich sehe es und eile Ohne Weile jibis Zu dir, Jesus, Heil der Welt! and lison plo 7. Doch begnadigt sollen Sünder Nun als Kinder Wege, die Gott haffet, fliehn, Wege, die Gott wohlgefallen, Freudig wallen, um bemühn. 8. Dazu wollest du mich Schwachen Tüchtig machen: si Gib mir deinen guten Geist! Durch ihn will ich flüglich handeln, So stets wandeln, Wie dein Wort mich wandeln heißt. 20 mul pin3 282 196. 197. Liebe zu Gott b #€ = Sopr. Himmel an, nur him- mel- an Soll der Wan- del gehn! Was die From- men wünschen, kann Dort erst ganz ge- schehn; Auf Erden nicht; Freu- de wechselt hier mit Leid: Nicht hinauf zur Herrlich- feit Bass. Jis Dein Angesicht! = Himmel- an, nur him- mel an Soll der Wan- del gehn! Was die From- men wünschen, kann Dort erst ganz ge- schehn; SE Auf Erden nicht; Freu- de wechselt hier mit Leid: Nicht hinauf zur Herr- lich- feit Dein Ange= sicht! 2. Himmelan schwing deinen Geist Jeden Morgen auf; Kurz, ach kurz ist, wie du weißst, Unser Pilgerlauf! Fleh täglich neu: Gott, der mich zum Himmel schuf, Präg ins Herz mir den Beruf, Mach mich getren! 3. Himmelan hat er dein Ziel Selbst hinaufgestellt; Sorg nicht muthlos, nicht zu viel Um den Tand der Welt. Flieh diesen Sinn! Nur, was du dem Himmel lebst, Dir von Schäßen dort erstrebst, Das ist Gewinn. 4. Himmelan erheb dich gleich, Wenn dich Kummer drückt, Weil dein Vater, treu und reich, Stündlich auf dich blickt! Was quält dich so? Droben in dem Land des Lichts Weiß man von den Sorgen nichts: Sei himmlisch froh! 5. Himmelan wallt neben dir Alles Volk des Herrn, Trägt im Himmelsvorschmack hier Seine Lasten gern. O schließ dich an! Kämpfe frisch, wie sich's gebührt! Denke, auch durch Leiden führt Die Himmelsbahn! 6. Himmelan gieng Jesus Christ Folg, weil du sein Jünger bist, høyt Mitten durch die Schmach; Seinem Vorbild nach! a Vierter Liebe zu Gott per 197. Mel. 40. Noch nie hast du dein Wort gebrochen 1. Mein Gott, du wohnest zwar im Lichte, nied Wohin fein sterblich Auge dringt; Doch gibst du uns zum Unterrichte Alt. und dem Erlöser. 196. 197. Ten. auf zur Herrlich= feit € Himmel an, nur him- mel- an Soll der Wan- del gehn! Was die From- men wünschen, kann Dort erst ganz ge- schehn; AT Auf Erden nicht; Freu- de wechselt hier mit Leid: Nicht hinH FORTY auf zur Herrlich= feit Dein An- ge= sicht! male C Him- mel - an, nur him- mel an Soll der Wan- del gehn! Was die From- men wünschen, kann Dort erst ganz ge- schehn; 283 # 3 Auf Er- den nicht; Freu- de wechselt hier mit Leid: Nicht hinAbschnitt. und dem Erlöser. Dein Angesicht! Er litt und schwieg: Halt dich fest an Gott, wie er; Statt zu klagen, bete mehr! Erkämpf den Sieg! 7. Himmelan führt seine Hand Durch die Wüste dich, st Ziehet dich im Prüfungsstand Näher hin zu sich Im Himmelssinn; Von der Weltlust freier stets Und mit ihm vertrauter geht's Zum Himmel hin. 8. Himmelan führt dich von hier Selbst die Todesnacht, Ob auch noch ihr Dunkel dir Kurze Schrecken macht. Harr aus, harr aus! Auf die Nacht wird's ewig hell; Nach dem Tod erblickst du schnell Des Vaters Haus. 9. Hallelujah! Himmelan Steig' dein Dank schon hier! Einst wirst du mit Schaaren nahn, Und Gott naht zu dir In Ewigkeit. Aller Jammer ist vorbei, Alles jauchzt verklärt und neu In Ewigkeit. 10. Hallelujah singst auch du, Wenn du Jesum siehst, Unter Jubel einst zur Nuh In den Himmel ziehst. Gelobt sei er! Der vom Kreuz zum Throne stieg, Hilft auch dir zu deinem Sieg! Gelobt sei er! 1518 3.Dein Wort, das uns Erkenntniß bringt, Was du, o Allerhöchster, bist, Was mit uns deine Absicht ift. sid 90919 198. Liebe zu Gott dru 2. Das ist der Weg zum ew'gen Leben, Daß wir, o Vater, dich und den, milagr Jade Den du zum Heil uns hast gegeben, mischtesgos Erkennen, lieben und erhöhn. O führe du auf dieser Bahn 284 Mich selbst durch deine Wahrheit an! 3. Vor Allem gib, daß stets lebendig snihil Bei mir, Gott, dein Erkenntniß sei, Und daß ich dir darnach beständig Lieb', Ehrfurcht und Gehorsam weih', Gib, daß ich thu mit allem Fleiß, Was ich von deinem Willen weiß! 198. Sopr. SE € J Gott- heit hast gemacht; Liebe, die du mich so p + 7k P Bass. Lie- be, die du mich zum Bil- de 冊 # 2 Nach dem Fall mit Heil bedacht; Lie= be, dir M 143 14 mich, Dein zu blei- ben + M T S J e= wig- lich. = Lie- be, die du mich zum Bil- de + m² Nach dem Fall mit Heil bedacht; Liebe, id= 10 hug J= mich, Dein zu bleiben e= wig- lich. Gott- heit haft ge macht; Liebe, die du mich so + M E dir ehn: Dei- ner mil de = er= geb' ich 18 Dei= ner mil- de H er= geb' ich 2. Liebe, die du mich erkoren, Gh als ich erschaffen war, Liebe, die du Mensch geboren, Und mir gleich warst ganz und gar; Liebe, bir ergeb' ich mich. Dein zu bleiben ewiglich. und und dem Erlöser. 198. 4. Was hilft das richtigste Erkenntniß, rebe, oWenn's nicht zu deiner Liebe treibt? Liebe bir Was nützt ein aufgeklärt Verständniß, Wenn doch das Herz noch böse bleibt? Drum hilf, daß ich der Wahrheit treu, Und daß mein Glaube thätig sei! ; tebe bie lebe, bi 5. Laß dein Erkenntniß mir im Leiden Die Quelle wahren Trostes sein, Um mich, wann Leib und Seele scheiden, Des bessern Lebens zu erfreun! Da irr' und wank' ich weiter nicht, Und sehe dich in hellerm Licht. 198. 6 Alt. € gulta SOLIT Lie be, die du mich zum Bil- de Ten. mich, Dein zu m blei- ben e 200 me Gott- heit haft gemacht; Liebe, die du mich so mil de il be - m Nach dem Fall mit Heil bedacht; Liebe, dir er= geb' ich 冊 Liebe, die du mich zum Bil de O 285 e= wig- lich. m 10 the Dei ner VING Dei ner VALE Gott heit haft gemacht; Liebe, die du mich so mil- de 3 me mich, Dein zu blei- ben e= wig= lich. 3. Liebe, die für mich gelitten Und gestorben in der Zeit; Liebe, die mir hat erstritten Gw'ge Lust und Seligkeit; Liebe, dir ergeb' ich mich, Dein zu bleiben ewiglich. Nach dem Fall mit Heil be- dacht; Lie= be, dir er= geb' ich -m 286 199. 200. 201. Liebe zu Gott 4. Liebe, die du Kraft und Leben, Licht und Wahrheit, Geist und Wert; Liebe, die sich ganz ergeben Mir zum Trost und Seelenhort; Liebe, dir ergeb' ich mich, Dein zu bleiben ewiglich. 5. Liebe, die mich hat gebunden An ihr Joch mit Leib und Sinn; Liebe, die mich überwunden, Daß ich ganz ihr eigen bin; Liebe, dir ergeb' ich mich, Dein zu bleiben ewiglich. dull 199. Mel. 43. Gott, vor dessen Angesichte. 1. Gott, mein Vater, deine Liebe Deines Wohlthuns starke Triebe Deiner Huld Unendlichkeit, Und wer kann die vielen Proben 2. Als ich noch, der Welt verborgen, Wachtest du, für mich zu sorgen, Durch den Beistand deiner Macht Und was hat mein ganzes Leben 3. Nie gedenket mein Gemüthe Jener unverdienten Güte, Das erhabne Necht gewährt, Mich des Segens der Erlösten 4. In den zarten Jugendjahren Mein Beschirmer in Gefahren; Neicht, soweit der Himmel ist; Sind so ewig als du bist. Gott, erschöpfet feine Zeit; Deiner Güte würdig loben? In dem Schooß der Mutter lag, Ueber mich schon jeden Tag. Bin ich an das Licht gebracht; Gutes, das du nicht gegeben? Ohne brünst'ge Dankbegier Da du durch die Taufe mir Daß ich, für dein Kind erklärt, Boller Zuversicht darf trösten. Warst du meines Lebens Stab, An dir hab' ich bis ins Grab 200. Mel. 100. Jesus, die erlösten Sünder. 1. Quelle der Vollkommenheiten, Gott mein Gott, wie lieb ich dich! Und mit welchen Seligkeiten Seel' und Leib mag mir verschmachten; Mir wird deine Lieb' allein Sättigt deine Liebe mich! Hab'ich dich, werd' ichs nicht achten: Mehr als Erd' und Himmel sein! Meine Seele sich in mir! D 2. Denk' ich deiner, wie erhebet Wie getröstet, wie belebet Jeder Blick auf deine Werke, Wie entledigt er mein Herz 3. Floß aus deiner Segensfülle Daß ich ward, das war dein Wille; Daß ich denke, daß ich wähle, Danft dir, daß sie dich erfennt, 4. Du erlöstest vom Verderben Ließest den Gerechten sterben; Fühl' ich mich, o Gott, von dir! Deine Güte, deine Stärke, Von Bekümmerniß und Schmerz! Mir nicht so viel Wohlthat zu? Daß ich noch bin, schaffest du; Dafür dankt dir meine Seele, Und dich ihren Vater nennt! Mich durch deinen Sohn, o Gott! Mir zum Leben ward sein Tod. 201. Mel. 42. Nie bist du, Höchster, von uns fern. 1. Wer Gottes Wort nicht hält, und spricht: Ich kenne Gott! der trüget; In solchem ist die Wahrheit nicht, Die durch den Glauben sieget; Wer aber sein Wort glaubt und hält, Der ist von Gott, nicht von der Welt. 2. Der Glaube, den sein Wort erzeugt, Muß auch die Liebe zeugen; Je höher dein Erkenntniß steigt, Je mehr wird diese steigen; Der Glaub' erleuchtet nicht allein, Er stärkt das Herz und macht es rein. 3 Durch Jesum rein von Missethat Sind wir nun Gottes Kinder; und dem Erlöser. 199. 200. 201. 6. Liebe, die, zu Gott erhöhet, Mir erhält, was sie erstritt; Liebe, die stets für mich flehet, Und mich kräftiglich vertritt; Liebe, dir ergeb' ich mich, Dein zu bleiben ewiglich. 7. Liebe, die mich wird entrücken Aus dem Grab der Sterblichkeit; Liebe, die mich einst wird schmücken Mit dem Laub der Herrlichkeit; Liebe, dir ergeb' ich mich, Dein zu bleiben ewiglich. Sinen Vater, der mich liebt, Was zum wahren Wohl mir nüget, 5. Gott, du leitest stets uns besser, Deine Güte ist viel größer, Schallte gleich so hoch mein Dank Dennoch würde durch mein Leben 6. O so zieh durch deine Liebe, Stärk und mehre selbst die Triebe Laß mich ganz dein eigen sein, Daß auch mir auf dieser Erde 7. Laß mich jede deiner Gaben Stets den Zweck vor Augen haben, Deine Güte reize mich, illen und Ewig dort mit ihm zu leben, Ewig deiner mich zu freun, 5. Sollt' ich dich nicht wieder lieben, Und mit mehr als Vatertrieben Könnt' ich ruhig hier auf Erden Ohne sie nach dieser Zeit 287 6. Heil mir, daß ich es empfinde, Daß mein Herz vom Haß der Sünde Daß auf dein Gebot ich achte, Heil mir, du verbirgest nicht 7. Noch lieb' ich dich unvollkommen; Dort im Vaterland der Frommen Ganz werd' ich dort deinen Willen Und empfahn vor deinem Thron Einen Vater, der mir gibt, Einen Vater, der mich schüßet. Als wir wünschen und verstehn; Als die Kraft, dich zu erhöhn. Wie der Seraphim Gesang, Deine Huld nur schwach erhoben. Herr, mein ganzes Herz zu dir! Wahrer Dankbarkeit in mir! Se mich deines Wohlthuns freun, Wohlthun wahre Freude werde! Recht zu brauchen mich bemühn, Dazu du sie mir verliehn! daß ich immer treuer dich suche zu erfüllen! Hast du mir durch ihn gegeben, Und von dir geliebt zu sein! Der du mich zuerst geliebt, So unendlich mich geliebt? Ohne deine Liebe werden? Würdig sein der Seligkeit? Wie so liebenswerth du bist, Inniglich durchdrungen ist, Und es zu erfüllen trachte! Ginst vor mir dein Angesicht! Meine Seel' erkennt es wohl; Lieb' ich dich, Herr, wie ich soll; Kennen, ehren und erfüllen, Der vollkommnen Liebe Lohn! Todsi stv Wer solche Hoffnung zu ihm hat, Der flieht den Nath der Sünder, Folgt Chrifti Beispiel als ein Christ, Und reinigt sich, wie er rein ist. 4. Alsdann bin ich Gott angenehm, Wenn ich Gehorsam übe; misste Wer die Gebote hält, in dem Ist wahrlich Gottes Liebe;*** 8 Ein täglich thätig Christenthum, Das ist des Glaubens Frucht und Nuhm. 5. Der bleibt in Gott und Gott in ihm, Wer in der Liebe bleibet; Die Lieb' ist's, die die Cherubim Gott zu gehorchen treibet; Gott ist die Lieb', an seinem Heil Hat ohne Liebe Niemand Theil. 288 6° C Sopr. 10202. 203. Liebe zu Gott dau ildpie 1919 = Herr, mein Gott, durch den ich bin und le be! Gib, dare and su ring, drbut that ald daß ich mich in Bass. dei nen Rath er ge be! Laß deinen Willen mein, Und was du thust, mir theu er sein! 19 daß ich mich in Herr, mein Gott, durch den ich bin und le= be! Gib, dei nen Rath er= ge = SEL e= wig be! Laß e wig 3. Von Ewigkeit hast du mein Loos entschieden; Was du bestimmst, das dient zu meinem Frieden; Du wogst mein Glück, du wogst mein Leid, Und was du schickst, ist Seligkeit. deinen Willen mein, Und was du thust, mir theu er sein! 2. Du, du regierst, bist Weisheit, Lieb' und Stärke! Du, Herr, erbarmst dich aller deiner Werke! Was zag' ich einen Augenblick? Du bist mein Gott und willst mein Glück. 4. Gefällt es dir, so müsse feine Plage over Sich zu mir nahn: gib mir zufriedne Tage! Allein verwehrt's mein ewig Heil, So bleibe nur dein Trost mein Theil! pier pior2) THIETLIO 2, um laga 8419 160 203. Mel. 61. Erhebt den Herrn, ihr Frommen. 1. An dich, mein Gott, zu denken, Ist Pflicht und Trost für mich: Wenn Sorg' und Gram mich fränken, Dann mindert sich mein Schmerz; Wie Nebel vor dem Morgen, 2. Denk' ich an deine Liebe, Dann fühl' ich neue Triebe Mein Herz dir ganz zu weihn, Zur Ehre dir zu leben, 3. Du gabst mir aus Erbarmen Und großmuthvoll mir Armen welch ein Glück ist mein! to Wie wird mein Herz so rege, to So sieht mein Aug' auf dich. Dann fliehn die bangen Sorgen Und Nuh erfüllt mein Herz. Wie werd' ich dann erfreut! 1! plaz Zur Dankbeflissenheit, Dich freudig zu erheben, Vor Sünden mich zu scheun. Den Sohn, der für mich starb, Die Seligkeit erwarb. Die Seligkeit erwarb.. Gott, wenn ich dieß erwäge, 3 Dir ewig treu zu sein! Alt. und dem Erlöser. 202. 203. daß ich mich in Ten. Herr, mein Gott, durch den ich bin und le= be! Gib, dei nen Nath er= ge 2 deinen Willen mein, Und was du thust, mir theu- er sein! daß ich mich in deinen Rath er= ge = D Herr, mein Gott, durch den ich bin und lebe! Gib, 289 be! Laß e- wig = 4. Mit hoffendem Gemüthe Und harre deiner Güte, Du unterstüßest mich: Wird mir die Arbeit süße, 5. Wie gut ist's, dein zu denken! Ihr Herz auf's Gitle lenken, Ich halte mich an Gott! Dieß stärkt mich, wenn ich leide, 6. An Gott will ich gedenken, Wird man ins Grab mich senken, Da mich die Welt vergißt; Wann auch auf Erden Keiner - dei nen Willen mein, Und was du thust, mir theu- er sein! 5. Du gibst aus Huld uns dieser Erde Freuden, Aus gleicher Huld verhängst du unsre Leiden: Ist nur mein Weh nicht meine Schuld, So zag' ich nicht; du gibst Geduld. 6. Soll ich ein Glück, das du mir gabst, verlieren, Und willst du, Gott, mich rauhe Wege führen, So wirst du, denn du hörst mein Flehn, Mir dennoch eine Hülf' ersehn. be! Laß ewig 7. Vielleicht muß ich nach wenig Tagen sterben: Herr, wie du willst! Soll ich den Himmel erben, - Und dieser ist im Glauben mein Wie kann der Tod mir schrecklich sein? Denk' ich an deine Treu, Sie ist mir täglich neu. Auch wenn ich Schweiß vergieße, Seh' ich dabei auf dich. Die Welt mag immerhin Wie schlecht ist ihr Gewinn! Dieß bringt mir wahre Freude, Und ist mein Troft im Tod. So lang ich denken kann. So geh ich zwar die Bahn, Doch du, Herr, denkst noch meiner, Mein eingedenk mehr ist. 19 290 Sopr. feit 40 204. Liebe zu Gott u F Gut und Du ge - Bass. selbst es Schöpfung dein Gebot. hei- lig ist dein beutst, in tie fer feit Stehn um deinen Thron bereit, Freu- en fich der Se lig = bist, o Gott! Die im Him- mel dir lob fin- gen, Wil- le, Stil- le Mensch er kennt's oft nicht Für sein Glück und seine Pflicht. Wie du Hört die Deinen Wil- len zu voll bringen: Nur der Gut und heilig Du ge= beutst, in selbst es bist, o Gott! Schöpfung dein Ge- bot. ist dein tie= fer = Wil- le, Wie du Stille Hört die Die im Him- mel dir lob- fin- gen, P Stehn um dei- nen Thron bereit, Freu- en fich der Se= ligDei nen Willen zu voll brin- gen: Nur der Mensch er- kennt's oft nicht Für sein Glück und seine Pflicht. 2. Dir gehorcht mit sanfter Wonne Aller deiner Welten Heer; Deine Veste, deine Sonne, Alles dienet deinem Willen; Gilt und drängt sich, wann du rufft, Nur der Mensch erkennt's oft nicht 3. Stolz empört sich unsre Seele, Deine göttlichen Befehle Läßt sich nicht von dir regieren; Wählt sie eine andre Bahn, Wandelt mit verblendtem Sinn Sturm und Donner, Erd' und Meer, Alles, Höchster, was du schufft, Dein Gebot stets zu erfüllen: Für sein Glück und seine Pflicht. Herr und Schöpfer! wider dich; Wirft fie thöricht hinter sich, Klüglicher, nach ihrem Wahn, Die sie soll zum Heile führen, Auf verkehrten Wegen hin. 400 Alt. feit ſelbst es bist, o Schöpfung dein Ge bot. P € Ten. to und dem Erlöser. 204. 204. Gut und heilig ist dein Du ge beutst, in tie fer = feit 2 J Gtehn um deinen Thron bereit, Freu- en sich der Se- ligFR selbst es bist, o Gott! Schöpfung dein Ge- bot. Mensch er- fennt's oft nicht Für sein Glück und sei- ne Pflicht. Gut und hei- lig Du gebeutst, in Gott! Die im Him- mel dir lob- fin- gen, Dei-- nen Wil len zu voll- bringen: Nur der Malay Deinen Willen J Wille, Stil- le ist dein tie= fer O PLA 291 Wie du Hört die عد Wil- le, Stil- le 靶 Stehn um deinen Thron be reit, Freuen sich der Se- lig= Die im Him- mel dir lob- sin- gen, د Wie du Hört die zu voll bringen: Nur der Mensch er- fennt's oft nicht Für sein Glück und seine Pflicht. 4. Gott, laß uns es doch empfinden, Daß die eitle Luft der Sünden Mach uns deinen Willen wichtig; Lehr uns jeden Irrweg fliehn: Mach uns unsern Pflichten treu, 5. So wird auch bei uns auf Erden, Dankbar ansgerichtet werden, Alle Werke deiner Hände Alle deiner Huld fich freun Denn, wer deinen Willen thut, Daß uns unser Herz verführt, Uns zuletzt den Tod gebiert! Führ auf deine Bahn uns hin; Denn dein Weg allein ist richtig Daß der Wandel heilig sei! Wie im Himmel, dein Gebot Heiliger und großer Gott! Werden unterthan dir sein, Bis an deiner Schöpfung Ende: Hat allein es ewig gut. 205. 206. 207. Liebe zu Gott 205. Mel. 9. Dir, Gott, dir will ich fröhlich singen. 1. Du Vater deiner Menschenkinder, Der du die Liebe selber bist, is und dessen Herz auch gegen Sünder Noch gütig und voll Mitleid ist, Laß mich von ganzem Herzen dein, Laß mich's mit allen Kräften ſein! 292 2. Gib, daß ich als dein Kind dich liebe, Da du mein Gott und Vater bist, Und so gesinnt zu sein mich übe, Wie's dir gefällt, mir nüglich ist! Was dir gefällt, gefall' auch mir; Nichts scheide mich, mein Gott, von dir! 3. Bewahre mich durch deine Liebe, Wenn böses Beispiel mich verführt, Und gib, daß ich Verläugnung übe, Wenn Sinnenlust zu sehr mich rührt! Wie sollt' ich je die Kreatur Dir vorziehn, Schöpfer der Natur? 4. Laß mich um deiner Ehre willen Gern thun, was mir dein Wort gebeut! Kann ich's nicht, wie ich soll, erfüllen, 206. Mel. 40. Noch nie hast du dein Wort gebrochen. 1. Dich, Höchster, ehrerbietig scheuen Ist unser Glück, ist unsre Pflicht; Kein Mensch kann deiner Huld sich freuen, Scheut er dein heilig Auge nicht: Drum flöße, um mich dein zu freun, Mir wahre Kindesehrfurcht ein! 2. Gib, daß ich stets zu Herzen nehme, Daß du allgegenwärtig bist, Und das vor dir zu thun mich schäme, Was dir, mein Gott, zuwider ist! Der Beifall einer ganzen Welt Hilft dem ja nichts, der dir mißfällt. 3. Nie laß mich dein Gericht vergessen, Mich nie mit Sündern fündlich freun, Nie muthlos, doch auch nie vermessen 207. Mel. 138. Sch bin getauft auf deinen Namen. 1. Ich will dich lieben, meine Stärke, Ich will dich lieben, meine Zier! Ich will dich lieben mit dem Werke Und immerwährender Begier; Ich will dich lieben, schönstes Licht, Bis mir das Herz im Tode bricht! 2. Ich will dich lieben, o mein Leben, Als meinen allerbesten Freund; Ich will dich lieben und erheben, So lange mich dein Glanz bescheint; Ich will dich lieben, Gotteslamm, Das für mich litt am Kreuzesstamm! 0 Indi und dem Erlöser. 205. 206. 207. So sieh auf meine Willigkeit, Und rechne mir nach deiner Huld Die Schwachheit, Vater, nicht zur Schuld! 5. Der liebt dich nicht, der noch mit Freuden Das thut, was dir, o Gott, mißfällt; Drum laß es mich mit Ernst vermeiden, Gefiel' es auch der ganzen Welt! Die kleinste Sünde selbst zu scheux, Laß, Vater, mich behutsam sein! 6. Gib, daß ich Alles willig leide, Was mir dein weiser Nath bestimmt! Durch Trübsal führest du zur Freude; Und wer sie willig übernimmt, Geduldig trägt und weislich nützt, Wird mächtig von dir unterstützt. 7. In deiner Liebe laß mich sterben; So ist selbst Sterben mein Gewinn, So werd' ich deinen Himmel erben, Wo ich ganz frei vom Uebel bin. Da werd' ich einmal völlig rein Dich lieben und ganz selig sein. Und stolz in deinem Dienste sein! Nie führe mich zur Sicherheit Der Reichthum deiner Gütigkeit! 4. Erhalt in mir ein gut Gewissen, Das weder Spott noch Trübsal scheu'; Und mache von den Hindernissen Der wahren Tugend selbst mich frei! Nie störe Furcht und Lust der Welt Mich, das zu thun, was dir gefällt. 5. Mit Ehrfurcht laß mich vor dir wandeln, Und stets, ich sei auch wo ich sei, Nach deiner Vorschrift redlich handeln, Entfernt von aller Heuchelei! Wer dich von Herzen liebt und ehrt, Nur der ist dir, o Vater, werth. 293 3. Ach, daß ich dich so spät erkannte, Du hochgelobte Liebe du! Daß ich nicht früher mein dich nannte, Du höchstes Gut und wahre Ruh! Es ist mir leid, ich bin betrübt, 4. Ich lief verirrt und war verblendet, Ich hatte mich von dir gewendet Nun aber ist's durch dich geschehn, Daß ich dich erst so spät geliebt. Ich suchte dich und fand dich nicht; Und liebte das geschaffne Licht: Daß ich dich endlich hab' ersehn. 294 208. 209. Liebe zu Gott 5. Ich danke dir, du wahre Sonne, Daß mir dein Glanz hat Licht gebracht; Ich danke dir, du Himmelswonne, Daß du mich froh und frei gemacht; Ich danke dir, du heil'ger Mund, Daß du mir zurufst: Sei gesund! 6. Erhalte mich auf deinen Stegen, Und laß mich nicht mehr irre gehn; Laß meinen Fuß auf deinen Wegen Nicht straucheln oder stille stehn; Erleucht mir Leib und Seele ganz, Du ewig starker Himmelsglanz! Sopr. Sieh, hier bin ich, Gh ren fö -= fö- nig! Na= he Schwa- che Thränen, Kind- lich Seh nen Bring' ich = 208.hi fol mar Ja mich zu dei nem Thron; Laß dich fin- den, Laß dich finden! dir, du Men- schen- sohn! Galler Mein Verlangen kennst du schon. Bass. Sieh, hier bin ich, Eh- ren= kö Schwa- che Thrä- nen, Kind- lich Seh C ← K = nig! Na- he nen Bring' ich = mich zu dei nem Thron; Laß dich fin- den, Laß dich finden! dir, du Men- schen- sohn! Mein Verlangen kennst du schon. 2. Sieh doch auf mich, Herr, ich bitt dich; Lenke mich nach deinem Sinn! Dich alleine Ich nur meine, Dein erfaufter Erb' ich bin. Laß dich finden, Laß dich finden! Gib dich mir und nimm mich hin! Nichts als deine freie Gnad, 3. Herr, erhöre! Ich begehre Die du giebest, Weil du liebest, Dem der dich liebt in der That. Laß dich finden, Laß dich finden! Der hat Alles, der dich hat. 4. Rein, voll Wonne Wie die Sonne Ist, o Seelenfreund, dein Herz; Ich nur finde Noch der Sünde Tödtend Gift in mir mit Schmerz. 209. Mel. 103. Jesus lebt, mit ihm auch ich. 1. Meinen Jesum laff' ich nicht! Er hat sich für mich gegeben: Sollt' ich nicht aus Dank und Pflicht An ihm hangen, ihm nur leben? Er ist meines Lebens Licht: Meinen Jesum laff' ich nicht! und dem Erlöser. 208. 209. 295 7. Gib meinen Augen heil'ge Thränen, Gib meinem Herzen reine Glut; Laß meine Seele fich gewöhnen, zu üben treuen Liebesmuth; Laß meinen Sinn, Geist und Verstand Stets sein zu dir, mein Heil, gewandt! 8. Ich will dich lieben, meine Krone, Ich will dich lieben, meinen Gott! Ob auch kein Glück der Welt mich lohne, Und in der allergrösten Noth; Ich will dich lieben, schönstes Licht, Bis mir das Herz im Tode bricht! 208. € Alt. Sieh, hier bin ich, Gh- ren- fö= nig! Na- he Schwa- che Thränen, Kind- lich Seh nen Bring' ich J mich zu deinem Thron; Laß dich fin- den, Laß dich finden! dir, du Men- schen- sohn! Mein Verlangen, kennst du schon. mich zu dir, du = Ten. Sieh, hier bin ich, Ch- ren= fö Schwa- che Thrä- nen, Kind- lich Seh- nig! Na= he nen Bring' ich = dei nem Thron; Laß dich fin- den, Laß dich finden! Men- schen- soh 2. Er, der Welt und mir gesandt, Gab sein Leben uns zum Pfand, Dwie bin ich ihm verpflicht! Mein Ver lan- gen kennst du schon. Laß dich finden, Laß dich finden! Schaff in mir ein reines Herz! 5. Tief in Nöthen Laß mich beten, Kindlich beten, Herr, vor dir! Ach, erscheine, Wenn ich weine, Bald mit deiner Hülfe mir! Laß dich finden, Laß dich finden! Denn mein Herz verlangt nach dir. 6. Dieser Zeiten Eitelkeiten, Reichthum, Wolluft, Ehr und Freud Sind nur Schmerzen Meinem Herzen, Welches sucht die Ewigkeit Laß dich finden, Laß dich finden, Großer Gott! Ich bin bereit! Uns zu lehren, uns zu retten, Daß wir Gottes Gnade hätten. Meinen Jesum laff' ich nicht! 296 210. Liebe zu Gott 3. Durch ein Herz voll Dankbarkeit, Durch Gehorsam, den ich übe Gegen das, was er gebeut, Halt' ich fest an seiner Liebe, Und so laff' ich Jesum nicht. D Bis an meines Lebens Ende; Ganz mich hin in seine Hände. Meinen Jesum laff ich nicht! 2 Traue dem, was er verspricht, 4. So ist er mein Theil und Ruhm Ihm geb' ich zum Gigenthum Er ist meine Zuversicht: Sopr. mich Dir Für Bass. will ich dei- ne lang ich ath- me, leb' und bin, ich durch dich er= lö= ſet bin, 210. dan- fen bis zum Gra- be, So theu= er= wer= the Ga- be, Daß Dir will ich Für dei ne ge- stor- ben, Und mir den Himmel hast dan- fen theu- er Daß du, Herr, bist für lang ich ath me, leb' und bin, ich durch dich er= lö= set bin, er= wor ben. Grabe, So the Ga be, Daß - wer= = bis zum Daß du, Herr, bist für RJ ben. er= wor= mich geftor- ben, Und mir den Himmel hast 2. An dich nur will ich ewig denken, Du sollst mein Ein und Alles sein; Dir will ich meine Seele schenken, 3u dir mich halten ganz allein; Nach dir will ich voll Sehnsucht schauen, Und dir in Demuth fest ver[ tranen! Mein treuer Heiland und [ mein Hort! Und wenn auch Nichts mir übrig bliebe, So hab' ich doch dein Him[ melswort; 3 Du bist ja nichts als lauter Liebe, Das wird mich halten und erquicken, Wenn mich Versuchung will [ berücken. 4. Die schnöde Welt mit ihren Gaben, Wie ist sie doch so arm und leer, Und kann das müde Herz nicht laben, Wenn Neu und Angst es drücken hund[ schwer! und dem Erlöfer. 210. 297 5. Wann mein Auge schon verlischt, Wang' und Lippen sich entfärben, Mich kein Labsal mehr erfrischt, Und das matte Herz nun bricht, 6. Dort auch laff' ich Jesum nie, Denn nach dieses Lebens Müh Ewig strahlt mir dort sein Licht: Alle Sinnen mir ersterben, Laff' ich meinen Jesum nicht. Hange stets an seinen Blicken; Will er ewig mich erquicken. Meinen Jesum laff' ich nicht! Alt. Dir will ich Für dei ne 210. Ten. # dan ken - theu- er = lang ich ath- me, leb' und bin, ich durch dich er= lö- set bin, = Dir will ich dan- fen Für dei ne theu- er mich ge- stor- ben, Und mir den Him- mel haft bis zum Grabe, So wer= the Gabe, Daß Daß du, Herr, bist für = lang ich ath me, leb' und bin, ich durch dich er lö set bin, == er= wor= ben. bis zum Grabe, So = wer= the Ga be, Daß : Daß du, Herr, bist für ben. mich geftor- ben, Und mir den Himmel hast er wor Durch alle Güter dieser Erden Kann ja die Schuld nicht kleiner werden 5. Nur Einer kann uns Alle retten Und führen aus des Wahnes Nacht; Nur Einer bricht der Sünde Ketten Und nimmt dem Tode seine Macht: Vor meines Jesu Gottesblicke Erschrickt der Feind und flieht zurücke. 6. Bis in den Tod ist er gegangen Für uns, die wir den Tod verdient; Am Kreuze hat der Herr gehangen, Und unsre große Schuld gesühnt; Ja dort hat er für uns gebeten, Und uns erlöst aus Furcht und Nöthen. 7. Und wenn wir uns mit bittrer Reue Zu seinem Gnadenthrone nahn, So nimmt er uns mit Liebestreue, Mit Freuden wieder auf und an; Und wenn wir fest im Glauben stehen, So werden wir ihn ewig sehen. 8. Nun wohl, ich habe kein Verlangen Als meinen Jesum ganz allein; An keinem Andern will ich hangen, Zu Keinem sonst um Hülfe schrein; Von ihm will ich mich nimmer trennen, Und nur für ihn in Liebe brennen. 298 211. Gottvertrauen 9. Ich bin ja nichts, wenn er mir fehlet; Ich sterbe, hab' ich Jesum nicht; Wie er weiß keiner, was mich quälet, Und wenn er Friede! zu [ mir spricht, dail tchin So mag die Welt mir Alles nehmen: Der Herr ist mein, mich soll's [ nicht grämen!@ 64 Sopr. b Wer nur den Den wird er b Bass. O hof- fet auf ihn al le zeit, = al ler Noth und Traurig- feit; hoffet al= ler 211. lieben Gott läßt wal- ten, wunderbar er= hal= ten höch- sten traut, Der hat auf kei nen Sand ge= baut. Fünfter Gottvertrauen auf ihn al le= = zeit, Noth und Trau- rig feit; = Wer Gott dem Al= lerWer nur den lieben. Gott läßt wal- ten, Den wird er wun- der- bar er= hal= ten Und In höch- sten traut, Der hat auf keinen Sand ge= baut. 2. Was helfen uns die schweren Sorgen? Was hilft uns unser Weh und Ach? Was hilft es, daß wir alle Morgen Beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid Nur größer durch die Traurigkeit. 3. Man halt ihm nur in Ghrfurcht stille, Und warte, in sich selbst vergnügt, Wie Gottes Gnad' und heil'ger Wille Und sein allweiser Nath es fügt: Gott, der uns ihm hat auserwählt, Der weiß am besten, was uns fehlt. Und In Wer Gott dem Al= ler und Ergebung. 211. 299 10. So nimm denn all mein Sein und Wesen, Mein Denken, Glauben, ( 4) Mp bolo[ Hoffen hin! Durch dich nur kann ich ganz genesen, Weil ich durch dich erlöset bin. Herr, nimm mich hin mit Herz und Streben, Zu Freud und Leid in [ Tod und Leben! Abschnitt. und Ergebung. Alt. hof- fet auf ihn al= le= zeit, al ler Noth und Traurig feit; ? Ten. 211. Wer uur den lieben Gott läßt wal- ten, Den wird er wunder- bar er= hal- ten # = hof fet aller J höchsten traut, Der hat auf keinen Sand ge- baut. Wer Gott dem Al- lerWer nur den lieben Gott läßt wal- ten, Den wird er wunderbar er= hal= ten = : auf ihn al le zeit, Noth und Trau- rig feit; Und In C höchsten traut, Der hat auf keinen Sand gebaut. 4. Er fennt die rechten Freudenstunden, Er weiß wohl, was uns nützlich sei; Wenn er uns nur hat treu erfunden, Aufrichtig, ohne Heuchelei, is So kommt Gott, eh wir's uns versehn, Und läßt und Gutes viel geschehn. 5. Denk nicht in deiner Drangsalshitze, Daß du von Gott verlassen seist, Daß ihm nur der im Schoße size, Den alle Welt für glücklich preist: Die Zukunft ändert oft sehr viel, Und setzet Jeglichem sein Ziel. Und In Wer Gott dem Al= lerTH19 300 inst 212. 213. Gottvertrauen 6. Es sind ja Gott sehr leichte Sachen, Und seiner Allmacht gilt es gleich, Den Reichen klein und arm zu machen, Den Armen aber groß und reich: de Wie leicht ist's dem Allmächtigen, 3n stürzen und auch zu erhöhn! Breid ado at dink pos 212. Mel. 211. Wer nur den licben Gott läßt walten. 1. Was ist mein Leben auf der Erde? Ein Wechsel ist's von Lust und Leid. Hier stört oft Unruh und Beschwerde Die sanfteste Zufriedenheit; Hier wohn' ich noch in einer Welt, Die kein vollkommnes Glück enthält. 2. Weß soll ich mich, o Herr, denn trösten? Nur deiner Huld, du bist mein Heil, Und bleibst, wenn auch die Noth am gröften, Doch meines Herzens Trost und Theil. Du stehst nach deiner Vatertreu Mir stets mit Rath und Hülfe bei. 3. Du stärfst mir unter aller Plage, D Gott! durch mein Gebet den Muth, Daß ich gelassen sie ertrage, Und machst zuletzt doch Alles gut. Auf Kummer folgt zufriedner Dank, Auf Klagen froher Lobgesang. 4. 3u ungestörten Sicherheiten Schickt sich gewiß kein Prüfungsstand. Wie würde, drückt' uns nicht zu Zeiten Ein Leiden, unsre Treu erkannt? Vollkommne Ruh und Sicherheit Ist nur ein Glück der Ewigkeit. 213. Mel. 67. Wie soll ich dich empfangen. 1. Befiehl du deine Wege, Der allertreusten Pflege Der Wolken, Luft und Winden Der wird auch Wege finden, 2. Dem Herrn mußt du vertrauen, Auf sein Werk mußt du schauen, Mit Sorgen und mit Grämen Läßt Gott fich gar nichts nehmen: 3. Dein' ew'ge Treu und Gnade, Was gut sei oder schade Und was du dann erlesen, Und bringst zu Stand und Wesen, 4. Weg' hast du allerwegen, Dein Thun ist lauter Segen, us the Und was dein Herze kränkt, Deß, der den Himmel lenkt: Gibt Wege, Lauf und Bahn, Da dein Fuß gehen kann. Wenn dir's soll wohl ergehn: Wenn dein Werk soll bestehn Und selbstgemachter Pein Es muß erbeten sein. O Vater, fiehet recht, Dem sterblichen Geschlecht. Das treibst du, starker Held, Was deinem Rath gefällt. An Mitteln fehlt's dir nicht; Dein Gang ist lauter Licht; und Ergebung. 212. 213. Grbim 7. Sing, bet, und geh auf Gottes Wegen, Verricht das Deine nur getreu, Und trau des Höchsten reichem Segen, So wird er täglich bei dir neu: Cot Denn wer nur seine Zuversicht Auf Gott seßt, den verläßt er nicht. 5. Was bist du denn, o meine Seele, In deiner Noth so fummervoll? Vertraue Gott, nur ihn erwähle Zu deinem Trost! Er schüßt dein Wohl. Ginst dankst du ihm nach der Gefahr, Daß er dein Gott und Retter war. 6. Er wird es sein. Ruf in Gefahren Ihn als den einz'gen Helfer an! Er weiß dich mächtig zu bewahren; Und da, wo Niemand helfen kann, wente Fehlt ihm die Kraft zu helfen nicht: Dieß stärke deine Zuversicht! 7. Befiehl ihm alle deine Wege; Hoff und vertrau ihm allezeit! Auch auf dem allerrauhsten Stege Denk froh an jene Ewigkeit! Da wirst du frei von aller Pein, Ganz selig, ganz zufrieden sein! 8. So laß mich, Gott, stets dahin schauen, Und dann mit starkem Muth auf dich Auch in der grösten Noth vertrauen! Du bist bei mir: das stärke mich! Wer dessen stets versichert ist, Der lebt und stirbt getrost als Christ. 301 Dein Werk kann Niemand hindern, Dein' Arbeit darf nicht ruhn, Wenn du, was deinen Kindern 5. Und wollt' mit List und Stärke So wird von seinem Werke Was er sich vorgenommen, Das muß doch endlich kommen 6. Hoff, o du arme Seele, Gott wird dich aus der Höhle, Mit großer Gnade rücken; So wirst du noch erblicken 7. Auf, auf! gib deinen Schmerzen Laß fahren, was im Herzen Bist du doch nicht Regente, Gott fist im Regimente,.. Ersprießlich ist, willst thun. Der Feind hier widerstehn, Gott nicht zurücke gehn: Und was er haben will, Zu seinem Zweck und Ziel. Hoff und sei unverzagt! Da dich der Kummer plagt, Erwarte nur die Zeit, Die Sonn' der schönsten Freud: Und Sorgen gute Nacht! Dich trüb und traurig macht! Der Alles führen soll: Und führet Alles wohl 302 214. Gottvertrauen den in 8. Jhn, ihn laß thun und walten! Er ist ein weiser Fürst, Und wird sich so verhalten, Daß du dich wundern wirst, Wenn er, wie ihm gebühret, Mit wunderbarem Rath Die Sach' hinausgeführet, n Die dich bekümmert hat. 9. Er wird zwar eine Weile Mit seinem Trost verziehn, Und thun an seinem Theile, Als hätt' in seinem Sinn Er deiner sich begeben, Und sollst du für und für In Angst und Nöthen schweben, So frag' er nichts nach dir. 10. Wird's aber sich befinden, Daß du ihm treu verbleibst, So wird dein Jammer schwinden, Da du's am mind'sten glaubst. CC Sopr. mor- gen gier = te; Bass. mor- gen gier= te, follt' ich for: gen? Nein, ich will nicht for gen! Der so treu mich führ- te, U 603 er vor an, Sei sein Weg mir auch ver- bor- gen, Wa- rum 1 follt' ich 214. Noch das Licht mir scheint? Bleibt mit mir ver eint. Nein, ich will nicht sorgen! Der so treu mich führte, Noch das Licht mir scheint? Bleibt mit mir vereint. Weiß ich denn, ob Im mer recht reWeil der Trost verzieht? Wenn die stillen Thränen Geht die Bahn Nur er ver an, Sei sein Weg mir auch verborgen, Wa- rum Ungeduld De Was er auflegt, hilft er tragen: Weiß ich denn, cb Im- mer recht refor gen? = org 2. Nein, ich will nicht klagen! Sollt' ich denn verzagen, Wenn des Herzens Sehnen, Nur der Vater sieht! Geht die Bahn Nur Wird oft zur Schuld; Soltt' ich denn verzagen? Er wird dein Herz erlösen Die du zu keinem Bösen 11. Wohl dir, du Kind der Leiden! Mit Ruhm und tausend Freuden Gott gibt dir selbst die Palmen Und du fingst Freudenpsalmen 12. Mach End', o Herr, mach Ende Stärk unsre Füß' und Hände, Uns allzeit deiner Pflege So gehen unsre Wege 6 Alt. mor- gen gier te, = follt' ich $ Ten. und Ergebung. 214. EC 83 mor- gen gier= te, Von der so schweren Last, Bisher getragen hast. Du hast und trägst davon Den Sieg, die Ehrenkron! In deine rechte Hand, Dem, der dein Leid gewandt. Mit aller unsrer Noth! Und laß bis in den Tod Und Treu empfohlen sein: Gewiß zum Himmel ein! 214. Nein, ich will nicht sor- gen! Der so treu mich so treu mich führ- te, er vor an, Sei sein Weg mir auch ver- borgen, Wa- rum Noch das Licht mir scheint? Bleibt mit mir ver- eint. for gen? = 303 Nein, ich will nicht sor= gen! Der so treu mich führte, Weiß ich denn, ob Ima- mer recht reGeht die Bahn Nur Weiß ich denn, ob Immer recht reCana Noch das Licht mir scheint? Bleibt mit mir vereint. € er vor an, Sei sein Weg mir auch verborgen, Wa- rum Geht die Bahn Nur sollt' ich for gen? 3. Nein, ich will nicht wählen! Ach, ich möchte fehlen, Leicht getäuscht vom Schein! Sehn wohl das Beginnen, Schwach sind meine Sinnen, Nicht den Ausgang ein. Meine Wahl Ward oft zur Qual; Mag sein Plan sich mir verhehlen, Gott kann niemals fehlen. 304 215. 216. Gottvertrauen. 4. Wie viel tausend Sonnen, Zeigt er Bahn und Lauf! Wie viel tausend Geister X Allen hat Schmerz und Freuden zugemessen; Sollt' er mein vergessen? 5. Ihm will ich vertrauen! Hoffnung stärkt das Herz. Glaube führt zum Schauen, Ist der Himmel trübe, Liebe heilt den Schmerz. Hat sie geschickt; Gott bleibt doch die Liebe; Was mich drückt, Werd' ich nur in Prüfungsstunden Treu bewährt erfunden! 215. Sopr. Sollt' es gleich bis wei- len schei- nen, Als verließe end- lich doch ge= wiß. Gott die Sei- nen, so glaub' und weiß ich dieß: Gott hilft Gott die Sei- nen, Bass. Sollt' es gleich bis wei- len schei- nen, Als verließe = Seinem Licht entronnen, Aller Wesen Meister, dal@ Blicken zu ihm auf! Sein weiser Rath endlich doch ge= wiß. 2. Hülfe, die er aufgeschoben, Hilft er nicht zu jeder Frist, so glaub' und weiß ich dieß: Gott hilft 3. Wie nicht gleich die Bäter geben, So hält Gott auch Maß und Ziel, 4. Seiner kann ich mich getrösten, Er ist gegen mich, sein Kind, 5. Will der Feind mir bange machen, Drückt mich schwer des Kreuzes Joch, 201 Hat er drum nicht aufgehoben; Hilft er doch, wenn's nöthig ist. Wornach ihre Kinder streben, Er gibt wie und wann er will. Wenn die Noth am allergrösten; Mehr als väterlich gesinnt. Ich kann seine Macht verlachen; Gott, mein Vater lebet noch! 6. Mögen mich die Menschen fränken Und auf mein Verderben denken, TOT 1. In allen meinen Thaten Der Alles kann und hat: Soll's anders wohl gelingen, Mein 2. Sorg' ich auch spät und frühe, Wenn dein Gedeihn mir fehlt? Nach deinem Willen machen, 216. Mel. 217. Was ist's, daß ich mich quäle. Laß ich dich, Höchster, rathen, Du mußt in allen Dingen, Helfer sein durch Rath und That. Was helfen Sorg und Mühe, Du magst's mit meinen Sachen Du hast noch Alles wohl gewählt. und Ergebung. 6. Bin ich ganz verlassen, Was der Vater will: Mit ergebnem Herzen Was er thut, Jede Trübsal dieser Erden 7. Sei mir Kampf beschieden, Mich des Sieges Bahn; Der den Sieg errungen, di Du, o Held, Wer dir folgt, kann nicht erliegen; 215. - Alt. Sollt' es gleich bis wei- len schei- nen, Als verließe 215. 216. 305 Kann der Geist nicht fassen, Halt' ich auch in Schmerzen Ihm gehorsam still. Ist recht und gut; Gott die Seinen, Oso glaub' und weiß ich dieß: Gott hilft Gott die Sei- nen, end- lich doch ge- wiß. bied P Ten. Sollt es gleich bis wei- len scheinen, Als ver- lie se Soll zum Heil mir werden. Führet doch zum Frieden Der den Tod bezwungen, Kämpfte mir voran. Bezwangst die Welt! Mir auch hilfst du siegen! end- lich doch ge= wiß. Sind sie mir ohn Ursach feind, 7. Will die Welt mich nimmer leiden, Mag fie Tod und Nache dräun, 8. Will sie mich gleich von sich treiben, Ist der Himmel mein Gewinn, 005 din!! 9. Welt, ich will dich gerne lassen; Deine Güter bringen Noth, 10. Ja, Herr, wenn ich dich nur habe, Legt man mich gleich in das Grab, so glaub' und weiß ich dieß: Gott hilft 3. Was du für mich ersehen, Jit mein beschieden Theil: Mit dem, was du hienieden 4. Dir trau' ich in Gefahren; Du, der da will und kann: Gehorsam zu erfüllen, Gott im Himmel ist mein Freund, Mag fie höhnen mich und neiden, Gott, mein Gott wird Richter sein. Muß mir doch der Himmel bleiben; Geb' ich gern das Andre hin. Was du liebst, das will ich haffen; Laffe mir nur meinen Gott! Frag' ich nichts nach andrer Gabe; G'nug, Herr, wenn ich dich nur hab! Das soll und muß geschehen, Drum bin ich stets zufrieden Mir gibst zu meinem wahren Heil. Du wirst mich wohl bewahren, Such' ich nur deinen Willen So nimmst du selbst dich meiner an. 20 306 217. 5. Laß du nur meine Sünden Durchstreiche meine Schuld! So schenke mir auf's neue 6. Leg' ich mich müde nieder, Zu meines Lebens Pflicht; Geh' ich dem Kreuz entgegen: So 7. Schein' ich von dir verlassen, Und deiner Hülfe traun, Sopr. Gottvertrauen i Vor dir Vergebung finden, Und wenn ich zu dir schreie, In Christo deine Baterhuld! Weckt mich der Morgen wieder Irr' ich auf finstern Wegen, sei dein Wort mir Troft und Licht! So will ich doch mich fassen, Und wenn ich auf der Erde 217. Bass. Was ist's, daß ich mich quä le? Harr sei ner, = = meine See le, Harr und sei un ver zagt! Du weißt nicht, = 520 was dir nü nu get; Gott weiß es, und Gott schü ßet, Er schü- get den, der nach ihm fragt. Was ist's, daß ich mich quä le? Harr sei= ner, = meine See le, Harr und sei un verzagt! Du weißt nicht, was dir nu get; Gott weiß es, und Gott schü- get, Er = schü- get den, der nach ihm fragt. 2. Er zählte meine Tage, (& h ich die Welt noch sah; Eh ich ihn Vater nannte, 3. Die kleinste meiner Sorgen Der Alles steht und hält; Das dient zu meinem Frieden, 4. Ich lebe nicht auf Erden, Die Lust der Welt vergeht: Den Grund zum Glück zu legen, Mein Glück und meine Plage, Gh ich mich selbst noch kannte, War er mir schon mit Hülfe nah. Ist dem Gott nicht verborgen, Und was er mir beschieden, War's auch die größte Last der Welt. Um glücklich hier zu werden; Ich lebe hier, im Segen Das ewig wie mein Geist besteht. und Ergebung. 217. 307 Nicht groß und glücklich werde, Voll Glaubens in die Zukunft schaun. 8. Dir hab' ich mich ergeben, Wie und wann's dir gefällt; So bleibt mein Theil und Erbe 9. So sei nun, Seele, stille! Der dich erschaffen hat! Dein Vater in der Höhe Alt. Zu sterben und zu leben, Ich lebe oder sterbe, Die Herrlichkeit der andern Welt. Dein Ruhm sei dessen Wille, Es gehe, wie es gehe: Weiß ja zu allen Sachen Rath! $ 217. der St meine See le, Harr und sei un verzagt! Du weißt nicht, Ten. Was ist's, daß ich mich quä le? Harr sei ner, = was dir nü get; Gott weiß es, und Gott schü ßet, Gr mei= ne schü- get den, der nach ihm fragt. EE Was ist's, daß ich mich quâ = le? Harr sei ner, = See le, Harr und sei un verzagt! Du weißt nicht, = schü- get den, der nach ihm fragt. 5. Was dieses Glück vermehret, Gott, du gewährst es gern. Wenn's alle Welt auch schätzet, 6. Sind auch der Krankheit Plagen, Noch schwerer Haß und Spott: Zu Gott; denn nicht mein Wille, 7. Du bist der Müden Stärke, Erbarmst du ewig dich.dsini Wenn Gott mich will bewahren? was dir nü het; Gott weiß es, und Gott schü zet, Er ? Sei mir von dir gewähret! Was dieses Glück verleget, Sei, Herr mein Gott, mir ewig fern! Der Mangel schwer zu tragen, So harr' ich und bin stille Dein Wille nur gescheh', o Gott! Und aller deiner Werke Was kann mir widerfahren, Und du, mein Gott, bewahrest mich! 218. 219. 218. Mel. 217. Was Gottvertrauen ist's, daß ich mich quäle. Und in der Noth verzagen? Er sorgt, daß meiner Seele Kein wahres Wohlfein fehle: Genug zum Trost, mein Herz, für dich! 2. Was nützt uns, ängstlich sorgen Und jeden neuen Morgen Mit neuem Kummer sehn? Du, Vater meiner Tage, 1. Was soll ich ängstlich klagen Der Höchste sorgt für mich. Weißt, eh ich dir's noch sage, Mein Leid und auch mein Wohlergehn! Dir findlich zu vertrauen, 3. Auf deine Hand zu schauen, Das, Herr, ist meine Pflicht. Und dich, mein Vater, lieben; 4. Der du die Blumen kleidest Du, Schöpfer der Natur, Drum, Seele, was dich quälet, 5. Herr, alle meine Sorgen, An meinem Herzen nagt, Du weißt den zu erfreuen, 308 menth 1 218. PRE Ich will fie treulich üben, Denn du verlässt die Deinen nicht. Und alle Thiere weidest, Weißt alles, was mir fehlet: Befiehl dem Herrn und glaube nur! Die Noth, die oft verborgen Werf' ich auf dich, den Treuen; Der fromm nach deiner Hülfe fragt. 219. Sopr. Du klagst, und füh- left die Be- schwer- den Des Stands, in thise dem du dürftig lebst; Du stre- best glücklicher zu werden, Und siehst, daß du ver=- bens strebst. ge= OVER Bass. Du klagst, und füh- left die Be- schwer- den Des Stands, in dem du dürftig lebst; Du strebest glücklicher zu werden, Und siehst, daß du ver= ge= bens strebst. batmage 11821 2. Ja, flage! Gott erlaubt die Zähren; Doch denk im Klagen auch zurück: Ist denn das Glück, das wir begehren, Für uns auch stets ein wahres Glück? 3. Nie schenkt der Stand, nie schenken Güter Dem Menschen die Zu[ friedenheit; those Die wahre Ruhe der Gemüther Ist Tugend und Genügsamkeit. 4. Genieße, was dir Gott beschieden, Entbehre gern, was du nicht hast; Ein jeder Stand hat seinen Frieden, Ein jeder Stand hat seine Last. 3 Gott ist der Herr, und seinen Segen Vertheilt er stets mit weiser Hand: Alt. 6. Wenn meine Augen thränen, So flag' ich's dir, dem Herrn. Ich jeden Wunsch der Seele: 7. Der du mir hier im Leben Mir deinen Sohn geschenkt! Und mir zum Besten lenken, Was 8. Du führest, Herr, die Deinen Doch stets nach deinem Nath. Bleibt doch dein Nath voll Liebe: 9. Wenn ich hier Tiefen sehe, Was du mit mir gethan; Du nimmst mich, mich Erlösten, Und sich nach Hülfe sehnen, Dir, Vater, dir befehle iqos Du hörst, du hilfst, du fegnest gern! Schon größres Heil gegeben, Du wirst mir Alles schenken, mich zu Sorgen reizt und kränkt. Nicht so, wie sie es meinen, Ob ich mich auch betrübe, Das zeigt der Ausgang mit der That. Und es nicht ganz verstehe, Kann ich doch deß mich trösten: Gewiß dereinst zu Ehren an. 10. Dort, bei der Frommen Schaaren, Dort werd' ich es erfahren, Wie gut du mich geführt. Da sing' ich dir mit Freuden Den Dank, der deiner Huld gebührt! Nach überstandnen Leiden 219. wer und Ergebung. 218. 219. Ten. dem du dürftig lebst; Du stre- best glück= li= cher zu 3 € Du klagst, und füh- lest die Be- schwer- den Des Stands, in = 309 den, Und siehst, daß du vergebens strebst. € Du flagst, und füh- lest die Be- schwerden Des Stands, in dem du dürf tig lebst; Du stre- best glück stre best glücklicher zu werden, Und siehst, daß du ver ge bens strebst. - Nicht so, wie wir's zu wünschen pflegen, Doch so, wie er's uns heilsam fand. 6. Willst du zu denken dich erkühnen, Daß seine Liebe dich vergißt? Er gibt uns mehr, als wir verdienen, Und niemals, was uns schädlich ist. 7. Verzehre nicht des Lebens Kräfte In träger Unzufriedenheit; Beforge deines Stands Geschäfte, Und nüße deine Lebenszeit! 8. Bei Pflicht und Fleiß sich Gott ergeben, Ein ewig Glück in HoffBrasi[ nung fehn, Dieß ist der Weg zu Ruh und Leben: Herr, lehre diesen Weg mich gehn! 310 220. 221. Gottvertrauen Sopr. Was mein Gott will, gescheh' all zeit! Gr wäh- let langs Zu helfen ist ihn er dem bereit, Der an stets das Be= fte; Er hilft aus Noth, Der treu- e Gott, Und glaubet fe= fte. züchtiget mit Maßen: Wer Gott ver- traut, Fest auf ihn baut, Den wird er nicht ver las sen. = : = Bass. Was mein Gott will, ge scheh' all zeit! Er wäh- let 3u helfen ist 谁 er dem bereit, Der an ihn stets das Beſte; glau bet fe fte. = Er hilft aus Noth, Der treue Gott, Und züch- ti= get mit Ma- ßen: Wer Gott ver- traut, Fest auf ihn baut, Den wird er nicht ver las sen. : 2. Er ist mir Trost und Zuversicht, Gibt Hoffnung, Freud' und Leben: Drum, was er will, dem will ich nicht Unmuthig widerstreben. Sein Wort ist wahr, Und in Gefahr Jft er es, der mich schüßzet; Des Höchsten Macht, Die für mich wacht, Gibt mir stets, was mir nüget. 221. Mel. 149. Mit frohem Dank erschein' ich hier. 1. Auf Gott und nicht auf meinen Nath Und dem, der mich erschaffen hat, Er, der die Welt Wird mich in meinen Tagen 2. Er sah von aller Ewigkeit, Bestimmte meine Lebenszeit, Was zagt mein Herz? Der zu des Glaubens Ehre om Will ich mein Glücke banen, Mit ganzer Seele trauen. Allmächtig hält, Als Gott und Vater tragen. Wie viel mir nützen würde, Mein Glück und meine Bürde. Ist auch ein Schmerz, Nicht zu besiegen wäre? Alt. und Ergebung. 220. 221. Ten. Was mein Gott will, gescheh' allzeit! Er wäh- let Zu helfen ist er dem bereit, Der an ihn stets das Beste; Er hilft aus Noth, Der treu- e Gott, Und glau bet fe ste. = = züch- ti= get mit Maßen: Wer Gott ver- traut, Fest auf ihn J baut, Den wird er nicht ver las= sen. = = 8 Was mein Gott will, ge scheh' all zeit! Er wäh- let helfen ist er dem bereit, Der an ihn Zu stets das Be= glaubet fe ste; 2 îte. 311 O Er hilft aus Noth, Der treu- e Gott, Und züchtiget mit Maßen: Wer Gott ver- traut, Fest auf ihn baut, Den wird er nicht ver las sen. = = 3. Wenn es sein Wille mir gebeut, Das Leben zu verlassen, So will ich voll Ergebenheit In seinen Rath mich fassen. Dir, Gott, befehl' Ich meine Seel' In meinen letzten Stunden: Dein Sohn, o Gott, Hat Grab und Tod Auch für mich überwunden! 3. Gott fennet, was mein Herz begehrt, Mir gnädig, eh ich's bat, gewährt, Er sorgt für mich Nicht was ich mir ersehe, 4. Ist nicht ein ungestörtes Glück Als selbst das widrige Geschick, 1 Die größte Noth Und Ehre, Glück und Habe si und hätte, was ich bitte, Wenn's seine Weisheit litte. Stets väterlich: Sein Wille, der geschehe! Weit schwerer oft zu tragen, Bei dessen Last wir klagen? Hebt doch der Tod, Verläßt uns doch im Grabe. 312 222. 223. Gottvertrauen 5. An dem, was wahrhaft glücklich macht, Läßt Gott es keinem fehlen: Gesundheit, Ehre, Glück und Pracht Wer Gottes Nath Dem wird ein gut Gewissen Sind nicht das Glück der Seelen. Vor Augen hat, Die Trübfal auch versüßen. ( ilss ad $ Sopr. recht sein hal- ten Was Gott thut, das ist Wie er fängt meine Wil- le; stil- le. wohl weiß zu 222. recht sein Wil- le; hal ten stil- le. 1 Er ist mein Gott, Der in der Noth Mich er halten: Drum laff' ich ihn nur wal: ten. Bass. Was Gott thut, das ist Wie er fängt meine wohl- ge: than: Es bleibt geSa- chen an, Will ich ihm wohl ge- than: Es bleibt geSa- chen an, Will ich ihm Er ist mein Gott, Der in der Noth Mich wohl weiß zu er= hal= ten: Drum laff' ich ihn nur wal- ten. 2. Was Gott thut, das ist wohlgethan: Er lässet mich nicht fallen; Er führet mich auf rechter Bahn, Lehrt seinen Weg mich wallen. Trost und Geduld Gibt seine Huld: miste Er wird mein Unglück wenden, Ge steht in seinen Händen. 3. Was Gott thut, das ist wohlgethan: Nur er weiß, was uns nüßet; Der irrt auf ungewisser Bahn, Der sich auf ihn nicht stüßet. 223. Mel. 93. 1. Will mich, o Gott, hienieden So stärke mich mit Muth! So laß mich wohl bedenken, 2. Du, Bater, wendest Bürden, Ja, seine Treu Ist immer neu: Drum will ich auf ihn bauen und seiner Güte trauen. 4. Was Gott thut, das ist wohlgethan: Er ist mein Licht und Leben, Der mir nichts Böses gönnen kann; Ihm will ich mich ergeben Welt, sich hier dein Leben. Des Lebens Laft ermüden, So oft mich Leiden kränken, Auch Noth sei oft dem Menschen gut! Die mich erdrücken würden, dull Tabeloge und Ergebung. 6. Was ist des Lebens Herrlichkeit? Was ist das Leiden dieser Zeit? Hofft auf den Herrn! Seid fröhlich, ihr Gerechten! Alt. recht sein hal- ten Ten. 222 Was Gott thut, das ist wohl ge- than: Es bleibt geWie er fängt mei ne Sa- chen an, Will ich ihm 222. 223. Wie bald ist sie verschwunden! Wie bald it's überwunden! Er hilft uns gern. Der Herr hilft seinen Knechten. Wil= le; Er ist mein Gott, Der in der Noth Mich ſtil= le. wohl weiß zu er hal ten: Drum laff' ich ihn nur wal ten. -- = Was Gott thut, das ist Wie er fängt mei- ne 313 O recht sein Wil- le; Er ist mein Gott, Der in der Noth Mich hal ten stille. Von meinem Haupte ab; Stets nach der Kraft zu tragen, 3. Dein väterlich Bemühen Zu thun, was dir gefällt; Den Eigenwillen brechen, wohl- ge than: Es bleibt geSachen an, Will ich ihm wohl weiß zu er= halten: Drum laff' ich ihn nur walten. In Freud und Leid: Es kommt die Zeit, Da öffentlich erscheinet, Wie treulich er es meinet. tambi 5. Was Gott thut, das ist wohlgethan: Muß ich den Kelch gleich schmecken, Der bitter ist nach meinem Wahn, Laff' ich mich doch nicht schrecken, Weil er zuleßt Mich doch ergößt Mit süßem Trost im Herzen; Da weichen alle Schmerzen. 6. Was Gott thut, das ist wohlgethan: Dabei will ich verbleiben. 8 mag mich auf die rauhe Bahn Noth, Tod und Elend treiben, Doch väterlich So wird Gott mich In seinen Armen halten: Drum lass' ich ihn nur walten. Du wägest unsre Plagen Die deine Hand erst selber gab. Will uns hier auferziehen, Du willst die Lüfte schwächen, Und uns entwöhnen von der Welt. 314 224. 4. Du willst den Eifer mehren, Mit Glauben und Geduld; Auch wenn du säumst zu retten, Sopr. Gottvertrauen Gott ist mein Heil und Licht! Ich fürch- te, Herr, mich nicht Vor frecher Sünder Not ten; Gott, meines Lebens Gehorsam dich zu ehrenad Daß wir in unsern Nöthen, nd Doch trauen deiner Vaterhuld. Kraft, Ist's, der mir Hül fe schafft, Wenn Frevler meiner Bass. 224. spot- ten! Ja, wenn der Bö sen Heer, Wild to bend wie das = Meer, Mich woll- te un- ter- tre- ten: Ich zitt- re dennoch nicht: Denn meine Zu ver= ficht Ist Gott, er wird mich retten. Gott ist mein Heil und Licht! Ich fürch- te, Herr, mich spot ten! Ja, wenn = nicht Vor frecher Sünder Not ten; Gott, mei- nes Lebens Kraft, Ift's, der mir Hülfe schafft, Wenn Frevler mei ner = mei- ne 3u- ver= sicht KERA per Bö sen Heer, Wild to bend wie das = = Meer, Mich woll- te unter tre- ten: Ich zitt- re dennoch nicht: Denn MO A Ist Gott, er wird mich ret ten.n@ = 5. O drücke meinem Herzen h Den Trost auf's tiefste ein, Auch wenn du ihn betrübest, TITT Alt. a un und Ergebung. nicht Vor fre- cher Sün- der Rot ten; Gott, mei- nes Le- bens 224. 