gb 4912 Morumbre 1865, Pilgerharfe oder chriftlicher Glaube in Liedern für gemischten Chor. Bearbeitet von Samuel Hofer, Lehrer in Niederwyl, nach dessen Tode herausgegeben. von Freunden im Aargau. Basel, Verlag von C. F. Spittler. 1863. the Gb 4912 1: 100. Jum Univ.- Bibl. Giessen HETTE Vorwort. Von Gnade und Recht will ich singen, und dir, Herr, lobsagen. Ps. 101, 1. Vorliegende Liedersammlung umfaßt zum Theile Lieder, die vor einigen Jahren, um dem Bedürfnisse eines kleinern Kreises zu entsprechen, autographirt wurden. Die nur kleine Auflage aber war bald vergriffen, und weil vom damaligen Herausgeber, und zwar auch aus entferntern Kreisen, eine zweite Auflage gewünscht wurde, so entschloß er sich, die Sammlung verbessert und vermehrt dem Drucke zu übergeben. - - Wenn nun auch ähnlicher Liederbücher schon mehrere vorhanden sind, darunter solche von musikalischem Werthe, so glaubt doch dieses Büchlein durch seine Selbstständigkeit und sorgfältige Bearbeitung sich berechtigt, neben jenen Anspruch auf Aufnahme machen zu dürfen. - Von christlicher Gemeinschaft ausgehend, möchte es zunächst wieder bei solchen einkehren, doch dürfte auch ein Gesangverein, der bei besondern Veranlassungen geiſtliche Lieder singt, hier passenden Stoff finden, und wo in einem Hause der geistliche Gesang daheim ist, da würde es auch gerne Hausgenosse werden. IV Dem Herrn Musikdirektor Peßold in Zofingen sagen wir für seine freundliche Bemühung einer Genfur des Manuskripts unsern herzlichen Dank. Dem aber, der die Gabe des Gesangs uns geschenkt, mögen diese Lieder zu Lob und Preis in Bieler Herz und Mund beweget werden. Niederwyl, im August 1863. Die Herausgeber. 93 T 94 blei Der Tag ist hin; mein Je su, bei mir = d = Joachim Neander. TO O be! O See- len- licht, der Sünden Herr! denn es Nacht ver= trei= be! Geh auf in mir, Glanz der Ge- rech- tig- keit! Er- leuch- te mich, ach d d Zeit. 1 1 2 2. Lob, Preis und Dank sei dir, mein Gott, gesungen! Dir sei die Ehr, daß Alles wohl gelungen Nach deinem Rath, ob ich's gleich nicht versteh'; Du bist gerecht, es gehe, wie es geh'. 3. Nur eines ist, das mich empfindlich quälet: Beständigkeit im Guten mir noch fehlet; Das weißt du wohl, o Herzenskündiger, Ich strauchle noch wie ein Unmündiger. 4. Vergieb es, Herr, was mir sagt mein Gewissen: Welt, Teufel, Sünd' hat mich von dir gerissen. Es ist mir leid, ich stell' mich wieder ein; Da ist die Hand: Du mein und ich bin dein! 5. Israels Schuß, mein Hüter und mein Hirte Zu meinem Trost dein sieghaft Schwert umgürte! Bewahre mich durch deine große Macht, Wenn Belial nach meiner Seelen tracht't. 6. Du schlummerst nicht, wenn matte Glieder schlafen; Ach! laß die Seel' im Schlaf auch Gutes schaffen! O Lebenssonn, erquicke meinen Sinn! Dich laß ich nicht, mein Fels! 2. Der Tag ist hin! Joachim Neander. 3. Hofer. Schaut die Mutter voller Schmerzen, d d d d d 9 9 16 Wie sie mit zer- riß'nem Her- zen Bei dem ba 30. DO 100 Kreuz des Sohnes steht! Schauet ihre Trübsalshi- ße, Wie des Schwertes blut'- ge Spi- be Tief durch ihre See le geht! = TOTOL Zähren Bei dem Jammer sich erwehren, Der des Höchsten Sohn umfängt? Wie er mit gelaß'nem Muthe 3 2. Wessen Auge kann der Todesmatt in seinem Blute An dem Holz des Fluches hängt! 3. Für die Sünden seiner Brüder Leidet er, daß seine Glieder Unnennbare Qual zerreißt. 4 Für uns ruft er im Erblassen: Gott, mein Gott, ich bin verIaffent! Und verathmet seinen Geist. 4. Laß, o Jesu, Quell' der Liebe, Andante. 92² P Deines Herzens heil'ge Triebe Strömen in mein Herz hinab! Laß mich dich mein Alles nennen, Gang für dich in Liebe brennen, Der für mich sein Leben gab! Nach dem ,, stabat mater" des Jacobus de Benedictis. 3. Gott le- bet noch! Seele, was verzagst du doch? Gottist gut, der aus Er- barmen Al- le Hilf' auf Er- den 211 thut, Der mit Macht und star- fen Ar- men mf ## Ma- chet Alles wohl und gut. Gott kann besser, als wir mf 16 0 den- ken, Al- le Noth zum Besten len- ten. See- le, cresc. cresc. so be- den- te doch: Lebt doch unser Herr Gott noch! 2. Gott lebet noch! Seele, was verzagst du doch? Bist du schwer mit Kreuz beladen, Nimm zu Gott nur deinen Lauf. Gott ist groß und reich von Gnaden, Hilft dem Schwachen gnädig auf. Gottes Gnade währet immer, Seine Treu' vergehet nimmer. Seele, so bedenke doch: Lebt doch unser Herr Gott noch! 3. Gott lebet noch! Seele, was verzagst du doch? Wenn dich deine Sünden tränken, Dein Verbrechen quält dich sehr, 5 Komm zu Gott: er wird versenken Deine Sünden in das Meer. Mitten in der Angst der Höllen Kann er dich zufrieden stellen. Seele, so bedenke doch: Lebt doch unserHerr Gott noch! 4. Gott lebet noch! Seele, was verzagst du doch? Will dich alle Welt verlassen, Weißt du weder aus noch ein, Gott wird dennoch dich umfassen Und im Leiden bei dir sein. Gott ist's, der es herzlich meinet, Wo die Noth am größten Badſcheinet. Seele, so bedenke doch: Lebt doch unser Herr Gott noch! 6 5. Gott lebet noch! Seele, was verzagst du doch? Mußt du schon geängstet wallen 16 Auf der harten Dornenbahn, Seele, so bedenke doch: Es ist Gottes Wohlgefallen, Lebt doch unser Herr Gott noch! Dich zu führen himmelan. J. F. Zihn. 16 mf Gott wird nach dem Jammerleben 4. Friede, Freud' und Wonne geben. - 3. Walder. Ach, nach dei- ner Gna de trach- tet, mf Dür stet, ringt mein ban= ges Herz! 8+ 8 Va= ter, siehst du, wie es schmachtet? Sei- ne Thrä- nen, seinen Schmerz? O, du 18² 9 18 16 rei- cher Quell des Le- bens! TOO Dir ver= ge- bens? will ich nur! 2. Treuer Vater, gieb mir einen Tropfen deines Trostes nur! Gieb mir Thränen, um zu weinen; mf Hilf der bangen Kreatur! Antwort meinen bangen Klagen Gü= te Spur? Si Wo mf 00 00 Р Ist mein Durst nach = dei- ner nen Tro- pfen Kannst du, wirst du nicht versagen. Nahen mußt du dich zu mir; Nah' ich, Vater, mich zu dir! 3. Schweige nur! Nicht immer schweigen Wirst du, wenn ich schweige nicht. 8 Gnädig wirst du wieder zeigen Dein erbarmend Angesicht. Suchen will ich, bis ich finde, Flehen, bis ich dich empfinde, Bis du mir in Jesu Christ Licht und Kraft und Leben bist. 4. Scheinst du mich nicht anzublicken, Will ich doch nicht muthlos sein, Tiefer in den Staub mich bücken, Lauter nur nach dir zu schrei'n. Wenn mein Herz auch nichts empfindet, Wenn mir jeder Trost verschwindet, Halt' ich mich noch an dein Wort, Fleh' ich doch im Dunkeln fort. 5. Wie? du Gott der Wahrheit sollteſt Andantino. Mich zu deinen Füßen seh'n, Meine Thränen seh'n und wolltest Ungerührt vorübergeh'n? Einen tiefbetrübten Armen, Einen Sünder ohn' Erbarmen Sehn, und sein zermalmt Gebein Nicht mit deinem Trost erfreu'n? 6. Alles kannst du, Vater, aber Dieses, dieses kannst du nicht: Hart dich stellen kannst du, aber Hart sein, Vater, kannst du nicht! Wahrheit, nein, du kannst nicht lügen; Helfen, Gott, ist dein Vergnügen! Wer dir glaubt, der ist verföhnt, Er wird siegen, wird gekrönt! J. E. Lavater. S. Hofer. C Wenn ich in stil- ler Frü- he VomSchlummer aufge= 9b wacht, Blick' ich empor, und sie- he des Morgensternes b Pracht. Mit sanf- tem Glanz be= geg- net Sein heitres Au- ge mir. So früh bin ich geseg- net! Mein Gott ich dan- ke dir! = 2. In Nacht und Schlum-| Durchbrang aus seiner Nacht, mer liegen, Das schufst du mir nicht an; Ein Licht ist aufgestiegen, Da man nicht schlummern kann. Und vor dem Angesichte Der ew'gen Sonne wacht. 3. Ich freue mich mit Thränen, Daß ich gebøren bin; Mich zieht zu dir ein Sehnen, O selig, wer zum Lichte 10 Dich Liebe zu mir hin. Geh' auf nach Gram und Schmerzen, 1 CC TOOL Choralbuch der Brüdergem.( 1784.) B Rin- ge recht, wenn Got- tes Gna TOO TO O Und bleibe nimmer fern, Geh' auf in meinem Herzen, Du heller Morgenstern. Albert Knapp. 6. لے لے Dich nun zie het und be- kehrt, Daß dein Geist sich 2. Ringe, denn die Pfort' ist enge Und der Lebensweg ist schmal; = de ܦܐܕ recht ent- la= de Von der Laft, die ihn be- schwert! b Hier bleibt alles im Gedränge, Was nicht zielt zum Himmelsfaal. 3. Kämpfe bis auf's Blut und Leben, Dring' hinein in Gottes Reich; Will der Satan widerstreben, Werde weder matt noch weich. 4. Ringe, daß dein Eifer glühe, Und die erste Liebe tich Von der ganzen Welt abziehe; Halbe Liebe hält nicht Stich. 5. Ringe mit Gebet und Schreien, Halte damit feurig an; Laß dich keine Zeit gereuen, Wär's auch Tag und Nacht gethan. 6. Hast du dann die Perl' errungen, Denke ja nicht, daß du nun Alles Böse haft bezwungen, Das uns Schaden pflegt zu Ibun. 7. Nimm mit Furcht ja deiner Seele, Deines Heils mit Zittern wahr; Hier in dieser Leibeshöhle Schwebst du täglich in Gefahr. 8. Halt' ja deine Krone feste, Halte männlich, was du häst. Recht beharren ist das beste, Rückfall wird zur schwerenkast. 11 9. Laß bein Auge ja nicht gaffen Nach der schnöden Eitelkeit, Bleibe Tag und Nacht in Waffen, Fliehe träge Sicherheit. 10. Laß dem Fleische nicht den Willen, Gieb der Lust den Zügel nicht. Willst du die Begierden stillen, So verlischt das Gnadenlicht. 11. Fleischesfreiheit macht die Seele Kalt und sicher, frech und stolz, Frißt hinweg des Glaubens Dele, Läßt nichts als ein faules Holz. 12. Wahre Treu' führt mit der Sünde Bis in's Grab beständigkrieg, Richtet sich nach keinem Winde, Sucht in jedem Kampf den Sieg. 13. Wahre Treu' liebt Chrifti Wege, shol Steht beherzt auf ihrer Hut, Weiß von keiner Fleischespflege, Hält sich selber nichts zu gut. 14. Wahre Treu' kommt dem Getümmel Dieser Welt niemals zu nah: 12 Seele, wer soll dich erlösen? Eilen, eilen ist hier gut! 18. Gile, wo du dich erretten Und nicht mit verderben willt; Mach' dich Ios von allen Ketten, Fleuch als ein gejagtes Wild. 19. Lauf der Welt doch aus den Händen, Dring' in's stille Zoar ein. 16. Denkt bei jedem Au- Eile, daß du mögst vollenden, genblicke, Mache dich von allem rein. 20. Eile, zähle Tag' und Stunden, Ob's vielleicht der letzte sei. Bringt die Lampen in's Geschicke, Holt stets neues Oel herbei. 17. Liegt nicht alle Welt im Bösen? Steht nicht Sodom in der Gluth? Ist ihr Schatz doch in dem Himmel, Drum ist auch ihr Herz allda. 15. Dieß bedenket wohl, ihr Streiter! Streitet recht und fürchtet euch! Geht doch alle Tage weiter, Bis ihr kommt in's Himmelreich.de Moderato. Bis dein Bräut'gam kommt und winkt, Und, wenn du nun überwunden, Dich zum Schauen Gottes bringt. Joh. Jos. Winkler. 7. = Je sus nimmt die Sün- der an! Wel- che von der rechten Bahn ELI Sa= get Auf ver doch dieß Trostwort Al- len, kehr- ten Weg ver= fal- len. 2. Wenn ein Schaf verloren ist, Suchet es ein treuer Hirte: Jesus, der uns nie vergist, Suchet treulich das Verirrte, Daß es nicht verderben kann: Jesus nimmt die Sünder an. 3. Kommet Alle, kommet her, Kommet, ihr betrübten Sünder! ret- ten kann: Je- sus nimmt die Sün- der an! Jesus rufet euch, und er Macht' aus Sündern Gottes # Hier ist was sie 13 4. Jch Betrübter komme hier Und bekenne meine Sünden: Laß, meinHeiland, mich bei dir Gnade und Vergebung finden; Daß dieß Wort mich trösten kann: Jesus nimmt die Sünder an. 5. Ich bin ganz getrosten Muths: Ob die Sünden blutroth waGlaubt es doch und denkt da- Sich in rent, Müssen sie kraft deines Bluts Sich in Schneeweiß doch verkehren, ran: Daß ich gläubig sprechen kann: Jesus nimmt die Sünder an. Jesus nimmt die Sünder an. E. Neumeister. 14 X Michael Gastarik. Herz- lich lieb hab' ich dich, o Herr! Ich Die ganze Welt er freut mich nicht, Nach = N bitt', wollst sein nicht fern von mir Mit dei- ner Himmel, Er de frag' ich nicht, Wenn ich dich F = Hülf' und Gna= de! nur kann ha ben. Und ob mir gleich mein Her ze bricht, So bist du doch mein Zu- ver- sicht, 9 Mein Heil und mei- nes Her- zens Trost, Der mich durch sein= Blut hat er lös't. Herr Je- su Christ! Mein ♫ rid I 15 Gott und Herr, mein Gott und Herr! In Schanden laß mich nim- mer- mehr! TOO. 2. Es ist ja dein Geschenk Damit ich's brauch zum Lobe und Gab', dein, Mein Leib und Seel' und Zum Nuß und Dienst des was ich hab' In diesem armen Leben. Nächsten mein, Wollst du mir Gnade geben! 16 Behüt' mich, Herr, vor falscher Lehr'; Des Satans Mord und Lügen him wehr'; In allem Kreuz erhalte mich, Auf daß ich's trag'geduldiglich! Herr Jesu Chrift! Mein Herr und Gott, mein Herr und Gott! Tröst meine Seel' in Todesnoth! 3. Ach, Herr, verleih, daß meinen Geist, Wann einst dein Mund mich sterben heißt, Dein Engel zu dir trage! Andante. dotce all Den Leib laß im Schlaffämmerlein Gar sanft, ohn' alle Qual und Pein, Ruh'n bis zum jüngsten Tage! Alsdann vom Tod erwecke mich, Daß meine Augen sehen dich In aller Freud', o Gottes Sohn, Mein Heiland und mein Gnadenthron! Herr Jesu Christ! Erhöre mich, erhöre mich! Ich will dich preisen ewiglich! Martin Schalling. Sieh, ein weites Tod ten- feld, dolce C. F. Baumann. = Vol= ler dür- rer Tod- ten= bei- ne! = K Ach, kein Son- nenstrahl er- bellt mf 17 Die- se Nacht mit netunit H fro- hem Scheine; Hu- ter! ist die Nacht bald d mf # hin? Wird dein Morgen bald er blüh'n? d fa 3. Schau' ich deine Christenheit, Die, Herr, deinen Namen träget, breit? 2. Blick' ich hin auf Israel, Ach, was seh' ich weit und Ist noch Alles' fast erstorben! Ach, dein Volk, Immanuel, Das du dir mit Blut erworben, Sieh, wie blind, wie fern von dir! Wie ein Schlachtfeld liegt es hier! Tausend Kräfte wild beweget, Wenige, die für dich glüh'n, Und in deinem Dienst sich müh'n. 4. Und die große Heidenwelt Ist noch finster und verdunkelt; Hie und da nur schwacherhellt; Lichtesschimmer einzeln funfelt; Millionen find noch fern Von dem Reiche meines Herrn! 2 18 5. O wann bricht der Früh-| 6. Herr, so sprich dein Lebenswort ling an Nach den langen Wintertagen? Herr, du bist es, der da kann Zu den Todtenbeinen sagen: Rauschet, regt und füget euch, Seid ein Leib für Gottes Reich!" Andante. dolce later the Ueber alle Todtenbeine! Odem Gottes, wehe fort, Daß sich Alles neu vereine! Mache Alles wieder neu. Alles Alte geh' vorbei! Chr. H. Zeller. 10. Bost. Du gu- ter Hirt auf Zions Au- en, dotce d TOP 200 Du treu- er Heiland, Jesu Christ, Der du dir Kirch' und Haus zu ban- en dddd So wunder- treu und fleißig bist: 9 Ach, trag' uns auch zu deiner Heer- de, Sprich uns dein göttlich Leben ein, р hei ter, keusch und rein. p = mf 19 bald dein Lämmlein werde, Still, gläu- big, Daß je des mf 20 2. Hier liegen wir, wie Todtenbeine, Nichts hilft uns, als dein Lebenshauch! Wir sind ja nichts, als harte Steine, Rauh' und untauglich zum Gebrauch, Bis daß uns deine Hand behauet Und liebend in die Arbeit nimmt, Und, wenn sie Gottes Tempel bauet, Auch uns den rechten Ort bestimmt. 9 3. O Lebenssonn', o Aug' voll Gnaden, Wann strahlt uns ganz dein sel'ger Schein? Ach, führ' uns stets auf Gottes Pfaden, Und laß uns ihm versöhnet sein! Dein Wort sei uns im Herzen kräftig, Dein hoher Name sei uns süß; Mach' uns in deinem Dienst geschäftig, Und steure aller Hinderniß! 4. Du bist das Haupt, wir deine Glieder, Du König von dem Himmelsheer! Wir preisen dich, wir singen Lieder, O wenn's nur reiner, besser wär'! Laß selbst dein Rauchwerk aufwärts steigen, Theil uns des Geistes Gaben aus; Laß sich den Himmel zu uns neigen, Und nimm uns einst zu dir nach Haus! Hieronymus d'Annone. 11. Adagio. Fr. Silcher. In die Fer- ne möcht ich ziehen, Weit von 16 ins61 gisme Mp 20 # mei- nes Vaters Haus; Wo die Ber- ges- spi- ben glühen, Wo die fremden Blumen blühen, P Ruh- te mei- ne See= le aus, Ruh- te meine See- le aus. 190 1 21 2. Hätt' ich Flügel, hätt' ich| Folgt' ich immer meinem Flügel, Herrn. Flög ich auf zu meinem Stern, Ueber Meere, Thäler, Hügel, Sonder Schranke, sonder Zügel 3. Still undselig mit Marien Ihm zu Füßen säß' ich da; Immer möcht' ich vor ihm fnieen, 22 In mich seine Worte ziehen, Hätt' ihn immer lieb und nah'. 4. Doch er ist uns nicht genommen, Aufgefahren ist er nur; Herrlich will er wiederkommen, Und schon jetzt zu seinen Frommen Kommt er auf geheimer Spur. 5. Will mich denn zufrieden geben, Fassen mich in stillem Sinn, All mein Denken, Sehnen, Streben, Meine Liebe und mein Leben Geb' ich meinem Freunde hin. 6. Seinen Schwestern, seinen Brüdern Will ich mich in Treue nah'n; An den Armen, an den Niedern Willich dankend ihmerwiedern, Was er liebend mir gethan. 7. Einst erklingen and're Stunden, Maestoso. cb- bE und das Herz nimmt andern Lauf: Erd'und Heimat ist verschwunden In den sel'gen Liebeswunden Löset aller Schmerz sich auf. 8. Meine Seele, gleich der Laube, Die sich birgt im Felsenſtein, Wird der Erde nicht zum Raube; In den Himmel dringt mein Glaube, Meine Lieb' und Sehnsucht ein. 9. Dort ist Gnade, dort Erbarmen, Ew'ge Füll' und reiche Lust: All' ihr Kranken, all' ihr Armen, Zum Genesen, zum Erwarmen Kommt an meines Heilands Brust! Mar v. Schenkendorf. 12. Haydn. Du willst das ganze Herz; mein Herr, du sollst es 1 ha- ben! Deck zu, was ich gelebt; mach' All- les nd neu in mir! Dein Frie- de sei mein Theil; du cresc. H müssest mich nur la- ben! Führ' mich, wie du es cresc. 23 willst; ich übergeb' mich dir! Führ' mich, wie du es willst; ich über- geb' mich dir! 24 2. Laß mich zu deinem Preis auf dieser Erde leben, Gieb Glauben, Keuschheit, Muth, und ein getreues Herz! Dein theures Opferblut, dein göttliches Vergeben Sei meines Lebens Kraft, und zieh' mich himmelwärts! 3. Laß deiner Weisheit Licht mich gnadenvoll durchdringen! Sei du zu aller Zeit mein allerbester Rath! Verleih' mir deinen Geist, die reife Frucht zu bringen, Und was du mir versprichst, beweise mit der That! 4. Herr, sei mein Fels, mein Hort, mein Schuß in allen Fällen! Dein Wort sei mein Panier, dein Wille meine Lust! Dein Wohlthun müsse mir die Lust der Welt vergällen! Es fei mir nichts, als du, in Noth und Tod bewußt; 5. Ich kann nichts ohne dich; leit mich mit Vaterhänden! Stärk mich mit deinem Geist, nimm stündlich mich in Acht! Dein Lieben müsse mich aufs seligste vollenden! O Jesu, hilf, bis du mich zu dem Thron gebracht! 13. _b_bரம் € € P Je= ho- vah! Je = 3. K. Gerold. ho- vah! Je- ho- vah! Dei- nem Na- men sei Gh- re, Macht und 164 Ruhm! A= men! A _b_b_ = mf cresc. men! Bis einst der | mf Tempel dieser Welt auf dein Wort in Staub zerfällt, soll in un- sern Hal= len das Hei- lig, Heilig, Heilig schal= len. cresc. = Hallelujah! Hal= le lu d jah! 25 C. G. Pfeffel. 26 14. Frech. Keh- re wie= der, keh- re wie- der, Sin te reu- ig bit- tend nie- der = Der du dich ver= lo= ren baſt! Vor dem Herrn mit dei- ner Laft! 5 Wie du bist, so darfst du kom- men, Und wirst gnädig auf- ge- nommen. Sieh, der Herr kommt Univ. Bibl. Giessen 755 DO # dir ent- ge- gen, Und sein hei- lig Wort verspricht - TO O ETTOO 00= TTOIO Dir Ver- ge- bung, Heil und Segen; Keh- re wie= der, zaud'- re nicht! 27 In die Einsamkeit zurück, Wo in geistiger Erneuung Deiner harrt ein neues Glück, Wo sich bald die Stürme legen, Die das Herz so wild bewegen; Wo des heil'gen Geistes Mahnen 2. Kehre aus der Welt Zer-| Deines Gottes treues Herz streuung Beut Vergebung deinem Fehle, Balsam für den Sünden30 aid schmerz. Sich' auf den, der voll Erbarmen Du mit stillem Beben hörst, Und von neuem zu den Fahnen Jesu Christi heilig schwörst. 3. Kehre wieder, irre Seele; Dir mit ausgestreckten Armen Winket von dem Kreuzesstamme; Kehre wieder, fürchte nicht, Daß der Gnäd'ge dich verdamme, Dem sein Herz vor Liebe bricht. 