Haus- Choralbuch Eine Auswahl der schönsten und gebräuchlichsten Choräle der evangelischen Kirche für Klavier bearbeitet und unter Beifügung der Urtexte herausgegeben voli Albrecht Brede, Königl. usilector. Vierte Arf'nge. ☆ Kassel, Verlag von Otto Kuprion. 1887. Preis M. 2.-. 4356 GB. Haus- Choralbuch Eine Auswahl der schönsten und gebräuchlichsten Choräle der evangelischen Skirche. für Klavier bearbeitet und unter Beifügung der Urtexte herausgegeben von Albrecht Brede, Königl. Musikdirector. Vierte Auflage. 蛋 Kassel, Verlag von Otto Kuprion. 1887. Gb 4356 Univ.- Bibl. Giessen 1 Vorworf. Hiermit übergebe ich für die häusliche Erbauung eine Auswahl der gebräuchlichsten Choräle der evangelischen Kirche in einer Bearbeitung für Klavier. Der volleren Klangwirkung wegen mußte der reine vierstimmige Sak, wie man ihn für die Orgel zu schreiben pflegt, verlassen und der Baß, damit er das fehlende Orgelpedal ersetze, in Octaven geführt werden, während die übrigen Stimmen der rechten Hand zugetheilt wurden. In einigen Chorälen, wie in: ,, Befiehl du deine Wege zc.", ,, O Haupt voll Blut und Wunden 2c." und„ Wer nur den lieben Gott läßt walten 2c." sind die abweichenden andern Lesarten in Parenthesen geſetzt. Weil das Buch ausdrücklich für die häusliche Erbauung geschrieben wurde, und ich voraussetze, daß man die Choräle nicht blos am Klavier spielen, sondern auch singen wird, so habe ich dieselben mit Texten versehen und zwar mit den Urtexten", die ich aus den 150 Kernliedern, welche die deutsche evangelische Kirchenconferenz in Eisenach s. 3. zusammengestellt, entnommen habe. Kassel, im September 1880. Der Herausgeber. Nr. 1. Ach bleib mit deiner Gnade 2. Ach Gott und Herr 3. Allein Gott in der Höh sei Ehr 4. Alle Menschen müssen sterben. 9. Auf, mein Herz, ein froher Tag 5. Aus tiefer Not schrei ich zu dir • Befiehl du deine Wege Christus, der ist mein Leben 2 4 27 6 6. 8 1. 1 20. 28 7. 10 8. Es ist gewißlich an der Zeit 12 8. Gerechter Gott vor dein Gericht 12 9. Gott des Himmels und der Erden 13 2. Gott ist mein Hort 2 2 3. Halt im Gedächtnis Jesum Chrift 26. Halleluja, Jesus lebet! 39 22 16. Herr, deine Allmacht reicht so weit 10. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. 10. Herr Jesu, send uns deinen Geist 15 15 11. Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen. 16 8. Jch lag in tiefster Todesnacht. 12 13. Jesu meine Freude 19 12. Jesus, meine Zuversicht. 18 12. Jesus nimmt die Sünder an 18 14. Liebster Jesu, wir sind hier. 21 Dies ist der Tag, den Gott gemacht. Ein feste Burg ist unser Gott. Register.*) • . ● . . . • Seite 1 2 . Nr. 15. Lobe den Herren, den mächtigen König. 17. Mache dich mein Geist bereit. 16. Machs mit mir, Gott, nach deiner Güt. 19. Meinen Jesum laß ich nicht 18. Nun danket alle Gott. 21. Nun ruhen alle Wälder 22. 23. 21. Gott, du frommer Gott Haupt voll Blut und Wunden. Welt, ich muß dich lassen 21. Welt, sieh hier dein Leben 24. Schmücke dich, o liebe Seele 24. Seele, willst du Ruhe finden 16. Straf mich nicht in deinem Zorn 31. Valet will ich dir geben. 20. Vom Himmel hoch, da komm ich her 25. Wach auf mein Herz und singe 26. Wachet auf! ruft uns die Stimme 28. Was Gott thut, das ist wohlgethan 9. Weicht ihr Berge, fallt ihr Hügel 28. Wenn ich, o Schöpfer, deine Macht 29. Werde munter mein Gemüte ● • . 32. Wer nur den lieben Gott läßt walten 30. Wie schön leuchtet der Morgenstern 31. Wie soll ich dich empfangen . . ● • • ● ● . ● . ● . • . Seite 22 24 22 27 26 30 32 34 30 30 36 36 24 48 29 38 30 42 13 40 44 50 46 48 *) In diesem Register finden sich außer den Anfängen der zum Abdruck gebrachten Urterte noch diejenigen Lieder angegeben, welche mit jenen gleiche Melodieen haben. 1. Ach bleib mit deiner Gnade 2c. oder: Christus, der ist mein Leben 2c. Vulpius? 1609. 6₂ be i c b 1. Ach bleib mit deiner Gna TE tb = uns hin fort nicht scha be Coo $ 16 2. Ach bleib mit deinem Worte bei uns, Erlöser wert, daß uns beid, hier und dorte, sei Güt und Heil beschert. A. Brede, Haus- Choralbuch. 3. Ach bleib mit deinem Glanze bei uns, du wertes Licht; dein Wahrheit uns umschanze, damit wir irren nicht. 4. Ach bleib mit deinem Segen bei uns, du reicher Herr; TOOD de de bei uns, Herr Jesu Christ, daß AV Р 000 opb 60to tb des bösen Fein- des = Р dein Gnad und alls Vermögen in uns reichlich vermehr. 5. Ach bleib mit deinem Schutze bei uns, du starker Held, daß uns der Feind nicht truße noch fäll' die böse Welt. TOOO 6. Ach bleib mit deiner Treue bei uns, mein Herr und Gott; Beständigkeit verleihe, hilf uns aus aller Not! 6 List. Jos. Stegmann. 2 2. Ach Gott und Herr 2. oder: Gott ist mein Hort 2. C # 1. Ach Gott und Herr, wie groß und schwer sind mein be= gang= ne Sün c. 147 9: ist nie- mand, der hel- fen 1₂ 2. Lief ich gleich weit zu dieser Zeit, bis an der Welt ihr Ende, und wollt los sein des Elends mein, würd ichs doch so nicht wenden. 