315 Bei Sorgen, Gram und Schmerzen Daß, wen du, Vater, liebest, Doch dein sich könne findlich freun! but alud, saist110 Gott ist mein Heil und Licht! Ich fürch- te, Herr, mich Kraft, Ist's, der mir Hül fe schafft, Wenn Frevler meiner Ten. 224. TOX spot ten! Ja, wenn der Bö- sen Heer, Wild to bend wie das = Meer, Mich woll- te un- ter tre- ten: Ich zitt re dennoch nicht; Denn = mei= ne Zu ver= sicht Ist Gott, er wird mich ret CC Gott ist mein Heil und Licht! Ich fürchte, Herr, mich mei ne nicht Vor frecher Sünder Rot- ten; Gott, meines Lebens Kraft, Ist's, der mir Hül fe schafft, Wenn Frev- ler mei- ner ten. = spot ten! Ja, wenn der Bö sen Heer, Wild to bend wie das = Zu- ver- ficht = Meer, Mich woll- te unter treten: Ich zitt- re dennoch nicht; Denn Ist Gott, er wird mich retten. 316 225. 226. 227. 2. Im Heiligthum des Herrn, O fommt, erwünschte Tage! Weil Gottes Huld mich deckt; Gott, deine Huld such' ich: Erhör des Herzens Flehen! Schon oft mein Netter war, 3. Herr, du verwirfst mich nicht! In Gott dem Herren fassen. Eh meine Mutter mich, 225. Mel. 80. Kein Lehrer ist dir, Jesus, gleich. 1. Gott, deine weise Macht erhält Die ganze lebenvolle Welt, Und Aller Augen freuen sich, Und warten hoffnungsvoll auf dich, Auf dich, der du sie Alle liebst, Und Allen ihre Speise gibst! 2. Aus deinen milden Händen fließt, O Herr, was Jedem nöthig ist; Mit Wohlgefallen sättigt fie Dein Aufsehn, und versäumt sie nie; Nie sind Geschöpfe deiner Hand Dir unwerth oder unbekannt. 3. Auch mir gabst du, mein Gott und Heil! Noch täglich mein bescheiden 38 adsor[ Theil, Gottvertrauen Ach, da verweilt' ich gern! Dann ist nichts, was mich schreckt, Dann naht mir keine Plage. hull Erhöre, Vater, mich, Dich, Gott, der in Gefahr Werd' ich als Retter sehen. Ich will nun Zuversicht Eh wird mein Vater mich, Als du, o Gott, verlassen. Gabst mir's mit Huld und Freundlichkeit, So lang ich bin, zu rechter Zeit: Kein Vater sorgt so väterlich Für seinen Sohn, wie du für mich. 4. Ich bin's gewiß, du fannst mich nicht Verlaffen, meine Zuversicht! Ich bin's gewiß, du thust mir wohl, So lang ich hier noch leben soll. Nicht Ueberfluß bitt' ich von dir; Was ich bedarf, das gibst du mir. 5. Der Vogel bauet nicht das Land, Du nährst ihn doch mit milder Hand; Du schmückst die Blume königlich, Doch hat sie nicht Verstand wie ich; Vergiß es, meine Seele, nie: Weit mehr bin ich vor Gott als sie. 226. Mel. 149. Mit frohem Dank erschein' ich hier. 1. Was zagst du? Gott regiert die Welt, Und er ist ja allmächtig. Den Arm, der alles Fleisch erhält, Was macht dir den verdächtig? Wenn Meeresfluth, Uns schon ereilet hätten, 2. Was zagst du? Gott regiert die Selbst was dein Herz verborgen hält, Sollt' ihm dein Schrein Die Bitten, die du thatest, Schwert, Feuersglut So kann er doch noch retten. Welt, Und er ist ja allwissend. Ist dennoch ihm wohl wissend. Verborgen sein? Wußt' er, noch eh du batest. 3. Was zagst du? Gott regiert die Welt, Und er ist ja allweise. Stets dient der Weg, der ihm gefällt, In Finsterniß P150 Uns aus der Nacht der Leiden 1. Dir sei mein ganzes Leben, Dir sei mein Herz geweiht! Mein Gott sein und mich leiten: 2. Das heut vorher zu sehen, Zum Heil dir, ihm zum Preise. Führt er gewiß Zum hellsten Licht der Freuden. 227. Mel. 217. Was ist's, daß ich mich quäle. Mein Vater, übergeben, Du sollst zu allen Zeiten Du leitest stets mit Gütigkeit. Was morgen wird geschehen, 317 und Ergebung. 225. 226. 227. Und würd' ich auch allein So steht mir Gott zur Seiten; Führt mich die rechte Bahn, aul 4. O harret auf den Herrn! Ihr hoffet nicht vergebens. Der Herr macht Alles gut, Ja, Gott, du bist mein Theil! In bessern Welten sehen. Und ganz verlassen sein, Er nimmt sich meiner an, Sein Schutz wird mich begleiten. Vertraut ihm! Er hilft gern; Betrübter, fasse Muth! Er ist der Gott des Lebens. Ich werde einst dein Heil Tön froher, mein Gesang! Tön mit Posaunenflang: hiss Ich werde Gott einst sehen! .8 6. Mich schufst du nicht für diese Zeit, Mein Ziel ist in der Ewigkeit; Du gabst mir Weisheit und Verstand, Und machtest selbst dich mir [ bekannt; Nichts, was die Erde zeugt und nährt, Gleicht mir an Hoheit und [ an Werth. 7. Von dir, der das an mir gethan, Werd' ich auch Speis' und Trank [ empfahn; Selbst dem, der dich mit Sünden schmäht, Gibst du sie ohne sein Gebet; Wie noch vielmehr wirst du sie mir Gewähren, fleh' ich sie von dir! 8. Laß du mich nur genügsam sein, Und deiner Gaben mich erfreun, Doch noch mehr deiner, der du dich So freundlich zeigest gegen mich, Der du des Lebens Quelle bist, Aus welcher alle Wohlthat fließt! 9. Bei deiner Gaben Ueberfluß Erhalt mich mäßig im Genuß! Bewahr mich in der Dürftigkeit Vor Schmach und Unzufriedenheit! Du nährst mich immer: Preis und Dank Bring' ich dir, Gott, mein [ Leben lang! alkas? Min vel Estain. 4. Was zagst du? Gott regiert die Welt, Ist stets allgegenwärtig; Wenn sich dein Herz verlassen hält, Dir nah, zu helfen fertig. Trägt die Natur; Doch allenthalben Alle. Welt, Und er ist ja geduldig. Sind selber Fromme schuldig; Trifft Fromme nicht: Sein Athem nur Trägt, wo auch Jeder walle, 5. Was zagst du? Gott regiert die Zwar, wenn er vor Gericht uns stellt, Doch sein Gericht Drum sei gewiß, er schone Auch dein in seinem Sohne! 6. Nun, Gott, da du die Welt regierst, Wie dürft' ich ängstlich zagen? Ein Leid, in welches du mich führst, Soll nie mich niederschlagen. Du läsfest mich Ich hoff' auf dich! Bald deine Hülfe schauen: Dir, dir will ich vertrauen! C Das ist zu hoch für mich: Dein Weg bleibt mir verborgen: Drum werf ich alle Sorgen als Auf meinen besten Freund, auf dich. 3. Hilf, daß ich nicht in Sünden Kein Sünder bleibt vor dir; n Dein Wohlthun zu genießen, Mein Glück je wolle finden! Mit ruhigem Gewissen Dieß Glück, o Gott, verleihe mir! 318 228. 229. 4. Herr, präge, dir zur Ehre Recht tief ins Herz mir ein: Ihm dient, sich ihm ergiebet oli # Gottvertrauen Und mir zum Trost, die Lehre Wer Gott von Herzen liebet, to Und auf ihn hofft, muß glücklich sein. 228. Sopr. Bum Himmel auf steigt mein Ge- bet. Wo kommt mir Hülfe her? Von dir al- lein, o Herr! Du& wi- ger, mein Schicksal steht Bei dir wohl auf ge ho ben: Dich will ich = 3 Bass. Zum Himmel aufsteigt mein Ge- bet. Wo kommt mir Hülfe e= wig lo- ben. her? Von dir al- lein, o Herr! Du& wi- ger, mein Schicksal steht Bei dir wohl auf ge= ho ben: Dich will ich S : e= wig lo ben. 2. Der Arm des Menschen schützet nicht. Woher kommt Hülfe mir? Sie kommt allein von dir, Der mit dem Wort der Allmacht spricht. Nur dir kann ich vertrauen, Auf deine Güte bauen. 3. Er, der den großen Bau der Welt, Der Sterne blißend Heer, Der Berge Last, das Meer, Der Erde Kreis schuf und erhält, Er wird auch mich bewahren Vor Uebel und Gefahren. 1. Herr, allerhöchster Gott, Und was uns nüglich ist, D, sieh erbarmend mich Weil ich nicht, wie ich will, 2. Ich glaube zwar an dich, Oft will die Zweifelsucht Wer macht das Herz gewiß, Laß deine Hülfe doch mi 3. O, reiche du mir selbst Hilf meiner Schwachheit auf, 229. Mel. 4. Wir danken alle Gott. Von dem wir alle Gaben, In reichem Maße haben! In meiner Schwachheit an, mi Dir recht vertrauen fann. Doch nur mit schwachem Glauben; Mir alle Hoffnung rauben. he als du, o Herr, allein? Von mir nicht ferne sein! Aus Gnaden deine Hände! Daß Nichts von dir mich wende! und Ergebung. 228. 229. 5. Ich will stets mit Vertrauen Der freudig Gutes thut: So will ich noch bekennen: mins 228. Auf dich, den Bater, schauen, Wann Seel' und Leib sich trennen, Mein Gott, dein Weg ist ewig gut! 10 simothy dal 7 Alt. Zum Himmel auf steigt mein Ge- bet. Wo kommt mir Hülfe 319 her? Von dir al- lein, o Herr! Du& wi- ger, mein Schicksal steht Bei TOT dir wohl auf= ge= ho ben: Dich will ich ewig lo ben. = Ten. Zum Himmel auf steigt mein Ge- bet. Wo kommt mir Hül- fe 0 her? Von dir al- lein, o Herr! Du& wi- ger, mein Schicksal steht Bei dir wohl aufgehoben: Dich will ich e wig lo= ben. 4. Der Herr, der Weltregierer wacht, Sein Auge schlummert nie; Der Ewige ruht nie, Nie seine Sorge, seine Macht. Wie sicher kann ich leben! Sein Schuß wird mich umgeben. 5. Nun bin ich froh in meinem Gott! Es kommt die Hülfe mir, Allgütiger, von dir. Ist schon, dem Senfforn gleich, So laß ihn doch bei mir Ich fürchte mich in keiner Noth: Dein Schutz gibt Muth und Stärke, Gedeihn zu jedem Werke. 4. Gib, daß die Zuversicht Daß du mein Vater seist, Daß alle meine Schuld Damit mein Herz sich deiner 5. Mach diese Zuversicht Daß ich mein Leben lang Und stets befliffen sei, So hab' ich schon in dir od 300 Mein Glaube noch sehr klein, In stetem Wachsthum sein! In meinem Geist sich mehre, Und ich dir angehöre; Von dir vergeben ſei: Als seines Gottes freu'! In mir, o Gott, fo kräftig, ind In deinem Dienst geschäftig, Zu thun, was dir gefällt! Den Himmel auf der Welt. 320 230. 231. a 6. Mein Heiland, der du einst Und, wenn sie wanketen, Ach, unterstüß auch jetzt Und schenke Glaubenskraft Gottvertrauen Für deine Jünger batest, Beim Vater sie vertrateft, ori@ Mein sehnliches Gebet, hi Moto Dem, der dich darum fleht! 230. Mel. 152. Jesus, mit der Schaar der Fronmen. 1. Fortgekämpft und fortgerungen, Muß es, bange Seele, sein! Kann dich Jesus hinbegleiten, 2. Bei der Hand will er dich fassen; Glaube nur und zweifle nicht! Bald wirst du voll Freude danken, 3. Bald strahlt dir sein Blick entgegen; nie gereut ihn seine Wahl. Gott, die Liebe, kann nur lieben: 4. Weg von aller Welt die Blicke! Nur auf Gott und Ewigkeit! Aug und Herz und Sinn und Hände, 231. Bis zum Lichte durchgedrungen Durch die tiefsten Dunkelheiten Muth spricht er den Schwachen ein Scheinst du gleich von ihm verlassen, Bete, kämpfe ohne Wanken; Bald umgibt dich Kraft und Licht! Hoffe, harr auf dunkeln Wegen: Er will dich im Glauben üben; Wonne wird bald deine Qual. Schau nichtseitwärts, nicht zurücke, Nur zu deinem Jesus wende Bis er himmlisch dich erfrent! Sopr. See le, willst du dich noch krän- ken? Je- sus spricht: Wei- ne nicht! Ich will dein ge den- ken. Denk an sei nen heil gen = 100 Na- men! Wenn du gehst, Gläu- big flehst, Ist es lau- ter A- men. hij spule, mis Bass. See- le, willst du dich noch krän- fen? Je- sus spricht: Wei- ne nicht! Ich will dein ge denken. Denk an ſei- nen heil- gen -men. 19 200 Na men! Wenn du gehst, Gläubig flehst, Ist es lau- ter 2. Sprich, ist nicht an jedem Morgen Seine Treu Ob dir neu? Er wird ferner sorgen! Hat er dich bisher erhalten, so wird Er, dein Hirt, ba 500sp Auch noch ferner walten! 3. Weißt du doch, welch bittre Plagen, Welche Noth Bis zum Tod il Gr für dich getragen! 7. In deiner Mittlershand Herr, unterstüße mich So geh' ich freudig fort Zu meines Glaubens Ziel, $ und Ergebung. 230. 231. Alt. 5. Aus des Jammers wilden Wogen Hat dich oft herausgezogen Seiner Allmacht treue Hand. Nie zu kurz ist seine Rechte; Wo ist einer seiner Knechte, g Der bei ihm nicht Rettung fand? 6. Schließe dich in deine Kammer, Geh und schütte deinen Jammer Aus in Gottes Vaterherz! stop Kannst du gleich ihn nicht empfinden, Worte nicht, nicht Thränen finden, Klag ihm schweigend deinen Schmerz! 7. Kräftig ist dein tiefes Schweigen; Glaube nur, daß er dich hört! Glaube, daß, was er gebeten, 152 8. Drum so will ich nicht verzagen, Flehen, ringen fort und fort. Wer da bittet, wird empfangen: Gott wird sich als Vater zeigen: Glaub, daß Jesus dich vertreten, Gott sein Vater ihm gewährt. Mich vor Gottes Antlig wagen, Wer da sucht, der wird erlangen; Er gelobt's in seinem Wort. Insons help Ist Heil und aller Segen: Auf allen meinen Wegen; In dieser Pilgerzeit Der Seele Seligkeit! Ten. 231. 321 See- le, willst du dich noch krän- ken? Je- sus spricht: Wei- ne nicht! Ich will dein ge den ken. Denk an ſei- nen heil- gen Na men! Wenn du gehst, Gläubig flehst, Ist es lau- ter A- men. $ O See le, willst du dich noch krän- ken? Je- sus spricht: Weine 100 ning nicht! Ich will dein ge den- ken. Denk an sei nen heilgen 8 Na men! Wenn du gehst, Gläubig flehst, Ist es lau- ter A- men. : Sollte der dich nicht umfassen, Der sein Blut Dir zu gut Willig fließen laffen? 4. Schaue doch auf seine Wunden! Deinen Schmerz Hat sein Herz Längst mit dir empfunden. Laß dich seinen treuen Händen! Was dir schwer, Das wird er Bald zum Besten wenden. 21 322 232. 233. 234. Liebe des 5. Sei geduldig, laß dich schlagen! Fleisch und Blut Thut nicht gut Ohne Kreuz und Plagen. Feuer muß die Erze scheiden: Bis ein Christ Lauter ist, Geht's durch Kampf und Leiden. 6. Was dein Heiland selbst getragen, Bringt auch dir Kraft und Zier; Lern auf ihn es wagen! 232. Mel. 231. Seele, willst du dich noch fränken. 1. Warum sollt' ich mich denn grämen? Hab' ich doch Christum noch: Wer will mir den nehmen? Wer will mir den Himmel rauben, Den mir schon Gottes Sohn Beigelegt im Glauben? 2. Arm und bloß kam ich ins Leben, Da es mir, Herr, von dir Ward zuerst gegeben; Arm und bloß werd' ich hinziehen, Wann ich werd' Von der Erd' Wie ein Schatten fliehen. 3. Gut und Blut, Leib, Seel' und Leben, Ist nicht mein: Gott allein Ist es, der's gegeben. Will er's wieder zu sich kehren, Nehm' er's hin! Ich will ihn Dennoch fröhlich ehren. 4. Schickt er mir ein Kreuz zu tragen, Dringt herein Angst und Pein, Sollt' ich drum verzagen? Der es schickt, der wird es wenden: Er weiß wohl, Wie er soll All mein Unglück enden. 5. Gott hat mich bei guten Tagen Oft ergößt: Sollt' ich jest Nicht auch etwas tragen? Gott mein Vater schlägt mit Maßen; Er, mein Licht, Kann mich nicht Ganz und gar verlassen. 6. Unverzagt und ohne Grauen Soll ein Christ, Wo er ist, Sechster Liebe des 233. Mel. 42. Nie bist du, Höchster, von uns fern. 1. Welch hohes Beispiel gabst du mir, Mein Heiland, durch dein Leben! Sollt' ich nicht gern und mit Begier. Dir nachzuahmen streben? Nicht gehn den Weg, den du betratst, Nicht freudig thun, was du selbst thatst? 2. Dein Herz, von Sünden nie entweiht, War rein wie deine Lehre, Dein ganzer Wandel Heiligkeit, Dein Endzweck Gottes Ehre: Du littst und starbft, uns zu befrein, Und unsre Seligkeit zu sein. 3. Du führtest uns zur Tugend an, Und, daß wir folgen möchten, Giengst du selbst ihre schwere Bahn Voran vor deinen Knechten; Du schaltst nicht, wenn dein Feind dich schalt, Und Liebe dir mit Haß vergalt. 4. Der Kummervollen Trost zu sein, zu wehren jedem Leide, Stets wohlzuthun und zu erfreun, War deine Sorg' und Freude; 234. Mel. 37. Gott ist mein Lied. 1. In aller Welt Aus jedem Volk der Erden Gefällt dem Herrn, wer ihm will ähnlich werden, Und sein Gebot von Herzen hält. Nächsten. 232. 233. 234. Wer mit ihm durch Dornen gehet, Findet dort Ginen Ort, stehet. prin Der voll Roſen 7. Strebe durch Gebet und Hoffen Stark zu sein! Schick dich drein, Bis der Himmel offen! Deine Glut der Angst wird schwinden; Du wirst dort Einen Port, Wo's nicht stürmet, finden. 323 Stets sich lassen schauen. Was sollt' er zu schrecklich finden? Auch den Tod Hilft ihm Gott Freudig überwinden. 7. Kann uns doch kein Tod mehr tödten, Sondern reißt Unsern Geist Aus viel tausend Nöthen; Schließt das Thor der bittern Leiden, Und macht Bahn, Da man fann Gehn zu Himmelsfreuden. 8. Allda will in süßen Schäßen Ich mein Herz Auf den Schmerz Ewiglich ergößen. Hier ist kein recht Gut zu finden; Was die Welt In sich hält, Muß wie Rauch verschwinden. 9. Was sind dieses Lebens Güter? Gine Hand Voller Sand, Kummer der Gemüther. Dort, dort sind die edlen Gaben, Da mein Hirt, Christus, wird Mich ohn Ende laben. 10. Herr, mein Hirt, Quell aller Freuden! Du bist mein, Ich bin dein: Niemand kann uns scheiden. Ich bin dein, weil du dein Leben In den Tod gegeben. Und dein Blut Mir zu gut 11. Du bist mein, weil ich dich fasse, Und dich nicht, mein Licht! Aus dem Herzen lasse. Laß mich, laß mich hingelangen, Wo du mich Und ich dich Ewig werd' umfangen! Abschnitt. Nächsten. Und jedes, jedes Menschen Schmerz Durchdrang dein mitleidvolles Herz. 5 Du trugst mit Sanftmuth und mit Huld Die Schwachheit deiner [ Freunde; Auch Sünder trugst du mit Geduld, Und batst für deine Feinde; Du warst gehorsam bis zum Tod, Und ehrtest selbst im Tode Gott. 6. Ein solches Beispiel hast du mir Zum Vorbild hinterlassen, Wie du zu leben, ähnlich dir In meinem Thun und Lassen. Nimm, sprichst du, meine Last auf dich! Komm, folge mir, und thu wie ich! 7. Ich komme, Herr! Gib Kraft und Licht, Daß ich mein Heil erkenne, Dein wahrer Jünger sei, und nicht Mich deinen Knecht nur nenne; Damit ich, deinem Vorbild treu, Auch Andern selbst ein Beispiel sei! 2. Des Herrn Gebot Erfüllt, wer Liebe übet; Wer Menschen haßt, wer immer nur betrübet, Der, der verlegt des Herrn Gebot. 324 * 8 235. Liebe des h 3. Der Glaube soll In uns die Liebe stärken: d Den Glauben hat, wer sich in Wort und Werken in Wort un Beweiset wahrer Liebe voll. 4. Lobsingt dem Herrn, Der uns dieß Licht gegeben! Er ist die Lieb', von ihm strömt Licht und Leben& omi2 Auf alle Menschen nah und fern. 5. Groß ist sein Reich, Unendlich seine Treue; Er will und gibt, daß Jeder sich erfreue: O Brüder, liebt und freuet euch! grad, dul 6. Auf finstrer Bahn Gehn fern von Gott, und lassen Den Weg des Heils die Frevler, die sich hassen; stant Isi sul Ihr Glaube ist ein schnöder Wahn. Sopr. 235. Men- schen- freund, nach deinem Bil- de Dei ne Sanft- muth, dei ne Mil- de Bass. But T dort T sich mein ganzer Sinn! Un- werth wär' ich, dich zu ken= nen, föstlichster Ge- winn! nennen, Würd' ein Mensch durch mich be- trübt. Liebt' ich nicht, wie du ge liebt, Un- werth, mich nach dir zu = Men- schenfreund, nach dei- nem Bil- de Deine Sanftmuth, dei ne Mil- de = bilgior Rich- te Sei mein tip duotais nennen, Würd' ein Mensch durch mich betrübt Nich- te Sei mein sich mein ganzer Sinn! Un- werth wär' ich, dich zu fen- nen ,. köstlich ster Ge- winn! 10 Liebt' ich nicht, wie du ge liebt, Un- werth, mich nach dir zu = Nächsten. 235. 7. Wer Jesum kennt, Der kennt der Liebe Segen, Und Brüder ihr, ihr wolltet Zwietracht hegen, Durch Neid und Eifersucht getrennt? 8. Es ist Ein Gott, Auf den wir Alle hoffen, Gin Mittler nur; Ein Himmel steht uns offen, In Ein Gericht führt uns der Tod. 9. Drum richtet nicht, Der Herr selbst wird einst richten Empfiengt ihr viel, dann übet eure Pflichten Getreuer bei des Glaubens Licht! 10. Stimmt Alle ein! Singt heil'ger Eintracht Lieder! Der Erdkreis soll ein Aufenthalt für Brüder, Ein Tempel sel'ger Gintracht sein! se Alt. edig 235.2 Men- schenfreund, nach deinem Bil- de Deine Sanftmuth, dei ne Mil- de JJ Liebt' ich nicht, wie du Ten. sich mein ganzer Sinn! Un- werth wär' ich, dich zu fen- nen, föst- lich ster. Ge- winn! me A nennen, Würd' ein Mensch durch mich be- trübt. ## Men- schenfreund, nach deinem Bilde Deine Sanftmuth, dei ne Mil- de ACTS STEY ge liebt, Un- werth, mich nach dir zu = TOT 325 A sich mein ganzer Sinn! Un- werth wär' ich, dich zu ken- nen, föstlich ster Ge- winn! J Rich- te Sei mein Liebt' ich nicht, wie du ge- liebt, Un- werth, mich nach dir zu nennen, Würd' ein Mensch durch mich be- trübt. Rich te Sei mein 236. 237. 238. Liebe des 326 2. Jesu, wo du liebend nahtest, Wo du segnend Gutes thatest, Zu dem Lager franfer Brüder, Kehrte Freud' und Hoffnung wieder, 3. O du Menschlichster von Allen! Wer verirrt war, wer gefallen, Hat für alle seine Wunden, Rettung, Heil und Trost gefunden, 4. Brüder, fommt in meine Arme! Wenn ich sein mich nicht erbarme, Seine Sonne scheinet Allen; Netten ist sein Wohlgefallen, Folgte Wohlthun deiner Spur; In die Hütte, auf die Flur, Wo du je nur hingeblickt, Und der Dulder ward erquickt. Keinen hast du je verschmäht; Wer um Trost zu dir gesleht, Herr, in deiner treuen Hand Hülfe, wie er nirgends fand. Wer da leidet, ruhe hier! Wendet sich mein Gott von mir; Er verschont, vergißt der Schuld; Sein Regieren lauter Huld. 236. Mel. 42. Nie bist du, Höchster, von uns fern. So Jemand spricht: Ich liebe Gott! Und haßt doch seine Brüder, Der treibt mit Gottes Wahrheit Spott, Und handelt ganz dawider Gott ist die Lieb', und will, daß ich be Den Nächsten liebe gleich als mich. 2. Wir haben Einen Gott und Herrn, Sind Eines Leibes Glieder: Drum diene deinem Nächsten gern; Denn wir sind Alle Brüder. Gott schuf die Welt nicht bloß für mich: Mein Nächster ist sein Kind wie ich. 3. Ein Heil ist unser Aller Gut. Ich sollte Brüder hassen, Die Gott durch seines Sohnes Blut So theur erkaufen lassen? Daß Gott mich schuf und mich verfühnt, Hab' ich dieß mehr als sie verdient? 237. Mel. 152. Jesus, mit der Schaar der Frommen. 1. Nur wo Lieb' ist, da ist Wahrheit, Ohne sie gibt's feine Klarheit, Finster sind wir ohne sie. Heuchelnd wirst vor Gott du treten, Wenn du nicht bedenkst beim Beten, Daß er dich zum Bruder zieh'. 2. Denke nicht, der Herzensprüfer Schau' von deinem Wort nicht tiefer Auf des Herzens Sinn und Nath. Hasfest du den Feind, so wiffe, Daß das Reich der Finsternisse Deinen Geist gebunden hat. 3. Nur die Sünde sollst du hassen, Aber Sünder mild umfaffen: Sie zu richten, ziemt dem Herrn. Freut's dich, daß sie sind gebunden? Spottest du ob ihren Wunden? Komm und hilf fie heilen gern! 4. Wenn sie deine Liebe schmähen, Zornig aus dem Weg dir gehen, Dann befiehl sie dessen Nath, Der die Armen, Todten, Blinden Von dem Glend zu entbinden Tausend Liebeskräfte hat. 5. Glaub's, dein Lieben und Verzeihen Wird zum Frieden dir gedeihen, Bei dem Herrn, der Frieden ist. Nenn, o Mensch, nur wenn du liebest, 238. Mel. 81. 1. O Herr, laß alles Lügen Nie laß die Lippen trügen, Erinnre mein Gewissen, Damit ich stets beslissen Aus irdischem Getümmel. Doch ferne von mir sein! Nie sei die Tugend Schein! Du hasfest Heuchelei; Der Treu und Wahrheit sei! Nächsten. 236. 237. 238. 327 5. Ob mich auch mein Bruder fränket: Mein Erlöser litt viel mehr; Ob er Böses von mir denket: Milder will ich sein wie er; Ob er Kummer mir bereitet, Weil er strauchelt, weil er gleitet, 6. Nimmer foll mein Herz ermüden, Es gewährt so hohen Frieden, Wer um Dank und Lohn nur ringet, Wen die Liebe mächtig dringet, Irrt vielleicht nur sein Verstand; Braucht er öfter meine Hand. Dem Bedrängten beizustehn; Seinen Schmerz gestillt zu sehn. Hat dahin der Erde Lohn; Fühlt in ihr den Himmel schon. 7. Zwar der Wehmuth Zähr' entfließet Dem, der edle Saat gestreut, Wenn der Hoffnung Feld nicht sprießet, Oder wenig Frucht ihm beut; Aber wer beim Säen weinet, Freut doch einst sich, wär's auch spät; Denn in ew'ger Frucht erscheinet, Was die Liebe ausgesät. 4. Du schenkst mir täglich so viel Schuld, Du Herr von meinen Tagen; Ich aber sollte nicht Geduld Mit meinen Brüdern tragen, Dem nicht verzeihn, dem du vergibst, Christ Und den nicht lieben, den du liebst? 5. Was ich den Frommen hier gethan, Dem Kleinsten auch von diesen, Das siehst du, mein Erlöser, an, Als hätt' ich's dir erwiesen: Und ich, ich sollt' ein Mensch noch sein, Und dich in Brüdern nicht erfreun? 6. Ein unbarmherziges Gericht Wird über den ergehen, Der nicht barmherzig ist, und nicht Die rettet, die ihm flehen Drum gib mir, Gott, durch deinen Geist Gin Herz, das dich durch Liebe preist! d podia Wenn mit Christo du vergiebest, Dich mit seinem Namen Chrift! 6. Selbst die Gabe, die du giebest, Wiegt nicht schwerer, als du [ liebest; Liebe geht den Gaben vor. Schwerer wiegt oft eine Zähre, Die voll Mitleid Gott zur Ehre Aus dem Auge dringt empor. 7. Wie die Sonn' am Himmel stehet, Freud' auf Gut' und Böse säet, Also sei dein Christenherz! Lern in Liebe Christo gleichen, Lern im Lieben ihn erreichen Unter Freuden, unter Schmerz! 8. In den trübsten Leidensstunden, Ueberdeckt mit Todeswunden, Hieng am Kreuze Gottes Sohn, Litt für uns, für seine Feinde, Die er rufet zur Gemeinde, Todesqual und Mörderhohn. 9. Willst mit göttlichen Gefühlen Du in leeren Worten spielen, Und doch Christi Jünger sein? Geh zu ihm und lerne leben, Lern im Leben das Vergeben, Im Vergeben selig sein! all 2. Laß niemals mich versprechen, Mich nie Zusagen brechen, Nie mich den Stolz verleiten Als Wahrheit zu verbreiten, JA Was ich nicht halten kann, Die ich einmal gethan; Und nie des Beispiels Macht, Was Falschheit ausgedacht! 328 3. Doch laß zu allen Zeiten Herr, meine Seele leiten, Mit Klugheit üb' und wife, Und für mich reden müsse. 239. 240. 241. Te Liebe des Auch deiner Weisheit Licht, Damit ich meine Pflicht Wann ich für Andrer Wohl Und wann ich schweigen soll! 239. Mel. 43. Gott, vor dessen Angesichte. 1. Aller Menschen Vater, höre, Nach der liebevollen Lehre Sie ist mächtig und gebeutRuft uns auf zu edeln Thaten, 2. Und was dein Gesandter lehrte, Keiner seiner Brüder fehrte Niemand liebte brünstiger, Liebe drang ihn, selbst das Leben 3. Seinem Beispiel nachzukommen, Wer es nie in Acht genommen, Lauter, thätig, allgemein, So nur können wir auf Erden 4. Uns, o Gott der Liebe, leite, Wohlthun sei des Menschen Freude, Wenn wir dich um Beistand flehn. Deines Sohns einherzugehn! Sanftmuth, Duldung, Einigkeit, Heißt uns retten, trösten, rathen. That er auch zu Aller Glück; Ohne Trost von ihm zurück; Half so gern, so schnell wie er Ohne Murren hinzugeben. Christen, das ist unsre Pflicht! Kennt der Menschen Vater nicht. Stark muß unsre Liebe sein: Gottes echte Kinder werden. Daß wir thun, was dir gefällt! Liebe sei das Band der Welt! 240. Mel. 42. Nie bist du, Höchster, von uns fern. 1. Wer dieser Erde Güter hat, Und sieht den Nächsten leiden, Und macht den Hungrigen nicht satt, Läßt Nackende nicht kleiden, Der übertritt die erste Pflicht, Und liebt dich, Gott der Liebe, nicht. 2. Wer zwar mit Rath, mit Trost und Schuß Den Nächsten unterstüßet, Doch nur aus Stolz, aus Eigennuß, Aus Weichlichkeit ihm nüßet, Nicht aus Gehorsam, nicht aus Pflicht: Auch der liebt seinen Nächsten nicht. 3. Wer wartet, bis, ihn anzuflehn, Ein Dürft'ger erst erscheinet, Nicht eilt, dem Frommen beizustehn, Der im Verborgnen weinet, Nicht gütig forscht, ob's ihm gebricht: Auch der liebt seinen Nächsten nicht. 4. Wer Niedre, wenn er sie beschirmt, Mit Härt' und Vorwurf quälet, Und ohne Nachsicht straft und stürmt, Sobald sein Nächster fehlet: 1. Wie groß ist deine Milde, Mein Herz nach deinem Sinn, Mich willig mög' erbarmen, 2. Gib, daß ich willig gebe, Wie mein Erlöser that, Den kein bedrängter Armer 3. Erhalt in mir die Triebe Wie du mir wohlgethan, be 241. Mel. 217. Was ist's, daß ich mich quäle Du Aller Vater! Bilde Daß ich der Noth der Armen Der ich ja auch ihr Bruder bin! Mich wohlzuthun bestrebe, Der göttliche Erbarmer, S Umsonst um seine Hülfe bat! biste Der mitleidvollen Liebe! So laß um deinetwillen Nächsten. 239. 240. 241. 4. Ein Herz voll Treu und Glauben, Das soll mir Niemand rauben: Mit freudigem Vertrauen, Dich mit den Frommen schauen, 329 Das, Gott, zu dir sich hält, So scheid' ich aus der Welt Dort werd' ich als dein Kind Die ewig selig sind. Willig seine Gaben an, Jeder wende, wo er fann, Daß nicht Jemand Mangel habe, Und sogar sein Pfund vergrabe! 5. Gib uns Kraft und Muth und Willen, Segen um uns auszustreun, Armen ihre Noth zu stillen, Laß uns gern zu jeder Zeit, Unfrer Brüder Glück erhöhen, 6. Aller Wohlfahrt laß uns wollen, Und mit einem liebevollen Auch dem Bruder, welcher hier Freundlich unsre Hände reichen, 7. Einst, wann diese Welt uns Sie beseligt, fie verbindet Wer in ihrem Dienst besteht, Ift von aller Noth entladen, Und Verfolgter Schuß zu sein! Ohne Stolz und Eitelkeit, Und nicht falt vorüber gehen! Froh den Fremdling sättigen, Herzen ihm entgegen sehn! Anders denkt und glaubt als wir, Und dir, Gott der Liebe, gleichen! schwindet, Vater, bleibt die Liebe doch; 116) bimeras Wie bleibt bei seinem Ungestüm Die Liebe Gottes wohl in ihm? 2 Mich Andrer Seufzer stillen, 4. Zum Fleiß in guten Werken Vor dir, dem Herrn der Welt, Sei, was man willig giebet, 5. Laß mich hier reichlich säen! Folgt uns aus dieser Zeit. Wer sich im Wohlthun übet. Uns in deinem Himmel noch; Erntet dort, was er gesät, Und ihm folgen seine Thaten 5. Wer für der Armen Heil und Zucht Mit Rath und That nicht wachet, Dem Uebel nicht zu wehren sucht, Das oft fie dürftig machet, Nur sorglos ihnen Gaben gibt: Der hat sie wenig noch geliebt. 6 Wahr ist es, du vermagst es nicht, Stets durch die That zu lieben; Doch, bist du nur geneigt, die Pflicht Getreulich auszuüben, Und wünschest dir die Kraft dazu, Und sorgst dafür: so liebest du. 7. Ermattet dieser Trieb in dir, So such ihn zu beleben! Denk oft: Gott ist die Lieb', und mir hat er sein Bild gegeben Ja, Höchster, was ich hab', ist dein; Sollt' ich gleich dir nicht gütig sein? So oft ich sie nur stillen kann! Laß mich die Hoffnung stärken: Der frohe Geber liebet, Ein Opfer, das dir wohlgefällt! Denn, Herr, was hier geschehen, Wer gerne hilft und giebet, n Der erndtet reich're Seligkeit. 330 242. 243. Liebe des 242. Mel. 192. Mein Vater und mein Gott. 1. Von dir, o treuer Gott, Der du uns gnadenvoll Die Eintracht hast du lieb, Und lehrest, wie man sie 2. Drum flehen wir zu dir Daß Jeder unter uns Gib, daß wir allesamt So fammeln wir schon hierd 6 Sopr. Nie will ich dem zu Muß Fried' und Eintracht kommen, Zum Frieden aufgenommen. 612 Du lohnst ihr ewig wohl, Im Glauben üben soll. Um deines Geistes Gabe, Ein Herz voll Frieden habe. Im Guten einig sei'n, Die Frucht des Friedens ein. 243. scha- den suchen, Der mir zu Nie will ich mei- nem Fein de flu- chen, Wenn er aus = = scha den sucht; Mit Gü- te will ich ihm be= geg- nen, Nicht Haß mir flucht. dro- hen, wenn er droht; Wenn er mich schilt, will ich ihn 19/20 seg nen: Dieß ist des Herrn Ge= bot. = thim. Isdal 3 Bass. Nie will ich dem zu schaden suchen, Der mir zu Nie will ich meinem Fein- de flu- chen, Wenn er aus drohen, wenn er schaden fucht; Mit Gü- te will ich ihm be geg- nen, Nicht Haß mir flucht. droht; Wenn er mich schilt, will ich ihn ſeg nen: Dieß ist des Herrn Ge- bot. 2. Gr, der von feiner Sünde wußte, Vergalt die Schmach mit Huld, Und litt, so viel er leiden mußte, Will ich, sein Jünger, wieder schelten, Mit Liebe nicht den Haß vergelten, Mit Sanftmuth und Geduld. Da er nicht wieder schalt? Wie er den Haß vergalt? 3. Laß eins dem andern stets Daß ein bedrängtes Herz Von seinem Nächsten Trost Und daß ein Bruderherz 6 4. Laß uns in Ginigkeit Und trag uns allezeit Laß unter deinem Volk Bis wir aus Krieg und Streit 3um ew'gen Leben ziehn. 243. 3 Nächsten. 242. 243. Alt. Nie will ich dem zu scha- den Nie will ich meinem Fein- de scha- den sucht; Haß mir flucht. Zur festen Stütze werden, In allerlei Beschwerden Und Hülfe kommen seh', Das andre nicht verschmäh'! Stets bei einander wohnen, Mit gnädigem Verschonen! Die Eintracht herrlich blühn, scha- den Haß mir suchen, Der mir fluchen, Wenn er seg nen: Dieß ist des Herrn Ge Mit Gü- te will ich ihm be geg- nen, Nicht she dier bundlog: no drohen, wenn er droht; Wenn er mich schilt, will ich ihn 331 = bot. zu aus B Ten. Nie will ich dem zu schaden suchen, Der mir zu Nie will ich meinem Feinde flu chen, Wenn er = aus sucht; Mit Gü- te will ich ihm be geg- nen, Nicht flucht. drohen, wenn er droht; Wenn er mich schilt, will ich ihn $ 0 seg nen: Dieß ist des Herrn Gebot. to mal 3. Wahr ist's, Verläumdung dulden müssen, Ist eine schwere Pflicht: Zu unsrer Ehre spricht! Doch selig, wenn ein gut Gewissen Dieß will ich desto mehr bewahren; Und lehrt mich weiser nur verfahren, So bessert mich mein Feind, Indem er's böse meint 332 244. Liebe des 4. Ich will mich vor den Fehlern hüten, Die er von mir erfann, Und auch die Fehler mir verbieten, Die er nicht wissen kann. So will ich mich durch Sanftmuth rächen, An ihm das Gute sehn, Und dieses Gute von ihm sprechen: Wie könnt' er länger schmähn? Sopr. glei te 2 G Le- bens gröftes Gut. Denn Tu- gend blüht durch dich und fro- her Bass. 244. glei- te FE D Gin- tracht, du des Himmels be- fter Se- gen, BeMuth: Wo du ge- beutst, wird al le Mühe leicht, Und - Gram und Lärm und Zank ent- weicht. uns auf unsers Lebens We- gen! Du bist des 802 Ein- tracht, du des Himmels be- ster Se- gen, Beuns auf unsere Lebens We- gen! Du bist des STBE Le- bens gröftes Gut. Denn Tu- gend blüht durch dich und fro her Muth: Wo du ge- beutst, wird al= le Mühe leicht, Und bes Gram und Lärm und Zank ent- weicht. 2. Zwar schön find fie, die grünenden Gefilde, Vom Abendthau befeuchtet sanft und milde: thi Noch schöner ist's, wo man sich liebt; Wo Jeder Treu an jedem Andern übt, Sein eigen Glück in dem der Andern findt, Und Eintracht Alle stets verbindt. du Nächsten. 5. In seinem Haß ihn zu ermüden, Und als ein Christ bereit zum Frieden, Und wird er, mich zu untertreten, Will ich im Stillen für ihn beten, 244. Alt. glei= te uns auf unsers Lebens Wegen! Du bist des Le- bens größtes Gut. Denn Tu- gend blüht durch dich und fro- her Muth: Wo du ge- beutst, wird al= le Mü- he leicht, Und Ten. Gin- tracht, du des Himmels be- ster Se- gen, BeGram und Lärm und Zank ent- weicht. J CA 244.136002 333 Will ich ihm gern verzeihn, Bereit zu Diensten ſein. Durch Güte mehr erhitzt, Und Gott vertraun: Gott schüßt. 6 Ein- tracht, du des Himmels be- ster Se- gen, Beglei te uns auf unsers Lebens We gen! Du bist des Lebens gröstes Gut. Denn Tu- gend blüht durch dich und fro- her Muth: Wo du PAG T = K J dien F ge- beutst, wird al le Mühe leicht, = Gram und Lärm und Zank ent- weicht. 13. D Jesu Christ! Dein ist der Geist der Liebe, Verträglichkeit gibst du und sanfte Triebe: stille du der Zwietracht Wuth! Dein Friede sei des Herzens Theil und Gut! Dann steiget einst in der Erlösten Chor Der Himmel Friedenslied empor. 110 and die VVPPE Und 334 245. 246. 247. Sorge des Christen 245. Mel. 211. Wer nur den lieben Gott läßt walten. 1. Wenn Menschen streben, dir an Güte Und Wohlthun, Vater, gleich zu sein, Und mich mit willigem Gemüthe Durch ihren Rath und Trost erfreun: Mit reichem Segen segne dann, Die ich nicht wieder segnen kann! 2. Es zeuge meiner Freude Zähre Von meines Herzens Dankbarkeit, Mit welchem Eifer ich begehre, Was ihre Herzen, Gott, erfreut, Mit welcher Inbrunst mein Gebet Für sie zu dir, mein Vater, fleht! 3. Ich will mich aller ihrer Freuden Und ihres Glücks von Herzen freun, Voll Kummer über ihre Leiden Gern, wie ich kann, ihr Tröster sein; Und kann ich tragen ihre Noth, Mit Freuden will ich's thun, o Gott! 4. Ich will sie lieben, will sie ehren, Will über mein Bedürfniß sie Mit meinen Klagen nicht beschweren, Stets sittsam, überlästig nie, Und wenn ihr Herz auch Andre liebt, Nie mürrisch, neidisch und betrübt. 246. Mel. 82. Lasset uns mit Jesu ziehen. 1. Gott, der du die Menschen liebest, Sondern lauter Gnade übest Laß mich deinen Geist beleben, Liebreich sei wie du gesinnt! Der du nicht ein strenges Recht, An dem sündlichen Geschlecht! Daß ich, Vater, als dein Kind Herr, du wollst den Sinn mir geben, Der bei Fehlern Nachsicht zeigt, Und mit Sanftmuth spricht und schweigt! 2. Laß mich meines Nächsten schonen, Willig tragen seine Last; Und so lang ich hier soll wohnen, Denn das ist, o Gott, dein Wille, O so hilf auch mir dazu! Und den Frieden sucht und liebt, 3. O wie wird das Herz beschweret Zanfsucht, Zorn und Haß verzehret 200 Bleibe Zanksucht mir verhaßt! Und die Eintracht liebest du: Gib ein Herz mir, das die Stille Das statt Rache Sanftmuth übt! Durch des Zornes Leidenschaft! Nach und nach des Lebens Kraft, Siebenter stus& du mit dia 0 Sorge des Christen listnil Matral 247. Mel. 296. Nach einer Prüfung furzer Tage. 1. Wer bin ich? Welche wicht'ge Frage! Gott, lehre mich, fie recht verstehn! Gib, daß ich mir die Wahrheit fage, mi für sich selbst. 245. 246. 247. 5. Kann ich, was ihnen schadet, hindern, Befördern, was ihr Wunsch begehrt, Erleichtern, was sie drückt, und lindern, Was sie bekümmert und beschwert: Frohlocken will ich, Vater, dann, Daß ich's durch deinen Beistand kann. 6. Und kann ich's nicht, o Gott, so dringe Mein brünstiges Gebet zu dir; Und was sie wünschen, das gelinge! Denn, Herr, fie thaten wohl an mir. Auf Jeden komme Freud' herab, Der Freude gibt und Freude gab! 7. Umfange sie mit deiner Güte, Und deine Huld verlass' sie nie! Sei stets ihr Helfer und behüte Vor Widerwärtigkeiten fie! Trifft dennoch sie Gefahr und Schmerz, So tröst' und stärke du ihr Herz! 8. Im Tode nimm sie mit Erbarmen Zu deines Reiches Erben an! Sie haben, weil sie lebten, Armen Mit ihren Gaben wohlgethan; Und diese flehn an deinem Thron: Groß, herrlich, ewig sei ihr Lohn! Hemmt den Lauf von unsern Jahren, Macht zum Himmel ungeschickt. Herr, der auf mich Schwachen blickt, Ach, du wollest mich bewahren, Daß des Jahzorns Raserei Nie des Herzens Meister sei! So wie mein Erlöser that, Der zum Zanken Neigung hat. Und vor dich, du Friedensfürst, Ausgeföhnt mit ihnen treten. Mich mit deiner Kraft dazu! Der nach frommer Eintracht strebt, Der zur Sanftmuth uns erhebt! Denn wenn er das Herz regiert, Niemals Uebermacht gewinnen: Ew'ger Friede uns erfreut. 4. Wer mir flucht, den will ich segnen, Und dem nachsichtsvoll begegnen, Für die Feinde will ich beten, Wann du Menschen richten wirst, Gott des Friedens, stärke du 5. Ewig Heil ist dem beschieden, Höchster, gib mir deinen Frieden, Er regiere Herz und Sinnen! Wird, was zu der Zwietracht führt, Bis einst in der Herrlichkeit Abschnitt. für sich selbst. 335 Um mich, so wie ich bin, zu sehn! Wer nicht sich selbst recht kennen lernt, Bleibt von der Weisheit weit entfernt. 336 248. 249. Sorge des Christen 2. Ich bin ein Werk von deinen Händen, Du schufst mich, Gott, zu deinem Preis; Dazu mein Leben anzuwenden, Das ist dein väterlich Geheiß. Doch, leb' ich als dein Eigenthum Auch, wie ich soll, zu deinem Ruhm? 3. Ich bin ein Christ nach dem Bekenntniß; Doch bin ich das auch in der That? Herr, öffne selbst mir das Verständniß, Necht einzusehn, ob ich den Pfad, Den Jesus mir gewiesen, geh', Und ob ich auch im Glauben steh'? 4. Du kennest unsers Herzens Tiefen, Die uns selbst unergründlich sind. Drum laß mich oft und ernstlich prüfen, Ob ich sei Christo gleichgesinnt? Befreie mich von falschem Wahn, Der auch den Klügsten täuschen fann! 5. Wie kann der, der bei allem Wissen Des Herzens Zustand sich verhehlt, Auf wahre Beßrung sein beflissen, 248. Mel. 43. Gott, vor dessen Angesichte. 1. Lehre mich, Herr, recht bedenken, Was wahrhafte Weisheit sei; Stehe mir aus Gnaden bei! Ohne Grund für Weisheit hält, Und wird nie vor dir bestehen. Sich, Herr, deines Wortes Licht und mit fester Zuversicht Denn die folgsam darauf schaun, Werden Heil und Leben finden. Recht mit sich bekannt zu sein, Und den Eigendünkel scheun, Reuend sie vor Gott gestehn, Und doch nie sich stolz erheben Seiner Mittlerhuld vertraun, Und auf seinen Wandel schaun, Und mit Eifer fich bemüht, Smmer ähnlicher zu werden. Meinen Fleiß darauf zu lenken, Denn die Klugheit, so die Welt Fördert nicht mein Wohlergehen, 2. Weisheit ist's, wenn unsre Seelen Nur allein zum Leitstern wählen, Diesem Licht sich anvertraun: Ihre Hoffnung darauf gründen, 3. Weisheit ist es, darnach trachten, Sich nicht schon vollkommen achten, Gern auf seine Fehler fehn, Eifrig stets nach Beßrung streben, 4. Weisheit ist es, Christum ehren, So auf seine Stimme hören Daß man falsche Wege flieht, Seinem Bilde hier auf Erden 249. Mel. 154. Halt im Gedächtniß Jesum Christ 1. Nach meiner Seele Seligkeit Laß, Herr, mich eifrig ringen! Sollt' ich die kurze Gnadenzeit In Sicherheit verbringen? Wie würd' ich einst vor dir bestehn? Wer in dein Reich wünscht einMuß reines Herzens werden. [ zugehn, 2. Erst an dem Schluß der Lebensbahn Auf seine Sünden sehen, Und, wenn man nicht mehr fünd'gen kann, Dich um Erbarmung slehen: Das ist der Weg zum Leben nicht, Den uns, o Gott, dein Unterricht In deinem Wort bezeichnet. So& r, der nicht weiß, wie viel ihm fehlt? Sad Sich selbst recht kennen, ist Verstand: for uncl bole 350 Drum mache mich mit mir bekannt! 6. Was mir zu meinem Heil noch fehlet, Mein Vater, das entdecke mir! Hab' ich der Wahrheit Weg erwählet, nd vim asar dall So gib, daß ich ihn nicht verlier'! Erleuchte mich mit deinem Licht, So täuschen mich Verführer nicht! für sich selbst. 248. 249. 082 337 7. Bin ich jetzt von dem sichern Pfade, Der mich zum Leben führt, noch fern, So wecke mich durch deine Gnade, Daß ich ihn ernstlich suchen lern'! Gib mir zur Behrung Lust und Kraft! Du bist's, der beides in uns schafft. Mutya 8. Ich muß es einmal doch erfahren, Standoptamas ich hier war und hier gethan: laß mich's nicht bis dahin sparen, Reue nichts mehr helfen kann! Hier mache mich zum Himmel klug, Und frei von schnödem Selbstbetrug! ma grad nismo 27803 Un ve tim 5. Weisheit ist es, Alles meiden, Was mit Reu das Herz beschwert, Und sich hüten vor den Freuden, Die der Sündendienst gewährt, Eiteln Ruhm, der bald verblüht, Lust, die im Genuß schon flieht, Nicht für wahre Wohlfahrt achten, Nein, nach bessern Gütern trachten 6. Weisheit ist es, Gottes GnadeSich zu seinem Ziel ersehn, Und auf seiner Wahrheit Pfade Gern nach Gottes Willen thun, Und, wenn Leiden uns beschweren, 7. Weisheit ist es, ftets bedenken, Wunsch und Hoffnung dahin lenken, Seine Augen unverwandt. Nichten, und sich hier bestreben, 8. Diese Weisheit ist auf Erden, Die von ihr geleitet werden, Solche Weisheit kommt von dir: Laß sie mich zu allen Zeiten. Diesem Glück entgegen gehn, Froh in seiner Fügung ruhn, Hoffend mit Geduld ihn ehren. Daß wir hier nur Pilger sind, Wo die Seele Ruhe findt, Nach dem ew'gen Vaterland Wie man droben lebt, zu leben. Höchster, unser bestes Theil: Derer Weg ist Licht und Heil Gott, verleihe sie auch mir! Auf den Weg des Friedens leiten! 3. Du rufft uns hier zur Heiligung: Drum laß auch hier auf Erden Des Geistes wahre Besserung Mein Hauptgeschäfte werden! Herr, stärke mir dazu den Trieb! Nichts sei so groß, nichts mir so lieb, Mich davon abzuwenden! 4. Gewänn' ich auch die ganze Welt Mit allen ihren Freuden, Und sollte das, was dir gefällt, O Gott, darüber meiden: Was hülfe mir's? Nie kann die Welt Mit Allem, was sie in sich hält, Dydd Mir deine Gnad' ersetzen. is dr 22 338 250 251 252. Sorge des Christen 5. Was führt mich zur Zufriedenheit Schon hier in diesem Leben? Was kann mir Trost und Freudigkeit In Noth, im Tode geben? Nicht Menschengunst, nicht irdisch Glück: Nur Friede Gottes und der Auf jenes Lebens Freuden. ich [ Blick 6. Nach diesem Kleinod, Herr, laß mich Vor allen Dingen trachten, Und was mir daran hinderlich, Mit edlem Muth verachten! 250. Mel. 13. Geheiligt werde, Gott, dein Name. 1. Komm, Jesu, läutre die Gedanken, Komm, läutre meine Seele dir; Erhalt in Zucht und heil'gen Schranken Den Leib und seine Kräfte mir! Halt Aug und Lippen mir geschlossen Verbotnem Blick und schnödem Scherz; Und, stets mit Maß und Dank genossen, Beschwere fein Genuß mein Herz! 2. O hilf, daß ich nach Seel' und Leibe Die Wohnung deines Geistes ſei, Ein Tempel, der ihm heilig bleibe, Von sündlicher Entweihung frei! Sollt' ich ein Heiligthum entehren, Das Gottes Hand mir anvertraut? Sollt' ich des Herrn Gebild versehren, Das er voll Weisheit aufgebaut? 3. Dem Reiz der Sünde hingegeben, Fiel, ach der Mensch vom [ Schöpfer ab, Und Müh' und Kummer war sein Leben, Sein Sündenfold war Tod [ und Grab. Batt Skyw GAS tasks Mel. 40. Noch nie hast du dein Wort gebrochen 251. 1. Der Wollust Neiz zu widerstreben, Laß, Höchster, meine Weisheit sein! Sie ist ein Gift für unser Leben, Und ihre Freuden werden Pein. Drum fleh' ich demuthsvoll zu dir: O schaff ein reines Herz in mir! 2. Die Wolluft fürzet unsre Tage, Sie raubt dem Körper seine Kraft, Und Armuth, Seuchen, Schmerz und Plage Sind Früchte dieser Leidenschaft. Der haßt sich selber, der sie liebt, Und sich in ihre Fesseln gibt. 3. Sie raubt dem Herzen Muth und Stärfe, 8 Schwächt den Verstand, der Seele Licht, db him Sie raubt den Eifer edler Werke, Cronist slidst Und Ernst und Lust zu jeder Pflicht, Führt Rene, führt Gewissensschmerz In das ihr preisgegebne Herz. 4. Der Mensch sinkt unter ihrer Bürde Zur Niedrigkeit des Thiers herab, Er schändet und entehrt die Würde, Jala( 0 252. Mel. 291. Staub bei Staube ruht ihr nun. 252. 1. Herr der Zeit und Ewigkeit! So wie uns dein Wort gebeut, Die mir noch dein weiser Rath Gib doch, daß ich bis ans Ende, Klüglich meine Zeit verwende, Auf der Welt beschieden hat! für sich selbst. 250. 251. 252. Daß ich auf deinen Wegen geh', Und im Gericht dereinst besteh', Sei meine gröfte Sorge! 7. Doch was vermag ich, wenn du nicht Vor Trägheit mich beschützest, Und selbst zur Treu in dieser Pflicht Mich fräftig unterstüßeſt? Ostärfe mich, mein Gott, dazu: So find' ich hier schon wahre Ruh, Und dort das ew'ge Leben! Mein Heiland, rette mich und reiche Mir deines Geistes Schild und Wehr! Dann schaden mir des Feindes Streiche Und seiner Pfeile Glut nicht mehr. 4. Durchdringe mich mit deiner Liebe! Durch sie bin ich im Kampf [ ein Held, Und widerstrebe jedem Triebe und jedem Reiz der Sünd' und Welt. Durchdringe mir mit deinem Leben Auch diesen Leib der Sterblichkeit! Das wird ihm Kraft zum Wachen geben, Wenn ihn der Sünde Lust bedräut. 5. Der furze Streit, gefrönt mit Siege, Bringt unaussprechlich [ füße Nuh. welches Friedens Vollgenüge Fließt tren bewahrten Seelen zu, Die von Versuchung fern sich halten und rühren nichts Unreines an! Herr, laß in mir dein Leben walten, Das Welt und Tod bezwingen kann! uspen 11 6. Die ihm sein weiser Schöpfer gab; Vergißt den Zweck, wozu er lebt, i Weil er nach niedern Lüsten strebt. od hal 5. So schimpflich sind der Wollust Bande, 339 Sie sind schon vor der Welt ein Spott, Sie sind vor dem Gewissen Schande, Und noch weit mehr vor dir, o Gott! Uus Wer sich in ihre Fesseln gibt, Wird nie von dir, o Gott, geliebt. 6. Den wird Gott wiederum verderben, Wer seinen Tempel hier verderbt; 5. Die Keuschheit wird den Himmel erben, Die Sucat Da Wollust das Verderben erbt. Matte Laß mich vor ihrer Lockung fliehn, So far Und keusch zu sein mich stets bemühn! 6. ep 7. Gib, daß ich allen bösen Lüften Den Gont Mit Muth und Nachdruck widersteh', Und stets, mich wider sie zu rüsten, Der frobe Auf dich, Allgegenwärt'ger, seh'! Wer dich, o Gott, vor Augen hat, Flieht auch verborgne Missethat. his 191. 01: S dring dall he 20 795 me 2. Wie ein Traum so schnell entfliehn Jahre, Zeiten, Tag' und Stunden! Doch mein Werk und mein Bemühn Ist mit ihnen nicht verschwunden. Der Vergeltung Ewigkeit Folgt auf diese Arbeitszeit. 340 253. 254. 255. 3. Gott, wie thöricht hab' ich schon Die bereits mir sind entflohn, Und auf solche Art verbracht, 4. Doch erbarmend schenkst du mir Herr, ich komm' und falle dir Sei mir gnädig! Ach, mich reut 5. Wiederbringen kann ich nicht, Doch bin ich der Zuversicht, Die du mir noch ferner schenkst, 253. Mel. 23. 1. Die Pflicht zur Arbeit, Herr! Und Fleiß in dem Beruf Der träge Müssiggang Für uns der Laster Neß, 2. In deine Ordnung laß Die Bürden des Berufs op 254. Mel. 93. 1. Was ist mein zeitlich Leben, Ein unschätzbares Gut. Zum Himmel reif zu werden, 2. Hier wird die Saat gestreuet, Wird reich die Erndte sein. Und gut zu handeln strebe, 3. Sollt' ich dieß Glück mir rauben? Der fünft'gen Erndtezeit So werth und wichtig werden, 4. Mir selbst es zu verkürzen, 255. Mel. 4. 1. Du, der so gern beglückt, Wie selig, wer, von dir Nur dann sich glücklich fühlt, Und jede Lust verschmäht, 2. Wie selig, wenn sein Geist Durch den er denkt und wählt, Wenn er die Freude kennt, Erstaunt sich deiner Macht 3. Wie selig, wenn er selbst Mit Maß und Weisheit wählt! Nach arbeitvoller Müh Wer nur der Freude lebt, 4. D gib, Allgütiger, Wenn sie nach Freude strebt, Die endlich doch gereun! Vom Eiteln unverführt. Sorge des Christen Hier so manche meiner Zeiten, Unter schnöden Eitelkeiten Die mich jetzt bekümmert macht! Jezt noch Zeit und Raum zur Buße. Schamvoll mit dem Flehn zu Fuße: Meine hier verlorne Zeit! Was von meiner Zeit verschwunden: Nuß' ich nur getreu die Stunden, Daß du gnädig mein gedenkst. O Gott, du guter Gott. Hast du uns auferleget, Uns ernstlich eingepräget. Ist dir, o Gott, verhaßt, Und unserm Nächsten Last. Mich willig mich bequemen, Getrost auf mich zu nehmen! Welt, sich hier dein Leben Das du mir, Gott, gegeben? Du gabst mir's, hier auf Erden Worauf mein wahres Glück beruht Dort, wenn sie wohl gedeihet, Je länger ich hier lebe Je größer wird mein Glück dort sein. Herr, laß mir im Glauben Mein Leben hier auf Erden Als es mir selbst dein Wort gebent! Mich in den Tod zu stürzen, Wir danken alle Gott. Jadics Gern Freuden uns bereitet, An Vaterhand geleitet, Wenn er zu dir sich hält, Die seinem Gott mißfällt! Zu dir, durch den er lebet, Sich oft und gern erhebet; Mit dir allein zu sein, Und deiner Huld zu freun! Der Erde kleinste Freuden Ihr Uebermaß wird Leiden Ist schuldlos ihr Genuß: Fühlt Ekel und Verdruß. Gib, daß auch meine Seele, Nie jene Freuden wähle, Es schlage meine Brust, Nur für die rein're Lust! $ oc m@ für sich selbst. 6. Lehre mich, die furze Frist, So wie es dein Wille ist, Hier nur sei die Uebungszeit 7. Säen muß ich hier mit Fleiß Dwie glücklich, daß ich weiß, Ewig freut sich seiner Saat, 8. Gott, laß deinen guten Geist Und, wie es dein Wort verheißt, Daß ich Gutes streue hier, Wird gleich mein Angesicht Genug, daß du mich selbst 3. Bewahre nur mein Herz Gib mir mein täglich Brod! Laß mich an meinem Theil Und dann mit Zuversicht Ist wider meine Pflicht. til Lohnt nie mit Undank Güte, 5. Was leicht in Krankheit stürzet, Laß mich mit Sorgfalt fliehn; Für meine Pflicht zu wagen, 6. In deine Vaterhände Und meiner Tage Lauf! Dir hier zum Dienst ergeben, 7. Was nüßt ein langes Leben, Nach wahrer Tugend strebt? Und sich im Guten übet, 5. Laß meine Tage mich Die Tugend müsse nie. Nach treu vollbrachter Pflicht Doch keinen Augenblick 6. Vernunft und Tugend sei Dem Schwelger laß mich nie Was mir an Reichthum fehlt, Der frohste Sinn wohnt stets 253. 254. 255. Die du mir haft zugemessen, Brauchen, und es nie vergessen: Zu dem Glück der Ewigkeit! Zu der Erndte jenes Lebens: Es geschehe nicht vergebens! Wer hier treulich Gutes that. Mich zu dieser Weisheit führen, Meinen Wandel so regieren, Ewig erndte dort bei dir! 7. Der Tag der Fröhlichkeit Ich ward zum Dienst der Welt, Erholung sei er mir, Des Guten mehr zu thun, 8. Nie laß durch meine Lust Der Tag, der mich beglückt, Ist er verlebt, wohl mir, Nie scheid' er ohne Dank 341 Mit saurem Schweiß beneßt: In den Beruf gefegt. Vor eitlen Nahrungssorgen! Du sorgst für heut und morgen: Das Meine fleißig thun, In deiner Fügung ruhn! Ein redliches Gemüthe Entweicht auch dem Berufe nicht. Das Leben leicht verkürzet, Doch auch nicht ängstlich zagen, Was du mir, Gott, für sie verliehn! Befehl' ich, Herr, mein Ende Es sei mein ganzes Leben Hilf du nur meiner Schwachheit auf! Wenn man nicht gottergeben Wer Gott und Menschen liebet dall Nur der hat lang und gut gelebt. S minis Durch eitles Spiel nicht tödten; Bei meinem Scherz erröthen! Darf ich der Ruh mich freun, Des Lasters Freuden weihn. Gefährtin meiner Freuden; Sein furzes Glück beneiden! Ersetzt Zufriedenheit; Bei stiller Häuslichkeit. Sei niemals ganz verloren! Zum Spielwerk nicht, geboren. Es stärke sich mein Muth, So oft ich ausgeruht! Den ärmern Bruder leiden; Sei auch ihm Tag der Frenden! Wenn er mich nie gereut! 10 Für den, der mich erfreut! dall 342 Sopr. 256. 257. Sorge des Christen = Herr, laß nach eit ler Gib, daß dein Geist mich Bass. gei- zig sein! mich zu freun, od stduris pture geizig fein! mich zu freun, Ren Die e= wig- lich vor dir besteht, Und mit mir von der Erde Zum Him- mel über geht! iate Ehre Mich lehre, Der Eh CH BILD nie- mals = re Herr, laß nach eit- ler Eh= re Mich nie- mals Gib, daß dein Geist mich lehre, Der Ehre e So meine Neigung weihn, Oft fehlt beim Ueberfluß Und was ist ohne fie = Die ewiglich vor dir be- steht, Und Tanoni! the 17002 MO gefällt, mit mir von der Erde Zum Him- mel ü= ber= geht! 2. Nie blende mich der Schimmer Des Ansehns vor der Welt! Denn der ist doch nicht immer Ein Mensch, der dir der bir gele Der Titel, Nang und Würden hat; Und wer sich damit brüstet, 3. Nicht in Besitz von Schätzen Laß meinen Ruhm mich segen! Sind oftmals auch des Verlassen uns im Sterben, 4. In Demuth laß mich leben, Durch Stolz mich nie erheben, Und schenkst du mir der O Vater, so bewahre 5. Dich kennen, meine Pflichten Gewissenhaft verrichten, Weicht fern vom Tugendpfadfl Und Gütern dieser Zeit dull Sie sind doch Eitelkeit, Thoren Glück, Und bleiben hier zurück. Bin ich allhier geehrt, og Wenn sich mein Ansehn mehrt; IST DIC Erde Gut, Mich auch vor Uebermuth! Mit Treu und Redlichkeit Wie mir dein Wort gebeut, Und überall mein Christenthum Nach Jesu Vorbild üben, 6. Dein Beifall ist der beste, Wenn ich mich deß getröste, in tim ant Das sei mein wahrer Ruhm! Den ich mir wünschen kann; Hab' ich genug daran, dat he ras@ 8 257. Mel. 23. O Gott, du guter Gott. 1. Laß mich doch nicht, o Gott, Den Schäßen dieser Erden Daß sie mein Abgott werden! Doch die Zufriedenheit, Des Lebens Herrlichkeit? isth] sise @ 12 f b c c Alt. für sich selbst. 