28 4. Kehre wieder; neues Leben Trink' in seiner Liebeshuld; Bei dem Herrn ist viel Vergeben, Große Langmuth und Geduld. Faß ein Herz zu seinem Herzen,[ zen, Er hat Trost für alle SchmerEr kann alle Wunden heilen, Macht von allem Aussaß rein, Darum fehre ohne Weilen Zu ihm um und bei ihm ein. 5. Kehre wieder, endlich kehre Allegretto. 1 Solo. In der Liebe Heimat ein, In die Fülle aus der Leere, In das Wesen aus dem Schein! Aus der Lüge in die Wahrheit, Aus dem Dunkel in die Klarheit, Aus dem Tode in das Leben, Aus der Welt ins Himmelreich! Doch was Gott dir heut' will ord geben, Nimm auch heute- fehre gleich! C. J. P. Spitta. 15. In die Gemei- ne tre f neu e Chri- sten ein, = ten nun Die fei= ert TITT b _b_blich ge= lo= ben, dir e RR R Chor. P ſein. Sie na- hen dei- nem Thro- ne, Р dim. Le ben stets zu = zu bit- ten dich um Kraft, = ü G Heil und Frie- den schafft. dim. wig treu zu r Im 29 ben, was 30. 2. O schenke ihnen Gnade, zu halten ihren Bund, Durch Thaten zu besiegeln, was jetzt versprach ihr Mund. Wohlan! In Gottes Namen geht nun die neue Bahn! Sein Geist sei euer Führer, er leit euch himmelan. Andante. 16. Malan. O Je- su, Got- tes Sohn! Du waltest hei- lig 흥! fern und nah Von deinem Himmelsthron. Dusprichst, so steht es da! Hal- le- lu- jah! Halle- lu- jah! Hallef 9 cresc. ff lu- jah! Halle- lu- jah! Denn unser Gott bist du, Denn cresc. Ed 31 un- ser Gott bist du, Denn un- ser Gott bist du, Und ff unser Fels und süße Ruh'! 2. Du Tilger uns'rer Schuld, 3. Du heißest Zebaoth! Dein Friedensbund wird nicht Wir fürchten nicht der Feinde Truß vergeh'n, Und deine Gnad und Huld Wird ewiglich besteh'n. Hallelujah! Auf dich seh'n allezeit Vor deinem Angesicht Daraus fließt Kraft und Se- Besteht der sich're Sünder ligkeit. nicht! Und ihre stolze Rott; Du bist der Deinen Schuß! Hallelujah! 32 Geist; 4. Du starter Siegesheld!| Gott Vater, Sohn und heil'ger Wir folgen deinem Siegeslauf Hinan durch Tod und Grab; Du weckst die Todten auf, Hallelujah! Krönft uns nach kurzem Streit Mit deiner Siegesherrlichkeit. 5. Auf dich vertrauen wir, Du hilfft uns für und für; Dein Name sei gepreis't! Hallelujah! Denn du bist unser Heil Und wir dein ewig Erb und Theil! 2 dolce He dotce he He 00 be = be an, an 17. Nach dem Französischen( aus den Chants chrétiens") von A. Siegfried. be an, zu 3. A. H. Diederichſen. He Le seg = be he be ant, nen! ant, 00 247 16 he= be du, Herr, seg- nest, was du, Herr, segnest, das iſt ge= ſeg- net e= wig- lich! = ift Z 100 d zu ſeg- nen! Was du, Herr, seg- nest, was du, Herr, seg- nest, das d 10 ge= ſeg= net d 33 Was e= wig- lich! = 3 34 Adagio. dolce 18. S. Ho fer. # Hast du mich lieb? Simon Jo- han- na, hö- re, dolce Dein Heiland fragt am See Ti- be- ri- as; Hast du mich 9 1 lieb? Simon Jo- han- na schwöre! Doch eh' du C I F T P schwörest, sei- ne Fra- ge faß'; Er fragt so treu mit 9 9: He 35 F vä- ter- li- chem Munde, Sein heilig Aug' durchschaut dich bis zum Grunde; Si- mon Jo- ban- na, wa# rum blickst so trüb? Hast du mich lieb? sd d € 2. Hast du mich lieb? wohl hast du dich vermessen: Wenn Alle untreu werden, bleib' ich treu! Und doch, und doch- haft deines Schwurs vergessen, Den Herrn verleugnet ohne Schaam und Scheu! Ist das der Fels, den ich mir selbst erforen? Ist das der Petrus, der so hoch geschworen, Der sich mit Leib und Seele mir verschrieb? Hast du mich lieb? 3. Hast du mich lieb? ich will nicht mehr verlangen, Nur ein's frag' ich: hast mich wieder lieb? Komm, armes Kind, komm, trockne deine Wangen! Gieb mir die Hand, dein reuig Herze gieb! 36 Zerstoß'nes Rohr, ich will dich nicht zerknicken; Verglimmend Docht, ich will dich nicht ersticken, Wenn glostend nur ein Fünklein übrig blieb! Hast du mich lieb? 4. Hast du mich lieb? Ich hab's um dich verdienet, Mein Joch ist sanft und leicht ist meine Last; Hat dir nicht gute Weide stets gegrünet, Wo du dich meinem Stab vertranet haft? Den Hirten, der vom Abgrund dich gerettet, Auf seine Schultern freundlich dich gebettet, Den in den Tod um dich die Liebe trieb Hast du mich lieb? 5. Hast du mich lieb?- so weide meine Schafe, Geretteter, fieh' da dein Retteramt; O edle Buße, wonnevolle Strafe Dem Sünder, der von Dank und Liebe flammt; Du irrtest selbst, so suche die Verirrten, Du fand'st den Herrn, so führ' auch sie zum Hirten, Hüt' ihm die Heerde vor dem Seelendieb! Hast du mich lieb? 6. Hast du mich lieb? so weide meine Lämmer; Die Kleinen bind' ich dir zuerst auf's Herz, Sie geh'n noch zwischen Nacht und Licht im Dämmer; Führ' sie auf grünen Auen sonnenwärts! Hast du mich lieb, so liebe mich in diesen, Was du den Kleinen thust, ist mir erwiesen; Brennt nicht dein Herz von mütterlichem Trieb? Hast du mich lieb? 7. Hast du mich lieb? ein And'rer wird dich gürten, Und füh'ren, wohin Fleisch und Blut nicht will; Die Heerde wird man schlagen wie den Hirten; Simon Johanna, hältst du dann mir still? Die Liebe mögen Ströme nicht ersäufen, Die Liebe dürfen Flammen nicht ergreifen, Sie preis't den Herrn noch unter'm Henkershieb: Hast du mich lieb? 8. Hast du mich lieb?- Du weißest alle Dinge, Du weißt, o Herr, was meiner Liebe fehlt, O daß dein himmlisch Feuer mich durchdringe, Dein Liebeshauch mein todtes Herz beseelt! Schreib' mir in's Herz die große Heilandsfrage, Und gieb, daß ich gebeugten Sinnes sage: Ich hab' dich oft betrübt; vergieb, vergieb, Ich hab' dich lieb! Adagio. FB DE k- bLE _k_b9 b dotce 19. # Sieh'! wie lieblich und wie sein Ist's, wenn Brüder dolce bu Karl Gerok. Oh- ne Falschheit, Trug und Lift! 37 S. Hofer. fried- lich sein, Wenn ihr Thun einträch- tig ist, 38 - 2. Wie der edle Balsamfließt, Und sich von dem Haupt ergießt Auf des Hohepriesters Kleid, Daß es duftet weit und breit; 3. Wie von Hermons Höh'n der Than Niederfällt auf Zions Au,- Also lieblich ist und schön Brüdereintracht anzuseh'n. 4. Denn daselbst verheißt der Herr Reichen Segen mehr und mehr, Und es wird die arme Zeit Vorhof ew'ger Seligkeit. 5. Aber ach! wie ist die Lieb' Co erloschen, daß kein Trieb Fast auf Erden wird gespürt, Der des Andern Herze rührt! 6. Jeder fast lebt für sich hin In der Welt nach seinem Sinn, Denkt an seinen Bruder nicht;- 29 30 31 Ach, wo bleibt die Liebespflicht? 7. D Herr Jesu, Gottes Sohn, Schaue doch von deinem Thron! Schaue die Zerstreuung an, Die kein Mensch verhindern fann! 8. Sammle, großer Menschenhirt, Alles, was sich hat verirrt! Laß in deinem Gnadenschein Alles ganz vereinigt sein. 9. Gieß den Balsam deiner Kraft, Der dem Herzen Leben schafft, Lief in unser Herz hinein; Strahl' in uns den Freudenschein! 10. Bind zusammen Herz und Herz, Laß uns trennen keinen Schmerz; Heile selbst durch deine Hand Das zerriß'ne Bruderband. 11. So, wie Vater, Sohn und Geist Drei und doch nur Eines heißt, Sei vereinigt ganz und gar Deine ganze Liebesschaar! 12. Was für Freude, was für Luft, Wird uns da nicht sein bewußt! Was sie wünschet und begehrt, Wird von Gott ihr selbst gewährt. 13. Alles, was nun frank und wund, Wird mit Lob aus einem Mund Preisen Gottes Liebesmacht, Wann er All's in Eins gebracht. 14. Kraft, Lob, Ehr und Herrlichkeit Sei dem Höchsten allezeit! 3927 9 b 39 Gott, der du dreieinig bist, Mach' uns Eins in Jesu Chrift! *** 20. H Ich will dich lie-ben, mei- ne Stär- fe, Ich will dich lie-ben mit dem Wer- ke Ich will dich lieben, meine Zier; Und immer- wäh- ren- der Be= gier; Ich will dich lieben, schön- stes Licht, Bis mir das Her- ze bricht. I 40 2. Ich will dich lieben, o mein Leben, Als meinen aller besten Freund; Ich will dich lieben und erheben, So lange mich dein Glanz bescheint; Ich will mit reiner Liebesflamm' Dich lieben, Gottes Lamm. 3. Ach, daß ich dich so spät erkennet, Du hochgelobte Schönheit du, Und dich nicht eher mein genennet, Du höchstes Gut und wahre Ruh'! Es ist mir leid, ich bin betrübt, Daß ich so spät geliebt. 4. Ich ging verirrt und war verblendet; Ich suchte dich und fand dich nicht; Ich hatte mich von dir gewendet Und liebte das geschaff'nelicht: Nun aber ist's durch dich gescheh'n, Daß ich dich hab' erseh'n. 5. Ich danke dir, du wahre Sonne, Daß mir dein Glanz hat Licht gebracht; Ich danke dir, du Himmelswonne, Daß du mich froh und frei gemacht; Ich danke dir, du heil'ger Mund: Dein Wort macht mich gesund. 6. Erhalte mich auf deinen Stegen, Und laß mich nicht mehr irre geh'n; Laß meinen Fuß in deinen Wegen Nicht straucheln oder stille steh'n; Erleuchte Leib und Seele ganz, Du starker Himmelsglanz. 7. Ich will dich lieben, meine Krone, Ich will dich lieben, meinen Gott, Dich lieben auch bei Schmach und Hohne Und in der allergrößten Noth; Ich will dich lieben, schönstes Licht, Bis mir das Herze bricht. Scheffler. 41 steld e- flow of in 21. 2. Hofer. 9 Im Das ist ei= ne Und sich recht von TOO DO ے ہے ۔ sel' ge Stun- de, Herzens- grun- de Je- su, da man dein ge- denkt, Tief in dein Er- bar- men senkt! Tod d. Nichts als Je- sum ken- nen, Je- sum su- chen, fin- den, nennen: Das er- fül- let unf- re Zeit = Wahrlich! Mit der höchsten Se- lig- keit. 00 42 2. Jesu, deine Gnadenquelle Fließt so gern in's Herz hinein. Deine Sonne scheinet helle: Denn du willst genossen sein. Und bei aller Segensfülle Ist dein Wunsch und ernster Wille: Daß man, weil dein Brünnlein voll, Unaufhörlich schöpfen soll. Moderato. 9 3. Nun, so wollst auch diese Stunde Du in uns'rer Mitte ſein. In dem Herzen, in dem Munde Leb' und herrsche du allein. Laß uns deiner nie vergessen! Wie Maria still gesessen, Da sie deinen Mund gehört: Also mach' uns eingekehrt! E. G Waltersdorf. Miel 22. Altes geistl. Volkslied. Herr, dich lieb' ich, Herr, dich lieb' ich, Ja, von Herzen lieb' ich dich! Nichts soll mich von dir ab- wen- den, Kein Geschöpf soll mich verblen- den! Jch will mich der Lust entschlagen, Nur da- mit ich recht kann sagen: 43 Herr, dich lieb' ich! Herr, dich lieb' ich! Ja, von Herzen lieb' ich dich! 2. Herr, dich lieb ich!:,: Ja, von Herzen lieb ich dich! Mein' Gedanken, meine Sinnen, Meine Seufzer, mein Beginnen, Alles, was in mir sich findet, Dich zu lieben sich verbindet. Herr, dich lieb' ich!:,: Ja, von Herzen lieb' ich dich! 3. Herr, dich lieb' ich!:,: Ja, von Herzen lieb' ich dich! Wann d'mir deinen Trost entziehest,[ fliehest, Wann du thust, als ob mich Wann d'mich durch ein Kreuz thust kränken, Will ich doch bei mir gedenken: Herr, dich lieb' ich!:,: Ja, von Herzen lieb' ich dich! 4. Herr, dich lieb' ich!:,: Ja, von Herzen lieb' ich dich! Sollt' der Tod dann auf mich kommen, 44 Will ich ihm sein Müh' belohnen; Ja, wenn es kommt gar zum Brechen, Andante. dolce Will ich ihm zum Truß noch sprechen: Herr, dich lieb' ich,:,: Ja, von Herzen lieb' ich dich! dolce 23. C. Abela. Früh- ling, der die Welt verklärt, Wann erscheint dein Zeichen? Win- ter, der so lang gewährt, Wann wirst du ent- wei- chen? Längst be- deck- te star- rer Frost Ein beschneit Ge- fil- de; Früh- ling, # komm mit deinem Trost, Komm mit dei- ner Milde! 2. Rings der Nationen Kreis Harret auf dein Wehen, Bis die Blumen still und leis Aus dem Grab erstehen, Bis des Glaubens Baum erblüh' 45 - Ewig junger Morgen! Stell' uns hell vor's Angesicht, Was im Grab verborgen! Wo zerstreut noch her und hin Kleine Gärten stehen, Und der Liebe Pflanze, Bis dein Tag die Erd' umzieh' 5. Ach, wir harren mit BeLaß die ganze Wüste blüh'n, Mit des Lebens Kranze; Grünen Thal und Höhen! 3. Bis aus öden Wüstenei'n Noch ein Garten werde, Wo sich Beet' an Beete reih'n Auf der ganzen Erde, Süßer Duft von Berg und Thal Auch zum Himmel steige, Und mit Gnaden ohne Zahl Gott herab sich neige. - 4. Brich denn an, du sel'ges Licht, gier, Herr, bis durch dein Walten Ganze Völker bald vor dir Ihre Hände falten, Bis auf weitem Erdenrund Alle Gößen brechen, Amen zu dem Gnadenbund Alle Zungen sprechen! 46 Con anim a. 24. Volksmelodie. t Mein Gott, wann soll ich schlafen ein Und zu der Ru- he kommen? Wann werd' ich in den Chören sein Der spent pl ( We're lis, en 113 En- gel und der Frommen? Wann komm' ich zu der Bäterschaar Hin- auf zum gro- ßen Jubeljahr? Herr, Th 1. laß es bald ge- sche- hen! Herr, laß es N bald geschehen! 2. Ach, soll noch nicht das| Wann wird ird'sche Haus Zerbrechen dieser Hütten? Darf aus dem Kerker nicht heraus Die Seele, die geſtritten? Wann kömmt der Tod, der mein Gewinn? Wann geh' ich zu dem Vater hin? Herr, laß es bald geschehen! 3. Wann werd' ich für die Sterblichkeit Unsterblichkeit erlangen? Wann werd' ich nach dem Erdenstreit 47 mein Geist verklärt und rein, Die Glieder geistlich, himmlisch sein? Herr, laß es bald geschehen! 4. Wann giebst du mir die Herrlichkeit Des Lebens, mir, dem Sünder? Wann ist dem durst'gen Geist bereit Das Erbtheil deiner Kinder? Wann seh' ich dich in deinem Licht Von Angesicht zu Angesicht? Mit Himmelspalmen pran- Herr, laß es bald geschehen! gen? 48 Poco Allegro. € 25. Nägeli. ## Wo Got- tes Geist re- gie- ret Da ist = 1. des 事 Se- gens Land; Wo er die Menschen füb- ret, Wird dim. gläubig Gott er- kannt. Du, Geift des Herrn, gibst 懂 Licht! Du, Geist des Herrn, gibstlicht! Schaffst Ruhe für die dim. cresc. = See len; Zum Führer dich zu wäh- len Ist cresc. Weis- heit, Ruhm und Pflicht. f 9 2. Du gehst auf ihren Wegen Den Menschen liebreich nach, Verbreitest lauter Segen, Und hältst zur Tugend wach; Du lenkest unsern Sinn, Dringst in des Herzens Tiefen, Weckst Sünder selbst, die schlieFührst sie zu Jesu hin.[ fen, 3. Du willst in unsern Leiden Ein Geist des Trostes sein, Erfüllst das Herz mit Freuden, Und lehrst den Unmuth scheu'n. P. -49 Weih't dir des Beters Mund Der frommen Andacht Lieder, Hallt's tief im Herzen wieder: Gott hält des Segens Bund. 4. O Geist der Huld undLiebe, O Geist der Heiligkeit, Senk' in mich edle Triebe, und mach mich schuldbefreit! Du, heh'rer Gottesgeist! Ja, du bist's, der mich lenket, Mir Kraft zum Guten schenket, Den Weg zum Himmel weis't. Mudre. 4 50 ZEE 98 26. HoldChoralb. der Brüdergem.( 1784.) Ei- nes wünsch' ich mir vor al= lem Se- lig läßt's im Thrä- nen- thal sich d = = An- dern, Eine Spei- se früh und spät; wan- dern, Wenn dieß Ei- ne mit uns geht: TOU Ün- ver- rückt auf ei- nen Mann zu schauen, 00 DO ETTO O Der mit blut'gem Schweiß und To- des- grau- en TOO Auf sein Ant- lig nie- der- fank Und den = Kelch des Va- ters tranf. 94 2. Ewig soll er mir vor Augen stehen, Wie er, als ein stilles Lamm, Dort so blutig und so bleich zu sehen, Hängend an des Kreuzes Stamm; TTO O. Wie er dürstend rang um meine Seele, Daß sie ihm zu seinem Lohn nicht fehle, Und dann auch an mich gedacht, Als er rief: Es ist vollbracht! 3. Ja, mein Jesus, laß mich nie vergessen Meine Schuld, und deine Huld! 51 Als ich in der Finsterniß gesessen Trugest du mit mir Geduld; Hattest längst nach deinem Schaaf getrachtet, Eh' es auf des Hirten Ruf geachtet, Und mit theurem Lösegeld Mich erkauft von dieser Welt.. 4. Ich bin dein!- sprich du darauf dein Amen! Treuster Jesu, du bist mein! Drücke deinen süßen Jesusnamen Brennend in mein Herz hinein! Mit dir Alles thun und Alles Laffen, 1 52 In dir leben, und in dir er- Unser Wandel, unser blassen, Bund! Dies sei bis zur leßten Stund' Moderato. b- C __b9 DC 關 P P prei- sen, 27. Auf, las- set uns den Herin und sei- ne Wunder d Himmel dringt! - P A. Knapp. Mr. le comte Delaborde. fl j Laßt schallen, daß sein Ruhm bis in die Wir stimmen fröhlich ein in 9 9 je- ne hehren Wei- sen, Die al- ler Engel Heer ihm singt, !! Engel Heer ihm fingt. 5 pla 53 Die al= ler 2. O, welche Wunder wirkt sein Wort nur und sein WolEr, der Allmächt'ge, spricht, und allsofort geschieht's![ len; Die Himmel, Erd' und Meer sind auf sein Wort entquolSo hehr und schön dem öden Nichts! [ len 3. Die Welt und ihre Pracht fällt durch sein Wort in Trümmer, Wenn er in Herrlichkeit erscheinet zum Gericht. Doch seine Wahrheit, Macht und Recht, die wanken nimSein Friedensbund weicht ewig nicht.' [ mer, Nach dem Französischen( aus den„ Chants chrétiens"). 54 Con abbandono. f 28. F. Lauterburg, Pfarrer. Der Herr ist mein getreuer Hirt, Mir wird kein Gutes H fehlen; Der Hü- ter, der nicht schläft noch irrt, Kann f t mir nur Heil er wäh- len. Er wei- det mich auf A T grüner Au, Er spei- set mich vom Lebensthau Des Geistes sei- ner Gna de, des Geistes sei- ner Gna= de. 2. Er führet mich zum reinen Quell, Der mein Gemüth beglücket, Zum Wasser, welches frisch und hell, Den schwachen Muth erquicket. Er leitet mich auf rechter Bahn, Er nimmt sich meines Ganges 55 = Auf seine Treu und Macht kann ich Gar ruhig mich verlassen.:,: 4. Du machst mir einen Tisch bereit Im Auge meiner Feinde, Verscheuchest Angst und Traurigkeit, Sprichst freundlich zu dem Freunde. Du salbst mein Haupt mit Del, du schenkst an Um seines Namens willen.:: 3. Und ob ich wall' im finstern Thal, Fürcht ich doch keinen Schaden; Dein Auge wachet überall, Ich bin der Sorg' entladen. Mir voll den Becher ein, und lenkst Sein Stab und Stecken trö- Zum Himmel hin mein Seh sten mich, nen.:: 56 5. Ja, Gutes und Barmherzigkeit Wird lebenslang mir werden; Ich bleib im Haus des Herrn die Zeit, Die ich noch leb' auf Erden. ¢ ¢ TOO 29. Und ist des Lebens Wallfahrt aus, Dann trägt mich in sein Vaterhaus Der Flügel treuer Liebe.:,: J. Fr. Mayer. = Ach um Trost ist mir so ban ge! Hilf mir be ten, wa- chen, fie- gen! = Doch, ich weiß es, N 3. H. Tscherlikky. = Je= su! Je su! ach wie Mei- ster, laß dein Werk nicht To = lan- ge! lie= gen! TOOL dein Ver- wei- len = 9 20 Ist nichts An- ders als ein Hörst gewiß mein Schrein. Drum will ich nicht zag- haft ſein, Denn du 9 Rufst du mir vom Gnadenthrone. Si- len. 2. Kommt, ihr Sünder, eilt| Weine nicht zu meiner zum Sohne; Weg mit eurem Trauerkleide, Ich bin eure Kron und Freude, A und O, Anfang und Ende; Eilt in meine Gnadenhände. Gnade, Friede sei mit euch! Sünder sind mein Himmel reich. 57 3. Tritt doch her zu mir, du Armer! Schande, Sieh', ich löse deine Bande. Hör' doch auf, mein Kind, mit Klagen, Ich will dich in Himmel tragen; Sieh', dein Jammer ist mein Schmerz, Glaub', ich hab ein Mutterherz. Retter meiner 4. O du Seelen Ich bin Jesus, dein Erbar- Willst du denn auch mich ermer. wählen? 58 Ach, wie groß ist mein Verderben! Doch du schwörst, ich soll nicht sterben. Alle Sünder, die gekommen, Hast du liebreich aufgenommen.[ mir, Ja, dein Herz sehnt sich nach Heiland, hilf, ich flieh' zu dir. 5. Meister, führ du meine Sache, Alles taugt nicht, das ich mache, Doch du weißt aus bösen Dingen Gutes selbst hervorzubringen. Herrlich führt dein Arm die Kriege In mir völlig aus zum Siege, Bis das Höllenheer erlegt, Bis mein Haupt die Krone trägt. 30. Darfst du fürchten? Sieh, am Steuer Uns- res H Schiffes steht ein Mann, Dem wir un- ausH sprech- lich theu- er, Der durch's Meer uns 184 LLLL # bringen kann Nach dem Lan- de, Nach dem Lan- de, Das er selbst für uns ge- wann. 59 2. Nicht mehr konnten wir 4. Aufwärts, abwärts geht's verweilen, im Wetter Auf der grausen Wogenbahn, Doch wir siegen- denn der Retter Wo sich Satan offenbart; Gottes Wahrheit hieß uns eilen, Ob auch stürmisch sei die Fahrt; Wir verließen:: Jedes Glück von sünd'ger Art. 3. Ist die Küste, wo wir landen, Uns auch nur durch's Wort bekannt, Wird doch Hoffnung nicht zu Schanden, Wenn fie festhält dieses Pfand. Freudig wagen:: Wir, zu ruh'n in Jesu Hand. Bleibt am Berd; Gefahr ist Wahn. Sturm und Wellen:,:[ than. Sind auf's Wort ihm unter5. Muth, ihr Brüder! Muth! wir landen, Jauchzen selig nach der Noth. Laßt die Wogen schäumen, branden; Ginst gibt's weder Sturm noch Tod. Horcht nur stille:,: Jesu freundlichem Gebot! Nach dem Englischen von Julius Köbner. 