GB 4561 PETER WASSONG REMAGEN/ RHEIN Postfach 20 Das Rütli. Ein Siederbuch für Männergesang. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage. St. Gallen. Druck und Verlag von J. J. Sonderegger. 1867. GB 4561 Zur Beherzigung. ( Aus Leo Haßlers Lustgarten deutscher Gesänge.) An die Aktiven. Wer singt, der sing, Daß es wohl kling, Und thu die Stimm recht führen; Schrei nit zu sehr, Thu sich vielmehr Fein lieblich moderieren, Auf daß gar frei Die Melodei Zum Text mög concordieren; Denn sonst der Giang Sein Ton und Klang Thut ganz und gar verlieren. An die Freien Wer dabei sitzt, Brauch kluge Wiz Und thu ja nicht verstören Ein guten Giang, Daß man den Klang Fein eigentlich mag hören; Denn man sonst lacht Und ihn bald acht Für einen groben Knollen, Der nichts nit kann, Noch thut verstan Und sich mit Schand muß trollen. Univ.- Bibl. Giessen Register. Die Lieder, bei denen der Raum für Bezeichnung des komponisten durch einen gefüllt ist, sind nur mit Text und nicht mit der Singweise aufgenommen. Ach du klarblauer Himmel Ade, du lieber Tannenwald Nennchen von Tharau Alle die tiefen Qualen Alles, was wir lieben Allons, enfants de la patrie An der Saale hellem Strande Athme nur leise Auf, Matrosen, die Anker gelichtet Befiehl du deine Wege Bet Wöbbelin im freien Feld arr. v. # Bekränzt mit Laub den lieben, vollen Becher Bemooster Bursche zieh' ich aus Bin i nit ä lust'ge' Schweizer bue Bravo! Brüder, so ist's recht Bringt mir Blut der edlen Reben Brüder, lagert euch im Kreise Brüder, laßt uns lustig sein Brüder, reicht die Hand zum Bunde Brüder, zu den festlichen Gelagen Ca, ça, geschmauset. Christe, du Lamm Gottes. Crambambult, das ist der Titel. Das ist der Tag des Herrn! Das Lieben bringt groß' Freud. Tem Menschenfreund, der treu und bieder Den Riesenkampf mit dieser Zeit Der Gott, der Eisen wachsen ließ Der Herr ist mein Hirt Der Lenz ist angekommen Der Mai ist gekommen. Nach F. Malan. L. Berger. Der Abend sinkt in dunkeln Nebelschleiern Der alte Barbarossa Der du von dem Himmel bist Tonsetzer Fr. Silcher. H. Esser. Fr. Silcher. A. Lotti. Volksweise. W. Baumgartner. C. Ecker. Stunz. Nach M. Prätorius. ? E. M. Arndt. H. Marschner. 6. Kreuger. J. Niez. P. v. Lindpaintner. P. A. Zwyssig. Fr. Abt. Fr. Silcher. C. M. v. Weber. Methfessel. H. B. Klein. J. Dürrner. Volksweise. ausNr. Seite 128 368 105 305 123 358 4 14 149 408 213 511 154 419 114 330 118 342 14 42 180 489 196 503 195 502 208 508 412 151 168 451 203 506 172 467 192 501 187 498 198 504 5 16 209 509 16 46 142 394 41 129 51 155 113 327 121 350 102 295 71 216 3 8 93 274 99 290 IV Der Mai tritt ein mit Freuden. Der Mensch lebt und bestehet nur Des Sonntags in der Morgenstund' Dich preist, Allmächtiger Die Abendglocken klingen Die Binschgauer wollten wallfahrten geh'n Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre Die Sonne, der wir lang geharrt Die Sonn' erwacht. Dies irae, dies illa solvet. Dir möcht' ich diese Lieder weihen Drauß ist Alles so prächtig Droben stehet die Kapelle 11 11 Du" Schwert an meiner Linken Durch Nacht zum Licht Ehre sei Gott in der Höhe Ein Windstoß kommt Einsam? Einsam? Nein, das bin ich nicht! Er lebe hoch Es blickt so still der Mond mich an Es blinken drei freundliche Sterne Es braust ein Ruf Es geht bei gedämpfter Trommel Es hatten drei Gesellen Es heult der Sturm, es braust Nach Es ist bestimmt in Gottes Rath Es lebt in jeder Schweizerbrust. Es scheinen die Sternlein so hell Es war ein König in Thule Es war einmal ein König Es weht durch euren Frieden Es zogen drei Burschen Tonsetzer J. Riep. H. G. Nägeli. W. H. Veit. J. H. Breitenbach. Fr. Abt. Gaudeamus igitur Glocke, klingst so fröhlich Guckt nicht in Wasserquellen 1 Nach L. Beethoven. W. Baumgartner. C. M. v. Weber. Asola. C. Kreuzer. J. Nieß. C. Kreuger. 11 6. M. v. Weber. P. A. Zwysig. M. Hauptmann. J. M. W. Schiffbauer. J. Abenheim. Fr. Abt. Alb. Braun. C. Wilhelm. Fr. Silcher. Mendelssohn- Barth. - A. Billeter. F. Otto. Feierliche Stille schwebet Feierlicher Glockenklang hallet Behrens. J. Otto. C. Kreuzer. Frei wie des Adlers mächtiges Gefieder H. Marschner. Freie Männer sind wir! Freiheit, die ich meine Frisch auf, frisch auf, du Frühlingsodem leis' und linde Furchtlos schreitet die kräftige B. Bogler. Ruhoff. H. G. Nägeli. arr. A. Feska. W. Baumgartner. Nr. Seite 94 277 19 55 112 322 11 v. W. Baumgartner. 157 426 J. R. Weber. Volksweise. 47 146 124 360 210 509 160 433 26 86 197 503 25 80 119 346 204 507 11 31 153 417 100 292 30 98 59 182 131 375 28 91 42 133 80 240 19 2 2 96 282 167 450 184 496 152 415 216 512 84 249. 136 382 201505 74 222 98 288 33 104 148 404 86 252 188 499 85 250 90 266 69 211 193 501 183 495 162 438 Hab' oft im Kreise der Lieben Han anem Ort es Blüemli Heda, Wein her.. Heil'ge Nacht, o gieße du Heißt ein Haus zum Schweizerdegen Herr, sei der Väter Schuß Herr, wir preisen dich Herzel, was kränkt dich so sehr Hier ist so tiefer Schatten Nach arrang. v. Hier sind wir versammelt Hinauf, wo die hängende Felsenwand Höher steigt der Abendstern Hör' uns, Allmächtiger. Hör' uns, Gott, Herr der Welt Hosianna! gelobet sei, der da kommt Ich bin ein Schweizerknabe Ich bin nicht gern allein Ich geh' noch Abends spät vorbei Ich hab' den ganzen Vormittag Ich kenn' ein wunderschönes Land Ich lobe mir das Burschenleben Ich weiß nicht, was soll es bedeuten Ich zog zur hellen Stadt. Jetzt gang i an's Brünneli Ihr Riesengletscher, lind und weich Ihr Wandervögel in der Luft In der Heimath ist es schön. In der Heimath wohnt der Frieden In des Friedhof's stillen Gründen In einem kühlen Grunde Irgend und irgend im Wald. Nach Kühlrauschend unter'm hellem Laßt hören aus alter Zeit Laßt Jehovah hoch erheben Laue Lüfte fühl' ich wehen Lauriger Horatius Leb wohl, du treues Bruderherz L'Helvétie a béni de ses mains Leiden und Freuden, Leben und Tod Lieb' ist ein Blümelein... Tonsetzer Fr. Silcher. Volksweise. 6. Zöllner. L. Beethoven. Volkslied. A. Lwoff. Ehrenzeller. Fr. Silcher. C. Ecker. Volksweise. B. Bogler. F. Kücken. P. A. Zwyssig. E. Mehul. G. F. Hillmer- F. W. Berner. Mag auch heiß das Scheiden brennen Morgen muß ich weg von hier Morgenroth! Morgenroth! Fr. Schneider. C. Kreuzer. P. v. Lindpaintner. Fr. Silcher. A. Billeter. C. Kreutzer. N. W. Gade. .. C. Ecker. A. Zöllner. J. G. Müller. F. Berner. C. 2. Fischer. P. A. Zwyssig. Volksweise. J. Otto. J. Eichberg. P. v. Lindpaintner. Fr. Abt. C. Wilhelm. Fr. Silcher. Nr. Seite 132 376 137 384 176 478 49 247 145 1 363 110 388 314 51 147 246 17 83 46 1 126 34 139 109 18 48 82 V 10 27 202 506 161 435 173 469 200 505 61 188 211 510 125 361 165 446 199 504 49 150 115 333 56 170 57 171 35 113 189 499 104 301 117 337 186 497 22 75 97 286 194 501 163 440 224 125 379 75 40 134 147 402 141 392 207 508 VI Tonsetzer Nacht, o Nacht, du heil'ge Nacht!.. F. 2. Chwatal. Noble et belle Helvétie Noch ist die blühende, goldene Zeit Volksweise. WET Nun brechen aller Enden Nun bricht aus allen Zweigen Nun fangen die Weiden zu Nun laßt uns hoch den Becher heben Nun leb' wohl du kleine Gaffe Jugendzeit, du grüner Wald O mein Heimathland sanctissima. O Schußgeist alles Schönen Thäler weit, o Höhen D, wie ist's möglich dann Dwie sanfte, selige Ruh' O wunderbares tiefes Schweigen Pie Jesu Domine Preisend mit viel schönen Neden Reich gesegnet set die Stunde Requiem aeternam dona eis Rothe Bäckle, blau' Aeugle Nufst du mein Vaterland Sah' ein Knab' ein Röslein Schlafe wohl! Im Thal voll Schatten Schon die Abendglocken klangen Schöne Ahnung ist erglommen Schweizersöhne, in die Schranken Seht, Freunde, wie der Becher blinkt! Seht ihr die alte Veste Seht, wie die Fahnen weh'n Selig sind die Todten ' s gibt kein schöner Leben Silberumsäuseltes Wolkengebilde Singt, singt, ja singt ' s ist im e Dorf vor Zite So feierlich und stille, als heute So viel der Mai auch Blümlein beut Steh' ich in finst'rer Mitternacht Stille ruht die Erde Stoßt an, ihr Brüder Stoßt an!-- soll leben Studio auf einer Reis' Süßer Hauch der Frühlingsluft Nach ? C. Neinecke. A. Billeter. E. Schulz. F. Sauer. 164 444 52 157 Sizilian. Schifferlied. 6 18 W. A. Mozart. 29 95 Nach F. Mendelss.- Barth. 101 293 133 378 37 116 21 72 Fr. Silcher. W. Baumgartner. 11 11 Volksweise. Kuhlau. F. Mendelss.- Barth. L. Cherubini. Volksweise. C. T. Brunner. J. Maier. Volksweise. H. Werner. A. Billeter. C. Kreuzer. C. M. v. Weber. J. Greith. Volksweise. W. H. Veit. Gungl. L. Spohr. M. Hauptmann. C. J. Zelter. Volkslied. Gackstätter. Fr. Abt. Fr. Abt. 6. Zöllner. Nr. Seite 120 348 81 242 143 395 103 297 177 481 95 279 79 238 122 355 S. Kreuger. 32 100 130 373 27 89 31 98 140 390 185 497 129 372 116 336 108 312 92 272 53 160 158 429 58 173 87 255 38 118 205 507 23 76 166 448 73 220 13 41 145 399 206 508 15 44 156 423 215 512 212 510 91 268 Treue Liebe bis zum Grabe Trink, trink, trink, Kamerad Trittst im Morgenroth daher. ♦ Ueber den Hügel hin ziehen die Ueber Gebirg und Thal Vater, ich rufe dich! Vaterland, Vaterland! dir weih'n wir Vaterland, ruh' in Gottes Hand Von ferne sei herzlich gegrüßet Vom hoh'n Olymp herab Von Wunden ganz bedecket Wackre Burschen, Schwyzer Burschen Was brausest du, mein junges Blut Nach Was freut einen alten Soldaten? Was glänzt dort vom Walde Was glänzt im Aug' so helle Was ist das Göttlichste auf dieser Welt Was ist des Schweizers Vaterland Was schimmert dort auf dem Berge Was uns eint als treue Brüder Wenn die Mailüfte säuseln Wenn die Quellen silbern. Wenn Ihr dereinst mich tragt hinaus Wenn's Herz in der Fremde Wenn weit in den Landen Wenn wir durch die Straßen Wer hat dich, du schöner Wald. Wer seine Hände falten kann Wie ein stolzer Adler Wie könnt' ich dein vergessen Wie mit grimmigem Unverstand Weg mit den Grillen und Sorgen Weinet nicht, weinet nicht! Wem bring ich wohl das erste Glas Wem Gott will rechte Gunst erweisen. ♦ ♦ Wie schön bist du, freundliche Stille Wie sie so sanft ruh'n. Wir grüßen dich, du Land der Wir hatten gebauct. Wir wollen frei und einig sein Wo die Woge braust Wo dort, Unendlicher, die Sonnen. Wo ein' klein's Hüttle steht. ♦ ♦ . >> Tonjezzer W. Baumgartner. C. Zöllner. P. A. 3wussig. + C. Santner. C. Ecker. F. H. Himmel. E. Reiter. J. Heim. J. Greith. F. Möhring. Ph. Tieß. A. Methfessel, arr. v. J. Heim. Fr. Abt. C. M. v. Weber. C. M. v. Weber. C. Kreuzer. G. Reichardt. C. Kreußer. Volksweise. 6. Spohr. X. Iten. . Volksweise. F. Mendelss.- Barth. W. Baumgartner. C. G. Elsässer. Fr. Abt. F. Mendelss.- Barth. Kreizl. C.$ iser. B. Bogler. F. Schubert. Neefe. F. Huber. H. Marschner. C. Ecker. F. Otto. Fr. Silcher. VII Nr. Geite 60 186 175 475 8 22 24 78 174 473 Volksweise. ( arrang. v. 11 W. Baumgartner.) 138 386 F. Mendelss.- Barth. 110 317 76 231 155 421 70 214 65 199 44 140 72 218 191 500 169 453 78 235 209 68 170 461 159 431 178 482 181 491 54 163 9 24 63 193 127 365 39 123 150 410 106 307 89 264 182 493 43 136 77 233 64 197 50 153 107 311 111 320 36 115 45 142 190 500 67 206 179 485 20 58 144 398 VIII Wo möcht' ich sein. Woher nur das linde Säuseln Zieh'n wir aus in's Feld. Zu Augsburg steht ein hohes Haus Zu Straßburg auf der Schanz Zwischen Frankreich und dem Tonsetzer Wohlauf, du Eidgenossenschaft Wohlauf noch getrunken Wohl denen, die ihn von Herzen suchen F. Mendelss.- Barth. Nach 6. Böllner. C. Kreuger. J. Rieß. Fr. Abt. Fr. Silcher. . Stern. Nr. Seite 171 464 88 259 55 168 214 511 12 35 66 204 146 401 135 381 62 191 Feierlich. 1. Am eidgenössischen Bettag. ff 4 1. Herr, wir 2. Herr, wir 3. Herr, wir 4. Herr, wir 5. Seg- ne 3 4 mf 948: q Til tund drill.awod d vil 19 2 ist dium & m= 093! mist mf preisen Dich! Mit starker busipferdan ken Dir! Mit mil- der Va- ter& He = bitten Dich! Verzeih' uns uns'= re wei hen Dir aufs Neue Herz und Volk und Land, der Eintracht Ihr& tes = 2! 1100 1929 19 91: 10 hand hast Du dies herr- li- che Land als Vaterland gehand streu- est den Se- gen Du aus auf unser Va- ter-. Schuld! Alle wir haben ge- fehlt vor Dir, Herr der Hand! All unser Gut, un fer Blut, all un jer FreiheitsBand! Laß uns im schönen Verein ein Boll von Brüdern H a 10 mi 100 16t Feierlich. ff € baut. Wir prei- sen Dich! haus. Wir dan- ken Dir! Welt! Wir bit- ten Dich! muth sei Dir ge= weiht! sein! Seg ne das Land! ff Chere! f f Chre sei Gott! 2- Eh= re! - 2. Ehre sei Gott in der Höhe! Gott in der Hö- # Kann auch in Gdur gesungen werden. Ehre sei Gott! Ehre sei Gott! cresc. P Ehre, M. Hauptmann. f Ehre! mf Ehre sei mf cresc. cresc. cresc. he und Friede, und Frie- de den cresc. P Menschen auf der Er- de. f dan P dan wir danken dir Herr, = dim. = dim. wir danken dir cresc. - wir be cresc. = mf 3 ken dir für dei- ne große f P mf Wir lo- ben dich, o Herr, mf cresc. - mf cresc. ken dir für dei- ne große Herr- lich- keit, o f ten dich an. dim. pp Wir prei- sen dich, mf Ⓡ O Wir prei- sen dich, P be- ten dich an. wir be ten dich an. Himm- li- scher Herr, = dim. PPO Halbchor. wir Herr- lich- keit, wir mf P Halbchor. mf P 1| 2 Herr 9 11966 mf Herr dim. dim. Va = und Kö S ter, p poco rit.- 4- - = cresc. PS33 nig! ste, und du, hei- li- ger poco rit. JP Herr und Gott, und du, mf und mf ter, ei- ni- ger Sohn, Je su, Je- su Chricresc. fz. ten. A All- mäch- ti- ger, Geist, und du Allmächt'ger Gott, Vacresc. ei- ni- ger Sohn, a tempo f a tempo 8! A hei a 7 A all mächt'ger cresc. du hei li- ger Geist, fx. ten. > fx. mf o Herr und Gott, JIJ hei- li- ger Geist, D fs. mf - li- ger Geist, o Herr, cresc. D Herr und Gott, fr Herr SO du! H ritar. STE o Herr und Gott, D Herr, Herr ritar. | ff's mf 7 ● 2 - 5- - und Gott, Solo. dolce. poco riten. O poco riten. mf A mf> hör' un- ser Ge- bet, der du O, du Lamm Gottes des Va- ters Sohn, der du hinColo. dolce. f Tutti belebter A wegnimmst die Sün- den der Welt, er hör' uns, o Herr, mf= dim. Tutti belebter cresc. dim. • si- Best ritar. und Gott, --ritar. P A e und P hör' unser Ge- bet, der du si- ßest zur Rech- ten des Va- cresc. er= er= hör' er= ters, erbarm'dich un- ser, er= bar du du al? 20 S mf denn du al= lein, - 6- cresc. lein, cresc. 0 du nur bist Gott, Jesus Chri mf = dim. al= du al= lein, du = me dich; denn du, dim. dolce. dolce. lein, al- lein bist hei bist = 19 al lein, denn du al- lein, allein bist heilig, denn du denn lig, stus, zu Gott des Va- ters, mf mf A zu Gott des Va du, du du al- lein, du du lein, du al- lein denn du, al- lein, lein, du al- lein, - 7- des Va= ters, des Vaters Preis; du allein bist hei al- lein, al- lein dolce. : bist hei bist hei du dolce. > du du ters Preis; denn dim. dim. Ⓡ al- lein bist heilig, = : = = Preis, denn du aldolce. lig, bist Herr. dim. = denn bist hei= lig, lig, du lig, denn du albist Herr. Eh dolce. bist Herr. Eh dim. = re fei dim. re sei Mm9G slob 16 Danes cisne dr o ud and sistem f ſei Gott 9:29 D Gottob 191 jei Gott Gott, pil: fed fid, sei Gott in der Höh'! sei Gott ud : Qil Jou Nicht zu langsam. dolce e legato. - 8 dim. dim. CH PP EXCL ritard. PP Ehre sei Gott! re = ritard. PP Ehre sei 3. Der 23. Pfalm. 1 CO pil id Ser Herr ist mein Hirt; mir wird nichts man- geln. Er 2 dolce e legato. mf Gott! H. B. Klein. Bei det mich auf ei- ner grü- nen Au'. Der Herr ist mein mf E K Hirt; mich, mich, wei er 9 = - man- geln. Er wei mir wird nichts man- geln. det mich, dolce. mich auf einer grü- nen Au; ? ? 0 er wei to 11 dolce. er wei- det mich, er wei- det mich auf er wei det ei = ner grü- nen Au', und füh- ret mich, mich auf einer grünen Au', 4 mich auf einer grünen Au', M dolce. Er wei- det er er wei- det mich, er wei- det det = det er füh- ret füh- ret 9: 9: 4 mich zu frischem Wasser; mich zu frischem Wasser; f mich zu frischem Wasser; qui cket meine See le; = qui det meine See : qui cket meine - rech ? tem, auf 10- mich mich, mich auf auf rech füh- ret mich auf = : le; : er er= qui- cket, erP R 100 er P er See- le; er er ? er er= qui dolce. er qui det, er= = führet mich auf füh dolce. füh -C det, er= er füh= ret ret a e ret tem Pfad. Der Herr ist mein Hirt; 94² 9: mir wird nichts man- geln. Er wei- det mich auf einer # 9:** grü- nen Au'. Nacht, Nacht, finst 2 - 11- Nacht, ob fp fp Ob ich schon wan- der- te in finst Ob ich schon fp rer Nacht, ob wan- der- te in finst- rer in finst= rer, d wan- der- te in finst- rer ich schon wan- der= te in 1 rer Nacht, in ich schon wan- der= te in finst in finst finst : rer Nacht, ob ich schon wan- der te in finst= rer C = finst rer = rer Nacht, : Nacht, rer ob ich schon Nacht, 9: 4 ob finst FLE ich schon wan- derte in finst= rer, Nacht, in - 8 wan- der- te in finst rer, in finst- rer Nacht, ob ich schon wan- der- te in to wan- der te in H Un= fall: O 12- - : rer, finst rer Nacht, P = finst- rer finst- rer finst : finst rer Nacht, pf KE Nacht, Nacht, Ⓡ = 3 mich; du be rei test vor mir e rer Nacht, in dolce. in finst= rer P denn Du, Du bist bei mir und trö- ſteſt pf Pe 0 ● ob ich schon ei= Do fürch- te ich kein'n dolce. vor - nen Tisch, du be Pete mir HERZ rei test vor 9:* de. pud = dolce. Au'; MEM mir man- geln. Er wei AE PP Der Herr, A 13- Der Herr, der Herr ist mein Hirt; mir wird nichts dolce. PP ei- nen Tisch ge- gen mei- ne Feindolce. = 8 det mich auf einer 2 P Der Herr ist mein Hirt, P der E Mir wird nichts man- geln, Herr grü = nen ist der Herr ist mein mein 94 mir 2 Sehr langsam. Hirt; 2 Hirt; mir wird Nichts man- geln, Nichts man- geln. Al al= le Soli. mir Tutti. wird nichts man AI= le die tie Tutti. = Soli. al= le 14le al= le die tie ― = 4. Jesu Seiden. = wird Nichts man = geln, Nichts man- geln. die tie- fen fen die tie- fen Qua die tie- fen fen Qua Qua = = J : Å = J geln. A. Lotti. len, = len, Tutti. len, hat Tutti. b 9: 2 - Qua 00 er selbst ge= tra = - 1² für uns ge tra Soli. O Soli. 15 len, uns- re S Qual hat der Herr tra- gen, = 00 -- = Soli. DOL gen, die Qua- len, die Qua len, die Soli. E SEN Qua- len hat Soli. gen, al= le ge= hat er ge 11 Tutti. 00 MQ Tutti. Tutti. Tutti. b tiefen 2 er für uns, uns ? re hat er ge Soli. = Tutti. 00 tra- gen für uns- re tra= gen Tutti. 9: 2 9: Sün- den uns zur Er 38 Qua Langsam. P 4 ← = == = = - - = 16- le lö- sung, al Tutti. Soli. Tutti. gen, hat er ge- tra len hat er ge= • Soli. = tra 5. Christe, du Samm Gottes. uns' = = = = re D = = gen. Nach M. Prätorins. Chri- ste du Lamm Gottes, der du trägst die Sünd' der Welt, P 2 PP PP DOL P 17- er- barm dich un ser! Chri- ste, du Lamm Go cresc. g gieb uns dei- nen Frieden! A= Das Rütli. 2. Auflage. Ceip der du trägst die Sünd' der Welt, er- barm dich un- ser! cresc. 00 Chri- ste, du Lamm Got- tes, der du trägst die Sünd' der Welt, = tes, = B men. 2 9 2 c Langsam, doch nicht schleppend. dul- cis au- di, 0 ra, 1. O sanc- tis- si- ma, 2. Pi- as la- cry- mas, se ri- is, 3. In mi - 6. Wallfahrtslied. - vir bo vir ma ta hos - 18- tes 0- ra, - - go Ma ri na, pre ca go, pro no Sicilianisches Schifferlied. - 0 pi pi- os in an S 强 in te- me- ra suf- fi ce vi in mor- tis ho - is si ma ge- mi- tus gu- sti- is BE DO a! Ma- ter amur. In gru- unt bis! Pro no- bis ta 0 res 0 ra 0 mf - P 10 - ra, ra, ra, 16 0 0 0 Majestätisch. fr - 19- C ra pro no ra pro no ra pro no 31 1 - bis! bis! bis! DO I 7. Via crucis, via lucis. 1. Durch Nacht zum Licht, durch Nacht zum 2. Durch Sturm zur Ruh', durch Sturm zur 3. Durch Kreuz zum Heil, durch Kreuz zum 4. Durch Streit zum Sieg, durch Streit zum 5. Durch Weh' zur Wonn', durch Weh' zur B. A. Zwyssig. mf Licht! Und Ruh'! Und Heil! Und Sieg! Und Wonn'! Und mf = wenn das grause Dun kel auch rings um dich die Schöpfung wenn auch Erd' und Him- mel der Windsbraut donnernd Rad durchwenn des Lebens Pla gen auch stark wie Rie- sen dich bewenn im Speer- ge= men= ge auch tau send To de dich umweinst du auch am Mor- gen, und weinst du auch um Mit- ter= = EG 보 PP - PP - 20 22 büllt, ge- trost, ge- trost, ge- trost! auf mit- ter- nächtlich rollt, dräu'n, auf lau- tes Sturm- geauf jam- mer- vol- les auf hei- ßes Schlachtgeauf, laß den Va- ter dräu'n, nacht, mf cresc. ruf, folgt Sie- ges dir, der ü- ber - Dunkel folgt Son- nen- auf- gang lieb und mild, folgt Son- nentümmel folgt lin de Stille leis und hold, folgt lin- de Klagen soll Frie- de Gottes dich er- freu'n, soll Frie- de drän- ge folgt Sie- ges- ruf und Friedens- reih'n, folgt Sie- gessor- gen, der über dir im Him- mel wacht, der ü- ber cresc. mf # auf- gang, folgt Son- nen- auf- gang, folgt Son- nen Stil le, folgt lin- de Stille, folgt lin- de = Got tes, spll Frie- de Gottes, soll Frie- de : = 00 = DOL auf= gang Stil: le ruf, folgt Sie- ges dir, der über dir Got= tes ruf und im DO 16 - lieb und mild, leis und hold, dich er= freu'n, Frie- dens= reih'n, Him- mel wacht, 2 II. Bass. mild, hold, - 21- freu'n, reih'n, wacht, = II. Bass. folgt Sonnen folgt lin de soll Frie- de folgt Sie ges = ruf und Frie- densüber dir im Him- mel der folgt Son- nen- auf- gang lieb und mild, Son- nen auf- gang folgt linde Stil- le leis und hold, lin: de soll Frie- de Gottes dich er- freu'n, Frie- de folgt Sie- ges- ruf und Friedens- reih'n, Sie ges der über dir im Him- mel wacht, über Stil- le Got- tes = = auf gang lieb und Stil le leis und Got tes dich er= folgt Son- nen- auf- gang folgt Stil= le leis und soll Frie de dich erfolgt Sieg und Friedensder in dem Him- mel = ruf und dir im ff Rührend. 16² lieb leis dich und mild. und hold. er= freu'n. Friedensreih'n. Himmel wacht. 3 4 ( più f) 4. P 2 3 22 1. Trittst im Mor- gen- roth da- her, 2. Kommst im A- bendglüh'n da- her, 3. Ziehst im Nebel- flor da- her, Fährst im wil- den Sturm da- her, P 8. Schweizerpfalm. P. A. Zwyssig. ſeh' ich dich im find'ich dich im such' ich dich ima bist du selbst uns Strah- len- meer, dich, du Hoch- er ha= be- ner! Herr= liSter- nen- heer, dich, du Men- schen- freund- li- cher! Lie benWol- ken- meer, dich, du Un- er- gründ- li- cher!& Hort und Wehr, du, all- mäch- tig Wal- ten- der! Net ten= = wiSE 9 19: k cher! der! ger! der! Soli. P 23 Wenn der Alpen Firn sich In des Him- mels lich Aus dem grau- en Luft ten ge In Gewitter- nacht und Soli. P 14 be lig träu = und mil= ber= traut = be- tet, frei- e Schwei- zer, kann ich froh und se tritt die Sonne klar laßt uns kind- lich ihm from- me See- le ahnt, from- me See- le ahnt, from- me See- le ahnt, from- me See- le ahnt, crescendo eu- re denn diel und die ja die : crescendo rö thet, Räu = men bil de Grau en tet! men; de, en! C = = Chor. mf Eu- re denn die und die Ja, die mf Chor. from- me See- le ahnt |||| 19: Erust. Gott im heh- ren 9 c Va=: 11 = TO O 11 24- fz Va= ter= = ter= land! land, fx 9. Die Kapelle. Gott im heh- ren L. Widmer. C. Kreußer. 16 ( Tutti) 1. Was schim- mert dort auf dem Ber- ge so schön, wenn die ( pp, soli) 2. Was tö- net in der Kapelle zur Nacht so ( p, soli) 3. Was hallt und klin- get so wun= der= bar vom f 54 Stern- lein hoch am feierlich ernst, in Berge her ab so : ⑥ 7 Soli. PP 25 Himmel auf geh'n! ruhiger Pracht? tief und klar? Soli. TPP J Tutti. f 5 auf dem Ber- ge so schön der Ka- pel- le zur Nacht get so wun- der= bar Tutti. f # wenn die Stern- lein hoch am Himmel auffeier- lich ernst, in ru- hi- ger Ber- ge her- ab so tief und so vom geh'n? Das ist die Ka- pel= le Pracht? Das ist klar? Das ist Tutti. Was schim- mert dort ( Was tö== net in ( Was hallet und klinstill und klein, sie der Brü- der ge- weih- ter Chor, die das Glöck- lein, das in die Gruft am la- det den An- dacht frü- hen 16 9: 26 Pil ger zum Be- ten ein. hebt sie zum Herrn em- por. Morgen den Pil- ger ruft. Tutti. PP Das ist die Das ist Das ist Univ.- Bibl. Giessen Tutti. PP # still und klein, sie la det den Pilger zum Be- ten ein, sie weih- ter Chor, die An- dacht hebt sie zum Herrn em- por, die in die Gruft, am frühen Mor- gen den Pil ger ruft, am = la det den Vil- ger zum Be- ten ein. An- dacht hebt sie zum Herrn em- por. frühen Morgen den Vil ger ruft. = Ka= pel= le, der Brüder gedas Glöck- lein, das 10. Munter, aber nicht geschwind. f 4 2 II. Chor. I. - 27- 2 I. Chor. Ho- si- an na! ge= lo bet sei der da kommt! = f 9 Sofianna! - TOOL G. F. Hillmer.- F. W. Berner. II. lo- bet sei der da kommt! TOO Ho si an na! = : Ho si an na! ge= = f Ho= si ge= an= na! 慢 I. II. cresc. lo- bet sei der da kommt, cresc. I. Herrn! cresc. 28 mf II. kommt im Namen des Herrn! der da kommt im Namen des mf ge= lo bet sei der da kommt! cresc. mf der da mf Ho- sian na! ge= lo bet sei der da = = I. kommt! II. I. II. f Ho- si- an- na! ge= lo bet sei der da kommt! = Ho- si- an- na! na! an= 29- : Ho- si anna in der Hö Ho- si- an= na! in der Hö- he! = Ho= st= he! I. 16 II. I. Ho- si- an- na! - P 30 Ho- si= an= na! P = f Ho- si= an= na! Ho- si anna in der Hö f ? 600 he! f II. an- na in der Hö- he, Ho- si- anna in der Hö- he! 00 Ho- siDAT 11. Die Shre Gottes aus der Natur. Majestätisch und erhaben. f 9: C I. Tenor. 31- gebunden ( 1. Erd- kreis, ( 2. Weis- heit, 1. Die Him- mel rüh- men des E= wi- gen 2. Vernimm's und sie he die Wun- der der : 1. Eh re, ihr Schall pflanzt seinen Na- men 2. Wer- ke, die die Na tur dir auf= ge sf # = Nach Beethoven arr. sf cresc. g = ihn prei- sen Mee= re, Ord- nung und Stär- ke cresc. 1. rühmt der Erd- kreis, ihn prei = sen die Mee- re, 2. kündigt Weis- heit und Ordnung und Stär- ke @ fort; ihn stellt. Ververdir fA 9: 9 I. Tenor. Affrit. P ( 1. Wer trägt 12. Er ist 1. nimm, o Mensch, ihr göttlich Wort! Wer trägt, 2. nicht den Herrn, den Herrn der Welt? Er iſt, rit. 1. trägt der Him. 2. ist, er ist 1. wer trägt der 2. er ist, er 1. wer trägt, 2. er iſt, 32 Him ist = = PP II. Bass. Halbchor. 6 ( 1. Wer trägt I. Bass.( 2. Er ist-, Halbchor. cresc. PP ( 1. Wer trägt, 2. Er ist-, der Him- mel un- zähl- ba- re dein Schöpfer, ist Weis- heit und mel Ster: dein Schö 11 der Him- mel Ster er ist dein Schö = mel Ster: dein Schö : PP = = 11 = : : = 5 = " 1 = wer er = : = : = = : 2 9: 1. Ster- ne? 2. Gü- te, dim. P> 1. ne? Wer führt 2. pfer, ein Gott 1. ne? 2. pfer, 1. ne? 2. pfer, 33 P ib und Das Rütli. 2. Auflage. 5 Wer führt, ein Gott, = 1. Sonn' aus ihrem Zelt? 2. Ord- nung und dein Heil; 1. Sonn' aus ihrem Zelt? 2. Ord- nung und dein Heil; 1. Sonn' aus ihrem Zelt? 2. Ordnung und dein Heil; Wer führt ein Gott P wer führt die Sonn' ein Gott der Ord mf. wer führt ein Gott mf 2 Sie kommt, er ist's, PP! rem Zelt? Sie kommt, dein Heil, er ist's, cresc. e mf wer führt die ein Gott der cresc. = die der cresc. die der aus nung f Tutti. Sie kommt, er ist's, fie er Tutti. sie kommt, er ist's 3 9: 9: 4 breit kommt und leuchtet und ist's! ihn lie= be von läuft den nimm an rit. 34 etwas drängend Weg gleich als ein sei- ner Gna de = rit. Weg gleich als ein sei- ner Gna- de O lacht uns von fer= ne, und ganzem Gemü- the und sf H lang gehalten Held. Theil! Held, und läuft den Theil, und nimm an Langsam. 12. Wohl Denen, die den Herrn suchen. 3 8 Soli. 9: 6 3 - 8 9: 2 -2 P PP P D Wohl De- nen, die ihn von 35 wohl Soli. die im Ge- sez des P und seinem Wort ge- hor= sam sind, Dr. Felix Mendelssohn. Chor. die im Ge- seh des PP Her- zen su- chen; De= nen, sind, 부 und seinem Wort ge- hor- sam a Ew'- gen wan- deln, des Ew'- gen S Ew' gen wandeln, des Ew'- gen = Soli. wan= 9: 2 Chor. -b 16 wan=: deln. des Ew'- gen wan wan= des Ew'- gen wan sind, sind, = = - : S = Soli. Her- zen su- chen, 9: 2 = 36- = Wohl De= nen, die ihn von sam sind, die im : : =: = deln. deln. deln. deln. und seinem Wort ge= hor- sam die ihm ge= hordie ihm ge= hor sam Gesetz des C #% Ew'= gen bo Chor. -b Soli. wandeln, des Ew'- gen Soli. De nen! Chor. q PP 37 des des Ew'= gen wan Wohl De PP = = = Ew'- gen nen! wan: deln. wan P : deln. Wohl Py deln. Wohl De= nen Wohl Soli. 72 9: b die ihn De PP wohl ihn von Wohl und sei nem = die = nen, Soli. die im Ge= von ihn su 38 De Wort ge= Her- ſeg des Chor. die im Ge- sez des PP Her zen die ihn von = zen : Ew'= 58 hor su = = : = : sam De = = su Her = = = = sind. nen, = chen, chen, chen, zen nen q - gen wan- deln, des Ew'- gen Ew' gen wandeln, des Ew'- gen = Soli. Chor. 1929: 2 man = Chor. man des Ew'- gen wan des Ew'- gen wan deln. = wan- deln, wan = deln, die im Ge- seb = 39 die im Ge- seß des Ew'= gen : E - deln, deln, - deln im Gesetz. Soli. Ew'- gen, des Ew'- gen wandeln. Wohl De= nen! P des PP M Wohl PP Wohl Soli. 92 Chor. 16 b 9. De = De= Soli. sind nen! nen! T Wohl De De- nen, die sei- nem Wort ge- hor- sam ī 40 Chor. ihm ge- hor- sam sind. nen, die ihm ge- hor- sam P die P Feierlich, langsam. mf t 9: 2 · 25 125 : ( p) 1. So ( piu f) 2. Es : feierlich und stil le, als heu- te nah' und tönen hell die Glo- cken, sie tö nen nah' und 3. D, sol- chem freud'- gen ( p) 4. Und sieh', der Glau- be 5. Da sind ihm al- le mf Rufe, wer folg- te dem nicht leitet, wie einst der Wei- sen Lüste, der Er- de Schmer- zen 41 P f 13. Sonntagslied. cresc. fern, sei's auch in wol= len mei- nem Al= le fern, und = gern? Wer näh me Gnad' und Stern, das Herz auf si- cherm fern; er lebt in ſel'- ger cresc. AC = schönen Tag des Herrn! ho he Haus des Herrn. gern von seinem Herrn? auf zu seinem Herrn. lein in seinem Herrn. f Gackstätter. : Herzen am la= den in's Lie be nicht ? Pfa- de hinStil- le alKnapp. Getragen. b P t = 1. Be fiehl du deine Wege, und was die See- le 2. An wun- der- ba- ren Wegen fehlt dir's All- wei- ser ( piu f) 3. Auf, auf! Gib dei- nem Schmerze und Sor- gen gu- te J P 42 14. Vertrauen auf Gott. mf P mf Nach F. Malan. = kränkt, der treu- en Va- ter pfle- ge, deß, der den Welt- kreis nicht, dein Thun ist Gnad' und Se- gen, dein Gang ist Recht und Nacht. Laß fah- ren, was das Her- ze be trübt und trau- rig = mf , mf lenkt! Der Wol- ken, Fluth und Win- den bestimmte Ziel und Licht. Und wenn du deinen Kindern ein Glück hast aus- ermacht. In Noth, in Kampf, in Stür- men, sei fest und un- vermf mf - 43- mf Bahn, der wird auch Wege finden, wo dein Fuß ge- hen seh'n, wer kann dich daran hin- dern? Du willst; es muß gezagt! der Herr wird dich be- schir- men, ein schöner Mor- gen mf mf kann! Dem Herrn mußt du ver- trau- en, wenn's dir soll wohl- erscheh'n! Olaß ge- trost ihn wal- ten in al= ler Pein und tagt! Laß Gottes Huld und Gna- de dich stets em- pfoh- len mf 14 gehn', auf sein Werk mußt du schau- en, willst du be- steh'n! Noth, er wird dich auf- recht hal- ten, bis in den Tod! sein, dann führen deine Pfade zum Him- mel ein. dJ Langsam und zart. PP 9 c traum, glanz, Hain, Haus, DO 1. Stille ruht die 2. An der Wöl- bung 3. In dem Sonnen= strah 4. Glo- cken- klän- ge ru= PP F P PP Got tes En - 44 15. Sabbatfeier. = - gel Er de Bläu= e le fen mf Got- tes Engel schwe- ben leis' im und die Höhen leuch ten mild im = und die Wo- gen fei in der Schöpfung Tem mf S: 8 Raum, und in lin- den Lüf Kranz, prangend steigt Son die Schein, und der We= sen Hee from= mer An aus, und in I. Bass. und in lin- den Lüf = = = = = schwe= ben : = = F. Abt. sanft im Mor- gendäm- mert Mor- genju- belt Flur und hin zu Got- tes $ 7 wei- ten heh- ren ern in dem gold- nen pel dringt der Ruf hinten weht ihr Lob- gene auf am Ae- therre all' in nah' und dacht glühtdas Menschenten und in lin- den Lüf= ten 94 sang, zelt, fern, herz; cresc. weht ihr Lob- ge froh ihn, ihm, schwing' Klang, der - 45- - ? mf schallt am Tag des preist am Tag des singt am Tag des schwing' am Tag des mf sang, schallt am Tag des Ew'- gen, P schallt am Tag des Ew'- gen preist am Tag des Ew'- gen froh der Him- mel Klang, ihn, den Herrn der Welt, singt am Tag des Ew'- gen ihm, des Lebens Herrn, schwing' am Tag des Ew'- gen, schwing' dich him- mel- wärts, mf der Himmel Klang. den Herrn der Welt. des Lebens Herrn. dich him- mel- wärts. Him- mel Klang. Ew'- gen, Ew'- gen, Ew'- gen, Ew'- gen, cresc. E mf froh der Himmel Ernst und mit Feier. fp^ 16 16 C M Soli. - 46- - 16. Schäfers Sonntagslied. Das ist der Tag des Herrn! Das ist der Tag des Herrn! fr ei= ne Soli. P P Ich bin al= lein, A A Mor- gen- glo- de Ich bin al- lein auf weiter C. Kreuzer. PP T Flur, noch ei ne Mor- gen- glo- cke nur! noch ei- ne, nur! PP auf weiter Nun stille nah' und P nun P fern Stil- le nah, nun Stil- le nah und fern, 7 tend knie' ich hier! : Stil- le nah und > PP - 47- 12 Soli. p PP Soli. DQ nah und O sü fern! fern! 77 f Chor. f Chor. cresc. An= beßes Grau'n! hei mes Weh'n! als knie- ten Vie- le un ge- seh'n, und = cresc. ge= be- te- ten mit mir! hei = mes - : O sü- ßes, mf hei mes Weh'n. 48 O sü PP mf + lebhafter ge- hei- mes Weh'n. Der Him- mel nah und fern, lebhafter cresc. Bes klar und fei- er- lich, so ganz, cresc. DE O sü- ßes Grau'n, ge= langsamer süßes Grau'n, ge- hei- mes, gelangsam cresc. ge= er ist so cresc. Chor. als wollt' er öffnen sich! Das langsam Chor. a tempo ist der Tag des Herrn! Das ist der Tag des Herrn! a tempo Langsam und ausdrucksvoll. 9% 2 4 P 2 4 17. Hymne an die Nacht. 1. Heil' ge Nacht, o = 2. Har fen : = tö- ne P mf mf Das Rütli. 2. Auflage. 49- - PP O PP in dies Herz! Bring' dem Lüf= te her, Actio || Univ.- Bibl. Giessen Nach Beethoven. gieße du Him- mels- frie- den lind und süß, weh'n mir zar= te mf ar men Pilger Ruh', aus des Himmels Pa ra= dies, mf 4 ⑥ mf = hol de La- bung aus der Lie= be cresc. rit. 50 sei- nem Won= ne : Soli, b. d. Wiederhol. Chor. mf Schmerz! meer. euch so gerne flieh'n, him- mel- wärts, cresc. rit. f mf .. Hell schon er Glüht nur, ihr : = glüh'n die Ster- ne, grü- ßen aus blau- er Fer ne: Möch- te zu gold'- nen Ster- ne, win- kend aus blau- er Fer- ne! Möch- te zu mf mf wärts. Ausdrucksvoll. 5 3 4 2 3 4 Vy P 18. Pilgers Abendlied. 1 DO an. - 51- Hö- her steigt der Abend= stern, Pilgrims P Wallfahrts- ort ist fern, Nacht her= an, Ma= ri = dolce dim. a! küh dim. nimm dich gnä- dig un- ser dolce dolce = ler Ma- ri dolce Kücken. = weht die a! 52 I. Ten. Leit' uns auf der poco a poco cresc. P I. Bass. Leit uns auf poco a poco cresc. Jungfrau Ma- ri pl Leit' uns auf der rech ten Bahn Jungfrau Ma- ri = leit' uns auf der rech- ten Bahn, = rechten Bahn, leit' uns auf leit' uns auf der rech - ten Bahn, : = rech ten Bahn, der rech P poco a poco cresc. a! Leit' uns auf ten Bahn, - a! : ten Bahn Ma- ri = der heil'- ge der rech heil' = ge a! Ma b 5 ri = Bahn, : a! I. Ten. Ma- ri p. dolce p. dolce heil' : Ma- ri I. Bass. Ma- = = ? = 53 = PP| = Leit' PP 00 ge = a! Ma= ri = 11 11 = C Jung 11 uns auf : = = = = sf 11 11 frau! 11 = rech- ter = ri == a! 11 = 11 a! a! DO 2²- 2² Heil' ge Jungfrau Ma= ri= a! Solo. a Jungfrau Ma= ri ri== FOO langsamer langsamer fr. rall. ff 54 a! Ma- ri rall. = = = -b= tr. T = = a! = = Tutti. ff Tutti. a! Heil' ge ● A - PP MaPP Sehr mäßig. mf 92 ť mf t 55- 19. otette. 