256. 257.88 Herr, laß nach eit- ler Gib, daß dein Geist mich geizig sein! mich zu freun, Ten. mit mir von der Er= Die geizig sein! mich zu freun, SPE 343 Chre Mich niemals lehre, Der Ehre e= wig- lich vor dir be- steht, Und Herr, laß nach eit= ler Ch= re Gib, daß dein Geist mich lehre, E de Zum Himmel über= geht! Mich nie- mals Der Gh re Die Die ewiglich vor dir besteht, Und mit mir von der Erde Zum Him- mel ü- ber= geht! Auch wenn es mir an Ruhm der Welt Bei allen guten Thaten, Die ich verrichte, fehlt. 7. Nie laß mich Ruhm erschmeicheln, Der mir nicht zugehört, Nie als ein Gleißner heucheln, Den Menschengunst bethört! zu weihn, Der Tugend meinen Fleiß Und Andrer Glück zu fördern, 8. Auf dieser Bahn der Ehrem Durch deines Sohnes Lehre Laß mein Bestreben sein! Erhalte meinen Gang Mein ganzes Leben lang! So werd' ich bei Verständigen drinkeni ishn Das Glück des guten Namens 9. In diesem Glück zu stehen, Mein eignes Wohlergehen Mir gnug gesichert sehn. Ist meines Wunsches werth; Wird sehr dadurch vermehrt; mich hält, Und wenn man ehrenwerth Dien' ich in größerm Segend Auch Andern in der Welt. 10. Nun, Herr, gib mir die Gnade, Mich dieses Glücks zu freun! Leit mich auf rechtem Pfade, Ein solcher Mensch zu sein, ut In jener Welt beglückt! Den einst die Ehrenkrone schmückt, Die ewig deine Frommen Auch unsre Wünsche stillen? Nicht bloß in unserm Willen Der ängstlich darnach ringt, Und schnell verliert's oft der, inDem sein Bemühn gelingt 2. Kann ein vergänglich Gut 8 steht ja sein Besitz Nicht stets wird's dem zu Theil, 344 258 259. Sorge des Christen 3. Ein Gut, das unsern Geist Wahrhaftig soll beglücken, Muß nicht vergänglich sein, Muß für den Geist sich schicken. Er hat's, und wünscht noch mehr, Von wahrer Nuhe leer. Der Thor hat Geld und Gut; Noch immer bleibt sein Herz 4. Gott, so wehre doch Und heilige mein Herz, Die man mit Müh gewinnt, Bald ruhelos bewacht, Der Habsucht niedern Trieben, Die Güter nicht zu lieben, Bald schwelgerisch verzehrt, Und bald mit Fluch vermehrt! 258. Mel. 42. Nie bist du, Höchster, von uns fern. 1. Wohl dem, der beßre Schäße liebt Als Schäße dieser Erden! Wohl dem, der sich mit Eifer übt, Und in dem Glauben, deß er lebt, 2. Wahr ist es, Gott verwehrt uns nicht, Er gab sie uns und auch die Pflicht, Sie dürfen unser Herz erfreun, 3. Doch nach den Gütern dieser Zeit Nicht erst nach der Gerechtigkeit Ist dieses eines Menschen Nuf, An Tugend reich zu werden, Sich über diese Welt erhebt! Hier Güter zu besigen; Mit Weisheit sie zu nutzen. Und unsers Fleißes Antrieb sein. Mit ganzer Seele schmachten, Und Gottes Reiche trachten, Den Gott zur Ewigkeit erschuf? Erstickt die edlern Triebe; Verdrängt der Tugend Liebe, Gin elend Gold zu deinem Gott. 4. Der Geiz erniedrigt unser Herz, Die Liebe für ein schimmernd Grz Und machet, der Vernunft zum Spott, 259. Mel. 37. Gott ist mein Lied 1. Befig' ich nur Ein ruhiges Gewissen, al ibu So ist für mich, wenn Andre zagen müssen, rotup alle jo Nichts Schreckliches in der Natur. is due chim@al sise,.S 2. Dieß sei mein Theil! Dieß soll mir Niemand rauben! Ein reines Herz von ungefärbtem Glauben, Der Friede Gottes nur ist Heil. 090 10 ( 201 3. Welch ein Gewinn, Wenn meine Sünde schweiget, Wenn Gottes Geist in meinem Geiste zeuget, Daß ich sein Kind und Erbe bin! 4. Und diese Ruh, Den Trost in unserm Leben, Sollt' ich für Lust, für Lust der Sinne geben? Dieß laffe Gottes Geift nicht zu! 5. In jene Pein, Mich selber zu verklagen, Der Sünde Fluch mit mir umher zu tragen, In diese stürzt' ich mich hinein? sld timt 6. Laß auch die Pflicht, Dich selber zu besiegen, Die schwerste sein! Sie ist's; doch welch Vergnügen Wird sie nach der Vollbringung nicht! 7. Welch Glück, zu sich Mit Wahrheit sagen können: Ich fühlt' in mir des Bösen Lust entbrennen; Doch, Dank sei Gott! ich schüßte mich! WARS 8. Und welch Gericht, Selbst zu sich sagen müssen: hit sv Ich konnte mir den Weg zum Fall verschließen: bisit thise Und doch verschloß ich mir ihn nicht! codile dall 8 18 bid 2.e mus.01 3197 nofti für sich selbst. 258. 259. 089 345 Das sei mein Schaß auf Erden! Kann mir entrissen werden; Und folgt mir aus der Zeit Bis in die Ewigkeit. Die herrlichsten Vergnügen? Die unsern Geist betrügen Vom irdischen Gewinn Zu ew'gen Gütern hin! 5. Ein weises, frommes Herz, Sonst Alles, nur nicht dieß ft alles, nu Es bleibt im Tod auch mein, 3um feligsten Gewinn 6. Was sind, wenn dieses fehlt, Nur süße Träume sind's, Drum lenke, Gott, den Wunsch Durch deines Geistes Macht Um 5. Der Geiz, so viel er an sich reißt, Er quält durch Habsucht deinen Geist Und reißt durch schmeichelnden Gewinn 6. Um wenig Vortheil wird er schon Dich zwingen, der Arbeiter LohnEr wird in dir der Witwe Flehn, Läßt dich kein Gut genießen; Und tödtet dein Gewissen, Dich blind zu jedem Frevel hin. Aus dir mit Meineid sprechen, Unmenschlich abzubrechen; Der Waisen Thränen widerstehn. 7. Wie könnt' ein Herz, vom Geize hart, Des Wohlthuns Freuden schmecken, Und in des Unglücks Gegenwart Den Nuf zur Hülf' entdecken? Und wo ist eines Standes Pflicht, Die nicht der Geiz entehrt und bricht? 8. Erhalte mich, o Gott, dabei, Geiz ewig als Abgötterei Ein weises Herz und guter Muth US sturl? the Daß ich mir gnügen laffe, Von mir entfern' und haffe! Sei meines Lebens gröftes Gut! 9. Was fann im Glück Den Werth des Glücks erhöhen? Ein ruhig Herz versüßt im Wohlergehen our 1058 Dir jeden frohen Augenblick. E Ein gut Gewissen macht ihn leicht. i 15. Heil dir, o Chrift, Der diese Ruh empfindet, Und der sein Glück auf das Bewußtsein gründet, hositor 10. Was kann im Schmerz Den Schmerz der Leiden stillen, 10 Im schwersten Kreuz mit Freuden dich erfüllen? urul 6.03 Mon Gin in dem Herrn zufriednes Herz. 11. Was gibt dir Muth, Die Güter zu verachten, Wornach mit Angst die niedern Seelen schmachten? Ein ruhig Herz, dieß größre Gut. 12. Was ist der Spott, Den ein Gerechter leidet? Sap Sein wahrer Ruhm! Denn wer das Böse meidet, Das Gute thut, hat Ruhm bei Gott.comtuing 13. Im Herzen rein Hinauf gen Himmel schauen Und sagen: Gott, du Gott, bist mein Vertrauen! Welch Glück, o Mensch, kann größer sein? from BC 11h 14. Sieh, Alles weicht! Bald wirst du sterben müssen a Was wird alsdann dir deinen Tod versüßen? Laß unter mir den Bau der Erde brechen: Gott ist es, dessen Hand mich hält! Daß nichts Verdammlich's an ihm ist! od 16. Laß Erd und Welt, So kann der Fromme sprechen, 0218 NIP U 260. 261. 262. Sorge des Christen 260. Mel. 184. Mein Glaub' ist meines Lebens Ruh. 1. Gott, der du Herzenskenner bist, Herr, dem die Falschheit Greuel ift, Und jede Lüg' Verbrechen! Kein Wort spricht je ein falscher Mund, Das dir, Allwissender, nicht fund: Du, Heiliger, wirst's rächen! Laß jederzeit mein Ja und Nein, Wie's Christen ziemt, aufrichtig sein! 2. Und wenn ich schwörend vor dir steh', Dir in dein heilig Antlig ſeh', Die Hand zum Himmel hebe; Wenn ich zum Zeugen feierlich Anrufe, Hocherhabner, dich, Durch den ich bin und lebe: Dann sei von Trug und Heuchelei Mein Herz und meine Zunge frei! 3. Wenn Frevler dich auch da noch schmähn, Und frech mit Lügen bevor dir stehn, Dann laß mein Herz erschrecken! Weh dem, der Gott und Gottes Macht Zum Siegel seiner Bosheit macht, Sie vor der Welt zu decken! Herz, schau den Gott mit Zittern an, Der Seel und Leib verderben kann! 346 261. Mel. 191. Was hilft es mir, ein Chrift zu sein. ndertim 1. Wenn ich, o Gott, von dir geführt, Auf deinen Wegen wandle; Wenn ich, durch deinen Geist regiert, Nach deiner Vorschrift handle; Wenn mir mein Herz das Zeugniß gibt, Daß meine Seele mehr dich liebt, Als alles Gut auf Erden: So laß durch Stolz und Sicherheit Mich deiner Huld und Gütigkeit Doch nicht verlustig werden! 2. Wie leicht erliegt ein sichrer Sinn, Bekämpft durch seine Lüste, Sieht ruhig auf Gefahren hin, Wovor er zittern müßte! Vollkommen glaubt er schon zu sein, Denkt, diese Sünde sei nur klein, Und jene Pflicht nicht wichtig. Nun ist er seinem Falle nah, Fällt unvermerkt, und glaubt noch da, Gr wandle fest und richtig. 3. So schwach ist, Herr! der Mensch, so bald Zur Sünde fortgerissen! Wie leicht wird nicht sein Eifer falt, Nachgebend sein Gewissen! Weh ihm, wenn er vermessen ist, Wenn seiner Schwachheit er vergißt, In sich nur Stärke siehet! Der Irrthum und die Sinnlichkeit Besiegen ihn in jedem Streit, Wenn er nicht flüglich fliehet. 262. Mel. 19. Ich komme vor dein Angesicht. 1. Wer bin ich, ich Verschuldeter, Daß du dich mein, Allgütiger, Erbarmst, daß du noch meiner schonst, Und mir nicht nach Verdienen lohnft? 2. Zum Glauben und zum Thun zu schwach, Gibt oft mein Herz der [ Sünde nach: #tat Ich kämpf', o Bater, nicht genung Den Kampf der ernsten Heiligung. 3. Wie schnell ist von der rechten Bahn Zum Irrweg oft der Schritt [ gethan! Wie schnell! Mein banges Herz erschrickt, Wenn es in diesen Abgrund blickt 4. Wie nahe gränzt die Missethat An unsers Herzens bösen Rath! Wie bald wird Frevel selbst verübt, Wenn man erst SchwachheitsSt slyndzo82 810[ fehler liebt! 5. Vertreib, o Gott, des Irrthums Nacht, Entreiße mich der Sünde isted and add wol de[ Macht! Wie glänzet deiner Streiter Schaar, Die einst wie ich auf Erden war! 262.82 347 Dein Sohn nicht mehr sades 0[ mein Heiland ist, für sich selbst. 260. 261. 4. Gott, wenn du nicht mein Gott mehr bist, and and in the Dein Himmel nicht mein Erbe; Wenn mich beim Leiden dieser Zeit Kein Trost vom Himmel mehr erfreut, Kein Trost mehr, wenn ich sterbe: Wenn Gott und Jesus nicht mehr mein: Dann beffer, nie geboren sein! 5. Nein, Ehre nicht, nicht Gut und Geld, Kein Fürstenthum und [ feine Welt dia Soll mich so weit verführen! Um alle Leiden dieser Zeit Will ich doch Gott und Seligkeit Muthwillig nicht verlieren. Wie klein mein Glück auch immer sei: Nur Gott und reines Herz dabei! 6. Gott, lehre mich bei jedem Eid Aus Furcht vor deiner Heiligkeit Die Wahrheit treulich sprechen! Beschwör' ich heilig Amt und Pflicht, So laß mich auch im Kleinsten nicht Die theure Zusag brechen! Auch dir, Gott, schwur ich treu zu sein: Erhalt mich ewig, ewig dein! MAY issue 4. Drum lehre mit Behutsamkeit Auf meine Bahn mich schauen, Und niemals mit Vermessenheit Auf meine Kräfte bauen! Wenn wo Versuchungen mir drohn, So zeige sie von fern mir schon, Daß ich mich zeitig rüste! Aufmerksam mache meinen Blick Auf diese Welt, auf Zeit und Glück, Und auf die Macht der Lüfte! 5. Du weißt, zum Guten, Herr, bin ich Oft leider falt und träge. Mein täglich Straucheln mache mich Vorsichtig allewege! Find' ich mich auf der rechten Bahn, So gib, daß ich, so gut ich kann, Bei jedem Schritte wache! Bewahre meinen Fuß, daß nicht Stolz und vermeßne Zuversicht Zu mir mich fallen mache! 15:23 no 6. So werd' ich, Gott, von dir geführt, Auf deinen Wegen wandeln Durch deinen guten Geist regiert, Nach deiner Vorschrift handeln. Ich werde nicht durch Sicherheit, Durch Stolz und durch Vermessenheit Von deinen Rechten weichen. So bleibt auch deine Gnade mir, Und ich werd', unterstützt von dir, Des Glaubens Ziel erreichen, d ( PC ER 6. Sie, die nun, weil sie überwand, Den Lohn empfängt aus deiner Hand, Sie ist gefrönt, ich noch im Streit: gib auch mir Beständigkeit! 7. Schmal ist der Weg zu deinen Höhn, Und Wenige sind, die ihn gehn; Die Pfort' ist eng, und durch sie dringt Nur der zu dir, der ernstlich ringt. 8. Auf dich richt' ich mein Angesicht, Und flehe sehnlich: Laß dein Licht Mir leuchten, Vater, laß mich dein Im Leben und im Tode sein! 9. Der mir in Christo so viel gab, Gott, schaue doch auf mich herab, Auf mich, der Sünden schnellen Raub, Des Himmels Erben und den Staub! 10. Erbarm dich mein und steh mir bei, Daß ich des Guten würdig sei, Das dem von dir bereitet ist, Dem du, Gott, ein Vergelter bist! 11. Ja, du erbarmst dich über mich, Du Gott der Liebe, väterlich; Vom Leibe dieses Tods befreit, Führst du mich einst zur Herrlichkeit: 12. Wo meine Tugend nicht mehr wanki, Und dir, Gott, ewig, [ ewig dankt, Daß fie dein Gnadenlohn beglückt, und deiner Sieger Krone schmückt. 263 264. 265.8 Sorge des Christen dom th- 8 263. Mel. 42. Nie bist du, Höchster, von uns fern. to 1. Bald oder spät des Todes Raub, Wall' ich noch hier auf Erden, Ich Sterblicher; doch dieser Staub Soll einst unsterblich werden, Und dann ist mein bestimmtes Theil, O Gott! Verwerfung oder Heil. 2. Mit Furcht und Zittern soll der Christ Nach seinem Heile ringen, Verachten, was auf Erden ist, Hinauf zu Gott sich schwingen, Getrost den Pfad der Trübsal gehn, Und standhaft in Versuchung stehn 3. Noch weiß ich, daß ich laufen muß, Noch bin ich in den Schranken, Noch nicht am Ziele; doch mein Fuß Beginnet oft zu wanken. MOR Herr, stärke mich durch deine Kraft Auf dieser kurzen Pilgerschaft! 4. So lang ich noch, ein Fremdling hier, In diesem Leibe walle, So schaff ein reines Herz in mir, Ein Herz, das dir gefalle, Und leite mich auf ebner Bahn Durch deinen Geist zu dir hinan! 5. Es sei mein Ruhm, dir werth zu sein, Was du gebeutst, zu üben, Mein höchstes Gut, mich dein zu freun, Von Herzen dich zu lieben, Mein Trost, auf deinen Schuß zu traun, Und meine Hoffnung, dich 348 FOC siriam 264. Mel. 23. 1. Herr, höre mein Gebet Es ist mein ganzer Ernst, Ergreife, Leite, stärk Verwirf die Bitte nicht, 2. Du willst, daß ich mich treu Der Glaube, den du wirkst, In wahrer Heiligkeit, Drum will ich dir, mein Gott, 3. Dieß will ich, und doch macht Und der Versuchung Reiz, Ich seh' der Tugend Glück, Und doch bleibt immer noch [ zu schaun! of Gott, du guter Gott. 1918 9071020 Und laß es dir gefallen! Auf deiner Bahn zu wallen. Den Schwachen, der dir fleht! Die mir von Herzen geht! is 503 In jeder Tugend übe; nis Soll fruchtbar durch die Liebe In guten Werken sein: Mein ganzes Leben weihn. Die Schwäche meiner Seele Daß ich so oft noch fehle. C Ich wünsche gut zu sein: So Vieles zu bereun. ve thi dall O, sieh es mit Erbarmen, Die Helfershand mir Armen! Gib meinem Vorsatz Kraft! Welt und Leidenschaft. Stets heller einzuſehen, Daß wahres Wohlergehen 1 G 4. Das siehst du, Herr, mein Gott! Und reiche väterlich Gib meinem Geiste Licht, So kämpf' ich glücklicher 5. Eröffne den Verstand, Daß Sünd' uns elend macht, 137 m² HOT TOT 265. Mel. 57. Erwecke dich, den Herrn zu loben. 1. Von dir kommt jede gute Gabe; Nur du, mein Gott, kannst mich allein Mit Allem, was ich nöthig habe, Zu meinem wahren Wohl erfreun. Mein Leben und mein Glück beruht Allein auf dir, du höchstes Gut! 2. Umsonst ist alle meine Mühe, Wenn dein Gedeihen sie nicht frönt; Was ich auch noch so ängstlich fliehe, Wird doch von mir nicht abgelehnt, Wenn vor dem Uebel, das mich schreckt, Mich nicht dein mächt'ger Schußz 3[ bedeckt. 3 Wie sollt' ich denn nicht von dir bitten, Was meiner Seele Wunsch 360 prose d[ begehrt? für sich selbst. 263. 264.0265. tis: 6. Die freche Thorheit dieser Zeit Soll nie mir meinen Glauben, Den süßen Trost der Ewigkeit, Des Himmels Hoffnung rauben! Was lindert sonst des Lebens Noth? Und was versüßt mir einst den Tod? 7. Was ist die Trübsal dieser Zeit Und alles Leid auf Erden, Gott, gegen jene Herrlichkeit, Die fund an uns soll werden? Wie schnell flieht dieß mein Leben hin, Hin, wo ich ewig selig bin! 8. Heil mir, ich bin sein Eigenthum: Nichts soll von ihm mich scheiden, Nicht Wollust, Güter oder Ruhm, Nicht Schmach, nicht Tod noch Leiden! Ich bin durch Jesu Blut erkauft, Ich bin auf seinen Tod getauft. 9. Der uns durch Christum Alles gibt, Gott wird mich nicht vernichten; Der uns bis in den Tod geliebt, Wird mich nicht strenge richten. Wann Erd und Himmel untergehn, Werd' ich zum Leben auferstehn. 10. Du, der uns dieses Heil erwarb, Laß, Jesu, mich's ererben! 349 Du, der für alle Menschen starb, Laß, Jesu, dir mich sterben! Gib, daß ich dir im Leben treu, Getreu bis in den Tod dir sei! Und innrer Friede nur Daß du mit deiner Huld 6. Laß in Versuchung mich Ermuntre mich zum Muth, Mein Auge laß allein Mein Herz dir folgsam sein, 7. Ich bin ein Pilger hier, Ihr Beispiel könnte leicht Wann der Verführung Gift, Dem Geist gefährlich wird: 8. Bewahre mein Gemüth, Die falsche Fröhlichkeit Aus reinem Herzen fließt, Der Freuden Quelle bist! Nicht zaghaft unterliegen! Und hilf dem Schwachen siegen! Auf deine Weisheit schaun, Und dann dir froh vertraun! Umringt von vielen Sündern; Der Tugend Eifer hindern. Des Leichtsinns frecher Spott Dann steh mir bei, mein Gott! Daß mich bis an mein Ende Der Gitlen nie verblende! Bald lange Neu und Pein: Doch ja vor Augen sein! Ihr thöricht Lachen wird Laß diesen Wechsel mir 9. So werd' ich, Herr, mein Gott, Dir nicht umsonst vertrauen; Einst, wenn ich treu dir bin, Der Freuden Fülle schauen, Und, wann du ewig lohnst Frohlocken, daß mein Herz Für jede gute That, Sich dir geheiligt hat. Sein Herz vor dir, Gott, auszuschütten, Wenn Noth und Kummer uns [ beschwert, Besänftiget der Seele Schmerz, Und öffnet deinem Trost das Herz. 4. Sollt' ich nicht Dank und Ruhm dir bringen, Wenn mich ein wahres [ Glück erfrent? Dir, Allerhöchster, dir lobsingen Sft gut, ist für uns Seligkeit, Und flößt uns wahren Eifer ein, In deinem Dienste treu zu sein. 5. Du hörest es mit Wohlgefallen, Wenn deine Kinder zu dir flehn, Verschmähest nicht ihr schwaches Lallen, Wenn sie lobfingend dich erhöhn; Du ehrst den wieder, der dich ehrt, und hörst den gern, der dich auch hört. 350 28238266.8 Sorge des Christen 6. Mit Segen uns zu überschütten, Bist du, o Vater, stets bereit, Was wir nach deinem Willen bitten, Gibst du uns aus Barmherzigkeit, Und wer dir dankt, dem strömest du Beständig neuen Segen zu. Sopr. Ang app d salle dall 266. 2018 An Wie se lig lebt der Mensch, der Gottes Rath ELL THESE ? uns er- fennt, und ehret seinen Willen! Wie se lig, wer ihn = TUL stets vor Au- gen hat, Und red lich strebt, ihn im- mer zu er= füllen! Wer rein sein Herz bewahrt von böser That, Dem wirst du, Gott, die from- me Sehnsucht stil- len. Bass. Wie se lig lebt der Mensch, der Gottes Rath = uns er- fennt, und ehret seinen Wil- len! Wie se lig, wer ihn = An stets vor Au- gen hat, Und red lich strebt, ihn immer zu er3 730 wirst du, Gott, die from- me Sehn- sucht stil- len. 2. Dein göttlich Wort ist's, Herr, das den Verstand, Was recht und gut und heilsam sei, belehret; Die Ruhe, die ich durch dasselbe fand, fül- len! Wer rein sein Herz bewahrt von böser That, Dem Den Weg zum Heil hast du mir, Gott, bescheeret; Gern folg' ich ihm, mich leitet deine Hand: Ein reines Herz sei mir von dir gewähret! 20 Ma Tuchmbjes& für sich selbst. 266.g 351 7. So will ich denn zu deinem Throne Oft im Gebet mich kindlich nahn. Nimm, Vater, nimm in deinem Sohne Der Andacht Opfer gnädig an! Dein Geist regiere meinen Geist, Daß er dich betend würdig preist! 266. 6 Alt. C ad and Harl bior of Ind Wie, se lig lebt der Mensch, der Gottes Rath An uns er- fennt, und eh- ret sei- nen Willen! Wie se lig, wer ihn stets vor An- gen hat, Und red- lich strebt, ihn im- mer zu erfül- len! Wer rein sein Herz be- wahrt von böser That, Dem - wirst du, Gott, die from me Sehn- fucht stil- len. Ten. Wie se lig lebt der Mensch, der Gottes Rath An uns er- fennt, und ehret seinen Willen! Wie se lig, wer ihn stets vor Au- gen hat, Und redlich strebt, ihn immer zu erfül- len! Wer rein sein Herz be- wahrt von böser That ,. Dem W C Hall wirst du, Gott, die from me Sehn- sucht stil= len. SAMS 3. Wo, Jüngling, irrst du hin auf falscher Bahn, Von Glücke fern, dem Endzweck deines Strebens? Nicht Sinnenlust, nicht Gold und Ehre kann Dir's geben: ach, hier suchst du es rergebens! O, fehre um, nimm Gottes Lehre an: Bei ihm nur findest du das Glück des Lebens. 352 267.0 Sorge des Christen 4. Gott, lehre mich, wie ich mit Festigkeit, git, So lang ich bin, nach deinem Willen lebe, Daß alle Macht der Ungerechtigkeit Umsonst von dir mich abzuziehen strebe! Allwissender, du weißt, ich bin bereit, Daß ich mich ganz zu deinem Dienst ergebe! 5. Was säum' ich noch? Sch bin ein Bilger hier, Zum Himmel soll ich durch die Erde wallen; Doch muß, daß ich nicht irre, warnend mir Dein göttlich Wort, des Himmels Stimme, schallen. Ich kenne sie, und folge willig ihr: Laß nicht, o Herr, laß nicht zu tief mich fallen! 6. Der Geizige häuft und bewundert Geld, Und freuet sich an den errungnen Schätzen; Den Giteln reizt der Ruhm und Glanz der Welt: Doch mehr als Gold soll mich dein Wort ergötzen. Mir ist's genug, wenn Gott mein Thun gefällt, Ich folge gern den heiligen Gesetzen. 7. Ja, Wahrheit ist und heilig sein Gebot, Wer weise ist, kann seiner sich nicht schämen. Wenn Leichtsinn auch und frecher Thoren Spott Ihm widersteht, mich soll kein Zweifel grämen! Nein, meinen Troft, den besten Schaß von Gott, Soll mir die Schaar der Frevler niemals nehmen! ufiai 8. Dein göttlich Wort ist meines Lebens Licht: Das will ich, Herr, vor aller Welt bekennen; Will dein Gesetz, will deinen Unterricht Vor Fürsten selbst die höchste Weisheit nennen. Gefällt sie gleich dem Stolz der Menschen nicht: Mich soll davon die ganze Welt nicht trennen! 9. Und seh' ich, Herr, daß man dein Wort nicht hält, So fließen mir der Wehmuth bange Zähren; de- Hu Ach, mich betrübt die Thorheit einer Welt, MATA nepamise per finis SHE Die dich nicht will erkennen und verehren! Den Sünder, der den Weg zum Elend wählt, Den möcht' ich gern, Herr, deine Wege lehren. pulo abft 10. Der Lehrer prangt mit seiner Wissenschaft, Der Klugheit Ruhm legt ihr euch bei, ihr Greise! Mir aber gibt das Wort des Herren Kraft, 267. Mel. 13. Geheiligt werde, Gott, dein Name. 1. Dein Heil, o Christ, nicht zu verscherzen, Sei wach und nüchtern [ zum Gebet! Gin Flehn aus reinem, gutem Herzen Hat Gott, dein Vater, nie verschmäht. Erschein vor seinem Angesichte Mit Dank, mit Demuth, oft und gern, Und prüfe dich in seinem Lichte, Und flage deine Noth dem Herrn! 2 Welch Glück, so hoch geehrt zu werden, Und im Gebet vor Gott [ zu stehn! geeyet zu w imm Der Herr des Himmels und der Erden, Bedarf der eines Menschen Flehn? für sich selbst. 267. Neligion macht mich zur Tugend weise. Was ewig nüßt und echte Klugheit schafft, Zeigt, Herr, dein Wort, wofür ich stets dich preise. 11. Um Erdenglück, um irdischen Gewinn Und Ruhm werd' ich den Sünder nie beneiden; Erhalte treu an dir nur meinen Sinn! Gott, aus Huld beugst du mich auch durch Leiden; Von Thorheit neigt es mich zur Weisheit hin: b Ginst blüht die Saat der Thränen auf zu Freuden. di 12. Was herrlich ist und pranget in der Welt, Von Allem wirst du doch das Ende sehen: Vergänglich ist Ruhm, Herrschaft, Macht und Geld, Der Erde Pracht wird mit ihr selbst vergehen; Wann Alles weicht, wann Mond und Sonne fällt, Wird ewig, Herr, dein göttlich Wort bestehen. 13. Ja, deine Treu und Wahrheit bet' ich an: Unwandelbar wird ewig sie bestehen. Sie schuf die Welt, es muß die große Bahn in Der Sterne Heer in reger Ordnung gehen. Denn deinem Wort ist Alles unterthan: tly Dein Wille, Gott, muß überall geschehen. bil14. Dein Wille ist, o Gott, mein Leitstern hier So sehr kann nicht der müde Wandrer schmachten Nach einem Quell, mit heißerer Begier ! Der Wächter nicht des späten Morgens achten, Als sich, o Gott, die Seele sehnt nach dir, Und deinen Rath sich freuet zu betrachten. 15. Sobald der Tag hat seinen Lauf vollbracht, Prüf ich mich still nach deines Worts Gesezen; Wann Alles ruht in stiller Mitternacht, Soll einsam mich ein Blick auf Gott ergößen; Ich flehe, wenn ein neuer Tag erwacht: Laß mich, o Herr, nie dein Gebot verleßen! 16. Des Lebens Weg hab' ich mir vorgestellt, Der Tugend Pfad zu gehn hab' ich erkoren, Dem Herrn allein zu dienen, mir gewählt; Ihr Himmel, hörts, ich habe Treu geschworen: Ich will es thun! Wer Gottes Rechte hält, Nein, dessen Thun ist nimmermehr verloren! 353 Sagt Gott nicht: Bittet, daß ihr nehmet? Ist des Gebetes Frucht nicht dein? Wer sich der Pflicht zu beten schämet, Der schämt sich, Gottes Freund [ zu fein. 3. Sein Glück von seinem Gott begehren, Ist dieß denn eine schwere [ Pflicht? Und seine Wünsche Gott erklären, Erhebt dieß unsre Seele nicht? Sich in der Furcht des Höchsten stärken, In dem Vertraun, daß Gott idait d [ uns liebt, Im Fleiß zu allen guten Werken: Ist diese Pflicht für dich betrübt? 23 354 268. 269. Glückseligkeit 4. Bet oft in Einfalt deiner Seelen; Gott sieht auf's Herz, Gott ist ein Geist. Wie können dir die Worte fehlen, Wofern dein Herz dich beten heißt? Nicht Töne find's, die Gott gefallen, Nicht Worte, die die Kunst gebeut; Gott ist fein Mensch: ein gläubig Lallen, Das ist vor ihm Beredsamkeit. 5. Wer das, was ihm zum Frieden dienet, Im Glauben sucht, der [ ehret Gott; Wer das zu bitten sich erfühnet, Was er nicht wünscht, entehret Gott: Wer täglich Gott die Treue schwöret, Und dann vergißt, was er beschwur, Und klagt, daß Gott ihn nicht erhöret, Der spottet seines Schöpfers nur. 6. Bet oft zu Gott, und schmeck in Freuden, Wie freundlich er, dein adina[ Vater, ist! Bet oft zu Gott, und fühl im Leiden, Wie göttlich er das Leid versüßt! Bet oft, wenn dich Versuchung quälet: Gott hört's, Gott ist's, der Hülfe [ schafft; Bet oft, wenn innrer Trost dir fehlet: Er gibt den Müden Stärk' und Kraft. 7. Bet oft und heiter im Gemüthe: Schau dich an seinen Wundern satt! Schau auf den Ernst, schau auf die Güte, Mit der er dich geleitet hat! Hier irrtest du in deiner Jugend, Im Alter dort: er trug Geduld, Rief dich durch Glück und Kreuz zur Tugend: Erkenn und fühle seine Huld! 8. Bet oft und schau mit sel'gen Blicken Hin in des Ewigen Gezelt, Und schmeckt in gläubigem Entzücken Die Kräfte der zukünft'gen Welt! Ein Glück von Millionen Jahren, Welch Glück! Doch ist's von jenem Glück, Das dem der Herr wird offenbaren, Der ihm hier dient, fein Augenblick. 9. Bet oft: durchschau mit heil'gem Muthe Die herzliche Barmherzigkeit Deß, der mit seinem theuren Blute Die Welt, der Sünder Welt, befreit! A ch ters Glückseligkeit 268. Mel. 11. Herr, unser Gott, dich loben wir. 1. Ich freu', ich freue mich in dir; Denn du, mein Gott, hast Luft zu mir: Du willst nicht, daß ich schreckenvoll Mich, Herr, vor dir entseßen soll. 2. Der Fromme, Gott, der nicht vergist, Daß du des Menschen Stärke bist, Nimmt stets an Stärk' und Weisheit zu: Nur stolze Herzen niedrigst du. 3. Du machest meinen Gang gewiß; Ich fürchte feine Finsterniß; Denn du, des Lichtes voller Quell, Machst alle meine Schatten hell. 4. Mit dir besieg' ich allen Reiz Des Bösen, Wollust, Stolz und Geiz; Gerüstet, Herr, mit deiner Kraft, Bekämpf' ich jede Leidenschaft. 269. Mel. 109. Frohlock, mein Herz, weil Jesus Christ. 1. Wie hat es doch ein Mensch so gut, Der Gutes liebt und Gutes thut! Wie wohl ist ihm im Herzen Den ganzen Tag, die ganze Nacht! Nichts ist, das ihn unglücklich macht, Selbst Leider nicht, nicht Schmerzen. 2. Nein, wer dem lieben Gotte glaubt, Sich keine That, fein Wort erlaubt, Das Jesus ihn heißt meiden; Wer alles liebt, was Jesus liebt, Sich ganz und froh an ihn ergibt: Dem fehlt es nie an Freuden. 3. Wie froh sieht der den Himmel an, Der Gutes thut, so viel er kann, Der feine Mühe scheuet, Der Alle wie sich selber liebt, Den Andrer Traurigkeit betrübt, Den Andrer Frende freuet; des Christen. 268. 269. 355 Nie wirst du dieses Werk ergründen, Nein, es ist eines Gottes That: Erfreu dich ihrer, rein von Sünden, Und ehr im Glauben Gottes Nath! 10. Bet oft: entdeck am stillen Orte Gott ohne Zagen deinen Schmerz! Er schließt vom Herzen auf die Worte, Nicht von den Werten auf das Herz. Nicht dein gebognes Knie, nicht Thränen, Nicht Worte, Seufzer, Psalm [ und Ton, Nicht dein Gelübd rührt Gott: dein Sehnen, Dein Glaub' an ihn und [ seinen Sohn. 11. Bet oft: Gott wohnt an jeder Stätte, An feiner minder oder mehr; Denk nicht: Wenn ich mit Vielen bete, So find' ich eh bei Gott Gehör. Gott ist kein Mensch. Ist dein Begehren Gerecht und gut, so hört er's gern; Ists nicht gerecht, se gelten Zähren Der ganzen Welt nichts vor dem Herrn. 12. Doch säume nicht, in den Gemeinen Auch öffentlich Gott anzuflehn, Und seinen Namen mit den Seinen, Mit deinen Brüdern, zu erhöhn; Dein Herz voll Andacht zu entdecken, Wie es dein Mitchrist dir entdeckt, Und ihn zur Inbrunst zu erwecken, Wie er zur Inbrunst dich erweckt! 13. Bist du ein Herr, dem Andre dienen, So sei ihr Beispiel, sei es stets, Und feire täglich gern mit ihnen Die sel'ge Stunde des Gebets! Nie schäme dich des Heils der Seelen, Die Gottes Hand dir anvertraut; Kein Knecht des Hauses müsse fehlen, Er ist ein Christ, und werd' erbaut! 14. Bet oft zu Gott für deine Brüder, Für alle Menschen, als ihr [ Freund; Denn wir sind Eines Leibes Glieder, Ein Glied davon ist auch dein Feind. Bet oft, so wirst du Glauben halten, Dich prüfen, und das Böse scheun, An Lieb und Eifer nicht erkalten, Und gern zum Guten weise sein. Abschnitt. des Christen. 5. Wie heilig ist, wie segenvoll Das Recht, dem ich gehorchen soll! Wie mächtig muntert mich zum Lauf, O Gott, was du verheißest, auf! 6. Sei muthvoll! rufest du mir zu. Ich kämpfe. Wer vergilt wie du? Wo beut sich mir ein König an, Der Ewigkeiten geben kann? 7. Du lehrst mein Herz den schweren Streit Der Tugend und Gerechtigkeit; Und deines Himmels Vorgefühl Beflügelt meinen Fuß zum Ziel. 8. So preise dich mein Lobgesang Und meines ganzen Lebens Dank! Ich freu', ich freue mich in dir: Denn du, mein Gott, hast Lust zu mir! 4. Wer Armer und Verlaßner sich Wie Jesus Christus brüderlich Und hülfreich schnell erbarmet; Wer Gutes gönnt und Gutes schenkt Auch dem, der ihn aus Bosheit fränkt, Wer Feinde selbst umarmet! 5. O wohl dem, der nicht Kleiderpracht, Nicht Gold zu seiner Freude [ macht, Und was nichts nüßt, verschmähet; Bescheiden ist nicht nur zum Schein, Und, nicht bloß um gerühmt zu sein, Gerade Wege gehet! 6. Wer fern von jeder argen List, Ein Freund der reinsten Wahrheit ist, Ein Feind von falschem Wesen; Weß Ja ist Ja, weß Nein ist Nein: Wie lieb wird der den Menschen sein! Wie lieb auch oft den Bösen! 356 270. 271. 272. Glückseligkeit 7. Wer gern mit aller seiner Kraft In guter Absicht Gutes schafft, Hat hier viel frohe Tage. Leicht, süße wird ihm sein Geschäft; Wer mäßig trinkt und ist und schläft, Erspart sich Schmerz und Klage. 8. Und wenn ein Leiden dieser Welt Auch je des Frommen Seele quält, Wie leicht wird er sich trösten: Gott ist die Lieb'! Ich zage nicht, Weil Jesus Christus mir verspricht, Es diene mir zum Besten.t deen sech to do 270. Mel. 131. Gott ist unsre Zuversicht. 1. Himmelan geht unsre Bahn; Bis wir dort nach Kanaan Hier ist unser Pilgrimstand, 2. Himmelan schwing dich, mein Geist, Und du kannst, was irdisch heißt, Ein von Gott erleuchter Sinn 3. Himmelan! ruft Gott mir zu Das weist mir den Ort der Ruh, Wähl' ich dieß zur Leuchte mir, Wir sind Gäste nur auf Erden, Durch die Wüste kommen werden Droben unser Vaterland. off C Denn du bist ein himmlisch Wesen, Nicht zu deinem Ziel erlesen; dall Kehrt zu seinem Ursprung hin. In des heil'gen Wortes Lehren: Dem ich einst soll angehören. Hab' ich schon den Himmel hier. O 271. CC J J J J Sopr. Ich weiß, an wen ich glaube, Und daß mein Heiland we lebt, Der, wird der Leib zu Stau- be, Den Geist zu sich er- hebt. 9 EE B Bass. and 3201 Ich weiß, an wen ich glaube, Und daß mein Heiland lebt, Der, wird der Leib zu Stau 2. Ich weiß, an wem ich hange, Der, wird dem Herzen bange, 3. Ich weiß, wem ich vertraue, Daß ich ihn ewig schaue, = + be, Den Geist zu sich er hebt. = Wenn Alles wankt und weicht, Die Netterhand mir reicht. Und, wenn mein Auge bricht, Ihn selbst von Angesicht. 272. Mel. 7. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren. 1. Alles ist exer! Worte des ewigen Lebens, Fühl fie, Vertrauter des Mittlers, voll heiligen Bebens! ta didi Alles ist dein! Irdischen Menschen allein Tönen die Worte vergebens 2. Göttliche Würde, entzückende Hoheit des Christen! kan Ift er gleich dürftig, ein. Waller in traurigen Wüften, dinu Findet er gleich Thoren geachtet und reich: Nie kann nach Eitlem ihn lüften. des Christen. 270. 271. 272. 357 9. Wie elend wird der Sünder sein! Wie schmerzlich wird es ihn gereun, Nicht recht gethan zu haben! Dem Gotte, der nicht lügen kann, d Der nichts als Gutes ihm gethan, Dem nicht geglaubt zu haben! 10. Ich fürchte mich vor keiner Noth, Vor feiner Krankheit, feinem Tod, Wenn ich Gott herzlich liebe; Wenn ich, wie Jesus mich ermahnt, Mit Herz und Leib, mit Mund und Hand, Was recht und gut ist, übe. 4. Himmelan! Mein Glaube zeigt Mir das schöne Loos von ferne, Daß mein Herz schon aufwärts steigt, Uleber Sonne, Mond und Sterne; Denn ihr Licht ist viel zu klein Gegen jenen Glanz und Schein. 5. Himmelan wird mich der Tod In die rechte Heimat führen, Da ich über alle Noth Gwig werde triumphiren. Jesus geht mir selbst voran, Daß ich freudig folgen kann. 6. Himmelan! ach himmelan! Das soll meine Losung bleiben. Ich will allen eiteln Wahn Durch die Himmelsluft vertreiben Himmelan nur steht mein Sinn, Bis ich in dem Himmel bin. 6 Alt. 271. hede 70 Ich weiß, an wen ich glaube, Und daß mein Heiland lebt, Der, wird der Leib zu Staube, Den Geist zu sich er- hebt. Ten. Ich weiß, an wen ich glaube, Und daß mein Heiland lebt, Der, wird der Leib zu Staube, Den Geist zu sich er hebt. = 4. Er trocknet alle Thränen Und mein unendlich Sehnen 5. Ich weiß, beim Auferstehen, Werd' ich mit Jesu gehen So tröstend und so mild, Wird nur durch ihn gestillt. Wann ich verkläret bin, Durch Ewigkeiten hin. 3. Immer das Auge gerichtet nach heiligen Höhen, Sieht er die Güter der Thoren im Sturme verwehen: Er aber faßt Statt der vergänglichen Last Güter, die nimmer vergehen. 4. Alle Geschenke der Erde, die Menschen umgeben, Dinge, die künftig die Allmacht des Schöpfers erheben, Leben und Tod, Ist euch auf Gottes Gebot unter die Füße gegeben. 358 273. 274. Seliges 5. Alles ist euer, ihr Christen! Vom Heiligthum nieder Schauet der Mittler auf seine geheiligten Glieder [ Brüder! Freundlich und spricht, Frieden und Gnad' im Gesicht: Alles ist euer, ihr 6. Himmel und Erde, und Welten und Sonnen und Meere, Geistergestalten, der Engel unzählige Heere, Alles ist dein! Bruder, o jauchze mit drein! Singe des Ewigen Ehre! 273. Mel. 132. Wort aus Gottes Munde. 1. Wie getroft und heiter, Du mein Herr und Leiter, Machst du meinen Geist! Der du, die dir trauen, Führst zu grünen Auen, Und so gern erfreuft! Niemals wird Bei dir, o Hirt, Und Beruhiger der Seelen, Mir Erquickung fehlen. 2. Deinem Rath ergeben Freu' ich mich zu leben; Was du willst, ist gut. Nichts vermag ich Schwacher; Du mein Seligmacher Rüstest mich mit Muth. Wenn die Welt Erbebt und fällt, Wenn Gericht und Hölle schrecken, Willst du mich bedecken. 3. Ich fann ohne Grauen Gräber vor mir schauen: Mein Erlöser lebt! Ich weiß, wem ich glaube, Weiß, daß aus dem Staube Mich sein Arm erhebt. Todestag, Dein Schrecken mag Eines Frevlers Herz erschüttern: Was brauch' ich zu zittern? 4. Auch in mir ist Sünde, Doch ich überwinde Sie, mein Hort, durch dich. Sink' ich oft noch nieder, Du erhebst mich wieder, Du begnadigst mich. Deine Huld Tilgt meine Schuld; Nie entziehst du deinem Knechte Der Erlösten Rechte. 5. Daß ich Gott erkenne, Und ihn Vater nenne Daß ich hier Und mich ewig sein, am Grabe Trost und Hoffnung habe, Dank' ich dir allein. Daß dein Geist Mich unterweist Und mich führt auf deinem Pfade, Das ist deine Gnade. Neunter Seliges 274. Mel. 57. Erwecke dich, den Herrn zu loben. 1. Ich bin zur Ewigkeit geboren, Für eine besre Welt bestimmt: Die Hoffnung gehet nicht verloren, Wenn gleich das Grab den Leichnamnimmt. Ich lebe nicht für diese Zeit, Mein Ziel ist die Unsterblichkeit. 2. Was ist die Welt? was Gold und Ehre? Gesetzt, es wäre alles mein: Es bliebe, wenn fein Himmel wäre, Für meine Wünsche viel zu klein. Der Geift findt nicht im Staube Ruh, Er eilt erhabnern Gütern zu. Sterben. 273. 274. 7. Bist du oft elend, verlassen und krank und gefangen, Ninnen die Zähren des Kummers von bleichenden Wangen: Droben im Licht, Freu dich! da rinnen sie nicht, Dort ist das Alte vergangen! 18. Die ihr mit Christo einst herrschet, o singet voll Feuer Eure unendliche Herrlichkeit, die euch so theuer Jesus erwarb, Als er auf Golgatha starb! Amen! ja Alles ist euer! 6. Der du Blut und Leben Für mich hingegeben, 300 dison all Daß in meiner Noth Ich nicht hülflos bliebe: Groß ist deine Liebe, Stärker als der Tod. 359 Herr! und ich, Ich sollte mich Deiner Huld nicht dankbar freuen? Dir mein Herz nicht weihen? 7. Würdig dir zu leben, Dieß sei mein Bestreben, Meine Lust und Pflicht! Was die Welt vergnüget, mein Heil, das gnüget Meiner Seele nicht. Hab' ich dich, Wie gern will ich Das, wornach die Heiden trachten, Reich in dir, verachten! 8. Macht ein Gut der Erde, Daß ich glücklich werde Durch Zufriedenheit? Sind nicht auch die Ehren, Die die Welt bethören, Traum und Gitelfeit? Du erfreust Des Menschen Geist; Herr, du willst, die dich verehren, Gwig wieder ehren. 9. Deinen hohen Frieden Schmeck' ich schon hienieden, Und was hoff' ich dort? Unbegränzte Zeiten Voller Seligkeiten Hoff' ich auf dein Wort. Sie sind mein Durch dich allein: Bleib' ich dir getreu im Glauben, Wer kann sie mir rauben? 10. Voll von deiner Güte Frohlockt mein Gemüthe, Gott, mein Heiland, dir. Dieser Geist der Freuden Stärke mich im Leiden, Weiche nie von mir! Laß mich so Beherzt und froh Einst durchs Thal des Todes dringen, Dort dein Lob zu singen! Abschnitt. Sterben. 3. Er schuf mich ja, der Gott der Liebe, Zu meinem Glück, zu seiner Lust; Er pflanzte mir die höhern Triebe Mit eigner Hand in meine Brust. Er, der den Geist mit Sehnsucht füllt, Läßt sie fürwahr nicht ungestillt. 4. Der Wunsch, ihn ewig treu zu lieben, In größrer Klarheit ihn zu sehn, Der hier noch unerfüllt geblieben, Muß einst noch in Erfüllung gehn. So wahr Gott mein Verlangen kennt, Wir bleiben ewig ungetrennt! 360 275. Seliges 5. Er ist gerecht, der höchste Richter: Die Tugend wird noch einst gefrönt, Wenn gleich ein Haufe Bösewichter Sie hier verwirft, verfolgt, verhöhnt. Der Heuchler, der hier triumphirt, Wird dorten vor's Gericht geführt. 6. It's möglich, kann Gott anders handeln? Das Recht gilt ja in 29/ 09/ 14- bussid diolch[ feinem Reich. Die Frommen, die vor ihm hier wandeln, Sind die den frechen Spöttern gleich? Komm nur, o Tod! ich sterbe drauf: Gott weckt mich zur Vergeltung auf! 7. Er weckt mich auf aus meinem Grabe: Dieß hofft mein Herz, so 148 mmda? dm[ spricht sein Wort; Und was ich hier gefunden habe, Treibt vollends allen Zweifel fort. Wie froh erhebt sich nun mein Geist, Weil Gott ihn selbst unsterblich heißt! 275. thi am lama Sopr. kurz ist € las- sen; E Bass. Wie schnell ver je furz ist K = de = Schön- heit wel fet bald! Bald muß ich dich, o Welt, verThim 10970 fließen meine 3 Bald werd' auch ich im Im Stau- be liegen starr und falt. je= de Lust und Pla= ge! Schön- heit wel= fet Im Stau be Wie schnell ver fließen mei ne Lust und Pla- ge! G lassen; Bald werd' auch hich im Ta= ge! Ach, je= de - Tod er blassen, J liegen starr und kalt 1 bald! Bald muß ich dich, o Wie Ach, Ta= ge! Wie Tod er= G je= de Welt, verblas- sen, Sterben. 275. 361 8. Wohl mir, ich kenne Jesu Lehre, Und das, was er für mich gethan. Was ich aus seinem Munde höre, Ist Wahrheit, die nicht trügen kann. Ich bin des Heilands Eigenthum, Erlöst durch ihn zu seinem Ruhm. 9. Mein Jesus lebt! Wer will mich tödten? Wer raubt mir die sostoridat din[ Unsterblichkeit? Sein Arm reißt mich aus Todesnöthen, Und führt mich hin zur Seligkeit. Auch dieser Leib wird auferstehn, Und schön verklärt zum Himmel gehn. 10. Ihr Thäler, sinkt! fallt, Berge, nieder! Mein frommer Glaube fotd[ fürchtet nichts. Ich sehe einst den Morgen wieder, Den Morgen jenes ew'gen Lichts. Dann fängt mein neues Leben an: D Gott, wie selig bin ich dann! 275. ald Alt. € Wie schnell ver fließen mei= ne furz ist Ten. O las- sen; Bald werd' auch ich im € je= de Lust und Pla- ge! Im Stau be liegen starr und furz ist J Schönheit wel fet bald! Bald muß ich dich, o Welt, ver# 5 las- sen; Wie schnell ver- flie- ßen je= de Schönheit wel- fet bin - Ta falt. Ta= ge! meine 1221 Tod er blassen, www Ach, je= de Map Im Stau- be lie- gen starr und falt. Wie Lust und Pla ge! Ach, je e bald! Bald muß ich dich, o Bald werd' auch ich im Tod er Ta= ge! Wie 2 de Welt, verblas- sen, 362 276. Seliges 2. Wann ich genug gestritten habe, So ruht mein Körper sanft im Grabe Von allem Schmerz und aller Noth. Von allem Kampf und allen Leiden Erhebt mich zu dem Quell der Freuden, 3u dir, mein Jesus, mich der Tod. is 3. Nie soll das Grab mein Herz erschrecken! Du, Jesus, wirst mich auferwecken, is Du, der vom Tod erstanden ist! Du wirst, was du versprachst, erfüllen: Dein Wort soll meinen Kummer stillen, Wann mir der Tod die Augen schließt. 4. Ich bin nicht fern von meiner Bahre, Wenn auch das höchste Ziel der Jahre Mein Gott auf Erden mir bestimmt. 276. Sopr. Wer weiß, wie na he Ach, wie ge- schwin- de geht die fom- men mei= ne Bass. Zeit, her kommt der Tod. Mein Gott, mein Gott! ich To= des= noth! mir mein En= de? Hin und be hen de Kann = bitt' durch Christi Blut, Mach's nur mit mei- nem Ende gut! Wer weiß, wie na= he Ach, wie ge- schwin- de mir mein En= de? Hin und be= hen de Kann geht die Zeit, her kommt der Tod. Mein Gott, mein Gott! ich fom- men mei== ne To= des noth! - bitt' durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem En- de gut! 2. Es kann vor Nacht leicht anders werden, Als es am frühen Morgen war; So lang ich leb' auf dieser Erden, Schweb' ich in steter Todsgefahr. Mein Gott! ich bitt' durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem Ende gut! 3. Herr, lehr mich stets mein End bedenken, Und eh ich sink' im Tode hin, Die Seel' in Jesu Tod versenken, Und meine Buse nicht verziehn! Mein Gott! ich bitt' durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem Ende gut! Sterben. 276 thes sei mir wohl, es sei mir bange, Thin 68 währt, o Seele, nicht mehr lange, Bis dich dein Heiland zu sich nimmt. ( tup sin Alt. 5. Ich will mich meinem Gott ergeben, Lang oder nicht lang mehr zu leben; Genug, ich bin in seiner Hand! Genug, ich lebe oder sterbe Er hat ein unverwelklich Erbe Durch seinen Sohn mir zuerkannt! 6. Drum muthig, Seele, nur gestritten! Drum ausgeharrt und fortgelitten! Auf deine Arbeit folget Nuh. O, bald ist jene Kron' errungen; Bald ist der Tod in Sieg verschlungen: Drum, Seele, kämpf und siege du! 276. bC geht die fom- men Ten. Wer weiß, wie na he Ach, wie ge- schwin- de mir mein En und be- hen 77 = 2 363 ES Wer weiß, wie na he mir mein En= Ach, wie ge- schwin de und be- hen 20 de? Hin de Kann Zeit, her kommt der Tod. Mein Gott, mein Gott! ich mei- ne To des noth! ... bitt' durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem En de gut! b de? Hin de Kann geht die Zeit, her kommt der Tod. Mein Gott, mein Gott! ich fom- men mei- ne To= des= noth! bitt' durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem En de gut! 4. Laß mich bei Zeit mein Haus bestellen, Daß ich bereit sei für und für, Und sage frisch in allen Fällen: Herr, wie du willst, so schick's mit mir! Mein Gott! ich bitt' durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem Ende gut! 5. Ach, Vater, deck all meine Sünde Mit dem Verdienste Jesu zu, Damit ich hier Vergebung finde und dort die lang gewünschte Ruh. Mein Gott! ich bitt' durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem Ende gut! 364 277. 278. Seliges 6. So fomm' mein End heut oder morgen, Ich weiß, daß mir's mit [ Jefu glückt; Ich bin und bleib' in seinen Sorgen, Durch ihn zu seinem Fest geschmückt. Mein Gott! ich bitt' durch Christi Blut, Mach's nur mit meinem Ende gut! rada gmm2 277. Sopr. Ist nun auch meine Stun- de da, Von dieser Welt zu schei- den, So sei mit dei- ner Hül- fe nah, Du treu- ster Freund im Lei den! Nimm du dich meiner See le an! Dir ü- berHISTO geb' ich fie als- dann, D Je su, mein Er- lö= ser! H Bass. Ist nun auch mei- ne Stun- de da, Von dieser Welt zu schei- den, So sei mit dei- ner Hül- fe nah, Du treuster Freund im Lei den! Nimm du dich mei- ner See le an! Dir i= ber701 = = geb' ich sie als dann, O Je su, mein Er lö fer! 2. 3st meine Sündenschuld vor mir, Drückt ihre Last mich nieder, So ist mein Seufzen auch vor dir, Und du erhebst mich wieder. Ich denk' in meiner tiefen Noth An deine Liebe bis zum Tod: Die, die wird mich erhalten. 3. Ich bin an deinem Leib ein Glied: Deß tröst' ich mich von Herzen. Erbarmer, der mich leiden sieht, bDu linderst meine Schmerzen. Und sterb' ich nun, so sterb' ich dir: Gin ew'ges Leben hast du mir Durch deinen Tod erworben. 278. Mel. 95. Ach endlich, Dulder, findest du. 1. Wie sicher lebt der Mensch, der Staub! Sein Leben ist ein fallend Laub, Und dennoch schmeichelt er sich gern, Der Tag des Todes sei noch fern. Sterben. 277. 278. 365 7. Ich leb' indeß in dir vergnüget, Und sterb' ohn alle Kümmerniß. Es gehe, wie mein Gott es füget, Ich glaub' und bin es ganz gewiß: Mein Gott! Fürwahr durch Christi Blut Machst du's mit meinem Ende gut! " Se AC bi? 6 Alt. Ist nun auch mei- ne Stun- de da, Von dieser Welt zu JJ schei- den, So sei mit dei- ner Hül- fe nah, Du treu- ster Freund im Lei den! Nimm du dich meiner See- le an! Dir UN geb' ich # ida 277. Ten. sie als- dann, D Je su, mein Er- lö= ser! ü- ber= - 192 Ist nun auch mei- ne Stun- de da, Von dieser Welt zu - schei- den, So sei mit dei- ner Hül- fe nah, Du treuster Freund im Lei den! Nimm du dich mei- ner = J See le an! Dir it= ber geb' ich sie als dann, = - Je su, mein Er lö= fer! 4. Du, Herr, erstandst: so werd' auch ich nicht in dem Grabe bleiben. Dein Leben, Herr! deß freu' ich mich, Kann Todesfurcht vertreiben, Wo du bist, da komm' ich auch hin, Daß ich stets bei dir leb' und bin: Ich gehe hin mit Freuden. 5. Dein bin ich, dein in Ewigkeit: Mich soll das Grab nicht schrecken! Ich ruh'; nach kurzer Zwischenzeit Wirst du mich auferwecken. Dann will ich dir, o Gottessohn! Du Menschenfreund, vor deinem Thron Mit Freudenthränen danken. 2. Der Jüngling hofft des Greifes Ziel, Der Mann noch seiner Jahre viel, Der Greis zu vielen noch ein Jahr, Und Keiner nimmt den Irrthum wahr. 366 279. 280. Seliges 3. Sprich nicht: Ich denk' in Glück und Noth Im Herzen oft an meinen Tod; Der, den der nicht weiser macht, Hat nie mit Ernst an ihn gedacht. 4. Wir leben hier zur Ewigkeit, Z3u thun, was uns der Herr gebeut, Und unsers Lebens kleinster Theil Jst eine Frist zu unserm Heil. 5. Der Tod rückt Seelen vor Gericht: Da bringt Gott Alles an das Licht, Und macht, was hier verborgen war, Den Rath der Herzen offenbar. 6. Drum, da dein Tod dir täglich dräut, So sei doch wacker und bereit; Prüf deinen Glauben als ein Christ, Ob er durch Liebe thätig ist! 7. Ein Seufzer in der letzten Noth, Ein Wunsch, durch des Erlösers Tod Vor Gottes Thron gerecht zu sein, Dieß macht dich nicht von Sünden rein. 8. Ein Herz, das Gottes Stimme hört, Ihr folgt und sich vom Bösen kehrt Ein gläubig Herz, von Lieb' erfüllt, Dieß ist es, was in Christo gilt. 279. Mel. 188 Ringe recht, wenn Gottes Gnade. 1. Eh ich dieß vollendet habe, Sinkt vielleicht die Hütte ein, Und es ruht im dunkeln Grabe Nach drei Tagen mein Gebein! 2. Wenn ich heut noch sterben sollte, Seele, wie wär' dir zu Muth? Bist du, wie's Gott haben wollte, Vor ihm rein, gerecht und gut? 3. Wirst du dann vor ihm bestehen? Vor ihm, der da heilig iſt? Scheust du dich nicht, den zu sehen, Durch deß Hauch du worden bist? 4. Richte dich nicht zu gelinde! Schmeichle dir nicht mit dem Mund! Wird die Hoffnung nicht zu Winde? Hat dein Glaube festen Grund? 5. Sieh erst zu: aus welchem Triebe Quillt dein ganzes Christenthum? Dringt dich Jesu Christi Liebe? Nicht Begier nach Menschenruhm? 280. P= Sopr. Nein, nein, das ist kein Ster- ben, Zu ſei- nem Gott zu gehn, Der dun- keln Erd' entfliehen, Und zu der Heimat zie hen In rei ne Ster= nen= höhn. Bass. = Nein, nein, das ist kein Ster- ben, Zu Gott zu gehn, Der dun- feln Erd' ent flie hen, Und zu der = Hei- mat zie hen In 2 ſei- nem rei ne Sternen- höhn. Sterben. 279. 280. 367 9. Die Heiligung erfordert Müh; Du wirkst sie nicht, Gott wirket sie: Du aber ringe stets nach ihr, Als wäre sie ein Werk von dir.] s 10. Der Zweck des Lebens, das du lebst, Dein höchstes Ziel, nach dem Weldobbe vedgale nation whimu den[ du strebſt, Und was dir ewig Heil verschafft, Ist Tugend in des Glaubens Kraft. 11. Ihr alle seine Tage weihn, Heißt eingedenk des Todes sein, Und wachsen in der Heiligung Ist wahre Todserinnerung. 12. Wie oft vergeß' ich diese Pflicht! Herr, geh mit mir nicht in's Gericht! Drück selbst des Todes Bild in mich, Daß ich dir wandle würdiglich; 13. Daß ich mein Herz mit jedem Tag Vor dir, o Gott, erforschen mag, Ob Liebe, Demuth, Fried' und Treu, Die Frucht des Geistes, in mir sei; 14. Daß ich zu dir um Gnade fleh', Stets meiner Schwachheit widersteh', Und einstens in des Glaubens Macht Mit Freuden ruf': Es ist vollbracht! and 6. Wahrlich, ach! im Sterben sinken Falscher Tugend Stüßen ein; Heuchler stellt der Herr zur Linken; Wem sein Geist fehlt, ist nicht sein. 7. Suchst du redlich Gottes Chre? Lebst du Christo und nicht dir? Wie wenn Jesus sichtbar wäre, Täglich sagte: Folge mir! 8. Fliehst du auch die liebsten Sünden? Bist du Herr der Leidenschaft? Kannst du wirklich überwinden? Fühlst zu jedem Siege Kraft? 9. Ach, ich muß mich selbst verklagen: Ich bin noch kein wahrer Chrift! Ich muß wahrlich gar verzagen, Wo du mir nicht gnädig bist. 10. Zittern müßt' ich und erbeben, Niefst du mich von hier noch heut. Vater, laß mich länger leben! Gib zur Buße mir noch Zeit! 280. # Nein, nein, das ist kein Ster- ben, Zu 7 Gott zu gehn, Der dun- keln Erd' ent fliehen, Und zu der Alt. Hei- mat zie $ Ten. = Het mat hen In rei ne Sternen- höhn. Nein, nein, das ist kein Ster ben, 3u = Gott zu gehn, Der dun- keln Erd' ent flie = ſei- nem zie- hen In rei ne Sternen höhn. set= nem hen, Und zu der 368 03281. Seliges 2. Nein, nein, das ist kein Sterben, Dem Hirten nachzugehn: Er führt sein Lamm zu Freuden, Er wird dich ewig weiden, mad dann Wo Lebensbäume stehn.,& ad 19 and hang ng 3. Nein, nein, das ist kein Sterben, Mit Herrlichkeit gekrönt 318 indi) @lott 1012 Sopr. 3.5 DORT 281. Al- le Menschen müssen Und wer fann den Him- mel 24 Herrlich keit ver- blüht; Staub wird dieser Leib von Er- de; die Verwesung sieht? b Tapi Doch, da mit er himmlisch wer- de, Wird er Bass. m E Gott er= neut, Und zieht an Un- sterb- lich= feit. sterben, Ihre er ben, Der nicht = A Gott er neut, Und zieht an 2 Al= le Menschen müssen. ster- ben, Ihre Und wer kann den Him- mel er ben, Der nicht 2. Darum will ich dieses Leben, Wieder Gott zurücke geben, Denn durch des Erlösers Wunden Und mein Trost in Todesnoth Herrlichkeit ver- blüht; Staub wird die- ser Leib von Er- de; die Verwe- sung sieht? 3. Und wer kann mich ihm entreißen? Er erfüllt, was er verheißen: Ja, mir soll's durch ihn gelingen, Freudenvoll vor ihm zu stehn, ARRERS Doch, da mit er himmlisch wer- de, Wird er einst von einst von Un sterblich- feit. E Das nicht mein ist, nicht der Welt, Wann und wie es ihm gefällt. Hab' ich Heil und Ruh gefunden, Ist des großen Mittlers Tod. Mein ist er und ich bin sein; Sein soll ich mich ewig freun. Mich zu ihm empor zu schwingen, Seine Herrlichkeit zu sehn.d Sterben. 281. 369 Zu Gottes Volk sich schwingen, Und Jesu Sieg besingen, 2.8 Der uns mit Gott versöhnt. 4. Nein, nein, das ist kein Sterben, Ein Himmelsbürger sein, Beim Glanz der ew'gen Kronen In süßer Ruhe wohnen, Erlöst von Kampf und Bein. in pe 281. Alt. Herrlichkeit verblüht; Staub wird dieser Leib von Er- de; die Verwesung sieht? TE Al= le Menschen müssen sterben, Ihre Und wer kann den Himmel er ben, Der nicht 000 Doch, da mit er himm- lisch wer- de, Wird er Gott er neut, Und zieht an Un- sterblich feit. -b: Ten. = Al- le Men- schen müssen fter- ben, Ihre Und wer kann den Him- mel er ben, Der nicht einst von Herrlich feit ver- blüht; Staub wird die- ser Leib von Er- de; die Verwesung sieht? Doch, damit er himmlisch wer- de, Wird er M einst von Gott erneut, Und zieht an Un= sterblich- feit. 4. Da sind' ich das Freudenleben, Mit des Himmels Glanz umgeben, Dank und Preis und Ehre bringen, Heilig, heilig, heilig heißtpol gru 13@ Wo viel tausend Seelen schon, Gott vor seinem höchsten Thron Und mit allen Engeln singen: Gott der Vater, Sohn und Geist! 