Liederperlen Gb 43 12 Christlich- patriotischer Männer Verein ** Bielefeld.*** Erich Lumplesch 4937 Lage/ Lippe Nachtigallenweg 18 Freuet euch in dem Herrn allewege! Liederperlen, aus dem Schake deutfchen Volksgefanges ausgewählt und Deutschlands Jünglingen gewidmet von A. Hager, Präpositus in Penzlin. Juli 1835 Gütersloh. Druck und Verlag von C. Bertelsmann. 1881. beslemu bit3 @qqijleps] TEON 81 pawneilagildos Ispanollo ris, 6 ai lomme Go 4312 inliqdors usgnligniz adnalojus Univ.- Bibl. Giessen Vorwort. Euch, 3hr lieben deutschen Jünglinge, ist dies Büchlein gewidmet; für Euch ganz besonders, teure Jünglinge der nordischen Vereine, ist diese Sammlung veranstaltet worden. Aus dem reichen Schatze deutschen Volksgesanges habe ich eine Anzahl von Perlen ausgewählt und aneinandergereiht, um damit ein Liederbuch her= zustellen, das zunächst Euch dazu helfen möchte, echten, guten deutschen Volksgesang recht fleißig in Eurer Mitte zu pflegen, das sodann aber auch sich in weitere Kreise unseres Volkes einbürgern und ein rechtes Volksliederbuch werden möchte. Es hat mir selbst innige Freude gewährt, in den Liederschatz unseres Volkes hinein mich zu vertiefen, wieder und wieder die lieblich- schönen Liederperlen einzeln durch meine Hand gehn zu lassen, um sie von allen Seiten zu betrachten und nach Wert und Schönheit gegeneinander abzuwägen. Da war es denn oft schwer zu entscheiden, welche den Vorzug vor anderen verdienten, und oft ist es mir nicht leicht geworden, eine und die andere, die ich auch noch gerne der Sammlung eingereiht hätte, bei Seite zu legen, um das Buch nicht allzu umfangreich zu machen. In Eure Hand, ihr lieben Jünglinge, lege ich nun diese Lieder hinein. Ihr steht ja in der Zeit, da das Herz voll ist der Liederlust, in der schönen Maienzeit, da man so gerne mit den Vögeln singt ,, aus voller Kehl', aus frischer Brust". Mögt Ihr viel Freude an ihnen haben, mögen sie dazu helfen, die Gesanglust in Euren Kreisen zu beleben und jugendlich- gesunden Frohsinn in Eurer Mitte zu erhalten, mögen sie dazu dienen, daß bei Euch und in Euch immer vollere Wahrheit gewinne das Wort, welches diese Sammlung an ihrer Stirne trägt: ,, Freuet euch in dem Herrn allewege!" Und das ist meine Bitte an Euch: Lernet sie singen so viel als möglich unsere schönen Volkslieder! Ihr gewinnt für Euer ganzes Leben einen bleibenden Schatz und sorget dafür, daß Ihr bis ins Alter hinein ein jugendlich- frisches Herz behaltet. Laßt sie Euch liebe Begleiter fein auf Euren Wanderungen räumt Eurem Liederbuch in Eurem Ranzen ein Plätzlein ein! nehmt sie mit hinaus in die Fremde, und bringt sie aus der Fremde wieder mit zurück in die Heimat und an den häuslichen Herd! Sodann bitte ich weiter: Tragt sie in unfer Volk hinein, helft dazu, daß sie demselben wieder zum lebendigen Eigentum werden, daß sie, die aus seinem Jaunschzet dem Herrn alle Well Pſ. 98, 4 IV Vorwort. eigensten Herzen herausgesungen sind, von ihm wieder auf seine Lippen genommen und gesungen werden auf Wegen und Stegen, in Wald und Feld, daheim und in der Fremde, in der Familienstube und in der Handwerksstatt! Wahrlich, Ihr leistet dem Volke damit einen nicht unwesentlichen Dienst: Ihr helft nicht bloß dazu, die schlechten, so vielfach verbreiteten Lieder zu verdrängen, Ihr tragt auch dazu bei, einen gefunden, frommen und fröhlichen Sinn in unserem Volke zu pflegen, Glauben, Treue, Einfalt ihm ins Herz zu pflanzen und auch bei ihm je mehr und mehr wahr zu machen das Wort: ,, Freuet euch in dem Herrn allewege!" sd ni Allen denen, die mich bei der Bearbeitung dieses Buches mit Rat und That unterstützt haben, danke ich hierdurch herzlich. Aus ihrer Zahl kann und darf ich es nicht unterlassen, außer unserem verehrten und lieben Bundesagenten, Herrn R. Kohlrusch in Hamburg, der bei seiner nahen Stellung zu den Vereinen in der Lage war, mir die Wünsche der Vereine betreffend Auswahl der Lieder zu vermitteln, zweier namentlich zu gedenken, ohne deren Mithülfe ich überall nicht daran hätte denken dürfen, die Herausgabe dieses Buches zu unternehmen. Es sind der mir sehr hochverehrte Musikdirektor Herr Rudolf Barth in Hamburg und mein teurer Kollege Herr Pastor Ludwig Mau. Der letztere hat die meisten Lieder, so weit sie nicht in gutem 2stimmigem Satze vorgefunden wurden, 2stimmig bearbeitet; der erstere hat sich gütigst der Mühe unterzogen, den musikalischen Teil des ganzen Buches zu revidieren und die Nr. 262. 266. 271. 272. 273. 278. 295 für Männerstimmen zu arrangieren. Von demselben sind freundlichst die Nr. 20. 40. 56. 75. 245 handschriftlich mir zur Aufnahme in dies Buch zur Verfügung gestellt. Beiden Herren bin in zu besonders lebhaftem Danke verpflichtet. Und nun, mein Büchlein, ziehe hinaus in die weite, weite Welt! Der Herr geleite dich mit Seinem Segen und bereite dir hie und da eine freundliche Aufnahme in Häusern und Herzen! Er gebe Gnade, daß du ein wenn auch noch so geringer Baustein für Sein Reich werdest, und daß du in einem oder dem andern Herzen das Feuer der Liebe zu dem anfachest, der Sich an uns zu Tode geliebt hat! Preis Seinem süßen Jesus- Namen! Penzlin, am 2. Ostertage 1881. Der Herausgeber. Alles, was Odem hat, lobe den Inhalt. 1. Mit dem Herrn fang alles an I. Lobe den Herrn, meine Seele! 2. Lobe den Herren, o meine Seele 1. Allgemeine Loblieder. 3. Lobe den Herren, den mächtigen König 4. O, daß ich tausend Zungen hätte 5. Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit 6. Lobet den Herren alle, die Ihn ehren 7. Danket dem Herrn! Wir danken dem Herrn S. auch Nr. 42. 78. 180. 2. Morgenlieder. 8. Morgenglanz der Ewigkeit 9. Wach' auf, mein Herz, und finge 10. Erwacht vom süßen Schlummer 11. O wunderbares, tiefes Schweigen 14. Die Nacht entfleucht, die Sonne 15. Des Morgens in der Frühe. 3. Tischlieder. 12. Herr Gott, Vater im Himmelreich 13. Nun laßt uns Gott dem Herren 4. Abendlieder. 16. Nun ruhen alle Wälder 17. Dich zu lieben, das ist Leben 18. Hinunter ist der Sonnenschein ● 19. Halte selber bei mir Wacht 20. Der Tag neigt sich zu Ende 21. Der Mond ist aufgegangen 22. Meinen Heiland im Herzen 23. Dort sinket die Sonne im Westen 24. Gold'ne Abendsonne ♦ 25. Seht, wie die Sonne dort sinket 26. Kühl und labend sinkt der Tau 27. Willkommen, o seliger Abend lobe den Herren P/ 150, 6. Seite 1 • 28. Wie seid ihr, gold'nen Sterne 29. Weißt du, wie viel Sterne stehen 30. Der Mai ist auf dem Wege 31. Du schöne Lilie auf dem Feld 32. Der Mai ist gekommen 5. Natur-( Jahreszeiten-) Lieder. . . ● 1 22344 668856 77 7 9 10 10 11 12 12 13 14 14 15 16 16 17 18 18 19 20 Hnerer, wan sind dem Sederke so gaß Inhalt. 21.926 VI 33. Wenn's 34. Alles, alles, Wies' und Wald 35. Geh' aus, mein Herz, und suche Freud 36. Seht den Himmel, wie heiter 37. Das Laub fällt von den Bäumen 38. Fort, fort, fort und fort 39. Letzte Rose, wie magst dus! 40. So machst du denn mir Freude 41. Schöner Frühling, komm' doch wieder 42. Alles was Odem hat lobe II. Der Herr hat Großes an uns gethan! ● 43. Der Herr hat Großes an uns gethan 1. Adventslieder. 44. Tochter Zion frene dich! 45. Macht hoch die Thür, die Thor' macht weit 46. Lobt den Herrn! Die Gnadensonne 47. Wie soll ich Dich empfangen. 48. Die Nacht vergeht, der Tag ♦ 2. Weihnachtslieder. 49. O du fröhliche, o du selige 50. Vom Himmel hoch da komm' ich her 51. Weihnacht, Weihnacht kehret wieder 52. Dies ist der Tag, den Gott gemacht 53. Ehre, Ehre, Ehre sei Gott.. 54. Lobt Gott, ihr Christen allzugleich 55. Halleluja, Halleluja! Gott sei hochgepreist 56. Ein Jauchzen geht durch alle Lande 57. Herbei, o ihr Gläubigen 58. Stille Nacht, heilige Nacht 59. Nun singet und seid froh 60. Singt, ihr heil'gen Himmelschöre 61. Jesu, hochwillkommner Gast... 3. Neujahrslieder. 62. Hilf, Herr Jesu, laß gelingen 63. Bis hieher hat mich Gott gebracht 4. Passionslieder. 64. Haupt voll Blut und Wunden 65. Sei mir tausendmal gegrüßet.. 66. Marter Gottes, wer kann dein vergessen 67. Kommt, ihr Seelen, nehmt zu Herzen 68. Als unser Herr in Garten ging. ● Seite 20 22 22 24 24 25 26 26 27 28 29 30 31 32 33 34 34 35 36 37 38 39 40 40 41 42 43 44 45 46 46 46 47 48 49 50 Inhali. 5. Ofterlieder. int 69. O du fröhliche Osterzeit 70. Willkommen Held im Streite 71. Jesus lebt, mit Ihm auch ich 6. Himmelfahrtslieder. 72. Auf Christi Himmelfahrt allein 73. König, dem kein König gleichet 74. In die Ferne möcht' ich ziehen 75. Seht ihr im Morgenlichte 7. Pfingstlieder. 76. O du fröhliche Pfingstenzeit 77. Schmückt das Fest mit Maien 79. Christi Blut und Gerechtigkeit hof side 80. Aus tiefer Not schrei ich zu Dir 81. Habt ihr denn noch nie erfahren 82. Komm zu dem Heilande. 83. Fels des Heils, geöffnet mir 84. Es ist ein Born 85. Ich hörte Jesu Freundesruf 86. 3ft Gott für mich, so trete 87. Eines wünsch' ich mir vor allem andern 88. Sicher in Jesu Armen 89. Wollt ihr wissen, was mein Preis 90. Immer muß ich wieder lesen 91. Seht ihr auf den grünen Fluren 92. Sch bete an die Macht der Liebe 93. Schönster Herr Jesu 94. Weil ich Jesu Schäflein bin ce ofisi ng codig mo nimi 95. Wohl glänzt in lieblich schöner Pracht 96. Der beste Freund ist in dem Himmel 97. Ein Gärtner geht im Garten 98. Wenn ich Ihn nur habe 99. Wenn alle untreu werden 78. Allein Gott in der Höh' sei Ehr' III. Jesus Christus gestern und heute und derselbe in Ewigkeit! 100. Herzlich lieb hab' ich Dich, o Herr 101. Mein Herze, rede mir nicht drein 102. Ich will Dich lieben, meine Stärke. 103. Jesu geh' voran 104. Nun so bleibt es fest dabei 105. Ich will streben nach dem Leben. 106. Jesu, hilf fiegen, Du Fürste des Lebens 107. Mein Schöpfer, steh' mir bei. 108. Herr Jesu, Dir leb' ich ♦ ♦ 100 VII Seite 51 51 12 52 52 52 53 54 223 54 55 55 56 56 57 58 59 60 60 61 62 63 64 64 65 66 67 68 68 70 70 71 72 73 74 74 75 76 76 77 78 79 VIII Inhalt. Seite IV. Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat! 109. Ach bleib mit Deiner Gnade. .. 80 1. Kampf- und Siegeslieder. 110. Ein feste Burg ist unser Gott 111. Starker Herr Zebaoth 112. Einer ist König, Immanuel 113. Fahre fort, fahre fort 114. Wach' auf Du Geist der ersten 115. Löwen, laßt euch wiederfinden • 116. Steht auf, steht auf zum Streite 117. Steil und dornig ist der Pfad 118. Wer will ein Streiter Jesu sein 119. Was ist die Macht 120. Die Sach' ist Dein, Herr Jesu Christ ● 121. Auf! denn die Nacht wird kommen 122. Der Du in Todesnächten 123. Du Stern in allen Nächten 124. Herz und Herz vereint 125. Wie lieblich ist's hienieden 126. Thut mir auf die schöne Pforte 127. Aus dem Dörflein da drüben 128. Wir reichen uns zum Bunde 129. Glocke, du klingst fröhlich. 130. So feierlich und stille 2. Gemeinschaftslieder. ♦ 141. Wachet auf! ruft 131. Reicht euch die Hand, geliebte Brüder 132. Sind wir vereint zur guten Stunde 133. Ein getreues Herz zu wissen 134. Der Mensch hat nichts so eigen. 135. Brüder, seht die Bundesfahne 136. Lebt wohl, wir sehn uns wieder 137. Was macht ihr, daß ihr weinet 138. Mit warmem Bruderherzen 139. Zieht in Frieden 140. Laß mich Dein sein und bleiben V. Mit Gott wollen wir Thaten thun! Du weites 1. Vaterlandslieder. 142. Alles schweige! Jeder neige 143. Deutschland, Deutschland über alles 144. Ich hab' mich ergeben ♦ 145. Von allen Ländern in der Welt . ● 80 81 82 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 ♦ 93 93 94 94 96 97 98 99 100 101 102 103 104 104 106 106 106 . 107 107 108 109 110 Juhalt. 146. Kennt ihr das Land, so wunderschön 147. Stimmt an mit hellem hohen Klang 148. Von des Rheines Strand ( Von der Ostsee Strand.) 149. Wie mir deine Freuden winken 150. Was ist des deutschen Vaterland 151. Wie könnt ich dein vergessen 152. O Mecklenburg, lieb' Heimatland 2. Kriegslieder. 153. Wo Mut und Kraft 154. Der Gott der Eisen wachsen 155. Brause, du Freiheitssang 156. Und hörst du das mächtige Klingen 157. Freiheit, die ich meine 158. Es braust ein Ruf wie 159. Wer ist ein Mann? 160. Als die Trommel klang 161. Mit Hörnerschall 162. Frisch auf, frisch auf mit raschem 163. O du Deutschland, ich muß marschieren 164. Hinaus in die Ferne 165. Frisch auf, ihr deutschen Scharen 166. Erhebt euch von der Erde. 167. Sie sollen ihn nicht haben 168. Hinaus, hinaus! es ruft 3. Heldenlieder. 169. Zu Mantua in Banden 170. Prinz Eugen, der edle Ritter 171. Es zog aus Berlin ein tapferer Held 172. Was glänzt dort im Walde 173. Wer ist würdig unsrer großen 174. Was blasen die Trompeten? 175. Es war am vierten Tage 176. Laßt deutsche Fahnen wehen 177. a. Sch bin ein Preuße, fennt b. Wir heißen Deutsche, kennt 178. Flamme empor! 179. a. Heil dir im Siegerkranz b. Gott segne Friedrich Franz c. Heil Dir Hammonia! 180. Großer Gott, wir loben Dich Vl. Die Erde ist voll der Güte des Herrn! 181. Freuet euch der schönen Erde . ● . ♦ IX Seite 111 112 112 114 115 117 118 118 120 121 122 124 124 126 126 128 129 130 131 132 133 134 135 136 138 139 140 141 142 143 144 146 146 148 148 149 149 150 151 X Inhalt. 1. Wanderlieder. 182. Wer recht in Freuden wandern 183. Durch Feld und Buchenhallen 184. Wem Gott will rechte Gunst. 185. O wie luftig läßt sich jetzt marschieren 186. Wohlauf! es ruft der Sonnenschein 187. O wie bricht aus den Zweigen 188. Rasch stehn wir vom Lager auf 189. Wohlauf noch getrunken 190. Ein Sträußel am Hute 191. Das Käuzlein in den Mauern 192. Wenn jemand eine Reise thut 193. 3u Fuß bin ich gar wohl bestellt 194. Im Krug zum grünen Kranze 2. Lieder frischer Stände. 195. Morgenrot. 196. Kein schön'rer Tod ist in der Welt 197. Schier dreißig Jahre 198. Es geht bei gedämpfter Trommel 199. O Straßburg, o Straßburg 200. Ich hatt' einen Kameraden 201. Wie herrlich ists im Wald 202. Wie lieblich schallt ● 203. Im Wald und auf der Heide 204. O wie schön zum Hörnerklang 205. Auf und an 206. Das Wandern ist des Müllers 207. Da bin ich gern, wo frohe 3. Romanzen. 208. Ein wandernder Geselle 209. Am Rhein, am grünen Rheine 210. Ich weiß nicht, was soll es 211. Preisend mit viel schönen 212. Am Schank zur goldenen Traube 213. Der alte Barbarossa 214. An der Saale hellem Strande 215. 3u Straßburg auf der Schanz 216. Sah' ein Knab' ein Röslein. 217. Am Brunen vor dem Thore. 218. Dort unten in der Mühle 219. Droben stehet die Kapelle 220. Ich bin so gern hie oben pidvileg . ♦ ♦ Seite 151 153 154 154 155 156 157 158 159 160 162 163 164 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 175 176 177 178 179 180 181 182 183 183 184 185 186 187 188 188 Inhalt. VII. Wir suchen die zukünftige Stadt! 221. Nur mit Jesu will ich Pilger wandern 1. Heimat- und Abschiedslieder. 222. Sch weiß mir etwas Liebes 223. Im schönsten Wiesengrunde 224. In der Heimat ist es schön 225. Mein Herz ist im Hochland 226. Drunten im Unterland 227. Traute Heimat meiner Lieben 228. Herz, mein Herz, warum so 229. Morgen müssen wir verreiſen 230. Thränen hab' ich viele vergoffen 231. Nun ade, du mein lieb' 232. Morgen muß ich fort von hier 233. So leb' denn wohl du stilles Haus 234. Weißt du wohl noch, was 235. Es ist bestimmt in Gottes Nat 2. Krenz- und Trostlieder. 236. In allen meinen Thaten 237. Warum sollt ich mich denn grämen 238. Des Christen Schmuck und 239. Harre, meine Seele. 240. Wie mit grimm'gem Unverstand 241. Es zieht ein stiller Engel 242. Nur frisch hinein 243. Näher, mein Gott zu Dir 244. Wirf Sorgen und Schmerz ♦ 3. Ewigkeitslieder. 245. Ich sah' ein Veilchen blühen 246. Tod mein Hüttlein kannst du brechen 247. Einen Tag im Himmel 248. Der Pilger aus der Fernel. 249. Wachet auf! ruft uns die Stimme 250. Unter Lilien jener Freuden 251. Wo findet die Seele. 252. Laßt mich gehn 253. Fort, fort, mein Herz, zum • 254. Heimatland, Heimatland 255. Jerusalem du hochgebaute Stadt 257. Wie wird uns sein 258. Ich weiß nicht, wann Christus 259. Wer überwindet, soll vom 256. So nimm denn meine Hände 260. Segne und behüte XI Seite 12 190 ● 12 191 192 192 193 194 195 196 197 198 199 200 200 201 202 203 204 204 205 206 207 208 89 209 210 210 211 212 213 213 214 215 216 216 217 218 220 221 222 219 223 XII Inhalt. Anhang vierstimmiger Lieder. Bei den Liedern, welche auch einstimmig gesungen werden mögen, ist die dann zu wählende Tonart am Schluß der Zeile angegeben. I. 261. Preis und Anbetung. 262. Herr, Deine Güte reicht 263. Auf, Brüder, stimmt ein 264. Die Himmel rühmen des Ewigen 265, Die Sonn' erwacht; mit ihrer 266. Abendruhe nach des Tages 267. Schon die Abendglocken klangen 268. Die Abendglocken rufen II. 269. Hoch tbut euch auf 270. Es ist ein Reis entsprungen 271. Kommt, und laßt uns Chriftum ehren . 272. Welche Morgenröten wallen 273. Ehre sei Gott in der Höhe 274. O drückten Jesu Todesmienen 275. Gelobt sei Gott im höchsten Thron 276. Du Hirte Israels III. 277. Mein Heiland ist mein Steuermann 278. Es fennt der Herr die Seinen. 279. Nicht menschlicher Rat noch Erdenverstand IV. 280. Leih' aus Deines Himmels Höhen 281. Was schimmert dort auf dem Berge so schön 282. Feierlicher Glockenklang 283. Das ist der Tag des Herrn 284. Was ist das Köstlichste auf dieser Welt V. 285. Es klingt ein heller Klang 286. Dir möcht' ich diese Lieder weihen 1287. Nimm deine schönsten Melodien 288. Vater, ich rufe Dich. 289. Du Schwert an meiner Linken VI. 290. Auf, ihr Brüder, laßt uns wallen 291. Wie ein stolzer Adler schwingt sich auf das Lied 292. Wer hat dich, du schöner Wald 297. Kennt ihr das Land? Auf Erden liegt es nicht 298. Ich hab' von ferne, Herr, Deinen Thron erblickt 299. Auferstehn, ja auferstehn wirst du. ● ● d d • d 8080 g 241 f 242 243 244 248 250 251 g d a a 258 259 261 263 265 g 268 d 270 272 d 275 f 277 b 278 279 282 284 293. Ade, du lieber Tannenwald 286 VII, 294. Laß mich auf Christi Tod b 288 295, Herre, nun läßt Du Deinen Diener in Frieden fahren. 289 296. Über allen Gipfeln ist Ruh' 292 C Seite b 224 227 229 230 233 234 ♦ 235 237 239 253 256 g 293 g 295 C 296 300. Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi... d 297 1. Munter. 2. Füh 3. Hel म् 1. Ihm ber= trau O mf = 2.₁. 2. ohe 8-88 1. De- mut schützt 2. Sie nur gehn 3. Denn es ist 3 al= les an, 1. Kind- lich mußt du 1-3. Mitdem Herrn fang al- les an! 2. Die sich Ihn zum 3. Mut wird dir dein FL rer wählen fer = en, Darfst auf Kön- nen senden, Froh wirst BOL 8 to bo Indubli 2 E a q q E A vor stol zem Wahn: auf sich' in Gott = eig'-ne nie das du dein -00P no Quatt Kraft Ziel Werk O -0bo -0- O Jul. Grobe. O e 22 ph nicht bau- en, ver= feh- len; vol len- den; rer Bahn: 1-3. Mit dem Herrn fang than: ge P Mit dem Herrn fang al= les an! Hohlfeldt. I. Lobe den Herrn, meine Seele! Eigene Weise. G- dur. 1. Lobe den Herren, o meine Seele! Ich will Ihr loben bis in Tod; Weil ich noch Stunden auf Erden zähle, Will ich lobsingen meinem Gott. Der Leib und Seel' gegeben hat, Werde gepriesen früh und spat. Halleluja, Halleluja! 2. Fürsten sind Menschen, vom Weib geboren, Und kehren um zu ihrem Staub; Ihre Anschläge sind auch verloren, Wenn nun das Grab nimmt seinen Raub. Weil denn kein Mensch uns helfen kann, Rufe man Gott um Hülfe an. Halleluja, Halleluja! Liederperlen. 1 2 I. Loblieder. 3. Selig, ja selig ist der zu nennen, Des Hülfe der Gott Jakobs ist; Welcher vom Glauben sich nicht läßt trennen Und hofft getroft auf Jesum Christ. Wer diesen Herrn zum Beistand hat, Findet am besten Nat und That. Halleluja, Halleluja! 4. Zeigen sich welche, die Unrecht leiden: Er ist's der ihnen Recht verschafft. Hungrigen will Er zur Speis' bescheiden, Was ihnen dient zur Lebenskraft. Die hart Gebundenen macht Er frei; Seine Genad' ist mancherlei. Halleluja, Halleluja! 5. Aber der Gottesvergeß'nen Tritte Kehrt Er mit starker Hand zurück, Daß sie nur machen verkehrte Schritte Und fallen selbst in ihren Strick. Der Herr ist König ewiglich; Zion, dein Gott sorgt stets für dich. Halleluja, Halleluja! 6. Rühmet, ihr Menschen, den hohen Namen Des, der so große Wunder thut. Alles, was Odem hat, rufe Amen Und bringe Lob mit frohem Mut. Ihr Kinder Gottes, lobt und preist Vater und Sohn und heiligen Geist. Halleluja, Halleluja! Joh. Dan. Herrnschmidt, † 1723. 3. Eigene Weise. G- dur. 1. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren, Meine geliebete Seele, das ist mein Begehren. Kommet zu Hauf'! Psalter und Harfe wacht auf, Laffet die Musikam hören! 2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, Der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, Der dich erhält, Wie es dir selber gefällt; Hast du nicht dieses verspüret? 3. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, Der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet, Fn wie viel Not Hat nicht der gnädige Gott Über dir Flügel gebreitet? 4. Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar gesegnet, Der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet; Denke daran, Was der Allmächtige kann, Der dir mit Liebe begegnet. 5. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen! Alles was Odemhat, lobe mit Abrahams Samen! Er ist dein Licht! Seele vergiß es ja nicht! Lobende schließe mit Amen! Joach. Neander, † 1680. 159 4. Eigene Weise. F- dur. je. F- dur. 1. O, daß ich tausend Zungen hätte Und einen tausendfachen Mund! So stimmt' ich damit um die Wette Vom allertiefsten Herzensgrund Ein Loblied nach dem andern an Von dem, was Gott an mir gethan. 2. O, daß doch meine Stimme schallte Bis dahin, wo die Sonne steht! O, daß mein Blut mit Jauchzen wallte, So lang' es noch im Laufe geht! Ach, wäre jeder Puls ein Dank Und jeder Odem ein Gesang. 3. Was schweigt ihr denn, ihr meine Kräfte? Auf, auf, braucht allen euren Fleiß und stehet munter im Geschäfte zu Gottes, meines Herren, Preis! Mein Leib und Seele, schicke dich Und lobe Gott herzinniglich. Loblieder. 3 4. Ihr grünen Blätter in den Wäldern, Bewegt und regt euch doch mit mir! Ihr schwanken Gräschen in den Feldern, Ihr Blumen, laßt doch eure Zier Zu Gottes Ruhm belebet sein, Und stimmet lieblich mit mir ein! 5. Ach, alles, alles, was ein Leben Und einen Odem in sich hat, Soll sich mir zum Gehülfen geben: Denn mein Vermögen ist zu matt, Die großen Wunder zu erhöhn, Die allenthalben um mich stehn. 6. Ich will von Deiner Güte singen, so lange sich die Zunge regt; Ich will Dir Freudenopser bringen, So lange sich mein Herz bewegt; Ja, wenn der Mund wird kraftlos sein, So stimm' ich doch mit Seufzen ein. 7. Ach, nimm das arme Lob auf Erden, Mein Gott, in allen Gnaden hin; Im Himmel soll es besser werden, Wenn ich ein schöner Engel bin; Da sing' ich Dir im höhern Chor Viel tausend Halleluja vor. Johann Menger, † 1734. Ap. v. Löwenstern. 5. Kräftig. 3 4 1. Lob' Ihn mit Schalle, 2. Was sich nur rüh- ret, 3. 3u grünen Wei- den P 1. Nun prei= set al= le 2. Der Herr re= gie- ret 3. Wohl auf, ihr Hei- den, 2. Ch 3. al 1. Sei- ner = 8 a 1. freundlich zu sich la= den: 2. En gel um Ihn schwe= ben 3. uns Sein Wort ver fün- den, = = = re len Gna ge Sün = = Wer- te fte Froh Ihm zu Stel- let = S den! ben. den. Got- tes Barm- her- zig- keit! ü- ber die ganze Welt. Las- set das Trauern sein! Chri- sten- heit! Er läßt dich Fu- Be fällt, Viel tau send = euch wil- lig ein. Da läßt Er Freu- e dich Psalter und Ma- chet uns Is= ra= el Har- fe le= dig Ihm von 4. Drum preis' und ehre Seine Barmherzigkeit, Sein Lob vermehre, Werteste Christenheit! Uns soll hinfort kein Unfall schaden: Freue dich Israel Seiner Gnaden! Ap. v. Löwenstern, † 1648. 1* ( 4 6. 1. Sei- nem Al- tar brin 2. her aus Sei- nem Her 3. e wig prei- sen. A o po t 1. Lo- bet den Her- ren alle, die Ihn ehren! Laßt uns 2. Danket dem Her- ren, Schö- pfer al= ler Din- ge, Der Brunn 3. O Je- su Chri- ste, Sohn des Al= ler höch- sten, Gieb Du 1. mit Freu- den Sei- nem Na- men sin-gen, Und Preis und Dank zu 2. des Lebens thut aus Ihm ent- sprin- gen Gar hoch vom Himmel 3. die Gna- de al- len frommen Christen, Daß sie Dein'n Na men Kräftig. 7. 6² I. Loblieder. 8 F Crüger, 1653. gen! zen! 1-3. 2o bet den Herren! men! # 2 1. freund- lich, Und Sei = ne 2. See le, Ver- giß es 3. weise Und Seine 4. Groß ist der Herr! Ja groß Und alle Welt ist Seiner Ehre voll. 74 1. Dan- tet dem Herrn! Wir dan- fen dem Herrn, Denn Er ist 2. Lo- bet den Herrn! Ja, lo be den Herrn, Auch mei- ne 3. Sein ist die Macht! All- mäch- tig ist Gott, Sein Thun ist Gü- te nie, was Huld ist C. F. Schulz, † 1850. P. lich. an wäh- ret e= wig Er dir ge than! je= den Mor- gen neu! ist der Herr, Sein Name heilig, = Morgenlieder. 5 5. Anbetung Ihm! Anbetung dem Herrn; Mit hoher Ehrfurcht Werd' auch von uns Sein Name stets genannt. 6. Lobsinget Thm! Wir lobsingen Ihm In frohen Chören, Und Er vernimmt auch unsern Lobgesang. C. F. Herrofee. † 1821. 1704. 8.6*** JJ Lich- te, fich-.te, f S 1. Mor- gen- glanz der- wig- keit, Licht vom un er- schöpf- ten Schick' uns die se Morgen- zeit Dei- ne Strahlen zu GeM Und ver treib' durch Deine Macht Unsre Nacht! 2. Deiner Güte Morgentau Fall' auf unser matt' Gewissen; Laß die dürre Lebensau' Lauter süßen Trost genießen, Und erquick' uns, Deine Schar, Immerdar. 3. Gieb, daß Deiner Liebe Glut Unsre kalten Werke töte, Und erweck' uns Herz und Mut Bei entstand'ner Morgenröte, Daß wir, eh' wir gar vergehn, Recht aufstehn. 4. Laß uns ja das Sündenkleid Durch des Bundes Blut vermeiden, Daß uns die Gerechtigkeit Mög' als wie ein Rock bekleiden Und wir so vor aller Pein Sicher sein. 5. Ach, du Aufgang aus der Höh'! Gieb, daß auch am jüngsten Tage Unser Leichnam aufersteh' Und, entfernt von aller Plage, Sich auf jener Freudenbahn Freuen kann. 6. Leucht' uns selbst in jene Welt, Du verklärte Gnadensonne! Führ' uns durch das Thränenfeld In das Land der süßen Wonne, Da die Lust, die uns erhöht, Nie vergeht. Chr. Knorr v. Rosenroth, † 1689. 9.₁. Weise: Nun laßt uns Gott dem Herren. A- dur. 1. Wach' auf, mein Herz, und singe Dem Schöpfer aller Dinge, Dem Geber aller Güter, Dem frommen Menschenhüter! 2. Heint als die dunkeln Schatten Mich ganz umfangen hatten, Hat Satan mein begehret, Gott aber hat's gewehret. 3. Du sprachst: Mein Kind nun liege; Trotz dem, der dich betrüge! Schlaf' wohl, laß dir nicht grauen, Du sollst die Sonne schauen. 4. Dein Wort das ist geschehen: Ich kann das Licht noch sehen; Von Not bin ich befreiet, Dein Schutz hat mich verneuet. 5. Du willst ein Opfer haben; Hier bring' ich meine Gaben: Mein Weihrauch Farr' und Widder Sind mein' Gebet' und Lieder. I. Loblieder. 6. Die wirst Du nicht verschmähen, Du kannst ins Herze sehen Und weißt wohl, daß zur Gabe Ich ja nichts Besser's habe. 7. So wollst Du nun vollenden Dein Werk an mir und senden, Der mich an diesem Tage Auf seinen Händen trage. 8. Sprich ja zu meinen Thaten, Hilf selbst das beste raten; Den Anfang, Mitt'l und Ende, Ach Herr, zum besten wende! 9. Mit Segen mich beschütte, Mein Herz sei Deine Hütte, Dein Wort sei meine Speise, Bis ich gen Himmel reise. Paul Gerhardt, † 1676. Langsam und leise. Gackstatter. 10. G 1. Er- wacht vom süßen Schlummer, 2. Du bist es, der dem Müden, 3. Nun streust Du Lust und Se gen 4 1. sanf- te 2. Kraft ge 3. was wir mf Ruh', schenkt, sehn; 1. un= ser 2. wa= chet Herz Dir zu. un ge fränkt! 3. al= les neu er= ſtehn. Jauchzt, Va- ter, frei von Du spra- chest: Schlaft in Wir sehn sich al= les Langsam. 11.c P B 6. O laßt uns auch erheben Den Herrn, das Leben lang; Ja, unser ganzes Leben Sei lauter Lobgesang! 3. C. Lavater, † 1801. Kuhn. 1. O mun= der 2. Ich fühl' mich 3. Die Welt mit = Ge- stärkt durch Dem Schwachen Auf al= les Kum- mer, Preis Frie- den! Erre- gen Und 4. Gott, wie glänzt im Taue So schön die Morgenflur; Die Welt, so weit ich schaue, Zeigt Deiner Güte Spur. 5. Aus tausend Kehlen schallet Dir laut des Waldes Chor; Von tauſend Blumen wallet Dir Opferduft empor. ba= res tie= recht wie neu fes ge ih- rem Gram und Schwei- gen! schaffen, Glit= ce F. 流 已 1. Wie ein sam ist es = 2. Wo ist die Sor- ge 1. lei se nei- gen, 2. wollt' er- schlaffen, 3. ei= ne Brü- cke > > Morgen-, Tischlieder. 3. Will ich, ein Pil- ger froh be- reit, = = 1. ging' der 2. schäm' mich 3. Dir, Herr auf der Welt! Die Wäl- der nur sich nun und Not? Was mich noch ten nur wie ge- stern = Be= tre P = le Feld, Als Als ging' der Herr durchs stil im Morgen- rot, Ich bern Strom der Zeit, Zu Ich schäm' mich des Zu Dir, Herr, ü p. He Herr durchs stil des im Mor it= bern Strom = = le gen der Feld. rot. Zeit. 3. v. Eichendorf, † 1857. 12. Weise: Herr Jesu Christ dich zu uns wend'. F- dur. 1. Herr Gott, Vater im Himmelreich, Wir, Deine Kinder allzugleich, Bitten Dich jetzt aus Herzensgrund: Speis' uns alle zu dieser Stund'. 2. Thu' auf Dein' reiche milde Hand, Behüt' uns Herr vor Sünd' und Schand' Und gieb uns Fried' und Einigkeit, Bewahr' uns auch vor teurer Zeit! 3. Damit wir leben seliglich, Dein Reich besitzen ewiglich In unsers Herren Christi Nam'n. Wer das begehrt, der spreche: Am'n! Um 1589. 13. Eigene Weise. A- dur 1. Nun laßt uns Gott dem Herren Dank sagen und Ihn ehren Von wegen Seiner Gaben, Die wir empfangen haben. 3. Nahrung giebt Er dem Leibe, Die Seele muß auch bleiben, Wiewohl tödliche Wunden Sind kommen von der Sünden. 3. Ein Arzt ist uns gegeben, Der selber ist das Leben: Christus, für uns gestorben, Hat uns das Heil erworben. 4. Erhalt' uns in der Wahrheit, Gieb ewigliche Freiheit, zu preisen Deinen Namen Durch Jesum Christum! Amen. Ludw. Helmbold, † 1598. 8 14. 1. 2. al gold'- nem le 3. ih 4. stil = = 15. 6 4 1. Die Nacht ent- fleucht, Die 2. Die Schö- pfung lacht; Der die Flur, Und ber- hell Wie 3. Ihn 4. So rem le 1. la la la. 2. la la la. Wol Vö Schö Thal 8 3. im- mer neu 4. im- mer- dar = Munter. f lobt fil = 1. strahlt mit Macht Zu 2. Wald und Höh'n Den Kommt Mein = O I. Loblieder. 2. fen- mee- re; gel lo ben = pfer Lie= der. er= gießet, No ih gu = Sei= Er= 6. Gläser,+1829. Son Wald die sich res ten Va ne Güt den- le = ne steigt Aus er= wacht, Und Na- tur Singt ein Quell Durchs Ō Sie kommt mit Pracht Und der- schön In = So wun- Er ift Gieb daß so treu, Und klar Hier so Schöpfers EH= re. dro= ben. wie- der. = flie- Bet! G. Österlein. Volksweise. ter te = ben # BETT 1. Des Morgens in der Frü- he, la la la la la la la Da singt man oh- = ne Mü- he, 2. Im grü- nen Got- tes Garten · la la Kann man des Sin- gens warten J la la la la la Wenn sum- mend aus der Zel- le Die Bien' ins Freie Wenn Vög- lein lu- stig sin- gen In Luft und Busch ſo Morgen-, Abendlieder. # 1. fliegt, Und auf der Ah- ren- wel= le Das Mor- gen- rot sich 2. schön, Und Glöck- lein lu- ftig klin- gen Im Thal und auf den 1. wiegt, la la 2. Höh'n, la la la la la la la la la la la la Bitte p la la la la la la la la la la la la la. la la la la la. 16. Weise: O Welt, ich muß dich laffen. G- dur. 1. Nun ruhen alle Wälder, Vieh, Menschen, Städt' und Felder, Es schläft die ganze Welt. Ihr aber, meine Sinnen, Auf, auf! ihr sollt beginnen, Was eurem Schöpfer wohlgefällt. 2. Wo bist du, Sonne, blieben? Die Nacht hat dich vertrieben, Die Nacht, des Tages Feind; Fahr' hin! ein' andre Sonne, Mein Jesus, meine Wonne, Gar hell in meinem Herzen scheint. 3. Der Tag ist nun vergangen, Die güld'nen Sternlein prangen Am blauen Himmelssaal: Also werd' ich auch stehen, Wenn mich wird heißen gehen Mein Gott aus diesem Jammerthal. 4. Der Leib eilt nun zur Ruhe, Legt ab das Kleid und Schuhe, Das Bild der Sterblichkeit; Die zieh' ich aus, dagegen wird Christus mir anlegen Den Rock der Ehr' und Herrlichkeit. 5. Das Haupt, die Füß' und Hände Sind froh, daß nun zu Ende Die Arbeit kommen sei: Herz, freu' dich, du sollst werden Vom Elend dieser Erden Und von der Sündenarbeit frei. 6. Nun geht, ihr matten Glieder, Geht hin und legt euch nieder, Der Betten ihr begehrt; Es kommen Stund' und Zeiten, Da man euch wird bereiten Zur Ruh' ein Bettlein in der Erd'. 7. Mein' Augen stehn verdrossen, Im Hui sind sie geschlossen; Wo bleibt dann Leib und Seel'? Nimm sie zu Deinen Gnaden, Sei gut für allen Schaden, Du Aug' und Wächter Israel. 8. Breit' aus die Flügel beide, O Jesu, meine Freude, Und nimm Dein Küchlein ein; Will Satan mich verschlingen, So laß die Engel fingen: Dies Kind soll unverletzet sein. 9. Auch euch, ihr meine Lieben, Soll heute nicht betrüben Kein Unfall noch Gefahr! Gott laß euch ruhig schlafen, Stell' euch die güld'nen Waffen Ums Bett und Seiner Helden Schar! Paul Gerhardt, † 1676. 10 Etwas bewegt. 3 4 17.2 H 1. ha- ben, sel' = ge 2. Dich und Dei = ne 3. nächt- lich, Herr, mit I. Loblieder. 1. Dich zu lie- ben, das = 2. Ach was from- men uns 3. Lehr' mich machen, lehr' mich schla- fen Ruh', Huld? Dir! 事 = 3. Walder,+1820. H 1. Schlummer, Herr, aus Dei- nem 2. Kis- sen, 3. ster- be, Das die See= le Deines Geistes = ist Le- ben, Dich zu die Näch- te Oh- ne Täg- lich, Und wer Dir sein Süße schläft nur der = Darum trugst Du 1. ge- ben, Schließt ge- troft sein Au- ge zu, Trinkt noch ein- mal vor dem 2. rech- te, Denn er rut= het ohne Schuld. Frie- de Got- tes heißt das 3. Strafen, Da- rum ka- mest Du zu mir, Daß die See- le, bis ich 14 lich ten Quell, recht er wer= quickt, de voll, Id a Herz er= Gemei- ne Dann entWährend Daß ich D 1. schläft er oh = Näch- te hell. ne Kummer, Dann sind sei- ne Ge- wissen Auch im Trau- me be- fleckt 2. ein oft er- schricht. 3. als Dein Kind und Erbe Mit Dir wa- chen, schlafen soll. Albert Knapp, † 1864. 18. Weise: Herr Jesu Christ, wahr'r Mensch und Gott. F- dur. 1. Hinunter ist der Sonnenschein, Die finstre Nacht bricht stark herein! Leucht' uns, Herr Christ, Du wahres Licht, Laß uns im Finstern tappen nicht! 2. Dir sei Dank, daß Du uns den Tag Bor Schaden, G'fahr und mancher Plag' Durch Deine Engel hast behüt't Aus Gnad' und väterlicher Güt'. Abendlieder. 11 3. Womit wir hab'n erzürnet Dich Dasselb' verzeih' uns gnädiglich, Und rechn' es unser Seel' nicht zu, Laß uns schlafen in Fried' und Ruh'. 4. Durch Dein' Engel die Wach' bestell', Daß uns der böse Feind nicht fäll'. Vor Schrecken, Angst und Feuersnot Behüt' uns heint, o lieber Gott! Nic. Hermann, † 1561. 3. A. Naumann, † 1801. 19. 1. see= len! wählen. 2. wiesen; prie sen! = 1. Hän 2. wuß dim. 1. bon 2. fal Innig langsam. = = 1. Hal- te fel- ber bei mir Wacht, Freund der Men-schenDich will ich in dun- kler Nacht Mir zum Hü- ter Gu- tes und Barmherzig- keit Drum sei von mir je- der zeit 2. = = = = P mir len Ach du führ- test heu- te mich Mit be- sorg- ten Du um- fingst mich in Gefahr, Die ich selbst nicht mf Hast Du mir er= Deine Huld gemf cresc. den; Wollst auch jetzt, ich bitte Dich, Dich nicht Wo ich schon am Ab- grund war, Wo ich te; = wen- den! muß= te. 3. Ach verzeih' nach Deiner Huld, Wo ich mich verfündigt; Du vergiebst ja gern die Schuld, Wie Dein Wort verkündigt. Trag' mich, Heiland, fernerhin Auch auf Deinen Armen, Schenk' mir einen Himmelssinn, Hilf mir aus Erbarmen. 4. Wollest mich in dieser Nacht Sanft in Schlummer wiegen; Laß mich, wenn ich aufgewacht, Dir am Herzen liegen. Bringst Du aber meinen Lauf Heute noch zu Ende, so führe mich hinauf In des Vaters Hände. Dr. Chr. G. Barth, † 1862. 12 20. Etwas langsam. 21. t I. Loblieder. 1. Der Tag neigt sich zu 2. Du a= ber, See- le, En de, Es kommt die stil- le rin ge Dich von der Er- de 3. Hin- auf mit Glaubens- flügeln, Die Lie- be fliegt vor= cresc. Mäßig und sanft. 1.Nacht; Nun ruht ihr mü- den Hände, Das Tag- werk ist vollbracht. 2. los, Und wer- de 3. an, Wo ü- ber leicht und schwin-ge Dich auf in Got- tes Schoß! dun- klen Hü geln Der Him- mel auf- ge- than. Jul. Sturm, geb. 1816. 3. A. P. Schulz, † 1800. = = Rud. Barth. = 1. aus den Wie- sen stei- get Der weiße 2. ihr des Tages Jam- mer Ver- schla- fen 3. wir ge trost be- la- chen, Weil un- fre = = 1. Der Mond ist auf ge- gan- gen, Die gold'- nen Stern- lein 2. Wie ist der Mond so stil- le Und in der Dämm'rung 3. Seht ihr den Mond dort ste- hen? Er ist nur halb zu 1.prangen Am Himmel hell und klar; Der Wald steht schwarz u. schwei- get, Und 2. Hül le So traulich und so hold, Als ei- ne stil- le Kam- mer, We 3. se- hen, und ist doch rund und schön! So sind wohl man- che Sa- chen, Die = Ne- bel wun- der- bar. und ver- ges- sen sollt. = Au- gen sie nicht ſehn. Abendlieder. 13 4. Wir stolze Menschenkinder Sind eitel arme Sünder, Und wissen gar nicht viel. Wir spinnen Luftgespinnste Und suchen viele Künste Und kommen weiter von dem Ziel. 5. Gott, laß Dein Heil uns schauen, Auf nichts Vergänglich's bauen, Nicht Eitelkeit uns freu'n. Laß uns einfältig werden Und vor Dir hier auf Erden Wie Kinder fromm und fröhlich sein. 6. Wollst endlich sonder Grämen Aus dieser Welt uns nehmen Durch einen sanften Tod; Und wenn Du uns genommen, Laß uns in Himmel kommen, Du unser Herr und unser Gott! M. Claudius, † 1815. 22. 1. süß, Da träum' ich 2. Feind; Er blei- bet = 3. fern; Die Sünde ent- wei= 4. treu; Mein Vater im Him HE 1. träum' ich 2. blei- bet 3. Sünde 4. Va- ter H 1. Meinen Heiland im Her- zen, Da schlaf' ich so 2. Meinen Heiland im Au- ge, Da schreckt mich kein 3. Meinen Heiland im Sinne, Bleibt Bö- ses mir 4. Darum will ich Ihn hal ten Fest, fest = und geH so se dem be = = so fe dem be ent- wei- chet im Him- mel, lig ten = = = vom den vor 0 Fr. Silcher, † 1860. lig vom ten- den chet vor = mel, o Da Pa= ra= dies, Kin- de ver- eint, = Er Gott meinem Herrn, Die stehe mir bei, Mein Pa= ra = dies. Kin de ver= eint. Gott mei- nem ste= he mir Herrn. bei! Agnes Franz. 14 Sanft. 23.6 1. Ä 2. wal 3. Mil 4. 2 24. 6 8 = 1. vom gol de- nen Schein! 2. er- qui- den de Ruh', 3. bedeckt die Na- tur; 4. er fleh' ich von Dir, 111# I. Loblieder. 1. Dort fin- fet die Sonne im Westen, 2. Die Glok- ken der Dörfer er schal- len, 3. Der Landmann ver- läßt die Ge- fil 4. So ru hig, so hei- ter, so la TE Lüf Va Bald birgt sie sich Und läu- ten= de Die = 1. Nie kann ohne Won- ne Dei- nen 2. Nachdem Mee- re zie hen = Ü- ber 3. Mit ge- walt'- gen Schwingen Dir den = 1. Gold'- ne A- bend- son- ne, 2. Willst nun Sonne fliehen 3. A- bend- glocken fin- gen = Um- flos- sen Ver- kün- den Und Schweigen de, bend,-Dies Ei- ne = te um= we- hen mit = ter, so dämm'- re mein blü- hen- den Da- dhe nun = bli- hen- de A. Mühling. Hain. sten, Bald hin- ter dem len Dem schü- ben- den de zu1. Er fri- schend die = Flur. bend, So ru- hig er- schein' er einst mir! Glanz Berg Ab = hin- ter den Her den, sie 2 G. Schwab,+ 1850. H. G. Nägeli, † 1839. Wie bist du so schön! Mit dem schönen Strahl? Von der Türme Dach ich sehn. und Thal? schied nach. Abendlieder. 15 4. Und die Hände heben Zum Gebet sich all', Die Gebete schweben Auf zum Glockenschall. 5. Du, o Gott der Wunder, Der im Himmel wohnt, Gehest nicht so unter, Wie die Sonn', der Mond. 6. Wollest doch uns senden, Herr, Dein ewig Licht, Daß zu Dir wir wenden Unser Angesicht! Dr. Chr. G. Barth, † 1862. 25. Sehr mäßig und sanft. 6 8 1. li- chen Wald! 2. beit vollbracht! 3. len dein Schmerz! 1. Seht, wie die Son- ne dort sin- ket Hin- ter dem nächt2. Dörf chen, o sei uns willkommen! Heut' ist die Ar3. So wie der Klang jetzt ver- flin- get, Wird auch ver- halläu- test = Glöckchen zur Nu- he Bald wird, von Sternen Kommt doch ein 1. Hört nur, wie lieb- lich es schallt! 2. Na- hen die feiern de Nacht! 1-3. Trau- li- ches Glöcklein, du * 3. Frie- den auch dir, o mein Herz. Volksweise. = so schön! Läu te, mein Glöck- lein, nur zu, Läu- te zu sü- ßer Nuh'! uns win- fet, um- schwommen, Abend und brin- get Das zweite mal pp. S R. Kummerel. 16 26. Sanft und heiter. mf mf B 6 8 1. nie- der, 2. Son- ne; 10 = 1. Kühl und la= bend sinkt der Tau Auf die Flu- ren 2. Bald ent- zieht den letzten Strahl Uns die lie = be 3. Süße Ru- he win- ket nun Treu- em Fleiß ent= = # auf blu- men- rei = Rings A= ber noch be- lebt 3. ge- gen, Nach der Arbeit iſt = P I. Loblieder. 1. Und im Hai 2. Weg- ge- scherzt, ver= ges 3. Und zu neu- er = 27.6 = = 1. lie- der. Flöten- flang er- götzt das Ohr, A- bend- glok- ken hal- len, 2. Wonne. Sin- gend treibt der fro- he Hirt Heimwärts sei- ne Her- de; 3. Se- gen. Un- ter Gottes treu- er Hut Schläft man oh- ne Sor- gen, mf cher Au' Tö- nen Hir- ten= C. Abela, † 1843. = das Thal Hei ter- feit und gut ruhn, Schlummer ist dann cresc. # =+ ne schlägt ein Chor Sanf- ter Nach- ti- gal- len. = sen wird nun des Tags Be- schwer- de. neu- e Mor- gen. C. F. T. Voigt. = Le= bens- lust Weckt der Sanft und mäßig, aber nicht zu langsam. 1. Will- kom- men, o se li ger 2. In dei ner er- freu- li- chen 3. Will- kom- men, 0 A bend voll = W. G. Becker. 47 = A- bend, Kühle Mil- de, = Dem VerDu 1 = 1. Her- zen, das froh dich ge- nießt! Du bist ſo Zeit, Ver- gißt man des Ruh', Ver- setz'st uns in 2. gißt man die Lei den der 3.schenkst den Er- mü- de- ten = 2 Abendlieder. S = 1. Ia bend, Drum sei uns recht herzlich ge- grüßt! Und ist nur zum Dan- ken be= reit. 2. Schwii- le 3. fil- de 28. 6 Und lä- chelst uns Se lig- keit zu. Fr. v. Ludwig. = 1 1. Wie seid ihr, gold'nen Ster- ne, So freundlich an- zu2. Wie muß so still es dro- ben Bei euch, ihr stil- len, ste- chen, Kein Wurm an Blü- ten 3. Wo kei- ne Dor- nen = 1-11 xx 10. 1. schau'n! Wie ging' ich schon so ger- ne Auf euren lich- ten 2. sein, Wo keine 3. nagt, Wo kei- ne = 1. Wie ging' ich schon so ger teine Stür- me to 2. Wo 3. Wo er= qui- ckend, so Mit= ta= ges &- dens GeP Au'n! Stür- me to ben, und keine Wet- ter dräu'n! Her- zen bre- chen, Und kein Ver- laß'- ner klagt! = ne Auf ben, Und fei=- ne Her- zen bre- chen, Und 17 = eu- ren lich ten Au'n! keine Wet- ter dräu'n! = kein Ver- laß'- ner klagt! 4. Umsonst such' ich hienieden Den Quell der Seligkeit; Die Welt giebt keinen Frieden, Sie kennt nur Kampf und Streit, Die Welt giebt keinen Frieden, Sie kennt nur Kampf und Streit. 