3. Zu dir flieh ich, verstoß mich nicht, wie ichs wohl hab verdienet! Ach Gott, zürn nicht, 000 Je 000 5. oop. kann, in 4. Solls ja so sein, E D D # geh nicht ins Gricht: dein Sohn hat mich verfühnet. Gib, Herr, Geduld, vergiß der Schuld, Ursprünglich Hussitengefang 1535. daß Straf und Pein auf Sünde folgen müssen: so fahr hie fort, und schone dort, und laß mich hier wohl büßen. dieser Welt zu fin # 홍] 3. Allein Gott in der Höh sei Ehr 2. ( Halt im Gedächtniß Jesum Christ.) € 1. Allein Gott in der Höh sei der Höh sei Ehr und Dank für sei = ne ttb = 3 verleih ein ghorsam Herze, laß mich ja nicht, wies oft geschicht, mein Heil murrend verscherzen. 6. Handel mit mir, wies dünket dir, durch dein Gnad will ichs leiden; laß mich nur nicht dort ewiglich von dir sein abgeschieden! Mart. Rutilius. den! Da fttø Nicolaus Decius?( 1529 †). den. H Gna = 9:# Scha 9*** de, $ 2 월 dar OOD = um, daß nun und 0.00 LOOD = 李 [! de. Ein Wohlge= falln Gott an uns I Fried ohn Un ter = tb 000 ttø 3. O Jesu Christ, Sohn eingeborn deines himmlischen Vaters, Versöhner der'r, die warn verlorn, du Stiller unsers Haders, 000 2. Wir loben, preisn, anbeten dich für deine Ehr, wir danken, daß du, Gott Vater, ewiglich regierst ohn alles Wanken. Ganz ungemessen ist dein Macht, fort gschieht, was dein Will hat bedacht: wohl uns des feinen Herren! D laß, all Fehd hat nim= mer= mehr uns jottø 000 nun ein rüh- ren = == 000 hat, nun En # 000 ist kann ein 4. O heilger Geist, du größtes Gut, du all'rheilsamster Tröster: groß oob Cottb 000 Lamm Gottes, heilger Herr und Gott, nimm an die Bitt von unsrer Not, erbarm dich unser aller! vors Teufels G'walt fortan behüt die Jesus Christ erlöset durch Marter groß und bittern Tod, abwend all unsern Jammer und Not; darauf wir uns verlassen! Decius. 1* 3 4 1. AI 2 c --bb geht soll tto proto es le 0.00 4. Alle Menschen müssen sterben 2c. Menschen müs- sen 1 C000 wie Heu; was da ttb otto an= ders wer= den B ster neu, ben, ठ die le= bet, muß ver = OOD al fer Joachim Neander 1610. H 8 les Fleisch verder 0||$ 00 = ben, otto Topb Leib, der muß ver2010 9 500 obo we= ſen, DOTO OOO wenn er ttø tø 000 an= ders großen Herrlich keit, die den # F foll 2. Drum so will ich dieses Leben, weil es meinem Gott beliebt, auch ganz willig von mir geben; bin darüber nicht betrübt. Denn in meines Jesu Wunden hab ich schon Erlösung funden, und mein Trost in Todesnot ist des Herren Christi Tod. 3. Christus ist für mich gestorben, und sein Tod ist mein Gewinn: er hat mir das Heil erworben; drum fahr ich mit Freuden hin, hin aus diesem Weltgetümmel in den schönen Gotteshimmel, da ich werde allezeit schauen die Dreifaltigkeit. 4. Da wird sein das Freudenleben, da viel tausend Seelen schon sind mit Himmelsglanz umgeben, dienen Gott vor seinem Thron; da die Seraphinen prangen und das hohe Lied anfangen: heilig, heilig, heilig heißt Gott der Vater, Sohn und Geist. 000 ge From- men Fipe ne = ist = sen be 5. Da die Patriarchen wohnen, die Propheten allzumal; wo auf ihren Ehrenthronen sitet der zwölf Boten Zahl; wo in so viel tausend Jahren alle Frommen hingefahren; da wir unfrem Gott zu Ehrn ewig Halleluja hörn. 6. O Jerusalem, du schöne, ach wie helle glänzest du! Ach wie lieblich Lobgetöne hört man da in sanfter Ruh! 7. Ach, ich habe schon erblicket alle diese Herrlichkeit; 00 jezo werd ich schön geschmücket mit dem weißen Himmelskleid, mit der güldnen Ehrenkrone, stehe da vor Gottes Throne, schaue solche Freude an, die kein Ende nehmen kann. der so H reit. O der großen Freud und Wonne! Jegund gehet auf die Sonne, jegund gehet an der Tag, der kein Ende nehmen mag. 1 Albinus. 5 6 9 9: 1 1. Aus ETODD 14 poto COTA tie hör mein Fle polo mir und = AF 5. Aus tiefer Not schrei ich zu dir 2. stb 10.00 fer mei ner 40 Not schrei took ich hen! Dein gnä oob Bitt fie öff 000 Ursprünglich Husfitengesang. 1544. 事 zu dir, Herr Gott, er= poto Tootb 1 = dig 000 tb ob 00% Oh= ren fehr ne; 통 Coop oop oop zu 나 denn ſo du 9: H willst das ſe= hen &# 9 1000 th LOOD Toob ## poto € # 3 H kann, Herr, EAA an, ( poto |||$ ## 0||$ vor dir was Sünd und op 3. Darum auf Gott will hoffen ich, auf mein Verdienst nicht bauen; auf ihn mein Herz soll lassen sich und seiner Güte trauen, die mir zusagt sein wertes Wort: das ist mein Trost und treuer Hort, des will ich allzeit harren. blei 2. Bei dir gilt nichts denn Gnad und Gunst, die Sünde zu vergeben; es ist doch unser Thun umsonst auch in dem besten Leben; vor dir niemand sich rühmen kann; des muß dich fürchten jedermann und deiner Gnade leben. tb oftb Un= ben? tottb = recht ist tb +||$ 6000 4. Und ob es währt bis in die Nacht und wieder an den Morgen: doch soll mein Herz an Gottes Macht verzweifeln nicht noch sorgen. So thu Israel rechter Art, der aus dem Geist erzeuget ward, und seines Gotts erharre. 5. Ob bei uns ist der Sünden viel, bei Gott ist viel mehr Gnaden; sein Hand zu helfen hat kein Ziel, wie groß auch sei der Schaden. Er ist allein der gute Hirt, der Israel erlösen wird aus seinen Sünden allen. ge= than: wer op d Luther. 