60 C 31. Was ist die Macht, was ist die Kraft, Des Schirm und Schmuck der Eh L Chri- sten stol- ze Nit terschaft, Der Schild und = = TOO stoch'- ne Wehr der Web- S. Hofer. ren, Die un- beTOOTOO. - ren, In je- der 100 TOO. TO Qfe= ste Wort. DO Noth und Fahr der Hort? Das ist das Wort, das 19, da d 2. Was kann wie ein zweischneidig Schwert, Das blinkend aus der Scheide fährt, Mark und Gebein im Hui zerschneiden? Die Geister und die Leiber scheiden? Was hat so freißlich scharfen Ort? Das ist das Wort, das feste Wort. 3. Was braus't daher wie Windesbraut 61 Und überdonnert Donners Laut? Was donnert in der Sünder Ohren., Gleich einem Schwur von Gott geschworen? Was ist's, was durch die Seele bohrt? Das ist das Wort, das feste Wort. 4. Was säuselt wie ein Westenwind Vom Frühlingshimmel sanft und lind? Was säuselt lieblich durch die Herzen, Ein Troft und Balsam aller Schmerzen? Was wehet alle Sorgen fort? Das ist das Wort, das feste Wort. 62 Th 5. O Wort der Macht, o Wort der Kreft, Du, meines Herzens Ritterschaft, Wollst ewig in und bei mir bleiben, Durch Donner und durch Säuseln treiben Zum rechten Kampfe fort und fort, Mein starkes Wort, mein festes Wort!. C. M. Arndt. Andantino. dotce 32. C. F. Baumann. mf Seg- net uns zu gu- ter Lett Auch an dolce m f dieses Jah- res En= de! Seg- net fünf- tig, seg- net jeßt, O ihr then- ren 91 = b² # Je- sus- hän-de! Seg- net, daß an Leib und # See= le Keinem et was Gu feb= le! 2. Helst, wenn wir gefallen find, me Helft uns, wieder aufzustehen! Lehret jedes Gotteskind Treu den Weg des Himmels gehen, Daß an Weisheit, Gnad' und Segen [ gen. Wir auch täglich wachsen mö00 = = 63 tes 3. Stehet uns in Allem bei, Ihr getreuen Jesushände! Und es werd' uns wieder neu, Wie am Anfang, so am Ende: Jesu, dich das Herz umfahe! Bleib' uns gnädig, bleib' uns nahe! Chr. K. L. v. Pfeil. 64 Maestoso. Р 33. Horch! wie die Schaar der Engel singt! Horch! wie die V cresc. Luft zu- sam- menklingt! Sieh, wie da dro- ben cresc. # Licht erglüht; Sieh, wie's den Erdkreis hell umzieht! Strahl, Ob heller töne der Choral, Wer sagt mir das?- der Hirten Chor, Der ist auf einmal Aug' und Ohr. 2. Ob heller leuchte dieser| Dem droben in der Höh sei Ehr'! 11 ,, Auf Erden Friede wiederkehr"! 4. Mit Wohlgefallen reich und mild Verkläre Gott sein Ebenbild!" So ruft der tausendfache Lon, So preis't er Gott und seinen Sohn. 3. Von Engelschaaren her erschallt's, In Hirtenherzen widerhallt's: 65 5. Und wie empor die Engel| 6. Sie beugen fich, sie beten an, zieh'n Die Hirten in das Städtlein Und was die Heerschaar kundflieh'n;[ schaar gethan, Da liegt der Fürst der Helden- Verkündigen sie weit und breit. In einer Krippe wunderbar. Oewig schöne Weihnachtszeit! Adagio. datce 34. Aus 3. G. heinrich's Gesängen. TOODE 니 Lie- bes Kind, so zie- He fort, En- gel, Adotce ge= he von der Er- den! Es ist hier für dich kein AN D //// fods FORS Ort, Daß du mö- gest himmlisch werden; Gieb der H Welt nun gute Nacht, Weil dir Got- tes Himmel lacht. 5 66 2. Kinder, die von dieser Welt Schieden, sind zu Gott gekommen. Wessen Seele Gott gefällt, Die wird bald hinweggenom men. Keine Trübsal der empfind't, Wer ba ftirbet als ein Kind. 3. Kleine Kinder Engel sind, Kinder will der Himmel haben. Eltern lieben zwar ein Kind, Doch, weil Kinder Gottes Gaben, Sind am besten sie bedacht Bei Gott, der sie uns gebracht. 4. Jesus hat ja nicht allein Die Betagten kommen heißen; Kindlein, die unmündig sein, Und doch seinen Namen preisen, mf Werden auch mit ihm zugleich Siten in des Vaters Reich. 5. Dorten bist du auch nunmehr, Liebe Seele, bei den Engeln, Wo die Heil'gen, rein und hehr, Wissen nichts von Sündenmängeln. Was hier abgekürzt die Zeit, Giebt dir dort die Ewigkeit. 6. Droben in dem Vaterhaus Glänzt dein Bildniß uns von ferne. Dorthin wandern wir auch aus; Täglich schwindet mehr die Ferne. Gute Nacht, auf Wiedersehn! Gute Nacht zum Auferstehn! S. Bornmeister. 8 SE Mit dem Herrn fang' Al- les mf d dd 35. an! P Grobe. Kindlich mußt du ihm ber= trau 21 P schüßt vor stol eig ne Kraft nicht bau- en. De- muth Herrn fang' Al OV = 3 = S en, Darfft auf Herrn fang' Al- les an! les an! 67 PP Solo zem Wahn: Mit dem PP Solo ff Chor Mit dem ff Chor 8 2. Mit dem Herrn fang' Alles an! Die sich ihn zum Führer wählen, Können nie das Ziel verfehlen; Sie nur gehn auf sich'rer Bahn: Mit dem Herrn fang' Alles an!:,: 3. Mit dem Herrn fang' Alles an! Muth wird dir der Helfer senden; Froh wirst du dein Werk vollenden; Denn es ist in Gott gethan: dia Mit dem Herrn fang' Alles an!:,: 36. b- b dolce € Joh. Schmidlin. Herr, da mich die A- bend- stun- de Rü ste ich mit Herz und Mun- de = = dotce Nach der Arbeit bringt zur Ruh, Dir ein Dan- tes= opf Ltd = er zu. Morgens rühm' ich deine Gnad', Jetzt kann ich des £ 1 _b_b-k- b9- b²b= 69 Abends spat Dei- ne Treu und macht bed P P fin- gen, Und dir mein Dank- op- fer bringen. 2. Herr, du hast mich überschüttet, Heut mit Gütern ohne Zahl; Du hast Leib und Seel' behütet Vor so manchem Unglücksfall. Deine Gnade, Macht und Treu Stand den ganzen Tag mir bei, Daß mir Alles wohl gelungen; Dir sei ewig Dank gesungen. 3. Zähle nicht, was ich gefehlet, Schreib' mir nicht die Sünden an; Aengstlich es mein Herze quälet, Wo es nicht nach Pflicht gethan. Wie bei Nacht des Tages Schein, Also laß' begraben sein Alle meine Schwachheitssünden, Die sich stets noch an mir finden. 4. Laß, Herr, deine Engelschaaren Mich in dieser finstern Nacht 70 Adagio. Kräftig schützen und bewahren Vor des Teufels List und Macht. Nimm mein Haus und Hof in Hut Vor Gefahr der Fluth und Glut, Wende alles ab in Gnaden, Was mir immer möchte schaden. 5. Nun, so leg' ich mich denn nieder, Und befehl' in Demuth dir be Mich, und meine müden Glieder; Wache du und bleib bei mir! Mach' indessen mich bereit Auf die Nacht, die nicht mehr weit, Daß ich mög' bereitet gehen Zu dem sel'gen Auferstehen. 37. € Jo Volksweise. F Christen, wenn das Kreuz uns drück- et Rechnen Die Geduld und Hoff- nung blick- et Auf die; 21 # wir die fur= ze Zeit; Ian= ge&= wig- teit. J O was wird sich _b_b. 9b 71 # of- fen- ba- ren An dem Ziel von uns- rer = # Pil- grim fas- sen kann. $ 14 Bahn! Denn man wird noch mehr er- fah- ren, Als der besser, 2. Alle Ehre ist nur wenig,| Weidet nicht das Lamm uns Wenn man das dagegen stellt, Daß der Ewigkeiten König Uns für seine Kinder hält. Nichts ist, das dem Erbgut gleiche, Das wir finden in dem Licht; Fürsten erben hier wohl Reiche, Doch die sind der Himmel nicht. 3. Seht auf Ahasveros Schlösser, Die der beste Wein getränkt! Das uns Lebenswasserschenkt? Wenn an Salomos Geschmeide Auch der Lillen Schönheit wär, Dennoch wär die weiße Seide Jener Heiligen noch mehr. 4. Unsre Brüder, die einst glaubten, Mögen uns ein Beispiel sein; Denn sie ließen sich enthaupten, Schliefen unter Steinen ein. 72 Dieses fassen wir zu Herzen, Noch ein Beilstreich Kronen Wie das Wort uns glauben lehrt,[ Schmerzen, Daß kein Spott und keine That Soli p Auf, o Soli P N dei= ner 38. werth! Phil. Friedr. Hiller. See- le laß dein Trauern! E- wig Tutti mf # soll dein Wohlfein dau- ern; Je- sus nimmt sich = Tutti f Tutli mf Soli P 200 an. Nichts darf sich an Jesum Soli P Iwa- gen! Laß dein Kummern, laß bein 3a- gen! Tutti f Soli P Tutti f das dir scha- den kann? Was ist, das dir scha- den kann? Was ist, Soli P Tutti f 2. Jesus kennet deine Schmerzen, Jesus trägt dich auf dem Herzen, Jesus bittet stets für dich; Jesus läßt sich dich nicht rauben; Seinem Worte darfst du glauben; Er nimmt deine Last auf sich. 3. Fang' nur einmal an zu loben Für's Vergang'ne, für die Proben Seiner ewigfesten Treu'! 73 Laß nur jetzt dein banges Flehen; Preise, was für dich geschehen; Seine Güt' ist täglich neu.- 4. Endlich wirst du den erblicken, Der dein Herz weiß zu erquicken, Der dich ein zur Ruhe führt. Endlich kommt der frohe Morgen, Da dich, frei von Noth und Sorgen, Die verheiß'ne Krone ziert. 74 பய Maestoso. 9 Ittoo 39. Bortuiansky. Ich bete an die Macht der Lie- be, Die sich in Je su offenbart; Ich geb' mich hin dem frei- en 77 Trie- be, Womit ich Wurm ge lie- bet ward. Ich - HE will, an- statt an mich zu den- ken, In's Meer der Lie- be mich ver- sen- ے fen. 2. Wie bist du mir so hoch gewogen, Und wie verlangt dein Herz nach mir! Durch Liebe sanft und stark gezogen, Neigt sich mein Alles auch zu dir. Du theure Liebe, gutes Wesen, Du hast mich, ich hab' dich erleſen. 3. Ich fühl's, du bist's, ich muß dich haben, - Ich fühl's, ich muß für dich nur sein; Nicht im Geschöpf, nicht in den Gaben, Mein Leben ist in dir allein. Hier ist die Ruh, hier ist Vergnügen; Drum folg' ich deinen sel'gen Zügen. 4. Dein ewig ist mein Herz und Leben, Erlöser, bu, mein einzig Gut! Du hast für mich dich hingegeben, Zum Heil durch dein Eclösungsblut! Du Heil des schweren, tiefen Falles, Für dich ist ewig Herz und Alles. 5. Ich liebt und lebte recht im Zwange, Als ich mir lebte, ohne dich. Ich wollte dich nicht, ach, so lange; Doch liebtest du und suchtest mich. - O wenn doch dieß der Sünder wüßte, Sein Herz doch bald dich lieben müßte!*** 75 76 6. O Jesu, daß dein Name bliebe Im Geist mir, drück ihn tief hinein! Laß deine süße Jesusliebe In Herz und Sinn gepräget sein! In Wort und Werk, in allem Wesen Sei Jesus und sonst nichts zu lesen. 7. In deinem theuren, heil'gen Namen Eröffnet sich des Vaters Herz; Da find' ich lauter Ja und Amen, Und Trost und Heilung für den Schmerz. O daß dieß jeder Sünder wüßte! Sein Herz gar balb dich lieben müßte. 8. Preis sei dem hohen Jesusnamen, In dem der Liebe Quell entspringt, Von dem hier alle Ströme famen, Aus dem die sel'ge Schaar dort trinkt! Wie beugen sie sich ohne Ende, Wie falten sie die frohen Hände! Moderato. mf 40. Lie= be, G. Tersteegen. Joh. Schmidlin. Himm- li sche Flam- me der gött- li- chen mf Rei- ner und e- wi- ger, hei- li- ger = 6. Geist! Schaue, wie ich mich im E- lend be9 9 trü- be, Wie es mein ganzes Gemüthe zer# 5 K. 77 reißt. Tröste, du Tröster der lechzen- den Seelen, 1 Til- ge die Sünden, die mich so sehr quälen. 2. Heiligste Taube, selbstständiges Wesen, Deffne die Pforten zum Himmelspalaft; Dir sei mein Herze zur Wohnung erlesen; Komme, ach komme, du himmlischer Gast! Reinige selbsten, und bringe die Flammen Deiner Erleuchtung hier gänzlich zusammen. 3. Mache mich weise, Holdseligster Lehrer! Richte dein heiliges Werk in mir auf; Schaffe die Seele zum emsigen Hörer, Stärke die Kräfte zum seligen Lauf; Laß sie die Liebesgebote ftets üben, Süßeste Liebe, lehr' du mich dich lieben. 78 4. Licht sonder Schatten, Erleuchter der Sinnen, Ewige Sonne, stetswährenter Glanz, Laß mich ein einziges Fünklein gewinnen, Göttliche Klarheit, erfülle mich ganz! Komm doch, ich will mich dir ewig verschreiben, Nichts auf der Erden soll von dir mich treiben. Adagio. C 41. Har- re, mei- ne See- le, Har- re des Herrn! TOO Soli Nach C. Malan. All- les ihm be- feb- le, Hilft er doch so gern! Sei un- ver- zagt! Bald der Morgen tagt, Soli Und ein neuer Frühling folgt dem Winter nach! 79 Chor rep. Ma In allen Stürmen, In al= ler Noth, 2. Harre, meine Seele, Harre des Herrn! Alles ihm befehle, Hilft er doch so gern! Wenn Alles bricht Gott verläßt uns nicht! Chor rep. Wird er dich be- schir- men, Der treu- e Gott! fd d d Größer als der Helfer ist die Noth ja nicht. - Ewige Treue, Retter in Noth, Rett' auch unsre Seele, Du treuer Gott! " 80 Moderato. 42. Wer ü- ber- win- det, soll vom Holz ge- nie- ßen, Er soll von keinem Tod noch E- lend wis- sen, Das in dem Pa- ra- die- se Got= tes grünt, Wenn er dem Herrn des Lebens red lich dient; = 19 Und er wird ha 15 Der wird ihn la- ben mit Himmelsga= ben, and and summe ben, was e- wig tröft't, Und er wird ha= ben, was e wig tröst't. = mit duit C 2. Wer überwindet, dem soll nichts geschehen it Vom andern Tode, der die Seele quält; Er soll mein Angesicht vom Throne sehen, Wo das erwählte Heer mein Lob erzählt; Nach treuem Ringen soll er mir fingen Und Opfer bringen in Ewigkeit. de 3. Wer überwindet, dem will ich zu essen 109 Vom Manna geben, das verborgen liegt; Sein gutes Zeugniß wird niemals vergessen, Ein neuer Name wird ihm beigefügt, SOP Den nur verstehet, wer ihn empfähet Und wen erhöhet des Lammes Blut. 4. Wer überwindet und hält meine Werke Bis an das Ende mit Beständigkeit, Dem geb' ich über Heiden Macht und Stärke, Daß er sie mit der eisern Ruthe weid', Bis sie zerschmissen erkennen müssen, Daß all ihr Wissen vor mir nichts gilt. 5. Wer überwindet, der soll weiß gekleidet, Im Buch des Lebens eingeschrieben sein, Woraus nichts seinen Namen tilgt, noch scheidet; Den ich bekennen will, daß er ist mein, Vor's Vaters Throne, bei dem ich wohne, Der ihm die Krone des Lebens schenkt. 6. Wer überwindet, soll ein Pfeiler bleiben Im Tempel meines Gottes früh' und spat; 6 81 82 Ich will auf ihn den Namen Gottes schreiben, Jerusalems, das Gott erwählet hat. Mein's Namens Zeichen soll er erreichen Und nimmer weichen, noch von mir gehn. 7. Wer überwindet, soll im Himmel prangen Auf meinem Stuhl, gleichwie ich überwand; Nachdem ich in der Welt am Kreuz gehangen Sit' ich nun zu des Vaters rechter Hand. Hier soll sich laben an Himmelsgaben Und Ruhe haben, wer recht gekämpft. 8. O Jesu, hilf du mir selbst überwinden, Der Feinde Zahl ist groß, ach komm geschwind, Welt, Teufel, Fleisch und Blut sammt meinen Sünden Sind mir zu stark, o Herr, erhör dein Kind; ED So soll dort oben mein Herz dich loben, Wenn es erhoben, den Sieg erlangt. 43. Allegretto. dotce # Sei ge- treu bis in den Tod! dolce Р treu 車 bis in den Tod! Sei geSee- le, laß dich 110 kei- ne Pla- gen Von dem Kreuze Je= su ja- gen, Lei- de wil- lig al= le Noth, and Sei ge- treu bis in den Lod! フウラ 2 2. Sei getreu bis in den Tod![ net, Wer recht fämpfet, wird gekröOb ihn gleich die Welt verhöhnet; Is getrost dein Thränenbrod: Sei getreu bis in den Tod! 3. Sei getreu bis in den Tod! Tritt die Eitelkeit mit Füßen, Die dich will in Fesseln schließen; Aller Welt Gut ist nur Koth. Sei getreu bis in den Tod! 83 4. Sei getren bis in den Tod! Antre nur in Jesu Wunden, Da wird Ruh' und Trost gefunden, Wenn dir Tod und Teufel broht: Sei getreu bis in den Tod! 5. Sei getreu bis in den Tod! Siehst du nicht die Krone glänzen? Schwinge dich nach jenen Gränzen, 84 Wo das Lamm die Hand dir bot; Sei getreu bis in den Tod! 6. Nun, ich will bis in den Tod! b_b. € Friedensbun al= len Lei Wort aus Got= tes Brunnquell ew'= ger = Dir, o Jesu, treu verbleiben; Du wirst mir in's Herze schreiben, Was bein treuer Mund gebot! Sei getreu bis in den Tod.- # 44. Baden- Durlach'sches Choralbuch( 1762). Mun- de, Wort vom Freu- den! Trost in de,&= van- ge- li= um! den, Un ser höchster Ruhm! Got- testraft, Die Glauben schafft, Sü- ße Botschaft, uns zum Le Herrn gege = 2. Was sein höchster Wille In der Gnaden Fülle Vor der Welt verseh'n, Was der Opfer Schatten Vorgebildet hatten, Das ist nun gescheh'n. Gottes Rath Wird nun zur That, Ist in Jesu Ja und Amen; Preis sei seinem Namen! 3. Alles ist vollendet; Uns ist zu gewendet Freie Gnad' und Huld. Jesus ist gestorben, Jesus hat erworben Tilgung uns'rer Schuld. Jesus thront Bei Gott, und lohnt Allen, die sich ihm ergeben, Nun mit ew'gem Leben. ben! = 85 ben Von dem 4. Uns in Sünden Todten Machen Jesu Boten Dieses Leben fund. Hehr und lieblich klinget, Geist und Herz durchdringet, Was uns sagt ihr Mund. Vorgestellt Wird nun der Welt Durch der guten Botschaft Lehre, Daß sie sich bekehre. 5. Kommt, zerknirschte Herzen, Die in bittern Schmerzen Das Gesetz zerschlug! Kommt zu dessen Gnaden, Der, für euch beladen, Alle Schmerzen trug! Jesu Blut Stärkt euern Muth; 86 Gott ist hier der euch geliebet, Und die Schuld vergiebet. 6. Dieser Grund bestehet; Wenn die Welt vergehet, Fällt er doch nicht ein. Darauf will ich bauen, So soll mein Vertrauen Evangelisch sein. Auch will ich Nun würdiglich In der Kraft, die mir gegeben, Evangelisch leben. EE and tingga! TO O 7. Jesu, deine Stärke Schaffet diese Werke; Stehe du mir bei! Nichts soll uns nun scheiden; Hilf, daß auch mein Leiden Evangelisch sei. Laß auch mich Dereinst auf dich, Als ein Kind, mit dir zu erben, Evangelisch sterben. 45. J. Cornel. Hecker. Kreuzes ge- schlach- tet; Decius. O Lamm Gottes unschul- dig, Am Stamm des Allzeit er- funden ge bb kb. bul 13 = un tet: All' Sünd' hast du ge= tra dig, Wie- wohl du wa- rest ver- achmüß- ten wir ver= za= 2 DO TOO ser, o Je = fr = su! 87 gen, Sonst gen. Erbarm' dich ddd 88 9- b 46. Tout Schmidlin. Des Christen Schmuck und Ordensband, Das TO # ist das Kreuz des Herrn; Und wer erst sei- nen Werth er- kannt, Der trägt es froh und gern. 2. Man nimmt's mit Demuth, trägt's mit Lust, Und achtet's für Gewinn, Doch trägt man es nicht auf der Brust; O nein, man trägt es d'rin. 3. Und wenn's auch schmerzt, und wenn's auch drückt, Bleibt man doch glaubensvoll, Man weiß ja wohl, wer's uns geschickt, Und was es wirken soll.- 4. Man trägt es auch nur kurze Zeit, Blos als ein Unterpfand Für das zukünft'ge Ehrenkleid Im lieben Vaterland. Adagio. bb E 12 47. 89 # 8 Spitta, hote 73 Nei- ge dich, Hol- der Je- su, nei- ge dich Gnadenvoll zu meinem Lallen, Laß, o laß dir wohlgefallen, Was dein Kind heut zu dir sleht! Hör, er- hö- re mein Gebet! 90 2. Segne mich! gard Segne, Jesu, segne mich! Salbe mich mit deiner Gnade Zu dem neuen Lebenspfade, Mache mich je mehr und mehr Dir zur Freude, dir zur Ehr. 3. Liebe mich! Herz voll Liebe, liebe mich! Und daß ich mit süßem Triebe Dich recht zärtlich wieder liebe, Und dir kindlich folgsam sei, Dazu gieb mir Kraft und Treu! 4. Halte mich! Starker Jesu, halte mich! Ach, du weißt es ja, wie schwächlich, Wie voll Mängel und gebrechlich Deine armen Kinder sind. Halte du dein schwaches Kind. Allegro maestoso. f € Wenn zu deinen heil'gen Füßen Meine stillen Thränen fließen; Wenn mein frankes Herz in mir Dürstend lechzt nach Trost von dir. f 6. Heile mich! Ich bin krank, o heile mich! Gieß in meinen Schmerzensstunden Balsam- Del aus deinen Wunden In mein sehr gepreßtes Herz, Lind're auch der Glieder Schmerz. In den sanften Hirtenarmen, Und einst gläubig hoff' ich drauf! 5. Tröste mich! O, mein Tröster, tröste mich, Trage mich zu dir hinauf! 48. - 7. Trage mich! Guter Hirte, trage mich Als dein Schäflein mit Erbarmen - Rud. Scheurmann. See- le, dein Heiland ist frei von den Banden, Glor- reich und herrlich vom To- de er- stan- den; Freu- e dich, See le, die Höl= le er= = cresc. INSPIR = bebt. Je sus, dein Hei- land, ist Sie= ger, und lebt! d cresc. 1. ff 91 Je- sus, dein Heiland, ist Sié- ger und lebt! ffd 92 M 2. Freue dich, Seele, der Hölle Macht lieget, Sünde und Satan und Tod find besieget, Der im Triumphe dem Grab sich enthebt: Jesus, dein Heiland, ist Sieger und lebt!:,: 3. Fasse dich, Seele, sei tapfer im Streite, Jesus ist mit dir, und kämpft dir zur Seite, Zage nicht, wenn auch der Tod dich umschwebt, Jesus, dein Heiland, ist Sieger, und lebt!:,: Moderato. 