5. Vaterland verklärter Frommen! Heil, Unsterblichkeit und Ruh.. Was fein Sterblicher vernommen, Gottes Heil gewährest du! Frendenerndten schenkt er denen, Alle Thränen trocknet er; and Die erst hier gesä't mit Thränen. Sünd' und Elend sind nicht mehr. 24 370 282. Seliges 6. Ich entbrenne vor Verlangen, Dieß verheißne Land zu sehn, Jene Krone zu empfangen: Bald erhöret Gott mein Flehn. Sinke hin, mein Leib, zum Staube! Ich, ich weiß an wen ich glaube: Mir ist Sterben ein Gewinn; Denn zum Vater geh' ich hin. da famest nad 282. € Sopr. Da- heim ist's gut! Da soll der Pil- ger Threate sten, Der sich mit Noth und Sor- ge legt er nach des Lebens schwe- rem Gang ab die lang ge trag- nen La= sten. mü de rang; = sten, Der sich mit Noth und Sor- ge Bass. Da heim ist's gut! Da soll der Pil- ger ramü de rang; = Linked TOK legt er nach des Lebens schwerem Gang lang getragnen La- sten. Beim Va ter = La= sten.: the raDa ab die 2. Daheim ist's gut! Am treuen Vaterherzen Vergißt das Kind die ausgestandne Noth, Freut sich des Heils im lichten Morgenroth Der Ewigkeit nach überwundnen Schmerzen. Beim Vater 3. Daheim ist's gut! Da wehen Friedenspalmen Uns süße Kühlung zu nach heißem Streit; sinn Besieget ist nun alles Pilgerleid, Da 1150 Nach Angstgeschrei ertönen Siegespsalmen. 4. Dabeim ist's gut! Da schmückt die Siegerfrone. Aus Gottes Hand des treuen Kämpfers Haupt, nish and Und wer geliebt, gehofft und fromm geglaubi, Bringt Preis und Dank in hohem Jubeltone. non d Sterben. 282.88 7. Welche Tröstung, das zu wissen! Dieser großen Hoffnung voll Zag' ich nicht in Kümmerniffen, Leicht und kurz sind diese Leiden; Wenn ich christlich sie ertrug, Die ich hier noch dulden soll. Sie verwandeln sich in Freuden, Bis Gott spricht: Es ist genug! Alt. ab P # Da- heim ist's gut! 282. sten, Der sich mit Noth und Sorge J legt er nach des Lebens schwe- rem Gang Beim Va- ter -P die lang ge trag- nen La sten. Ten. Da heim ist's gut! legt er nach des S Da soll der Pilger ramü de rang; Da ab die lang ge trag- nen = Da soll der Pilger rasten, Der sich mit Noth und Sorge mü de rang; Da 371 Corine W La sten. 6 Le bens schwe- rem Gang Beim Vater 2 5. Daheim ist's gut! Daheim im Vaterschooße Find' ich die Meinigen von Gott verklärt, Die ich voll Schmerz im Pilgerland entbehrt, Und lang beweint an ihrer Gräber Moose. 6. Daheim ist's gut! Da singt in Engelchören Der Erdensohn seir hohes Wonnelied, Sie Da soll er ewig als ein theures Glied Dem höhern Bund der Geister angehören. 7. Daheim ist's gut! Drum laßi uns freudig ziehen Durch Noth and Tod in's ew'ge Heimatland! Getroft hinan! Nach kurzem Pilgerstand Wird es für uns erblühn und nie verblühen. 372 6 1. Der letzte meiner Tage dann wird meine Klage Vollbracht ist dann mein Lauf, Und Gott setzt mir die Krone 2. Für seines Reiches Erben Was fürcht' ich mich zu sterben, Mir ist der Tod Gewinn! Entschwing' ich mich der Erde 3. Nicht mich, nur meine Bürde Mich hebt zu höhrer Würde Er ruft mich durch den Tod; Den trågen Leib darnieder, 4. Ich, der Gefahr entronnen, Hoch über alle Sonnen Sopr. 283. flora 283. 284. Seliges Upp8 Mel. 64. Erhebt den Herrn, ihr Frommen. id CHC Ist mir vielleicht nicht fern. Ein Lobgesang dem Herrn! Ich trete zu dem Throne, Der Ueberwinder auf. Hat Jesus mich erklärt. Wie er mich sterben lehrt? Daß ich ganz glücklich werde, Und geh' zum Himmel hin. Verschließt die finstre Gruft; Mein Vater, der mich ruft. Der reißt die Sündenglieder, Mich selbst führt er zu Gott. Geh' aus dem Kampf hervor: Hebt mich mein Glaub' empor Bass. 284. J D se lig, wer das Heil er- wirbt, Daß er im = Herrn, in Chri- sto stirbt! O se- lig, wer, vom Lau- fe matt, Die hat! = Got- tes- stadt, Die dro- ben ist, ge funden hat! D se- lig, wer das Heil er- wirbt, Daß er im = Herrn, in Christo stirbt! O se lig, wer, vom Laufe matt, Die = F Got- tes- stadt, Die droben ist, ge funden hat! 2. Was suchst du, Mensch, bis in den Tod? Du suchst so viel, und Eins ist noth! ne Die Welt beut ihre Güter feil: Denk an dein Heil, Und wähl in Gott das beste Theil! riadid ms@ 3. Was sorgst du bis zum letzten Tritt? Nichts brachtest du, nichts nimmst du mit.@ Die Welt vergeht mit Luft und Schmerz: Schau himmelwärts! Da, wo der Schatz ist, sei dein Herz! die Da tret' ich in die Reihn In ihre hohen Lieder 5. Die Leiber seiner Frommen Die Freudenzeit wird kommen, Dann wird der Schöpfungstag Auch meinem Staube geben, 6. Mit dir steh' ich im Bunde, Der du mir einst die Stunde Erhalt mich stets bereit Bis einst die Zeit wird kommen, 7. Dann geh' ich, frei von Kummer, Mir bricht nach kurzem Schlummer Heil mir! Er ist nicht fern, Er fommt, und alle Klage 10 H ## Alt. Sterben. 283. 284. Ten. Wyed T Got- tes- stadt, Die dro- ben J Der Engel, meiner Brüder; Stimm' ich mit Jauchzen ein. Sind Saat, von Gott gesät; Da reif die Grndte steht. Ein ganz verjüngtes Leben Der tief im Tode lag. Herr, meines Lebens Fürst! Des Todes senden wirst. Im Glauben deiner Frommen, Die mich und sie befreit! Des Todes dunkle Bahn; Ein ew'ger Morgen an. Der letzte meiner Tage; Wird Lobgesang dem Herrn! F 19 284. se lig, wer das Heil er- wirbt, Daß er im = Herrn, in Chri- sto stirbt! D se- lig, wer, vom Lan- fe matt, Die M 373 TOT ft, ge= fun- den hat! si@ O se lig, wer das Heil er- wirbt, Daß er = im J Herrn, in Chri- sto stirbt! D se lig, wer, vom Lau- se matt, Die Got- tes- stadt, Die dro- ben ist, ge- funden hat! 4. Mit Gott bestell dein Haus bei Zeit, Eh dich der Tod an Todte reiht! Sie rufen: Gestern war's an mir, Heut ist's an dir! Es ist kein Stand, fein Bleiben hier. 5. Vom Freudenmahl zum Wanderstab, die Aus Wieg' und Bett in Sarg und Grab: Wann, wie und wo, ist Gott bewußt; Schlag an die Brust! C Du mußt von dannen, Mensch, du mußt! 374 285. 286. Seliges 6. Da ist kein Sig zu reich, zu arm, Kein Haupt zu hoch, kein Herz zu warm, Da blüht zu schön kein Wangenroth: Im Finstern droht Der Ted, und überall der Tod. 7. Ach, banges Herz im Leichenthal, Wo ist dein Licht, dein Lebensstrahl? Du bist es, Jesu, der mit Macht Aus Grabesnacht Das Leben hat an's Licht gebracht! G 1. Gern will ich mich ergeben, Zu gehn aus diesem Leben Mich sättigt doch hienieden mi Nie reiner fester Frieden, 2. Nur dort strahlt eine Sonne Sie ist's, die Heil und Wonne Dort fließet rein und helle Die schönste Freudenquelle, 3. Gibt er in meinem Kummer Schenkt er mir sanften Schlummer 285. Mel. 81. Aus irdischem Getümmel. b Bass. Hinduar 116768 286. di ne si d an, hin aus! Zum Blei- ben war nicht die ses Haus. si. Wann's meinem Gott gefällt, In eine beßre Welt. s Beim günstigsten Geschickie Nie dauerhaftes Glück. Umwölft von feiner Nacht: du Ta In's Herz der Müden lacht; Und ewig unvermischt Die Leib und Seel' erfrischt. Mir täglich Freudigkeit, In harter Prüfungszeit, THE VIETO Sopr. Wohl auf, wohl an zum letzten Gang! Kurz ist der JJ Weg, die Ruh ist lang: Gott füh- ret ein, Gott füh- ret aus: Wohl: Wohl- auf, wohl- an zum letzten Gang! Kurz ist der E Weg, die Ruh ist lang; Gott füh- ret ein, Gott füh- ret aus: Wohlan, hinaus! 3um Blei- ben war nicht die ses Haus. = MEGU 2. Du Herberg' in der Wanderzeit, Du gabest Freuden, gabst auch Leid. Jetzt schließe, Welt, die Thüre zu! Entschwinde du! ealce Dein Gaft geht in die ew'ge Ruh. Sterben. 285. 286. ginn 8. Dein Trostwort klingt so hoch und hehr: Wer an mich glaubt, stirbt nimmermehr.sh Idammi12 Dein Kreuz, dein Grab, dein Auferstehn, Dein Himmelgehn Läßt uns den Himmel offen sehn. 9. Wohl dem, der sich, mit ihm vertraut, Schon hier die ew'gen Hütten baut! & r steht das Kleinod in der Fern' Und kämpfet gern B. Und harrt der Zukunft seines Herrn. Passing Versüßt er mir auf Erden Wie glücklich muß ich werden 4. Ich weiß, an wen ich glaube, Er gibt nur Staub dem Staube, Der einst, an's Kreuz gegeben, Ruft auch den Staub zum Leben, 5. So lang ich hier noch walle, Zu thun, was ihm gefalle, Dann tröst' ich mich im Scheiden, Durch's Opfer seiner Leiden: 8903 bt Alt. Schon manches Herzeleid: In seiner Herrlichkeit! Und fürchte nicht den Tod; Mein Geist lebt ewig Gott.@ Den Tod litt und bezwang, Zum ew'gen Lobgesang. Will ich stets eifrig sein, Mich guter Thaten freun! Daß ich erlöset bin Ich fahr' im Frieden hin! 286. Ten. Wohl auf, wohl an zum letzten Gang! Kurz ist der Weg, die Nuh ist lang; Gott füh- ret ein, Gott füh- ret aus: Wohl= an, hin aus! Zum Blei- ben war nicht die ses Haus. b= b 375 - O Wohl- auf, wohl- an zum letzten Gang! Kurz ist der Weg, die Nuh ist lang; Gott füh- ret ein, Gott füh- retaus: Wohlan, hinaus! Zum Bleiben war nicht die ses Haus. = 3. Geht in ein beßres Schlafgemach; Die Freunde folgen segnend nach. Hab gute Nacht! Der Tag war schwül Im Erdgewühl: si Hab gute Nacht! Die Nacht ist kühl. 12 376 287. 288. Seliges 4. Ein Festschmuck ist des Sarges Tuch, Ein Siegeszug der Leichenzug Triumph! der Herr macht gute Bahn; Sein Kreuz voran, plo Das winkt und deutet himmelan! 算 287. Mel. 291. Staub bei Staube ruht ihr nun. 1. Meine Lebenszeit verstreicht, Und was ist's, das ich vielleicht Denk, o Mensch, an deinen Tod! 2. Lebe, wie du, wann du stirbst, Güter, die du hier erwirbst, Nichts wird dich im Tod erfreun; 3. Nur ein Herz, das Gutes liebt, Das vor Gott dir Zeugniß gibt, Dieses Herz, von Gott erneut, 4. Wenn in deiner letzten Noth Sopr. Stündlich eil' ich zu dem Grabe: Noch allhier zu leben habe? Säume nicht, denn Gins ist noth. Wünschen wirst, gelebt zu haben! Würden, die dir Menschen gaben, Diese Güter sind nicht dein.m Nur ein ruhiges Gewissen, sige Wird dir deinen Tod verfüßen; Gibt im Tode Freudigkeit. Freunde hülflos um dich beben, 1/118 288.bot said bl janl o a TET Geh zum Schlummer Ohne Kum- mer, Theu- res, Nun ist's stille, Dei- ne Hülle Schläft hier 3 gott vertrautes Herz! Und die Liebe, Wenn auch trü- be, aus den letten Schmerz; DIE ST Iden hund Schaut durch Thrä- nen him- mel- wärts. Hol Theu- res, Oh- ne Kum- mer, Nun ist's stil le, Deine Hülle Schläft hier Bass. Geh zum Schlummer = gott vertrautes Herz! aus den letzten Schmerz; FIREST Und die Lie- be, Wenn auch trü- be, Dieß Verwesen Schaut durch Thrä- nen himmel- wärts. 2. Geh zur Ruhe! Friedvoll thue Vielgeliebter, Vielgeübter, All die Deinen, Die hier weinen, 3. Schlafe, schlafe! Seine Schafe hier schwindet, Nun die müden Augen zu! Deiner Freunde Wonne du! Gönnen doch dir deine Ruh! Kennt auch hier der treue Hirt. Was da bindet, Was die Seelen quält und irrt! Schafft Genesen, Das dich ewig freuen wird. Sterben. 287. 288. 377 5. Ihr Glocken, tönet festlich drein, Und läutet hell den Sabbat ein, Der nach des Werktags kurzer Frist Durch Jesum Chrift nardo Für Gottes Volk vorhanden ist. Dann wird über Welt und Tod Dann erschreckt dich kein Gericht: 5. Daß du dieses Herz erwirbst, Sorge nicht, wie früh du stirbst: Lern nicht nur den Tod nicht scheun; 6. Ueberwind ihn durch Vertraun! Und ich weiß, ich werd' ihn schaun, Er, der rief: Gs ist vollbracht! 7. Tritt im Geist zum Grab oft hin, Sprich: Herr! daß ich Erde bin, Lehre du mich's jeden Tag, # Alt. EC Ten. 288. Geh zum Schlummer Nun ist's stil= le, Dich dieß reine Herz erheben; Gott ist deine Zuversicht! Fürchte Gott und bet und wache! Deine Zeit ist Gottes Sache. Lern auch seiner dich erfreun! Sprich: Ich weiß, an wen ich glaube, Wann er mich erweckt vom Staube! Nahm dem Tode seine Macht. Siehe dein Gebein versenken! Lehre du mich selbst bedenken; Daß ich weiser werden mag! ? gott vertrautes Herz! Und die Liebe, Wenn auch trü- be, aus den letzten Schmerz; TOT = Oh ne Kum- mer, Theu- res, Deine Hülle Schläft hier Schaut durch Thrä- nen himmel- wärts. Geh zum Schlummer Oh ne Kum- mer, Theu- res, Nun ist's stil= le, Deine Hül- le Schläft hier W gott vertrautes Herz! Und die Lie- be, Wenn auch trube, aus den letzten Schmerz; Schaut durch Thrä- nen him- mel- wärts. 4. Jauchzend stehen, Wiedersehen Deren Zähre Dann beim Krönen 5. Herr, umfaffe Stets behüte Laß dich lobenu Wird dich unsre Liebe dann, Gott zur Ehre, Bitter, doch im Glauben rann; Wird ertönen, Uns und lasſe Deine Güte Hier und droben; Was die ew'ge Liebe fann! Leuchten hell dein Angesicht! Dieses Grab mit Freudenlicht! Denn die Liebe stirbet nicht! 378 Sopr. 3 = Se lig Nach den ein= ge- weiht. ſterb- lich- keit. die im Herren sterben, Zur schlummers folgt Entzücken, Folgti TOT Er de Müh. Ho- si 2 3 Bass. Sohn, Be glei- ten find des Him- mels Er ben, letzten Augen bli- cken Se lig = Nach den 289. Seliges ein= geweiht. sterblichkeit. 3-ff Im Frie- den ru- hen ste, Los von der 30 10 ih re - an na! Vor Got- tes Thron, 3u sei- nem = Die Tod- ten, Des Todes: hung Auf er= ste= Won- ne der Un = Wer ke fie. die im Her ren sterben, Zur schlummers folgt Entzücken, Folgt 2 find des Him- mels Er ben, Die Tod- ten, legten Augenblicken Des To- descc عم Auf er ste hung Won ne der UnIm Frie- den ru- hen sie, Los von der Er de Müh. Ho fi an na! Vor Got- tes Thron, Zu sei- nem 2 Sohn, Be glei- ten ih- re Wer ke = fie. 2. Dank, Anbetung, Preis und Ehre, Macht, Weisheit, ewig, ewig Ehre Sei dir, Versöhner, Jesu Christ! Ihr, der Ueberwinder Chöre, Bringt Dank, Anbetung, Preis und Ehre Dem Lamme, das geopfert ift! Er fanf, wie wir in's Grab. Wischt unsre Thränen ab, Alle Thränen! Er hat's vollbracht! Nicht Tag, nicht Nacht Wird an des Lammes Throne sein. and upb 6 Alt. die im Herren sterben, Zur schlummers folgt Entzücken, Folgt ein= ge= sterblichkeit. = Se lig find des Him- mels Er ben, Die Tod- ten, Nach den leg ten Augen blicken Des To- des? Sohn, Begleiten b Ten. b 3 weiht. Im Frieden ru- hen sie, Los von der H Er- de Müh. Ho- si an na! Vor Got- tes Thron, Zu sei- nem f TEP We She Sterben. 289.de ein- ge- weiht. fterblichkeit. 7210 DUCATI die im Her ren ster ben, Zur schlummers folgt Entzücken, Folgt -f 2 1 17 ih- re Wer fe = = Se lig find des Him- mels Erben, Die Nach den letzten Au- gen- bli cken Des Auf er Won- ne = fie. 379 stehung der UnTod- ten, To= desAuf er = stehung Won ne der UnIm Frie- den ru- hen sie, Los von der Er- de Müh. Ho- si an na! Vor Got- tes Thron, Zu sei- nem Sohn, Be glei- ten ih= re Wer ke fie. = 3. Nicht der Mond, nicht mehr die Sonne Scheint uns alsdann! Er ist die Sonne, Der Sohn, die Herrlichkeit des Herrn! Heil, nach dem wir weinend rangen, Nun bist du, Heil, uns aufgegangen, Nicht mehr im Dunkeln, nicht von fern! Nun weinen wir nicht mehr, Das Alte ist nicht mehr, Hallelujah! Er sank hinab Wie wir ins Grab: Gr gieng zu Gott, wir folgen ihm! log 380 Chor. 1. Begrabt den Leib in seine Gruft, Bis ihn des Richters Stimme ruft! Wir säen ihn: einst blüht er auf, Und steigt verklärt zu Gott hinauf. 2. Aus Staube schuf ihn einst der [ Herr: Er war schon Staub, und wird's nur [ mehr. Er liegt und schläft, verwest, erwacht Dereinst aus dieses Todes Nacht. 3. Des Frommen Seele lebt bei Gott, Der sie aus aller ihrer Noth, Von aller ihrer Missethat Durch seinen Sohn erlöset hat. vol vol Sopr. Staub bei Stau- be Möchten wir wie = = 290. Kamt zu 290. 291. Seliges Mel. 95. Ach endlich Dulder, stndest du. len Gra- be: len Gra= be! 3. = vol len Gra= be: vol len Gra= be! = čine mine. 1. Grabt mein verwesliches Gebein, ihr noch Sterblichen, nur ein! Es bleibt, es bleibt im Grabe nicht; Denn Jesus kommt und hält Gericht. 2. Gs wird mein aufgelöst Gebein Bald die Verwesung weit zerstreun; Allein gezählt ist wie mein Haar Mein Staub: Gott weckt mich wun[ derbar. 3. Gott ist barmherzig und verstößt Im Tode nicht, die er erlöst, Die nicht, für deren Missethat Sein Mittler fich geheiligt hat. 291. 304 ruht ihr nun ihr auch ruhn eu res Schwei- ßes Lohn! $ Insp Bass. Staub bei Stau be - ruht ihr nun Möchten wir wie ihr auch ruhn P Ach, der Welt ent- rannt ihr schon, Kamt zu 2. Jesus will's, wir leben noch, Alle trugen einst dieß Joch, Endlich, endlich kommt der Tod, In dem frie- deIn dem frie- deAch, der Welt ent- rannt ihr schon, In dem frie- deIn dem frie- deen res Schwei- ßes Lohn! 1 Leben noch in Vilgerhütten. Alle, die die Kron' erstritten; Führte fie, führt uns zu Gott. Gspil Sterben. Chor. Sei 4. Hier wandelt' er im finstern Thal, Und duldete viel Schmerz und Qual. Du trugest Jesu Christi Joch, Entschlummertest: und lebest noch. 5. Er litt viel mehr, der uns versöhnt, Und himmlisch seine Sieger frönt. O Lohn, o Lohn für wenig Pein! Dann wird's wie Träumenden uns [ sein. 6. Du Todter Gottes, schlaf in Ruh! Wir gehn nach unsern Hütten zu, Und machen zu der Ewigkeit Mit Freud und Zittern uns bereit. 7. Ach, Gottgeopferter! dein Tod Stärt uns in unsrer legten Noth! Laß unsre ganze Seele dein, Und freudig unser Ende sein! 3 Alt. Staub bei Stau be = Möchten wir wie vol len Gra- be: vol= len Grabe! Kamt zu 290. 291. 02 $ 15 291. at Eine Stimme. 4. Bei euch hat Trübsal mich gedrückt: Nun hat mich Gottes Ruh erquickt. Im finstern Thale wandelt' ich, Doch führte Gottes Rechte mich. 5. Ich trug sein Joch bis an mein [ Grab: Nun wischt er meine Thränen ab. Was sind die Leiden dieser Zeit, Gott, gegen deine Herrlichkeit! 6. Ja, lasset mich in meiner Ruh, Und geht nach euern Hütten zu! Schafft, daß ihr selig werdet! ringt, Bis ihr euch auch der Erd' ent[ schwingt! ruht ihr nun ihr auch ruhn eu- res Schwei- ßes Lohn! FORTE Ach, der Welt ent rannt ihr schon, der 1950 # Ten. Staub bei Stau- be ruht ihr nun Möchten wir wie ihr auch ruhn 381 eu- res Schwei- ßes Lohn! Kamt zu 3. Jesus lebte selber hier, Ach, viel mehr, viel mehr als wir Standhaft laß im Kampf uns stehn, In dem frie= de In dem frie- deSUP vol len Gra= be: Ach, der Welt ent rannt ihr schon, vol len Gra= be! = In dem frie= deIn dem frie de= Lebte selbst in Pilgerhütten; Hat der Göttliche gelitten. Stets auf dich, Vollender, sehn! 382 292. 293. 294. 4. Was ist dieses Lebens Zeit, Gegen die Unsterblichkeit? 1964. Hängt, du unerforschter Gott! 5. Odu unsre Zuversicht! Wann auch unser Auge bricht, Gottes und des Menschen Sohn, de on 292. Mel. 95. Ach endlich, Dulder, findest du. 1. Nur hin! Die Erde wartet dein: Geh in der Mutter Kammer ein! Die Hand der Liebe deckt dich zu: Schlaf eine sanfte, süße Ruh! 2. Hinab den Thränenblick, hinab! Der legte Gruß folgt dir ins Grab. Wir sehn dein Antlig nun nicht mehr, Und nie des Pilgers Wiederkehr. 3. Was fichtbar ist, das nimmt die Zeit, Was unsichtbar, die Ewigkeit. Da sagen wir trotz Zweiflerspott: Der Staub zu Staub, der Geist zu Gott! 4. Hinauf den Thränenblick, hinauf! Nach oben geht der Seele Lauf. Der Fürst des Lebens brach die Bahn Durch Grabestiefen himmelan. 295. Seliges Diese schwüle Mittagsstunde, Aber an der kurzen Stunde Gleichwohl Leben oder Tod. dull Unser Theil ist einst das Leben. Wirst du, Mittler, uns es geben. Deinen Frieden gabst du schon. Gu 293. Mel. 126. Triumphire, Gottes Stadt. 1. Auch die Kinder sammelst du, Von dem Jammer dieser Welt, 2. Sie entgehen allem Leid Sie sind von Verführung frei, Cont G93 Treuer Hirt, zur ew'gen Ruh Der sie schon so früh befällt. Der betrübten Pilgerzeit; Sie bewahret deine Treu. 294. Mel. 95. Ach endlich, Dulder, findest du. 1. Des Todes Graun, des Grabes Nacht Flieht, Herr, vor deiner Wahrheit Macht. Mein Geist, erhellt von deinem Licht, Bebt vor des Leibs Zerstörung nicht. 2. Ein innres, mächtiges Gefühl Verkündigt mir ein höhres Ziel. Dieß Streben nach der Ewigkeit Erhebt mich über Erd' und Zeit. 3. Dein Wort zeigt mir die beßre Welt; So ist mein Glaube festgestellt. Wie herrlich wird der Menschheit Werth Durch Jesu Zufag' aufgeklärt! 4. Viel Freuden gabst du mir schon hier; Gütiger, wie dank' ich dir! Stets folgte fleinerm Ungemach Die größere Verfüßung nach. " E 295. Mel. 296. Nach einer Prüfung furzer Tage. 1. Mein Gott! ich weiß wohl, daß ich sterbe; Ich bin ein Mensch, der bald vergeht, Und finde hier fein solches Erbe, Das unveränderlich besteht. Drum zeige mir in Gnaden an, Wie ich recht selig sterben kann! stdal quise. E Isty Hle", the Sterben. 292. 293. 294. 295. 6. Daß wir dein sind, nicht der Welt, Diese Kraft der bessern Welt Gib uns mehr noch, als wir flehn, 7. Wann wir einst, wie sie zu ruhn, Wollst du überschwänglich thun Denn was hattest du vollbracht, 30 3. Dieß Kind eilt der Heimat zu Wo sein Heiland Jesus Chrift 4. Gläubig blicken wir dir nach Bitten um dein Auferstehn, 4198 5. Im Erdenschooß, da er geruht, Nuht auch sein Knecht so gut, so gut; Im Vaterhaus, da nun er wohnt, Wohnt auch sein Knecht so hoch belohnt. 6. Heil dir im seligen Genuß! Heil uns beim frohen Wiedergruß! Im Todesschmerz und Trennungsleid Getrost! Wir überwinden weit. 7. An Grüfte reiht sich unsre Gruft. Ob spät dein Ruf, o Gott, uns ruft? Ob bald du unsre Zeit erfüllst? Herr, wie du willst! Herr, wie du willst! 8. Nur lehr uns fromm zum Ziele gehn, Und mach uns werth, vor dir [ zu stehn! Dann führ auch uns auf Christi Bahn Den Leib hinein, die Seel' hinan! Daß du uns wirst auferwecken, Laß in unserm Tod uns schmecken! Mehr noch, als wir jetzt verstehn! Zu den Todten Gottes gehen, Ueber alles, was wir flehen! Als du riefst: Es ist vollbracht! In die ew'ge Himmelsruh, Ewig nun sein Alles ist. In dein stilles Schlafgemach, Freuen uns auf's Wiedersehn. 5. So hat schon dieser Kindheitsstand Der höhern Hoffnung Unterpfand, Die Liebe, die mich hier beglückt, Die bleibt und segnet unverrückt. 6. Der Tod darf mir nicht schreckend sein, Er führt zum wahren Leben ein; 383 Durch Gottes Kraft besiegt mein Herz Der Krankheit Laft, der Trennung Schmerz. 7. Wann hier von uns, die Gott vereint, Der letzte auch hat ausgeweint, Dann wird ein frohes Wiedersehn Auf ewig unser Glück erhöhn. 8. Herr unsrer Tage! führe du Uns alle diesem 3iele zu, d wit Daß uns, bei standhaft frommer Treu, Des Lebens End' erfreulich sei! em 197-3 mady 2. Mein Gott! ich weiß nicht, wann ich sterbe; Kein Augenblick geht sicher hin. Wie bald zerbricht doch eine Scherbe! Wie bald kann eine Blum' verblühn! Drum mache du mich stets bereit Hier in der Zeit zur Ewigkeit! 202 296. Ewiges roy 3. Mein Gott! ich weiß nicht, wie ich sterbe... a Cube Dieweil der Tod viel Wege hält. wis od ostsi@ Sadem Dem Ginen wird das Scheiden herbe, chon som di 5, rap Sanft geht ein Andrer aus der Welt. modely Doch, wie du willst! Gib nur dabei, Chadlo Daß ich wohl zubereitet sei! lige eftind boots@ 4. Mein Gott! ich weiß nicht, wo ich sterbe. Und welcher Sand mein Grab bedeckt. tudofad Doch, wenn ich nur das Heil ererbe, 384 Sopr. war: tet gött= li= Nach einer Dort, dort ver Bass. 296. Prüfung fur- zer wan- delt sich die uns die& wig feit. = che Zufrie den= heit. Nach einer Dort, dort ver= Zehnter Ewiges Ta= ge ErKlage In god fish ale ih= ren Fleiß, Und je ne Welt reicht ihr den Preis. dushard Le- Tan Sand Ho Hier übt die a 16 Tugend Prü- fung furzer Ta ge Erwan- delt sich die Klage In # = war- tet uns die& wig feit. Hier übt die Tugend göttliche Zufriedenheit. big sold slin A M ih ren Fleiß, Und je ne Welt reicht ihr den Preis. 2. Wahr ist's, der Fromme schmeckt auf Erden Schon manchen sel'gen Augenblick; palmist Doch alle Freuden, die ihm werden, dind sie Sind ihm ein unvollkommnes Glück, dnd si Er ist ein Mensch, und seine Rubbom me Nimmt in der Seele ab und zu.& 39 mi Alt. Leben. 296. Und Jesus mich zum Leben weckt, A So nehm' ich leicht ein Pläßchen ein;: Die Erd' ist allenthalben dein. 12 5. Nun, liebster Gott! wenn ich einst sterbe, 14 So nimm du meinen Geist zu dir, Auf daß ich dort mit Christo erbe; Und hab' ich den im Glauben hier, So gilt's mir gleich und geht mir wohl, Wann, wo und wie ich sterben soll. Abschnitt. Leben. Ten. 296. wartet uns die&- wig- feit. gött- li- che Zu- frie- den- heit. + C C Nach einer Prüfung fur= zer Dort, dort verwandelt sich die ih ren Fleiß, Und je- ne Welt reicht ihr den Preis. Nach ei- ner Prüfung fur- zer Dort, dort verwan- delt sich die = wartet uns die& wig feit. göttliche Zufrieden- heit. Hier übt die 1007 Ta= ge. ErKla- ge In Or In Kummer und in Ungeduld. Tu- gend Hier übt die Ta- ge Kla- ge a 385 ihren Fleiß, Und je ne Welt reicht ihr den Preis. 3. Bald stören ihn des Körpers Schmerzen, Bald das Geräusche dieser Welt; Bald kämpft in seinem eignen Herzen Ein Feind, der öfter siegt als fällt; Bald sinkt er durch des Nächsten Schuld 25 Tu-- gend Sta In 386 297. 298. Ewiges 4. Hier, wo die Tugend öfters leidet, Das Laster öfters glücklich ist, ( br Wo man den Glücklichen beneidet, Und des Bekümmerten vergißt, Hier kann der Mensch nie frei von Pein, Nie frei von eigner Schwachheit sein. 5. Hier such' ich's nur, dort werd' ich's finden: Dort werd' ich, heilig und verklärt, Der Tugend ganzen Werth empfinden, Den unaussprechlich großen Werth; Den Gott der Liebe werd' ich sehn, Ihn lieben, ewig ihn erhöhn. 6. Da wird der Vorsicht heil'ger Wille Mein Will' und meine Wohlfahrt sein, Und lieblich Wesen, Heil die Fülle Am Throne Gottes mich erfreun. Dann läßt Gewinn stets auf Gewinn Mich fühlen, daß ich ewig bin. 7. Da werd' ich das im Licht erkennen. Was ich auf Erden dunkel sah, Das wunderbar und heilig nennen, Was unerforschlich hier geschah; Da denkt mein Geist mit Preis und Dank Die Schickung im Zusammenhang. 8. Da werd' ich zu dem Throne dringen, Wo Gott, mein Heil, sich offenbart, Ein Heilig! Heilig! Heilig! singen 297. Mel. 103. Jesus lebt, mit ihm auch ich. 1. Jesus, meine Zuversicht, Dieses weiß ich: sollte nicht Was die lange Todesnacht 2. Jesus mein Erlöser lebt, Wenn er mich zu sich erhebt: Läßt wohl auch das Haupt ein Glied, 3. Ich bin durch des Glaubens Band Gr, er stärkt mit seiner Hand Selbst im Tode bleib' ich sein, 4. Staub bin ich, und muß daher Das erkenn' ich; aber er Daß ich in der Herrlichkeit 5. Dieser meiner Augen Licht Lebt, und ich soll mit ihm leben. Sich mein Herz zufrieden geben, Mir auch für Gedanken macht? Ich werd' auch das Leben schauen, Warum sollte mir denn grauen? Welches es nicht nach sich zieht? Zu genau mit ihm verbunden; Mich auch in den letzten Stunden Ewig seiner mich zu freun. Wiederum zu Staube werden. Weckt mich wieder aus der Erden, Um ihn sein mög' allezeit. Wird ihn, meinen Heiland, kennen; 298. Mel. 20. Mein Gebet steigt täglich zu dir auf. 1. Auferstehn, ja auferstehn wirst du, Mein Staub, nach kurzer Ruh! Unsterblich's Leben Wird, der dich schuf, dir geben: Gelobt sei er! Wieder aufzublühn werd' ich gesät!! Leben. 297. 298. Dem Lamme, das erwürget ward; Und Cherubim und Seraphim Und alle Himmel jauchzen ihm. 9. Da werd' ich in der Engel Schaaren Mich ihnen gleich und heilig sehn, Das nie gestörte Glück erfahren, Mit Frommen stets fromm umzugehn; Da wird durch jeden Augenblick Ihr Heil mein Heil, ihr Glück mein Glück. 10. Da werd' ich dem den Dank bezahlen, Der Gottes Weg mich gehen hieß, Und ihn zu Millionen Malen Noch segnen, daß er mir ihn wies; Da find' ich in des Höchsten Hand Den Freund, den ich auf Erden fand. 11. Da ruft, o möchte Gott es geben! Vielleicht auch mir ein Sel'ger zu: Heil sei dir! Denn du hast mein Leben, Die Seele mir gerettet, du! O Gott, wie muß das Glück erfreun, Der Retter einer Seele sein! 12. Was seid ihr, Leiden dieser Erden Doch gegen jene Herrlichkeit, Die offenbar an uns soll werden Von Ewigkeit zu Ewigkeit? Wie nichts, wie gar nichts gegen sie Ist doch ein Augenblick voll Müh! Ich, ich selbst, kein Fremder nicht, Nur die Schwachheit um und an 6. Was hier kranket, seufzt und fleht, Irdisch wird mein Leib gesät, Zum Verwesen fällt er ein, 7. Seid getroft und hoch erfreut: Gebt nicht Statt der Traurigkeit; Wenn einst die Posaun' erklingt, 8. Wo ist nun dein Sieg, o Tod? Folg' ich dir; ich werde Gott, Siegreich schau' ich dann umher, 9. Selig, selig werd' ich sein! Jesu, ähnlich dir zu sein, Will ich einst dein Antlig sehn, Werd' in seiner Liebe brennen. Ist von mir dann abgethan. Wird dort frisch und herrlich gehen; Himmlisch wird er auferstehen; Dort wird er unsterblich sein. Jesus trägt euch, seine Glieder! Sterbt ihr, Christus ruft euch wieder, Die auch durch die Gräber dringt. Nimm den Staub hin! Ohne Grauen Meinen Jesum werd' ich schauen. Weiß von keinem Feinde mehr. Aber vorher muß ich streben, Um zu dir mich zu erheben. Muß ich deine Wege gehn. Der Herr der Erndte geht Uns ein, uns ein, die starben: 387 Und sammelt Garben Gelobt sei er! 3. Tag des Danks, der Freudenthränen Tag! Du meines Gottes Tag! Genug geschlummert habe, Wenn ich im Grabe Erweckst du mich! 388 299. 300 Ewiges 4. Wie den Träumenden wird's dann uns sein! Mit Jesu gehn wir ein Der müden Pilger Leiden Zu seinen Freuden;) dull Sind dann nicht mehr! 299. ozte Sopr. See- le, dein Hei- land ist frei von den Banden, Siegreich und herr- lich von Tod- ten er stan- den! Freu dich, o = See- le! die Höl- le er- bebt: Je- sus, dein Hei- land, ist Sie- ger und lebt. Bass.. See- le, dein Hei- land ist frei von den Ban- den, Siegreich und JJ herr- lich von Tod- ten er- stan- den! Fren dich, o See- le! die Höl- le er- bebt: Je- sus, dein Hei- land, ist Sie- ger und lebt. NTAC abdo 2. Seele, o Seele! auch du wirst erstehen, adaffs Wirst ihn verkläret, den Herrlichen, sehen, 2 Wie er die Palme des Sieges dir beut, du So du getreu ihm dein Leben geweiht. us 3. Stachel des Todes ist nimmer verderblich; Staub nur verweset, der Himmel ist erblich: Bürger des Himmels hienieden ja schon, Bist du verbrüdert den Engeln am Thron. o 300. Mel. 98. Bringt Preis und Ruhm dem Heiland dar. imme 1. Er fommt, er kommt zum Weltgericht, Der Heiland, den wir ehren. Dweigert euch, Erlöste, nicht, Jezt auf sein Wort zu hören! Wer hier nicht seine Stimme hört, Und sie nicht durch Gehorsam ehrt, Wird nicht vor ihm bestehen. 2. Herr, laß mich deiner Majestät Mit wahrer Freude dienen! Wie herrlich dich dein Gott erhöht, Jst zwar noch nicht erschienen: Doch, was hier noch verborgen war, Macht jener Tag uns offenbar, An welchem du erscheineft. smulchio pirms Leben. 299. 300. 5. Ach, ins Allerheiligste führt mich Mein Mittler! Dann leb' ich Im Heiligthume Zu seines Namens Ruhme In Ewigkeit! 299. Jensuid tooned n = 63 COME Alt. See le, dein Hei- land ist frei von den Ban- den, Siegreich und herr- lich von Tod- ten er stan- den! Freu dich, o J Höl- le er bebt: Je fus, dein Hei- land, ist Sie- ger und lebt. SU 389 Ten. See- le, dein Hei- land ist frei von den Banden, Siegreich und PERE herr- lich von Tod- ten er sian- den! Freu dich, o See- le! die HOTEL See- le! die 4. Himmelegedanke, auf ihn nur gerichtet, Wie er die irdischen Pfade dir lichtet! Seele, entfage der Sorg' um die Welt, Blick auf das Ziel hin im himmlischen Zelt! 5. Nimmer laß Hoffnung und Muth dir entwanken; In der Unsterblichkeit Wonnegedanken Senke dich, Seele, im Glauben hinein, Bis er in Schauen verwandelt wird sein! Höl- le er bebt: Je- sus, dein Hei- land, ist Sie- ger und lebt. 3. Da, wann vor dir die Erde bebt, und unter deinen Füßen Sich alles, was dir widerstrebt, Wird völlig beugen müssen; Wann alle Engel vor dir stehn: Dann wird auch jedes Auge sehn, Wie hoch dich Gott erhoben. all 4. Da werden, Herr, auf dein Geheiß Die Todten wieder leben; Dein Feind mit Furcht, dein Freund mit Preis Sich aus dem Grab erheben. Und wer wird dann, Herr Jesus Chrift! Daß du der Herr des Lebens bist, Noch länger leugnen können? 390 301. Ewiges 5. Wer spottet dann noch deiner Kraft, Wann du, die hier dich fliehen, Für ihre Schuld zur Rechenschaft Mit Majestät wirst ziehen? Wie wird, wann dich ihr Aug' erblickt, Und sie dein Strafgericht nun drückt, Der Spötter Heer verstummen! 6. Und wenn du dann die Deinen nun Mit Preis und Ehre zierest, Sie, ewig ihnen wohlzuthun, Zu deinem Himmel führest: Wie völlig wird's dann offenbar, Daß es in deinen Händen war, Die Deinen zu beglücken! 301. Sopr. Herr, ich bin dein Eigen- thum, Dein ist auch mein Mir zum Heil und dir zum Ruhm Hast du mir's geJ Vă- ter- lich Führst du mich Le= ben, ge= ben. Le bens We= gen = 94€ Bass. Le ge B 11 11 Herr, ich bin dein Eigen- thum, Mir zum Heil und dir zum Ruhm Mei- nem Ziel ent ge gen. = Le bens We= gen = U Dein ist Hast du ben, Väter lich Führst du mich ben. Auf des 4. Lehre mich gewissenhaft Meine Zeit anwenden, Gingedenk der Rechenschaft Jeden Tag vollenden! Gib, daß ich Darauf mich Allzeit, auch noch heute, Ernstlich vorbereite! : auch mein mir's geMeinem Ziel ent- ge gen. 2. Bald kommst du mit großer Kraft Zum Gericht auf Erden; Denn ich soll zur Rechenschaft Dargestellet werden. Dein Gericht Schonet nicht, Richter aller Welten! Denn du willst vergelten. 3. Laß mir täglich dein Gericht, Gott, vor Augen schweben, Und mich eifrig meiner Pflicht Treu zu sein bestreben; Daß ich nie Thöricht fie Aus den Augen sege, Noch mit Fleiß verlege! Auf des Leben. 301. 391 7. Gib, daß ich dann, Herr Jesus Chrift, Mit Freuden vor dir stehe, Und dir, der du so herrlich bist, Getroft entgegen sehe! Wann jeder deiner Feinde zagt, Von Neu und Angst und Furcht geplagt: Dann jauchze meine Seele! 8. Daß ich dieß Glück erlangen mag, So laß in diesem Leben, Heiland, diesen großen Tag Mir stets vor Augen schweben! Sr reize mich, mich dir zu weihn, In deinem Dienste tren zu sein, Und so mein Heil zu hoffen! 301. Alt. Le ben, ge= ben. € Herr, ich bin dein Eigen- thum, Dein ist auch mein Mir zum Heil und dir zum Ruhm Hast du mir's geLe bens We= gen 2 Ten. Le ge = = ben, ben. B Vä- ter- lich Führst du mich - - Mei- nem Ziel ent= ge Vä- ter= lich Herr, ich bin dein Eigen- thum, Dein ist auch mein Mir zum Heil und dir zum Ruhm Hast du mir's ge= Führst du mich Gwig selig üben! Auf des = gen. Le= bens We= gen Meinem Ziel ent= ge 5. Zeigt sich erst die Ewigkeit Furchtbar in der Nähe, O dann ist es nicht mehr Zeit, Daß ich Gnad' erflehe; Wann der Tod Mir schon droht, kann ich deinen Willen, Herr, nicht mehr erfüllen. 6. Mein Gewissen strafe mich Daß ich, Mittler, bald durch dich Rufe du Dann mir zu: Alles ist vergeben! Auf des Gleich für jede Sünde, Gnade such' und finde! gen. Sünder, du sollst leben! 7. Dann werd' ich auch im Gericht Vor dir, Herr, bestehen, Und vor deinem Angesicht Freud' und Wonne sehen; ( Swig dein Werd' ich sein, Und mich, dich zu lieben, 392 fcc Sopr. thum der Wächter Stim tönt's aus ihrem Mun Wachet auf! ruft uns die Stim- me, Vom HeiligMit ter nacht heißt ih- re Stun- de, Wie Don- ner Der Gräber To des- nacht Ist nun nicht mehr: Er- wacht! Bass. 302. Ewiges Hal- le lu- jah! Macht euch bereit Zur& wig- keit! Sein me: Wach auf, wach auf, Je- ru- sa- lem! de: Wach auf, wach auf, Je- ru- sa- lem! Tag, sein großer Tag ist da! Der Grå- ber Wachet auf! ruft uns die Stimme, Vom HeiligMitternacht heißt ihre Stunde, Wie Don= ner 3 thum der Wächter Stim- me: Wach auf, wach auf, Je- ru- sa- lem! tönt's aus ihrem Mun- de: Wach auf, wach auf, Je ru- sa- lem! = TOT PD To= des- nacht Ist nun nicht mehr: Er- wacht! PP Hal= le= lu- jah! Macht euch bereit Zur& wig- feit! Sein Tag, sein großer Tag ist da! FACER 2. Zion hört die Wächter fingen, Des Weltgerichts Posaunen klingen, Zum neuen Leben steht sie auf. Ihr Versöhner kommt voll Klarheit Durch Gnade mächtig, stark durch Wahrheit; Ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf. Tod ist um deinen Thron Und Leben, Gottes Sohn! Hosianna! Vollender. dir, Dir folgen wir In deines Vaters Herrlichkeit. Alt. 11 thum der Wächter Stim tönt's aus ihrem Mun Leben. 302. 1 Wachet auf! ruft uns die Stim- me, Vom Heilige Mitternacht heißt ihre Stun= de, Wie Don- ner Der Gräber To- des- nacht Ist nun nicht mehr: Er- wacht! T me: Wach auf, wach auf, Je- ru- sa- lem! de: Wach auf, wach auf, Je- ru- sa- lem! thum der Wächter Stim tönt's aus ihrem Mun Tag, sein großer Tag ist da! Hallelujah! Macht euch bereit Zur& wig- feit! Sein Ten. Wachet auf! ruft uns die Stim= Mitternacht heißt ih- re Stun 393 T me, Vom Heilig= de, Wie Don- ner me: Wach auf, wach auf, Je- ru- sa- lem! de: Wach auf, wach auf, Je ru sa lem! = Tag, sein großer Tag ist da! Der Grå- ber To des- nacht Ist nun nicht mehr: Er- wacht! 2 201 w Hal= le- lu- jah! Macht euch be- reit Zur& wig- keit! Sein 3. Ew'ges Lob sei dir gesungen! Wir sind ins Leben durchgedrungen; Am Ziel sind wir beim großen Lohn. Heil! er strömt der Gottheit Fülle Auf uns; wir schaun ihn ohne Hülle, Heil uns! die Liebe, Gottes Sohn! Kein Aug' erblickte fie, Dem Ohr erscholl sie nie, Diese Wonne! Von Ewigkeit Zu Ewigkeit shun darer sis Sei Dank und Preis und Ehre dir! 303. 304. Ewiges 303. Mel. 42. Nie bist du, Höchster, von uns fern. 1. Herr, du bist meine Zuversicht! Du lebst, ich werd' auch leben; Du wirst mir, was dein Wort verspricht, Unsterblichkeit einst geben. Dein Jünger kommt nicht ins Gericht: Dieß stärke meine Zuversicht! 2. Hier geh' ich oftmals weinend hin, Den Samen auszustreuen; Dort wird der herrlichste Gewinn Der Erndte mich erfreuen. Ich leide, und verzage nicht; Denn du bist meine Zuversicht. 3. Hier trag' ich deine fanfte Last, Und fühle meine Würde, Hält auch die Welt, die sie nicht faßt, Sie gleich für schwere Bürde Den Frevler trifft einst dein Gericht, Und dann siegt meine Zuversicht 304. 394 # Sopr. Wie wird mir sein, wenn ich dich, Je- su, se he In Wenn ich ver- klärt vor dei- nem Thro- ne fte= = he, Die dei- ner gött- lich ho- hen Ma- je- stät, G- wig- feit mich Staunen- den um- weht! Bass. Herr, ich faff' es nicht, Nur Thränen rin- nen mir vom An- ge sicht. Wie wird mir sein! D Wie wird mir sein, wenn ich dich, Je- su, se Wenn ich ver- klärt vor dei- nem Thro- ne ste dei- ner gött- lich hohen Ma- je- ftät, & wig- feit mich Staunen- den um- weht! 3 he In he, Die Wie wird mir sein! D Herr, ich faff' es nicht, Nur Thränen rin- nen mir vom An- ge= ficht. 2. Wie wird mir sein, wenn deines Hauptes Strahlen Mein Haupt umleuchten, das dem Grab entschwand, Und wenn im Himmelsglanz sich vor mir mahlen Die Freuden, die fein sterblich Herz empfand! Wie wird mir sein! welche Seligkeit Empfind' ich, denk' ich jener Freudenzeit! 3. Wie wird mir sein, wenn Engelharfen tönen, Und sanft ich ruh' in meines Hirten Schooß, Wenn ausgeweint find alle meine Thränen, Und ich nun ganz von Erdenfesseln los! Wie wird mir sein, o du mein Herr und Gott, Wenn nicht mehr schrecken Sünde, Höll' und Tod! ---4. Sinf immer mehr, mein Leib, in Staub! Gott wird dich neu beleben; Nur hier werd' ich des Todes Raub, Dort werd' ich ewig leben. Wie stark ist dieses Trosts Gewicht, Wie sicher meine Zuversicht! 5. Herr, diesen Segen dank' ich dir! Mich aus der Gruft zu heben, Giengst du aus deinem Grab herfür: Du lebst und ich soll leben. Ich glaub' es dir, und zweifle nicht; Dein Wort ist meine Zuversicht. 6. In diesem Glauben stärke mich! Laß mich den Trost empfinden, Den großen Trost, daß ich durch dich Den Tod kann überwinden! Grab und Verwesung schreckt mich nicht; Denn du bist meine Zuversicht. 304. Alt. Leben. 303. 304. = Wie wird mir sein, wenn ich dich, Je- su, se Wenn ich ver- klärt vor dei- nem Thro- ne ste= dei- ner gött- lich ho- hen Maje- stät, &-wig- feit mich Staunen- den um- weht! Ten. 395 Wie wird mir sein! O € Herr, ich faff' es nicht, Nur Thränen rin- nen mir vom An- ge= sicht. he In he, Die Wie wird mir sein, wenn ich dich, Je- su, se he In 2 Wenn ich ver- klärt vor dei- nem Thro- ne ste- he, Die = まま dei- ner göttlich ho- hen Ma- jestät, Wie wird mir sein! D Gwig- keit mich Staunen- den um weht! 5. Ja, unaussprechlich sind die sel'gen Freuden, Die dort der Herr mir einst bereiten wird. Drum will ich harren, stille sein und leiden, Bis mich nach kurzem Streit der treue Hirt Aus Gnaden führt zum ew'gen Frieden ein: Mein Herr, mein Gott, wie wird alsdann mir sein! Herr, ich faff' es nicht, Nur Thränen rin- nen mir vom An- ge- sicht 4. Wie wird mir sein, wenn ich sie wieder sehe, Die Theuren alle, die ich hier geliebt, Wenn ich mit ihnen in des Heilands Nähe Lobsingend steh', von Trennung nie betrübt! Wie wird mir sein! Freuden ohne Zahl, Ihr strömet Licht ins dunkle Erdenthal! 396 Sopr. 305. 306. Ewiges Je= ru- sa- lem, du Mein sehnend Herz ist Stadt, Wollt' Gott, ich 20% satt, Und reißt sich Bass. 0 E Tha le, Weit über diese Welt Schwingt es sich auf im Strah- le Des Lichts, das dich er hellt. = wär' in dir! los von hier; Je Mein Stadt, Wollt' Gott, ich fatt, Und reißt sich ru= ; sa- lem, du seh- nend Herz ist LAKE wär' in dir! los von hier; Weit über Berg' und meines Gottes dieser Er- de Da ich sie übergebe Auf daß fie ewig lebe Tha= le, Weit über diese Welt Schwingt es sich auf im Strah le Des Lichts, das dich er hellt. = meines Gottes = dieser Er de apie binne Weit über Berg' und 2. O schöner Tag, o fel'ger Augenblick! Wann bricht dein Glanz hervor, Da frei und leicht zum reinen Himmelsglück Die Seele steigt empor, In Gottes treue Hand, In jenem Vaterland? 306. Mel. 281. Alle 1. O wie unaussprechlich selig Da, da erndten wir unzählig Da wird ohne Leid und Zähren Gott, zu welcher Seligkeit 3. D Himmelsburg, gegrüßet seist du mir! Thu auf die Gnadenpfort'! Wie große Zeit hat mich verlangt nach dir, Eh ich bin kommen fort Aus jenem böfen Leben, Aus jener Nichtigkeit! Nun hat mir Gott gegeben Das Erb' der Seligkeit! 4. Was für ein Volk, welch eine edle Schaar Kommt dort gezogen schon? Was in der Welt von Auserwählten war! Ich seh' die Ehrenkron: Sie wird mir zugesendet Aus meines Jesu Hand, Nun ich den Lauf vollendet In jenem Thränenland. Menschen müssen sterben. Werden wir im Himmel sein! Unsers Glaubens Früchte ein; Unser Leben ewig währen. Führst du uns durch diese Zeit! Alt. Je Mein Leben. 305. 306. Ten. = rut= fa lem, du sehnend Herz ist Stadt, Wollt' Gott, ich wär' in dir! Weit über Berg' und satt, Und reißt sich los von hier; Strah le Des Lichts, das dich Tha le, Weit über diese Welt Schwingt es sich auf im Stadt, Wollt' Gott, ich satt, Und reißt sich Je= ru- sa- lem, du Mein seh- nend Herz ad iſt er= hellt. = 397 meines Got= tes dieser Er de 2. Hier ist zwar, was du den Frommen Noch in Keines Herz gekommen; Deines Himmels große Freuden? Werden Alle, die dir traun, J wär' in dir! Weit über Berg' und los von hier; meines Got- tes dieser Er de Tha le, Weit über diese Welt Schwingt es sich auf im = Strah le Des Lichts, das dich er hellt. 5. Propheten groß, Apostel hehr und hoch, Blutzeugen ohne Zahl, Und wer dort trug des schweren Kreuzes Joch Und der Tyrannen Qual, Schau' ich in Ehren schweben, In Freiheit allzumal, Mit Klarheit hell umgeben Und sonnenlichtem Strahl. 6. Und lang' ich an im schönen Paradies, Im Heiligthum des Herrn, Dann schaut mein Geist, was er einst glaubend pries, Was er gesehn von Das Hallelujah schallet In reiner Heiligkeit,[ fern Das Hostanna hallet Ohn' End' in Ewigkeit. 7. Jubelklang vor Gottes hohem Thron, Von Chören ohne Zahl, Daß von der sel'gen Geister hellem Ton Erbebt der Himmelsfaal! Wer zählet hier die Zungen, Die unsers Gottes Ruhm Von Anfang schon besungen Im ew'gen Heiligthum? Dort für Glück bereitet hast, Welcher Mensch auf Erden faßt Doch nach dieses Lebens Leiden Mehr noch, os fie hoffen, schaun. 398 307. 308. 3. Neue Wunder deiner Güte Mit erstaunendem Gemüthe Deine Huld sei überschwänglich, Das dem, der dich redlich liebt, 4. Dann wirst du dich unsern Seelen Keine Wonne wird uns fehlen Zu vollkommnen Seligkeiten Der uns dieses Glück erwarb, Hausstand. Werden da ihr Glück erhöhn; Wird dann unser Auge sehn, Und das Gute unvergänglich, Deine Vaterhand dort gibt. Offenbaren, wie du bist; Da, wo Alles Wonne ist; Wird uns dort der Mittler leiten, Als am Kreuz er für uns starb. 307. Mel. 62. Wie herrlich strahlt der Morgenstern. 1. Mein ganzer Geist, Gott, wird entzückt, Wenn er hinauf zum Himmel blickt, Dahin dein Rath uns leitet; Wo deine milde Vaterhand Aus neuen Wundern wird erkannt, Die du da haft verbreitet. Mächtig Fühl' ich mich getrieben, Dich zu lieben, Der zum Leben Jener Welt mich will erheben. 2. Was sind die Freuden dieser Zeit, Herr, gegen jene Herrlichkeit, Die dort bei dir zu finden? auf Erden zwar Du stellst uns hier Viel Wunder deiner Güte dar, Daß wir sie froh empfinden: Doch hier Sind wir Bei den Freuden Noch mit Leiden Stets umgeben; Dort nur ist vollkommnes Leben. 3. Kein Tod ist da mehr und kein Grab: Dort wischest du die Thränen ab Von deiner Kinder Wangen. Da ist kein Leid mehr, kein Geschrei, Denn du, o Herr, machst Alles neu, Das Alte ist vergangen. Hinfort Sind dort Für Gerechte, Deine Knechte, Keine Plagen Mehr zur Prüfung zu ertragen. 4. In deinem höhern Heiligthum Erschallet deines Namens Ruhm Von lauter frohen Zungen. Da strahlt die Herrlichkeit des Herrn, 10 Da schaut man sie nicht mehr von fern, Da wird sie neu besungen. Onu Heller, Schneller Als hienieden, Ohn' Ermüden du Sehn wir droben, Gott, wie hoch du bist zu loben. Vierte Besondere LebensverErster Abschnitt. 308. Mel. 62. Wie herrlich strahlt der Morgenstern. 1. Von dir, du Gott der Einigkeit, Ward einst der Ehe Bund geweiht: weih auch sie zum Segen, Die hier vor deinem Angesicht Bereit stehn, dir den Schwur der Pflicht Und Eintracht abzulegen! Indie Laß fie, Vater, Dir ergeben Einig leben, Ci Treu sich lieben, Treu die Pflicht der Christen üben! Hausstand. 307. 308. 399 5. Da wird deiner Frommen Menge Ein Herz, Eine Seele sein, Dienst und Dank und Lobgesänge Dir und dem, der selbst sein Leben Mit ihm, unserm grösten Freund, 6. O, wer sollte sich nicht sehnen, Wo nach ausgeweinten Thränen Wo sich unser Kampf in Palmen, Unsre Angst in Lust verkehrt, Dir, erhabner Gott, zu weihu, Willig für uns hingegeben: Sind wir ewig dann vereint. Aufgelöst und da zu sein, Ew'ge Güter uns erfreun, Unser Klagelied in Psalmen, Die forthin kein Kummer stört! 5. Mit neuer Inbrunst lieben wir Dich, Vater, dann, und dienen dir Mit fröhlichem Gemüthe. Nichts stört den Frieden unsrer Brust Und unsre tausendfache Lust An deiner großen Güte. Kein Neid, Kein Etreit Hemmt die Triebe Reiner Liebe Unter Seelen, Die dann forthin nicht mehr fehlen. 6. Gott, welche Schaar ist dort vereint! Die Frommen, die ich hier beweint, Die find' ich droben wieder. Dort sammelt deine Vaterhand Sie, die Ein Sinn schon hier verband, Herr, alle deine Glieder. Ewig Werd' ich, Frei von Mängeln, Selbst mit Engeln Mir zum Segen Da die reinste Freundschaft pflegen. 7. Da komm' ich zu des Menschen Sohn, Der für mich starb, um dessen Thron Viel tausend Sel'ge stehen. Der du der Deinen Wonne bist, Dich werd' ich da, Herr Jesu Christ, Mir zum Entzücken sehen. Dann wird, Mein Hirt! Nichts mich können Von dir trennen: Ohn' Aufhören Werd' ich bei dir sein, dich ehren. 8. Wie selig werd' ich dann erst sein! Wie sicher werd' ich dann mich freun, Dir ewiglich lobfingen! Jesu, Herr der Herrlichkeit! Du hast dieß Glück auch mir bereit: Hilf mir, es auch erringen! Laß mich Eifrig Darnach streben, Und mein Leben Hier so führen, Daß ich dort fann triumphiren! Abtheilung. hältnisse und Beiten. Hausstand. 2. Hast du sie sich geneigt gemacht, Der Liebe Flammen angefacht, Die ihre Brust entzünden, So laß die Regung lauter sein, Laß Untreu nie den Bund entweihn, Zu dem sie sich verbinden! Immer Laß sie Dir ergeben Ginig leben, Einig handeln, Fromm und heilig vor dir wandeln! 309.0310. 311. Hausstand. O las 3. fegne fie, der gern beglückt, Und Frommen Lohn von oben schickt, Auf allen ihren Wegen! Laß ihr Geschlecht sich deiner freun! 400 309. Vel. 19. Sch fomme vor dein Angesicht. 1. Gott, dessen liebevoller Rath Den Ehestand gestiftet hat, - Dieß Paar verspricht der Gatten Treu: Gib, daß ihr Bund gesegnet fei! 2. Gib Segen, wenn der treue Fleiß In ihres Angesichtes Schweiß We Des Hauses Brot und wahres Wohl*** So suchet, wie der Christ es soll! 3. Wenn Sorg' und Noth die Deinen drückt, das disse So hast du, Vater, sie geschickt: Ein jeder trage gern sein Theil! Hilf bald, und schenke Freud' und Heil! .0 4. Wenn du nicht baust der Wohlfahrt Hausar d So richtet Menschenmüh nichts aus; Wenn uns dein Auge nicht bewacht, So hilft nicht Klugheit oder Macht. 5. Befestige der Liebe Band Durch deiner Vorsicht sanfte Hand! 310. Mel. 12. Ich finge dir mit Herz und Mund. 1. Auf euch wird Gottes Segen ruhn, Er hat ihn euch gewährt! Geht hin und macht durch frommes Thun Guch dieses Segens werth! 2. Der Herr erfüllt, was er versprach: Sein Heil sollt ihr empfahn, Kommt ihr nur dem Gelübde nach, Das ihr dem Herrn gethan. 311. Mel. 73. Dies ist der Tag, den Gott gemacht. 1. Gott, Schöpfer, Stifter heil'ger Eh', Schau auf dieß Paar aus deiner Höh', Das vor dir steht und seinen Bund Hier vor dir schließt mit Herz und Mund 2. Mit Gnade schau auf sie herab! Laß sie zusammen bis ins Grab In Lieb' und Treue einig sein, Und dir ihr ganzes Leben weihn! 3. Laß sie einander inniglich Stets lieben und vor Allem dich; Bon Untreu fern, im Herzen rein, Auch keusch in Wort und Werken sein! 4. Lehr sie in Ehrfurcht dir vertraun, Zusammen ihre Seel' erbaun, Zusammen deine Hülf erflehn, Zusammen auch dein Lob erhöhn! Hausstand. 309. 310. 311. 401 Gib ihrem Stand und Fleiß Gedeihn, Und ihr Beruf sei Segen! Glücklich leben, Laß sie, Vater, Dir ergeben Freudig sterben; Denn sie sind des Himmels Erben! Das Laster, das ihr Netze stellt, Das werd' ein Abscheu aller Welt! 6. Gib, daß sie Friedensfeinde fliehn, Die thöricht, neidisch, boshaft, fühn, Durch Lästerung und bösen Scherz Entzwein der Ehegatten Herz! 7. Laß Eltern ihrer Liebe Frucht Durch wahre Lehr' und weise Zucht Und Beispiel dir, o Vater, weihn, Und froh durch ihre Tugend sein! 8. Gesind und Herrschaft sei vereint Als gute Kinder und ihr Freund! Gott, dein sind beide, Herr und Knecht; Du, Richter, schaffest jedem Recht! 9. Wer diese Treu der Tugend schwört, Und dich, der Stände Stifter, ehrt, Beglückt sei dessen Ehestand Für ihn, für Freund' und Vaterland! 3. Ihm heiligt nun Beruf und Stand, Ihm heiligt euer Herz, Und folgt der Leitung seiner Hand Durch Freuden und durch Schmerz! 4. Bis ihr den Lauf der Pilgerzeit Nach Gottes Willen schließt, Und ihn in seiner Herrlichkeit Einst schauet, wie er ist. 5. Was ihnen ihr Beruf gebeut, Das laß sie thun mit Freudigkeit; Und so geling' ihr frommer Fleiß Zu ihrem Wohl und deinem Preis! 6. Und wenn des Lebens Last und Müh Auch sie beschwert, so tröste fie; Ein jedes trag' des Andern Last, Wie du, o Herr, verordnet hast. ndon 7. Wenn Kreuz nach deinem Rath fie drückt, Did Laß sie darin nicht unerquickt; Gib süße Tage nach dem Leid, Und segn' es für die Ewigkeit! höglich 8. Und trennet einst der Tod ihr Band, Horts So sei's ihr Trost, daß deine Hand Die, welche hier sich treu geliebt, Ginander ewig wieder gibt. 26 402 312. 313 314. Hausstand. 312. Mel. 117. O heil'ger Geist, kehr bei uns ein. 1. Ich und mein Haus, wir sind bereit, Dir, Herr, die ganze Lebenszeit Mit Seel' und Leib zu dienen. Du sollst der Herr im Hause sein; Gib deinen Segen nur darein, Daß wir dir willig dienen. Eine Kleine, Fromme, reine Hausgemeine. Mach aus Allen! Dir nur soll sie wohlgefallen. 2. Es wirke durch dein fräftig Wort Dein guter Geift belebend fort An unser aller Seelen; Er leucht' uns wie das Sonnenlicht, Daß es am rechten Lichte nicht Im Hause möge fehlen. Reiche Gleiche Seelenspeise Auch zur Reise Durch dieß Leben uns, die wir uns dir ergeben! 3. Gieß deinen Frieden auf dieß Haus Und Alle, die drin wohnen, aus, Im Glauben uns verbinde; Laß uns in Liebe allezeit Zum Dulden, Tragen sein bereit, Demüthig, sanft, gelinde! Liebe Uebe Jede Seele: Keinem feble, Dran man kennet Den, der sich den Deinen nennet. 313. Mel. 138. Ich bin getauft auf deinen Namen. 1. Herr, welch ein wichtiges Geschäfte Für Eltern, Kinder zu erziehn! Gib dazu Weisheit, Lust und Kräfte, Wodurch man unter weiser Zucht 2. Du rufst die Menschen in das Leben, Und segne redliches Bemühn, Der Kinder Herz zu bilden sucht! Und willst, fie sollen glücklich sein, Haft ihnen auch den Ruf gegeben, Sich gern zu Andrer Dienst zu weihn. Zu beiden Zwecken führet man 3. Wohl Eltern, welche deinen Willen Und, diese Zwecke zu erfüllen, Wohl ihnen hier in dieser Zeit 4. Sie baun das Wohlsein ihrer Jugend Ziehn fie zur Weisheit und zur Tugend Und um Gedeihn fleht ihr Gebet 5. Sie prägen früh den jungen Seelen Viel Gutes ihnen zu erzählen, Rührt edle That die zarte Brust: Durch weise Zucht sie frühe an. Hierin mit Redlichkeit vollziehn, Sich nach Vermögen treu bemühn! Und einst in jener Ewigkeit! zu deines großen Namens Preis, Durch eignen und durch Andrer Fleiß, Zu dir, in dessen Hand es steht. Vor dir die tiefste Ehrfurcht ein. Und sich mit ihnen fromm zu freun, Das, das ist elterliche Luft. 314. Mel. 43. Gott, 1. Sorge, Herr, für unsre Kinder, Sind sie gleich vor dir auch Sünder, Sie sind in der Taufe schon Darum leite deine Gnade 2. Der du sie bisher erhalten Wollest über ihnen walten Bricht Gefahr für sie herein, Wenn in Noth sie zu dir slehen, and vor dessen Angesichte. Sorge für ihr wahres Heil! Haben sie an dir doch Theil: Dir geweiht und deinem Sohn; Sie auf ihrem Lebenspfade! Bei so manchem Unglücksfall, Immerdar und überall; Wollst du ihr Beschüßer sein; Laß sie deine Hülfe sehen! Der Verführer Schaar heran, Halte fie auf rechter Bahn; 3. Dringt auf sie von allen Seiten Laß doch ihren Fuß nicht gleiten, Hausstand. 