7 8 Dcé 9 9: 1. Be fiehl du 91 kränkt der lenkt; der Tottb poto OOD ottb 6. Befehl du deine Wege u. Wol 010 dei= ne # 123 al= ler treu= sten Pfle = We ET ken, Luft und to stb otto 100_ Bahn, der wird auch We= ge fin ottb |||$ = OLID J poto und ge TOTO ge Tatto Win= ## Leo Haßler 1613. was dein Her= ze des, der den Himmel H 非 = pop& den giebt We ge, Lauf und 퓨터 att T TOO TO P den, da dein Fuß ge= hen kann. Р 2. Dem Herren mußt du trauen, wenn dirs soll wohl ergehn; auf sein Werk mußt du schauen, wenn dein Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen und mit selbsteigner Pein läßt Gott ihm gar nichts nehmen: es muß erbeten sein. 3. Dein ewge Treu und Gnade, o Vater, weiß und sieht, was gut sei oder schade dem sterblichen Geblüt; und was du dann erlesen, das treibst du, starker Held, und bringst zum Stand und Wesen, was deinem Rat gefällt. 4. Weg hast du allerwegen an Mitteln fehlts dir nicht; dein Thun ist lauter Segen, dein Gang ist lauter Licht. Dein Werk kann niemand hindern, dein Arbeit darf nicht ruhn, wenn du, was deinen Kindern ersprießlich ist, willst thun. 5. Und ob gleich alle Teufel hier wollten widerſtehn, so wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehn: was er ihm vorgenommen und was er haben will, das muß doch endlich kommen zu seinem Zweck und Ziel. 6. Hoff, o du arme Seele, hoff und sei unverzagt! Gott wird dich aus der Höhle, da dich der Kummer jagt, mit großen Gnaden rücken; erwarte nur die Zeit: so wirst du schon erblicken die Sonn der schönsten Freud. 7. Auf! auf! gib deinem Schmerze und Sorgen gute Nacht; laß fahren, was das Herze betrübt und traurig macht. A. Brede, Haus- Choralbuch. Bist du doch nicht Regente, der alles führen soll; Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl. 8. Jhn, ihn laß thun und walten: er ist ein weiser Fürst, und wird sich so verhalten, daß du dich wundern wirst, wenn er, wie ihm gebühret, mit wunderbarem Rat die Sach hinausgeführet, die dich bekümmert hat. 9. Er wird zwar eine Weile mit seinem Trost verziehn, und thun an seinem Theile, als hätt in seinem Sinn er deiner sich begeben, und sollst du für und für in Angst und Nöten schweben, fragt' er doch nichts nach dir. 10. Wirds aber sich befinden, daß du ihm treu verbleibst, so wird er dich entbinden, da du's am mindsten gläubst. Er wird dein Herze lösen von der so schweren Last, die du zu keinem Bösen bisher getragen hast. 11. Wohl dir, du Kind der Treue: du hast und trägst davon mit Ruhm und Dankgeschreie den Sieg und Ehrenkron! Gott gibt dir selbst die Palmen in deine rechte Hand: und du singst Freudenpsalmen dem, der dein Leid gewandt. 12. Mach End, o Herr, mach Ende an aller unsrer Not; stärk unsre Füß und Hände und laß bis in den Tod uns allzeit deiner Pflege und Treu empfohlen sein, so gehen unsre Wege gewiß zum Himmel ein. P. Gerhard. 2 9 10 9 9 C 1. Ein 7000 월 1 일 す 000 Wehr und Waf tb 7. Ein feste Burg ist unser Gott. uns jetzt hat 21 fe ſte ||$ 0000 ## be= == Burg ist oftb ||$ ktttø tb 0000= fen. Er trof 000 H oop 0000 18 un= otto - 00 0.00 hilft uns frei aus al= ler 194 fen. Der ser Gott, ein gu te Food 0.0 TOOD 000 alt bö fe FIE Luther 1529. = 000 0.00 000 Not, die Feind 9 mit Ernst ers 90 # 2 퓨터 # 0.00 00 # 00 3 jetzt meint, groß Macht und O 00 000 000 Rü- stung ist, auf Erd ist & Fragst du, wer der ist: er heißt Jesus Christ, der Herr Zebaot, und ist kein ander Gott, das Feld muß er behalten! 2. Mit unsrer Macht ist nichts gethan, wir sind gar bald verloren; es streit für uns der rechte Mann, den Gott hat selbst erkoren. TOOD 10.00 stb to 000 000 -6 J 000 nicht seins glei ttø A 000 viel List sein grau- sam = 4. Das Wort sie sollen lassen stan und kein Dank darzu haben. Er ist bei uns wohl auf dem Plan mit seinem Geist und Gaben. Nehmen sie den Leib, Gut, Ehr, Kind und Weib; laß fahren dahin, sie habens kein Gewinn: das Reich muß uns doch bleiben! wie saur er sich stellt, thut er uns doch nicht, das macht, er ist gericht, ein Wörtlein kann ihn fällen! 0.00 so fürchen wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen. Der Fürst dieser Welt, 3. Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen, tb chen. O 000 2* J 11 E Luther. 12 1.{ O C 9: 1 8. Es ist gewißlich an der Zeit 2. ( Gerechter Gott, vor dein Gericht zc. oder: Ich lag in tiefster Todesnacht zc.) Es in kom From = = T 000 000 ist ge= wiß ſei= ner gro O 5 tb men men. wird durchs Feur VO = ottb lich Ben tot b p 2. Posaunen wird man hören gehn an aller Welt ihr Ende; dann werden alsbald auferstehn die Toten gar behende. J ē Wer wird als- dann vor ihm be ver= gehn, wie Da wird der Tod erschrecken sehr, wann er wird hören neue Mähr, daß alles Fleisch soll leben. an der Herrlich feit, 000 3 -8# ठं Zeit, daß tb Toob ottø uns sein Wort be = oor 1000 Christ, der Herr, wird zu richten Bös und 1 = zeu Luther. g of b ठ 3. Ein Buch wird dann gelesen bald, darinnen steht geschrieben, wie Gott will richten Jung und Alt; nichts wird verborgen bleiben. Da wird ein jeder seinen Lohn empfahen, wie er hat gethan in seinem ganzen Leben. 