98 Der Mensch lebt und be= ste= het nur ? MO P A A P H. G. Nägeli. Zeit, und alle Welt ver ge- het mit ih- rer Herr- lichei- ne klei- ne keit. Nur Ei- ner, der ist ewig und an al- len En- den, und 9: dim. A wir in seinen Händen. dim. P Hal- le- lu ja! P der ist heilig, 56 Und der ist all- wis- send. Hal= le- lu- ja! : P ist barm- her P mf P Halleluja! ist barm- her= Hal- le- lu- ja! = 5 und der ist all- mächtig, Und = zig. zig. 9: 4 A= men! Halleluja! A- men, A- men! Hal le lu ja! = : A = 1941. mf = A- men! mf 57- gro- ßen Na- men! Hal le- lu- ja! : f 1 men! 14 A - ? Py A- men! Py 00 men! Ehre sei nem : f Halleluja! M. Claudius. Majestätisch. k D: b Jib f - 58- 20. Liebe und Gnade. Wo dort, Un end- li- cher, die Son : 먹으 Motette von F. Otto. Ster- ne dei- ner Größe strah- len, = un- er- meß- li- chen Himmelsraum My- ri= a P = krei- sen, wo am un er meß- li- chen Himmelsraum, wo am : die Son- nen nen dich umwo am ? den P wo am un er: P 19: 5 -2²- ²- ₂₂ un- er- meß li- chen Himmelsraum My- ri= a== meß li- chen = Ster- ne 59- = dei- ner Grö dei ner Größe strah= len, Бе = = jauchzt der Un sterb- li chen Schaar, = P den jauchzt der Unsterblichen Schaar: jauchzt der Un- sterb- li- chen jauchzt der Unsterb- li- chen 16² PP 22 -7-2 Schaar: Gott ² -- Gott ist die Lie- Gott ist die Lie= 60 forsch- li- cher, du Wel 22 be, be, die Lie 7 = Gott ist die Lie= be, dolce : dolce = 6TD be! C du Wel- ten- kö- nig 8 P Un- erDO DO ten könig dro- ben, tief vor : b bb dei tief vor dei- nem dir nem Thron liegt der Cherub da, tief vor im tief vor dir im laut: - 61- ES 2 Stau- be, a- ber auch sie jauch- zen laut, a= ber auch sie jauch- zen 2 PP Endliche und Sün- der, O P PP Gott ist die Gna de, Gott ist die Gna- de, 00 S 9: 2 -9的 Gott ist die Gna- de, die f e 62- wenn Or= ka e durch die Schöpfung, Herr, dein Don- ner = == Gna = 14 wenn Or- ka ne brau- send zu uns nie C = ne = rol- let, wenn feu rige Bli- ge uns um- zu- cken, # de! Wenn brül= = = = DO lend = der brau send zu uns nie- der 9:-2 bb Dik 22₂2 fahren, = Gna= 3 4 P - dann noch seg- nest du, o wi- ger Wenn in 00 = de! - 63 Quartett. Adagio, con molta tenerezza. Gna- de, mit Herr, mit Wenn in dem wi- ger dem Pal men hain die Lüft- chen die säu = Lüftchen säuselnd we- hen, fröh dolce Bach durch die Flu selnd we- hen, fröh- lich der Bach, der Bach durch die Flu Blu- wenn - 64 dolce der 3 = ? men flor uns = ren 3 wenn der Blu- men= flor uns : ren rie rie Blu- men flor uns lich der = fröhlich der = dolce selt, wenn der ſelt, sü- ße, süße Düf- te spen- det 2:25 wenn fröh lich durch die 3 PP 65 Palmenhain die 3 fröhlich der Bach, Bach durch die Flu Das Nütli. 2. Auflage. wenn : wenn in dem Pal- menhain die Lüft = con anima fröhlich Lüftchen, die Lüft PP' con anima ren rie- selt, wenn in dem = : Lüft- chen 3 fröhlich der der 3 = chen chen 5 säu 9:22 P²₂² fäu kb säu Bach, = selnd fröh- lich der Bach, = felnd 66 Blu selnd we selnd der der fröhlich der Bach, der we P rieselt, wenn der, wenn der Blu fröhlich der = hen, fröh- lich der hen, Bach durch die Bach durch die Flu- ren = men men 9 9 Flor uns sü- ße Düf- te H bo be, PP - 67 Chor. Tempo I. P —— pied Herr, o Herr, seg- nest du mit e wi- ger Lie : P PP be, mit ewiger Lie mit e= wi- ger Lie : spen- det, cresc. cresc. t : f dann auch, o f be. 最 De wige Gna- de und Lie- be bist du, Allbe. dim. : b 内 19: 2 6 bb mächtiger! dei OQ : A — PP e= wig, o P 68 schwachen Dank, nur An- be- tend P - nem Thron und stammeln, Höchster, dir Dank, doch nur PP Sit lie- gen wir vor A 00 schwachen Dank, doch du bist f f 7 Herr, o Herr, Liebe und Gna de! Hal 892, c Hal jah, = jah, Più mosso. = be le- lu le lu = jah, hal le Hal= le- lu- jah, hal- le = f = = : lu= Hal- le- lu jah, hal le = = jah, C 69 jah, lu- jah, hal = hal= le hal Hal= le lu- jah, hal jah, hal= le- lu = lu- ja, hal= le = le= : = le= = = = = lu= = = = Iu= lule Iujah, hal= le= IuIu 19: 2 ES jah, hal- le- lu- jah, hal: le lu jah, hal= le- lu- jah, hal= le jah, hal jah, hal= le =- hal le- lu jah, jah, hal- le- lu jah, hal le lu = jah, hal= le le jah, hal - 70 = le DO = : lu= jah, = lu= jah, le = = C = hal le- lu- = : jah, lu- jah, hal- le- luhal= le hal= le jah, 3 hal le jah, hal- le- lulu- jah, hal- le- lu- jah, hal- le = lu= luhal2 luhallu- jah, hal- le- lulu- jah, hal le=[ u= 9: 2 le- lu- jah, = jah, lu- jah, hal- le- lu- jah, hal: le- lu = jah, hal= le bo? A lu - 71- le- lu- jah, hal- le- lu- jah, 3 C jab, halle lu- jah, hal - lu jah, ? 25. = le = jah, hal lelu jah, hal= le jah, hal= le- lu- jah, hal- le- lu = C C - lu- jah, hal= le= halhallujah! Langsam und getragen. f 1. O 2. Ich f 9 c & 1. ist's noch 2. Sor- ge do 1. Lei se = 2. wollt' er do = PP 72 ? wun- der ba- res fühle mich wie PP> al - 21. Morgengebet. Mendelssohn- Bartholdy, arr. für Männerstimmen von W. Baumgartner. P auf der Welt! die nun und Noth? Was tie fes Schweigen, wie ein- sam = neu ge- schaf- fen; wo ist die P cres cenWälder nur sich ge stern noch mich cres cennei- gen, als ging der Herr durch's stil- le Feld, schlaffen, des schäm' ich mich im Mor- gen- roth, al 1. als 2. deß gebunden 1. als ging der Herr, als 2. deß schäm' ich mich, des poco rit. 1. ſtil= le 2. Mor- gen poco rit. 1. ging der Herr, als ging der Herr, der 2. schäm' ich mich, deß schäm' ich mich = S: Feld! Į roth. 73 f will ich, ein Pil- ger, 1. als ging 2. deß schäm' PP ging der schäm' ich PP der Herr ich mich 3. Die Welt mit ih- rem Gram und Glü- cke, f Herr durch's mich im Herr durch's im cres froh be= reit be= tre cres = ten 94 9 nur als Strom der Zeit, cen B ei cen zu dir, poco rit. ne poco rit. 74 do Brücke zu über'n Strom der Zeit! do zu dir, al forte al forte zu dir, zu dir, Herr, über'n dim. zu dir, zu dim. dir, zu dir, sf dir, Herr, zu dir, Eichendorff. Ernst. 9 c 18 95 P 22. Jakt Jehovah hoch erheben! mf = 1. Laßt Je ho= vah 2. Men- schen- tin- der 3. Mögen Stür- me mf 동 212 75- un: ser Ehr' und an Hort, Ruhm. ge= schaut! er al= lein iſt unser Leben, unser Heil und Lob dem Herrn, denn er nur bringet Le- ben Euch und selbst die Er de wan- ken, be ben: mu- thig him- mel: mf 2 cresc. P. A. Zwyssig. cresc. bQ er = ben! hoch - he kommt, und sin= get sich er= he= ben, mf A Ihm er schal- len : dem Kampfe In Seht, euch winkt die 4 Jubelhilft er Sie- ger: 12 9 Mäßig. 3 8 3 2 98 lie= fie fro der, = gen, = ne! dolce = C , mf durch Ae- o= nen strei tend für sein Se lig wer auf und die Himmel läßt euch nim= mer Da rum ruft im mf 76 1. Sil- ber um 2. Und nur ein 3. Ja, ist von dolce = 23. Himmelslicht. reg fort. fort und Heilig thum. Sott ver= traut! = tỏ: nen unter= lie= Ju- bel= to = säu- sel- tes Lüft- chen, ist's 10> wie= der gen, ne: Hauptmann. Wol- ken= ge= bil- de, dro ben zer- ron= nen, e= wi= gem Tro ste durch- leuch- tet, : - 77 si sanft von dem zar te sten Schimmer um- strahlt; 2 - rings um das zagen des tie feste, präch- tig ste Blau! = Her- ze, was hier dich be- drückt. Engeln gemalt, Himmel und Au, Le ben dir schmückt, : mf mf = schwe- bend, so duf- tig, so mil de, schön wie von lächeln- den Hel le den Sieg nun ge- won- nen, D wie er glänzen sie, Weh- muth das Au- ge noch feuch- tet, schöner nur Al- les das schön wie von S lei fe Ganz hat die Ob auch die D schö- ner = lä- cheln- den wie er= glän- zen sie, Al= les das nur : 9 riten. En Himmel und Le- ben dir riten. Langsam und innig. 3 4 geln ge= malt! Au! schmückt! 3 4 - 78 P 24. Abendruhe. um zu ver- schwim- men dort, sanft in des T lle ber den Hü- gel hin ziehen die Wol- ten sacht, : P mf Frd. Ofer. C. Santner. mf A- bends Pracht. mf - P hin ? O wie so schön, so schön, Dwie so 79 DO hin - zieh'n sie da= hin an des mf poco accellerando an des Imf ₂ so ru- hig schön mf rit. Him- mels Höh'n. rit. an des daing big as a tempo Herz, mein Herz, flieg auf auch du, flieg auf auch du, ge= be E P a tempo b Gott P P a tempo Gebe Gott dir Feierlich. Frie- den da= zu. dir mf pla 80#: Ruh' und hei te ren, himm- li- schen : 7 ILI # 25. Dich preist, Allmächtiger. ( Hymne.) P 3. H. Breitenbach. Dich preist, Allmäch- tiger, der Ster- ne Ju- belmf P schwe klang! Dich preist, dich preist, All cen P = bet P Seraphim Ge- sang! Die ganze P Das Rütli. 2. Auflage. 81 1619 Schöpfung schwebt in cen - do : Die ew'- gen Har- mo do gü ti ger! der : = ganze Schöpfung Schöpfung, die nie cres = cres en, so in weit sich Wel- ten dreh'n und Son- nen- hee- re glüh'n, so ff 6 94 bb 94 weit sich Wel- ten dreh'n und Son- nen- heere glü hen. Soli. P 82 apmal Dein Tem- pel, die Natur, sind deiner Soli. p P dolce Herr- lich- keit, wie deiner Mil- de voll! Des Len- zes Des Lenzes BlumenPP PP dolce H Des Len- zes 22 SER 83 Blu- men- kleid, des Som kleid, : 5 - des Som- mers Aeh- ren- meer, Blu- men- kleid, des Som= mers höh'n, sind dei- ner All mersa Aeh- ren- meer, des des nos. Hla Herb- stes Trauben hü gel,- = : macht sind deiner Allmacht borr P Neh- ren- meer, des des Win- ters Sil- bersind dei- ner Allmacht Spie- gel, dei- ner b All- macht Spie gel! : 84 P = Wohl den noch mir! mf Halbchor. Tod ten- kreuz mich nur ein f # 1 Le ben ist ein Traum! Es trennt, es = sf7 Was bin ich, Herr, vor dir! Mein Halbchor. P sf: P PP Wohl P po! PP trennt vom Span- nen- raum! Wohl den noch mir! P den- noch P Wer P 9 Diz sanft ent- schläft in Va- ters- ar- men, darf dem Er- we- ckungsen 15 wort ver- trau'n! bar 2 men, men! 85 P Tutti. P Es heißt, HE P mf mf BE T Er bar= men, Es heißt: es heißt: Ermf P An- be- tung, Eh- re, Tutti. mf M rit. Er= barrit. P 1 K Preis und Ruhm sei 9 Dir, all- mächt'- ger Gott! fei ba10 Med ff Sanft. ff 94 & P ' rit. Soli. P rit. : dolce ba gau'n, dolce wig feit! COO = 86 # 26. Gebet. Dir P Es weh't durch eu- ren Frieden, ihr schö- nen Er- dendu Gottes welt hie- nie C in : Otto. den, ein 1600 fe = : trau n - cresc. 87- li- ges Ver- trau'n, es weht, es weht durch eu- ren Tutti. # 4 Frieden, ihr schönen Er- den gau'n, = A P cresc. ein Tutti. P nie den, du Got- tes- welt hie- nie- den, ein se li- ges Ver: : cresc. P du Got- tes- welt hiecresc. decresc. al se li- ges Ver- trau'n, wer weinend sucht auf decresc. 圈 學 trau: enh, f 54-6 Er- den des Glü- ckes gold'- ne Ruh, der deckt sich still verzu, cresc. der deckt sich still ver- trau- end mit 88 deckt sich still ver- trau- end, still ver- trau- end, cresc. mit eu- rem Frie- den, eu rem Frie- den zu, eu- rem Frie- den, 600 TOO T deckt, mit eu- rem Frieden P - I P P der mit eu- rem mit P mit eu- rem 92% 招: 5 Frieden zu, mit eurem Frie= den Frie- den zu. Sanft. 92 22 c P 89 P Reich gesegnet sei die Stun- de, Trö- stend glänzt in ban- ge Nächte # 27. Trauungsgefang. P lich be grüßt! Glück und Heil dem gold- ner Stern, und des Schicksals P cresc. zu, mit eu- rem cresc. C. T. Brunner. die Euch feiertreuer Lie= be schönen Bun- de, rauhe Mächte, 9b der sich heu= te bleiben treu- en f f Euch um- schlin- ge schau e gnä- dig f be, der ter, : an der Lie= be Va ter, aus des 90 fester schließt! Euch umschlin- ge Seelen fern! Schau- e gnädig sanfter Frie- den, auf uns nie- der, Bau- berband! Him- mels Höh'n! P an der LieVa- ter, Va= : Für ein heit' res Höre seg nend : P 9 b Loos hie nie- den sei die Lieb' Euch Unter- pfand, sei die : un fre Lie- der, und ver- nimm der Freundschaft Fleh'n, und verS Feierlich. Lieb', sei die Lieb' Euch Un- ter= pfand! nimm, und ver- nimm der Freundschaft mf 91- 4 mf 4 28. Die Kapelle. P 1 P € 8 Fleb'n! 2 2 C. Kreußer. Hap Droben ste het die Ra- pel le, schau- et still in's Thal binTe dim. dtm. # 0 ab; 53 hell dolce Quel 92 drunten singt bei Wies' und Quel= le froh und drunten singt, froh und hell der Hirten- knab', der Hir- ten- knab' drun- ten singt bei Wies' und Wies' und Quelle 19gn Prese. 88 001 le froh und hell bei Wies' und Quelle cresc. P drunten singt bei alaf EE der Hir- ten- tnab'. hell und froh der Hirten- knab'. 9 9 Trau- rig tönt das Glödklein nie der, schau- er- lich der Lei- chen ? PP PP 93 2 PP fp chor! Stille sind die frohen Lie- der, und der Knabe lauscht em1 dim. PP dim. * 7 PP por. Dro- ben bringt man sie zu Grabe, die sich freuten in dem lom 94 9 94 94 E Thal; Hir- ten- kna- be, Hir- ten- kna- be, dir auch singt man dort eincresc. cresc. # jud mal, dir auch singt man dort ein- mal, dir auch singt man dort einPP JI # E mal, Hir- ten- kna- be, Hir- ten- kna- be, dir auch singt man dort einPP perdendosi 1 # mal, dort ein- mal, dort ein mal. = Pp perdendosi Uhland. Langsam. #c A e 29. Weihe des Gesanges. P95 1. D Schuß geist 2. Ver ei: ne P steig' her- nie- der! und ver= söh- ne, : P mf. al= les al= le mf in sanf was sich P : W. A. Mozart. CH Schö Men- = nen, schen tem Weh'n, zu getrennt im wei- hen uns' re Lie- der, daß sie sich freu- dig auf zumHimmel Wohllaut deiner Tö- ne! dem Ed- len ist das Schönste nur be Fo £ H schwin- gen, in heil'ger Kraft von Herz zu Her- zen drinschie den, in der Gefühle rein er: klungnem Friemf #f 9 1 gen. den. Brust Er mf = DO durchbebt, de rein, OOTD d 96- P Von dei Von wil: von deinem Hauch von wilder Luft von deinem von wil- der nem Hauch die der Lust der mf die Brust durch= der Erde mf mf Hauch die Brust durchLust der Er= de 9 bebt, rein, P hoch, hoch, rein, rein, P € 1 hoch, hoch, hoch über Welt und Zeit uns rein, rein, rein muß das Herz des Sängers sein, hebt, F 97- 2 hoch uns hebt, Sän- gers sein, sf HT 2 F hoch über Welt und Zeit uns hebt, rein muß das Herz des Sängers sein, 41 Das Rütli. 2. Auflage. hoch uns hebt. Sängers sein. Mit Justrumental- oder Klavierbegleitung. 7 S 2 Ernsthaft. S 8 9 c in favil- la P 88 Di- es P 318 Afola. 318 38 38 38 i- rae di- es 98 30. Dies iræ. lux per EB tes- te il- la sol- vet sæ- clum 31. Requiem. pe- tu 1 Re- qui- em æter- nam do- na e- is, Do- mi- ne, et 199 ปี 255 № a 288 Da- vid cum Si- byl- la. 8 lu- ce- at P 1 3. Maier. e Đ is et 9;,! 1 94 lux per P Et lu- ce at pe- tu eis lux per- pe a pe- tu- a Do P T lu lu JJ pe- tu- a et lux 99- - e- is - - ce- at tu ce- at #E - mi- ne. TO e ter- nam do- na e- is Do- mi- ne, a. 00 e- is. PP lux PP DOL per Et lu ce at do P is. Re- qui- em æper - - na e- is Re- qui- em æ- ter- nam 9: To O do Langsam. - 6 8 Tenor I. DOL na € 8 Tenor II. ne, T 00 e dolce assai ne, do- na e- is - do- na e- is ne, do- na e- is - 100 32. Pie Jesu. is. 26 8 Bass. Pi- e Je- su, pie dolce assai Pi- e dolce assai Pie re re re Je- su Je- su Je- su - qui qui Do Do Do L. Cherubini. qui- em. em. em. mimimi | 9: 2 ● dolce assai ne, do ne, do ne, do re re Pi- e Je- su, pi- e re - — na dolce assai Pi- e Je- su Do - 101 dolce assai bd= Pi- e Je- su Do e- is, te na e- is, na qui qui Je do do su Do na e- is, do- na qui- em. em. em. 19 e M mi e mina mie- is is is dolce assai ● Pi- e E6 EG E WEEN e- is e- is e- is dolce assai Je su, pie ter Pi- e dolce assai Pi- e re re ● re Je- su Do Je- su Je- su 102 sem- pi- ter nam sem- pi- ter- nam Do Do qui qui nam, re- qui- em - q re mi- ne, mi- ne, do- na qui- em mi- ne, do- na em em do - na qui- em re- qui- em sem pisem- pi ter e do ne, sem- pi- ter nam, ter - 4 nam is sem- pi ternam, pi- e Je su - - do- na pi- ter I pi re 103 - pi- e Je- su na e- is re- qui- em pi- ter 615 e- is requi- em Do- mi- ne, do- na Do- mi- ne, e Je qui- em su Do- misem- piM W nam. FF! nam. semnam. sem Mäßig. P ¤: 22 c P 20 - : P 104 Fei- er li- cher Glo- cken- klang, fei- er- li- cher Glo- cken- klang 33. Sonntagsfrühe. cresc. cresc. dim. hal- let durch die stil- len Fel dim. - = rau- schen fer der, 3. Otto. lei- se rauschen fer= ne : ne P ܕܐ Lei- se rauschen fer- ne Wälder, lei se, lei se rauschen fer- ne Wälder ei- nen ? = -b- b heh- ren Lob- ge sang, einen heh- ren Lob- ge= sang. P Stil- le wird's P = ob ein P 105 ob ein P mir im Stil- le wird's mir 2 bli de in die Wei- te, wie ich blicke in die Weite, ob ein = Ge müth, wie ich = En- gel, ein En gel, ein Engel mir zur Sei= te Di 的 -- zieht. J be- tend durch die Fel- der zieht, be- tend durch die Fel- der P der; - 106 P Feierlicher Glo- cken- klang, fei= er= li- cher 818 DO 00 Glo- den- klang hal- let DO cresc. plei se rauschen fer : durch die stillen Fel: ne H lei se rauschen fer ne Wäl- der, lei se = = - P 12, Bb DE L 19: 2 92 rau- schen fer- ne lei se rauschen fer ne Wälder einen heh- ren Lob- ge2 A im - 107- 1 sang, ei- nen hehren Lob- ge- sang. Stil- le P # im cresc. P Ge- müth, ob ein P wird's Gemüth, wie ich blicke in die Wei- te, wie ich 100 Pº Stil- le wird's mir En bli de in die Wei- te, ob ein En- gel, ein En = ob ein En mir = = gel, ein gel, ein gel, ein EG 9: 2 9 En- gel mir zur Sei= te be- tend durch die Fel- der 108- zieht, be- tend durch die Fel- der zieht. # più string. = 2 sü ßes Grauen mich um- più string. Aug' mit An- dachts- thrä- nen; weht, P mf Süßes Grauen mei= ner P mf füllt mein Aug', cresc. cresc. füllt mein mf See- le stil- les cresc. Seh- nen löst sich lei : löst sich lei # Seh- nen löst sich leise im Ge- bet, mei- ner See- le stil- les = löst sich lei se im Ge- bet, PP 109 - se im Gebet, Ge bet = Ge= bet ſe, lei= se, löst sich dim. lei se im Gebet, löst sich lei- se im Gebet. PP = 188 Lange. 746 Langsam. PP t f PP с zu. poco cresc. - Hier ist so tie fer Schat- ten, du schläfst in = 110 Halbchor. P 34. Schlaf wohl! Ruh', es deckt mit grünen Matten der liebe Gott dich poco cresc. mf C. Eder. P Schlaf wohl! gu ter Die alten Wei- den nei- gen sich auf dein Bett- lein herHalbchor. Schlaf 16 E wohl, 7² ein, die Vög- lein in den Zweigen, die sin gen treu dich | sf Chor. ein. ein, die Vög- lein in Chor. cresc. mf die Vög- lein in den cresc. mf P - 111 Halbchor. fin = gen treu, Pl Halbchor. den Zweigen, die sin- gen treu dich = 10 ein. Und wie in gold- nen Träu- men, geht lin- der Früh- lingsd! $ Schlaf wohl! dim. dim. fin- gen treu dich P Schlaf P wind. Hier un-- ter 9: wohl! Chor. wohl! P süßes Kind, ( treu- er Freund) wohl! - Schlaf wohl! sf P Hier unter stil= len P - 112 stil p Chor., Schlaf wohl! sf süßes Kind, schlaf wohl! Hier un- ter stil- len Bäu- men schlaf ( treuer Freund) mf sf : 6 Hier unter stillen Bäu- men schlaf wohl, mein : Schlaf wohl! mf len Bäu- men schlaf wohl, mein 生 schlaf wohl, Schlaf wohl! dim. sf sf P dim. Lad rit. Schlaf wohl, mein sü- ßes Kind, schlaf ( treuer Freund) schlaf rit. PP PP Ernst. Soli. wohl, schlaf wohl, mein süßes, ( treu- er, Soli. р mf piu lento 4 1. In des 2. Der dem 3. Wie der P 3-8 4 piu lento P - 113 ( treu Das Rütli. 2. Auflage. fü ( treu = mf = : = : lie bes Kind! = lieber Freund) 35. Am Grabe eines Sängers. : Bes Kind! er Freund) = Bes Kind! er Freund) Nach F. Berner. Friedhofs stil len Grün- den, Bun- de treu muß sein Lied geblie= ben, ste= hen er E mf हम Abgeschied'- nen Haus, un- ter grü- nen Laub- ge= streb sam ern sten Sinn, mit der Freundschaft heil'- gem licht erfüllten Raum; = singt vom fro : hen Wie der= mf P mf 12 in der mit dem in dem mf 8 9. 9 win- den Lie- ben, se- hen, E f cresc. Lie- eresc. ruht in nach der, voll cresc. = le mf Hül legt er Sän ger schlumm'- re - fcresc. mit ihm ein. über'm Grab! Himmel zu! der Sänger der Blü- the des Le- bens mf P 114 und rein, ab, du, P 2 dim. aus. fried- lich starb er hin. kur zem Traum. dim. 2 schliefen denn sein ſe= lig mf- 1. mf Tutti. mfSei-= ne Lieder, voll und Nur die Hülle legt er Treu- er Sän- ger schlumm're Sei= ne Nur die Treu- er Tutti. mf al le Geist schwebt dei- nem : cresc. rein, ab, du, cresc. schlie- fen denn sein ſe= lig Langsam. D 3 -4 3 4 P - 115 P ↑ al= le Geist schwebt dei= = nem rit. mit ihm ü= ber'm Himmel rit. 1 36. Der Friedhof. ein! Grab! zu! ( Neefe. !! Wie sie so sanft ruh'n, al le die Se- li- gen, Und nicht mehr wei- nen hier, wo die Klage schweigt, schleicht! zu deren Wohn- platz jezt mei- ne See= le und nicht mehr fühlen hier, wo die Freu- de flieht, 16 9: PP Wie sie so sanft rub'n und von Cy- pres- sen PP we En = = sung hin gel her Langsam und getragen. P C 116 in den Grä- bern, fanft um schat: tet, 2 1 ab ge= = sen = fet! vor- ruft, schlum mern! : 24 37. Grabgesang. tief zur Verbis sie der Stockmann. Kuhlan. = 1. O wie sanf- te, se li ge Rub, deckt dich, o mü- der A- ber ob den Grä- bern ist Schmerz, es blu- tet manches ( mf) 2. ( f) 3. Doch vom Himmel strah- let ein Licht, das hell des Grabes P H 16 b 12: ² Pil ger, zu, tief im Grab, die Schmerzen schweigen, die - treu e Herz, weint dir nach, vom Trennungsschmerze zer= Nacht durchbricht, Wie- der- sehn, das Ziel, die Kro- ne der P 117 P Thrä- nen; schlummre sanft, schlummre sanft, all' dein ris sen; schlafe du, schlafe du, wir ver: al= le From- men;( m) har re nur, har= re nur, = P mf Sehnen stillt sich da, schlummre fanft, schlummre fanft, all' dein mis- sen dich mit Gram, schlafe du, schlafe du, wir ver: kommen einst dir nach, har re nur, har= re nur, al= le = : sf mf st 94 fom- P Sehnen stillt sich da, al= les stillt mis sen dich mit Gram, mis sen dich = men einst dir nach, kom- men einst ritard. PP Feierlich, langsam. Soli. U P t = Soli. p t ster = 118 PP Se lig sind die Tod- ten, : M ritard. 38. Selig find die Todten. sich da. mit Gram. dir nach. P al= les stillt sich da. missen dich mit Gram. kom- men einst dir nach. Nach L. Spohr. die in dem Herrn ben von nun an, von nun an, von nun an in E- wig 9 DO ih Sie ru- hen von ih- rer Arbeit, sie ru- hen von ¹1 Wer= te - 119- fol Sie ru- hen von ih = Sie ru! rer Ar- beit, von hen von ihrer, von gen folgen, fol gen : rer Arbeit, und ihre Werke, ih=- re : ih Sie ruhen von und ih : re - nen nach. Soli. Chor. Chor. 94 9: PP B H - IS Se- lig sind die Tod- ten, die in dem Herrn ster= ben, von PP nun an, von 120 - nun an, von nun an in 6= wig: ( 12 9 # 15 Se lig sind die Tod : $ 18 teit, - 121- keit, I : die in dem Herrn sterben, ten, PP von nun an in von nun an in PP & wigCha von &- wig 93 nun an in E= wig feit, %. feit, von nun in& von nun in P in G = 122 JHT 이 von nun an in Ewig- keit, feit, : wig feit. in Ewig- feit. wig : = = &- wig= P keit, wig feit. 600 C 000 || feit. in Ewig Langsam. 21 39. Am Grabe eines Jünglings. bb c PP 1. Wei net nicht, wei- net nicht! 2. Trauert nicht, trau- ert 3. Be tet an, be- tet PP 123 = = Jud sin Er Au- ge bricht, wenn der Staub zumStaube sin= ket, wenn der Chri- sten- pflicht. Sen- ket nicht den Blick zur Er de, sen- ket Ster- nen- bahn, fallt vor Gott in De- muth nie- der, fallt vor = = Staub zum Stau- be nicht den Blick zur Gott in De- muth nie = = = = mf = Nur des Lei= bes nicht! Frommer Glaub' ist an! Schau- et hin zur mf C. G. Elsäser. dolce ket; de, der! Was er gab, das doch dem e= deln sucht nicht da den dolce 24 P Jüngling win Früh- ver- klär nahm er PP Licht. Wei- net spricht. Trau- ert than. Be= tet - wie= = = nicht, wei net nicht, nicht, trauert nicht, an, be= tet an, 124 P -- fet Le= ben ten, Gott er der, was er = P P nicht, wei- net nicht, wei- net nicht, wei- net nicht, trau- ert nicht, trau- ert nicht, trau- ert an, be= tet an, be= tet an, be= tet : PP dort im ew'= gen ver: füllt, was er thut, ist wohl- gewei net nicht! trauert nicht! be tet an! P Mäßig. 9 dolce dolce 125 40. Seiden und Frenden. P Leiden und Freu- den, Leben und Tod, wechseln wie Mor- gen- und Abend- roth! PP PP Ster= nen woh= net al= gänz- li- ches, lein Lindpaintner. e= wi- ges Sein! mf mf P Ule= ber den P un= fer f Kün- de mir, 9 glän- zen- des Abendroth, bist du ein Thor zu Gott? Kün: ein? - 126 la= Fes- seln, de La- dest du, glü- hen- der Mor- gen- schein, mich zu den Himm- li- schen PP PP mir, = PP dest du Fes- seln, fal let zur Er de hin- ab! = PP fal= = let hin- ab! 9:-- Kör- per Ind. PP Grab. 127 H Kör per le ge dich in das Grab, PP fal let zur Er- de hin: ab, : = leg' dich ins Grab. 17 Körper, Mei- ne See= le will P PP PP fr Fes sein, le- ge dich in das em 2 : rall. sie will ja em- por! : por! rall. Mei- ne See- le will ja em- por, mei- ne 9: sie will ja em= por! sie will em= por! See- le por, mei- ne 4 por, por, por, will ja em= klärt cresc. 結 障 。 128 por! See le will ja em Mei- ne Seele will ja emdolce sie will em 2 cresc. sie will ja em in's Geister= 1 sie will ja em- por, crese. chor! DD> PP : Sie will em: Sie will ja emPP Sie will em por, = por, = por, Mei- ne DO will verSee le | TOO DO 9 Gei- ster Langsam. M = chor. will ja em- por, will ver flärt, will verklärt in's cresc. P P - 09 129 Das Rütli. 2. Auflage. cresc. - mf pr = mf 41. Am Grabe. PP Dem Menschenfreund, der treu und bie- der des Lindpaintner. 보 Le- bens Pflichten stets voll- bracht, er tö- nen un- fre Kla- ge9 -9b ihn - lie der; denn ihn ver- schlang des Todes Nacht, denn = f 98 130 verschlang des To= des Nacht. Ta ge sind ver= flos- sen, : dolce dolce P Nur we- nig A 7 als er in unserm H Kreis noch stand: auf ewig, auf ewig ist sein Aug' geP P 131 - 1 schlossen, das, Lie- be bie- tend, Lie- be P f Grabes Thor, ver- schließt des # seh'n mit Thränen in dem Bli- cke: den Leib verschließt des fand. Wir cresc. Univ.- Bibl. Giessen cresc. Gra- bes Thor. Be frei et schwebt zum ew'- gen Glü- de : der Geist - Geist, der Geist hin auf zum En- gel- chor. 132 schwebt der Geist hin- auf, hinauf zum En- gel- chor, chor. schwebt der Geist, der Geist hin auf, O schlumm- re fanft! P Be- frei- etschwebt der O schlumm- re Be frei = be- = frei et schwebt der Geist hin- auf, hinauf zum En= gel fanft! = hinauf zum En= gel- chor, befrei= et cresc. cresc. et = O schlumm- re 67 94 fanft! 9: 1 2 Ruhig. Ederd O schlummre sanft! 3 4 - PP PP PP E schlumm- re sanft! O schlummre fanft! P PP 133 Dro- ben ste P = - schlumm- re sanft! O 42. Die Kapelle. f 희# 1 het die Ka = C. Kreuzer. pel= le, schau- et 기 still in's Thal hin ab, drun- ten singt bei Wies' und 2 94 Quel le froh und = PP. 2. Erau: rig PP fp 134 schau- er- lich der Leichen- chor; Lie der, und der : hell - tönt das Glöck- lein decresc. der decresc. PP PP Hir = ten= knab. nie= der, stille sind die fro- hen PP Knabe lauscht em- por. 3. Dro- ben PP bringt man sie zu cresc. = 135 Thal; Hirten kna be! Hir- ten- kna= be! = cresc. Gra- be, die sich freu- ten in dem cresc. f dir auch singt man dort ein- mal, dir auch singt man dort einDir, cresc. HR mal, dir auch singt man dort ein mal. Hir- ten Andante. & t & 9 c P -136. P kna be, Hirten= kna : be. # 43, Jette Bitte. Herrn J. N. 3oczeck in Wien freundlichst gewidmet von B. Bogler. P Wenn Ihr der- einst mich tragt hin- aus, der letzten Stät- te L. Uhland. P T zu, wenn Ihr mich bet- tet tief bin ab zur ew'- gen, ew'- gen P F 9: mf Ruh', laßt mf dey'n, t ein, piu mosso Allegro. 137 damit ich, vom Gesang umrauscht, be- se- ligt schlummre f mir erklingen klar und hell zwei fromme Me- lopiu mosso P PP be se ligt schlummre ein. Ich = C f P lieb- te ja das freie Lied, ich PP be se ligt schlummre, se lig ein = : = iii Ich lieb- te ja das 多少 ⑤ 招 9 ② 来 19 freie Lied aus tief- stem Herzens- drang, ich lieb- te ja das freie Lied, ich 138 drang, lieb- te ja das f tief stem Herzens- drang, aus : das freie Lied, * f f frei= e * C das freie Lied, Lied aus tief stem Herzensaus tief- stem, 9: 7 Tempo primo tief stem = Tempo primo oh f Klang. - aus Herzens- drang das frei= e P 139 senkt mich nicht so still hin ab, nicht ohne Sang und : be. 7 D'rum senkt mich nicht so P - ne Sang und Klang, P mf P P Lied. D'rum 13 P P still hin ab, nicht = P P d'rum senkt mich nicht so 16 16 still hin ab, Halbchor. mf ¤ Halbchor. mf PP - 9 c Hand! zu! nicht! 1 44. Vaterland, dich schükt Gottes Hand! Warm und bewegt. 3. Heim. 140 nicht ohne Sang und Klang. PP FO 0) ? 1. Va ter land, : : Va ter land, = = 2. Fried' und Ruh', Fried' und Ruh', 3. Recht und Pflicht, Recht und Pflicht, wan- ken e= wig Stein. ruh' in Got= tes wen de Gott dir Wenn wir dei- nen Na- men nen- nen, wird das Herz so Nur auf mil- den Frie- dens au- en kann, o Volk, dein Wo das Recht den Vor- sig füh- ret, ruht auf ihm so E froh entzückt, wenn wir im Glück er- blüh'n, nur fest der Staat, wo 141 8 ruh' in seiner dei- ho hen Gott- ver- trau- en, = die Pflicht den Sinn re- gie- ret, CO 00 - nen Werth er- ken= nen, füh- len wir uns hoch be- glückt! Schü- ße Gott krö- net Segen dein Be- müh'n. Gott ist gut, fol- get Segen je- der That. Fromm und frei, mf mf T Soli. dich vor Noth, fasse Muth, Gott ge- treu, cresc. Hand! Va ter land, Vater- land, = : Soli. cresc. dich schützt Got- tes dich schüßt Got- tes Mit Kraft. 2 f 142 = Hand! Vater- land! Va ter- land! Tutti( etwas bewegter). A e do Hand! Tutti( etwas bewegter). cresc. fA 100> 31 45. Vaterlandsgruß. 1. Wir grü- ßen dich, du Land der 2. Wir ha- ben's 3. Das große 4. Es ringt die uns in tie= fer Bild von al tem Welt im großen = cresc. Kraft und Brust ge K. Krüfi. F. Huber. Treu- e, schwo- ren, Schweizer- ruh- me, Riesen= strei- te, mf 143 nimm un- sern Gruß, ge lieb- tes Vater- land! Hell flammt dein dir treu zu sein, im Le- ben, wie im Tod; es geht der das einst ge- flammt in aller Völker Nacht; es zieht uns sie sucht das Gut, das Männerkraft uns gab; der Gott, der mf HE = Bild in uns'rer Brust auf's Neu- e, Sieg, die Ehre nicht ver lo= ren, neu zu seinem Heilig thu- me, uns zur star- ken Vor- hut weih- te, : = f mf das jüngst verhüllt von die ret ten wir, wenn = und neue Lie= be be rei- tet rings der = mf F stand. droht. man- cher Wol- ke Doch was auch rings verje uns Schmach be Was rings die Zeit ver ift in uns er= wacht. Was rings die Zeit zer3wing- herrschaft ihr Grab. Wir blei- ben un er 9 9 mit= tert, wit tert, ſpli- tert, schüttert, Gott mit = dein Bund wird nicht er dein Bund wird nicht er dein Bund wird nicht er was rings die Zeit zer : uns, Gott mit uns, so mag 144 so mag 13 fest die al= te Hel : = die Hö = 15 den- bahn. schüt- tert: schüt- tert: schüt- tert: split- tert: = so mag die Höl- le nah'n, mf le S wan- deln fest die al te Helden- bahn, wir wan- deln iſt iſt iſt mf nah'n, wir E. Münch. Würdevoll. 92 C 26 fr 1992- b #bb 46. Volkshymne. herr- sche zum Ruhm, zum Fein den stets, 145 Herr, sei der Vä- ter Schuß; mächtig und wei- se ff sei der Das Rütli. 2. Auflage. 94 gnä = Ruh- me uns. Furchtbar den fr A. Lwoff. dig im Frieden. Vä- ter Schuß. Gott 77 10 Langsam. 3 4 93 mf 3 4 1. Es lebt in jeder Schweizerbrust ein un- nenn- ba- res 2. = Auf grü- ner Alp, am stei len Hang, wenn Glocken, Reigen 3. Vom stil- len Thal, am klaren See, sieh' Fir- nen glü- hen, ( piu f) 4. Wohl- an denn, seh- nen- des Geschlecht, weih' dei- nem Lan- de mf mf = - 47. Schweizerheimweh. = cresc. Seh- nen, es ist nicht Schmerz, es klin- gen, da wird's dem Busen sprü- hen! Es Treu- e! Doch wird der Sehn- sucht auch nach Freiheit, # 146 Au ge per= len möch test weinen, ne See= le dei mann= haft je- der = cresc. Thrä sin zie Frei P = = = mf nen. gen. hen. e. 3. R. Weber. dim. mf ist nicht Lust, im wohl und bang, du Lust und Weh' in Licht und Recht streb' dim. mf Sag' an, was das be P Würdevoll. ritard. f 147- - mf 詩, deu- ten soll, das Seh- nen, die Thränen? Du fühlst es, das Läu- ten, das Sin das Glü- hen, das Frei- e, ritard. 72 ff gen? das Sprü- hen? das Treu: e? mf 48. Schweizergebet. a tempo mpat lieber Schweizer, wohl, dein Aug' ist naß, dein Herz ist voll. ritard. e dim. a tempo mf ritard. e tim. sf A. Zwyssig. 1. Hör' uns, All mäch- ti ger! Hör' uns, hör' uns, All= : 2. Hör' uns, All- gü- ti- ger! 3. Hör' uns, All= wis sender! = 4. Hör' uns, All lie ben= der! = f ff mäch gü wis lie = = : = ti: ti sen : ben= der! = ger! ger! der! 148 piu moto e con fuoco Fein de Macht er- schü- tern, Rand des Abgrunds schweben, Vä- tern Licht und Stär- ke, ret te und be: wah- re = Vor dem des Himmels Fe- sten Wenn dro- hend Stür- me sich erDu, der als Rich- ter al= ler Der an dem heil'- gen Kreuz- alpiu moto e con fuoco PE zit tern, vor dem die Weltwie Staub zer- fliegt, : he ben, sich löst der Eintracht star- kes Band, Wer ke der Her- zen tie fe Nacht zer- streut, ta re die Menschheit lie be- voll umfängt, = = du kannst der wenn wir am gieb un- fern ver- schone, daß sie sich deinem Willen dann ret te du das Va= ter: der Ab- nen Muth und Red- lichdein Volk, das sich zum Frieden 99 9: 91 fügt. land. teit. drängt. Hör' uns, Hör' uns, Hör' uns, Hör' uns, P sf uns, All149 hör' uns, All mächti- ger! Hör' uns, hör' uns, All gü ti ger! Hör' uns, -=- hör' uns, All= wis- sen- der! Hör' uns, hör' uns, All lie ben- der! Hör' uns, = sf P = = hör' uns, All- mäch- ti- ger! Hör' uns, hör' uns, hör' uns, All gü= ti- ger! ? hör' uns, All wis- sen- der! : hör' uns, All- lie- ben- der! fp hör' uns, Allmäch- ti ger! Allmäch = hör' uns, All güti ger! All- gü : hör' uns, All wissen- der! All- wis : hör' uns, All- lie- ben- der! All- lie sf 74 ? = = : hör' uns, ti= ger! ti ? : ger! der! sen= ben= der! hör' Mäßig. & f 9 c träumt. 49. Sehnsucht nach der Heimath. Ihr Rie- sen- glet- scher, lind und weich, vom Abend- roth bef start 150 O Al- pen- horn, P cresc. 勝 säumt, o wüß- tet ihr, wie oft von euch das Herz voll Sehn- sucht cresc. so start f O Al- pen- horn, L und doch so weich, P C. Kreuter. sü- ßer Klang, und doch so weich, P dim. B dim. so f o süßer Klang, für Schmerz zu süß, für 151- für Luft zu bang, ach, Schmerz und Luft Schmerz zu süß, 9: gleich! Tief blauer See, treu hü- tet dich dolce 681.7 für Lust zu bang, ach, Schmerz und Lust zuWel- len glanz? = P Kranz, wann wiegst und kühlst du wie der mich, du gold'- ner dolce So sing ich, wenn des Abends Licht P So sing ich, P zu ķ der Wälder grü- ner P 7 in wenn des Abends Licht Rosen thrä- nen glüht, ich wei ne dann - = PP in Ro- sen- thränen glüht, tief um- flicht die 152 dann, und tief um flicht die Sehnsucht mein Ge- müth, Sehnsucht mein Ge- müth, ich wei- ne dann, und tief um- flicht PP und tief um flicht - Sehnsucht mein Ge müth. ich wei- ne dann, und cresc. die ff Pich wei- ne die Sehnsucht, mir die I. C. Peppert. Gemäßigt. 6 9 3 3 -4 P mf 153 50. Vaterlandsliebe. 