5. Und was ich treib' und lerne Beruhigt nicht mein Herz; Es strebt hinauf, ihr Sterne, Es sehnt sich himmelwärts, Es strebt hinauf, ihr Sterne, Es fehnt sich himmelwärts. Liederperlen. 2 18 29. Sanft und innig. 3 4 Himmels zelt? al= le Welt? I. Loblieder. E C 1. Weißt du, wie viel Sterne stehen An dem blau- en Weißt du, wie viel Wolken ge hen Weit- hin ü = ber Gott, der Herr, hat sie ge- zäh= let, Daß Ihm auch nicht ei- nes feh let An der ganzen gro- ßen Zahl, = 6 8 Volksweise. 2. Weißt du, wie viel Mücklein spielen In der heißen Sonnenglut? An der gan- zen gro- ßen Zahl. In der hellen Wasserflut? Gott der Wie viel Fischlein auch sich fühlen Herr rief sie bei Namen, Daß sie all' ins Leben kamen,:,: Daß sie nun so fröhlich sind.:,: 3. Weißt du, wie viel Kinder frühe Stehn aus ihren Bettlein auf, Daß sie ohne Sorg' und Mühe Fröhlich sind im Tageslauf? Gott im Himmel hat an allen Seine Lust, Sein Wohlgefallen,:,: Kennt auch dich und hat dich lieb.:,: W. Hey,+ 1854. Pöthko. 30. dem We ge, Der 1. Der Mai ist auf 2. Ich hab den Stab ge- nom- men, Ich 3. Und ü- ber mir ziehen die Vöglein, Sie G 8. 1. Mai ist vor der Thür: Im Gar ge- schnürt, Zieh' wei 2. hab' den Bündel 3. ziehen in lu stigen Reih'n Sie zwitschern und tril- lern und = = = ten, auf ter der und immer 1. Wie- se, Ihr Blüm 2. wei- ter, Wo- hin = lein kommt die 3. flöten, Als ging's in den 31. hat mir & E # in fol Frühlingslieder. = 1. Du schö Hodno ſchön = her= für! Straße mich führt. Himmel hin- ein. = P P- t cher Pracht 8 thote que de pl ge= stellt, Wer dich 1037903010 ne Li- lie auf = H a W. Müller, † 1827. Fr. Silcher, † 1860. T P Dich vor disc, onist so schön phil 63 19 dem Feld, Wer die Au- gen = ge= macht, Wer mmg mis pim seju mydich so ge= macht? list of da 2. Wie trägst du ein so weißes Kleid Mit gold'nem Staub besät,- Daß Salomonis Herrlichkeit:: Vor deiner nicht beſteht!:,: 3. Gott hob dich aus der Erde Grund, Hat liebend auf dich Acht, Er sendet dir in stiller Stund':: Ein Englein bei der Nacht.: 3 4. Das wäscht dein Kleid wie Tau so rein, Und trocknet's in dem Wind, Und bleichet es im Mondenschein,:,: Und schmückt sein Blumenfind.:,: 5. Du schöne Lilie auf dem Feld, In aller deiner Pracht Bist du zum Vorbild mir gestellt,:,: Zum Lehrer mir gemacht.:,: 5. Du schöne Lilie auf dem Feld, Du kennst den rechten Brauch, Du denkst, der hohe Herr der Welt:: Versorgt Sein Blümlein auch.:,: Spitta,+ 1859. 2* 20 32. 1. Wie die Wol- ken dort wan- dern Am himm- li 2. Die Quel- len er klin- gen, Die Bäu - me 1. Der Mai ist ge- kommen, die Bäu- meschlagen aus; Da blei be, wer Lust hat, mit Sor gen zu Haus. 2. Frisch auf drum, frisch auf drum, im hel- len Sonnenstrahl! Wohl üt ber die Ber- ge, wohl durch das tie- fe Thal!! ritard. f 33. I. Loblieder. = = 1. steht auch mir der Sinn Sn die weite, 2. Herz ist wie' ne Ler- che Und stim- met i = = = 1. Wenn's Mai- lüft- lein we het, Und 2. Und blühn dann die No- sen, Ist 3. Und pran get die Schöpfung Stets Volksweise. = 3. Und find' ich keine Herberg', so lieg' ich zur Nacht Wohl unter blauem Himmel, die Sterne halten Wacht; Im Winde die Linde, die rauscht mich ein gemach, Es küsset in der Frühe das Morgenrot mich wach. 4. Und abends im Städtlein da kehr' ich durstig ein: Herr Wirt, eine Kanne,' ne Kanne blanken Wein! Ergreife die Fiedel, Du lust'ger Spielmann du, Und manches schöne Liedel Das sing' ich dazu. 5. Wandern, o Wandern, du freie Burschenlust! Da wehet Gottes Odem so frisch durch die Brust, Da singet und jauchzet das Herz zum Himmelszelt; Wie bist du doch so schön, O du weite, weite Welt! E. Geibel, geb. 1815. Kreipl. schen Zelt, So rauschen all': Mein wei- te Welt. ein mit Schall. der Schneeschmilzt im kein Mensch mehr bewie der aufs 1.Wald Dann 2. trübt, Denn die 3. neu', Der blü- hen auch wie- der No- sen- zeit ist ja Jugend zeit lä- chelt = Frühlingslieder. 1. fin- gen so mun- ter, 2. Lie- be ste blü- het, 3. Mensch a= ber schei- det, = = Die Die Nur ein ein = 04 1. bald. Die Vö- gel, die trau- rig Den Win- ter ver- träumt, Sie 2. liebt. Doch schmük- ken die Ro- sen All- jährlich die Flur, Die 3. Mai. Und wandern die Schwalben, Sie ziehn wieder her, Der Sie fin- gen Die Lie be Der Mensch a = = Veil-chen gar Zeit, da man zi- ger 1. mun- ter, Wenn's knos pet und keimt. 2. bli- het, Ein ein zig- mal nur. 3. scheidet Und kommt nim- mer= mehr. fo fie ber = 21 = mun- ter, blü- het, = schei- det, 1. fin- gen so mun- ter, Wenn's knos- pet und keimt, Sie 2. Lie- be sie blü het Ein einzig- mal nur, Die so fin- gen Lie- be = sie 3. Mensch aber schei- det Und kommt nim- mer- mehr, Der Mensch a= ber Sie Die Der 22 34. lieb & = 35. lich schallt Von dem schwan- ken Heiter. I. Loblieder. Rings das Lied der Vö= ge lein. 2. In der frommen Vögelein Luft'ge Lieder in dem Hain Stimmen wir die unsern ein: Groß ist Gottes Macht allein! 3. Jedes Herz und jeder Klang Stimmt in diesen Frohgesang! Stimmet alle dankbar ein: Groß ist Gottes Lieb' allein! = 1. die- ser 2. Erd- reich 3. Täub- lein 1. Al- les, al- les, Wies' und Wald, Wie so herr- lich! 4. Früh am Morgen tön', o Dank! Spät am Abend, Preisgesang! Keine Fahr und Not erschreckt, Wen des Heilands Huld bedeckt. 3. Gersbach, † 1830. mf 2 4 3weig im Hain Conz. 3. Gersbach, † 1830. 1. Geh' aus mein Herz, und su 2. Die Bäu- me 3. Die Ler che schwingt sich = che Freud' In stehen vol= ler Laub, Das in die Luft, Das lieben Som- mer- zeit An dei- nes Got= tes de- cket seinen Staub Mit einem grü= nen fleugt aus sei- ner Kluft Und macht sich in die Sommerlieder. 1. Ga- ben; Schau' an der 2. Klei- de. schönen Narzissen Und die 3. Wälder; Die hoch- be- gab= te LY Gär= ten Tu= lt Nach ti = 1. haben, Sich aus- ge schmük- fet 2. Sei- de, Als Sa- lo- mo - nis 3. Fel- der, Berg, Hit-gel, Thal und = ha- ben. Sei- de. Fel- der. Vi 1. fie geschmük- ket He wie sie mir und die Sich aus 2. ziehen sich viel schö- ner an Als Sa lo D mo- nis 3. götzt und füllt mit ih- rem Schall Berg, Hüt gel, Thal und M S s 23 Zier, Und pan, Die gall Er4. Die Glucke führt ihr Völklein aus, Der Storch baut und bewohnt sein Haus, Das Schwälblein ätzt ihr Jungen. Der schnelle Hirsch, das leichte Reh Ist froh und kommt aus seiner Höh':: Ins tiefe Gras gesprungen.:,: 6. Die Bächlein rauschen in dem Sand Und malen sich und ihren Rand Mit schattenreichen Myrthen. Die Wiesen liegen hart dabei Und klingen ganz von Lustgeschrei:,: Der Schaf' und ihrer Hirten.:,: 6. Die unverdross'ne Bienenschar Fleucht hin und her, sucht hier und dar Ihr' edle Honigspeise. Des süßen Weinstocks starker Saft Bringt täglich neue Stärk' und Kraft:: In seinem schwachen Reise.:,: 7. Ich selber kann und mag nicht ruhn, Des großen Gottes großes Thun Erweckt mir alle Sinnen: Ich singe mit, wenn alles singt, Und lasse was dem Höchsten klingt:: Aus meinem Herzen rinnen.:,: 8. Ach, denk' ich, bist du hie so schön Und läßt Du uns so lieblich gehn Auf dieser armen Erden: Was will doch wohl nach dieser Welt Dort in dem schönen Himmelszelt:: Und güld'nem Schlosse werden!:: 9. O, wär' ich da! O, stünd' ich schon, Ach süßer Gott, vor Deinem Thron Und trüge meine Palmen: So wollt' ich nach der Engel Weis' Erhöhen Deines Namens Preis:,: Mit tausend schönen Psalmen!:,: Paul Gerhardt, † 1676. 24 36. Munter. 6 1. Kräuter 2. rie- sel 3. Hai- de, = 1. Gir- ren 2. Wankt im 3. Tausend 37. 1. at- men die 2. Nach- ti- gall = 3. hier im Ge fr 2. 1. Seht den Him- mel, wie hei- ter! Laub und Blu- men und Ül- ber grün- liche Kie- sel Rollt der Quel- le Ge3. Al- les tan-zet vor Freude: Dort das Reh in der Schmücken Felder und Purpur- blin- ken- den Hier das Lämm- chen im = I. Loblieder. We= ste, Und im flötet, Und vom = sche, Dort im bit brit- ten- de = = 3. A. p. Schulz, † 1800. 8 1. Das Laub fällt von den 2. Die Vög'lim Wal- de = Vö ge lein. spielen- den Bach der Baum. Mük- ken im Son- nen- strahl. = 1. Som- mer- laub; Das Leb'n mit 2. Wald jetzt still! Die Lieb' iſt Hain. Schaum, Thal; = = schat- ti- A= bend Tei- che Bäu- men, fin- gen, be = Bal- sam Und die Vö= gel gen Ne- ste = K tet ge= rö die Fische, 3. H. Voß, † 1826. Das zar= te Wie schweigt der seinen Träu- men fort= ge gan gent, = ZerKein 1. fällt in Asch' und 2. Vög- lein sin- gen A 1 1. fällt in Asch' und Staub, Das Leb'n mit seinen Träumen Zer2. Vög- lein sin- gen will, Die Lieb' ist fort= ge- gan-gen, Kein = 38. Herbstlieder. Bestimmt. C Staub. will! 3. Die Liebe kehrt wohl wieder Im fünft'gen lieben Jahr,:,: Und alles tönt dann wieder Was hier verklungen war.:,: 4. Der Winter sei willkommen, Sein Kleid ist rein und neu;:,: Den Schmuck hat er genommen, Den Keim bewahrt er treu.:,: A. Mahlmann, † 1826. 25 1. Fort, fort, fort und fort An ei- nen an- dern Ort! Nun 2. Shr, ihr, ihr und ihr, Ihr Leu- te, le bet wohl! Shr 3. Du, du, du und du, Du schöner Ort, leb' wohl! Sei = = 1. ist vor- bei die Som- mers- zeit 2. gabt zur Her- berg' eu= er Dach 3. Gott der Herr dir Sonn' und Schild Drum sind wir Schwal- ben Und schütz- tet uns Und geb' dir Gnad' und = vor 1. jetzt bereit, Von einem Ort zum = 2. Un- ge- mach; Drum sei euch Glück und 3. Eh re mild! Er läßt kein Gu- tes = an dern zu wan- dern. Frie- den be- schie- den! man- geln den Frommen. 26 39. 1 sam hier schon da al ni= get 2. ten 1. stür 2. mit 40. S & = = 1. la ben dem 2.Stamme dich ab; Duft! 3 4 blühn hin! lein? sein. 1. = = Letz- te Rose, wie magst du so Dei=- ne freund- li- chen Schwestern sind Wa- rum blühst du so iSollst im Tod mit den 2. 8 = mi- scher mir im Freundlich. dolce. P # 6 I. Loblieder. 84 Rei- = ne F. B KeiSollst Da- rum pflück' ich, Luft. a Grab! - ne Blättchen - Irisches Volkslied. trau- rig im Schwe- stern ver= Blü te haucht Bal- sam mit = No= se, vom Univ.- Bibl. Giessen 0 mehr ruhn mir am einlängst Garei= flat- tern in Her- zen und 1. So machst du denn mir Freu- de, Du schö- ner 2. So bist du mir vom Frie- den In Gott ein 3. Du deckst mit zar- tem Schlei- er Die stil- len Rud. Barth. Win- ter lie- bes Schlä- fer 1. du, 2. Bild 3. all'; cresc. Mäßig. 3 Winterlieder. P In deinem weißen Kleide Und stil= ler al- le Müden Nur süße Wie Er für Bis ruft zur frz 1. Schöner 2. Auf die dim, riten. SP- B Sab- bats- ruh'! Ru- he quillt. = Osterfeier Mai- glöckchens lei- ser Schall. 4. Dann regt es sich im Grunde; Der junge Lenz erwacht, Und lichthell wird zur Stunde Des finstern Grabes Nacht. 5. Dann muß ich von dir scheiden, Du Freund, so weiß beflockt, Weil zu des Frühlings Freuden Die Nachtigall mich lockt. Aug. Berens. Volksweise. 41. 3. Vö- gel süt- ßem Sang. = = 4. wie der Feld und Wald! = 27 조회 Frühling, komm' doch wie der Lieber Früh- ling, Ber- ge möcht' ich fliegen, Möch- te sehn ein die Schal- mei- en Und der Her- den 4. Schöner Frühling, komm' doch wie der! Lieber Früh- ling, 3. Möch- te hören 1.komm' doch bald! Bring' uns Blu- men, Laub und Lie- der, Schmük- ke = 2. grü- nes Thal, Möcht' in Gras und Blu- men liegen und mich 3. Glok- ken- klang, Möch- te freu- en mich im Frei- en An der 4.komm' doch bald! Bring' uns Blu- men, Laub und Lie- der, Schmük- ke Finest dne 1. wie der Feld und Wald! 2.freu'n am Son- nen- strahl! 1-4. La la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la la. H. Hoffmann v. Fallersleben, geb. 1793. 28 42. P Feierlich. 1. An- dacht 2. Licht- glanz 3. Urquell 3 f sl = 1. Alles was 2. Alles was 3. Alles was und hei ent- strö der lau 1. al Yer See = 2. Sei= ner Herr 3. bleibt's in& = = = = = li met ter = I. Loblieder. = len ganz! lichkeit. wig- feit! = 3. Fr. Reichardt, † 1814. - dem hat - dem hat - dem hat = ľ Yo be den be - te zum liebe den = ge Won- ne durch- drin- ge un- = fer dem Thro- ne, worauf Er sitzt in sten Lie be ist Gott und war's und Herrn! Herrn! Herrn! 4. Alles was Odem hat lobe den Herrn! Huldvoll, erbarmend und gnädig beglückt Er gern mit Wonn' und Seligkeit! 5. Alles was Odem hat jauchze dem Herrn! Erdkreis und tönende Sphären, o jauchzt Dem Weltenherrscher laut mit uns! Sam. Gottl. Bürde, † 1831. 43. II. Der Herr hat Großes an uns gethan! Lebhaft. mf 3 f cresc. OT p.t 1. sind wir fröhlich! Und Fröh- lich- keit 2. ist der Se- gen! Wir schau- en den 3. sind wir fröh- lich! O las set in 1. Der Herr hat Gro- ßes an uns 2. Der Herr hat Gu- tes an uns 3. Der Herr hat Lie- be an uns dojd 8: = 1. Bahn, Und Dan- ten 2. nahn, Im Glauben 3. nahn, Ihn lie ben ist = # 167 ist se= lig! entge= gen! ſe= lig! ATTS = 1. Him- mel hin- an, Weil Er 2. Him- mel hin= an, Weil Er 3. Him- mel hin- an, Weil Er ge- than, Des ge- than, Sein ge- than, Des L. Erk. mf 4 öffnet dem Dan- ke die Ta- gen, die kom- men und Lie= be dem Her- ren uns Es steige der Dank zum Es stei- ge der Dank zum Es stei- ge der Dank zum im. tpit e so Gro- ßes an uns viel Gutes an uns viel Lie= be an uns ge- than. ge- than. ge- than. 30 44. 1. Jauch 2. Sei 3. Sei mf Feurig. 1. Sieh' 2. Grün 3.- 1. Ja 2. Ho 3. Du, Erot 19 = @ 1. Toch- ter = 2. Ho ft 3. Ho= st = f = = ze laut Se ge seg= net ge grü- Bet = dein Kö de nun wig steht II. Festlieder. cresc. = Zi- on an= na an- na = rit - Dei Kö 6. F. Händel, † 1759. Er kommt der Frie ft== an= na in des em'= gen Va freu Da Da = s = nig kommt Dein e Dein Frie = = = e dich! S = = vids Sohn! vids Sohn! sa- lem! = nem Volk! nig mild! Fine. desi zu dir. wig Reich! dens- thron, de= fürft. der Höh'! ters Kind! D. C. al Fine. d H. Ranke. 45. Kö = 1. Macht hoch die Thür, die Thor' macht weit! J Es kommt der Herr der Herr lich- keit, Ein Kö- nig al Adventslieder. nig- reich', Ein Hei- land al mit Freu = = = den singt: Ge- lo = = ler Welt 1704. bet sei mein Gott, O = zu= 31 Der Heil und Le= ben mit sich bringt; Der= hal- ben jantzt, ler gleich, Mein Schöpfer reich von Rat! 2. Er ist gerecht, ein Helfer wert, Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, Sein' Königskron' ist Heiligkeit, Sein Scepter ist Barmherzigkeit; All' unsre Not zum End' Er bringt, Derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet jei mein Gott, Mein Heiland groß von That! 3. O wohl dem Land, o wohl der Stadt, So diesen König bei sich hat; Wohl allen Herzen insgemein, Da dieser König ziehet ein! Er ist die rechte Freudensonn', Bringt mit sich lauter Freud' und Wonn. Ge= lobet sei mein Gott, Mein Tröster früh und spat. 4. Macht hoch die Thür, die Thor' macht weit, Eu'r Herz zum Tempel zubereit'; Die Zweiglein der Gottseligkeit Steckt auf mit Andacht, Lust und Freud'; So kommt der König auch zu euch, Ja Heil und Leben mit zugleich. Gelobet sei mein Gott, Voll Rat, voll That, voll Gnad'. 5. Komm', o mein Heiland, Jesu Christ, Mein's Herzens Thür Dir offen ist; Ach zeuch mit Deiner Gnade ein, Dein' Freundlichkeit auch uns erschein'. Dein heil'ger Geist uns führ' und leit' Den Weg zur ew'gen Seligkeit. Dem Namen Dein, o Herr, Sei ewig Preis und Ehr'! Georg Weissel, † 1635. 32 24002 46. 1. Ona 2. des 3. Ju 4. Heil Kräftig. 6 1. hel 2. Nacht 3. nicht 4. Her = = = € P - 2 1. Lobt den Herrn! 2. Heil fei Dir! Herrn, 3. Jauchzt dem 4. Got tes Kind, den sen bel der = CHI cresc. II. Festlieder. = son= ne Nä- he = lem Schein, durch- bricht, ver= stieß! ein! zen # Joh. Heinr. Rolle, † 1755. f mf Ge Him Der psal- me, = Sünder, Nimm Lobt den Herrn! Dir, Heil fei Jauchzt dem Herrn Got= vom im tent- en des Lich- tes Und des Hel= ler Seht des Daß wir Strömt mit ihrem Licht 1. Won- ne 2. Hö- he, Licht un= er= schaff' 3. Pal- me Blüht Pa 4. Kin- der Und Er tes Kind, Du Die Vor Im het mit auf mels= glanz die die Sün- der Dir al le f ADDOPP = Himmels rei- che Auf- gang aus der em'= gen le Lebens Got tes al = Her= ein. nen Licht! ra= dies. ben sein. B. K. Garve, † 1841. Adventslieder. Weise: Valet will ich dir geben. C- dur. ditmb] 47. 1. Mie foll angen, wie begegn' ich Dir, O aller Welt Verlangen, meiner Seelen Zier? O Jesu, Jesu, setze Mir selbst die Fackel bei, Damit, was Dich ergötze, Mir kund und wissend sei! 33 2. Dein Zion streut Dir Palmen und grüne Zweige hin, Und ich will Dir in Psalmen Ermuntern meinen Sinn; Mein Herze soll Dir grünen In stetem Lob und Preis, Und Deinem Namen dienen, So gut es kann und weiß. 3. Was hast Du unterlassen Zu meinem Trost und Freud'? Als Leib und Seele saßen In ihrem größten Leid, Als mir das Reich genommen, Da Fried' und Freude lacht: Da bist Du, mein Heil, kommen Und hast mich froh gemacht. 4. Ich lag in schweren Banden, Du kommst und machst mich los; Ich stand in Spott und Schanden, Du kommst und machst mich groß Und hebst mich hoch zu Ehren Und schenkst mir großes Gut, Das sich nicht läßt verzehren, Wie ird'scher Reichtum thut. 5. Nichts, nichts hat Dich getrieben Zu mir vom Himmelszelt, Als das geliebte Lieben, Damit Du alle Welt In ihren tausend Plagen Und großen Jammers Last, Die kein Mund kann aussagen, So fest umfangen hast. 6. Das schreib' dir in dein Herze, Du hochbetrübtes Heer, Bei denen Gram und Schmerze Sich häuft je mehr und mehr. Seid unverzagt, thr habet Die Hülfe vor der Thür; Der eure Herzen labet Und tröstet, steht allhier. 7. Shr dürft euch nicht bemühen, Noch sorgen Tag und Nacht, Wie ihr Ihn wollet ziehen mit eures Armes Macht. Er kommt, Er kommt mit Willen, Ist voller Lieb' und Lust All' Angst und Not zu stillen, Die Ihm an euch bewußt. 8. Auch dürft ihr nicht erschrecken Vor eurer Sünden Schuld; Nein, Jesus will sie decken mit Seiner Lieb' und Huld. Er kommt, Er kommt den Sündern Zum Trost und wahren Heil; Schafft, daß bei Gottes Kindern Verbleib' ihr Erb' und Teil. 9. Was fragt ihr nach dem Schreien Der Feind' und ihrer Tück'? Der Herr wird sie zerstreuen In einem Augenblick. Er kommt, Er kommt, ein König, Dem wahrlich alle Feind' Auf Erden viel zu wenig Zum Widerstande seind. 10. Er kommt zum Weltgerichte, Zum Fluch dem, der Ihm flucht; Mit Gnad' und süßem Lichte Dem, der Ihn liebt und sucht. Ach komm', ach komm', o Sonne, Und hol' uns all'zumal Zum ew'gen Licht und Wonne In Deinen Freudensaal. Liederperlen. Paul Gerhardt,+ 1676. 3 34 48. 1. Herz, wach' 2. Süd und 3. Dei= ne 4. Brit- der 1. fö 2. Ho Feierlich. be 49. = her na 3. gan zer Him= mel 4. Dir, der ist und > = nig- lich ft auf! Der Nord, Es Reih'n! Bei Schar, Bis 1. Die Nacht ver- geht, der Tag bricht an, Wach' auf, mein 2. Die Men- ge strö met zu Ihm her Aus fer- nem 3. Hin aus zu Dir, Du mil- der Held, Hin- ein in 4. Mit Dir will ich durchs Leben ziehn In treu- er mf = = = an= II. Festlieder. = Held mit Sanft- mut wo- get durch der Dir soll mei- ne ich einst oh- ne = -9. = Mäßig langsam und getragen. fc 8 1-3. D du fröh- li- che, = 6 auf! Zieht könig- lich her fort, Das Ho- si- an= na sein, Mein gan- zer Him- mel war, Bei Dir, der ist und gna- den bringen- de Weih- nachts- zeit! Karoline Wichern. cresc. 표 0 ange- than Zieht Lüfte Meer Das füße Welt, Mein Wan- del bin Bei 3. W. Rautenberg, † 1865. Sicilianische Volksweise. = auf! fort. sein! war! du se= li= ge, La 1. Welt 2. Christ 3. Kö- ging verist ernig der 1. Io= 2. schie 3. Ch = 8 ren, nen, = ren Weihnachtslieder. Christ ist Uns F ge= bo zu ver= füh Dich woll'n wir hö = = H ren, nen, 1-3. Freu= e, ren, 35 freu- e dich, 0 Chri- sten= heit! 50. Eigene Weise. D- dur. 1. Vom Himmel hoch da komm' ich her, Ich bring' euch gute neue Mär, Der guten Mär bring' ich so viel, Davon ich sing'n und sagen will. 2. Euch ist ein Kindlein heut' gebor'n, Von einer Jungfrau auserfor'n: Ein Kindelein so zart und fein, Das soll eu'r Freud' und Wonne sein. 3. Es ist der Herr Christ, unser Gott, Der will euch führ'n aus aller Not: Er will eu'r Heiland selber sein, Von allen Sünden machen rein. 4. Er bringt euch all' die Seligkeit, Die Gott der Vater hat bereit't, Daß ihr mit uns im Himmelreich Sollt leben nun und ewiglich. 5. So merket nun das Zeichen recht, Die Krippen, Windelein so schlecht, Da findet ihr das Kind gelegt, Das alle Welt erhält und trägt. 6. Des laßt uns alle fröhlich sein Und mit den Hirten gehn hinein, Zu sehn, was uns Gott hat beschert, Mit Seinem lieben Sohn verehrt. 7. Sei willkommen, Du edler Gast! Den Sünder nicht verschmähet haft Und kommst ins Elend her zu mir, Wie soll ich's immer danfen Dir? 8. Ach, mein herzliebes Jesulein, Mach' Dir ein rein sanft Bettelein, 3u ruhn in meines Herzens Schrein, Daß ich nimmer vergeffe dein. 9. Davon ich all'zeit fröhlich sei, 3u springen, sfingen immer frei, Das rechte Susanninne schon, Mit Herzenslust den süßen Ton. 10. Lob, Ehr' sei Gott im höchsten Thron, Der uns schenkt Seinen ein'gen Sohn! Des freuen sich der Engel Schar Und singen uns solch' neues Jahr. Dr. Martin Luther, † 1546. 3* 36 51. 1. Weihnacht, Weihnacht kehret wie- der, 2. Ob ihr 3. Und ihr 1. auf, ihr mei- ne 2. ſa gen doch, er fin- ge, 3. nicht die Wieder- klän- ge = 1. großen Got= tes 2. das nur wohl- ge = 3. tief ins Herz ge II. Festlieder. Pasi 1. Sang? Wollt ihr nicht mit 2. wär'? Shm, dem Schön- sten 3. mund? Was der En= gel 1. Dank? Fröh- lich 2. her, Was von 3. fund, Thut in = = Wa- chet arm seid und ge- rin- ge, Wer darf ar- men Weihnachts- sänge, = Seid ihr Lieder, Weckt euch nicht der So wie Sein es Je nes Sangs aus Karoline Wichern. ih = ren un= ter Heer ge Ch- ren Fröhlich fal len Was von = drun- gen Thut in = sin- gen euren Dank? = o- ben stam- met her. euch sich wie der fund! En= gel wür- dig En gelChp= ren Zu des al = len, kann ja jun = gen Und mir fin- gen o- ben euch sich eit= ren stam- met wie = der Weihnachtslieder. 37 4. Auf denn, auf, ihr meine Lieder, Jauchzt dem, der aufs neue wieder Seinen Einzug bei uns hält; Mischt euch in der Engel Chöre: Gott sei in der Höhe Ehre, Friede, Friede dieser Welt! Friede, Friede, dieser Welt! 5. Friede dieser armen Erde! Daß sie deffen Tempel werde, Den als Menschensohn sie trug, Dessen Thränen auf sie flossen, Defsen Blut für sie vergoffen Und getilget ihren Fluch, Und getilget ihren Fluch. 6. Frieden dieser Erde, Frieden, Frieden, den mir Gott beschieden, Süßer Friede meines Herrn! Singet, singt ihr Weihnachtslieder, Singt vom Himmel ihn hernieder Allen, allen nah und fern, Allen, allen nah und fern. A. Moraht. 52. Weise: Herr Gott, Dich loben alle wir. 1555. 1. Dies ist der Tag, den Gott ge macht, = = Sein werd' in al= ler Welt ge- dacht, Ihn preise was durch Jesum Christ Im Him- mel und auf Er- den ist! 2. Die Völker haben Dein geharrt, Bis daß die Zeit erfüllet ward. Da sandte Gott von Seinem Thron Das Heil der Welt, Dich, Seinen Sohn. 3. Wenn ich dies Wunder fassen will, So steht mein Geist vor Ehrfurcht still, Er betet an und er ermißt, Daß Gottes Lieb' unendlich ist. 4. Herr, der Du Mensch geboren wirst, Immanuel und Friedefürst, Auf den die Väter hoffend sahn, Dich, Gott, Messias, bet' ich an. 5. Du, unser Heil und höchstes Gut, Vereinest Dich mit Fleisch und Blut, Wirst unser Freund und Bruder hier, Und Gottes Kinder werden wir. 6. Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt, Den Tag der heiligsten Geburt! Und Erde, die ihn heute sieht, Sing' Ihm, dem Herrn, ein neues Lied! Chr. Fürcht. Gellert, † 1769. 38 53. Lebhaft. fal Wohl- ge= fal td Ehre, ग PPP mf len! # Höhe! Und Frie- de auf Erden, und den Men- schen ein mf Ehre sei Gott II. Festlieder. I 19 Er den, Und Frie = Eh- re, = 9.0 & h== re fei Gott Eh- re len, und den Menschen ein Wohl= ge= in der Hö Fr. Silcher, † 1860. mf = Fod sei Gott in der # in der Hö S O he! he! Und Friede auf de auf Erden, und den Menschen ein 1 Wohl S Ch re Er den, ge = 这 fal mf Weihnachtslieder. len! und den F M sei Gott in der Hö Men= f 8 len, und den Men- schen ein Wohl Eh- re, s = 8 Ehre, schen ein Wohl- ge he! Und Friede auf a 39 PP fal 9 ge= fal= len! 54. Eigene Weise. F- dur. 1. Lobt Gott, ihr Christen all' zugleich In Seinem höchsten Thron! Der heut' aufschleußt Sein Himmelreich Und schenkt uns Seinen Sohn. 2. Er kommt aus Seines Vaters Schoß Und wird ein Kindlein klein, Er liegt dort elend, nackt und bloß In einem Krippelein. 3. Er äußert Sich all' Seiner G'walt, Wird niedrig und gering Und nimmt an Sich ein's Knechts Gestalt, Der Schöpfer aller Ding'. 4. Er liegt an Seiner Mutter Brust, Ihr' Milch ist Seine Speis', An dem die Engel sehn ihr' Lust: Denn Er ist Davids Reis, 5. Das aus Sein'm Stamm entsprießen sollt' In dieser letzten Zeit, Durch welchen Gott aufrichten wollt' Sein Reich, die Christenheit. 6. Er wechselt mit uns wunderlich: Fleisch und Blut nimmt Er an Und giebt uns in Sein's Vaters Reich Die klare Gottheit dran. 7. Er wird ein Knecht und ich ein Herr, Das mag ein Wechsel sein! Wie könnt' es doch sein freundlicher, Das Herze- Jesulein! 8. Heut' schleußt Er wieder auf die Thür Zum schönen Paradeis, Der Cherub steht nicht mehr dafür: Gott sei Lob, Ehr' und Preis! Nic. Hermann, † 1561. 40 *** # ₂ FI 1. Hal- le- lu- ja, Hal- le- lu- ja! Gott sei hoch ge- preist! Je- sus ist da, Je- sus ist da, dessen Na- me weist, 2. Aus- er- for- ner, Aus- er- for- ner süßer Men- schen- sohn, Du, ver- lor- ner, Du, ver- lor- ner ar- mer Sün- der Kron'!) = 1. Wie Gott lau- ter 2. Du, Du kommst ins II. Feftlieder. Se- lig- keit Uns in Sei- nem Sohn be- reit't; Jammer- thal Und führst sie zum Freu- den- saal; 1. Heil der Sün- der, Freund der Kin- der, Sei mir was Du heißt! 2. Du stirbst schmäh- lich, Machst sie se lig, Setz'st sie auf den Thron. = -6 T 3. Guter Hirte, Guter Hirte, mein Immanuel! Ach bewirte, Ach bewirte Meine matte Seel'! Such' und führe sie zur Ruh' Deinem Herz und Wunden zu. Süße Weide, Em'ge Freude Fließt aus dieser Quell'. Freudig. 56.e 4. Sel'ge Augen, Sel'ge Augen, Die nur Jesum sehn! Was soll taugen, Was soll taugen Und vor Gott bestehn, Das muß wahrlich ganz allein Jesus, nichts als Jesus sein. In dem Frommen Tarf man kommen Und zum Vater gehn. 5. Jesu hefte, Jesu hefte Aug' und Herz auf Dich! Mein Geschäfte, Mein Geschäfte sei dies ewiglich, Dich, nur Dich, mein Lamm, zu sehn! Erd' und Himmel muß vergehn: Ich bleib' ewig In Dir selig: Herr behalte mich! Rud. Barth. 1. Ein Jauch- zen geht durch al= le Lan- de, 2. Wach' auf, wach' auf und folg'dem Ster- ne, 3. dir ist auch das Kind ge- bo= ren, 4. Getroft nur komm' und sin ke nie- der 2 Und Der Komm, Vor 1. Got= tes = En gel sin gen Himmel flammt voll 2. an dem 3. mit, komm' mit und bet' es 4. Ihm mit al ler dei = ner = 1. ab 2. aus die der 3. was ver= lo 4. find'st du wie f Ban de Fer= ne, = ren, der = 1. sein, Nun soll der 2. lacht, So 3. nahn, Und 4. Raft, Ge 57. freund- lich hei- lend nügen, = ¤ Weihnachtslieder. f cresc. 1. freu- dig, O kom-met, 2. scharen, Du ruhst in 3. chöre, Froh- lo= cket, 4. bo= ren, Je su, = 1. Herbei, o 2. = Nun soll der So freund- lich Und hei- lend Ge nü gen, mf Armste dir ent= ge= je= dem Lei Freu- de, Ruh C P 0 der froh- lo D Pracht, Und an! Last, drein, Das Heil ist da, wirf doch so troft- reich ret= ten will = es Er Ge- trost, ge- trost hier Je fröh- lich = = gen- = de und König der Eh- ren, = 3. Kommt, fin- get dem Her- ren, 4. Ja, Dir, der Du heu- te Arm- ste fröh- lich dir entgegen= de je- dem = Lei Freu- de, Ruh' und 41 ſein. lacht! 401 nahn! Rast! Fr. Ofer. L. Reichardt, † 1826. ihr Gläu- bi- gen, tri- um- phie- ret Herr- scher der Heer$$$ kom- met nach Beth= le= hem. Krippe im Er den- thal! = det ihr Se li- gen: su Ehr' sei Dir und Ruhm! D ihr En- gelbist für uns ge= 42 1. Se= het der Engel 2. Gott, wah- rer Gott von 3. Ch = kö- nig ist ge bo wig- keit ge= bo Himmel und auf Er = = re sei Gott im 4. Dir, Fleisch ge- word'- nes Wort des ew'- gen Va f 8 58. kommt, laßt uns an- 6 8 O P 1. Hol- der Kna- be = 2. Tönt es II. Festlieder. kommt, laßt uns an- be- ten, o kommt, laßt uns an- be- ten, o = = = be 1. ein- sam wacht Nur das 2. fund ge macht; Durch der 3. D wie lacht Lieb' aus im lau- te von = 3. Da uns schlä- get die # trau- te, En= gel Dei- nem - ten den Herrn der Welt. 1-3. Stille Nacht, heilige Nacht! 2. Hir- ten hoch hei Hal= le ren. ren. den! = ters! hold- se = = = = = Portugiesisch. M 50 1. Alles schläft, erst 3. Got- tes Sohn, 1-4.0 F li li = ge Paa lu ja = gen Murd, = T ē Lok- ti- gen fer- ne und Haar, Schlaf' in himm- li- her nah: Christ der Ret- ter ſt = ret- ten- de Stund, Christ, in Dei- ner Ge $ B 1. Ruh', 2. Da! 3. burt, 59. D 1. so: 2. weh'! 3. Schuld! 4. dort, PPI 1. bloß 2. rein, 3. feit, 4. lein, 8 1. Schoß. 2. lein! 3. freud. 4. rein. Schlaf' in Christ der Chrift, in 8. 6 4 Weihnachtslieder. himm- li- scher Ruh'! Net- ter ist da! deiner Ge= burt! 8 1. Nun sin- get und seid froh, 2. SohnGot- tes in der Höh', 3. Groß ist des Va- ters Huld, 4. Wo ist der Freu- den- ort? 8 Unsers Her- zens Won- ne Tröst mir mein Ge- mü- te, Da wir ganz ver- dor- ben Da die Engel fin-gen 8 6.0 Ō = Du bist A und O! Zeuch mich hin uach Dir! Ei= a, wär'n wir da! Si a, wär'n wir da! 686.0 us no Und leuchtet als die Son- ne Durch al= le Deine Gü- te, So hat Er uns er= wor= ben Und die Psal- men klin- gen Cate Aus dem 15. Jahrh. 8 Jauchzt al= le und sagt Nach Dir ist mir so Der Sohn trägt un- fre Nir- gends mehr denn Liegt in Kind lein Durch Sünd' und Dem lieben = 43 8 der Krip- pe zart und Ei- telSe su= S 8 In Seiner Mut- ter Olieb- stes Je= su= = Die em' ge Him- melsIm Him- mel hell und J. P.P Du bist A und O! Zeuch mich hin nach Dir! Ei= a, wär'n wir da! = a, wär'n wir da! Peter von Dresden, † 1440. 44 60. Freudig. 1. 2. Der 3. ist 1. Oh- ren: 2. we= gen, 3. schwo- ren: Soli. un= frer Lust und Eh- re! Gestalt der Knech- te, die Zeit er fül- let, Zweiter Chor. 1. Got- tes 2. Er kommt 3. Got= tes 1. Mensch ge 2. Heil und 3. Mensch ge 3 4 # M II. Festlieder. Erster Chor. 2. 1. Singt, ihr heil'gen 3i- ons Kö- nig, 3. Nun- mehr ist das = Himmels- chö- re, der Ge- rech- te Fleh'n ge= stil- let, Erster Chor. 1 Got- tes Sohn Er kommt euch Gottes Sohn ist 311 ist Mensch Heil Mensch Und du, Er Sünder, Er I'mmt eu Gott hält, was Er Sohn, Got tes Sohn, Got Er kommt euch, euch, Sohn, Sohn, Got- tes Tutti. boren! Ist Mensch ge Se- gen! Zu Heil und boren! Ist Mensch ge Er Got = = ge und ge bo- ren! Se- gen! bo= ren! Zweiter Chor. = Singt zu Nun- mehr Kommt in de, nimm zu retM einst gebo = ren! Se- gen! bo ren! = tes Sohn kommt euch tes Sohn zut 4. Dieses Kind im finstern Stalle Heilt die Welt von Adams Falle, Der Erlöser ist auf Erden Wer nur glaubt, kann selig werden. Wer nur glaubt, Wer nur glaubt, Wer nur glaubt kann selig werden, Kann selig werden. Weihnachtslieder. 45 5. Der verheiß'ne Schlangentreter, Der gehoffte Trost der Väter, Den Gott selbst zum Heil erkoren, Gottes Sohn ist Mensch geboren! Gottes Sohn, Gottes Sohn, Gottes Sohn ist Mensch geboren! Ist Mensch geboren! 6. Mit viel Millionen Welten Könnt ich Dir es nicht vergelten, Daß du uns die Gnad' erzeigest Und vom Thron ins Elend steigest, Und vom Thron, Und vom Thron, Und vom Thron ins Elend steigest, Ins Elend steigest. Aus dem Volksblatt von Nathusius. W. Reichardt. 61. Nicht zu langsam. mf 6 8 1. Dein so 2. Sa- hen, 3. La= Bet 4. Und ein = al= le 1. Je su, hoch- will- komm- ner Gast, Ach wie hat es 2. Kommstvomho-hen 3. Sei gesegnet 4. Ma- che mich, Du Him- melsthron, Lie- Best en ger Stall, Sei ge Him- mels- kind, Auch zu = 1234 1. Dich ge 2. Herr- lich kei 3. har- te 4. sel' gen M trie= ben, ten, = Krip- pen! Kin- de. un- aus endlich mei- ne Knecht der 1. Dich zu 2. für und H Son der Woll- test, Frohe Ich bin = 3. Christ ist 4. kann al= lein Mich er= Ruh' und was die Dir! mir. Dank sei für Dan- fen Dir! = da! Glori= a! neu'n! sprech- lich voll be rei ten. Drum die schwa- chen Lip pen Mit euch al ten Sünde; Dei= ne son Vä = = Lieben! Ach wie trieb = seg- net = ei- nem der Hirten all'= 311 e= lend, nackt und blind = ter Dank sei Dir! Dan ten Dir! Glo ri al Mich er neu'n! Rast, schon mal, es Dei= nen jauch- zen: Lie be Weitert. 46 II. Festlieder. 62. Weise: Unser Herrscher unser König. G- dur. 1. Hilf, Herr Jesu, laß gelingen, Hilf, das neue Jahr geht an; Laß es neue Kräfte bringen, Daß aufs neu' ich wandeln kann; Neues Glück und neues Leben Wollest Du aus Gnaden geben. 2. Meiner Hände Werk und Thaten, Meiner Zunge Red' und Wort, Müssen nur durch Dich geraten und ganz glücklich gehen fort. Neue Kraft laß mich erfüllen, Zu verrichten Deinen Willen. 3. Laß dies sein ein Jahr der Gnaden, Laß mich büßen meine Sünd: Hilf, daß sie mir nimmer schaden, Sondern ich Verzeihung find', Herr, in Dir; nur Du, mein Leben, Kannst die Sünd' allein vergeben. 4. Herr, Du wollest Gnade geben, Daß dies Jahr mir heilig set, Und ich christlich könne leben Sonder Trug und Heuchelei, Daß ich noch allhier auf Erden Fromm und selig möge werden. 5. Jesu, laß mich fröhlich enden Dieses angefang'ne Jahr, Trage stets mich auf den Händen, Halte bei mir in Gefahr; Freudig will ich Dich umfassen, Wann ich soll die Welt verlassen. Joh. Rift, † 1667. 63. Weise: Es ist das Heil uns kommen her. D- dur. 1. Bis hierher hat mich Gott gebracht Durch Seine große Güte; Bis hierher hat Er Tag und Nacht Bewahrt Herz und Gemüte. Bis hierher hat Er mich geleit't, Bis hierher hat Er mich erfreut, Bis hierher mir geholfen. 2. Hab' Lob und Ehre, Preis und Dank Für die bisher'ge Treue, Die Du, o Gott, mir lebenslang Bewiesen täglich neue; In mein Gedächtnis schreib' ich an: Der Herr hat Großes mir gethan, Bis hierher mir geholfen. 3. Hilf fernerhin, mein treuster Hort, Hilf mir zu allen Stunden, Hilf mir an all' und jedem Ort, Hilf mir durch Jesu Wunden; Damit ich sag' bis in den Tod: Durch Christi Blut hilft mir mein Gott, Er hilft, wie Er geholfen! Ämilie Juliane, Gräfin von Schwarzburg Rudolstadt, † 1706. 64. Weise: Herzlich thut mich verlangen. A- moll. 1. O Haupt voll Blut und Wunden, Voll Schmerz und voller Hohn! O Haupt, zum Spott gebunden Mit einer Dornenkron'! O Haupt, sonst schön gezieret Mit höchster Ehr' und Zier, Jetzt aber höchst schimpfieret: Gegrüßet seist Du mir! 2. Du edles Angesichte, Davor sonst schrickt und scheut Das große Weltgewichte, Wie bist Du so bespeit! Wie bist Du so erbleichet! Wer hat Dein Augenlicht, Dem sonst kein Licht nicht gleichet, So schändlich zugericht't? Neujahrs-, Passionslieder. 47 3. Die Farbe Deiner Wangen, Der roten Lippen Pracht, Ist hin und ganz vergangen; Des blaffen Todes Macht Hat alles hingenommen, Hat alles hingerafft, Und daher bist Du kommen Von Deines Leibes Kraft. 4. Nun, was Du, Herr, erduldet, Ist alles meine Last; Ich hab' es selbst verschuldet, Was Du getragen hast. Schau' her, hier steh' ich armer, Der Zorn verdienet hat; Gieb mir, o mein Erbarmer, Den Anblick Deiner Gnad'. 5. Erkenne mich, mein Hüter! Mein Hirte, nimm mich an! Bon Dir, Quell aller Güter, Ist mir viel Gut's gethan, Dein Mund hat mich gelabet Mit Milch und süßer Kost, Dein Geist hat mich begabet, Mit mancher Himmelsluft. 6. Ich will hier bei Dir stehen, Berachte mich doch nicht; Von Dir will ich nicht gehen, Wann Dir Dein Herze bricht; Wann Dein Haupt wird erblassen Im letzten Todesstoß, Alsdann will ich Dich fassen In meinen Arm und Schoß. 7. Es dient zu meinen Freuden Und kommt mir herzlich wohl, Wenn ich in Deinem Leiden, Mein Heil, mich finden soll. Ach, möcht' ich, o mein Leben, An Deinem Kreuze hier Mein Leben von mir geben, Wie wohl geschähe mir! 8. Ich danke Dir von Herzen, O Jesu, liebster Freund, Für Deine Todesschmerzen, Da Du's so gut gemeint. Ach, gieb, daß ich mich halte Zu Dir und Deiner Treu', Und wann ich nun erkalte, In Dir mein Ende sei. 9. Wann ich einmal soll scheiden, So scheide nicht von mir; Wann ich den Tod soll leiden, So tritt Du dann herfür: Wann mir am allerbängsten Wird um das Herze sein, So reiß' mich aus den Angsten Kraft Deiner Angst und Pein. 10. Erscheine mir zum Schilde, Zum Trost in meinem Tod, Und laß mich seh'n Dein Bilde In Deiner Kreuzesnot; Da will ich nach Dir blicken. Da will ich glaubensvoll Dich fest an mein Herz drücken. Wer so stirbt, der stirbt wohl. Paul Gerhardt, † 1676. 65. Weise: Zion flagt mit Angst und Schmerzen. H- moll, 1. Sei mir tausendmal gegrüßet, Der mich je und je geliebt, Jesu, der Du selbst gebüßet Das, womit ich Dich betrübt. Ach, wie ist mir doch so wohl, Wann ich knie'n und liegen soll An dem Kreuze, da Du stirbest Und um meine Seele wirbest. 2. Ich umfange, herz' und füffe Der gekränkten Wunden Zahl Und die purpurroten Flüsse Deiner Füß' und Nägelmal. O, wer kann doch, schönster Fürst! Den so hoch nach uns gedürst, Deinen Durst und Lieb'sverlangen Völlig fassen und umfangen? 3. Heile mich, o Heil der Seelen, Wo ich krank und traurig bin. Nimm die Schmerzen, die mich quälen, Und den ganzen Schaden hin, 48 II. Festlieder.just Den mir Adams Fall gebracht, und ich selbsten mir gemacht. Wird, o Arzt, Dein Blut mich netzen, Wird sich all' mein Jammer setzen. 4. Schreibe Deine blut'gen Wunden Mir, Herr, in das Herz hinein, Daß sie mögen alle Stunden Bei mir unvergessen sein. Du bist doch mein liebstes Gut, Da mein ganzes Herze ruht, Laß mich hier zu Deinen Füßen Deiner Lieb und Gunst genießen. 5. Diese Füße will ich halten Auf das best' ich immer kann. Schaue meiner Hände Falten, Und mich selbsten freundlich an Von dem hohen Kreuzesbaum, Und gieb meiner Bitte Raum, Sprich: laß all dein Trauren schwinden, Ich, ich tilg' all deine Sünden. Paul Gerhardt, † 1676. Weise: Herr und Ältster deiner Kreuzgemeinde. C. Joact thilgest simp che noël 66. 1. Mar- ter Unser 8 Got- tes wer kann dein ver= ges- sen, Her- ze wünscht sich un= ter= des- sen P Der in Dir sein Wohl- sein find't?) Stets noch mehr zum Dank ent= zünd't. J soll sich da-- ran näh- ren, nie was Lie- bers hören, 4 1196 Schö- ner in dem Bil- de 8 = Un fre Un- fre T See= le Oh- ren P Al= le Ta- ge kommt Er mir für. 2. Tausend Dank, Du unser treues Herze! Leib und Geist bet' drüber an, Daß Du unter Marter Angst und Schmerze Hast genug für uns gethan. Laß Dich jedes um so heißer lieben, Als es auch im Glauben sich muß üben, Bis es einst als Deine Braut Dich von Angesichte schaut. Passionslieder. 49 3. Meine franke und betrübte Seele Eilt auf Deine Wunden zu; Denn sie find't in Deiner Seitenhöhle Trost und Labsal, Fried' und Ruh'. Laß mich nur die Kreuzesluft anwehen, Und Dein Marterbild stets vor mir stehen, So geht mir bis in mein Grab Nichts von Seligkeiten ab. 4. Die wir uns allhier beisammen finden Schlagen unsre Hände ein, Uns auf Deine Marter zu verbinden, Dir auf ewig treu zu sein; Und zum Zeichen, daß dies Lobgetöne Deinem Herzen angenehm und schöne, Sage Amen und zugleich: Friede, Friede sei mit euch! Nic. L. Graf v. 3inzendorf, † 1760. 67. 1. Eu- res 2. Die Er 3 Wie das 1. schwe= ren 2. Sei= ne 3. wie Er e 1. Kommt, ihr 2. Schau- et = 3. Schau- et, su Je trägt bei Kreuz Ihn = See len, nehmt zu Ihn in wie Er geht Sei ner = will misterom bitt'= re = gro Bem nie= der= To= des Ban= de gang. an! nie= der= finkt. mist = ge- Schmer- zen Hoh- ne; drük = Herzen = Kro bük = Auf dem Schau et s ne, fet, ket; Schau- et, 4. O, des Armen und Betrübten! O, des Treuen, Vielgeliebten! O, der Leiden ohne Zahl! 4 5. Denkt, ihr Seelen, denket heute, Was euch dieser Gang bedeute, Den der Herr erduldet hat! 6. Nimm, o Jesu, Deine Schmerzen Nimmermehr aus meinem Herzen, Daß ich stets gedenke Dein! Liederperlen. 68. 3 1. Als unser Herr Und Ihm sein bitt' II. Festlieder. = THE in Gar = ten ging res Lei- den an--fing, Da trau # 8 = ert 고 Laub und grü- nes Gras, Weil Ju- das Sein Ver- rä- ter was. 2. Da kamen die falschen Juden gegangen, Sie haben den Heiland im Garten gefangen; Sie hab'n Ihn gegeißelt und gekrönt, Sein' heil'gen Leichnam gar verhöhnt. 3. Sie führ'n Ihn in des Richters Haus, Mit scharfen Streichen wied'rum' raus; Sie hingen Ihn an ein hohes Kreuz; Maria war ihr Herz beleidts. 4. Maria hört ein Hämmerlein klingen: Ach weh! ach weh! mein's lieben Kinds! Ach weh! ach weh! meines Herzens Kron', Mein Kind will mich verlassen schon! 5. Johannes, lieber Jünger mein Laß dir mein' Mutter befohlen sein; Nimm sie bei der Hand, führ' sie von dan'n, Daß sie nicht schau' mein' Marter an!" 6. ,, Ja, Herr, das will ich gerne thun, Ich will sie führen also schön, Ich will sie trösten also gut, Wie'n Kind seine Mutter trösten thut." 10 7. Nun bieg dich, Baum, nun bieg dich, Ast, Mein Kind hat weder Ruh' noch Rast; Nun bieg dich, Laub und grünes Gras, Laßt euch zu Herzen gehen das! 8. Die hohen Bäum' die bogen sich, Die harten Felsen zerrissen sich; Die Sonn' verlor auch ihren Schein, Die Vöglein ließen ihr Rufen und Schrei'n. 9. Den Toten öffnet sich die Thür, Sie gingen aus den Gräbern ' rfür; Die Erd' riß auf vor großer Pein; Das mocht ihr ein groß' Herzleid sein. 10. Derhalben sag'n wir ewig Dank, O, Gott, Dir, unser Leben lang; O laß Dein bitt're Leidenspein An uns doch nicht verloren sein! 1590. Ofterlieder. 69. Weife: Nr. 49.00 1. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Osterzeit! :: Welt lag in Banden, Christ ist erstanden! Freue, freue dich, o Christenheit!:,: 2. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Osterzeit!:: Tod ist bezwungen, Leben errungen! Freue, freue dich, o Christenheit!:,: 3. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Osterzeit!:,: Kraft ist gegeben, Laßt uns Ihm leben! Freue, freue dich, o Christenheit!:,: 70. nodig 3 Weise: Ich dank' Dir, lieber Herre. Valent. Bapst,+ 1544. = 1. Will- kom- men Held im Strei- te Wir trium- phie- ren heu- te = 6 Gra- bes Kluft! Der Feind wird schau- ge- tra Lee- re Gruft!) Hi = 51 mehr ein Spott: Wir a- ber können sa- gen: Mit uns ist un Aus Dei- nes Um Dei- ne = et gen Und heißt nun= ser Gott! 2. In der Gerechten Hütten Schallt schon das Siegeslied, Du trittst selbst in die Mitten Und bringst den Osterfried. Ach, teile doch die Beute Bei Deinen Gliedern aus, Wir alle kommen heute Deswegen in Dein Haus. 3. Schwing' Deine Siegesfahne Auch über unser Herz Und zeig' uns einst die Bahne Vom Grabe himmelwärts. Laß unser aller Sünden Ins Grab verscharret sein, Uns einen Schatz hier finden, Der ewig kann erfreu'n. 4. Wir wollen hier ganz fröhlich Mit Dir zu Grabe gehn, Wenn wir nur dorten selig Mit Dir auch auferstehn. Der Tod kann uns nicht schaden, Sein Pfeil ist nunmehr stumpf: Wir stehn bei Gott in Gnaden Und rufen schon: Triumph! Benj. Schmolte, † 1737. 