000 stehn, wenn al= les ob Cottb get. 4. Was werd ich armer Sünder dann vor deinem Richtstuhl sagen? Was werd ich für ein Fürsprech han, der meine Sach austrage? Das wirst du thun, Herr Jesu Christ, weil du zuvor gekommen bist, all Sünder zu erlösen. 9c 9: 1 1. Gott des Himmels und der heil 9. Gott des Himmels und der Erden 2. oder: Weicht ihr Berge, fallt ihr Hügel u. Heinrich Albert( 1604). 3 = 6. Herr, Jesu Christ, du machst es lang in diesen bösen Tagen, den Leuten wird auf Erden bang, laß sie doch nicht verzagen; gib ihnen deinen heilgen Geist, der sie in alle Wahrheit leit; durch Jesum Christum. Amen. 000 000 Geist, ger 1 5. Wenn ich, Herr, meine Sünd bedenk, mein Augen müssen weinen, wann ich die ewig Freud bedenk, mein Herz thut sich erfreuen. ਸ der es A 000 Herr, hilf, daß ich dein Angesicht mög sehn mit meinem Augenlicht dort, in dem ewgen Leben. pers Er 000 Tag 000 = den, g T txt 3 Va ter, Sohn und = und Nacht läßt wer tb pop # = g tb 13 offs den, 14 9: 1 opp ff th g Sonn und Mond uns schei Hand die otto bb 0 // 0 0.00 ㅎ Welt, und T #F da alleine Hilf und Rat ist für meine Miſsethat. 00 3. Laß die Nacht auch meiner Sünden jetzt mit dieser Nacht vergehn; o Herr Jesu, laß mich finden deine Wunden offen stehn, ㅎㅎ S 2. Gott, ich danke dir von Herzen, daß du mich in dieser Nacht vor Gefahr, Angst, Not und Schmerzen haft behütet und bewacht, daß des bösen Feindes List mein nicht mächtig worden ist. 4. Hilf, daß ich mit diesem Morgen geistlich auferstehen mag und für meine Seele sorgen, daß, wenn nun dein großer Tag uns erscheint und dein Gericht, ich davor erschrecke nicht. = nen be #be poto Tootb was 00 C stb € 000 drin- nen f heißt, def sen star fe 000 Sttb M iſt, 00 oto 00a er= M छ hält. o/ 16 5. Führe mich, o Herr, und leite meinen Gang nach deinem Wort; sei und bleibe du auch heute mein Beschüßzer und mein Hort! Nirgends, als von dir allein, kann ich recht bewahret sein. 6. Meinen Leib und meine Seele samt den Sinnen und Verstand, großer Gott, ich dir befehle unter deine starke Hand! 000 Herr, mein Schild, mein Ehr und Ruhm, nimm mich auf, dein Eigentum. 7. Deinen Engel zu mir sende, der des bösen Feindes Macht, List und Anschläg von mir wende und mich hält in guter Acht; der auch endlich mich zur Ruh trage nach dem Himmel zu! Heincich Albert. 15 10. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend 2. oder: Herr Jesu, send uns deinen Geist u. Ums Jahr 1651 bekannt. be 呂 1. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend, dein 2 potb= zu 000 tb tø 000 16 7000 0.00 gier und uns uns send; mit Hilf und 0 000 000 000 TODO 7 2. Thu auf den Mund zum Lobe dein, bereit das Herz zur Andacht fein; den Glauben mehr', stärk den Verstand, daß uns dein Nam werd wohl bekannt. potg den Weg zur 0,00 ē 2 pot b th 1 Gnad Wahrheit € 8 heil- gen = 4. Ehr sei dem Vater und dem Sohn, dem heilgen Geist in einem Thron: der heiligen Dreifaltigkeit sei Lob und Preis in Ewigkeit. 000 er to g führ. po p 000 Geist du uns otto 3. Bis wir singen mit Gottes Heer: heilig, heilig ist Gott, der Herr! und schauen dich von Angesicht in ewger Freud und selgem Licht. pote re= SVIP Wilhelm v. Sachsen- Weimar. 16 0' e 9 C 2 # 000 g 1. Herz= lieb= ster 000 chen, daß o 11. Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen 2. 000 0.00 000 7 ह 000 man ein AN D Je su, was ठ 0.00 tø ttb opt b T ba 后 chen? Was ist die Schuld? In ||$ otb vo # 000 solch scharf Ur= theil hast du ver 000 tá was ottb oftb 000 für sttb 000 ofttø 0.00 Mis 000 otte T $||$ ||$ SITE hat ge spro = ܝܝ ܢ = ſe S tb Crüger 1640. SITIO = bro 樣 døb tha oftb EP -b# ten T OOD bist to th OOT du ## ||$ ge offb 11 ra A. Brede, Haus- Choralbuch. to 2. Du wirst gegeißelt und mit Dorn gekrönet, ins Angesicht geschlagen und verhöhnet, du wirst mit Essig und mit Gall getränket, ans Kreuz gehentet. 3. Was ist doch wohl die Ursach solcher Plagen? Ach, meine Sünden haben dich geschlagen; ich, o Herr Jesu, ich hab dieß verschuldet, was du erduldet! 4. Wie wunderbarlich ist doch diese Strafe: der gute Hirte leidet für die Schafe, die Schuld bezahlt der Herre, der Gerechte, für seine Knechte. g 5. Ich war von Fuß auf voller Schand und Sünden, bis zu dem Scheitel war nichts guts zu finden, dafür hätt ich dort in der Hölle müssen ewiglich büßen. 6. O große Lieb, o Lieb ohn alle Maße, die dich gebracht auf diese Marterstraße; ich lebte mit der Welt in Lust und Freuden und du mußt leiden! 7. Ach großer König, groß zu allen Zeiten; wie kann ich gnugsam solche Treu ausbreiten? Keins Menschen Herz vermag es auszudenken, was dir zu schenken. 6000 C ten. 8. Ich fanns mit meinen Sinnen nicht erreichen, womit doch dein Erbarmen zu vergleichen; wie kann ich dir denn deine Liebesthaten im Werk erstatten? 17 9. Doch ist noch etwas, das dir angenehme: wenn ich des Fleisches Lüste dämpf und zähme, daß sie aufs neu mein Herze nicht entzünden mit alten Sünden. 10. Weils aber nicht besteht in eignen Kräften, fest die Begierden an das Kreuz zu heften, so gib mir deinen Geist, der mich regiere, zum Guten führe. 11. Alsdann so werd ich deine Huld betrachten, aus Lieb zu dir die Welt für gar nichts achten; ich werde mich bemühn, Herr, deinen Willen stets zu erfüllen. 