20 aotce 49. Auf dich, mein Va- ter, will ich aoire Boft. bau- en, * In Angst empor zu dir nur schauen! So bin ich P ru- hig im- mer- dar, Wenn meine Freunde mich verddddd lie- ßen, Wenn auf mich tausend Feinde ftie- ßen, P Auch in der schrecklichsten Ge- fahr. 2. Nie, nie soll mein Vertrauen wanken! Im tiefsten Elend will ich danken; Das tiefste Elend kommt von dir. Von Herzen kannst du nicht betrüben! Du kannst, o Liebe, nichts als lieben, Du sorgest für uns mehr, als wir. 3. Drum will ich aus den tiefsten Nöthen Zu dir, mein Helfer, freudig beten; Du bist, mein Vater, stets bei mir! Wenn ich vergnügt bin, wenn ich leide, Bist du mein Trost und meine Freude, Hängt meine Seele nur an dir. 4. Und wenn ich keinen Ausgang merke, So bet' ich an, und fleh' um Stärke, Dir auch im Dunkeln zu vertrau'n. Bin ich gleich blind, den Weg zu sehen: Genug, du führst mich, ich will gehen; dall Ich weiß, mein Glaube wird zum Schau'n. $ 93 Lavater. 94 Adagio. £ dotce 50. du, wie Hörst du den Hei- land fle- hen, za- gen? Siehst dolce Nach Mme. H.-L. er im Staube be bend ringt? Wie d. 4 ihn die Höl- le fast bezwingt? Sollt' dieser Anblick dich nicht fra- gen: Sieh, das thu' ich für dich, 11 Und was thust du für mich?" # 2. Seht, welch ein Mensch! verhöhnt, geschlagen! Hör' ihn, mit Peitschenwunden überdeckt, Das Rohr in seine Hand gesteckt, Die Dornen auf dem Haupte, fragen: „ Sieh, das litt ich für dich! „ Leidest du auch für mich?" 3. Ach, sieh' ihn unterm Kreuze wanken! Sieh, wie die Last die wunden Glieder drückt, Die uns're Schuld auf ihn gerückt! Willst du ihm mit der That auch danken? Sieh, für dich geht er hin! „ Und was thust du für ihn?" 4. Ach, welche Schmerzen, welche Qualen Litt an dem Kreuzesholze er für uns! Die schwere Strafe uns'res Thuns Must' er mit seinem Blut bezahlen! Sieh, das that er für dich! Darum:„ Bekehre dich!" 51. Adagio. _b_b€ S.§. 95 3. G. Bächtold. Geh' zum Schlummer oh- ne Kummer, Theures, Gott vertrau- tes Herz. Nun ist's stil- le, dei- ne 96 b- bs공 # Hül- le Schläft nun aus den leßten Schmerz, Und die EE Lie be, wenn auch trü- be, Schaut durch Thränen = ई himmelwärts, Schaut durch Thränen himmelwärts. 2. Schlafe, schlafe! Seine Schafe Kennt auch hier der treue Hirt. O, hier schwindet, was da bindet, Was die Seelen quält und irrt! DießVerwesen schafftGenesen, Das dich ewig freuen wird.:: 3. Jauchzend stehen, wiedersehen Wird dich uns're Liebe dann, Deren Zähre Gott zur Ehre Bitter, doch im Glauben, rann, Dann beim Krönen wird ertönen, Was die ew'ge Liebe fann.:,: 4. Herr, umfasse uns, und Lasſe Leuchten hell dein Angesicht; Stet's behüte deine Güte Dieses Grab mit Freudenlicht! Laß dich loben hier und droben, Denn die Liebe stirbet nicht.:,: A. Knapp. Con anima. 52. So weiß ich nun, Gott Lob, wo- hin, = wenn ich nicht mehr im Lei- be bin. Mein Heiland sein, da soll auch mei- ne See le sein. d 978 Huber. nahm den Himmel ein, da soll auch meine See- le 2. Du machest ja, verklärtes Haupt, Die Seele selig, die da glaubt; Drum ist mir auch nach dieser Zeit Die Stätt' im Vaterhaus bereit.:,: 7 98 3. Dein Auferstehen gilt auch mir, Denn ich bin auferweckt sammt dir, Dein Heimgang zu des Vaters Thron Verseßt mich in den Himmel schon.:,: 4. Hört endlich mein so kurzer Lauf Durch Müh' und Streit im Glauben auf: Laß mich im Frieden zu dir geh'n, Bis auch der Leib wird auferstehn.:,: Andante. dolce b- b53. Lanterburg. Ach, mein Herr Jesu! dein Na he sein = dotce TH Bringt großen Frieden ins Herz hin- ein, Und dein Gna- den- an- blick macht uns so se- lig, Daß J _b_b. Leib und Seele da rit ber fröh- lich und == dank- bar wird, Und dankbar wird. Fl 2. Wir seh'n dein freundliches Angesicht, Voll Huld und Gnade, zwar leiblich nicht; Aber uns're Seele kann's schon gewahren; Du kannst dich fühlbar g'nug offenbaren Auch ungesehn.:,: 3. Barmherzig, gnädig, geduldig sein, Uns täglich reichlich die Schuld verzeih'n, Heilen, stillen, trösten, erfreu'n und segnen, Und uns'rer Seele als Freund begegnen, Ist deine Lust.:,: 4. Ach gieb an deinem kostbaren Heil Uns alle Tage vollkommnen Theil, Und laß uns're Seele fich immer schicken, Aus Noth und Liebe nach dir zu blicken Ohn' Unterlaß!:,: 5. Du reichst uns deine durchgrab'ne Hand, Die so viel Treue an uns gewand't, Daß wir bei'm Gedächtniß beschämt dastehen, Und unser Auge muß übergehen Vor Lob und Dank.:,: 99 Ch. Gregor. 100 Andante. _b_b. 9: 1 b- b 9b dolce 54. Es ist noch eine Ruh' vor- handen; Auf, Du seuf- zest hier in in dei- nen Banden, Und dolce mü- des Herz, und wer- de Licht! Sieh' dei= ne Son= ne schei- net nicht. Bald auf das Lamm, das dort mit Freuden Dich der schwere Kampf vollen- bet, Bald, ift ' wird bald vor sei- nem Stuh- le weiden; Wirf der sau= re Lauf ge- en- det, Dann b² hin die Laft, und geh'st du ein zu eil' ihm zu! dei- ner Ruh'. 2. Die Ruhe hat uns Gott erkoren, Die Ruhe, die kein Ende nimmt; Es hat, da noch kein Mensch geboren, Die Liebe sie uns schon bestimmt. Das Gotteslamm, es wollte sterben, Uns diese Ruhe zu erwerben, Es ruft, es locket weit und breit: 23 Ihr müden Seelen, und ihr Frommen, Versäumet nicht, heut einzukommen " Zu meiner Ruhe Lieblichkeit!" 11 101 3. So kommet denn, ihr matten Seelen, Die manche Last und Bürde drückt! Eilt, eilt aus euern Kummerhöhlen, Geht nicht mehr seufzend und gebückt! Ihr habt des Tages Last getragen, Dafür läßt euch der Heiland sagen: Ich selbst will eure Ruhstatt sein! Ihr seid sein Volk, er will euch schüßen; Will auch die Hölle auf euch blizen: Seid nur getroft, und gehet ein! J. S. Kunth. 102 Maestoso. 9c f f Tutti Soli p Preis und An- be- tung sei un- serm Gott! Tulti Preis und An- be= tung, Preis und An- be- tung sei Soli P dr Tulti 55. denn er Gott, denn er = unserm Gott, sei un- serm Gott, sei un serm Tutti sf Rink. denn er ist sehr freundlich, denn 4 denn er er Sd ist sehr freundlich. Preis und An- be- tung sei un serm Gott; weit ü- ber Erd und Himmel = 25 ge= het sei-ne Gnad' und Gü 11 103 te. Soli Laßt Preis und An- be- tung sei un- serm Gott. fz a Tutti Laßt uns mit Dan- ken vor sein Antlik kommen und Soli 104 un Tutti ferm Gott, = und unserm und Pfal.- men jauch jauch- zen. = un- serm Gott be- tung sei un- serm Gott, be tung sei un serm Gott. Soli p mit Preis und AnSoli Tutli f Preis und AnTutti f 6- b Wenn ich ihn nur ha mein nur Gra 56. = 105 8 be Sei- ne Treu= e Breidenstein. be, Wenn er ist, Wenn mein Herz bis hin zum nichts als Andacht, Lieb' und nie verBE gißt, Weiß ich nichts von Lei- de, Füh- le, P Freu de. 106 2. Wenn ich ihn nur habe, a tot Laß ich Alles gern, Folg'an meinem Wanderstabe Treugesinnt nur meinem Herrn; Lasse still die Andern Breite, lichte, volle Straßen wandern. 16 EE 3. Wo ich ihn nur habe, Ist mein Vaterland, Und es fällt mir jede Gabe Wie ein Erbtheil in die Hand. Längst vermißte Brüder Find ich nun in seinen Jüngern wieder. Novalis( Friedr. v. Hardenberg). 57. Für- wahr, der Herr trug selbst Die Krankheit uns- rer Sün- Sünden, Die Schmerzen f woll- te Er An sich für uns em- pfin 92 107 den. Was uns an Leib und Seel' Müßt' quä- len e wig- lich, hat sein Tod ab- ge= dd wandt; Das glaub'ich fest- ig- lich. = 2. Wir hielten Ihn für den,| Ohn' Hirten, arm und bloß; Den Gott also geschlagen, Der Herr warf unsre Sünd' Auf Ihn, und sprach uns los. 4. Wie ein geduldig Lamm, Das man zur Schlachtbank führet, Und meinten nicht, daß wir Verursacht solche Plagen, Da doch dies Alles kommt Von uns'rer Miſsethat, Weil so viel Wunden Ihm Die Sünd geschlagen hat. 3. Auf Ihm liegt alle Straf', Damit wir Frieden haben, Durch Seiner Wunden Heil Kann Er die Seele laben. Wir giengen in der Irr', Das ganz verstummet iſt Und fich kaum regt und rühret: So trug der Herr für uns ein Kreuz, hat durch Sein' Tod Erlöst der Sünder Schaar Aus aller Sündennoth. 108 b_b. 58. b- b9b5 90 Die heiligfte der Nächte Bricht Р cresc. nun auf stiller Bahn Dem menschli- chen Gecresc. schlech- te Zum fro- hen Jubel an. f| Nägeli. dim. P mf Er mf = kam aus Himmels- hö- hen Zur Er- de wun- derdim. _b_b. 9RB 00 _b_bSchooß des Vaters war. d bar, Der über allen Ster- nen Im dim. P Von Ewigkeit erkoren Zum Tilger aller Schuld. Er ist zu uns gekommen In jener Weihenacht, Hat Menschheit angenommen, Hat Gottheit uns gebracht.109 2. Der Heiland ist geboren Ein Haus der Freude werde, Den Gottes Vaterhuld Ein Siß des Friedens sei; Die Herrschsucht sei verschwunden, Vernichtet Haß und Streit Und Herz mit Herz verbunden Durch Lieb und Einigkeit.- 3. Er naht, und die Altäre Der Gößen stürzen ein; Bei allem Volk in Ehre Soll nun der Vater sein. Vor seinem Namen beuge Sich aller Welten Kreis, Zu seinem Throne steige Der Menschheit Lob und Preis. dim. 4. Er kommt, damit die Erde, Vom Fluch der Sünde frei, 5. Er heiligt seine Brüder, Und stärkt sie wunderbar; Er bringt die Unschuld wieder, Die längst verloren war. Der Tugend Bahn zu wallen, Macht er sein Volk geschickt, Daß Gott mit Wohlgefallen Auf unsre Erde blickt.- 6. Mein Heiland ist geboren, Das sei mein größter Ruhm! Auch ich bin auserforen 110 Zu seinem Eigenthum. Entrückt vom Staubgewimmel Vergöttlicht wird mein Sinn, Mich ziehet nach dem Himmel Die neue Würde hin. 7. Sei auf des Lebens Pfade Andante. 1 Ein treuer Führer mir, Und nimm, o Herr der Gnade, Mich selig einst zu dir! Mein Licht in Finsternissen, MeinTrost in Gram und Noth, Mein Mittler im Gewissen, Mein Helfer einst im Tod. ann and jooche 59. 17 Herr von un- end- li- chem Er- bar- men, = d Du un- er- gründ- lich Lie- bes- meer! Jeh dan- ke bait bir mit an- dern Ar- men, Mit einem ganzen 94* Sün- der- heer, Für deine Huld in Jesu Christ, = Die vor der Welt ge we- sen ist. 2. Für dein so wunderbar Erlösſen, Für die Versöhnung aller Schuld, Für deinen Ruf an solche Bösen, Und für das Wort von deiner Huld; Ja, für die Kraft in deinem Wort Dankt dir mein Herze hier und dort.- 3. Für deinen heil'gen Geist der Liebe, Der Glauben wirft in unserm Geist, Weil doch des Glaubens Kraft und Triebe Ein Werk der Allmacht Gottes heißt; Für die Befestigung darin Dankt bir mein neugeschaffner Sinn.- 4. Für dein so tröstlich: s Versprechen, Daß deine Gnade ewig sei. Wenn Berge stürzen, Hügel brechen, So bleibt dein Bund und deine Treu'; Wenn Erd' und Himmel weicht und fällt, So lebt doch Gott, der Glauben hält. 111 5. Tod, Leben, Trübfal, Angst und Leiden, Was Welt und Hölle in sich schließt, 112 Nichts soll mich von der Liebe scheiden, Die da in Christo Jesu ist. Ich trau', der Vater aller Tren' Zähl' mich den Auserwählten bei!- Allegro moderato. mf Ph. Fr. Hiller. Palmer. Das ist ein köstli- ches Ding, danken dem Herrn, mf und lob- fin- gen dei- nem Na- men, du Höchster! Des Morgens deine Gna- de, des Abends deine Wahrheit, dei- ne Gnade und Wahrheit ver- tün- di 9 TAM 98 gen. Herr, du läs- sest mich fröh P # von deinen Werken, S dei ner Hän- de. fin- gen, Herr, du läs- sest mich fröh- lich sin- gen und ich rüh- me die Macht P 113 Herr, du läs- sest mich lich 8 rüh- me deine Macht, und ich rüh- me die und ich AR 114 Macht dei- ner Hän = P von deinen Werken, und ich rühme dei- ne Macht. = de. Herr, wie sind doch deine Werke, dei- ne Werke so Fol dei # Du läß'st mich singen groß, Herr, wie sind doch deine Werke, dei- ne Werke so = ne £ groß. Du, o Herr, bist der Höchste und bleibest e- wiglich. Du, o Herr, bist der Höchste und bleibest ewigff lich; wie sind doch deine Werke, o Herr, wie sind doch deine P so groß 115 so groß, K wie sind dei- ne Wer- te so groß, deine Werke so o wie Wer- ke, wie groß, o wie 116 9 19 sind sie so groß. Ja, das ist ein köst- li- ches Ding, danken dem Herrn, und lobsingen deinem Na- men, du Höch = 00 ster, dei find groß - ne Wer- te sind groß, dei- ne = sind groß F 7 Wer- te sind groß, sind groß, sind groß. bsbe Andantino. 96 9 dolce e legato € Der Herr ist mein Hirt; mir wirdNichts mangeln. Er 61. wei wei- det mich auf einer grünen Au. Der d 1111 d * Herr ist mein Hirt, mir wird nichts mangeln. Er det mich, Er weidet mich, = Univ.- Bibl. Giessen er 117 H. B. Klein. wei P dotce = = det er wei- det 118 mich, mich, er wei- det mich auf ei= = er wei- det mich auf ei- ner grü- nen ner grünen Au', und füh- ret mich Wasser; er See= le; er er er füh- ret mich füh er er= qui- cket, er= quicket meine - füh- ret mich auf rech- tem, auf zu fri- schem = = ret mich, mich auf er füh- ret mich auf führet mich, er füh- ret mich auf DI rech dotce tem Pfad. Der Herr ist mein Hirt; grü- nen Au'. dotce mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf ei- ner finst- rer Nacht, 119 Pf| Ob ich schon wanderte in Pf Ja ob ich schon ob ich schon wander- te in ob ich schon wander- te in finſt= rer, 120 DI wan- der- te in finst rer, - Nacht, finſt Nacht, in finst- rer, Nacht, ob ich schon wanderte in ob ich schon wanderte in finst = ob ich schon wanderte in finst- rer rer Nacht, in ich kein Unfall: finst= rer P finst= rer finst rer, in finstrer Nacht, ob ich schon wanderte in d = rer, finst- rer Nacht, fürchte dctce ob ich schon wander te in finst- rer Nacht, dolce PI Pf denn du, du bist bei mir und JJJ Pf 98 121 trö- stest mich; du be rei- test vor mir ei- nen vor mir = Tisch, du be- rei test vor mir einen Tisch ge- gen 111 K dolce mei- ne Fein- de. Der Herr, der Herr ist mein Hirt, mir wird nichts mangeln. Er wei det mich auf ei- ner 122 9 grünen Au. Der Herr ist mein Hirt, der Herr ist mein Hirt; mir Allegro. FE mir wird nichts Hirt; mir wird nichts man- geln, Nichts mangeln. Gh- re, Der Herr, der Herr mir wird Nichts mangeln, wird Nichts man DOL 62. Sh- re, ist mein = geln. Fr. Silcher. Eb- re sei Gott in der Höhe, und Frie- den auf Erden, und den 的 事 Menschen ein Wohlgefallen, und den Menschen ein 9 9 9 # Wohl= ge= fal= len. Ehre sei Gott Hö he! he, 123 Eh- re sei Gott in der in der Höund Friede auf Er- den, und Friede auf JJ Er- den, und den Menschen ein Wohlge- fal= len. 124 9 Ehre, Eh= re, he, und Frie- de auf Er- den, und den Men- schen ein Ehre sei Gott in der HöWohlgefallen, und den Menschen ein Wohl- gefal= len. CHORAL. 19 Wie soll ich dich emaller Welt Verd d 9 pfan lan = TO ToloL gen, und wie begegnen dir, gen, D meiner See= le Zier! Gieb selbst mir zu erkennen, wie deiner 125 Gü= te voll, dich mei- ne See= le d Do nen- nen, dich wür- dig prei- sen soll. 126 2P 63. Meinen Je- sum laß ich nicht, weil er So er for- dert meine Pflicht: treu- versich für mich ge= ge bun- den ihm zu laß ich nicht. = ben le## ben. Er ist % mei- nes Le- bens Licht, mei- nen Je- sum 2. Jesum will ich lassen nicht, Weil ich soll auf Erden leben. Ihm hab' ich voll Zuversicht, Was ich bin und hab', ergeben; Alles ist auf ihn gericht't. Meinen Jesum laß ich nicht. 3. Laßvergehen das Gesicht, Hören, Schmecken, Fühlen weichen; Laß das letzte Tageslicht Mich auf dieser Welt erreichen: Wenn der Lebensfaden bricht, Meinen Jesum laß' ich nicht. 4. Ich werd' ihn auch lassen nicht, Allegro moderato. € 2C Wenn ich nun dahin gelanget, Wo wir seinem Angesicht Meiner Väter Glaube pranget. Mich erfreut sein Angesicht, Meinen Jesum laß' ich nicht. 5. Nicht nach Welt, nach Himmel nicht Meine Seele wünscht und sehnet; Jesum wünscht sie und sein Licht, Der mich hat mit Gott versöhnet,[ richt; Der mich frei macht vom GeMeinen Jesum laß ich nicht. Ch. Keymann. 64. 127 Die ganze Welt hj. B. Klein. f Die ganze Welt ist voll des ist voll, ist voll des und al- le En- gel jauchzen Herren Macht, und al- le En- gel, und al- le En- gel und 128 ihm, dem Herrn, jauchzen ihm, dem Herrn, dem Herrn, und preisen sei- ne 2 al- le Engel jauchzen dem Herrn, die ganze Macht. Die ganze Welt die gan Macht, Welt, 3 die Welt, ist voll des Herren die ganze Welt, die die gan die ganze gan ze Welt ist voll des Her- ren ze Welt BE ist voll ganze Welt, die ganze Welt ist voll des Herren ze Welt 3 2 Macht, und alle En- gel, b und al= le En- gel, En- gel, und alle En- gel, = und al- le und alle En- gel jauchzen, 129 al= le En- gel jauchzen, und al- le En- gel = und jauchzen, und alle En- gel jauch sem alle al= le En- gel jauchzen, und 9 = En- gel 130 zen ihm dem Herrn, ihm dem Herrn. In fauch- zen ihm dem Herrn, dem Herrn, ihm dem Herrn. Moderato. f 65. Man singet mit Freuden vom Sieg, vom Sieg in den f K. Gläser. Hüt- ten der Ge- rech- ten, vom Sieg, vom Sieg; man mf mfl > ff fin- get vom Sieg! Die Rechte des Herrn ist er= hö 9 9 f -P. het, bie Rechte des Herrn behält den Sieg. Die fl Sieg, Rechte des Herrn ist er- hö- het, die Rechte des .R. S A Herrn ist er hö- het, die Rechte des Herrn behält den = ff ist er hö ff 131 ist er= hö mf het, het, be- hält den Sieg, 132 9 hält den Sieg, 35 die Rechte des Herrn be- hält den Sieg, be hält den Sieg. = Allegro maestoso. Soli mf E 66. Chor 1 Hal- lelujah! Heil und Preis, Ehre und Kraft sei Soli mf S. Hofer. Chor Gott, unserm Herrn! EhreundKraft seiGott unserm Herrn! m 9b b Heil und Preis und Ehre und Kraft, Heil und Preis und mf # mf Heil und Preis und Eh- re und Kraft ſei Gott, poco meno allegro Ehre und Kraftsei Gott, unserm Herrn, dem Herrn, dem poco meno allegro Herrn. 133 nn ferm Herrn, f a tempo dem Herrn dem Herrn = Hal- le lu jah! Hal- le= lujah! dem Herrn. a tempo # Heil und Preis, Ehre und Kraft sei Gott, unserm 134 8 2b 2 Herrn! Hal- lelu- jah! Hal- le- lu- jah! AN Heil und Hal- le- lu- jah! Heil und Preis und Ehre und AAA un- serm Herrn f Preis, Chre und Kraft sei Gott, unserm Herrn! Ehre und Kraft ſei Gott, unserm Herrn! Eh- re und 124 un- serm Herrn un- serm Herrn. Kraft sei Gott, unserm Herrn, unserm Herrn, unserm Herrn. Kraft seiGott, unserm Herrn, unserm Herrn. un- serm Herrn. Allegro moderato. Р P Wort, Р Himmel und Er- de ver= gehn, 67. gehn, -P * doch des Her- ren Wort bleibt e= wig. 135 H. B. Klein. Him- mel und Er- de ver= gehn, ver- gehn, verdoch des Herren Wort, f doch des Herren Himmel und Erde verdoch des Herren Wort bleibt 136 9b e= wig. al das e Lob des schal- le das Lob Vaters in al = Es er schalle Lob al = = Vaters in al P = le, al 3 le = = = S Es le = wi= gen des le er- schal- le = 88 das Lob, des le, al = das e= wi= gen das er= in Va ters = e= wi= gen & wig- feit. &- wig- keit. - wig- keit. A= = men, Poco Adagio. A= men! J: 68. 137 Palmer. € Irợ= tet, trö- stet, trö- ſtet mein Volk, tro- stet mein Volk, spricht der Herr, eu er Gott; P trở= tet, trở= tet, trö- stet mein Volk, tröstet mein Volf, spricht der Herr, der Herr, eu- er 138 7 mit freundlich mit Je- ru- sa- lem, TTTTT 165 Gott. Re- det freundlich mit Je- ru- sa- lem, redet d 1 di chi son Toch- ter Zi Kö = nig kommt zu Sie- he dein Kö- nig B sanft on: mf mü= thig. fa- get ben mf Sie he dein dir, zu dir kommt zu dir Sie- he dein 943 € Kö= nig kommt zu dir, S Siehe dein Kö= nig kommt sanit d. mü 69. = nur in Je su lebt, Gei- stes Früch- te trägt. thig. zu dir zu dir Thränen- saat bringt Freuden ern- te, Wo man Und in ihm, dem Herrn der Ern- te, Sei- nes 139 h Glau- be, De- muth, ni Orole 140 Sanftmuth, Lie- be, Keuschheit, Gü- tig- keit, Geduld, Das sind dieses Gei- stes Triebe, Langmuth, Freundlichkeit und Huld. FE 8 HARE OF! I 2. Leidenstage, gute Tage Für die Glieder Jesu Christ; Denn die äuß're Noth und Plage Nur ein Läutrungsfeuer ist. Wie das Gold im Feuer prächtig, So der Glaub' in Anfechtung; Und durch Glaub' in Chrifto mächtig Giebt der Christ sich einen Schwung. 