312. 313 314. dict 4. Laß unser Haus gegründet sein Auf deine Gnade ganz allein Und deine große Güte! Ach, laß uns in der Nächte Graun Auf deine treue Hülfe schaun Mit kindlichem Gemüthe; ad Selig, Fröhlich, Selbst mit Schmerzen In dem Herzen, Dir uns lassen, und dann in Geduld uns faffen! 403 5. Gibst du uns irdisch Glück ins Haus, So schließ den Stolz, die Weltluft aus, Des Reichthums böse Gäste! Denn, wenn das Herz an Demuth leer, Und voll von eitler Weltluft wär', So fehlte uns das Beste: Jene Schöne, Tiefe, stille Gnadenfülle, Die mit Schäßen Einer Welt nicht zu erseßen. 6. Und endlich flehn wir allermeist, Daß in dem Haus kein andrer Geist Als nur dein Geist regiere; bestellt, Daß er, der Alles wohl Und gute Zucht und Ordnung hält, Uns alle lieblich ziere. Sende, Spende Ihn uns allen, Bis wir wallen Heim, und droben Dich in deinem Hause loben! Mit Freundlichkeit in ihr Gemüth Ist ihre Sorgfalt stets bemüht. Schontweise Zucht des Erustes nicht. Für Eltern, Kinder und die Welt, 6. Mit weiser Liebe sie zu lenken, Die edlern Triebe früh zu senken, Doch, widerstrebt das Kind der Pflicht, 7. O welch ein wonnereicher Segen Wenn fromme Zucht auf deinen Wegen, Herr, des Zweckes nicht verfehlt! Lust strömt den Eltern, Glück und Heil Ist hier und dort der Kinder Theil. 8. Und für die Welt, für ganze Staaten Entsteht um desto mehr Gewinn, Je mehr die Kinder wohl gerathen, Erzogen, Herr, nach deinem Sinn. Fleiß, Ordnung, Wohlstand, Fried' und Ruh Nimmt desto mehr auf Erden zu. 9. Ach, aber welche Pest auf Erden Sie häuft den Eltern selbst Beschwerden, Die Opfer ihrer Grausamkeit 10. Gott! lehr Eltern dieß erwägen! Daß unter deinem milden Segen laß fie einst so glücklich sein, Ist nicht die schlechte Kinderzucht! Die oft hernach ihr Herz verflucht. Vermehren vollends dort ihr Leid Erweck und stärke ihr Bemühn, Sie ihre Kinder wohl erziehn! Und dessen sich im Himmel freun! Regt in ihrer eignen Brust Gib dann, daß sie muthig kämpfen 4. Herr, erhalte deinem Reiche O daß keines von dir weiche Immer geh' ihr frommer Sinn Dir sich gänzlich zu ergeben, 5. Gönne uns die Himmelsfreude, Jeder nach dem Kampf und Leide Liebster Vater, siehe hierové Ihrer feines ist verloren, Sich mit Macht die böse Lust, Und den Reiz der Sünde dämpfen! Unsre Kinder stets getreu! Und dereinst verloren sei! Und ihr Streben darauf hin, Und zur Ehre dir zu leben. Daß von uns am jüngsten Tag Mit Frohlocken sprechen mag: Meine Kinder all mit mir! Alle für dein Reich erforen. 315. 316. 317. 318. Hausstand. 315. Mel. 19. Ich komme vor dein Angesicht. 1. Die Kinder, deren wir uns freun, Sind alle, Gott und Vater, dein, Sind deine beste Gab', o Herr! Bewahre sie, Barmherziger! Jule 2. Hilf, daß wir ernstlich uns bemühn, Sie dir zum Preise zu erziehn; Und, daß uns unser Fleiß gedeih)', So stehe uns mit Weisheit bei! 3. Gib unsern Kindern Lernbegier, Zum Guten Lust aus Lieb' zu dir! Troh, Eigensinn und Müßiggang Sei fern von ihnen lebenslang! 4. Im Glauben mache sie gewiß, Bewahre sie vor Aergerniß, 404 316. Mel. 35. Gott ist getreu. 1. Dein ist das Licht! Von dir nur kommt Verstand. Der deine Kinder ziert; Du bist's allein, deß milde Vaterhand Zur sel'gen Weisheit führt. Bei dir ist die lebend'ge Quelle, In deinem Lichte sehn wir helle: Dein ist das Licht! 2 Dein ist die Kraft! Den Lehrer gibst uns du, up dall Bist seines Lebens Kraft; Du theilest ihm des Heils Erkenntniß zu, Und wirkest, was er schafft; Er hat gepflanzet und begossen, dini@ Dein Segen kommt darauf geflossen: Dein ist die Kraft! 13. Du gibst den Geist! Verdrossen ist der Sinn, dubinasitk Wenn du nicht uns erhebst; 150 Oft sinkt das Herz in trägen Schlummer hin, Bis du es neu belebst; Lind Der Geist muß dringen, mahnen, lehren, Daß wir mit offnem Ohre hören: Du gibst den Geist! 8i 317. Mel. 211. Nein, ich will nicht sorgen. 1. Schöpfer meines Lebens! Laß mich nicht vergebens Auf der Erde sein: Gieße deine Liebe, Deines Geistes Triebe In mein Herz hinein, Daß dein Bild, So rein und mild, Schöner stets bei deiner Pflege An mir leuchten möge! 2. Ginmal nur erblühet, Ach, und bald entfliehet Meine Frühlingszeit. Sorglos sie verträumen Und dein Heil versäumen Bringt viel bittres Leid. Wirst du nicht Mein Lebenslicht, Werd' ich dir nicht neu geboren, Ist sie mir verloren. 3. Dir allein zu leben, Thorheit zu verlassen, und mit dir zu streben Nach der Heiligung, Sündenluft zu hafsen, Bin ich nie zu jung. Mache dieß Mir recht gewiß, Gh ich um verlorne Tage Ginst vergeblich flage! 318. Mel. 198. Liebe, die du mich zum Bilde. 1. D, wie lieblich ist's, wenn Brüder Friedlich bei einander sind, älein Wie am Leibe alle Glieder Ueber diesem Friedenshaus 2. Immer will ich mich bestreben, Eins und immer einig find! C Breitet sich der Segen aus.sin Sanft, wie Jesus war, zu sein: Hausstand. 315. 316. 317. 318. 405 Und kömmt Verführung ihnen nah, 5. Hilf, daß sie dich an jedem Ort Der Tugend, Zucht und Frömmigkeit Gott, so sei dein Beistand da! Vor Augen haben und dein Wort! Sei überall ihr Herz geweiht! 6. Daß wir in ihnen Christen sehn, Die freudig deine Wege gehn, Und Bürger einst, voll Lust und Muth, 7. O gönne du uns dieses Glück, So danken, bester Vater, wir Zu thun, was edel ist und gut. Und halte, was es hemmt, zurück! Mit allen unsern Kindern dir! 14. Du gibst Gedeihn! Was in uns wird gefät, Erweckest du geheim; Leicht wird vom Wind das Samenkorn verweht, Und treibet feinen Keim. Ist uns ein Lebenswort geblieben, Hast du's in unser Herz geschrieben: Du gibst Gedeihn! 5. Du gibst die Frucht! Manch zarter Keim ersprießt, Und welft oft über Nacht; y Drum, wenn ein Mensch die reife Frucht genießt, Hast du sie reif gemacht; Wenn wir im Frühling Gutes lernten, Und einst im Alter segnend erndten, Gibst du die Frucht. 6. Dein ist der Ruhm, O Herr der Herrlichkeit, has Und alles Heil von dir! Drum bilde uns in unsrer Jugendzeit Zu deines Namens Zier, Damit wir edle Gaben bringen, Und einst mit deinen Heil'gen singen: Hallelujah! 4. Dort in jenen Höhen Werden Viele stehen, Schön wie Himmelsglanz, Die hier Kinder waren, Und in frühen Jahren Dir sich weihten ganz; Drum sind sie nun auch so früh Zu der Schaar der sel'gen Frommen Und zu dir gekommen. 5. Jesu, Freund der Sünder, Der auch für die Kinder Einst auf Erden kam, Owie sanft und stille War dein Herz und Wille, Allem Bösen gram! Herr, auch wir, Wir sollen dir Nach Gedanken und Geberden Gleich gestaltet werden. 6. Selig, wer dich liebet! Selig, wer sich übet, Gottes Kind zu sein! Diese heil'gen Triebe Gieß durch deine Liebe Unsern Herzen ein, 270 Daß dein Bild, So rein und mild, Dort im schönen Himmelsfaale Ewig an uns strahle! Nie soll Jemand vor mir beben, Heftigkeit und wildes Dräun 3. Frieden lieben, Frieden bringen, Liebreich sein in allen Dingen, Gott des Friedens, segne du Niemand meinen Umgang scheun! Müssen ferne von mir sein! Schweigen, wann der Zänker spricht, Sei mir immer heil'ge Pflicht! Mich mit deiner Kraft dazu! 406 5 Sopr. Wie Wit Dre bre Sei uns ge- seg- net, Va- ter- land, 319. 20 Den Herrn der Welt, ihn Va ter nennt, = ihn ver eh ret; = = schüßet und geliebt, Vor man- chem Volk mit mil- der Hand! reichen Segen gibt J Va ter- land, das Gott er fennt, In Geist und Wahrheit = Wo Gottes Wahr- heit wird ge= leh= ret! schü- get und ge liebt, reichen Segen gibt ihn verch- ret; 3 weiter BaterLand, wo das& van ge li= um Ver fündigt wird zu = Je su Ruhm, = Hind pie Bass. Sei uns ge seg- net, Va- ter- land, Von Gott be= Der uns so Von Gott be: Der uns so Vor man- chem Volk mit mil- der Hand! bes I Vater- land, das Gott er kennt, In Geist und Wahrheit Den Herrn der Welt, ihn Va ter nennt, = Land, wo das& van Ver fündigt wird zu = Wo Gottes Wahr- heit wird ge= leh= ret! 2. D sei gesegnet, Vaterland! Der dir des Segens Fülle gibt; Halt immer fest an Gott und Pflicht, ge= li= um Je su Ruhm, = Bleib ewig deinem Gott geliebt, Verlaß nie seine treue Hand! So weichet auch dein Wohlstand nicht! Abschnitt. Die land. 6 Alt. Sei uns ge- seg- net, Va- ter- land, Von Gott beDer uns so schü- get und ge- liebt, Vor man- chem Volk mit mil- der Hand! rei- chen-Se- gen gibt ihn ver eh- ret; 319. Vater- land, das Gott er kennt, In Geist und Wahrheit Den Herrn der Welt, ihn Vater nennt, El Ten. Wo Gottes Wahr- heit wird ge= leh ret! 407 Land, wo das& van ge= li= um = Verkündigt wird zu Je su Ruhm, = Sei uns ge seg net, Vater- land, Von Gott be= Der uns so ihn ver eh ret; = J # schü- tet und ge- liebt, Vor man- chem Volk mit mil- der Hand! reichen Segen gibt - bu Ba ter land, das Gott er fennt, In Geist und Wahrheit : = Den Herrn der Welt, ihn Va ter nennt, = Land, wo das van ge= li um Ver fündigt wird zu Je su Ruhm, = 3 Wo Gottes Wahrheit wird ge= lehret! s nahe nie sich deinen Hütten Der Feind, der wild dein Land verheert, Die Wollust, die dein Glück verzehrt! Dein sei die Einfalt reiner Sitten! 320. 321. Vaterland.dk 320. Mel. 319. Sei uns gesegnet, Vaterland. 1. Wir stehn in deinem Heiligthum, Herr unser Gott, der Völker Hirt, Der ewig Treue halten wird, Und singen Dank dir, Preis und Ruhm! Du hast in frommer Väter Zeit Zu deinem Volke uns geweiht, Hast wundervoll ob uns gewaltet; 408 Wir aber, weit von dir verirrt, Von Sünd' und Leidenschaft verwirrt, Sind in der Lieb' und Treu erfaltet. 2. Sei gnädig, Herr, dem Vaterland! Bedecke seine Sündenschuld Mit der Versöhnung ew'ger Huld! Zieh nicht zurück die treue Hand, 321. 6 Sopr. Wir schwö- ren heut auf's Du Schö- pfer und Be v König, Treue; Dir naht das al ler Gü= ter, Wir stehn in Bass. seg net hoch vor man- chem Land. = neu- e Dir, un serm hü- ter, Du Ge ber hast auf allen Seiten Uns von der Vä- ter Zei- ten Geganze dei= ner Hand. Land. Du Wir schwö- ren heut auf's neu e Dir, un ferm Du Schö- pfer und Be hü- ter, Du Ge- ber seg- net hoch vor man- chem Land. 2. Du läsfest hier uns wohnen, Die Wunder deiner Macht. Das Kreuz in unsern Gränzen: Auch wo wir dein vergaßen, Und gnädig uns hieher König, Treu e; Dir naht das gan- ze Land. al= ler Güter, Wir stehn in deiner Hand. O Du hast auf al- len Sei- ten Uns von der Väter Zeiten GeWo ringsum herrlich thronen Du ließest früh schon glänzen Das hat uns frei gemacht.23 Hast du uns nicht verlassen, si gebracht. Vaterland. 320. 321. Die unsern Hütten Frieden schafft, Getrenntes eint mit Himmelskraft, Ein irrend Volk zur Wahrheit weiset! Bundesgott, verlaß uns nicht! Zeig uns dein freundlich Angesicht, Du, den der Sünder Rettung preiset! 3. Zieh deines ew'gen Friedens Band Um unsre Herzen, daß in dir Wir Ein Herz seien für und für! Dein Tempel werde unser Land! Dein Lebenswort ertöne frei Bon Berg und Thal, und täglich neu Erblühe Glaube, Lieb' und Wahrheit! So wallen wir in heil'ger Ruh, Dein Bundesvolk, der Heimat zu, Durch Erdennacht zur Himmelsklarheit! 321. fec Alt. Wir schwö- ren heut auf's neu Du Schöpfer und Be hü seg net hoch vor man- chem Land. Ten. König, Treu e; Dir naht das ganze al= ler Güter, Wir stehn in deiner Hand. Wir schwö- ren heut auf's Du Schöpfer und Be König, Treu al= ler Gi= e; Dir naht das ter, Wir stehn in haft auf allen Seiten Uns von der Vä- ter Zeiten Ge2 seg- net hoch vor man- chem Land. 3 S 3. Mild, wie du uns regierest, Soll'n wir auch milde sein; Der muß sich all den Deinen Ist Haus und Reich zerspalten, e Dir, un ferm ter, Du Ge- ber M 409 Und Einigkeit gibst du allein. Land. Du haft auf allen Seiten Uns von der Vä- ter Zei 3 neu e Dir, un ferm hu- ter, Du Ge- ber ganze Land. deiner Hand. = ten Du Das Land mit Segen ziereft, Wer groß da will erscheinen, Nach Jesu Vorbild weihn. Kann es sich nicht erhalten: 410 for 4. Ein Festtag deiner Güte So unsre Lieb' auch neu, Durch uns das Kind erwerbe 322. 322. Vaterland. $ Sopr. Fei- ert ei ne ei ne heil- ge Stun- de, Fal- tet, Chri- sten, Ist jeder Tag: o blühte Daß frommer Väter Erbe Und sich in dir erfreu! Hand in Hand! Blickt gen Him- mel, fal- let nie der! Be= tet für das Va ter land! Fas- set Hoff- nung, fas set Muth! 2 S Gott ist wei se, Gott ist gut. Ernst und heilig ist die = Bass. Stun- de; Be= tet an mit from- mem Mun de! J Gott ist wei= Fei- ert eine heil- ge Stunde, Fal tet, Chri- sten, = Hand in Hand! Blickt gen Him- mel, fal- let nie der! Be tet = 09 für das Va ter land! Fasset Hoff- nung, fas- set Muth! = weise, Gott ist gut. Ernst und heilig ist Stun- de; Be= tet an mit from- mem Mun de! 2. Vaterland, bei deinem Namen Christentempel, hallet wieder In der Väter ernsten Chor Geister der entschlafnen Brüder, 3. Unsre ersten Jugendfreuden Hoffnung, Freundschaft, Lieb' und Treue Was uns ew'ges Heil verschafft, Muth im Leben, Muth im Sterben, = Flamme höher unser Dank! Den vereinten Hochgesang! Singt, ihr Enkel, froh empor! Schwebt in unsern Kreis hernieder! Blühten, Vaterland, in dir; Reichten uns die Hände hier. Unsers Glaubens heil'ge Kraft, Alles halfit du uns erwerben. Vaterland. 322. Ja, Hirt du deiner Herden, Laß auch die Enkel werden Ein Zeugniß deiner Huld und Treu! 322. Alt. LI Fei- ert ei ne heil- ge Stun- de, Fal- tet, Chri- sten, Hand in Hand! Blickt gen Himmel, fal- let nie- der! Be tet für das Va ter land! Fasset Hoffnung, faf set Muth! = Gott ist wei se, Gott ist gut. Ernst und heilig ist die 2 Stunde; Be= tet an mit from mem Mun de! 411 = Ten. Feiert eine heil- ge Stun- de, Fal- tet, Chri- sten, = Hand in Hand! Blickt gen Him- mel, fal- let nie- der! Be tet für das Vater land! Fas set Hoffnung, fas- set Muth! Gott ist wei se, Gott ist gut. Ernst und hei- lig ist die Stunde; Be= tet an mit from- mem Mun de! NON 4. Gott im Himmel, sei uns gnädig, Gott im Himmel, schirme, segne Steh ihm bei in jeder Noth, Seine Thäler, Felder, Höhen 5. Gott im Himmel, Allerhalter! Laß gedeihen, was da frommet Friede, Treue, Herzlichkeit Wenn wir alle Brüder werden, = Schüße unser Vaterland! Seine Flur mit starker Hand! Gib ihm mild sein täglich Brot! Laß dein freundlich Antlig sehen! Segne allwärts Stadt und Land! Jeden Alter, jedem Stand! Führ' uns zur Glückseligkeit! Wohnt der Himmel schon auf Erden. 323. 324. Tages- und 323. Mel. 8. Lob, Ehr und Preis dem höchsten Gut. 1. Erhalt uns, Herr, die Obrigkeit, Die du uns gabst auf Erden, Mit Wohlstand und mit Sicherheit Durch sie beglückt zu werden! Verleih ihr Weisheit, Muth und Kraft, Was wahres Wohl dem Lande schafft, Mit Sorgfalt wahrzunehmen! 2. Gib, daß an deiner Vaterhand Sie fromm und recht regiere Und deinen Segen in das Land Durch gute Ordnung führe, Der Unschuld Schirm und Wächter sei, Die Guten überall erfreu', Dem Unrecht kräftig steure. 412 324. Dritter Tages- und Sopr. Mein erst Ge fühl sei Preis und Dank: Er= he- be = Gott, o See le! Der Herr hört dei nen fing ihm, mei= ne See= le! Lob ge fang: Lob= Bass. Mein erst Gefühl sei Preis und Dank: Er- he= be Gott, o See le! Der Herr hört deinen Lobge= fang: Lob: fing ihm, mei= ne Sce= le! 2. Mich selbst zu schüßen ohne Macht, Lag ich und schlief im Frieden. Wer schafft die Sicherheit der Nacht, und Ruhe für die Müden? 3. Wer wacht, wenn ich von mir nichts Wer stärkt mein Blut in seinem Fleiß, 4. Wer lehrt das Auge feine Pflicht, Wer ruft dem Tag und seinem Licht, 5. Du bist es, Herr und Gott der Welt! Du bist es, der es uns erhält, 6. Gelobet feist du, Gott der Macht! Daß ich nach einer sanften Nacht 7. Laß deinen Segen auf mir ruhn, weiß, Mein Leben zu bewahren? Und schüßt mich vor Gefahren? Sich sicher zu bedecken? Die Seele zu erwecken? Und dein ist unser Leben. Und mir's jegt neu gegeben. Gelobt sei deine Treue, Mich dieses Tages freue! Mich deine Wege wallen, Jahreszeiten. 323. 324. 3 ERC 3. Erfülle uns mit Fleiß und Treu, Ihr eifrig beizustehen, Daß Alles Eine Seele sei Für unser Wohlergehen. da Schaff weisen Rath zu guter That, Und schenke jeder edlen Saat Dein segnendes Gedeihen! 4. Gesetz und Sitten mögest du Und was ein Jeder finn' und thu', So walte du in Volk und Land, Tas Und wohn in unsrer Abschnitt. Jahreszeiten. 324. Alt. Mein erst Ge fühl sei Preis und Dank: Er he be = 2 3 sing ihm, mei= ne See= # Gott, o See le! Der Herr hört dei- nen Lob gefang: Lob= F Mit deinem Geist durchdringen, Zu Heil und Segen bringen. Herr unser Hort, mit treuer Hand, Mitte! le! 413 P Ten. Mein erst Gefühl sei Preis und Dank: Er= he = be Gott, o See le! Der Herr hört deinen Lob ge sang: Lob= = sing ihm, mei- ne See= le! Und lehre du mich selber thun 8. Nimm meines Lebens gnädig wahr! Sei mir ein Retter in Gefahr, 9. Gib mir ein Herz voll Zuversicht, Ein weises Herz, das seine Pflicht 10. Daß ich als ein getreuer Knecht Gottselig, züchtig und gerecht 11. Daß ich, dem Nächsten beizustehn, Mich gern an Andrer Wohlergehn 12. Daß ich das Glück der Lebenszeit Und meinen Lauf mit Freudigkeit, Nach deinem Wohlgefallen! Auf dich hofft meine Seele. Ein Vater, wenn ich fehle! Erfüllt mit Lieb' und Nube, Erkenn' und willig thue. Nach deinem Neiche strebe, Durch deine Gnade lebe. Nie Fleiß und Arbeit scheue, Und ihrer Tugend freue. In deiner Furcht genieße, Wann du gebeutst, beschließe. 325. 326. 327. 328. Tages- und 325. Mel. 117. O heil'ger Geist, fehr bei uns ein. 1. Dich seh' ich wieder, Morgenlicht, Und freue mich der edlen Pflicht, Dem Höchsten Lob zu singen. Ich will voll frommer Dankbegier, 414 O mildester Grbarmer, dir Preis und Anbetung bringen. Schöpfer, Vater, Deine Treue Nührt auf's neue Mein Gemüthe; Froh empfind' ich deine Güte. 2. Du warst auch diese Nacht um mich: Was wär' ich, hättest du nicht dich So hülfreich mir bewiesen? Zu meinem Leben setzest du Jest einen neuen Tag hinzu: Durch dich Bin ich, Sei hoch dafür gepriesen! Und ich merke Neue Stärke: Dich erhebe Herz und Mund, so lang ich lebe! 3. Verleih, o Gott der Lieb' und Macht, Daß Sünd' und Gram, wie diese Nacht, Auf ewig von mir fliehe, Daß ich die kurze Lebenszeit 326. 1. Der Tag ist da, und weg die Nacht: Der Gott, der wieder Tag gemacht, 2. Wer sorgt für uns zu aller Zeit? Wer schenkt den Müden Munterfeit? 3. Du willst, daß wir uns wiedersehn, Du bist's, der auf und untergehn 4. Gott, alles Gute fommt von dir, Und wie viel Gutes hast du mir, 5. Du bester Gott, durch den ich bin, Mel. 12. Ich finge vir mit Herz und Mund. marime BISSAR Ich bin und lebe noch. Wie gütig ist er doch! Wer gönnt zu Nacht uns Nuh? Wer, o mein Gott, als du? Du weckest Leib und Geist; Die Sonne täglich heißt. Du bist's, der Alles kann: Mein Vater, schon gethan! Der täglich mich erhält, 327. Mel. 56. Unerforschlich sei mir immer. Und erheben dankbar dich; 1. Dir sei Preis! Ich lebe wieder, Vater, und empfinde mich; Mit mir wachen meine Lieder Denn dein Aug' hat in der Nacht 2. Wann ich einst vollendet habe Ruh' ich auch also im Grabe, Auch in dieser langen Nacht 3. Aber dann erwach' ich wieder, Dann erschallen meine Lieder Ewig wird der Morgen sein, Ueber mich, dein Kind, gewacht Diese meine Pilgerzeit, Samne für die Ewigkeit. Wird mein Staub von dir bewacht Und mein Lobgefang mit mir; Mächtiger und reiner dir. Ewig schlaf' ich nicht mehr ein! 328. Mel. 183. Ich habe nun den Grund gefunden. 1. Der frohe Morgen weckt mich wieder, Und ladet mich zur Arbeit ein; Der Schlaf erquickte meine Glieder; Nun will ich wieder thätig sein Das Mit frohem Herzen will ich nun, Was meine Pflicht erfordert thun. an@.01 dnff Jahreszeiten. 325. 326. 327. 328. In christlicher Zufriedenheit zu nüßen mich bemühe! Prüfe, Siehe, Wie ich's meine! Dir ist feine Meiner Sorgen, Auch die kleinste nicht verborgen. 4. Ich bin ein Christ: o Herr, verleih, Daß ich des Namens würdig sei! Mein Ruhm sei deine Gnade! Denn ach, was bin ich ohne dich? Ein irrend Schaf: erhalte mich, Mein Hirt, auf deinem Pfade! Starf mich, Daß ich Stets mich übe, Deine Liebe Zu betrachten, Ueber Alles dich zu achten! 5. Auch im Geräusch der Welt soll mich Der heilige Gedank' an dich Oft ftill zu dir erheben. Im dunkeln Thale wall' ich hier; Einst nimmst du mich hinauf zu dir, Zum Licht und höhern Leben. Auf dich Hoff' ich: Herr, ich werde Mich der Erde Gern entschwingen, Dir dort ewig Lob zu singen! D schenfe mir den rechten Sinn, 6. An meine Arbeit will ich nun Man soll mich immer Gutes thun, 7. O laß mich gut und liebreich stets, Dir, Jesus, Hörer des Gebets, 8. Du bist, mein lieber Gott, bei mir, Du siehst und hörst mich dort und hier, 9. Wenn ich mit freudevollem Trieb So bin ich Gott und Menschen lieb, 4. Wach auch über meine Tage, Daß mich keiner einst verflage, Daß ich meiner Pflicht hier treu 5. Keinen Tag zählst du vergebens, Jeder ist ein Theil des Lebens, Lehr mich wachen, daß mir nie 6. Heute leb' ich: laß auch heute Laß mich nach vollbrachtem Streite Necht zu handeln gib mir heut 415 Zu thun, was dir gefällt! Mit Lust und Freude gehn; Nie bös und träge sehn. Du Gott voll Liebe, sein! Dir glaub' ich, ich bin dein! Wenn ich dich gleich nicht seh'; Ich sige oder geh'. Das Gute lern' und thu', Und hab' im Herzen Ruh. Vater, meine Zuversicht! Wann du kommst zum Weltgericht; Und dort unerschrocken sei! Gott, durch den ich bin, mir zu; Jeden, jeden richtest du. Ungenügt ein Tag entflieh'! Nicht umsonst mein Leben sein! Dieses Tages auch mich freun! Stärke, Lust, Gelegenheit! 2. Gott, dir sei Dank für diesen Schlummer, Und dir befehl' ich mich auf's neu! In deinem Schuß bin ich von Kummer, Bin ich von allen Sorgen frei. dog ni Du weißt es, was mir nüßlich ist, Und gibst es, weil du gütig bist. 416 sopr 828 329. 330. Tages- und d 3. Du unterhältst mir meine Kräfte, Damit ich sie gebrauchen soll; Und treib' ich redlich mein Geschäfte, O, so geräth es immer wohl. Bei Treu und Fleiß gibst du Gedeihn: Drum will ich treu und fleißig sein. 329. Mel. 75. Werde Licht, du Volk der Heiden. 1. Gott des Himmels und der Erden, Vater, Sohn und heil'ger Geist, Welcher Tag und Nacht läßt werden, Dessen starke Hand die Welt, Sonn'und Mond uns scheinen heißt, Und was drinnen ist, erhält! Daß du mich in dieser Nacht Hast behütet und bewacht, Mich noch trägst mit Baterhuld. Jetzt mit dieser Nacht vergehn; Stets dein Herz mir offen stehn, Ist für meine Miffethat. Geistlich auferstehen mag, 2. Gott, ich danke dir von Herzen, Vor Gefahren, Noth und Schmerzen Und bei aller meiner Schuld 3. Laß die Nacht auch meiner Sünden D Herr Jesu! laß mich finden Wo alleine Hülf' und Rath 4. Hilf, daß ich mit diesem Morgen 330. € H Sopr. Für alle Gü- te sei ge- preist, Gott Vater, Sohn und heil ger Geist! Ihr bin ich zu ge=- ringe. Ver- nimm den Dank, Den Lob- ge sang, Den ich dir kind- lich sin- ge! Bass. Für al- le Gü- te sei ge- preist, Gott Vater, Sohn und heil ger Geist! Ihr bin ich zu ge ringe. Ver- nimm den kindlich fin= ge! 2. Du nahmst dich meiner herzlich an, Hast Großes heut an mir gethan, Mir mein Gebet gewähret; Hast väterlich Mein Haus und mich Beschüßzet und genähret. 3. Herr! was ich bin, ist dein Geschenk, Der Geist, mit dem ich dein gedenk Ein ruhiges Gemüthe Dank, Den Lob ge sang, Den ich dir = Jahreszeiten. 329. 330. 4. Ich will es sein, so lang ich lebe, Im Grip So lange du mir Kräfte schenkst; Damit ich mir das Glück erstrebe, Daß du mit Beifall an mich denkst. Dann hab' ich hier Zufriedenheit, Und dort vollkommne Seligkeit. Und für meine Seele sorgen, Uns erscheint und dein Gericht, 5. Führe mich, o Herr, und leite Sei und bleibe du auch heute Nirgends als bei dir allein 6. Meinen Leib und meine Seele Großer Gott, ich dir befehle Herr, mein Schild, mein Hort und Ruhm, 7. Deinen Engel zu mir sende, Alles mir zum Besten wende, Sterb' ich einst, dann führe du 195 heil- ger Geist! Ihr bin ich zu 330. Daß, wenn nun dein großer Tag Ich davor erschrecke nicht. Meinen Gang nach deinem Wort; Mein Beschüßer und mein Hort: Kann ich recht bewahret sein. Samt den Sinnen und Verstand, Unter deine starke Hand; Nimm mich auf, dein Eigenthum! Wenn Gefahr nnd List mir droht; Es sei Leben oder Tod: Mich zu deiner ew'gen Ruh! Alt. Für alle Gü- te sei ge- preist, Gott Vater, Sohn und J ge= = Ten. Con Dank, Den Lobge sang, Den ich dir kindlich sin mc. to and # 417 heil- ger Geist! Ihr bin ich zu gerin rin ge. Ver- nimm den EJ J Für alle Gü- te sei ge- preist, Gott Vater, Sohn und # Dank, Den Lob- ge sang, Den ich dir kindlich sin = 8 = ge! E ge. Ver- nimm den 27 = ge! Was ich vermag Bis diesen Tag Ist alles deine Güte. 4. Sei auch nach deiner Lieb' und Macht Mein Schuß und Schirm in [ dieser Nacht; pintay Riot Vergib mir meine Sünden! Und kommt mein Tod, Herr Zebaoth! tisha So laß mich Gnade finden! 331. 332. 333. Tages- und 331. Mel. 217. Was ist's, daß ich mich quäle. 1. Herr, der du mir das Leben Bis diesen Tag gegeben, Dich bet' ich findlich an! Ich bin viel zu geringe Der Treue, die ich finge, 2. Mit dankendem Gemüthe Ich freue mich in dir. Gedeihn zu meinem Werke, 3. Gott, welche Ruh der Seelen, 418 Und die du heut an mir gethan. Freu' ich mich deiner Güte, Du gibst mir Kraft und Stärke, Und schaffst ein reines Herz in mir Nach deines Worts Befehlen dall 332. Mel. 192. 1. Der Tag ist wieder hin, Wie hab' ich ihn verbracht? Hab' ich mit allem Grnft Hab' ich vielleicht nur mir, 2. War's in der Furcht des Herrn, Mit Dank und mit Gebet, Als ein Geschöpf von Gott Und züchtig und gerecht 3. Hab' ich in dem Beruf, Durch Eifer und durch Fleiß Mir und der Welt genützt, Weil ihn der Herr gebot, 4. Wie hab' ich diesen Tag Hat mich im Stillen oft Erfreut' ich mich des Herrn, Und hab' ich im Vertraun 5. Dacht' ich bei dem Genuß An den Allmächtigen, Verehrt' ich ihn im Staub? Trug ich das Glück mit Dank, Mein Vater und mein Gott. Und diesen Theil des Lebens Verstrich er mir vergebens? Dem Guten nachgestrebt? Nicht meiner Pflicht, gelebt? Daß ich ihn angefangen? Mit eifrigem Verlangen, Der Tugend mich zu weihn, Und Gottes Freund zu sein? Den Gott mir angewiesen, Ihn, diesen Gott, gepriesen? Und jeden Dienst gethan, Nicht, weil mich Menschen sahn? Mein eigen Herz regieret? Ein Blick auf Gott gerühret? Der unser Flehn bemerkt? Auf ihn mein Herz gestärkt? riba Der Güter dieser Erden Durch den sie sind und werden? Empfand ich seine Huld? Den Unfall mit Geduld? Gott, vor dessen Angesichte. 333. Mel. 43. 1. Auf, o Seele, werde munter! Denn die Sonne geht zwar unter, Immer strahlt sie auf uns her: Der hier Mangel flaget, thörlich; 2. Von ihr wird der Kreis der Erde, Daß voll deines Segens werde, Von ihr rührt der Sonne Pracht, Sie uns zu, und aus der Ferne 3. Aus dem Vogel singt fie Freude Herden gibt fie fatte Weide, Sie verfüßt uns alle Müh, Und erstattet unfre Mängel, 4. Und ich sollte sie nicht fingen? Sie half diesen Tag vollbringen, Heut auch hat sie mich genährt, Vor Gefahren mich beschüßzet, Lob ist immer deine Pflicht; Aber Gottes Güte nicht; Dwie spricht und handelt der, Denn sie segnet unaufhörlich! Ja der Himmel ganz umfaßt, Was du, Gott, geschaffen haft; Auch den Mond führt in der Nacht Funkelt fie aus jedem Sterne. Selbst bis in ein finstres Herz, Und uns tröstet sie im Schmerz; Unsre Sorgen hebet fie, Ja aus ihr schöpft selbst der Engel. Stets sei fie mein Lobgefang! Daß es meinem Fleiß gelang. Heut auch Freud' und Troft gewährt, Meine Schwachheit unterstüzet. 331. 332. 333. Jahreszeiten. Ginher im Leben gehn, Im Geist den Himmel offen 4. Ich weiß, an wen ich glaube, Zu dir, o Gott, mein Heil! Ich bin bei dir in Gnaden, 5. Bedeckt mit deinem Segen Dein Name sei gepreist! Ist dein; in deine Hände 6. Und wie genoß mein Herz Fühlt' ich der Freundschaft Glück? War auch mein Ernst noch sanft, Und hab' ich nichts geredt, 7. Hab' ich die Meinigen Sie durch mein Beispiel still War zu ves Mitleids Pflicht Ein Glück, das Andre traf, 8. War mir der Fehltritt leid, Beftritt ich auch in mir Und wenn in dieser Nacht Bin ich, vor ihm zu stehn, 9. Gott, der du Alles weißt, Ich fühle täglich noch Vergib durch Christi Blut Vergib, und gehe du 10. Ja, de verzeihest dem, Du liebst Barmherzigkeit; Auch diese Nacht bist du Leb' ich, so leb' ich dir, 419 Auf deine Güte hoffen, Und dort den Preis des Glaubens sehn! Und nahe mich im Staube 2 Ich bin der Schuld entladen, Und in dem Himmel ist mein Theil. Eil' ich der Nuh entgegen: Mein Leben und mein Ende Befehl' ich, Bater, meinen Geist! Des Umgangs süße Stunden? Sprach ich, was ich empfunden? Mein Scherz noch unschuldsvoll? Das ich bereuen soll? Durchy Sorgfalt mir verpflichtet? Zum Guten unterrichtet? Mein Herz nicht zu bequem? War dieß mir angenehm? So bald ich ihn begangen? Ein unerlaubt Verlangen? Gott über mich) gebeut, Auch willig und bereit? Was könnt' ich dir verhehlen? Die Schwachheit meiner Seelen. Mir die verletzte Pflicht! Nicht mit mir ins Gericht! Den seine Sünden fränken; Und wirst auch mir sie schenken. Der Wächter über mir: Sterb' ich, so sterb' ich dir! 5. Stets gefürchtet, hoch gepriesen Was du Gutes mir erwiesen, Du hast, war ich's schon nicht werth, Das ich heut, als ich erwachte, 6. Gib nun bis zum frohen Morgen Durch dich schlaf' ich ohne Sorgen: Scel und Leib befehl' ich dir: Sei du auch der Gott der Meinen, 7. Ach, laß uns kein banges Schrecken, Plößlich aus dem Schlafe wecken, Hilf, wenn Krankheit oder Tod Oder willst du, daß wir sterben: 8. Höre, Vater, ach erhöre, O Sohn Gottes, dir zur Ehre Heil'ger Geist, laß mit Vertraun Hör, Dreieiniger, mein Flehen! Sei, mein treuer Gott, von mir! Danft mein ganzes Leben dir. Dennoch mein Gebet erhört, Dir in Jesu gläubig brachte. Meinem Leibe sanfte Ruh! Wenn ich schlase, wachest du. Walt allmächtig über mir! Zähl fie alle zu den Deinen! Räuber nicht, nicht Fenersgluth Halt uns fest in deiner Hut! Uns im sichern Schlafe droht! Laß uns dann den Himmel erben! Was jetzt mein Gebet begehrt! Werd' es mir in dir gewährt! Auf des Mittlers Tod mich baun! Amen! Ja, es wird geschchen! 420 Sopr. 334. 335. Tages- und Gott der Lang- muth und Ge- duld! Kraft, Ge- deihn und Leben un aus- sprech- lich großer Huld. Hast du uns gegeben: = = = Ge- prie sen, Gott, sei dein Er bar- men! Du Du trägst uns stets auf Vater= ar men Mita Bass. Herr, wir sind's nicht werth! Aber dein Ge- mu- the Ist fo J reich an Gü te, Die ohn' En de währt. = reich an 3 = Se prie sen, Gott, sei dein Er bar Du trägst uns stets auf Vater- ar men! Du 3 men Mit Gott der Lang- muth und Ge- duld! Kraft, Ge- deihn und Leben un- aus- sprech- lich großer Huld. Hast du uns gegeben: Herr, wir sind's nicht werth! Aber dein Ge- mü- the Ist so Gu te, Die ohn' En de währt. b = 2. Verzeih uns, Richter unfrer Seelen, Die heut verlegte Christenpflicht! Wir merken nicht, wie oft wir fehlen, Verzeih und geh nicht in's Gericht! Heil der Menschenkinder! Wir find Staub und Sünder: Ach, gedenke dran! Wer würd' uns erretten, Wenn wir dich nicht hätten? Nimm dich unser an! 3. Du sendest mit der Nacht uns Müden Den stärkend süßen Schlummer zu. Wir liegen dann und ruhn im Frieden; Denn unser Schuß, o Herr, bist du! ED he bre 335. Mel. 82. Lasset uns mit Jesu ziehen. 1. Höher hebt sich Gottes Sonne, Länger strahlt uns nun ihr Licht, Alles athmet Freud' und Wonne: Lächelnd steigt der Frühling nieder Die erstorbene Natur Opfre meinem Schöpfer Dank, Und mein Lied erwachte nicht? In die Wälder, auf die Flur; Lebet auf und wirket wieder. Preis ihn fröhlich, mein Gefang! & CC Alt. Jahreszeiten. 334. 335. Gott der Lang- muth und Ge- duld! Kraft, Gedeihn und Le= ben un aus- sprech- lich gro- ßer Huld. Hast du uns ge= ge= ben: Herr, wir sind's nicht werth! A- ber dein Ge- mü Ten. Ge prie sen, Gott, sei dein Erbarmen! Du = Du trägst uns stets auf Va ter= ar 2 = men Mit reich an Gü- F B te, Die ohn' En de währt. : Ge prie sen, Gott, sei dein Erbarmen! Du Du trägst uns stets auf Vater= ar men Mit Gott der Langmuth und Ge- duld! Kraft, Ge- deihn und Le un- aus- sprechlich gro- ßer Huld. Hast du uns ge= ge - the Ist ſo dus Du wolleft allzeit bei uns sein. reich an Gü= te, Die ohn' En de währt. Hilf, Erbarmer, denen, Die nach Ruh sich sehnen, Die mit Angst und Müh Ihre Nacht verbringen, Und mit Schmerzen ringen! Stärke, tröste fie! 4. Wer kann uns deiner Hand entreißen? Wir sind, auch wenn wir sterben, dein. Du selber hast es uns verheißen, 421 Herr, wir sind's nicht werth! Aber dein Ge- mü= the Ist so Hilf uns hier auf Erden, Daß wir würdig werden Einst vor dir zu stehn; 2. Keine Winterstürme heulen Und die vollen Segel eilen Nicht mehr strömen Regengüsſe, Und fein dichter Nebel hüllt Opfre meinem Schöpfer Dank, Daß wir als die Deinen, Wann du wirst erscheinen, Daß wir als Dir entgegen gehn. = TA ben ben: Durch die Luft zerstörend her, Wieder ohne Furcht auf's Meer. Deren Fluth das Thal erfüllt, Stadt und Land in Finsternisse. Lob und preis ihn, mein Gesang! 422 3. Fröhlich zu der Arbeit wallet Und sein herzlich Lied erschallet Er vertraut die Saat der Erde, Seinen Gott, und zweifelt nicht, Gott vertraun sei auch mein Dank, 4. Seht, wie in die weiten Felder Wie dort munter durch die Wälder Hört der Vögel frohe Chöre, Dort der Lerche füßen Schall! Bring auch du ihm Lob und Dank, 5. Glänzend und im Feierkleide Jede Blume lächelt Freude Der den Thau schafft, den sie trinket, 336. 336. Tages- und Sopr. Singt im Tem pel der Natur! Men- schen, seht der Gott heit Spur! Dort, wo hoch der Donner schallt, Nau- schend Nun der Landmann auf sein Feld. Hoffnungsvoll dem Herrn der Welt Ehrt durch fromme Zuverficht Daß sie wohl gerathen werde. Zuversicht mein Lobgesang! Freudenvoll die Herden ziehn; Schaaren des Gewildes fliehn! Hier der lauten Nachtigall, Alles bringt dem Schöpfer Ehre. Preis ihn fröhlich, mein Gesang! Prangt die blüthenreiche Flur; Vor dem Schöpfer der Natur, Daß sie nicht zu bald verblüh', G Sturm und Wet- ter hallt, Und O wo tief die Gr= de be bet, Brau send sich das Meer er he bet, Prei- set Alles Got- tes = = = JE Stär: fe, Preisen ihn der All- macht Wer fe. Står= fe, Bass. Singt im Tempel der Natur! Men- schen, seht der SPPPP = Gott- heit Spur! Dort, wo hoch der Don- ner schallt, Nau- schend Sturm und Wet- ter hallt, Und wo tief die Er de ● Brau- send sich das Meer er he bet, Prei- set Al- les Got- tes - = be- bet, Preisen ihn der All- macht Wer fe. Jahreszeiten. Der ihr Samen gibt, eh sie2 Bring auch du ihm Lob und Dank, 6. Dieser Frühling, wie geschwinde, Wie ein Schiff, vom Stoß der Winde Aber dort vor deinem Throne Ewig wird er die erfreun, Opfre meinem Schöpfer Dank, 7. Alle Herrlichkeit der Erde Das ich ewig schauen werde Auch das freudenvollste Leben Gegen jenes, das mir Gott Opfre meinem Schöpfer Dank, = Alt. Singt im Tempel der Natur! Men- schen, seht der Stär- fe, Gott heit Spur! Dort, wo hoch der Don- ner schallt, Rau- schend 13 336.2 Endlich sterbend niedersinket. Preis ihn fröhlich, mein Gesang! mein Gott, wird er verblühn! Fortgeführt, wird er entfliehn! Wird ein ew'ger Frühling sein; Die dir traun in deinem Sohne. Preis ihn fröhlich, mein Gesang! Ist ein Schatten von dem Licht, Dort vor Gottes Angesicht. Hier auf Erden ist nur Tod Dort verheißen hat zu geben. Preis ihn ewig, mein Gesang! FRED 336. Sturm und Wetter halit, Und wo tief die Er- de J Brau- send sich das Meer er he bet, Prei- set Alles Got- tes GALER O PRES Preisen ihn der ihn der All- macht Wer= fe. Ten. Singt im Tempel der Natur! Men- schen, seht der 423 Gottheit Spur! Dort, wo hoch der Donner schallt, Rau- schend be bet, Sturm und Wetter hallt, Und wo tief die Er- de the Brau- send sich das Meer er he bet, Prei- set Al- les Got- tes == Stär fe, Preisen ihn der A All- macht Wer= fe. be bet, = A 424 337. 338. Tages- und 2. Sieh, in schwarzer Wolken Nacht Lagert sich des Wetters Macht; Bange Stille geht vorher, E Gottes Stimme bricht das Schweigen, Gottes Stimme, groß und mächtig, 3. Durch der Regenströme Nacht Schlägt der hohen Eichen Last, Drücket Erde, Luft und Meer: Flammend seine Macht zu zeigen; Tönt im Donner hoch und prächtig. Strahlt des Blißes Flammenpracht, Schlägt, und Hirt und Herd' erblaßt. Sopr. Gott im Himmel Laß das Herz voll in der ganzen Welt! dir zu Füßen fällt, se= gen Bass. in der dir zu fe = gen 337. den, = und auf Er Prei- ses wer= den, Gott im Himmel und auf Er- den, Laß das Herz voll Prei- ses werden, ganzen Welt! Füßen fällt, Dank und Opfer darzu- le Für den na hen ErndteFür den na= Dank und Opfer dar zu le 2. Herr, dir jauchzen Feld und Auen, Ueberall läßt du dich schauen, Gleich als ob zu deiner Ehre 3. Vater, du hast voll Erbarmen Du hast Reichen, du hast Armen Der uns Gutes viel bewiesen, 4. Du hast Sonnenschein und Regen Daß man deinen reichen Segen, Und die vollen, reifen Alehren 5. Ach, wer ist, der solche Güte Nimm ein dankbar froh Gemüthe 3 Herr- scher Da man hen gen. Herr- scher Da man Erndte.. = gen. Wald und Hügel zengt von dir Und undankbar schwiegen wir? Au und Feld so schön nicht wäre? Uns Unwürdige genährt; Milder Gaben viel gewährt: Sei gelobt und hochgepriesen! Uns zu rechter Zeit geschickt, Wo man hinschaut, nun erblickt, Schon des Schnitters Hand begehren. Dir genug verdanken kann? Für die große Wohlthat an!. 338. Mel. 42. Nie bist du, Höchster, von uns fern. 1. Lobsingt am frohen Erndtefest Dem Herrn mit Freudenpsalmen, Der Saat in Halmen sprießen läst, Mit Nehren krönt die Halmen, Und gibt, daß sie voll Frucht gedeihn, Thau, Regenguß und Sonnenschein! Jahreszeiten. Städte rauchen, Thürme fallen, Frevler stehn verstummt und zittern; 4. Lobet in dem Heiligthum, Gott herrscht in der Wasserfluth, Mächtig wird in allen Stürmen Groß ist Gott, ein Gott der Ehren! 337. # Alt. auf den, Gott im Himmel und auf Er= den, Laß das Herz voll Prei- ses wer 337. 338. Felsen, Wälder widerhallen: Denn Gott spricht in Ungewittern. Erdenföhne, Gottes Ruhm! Gott herrscht in des Blizzes Gluth. Gottes Hand die Seinen schirmen: Alle Welt soll ihn verehren. in der ganzen Welt! Für den na- hen dir zu Füßen fällt, se= gen in der bir zu Dank und Opfer dar zu= le Ten. Gott im Him- mel und auf Er- den, Laß das Herz voll Prei- ses wer 3 den, ganzen Fü- ßen Welt! fällt, fällt, spoub 50 Für den fe= gen Unser Lob soll stets erschallen: 6. Lehr uns auch wohl anzuwenden, Nie zur Sünd' es zu verschwenden, Ueppig seiner Lüste pflegen 7. Schenk uns auch vergnügte Herzen, Laß es keinen neidisch schmerzen, Willig laß mit deinen Gaben 8. Laß es deinem Wort gelingen, Hier schon reichlich Früchte bringen; Schenk uns auch nach allem Leide = Herr- scher Da man O Erndtegen. 425 Herr- scher Da man Dank und Opfer dar zu= le= gen. ITDA na= hen ErndteGott macht satt mit Wohlgefallen! Was uns deine Huld gewährt; Daß es nicht der Fluch verzehrt! Raubt dem Menschen deinen Segen. Stolz und Geiz laß ferne sein! Mag's auch Andern mehr gedeihn! Uns die dürft'gen Brüder laben! Daß auch wir zu deiner Ehr Stärke du uns immer mehr! Droben mehr als Erndtefreude! 2. Im Wetterdunkel wandelt er, Sä't Heil aus milden Händen, Und fährt auf Blitz und Sturm einher, Um Segen auszuspenden; Und wenn sie gleich mit Donnern spricht, Spricht doch die Liebe: Zittert nicht! 426 339. 340. Tages- und 3. Lobsingt! uns füllte Gottes Hand Die leeren Scheuern wieder. O du vom Herrn begabtes Land, Tön ihm des Dankes Lieder! Er dachte unsrer Schulden nicht, Voll Gnade schien sein Angesicht. 4. Noch strahlet seiner Sonne Huld. Auf Sünder und Gerechte; Noch schont, noch nährt er voll Geduld Auch schuldbeladne Knechte. O fallt auf's neu mit Kindessinn Am Thron des guten Vaters hin! 339. Mel. 222. Was Gott thut, das ist wohlgethan. 1. Preist, Christen, mit Zufriedenheit Preist Gott, den Herrn der Erndte, Daß sich nicht ganz die Fruchtbarkeit Von Feld und Au entfernte! Noch stets erhält Er seine Welt: Was nöthig ist zum Leben, 2. Er ist der Herr, in seiner Hand So sehr auch Menschenfleiß das Land Kommt doch allein Will er uns alles geben. Ist, was die Erde träget. Mit Sorgfalt baut und pfleget, Von ihm Gedeihn: Nur er, er läßt die Saaten 3. Oft sehn wir, froh in Hoffnung schon, Und plöglich ist er uns entflohn, Gott nimmt und gibt, Blühn, reifen und gerathen. Der reichsten Erndt' entgegen, Der uns gezeigte Segen. Was ihm beliebt, Daß er als Herr der Erde Von uns verehret werde. 4. Zeigt auch nicht immer sichtbar fich Der Reichthum seiner Gaben, So gibt er uns doch sicherlich, So viel wir nöthig haben; 340. 1. Dir, milder Geber aller Gaben. Herr, dir gebühret Lob und Dank; Du hörst das Schrein der jungen Raben, Du liebst der Lerche Lobgefang: O neige jetzt dein Ohr zu mir! Du forderst Dank: ich danke dir! Mel. 183. Ich habe nun den Grund gefunden. 2. Die kleinste deiner Kreaturen Macht deine Weisheit offenbar, Man siehet deiner Güte Spuren Und deine Macht von Jahr zu Jahr; Ein jedes Gräschen lehret mich: Wie groß ist Gott, wie klein bin ich! 3. Du sorgst nach treuer Väter Weise Für alle Werke deiner Hand, Gibst allem Fleische seine Speise, Beschirmst und segnest jedes Land; Du liebest unveränderlich, Der Bösen selbst erbarmst du dich. 4. Der Erdkreis ist von deiner Güte, Von deiner Weisheit ist er voll. Herr, unterweise mein Gemüthe, Wie ich dich würdig loben soll! Gib, daß mein Herz dich freudig liebt, Dich, der mir so viel Gutes gibt! .8 38 Jahreszeiten. 339. 340. 5. Des Erdensegens reichen Theil, Doch welch unendlich größres Heil Vergeßt, wenn euch das Feld begabt, 6. laßt uns guten Samen streun Der Herr gibt Thau und Sonnenschein Zum Wachsthum solcher Saaten. Dann ziehn wir einst im Jubelchor Zum Erndtefest durch Salems Thor! Ist stets bedacht, Die Seinen zu erhalten, 427 Wer kann ihn messen, wägen? Beut Gott in Christi Segen! Nicht Jesum, der die Herzen labt! In stillen Glaubensthaten! 5. Und welch ein köstlicher Gewinn, Was da ist, und mit heiterm Sinn Daß, der die Welt Auch unser Brot Von Zeit zu Zeit gewähren, 7. Wir beten demuthsvoll dich an, Deß Vorsicht niemals irren kann, Froh danken wir, 50 Und preisen deine Güte Boll Gnad' und Macht Die ihn nur lassen walten. An dem sich gnügen lassen, Fest das Vertrauen faffen, Regiert und hält, Auch uns, so lang wir leben, Was nöthig ist, wird geben! 6. Ja, Höchster, wir verehren dich In allen deinen Wegen, Und trauen unveränderlich Auf deinen milden Segen: Wirst du uns, Gott, Wenn wir dich findlich ehren. Der Alles weislich füget, Deß Wort uns niemals trüget Erhalter, dir, Mit gnügsamem Gemüthe. Pewne tro 5. Auf Hoffnung wird in deinem Namen Das Samenkorn ins Feld gestreut;, mint m Allgütiger, du gabst dem Samen, Da du ihn schusst, die Fruchtbarkeit; Zur Aussaat auch gibst du allein dusut RK Dem Landmann Kraft, Zeit und Gedeihn. 6. Den Schooß der Erde aufzuschließen, Durchdringt dein Odem die Natur; msch Du machst, daß Blum' und Blüthe sprießen Mit Laub und Gras in Wald und Flur; Du träufelft mit dem kühlen Thau Die Fruchtbarkeit auf Feld und Au. s 7. Bald feuchtest du das Land mit Regen, Bald wärmst du es mit Sonnenschein; ald Du theilst die Zeiten wie den Segen Zu unserm Besten weislich ein; Bei Thau und Regen, Hiß' und Frost Grünt, wächst und reifet unsre Kost. Ho 8. Kommt, preist des Schöpfers Huld und Stärfe, Bringt seinem Namen Ehre dar! Groß ist der Herr, und seine Werke Sind herrlich, groß und wunderbar. Spaissutom Kommt, laßt uns seine Macht erhöhn! Der Herr ist gut, sein Lub ist schön! CAS 428 341 342. 343. Tages- und Traghet 341. 341. Mel. 9. Dir, Gott, dir will ich fröhlich fingen. 1. O daß doch bei der reichen Erndte, Womit du, Höchster, uns erfreust, Ein Jeder froh empfinden lernte, Wie reich du, uns zu segnen, seift, Wie gern du unsern Mangel ftillst, Und uns mit Speis und Freud' erfüllst! 2. Du siehst es gern, wenn deiner Güte, O Vater, unser Herz fich freut, Shanell und ein erfenntliches Gemüthe Neo Auch das, was du für diese Zeit Uns zur Erquickung hast bestimmt, Mit Dank aus deinen Händen nimmt. 3. So kommt denn, Gottes Huld zu feiern! Kommt, Christen, laßt uns seiner freun, Und bei den angefüllten Scheuern Dem Herrn der Erndte dankbar sein! Ihm, der uns stets Versorger war, do Bringt neuen Dank zum Opfer dar! 4. Nimm gnädig an das Lob der Liebe, Das unser Herz dir, Vater, weiht! Dein Segen mehr' in uns die Triebe JP 342. Mel. 57. Erwecke dich, den Herrn zu loben. 1. Wie reich an Freude, Glück und Segen Ist, Schöpfer, deine schöne Welt! Im Sturm, im Sonnenschein und Regen Wirkt fort die Kraft, die uns erhält, Die nie veraltend, stets erneut, Mit tausend Gaben uns erfreut, tobu not 2. Uns gieng aus der Verwesung Hülle Das Samenkorn gedeihend auf: arm@ a In Scheunen liegt der Felder Fülle, nidhan Dein Vaterauge ruhte drauf; Im Segen floß des Landmanns Schweiß, Und reiche Zinsen trug sein Fleiß. s 3. Du lenkteft, Herr, der Winde Flügel, Des Negens und der Ströme Fluth, in Du hieltest, Gott, des Blizzes Zügel, Der Elemente wilde Wuth, Schufst selbst die Schrecken der Natur Zu Zeugen deiner Güte nur. id 4. Und neue Güter, neue Gaben Bringt auch der Herbst uns fern und nah; Uns zu ernähren, uns zu laben, a p Q ODUL 454 703 Carls 343. Mel. 19. Ich komme vor dein Angesicht. 1. Der segenreiche Garten prangt Mit vollen Zweigen, und verlangt Von seiner Frucht befreit zu sein, Um Gottes Menschen zu erfreun. D Jahreszeiten. 341 342. 343. @da 2008 2009 Cute Zu that'gem Dank, zur Folgsamkeit, Daß Preis für deine Batertreu Auch unser ganzes Leben sei! 5. Du nährst uns einzig aus Erbarmen: Dieß treib' auch uns zum Wohlthun an! Nun sei auch gern ein Trost der Armen, Wer ihren Mangel stillen kann! Herr, der du Aller Vater bist, Gib Jedem, was ihm nüßlich ist! 6. Thu deine milden Segenshände, Uns zu erquicken, ferner auf! Versorg uns bis an unser Ende, Und mach in unserm Lebenslauf Uns dir im Kleinsten auch getreu, Daß uns einst größres Glück erfreu! 7. Bewahr uns den geschenkten Segen; Gib, daß uns sein Genuß gedeih', Und unser Herz auch seinetwegen del Dir dankbar und ergeben sei! Stehn prangend unsre Gärten da; Rings winken uns im weiten Land When Geschenke deiner milden Hand. 5. Es dränget aus dem dunkeln Laube Sich bunt gefärbtes Obst hervor, es reift des Weines goldne Traube, SHOEin Stärk- und Heiltrank, uns empor; Von dir gesegnet und geschützt Gedich, was uns erfreut und nützt. 6. Froh können wir zum Himmel schauen: Was ist, das uns betrüben kann? 259 Uns darf nicht vor der Zukunft grauen, Denn freundlich lächelt sie uns an; Und deine Huld und Vatertreu Bewährt sich täglich, stündlich neu. 7. Laßt mild wie er zu sein uns streben, Du, der uns täglich nährt und speist, Erquick auch ewig unsern Geist! Orinda So würdig seiner Liebe sein, sidst Und unser ganzes Erdenleben Uns unsrer Brüder Glücke weihn! Ja, Wohlthun, Thätigkeit und Fleiß bid Sei seiner Huld und Liebe Preis! 40 429 UR 2. Auf traubenvollen Hügeln schallt Des Winzers Lob, und widerhallt Von Berg auf Berg; denn Most und Wein Gibt uns der Herr, uns zu erfreun. 430 344. 345. 346. 347. Tages- und 3. Vom Segen, der uns nähren soll, Sind unsre Vorrathskammern voll: Vorsehend gibt uns unser Gott Schon für den Winter Frucht und Brot. 344. Mel. 330. Für alle Güte sei gepreist. 1. Liebreicher Gott! dein Segenswort Erzeiget sich noch immerfort In seiner Kraft auf Erden, Daß unser Feld Mit Nutz bestellt Und angebaut kann werden. 2. In Hoffnung streun wir Samen aus: Doch segnest du nicht Feld und Haus, So ist die Müh vergebens; Nur deine Kraft Und Güte schafft Uns Unterhalt des Lebens. H 3. Laß unsre Saat gesegnet sein! Gib Negen, Wind und Sonnenschein, Das Wachsthum und Gedeihen Uns spät und früh, Nach Sorg und Müh Einst wiederum erfreuen! 4. Bewahre sie das ganze Jahr Vor so vielfältiger Gefahr, Die leicht sie kann verlegen, Und den, den heut Sein Feld erfreut, In Kummer bald versetzen! 345. Mel. 36. 1. Unsre Aussaat segne, Gott, Keim', und unser täglich Brot Ohne dich, du Quell des Lebens, 2. Wenig streuen wir nur hin, dill SHIT Gott, du bist von Ewigkeit. 346. Mel. 126. 1. Schöpfer! deine Herrlichkeit In der wolfenvollen Luft, 2. Du bewahrst der Erde Kraft, Thust, wofür der Landmann bat, 347. Mel. 73. Dieß ist Daß fie ruh' im Schooß der Erde, Unter deiner Aufsicht werde! Wäre Menschenfleiß vergebens. Reichlich gibst du, Gott, uns wieder; Triumphire, Gottes Stadt. Leuchtet auch zur Winterszeit, In dem Schnee, in Reif und Duft. Sparst der Bäume Nahrungssaft, Deckst und wärmest seine Saat. der Tag, den Gott gemacht. 1. Nicht für der Felder Segen nur, Auch für den Schlummer der Natur, Für Frost und Winter danken wir, Herr, unser Gott und Vater, dir. 2. Gin filberfarbiges Gewand Schmückt Berge, Hügel, Thal und Land. Wie schön sind sie! Wen freuet nicht Der tiefern Sonne mildes Licht! 3. Die Erde pflegt nun mütterlich Im nahen Frühling segensvoll 4. Doch nicht geräuschvoll, nur geheim: Ein Vater mit verborgner Lust Die ihr vertraute Saat, die sich Entwickeln und uns nähren soll. So nährt der Tugend ersten Keim In seiner schwachen Kinder Brust. 5 So thut, was Andre segnen kann, Ein guter und bescheidner Mann, Jahreszeiten. 344. 345. 346. 347. 431 4. Wie liebevoll, wie mild und gut 3ft Gott, der so viel Wunder thut! In seiner Schöpfung Lobgefang Stimm' ein auch unser frohe Dank! 5. Bei solcher Saat seh' ich allhier Zugleich manch tröstlich Bild von mir; E Denn unter Sturm und Winden Erhebt sie sich: So muß auch ich Durch Kreuz den Himmel finden! 6. Und wie das Körnlein erst verdirbt, Und in der Erde gleichsam stirbt, Um neue Frucht zu bringen: So werd', o Gott! Ich durch den Tod Ins beßre Leben dringen. 7. Auf diefen feligen Gewinn Freut sich bereits mein Herz und Sinn, me Muß ich bei trüben Fällen Die Thränensaat Nach deinem Rath Gleich öfters hier bestellen. 8. Nur mache mich, o Gott, bereit, In Glauben und Gottseligkeit Viel gute Frucht zu bringen! You So will ich dir Dereinst dafür In Ewigkeit lobfingen. Für den nährenden Gewinn Ohne dich, du Quell des Lebens, 3. Gib dem Fleißigen sein Brot, Wende, Vater, Hungersnoth Ohne dich, du Quell des Lebens, 3. Nach des Winters falter Nacht Bäume, Wiesen, Felder blühn, 4. Also blüht nach kurzer Zeit Neu und umgeschaffen einst Singen wir dir Freudenlieder; Wäre Menschenfleiß vergebens. Schwache nähre dein Erbarmen! Von so vielen deiner Armen! Wäre Menschenfleiß vergebens. Lebet Alles, Alles lacht, Und die öde Welt wird grün. Aus dem Staub Unsterblichkeit: Sind wir, wann du, Herr, erscheinst. [ Welt. Sucht, wenn sein Thunnur Gott gefällt, nicht das Geräusch des Ruhms der 6. Doch wachsen soll der Tugend Saat, Blühn soll, was er im Stillen that, Zu reichen Erndten in der Zeit, zu reichern in der Ewigkeit: 7. So wie der Fluren Saat durch dich Im Stillen feimt, und väterlich Durch dich, o Höchster, wird gestärkt, Bleibt es von uns gleich unbemerkt. 8. Es brause fürchterlich umher Des Winters Sturm! Auch er, auch er Ist deines Segens Diener, Gott! Du thuft uns wohl, auch selbst durch Noth. 9. Und wie viel Freuden haben wir, Du Gütiger, auch jetzt von dir, Der du so väterlich uns trägst, In unsrer Hütt' uns wärmst und pflegft! 432 348. 349. Tages- und 10. Herr, jeder Wechsel deiner Zeit Entflamm' uns zu der Dankbarkeit, Die deinen Willen gern erfüllt; Denn du bist immer gut und mild. 11. Du bleibst allmächtig stets u. groß. Wir werden, wann der Erde Schooß Auch uns bedeckt hat, dich zu sehn Aus unsern stillen Gräbern gehn: esh be 2. 348. Mel. 18. Du, deß sich alle Himmel freun 1. Dir, der da ist und der da war, Dir sei von uns im neuen Jahr, Herr der Ewigkeit und Zeit, Der erste Lobgesang geweiht. Hallelujah! 2. Die Sterne fennen ihren Lauf, Die Sonn' geht unter und geht auf, Es wechseln Nacht und Tag und Jahr: Nur Gott bleibt ewig, der er war. Hallelujah! 3. Der Himmel Glanz, der Sterne Heer, Den Erdenkreis, das weite Meer, Der Völker Zahl und Stadt und Land Trägt alles deiner Allmacht Hand. Hallelujah! 4. Gott, ohne dich was wären wir? Ach, alle Hülfe kommt von dir! 3u. dir kommt alles Fleisch und fleht; Denn du erhörest das Gebet. Hallelujah! up line 5. Darum empfehlen wir uns neu, Gott, deinem Schuße, deiner Treu; Vertrauen, Vater, deiner Huld: Trag uns mit schonender Geduld! Hallelujah 6. Versag uns deiner Wahrheit Licht, Gott, beine beste Gabe nicht, Des Lebens Wort, das uns belehrt, Zur Ewigkeit die Seele nährt! Hallelujah! 7. Des Irrthums und der Sünde Joch Und Glend drückt die Menschheit noch: Vermehre du der Wahrheit Reich, Bring Heil und Ruh mit ihr zugleich! Hallelujah! Sem 8. Der Menschheit mannigfache Noth 2:11 Rennst du: erbarm dich ihrer, Gott! Chubo Sib ihren Fürsten Friedenssinn, Nimm Krieg, Gewalt und Zwietracht hin! Hallelujah! 