12. Ich werde dir zu Ehren alles wagen, kein Kreuz nicht achten, keine Schmach und Plagen, nichts von Verfolgung, nichts vonTodesschmerzen nehmen zu Herzen. 13. Dieß alles, obs für schlecht zwar ist zu schätzen, wirst du es doch) nicht gar beiseite setzen, in Gnaden wirst du dieß von mir annehmen, mich nicht beschämen. 14. Wenn dort, Herr Jesu, wird vor deinem Throne auf meinem Haupte stehn die Ehrenkrone, da will ich dir, wann alles wird wohl klingen, Lob und Dank singen. Joh. Heermann. 3 18 9 c Le 12. Jesus, meine Zuversicht 2. oder: Jesus nimmt die Sünder an. g 왕 1. Je= fus, to Ne of Tottb 00/% H mei bb 19 g ben: mich zu frie- den d = ne gob die= Zu= ver= ||$ 000 fes 000 $ 7 ge weiß ich, TO||$ sicht, 60 00 ### Totto Oo und 李 容 ben, was die 8 mein Hei- land follt H 0000 ich nicht lan- ge 000 बच topp Crüger 1657. To 070 00 |||$ tottb 手指 dar= um Ꮘ pd# = des= F ( nacht 000 Give 0.00 mir auch für Ge 2. Jesus, er mein Heiland, lebt; ich werd auch das Leben schauen; sein, wo mein Erlöser schwebt, warum sollte mir denn grauen? Lässet auch ein Haupt sein Glied, welches es nicht nach sich zieht? 3. Ich bin durch der Hoffnung Band zu genau mit ihm verbunden; meine starke Glaubenshand wird in ihn gelegt befunden, daß mich auch kein Todesbann ewig von ihm trennen kann. 4. Ich bin Fleisch und muß daher auch einmal zu Asche werden, das gesteh ich; doch wird er mich erwecken aus der Erden, daß ich in der Herrlichkeit um ihn sein mög allezeit. = ob potb ob dan mei = ne Freu 1. Ach wie lang, ach lan C Ofte to ollb pomog fen = 8. Seid getrost und hoch erfreut, Jesus trägt euch, meine Glieder; gebt nicht statt der Traurigkeit: sterbt ihr, Christus ruft euch wieder, wenn einst die Posaun erklingt, die auch durch die Gräber dringt. = 1000 6 5. Dann wird diese meine Haut mich umgeben wie ich glaube, Gott wird werden angeschaut dann von mir in diesem Leibe, und in diesem Fleisch werd ich Jesum sehen ewiglich. macht. 13. Jesu, meine Freude 2. 6. Dieser meiner Augen Licht wird ihn, meinen Heiland, kennen; ich, ich selbst, kein Fremder nicht, werd in seiner Liebe brennen; nur die Schwachheit um und an wird von mir sein abgethan. 7. Was hier franket, seufzt und fleht, wird dort frisch und herrlich gehen; irdisch werd ich ausgesät, himmlisch werd ich auferstehen; hier geh ich natürlich ein, dort, da werd ich geistlich sein. de, ge Louise Henriette von Brandenburg. 2 mei= nes ist dem Crüger 1656. Her- zens Wei Her- zen ban = 3* 19 F de, g ge, ||$ ollb 20 bb 000 mei= ne ver= langt nach Je su = und 000 VOO dir soll mir auf Zier! dir! Er 餐 Got= tes Lamm mein Bräu- ti- gam, au= ßer 求 PTE = 2. Unter deinen Schirmen bin ich vor den Stürmen aller Feinde frei; laß den Satan wittern, und die Welt erschüttern; mir steht Jesus bei. Ob es ist gleich kracht und blitzt, ob gleich Sünd und Hölle schrecken, Jesus will mich decken. 3. Trotz dem alten Drachen, trotz dem Todes- Rachen, trotz der Furcht darzu! Tobe, Welt, und springe, ich steh hier und singe in gar sichrer Ruh Gottes Macht hält mich in Acht; Erd und Abgrund muß sich scheuen, ob sie noch so drauen. 6. by SHP den nichts sonst lie- ber wer opb 4. Weg mit allen Schätzen, du bist mein Ergößzen, Jesu, meine Lust! Weg, ihr eitlen Ehren, ich mag euch nicht hören, bleibt mir unbewußt! obb Weicht, ihr Trauergeiſter, denn mein Freudenmeiſter, Jesus, tritt herein. Denen die Gott lieben, muß auch ihr Betrüben lauter Freude sein. Duld ich schon hier Spott und Hohn, dennoch bleibst du auch im Leide, Jesu, meine Freude. ㅎㅎ Gute Nacht, du Stolz und Pracht, dir sei ganz, du Lasterleben, gute Nacht gegeben. den. Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod soll mich, ob ich viel muß leiden, nicht von Jesu scheiden. 5. Gute Nacht, o Wesen, das die Welt erlesen, mir gefällst du nicht. Gute Nacht, ihr Sünden, Bleibet weit dahinten, kommt nicht mehr ans Licht. a Joh. Frant. 9: ) bb c b b 9 bb² مع 9 왕 1. Lieb- ster gº hö 8 000 DE CO Er 00 00 11 14. Liebster Jesu, wir sind hier 2c. # süßen Himmels- leh AT 3² 000 ren; den 0.00 Je su, wir sind hier, dich und dein Wort an- zut= 3 len ttø ganz 0.00 ठ 해 ==2. Unser Wissen und Verstand = te zu ist mit Finsterniß verhüllet, wo nicht deines Geistes Hand uns mit hellem Licht erfüllet; Gutes denken, thun und dichten mußt du selbst in uns verrichten. Sin- nen COO g g dir ✔ ren, S 0.0 ge TO 000 und otto 1000 छं इं daß die 30 00 Be= gier 00 at 000 = gen 006 Herzen wer Ahle 1664. 0 oot 000 auf die von 3. O du Glanz der Herrlichkeit, Licht vom Licht, aus Gott geboren, mach uns allesammt bereit, öffne Herzen, Mund und Ohren; unser Bitten, Flehn und Singen laß, Herr Jesu, wohl gelingen. 21 boc der C000110 den. Lob. Clausnitzer. 22 93 gg 4444 Lo be den Her- ren, den mäch- ti- gen König der Eh 1.{ mei= ne ge= fie- be- te See- le, das ist mein Be= geh 15. Lobe den Herren, den mächtigen König u. B. 2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, der dich auf Adelers Fittigen sicher geführet, der dich erhält, wie es dir selber gefällt; hast du nicht dieses verspüret? 