1. Wie könnt ich dein vergessen? Ich weiß, was du mir 2. Wie könnt ich dein vergessen? Dein denk' ich al= le 3. Wie könnt ich dein vergessen? Ich weiß, was du mir mf P PAR cresc. mf A bist, wenn auch die Welt ihr Lieb- stes und Be- stes bald verZeit, ich bin mit dir ver- bun- den, mit dir in Freud und lang ein Hauch von Lie be und Leben in mir bist, so cresc. X. Iten. # gißt; ich sing' es hell und ruf' es laut: Mein Va= Leid; ich will für dich im Kampfe steh'n, und, soll ist; ich suche Nichts als dich allein, als dei= mf CB ter: es ner 堕 weiß, was du mir dent' ich alle weiß, was du mir DQ - land ist mei- ne Braut! Wie könnt ich dein ver- ges- sen? Ich sein, mit dir ver- geh'n! Wie könnt ich dein ver- ges- sen? Dein Liebe werth zu sein! Wie könnt ich dein ver- ges- sen? Ich ff 154 laut: Mein Vater steh'n, und, soll es lein, als dei= ner mf cresc. - bist; bist; ich sing' es Zeit; bist; cresc. f hell und ruf' es ich will für dich im Kam- pfe ich suche Nichts als dich almf = land ist meine Braut! sein, mit dir ver- geb'n! Liebe werth zu sein! I Feurig, doch nicht zu schnell. Halbchor. f be 155 51. Bundeslied. 9t 1. Den Rie- sen- kampf mit dieser Zeit zu 2. Und auf der Weis- heit lich- tem Pfa- de 3. Um den Altar des Va- ter- lands zu f Halbchor. ** 6: fühl, blüht der Jugend Kraft- ge forscht der Geist und prüft und denkt, Kirche und der Frei- heit Hort, : P. A. Zwysfig. wa- gen, da frisch noch wandelnd, wo rast- los stehen, zum Schuß der des Lebens nach ste ter für Recht und crescendo Bür- de muPflicht und reiEigen- thum crescendo 220 thig stark zu tra- gen, zu nem Rechte han- delnd, bis ringen nach der Tu- gend ho- hem unser Au- ge sich zum Gra- be in Kampf zu gehen, dies sei der wah- ren Schweizer Losungs Ziel, senkt, wort, auf Ed les stets : mit gutem Sinn der Freundschaft fe mf wen- den, pfle- gen, ar- men, wen- den, und gut zu käm pfle- gen, nicht wei- chend von ar- men, am trey en Bru en den: we- gen: war- men: Chor. f 156 en- den: Da- für, We- gen: war- men: f Chor. auf Ed les stets den Blick zu mit Sinn die Wissenschaft zu der Freund- schaft Säu- le zu um= mf da- für, : HE den kühnen Blick zu die Wissenschaft zu Säu- le zu umste = N pfen, besser zu volldes Glaubens Son- nender her zen zu er = und gut zu kämpfen, zu vollnicht wei chend von des Glaubens am Bruder her- zen zu er= : ? # o Freunde, haben wir ge 16 9 ♪ schwo- ren, und kei- ner, Bund ver Gemäßigt. f 3 4 = te ge he ver lo : Bund ver 4 : lo 1. O mein 2. Als ich 3. ff lo ff : : 157 2 : ge= he ver- lo sf sf = Keiner ren! 9 ren! ren! H ren! geh' aus un- serm geh' aus un serm : 52. An mein Vaterland. T 9 Heimat- land, o mein Vater- land, wie so arm, doch froh, fremdes Land durchstrich, Königs O mein Schwei- zer- land, all' mein Gut und Hab', wenn derJ. B. Ulrich. W. Baumgartner. : in nig, feu rig glanz mit dei- nen einst mein ban- ges 6 mf mir ver- blich, duf- test dir vergaß; wie war nichts ge- frommt, nicht ver mf 158 lieb' ich dich! Schönste Ros', ob je- de Bergen maß, Thronen- flit= ter bald ob Stündlein kommt, ob ich Schwa- cher dir auch dolce - = noch an meinem ö= den da der Bettler stolz auf - ge mir ein stil= les ſa 97 mf Strand! O mein Heimat- land, o mein Vater- land, wie so dich! Als ich fern dir war, o Hel- ve= ti= a, faß= te Grab! Werf' ich ab von mir dies mein Staub- ge- wand, be= ten dolce mf 勝 in= nig, feu- rig manch mal mich ein will ich dann zu — 159 dolce lieb ich dich! Schönste Ros', ob je- de tie fes Leid; doch wie kehr= te schnell es : Gott dem Herrn: Las se strahlen dei- nen = dolce mir ver- blich, duf- test noch an mei- nem ö den Strand, mein sich in Freud, wenn ich Ei nen deiner Söhne sah! Helschönsten Stern nie- der auf mein ir- disch Va ter- land, auf's = Hei- mat- land, mein Schwei- zer- land, mein Va = ve ti a, mein Heimat- land, mein Va == Schwei- zer- land, auf's Heimat- land, auf's Va = = mf = mf ter- land! ter- land! ter- land! 160 53. Erneuerung des Rütlibundes. Mäßig langsam. mf 2 1. Schweizer söh ne, in die = 2. Hört es, die zum Him- mel 3. Seit die Ster ne frei um 4. 5. D'rum so Wenn uns mf E 1 dan- ken, tra= gen, Si- sen schmettern, Bergen, - : lang die Gem- sen heimisch fremde be : wo der Alpen Firn noch glüht! em ge Säulen der Na- tur! eu er himmel- ra- gend Haupt, auf den frei en Ber- ges- böh'n, unser Heilig- thum be droh'n, = : PP = Schran ra frei flet Scher = = C 3. Greith. ? : ten, gen, sen tern gen = Schwört den hei li- gen GeZu den Ster- nen sollt ihr hat der Fein- de blut'- ges und die Alpen- hör- ner stehn wir käm- pfend auf den mf eh' die Sonne zu den Sternen matt ent- flieht, eh' die unsern Schwur, zu den : nie das Di a dem geraubt, nie dies wo die Heer- den wei dend geh'n, wo die bis die letzte Macht ent- floh'n, bis des PP - 161- Abend- son- ne matt ent- flieht, schwört: in Sturm und Un- geSternen tragen un- sernSchwur. hehre Dia- dem geraubt. mun- tern Heer- den wei- dend geh'n. Fein- des letzte Machtent- floh'n. Unsern Strei- chen muß sie Weil der Her- zen frei- es Laßt uns fest und treu verDaß sie stär fer, frei- er Un= : Das Rütli. 2. Auflage. I. B. schwört: In Sturm und Unsern Streichen Weil der Her- zen Laßt uns fest und Daß sie stärker, B wit- tern vor dem Schwerte nicht zu zit= tern! fallen, Feindes Macht in un- sern Hallen; Schla- gen treu denSchwur z.Kampf ge- tragen, bürgen, je- den Geß- ler zu er- wür= gen, wer= de, uns're schöne Va= ter- er de, = ge= fie muß frei treu ver: frei : er = es Schwört im hört uns von des für das töntvom II. B. Schwört im Krei= fe hört uns schwören von des Rüt lis für das heil' = ge tönt vom Rhein zum 11 = Kreise Hand in Hand: ,, Ret- tung schwö- ren Hand in Hand: Rütli's Wel- len= rand. Unter- pfand: heil= ge Rhein zum Rho- ne- strand: Hand Hand Wel Un Rho bb ? = bb : in in Ien ter ne : 162 = = 12 Hand: Hand: rand: pfand: strand: land! Ret- tung! Ret- tung! Rettung unserm Vaterff land!" Schwört im Kreise Hand in Hört uns schwö- ren Von des Rüt- li's Für das heil- ge unserm Va ter= ff Hand: Ret- tung! Hand in Hand: Wel- len= rand: Un= ter= pfand: Mit Feuer. P Ret- tung! Ret tung un serm Va= ter= land!" IC 163 54. Des Schweizers Vaterland. 1. Was ist des Schweizers Vater- land? Am Ju- ra- hang, am 2. Was ist des Schweizers Va- ter- land? Am See- ge- stad, am 3. Was ist des Schweizers Va- ter- land? Wo Tells und Arnolds f Soli. G. Reichardt. 030 1 da, wo Gems' und Adler haust? Ist's Rhone- strand? Ist's Gletscher rand? Da, wo des Sen- nen Heer de schweift? Dort, Wie ge stand? Wo Geß- ner und wo Hal- ler sang, wo Soli. 9: 16 T wo der Rhein- fall wo das Blut der Kunst und Handel 164 don- nernd braust?) Trau- ben reift? auf sich schwang?. ef land muß größer sein! Tutti. 16 Onein, nein, nein, sein Vater land muß größer sein, sein VaterTutti. f Tutti lebhafter. E 4. Was ist des Schweizers Va- terf Zutti lebhafter. Soli. 15² land? Onen ne mir das theu re Land! = bo A dolce th Soli. Wo Schwei- zerdolce be bga 19: - Tutti. schafft, das ist das Land, cresc. sinn und Schweizer- kraft, der Ab cresc. cresc. 165 1 Tutti. cresc. = nen das ist das Land, an Segen reich aus Gottes Hand das freie Land, wür- dig, wirkt und cresc. Land, an Se- gen reich aus Got- tes Hand, cresc. an Se- gen reich aus Got- tes Hand, an Se- gen reich aus Land, das frei- e aus 的 DO hin! 166 Tutti. f # Gottes Hand. 5. Ich grü- se dich, mein Va- ter- land, vom f Tutti. Tutti. Bo- dan bis zum Le- man- strand. Ja, was ich Soli. dolce Otheures Land, Soli. was ich bin, für dich geb' ich dolce + Tutti. es ha= be, Otheu- res Land, freudig bleib' im- mer treu, frei, - bleib' immer treu cresc. cresc. 100 167 Va- ter- land sei frei! E durch Ein- tracht stark und groß und frei, durch Eintracht stark und groß und frei *** durch Ein- tracht stark und groß und mein theu- res 1 Nach Pfeiffer. Mit Kraft und Feuer. f 6 3 4 55. Wohlauf, du Eidgenossenschaft! 3 4 168 1. Wohl auf, du Eid ge - 2. Wohl auf, Sanct Jakob 3. Wohl- auf, das al te 4. Wohl auf, du Schweizer A f = - P I. Rich. nos sen- schaft, du frei= es = mahnt uns hehr, und Sem- pachs Gran- son mahnt, und Mur- tens volk, wohl auf, für Recht und & = in Land! Du Volt mit e wig jun ger Kraft, geb' Hand Schlacht! Mor- gar- tens Stern sinkt nim- mer- mehr in finst Krieg, der einst gar kühn den Weg ge- bahnt zu Nan- Licht! Und kommt der al- te Feind zu Hauf, so za = re ch's ge Hand! Ernst ist die Zeit, voll Kampf und Streit, ernst ist die Nacht! Ob Tell auch schied und Winkel- ried, ob Tell auch Sieg! Du Helden- thum voll Ehr' und Ruhm, du Heldennicht! Die Ban- ner schwingt und schwört und singt, die Ban- ner 而 Zeit, voll Kampf und Streit; drum wach und sei auf deiner Hut, schied und Winkel- ried, so lebt doch noch ihr Geist u. Wort thum voll Ehr und Ruhm, hast Enkel noch, frei wie der Rhein, schwingt und schwört und singt: Wir blei- ben treu in Freud u. Noth, & 169 hab' wie die Väter fro- hen Muth, d'rum wach und sei auf in un- sern Herzen fort und fort; so lebt doch noch ihr dir wür- dig einst im Kampf zu sein; hast Enkel noch, frei und geh'n für Frei- heit in den Tod; wir blei ben treu in dei- ner Geist und wie der = 2., nd 7 Hut, hab' wie die Väter fro= hen Muth! Wort in unsern Her= zen fort und fort! Rhein, dir wür dig einst im Kampf zu sein! Freud und Noth, und geh'n für Freiheit in den Tod! ff 한 Gemäßigt. 9 198 9: 3 4 1. 2. 3. 3 4 P In der In der In der mf 56. Die Heimat. 170 Heimat ist es schön, auf der Ber- ge lich- ten Heimat ist es schön, wo die Lüf- te sanf- ter Heimat ist es schön, wo ich sie zu erst ge= Höh'n, auf den schrof fen Felsen- pfa den, auf der Flu- ren = weh'n, wo des Ba ches Silber- quel le murmelnd eilt von seh'n, wo mein Herz sie hat ge- fun- den, e wig sich mit = mf grü- nen Saa- ten, Stell' zu Stel- le, ihr ver- bun- den: 2 A. Zöllner. = wo die Heerden weidend geh'n. In der wo der El- tern Häuser steh'n. dort werd' ich sie wieder seh'n. mf P 95 Hei- mat ist es schön, in der Heimat ist rit. Ruhig. 3 4 k P 3 4 171 Hei als schaf = rit. 2. Hei li 1. In der Hei- mat wohnt der Frieden, al= le Lie ger, als für die Freiheit fech ( piu f) 3. Ob wir P SPJ 57. An die Heimat. pp = es schön. 3. G. Müller. mf L ben, = ten mf in der sü- Ber D= der und der schönste Traum hiemat wohnt die Lust, der schönste Traum, ist ein Stern zu rück- gefen voll Ver- trau'n, un- sern künftigen Ge 19: b bb nie= den blie= ben schlech- ten Wei= te Hai de Strei te, wan- dern, ob wir wandern, Berge, über Ber- ge stehen, ob wir stehen, C 172 : ruht an theu- rer Heimat Brust. in der Heimat stillem Raum. ei= ne schöne Welt zu bau'n. hin in die Wei- te, und ö- de Hai- de, im wilden Strei- te, Ob wir Ule- ber Ob wir A hin in die undö- de im wil- den $ 1 über Berg und Meer und Thal, zieht der helle Stern vor- an, ob uns die Gefahr bedroht, 6 dolce. Hei- mat Hei mat Hei- mat dolce. 16 gibt gibt gibt uns das Ge- lei te, uns das Ge= lei= te, ihr das Ge- lei= te, 173 al, bleibt uns bahn, durch die rau Tod, wan- dert mit P Heimat gibt uns das Ge- lei= te, Mäßig bewegt. p Chor. t = e = 2 Seht ihr die al= te p Chor. bleibt uns e wig J- dedurch die rau= he Er- denwan- dert mit uns in den 58. Die ewige Burg. wig I de al. = he Er- den- bahn. uns in den Tod. DO Ve= ste, hoch DO O = O. B. Sternau. W. H. Veit. in der Län- der PT sp d. Gä- ste - 174 treis? Rings strö- men her die Gäste, rings strö- men her die dim.. dim. stbd. dim. DINGS flammt und schau- te bau- te, stand auf dem höch- sten Thurm 4 zu ihrer Schön- heit Preis. Der Mei- ster, der sie f = sf P dim. vom Blizz umher nie- der in den Sturm. = Thurm vom Blitz um- flammt f Der cresc. f Der Blitz zer- brach die Kral= Blitz, an zinn, umsonst, um: der 68. warf 175 Blig zer- brach die der Fel- sen- zinn, um- sonst sich der Donner hin, um- sonst, A A A sich der um= sonst len sich Hal- len warf sich der Don- an Kral sonst an Säul' und Hal- len warf sf um- sonst, umsonst an ner hin! Don ner hin! der Felsensf = len sich um sonst an Säul' und Hal- len pHalbchor. an Säul'und Da rief der al= te pHalbchor. Gei- ster H Mei- ster den Bau- vers über's Haus, daß des Ge- wit- ters dim. P PP PP 176 bre- chen noch fallen, dim. ver- stumm ten voller Graus! Molto moderato et maestoso. ff Chor. du 7 ,, Von Ve- sten und Molto moderato et maestoso. ff Chor. Bur- gen allen bist du zu höchst ge- stellt, du sollst nicht be sollst nicht bre= chen noch 9 177- rit. 2 noch die Ei- ne fal- len vor'm Un- ter- gang der Welt!" Viel Bur- gen sind erHalbchor. PP Tempo 1. Das Rütli. 2. Auflage. rit. bau- et seit dem zu Schuß und Streit, doch al= le- sammt erㅎ rit. Halbchor. PP Tempo 1. schau- et in Trüm- mern bald die Zeit. rit. 7 q Halbchor. Allegro vivace. P 6 8 Nur Halbchor. Allegro vivace. 6 8 ra get zum Him- mel mäch- tig auf, roth, : 12 pr. dim. - 178 wenn die Son- ne ta- get, roth, wenn sie schließt den Lauf. Felssf —— dim. S wände sind die Däm- me, die dim. Grä- ben, Ström' und dim. $ See'n, die Zin- nen Ber- ges- käm- me, die Zin- nen Ber- gessf käm- me, die Erker, die Er- ker blum'- ge Höh'n. C Chor. ff Und 9: Chor. fr Män- ner, M Und Männer sind die ist das Kreuz, ter, ihr bd Ree e Re Män- ner - fie noch die Ei- ne bd. 179 A bo Frei- heit, bora= get Na- me heißt: A 1. sf b - be sf Hü- ter, Freiheit ihr ihr Zeichen 27 Gut der die Schweiz. Halbchor. Die Schweiz mf 16 A ● Gü- Nur Halbchor. A ra- get zum Him- mel mäch- tig auf, roth, @f be wenn die Son- ne 5 See'n, dim. हो wände sind die Damme, die dim. sf See'n, die Zin- nen, Höh'n. Und ff 180 ta- get, roth, wenn sie schließt den Lauf. Felsf sf Chor. sf die Zinnen Berges- käm- me, dim. Gräben, Ström' und Chor. Von hier an ist das Tempo bis zum Schluß zu beschleunigen. ff dim. : die Erker blum'- ge Männer sind die Hü ter, ihr Zeichen 9 89 ist das Kreuz, A ter, ihr Na ihr Na q die Schweiz, = - Frei- heit, Frei- heit ihr Gut der M 181 ff me, ihr Na- me heißt die Schweiz, = me 7 GüSchweiz, ff B die Schweiz, ihr Na- me heißt die ff Schweiz, ihr Name heißt die Schweiz, ihr Na- me heißt, ihr Na- me ff heißt: die Mäßig. b. k C 92 C bb 9: 5 fp fp frei - Schweiz. = en, 182 59. An das Vaterland. 1. Dir möcht' ich die se Lie der wei- hen, = # i f I. A. Müller. liebtes theu- ces Va- ter- land! Denn dir, dem neu- er- stand'nen, C. Kreuzer. = ge= ist all mein Sin- nen zu ge wandt, ist all mein Sin- nen, ist all mein Sin- nen S 2 b 183 cresc. cresc. ist all mein Sin- nen zu: zu= ge= wandt, mein Sinnen zu- gewandt 2c. ge wandt, all mein f Sin- nen zu gewandt. 2. Doch Hel- den- blut, Hel- den- blut = dir sank P ist dir ge flos- sen; dir sank = cresder Ju der = dir PJ gend bb b Ju cen schönste Zier, sank der Ju gend gäl- ten P dir 184- - schön do schönste Zier, gend schön cres = cen ste Zier 2c. do sant der Ju ste, cresc. die- se Lie der dir? 2 schön- ste f schönste Zier! Nach sol- chen O- pfern, heilig großen, was PP gend schönste PP Nach sol= chen O- pfern, heilig gro- ßen, was gäl- ten die- se Lie- der P : b 9 dir? Was -b- b² Was PP Lie PP calando poco rallent. calando 4 T Opfern diese Lie- der, nach sol- chen D- pfern die se PP 185 = - der! A gäl ten diese Lie- der dir? Nach sol- chen 2 poco rallent. 16 gäl- ten diese Lie- der dir? PP L. Uhland. Mit Kraft und Feuer. f t 1. 2. 3. 2 c Treu- e Nicht in In der f 9 3 60. Mein Vaterland. dir mit Herz und Herz zum Dank be Freund' und Fein- den mf 186 sf - Liebe bis zum Gra Wor- ten nur und Lie= Freude wie im Lei sf W. Baumgartner. be schwör ich dern ist mein = de ruf ich's dolce e legato Hand, was ich bin und was mit der That reit, will ich's zu: Ewig sind ver- eint dolce e legato ha- be, dank ich dir mein Vater- land, wi dern dir in = Noth, in Kampf und Streit; bei- de, und mein Trost, mein Glück bist du; mf ich er= wir was ich bin und mit der That will e= wig sind ver was ich ha ich's er= wi eint wir bei f dir, Noth, Trost, ● - 187- was mit A ich bin und was ich ha= be, der That will ich's er = widern, bei- de, e= wig sind vereint wir : = = be, dern, de, dank' ich dir, mein Vater- land, dir in Noth, in Kampf und Streit, und mein Trost, mein Glück bist du, f = mein Vater- land, in Kampfund Streit, mein Glück bist du, dank' ich dir in und mein dir, dank' ich dir in Noth, und mein Trost, mein Vater land, mein Vaterin Kampf und Streit, in Kampf und mein Glück bist du, mein Glück bist - T land, mein Va- ter= land! Streit, in Kampf und Streit! du, mein Glück bist du. Gefühlvoll. 3 4 321 1. Jch tenn' ein 2. 3. 92 3 22 4 f Halbchor. 61. Sehnsucht nach der Schweiz. f 188 Halbchor. Hoffmann v. Fallersleben. groß und ist nicht klein, Lieb' und Lust durch- glüht; wun- der- schönes Land, es ist nicht das ist von das fes- selt sein Schutz und dort wo an selt sam mei- nen Sinn; um- schlun- gen = P. v. Lindpaintner. Schirm ist Gottes ho- her Fel- senvon der Lie- be 92 Hand, und stets wird sie es be wand die zar= te Al- pen- ro Band, singt dorten Senn und Sen- : k - ist Jahr ein, Jahr tüh- ne Ad= ler Thal durch- schallt das aus haust, Lied, 189 = aus haust, Lied, ne= dei'n! ſe blübt! ne= rin! Dort drin- nen ist Jahr ein, Jahr Dort wo der küh- ne Ad= ler und Berg und Thal durch- schallt das P die Frei- heit e wig jung zu : und don- nernd die La mi ne ? das klingt von Tell und Win- kelDort drin- nen Dort wo der und Berg und die Frei- heit eund don- nernd die das klingt von Tell f Haus, braust, ried, 19: 2 wig jung zu Haus! La= wi- ne braust! und Winkel= ried! cresc. dort al= lein dort al= lein dort al= lein cresc. lein, M ✔ Freun- de, sein; lieb- te, sein! gra ben sein! TOOLD P 190 Tutti. M PP PP dort allein, dort al= lein, dort allein, möcht möcht möcht f ja dort al lein möcht ich o dort al- lein, o dort al- lein, o dort al- lein, Tutti. cresc. ich mit euch, ihr ich mit dir, Geich im Tod beja dort al- lein ja dort al- lein ja dort al- lein cresc. ja ja ja o dort alo dort al- lein, ja dort al cresc. möcht ich mit möcht ich mit möcht ich im cresc. lein möcht ich mit Frendige Bewegung. 94² mfalbchor. 191- fa mf euch, ihr dir, Tod - mf Gelieb be= Freun DI gra = = 62. Nein Heimatland, mein Vaterland. : C de, te, ben sein! ſein! fein! 1. Zwischen Frankreich und dem Böhmerwald, da 2. Fern in frem- den Lan- den war ich auch, bald 3. Ist ein Land, es heißt J ta li : - a, blüh'n O4. Als ich sah' die Al- pen wie der glüh'n, hell mfs Halbchor. mf Nach J. Stern. mf wachsen uns're Re- ben; grüß' mein Lieb', mein Lieb' am bin ich heim- ge gangen, heiße rangen und Zit= ro- nen; sin- ge, Luft u. Durst, viel sin- ge, sprach die in der Morgen- son= ne; grüß' mein Lieb- chen, gold'- ner, & 2 H J V El grünen Rhein, grüß' mir mei- nen kühlen Wein! Nur im Durst dabei, Qual und Sorgen man cher- lei; nach dem = = Rö-- me= rin, und ich sang zum Nor den hin: Nur im gold' ner Schein, grüß' mir mei- nen grünen Rhein! Nur im = Soli( zögernd). mf Chor. a tempo 192 - = Hei- mat- land, nur im Va- ter- land, da will ich e wig Hei- mat- land, nach dem Va- ter- land, thät stets mein Herz verHei- mat- land, nur im Hei- mat- land, nur im Va- ter- land, da muß mein Schäßlein Va- ter- land, da woh- net Freud' und Chor. Soli( zögernd). mf A # a tempo = le ben! Nur im Hei- mat- land, nur im Vater- land, da lan gen! Nach dem Hei- mat- land, nach dem Vater- land, thät = woh- nen! Nur im Hei- mat- land, nur im Vater- land, da Won- ne! Nur im Hei- mat- land, nur im Va- ter- land, da 9: = will ich e wig le stets mein Herz ver= lan muß mein Schäß- lein woh woh net Freud' und : Lebhaft. sf f 193 rit. A A A Das Rütli. 2. Auflage. : f = : Won: 63. Lied der Schweizer in der Fremde. f rit. A A A A ben! gen! nen! ne! H. v. Fallersleben. 1. Was uns eint als treu e Brü- der, selbst am fer= nen 2. Wie im la ren Lieder- schal- le wir des Ein- klangs 3. Schei- den wir dann einst als Brü- der, und es winkt der : F. Mendelssohn- Bartholdy. 15 Mee- res- strand, das sind uns'- rer Heimat Lieder und die Wun- der seh'n, laßt uns Einer steh'n für Alle, und uns Hei- mat Glück, brin- gen wir die heim'- schen Lie- der und das 13 F 9 T Lust am Va- ter- land. All' für Ei- nen steh'n. treu- e Herz zu- rück. schwe schwe: Neu Chö mag, sieht, grüßt, C 11 ben, schweben, wie's ihr kühn Neu= e, daß es Volk Chören, wenn der Al piu f ben, e, ren, 194 — sf Laßt sie rau II. B. Schwört's mit je Jauch- zet dann piu f id Laßt sie rauschen, laßt sie Schwört's mit jedem Lied auf's Jauch zet dann in vol- len = sf = schen, laßt sie dem Lied auf's in vol- len wie's ihr fühnster Flug verster Flug ver: und Herrscher pen Firn euch wie's ihr fühn- ster Flugverdaß es Volk und Herrscher wenn der Al- pen Firn euch daß die Lüf te = rings- um be ben von des wie der Schweizer ehrt die Treu= e und für un serm schönen Land zu Ehren, das kein = 9 Sanges Flügel- schlag, Ber= ge glüht, ſei- ne Schweizer je ver- gißt, 3 4 - 3 4 195 beben von des San Treu- e und für sei Eh- ren, das kein Schwei PP San fei Schwei San ſei Schwei = = = = ff = daß die Lüf te rings um wie der Schweizer ehrt die unserm schönen Land zu ff : = 1. ges Flü ne ges Flü- gel- schlag. ne Ber- ge glüht. zer je ver- gißt. Ber, zer je = 2 ges Flü gel ne Ber= ge zer je ver Laß mich deine Hand er- grei- fen, PP A N sf gel- schlag. ge glübt. ver- gißt. dim. dim. = P = schlag. glüht. gißt. Bru- der- herz, 9 6: 0 $ 100 2 auf Du und Du! Mit den- sel- ben Lie- dernschweifen wir dersf 3 wir der sel 2 — Hei Hei sel- ben Hei- mat zu, mit den sel = # 1 196 cresc. - sf mat, mit den sel- ben Lie- dernschweifen - ben Heimat, der selben Heimat zu, wir der cresc. f dim. mf = rit. : mat zu, wir der Hei rit. ben Lie- dernschweifen Hei dim. dim. mat zu. dim. : mat mf zu. Innig. TIA 9 22 2 4 b 2 4 64. Nichts gleicht der lieben Heimat. P 197 E - den Lan- den wir : 1. Wenn weit in 30 gen um: 2. Um rauschen auch Freu- den und Glanz un- sern 3. Der Heimat be- rau- bet, lacht nim- mer uns mf mf mf mf Volksweise. P her, wie die Hei- mat, so fan- den kein Pläg- chen wir Sinn, doch immer zieht Sehnsucht zur Hei- mat uns Glück: O gebt mir mein Dörfchen, mein Hütt- chen zumf 3 mehr. Hast drau- ßen auch er: klom- men der Won- ne Gi- pfel hin. Die Reize, die die Hüt te der Heimat uns entrück. Wie lieb- lich dort das Lied- chen der Vögel mir ermf mf 201 du, es wird dir nim- mer wer- den der Heimat holde hält, fie bietet so ent- zü- ckend kein Ort wohl auf der klang! Ach, hörte ich doch wie der den lie- ben, hol- den mf Rub'. Welt. Sang. Soli. P 1 Hei- mat, o P 198 Soli. mf Va- ter- land! Nichts gleicht der lie= ben mf ( Chor. f Hei- mat, dem theu- ren Va- ter- land! Nichts gleicht der lie- ben Chor. rit. 9: 4 199 Hei mat, dem theu- ren Vater= land! rit. 65. Gruß an das Vaterland. Kräftig, in mäßiger Bewegung. f 1. Vater- land, Va- ter- land! Dir weihn wir diese Klän- ge, 2. Va ter- land, Va- ter- land! Du al= ler Län- der Kro- ne 3. Vater- land, Va- ter- land! Ja, fach in uns die Flam- me, = f pler N. Burns. P 1. dir zu Ruhm, der Frei- heit heil'- gem Hort! 2. auf der Er de länder- rei- chem Rund 3. hell er= leuchte = E. Reiter. Hö- re sie, die von der Fir- nen sie des Le- bens Nacht. Sproß sind wir aus Pº 9 1. Fest- ge- sän= ge, : 2. lich tem Thro- ne, 3. bie- derm Stam- me. J 2 200 2. Hül- le, P 1: 3 : 1. Wort! Dir er glüh'n wir, auf des 2. Bund. Schir- mend brei tet er 3. wacht: des Auf! in al = len B spen- det B 1. Schwin- gen will der ju- gend! Ein- ge= denk Sang 3. 31. höre der Be- geist'rung glü- hend sieht dein Schuß- geist an den star- ten Wenn des Kampfes Tag einst neu erP cresc. cresc. seg 1. will der 3. ein= ge 1. will der 3. ein ge = 2. spen- det Stur: mes Fit tigs Gau en, Schweizer= Sang = denk bg: Sang denk seg- nend dem der nend dir des 2. spen- det seg- nend 7 sempre piu forte 1. Her- zen 3. Vä- ter sempre piu forte 1. dem 3. Der sempre piu forte 2. Gu- ten, sempre piu forte 1. 2. 3. = 1. rin- gen. 2. Fül- le 3. Tu- gend : : 1. dem 3. Der 2. dir des Gu- ten, gen. le gend 1. rin- gen. 2. Fül- le 3. Tu- gend 201 Her- zen Vä- ter 2. dir des Gu- ten, ff + Her- zen Vä= ter Wie des nährt am ſtrei- ten # sich ent- rin Hel- den- tu des Guten Fül Don- ners, des Bu- sen, am wir, strei- ten Don- ners Wie des nährt am strei= ten wir, es Bu sen = sich ent Hel- densich entHel- dendes Gu- ten des Guten Don= Bu wir! ners sen Es = tau send- fa- cher dich so sanft und schweigt der Fein- de 1. tau- send- fa- cher Chor 2. dich so sanft und warm, 3. schweigt der Fein- de Spott, 1. Chor, 2. warm, 3. Spott, mf 1. hoch 2. Fein 3. sin 1. por, 2. Arm, 3. Gott, f 1. por, 2. Arm, 3. Gott, # 1. wie des 2. nährt am 3. strei- ten ? = : 202 # wie des Donners tau- send- fa- cher Chor nährt am Bu- sen dich so sanft und warm, strei- ten wir, es schweigt der Fein- de Spott das Lied zu den dich mit gen: un fre = mf 1. steige 2. schirmtvor 3. und wir Don= = Bu wir, 3. b wie des nährt am strei= ten cresc. dir mächt' Burg cresc. : = : hoch das Lied zu dir em: dich mit mächt'- gem un- sre Burg ist Fein- den sin- gen: ners sen es em: gem ist Donners Bu- sen wir, es mf stei- ge schirmt vor und wir P cresc. = tau send- facher dich so sanft und schweigt der Fein- de cresc. 1. Chor stei ge hoch 2. warm, schirmt vor Fein 3. Gott, und wir sin hoch 1. steige 2. schirmt vor Fein 3. und wir sin 1. Dir 2. mächt' 3. Burg ritenuto 1. Dir 2. mächt' 3. Burg ritenuto 1. Dir 2. mächt' 3. Burg ift 1. dir, zu 2. dich mit 3. Burg, un- fre Burg 1. hoch das Lied, 2. Fein- den dich 3. sin 203 = ist em gem iſt $ em dir mächt'- gem iſt - gen, wir sin - = C ent gem = 7 : = em= por! gem Arm. Gott! 600 das Lied zu den dich, vor Fein- den fre gen un= = = das Lied zu den dich mit mächt'- gem, gen un= fre por! Arm. Gott! 1. das Lied zu 2. mit mächt'- gem, 3. un fre por! Arm. Gott! vor! Arm. Gott! gen das Lied zu mit mächt'- gem, fre un= Marschmäßig. -b 2 f ¤ 204 - 66. Schweizerisches Kriegsfied. F. Abt. : 1. Zieh'n wir aus in's Feld, wer von Muth be seelt, tritt nicht 2. Unser Alpen- berd ist des Kam- pfes werth, glüht wie 3. Heil dir, Va- ter- land, an des Frie- dens Hand blüh' in f freudig in die Reih'n? Ja dem Vater land reicht der blut'- ges Mor- gen- roth. Greiftan's blan- ke Schwert, schwört zu al len dei- nen Gau'n, laß der Wahr- heit Licht hell in's : H Sohn die Hand, will sich ihm zum Opfer weih'n. Lähmt die Gott, der's hört: ,, dir o Schweiz, bis in den Tod!" Wer im An gesicht allen Schwei- zer- brü- dernschau'n. Daß die 기 3wie- tracht nicht sein heißen Kampfe heil'- ge Saat ge kühn und stirbt als blei- bet 22 205 stark, Held, frei! = Mark, fällt, deih', f Lähmt die Zwie- tracht nicht sein Wer im hei- ßen Kam- pfe Daß die heil' ge Saat ge = ist der Schweizer wird ge- rächt und werdet Eins und t B ist der Schweizer kühn und wird gerächt und stirbt als wer det Eins und blei bet : lähmt die Zwie- tracht nicht sein wer im heißen Kam- pfe Daß die heil' ge Saat ge= start, Held, frei! Mark, fällt. = deih', Mark, ist der Schweizer kühn und stark. fällt, wird ge rächt und stirbt als Held. deih', wer det Eins und blei= bet frei! = # sein wer ge= L. Widmer. Kräftig und entschlossen. f E 9 C - 206 67. Sin Nann - J und ei= nig 1. Wir wollen frei, wir wollen frei 2. Wir wei- hen gern, wir wei hen gern dem theu- ren ? 3. Wir wollen Recht, wir wollen Recht und Wahr- heit 4. Ein Mann Ein Wort, Ein Mann Ein Wort, o Don- nerf sf - ſein, ein ei= Gut, des Va dir, o Va= ter= land, be= wah wort, durchwett'= re du die See sf Sin Wort. A nig Volk von Brü ter= lan= des CH = = = H. Marschner. dern! re, ren; len, Ihr habt's gemit Freu- den wir stehen. daß zu dem 2 Ien = dem lobt, ihr habt's ge- lobt so laut und rein, in al auch, mit Freu- den auch des Herzens Blut, steh'n je dir, wir stehen dir, wir fal- len dir in Noth und Kampf, daß zu dem Kampf für un- sern Hort sich al= le DO 6 eu= ern Feind zur in Se Hän- de sf DO > sf Lie Weh fah steh 5 - DOL 207 dern! re. ren. len, ? - an! Wohl Wohl an! = Und Schmach! ja Schmach, wer feu rig, feu= rig daß piu forte : wohl an! jetzt wohl- an! wohl13: de ubed werd' es mehr als Klang, wohl- an, jetzt werd'es mehr als Klang, wohlan, es wer- de wahr! Wohl- an, wohl- an, es wer- de wahr! Wohl= sei- nen Eidschwur bricht, jaSchmach, wer sei- nen Eidschwur bricht, ja alle Her- zen glüh'n, daß feu rig al le Her- zen glüh'n, daß = . an, jegt werd' es mehr als Klang, zur Män- ner an, wohl- an, es werde wahr! Denn wißt, der Schmach, wer sei- nen Eidschwur bricht, nicht folgt, wo feu rig al le Her- zen glüh'n, und Heil und = piu forte = P = that flamm' Spruch gilt - hin ihn Se= gen 9 9 auf im ruft mög' Wort! Wort! Wort! Gott! : der Sang! mer dar! Ein Mann Ein Wort, Ein Mann Ein Wort, die Pflicht! Ein Mann Ein Wort, er- blüh'n! Das wal te Gott, mf 208 = Wohl an, jetzt werd' es Wohl an, wohl- an, es = Ja Schmach, wer seinen Daß feu rig al= le mf : Die Bässe hervortretend. C Ein Mann Ein Ein Mann Ein Ein Mann Ein das wal te mehr als Klang, zur wer- de wahr, denn Eid- schwur bricht, nicht Her zen glüh'n, und 2 Män- ner- that flamm' auf der Sang! Ein Mann Ein Wort, Ein wißt, der Spruch gilt immer dar: Ein Mann Ein Wort, Ein folgt, wo hin ihn rust die Pflicht! Ein Mann Ein Wort, Ein Heil und Segen mög' er- blüh'n! Das wal te Gott, das f bd. 1201 1-3 Mann Ein Wort! 4 wal= te e 23 4 DO Fest und lebendig. f 1 23 4 9 c - P 209 Das Rütli. 2. Auflage. - 68. Was brauseft du, mein junges Blut? ritard. Gott, das wal- te Gott, das wal- te Gott! ritard. P 600 das wal te Gott! 4. 1. Was brausest du, mein jun- ges Blut, was flie- ßen mei- ne 2. Mein bist du, mein, und ich bin dein, will nim- mer von dir 3. Ich hal- te, theu- re Frei- heit, dich mit glüh'ndem Arm umf Nach Methfessel arr. v. I. Heim. Thrä- nen? Was glüht in dir so ra- scher Muth, so wal- lend Will e wig frei und treu dir sein, will al= le : las- sen! schlun- gen! Mein bist du mein, es ha- ben dich die Vä- ter 14 f P 944 210 - heißes Seh- nen? Es ist ein hei- lig Him- mels- bild, das Knechtschaft has- sen! Und wenn sie dich ver- drän- gen hier, dein mir er run- gen. Ver- achte nicht den schwa- chen Arm, das # 1: mächtig in mir le= bet: Häuf- lein unter= lie- get: tha- ten- lo- se Le= ben: Halbchor. feierlich P = See le füllt, mich wun- der- sam durch kom- men mir, dein Sohn, o Frei- heit, Herz so warm, es ist dir ganz er Die Frei- heit mei- ne Dann Helden- tod willO sieb' mein Herz, mein Halbchor. feierlich P = = be cresc. sie bet, die Frei- heit get, dann Hel- denge- ben, o sieh' mein Chor. = cresc. = ff Chor. ff 9: 4 be fie ge Etwas lebhaft. mei= ne tod will- kom- men mir, dein Herz, mein Herz so warm, es 11 92c = : 11 f Halbchor. - 211 See le füllt, mich V bet! get! ben! - COTT DOL wunder- sam durchSohn, o Freiheit, ist ist dir ganz er1607 69. Manneskraft. E. M. Arndt. H. G. Nägeli. 1. Furchtlos schrei- tet der kräf- ti- ge Mann, durch des Lebens ge= 2. Unschuldschüßend, ein starker Hort, Recht und Wahrheit in 3. Wer sie füh- let, die männliche Kraft, wie sie Gro- ßes und Halbchor. f 9: isp fahr- vol le Bahn; Tha- ten und Wort, # 15 fröhlicher Muth aus dem Ant- litz glänzt, ed le Gefühle im Busen warm, = Herr- liches schafft, wie sie das Wah- re, das Schöne hält, kräf- tig 212 for- schen der Ernst ihm das Hauptbe- tränzt. Schreitet, ihr Brüder, Ret- tung und Hülfe im star- ken Arm. jub le mit uns in die frei- e Welt. = hin an, forlesund 20 ? - q f f Chor. Chor. f schreitet, ihr Brü- der, schreitet, ihr Brü der, hinC 9: 2 an, schreitet hin= an, schrei- tet, ihr Brü- der, schrei- tet hin- an, an, - kräf Brü- der, hin- an; = : 213 tig hin an; - schreitet, ihr Brü schrei= tet devrilie( zdəd) 1 schreitet hin an, start = # kräf- tig, ihr 3 der, hinist der stark ist der frei= e, der =-2₂Jib 9: 2 freie, rüstige Mann, stark ist rü- sti- ge frei e, rustige Mann, start stark ist der Mann, ^ 214 Mann, stark ist der Mann, start, Langsam feierlich. P ff ff start 8 frei e, rü sti ge Mann. : 00 7 1. Va- ter, ich rufe Dich! 2. Va- ter, Du füh- re mich! 3. Gott, Dir er geb' ich mich! P stark ist der frei= e, der 70. Gebet während der Schlacht. der frei= e, der f Brü- der, ist der Brü- der, etwas lebhafter Scherr. Himmel. Brül- lend umwölkt mich der Führ' mich zum Sie= ge, Wenn mich die Don- ner des etwas lebhafter P $ Dampf der Geschüße, = führ' mich zum To de, Herr, ich To des begrüßen, = 5 raf seln de Bli- ße: = Dei= ne öff ru füb geb' = 215 = C sprühend um er= wenn mei- ne f P langsamer Lenker : bote, Herr, wie Ge net fließen, Dir, o langsamer P expressivo fe Dich! Va- ter, Du füh- re re mich! Gott, Dir er= geb' ich ich mich! Va- ter, ich ru- fe expressivo = zu- cken mich ken= ne A- dern geder Schlachten, ich Du willst, so mein Gott, Dir er . PJmich! mich! Dich! 216 71. Der Freiheit Schlachtruf. Feurig und start. A - Knech- te, Treu= e, Flam- men, Fah-- nen, с = 1. Der Gott, der Ei sen wach- sen ließ, der woll- te teine Schweiz, du heil'- ges Va- ter- land, o Schweizer Lieb' und 2. 3. Laßt brau- sen, was nur brau- sen kann, in hel- len, lich- ten 4. Laßt we hen, was nur we- hen kann, Standar- ten wehn und : A f - d'rum gab er Sä- bel, Schwert und Spieß dem schönes Land, wir Mann für Mann, zum Mann für Mann zum du ho- hes Land, du ihr Schweizer al= le, wir wollen heut' uns Mann in seine Rech- te; schwö- ren dir auf's Neu- e: heil'- gen Krieg zu- sam- men! Helden to de mah- nen! = = 2. Methfessel. р cresc. d'rum gab er ihm den küh- nen Dem Bu- ben und dem Knecht die Und hebt die Her- zen bim- melAuf! fliege, ho hes Siegs- pa: cresc. Muth, den Zorn der freien Re- de, Acht, der näh- re Krähn und Ra- ben! an, und himmel an die Hände, nier, vor- an den küh- nen Rei- hen! A fth 217 946 er be- stän- de zieh'n wir aus zur : ru fet Alle sie gen oder = bis auf's Blut, bis in den Tod die Frei- heits- schlacht, und wollen Rache Mann für Mann: Die Knecht- schaft hat ein ster- ben hier den sü- Ben Tod der langsamer mf A daß er bestän- de So zieh'n wir aus zur und ru- fet Al= le Wir sie gen o= der langsamer mf ff Fehde, daß ha- ben, so En= de, und Frei- en, wir ff bis auf's Blut, bis in den Tod die Frei- heits- schlacht und wol- len Ra- che Mann für Mann, die Knechtschaft hat ein sterben hier den süßen Tod der A A 24 Mäßig bewegt. mf 6 8 Feb ha En Frei mf 6 8 de. ben! de! en! län- de am hei- liges 語 1. Von fer- ne sei herz- lich ge- grü Bet, du stil- les Ge2. Ge- prie- sen sei fried- li che Stät- te, ge- prie- sen du = poco cresc. 