4* 52 II. Feftlieder. 71. Weise: Jesus, meine Zuversicht. C dur. 1. Jesus lebt, mit Ihm auch ich. Tod, wo sind nun deine Schrecken? Er, Er lebt, und wird auch mich Von den Toten auferwecken. Er verklärt mich in Sein Licht; Das ist meine Zuversicht. 2. Jesus lebt, Ihm ist das Reich Über alle Welt gegeben; Mit Ihm werd' auch ich zugleich Ewig herrschen, ewig leben. Gott erfüllt, was Er verspricht; Das ist meine Zuversicht. 3. Jesus lebt, Sein Heil ist mein, Sein sei auch mein ganzes Leben. Reines Herzens will ich sein Und den Lüsten widerstreben. Er verläßt die Schwachen nicht; Das ist meine Zuversicht. 4. Jesus lebt, ich bin gewiß, Nichts soll mich von Jesu scheiden, Keine Macht der Finsternis, Keine Herrlichkeit, kein Leiden. Er giebt Kraft zu dieser Pflicht; Das ist meine Zuversicht. 5. Jesus lebt, nun ist der Tod Mir der Eingang in das Leben. Welchen Trost in Todesnot Wird es meiner Seele geben, Wenn sie gläubig zu Ihm spricht: Herr, Herr, meine Zuversicht. Chr. Fürcht. Gellert, † 1769. 72. Weise: Nun freut euch lieben Chriften g'mein. G- dur. 1. Auf Christi Himmelfahrt allein Ich meine Nachfahrt gründe Und allen Zweifel, Angst und Bein Hiermit stets überwinde: Denn, weil das Haupt im Himmel ist, Wird Seine Glieder Jesus Christ Zur rechten Zeit nachholen. 2. Weil Er gezogen himmelan Und große Gab' empfangen, Mein Herz auch nur im Himmel kann, Sonst nirgends, Ruh' erlangen: Denn, wo mein Schatz gekommen hin, Da ist auch stets mein Herz und Sinn, Nach Ihm mich sehr verlanget. 3. Ach, Herr, laß diese Gnade mich Von Deiner Auffahrt spüren, Daß mit dem wahren Glauben ich mag meine Nachfahrt zieren Und dann einmal, wenn Dir's gefällt, Mit Freuden scheiden aus der Welt: Herr, höre doch mein Flehen! M. Josua Wegelin, † 1640. 73.₁ Weise: Schmücke dich, o liebe Seele. D- dur. 1. König, dem kein König gleichet, Deffen Ruhm kein Mund erreichet, Dem als Gott das Reich gebühret, Der als Mensch das Scepter führet, Dem das Recht gehört zum Throne, Als des Vaters ew'gem Sohne, Den so viel Vollkommenheiten Krönen, zieren und begleiten: 2. Herrsche auch in meinem Herzen Über Zorn, Furcht, Lust und Schmerzen; Laß mich Deinen Schutz genießen, Laß mich Dich im Glauben füssen, Ehren, fürchten, loben, lieben Und mich im Gehorsam üben, Daß ich einst nach Kampf und Leiden Mit Dir teile Deine Freuden. Dr. Joh. 3at. Rambach, † 1735. 74. Langsam. Himmelfahrtslieder. 1. In die Fer- ne möcht' ich 2. Hätt' ich Flü- gel, hätt' ich 3. Ach, das war ein schöner 음 1. meines Va- ters 2. auf zu mei- nem 3. mit den Jüngern ging, Auf den 1. aus, Ruh= te 2. Herrn, Folgt' ich 3. pfing, Sei- nes Haus; Wo die Stern; U= ber 1. Wo die Himmels- blu- men = 2. Oh- ne Schranke, oh- ne 3. Je des Herz wie Mai- en blü- hen, 3ü- gel = re= gen Fr. Silcher,+1860. ew'- gen Hö- hen Mee- re, Thä- ler, Fel- dern, auf den Ruh- te Folgt' ich meine See= le aus. im- mer meinem Herrn. Wor- tes Trost em- pfing. 53 ziehen Hin nach Flü- gel, Flög' ich Se gen, Wenn Er = glü- hen, = Hü = gel, We gen = E### pish 1 meine See= le immer mei- nem Sei- nes Wor- tes Trost em4. Ander Los ist uns bereitet: Wie auch grünet rings das Land, Wie sich rings die Ferne breitet- Der uns rufet, der uns leitet,:,: Unser holder Freund entschwand.:: 5. Aufgehoben, aufgenommen In den Himmel ist Er nur; Herrlich wird Er wiederkommen: Seine Treuen, Stillen, Frommen:: Folgen immer Seiner Spur.:,: 6. Will mich denn zufrieden geben, Fassen mich in stillem Sinn; All' mein Denken, all' mein Streben, Meine Lieb' und auch mein Leben :,: Geb' ich meinem Freunde hin.:,: Mar v. Schenkendorf, † 1817. 54 75. Gemütvoll. 3 P II. Festlieder. 4181 1. Seht ihr im Mor- gen- lich te Dort auf des cresc. = Rud. Barth. 8 Öl- bergs Höh'n Mit hel- lem An- ge- sich- te म Hei- land seg nend stehn? 2. Es weht gleich Himmelsgrüßen Durchs blüh'nde Lenzgefild- Von Seinen Lippen fließen Wie Tau die Worte mild. Da plötz3. 3um Letzten noch erlaben Will Er die treue Schar lich aufgehoben Sahn sie Ihn wunderbar. 4. In lichter Wolke schwebend Hebt Er Sich himmelan; Sie aber sinken bebend Aufs Knie und beten an. Den - 5. Und, sieh', im weißen Kleide Zween Engel nahn alsbald; Wie wallt ihr Herz vor Freude, Dieweil es hold erschallt: 6. ,, Getrost! der euch entnommen Herrscht nun in Herrlichkeit, Und wieder zu euch kommen Wird Er zu Seiner Zeit. 7. So zieht denn hin in Frieden Und treu Sein Wort bewahrt: Auch euch ist einst beschieden Ein Fest der Himmelfahrt!" H. Stadelmann. 76. Weise: Nr. 49. 1. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Pfingstenzeit! :,: Chrift, unser Meister, Heiligt die Geister! Freue, freue dich, o ChristenHeit!:,: 2. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Pfingstenzeit!:,: Führ', Geist der Gnade Uns Deine Pfade!:: Freue, frente dich, o Christenheit!:,: 3. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Pfingstenzeit!:,: Uns, die Erlösten, Geist, willst du trösten!:: Freue, freue dich, o Christenheit!:,: Pfingstlieder. Weise: Jesu, meine Freude. C- moll., 77. 1.& qmidt i aftu, it Malen, Zaffet Blumen ſtreuen, Zündet Opfer an! Denn der Geist der Gnaden Hat sich eingeladen; Machet Ihm die Bahn! Nehmt Ihn ein, So wird Sein Schein Euch mit Lust und Heil erfüllen und den Kummer stillen. 55 2. Tröster der Betrübten, Siegel der Geliebten, Geist voll Rat und That, Starker Gottesfinger, Friedensüberbringer, Licht auf unserm Pfad! Gieb uns Kraft Und Lebenssaft, Laß uns Deine teu'ren Gaben Nach Vergnügen laben! 3. Gieb zu allen Dingen Wollen und Vollbringen, Führ' uns ein und aus; Wohn' in unsrer Seele, Und des Herzens Höhle Sei Dein eigen Haus. Wertes Pfand, Mach' uns bekannt, Wie wir Jesum recht erkennen Und Gott Vater nennen. 4. Mach' das Kreuze süße, Und in Finsternisse Sei Du unser Licht; Trag' nach Zions Hügeln Uns mit Glaubensflügeln Und verlaß uns nicht, Wenn der Tod, Die letzte Not, Mit uns will zu Felde liegen, Daß wir fröhlich siegen. Benj. Schmolte, † 1737. 78. Eigene Weise. G- dur. 1. Allein Gott in der Höh' sei Ehr' Und Dank für Seine Gnade, Darum, daß nun und nimmermehr Uns rühren kann kein Schade; Ein Wohlgefall'n Gott an uns hat, Nun ist groß' Fried' ohn' Unterlaß, All' Fehd' hat nun ein Ende. 2. Wir loben, preis'n, anbeten Dich Für Deine Ehr', wir danken, Daß Du, Gott Vater, ewiglich Regierst ohn' alles Wanken. Ganz unermess'n ist Deine Macht, Fort g'schieht, was Dein Will' hat bedacht. Wohl uns des feinen Herren! 3. O Jesu Christ, Sohn eingebor'n Deines himmlischen Vaters, Versöhner der'r, die war'n verlor'n, Du Stiller unsers Haders; Lamm Gottes, heil'ger Herr und Gott, Nimm an die Bitt' von unsrer Not, Erbarm' Dich unser aller! xa 4. O heil'ger Geist, Du höchstes Gut, Du all'rheilsamster Tröster, Vors Teufels G'walt fortan behüt', Die Jesus Christ erlöset Durch große Mart'r und bittern Tod; Abwend' all' unsern Jamm'r und Not; Darauf wir uns verlassen. je mbul Nic. Decius, † 1529. 208 ustanu uostisⓇ III. Jesus Christus gestern und heute und derselbe in Ewigkeit. 79. Chri- sti Blut und Ge- rech- tig- keit, Das ist mein € Schmuck und Eh- ren- kleid, Da mit will = Egli. Wenn ich zum Him- mel werd' ein= gehn. ich vor Gott be- stehn Nic. L. Graf v. 3inzendorf, † 1760. 80. Eigene Weise. C- dur. 1. Aus tiefer Not schrei ich zu Dir: Herr Gott, erhör' mein mein Rufen! Dein gnädig' Ohren kehr' zu mir Und meiner Bitt sie öffen! Denn so du willst das sehen an, Was Sünd' und Unrecht ist gethan, Wer kann, Herr, vor Dir bleiben? 2. Bei Dir gilt nichts, denn Gnad' und Gunst, Die Sünde zu vergeben; Es ist doch unser Thun umsonst Auch in dem besten Leben; Vor Dir niemand sich rühmen kann; Es muß Dich fürchten jederman Und Deiner Gnade leben. III. Jesuslieder. 57 3. Darum auf Gott will hoffen ich, Auf mein Verdienst nicht bauen; Auf Ihn mein Herz soll lassen sich Und Seiner Güte trauen, Die mir zusagt Sein wertes Wort; Das ist mein Trost und treuer Hort, Des will ich allzeit harren. 4. Und ob es währt bis in die Nacht Und wieder an den Morgen, Doch soll mein Herz an Gottes Macht Verzweifeln nicht, noch sorgen. So thu' Israel rechter Art, Der aus dem Geist erzeuget ward Und seines Gotts erharre. 5. Ob bei uns ist der Sünden viel, Bei Gott ist viel mehr Gnade; Sein Hand zu helfen hat kein Ziel, Wie groß auch sei der Schade. Er ist allein der gute Hirt, Der Israel erlösen wird aus seinen Sünden allen. Dr. Martin Luther, † 1546. 81. 1. Habt ihr denn noch nie erfahren, Wie Er 3. F. Reichardt,+ 1813. ist so treu und gut, Wie Er seit viel tau- send Jah- ren H We sen 4 Lie- bes thut? = Al= len 2. Liebend hat Er ausgesehen Manches lange Jahr nach euch; Wollet endlich Ihn verstehen, Menschen, Kommt in Gottes Reich! 3. Soll der Taumel ewig währen? O, wie lang ihr sucht und irrt! Wollt ihr nicht zu Jesu kehren, Der euch winkt, ein treuer Wirt? 4. Kommt und laßt uns Herberg' nehmen, Kehret bei dem Heiland ein; Da wird Sehnen bald und Grämen, Welt und Schmerz vergangen sein. 5. Wie sich alle Blumen wenden Zu dem hellen Sonnenlicht, Nehmt aus den durchbohrten Händen Alle an, was euch gebricht. Max v. Schenkendor+ 1817. 58 82. Lebendig. mygol od mn gret ton comit dll dra 1. Komm' zu 2. Komm', 0 3. Glau- be P t = W 1. nah, zum Seg- nen 2. sich 3. Gnad' will = rer e- wi dich Chor. f 1. Folg' Sei nem Wort, jetzt iſt es noch Zeit, Er ist uns 2. Gieb Ihm dein Herz und folg' Ihm so= fort! Er ift ein 3. O fühlst du Ihn nicht jetzt dir schon nahn? Mit Lieb und Er Ka= na= an III. Jesuslieder. ; dem Hei- land, kom- me noch heut'! mein Kind, und hö= re Sein Wort, nur fest, der Herr nimmt dich an! 1. Komm'! = 2. fomm'! 1-3. Herrlich, Herr- lich wird 3. komm'. Aus dem Englischen. be= reit Und ruft so freund- lich: ger Hort; Drum mach' dich auf und um- fahn, Komm nur, 0 Sünder, ein! Se- su, es P Ce e Wenn wir ziehn, von Sün- de frei und rein, In das ge= lobete mf ein- mal sein, = sieh' her, ich komm'! 83. Langsam. 3 4 P = 1. em'- ger Hort, in 2. Werk ge nü= gen 3. an Dein Kreuz mich 4. Aug' im To= de = = net 1. Fels des Heils, ge- öff 2. Dem, was Dein Ge- se te 3. Da ich denn nichts brin- gen 4. Jetzt, da ich noch leb' im III. Sesuslieder. 1. Blut, Dei- ner Sei te = = mf Dir! Laß das nicht. Mag ich Nackt und bricht, Wenn durchs an, 2. will, Fließen auch der 3. doch! Hülf- los- ach er 4. geh', wenn ich vor dem = heil' ge Thränen barm' Dich Rich- ter = 1. das frei macht Von der 2. meine Schuld, Herr, mir 3. ich zu Dir! Wa sche 4. öffnet mir, Birg mich, = Aus dem Englischen. mf P mir, Birg mich, spricht, Kann mein kann, Schmieg' ich Licht, Wenn mein Wasser und das rin- gen, wie = ich kleid mich bloß, 0 fin st're Thal ich = cresc. 59 Flut Mir das Heil sein, viel, Tilgt das doch nicht noch! Un rein, Herr, flieh' steh', Fels des Heils ge= = Sün- den Schuld und Macht. hilft nur Dei= ne Huld. mich, sonst sterb' ich em' ger Hort, in hier! Dir! 60 84. mf III. Jesuslieder. Die Liederverse sanft, den Chor kräftig. Aus dem Englischen. 3 2 1. Chor. Es 2. Der P 1. ar= me Sün- der glaub', und fas fe 2. Gottes Gnad' ihm E = 1. Wun- der thut Und Scha- den gut, 2. rein und hell Zu Lieblich. ist ein Born, draus quillt für mich dies Schä- cher fand den 85.& c quillt, Ein ich, wies, Und 1. Ich 2. Ich 3. Ich = je den Kum- mer Denn Christus starb für Ihm in's Pa= ra 3. O Gotteslamm, Dein teures Blut Hat noch die gleiche Kraft! Gieß aus des Geistes Feuerglut, Die neue Menschen schafft! 4. Auch ich war einst in Sündennot, Da half mir Jesu Blut; Drum jauchz' ich auch bis in den Tod Ob dieser Gnadenflut. hör- te hör- te 5. Dies Blut sei all mein Leben lang Die Quelle meiner Lust; Das bleib' mein ew'ger Lobgesang An meines Heilands Brust! hör- te = Pau Je Je Fe R 8 = heil' ges Blut Für teure Blut, Das Wunder- quell, Den Born, der lau= ter macht auch mei- nen da- durch ging = er = = = su su su -0 च stillt. mich. dies. Freun- des Freun- des Freun- des Aus dem Englischen. = = = PP ruf: ,, Komm' ruf: ,, Wer ruf:„ Ich 1. her, be 2. dur- stig = TFT e lad- nes Herz, An Mei- nem Herzen ist, der komm', Und wer kein Geld hat, 3. bin das Licht der Welt, In Fin- ster- nis blick mf pp = 1. Ruh' Für al= len Um- sonst vom = 2. nur 3. mir, So wird dein III. Jesuslieder. 1. wie ich 2. und ich 3. fand in dei- nenSchmerz." Ich kam zu Lebens- strom!" Ich kam Weg er= hellt!" Ich schau- te zu = war, Be= trank Aus Ihm Den = la- den, die- ser schö- nen dhe 50 PP = 1. schenk- te Er mir Fried' und Ruh' Aus See- le 2. ward der Durst ge stillt, Nun Seinem Licht Zur 3. wand- le nun in find'st du trin- te auf zu krank und matt, heil'= gen Mor- gen- 61 Ihm, so Je fu auf und Da Flut, Da stern Und AJ PP. frei- er Huld und Gnad'! leb' ich durchSein Blut. Hei- mat, zu demHerrn.86. Weise: Valet will ich dir geben. C- dur. 1. Ist Gott für mich, so trete Gleich alles wider mich; So oft ich ruf' und bete, Weicht alles hinter sich; Hab' ich das Haupt zum Freunde und bin geliebt bei Gott, Was kann mir thun der Feinde Und Widersacher Rott'! 62 III. Jesuslieder, 2. Nun weiß und glaub' ich feste, Sch rühm's auch ohne Scheu, Daß Gott der Höchst' und Beste, Mein Freund und Vater sei, Und daß in allen Fällen Er mir zur Rechten steh' Und dämpfe Sturm und Wellen Und was mir bringet Weh. 3. Der Grund, da ich mich gründe, Ist Christus und Sein Blut, Das machet, daß ich finde Das ew'ge wahre Gut. An mir und meinem Leben Ist nichts auf dieser Erd'; Was Christus mir gegeben, Das ist der Liebe wert. 4. Mein Jesus hat gelöschet Was mit sich führt den Tod. Der ist's, der rein mich wäschet, Macht schneeweiß was ist rot. In Ihm kann ich mich freuen, Hab' einen Heldenmut, Darf kein Gerichte scheuen, Wie sonst ein Sünder thut. 5. Nichts, nichts kann mich verdammen, Nichts nimmet mir mein Herz, Die Höll' und ihre Flammen, Die sind mir nur ein Scherz; Kein Urteil mich erschrecket, Kein Unheil mich betrübt, Weil mich mit Flügeln decket, Mein Heiland, der mich liebt. 6. Mein Herze geht in Sprüngen Und kann nicht traurig sein, Ist voller Freud' und Singen, Sieht lauter Sonnenschein; Die Sonne, die mir lachet, 3st mein Herr Jesus Christ; Das, was mich singend machet, Ist was im Himmel ist. Paul Gerhardt, † 1676. 87. Weise: Herr und Altfter. Nr. 66. 1. Eines wünsch' ich mir vor allem andern, Eine Speise früh und spät; Selig läßt's im Thränenthal sich wandern, wenn dies Eine mit uns geht: Unverrückt auf Einen Mann zu schauen, Der mit blut'gem Schweiß und Todesgrauen Auf Sein Antlitz niedersank Und den Kelch des Vaters tranf. 2. Emig soll Er mir vor Augen stehen, Wie Er, als ein stilles Lamm, Dort so blutig und so bleich zu sehen, Hangend an des Kreuzes Stamm; Wie Er dürstend rang um meine Seele, Daß sie Ihm zu Seinem Lohn nicht fehle Und dann auch an mich gedacht, Als Er rief: Es ist vollbracht! 3. Ja, mein Jesu, laß mich nie vergeffen Meine Schuld und Deine Huld! Als ich in der Finsternis gesessen, Trugest Du mit mir Geduld; Hattest längst nach Deinem Schaf getrachtet, Eh' es auf des Hirten Ruf geachtet, Und mit teurem Lösegeld Mich erkauft von dieser Welt. 4. Ich bin Dein! Du bist mein! Drücke Herz hinein! Mit Dir sprich Du darauf ein Amen! Treu'ster Jesu, Deinen süßen Jesusnamen Brennend in mein alles thun und alles lassen, In Dir leben und in Dir erblassen, Das sei bis zur letzten Stund Unser Wandel, unser Bund! A. Knapp, † 1861. - 88. III. Jesuslieder. Langsam und innig. E 1. Si- cher in 2. Si- cher in 3. Je su, des = 7 1. Seiner Brust, = 2. Sor- ge 3. starbst für Qual, mich! rit. 1. Da find' ich Him- mels- lust. 2. Durch Je su Wun- den- mal. = 3. Stütß ich mich e= wig- lich. 1. Ruft mir mein Hei- land zu: 2. Frei von des Zweifels Pfad; 3. Bis daß ver- gang'n die Nacht, 1. An meinem Her- zen = 2. Nur et= was Thrä- nen 3. Leuch- tend der Tag er = Je su = Je= su Her- zens = Fine. Ar Ar Zu Hola E Ruhend in Sei- ner Sicher in der Ver- su Sicher auf die- sen Fel Aus dem Englischen. ruh! faat! wacht. = = M men, Si- cher an Los von der Je= su, Du men, flucht, 63 Lie= be, = dung sen Mit holder Hir- ten- stim- me, Frei von dem Druck des Kummers Hier will ich stille warten, E Laß ab vom eignen Nur noch ein wenig Bis an dem gold'nen D. C. al Fine. Rin- gen, Prüfung, ut- fer 64 89. III. Jesuslieder. H 1. Wollt ihr wis- sen, was mein Preis? Wollt ihr fer- nen 2. Wer ist mei- nes Glaubens Grund? Wer stärkt und er3. Wer ist mei- nes Lebens Kraft? Wer ist meines 4. Wer ist mei- nes Todes Tod? Wer hilft in der 1. was ich 2. weckt den 3. Gei- stes Saft? Wer macht fromm mich und gerecht? Wer macht mich zu 4. letzten Not? Wer ver- setzt mich in sein Reich? Wer macht mich den weiß? Wollt ihr sehn mein Eigen- tum? Wollt ihr wis- sen Mund? Wer trägt mei- ne Straf undSchuld? Wer schafft mir des = 1. was mein Ruhm? 2. Va- ters Huld? 3. Got- tes Knecht? ¹- 4. Je- sus, der 4. En- gel gleich? 90.c 1. Immer muß ich 2. Wie Er hieß die 3. Wie Er Hül- fe = Ge kreu- zig = te! 3. Chr. Schwedler, † 1730. = 1. le sen = In dem al- ten heil'- gen 2. kom- men, Wie Er hold fie 3. bar- men Al- len Kran- ken gern ant= = = L. Reichardt, † 1826. = = wie der le sen, wie der Kind- lein kom- men, Kindlein und Er- bar- men, und Er-6 0 Buch, Wie Er ist so ge blickt Und sie auf den = er= wies Und die Blinden 1.sanft gewesen, Oh- ne 2. Arm ge- nom- men Und sie 3. und die Ar- men Sei- ne 91. III. Sesuslieder. 4. Wie Er keinem Sünder wehrte, Sünder wehrte, Der bekümmert zu Ihm kam, Wie Er freundlich ihn bekehrte Ihm den Tod vom Herzen nahm. Langsam. al 5. Immer muß ich wieder lesen, wieder lesen, Les' und weine mich nicht satt, Wie Er ist so treu gewesen, Wie Er uns geliebet hat. Luise Hensel, geb. 1798. Volksweise. List und ohne Trug. an Sein Herz ge- drückt. lie- ben Brit- der hieß. 8 = 65 7 1. Seht ihr auf den grünen Flu- ren Se- nen $$ # hol- den Schä- fer ziehn? Seht ihr auch auf Sei- nen Spuren Schöner 음 = le Fel der blühn? 2. Kennt ihr nicht die frommen Herden? Schauet an den Schäferstab, Den der Vater in dem Himmel Seinen treuen Händen gab. 3. Schaut, ein Lamm hat sich verlaufen, Und Er eilet schnellen Laufs, Läßt den andern ganzen Haufen, Suchet Sein verlornes auf. Univ.- Bibl. Giessen 4. Auf den Schultern heimgetragen Bringt es der getreue Hirt; Keines darf nun ängstlich zagen, Sei es noch so weit verirrt. 5. Möchtet ihr auf dieser Erden Fühlen solche treue Hut, Müßt ihr Schäflein Christi werden, Denen giebt Er selbst Sein Blut. 6. Herr, mein Gott, auf Deinen Weiden, An Dein Brünnlein leite mich; So durch Freuden, als durch Leiden Führe Du mich seliglich. Mar v. Schenkendorf, † 1817. 5 Liederperlen. 66 92. Nicht zu langsam. 3 48 3. Er löser = 4. ImGrun- de 1. frei 2. start 3. hin 4. Je 1. Die sich in Je su of 2. Und wie ver- langt Dein Herz Du mein ein drück' ihn tief = III. Sejuslieder. 1. Sch be= te 2. Wie bist Du 3. Für Dich ist e= wig Herz 4. O Je su, daß Dein Na 4. sein! In Wort und gen en Triebe, Mit dem ge= 30 = = ben ge= ge sus- lie= be = 표 1. Lie= be mich 2. ich hab' Dich 3. e= wig Herz 4. und sonst nichts = ber= sen le er und al zut le Demetrio Bortniansky, † 1825. H 1. ward, Ich will, an- statt an mich Lie- be, gu 2. Dir. Du trau- te = 3. blut. Heil des schwe- ren, tie Werk, in al an die mir so sehr = Neigt sich mein al Zum Heil durch Dein In Herz und Sinn Jurn thin = fen- bart; Ich geb' mich hin dem nach mir! Durch Liebe sanft und zig Gut! Du hast für mich Dich hin- ein! Möcht' Dei- ne sü- Be Macht der s Ia S Lie= be, wo- gen, ge und Leben, me blie= be = fen. sen. les! sen! ich Wurm ge- lie les auch 2 H€ Er- lö ge- prä s = = bet 311 fungsget zu denken, Ins Meer der tes Wesen, Du hast mich, fen Falles, Für Dich ist lem Wesen Sei Je- sus Gerh. Terstegen, † 1769. 93. Sanft bewegt. P mf LE = 1. En= den, 2. Wäl- der 3. Mon den 1. Schön- ster Herr Je 2. Schön sind die Fel 3. Schön leucht't die Son f 22 Got- tes = In der Und die 1. Dich will ich lie 2. Je sus ist schö 3. Je sus leucht't schö = 1. meiner See le = 2. un ser trau- rig 3. all' die Eng'l im III. Jesuslieder. 21 = ben, = ner, ner, = S 11 und Ma schö= nen Ster- = ne 표 B Freud' und Kron'! Herz er= freut. Himmels- saal. su, der, ne, = Aus dem 12. Jahrh. mf ri en Sohn: Früh- lingszeit; all Herr- scher al= ler Schö- ner sind die Schö- ner leucht't der = H zu- mal; = 8 Dich will ich Je sus ist = Je sus leucht't rei bir eh rei 67 = = ren, Du ner, Der ner Als 4. Alle die Schönheit Himmels und der Erden Ist verfaßt in Dir allein. Jesu, wir flehen, Wollst auf uns sehen Mit Deiner Augen mildem Schein. 5. Wann endlich sterbe, Daß ich nicht verderbe, Laß mich Dir befohlen sein! Wanns Herz wird brechen, Laß mich dann sprechen:„ Jesu nimm auf die Seele mein!" Kreuzfahrerlied aus dem 12. Jahrh. 5* 68 94. zut Etwas lebhaft. € immer- hin Ü- ber mei- nen gu H III. Jesuslieder. 1. Weil ich Je- su Schäf- lein bin, Freu' ich mich nur 95. = ten Hirten, Der mich wohl weiß be wir= ten, Der mich lie= bet, Der = Freudig bewegt. 6 8 Und bei meinem Na- men nennt. 2. Unter Seinem sanften Stab Geh' ich ein und aus und hab' Unaussprechlich süße Weide, Daß ich keinen Mangel leide. Und so oft ich durstig bin, Führt Er mich zum Brunnquell hin. 3. Sollt' ich denn nicht fröhlich sein, Ich beglücktes Schäfelein? Denn nach diesen schönen Tagen Werd' ich endlich heimgetragen In des Hirten Arm und Schoß: Amen! ja mein Glück ist groß! Luise v. Hayn, † 1782. mich kennt, DH = 1. Wohl glänzt in lieb- lich 2. Wohl strahlt hie- nie- den 3. Bei Tag und Nacht zu = Aus dem Englischen. schöner Pracht Der hoch- ver- ehrt Manch' Land und Meer Bleibt 1. Ster- ne 2. Ordens Heer am Him- mels- plan, Doch giebt's nur Ei stern, manch' Di= a= dem; Doch wer er= mißt 3. Die ser Stern mir stets in Sicht Und gießt vom Him- mel 1. der die Nacht Des Sün 2. Glanz und Wert Des ho 3. süß und hehr Mir Trost 7 = = Stern! III. Jesuslieder. 1. Sün der her- zens lich ten = = 2. ho hen Sterns von Beth= le = 3. Trost ins Herz und An- ge= ficht. = Herr = = = = der her zens hen Sterns von ins Herz und = li- cher = S Stern! kann. hem? 1-5. Herr S P le- hem, herr= li- cher, herr- li- cher = 69 = = = lich ten kann, Des Beth le hem? Des Angesicht, Mir Chor. Stern nen, den li- cher Beth Stern! 4. Er ist mein Führer überau, Ihm will ich trau'n, auf Ihn nur schau'n, Er bringt mich über Berg und Thal:: Zu jenen lichten Salemsau'n.:,: von 5. Herz, juble laut voll Lust und Freud', Du haft das schönste Diadem; Dir strahlt in alle Ewigkeit:,: Der Weisen Stern von Bethlehem!:,: 70 96. Nicht zu langsam. 3 8 3 10 1. Er den 80 Red.- lich 2. Je sus Sei- ne sind feit fte III. Sesuslieder. SED 1. Der beste Freund ist Denn bei dem falschen 2. Die Menschen sind wie in dem Him- mel, Auf Welt- ge- tüm- mel Steht ei= ne Wie- ge, Mein Daß, wenn ich gleich dar- nie- der- lie- ge, Mich = oft het Nach L. Reichardt, † 1826. nicht Freun- de viel; auf dem Spiel: Drum hab' ich's im- mer fel- sen- feſt, = = Er ist's, der mit mir Freundschaft doch nicht läßt. 1. so ge- meint: Mein Je= sus ist 1. lacht und weint. Mein Je sus ist = der der be= ste Freund. beste Freund. 3. Mein Freund, der mir Sein Herze giebet, Mein Freund, der mein, und ich bin Sein, Mein Freund, der mich beständig liebet, Mein Freund bis in das Grab hinein. Drum hab' ich's immer so gemeint: Mein Jesus ist der beste Freund. 4. Er läßt sich selber für mich töten, Bergießt für mich Sein eigen Blut; Er steht mir bei in allen Nöten, Er spricht für meine Schulden gut. Ach, hab' ich's nun nicht recht gemeint? Mein Jesus ist der beſte Freund. Benj. Schmolt, † 1737. 97. fe 1. Ein Gärtner geht im Garten, Wo tausend Blu- men blühn, und alle treu zu war- ten, Ist ein- zig Sein Be 14 müh'n, Ist ein- zig Sein Be- müh'n. = = 2. Der gönnt Er sanften Regen, Und jener Sonnenschein: Das nenn' ich treues Pflegen,:,: Da müssen sie gedeihn.:;: 3. In liebenden Gedanken Sieht man sie fröhlich blühn; Sie möchten mit den Ranken:: Den Gärtner all' umziehn.:,: 4. Und wenn ihr Tag gekommen, Legt Er sie an Sein Herz, Und zu den Sel'gen, Frommen:: Trägt Er sie himmelwärts;:;: 5. Zu Seinem Paradiese, Zu Seiner schönen Welt, Die nimmermehr wie diese:: In Staub und Asche fällt.:,: 8 6. Hier muß das Herz verglühen, Das Weizenkorn verdirbt; Dort oben gilt ein Blühen,:,: Das nimmermehr erstirbt.:: 7. Du Gärtner, treu und milde, O laß uns fromm und fein Zum himmlischen Gefilde,:,: Zum ew'gen Lenz gedeihn.:,: 817, Mar v. Schenkendorf, † 1817. H. C. Breidenstein, 1824. Choralmäßig. 98. e P P 1. mein nur ist, Wenn mein 2. al- les gern, Folg' an 3. Va- ter- land: Und es 4. Him- mel mein; E wig PP 1. Sei- ner 2. Treu- ge 3. Wie ein 4. Sei- ner III. Sesuslieder. = 1. Wenn ich Ihn nur 2. Wenn ich 3. Wo ich 4. Wenn ich cresc. ६ Treu sinnt Erb Lie = = A = Herz bis mei- nem ha Ihn nur ha ha Ihn nur Ihn nur ha fällt mir wird zu = e nie ver nur mei nem die teil in be Flut mir a g g 8 = f N = hin zum Wan- der je= de fü 08 Gra sta Ga La Ber H gißt: Weiß ich Herrn; Las- se = Hand. Längst ver sein, Wenn Er be, Wenn Er be, Laß ich be, Ist mein Ist der be, = 71 = = = = 8 be be be be Ō nichts von still die miß= te wird in 72 2. an = 3. Brüt= 4. Freu S 8 1. Lei- de, Füh- le dern Brei- te 99. $ der Find'ich den Mich auf Mäßig. 21 2 4 mf 1. bleib' ich Dir doch treu, 2. Du ge= stor= ben bist, 3. im- mer je- dem bei; 4. las= se nicht von mir; = = III. Jesuslieder. = 1. aus- ge- stor- ben sei. 2. le- bens- lang vergißt. 3. bleibst Du 4. e wig = den noch treu; sein mit Dir. le 1. Wenn al 2. Oft möcht' ich 3. Du 4. Ich stehst voll ha be 144 nichts als lich- te nun in Seinen grü- nen Lebens = vol- le Andacht, Lieb' und Freu = de. Straßen wandern. Jüngern wie= der. = au= en wei= den. Fr. L. v. Hardenberg, t 1801. F. Mendelssohn- Bartholdy,+ 1847. un= treu bit ter treu= er Lie= be Dich em= pfun- den, = wer den, So wei= nen, Daß BE Für mich um- fing Dich Von Lie= be Die treu- ste Einst schau- en = nur ge Lie= be mei- ne 00 = = Daß Dank- bar keit auf Er- den Nicht Und man- cher von den Dei- nen Dich Und wenn Dir keiner blie- be, So Laß innig mich ver- bun- den Auf = = Noch S = B Lei den, VerM trie- ben Haft sie get, Am Brü- der Auch } 1. gingst für mich in Schmerz; Drum 2. Du so viel Und ge= than; 3. En de fühlt man sie, 4. wie der Weint Und = him- mel- wärts 1. e= wig 2. mer ge 3. find- lich = 4. fal len = = = die denkt an Dir Auf = 1. Freuden 2. Lie ben, Und 3.schmie- get Sich 4. nie der Und III. Jesuslieder. mf fes Herz, dar= an? Dein Knie, ans Herz, e= wig die wer ge= denkt kind- lich len fal = # 7 TORS geb' ich Dir mit Freu- den Auf doch, wer kennt Dein Lie- ben, Und bitter- lich und schmie- get Sich sin- ten lie- bend nie- der Und = = f Drum Und Weint Und geb' ich Dir mit doch wer kennt Dein bit fin ses Herz. dar- an? an Dein Knie. Dir ans Herz. = ter S lich fen lie = 73 = und bend Fr. L. v. Hardenberg, † 1801. 100. Eigene Weise. A- dur. 1. Herzlich lieb hab' ich Dich, o Herr, Ich bitt', wollst sein von mir nicht fern Mit Deiner Hülf' und Gnaden! Die ganze Welt erfreut mich nicht, Nach Himm'l und Erden frag' ich nicht, Wenn ich nur Dich kann haben. Und wenn mir gleich mein Herz zerbricht, Bist Du doch meine Zuversicht, Mein Teil und meines Herzens Trost, Der mich durch Sein Blut hat erlöst. Herr Jesu Christ, mein Gott und Herr, mein Gott und Herr, In Schanden laß mich nimmermehr! 2. Es ist ja Dein Geschenk und Gab' Mein Leib und Seel' und was ich hab' In diesem armen Leben; Damit ich's brauch' zum Lobe Dein, Zu Nuß und Dienst des Nächsten mein, Wollst mir Dein' Gnade geben! Behüt' mich, Herr, vor falscher Lehr', Des Satans Mord und Lügen wehr?, In allem Kreuz erhalte mich, Auf daß ich's trag' geduldiglich! Herr Jesu Christ, mein Herr und Gott, mein Herr und Gott, Tröft' meine Seel' in Todesnot! 74 III. Jesuslieder. 3, Ach Herr, laß Dein lieb' Engelein Am letzten End' die Seele mein In Abrahams Schoß tragen, Den Leib in sein'm Schlafkämmerlein Gar sanft ohn' einig' Qual und Pein Ruhn bis zum jüngsten Tage. Alsdann vom Tod erwecke mich, Daß meine Augen sehen Dich In aller Freud', o Gottessohn, Mein Heiland und mein Gnadenthron! Herr Jesu Christ, erhöre mich, erhöre mich! Ich will Dich preisen ewiglich! prip.E Martin Schalling, 1608. dhi 101. Weise: Mach's mit mir, Gott nach Deiner Güt'. G 1. Mein Her = ze, Ich muß bei 6 ei= len; Ich muß von hin- nen Was soll ich hier ver- wei- len, J re= de mei- nem 102. 25€ n Drum weg! mein Geist sich dort- hin streckt. = mir nicht drein, Je su sein, = Da Ei- tel- keit die Welt be- deckt? 2. Mein Herzensfreund, ich laß Dich nicht, Sch kann nichts bessers haben, In Dir ist Ruh' und Freudenlicht, Du kannst vollkommen laben. Nichts ist, das mehr Vergnügung giebt, Als von Dir, Jesu, sein geliebt. 3. Du, Du bist mein, und ich bin Dein, Wir sind in Eins verbunden: Dies gute Teil hab' ich allein Durch Deine blut'ge Wunden. Du bist mein Fels, der mich nicht läßt, Auf Dir ruht meine Seele fest. 4. Herr Jesu! ohne Dich muß mir Die Welt zur Hölle werden: Ich habe, hang' ich nur an Dir, Den Himmel schon auf Erden. Es quillt mein Lebens- Trank von Dir, Du setzt Dich mir zum Manna für. pod 5. O fel'ge Stunde, da man Dich Ins Herze kann recht schließen! Wie läßt Du da so süßiglich Genad' und Frieden fließen. Drum rede mir nur niemand drein: Ich will und muß bei Jesu sein! 1738. 1. Ich will Dich lie- ben, mei- ne Stär- ke, Ich will Dich lieben, mit dem Wer- fe ondinsothdist III. Sesuslieder. Ich will Dich lieben meine Zier; l Und immer währen- der Be- gier; ind= nd S+ schön- stes Licht, Bis mir das Her- ze bricht. bibilms 75 Ich will Dich lie- ben, 2. Ich will Dich lieben, o mein Leben, Als meinen allerbesten Freund; Ich will Dich lieben und erheben, So lange mich Dein Glanz bescheint; Ich will Dich lieben, Gottes Lamm, Als meinen Bräutigam. 3. Ach daß ich Dich so spät erkennet, Du hochgelobte Schönheit Du! Und Dich nicht eher mein genennet, Du höchstes Gut und wahre Ruh'; Es ist mir leid und bin betrübt, Daß ich so spät geliebt! 4. lief war Dich, Dich nicht; Sch hatte mich von Dir gewendet und liebte das geſchaffne Licht. Nun aber ist's durch Dich geschehn, Daß ich Dich hab' ersehn. 5. Ich danke Dir, Du wahre Sonne, Daß mir Dein Glanz hat Licht gebracht; Ich danke Dir, Du Himmelswonne, Daß Du mich froh und frei gemacht; Ich danke Dir, Du güld'ner Mund, Daß Du mich machst gesund! 6. Ich will Dich lieben, meine Krone, Ich will Dich lieben, meinen Gott; Ich will Dich lieben ohne Lohne Auch in der allergrößten Not; Ich will Dich lieben, schönstes Licht, Bis mir das Herze bricht. I. Angelus Silefius, † 1677. 50 103. Weise: Selenbräutigam. G- dur. 1. Jesu, geh' voran Auf der Lebensbahn; Und wir wollen nicht verweilen, Dir getreulich nachzueilen: Führ' uns an der Hand Bis ins Vaterland. 2. Soll's uns hart ergehn: Laß uns feste stehn Und auch in den schwersten Tagen Niemals über Lasten klagen; Denn durch Trübsal hier Geht der Weg zu Dir. 3. Rühret eig'ner Schmerz Irgend unser Herz, Kümmert uns ein fremdes Leiden: Oso gieb Geduld zu beiden. Nichte unsern Sinn Auf das Ende hin. 4. Ordne unsern Gang, Liebster, lebenslang. Führst Du uns durch rauhe Wege, Gieb uns auch die nöt'ge Pflege. Thu' uns nach dem Lauf Deine Thüre auf! Nic. L. Graf v. Zinzendorf, † 1760. 76 104. Gemütlich. 105. III. Jesuslieder. f 1. Nun so Daß ich 2. Je- sus Denn er 1. Wo ich Bis daß 2. Vor des Bringt oft = 1. Sün- de fah- ret hin, Weil ich schon in Je- su 2. mich ver= for- nes Kind, Daß mein Glau- be Gna- de bleibt es fest da= bei, gen sei. su = ei mein höch- stes Gut, Je ift gab sein se= lig bin; l ich's ge- winn] LammesThron, bö- sen Lohn.f Brüderchoralbnch. 3. Herr ich hang' allein an Dir, Nimm nur alles selbst von mir, Was Dir nicht gefällig ist, Weil Du doch mein alles bist. 4. Amen, ja, Du hörest mich, Und ich armer lobe Dich; Ja, zum voraus werd' ich schrei'n: Jesus wird mein Helfer sein! E. G. Woltersdorf, † 1761. 1. Ich will stre Ich will 2. Als be Will ich Welt und teu- res Blui) Ach für ben rin= gen, Ein ru ei Nach dem Le ben, zu- drin- gen, = = Stufen len wei fen Zu den len; Das Ver 4 T Hält man mich, so Wer auch läuft und bin! find'! = = lauf ich fort; läuft zu schlecht, 1. Bin ich matt, so 2. Der versäumt sein 1. durch- ge = III. Jesuslieder. = drun- gen, Bis zum Kleinod hin! 2. das mag schwin- den; Ich will nichts da= von. 77 ** ruft das Wort: Fort- ge= run- gen, = nen= recht. Was da Kro = hin tent, 3. Jesu richte Mein Gesichte Nur auf jenes Ziel; Lenk' die Schritte, Stärk die Tritte, Wenn ich Schwachheit fühl'. Lockt die Welt, so sprich mir zu, Schmäht sie mich, so tröfte Du; Deine Gnade führ' gerade Mich aus ihrem Spiel! 4. Du mußt ziehen: Mein Bemühen Ist zu mangelhaft. Wo ihr's fehle, Fühlt die Seele: Aber Du hast Kraft, Weil Dein Wort ein Leben bringt, Und Dein Geist das Herz durchdringt. Dort wird's tönen bei dem Krönen: Gott ist's, der es schafft. Ph. Fr. Hiller, † 1769. 106. Eigene Weise: A- dur; oder Weise: Einer ist König, Immanuel. Nr. 12. 1. Jesu, hilf siegen, Du Fürste des Lebens, Sieh', wie die Finsternis dringet herein: Wie sie ihr höllisches Heer nicht vergebens Mächtig aufführet, mir schädlich zu sein. Satan, der sinnet auf allerhand Ränke, Wie er mich sichte, zerstöre und kränke. 2. Jesu, hilf stegen, der Du mich erkaufet, Rette, wenn Fleisch und Blut, Satan und Welt Mich zu berücken ganz grimmig anlaufet, Oder auch schmeichelnd sich listig verstellt. Wenn Babel wütet von außen und innen, Laß mir, Herr, niemals die Hülfe zerrinnen. 3. Jesu, hilf stegen, ach! wer muß nicht klagen: Herr, mein Gebrechen ist immer vor mir. Hilf, wenn die Sünden der Jugend mich nagen, die mein Gewissen mir täglich hält für; Ach! laß mich schmecken Dein kräft'ges Verfühnen, Und dies zu meiner Demütigung dienen. 4. Sesu, hilf siegen, und lege gefangen In mir die Lüste des Fleisches, und gieb, Daß bei mir lebe des Geistes Verlangen, Aufwärts sich schwingend durch heiligen Trieb. Laß mich eindringen ins göttliche Wesen, So wird mein Geist, Leib und Seele genesen. 5. Jesu, hilf siegen, wenn alles verschwindet, Und ich mein Nichts und Verderben nur seh', Wenn kein Vermögen zu beten sich findet, Wenn 78 III. Sesuslieder. ich muß sein ein verschüchtertes Reh: Ach, Herr, so wollst Du im Grunde der Seelen Dich mit dem innersten Seufzen vermählen! 6. Jefu, hilf siegen, Und laß mir's gelingen, Daß ich das Zeichen des Sieges erlang', So will ich ewig Dir Lob und Dank singen, Jesu mein Heiland, mit frohem Gesang. Wie wird Dein Name da werden gepriesen, wo Du, o Held, Dich so mächtig erwiesen! Joh. H. Schröder, † 1728. 107. 1. Mein Schö- pfer, steh' mir bei, Dein Auge zum Opfer nie- der = Au Le- bens Licht, Hier leg' ich Herz und Glie- der Vor Dir ge bricht. = 4 O Sei mei- nes lei te mich, Bis mir mein Und wid- me mei- ne Kräf= te Für Dich und Dein Ge- schäf- te. Du willst ja, daß ich Dei- ne sei; Drum, Schöpfer, steh' mir bei! 2. Mein Heiland wasche mich Durch Dein so teures Blut, Das alle Flecken tilgt Und lauter Wunder thut; Schließ die verirrte Seele In Deine Wundenhöhle, Daß sie von Zorn und Sünde Hier wahre Freiheit finde. Ich bin verloren ohne Dich, Mein Heiland, wasche mich! 3. Mein Tröster, gieb mir Kraft, Wenn sich Bersuchung zeigt, Regiere meinen Geist, Wenn er zur Welt sich neigt. Lehr' mich den Sohn erkennen, Ihn meinen Herren nennen, Sein Gnadenwort verstehen, Auf Seinen Wegen gehen. Du bist, der alles Gute schafft: Mein Tröster, gieb mir Kraft! 4. Gott Vater, Sohn und Geist, Dir bin ich, was ich bin. Ach drücke selbst Dein Bild Recht tief in meinen Sinn. Erwähle mein Gemüte Zum Tempel Deiner Güte, Berkläre an mir Armen Dein gnadenreich Erbarmen. Wohl mir, wenn Du der meine heißt, Gott Vater, Sohn und Geiſt! 108. ben je = Rasch und kräftig. 11 # 3 4 the sid Herr Je- su, Dir leb' ich, Herr Se- su, Dir H leid' ich, Herr Je su, Dir sterb' ich; Dein bin ich tot und leim' disld d III. Jesuslieder. dig. Mach' mich D Je lig! A=- asphisi m dhe foot of in pod en pop men. is doi 79 Chr. Palmer,+ 1875. fut on wig OLL 31000 619 5103 hind find mot d 5 201 IV. Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. 109. Weise: Christus, der ist mein Leben. Es- dur. 1. Ach, bleib' mit Deiner Gnade Bei uns, Herr Jesu Christ, Daß uns hinfort nicht schade Des bösen Feindes List. 2. Ach bleib' mit Deinem Worte Bei uns Erlöser wert, Daß uns beid', hier und dorte, Sei Güt' und Heil beschert. 3. Ach bleib' mit Deinem Glanze Bei uns, Du wertes Licht; Dein Wahrheit uns umschanze, Damit wir irren nicht. 4. Ach, bleib' mit Deinem Segen Bei uns, Du reicher Herr; Dein Gnad' und all's Vermögen In uns reichlich vermehr. 5. Ach bleib' mit Deinem Schutze Bei uns, Du starker Held, Daß uns der Feind nicht truke, Noch fäll' die böse Welt. 5. Ach, bleib' mit Deiner Treue, Bei uns, mein Herr und Gott; Beständigkeit verleihe, Hilf uns aus aller Not. Josua Stegmann,+ 1832. 110. Eigene Weise. C- dur. 1. Ein' feste Burg ist unser Gott, Ein' gute Wehr' und Waffen; Er hilft uns frei aus aller Not, Die uns jetzt hat betroffen, Der alt' böse Feind Mit Ernst er's jetzt meint, Groß' Macht und viel List Sein' grausam Rüstung ist: Auf Erd'n ist nicht sein's Gleichen. 2. Mit unsrer Macht ist nichts gethan, Wir sind gar bald verloren: Es streit't für uns der rechte Mann, Den Gott selbst hat erkoren. Fragst du, wer der ist? Er heißt Jesus Christ, Der Herr Zebaoth, Und ist kein andrer Gott, Das Feld muß Er behalten. 2. Und wenn die Welt voll Teufel wär' Und wollt' uns gar verschlingen, So fürchten wir uns nicht so sehr, Es soll uns doch gelingen. Der Fürst dieser Welt, Wie sau'r er sich stellt, Thut er uns doch nichts, Das macht, er ist gericht: Ein Wörtlein kann ihn fällen. 4. Das Wort sie sollen lassen stchn Und kein'n Dank dazu haben, Er ist bei uns wohl auf dem Plan Mit Seinem Geist und Gaben. Nehmen sie den Leib, Gut, Ehr', Kind und Weib, Laß fahren dahin, Sie haben's kein'n Gewinn, Das Reich muß uns doch bleiben. Dr. Martin Luther, † 1546. 111. 4 s 1. Le 2. le= Kampf- und Siegeslieder. = Ja, Dir sei 2. Zu Deinen 1. Je- su, Du himm- li- sches, herr- liches Haupt! Leib und Seel' gänz- lich ver- traut! Füßen der fil- berne Mond. Um Dein Haupt win- den die Stern' ei- ne Kron'.) + 1. Star- ter Herr Ze- ba- oth, Du un- ser Herr und Gott, Dir, Herr, er geb ich mich Nun und auf e= wig- lich; 2. Die Son- ne eh- ret Dich, Es un- ter- wir- fet sich Kein Un- voll- kom- men- heit, Min- dert DeinHerrlich keit, ben Wil- lig- lich ge- ben; bet, Al- les, was schwe- bet, = de Al- les, ja Al- les, was 81 = Will Dir mein Al- les, was al= les, was Him-mel und 8 = 1. im- mer ich bin, Geb' ich mit Freu- den, Herr Je- su, Dir hin! 2. Er- denschränkt ein, Muß Dei- ner Majestät unter- than sein. 3. Gott Dich erwählet hat zu einer Zufluchtsstatt Allen Bedrängten und Sündern gemein. Du bist ein Helfer groß, Machst uns von Sünden los, So groß auch immer der Jammer mag sein. Kannst in Gefahren Uns wohl bewahren,:,: Scharen von Feinden vertilgen gar bald Durch Deine himmlische Siegesgewalt.:,: 4. Zu Dir im Jammerthal Rufen wir allzumal, Der Du in Finsternis bist unser Licht. Laß nicht die Diener Dein, Die Dir ergeben sein, Laß und versäume uns Du nimmer nicht. Uns alle leite Und für uns streite, Führe, regiere, verschaffe, daß all' Wir einst eingehen zum himmlischen Saal!:,: Liederperlen. 6 82 112. M = Be- bet, ihr Fein- de, und ge = = IV. Reichslieder. 1. Ei- ner ist König, Im- ma- nu= el fte= get, 3i- on hingegen sei innig ver- gnü get, = = uns S 113. bet = die Flucht, Leben, unendlichen Frie- den, Freu- de die Fül- le 5 &= wi- ges hat beschieden. 2. Stärket die Hände, ermuntert die Herzen, Trauet mit Freuden dem ewigen Gott! Jesus die Liebe versüßet die Schmerzen, Reißet aus Ängsten, aus Jammer und Not. Ewig muß unsere Seele genesen In dem holdseligsten, freundlichsten Wesen. 3. Zion, wie lange haft du nun geweinet? Auf! und erhebe dein sinkendes Haupt! Siehe, die Sonne der Freuden erscheinet Tausendmal heller, als du es geglaubt. Jesus, der lebet, die Liebe regieret, Die zu den Quellen des Lebens dich führet. 4. Laufet nicht hin und her, eilet zur Quelle; Jesus, der bittet: kommt alle zu mir. Sehet, wie lieblich, wie lauter und helle Fließen die Ströme des Lebens allhier. Trinket, ihr Lieben, und werdet erquicket: Hier ist Erlösung für alles, was drücket. 5. Streitet nur unverzagt, seht auf die Krone, Die euch der König des Himmels anbeut: Selbsten Jehova wird Siegern zum Lohne, Wahrlich dies Kleinod verlohnt sich den Streit; Streitet nur unverzagt, seht auf die Krone: Selbsten Jehova wird Siegern zum Lohne. 3. 2. Konr. Allendorf, † 1774. 1. Fah- re fort, Fah- re fort, 3i on fah- re = Kampf- und Siegeslieder. 2 fort im Licht! Ma che dei- nen Leuch- ter hel- le, Laß die erste = 83 J Jp Liebe nicht, Su- che stets die Lebens- quel- le! Zion drin- ge 0 -0durch die en- ge Pfort! Fah- re fort, Fah- re fort! 2. Leide dich, Leide dich, Zion, leide ohne Schen Träbsal, Angst mit Spott und Hohne, Sei bis in den Tod getreu, Siehe auf die Lebenskrone! Zion, fühlest du der Schlangen Stich: Leide dich, Leide dich! 3. Brich herfür, Brich herfür, Zion, brich herfür in Kraft! Weil die Bruderliebe brennet, Zeige, was Der in dir schafft, Der als Seine Braut dich kennet. Zion, durch die dir gegebne Thür Brich herfür, Brich herfür! 