4 q Hauf! Psal ter und Harfe, wacht auf, las- set den Lob- ge- sang hö hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet! 3. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet; in wie viel Not b E 22 oftb obb T. th Ood 1. Machs mit mir, Gott, nach dei T 28 ㅇㅎㅇ = = ren; ren. Joach. Neander. 16. Machs mit mir, Gott, nach deiner Güt 2. oder: Herr, deine Allmacht reicht 2. Joh. Herrm. Schein 1586. S 1000 홍콩 ner Güt, hilf 11 1668. ま 4. Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar geſegnet, der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet; denke daran, was der Allmächtige kann, der dir mit Liebe begegnet. e= ² Kom- met zu mir in to be 4 5. Lobe den Herren; was in mir ist, lobe den Namen; Alles was Odem hat, lobe mit Abrahams Samen! Er ist dein Licht; Seele, vergiß es ja nicht; lob ihn in Ewigkeit. Amen. ren! 8/16 家 mei- nem 9: b- b $ Lei 00 Cob Sho g den! Ruf ich dich an, ver to 6 be sich mein Seel will schei oob b80 # stb dei nte Händ! Ist 1 て al T 2. Gern will ich folgen, liebster Herr, du wirst mirs nicht verderben. Ach, du bist doch von mir nicht fern, ob ich gleich hie muß sterben und lassen meine lieben Freund, dies mit mir herzlich gut gemeint. 3. Ruht doch der Leib sanft in der Erd, die Seel sich zu dir schwinget, in deiner Hand sie unversehrt durch Tod ins Leben dringet, Hier ist doch nur ein Thränenthal, Angst, Not, Müh, Arbeit überall. = = les 0.00 offb 11 fag mirs gut, wenn 000 gut das $ den, fo nimm sie, Herr, 1 tb nicht; wenn # 4. Tod, Teufel, Höll, die Welt, die Sünd mir können nichts mehr schaden; an dir, o Herr, ich Rettung find, ich tröst mich deiner Gnaden: End. 0.00 in dein einger Sohn aus Lieb und Huld für mich bezahlt hat alle Schuld. 5. Was wollt ich denn lang traurig sein, weil ich so wohl bestehe, bekleidt mit Christi Unschuld rein, wie eine Braut, hergehe? Gehab dich wohl, du schnöde Welt, bei Gott zu leben mir gefällt! 23 3. H. Schein. 24 17. Mache dich, mein Geist, bereit 2. oder: Straf mich nicht in deinem Born 2. Joh. Rosenmüller † 1686. 9: - bb -b b D 동 1 층 1. Ma che dich mein Geist bereit, wa che, fleh und = c 000 00 tre |||$ From 急急 tb oftb ||$ Stb daß dich nicht die 00000 to tb oftb te; Coo 00 denn oob 8000 OTTO e g pob 006 D bö- je 2 es ist 計劃 NO = = of Toto $ 116 ||$ oftb 18 TOO Beit men zur Ver= fu chung kom d 700 # 67 un= ver 100 Sa- tans List ê H = ü OTTO = 0/0 & ment. be hofft beber vie= ब 0 0 TOTD le 00 2. Aber wache erst recht auf von dem Sündenschlafe; denn es folget sonst darauf eine lange Strafe; und die Not samt dem Tod möchte dich in Sünden unvermutet finden. 3. Wache auf, sonst kann dich nicht unser Herr erleuchten; wache, sonsten wird dein Licht dir noch ferne däuchten; denn Gott will für die Füll seiner Gnadengaben offne Augen haben. 4. Wache, daß dich Satans List nicht im Schlaf mag finden, weils ihm sonst ein Leichtes ist, dich zu überwinden. Und Gott gibt, die er liebt, oft in seine Strafen, wenn sie sicher schlafen. 5. Wache, daß dich nicht die Welt durch Gewalt bezwinge, oder, wenn sie sich verstellt, wieder an sich bringe; wach und sieh, damit nie viel von falschen Brüdern unter deinen Gliedern. A. Brede, Haus- Choralbuch. 6. Wache dazu auch für dich, für dein Fleisch und Herze, damit es nicht freventlich Gottes Gnad verscherze; denn es ist voller List, und kann bald sich heucheln, und in Hoffahrt schmeicheln. 7. Bete aber auch dabei mitten in dem Wachen; denn der Herre muß dich frei von dem allen machen was dich drückt und bestrickt, daß du schläfrig bleibest und sein Werk nicht treibest. 8. Ja, er will gebeten sein, wenn er soll was geben; ist nicht weit, da uns Gott wird richten und die Welt vernichten. er verlanget unser Schrei'n, wenn wir wollen leben und durch ihn unsern Sinn, Feind, Welt, Fleisch und Sünden kräftig überwinden. 9. Doch wohl gut, es muß uns schon alles glücklich gehen, wenn wir ihn durch seinen Sohn im Gebet anflehen; denn er will alle Füll seiner Gunst ausschütten, wenn wir glaubend bitten. 10. Drum so laßt uns immerdar wachen, flehen, beten; weil die Angst, Not und Gefahr immer näher treten; denn die Zeit Freistein. 4 25 26 1. Nun dan- fet 2, cg| d 0 000 den, der 숲 D Boo gro= Be den, der uns von == 18. Nun danket alle Gott 2c. 1000 al H 11 = 0.00 le Din- ge = Mut= ter 000 Gott mit Herzen, Mund 000 = 00 $ 13 thut an uns und b offb ē Univ.- Bibl. Giessen # pog leib und Kin- des Rinkart 1585. und Hän= 1 al= len En tb K 1 DOT O W TOPO bei== nen 670 00 000 2 g 誰 an un- zäh- lig viel zu = D 000 0.00 mich 000 2. Der ewig reiche Gott woll uns bei unsrem Leben ein immer fröhlich Herz und edlen Frieden geben, und uns in seiner Gnad erhalten fort und fort, und uns aus aller Not erlösen hier und dort. = nen po p ge 1000 00 25 Je M ge O = 19. Meinen Jefum laß ich nicht 2c. oder: Auf, mein Herz, ein froher Tag 2. 