218 72. Das Rütli. H - See, Land, 3. Greith. = poco cresc. wo spie- lend die Wel- le zer= wo spreng- ten der Sklave- rei 主 16 flie Bet, ge= die Ket te : = - 219 näh- ret vom e= wi- gen Vä- ter mit mäch- ti- ger näh- ret vom Vä- ter mit 3. Da blickten in nächtlicher Stille Sie jammernd auf Vaterlands Noth, Und sahen, wie Jammer die Fülle :,: Vollbringe der Willkür Gebot..,: 4. Nur trauernd hinglänzten die Sterne Auf Berge und sumpfiges Ried, Verstummet war nahe und ferne :,: Des Kühers erfreuliches Lied.:,: - 5. Dort stöhnte des Tapferen Stimme Tief unten im grausen Verließ, Den bübisch in lüsternem Grimme Schnee. Hand. e- wi gen Schnee, gemächtiger Hand, die T 4 7. Hier standen die Väter zusammen Für Freiheit und heimisches Gut, Und schwuren beim heiligsten Namen :,: Zustürzen die Zwingherrenbrut.:,: 8. Der Schimmer der Sterne erhellte Nur düster die schimmernde Flur, Als rächend zum Himmelsgezelte :,: Entschwebte der heilige Schwur.:,: 9. Und Gott, der Allgütige, nickte Gedeihen zum heiligen Schwur, Sein Arm die Tyrannen erdrückte, :,: Der Zwingherr der Gattin entriß.:,:,: Und frei war die heimische Flur.:,: 6. 10. Da weinten und seufzten die Waisen D'rum Rütli, sei herzlich gegrüßet, Dein Name wird nimmer vergeh'n, Sie hatten die Mutter nicht mehr, Sie lag beim Tyrannen im Eisen, So lange der Rhein uns noch fließet, :,: Den Vater durchbohrteder Speer.:,:,:So lange die Alpen besteh'n.:,: Ziemlich schnell. Soli. 6 8 6 8 - # 1.' ist im e Dorf vor Zi- te, 2.' shänd d'Lüt a fan- ge zan ke = = Soli. 220 chli. us; 73.' sSchwyzerhüsli. gfi, ver- streut uf al- le Si te Hus, wer nu het mö- ge g'lan- ge, 10041 off Es stobt am Hüs li g'mo- let nur i dem chli- ne Hüs- li Volkslied. schier z'mit, e Hüs- li fast im e jed= re viel Hüs- li groß und het g'jagt den An- dre und g'schrie- be mit elost All's no uf e 1720p Anmerkung. Die Melodie des Solisatzes kann auch von einem Tenoristen vorgetragen werden. 内 Tutti. 因 expres. nand:" Das Tutti. C expres. - 221 Hus ge- nannt zum Schwy- zer- land, das 52 ftoht in Got= tes tes Hand!" Das Hand!" 3. ' animmt Mänge jeg unbsunne Im Zorn e fürig Schit; Wie bald wär's Dorf verbrunne, Doch er denkt nit ſo wit. Verfolgt wird do si Nochber Und schücht nit Mord und Brand. Das Hus genannt 2c. 4. Het's do und dört e Glusse Uf's Hüsli ane treit; ' shet Mängem wölle gruße, Me het em' sBiß agleit; Het's au e bißli g'facklet, ' swar doch nit cho zum Brand. Das Hus genannt 2c. 5. Das Hüsli z'mized inne Het nit e mol no g'schwärzt; Me meint, es könn nit brünne, Wenn's Dorf au z'semme stürzt. Me weißts schier gar nit z'fasse Woran das eine mahnt. Das Hus genannt 2c. 2 2 i S 6. Ihr wüßet, was das Mährli Ung'fähr z'bidüte het; Es fasset's Mänge währli Erst, wenn er's brünne g'seht, Wenn's s'spot ist scho zum Lösche Und' sFür nimmt überhand. Das Hus genannt 2c. 7. D'rum sollt halt Niemand zanke, Wer i dem Hüsli wohnt, Und Gott vo Herze danke, Daß er üs eister schont. Wer ohne Gott will huse, Chunt sicher z'legt uf d'Gant. Das Hus genannt zc. 8. Mit Gott fönd a ge huse, Und lönd e nand in Fried; ' schunnt Alles besser use, Und anders git's es nit; Und Gott i Ruh und Friede Erhaltet's Vaterland. Das Hus genannt zc. Kräftig und bewegt. f 94 3 4 1234 2. 1. Es heult der Sturm, es braust das Meer; her 3. 4. 4 Sor gen schwer; hoch und hehr, Feigen Heer uns her, um 74. Schwur freier Männer. = 1 Re ret= = Sor trun= 7 gen! ten; gen! ken! 222 f Nach Mendelssohn- Bartholdy. her an Va das vor sich scheu'n drum frisch, ihr = = bei ter - an ihr wir schwören mag rings der zit tert es Wetter und land treu zu Gram und vor Männer, geIn un- sern A- dern jauchzt die = ob gleich der Wüth- rich dräut und Uns freut Gefahr und Stur- mesDann mor- gen auf, das Schwert zur - Lust, jauchzt die Lust; wir frei- en schnaubt, dräut und schnaubt, ob Al= len drang, Stur- mes- drang, wir woll'n beim Hand, Schwert zur Hand, bis wir be = Becher klang treu Va ter land, und = 2 cresc. 223 f wer- fen die Brust euch keck und kühn ent Herz geraubt, wir, ſei- ne wir spren- gen aus har= ren der Feind zur = bis zum Mor- gen. Höll' ge= sun- ken. cresc. Män- ner, wir er auch das fröh- li- chen freit un- ser ge- gen. Ketten. 1-4. Es gilt, es gilt! Die Hand an das Schwert ge- legt, wenn sf 9 9: sf ret= ten, # 1 uns das Herz im Bu sen schlägt, das Vater- land zu = sf sf All. mæstoso. f es gilt ܘ ܡܢ 9 c 224 DB L'Helvé- tie sf - 2 ten, es gilt das Va ter land zu ret ff sf 75. La croix de l'Helvétie. L'Helvé- tie das Vater= land zu ret- sf sf a bé- ni a Î : ten! J. Eichberg. Go D de ses bé- ni de ses 95 mains tu té 9b pères et l'Hel- vé tie P croix, 800 eb useq- si mains ET lai- res tu Das Rütli. 2. Auflage. 225 le l'a bla- son- né d'u- ne croix, té no- ble drapeau de nos À bla- son- né - P l'Hel- vé- tie a bé- ni lai- res le de ses mains tu- té- lai- res cresc. cresc. a bé- ni D d'u- ne - de ses no ble dra15 9 peau de nos pè- res f le mais E né d'u- ne croix. et no ble dra- peau - 226 guer- et ja mais f. - rier f ff et La l'Hel- vé- tie est libre et sou- ve rai guer- rier H # de nos pè l'a bla- son- né d'u- ne croix. La croix de - l'a bla- soncroix - - res de ne, et jane l'enchaî- 19: 2 ne cresc. cresc. P - aux aux moin ron nes des rois. aling pau- vres cou - Join ol pau- vres cou- ron 227 pauvres cou- ron ron # d'une alli- ance - nes des 877-00 nes des P aux rois. - nes des rois, f t H rois, pau- vres couaux ff Té- moin f Teéternelle et chéd'une al li- ance é ter- nelle et ché 9: 2 9-2 9: 2 9: 7. ri e entre le ciel et la pa- trie, ri- e, lè - moin et ve alliance sur nos 228 ché rie nelle et ché- rie fronts, d'une alli- ance ddd témoin d'une P sur nos fronts, el- le s'ééternelle en- tre le ciel et la téé- terpaionen- tre le 22 tri e, ciel et la fronts. lè- ve 4 vrons 229 elle s'é- lè- ve croixon de nos pè pa C'est la croix - - en frè le nous vi- vrons en tri e, sur nos fronts. C'est la croix du Seigneur, res. Pour elle frères, sur Fond P nos du Seigneur, c'est la Pour elAbo el le s'éTR nous vires, pour elle nous vi vrons en P F pour elle nous vi- vrons vrons, en frè frè- res, en rons! 230 frè res res - en en nous nous nous le ju- rons, zo frères frè- res, els vi nous vinous All. pomposo. vrons; All. pompos0. vi- vrons; nous le jurons, nous le jurons, nous le jurons, nous le juM. Monnier. Kräftig, Marschbewegung. mf b mf 22c d - 76. Der lekte Krieg. 1. Wer seine Hän de falten kann, bet' um ein gu- tes 2. Her- bei, her- bei ihr Völker all', um un- ser Schlachtpa3. Ja vorwärts, bis der Mor- gen blinkt, ja vorwärts, frisch und 4. O wal- le hin, du O- pfer- brand, hin, ü- ber Land und Schwert, um nier! 231 einen Helden, Die Freiheit ist jetzt froh! Stets vor- wärts, bis hin und schling' ein Meer, e= mig f = P Soli. D! her; ? Volksweise. Gottes Zorn bewehrt! Ein Kampf muß uns noch Vor- wärts hei- Ben wir! Der Bei ger weist die Brut des Pha- ra Er wird auch, für al= le Völ= ker so wird er uns P Soli. ei nen Mann, den Feld- mar- schall und un ter sinkt die Feu er bande um S uns be bb Kampf auf Stern im 232 Sieg, der leg= te flieg' mit jedem wer= den, und d'rin der schönste Stun- de, o flieg' mein Volk, o sprechen, der Herr, der für uns schwieg, und al= le schie- den der größte, schönste Sieg, der ew'= ge mf > Erden, der Bun- de, vor- letz= te an zum Ket ten brechen im = leg ten Völker frieden, frisch auf, zum = Letter Vers kräftiger und bewegter, ohne Soli. mf heil'- ge heil'- gen heil'- gen heil' = Tutti. Krieg, der Krieg, mit Krieg, und gen Krieg, der Tutti. leg te Kampf auf Er- den, der les te heil'- ge Krieg. = je dem Stern im Bun- de, vor an zum heil'- gen Krieg. = let= ten heil'- gen Krieg. al= le Ket- ten brechen im ew'- ge Völker- frie- den, frisch auf zum heil'- gen Krieg. Allegro moderato. 3 4 1. 2. 2. – mf 4 233 77. An die Heimat. Herrn J. N. 3oczeck in Wien freundlichst gewidmet von B. Bogler. mf Wenn's Herz in der Frem- de der Heimat ge- denkt, dann Still zie- hen die Stern- lein am = Himmels zelt, beWan- d'rer zu: erDer Mor- gen, der ru fet dem = mf mf wird's in die glück- lich- ste Wehmuth ver- senkt; es den= ket der leuch- ten mit Glan- ze die nächt- li che Welt; es ru- = het der dei- ne ner Ruh', zieh' froh wa che, du Fremdling, aus dei = P Lie- ben im Va= ter Wand'rer im Wal des Stra- ße durch's frem de = 11. = = 1 19 vom land und sin- get ein Lied grün, es flie- get sein Geist in die Land, doch denke zuerst an dein ff 9 # : Hei mat strand. Die Thrä- ne, Das Au= ge und schick' ein Hei- mat bin. Va : ter= land PA Au- ge her- ab, Nacht hinein Va ter dort, = - f PP 234 f PP fie blickt Ge die Hand hält zitternd den Wan- derund schläft mit se li gen Wor= ten = daß glück- lich grüßest den Hei- matsI. Baß sehr markiren. stab, wenn's Herz der Heimat ge- den ein, ort, per: let vom ftil: le in bet zum ff = S 品 ket, wenn's - P 3 7 4 2 3 4 ritard. OHIT Herz der Hei- mat ge denkt. P f 235 J - ritard. 78. Auf der Kirchweih zu Schwyz Kräftig und markirt, aber nicht zu rasch. - 6 paniop in die Schlacht wi Hause schlicht. Hei, 1. Wack'- re Burschen, Schwyzer Burschen, kommt her- bei, und 2. Herr Jost Re- ding, unser Hauptmann, soll uns füh- ren 3. Un- fre Väter wa- ren Helden, stark im Feld, zu marcato Ph. Ties. laßt den Tanz! Der Feld- haupt- mann hat ge rufen, laßt der uns' rer mächt'- gen Fein de tau: der Feind, der soll's be kommen, schlech 236 die Dir- nen steh'n im Kranz! Fer= ne send fa che Krie- ges- macht. Seht, das = : ter sind die Söhne nicht! Un fre Thäler, : Ber= kom- men, an der Grenze steht der Feind, wack're Burschen, Schwyzer Win- de, mächt'ger noch als Geigenklang, - ge, laßt uns schüßen treu ge- Bo- ten sind geBanner rauscht im un= fre fellt, Burschen, greift zum Schwert und kommt ver- eint, und kommt vereint! Burschen, stim- met an den Schlachtge- sang, den Schlachtgefang! Burschen, greift zum Schwert und kommt in's Feld, und kommt in's Feld! 9 237 Wack' re Burschen, Schwy- zer Bur- schen, greift zum Schwert, stim- met an, greift zum Schwert, greift zum Schwert und greift zum Schwert und kommt ver- eint, stim= met an den Schlacht- ge sang, stim- met, stim= met greift zum Schwert und kommt in's Feld, greift zum Schwertund mit vollster Kraft kommt ver- eint, ver= eint! an den Schlachtge= sang! tommt in's Feld, in's Feld! mit vollster Kraft = O. Noquette. Kräftig bewegt. f 3 4 79. Das ganze Herz dem Vaterland! 3 4 - 238 P - 1. Nun laßt uns hoch den Be- cher heben und schwö- ren bei 2. Und steht der Feind vor un- sern Tho- ren und drohtuns fremHerz der Wel- ten, du hoch- ge- prie3. Du deutsches Land, du f\ = etwas ruhiger und langsamer F. Saner. motor O dem goldnen Wein! Dem Va- ter- land das ganze Le- ben und der DrängerSchaar! Was wir beim Re- ben- blut ge- schwo- ren, wir sen, hei- lig Land! Dir soll das Lied der Sänger gel- ten, dir etwas ruhiger und langsamer P a tempo f 11 nicht ein Le= be hoch allein, nicht Le- be- hoch al= hal ten's mit dem Herzblut wahr, ja, mit dem Herz- blut fei ein deutscher Gruß ge- fandt, ein deutscher Gruß gea tempo 9 zögernd M | lein, nicht Le be- hoch al- lein! Dem stol- zen Land, dem Land der wahr, ja, mit dem Herzblut wahr! Wie den Pokal in die- sen sandt, ein deutscher Gruß ge- sandt! Wir schwören's bei dem Saft der zögernd a tempo 239 feierlich Land so statt der deutsches feierlich Ei- chen, dem Land, wo un sre Wie ge stand,( modem Stun- den, hält dann die Hand das Schwert umspannt,( pp) und Re- ben, wir schwö- ren's laut mit Herz und Hand, dir, a tempo herr- lich, so oh- ne Wor- te dann spre- chen Land, das ganze 7 langsamer, langsamer, P lebhaft, gesteigert P #H Glei- chen, das ganze Wun- den: Le- ben: lebhaft, gesteigert 9: 6 # #H Herz, das ganze Herz dem Vater- land, das gan- ze Kräftig, mit Begeisterung. f ● 1. Du 2. Mich 3. Ja gu 4. Dir hab' ( f) 5. Zur Braut- Herz, das ganze Herz dem Va= ter HA 9 c 240 Schwert trägt 80. Schwertlied. : 4 an mei- ner ein wack- rer tes Schwert, ich's ja nachts Mor = = land! f C. M. v. Weber. mf Lin- ken, was Rei- ter, d'rum frei bin ich, und er= ge= ben, mein genrö the, ruft = mf nodom 19:14 99 soll dein heit- res blick ich auch so lie= be dich herz Ei sen die Trom lich- tes fest- lich freund- lich an, hab' Man- nes Wehr, das mir getraut, als ip wir getraut! Wann no- nen schrei'n, hol' al- moi rah! - hur- rah! Das Rütli. 2. Auflage. 3 L 241 ff 2 = 22 Blinken? hei- ter, in= nig, le= ben. pe= te. # meine Freude dran, freut dem Schwer- te sehr, ei ne liebe Braut. hurholst du dei ne Braut? burich mein Liebchen ein! hurhur rah! Schaust mich so bin frei- en als wärst du Ach wa- ren Wenn die Ka= = no 400 hurhurf Th. Körner. 16 Moderato. Chour. mf 4. Choeur. mf 3 26 4 heur, geux, leur; mour, 1. Noble et belle Hel- vé ti 2. Oh, j'ai- me tes mon- tag 3. Seigneur! vois, je t'en pri Il vient ce jour pros- pè - - 81. Souvenir de l'Helvétie. mf E 242 4 ail- lir mon cœur. dé li ci eux! paix, le bon- heur! don- né le jour. mf - - ton i ma- ge bé tes fer- ti les cam - à ma pauvre Helvé je re ver- rai la H - e, berceau de mon bonnes et tes pics o rae, l'ex- cès de ma doure, où, le cœur plein d'a- - ni pag ti ter - - - - fait très tes lacs e nes, e rends la re, qui m'a f beau que l'Helvéfant de l'HelvéRien n'est si Pour un en Oh, prends pitié de ses aOui, la voi là: o jou- is D tiega- roa e, e, mes, ce! b ti lar san tri tri lar fan mis, - e! e! mes! ce! A 243 P rien n'est si rien n'est si Soli. р et que ta sa- lut, sé O mes Soli. a - - doux que ma padoux pala que main sè- che ses jour de mon en 0 mf ff mf mis, mes mes achan- tons en chœur, P a obredo mis, no mes a mis, chantons en choeur, chan- tons, | 9: mf k et mf leur. et de l'e Ah! cresc. cresc. Soli. de l'e- xil, Cheur.. Р F Cheur.. P Ah! Ah! ZESN - 萬 xil, et de l'e- xil soulageons la douP 244 do chantons Ah! Ah! I Ah! 고 Omes a- mis, o mes a- mis, chantons en chœur, chantons Soli. 92 b 6² et cresc. et de l'e cresc. leur. Ah! de l'e- xil Chour. P Ah! 1 Cheur.. P 245 Suga - 12 xil, et de l'e- xil soulageons la douAh f Ah! la, ritard la! ritard Ah! Mit Ernst und Würde. pp< f= pp 8 E 1. Hör' uns! PP- f t get, den, en, > > P pp f P 111 P PP f - 1 82. Hymne. Gott, Herr der Welt, 2. Herr, un ser Gott, 3. Herr, unser Hort, 246 1 - 100 → Land, das uns er= zeu= get! uns, wer kann uns schaden? Volk in al= len Gau- en. P 1 Ä gieb un- serm Bun- de dein Ge- deih'n! Seg- ne das wenn un- sern Herd ein Feind bedroht. Bist du mit Frie- den und Ein- tracht laß gedeih'n! Seg ne dein = mf T dem sich Alles beusteh' uns bei in Gnadem wir fest ver- trauP E. Mehul. mf F Auf deinen Schuß Stärk' unsern Muth Auf deinen Schuß f DB bau'n wir al= lein! bis in den Tod! bau'n wir al= lein! In frischer Stimmung. mf 2 4 9: ㅎ bosit 1. Heißt ein 2. Ist kein 3. Zwei- und ( f) 4. All', die 5. Wo in 4 mf f — 00 83. Schweizerdegen. 247 Haus zum Volk zwanzig fast Wehr Län : und dern, = lu stig muß die Her- berg nichtschon ein ge das da 2 : von dem Gie- bel weit zu auf von Thal zu stehen und in alt ge thürmter 2 Schweizer al= ler Schil de Waffen frei ge mf sein; denn die kehrt, und der Thal; Zeug- und Thal; hört, es Stadt Schweizer mf = L. Widmer. - de= gen, = we= gen, bli= gen pfle= gen, le= gen, = Volkslied. Trom Wirth Ban klingt herz = mel zum = nerder und 2 9: spricht den Se Schwei= zer= de = ren fi her Schwei= zer= de Schwei mf = - = zer= de: = sie hat schon daß die Frau und von den bes= ser, das ( f) lacht sie? so A 248 gen Ben gen, und der Wirth schenkt Ro- then hat den Eingang nie verhar- rend in dem ho= hen gen, hört, es fingt der al= te die ge meine Herrschaft gen f cres P - cres ein! Kommen die Gäste, schön Wir= thin, sie lacht, = = - ter wehrt, hat dann die blu ti ge 3e che ge= macht, Saal, lauschend, bis jauchzend die Mutter Stahl!( f) Thut ihm genug und erprobt ihn hat:( p) Da ist die Mut- ter, so hold und sie sie ruft, ver- eint, so fein, do cen J mf cen man- chen zur Wir= thin Schil- den Ru- he vor Freuden er= klin= get Mütter= chen lacht, als wird's Frau Hel ve ti d = = do ge= bracht! ge= lacht! die Luft! es weint, sein! Das zweite Mal mit voller Kraft. Lebhaft und energisch. f b C 249 84. Die Wacht am Rhein. 22 - 1. Es braust ein Ruf wie 2. Durch Hundert- tau- send 3. Er blickt hin auf in 4. So lang' ein Tro- pfen 5. Der Schwur erschallt, die klirr und Augen vä ter - Faust den flat- tern F Carl Wilhelm. cresc. Don- ner- hall, wie Schwert- gezuckt es schnell, und Himmels- au'n, da Blut noch glüht, noch Wo- ge rinnt, die Al= ler Heldenei= ne Fahnen Rhein! wer will des Stro- mes Hü- ter stark, beschüßt die heil' ge lust: Du Schweiz bleibstfrei, wie spannt, be= tritt kein Feind hier and mad Rhein, wir Al= le wollen Hü- ter Lan= des mei- ne dei nen = cresc. = Wo- genprall: zum Rhein, zum Rhein, zum frei= en bli- ßen hell; der Schwei- zer bie der, fromm und nie- derschau'n, und schwört mit stolzer De- gen zieht, und noch ein Arm die hoch im Wind: am Rhein, am Rhein, am KampfesBüch- se frei= en Halbchor P dolce sein! Lieb' = mark! Lieb' Brust! Lieb' Strand! Lieb' sein! Lieb' Halbchor. dolce P Chor. cres f bb b HEA Vaterland, magst ru- hig sein, lieb' Vater- land magst ru- hig sein: mf A C - cen fest steht und treu die Wacht, die Wacht am Rhein, Chor. cres cen do treu 9 c - do 250 mf die Wacht, die Wacht am die Wacht am Nicht zu geschwind. 85. Vaterlandslied. P Rhein! î 7 Rhein! mf A feststeht und ff4: 1. Frisch auf, frisch auf, du schwei- zer Mann, so lang dein Arm sich 2. 3. 4. B. Bogler. Herz, das Auge bli- det Blut, durch- drun- gen von der Sang, im hel- len, ho- hen mf rüh- ren kann! Mit Muth und Kraft dich him- mel- wärts! Du bist dabei so 16 - 251 - auf- ge- rafft! Mit warm und frei und Liebe Glut! Ent flamme dich, durch- sprü- he mich, daß Feier- klang! Kling' nah und fern, dring' aufzum Herrn, daß : = Muth und Kraft dich auf ge- rafft! schlägst so frisch und wirst so weit. ich mit Muth dem Feind so dann es durch alle Him- mel schallt A lebt und webt, daß großen Zeit! Dem ste= hen kann! wi- der- hallt! cresc. frei em- por die Vater- lan= de cresc. mf = Die al te Treu- e Du fühlst den Drangder im Ram- pfe wi- derund all ge- wal- tig mf 1977 C See le strebt! Dem Herz und Hand! Dem IV. 4. ganzen Va- ter= land! Freudig und stark. f - 陽 1-3. Va ter- lan de Herz und Hand! Dem Va= ter= land! : 3 4 252 9:23 - 1. Freie Männer sind wir! 2. Freie Schweizer sind wir! 3. Schweiz, o Va- ter- land, du! 4. Frei e Män- ner sind wir! f 86. Lied der Schweizer. II. III. IPTA q C. Kreußer. Freie Männer sind Freie Schweizer sind Schweiz, o Va- ter- land, Frei=- e Män- ner sind P wir! wir! du! wir! ren, nen, sen, len — 253 85 in Wir sin gen Nicht Fürsten, noch : Von fel st- gen Die Lieder der f Chören, froh- nen, schlos- sen, schal- len Wir Nicht Von Die dem Herrscher der Ge se ge sind : = von schü- ßen- den ab Bergen aus - fröhlichen ChöHer ren wir froh= Al- pen um- schlosFreiheit er- schalsingen in fröh- li= chen Für- sten, noch Her ren wir : fel si gen Al- pen um= : Lieder der Freiheit erWelten zu Ehse= re Kroun= Strö- men um- floshei li gen Hal: : dem Herr- scher der Welten zu = = re Ge se ze sind un fe von schü- ßen den Strö- men um ab Ber- gen, aus hei- li= gen ? 255 ren, nen, sen, len. Chren, Kro- nen, flos- sen, Hal- len, männ= li= cher ist dir uns fried' = ne Bür= ger Bun= de und len nen ler - Lie der voll Dank und voll Lust, strö- mend aus Rechte sind Al- len uns gleich, nur der Zuziehst du im seg- nen- den Schooß glück- li- che Le be hoch, ed ler Verein! Treu laßt im : cresc. mf voll Lust, uns gleich, den Schooß Ver= ein! 254 Brust, reich, groß, fein, mf 7 eresc. - mf Lie- der voll Rech- te ziehst du le= be hoch, mf sind im strö- mend aus männ nur der Zufried' glück- li- che Bür Treu laßt im Bun Dank alſeged': li : ne iſt dir uns : ger de cher 9 ● Brust. reich. groß. fein. Marsch. T Män- ner sind wir! Schweizer sind wir! Frie- dens, der Ruh! Brüder sind wir! P 255 Freie Männer sind wir! Freie Schweizer sind wir! Land des Frie- dens, der Ruh! Treu:- e Brü- der sind wir! Frei e Frei e = Land des Treu- e I. I. Hegner. 5 87. Der Krieger Auszug. Gungl. Seht, wie die Fah- nen weh'n! Auf, auf zum Kampf u. Streit! f Ca 地 Fest wir bei- sam- men steh'n, den Tod selbst ja Kei- per scheut. B 날 94 Wenn die Trom- pe- ten klingen und die Trom- meln wir- beln lu stig d'rein, mu thig das Schwert wir schwin- gen, Brü- der, : : Solo. Tenor oder I. Baß. - dolce 256 in die Schlacht, in die Schlachthin- ein! Leb' 7 Fine. wohl, mein Lieb Fine. P( Brummstimmen.) CC C P( Brummstimmen.) P = chen, wir PE müssen schei Gra- bes rand 2 - 257 Das Rütli. 2. Auflage. den, — # dir und dem Vater- land. treu bleib' ich dir, bleib'ich dir, bleib' ich P dir und dem Vater- land. Lieb- chen laß das PLAN NA PP bis zum bleib' ich Wei= 17 9 2 treu - bis zum 258 nen, fällt im Kampfe mir auch das To- des- loos, - Gra- bes- rand bleib' ich dir, bleib' ich dir, bleib' ich dir und dem Vater- land. D. C. al Fine. 2 CORD S bleib' ich dir und dem Va- ter- land. B In ruhig sanfter Bewegung. PP 94 4 PP S 3 4 259 - 88. Frühlingsnahen. Wo her nur das lin- de = N Säuseln durch die laubeweg- te Luft, wo- her nur das lin: de Säu- seln durch die lau- be- wegte Luft, und der Blät # E 3 C. Krenzer. = 3 # 3 ter sanf= tes 214 A Kräufeln, und der sü- Be Blüthen- duft, und der fi 的 9 PP 法 süße Blüthen duft, 260 = 943 wo= her? Nacht, und hat West und Duft und Blu P wo- her? Ach der HONDA Früh- ling ist ge- kom- men mit der Regen fluth der 7 pad À P : : men und die 12 Freude mit ge- bracht, uns die Freu- de mit- ge- bracht. WoP ܪܥܐ P 94 9: 5 9: 4 PP lin A her nur das linde Säu- seln durch die lau- be- weg= te dim. 2 261 - 2 Luft, und der Blät- ter sanf- tes, Kräu- seln, PP 19, FET Be Blü- then- duft? de dim. Be Blüthen- duft? Wo- her, dies linde Säu- seln und der süSäu- seln, durch die lau PP P wo= P = und der Dies PP her, be- weg te PP durch die lau- beweg- te 95 Blü- then- duft, - Luft? Und der Blät- ter sanf- tes Kräuseln, und der sü- ße P DAC 2006 262 f wo= her, f wo her? Ach, der Frühling : ff P NE ist gekom- men mit der Re- gen- fluth der Nacht, und hat P A West und Duft und Blumen und die Freude mit= ge 16** 6 bracht, und hat West und Duft und # F P Freude mit gebracht, die Freu = Freu PP bracht, die Freu 263 und die Freu PP PP fe C Blu und die Freu- de de = 2 und die Freu= de N - men, und die = und die Freu- de # de mit ge- bracht, hat die de mit= gede mit= ge- bracht. DOLO Gemüthlich. 94 9: 89. Frühlingsklage. Tip 1. Wenn die Mai lüfte säu- seln und der Schnee schmilzt im Und blüh'n dann die Ro- sen, ist kein Mensch mehr be 2. 3. Und pran get die Schöpfung stets wie= der auf's P 3 4 = P - = 264 Wald, dann blühen auch trübt, denn die Ro- sen- zeit Neu', der Ju- gend zeit - wie der die ist ja die Zeit, lä- chelt nur ein ein mf bald. Die Vögel, die trau- rig den liebt. Doch schmücken die Ro- sen all Mai. Und wandern die Schwalben, sie P : Kreipl. Veilchen gar = da man zi- ger Win- ter verjähr- lich die zieh'n wie- der 94 16 träumt, sie Flur, die her, 9: 4#! fin- gen fo Lie- be, sie der Mensch a== ber P mf cresc. fin- gen so mun- ter, fie blü- het, die Liebe sie schei- det, der Mensch a ber 265 cresc. - sin- gen so Liebe, sie schei- det, der Mensch a= ber mun- ter, blü het, C PP sie die mun- ter, wenn's knos- pet und blü het ein ein- zig- mal schei- det und kommt nim- merfe langsamer teimt, sie sin gen so mun- ter, wenn's tnos-pet und keimt. = nur, die Liebe, sie mehr, der Mensch aber mf blü- het ein einzig mal nur. scheidet und kommt nim- mer- mehr. langsamer PP 4 Innig und langsam. mf 90. Frühlingslied. 1. Frühlings- o- dem 2. Won- ne glü- het mf 266 Thä- ler, Flur und wallt in mir das leis' und lin - der Blü aus je 100 Hain. Auch in Blut. Auch im = = Ruhoff. de weht durch the, rascher = 130 tie fe, tal te dunkel- sten Ge** Grün de haucht er Duft, haucht er Duft und Son- nen- schein. mü- the weckt der Lenz, weckt der Lenz den Glaubensmuth. P poco lento Kniet jetzt nie der, kniet Fühlst im Sehnen, fühlst p poco lento nie Wal 2 = - 267 der, ten, colo, sin= get fr jetzt Al- le be= tend im Seh = nen Got tes get from a tempo sing't, Al- les = sin get from me Dan- kes lie- der. will er neu ge stal ten. Alles 2 - me Dan- kes- lie= 12 : : dank't, neu, ff der. dddd Ju- belt auf zu 9:25 9 Sanft und feierlich. 4 р — P lich- ten Höh'n. O, der Frühling ist so schön, fd. Frühling ist so himm= 268 Soli, die Wiederholung Chor. P 91. Frühlingsandacht. lisch schön. Süßer Hauch der Frühlings luft = An- dacht in den Zwei- gen, 12 Froh- ge= P D, C. Krenter. PP lis PP der = pelt fühl und 19: - = 269 cresc. Veilchen duft dan kend auf zum Himmel stei- gen. C cresc. F Lift! 3 FL Per- len- der, kry- stall- ner Thau legt sich über Feld und # Wiesen, als wollt' auf die Frühlings- au Him- mel FreuSoli. dolce P 3 P den- thränen gießen, füb- lest du das Quel- lén Soli. dolce 24 füb= le 9** nicht 9 Tutti. cresc. Ja, p ja, Tutti. cresc. bricht Helena ja ew' 7 jun ger Kräfte, jun ger E - jun- ger = gen Lie f hell der Blick, id 270 : - aus tau= be, TO O f bell der Blick, 2 TOO send Knos= pen Trie- be? der ew'= P ja, ja, 4321 12 ja der P aus 19 9 tau= Lie der ew': P Blick send Knos pen bricht hell der Blick, sf 4 fr 42 be, der ew'gen Lie ff 19 p. 講 271 P der ew' dim. be. - dim. cresc. cresc. = sf be, der 12 gen Lie- hell der sf = ew'= gen Stieglitz. Mäßig. 2 - 日2 k₂ 9 b bb 3 4 f 3 4 D Er Jah 1. Schöne Ah nung ist 2. Trittst her- vor im Braut- ge 3. Und von dei- ner Jugend P : : : - 272 92. Frühlingsgefang. cresc. - tom- men, jun- ges Ran de sieht man tö= ne und des cresc. er : C. M. v. Weber. cresc. dem weht im Hain, Phi- lo- me de jung und schön, und an dei= res Fest ge fang, Lerchen- laut : : glommen, wande, - schöne FrühlingsMut= ter hallt des cresc. le ist gener Quel- len und Flö- ten0; 1. Blü- then 2. Wie die 3. So in laubt die Mai'n. Grün be Blu: men Dais nes Wie- der- klang. auf er steh'n. : : dolce 22weiß Blü rei PP : mil glü still je= de net= ten deinem Blüthen weiß und To= fig Wie die Blü- then- bäu- me So in reiner Sil: ber pp 273 und ro= ma then- bäume glü ner Sil ber= hel mbd 1 fig = der Son- ne hen, Duf- te der Freuden Das Rütli. 2. Auflage. k= : Ta Son- ne, mil- der Son ne Strah- len, Düf te spen- den, Per- len sprü- hen = Freu- den, still der Freu- den Quel le ? Brust öff= net sich Thal jugend- lich Schooß, e= wig neu = = ma- len sich an glü- hen, wie sie len hen, le, hel- le, rinnet still der ۱۸ sich an wie sie rin= net op. mil- der glühen, der im und Freu- de winkt und aus dem thau- beD Na- tur aus S neu en Mor= gen- wan- del= 18 1: b Lust, strahl, los, öffnet sich der ju gendlich im e= wig neu und Lebendig und leicht. 2 4 mf der im und 274 mf 2 neu = Mor: wan 2 neu Mor wan der neuen Lust. im Mor- gen strahl. : und wandel= los. ? : 93. Der Senz ist angekommen. -* ✔ en, Lust. gen= strahl. del= los. : en Lust. gen= strahl. del= los. = 1. Der Lenz ist an ge kom- men, habt ihr es nicht ver2. Ihr seht es an den Fel- dern, ihr seht es an den J. Dürruer. nom- men? Der Lenz ist an- ge- kom- men, habt ihr es nicht verWäldern! Der Lenz ist an- ge- tom- men, der Lenz ist an- gehabt der P nom kom = euch, sebt = euch wie : ihr es nicht ver- nom Lenz ist ange kom = Vögelein, es Al- les freut: Es mf ? es doch, : 275 ? C die Vö sich AL men? = men! - men? men! mf habt ihr es nicht ver- nom- men? Es sa der Lenz ist an- ge- tom- men! Ach, seht sa- gen's euch die hat die Welt sich sa- gen's euch die wie sich Al- les, : : P Soli. cresc. ge les Es sa- gen's euch die Ach, seht doch, wie sich Es sa Ach, seht Soli. ? = lein, freut, = gen's doch, : gen's doch, Es Soli. Ach, dolce P Blü- me= lein, schön erneut. Blü me lein, es = : Al= les freut, es es cs 84 64 94 sa- gen's euch die seht doch, wie sich sa== gen's euch hat die Welt kom kom = = dim. 276 Vöge- lein, Al- les freut: cresc. dim. : lein. Der Lenz ist an ge- kom- men, der Lenz ist an- geneut. Der Lenz ist an ge- kom- men, der Lenz ist ange = Tutti. poco rall. = 1 a tempo P es sa- gen's euch die Blü- mees hat die Welt sich schön erdie Blü sich schön legg. pp a tempo Plegg. PP Tutti. poco rall. : me= lein. er= neut. Es Es dolce fa hat men. Es sa gen's euch die Vö- gemen. Ach, seht doch, wie sich Al- les = euch wie gen's die die sich 9: 99 euch Welt 6 lein, es freut, es Vö Al 277- die Blü: me- lein. sich schön er neut. ge les 3 24 sagen's euch die Blüme- lein: hat die Welt sich schön er- neut, an= ge= kom an= ge- kom p4 - Mäßig schnell, aber frisch. f ritenuto lein, freut, ritenuto lein: Der Lenz ist an- ge- kom neut, der Lenz ist an- ge- kom 94. Mailied. : # mf eresc. es sa- gen's euch die Blü- mehat die Welt sich schön eres = = = 1. Der Mai tritt ein mit Freu- den, es 2. Es ist so wohl ge = mu- the das 3. Für Silber und 4. Ach Rös'- lein, mein f Gol- de, für Wegwart, gar men. men. Der Lenz ist der Lenz ist men. men. 3. Rich. = flieht der Winter Rö ſe= lein = Per len- gefreundlich ich B P talt, die Blümlein auf der Hai- den, die blüh'n mannichroth, er- fri- schet Sinn und Mu- the, er- ret- tet aus der stein, bin ich dem Rös'- lein hol- de, nichts Lieb'- res mag bitt', mein Wan- der- stab in al- ler Fahrt, da- zu ver- giß mein P T falt. Ein Noth; es sein. Der nicht! Die Rö se lein zar te, von Far be so = ist mein Eh- ren- prei- se, da zu mein Au- genEdelstein Kar- fun- tel mit nich ten ihm Nacht muß ver- til- gen, so du nur - lang 2 cresc. 278 #H schön, das blüht in meinem Garten, vor Al- len ich's krön'. trost, und hat mit al- lem Flei- ße vom To= de mich er= los't. gleicht, wie- wohl er leucht' im Dunkel, Ru- bin gen ihm er- bleicht. mein, Ka- thrinchen von der Lil'jen mein Rös'- chen muß sein. 24 cresc. be Mäßig. 9 9: 12 8 9 12 8 = dolce ze 95. Jauchze mein Herz! # 1. Nun fan- gen die Wei- den zu blü- hen an, 2. Weiß rau= schen die Bäch- lein her= ab in's Thal, 3. Für wahr-, schon spürt man ein Lüft- chen lau, dolce 279 = Vögelein lacht schon der ni- det ein jauch- ze mein Herz, jauch- ze mein Herz! Schon zwit- schert ein Viel mu thi- ger Am Bor- de gar Jauch dann und wann. Sonne Strahl. Blüm- lein schlau. = E. Schulz. P ze jauch: E Jauch- ze mein Herz, # jauch- ze mein Herz! Und ist's auch der hol- de Und liegt auch noch in den Und schwimt auch noch auf den mf - mf CH 151 nicht mit dem schö Schnee und thut Eis 280- - nen Grün und dem Blü- then- licht, der Reif dem Früh- ling noch weh, und war- tet der Früh- ling noch klu ger Weis', P wer weiß, # ist's auch der holde Früh- ling noch nicht, liegt auch noch in den Fur- chen der Schnee, schwimmt auch noch auf den See- en das Eis, Frühling noch Fur- chen der - en das See= P wer weiß, cresc. und und und cresc. ü: ber wer weiß, wer 9: 9 Nacht, rit. ü- ber Nacht, weiß, über Nacht, rit. Macht, wer weiß, crescendo poco a poco 281 crescendo poco a poco g: ü- ber Nacht mit Macht, lebhaft ü- ber Nacht Macht, lommt er mit Macht, über Nacht kommt er mit kommt er mit Macht, und balb mit all' sei- ner a tempo a tempo jauch အ ခ Lust und Pracht, jauch- ze nur, jauch lebhaft kommt = er mit ze 4 ze, jauch- ze mein Herz, 9: 4 jauch- ze nur, jauch Frisch. 12:32 b 92 ff Chor. 282 96. Frühlingsahnung. wan- nen? wan- nen? dan= nen, ze mein Herz! 1. Ein Wind- stoß kommt her= an ge= braust, 2. Ein Licht strahl flammt am Himmel, hell, Ber- gen schon 3. Der Schnee floh auf den ff Chor. 3. M. W. Schiffbauer. : Von wan nen? Von wan nen? von dan nen. ff Chor. PP Soli. von von von Soli. Horch, wie er Sieh', wie die Tiefschwarz dem Chor. If h E 292 19: b durch die Wi- pfel saust Wi- pfel glüh'n zur Stell' Win- ter spre- chen Hohn Tan= nen! Tan= nen! Tan= nen! 283 wie- der Lie- der mf Chor. Ein Ein Noch mf Chor. Soli. B der Tan nen, Tan= nen, der die Tannen, Soli. PP PP schril- ler Laut nur! jä- her Schein nur! wenig Zeit nur! A wie der und rieselnd fällt der und trü be schaut der er- schallen froh und = 5 PP der der die Still ist's Dun= kel Vo= PP geldolce 2 Reif her nie- der. Was Himmel nie- der. Was feu rig wie der. Glück dolce war's, was war's, mein auf, Glück auf, mein lie- bes Thal? den, sich PP| P fün: 284 P lie- bes Thal? Was war's, was war's, mein liebes Thal! Glück auf, Glück auf, mein Solo. - Heute zum al= ler= Solo. 14. will dei- nen Gründen der Lenz mf Chor. er= sten Mal sich kün = den; heu- te zum al= ler= er= sten Chor. mf 2 ㅋ Mal 743 kün kün 2 tün 37 will dei- nen Gründen der Lenz ? : den; den; den; 285 Stür- me mit Macht, Son ne mit Macht, Bäche mit Macht, bald sausen und brau- sen die bald leuchtet und flam- met die bald rauschen und schäu- men die ff Soli. fich Soli. und der Früh- ling, der Frühling erPA # 1 wacht, und der Frühling, der Frühling erwacht, der Frühling erwacht! rit. Chor. 4 Chor. Mäßig und mit Ausdruck. 286 97. Wanderlied. 4 1. Lau- e Lüfte fühl' ich we 2. Le be wohl, ich muß dich las : 3. Gott be hüt' euch nah' und fer ? 1 = ling thaut her ab! tes Va- ter- land! bet, bleibt ver- eint. = : = hen, sen, ne, rit. Volksweise. # gold- ner Frühmein ge- liebwas sich lieNach der Fer- ne geht mein Stre= ben; Muß das frem- de Glück er- faf Denkt beim stil- len A- bend- ster sen; = : ne, 287 Ne- bel rei chet mir den Wan- der- stab! Wo die weißen hof- fend schaut mein Blick hin- aus! Le- ben quillt aus tau- send denkt an den ent- fern- ten Freund! Ei ne Sonne strahlt uns = 943; * ; steigen von der blau- en Ber: - ge Rei- hen, dort: hin Bron- nen; frisch ge- wagt, ist halb ge won- nen! Gläu- big Allen! Laßt mich fröhlich weiter mal= len, denkt an € = geht mein Weg hin ab; rei chet mir den Wander: stab. zieht der Wandrer aus! Le be wohl mein Vater- haus! den entfern- ten Freund, was sich lie bet, bleibt ver= = eint. Feierlich. 98. Morgens. TOD 11 Feier- li- che Stil Mor- gen 74 All; in der grau= cresc. 11 288 cresc. strahl, en : le Fer 22 P schwe= bet um = ne be- bet, Behrens. bebt be= bet, cresc. das der bebt der Morgen strahl. Wie die Brust sich wei- tet, cresc. P 2:22 265 Al= les blickt, 289 mf Al- les mich er- quickt, wie zum ew'- gen Schö- pfer, be- tend mf - Das Rütli. 2. Auflage. be= tend, be 1 bist der Un- schuld Bild, die mit rei= PP cresc. be= tend Al- les blickt. Jun- ger, hol- der Mor PP cresc. ? ner Lie HA tend, 3 = be gen, 19 Munter. uns'= re See- le uns' 4 = f 1. Der 2. Herr 3. Frisch 4. Und 5. Und 6. D ff re See = 290 dim. le dim. - KTK füllt, P füllt. 