9. Sei der Verlaßnen Hülf und Schutz! Beschäm der Bösen Rath und Truß! tan didah To 10.8 ( 40 349. Mel. 8. Lob, Ehr und Preis dem höchsten Gut. 1. Du Gott, du bist der Herr der Zeit Und auch der Ewigkeiten. Laß mich auch jetzt mit Freudigkeit Dein hohes Lob verbreiten! Ein Jahr ist abermal dahin: Wem dank ich's, Gott, daß ich noch bin? Nur deiner Gnad' und Güte. 2. Dich, Ewiger, dich bet' ich an, Unwandelbares Wesen, Dich, den kein Wechsel treffen kann! Wir werden, find gewesen, Jahreszeiten. 348. 349. 12. Und, auferweckt, das Feierkleid Der himmlischen Unsterblichkeit Anziehen, und vor deinem Thron Dich preisen, Gott, und deinen Sohn: 13. Daß nun hinfort kein Wechsel ist, Daß du in Allen Alles bist, Gin Gott, der, wann der Fromm' erwacht, Ihn ewig, ewig selig macht. Hallelujah! Stärk Leidende mit Trost und Muth, Und wende Leiden selbst zum Gut! Llodio 10. Mit deinen Früchten schmück das Land Zu seiner Zeit mit milder Hand! Belohne du des Landmanns Schweiß 189 Und nütlicher Geschäfte Fleiß! Hallelujah! 11. Schenk unsrer theuren Obrigkeit Gin Vaterherz voll Frömmigkeit, Muth, zu des Landes Wohl zu stehn, Und Weisheit, stets es zu ersehn! Hallelujah! 12. Zieh Lehrer an mit Geist und Kraft, Mit Weisheit, Sanftmuth, Wissenschaft! Laß hier sie guten Samen streun, Und ewig sich der Früchte freun! Hallelujah! 13. Gib Eltern reiner Liebe Treu, Und weisen Ernst und Muth auf's neu! Von Kindern weiche Unschuld nie: Herr, heilige, bewahre sie! Hallelujah! 14. Den Jünglingen gib, daß sie rein Dir ihrer Kräfte Blüthe weihn! Der Töchter Schmuck sei Sittsamkeit, Und Gottesfurcht ihr Ehrenkleid! Hallelujah! 15. Gib Jedem, was ihm wahrhaft gut, Zu guten Thaten Glück und Muth! Der Neiche gebe, helfe gern, Der Arme traue dir, dem Herrn! Hallelujah! 16. Vollenden wir hier unsern Lauf; So nimm uns, Gott, in Gnaden auf! Stärf uns im letzten Augenblick! Durch Leid und Freud führ uns zum Glück! Hallelujah! 17. Gilt, Zeiten, eilt! rollt, Jahre, fort! Wir warten beßrer Welten dort. Bald kommt, bald kommt auf diese Zeit Das frohe Jahr der Ewigkeit! Hallelujah! 433 Wir blühen und vergehn durch dich: Nur du bist unveränderlich, Du warst und bist und bleibest. 3. Herr, ewig währet deine Treu, Und jeden Morgen wird fie neu, Ich kenne feinen Augenblick, Mir zugeflossen wäre. Mit Huld uns zu begegnen, Mit Wohlthun uns zu segnen. Da nicht von ihr stets neues Gück 28 434 350. Tages- und 4. Du hast auch im verfloßnen Jahr Mich väterlich geleitet, Und wenn mein Herz voll Sorgen war, Mir Hülf' und Trost bereitet. Von ganzer Seele preis ich dich, Auf's neue übergeb' ich mich, Shanthi Gott, deiner weisen Führung. 5. Vergib mir alle meine Schuld Und laß mich deine Vaterhuld Laß mich in deiner Gnade ruhn, Nach deinem Wohlgefallen! Von den verfloßnen Tagen, In Christo ferner tragen! Und lehre lebenslang mich thun 6. Gib neue Lust und neue Kraft, Vor dir gerecht zu wandeln! Laß, Herr, mich stets gewissenhaft Mit mir und Andern handeln! Sopr. Nun laßt uns gehn und 350. und mit Be ten Zum Herrn, der w hie- her Kraft ge= ge= ben. und mit Be= Bass. Nun laßt uns gehn und tre hie her Kraft ge= ge = = ben. tre ten Mit Sin- gen ten Zum Herrn, der un- serm Le= ben Bis 2. Wir gehn dahin und wandern Wir leben und gedeihen 3. Er führt durch Leid und Plagen, Und weiß in Noth und Schrecken 4. Wie Mütter unter Stürmen So eilt Gott, in Gefahren 5. Ach, Hüter unsers Lebens, Mit unserm Thun und Machen, 6. Gelobt sei deine Treue, Lob sei den starken Händen, 7. Laß ferner dich erbitten, In allem Kreuz und Leiden 8. Gib uns und allen denen, un ferm Le= ben Bis ten Mit Sin- gen Von einem Jahr zum andern, Vom alten zu dem neuen. Durch Zittern und durch Zagen, Mit Schuß uns zu bedecken. Die lieben Kindlein schirmen, Die Seinen zu bewahren. Fürwahr, es ist vergebens Wo nicht dein' Augen wachen! Die alle Morgen neue! Die alles Herzleid wenden! Vater, und bleib mitten Ein Brunnquell unsrer Freuden! Die sich von Herzen sehnen Jahreszeiten. 350. 435 Dein Geist belebe Herz und Muth, Dich, o du allerhöchstes Gut, Und nicht die Welt zu lieben! 7. Die Welt vergeht: dieß reize mich, Um beßre Freuden müsse sich Den Engeln bin ich ja verwandt, Herr, dahin laß mich 8. D lehre selbst mich meine Zeit Laß mich die Bahn zur Ewigkeit Der Tage Last erleichtre mir, Alt. Ten. Kein Wechsel weiter störet! 350. hie- her Kraft ge= ge I € J F H Nun laßt uns gehn und tre= ten Mit Sin- gen und mit Be= ten Zum Herrn, der un- serm Le ben Bis Die Lust der Welt zu fliehen! Mein Geist schon jetzt bemühen! Im Himmel ist mein Vaterland: trachten! und mit Be= Recht weislich auszukaufen! Mit heil'ger Vorsicht laufen! Bis meine Ruhe einst bei dir d ben. Nun laßt uns gehn und tre W hie her Kraft ge= ge Nach dir und deinen Hulden, 9. Schließ zu des Jammers Pforten, Wo Menschen Blut vergießen, 10. Sprich deinen milden Segen Laß Großen auch und Kleinen 11. Sei der Verlaßnen Vater, Der Unversorgten Gabe, 12. Hilf gnädig allen Kranken, Den tiefbetrübten Seelen, ten Zum Herrn, der un- serm Le 13. Und endlich, was das Meiste, Der uns hier herrlich ziere 14. Dieß alles wollst du geben, Ja komm und offenbare ben. = ten Mit Sin- gen but ben Bis Ein Herz, sich zu gedulden! Und laß an allen Orten, Des Friedens Ströme fließen! Zu allen unsern Wegen, Die Gnadensonne scheinen! Der Irrenden Berather, Der Armen Gut und habe! Gib fröhliche Gedanken Die sich mit Schwermuth quälen! Füll uns mit deinem Geifte, Und dort zum Himmel führe! Du unsers Lebens Leben! Dein Heil zum neuen Jahre! 436 351. 352. Tages- und Mel. 98. Bringt Preis und Ruhm dem Heiland dar. 1. Gott ruft der Sonn' und schafft den Mond, Das Jahr darnach zu theilen; Er schafft es, daß man sicher wohnt, Und heißt die Zeiten eilen; Er ordnet Jahre, Tag und Nacht! Auf, laßt uns ihm, dem Gott der Macht, Ruhm, Preis und Dank ertheilen! 2. Herr, der da ist und der da war, Von dankerfüllten Zungen Sei dir für das versloßne Jahr Ein heilig Lied gesungen, Für Leben, Wohlfahrt, Trost und Nath, Für Fried und Nuh, für jede That, Die uns durch dich gelungen! 3. Laß auch dieß Jahr gesegnet sein, Das du uns neu gegeben! Verleih uns Kraft, die Kraft ist dein, In deiner Furcht zu leben! Du schüßzest uns, und du vermehrst Der Menschen Glück, wenn sie zuerst Nach deinem Neiche streben. 351. 352. Mel. 181. Wie mächtig spricht in meiner Seele. 1. Ach, wiederum ein Jahr verschwunden, Ein Jahr, und kommt nicht mehr zurück! Mit ihm wie viele tausend Stunden Sind weg als wie ein Augenblick! Weg meine Tugenden und Sünden! Doch nein: der Richter aller Welt Läßt jegliche mich wieder finden, Wenn er vor seinen Thron mich stellt. 2. Gedanken, Worte, Thatenheere, Hat nichts von euch das Licht zu scheun? Wenn ich dieß Jahr gestorben wäre, Wie würd' jetzt meiner Seele sein? Könnt' ich verklärt mit Gottes Kindern Mich meines Erdenlebens freun? Ach, oder müßt' ich mit den Sündern Verlorne Jahre schwer bereun? 3. Den Gott, der liebt, wie Väter lieben, Hat ihn mein Undank nie betrübt? Den Gott, der mir so treu geblieben, Hab' ich ihn auch so treu geliebt? Lebt' ich für ihn, nach seinem Willen, Stets als vor seinem Angesicht, Fromm öffentlich und fromm im Stillen, Treu dem Gewissen und der Pflicht? hp.e Jahreszeiten. 351. 352. 4. Gib uns, wofern es dir gefällt, Des Lebens Ruh und Freuden! pp292 Doch, schadet uns das Glück der Welt, i So gib uns Kreuz und Leiden: Nur stärke mit Geduld das Herz, Und laß uns nicht in Noth und Schmerz Die Glücklichern beneiden! 5. Hilf deinem Volke väterlich In diesem Jahre wieder; Erbarme der Verlaßnen dich Und der bedrängten Glieder; Gib Glück zu jeder guten That, Und laß dich, Gott, mit Heil und Nath Auf die Regenten nieder! 6. Daß Weisheit und Gerechtigkeit Bei jedem Rathschlag throne, Daß Tugend und Zufriedenheit In unserm Lande wohne, Daß Treu und Liebe bei uns sei, sidur Dieß, lieber Vater, dieß verleih In Christo, deinem Sohne! 4. O Vater, du kennst meine Sünden; Wie viel sind ihrer nur dieß Jahr! Laß mit Beschämung mich's empfinden, Wie oft mein Herz dir untreu war! Ja, Vater, es ist Gnade, Gnade, Wenn du der Jahre mehr mir schenkst, Und von der Laster krummem Pfade Die Seele ganz zur Tugend lenkst. 5. Verzeih den Undank, schenk Erbarmen, Gedenke meiner Sünden nicht! Gib du dem Neuenden und Armen, God Der Gnade sucht, des Trostes Licht! Wie freudig will ich dann mein Leben Von nun an deinem Dienste weihn! Wie eifrig will ich mich bestreben, Durch deine Kraft ein Christ zu sein! 6. Ich danke dir für alle Gnaden, Die du dieß Jahr der Welt erzeigt. Ach, eile du, den zu entladen, Den noch das Elend niederbeugt! Ja, ich will aller Menschen Seelen, Ich Aller Bruder, ich ein Christ, Auf's neue deiner Huld empfehlen, Dir, der du allbarmherzig bist! 437 qo8 438 oc Sopr. Gei Lie be Got= tes und die Gemeinschaft des heil- gen Bass. 353. 354. Segenswunsch. 353. Mel. 95. Ach endlich, Dulder, findest cu. 1. Unwiederbringlich schnell entfliehn Die Tage, die uns Gott geliehn. Die Woche kommt und eilt davon; Vergangen ist auch diese schon. 2. Dank dir, du ewig treuer Gott, Für deinen Beistand in der Noth, Für tausend Proben deiner Tren; Denn deine Huld war täglich neu! 3. Wenn unser Herz, von Schuld befreit, Sich mancher guten That erfreut, Weß war die Kraft? wer gab Gedeihn? Dir, Herr, gebührt der Ruhm allein. 310 4. Oft fehlten wir, und merkten's nicht: Verzeih uns die verlegte Pflicht! 354. : E Die Gna de un- sers Herrn Jesu Christi und die stes sei mit uns Allen, mit uns Al- len! A= men! Die Gna de un- fers Herrn Jesu Christi und die Lie be Gottes und die Gemeinschaft des heil- gen Geistes sei mit uns Al- len, mit uns All- len! A DE men! Des erre Du siehst, Erbarmer, unsre Neu: Des Meri Um Chrifti willen sprich uns frei! 5. Wir eilen mit dem Strom der Zeit Stets näher hin zur Ewigkeit. Du hast die Stunden zugezählt, Die letzte weislich uns verhehlt. 6. Herr unsers Lebens, mache du Uns selber recht geschickt dazu, 98 bim Daß nicht, indem wir sicher sind, Rimber Der Tod uns unbereitet find'! on thì 7. Ist einst die Zahl der Stunden voll, Die unser Loos entscheiden soll, So führ uns aus der Prüfungszeit Zu deiner frohen Ewigkeit! und Fut Chake 354. Die, Did Die 185 18 E STA Alt. aan Lie be Gottes Gei Segenswunsch. 353. 354. Ten. Ma SBS ELE TO ascorche SEE und die Gemeinschaft des Die Gnade un- sers Herrn Jesu Christi und die ftes fei_mit_uns Al- len, mit uns Allen! A fl 439 A TOD ( 19 heil- gen Die Gna- de un- sers Herrn Jesu Christi und die Lie be Gottes und die Gemeinschaft des heil- gen = men! Geistes fei mit uns Al len, mit uns Al- len! A- = minho. men! antor cu s 3888 3838 Campa 3881 Die Sage Bergangen Register. Ach, endlich, Dulder, findest du Ach, sieh ihn dulden, bluten, sterben Ach, wann werd' ich von der Sünde Ach, wiederum ein Jahr verschwunden Alle Menschen müssen sterben Aller Menschen Vater, höre Alles ist euer! O Worte des ewigen Lebens Allgegenwärtig, Gott, rufst du Allmächtiger, wir singen dira: Anbetung, Preis und Dank sei dir Anbetungswürd'ger Gott An dich, mein Gott, zu denken Auch die Kinder sammelst du Auferstehn, ja auferstehn wirst du Auf euch wird Gottes Segen ruhn Auf Gott, und nicht auf meinen Rath Auf, Jünger Jesu, freuet euch Auf, meine Seele, finge Auf, o Erdenkreis Auf, o Seele, werde munter Aus irdischem Getümmel Bald oder spät des Todes Raub Befiehl du deine Wege Begrabt den Leib in seine Gruft Besitz' ich nur ein ruhiges Gewissen Betet an vor Gott, ihr Sünder Bringt Preis und Ruhm dem Heiland dar Christus ist erstanden Daheim ist's gut Das Amt der Lehrer, Herr, ist dein Dein Heil, o Christ, nicht zu verscherzen Dein ist das Licht Den Höchsten öffentlich verehren Der du uns als Vater liebest Der ersten Unschuld reines Glück Der frohe Morgen weckt mich wieder Der Herr mein Hirt Der letzte meiner Tage Der segenreiche Garten prangt Der Tag ist da und weg die Nacht Der Tag ist wieder hin. Nr. 95 86 174 352 281 239 272 161 44 61 31 203 293 298 310 221 112 46 111 333 81 263 213 290 259 176 98 99 282 157 267 316 166 116 60 328 17 283 343 326 332 Register. Der Wollust Reiz zu widerstreben. Des Herren Majestät sei ewig mein Gesang Des Menschen Schicksal ruht in Gottes Hand Des Todes Graun, des Grabes Nacht Dich, Höchster, ehrerbietig scheuen Dich seh' ich wieder, Morgenlicht Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi Die heiligste der Nächte Die hier vor deinem Antlig stehn Die Himmel rühmen seine Macht Die Kinder, deren wir uns freun Die Pflicht zur Arbeit, Herr. Dieß ist der Tag, den Gott gemacht Dieß ist der Tag, zum Segen eingeweihet Dir, der da ist und der da war Dir sei mein ganzes Leben Dir sei Preis, ich lebe wieder Dir, Vater, der du deinen Sohn Dir will ich danken bis zum Grabe Du bist's, dem Ruhm und Ehre gebühret Du, der fein Böses thut Du, der Menschen Heil und Leben id Du, der so gern beglückt Du, deß sich alle Himmel freun Dir, Gott, dir will ich fröhlich fingen Dir, milder Geber aller Gaben dr. d5 Du Gott, der unsre Zuflucht ist Du Gott, du bist der Herr der Zeit Du weiser Schöpfer aller Dinge Du wesentliches Ebenbild Eh ich dieß vollendet habe Entflohen ist die finstre Nacht. Erbarm dich, Herr, mein schwaches Herz 92 6118 and plans 1:07 91dn7,1.ot. nd our than tad 3921184 Erhabner Gott, dein ganz vollkommnes Wesen Erhabner Gott, der Alles schafft. izombato og wist ning aid hito md. and le 315 253 73 163 dist 250 348 ndidats 9 ce?: 327 124 210 tra 441 Nr. 251 26 54 294 206 325 354 71 144 49 Erhalt uns, Herr, die Obrigkeit d Erhebe dich, o mein Gemüthe... ple Erhebe zum Himmel, du feiernde Menge Erhebt den Herrn, ihr Frommen Erhöhet die prächtigen Pforten der Siege Erhöhter Jesus, Gottes Sohn Erhör, o Gott, das heiße Flehn Erinnre dich, mein Geist, erfreut Er kommt, er kommt zum Weltgericht Erwecke dich, den Herrn zu loben Es ist vollbracht, er ist verschieden Du flagst und fühlest die Beschwerden di Imig. 219 Du liebst, o Herr, liebst ewig dein Geschlecht.gital Du Vater deiner Menschenkinder sdn.stm. 93) 340 227 2 59 88 255 18 178 349 169 205 39 77 279 65 170 27 52 323 32 121 64 113 dulo 114 Mics. 142 - and is 102 300 57 97 Register. Es ist vollbracht! So ruft vom Kreuze Es preise Gottes Macht und Stärke Ewig, ewig bin ich deinstie. Fahre fort, fahre fort Feiert eine heil'ge Stunde Fortgekämpft und fortgerungen Frohlock, mein Herz, weil Jesus Christ Für alle Güte sei gepreist Für unsre Brüder beten wir 442 Fürwahr, du bist, o Gott, verborgen Gedanke, der uns Leben gibt Geheiligt werde, Gott, dein Name Geh zum Schlummer Geist Gottes, unerschaffner Geist Gelobet seift du, Jesus Christ Gelobt seist du, Herr, unser Gott. Gepriesen, Gott, sei dein Erbarmen Gern will ich mich ergeben Geweiht zum Christenthume Gott, aus deffen Gnadenfülle Gott, deine Güte reicht so weit Gott, deine weise Macht erhält Gott, der du die Menschen liebest Gott, der du Herzenskenner bift Gott des Himmels und der Erden Gott, dessen liebevoller Nath Gott, dir gefällt kein gottlos Wesen Gott, du bist von Ewigkeit. 18. Gott im Himmel und auf Erden 79 Gott ist gegenwärtig Gott ist getreu Gott ist mein Heil und Licht Gott ist mein Hort Gott ist mein Licht Gott ist mein Lied. Gott ist's, der regiert Gott ist unsre Zuversicht Nr. dag is fulle 91 25 bi mohla 894Mbad ods. 1. Gott, mein Vater, deine Liebe Gott ruft der Sonn' und schafft den Mond Gott, Schöpfer, Stifter heil'ger Ch' Gott, vor dessen Angesichte Gott, wie rein ist deine Lehre Gut und heilig ist dein Wille Hallelujah, jauchzt ihr Chöre Halt im Gedächtniß Jesum Christ Heil sei dem Menschen, er wird selig leben Herr, allerhöchster Gott splo Herr, der du mir das Leben Herr der Zeit und Ewigkeit 288 119 72 150 334 285 assler 303 h. ah is 141 bl.llor 140 128 322 230 109 330 25 51 63 13 fil 179 21 225 246 260 thilload map 0.798 329 309 171 136 dur gall 337 159 35 224 907 133 sind admill. Bold thi di 30 37 28 131 and 199 1351 311 43 195 dd204 0107 30154 172 no 229 md bid abs 331 252 Register. mun Herr Gott, du bist die Zuflucht aller Zeiten dolg Herr, höre mein Gebet. Herr, du bist meine Zuversicht. Herr, du wollst uns vorbereiten Herr, ich bin dein Eigenthum Herr, ich falle vor dir nieder Herr, laß doch mich Herr, laß nach eitler Ehre Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken Herr, unser Gott, dich loben wir Herr, vor deinem Angesicht Herr, welch ein wichtiges Geschäfte Herr, wir singen deiner Ehre Hier bin ich, Jesus, zu erfüllen Himmelan geht unsre Bahn Himmelan, nur himmelan Höher hebt sich Gottes Sonne. Ich weiß, woran ich glaube Ich will dich lieben, meine Stärke Ich will von deines Namens Chr Ich will von meiner Missethat Jerusalem, du meines Gottes Stadt Jesus Christus ist erstanden. Jesus, die erlösten Sünder Jesus ist gekommen Jesus lebt, mit ihm auch ich Jesus, meine Zuversicht Jesus, mit der Schaar der Frommen Jesus nimmt die Sünder an Ja, Tag des Herrn, du sollst mir heilig Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket, ihr Engel, in Chören Jauchzt, ihr Erlösten, dem Herrn Ich bin getauft auf deinen Namen Ich bin zur Ewigkeit geboren Ich erhebe mein Gemüthe Ich freu', ich freue mich in dir Ich habe nun den Grund gefunden Ich hoff', o Gott, mit festem Muth Ich komme vor dein Angesicht Ich finge dir mit Herz und Mund Ich und mein Haus, wir sind bereit Ich weiß, an wen ich glaube Im Namen des Herrn Jesu Chrift In allen meinen Thaten In aller Welt tom. Ist nun auch meine Stunde da Kein Lehrer ist dir, Jesus, gleich Komm, Jesu, läutre die Gedanken Komm, o komm, du Geist des Lebens 390 hiss 264 301 th, 153 Ineq pot bin im mis) i and 443 Nr. 303 148 1929 68 256 hla 89 11 165 12 313 24 146 270 196 335 0162 $ 69 110 138 274 22 268 dup 183 136 Hal # 100 DR 19 12 312 271 186 207 3 19173 om 305 106 100 70 103 297 152 180 145 216 234 sild 277 -80 250 123 444 Register. Lobsinget Gott, und betet an Lobsingt am frohen Erndtefest Kommt, wer kommen kann Komm zu uns, Gottes guter Geist Laffet uns mit Sesu ziehen all Laß mich doch nicht, o Gott Laß mir die Feier deiner Leiden Laßt uns mit Danken treten. Lehre mich, Herr, recht bedenken Liebe, die du mich zum Bilde Liebreicher Gott, dein Segenswort Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren Lob, Ehr und Preis dem höchsten Gut Lobet den Schöpfer, deß Güte stets währet Lobt den Herrn! Das Sterngefilde Lobt den Herrn der Geisterheere Lobt Gott, ihr Christen, freuet euch Macht hoch das Thor, die Thüren weit Meine Lebenszeit verstreicht Meinen Jesum laff' ich nicht Mein erst Gefühl sei Preis und Dank Meines Herzens reinste Freude Mein ganzer Geist, Gott, wird entzückt Mein Gebet steigt täglich zu dir auf Mein Glaub' ist meines Lebens Nuh Nr. 16 .o.o. Nd 118 82 257 87 1 Mein Jesus lebt, mag ich doch sterben Mein Vater und mein Gott Menschenfreund, nach deinem Bilde Mit Freuden such' ich, Herr, die Stätte Mit frohem Dank erschein' ich hier Nach einer Prüfung kurzer Tage Nach meiner Seele Seligkeit Nein, ich will nicht sorgen Nein, nein, das ist kein Sterben Nicht für der Felder Segen nur Nicht um ein flüchtig Gut der Zeit Nie bist du, Höchster, von uns fern Nie will ich dem zu schaden suchen Nimmt Gott, dem wir vertrauen Noch nie hast du dein Wort gebrochen Nun laßt uns gehn und treten Nun laßt uns Gott lobfingen Nur hin! Die Erde wartet dein Nur wo Lieb' ist, da ist Wahrheit daß doch bald dein Feuer brennte O daß doch bei der reichen Erndte 74 66 287 209 324 194 307 20 184 Mein Gott, du wohnest zwar im Lichte Mein Gott, ich weiß wohl, daß ich sterbengk mod 197 Mein Herz, ermuntre dich zum Preisem sid.bgreit 14 # 295 la bund is. 4105 192 labi nozaurai235 saill a komiam und 248 198 344 ( bund 7 8 53 41 338 38 127. 167 149 296 249 214 280 347 122 42 243 55 40 mil 350 156 292 $ 2 237 129 341 Register. O du, der einst im Grabe lag Eintracht, du des Himmels befter Segen Gott, du bist die Liebe D Gott, du bist mein Preis und Ruhm D Gott, du gabst der Welt Gott, du guter Gott. D Gott, du warst die Zuflucht, der Erhalter O Haupt voll Blut und Wunden Oheil'ger Geist, fehr bei uns ein Herr, laß alles Lügen D Herr, mein Gott, durch den ich bin und lebe Herr, wer wird des Glücks gewährt Hirt, du Getreuer DJesus Christ, mein Leben Jesu, Herr der Herrlichkeit könnt' ich dich, mein Gott, recht preisen Lamm Gottes unschuldig Oselig, wer das Heil erwirbt welch ein Trost für meine Seele Welt, fieh hier dein Leben wie lieblich ist's, wenn Brüder Dwie unaussprechlich selig Preist, Christen, mit Zufriedenheit Quelle der Vollkommenheiten Ninge recht, wenn Gottes Gnade Schau hin, dort in Gethsemane Schicke dich, erlöste Seele Schöpfer, deine Herrlichkeit Schöpfer meines Lebens Schweiget, bange Zweifel, schweiget Seele, dein Heiland ist frei von den Banden Seele, willst du dich noch kränken Sei heilig uns, o Feierzeit Sei uns gesegnet, Vaterland Selig find des Himmels Erben Sieh, hier bin ich Singet Gottes Majestät Singt im Tempel der Natur So Jemand spricht: Ich liebe Gott Sollt' es gleich bisweilen scheinen Sorge, Herr, für unsre Kinder So schlummerst du Stärk uns, Mittler, dein sind wir Staub bei Staube ruht ihr nun Treuer Heiland, wir sind hier Triumphire, Gottes Stadt Triumph, Triumph und Lob und Dank Unerforschlich sei mir immer Unser Gott, wir danken dir 1008 445 Nr. 164 244 33 168 47 23 34 92 117 238 202 189 83 185 158 15 94 284 187 193 318 306 339 200 188 90 147 346 317 182 299 231 85 319 289 208 10 336 236 215 314 96 143 291 135 126 104 56 134 446 Unsre Aussaat segne, Gott Unwiederbringlich schnell entfliehni Bollendet ist dein Werk, vollendet Voller Ehrfurcht, Dank und Freuden Vom Grab, an dem wir wallen Von dir, du Gott der Einigkeit Von dir kommt jede gute Gabe Von dir, o treuer Gott. Wach auf zum Lob des Ewigen, o Seele Wachet auf, ruft uns die Stimme Walte, walte nah und fern Warum sollt' ich mich denn grämen Was Gott thut, das ist wohlgethan Was hilft es mir, ein Christ zu sein Was ist mein Leben auf der Erde Was ist mein zeitlich Leben Register. Was ist's, daß ich mich quäle Was mein Gott will, gescheh' allzeit Was soll ich ängstlich klagen Was zagst du? Gott regiert die Welt Weih unsre Lippen, Geist des Herrn Welch hohes Beispiel gabst du mir Wenn Christus seine Kirche schüßt Wenn ich ihn nur habe. Wenn ich, o Gott, von dir geführt. Wenn ich, o Schöpfer, deine Macht Wenn Menschen streben, dir an Güte Wer bin ich, ich Verschuldeter Wer bin ich? Welche wicht'ge Frage Werde Licht, du Volk der Heiden Wer dieser Erde Güter hat Wer Gottes Wege geht, nur der hat großen Frieden Wer Gottes Wort nicht hält, und spricht. Wer ist wohl, wie du Wer machte diese ganze Welt Wer nur den lieben Gott läßt walten Wer weiß, wie nahe mir mein Ende Wie getrost und heiter Wie groß ist deine Milde Wie groß ist des Allmächt'gen Güte Wie hat es doch ein Mensch so gut Wie herrlich strahlt der Morgenstern Wie klein, Erlöser ist slapticed n Nr. 1345 353 115 151 and, 11 76 01.308 to 265 242 6 302 137 232 222 191 Wie mächtig spricht in meiner Seele Wie reich an Freude, Glück und Segen Wie schnell verfließen meine Tage Wie selig ist, wer Lasterhafte flieht. Wie selig lebt der Mensch, der Gottes Nath Wie ficher lebt der Mensch, der Staub 9.212 254 217 pil 220 218 dair. 226 160 233 12.125 1584 261 # 50 mid ah 245 19 262 247 75 240 193 201 ng and out 79 48 211 276 273 241 4.45 269 62 1130 punt dd 181 mlie342 275 13. dum 190 19.( bila) 266 278 Register. Wie soll ich dich empfangen Wie wichtig ist doch der Beruf Wie wird mir sein, wenn ich dich, Jesu, sehe Willkommen, Held im Streite Will mich, o Gott, hienieden Wir danken alle Gott Wir flehn in tiefster Neue Wir flehn um deine Gnade Wir glauben all' an Einen Gott Wir liegen hier zu deinen Füßen Wir nahen uns, o Gottessohn. Wir schwören heut auf's neue Wir stehn in deinem Heiligthum Wohlauf, wohlan zum leßten Gang Wohl dem, der beßre Schäße liebt Wort aus Gottes Munde • Zu dir erhebt sich mein Gemüthe Zum Himmel auf steigt mein Gebet Zum Himmel bist du eingegangen plu 447 Nr. 67 58 304 101 223 4 09175 139 120 177 155 321 320 286 258 132 78 228 108 Verzeichniß der Verfasser und Bearbeiter der Lieder. [] Ursprünglicher Verfasser,() Bearbeiter eines Liedes. Alberti, Heinrich, geb. 1604, geft. 1668, Organist in Königsberg: 329. Albinus, Joh. Georg, geb. 1624, gest. 1679, Pfarrer in Naumburg:[ 281.] Albrecht, Markgraf von Brandenburg- Kulmbach, geb. 1522, gest. 1577: 220. Had Arndt, Ernst Moritz, geb. 1769, Professor in Bonn: 186. Aschenfeldt, C. C. Julius, geb. 1792, Pfarrer in Flensburg: 81. Bahnmaier, Jonathan Friedrich, geb. 1774, gest. 1841, Profesſor, Pfarrer und Dekan in Kirchheim: 137. Bickel, Joh. Daniel Karl, geb. 1737, gest. 1809, Superintendent in Nassau- Usingen: 158. 260. Birch, Salomon von, geb. 1803, Pfarrer in Rümlang Ct. Zürich: 320. Birken, Sigmund von( Betulius), geb. 1626, gest. 1681, gekrönter Dichter in Bayreuth und Nürnberg: 82. Bruhn, David, geb. 1727, gest. 1782, Pfarrer in Berlin: 116. 146. 238.( 80. 248.) Bürde, Samuel Gottlieb, geb. 1753, gest. 1831, Kammerdirektor in Berlin: 194. Cramer, Joh. Andreas, geb. 1723, geft. 1788, Hosprediger in Kopenhagen, Professor und Kanzler in Kiel, besorgte 1780 das Schleswig- Holsteinische Gesangbuch: 17. 25. 55. 56. 57. 126. 140. 157.[ 167.] 245. 268. 315. 343. 347.( 264.) 448 Verzeichnis der Gronegt, Joh. Friedr. geb. 1731, geft. 1758. Regierungsrath in Ansbach:[ 170.] Decius, Nikolaus, um 1524, evangelischer Pfarrer in Stettin: 94. Diterich, Joh. Samuel, geb. 1721, gest. 1797, Propst und Oberfonsistorialrath in Berlin, gab 1781 ein Gesangbuch heraus: 33. 91. 98? 112. 171. 187. 192. 247. 249. 254. 265. 300.[ 323.] 339. 349.( 9. 14. 15. 31. 36. 51. 58. 59? 61. 64. 74. 147. 149. 150. 165. 170. 197. 199. 203. 205. 209. 223. 229. 241. 246, 251, 262. 277. 281. 306, 307, 325. 340. 344. 345.) Döring, Karl August, geb. 1783, geft. 1844, Pfarrer in Elberfeld: 127. 139. Eschenburg, Joh. Joachim, geb. 1743, geft. 1820, Profeffor und Justizrath in Braunschweig: 24. 178. 308. 310. Flemming, Paul, geb. 1609, gest. 1640, Arzt von Hamburg, Gesandter in Nußland und Persien:[ 216.] Frank, Salomon, geb. 1669, geft. 1725, Oberconsistorialsekretär in Weimar:[ 51. 96.] 97.[ 147.] Freylinghausen, Joh. Anaftafius, geb. 1670, geft. 1739, Pfarrer und Waisenhausdirektor in Halle: 79.[ 223. 248.] Fricker, Joh. Ludwig, geb. 1729, geft. 1766, Pfarrer in Dettingen: 129. Fritsch, Ahasverus, geb. 1629, gest. 1701, Kanzler in Jena:[ 307.] Fröhlich, Abraham Emanuel, geb. 1796, Pfarrer und Professor in Aarau: 321, Funk, Gottfried Benedikt, geb. 1734, geft. 1814, Neftor in Magdeburg: 107. 263.( 72.) Garve, Karl Bernhard, geb. 1763, geft. 1841, Pfarrer in der Brüdergemeinde zu Neusalz: 60. 250.( 119.) Gellert, Christian Fürchtegott, geb. 1715, gest. 1769, Professor in Leipzig: 2. 19. 21. 37. 45. 50. 63. 68. 73. 89. 102. 103. 110. 125. 133. 136. 193. 201. 202. 217. 219.( 221.) 236. 240. 243. [ 251.] 257? 258. 259. 267. 278. 287. 296, 324. 330. 331. 332. 351. Gerhard, Paul, geb. 1607, geft. 1676, Pfarrer in Berlin und Lübben: 12. 67. 92. 93. 213. 232. 350. Gersdorf, Henriette Katharina von, geb. 1650, gest. 1726, in Dresden:[ 14.] Geßner, Georg, geb. 1765, gest. 1843, Antistes in Zürich: 121. Gieseke, Nikolaus Dietrich, geb. 1720, gest. 1765, Superintendent zu Sondershausen:[ 58.] Gleim, Joh. Wilhelm Ludwig, geb. 1719, gest. 1803, Canonicus in Halberstadt:[ 345.] Größsch, J. W., geb. 1688, geft. 1752, Superintendent in Suhl:[ 36.] Günther, Cyriacus, geb. 1650, geft. 1704, Lehrer am Gymnasium zu Gotha; 154. Haßlocher, Joh. Adam, geb. 1645, geft. 1726, Superintendent in Weilburg: 134. Hecker, Heinrich Cornelius, geb. 1699, geft. 1743, Pfarrer in Meuselwitz bei Altenburg: 132. Heeren, Heinrich Erhard, geb. 1728, gest. 1811, Pfarrer in Bremen: 256. Verfasser und Bearbeiter. 449 Heermann, Joh. geb. 1585, geft. 1647, Pfarrer in Köben: 23. Heinse: 53. ngintist Hengstenberg, Karl, Pfarrer zu Wetter in der Mark; sein Psalterion erschien 1825: 30. 99. 282. US Hermann, Nikolaus, geft. in hohem Alter 1561, Cantor in Joachimsthal:[ 74. 277.] ilanise Hermes, Joh. August, geb. 1736, geft. 1822, Superintendent in Quedlinburg: 86.[ 149.] 274. 19mm 50 mane Heußer, Meta, geb. 1798, in Hirzel Ct. Zürich: 185. Hiller, Philipp Friedrich, geb. 1699, geft. 1769, Pfarrer in Steinheim:[ 61. 122. 241. 246.] dunl Hippel, Theodor Gottlieb von, geb. 1741, gest. 1796, Bürgermeister in Königsberg: 144. Homburg, Ernst Christoph, geb. 1605, geft. 1681, Rechtskonsulent in Naumburg:[ 88.] 12 Jentsch, C. G., geb. 1729, Candidat der Theol. von Budissin:[ 344.] Keymann, Christian, geb. 1607, geft. 1662, Rektor in Zittau:[ 209?] Klopstock, Friedrich Gottlieb, geb. 1724, geft. 1803, Legationsund Hofrath, in Hamburg:[ 18.] 148.[ 262.] 289, 291, 298. ( 11. 46. 290. 302.) ontott und man mer Knack, Gustav Friedrich Ludwig, geb. 1806, Pfarrer zu Wusterit vei Berlin: 210. 2801 Knapp, Albert, geb. 1798, Pfarrer in Stuttgart, Herausgeber des evangelischen Liederschatzes: 106. 288. 316. 317.( 280.) Kreußberg, Amadeus,( auch Faramund), eigentlich Philipp Balthasar Sinold, geb. 1657, gest. 1742, Geheimer Rath zu Laubach:[ 199.] Krüger, Joh. Christoph: 181. Küster, Elieser Gottlieb, geb. 1732, geft. 1799, Superintendent in Braunschweig:[ 142.] 166. TOLL Langbecker, Emanuel Christian Gottlieb, geb. 1792, in Berlin: 304. Lateinischer alter Text:[ 119.] it Lavater, Joh. Kaspar, geb. 1741, geft. 1801, Pfarrer in Zürich: 48. 100. 109. 115. 124. 152. 153. 162. 164. 230. 269. 275. 279. 326. 328. 346. 352. Lehmus, Joh. Adam, geb. 1707, geft. 1788, Superintendent in Rothenburg: 338. Liebich, Ehrenfried, geb. 1713, geft. 1780, Pfarrer in Erdmannsdorf:[ 9.] 35.[ 340.] 341. Louise Henriette, Kurfürflinn von Brandenburg, geb. 1617, gest 1667: 173. 297. Luther, Martin, geb. 1483, geft. 1546:[ 11. 72. 118. 120. 175?] Malan, Cäsar, geb. 1786, Pfarrer in Genf:[ 280.] Menzer, Joh., geb. 1658, geft. 1734, Pfarrer zu Kemniß:[ 15.] Meister, Ch. G. 2. geb. 1738, gest. 1811, Pfarrer und Profeffor in Bremen; 87. Meß, Joh. Jakob, geb. 1771, Superintendent in Neuwied: 234. Meyfart, Joh. Matthäus, geb. 1590, geft. 1636, Pfarrer und Professor in Erfurt: 305. diseth@ ni 19 821: dim opniojus829 luth 448 450 Bera otis Verzeichniß der Groneal, Mubre, Joh. Friedrich, geb. 1736, Mudre, Joh. Friedrich, geb. 1736, geft. 1810, Pfarrer in Mittelfaida: 75, 179. 250 Münter, Balthasar, geb. 1735, geft. 1793, Pfarrer in Kopenhagen: 1. 20. 41. 143. 151. 174. 184. 200. 204. 225. 261. 283. 301. ILIZ DI 300 327. 335.[ 345.]( 70.) 190 Nägeli, Hans Georg, geb. 1773, geft. 1836, Componist und Grziehungsrath in Zürich: 83. 631018 0 Neander,( Neumann) Joachim, geb. 1610, geft. 1680, Pfarrer in Bremen: 7. 123. 208. 090 Neander, Christoph Friedrich, geb. 1723, geft. 1802, Propft in Curland: 141. 273.[ 325.] 334. 353.( 88. 122.) Neuffer, Christian Ludwig, geb. 1769, Superintendent in Ulm: 71. Neumark, Georg, geb. 1621, gest. 1681, Bibliothekar in Weimar: 111211.[ 290.] Neumeister, Erdmann, geb. 1671, geft. 1756, Pfarrer und Scholarche in Hamburg: 180. PINGE Nicolai, Philipp, geb. 1556, geft. 1608, Pfarrer in Hamburg:[ 62.302.] Niemeyer, August Hermann, geb. 1754, geft. 1828, Professor und Kanzler in Halle: 95. 160. 214. 235. 255. 271. Novalis,( Friedrich von Hardenberg), geb. 1772. gest. 1801, Bergbeamter in Weißenfels: 84. ungute Olearius, Joh., geb. 1611, gest. 1684, Generalsuperintendent in Weißenfels: 252? di Rabiilspunes mit eisdament as an .818 889 Demler: 54. Pfeiffer, gest. 1850 in Wettingen: 38. Nambach, Joh. Jakob, geb. 1693, geft. 1735, Superintendent in Gießen:[ 31.] 39. 40.[ 77. 80.] 138.[ 233.] Rinkart, Martin, geb. 1586, geft. 1649, Archidiafon in Eilenburg: 4. Rist, Joh., geb. 1607, geft. 1667, Pfarrer und gekrönter Dichter in Weſel:[ 150. 333.1. 1667 ungu Nodigast, Samuel, geb. 1649, geft. 1708, Rector in Berlin:[ 221. 222.] Rothe, Joh. Andreas, geb. 1688, geft. 1758., von Lissa, Pfarrer zu Berthelsdorf: 183. COT 1007 eng Sachse, Friedrich, Hosprediger in Altenburg: 2S4. 286. 292. Scheffler, Joh.,( Angelus Silesius) geb. 1624, gest. 1677, Bischöflicher Rath zu Breslau, nachher Protestant: 198. 207. Schiebeler, Joh. Daniel, geb. 1741, geft. 1771, Canonicus in 81 de Ter Naumburg: 104.[ 165] ce Schink, Joh. Friedrich, 1755, geft. 1835: 342.28 211002 Schirmer, Michael, geb. 1606, geft. 1763, Gonrector in Berlin: [ 64.] 117. Schlegel, Joh. Adolf, geb. 1721, geft. 1793, Generalsuperintendent in Calenberg: 13. 29. 182. 226. 311.( 62. 333.) Schlosser, Joh. Ludwig, geb. 1702, gest. 1754, Pfarrer und Scho19889 ST91 larche in 14 Cur Hamburg: 314. Joh. Gusebius, geb. 1669, geft. 1745, Pfarrer in Siebeditos doce 170530² Cogolistorik Schmidt, dleben: 128. Schmid: 113. Schmolc, Benjamin, geb. 1672, geft. 1737, Oberpfarrer in Schweid Verfasser und Bearbeiter. 451 nit: 101. 105.[ 168. 177. 197. 203. 205.] 231. 270. 295 [ 306?] 337. Schöner, Joh. Gottfried, geb. 1749, geft. 1818, Pfarrer in Nürnberg: 196. Schubart, Christian Friedrich Daniel, geb. 1739, gest. 1791, Drganist nnd Musifdirector in Ludwigsburg: 212. 272. Schüß, Joh. Jafob, geb. 1640, geft. 1690, Jurist in Frankfurt: 8. Schwarzburg- Rudolstadt, Ludämilie Juliane von, Gräfinn, geb. 1637, geft. 1706: 278. Spalding, Joh. Joachim, geb. 1714, gest. 1804, Consistorialrath in Berlin:[ 264.] 294. Spitta, Karl Joh. Philipp, geb. 1801, Pfarrer in Hameln: 312. Spreng, Joh. Jakob, geb. 1699, geft. 1768, Professor in Basel:( 15.175.) Sturm, Christoph Christian, geb. 1740, geft. 1786, Pfarrer und Scholarche in Magdeburg: 42. 76. 78. 163. 176. 218. 303. Tersteegen, Gerhard, geb. 1697, geft. 1769, Bandweber in Mühlheim an der Ruhr: 69. 159. Titius,( Tieße) Christoph, geb. 1641, gest. 1705, Pfarrer zu Hersbruck: 215. Ulber, Christian Samuel, geb. 1714, gest. 1776, Paftor und Scholarche in Hamburg: 114. Weiß, Michael, um 1531, Pfarrer zu Landskron in Böhmen:[ 70. 290.] Weiße, Christian Felir, geb. 1726, geft. 1804, Kreissteuereinnehmer in Leipzig: 191.( 222. 233.) Weißel, Georg, geb. 1590, gest. 1635, Pfarrer in Königsberg: 66. Wessenberg, Ignaz Heinrich), Freiherr von, geb. 1774. Bisthumsverweser in Constanz: 65. 299. Winkler, Joh. Joseph, geb. 1670, gest. 1722. Pfarrer and Conststorialrath in Magdeburg: 188. Wolf, Salomon, geb. 1752, geft. 1806, Pfarrer in Wangen. Et. Zürich): 3. 6. 10. 16. 22. 26. 27. 28. 32. 34. 52. 85. 111. 156. 161. 169. 189. 195. 224. 228. 244. 266. 319. 336. 348. Zeller, Christian Heinrich, geb. 1779, Inspector in Beuggen: 135. Zimmermann, Joh. Christian, geb. 1702, geft. 1783, Bropft in Uelzen: 43. Zinzendorf und Pottendorf, Nikolaus Ludwig, Graf von geb. 1700, gest. 1760, in Dresden und Herrenhut: 145. Von unbekannten Verfassern: o Gesangbuch, Badisches: 155; Berliner: 108; Nördlinger: 130; Pensylvanisches: 47; Rigaisches: 90; Triersches: 322; Würtembergisches: 237; 3ürcherisches: 44. 172. 190, 206. 227. 239. 253. 285. 309. 313. 318. Sammlung von Knapp( Liederschag): 131. 242, 293. Theomela: 49. E Aus Nägelis Choralwerk: 38. 49. 53. 56. 65. 71. 83. 84.( Mel.) 90. 99. 113. 121. 160. 176.( Mel.) 198. 214. 282. 299. 322. d sungl and Jalan 518 Verzeichniß der aus dem alten Gesangbuche aufgenommenen Lieder. Die größern Zahlen bezeichnen die Nummern im neuen, die kleinern die Nummern im alten Gesangbuche. Die im Texte oder in der Melodie veränderten Lieder sind mit() bezeichnet. 298. 149. dagle 244. 236. one 1. 46. 51. 189. 156. pardaoludi 115. 99. 116. 104. 52. 190. 319. 245. 233. 246. 237. 998 247. 201. 191. 157. 118. 101. 300. 153. 301.( 150.) 303. 146. 53. 58. 122. 100. 192. 158. 124. 103. 193. 160. 248. 204. 54. 306. 154. 55. 125. 105. 55. 195. 161. 249. 206. 307. 152. 56. 57. 130. 106. 197. 163. 308. 238. 251. 207. 57.( 60.) 309. 239. 133. 118. 199. 164. 252. 211. Subur 253. 210. 58. 62. 310. 240. 134. 119. 200. 165. 136. 120. 254. 213. 313. 242. 255. 214. 315. 243. 141. 107. 256. 216. 318. 244. 257. 215. 319. 343. 142. 109. 144. 108. 146. 112. 206. 258. 217. 323.( 247.) 147. 110. 259. 249. 324. 308. 21. tadin 48. 50. 4.( 4.) 51. 5. 337. 52. 6. 347. historis 8. 6. 9. 8. 10. 10. 11. 11. 12. 13. 13. 15. 14. 2. 2. 19198 23. 3. 9. 15. 14. 16. 17. 59. 64. Com 61.( 65.) 667. 64. 68. 68.( 70.) 153. 117. 156. 113. 157. 248. 161. 265. 167. 270. 168. 271. 17.( 349.) 70. 72. 149. 18. 8. 18. 72.( 69.) 150. 116.2 19. 151. 115. 20. 20. 74. 74. 71. 76. 73. 24. 22. 21. 77. 77. 76. 23.( 23.) 25. 25. 80. 163.( 266.) 26. 26. 78.7 75. 85.( 84.) 164. 267. 86. 78. 165. 269. 88. 80. 166.( 268.) novi 27. 28. 30. 29. 28. 89.( 79.) 31. 31. 91. 83. 32. 32. 95. 85. 33. 36. 96. 86. 34. 34. 98. 88. 36. 33. 100.( 90.) 37. 37. 102. 37. 39. 38. 103. 91. 40. 42. 104. 93. 41. 43. 109. 95. 42. 47. 110. 94. 43. 44. 111. 348. 44. 50. 112. 97. 45. 45. 169. 41. 170. 274. 171. 275. 172.( 325.) 174. 276. 201. 166. 202. 174. 203. 167. 204. 170. 175. 277. 176. 278. 177. 279. 178. 280. 179. 281. 181. 121. 114. 98. 187. 144. 205. 169. 206. 173. 209. 171. 211. 180. 212. 181. 216. 177. 217. 176. 218. 178. 219. 183. 220. 184. 221. 187. 222. 185. 223. 188. 224. 189. 225. 196. 226. 198. 227. 199. 228. 197. 229. 200. 232. 195. 233. 179. 236. 220. 238. 223. 239. 228. 240. 230. 241. 231. 243. 235. 261. 253. 262. 254. 263. 255. 264. 256. 265. 262. 266. 257. 267. 261. 268. 122. 269. 284. 274. 141. 275. 132. 277. 270 124. 278. 123. 279. 127. 281. 131. 283. 129. 285. 128. 287. 140. 289.( 136.) 290. 137. 291. 138. 294. 135. 295. 143. 325. 307. 326. 309. 327. 310. 328. 311. 296. 142. 297. 148. 330. 313. 331. 314. 332. 315. 333. 317. 334. 316. 335. 289. 336. 299. 337. 292. 339. 294. 340. 295. 341. 296. 343. 302. 346. 305. 347. 306. 348. 286. 349. 287. 351. 288. 352. 285. 353. 318. ( King) of 661 344. 303. 345. 304. le Ungebunden für 55 Rp. zu haben durch die Kanzlei des Gomib:" 11 Kirchenrathes des Kantons Zürich. #do Gebete und Handlungen 018 d evangelisch- reformirte Kirche des Kantons Zürich. für die ndi od ng Gebet vor der Predigt im Sonntag- Morgen- tibe gottesdienste. sal mou 100 sid Andächtige in Gott! Demüthiget euch vor der heiligen Majestät Gottes und sprechet: Ich armer fündiger Mensch bekenne vor dir, meinem Herrn, Gott und Schöpfer, daß ich leider viel gesündigt habe mit Sinnen und Gedanken, Worten und Werken, wie du, ewiger Gott, wohl weißest. Ich bitte dich aber von Grund meines Herzens, verleihe mir und allen armen Sündern eine lebendige Erkenntniß aller unserer Sünden; er: wecke uns zu wahrer demüthiger Neue; schenke uns gnädige Verzeihung und stärke uns zu beständiger Besserung unsers Lebens! Erhebet nun euere Herzen zu Gott und betet mit Andacht: O großer und majestätischer Gott, den alle Engel und Seligen in dem Himmel preisen, loben und anbeten, gib uns die Gnade, daß auch wir auf Erden dich rechtschaffen anbeten. Und da wir hier in deinem Heiligthume versammelt sind, dich mit Gesang und Gebet nach unserem schwachen Vermögen zu verehren, so heilige du selbst unsere Andacht. Erhebe unsere Gedanken und Begierden hinauf zu dir; erhöre unsere Gebete, die wir vor den Thron deiner Barmherzigkeit bringen, und laß dir das Lob unsers Mundes wohlgefällig und angenehm sein. O barmherziger Gott, liebreicher himmlischer Vater! Da uns jetzt dein heiliges und ewiges Wort soll verkündigt werden, so bitten wir dich, du wollest uns den wahren Verstand desselben gnädig zu erkennen geben und uns deinen heiligen und guten Geist in unsere Herzen senden, der dieselben erleuchte und zu der lebendigen Erkenntniß dieses deines heiligen Wortes führe, so daß es mit reichem Segen möge vorgetragen und mit Ehrfurcht und Aufmerksamkeit angehört werden, daß es diene zum Lob und Preise deines heiligen Namens, zur 1 2 Erbauung unser Aller in wahrem Glauben und gottseligem Leben, und zum Trost und Heil unserer Seelen. Für alle Sonntage: Mache uns heute an dem Tage der Auferstehung unsers Herrn Jesu Christi von Neuem gewiß und froh seines Sieges über Tod und Grab, und gib auch uns die Gnade, daß wir mit ihm schon in dieser Zeit zu einem neuen Leben auferstehn und auch in einem neuen Leben wandeln. Heilige du selbst unsere Herzen durch die Kraft deines Heiligen Geistes, und lehre uns thun nach deinem Wohlgefallen: denn du bist unser Gott, dein guter Geist leite uns auf ebener Bahn! Erhöre u. f. f. #S Für die Adventszeit: Abermals gibst du uns, treuer und liebreicher Gott und Vater, in diesen Tagen den Rathschluß zu bedenken, den du vor Anbeginn der Zeiten zu unserer Erlösung gefaßt, und die Liebe, mit der du deinen eingebornen Sohn in die Welt gesendet hast, daß wir durch ihn selig werden. Bereite selbst ihm den Eingang in unsere Herzen, daß dein heiliger Rath auch an uns in Erfüllung gehe. In Demuth laß uns das große Geheimniß unserer Gottseligkeit betrachten, laß die Predigt des Evangeliums neuerdings an uns gesegnet sein, daß wir nicht allein Hörer, sondern auch Thäter deines Wortes werden, und fommen zu einem neuen, dir geweihten Leben, zu dem du uns Alle in Christo, deinem Sohne, berufen haft. 10 stid Erhöre u. f. f. Für die Passionszeit: BO Wir erinnern uns, treuer und liebreicher Gott, in diesen Tagen ( Wochen) an das segensvolle Leiden und Sterben unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi, und danken dir herzlich, daß deine Gnade auch uns berufen hat zur Erlösung und zum ewigen Leben im Glauben an ihn. Erleuchte du selbst unsere Herzen durch deinen Geist, daß wir die Liebe, die des eigenen Sohnes nicht verschonte, sondern ihn für uns dahingab, fassen und verstehen, und laß das Andenken an sein Leiden in dieser Zeit an uns Allen gesegnet sein. Gib, daß die Liebe, in der er für uns gestorben ist, auch uns zu dankbarer Liebe erwecke, und die Ge duld und Ergebung, in der er gehorsam war bis zum Tod am Kreuze, auch uns in aller Trübsal des Lebens voranleuchte. Sein Leiden sei uns ein Trost in unserm Leiden, ein Pfand der Versöhnung mit dir, und eine gewisse Zuversicht, daß deine Gnade bereitet die Krone des Lebens einem Jeden, der verharret im Glauben bis ans Ende. Grhöre u. f. f. 306,5mm- 50 agön Für die Osterzeit: enn d Wir erinnern uns, treuer und liebreicher Gott, an diesem Tage der siegreichen Auferstehung unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi, und danken dir herzlich, daß du das große Werk der Erlösung durch die Verherrlichung deines Sohnes, unsers Mittlers, hast bekräftigen und uns damit zugleich die freudige Versicherung geben wollen, daß auch wir im Grabe nicht bleiben, sondern durch die Kraft dieses unsers verherrlichten Heilandes zum ewigen Leben auferweckt werden. Mache diesen Trost recht lebendig und kräftig in unsern Herzen und schenk uns deine Gnade, daß wir schon in dieser Zeit mit Christo auferstehen und hinfort nicht mehr uns selbst leben, sondern ihm, der für uns gestorben und auferstanden ist. non 3 Erhöre, o himmlischer Vater, nach deiner Barmherzigkeit dieſe unsere Bitten, und schenke uns Allen aus Gnaden, was uns zu Seele und Leib nöthig ist, durch unsern Herrn und Heiland Jesum Christum, der uns also gelehrt hat beten: Unser Vater u. f. f. Gebet nach der Predigt im Sonntag: Morgengottesdienste. Erhebet euere Herzen zu Gott und betet mit Andacht: O barmherziger Gott, liebreicher himmlischer Vater! Wir danken dir von Grund unserer Herzen für alle Güte und Treue, womit du uns erhalten haft bis auf diesen Tag, und für allen Segen, den dn uns an Leib und Seele verleihest; voraus aber für die Gnade, daß wir abermals nach deiner Ordnung die vergangene Woche haben arbeiten und unsern zeitlichen Berufsgeschäften nachgehen, und jetzt in deinen Vorhöfen erscheinen und dein seligmachendes Wort anhören können. Segne dasselbe an uns allen, daß es reichliche Früchte bringe der Buße und des Glaubens, des Trostes und der Heiligung. Verleih uns die Gnade, daß wir diesen Tag, welcher zu deinem Dienste und zu unserer Erbauung bestimmt ist, recht chriftlich feiern und heiligen, dem Gottesdienste andächtig beiwohnen, und auch bei Hause wie von allen unnöthigen Werken ruhen, so insbesondere vor allem eiteln und sündlichen Wesen und Leben uns hüten, und morgen unsere Arbeit in deinem Namen wiederum antreten und deines gnadenreichen Gegens noch ferner genießen mögen. Nimm in Gnaden an unsere Fürbitte für alle Menschen, besonders für diejenigen, welchen du die Leitung der Völker anvertraut hast. Wir bitten dich, o Herr aller Herrn, für alle Regenten und Staaten der ganzen Christenheit, voraus für alle Obrigkeiten unsers lieben Baterlandes. Rüfte sie aus mit Weisheit und Kraft von oben herab, daß fie dich wahrhaftig fürchten, dein Reich mit Treue suchen und befördern, gut Gericht und Recht halten, und daß wir alle um deinetwillen ihnen treu und gehorsam seien. 4 Grb Erhalte uns Alle in deinem väterlichen Schuße, in guter Nuhe und Wohlstand unsers geliebten Vaterlandes. Wende gnädig von uns ab alles Uebel, alles Mißtrauen, alle 3wietracht und Untreue. Bewahre uns vor allem schweren Ungemach( vor Krieg, vor Feuer- und Wassersnoth, vor schädlichem Ungewitter, vor Theure, Hunger und schweren Krankheiten). Behüte und segne die Früchte der Erde und fchenke dazu fruchtbare Witterung. Herr, o heiliger Gott! Heilige uns Alle in deiner Wahrheit. Deine väterliche Obsorge walte über der ganzen christlichen Kirche. Behüte uns vor falscher Lehre, vor Sekten und Trennungen; laß alle die, welche noch in Unwissenheit und Irrthum wandeln, zum wahren Glauben gebracht werden. Laß dir empfohlen sein die fernere Erhaltung und Fortpflanzung deiner Kirche aller Orten, und laß den Glanz deines Evangeliums über alles Erdreich leuchten. Erbarme dich aller derer, die um deines heiligen Wortes willen geängstigt und bedrängt werden. Tröste und stärke sie im Glauben, damit sie freudig, fest und beständig in dem Bekenntniß der evangelischen Wahrheit bis ans Ende verharren. Wir bitten dich, o du Vater des Lichtes, du wollest die Diener deiner Kirchen und Schulen noch weiter lehren, trösten und schirmen, auch durch dein Wort und deinen Geist unsere Gemüther also erleuchten, daß wir dich, den einigen wahren Gott, und den, welchen du gesendet hast, Jesum Chriftum, je länger je besser erkennen. Segne, o Gott, unser Vater, den christlichen Hausstand. Gib den Eltern die Gnade, die Kinder zu erziehen in deiner Furcht, den Kindern aber gib Gehorsam und Liebe zu dir und ihren Eltern. Dein Geist unterweise fie, und mache sie zu deinen Kindern und Erben. id un Erbarme dich aller Armen und Bekümmerten, aller betrübten Witwen und Waisen. Erbarme dich auch derer, die um ihrer Vergehungen willen Strafe leiden. Bringe fie in ihrer Stille und Einsamkeit wieder zurecht, und hilf ihnen zu der Buße und Bekehrung, die den Weg zu deiner Gnade bahnet. Tröste und erquicke alle Kranken und Angefochtenen; stärke und erfreue sie in ihren schmerzlichen und angsthaften Stunden. Erhalte ihren Glauben, und mehre in ihnen die lebendige Hoffnung deiner Liebe und der ewigen Seligkeit. In allen Nöthen und Trübsalen erhalte sie und uns Alle in festem Glauben, lebendiger Hoffnung und standhafter Geduld, an dir getreu zu verbleiben bis in den Tod. Wirke in uns allezeit gottselige, gute und reine Gedanken. Entzünde uns zu wahrer inbrünstiger Liebe. Schaffe in uns, daß wir gegen alle Menschen aufrichtig, friedsam und dienstfertig seien, auch gegen die Armen, fremden und einheimischen, des Mitleidens und Wohlthuns niemals vergessen, und also auf den künftigen Richter alles Fleisches in wahrer Gottseligkeit, in steter Nüchternheit, in rechtem Wachen und Beten alle Augenblicke bereit erfunden werden, und endlich eingehen mögen zu deinem himmlischen und ewigen Sabbath. Amen. bid in ITS] i otrodop dan neft nond) Kürzere Form des Gebetes nach der Predigt im pin wis Sonntag Morgengottesdienste. na mist soodus 7795 5 pars Lasset uns nochmals unsere Herzen zu Gott erheben und sprechen: Barmherziger Gott, liebreicher himmlischer Vater! Wir danken dir für alle Güte und Treue, mit der du uns bis auf diesen Tag erhalten und gesegnet haft an Leib und Seele, vor Allem aber für die Gnade und Barmherzigkeit, die du uns in Jesu Christo erwiesen und auch heute wieder haft verkündigen lassen. Dafür lobe dich unser Herz und Mund, und Alles, was in uns ist, preise deinen heiligen Namen. Laß dir, o Herr, dieß unser Lob- und Dankopfer in Gnaden gefallen! Wir bitten dich von Herzen, segne das angehörte Wort an uns Allen, daß es Früchte bringe der Buße und des Glaubens, des Trostes und der Heiligung. Laß uns diesen heutigen Tag zu deines Namens Ehre und zur Erbauung unserer Seelen christlich feiern, damit wir morgen wieder neugestärkt und fröhlich ein Jedes an sein Tagewerk gehen mögen. 11 oo sabe dna boda 31g Wir empfehlen deiner gnädigen Obhut alle Völker, insbesondere unser liebes Vaterland. Erhalte ihm Frieden und Freiheit; rüste die Obrigkeit unseres Landes aus mit deines Geistes Licht und Kraft, daß sie ihres Amtes treu und redlich warte zu deiner Ehre und zum gemeinen Besten; uns Allen aber gib ein williges Herz, daß wir um deines Namens willen ihr treu und gehorsam seien. Wende gnädig ab alles Mißtrauen und alle 3wietracht, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Con Mehre, o Herr, dein Reich bei uns und aller Orten, und laß den Glanz deines Evangeliums über alles Erdreich leuchten. Walte mit deinem Segen über unsern Kirchen und Schulen. Erfülle die Lehrer und Vorsteher derselben mit Weisheit und Treue, und gib Gedeihen zu ihrer Arbeit. Noordee wath lumprid rad Hivifion affi Segne den Hausstand mit Allem, was zum Leben und zur Gottfeligkeit dienet, und hilf den Eltern ihre Kinder in deiner Furcht und Erkenntniß erziehen. Schirme alle Verlassenen, Witwen und Waisen, und höre das Seufzen aller Kranken und Elenden. Den Betrübten schenke deinen Trost, und allen angefochtenen Seelen sei du ein Fels des Glaubens und der Hoffnung. 964 SCENIC Erlöse alle Sterbenden, die um ein seliges Ende flehen, und hilf uns Allen durch den Kampf des zeitlichen Lebens hindurch zum ewigen Leben in deinem himmlischen Reiche, durch unsern Herrn Jesum Christum. Amen. Schlußform. Laffet euch die Armen in eurem Almosen um Gottes willen anbefohlen sein. Bittet Gott jederzeit für einander, bittet Gott für mich, das will ich auch thun für euch. idols sanie nogmindnyff sid 6 Segensspruch. Hie Der Herr segne euch und behüte euch; der Herr lasse sein Angeficht über euch leuchten und sei euch gnädig; der Herr erhebe sein Ungesicht über euch und gebe euch seinen Frieden! Amen. ib chisadall Oder: O sile sig Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi, die Liebe Gottes, und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit uns Allen! Amen. Kinderlehrgebete. Vor der Kinderlehre. 1. Gnade sei mit uns und Friede von Gott unserm Vater und dem Herrn Jesu Christo. Amen. lapidamise al Andächtige in Gott! Laffet uns Gott anrufen und sprechen: barmherziger Gott, himmlischer Vater! Wir bitten dich, du wollest durch Christum, der da ist das wahre Licht der ganzen Welt, unsere Gemüther aufschließen und erleuchten, daß wir dein Wort lauter und rein verstehen und unser ganzes Leben darnach einrichten, damit wir deiner hohen Majestät nirgends mißfallen, durch unsern Herrn und Heiland Jesum Christum, welcher uns also gelehret hat beten: Unser Vater u. f. f. isd this misdavisil Gott der Herr verleihe uns abermal seine Gnade, daß wir Alle durch sein heiliges Wort in der seligmachenden Erkenntniß zunehmen, Alle in wahrem Glauben und allem Guten durch die Kraft des heiligen Geistes gestärkt, zu der himmlischen Wahrheit gelangen, und darin bis an unser Ende erhalten werden. Amen. informad sapie 2. Erhebet euere Herzen zu Gott und betet: Barmherziger, treuer Gott und Vater! Du hast aus lauter Gnade uns den Weg zur Seligkeit geoffenbaret in deinem lieben Sohne Jesu Christo, und willst, daß Eltern und Lehrer die Kinder dem Heilande zuführen, damit sie in seinem Evangelium unterwiesen und dir zum Lobe erzogen werden. Darum bitten wir dich herzlich: Gib uns Allen( jung und alt), die wir hier in deinem Hause versammelt sind, deinen heiligen und guten Geist, der uns erleuchte und unterweise, daß wir dich, und den du gesendet hast, Jesum Christum, immer völliger erkennen und herzlicher lieben. Erwecke du selbst in uns die rechte Andacht, und bewahre Sinnen und Gedanken vor Zerstreuung. Deffne das Auge unseres Geistes für die Offenbarungen deiner Weisheit und Güte, deiner Gerechtigkeit und 7 Gnade. Gib, daß wir das Wort des Lebens recht zu Herzen fasſen. Erfülle uns mit wahrer Heilsbegierde, daß wir auch in dieser Stunde zunehmen in der Erkenntniß deines heiligen Willens, und in deiner Gnade befestigt werden, durch unsern Herrn und Heiland Jesum Christum, der uns gelehret hat dich also anrufen: ind i det man Unser Vater u. f. f. n 3. Lasset uns beten: Allmächtiger, ewiger Gott, barmherzig und von großer Güte, der du der rechte Vater bist über Alles, was Kinder heißt im Himmel und auf Erden! Es ist dein heiliger Wille, daß wir dein Wort zu Herzen nehmen und uns einprägen sollen von Jugend auf, und dein Sohn ruft uns zu: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret es ihnen nicht, denn ihrer ist das Reich der Himmel. Siehe, hier sind wir in deinem heiligen Namen versammelt, damit sie dir zugeführt und in deinem seligmachenden Worte unterwiesen werden. Wir bitten dich deßwegen, gütiger Gott und Vater, erfülle an uns deine gnadenreiche Verheißung und verleihe uns Allen deinen heiligen Geist, daß wir erleuchtet werden in deiner Erkenntniß, zu lehren und zu lernen das Wort des Lebens, das du uns in Jesu Christo geoffenbaret hast. Gib daß wir von Tag zu Tage zunehmen im Glauben und in der Liebe, und tüchtig werden zu thun, was dir gefällig ist, durch den, der uns mächtig macht, Christum, in dessen Namen wir dich anrufen: Unser Vater u. f. f. Nach der Kinderlehre. 