희 1. Mei nicht! Weil fer '); e- to to CTTO00 gut und ||$ oftb ich sum laß 0 화 000 ben, so er 3. Lob, Ehr und Preis sei Gott, dem Vater und dem Sohne, und dem, der beiden gleich im höchsten Himmelsthrone, dem dreimaleinen Gott; als es anfänglich war und ist und bleiben wird jegund und immerdar! noch jetz Foto ||$ b0/% 4 for to th potb und ge dert 1000 er mei 007 sich SO ne otte WIT offb 3 than. offto 4* Rinkart. oop 27 für Pflicht, 28 9 Do 000 0.00 un= ver= rückt nur 1000 00 T P 0 Le= bens Licht, mei= nen # 13 2. Jesum laß ich nimmer nicht, weil ich soll auf Erden leben; ihm hab ich voll Zuversicht was ich bin und hab ergeben. Alles ist auf ihn gericht't, meinen Jesum laß ich nicht. vo ihm zu 0.00 3. Laß vergehen das Gesicht, Hören, Schmecken, Fühlen weichen; laß das letzte Tageslicht mich auf dieser Welt erreichen; wenn der Lebensfaden bricht, meinen Jesum laß ich nicht. Je le √||$ tb ( 8 12 ben. sum laß ich 6. Jesum laß ich nicht von mir, geh ihm ewig an der Seiten; Christus läßt mich für und für zu den Lebensbrunnen leiten. Er ift Selig, der mit mir so spricht: Meinen Jesum laß ich nicht. T nicht. 4. Ich werd ihn auch lassen nicht wenn ich nun dahin gelanget, wo vor seinem Angesicht meiner Väter Glaube pranget; mich erfreut sein Angesicht, meinen Jesum laß ich nicht. Keimann. 0 5. Nicht nach Welt, nach Himmel nicht meine Seele wünscht und sehnet; Jesum wünscht sie und sein Licht, der mich hat mit Gott versöhnet und befreiet vom Gericht; meinen Jesum laß ich nicht. 5 mei= nes 20. Vom Himmel hoch, da komm ich her 2. oder: Dies ist der Tag, den Gott gemacht 2. Luther. & 春季 = te gu 1. Vom Himmel hoch, da tb GOOD 0.00 tb 000 H 000 000 neu= e Mär. N 21 19 Der 00/0 viel, da von ich sing'n und = 15 2. Euch ist ein Kindlein heut gebor'n von einer Jungfrau auserfor'n; ein Kindelein so zart und fein, das soll eu'r Freud und Wonne sein! AVO gu komm' ich 70700 = ten Mär sa= gen tottb C bring will. 4. Lob, Ehr' sei Gott im höchsten Thron, der uns schenkt seinen eignen Sohn! Deß freuet sich der Engel Schar und singet uns solch neues Jahr. 왕 her, ich bring euch g 誰 000 poo ich ||$ 3. Es ist der Herr Christ, unser Gott, der will euch führ'n aus aller Not; er will eu'r Heiland selber sein, von allen Sünden machen rein. 29 so 30 9 c 9: 9: 1. Nun ru= 000 21. Nun ruhen alle Wälder 2. ( O Welt, ich muß dich lassen 2c. oder: O Welt, sich hier dein Leben zc.) Städt und Fel = #*# 20 ਸ 000 a ber 000 是 特 mei= Hen 0070 Ursprünglich die Melodie eines weltl. Liedes von H. Isaak 1440. TOOD al € 00/0 der, 000 ne Sin le TOTTA poto 3 = $ 5 E Wäl 000 b TOD 700 schläft die STA der, Vieh, Men 000 D Olb nen, auf auf, ihr 0.00 6000 otb gan= ze Welt; ihr schen, sollt tb 100 beto th gin 두 #F oot$ 52 nen, was to T H eu= rem Schöpfer wohl ge 2. Wo bist du, Sonne, blieben? Die Nacht hat dich vertrieben, die Nacht, des Tages Feind; fahr hin, ein andre Sonne, mein Jesus, meine Wonne, gar hell in meinem Herzen scheint. 3. Der Tag ist nun vergangen, die güldnen Sterne prangen am blauen Himmelsfaal; also werd ich auch stehen, wenn mich wird heißen gehen mein Gott aus diesem Jammerthal. 4. Der Leib eilt nun zur Ruhe, legt ab das Kleid, die Schuhe, das Bild der Sterblichkeit; die zieh ich aus, dagegen wird Christus mir anlegen den Rock der Ehr und Herrlichkeit. 5. Das Haupt, die Füß und Hände, sind froh, daß nun zu Ende die Arbeit kommen sei. Herz, freu dich, du sollst werden vom Elend dieser Erden und von der Sünden Arbeit frei. fällt. Hollb 6. Nun geht, ihr matten Glieder, geht hin und legt euch nieder, der Betten ihr begehrt; es kommen Stund und Zeiten, daß man euch wird bereiten zur Ruh ein Bettlein in der Erd. 7. Mein Augen stehn verdrossen, gar bald sind sie geschlossen, wo bleibt dann Leib und Seel? wenn sie zu deinen Gnaden, fei gut für allen Schaden, du Aug und Wächter Israel. 8. Breit aus die Flügel beide, o Jesu, meine Freude, und nimm dein Küchlein ein; will Satan mich verschlingen, so laß die Englein singen: dies Kind soll unverletet sein. 9. Auch euch, ihr meine Lieben, soll heute nicht betrüben ein Unfall, noch Gefahr; Gott laß euch selig schlafen, stell euch die güldnen Waffen ums Bett und seiner Engel Schar. 31 E P. Gerhard. 32 fr 9: c Le -D2 1. Gott, du 3 ben, ohn ben, 10/ 05/ ## ge 000 11 OOD 0.00 tb 000 to HD 22. O Gott, du frommer Gott 2. tb from= mer Gott, #*#* 0.00 den nichts ist, was fun- den Leib 5070 SIS 000 gib 7000 100 000 ### 000 Vo du Brunnquell gu- H ist, von dem 8 poto mir, und daß 0.0 Bekannt ums Jahr 1680. wir in ter Sa al= les 00 0 ha sol= chem 9 Leib ein un= ber= be letz= te T 2. Gib, daß ich thu mit Fleiß, was mir zu thun gebühret, wozu mich dein Befehl in meinem Stande führet; gib, daß ichs thue bald, zu der Zeit, da ichs soll, und wann ich thu, so gib, daß es gerathe wohl. 3. Hilf, daß ich rede stets, womit ich kann bestehen, und fein unnützlich Wort aus meinem Munde gehen; und wann in meinem Amt ich reden soll und muß, so gib den Worten Kraft und Nachdruck ohn Verdruß. 4. Findt sich Gefährlichkeit, A. Brede, Haus- Choralbuch. so laß mich nicht verzagen, gib einen Heldenmut, das Kreuz hilf selber tragen. Gib, daß ich meinen Feind mit Sanftmut überwind, und wenn ich Rat bedarf, auch guten Rat erfind. 