99. Wanderschaft. = Mai ist ge tom- men, die Va ter, Frau = auf drum, frisch Mut- ter, daß auf, im A- bends im Städtlein, da Herberg, so Wandern, du find' ich kein' Wandern, o uns're See- le, 1 Volksweise. Bäu- me schla- gen Gott euch behel- len Son- nen, kehr' ich dur- stig lieg' ich zu frei- e Burschen aus, da hüt'! Wer strahl, wohl ein: ,, Herr Nacht wohl lust, da 118## Wacht; im Brust! Da mf Haus. Wie die blüht? Es Thal. Die Wein. Er 94 E - = blei- be, wer weiß, wo bald ü= ber die Wirth nun, Herr Wirth nun,' ne Ber- ge, wohl unter dem weht Got- tes grei Win fin = 291 : Wol- ken dort giebt so man- che Quel len er fe die = Lust hat, mit fer ne das = lischen Zelt, fo ich mar- schirt; es rau= schen all'; mein Spiel- mann du, von ein ge: mach, es Himmels zelt: wie f. = cresc. A Him- mel, die O dem so frisch de, die get und cresc. N Sorgen zu Glück mir noch durch das tie= fe Kan- ne blan- ken Ster- ne hal- ten in die = wan- dern am Stra- ße, da klin- gen, die Fi- del, du Linde, die jauch- zet das dir steht auch mir der giebt so man- chen Herz ist wie' ne meinem Schaß das küs- set in der bist du doch so himm'nim- mer Bäu- me luft'- ger rauscht mich Herz zum d Sinn, in die Wein, den ich Ler- che und Liedel, das Frü- he das schön, o schön, du o 941 H Mäßig. bove 16 2½ 2 wei- te, wei- te nim- mer noch pro stim met ein mit Schall. Welt. = birt. ? sin ge ich da= zu!" Morgen- roth mich wach. wei- te, wei- te Welt. b Cr! mf E 292 100. Wanderlied. mf 1. Die Sonn' er wacht; mit ihrer Pracht 2. Mit Sing' und Sang die Welt ent- lang! 3. In Nah' und Fern' führt uns ein Stern! mf Berge, das Thal. her, nicht wo- hin! richtet den Blick. E. Geibel. C. M. v. Weber. f 7 er- füllt sie die Wir fra- gen woAuf ihn nur geO Mor- gen- luft, o Wal- des- duft, o Es treibt uns fort, von Ort zu Ort, mit O Frei- heit dir, dir folgen wir, und mf Bewegt. gol- de- ner Son= nen- strahl! nen- strahl! frei- em und fröh- li- chem Sinn. Keiner bleibt, Keiner zurück. I. P I. P9, c - P- B 293 D gol- de- ner Son- gol- de- ner Son= nen- strahl! frei- em und fröh- li- chem Sinn. Keiner bleibt, Keiner zurück. II. I ♪♪ 1. O Thä- ler weit, o Höhen, o Wal- de steht ge= schrie- ben ein 2. Im 3. Bald werd' ich dich ver las sen, fremd - = II. 101. Abschied vom Walde. Nach F. Mendelssohn- Bartholdy. Univ.- Bibl. Giessen schöner grü- ner stil- les, ern- stes in die Frem- de 1 Wald, du, mei- ner Lust und We- hen an- dächt'ger Auf- entWort vom rech- ten Thun und Lieben und was durch Menschengehn, auf bunt- be- weg ten Gas- sen des Lebens Schauspiel AP 9: - 294 = halt. Da draußen stets be hort. Ich habe treu ge trogen saust die ge- schäft'ge le sen die Wor- te schlicht und sehn. Und mit- ten in dem Leben wird dei- nes Ernsts Ge= b Welt, schlag' noch einmal die wahr, und durch mein ganzes Bo- gen um mich, du grü- nes We- sen ward's un- aussprech- lich walt mich Ein sa men er he ben, so wird mein Herz nicht = = Zelt, schlag' noch einmal die Bogen um mich, du klar, und durch mein ganzes We- senward's un aus- alt, mich Ein sa men er= = = = he ben, so wird mein mich, un- wird = - = 16 9 grü sprech Herz = = Halbehor. mf 3 Sehr langsam. Halbchor. 9: 3 9-4 TOO. du grünes Belt. aus sprechlich klar. mein Herz nicht alt. nes Zelt. lich klar. nicht alt. DQ) 295 102. Wand'rers Nachtgebet. Der du von dem Him- mel bist, mf 25 Schmerzen stil- lest, Den, der dop C. M. v. Weber. al= les Leid und mf 5 stillest, Den, der doppelt e lend ist, doppelt = mf 9 mf mf= mf 17 PAPE mit Erquickung fül- lest. Ach, ich bin des Treibens mü- de, was soll PP. 7² all' der Schmerz und all' die Lust? Tutti. - 生 · PP Friede, komm', ach komm', ach komm' in mf: f = 296 A H - Soli, die Wiederholung Tutti. mf Süßer Frie de, süßer Frie de, - Tutti. Süßer Frie- de, süßer DE mei= mf 4 ne Brust! tomm', ach mf komm' in mei= Rasch. 9 c 多 f Plan, bunt, Beit, mf 297 mf 21P 5 ne Brust, & 1. Nun bre- chen aller En den die Blu- men aus grü- nem 2. Hier blüh'n Ma- ri- en ster= ne, dort Pri- meln so licht und 3. Ja möch- test selbst du kommen, da wär's wohl = gu= te f dim. 22 # 7 in meine Brust! dim. P PP> II. Baß etwas hervortretend. 103. Frühling ohne Ende. C. Reinecke. wo ich mich hin mag wen- den, bald ruft ein Horn zur Fer- ne, = all' Leid wär' mir be nom- men = da hebt bald rauscht's und lau dolce P da bald pund pp € 3 = da bald und = da hebt ein baldrauscht's im und lauter hebt ein rauscht's im lau = ter ein im ter dolce hebt ein rauscht's im lau- ter 16 Klin- gen tüh- len Se- lig= keit, mf mf Klingen an, küh- len Grund, Se lig- keit, Klin- gen an, da fühlen Grund bald Se= lig- keit und Klin- gen. an, kühlen Grund, teit, an, Grund, Se lig = : 298 da hebt ein klingen an, wo bald rauscht's im kühlen Grund, bald und lauter Se lig keit, all' = hebt ein rauscht's im lau = ter P ich mich hin mag wen- den, da hebt ein Klin- gen an, möcht' ruft ein Horn zur Fer ne, bald rauscht's im küh- len Grund, ganz Leid wär' mir be- nom- men, und lau- ter Selig- keit! Die = dir einSträußlein bin- den, möcht' dir ein Lied er= fin- den, wo wirr ist mir zu Sin- ne, weiß nicht, was ich be= gin= ne, mein Blu- men könn- ten blü- hen, die Klän- ge wei- ter ziehen, ist P petwas ruhiger ritard. mpe a= ber fang' ich an? Wo a= ber fang' ich an? Herz ist mir ver- wund't, mein Herz ist mir ver- wund't. doch die Welt so weit, ist doch die Welt so weit! ritard. ritard. 1 Lie der dann 299 PP Lie- der dann, Lie- der PP = 4., Wenn sich zwei Au- gen fun den, wer schaut da mfetwas ruhiger ritard. # an? Wenn sich zwei Mündlein run- den, Lie- der dann, was was braucht's P die Blu- men braucht's der der was braucht's der Lie- der dann, wenn dann, was braucht's der was braucht's der was braucht's der was braucht's der mf p Tempo primo sich zwei Mündlein run- den, was braucht's der Lie- der dann? Wenn mf 9: 2 ei= nig Herz und Tempo primo ei einig Herz und nig Herz und = - - 300- - P En de, ohn' En de hebt da = P Hän de: welch' Früh- ling oh= ne cresc. Hän Hän C = cresc.. = nig Herz und Hän accell. zu blü- hen an! Wenn Wenn ei= = accell. : " de, welch' de, welch' Früh- ling oh- ne de, welch' Früh ling ohn' Frühling oh- ne 9: Früh- ling ohn' En de, ohn' En de, ohn' En de, hebt da zu blü- hen : = P = 9: 1 bb etwas ruhiger Gemüthlich. an, welch' Früh- ling, welch' Früh- ling ohn' En etwas ruhiger ritard. - 301 3 8 8 cresc. ritard. cresc. 104. Röslein im Wald. mf = de! DOL C. L. Fischer. 1. Ir- gend und ir- gend im Wald blü het ein Rö- se2. Tau- send- mal blick' ich dich an, 3. Liebe mich! liebe mich! girrt 4. Wird es nun win- ter- lich kalt, mf in- nig und min- nig? lei se mein Herz dir Röse- lein, bleib' nicht P cresc. der lein, lieb- lich an lich: Rös- lein, zu, kei- nes mir hier! Komm' doch mit cresc. al heim- lich lie= bet nur kei- nes als kom- me zu = 302 書 Farb' und Ge- Jä = lie : mir aus dem - mf mf PP stalt, heimlich ganz lie= bet, ach, gers- mann = ber kei= nes, ach, wird, Wald, kom- me, o lein. Wenn ich das Rös-lein seh', dich. Lie bet nur dich allein, du. Keines so lieb mir ist, mir! Du sollst mein Him- mel sein, cresc. wird mir so wohl, so weh', wird mir so wohl, will nur dein eigen sein, will nur, will nur kei- nes wie du es bist, keines wie du, will dir mein Dasein weih'n, will dir, will dir, PP cresc. ffmir so wohl, so so wohl, so dein eigen wie du es will dir mein P G bb 20 weh', wird mir so wohl, so sein, will nur dein eigen es bist, kei nes wie du = weih'n, will dir mein Da sein weih'n, mein Da = Komm' zu mir! Komm' zu mir! PP Ein wenig langsamer. Komm' zu mir! Ein wenig langsamer. PP 303 ſein! Himmel sein! sein Komm' - rit. 74 weh', so wohl, so weh'! sein, dein eigen sein! bist, wie du es bist! seinweih'n! rit. Komm' zu mir! Komm' zu mir! zu mir! = Du follst mein BU Du sollst mein Him- mel bestimmt mf 2 bestimmt mf Him- mel mein nur dir will ich mein Him- mel Da sein weih'n! tomm' zu mir, 9:05 mir, mir, mir, komm', o du sollst mein du sollst 304 du sollst mein Komm' zu mir, komm' zu mir! mf Komm' zu mir, mf PP rit. komm', Komm', o komm', komm' tomm' rit. Komm' zu mir! a tempo PP du sollst mein Himmel sein! LA B. Him- mel PP PP komm', o komm', komm' a tempo Him- mel sein! mein zu zu fein! zu Himmel sein! 12 nur dir will ich mein Da- sein weih'n! Ruhig und gemüthlich. P 64 24 髒 9*** 105. Abschied vom Walde. P Tutti. 305 mf -PP Goli. - 1. A- de, du lie- ber Tan- nen- wald, a= de, a= 2. A= de, du liebes Wal- des- grün, a : de, a= 3. Und scheid' ich auch auf Be- bens- lang, a de, : a= Soli. P mf PA -PP Das Rütli. 2. Auflage. de! Jhr Blüm- lein mög't noch de! D Wald, o Fels, o P Tutti. mf Tutti. P mf de! Wie rief die Schei de stund' so bald, a- P. Effer. -PP Soli. = lange blüh'n, aVogel- sang, a= P cresc. de, a- de!( pp) Mir ist das Herz so trüb und schwer, als de, a= de!( p) Mögt and're Wand'rer noch er- freu'n und al= ler Zeit, gede, a= de!( f) An euch, an euch zu P Tutti. cresc. pp Soli. 20 94 cresc. lie= ber lie bes Wald, o = rief's: Du sieh'st ihn nim- mer- mehr, a= Düf te streu'n, a = ihnen eu- re denke ich in Freu- dig- keit, a : 306 rit. lie ber Tan- nen- wald, a lie bes Wal- des- grün, a Wald, o Vo= gel- sang, a rit. : cresc. PANIEN TEE mf Tutti. Tan- nen: wald, a Wal- des grün, a Vo= gel= sang, a Amf P Halbchor. Tutti. = de, ? de, ? Halbchor. PP = ? = de, a de, a de, a PP de. de. de. de, du - de, du de, a= de, o TO LO a A a 회 11 de, de, de, mf du du 0 mf Eichendorff. Gemäßigt. * 307 4 — 106. Der frohe Wandersmann. = 1. Wem Gott will rechte Gunst er weisen, den schickt er in 2. Die Bächlein von den Ber- gen sprin- gen, die Lerchen schwirF. Mendelssohn- Bartholdy. cresc. die wei- te Welt, dem will er seine Wun- der weisen, dem renhoch vor Lust, was sollt' ich nicht mit ihnen singen, was 2 cresc. will er seine Wun- der sollt' ich nicht mit ih= nen wei- sen fin- gen 부 wei- sen in Berg und sin- gen aus voller 84 944 94 left the Wald, Kebl', 944 Feld; dem will er Brust, was sollt' ich - 308 f in Berg und Wald, in Berg und Wald und Strom und aus voller Kehl', aus voller Kehl' und fri- scher Wun- der sei- ne nicht mit ihnen Wald und Strom und Feld. Kehl' und frischer Brust! C wei- sen in Berg und fin- gen aus vol= ler Etwas langsamer. Den lie ben C q ? Etwas langsamer. ff rit. - 309 cresc. P HE Gott laß ich nur wal- ten, der rit. cresc. a tempo P a tempo Feld, und Erd' und Him- mel will er hal- ten, und Erd' und # Him- mel will er- hal- ten, A Bächlein, Lerchen, Wald und d f hat auch mein hat auch mein Sach' fl Sach', hat auch mein Sach' auf's Best' bestellt. Der Erd' und f # 4 Him- mel will er hal ten, hat auch mein Sach' auf's Best' bestellt, stellt, auf's Best' bestellt. P stellt, hat auch mein' Sach' auf's Best' bestellt, mein' Sach'auf's Best' 310 = be- stellt. Dalo> # mein' Sach' H mein' Sach' auf's Eichendorff. Ernst. 311 107. Nordisches Seefahrerlied. 1. Wie mit grimm'gem Un- ver- stand. Wel len sich be= 2. Wie vor un serm An- ge sicht Mond und Ster- ne : = 3. Nach dem Stur me fahren wir si cher durch die : 4. Einst in meiner leg ten Noth, laß mich nicht ver: = 의 = we gen! Nir- gends Ret- tung, nir- gends Land, vor des schwin- den! Wenn des Schiff- leins Ruder bricht, wo dann Wellen, dir un ser Tod Well' auf 1 las sen, großer Schöpfer, : sin ten! Sollt' ich von dem bit tern = = 121: Sturm- wind's Schlä- gen. = Ret tung finden? Lob er= ſchal- len. Wel= le trinken: E Volksweise. .801 HE Ein'r ist's, der in bei Wo sonst, als der Nacht, dem Herrn? Lobt ihn mit Herz und Mund, Reich uns dann lieb- ent brannt, = & k Sanft. Ein'r ist's, der uns bewacht, Christ, Ky rie : Seht ihr den A- bend- stern, lobt ihn zu je- der Stund', Herr, deine star te Hand! = 42 fchlummerft auf der See. schein' uns auf der See. uns auf der See. uns auf der See. zu zu 312 108. Abendgebet. 희 JI 1. Schon die A= bend- glo je 2. Schlummert süß und PP PP 9 c 19g- site E - cen = den klan- gen, Morgen -1 C. Krenker. PP du er= komm' komm' PP und die weck' euch 9 53 Flur im froh der 94 auf frei wiegt. Qual. р sf= 1 mf Schlum- mer liegt, Son= ne Strahl, sf = gegan- gen, von Sor- gen, 313. Pwenn die Ster= ne schlum- mert süß und PP P Je= der gern im Traum sich frei von Sün- den: Angst und Ja, ein ruhiges Gewisſen mf mf mög' euch mf cresc.. stets den Schlaf ver- sü- ßen, bis der Mor- gen- ruf er- schallt, bis der daß, wenn Got- tes Ruf er- schallt, daß, wenn PP cresc. 9 P hallt, und das Horn hallt, er nicht bang Mor- gen- ruf er- schallt, und das Horn vom Fel- sen hallt. Ja ein 2c. Gottes Rufer- schallt, er nicht bang in's Herz euch hallt. Rasch. 6 8 f II. 6 314 [ DJ MP vom Felsen hallt! in's Herz euch hallt! II, 050 109. Hemsenjägerlied. I. 1. Hin auf, wo die hän- gen de Fel- sen- wand droht, hin- auf, - : 2. Hin auf d'rum, denn o ben auf schwindelnden Höh'ndie Gem3. So mag es denn immer ein Jäger zu sein, auch haB. Bogler. 9 1 = : in die Höh' oh- ne Rast! se gar won nig- lich haust; 8 ben so manche Gefahr; 315 fah- ren der Jäger, nicht Tod, er kennt Jäger zur Beute er- seh'n, ob gleich lie- ben- dem Herzen da- heim das Weib : 店 Last; denn frei faust; fest steht Schaar; wer sie P Nicht fürchtet Gefie hat sich der wenn har ret mit Eli nicht des Ta- ge- werks ihn der Sturmwind umund der Kin= de- lein wie die Wol- ken am Ber- ge hin- zieh'n und er, ein Fels auf dem fel- si- gen Grund, mag zu ernähren zur Freu- de sich's macht, der dim. Jä Er schü = - = ritardando feu rig wie sie nur bei'm A- bend- roth glüh'n: so frei und so unter ihm gäh- nen der furcht- ba- re Schlund: er steht mit den i flett'- re auf Ber- ge, er steig' in die Schacht, der himm- li- sche dim. fa tempo = ritardando feu- rig ist Jä- gers Be- müh'n, so frei und so feu- rig ist Gei- stern der Erde im Bund, er steht mit den Gei- stern der Va ter ihn schü- ßend be- wacht, der himm- li- sche Va- ter ihn 316 gers Be- müh'n. de im Bend be - P fa tempo Bund. Tra- ra, tra- ra, tra- ra, la la wacht. la la -2la la 3 4 - la la la la la la la la Im Zeitmaß eines Marsches. 3 4 317 - tra- ra, tra- ra, tra- ra la la PP tra: ra, tra: ra. PP 110. Des Jägers Abschied. 9 la la 1. Wer hat dich, du schöner Wald, auf- ge Welt ver- wor- ren 2. Tief die 3. Was wir still gelobt im f Ia F. Mendelssohn- Bartholdy. HP baut so ein sam schallt; o- ben Wald, wol- len's drau- ßen 工 工 b -b- p -k. # : hoch da droben? Wohl, den Mei- ster will ich lo ben, so lang' Re- he gra- sen, und wir zie- hen fort und bla- sen, daß es ehr- lich noch mein' Stimm'er- schallt tau- send fach ver- hallt let= te Lied ver- hallt so lang daß es bis das hal- ten, e wig blei- ben treu die Alten, bis das = 318 dim. dim. cresc. cresc. wohl, den Meister und wir zie hen : e= wig blei- ben schallt. noch mein' Stimm' er- tausendfach ver- hallt. leg te Lied ver= = hallt. will ich lo- fort und blasen, treu die Al ten, sf PP ben, V. 1 u. 2. Le= be Le= be wohl d. V. 1. u. 2. wohl, V. 3. 2 2pp wohl, du du le be wohl, 2 wohl, du mf PP HE PP РР cresc. wohl, du Gott, du cresc. le be wohl, = 319 schö- ner Wald, le= be schö= ner Wald, le= be f schöner Wald, le: be schö B. 1 u. 2. le be : schöner : V. 3. schirm' dich Jard S PP Wald! ner Wald! le= be V. 3. schirm' dich wohl, Gott PP CUT dim. P wohl, le= be wohl, schirm' dich dim. wohl, le= be Eichendorff. Langsam. 6 8 6 8 PP PP Se- het, wie die APP PP- F. Schubert. 電 Wie schön bist du, freund- li- che Stil le, himm- li- sche Ruh'! 111. Die Nacht. PP schwei- gend, PP320 PP F Him- mels Au- en, und auf uns her= nie- der- schauen, mf schweigend, schweigend, kla- ren schwei- gend Ster- ne wan- deln in des P mf aus der blau en Fer P aus der Fer 29dq = ne, = ne, schwei PPPP> pp = schwei- gend, schwei- gend PP mf - gend, schwei= 321- PP - mf Das Rütli. 2. Auflage. PP Schwei- gend naht des Len zes C gend mf mfaus der blau Wie schön bist du, freund- li- che Stil- le, himm- li- sche Ruh'! 44 : faus der en Fer= ne! poco rit. SIN poco rit. 2 wei- chem Schooß, kränzt den Sil- ber- quell mit Moos, -mf A Mil- de sich der Er de HHH 21 9 94 9: PP mf fil mf und mit Blu- men die Gefil de, und mit Blu- men die Ge PP mfmf = C Heiter und frisch. P e de, PP322 PPund mit Blu- men die Ge- — und mit Blu- men mf mfmf 77 die Ge= fil poco rit. fil poco rit. = de! 112. Sonntags am Rhein. 1+ mf omer = de, W. H. Veit. Des Sonn- tags in der Mor- gen- stund', wie wan- dert P J 94 94 sich's so schön am Rhein, 323 wenn rings in wei- ter Rund' die 44 Mor- gen glo- cen geh'n. Ein Schiff- lein zieht auf P TOOL blauer Fluth, da singt's, da singt's und ju- belt's d'rein; du Schiff- lein, gelt, du Schiff- lein, gelt, das fährt sich gut in 9:45 all' die Lust ff - Or= gel ton, es = Dor fe hallt, es = 324 - PP hin- ein! Vom Dor fe hal let = dim. PP PP tönt ein from- mes Lied, anP P Vom gid däch- tig dort die Pro- zes- sion aus der Ka= pel= le dim. PP JA zieht. Und ernst in aller Herr- lich- keit f die Burg her 9: 4 9: nie der schaut gu= ter Rhein an - 325 P und spricht fei 32 und spricht von al ter, von al= ter P| cresc. t Zeit, die auf den Fels ge= baut, die sf sf PP auf den Fels gebaut. Das Al- les beut der prächt'- ge PP cresc. - nem Re- ben= strand und spie- gelt und spie = gelt 9 piu vivace 326 recht im hell- sten Schein das gan- ze from- me, treu- e piu vivace cresc. cresc. Baster- land, das Va- ter= land in seiner vol- len Pracht, in seiner vol- len Pracht, Lie- dern aller- hand vom lieben Gott be- dacht, von Gott, mit Lust und vom vom lieben Gott bevom lieben Gott be- dacht, 2. 9 Langsam. PP F #p lie- ben Gott be- dacht, vom lieben Gott be= dacht! dacht 3 4 PP 327 ff H 3 vom lieben Gott, vom 113. Abendlied. H1 1. Der Abend sinkt, in dunkeln Ne- bel- schleiern ruht still die 2. Die thau- be- perl- ten duft'gen Blumen neigen ihr frommes PP vom Mon hin ab, 1 4 Welt, ruht still die Welt, Haupt, ihr frommes Haupt vom hin P 2 : = PP vom Mon: hin= ab, F. Abt. ? cresc. den schein bewie zum GeMon- den- schein ab, wie zum Ge be 3 3 cresc. 3 den schein bewie zum Ge strahlt, das bet, ein PP Samsf PP Ber Schö sf PP fei ern den Dank zu Gott, den Dank zu Gott, wenn es die Schwei- gen durch's wei te All, durch's wei- te All der gro- ßen cresc. = PP glüh'n- de = A= bendroth beginnt zu an- dacht= vol- les, wunder= ba- res cresc. Ber - ge, die der All 328 Det of = ge malt, den Dank zu pfung weht, durch's wei- te malt. Ber- ge Schöpfung weht. Gott, wenn es die All, durch's wei= te Die Auch uns' dolce P Wol= PPD PP M = ken schweben re frommen Die Wolken Auch uns' = re E nie- der und freu sin Chöre sie P hot schwe from cresc. : ? P Schöpfer, der im Gott, der die se = cresc. Himmel wacht. Welt gemacht. I ben nie- der, es tö- nen men Chöre sie sin- gen 329 ustadable P = Soli. dig tö- nen gen Preis und Soli. Gu- te Nacht! Lie Ch 54 Him- mel wacht, dem Schöpfer, der im Welt ge- macht, dem Gott, der die= fe 2 rit. rit. = P der dem re dem Gu- te Nacht! PP Gu- te = te Gu Su= te - PP Gu- te Tutti. Nacht! Nacht! Nacht! Nicht zu rasch. PP 2 4 b- 2 4 Nacht, P Gu- te Nacht, Nacht! Gute Tutti. Р Gu ? 1. Ath- me nur 2. Träu- me sind PP f 330 te Nacht! lei Lie- der, - 114. Ständchen. se, SUPE Gu- te Nacht! Gu- te N P Gu- te Nacht! Gute Nacht! in Gute Nacht! P 2013 no PP H PP Gu te hier um dein kleines be frie de tes Haus, singen die Ster- ne vom himm- li- schen Land, = 部 = zieh' ich die Kreise die dir her = nie- der sf P schwe Lie 00) C. Eder. schwe- ben- de Lie der sind : = schweben- de Lie- der sind Töne Träu- me, : 22 : ben- de der sind To ne Träu- me sf nicht ma Schö- ne Rei- me 1sf nicht ma : ? Tö- ne Träu- me st aus chen nicht aus ma- chen aus chen schau spie schau ſpie 331 A AP Säus' le ge lin- de, D'rum in die Lieder a = = = = schau spie % felt die len- de felt die len- de Schöne Rei- - me blühende Lin- de, immer und wie der 3 dem gol di gen Schlummer her- aus. 2 3 mein in ner stes Wün- schen be- kannt. 2 felt die len- de Schöne Rei me mf we- de sie stiehlt sich dein mf the nicht aus dem lieb- li- chen Traum, lieb li cher Name so gern, = M sf daß sich den Tö- nen se li ge rei- ne = sf dim. söh- nen, mei- ne, mf - dim. sf 232 1 daß fel' mö wä sf P daß sich den se li ge = 2 mö- ge ver- söh- nen, wäre der mei- ne, = daß sich den se= li = ge ge, re, möge ver- söh- nen wäre der mei- ne sf Tö- nen rei- ne sich ge, mf : leif' dein Geflüster du ko sen der Baum, dein Gedei- nen beglücken- den Träumen nicht fern, den beTö- nen rei== ne mö- ge verwä- re der 333 leif' dein Geflü- ster, du deinen be= glücken- den flü glü Sehr frisch. 22 c Baß III. = be D- b = - 7 - ko sen der Baum! Träu- men nicht fern. dim. to= sen- der Baum! fern. ster, du den den Träu- men nicht 1. Jhr Wan- der- vö- gel in der Beu- tel rostet mir kein 2. Jm 3. Wo dim. 115. Wanderlust. Niels W. Gade. Luft, Geld, mir ein voller Be- cher blinkt, im das den 7 1. Jhr Wander2. Jm Beu tel 3. Wo mir ein : -b- b-P- ₂ Ae- ther- glanz, im Son- nen- duft, in blau- en rennt wie ich in al= le Welt, die ganze möcht' ich sehen, der mich zwingt, daß ich das vö ro vol wel flie schen ? : : S = 2 334 gel in stet mir ler Be -- len, euch grüß' ich, gen ist besser, ke nicht vol= ler, euch grüß' ich ist bes= ser nicht vol= ler der Luft, kein Geld, cher blinkt, grüß' ich bes- ser vol= ler als als Freu 3 Him= mels: Welt durchGott= geals Geals verFreu- den Geber: den b mf cresc. - fel = len! Ein Wander vo- gel bin ich auch, mich lie- gen. Dem blanken und dem fri- schen gar, dem tränke! Bei'm Scho- pfe nimm den Au- gen- blick! Das mf 335 bin ich auch, mich fel- len! Ein Wander- vo- gel liegen. Dem blan- ken und dem fri- schen gar, dem trån te! Bei'm Scho pfe nimm den Au- gen- blick! Das : cresc. trägt ein frei er Lebens- hauch, und mei- nes San- ges gönn' ich gern die Wan- der- jahr', das muß mit all' dem ist mein Spruch, das ist mein Schick, ich has- se was da f* - ● trägt ein gönn' ich frei er Lebens- hauch, und mei- nes San- ges gern' die Wan- der- jahr, das muß mit all' dem ist mein Spruch, das ist mein Schick, ich has- se, was da 9:39 Sa- be an dern stau- big, 9 Ga- be = an dern stau- big, Bart, getragen. P 3 4 -- fr 336 ist meine lieb= ste gleich wie der wei= ter wan- dern. nur an das Fri= sche glaub' ich! # ist meine lieb- ste gleich wie der wei= ter nur an das Fri- sche 116. Schlafe wohl! 156 60 4350 cresc. Ha be. cresc. = Ha be. wan- dern. glaub' ich! : A. Billeter. A 1. Schlafe wohl! Im Thal voll Schatten singt das Was- ser klar und 2. Schlafe wohl! Jm Lär- chen- bau- me hat ein Nest ge- sucht der 3. Schlafe wohl! Und wenn ge- schie- den wir auf lan- ge Ta- ge * 9 lind, fil- bern Wind, hebt die sind, ich will 16 ť - 337 Frisch und lebendig, doch nicht zu schnell. mf mf 9c: deckt der Thau die Schwin- gen nur im trau= ern, doch im wohl, mein süßes Kind! Schla- fe wohl, mein süßes wohl, mein süßes Kind! Schla- fe wohl, mein süßes du, mein süßes Kind! Schla- fe du, mein süßes rit. Das Rütli. 2. Auflage. rit. 117. Sängerfahrt. Mat- ten, schlafe Trau- me, schlafe Frie- den schlafe 1. Str. cresc. 1. Kühlrauschend un- ter'm bel len, tief- blau- en : 2. 666 mein süßes Kind! Kind! Kind! C. Ecker. Himmelssteh'n wir hier so hel le, wird mancher bald schla- fen : 2. Str. rit. 22 dom, geh'n, 16: treibt D treibt ſei- ne D - # 338 fla- ren Le ben, was bist du = fei kla Le- ben was bist = ne mf mf : A = = ew' gen Ju- gend Strom. Viel rü fti ge Ge= sel- len, den Leben, was bist du schön! Ge- grüßt du wei- te Run- de, du Ar- go = nau- ten gleich, Burg auf der Fel- sen- wand, ren du sie du Wel len = schnel- le, fie du der D fahren auf den Land voll großer fah- ren auf Land voll gro den Ber E cresc. auf gro Wellen in's duft'- ge Früh- lings- reich! Kunde, mein grü- nes Vater- land! cresc. = recitirend 339 Und Ei ner faßt Euch möcht' ich Al= den Wel len in's duft' ge ßer Kunde, mein grü- nes = 2 Sie fah- ren, fah : ren Du Land, du Land voll den Be- cher, les ge- ben, Sie Du Va fah= ren Land voll Frühlings- reich! : ter= land! fa tempo 17 daß es durch's Schiff erund ich bin fürst- lich a tempo klingt; reich; poco dim. am Mast steht er mein Herz- blut und D am Mast steht er als Sprecher, mein Herz- blut und mein Le- ben, poco dim. weiter singt, alles für euch, DS eresc. cresc. 340 inf hört, was er weiter singt, hört, was er mein Blut, mein Leben, ihr Brüder, mf = wei ter singt: 2. ,, Wie al- les für euch! 3. ,, So mf ? hört, was er ihr Brü- der, wie oben J| B fahrt im Mor- gen- schim mer, sey's # H : E - THE Donau o der Rhein, ein rechter Strom bricht im im mer in's 341 ein rechter Strom bricht cresc. ew'- ge Meer hin- ein, ein rech= ter ein À ew'= ein 12 ein rechter Strom bricht 中 = ge Meer hin = mer in's Strom bricht rechter Strom bricht rechter Strom bricht = ein! Eichendorff. Lebhaft. 9 C € - 342 Stunz. A Auf, Ma- tro- sen, die An ker ge- lich- tet, Se- gel ge: FE ritard. 118. Der Matrose. spannt, den Kom- paß ge rich- tet! C f a tempo dolce See, morgen geht's in die Lieb- chen a de! dolce 10 Schei- den thut weh! Mor- gen geht's in die wo- gen- de ritard. fa tempo wo= gen= de See. Dort 19 9 drau- ßen auf to= sen den Wel len schwan- ken= de P Schiffe an Klip- pen zer- schel- len, in Sturm und Schnee sf ritard. 343 ritard. f dim. sf> a tempo wird mir so weh', daß ich auf im- mer vom Lieb- chen f a tempo P 19 28 geh', daß ich auf immer vom Lieb- chen geh'. Ei- nen dim. 9 9 dolce - 4 Kuß von ro- si- ger dolce Sturm und Klip- pe! 344 - Lippe, und ich Braus', o ten. fürch- te nicht --FOOLLY See, Sturm- wind ten. weh'! Wenn ich mein Lieb- chen nur wie der= seh', wenn ich mein = # Lieb- chen nur wie- der seh'! Doch find' ich die Hei- mat nicht 2 22 9 94 wie- der, un PP 0= ben f rei- ßen die Flu- then mich = b tief in die See! Liebchen a de! Wenn ich dich legato PP a tempo 345 8 seh', wenn ich dich a tempo legato wie- der= seh', ritard. ritard. Kod nie- der, dich wie: o= ben nur wie= der= derseh', nur 194 $ wie der= feb', — seh', dich wie= der PP> Langsam und feierlich. PP PP 346 dich D= = seh'! 119. Abendglocken. B 1. Die 2. S A- bend- glo- cken leuchten Mond und Sab- bat- glo- den 3. Die 4. Groß ist, was Gottes ben nur wie= der klingen, das Ster- ne, am hal- len, voll Gnade dem = : F. Abt. Tag- werk ist vollhohen Himmels= ho her Maje= Schweizer- vol ke = B zelt, stät, gab, Nacht, Welt; bet. ab. pp - A po = bracht; es sinkt auf heil'gen Schwingen her aus licht- er- füll- ter Fer ne be die frei- en Schweizer wal= len heut' doch wei- chen von dem Pfa- de des ab die stil- le strah- len sie die al le zum GeGuten wir oft = -PP 1. mf 141 98 347 PP Sie spendet fü Dort thront der Heil' Der Andacht Lie Wir fühlen das füßt uns manchen Lob und Preis und schwingt im from- men fle hen heut' auf's = PP sie spendet süßen dort thront der Heil'- ge, Der An- dacht Lie- der Wir fühlen das mit Reu P = = = Ben ge, der mit Kum Ch Seh= nen Neu- e mer, ein = re, der sich zu mf 12 Schlum- mer, ver= re, ihm nen, es Heh tö PP = = e, und Schlummer Heh= re tö Reu= e, = nen, cresc. e string. Gott im Him- mel unser Leben un- ser Herz emGot- tes Va- tercresc. e string. 9 E 9 ** mf wacht, ein hält, der por, sich huld, zu fmf Nacht, in Welt, dem Herr, neig' trag' mit Etwas lebhaft. 9-3 4 123 2. 3. P 3 DO P crescen- mf - T Gott im Him- mel wacht, unser Leben hält, unser Herz em- por, Got tes Vater- huld: crescen- do stil Herrn uns uns mf 348 do : ler Nacht. der Welt. dein Ohr! Ge= duld. 120. Nachtgefang. 1. Nacht, o Nacht, du heil'- ge Nacht! = PP in dem neig' Trag', PP L a tempo ſtil= ler Herrn der D uns, Va- ter, a tempo F. X. Chwatel. test Brei He best Laß auch = = 19:21 dei nen Friedens uns in Traum- ge jetzt in dei= nem — Ruh' Glück; mild, Wald und Wei- her, ren Ge- fil- den, langem Har- me; → 349 = = schlei- er bil- den Ar= H 17 2 - we= best lei test we= be P lie bend al kehr= ten nie trợ: stend in = = me decresc. ber Wie= = ſe, zu schö= nehen mich nach ü auch ru = sü= ße, lä- chelnd Lieb- chen cresc. = cresc. T len Mü den zu. doch wir zu= rück! sü= ße uns zum hold und mein Traum- ge bild. decresc. 1 - ● 7-24 2 We= hest Lei=- teſt We be P 93 4 2 12 sü lä Lieb : lie= bend kehr= ten trợ: stend Ruhig erzählend. mf - : Be, = 350 - chen decresc. al nie in decresc. : chelnd cresc. fü= Be Ru uns zum Glü hold und mil cresc. smorz. Mü- den zu. wir zu= rück! len doch mein Traum- ge bild. smorz. 121. Der alte Barbarossa. 1. Der al te Barbaros- sa, mf> = TOL 11 = = he cke de Fr. Silcher. Ş der Kaiser Frie- def 19: 9 98 rich, im dim. zau= bert dim. mf un= ter= ird'- schen Schlos- se mf e la: - dim. 351- sich. Er ist nie mals ge stor= ben, : ? = DO 3 pp P ritenuto hält er lebt da rin noch jezt, er hat, im Schloß ver bor: gen, zum = de ver: TTOO mf Schlaf sich hinge setzt, zum Schlaf sich hin ge= seßt. 2. Er : dim. Pp ritenuto f 09 er mf 9 98 9: 9 etwas bewegter cresc. Tee hat hin- ab ge- nom- men des Rei- ches Herr- lich- keit, und etwas bewegter - cresc. 352 wird einst wie= der= tom- men : mf ff mit ihr zu ſei fr = ner Zeit. Der Stuhl ist el fen bei nern, da rauf der Kai- ser 2 : = mf 980 sißt, der Tisch ist mar- mel- stei- nern, wo- rauf sein Haupt er dim. rit. P f - stüßt, worauf sein Haupt er stüßt. 3. Sein Bart ist nicht von dim. rit. P b mf 353 mf a tempo A Das Rütli. 2. Auflage. mf a tempo Flach- sen, er ist von Feu- ers- gluth, ist durch den Tisch gef mf mf 42 wach- sen, worauf sein Kinn aus- ruht. Er nickt, als mf 1 PP wie im Trau- me, sein Aug' halb of fen E PP DO OOL zwinkt, und 23 G rit. dim. je nach lan- gem Rau- me er PP flie- gen um - 9 8:: 8 354 den - PP sempre ei- nem Kna- ben winkt. 4. Er spricht im Schlafzum Kna- ben: geh' rit. dim. PP PP sempre le hin vor's Schloß, o Zwerg, und sieh', ob noch die Ra- ben herB AS ei- nem Kna- ben winkt, er TO O P P 21 Berg. Und wenn die alten Ra- ben noch 9 mf 22: 1 geo flie- gen immer dar, so muß ich auch noch schla- fen ver= mf Innig. 3 4 eresc. - cresc. 3 4 zaubert manches Jahr, verzaubert man- ches Jahr. PP piu lento JE 355 PP piu lento dim. PP dim. 122. Nun leb' wohl, du kleine Gaffe. 1. Nun leb' wohl, du klei- ne Gas- se, nun a= de, du stil- les P Fr. Silcher. Dach! Va ter, Mut- ter sah'n mir trau- rig, und die Liebste sah mir PP 9 II nach, - cresc. rit.. 356 E #H und die Liebste sah mir nach. 2. Hier in wei- ter, wei- ter rit.. etwas bewegter mf s mf HB cresc. mf TOOL etwas bewegter Ferne, wie's mich nach der Hei- mat zieht! Lu- stig sin gen die Ge C cresc. sel- len, doch es ist ein fal- sches Lied, doch es ist ein cresc. EN € fal- sches Lied. 3. And're Städt- chen kom- men frei- lich, and'- re — PP> PP 357 Mädchen zu Gesicht; ach, wohl sind es and'- re Mädchen, doch die Ei ne ist es nicht, = etwas langsamer - etwas zurückhaltend rit. mf doch die Ei- ne ist es rit. mf D nicht. 4. And're Städt- chen, and're Mäd- chen, ich da mit- ten etwas langsamer PP d'rin so stumm! And'- re Mädchen, and'- re Städtchen, etwas zurückhaltend cresc. D, wie P: cresc. ger= ne kehrt' ich Innig. 1: b 3 -4P 4 P mf 1. Nennchen von 2. Recht, wie ein 3. Wür- dest du sie ist mein hat ihn erst leb- test da, mf - um, 358 rit. e dim. pp THE rit. e dim. 123. Nennchen von Tharau. sehr langsam o, wie ger- ne kehrt' ich um! sehr langsam Tha- rau ist's, Pal- men- baum gleich ein- mal DOLL- Fr. Silcher. die mir ge= fällt, ü- ber sich steigt, von mir getrennt, Leben, mein Gut und mein Geld. Re-- gen und Sturm- wind ge- beugt: wo man die Son ne kaum kennt: D -4 Aenn- chen von so wird die ich will dir P P 359 auf mich ge= rich- tet in nach man- chem Lei- den und Ei sen und Tha- rau hat Lieb' in uns fol- gen durch P Ker fer und - : - wie der ihr Herz mächtig und groß, Wälder und Meer', 1 in Freud' und trau= rỉ= gem feind= li- ches 12 Gut, Aenn- chen von Tha- rau, mein Reich- thum, mein Aenn- chen von Tha rau, mein Reich- thum, mein Gut, Nenn- chen von Tha- rau, mein Licht und mein Sonn', mf #: Schmerz. Loos. Heer. mf Innig. 6 € 9 c cresc. du du mein cresc. P 1. Es 2. Die ( f) 3. Die P -- f. 360 F See le, mein Fleisch und mein Blut! See le, mein Fleisch und mein Blut! dei= nes her = => um! mei- ne mei- ne Leben schließ' ich um ab von des Him- mels fühl- ten der Bei den Thale und auf der ? 124. Ade! schei- nen die Stern- lein so Blü- me- lein wein- ten auf Win- de durch we= hen die P Höh'; zwei Weh'; die Höh'; da 10> = Lie ben de standen so weh'n wei- ße Volksweise. hell, so hell herFlur und Steg, sie Wal- des- ruh', im P stan- den hier trau- rig am Tü- cher ein 6 auf der Schwell', ach, Schei- de- weg, ach, an= der zu: A Hand in Hand, a Herz an Herz, a de, mein Lieb', a A Mäßig. 6 8 mf P 6 8 --361 = Hand in Hand, a Herz an Herz, a de, mein Lieb', a FOO = de! = de! = de! 31 125. Sorelen. हो F = : = f de, de, de, 1. Ich weiß nicht, was soll es be deu- ten, daß ich = ach, ach, a= Fr. Silcher. so D= ben 2. Die schön ste Jungfrau si= get dort ( più f) 3. Den Schif- fer im klei= nen Schiffe er greift es mit = 43 # 9 16 trau- rig bin; wun- der- bar, wil- dem Weh'; 362 DE ein Mähr- chen aus al ten Zei- ten, das ihr gold' nes Geschmei de bli- ßet, sie er schaut nicht die Fel sen rif- fe, er = = 19 kommt mir nicht aus dem Sinn, tämmt ihr gol de nes Haar. schaut hin auf in 2 C = die Höh'. + }; dun- kelt, und ruhig Kam- me und singt ein schlin- gen am En de 2 P 7 die Luft ist kühl und es Siekämmt es mit gol- de- nem Ich glaube, die Wel- len vermf= fließt der Rhein, Lied da= bei, Schiffer und Kahn; mf= ( p) der Gi- pfel des ( f) das hat ei- ne ( ff) und das hat mit 9 Ber- ges fun wun- der= sa ih 9 Frisch und heiter. kelt im A- bend- son- nen- schein. me ge- walt'- ge Me= lo= dey. = gen die Lo= re= ley ge= than. = Sin = rem 3. Strophe lebhaft und kräftig, die 4 Schlußakte langsam und pp wiederholt. 8 363 126. Soffe das Beste! 8 1. Her- zel, was kränkt dich so sehr, als wenn im Him- mel kein' 2. Soll's a= ber kom- men so weit, daß dich sollst rich- ten und 3. Und was von An- dern geschieht, die ses be- kümm'- re, be: P Heine. eresc. Fr. Silcher. UL Hoffnung mehr wär'! Wenn schon das Wetter ge- fähr- lich auswehren zum Streit: strei te fein ta- pfer und un- versor- ge dich nicht; kehr' nur vor dei- ner Thür', wohl auf dich cresc. 