1. Lasset uns Gott anrufen und sprechen: Barmherziger Gott, himmlischer Bater! Du bereitest dir nach deiner ewigen Weisheit dein Lob aus dem Munde der Unmündigen und lehrest die Unverständigen Weisheit. Da nun dein eingeborner Sohn, unser Herr Jesus Christus, ausdrücklich geboten hat: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret es ihnen nicht, denn ihrer ist das Reich der Himmel: so danken wir dir Alle von Grund unserer Herzen, daß wir dir von früher Jugend an zugeführt werden mit aller Treue, und du uns also offenbarest die Geheimnisse deines ewigen Reiches, an welchem hängt alle unsere Wohlfahrt und Seligkeit.ed Wir bitten dich, o getreuer Gott und Vater, von ganzem Herzen um die große Gnade, daß wir Alle von Tag zu Tag durch die Kraft des heiligen Geistes zunehmen am rechten Verstand, an der Erkenntniß deines seligmachenden und göttlichen Wortes, an allen christlichen Tugenden, an Weisheit und Liebe, an Demuth und Gehorsam. Lehre uns täglich durch deines Geistes Trieb dich je länger je inniger lieben, fürchten, ehren und preisen, und an unserm inwendigen 8 Menschen in wahrem Glauben und fester Hoffnung immer stärker und) eifriger werden, den Weg deiner Gebote zu wandeln. Gib, daß wir unter dem Schuße deines allmächtigen Armes genießen mögen des werthen Friedens in unserem Vaterlande, zu seiner Zeit aber aufge= nommen werden in dein himmlisches und ewiges Reich. Um alle diese Gnaden bitten wir dich im Namen unsers Herrn und Heilandes Jesu Chrifti, welchem samt dir und dem heiligen Geiste sei Lob, Ehre und Dank von nun an und in alle Ewigkeit. Amen. 2. had Erhebet euere Herzen zu Gott und betet: Lieber, himmlischer Vater! Wir danken dir für alle deine Güte und Gnade, insbesondere aber für dein heiliges Wort, aus dem wir jetzt unterwiesen worden sind zum ewigen Leben. Gib, daß wir es treu bewahren in unseren Herzen, und von ihm uns leiten lassen auf allen unsern Wegen. Schenke allen Eltern und Lehrern die Gnade, die Jugend mit treuer Liebe nach deinem Willen zu erziehen, und behüte die Kinder, daß sie nicht in Leichtsinn und eitler Zerstreuung deiner vergessen, sondern ihres Schöpfers eingedenk seien in ihrer Jugend, und fleißig, dein Wort zu hören und auf deine Wege zu merken. Ja gib, daß wir Alle nicht bloß zunehmen an Alter, sondern auch an Glauben und Liebe, in der Erkenntniß und in der Heiligung. Laß uns immer mehr deine Kinder werden in Ehrfurcht und Vertrauen, in Demuth und willigem Gehorsam, daß wir auch als Erben eingehen in dein himmlisches Reich, zu welchem du uns berufen haft durch deinen lieben Sohn, unsern Herrn und Heiland Jesum Chriftum. Amen. 3. To em $ 119790 Laffet uns beten: 0 1pldman Lieber himmlischer Vater! Wir danken dir von Herzen für die unzähligen Wohlthaten, die du uns täglich erzeigest, vor allem aber für dein heiliges Wort, aus welchem wir Alle( jung und alt) die Weisheit lernen, die zum Leben führt. D Herr, entziehe uns diese deine Gnade nicht, laß sie uns nicht in Leichtsinn gering achten oder durch muthwillige Sünden verscherzen. Schenke uns vielmehr den rechten Kinderfinn, daß wir immerdar aus deinem Worte zu lernen begehren. Verleihe uns aber auch, daß wir bleiben in dem, was wir gelernet haben, und mache durch die Kraft deines heiligen Geistes dein Wort recht wirksam in unsern Herzen, daß wir Früchte bringen dreißig sechzig und hundertfältig, ein Jedes, wie du ihm die Gaben verliehen hast. astromobilitop dan nodusthousplat esnisa Binimust Gib allen Vätern und Müttern die rechte Liebe und Treue, daß sie ihre Kinder dir zuführen, und ziehe du selbst die Herzen der Kin der, daß sie zu dir kommen und bei dir bleiben. hydte modell cap 9 Heilige uns Alle je mehr und mehr zum Volke deines Gigenthums, und erfülle an uns deine Verheißung, daß dein Wort und Geist nicht von uns weichen sollen noch von unsern Kindern in Ewigkeit. Alle diese Gnaden verleihe uns, barmherziger Gott und Vater, durch Jesum Christum. Amen. obrad nochii dan se od tohlegrand topilist Gebet vor der Predigt im Nachmittags- Gottesdienst an Sonn- und Festtagen. alo 2002) omis Battist Andächtige in Gott! Laffet uns Gott ernstlich anrufen und sprechen: Barmherziger Gott, liebreicher himmlischer Vater! Wir sind jetzt wiederum vor deinem allerheiligsten Angesichte versammelt, dir zu danken für den Segen, welchen du uns heute in deinem Hause haft angedeihen lassen. Wir bitten dich, laß die guten Rührungen, welche wir unter dem Gesange und der Lobpreisung deines heiligen Namens, wie auch unter dem Gebete und beim Anhören deines Wortes( und beim Genusse des heiligen Abendmahles) empfunden haben, nimmermehr in uns erstickt werden. Segne den ausgestreuten Samen deines Wortes und laß denselben dreißig sechzig und hundertfältige Früchte bringen, die in das ewige Leben bleiben. Wir sind aber auch hier dich zu erflehen, daß du dir das Erheben unserer Herzen und Hände als ein Abendopfer in Gnaden und um Jesu Chrifti willen wollest gefallen laffen. Erhöre diese unsere Gebete und Gesänge. Verleihe uns den Geist der Aufmerksamkeit und des Verstandes, und gib dem Worte, welches uns in deinem Namen wird verkündigt werden, einen göttlichen Nachdruck, damit wir in unsern Herzen erfahren, daß es nicht ein bloßer Buchstabe, sondern Geist und Leben sei. Gib, daß unser Verstand dadurch ern Geift Bille leuchtet, unser Wille zum Guten gestärkt, unser Herz und Wandel geheiliget werde. Sei deßwegen mitten unter uns in diesem deinem Heiligthum, und laß uns die seligmachende Wirkung deines guten und heiligen Geistes erfahren. Erhöre uns, o treuer, liebreicher himmlischer Vater! Wir fle= hen dich an um alle diese Gnaden in dem Namen unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi, der uns also gelehret hat beten: Unser Vater u. f. f. Gebet nach der Nachmittagspredigt. apidsenho and 200 dodot ber Lasset uns unsere Sünden bekennen und die Barmherzigkeit Gottes erflehenbat dine si do : de Allmächtiger Gott, himmlischer Vater! Wir haben schwer wider dich gesündigt und sind nicht würdig, daß wir deine Kinder genannt 10 werden. Sei uns aber gnädig durch Jesum Christum, deinen geliebten Sohn, unsern Herrn und Heiland. Amen., draudim Lasset uns Gott weiter anrufen und sprechen: fish) tou Herr, allmächtiger Gott, liebreicher himmlischer Vater! Wir danken dir von Grund unserer Herzen für alle geistlichen und leiblichen Wohlthaten, die du uns täglich erweisest, besonders für dein heiliges Wort, welches du uns heute haft verfündigen lassen. Mache dasselbe kräftig an unfern Seelen zu deinem Preis und unserm Heil. Verleihe uns die Gnade, daß wir die Fehlbarkeit und Sündlichkeit unsers Lebens erkennen, und schenke uns den Beistand deines heiligen Geistes, unserm Berufe gemäß zu wandeln, damit deine Ehre und dein heiliger Name um unserer Sünden willen nirgends geschmähet werde. Stärke die Diener deiner Kirche, daß sie dein Wort mit Treue und vielfältigem Segen deinem Volke predigen. Laß dir ferner empfohlen sein das Anliegen deiner Kirche aller Orten und derselben weitere Erhaltung und Fortpflanzung. Komm ihr zu Hülfe und bewahre fie vor Irrthum und Trennung, vor aller Verfolgung, Noth und Drangsal. Tröste und stärke die um ihres Glaubens willen Bedrängten, daß fie fest in dem Bekenntniß der evangelischen Wahrheit bis ans Ende verharren. Befördere die Vereinigung aller christlichen Gemeinden und Herzen. Herr, wir empfehlen deiner väterlichen Barmherzigkeit unser liebes Vaterland. Schenke demselben beständigen Frieden, Ruhe und Wohlstand. Erhalte unsere Obrigkeit, daß fie regiere mit Weisheit und Gerechtigkeit, und nichts anderes zum Ziele habe, als die Ehre deines heiligen Namens und den Wohlstand des gemeinen Wesens. Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes! Wir bitten dich für alle betrübten und angefochtenen Menschen. Tröste fie in ihren Anfechtungen, mildere ihre Beschwerden und Schmerzen. Stärke ihren Glauben, und befestige in ihnen die Hoffnung der ewigen Seligkeit. 1970 holl's Bewahre uns endlich, o Herr, daß wir die noch übrige Zeit dieses heiligen Tages nicht mit unnöthigen Arbeiten und fündlichem Treiben entweihen. Laß uns dieselbe vielmehr mit Betrachtung deines Wortes und frommen Uebungen der Gottseligkeit und christlicher Liebe, mit weisem und mäßigem Genusse deiner mannigfaltigen Wohlthaten, auf unschuldige und dir wohlgefällige Weise zubringen und vollenden, durch Jesum Christum, unsern Herrn und Heiland. Amen. Wochengebete. Gebet vor der Wochenpredigt. silento al dir mold wada assim Ser Lasset uns Gott ernstlich anrufen und sprechen: savi di barmherziger Gott, himmlischer Vater! Wir arme Sünder erscheinen vor deinem heiligen Angesicht, uns vor dir zu demüthigen 11 und deine Gnade und Erbarmung mit inbrünstigem Verlangen und bußfertigem Herzen zu suchen. Verzeihe, gütigster Bater, verzeihe uns durch Jesum Christum alle unsere Sünden, wodurch wir dein ernstes heiliges Mißfallen uns zugezogen haben. Sprich uns um der Gerechtigkeit dieses unsers Mittlers willen von aller Schuld und Strafe derselben frei. Heilige uns hingegen durch deinen Geist, und bereite uns zu allem guten Werke, deinen Willen immer vollkommener zu erfüllen. Wir bitten dich, du wollest durch Christum, der da ist das wahre Licht der ganzen Welt, unsere Gemüther also erleuchten, daß wir dein Wort, welches uns in dieser Stunde wird gepredigt werden, recht verstehen und wohl zu Herzen fassen. Laß uns nicht allein Hörer, sondern auch Thäter desselben sein, und mache es kräftig an unsern Seelen, so daß es uns in alle Wahrheit und Tugend leite, zur Ehre deines Namens und zu unserm zeitlichen und ewiger Heile. Amen.sd d Unser Vater u. s. f. Gebet nach der Wochenpredigt. Erhebet euere Herzen zu Gott und betet mit Andacht: sofR da barmherziger Gott, himmlischer Vater! Wir sagen dir von Herzen Lob und Dank für alle geistlichen und leiblichen Wohlthaten, welche du uns allezeit bescheerest, insbesondere aber auch dafür, daß wir dein heiliges und ewiges Wort so vielfältig vernehmen, und also der Weg zu deiner seligen Gemeinschaft uns so treulich gezeigt wird. Verleihe den Dienern deines Evangeliums die Gnade, daß fie das Wort der Wahrheit lauter und unverfälscht predigen, in ihrem Amte treu und unermüdet seien, auch der Gemeinde mit einem guten und erbaulichen Beispiel vorangehen mögen. Schenke aber auch uns Allen die Gnade, das uns in dieser Stunde gepredigte Wort mit Glauben anzunehmen und es tief in unsere Seelen zu legen, damit wir dadurch) im Glauben gestärkt und zu einem dir wohlgefälligen Leben ermuntert werden. no di 10 302010 Herr, wir bitten dich auch für alle Obrigkeiten unsers Landes. Schenke ihnen die nöthige Weisheit und Treue, daß sie ihrem Amte in allen Dingen ein Genüge leisten, gutes Gericht und Recht halten, die Unschuld und Gerechtigkeit beschirmen, das Unrecht und Laster dagegen, wie es sich gebührt, beftrafen mögen. Schüßze und mehre die Wohlfahrt deiner Kirche aller Orten, schenke gesegnete Erhaltung unserm lieben Vaterlande, und verleihe uns alles das, was einem Jeden aus uns insbesondere nach Seele und Leib angelegen ist. Er= barme dich der Noth und des Glendes aller armen, kranken, angefochtenen und sonst betrübten Menschen, und lindere die Drangsale derer, die um des Bekenntnisses der Wahrheit willen verfolgt werden. Endlich erflehen wir dich, gütiger Vater, daß du alle schweren Heimsuchungen gnädig von uns abwendest. Nimm uns hingegen in deinen mächtigen Schutz, segne uns auch fürderhin mit deiner Gnade, 12 und laß uns zuletzt das Ende unsers Glaubens, die Seligkeit unserer Seelen davontragen, durch unsern Herrn und Heiland Jesum Chris ftum. Amen. Amen.bdobi mmiise houd Unser Vater n. f. f. boiliya pli Gebet vor der Predigt am Samstag Abend. 6 Andächtige in Gott! Laffet uns Gott ernstlich anrufen und fprechen: lai Wir preisen dich, o Herr, daß deine allmächtige Hand uns in der vergangenen Woche vor Uebel gnädig bewahret hat. Wie theuer ist deine Güte, o Gott, daß die Menschenfinder unter dem Schatten deiner Flügel ficher ruhen. Alle Tage ist deine Güte über uns neu, deine Treue ist unaussprechlich groß. anismense sortid Erwecke durch deinen heiligen Geist in der gegenwärtigen Stunde die Gesinnungen in uns, die dir wohlgefallen. Entzünde in uns eine lebendige Sehnsucht nach deiner Gnade. Stärke uns im gläubigen Vertrauen auf dich und auf Jesum Christum, den du gesendet haft uns mit dir zu versöhnen. Heilige unsere Herzen, daß wir ſeinem Vorbilde immer ähnlicher werden. it Dein theures Evangelium sei das Licht auf unserem Wege und beweise sich lebendig und kräftig an unfern Seelen; es sei ein Trost dem zerschlagenen Herzen und dem gedemüthigten Geiste, es reinige und heilige uns zum Gehorsam und zur völligen Hingebung an dich und zur freudigen Hoffnung des ewigen Lebens.stinled Erhöre uns, o gnädiger Gott und Vater, um deines Sohnes Jesu Christi willen. Amen. dine on sunlist 190 110 Od taimi? Gebet nach der Predigt am Samstag Abend. ing 97 20 327 072 **) mi sit is dan noudamuno spl Herr, Herr Gott, gnädig und barmherzig, langmüthig und von großer Güte und Treue, der du bereitest Gnade in Ewigkeit und verzeihest Missethat, Uebertretung und Sünde, wir sagen dir Lob, Preis und Dank dafür, daß du so gnädig und treu bis auf diese Stunde unser gedacht hast. Du hast unser Leben bewahret und es geschmückt mit mancherlei Gütern, und auch in Leiden und Anfechtungen hast du uns deinen Beistand und Trost nicht entzogen. Unser Vaterland haft du gnädig behütet, und die Segnungen deiner Kirche reichlich unter uns wohnen lassen. Ach Herr, wir sind viel zu geringe aller dieser Barmherzigkeit und Treue, die du täglich an uns erweisest. Denn wir Alle haben auch in dieser vergangenen Woche vielfach wider dich gefündigt. gib doch, himmlischer Vater, daß wir deine Wohlthaten immer dankbarer erkennen und uns durch den Reichthum deiner Güte und Langmuth zur Buße leiten lassen. Und da morgen aber mal sein wird der Sabbath, der Tag der heiligen Ruhe, so gib, daß er uns diene zur Sammlung und Stärkung unserer Seelen. Ne 13 giere uns in der kommenden Woche und in unserm ganzen irdischen Laufe durch deinen heiligen Geist, daß wir alle Sorgen allein auf dich, unsern Vater, werfen, dir allein vertrauen, in unserm Pilgerlaufe getreulich deine Wege wandeln, und auch in den Mühsalen und Leiden dieses zeitlichen Lebens uns in deinen Willen kindlich ergeben. Laß uns Alle das Tagewerk, wozu du einen Jeden berufen hast, wohl vollenden, und da noch eine Ruhe vorhanden ist für das Volk Gottes, fo gib, daß wir Alle dahin eingehen und keines zurück bleibe. Ziehe uns Alle zu dir, daß wir dein seien und bleiben, wir leben oder wir sterben, um Jesu Christi, unsers einigen Mittlers und Heilandes willen. Amen. chid he and 1160 Ist om! Vorbereitungsgebet auf die Communionstage. dwn thad R. Erhebet euere Herzen zu Gott und betet um Gnade und Geist zu einer heiligen Vorbereitung und würdigem Genusse des heiligen Abendmahls mit Glauben und Andacht also: Herr, allmächtiger Gott, gnädiger und liebevoller Vater in Christo! Wir danken dir von Grund unserer Herzen, daß Vor dem h. Weihnachtsfeste. wir über die bevorstehende h. Weihnacht andächtig und gläubig mit einander betrachten können das große Geheimniß der Gottseligkeit in der Sendung deines eingebornen und geliebten Sohnes. distes sdistrs Colo and on Vor der Charwoche und dem h. Osterfeste. wir uns nicht allein in dieser heiligen Woche wiederum dankbar erinnern können an die Hingebung deines geliebten Sohnes in den Tod, sondern auch über das bevorstehende h. Osterfest uns freuen dürfen des Sieges, den unser Herr und Heiland über Tod und Grab errungen, daß er Leben und Unsterblichkeit hervor an das Licht gebracht hat für Alle, die an ihn glauben. Vor dem h. Pfingstfeste. wir über das bevorstehende h. Pfingstfest andächtig und gläubig mit einander betrachten können die gnadenreiche Ausgießung des heiligen Geistes über die Apostel und über Alle, die durch ihr Wort an dich glauben. Vor dem Bettage. toimissa aid tim medis 07 wir über den bevorstehenden Dank Buß- und Bettag dem Throne deiner Gnade nahen, uns vor dir demüthigen, unsere Sünden befennen, deine väterliche Erbarmung anrufen, und für alle deine gnadenvollen Führungen und Bewahrungen dir danken dürfen. S 14 Barmherziger Vater! Wie groß ist deine Güte gegen uns, daß du deinen eingebornen Sohn dahin gegeben haft uns zu erlösen, und uns heute abermals zu dem heiligen Abendmahl einladeft, um den Bund deiner Gnade zu erneuern in der seligen Gemeinschaft mit ihm, unserm Erlöser. m spied m) son od Wir bekennen es, o gnädiger Gott, daß wir durch mancherlei Sünden abgewichen sind von dem heiligen Bunde, zu welchem du uns in Chrifto berufen hast. Wir empfinden es tief in unsern Seelen, daß wir der Reinigung von unsern Sünden und der Kraft deines heiligen Geistes zu einem neuen Leben bedürfen, um wahre Gemeinschaft zu haben mit dir und deinem hochgelobten Sohne. Von Grund unserer Herzen bitten wir dich, o Gott, daß du dich unser erbarmest, und uns arme Sünder, die wir aus uns selbst zu dieser heiligen Handlung untüchtig sind, heiligen mögest durch deinen Geist, ganz und gar, durch und durch, und daß unser Keines unwürdig hinzutrete zu dem heiligen Mahle. Herr Jesu, der du dich selbst für uns zum Opfer dargebracht haft und unsere Seelen mit deinem Leib und Blut zum ewigen Leben speisen und tränken willst, gib daß wir die heiligen Zeichen empfangen als Siegel und Pfand unserer Erlösung, zur Stärkung unsers geistlichen und zur Versicherung unsers ewigen Lebens. Stehe du selbst uns bei zu einer würdigen Vorbereitung. Hilf uns überwinden alle Selbstverblendung und ablegen alles thörichte Vertrauen auf unsere eigene Gerechtigkeit; bewahre uns vor allem Leichtsinn und aller Henchelei, daß wir nicht uns selbst das Gericht essen und trinken. Ziehe du uns an das hochzeitliche Kleid, in welchem dir allein ein Gast gefallen kann an deiner heiligen Tafel. Verleihe uns demüthige Erfenntniß unserer Sünden, herzliche Neue und bußfertige Thränen, wie ein David, ein Petrus bei dem Andenken ihrer Vergehungen vergoffen. Begnadige uns mit fester Zuversicht auf dein theures Verdienst, daß dieses allein sei unser höchster Trost und unsere einzige Zuflucht im Leben und Sterben. 90GT Und damit wir eine so freudige Zuversicht fassen können, so wirke in uns einen festen Vorsatz, dir, unserm Herrn, künftig zu dienen nach deinem Willen, und unser übriges Leben so anzustellen, wie Einer thun soll, der jeßt seinen Taufbund erneuert hat und mit dir in eine neue Gemeinschaft getreten ist. Verleihe uns auch, daß wir einander lieben, wie du uns geliebet haft, und Einer dem Andern verzeihe, wie dein himmlischer Vater uns Allen vergeben hat in dir. Herr Jesu, was uns mangelt zur würdigen Vorbereitung, das ersetze du selbst in uns. Erwecke in uns einen heiligen Hunger und Durst nach dir, du Quelle des Lebens, du himmlischer Ernährer und Erfreuer Aller, die herzlich an dich glauben. Laß uns in dir bleiben und bleibe du in uns, bis wir ewig werden mit dir vereinigt werden, und nicht mehr das äußerliche Abendmahl halten, sondern ersättigt werden mit dem immerwährenden Anschauen deines liebreichen Angesichtes. Amen. podagrali sutin 15 Gebet nach der Abendpredigt an Communionstagen. Herr unser Gott und Vater in Christo! Wir beugen unsere Kniee vor deiner allerhöchsten Majestät und kommen mit freudigen Danksagungen vor dein heiliges Angesicht. Aus lauter Liebe und väterlichem Erbarmen hast du uns deinen Sohn geschenkt und uns durch ihn erlöst von der Macht und Finsterniß der Sünde. Diese Of fenbarung deiner Gnade in Christo hast du uns an dem heutigen festlichen Tage nicht bloß auf's Neue verkündigen, sondern auch bekräftigen und besiegeln lassen bei seinem heiligen Abendmahle durch den Genuß der Zeichen seines gefreuzigten Leibes und vergossenen Blutes, dieser köstlichen Pfänder deiner erbarmenden Liebe und unserer Erlösung zur Seligkeit. Pr Ach daß wir geschickt wären deinen Namen dafür würdig zu preisen und deinen Ruhm zu verkündigen! Aber da wir arme Menschen dazu viel zu schwach sind, so bitten wir dich, daß du selbst uns deine Gnade verleihest, damit wir dich mit Herz und Mund wahrhaftig preisen und unser ganzes fünftiges Leben dir darbringen zu einem Dankopfer, das dir gefällig ist. Liebster Heiland! Wir haben uns heute bei deinem heiligen Abendmahl auf's Neue verpflichtet, daß wir dir, unserm Erlöser und Herrn, angehören und in deiner Nachfolge den Willen deines himmlischen Vaters thun wollen in Heiligkeit und Gerechtigkeit alle Tage unsers Lebens. Befestige in uns den Vorsatz, dieser unserer Verpflichtung treu zu bleiben und uns mit Leib und Seele in deinen und deines Vaters Dienst zu ergeben. Erfülle uns je mehr und mehr mit deines Geistes Kraft, und laß ihn fortan Wohnung machen in unsern Herzen, daß er uns auf allen unsern Wegen leite und führe, alle bösen Neigungen in uns tödte, uns hingegen mit allen christlichen Tugenden erfülle und ganz und gar zu deinem Dienste heilige. Schenke uns auch die Gnade, daß wir in Kraft unsers heutigen Nachtmahlgelübdes einander alles Unrecht und alle Beleidigung von Herzen verzeihen, und als Glieder Eines Leibes uns lieben und einander dienen, wie du uns geliebet und dich für uns dahin gegeben hast. di 20 Herr, laß nicht von uns mit deiner Gnade, sondern zieh uns immer mehr zu dir, bis wir einst ganz mit dir vereint im Reiche der Himmel das Abendmahl mit dir halten werden und du mit uns. Dir, o hochgelobter Heiland, samt dem Vater und dem heiligen Geiste sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. 16 mal Ba SZUNDER. Timo Ragions i nom Festgebete. 50312" 151mm! Bibe thing, buy and ime Promise me mo slupa d SA( 1 10 E in fide will spilled in you. of en Weihnacht. Gebet vor der Predigt. Kommet, laffet uns dem Herrn frohlocken! Lasset uns vor sein Angesicht treten mit Danksagung und in seine Vorhöfe mit Loben! Fotb Allmächtiger Gott und Vater unsers Herrn Jesu Christi! lobet sei dein heiliger Name immer und ewiglich. Du hast Großes an uns gethan, Wunder der Gnade und Barmherzigkeit, und deine Verheißungen alle find Ja und Amen. Denn uns ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr. Darum frohlocket unsere Seele, und unser Herz freut sich vor dir, daß wir nun nehmen. können Gnade um Gnade. Ehre sei dir, o Gott in der Höhe! Du hast die Welt also geliebet, daß du deinen eingebornen Sohn dahin gegeben. Schenke uns das Heil, das du in ihm bereitet hast, und ziehe uns zu ihm hin, daß er uns der Weg, die Wahrheit und das Leben werde, und wir in ihm bleiben und er in uns. dem Ehre sei dir, Herr Jesus Christus, unser Heiland! Du bist arm geworden, damit wir reich würden, ein Menschensohn, damit wir Gottes Kinder würden. Du hast dich erniedrigt zur Knechtsgestalt, auf daß wir durch dich zum Bilde Gottes erneuert würden. Ach Herr, wir saßen in Finsterniß und Schatten des Todes, in Angst und Traurigkeit; aber du haft uns zugewendet die herzliche Barmherzigkeit Gottes, und hast Friede und Freude herniedergebracht, die allem Volke widerfahren soll. Durch dich ist Friede auf Erden, und an den Menschen ein Wohlgefallen. Hosianna in der Höhe! Gelobet sei, der da kommt im Namen des Herrn! Dziehe ein, Herr Jesus Christus, in unsere Herzen, und erfülle sie mit allen Gaben und Gnaden deiner himmlischen Milde und Güte. Der du gekommen bist, das Verlorene zu suchen, errette uns von allem Elend der Sünde; mache uns zu Erben deines Reiches hier und dort in Ewigkeit; erbarme dich über uns und segne uns. Segne jetzt an uns allen die feftliche Verkündigung deiner gnadenreichen Erscheinung und die Feier des heiligen Abendmahles, auf daß wir in dir je mehr und mehr gegründet und gewurzelt werden, und du lebest in uns und wir in dir, zum Preise unsers Gottes und Vaters. Amen. Gebet nach der Predigt. 1908 190 1. Gaitasun vibus Erhebet euere Herzen zu Gott und sprechet mit Andacht und Glauben: don D Herr, allmächtiger Gott, allgütiger Vater! Wir erscheinen vor deinem Gnadenthrone, dir unser schuldiges Lob und Dankopfer zu bringen für die unaussprechliche Wohlthat, daß du uns armen Sündern deinen eingebornen Sohn zum Erlöser gegeben haft! Er, der von Ewigkeit her in Gottes Gestalt war, hat Knechtes: gestalt angenommen, er ist Gott und Mensch in Einer Person und also unser Immanuel, Gott mit uns. O großes Geheimniß der Gottseligkeit: Gott ist geoffenbaret im Fleisch; er ist gerecht erkannt worden im Geist; er ist erschienen den Engeln; er ist gepredigt worden den Heiden; er ist geglaubt von der Welt; er ist aufgenommen worden in die Herrlichkeit! git Gott der Gnade und Huld, wir erkennen es, daß wir arme Menschen ohne deinen geliebten Sohn in Unwissenheit und Elend geblieben wären. Ihm haben wir zu danken für Verzeihung und Begnadigung, Leben und Seligkeit. Lehre uns durch die erleuchtende Gnade des heiligen Geistes uns recht inniglich unsers Heilandes zu freuen und diese Freude dadurch an den Tag zu legen, daß wir mit einem frommen und gottseligen Leben bezeugen, Jesus lebe und wohne in uns, er regiere, leite und führe uns. Herr Jesu, ewiger Sohn Gottes, du hast unsere Natur angenommen, du bist in unser Fleisch gekommen, unsere Krankheiten zu tragen und unsere Schmerzen auf dich zu laden. Erbarme dich über uns; tröste und stärke uns, daß wir mit Freuden erwarten mögen deine Erscheinung, da du in deines Vaters Herrlichkeit kommen und uns zu dir in dein Reich und in deine Herrlichkeit aufnehmen wirst. Dir, dem allein wahren Gott, unserem Vater, dir, unserem Herrn Jesu Christo, und dem heiligen Geiste sei Dank, Lob, Preis und Ehre in Ewigfeit. Amen. And sh 2. Erhebet euere Herzen in froher Andacht zu Gott und betet: and Liebreicher Gott, gnädiger Vater in Christo! Wir sagen dir Lob und Dank, daß du deinen geliebten Sohn, unsern Herrn Jefum Chriftum, in die Welt gesendet hast, das Verlorene zu suchen und selig zu machen. Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnet; wir haben seine Herrlichkeit gesehen als die Herrlichfeit des Eingebornen vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. Nimm in Gnaden an, o Gott, unsere Dankgebete und Lobgesänge zu deiner und deines Sohnes Ehre, und gib, daß diese Freudenbotschaft unter uns nicht nur verkündigt und gepriesen, sondern auch geglaubt werde und 2 18 Früchte bringe zum Heil unserer Seelen. Mache fest und lebendig in uns die beseligende Gewißheit, daß du uns deinen Sohn und mit ihm Alles schenkest. Laß das Licht seines Evangeliums sich ausbreiten über alle Völker der Erde, daß es auch denen leuchte, die noch in Finsterniß und Schatten des Todes sizzen; und wo unter uns noch Zweifel und Unglaube die Seelen verdunkelt, da komm unserer Schwachheit zu Hülfe. Mehre uns den Glauben an deinen Sohn und die feste Zuversicht, daß er ist Christus gestern und heute eben derselbe und in die Ewigkeit. main Hochgelobter Heiland, der du den Glanz der Herrlichkeit verlas sen hast, um unser Retter und Versöhner zu werden, o nimm uns hin zu deinem Eigenthum, daß wir allem ungöttlichen Wesen entsagen, und mäßig, gerecht und gottselig leben in dieser Welt. Der du selbst ein Kind geworden bist, und willst, daß die Kinder zu dir kommen, lege auch uns, den Eltern und Lehrern, die rechte und heilige Liebe zu ihnen ins Herz, daß wir sie dir, ihrem göttlichen Heilande zuführen, und sie erziehen zu seligen Mitgenossen deines himmlischen Reiches. Vereine uns Alle als die Deinen in der Liebe, mit der du uns geliebet hast, daß wir auch über diese heiligen Tage unserer armen Brüder eingedenk seien, und sie an Leib und Seele erquicken. Laß dein Licht leuchten in alle Finsterniß unserer Seelen hinein, daß wir durch den Glauben gereinigt und geheiligt werden, und mache uns tüchtig, in deiner Gemeinschaft, zu dem Erbtheil der Heiligen droben im Lichte, wo Freude und Wonne über ihnen sein wird ewiglich. Amen. Cest Gebet am Schlusse des Jahres nach der Predigt. Herr, allmächtiger Gott, barmherziger, liebreicher himmlischer Vater! Bald legen wir durch deine Gnade abermals hin ein Jahr, das nicht wieder kommt. Darum danken wir dir von ganzem Herzen für alle deine vielfältigen Gutthaten, welche du im verfloffe nen Jahre uns und den Unsrigen an Seele und Leib erzeiget hast. Nicht weniger danken wir dir dafür, daß du so manches Böse durch das ganze Jahr treulich und väterlich von uns abgewendet hast. Du hast uns durch dieses Jahr gegönnet dein heiliges, ewiges Wort, das wir zu Hause sicher lesen und in der Gemeinde ohne Gefahr hören fonnten. Damit hast du unsere Seelen gespeiset, uns gelehret, gestärket, getröstet, aufgerichtet und uns den Weg zur ewigen Seligkeit gezeiget. Ueber alle hohen Feste dieses Jahres hast du uns bereitet deine heilige Tafel und uns genießen lassen die Zeichen, Siegel und Pfande unserer Erlösung. Du hast auch dieses Jahr mit vielfachem Segen gekrönt und uns aus mancher Noth und Gefahr errettet.( Du hast uns durch das ganze Jahr geschenkt den theuren Frieden im Lande, so daß kein feindliches Schwert ist ge 19 zückt worden. Kirchen und Schulen sind zu gesetzten Tagen und Stunden geöffnet, Gericht und Rath sind gehalten worden; der Pflug im Feld hat nicht still stehen müssen, uns ist Erndte und Herbst zu lieb geworden.) Du hast das Vaterland in Gnaden behütet, in Tagen der Heimsuchung hast du uns deine Nähe erfahren lassen, und an allen Mühseligen und Beladenen, die zu dir gekommen sind, deine Verheißung erfüllt, daß fie Ruhe finden sollen bei dir. Ja, deiner Gutthaten, womit du das abgewichene Jahr so reichlich gekrönet hast, sind so viele, daß sie weder mit Gedanken erreicht, noch mit der Zunge würdig können gepriesen werden. Darum danken wir dir, so viel wir vermögen, aus unserm ganzen Herzen, und bitten dich, o himmlischer Vater: Stärke uns in unserer Schwachheit, und laß dir wohlgefällig sein das Lob unsers Mundes und die Erhebung unserer Herzen zu dir! Wir bitten dich ferner, allgütiger Bater, verzeihe uns um Jesu Christi willen alle die schweren und großen Sünden, die wir dieses vergangene Jahr und alle vorhergehende Zeit unsers Lebens wider deine heilige Majestät begangen haben, mit Sinnen und Gedanken mit Gelüsten und Begierden, mit Worten und Werken, mit Thun und Lassen, wider dich und den Nächsten, wissentlich und unwissentlich, aus Unbedachtsamkeit und aus Vorsag, und wie sie immer sind begangen. worden. Herr, wir bekennen unsere Sünden, und unsere Uebertretungen sind immerdar vor uns. Verzeihe, o Herr, verzeihe uns um Jesu Christi willen! Laß doch mit dem alten hinfliehenden Jahre todt und ab sein alle unsere Sünden. Herr, wer kann merken, wie oft er fehlet; vergib uns unsere verborgenen Fehler, Gedenke nicht der Sünden unserer Jugend noch der Uebertretungen unserer reiferen Jahre; gedenke aber unser nach deiner Barmherzigkeit, o Herr, um deiner Güte willen! Wir bitten dich ferner um deinen heiligen Geist, daß er uns beistehe im Kampfe wider die Sünde, und wir mit dem neuen Jahre neue Kreaturen werden zu deiner Ehre. Fahre fort, o Herr, mit deiner großen unverdienten Gnade. Laß sie groß über uns sein auch das fünftige Jahr, groß über die Regenten und das Volk, über Kirchen und Schulen, über alle frommen Haushaltungen, über alle Seelen, die den Herrn Jesum lieb haben. Segne und erfülle das fünftige Jahr mit allem Guten, und bewahre uns in dem Laufe desselben nach deinem heiligen Willen vor allem Bösen. Und da unsere Jahre unvermerkt dahin eilen und die Zahl derselben abermals um eines vermehrt ist, so bitten wir dich um die Gnade, daß du uns lehrest die flüchtige Hinfälligkeit unsers Lebens wohl zu erkennen, uns Schäße im Himmel zu sammeln, und immer zu suchen, was droben ist, wo Christus ist, sigend zu deiner Nechten. Herr, lehre uns bedenfen, daß wir sterben müssen, auf daß wir weise werden. Alles um Jefu Chrifti, unsers Herrn und Heilandes willen. Amen. 20 held Neujahr. CONTE Gebet vor der Predigt. him.lnd dh ad Unser Anfang geschehe im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen. Herr Gott, du bist unsere Zuflucht für und für. She denn die Berge worden und die Erde und die Welt erschaffen war, bist du Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Unsere Jahre eilen dahin wie ein Strom, fie find wie ein Traum, und wie eine Blume, die am Morgen blühet und des Abends verwelket, du aber bleibest der du bist, und deine Jahre nehmen kein Ende. Wir find Sünder und unsere Schuld ist offenbar vor deinem Angesichte; du aber, o Gott, bist unser Vater und Helfer, von Alters her ist das dein Name. Wer will ausfünden deine großen Thaten und genugsam preisen die Werke deiner Hand? Wer will vergelten alle Gnade und Barmherzigkeit, die du an uns gethan? Gott, wie theuer ist deine Güte, daß die Menschenkinder sicher ruhen unter dem Schatten deiner Flügel! Darum sucht dich unsere Seele, du unsere Hülfe und unser Trost in Ewigkeit! Allerbarmer, Later unsers Herrn Jesu, in dessen Namen wir das neue Jahr antreten wollen, laß ihn, deinen cingebornen Sohn, heute neu aufgehen in unsern Herzen, als die wahre Gnadensonne, die da Licht und Leben bringt vom Aufgang bis zum Niedergang; und verleihe, daß wir immerdar unser Heil suchen allein in seinem Namen. Laß dir, o Gott, in Gnaden wohlgefallen dieses erste Opfer des Lobes und Dankes, das wir dir bringen im neuen Jahre; sei uns nahe, so oft wir an dieser heiligen Stätte vor dir erscheinen, und segne unsere Gebete und Gesänge und die Predigt deines Wortes zum Lobe deiner Herrlichkeit! Amen. Unser Vater u. f. f.ad mp Gebet nach der Predigt. Erhebet euere Herzen zu Gott und betet: Herr unser Gott, liebreicher Vater in Christo! Wir sagen dir Lob und Dank für alle die unzählbaren Gnaden und Wohlthaten, die wir in dem abgelaufenen Jahr an Leib und Seele aus deiner Hand empfangen haben, und legen das demüthige Bekenntniß vor dir ab, daß wir viel zu gering find aller der Barmherzigkeit und Trene, die du an uns erzeiget hast. Du sahest unsere Sünden; alle Gedanken, Worte und Werke, womit wir dein heiliges Gebot übertreten haben, sind offenbar vor dir; ihrer find mehr, als daß wir sie zählen könnten. Aber du bist immerdar langmüthig, gnädig und von großer Güte. Treuer Vater, verlaß uns auch im neuen Jahre nicht; laß deine Gnade alle Morgen neu über uns aufgehen, neues Heil über einen Jeden und das. ganze Vaterland, daß wir deine Herrlichkeit sehen und dich dafür preisen. 7100 21 Laß das Reich der Wahrheit und Gerechtigkeit, das Reich deines geliebten Sohnes unter uns wachsen, und gib, daß er uns immer völliger werde, was sein großer, herrlicher Jesusname uns sagt, ein Heiland, der selig machet von Sünden. Die Diener deines Wortes erfülle mit Muth und Freudigkeit, dein Evangelium zu predigen, und segne ihre Predigt an denen, die fie hören. Dein Schuß und Schirm walte über deiner Kirche und vereinige ihre Glieder im gemeinsamen lebendigen Glauben. Sende und erhalte Frieden auf Erden, Frieden dem theuren Vaterlande. Knüpfe immer fester das heilige Band der Eintracht und Treue unter seinen Bewohnern. Gib, daß die Fürsten der Völfer, daß auch unsere Regenten nach deinem Willen regieren mit Weisheit und Gerechtigkeit, und daß wir sie ehren durch Gehorsam und Vertrauen. Segne einen Jeden von uns in seinem Stand und Berufe. Laß die Ehegatten in deinem Frieden und in wahrer Gottseligkeit verbunden sein. Gib Eltern und Lehrern Weisheit und Gnade, die Kinder zu dir zu führen; und beschüße du sie in allen Anfechtungen der Welt und des Fleisches. Heilige uns Alle in deiner Wahrheit! Wenn wir fündigen, so züchtige uns väterlich; wenn wir über unsere Sünden trauern, so erquicke uns mit deiner Gnade; wenn wir versucht werden, so stärke uns; wenn wir uns verirren, so bringe uns durch den treuen Hirten wieder zurecht; den Reichen bewahre vor Stolz, den Armen vor Verzagtheit. Sei du ein Vater der Armen ein Versorger der Witwen und Waisen, unser Schirm und Schild in aller Noth und Traurigkeit des Lebens, eine heilige Zuversicht aller, die im Glauben zu dir aufschauen! Bereite selbst mit deines Geistes Gnade die, welche du abrufen willst; erbarme dich der Sterbenden in ihrer letzten Noth! Und wenn in diesem Jahre die Zahl unserer Tage voll werden. sollte, Herr, dein Wille geschehe! Gib, daß wir alle wandeln nicht als die Unweisen, sondern als die Weisen, daß wir fest stehen im Glauben, wachen und beten, kämpfen und ausharren bis ans Ende; laß uns dir leben, daß wir in deiner Gnade sterben, und im Vertrauen auf deine Barmherzigkeit und das Verdienst deines Sohnes getroft und freudig hinübergehen in das ewige Baterland, wo kein Wechsel von Tagen und Jahren mehr sein wird, und wo wir mit allen Erlösten im Anschauen deiner Herrlichkeit selig sein werden ewiglich. Amen. finds Gebet in der Charwoche nach den Predigten. y Herr Jesu Christ, du theuerster Menschenfreund! Wie sollen wir dir genugsam danken für deine unaussprechliche Liebe, die dich bewogen hat, ein so schweres Leiden für uns auszustehen, und zwar für deine Feinde, die dich und deinen Vater mit vielfältigen Sünden beleidiget hatten. rad 22 sans Gib uns doch diese Liebe in dem Lichte deines heiligen Geistes also zu erkennen, daß unsere Herzen dadurch zu einer heiligen Verwunderung gebracht und mit einer desto herzlicheren Gegenliebe zu schuldiger Dankbarkeit erfüllt und in dem lebendigen Glauben an dich gestärkt werden mögen. O möchten wir durch diesen Glauben der Früchte deines Leidens theilhaft werden und deiner liebevollen Absicht 13877 entsprechen! Lehre uns also dein Leiden erkennen und annehmen als eine vollfommene Genugthuung für unsere Sünden, damit wir durch diesen Glauben der Vergebung derselben und unserer Versöhnung mit Gott versichert werden. Laß uns nie vergessen, daß du um unserer Uebertretungen willen verwundet und um unserer Sünden willen zerschlagen wurdest. Auf dir lag die Strafe, damit wir Frieden hätten, und durch deine Wunden werden wir gesund. Laß uns auch aus deinem Leiden in allem unserm Leiden Geduld und Trost schöpfen und auf dich sehen, du erhabener Dulder! Laß uns aus dem reichen Schage deiner Erbarmung alle Fülle der Gnade, der Gerechtigkeit, des Friedens, des Heils und der Seligkeit hernehmen! Verleihe uns die Kraft, durch das Andenken an dein Leiden alle sündlichen Regungen des Fleisches zu bezwingen, daß der sündliche Leib fraftlos gemachet werde und mehr und mehr ersterbe, damit wir der Sünde nicht mehr dienen. Drücke in unsere Herzen dein heiliges Erempel, und laß uns im Aufsehen auf dich immer demüthiger, geduldiger und liebevoller werden! So laß es uns gelingen, daß, wie du durch dein Leiden in die Herrlichkeit eingegangen bist, wir ebenso als deine getreuen Nachfolger in deine Herrlichkeit eingehen und dir alsdann, was wir jetzt noch nicht vermögen, vollkommen danken. Amen, um deiner theuren Liebe willen, Amen. Und Gebet am hohen Donnerstag vor der Predigt. alop 10 Laffet uns aufsehen auf den Anfänger und Vollender unsers Glanbens, Jesum, welcher für die Freude, die ihm vorgelegt war, das Kreuz erduldet, die Schande verachtet, und sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat. Ewiger Gott, barmherziger Vater! Wir sagen dir Lob und Dank für deine unaussprechliche Barmherzigkeit, daß du uns armen Sündern diesen Mittler und Erlöser geschenkt und uns durch ihn deiner Liebe und Gnade versichert hast. Deines eigenen Sohnes haft du nicht verschonet, sondern ihn für uns in den Tod dahingegeben. Nun sind wir gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Gegenwärtiges noch Zufünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch irgend eine Gewalt uns scheiden kann von deiner Liebe, die da ist in Christo Jesu, unserm Herrn. 138 Herr Jesu, theurer Heiland, der du für uns am Kreuze gestorben bist und in deinem Tode wie in deinem Leben deine Liebe gegen 23 uns verherrlichet hast, wir danken dir für alle deine Liebe, wir danfen dir auch von Herzen, daß du in deiner Leidensnacht unser gedacht und uns in dem heiligen Abendmahl ein Gedächtniß deiner Liebe ge= stiftet hast. D laß heute die Predigt von deinem Kreuze und den Genuß des heiligen Mahles an uns Allen gesegnet sein, daß wir dich, unsern Erlöser, mit lebendigem Glauben in unser Herz aufnehmen, unsere vielfältigen Sünden und Uebertretungen von ganzer Seele bereuen und im Vertrauen auf dein theures Verdienst in deinen Tod begraben. Ja gib, daß wir uns selbst und der Welt absterben, und fortan nur dich lieben und dir leben, der du uns zuerst geliebet und uns mit deinem Blute dir zum Eigenthum erworben hast. Amen. Betet weiter mit Andacht: Unser Vater u. f. f. Gebet am hohen Donnerstag nach der Predigt. Herr, Herr Gott, barmherzig und gnädig, langmüthig und von großer Güte und Treue! Wie können wir dir genug danken für den wunderbaren Beweis deiner großen Barmherzigkeit, den du uns in der Aufopferung deines geliebten Sohnes, unsers Herrn Jesu Christi, gegeben hast. Wir dürfen nicht verzagen unter der Last unsrer Sündenschuld. Wir haben einen Fürsprecher bei dir in dem Heiligen und Gerechten, welcher ist die Versöhnung für unsere und der ganzen Welt Sünde. Heil uns! Es ist dein Wille, daß Alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Hilf uns zu diesem Glauben, und gib uns ein recht demüthiges und bußfertiges Herz, ein Verlangen nach der Erlösung, die in Christo Jesu geschehen ist. Herr unser Heiland, du hast uns geliebet und uns gereiniget von Sünden mit deinem Blute. Dank, ewiger Dank sei dir! Allen Mühseligen und Beladenen, die zu dir kommen, willst du Ruhe geben für ihre Seelen; in dir findet der Heilsbegierige seine Gerechtigkeit und Stärke. In allen unsern Leiden trägst du uns das Kreuz voran; ja wir find auch im Tode getrost; denn du hast dem Tode seine Macht genommen, du bist der Ueberwinder des Todes und der Hölle. Nimm uns dafür hin zum Opfer, das da lebendig, heilig und dir wohlgefällig sei, und erwecke in uns herzliche Bereitwilligkeit, dir auf deinem Kreuzeswege nachzufolgen und mit dir in den Tod zu gehen, damit wir auch mit dir zur Herrlichkeit erhoben werden. welche Gnade ist uns geschenkt, daß wir deiner seligen Gemeinschaft, du ewiger Mittler zwischen Gott und den Menschen, uns freuen, und dieselbe bei deinem heiligen Diahle erneuern dürfen! Lehre uns dieses Denkmal deiner Liebe und deines Todes immer höher schäßen, es immer würdiger gebrauchen, und die segensvolle Kraft desselben in reichem Maße erfahren. Gib, daß wir es niemals feiern, ohne 24 die Größe deiner Liebe mit inniger Andacht und Dankbarkeit zu empfinden. thing will en Laß uns auch durch deine Liebe gedrungen werden, dich unsern Herrn und Heiland mit Mund und Herzen zu bekennen, dir anzuhangen im Glauben und in der Liebe, dir zu leben und zu sterben. Amen. ( 40) uisplands) on s hid Charfreitag. Gebet vor der Predigt. twitte Das Lamm, das erwürget ist, ist würdig zu empfangen Macht und Reichthum und Weisheit und Stärke und Ghre und Ruhm und Lobpreisung. Barmherziger Gott und Vater unsers Herrn Jesu Christi! Wir find in stiller Andacht versammelt um das Kreuz deines lieben Sohnes, dir aus tiefstem Herzensgrunde zu danken, daß du ihn für uns dahingegeben haft, auf daß Alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Hochgelobt sei dein heiliger Name und deine große Barmherzigkeit! Herr Jesus Christus, du Mittler des neuen Bundes, o demüthige uns heute auf's Tiefste durch den Anblick deines heiligen Leidens und Sterbens. Wir haben dir Mühe und Arbeit gemacht mit unsern Sünden, und um unserer Uebertretung willen bist du verwundet worden. Du hast durch deinen Tod das große Werk unserer Grlösung vollbracht. Ergreife uns nun mit der Kraft deines Geistes und verseße uns in die Gemeinschaft deines Lebens, daß von heute an unser alter Mensch mit dir gefreuzigt und begraben werde in den Tod; daß wir dich wiederum lieben mit rechter Inbrunst des Geistes, und dir dein Kreuz nachtragen in Glauben und in Geduld. no Barmherziger Gott, verleihe jegt deinen Dienern mit Kraft zu reden von den Wundern deiner Erbarmung, und das Wort vom Kreuze in Lauterkeit und Wahrheit zu verkündigen, und segne an uns Allen das Gedächtniß des Leidens und Sterbens unsers Heilandes. Amen. Unser Vater u. f. f. Jinjud Gebet nach der Predigt. gadil Herr Gott, himmlischer Vater! In tiefer Demuth beten wir dich an als unsern ewigen Erbarmer. Du hast den, der von feiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir in ihm gerecht gemacht würden vor dir. Vater, erbarme dich unser, nimm gnädig an unser Flehen! Du haft deines eigenen Sohnes nicht verschonet, sondern ihn für uns dahingegeben; wie solltest du nicht mit ihm uns Alles schenken? O schenke uns vor Allem ein recht demü: thiges und dankbares Herz, und erneuere in uns vor dem Kreuze, um welches wir uns sammeln, den Glauben und die Liebe zu dem, der für uns starb, und uns erworben hat Versöhnung und Gnade. 25 Preis und Dank sei dir, Herr Jesu, Heiland der Welt, der uns geliebet hat bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuze. Anbetung dir, der uns mit seinem theuren Blute zum Eigenthum erworben und uns gemacht hat zu Kindern und Erben Gottes. bot Gelobet seiest du, o Herr, du einiger Mittler Gottes und der Menschen, gelobet sei dein heiliger Name für Alles, was du um unsertwillen erduldet, für jede Laft, die du getragen, für jeden Kampf, den du gekämpft, für jedes Trostes- und Segenswort, das du am Kreuze gesprochen, gelobet für deine Liebe bis in den Tod. Dank sei dir in Ewigkeit für den Sieg, den du sterbend errungen. Dein Sieg ist unser Sieg, dein Tod ist unser Leben: du hast uns theuer erkauft; es ist vollbracht das Werk unserer Erlösung und Seligkeit, wir find mit Gott versöhnt. unduse ol Herr Jesu, nimm unser Herz und Leben und Alles, was wir sind und haben, zum Opfer des Lobes und Dankes für deine Liebe, nimm uns hin zu deinem völligen Eigenthum, und erwecke uns, daß wir heute auf's Neue Buße thun und Glauben faffen unter deinem Kreuze. Laß Keines hinweggehen von dieser heiligen Stätte, ohne daß es die Kraft deines versöhnenden Todes an seiner Seele erfahren habe. Segne, barmherziger Vater, an uns Allen das Gedächtniß der Leiden und des Todes unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi. Amen. Ostern. Vor der Predigt. Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden. Der Herr lebt, und wir sollen mit ihm leben. Erhebet euere Herzen zu Gott und betet: Allmächtiger, barmherziger Gott und Vater unsers Herrn Jesu Chrifti! Wir kommen vor dein heiliges Angesicht mit Dank und Lobpreisung deines herrlichen Namens. Du hast deinen eingebornen Sohn, der um unserer Sünden willen dahin gegeben war, um unserer Gerechtigkeit willen wieder auferweckt. Du hast damit herrlich besiegelt das Werk deiner Gnade, die Erlösung der Welt. Nach deiner groBen Barmherzigkeit sind wir wiedergeboren durch die Auferstehung Christi von den Todten zu einer lebendigen Hoffnung auf ein unvergängliches, unbeflecktes und unverwelkliches Erbe, das uns im Himmel aufbehalten wird. Herr, wir sind zu gering aller Barmherzigkeit und Trene, die du an uns offenbaren willst. Wie können wir dich genugsam erheben! Vollende du selbst dein Werk in uns, das Werk der Wiedergeburt zum ewigen Leben. Gib, o himmlischer Vater, daß wie Christus auferweckt ist von den Todten durch deine herrliche Macht, also auch wir in uns die Kraft seiner Auferstehung je mehr und mehr empfinden. Laß uns, ergriffen von der Kraft deines heiligen Wortes, von dem Tode der Sünde erwachen und in einem neuen Leben wandeln, und also entgegengehen der Auferstehung der Todten, da dieß 26 Verwesliche wird anziehen die Unverweslichkeit, und dieß Sterbliche die Unsterblichkeit. Herr Jesu, du Fürst des Lebens, du Anfänger und Vollender unserer Seligkeit, gib durch deine fiegreiche Kraft, womit du die Sünde und den Tod überwunden hast, daß auch wir in deiner Nachfolge Sünde und Tod überwinden. Du bist die Auferstehung und das Leben. So erfülle an uns dein Wort, daß, wer an dich glaubt, ob er gleich sterbe, doch leben wird. Laß uns besonders durch dein heiliges Mahl also mit dir, unserm Haupte, vereinigt werden, daß du in uns lebest und wir in dir, bis wir einst ganz vollendet in deine Herrlichkeit eingehen. Dir, unserem auferstandenen Erlöser, samt dem Vater und dem heiligen Geiste, sei Anbetung und Dank und Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 990, C Unser Vater u. f. f. 43981 Nach der Predigt. 