4. Halte aus, Halte aus, Zion, halte deine Treu! Laß dich ja nicht laulich finden! Auf, das Kleinod rückt herbei! Auf, verlasse, was dahinten! Zion, in dem letzten Kampf und Strauß Halte aus, Halte aus. Joh. Euseb. Schmidt, † 1745. 300 Gall 114. Weiſe: Dir, Dir, Jehova, will ich fingen. 1. Wach auf, du Geist der ersten Zeugen, Die auf der Mau'r als treue Wächter stehn, Die Tag und Nächte nimmer schweigen, und die getrost dem Feind entgegen gehn; Ja, deren Schall die ganze Welt durchdringt Und aller Völker Scharen zu Dir bringt. OUR TEACHD 2. O daß doch bald Dein Feuer brennte! O möcht' es doch in alle Lande gehn; Ach, Herr, gieb doch ir Deine Ernte Viel Knechte, die in treuer Arbeit stehn, O, Herr der Ernte, siehe doch darein: Die Ernt' ist groß, die Zahl der Knechte klein. 3. O, gieb Dein Wort mit großen Scharen, Die in der Kraft Evangelisten sein! Laß eilend Hülf' uns widerfahren Und brich in Satans Reich mit Macht hinein. O, breite, Herr, auf weitem Erdenkreis Dein Reich bald aus zu Deines Namens Preis! K. H. v. Bogaşth, † 1774. ind 6* 84 115. IV. Reichslieder. e 1. 2ö- wen, laßt euch wie- der- fin- den, Wie im = = er sten Chri- sten- tum; = Bernh. Klein,+ 1832. Selbst der Sa- tan = Die nichts konn- te it ber- win- den: = Seht nur an ihr Mär- tyr- tum, Wie in Lieb' sie glit- hen, # Wie sie Feuer sprühen, Daß sich vor der Ster- bens- luſt fürch- ten muß. 2. In Gefahren unerschrocken Und von Lüsten unberührt, Die aufs Eitle konnten locken, War man damals, die Begierd' Ging nur nach dem Himmel; Fern aus dem Getümmel War erhoben das Gemüt, Achtete, was zeitlich, nicht. 3. Ganz großmütig ste verlachten, Was die Welt für Vorteil hält, Und wornach die meisten trachten, Es mocht' sein Ehr', Wollust, Geld; Furcht war nicht in ihnen, Auf die Rampfschaubühnen Sprangen sie mit Freudigkeit, hielten mit den Tieren Streit. 4. O daß ich, wie diese waren, Mich befänd auch in dem Stand! Laß mich doch im Grund erfahren, Mein Gott, Deine starke Hand; Mach' mich recht lebendig, Gieb, daß ich beständig Bis in Tod durch Deine Kraft Übe gute Ritterschaft. 5. Gieb, daß ich mit Geisteswaffen Kämpf in Jesu Löwenstärk, Und hier niemals möge schlafen, Daß mir dieses große Werk Durch Dich mög' gelingen, Und ich tapfer ringen, Daß ich in die Luft nicht streich', Sondern bald das Ziel erreich'. 116. Lebendig. 1. Kin- der 2. Macht ist 3. ma= nu = mf Kampf und Siegeslieder. € = = all'! Wohl- an, wohl- an Es fte het Der Feind flieht in ihm groß; el! 1. Steht auf, steht auf zum Strei- te, Jhr Got- tes 2. Steht auf, steht auf zum Strei- te, Des Fein- des 3. Steht auf, steht auf zum Strei- te, Hier ist Im= 1. dem Po- sau- nen- schall! Des Königs 2. Hölle finft- rer Troß! Doch fürch- tet 3. ret tet ist die Seel'! Dem Sie ger = la 1. führt von Sieg zu Sieg! 2. euch floß Chri- sti Blut. 3. em'= gen Le bens Kron'. = 1. geht's zum heil'- gen Krieg; Zu Je= su 2. fa- Bet Glaubens- mut! Zieht an = Aus dem Englischen. noch zur die heu = te Sei= te Wei= te, 8 l: 85 = 老 laßt uns stehen, Er die Macht von o= ben, Für 3. sel' ger Gna- den- lohn Des Himmels Heil und Segen, Des = = Fah= nen we= hen, Nun nicht sein To winkt ent- ge = ben, O gen Als Folgt Der Era 86 117. 21-100) 32 2. meisid 1. wer den 2. Hoff- nung 3 4-8 1. nie 2. fro= = 1. Steil und Se- lig Ü Die der IV. Reichslieder.co Lauf un = 2. Der bis in den Ihrem Heiland 1. Der uns zur Vol- len- dung lei- tet; Und zur Eh- red Se su streitet; Tod Ge- treu- en, ganz sich wei- hen, der finkt. ne blickt. dor- nig ist wer ber- schweng- lich Lust der Tun 64 voll- bringt ver= rückt ist ihn ift Welt der be der ent= Pfad, trat Lohn flohn Se lig, De== ren = Und nicht kraft- los Nach der Sie- ges= 3. Den am Kreuz wir bluten sahn, Der hat uns den Lohn errungen Und zu Seines Himmels Höh'n Sich vom Staub emporgeschwungen. Sieger in der Todesnacht, Sprach Er selbst:„ Es ist vollbracht!" 4. Zieh', o Herr, uns hin zu Dir, Zieh uns nach, die Schar der Streiter; Sturm und Nacht umfängt uns hier, Droben ist es still und heiter; Jenseits hinter Grab und Tod Strahlt des Himmels Morgenrot. 5. Auf denn, Mitgenossen, geht Mutig durch die kurze Wüste! Seht auf Jesum, wacht und fleht, Daß Gott selbst zum Kampf uns rüste; Der im Schwachen mächtig ist, Giebt uns Sieg durch Jesum Christ! 118. 1. Wer will ein Der stell' sich dal 2. Die Kriegs- ma= nier ist Des einen Kampf ist D 1. nicht ein Wider christ, er be ist! dort, fort.) 7 ru= - fen Kampf- und Siegeslieder. 1. dem, der bei 2. macht ihn Gott 2. Wahl- statt hier und an- dern geht noch = = ihr steht! ge- sund = 1. breit: Frisch auf frisch 2. Kraft Zu ſei Je su sein, = Strei- ter auf dem Kampf- platz ein, man- cher- lei, bald vor- bei, = 87 Und Wie Die Des Sne SER Die Kreu- zes- fahne weht; Wohl Wird auch ein Strei- ter wund, So auf, zum Streit! ner Ritter= schaft. P T Drom- me= ten schal= len weit und Und schenkt ihm wie- der neu 100 de saute mon = = e 3. Ist nun der Widerpart gedämpft, So folgt der Gnadenlohn: Ein jeder, welcher recht gekämpft, Kriegt eine Siegeskron', Ein schönes Königreich, Da er den Engeln gleich, Mit Macht und Herrlichkeit geziert, Auf ewig triumphiert. 4. So kommet denn und bücket euch Vor Jesu Christi Thron! Ihr Streiter kommet allzugleich, Schart euch um Gottes Sohn! Hebt euer Haupt empor! Er geht in allem vor; Drum seid getrost und folget nur Auf eures Feldherrn Spur! 5. Wohlan, mein Herzog und mein Fürst, Bei Dir meld' ich mich an; Ich weiß, daß Du mir zeigen wirst, Was Deine Stärke kann. Gieb mir, was ein Soldat Zum Kampfe nötig hat: Ein standhaft Herz bis in den Tod Aus Dir Herr Zebaoth! Hieronymus Annoni, † 1770. 88 119. fe J 1. Was ist die Macht, was ist die Kraft, Des Chri- sten 2. Was kann wie ein zweischneidigSchwert, Das blin- kend 3. Was braust da- her wie Win- des- braut Und ü= ber1. ren, Die un 2. den, Die Gei 3. ren Gleich ei 1. stol- ze Rit- ter- schaft, DerSchild undSchirm u. Schmuck der 2. aus der Schei- de fährt, Mark und Ge- bein im Hui zer 3. donnert Donners Laut? Was donnert in der Sünder = be = = IV. Reichslieder. dia Fo to did pp 8 5 = stoch- ne Wehr der Wehren, In je- der und die Lei- ber schei- den? Was hat so ster nem Schwur von Gott ge- schworen? Was ist's, das = a 2 Ch schnei Oh 0 1. Not und Fahr der Hort? 2. freis- lich schar- fen Ort? 1-3. Das ist das Wort, das fe= ste Wort! 3. durch die See- le bohrt? 4. Was säuselt wie ein Westenwind Vom Frühlingshimmel sanft und find? Was säuselt liebreich durch die Herzen, Ein Trost und Balsam aller Schmerzen? Was wehet alle Sorgen fort? Das ist das Wort, das fefte Wort. 5. O Wort der Macht, o Wort der Kraft, Du meines Herzens Ritterschaft, Wollst ewig in und bei mir bleiben, Durch Donner und durch Säusel treiben Zum rechten Kampfe fort und fort, Mein starkes Wort, mein festes Wort. E. M. Arndt, † 1860. 120. 1. Sach', an fie nicht 2. Lei- den Dir die = 1. Die Und 2. Du und Kampf und Siegeslieder. Sach ist Dein, Herr weil es Dei ne su den, gin- gest, = 20 füh- rest = der wir stehn; un= ter= gehn. him- mel gleiche 1. korn, be= vor Licht em= por, Wird Vor 2. all zu= gleich Führ' und am Reich;) Samt an Bahn.j Se je = = AI = lein das frucht- bar so Wohl= an, Zum Teil am = 3. Haydn, † 1791. Je = su Sa- che = Christ, Die ist, Kann un= ser Haupt, Durch der da glaubt, Mit 89 der ý Schost ster- bend in her vom eig' uns durch Dei Er= de We= sen nen los, nes To= des Thor Dei- ner Sach zum Licht em- por, J = 8 = 1. Im Ster- ben los Vom eig' nen We= sen 2. Zum Licht em= Durch Dei- nes To por = = Wei- zen sproßt zum führ' uns Lei- den 108. des= Thor! 3. Du starbest selbst als Weizenkorn Und sankest in das Grab; Belebe denn, o Lebensborn, Die Welt, die Gott Dir gab. Send' Boten aus in jedes Land, Daß bald Dein Name werd' erkannt, Dein Name voller Herrlichkeit; Auch wir stehn Dir zum Dienst bereit, Zum Dienst bereit, Zum Dienst in Kampf und Streit. V. 1 u. 2 Sam. Preiswert. V. 3 Felic. Zaremba. 90 121. 1. jun= gen 2. Mit- tag 3. Son= ne P 1. Fan- get = 2. Gebt al 3. Wen- det 1. Auf! denn die Nacht wird kom- men, 13 1 2. Auf! denn die Nacht wird kom- men, 3. Auf! denn die Nacht wird kom- men, mf = kom- men, C Tag, iſt, weicht, P IV. Reichslieder. 1. Eh's zu spät sein mag! 2. Dem Herrn Jesu Christ! 3. Wenn der Tag ent- fleucht! mf J Wir Wei fet am het die Auf! wenn der 1 = H bei les nur Fleiß dar- an! = 6. Aus dem Englischen. P mf Son- nen, Wir- ket im Licht der Wir ket mit Ernst ihr Frommen, Auf! bis zum letzten 3u- ge = früi- hen be- sten = A bend 9. Da man nicht mehr kann. Auf! mit dem Auf! wenn es Auf! wenn die Mor- gen, Kräf- te mah- net, = Zei- ten = an! an- dre dran! 1-3. Auf! denn die Nacht wird 122. Mäßig. 24 1. Heil der Welt dar= ge= stellt; 2. Macht nun Dein, Füßen sein; Kampf- und Siegeslieder. 6. W. Fink, † 1846. 1. Der Du in To- des näch- ten Er- kämpft das Und Dich als den Gerechten Zum Bür- gen 2. Im Him- mel und auf Erden Ist al= le Bis alle Völker wer- den Zu Dei- nen HIG Der Du den Feind bezwun- gen, Den Bis die von Süd' und Nor- den, Bis P 91 P 11 = = 1. Himmel auf- ge than, Dir stim- men un- fre Zun- gen Ein 2. Die von Ost und West Sind Dei- ne Gä- ste worden Bei = = 1. Hal- le- lu- ja an! Ein Hal- le lu- ja an! 2. Dei- nem Hoch- zeits- fest, Bei Dei- nem Hoch- zeits- fest. 3. Es kann nicht Friede werden, Bis Deine Liebe siegt, Bis dieser Kreis der Erden Zu Deinen Füßen liegt, Bis Du im neuen Leben Die ausgeföhnte Welt Dem, der sie Dir gegeben,:,: Vors Angesicht gestellt.:,: 4. So sammle Deine Herden Dir aus der Völker Zahl, Daß viele selig werden Und ziehn zum Abendmahl! Schleuß auf die hohen Pforten, Es strömt Dein Volk heran! Wo's noch nicht Tag geworden,:,: Da zünd Dein Feuer an! V. 1 u. 2 Dr. Chr. G. Barth, † 1862. V. 3 Albert Knapp, † 1864. 92 123. Nicht zu langsam. 1. Schild in 2. huld- reich 3. um im 1. ten Im 2. gel Uns 1. Du 2. Du 3.€ 8 je an= Land = = an die 3. ne Vom Schla- fe = 1. Hüt= te 2. la= den Dich 3. schwingen VI. Reichslieder. H len Stern in al hast vom Mar= ter ist ein froh' Ge 3. dem Streit, ge= blickt er= macht, Du Mann zu Und hast Dein O = Got= teg fürft- lich Das hat uns Dei- ne = purpur- farb- nen Kleid, Ver= laß die Stirn gedrückt; Drum wa- gen wach ge- macht! Wein= le= se = 1. Mit te Heut' Deinen Stuhl hin 2. Gna den Macht uns den Mut so 3. flin gen In Deinem Ern= te = = 6. Meyer. Näch hü tö= = = ein! frei. feld. = Und Dei- ner Engel Reih'n Und trag in un- fre un ge- scheut her- bei, = Die All- macht Deiner ten, Du gel Uns ne RingsRech Sie= Söh- Sich durch die ö- de Welt, Und Sens' und Si- chel = 2 = em' = ge wir's und Lie= der 4. Das klingt uns wundersüße, Das dringt durch Mark und Bein. Ach stünden unsre Füße Auch bei den Schnittern Dein, Ach wär' Dein Garbenacker Auch unser Arbeitsplan! Herr Jesu mach uns wacker, Nimm unser Helfen an! Gemeinschaftslieder. 93 5. Zeigs denn in dieser Stunde Durch Deine Taube an, Ob Dir aus unserm Bunde Ein Bruder dienen kann, Die noch in Wüsten schlafen 3u rufen in Dein Schloß? Zeigs an, wer soll im Hafen Sein Schifflein binden los? 6. Wer soll die Ruder schlagen Wohl übers weite Meer? Wer Deine Fahnen tragen Ins blinde Heidenheer? Zeig's an, wen Du erkoren Greif in die Schar hinein! Wir habens all' geschworen: Dein sind wir, Amen! Dein! F. W. Krummacher,+ 1845. Weise: O Du Liebe meiner Liebe. 124. 1. Herz und Herz vereint zusammen Sucht in Gottes Herzen Ruh', Laffet eure Liebesflammen Lodern auf den Heiland zu. Er das Haupt, wir Seine Glieder, Er das Licht, und wir der Schein; Er der Meister, wir die Brüder, Er ist unser, wir sind Sein. 2. Kommt, ach, kommt, ihr Gotteskinder, Und erneuert euren Bund! Schwöret unserm Überwinder Lieb' und Treu' von Herzensgrund! Und wenn noch der Liebeskette Festigkeit und Stärke fehlt, so flehet um die Wette, Bis sie Jesus wieder stählt. 3. Du treuster Freund, vereine Selbst Dir die geweihte Schar, Daß sie es so herzlich meine, Wie's Dein letzter Wille war, Und daß, wie Du Eins mit ihnen, Also sie auch Eines sein, Sich in wahrer Liebe dienen Und sich an einander freu'n. 4. Laß uns so vereinigt werden, Wie Du mit dem Vater bist, Bis schon hier auf dieser Erden Kein getrenntes Glied mehr ist; Und allein von Deinem Brennen Nehme unser Licht den Schein, Also wird die Welt erkennen, Daß wir Deine Jünger sein. Nic. L. Graf v. Zinzendorf, † 1760. Nicht zu langsam. Scholius. 125. 1. Wie lieblich ist's hie- nie- den, Wenn Brü- der treu- ge2. Wie Tau vom Him- mel nie- der 3. Und einstens wird er neu- et 4. Und al- les Volk der Er- de = 1. sinnt, In Eintracht und in 2. fließt, Al- so auf treu- e 3. Stadt, WasKnecht ist wird be 4. ein; Dann wird nur Eine C Auf Gottes Ber- ge Durch sie die heil'- ge Geht nun zum Lich- te Frieden Ver- traut bei- sam- men sind! Brüder Der Se- gen sich er- gießt. frei- et, Und rein was Flek- ken hat. Her- de Und nur Ein Hirte sein. F. G. Wetzel, † 1819. IV. Reichslieder. DE Weise: Unser Herrscher, unser König C- dur. 126. 1. Thut mir auf die schöne Pforte, Führet mich in zion ein: Ach, wie wird an diesem Orte Meine Seele fröhlich sein! Hier ist Gottes Angesicht, Hier ist lauter Trost und Licht. No 1 2. Ich bin, Herr, zu Dir gekommen: Komme Du nun auch zu mir. Wo Du Wohnung haft genommen, Da ist lauter Himmel hier. Zieh' doch in mein Herz hinein, Laß es Deinen Tempel sein. 3. Laß in Furcht mich vor Dich treten, Heil'ge Du Leib, Seel' und Geist, Daß mein Singen und mein Beten Ein gefällig Opfer heißt. Heil'ge Du, Herr, Mund und Ohr, Zieh' das Herze ganz empor. 4. Stärk' in mir den schwachen Glauben, Laß Dein teures Kleinod mir Nimmer aus dem Herzen rauben; Halte stets Dein Wort mir für, Daß es mir zum Leitstern dient Und zum Trost im Herzen grünt. 5. Öffne mir die grünen Auen, Daß Dein Lamm sich weiden kann, Lasse mir Dein Manna tauen, Zeige mir die rechte Bahn Hier in diesem Jammerthal Zu des Lammes Ehrensaal, Benj. Schmolt, † 1737. 127. Langsam. 3 E dem 1. Aus 2. Wenn sie 3. Wenn sie 1. Tur- me her- ab, = 2. im- mer- dar fein = 3. flin- get wohl schön, Dörf- lein läu- ten, läu- ten HL Da Zum Da 1. Tag zu Grab, Sie läu- ten 2. rit- ftet sein. Wir sa = gen 3. kir= che gehn Und sol= len = 6. W. Fink,+ 1846. Singen ſol= len da da am P drüben sol- len Sonn- tag, das 6009 län- ten die Menschen den und Be= ten wir stil und läu- ten der Glok- ke = ver= sam- melt = vom wir ge= le zur und ich und gro= Be gar am heil'- gen 1. du, 2. Ehr', 3. Ort Wir hö-ren gar Denn's Läu- ten ist Uns pre- di- gen = 1. läu- ten = > gen 2. sa 3. sol= len 1. hö- ren 2. Läu- ten = 3. pre= di # = und der = Gemeinschaftslieder. gar ist gen 1. hö= ren 2. Läu- ten gar iſt 3. pre= di gen gar ber= sam- melt am = ne ger im- mer laf = sen län- ten und Glok- ke = ger= ne dem immer be lassen des = = ger ne dem be des im= mer las= sen = # dem Läu- ten zu; Sie bedeutungs- schwer, Wir des Her- ren Wort, Und 20 AN ich gro Be Heil'= gen und Her Läu- ten deutungsschwer, Her- ren Wort, du, Ehr', Ort 311, Läu= ten deutungs- schwer. = ren z11. Wort. 95 3 8 Wir Denn's Uns Alle. Wir Denns Uns and I 4. Und zur Tauf' und zur Trauung da läuten sie auch, Das Läuten ist immer ein heil'ger Brauch; Und wird uns die letzte Ehr' gethan, So fangen die Glocken zu läuten an, Und wird uns die letzte Ehr' gethan, So fangen die Glocken zu läuten an, So fangen die Glocken zu läuten an. 5. Bet' eifrig, jetzt schlagen sie dreimal drei; Bald sind nun die Leute vom Läuten frei; So schlagen am Ende die Christenleut' Zu Ehren der heil'gen Dreieinigkeit, So schlagen am Ende die Christenleut' Zu Ehren der heil'gen Dreieinigkeit, Zu Ehren der heil'gen Dreieinigkeit. G. W. Fink. 96 128. C 1. treut- e 2. falschen 3. auch der 1. Wir 2. Und 3. Wir Bru der Pfa= den Welt ein 8 IV. Reichslieder. = D Nach der Composition eines Jünglings des Rheinisch- Westfälischen Bundes. rei- chen = ob auch wis - sen hand; gehn, Spott; uns al was Uns Wer % 1. bun- den, Wir tra- gen ein Pa= nier: 2. tra= gen, Das ist ein Kreuz im Schild, ist Schild und Wehr! 3. Strei- te, Er, Er 1. Wunden Ift un= sers Bundes Ist un= sers Je Noch heut nur herr 2. ja- gen, 3. Kam-pfe = 1. grun- de Die Liebe, die uns band. Ein Wort hat uns ver2. zeichen, Das kann kein Sturm cer- mehn: Das Zei- chen, das wir 3. rau- ben, Den treu- en Bundes- gott! Und geht's zu har- tem = su li zum le wir = ruht eint will de Die Bun- mei- chen, Auf = glau- ben, Ob's auf Fel- sen Ein Bun- desuns Ihn denn Zier. Bild. cher. Das Wort von Je- su Das Ziel, dem wir nachSein Na- me wird im = | Gemeinschaftslieder. 97 4. Die Lügenmasken fallen, Die Kampfesstunde schlägt; Laut muß es jetzt erschallen, Was unsre Brust bewegt: Durchglüht von Jesu Lieben, Der uns zuerst geliebt, Laßt uns den Glauben üben, In dem Er uns geübt! 5. So sei der Bund beschworen, Erneut in schwerer Zeit! Als Wahlspruch sei erkoren: Ihm treu in Ewigkeit! Und mag die Welt zersplittern, Uns bleibt das Schiboleth*): Der Glaube darf nicht zittern, So lang das Kreuz noch steht!" W. Hermann. *) Kennzeichen, Richter 12, V. 5-6. 129. Mäßig. Friedr. Ernst Fesca, † 1826. # TE 1. Glok- ke, 2. Glok- ke, fröh- lich, Wenn der Hoch- zeitströst- lich, Ru- fest du am 3. Sprich, wie kannst du kla- gen? Wie kannst du dich 4. Gott hat Wun- der- bares, Was wir nicht bedu klingst du klingst = 1. reihen Zu der Kirche geht! 2.- bend, Daß es Bet- zeit fei! 3. freu- en? Bift ein tot Me tall! 4. grei- fen, Glock', in dich ge legt! Liederperlen. = = Glok- ke, du klingst heilig, Glok- ke, du klingst trau- rig, A= ber un= fre Leiden, Muß das Herz ver sin= ken, = Sonntag- mor- Öd' der gen A ist tre Schei- den du: das bit = 1. Wenn am 2. Ru- fest 3. Gleich- wie un- sre Freuden, Die ver= stehst du all'. 4. Du nur kannst ihm helfen, Wenn's der Sturm be= wegt. Aloys Schreiber, † 1841. 7 = ī der steht. vor- bei! = 98 130. Mäßig. 1. schönen 2. gern von 3. lein in P 1. tö nen 2. einst der 3. heut- te C 1. nah und fern, 2. ihm nicht gern? 3. Schmerzen fern! 1. So 2. O 3. Da IV. Reichslieder. H fei- er= lich und sol- chem freud'gem sind ihm al= le Sei's auch in näh- me lebt in Wer Tag des Herrn! Es fei nem Herrn! Und seinem Herrn! So = 1. ho- he 2. auf zut 3. schönen Tag des t W. A. Mozart, † 1791. 대 nah und fern Und wol- len Wei- sen Stern, Das Herz auf nah und fern, Sei's auch in Haus des Herrn! seinem Herrn! Herrn! stil- le, Ru- fe, Lü- ste, mei- nem Gnad' und ſel'= ger Als heu- te Wer folg- te Der Er- den Herzen Am be Nicht Lie Stil le Al= F P tö=- nen hell die Glok- ken, sieh', der Glau- be feierlich und lei- tet, stil- le, Sie Wie Als la= den Ins al= le st- cherm Pfa- de Hinmei- nem Her- zen Am Ch. A. Gebauer. 131. 2. Ist Ist 1. Wir sind uns Im Feierlich. € 444 1. aus, 2. Wort, 1. Reicht euch die Sind Ei- nes 2. Der ein'- ge Hand, gelieb= te großen Bundes Grund, auf dem wir ste Das einz'- ge Ziel, dar- auf wir se le al Leben wie im Christus und Sein Tod = res teu Chri- ftus un= ser höchstes = Gemeinschaftslieder. = 1. treu und 2. ben L Herzlich freund, ber= eint; Blut; Gut. red= lich dig, kräf- tig = # 1. Zei- ten Sturm und Graus, Wir hal- ten treu und 2. Leit- stern, Wehr und Hort Ist Sein leben- dig, kräftig red= lich = Brü- der, Glie= der, hen, hen, C aus! Wort. = = # 99 Und trotz der Und unser Und trotz der Zeiten Sturm und Graus, Wir hal- ten Und unser Leit- stern, Wehr und Hort Ist Sein leZAST 3. Die sich nach Einem Meister nennen, Stehn alle auch für Einen Mann; Vergebens will der Feind uns trennen, In Einem greift er alle an; Wir halten treue Brüderschaft Und siegen in des Herren Kraft, Wir halten treue Brüderschaft Und siegen in des Herren Kraft! 7* 100 132. 1. 2. schal Stun Mun Feierlich langsam. de, = de M len? al= len = 1. klin- gen 2. fit- zet IV. Reichslieder. C 445 1. Sind wir ver Dann dringt aus 2. Wem soll der Aus langer 1. Denn wir sind hier in 2. Der un srer Fein- de 100 1. hei li gem Ge- fühl! = = 2. Kraft uns schön er= neut Wir ech- ter Die See le Dem Gott der In Flam- men = Karl Groos, geb. 1789. ern== sten Trotz zer Ein hel- les vol- les Von Ewigkeit zu eint zur je- dem er= fte Schan- de gut= ten fro hen er uns Män- ner bet her deut- scher zum Ge groß und wun- der auf gegan- gen = = Dank Nacht = Sai- ten- spiel. Ewig- feit! Dingen, Mit heh- rem blit= zet Und unt= fre Drum muß die vol- le Brust er- Und auf den Sternen wal tend Onn = chor, vor! bar war. = 3. Wem soll der zweite Wunsch ertönen? Des Vaterlandes Majestät! Verderben allen, die es höhnen, Heil dem, der mit ihm fällt und steht! Es geh' durch Tugenden bewundert, Geliebt durch Redlichkeit und Recht, Stolz von Jahrhundert zu Jahrhundert An Kraft und Ehren ungeschwächt! Gemeinschaftslieder. 101 4. Das dritte, hebt zur hohen Weihe Die Hände und die Herzen hoch! Es lebe alte deutsche Treue, Es lebe deutscher Glaube hoch! Mit diesen wollen wir bestehen, Sie sind des Bundes Schild und Hort; Führwahr, es muß die Welt vergehen, Vergeht das feste Männerwort. 5. Rückt dichter in der heil'gen Runde Und klingt den letzten Jubelklang! Von Herz zu Herz von Mund zu Munde Erbrause freudig der Gesang: Das Wort, das unsern Bund geschürzet, Das Heil, das uns kein Teufel raubt Und Zwingherrntrug uns nimmer kürzet, Das sei gehalten und geglaubt! E. M. Arndt, † 1860. Nicht zu langsam. 3. Gersbach, † 1830. 133. € 1. höchsten 2. als man 3. an dern = = 1. Ein ge treu es 2. Läuft das Glük- ke 3. Sein Ver- gnü- gen = = Schat- zes will und Red- lich 1. grüßen, Der ein 2. strei- ten, Wi- der 3. fei ne, Weicht nicht = Herz zu gleich zu steht al solches Klei- nod = = al les, was ist auch bei bö fer wis sen, Hat des ten Anders In des Zei = lei= ne = Preis; Der ist fe be meint, Ein ge= treu= es Herz hilft keit, Hält des an= dern Not für = lig zu = weiß. feind. 1-3. Mir ist Zeit. 8 wohl bei Freud' und Schmerz, Denn ich weiß ein treu es Herz. 4. Gunft, die kehrt sich nach dem Glücke, Geld und Reichtum, das zerstäubt, Schönheit läßt uns bald zurücke, Ein getreues Herze bleibt. Mir ist zc. 5. Nichts ist süßer als zwei Treue, Die dem ewigen Verein Sich, ob Sturm und Wetter dräue, Oder Sonne glänze, weih'n! Mir ist zc. P. Flemming, † 1640. 102 134. 1. wei 2. fla 3. fres 4. Höl 1. tre= ten in ein 2. seh'n auf gu= ten 3. es Her- zen von 4. lach' ich Bein und = Gehalten. 2+ ² = 1. Der 2. Die 3. Was 4. Gott = = HEE 1. wohl steht ihm nichts an, Als daß er Lieb er= 2. mit wir nicht allein Für uns nur sol= len le= 3. Ein- sam- keit ver- hehlt? Das giebt ein dop= pelt 4. meine See = le liebt; Dann soll mir auch ge IV. Reichslieder. Mensch hat Red' ist kann die chen Mit gen, So sen, Der len Und ei nichts so uns ge ge Freu- de ma ste= het mir vor al 3. Fr. Reichardt, † 1814. E Band, Rat, fagt; Not, 8 1. Treu- e halten kann; Wenn er mit seines Gleichen 2. fern von Men- schen sein; Wir sol- len uns be= fra- gen 3. Freunden wird er zählt. Der kann sein Leid ver= ges- sen, 4. mir sich herzlich giebt. Mit diesen Bunds- ge- sel = len = = = Herzen Mund und uns = tre= ten ins geheim fich bre che durch den be zei La = Hand. hat. gen, So ben, Dachen, Die len, Die = chen, fal= len, Der gen Und ben Und Was Berspricht sich nicht Das Leid ein an Der Geh' = Soll Und Der Ver= lich muß sich täg auf den Grund der * zu der nagt. Tod. Simon Dach, † 1650. 135. 1. In den 2. Wit= ten Gemeinschaftslieder. Entschlossen, doch nicht zu schnell. mf 6 = Lüf- ten in dem 3. Hört auf Sein Sig 4. Denn ,, Ich kom- me = 1. Rech- te = = 1. Brü- der, seht die 2. Seht des Sa- tans 3. Blickt auf Je = ₁ ju 4. ,, Seid ge= treu!" ruft 2. fal= len, 3. Na = men 4. ei gen!" Sa = = Gottes fie= gen Drum seid kampf- be Sie get = weh'n. Streit! # Neu be- lebt ſollt = Man- che sahn wir nal, Daß ihr bald in bald!" ,, Nimm uns, Herr, Dir it bera = = = ge jung und sehn. reit! all! alt! # un- fre Lo- sung! Vor- wärts! Glo= ri= a! = Aus dem Englischen. S Bun= des= fah mächt'- ge Hee Kreu- zes- ban = un= ser Le- bens- kro- ne; Mut, Hal- le- lu- ja! = 103 1-4. Gott mit uns sei cresc. D = ne = re = ner, Je= sus, 韓 ihr die um uns Sei- nem ganz zu Ah! uns winkt die 104 136. Innig. 1. Lebt 2. Lebt 3. Lebt $ 1. uns zur Hei- mat gehn, 2. Thä- ler und ihr Höhn, 3. Hei- mat- weg zu gehn, 1. wohl, auf Wie der 2. werden schön'- re 137. = = = IV. Reichslieder. and spin podp3. Wehrli. 4 wohl, wir wohl, wir sehn uns müs- sen wohl, im Herrn ver Etwas langsam. 6 8 2 3. wohl, auf Wie der= sehn, Lebt sehn, fehn, Wir Lebt 1. sehn, Lebt wohl, auf Wie der = = 2. sehn, Wir wer- den schön- re 3. sehn, Lebt wohl auf Wie der Ihr Freun- de und ihr Brü- der, Lebt Mit euren trau- ten Freu- den: Wir Ihr, die ihr ihn ge Lebt fun- den: = = sehn! ſehn! sehn! wie- der, Laßt schei- den, Ihr - bun- den, Den - M 1. Was macht ihr, daß ihr 2. Man reicht sich wohl die 3. Man spricht: ,, ich hier, du HO wohl, auf Wie= der= wer= den schön'- re wohl, auf Wie cresc. = der= Chr. H. Zeller, † 1860. wei= net Und Hän- de, Als dorten, Du 1. bre- chet mir das 2. sollt's geschie- den = 3. zie- hest und ich = = 1. we der 2. sich zum 3. grüßt sich Gemeinschaftslieder. قدم 1. blei- bens al= ler= wärts: 2. in- nig- sten Ver- ein; 3. Glied an Ei- nem Leib; = = ei= net Im Herrn sind wir ver- Und bleibt doch oh- ne bleib," Und ist doch al= ler= or ten En- de = Herz! sein, Zeit noch Ort: letzten mal, ein- mal noch Was in Und bleibt in Und geht auf Das Band, das uns ver- bin- det, Lös't Man sieht sich an, als sä- he Man Man spricht vom Schei- de= we= ge Und HE 1. währt in Ihm auch fort, Das währt in Ihm auch 2. Herrn doch ü berall, Dem Herrn doch it- ber 3. gleicher Rich- tung doch, In gleicher Rich- tung doch. 105 Und Im Ein fin- det, Das = dem Herrn sich gleicher Nä- he Dem - nem Wege In ei Lim fort. all. 4. Was sollen wir nun weinen Und so gar traurig sehnl? Wir kennen ja den Einen, Mit dem wir alle gehn In Einer Hut und Pflege, Geführt von Einer Hand, Auf Einem sichern Wege,:,: Ins Eine Vaterland.:,: 5. So sei denn diese Stunde Nicht schwerem Trauerleid, Nein, einem neuen Bunde Mit unserm Herrn geweiht; Wenn wir uns Ihn erforen Zu unserm höchsten Gut, Sind wir uns nicht verloren,:,: Wie weh' auch Scheiden thut.:,: Ph. Spitta, † 1859. 106 IV. Reichslieder. 138. Weise: Wie lieblich ist's hienieden. Nr. 125. 1. Mit warmem Bruderherzen Seid innig uns gegrüßt In jenem Mann der Schmerzen, Der unser Helfer ist. 2. In Jesu hat man Leben, In Jesu Seligkeit. Nur wer sich Ihm ergeben, Kennt ewiglich kein Leid. 3. Reicht her die treuen Hände, Wir bleiben eng vereint, Bis hin an unser Ende, Bei unserm Seelenfreund. 4. Wo Seelen sich verbunden Auf Sein vergoßnes Blut, Da giebt es sel'ge Stunden, Da ist es fein und gut. 5. O Jesu, Jesu, segne Du unsern Bruderbund, Mit Gnaden uns begegne Bis zu der letzten Stund'. 139. Weise: Wachet auf, ruft uns die Stimme. D- dur, Zieht in Frieden eure Pfade! Mit euch des großen Gottes Gnade Und Seiner heil'gen Engel Wacht! Wenn euch Jesu Hände schirmen, Geht's unter Sonnenschein und Stürmen Getrost und froh bei Tag und Nacht. Lebt wohl, lebt wohl im Herrn! Er sei euch nimmer fern, Spät und frühe! Bergeßt uns nicht In Seinem Licht, Und wenn ihr sucht Sein Angesicht. G. Knat, geb. 1806. 140. Weise: Valet will ich dir geben. C- dur. Laß mich Dein sein und bleiben, Du treuer Gott und Herr! Von Dir laß mich nichts treiben, Halt mich bei reiner Lehr'. Herr, laß mich nur nicht wanken, Gieb mir Beständigkeit; Dafür will ich Dir danken In alle Ewigkeit. Nic. Selnecer, † 1592. V. Mit Gott wollen wir Thaten thun! 141. Weise: Wachet auf, ruft uns die Stimme. C- dur. 1. Wachet auf! ruft euch die Stimme Des Wächters von der hohen Zinne, Wach' auf, du weites deutsches Land! Die ihr an der Donau hauset, Und wo der Rhein durch Felsen brauset, Und wo sich türmt der Düne Sand! Habt Wacht am Heimatsherd, In treuer Hand das Schwert; Jede Stunde zu scharfem Streit Macht euch bereit! Der Tag des Kampfes ist nicht weit! 2. Reiniget euch in Gebeten, Auf daß ihr vor den Herrn könnt treten, Wenn er um euer Werk euch frägt! Keusch im Lieben, fest im Glauben, Laßt euch den freien Mut nicht rauben, Seid einig, da die Stunde schlägt! Das Kreuz sei eure Zier, Euer Helmbusch und Panier In den Schlachten! Wer in dem Feld Zu Gott sich hält, Der hat allein sich wohl gestellt! 3. Sieh' herab vom Himmel droben, Herr, den der Engel Zungen loben, Sei gnädig diesem Deutschen Land! Donnernd aus der Feuerwolke Sprich zu den Fürsten, sprich zum Volke, Vereine sie mit starker Hand! Sei Du uns Fels und Burg! Du führst uns wohl hindurch. Halleluja! Denn Dein ist heut' Und allezeit Das Reich, die Kraft, die Herrlichkeit! E. Geibel, geb. 1815. 142. Feierlich. 3 2 1. AI les 2. Deutschlands 3. Hab' und 4. Lied der = 1. ern- sten 2. eut= er 3. sind wir = nen ter Va le al 4. ,, Groß und Deutsch sei = = = = schwei- ge! Je Söhne, Laut Le ben Dir zu Lie- der, Hall es = nun sein Ohr! lands- ge= sang! samt be= reit: un= fer Mut!" = der er= 8 nei tö = ge = ne ge wie= = ben der: = Hört! ich fing das Va ter land, du Ster- ben gern zu Fest sei jetzt das 108 i Lieder! Hört es, 1. Lied der 2. Land des Ruh- mes, Weih' zu = 3. je der Stunde, Ach ten 4. Band geschlungen Um die % V. Vaterlandslieder. Getragen. mf 143. fe = wie- der, = 1. Hall es, hall es 2. Hü- tern, Hütern uns und un= fro- her Chor! ser Schwert! land ge beut! All' verwandt, verwandt durch Bruder- blut! 3. Wenn das, wenn das Va= ter = deines nicht des Stäm- me 1200 100 1 mei= ne deutschen Brü- der! Hei- lig tu= mes Todes Wun- de, deutscher Zungen, len 1. al= les in der Welt, hält, lich zu- sammen= = 2. Wein und deutscher Sang al- ten schönen Klang, 2017 1. Deutsch- land, Deutschland über alles, Ü- ber = Wenn es 2. Deutsche Sol Brü- derDeut- scher Ihren = Von der Uns zut B 3. Haydn, † 1791. stets zu Schutz und Trut- ze Frau- en, deutsche Treu- e, in der Welt be- hal-ten = ed Maas bis f 20 an die ler That beH 1. Me- mel, Von der Etsch bis an den Belt: Deutschland, Deutschland 2. geistern Unser ganzes Leben lang, Deutsche Frau- en, 10 148 1. üt- ber al les, Ü- ber al= les = in der Welt. 2. deut- sche Treue, Deut- scher Wein und deutscher Sang. 00 Ni Innig. Vaterlandslieder. mf 11011 144. C 3. Einigkeit und Recht und Freiheit Für das deutsche Vaterland! Darnach laßt uns alle streben Brüderlich mit Herz und Hand! Einigkeit und Recht und Freiheit Sind des Glückes Unterpfand; Blüh' im Glanze dieses Glückes, Blühe, deutsches Vaterland. H. Hoffmann v. Fallersleben, geb. 1798. 109 Volksweise. 음 1. Ich hab' mich er= ge= ben Mit Herz und mit Hand Dir, Land voll Lieb' und Leben, Mein deutsches Va- ter12 land! Dir, Land voll Lieb und Leben, Mein deutsches Va- ter- land. 2. Mein Herz ist entglommen, Dir treu zugewandt,:,: Du Land der Frei'n und Frommen, Du herrlich Hermansland!:,: 3. Ach, Gott, thu' erheben Mein jung Herzensblut:: Zu frischem freud'gem Leben, Zu freiem, frommen Mut!:,: 4. Laß Kraft mich erwerben In Herz und in Hand,:,: Zu leben und zu sterben Für's teure Vaterland.:,: H. Maßmann. 110 145. Gemütlich. & 1. Se 2. Sei M 3. Ker = besten 1. dent- sche mir am 2. deut- sche mir am besten 3. deut- sche mir am besten H: = gen. den; ne, 1. stein, Doch 2. spricht, Ihr 3. warm, Wie = 1. Von 2. Von 3. Von 1. al ler 2. und in 3. Au- gen ster = V. Vaterlandslieder. Ch Lei al len Län- dern in der = al- len Sprachen in der al- len Freunden in der Män- ner hat es, nim- mer- mehr das Blitz zur Hül- fe = A. G. Methfessel, † 1869. = ren. den. ne. gefällt, Es träuft von gefällt, Ist frei- lich gefällt Von Scha- le # Doch hat nicht Gold noch wo das Herz zum Die Stir-= ne talt, der Welt Das Welt Die Welt Der Got= tes nicht von wie von = delHerzen Bu sen = Korn und Wein Und Frau- en Wort ge- bricht In Freu- den Hand und Arm Und Trost im Vaterlandslieder. 111 4. Von allen Sitten in der Welt Die deutsche mir am besten gefällt, Ist eine feine Sitte; Gesund an Leib und Geist und Herz, Zu rechter Zeit den Ernst, den Scherz Und Lieder in der Mitte. 5. Von allen Liedern in der Welt Das deutsche Lied zu mir sich gesellt In treuer Brüder Kreise; Drum lieb' ich's wieder treu und frei Und singe meinen Mut mir neu In guter, deutscher Weise. Schmidt von Lübec, 1810. 146. Etwas bewegt. P HC J 1. Kennt ihr 2. Kennt ihr das 3. Kennt ihr das 4. Heil dir, 1. seiner Eichen 2. noch das 3. Krei- se 4. al- len Einzelne. Wort des fro- her auf dem das Land, so Land, vom Land, wo Land, so du H. 6. Nägeli, † 1836. + wun- der- schön In Tru- ge frei, Wo Sitt- lich- keit Im hehr und groß Vor grünem Man- nes Kranz? Das Land, wo = te gilt? Das gu Men- schen wohnt? Daß heil'- ge Er den rund! Wie schön ge H F Hléc 1. sanf- ten Höh'n Die Tran- be reift im Son 2. Lieb' und Treu DenSchmerz des Er- den- le = an Ver= gel 3. un ent- weiht Der Glau- be = 3. dei- nem Schoß Der ed- len Frei- heit schö Univ.- Bibl. Giessen = H = = auf den Land, wo Land, wo deiht in fr Alle. H nenglanz? Das bens stillt? Das tung thront? Das ner Bund! Drum 1. schö- ne land ist uns be- kannt, Es ist das deutsche Va- ter- land. 2. gu- te Land ist uns be- kannt, Es ist das deutsche Va- ter- land. 3. heil'ge Land ist uns be- kannt, Es ist das deutsche Va- ter- land. 4. wollen wir dir Liebe weihn Und dei- nes Ruhmes Wächter sein. Leonhard Wächter, † 1837. 112 147. is de 350 V. Vaterlandslieder. Kräftig, sind did talle A. 6. Methfessel, † 1869. cresc. an das Lied der Lie- der, Des Va- ter- lan- des Hochge- sang, Das गम 1. Stimmt an mit hel- lem ho- hen Klang, Stimmt = J Wald- thal hall' ihn wie 148. = der! 2. Der alten Barden Vaterland, Dem Vaterland der Treue, Dir, niemals ausgesungnes Land, Dir weih'n wir uns aufs neute. Mäßig schnell. 3 4. 3. Zur Ahnentugend wir uns weih'n, Zum Schutze deiner Hütten! Wir lieben deutsches Fröhlichsein Und echte deutsche Sitten. Jumel 4. Die Barden sollen Lieb' und Wein, Doch öfter Tugend preisen Und sollen bied're Männer sein In Thaten und in Weisen. 5. Ihr Kraftgesang soll himmelan Mit Ungestüm sich reißen, Und jeder echte, deutsche Mann Soll Freund und Bruder heißen. M. Claudius, † 1815. 7 1. Von des Oder: 1. Von der 2. Wo die 3. Auf, du Volksweise. die die Rhei- nes Strand, Wo Ost- see Strand, Wo Ei che fühn Auf gen deut- sches Land, Wah- re = = Ne= be Mö- we Him- mel deut- schen Vaterlandslieder. zur Weich- sel, 1. blüht, Bis 1. zieht, Bis 2. strebt, Und = zum Rhei- ne, die Treu e 3. Mut, Deutsche Treu' und deutscher Lie die wo die tief im gen Norden Re be = Herzen = be 113 1. nest: Liegt ein schö-nes Land,' sist mein 1. schwingt, Liegt ein schönes Land,' sist mein 2. schaut; Ach, dies schöne Land,' sist mein 3. sein, Fern von dir, o Land, Du mein # zieht, Von der blüht, Wo die lebt, Wo der Glut! Weh- re EC 1. Al- pe Rand Frei und Fel- sen- fest Bis zur Mö- we wil- dem Fel- sen1. Winzerin Frohe Lie- der singt, Und derSchnitter frisch die Si- chel 2. Bu- che Grün Um uns Tempel baut, Und die Lieb' aus je- der Hüt- te 3. welschemTand, Trug u. Heuchelschein, Laß sie fern von un- sern Hüt- ten = # Hei- mat- land,' sist mein Hei- mat- land,' sist mein Hei- mat- land,' sist mein Hei- mat- land, du, mein 1. liebes, deut- sches Vater- land, Liegt ein schönes Land' sist mein 1. lie- bes, deut- sches Vaterland, Liegt ein schönes Land' sist mein 2. lie- bes, deut- sches Vater- land, Ach dies schöne Land,' sist mein 3. lie- bes, deut- sches Va- ter- land, Fern von dir, o Land, Du mein ritard. TOUS = 1. Hei- mat- land,' sist mein lie- bes, deut- sches Va- ter- land! 1. Heimat- land,' sist mein liebes, deut- sches Va- ter- land! 2. Hei- mat- land,' sist mein liebes, deut- sches Ba- ter- land! 3. Hei- mat- land, du mein lie- bes, deut- sches Ba- ter= land! Karl v. Niebusch. Liederperlen. 114 149. 1. fin fen 2. gan= gen 3. flin- gen t = 1. Knechtschaft, nach dem 2. von der Do- nau Quell, 3. deut- scher Frei- heits- gruß, 1. Wie mir deine Freu- den win- ken, Nach der 2. Von dem Rheinfall her= ge- gan- gen Komm' ich, 3. Weiter, wei- ter mußt du drin- gen, Du mein Hier in Lie= bes An dem V. Vaterlandslieder. = 1. ho hen Eichen 2. steigen will ich, 3. deutsche Wor- te = Streit! Va= ter= land, ich muß verUnd in Sollst vor mir sind auf= geHütte dei ster fer = = ne = nen ner Herr- lich klar und Me= mel B. Klein,+ 1832. $ = tot s sau sen, Him- mel strahlen Soll von gel- ten, Wo die = 1. wandt, Wo die starken Strö- me 2. schein In des Neckars fro- Hen 3. weich, Zu dem Frei- heits- kampf sich mei= = - an = ner 1 feit. Wo die Nie- der= hell. fluß. Wo noch das Haupt gemir der Her- zen, brau- sen, Tha= len stellten, Freu- denstark und Al- les Und am Ist auch 1. bas ift deutsches 2. fil- ber- blau- en Land. Main. = 3. heil' ges deut- sches Reich. = Vaterlandslieder. Kräftig. 150.& c 4. Segen Gottes auf den Feldern, In des Weinstocks heil'ger Frucht, Mannesluft in grünen Wäldern, In den Hütten frohe Zucht; In der Brust ein frommes Sehnen, Ew'ger Freiheit Unterpfand, Liebe spricht in zarten Tönen Nirgends wie im deutschen Land. 5. Ihr in Schlössern, ihr in Städten, Welche schmücken unser Land, Ackersmann der auf den Beeten Deutsche Frucht in Garben band, Traute deutsche Brüder, höret Meine Worte alt und neu: Nimmer wird das Reich zerstöret, Wenn ihr einig seid und treu. Max v. Schenkendorf, † 1817. H 1. Was ist des 2. Was ist des 3. Was ist des 2 = Stei- er- land? Ist's, wo der große Land! Ist's Land der 115 Deutschen Vater= land? Deutschen Vater= land? Deutschen Va- ter = land? H 1. Preußen- land? Ist's Schwaben- land? Ist's, wo am Rhein die. 2. Bai- er- land? Ist's 3. nen- ne mir Das Mar- sen. Schwei- zer = am 1. Re- be blüht? Ist's, wo 2. Rind sich streckt? Ist's, wo der 3. ist's Ty= rol? Das Land und Belt die Mö- we Mär- ker Eisen Volk ge= fiel mir Cotta. Ist's Ist's So zieht? reckt? 1-3. wohl! 8* 116 nein, o nein, o nein, o nein, Sein Va- terland muß grö Etwas lebhafter. 4. mir das Land! So 5. Druck der Hand, Wo 6. sieh' da rein! Und 1. sein, 2. sein, 3. sein, 4. Was ist des Deutschen Va- ter- land? So nen- ne end- lich 5. Das ist des Deutschen Va- ter- land, Wo Ei- de schwört der 6. Das ganze Deutschland soll es sein! O Gott vom Him- mel = fr = V. Baterlandslieder. H 4. Gott im Him- mel Lie- der singt! 5. Lie- be warm im Her- zen sitzt! 6. wir es lieben treu und gut! Das wack- rer Das wack- rer Das gan- ze = = weit die deutsche Treu- e hell im gieb uns rech- ten AR Das soll es Das soll es Das soll es nen- ne Deutsche Deutsche nen= ne Deutsch- land soll es Ber sein. Zun- ge klingt Und Au- ge blitzt, Und deut- schen Mut, Daß sein, Das soll es sein, Das soll es sein, Das soll es dein! dein! sein! E. M. Arndt, † 1860. 151. 1. du mir bist, zeit. 2. al le 3. du mir biſt, = = 1. Be stes in 2. Dir 3. Le= ben = 1. sing' es 2. Kam- pfe 3. dich al = 1. Wie könnt' ich 2. Wie könnt' ich 3. Wie könnt' ich Vaterlandslieder. 1. könnt' ich dein 2. fönnt' ich dein 3. könnt' ich dein bald ver= Freud und in mir Wenn auch die Ich bin mit So Welt dir lang ein Hauch von Lie gißt. Leid. ist. 1 dein vergessen! Ich weiß was dein vergessen! Dein denk' ich dein vergessen! Ich weiß was laut: Mein Vater stehn, Und sollt' es lein, Als dei= ner f land ist sein, mit Lie- be = ihr Lieb- stes = Und ver= bun= den, Mit be Und Ich fing' es hell', ich will für dich Ich im Ich = O 117 Richt. su- che nichts als = = mei-- ne Braut! Wie dir ver gehn. Wie mert zu sein. Wie + ver- gessen! Jch weiß, was du mir bist. ver= gessen! Dein denk' ich al= le= zeit! vergessen! Ich weiß, was du mir bist! E H. Hoffmann v. Fallersleben, geb. 1798. 118 Mit Hingebung. 152.1 V. Vaterlandslieder. 음 1. nah', so nah' verwandt. Ich 2. Flur im Blu- menstaat! D 153. 1. O Meck- len- burg, lieb' Heimat- land, Bist mir so 2. Wie prangt der Fel- der Gold'- ne Saat! Wie Wies' und 3. Ein edler Fürst führts Re- gi- ment; Gott seg- net = = LE der= hab' dich lieb'; wie wun fruchtbar Land, so her den3. uns durch seine Händ'. Er schützt im Land Gesetz und 8 1. schön Sind dei= ne Wäl- der, Thä Flüs- se, 3. Recht, Hört Huld- voll den gering 2. reich, Voll blau- er = = See'n = Fest und gehalten. L. hill. 8 = # 1. Her- zens war me Grüß', Mein Hei- mat- land, mein Pa= ra = dies! = 2. Se- gens durch und durch Bist du mein teu- res Meck- len- burg. 3. je der Kro- ne Glanz Des Landes vaters Fried- rich Franz! 2. Hill. = ler, Höh'n! Nimm hin des und Teich, Voll Got- tes sten Knecht. Nichts trit- be = = ii 1. Wo Mut und Kraft in deut- scher See- le Französ. Volksweise. flam- men, Kriegslieder. Fehlt nie das deut- sche Schwert beim Becher- klang! Wir ste- hen 119 K fest und hal- ten treu zu- sam- men Und ru- fen's laut im # 3 feu ri- gen Ge- sang: Ob Fels und Ei- che = split- tern, Wir # werden nicht er- zit- tern! Den Jüngling reißt es fort mit Sturmes19 weh'n, Fürs Va- ter- land in Kampfund Tod zu gehn. = 2. So schwört es denn bei unserm deutschen Schwerte: ,, Dem Bunde treu, im Leben und im Tod!" Auf, Brüder, auf und schützt die Vatererde, Und ruft hinaus ins blut'ge Morgenrot: Ob Fels 2c. 3. Trennt das Geschick des großen Bundes Glieder, So reichet euch die treue Bruderhand; Noch einmal schwört es, meine deutschen Brüder: ,, Dem Bunde treu und treu dem Vaterland!" Ob Fels 2c. E. Hintel, 1815. 120 154. V. Vaterlandslieder. 1. Der Gott, der A. G. Methfessel, † 1869. 113/11 Ei sen mach- sen ließ, Der = woll- te tei- ne Knech- te; Drum gab er Säbel, Schwert und 619-> Spieß Dem Mann in seine Rech- te, Drum gab er ihm den kühnen Mut, Den Zorn der frei- en Ne- de, = Daß er be- stün- de bis auf's Blut, Bis in den Tod die Feh 2. Deutschland, heil'ges Vaterland, O deutsche Lieb und Treue! Du hohes Land, du schönes Land, Dir schwören wir aufs neue: Dem Buben und dem Knecht die Acht! Der speise Kräh'n und Raben! So ziehn wir aus zur Hermannsschlacht Und wollen Rache haben! 