3. Weil die Seele Ruh' gefunden Mag der Leib verwesen gar; So ist doch die Noth ver= schwunden, Denn es fällt vom Haupt kein Hear, Ohne unsers Vaters Wille, Der das Beste uns erseh'n, Der uns tröstet in der Stille Durch des Geistes sanftes Wehn. 4. Jesus Leiden Zornesfluthen, Da er ward ein Fluch für uns. Uns're Leiden sind nur Ruthen, Die der Vater giebet uns. Ohne sie wir nicht erlangen Könnten unsre Heiligung; Könnten nie die Kronerlangen, Nie recht singen Gottes Ruhm.- 5. Weil das Hauptden Zorn is getragen Und uns Gott versöhnet hat, So ist nun bes Vaters Schlagen Zorn nicht, Liebe in der That. Darum, Pilger, nicht geringe Achte seine Züchtigung; Tracht', daß sie dich weiter bringe Auf dem Weg der Heili gung. Moderato. 94 110 141 6. Tausendfacheleiden treffen Jesu Christi ganzen Leib; Damit will der Feind uns äffen, Und uns rühmen seinen Leib, Der in Lust und Freuden pranget, Eitles Gut und Ehre sucht, Und von Herzen daran hanget, Und dem Christ als Narren flucht. 7. Wie in heißen Sommertagen Reift die Frucht der Erde schnell, Also in den Trübfalstagen Wird das Licht des Glaubens Hell; Und wie heißer es nun brennet Desto schneller reift der Christ, Heimzugehn, wo man ihn fennet, Wo sein ew'ges Labsal ist.- 70. t Freuet euch ihr Men- schen- kin- der mit der 142 SANDO 94 hei- li- gen Gemein, freuet euch, ihr ar- me $ Sün- der, freut euch bei- de, groß und klein; in der = 23idainnotes2 Weihnacht, in der Weihnacht stillem Schweigen, stillem 5:46 amist sichi? H Schweigen, als die Zeit erfül- let war, wollte FES Gott als Sohn sich zeigen, et= ne Mutter L ihn ge= bar. 2. Alle Himmelsschaaren| Ohne den sie Hölle ist. fingen, Und die Welt schläst, höret's nicht, Sieht nicht durch das Dunkel bringen[ licht. Heil'ger Weihnacht HimmelsIn der tiefsten Armuthsstille, Wo die Welt nicht fucht, noch find't, Wird erfüllt des Ew'gen Wille, Und die Lieb erscheint als Kind. 3. Guch ist dieses Kind geboren, - 143 Euer Heiland, Jesus Christ, Ohne den die Welt verloren, Höret es, ihr Menschenkinder; Mit euch ist Immanuel! Kommet her, verzagte Sünder, Kommt, und rettet eure Seel'! 4. Jesus ist die Weihnachtsgabe,[ beut, Die uns Gott vom Himmel Er ist Geber und ist Gabe, Wer ihn nimmt, wird hoch erfreut; Darum greifet zu, ihr Kinder, Nehmet den zur Weisheit an, Der allein gerecht die Sünder Und sie selig machen kann. Chr. H. Zeller. 144 A llegro mo derato. f FE die Lobt den Herrn! sein Wort ist Lie= be, f 9 dus Liebe, die 71. ste mf| cresc. bin Dr. E. Hauschild. den Sohn uns gab; des Erbarmens heil'ge Imenos binne de cresc. Trie- be zogen ihn vom Thron her- ab. Lobt den decresc. cresc. d. f ff Lie- be, Sla inspir dig Herrn! Lobt den Herrn! Lobt den Herrn! dall mf| ff 2. Lobt den Herrn! Sein Wort ist Gnade, Will den Tod des Sünders nicht; Daßer uns der Schuld entlade, Trat er selber in's Gericht. Lobt den Herrn!:,: 3. Lobt den Herrn! Sein Wort ist Frieden, Der die Welt mit Gott verföhnt; 145 Kämpft den guten Kampf hienieden, Droben seid ihr sieggekrönt. Lobt den Herrn!:,: 4. Lobt den Herrn! Sein Wort ist Leben; Seine Wahrheit dauert fort: Ob auch Erd und Himmel beben, Ewig fest besteht sein Wort. Lobt den Herrn!:,:- Ad. Stöber. 72. E Such, wer da will, ein an der Ziel, Die Mein Herz allein bedacht soll sein, Auf Se= lig= feit zu fin Chri- stum sich zu grün d = Decius. ਜਿ den: den. 00 10 Sein 146 Wort ist wahr, sein Werk ist klar, Sein heil'ger Mund hat Kraft und Grund, All Feind' zu ber= win den. inile ph ü- 80. 2. Such', wer da will Nothhelfer viel Die uns doch nichts erworben: Hier ist der Mann, der helfen kann, se Bei dem nie was verdorben. Uns wird das Heil durch ihn zu Theil, Uns macht gerecht der treue Knecht Der für uns ist gestorben. -----3. Ach, sucht doch den, laßt Alles stehn, Die ihr das Heil begehret: Er ist der Herr, und keiner mehr, Der euch das Heil gewähret. Sucht ihn all' Stund von Herzensgrund, Sucht ihn allein: denn wohl wird sein Dem, der ihn herzlich ehret.- — G. Weissel. Adagio non troppo, legato. Pf dolce 73. Auf dich, o Herr, ver- trauet mei- ne Seele, auf Pf dotce dich, o Herr, vertrauet mei- ne See= le; TI dein Er- bar- men ist un plats 9 Bernh. Klein. = 147 piu f P er= meß- lich, ewig deine Gnad'nnd Güte; auf dich, o piu f auf 148 2 Herr, auf dich, o Herr, ver- trau- et meine dich, See le, vertrauet meine Seele in&-wig= re trau- et, Moderato. mf in& in& wigkeit. : wig- feit. in& wig feit. = : ver: 74. Greith. Kommt ihr schon am frühen Morgen zum Grab des Herrn mf 167 9 mit bangen Sorgen:" Wer wälzt uns weg den schweren Stein?" Weg ist er, laßt euch nicht grauen! Kommt nur her- bei, ihr frommen Frauen! Der Stein ist weg. Da seht hin ein. = Seht! En 149 = = gel in der Seht! En- gel 150 9 Gruft! Hört, was 门 ihr Mund euch ruft: ,, Hoft an- na! Hört, was Р Ho- st- an- na! Was su- chet ihr den Meister hier? Er ist nicht todt, frohlockt! Er lebt. for 2. Bald ertönt von Mund Die Zwei mit frohem Gruß! zu Munde[ de; Jesus lebet! Jesus lebet!" Der Auferstehung frohe Kun- Durch Schmerz und Leid Die Jünger warten ihres Zur Herrlichkeit [ Heil. Herrn. Das war sein Weg und unser 3. Preis, o Herr, sei dir gesungen Von tausend dankerfüllten is Zungen,[ Ehr'! Dir, heilger Sieger, Preis und Wer da glaubt, kann freudig sterben. Abend wirds. Sie harren sehnend, Vertrauend, hoffend, zweibe felnd, thränend. Wann kommt er? Hofft, er ist nicht fern. Sieh' da, von Emmaus In Jesu sind wir Himmelserben.[ mehr. Des Todes Schrecken sind nicht Einst nach des Grabes Ruh' Ruft Jesus selbst uns zu: Allegro. + C b_b. Jbbe dat b- b Pu _b_b. 151 Kindlein wachet! Kindlein wachet!" Er gieng voran Und führt uns dann Zu seines Vaters Herrlichkeit. 75. Nägeli. Theures Wort aus Gottes Munde, das mir lau- ter P Se- gen trägt, dich al- lein hab' ich zum Grunde meiner Se- lig- keit ge- legt; in dir treff' ich alles an, was zu Gott mich füh - ren kann. E 152 2. Will ich einen Vorschmack haben Von den Freuden jener Welt, Bist du, meinen Geist zu laben, Mir zur Nahrung dargestellt; Lebensbrod, das find' ich hier, Lebenswasser beutst Du mir. 3. Du, mein höchstes Gut auf Erden, Dringe tief in mich hinein! Laß mich täglich weiser werden Durch der Gnade hellen Schein, Bis die Seele bringet Frucht, Wie sie mein Erlöser sucht! 4. Heilger Geist, der Gottes Worte In mein Herz lebendig prägt! Lehre mich an jedem Orte, Bis mein Glaube recht erwägt, Welche Schäße Gottes Hand Durch sein Wort mir zugewandt. 5. Schließ die innersten Gedanken Mir in's Wort des Lebens ein; Lehre mich in deinen Schranken Kindlich und gelassen sein, Daß ich still und ungestört Höre, was der Geist mich lehrt. 6. Mache mich zu einem Acker, Der die Frucht nicht schuldig bleibt; Mache meine Augen wacker, Wenn dein Finger in mir schreibt, Daß es bis auf jenen Tag Unauslöschlich bleiben mag. 7. Was ich lese, laß mich merken; Was du lehrest, laß' mich thun. Wird dein Wort den Glauben stärken, Laß es nicht dabei beruh'n, Sondern gieb, daß er dabei Auch durch Liebe thätig ſei. 8. Hilf, daß alle meine Wege Nur nach Gottes Worten geh'n; Was ich hier zum Grunde lege, Müsse wie ein Felsen steh'n, Der in jedem Sturm der Welt Mich erhebet und erhält.. 9. Laß dein Wort mir einen Spiegel Jenes ew'gen Lebens sein! Drück' es als ein Gnadensiegel Göttlich mir in's Herz hinein, Bis ich, was ich hier geglaubt, Schaue mit gekröntem Haupt. Adagio. sbb C dolce 76. Habt ihr denn noch nie er- fah- ren, nie er- fahren, dolce wie er ist so treu und gut? Wie er seit viel tausend Jahren al- len We- sen Lie- bes thut? 153 2. Kommt und laßt uns Herberg nehmen:,: Kehret bei dem Heiland ein; Da wird Sehnen bald und Grämen, Welt und Schmerz vergangen sein. 3. Wie sich alle Blumen wenden:,: Zu dem hellen Sonnenlicht, Nehmt aus den durchbohrten Händen Jedes an, was ihm gebricht. M. v. Schenkendorf. 154 Nicht zu langsam. Mcl. aus Witte's Gothaer Cantional. 1715. 원 = Macht auf die Thor' der G'rech- tig- keit; der T Herr kommt wieder aus dem Streit! Laßt ihn mit = Freu Freuden, mit Freu- den = sin- gen mit, wer sin 00 den sin = = gen an, laßt gen kann; wir ha- ben nun wie der den Sie= TO OL Ju gesmann! Machts prächtig, er ist mächtig! Machts ehrlich, er ist herr- lich! - bi= lie= ret, laßt Gott wal= 155 Christ hat den Sieg er= hal= ten. i d 11 ten; 156 Maestoso. DE € f 78. an- na! dem Soh f Dp- t= an- na, Ho- si- an- na! Ho- siCIJ mf f mf mf = ne Davids. Se= lo- bet Р sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hoft102 mf anna in der Höhe! Ho- stanna in der Höh'! Adagio. 79. 942 Wenn ich zu dir em por in meinen Aeng21 in = = mei nen Aeng- sten sten fle- he, Herr, so vermich, und hö- re mich in in dei 157 schleuß mir nicht dein Ohr, und hö- re FILL S Penzel. dei = ner ner und höre mich in deiner 158 Adagio. Hö- he, mein Fels! Gott mei- ne Zu- versicht, ver- stum- me nicht. dolce, 80. dolce Wasserströ- me will ich gie- ßen, spricht der Herr, auf's dür-re Land; S. Hofer. mf. tüblend fol= len 9: b P 159 Quel- len fließen in der Wü- ste hei- ßem Sand. Wo jetzt Wandrer schmachtend zieh'n, soll ein Gottes- gar- ten blüh'n. 2. Ach, noch ist die Zeit der| Herrlich in Erfüllung geh'n; Dürre, Schwerer Fluch bedeckt das Land; Jauchzend werden dann sich freuen, Israel geh't in der Irre, Seine Kraft ist ausgebrannt. Wo der Blick auch sehnend schweift, Spärlich kaum ein Früchtlein reift. 3. Dennoch wird das Wort des Treuen Die jest still mit Thränen jä'n Wenn der Segensstrom des Herrn Alles füllet nah und fern. 4. Darum muthig stets, ihr Brüder! Eilet dem Verlornen nach! Sucht des Volkes Gottes Glieder 160 Liebend auf in ihrer Schmach;| Dem hat stets ein Kranz geLadet fie von Berg und Thal grünt. Zu des Königshochzeitsmahl! 6. Herr, erhöre uns, und sende 5. Scheint es oft vergeblich| Deinen heil'gen Geist uns zu, Mühen, Der uns Muth im Kampfe Segenloses Kämpfen euch, spende Denkt: auf rauhem Pfade ziehen Alle in dem Kreuzesreich; Doch wer seinem König dient, A dagio. -b. طب dotce Jbc ner so mei- ner so willst du Herr, wie lange, Herr, wie lange dolce K Und in Trübsal stille Ruh! Ja, wir wollen dir vertrau'n; Du wirst Zion wieder bau'n. S. Herwig. gar 81. willst du mei S. Hofer. mf S willst du T Wie gar verges- fen? Wie lan- ge vermeiner mf Wie _b_b lange ver- birgst birgst du dein Ant= du wie lan= ge dein Ant= vor Adagio. lange ver- birgst du dein Ant= lig hö- re mich, Herr, mein Gott! Erhö lizz Schaue doch und er hö- re mich! Schaue doch und er82. lig vor mir? mir, 161 = re mich! Jan Voigtländer. H Un ter Lilien je ner Freuden sollst du = 11 162 9 b_b. wei- den, See- le schwin- ge dich em- por! Wie ein Ad- ler fleuch be hen- de! Je= su Hän- de öffnen schon das Per- len- thor. 2. Laßt mich gehen, laßt In den sichern Friedenshafen mich laufen Zu den Schafen, Zu dem Haufen Derer, die des Lammes Thron Nebst dem Chor der Seraphinen = Schon bedienen Mit dem reinsten Jubelton.3. Löse, erstgeborner Bruder, Doch die Ruder Meines Schiffleins, laß' mich ein Die der Furcht entrücket sein. 4. Nichts soll mir am Herzen Süßes Leben, [ fleben, Was die Erde in sich hält. Sollt ich noch in diesen Wüsten Länger fristen? Nein, ich eil' ins Himmelszelt. 5. Herzensheiland, schenk mir Glauben, Festen Glauben, 163 7. Du hast Sünd' und Straf' getragen, Furcht und Zagen Muß nun ferne von mir geh'n. Tod, dein Stachel liegt darMeine Glieder[ nieder; Der durch Alles siegreich dringt! Nach dir sehnt sich meine Seele In der Höhle, Bis sie sich von hinnen schwingt. - 6. O wie bald kannst du es Werden fröhlich auferstehn.- machen, 8. Herzenslamm, dich will ich loben Hier und droben Daß mit Lachen Unser Mund erfüllet ſei! Du kannst durch des Todes Thüren In der zartsten Liebsbegier. Du hast dich zum ew'gen Leben Mir ergeben; Träumend führen, Und machst uns auf einmal Hole mich, mein Lamm, zu frei. dir! J. L. Allendorf. EE 83. 1 Der heil'- ge Christ ist kom- Deß freu'n fich al= le From theu= re Gottes= sohn; höchsten Himmels- thron. ✓ Schmidlin. men, der men, am Auch was auf AR 164 & r= den HOG 100 5 ETT COL 25 ist, ( 01 TOLL TOOL prei- sen hoch und = - ben mit allen En- geln dro- ben den d lie ben heil- gen Christ. = — 2. Das Licht ist aufgegangen| Er will, daß alle, rein Die lange Nacht ist hin; Die Sünde liegt gefangen, Erlöst ist Herz und Sinn. Die Sündenangst ist weg, Der Glaube geht zum Himmel Nun aus dem Weltgetümmel Auf einem sichern Steg. 3. Nun sind nicht mehr die Kinder Verwaist und vaterlos; Gott rufet selbst die Sünder In seinen Gnadenschooß. Von ihrem alten Schaden, Vertrauend seinen Gnaden, Geh'n in den Himmel ein. 4. Drum freut euch hoch, und preiset, Ihr Seelen, fern und nah'! Der euch den Vater weiset, Der heil'ge Christ iſt da! Er ruft euch insgemein Mit süßen Liebesworten: ,, Geöffnet sind die Pforten, Ihr Kinder, kommt herein!" - Moderato. 1 16 ini dotce no Meines Herzens reinste Freu- de ist nur b- bdolce 84. buta je= der- zeit die, daß ich nie mich von Je nodolsk Tim 10 T Wapo w 1 on Palmer. C hoch 165 Baltisce schei- de; daß ich ihn durch Glauben eh- re, = and that th er- freut ſei= 166 nte Stim- me 2. Freundlich ruft er alle Müden, Und erfüllt, sanft und mild, Ihren Geist mit Frieden. Seine Laft ist leicht zu tragen; Er macht Bahn, Geh't voran, Stärkt uns, wenn wir zagen. 3. Ja, er fennt die Leidensstunden; Größern Schmerz, Als sein Herz, Hat kein Herz empfunden. Darum blickt, wenn seiner Brüder Einer weint, Unser Freund Mitleidsvoll bernieder. 0Q - hö- re. 67 4. Will das Herz vor Jammer brechen: Ach, er trägt und verpflegt Uns in unsern Schwächen! Selig, wer in bösen Zeiten, Jn Gefahr Immerdar Sich von ihm läßt leiten! 5. Jesu, treuster Freund von Allen! Mit dir will froh und still Ich durch's Leben wallen. Auch der Tod kann mich nicht schrecken, Lebensfürst! Ja, du wirst Einst mich auferwecken. S. G. Bürde. 85. - S. Hofer. Weint nicht über Je- su Schmerzen, weint nicht Weint erst über eu- rer Her- zen un- em MollisoP 9 € = i- ber Je su Tod; pfund'ne Sün- den noth. = IT 167 nicht er- fun- den, ei ne Sun- de, ein Be- trug, eu- rer Sün- de Fluch. Denn in ihm ist nur für euch trägt er die Wunden, trägt nur d Unter seinem Kreuz zu steh'n; Ach, was hilft's, den Todesschauern, 2. Ach, was hilft's mit Wei- Die er fühlte, nachzugeh'n; nen, Trauern Ach, was hilft's, das Loos beklagen, Das der Heilge sich erwarb- 168 Ohne sich einmal zu fragen| Für die Brüder nur, für euch! Warum und für wen er starb. Und nun sehet an den Reinen, Wie er leidet in Geduld; Und nun habt ihr Grund zu weinen, Aber über eure Schuld. 5. Wenn ihr dann aus tief3. Könnt ihr keine Sünde finden, Keine, an des Menschen Sohn, Ist der Tod allein der Sünden Strafe und gerechter Lohn: O, dann muß er Strafe dulden, Die er selber nicht verdient, O dann find es fremde Schulden, Die er mit dem Tod versühnt. 4. Und für wen hat er gestritten Diesen Kampf, dem keiner gleich? Und für wen den Tod gelitten? Moderato. C ridspa stem Herzen Eure Schuld erkennt, geſteht, Wenn ihr in des Heilands und Schmerzen Eurer Sünde Strafe seht, Wenn ihr weint um eure Sünden: O, dann wird, der still und mild Fremde Schuld trägt, euch verkünden, Was die bitt'ren Thränen stillt. C. J. P. Spitta. 86. Nägeli. Ich lie= be dich, denn du hast dich ge- ge- ben für mich, mein Gott und Heil! 09 Ich liebe dich, was d wä- re mir das Le ben, hätt' ich an dir nicht Theil, hätt' ich an dir nicht Theil. 169 2. Ich liebe dich, weil du, Gott, voll Erbarmen Mich liebst von Ewigkeit. Ich liebe dich: du hebst und trägst mich Armen Stets mit Barmherzigkeit.:,: 3. Ich liebe dich, du Brunnquell aller Gnade, Und aller Seligkeit. Ich liebe dich: führ' mich auf rechtem Pfade Zu deiner Herrlichkeit.:,: 4. Ich liebe dich: nie wurden sie zu Schanden, Die hoffend dir vertraut, Ich liebe dich: das Leben alle fanden, Die zu dir aufgeschaut.:,: 170 5. Ich liebe dich: laß deine Klarheit scheinen Aus meinem Angesicht, Ich liebe dich: du leitest ja die Deinen Mit deiner Augen Licht.:,: 6. Ich liebe dich: es fliehet meine Seele Zu dir zur bösen Zeit Ich liebe dich: du bist's, dem ich befehle Die Seel' in Ewigkeit.:,: 7. Ich liebe dich: nur du bist mein Verlangen, Mich dürstet stet's nach dir; Ich liebe dich: o laß' mich dich umfangen, Und schenke ganz dich mir.:,: Moderato. #sn 92 Auß dem Französischen von A. Siegfried. je- dem Streit, farbnem Kleid. 87. Du Stern in allen Nächten, du Schild in Du Mann zu Got- tes Rech- ten im pur- purVerlaß die ew'- ge Hütte und • 9 171 dei- ner En- gel Reih'n und trag in uns'- re A Mit- te Bis mubording the inc H A heut deinen Stuhl bin ein. sig sid - J 2. Du hast vom Marterhügel| Das dringt durch Mark und Uns huldreich angeblickt, Bein. Und hast dein fürstlich Siegel Uns an die Stirn gedrückt; Drum wagen wir's und laden Dich ungescheut herbei, Die Allmacht deiner Gnaden Macht uns den Muth so frei. 3. Es ist ein froh' Getöne Ringsum im Land erwacht, Das hat uns, deine Söhne, Vom Schlafe wach gemacht Weinleselieder schwingen Sich durch die öde Welt Und Sens' undSicheln klingen In deinem Erntefeld.- 4. Das klingt uns wunderfüße, Ach, stünden unsre Füße Auch bei den Schnittern dein! Ach, wär dein Garbenacker Auch unser Arbeitsplan! Herr Jesu, mach uns wacker, Nimm unser Helfen an.- 5. Ob wir gleich, kaum geboren, Noch wie in Wieglein ruh'n; Auch mit zerstoß'nen Rohren Kannst du, Herr, Thaten thun. Sieht man auch kaum uns glimmen In deines Vaters Haus, Mit Blißen, Donnern, Stimmen 172 Kannst du uns rüsten aus.| Ob wohl aus unserm Bunde 6. Das war ja sonst dein Wesen Von alten Tagen her, Daß du dir haft erlesen, Was schwach, gebeugt und leer; Ein Glied dir dienen kann.- Die noch in Wüsten schlafen Zu rufen in dein Schloß? Zeig's an, wer soll im Hafen SeinSchifflein binden los?- Daß mit zerbrochnen Stäben Du deine Wunder that'st Und mit zerknickten Reben Die Feinde untertratſt. 8. Wer soll die Ruder schlaWohl über's weite Meer?[ gen Wer deine Fahnen tragen Ins blinde Heidenheer? Zeig's an, wen du erforen, Greif' in die Schaar hinein! Wir haben's All geschworen: Dein sind wir, Amen! dein! F. W. Krummacher. 7. Zeig's denn in dieser Stunde Durch deine Taube an, - Maestoso.sd is thu 88. ** SE 6. F. Händel. Wenn Christus, der Herr, zum Menschen sich neigt, wenn 2018 3 er sich als Hort dem Fle= hen den zeigt, mag d d schwinden das Le- ben, mag na- hen der Tod, wir KL 10 173 7 können nicht fin- ken, denn Hel- fer ist Gott. 2. Wenn nahet die Qual, die Wonne vergeht, Die Thräne uns rinnt, nichts Ird'sches besteht: Zu ihm dann gewendet, er ist unser Freund; Zu ihm dann gebetet, zu ihm dann geweint. 3. Nicht Menschen vertraut den lastenden Schmerz Zum Himmel empor erhebet das Herz! Dort wohnet die Weisheit, die Güte, die Huld, Dort thronet die Gnade für unsere Schuld. 4. Wir beten zu dir, o Jesu, du Freund! Bewahr' uns vor Schuld, schüß' uns vor dem Leid Du hast uns bewiesen die göttliche Huld; Du hast uns mit Blute getilget die Schuld. 5. Drum nahet dem Thron des Heilands der Welt Mit heiliger Gluth! Er stärkt und erhält! Er ging einst hinieden in Menschengestalt, Er bracht uns den Frieden durch Gottes Gewalt. Kaiser. 