9: 1 - 364 201 = steht, hoffe das Be- ste, ver za ge nur nicht; sagt man ja zagt. Alles ist g'wonnen, wenn's dreist ist ge- wagt; sagt man ja schau', und ja nicht Je- dem dein Herzel vertrau'; blas nicht, was 10 in's ge- mein, sagt man ja in's- ge- mein: daß im Krieg, sagt man ja, daß im Krieg dich nicht brennt, blas nicht, was dich nicht brennt, Regen folgt Sonnenschein, schein. wachsen und blü- he der Sieg. froh sein, bis Sieg. End'. an dein End', ed 2 f 00 auf Re- gen, auf die Lor= beer'n so wirst du # 3 127. Weg mit den Grillen und Sorgen. Mäßig bewegt, doch entschieden. t f 9 c 1 365 1. Weg mit den Gril- len und Sor- gen! 2. Flüch- tig ver- rin- nen die Jahre! 3. Fröhlich zu wal- len durch's Le ben, 4. Se het, in Osten und 5. Dräut Euch ein Wölkchen von = 1. lacht uns der 2. Wie ge zur 2 3. Saf te der 4. Trau- ben zu 5. Hoffnung bis Mor- gen Bah- re Re- ben, Fe: sten; mor- gen, Arr. v. W. Baumgartner. Westen Sor- gen, P Brü- der, es Schnell von der trin- fen vom fel= tert man scheucht es durch ruhig und gebunden nur in der Jugend so trägt uns der Fit- tig der heißt uns der Wil- le des Gott gab zur Freu de den Hoff- nung macht Al- les uns P ruhig und gebunden 1. schön! 2. Zeit. 3. Herrn. 4. Wein! 5. leicht. 94 9 - f feuriger f 366 Laßt uns die Noch sind die Auf denn, ihr Gott schuf die Mädchen zur Hoff- nung, du sollst uns im ffeuriger = r 3. singt sei- ne 4. pflanz- te die 5. lie bend und Be= cher Ta= ge fröhlichen 1. Be= cher be- kränzen, 2. Ta= ge der Ro= sen; 3. fröhlichen = Ze- cher, Lie be,/ Le= ben 4. Mädchen zur 5. sollst uns im = 1. laßt bei Gesängen 2. schmeicheln- de Lüf= te Gü te = : = se lig tröstend be der = krän - zen, Ro= sen, Ze= cher, Lie be, Le= ben = fl 1. Laßt uns die 2. Noch sind die 3. Auf denn, ihr 4. Gott schuf die 5. Hoff- nung, du QU 0 und Tän- zen um- ko= sen beim Be- cher! sten Trie= be um- schwe- ben, f laßt bei Geschmei- cheln- de = singt sei ne pflanzte die lie= bend und 94 f 9: 1. sän- gen und Tän 2. Lüf te um- ko : 3. Gü te beim Be : mf 4. se lig sten Trie = ? 5. trö- stend um- schwe 1. uns durch die 2. Bu sen und 3. Fröhli- che = 4. tief in den 5. und wenn - 1. bis uns 2. Brü- der, fet 3. prei 4. lie 5. ma mf = = Pilger- welt geh'n, Wan- gen uns heut: sieht er so gern: Bu sen uns ein: : Freund Hain uns be- schleicht, bet che 367 11 11 11 1 = 1. ger- welt geh'n bis uns Cy 2. gen uns heut: 3. er so gern; 4. sen uns ein: 5. uns be- schleicht, mach' den zen sen cher! be ben, = Brüder, ge preist den liebt und uns durch die PilBusen und WanFröh- li che sieht tief in den Buund wenn FreundHain Cy- pres- sen um- weh'n. ge nie ßet die Zeit! : = den gütigen Herrn! und trin- ket den Wein! den Abschied uns leicht! S C pressen um weh'n. nie- ßet die. Zeit! = gü ti gen Herrn! trin- ket den Wein! Ab- schied uns leicht! 368 128. Wohin mit der Freud'? Lebhaft und heiter. Pl 8 1. Ach du klar- blau- er Him- mel, und wie schön bist du 841"; rit. - 10 heut'! Möcht' an's Herz gleich dich drü- cken vor Ju- bel und mf cresc. a tempo cresc. weit, und mit a tempo langsamer Freud'. A ber' sgeht doch nicht an, denn du langsamer rit. - * Fr. Silcher. all' mei- ner cresc. bist mir zu cresc. A ; Freud', was fang'ich doch 楚 a tempo mf= mf= - an? Und mit all' mei- ner Freud', was fang' ich doch rit. 369 rit. langsamer 动 由 an? 2. Ach du licht- grü- ne Welt, und wie strahlst du vor a tempo Das Rütli. 2. Auflage. - cresc. PP rit. Luft! Und ich möcht' mich gleich wer- fen dir vor Lieb' an die cresc. ● 中 PP p 美国 美 Brust; a= ber' s geht doch nicht an, und das ist ja mein rit. langsamer PP 24 16 Leid, und mit 77 # an, und mit mf - erste Bewegung mf 370- all' meiner Freud', was fang' ich doch PP PP PP all' meiner Freud', was fang' ich doch rit. PP an? 3. Und da sah ich mein' Lieb' un- term Lin- den- baum erste Bewegung WANGUN cresc. rit. Am 世 steh'n, war so klar wie der Him- mel, wie die Er- de so cresc. langsamer PP PP 371 sehr lebhaft - schön; und wir küß- ten uns Beid', und wir san- gen vor langsamer -* mf cresc. mf 700 rit. = Lust, und da hab' ich ge wußt: wohin mit der Freud', und da sehr lebhaft cresc. hab' ich gewußt, wo hin mit der = rit. 16Freud'! Etwas bewegt. р 6 8 - 10 1. Sah ein Knab' ein 2. Kna be sprach: ich ( f) 3. Und der wil- de = 8 P 372 FO Rös- lein steh'n, Rös- lein auf der = bre che dich, Rös- lein auf der Knabe brach's Rös- lein auf der A 6 Hai- den, war so jung und morgenschön, schnell er lief es Hai- den; Röslein sprach: ich ste che dich, daß du e wig Hai- den; Röslein wehr- te sich und stach, half ihm doch kein H — 129. Baidenröslein. 101 nah' zu seh'n, sah's mit vielen Freu- den. denkst an mich, und ich will's nicht leiden. Weh und Ach, mußt'es e ben lei- den. = mf> 210 H. Werner. mf cresc. Rös- lein, Rös- lein, Rös- lein, Rös- lein, Rös- lein, Rös- lein, cresc. 19: Lebhaft. E t 9 c - f 373 Röslein roth, Rös- lein auf der - Dai= 130. Der reichste Fürst. 1. Prei- send mit viel schönen Re 2. Herrlich, sprach der Fürst von 3. Seht mein Land in üpp'= ger 4. Große Städte, rei che 5.& berhard, der mit dem Bar = = 6. Doch ein Kleinod hält's ver= bor= 7. Und es rief der Herr von Sach f = 1. Län- der Werth und Zahl, 2. Land und sei- ne Macht, 3. Kurfürst von dem Rhein, 4. Herr von Bay- ern, sprach, 5. berg's ge lieb- ter Herr, 6. Wäldern noch so groß, 7. Bayern, der vom Rhein, = 9 Sach Fül KIB = = = = 91 den. Volksweise. den ih= rer sen, ist mein le, sprach der ster, Ludwig, te, Wür- temgen, daß in sen, der von # ihrer Län- der Werth und ist mein Land und sei- ne sprach der Kur- fürst von dem Ludwig, Herr von Bayern, Wür- tem- berg's ge= lieb- ter daß in Wäldern noch so der von Bayern, der vom 的 1. Zahl, sa= Ben 2. Macht. Sil- ber 3. Rhein. Gold'- ne 4. sprach, schaffen, 5. Herr, sprach: Mein 6. groß, ich mein 7. Rhein: Graf im 道 1. jaal, 2. Schacht, 3. Wein, 1. vie le deutsche = 2. he gen sei- ne 3. Saa- ten in den 4. daß mein Land dem 5. Land hat kleine 6. Haupt kann kühnlich le- gen 7. Bart, Ihr seid der Reich- ste; 4. nach, 5. schwer, 6. Schooß, 7. stein, - vie- le he gen Saa- ten deutsche Fürsten, fei= ne Berge, in den Thä- lern, daß mein Land dem eu- ren, Land hat flei ne Städ- te, sprach: mein Haupt kann kühnlich Bart, Jhr seid Bart, Jhr seid der ich mein le= gen, Reich ste, Für- sten, Berge, Thä- lern, 374 eu- ren Städte, einst zu wohl in auf den wohl nicht trägt nicht je= dem Eu er f - cresc. = einst zu Worms im wohl in auf den wohl nicht trägt nicht je- dem Eu= er cresc. P sa= Ben Sil- ber gold'- ne schaffen, Graf im Rit= tertie= fen ed= ler man- chem Ber== gen steht an Schäßen Ber= ge sil= berUn ter than in = = Land trägt E- delWorms im Rit= ter= faal. man- chem tie- fen Schacht. Ber= gen ed ler Wein. Schä- ßen nach. steht an Ber ge silber schwer. ter than in Schooß. : Un= Land trägt E= del- stein. I. Kerner. Frisch und heiter. 16 1. Drauß ist 2. Wenn die 3. Wenn am 6 mf 9 3 4 mf 3 4 mf wohl, wenn mei'm Schäßle aus, kann i's halt no Ruh', will mei'm Schäßle 375 131. Im Mai. mf Alles so präch- tig Vög- lein thun sin- gen, Abend er klin- ge = hol. Mein Herzlein thut sich Haus. Und es wird sich schon zu! Al- le Blüm- le ver Arr. v. J. Nick. = poco ritardando # C be- dächtig a Sträuße le ich ver- zwin- ge, hol i's Schä- ße- le in's ich singe: mach'die Neu- ge- lein jetzt und es ist mir so früh Morgens, zieh' ich rings die Glöck- le zur poco ritardando poco ritardando freue und es blüht mir auch dama che, denn ich mein' es = ja ſo blühen und der Mai ist bald vorpoco ritardando 19B rin! gut: bei; E 9 ba Sehr lebhaft. mf C f a tempo Sinn, han i viel no im Sinn! thut, daß mer z'sam- me uns thut. treu, in zwei Herzen so treu! riten. 3 9 c Im Mai, im schö- ne Mai- e hani viel no im Un- ser Herrgott wird schon wa- che, daß merz'sam- me uns doch da für wird er ein- zie- hen, in zwei Herzen so a tempo Py ritard. 376 > ritard. 132. Frisch gesungen! 事 1. Hab' oft im Krei- se der : ( p) 2. Hab' ein- sam auch mich ge ( f) 3. Und Manches, was ich er= 4. Sollst uns nicht lan- ge mf Fr. Nichter. Fr. Silcher. Lie- ben, im här met in 2 fah- ren, ver- kocht' ich in kla- gen, was Al- les Dir P duf- ti- gen ban- gem P 이름 = Lied- lein ge sun gen, und = = Grase ge ruht, und mir ein dü- ste- rem Muth, und ha- be wieder gefun- gen, und ſtil= ler Wuth, und kam ich wie der zu sin- gen, war we= he thut, nur frisch, nur frisch ge sun - gen, und = mf 9: 377 A Alles war hübsch und Alles war wie- der Al= les auch wie= der Alles wird wie= der = gut, und mir ein gut, und ha= be gut, und kam ich gut, nur frisch, nur frisch ge: Lied- lein gewie- der ge wieder zu = fun- gen, und Al- les war hübsch und gut, und Al- les, sun gen, und Al- les war wie der gut, = und Al- les, wie der gut, war Al- les, wie der gut, und Al- les, sin- gen, war Al- les auch sun- gen, und Alles wird : J H 原 Al- les, Al- les, Al- les, Al- les, Innig und zart. P 2 4 - P 378 - und Alles war hübsch und und Alles war wie der = war Al= les auch wieder und Alles wird wie- der Fo gut. gut. gut. gut. 42 133. Herzenswünsche. 1. O, wie ist's mög- lich dann, daß ich Dich lassen kann: 2. Blau blüht ein Blü- me- lein, hei- ßet Ver- giß- nicht- mein, = ( mf) 3. Wär' ich ein Vö- ge- lein, bald wollt' ich bei Dir sein, 語 A. v. Chamisso. Volksweise. P 20 hab' Dich von Herzen lieb, das glau- be mir! Du hast die dies Blümchen leg' an's Herz und denk' an mich! Stirbt Blum' und scheut' Falk' und Ha- bicht nicht, flög' schnell zu Dir! Schöß' mich ein # 9: A = See le mein, Hoffnung gleich, Jä- ger todt, And're nie bei trau= rig Gemüthlich. 2 4 lieb', mir, an: 4 ― cresc. 379 so ganz ge- nom- men ein, daß ich kein' sind wir an Lie- be reich, denn die stirbt fiel ich in Dei- nen Schooß, blickst Du mich cresc. mfa tempo mf als Dich al= das glau- be gern' stürb' ich a tempo Prit. lein. mir! dann! P = 1. Lieb' ist ein Blü- me- lein, pran get und 2. Lieb' ist ein Vö- ge- lein, keh ret bei ( pp) 3. Lieb' ist ein En ge- lein, denkt schon im = rit. 134. Lieb' ist ein Blümelein. F. Abt. duf- tet fein, dir auch ein, Him- mel dein, PROC 9 94 380 glän- zet und lacht, öffn' ihm dein Herz, glänzet und öff'n ihm dein brin- get dir Glück, brin get dir = 1 a tempo 보 kal ter Hauch läßt es ver- wel- ken auch, schon ü : Lie- der viel, scheucht von dir, wie im Spiel, Kum- mer kom- men hier; wen- det sich's ab von dir, kehrt's nie lacht. 2- ber ein Herz. Bringt dir der Glück. Heiß' es willP ↑ mf rit. mf rit. ber und zu= Nacht; a= ber ein kalter Hauch läßt es ver- welken auch Schmerz; bringt dir der Lie- der viel, scheucht von dir, wie im Spiel, rück; heiß' es will- kom- men hier; wen- det sich's ab von dir, a tempo 9418 P Mäßig. rit. 94 Nacht. schon ü- ber Kummer und Schmerz. kehrt's nie zu= rück. rit. dim. PP dim. 1 P PPO cresc. 381 - Fr. Silcher. IG 12 00 1. 3u Straßburg auf der Schanz, da ging mein Trau- ern 2. Ein' Stund' in der Nacht, 3. Früh' Morgens um zehn Uhr ( piu p) 4. Jhr Brü- der all- zu- mal, sie haben mich ge19 c € 135. Der Schweizer. W. Floto. stellt man mich vor das Re- giheut' seh't ihr mich zum lez- ten C an! Das Alphorn hört' ich drü- ben wohl an stim bracht; fie ich ment; Mal;( pp) der cresc. DT - men, in's führten mich gleich vor deshauptmannsHaus, ach soll bitten um Par- don, und Hirten- bub' ist doch nur Schuld daran, das da 16 dim. bb dim. dim. Va ter land mußt' ich hinü- ber = : Gott, sie fisch- ten mich im ich be- komm' ge= wiß Alphorn hat mir Sol= E ging nicht mir ist's weiß ich flag' ich dim. P P an! aus! schon! an! Langsamer Marschtakt. P - 382 - doch ches 136. Der Soldat. 1. Es 2. Ich ( m) 3. Nun schaut er auf zum ( f) 4. S haben die Neun wohl P schwimmen: das Stro- me auf:( p) mit mei- nen Lohn,( f) das an- ge- than:( pp) das Fr. Silcher. P 浅 geht bei ge- dämpf- ter Trom- mel Klang, wie hab' in der Welt nur ihn ge= liebt, nur letzten Mal, in an ge= legt, acht P k 9: 2 - 24 7 weit noch die Stät- te, der Weg wie lang! D, wär er zur Tod doch giebt. Bei klin- gen- dem ihn, dem man jetzt den Got- tes Son- ne Kugeln bb 383 und Ruh' Spie- le wird ihm die Al= le vor freudigemStrahl.( p) Nun bin- den sie haben vor- bei gefegt; sie zit- ter- ten # P les vorbei,( pp) ich es AI= pa= ra= glaub' = zu bin auch dirt,( p) da Au= gen zu.( pp) Dir schen ke Jam- mer und Schmerz,( pp). ich ber, bricht mir das Herz ent zwei, ich - ich, auch ich Gott die ich traf ihn = a= glaub' es tom- man- dirt, da= zu bin auch ewige Ruh',( pp) dir schen fe mit ten in's Herz,() ich a= ber = f = -B²- 2₂₂²9 Mit Anmuth. P 6 8 1. Han 2. D 3. Und 6 8 bricht mir das Herz ent ich, auch Gott die e= wi= ge Ruh'! ich traf ihn mit- ten in's Herz. P roth und tein's me - 384 wyß, so! au ver- blüet, 1 = zwei! ich tom- man- dirt. 137.' s Blüemli. sels Blüem- li Es tröpf= let so thuet mir 11 A. v. Chamisso. mf a= n- em Ort es Blüem- li g'seb, es Blüem- li laßt mi bi mym Blüem- li si's giebt num- me i einst ge- stor- ben bi, und' sBlüemli wenn mf Volksweise. g'seh' ni nim- me me, d'rum. - wohl es Thrän- li dri; ach, doch mys Blü- me- li, zue ਜੋ cresc. thuet es mir im = me i mag nim mir uf's Grab, das 9: 3 cresc. web! st! mir! mf bi mf ppSoli. a tempo Soli. a tempo pp 2, I O Blüemli my, o Blüemli my, i möcht', i möcht' gern mf F Herz so weh, thuet mir im lu stig si, mag nim- me : lu stig = bit te- ni, uf's Grab, uf's Grab zue : ritenuto Das Rütli. 2. Auflage. # Tutti. 385 mf ritenuto dir si, o Blüem- li my, o Tutti. # cresc. Herz so cresc. # Blüem li my, i 25 9 rit. möcht' gern bi rit. Frisch bewegt. mf dir 9 c - Bursch' in Mei- len 386 138. Wenn wir durch die Straßen ziehen. Marschlied. 1. Wenn wir durch die 2. Und doch weiß ich, mf EP fi! E 10 Straßen daß die Saus und Braus, weit von hier; Arr. von W. Baumgartner. : zie- hen, recht wie Eine wohnt viel schau- en Neuglein blau und und doch kann ich's Schau'n nicht mf 9 19: T grau- e, schwarz und braun aus lassen nach dem schmu- cken 45 her, faſt bringt, und 387 mf EF. laß die Bli- de schwei- fen durch die Fenster hin und woll' dich nicht be.- trü- ben, wenn dir Eins die, Kun- de छोटो L — 1. Baß hervortretend man chem Haus; und ich Mädchen hier; Liebchen : als wollt' ich Ei= ne su- chen, die mir die daß dich's nicht ü- ber= ra= sche, die fes Al= ler lieb- ste : Lied der Wand- rer Sehr lebhaft und heiter. mf 12th, 94 6 8 388 8 wär'. singt. - 139. Ergo bibamus! 1. Hier sind wir ver- sam- melt zu löbli- chem Thun, drum 2. Ich hatte mein freundliches Liebchen ge- seh'n, da 3. Mich ruft das Ge- schick von den Freunden hin- weg; ihr 4. Was sol- len wir sagen vom heutigen Tag? Ich mf mf Brüder- chen: Er- go bi dacht' ich mir: Er- go bi Redlichen: Ergo bi ba- mus! Jch dächte nur: Er- go bi- ba- mus! Er mf W. Müller. ba- mus! Die ba- mus! Und Volksweise. 韓 Glä- ser, sie nah- te mich schei- de von ist nun ein ** D 9: 1 Er- go bi dachte: Bi - AE 4 = klingen, Gespräche sie ruh'n; be freund- lich: da ließ sie mich steh'n. Ich herziget: half mir und ih= nen mit leich- tem Gepäck; d'rum dop- pel- tes: mal von be= son de rem Schlag; d'rum immer auf's = 389 - mf ba- mus! Das ba- mus! Und Ergo bi ba- mus! Und Neue: Bi- ba- mus! Cr. mf mf tüchtiges Wort; es C her zet und küßt, und Lei- be sich schmorgt, so of fe ne Thor, es 2 C mf heißt noch ein altes, ein wenn sie ver- söh- net, euch was auch der Filz von dem füh- ret die Freu- de durch's pas- set zum wenn ihr das bleibt für den glänzen die er= sten, und Herzen und Hei- tern doch Wol- ken, es 19 94 Heiter. 3 8 mf passet so fort, und schal- let ein Echo vom fest- li- chen Küs- sen vermißt, so blei- bet nur, bis ihr was Bes- se- res immer gesorgt, weil im- mer dem Fro- hen der Fröh- li- che theilt sich der Flor, da leuch- tet ein Bild- chen, ein gött- li- ches, Ort, ein wißt, beim borgt: drum, vor; wir 3 8 390 ritenuto herr- li ches: Er- go bi ba- mus! tröst- li- chen: Er- go bi ba- mus! Brü- der- chen: Ergo bi ba- mus! klin- gen und sin- gen: Bi- ba- mus! ritenuto 140. Tändelei. - - 1. Ro- the Bäck- le, blau' Aeug- le und a 2. Und je Glocke, de sto : hö- her die bi- ße= le 3. Und a 4. Und du bist schon mei 5. Und wie stil- ler ist mf Volksweise. D Grüb- le im schöner's GeLie- be und a bi= ße= le Schä- ßerl, a= ber sag'n darfst du's die Nacht, und wie schöner die 복 寶 Kinn, und das hat halt mein Schä- perl, dem i so gut läut', und je fer ner die Liebste, de sto größer die : Treu', und a bi se le Falsch- heit ist all- weil da? net; wenn's die Leut' a mal wissen, da kommt ma in's Stern', und wie heim- li cher d'Lieb' isch, desto mehr hab' i's mf bin. Freud'. bei. G'red. gern. rit. a tempo mf bin, und das hat halt mei Schä- herl, Freud', und je fer ner die Lieb- ste, = bei, und a bi se le Falsch- heit 2 C ist G'red, wenn's die Leut' a mal wissen, da gern, und wie heim- li- cher d'Lieb' isch, rit. mf La, la, a tempo mf 391 = 18 dem desto so gut größer die all- weil dakommt ma in's desto mehr hab' i's AJ la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, 9 la $ la, la la, la, la, la, la, Langsam. 3 4 la, mf 4 la, la, la, ra 392 mf pp. PP la MAY la, la, la, la, la, la, la, rit. la, la, la, la, la rit. la, la, la, la, 141. Sebewohl. 1. Mor- gen muß ich weg von hier 2. Wenn zwei gute Freunde sind, ( p) 3. Küs set dir ein Lüf te lein = = = mf P PP und die P la. PP muß Ab= schied ein- an = der Wangen o der Fr. Silcher. P 時 9: 9: 9: mf neh- men; D du al ler- schön- ste Zier, Scheiden, das = fen--nen, Sonn' und Mond be- we- gen sich, e= he fie Hän- de,( p) den- te, daß es Seuf- zer sey'n, die ich zu mf 393 trennen. Grä- men. Der ich dich so Noch viel größer tau- send schick' ich sen- de; P Maa: Ben, lieb- tes Herz um dein Haus: cresc. cresc. cresc. cresc. 2 soll ich dich ver= las in die Fremde zie dein ich stets ge= den f treu ge- liebt, ü- ber al= le ist der Schmerz, wenn ein treu getäglich aus, die da we- hen : bringt fich dir = sen, bet, te, mf soll ich in die ich ( f) dein mf Etwas bewegt. mf € 14 dich ver Frem- de stets ge = 394 las= sen? zie= het. den= ke. Р 142. Freud' und Leid. ( p) 3. Ein Brief- lein schrieb sie 3 1. Das Lie: ben bringt groß' Freud', 2. Sie bat schwarzbrau ne Haar', = P E|| mir, ( f) 4. Mein eigen soll sie sein, mf das da ich kein'm = J. Rict. wis- sen zu zwei soll treu An- dern al= le Leut'! Weiß mir ein schwarzbraun Mägde- lein, mit Aeug- lein klar; ihr sanf- ter Blick, ihr Zu- der- mund, hat bleiben ihr. D'rauf schickt' ich ihr ein Sträu- se- lein von mehr als mein.( p) So le ben wir in Freud'u. Leid,( pp) bis : -2 zwei schwarzbrau- nen Neu ge- lein, das mir das Herz im Leib verwund't, hat mir, mir, soll, wohl, Ros ma rin und Näge lein, sie = = Gott, der Herr, uns Bei de scheid't, dann Schatz 2 mf C langsam Frisch und frendig. mf 1. ( piu f) 2. das hat sie ( pp) A langsam 395 mf 3 mir, mir, foll, 143. Noch ist die blühende, goldene Zeit. mir mein Herz er mir mein Herz ver 8 das hat fie leb' 21 = freut! = wund't. soll mein eigen sein! de mein Schap, o weh'! f Volksweise. du Noch ist die blü- hen- de, gol- de- ne Zeit, o Frei ist das Herz und frei ist das Lied, und 3. Im Her- zen tief in- nen ist Al- les da- heim, der mf 12 9 9 = schö ne Welt, wie frei ist der Bursch, der die Freu- de Saa= ten, der 396 Lüf= te spröd und brau- set bist du so weit: und so Welt durch- zieht.( p) Und ein Schmer= zen Keim! D'rum weit ist mein Herz und so ro siger Kuß ist nicht = frisch sei das Herz und le = durch- ju- belt von ver- schämt auch die ihr Stür- me da= blau wie der Tag, wie die min der frei, so ben- dig der Sinn; dann Ler Lip = = her und da mf chenschlag! Jhr pe sei. Wo ein hin! Wir mf 2 TE 94 schöne, die blühen de, blühen de, Fröh- li- chen, singt, weil das Lied er= klingt, wo ein a= ber sind all- zeit zu Ro - do 397 D fen! 1 Leben noch mait: Noch ist die Kuß sich beut: Da ist die Noch ist die sin gen bereit: blühen- de Zeit, gol de ne Zeit, = gol de ne Zeit, C = mf 944 mf noch sind die Tage der noch sind die Tage der noch sind die Tage der D. Roquette. Frisch und heiter. 232 19: b P 2-2 3 8 1. 2. P dolce 3 Wo ein klein's Hütt- le steht, ist ein klein's Güt- le, Lieb- li ist's über all, lieb li auf Erde, Wenn zu mei'm Schä- perl komst, thu mer's schön grüße, 3. 4. Und wenn es freund- li ist, sag', i sei g'stor- be, 5. wohl, du bist be= tro- ge, P - Mäd- le, trau' net so = A ein klein's ist's wo lieb- li wenn zu mei'm und wenn es Mäd le, trau' cresc. e string. 398 144. Siebesscherz. cresc. e string. C Fr. Silcher. Hütt- le ſteht, ü- ber- all, ist ein klein's Gut; lu= stig im Mai; Schä- perl kommst, sag' em viel Grüß; la che thut, sag' i hätt' g'freit; 2 net so wohl, du bist in G'fohr; und wo viel Bu be sind, Maid- le sind, Bu- be sind, wenn es = nur mög li wär', wenn es fragt, wie es geht, wenn's a= ber wei ne thut, daß i gar net mag, 2 di ' ma- che wär', mög- li wär', wie es steht, wie es geht, trau- rig ist, kla- ge thut, nim- me mag, gar net mag, -2 1 B 3 4 9b 3 4 a tempo Leicht und anmuthig. P H 2 gut. sein. do ist's halt lieb- li, do ist's halt mei müßt du werde, mei müßt du sag' auf zwei Füß- le, sag' auf zwei Füß'. sag' i komm' morge, sag' i tomm' heut'. fell ist ver- lo= ge, sell iſt nit wohr. a tempo # 145. Blümlein auf der Haide. # 1 P 1. So viel der Mai auch Blümlein beut, zu Troft und Au- gen2. Ich seh' ver- grü- nen und verblüh'n die Welt im Frühlings3. Kein Win- ter kann, o Blü- me- lein, dir je was thun zu 399 P wei- de, ich du klei- de, Lei- de, cresc. Volksweise. weiß nur eins, daß a= ber bleibst mein ich schloß dich in mein cresc. mich er- freut, ich Immer- grün, du Herz hin- ein, ich 9: 2 weiß nur, eins, das a ber bleibst mein schloß dich in mein Hai de, auf der Hai mf 쏭 : mf $ 1 Hai de, auf der Hai = 400 rit. rit. = mich erfreut: das 3m- mer- grün, du Herz hin ein, du : : = = PP de. Soli. PP Soli. Blümlein auf der Blümlein auf der Blümlein auf der 6# mf Tutti. de, das Blümlein auf der mf Tutti. H. v. Fallersleben. Mäßig. f P 9 c 401 146. Stirb', Sieb' und Freud'! 3. Als bald der 4. Mit Stau- nen 1. Zu Augs- burg steht ein hohes Haus, nah' bei dem 2. Dort vor Ma= ri- ä be tend fie ? hei- lig Bild dum- pfer Klang die Glocke se : hen 5. Gott gib, daß die ses Mäg de lein Be tenall' die Leut' dies Kränz- lein ihr Kränz- lein H P Dom, al= ten nie= der kniet, den er weckt, Haar, licht im fried- lich trag'; = Das Rütli. 2. Auflage. - mf 7 C Mäg de lein gar al le Welt- lust weiß nicht, was es vor den Hoch= al bis zum jüngsten $ 1 - El 25 und da tritt an hel- lem Mor- gen aus ein der Him- mel hat ihr Herz er- füllt das Mägdlein wallt die Hall'ent- lang, das Mägdlein a- ber wallt nicht weit, tritt es ist die Aller- lieb- ste mein, bleibt's es mf PA = Silcher. mfl ANA Gesang er schallt, zum - fromm. flieht:( p), Jung- frau rein, laß trägt, tar: auf dem Haup- te, ganz von Zur Non ne weiht mich Sie weiß es nicht, mein Tag. mf 26 2² lie ei Lil' Lieb' Lieb' Do- me wallt die mich al= lein dein Him- mels- glanz, ei- nen ar me Maid! Stirb, Herz zer bricht, stirb, : 0,0 Mäßig. 3 4 = 3 4 ? mf = P mf be Ge 1. Mag auch 2. Ist kein 3. Ue- ber 4. Und die 5. Ich bin - stalt. gen sein!" jen und und Licht. : 402 lie- be ei Lil' Lieb' Lieb' kranz. Freud'!" = ? SOS 147. Scheiden. Ge= stalt, gen sein, jen und und tiefe Wol- ken froh und IND bfb die dein kranz, ei- nen Freud', stirb Licht, stirb PAD de, heiß das Schei- den bren- nen, Was- ser so ohn' En Berg' und Wind' und immer Tha= le, tra- gen stil= le, I. Kerner. C. Wilhelm. treu: er noch so mit den hier zu muß ich P 2-5-- & 925 k 江 Muth hat Trost und Licht, mag auch Hand von Hand sich schmal ein Felsen steg, daß nicht rechte Sehnsucht Wolken, mit dem Wind, täglich, stündlich, tausend mir die Liebe dein, die Ge danken, die = da noch so fer- ne geh'n, je der Schritt, ist's Got= tes N mf - rit. 403 : mf trennen, Lie be läßt von Lie- be nicht, fän- de drüber ma= le, grüß' ich sa- gen: Ich bin Wil= le, hin den sichern Weg, dich, ge lieb- tes Kind, dein und du bist mein, ist ein Schritt zum Wie- der seh'n, - dim. läßt von Lie- be hin den si- chern dich, ge= lieb- tes dein und du bist mein. Schritt zum Wie der= = seh'n. rit. dim. nicht. Weg. Kind. VA D = Lie- be drüber grüß' ich ich bin ist ein E. Geibel. Majestätisch. -b9:/ 1. Frei wie des 2. Denn in der 3. Dann ruht der f t - 148. Liedesfreiheit. 404 Ad- lers mäch- tiges Ge Frei- heit nur ge- deiht das Him- mel auf der Lie- der Ad- lers mächtiges Ge fie- der, Frei- heit nur ge- deiht das Schö- ne, Him- mel auf der Lie- der Schwingen, # Frei Denn Dann f fie- der, Schö- ne, Schwin- gen, H. Marschner. fl 1. Frei wie des 2. Denn in der Dann ruht der 3. Frei Denn Dann wie des in der ruht der frei wie des Ad= lers denn in der Freiheit dann ruht der Himmel wie des in der ruht der 目 wie des in der ruht der b -6²- ₂²mäch nur auf h Ad- lers mächtiges Ge- fie- der, er= Frei- heit nur ge- deiht das Schö- ne, nur he- be sich, erfef- fel- los, nur Him- mel auf der Lie der Schwingen! Das Höch- ste, was, das : - = 405 —— tiges Gege- deiht das der Lie- der P 1 he be sich zur Son- ne der Ge- sang, er = = fes sellos er- greift es das Ge- müth, nur Höch- ste, was die frei- e See le kennt, das C H = he= be fef= ſelHöch- ste, Soli. P P sich zur Son- ne, zur Son- ne der Ge- sang, und un- gelos er- greift es, er- greift es das Ge- müth; wie uns das was die freie, die freie See le tennt, die freudig 2 Soli. 778 Is 9: b 92 bb hin Reich fich = Lie Tö drin : : gieße sich der wog' uns auch das Ae- ther- zelt em= = dert, wie des Sturmes Drang, er gieße sich, er= um- wog' uns auch, umzum Ae- ther- zelt, zum 4 des Len- zes frei um- blüht, vom Druck des Stau- bes trennt, HE cresc. = = H cresc. = 406 3- der, und 18 Strom Reich por 12==un= ge ne, wie uns das gen, die freu- dig fl Tutti. = der Strom der das Reich der em- por zu hindert, wie des Reich des Len- zes sich vom Druck des 19: 2 56 9- b 9 b - e- b Stur- mes Drang, er gieße sich der Strom der frei um- blüht, um- wog' uns auch das Reich der Stau- bes trennt, zum Ae- ther- zelt em- por zu P Tutti. der, und ne, wie gen, die P Tutti. Drang blüht, trennt, mf un= ge= hin uns das Reich freu- dig sich gie um wog' zum Ae.= er= : 407 mf : 보 Lie- Tö- drindert, wie des Stur- mes des Lenzes frei um vom Druck des Stau- bes ße sich der Strom der Lie uns auch das Reich der Tö ther- zelt empor zu drin- = k 94 der, ne, gen, 6 8 Sehr lebhaft und heiter. f 2. 3. 4. 5. 1. Al- les, Al= les, Al- les, Al- les, Al- les, 6 8 A00 er= gie= ße sich der Strom der Lie um- wog' uns auch das Reich der Tö zum Aether- zelt em- por zu drin ff 149. Sebenslust. was wir lie- ben, C was wir lie ben, was wir lieben, was wir lieben, was wir lieben, er was uns hoch ge- knüpf= te zart tur und Wissen Blu-- me sei Le ben uns 408 = = ge= ent= freut! Band; schaft: pflückt! weicht! : = = = = = der. ne. gen. dim. Volksweise. le= be! le= be! le= be! Kunst, Nale= be! Je= de be! Bis das le Al- Je les, = des Wein und Frühling, du vor al= len, al= les Schö- ne, Je- de Freu: de Wer, wenn los die 9 & 9 Frucht und Blü das uns he # = = the, get, al les Gu te, C = sei will- kom- men, die uns düst' rer Sorg' ent nom Lust sich ket = tet, sich ein reines Herz ge= ret= E 409 -7 frohe Lau te, - ne, Her- zens- gü das uns treu und freund- lich pfle= get, je der Sporn zu ed- lem Mu the, = Freundschaft und Geselligkeit, du, D theu res Va= ter- land, je des Stre- ben, je- de Kraft, die Gemüth und Geist ent- zückt, den deckt auch die Er- de leicht, = f fel= lig= keit! Va= ter= land! je: de Kraft! Geist entzückt! Er= de leicht. ff men, tet, Freundschaft und Gedu, D theu- res je des Stre- ben, = die Gemüth und den deckt auch die Nitter. 1234 2. Frendig und bewegt. e 1. Wem bring' ich wohl das 3. 4. f Solo. C - Soli. 410 150. Trinklehre. F. Abt. er ste Glas? Wer lehrt mich zwei- te drit- te letzte der Trost im das? Das er ste Glas dem großen Geist, das? Das zweite Glas dem Vater land, wo mei- ner das? Das dritte Glas dem treu- en Weib, das ei- gen das? Das letzte Glas dem gu- ten Recht, das stets verSoli. = Wein uns finden heißt, der uns're Welt so schön geKindheit Wie ge stand, wo Mut- ter- for ge mich bemir mit Seel' und Leib, in dessen Blick mir Liebe dammt, was falsch und schlecht, und al- les Gu- te hält in & 9-2 9 sf 0 f macht, ihm sei das erste Glas ge- bracht, ihm sei das er- ste wacht, zwei- te lacht, drit- te leg= te Acht, b sf 9: 2 ihm, ihm, Glas, ihm sei das erste Glas ge zwei te drit- te let= te - bracht, 411 ihm sei Glas ge= bracht, Asp zwei te drit- te leg= te sf ihm, Glas, ihm sei das er- ste zwei= te drit= te let= te ihm, etwas schneller Chor. ihm sei das das etwas schneller ihm sei das II. Baß markirt ihm sei das er zwei drit letz er= : ? ? er= ste : = = T ste te te te fte Glas, das 圈 C 9 C Glas LE Lebhaft und mit Feuer. ge= wal- len, a= ber - er ste Glas ge- bracht. = 600 Bra- vo! 412 bracht. 151. Des Sängers Gränze. 7 ★ Bra- vo! Brü- der, so ist's recht! Fröh- lich darf das Herz uns f # 1 J. N. Vogl. f D 12 fröh- lich darf das Herz uns wal- len, Bra- vo! un- be- fleckt und echt soll das schweizer Lied, das 19: 9 schweizer Lied er= schallen! Freud' ist gött- li- ches Ge$ 1 schenk, doch in Gottes Freu- den- hal= len, 413 10 rei ne Freud' er len er= schal 2 = schal= len, darf nur darf nur reine Freud' er= 20 schal- len ihres Ursprungs ein- ge dent. Singet Brüder, 12 陽 19: fro = Lie- der, Frisch PE he Lie= der! Bra- vo! 414 Frisch in un ge= trüb Bra- vo! Sänger Kranz, sin- get Brü- der fro- he - Sin- get Brüder fro- he tem in un getrüb- tem Glanz blü he stets : Lie= der! singet Lie der. Bra- vo! = der frisch in frisch in un ge trüb- tem Glanz, frisch in frisch in 9: un- ge- trüb- tem Glanz, blü- he stets Kranz, der Sän · mf mf 94 8 TOOL DO Getragen, mit Bewegung. P dolce - cresc. 152. Nutterseelenallein. E Rhein; der bei, er 415 - ger Kranz. cresc. 1. Es blickt so still der Mond mich an, es fließt so still der 2. Den Kna- ben hält die Liebe wach, die Wel- le fließt vorP dolce P 手 。 P Fischer- kna be sen- det ei: ne der Sänger Alb. Braun. 7 steht im Kahn so Thrän' ihr nach, daß 94 rit. VAS 珍 = - mut ter see len= al sie al lei 2 ne nicht rit. 16²1 - : rit. 416 piu mosso e affectuoso P Asp sf lein! ſet! $ 7 a tempo trau- rig still in meinem Kämmer lein, Mädchen weint, steh'n bei de lau- schend still, ? rit. sf Ich Am a tempo = siz' am Ro- cen Hüttchen, wo sein legato e rit. decresc. 7 sempre decresc. = mir nicht schnur- ren will, so mut- ter- see- len al= lein! nur den Knaben meint, der ihre Liebe nur will! legato e rit. PP P pesante e rit. 45 das Räd- chen ob fie wohl pesante e rit. rit. PP piu mosso e affectuoso Wärst du bei mir, wär' ich bei dir, du lieber Kna- be lie- bes Mädchen rit. 9 rit. rit. 50 a tempo mein, du stünd'st nicht dort, ich mein, du spänn'st nicht dort, ich sempre cresc. a tempo 840 3 4 I. mut- ter- see- len al- lein, 4 I. - sempre cresc. Mit Kraft und Begeisterung. = شیر علی 417 Das Rütli. 2. Auflage. 1. Die Son- ne, der wir 2. Die Ketten brach der 3. Jhr Völker, wa- chet 4. Ver hei- ßend schaut sein f - con ardore : 153. Guttenbergslied. säß nicht hier so seufzt nicht hier so mut ter- see- len al= lein! II. II. W. Baumgartner. lang ge- harrt, ist end- lich Lenz ent- zwei mit seinen auf und seht den Him- mel se lig Haupt aus Wol- ken = F 27 P4 9:44 944 - 418 mf auf- ge- gan- gen; wir schau- en ih= re Rosen- düf- ten, und = re See- len uns' Völ= fer, wa- chet selbst in Flam- men! Jhr die Blü- then zu der Erden, ob man mf 訂 f Him- melrau- schen auf und uns geist ein fahrt voll Sehnen und Ver- lan- gen. Wo frei, wie Adler in den Lüf- ten. Die Lod- ten sam- men! Vor an, vorraubt, die Frucht soll uns doch wer den! Was solch'ein ſteht ein ei= nig Heer zu : = Herz, das ruhigschlägt, wenn solch'ein Tag die drückt der Tod heut' nicht. Horcht! Un- ser Mei ster an, im Sturm vor: an! Vor an, der Gu- tenberg trägt gu- ter Geist er- sann, das thut kein Teu fel sf = = 16 944 9 9: 3 4 langsamer f 1. An der 2. Zwar die ( p) 3. Drü- ben 4. Doch der mf 3 419 wa- chet auf, ihr Schwingen regt? lebt und spricht: hr Völker, wa- chet auf, ihr Völ- ter, uns die Fahn'! in den Bann. langsamer fj 유 Mäßig bewegt, mit frischem Ton. mf - 91 Saa= le Rit ter win= ken Wand- rer rit. Völ- ter, wa rit. : 154. An der Saale hellem Strande. # Pol chet auf! Arr. v. W. Baumgartner. hel- lem Stran- de ste= hen sind ver- schwun- den, nim- mer schö= ne muß von Au gen, freundlich dan nen, weil die 9 3 fallen und der Wind schei- nen aus be= moos Ferne, schaut in blau lie der; Le be= wohl = : mf 420 E Burgen stolz und kühn; ih= re Dä : tö= net Speer noch Schild; doch dem Wan lacht manch rother Mund. Und der Wand' Tren- nungs- stun de ruft, und er sin C sf D bin. zie- hen drü- ber stal- ten zart und mild. heiter und ge= sund. we hen durch die Luft. H : mf gebunden Р mf. C : = 2. Tenor hervortretend Jh= re Doch dem Und der Und er streicht durch die Hallen, Wol- ken ten alten Steinen oft Ge: : ihre Dä- cher sind zerdoch dem Wandersmann erund der Wand'rer steht von und er sin get Abschieds= cher sind zerdersmann er: rer steht von get Abschiedser Neug- lein Ster- ne, Herz ist tönt immer wie der; Tücher P : Dä- cher sind zerWan- ders- mann erWand'rer steht von sin get Abschieds# 9 lie 10 fal= len und der Wind streicht durch die Hal- len, Wol- ken scheinen aus be- moos- ten al ten Stei- nen oft Ge Ferne, schaut in blau- er = = - = 421 hen drüber hin. zie stal ten zart und mild. hei ter = und ge= sund. we- hen durch die Luft. Kräftig und bewegt. f C - Aeug- lein Ster- ne, Herz ist der; Le= be wohl tönt immer wieder; Tü- cher : 155. Das Lied. F. Kugler. ( piu p) 3. Alles Zar- te, Schö- ne, f Spohr. = 1. Wie ein stolzer Ad ler schwingt sich auf das Lied, 2. Was der tief- sten See le je Er quickung beut, = was die Brust be= wegt, mf mf 9** 562 = le daß es froh die See Al- les Große, Ed= le, Alles göttlich Ho he, = mf Weckt in uns'rer Brust Lieb' und Tha- ten- drang Al- les das er- blüht mf 422 Lust, sang. Lied, ho- he, we- det freudig - auf zum Himmel zieht. Treu' und Einigkeit, das zum Himmel trägt: ho = he, heil'= ge we= cket der Gefreu dig aus dem Weckt in uns'rer Brust Lieb' und Tha- ten= drang Al- les das er- blüht heil'- ge Lust, in der Ge- sang, ja aus dem Lied, ja uns'- rer weckt in Lieb' und Tha ten das, ja das er uns'- rer Tha- ten das er = = = = Brust ho he, 3 drang we= cket blüht freudig Brust ho- he, drang we- cket blüht freu- dig heil'= = ge der Ge= aus dem Nicht zu rasch. 