3. Laßt brausen, was nur brausen kann, In hellen lichten Flammen! Ihr Deutschen alle, Mann für Mann, Fürs Vaterland zusammen! Und hebt die Herzen himmelan, Und himmelan die Hände, Und rufet alle, Mann für Mann:„ Die Knechtschaft hat ein Ende!" 4. Laßt wehen, was nur wehen kann, Standarten wehn und Fahnen! Wir wollen heut uns, Mann für Mann, zum Heldentode mahnen. Auf, fliege, hohes Siegspanier, Voran dem fühnen Reihen! Wir siegen oder sterben Hier den süßen Tod der Freien! E. M. Arndt, † 1860. de. 155. 4 = = 1. Brau- se 2. Gott Vater, du Freiheits- sang, Brau- se wie Dir zum Ruhm Flammt Deutschlands sei, Gläubig und 4. Schalle, du Lie= der klang, Schal= le, du 3. Stolz, keusch und hei- lig = 1. Wo- gen- drang, Aus In 2. Rit tertum = Felsen- brust, uns aufs neu', Her- manns Geschlecht, Kriegslieder. V 3. Deutsch und frei 4. Hoch- ge- sang, Aus deut- scher Brust! = = 3. Zwingherrschaft, 3wing- herrn- wiz 4. Ein Herz, ein Le 1. Uns zückt der Jüng Va 2. Gott, Freiheit, 3. Euch sei 4. Bürger 1. Feig bebt der Knech te Schwarm, Uns schlägt das 2. Neu wird das al te Land, Wach- send wie Tilgt Got- tes ben ganz, Stehn wir wie der Herr des Va HH = = B T lings- arm ter Aus Fel- sen- brust. In uns aufs neu'; Hermanns Ge- schlecht! Aus deutscher Brust! sic land, Alt scher- fitz, = Frei ter- lands, Voll Herz so warm, ersbrand, Feu Ra che- blitzWall und Schanz', = = Voll Tha ten luft. = deutsche Treu! heit und Recht! Tha= ten= lust. R. Follen. = = 122 156. Allegro maestoso. ff 1. Oft- ſee fig bis zer die 4. Kampf wird die 2. mar 3. Neben C Ō 1. Bein! nur! 3. blüht! 4. Schein. V. Vaterlandslieder. 1. Und hörst du das mäch- ti- ge Klingen Von der 2. Ob Meer auch und al pige Hal- den Viel- 3. Von Saa- ten die Thä- ler sich re- gen, Von 4. Nur vor- wärts, nur vor- wärts ihr Brü- der! Dem Cand s it- ber den Rhein? Das teilen die Flur, Berg- wand er- glüht; Pal- me doch sein. 1. sausen- den, Schwingen? Tief dringt es durch Mark und durch = 2. Für- sten an = 3. al le 4. Geistes Ein Deutschland Das e= wig dem Ent- senkt sich Herzen ist's Gei= ste vom Himmel entfalten, wir pflegen, her- nie- der = Lied mit den 3h- re Banner viel Ein Gut ist's, das In die Werk- statt des Was brauchen wir weiter zu Wo- hin sich der Blick uns auch Die Frei- heit in Ha! wie sich der fra- gen? = wen- de, = son niger Wei- he! Licht- strom ver= brei- tet, er= der Die MilliKein Und die 100 1. klop- fen- den 2. o- nen fie 3. Deutschland, es 4. Glot- te der 1. Lied vom 2. Bund dem 3. frei 4. fest P deutschen ein'- gen deutsche e des deutschen deut 1. deutschen Ba 2. ein'- gen Va 3. deut- sche Va 4. deutschen Va Pul. je fie schlingen die denn das funft fie fei Bu = # Kriegslieder. 7 schen Va- ter- land, ter ter= ter= ter fa• gen: p de 1. deutschen Va- ter land, Vom deut- schen Vater- land, Vom Va- ter- land, Dem ein' = = gen Vater- land, Dem 2. ein'- gen 3. deut- sche 4. deutschen = Va- ter land, Das deut sche Va- ter land, Das Va- ter- lands, Des deut- schen Vaterlands, Des = Hän frei s e! läu- tet Vater- land, Es ist das Va- ter- land, Zum gro- ßen Va ter- land, Hoch, hoch das B Va ter- lands, Zum Früh- lings fest S land, Vom land, Dem land, Das lands, Des Es ist das Zum gro- Ben Hoch, hoch das Zum Früh- lingsVa Va= nd. Lied vom Bund dem frei- e des 9. 123 W Va= ter- land. Vater- land. ter- land. ter- lands. C. Rinne. 124 157. C 1. füllt, bild! 2. Wald halt!) 1. Füh- rest 2. Wenn dein V. Vaterlandslieder. 1. Freiheit, die ich mei- ne, Komm mit dei- nem Schei- ne, 2. Auch bei grünen Bäu- men Un ter Blü- ten- träu- men = 158. Carl Groß. Die mein Herz er= Süßes En- gelsIn dem lust'- gen Ist dein Auf- enta Magst du nie dich zei- gen Der be- dräng- ten Welt, Ach! das ist ein Leben, Wenn es weht und klingt, T 6+ p. dei- nen Rei- gen Nur am Sternen- zelt. stil- les We- ben Wonnig uns durch- dringt. 1. Es braust ein Ruf wie 7 3. Hinter dunkeln Wällen, Hinter ehrnem Thor Kann das Herz noch schwellen Zu dem Licht empor, Für die Kirchenhallen, Für der Väter Gruft, Für die Liebsten fallen, Wenn die Freiheit ruft. 4. Das ist rechtes Glühen, Frisch und rosenrot; Heldenwangen blühen Schöner auf im Tod. Wollest auf uns lenken Gottes Lieb' und Luft! Wollest gern dich senken In die deutsche Brust! 5. Freiheit die ich meine, Die mein Herz erfüllt, Komm' mit deinem Scheine, Süßes Engelsbild! Freiheit, holdes Wesen, Gläubig, kühn und zart, Haft ja lang' erlesen Dir die deutsche Art! May v. Schenkendorf, † 1817. k. Wilhelm. Don- ner- hall, wie = Kriegslieder. Schwert ge- flirr und Wo- gen- prall: Zum Rhein, zum Rhein, zum P f deutschen Rhein! Wer will des Stro- mes Hü- ter sein?" Lieb' Va- terland, magst ru- hig sein! lieb' Ba- ter- land, magst ru- hig sein! = ff 6 % E . Ō O -0. 125 8 Fest steht und treu die Wacht, die Wacht am Rhein! Fest steht und --6$ 35 음 tren die Wacht die Wacht am Rhein! 2. Durch Hunderttausend zuckt es schnell, Und aller Augen blitzen hell; Der Deutsche bieder, fromm und stark, Beschützt die heil'ge Landesmark. Lieb' Vaterland 2c. 3. Er blickt hinauf in Himmelsau'n, Da Heldenväter niederschau'n, Und schwört mit stolzer Kampfeslust: Du Rhein bleibst deutsch wie meine Brust! Lieb' Vaterland 2c. 4. So lang ein Tropfen Blut noch glüht, Noch eine Faust den Degen zieht, Und noch ein Arm die Büchse spannt, Betritt kein Feind hier deinen Strand! Lieb' Vaterland 2C. 6. Der Schwur erschallt, die Woge rinnt, Die Fahnen flattern hoch im Wind: Am Rhein, am Rhein, am deutschen Rhein Wir alle wollen Hüter sein! Lieb' Vaterland 2c. May Schneckenburger, † 1851. 126 159.& e pe p Herrn ver- traut; Er 1. Wer ist ein Mann? der be- ten kann und Gott dem Lebhafter. 30 za= get nicht, wenn al= les bricht, Dem 160. V. Vaterlandslieder. Frommen nim- mer graut, Dem From- men nim- mer graut. 2. Wer ist ein Mann? der glauben kann Inbrünstig wahr und frei; Denn diese Wehr trügt nimmermehr,:,: Die bricht kein Feind entzwei.:,: 3. Wer ist ein Mann? der lieben kann Von Herzen fromm und warm, Die heil'ge Glut giebt frohen Mut,:,: Und stärkt mit Stahl den Arm:: A. G. Methfessel, † 1869. 4. Das ist der Mann, der streiten kann Für Weib und liebes Kind; Der falten Bruſst fehlt Kraft und Lust,:,: Und ihre That wird Wind.:,: 5. Das ist ein Mann, der sterben kann Für Gott und Vaterland. Er läßt nicht ab bis an das Grab:,: Mit Herz und Mund und Hand.:,: 6. So deutscher Mann, so freier Mann, Mit Gott dem Herrn zum Krieg! Denn Gott allein mag Helfer sein,:,: Bon Gott kommt Glück und Sieg! E. M. Arndt, † 1860. Marschmäßig. C Fr. Pitschner. L 1. Als die 1-3. Drum, drr- rum, drr- rum, drum, drum! 2. Wenn die 3. Doch bin 1. Trom- mel 2. Bot- schaft = klang Thal und Von dem kam ent= lang: plan, = ges 3. ich einst groß, Und geht's wie= der 108, Kriegslieder. V 1. klein! Drrrum! 2. hoch! Drrrum! 3. Treu! Drrrum! Feld Sie 1. Rhein, auf zum Rhein, zum deut- schen Rhein! Drr- rum! Vorwärts wei= ter 2. Fahn', Deutschlands Fah- ne 3. bin, ach dann bin ich auch da = 1. Fein de 2. bracht' der 3. kämpfen, tap= fer = = Konnt' die Büch- se Und wenn schwer das Hei, wie will ich 1. nach Pa= ris! Der Trom- pe- ter blies, Ach, da war ich noch zu 2. freu- dig drein, Stimmte ju- belnd ein: König Wil- helm le= be mei- nen Mann Fest in al= ler deut- schen 3. Vä- ter dann, Steh' ich = 127 Auf zum Deutschlands Ach dann Einzelne. Bei der Wiederholung Chor. # flog, Drr- rum! Schaut ich bei! Drr- rum! Wie die cresc. noch nicht tragen konnt' die Wet- ter droh- te, Thrä- nen wak- ker rei- ten, Mu- tig noch nicht schlagen, Doch wo Deutschland schritt und To= des lie= ben bo te, Bat' ich still den strei ten! Wer für Deutschland kämpft und 128 193 HOPP 1. stritt, Zog mein Herz stets fröh- lich mit. Drr- rum! 2. Gott: Herr, mach' Du den Feind zu Spott! Drr- rum! 3. fällt, st al- lein ein rechter Held! Drr- rum! Munter. 161.6 = V. Vaterlandslieder. 6 1. Mit Hör= ner- schall und Luft 2. Nicht Sturm und Re 3. Und fär 1. ging' es 2. Ha 3. Feld des Krie ges = zur Jagd, froh gel, Reif und Schnee; rot, 1. wohl ge= mut, Wenn's not = 2. Tag und Nacht, Sind wir 3. doch = gen ach- ten bet gleich auch un- ser mit. Drr- rum! Spott! Drr- rum! Held! Drr- rum! Ernst Fürste. = 1. aus ins Feld der Schlacht, Hin- aus 2. gält' es Hirsch' und Reh', Als gält' 3. Va= ter land den Tod, Fürs Va= = dem Vater be= reit zur nicht an, Denn nim- mer scheut ein = 34 ge sang, Als = wir, Nicht Blut Das In So ziehn wir Jäger Hiß' und Frost bei wandelt Furcht uns So = lan= de thut, HinFahrt und Wacht, Als bra- ver Mann Fürs € ins Feld der Schlacht. es Hirsch' und Reh'. ter- land den Tod. G. A. Bürger, † 1794. 162. 8 1. Frisch auf, frisch 2. Hoch in den 3. Drum wie fie 4. Herr Christ, stärk' Kriegslieder. 1. winkt der Ei 2. sein lieb' Va 3. hilft euch 4. et= gen J 1. rings um- gat- tert hält! Steig', ed= les 2. nicht das frei- e Blut; streitet = chen- franz! = ter= land, eu= er Spott? Nutz und Macht auf Lüf 1. vor dir liegt die Welt, Wie auch des Fein- des List und Trug Dich 2. fri- scher Rei- ters- mut; Was un- ter ihm im Stan- be liegt, Engt 3. Schicksals rasche Bahn, Wo- hin das Glück der Schlachten neigt: Wir 4. mit Gewis- sen gut Für gute Sa- che sind be- reit, Zu = = mit raschem Flug! Frei ten, un= be= fiegt Geht fällt, und wie fte steigt Des al= le Reiters= leut', Die = Roß, und bäu- me dich, Dort stark mit seinem Gott Für 3. schau- en's ruhig an; Wenn uns nun Gott den Sieg ge- währt, Was 4. sterben mit frei- em Mut! Un- rech- tem Krieg ge= wal- tig wehr', Der = = cresc. 129 Volksweise. Streich' aus, streich' aus Der ihn ver= läßt Ja Got= tes Mehr sucht, als = 1. tra= ge mich Zum lust'- gen Schwerter- tanz! 2. kei- ner Not, Frisch brauchter sei- ne Hand. 3. un= ser Schwert, Und unser 4. Na- mens Ehr'! Draufsei es Schild ist Gott! frisch ge- wagt! Liederperlen. und in Arm führt Dei- nes Rach Th. Körner, † 1813. 9 130 163. V. Vaterlandslieder. 1. schwingen, Mei- ne 2. strei- ten Mahnt es 3. Drit= te, Und es 1. O 2. Nun a= de, herz 3. Auch ist noch ein 1. O du Deutschland, machst mir Mut! Mei- nen 2. Mut- ter nimm den 3. Mäch- tig mir durch Herz Abschieds- kuß! Für das und Sinn: Recht und 8 du Deutsch- land, ich muß mar- schie- ren, lie= ber Va= ter! Klang er= flun- gen Volksweise. = #H 1. Gel- ten soll's des Fein- des Blut. 2. Daß ich von euch schei- den muß. 3. Mich in Tod und Schlachten hin. Ku gel foll er klin- gen, mich nebst Gott zum Zwei- ten, treibt aus ell= rer Mit = te I Sä- bel will ich Ba- ter- land zu Freiheit heißt das = 4. O wie lieblich die Trommeln schlagen, Und die Hörner blasen drein! Fahnen wehen frisch im Winde, Ross' und Männer sind geschwinde, Und es muß geschieden sein. 5. O du Deutschland, ich muß marschieren, O du Deutschland, machst mir Mut! Meinen Säbel will ich schwingen, Meine Kugel soll erklingen, Gelten soll's des Feindes Blut. E. M. Arndt, † 1860. 164. 1. sang! 2. ruhn. 3. bahn. 4. Schar. Kräftig. f mf 2 4 = 1. frei es, fro- hes 2. einem Zie le 3. führt uns einft, ihr 4. auch in frem- der Kriegslieder. 1. Hin- aus in 2. Wir hal ten cresc. A. G. Methfessel, † 1869. 3. Der Hauptmann, er le be! 4. Wer woll- te wohl zit tern = = die Fer ne mit lau- tem = zu- sammen, wie treu- e = F = = = 1. Hör- ner- klang! Die Stim- me er= he bet zum freu- di- gen Ge2. Brü- der thun, Wenn Tod uns um to bet, und wenn die Waf- fen 3. fühn vor- an; Wir fol- gen ihm mu- tig auf blut'- ger Sie- ges4. vor Gefahr? Bor Feig- heit und Schande blei- chet un- fre er= 131 = er geht uns vor Tod und Der Freiheit Hauch weht kräftig durch die Welt; Ein Uns al le treibt ein rei- ner, frei er Sinn; Nach = Er Er führt uns jetzt zu Kampf und Müh' hin- aus, Und wer den Tod im heil'- gen Kampfe fand, Ruht = Leben uns wohl ge- fällt! stre- ben wir al le hin. Brü- der, ins Va- ter- haus. Erde im Va- ter- land! A. G. Methfeffel, † 1869. 9* 132 165. V. Vaterlandslieder. P Sieg; # 1. Frisch auf, ihr deut- schen Scha- ren! Frisch auf zum = # heil'- gen Krieg! Gott wird sich offen- ba- ren Sm To- de und im = mf Mit Gott, dem from men, star * -0= und geschwind! Kämpft für des Landes Mar- ken, Für * ● ken, Seid fröhlich Eltern, Weib und Kind. nis 2. Frisch auf! ihr tragt das Zeichen Des Heils an eurem Hut, Dem muß die Hölle weichen Und Satans Frevelmut;:,: Wenn ihr mit treuem Herzen und rechtem Glauben denkt, Für wie viel bitt're Schmerzen Sich Christus hat geschenkt.:,: 3. Wie Er am Kreuz gehangen In heißer Todespein, Damit uns sollt' verlangen, mit Ihm im Licht zu sein,:,: Damit wir könnten sterben, Von Sündenangst befreit, In Gottes stillem Leben Voll Lieb' und Freundlichkeit.:,: 4. Drum auf für deutsche Ehre, Du tapf'res Teutsgeschlecht! Der beste Schild der Heere Heißt Vaterland und Recht!:: Als schönste Losung flinget Die Freiheit in das Feld: Wo sie die Fahne schwinget, Wird jedes Kind ein Held.:,: 5. Drum auf, ihr deutschen Scharen! Frisch auf zum heil'gen Krieg! Gott wird sich offenbaren Im Tode und im Sieg;:: Und wenn die ganze Hölle Sich göffe über euch Shr spült ste, wie die Welle Der Fels, zurück von euch. E. M. Arndt, † 1860. 166. 4. je Le = Feurig. 1. aus der Ruh'! Mor- gen zu. 2. blau- en Zelt, Waffen- feld. 3. mild und klar; gel Schar. En der Brust, bens- luft. 1G = 3 8 1. hell im 2. gieb uns 3. je den 4. frohes t = 1. Er- hebt euch von der Schon wie- hern uns die 2. Du rei- cher Gott in uns Du selbst hast Er de, Ihr Schlä- fer Pfer de Den gu- ten Gna- den, Schau' her vom ge la den In die- ses noch kom- men, Ein Morgen Frommen, Ihn schaut der = 3. Ein Mor- gen Sein har- ren soll al le 4. Dann Klang von al len Tür- men, Und Klang aus Und Ruhe nach den Stür- men, Und Lieb' und = Kriegslieder. Laß uns vor Bald scheint er Es schallt auf Mor heu Sieg! deut= schen Mann: Siegs= ge schrei; # Die lie- ben Waf- fen glän- zen = Dir be= fte- hen, son- der Hül- le = al= len We- gen gen= rot, = te = = Volksweise. Man träumt von Die Chri- sten brich, du wir, ihr wak O Tag Und E 1. trän- zen, Man denkt auch an den Tod. 2. we hen, Dein ist, = 0 Herr, der Krieg! 3. Fül- le, Du Frei- heits- tag, brich an! 4. De- gen, Wir wa- ren auch da= bei! Sie = ban 133 = = So Und Auf Dann gesner der fern Mar v. Schenkendorf, † 1817. 134 167. 1-3. Sie V. Vaterlandslieder. 1. hei= ser 2. sei= nem Feu 3. letz = ten Manns sol= len ihn nicht haben, Den * 1. Ob sie wie gier'- ge frei- en deutschen Rhein, 2. So lang' sich Her- zen 3. Bis seine Flut be- EH 1. wal- lend Sein 2. Stro- me Noch 3. he= bet Ein 1. heiser dar- nach schrei'n, Ob 2. sei- nem u= er= wein, St 3. letzten Manns Gebein, Bis IN dar- nach schrei'n. = er= wein. Ge= bein. Stunz, arrang. von Göcker. Ō Ra- ben Sich la- ben An gra- ben Des HE sie wie gier'- ge lang' sich Her- zen la seine Flut be= gra= grü- nes Kleid noch trägt, So fest die Fel- sen stehn, Fisch auf seinem Grund, So So Ra= ben Sich ben An ben Des So lang' er rut= hig So lang' in fei= nem So lang' die Flos- se lang' ein lang' sich lang' ein Lied noch Ru- der ho- he G 1. schal 2. Do 3. le = 168. = 1. Ru- der schal 2. ho= he 3. Lied noch le = lend In sei ne me In seinem bet In seiner Sän = Do= = Kriegslieder. lend, schal me, Do bet, le Kräftig und bewegt. t Wo = gen schlägt, So Spiegel sehn, So ger Mund, So = = N lang' lang' lang' 135 So lang' 15 lend In sei- ne Wo- gen schlägt. me In seinem Spie- gel sehnt. bet In seiner Sän- ger Mund. N. Becker. = 1. land! Eilt, Män- ner eilt, zu käm- pfen und zu 2. Schmach, Die durch Ver- blen- dung wir bis jetzt er= 3. zeit, 1. Im Glau- ben stark, be = 2. Werft ab das Joch, und wer- det = 3. Er hat durch euch vom Fein- de waff- net = ein sich ein 1. Hin- aus, hin- aus! es ruft das Va= ter2. 3u Lan- ge schon er= tru= die gen wir 3. Gott war mit euch, Er maß die Prü- fungsNach Mozart, † 1791. gab euch Mut, den gro- Ben Kampf zu en= den; fie= gen, dul- det; = eu- re end- lich Hand! Ihr dürft nicht Auf daß nicht = wach, uns be freit, = Und Sieg ene 136 1. man- fen, nicht er lie- gen; Ihr strei- tet nicht um Eh- re, = = 2. eure Schande ihr ver- schul- det. Es gilt für Glau- ben, Ba- ter3. pfan- gen wir aus Seinen Hän- den. Ihr kämpf- tet treu für Gott und 1. Ruhm und Gold, 2. land und Weib; 3. Va ter- land, = LE 1. wie= der, 2. wie= der: 3. mie= der; # 1. Lie 2. Lie= 3. Lie = = 169. V. Vaterlandslieder. C Langsam. # = Das deutsche Recht er= käm- pfet ihr euch Er- kämpft den Sieg, bringt deutschen Sinn uns Das deutsche Recht er- kämpf- tet ihr uns Und deut- sche Frei- heit, deut- sche Treu- e, deut- sche Und deut- sche Frei- heit, deut- sche Treu- e, deut- sche Die edle Frei- heit, fe- ste Treu- e, deut- sche = der Er- war- ten euch als eu er schön- ster Sold. der Er- war- ten euch als eu er schön- ster Sold. der Sind nun des Vater- lan- des Un- ter- pfand. = = 1813. *) Erschossen am 10. Februar 1810. Volksweise. TET! 1. Zu Man- tu- a in Ban- den Dertreu- e Ho- fer*) 71 Papp war, In Man- tu- a zum To Heldenlieder. f P = + blu- te= te der Brü- der Herz, Ganz Deutschland, ach! in Schmach und rall. 60 = Schmerz! Mit ihm das Land Ty- rol, a tempo. rol, Mit ihm das Land Ty- rol, = de Führt ihn der Feinde Schar. Es cresc. 137 dol. - f Mit ihm das Land Tye t Mit ihm das Land Ty- rol. 2. Die Hände auf dem Rücken Andreas Hofer ging Mit ruhig festen Schritten, Ihm schien der Tod gering; Der Tod, den er so manchesmal Vom Iselberg geschickt ins Thal:: Im heil'gen Land Tyrol.:,: 3. Doch als aus Kerkergittern Im festen Mantua Die treuen Waffenbrüder Die Händ' er strecken sah', Da rief er aus: ,, Gott sei mit euch, Mit dem verrat'nen deutschen Reich:: Und mit dem Land Tyrol!" 4. Dem Tambour will der Wirbel Nicht unterm Schlägel vor, Als nun Andreas Hofer Schritt durch das finst're Thor. Andreas noch in Banden frei, Dort stand er fest auf der Bastei,:,: Der Mann vom Land Tyrol.:,: 5. Dort soll er niederknieen: Er sprach: ,, Das thu' ich nit! Will sterben, wie ich stehe, Will sterben, wie ich stritt, So wie ich steh' auf dieser Schanz'! Es leb' mein guter Kaiser Franz,:,: Mit ihm sein Land Tyrol!":;: 6. Und von der Hand die Binde Nimmt ihm der Korporal; Andreas Hofer betet Allhier zum letztenmal, Dann ruft er:„ Nun, so trefft mich recht! Gebt Feuer! Ach, wie schießt ihr schlecht!:,: Ade, mein Land Tyrol!":,: Julius Mosen, geb. 1803. 138 170. V. Vaterlandslieder. Volksweise. 1. Prinz Eugen, der ed- le Rit- ter, wollt' dem Kaiser = 3 wied'rum kriegen Stadt u. Festung Bel- ge- rad. Er ließ schlagen AR Brucken, daß man funnt' hin ü- ber rucken mit d'r Armee wohl für die Stadt. 2. Als der Brucken nun war geschlagen, Daß man kunnt' mit Stuck und Wagen Frei passier'n den Donaufluß; Bei Semlin schlug man das Lager, Alle Türken zu verjagen, Ihn'n zum Spott und zum Verdruß. 3. Am einundzwanzigsten August so eben kam ein Spion bei Sturm und Regen, Schwur's dem Prinz'n und zeigt's ihm an, Daß die Türken futragieren, So viel als man kunnt' verspüren, Dreimalhunderttausend Mann. 4. Als Prinz Eugenius dies vernommen, Ließ er gleich zusammenkommen Sein General und Feldmarschall. Er thät sic recht instruieren, Wie man sollt' die Truppen führen Und den Feind recht greifen an. ei- nen 5. Bei der Parole thät er befehlen, Wenn man thäet zwölfe zählen Bei der Uhr um Mitternacht, Da sollt' all's zu Pferd aufsitzen, Mit dem Feinde zu scharmützen, Was zum Streit nur hätte Kraft. 6. Alles saß auch gleich zu Pferde, Jeder griff nach seinem Schwerte, Ganz still rückt' man aus der Schanz', Die Musketier wie auch die Reiter, Thäten alle tapfer streiten: Es war fürwahr ein schöner Tanz. 7. Prinz Eugenius auf der Rechten Thät als wie ein Löwe fechten, Als General und Feldmarschall. Prinz Ludewig ritt auf und nieder: Halt't euch brav, ihr deutschen Brüder, Greift den Feind nur herzhaft an! 8. Ihr Konstabler auf der Schanze, Spielet auf zu diesem Tanze Mit Karthaunen groß und klein; Mit den großen, mit den kleinen Auf die Türken, auf die Heiden, Daß sie laufen alle davon! 9. Prinz Ludewig, der mußt' aufgeben Seinen Geist und junges Leben, Ward getroffen von dem Blei. Prinz Eugen ward sehr betrübet, Weil er ihn so sehr geliebet; Ließ ihn bringen nach Peterwardein. Von einem brandenburgischen Soldaten, der unter dem Fürsten von Deffau in dem Heere des Prinz Eugen diente. 1717. 0 171. 6 8 Heldenlieder. 1. Es zog aus Ber- lin 139 Volksweise. ein tap- fe- rer Held, juchPB he! Er führ- te sechs- hun- dert Rei- ter ins Feld, juchhe! Sechs- hun-dert = Rei- ter mit red- li- chem Mut, Sie dür-ste- ten all' nach Fran- zo- senritard. blut, Juch- he! juch- he! juch- he! O Schill, dein Sä- bel thut weh! 2. Auch zogen mit Reitern und Roffen im Schritt Wohl tausend der tapfersten Schützen mit. Ihr Schützen, Gott segne euch jeglichen Schuß, Durch welchen ein Franzmann erblassen muß! Juchhe! 2c. 3. So ziehet der tapfere, mutige Schill, Der mit den Franzosen sich schlagen will, Ihn sendet kein Kaiser, kein König aus, Ihn sendet die Freiheit, das Vaterland aus. 4. Bei Dodendorf färbten die Männer gut Das fette Land mit französischem Blut; Zweitausend zerhieben die Säbel blank, Die übrigen machten die Beine lang. 5. Drauf stürmten sie Dömiß, das feste Haus, Und jagten die Schelmenfranzosen hinaus, Dann zogen sie lustig ins Pommerland ein, Da soll kein Franzose sein Kivi mehr schrei'n. 6. Stralsund, du trauriges Stralesund, o weh! In dir geht das tapferste Herze zu Grund, o weh! Eine Kugel durchbohret das redlichste Herz Und Buben fie treiben mit Helden Scherz. O weh! 2c. 7. Sie schnitten den Kopf von dem Rumpf ihm ab, o weh! Und legten den Leib in ein schlechtes Grab, o weh! Da schläft er nun bis an den jüngsten Tag, Wo Gott ihn zu Freuden erwecken mag. O weh! zc. E. M. Arndt, † 1860. 140 172. 8 V. Baterlandslieder. Karl Maria v. Weber, † 1836. A 1. Was glänzt dort vom Wal- de im Sonnenschein? Hör's + nä- her und nä- her er= brau- sen! Es zieht sich her- un- ter in dü- ste- ren Reih'n Und gel- len- de Hör- ner er- schal- len dar- ein, Erfüil- len die See- le mit Grausen! Und wenn ihr die schwarzen Ge- sel- len fr fragt: Das ist, das ist Lühows wil- de, ver- we- ge= ne Jagd. 2. Was zieht sich dort rasch durch den finstern Wald, Und streift dort von Bergen zu Bergen? Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt, Das Hurra jauchzt, und die Büchse knallt, Es fallen die fränkischen Schergen. Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt: Das ist zc. 3. Wo die Reben dort glühen, dort braust der Rhein, Der Wütrich geborgen sich meinte: Da nahet es schnell mit Gewitterschein Und wirft sich mit rüstigen Armen hinein Und springt an das Ufer der Feinde. Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt: Das ist z. 4. Was braust dort im Walde die wilde Schlacht, Was schlagen die Schwerter zusammen? Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht, Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht Und lodert in blutigen Flammen! Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt: Das ist zc. Heldenlieder. 141 5. Wer scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht, Unter winselnde Feinde gebettet? Es zucket der Tod auf dem Angesicht, Doch die wackeren Herzen erschrecken nicht, Das Vaterland ist ja gerettet! Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt: Das ist zc. Th. Körner, † 1813. A. G. Methfessel, † 1869. 173. # 1. Wer ist würdig unsrer gro- ßen To- ten, 2. Nur ein Held mag Hel- den- bot- schaft 3. Heil dir, ed= ler Bo- te! Ho- He 4. Heil dir, ed ler Bo- te! Män- ner- spiegel! = E 1. Die einst rit- ter- lich fürs deutsche Land Ihre Brust dem Ei- sen 2. Da- rum muß der Deutschen be- ster Mann, Scharnhorst*) muß die Botschaft 3. Giebt dein Gang dem deutschen Waffen- spiel: 4. Bie- der- mann aus al- ter, deutscher Zeit! Se- der wird ein Held in & wig grünt dein Grabes= 4. hii- gel, = H 1. bo- ten? Wen er- ken- nen sie als rech- ten Bo- ten 2. tra-gen: Unser Joch, das wol- len wir zer- schla- gen, 3. Treu- e, = e, Und der Ruhm schlägt sei- ne gold'nen Flü- gel Se der wird fürs Vater- land ein Leu = 1. al ten = 2. Rache tragen; Wei- he = 3. solcher blutig fiel, 4. bis in- wig- keit, = Va- ter- land, Aus dem alten Va- ter- land? Tag bricht an, Und der Ra- che Tag bricht an!" Wenn ein solcher blu- tig fiel. um ihn bis in *) Verwundet am 2. Mai 1813 bei Gr.- Görschen, † Aus dem Und der Wenn ein Um ihn = = & wig- keit! E. M. Arndt, † 1860. am 28. Juni. 142 174. € V. Vaterlandslieder. schwin- get = 1. Was bla- sen die Trom- pe- ten? Hu- sa = rei= tet so freu- dig sein = her- aus! Es rei- tet der Feld- mar- schall im fliegen- den Saus; Er so schnei- dig sein Volksweise, 1813. sa! Und die = ren mu ti ges Pferd, Er = bli- gen des Schwert. Juchķ Preußen sind da! Die hei= ras= sa B Preußen sind lu- stig, sie rut= fen: Hur- ra! 2. O schauet, wie ihm leuchten die Augen so klar! O schauet, wie ihm wallet sein schneeweißes Haar! So frisch blüht sein Alter wie greifender Wein, Drum kann er Verwalter des Schlachtfeldes sein. Juchheirassasa 2c. 3. Er ist der Mann gewesen, als alles versant, Der mutig auf zum Himmel den Degen noch schwang. Da schwur er beim Eisen gar zornig und hart, Franzosen zu weisen die deutsche Art. Juchheirassasa zc. Heldenlieder. 143 4. Er hat den Schwur gehalten, als Kriegsruf erklang, Hei wie der weiße Jüngling in'n Sattel sich schwang. Da ist er's gewesen, der Kehraus gemacht, Mit eisernem Besen das Land rein gemacht. Juchheirassasa zc. 5. Bei Leipzig auf dem Plane, o schöne Ehrenschlacht! Da brach er den Franzosen das Glück und die Macht; Da liegen sie so sicher nach letztem harten Fall, Da ward der alte Blücher ein Feldmarschall. Juchheirassasa 2c. 6. Drum blaset, ihr Trompeten, Husaren heraus! Du reite, Herr Feldmarschall, wie Sturmwind im Saus! Du reit' dem Glück entgegen zum Rhein und übern Rhein, Du tapferer Degen, und Gott soll mit dir sein. Juchheiraffafa 2c. E. M. Arndt, † 1860. 175. Etwas lebhaft. 6 8 satisur wo pols 1852.3 1. 8 war am vier= ten 2. Bei Weißenburg im 3. Hei! Wie es tap fer = Ta ge Des saß, Im Das El = stür- met, G 1. Won- ne- monds Au- gust, Da strit- ten wack- re Trup- pen = 2. al 3. Königs= re= ten deutschen Land, Da war gar heiß und blu- tig gi ment! Die Sie- ben- ten, die bra- ven = = So Der Mit = 1. tapfer Brust an Brust. Sie strit- ten fühn und mu tig, Sie 2. erste Kampf entbrannt; Da kom- man- diert der Kronprinz Im 3. Stolzein jeder nennt; Auch Nummer Acht- und- fünf= zig Hält = 1. hiel- ten mat- fer aus, Und kei- ner woll- te weichen Dem 2. wilden Sturm- ge- braus, Da kämpft man in den Straßen, Zur 3. trent= e Brüder- schaft, Schon weichen die Fran- zo = sen Der 144 1. an- dern in dem Strauß. Haus. 2. Festung wird das 3. deut- schen Hel- den- schaft. 4. Hurra! die Bundsgenossen Aus Bayerns schönem Heim, Wie haben auf die Franzen Sie mächtig eingehau'n! Wie färbt die grüne Eb'ne Vom Blute da sich rot, Wie hält gar reiche Ernte Der graus'ge Schnitter Tod! 176. 5. Jetzt Sieg auf weitem Plane, Hurra! Viktoria! Der Kronprinz hat errungen Den Sieg, der Feind liegt da! Das war in unserm Elsaß, Das war bei Weißenburg, Da klopften unsre Deutschen Die Franzen tüchtig durch!- H. Volger. Marschmäßig. f fe die 1. legt 2. Wei= Ben 3. er V. Vaterlandslieder. EI = 1. Frank- reich 2. wei- chen 3. hal ten, Metz um = 1. Laßt deutsche Fah- nen 2. Bald tönt des Sie ges 3. Der Feind mit sei= nen = Waffen und burg ver= 8. an! Wörth; eint, me = hen, Kun= de Scha- ren, 1 Ganz Deutsch- land wie Dem Hel Deutschen Wenn Friedrich Karl Und Von Hur = ra! de Die Fein Kann nicht das es geht nach müssen Feld beff ein Mann, den- schwert, = er= scheint, Die wie ein Hel- den Karl er tam fpi es 1. Mann. Fest hält 2. schwert. Mac Ma hon 3. scheint. Drei Ta ge 1. Mut ge 2. viel 3. er = ge fürch'= te nach Metz hin S $ 10-700/ 300 1 s Liederperlen. Heldenlieder. jetzt ward zut ge galt's, und Wehr, Zur Mann, Der sid th = f - e hoch beWehr, zum Kampfe Mann; er weiß da- von zu ein, Hin ein; Bazaine in sei- ner = E Deutschlands Ehr'. Kronprinz kann. aus noch 10 190-20 ein. sam schla al 145 men, Durch gen, Der le Trieb = 1. geistert: Es gilt ja 2. sa= gen, Was un- ser der 3. Falle, Weiß we= ound the' dus01 aist 11911-007 si 911-19111 1050 sid 91 mdi Tiot 4. Und Sedanstage kamen Da läuft die Wundermär:„ Der Kaiser ist gefangen!" Mit Hurra durch das Heer, durch das Heer. Gefangen ward der Kaiser, O Jubel ohne End', Ohn' End', Gab sich und seinen Degen In König Wilhelms Händ'! 5. Auch Straßburg ward genommen, Das starke Metz dazu; Deutsch soll'n sie wieder werden, In Deutschland finden Ruh, finden Ruh. Paris, dein blindes Wüten Nun ganz vergeblich war, Paris, Paris, du mußt dich beugen Im Staub dem deutschen Aar! 6. Ein Hoch den deutschen Helden! Errungen ist im Streit, Erblühet in dem Kampfe Die deutsche Einigkeit! Wir sind ein Volk von Brüdern Vom Belt bis an den Rhein, Den Rhein! Und Preußens Helden- König Soll deutscher Kaiser sein! Albertine Garß in Salzwedel, Vers 5 von C. Stein. 100 DE 10 146 Mäßig. 177.C Freiheit mei= ne stol zen Far- ben = Einzelne. Die Fah- ne schwebt mir weiß und schwarz vor- an, Das neu- e Ban ner schwarz und weiß und rot, = merkt es, mei- ne wir ihm treu bis = za Hee *) Oder: = a. 1. Ich bin ein Preu- ße, kennt ihr meine Farben? b. 1. Wir heißen Deutsche, kennt ihr unsre Zeichen? ¹0: V. Vaterlandslieder. = gen, re, = = Vä = ter star nie er blei H. A. Neithardt. † 1861. # Wie = ne je Die Flag gen = PP Nie werd' ich bang' ver- za- gen, = Nie Far- ben an. in den Tod; Die = = ben, chen, So Daß für die Wie seine = Das deu ten, blei- ben will ich's auf dem werd' ich bang' verFahnen vor dem ritard. ma Mee = gen! = re, M Wie je ne will ich's wa- gen! = Heldenlieder. q 유 Sei's tri- ber Tag, sei's heit'- rer Son- nen- schein, Ich bin ein Vom Fels zum Meer" weht un- frer Far- ben Schein: Wir hei- ßen " 1 Preu- ße, will ein Breu- ße sein! Deut- sche, wol- len Deutsche sein! 147 56-330 tim sprint3 a. 2. Mit Lieb' und Treue nah' ich mich dem Throne, Von welchem mild zu mir ein Vater spricht; Und wie der Vater treu mit seinem Sohne, So steh' ich treu mit ihm und wante nicht. Fest sind der Liebe Bande; Heil meinem Vaterlande! Des Königs Ruf dringt in das Herz hinein; Ich bin 2c. 3. Und wenn der böse Sturm mich wild umsauset, Die Nacht entbrennet in des Blizzes Glut; Hat's doch schon ärger in der Welt gebrauset, Und was nicht wankte, war der Preußen Mut. Mag Fels und Eiche splittern, Ich werde nicht erzittern, Es stürm' und krach', es blitze wild darein, Ich bin 2c. 4. Wo Lieb' und Treu' sich so dem König weihen, Wo Fürst und Volk sich reichen so die Hand, Da muß des Volkes wahres Glück gedeihen, Da blüht und wächst das schöne Vaterland. Drum schwören wir aufs neue Dem König Lieb' und Treue! Fest sei der Bund, ja schlaget mutig ein! Wir sind ja Preußen, wollen Preußen sein. F. W. Thiersch, geb. 1784. b. 2. Wir heißen Deutsche, wißt ihr, wer uns führet? Dem Preußenkönig folgen wir zum Krieg, In Sturmesmetter ist er uns erfüret, Und Gott vom Himmel krönet ihn mit Sieg. Er hat die Schlacht geschlagen, Er muß die Krone tragen. ,, Vom Fels zum Meer" gebietet er allein, Wir heißen Deutsche zc. 3. Wir heißen Deutsche, was hat uns verbunden? Nicht Unterjochung oder Staatsvertrag, Sm heil'gen Kriege haben wir gefunden Der deutschen Einheit heißersehnten Tag, Den Feind mit deutschen Hieben Zum Land hinausgetrieben, ,, Vom Fels zum Meer", vom ganzen deutſchen Rhein, Wir heißen Deutsche zc. 4. Wir heißen Deutsche, sind ein Volk in Waffen, Und unser neues Reich ist hergestellt; Ein Reich des Friedens wollen wir erschaffen, Und trennen soll uns keine Macht der Welt. Wir sind in Süd und Norden Ein Brudervolk geworden; ,, Vom Fels zum Meer", ihr Brüder, schließt den Reih'n, Wir heißen Deutsche 2c. 3. Wehl. 10* 148 178. 112 1. Rhei- ne = V. Vaterlandslieder. 2 4 1. Flam- me 1. Stei- ge mit lo- dern- dem Schei- ne 179a. ● -id& pn3 em- por! 3 4 1 Fr. Gläser, geb. 1792. Auf den Ge- bir= gen am Flam- me em- por! Glühend em= por, Glü- hend em- por! 2. Heilige Glut! Heilige Glut! Rufe die Jugend zusammen, Daß bei den lodernden Flammen Wachse der Mut, Wachse der Mut! 3. Auf allen Höh'n, Auf allen Höh'n Leuchte, du flammendes Zeichen, Daß alle Feinde erbleichen, Wenn sie dich sehn, Wenn sie dich sehn! logr 1. Ruh- mesglanz, Heil Kaiser dir! 2. an- dres gleich, Heil Deutschland Heil! 3. gnä- dig- lich Mit starker Hand! • 4. Finstere Nacht, Finstere Nacht Lag auf Germanias Gauen, Da ließ der Vater sich schauen, Der uns bewacht, der uns bewacht. ● 5. ,, Licht, brich herein! Licht, brich herein!" Sprach Er, da glühten die Flammen, Schlugen die Gluten zusammen Über den Rhein, Über den Rhein. 6. Und er ist frei! Und er ist frei! Flammen umbrausen die Höhen, Die um den Herrlichen stehen; Jauchzt: Er ist frei! Jauchzt: Er ist frei! 2003 Pol C. Nonne, 1814. mis meget mollcar nous of om Henry Carey, 1740. X . P kein 1. Heil dir im Sie- ger- franz, Strah- lend in 92. Heil unserm deut- schen Reich, Ihm ist Come ist 3. Herr Gott, wir prei- sen Dich! Du halfft uns & madrid mõbued tim duis me and chiff mis C L sens Got tes all- mächt'- ge Hand Du bist er stan- den neu, Herr Gott, Dich lo= ben wir, = 1. Lei = 2. Mäch- tig dich un- ver- wandt, Seg= ne und stark und frei, Ste- he 3. Herr Gott, wir dan- ken Dir, Seg= ne 10 te 396 Heldenlieder. 1. Heil, Kai- fer, dir! 2. Heil, Deutschland, Heil! 3. Das Va- ter= land!- = 149 durch dich das Land. fest und treu; nun nun für und für is G. Chr. Dieffenbach. 179b. Nach der vorigen Weiſe( für Medlenburg- Schwerin). 1. Gott segne Friedrich Franz, Und seiner Krone Glanz Trübe sich nie! Friede und Heiterkeit Bleibe stets sein Geleit Bis in die fernste Zeit, Fliehe ihn nie! 2. Über sein Fürstenhaus Schütte Dein Füllhorn aus, Freundlicher Gott! Für seines Hauses Glück Schärfe den Vaterblick, Und jedes Mißgeschickt Scheuch Dein Gebot! 800 3. Sei eine feste Burg Dem teuren Mecklenburg Künftig wie jetzt! Schütz' unser Vaterland, Der Eintracht schönes Band Bleib' zwischen Thron und Land Stets unverletzt! 10000 - oik Nach derselben Weise( für Hamburg). 179c. 1. Heil dir, Hammonia! Unsrer Germania Sternbild im Nord! Dir klingt als Königin Über die Meere hin Froh durch den Mastenwald Mein Jubellied. 2. Schwinge dich, Lied! empor Und mit der Engel Chor Gieb Gott die Ehr'. Er ist die feste Burg! Hamburg! trotz Neid und Trug Baut er im Vaterland Dich stark und frei. - 3. Hamburg, du schöne Stadt, Dir ward in Gottes Rat Freiheit ein Schild! In Gottes Freiheit sehn Wir deine Wimpel wehn, All' deine Türme stehn, Wahre den Hort! 4. Halt hoch dein offnes Thor, Sei der Bedrängten Ohr Mit Rat und That! Dein Rat und Bürgerschaft Schaffe in Gottes Kraft All' deiner Kinder Glück Einig und treu. 5. Adle in Treu und Recht Dein alt, gut, fromm Geschlecht In deinem Schoß. Stark wie in Burg und Turm Steht dann in Nacht Sturm Stadt und Land, Herr und Knecht, Preiset dein Los. 6. Preis dir, Hammonia! Wir all' aus Fern und Nah Freuen uns dein! Du bist die gute Stadt", Über dir früh und spat Schalle der Preisgefang: Hammonia Heil! Dr. Wichern. 150 180. cresc. 3 V. Vaterlandslieder. 1. Großer Gott, 표 Herr, wir preisen Und be- wun- dert stof Deine Stär- te! Dei- ne Wer- ke.f = Peter Ritter, † 1795. ă wir lo Vor Dir neigt die Er ۔۔ SIG = Wie Du warst vor 24 = al= ler Zeit, So bleibst Du in wig- feit. 2. Alles, was Dich preisen kann, Cherubim und Seraphinen Stimmen Dir ein Loblied an, Alle Engel, die Dir dienen, Rufen Dir stets ohne Ruh': Heilig, heilig, heilig! zu. ben Dich, de fich 3. Heilig, Herr Gott Zebaoth, Heilig, Herr der Krieges Heere! Starter Helfer in der Not! Himmel, Erde, Luft und Meere Sind erfüllt von Deinem Ruhm; Alles ist Dein Eigentum! 4. Sieh' Dein Volk in Gnaden an; Hilf uns, segne, Herr, Dein Erbe! Leit' uns auf der rechten Bahn, Daß der Feind uns nicht verderbe! Hilf, daß wir durch Buß' und Fleh'n Dich im Himmel mögen sehn. 5. Alle Tage wollen wir Dich und Deinen Namen preisen Und zu allen Zeiten Dir Ehre, Lob und Dank erweisen. Gieb, daß wir von Sünden heut Und von Unfall sein befreit. 6. Herr, erbarm', erbarme Dich! Über uns, Herr, sei Dein Segen! Leit' und schütz' uns väterlich; Steh' uns bei auf allen Wegen! Auf Dich hoffen wir allein: Laß uns nicht verloren sein! Ambrofian. Lobgefang. il sur int VI. Die Erde ist voll der Güte des Herrn! Lebhaft. 3 181.6 1. ist wohl wert der Sche- mel = all 2. stick ter 3. Ster- nen = 1. Freu et euch der schönen 2. Und doch ist sie 3. Freu- et euch 1. fei= ten = 2. gab te 3. leuchten = zu mal, 182.* Freud'; nur, Mäßig schnell. Sei- ner an Mond und = was Ist nur Wie fie Unser Gott da uns ge= streut! Wunder rei = che Kre a= tur. Üt= ber un- serm Er den- thal! = = 1. Wer recht in 2. Die gan- ze 3. Da zieht die 4. Und plötz- lich = = Er de, Denn sie Füße Reich ge= Son- ne Und den = hat für ei= ne 10 4. Und doch sind sie nur Geschöpfe Von des höchsten Gottes Hand, Hingesät auf Seines Thrones Weites glänzendes Gewand. 5. Wenn am Schemel Seiner Füße Und am Thron schon solcher Schein, O was muß an Seinem Herzen Erst für Glanz und Wonne sein!- Ph. Spitta, † 1859. F. 6. Klauer. Herr- lichschön- bewandeln, wie sie will, Der wie ein Buch, DarFreuden wandern Welt ist An- dacht wie ein Hauch Durch läßt die Nach= ti- gall Im 152 = 부 1. geh' der Sonn' ent- ge 2. in uns 3. al le 4. Busch ihr sinus@ VI. Weltlieder. = gen, = auf geschrie- ben Sin- nen lei = Lied er- klin 3 Noch sind nicht 1. nicht 2. Bluni 3. pocht, 14. Mor d M 1. tir chen still, Kein 2. manch ein Spruch, Wie Lüft chen Gott uns = rer 3. Lie- be auch In ih 4. wacht der Schall Und will sich ied out aff Da In Da ſe; gen; In P öthi 90( bus = ist der bun= ten pocht ans mag treu sich re- gen; Noch sind geblieben. Wald und stil- len Wei- se; Pocht und aufwärts schwin- gen, Und der 1. Gras der Bach Singt lei = se den Mor 2. Mor- gen- stern Sind Zeugen von Sei 3. üt ber- fließt Von lau- tem, ju- beln 4. Glut mit ein:-Laßt uns dem Herrn gold Wald so Zei= len Herz die die Ler- chen wach, Nur im men nah und fern Und der - bis sich's erschließt, Und die Lipun genröte Schein Stimmt in lich = cresc. Nur im hoho hel bosnil F gen- fe nem Lie s = hen le = pe ter dem Prei lob- sin E. Geibel, geb. 1815. gent. ben. fe. gen! 183. m sic 23 Munter..( 0 mit - Inor 1. fin- gend, bald 2. Welt noch 3. in die — 6 8 Wanderlieder. 11. Durch Feld und Bu- chen- hal- len Bald 2. Wenn's faum im Die Osten glüh- te, 3. Die Lerch' als Mor- gen= bo= te Sich Time fröhlich still und Lüf= te Stats 1. al- lem, Wers Rei- sen 2. mit te Die schö- ne = still, weit, Recht lu- stig sei vor Da weht recht durchs GeRei schwingt, Eine fri- sche = fewählen will, Bli- ten- zeit, = = 153 3. W. Lyra. Recht lu- stig sei = vor Da weht recht durchs Ge3. no- te Durch Wald und Herz er= flingt, Eine fri- sche Rei- se= = will! 1. al- lem, Wers Rei- sen wählen Die schö Blü-= ten zeit. Durch Wald und Herz er klingt. = te ne 2. mü 3. no= te = 4. O Lust, vom Berg zu schauen Weit über Berg und Strom, :: Hoch über sich den blauen, Tiefklaren Himmelsdom!:,: 5. Vom Berge Vöglein fliegen Und Wolken so geschwind,:,: Gedanken überfliegen Die Vögel und den Wind.:,: 6. Die Wolken ziehn hernieder, Das Vöglein senkt sich gleich,:,: Gedanken gehn und Lieder Fort bis ins Himmelreich.:,: 3. v. Eichendorff, † 1857. 154 184. 1. schickt Er 2. Ler- chen 8 Heiter. in die wei- te Welt; ju- beln hoch vor Lust; 3. Bäch- lein, Ler- chen, Wald und Feld 1. mei= sen 2. sin 3. hal = 185. In gen Aus ten, hat VI. Weltlieder. 1. Wem Gott will rech- te Gunst er 2. Die Bäch- lein von den Bergen 3. Den lieben Gott laß ich nur Schrittmäßig. mf 3 mf Th. Fröhlich,+ 1836. Berg und Wald und Strom und vol= ler Kehl' und auch mein' Sach' aufs frischen, füh- len Mai- en- zeit! 음 weisen, Den sprin- gen, Die wal= ten; Der cresc. Dem will Er Seine Wun- der Wie sollt' ich nicht mit ihnen Und Erd' und Him- mel will er+ Feld. frischer Brust? best' be= stellt. 3. v. Eichendorff, † 1857. Volksweise. 1-2. O wie lu- stig läßt sich jetzt mar- schie- ren in der Einzelne. 1. Wald und Feld ist grün, Und die Und die Vögelein Sin- gen Und mit Sang und Klang Geht's das Und im Schritt und Trab Frisch berg2. = blühn, lich drein. 1. Blu- men lieb 2.Thal ent lang auf, berg- ab. = 186. 1. aus = 2. Iu 3. Son- Munter. 6 8 = ne in schieren in der fri- schen, küh- len Mai- en- zeit! f Alle. 1-2.0 ● in Got tes stig rauscht er ab und Wanderlieder. = wie lu- stig läßt sich jetzt mar= Son- nen- schein Hin1. Wohl- auf! es ruft der 2. Es bleibt der Strom nicht ru- hig stehn, Gar 3. Es reist der Mond wohl hin und her, Die = Welt! fort; auf, H. Hoffmann v. Fallersleben, geb. 1798. Bernh. Wessely. 1. Land hin- ein, Und wan- delt = 2. mun- ters Weh'n? Er braust von 3. geht ins Meer, Nie matt in q Geht mun= ter Hörst du Guckt 155 = des it= bern it ber Feld! Ort zu Ort. rem Lauf. ih in das Win= des Berg und # 4. Und Mensch, du sitzest stets daheim Und sehnst dich nach der Fern': Sei frisch und wandle durch den Hain, Und sieh' die Fremde gern! 5. Wer weiß, wo dir dein Glücke blüht; So geh' und such' es nur! Der Abend kommt, der Morgen flieht: Betrete bald die Spur! 6. Laß Sorgen sein und Bangigkeit! Ist doch der Himmel blau. Es wechselt Freude stets mit Leid: Nur immer Gott vertrau'! Ludw. Tieck, † 1853. 156 187. Mäßig bewegt. mf = 3 4 Veil- chen er ONE In dit schis mai frische Grün, Und die Ler- chen, sie VI. Weltlieder. 