1. Hochgelobet feift du, Gott unser Vater, daß du deinen Sohn Jesum Christum von den Todten auferwecket und mit Preis und Ehre gekrönet hast, damit er das lebendige Haupt und der Herr der Gemeinde fei auf ewig. Von Herzen preisen wir deine große Liebe, womit du uns in Christo geliebet. Du hast nicht zugegeben, daß dein Heiliger die Verwesung sehe, du haft ihm aufgethan den Weg zum Leben und ihn zum Herrn und Christus gemachet. gjaldes ho Lob und Dank und Ehre sei dir, Herr Jesu, der du todt warst und nun ewiglich lebest. Heil uns! Du bist die Auferstehung und das Leben, und rufft es heute allen deinen Bekennern zu: Ich lebe und auch ihr werdet leben. Hilf uns, daß wir uns mit dir erheben in das wahrhaftige Leben, und durch den Glauben theilhaft werden deines großen Sieges und aller herrlichen Früchte deines Todes und deiner Auferstehung. Gib, daß wir hinfort nicht mehr uns selbst leben, sondern dir, der für uns gestorben und auferstanden ist. Himmlischer Bater, erbarme dich Aller, die von der Kraft der Auferstehung deines Sohnes noch nichts erfahren haben an ihren Seelen, und noch todt find in ihren Sünden; laß zu ihnen dringen deine mächtige Stimme: Wache auf, der du schläfft, und stehe auf von den Todten, so wird dich Christus erleuchten. Erwecke sie, daß sie das finstere Grab der Sünden verlassen und als Kinder des Lichtes in einem neuen Leben wandeln. mi Herr, der du durch deine Auferstehung Leben und Freude wiedergebracht hast, schenke deinen Frieden allen Bekümmerten und Angefochtenen, daß fie getroft seien in dir; und erhebe sie im Geiste zu der Heimat, wo Gott alle Thränen abwischen wird von ihren Augen. Erbarme dich über alle Kranken und Sterbenden, die mit dem Tode kämpfen, mache sie zu lebendigen Zeugen von der Kraft deiner 27 Auferstehung, daß sie in seliger Erfahrung sagen können: Ich weiß, nuen: I daß mein Erlöser lebt. all inst Und wenn auch wir einst durch das dunkle Thal des Todes wandeln müssen, alsdann, o Herr, bleibe bei uns mit deiner Gnade! Laß uns deine beilige Nähe, deinen Trost und Frieden empfinden! Laß deine Auferstehung das sichere Pfand sein, daß auch uns aufbehalten ist das himmlische Erbe des ewigen Lebens, das du bereitet hast allen denen, die deine Erscheinung lieb haben. Gott des Friedens, der du von den Todten wiedergebracht haft den großen Hirten der Schafe, unsern Herrn Jesum Christum, mache uns fräftig, in allem guten Werke deinen Willen zu thun, und zu jagen nach der Heiligung, ohne welche Niemand den Herren sehen wird, durch Jesum Chriftum, deinen geliebten Sohn, welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 2. Herr Gott, allmächtiger, liebreicher Vater in Chrifto! Abermals haben wir mit einander hören und betrachten können das gottselige Geheimniß unserer so theuren Erlösung. Deinem eingebornen, geliebten Sohne, der von feiner Sünde wußte, hast du aufgelegt die Strafe unserer Sünden. Er ward gezählt unter die Uebelthäter, und hat sein heiliges Leben geendet in dem bittersten Tode; aber du haft ihn als den großen Hirten der Schafe am dritten Tage von den Todten allmächtig wiedergebracht. Er ward dahin gegeben um unserer Sünden willen, aber wieder auferweckt um unserer Gerechtigkeit willen. Amen, Halleluja! Heilig, heilig, heilig bist du, der Herr Gott, der Allmächtige, der du warest, der du bist, und der du sein wirst. Himmel und Erde werden deiner Ehre und Herrlichkeit voll; denn dir allein gehört die Kraft und das Heil und die Ehre. Unsere Seele, unser Mund und Alles, was in uns ist, lobe täglich und stündlich deinen heiligen Namen! Dabei aber, o Herr, o du einiger Ursprung alles dessen, was der Mensch Gutes hat und ist, bitten wir dich von Grund unserer Herzen um Erleuchtung unserer Seelen. Gib, daß wir je mehr und mehr erkennen deine unendliche Liebe, mit der du deinen einigen und geliebten Sohn für die Welt dahin gegeben, und die Liebe deines Sohnes, in der er dir gehorsam geworden bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuze. Herr Jesu, du Sohn des Höchsten, verleihe uns, daß wir nun Alles, was dem Menschen auf Erden schön, lieb und Gewinn zu sein dünkt, gegen dich und dein Verdienst für Schaden erachten. Hochheilig sei uns die tröstliche Wahrheit, daß du lebest in alle Ewigkeit, uns vor Gott zu vertreten als unser einziger Mittler. Hilf auch, daß nun unser Keines mehr lebe sich selbst, sondern allein dir, der du für uns gestorben und wieder auferstanden, der du ein Herr bist beides, der Lebendigen und der Todten. e time toksyut dous Herr, komm auch allezeit zu Hülfe deiner Kirche. Sende allenthalben den lieben Frieden, und wenn deine Gemeinde in der Welt 28 Bedrückung erleidet, so gib Kraft und Gnade, daß wir deine Schmach höher achten als alle Schäße dieser vergänglichen Welt. And Dir, o heiliger Vater, samt unserm Herrn und Heiland Jesu Christo, in Einigkeit des heiligen Geistes, sei Dank, Lob, Preis und Majestät nun und in alle Ewigkeit. Amen. Mind Auffahrt. Gebet vor der Predigt. Erhebet euch, ihr ewigen Pforten, daß der König der Ehren einziehe! Wer ist der König der Ehren? Es ist der Herr, der Starke und Gewaltige, der Herr, der Mächtige im Streit. O Herr, allmächtiger Gott! Wir kommen mit freudigen Danksagungen vor dein heiliges Angesicht, daß dein eingeborner Sohn, unser Herr und Heiland, von dieser Welt aufgenommen worden ist in den Himmel. Er hat sein Werk vollendet, das Werk, das du ihm gegeben in der Erlösung und Beseligung der Menschen. Aus seiner tiefen Erniedrigung hast du ihn wieder erhöhet und ihn in die ewige Herrlichkeit eingehen lassen; du hast ihn gesetzt zum Herrn und Haupt der Gemeinde. Dafür steigen heute unsere Lobgesänge zu dir empor. In Demuth und Rührung beten wir dich an. Höre unser Flehen, und nimm gnädig an unsern Dank, daß du ihm, dem Anfänger und Vollender unseres Glaubens, einen so herrlichen Ausgang gegeben, und wir im Aufblick zu ihm nun freudige Zuversicht fassen können zu dir. Herr, unser Heiland, wir freuen uns deines Sieges, wir nehmen Theil an deiner Verherrlichung. Laß uns mit dir als unserm Haupte immer mehr vereiniget werden, und laß die Kraft deines Geis stes auf uns hernieder, daß unsere Seelen stark werden im Glauben, und muthig dir nachzufolgen in Kreuz und Leiden. Deine VerheiBung stehet fest, daß du bei uns sein wollest alle Tage bis an das Ende der Welt. Laß uns deine heilige Nähe immer mehr erfahren, und richte unsere Herzen empor zu der Herrlichkeit, in die du eingegangen bist; lehre uns trachten nach dem, was droben ist, wo du bist; heilige unser Herz und unsern Wandel; und wann einmal unfere Pilgerschaft vollendet ist, so nimm uns auf zu dir in deine Herrlichkeit, und laß uns ewig sein, wo du bist. Amen. Betet weiter mit Andacht: Unser Vater u. f. f. Gebet nach der Predigt. 1. Erhebet euere Herzen zum Himmel, da Jesus ist, unser Erlöser, und sprechet mit Andacht: 5052 384 bod fid ID Gott, allmächtiger Vater! Lob und Ehre, Preis und Dank sei dir, daß unser Herr Jesus Christus, dein eingeborner und ewiger 29 Sohn, von dieser Welt aufgenommen worden in den Himmel. Du haft ihn erhöhet zu der Rechten deiner Majestät, du hast ihm gege= ben einen Namen über alle Namen, in welchem alle Kniee sich beugen und alle Zungen bekennen, daß er sei der Herr, o himmlischer Vater, zu deinem Preise. Herr Jesu Christ, du Sohn des Vaters, der du fizest zu seiner Rechten, erbarme dich unser; sieh auf uns herab von deiner heiligen Wohnung und segne uns! Dir haben sich aufgethan die himmlischen Pforten, dein Reich ist ein ewiges Neich, du bist der rechte König der Ehren. Du bist aufgefahren zu deinem Gott und zu unserem Gott, zu deinem Vater und zu unserem Vater; du stirbst nicht mehr, sondern lebst ewig, um uns zu vertreten; du vermagst vollkommen selig zu machen uns und Alle, die durch dich zu Gott kommen. Zugleich danken wir dir, Herr Jesu Christ, daß du uns die gnädige Versicherung gegeben, du wollest auch uns durch einen seligen Heimgang zu dir nehmen, damit wir seien, wo du bist, auf daß, wie wir getragen haben hier auf Erden das Bild des irdischen, fündlichen und sterblichen Menschen, wir alsdann auch dein Bild tragen, das Bild des Himmlischen, Heiligen und Unsterblichen. Schüße indessen, Herr Jesu, deine Kirche gegen ihre Feinde! Dir hat der Vater alle Gewalt übergeben im Himmel und auf Erden. Offenbare deine Macht zur Beschügung deiner Herde. Vermehre die Zahl deiner Jünger und Verehrer, und schaffe, daß vom Aufgang bis zum Niedergange dein Name groß werde unter den Menschen, und demselben aller Orten ein reines Opfer der Danksagung gebracht werde. Allermeist behüte uns, erhabener Heiland, daß wir den Himmel, welchen du uns aufgeschlossen hast durch deine Erhöhung, nicht uns selbst zuschließen durch ein undankbares und fündliches Leben. Hilf, Herr, daß wir dereinst am jüngsten Tage in deiner herrlichen Wiederkunft Theil haben an der Auferstehung der Gerechten, so daß wir alsdann dir entgegenkommen mit Freuden und eingehen in das himmlische Vaterland, und kommen zu dem Berge Zion, in die Stadt des lebendigen Gottes, in das himmlische Jerusalem, zu der Gemeinde der Erstgebornen, zu den Seelen der vervollkommneten Gerechten, zu dir, des neuen Testamentes einigem Mittler, und zu Gott, deinem und unserem Vater, welchem samt dir und dem heiligen Geiste sei Dank, Lob, Preis und Ehre nun und in alle Ewigkeit. Amen. 2. Herr, unser Herrscher, wie Herrlich ist dein Name in allen Landen! Wie groß ist deine Macht im Himmel und auf Erden! Wir fallen im Geiste nieder vor dem Throne deiner Majestät, und preisen dich für die große Liebe, die du uns in Chrifto erzeiget hast. Du hast ihn mit Preis und Ehre gekrönet und ihn erhöhet zum Herrn und Haupt der Gemeinde. Bereite dir selbst dein Lob aus dem Munde deiner Kinder; laß uns deinem Namen fröhlich singen, den du durch die Erhöhung dei 30 nes Sohnes so herrlich gemachet hast, und ziehe uns durch deine Gnade in die selige Gemeinschaft mit ihm. 0.8 Herr Jesu, wir verehren dich als unfern erhöheten Mittler; wir freuen uns deines Sieges; deine Herrlichkeit ist das Pfand der unsrigen. Gedenke unser in deinem himmlischen Heiligthum, und so wir fündigen, so vertritt du uns bei deinem Vater, daß keine Klage uns verdamme vor seinem Nichterstuhl, und sein Friede bei uns bleibe für und für. König der Ghren, richte dein Königreich auf in unsern Herzen, und mache uns durch deinen Geist tüchtig, dir zu dienen mit Freuden, zu deiner Verherrlichung. Beuge unsern Eigenwillen unter dein sanftes Joch, stärke uns wider die Sünde mit Kraft aus der Höhe, und erfülle unsere Herzen mit heiliger Sehnsucht, dahin zu kommen, wohin du uns vorangegangen bist. O lehre uns doch den hohen Werth dieser freudigen Hoffnung recht empfinden, und ernstlich suchen, was droben ist, wo du bist, sizend zur Rechten Gottes. Herr unser Heiland, beschirme deine Kirche an allen Orten, besonders auch in unserm Vaterlande. Nüfte deine Diener aus mit Kraft aus der Höhe, daß durch sie viele Seelen gewonnen werden. Ziehe Eltern und Lehrer zu dir, daß sie auch die Jugend dir zuführen, und leite unsere Kinder selbst an deiner Hand auf die Wege des Heils. Werde nicht müde, göttlicher Erbarmer, Geduld zu tragen mit unsern Schwachheiten; höre nicht auf zur Buße zu rufen Alle, welche der Sünde noch dienen, und die noch kein Verlangen haben nach dem himmlischen Vaterlande: o führe sie herbei zu deinem Volfe, daß sie deinem Namen die Ehre geben. Nichte Aller Augen empor zu dem Lande der Verheißung, das im Himmel ist, damit wir willig den Dienst die ser Welt verlassen und auf dem Wege der ewigen Seligkeit wandeln. Herr Jesu, du Sohn Gottes, der du zu deiner Herrlichkeit eingegangen bist durch viele Leiden, sei mit uns am Tage der Heimsuchung in Kreuz und Leiden, und stärke uns, daß wir mit stiller Geduld den guten Kampf des Glaubens kämpfen und das Kleinod des ewigen Lebens ergreifen. Erquicke mit deinem reichen Troste alle Kranken und Angefochtenen. Und wenn wir einst in der Stunde des Todes unser leibliches Auge schließen, so laß uns mit dem Auge des Glaubens den Himmel offen sehen, und erhöre uns, wenn wir mit dem letzten Seufzer dich anrufen: Herr Jesu, nimm meinen Geist auf! Amen. Pfingsten. Gebet vor der Predigt. Gelobet sei Gott, der Vater unsers Herrn Jesu Christi, der uns mit allem geistlichen Segen in den Himmeln durch Christum gefegnet hat. sua mollo ni nodr Allmächtiger Gott, unser Vater in Chrifto! Lob und Ehre sei dir, daß du dich geoffenbaret hast in deinem Sohne, und durch die 31 Ausgießung des heiligen Geistes dir eine Gemeinde auf Erden gesammelt. Auch uns willst du von deiner heiligen Höhe deine theuren Gnadengaben senden, und das helle Licht des Evangeliums in unsern Herzen aufgehen lassen. Laß uns dieses Wunder deiner Gnade über diese festlichen Tage mit heiliger Andacht betrachten. Laß deinen Geist hernieder auf alle Versammlungen, welche dieses Fest in christlicher Gemeinschaft begeben, und auf alle Herzen, die im stillen Kämmerlein dich anrufen; in Allen erwecke ein ernstliches Verlangen nach deinem Reiche, einen heiligen Hunger und Durst nach deiner Gerechtigkeit, daß Alle zur Erkenntniß der Wahrheit kommen, und dein Geist Zeugniß gebe unserm Geiste, daß wir Kinder Gottes find. Segne dazu, treuer Heiland, dein theures Verdienst an uns Allen, und erfülle an uns die gnadenvolle Verheißung deines heiligen Geistes; gib auch, daß wir ihm nicht widerstreben, sondern daß unser ganzes Leben geheiliget werde durch ihn. Heiliger Geist, du Geist der Wahrheit! wir sind einmüthig verfammelt in Gebet und Flehen und warten auf die Verheißung von oben. Komm herab und erfülle uns mit deiner alldurchdringenden Kraft. Erleuchte uns zum Verständniß des Wortes, in welchem du uns den Rathschluß Gottes zu unserer Seligkeit offenbarest; zerstreue alle Finsterniß aus unsern Herzen, und reinige uns von Sünden, daß wir wiedergeboren werden im Geiste, und auch an uns heute der Tag der Pfingsten erfüllet werde. Laß dazu, allgütiger Vater, an uns Allen gesegnet sein die Verfündigung deines heiligen Wortes, und vereinige uns in der Feier des heiligen Abendmahles mit Allen, die dich anrufen, zu einer Gemeinschaft der Heiligen, die deinen Willen thun, und dich preisen immer und ewig, um Jesu Christi willen, durch die Kraft deines heiligen Geistes. Amen. Betet weiter mit Andacht: Unser Vater u. s. f. Gebet nach der Predigt. 1. Liebreicher und gnädiger Vater in Christo Jesu! Wir erscheinen vor deinem Gnadenthrone mit Dank und Freude an diesem Gedächtnisfest der Ausgießung des heiligen Geistes über die Apostel, in der gläubigen Zuversicht, daß du auch uns und allen deinen Kindern die Gnadengaben desselben verleihen und vermehren werdest. Du hast durch deinen Sohn uns bezeuget, du wollest deinen heiligen Geist geben Allen, die dich darum bitten. So schenke uns denn, treuer Vater im Himmel, um Jesu Christi willen die werthe Gabe deines heiligen Geistes. Herr Jesu, du Sohn Gottes, der du durch deinen heiligen Geist die Apostel tüchtig gemacht zu dem Amt, das die Versöhnung predigt, wir danken dir herzlich für dieses Zeugniß deiner Knechte, das sie in deiner und deines Geistes Kraft allen Völkern fund gethan, durch einen 32 heiligen und unsträflichen Wandel und mit vielen Wundern bestätigt, und endlich auch mit ihrem Blute versiegelt haben. Mache dasselbe kräftig an unsern Herzen, und gib uns Gnade, daß auch wir es aufnehmen und erfahren als göttliche Weisheit und Kraft. heiliger Geist, du Geist des Vaters und des Sohnes, erleuchte unsern dunklen Verstand; lehre uns für und für recht glauben, recht beten, recht thun und lassen, recht reden und schweigen; lehre uns Alles, was zur Seligkeit nothwendig ist! Behüte uns vor allem hartnäckigen verdammlichen Irrthum; heilige unsern Willen und unser ganzes Gemüth; wohne in uns als deinem heiligen Tempel! Tröste uns in allen unsern Anfechtungen; siehe uns bei in allen Versuchungen; führe, ziehe und treibe uns ohne Unterlaß zu allem Guten! Bleibe bei uns so beständig und mächtig, daß wir dich nimmermehr mit beharrlichen Sünden betrüben. Mache unser einen Jeden tüchtig zu seinem Berufe in Chrifto! Heilige uns ganz und gar, durch und durch, damit unser ganzer Geist samt Seele und Leib unsträflich bewahret werde auf die Zukunft unsers Herrn Jesu Christi. Dir, dem Vater aller Gnaden, der seinen Geist ausgießt über alles Fleisch; dir, dem Sohne des Vaters, der durch sein Leiden und Sterben uns armen Sündern den heiligen Geist erworben hat; dir, dem Geiste des Vaters und des Sohnes, der unsere Herzen reiniget und alle Erlösten vereinigt zu der heiligen christlichen Kirche; dir, dem dreieinigen Gott, sei Lob und Ehre, Preis und Dank in alle Ewigkeit. Amen. 2. Herr, unser Gott, wir sagen dir Lob und Dank, daß du über diese heiligen Tage uns abermals begehen läsfest das Gedächtnis der gnadenreichen Ausgießung des heiligen Geistes über die Apostel des Herrn. Wir preisen dich für diese beste aller Gaben, und danken dir, daß die Botschaft des Heils auch zu uns gekommen, und wir durch deinen Geist geheiligt, zu einer Gemeinde des Herren versammelt find. Deine Kirche stehet feft in deiner Kraft, denn du bist bei ihr allezeit; du bist ihre Zuversicht und ihre Stärke; du wirst fie auch erhalten auf dem Grunde, auf dem fie gebaut ist, Jesus Christus. Gott aller Gnade, gieße deinen Geist immer reichlicher aus über alles Fleisch, daß alle Herzen sich dir aufthun, und alle Lande deiner Erkenntniß voll werden. Segne, du Geber aller Gaben, insbesondere unsere Obrigkeit und alle, die da vorstehen der Gemeinde. Erleuchte fie mit dem Lichte deiner Weisheit und weihe sie zu Werkzeugen deines Reiches. Erfülle mit deinem Geiste alle Diener deines heiligen Evangeliums, damit dein göttliches Wort unter uns wachse und zunehme, und sich als ein Wort des Lebens zum Leben erweise an Allen, die es verkündigen, und die es hören. Heilige alle Haushaltungen und Schulen zu Wohnungen deiner Ehre, damit ein frommes Geschlecht unter uns aufblühe zum Lobe 33 deiner Gnade, und verkündige die Tugenden dessen, der uns von der Finsterniß berufen hat zu seinem wunderbaren Lichte. Schenke den Geift der Geduld allen Bekümmerten und Angefochtenen, richte auf die Gebeugten, tröste die Leidtragenden, und laß uns Alle jederzeit durch den Geist deines Sohnes einen freien Zugang finden zu deiner Gnade. adid Barmherziger Gott und Bater! Nüfte auf die Zeit der letzten Noth uns aus mit dem Geiste der Verheißung und der Hoffnung, daß er uns vertrete mit unaussprechlichen Seufzern, wenn wir nicht mehr beten können. Hilf uns unsern Lauf selig vollenden, und mache uns tüchtig, einzugehen in die Versammlung der Gerechten, welche dich loben und preisen, dich samt dem Sohne und dem heiligen Geiste von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Taufhandlung. uudeltsti allx Im Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen. ld wilt mollid jjom 5 isiin? Unsere Hülfe stehet in der Kraft des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat. fonds Jlar collis dolod, dan Wertheste Taufzeugen! Da ihr hier an heiliger Stätte erschienen seid, um dieses Kind( diese Kinder) durch die heilige Taufe in die Gemeinschaft unsers Herrn Jesu Chrifti aufnehmen zu lassen, so höret und bedenket, wie unser Herr und Heiland die Taufe als ein Bundeszeichen des neuen Zeftamentes eingesetzt hat. 1 plljöri odnuto) d Jesus sprach zu seinen Jüngern: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völfer, und taufet fie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heilig Geistes, und lehret sie Alles halten, was ich euch befohlen habe. Siehe, ich bin bei euch) alle Tage bis an das Ende der Welt. in bei en ( Matth. 28, 18-20.) Vernehmet ferner, wie Jesus auch die Kinder zu seinen Reichsangehörigen erklärt hat, als er zu seinen Jüngern sprach: Laffet die Kinder zu mir kommen, und wehret es ihnen nicht, denn ihrer ist das Reich Gottes. Wahrlich, ich fage euch, wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, der wird nicht hinein kommen. Und als er sie in die Arme genommen und die Hände auf fie gelegt, hat er sie gesegnet.( Marc. 10, 14-16.) gelege gal Weil ihr nun gehört habet, daß der Herr will, daß man ihm die Kinder zubringe, da er auch der Kinder Heiland sein will: so lasset uns dieses Kind( diese Kinder), so viel wir vermögen, ihm zubringen, das ist, durch die Taufe in seine Gemeinschaft aufnehmen und ihm ( ihnen) das Zeichen des Bundes und Volkes Gottes geben. Gott verleihe seine Gnade dazu! Also lauten die Artikel des chriftlichen Glaubens, darauf das Kind ( die Kinder) getauft und darauf es( fie) auch soll( follen) unterwiesen werden: 3 34 Ich glaube an Ginen Gott, den allmächtigen Vater, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesum Christum, seinen eingebornen Sohn, unsern Herrn. Der empfangen ist von dem heiligen Geiste, geboren aus Maria der Jungfrau. Der gelitten hat unter Pontius Pilatus, ist gekreuziget, gestorben und begraben worden, hinabgefahren zu der Hölle. Am dritten Tage wiederum auferstanden von den Todten. Aufgefahren ist in die Himmel, wo er sißt zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters. ontol Von dannen er kommen wird, zu richten die Lebendigen und die Todten. Ich glaube an den heiligen Geist. Gine heilige, allgemeine, christliche Kirche, die da ist eine Gemeinschaft der Heiligen. Verzeihung der Sünden. Auferstehung des Leibes. Und ein ewiges Leben. Amen. Lasset uns nun Gott bitten für dieses Kind( diese Kinder) um den Glauben, und daß die Taufe inwentig durch den heiligen Geist geschehe, und betet Alle mit einander also: Allmächtiger Gott, liebreicher himmlischer Vater! Wir bitten dich im Namen unsers Herrn Jesu Chrifti, du wollest nach deiner unendlichen Barmherzigkeit gnädig ansehen dieses dein Kind( diese deine Kinder), und an ihm( ihnen) die Taufe, dieses Bundeszeichen deiner Gnade, kräftig sein laffen. Schenke ihm( ihnen) die geistlichen Bundesgüter und Segnungen, die dadurch bezeichnet und versiegelt werden, die Kraft des Blutes Jefu zur Verzeihung der Sünden und die Wirfung des heiligen Geistes zur Heiligung. Erhalte, o barmherziger Vater, dieses Kind( diese Kinder), das( die) dir im Glauben übergeben wird( werden), in deiner Liebe. Umfasse es( sie), o thenrer Heiland, mit deiner Gnade. Leite und regiere es( fie), o du Geist der Erfenntniß und des Lebens, mit deinem Licht und deiner Kraft, damit es( fie) im Bekenntniß der Wahrheit und im Fleiße der Tugend und Gottseligkeit aufwachsen möge( mögen). Schenke zu dem Ende hin, barmherziger Vater, den Eltern und Taufzeugen die Gnade, daß fie es( dieselben) in deiner Furcht und Erkenntniß als ein Glied( Glieder) der Kirche Christi zu einem frommen Christenwandel auferziehen, damit es( fie), seines( ihres) Taufgelübdes eingedenk, Jesu täglich nachfolge( nachfolgen) und ihm in freudigen sowohl als widerwärtigen Tagen mit wahrem Glauben, fester Hoffnung und inbrünstiger Liebe anhange( anhangen), auf daß es( fie) endlich dieses hinfällige Leben nach deinem Willen in wahrer Buße und unter Versicherung verziehener Sünden getroft verlassen, und am jüngsten Tage, an dem allgemeinen Gerichte deines Sohnes unerschrocken erscheinen und die ewige Seligkeit finden möge( mögen), durch unsern Herrn Jesum Christum, der mit dir lebt und regiert, in Einigkeit des heiligen Geistes, Gin Gott in Ewigkeit. Amen. 35 as Betet weiter mit Andacht: Unser Vater u. f. f. Wertheste Taufzeugen! Da ihr euch von den Eltern habet erbitten lassen, dieses Kind( diese Kinder) zur heiligen Taufe zu bringen und in ihrem Namen hier öffentlich zu bezeugen, daß es( fie) durch eine christliche Auferziehung dem Herrn, unserm Gott und Heiland, folle( sollen) zugeführt werden: so seid ihr in diesem unserm Herrn ermahnet, dieselben, wo es die Noth erfordert, dieses ihres Versprechens und ihrer Schuldigkeit ernstlich zu erinnern, und nach euren Umständen und Vermögen zu rathen und zu helfen, daß dieses Kind( diese Kinder) zur Ehre Gottes, dem wir es( fie) hier darbringen, erzogen werde( werden). So ihr nun solches thun wollet, so sprechet Ja. Wollet ihr nun, daß dieses Kind getauft werde in der Taufe unfers Herrn Jesu Christi, so sprechet Ja, und nennet das Kind. N. N. Ich taufe dich auf den Namen Gottes, des Vaters, des Bottes, des 190 Sohnes, und des heiligen Geistes. Amen. Gott verleihe dir( euch), daß, wie du( ihr) jest in der heiligen Taufe mit reinem Wasser bist( seid) begoffen worden, du( ihr) also auch am jüngsten Tage von Sünden gereiniget vor Gott erscheinen und ewig selig werden mögest( möget). Step 9000 Uns Allen aber verleihe Gott die Gnade, uns unsers Taufgelübdes ernstlich zu erinnern und demselben in unserem Wandel getreu zu verbleiben, damit wir uns dessen im Leben und im Sterben getrösten können. Amen. Confirmationshandlung. Anfangsgebet. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, dem Vater, und unserm Herrn Jesu Christo. Amen. Laffet uns mit Andacht und im Glauben beten: Herr, allmächtiger Gott, der du der rechte Vater bist über Alles, was Kinder heißt im Himmel und auf Erden, wir nahen dir mit Lob und Dank für die Gnade, daß du uns den Weg der Erkenntniß und des Heiles aufgeschlossen haft; und alle die unaussprechlichen Segnungen, die du uns in deiner erbarmenden Liebe durch unsern Herrn Jefum Christum bereitet haft, treten in dieser feierlichen Stunde vor unsere Seele. Laß uns den Ernst derselben bedenken; sie erinnert uns, wie du ein Geschlecht nach dem andern dem Ziele der ewigen Herrlichkeit ents gegen führen willst. Auch an dieser hier versammelten Kinderschaar willst du deine Gnade offenbaren; wir preisen dafür deinen heiligen Namen. Du hast sie in der heiligen Taufe schon als deine Kinder in Chrifto angenommen, haft sie bisher gnädig erhalten und ihnen den Weg zur Erkenntniß und zum Glauben gebahnt; wir sagen dir Lob und Dank für alle Barmherzigkeit und Treue, die du an ihnen gethan, 36 und bitten, daß du uns um Jesu Christi willen vergebest, wo wir es am heiligen Ernste haben fehlen lassen, sie dir und deinem geliebten Sohne, unserm Herrn und Heilande, zuzuführen. Treuer Bater, erneuere heute deine Gnade an ihnen, und begleite sie und uns Alle, die wir betend vor dir stehen, mit deinem heiligen Geiste in dieser Stunde, wo sie das Bekenntniß ihres Glaubens ablegen, ihren Taufbund erneuern und in deine selige Gemeinschaft treten wollen. Rüste du ihre Seelen, erleuchte und erwecke fie, daß fie nicht bloß mit dem Munde bekennen, sondern es tief in ihrem Herzen empfinden, das sei das ewige Leben, daß sie erkennen dich, den einigen wahren Gott, und den, welchen du gesendet hast, Jesum Christum. Herr, unser Heiland, nimm du selbst fie auf unter die Schafe deiner Herde, und nimm dich ihrer Schwachheit an; verzeihe ihnen die Sünden ihrer Jugend, und laß fie in dieser Stunde die versöhnende Kraft deines Todes erfahren, daß das heilige Verlangen fie erfülle, dir anzugehören im Leben und im Sterben, daß nichts mehr fie von deiner Liebe scheide. i), fid strome omist time STUDZ Laß diesen Kindern und uns Allen, die wir hier mit unserer Fürbitte sie umgeben, diese Stunde gesegnet sein, daß wir Alle befestigt werden. im Glauben und in der Liebe zu dir, unserm Herrn und Heilande, Jesu Christo. Amen. Unser Vater u. f. f. ( Confirmationsrede.) Bekenntniß und Gelübde. Bung S Bereitet euch nun, vor Gott und seiner Gemeinde das Bekenntniß euers Glaubens und das Gelübde euerer Treue abzulegen. 1. Glaubet ihr an Gett, den allmächtigen Schöpfer und Vater, also daß ihr ihn über Alles ehren und lieben und seinem heiligen Willen gehorchen wollet alle Tage euers Lebens, so sprechet: Ja,( Gott stärke uns!) 2. Glaubet ihr an Jesum Christum, den Sohn Gottes, der uns von Sünde und Tod erlöset und uns das ewige Leben erworben hat, und versprechet ihr als seine Jünger treu an ihm zu hangen und in ihm zu bleiben, so sprechet: Ja,( mit Gottes Gnade!) 3. Glaubet ihr an den heiligen Geist, der auch euere Seelen erneuern, trösten und heiligen will, und wollet ihr immerdar ernstlich um seinen Beistand bitten, euch seiner Leitung ohne Wanken überlassen, und euch auf den Grund des Wortes Gottes als treue und lebendige Glieder der evangelischen Kirche erweisen, so sprechet: Ja,( Gott helfe uns!) Wind Mus Einsegnung. du Das bestätige Gott der Vater, der Sohn und der heilige Geist. Amen. 20 37 ad Ihr habet nun durch euer Bekenntniß und Gelübde feierlich den Bund eurer Taufe bekräftigt, und als verordneter Diener Chrifti bekräftige auch ich im Namen des Herrn euch alle damit verbundenen Verheißungen und Segnungen, nehme fraft meines Amtes euch auf in die Gemeinschaft der erwachsenen Glieder unserer Kirche, und gebe euch die Erlaubniß, auf das kommende heilige Fest am Tische des Herrn zu erscheinen und von nun an Theil zu nehmen an der Feier des heiligen Abendmahles. Git qas78 Kommet mit einem Herzen voll Buße und Glauben, und nehmet mit den heiligen Zeichen des Leibes und Blutes Christi das Pfand der Gnade Gottes, nehmet ihn selbst, euern Herrn, in euere Seelen auf, daß er in euch lebe und in euch bleibe. Der Herr segne euer erstes Abendmahl, und lasse diesen Tag euch zum Heil und der Gemeinde zum Segen gereichen. Best ( Bestätigt nun euer Bekenntniß durch ein Handgelübde vor Gott.) ambac Schlußgebet. Gnädiger und barmherziger Gott und Vater! Zu dir erheben wir noch einmal unsere Herzen in heißem Gebet und Flehen für diese Kinder, die du in deinen Gnadenbund aufgenommen, und die nun von Neuem mit dir und deinem geliebten Sohne in heilige Gemeinschaft OTICANCE getreten find. fund sprich du selbst jetzt zu ihrem Bekenntniß und Gelübde das Ja und Amen, vollziehe du die Geistesweihe an ihnen, und nimm fie in die heilige Obhut deiner Gnade und Liebe. Deiner Leitung und Fürforge übergeben wir sie für die ganze Zeit ihres Lebens; führe fie an deiner treuen Vaterhand, daß Keines verirre, Keines, in Sünden verloren gehe, sondern Alle lebendige Schoffe werden an dem Weinstocke, an ben und Früchte bringen zu deiner Ehre. Theurer Heiland, siehe sie an, diese Schafe deiner Herde, die der Vater in deine Hand gegeben. Dir wollen sie folgen und auf deine Stimme hören, daß du ihnen das ewige Leben gebest, und Niemand fie aus deiner Hand reiße. Sei du ihr Licht und ihre Kraft, ihre Freude und ihr Trost, und laß den vollen Segen des Gottesreiches auf sie hernieder. Laß sie in beständigem Wachen und Beten nach dem Ziele der Heiligung ringen; hilf ihnen im Kampfe mit der Welt und mit sich selbst zum Siege; hilf thnen zu den rechten Höhen des Glaubens und der Liebe empor; bewahre sie in der Demuth, und behüte fie vor dem Bösen, vor aller Trägheit und allem Wankelmuth. Wenn fie treu bleiben, so laß sie dir die Ehre geben; wenn sie im Kampfe schwach sind, so sei du ihre Kraft; wenn sie straucheln, so richte fie wieder auf: wenn sie Freude haben, so schenke ihnen Weisheit; wenn fie durch Trübfale wandeln, so leuchte du ihnen voran: und wenn sie einmal von der Welt scheiden, so nimm sie zu dir und erfülle alle Verheißungen deiner Gnade an ihnen. doar 38 Geist des Vaters und des Sohnes, komm hernieder und vollende das Werk der Gnade an ihren Seelen. Leite fie in alle Wahrheit und bleibe bei ihnen in Gwigkeit, daß fie dem Herren leben und dem Herren sterben, eingedenk ihrer himmlischen Berufung. Erneuere aber auch in uns Allen das Gedächtniß der feierlichen Stunde, da wir also betend vor Gott, unserm Herrn, fstanden, daß wir Alle innerlich gestärkt und erbanet hinweg gehen, einen guten Kampf des Glaubens fåmpfen, und uns dereinst beigelegt werde die Krone der Gerechtigkeit, die du verheißen haft Allen, welche deine Erscheinung lieb haben. Anbetung, Preis und Ehre sei dir, dem Vater, und dem Sohne, Jefu Chrifto, und dem heiligen Geiste. Amen. Gehet nun hin im Frieden! Der Gott des Friedens heilige euch ganz und gar, daß euer ganzer Geist samt Seele und Leib unsträflich bewahrt werde auf die Zukunft Jesu Chrifti, unsers Herrn. Amen. Abendmahlshandlung. Gebet von der Kanzel nach dem Schlusse des Festgebetes. Andächtige und Geliebte! Da uns Gott zum Genusse des heiligen Abendmahls einladet, so lasset uns doch alle andern Gedanfen aus dem Sinne schlagen, und den Herrn mit herzlicher Andacht um seinen Beistand und Segen anrufen: Liebreicher Gott und Vater! Wir bitten dich, du wollest uns durch deinen heiligen und guten Geist beistehen zu würdiger Feier des Abendmahls deines Sohnes, unsers Mittlers und Erlösers. Begnadige uns mit freudiger Versicherung der Verzeihung unserer Sünden, stärke unsern Glauben und befestige unsere Hoffnung, vermehre unsere Liebe gegen dich und gegen den nächsten. Schenke uns ein freudiges und findliches Zutrauen, einen heiligen Hunger und Durst, und eine inbrünstige Andacht. Laß das große Werk unserer gnädigen Erlösung, laß Jesum Christum und sein Verdienst unser ganzes Gemüth einnehmen. Laß deine Liebe, die deines eigenen Sohnes nicht verschonet, sondern ihn für uns dahingegeben hat, unserm Geiste also vorschweben, daß wir nicht mehr uns selbst leben, sondern dem, der für uns gestorben und auferstanden ist. Zugleich bitten wir dich auch, treuer und liebreicher Vater, daß du diejenigen Mitglieder unserer Gemeinde, welche wegen Krankheit oder anderer unvermeidlicher Hindernisse nicht mit uns zum Tische des Herrn gehen können, durch die Gnadenkraft deines heiligen Geistes stärkest, und sie die tröstliche Versicherung erfahren lassest, daß auch sie ohne das äußerliche Genießen des Brotes und Weines durch den wahren Glauben können des theuren Verdienstes Jesu und der feligen Früchte desselben theilhaft werden. Diesen lebendigen Glauben stärke 39 und vermehre in ihnen und uns Allen nach deiner unendlichen Barmherzigkeit, durch unsern Herrn und Heiland Jesum Christum. Amen. sd Gott verleihe uns armen Sündern, daß wir das Wiedergedächtniß des Leidens und Sterbens Jesu Christi, seines Sohnes, würdig in Glauben und Liebe mit einander begehen mögen. Amen. Diejenigen Glieder unserer Gemeinde, welche das heilige Abendmahl nicht mit uns genießen, werden entlassen unter dem Segen des Herren( und mit der Bitte, der Armen in ihrem Almosen eingedenk zu sein). Die heilige Handlung. Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen. oleld Lasset uns beten: Dallmächtiger, ewiger Gott und Vater! Verleihe uns armen Sündern, daß wir dein Lob und deine Danksagung, die dein eingeborner Sohn, unser Herr und Erlöser Jesus Christus, uns Gläubige zum Gedächtnisse seines Todes zu thun geheißen hat, mit rechter Treue und Glauben vollbringen, durch Jesum Christum, deinen Sohn, der mit dir lebt und regiert in Einigkeit des heiligen Geistes, Gott in die Ewigkeit. Amen. Vernehmet nun den Unterricht, den uns der Apostel Paulus( 1. Cor. 11, 23 ff.) über das heilige Abendmahl hinterlassen hat: Was ich von dem Herrn empfangen, das habe ich euch berichtet, nämlich daß der Herr Jesus in der Nacht, da er verrathen worden, das Brot genommen, und als er Dank gesagt, hat er es gebrochen, ihnen gegeben und gesprochen: Nehmet, effet; das ist mein Leib, der für euch dahingegeben wird; dieses thut zu meinem Gedächtnisse. Desgleichen nach dem Mahle hat er auch den Kelch genommen, Dank gesagt und ihnen gegeben, sprechend: Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blute; solches thut, so oft ihr es trinket, zu meinem Gedächtniß. Denn so oft ihr dieses Brot effet und diesen Kelch trinket, sollet ihr den Tod des Herrn verkündigen, bis daß er kommt. Welcher nun dieses Brot iffet und diesen Kelch trinkt, solches aber unwürdig thut, der wird schuldig sein des Leibes und Blutes des Herrn. Deshalb soll der Mensch sich selbst prüfen und bewähren, und also effe er von dem Brote und trinke von dem Kelche; denn welcher unwürdig ist und trinkt, der ist und trinkt sich selber das Gericht, weil er den Leib des Herrn nicht unterscheidet. and pol Erhebet nun euere Andacht und preiset die Gütigkeit unsers Gottes: Ehre sei Gott in den Höhen! Und Friede auf Erden! An den Menschen ein Wohlgefallen! Wir loben dich, wir preisen dich. pan Wir beten dich an, wir verehren dich. Wir sagen dir Dank um deiner großen Ehre und Gutthat willen, o Herr Gott, himmlischer König, Vater, Allmächtiger! 40 Herr, du eingeborner Sohn, Jesu Christ, und heiliger Geist! Herr Gott, du Lamm Gottes, Sohn des Vaters, der du hinnimmst die Sünden der Welt, erbarme dich unser! aston m Der du hinnimmst die Sünden der Welt, nimm an unser Gebet! Der du fizest zur Rechten des Vaters, erbarme dich unser!(?) Denn du bist allein der Heilige. Du bist allein der Herr. Du bist allein der Höchste, o Jesu Christ, mit dem heiligen Geist, in der Ehre Gottes des Vaters. Amen. Vernehmet ferner die Worte Jesu aus dem Evangelium Johannes( 6, 47 ff.): Kimagasglindrsic Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat das ewige Leben. Ich bin das Brot des Lebens. So Jemand von diesem Brot isset, der wird in die Ewigkeit leben. Und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, welches ich geben werde für das Leben der Welt. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht effet das Fleisch des Sohnes des Menschen, und sein Blut trinfet, so habet ihr das Leben nicht in euch. Denn mein Fleisch ist wahr haft eine Speise, und mein Blut ist wahrhaft ein Trank. Wer mein Fleisch isset und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm. Gott sei gelobt und ihm gedanket: er wolle uns nach seinem heiligen Worte unsere Sünden vergeben! Amen.. tplara aid Lasset uns nun ein öffentliches Bekenntniß unsers Glaubens ablegen: Ich glaube an Einen Gott, den allmächtigen Vater, den Schöpfer des Himmels und der Erde.194 29 ndest xad ni buist 7740 394 Und an Jesum Christum, seinen eingebornen Sohn, unsern Herrn. Der empfangen ist von dem heiligen Geiste, geboren aus Maria der Jungfrau. Der gelitten hat unter Pontius Pilatus, ist gekreuziget, gestor ben und begraben worden, hinabgefahren zu der Hölle. indi Am dritten Tage wiederum auferstanden von den Todten. Aufgefahren ist in die Himmel, wo er sißt zur rechten Hand vo er fist zur redd folloi Gottes, des allmächtigen Vaters. mad adi Von dannen er kommen wird, zu Todten. dis richten die Lebendigen und die all the viet, udspidsber Ich glaube an den heiligen Geist. this and lloj, dledes Gine heilige, allgemeine, christliche Kirche, die da ist eine Ge meinschaft der Heiligen. Verzeihung der Sünden.m Auferstehung des Leibes.| Und ein ewiges Leben. Amen.de Lasset uns nun, liebe Christen, nach der Ginsetzung unsers Herrn Jesu Christi das Brot essen und den Trank trinken, wie er uns geheißen hat, zum Wiedergedächtniß seiner Liebe, zu Lob und Dank dessen, daß er den Tod für uns erlitten und fein Blut um unserer Sünden willen vergossen hat. Darum prüfe und bewähre sich selbst ein Jeder nach der Ermahnung des Apostels, ob er seinen Trost, seine Zuvers 41 sicht und seinen Glauben einzig und allein auf Christum und sein theures Verdienst gründe; damit sich Niemand für einen Gläubigen ausgebe, der es aber nicht sei, und sich an dem Tode des Herren verschulde, auch Niemand sich an der christlichen Gemeinde als dem Leibe Christi verfündige. Darum erhebet euere Herzen zu Gott und betet: otu sin Herr, allmächtiger Gott, der du nach deiner unendlichen Erbarmung uns als deine Kinder aus freien Gnaden aufgenommen, wir sagen dir Lob und Dank für die große und unaussprechliche Wohlthat, daß du deinen einigen geliebten Sohn, unsern Herrn Jesum Christum, für unsere Sünden in den Tod gegeben hast. Schenke uns die Gnade, daß wir mit feiner Heuchelei oder Falschheit dich, die unbetrügliche Wahrheit, erzürnen. Herr, behüte uns, daß dein Name und deine Ehre um unsers Lebens willen nirgends geschmähet werde. Herr, mehre in uns allezeit den wahren, durch die Liebe thätigen Glauben und das findliche Vertrauen zu dir, der du lebest und regiereft, Gott in die Ewigkeit. Amen. Unser Vater u. f. f. i Monos Sett höret mit Ernst und Glauben, wie Christus Jesus das Nacht: mahl begangen, und wie er dasselbe mit Glauben und Dankbarkeit zu begehen eingesetzt habe: Justisd2 pJesus, in der Nacht, da er verrathen und in den Tod hingegeben ward, hat er Brot genommen, und als er es gesegnet, hat er es gebrochen und den Jüngern gegeben und gesprochen: Nehmet, effet; dieß ist mein Leib, der für euch hingegeben wird; das thut, meiner zu gedenken. Und als er den Kelch genommen und Dank gesagt, hat er ihnen denselben gegeben und gesprochen: Trinket aus diesem Alle; denn das ist mein Blut, das Blut des neuen Testamentes, welches vergoffen wird für Viele zur Verzeihung der Sünden. Gott verleihe uns armen Sündern, daß wir das Wiedergedächtniß des Leidens und Sterbens Jesu Christi, seines Sohnes, würdig in Glauben und Liebe mit einander begehen mögen. Amen. Nach dem Genusse des beiligen Abendmahls. # 13 he Andächtige und Geliebte! Dieweil wir nun das heilige Abendmahl mit einander genossen haben, so lasset uns des Herren Gnade mit Herz und Mund lobpreisen: Ich will dich loben, mein Gott, und deinen Namen preisen im mer und ewiglich. fenalcar Car and lloDenn alles Erdreich ist deiner Güte, Treue, Herrlichkeit und Barmherzigkeit voll. Darum danke dem Herrn, meine Seele, und Alles, was in mir ift, preise seinen heiligen Namen. Soms ables Der aller deiner Missethat gnädig ist, und heilet alle deine Gebrechen. 42 Barmherzig und gnädig ist der Herr, langmüthig und von großer Güte. i den Er hat mit uns nicht gehandelt nach unsern Sünden, und hat uns nicht vergolten nach unserer Missethat und nach unserm Verdienen. Sponsor Denn so hoch der Himmel ob der Erde ist, und so weit der Aufgang von dem Niedergange: also weit übertrifft seine Güte und Barmherzigkeit alle unsere Missethat. Und wie sich ein Vater über seine Kinder erbarmet, also hat sich Gott über uns erbarmet. Denn da wir noch in Sünden und seine Feinde waren, gab er uns seinen einigen Sohn, daß wir durch ihn lebten. Der hat uns sein Fleisch und Blut zu einer rechten Speise ges macht, und uns mit seinem Tode zum ewigen Leben gebracht. Der ist das Lamm Gottes, die Begnadigung für unsere Sünden, das einzige und vollkommene Gnadenpfand. Denn so uns Gott seinen lieben Sohn geschenkt, und denselben für uns in den Tod gegeben hat, wird er uns nichts mehr versagen, sondern immerdar gnädig, treu und barmherzig sein. Darum soll mein Mund und Herz des Herrn Lob auskünden und hoch preisen. is madenad Und alle Menschen seine Güte und Erbarmung immer und ewig loben, durch unsern Herrn und Heiland, Jesum Chriftum. Amen. Jeßt denn bedenket mit Ernst, was für eine große heilige Handlung wir nach der Verordnung des Herrn begangen. Wir haben nämlich bezeuget in dankbarem Glauben, daß wir Alle arme Sünder, aber durch den hingegebenen Leib und das vergossene Blut unsers Herrn Jesu Christi von Sünden gereinigt und von dem ewigen Tode erlöset seien. Auch haben wir gelobet christliche Liebe, Treue und Dienstfertigkeit je Eines gegen das Andere zu halten. So sollen wir nun Gott treulich bitten, daß er uns Allen verleihe, das Gedächtniß des bittern Leidens und Sterbens unsers Heilandes mit feftem Glauben also zu bewahren, daß wir täglich allem Bösen absterben und durch seinen Geist zu allem Guten gestärkt werden, daß Gott in uns gepriesen und der Nächste von uns erbauet und geliebet werde. Der Herr segne euch und behüte euch; der Herr laffe sein Angesicht über euch leuchten und sei euch gnädig; der Herr erhebe sein Angesicht über euch und gebe euch seinen Frieden. Herr, wir sagen dir Lob und Dank für alle deine Gaben und Gutthaten, der du lebest und regierest, Gott in die Ewigkeit. Amen. Laffet euch die Armen in euerm Almosen um Gottes willen allezeit empfohlen sein. Bittet Gott jederzeit für einander; bittet Gott für uns, das thun wir auch für euch. Und nach Vollendung des christlichen Gesanges gehet hin im Frieden! Die Gnade Gottes sei mit euch! kad d How sa Suorasties Einsegnung der Ehen. 43 Im Namen Gottes. Amen. Geliebte im Herrn! Es haben diese gegenwärtigen Personen N. und N. sich ehelich mit einander verpflichtet, und wollen diese Verpflichtung vor euch als christlichen Zeugen bestätigen. Gott der Herr verleihe ihnen einen christlichen Anfang, daß sie mit einander nach dem Willen Gottes leben in rechtschaffener Liebe, auf daß fie nach diesem zeitlichen Leben das ewige erlangen mögen. ( Trauungsrede.) Geliebte in Christo! Das Wort Gottes ermahnet: Alles was ihr thut mit Worten oder mit Werken, das alles thut in dem Namen des Herrn Jesu, also daß ihr Gott dem Vater danket durch ihn. Darum stehet auch ihr jetzt da vor dem Angesichte Gottes in dieser feierlichen Stunde, euch im Gebete zu vereinen, und die Heiligkeit der Verbindung, in welche ihr mit Gottes Gnade treten wollet, zu beherzigen. Gs lehret uns das Wort Gottes, daß der, so im Anfang den Menschen erschaffen, verordnet hat, daß ein Mann und ein Weib sein solle. Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und diese zwei werden Eins sein. Was nun Gott zusammengefügt hat, spricht unser Herr, das soll der Mensch nicht scheiden( Matth. 19, 6. Marc. 10, 9). Und der Apostel fagt( Eph. 5, 22 f.): Ihr Männer, liebet euere Weiber, gleich wie auch Christus die Gemeinde geliebet und sich selbst für fie hingegeben hat, auf daß er sie heiligte. Wer sein Weib liebet, der liebet sich selbst. Die Weiber aber seien unterthan den Männern; denn der Mann ist des Weibes Haupt, gleich wie auch Christus ist das Haupt der Gemeinde. Glaubet diesen Worten, ihr Verlobten, und vereiniget euch in der Furcht des Herrn, und in dem heiligen Verlangen, euerm Gott und Heiland zu dienen. Und wie ihr euch hier vor dem Angesichte des Höchsten zu einer geheiligten ehelichen Treue und Liebe gegen einander verbindet, so sollet ihr einander beständig und aus treuem Herzen lieben nach dem Gebote des Herrn, also daß ihr in Frieden und Einigkeit bei einander wohnet, die Freuden und Leiden des Lebens redlich theilet, und einander rathet und helfet auf dem Weg zu eurem himmlischen Ziele. Seid ihr nun vor Gott entschlossen, einander dieses heilige Versprechen zu geben, so lasset euere Hände und Herzen im Namen des Herrn verbunden werden. ( Darnach legt der Kirchendiener die rechten Hände der Verlobten in einander und fragt:) Ihr N., bekennet Jhr hier, als vor dem Angesichte des Herrn, daß Ihr der N. mit ehelicher Treue zugethan sein wollet? So sprechet Ja. Ihr N., bekennet auch Ihr hier, als vor dem Angesichte 44 des Herrn, daß Ihr dem N. mit ehelicher Treue zugethan sein wol-. let? So sprechet Ja. Das bestätige Gott der Vater, der Sohn, und der heilige Geist. Amen. Der Herr unser Gott schenke euch die Gnade seines heiligen Geistes, daß ihr diesen heiligen Stand im Namen seines Sohnes, unsers Herrn Jesu Christi, antreten, christlich darin fortleben, und denselben in ihm selig beschließen möget. Er verbinde euere Herzen in christlicher Liebe, Treue und Einigkeit, und segne diese euere Che zu seinem Lob und zu eurem zeitlichen und ewigen Heile! then Ihr könnet auch versichert sein, so ihr in eurem künftigen Ehestand Treue und Liebe gegen einander haltet, daß der allmächtige Gott und Vater unsers Herrn Jesu Christi euch beistehen und euch leiblich und geistlich in Zeit und Ewigkeit segnen werde.. Lasset uns nun Alle unsere Herzen zu Gott erheben und beten: Großer allmächtiger Gott, himmlischer Vater! In deinem allerheiligsten Namen haben diese Neuvermählten ihre Verbindung bestätigen lassen, und flehen mit uns, daß du sie in deiner Liebe und Barmherzigkeit ansehen, und ihnen deinen heiligen Geist verleihen wollest, damit sie in gläubigem Vertrauen auf deine Güte in der heiligen The auf eine dir wohlgefällige Weise leben, gemeinschaftlich die Freuden des Lebens froher genießen und seine Beschwerden leichter ertragen, und mit einem gottseligen Wandel Jedermann erbauen mögen. Verbinde sie in Einigkeit und untrennbarer Liebe, damit feine Widerwärtigkeit und keine Sünde den Bund, der jetzt vor die geschlossen ist, wieder auflöse oder zerstöre. Laß alle die Gnade und den Segen über sie kommen, die du verheißen hast denen, welche dich lieben, zu ihrem zeitlichen und ewigen Heile. ( Und wenn es dir gefallen wird, sie mit Kindern zu segnen, so gib ihnen die Gnade, daß sie dieselben dir zur Ehre, ihnen selbst zum Heil, und Andern zur Freude auferziehen.) So sie aber im Lauf ihres Ghestandes Trübfal und Ungemach erfahren sollen, so hilf du selbst ihnen solches Alles geduldig ertragen; erfülle ihre Herzen mit zuversichtlichem Vertrauen auf dich, daß du ihnen tröstlich beistehen und sie niemals über Vermögen wollest versucht werden laffen. Lege eine solche Versicherung deiner Liebe in ihre Seelen, daß sie wissen können, es müssen ihnen alle Dinge zum Besten gereichen. Schenke ihnen die Gnade, dir in findlichem Gehorsam zu dienen bis an den Tag, da du sie in die ewige Seligkeit einführen wirst. Betet weiter mit Andacht: Unser Vater u. f. f. Die Gnade und der Segen Gottes sei mit euch! Gehet hin im Frieden! Der Herr sei mit uns Allen! Amen. 190 Form bei der Beerdigung von Erwachsenen. w stopni Geliebte in unserem Herrn und Heiland Jesu Christo! Da der allmächtige Gott, der Herr unsers Lebens, aus dieser Zeit in die 45 Ewigkeit abgerufen hat N. N., und euch beliebt, denselben nach christlichem Gebrauche zu seinem Begräbnisse zu begleiten und ihm damit zu beweisen die letzte Ehre: so lassen euch deßhalb seine hinterlassenen nächsten Freunde und Verwandte zum freundlichsten danken, mit Anerbietung aller christlichen Dienfterwiederung, doch allezeit lieber in Freude als in Leid. Der allmächtige Gott wolle uns vor Leid gnädig bewahren! som ch Damit wir aber bei dem Begräbniß unserer Abgestorbenen unserer allgemeinen Sterblichkeit uns auch erinnern, und allezeit mit wahrem Glauben und bußfertigem Leben zu einem seligen Abschiede vorbereiten, so lasset uns Gott anrufen und sprechen: Cat54. no barmherziger Gott, himmlischer Vater! Da es dir gefallen hat, dieses unser Mitglied aus diesem zeitlichen und trübseligen Leben abzufordern, und dadurch uns Alle unserer Sterblichkeit zu erinnern, so bitten wir dich von Herzen: Lehre uns erkennen, daß unser Leben ist wie ein Dampf, der eine kleine Zeit währet, bald aber verschwindet, und wie eine Blume auf dem Felde, die eine kleine Zeit blühet, bald aber verwelket. Grinnere uns, daß wir als fündliche Adamskinder Alle sterblich, aber der Stunde ungewiß seien. Lehre uns unsere Tage zählen und weislich zu Herzen fassen, damit nicht die Liebe dieser Welt und dessen, was in der Welt ist, uns irre führe, sondern wir allezeit wachen und beten, und nirgends von deiner Hand unvorbereitet überfallen werden. Und wenn unser Stündlein ausgelaufen, daß auch wir aus dieser Welt abscheiden müssen, oder wo sonst zu dieser jetzigen Stunde andere unserer Mitglieder frank, angefochten und bekümmert sind, da wollest du, o treuer Gott, uns alle fräftig empfinden lassen den gnadenreichen und süßen Trost des bittern Leidens und Sterbens deines Sohnes Jesu Christi, und uns durch deinen Geist wider alle Schrecken des Todes und des Gerichtes stärken, und fest machen in dem Glauben, daß Jesus Christus wahrhaftig sei unsere Gerechtigkeit, die Auferstehung und das Leben; daß er um unserer Sünden willen in den Tod dahingegeben und um unserer Ge rechtigkeit willen wiederum auferstanden, und wir sein seien, wir leben oder wir sterben. Erwecke uns Alle, daß wir die Pilgerfahrt unseres zeitlichen Lebens in deinem Gehorsam zubringen, einen guten Kampf kämpfen, den Lauf vollenden, den Glauben behalten, und endlich mit ruhigem Gewissen in deinem Frieden abscheiden, fröhlich wiederum auferstehen und die Krore der Gerechtigkeit empfangen mögen, durch deinen lieben Sohn, unseren Herrn und Erlöser, Jesum Christum, welcher uns also gelehret hat beten: Unser Vater u. f. f. Form bei der Beerdigung eines Kindes. Geliebte in unserem Herrn und Heiland Jesu Christo! Da der allmächtige Gott, der Herr unsers Lebens, aus dieser Zeit in die 46 Gwigfelt abgerufen hat N. N., und euch beliebt, dasselbe( denfelben, dieselbe) nach christlichem Gebrauche zu seinem( ihrem) Begräbnisse zu begleiten, so lassen euch deßhalb seine( ihre) hinterlassenen( Eltern, Großeltern, Geschwister) nebst übrigen nächsten Freunden und Vers wandten zum freundlichsten danken, mit Anerbietung aller christlichen Diensterwiederung, doch allezeit lieber in Freude als in Leid. Der Herr wolle uns vor Leid gnädig bewahren! Damit wir aber an diesem Grabe unserer allgemeinen Sterblichfeit uns erinnern, und in stiller Ergebenheit in Gottes heiligen Rath und Willen uns befestigen, so lasset uns mit Andacht und Glauben also beten: Herr, unser Gott, und Vater über Alles, was Kinder heißt im Himmel und auf Erden! Durch deine Gnade sind wir ins Leben gerufen, und die Zahl unserer Tage hast du bestimmt; du läsfest die Menschen sterben und sprichst: Kommet wieder, ihr Menschenkinder. Laß uns deinen heiligen Rathschluß erkennen auch an dem Grabe des frühe Vollendeten, an dem wir stehen. Wir danken dir für alle Barmherzigkeit, die du ihm während seines kurzen Erdenlebens erzeigtest. Du hast es jetzt den Versuchungen und Mühseligkeiten des Lebens entzogen, du hast es zu dir genommen und ihm eine Stätte im Himmel bereitet zu seiner Vollendung in deiner ewigen Herrlichkeit. Sende darum, Vater der Barmherzigkeit, du Gott alles Trostes, in die Herzen derer, die über den frühen Hinschied dieses Kindes betrübt find, die Tröstungen deines seligmachenden Wortes, daß fie in stiller Demuth und kindlichem Gehorsam sich deiner heiligen Fügung unterwerfen und sprechen: Der Herr hat es gegeben; der Herr hat es genommen; gelobet sei der Name des Herrn! Es ist ja nicht dein Wille, daß Eines dieser Kleinen verloren gehe. Du hast sie berufen zum ewigen Leben; du wirst an ihnen mehr thun in deinem Reiche, als wir bitten und verstehen können. Gib uns aber auch die Gnade, daß wir nichts versäumen an denen, die du unserer Sorge anvertraut hast, und laß uns des gegebenen heiligen Versprechens eingedenk sein, fie dir, unserem Herrn und Heilande, zuzuführen, damit sie durch deine Gnade in der Heiligung zunehmen, und wir einst getroft mit ihnen vor dir erscheinen und sagen können: Herr, hier sind sie, die du uns gegeben hast; wir haben ihnen deinen Namen geoffenbaret. Herr des Lebens und des Todes, stelle du uns Allen unsere Hinfälligkeit und Vergänglichkeit recht vor Augen, daß wir in täglicher Buße auf unsere Sterbestunde uns vorbereiten, wachen und beten, und wenn du uns zu dir rufst, unsere Pilgerfahrt im Frieden beschließen und die ewige Seligkeit erlangen. Dazu bereite und stärke uns im Glauben an unsern Herrn Jesum Chriftum. Amen. Unser Vater u. f. f. MO Gebete für den wöchentlichen Gottesdienst. Sonntag Morgen. Kinderlehre Sonntag Nachmittag Wochenpredigt Samstag Abend Festgebete. Inhalt. Vorbereitung Nach der Abendpredigt an Communionstagen Weihnacht. Jahresschluß Neujahr Charwoche Ostern Auffahrt Pfingsten Die heiligen Handlungen. Taufe Confirmation Abendmahl Ginsegnung der Chen Beerdigung . S. 1-6 6-9 9-10 10-12 12-13 = 2 = 11 = 11 = 15 M 16-18 18-19 20-21 3 21-25 25-28 = 28-30 30-33 = " 1 = 13-14 = : 33-35 35-38 38-42 43-44 44-46 asben al) Hadi Inches 1 Centimetres Blue 2 Gesangbuch 3 4 Cyan für 2 5 6 17 Farbkarte# 13 Green 3 ( 2 ¹8 Yellow Zürich. Druck von Zürcher und Furrer. Stereotypirt von Fr. Graberg. 1853. 10. Herausgegeben von der Zürcherischen Kirchensynode. 19 4 10 Red 17 11 12 5 13 Magenta 14 6 TERM 15 White 16 17 7 3/ Color 18 19 B.I.G. Black 8