2 4 Soli. Lust. sang. Lied. 9: 3 - 423 4 156. Bundes- Toast. Tutti. EH 1. Stoßt an, ihr Brü- der, stoßt an! 2. 3. Soli. fr Tutti. Soli. ff P Tutti. Brüder, stoßt an! Der Vä: ter an! Die al an! Des Brü- der, stoßt Brü- der, stoßt Tutti. fr Coli. PJH. Schüß. Zöllner. AT Stoßt an, ihr == Tut- te Freund- schaft = Jünglings Reich- thum gend # Va= ter aus- ge in des - 424 宁 A lebt in der Söhne Brust, d'rum sind die um- schließt die Herzen neu; daß treu- e blüht in der Wissenschaft, und I. T. Stoßt an, die Tu Stoßt an, die Freund Stoßt an, der Reich Chor. Stopt an, der Stoßt an, die - landes Lust, des - stor ben sei, nicht Vaterlandes Lust. aus- ge- stor- ben sei. Gei- stes Kraft, glänzt in des Gei- stes Kraft. = ritard. = - ? = Söh- ne des Lie- be nicht seine Stär- ke glänzt gend schaft thum ritard. leb ei blüht Vä= ter Tu- gend le bet al te Freundschaft eini Stoßt an, des Jüng- lings Reich- thum blü het = Chor. in der net die in der in der get die in der B Söhne Brust; Hera - zen neu, Wissenschaft, Va aus in - Vater- lan- des ausgestorben 425 d'rum daß und Söhne Brust; d'rum sind die treu- en Her- zen neu, daß treu- er Lie- be Wissenschaft, und sei- ne Stärke PP : - sind die treu e = fei- ne ter= lan des Lust, des ge stor ben sei, nicht des = Söh Lie Stär Lust, des Va= ter= lan sei, nicht aus ge- stor S in des Gei- stes Kraft, glänzt in des Gei Lust. Sto- ßet an! Sto- ßet an! fei. Kraft. 11 11 Va- ter- lan- des aus- ge- stor- ben Geistes Kraft, glänzt in des Gei- stes ? Söhne wohl des Hoch ge nuß nicht = : für und für glänzt C Sto- ßet an! Sto- ßet an! ne des be nicht te glänzt : : des ben stes Die Tu- gend Die Freundschaft Das Wis- sen hoch! hoch! boch! Tu Freund Wis Getragen. mf Sto- Bet an! = 9 c = = - : 426 Sto- Bet an! Sto Bet 2 gend hoch! schaft hoch! sen hoch! an, die Tugend hoch! an, die Freundschaft hoch! an, das Wis- sen hoch! 2 1. Es ist bestimmt in 2. So dir geschenkt ein 3. Und hat dir Gott ein mf I sf Sto Bet an! Die 2 Die Das 157. Es ist bestimmt in Gottes Rath. an! Sto- Bet Arr. v. W. Baumgartner. Gottes Rath, daß Knösplein was, so Lieb' be- scheert, und sf man vom thu' es hältst du 9: mf Tutti. 1 14 Lieb- sten, was man hat, muß schei in ein Was- ser glas; doch wis sie recht innig werth, die Dei mp Tutti. 9: 2 sf> 427 sau- er fällt, als Nacht dar- auf; das gar al- lein; dann sf> -- 14 wis wei A P wie wohl doch nichts im Lauf der Welt, dem Her- zen, ach so blüht mor- gen dir ein Rös- lein auf, es weltt wohl schon die es wird nur wenig Zeitwohlsein, da läßt sie dich so # Soli. - den, muß schei- den, se, doch wi ſe: ne, die Dei Soli. = Top Scheiden, als Schei ſe, das wis ? ne, dann wei Svii. Soli. = 2 C EX ne, = den, als se, das ne, dann P 4 Tutti. Tutti. 9 Schei wis wei al : al = P = a tempo den! ſe! ne! an- der- geh'n, so 428 4. Nun mußt du mich auch recht versteh'n, nun mußt du mich auch recht versteh'n, wenn Menschen auseina tempo mf sa- gen sie, auf poco rit. mf poco rit. eres- cen- do cres- cen- do Wie- der- seh'n, auf 94 Gemüthlich. mf 4 - Soli. 1. Seht, ( p) 2. Was ( mf) 3. Ein ( f) 4. Ein mf 429 - 14₂ -48 Wie- der- sehn, auf Wie der sehn, auf Wie der sehn. = = C Soli. Tutti. poco riten. mf Tutti. PP< PP158. Stoßt an, trinkt aus. # # poco riten. C 1 Freunde, wie der still und treu im Herz in Noth und vol- les Glas dem Vater land, der Frei- heit perlt der Be- cher blinkt! Es Her- zen wacht, den Him- mel Kampf be- währt, Heil dem, wer's gold'- ne Wein! Wer weiß, wie lang' die kann: Dem Lieb- chen sei dies ge- ben fin- den kann: ,, Ein Freun- des- herz ist statt- lich Haus! Jhr Brü- der, nehmt das mf Volksweise. Freu- de winkt, d'rum Glas gebracht, d'rauf Goldes werth; d'rauf Glas zur Hand, stoßt 124 - PVR) 9 430 schen- ket ein!( my) Ju- vi heira sa sa sa sa= sa= sa = = = = sto Bet an!( P) : sto= Bet an!() an, trinkt aus!( 0) weiß, wie lang die Lieb- chen sei dies Freun- des- herz ist Brü- der, nehmt das 2 - sa! Ju- vi- val- le val- le ral= le ral= le= ra! C - Wer Dem Ein Jhr Freude winkt, d'rum schen- tet ein! Glas ge- bracht; d'rauf sto set an! F Gol des werth; d'rauf sto jet an! : = Glas zur Hand, stoßt an, trinkt aus! Rasch und feurig. P 6 92 6 28 P -- 1. 2. Was zieht 3. Wo die Re159. Jükow's wilde Jagd. cresc. 431 Was glänzt dort vom Wal- de im Son- nen- schein? Hör's dort rasch durch den fin- stern Wald? Was ben glühen, dort braust der Rhein, der - = nä- her und nä her brau- sen. streift von Ber- gen zu Ber- gen? Wüthrich ge bor- gen sich mein- te; cresc. = C. M. v. Weber. PP S Es zieht sich herEs legt sich in da naht es A PP 2 D un- ter in dü- ste= renReih'n und gel- len- de Hör- ner ernächtlichen Hinter- balt, das Hur rahjauchzt, und die 2 schnell wie Ge- wit terschein, und wirft sich mit rü- sti- gen 裝 AN 2: 2 f b f schal- len da- rein, er füllen die See le mit Grau- sen. = Büch se knallt, es fal- len die frän- tischen Scher- gen. : Ar- men hin ein und springt an's Ufer der Fein- de. : CA das das das 432 Er : Und wenn ihr die schwarzen Ge- sel len fragt, Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt, Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt, P ist, das ist ist, das ist war, das war Lü- pow's wil de, ver we ge ne = = Dk Kräftig. Jagd, das ist Lüßow's mil de, verwe- ge- ne Jagd. A A 2 C bb f 433 160. Der versenkte bort. 1. 2. Es war ein mal ein König, ein König an dem Da sprach er zu den- deln: Was frommt euch al- les ( mf) 3. Da fent: ten ihn die Stol- zen hin- un= ter in die ( f) 4. Daß doch ein Je- der däch- te, wie dieser König f A. Billeter. Das Rütli. 2. Auflage. ² Rhein, der lieb- te nichts so wenig, als Ha- der, Gram und Gold, wenn ihr mit euern Schä- deln den Hort er- kau- fen Fluth; er ist wohl gar ge- schmol- zen, seit dem er gut: auf daß kein Leid ihn bräch- te um sei- nen da ge ho- hen 28 19: b -b- b f Schatz im in den drü- ber in den - : Pein. Es strit- ten ſei- ne sollt? Ein En de sei der = ruht. Zer ron- nen in den Muth; so senk- ten wir hin= unter den 434 ih- rer eig- nen er ver- bor- gen glänzen gleich dem sei- nem gold'- nen - Land, und wä- ren fast er = le Rhein; da bis zum jüngsten Ta rollt, läßt er die Trau- ben schwel Rhein, und trän- ken frisch und mun COO Hand. fein. Gold. Wein. De- gen um Pla- ge, ver= ei= nen senkt ihn Wel- len des Stroms, der Kum- mer ohing! = gen vor ge mag = len und = ter von = Fröhlich und rasch. f shor. 9 C f - 161. Ich bin nicht gern allein. 435- Halbchor, leicht gesprochen. 1-4. Jch bin nicht gern al- lein bei meinem Gla- se Wein. Chor. schloß- nen wird zum mit der viel zu - Fr. Schneider. fa sten neben dem ver= 1. Mag al= lein der Geiz- hals 2. Mag al lein der fin stre = Weise brü- ten bis er 3. Mag der Mönch in seiner Zelle ein- sam rin- gen 4. Muß ich einst allein auch ster- ben, laß' ich Halb chor, leicht gesprochen. doch nicht P - Kasten, mag al Grei- se, so zu Hölle, die mit er- ben, will mein lein an finst rer = Mau- er lie ben, = le= ben und zu süßem Bra- ten- rau- che Leben lang den Be- cher 9 P 1 steh'n der Dieb auf seiner wie's die Schu- le vor- ge nach stellt seinem fei- sten schwin- gen in dem Kreis der mf> Ich bin nicht gern al gern, nicht mf : E Wein; - 436- Ich bin nicht gern al= lein PE = lein gern al= lein ff DQ 2 Lau schrie Bau 3e = : = er! ben! che. cher. Ich bin nicht marcato ich bin nicht gern al= lein fr mit meinem Gla- se fe mit meinem Gia: mit meinem Gla- se mit meinem 9 - 437 Halbchor. meinem Gla= lein Gla- se Wein; ich bin nicht gern Halbchor. gern, nicht gern al- lein mit TOOL Chor. al se Wein; ich bin nicht gern alChor. mit meinem, mei- nem = mei- nem lein mit mit meinem Gla- se Wein! Gla- se Wein! 3824 38 1 Gla- se Wein! Leicht bewegt und scherzend. mf 2 4 mf 162. Warnung vor dem Wasser. 438 1. Guckt nicht in Wasser quel- len, ihr 2. Nar- ziß, der hat's er fahren, in 3. Trink' ich 2 aus vol lem Glase, stigen Ge- 4. Jhr lu = : gen Gesellen, guckt schön- sten Jah- ren, er mei- ne Na= se sich Wasser quel- len, guckt - W. Baumgartner. lie- ber in den Wein! Das sah nicht in dem Wein, nein, lang und roth im Wein; sie lie- ber in den Wein! Doch lu= stisei- nen da spie- gelt sel= len, guckt nicht in = lie ber in den Wein, guckt sah nicht in dem Wein, er lang und roth im Wein, sich lie= ber in den Wein, guckt legato sempre cressf sf = Was- ser ist be trüg- lich, die in dem Quellder Wild- niß sein ist nicht zum Ver- lie- ben, sie über eu er Gu- cken, verlegato e sempr cres cen - = do al mf in den Wein, guckt in den Wein, guckt ist nicht zum Be- trü ben, d'rum guck' ich in den Wein, guckt geßt nicht auch zu schlu: cken, trinkt aus, trinkt aus den Wein, ihr C do al mf cen = Quel- len sind an- züglich: guckt lieber aller lieb- stes Bild- niß: guckt lie- ber 439 nicht in Was- ser- quel- len, guckt lieber in den Wein, guckt, nicht in Was- ser- quel- len, guckt lie ber in den Wein, guckt, nicht in Was- ser- quel- len, guckt, lieber in den Wein, guckt, lusti gen Ge sel len, trinkt aus, trinkt aus den Wein, stoßt = = = guckt, guckt, guckt, guckt guckt, guckt, guckt, guckt guckt, guckt, guckt, guckt an, trinkt aus! Stoßt lieber in den Wein! lieber in den Wein! lieber in den Wein! an, trinkt aus den Wein! Gemäßigt. 9+* 3 4 р treu in 163. Abschiedslied. Halbchor. 1. Leb' wohl, du treu- es 2. Leb' wohl, du wack- res, Halbchor. P 440 P in Freud' und der Wei- te müs- sen schei- den! Du theil- test mit uns Lust u. Schmerz, warst ſtets wir den- ken, dir uns're Freundschaft fest und gut auch P Bru- der- herz, leb' wohl, wir treu- es Blut, dein wer- den mf p dolce mf 8 Julius Otto. P dolce Lei den. Zum Ab- schied nimm den schen- ken! den- ke du auch leß- ten Schluck, den oft und gern, an 1, PP PP wohl, wir müssen werden stets wir Wein, a P = 441 leg- ten, leg ten deine Brü- der scheiden, ja den ken, dein = P cresc. Hände- druck! Leb' in der Fern! Dein dim. cresc. schei= den! den ken! = dim. f Chor. frisch und bewegt 44 3. Wohl auf denn, ge= trunken den funkeln- den Chor. frisch und bewegt f 20 01 H de nun, mein Bruder, geschieden muß mf sein. Und mußt in die Fer- ne auch trau- ernd du mf geh'n, wir ru= fen von Her= zen: auf Wie dolce seh'n, ja, dolce 1 442 mf geh'n, wir mf = dermußt in die Fer= ne auch trauernd du ru= fen von Herzen auf Wie= der dim. e rit. PP # seh'n, auf Wie der seh'n! Ju vi val le ra, ju- vi : = ? = = dim. e rit. etwas bewegter P 443 va- le= ra, ju- vi etwas bewegter # val- le- ra, ju- vi val le ral- le ral le ra, ju= viC - = 3 ral- le ral- le= ra. = va: le= ra, ju S vi- va= le Frisch bewegt. mf 94 94 4 1. 2. 3.( f) D'rum mf 24 3 Jugendzeit, du Und doch ge- trost, die tlag' ich nicht, d'rum Lie= be sie des fest in 444 164. Jugendzeit! mir ver- hallt, ver= Einsamkeit, und Kampfe bricht, so Asf... riten. grüner Wald, dar- in der Blü- then- zeit, ver- weht, hat zag' ich nicht( f) sie halt ich mf Röslein blüht, wie ist dein Rauschen Win- des Flucht, doch reift in Noth und Pein, und wenn mein Herz im fer mf W. Baumgartner. hallt im Ohr und un ter Schmerzen muß die Sehnsucht riten. tie= mf im Ge- müth! Voll reist die Frucht! Die Flügel sein. Da mf 9 Lie- des- lust der Sehnsucht laß ich schwingt sie kühn sich a tempo 24* a tempo 124 944). langsamer fri- sche Muth, nim- mer los, auf mit mir, mf 445 mf WINS ra: sche, ro= the Dich- ter= fe= ce Sinn, das Brust und schwillt, wie in der dunkeln Mu- schel gruß es schallt, und schwebt, und trägt mich hin zu drängend 1. blut. O sprich, o langsamer drängend bewegter zögernd der hel le Blick, der : sie wächst in kran- ker daß hell, wie Lie- desbewegter sprich, wo sind sie zögernd bin! TOTO> # = 2. Schooß em por die lich- te 3. dir, D Jugend zeit, du Gemüthlich. Der Schlußton auf die 3. Strophe lang und verhallend. mf 3 2-4 9452 131 mf 446 3 4 = Mei- ne, die = We gen? Aus Hai- ne! Ich 165. Wanderlied. poco ritard. Per= le grü- ner poco ritard. 1. Ich zog zur hel- len Stadt hin aus, im Bün- del all' das 2. Was frag'ich, ob mir ei- ner fromt, von all' den tau- send 3. Leb' wohl, geliebtes Va- ter- land, lebt wohl, ihr trau- ten ATT quillt. Wald. A. Billeter. = Fenster hell an je dem Haus im lieben Hei- math kommt mir meiner zieh' nun fort in's fer ne Land beim = & b 447 # kla- ren Morgen- scheine. Da dacht' ich still im Keiner doch ent= ge- gen! Ich steh' al- lein in klaren Morgen scheine. Ich denk' an euch mit = Niemand hei- tern ich kam in's ich einst zu als kehr' P Herzen mir: aus all' den tau- send Scheiben winkt wo ich will, er scheinen! Und = weiter Welt, mag, nas sem Blick, muß = lange von euch schei- den! Doch P Abschied mir, tein lei= ser weite Feld, da mußt ich euch zu rück, dann jauchzt mein Munter. 95 Wunsch zu hef tig Herz vor : mf 6 8 rit. 6 8 = 2 blei wei ben! = nen. Freu- den! 1. Singt, singt, ja singt, singt, singt, ja 2. Rauscht, rauscht, ja rauscht, rauscht, rauscht, Tön', tön', ja tön', tön', tön' ja Klug, klug, ja klug, klug, klug, ja Singt, singt, ja singt, singt, singt, ja 3. 4. 5. cresc. A mf = 448 166. Beim Wein. cresc. mf cresc. Herzens grund! Klingt, klingt, ja klingt, klingt, klingt, ja wohl ge muth! Lauscht, lauscht, ja lauscht, lausch, lauſcht, ja Herz uns weit! Schön, schön, ja schön, schön, schön, ja Le= ben liebt; Zug, Zug, um Zug, Zug, Zug, um Herzens grund! Klingt, klingt, ja klingt, klingt, klingt, ja cresc. A mf C.F. Zelter. singt aus tief- stem ja rauscht ihr Lieder tön' und mach'das klug ist, wer sein singt aus tief stem. & 94 韓 klingt, was fröh- lich und gesund. lauscht ihr Stim- men aus der Fluth, schön ist's in der Jugend- zeit. Zug, den Wein, der Leben gibt! klingt, was fröhlich und ge= sund! heu te : stim- men heit hat hat uns weiß, ob's euch der Morgen dringt uns recht in's Herz hinZukunftsoll noch schö- ner Gott be- scheert! Duck- mäu- ser, wer sein Glas nicht En de, daß ihr's wißt, und wem zu kurz das Lie- del 2 cresc. 449 trinkt und singt, wer aus dem Wein, o gold'-nen Schein, die rit. Das Nütli. 2. Auflage. cresc. bringt, der Tag hat gold- ne Flügel, ja ein und wogt durch al le Tie- fen, ja sein, das Ster- ben wird ver- bo ten, ver : rit. Pp leert! hin= ab mit ein- nem Zuge, ja ist, der sing's nochmal von vorne, von Was ihr nicht ihr Zau- berVergangen: Den Wein, den Nun geht's zu PP rit. ff h Flügel, trinkt, Tie- fen! Rauscht, = bo= ten. Drum 3u- ge, hinvor- ne, klingt, rit. 29 a tempo Mit Bewegung. trinkt und singt, ja singt rauscht u. rauſcht, ja rauscht tön', ja tön' und tön' ab mit einem Zug, klingt und singt, ja singt a tempo AUD 3 4 P 11 1. Ein- sam? 2. Glücklich? 3. Traurig? 4. Hoffend? P PP 450 167. Sied in der Ferne. Denn die nicht! nicht! Denn bei nicht! Denn ich Sinn. Einst mit PP : 2 aus tief stem Her- zens- grund! ihr Lie der wohl- ge= muth! und mach' das Herz uns weit! hin- ab mit einem Zug. aus tief- stem Her- zens- grund! 2 4 ¹1: Ein- sam? Glück- lich? Traurig? Hof- fend? I. Abenheim. Nein, das bin ich Nein, das bin ich Nein, das bin ich Ja, das ist mein f cresc. Geister meiner Lie- ben, die in still ge- wein- ten Thränen fühl' ich weiß, daß in Ge- dan- ken mèi- ne den ge= liebten Mei- nen wie- dercresc. -b- b² find, Herz, fer- ner Hei- math heim- lich stets ein = = Treu en mich um schweben und mir um mich zu ver= ei- nen, das er= - 451 mich, sie um= schweben mich. bin, nach der = und mir das er PA Kräftig und feurig. f - P c blie- ben, sie um= schwe= ben Sehnen nach der Hei = Hei math hin. na= he sind. füllt mein Herz. 想 168. Bringt mir Blut der edlen Reben. math na= he füllt mein fr = B. M. Arudt. süßen Won- ne in dem Wein! 1. Bringt mir Blut der edlen Re- ben, bringt mir Wein! 2. Bringt mir Mägd- lein, hold und mundlich, zu dem Wein! 3. Heil dir, Quell der 4. Heil dir, Quell der süßen Lie be in dem Wein! 5. Bringt mir auch, was nicht darf fehlen bei dem Wein! 6. Und dies Lept', wem soll ich's brin- gen in dem Wein? H 1122 k -2 -2452 Das erste Mal Halbchor, das zweite Mal Tutti. mf Wie ein Früh- lings- vo= gel Rollt die Stun- de Ach, schon seh' ich Sorgen schlei- chen Nech te, treu= e Süße stes von = = mf Lüf- ten mir die Stern- lein - Hel- den glüh'n die vol- len fang aus Frei- heit, will ich's bei dem in dem in dem bei dem Wein! Wein! Wein! Wein! zu dem Wein! in dem Wein! ff TO 00 le= ben, glatt und rund- lich, Früh- lingsson- ne, weg wie Die- be, schweizer See len al len Dingen, = = will ich schwe- ben Lust sekund- lich in der Ton= ne, Trie- be Keh= len brin- gen fr bei dem in dem in bei zu in ff dem dem dem dem in den greif' ich Mond und und wie und Gedir, D Wein, Wein, Wein, Wein, Wein, Wein, Die Wiederholung mit voller Kraft. Ernst, nicht zu langsam. & 16 453 169. Der Trompeter an der Katzbach. — P Von Wun- den ganz be de- cket, der Trom- pe ter ster- bend P nicht, bis neu- e Per ruht, an der Katz- bach hinge- stre- cket, der Brust entströmt das Sie- Blut. Brennt auch die To- des- wun- de, doch ster- ben kann er F 1. F. Möhring. ges= fun- de zu # # ſei- nen 19 9 Oh = 7 To des äng- sten bang, = 454 ren bricht. Und wie er schmerz- lich rin= get zu + 4 wohl bekannter Klang. Das hebt ihn von der Erde, er streckt sich starr und wild 萬 L in ihm her über dringet ein = " H dort sitt er auf dem # 2, Pfer de # # I. u. II. Tenor. 12 8 f I. Baß. f 12 8 pe als wie Siegestrunken mit feuriger Bewegung II. Baß. f. 12 8 455 cresc. seine Hand, 2 ein steinern Bild. Und die Tromacceter. cresc. : acceter. te schmettert, fest hält pe te, sie schmettert und wet- tert Vic- to= ri= a = pe te, sie schmettert und wet- tert Vic to ri= a = und wie e ein Don fie in das Land, sie schmettert und wet- tert Vic to= : : ner ri- a, fie FL in das Land, sie schmettert und wet- tert Vic to ri= a, sie = = 9: 4 9 99 wettert Vic= to= Vic schmet- tert und wet tert Vic- to= ri= a, = wet tert Vic- to schmet- tert und wet tert Victoria, sie schmettert und = to ? to : = to wettert Vic- to 3 = - = : to= ti= a, 456 # ri== a e ri- a ri= a in das Land. : = ri= a, ri= sie schmettert und so klang es Vic= a, so klang es Vicri= a; so klang es Vicüber all Vic- to ? ü- ber- all Vic- to : = : ri= 35 ü- ber- all Vic= to ri= a- S - ri 9 94 EXT a, a -- vor so drang es so drang es Don ė ė schall, - S schmet- tert und wet- tert, sie mit S ner 457 her= vor mit sie schmet- tert und wet tert, sie C her= vor, Don = schmet- tert und wet tert Vic= to = fhe. schmet- tert und wet- tert, sie schall, Don her : mit : : ner: mit Donner: ri= a, sie ner 9 schall, schmettert und wet- tert Vic- to- ri- a, sie schmettert und wet- tert schall, NE mit Donnerschall, mit Don- nerschall Vic to - P Vic- to- ri- a, Vic- to= a! 458 N mit Don- ner- schall, a! a! mit Don= ner- schall, b mit Donnerschall, mit Don- nerschall Vic- to P Doch P Doch P Doch Tempo I. APT b C ri= a, Vic- to ri= riri: als es aus ge- klun- gen, die Tromals es aus ge- tlun- gen, die Tromals es aus- ge- tlun- gen, die Trom 16 459 pe te segt er ab, das Herz ist ihm zer- sprun- gen, vom Roß stürzt er her= ab. 14 Krei- se hielt's ganze Re- gi- ment; der Feldmarschall sprach # 1 P dolce म lei se: Das heißt ein Um ihn her= um im dolce se lig End', ein se lig = das 9 E 9% End', das heißt ein heißt ein se lig End', ein = End', schneller bewegt End', 3 pe End', TO OL fe a, ? P fe 3 das heißt ein #dy = 3 460 3 se- lig End', ein se dim. te schmet- tert und se lig End'! se- lig End', ein se P S ein dim. ein 3 lig dim. lig 3 wettert Vic= to Р : 3 lig sie schmet- tert und wet tert Vic= to = marc. Und die Trom-: 2 lig = ri= ri E6 w 6² End' 9: 2 Mäßig. End' P 1 Cile a, Vic- to ri a, Vic to ri= a! 3 = : 461 C rit. -! 170. Geleit. 0 0 0 0 P. F Was freut einen al- ten Sol- da- ten? Drei Salven über sein लो N क F. Abt. ::: Grab. Die geben die Kamera= den; die Mus ke= ten 2 19: 2 922 werden ge la den, senkt man den Sarghin- ab, : P. ਸੰਬ PP man den Sarg hin- ab. ab, 462 PP - fentt Р marc. senkt man den Sarg hinDu Bru- der- herz, den wir T tragen, du freust dich wohl zur Stund', daß ta- pfer du P 12 einst geschlagen, die lau- ten Mus- te ten es fa mf = gen mit mf 19: 2 b 19 k -22 Jik ihrem Eisen= mund, mund. F- t mf mit P 463 PP —— 7 mit ih= rem Ei senih- rem Ei sen mund, dem : = = Du Bru- der- herz, den wir tra- gen, beP ? stell' mir nun Quartier; wir haben zu sam- men gePP schla- gen, bald werden sie mich auch tra gen, Ka- meP rad, bald folg'ich dir, Rasch und feurig. f - ť 464 Kamerad, bald folg'ich dir, - 171. Wo möcht' ich ſein? Becher glüht, wo ei- len de Schiff vor : Ku gel saust, wo der : procorit. : f Ka- me- rad, bald folg' ich dir. procorit. 1. Wo möcht' ich sein? Wo der per- len de Wein im : 2. 3. 4 C. Zöllner. Män- ner prei- sen des ü- ber= ei= let am Frei- heis- aar durch die Wo die Bra- ven gedeih'n, wo das Wo sich Skla- ven be- frei'n, wo die Sän- gers FelsenLüf- te riff, wo braust, wo ff 19: b Lied, am Rhein, am to ben- den, schäumen- den Rhein: C die Bra- ven, sich Sklaven Lebens- zeit, ein - cresc. 465 Das Rütli. 2. Auflage. 1 da möcht'ich sein! 4. Wo zwei Freun- de sich weih'n auf etwas langsamer sfe = die Küh- nen mit Luft mit göttlicher Kraft mfetwas langsamer ge= deih'n: be frei'n: : mf an der zu lie- ben in Lust und Leid, wo zwei wa- dke- re Män- ner der Freundschaft sich weih'n: cresc. 30 k sf 2 19: b -2²- 2 9: 6 b - da möcht' ich sein! meiner Brust in's 466 cresc. cresc. PP noch langsamer da möcht' ich sein, PJ, P - PP Auge mir schaut mit un end- li- cher 5. Wo das Lieb- chen se lig an noch langsamer Lust, wo mich hold um- faßt die Ge lieb- te mein: mf ritard. mf PP हैं । ja, mfritard. pp mf = da möcht' ich fein! 009 Lebhaft. 94 2 4 - 1. Brü- der 2. Al le = 4 467 - 172. Brüder, laßt uns lustig ſein! H. Marschner. 3 laßt uns lu- stig sein hier beim Wein! Gril len sollen flieh'n, weiter zieh'n, : 3. Wer sich freut, der sei uns Freund, uns ver- eint, 4. Brüder, wollt ihr lustig sein, trin ket Wein! # Reicht das vol- le Glas herum, schen- ket ein. tau gen nicht in unsern Kreis, im- mer- hin! und es le= be dreimal hoch, wer's gut meint! Trinkt die vol= len Be- cher aus, schen- ket ein! D= ho! Sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum है mf hei- del- di, hei- del- di hei- del- di, 468 hei- del- di, • CTC + sum sum fum sum sum sum fum sum fum sum sum sum LI dum, juch he! - - sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum hei- del- di, cresc. hei- del- di, hei- del- dum, bei- del di, mf Das ist heut' ein Trinkt nach al= ter Ihm auch tön' ein Und be gebt euch : sum, bei didel= : Gaudi= um, ein Vä ter Weis', nach dreimal Hoch! Ein froh nach Haus, euch Etwas heiter. है 12 Gaudium, bei- del di, hei- del- dum, ein Gau- di- um. = Vä= ter Weis', dreimal Hoch! froh nach Haus, 1," 93 469 - P 173. Abendfeier. nach Väter Weis'. Ein drei- mal Hoch! euch froh nach Haus! Da C. Krenter. Ich geh' noch A- bends spät vorbei, ich geh' noch A- bends spät vorbei und schau nach deinem Fenster frei, und 94 D seb' ich schau nach deinem Fenster frei, da seh' ich bei dem bei dem kleinen Licht, beim klei- P glei- chem An- ge 470 dich mit en= gels- glei nen PP sicht, da seh' PP = PP kleinen Licht mit en gels- glei- chem : Licht mit engels- fp da seh' ich dich bei'm da da seh' chem mit engels- glei- chem ich dich ich An ge sicht, da : 134 9:** feb' 1952 seh' ich dich bei'm kleinen Licht mit ich dich - 471 fal len reich in = - An- ge sicht. Da bin- dest du die Lo- cken los, fie : P PP PP mit engels- glei- chem deinen Schoos! Da rall. A T Hän de beid' und be- test still, du rei ne Maid: O = rall. fr fal test du die = 816 APP # &# 941 a tempo # be- te auch für meine Ruh, mein ganzer Himmel a tempo 中 1 bist ja du, o PP be- te auch für PP 472 be= te auch für mei- ne Ruh! D Himmel bist ja meine Ruh! Mein gan= zer 4 du, mein gan = zer Him= mel 9: 94 bist ja du! PP Ziemlich bewegt. mf 2 4 mfDOL 2 4 dim. dolce ) - 473 - 1. Ueber Gebirg und Thal gießet der 2.' s ist wohl kein Menschen- aug', dem nicht bei 3. In wei- cher Lüfte Meer, wiegt sich der 174. Frühlingslied. cresc. cresc. C. Ecker. Sonnen- strahl deinem Hauch Vögel Heer sf Wär- me und Milde und Leben jetzt heilige Rüh- rung und Freu- de ent ju- belt und schmet- tert mit fröh- li- chem Klang. Tö- ne, o = dim. dolce sf aus. Und wie ein strahlt. Wie du mit 9 # mf na= hes Glück brin- get des macht in reich- ster 3au ber Lie der : lust, auch aus der sf = mf cresc. Freu- de, Ber= ge, Prei se, = cresc. Won- ne, Chả ler, Frühling, poco riten. Freu- de Ber= = ge Preise poco riten. 474 : : und und den - = Len zes Blick Farben pracht Menschen- brust. Won= ne, Thä ler, = Frühling, C mf Freude und Berge und Prei- se den mf Freu de und Berge und Prei- se den Won ne in jeg liches Haus, Freu- de und Won- ne in Thäler und Wäl der gemalt, Berge und Thä- ler und Frühling mit jauch zen- dem Sang', prei- se den Frühling mit mf R A li- ches Haus! ge= malt! jauchzen dem Sang! = P 189 jeg Wäl- der Nicht zu schnell. : 2 4 rad, 175. Trinklied. 11 Trink, Kamerad, 475 trint, 1-3. Trink, trint, trint, Ka- me= rad! Ka Trink, Kamerad! H. Weiser. Trink, trink, C. Zöllner. - me: # trink, Kamerad! 9 Geht die Trommel früh und spat, die Trommel früh und spat. Soli. 476 P Er So in Kriegs- und Friedenszeit, Und wir trin- ken nach dem Takt, Blickt der Tod uns in das Glas, Soli. tier, ob's auch reg- net oder Wein, wer sich stets für And'- re aus, schla- gen wir ihn auf die DAN dort und hier. = lu stig sein. Thor hin aus. auf dem Marsch und im Quarund wir trin- ken nichts als ist die Neige noch nicht schneit, ob der Feind ist plagt, darf für sich auch Nas', und mar- schier'n zum B Trink, Ka me= rad! Chor. mf # 8 So in Und wir Blickt der Chor. mf - # # Kriegs- und Friedens- zeit, auf dem Marsch und im Quartrin ken nichts als trinken nach dem Takt, und wir Tod uns in das Glas, ist die 477 dort und hier. Trink, lu- stig sein. Thor hin aus. - - tier, ob's auch reg- net oder schneit, ob der Feind ist Wein, wer sich stets für And'- re plagt, darf für sich auch aus, schlagen wir ihn auf die Nas' und mar- schier'n zum = Nei ge noch nicht = Ka- me- rad, A trink, trink, Ka- me= rad, trink, - 9 trink, Ka me= rad! Rasch und bestimmt. -2-2 9 b c ₂ C 1-4. He da, Wein her! f 478 176. Das Lied vom Rheinwein. E : : dim. Dein Lob, du ed- ler, deut- scher Rhein, soll Die El be gibt wohl auch was = her, man An Leipzigs Pleiß und Elster fluß, mich Bei Je na drückt man Bee- ren aus, und = dim. PJ C. Zöllner. Vom Rhein muß er sein. # î laut von uns bedenktda- bei: wenns dau- ert's daß ich's denkt es würde 9 9 2 ſun- gen besser sungen sein, dein Lob, du ed ler Rhein, soll laut bebef- ser wär', man denkt dabei: wenn's besser wär', wenn's sa gen muß, mich dau ert's, ach, mich dauert's, daß ich's Wein dar- aus, mandenkt, es wür- de Wein, es wür- de = sa gen Wein dar P $ - = 479 cresc. cresc. ? Denn Rhein- wein muß ich Ich ein- mal in hat's Du P P sein. Denn Rheinwein, wär'. Ich muß, hat's aus. Du war, ich nie- mals, lie: ber, P ich ben, soll ha Mei = sen, und ließ an Re- ben, wie Gna den, be= wahr' uns war nie lie : = mals schlan- ke ber Gott in Rhein- wein, muß ich war ein= mal in nie mals schlan te = lie ber Gott in = mich weid- lich la : mir wel- chen wei= dem Rhein ge= ge ben, doch sen,' swar = ben, nur doch vor Schaden, s'ist J -- nur ' s ist - Wasser, doch Was- ser, doch Was- ser! ' s war ' Swar sf 480 21 nur ' s ist - - AM fer- ne, das trink' ich gar nicht ger- ne, das trink' ich gar nicht Mit Wasser bleib' mir presto ger- ne; Wein, Wein, Wein, Wein muß es sein, Wein, Wein, Wein, presto sf. Wein vom Rhein, Wein muß es ſein! Nicht zu rasch. 16 16 2 4 4 Grün, mal; schein! 481 177. Im Maien. cresc. 1. Nun bricht aus al= len 3wei- gen das mai- en= fri- sche 2. Und wie die Knos- pen springen, da regt sich's all= zu3. Wie sich die Bäume wie- gen im lie ben Son- nen= die die Wie die ersten die mun- tern Wie hoch die - Das Nütli. 2. Auflage. er= sten Ler- chen mun tern Vögel hoch die Vögel Ler Vö Vö er sten Veil- chen % 2 Quel le rauscht in's möch= te = = blüh'n, Thal, hin- ter= drein, = = = : हो chen gel gel die die ich A. Billeter. poco rit. 拉吉 ſtei- - gen, die fin- gen, die flie= gen, ich poco rit. $ er= sten Quel= le möch- te Veil- chen rauscht in's hin- ter31 a tempo mf 10 wun- der- schön, im Mai Frisch und freudig. blüh'n, und gol- den liegen Thal u. Höh'n. O Welt, du bist so Thal, und freu- dig schallt das Lust- ge: tön: O Welt, du bist so drein, möcht' jubeln über Thal u. Höh'n: O Welt, du bist so a tempo mf ⑥. - - 482 € - 1. Was glänzt im Aug' so 2. Sie 3. Nach heißt die Hel- den ihr stand das Ver Soli. 178. Freiheitslied. = lan cresc. BA ET en, im Mai ♪. = hel le, ſtrei- ten, gen, cresc. = ? en! C. M. v. Weber. Tutti. P was glänzt im sie heißt die nach ihr stand Tutti. 60 Aug' so hel- le, ist al= les Schö- nen Quel- le, Hel den strei- ten, den Schlachten- tod das Ver lan- gen, wir haben sie Gu fin fal : - = al= les Schönen Schlach- ten- tod er= Quel- le? Was schaf- fet al= les lei- den, heißt Deutschlands Bar- den ha- ben sie empfan- gen, will ihre Glut erSoli. = Soli. 483 p Tutti. p Tutti! iſt er= lei= den, den empfangen, wir Tutti. al= les Gu te, was schaffet gen, heißt Deutschlands Bar- den sin ten, will ih= re Glut er= fal = Tutti. p = = te, er= gen von ten, wir Soli. 1 füllt mit Wahrheits= mu all' den hohen Din wollen sie er bal .. = = hebt den al= le un ser = - = = 484 = : : - P mu the? Was schlägt des Fein des Spott, Feindes Spott, erDin gen; sie ist des Glaubens Reich, Glaubens Reich, macht - hal ten; geh'n wir zum dun- feln Ort, dun- teln Ort, sei Soli. : the, er füllt mit Wahr- heitsall' den ho- hen : gen, von ten, wir mol= len fie er= Tutti. P Menschen zum Gott? Men= schen gleich; letz tes Wort: Tutti. P Tutti. fr P Tutti. Frei= Frei= Frei- heit, heit, heit, Frei- heit, Freiheit, : Freiheit auf Er den flammt, Freiheit die Welt regiert, Frei- heit, Freiheit, Freiheit des Menschen Hort, Frei- heit, Freiheit, ff Freiheit, Freiheit, Freiheit, Kräftig, mäßig schnell. f fe t 485 ¤ Freiheit vom Himmel stammt. Freiheit zum Himmel führt. Freiheit glänzt uns von dort. 179. Schifferlied. C. Ecker. 1. u 2. Wo die Wo ge braust, wo der Sturmwind saust, wo = 486 tief im Grund der Hai- fisch haust, mo die Mö- ve ih- re mf ŢI 1. rein und hehr; 2. rein und hehr, Kreise zieht, da schmett'- re freu- dig, ju- belnd Lied, auf der mf - See, auf dem ho- hen, wei- ten Meer, da weilt die Frei- heit mf zu Lan- de und wer zu mf # dräut viel Noth und Weh, Land er= litt manch'Weh, 9 zieh' du mit uns, der zieh' mit uns, uns, frei uns, frei f 94 487 frei macht die See, frei macht die See, macht die See! macht die See! mf schei- de, ich schei mir in's Aug', bell mf langsamer = angsamer auf! Ich du, mein trau- tes Lieb', wir zieh'n die Se= gel mir, mein Lieb- chen traut, Schmerz eilt und Gram vor- bei. Nur P EL zieh' der P du mit zieh' mit Was wei- neft Du kommst zu P de, süßen Kuß mir gieb;( p) und in's Auge mir geschaut!( f) Du grämst du dich, mein fü timbleibst des küh- nen Schif= 9 94 auf, frei, komm' See, 488 zu mir her die See macht : Bes Lieb, so komm' zu mir her= fers Braut, die See, die See macht und grämst du dich, mein du bleibst des tühnen = I. auf! I. süßes Lieb, so Schiffers Braut, die # II. frei, die See, die II. 2. Ernst, doch kräftig. P 6 See macht frei! € € TOAL € mf - 489 180. Theodor Körner. 1. Bei Wöb- be lin im freien Feld, auf Met- len- bur- ger: 2. Was ihm erfüllt die Hel- den brust, er hat es uns ge= 3. So ist die Leier und das Schwert betränzt mit grünen P 2. Berger. = 7 grun- de, da ruht ein jugend- li- cher Held an sun- gen, daß To- des- muth und Sieges luft in Eichen, dem Krie- ger, wie dem Sän- ger werth, ein mf ſei- ner un- ser theu- res 9 To Herz Sie = des wunde. : Jagd wohl Troff', zu klingt, wo 490 Er war mit ge= drun- gen. Und wo er geszeichen. Wo un ser : f : - in die Schlacht ge seinen schwarzen wir die Hü te 0905.081 frisch und Bond auf, der Ei= sen braut uns blinkt, wir un verzagt die = Sturm brach los, in = Lü Bow's wil der : : fang zu frei es sei- nem Lied er30= gen, da hat er Rit- tern, das Volk stand schwen- fen, und wo die NO Freiheit, die Freiheit tau send, in tau- send, : werden, wir werden 9 Mäßig. E ein ge Un- ge dein ge 21 C : P 16: = : so wit den 491 181. Die drei schönsten Sebensblumen. gen. tern. ken. 1. Was ist das Gött- lich ste auf dieser Welt? Was hält uns 2. Wo- durch sind wir dem Schöpfer selbst verwandt? Wie nen= nen 3. Was mahnt in Lei- den sanft uns zur Ge- duld? Wo- durch seh'n die se 4. O möch- ten doch durch je- den Le- bens- kranz sich, ? P = auf= recht im Ge- wand von wir den süße sten der wir schon hier den Himmel Blu- men fromm und freudig Fr. Förster. C. Kreuter. Р 8 Stau- be? Trie be? Was = of fen? Was win- den? Was ist's, das iſt der ist des In ih= rem fp 9 492 herr- lich ste, der Glau- be! = = Se lig keit, die Lie= be! rein ste La- bung: Hoffen! = dies leicht wie= der fin- den, : - A hier schon Engeln uns gesellt? gesellt? Es Es Zukunft Freuden sich res Pfand? Es = : herrlich ste, der Glau- be, Se lig keit, die Lie= be, reinste La- bung: Hof- fen, dies leicht wie der finden, PP : em' gen Vaters höchste Huld? Es mil- den, nie um wölkten Glanz läßt = Soli. Soli. PP f Tutti. Es Es ist Es ist läßt sich Tutti. ist das Gei- stigdes Her- zens ist sich das Paraist der See le iſt das des der das GeistigHer- zens See le = Pa= rader Glau- be! die Lie- be! Es ist das Es ist des das Hof- fen! Es ist der leicht fin- den, läßt sich das 19: Frisch bewegt und heiter. 的 Gei- stig- herr- lich- ste, der Her- zens Se lig- keit, die Glau Lie See- le rein- ste La- bung: Hof Pa- ra- dies leicht wieder fin mf 3 mf 493 3 4 - : Horn er klingt, wenn die : fro- hem Klang, und in je des Herz! Son ne = : = = 182. Der Gesang. cresc. 