1. mie bricht aus den Zwei- gen A POU mf din nid dour onoille rad O se = blühn! Mein Herz kann sich 100 foisid NT 1011 P 3 20 Volksweise. stei QUHE = das simb gen, blüht mir auch dar- in: Im Mai, im schö- nen Mai- en hab' ich ritard. die fritard. freuen, und es viel noch im Sinn, hab' ich viel noch im Sinn. 2. Wenn die Bäume sich wiegen in den Lüften so lind, Möcht' ich gern fliegen wie die Wolken geschwind! Möchte singen im Freien, daß es weithin erklingt: Denn die Lust am schönen Maien meine Seele durchdringt, meine Seele durchdringt! ning ned band stonnar min 3. Wenn die Vöglein dann singen frühmorgens, zieh' ich aus, Will die Wälder durchdringen und nimmer nach Haus! Denn mein Herz kann sich freuen, und es blüht mir auch darin! Im Mai, im schönen Maien hab' ichs Wandern im Sinn, hab' ichs Wandern im Sinn! thibent. Nach einem Volksliede. r 188. Sehr lebhaft. Wanderlieder. 157 1. Rasch stehn wir vom La- ger auf, juch- hei- di, juch- hei- da! Stürmen fort im fro- hen Lauf, juch- hei- di, hei- da! Wenn der er- ste Strahl er- blinkt, Er hin- aus ins Frei- e winkt! = Juch- heidi, hei di, hei da, juch- hei- di, juch- hei- da, = juch- heidi, hei- di, hei- da, juch- hei- di, hei da! 2. Unten dampfen Thal und Feld, juchheidi, juchheida! Oben glüht des Waldes Zelt, juchheidi, heida! Und des Jägers erster Schuß Bringt uns seinen Morgengruß. Juchheidi! 2c. en 3. Da erhebt sich hoch empor, juchheidi, juchheida! Aus dem vollen Jugendchor juchheidi, heida! Frischer, froher Liederklang, Recht aus innerm Herzensdrang. Juchheidi! 2c. 4. Nirgends ist uns lange Nast, juchheidi, juchheida! Wir sind aller Orte Gast, juchheidi, heida! Speisen unterm Eichendach, An der Quelle, an dem Bach. Juchheidi! 2c. 4. Sonne drückt uns nimmermehr, juchheidi, juchheida! Regen fürchten wir nicht sehr, juchheidi, heida! Sturmeswind klingt gut zum Lied; Wandern macht uns auch nicht müd'. Suchheidi! 2c. 6. Drum, die blütenreichen Au'n, juchheidi, juchheida! Unsers Vaterlands zu schau'n, juchheidi, heida! Geht es rasch nun weiter fort, Immer orollpan2( 6 froh von Ort zu Ort. Juchheidi! 2c. 158 189. 3 4 04 1. Wohlauf noch ge- trun- ken den fun- keln- den Wein A= de nun, ihr Lieben, geschie- den muß sein! J PP VI. Weltlieder.. #t A- de nun, ihr Ber- ge, du vä = Fer- ne mich mäch- tig hin aus! A de nun, ihr Ber- ge, du = $ 74 글 vä= ter- lich Haus! Es treibt in die Fer- ne mich mäch- tig hinritard. aus! hin- aus! ter- lich Haus! Es treibt in die B00 Su- val- le- ra, ju- val- le- ra, ju- val- le- ral- le- ral- laB- B = la, ju- val- le- ra, ju- val- le- ra, ju- val- le- ral- le- ral- la= la! 2. Die Sonne, sie bleibet am Himmel nicht stehn, Es treibt sie durch Länder und Meere zu gehn;:,: Die Woge nicht haftet am einsamen Strand, Die Stürme, sie brausen mit Macht durch das Land::( durchs Land). Juvallera! 2c. Wanderlieder. 159 3. Mit eilenden Wolken der Vogel dort zieht Und singt in der Ferne manch heimatlich Lied;:,: So treibt es den Burschen durch Wälder und Feld, Zu gleichen der Mutter, der wandernden Welt( der Welt). Juvallera! 2c. 4. Da grüßen ihn Vögel, bekannt überm Meer, Sie flogen von Fluren der Heimat hierher;:,: Da duften die Blumen vertraulich um ihn, Sie trieben vom Lande die Lüfte dahin:,:( dahin). Juvallera! 2C. 5. Die Vögel, sie kennen sein väterlich Haus, Die Blumen einst pflanzt' er der Liebe zum Strauß;:: Und Liebe, die folgt ihm, sie geht ihm zur Hand: So wird ihm zur Heimat das ferneste Land:,:( das Land). Juvallera! 2c. 3. Kerner, † 1862. Mäßig. 190. # ª 1. Ein Sträußel am Hu- te, den Stab in der 4 Hand, Zieht ein- sam der Wan- drer von Land = - zu Land. Dra Er sieht man- che Städ- te, er sieht manchen Ort, Doch fort muß er $ wie- der, muß wei = ter fort. 2. Viel Blumen am Wege, die sieht er da stehn, Der Wandrer muß eilend vorüber gehn. Sie duften so herrlich, sie duften so schön; Doch fort muß er wieder, muß weiter gehn. 3. Da sieht er ein Häuschen am Felsen gebaut, Von schattigen Blumen so herrlich belaubt; Da that's ihm gefallen, da sehnt er sich hin, Toch fort muß er wieder, muß weiter ziehn. 4. Es bietet das Leben ihm manchen Genuß, Das Schicksal gebietet dem strauchelnden Fuß. Da steht er am Grabe und schauet zurück, Hat wenig genoffen das irdische Glück. 160 VI. Weltlieder. 9117 7 Marschmäßig. i od Igo Stunz, arrang. von Göcker. morbire med 191. 19 JU hilmortrou stran as 10llou La la la la la Anis nem tap af la Ya 2 la la sind bilistio mist diplof sid Buone 90572 no?) coding andi dim odund dnse la la la la la la la la la la la la la la 29 3 JE la la la la la la. 2. Ihr Vög- lein = la la 10 a 1. Das Käuz= lein in in sla den den 3. Doch einst zum Kampf und 1. Trau- ern Hin- aus in Wal- des- pracht. 2. Fel- dern, Ihr 3. lei= te Ei- chen alt und grau: Uns froh das Glück nach Haus, la 21: 1. Mau- ern, Das trau- ert Tag und Nacht, Wir ziehn ohn' al= les 2. Wäl- dern, Ihr Blümlein auf der Au', Ihr Menschen auf den 3. Strei- te Ziehn wir als Männer aus, Dann führt im Siegs- ges sedmé nek fre Wir sin- gen un= Nun hört die Wan- derDas Glück, das wir ge 1. Lie= 2. lie 3. bau = 1. Jauch- zen wie 2. Himmel nie = 3. Hort ver= trau= = F der, Daß lu stig al= les der Aus fri- scher, fro et, Auf her ei= nen fe ច ។ la Wanderlieder. A 1. hallt's mit Jauch- zen wie der Und Himmel 2. schaut der nie= der 3. un serm Hort vertrauet, 1. grü- nen Wald. 2. lauter Luft. 1-3. La la la 3. Ort zu Ort. 7° 0.8DY la la la la Liederperlen. # der Und klingt und singt im der Und lacht und macht uns et, Zieht froh von Ort zu = la la la la schallt, Dann halt's mit Brust, Drauf schaut der sten Hort, Wer un= ferm 4 klingt und Und lacht und Zieht froh, gar BET 14 CE la la la la la la la la 161 Wald; Dann Lust, Drauf Ort, Wer %. fingt im macht uns froh von la la la per fine da Ncapo al 2 [ a. la Otto Müller. 11 162 192. VI. Weltlieder. Einzelne. K. Fr. Belter, † 1832. 1. Wenn jemand ei- ne Rei-se thut, So kann er was verzäh- len, Drum nahm ich mei- nen Stock und Hut Und thät das Reisen Chor. SANATOR wählen. Da hat er gar nicht ü- bel, gar nicht übel, gar nicht ü- bel DA dran gethan: Ver- zähl' er nur wei- ter, Herr U- ri- an. = 02. Zuerst ging's nach dem Nordpol hin, Da war es falt, bei Ehre; Da dacht' ich denn in meinem Sinn, Daß es hier beffer wäre. Da hat er zc. : 3. In Grönland freuten sie sich sehr, Mich ihres Orts zu sehen, Und setzten mir den Thrankrug her, Ich aber ließ ihn stehen. Da hat er zc. 4. Von hier ging's hin nach Meriko, Ist weiter als nach Bremen; Da, dacht' ich, liegt das Gold wie Stroh, Du sollft dir'n Sack voll nehmen. Da hat er 2c. 5. Allein, allein, allein, allein, Wie kann der Mensch sich trügen, Ich fand da nichts als Sand und Stein' Und ließ den Sack da liegen. Da hat er 2c. 6. Drauf kauft' ich etwas kalte Kost Und Kieler Sprott und Kuchen Und setzte mich auf Extrapoft, Land Asia zu besuchen. Da hat er 2c. 7. Der Mogul ist ein großer Mann Und gnädig über Maßen Und flug, er war jetzt eben dran, Sich'n Zahn ausziehn zu lassen. Da hat er zc. 8. Hm, dacht' ich, der hat Zähnepein Bei aller Größ' und Gaben; Was hilft's denn auch noch Mogul sein, Die kann man so wohl haben. Da hat er 2. 9. Ich gab dem Wirt mein Ehrenwort, Ihn nächstens zu bezahlen, Und damit reist' ich wieder fort Nach China und Bengalen. Da hat er zc. Wanderlieder. 163 10. Nach Japan und nach Otaheit Und Afrika nicht minder Und sah' bei der Gelegenheit Viel Städt' und Menschenkinder. Da hat er zc. es wie Fand Die Menschen grade so wie wir Und eben solche Narren. Da hat er gar sehr übel, gar sehr übel, gar sehr übel dran gethan: Verzähl' er nicht weiter, Herr Urian. 1 M. Claudius, † 1815. Lebhaft und kräftig. f 193. fe me F. Schneider, † 1853. ff 1. 3u Fuß bin ich gar wohl be- ftellt, juch- he! Drum ff wandr'ich durch die weite Welt, juch- he! = Und wer nicht gut marschie- ren kann, Der such' sich ei- nen andern Mann, Bei mir kommt er nicht misd 5 an, Bei mir kommt er nicht an. Juch- he! juch- he! juch- he! 2. Das Fußgehn ist für starke Leut', juchhe! Ein kleiner Weg dem Schwächling weit, o weh! Bald ist er lahm, sein Magen schwach, Vor Schmerz im Rücken schreit er: Ach!:: Und seufzend hinkt er nach.:;: O weh! o weh! o weh! 3. Das Fußgehn ist für luft'ge Leut', juchhe! Den Griesgram es gar bald gereut, o weh! Erweist man ihm nicht große Ehr', Fragt ihn die Polizei:„ Woher?":,: So nimmt er alles quer.:: O weh! o weh! o weh! 4. Das Fußgehn ist für Sängerleut', juchhe! Mit Blumen ist ihr Weg bestreut, juchhe! Ihm ist ein jeder Ort im Land, Wo's fröhlich zugeht, wohl bekannt,:,: Dort ist sein Vaterland.:,: Juchhe! juchhe! juchhe! 11* 164 194. 1. fehrt' ich 2. wur- de 3. sah' 4. fremden 5. brann- te ihm 1. drin- nen, 2. Bündel, 3. freun- det, 4. Be- cher, 5. mei- ne, 195. 4 A 1. Im Krug zum 2. Sein Glas war 3. Ich thät 4. Da sah' 5. Hei! wie dur nim ins VI. Weltlieder. stig ein, mer leer; Ge= sicht, Wan- ders- mann, Hand in Hand! drin- nen Bün- del, freun- det, Becher mei ne, 3 Am Als mich auch die grü ein zu mir Be = 1. Morgen= rot, 2. Kaum ge dacht, 3. Ach wie bald, 4. Da- rum still, Tisch beim wär's ihm den= noch Und Und sah' mich Das teut- re Th. Fröhlich, † 1836. = N nen Kran- ze, Da ge gos- sen, = Das ihm se ten, Sch ins Au- ge Der cher klan- gen, Wie = Da dem saß ein Wan- drer Sein Haupt ruht auf Das schien mir gar Und füll= te mei leb' be das dei = Morgen= rot, s dacht, kaum ge ach wie bald da - rum still = nen = tüh- len viel zu Wein. schwer. nicht. kannt' ich's an. wie= der Vater land! W. Müller, † 1827. = = ne und Volksweiſe. Leuchtest Wird der Schwin- det Füg' ich P 1. mir zum frü- hen Tod. 2. Lust ein End' gemacht. 3. Schönheit und Ge- stalt! 4. mich, wie Gott es will; 1. bla- sen, 2. Ros- sen, 3. Wangen, 4. strei- ten 1. man- cher 2. in das 3. No- sen 4. bra- ver . Ka- me küh- le wel- ken Rei- ters 196. 6² Lieder frischer Stände. Dann muß ich mein Le ben lassen, Heu= te Die wie Milch und Und sollt' ich den 콧 10 = 1. Feind er- schlagen, 2. Leib und Blu- te, 3. Held ward b'gra- ben, = = PP rad. Grab. Ich und durch die Brust ge- schossen, Mor- gen Bur- pur pran- gen; Ach die Tod er= lei- den, Stirbt ein bald. C = Bald wird die Trom- pe= te Ge- stern noch auf stol- zen Prahlst du gleich mit deinen Und so will ich wak- fer = mann. 165 1. Keinschön'- rer Tod ist in der Welt, Als wer vorm 2. Manch frommer Held mit Freu- dig- keit Hat zu== g'ietst 3. Mit Trommel- klang und Pfeif'ge- tön Manch frommer = Auf grüner Starb sel' gen Auf grü- ner Heid = W. Hauff,+ 1827. Fr. Silcher, † 1860. Heid, im frei- en Feld, Darf Tod auf grüner Heid Dem ge= falln so schön Un 166 1. nicht hör'n groß 2. Va ter= land 3. sterb- lich'n Ruhm thut er ha 197. A Weh- kla- gen; zu gu= te. = TYCK VI. Weltlieder. 1. lein Muß an des To des rei= hen; Hier a- ber find't er Ge2. Welt, Als wer vor'm Feind er= schlagen, Auf grüner Heid im 2. Welt, Als wer vor'm Feind er= schlagen, Auf grüner Heid im me Marschmäßig. 12 1. sell- schaft fein, Fall'n mit wie Kräu- ter im Mai= en. 2. frei en Feld Darf nicht hör'n groß Weh 2. frei em Feld Darf nicht hör'n groß Weh fla= gen. kla gen. K. Göttling, geb. 1795. sommarest( pril 3. = Im en gen Bett nur Ein'r alKein schön'- rer Tod ist in der ben. Kein schön'- rer Tod ist in der 1. Schier drei= Big 2. Wir la Ge- plau- dert gen = 1. man- chen Sturm er lebt, 2. näßt bis auf die Haut: 3. warst mir still und treu, # = DD Sah= re man- che hast du 地 Volksweise. I bist du alt, Haft lie- be Nacht Durchnimmer mehr, Du Haft mich wie ein Bruder beDu allein, du Du warst ge- treu hast mich erin al= len Lieder frischer Stände. = = Und wenn die Ka- no ge 1. schi- tet, 2. wär- 3. Stük ken, Drum laß ich dich auch nicht mehr flikken, Du, met, Und was mein Her- ze = hat ge = 1. zwei haben nie- mals ge- bebt. = 2. hab' ich dir, Man- tel, ver= traut. 3, Al= ter, würdest sonst neu. 198. = nen Im langsamen Marschtakt. S CHE HOHE 1. Es geht bei 2. Ich hab' in 5. bli här 4. Und mögen sie mich spotten, Du bleibst mir teuer doch; Denn wo die Fetzen' runter hangen, Sind die Kugeln hindurch gegangen, Jede Kugel, die machte ein Loch. 1. weit noch die 2. ihn, dem jetzt man den 3. Gottes Son- ne freu 4. Kugeln ha- ben vor = 5. Und wenn die letzte Kugel schlägt Ins deutsche Herz hinein, Lieber Mantel, laß dich mit mir begraben, Weiter will ich von dir nichts mehr haben, In dich hüllen sie mich ein. = 6. Da liegen wir zwei beide Bis zum Appel im Grab! Der Appel der macht alles lebendig, Da ist es denn auch ganz notwendig, Daß ich meinen Mantel hab'! R. v. Holtei, geb. 1797. - = = 167 Bet, Wir met, Das ge- dämpf- ter Trom- mel Klang; Wie der Welt nur ihn ge liebt, Nur 3. Nunschaut er auf zum letzten mal In 4. Es ha ben die Neun wohl an= = legt, Acht Fr. Silcher+ 1860. ge= Stätte, der Weg wie lang! O wär' er zur Tod doch giebt. Bei klingen- dem di- gen Strahl, Nun bin- den bei ge= fegt; Sie zit= ter= ten sie 168 薄 1. Ruh' und 2. Spie- le = 3. ihm al Les wird pa die Au- gen - zu; Dir schenke Gott die 4. al- le vor Jam- mer und Schmerz, Ich a- ber, ich traf ihn 2 199. $ 1. Herz entzwei! 2. kom- man- diert. 3. e= mi- ge Ruh'! 4. mit- ten ins Herz. 1. Stadt, 2. dat, 3. sein: = Mäßig. 2 4 VI. Weltlieder = vor= bei! ra= diert, Ich glaub', es bricht mir Dazu bin auch ich, auch das ich FE = Ich glaub', es bricht mir das Herz ent= zwei! Da zu bin auch ich, auch ich kom- man- diert. Dir schen ke Gott die wige Ruh! Ich a= ber, ich traf ihn- mitten ins Herz. - e= A. v. Chamisso, † 1838. 1. O Straßburg, o Straßburg, du 2. So man- cher und schö- ner, auch Volksweise. wun- der- schö- ne tap- fe- rer Sol3. Ver- las- sen, ver las- sen, es kann nicht an- ders = = = Da- rin- nen liegt begra ben so man- ni- cher SolDer Vater und lieb' Mutter bös- lich ver- las- sen Zu Straßburg, ja zu Straßburg Sol- da- ten müs- sen = CD 302 1. dat, Da- rin--nen liegt be= gra- ben so man- ni- cher Sol- dat. Der Vater und lieb' Mut- ter bös- lich ver- las- sen hat. 2. hat, 3. sein, 3u Straßburg, ja zu Straßburg Sol- da- ten müssen sein. Lieder frischer Stände. 169 4.:,: Der Vater, die Mutter, die ging'n vors Hauptmanns Haus:,: :,: ,, Ach Hauptmann, lieber Herr Hauptmann, gebt uns den Sohn heraus!": 5. ,, Eur'n Sohn kann ich nicht geben für noch so vieles Geld:: :: Euer Sohn und der muß sterben im weit und breiten Feld.":,: 200. Schrittmäßig. t # 1. Strei 2. ris 3. ge 1. bessern find'st du 2. mir o- der gilt 3. weil ich = P Ei- nen 2. Ei- ne Ku- gel kam = geflogen, Gilt fie 3. Will mir die Hand noch rei- chen, Der 1. Ich hat einen Ka- me= ra= = fie e= ben nit. dir? lad'. te, Er ging an sen, liegt zu ben, Bleib' du im Fr. Silcher, † 1860. = 2 Die Ihn hat ,, Kann dir Trom- mel schlug zum fie weg die Hand nicht ge= den, Sei meiner mei- nen Fü em'= gen Le = = = = te In Ben, Als ben Mein 1. gleichem Schritt und Tritt, In glei- chem Schritt und Tritt. 2. wär's ein Stück von mir, Als wär's ein Stück von mir. Ka 3. gut= ter Ka= me rad, Mein gu= ter me rad. 2. Uhland, † 1862. 170 201. Frisch und lebhaft. mf 1. grü- nen = 2. grü= ne 3. grü- nen 6 8 lo, hal 1. Wie herr- lim 2. Der Jä- ger 3. Wie rings um Wald! Wald, Wald! sich 1. klingen, Wie regt 2. Zwei- gen, Die al= le 3. Lie- der Uns fröh- li grünen, grü- nen Wald, VI. Weltlieder. NE = Wenzel W. Würfel, † 1832. Lé ist's im Auf- ent- halt, al= les hallt Wenn fröhlich Er rauscht mit Das& cho = 津 die Lust da zum Gruße chen Wald! offr die Hör- ner = Im grü- nen, Der grü- ne, Im grü- nen, 009 er= ge wal ti= gen giebt al= le die = zu sin- gen sich nei- gen 1-3. Jm Sängern dann wie- der HO Sm grünen, grü- nen Wald! Hallo, hal- lo, hal= lo, hal=[ o! Wilh. Marhano. 202. 3. uns noch 4. frohen Gemächlich. m'f 6 8 1. Wi- der- hall Im = = 1. lang, 2. ein, 3. hin, 4. von! Lieder frischer Stände. # 1. Wie lieblich schallt Durch Busch und Wald Des 2. Es springt der Quell So klar und hell Her3. Und je 4. Und je der Baum Im weiten de Brust Fühlt neu- e Raum Dünkt Lust Beim = Echo. pp PP Echo. = = 1. Waldhorns sü- Ber Klang! Des Waldhorns sü ßer Klang! Der 2. vor aus Fels- ge- stein, Her- vor aus Die Fels- ge= stein. mal so Zwillings- ton; mal so grün, Zwillings- ton; grün; Dünkt uns noch Beim fro hen = Eichenthal Hallt's noch so lang, so 2. Nach- ti gall Mit süßem Schall, Sie schmet- tert froh dar= 3. wallt der Bach Dem Schatten nach Durchs Thal da hin, da4. flieht der Schmerz Aus je dem Herz So- gleich da von, da= 171 Fr. Silcher, † 1860. PP lang. froh dar- ein. Hallt's noch so lang, so Sie schmet- tert Durchs Thal da = So gleich da- von, da = hin, da- hin. = = von! mf 7 Nach Chr. v. Schmid. 172 203. Lebhaft. mei- ne Freu mf 6 8 = 1. Im Wald und auf der Hei- de, Da such' ich VI, Weltlieder. de, Ich bin ein Jä= gers- mann, Ich bin ein Jä- gers- mann. P- Chasin ist's, was mir ge= fällt. H Den Wald und Frost zu he ist's was mir ge= fällt, Volksweise. Wild- pret zu er= le= gen, Das ist's, was mir ge= fällt, Das gen, Das lo, Das ist's, was mir ge= fällt. Hal- li, hal- lo, hal- li, hal- lo, Das fr 191 hal- li, hal- lo, hal- li, hal Lieder frischer Stände. 173 2. Das Huhn im schnellen Fluge, Die Schnepf im Zickzackzuge Treff' ich mit Sicherheit, Treff' ich mit Sicherheit. Die Sauen, Reh' und Hirsche, Erleg ich auf der Bürsche, Der Fuchs läßt mir sein Kleid, Der Fuchs läßt mir sein Kleid. Halli, hallo, halli, hallo, Der Fuchs läßt mir sein Kleid, Halli, hallo, halli, hallo, Der Fuchs läßt mir sein Kleid. 3. So zieh' ich durch die Wälder, So eil' ich durch die Felder Wohl hin den ganzen Tag, Wohl hin den ganzen Tag. Dann fliehen meine Stunden Gleich flüchtigen Sekunden, Eil' ich dem Wilde nach, Eil' ich dem Wilde nach. Halli, hallo, halli, hallo, Eil' ich dem Wilde nach, Halli, hallo, halli, hallo, Eil' ich dem Wilde nach. 4. Wenn sich die Sonne neiget, Der düst're Nebel steiget, Das Tagwerk ist gethan, Das Tagwerk ist gethan; Dann kehr' ich von der Heide Zur häuslich stillen Freude, Ein frommer Jägersmann, Ein frommer Jägersmann, Halli, hallo, halli, hallo, Ein frommer Jägersmann, Halli, hallo, halli, hallo, Ein frommer Jägersmann. W. Bornemann. 204. Langsam. 1. froh der 2. bol= ler 3. hat es 1-3. O, wie schön zum Hör- ner- klang Schnell. Fr. W. Kücken, geb. 1820. 6 8 1. Hin- aus ins Jä- gers Wald- ge- sang! 2. Er singt sein 3. Wo nur ein Jäger frei- er gleich er= Tönt Waldes- grün Muß Lied mit Lust, Aus Wild sich regt, Er E Wo zieh'n, Wo frei die Hör- ner schal- len, Brust. Es pickt der Specht am Bau- me, legt; Und hat er rei che Beu- te, Und 174 VI. Weltlieder. 12 CSIZ ind Jung fern, So nah, so vor, Den Tackt ihm reiche Beu- te Für man- chen Schmaus, Für man- chen 1. frei die Hör- ner schal- len, So nah, so Specht am Bau- me Den Tackt ihm 2. pickt der 3. hat er THOSE 1. fern, Wo laut die Büch- sen- knal- len, 2. vor, Es singt im wei- ten Rau- me 3. Schmaus, So denkt er: g'nug für heu- te! 0981 he 1. gern, Wo laut die Büch- sen 2. Chor, Es singt im wei- ten 3. Haus, So denkt er: g'nug für dela, Und nd Dindin ## knal- len, Da weilt der Rau- me Der muntern heu te! Und keh- ret Da meilt der Der mun- tern Und kehret = 1. gern. 2. Chor. 1-3. Tra- la, tra- la, tra- la, la, la, la, la, 3. Haus. la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la. Jä- ger Vö= gel froh nach Jä- ger Vö- gel froh nach la, la, 205. mos! Lieder frischer Stände. 1. Auf und an, auf und 2. Wo er hält, wo 3. Auf und an, auf und er 1.= ber Berg und Thal! 2. Schießen wir ihn bald. 3. Über Berg und Thal! 7 Stets geprie= sen 179 = schall, 1. Lustig ist der Jägersmann! Büch- sen- knall, Hör- ner- 2. Ha- ben wir den Feind bestellt. In dem Wald, Wenn es knallt, 3. Lustig ist der Jä- gersmann! Büch- sen- knall, Hör- ner- schall, = fei. 175 an, Spannt den Hahn, hält In dem Feld, an, Spannt den Hahn, Volksweise. A = 1. Kampf allein befreit die Welt. End- 102 2. Schallt das munt- re Jäger- horn; 1-3. Da- rum frei Jä- ge- rei 3. Lustig iſt die Jäge rei! Bootsie As sap) of de ani si Band oor op sloot du n'ist mot Jäger herrscht in Wald und Feld; Auf tra ra! durch Wald und Korn Und ich sag's und bleib da- bei: 20 door de# 790net Cu ned tim Ginut de 176 206. Mäßig geschwind. 2 1. Wan- dern! 2. Was- ser. 3. nä- dern, HE PP VI. Weltlieder. 1. Das Wandern ist des 2. Vom Was- ser haben 3. Das sehn wir auch den = das 1. nie- mals fiel 2. stets auf Wan- der 3. sich mein' Tag' nicht Das muß ein schlech- ter Das hat nicht Ruh' bei Die gar nicht ger= ne schaft be mü de Wandern ein, Das dacht, Das drehn, Die 1. Wandern, das Wan- dern, das 2. Was- ser, das Wasser, das 3. Nä- der, die Näder, die = Fr. Schubert,+ 1828. Wandern! Was- ser. nä- der. Müllers Lust, das wir's ge= lernt, vom Rädern ab, den Müller sein, Dem Tag und Nacht, Ist stil- le stehn Und Wan- dern, das Wasser, Nä- der, das die 4.:: Die Steine selbst, so schwer sie sind, die Steine,:,: Sie tanzen mit den muntern Reih'n Und wollen gar noch schneller sein, Die Steine, die Steine, die Steine, die Steine. 5.:: O Wandern, Wandern, meine Lust, o Wandern!:,: Herr Meister und Frau Meisterin, Laßt mich in Frieden weiter ziehn, Und wandern, und wandern, und wandern, und wandern! W. Müller, † 1827. L 207. C topni GR wei- len, Denn schöner kann's ja nir- gends sein. 1. baut die Freu- de 2. Men- schen sich, 3. fie 1. führt uns 2. an ein Lieder frischer Stände. 1-4. Da bin ich gern, wo frohe Sänger 3. stets den 4. leuchten des er= hal- ten, ob die 4. muß der Sor- gen Wol- ke ih=- res Lebens al le ein. an= der reih'n: Jugendschein. hell und rein! Le bens D tei Tem- pels Säu Glück zu Tag'auch ei sich zer= tei 美 un= 1. Blu- men stehn und blühn; Der 2. dop= pelt ser 3. schön- sten Jahre 4. Weh des Liederperlen. = = = Sänger Herz, Und halb, ja Glück, Wenns längst ent Lust, Und froh und = = = oprsboM = len Der Sänger weiß, wo schö- ne dann genießt die Freu- de Sie füh= ren zau berisch der Sie flech ten in des Lebens - Uns auf und Ver- trau- lich len, len, Dem Le= ben len, Das Au- ge = 177 weiß, wo halb nur frei flohen - er 1. Da 2. Wenn 3. Denn 4. Da un- schuldsfühlt es schon, vor schlägt bei 12 178 1. vol= le 2. den ge 3. un sern = 4. Lie der = wei 208. = P = VI. Weltlieder. Herzen glühn. teil-ten Schmerz. Blick zu- 1-4.Drum bin ich gern wo fro- he Sänger rück. klang die Brust. Moderato. 3 len, Denn schöner kann's ja nir- gends sein. H 1. Ein wandernder Ge- sel- le Zieht munter durch den E Wald, Vor- ü- ber rauscht die Quelle, Das Lied der Vö- gel schallt. Und mf Volksweise. = was ihn da durch- drun- gen In tie fer Wal- des- nacht, Das f = hat er frisch ge- sun- gen Und lange nicht be dacht. 2. Der fröhliche Geselle, Er weilet nicht am Ort, Dem Liede horcht die Welle Und trägt es murmelnd fort, Bis wo im Schatten ruhte Der müde Jägersmann; Der hub mit frohem Mute Es nachzusingen an. Romanzen. 179 3. Das Echo nimmt's vom Munde Und führt dahin den Klang, Daß es vernimmt zur Stunde Der Hirt am Bergeshang, Der singt es nach gar helle, Hernieder weht's der Wind, Wo mancher Junggeselle Des Weges zog geschwind. Heelle Des 4. Und Manchem hat's gefallen Und er behielts im Sinn, Und wo er mochte wallen, Da sang er's vor sich hin. Und wie sich Vöglein bringen Ein Lied von Wald zu Wald, So hörte man es klingen Von Land zu Lande bald. b. Sallet. 209. 6 8 1. Am Rhein, am grü- nen Rhei= ne Da so mild die Nacht, Die Ro- sen- hü- gel liegen In = gold'ner Mon- des- pracht. 2. Und an den Hügeln wandelt Ein hoher Schatten her Mit Schwert und Purpurmantel, Die Kron' von Golde schwer. 3. Das ist der Karl, der Kaiser, Der mit gewalt'ger Hand Vor vielen hundert Jahren Geherrscht im deutschen Land. 4. Er ist heraufgestiegen Zu Aachen aus der Gruft Und segnet seine Reben Und atmet Traubenduft. 5. Bei Rüdesheim da funkelt Der Mond ins Wasser hinein Und baut eine goldne Brücke Wohl über den grünen Rhein. 6. Der Kaiser geht hinüber Und schreitet langsam fort Und segnet längs dem Strome Die Reben an jedem Ort. 7. Dann kehrt er heim nach Aachen Und schläft in seiner Gruft, Bis ihn im neuen Jahre Erweckt der Trauben Duft. 8. Wir aber füllen die Römer Und trinken im goldenen Saft Uns deutsches Heldenfeuer Und deutsche Heldenkraft. E. Geibel, geb. 1815. 12* 180 VI. Weltlieder. enol2 sd ideas toa da aduni mod Fr. Silcher, † 1860. Jomil ne 210. 6 8 #E 01 1. Ich weiß nicht, was soll es ich so trau- rig bin! Ein Mär- chen aus al ten Zei- ten Das H kommt mir nicht aus dem Sinn. Die Luft ist kühl und es dun- kelt, Und ru- hig fließt der Rhein; be- deu- ten, Daß dlod cresc. = Der Gip- fel des Onli # Ber= ges fun di mis 2. Die schönste Jungfrau sitzet Dort oben wunderbar; Ihr gold'nes Geschmeide blitzet, Sie kämmt ihr goldenes Haar. Sie kämmt es mit goldenem Kamme Und singt ein Lied dabei, Das hat eine wundersame Gewaltige Melodei. 3. Den Schiffer im kleinen Schiffe Ergreift es mit wildem Weh; Er schaut nicht die Felsenriffe, Er schaut nur hinauf in die Höh'! Ich glaube, die Wellen verschlingen Am Ende noch Schiffer und Kahn, Und das hat mit ihrem Singen Die Lorelei gethan. H. Heine,+ 1856. S felt Im A- bend- son= nen- schein. off 211. - 5 mon. Län- der Wert und Zahl, Zahl, 30-013 m od 1. Prei- send mit viel schönen Re Romanzen. Worms im Kai- ser- saal, = - Sa- Ben vie le deut- sche Für- sten = = = 181 1 Volksweise. Ih- rer Län- der Wert und = den Ih- rer Einst zu 7 Einst zu Worms im Kai- ser- saal. 2. Herrlich, sprach der Fürst von Sachsen,:,: Ist mein Land und seine Macht;:,:,:,: Silber hegen seine Berge:,:,:,: Wohl in manchem tiefen Schacht.:: 3. Seht mein Land in üpp'ger Fülle,:,: Sprach der Kurfürst von dem Rhein,:,:,:,: Gold'ne Saaten in den Thälern,:,:,:,: Auf den Bergen edler Wein.:,: our strate 4. Große Städte, reiche Klöfter,:,: Ludwig, Herr zu Baiern, sprach,:,:, :,: Schaffen, daß mein Land den euren::,:,: Wohl nicht steht an Schätzen nach.:,: 5. Eberhard, der mit dem Barte,:,: Württembergs geliebter Herr, :,: Sprach: Mein Land hat kleine Städte,:,:,: Trägt nicht Berge silberschwer;:;: 6. Doch ein Kleinod hält's verborgen,:: Daß in Wäldern, noch so groß,:,:,:,: Ich mein Haupt kann kühnlich legen:,:,:,: Jedem Unterthan in Schoß.:,: 7. Und es rief der Herr von Sachsen,:,: Der von Baiern, der vom Rhein::,:,: Graf im Bart, ihr seid der Reichste,:,:,: Euer Land trägt Edelstein!:,: 3. Kerner, t 1862. 182 212. VI. Weltlieder. 1. Am Schank zur In blühender = sa ßen im Mo ter Ge- sel = nat Mail len drei.f P gold' nen Trau- be, Rosen- lau- be - Da GuT Ein fri- scher Bursch' war je= der, Der ei= ne am Gurt das Horn, Der zweit' am @ Hut die Fe= der, Der drit te mit kol- ler und Sporn. Ann 2. Es trug in funkelnden Kannen Der Wirt den Wein auf den Tisch; Und lustige Reden sie spannen Und sangen und tranken frisch. Da war auch Einer drunter, Der grüne Jägersmann, Vom Kaiser Rotbart munter zu sprechen hub er an. pgoff ni ding hig 3. Ich habe den Herrn gesehen Am Rebengestade des Rheins; Zur Messe wollt' er gehen Wohl in den Dom nach Mainz. Das war ein Bild, der Alte, Fürwahr von Kaiserart! Bis auf die Brust ihm wallte Der lange braune Bart. 4. Ins Wort fiel ihm der Ziveite, Der mit dem Federhut: Ei Bursch', bist du gescheite! Dein Märlein ist nicht gut, Auch ich hab' ihn gesehen Auf seiner Burg im Harz, Am Söller thät er stehen, Sein Bart, sein Bart war schwarz. 5. Da fuhr vom Sitz der Dritte, Der Mann mit Koller und Sporn, Und in der Zänker Mitte Rief er in hellem Zorn: So geht mir doch zur Höllen, Ihr Lügner! Glück zur Reis'! Ich sah' den Kaiser zu Köllen, Sein Bart war weiß, war weiß! 6. Das gab ein grimmes Zanten Um Weiß und Schwarz und Braun; Es sprangen die Klingen, die blanken, Und wurde scharf gehau'n. Ver Romanzen. 183 schüttet aus den Kannen Floß der viel edle Wein, Und blutige Tropfen rannen Aus leichten Wunden drein. 7, Und als es kam zum Wandern, Ging jeder in zornigem Mut, Sah' keiner nach dem andern, Und waren sich jüngst so gut. Ihr Brüder lernt das Eine Aus dieser schlimmen Fahrt: Zankt, wenn ihr sitzt beim Weine, Nicht um des Kaisers Bart! E. Geibel, geb. 1815. Feierlich. 3. Gersbach, † 1830. 213. 2 4 1. Der al- te Bar- ba- rof- sa, Der Kai- ser Frie- derich, Im un- ter- ird'schen Schlos- se Hält er ver- zau- bert sich. fich. S IS 2. Er ist niemals gestorben, Er lebt darin noch jetzt, Er hat im Schloß verborgen Zum Schlaf sich hingesetzt. 3. Er hat hinabgenommen Des Reiches Herrlichkeit Und wird einst wiederkommen Mit ihr zu seiner Zeit.is 4. Der Stuhl ist elfenbeinern, Darauf der Kaiser sitzt, Der Tisch ist marmelsteinern, Worauf sein Haupt er stützt. 5. Sein Bart ist nicht von Flachse, Er ist von Feuersglut, Ist durch den Tisch gewachsen, Worauf sein Kinn ausruht. 6. Er nickt als wie im Traume, Sein Aug' halb offen zwinkt, Und je nach langem Raume Er einem Knaben winkt. 7. Er spricht im Schlaf zum Knaben: ,, Geh' hin vors Schloß, o0 Zwerg! Und steh', ob noch die Raben Herfliegen um den Berg. 8. Und wenn die alten Raben Noch fliegen immerdar, So muß ich auch noch schlafen Verzaubert hundert Jahr." Fr. Rückert, f 1866. Gemäßigt. C. F. Fesca,+ 1826. 214. P. B Verohat 11.1 1. hel- lem Stran- de Ste hen = An der Saa- le 2. 3war die Rit- ter sind ver- schwun- den, Nim- mer 3. Und der Wandrer zieht von dan- nen, Denn die = Bot 184 1. Wind id 2. alt 3. wohl Onli CTE mig end surast - 14 1. Burgen stolz und kühn; Ihre Dächer sind zer- fal- len, und der 2. klingen Speer und Schild; Doch dem Wan- dersmann erscheinen, Auf den 3. Trennungsstunde ruft, Und er sin get Abschiedslie- der! Le- beकम streichts. streicht durch die Hal- len, Wolken zie- hen drü- ber hin. be moos- ten Stei- nen Oft Getönt ihm her- nie- der, Tü- cher stal- ten zart und mild. we hen durch die Luft. Franz Kugler,+ 1856. Fr. Silcher,+ 1860. Wehmütig. = 215. G olid C 33 si cond 1. Zu 2. Ein' 1. ging mein Trau 2. ha- ben mich 3. man mich vor das 4. seht ihr mich zum 5. Du mein' ar- me 3. Früh morgens 4. Shr 5. O = ern VI. Wltlieder. 1. wohl an- stim 2. vor des Hauptmanns = Straß- burg Stun- de = an, bracht, ge Re- gi- ment: letz- ten- mal. Seel' da hin! > = men, Ins Haus, Ach 3. bitten um Par don, Und 4. doch nur Schuld dar 5, Dir in Him- mel ein, Laß - an, Brü der. all Himmels S 8 auf Schanz', Nacht, um zehn Uhr zu= mal, tö= nig, Herr! = der der Sie Ich Der Nimm Da Sie Das Alp- horn hört' ich führ- ten foll Hir- ten bub' ift = fiems zu = Ste Heut' Nimm 流 Va- ter- land mußt' ich hin- ü- ber= Gott, sie fisch-ten mich im = ich be- komm' ge- wiß Das Alp- horn hat mir sol e= wig, ste- e drü- ben mich gleich da doch ches wig 6 men, 1. schwim 2. Stro- me 3. meinen Lohn, auf, 4. an gethan, 5. bei Dir sein, 216. si@ 15- mu 5 Romanzen. 8 2 8 Das ging nicht an. Mit mir ist's aus. weiß ich schon. an! Das Das klag' ich Und ver- giß nicht mein. 6 88 I DE S sa- mi sb non di A nah zu sehn, Sah's mit vielen Freu- den. 185 ESS Wunderhorn. M H. Werner. cresc. 1. Sah' ein Knab' ein Röslein stehn, Röslein auf der Hei- den, War so jung und morgen- schön, Lief er schnell, es U st 98-1908 910[ sp Jrop-# 19 cresc. $ 61901 Rös- lein, Rös- lein, 8th- n.1 Röslein rot! Rös- lein auf der Hei den! 2. Knabe sprach:„ Ich breche dich, Röslein auf der Heiden!" Röslein sprach:„ Ich steche dich, Daß du ewig denkst an mich, Und ich will's nicht leiden!" Röslein 2c. 3. Und der wilde Knabe brach' s Röslein auf der Heiden. Röslein wehrte sich und stach, Half ihm doch kein Weh und Ach, Mußt' es eben leiden. Röslein zc. 3. W. v. Goethe, † 1832. 186 217. 217.²D SUT 1. Am Brun- nen vor dem Tho- re, 2. Ich mußt' auch heu- te wan- dern 3. Die kalten Win- de blie- sen = 1. Lin 2. tie 3. An- = 1. man- chen 2. Au- gen 3. wen- de = den- baum. fer Nacht, ge= ficht, 1. ihm 2. find'st 3. fän 4 = S 8 3 1. man- ches lie= be 2. rie- fen sie mir 3. fernt von jenem = VI. Weltlieder. i Ich träumt' in ſei- nem Schat- ten Da hab' ich noch im Dun- keln Der Hut flog mir vom Kop= fe, süßen Traum. Ich schnitt in seine zu= ge= macht. te mich nicht. Wort, Fr. Schubert,+ 1828. Nin- de So Und seine Zwei- ge rausch- ten, Als Nun bin ich man- che Stun- de Ent7 Es zog in Freud' und Lei- de zu: ,, Komm'her zu mir, Ge= sel= le, Ort, Und im- mer bim na fined glong nd mich immer- fort, du dei- ne Ruh', dest Ru- he dort, Zu ihm Hier find'st Du fän Da steht ein Vor- bei in Mir grad' ins = So Die Ich 3 3u Hier hör' ich's rau- schen:„ Du Join mich du si dep immer- fort. dei= ne Ruh'." dest Ruhe dort." W. Müller, t 1827. tid Wehmütig. 218. fii 6 8 P Romanzen 1. Dort un- ten in TE 10 E sah' den Was- sern zu, cresc. P ßer Ruh', Und sah' dem Rä- der= spie Volksweise. P le Und sah' den Was- sern zu. der Mühle Saß ich in 187 = Und sah' dem Nä- der- spie= 1300 1101 le Und 2. Sah' zu der blanken Säge, Es war mir wie ein Traum,:,: Die bahnte lange Wege In einen Tannenbaum.:,: 3. Die Tanne war wie lebend, Sn Trauermelodie:,: Durch alle Fasern bebend, Sang diese Worte fie::,: 4. Du kehrst zur rechten Stunde, O Wandrer, bei mir ein;:: Du bist's, für den die Wunde Mir dringt ins Herz hinein.:,: 5. Du bist's, für den wird werden, Wenn kurz gewandert du,:,: Dies Holz im Schoß der Erden Ein Schrein zur langen Ruh'.":,: 6. Vier Bretter sah' ich fallen, Mir ward's ums Herze schwer; :,: Ein Wörtlein wollt' ich lallen, Da ging das Rad nicht mehr.:,: 3. Kerner, † 1862. 188 alisme Langsam. 219. 3 sin pu 1. still ins Thal hin- ab, Drun- ten singt bei chen chor, Stil- le sind die = = = 2. lich der Lei- 3. freuten in dem Thal; Hir- ten- kna- be, 220. VI. Weltlieder. = 1. Dro- ben ste het die Kapel= le, Schau- et 2. Trau- rig tönt das Glöck- lein nie- der, Schau- erGra- be, Die fich 3. Dro- ben bringt man sie zu 1. Froh und hell der Hir- ten- knab', Drun- ten 2. Und der Kna- be lauscht em- por, = 3. Dir auch singt man dort ein- mal, Volksweise von Jubih. H 1. Quel le Froh und hell der Hir- ten- knab'. 2. Lie- der, Und der Kna- be lauschtem- por. 3. kna- be, Dir auch singt man dort ein- mal. = om 19 oph Aroundworm 3 mon amma Con Ziemlich bewegt. mf Chor. 2 1-5. Ich Wies' und Quel= le fro- hen Lie T der, Hir- ten- kna= be, = Stil- le Hir ten = bin so gern hie singt bei Wies' und sind die fro- hen kna- be, Hir= tensmo. Uhland, † 1862. UIO.$ 1@ Th. Fröhlich,+ 1836. oprol sinind D= ritard. ben, Möcht' stets hier o= ben sein! 1. Welt zu 2. Früh- und 3. Glanz zu 4. mir in 5. Ber gen 1. sto 2. wo= 3. ho 4. Io 5. ho = = = noot sep- i = H Fü A Fine. Soli. blau- en tie will = Romanzen. fem uns 316 1. Auf 2. Ich = 3. Sch 4. Von 5. Das sichern hö- re = seh' die Ben se hen, Um bend- glok= ken Aus = See== en, Die Frieden, zu tobt nicht, noch umTha- len, grün umBer = ge, hoch er= füh- len und sa- gen: Einst aus der Welt = D. C. al Fine. Fel- sen stehen, Die nur froh- lok- ken Die Flüs- se ge= hen Im aller Welt ge- schie- den, Mit se li- ge Be- ha-gen Auf mf mil den Son- nen- schein. Wald und ben, Im ben Von Saat und Wein. ben, Er- glühn im Purpur- schein. ben Den lie ben Gott al= lein. ben, Gehn wir zum Himmel ein! = 189 da mi se i mit tim tib zu ge= A. E. Fröhlich. Idsjed maio VII. Wir suchen die zukünftige Stadt! si mi fal 221. THT 050 fef; wan= 1. Nur mit Je su will ich Pil- ger 2. Berg und Thal 3. Er ist Schuß, wenn ich mich nie- der= le und Feld und Wald und Mee = 1. Nur mit Ihm geh' froh ich fie 2. Froh durch- wall' ich = an 3. Er mein Hort, wenn früh ich 1. Ziel find ich bei kei- nem 2. Herr nicht mein Be- glei- ter 3. Ra- ter auf dem Schei- deis = 1. Herz und Haus, 2. Va= ter= land, 3. Pil- ger= lauf, ein und aus; Sei= ner ste= he an- dern, mä- re, we= ge = Hand; auf; = Er allein bringt Heil in Fänd' ich nie das wah- re Und mein Trost bei rau- hem = dern, = re, ge, Weg und Wenn der Er mein Er = al- lein bringt Heil in Fänd' ich nie das wah- re Und mein Troft bei rau- hem Herz und Haus. Va- ter- land. Bil- ger- lauf. 4. Bei dem Herrn will ich stets Einkehr halten, Er sei Speis und Trank und Freude mir; Seine Gnade will ich laffen walten,:,: Ihm befehl ich Leib und Seele hier.:,: 5. Bis es Abend wird für mich hienieden, Und Er ruft zur ew'gen Heimat hin, Bis mit Ihm ich gehe ein zum Frieden,:,: Wo Sein sel'ger Himmelsgaft ich bin.:,: Schück. Aline Getragen. 222. C 1. Got= tes 2. hal= len 1. Her 2. Her = 1. Ian= 2. Hei 1. Ian 2. Hei = = TO 18 1. Ich weiß mir 2. Des Le bens wei in zen den zen des Heimat- und Abschiedslieder. d = ter Welt, der Brust, Miti 1. Lieb- ste Ver- drän- gen es dar- aus, 2. Au gen Die Thrä nen sich her- aus, = = er- sten Platz be- hält; Lieb- sten mir bewußt; # de das teu- re Va- ter mat, ans teu- re Va- ter 2 de das teu - mat, ans teu = et- was = lau- te = = = m2 2 Das stets in Ich blei= be Lie Freu = M Es ist Denk' ich im an Gumbert. 191 Kein Freund, noch sonst das Es drän- gen aus den haus; Es ist im haus; Denk ich an bes Auf den Ver= nem mei stets im Va- ter= mei- ne Indust, Va- termei- ne re Va= ter= haus. re Va terhaus. E 192 tad Mäßig. 223. Imle Bod 0 ato Thal hin- aus. meiner Heimat Haus; Da zog ich man- che Stun- de Ins mf VII. Heimwehlieder.d P 224. 1. Im schönsten Wie- sengrun- de Ift mf Volksweise. Dich, mein stil- les Thal, Grüß'ich tau- send- mal! Da ㅂ 6zog ich man- che Stun- de Ins Thal hin aus. 2 Muß aus dem Thal jetzt scheiden, Wo alles Lust und Klang; Das ist mein herbstes Leiden, Mein letzter Gang. Dich, mein stilles Thal, Grüß' ich tausendmal! Das ist mein herbstes Leiden, Mein letzter Gang. 3. Sterb' ich, in Thales Grunde Will ich begraben sein; Singt mir zur letzten Stunde Beim Abendschein. Dich, mein stilles Thal, Grüß' ich tausendmal! Singt mir zur letzten Stunde Beim Abendschein. Gehalten und innig. = Karl Böllner, † 1860. 8 1. In der Hei- mat ist es schön, Auf der E 1 $ Ber- ge lich- ten Höh'n, Auf den schroffen Fel- sen- pfa- den, Auf der B Fluren grünen Saa- ten, Wo die Herden weidend gehn, In der Heimat- und Abschiedslieder. 225. Heimat ist es schön, In der Hei mat ist es schön. 2. In der Heimat ist es schön, Wo die Lüfte sanfter weh'n, Wo des Baches Silberhelle Murmelnd eilt von Stell' zu Stelle, Wo der Eltern Häuser stehn::: In der Heimat ist es schön.:: ol Indi 193 32 00 3. In der Heimat ist es schön, Wo ich euch zuerst gesehn, Wo mein Herz euch hat gefunden, Ewig sich mit euch verbunden, Dort werd' ich euch wiedersehn!:,: In der Heimat ist es schön.:,: dil 03 Volksweise. 1. Mein Herz ist im Hochland, Mein Herz ist nicht 2. Mein Nor- den, mein Hochland, Leb' wohl! ich muß 3. Lebt wohl, ihr Ge- bir ge Mit Häuptern voll 4. Mein Herz ist im Hochland, Mein Herz ist nicht 1. hier, Mein Herz ist im Hochland, Sm wald'gen Re- vier. Da 2. ziehn! Du Wie= ge von al- lem, Was stark und was kühn! Doch 3. Schnee! Ihr Schluchten, ihr Thä- ler, Du schäu- men- der See, Ihr 4. hier, Mein Herz ist im Hochland, Im wald'gen Re- vier. Da Liederperlen. 13 194 18 1. jag' ich 10² ich 2. wo ich 3. Wäl- der, 4. jag' ich das N auch ihr das 226. VII. Heimwehlieder. 1. fein. 2. gut. 3. warm; 4. arm, Rot- wild, Da folg ich wan- dre, Und wo ich Klip- pen, So grau und Rot- wild, Da folg ich I 1. Herz ist im Hoch- land, Wo im- mer ich geh'! 2. Hü- geln des Hochlands Steht all- zeit mein Sinn! 3. Ströme, die zornig Durch Fel- der ihr 4. Herz ist im Hoch- land, Wo im- mer ich ritard. dem Reh, auch bin, be dem Reh, = 2 1. Drun- ten 2. Drun- ten 3. Kalt ist's 4. 2= mooft, tost! duje geh'! a tempo. Nach dem Engl. des Rob. Burns von Ferd. Freiligrath, geb. 1810. Mein Nach den Ihr Mein G Schwäbisches Volkslied. = im Un- ter- land, Da ist's halt im Nek- kar- thal, Da ist's halt im Ober- land, Drun- ten ist's ber da un- ten'rum, Da sind d' Leut = 7 Schle- hen im- ber- land, Trau- ben im Un- ter- land Ist mer's denno- ben' rum Manchmal = = - ben sind d'Leut so reich, D'Herzen 2= ber so froh und frei Und in au no so dumm, sind gar net weich, der Liebe treu. 1. Drun- ten 2. Han i 3. B'sehnt mi 4. Drum sind Heimat- und Abschiedslieder. im Un- ter- land doch al= le- weil net freundlich an, im Unter- land Wehmütig. 227. go 1. Trau- te 2. D fo 3. Garten, Möcht i Drun- ten Wer- det D'Her- zen 1. thrä- nen mei- nen Blick, 2. gözt michs noch so sehr, 3. euch die Sehnsucht eilt, 11 wohl sein! gut's Blut. net warm. so warm. 195 Wie Wenn zu Vincenzo Righini, † 1812. Hei- mat meiner Lie- ben Denk' ich teu- re Bilder schwe- ben Aus der Feld und Wald, ihr Flu- ren, Wo der = # 1. still an dich zurück, Wird mirs wohl, und dennoch trü- benSehnsuchts2. Fer- ne zu mir her, Und das süße Ju- gend- le- ben, Wie er= 3. Kna- be gern ver- weilt, wie sucht der Mann die Spuren, Wenn zut Caior Sehn- suchts- thrä- nen mei nen Blick. er= gözt michs noch so sehr! euch die Sehn- sucht eilt. = 4m2 4. Ach, wohl viele von den allen, Die mir dort die Liebe gab, Schlafen schon, und Blüten fallen Von den Linden auf ihr Grab, Von den Linden auf ihr Grab. 5. Möcht auch ich einst zwischen ihnen Ruhen in der Heimat Schoß! Schöner ruht sichs dort im Grünen, Süßer unter ihrem Moos, Süßer unter ihrem Moos. Salis,+ 1834. 13* 196 228. 1. Und was soll 2. Bin so 3. A= ber Mäßig langsam. C 1. Herz, mein Herz, wa- rum 2. Was mir fehlt? mir feh 3. Zu der Heimat möcht' ich a = den 1. frem 2. frem- den = 3. möcht' zur VII. Heimwehlieder. das ganz ver= bald, ach = Ach und Weh? las= sen ja, bla hier! recht bald; Lan de! Herz, mein Lan de! Doch zur Mutter, Möcht' zu s Fr. Glück. trau= rig, ho let ad al F les, wie= der, schön im ' sist so schön Ist's gleich schön im Möcht' zum Va ter, dir Herz, was fehlt Hei mat wird es Thal und Berg und 1. mehr? Herz, mein Herz, was fehlt dir mehr? 2. nie, Doch zur 3. Wald, Möcht' zu Heimat wird es nie! Thal und Berg und Wald! ism ma bor 4. Keiner hat mich lieb hier draußen, Keiner drückt so warm die Hand Und kein Kindlein will mir lächeln,:,: Wie daheim im Heimatland!:,: dag 5. Auf und fort, und führ' mich wieder, Wo ich glücklich war als Kind, hab' nicht Lust und hab' nicht Frieden,:,: Bis in meinem Dorf ich bin!:,: 6. Herz, mein Herz, in Gottes Namen!' s ist ein Leiden, gieb dich drein! Will's der Herr, so kannst du morgen:: Schon in deiner Heimat ſein!:,: 3. Rud. Wyß, † 1830. Stores Mäßig. 