174 ²€ _b_b. It c bb. Wenn der Herr einst die Ge- fang- nen ihrer O, dann schwinden die vergang- nen Lei- den Sho 89. Ban- de ledig macht, wie ein Traum der Nacht. TOO. freun, un ser Mund voll Rühmens sein, jauchzend = 음 wer- den wir er= Dann wird un- ser Herz sich S. Hofer. he = ben den, der TOTO Frei- heit uns ge= ge In des Friedens stille Hütten. 3. Ernten werden wir mit Freuden, Moderato. 9:56 Jenseits reift die Frucht der Leiden, 2. Herr, erhebe deine Rechte, Was wir weinend ausgesä't; Richt auf uns den Vaterblick; Rufe die verstoßnen Knechte In das Vaterhaus zurück! Ach, der Pfad ist steil und weit, Kürze unsre Prüfungszeit; Führ' uns, wenn wir treu gestritten = ben. = ha- fen zu, sel'= ge Ruh! 175 Und des Sieges Palme weh't. Unser Gott auf seinem Thron, Er, er selbst ist unser Lohn! Die ihm lebten, die ihm starben, Bringen jauchzend ihre Garben. 90. spui Ch. H. Zeller. me Voigtländer. 2 Mein Schifflein geht be hen- de dem Frie- densDer Lauf ist bald zu Ende, es folgt die Ich se= he schon von wei- tem des 176 G Leuchtthurms hellen Schein, ich will mich nur beDE rei- ten, ich geh' zur Ruhe ein. 100 2. O Schifflein, du mußt eilen! Ihr Segel, schwellet an! Ich mag nicht länger weilen Auf stürm'scher Meeresbahn. Schon lange hör' ich toben Die wilde Meeresfluth; Geht's auch durch schwere Proben, Doch fasse neuen Muth. 3. Der Trübsal hohe Wellen Bedrohen stets mein Schiff; Oft scheint es zu zerschellen An einem Felsenriff. Es giebt der bösen Stunden Nur leider gar zu viel! Ich fühle mich gebunden Wann kommt mein Schiff ans Ziel? - attint opti 4. Getrost, in meinem Nachen Ist Jesus Steuermann, Ihn laß' ich thun und machen, Und ich bin glücklich d'ran. Ihm darf ich fest vertrauen Auch in der schwersten Nacht, Ich hoff', ich werde schauen, Wonach mein Herze tracht't. 5. Der Mast in diesem Nachen Ift's Kreuz des lieben Herrn, Das zeigt mir, Armen, Schwachen. Den wahren Hoffnungsstern. Am Kreuz hieng meine Liebe, Am Kreuze hieng mein Heil, Drum hoff' ich, wenn's auch trübe: Mein Heiland ist mein Theil. 6. Der Purpur seines Blutes Des Schiffes Wimpelschmückt, Das macht mich frohen Muthes, Wenn Angst mein Herzedrückt. Geschmückt mit diesem Blute Kann ich versinken nicht, Es redet mir zu Gute Es schüßt mich im Gericht.- 7. Mein Anker läßt mich hofIch habe festen Grund,[ fen, Der Himmel steht mir offen In meiner letzten Stund; Des Geistes sanftes Wehen Schwellt meine Segel hier, Ich werde feste stehen In dir, mein Herr, in dir. 2 8. An meinem Schifflein wehet 11 Die Flagge meines Herrn, Daran geschrieben stehet: Die Ruhe ist nicht fern, Die einst wird seinem Volke." Das macht mich wieder still, Wenn manche schwarze Wolke Das Licht verdunkeln will. 9. So fahr' ich sicher weiter, Mein Jesus mit mir schifft, Er macht mich froh und heiter Wenn Unglück mich auch trifft. Wenn schwarze Wetter wüWird seine starke Hand[ then, Mich armes Kind schon hüten; Sie führt in's Vaterland. 91. OD Gott bei mir an jedem Or- te, auf dem TO O لے لے لے 177 TO O 8. Hofer. 12 Meer und auf dem Land! Das ist mir aus sei- nem d d d 178 16 Worte, aus Erfah- rung wohlbe- kannt. Fragt ihr TO O € 100 mich: Wer ist bei dir? Gott ist hier, Gott ist mit mir! 2. Meerestiefe, Todesjammer, Kerter schließen Gott nicht aus; Er ist bei mir in der Kammer, Auf dem Felde, wie im Haus. Size, liege, stehe ich; Ueberall ist Gott um mich! 3. Gott für mich! das darf ich sagen, Er ist meiner Seele Gott, Darum kann ich nicht verzagen In Verfolgung, Kreuz und Spott; Fragt ihr: Mensch, was tröstet dich? Höret es: Gott ist für mich! St 4. Ach, ich habe ihn gesehen In der Kripp' als armes Kind, Hab' ihn unter tausend Wehen Bluten sehn für meine Sünd, Und so weiß ich festiglich: Gott, mein Heiland, ist für mich! 5. Gott mit mir! o welche Freude! Mit ihm hab' ich Muth und Kraft, Mit ihm hab' ich Trost im Leide, Kunst, Verstand und Wissenschaft. Fragt ihr: Mensch, wer hilft dir so? Gott mit mir! deß bin ich froh! 6. Noth und Tod will ich bezwingen, Wenn mein Gott nur mit mir ift, Kann durch alle Netze dringen, Moderato. 957 £ 9 Р 179 Siegen über Macht und List. Kannst du das? so fraget ihr. Nein! das thut mein Gott mit mir. Ch. H. Zeller. P Р 92. Lieber Gott, von dei- nem Thro- ne, hö- re 12 mr The Intne PP dei- ner Kin- der Fleh'n, die vereint in dei- nem PP £ wol left auf uns sehn. = Soh- ne gläu- big bittend vor dir steh'n; ja, du 7 P 180 2. Herr, du stehest, wie man| Wenn du uns in diesem Horte grabet Brunnen, da kein Wasser ist, Lebenswasser, welches labet UnfreSeel', da bu, Herr Christ, Ja die eing'ge Quelle bist. Zeigst dein theures Angesicht, O, wer freute dann sich nicht. 4. Komm denn, füll' mit deiner Liebe Unser Herze für und für, Lasse alle seine Triebe Stets gerichtet sein zu dir! Suchen Heil und Trost und Heile uns, so leben wir. 3. O wenn wir in deinem Worte Licht, 93. Wie wird mir sein wenn ich dich, Je- su, Wenn ich ver- klärt vor dei- nem Throne se= he, in dei- ner gött- lich hohen Ma- jeste he, die E- wig- keit mich Staunenden umTO OL 생 9 stät; weht? # Wie wird mir sein? o Herr! ich fass' es nicht, nur Thränen rinnen mir vom An- ge- ficht. 181 2. Wie wird mir sein, wenn deines Hauptes Strahlen Mein Haupt umleuchten, das dem Grab entschwand, Und wenn im Himmelsglanz sich vor mir malen Die Freuden, die kein sterblich Herz empfand? Wie wird mir sein? O, welche Seligkeit Empfind' ich, denk' ich dieser frohen Zeit! - 3. Wie wird mir sein, wenn Engelsharfen tönen Und sanft ich ruh' in des Erlösers Schooß; Wenn dann geweint find alle meine Thränen Und ich nun ganz von Erdenfesseln los? Wie wird mir sein, o du, mein Herr, mein Gott! Wenn nicht mehr schrecken Sünde, Höll' und Tod? 4. Wie wird mir sein, wenn ich sie wiedersehe, Die Theuren alle, die ich hier geliebt; Wenn ich mit ihnen in des Heilands Nähe Lobsingend weil', von Trennung nie getrübt? - 182 Wie wird mir sein? O Freuden ohne Zahl, Ihr strömet Licht in's dunkle Erdenthal. 5. Ja, unaussprechlich sind die sel'gen Freuden, Die dort der Herr mir einst bereiten wird. D'rum will ich harren, stille sein und leiden, Bis mich nach kurzem Streit der treue Hirt Aus Gnaden führt zum ew'gen Frieden ein; Mein Herr, mein Gott! wie wird alsdann mir sein! G. Langbecker,+ 1843. Moderato. 9c 9 94. neu- en Jah mann er= fah Was Gott thut, das ist wohlge- than im alt' und Er schleußt und he- bet mit uns an, daß je- der= re; = re, 3. C. Bachofen. wie 7 je- de Zeit, so = Freud' und Leid, von sei- nen Händen rüh- re, und er 4 al= lein uns 2. Was Gott gethan, war wohlgethan In den vergangnen Monden. War's nicht, als ob in Kanaan Wir froh und sicher wohnten, Als da und dort sein ernstes Wort Die Sünder streng gerichtet Und strafend sie vernichtet. 3. Was Gott gethan, war wohlgethan Er ließ an Zion bauen, Und bei der Schaar, die ihn ruft an, Sein Gnadenantlig schauen; Des Wortes Schall ward überall Mit Segen angehöret, Und Gottes Reich vermehret. 183 füh= re. 4. Was Gott wird thun, bleibt wohlgethan, Auch in dem neuen Jahre, Man ruf' ihn nur durch Chriftum an, Daß er sein Volk bewahre, So wird sein Bund noch festen Grund Und Siegel bei uns haben, Durch seines Geistes Gaben. 5. Was Gott wird thun, bleibt wohlgethan, In Kirche, Haus und Herzen; Klopft er mit Trübsal bei uns an, So wollen wir nicht scherzen, Und künftig nun recht Buße thun, So wird er uns aus Gnaden Verdienter Schuld entladen. 184 6. Was Gott so thut, ist wohlgethan, Wir wollen's ihm befehlen, Und ihn zu unsermTrost fortan In aller Noth erwählen; Moderato. C mf mf der wir stehn, un- ter- gehn. Nur wohlgemuth, macht er's hier gut, In allen unsern Sachen Dort wird er's besser machen! Die Sach ist dein, Herr Jesu Christ, die Sach, an Und weil es deine Sache ist, kann sie nicht 95. 24 # Muß sterben in Zu- vor vom eignen Wesen los, Allein das Waizenkorn, be- vor Es fruchtbar sproßt zum Lichtempor, 3. Haydn. PP der Er- te Schooß Durch Sterben PP mf A los, Vom eignen We- sen los. mf 2. Du giengst, o Jesu, unser Zum Theil am Leiden und Haupt, am Reich; Führ uns durch deines Todes Thor Sammt deiner Sach zum Licht empor, Zum Licht empor, Durch Nacht zum Licht empor. S. Preiswerk. Durch Leiden himmelan, Und führest jeden, der da glaubt, Mit dir die gleiche Bahn. Wohlan, so nimm uns allzugleich Moderato. 185 96. 3. A. P. Schulz. Das ist un- beschreib- lich, wie uns Jesus liebt, d und es ist ungläublich, wie man ihn be- trübt! 186 ## Thun's doch gu- te Kin- der, die sein Her- ze seh'n, 93 und nicht mehr wie Sün- der un- term Flu- che stehn. 2. Herr und Gott der Deinen, Fange heute an! Höre unser Weinen, Weil man sonst nichts kann, Und erzeig' dich gnädig Herzen, die so schwach, Mach' uns Alle ledig Von der Lüfte Schmach. 3. Mach' zu deinem Tempel Unsern Leib bereit, Herr, nach dem Erempel Deiner Menschlichkeit! Weih' ihm Haupt und Glieder, Und verkläre ihn Ueber aller Brüder Denken und Bemüh'n! 4. Uns'rer Wallfahrt Stunden Heilige nur dir; Mach uns deine Wunden, Lamm, zur Ehr' und Zier! Laß dein Volk erfahren, Wen die Sammelstadt Der erlösten Schaaren Bei sich drinnen hat.- N. L. v. Zinzendorf. Adagio. 97. _b_b. 187 S. Hofer. Euch al- len, ach, die ihr vor- ü- ber hier geht, euch ruf' ich: kommt her doch, kommt her doch und seht! Zerreißt's nicht eu'r Herz wie am Kreuz er erbleicht? O seht, ob ein Schmerz wohl dem seini- gen gleicht. 188 2. Wie sintet das Leben dahin in den Tod! Wie hängt dort der Bräut'gam so blaß und so roth! Wer hat es verschuldet, was macht ihm die Pein? Mir nahm er die Sündenschuld- sprach: sie ist mein.- 3. Den Freund will ich ewig bewundernd ansehn, Vor ihm will ich staunend in Ewigkeit stehn- Der Werth aller Dinge, die da sind, ist bin,- Nur Eins will ich haben, Eins bleibt mir im Sinn! G. W. Lehmann. TTTTT fee 100.. Gott ist Gott ist 98. 3. R. Ahle. ge= - treu! Sein Herz, sein ge treu! Im Wohl- sein = = Va- ter- herz ver- läßt die Sei- nen nie. und im Schmerz er- freut und trägt er fie. DO - Mich de ket sei= ner All- macht Flü = gel, 9 H4 Stürzt ein, ihr Berge, fallt ihr Hü- gel! Gott ist ge = treu! 2. Gott ist getreu! Er ist mein treuster Freund! Dieß weiß, dieß hoff' ich fest; Ich weiß gewiß, daß er mich keinen Feind Zu hart versuchen läßt. Er stärket nich nach seinem Bunde, In meiner Prüfung trübsten Stunde. Gott ist getreu! 3. Gott ist getren! Er thut, was er verheißt. Er sendet mir sein Licht! 189 Wenn dieses mir den Weg zum Leben weist, So irr' und gleit' ich nicht. Gott ist kein Mensch, er kann nicht lügen, Sein Wort der Wahrheit kann nicht trügen. Gott ist getreu!- 4. Gott ist getreu! Er, deß' ich ewig bin, Eorgt für mein ewig Wohl. Er rufet mich zu seinem Himmel hin, Will daß ich leben soll. Er reinigt mich von allen Sünden Und läßt mich Trost durch Christum finden. Gott ist getreu! 190 5. Gott ist getreu! Mein Herz, was fehlt dir noch, Dich Gottes stets zu freu'n? Sei Gott getreu, und fürchte nichts, mag doch Die Welt voll Falschheit sein! Selbst falscher Brüder Neid und Tücke Gereicht am Ende mir zum Glücke. Gott ist getreu. 6. Gott ist getreu! vergiß, o Seel', es nicht, Wie zärtlich treu er ist! Gott treu zu sein, sei deine liebste Pflicht, Weil du so werth ihm bist. Halt fest an Gott, sei tren im Glauben; Laß nichts den starken Trost dir rauben: Gott ist getreu! Andante. 1 M 99. Hal= le= Heu- te schöner, als denn das iſt TO O lu- jah! schö fühl ich fei = = Ehrenfried Liebich. ner Morgen, ne Sorgen, man den- fen mag! Der durch ein lieber Tag, ſei= ne Lieblichkeit mich im Inner= sten er= freut. 마 191 2. Süßer Ruhetag der Seelen! Sonntag, der voll Lichtes ist! Heller Tag in dunkeln Höhlen! Zeit, die du geheiligt bist! Stunde voller Seligkeit! Du vertreibst mir alles Leid! 3. Ruhet mur, ihr Weltgeschäfte! Beß'res hab' ich heut zu thun; Denn ich brauch' all meine Kräfte, In dem höchsten Gott zu ruh'n; Heut schickt keine Arbeit sich, Als nur Gottes Werk, für mich. 4. Wie soll ich mich heute zieren, Daß ich Gott gefallen mag? Hoffart mag die Zeit verlieren Mit der Pracht an diesem Tag! Schmücke, Herr, mich mit dem Kleid Göttlicher Gerechtigkeit. 5. Herr, ermunt're meine Sinnen! Wirke selbst in meiner Brust! Laß mich Lehr' und Trost gewinnen Gieb zu deiner Gnade Lust, Daß mir dein lebendig Wort Schall' im Herzen fort und fort! 6. Segne deiner Knechte Lehren, Deffne selber ihren Mund. Mach mit Allen, die dich hören, 192 Heute deinen Gnadenbund; Wenn wir singen, wenn wir flehn Laß' dein Amen uns durchgeh'n. 7. Gieb, daß ich den Tag beschließe, Maestoso. - Wie er angefangen ist. Segne, pflanze und begieße, Der du Herr des Sabbaths biſt; Bis ich einst an deinem Tag Ewig Sabbath halten mag! B. Schmolke. 100. 3. F. Reichardt. Hal- le- lu- jah! Bringet Ehre, Preis und Ruhm, ihr = = Ju- bel- chö- re, ihr Be- se- lig te des Herrn! dd -bBrin- get Ruhm ihr Er- den- söh- ne, fin- get eu- re 9 9 Ju- bel- tö- ne! Er, der Herr, beglückt uns gern. 2. Sollten wir dem Herrn nicht singen, Ihm nicht Freudenopfer bringen, Ihm, der schuf, und auch erhält? Lief im Staub verehrt ihn, Kinder! Kinder nennt er uns, uns Sünder, Er, der Vater seiner Welt. hit 3. Zwar sein Thron steht unerschüttert Und die weite Schöpfung zittert Tief gebeugt vor ihrem Herrn. Wenn auch unsre Lieder schweigen, Seht, die Millionen Zeugen, Laut verkünden sie den Herrn! 4. Hallelujah! bringet Ehre, Preis und Ruhm, ihr Jubelchöre, Ihr Beseligte des Herrn! Bringet Ruhm, ihr Erdensöhne, Singet eure Jubeltöne! Er, der Herr, beglückt uns gern. _b_b. CC fi dnd. P Caroline Rudolphi. 101. Hoobprägeli. Sti Schau hin! Dort in Gethse- ma- ne co ITT 193 13 00> ringt 194 b- b _b_b 9 TOO_ DO 50 in der See- le tief- stem Weh der Herr in 50 To- des- qual. O sieh ihn weinen, beten, knien! did Herb ist der Kelch, doch trinkt er ihn. 2. Schau hin! wie erdenwärts gebückt So hart und schwer den Heilgen drückt Der Leiden Uebermaß! 30 OL Ergebungsvoll doch hör ihn fleh'n: Nicht mein, dein Wille soll gescheh'n!" 3. Schau hin, wenn bei des Leidens Schmerz Dein mattes, jammervolles Herz In Thränen sich ergießt; Lern' auch in bängster Nächte Grau'n Ihm, deinem Herrn und Gott, vertrau'n! I 102. im. Die ihr Die ihr seine All' auf fti Chri ♫ d Laufbahn lauft, getauft, po Tod Kommt, Ver- söhn- te, kommt, er- neut 195 die S theu- re, mit= er= lös= te Brü- der, 3195 al= le fet= nes Rei= ches Glie- der: Bund der Se lig= teit. Schmidlin. eu= ren 196 Brod! 2. Nehmet hin, und eßt sein| Werd' in aller Weltverkündigt, Jesu Christi Mittlertod, Der vor'm Richter uns entsündigt, Jesu Christ, mit Preis gekrönt, Hat uns, Staub, mit Gott ird versöhnt. 5. In den Chor der Himmel schwingt, Herr, sich unser stammelnd Lallen! Wenn, von Seraphim umringt, Unsre Todten niederfallen, Singend ihr Hallelujah, Mittler, deinem Golgatha! Jesus Christus ward gegeben Für die Sünder in den Tod! Nehmt und trinkt, ihr trinkt fuel sein Leben! Hingegeben in den Tod Ward er, in der Sünder Tod. 3. Die mit voller Zuversicht Deines Heils, o Sohn, sich freuen, Laß sie stets in diesem Licht Wandeln, ewig dir sich weihen! Laß ihr Herz, vom Stolze rein, Voll von deiner Demuth sein. 4. Jesu Christi Mittlertod 103. Je- sus dür- stet!- Er, der gott- ge= bo= ren ہے ۔ aus den Quel- len al= les Lebens trank, folo schmachtet jeßt, in To- des- qual ver= lo- ren, und die Luft durchschneidet Schmerzensklang. 2. O du Herz voll Liebe, dessen Tiefen Keines Engels Auge noch durchdrang! Während wir in Todesschlummer schliefen, War's dein Kampf, der Leben uns errang. - 3. Dürstend nach der Rettung deiner Brüder, Dürstend nach der Menschen Seligkeit, Sant dein letzter Scheideblick hernieder, Brach das Herz, das eine Welt befreit. 4. Und ich sollt' an dieser heil'gen Stelle Starr und unempfindlich jezzo steh'n? Dir zur Seite, ew'ge Lebensquelle, Nicht in Lieb' und Sehnsucht untergeh'n? 5. Dürstend bin auch ich! Ich suchte lange Was der Seele Schmachten heiß begehrt: Aber müde von dem irren Gange, Unerquickt bin ich zurückgekehrt. 6. Laß, o heil'ge Liebe, laß mich trinken Aus dem Kelch, der alle Schmerzen heilt, Laß in deine Tiefen mich versinken, Labung schöpfen, Leben, unverweilt. 197 Agnes Franz. 198 Moderato. ift 104. 130 loup- gd Ich habe Luft zu scheiden, mein Sinn geht aus der Ich sehne mich mit Freuden nach Zions FriedensWelt, Weil aber kei- ne Stunde zum Abschied feld, be- nennt, so hört aus meinem Mun- de mein indaped flad meth most Somoll 3. C. Bachofen. daig spilisd let- tes Te- sta- ment. 199 2. Gott Vater, meine Seele| Sonst nichts erfreuen kann Bescheid' ich deiner Hand; Führ' sie aus deiner Höhle In's rechte Vaterland. Du hast sie mir gegeben, So nimm sie wieder hin, Daß ich im Tod und Leben Nur dein alleine bin. Wenn Leib und Seele scheiden, Tragt mich in AbramsSchooß, So bin ich voller Freuden, Und aller Thränen los. 6. Euch aber, meine Lieben, Die ihr mich dann beweint, Euch hab' ich was verschrieben: Gott, euren besten Freund. Drum nehmt den letzten Segen, 3. Was werd' ich, Jesu, finden, FEB Das bir gefallen kann? Ach, nimm du meine Sünden Als ein Vermächtniß an! Wirf sie in deine Wunden, In's rothe Meer hinein: So hab' ich Heil gefunden, Und schlafe selig ein. 4. Dir, o du Geist der Gnaden, Laß ich den letzten Blick; Werd' ich im Schweiße baden, So sieh auf mich zurück. Ach! schrei in meinem Herzen, Wann ich kein Glied mehr rühr', Er bleibt nicht in der Gruft. 8. Das ist mein letzter Wille, Gott, drück' das Siegel drauf! Nun wart' ich in der Stille, Und stell' in meinen Schmerzen Mir nichts als Jesum für. Bis daß ich meinen Lauf 5. Ihr Engel nehmt die Thränen Durch Christi Tod vollende So geh' ich freudig hin, Und weiß, daß ich ohn' Ende Des Himmels Erbe bin. Von meinen Wangen an, Ich weiß, daß euer Sehnen - Es wird gewiß gescheh'n, Daß wir auf Zions Wegen Einander wieder seh'n. 7. Zuleßt sei dir, o Erde, Mein blasser Leib vermacht, Damit dir wieder werde, Was du mir zugebracht. Mach' ihn zu Asch und Staube, Bis Gottes Stimme ruft: Denn sieh', mir sagt's mein Glaube, - 200 and sonsale stair fi 105. die#S Pundai din toat Würtemb. Choralbuch. 0 Sieh', hier bin ich, Eh- ren- fö= nig, Seh= nen S. da sors Schwache Thrä- nen, kind- lich radair hissd B le= ge bring ich 다. mich vor deinen Thron; dir, du Men- schen- sohn. fin- den, laß dich fin- den, bin ich gleich # nur Asch' und Staub. ♫ Laß dich 2. Sieh' doch auf mich, Herr, ich bitt' dich, Lenke mich nach deinem Sinn; Dich alleine ich nur meine, Dein erkaufter Erb' ich bin. Laß dich finden, laß dich finden, Gieb dich mir und nimm mich hin. 3. Herr, erhöre, ich begehre Nichts als deine freie Gnad: Deine Liebe weckt die Triebe, Daß man dich liebt in der That. Laß dich finden, laß dich finden, Der hat Alles, der dich hat. 4. Rein voll Wonne, wie die Sonne, Ist, o Seelenfreund, dein Herz! Ich nur finde noch der Sünde Tödtend Gift in mir mit Schmerz. Laß dich finden, laß dich finden, Andante. € 201 Schaff' in mir ein reines Herz. 5. Hör', wie fläglich und beweglich Meine Seele nach dir ringt, Wie demüthig und wehmüthig Deines Kindes Stimme klingt. Laß dich finden, laß dich finden, Wie mein Herze zu dir dringt! 6. Dieser Zeiten Eitelkeiten, Reichthum, Wollust, Ehr' und Freud', Sind nur Schmerzen meinem Herzen, Welches sucht die Ewigkeit. Laß dich finden, laß dich finden, Großer Gott, ich bin bereit. Joachim Neander. 