1. Wenn die Quel- len silbern flie- ßen, im Ge- birg das 2. Las= set nun den Lenz er= blü- hen in des Lie des = 3. Fort mit Sor- gen, fort mit Kla- gen, Lust durch- strö- me = cresc. be! be! fen! den! C. Häser. Blu- men säu- selnd grü- ßen, Vög- lein Tö- nen laßt er glühen uns'- rer hilft den Sturm ver- ja-gen, und im # rit. P : sich zum Aether schwingt und den Wäldern und den Wie- sen See len schönsten Drang; aus Akkor den soll er sprühen, Lie de stirbt der Schmerz. Uns, ihr Brüder, soll es tra- gen rit. a tempo 30 494 dim. mf a tempo हो sü- Be Me- lo- die- en bringt, dann hat erst das rech- te Le- ben rau- schen soll's im Ju bel- sang, was die Brust so tief be- we- get, zu den Ster- nen him- mel- wärts; Je- der gab, aus un- serm Bunde, = dim. mf rit. im Ge- sang der Lenz gegeben, im Ge- sang, was sie Gro- ßes je ge he- get, im Ge- sang, von des Her- zens Frühling Kunde, im Ge- sang, = rit. PP 7 - im Gefang! im Gesang! im Gesang! PP Gemüthlich. 9: 94 183. Die Dorfkirch- Glocke. ## = 1. Glo de, flingst so fröh- lich, wenn der Hoch- zeit- rei- hen tröst- lich, ru- fest du am A- bend, 2. Glo de, klingst so : 3. Sprich, wie kannst du kla- gen? Wie kannst du dich freu- en? 4. Gott hat Wunderba res, was wir nicht be- grei- fen, 100 4 2 4 495 AB zu der Kirche geht! daß es Bet- zeit sei! Bist ein todt Me- tall. Glock, in dich gelegt. - = Glocke, klingst so Glocke, klingst so A= ber uns'= re Muß das Herz ver PE A. Festa. hei heilig, trau- rig, Lei- den, sin ken, = = wenn am Sonn- tags- morgen öd' der A= cker steht. ru- fest du: Das bitt re Schei- den ist vor- bei! Freu- den, die verstehst du all'! helfen, wenn's der Sturm bewegt. a= ber uns'- re du nur kannst ihm Sehr schnell. 9 c 91 e 19** 부 hoch, hoch, er le- be hoch, - 496 - 184. Toast. fl Er le= be hoch, er - er le= be hoch, le- be hoch, hoch, hoch, er le- be hoch, ODO er le= be hoch! 000_) er Fr. Abt. le= be hoch, er le- be hoch, Anhang. 185. Dem Vaterland. 604 1. Rufst du, mein Vaterland? Sieh' uns mit Herz und Hand, All' dir geweiht! Heil dir, Helvetia! Haft noch der Söhne ja, Wie sie Sankt Jakob sah, Freudvoll zum Streit! 2. Da, wo der Alpenkreis Nicht dich zu schützen weiß Wall' dir von Gott Stehn wir den Felsen gleich, Nie vor Gefahren bleich, Froh noch im Todesstreich, Schmerz uns ein Spott. - 3. Nährst uns so mild und treu, Hegst uns so stark und frei, Du Hochlands Brust! Sei denn im Feld der Noth, 1. Laßt hören aus alter Zeit, Von fühner Ahnen Heldenstreit, Von Speerwuth und wildem Schwertkampf, Von Schlachtstaub und heißem Blutdampf, :,: Wir singen heut' ein heilig Lied, Es gilt dem Helden Winkelried.:,: Das Rütli. 2. Auflage. Wenn dir Verderben droht, Blut uns ein Morgenroth, Tagwerk der Luft! 4. Frei, und auf ewig frei Ruf unser Feldgeschret, Hall' unser Herz! 12 Frei lebt, wer sterben kann, Frei, wer die Heldenbahn, Steigt als ein Tell hinan, Nie Hinterwärts! 5. Doch, wo der Friede lacht Nach der empörten Schlacht Drangvollem Spiel. 186. Sempacherlied. O da, viel schöner, traun, Fern von der Waffen Grau'n, Heimat, dein Glück zu bau'n Winkt uns das Ziel! 2. Bei Sempach, der kleinen Stadt, Manch Ritter wohl gespottet hat; Der Heertroß zerstört das Kornfeld, Doch warnend ruft dort ein Kriegsheld: :,: Jm Kurzen bringt euch blutigroth Ein Eidgenoß das Morgenbrød!:,: 32 - 498 3. Man ziehet in's Schlachtgewühl, Zum heißen Kampf, der Tag war schwül. JmStahlkleid, gar grausigfurchtbar Stund Destreichs geübte Kriegsschaar; :,: Doch kühlt der Tod bald ihren Muth, In unserm Land wallt Schweizerblut.:,: 4. Sie stürzen mit freier Brust, Im Herzen Muth und Siegeslust, Zum Kampfplaß, wo man in Schlachtwuth Dumpf brüllend sich wälzt im Herzblut! :,: Es troßt das Heer, die Noth wird groß, Und Mancher stirbt vom Speeresstoß!:,: 187. 1. Brüder, zu den festlichen Gelagen Hat ein guter Gott uns hier vereint; Allen Sorgen laßt uns jetzt entsagen, Trinken mit dem Freund, der's redlich meint. :,: Da, wo Nektar glüht, Valleralla! Holde Lust erblüht, Valleralla! Wie den Blumen, wenn der Frühling scheint.:,: 2. Laßt uns froh die goldne Zeit durchschwärmen, Hangen an des Freundes treuer Brust; An dem Freunde wollen wir uns wärmen, In dem Weine kühlen unsre Zust! :,: In der Traube Blut Trinkt man deutschen Muth, Wird der Mann sich hoher Kraft bewußt.:,: - Trinklied. 3. Nippet nicht, wenn Bachus Quelle fließet, Aengstlich an des vollen Bechers Nand; WerbasLeben tropfenweis genießet, 5. ,, Erhaltet mir Weib und Kind, Die Eurer Hut empfohlen sind!" Ruft Struthan, umfaßt mit Mannskraft, Drückt nieder der langen Speer' Schaft! :,: Gräbt's in die weite Heldenbrust, Mit Gott der Freiheit sich bewußt.:,: 6. Und über die Leiche Tritt das Heldenvolk im Sturmesschritt; Der Schwertschlag erbliget furchtbar, Im Helmglanz erbleicht die Mordschaar; :,: Und es erdröhnt von Berg zu Thal Der freien Nachwelt Siegeshall!:,: Hat des Lebens Deutung nicht erkannt. :,: Nehmt ihn frisch zum Mund, Leert ihn bis zum Grund, Den ein Gott vom Himmel uns geſandt.:,: 4. Auf des Geistes lichtgewohnten Schwingen Stürzt der Jüngling muthig in die Welt, Wackre Freunde will er sich erringen, Die er fest und immer fester hält. :: Bleibt die Meinen all, Bis zum Weltenfall Treu dem Freund auf ewig zugeſellt.:,: 5. Lasset nicht die Jugendkraft verrauchen! In dem Becher winkt der goldne Stern: Honig laßt uns von den Lippen saugen, Liebe ist des Lebens süßer Kern! :,: Ist die Kraft verfaust, Ist der Wein verbraust, Folgen, alterGharon, wir dir gern.:,: 188. 1. Freiheit, die ich meine, Die mein Herz erfüllt, Komm mit deinem Scheine, Süßes Engelsbild! Magst du nie dich zeigen Der bedrängten Welt, Führest deinen Reigen Nur am Sternenzelt. 2. Auch bei grünen Bäumen In dem lust'gen Wald, Unter Blühtenträumen Ist dein Aufenthalt! Ach! das ist ein Leben, Wenn es weht und klingt, Wenn dein stilles Weben Wonnig uns durchdringt. - 3. Wenn die Blätter rauschen Süßen Freundesgruß, Wenn wir Blicke tauschen, Liebeswort und Kuß; Aber immer weiter Nimmt das Herz den Lauf, Auf der Himmelsleiter Steigt die Sehnsucht auf. 4. Aus den stillen Kreisen Kommt mein Hirtenkind, Will der Welt beweisen, Was es denkt und nimmt. Blüht ihm doch ein Garten, Reift ihm doch ein Feld, Auch in jener harten Steinerbauten Welt. 1. In einem kühlen Grunde, Da geht ein Mühlenrad, 189. 499 Freiheitslied. :,: Mein Liebchen ist verschwunden, Das dort gewohnet hat.:,: - 2. Sie hat mir Treu versprochen, Gab mir ein'n Ning dabei; :,: Sie hat die Treu gebrochen, Mein Ninglein sprang entzwei.:,: 3. Ich möcht' als Spielmann reisen Weit in die Welt hinaus, 5. Wo sich Gottes Flamme In ein Herz gesenkt, Das am alten Stamme Treu und liebend hängt; Wo sich Männer finden, Die für Ehr und Recht Muthig sich verbinden, Weilt ein frei Geschlecht. 6. Hinter dunkeln Wällen, Hinter eh'rnem Thor Kann das Herz noch schwellen, Zu dem Licht empor; Für die Kirchenhallen, Für der Väter Gruft, Für die Liebste fallen, Wenn die Freiheit ruft: 7. Das ist rechtes Glühen, Frisch und rosenroth, Heldenwangen blühen Schöner auf im Tod. Wollest auf uns lenken Gottes Lieb' und Lust, Wollest gern dich senken In die tapf're Brust. Untreue. 8. Freiheit, die ich meine, Die mein Herz erfüllt, Komm mit deinem Scheine, Süßes Engelsbild; Freiheit, holdes Wesen, Gläubig, kühn und zart, Hast ja lang erlesen Dir die deutsche Art. 4. :,: Und singen meine Weisen Und geh'n von Haus zu Haus.:,:. Ich möcht' als Reiter fliegen Wohl in die blut'ge Schlacht, :: Um stille Feuer liegen Im Feld bei dunkler Nacht.:,: 5. Hör' ich das Mühlrad gehen: Ich weiß nicht, was ich will- :,: Ich möcht' am liebsten sterben, Da wär's auf einmal still. 1. Wir hatten gebauet Ein stattliches Haus, :,: Und d'rin auf Gott vertrauet Trot Wetter, Sturm und Graus.:,: 3. Sie lugten, sie suchten 500 190. Ab! 2. Wir lebten so traulich, So einig, so frei, :,: DenSchlechten ward es graulich, Wir hielten gar zu treu.:,: Nach Trug und Verrath, :,: Verläumdeten, verfluchten Die junge, grüne Saat.:,: 4. Was Gott in uns legte, Die Welt hat's veracht't, :: Die Einigkeit erregte Bei Guten selbst Verdacht.:,: 1. Vom hoh'n Olymp herab ward uns die Freude, Ward uns der Jugendtraum bescheert, Drum traute Brüder, trotzt dem blassen Neide, Der uns're Jugendfreuden stört. :: Feierlich schalle der Jubelgesang Schwärmender Brüder beim Becherklang.:,: 2. Versenkt in's Meer der jugendlichen Wonne, Genießt der Freuden hohe Zahl, Bis einst am Abend uns die liebe Conne Nicht mehr entzückt mit ihrem Strahl. 1 :,: Feierlich 2c.:,: 3. So lang es Gott gefällt, ihr lieben Brüder, Woll'n wir uns dieses Lebens freu'n, 5. Man schalt es Verbrechen, Man täuschte sich sehr; :,: Die Form kann man zerbrechen, Die Liebe nimmermehr.:,: 6. 191. Vom hoh'n Die Form ist zerbrochen Von außen herein; :,: Doch, was man d'rin gerochen, Ist eitel Dunst und Schein.:,: 7. Das Band ist zerschnitten, War schwarz, roth und gold, :,: Und Gott hat es gelitten, Wer weiß, was er gewollt.:,: 8. Das Haus mag zerfallen Was hat's denn für Noth? :,: Der Geist lebt in uns Allen, Und uns're Burg ist Gott.:,: Olymp 2c. Und wenn dereinst der Vorhang fällt hernieder, Vergnügt uns zu den Vätern reih'n. :,: Feierlich 2c.:,: 4. Herr Bruder, trink's auf's Wohlsein deiner Schönen, Die deiner Jugend Traum belebt; Laß ihr zu Ehr'n ein flottes Hoch ertönen, Das ihr durch jede Nerve bebt! :,: Feierlich 2c.:,: 5. Ist einer uns'rer Brüder einst geschieden, Vom blassen Tod gefordert ab: Dann weinen wir, und wünschen Nuh' und Frieden In uns'res Freundes stilles Grab; :,: Wir weinen und wünschen Nuh' hinab In uns'res Freundes stilles Grab.:,: 1. Brüder, reicht die Hand zum Bunde! Diese schöne Freundschaftsstunde Führ' uns hin zu lichten Höh'n! Laßt, was irdisch ist, entfliehen, Unsrer Freundschaft Harmonien :,: Dauern ewig fest und schön.:,: 2. Preis und Dank dem Weltenmeister, Der die Herzen, der die Geister 193. 192. Bundeslied. -2. Ubi sunt, qui ante nos In mundo fuere? Transeas ad superos, Abeas et inferos, :,: Quos si vis videre.:,: 4. Vivat academia! - 1. Gaudeamus igitur, Juvenes dum sumus, Post jucundam juventutem, Post molestam senectutem, :,: Nos habebit humus.:,: 3. Vita nostra brevis est, Brevi finietur, Venit mors velociter, Rapis nos atrociter, :,: Nemini parcetur.:,: Vivant professores! 501 1. Lauriger Horatius, Quam dixisti verum! Fugit Euro citius Tempus edax rerum! :,: Ubi sunt, o pocula Dulciora melle; Rixae, pax et oscula Rubentis puellae?:,: - Für ein ewig Wirken schuf! Licht und Recht und Tugend schaffen, Durch der Wahrheit heil'ge Waffen, :,: Sei uns göttlicher Beruf.:,: 3. Ihr, auf diesem Stern die Besten, Menschen all' im Ost und Westen, Wie im Süden und im Nord! Wahrheit suchen, Tugend üben, Gott und Menschen herzlich lieben, :: Das sei unser Losungswort.:,: Gaudeamus. 194. Lauriger Vivat membrum quodlibet, Vivant membra quaelibet, :,: Semper sint in flore!:,: 5. Vivant omnes virgines, Faciles, formosae! Vivant et mulieres, Vivant et mulieres, :,: Bonae laboriosae!:,: 6. Vivat et respublica, Et qui illam regit! Vivat nostra civitas, Maecenatum caritas, :,: Quae nos hic protegit.:,: 7, Pereat tristitia! Pereant osores! Pereat diabolus, Quivis antiburschius, S :,: Atque irrisores!:,: Horatius. 2. Crescit uva molliter Et puella crescit, Sed poeta turpiter Sitiens canescit. :,: Quid juvat aeternitas Nominis, amare Nisi terrae filias Licet et potare., 502 195. 1. Bemooster Bursche zieh' ich aus, ade! Behüt' dich Gott, Philisterhaus, ade! Zur alten Heimath geh' ich ein, Muß selber nun Philister sein. Ade, ade, ade! Ja Scheiten und Meiden thut weh! Abschied. 2. Fahrt wohl, ihr Straßen g'rad und krumm, ade! Ich zieh' nicht mehr in euch herum! ade! Durchtön' euch nicht mehr mit Gesang, Mit Lärm nicht mehr, mit Sporenklang. Ade, 2c. 3. Was wollt ihr Kneipen all' von mir? ade! Mein Bleiben ist nicht mehr allhier; ode! Winkt nicht mit eurem langen Arm, Macht mir mein durstig Herz nicht warm! Ade, 2c. 4. Ei, grüß' euch Gott, Collegia! ade! Wie steht ihr in Parade da! ade! Ihr dumpfen Säle groß und klein, Jetzt kriegt ihr mich nicht mehr herein. Ade, 2c. 5. Auch du von deinem Giebeldach, ade! Sei dir ein Pereat gebracht! Ade, 2c. Siehst mir umsonst, o Carcer, nach; adel Für schlechte Herberg' Tag und Nacht - 6. Du aber blüh' und schalle noch, ade! Leb', alter Schlägerboden, hoch, ade! In dir, du treues Ehrenhaus, Verfechte sich noch mancher Strauß! Ade, ze. 7. Da komm' ich, ach, an Liebchens Haus, ade! O Kind, schau noch einmal heraus, ade! Heraus mit deinen Aeuglein klar, Mit deinem dunklen Lockenhaar! Ade, 2c. 8. Und hast du mich vergessen schon, ade! So wünsch' ich dir nicht bösen Lohn, ade! Such' dir nur einen Buhlen neu, Doch sei er flott, gleich mir, und treu! Ade, 2e. 9. Und weiter, weiter geht mein Lauf, ade! Thut euch, ihr alten Thore auf, ade! Leicht ist mein Sinn und frei mein Pfad, Gehab' dich wohl, du Muſenstadt! Ade, 2c. 10. Jhr Brüder, drängt euch um mich her, ade! Macht mir mein leichtes Herz nicht schwer, ade! Auf frischem Roß, mit frohem Sang, Geleitet mich den Weg entlang! Ade, 2c. 1 Sm nächste 11. Jm nächsten Dorfe kehret ein, ade! Trinkt noch mit mir von Einem Wein! ade! Nun denn, ihr Brüder, sei's, weil's muß, Das letzte Glas, den letzten Kuß! Ade, 2c. 1 503 196. 1. Bekränzt mit Laub den lieben, vollen Becher, Rheinweinlied. 201 3. :,: Und trinkt ihn fröhlich leer!:,: In ganz Europia, ihr Herren Zecher! :,: Ist solch' ein Wein nicht mehr.:,: 2. Er kommt nicht her aus Ungarn, noch aus Polen, :,: Noch wo man franzmänn'sch spricht;:,: Da mag Sanct Veit, der Ritter, Wein sich holen, :,: Wir holen ihn da nicht.:,: 3. Ihn bringt das Vaterland aus seiner Fülle; :,: Wie wär' er sonst so gut!:,: Wie wäre er sonst edel, wäre stille, :,: Und doch voll Kraft und Muth!:,: den Rhein, :,: Bei einer Frau Wirthin da kehrten sie ein.:,: 2. Frau Wirthin, hat sie gut Bier und Wein? 19 :,: Wo hat sie ihr schönes Töchterlein?":,: 197. Der Wirthin Töchterlein. 1. Es zogen drei Burschen wohl über 6. ,, Ach lebtest du noch, du schöne Maid! Mein Bier und Wein ist frisch klar; :,: Mein Töchterlein liegt auf der Todtenbahr!":,: 4. Und als sie traten zur Kammer hinein, :,: Da lag sie in einem schwarzen Schrein.:,: 4. Erwächst nicht überall im deutschen Reiche; 5. Der erste schlug den Schleier zurück :: Und schaute sie an mit traurigem Blick::,: :,: Und viele Berge, hört,:,: Sind, wie die weiland Kreter, faule Bäuche, :,: Und nicht der Stelle werth.:,: 5. Am Rhein, am Rhein, da To wachsen unsre Reben, :,: Gesegnet set der Rhein!:,: Da wachsen sie am Ufer hin und geben 4 :, Uns diesen Labewein.:,: 6. So trinkt, so trinkt, und laßt uns allewege und fröhlich sein!:,: wir, wo Jemand traurig läge, :,: Wir gäben ihm den Wein.:,: :: Uns freu'n Und wüßten :,: Ich würde dich lieben von dieser Zeit!":,: 7. Der zweite deckte den Schleier zu Und kehrte sich ab und weinte dazu::,: 8.„ Ach, daß du liegst auf der Todtenbahr! :,: Ich hab' dich geliebet so manches Jahr!":,: 9. Der dritte hub den Schleier sogleich :,: Und küßte sie auf den Mund so bleich::,: 10. ,, Dich liebt' ich immer, dich lieb' ich noch heut', :,: Dich werde ich lieben in Ewigkeit!":,: 1. Ça, ça, geschmauſet, 198. Ca, ça, Laßt uns nicht rappelköpfisch sein! Wer nicht mit hauſet, Der bleib' daheim! Sunfeff 2. Der Herr Professor Liest heut' kein Collegium, D'rum ist es besser, Man trinkt eins' rum! Edite etc. - Alle: Edite, bibite, collegialis, Post multa saecula pocula nulla. 3. Trinkt nach Gefallen, Bis ihr die Finger darnach leckt, Dann hat's uns Allen Recht wohl geschmeckt. Edite etc. 4. Auf, auf, ihr Brüder, Erhebt den Bachus auf den Thron, Und segt euch nieder! Wir trinken schon. Edite etc. 5. So lebt man immer, 504 So lang der schöne Lenz uns winkt, Und Jugendschimmer Die Wangen schminkt. Edite etc. 1. Jegt gang i an's Brünnele, trink' aber net,:,: Do such' i mein herztaufige Schatz, find'n aber net.:,: 2. Do laß i meine Neugelein um und um geh'n,:,: Do sieh'n i mein herztaufige Schatz, bei'me And're steh'n.:,: 3. Und bei'me And're stehe seh'n, ach, das thut weh!:,: Jetzt b'hüt' di Gott, herztaufiger Schat, di b'siehn i nimme meh.:,: geschmauset! 6. Knaster, den gelben, Hat uns Apollo präparirt, Und uns denselben Recommandirt. Edite étc. - 199. Die drei 7. Hat nun ein Jeder 9. 8. So lebt man heiter, Sein Pfeifchen Knaster anges brannt, So nehm' er wieder Das Glas zur Hand. Edite etc. Weil es noch flotter Bursche heißt, Bis daß man, leider! Ad patres reist. Edite etc. Bis daß mein Hieber Vom Corpus juris wird besiegt, So lang', mein Lieber! Leb' ich vergnügt! Edite etc. 10. Denkt oft, ihr Brüder! An unsre Jugendfröhlichkeit! Sie kehrt nicht wieder Die goldne Zeit! Edite etc. Nöselein. 4. Jetzt kauf' i mir Dinten und Fed'r und Papier,:,: Und schreib' mei'm herztausige Schatz einen Abschiedsbrief.:,: 5. Jetzt leg' i mi nieder auf's Heu und auf's Moo8,:,: Do falle mir drei Röselein nieder in den Schooß.:,: 6. Und diese drei Röselein sein rosenroth,:,: Jetzt weiß i net, lebt mein Schatz, oder ist er todt.:,: - 505 200. Ich hab' den ganzen Vormittag 2c. 1. Ich hab' den ganzen Vormittag In einem fort studirt! Drum sei nun auch der Nachmittag Dem Bierstoff dedicirt! Ich geh' nicht eh'r vom Plage heim, Als bis die Wächter zwölfe schrei'n. Vivallerallallerallalleralla! 2c. 2. Was ist des Lebens höchste Lust, Die Liebe und der Wein. Wenn's Liebchen ruht an meiner Brust, Dünk' ich mir Fürst zu sein. Und bei dem edeln Gerstensaft Träum' ich von Kron' und Kaiserschaft. Vivalleral 2c. 3. Schon oft hab' ich bei meiner Seel' Darüber nachgedacht, Wie gut's der Schöpfer demKameel Und wie bequem gemacht; Es trägt ein Faß im Leib daher, Wenn nur Champagner drinnen wär'! Vivalleral 2c. 1. Es hatten drei Gesellen Ein fein Collegium, :,: Es freiste so fröhlich der Becher In dem kleinen Kreise herum.:,:. 2. Sie lachten dazu und tranken, Und waren froh und frei, :,: Des Weltlauf's Elend und Sorgen, Sie gingen an ihnen vorbei.:,: 3. Da starb von den Dreien der Eine, Der And're folgte ihm nach, :,: Und es blieb der Dritte alleine In dem öden Jubelgemach.:,: 4. Und wenn die Stunde gekommen Des Zechens und der Lust, 4. Wer nie der Schönheit Reiz em= pfand, Wer sich nicht freut beim Wein, Dem reich' ich nicht als Freund die Hand, 5. - 5. 6. Mag nicht sein Bruder sein! Seinleben gleicht, wie mir es dünkt, DemFelde, daß nur Dornen bringt. Vivalleral 2c. 6. Herr Wirth, nehm' er das Glas zur Hand 201. Fiducit. 7. Jhr lieben Brüder, sagt mir doch, Wo der Verstand mir weilt, Es kömmt mir vor in meinem Sinn, Als wär' ich fast bekeilt; Das Auge lallt, die Nas' ist schwer, Und meine Zunge sieht nicht mehr. Vivalleral 2c. Und schenk' er wieder ein, Schreiber's nur dort an jene Wand, Gepumpet muß es sein! Sei er fidel, ich laß ihm ja Mein Cerevis zum Pfande da! Vivalleral 2c. :,: Dann thät er die Becher füllen Und sang aus voller Brust.:,: So saß er einst auch beim Mahle Und sang zum Saitenspiel, :,: Und zu dem Wein im Pokale Eine helle Thräne fiel.:,: Ich trink' euch ein Smollis, ihr Brüder! Wie sigt ihr so stumm und so still? :,: Was soll aus der Welt denn werden, Wennkeiner mehr trinken will?":,: Da klangen der Gläser dreie, Sie wurden mälig leer; :,: ,, Fiducit! Fröblicher Bruder!"- Der trank keinen Tropfen mehr.:,:. - 1. Ich bin ein Schweizerknabe, 202. Der Schweizerknabe. 506 Ich hab' die Heimath lieb, Wo Gott in hohe Firnen Den Freiheitsbrief uns schrieb. Der Berge wunderbare Pracht, Die zieht mich an mit Zaubermacht. Ich bin ein Schweizerknabe Und hab' die Heimath lieb. Hali, hali, halio, halio. 2. Ich bin ein Schweizerknabe, Ich liebe Lust und Scherz. In's heit're Land der Alpen Da paßt kein finst'res Herz. 3. Ich bin ein Schweizerknabe, Bin allen Menschen gut. Es liegt die Herzensgüte Ja schon im Schweizerblut. O hör' der Heerden Glockenklang, In Thal und Höhen Jubelsang! 5. Ich bin ein Schweizerknabe Und liebe Lust und Scherz. Hali, 2c. 1. Brüder, lagert euch im Kreise, Trinkt nach alter Väter Weise, Leert die Gläser, schwenkt die Hüte Auf der gold'nen Freiheit Wohl! 2. Flur, wo wir als Knaben spielten, Ahnung künft'ger Thaten fühlten, Süßer Traum der Kinderjahre, Kehr' noch einmal uns zurück! 4. 3. Mädchen, die mit keuschen Trieben Nur den braven Jüngling lieben, Nie der Tugend Reiz entstellen, Sei ein schäumend Glas gebracht! — 4. Schweizer Jünglingen zu Ehren, Will auch ich den Becher leeren, Die für Ehr' und Freiheit fechten; Selbst ihr Fall sei heilig mir! 203. Brüder, lagert euch im Kreiſe. 5. Wie wäre sonst in Berg und Thal Der Freude lauter Wiederhall? Ich bin ein Schweizerknabe Bin allen Menschen gut. Hali, 2c. Ich bin ein Schweizerknabe, Ich leide keine Schmach. Am Hochgefühl der Schweizer Schon manche Lanze brach. Wer feige weicht vom heil'gen Recht, Der ist schon von Natur ein Knecht. Ich bin ein Schweizerknabe, Ich leide keine Schmach. Hali, 2c. Ich bin ein Schweizerknabe, Von Freiheitssinn durchglüht. Da lachet keine Freude, Wo keine Freiheit blüht. Der Bund im Rütli ist der Stern Des Glücks im Lande nah und fern. Ich bin ein Schweizerknabe, Von Freiheitssinn durchglüht. Halt, 2c. Männern, die das Herz uns rühren, Uns den Pfad der Weisheit führen, Deren Beispiel wir verehren, Sei ein dreifach Hoch gebracht! 6. Brüdern, die vor vielen Jahren Uns'res Bundes Glieder waren, Die der Bund stets ehrt und liebet, Sei ein schäumend Glas geweiht! 7. Brüdern, die befreit von Kummer, Ruhn denlangen Grabesschlummer, Weih'n wir, der Erinn'rung heilig, Diese frohe Libation! 8. Weil uns noch die Gläser blinken, Laßt sie nicht vergebens winken, Leert sie, Freunde, schwenkt die Hüte Auf der gold'nen Freiheit Wohl! - 507- 204. Die Binschgauer. 1. Die Binschgauer wollten wallfahrten geh'n, Sie thäten gerne singen und kunnten's nit gar schön, Zschahil zschahe! zschaho! Die Binschgauer sind schon da. Jeßt schau fein, daß ein Jeder, Jeder, Jeder Sei Ranzela ha. 2. Die Binschgauer zogen weit vom Heimathland, Sie schauten viele Stadel und wurden rings bekannt. Sschaht! zc. 1. S'gibt kein schöner Leben, Als Studentenleben, Wie es Bacchus und Gambrinus schuf; 205. Studentenleben. In die Kneipen laufen Und sein Geld versaufen, Ist ein hoher, herrlicher Beruf. Ist das Moos entschwunden, Wird ein Bär gebunden, Immer geht's in dulci jubilo; Ist kein Geld in Bänken, Ist doch Pump in Schenken Für den kreuzfidelen Studio. 2. Auch von Lieb' umgeben 3. Die Binschgauer hatten lange Freud' und Noth, Bis hoch des Domes Zinne erglänzt im Abendroth. Zschahi! 2c. 4. Die Binschgauer gängen um den Dom herum, Die Fahnestang' is broche, jetzt gängen's mit dem Trum. Ist's Studentenleben, Uns beschüget Venus Cypria. Mädchen, die da lieben Und das Küssen üben, Waren stets in schwerer Menge da. Aber die da schmachten, Und platonisch trachten! Ach, die liebe Unschuld thut nur so: Denn so recht inwendig Brennt es ganz unbändig Für den kreuzfidelen Studio. 5. Die Binschgauer gängen in den Dom hinein, Die Heil'gen thäten schlafe, sie funnten's nit afchrein. schabi! ic. 3. Will zum Contrahiren Einer mich touchiren, Gleichgefordertwirder augenblicks: „ Bist ein dummer Junge!" Und mit raschem Sprunge Auf Mensur geht's im Paukantenwichs. Schleppfuchs muß die Waffen Auf den Paukplaß schaffen, Quarten pfeifen, Terzen schwirren froh. Hat ein Schmiß geseffen, Ist der Tusch vergessen Von dem kreuzfidelen Studio. 4. Vater spricht: das Raufen Und das Kneipenlaufen Nutzt dir zum Eramen keinen Deut; Doch dabei vergißt er, Daß er ein Philister Und daß jedes Ding hat seine Zeit. Traun! das hieße lästern, Schon nach sechs Semestern Ein Examen, nein, das geht nicht so! Möchte nie auf Erden Etwas anders werden, Als ein kreuzfideler Studio. - 508 206. Die Schildwache. 1. Steh' ich in finst'rer Mitternacht, So einsam auf der fernen Wacht, :,: So denk ich an mein fernes Lieb, Ob mir's auch treu und hold verblieb.:,: 2. Als ich zur Fahne fortgemüßt, Hat sie so herzlich mich geküßt, :,: Mit Bändern meinen Hut geschmückt, Und weinend mich an's Herz gedrückt.:,: 3. Sie liebt mich noch, sie ist mir gut, D'rum bin ich froh und wohlgemuth; :,: Mein Herz schlägt warm in falter Nacht, Wenn es an's treue Lieb' ge= dacht.:,: 207. Neiters 1. Morgenroth! Morgenroth! Leuchtest mir zu frühem Tod. Bald wird die Trompete blasen, Dann muß ich mein Leben lassen, Ich und mancher Kamerad. 2. Kaum gedacht, kaum gedacht, Wird der Lust ein End' gemacht, Gestern noch auf stolzen Rossen, Heute durch die Brust geschossen, Morgen in das kühle Grab. 4. Jetzt bei der Lampe mildem Schein Gehst du wohl in dein Kämmerlein, :,: Und schickst dein Nachtgebet zum Herrn Auch für den Liebsten in der Fern'.:,: 1. Bin i nit& lust'ge Schweizerbue, Hab' immer frohe Mueth, Wer mer's nit glaube will, Schweig' e chli still. Zieh' mit der Sonne us, Komm' mit de Stern nach Hus, Schweizerbue, Schweizerbue Hör' i ja so gern! Diridi duida, duida, duidarido, duida, duida, la la la la la la la la la la la la la la hodirida. 5. Doch wenn du traurig bist und weinst, Mich von Gefahr umrungen meinst, :,: Sei ruhig, bin in Gottes Hut, Er liebt ein treu Soldatenblut.:,: 6. Die Glocke schlägt, bald naht die nund' 4. Und löst mich ab zu dieser Stund'; :,: Schlaf wohl im stillen Kämmerlein Und denk' in deinen Träumen mein.:,: Morgenlied. 3. Doch wie bald, doch wie bald Welket Schönheit und Gestalt! Prahlst du gleich mit deinen Wangen, Die wie Milch und Purpur prangen, Ach, die Rosen welken all'. Darum still, darum still Füg' ich mich, wie Gott es will, Und so will ich wacker streiten, Und sollt' ich den Tod erleiden, Stirbt ein braver Reitersmann. 208. Der Schweizerbue. 2. Wenn i blaf' auf meinem Alpenhorn, Folgt mir mei liebt Heerd, Hin und her führ' is wohl, Drob'n auf der Alp. Wenn i zur Sennhütt' komm', Jodli mei Diridum, D'Sennrin ruft: lust'ger Bue, Wo bist du so lang? Diridi duida, 2c. - 209. 1. Grambambuli, das ist der Titel Des Tranks, der sich bei uns bewährt, vallera! Er ist ein ganz probates Mittel, Wenn uns was Böses widerfährt, vallera! :,: Des Abends spät, des Morgens früh' Trink' ich ein Glas Grambambuli, Erambambambambuli, GrambamDem sterbend seine Buhle Den gold'nen Becher gab 509 buli!:,: 2. Bin ich im Wirthshaus abgestiegen, Gleich einem großen Cavalier, Dann laß ich Brod und Braten liegen Und greife nach dem Pfropfenzieh'r, :,: Dann bläst der Schwager Tantantri Zu einem Glas Crambambuli.:,: 3. Reißt mich's im Kopf, reißt mich's im Magen, Hab' ich zum Essen keine Lust, Wenn mich die bösen Schnupfen plagen, Hab' ich Katarrh auf meiner Brust, :,: Was kümmern mich die Medici? Ich trink' einGlasGrambambuli.:,: Crambambuli. 2. Es ging ihm nichts darüber, Er leert' ihn jeden Schmaus, Die Augen gingen ihm über, So oft er trank daraus - 3. Und als er kam zu sterben, Zählt er sein' Städt' im Reich, Ließ Alles seinen Erben, Den Becher nicht zugleich. 4. Wär' ich zum großen Herrn ge= Foren, Wie Kaiser Maximilian, Wär' mir ein Orden auserkoren, Ich hängte die Devise d'ran: :,: ,, Toujours fidèle et sans souci, C'est l'ordre du Crambambulit":,: 5. Ist mir ein Wechsel ausgeblieben, Hat mich das Spiel labet gemacht, 210. Der König von Thule. 1. Es war ein König in Thule, 4. Er saß beim Königsmahle Gar treu bis an das Grab, Die Nichter um ihn her, In hoher Väter Caale, Dort auf dem Schloß am Meer. Hat mir mein Mädchen nicht geschrieben, Ein'n Trauerbrief die Post gebracht: :,: Dann trink ich aus Melancholie Ein volles Glas Crambambuli.:,: 6. Ach, wenn die lieben Eltern wüßten Der Herren Söhne große Noth, Wie sie so flott verkeilen müßten, Sie weinten sich die Neuglein roth; :: Indessen thun die Filii Cich bene beim Crambambuli.:,: 5. Dort stand der alte Zecher, Trank letzte Lebensgluth, Und warf den heil'gen Becher Hinunter in die Fluth. 6. Er sah ihn stürzen, trinken, Und sinken tief in's Meer, Die Augen thäten ihm sinken, Trank nie einen Tropfen mehr. 510 211. Burschenleben. 1. Ich lobe mir das Burschenleben, 5. Ach, wenn die lieben Eltern wüßten, Ein Jeder lobt sich seinen Stand; Der Freiheit hab' ich mich ergeben, Sie sei mein einzig Unterpfand. Shor: Studenten sind fidele Brüder, Der Herren Söhne große Noth, Wie sie so flott verkeilen müßten, Sie weinten sich die Aeuglein roth, Chor: Indessen thun die Herren Söhne Sich dann und wann gar trefflich bene. Kein Unfall schlägt sie ganz darnieder. 2. Die Hirschen, Hasen und Studenten Erleiden gleiches Ungemach; Denn jenen jagen Jäger, Hunde, Und diesen die Philister nach. Chor: Studenten zc. 3. BravGelder muß der Vater schicken, Wenn der Herr Sohn studiren soll, Den Beutel mit Dukaten spicken, Nur dann geräth das Söhnlein wohl. Chor: Studenten 2c. 4. Und hat der Bursch kein Geld im Beutel, So pumpt er die Philister an, Und spricht: es ist doch Alles eitel, Vom Burschen bis zum Bettelmann. Chor: Studenten 2c. - 212. 1. Studio auf einer Reis', Juchheidi, juchheida, Ganz famos zu leben weiß, Juchheidi, heida; Immer fort durch Dick und Dünn Schlendert er durch's Dasein hin, Juchheidi, Heidi, heida, Juchheidi, Juchheida, Juchheidi, Heidi, heida, Juchheidi, Heida! 2. Hat der Studio auch kein Geld, Ist er d'rum nicht schlecht bestellt, Manches feiste Pfäffelein Ladet ihn zum Frühstück ein, Juchheidi, ic. 6. Und hat der Bursch nun ausstudiret, So reiset er in patriam; Mit seinen Heften ausstaffiret, Und heißt ein grundgelehrter Mann. Chor: Studenten 2c. 7. Und fällt der Bursche durch's Cramen, So schert er sich den Teufel d'rum, Er reiset doch in Gottes Namen, Keck in der ganzen Welt herum. Chor: Studenten 2c. 8. Sing', bet' und geh' auf rechten Wegen, Und thu' das Deine nur getreu; Kommt dir ein schönes Kind entgegen, 1rbummellied. Laß' es nicht ungegrüßt vorbei. Chor: Studenten 2c. 3. Kehren wir im Wirthshaus ein, Trinken wir stets Bier statt Wein, Alle Mädel für uns glüh'n, Denn wir tragen braun, blau, grün! Juchheidi, 2c. 4. Bairisch Bier und Leberwurst, Und ein Kind mit runder Brust, Und ein Glas Grambambuli, Donnerwetter, Paraplui! Juchheidi, 2c. - 213. La Marseillaise. 1. Allons, enfants de la patrie, le jour de gloire est arrivé; contre nous de la tyrannie:,: l'étendard sanglant est levé.:,: Entendez- vous, dans les campagnes, mugir ces féroces soldats? Ils viennent jusque dans vos bras égorger vos fils, vos compagnes. Aux armes, citoyens! Formez vos bataillons! :,; Marchons, marchons! Qu'un sang impur abreuve nos sillons!:,: 2. Que veut cette horde d'esclaves, de traîtres, de rois conjurés? Pour qui ces ignobles entraves, :,: ces fers dès longtemps préparés?:,: Français, pour nous, ah, quel outrage! Quels transports il doit exciter! C'est nous qu'on ose méditer, de rendre à l'antique esclavage. Aux armes, citoyens, etc. 214. 1. Wohlauf noch getrunken den funkelnden Wein, Ade nun, ihr Lieben, geschieden muß sein! 511 :,: Ade nun, ihr Berge, du väterlich Haus, Es treibt in die Ferne mich mächtig hinaus:,:( hinaus). Juvevallera, 2c. 2. Die Sonne, sie bleibet am Himmel nicht steh'n, Es treibt sie, durch Länder und Meere zu geh'n, :,: Die Woge nicht haftet am einsamen Strand, Die Stürme, sie brausen mit Macht durch das Land:,:( das Land). - 3. Mit eilenden Wolken der Vogel dort zieht, Und singt in der Ferne manch' heimathlich Lied; Wanderlied. 3. Quoi! des cohortes étrangères feraient la loi dans nos foyers! Quoi! ces phalanges mercenaires :,: terrasseraient nos fiers guerriers!:,: Grand Dieu! Par des mains enchainées nos fronts sous le joug se ploiraient; de vils despotes deviendraient les moteurs de nos destinées! Aux armes citoyens, etc. 4. Nous entrerons dans la carrière, quand nos aînés n'y seront plus, nous y trouverons leur poussière :,: et la trace de leurs vertus!:,: Bien moins jaloux de leur survivre que de partager leur cercueil, nous aurons le sublime orgueil de les venger ou de les suivre. Aux armes, citoyens, etc. :,: So treibt es den Burschen durch Wälder und Feld, Zu gleichen der Mutter, der wandernden Welt:,:( der Welt). 4. Da grüßen ihn Vögel, bekannt über'm Meer, Sie flogen von Fluren der Heimath hieher; die Blumen vertraulich um ihn, :,: Da duften Sie treiben vom Lande die Lüfte dahin:,:( dahin). 5. Die Vögel, fie Die Blumen :,: Und Liebe, kennen sein väterlich Haus, einst pflanzt' er, der Liebe zum Strauß; die folgt ihm, die geht ihm zur Hand, So wird ihm zur Heimath daß ferneste Land:,:( das Land). 1. Stoßt an! 512 Frei ist der 2. Stoßt an! 215. Burschenlebehoch. Die erste und letzte Zeile werden wiederholt. - Hurrah hoch! Die Philister sind uns gewogen meist, Sie ahnen im Burschen, was Freiheit heißt. Bursch! soll leben! 5. Stoßt an! Männerkraft lebe! Hurrah hoch! Wer nicht singen, trinken und lieben kann, Den sieht der Bursch voll Mitleid an. Frei ist der Bursch! - soll leben! Hurrah hoch! Der die Sterne lenket am Himmelszelt, Der ist's, der uns're Fahne hält. Frei ist der Bursch! 3. Stoßt an! Vaterland lebe! Hurrah hoch! Seid der Väter heiligem Brauche treu, Doch denkt der Nachwelt auch dabei. Frei ist der Bursch! 4. Stoßt an! Frauenlieb' lebe! Hurrah hoch! Wer des Weibes weiblichen Sinn nicht ehrt, Der hält auch Freiheit und Freund nicht werth. Frei ist der Bursch! - 1. Es blinken drei freundliche Sterne In's Dunkel des Lebens hinein, Die Sterne, fie funkeln so traulich, Sie heißen Lied, Liebe und Wein. Es lebt in der Stimme des Liedes Ein treues mitfühlendes Herz, :,: Im Liede verjüngt sich die Freude, ImLiede verweht sich der Schmerz.:,: 2. Der Wein ist die Stimme des Liedes Zum freudigen Wunder gesellt, Und malt sich mit glühenden Strahlen Zum ewigen Frühling der Welt. Doch schimmert mit freudigem Winken 6. Stoßt an! Freies Wort lebe! Hurrah hoch! Wer die Wahrheit kennet und saget sie nicht, Der bleibt fürwohr ein erbärmlicher Wicht. Frei ist der Bursch! 216. Die drei 7. Stoßt an! Kühne That lebel Hurrah hoch! Wer die Folgen ängstlich zuvor erwägt, Der beugt sich, wo die Gewalt fich regt. Frei ist der Bursch! 8. Stoßt an! Burschenwohl lebe! Hurrah hoch! Bis die Welt vergeht im jüngsten Tag, Seit treu, ihr Brüder, und singet uns nach: Frei ist der Bursch! Sterne. Der dritte Stern erst herein, :,: Dann klingt's in der Seele wie Lieder, Dann glüht es im Herzen wie Wein.:,: 3. D'rum blickt denn, ihr herzigen Sterne, In unsere Brust auch hinein, Es leite durch Leben und Sterben Uns Lied und Liebe und Wein. Und Wein und Lieder und Liebé, Sie schmücken die festliche Nacht, :,: D'rum leb', wer das Küssen und Lieben Und Trinken und Singen erdacht.:, Inches Centimetres Blue 2 3 4 Cyan 2 5 6 17 Farbkarte# 13 Green 3 8 Yellow 9 10 Red 11 12 LO 5 13 Magenta 14 6 15 White 16 17 7 3/ Color 18 19 B.I.G. Black CO