229. dom u g 3 1. wohl, 2. Stadt 1. Mor- gen to 2. Kom- men 3. durch 4. Heim Heimat- und Abschiedslieder. müssen wir ber wir zu1 je = nem vor ist 4. Da hin fliegen will ich 3. Wenn der Win- ter = 1. Stra- ße: Le bet wohl, ge 2. Seiten, Sehn die Stadt zum durch die heim doch = 3. Vög- lein, Flie- gen = 4. wan- dern, Kehr ich 1. Und es muß geschie- den sein. Traurig ziehn wir 2. Schau- en wir zurück ins Thal, Schau'n uns um nach 3. Und der Früh- ling zieht ins Feld, Will ich 4. Wo mir's lieb und hei- misch war, werden Brüder, muß ich ritard. ge= den zum letz die doch x = gan- ze ü- bers Fr. Silcher,+1860. den- fet = letz ten= gan- ze it- bers = 197 rei- sen, = Berge, i= ber, wie- der, = = un- fre al= len wie ein jetzt auch mein! mal Welt, Fliegen Jahr, Kehr' ich = fet mein! ten= mal. Welt. Jahr. H. Hoffmann v. Fallersleben, geb. 1798. Le= bet Sehn die 198 230. Wehmütig. t vie Va 1. Thrä- nen hab' ich Doch mein lieber 2. Le= bet wohl, ihr mei Darf euch jetzt nicht wei- = VII. Heimwehlieder. $ 1. Heute wan- dern 2. Blümlein weint mit 1. de, so le = be 2. de, so le= bet = wir, Heut' auf mir! Heu- te = = 1. gossen, Daß ich schlossen, Aus der scheiden muß von hier, Heimat wan- dern wir. mei= ne Blüt-= me= lein! Und ihr 2. Gar- ten war- ten, Denn es muß geschieden sein. f = le, ter ne ter ewig von scheid' ich von wohl! Drum a= de, a= de, wohl! Drum a= de, a- de, = 1. de, le= be a= de, a= de, Drum a= de, so 2. de, a= de, a= de, Drum a= de, so le bet Volksweise. vie- le = verhat es beRo- sen im pfle- gen noch = Hei= mat Lie= ben dir, Drum ahier; Drum amf a= de, Drum aa= de, Drum a12 wohl. wohl. 3. Lebet wohl, ihr grünen blumigen Felder, Wo ich manches Sträußchen band! Lebet wohl, ihr Büsche, Lauben und Wälder, Wo ich fühlen Schatten fand! Berg' und Thäler, stille Au'n, Werd' euch nimmerinehr schau'n! Drum ade, so lebet wohl! Drum ade, ade, ade, Drum ade, ade, ade, Drum ade, so lebet wohl. Heimat- und Abschiedslieder. 199 4. Lebe wohl, so ruf' ich traurig hernieder, Ruf's vom Berg hinab ins Thal; Heimat, Heimat, seh' ich nimmermehr dich wieder, Seh' ich dich zum letztenmal! Dunkel wird es rings umher, Und mein Herz ist so schwer. Drum ade so lebe wohl! Drum ade, ade, ade, Drum ade, ade, ade, Drum ade, so lebe wohl. H. Hoffmann v. Fallersleben, geb. 1798. 231. Nicht zu langsam. Heimat- land Hei- mat- land = 2 Hei- mat- land = = 4 a= a= 1. Nun a= de, du mein lieb' Hei- mat- land, Lieb' geht jett fort zum fer- nen Strand, Lieb' dell de! cresc. Und 7 - H so dim. Volksweise. mf fro- hem Mut, Wie man sin- get, wenn man wan- dern thut, Lieb' = sing' ich denn mit a= de! 2. Wie du lachst mit deinem Himmelsblau, Lieb' Heimatland, ade! Wie du grüßest mich mit Feld und Au', Lieb' Heimatland, ade! Gott weiß, zu dir steht stets mein Sinn, Doch jetzt zur Ferne zieht's mich hin, Lieb' Heimatland, ade! 3. Begleitest mich, du lieber Fluß, Lieb' Heimatland, ade! Bist traurig, daß ich wandern muß, Lieb' Heimatland, ade! Bom moos'gen Stein am wald'gen Thal, Da grüß' ich dich zum letztenmal, Lieb' Heimatland, ade! Diffelhof. 200 232. Und muß Ab 11. Morgen muß ich VII. Heimwehlieder. pimon di Üt- ber al= le schied neh- men. O du al- ler- schön- ste Zier! 44 Schei- den das bringt Grä- men. Da ich dich so treu ge- liebt, Fr. Silcher, † 1860. 1 Onll 4 do do fort von Hier Ma- Ben, Soll ich dich ver= las ſen, Soll ich dich ver= las= sen. 2. Dort auf jener grünen Au' Steht mein jung frisch Leben; Soll ich denn mein Lebenlang In der Fremde schweben? Hab' ich dir was Leid's gethan, Bitt dich, wolls vergessen,:,: Denn es geht zu Ende.:;: 3. Kühlet dir ein Lüftelein Wangen oder Hände; Denke daß es Seufzer sein, Die ich zu dir sende. Tausend schick' ich täglich aus, Die da wehen um dein Haus,:,: Weil ich dein gedenke.:: Wunderhorn. Etwas langsam. 233. $ 1. So leb' denn wohl, du stil- les Haus, Wir ziehn be Heimat- und Abschiedslieder. trübt von dir hin- aus; Wir ziehn be- trübt und trau- rig fort, Noch HE un- be- stimmt, an wel- chen Ort. = 2. So leb' denn wohl, du schönes Land, In dem ich hohe Freude fand; Du zogst mich groß, du pflegtest mein, und nimmermehr vergeß ich dein. 201 Jud 3. Auch du leb' wohl, mein trauter Freund, Und wenn die Sonne nicht mehr scheint, So denk' ich oft an dich zurück; Denn du warst stets mein größtes Glück. 4. Und kehr' ich einst zurück zu dir, So mehre deine Liebe mir; Denn deine Liebe macht mich reich, Sonst gilt mir alles, alles gleich. SECES 234.* 1. Weißt du wohl noch, was du einst mir gesagt, 2. Sing' mir noch ein- mal den hol- den Ge- sang, 1. Lang' ist es her, Lang' ist es her, Als du so schüch- tern dein 2. Lang' ist es her, Lang' ist es her, Der einst so lieb- lich zum = 1. Leid mir ge klagt? Lang', ach 2. Her- zen mir drang; Lang', ach gar gar * lang' ist es her! lang' ist es her! 202 1. Nim- mer ver- geß' ich die Da du voll Treu- e dein 2. Ach je- der Ton hat dein Daß du voll Treu- e dein 10000 10000 1. Glük- kes ge- denk' ich 2. geß' ich die se li = = VII. Heimwehlieder. 235.& c** 1. Es ist 2. So dir 1. man vom Lieb- sten, was man 2. thu' es in ein Wasser cresc. 1. sau- er fällt. Als 2. Nucht darauf, Das 1. den; Wie- wohl doch nichts im 2. se: Blüht mor- gen dir ein = lige Zeit, se Herz mir ge- weiht Wort mir er- neut, Herz mir ge- weiht. noch heut', Lang', ach gar lang' ist es her! ge Zeit, Lang', ach gar lang' ist es her! F. Mendelssohn- Bartholdy,+ 1847. hat, Muß schei glas, Doch wis Lauf der Welt Rös- lein auf, P be- stimmt in Gottes Rat, Daß geschenkt ein Knösp- lein was, So PP Scheiden, ja se, ja wis = TE Ach je- nes Nim- mer ver= = Sino anduci den, ja schei ſe, ja wis — Dem Her- zen, ach! so Es welkt wohlschon die PP Scheiden, ja Schei wis se, ja mis = = den. ſe! Kreuz- und Troſtlieder. 203 3. Nun mußt du mich auch recht verstehn, Nun mußt du mich auch recht verstehn: Wenn Men- schen aus ein ander gehn, So sa gen sie: Auf = too 8 Wiedersehn! auf Wiedersehn! auf Wieder- sehn! auf Wie- der= sehn! E. Freiherr v. Feuchtersleben, † 1849. = 236. Weise: Welt, ich muß dich laffen. G- dur. 1. In allen meinen Thaten Laß ich den Höchsten raten, Der alles kann und hat; Er muß zu allen Dingen, Soll's anders wohl gelingen, Selbst geben guten Rat und That. 2. Nichts ist es spat und frühe Um alle meine Mühe, Mein Sorgen ist umsonst; Er mag's mit meinen Sachen Nach Seinem Willen machen, Ich stell's in Seine Vatergunst. 3. Es kann mir nichts geschehen, Als was Er hat versehen Und was mir selig ist; Ich nehm' es, wie Er's giebet; Was Ihm von mir beliebet, Dasselbe hab' auch ich erkiest. 4. Ich traue Seiner Gnaden, Die mich vor allem Schaden, Vor allem Übel schützt; Leb' ich nach Seinen Sätzen, So wird mich nichts verletzen, Nichts fehlen, was mir ewig nüßt. 5. Hat Er es denn beschlossen, So will ich unverdrossen An mein Verhängnis gehn; Kein Unfall unter allen Wird mir zu harte fallen, Ich will ihn freudig überstehn. 6. Ihm hab' ich mich ergeben, zu sterben und zu leben, Sobald Er mir gebeut: Es sei heut' oder morgen, Dafür laß ich Ihn sorgen: Er weiß allein die rechte Zeit. 7. So sei nun, Seele, Seine, Und traue dem alleine, Der dich erschaffen hat; Es gehe, wie es gehe, Dein Vater in der Höhe, Der weiß zu allen Sachen Rat. P. Flemming, † 1640. 204 VII. Heimwehlieder. 237. Eigene Weise. C- dur. 1. Warum sollt' ich mich denn grämen? Hab' ich doch Christum noch; Wer will mir den nehmen? Wer will mir den Himmel rauben, Den mir schon Gottes Sohn Beigelegt im Glauben? 2. Gut und Blut, Leib, Seel' und Leben Ist nicht mein, Gott allein Ist es, der's gegeben; Will Er's wieder zu Sich kehren, Nehm' Er's hin, Ich will Ihn Dennoch fröhlich ehren. 3. Schickt Er mir ein Kreuz zu tragen, Dringt herein Angst und Pein, Sollt' ich drum verzagen? Der es schickt, der wird es wenden; Er weiß wohl, Wie Er soll All' mein Unglück enden. 4. Unverzagt und ohne Grauen Soll ein Christ, Wo er ist, Stets sich lassen schauen. Wollt' ihn auch der Tod aufreiben, Soll der Mut Dennoch gut Und fein stille bleiben. 5. Kann uns doch kein Tod nicht töten, Sondern reißt Unsern Geist Aus viel tausend Nöten, Schleußt das Thor der bittern Leiden Und macht Bahn, Da man kann Gehn zur Himmelsfreuden. 6. Allda will in süßen Schätzen Ich mein Herz Auf den Schmerz Ewiglich ergötzen; Hier ist kein recht Gut sich hält, Muß im Hui verschwinden. Gut zu finden; Was die Welt In 7. Was sind dieses Lebens Güter? Eine Hand Voller Sand, Kummer der Gemüter. Dort, dort sind die edlen Gaben, Da mein Hirt, Christus, wird Mich ohn' Ende laben. 8. Herr, mein Hirt, Brunn aller Freuden, Du bist mein, Ich bin Dein, Niemand kann uns scheiden. Ich bin Dein, weil Du Dein Leben Und Dein Blut Mir zu gut In den Tod gegeben. 9. Du bist mein, weil ich Dich fasse Und Dich nicht, O mein Licht, Aus dem Herzen lasse. Laß mich, laß mich hingelangen, Da Du mich Und ich Dich Leiblich werd' umfangen. Paul Gerhardt, † 1676. John. 238.C arpin tim dic 01. Des Chri- sten Schmuck und Or- dens- band Das ist das Kreuz des Herrn, Und wer erst sei- nen Wert er- kannt, Der = 7 trägt es froh und gern, Der trägt es froh und gern. Kreuz- und Trostlieder. 205 2. Man nimmt's mit Demut, trägt's mit Lust Und achtet's für Gewinn; Doch trägt man es nicht auf der Brust,:,: O nein, man trägt es drin!:,: 3. Und wenn's auch schmerzt, und wenn's auch drückt, Bleibt man 38 Yeift m doch glaubensvoll; Man weiß ja wohl, wer's uns geschickt,:,: Und was es wirken soll.: p 4. Man trägt es auch nur kurze Zeit, Bloß als ein Unterpfand Für das zukünft'ge Ehrenkleid:: Im lieben Vaterland.:,: 239. Langsam. 8 mf + Al- les Ihm be- feh- le, Hilft Er doch so gern! = 8: 1. zagt, Bald der Mor- gen tagt, 2. bricht, Gott ver- läßt uns nicht, 1. Not 2. Not, 1. Folgt dem Win- ter nach. 2. Ist die Not ja nicht.) di sms op die m 1-2. Har- re, mei- ne See le, Har- re des Herrn, f mf 10. 1:12 C. Malan,+ 1864. this + 1. Sei un- ver2. Wenn al= les 1 Und ein neu- er Früh- ling Größer als der Helfer SONS In al- len Stürmen, Jn al= ler Ewige Treu- e, Ret- ter in 2 do? saft notes! p. Gott. Gott! Fr. Räder. bezig met man beschir- men, Der treu- e Wird Er dich Rett' auch mei- ne See le, Du treu- er 206 240. fich Mäßig. be# mf VII. Heimwehlieder. Volksweise. 8 1. Wie mit grimm'gem Un- ver= stand Wel- len a 8 8 we- gen: Nir- gends Ret tung, nir gends Land = Des Vor des Sturm- winds Schlä- gen! Einer f ist, der # 4 in der Nacht, Ei- ner ist, der uns be wacht! Christ Ky- ri= dim. el Komm' zu uns auf die See! 2. Wie vor unserm Angesicht Mond und Sterne schwinden! Wenn des Schiffleins Ruder bricht, Wo nun Rettung finden? Wo sonst, als nur bei dem Herrn? Seht ihr nicht den Abendstern? Christ Kyrie! Komm' zu uns auf die See! 3. Einst in meiner letzten Not Laß mich nicht versinken! Sollt' ich von dem bittern Strom Well' auf Welle trinken! Reiche mir dann liebentbrannt, Herr, Herr, Deine Glaubenshand! Christ Kyrie! Komm' zu uns auf die See! 4. Nach dem Sturme fahren wir Sicher durch die Wellen; Laffen, großer Schöpfer, Dir Unser Lob erschallen; Loben Dich mit Herz und Mund, Loben Dich zu jeder Stund'. Christ Kyrie! Ja Dir gehört die See! 3. Falt,+ 1826. 241. 1. dieses 2. al= les 6 8 1. Es 2. Er 3. Er 4. Er Kreuz- und Trostlieder. = zieht ein führt dich macht zu hat für B = Er- den- land," Er- den- leid = 3. herb- sten See- lenschmerz 4. Ant- wort gleich bereit, 1. ihn der Herr ge = sandt. 2. einer schönern Zeit. = 3. un= ge ftit- me Herz. 4. Ruh- statt iſt nicht weit! 1. mil- de sanf- te Huld, 2. er doch gu- ten Mut; 3. mäh- lich wieder hell, 4. re- det gar nicht viel = H stil= ler im- mer lin- der = je de 1. En gel der 2. macht noch al Geduld. les gut. 3. wiß, wenn auch nicht schnell. 4. schöne, gro= Be Ziel. = MP En treu Weh Fra Chr. Nieschmidt. O folg' ihm stets hie Er hilft das Kreuz dir Er hei let je Und denkt nur in = plano sing gel lich = mut ge Zum Troft für Und re- det Und taucht in stille De- mut Sein Wahlspruch heißt: Er tra- ge, = = = = oft fiir Er- den- män-gel Hat so er- freulich Von Das Die Denn willst du Er macht die In sei- nem Blick ist Frie- den Und ganz ver- za- gen, Hat fin stre Stun- de AllSo geht er dir zur Sei- te Und 207 Durch Durch Den Nicht nie- den, Dem tragen Und de Wun- de Gedie Wei- te, Ans Ph. Spitta, † 1859. 208 242. bru dan 13 Kräftig. t VII. Heimwehlieder. 1. Nur frisch hin ein! Es wird so tief nicht sein! Das ro= te Meer wird dir schon Platz ver- gön nen. Was wim- merst FE du? Sollt' der nicht helfen kön madini bil 3. G. Chr. Störl, 1698. = nen, Der nach dem Blitz giebt # hellen Son- nen- schein? Nur frisch hinein! 2. Der Himmelsheld hat einen Weg bestellt, Den niemand weiß; eh' Sein Volk sollte sinken, Muß selbst das Meer auf dieses Helden Winken Zur Mauer sein! Er herrscht im Flutenfeld, Der Himmelsheld. 3. Die Tapferkeit ist jederzeit bereit, Durch Kreuz und Schmach und durch die krausen Wellen Zu dringen durch, kein Sturmwind kann sie fällen; Sie hält uns fest in steter Sicherheit Die Tapferfeit. 4. Des Kreuzes Pein wird ja nicht ewig sein, Es ist ein Kelch, der seinen Boden zeiget; Man sieht den Grund, wenn alles ausgeneiget: Drum bilde dir wie süßen Wein nur ein Des Kreuzes Pein. 6 5. Der Christenstand ist hier also bewandt: Es muß ein Kreuz das andre Kreuz verjagen; So ging es dem, der unser Kreuz getragen Am Kreuzesstamm. Es ist kein Kindertand Der Christenstand. 6. Ach süßer Christ, wenn Du nur bei mir bist, So will ich auch mein Leben willig enden; Zu Dir, mein Gott, will ich mich gänzlich wenden Und tragen, was mir auferleget ist, Ach süßer Christ. M. Kongehl, † 1710. 243. 1. Dir! mir; 2. ein, Stein; Innig. mf mf 8 Kreuz- und Trostlieder. 1. Nä= her, Drückt mich 2. Bricht mir Find' ich Liederperlen. mein Gott, zu auch Kum- mer wie zum nome L. Mafon,+ 1864 P A Ja kob Ru- he s mf 209 S Soll doch trotz Kreuz und Pein Dies meine Lo- sungsein: Ist auch im Trau- me hier Mein Seh- nen für und für: = zut Dir, Nä- her hier, Dro- het man dort Nacht auch herort Nur ei= nen 1-2. Nä- her, mein Gott, zu Dir, Nä her zu Dir! 3. Geht auch die schmale Bahn Aufwärts gar steil, Führt sie doch himmelan zu unserm Heil. Engel, so licht und schön, Winken aus sel'gen Höh'n, Näher, mein Gott, zu Dir, Näher zu Dir! GLS 4. Ist dann die Nacht vorbei, Leuchtet die Sonn', Weih' ich mich Dir aufs neu' Vor Deinem Thron, Baue mein Bethel Dir Und jauchz' mit Freuden hier: Näher, mein Gott, zu Dir, Näher zu Dir! 5. Ist mir auch ganz verhüllt Dein Weg allhier, Wird nur mein Wunsch erfüllt: Näher zu Dir! Schließt dann mein Pilgerlauf, Schwing' ich mich freudig auf Näher, mein Gott, zu Dir, Näher zu Dir! Sara Fr. Adams. 14 210 1 Mäßig langsam, sanft. 244. 1. Herz 2. fehlt, 3. faßt VII. Heimwehlieder. 3 4 1. Wirf Sor- gen und 2. Wenn Kummer dich 3. Er leich- tert die Des mäch- tig dir hel- fen- den So flehe zu dei- nem Er Und hebt sie mit mäch- ti- gen Hän = Schmerz Ins lie- ben- de quält, Wenn al- les dir Last Voll Mitleid und - 1. Ich sah' ein Veilchen 2. Das Veil- chen soll mich 車 # = 1. welk und kraus; Ich sah' ein Vöglein zie 2. Flucht der Zeit; Das Vöglein läßt mich ah = f %. Je bar sus! mer! = den. 4. Er schützt dich und wacht, Drum laß dich die Nacht Des Leidens und Todes nicht schrecken! 5. Hab' Ihn zum Gewinn! Das Leben fließt hin zum Ziel Deiner ewigen Ruhe. 6. So leide jetzt gern; Beim freundlichen Herrn Erquicken dich Ströme der Wonne. Rud. Barth. Ruhig bewegt. 245. t = S blühen: Bald war es mah- nen Der schnellen cresc. hen: Zum Frühling kam's nach nen Dar- nach die EwigP 1. Haus, Ich sah' ein Vög- lein zie hen: Zum Frühling kam's nach Haus. 2. keit, Das Vög- lein läßt mich ah- nen Dar- nach die Ewig- feit. Aug. Berens. 246. 20 Langsam. 50 903 9 4 Ewigkeitslieder. 11. Tod, mein Hütt lein kannst du A= ber du haft nichts zu 2. Sa, Er Un= ter 1. Das ein Werk von Mei= 2. Mir auch zur Ge= rech- tig Ist mir ei = ne Stell' be Lei- men = = ne Schul- den sind ge 3 1.büßt, doch nicht von 2.ging mit Blut hin ein, Wo = ist auch Chri- sti = ich er et 3. A. Naumann, † 1801. GE ist; teit; auf er Bluts- ver= 1. für, Nein, der Mittler starb da- für! 2. sein, Wo 350 auch soll le= bend sein. = = 211 büßt, reit: T 18. = mir, Nein, der Mitt- ler starb daauch ich le soll bend = brechen, rä- chen, = stan- den, wand- ten Ja ge Je= sus S 3. Dies ist meiner Seele Anker, Der hält meinen Glauben feft, Wenn mein Leib sich als ein Kranter Der Verwesung überläßt. Jesus lebt! So leb' auch ich,:,: Und mein Herr verkläret mich.:,: 4. Steh' mir in der Todesstunde, Jesu, treuer Mittler, bei, Daß mein End' auf Deine Wunden Mehr ein Schlaf als Sterben sei; Gieb mir dort ein weißes Kleid,:,: Welches ist Gerechtigkeit!:,: Ph. Fr. Hiller, † 1769. 14* 212 247. 2. fäl Tod 3 4 = VII. Heimwehlieder. 1. 1. mehr als die= fer ti ger be- fürch- ten muß;) = Einen Tag im Him- mel Sollt' ich an der Er- de 2. Hier ist Seuf- zen, hier sind Schmerzen, Tau- sendUnd kein Mensch freut sich von Her- zen, Der den tau- send hier. e= felt mir! Ver- druß, = Chr. Dölker. le= ben, Freu- et kle- ben? Nein, vor Könnt' ich Mensch auch tau send A= ber dort sind kei- ne 1. Jah- re Hier in eit- ler Freu- de sein, Wär' es 2. Thränen, Noch ein Leid, noch ein Ge- schrei, Und der 1. wah- re Doch wahr- haf- tig ei- ne Pein. 2. de- nen, Die dort le ben, nicht mehr bei. J = ge- gen je ne Cod kann al- len 3. Emig währet da die Wonne, Ewig in der Gottesstadt, Die die Herrlichkeit zur Sonne Und das Lamm zur Leuchte hat! Jetzt noch kann's kein Herz erkennen, Wie man Ewigkeiten mißt, Noch ein Mund die Größe nennen, Die bei solcher Freude ist. 4. Gott zu schauen, Gott zu dienen, Das ist ihre Luft allein; Denn Er selber, Gott bei ihnen, Wird ihr Gott auf ewig sein. Herr entzünde mein Verlangen, Zieh' auf Erden meinen Sinn, Nur dem Himmel anzuhangen, Bis ich ewig freudig bin! Ph. Fr. Hiller, † 1769. 248. Bewegt. 1. seiner Hei 2. Lieb- stes liegt 3. Gol- des rei = 6 8 1. Der Pil 2. Sein Seh 3. In Kö = Ewigkeitslieder. mat zu; im che = = Grab: Pracht; 1. Ster- ne, Dort sucht er fei 2. Drit = ber, Die Blu- men fal = mert 3. ger aus nen geht nigs- städ = = der Fer hin- it = ten Dort leuch= ten Die Und = ne Ruh'. len ab. Städ- te und die Macht. C. Beurle. ne Zieht ber Sein = schimmert Des 213 = sei Blu- men wach mor= = ne sen gen find zer4. Die Ströme ziehn hinunter Ins wogenreiche Meer; Die Welle geht drin unter, Man sieht sie nimmermehr. 5. Der Harfenton verklinget Sm stillen Windeswehn; Der Tag, den er befinget, Muß heute noch vergehn. 6. Wer von dem Honigseime Der Ewigkeit geschmeckt, Der Pilger ist daheime Nur, wenn das Grab ihn deckt. 7. Drum weckt ihn auch hienieden Das Heimweh früh und spät; Er sucht dort oben Frieden, Wohin sein Sehnen geht. Dr. Chr. G. Barth, † 1862. 249. Eigene Weise. C- dur. Der Wächter sehr hoch 1. Wachet auf! ruft uns die Stimme auf der Zinne: Wach' auf du Stadt Jerusalem! Mitternacht heißt diese Stunde! Sie rufen uns mit hellem Munde: Wo seid ihr klugen Jungfrauen? Wohl auf, der Bräut'gam kömmt! Steht auf, die Lampen nehmt! Halleluja! Macht euch bereit Zu der Hochzeit: Ihr müsset ihm entgegen gehn! 214 VII. Heimwehlieder. 2. Zion hört die Wächter singen; Das Herz thut ihr vor Freuden springen; Sie wachet und steht eilend auf. Ihr Freund kommt vom Himmel prächtig, Von Gnaden stark, von Wahrheit mächtig; Ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf. Nun komm', Du werte Kron', Herr Jesu, Gottes Sohn! Hosianna! Wir folgen all' Zum Freudensaal, Und halten mit das Abendmahl. 3. Gloria sei dir gesungen Mit Menschen und mit Engelzungen, Mit Harfen und mit Cymbeln schön. Von zwölf Perlen sind die Thore An Deiner Stadt; wir stehn im Chore Der Engel hoch um Deinen Thron. Kein Aug' hat je gespürt, Rein Ohr hat je gehört Solche Freude; Drum jauchzen wir Und singen Dir Das Halleluja für und für. Dr. Ph. Nicolai, † 1608. C. Voigtländer, † 1857. 250. Getragen. Wie ein 7 3 P = 1. Un f Sollst du wei- den, See- le, schwin = = ter 8 S Ad- ler fleuch Li lien je be = = ge 8 H -6 dich emhen= de, ner Freu- den A Je - por! = fu Hän- de öff nen schon das Perlen- thor. des Die Des 2. Laßt mich gehen, laßt mich laufen Zu dem Haufen derer, die Lammes Thron Nebst dem Chor der Seraphinen Schon bedienen mit dem reinsten Jubelton. 3. Löse, erstgeborner Bruder, Doch die Ruder meines Schiffleins, laß mich ein In den stillen Friedenshafen Zu den Schafen, die der Furcht entrücket sein. Ewigkeitslieder. 215 4. O wie bald kannst Du es machen, Daß mit Lachen unser Mund erfüllet sei! Du kannst durch des Todes Thüren Träumend führen und machst uns auf einmal frei. 5. Du hast Sünd' und Straf' getragen, Furcht und Zagen muß nun ferne von mir gehn! Tod! deir: Stachel liegt danieder, Meine Glieder werden fröhlich auferstehn. 6. Herzens Lamm, Dich will ich loben, Hier und droben in der zart'sten Liebsbegier. Du hast Dich zum ew'gen Leben Mir gegeben; hole mich, mein Lamm! zu Dir. 3. L. Konr. Allendorf, † 1773. Aus dem Englischen. Mäßig. 251. 1. Wo findet die See le die Hei- mat, die = H Ruh'? Werdeckt sie mit schützen- den Fit- ti- chen zu? Ach bietet die Welt tei- ne Frei- statt mir an, Wo Sün- de nicht kom- men, nicht M an= fech- ten kann? Nein, nein, nein, nein, hier ist sie nicht, Die 2 Heimat der See- le ist dro ben im Licht, dro ben im Licht. 2. Verlaffe die Erde, die Heimat zu sehn, Die Heimat der Seele, so herrlich, so schön! Jerusalem droben, von Golde erbaut, Ist dieses die Heimat der Seele, der Braut?:: Ja, ja, ja, ja, dieses allein Kann Ruhplatz und Heimat der Seele nur sein!:,: 3. Wie selig die Ruhe bei Jesu im Licht! Tod, Sünde und Schmerzen, die kennt man dort nicht. Das Rauschen der Harfen, der liebliche Klang, Bewillkommt die Seele mit süßem Gesang.:: Ruh', Ruh', Ruh', Ruh', himmlische Ruh', Im Schoße des Mittlers, ich eile dir zu.: = 216 252. 3 4 車 1. Laßt mich gehn, Laßt mich gehn, Daß ich Jesum Ř mö-= ge sehn! VII. Heimwehlieder. C. Voigtländer, † 1857. Mei- ne Seel' ist voll Ver- lan- gen, Ihn auf ritard. sidstid e= wig zu um- fan- gen, Und vor Sei- nem Thron zu stehn. Indhol 2.:,: Süßes Licht,:,. Sonne, die durch Wolken bricht: O, wann werd' ich dahin kommen, Daß ich dort mit allen Frommen Schau' Dein holdes Angesicht! C 3.:,: Ach, wie schön:: Ist der Engel Lobgetön! Hätt' ich Flügel, hätt' ich Flügel, Flög' ich über Thal und Hügel Heute noch nach Zions Höh'n! 4.:: Wie wird's sein:: Wenn ich zieh' in Salem ein, In die Stadt der gold'nen Gassen Herr, mein Gott, ich kann's nicht fassen, Was das wird für Wonne sein! 5.:: Paradies,.: Wie ist deine Frucht so süß! Unter deinen Lebensbäumen Wird uns sein, als ob wir träumen: Bring' uns, Herr, ins Paradies! G.& nat, geb. 1806. 253. 1. Fort, fort, mein Herz, zum In diesem 2. Fühlst du dich Welt= ge noch ge it- ber= Das Lamm hat = Himmel, tüm= mel bun- den, mun- den Fort, Ift EntWas 4 für 2. reiß dich nur be= herzt: 1. fort, zum Him- mel zu! dich kei- ne Ruh': dei= ne See le schmerzt.f S 1. mei- det, 2. Fah- ne Ewigkeitslieder. 4 side) Wo Wie schwingt es 1. dei- ne Ruh': Fort, fort, zum Him- mel zu! 2. dei- ne Ruh': Fort, fort, zum Him- mel zu! 254. Ausdrucksvoll. 217 Ist eine Stätt' be= rei tet; Da, da Dort auf dem Sie= ges= pla- ne! Da blü- het Gottes Lämm- lein Sei ne 3. O Lamm auf Zions Hügel, Wie herrlich siehst Du aus! O hätt' ich Adlers Flügel, Ich flög' noch heut' nach Haus, Wo mit Triumph und Prangen Die Deinen Dich umfangen: In ewig süßer Ruh': Fort, fort, zum Himmel zu! = 4. Jedoch soll mein Verlangen in Deinem Willen ruhn, Mein Herz soll an Dir hangen Und was Du sagest thun; Ich will hier wartend stehen, Bis mich Dein Mund heißt gehen: Fort, fort, zu Deiner Nuh', Fort, fort, zum Himmel zu!" mf Aus dem Englischen. Dwie schön bist 1. Hei- mat- land, Hei- mat- land, 2. Him- mel- wärts, him- mel- wärts Richt ich meinen 3. Doch nicht lang, nicht mehr lang Währt die Prüfungs 218 mf 1. Ruh'. 2. rück. 3. feit. 17 G 1. du! Herz- in- nig sehn ich mich nach dir, Nach deiner sel'- gen 2. Blick. Dort sind schon meiner 3. zeit. Und dann wird mir im Lie- ben viel, Und ich bin noch zuVater- haus Die ew'ge Se= lig= cresc. Fine. P 255. VII. Heimwehlieder. = Die Welt ist meine Heimat nicht, Mein Her- ze ist nicht Der Kampf ist heiß, die Tage schwül In dieser argen Was nie ein menschlich Ohr gehört Und noch kein Aug' geIm Chor. D. C. al Fine. 1. hier: Du Hei- mat ü- berm Himmels- zelt, Mein Her- ze ist bei dir! 2. Welt; Zu eng' wird's mir im Welt- ge- wühl, Zu eng'im Wan- der- zelt. 3. sehn, Ja mehr als je ein Mensch ge- dacht, Wird dort an mir gescheh'n. C. F. Paulus. f -0 = 1. Je- ru- sa- lem, du Mein sehnlich Herz so hoch ge= bau= te Stadt, groß Ver- lan- gen hat = Wollt' Gott ich wär in dir! Und ist nicht mehr bei mir. Weit über Berg u. Tha- le, Weit ü- ber # 2. blaches Feld Schwingt es sich über al= le Undeilt aus die- ser Welt. Ehrenburg, nun sei gegrüßet mir: Thu' auf der Gnaden Pfort'! Wie große Zeit hat mich verlangt nach dir, Eh' ich bin kommen fort Aus jenem bösen Leben, Aus jener Nichtigkeit, Und mir Gott hat gegeben Das Erb' der Ewigkeit. Ewigkeitslieder. 219 3. Was für ein Volk, was für ein' edle Schar Kommt dort gezogen schon? Was in der Welt von Auserwählten war, Seh' ich die beste Kron', Die Jesus mir, der Herre, Entgegen hat gesandt, Da ich noch war so ferne In meinem Thränenland. 4. Propheten groß und Patriarchen hoch, Auch Christen insgemein, Die weiland trugen dort des Kreuzes Joch Und der Tyrannen Pein: Schau' ich in Ehren schweben, In Freiheit überall, Mit Klarheit hell umgeben, Mit sonnenlichtem Strahl. 5. Wenn dann zuletzt ich angelanget bin Im schönen Paradeis, Von höchster Freud' erfüllet wird der Sinn, Der Mund von Lob und Preis. Das Halleluja reine Spielt man in Heiligkeit, Das Hosianna feine Ohn' End' in Ewigkeit. 6. Mit Jubelklang mit Instrumenten schon In Chören Ohne Zahl, Daß von dem Schall und von dem süßen Ton Sich regt der Freudensaal, Mit hunderttausend Zungen, Mit Stimmen noch viel mehr, Wie von Anfang gesungen Das himmelische Heer. Joh. Matth. Meyfahrt, † 1642. Fr. Silcher,+1860. 256. mich lich! Mäßig. fer = 1. So nimm denn mei- ne Hän- de, Bis an mein se lig En de, = Ich mag al- lein nicht ge 88 = Und füh- re Und e= wigmara dd epp hen, Nicht einen Schritt: Wo 19 Du wirst gehn und ste- hen, Da nimm mich mit. 2. In Dein Erbarmen hülle Mein schwaches Herz, Und mach' es gänzlich stille In Freud' und Schmerz; Laß ruh'n zu Deinen Füßen Dein armes Kind, Es wird die Augen schließen Und glauben blind. 3. Wenn ich auch gleich nichts fühle Von Deiner Macht, Du führst mich doch zum Ziele Auch durch die Nacht: So nimm denn meine Hände und führe mich, Bis an mein selig Ende und ewiglich. Maiblumen. 220 257. VII. Heimwehlieder. 1. Wie wird uns Wir aus der 2. Wie wird uns Und, 0 der = = sein, wenn end- lich nach dem Frem- de in die Hei- mat sein, wenn wir vom hel- len Won- ne! dann zum letz= ten = 2 1 1. schweren, Doch nach dem = letz- ten aus- ge- kämpf- ten Streit keh- ren Und ein- ziehn in das Thor der Ewig 2. Strahle Des em'-gen Lich- tes ma le Uns frei und rein von = = i= ber- gos- sen stehn, al- ler Sün- de = = 1. An- ge- ficht ge- wischt 2. ſcheucht von Schuld u. Bein S Und in der Nähe se Als Him- mels- bürger, Got tt 1. wir den letzten Staub von un- sern Fü- ßen, Den letzten Schweiß vom 2. wir durch kei- nen Ma- kel aus- ge- schlos- sen Und nicht zu rück- ge= = } keit Wenn Wenn sehn; 8 hen und betes Haus- ge1. grüßen, Was oft den Mut im Pilger- thal er= quickt! 2. nossen Ein- tre- ten dürfen in der Sel'- gen Reih'n! 3. Wie wird uns sein, wenn nun dem Liebeszuge Zu dem, der uns den Himmel aufgethan, Mit ungehaltnem ſehnſuchtsvollem Fluge Die freigeword'ne Seele folgen kann; Wenn nun vom Aug' des Glaubens lichte Hülle Wie Nebel vor der Morgensonne fällt, Und wir den Sohn in Seiner Gottesfülle Erblicken auf dem Thron als Herrn der Welt! 4. Wie wird uns sein, wenn wir Shn hören rufen: Kommt, ihr Gesegneten! Wenn wir im Licht, Dastehend an des Gottesthrones Stufen, Ewigkeitslieder. 221 Ihm schauen in Sein gnädig Angesicht; Die Augen sehn, die einst von Thränen flossen Um Menschennot und Herzenshärtigkeit, Die Wunden, die das teure Blut vergoffen, Das uns vom ew'gen Tode hat befreit! 5. Wie wird uns sein? D, was kein Aug' gesehen, Kein Ohr gehört, kein Menschensinn empfand, Das wird uns werden, wird an uns geschehen, Wenn wir hineinzieh'n ins gelobte Land. Wohlan, den steilen Pfad hinan geklommen! Es ist der Mühe und des Schweißes wert! Dahin zu eilen und da anzukommen, Wo mehr, als wir verstehn, der Herr beschert! Ph. Spitta, † 1859. 258. Innig. 6 8 P 1. Ich weiß nicht, wann Chri- stus 2. Ich weiß nicht, wie dro- ben 3. Ich weiß nicht, wie Got- tes der 1. weiß ja, fom- men= de 2. weiß, dort wird Je 3. weiß, Er al hat toe $$ *** 1. scheint, Mich zu sich zu rufen, da Nie- mand es meint, Doch ich 2. singt, Und wie dort das himm- li sche Sai- ten- spiel klingt; Doch ich 3. sind, Und weiß nicht, welch' Namen Er giebt Sei- nem Kind; Doch ich = = sus das les be 1. das wird un- endlich mich 2. da stimm' ich 3. das soll = Aus dem Englischen. Hei- land A und rei= tet freu'n! ju- belnd mit ein! ge= nü- gend mir sein! = mein König erder Engel- chor Be- hau- sun- gen cresc. ist mein, Und O sein, Und gar fein, Und 222 259. 1. nie- Ben, wis- sen, 2. sche- hen se= hen, Mäßig. 1. Der wird 2. Nach tap 1. ha 2. brin S = mf 3 4 ** 1. Und er wird ha 2. Und Opfer brin ben gen ihn la ferm = 1. Wer i- ber- win Er soll von kei 2. Wer i ber= win Er soll das An Rin VII. Heimwehlieder. Das in dem Pa- ra= die- se = = red Wenn er dem Herrn des Lebens Vom an- dern To- de, der die See Wo das er- wähl- te Heer Sein Lob = = = 0 = = = = Was e wig tröst't. = In Heilig feit. = det, soll vom Holz genem Tod noch E- lend det, dem soll nichts gegesicht des Vaters Got = ben Mit Him- mels- ga = gen Soll er Ihm fin A 3 tes grünt, lich dient; le quält; c- zählt. I er= POG = ben Was e= wig tröst't, Und er wird In Heilig feit, gen Und Op= fer ben, gen 3. Wer überwindet, dem will Ich zu essen Vom Manna geben, das verborgen liegt! Ein gutes Zeugnis wird ihm beigemessen, Ein neuer Name wird ihm beigefügt, Den nur verstehet Wer ihn empfähet:: Und wen erhöhet Des Lammes Blut.:,: Ewigkeitslieder. 223 4. Wer überwindet und hält Meine Werke Bis an das Ende mit Beständigkeit, Dem geb' Ich über Heiden Macht und Stärke, Daß er sie mit der eisern Rute weid't, Bis sie zerschmissen Erkennen müssen,:,: Daß all' ihr Wissen Vor Mir nichts gilt.:,: 5. Wer überwindet, soll ganz weiß gekleidet Und in das Lebensbuch geschrieben sein, Wo seinen Namen nichts vertilgt noch scheidet, Und Ich bekennen will: ,, du, du bist Mein!" Vors Vaters Throne, Bei dem Sch wohne,:,: Wird ihm die Krone Des Heils geschenkt.:,: 6. Wer überwindet, soll ein Pfeiler bleiben Im Tempel Meines Gottes früh und spat; Ich will auf ihn den Namen Gottes schreiben, Jerusalems, Das Er erwählet hat. Meins Namens Zeichen Soll er erreichen:: Und nimmer weichen, Noch von ihm gehn.:,: 7. Wer überwindet, soll im Himmel sitzen Auf Meinem Stuhl, gleich wie Ich überwand; Ich mußt' ja in der Welt auch Blutschweiß schwitzen, Nun sitz' Ich zu des Vaters rechter Hand: Hier soll sich laben An Himmelsgaben:,: Und Ruhe haben, Wer recht gekämpft.:,: 8. Jesu, hilf Du mir selbst überwinden! Der Feinde Zahl ist groß, ach komm' geschwind! Welt, Teufel, Fleisch und Blut samt meinen Sünden Sind mir zu stark, o Herr, Erhör' Dein Kind! So soll dort oben Mein Geist Dich loben,:,: Wenn ich erhoben Den Sieg erlangt.:;: Gottfr. Arnold, † 1714. Christian Gregor. 260. Bewegt. # 9 1934 1. Seg- ne und be hü te Uns durch Dei- ne = = 74 Güte, Herr er- heb' Dein An- gesicht über uns und gieb uns Licht! = 2. Schenk' uns Deinen Frieden Alle Tag' hienieden, Gieb uns Deinen guten Geist, Der uns stets zu Christo weist. 3. Amen, Amen, Amen! Ehre sei dem Namen Jesu Christi, unsers Herrn, Denn er segnet uns so gern. 8000 Sam 261. Soli. PP Anhang vierstimmiger Lieder. Maestoso. Soli. C 9 P Preis und An= be 8 f ppp Preis und An- be- tung sei un- serm Gott! = f Tutti. cresc. f Tutti. Ch. H. Rinck, † 1846. tung, Preis und An= be cresc. un=- serm Gott, sei un- serm Gott, sei un- serm Gott! 8 tung sei denn Er denn P denn Er Er ist sehr freundlich ist sehr freundlich, ist sehr freundlich, Loblieder. P sehr freundlich, denn Er Himmel ge- Het Sei- ne Liederperlen. cresc. denn Er ist sehr freundlich. d 8 CUPL Preis und An- be- tung sei un= serm Gott! Weit 壤 之 眼 Gnad' cresc. und 8 4% Preis und Anbetung sei unserm Gott! peopold Gü Soli. Laßt mf 20 0 -6 M it- ber Erd' und 225 8 te. P Laßt uns mit Soli. 15 226 Dan a Gott े Gott, Soli.p Soli Pun- serm Gott und un1- serm HD I. Loblieder. 1, ten vor sein Ant- litz kom- men und un I Tutti. f 19 un- serm 1 8 Preis und An- be- tung sei un- serm 표 be- tung sei un- serm Gott = 8 mit Psal men 2. f Tutti.. M = Gott! und un- serm de jauch serm zen! ff Tutti. Preis und Anff Tutti. 262. Mäßig langsam. 3 24 = weit so weit der Him # Einzelne. Wol ken gehn. Loblieder. Herr, Dei- ne Gü- te = Vom Chor wiederholt. = 14 mel iſt, reicht und Deine Wahrheit und Deine Wahr- heit so weit die 31 Ind Herr, Dei- ne H Eduard Grell. 227 so weit, so und Deine Wahr- heit Gü- te reicht = 15* so 228 weit, so weit, so ja, ift. Hal- le- lu- le 2 ē = le Hal= M I. Loblieder. weit der 8 ja, Halle- lu- ja, = lu- ja, Hal- le 22 lu- ja, Hal- le= lu = 12 음 Him= mel ja! 2 lu- ja, Hal- le- lu = 8 iſt, cas 9. Hal- le- lu- ja, 1 Hal- le- lua ja, 2 Hal 263. Allegro. mf C Loblieder. mf 1. Auf, Brüder, stimmt ein Lob- lied an Und laßtuns 2. Wer wa- ren wir? wir waren fern Von Gott und 3. Wir sind ver- gnügt, denn Er, der Herr, Ist stets in 1. fröhlich Gnad'. Wer sind 2. Sei- ner 3. un frer Mitt'. Er ist 229 sein; Der Herr hat viel an uns ge= than, Wir wir nun? Er= löst vom Herrn Und uns, Sein Völk- chen her Und um 3. 6. Frech. Pfad, Der uns zu Bitt'. Und droht die P E 1. wol- len Dank Ihm weihn. Das Got- tes- lamm ist's wahrlich wert, Daß = 2. auf dem sel'= gen 3. hört auf un= sre un- serm Jesus bringt, Bei ganze Welt mit Krieg, So mf mf 230 All ann = ewig ehrt, Daß je de Seel' Es = e= wig ehrt. 1. je de Seel' Es 2. dem man ewig Psalmen singt, Bei dem man e- wig Psalmen singt. 3. bleibt mit Ihm uns doch der Sieg, So bleibt mit Ihm uns doch der Sieg. M. Görde. 264. I. Loblieder. Majestätisch, erhaben. f बारे L. v. Beethoven, 1801. sfz 1. Die Himmel rüh- men des 2. Vernimm's, und &= wi- gen fte he die Wun- der der = bilgis Les 1. Eh- re, Ihr Schallpflanzt Sei- nen Na- men 2. Wer- te, Die Gott so herr- lich auf- ge= éle 12 20 12 sfz P P dim. dim. fort. Shn rühmt der stellt. Siehst du in Naturlieder. 1. Ster 2. Hee 1. Erd- kreis, Ihn prei- sen die Meere, Ver- nimm, o 2. Ordnung, in Weis- heit und Stär- ke, Nicht Ihn, den PP 1. Himmel unzähl- ba- re Sterne? 2. Wesen unzähl- ba- re Hee- re, VAN ne, un re, un cresc. crcsc. OD zählbare zähl- ba- re 8 Je sfz 9. PP = 1. göttlich Wort! Wer trägt der Himmel un zählba- re 2. Herrn der Welt? Kannst du We sen unzähl- ba= re der = Wer führt Den klein d Mensch, ihr Herrn, den : sfz 1. Wer trägt 2. Kannst du f tad = 231 cresc. der der cresc. die sten Sterne? Wer führt die Sonn' aus Hee- re, Den kleinsten Staub ge 232 = 1. Sonn' aus ih- rem 2. Staub ge fühl- los = 1. ih 2. fühl 68 sfz 8 1. lacht 2.& 6 9 sfz = = = rem 108 dim. 8 uns von fer wi- gen Eh dim. ff Zelt? schau'n? I. Loblieder. = = Zelt? Sie kommt und leuchtet und schau'n? Durch wen ift les? Dem al = f ---) Té L ne, Und läuft den Weg, gleich als ein re! ,, Nur Mir", ruft Gott, sollst du ver1. Held, Und läuft den Weg, gleich als 2. trau'n! Nur Mir", ruft Gott, sollst du mecard dunt pinisi d. dd. " 1 20 Samrat 97-01 10g H REST 2. ein Held. ber= trann 1 Chr. Fürcht. Gellert, † 1769. 1 265. ze mf Morgenlieder. 黃 jes thot 1. Die Sonn' er- wacht; Mit ihrer Pracht Er= 2. Der Vögel Chor Jauchzt hoch em- por Im 3. Mit Sing und Sang Die Welt ent- lang! Wir mf 1. Wal- des- duft, 2. Wald und Au', Karl Maria v. Weber, † 1826. 1. füllt sie die Berge, das Thal! 2. Feld und auf son ni- gen Höh'n. 3. fragen wo- her? nicht, wo- hin? = = f gold'- ner = Wie ist doch die 3. Ort zu Ort Mit frei- em, mit 233 Mor- gen- luft, D Im Mor- gen- tau Glänzt treibt uns fort Von Es Son= nenWelt strahl! so schön! fröh- li- chem Sinn. 234 266. 5! = 9€ I. Loblieder. 1. A bend= ru= he nach des wohl thut's, nach der wie = La= sten, Sei will- kom- men in ra gehn wir se Er Wie wird's erst am Fei- er a- bend sein, mir! sten, Wenn der Frie de wohnt im Herzen mir! = S lig in der Stil- le = 3. Bundel. Ci Ta Ar die Ru- he ein! = Gehn wir se lig, = ges beit Abendlieder. 235 2. Ja, es ist noch eine Ruh' vorhanden Für den Knecht und für das Volk des Herrn; Wann des Kampfes Hitze überstanden, dann ruht beim Herrn der Diener gern! Sel'ge Ruhe nach der Mühe Schweiß, Wann die Arbeitstreu', die Arbeitstreu' empfängt den Preis! 3. Himmelsheimat, stille Friedenswohnung, Wo kein Leid mehr ist und kein Geschrei, Wo des Heilands Nähe die Belohnung Für die Seinen ist, und alles neu! O mein Heiland, bringe mich dahin, Wo ich nach der Arbeit, nach der Arbeit selig bin! Chr. H. Zeller, † 1860. 1 267. Andante. P i fpd. PP to fp mog#rect Und die Flur im € Schon die Abend- glok 20 PP 44 auf gegan- gen, 8 KAD Schlum- mer liegt. 1 P € 1 + Se der gern Ed fen klan- gen, 8 depde åte Wenn die Ster- ne C. Kreuzer. 6 im fp P Traum sich FR²= 236 mf wiegt. Ja ein mf F Mor- gen- ruf = hallt! Ja ein 7 PP ru= hi- ges Ge- wissen Mög' uns stets den 8 = Schlaf ver- süßen, Bis der Mor- gen- ruf er- schallt, Bis der Bis der PP I. Loblieder. er= E mf sd. 9. mf }) decresc. schallt, Und das Horn vom Fel- sen T d. decresc. decresc. hallt, Und das Horn vom Felsen hallt! Aus dem„ Nachtlager von Granada". P decresc 268. Langsam und feierlich. PP = 9€ F 1. Thal zur Ruh', 2. groß und klein, 4 1. Die Abend- glok- ken ru= fen Das wei- te 2. Da schmücket sich der Himmel Mit Sternen PP| PP Abendlieder. PP PP = von Die Her- den den Bergen, Sie Da kommt der Mond ge= 30 gen In poco a poco cresc. 1.ziehn dem Dörf- chen zu. lem De- mant- schein. 2. hel PP Fr. Abt, geb. 1816. росо а росо cresc. P 1. Welch fei 2. Wo- hin = PP er= li ich im 237 * Ganz leise und gebunden. PP Welch' feier= li Wo- hin ich = im fo "" ches = mer ches mer 238 1. Schwei- gen! Die 2. spä he, Fühlt 1. Schwei- gen! Die 2. spä he, Fühlt ppp 190 1. fommt in 2. al les = = Pp 8och 1. Die 2. O = I. Loblieder. Langsamer. Blu dei Blu- men fromm sich al= les dei = ne f 20 - Abendlieder. 0 0 C3 1100 ih- rer Pracht, Sie kommt in rei- ne Macht, Fühlt al= les a bo men sich nei ne Nä stille Nacht, Die stille Nacht, O cresc. cresc. ropp PP stil- ftil nei Nä le le ihrer dei- ne = = gen, Sie he, Fühlt gen, he, cresc. 8 100 Pracht, Macht, Nacht. Nacht. cresc. II. Festlieder. Adventslieder. I. u. II. T. Mäßig. f 269. e König der Ehren ein- zie = pf # Hoc thut euch auf, ihr Tho- re der Welt, daß der 9: pf DAL - he! I. u. II. B. Wer ist der Kö- nig der Eh- ren? Gott Ze- baoth, = Herr, stark und mäch- tig, mäch tud Tho= re der Welt! Wer ist der König der Eh- ren? JA = f B. Klein,+ 1832. F 239 Hoch thut euch auf, ihr I. u. II. T. A tig, Der Herr, stark und mächtig, der mächtig im Strei- te, Fine. f Gott Zebaoth, Gott Zeba- oth. % 240 C Mehr bewegt. Hoch thut euch auf, fv II. Festlieder. ihr Tho- re der Welt! Hoch thut euch anf, ihr Tho- re der Welt! auf, ihr Hoch thut euch auf, Tho- re der Welt, ihr Tho= re der Welt! 8 König der Ehren ein- zie pad sfz 8 Welt, daß der König der Ehren ein- zie = sfz Hoch thut euch ihr Tho= re D. C. al Fine. + he! mf der he, daß der mf Weihnachtslieder. Infamistat 11 mnd am Mel. aus dem 15. Jahrhundert. 200 mg bi noConsatz von Michael Prätorius, 1609. 88888 & es C ² 9vc zel zart, die Art, 8 2. ja ſagt, ne Magd: 270. 1.Es iſt ein Reis entſprungen aus ei- ner WurAls uns die Alten sun- gen, von Jes- se kam ad d d d a He pp 20 2. Das Reislein, das ich mei- ne, Da- von Je- sa Hat uns ge- bracht al- lei- ne Ma- rie, die rei -0 a 8 6 8 0 do 00 8 80080 pop Und hat ein Blümlein bracht 事 Aus Gottes ew'- gem Rat 24 일 = L بودم 7 241 음 ben Nacht. a -6 1. tal- ten Winter Wohl zu der hal dé 8 8 2 18 2. Kind ge= bo- ren Wohl zu der hal ben Nacht. 3. Das Blümelein so kleine, Das duftet uns so süß, Mit Seinem hellen Scheine Vertreibt's die Finsternis. Wahr'r Mensch und wahrer Gott, Hilft uns aus allen Leiden, Rettet von Sünd' und Tod. = Mitten im dd 16 8 Hat sie ein 4. Jesu, bis zum Scheiden Aus diesem Jammerthal Laß Dein' Hülf' uns geleiten Hin in den Freudensaal, In Deines Vaters Reich, Da wir Dich ewig loben: O Gott, das uns verleih! Liederperlen. 242 271. Herz 1. Kommt und laßt uns Christum ehren, 548 und Sin II. Festlieder. Mel. aus dem 14 Jahrhundert. Consak von Michael Prätorius, 1609. = nen zu Ihm keh- ren! Sin- get fröhlich, 2 2 laßt euch hören, Wer = tes Volk der Christen-heit! 2. Sehet was hat Gott gegeben: Seinen Sohn zum ew'gen Leben! Dieser kann und will uns heben Aus dem Leid ins Himmels Freud'. 3. Seine Seel ist uns gewogen; Lieb' und Gunst hat Ihn gezogen, Uns, die Satanas betrogen, Zu besuchen aus der Höh'. 