106. H Geist der Allmacht, herrsche in uns! rich- te dir den Tempelein in unsrer Brust! Wohne in uns, Herr, mit deinem 202 9 Lich- te! Dir ge- horchen sei uns Wonn' und Lust. 2. Ach, das Fleisch will deinen Rath zerstören, Darum töbte, was uns fesseln will! Laß uns, heil'ger Gottesgeist, dich hören Und dir folgen schnell und ganz und still! Adagio. dolce 107. In je- ner leßz- ten der Nächte, dotce poco a Julius Köbner. a da ich am poco S. Hofer. Delberg ge- be- tet, war ich von Blutschweiß gerö- thet, poco crespoco cres cendo goß ihn in Strömen für dich. cendo weiß, ob wohl je du auch nur denkest an mich! FA 2. Laß es die Engel dir sagen Wie viele Streiche und Wunden, An eine Säule gebunden, Schweigend ich litte für dich: Weh! und wer weiß ic. 3. Da ich als König verspottet Schmerzlich mit Dornen gefrönet Angespien ward und verhöhnet Dacht' ich nur immer an dich: Weh! und wer weiß ic. 4. Schmählich zum Tode verdammet, Hart mit der Kreuzlast beschweret, Blutig vom Dornfranz versehret, 203 Weh! und wer Schleppt' ich zum Berg mich für dich: Weh! und wer weiß ic. 5. Ach, an das Kreuzholz geheftet, Nägel in Armen und Beinen, Leidend, wie du noch sah'ft feinen, Wollte ich sterben für dich; Weh! und wer weiß ic. 6. Als grimmer Speer in der Seite Weit mir das Herz hat gespalten, Quoll braus mit Liebesgewalten Wasser des Lebens für dich: Weh! und wer weiß ic. 204 7. Dacht' ich im Sterben noch deiner, Herrschend als Weltüberwinder, Immer noch denken an dich: Weh! und wer weiß ic. Nach dem Italienischen von M. Diepenbrok. Werd' ich im Himmel nicht minder, id € 108. Weil ich Je su Schäflein bin, Freu' ich mich nun im- mer- hin FDO ů- ber meinen guten Hir- ten, der mich wohl weiß Jasile zu be- wirthen, der mich lie- bet, der mich kennt, d 00 und bei sei- nem Na- men nennt. Tagen 2. Unter seinem sanften Stab| Daß mich Jesus liebet so? Geh' ich aus und ein, und hab' Denn nach diesen schönen Unaussprechlich süße Weide, Daß ich keinen Mangel leide; Und so oft ich durstig bin Führt er mich zum Brunnsi quell hin. 3. Sollt' ich denn nicht sein so froh, Choralmässig. P P 205 Werd'ich endlich heimgetragen In des Hirten Arm und Schooß; Amen, ja, mein Glück ist groß! Luise v. Hayn. 109. Volksweise. # Der alte Gott der le- bet noch! Was willst du, Herz, ver- za= gen? Wenn auch der Tag dich quält und 206 drückt, es müs- sen and're 2. Der alte Gott, der lebet| Je finstrer daß die Mitternacht, Je heller wird der Morgen.noch, Wenn auch die Feinde dräuen; Troß ihrem Stolz und Uebermuth Kann sie der Herr zerstreuen. 3. Der alte Gott, der lebet noch! Drum laß, mein Herz, das Sorgen; Adagio. P ta- gen. P 4. Der alte Gott, der lebet noch, Und wird auf ewig leben, Drum sollst du nie, mein Herze, dich An finst're Zweifel geben. 110. Aus dem 15. Jahrhundert. Nur du, o Herr, du bist es werth, daß al= le E 7 Welt dich gläu- big ehrt; du giebst uns Frie- den, Trost und Ruh', all' un ser Sehnen stil lest du: = Nur du, o Herr, nur du, o Herr! P 2. Dir leben wir: denn du allein Sollst unsers Lebens Leben sein; Dein Kreuz ist einzig das Panier, Und deine Schmach ist unsre Zier. Dir leben wir, dir leben wir! 3. Dir sterben wir: du hast die Bahn Durch Tod zum Leben aufgethan; Noch an des finstern Grabes Rand Befehlen wir uns deiner Hand: Dir sterben wir, dir sterben wir! 4. Wir bleiben dein, wenn alle Welt Vor deinem Hauch in Nichts zerfällt. O mache uns. dazu bereit, Nur dein zu sein in Ewigkeit: Wir bleiben dein, wir bleiben dein! 207 E. Roth. 208 56€ 2º E E 000 TO 0-22 DO TOO& DO hei-lig sei uns dieser Tag: An die- sem du, der einst im Gra- be lag, Herr, III. 0 0. To= des= ruh. 00 Ta- ge gin- gest du Ver- klärt aus dei- ner 003 -- 2. Wie unaussprechlich war entzückt Die Schaar, die lebend dich erblickt! O möchten, Christus, wir uns dein Gleich deinen Jüngern herzlich freun! rappi 3. Du lebst, und lebst für uns: du bist Auch unser, unser Jesus Christ. Du siehst und hörst uns, singen wir, Und unser Loblied dringt zu dir. 4. Und von dem Himmel rufest du Im Geist auch unsern Herzen zu: Ihr Kindlein, Friede sei mit euch! Auch euer ist das Himmelreich. Offe 5. Vergäßen wir nur deiner nicht, Nur Lust wär' uns die schwerste Pflicht. Du lebst für uns, das glauben wir, Wir leben und wir sterben dir. 6. Drum mehr' uns, Jesu, deinen Geiſt, Der stets an dich uns denken heißt: Sei immer nah' uns, Jesu Christ, Der du vom Tod erstanden bist. 112. Moderato. 209 # 7 Wider alle Wun- den gibt's ein kräftig Kraut, d # der hat Heilung fun- den, der dieß Kräutlein AN 14 210 baut, der dieß Kräutlein baut. 2. In des Glaubens Garten Singt: An keinen Leiden Ist es nur zu schaun, Lern dieß Kräutlein warten, Es heißt Gott vertraun.:,: 3. Singt zu allen Zeiten Von des Vaters Huld, Ist die Liebe Schuld.:,: 4. Was sie gibt zu tragen Ist dem Menschen noth, Daß er lerne sagen: Sterben ist kein Tod!:,: w did an eind bun don ommi he ai 113.3 mend në fc c Her phil d = Herr Jesu, Gna- ben son= ne, wahrGieb Le ben, Licht und Won- ne dem haf- tes blö- den Le= bens- licht! An= ge= sicht. Knöpken. Nur du kannst DE mich 27 MI FACCIO er= freu = en und 7 neu en; mein Gott ver- sag' mir's nicht. 2. Vergieb mir meine SünUnd wirf sie hinter dich;[ den, Laß allen Zorn verschwinden Und hilf mir gnädiglich; Laß deine Friedensgaben Mein armes Herze laben! Ach Herr, erhöre mich! 3. Vertreib aus meiner Seele Den alten bösen Sinn, Daß ich nur dich erwähle Zum seligen Gewinn. Dir will ich mich ergeben, Und dir zur Ehre leben, Weil ich erlöset bin. 4. Befördre dein Erkenntniß In mir, mein Seelenhort! Und öffne mein Verständniß 211 mua 12 mei- nen Geist erB Durch dein heilsames Wort, Damit ich an dich glaube, In deiner Wahrheit bleibe, Und wachse fort und fort. 5. Ach, zünde deine Liebe In meiner Seele an, Daß ich aus inn'rem Triebe Dich ewig lieben kann, Und dir zum Wohlgefallen Beständig möge wallen Auf rechter Lebensbahn! 6. Nun, Herr, verleih' mir Stärke, Verleih' mir Kraft und Muth! Denn das sind Gnadenwerke, Die dein Geist in mir thut. Hingegen beim Beginnen, 212 Mein Denken und mein Sinnen - Ist sündig, und nicht gut.- 7. Darum, du Gott der GnaDu Vater aller Treu',[ den, Andante moderato. 17. Mag auch die Lie- be weinen, es kommt ein Tag des L dsh Herrn, _b_b. 9b6 114. Wend' allen Seelenschaden, Und mach' mich täglich neu; Gieb, daß ich deinen Willen Beständig mög' erfüllen, Und steh' mir kräftig bei. L.A. Goller. ador es muß ein Mor- gen- stern nach dunk- ler Tuk Jud Nacht er schei - = nen. b 2. Mag auch der Glaube zagen, Ein Tag des Lichtes naht, Zur Heimath führt sein Pfad; Aus Dämmrung muß es tagen! Adagio. _b_b3. Mag Hoffnung auch erschrecken, mag jauchzen Grab und Tod, Es muß ein Morgenroth Die Schlummernden einst santo suo wecken. 115. Mom 213 dun si@ you lo- 2, 1622 Sof the Nägeli. König, dem wir Al- le dienen, ob im Geist, das weißest du! ret te uns durch dein Ver- süh- nen = aus der un- ge= wis sen 9 - sen Ruh'! 100 214 2. Mache den Gedanken shs bange, Ob das Herz es redlich mein?? Ob an dir die Seele hange?) Ob wir scheinen, oder sein? 3. Vater, deine treue Gnade Brauche sanft und herbe Zucht, Wenn wir nur auf unserm Pfade Dir noch bringen reife Frucht. 4. Jesu Christ, das Werk ist deine, Herzen sind bein Eigenthum, Ihr beflecktsein, oder reine, Moderato. Bringt dir Schande oder Ruhm. 5. Und du, Hort des neuen misj i Lebens, lo mƐ Geist des Lichtes und der Kraft, Zücht'ge doch uns nicht vergebens Auf der kurzen Wanderschaft. 6. Herzenskündiger, dein Auge Siehet uns in Eins gestellt, Daß vor dir nichts gelt' und tauge, Als zu sterben dieser Welt! Steinmeg. 116. Aus dem 12. Jahrhundert. Schönster Herr Je su, Herrscher al- ler En- den, = Got- tes und Ma- ri ä Sohn! Dich will ich d d imi lie- ben, dich will ich eh- ren, du meiner See- le Freud' und Kron'. 9 2. Schön sind die Felder, Schöner sind die Wälder In der schönen Frühlingszeit: Jesus ist schöner, Jesus ist reiner, Der unser traurig Herz erfreut. 3. Schön leucht' die Sonne, Schöner leucht' der Monden Und die Sternlein allzumal. Jesus leucht' schöner, Jesus leucht' reiner, Als all die Eng'l im Himaid hi gomelsfaal. aid sotto o tindihi muss him 215 Ind- un finns? 4. Alle die Schönheit Himmels und der Erden, Ist nur gegen ihn ein Schein! Keiner auf Erden Mir je kann werden So lieb als Christ, der Heiland mein!- 5. Jesus ist wahrhaft Hoch von uns geliebet, Jesus ist gebenedeit! Jesus wir bitten: Tritt du inmitten Auch einst in unsrer letzten Zeit. dioge site das Inmob Lied der Kreuzfahrer im 12. Jahrhundert. glasda di si nish& 216 117. zdobi 3. Sörensen. Gott, ich tre te hin, und be te, = = fle= he de- muthsvoll zu dir; stil- les Seh- nen H hei- ße Thränen nimm in Gnaden an von mir. 947 2. Tausend Schwächen und Beß'res kennend, Christ mich Gebrechen Hält mir mein Gewissen vor; Wie viel Stunden sind verschwunden, Die ich unbenügt verlor! 3. Deine Pfade, schmal und grade, Ließ ich oft mit eitlem Sinn; nennend Ging den breiten Weg ich hin. 4. Darum stehe ich und flehe Tiefgebeugt, o Gott, vor dir. mir verzeihen, mich erneuen, Kannst nur du! Gewähr es mir. 5. Feste Treue schwört auf's Neue Dir mein dankerfülltes Herz. Hilf mir ringen, weiter dringen Zeuch du selbst mich himmelwärts. 217 6. Mit dir wallen, dir gefallen Sei mein Leben, Ruhm und Ruh'! Amen, Amen! Sprich im Namen Meines Jesu ,, Ja" dazu!- dig. G. Aschenberg. 002 118. FDO TOO 8. Hofer. O Herr, ich möchte stille sein, und 6: har- ren auf die Hül- fe dein; doch, wenn das Hof- fen # 7 währt zu lang, wird matt der Geist, die See- le bang. 218 dife olla 2. Hilf mir, o Herr, zum fernen Ziel; Richt' auf mein Knie, das sinken will; Sieh', wie vor Liebe matt und frank Schon oft mein Geist darnieder sank. 3. Ich fühle wohl; kalt ist mein Herz! Doch seit ich fühle diesen Schmerz, Entsteht, so arm und schwach ich bin, Doch Hoffnung ew'gen Lebens d'rin. 4. Verlassen schein' ich und allein, Gleich wie in einem dunkeln Hain; Verschlossen jede Thür' in mir, Nur eine nicht: die Gnadenthür. 9 5. Da will ich flehen früh und spat, Bis hülfreich mein Erbarmer nah't; Und rufst du endlich mich herein, So steh' ich da, und warte dein. 119. Andante moderato. illo Nach Knapp. Oberaarganische Volksmelodie. Der Himmel steht of- fen, Herz, weißt du warum? Weil Je- sus gekämpft und ge- blu- tet da- rum. 2. Auf Golgatha's Hügel, da litt er für dich, Als er für die Sünder am Kreuze erblich. 3. So komm doch, o Seele, komm her zu dem Herrn, Und flag deine Sünden, er hilft ja so gern. Op 4. Wenn gleich deine Sünden so roth sind wie Blut: Es machen die Wunden des Heilands sie gut. 5. Und wenn du dich kränkest in Sorgen und Schmerz, Leg' Alles dem liebenden Heiland an's Herz: 6. Er leichtert die Schmerzen, hilft tragen die Noth, Er führt dich so freundlich und sanft bis zum Tod. 7. O Jesu, mein Heiland, mein Hort und mein Theil, In dir nur ist Frieden, in dir, nur ist Heil. 12 og bie 219 du trek 10 til pin 120. Andantino. 464), si eu Volksmelodie. E Wo ist Je- sus, mein Ver- langen, meiner See- le Median e is dit hel- ler Schein? Wo ist er denn hin ge- gangen? = 220 D Wo mag er zu fin- den sein. 2. Meine Seel' ist sehr betrübet Vor viel Sünd' und Ungemach Wo ist Jesus, den sie liebet, Den begehrt sie Tagund Nacht. 3. Ach, ich ruf' vor Angst und Schmerzen: Wo ist denn mein Jesus hin? Keine Ruh' hab' ich im Herzen, Bis ich wieder bei ihm bin. 4. Ach, wer gibt mir Taubenflügel, Daß ich mög zu jeder Frist Fliegen über Thal und Hügel Suchen, wo mein Jesus ist? 5. Er vertreibt mir Angst und Schmerzen, Er vertreibt mir Sünd' und Tod, Wenn sie quälen in dem Herzen, Jedem hilft er aus der Noth. 6. Darum will ich mich auch fassen, hod Will ihn suchen hin und her, In den Wäldern, auf den daldane Straßen, Will ihn suchen mehr und mehr. 7. Treuer Jesu, laß dich finden! Meine Seele seufzt nach dir: Laß mich nicht in Angst und Sünden! Kehre liebend dich zu mir! 8. Laß mich wieder Gnad' erlangen, Kehr in meinem Herzen ein, Und nimm gänzlich mich gefangen, Daß ich ewig bleibe dein! 9. Kommst du wieder, Quell der Freuden? Find' ich dich, o Jesu Christ? O, so will ich alles meiden, Was dir, Herr, zuwider ist. 10. Nimmer soll dich nun betrüben, had Was mich machte trüb und matt; Ich will nichts als Jesum lieben HoDen mein Herz gefunden hat. Adagio. dolce € echishgand dull Ludämilia Elisabeth, Gräfin zu Schwarzburg. † 1672. 121. Ach, uns wird das Herz so leer dolce = Va- ter- hau- se. F 221 mik a S. Hofer. # brau- se und wir sehnen uns so sehr nach dem man Gar so viel zu flicken, Und die Schuhe fangen an Schmerzlich uns zu drücken. in der Welt Ge2. An dem Pilgerkleid hat| 3. Hätten Lust, daheim zu sein Zu dem Herrn zu kommen, Aller Erdennoth und Bein Ganz und gar entnommen. 222 4. Möchten ganz von Schuld befreit sil muj Und des Fleisches Mängeln, Dort dem Herrn der Herrlich keit Dienen mit den Engeln. 5. Aber, Herr, verziehst du Uns hinauf zu leiten,[ noch to this no mi LEE O so hilf, daß wir uns doch Würdig vorbereiten. 6. O wie wohl, wie wohl wirds thun, Recht gekämpft zu haben, Und dann fröhlich auszuruhn, uns bei dir zu laben! C. I. P. Spitta. 122. alois Herr, ich weiß, dir zum Preis, daß du mei- ner Sün den Last durch dein Blut, ے لے o wie gut, an dem Kreuz qe til- get haſt. I do 2. Ja erkauft Und getauft Bin ich durch dein theures Ich bin dein, Du bist mein! Nichts entreißt mich deiner Hut. dal dull sboll 3. Nur auf dich hoffe ich! Zeige mir dein Angesicht Blut. po Durch dein Wort Immerfort, Wenn mir Kraft zum Kampf im gebricht. 66 E 2 c 62 bad da ting ammo ay bin 123.is Andante. ani auf der Er- den, lich = ter wer= den! anaged dui id di inc muze 223 entokom Volkslied aus dem Paderbornischen. Die Nacht ist vor der Thür, und liegt schon Mein Je- sus, tritt her für und laß es Bei dir, Herr Je- su, sein, ist lau- ter Son- nen- schein. RIR 224 2. Ich habe diesen Tag Viel Eitelkeit getrieben, Du hast den Ueberschlag Gemacht und aufgeschrieben. Ich selber halte mir Die schwere Rechnung für. 3. Es ist mein größter Schmerz Daß ich die Sünd begangen; Drum klopf ich an mein Herz, Verzeihung zu erlangen. Wie Petrus ich bewein' All' Uebertretung mein. Adagio. 4. Es soll mir lieber sein Zu sterben und zu leiden, Sogar der Höllenpein, Als jemals von dir scheiden! Lösch' aus mein' Missethat, Und gieb, o Jesu, Gnad'! 5. Wenn ich in dieser Nacht Vielleicht solltjählings sterben, Halt ab des Teufels Macht, Mach mich zum Himmelserben. Laß dir befohlen sein Die arme Seele mein. 124. Je- su, dir leb' ich, Je- su, dir sterb' ich, ritardando Je- su, dein bin ich im Le- ben und im Tod. ritardando 2. O sei uns gnädig, sei uns barmherzig, Führ' uns, o Jesu, in deine Seligkeit. 3. Wir werden droben, Herr Gott, dich loben. Mit ganzer Secke, in aller Ewigkeit. hält mir letzten mein Beibend, tre meiner 4. The den Stund Lib. Con anima. ŽE mf 125. Wieder- sehn, lebt Lebt wohl, wir sehn uns wie- der, laßt uns zur Heimat mf 225 3. Wehrli. cresc. gehn, ihr Schwestern und ihr Brü- ber, lebt wohl auf cresc. E wohl auf Wie- der= sehn. ff1 wohl auf Wieder- sehn, lebt ff 2. Lebt wohl, im Herrn| Ihr, die ihr ihn gefunden, verbunden, Lebt wohl auf Wiedersehn.:,: Den Heimatweg zu geh'n; Chr. H. Zeller. 15. 226 _b_b 126. TO Q Ich weiß nicht, was ich su- chen könn- te, Wär je nes lie= be = We= W. Greef. 00 1. sen mein, Wenn er mich seine Freu- de nenn- te, und bei mir wär, als wär ich sein. _k_bTO OL di me 101 1040 So viele gehn um- her und suchen Mit un ruh- vol- lem An = = cresc. Sie hei- ßen im-mer sich die cresc. = ge= ficht, Klu= gen, F Und fen- nen diesen Schaß doch nicht. 227 2. Hat er sich euch nicht fund gegeben? Vergaßt ihr, wer für euch erblich? Wer uns zu lieb aus diesem Leben In bittrer Noth verachtet wich? 228 Habt ihr von ihm denn nichts gelesen, Kein armes Wort von ihm gehört? Wie himmlisch gut er ist gewesen, Und welches Gut er uns bescheert? sid 1190 3. Nimm du mich hin, du Held der Liebe! Du bist mein Leben, meine Welt. Wenn nichts vom Irdischen mir bliebe, So weiß ich, wer mich schadlos hält. Du giebst mir meine Lieben wieder, Du bleibst in Ewigkeit mir treu. Anbetend sinkt der Himmel nieder Und dennoch wohnest du mir bei. TTTTE 9 HE Novalis( Friedr. v. Hardenberg) um 1800. 127. S. Hofer. Der du noch in der letz- ten Nacht, eh' du für uns er- blaßt, den Dei- nen von der = Liebe Macht so schön ge- pre- digt hast. 229 2. Erinnre deine kleine| Daß deine leßte Sorge war Der Glieder Einigkeit. Schaar, Die sich so leicht entzweit, look Giamosiofl 128. Ach Gott und Herr, wie groß und schwer Sind alapbaA hel- fen kann, In dieser Welt zu # mein' be gang'nen Sünden! Da ist Niemand, der 2. Flöh' ich gleich weit, voll Bangigkeit N. L. v. Zinzendorf. aid day Bis an der Erde Enden, Von Angst und Pein befreit zu sein: Würd' ich sie doch nicht wenden. than 1682. DOL = den. 3. Zu dir flieh' ich; verstoß' mich nicht, Obgleich ich's wohl verdienet! Ach, gehe nicht, Gott, in's Gericht! Dein Sohn hat mich verfühnet. 230 4. Soll's ja so sein, daß Straf| 5. Verfahr mit mir, wie's und Bein dünket dir! aistoimi Auf Sünden folgen müßen: Du stärkst mich, es zu leiden. So fahr hier fort, nur schone Nur wollst du mich nicht dort, ewiglich Muß ich auch wohl hier büßen. Von deiner Gnade scheiden. 1.2 dui verjun Jarp sta Andante. Limi 24 b dotce dolce 129. Einem Herrn nur sollt ihr dienen, wie ihr jetzt gecresc. resc. 3. Rosenmund. lobt und schwört, ihm nur, der auch euch erschienen, Р K der den dem getauft ihr an- ge- hört; der den Bund f der den 24 Bund Bund É 2 mit euch er- neu- et, euch mit seinem = mf mfl ritard. et dimin. Kelch er- freu- et; Dient dem Herrn al- lein for- tan! 231 Zweien Nie- mand dienen kann. 2. Dieß sein Wort sollt ihr bewahren, Immer hat es sich bewährt; Dann nur könnt ihr Heil erfahren, Dann wird Glück und Lust verklärt, Auch in Leiden ist beschieden Trost, dann euch und Seelenfrieden. Eins im Vater und im Sohn: Fühlt sich bier der Himmel schon. 3. Kehrt zum Herren immer wieder, Weiht an seinem Mahl euch neu! 232 O, daß auch vom Himmel wieder Wir euch säh'n dem Heiland treu! Nirgend doch ist Ruh zu finden, Wenn wir uns nicht ihm verbinden; In sich selber ist entzweit, Wer nicht ganz dem Herrn sich weiht. 4. Das ist unsrer Inbrunst Flehen, Unser Segen über euch: Daß durch's Leben ihr mögt gehen Unsers Heilands Jüngern gleich! Laßt uns leben ihm und sterben, h Und die Seligkeit ererben, Die dort eines jeden harrt, Der getreu erfunden ward! Allegretto. _k._b. b C 88 dolce LC 130. Wo findet die See- le die Heimath, die Ruh? Wer dolce deckt sie mit schü- ßenden Fit- ti- gen zu? E HE Ach, bie- tet die Welt kei- ne Freistatt mir an, Wo Sünde nicht herrschen, nicht anfechten kann? ** Nein! nein! nein! nein! Hier ist sie nicht: Die 8: 233 Heimath der See le ist dro- ben im Licht. = 2. Bei aller Verwirrung und Klage allhier, Ist mir, o mein Heiland, so wohl stets bei dir. Im Kreise der Deinen sprichst Friede du aus, Da bin ich mit deiner Gemeinde zu Haus. Heim, heim, heim, heim, ach ja, nur heim! So fomm, o mein Heiland, und hole mich heim. 3. Wirst du hier in Babel von Jammer gedrängt, Die Harfen, die du an die Weiden gehängt, Die wirst du noch schlagen mit fröhlichem Muth, Wenn Gott dir die Thore von Zion auf thut, Ja, ja, ja, ja, du wirst noch sehn, Daß Salem in feurigen Mauern wird stehn. 