4. Jakobs Stern ist aufgegangen, Stillt das sehnliche Verlangen, Bricht den Kopf der alten Schlangen, Und zerstört der Höllen Reich. 5. Schönstes Kindlein in dem Stalle, Sei uns freundlich, bring' uns alle Dahin, da mit süßem Schalle Dich der Engel Heer erhöht. Paul Gerhardt, † 1676. 272. & f Weihnachtslieder. Soli. f Soli. 243 L. Reichardt, † 1826. 1. Welche Mor- gen- röten wal- len him- mel2. Chri- stus ward uns heut' ge bo- ren, Eu- er 3. Ach, was können wir Dir brin- gen, Dir, dem 1. ab in stil - ler Nacht? Seh' ich Son- nen Gottes fal- len? = er Herr: Davids Stadt hat Er er= fo= ren, 2. Hei- land, eu 3. Herrn der Herr- lich- keit? Un fre Liebe soll Dir sin- gen, = A A 1. Nein, der Hee= re Got- tes Macht Hält bei from- men Hir- ten 2. Und in Win- deln lieget Er! In der Krip- pe liegt der 3. Dir sei unser Herz ge- weiht, Unser Wil- le Dir be#i 16* 244 1. Wacht, Und des En- gels Wor= te 2. Herr, Je dem Volkward Er ge = 3. reit! Gieb zum Wol- len das Voll- brin 273. II. Festlieder *) schal bo 96 = 1. nicht, denn große Freud' Ist euch wider fah = lobt in 2. Io- bet in der Zeit, Hoch- ge 3. Dein sein in der Zeit, Dein, o = len: ren, gen! O 0 Ehre sei Gott in 9. 6 9. der Hö C Je = - ren heut'! = wig- feit! = wig= feit! Herr, in E Fr. L. Graf zu Stolberg, 1819. = Chor. 3a= get Hoch geLaß uns 8 مام 8 Demetrio Bortniansky, † 1825. P Chor. fi *) Im Fall es in C- dur zu hoch sein sollte, nehme man es in H- dur. 商 he und 2° A P Frie de = 0 8 fal 평일 Weihnachtslieder. auf Erden und den Menschen ein Wohl= ge# sa- gen Dir Dank 8 len! Wir lo- ben Dich, wir mf 245 121 be- ne- dei- en Dich, wir be- ten Dich an, mir preisen Dich, wir + mf um Dei- ner großen Herr- lich- keit willen. 246 ff Herr Gott, himm- lischer König, all- mäch- ti- ger Va- ter! Herr, Du te ein- ge- bor'ner Sohn, Je- su Chri- fte! dd ddodd Sohn des Va- ters, PP II. Festlieder. a tempo. Tutti. 1² a. Tutti. Eld der Etwas langsamer. Soli. Herr Gott, Du Lamm Gottes, P Soli. # # Du die Sün den der Welt jedy trägst, er- barme Dich un- ser, der Du die Sün- den der = = Weihnachtslieder. cresc. cresc. Welt trägst, nimm an unser Ge- bet! Der Du si- test zur = O 3 Rech- ten des Vaters, er barme Dich unser! Denn lein bist der Aller- höchste, 247 Du al- lein bist hei- lig, Du allein bist der Herr, Du alPP PP Jesus Chri- stus mit dem 248 ff hei- li gen Geiste in der Herr a P sd di 274. ritard. ffo sso p pp P 0- 0: 4 Va- ters! Amen, A- men, A H ritard. Adagio. II. Festlieder. Pop 8 P 8 = 1. O, drück- ten Je su = O, möch- te stünd- lich = 2. Herr Je su, nimm für Ich se te Dir in = L # en lich- keit Gottes des J bg Foo 6 cresc. men! E O cresc. 7 To= des mie- nen = Sein Ver- füh- nen Dei ne Schmerzen mei- nem Her- zen PP 1. Ihm zu 2. Tod ge bil- pour 1. Sich meiner Seel' auf e= ein! wig In meinem Her- zen kräftig sein! 2. Mich Armen an, so wie ich bin ein Denkmal Dei- ner Lie be hin, PP 1. Blut. 2. riß; PP = mf р 8 m'f dan= ken! trie= ben, cresc. PP 7 cresc. Das hei Ich will Dich Passionsfieder. PP = spd = Für meine Sün- den Die mich aus mei- nem ar = let mich, den zärt- lich wie fp cresc. cresc. Pf Denn ach! was hab' ich Die Dich für mich in pf a 200 floß Jam L 1 249 Sein = mer men Kran- ken, lieben, der 250 1. Und kommt mir e= 2. Du nimmst es an, 275. mf a مام m 1. Samt Seinem 2. Hat it- ber = 3. Weil Du vom £ $ 3 2 II. Festlieder. = 1. Ge lobt 2. Er ist 3. Nun bit 00 wig- lich ich bin's a = = 52 zu gut. ge= wiß. Nach Chr. R. v. Zinzendorf, † 1752. god E 7 sei Gott im höch er= stan- den von ten wir Dich, Je Fo Melchior Vulpins, 1609. 8 = = 처음 으 MAY sten Thron, dem Tod, su Christ, P # 100.20 3 88 bor ein- ge wun- den - nen Sohn, Der für uns hat ge= le Not; Kommt, seht wo Er ge= al Tod er= stan- den bist, Ver- lei- he was uns = = -6 0 6 2 1. nug 2. le 3. fe B O ja! = 276. Mäßig. ge- than gen hat! 1-3. Halle- lu lig ist! of € Ofter- und Pfingstlieder. PP PP a 20 oto Du Hir- te, = म ja! PP ATA Hal- le lu- ja! Nach Michael Weiß.( Böhm. Brüder, 1531.) m.f 20 H Du 72 mf Hal- le= luDemetrio Bortniansky, † 1825. Hir Hir = Hir = 251 = te = te te 252 Js= ra= hit 우 hü= test pp Hir = els, = wie = Hir Hir= te = te te II. Festlieder. Pfingstlieder. 1 a 李 höre, hö- re, der Du Jo did test wie der Scha- fe. dim. der Schafe. 00 a dim. -6 M 8 PP PP O -0 O Du Hir- te, Du38- ra els, er- schei- ne = = der seph Felp I Du er= ber = ber fit zest ii scheine, der Du fit d Foo 00 8 ber 277. a = Moderato. #: V PP III. Jesuslieder. 8 mf ber Che- ru- bim. > mf 100 = 1. Mein Hei- land Treff' ich = 8: PP did 90 15] ins1 auf 2. Oft läßt Er Doch hat 3. Will oft mein Ge bie = tet ber, Best dere nor P ber Che- ru- bim, = Jista? = 8 ===Psalm 80, 1. Fr. Silcher, † 1860. fin Fel ist mein Steu= er= Er den kei = nen wohl ge = ran mei= ne Glau- be als ein 253 = me = = = cherken sen 254 1. 2. 3. mann; an, Zeit heit dann, mann 1. hat 2. sel 3. ruft 1. mas 2. lenkt 3. glaub' So groß an Er steht mir Mich ziehn durch Schon vor dem So wan- delt Dem Stur- me ber Er, ser der und M III. Sesuslieder. 1. So was ser = 2. Und lenkt der 3. Und glaub' und felbft her „ fürcht = Macht und Treu', bei. im mer Sturm und Sturm be da= dem und 1. Mein Schiff- lein 2. Er hat Er selbst ge an= tert selber her und 3. Hier bin Ich", ruft Er ,, fürcht' dich dicht und Win = de lie be dicht Win lie = und = de be = Nacht;" dacht. her, Meer. € 2 baut 1. Mein Schiff- lein 2. Er an= fert 3. ,, Hier bin Sch", Adolce. A # ge und hin dich nicht, = baut hin nicht, feft. Lauf, nur! feft. Lauf, nur! Und Und Mit Wind und Den Lan- dungsIch blei- be cresc. 1. Meer ist Er 12.plak hat Er im 3. in der Nacht dein cresc. 1. läßt, 2. drauf, 3. Spur, 1. läßt, 2. drauf, 3. Spur, 1. läßt, Und nie 2. drauf, Und führt 3. Spur, Auch oh Jesuslieder. = sd. 20 ver= traut dolce. 1. Und nie= mals 2. Und führt mich 3. Auch oh ne = Und Sinn Und Licht, Auch 8. mals mich st = ne hel H₂ mich mich fi Hel = Und Und führt mich Auch oh= ne niemals mich führt mich ft oh = ne hel = Und Und führt mich Auch oh= ne = = st hel 255 niemals mich versi- cher hel= le vercher le niemals mich ver- läßt. = cher drauf. - le Spur." vercher le ber= läßt. cher drauf. le Spur." 256 278. Land! 鹽 ein; kannt, Die Gro- ßen und die Kleinen In je- dem Volk und S 6 8 6 8 1. Es kennt der Herr die Sei- nen Und hat sie stets geIII. Jesuslieder. Er läßt sie nicht ver- der = cresc.glom C. G. Elsäßer. cresc. ben, Er führt sie aus und Sm Leben und im Sterben Sind sie und blei- ben Sein. Er läßt sie nicht ver- der= F aus und ein; RE Jesuslieder. B sie und bleiben Sein. 257 ben, Er führt sie Im Leben und im Ster ben Sind 2. Er kennet Seine Scharen Am Glauben, der nicht schaut, Und doch dem Unsichtbaren, Als säh' er Ihn, vertraut;:,: Der aus dem Wort gezeuget, Und durch das Wort sich nährt Und vor dem Wort sich beuget, Und mit dem Wort sich wehrt.:,: 3. Er kennt sie, als die Seinen An ihrer Hoffnung Mut, Die fröhlich auf dem Einen, Daß Er der Herr ist, ruht,:,: In Seiner Wahrheit Glanze Sich sonnet frei und kühn Die wunderbare Pflanze, Die immerdar ist grün.:,: 4. Er kennt sie an der Liebe, Die Seiner Liebe Frucht, Und die mit lauterm Triebe Ihm zu gefallen sucht;:: Die andern so begegnet, Wie Er das Herz bewegt, Die segnet, wie Er segnet, Und trägt, wie Er sie trägt.:,: 5. So kennt der Herr die Seinen, Wie Er sie stets gekannt, Die großen und die kleinen In jedem Volk und Land:,: Am Werk der Gnadentriebe Durch Seines Geistes Stärk', An Glauben, Hoffnung, Liebe, Als Seiner Gnade Werk.:,: Ph. Spitta,+ 1859. Liederperlen. 17 258 279. Mäßig bewegt. PA 1600 III. Jesuslieder. 1. Nicht mensch- li- cher Rat, = 9³63 dim. A dim. Pil- ger im Staube Muß trost- los stand Mag finden den Pfad Ins himmlische Land! Der 2 lischt ihm der Glau- be: Der Herr wird's ver- sehn. # A. Sulger. Noch Er = C den- verver= gehn, ErBSB 2. Wenn Friede dir fehlt, Und irdischer Sinn Dich müde gequält: Dann wende dich hin zu Golgathas Hügel Und opf're dein Fleh'n; Dort schimmert das Siegel: Der Herr wirds versehn. IV. Reichslieder. Gebetslieder. 259 3. Er kennet dein Herz Von Ewigkeit her, Er wäget den Schmerz Und prüft nicht zu schwer. Den Seinen muß alles zum besten geschehn; Der Tilger des Falles, Der Herr wird's versehn. 4. So wandelt sichs leicht In jeglichem Stand, Dein Jesus, Er reicht Dir gnädig die Hand. Durch Nacht und durch Grauen, Durch Tiefen und Höh'n Führt froh das Bertrauen: Der Herr wird's versehn. 5. Und endet der Weg An drohender Gruft: Noch glänzet ein Steg In himmlischer Luft; Dort winket der Glaube Hinüberzugehn Und singt auf dem Staube: Der Herr wird's versehn. A. Knapp, † 1864 280. Mäßig langsam. dolce. Be Uns, o 2122 925€ kah Gott, Thron em= por 8 00 Christoph v. Gluck, 1779. Mehrstimmig von C. Ebeling, 1861 n. 1865. - elea 319 Leih' aus Dei- nes Him- mels Hö- Hen = dolce. - -0 cresc. F ein wil cresc. Haba lig Ohr, Bis zu Dei- nem Steige Deiner Kin = VEND 事 der Fle p = 17* --6Fine. hen. 260 did Du allein aus ew' uns ge= bricht, dolce. pf 8 ete Pfa= de Bist Du 표 7 pf dolce. cresc. Dir ist ganz die beba t 8 cresc. 8 pp IV. Reichslieder. 18 Und auf ger Gnade Kennst und giebst 8 2 Trost 음 8 cresc.1 un= cresc. fers Le bo Pf e 8 und Heil und Licht. was 8 bens 2.1 O Zu- kunft hel- le, Gleich der Zeit, die 2 L 8 be längst po bo to Staunt das 281. Ernst. mf verrann. Sieh', an Dei- nes Tem- pels Schwelle f mf Volk und Tutti. 1. Was Soli. 2. Was Soli. 3. Was 9€ Gebetslieder. -6 be = .. D. C. al Fine. Ld. tet an. a 1 schimmert dort auf dem Ber- ge = tö- net in der Ka- pel- le hallt und klin- get so wun = 261 18 C. Kreuter. so schön, zur Nacht, der= bar 262 1. Wenn die SD 2. 3. Vom Stern fei Ber ● 1. Him- mel auf- gehn? 2. ruhiger Pracht? 3. tief und klar? ||| 1. schimmert dort auf dem Ber- ge so 2. tö- net in der Ka- pel- le zur schön Nacht 3. hallt und klin- get so wun- der bar ++++ = lein hoch am = er- lich ernst in ge her= ab so A IV. Reichslieder. 1. Wenn V. 2. Tutti. So 3. Vom PP Das ist Das Das Him- mel auf- gehn? ruhiger Pracht? und klar? tief S ist die Soli, vom Chor schwach zu wiederholen. PP die Ka- pel = C = g Sternlein hoch am feier- lich ernst in Ber- ge her- ab so dim. der Brüder Tutti. f 1. Was 2. Was 3. Was dim. 2 le ge= das Glöck- lein, das 1. still und 2. weih- ter 3. in die 2 282. 1. Be- ten ein, 2. Herrn em- por, 3. Bil-ger ruft, klein, Sie la det An Chor, Die Gruft Am frü Feierlich. Sonntagslieder. t P P = Sie la det den Die An Am frü = = dacht hen = den Bil- gerzum Be- ten ein hebt sie zum Herrn empor. Mor- gen den Pil- ger ruft. dacht hen 6 8 F. Mendelssohn- Bartholdy, † 1847. 7 華 1. Fei= er= li- cher Glok- ken- klang, Fei- er- li- cher = 2. Ern- ster wird's mir im Ge- müt, Ernster wird's mir 3. Süßes Grau- en mich um- weht, Sü- ßes Grauen 263 Pilger zum Be- ten ein. hebt sie zum Herrn em- por. Mor- gen den Pil- ger ruft. K. Breidenstein. T mf PÎ mf 264 mf ne 1. rau- schen fer 2. Engel mir zur 3. See- le heil'- ges mf durch die stil- len Fel- der; Lei se blik- ke in die Wei- te, Ob ein 3. mich um- weht, Füllt mein Aug' mit An- dacht- thrä- nen. Mei- ner 1. Glok- ken- klang Hal- let 2. im Ge- müt, Wie ich IV. Reichslieder. = mf Ei- nen = ren Wäl- der heh Sei- te Be- tend durch die Seh- nen Hebt zu Gott sich E s'fz 1. fang,& i== nen heh= ren 2. zieht, 3. bet, р Lob Au Be tend durch die Hebt zu Gott sich im ge= fang. zieht. Gebet! PP = en PP mf> mf Lob Au im = ge= = en Ge 283. Fine. Herrn! 2 & ei= ne ff A e Tutti. FE 96. ff Ⓡ Sonntagslieder. Das ist der Tag des Herrn! Das ist der Tag des P Solo. C Solo. Ich bin al- lein, Ich bin al- lein auf wei À Mor- gen- glok- ke 8 Flur, Noch ei- ne Mor- gen- glok- ke nur, Noch ei- ne, = = nur, PP े * PP C. Krenter. PP = ter 265 auf wei- ter PP PP und Nun Stil- le nah, nun 266 Stil- le nah, nun fern. PP boa PP P knie ich hier. O sü d. nah und fern, Stil- le nah und P 음: IV. Reichslieder. cres cres - = cen- = Bes - nah und fern, do. fern. - cen do. Tutti. 20% %% 58 On An= be= tend Grau'n! ge hei s -6 Tutti. Weh'n! Als knie- ten vie le un- ge- sehn und be- te- ten mit int = the mes mir. Hei calando. $ 50 Osü- Bes, sü hei J bo klar s calando. hei Osü O fü ge- hei- mes Weh'n! mes Weh'n! = mes Weh'n! mes Weh'n! Sonntagslieder. be = O süßes = ßes ßes Grau'n! = f Lebhafter. Lebhafter. Grau'n! Grau'n! adagio. ßes Grau'n! ge= hei- mes, gege Der Him mel nah und fern, Er ist so fadagio. ge 267 = ff D. C. al Fine. Brat nisg op und feierlich, So ganz, als wollt er öffnen sich. 2. Uhlandt, † 1862. 268 284. Moderato.D), C sfz 9E IV. Reichslieder. 3. Wo- durch sehn 4. Sich die se = 1 1. Was ist das Köst- lich ste auf dieser Welt? 2. Wo- durch sind wir dem Schöpfer selbst ver- wandt? 3. Was mahnt im Lei- den sanft uns zur Ge- duld? 4. O möch- ten doch durch je- den Le= bens- kranz = 1. Was hält uns auf recht im Ge- wand vom Stau- be? Was 2. Wie nennen wir den sten der Himmel freu- dig = Be sü wir schon hier den Blu- men fromm und 1. ist's, das hier schon En- geln 2. ist der Zukunft Freuden 3. ift des em'= gen Vaters 4. ih= rem mil- den, nie C. Kreuter. = Triebe? Was of fen? Was winden; In = PP # = = uns ge fellt? Es ist das sich'- res Pfand? Es ist des höchste Huld? Es ist der um- wölk- ten Glanz läßt sich das Solo. PP Solo. 1. geistig Herr- lich = 2. Herzens 3. See = 4. Pa = Glaubenslieder. = Glau- be! Lie= be! La= bung- Hof- fen! = der= finden, der feit die steSe- lig = rein= ste le = ra= dies leicht wie = 1. geistig Herr- lich- ste der Glau- be, 2. Her- zens Se- lig- keit die Lie= be, 3. See- le rein- ste La- bung Hof- fen, 4. Pa- ra- dies leicht wie der finden, = 1. geistig Herr- lich- ste der Glau 12. Her- zens Se- lig- keit die Lie 3. See- le rein- ste 4. Pa ra dies leicht wieder- fin La- bung Hof = = = = = = ff be! be! fen! den. Tutti. 7 8 ist ift Läßt sich f Tutti. 269 der Glau- be, Es ist das die Liebe, Es ist des das Hof- fen, Es ist der leicht finden, Läßt sich das das des der das 270 285. A P fort: Ein al bo Wort In jedem Hoch- ge- sang Der deut- schen Män d.. P Mäßig geschwind. mf be 1. Es klingt ein hel- ler lang, Ein schö- nes deut- sches = P mf = P V. Vaterlandslieder. ter ren, Dem je = Kö = des deut lé nig = H. 6, Nägeli, 1816. sche hoch Herz ner ge= ge= TO schwo = mf Vaterlandslieder. mf ren, Wie oft sein Na- me = 6 bo 2° a hat ihn nie ge= nug ge= hört. do 6. 271 a wie der kehrt, Man 2. Das ist der heil'ge Rhein, Ein Herrscher reich begabt, Des Name schon wie Wein Die treue Seele labt. Es regen sich in allen Herzen Viel vaterländ'sche Luft und Schmerzen, Wenn man das deutsche Lied beginnt, Vom Rhein, dem hohen Felsenkind. 3. Sie hatten ihm geraubt Der alten Würden Glanz, Von seinem Königshaupt Den grünen Rebenkranz. In Fesseln lag der Held geschlagen; Sein Zürnen und sein stolzes Klagen, Wir haben's manche Nacht belauscht, Von Geisterschauern hehr umrauscht. 4. Was sang der alte Held? Ein furchtbar dräuend Lied:, weh dir, schnöde Welt, Wo keine Freiheit blüht, Von Treuen los und bar von Ehren! Und willst du nimmer wiederkehren, Mein ach! gestorbenes Geschlecht Und mein gebrochnes deutsches Recht?" 5. ,, Du Sünder, wüte fort: Bald ist dein Becher voll! Der Nibelungen Hort Ersteht wohl, wann er soll; Es wird in dir die Seele grausen, Wenn meine Schrecken dich umbrausen. Ich habe wohl und treu bewahrt Den Schatz der alten Kraft und Art." 6. Erfüllt ist jenes Wort: Der König ist nun frei. Der Nibelungen Hort Ersteht und glänzet neu; Es sind die alten deutschen Ehren, Die wieder ihren Schein bewähren: Der Väter Zucht und Mut und Ruhm, Das heil'ge deutsche Kaisertum. 7. Wir huld'gen unserm Herrn, Wir trinken seinen Wein. Die Freiheit sei der Stern, Die Losung sei der Rhein! Wir wollen ihm aufs neue schwören: Wir müssen ihm, er uns gehören! Vom Felsen kommt er frei und hehr, Er fließe frei in Gottes Meer! Maç v. Schenkendorf, † 1817. 272 286. Mäßig. 311 pf = V. Vaterlandslieder. pf> 1. Dir möcht' ich diese Lie- der weihen, liebtes deut- sches Vater- land! Denn dir dem neuer- frei= en, Ist all' mein Sin- nen zu- = ist Ist all' mein Sin- nen ge cresc. ge zu wandt, mein Sinnen zu bo cresc. C. Kreuter. sfz = wandt, ge- wandt, ff - stand'- nen, 58 wandt, ge all' mein Sin- nen = GeAll' mein Ju cen Sin- nen zu ge= wandt. = schön sank = ist dir ge flos- sen; Vaterlandslieder. -8 ste Zier, der Ju cres Liederperlen. gend + Dir ff 2. Doch Hel- den- blut, Hel- den- blut Dir sank P schön do. Dir sank # sank popp = P schön ste Zier, gend schön ste Zier, do. cen = cresc. der Ju 273 fte, der 8 cres f der Jugend Dir schön- ste f : schön- ste = Ild. te gend schön- ste 18 274 Zier! Zier! Nach solchen Opfern, hei- lig = Zier! V. Vaterlandslieder. ff gälten die se Lie= der dir? cresc. dir? Was gälten die se Lie= der = cresc. gro- ßen, Was Nach Op- fern, heilig großen, Was gäl- ten die- se Lie- der = PP dir? PP sol= chen Was poco rallent. poco rallent. gäl- ten die se Lie- der dir? Nach sol- chen Op- fern die se s Lieder, Nach sol- chen Op- fern 287. Mäßig. Vaterlandslieder. mf 3 mf PP calando. Lie die se = PP PP PP 275 E App 5 calando. 6 18* der! Fr. Abt, geb. 1816. 1. Nimm deine schön- sten Me- lo= die= en Aus = 2. Geb' Gott dir Sei- nen besten Se- gen, Dann 3. Dich so zu schau- en, so zu grüßen, Ist 276 清 1. tief- ster Brust 2. bist ge- bor = 3. deiner Söh = = 1. zie- hen, Du 2. We- gen, Nur 3. fließen Aus her gen ne 1. Aus tief- ster Brust her- vor, 2. Dann bist ge= bor- gen du! 3. Ist deiner Söh- ne Lust. sfz V. Vaterlandslieder. N a sfz 1. klin- gen, das Sän- ger- wort, 2. Wah- ren ist Hei- les nur, 3. brin- gen die treu e Hand, 7 Laß sie dein Sin- nen auf- wärts Doch blüht er nicht an frummen Wün- sche, wie sie vor, du! Lust. Nimm die- se = deut- scher Män- ner- chor! Dem Im gra- den fällt er zu. tief be weg- ter Brust. Zur = mf Solo, vom Chor wiederholt. 표 mf O Soll durch die Da muß sich of Dir un ser Herz = Wol Vaterland soll's Guten und im Weihe laß dir 1. Soll durch die 2. Da muß sich 3. Dir un ser = Wol of Herz = = fen fenund fen fenund 1. drin- gen zum des 2. ba- ren = 3. Singen, 0 288. = 3. herbst- li- chen 4. Hän- de 5. Kampf für die 6. Don- ner des Va ter ort! Dem Se gens Spur! Im Va ter= land! Zur = Kriegslieder. = & ff 。 Langsam und mit würdevollem Vortrag. P Va ter ort! Se gens Spur! = Va ter land! = 1. = Va- ter, ich ru- fe Dich! 2. Va- ter, Du führe mich! er kenne Dich! = 3. Gott, ich 4. Va- ter, Du seg- ne mich! 5. Va- ter, ich prei- se Dich! 6. Gott, Dir er= geb' ich mich! = 3. 3. Sprüngli. 277 = Als im Du kannst es Das Hei- lig = To des begrüßen, Wenn mei- ne = = Himmel. più mosso. Brüllend umFühr' mich zum So im In Dei- ne ' sist ja kein Wenn mich die B = 1. wölkt mich der Dampf der Ge- schütze; Sprühend um- zuk- ken mich 2. Siege, er= ten- ne führ' mich zum Tode: Herr, ich Rau- schen der Blät- ter, be fehl' ich mein Leben, Güter der Er- de; = = più mosso. = Schlachten neh- men, Du ste schüt- zen 2- dern ge= 278 = 1. raf- seln- de Blit- ze; Len- ker der Schlachten, ich Ge- bo te, Herr, wie Du willst, so 2. Dei- ne = 3. don- ner er= 2. Gott, ich 13. Va- ter, Du 4. Va- ter, ich 1. Va- ter, Du füh- re mich! Dich! ten- ne seg- ne mich! preise Dich! = geb' ich mich! ru- fe Dich! 5. Gott, Dir er 6. Va- ter, ich V. Vaterlandslieder. met- ter, Ur- quell der Gna- de 4. haft es er- kenn' ich Dich. gege- ben; Zum le- ben, zum Ster- ben seg ne mich. = = 5. wir mit dem Schwerte, Drum, fal- lend und sie- gend, preis' ich Dich: 6. öffnet fließen: Dir, mein Gott, Dir er geb' ich mich! = 289. = Kräftig. Kriegslieder. a tempo. Adagio. cresc. f - S 18 1. Du Schwert 2. ,, Mich trägt ein wack' tood Dich! füh= re mich. ru- fe cresc. Karl Maria v. Weber, † 1826. P .. Th. Körner, † 1813. an meiner Lin- ken, Was = rer Rei- ter, Drum 1. soll dein 2.blink' ich VI. Weltlieder. Wanderlieder. heit'= res auch so 290. * 1. Hab' meine Freude dran.. 2. Das freut dem Schwerte sehr." Blin- ken? hei- ter, - Maestoso. e e C C 42 Schaust mich so freundlich an, Bin frei- en Man- nes Wehr, 1-2.Hurra! X 279 Hur- ra! C 3. Was klirrst du in der Scheide, Du helle Eisenfreude, So wild, so schlachtenfroh? Mein Schwert, was klirrst du so? Hurra! Hurra! Hurra! 4. ,, Wohl klirr' ich in der Scheide, Ich sehne mich zum Streite, Recht wild und schlachtenfroh! Drum Reiter, flirr' ich so." Hurra! Hurra! Hurra! Hur- ra! 5. Šo komm' denn aus der Scheide, Du Reiters Augenweide, Heraus, mein Schwert, heraus! Führ' dich ins Vaterhaus! Hurra! Hurra! Th. Körner, 26. Aug. 1813. Hurra! 3. H. Stunz. 1. Auf ihr Brüt- der laßt uns wal- len In den 2. In der mächt'gen Ei- chen Rauschen Mi- sche Lan- den Blü- het = 3. Über- all in unsern = 280 1. großen, der 2. fich 2. fräftig do. = Dom, heil'- gen Männer Sang, der Ge- sang, C.. 1. Keh- len schal 12. Geister Lau 3. Brust ent- stan do. .do = 1. tau- send Keh- len 2. al ten Gei- ster = VI. Weltlieder. 1. schallen Des Ge- sangs le- bend'gen Strom, Laßt aus tausend 2. Lauschen Sich er- freu' am star- ken Klang, Daß der al- ten 3. standen, Kün- det laut des Her- zens Drang, Der aus tief- ster cres = = Laßt aus Daß der Der aus schal- len Lau- schen 3. tief- ster Brustent- stan- den, len Des Ge- san schen Sich erfreu' den, Kün- det laut tausend al= ten tief ster Brust entDes Ge- san Sich er- freu' = Kün det laut = = = Kehlen Geister cres ges am den cencen1. Laßt aus 2. Daß der 3. Der aus ges Strom! Klang! den Drang! am Strom! Klang! Drang! II. Ten. 1. Wenn die Tö= ne 2. Frei- es Lied tön' 3. Deutsches Lied aus 1. Knüp- fen wir das 2. Fort und fort vom 3. Tönet fort von 1. schlin 2. Kun 3. Her = = = = = = = Wanderlieder. fich = ih deutschem ver nen Bru frei Mund = gen, Knüpfen wir das de Fort und fort vom zen Tö- net fort von 1 1. Him- mel Wünsche drin 2. tau send- stimm'- gem Bun de 3. Kla- gen, heilt die Schmer- zen, = = 1. Wenn die Tö ne 2. Frei es Lied 3. Deut- sches Lied tön' aus > TS = schlin Kun Her = der en zu = .. = cresc. = = S cresc. = gen, de zen fich ih deut Bru der- band; Auf zum in frei ent Geist, Der Mund zu Mund, Hemmt die band; Geist, Mund, gen Für das teu= re Sei- ne al= ten Knüp fet fest den = . 281 ber= nen schem VaterHel- den Bru- der 282. II. Ten. 1. Auf zum Him 2. Der in tau 3. Hemmt die Kla ? 1. land, 2. preis't, 3. Bund, 1. drin gen 2. Bun- de 3. Schmer- zen, 291. VI. Weltlieder. Kräftig und bewegt. f t S Auf zum Himmel Wünsche drin in tau sendstimm'- gem Bun Der = Hemmt die mel sendgen, = Vaterland. Für das teu- re Seine alten Hel- den preis't. Knüp- fet fest den Bru- der- Bund. 1. Wie ein stol- zer = 2. Was der tief- sten ( più p) 3. Al- les Zar- te C Kla- gen heilt die Schmerzen, = 7 gen, de, Dr. Weismann. Dr. Ludwig Spohr. f Ad- ler schwingt sich auf das See- le Schö- ne, je Er- quik- fung was die Brust be 8.* 1. Lied, 2. beut, 3. megt, d. 1. zieht. 2. feit, 3. trägt, : 8 mf 1. Lust, 2. sang, 3. Lied, D Daß es Al- les Al- les mf mf Wanderlieder. HE froh die See Ed Große, gött- lich Ho = d 2 Weckt in unsrer Brust Lieb' und Tha- ten- drang Al- les das er= blüht mf 1. ho- he, heil'- ge Luft, in 2. wet- tet der Ge- sang, ja, 3. freudig aus dem Lied, ja, le le, he, auf zum Him- mel Treu und Ei- nigdas zum Him- mel = Brust 1. Weckt in unsrer 2. Lieb' und Tha- ten= drang 3. Al- les das er- = blüht 283 11 ਸੁਭਾਸ਼ Weckt in un- frer Brust hohe, heil'- ge Luft. Lieb' und Thaten- drang wek- ket der Gesang. das er blüht frendig aus dem Lied. S Das, ja, d un- frer Brust Thaten- drang das er- blüht 1 Ho he heil'-ge = Wek- ket der GeFreudig aus dem 284 292. & 4 VI. Weltlieder. 4 F. Mendelssohn- Bartholdy, † 1847. 1. Wer hat dich, du schö- ner Wald, Auf- ge= 2. Tief die Welt ver- wor= ren schallt, O= ben 3. Was wir still gelobt im Wald, Wollen's 1. baut so Mei- ster will ich lo- ben, 2. ein- sam zie hen fort und bla- ſen, 3. drau- ßen ehr- lich hal- ten;&- wig blei- ben treu die Al- ten, hoch da dro- ben? Wohl den Re- he gra- sen, Und wir = = = 1. So lang noch mein Stimm' er= schallt es = 2. Daß 3. Bis tau= send- fach das letz- te Lied ver- hallt = ver= hallt 1. Wohl dem Mei- ster 2. Und wir zie- hen 3.&- wig blei- ben = will ich fort und treu die 1. lo 2. bla 3. Ar H = do + 1. wohl, 2. wohl, 3. wohl, P PP 1. Le= be 2. Le= be 3. Le be ben, So sen, Daß ten, Bis das 1. Le= be = be 2. Le 3. Schirm' dich d P 1. wohl, 2. wohl, 3. Gott, lang es t Wanderlieder. wohl, wohl, wohl, a noch mein Stimm' er= schallt. tau- send- fach hallt. ver= Lied ver= letz = te hallt. d € le= be wohl, le= be wohl, le= be wohl, cresc. wohl, du wohl, du Gott, du D cresc. le= be le= be le= be schö = ner ner schö deut= scher = -6 PP Wald! Wald! Wald! wohl, wohl, wohl, 1. Le= be 2. Le be 3. Le be 285 Le= be Le be Le be = 111111 Le= be Le= be Schirm' dich = Le= be Le= be Le= be 286 be wohl, 1. wohl, le 3. wohl, le be wohl, 3. wohl, schirm' dich Gott, 293. a dimin. 1. de, 2. de, 3. de, = = dimin. े Mäßig geschwind. Chor. P P Einzelne. 1.- 3. a de! = t Chor. Einzelne. a a a 3 H H VI. Weltlieder. PP 1. A de, du 2. A de, du 3. Und scheid' ich = du du du = Chor. schö schö deut Chor. 8 ner Wald! ner Wald! scher Wald! 3. v. Eichendorff, † 1857. = = î Mel. von Heinr. Effer. Mehrstimmig von L. Erk. lie- ber lie- bes auch auf de! Wie rief die Schei- de de! Ihr Blüm- lein mögt noch ve! O Wald, o Fels, o 8: Tannenwald, aWal- desgrün, aLe= benslang, astund' so lan Vo = = ge gel 1. bald, a 2. blühn, a 3. sang! a P g J cresc. 1. de, 2. de, 3. de, 200 cresc. = a = de, de, de, = = a= a a= = = Wanderlieder. de, de, de, 1. trüb' und schwer, Als rief's: du siehst mich nim- mer- mehr, A- 2. noch erfreun Und eut= re 3. al= ler Zeit Düfte streun! A- Freu- digkeit. A ich in N cresc. Ge den ih- nen = fe bo = de, de, a de, a Einzelne. Chor. 10 a a S a cresc. a= # 11# 1 = Einzelne. = de, de, = de, de! Mir ist das Herz so de! Mögt an- dre Wan- drer de!-An euch, an euch zu Chor. a a s = PP 3 287 pf de! a G de! de! de! a$ a de! de! Joh. Nepomut Vogl, 1836, PP Einzelne. 9Einzelne. 288 294. # 1. hin Dei 2. und Die 8 Langsam. = 1. Leib In 2. scheint Der mf 3 = 254 mf 25 nen = nen das fes ge 1. Laß mich auf Die See le 2. Du = Je su wol- lest Du schei Freu Le sei einst VII. Heimwehlieder. = 11 11 11 = = mf Christi Tod Einst froh von zu Dir Hin- auf zu der Weg, Die Wahrheit zuletzt Aus Gna- den mf nimm bist mir den;) Dann ru den. J = ner stil mein Ster- d he sanft ben, Daß ich, wenn mir ben, f len be 3 g 8 P der er= 8 Gruft, Bis ihn Dein tag, Mit gro Ber P = 1. All- machtswort Ins neu 2. Freudig- keit In Dir 1. Le 12. schla = 295. = Liederperlen. T ben ruft. fen mag. Ewigkeitslieder. 2: - e Le= ben ruft, Ins neu ent- schla- fen mag, In Dir 8 to 9 a 0 f 3. Herr dieses flaren Worts: Ich leb' und ihr sollt leben, Will ich durch Deine Hilf' Mich nimmermehr begeben. Sag', Jesu, Amen drauf, Ich sage dazu Ja! Es bleibt dabei ich leb', Amen! Halleluja, Amen! Halleluja. % = Fer- re, nun läßt Du Dei- nen Die- ner in 0 289 e ent19 290 Frie- den fah = O ren, Hei VII. Heimwehlieder. 200 haft vor allen Völ- kern, ein Licht zu wie Du gesagt haft; denn mei- ne 8 Augen ha- ben Deinen Hei- land ge- sehn, den Du be- rei- tet 8 = den und zum Preis Dei 00 A MAL 8 8 er= leuch ten die H = 5 01 nes ⓇO Volks Is 8 jetzt und im H = Ewigkeitslieder. 42 164 und dem Sohn und dem hei- li- gen Geist, wie Er war im Anfang keit zu E- wig- feit! A ra 200 mer= E ML el! Ehr' sei dem Va- ter dar und von 291 6 19* &- wig= men. 292 296. P b 2 P # schwei- gen im Wal- de. VII. Heimwehlieder. 09 L al- len Wip- feln Hö- rest du Kei- nen Hauch; Die Vög lein d. Ü- ber al= len Gip- feln Ist Ruh'; In = # Kuhlau. 8 219 War- te nur, war- te nur, bal- de, %. bal de Schläfft auch du! War- te nur, war te nur, bal- de, = 0 -0 9. P = bal de Schläfft auch du, bal- de Schläfft 297. Andante. M Ewigkeitslieder. 9€ 1. nicht, Von dem 2. wohnt, Wo uns 3. schaut, Auf wel PP 1. Kennt ihr das Land? 2. Kennt ihr das Land? 3. Kennt ihr das Land? PP 89 auch du! 3. W. v. Goethe, † 1832. O bal ritard. 293 Auf wo das mf Mel. von Chr. Palmer,+1875. mf 8 ritard. - de Schläfft auch du! Er den liegt es = = em'- ger Frie de noch kein Au= ge R das Herz in ban- gen Stun- den spricht: Wo der Herr mit Sei- ner Gna- de lohnt, Wo ches nur der Glau- be still ver- traut? Uns BE 294 1. kei- ne Thrä 2. fei= ne Er 3. al le zieht 1. nur 2. luft 3. ei = Da = = 1. und em'- ge Won 2. und Luft das Herz 3. ins em'- ge Va b 1. Wo kei- ne Thrä 2. Wo kei- ne Sor 3. Uns zieht ein mäch hin, da = VII. Heimwehlieder. 4 2 ne von dem Au- ge fließt, Wo = = = den- for ge mehr uns drückt, Und da- hin ein mäch- tig Band, Es = # und ew'ge Won- ne ist! das fro- he Herz er- quickt? 1-3. Kennt ihr es wohl? ne em' ge Va ter- land? = = * S = ne er ter = ne ge tig = ● fließt, drückt, Band, ift? quickt? land? Freu- de Him- melsift das A f 44 B: 1 hin laßt fest uns rich- ten Herz und Sinn. Klaus Harms, † 1855. 298. 1. Und hät- te ger = 2. Du bist all- mäch 3. Das hat mir bün 4. Ich bin schon se 5. Und ohn' Er- mü = PP 1. Und hätte 2. Könnt' ich an 3. Ich bin noch 4. Ich will mich 5. Und ih re = PP 1. Ich hab' von fer= ne, Herr, Dei- nen Thron er- blickt 2. Das war so präch- tig, Was ich im Geist ge- sehn; 3. Nur bin ich sün- dig, Der Er- de noch ge- neigt, 4. Doch bin ich fröh- lich, Daß mich kein Bann er- schreckt; 5. Ich bin zu frie- den, Daß ich die Stadt ge- sehn; 9: 3 # = 111111 11 = Ewigkeitslieder. = € ne Mein Herz vor- aus- ge= schickt tig, Drum ist Dein Licht so schön. dig Dein heil'- ger Geist ge= zeigt. lig, Seit dem ich das ent= deckt! den Will ich ihr näher gehn = gern mein die- sen nicht ge noch im hel= len = B. F. Bencken. mü des Le= ben, = hel- len Thro- nen ge= rei= nigt, den = ben it- Gas- sen nug Lei gold'- nen He 295 cresc. cresc. 7 Schöp- fer der Doch schon von Noch nicht ganz Und Dich zeitle- bens- lang 296 1. Gei 2. heu 3. in 4. le 5. nicht 299. = = = = 0 ster, da- hin- ge= ge = te an e= wig woh nig mit Dir ver ei bens in- brün- stig lie aus den Au- gen las f 3 240 VII. Heimwehlieder. 1. du, 2. jät! 3. Tag! Du mei 4. sein! Mit Je 3 ř = = = 20 Mein Staub, nach fur Der Herr der Ern nes Got su gehn 15 = = 1. Auf er stehn, ja auf er= stehn wirst 2. Wie der auf zu- blühn werd' ich ge= 3. Tag des Danks, der Freu- den- thrä- nen 4. Wie den Träu- men- den wird's dann uns = = = = = = ben. nen! nigt. ben. sen, 3. T. Hermes, † 1821. = zer Ruh; te geht tes Tag! wir ein C. H. Graun. mf + 2 Un- sterb- lichs Und sammelt Wenn ich im 3u Sei- nen' = mf ben Wird, der dich ben uns ein, uns be Genug ge 4. Freu- den! Der mü- den 1. Le = 12. Gar- 3. Gra- = = 1. le 2. le 3. weckst du mich! 4. dann nicht mehr! M Ewigkeitslieder.- Schlußsegen. cresc. لحلم 300. lu- ja! lu- ja! = Choralmäßig. be cresc. = schuf, ein, schlum Pil É Hal= le Hal= le Er weckst Sind dann 2 ccf z = Die Gna- de = = dir die mert ger = ge= ben. ſtar- ben! ha= be, = lu- ja! ja! lu Lei- den = 9 18:00 10 20 du mich! nicht mehr! F. G. Klopstod, † 1803. * 297 HalHalSind 6. F. Hillmer, † 1635. 8 un- sers Herrn Je- su Chridd -008 298 2 sti, und die Lie= be 800 3 heil'- gen Gei A = 8 00 00 men. 2 -60 0 3 SHIL Schlußsegen.ike AL E Got= tes, 2 -0 3 779 stes sei mit uns al Cen! mit uns al- len!] = T 8 8 O M 0 표 老年 und die Ge- meinschaft des 21% ال 2 Stor. 13, 13. Alphabetisches Register. Seite Seite 12 213 Abendruhe nach des Tages Lasten 234 Der Mensch hat nichts so eigen 102 Ach bleib mit deiner Gnade 80 Der Mond ist aufgegangen n. Ade, du lieber Tannenwald 286 Der Pilger aus der Ferne Allein Gott in der Höh' sei Ehr' 55 Der Tag neigt sich zu Ende Alles, alles, Wies' und Wald 22 Alles schweige 12 Des Christen Schmuck und Ordensband $ 107 ♦ ♦ Luft Der alte Barbaroffa, der Der beste Freund ist in dem Himmel Der Du in Todesnächten Alles, was Odem hat, lobe. Als die Trommel flang. 28 126 50 Als unser Herr in Garten ging Am Brunnen vor dem Thore. 186 Am Schank zur gold'nen Tranbe 182 Am Rhein, am grünen Rheine 179 An der Saale hellem Strande Auf, Brüder, stimmt ein Loblied an 229 Auf Christi Himmelfahrt allein Dich zu lieben, das ist Leben Die Abendglocken rufen Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi 183 Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre 52 296 Auf denn die Nacht wird kommen 90 Die Nacht entfleucht, die Sonne Auferstehn, ja auferstehn. Auf ihr Brüder laßt uns wallen 279 Auf und an! spannt den Hahn! 175 Aus dem Dörflein da drüben. 94 Aus tiefer Not schrei ich zu Dir 56 Bis hieher hat mich Gott gebracht Brause, du Freiheitsfang Brüder, seht die Bundesfahne Christi Blut und Gerechtigkeit Da bin ich gern, wo frohe Sänger 177 Danket dem Herrn! Wir danken Das ist der Tag des Herrn Das Käuzlein in den Mauern 160 46 121 4 265 Droben stehet die Kapelle Das Laub fällt von den Bäumen 24 Drunten im Unterland Das Wandern ist des Müllers ♦ Der Gott, der Eisen wachsen ließ Der Herr hat Großes an uns gethan. Der Mai ist auf dem Wege Der Mai ist gekommen ● 103 56 176 183 • 70 91 120 Des Morgens in der Frühe Deutschland, Deutschland über alles ◆ steigt Die Nacht vergeht, der Tag bricht an Die Sach' ist Dein, Herr Jesu Christ. Die Sonn' erwacht; mit ihrer Pracht. Dies ist der Tag, den Gott gemacht Dir möcht' ich diese Lieder weihen Dort sinket die Sonne im Westen Dort unten in der Mühle ◆ . ● ● . 204 8 108 10 237 297 230 8 34 89 233 37 272 14 187 188 194 . 251 Du Hirte Israels, der Du Durch Feld und Buchenhallen. 153 Du schöne Lilie auf dem Feld. 19 Du Stern in allen Nächten 92 38 Du Schwert an meiner Linken 278 Ehre, Ehre, Ehre sei Gott in. Ehre sei Gott in der Höhe. Einen Tag im Hmmel Einer ist König, Immanuel 244 212 29 82 18 Eines wünsch ich mir vor allem 62 20 Ein feste Burg ist unser Gott. 80 Alphabetisches Register. Seite Seite 41 Ein Gärtner geht im Garten. 70 Herbei, o ihr Gläubigen Ein getreues Herz zu wissen 101 Herr, Deine Güte reicht so weit 227 Ein Jauchzen geht durch Herr Gott, Vater im HimmelLande reich 300 40 Ein Sträußel am Hute 159 Herr Jesu, Dir leb' ich 178 Herre, nun läßt Du Deinen 133 Herzlich lieb hab' ich Dich ♦ Ein wandernder Geselle Erhebt euch von der Erde Erwacht vom süßen Schlummer Es braust ein Ruf wie Donnerhall 6 Herz, mein Herz, warum so traurig Herz und Herz vereint 124 Es geht bei gedämpfter Trommel Klang. 167 Hilf, Herr Jesu, laß gelingen Hinaus, hinaus, es ruft das Hinaus in die Ferne. Es ist bestimmt in Gottes 202 Es klingt ein heller Klang Es war am vierten Tage ♦ ● ● ♦ alle Es ist ein Born, draus. Es ist ein Reis entsprungen Es kennt der Herr die Seinen Fort, fort, mein Herz, zum Freiheit, die ich meine ♦ 60 Hinunter ist der Sonnenschein Hoch thut euch auf, hoch. 241 256 Jch bete an die Macht der Liebe 270 Ich bin ein Preuße, kennt ihr 143 meine. 207 139 Fahre fort, fahre fort, Zion fahre 82 Feierlicher Glockenklang 263 ● . • Es zieht ein stiller Engel Es zog aus Berlin ein tapferer Freuet euch der schönen Erde Frisch auf, frisch auf mit Frisch auf ihr deutschen ♦ Fels des Heils, geöffnet mir 59 Flamme empor, flamme empor 148 Fort, fort, fort und fort . ● . 146 188 Ich bin so gern hier oben Jch hab' mich ergeben 109 Ich hab' von ferne 295 169 Ich hatt' einen Kameraden Ich hörte Jesu Freundesruf Ich sah ein Veilchen blühen 60 210 191 25 Ich weiß mir etwas Liebes. 216 Ich weiß nicht, wann Christus 221 124 Ich weiß nicht, was soll es 180 151 Sch will Dich lieben, meine Stärke 129 132 Ich will streben nach dem Geh aus, mein Herz, und suche 22 Gelobt sei Gott im höchsten Thron 250 Jerusalem, du hochgebaute Stadt Jesu, geh voran 97 Jesu, hilf siegen, du Fürste ● . Glocke, du klingst fröhlich 14 Goldne Abendsonne, wie Gott segne Friedrich Franz 149 Großer Gott, wir loben Dich. 150 Habt ihr denn noch nie erfahren 57 Halleluja, Halleluja, Gott sei hochgepreist Halte selber bei mir Wacht Harre, meine Seele ● ● 6 Heil dir, Hammonia 149 Heil dir im Siegerkranz 148 Heimatland, Heimatland! wie so 217 . . 40 11 In allen meinen Thaten 205 In der Heimat ist es schön ● ● ● Jesu, hochwillkommner Gast Jesus lebt, mit Shm auch ich Smmer muß ich wieder lesen ♦ 4 . ● . • ♦ ● 7 79 289 73 . 196 93 46 135 131 ♦ 10 239 66 64 Jm Krug zum grünen Kranze 164 Im schönsten Wiesengrunde 192 Im Wald und auf der Heide 172 203 74 76 218 75 77 45 52 192 In die Ferne möcht' ich ziehen 53 ● ft Gott für mich, so trete. 61 Kein schön'rer Tod ist in der. 165 Alphabetisches Register. 301 Seite Seite Kennt ihr das Land, auf Erden 293 Nun laßt uns Gott den Herren 7 Kennt ihr das Land so wunderNun preiset alle Gottes Barm00herzigkeit 111 3 Nun ruhen alle Wälder. 009 49 43 58 Nun singet und seid froh Nun so bleibt es fest dabei.. 76 Nur frisch hinein! es wird so tief 208 Nur mit Jefu will ich Pilger. 190 O daß ich tausend Zungen 288 130 Kommt und laßt uns Christum 242 Komm zu dem Heiland, komme König, dem kein König gleichet. Kühl und labend sinkt der Tau Laß mich auf Chrifti Tod Laß mich Dein sein und bleiben 106 Laßt deutsche Fahnen wehen. 144 Laßt mich gehen, laßt mich.. 216 Lebt wohl, wir sehn uns wieder 104 Leih aus deines Himmels 259 Letzte Rose, wie magst du. 26 Lobe den Herren, den mächtigen Lobe den Herrn, o meine Seele Lobet den Herren alle, die Ihn ehren drückten Jesu Todesmienen. 248 O du Deutschland, ich muß O du fröhliche o du selige Osterzeit O du fröhliche o du selige Pfingstenzeit du fröhliche o du selige Weihnachtszeit 2 Lobt den Herren! Die Gnadensonne Lobt Gott, ihr Christen allzugleich Löwen, laßt euch wiederfinden. Marter Gottes, wer kann Dein vergessen schön Kommt, ihr Seelen, nehmt zu Herzen... Macht hoch die Thür, die Thor Meinen Heiland im Herzen Mein Heiland ist mein Steuer52 16 32 39 84 48 31 13 ● mann 253 78 1 106 5 Mein Herze, rede mir nicht drein 74 Mein Herz ist im Hochland. 193 Mein Schöpfer, steh' mir bei Mit dem Herrn fang' alles an Mit Hörnerschall und Lustgesang 128 Mit warmem Bruderherzen Morgenglanz der Ewigkeit Morgenrot, Morgenrot, leuchtest 164 Morgen müssen wir verreisen. 197 Morgen muß ich fort von hier 200 . 209 Näher, mein Gott, zu Dir Nicht menschlicher Rat noch Nimm deine schönsten Melodien Nun ade! du mein lieb ♦ - 34 1 O Haupt voll Blut und Wunden 46 O Mecklenburg, lieb Heimatland 118 4 O Straßburg, o Straßburg, du 168 Dwie bricht aus den Zweigen 156 wie lustig läßt sichs jetzt. 154 O wie schön zum Hörnerklang. 173 wunderbares, tiefes Schweigen 6 Preisend mit viel schönen 181 ♦ . . Preis und Anbetung sei 224 Prinz Eugen, der edle Ritter. 138 Rasch stehn wir vom Lager auf 157 Reicht euch die Hand, geliebte. 99 Sah' ein Knab' ein Röslein. 185 Schier dreißig Jahre bist du alt 166 Schmückt das Fest mit Maien 55 Schon die Abendglocken... 235 Schöner Frühling, komm doch. 27 Schönster Herr Jesu, Herrscher 67 Segne und behüte. 223 Seht den Himmel, wie heiter Seht ihr auf den grünen Fluren Seht ihr im Morgenlichte.. Seht, wie die Sonne dort sinket Sei mir tausendmal gegrüßet Sicher in Jesu Armen 258 275 Sie sollen ihn nicht haben 199 Sind wir vereint zur guten 51 54 24 65 54 15 47 63 134 . 100 • • Alphabetisches Register. Seite Singt, ihr heil'gen Himmelschöre 44 Weißt du, wie viel Sterne So feierlich und stille 98 Weißt du wohl noch So leb' denn wohl, du stilles. 200 So machst du denn mir Freude 26 So nimm denn meine Hände. 219 Starker Herr Zebaoth 81 Steht auf, steht auf zum Streite 85 Wenn jemand eine Reise thut. Steil und dornig ist der Pfad. 86 Wenns Mailüftlein wehet Stille Nacht, heilige Nacht. 42 Stimmt an mit hellem hohen. 112 Thränen hab' ich viele vergossen 198 Thut mir auf die schöne Pforte 94 Tochter Zion freue dich. Tod, mein Hüttlein kannst du 211 Traute Heimat meiner Lieben. 195 Über allen Gipfeln ist Ruh 30 Und hörst du das mächtige. Unter Lilien jener Freuden 214 Vater, ich rufe dich 277 35 Vom Himmel hoch da komm ich Von allen Ländern in der Welt 110 Von des Rheines( der Ostsee) Strand 302 ● ● 1 • ● 112 Wach auf, du Geift der ersten. 83 Wach auf, mein Herz, und singe Wachet auf! ruft euch 5 weiI tes deutsches Land. Wachet auf! ruft uns Stadt Jerusalem Warum sollt ich mich denn. Was blasen die Trompeten Was glänzt dort im Walde Was ist das Köstlichste • • . ● du Wirf Sorgen und Schmerz Wir heißen Deutsche, kennt 213 Wir reichen uns zum Bunde 204 Wo findet die Seele die. 142 Wohlauf, es ruft der . 140 Wohlauf noch getrunken 268 Was ist des Deutschen Vaterland 115 Was ist die Macht, was ist die 88 Was macht ihr, daß ihr weinet 104 Was schimmert dort auf dem. 261 Weihnacht, Weihnacht kehret Weil ich Jesu Schäflein bin ● ● ● Welche Morgenröten wallen Wem Gott will rechte Gunst Wenn alle untreu werden, so Wenn ich Ihn nur habe 107 ● ● ♦ 126 Wer hat dich, du schöner Wald 284 Wer ist ein Mann Wer ist würdig unsrer großen. 141 Wer recht in Freuden wandern 151 Wer überwindet soll vom Holz 222 Wer will ein Streiter Christi Wie ein stolzer Adler 87 292 Wie herrlich ist's im Wald 122 Wie könnt ich Dein vergessen Wie lieblich ist's hienieden Wie lieblich schallt 171 17 Wie mir deine Freuden winken 114 Wie mit grimm'gem Unverstand 206 Wie seid ihr, goldnen Sterne Wie soll ich Dich empfangen Wie wird uns sein, wenn Willkommen, Held, im Streite 51 Willkommen, o seliger Abend 33 220 16 210 146 96 215 155 ● • ● ● ● ● ♦ ● ● ● ♦ . ♦ 282 . 170 117 93 ● Seite 18 201 243 154 72 71 162 20 158 Wohl glänzt in lieblich schöner 68 Wollt ihr wissen Wo Mut und Kraft 64 . 118 Zieht in Frieden eure Pfade 106 3u Fuß bin ich gar wohl bestellt 163 36 3u Mantua in Banden 136 68 3u Straßburg auf der Schanz' 184 tenger Inches 1 Centimetres Blue 2 ¹3 Cyan 2 14 14 ¹6 7 15 Farbkarte# 13 3 Green 189 Yellow 10 Red 11 12 5 13 Magenta 14 6 T15 White 16 17 7 3/ Color 18 19 B.I.G. Black 8