234 4. Verlasse die Erde, die Heimath zu sehn, Die Heimath der Seele, so herrlich, so schön! Jerusalem droben, von Golde erbaut, Ist dieses die Heimath der Seele, der Braut? Ja, ja, ja, ja, dieses allein Kann Ruhplay und Heimath der Seele nur sein. 5. Wie selig die Ruhe bei Jesu im Licht! Tod, Sünde und Schmerzen, die kennt man dort nicht. Das Nauschen der Harfen, der liebliche Klang Bewillkommt die Seele mit süßem Gesang. Ruh, Nuh, Ruh, Ruh, himmlische Nuh Im Schooße des Mittlers, ich eile dir zu! A 131. Wie wird uns sein, wenn endlich nach dem schweren, wir aus der Frem- de in die Heimath keh- ren 2 doch nach dem letzten aus- gekämpften Streit und einziehn in das Thor der E- wig== feit! 2. Wenn Di wir den letzten Staub von unsern Fü- ßen, den letzten t Schweiß vom An- ge- ficht gewischt, und in der 235 N Muth im Pil- ger- thal er frischt! - € Nähe se- hen und be- grü- ßen, was oft den 2. Wie wird uns sein, wenn wir vom hellen Strahle Des ew'gen Lichtes übergossen stehn, Und o der Wonne! dann zum ersten Male Uns frei und rein von aller Sünde sehn; - FOT 236 Wenn wir durch keinen Makel ausgeschlossen Und nicht zurückgescheucht von Schuld und Pein, Als Himmelsbürger, Gottes Hausgenossen, si Ein treten dürfen in der Sel'gen Reihn! 3. Wie wird uns sein, wenn nun dem Liebeszuge Zu dem, der uns den Himmel aufgethan, Mit ungehaltnem sehnsuchtsvollem Fluge Die frei gewordne Seele folgen kann; Wenn nun vom Aug' des Glaubens lichte Hülle Wie Nebel vor der Morgensonne fällt, Und wir den Sohn in seiner Gottesfülle Erblicken auf dem Thron, als Herr der Welt! h 4. Wie wird uns sein, wenn wir ihn hören rufen: Kommt, ihr Gesegneten! Wenn wir, im Licht Dastehend an des Gottesthrones Stufen, Ihm schauen in sein gnädig Angesicht; Die Augen sehn, die einst von Thränen flossen Um Menschennoth und Herzenshärtigkeit, Die Wunden, die das theure Blut vergessen, Das uns vom ew'gen Lode hat befreit! 5. Wie wird uns sein! O, was kein Aug' gesehen, Kein Ohr gehört, kein Menschenfinn empfand, Das wird uns werden, wird an uns geschehen, Wenn wir hineinziehn in's gelobte Land. Wohlan, den steilen Pfad hinangeklommen! Es ist der Mühe und des Schweißes werth, Dahin zu eilen und dort anzukommen, Wo mehr, als wir verstehn, der Herr beschert! Spitta. cord? Sammm Andante. TTTTT 132. lant Cug se- lig bin. da ich's ge- winn. Ich will stre- ben nach dem Leben, wo ich Ich will rin- gen, ein zu- drin- gen, bis daß Om 237 Hält man mich, so lauf' ich fort, 2 bin ich matt, so ruft das Wort: Fortge- run- gen, durch- ge- brun- gen bis zum Kleinod hin. d. 238 2. Als berufen zu den Stufen vor des Lammes Chron, Will ich eilen; das Verweilen bringt oft bösen Lohn. Wer auch läuft, und lauft zu schlecht, Der versäumt sein Kronenrecht. Was dahinten, das mag schwinden: Ich will nichts davon! 3. Jesu, richte mein Gesichte nur auf jenes Ziel; Lent die Schritte, stärk die Tritte, wenn ich Schwachheit fühl'. Lockt die Welt, so sprich mir zu, Schmäht sie mich, so tröste du; Deine Gnade führ' gerade Mich aus ihrem Spiel! 4. Du mußt ziehen: mein Bemühen ist zu mangelhaft. Wo ihr's fehle, fühlt die Seele: aber du hast Kraft, Weil dein Wort ein Leben bringt, Und dein Geist das Herz durchdringt. Dort wird's tönen bei dem Krönen: Gott ist's, der es schafft. Le Adagio. 133. Ph. Hiller. P. Bertsch. Saft vom Felsen, Blut des Hir- ten, Quell, die Schäf- lein zu be= wir- then, nsbo Se- genspfand und Lö- se- geld! A der vom Ret- ter al- ler Welt gött- lich labend, rein und hel 2,4 quel = 239 TE le, herströmt ei- ne Lebensmich, daß ich wür- dig prei- se = le. Blut des Mittlers, står- fe C dich. 9 b 2. Heilend Del für kranke| Dich vertrauend froh zu fassen Seelen, Dring auch in mein Innres ein! Laß mir diese Kraft nie fehlen, Stets mein Herz bir offen sein, Und mich dem zu überlassen, Der mit seiner heilgen Fluth Reinigt Seele, Sinn und Muth. 240 3. Ströme mächtig in die Seele, Die am Pilgerjoch sich müht; Fülle sie, daß ihr nicht feble Liebe, die für Jesum glüht! Ach, wie könnt' aus eignem Willen Ich die heilge Pflicht erfüllen, Ihm in Liebe mich zu weih'n, Ganz und ewig sein zu sein. 4. Wann mir Leib und Seel verschmachten, Wann des Todes Schrecken dräu'n, Grabesdunkel mich umnachten, Was wird dann mein Labsal thfein? fein? d Dieses Blut, auch mir geflossen Und für meine Schuld vergossen, Ja, es ebnet mir die Bahn Durch die Leiden himmelan! 5. Es wird sanft mein Herz erquicken, Wann es sterbend stockend schlägt; Es belebt mich, aufzublicken Zu ihm, der die Wunden trägt, Die, zu meinem Heil gegraben, Mich mit Gott versöhnet haben, Mir, wann Tod und Hölle ddräu'n, Sichern Schuß und Trost verleih'n. 6. Schließen sich die Augenlider Mit dem letzten Hauche zu, Dann sink auf die Kämpfer nieder, Jesu, deines Lodes Ruh! Auf dein heiliges Erblassen Will ich mich getrost verlassen, Wann mich aus des Lebens Leid Ruft dein Wink zur Ewigkeit! 134. Gottl. Friedr. Hillmer. 38 3 naid Die Gna- de un- sers Herrn Jesu Chrid En itt 1. 9 16 E sti, und die Liebe Gottes, und die Ge00 meinschaft des heil'gen Geistes sei mit uns Al- len, mit uns Al- len, A= Moderato. 135. N 241 men. 16 TO O P = Der Herr seg- ne uns und be hü- te uns; der d P 242 2 Herr las- se sein An- ge- ficht leuchten über uns und R sei uns gnä = gid 81 É = dig; der Herr er he be sein An- ge- ficht auf uns, und ge- be uns sei- nen Frie- den, A= = men. no 10 me 11:09 ng si e arsim sonno sic Alphabetisches Register der Lieder. Ach Gott und Herr, wie groß Ach mein Herr Jesu.. Ach, nach deiner Gnade trachtet Ach, um Trost ist mir so bange Ach, uns wird das Herz. Auf dich, mein Vater, will Auf dich, o Herr, vertrauet Auf, lasset uns den Herrn. Auf, o Seele laß dein Trauern Christen, wenn das Kreuz. 7910 Darfst du fürchten? Sieh' am Das ist eine sel'ge Stunde Das ist ein köstliches Ding. Das ist unbeschreiblich, wie Der alte Gott, der lebet noch Der du noch in der letzten Nacht Der heil'ge Christ ist s Der Herr ist mein getreuer Hirt Der Herr ist mein Hirt ist. Der Herr segne uns und Der Himmel steht offen Der Tag ist hin, mein Jesu • ♦ and slipiliad si nisi di si row i ichnie sie 1999. Nro. 128 53 X 4 X 29 121 thonimit Lustig 49 bis 50 27 73 X 38 x OF 37 30 21 60 96 109 127 10.1 83 6. 28 XX 4.61 135 119 1 244 Des Christen Schmuck und Ordensband. Die ganze Welt ist voll des Herrn Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi. Die heiligste der Nächte Die ihr seine Laufbahn lauft Die Nacht ist vor der Thür XDie Sach' ist dein, Herr Jesu Du guter Hirt auf Zions Au'n. Du Stern in allen Nächten Du willst das ganze Herz. X Christ Chrift, dagl gl Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe Einem Herrn nur sollt ihr dienen Eines wünsch' ich mir Es ist noch eine Ruh' vorhanden. Euch allen, ach, die ihr 62 TG omied bod 129 26 54 97 of sim 11 Nos Freuet euch, ihr Menschenkinder.. b. 70 23 57 Frühling, der die Welt verklärt.nl Fürwahr, der Herr trug selbst FIFT Geh' zum Schlummer ohne Kummer Geist der Allmacht, herrsche in uns Gott bei mir an jedem Orte Gott, ich trete hin und bete Gott ist getreu! sein Herz Gott lebet noch! Seele Nro. 46 64 134 58 102 123 95 10 87 12 #d Spis Snie fi Habt ihr denn noch nie erfahren.. Hallelujah! bringet Ehrenp Hallelujah! Heil und Preis. Hallelujah! Schöner Morgen smp. Harre, meine Seele Hast du mich lieb? Simon.m. id i gr. 51 106 91 117 98 750 bon id n 3 76 100 66 99 41 18 X Hebe an, zu segnen 245 Nro. 17 36 22 122 113 si? sid hun B59 tim tonu n 81 8 onist nod Herr, da mich die Abendstunde Herr, dich lieb' ich Herr, ich weiß, dir zum Preis Herr Jesu, Gnadensonne Herr von unendlichem Erbarmen Herr, wie lange, Herr u gang Herzlich lieb hab' ich dich Himmel und Erde vergehn Himmlische Flamme der göttlichen Liebe Hörst du den Heiland flehend zagen Horch! wie die Schaar der Engel singt Hosianna:,: dem Sohne Davids Ich bete an die Macht der Liebe. Ich habe Lust zu scheiden. mallibe Ich liebe dich, denn du hast dich gegeben Ich weiß nicht, was ich suchen könnte. Ich will dich lieben, meine Stärkeit BX Ich will streben nach dem Leben Jehovah!:,: deinem Namen Jesu, dir leb' ich, Jesu dir sterb' ich Jesus dürstet! Er, der gottgeboren Jesus nimmt die Sünder an In die Ferne möcht' ich ziehen In die Gemeine treten In jener letzten der Nächte Kehre wieder, kehre wieder. ing. König, dem wir alle dienen Kommt ihr schon am frühen Morgen Lebt wohl, wir sehn uns wieder. 67 39 104 86 126 40 50 33 78 20 . 132 15 1.124 103 917 13 X 7 11 15 107 14 115 74 s. 125 246 Lieber Gott, von deinem Throne. Liebes Kind, so ziehe fort. Lobt den Herrn, sein Wort ist Liebe Macht auf die Thor' der G'rechtigkeit Mag auch die Liebe weinen. Man singet mit Freuden vom Sieg Meinen Jesum laß' ich nicht Meines Herzens reinste Freude Mein Gott, wann soll ich schlafen ein Mein Schifflein geht behende Mit dem Herrn fang Alles an Neige dich, holder Jeſu Nur du, o Herr, du bist es werth O du, der einst im Grabe. O Herr, ich möchte stille O Jesu, Gottes Sohn O Lamm Gottes, unschuldig Preis und Anbetung sei unserm Gott Ringe recht, wenn Gottes Gnade Saft vom Felsen, Blut des Hirten Schau hin! dort in Gethsemane Schaut die Mutter voller Schmerzen Schönster Herr Jesu. Seele, dein Heiland ist frei. Segnet uns zu guter Letzt Sei getreu bis in den Tod. Sieh' ein weites Todtenfeld. Sieh' hier bin ich, Ehrenkönig Sieh'! wie lieblich und wie fein & n to not Nro. 92 34 71 77 114 65 63 X 84 24 90 35 47 110 2 111 118 16 dl gid ig 45 Him 12 55 6 133 x 101 10314 2 x 116 X 48 32 43 9 105 so 119 XXXXX XXX So weiß ich nun, Gottlob wohin Such', wer da will, ein ander Ziel Theures Wort aus Gottes Munde Thränenfaat bringt Freudenernte Tröstet:,: mein Volk. 1. ♦ Unter Lilien jener Freuden. Was Gott thut, das ist wohlgethan Was ist die Macht, was ist Wasserströme will ich gießen Weil ich Jesu Schäflein bin Weint nicht über Jesu Schmerzen Wenn Christus, der Herr Wenn der Herr einst die Gefangnen Wenn ich ihn nur habe Wenn ich in stiller Frühe Wenn ich zu dir empor in meinen Wer überwindet, soll vom Holz genießen. Wider alle Wunden gibts ein köstlich Wie wird mir sein, wenn ich dich Wie wird uns sein, wenn endlich. Wo findet die Seele die Heimat. Wo Gottes Geist regieret Wo ist Jesus, mein . Wort aus Gottes Munde 247 Nro. 52 72 75 69 68 82 il 94 031 80 108 sor, 385 nil. 88 89 56 stopt bi 179 142 112 93 5 mis ili ba .131 . 130 25 . 120 X als 44 10. a tou m XI dnimillad nisl isi 10 248 CO 18 mono Bislor od 2ser Register der Lieder nach ihrem Inhalt. +977 Jonird tonfrontnd 2 I. Gebetlieder mi Ach, nach deiner Gnade trachtet Herzlich lieb hab' ich dich Hebe an zu segnen Neige dich, holder Jesu Wenn ich zu dir empor Herr, wie lange willst du Sich, hier bin ich, Ehrenkönig Gott, ich trete hin und bete O Herr, ich möchte stille Saft vom Felsen, Blut des Hirten Die Gnade unsers Herrn Der Herr segne uns Jehovah:,: deinem Namen. SH( Siehe auch Nro. 10. 12. 40. 113. 115.). 90 Jesu, Gottes Sohn Auf, lasset uns den Herrn Ich bete an die Macht der Liebe. Preis und Anbetung sei unserm Herr von unendlichem Erbarmen Das ist ein köstliches Ding. Die ganze Welt ist voll Man singet mit Freuden Hallelujah, Heil und Preis. II. Lob- und Danklieder. dior MER 13 16 Gott ist getreu, sein Herz 173 Nro. 119.4 • 0 ( Siehe auch Nro. 100.) 8 17 47 79 81 105 117 118 133 134 135 blomm 27 39 55 59 60 64 65 66 98 III. Heilslieder. Such', wer da will, ein ander Habt ihr denn noch nie erfahren Wenn Christus, der Herr Scot Geist der Allmacht, herrsche Der Himmel steht offen Herr, ich weiß, dir zum Preis IV. Advent und Weihnacht. Horch! wie die Schaar der Engelb Die heiligste der Nächte Ehre:,: sei Gott in der Höhe Tröstet mein Volk. Freuet euch, ihr Menschenkinder 11.02 Hosianna! dem Sohne Davids Der heil'ge Christ ist kommen ( 181.0857050 V. Passion. Schaut die Mutter voller Schmerzen O Lamm Gottes unschuldigde Hörst du den Heiland flehend zagen Fürwahr, der Herr trug selbst Weint nicht über Jesu Schmerzen Euch allen, ach, die ihr Schau hin, dort in Gethsemane Jesus dürftet! Er, der gottgeboren In jener letzten der Nächte. Seele, dein Heiland ist frei. Kommt ihr schon am frühen Morgen Macht auf die Thor' der O du, der einst im Grabe. nit 249 ( Siehe auch Nro. 65.) Nro. 672 blimm 76 88 106 119 122 0118 33 191 58 62 .68 70 78 83 VI. Ostern.d on Immi 2 mis.45 50 57 85 97 101 103 107 48 74 77 111 250 VII. Pfingsten. Wo Gottes Geist regieret nd Himmlische Flamme der göttlichen Liebe. VIII. Gemeinschaft der Heiligen und Gottesdienst. Ring Du guter Hirt auf Zions Au'n Sieh! wie lieblich und wie fein Das ist eine sel'ge Stunde Lieber Gott, von deinem Thron. T Das ist unbeschreiblich, wie.. Hallelujah! bringet Ehre Der du noch in der letzten Nacht. Abendmahl und Confirmation. 2 Die ihr seine Laufbahn lauftit, Tel.bus. 102 In die Gemeine treten ondo od Inno15 Einem Herrn nur sollt ihr dienen. 1. 129 ( Siehe auch Nro. 26. 130. 131.) IX. Missionslieder.sesid tub Sieh, ein weites Todtenfeld.estal Frühling, der die Welt verklärt Wasserströme will ich gießen Du Stern in allen Nächten Die Sach' ist dein, Herr Jesu Christ. X. Wort Gottes. Was ist die Macht, was ist Wort aus Gottes Munde Himmel und Erde vergehn Lobt den Herrn! sein Wort iſt Theures Wort aus Gottes Munde 10 19 21 92 196 and ligilid 100 127 Nro. 25 40 XI. Buße und Bekehrung. Jesus nimmt die Sünder an 249 23 80 Ini 87 th: 95 toist HATTE 31 44 67 71 75 7 Kehre wieder, kehre wieder Hast du mich lieb? Simon. Ach, um Trost ist mir so bange. Ach Gott und Herr, wie groß XII. Heiligung und Treue im Kampf. Ringe recht, wenn Gottes Gnade Wer überwindet soll vom Holz Sei getreu bis in den Tod. Herr Jesu, Gnadensonne König, dem wir Alle dienen Jesu, dir leb' ich, Jesu dir sterb' ich Ich will streben unu( Siehe auch Nro. 122.) Ach, mein Herr Jesu, dein Nahesein Wenn ich ihn nur habe XIII. Friede und Seligkeit in der Gemeinschaft Jesu. Meines Herzens reinste Triebe Weil ich Jesu Schäflein bin Ich weiß nicht, was ich suchen ♦ Ich will dich lieben, meine Stärke Herr, dich lieb ich Eines wünsch' ich mir vor allem. 17X Meinen Jesum laß ich nicht Ich liebe dich, denn du hast dich gegeben. Nur du, o Herr, du bist es werth Schönster Herr Jesu. Wo ist Jesus, mein Verlangen ( Siehe auch Nro. 18.) XIV. Liebe zu Gott und Jesu. 20502 1. tbl. 251 Nro. 14 18 29 128 6 42 43 113 115 124 132 53 56 84 108 126 20 JIVX 22 26 63 86 110 116 120 ibnit si@ 252 0110 IN XV. Vertrauen und gläubige Ergebung in Gottes Führung. Du willst das ganze Herz Darfst du fürchten? Sieh am Steuer d.o. Mit dem Herrn fang Alles an Harre meine Seele Auf dich, mein Vater. Der Herr ist mein Hirt Auf dich, o Herr, vertrauen Gott bei mir an jedem Orte proludono Wider alle Wunden gibts ein köstlich ( Siehe auch Nro. 28. 98.) bolto sor 16549 Hoj tednjutsu) 61 73 91 112 XVI. Krenz und Trost im Pilgerleben. Gott lebet noch! Seele Der Herr ist mein getreuer Hirt Christen, wenn das Kreuz Auf, o Seele laß dein Trauern Des Christen Schmuck und Ordensband Thränensaat bringt Freudenernte Wenn der Herr einst die Gefangnen Der alte Gott, der lebet noch Mag auch die Liebe weinen. ( Siehe auch Nro. 54.) 1231 Nro. 12 30 35 41 ♦ 69 mi 1989 ce XVII. Besondere Zeiten und Verhältnisse. Morgen. Wenn ich in stiller Frühen. Hallelujah, schöner Morgen. OLF Abend. Der Tag ist hin. Herr, da mich die Abendstunde Die Nacht ist vor der Thür' 3 28 37 38 46 and 109 114 DE 5 il 99 1 36 123 uspaniting& Jahresschluß. Nro. Segnet uns zu guter Letzt. 32 Was Gott thut, das ist wohlgethan. 94 Abschied. Lebt wohl, wir sehn uns wieder. XVIII. Hoffnung, Sehnsucht nach dem Himmel. In die Ferne möcht ich ziehen. Mein Gott, wann soll ich schlafen ein. Es ist noch eine Ruh' vorhanden. Unter Lilien jener Freuden. Mein Schifflein geht behende olor de Ach, uns wird das Herz so schwer 8803 Wo findet die Seele die Heimat. Wie wird uns sein, wenn endlich XIX. Tod, Auferstehung und Ewigkeit. Liebes Kind, so ziehe fort Geh zum Schlummer ohne Kummer • So weiß ich nun gottlob wohin Wie wird mir sein Ich habe Lust zu scheiden ♦ Ind 4nt sol, as un 10. 28 list ( Siehe auch Nro. 24. 42.) 253 Bahnmaier's Buchdruckerei( C. Schulze) in Basel. 125 811 24 54 82 90 121 130 131 34 51 52 193 104 Nro. 7. Zeile 4, unter Silbe ,, Hier" lies " 1 11 11 11 11 11 H " 1 11 36. Tommi 37. 39. 53. 56. 61. 70. 11 " 1 11 11 11 " 1 11 Berichtigungen. " 1 3, über Silbe„ Ruh" lies and 3, über Silbe, wird" lies 2, unter Silbe ,, Ich" lies 9 und 10 soll am Schlusse bei„ Und dankbar wird" das Zeichen stehen. 10. Gu 3, über Silbe ,, nur" lies #ll Vine 10, unter Silbe ,, te" lies 75 geht aus es dur und hat 3/4 Taft. 14, den letzten Taft lies Zeile 8, unter Silbe " 1 an" lies 79." 12, unter Silbe„ ver" lies 95., 5, über Silbe ,, in" lies H 121. 4, unter Silbe ,, se" lies leg PAU Bei C. F. Spittler in Basel sind zum Besten der Pilgermission auf St. Chrischona erschienen: Frementle, Rev. W. R. Leben und Wirken des frühe vollendeten Spencer Thornton, Pfarrer zu Wendover. Aus dem Englischen. Mit Vorrede von Dr. E. Stähelin, Diaconus bei St. Theodor zu Basel, und Spencer Thornton's Bildniß. 8. br. fr. 3. fl. 1. 24. Rutherford, Samuel, Briefe; mit einer Biographie desselben von C. F. Ledderhose. 8. br. fr. 3. fl. 1. 24. Der große Versöhnungstag. 3um heilsamen Gebrauch des Leidens und Sterbens unseres Herrn Jesu Christi. Auf die 24 Stunden eines jeglichen Tages angewendet von Charlotte Nebelin geb. Nambach. Mit Vorrede v. Missionar Zaremba. Vierte Auflage 8. br. fr. 1. 10. fl.- 30. Zimmermann. Die überschwängliche Erkenntniß Jesu Christi als der richtige, leichte und selige Weg zu einer wahren Kraft im Christenthum. 8. br. 50 cts. 14 fr. Fellenberg, E., Pfarrer in Bern. Die Beurtheilung der Zeichen der Zeit; ein bei Anlaß einer Conferenz christlicher Freunde 20 cts. 6 fr. ausgearbeiteter Vortrag. 8. br. Lemmerz, Johannes. Ein südafrikanisches Missionsbild aus der 65 cts. 18 fr. Brüdergemeinde, mit Holzschnitten. 8. br. Zeller, Chr. Heinr. Ueber Kleinkinderpflege, eine kurze Anleitung für Mütter, Kinderwärterin und Kleinkinder- Erzieher. 8. br. 20 cts. 6 fr In einigen Wochen wird fertig: Das Neue Testament nach Dr. M. Luther's Uebersetzung, mit ausführlichen Kapitelüberschriften, vielen Parallelen, Auslegungen und Kapitel Nußanwendungen, von Dr. J. R. Hedinger. Aufs Neue durchgesehen von C. F. Ledderhose. gr. 8. in 2 Bänden br. fr. 7. 50. fl. 3. 30. spliff and mas monsiss nus hue molim dun anda? veill on Suomi@ ile0510 0 30 not inclign ansipe sd tod mi gg tin dus 18 Bad Bunris majlisd ni potegn sid jul ifht ajo me sthalmod nor tedung sopp 12 dermis HE BOUR 20 48 11 P # chis& ad priliitunë siC 181 800 60 Ber dalgrondmilialia. de miss oping... 08.8. 08 hundrejs din 10 00794032.8.0 mied De Woone CION njen brodroto dun bunch 2 mobiles tonis modnut 18 108 spaltid sist& 2 msing.3gd sais( gajersiti12. danis@ 0 tashindahi shule naisilang malalamijad] mensgm Istiqoit dur 109 8 3 nou nedsjagthand sus spe 28-30 tusmats& sms 8pc Inches 1 Centimetres Blue 2 ¹3 4 Cyan 2 15 6 7 Farbkarte# 13 Green 3 8 Yellow 9 4 10 Red 11 12 5 13 Magenta 14 6 15 White 16 17 3/ Color 18 19 B.I.G. Black 8