000 Seel und rein Ge = wis = 8. Wann du die Toten wirst an jenem Tag erwecken, so thu auch deine Hand zu meinem Grab ausstrecken, laß hören deine Stimm und meinen Leib weck auf, und führ ihn schön verklärt zum auserwählten Hauf. sen 5. Laß mich mit Jedermann in Fried und Freundschaft leben, soweit es christlich ist. Wilt du mir etwas geben an Reichtum, Gut und Geld, so gib auch dies dabei, daß vom unrechten Gut nichts untermenget fei. 6. Soll ich auf dieser Welt mein Leben höher bringen, durch manchen sauren Tritt hindurch ins Alter dringen, so gib Geduld, vor Sünd und Schanden mich bewahr, auf das ich tragen mag mit Ehren graues Haar. 7. Laß mich an meinem End auf Christi Tod abscheiden; die Seele nimm zu dir hinauf zu deinen Freuden; dem Leib ein Räumlein gönn bei seiner Freunde Grab, auf daß er seine Ruh an ihrer Seite hab. Joh. Heermann. 5 bleib. 33 34 e 445 J C 1. O Haupt voll 0||$ to 9 来 왕 fron; 000 23. 0 Haupt voll Blut und Wunden 2. 0 ob Hohn; o Haupt, zum Spott D tb # P 喜 Blut und Wun Haupt, sonst OFG por ppl -0ge bun= be schön ge- frö # 11 00 = den, voll Schmerz und vol= ler d 隱 den mit 110 会 Coto 10 00% Zē S Leo Haßler 1613. net mit höchster Ehr und O ## H # 000 ei- ner Dor= nena poto 000 ## TISHD попо 9: Zier, 言 jetzt a= ber hoch ver DOLO 2. Du edles Angesichte, dafür sonst schrickt und scheut = 11 das große Weltgewichte, wie bist du so bespeit, wie bist du so erbleichet! Wer hat dein Angesicht, dem sonst kein Licht mehr gleichet, so schändlich zugericht? 3. Nun, was du, Herr, erduldet, ist alles meine Laſt, ich hab es selbst verschuldet was du getragen haſt. Schau her, hier steh ich Armer, der Zorn verdienet hat; gib mir, o mein Erbarmer, den Anblick deiner Gnad! 4. Erkenne mich, mein Hüter, mein Hirte, nimm mich an! Von dir, Quell aller Güter, ist mir viel guts gethan: dein Mund hat mich gelabet mit süßer Gnadenkost, dein Geist hat mich begabet mit mancher Himmelsluft. 5. Ich will hier bei dir stehen, verachte mich doch nicht; von dir will ich nicht gehen, wann dir dein Herze bricht; wann dein Haupt wird erblassen im letzten Todesstoß, alsdann will ich dich fassen in meinen Arm und Schoß. höh = ob -90P net, ge- grüßet sei'st du mir. = 6. Es dient zu meinen Freuden und kommt mir herzlich wohl, wenn ich in deinem Leiden, mein Heil, mich finden soll. Ach möcht ich, o mein Leben, an deinem Kreuze hier mein Leben von mir geben, wie wohl geschähe mir! 7. Ich danke dir von Herzen, o Jesu, liebster Freund, für deines Todes Schmerzen, da du's so gut gemeint. Ach gib, daß ich mich halte zu dir und deiner Treu, und wann ich nun erkalte, in dir mein Ende sei. 8. Wann ich einmal soll scheiden, so scheide nicht von mir, wann ich den Tod soll leiden, so tritt du dann herfür; wann mir am allerbängsten wird um das Herze sein, so reiß mich aus den Aengsten kraft deiner Angst und Pein. TOO 9. Erscheine mir zum Schilde, zum Trost in meinem Tod, und laß mich sehn dein Bilde in deiner Kreuzesnot; da will ich nach dir blicken, da will ich glaubensvoll dich fest an mein Herz drücken. Wer so stirbt, der stirbt wohl. thê 00 35 P. Gerhard. 5* 36 9: & b bb b 9: b b b t 1. Schmü de = C² 000 Sün- den- höh fan JOOL 11 ge oft b Ib 1 24. Schmücke dich, o liebe Seele 2. ( Seele, willst du Ruhe finden 2c.) 33 Yo = dich, o herrlich le, Herr voll Heil und 000 000 143 lie be See Si an A 부동 komm ans Gna # zu ē 000 den --0do = 468 # pran |||$ 000 000 8 le, hel= le Licht ge= te 000 stb will dich 000 laß die dunk= le 11 obb 31 일 Crüger 1649. 통일 -6 jetzt zu F gan gen, denn = oo p 000 gen, poo der 000 Ga= ste · D · 9: P 42 la bo by € 000 a 享 will jetzt Her= berg -019 den, der den Him Himmel ē 8 00 tb |||$ oftb 2. Eile, wie Verlobte pflegen, deinem Bräutigam entgegen, der mit süßen Gnadenworten klopft an deines Herzens Pforten; eile, sie ihm aufzuschließen, wirf dich hin zu seinen Füßen, sprich: o Herr, laß dich umfassen, von dir will ich nimmer lassen. in dir hal 3. Ach, wie hungert mein Gemüte, Menschenfreund nach deiner Güte; ach, wie pfleg ich oft mit Thränen mich nach dieser Kost zu sehnen; ach, wie pfleget mich zu dürften nach dem Trant des Lebensfürsten; wünschte stets, daß mein Gebeine sich durch Gott mit Gott vereine! 1 000 bo 11 kann ver wal tb 471 obb( 6. Jesu, wahres Brot des Lebens hilf, daß ich doch nicht vergebens, oder mir vielleicht zum Schaden sei zu deinem Tisch geladen; laß mich durch dieß Seelenessen deine Liebe recht ermessen, daß ich auch, wie ißt auf Erden, mag dein Gast im Himmel werden. PET = ten. == 4. Jesu, meine Lebenssonne, Jesu, meine Freud und Wonne, Jesu, du mein ganz Beginnen, Lebensquell und Licht der Sinnen, hier fall ich zu deinen Füßen: laß mich würdiglich genießen dieser deiner Himmelsspeise, mir zum Heil und dir zum Preise! 5. Herr, es hat dein treues Lieben dich vom Himmel hergetrieben, und du willig haft dein Leben in den Tod für uns gegeben, und dazu ganz unverdrossen, Herr, dein Blut für uns vergossen, das uns jetzt kann kräftig tränken, deiner Liebe zu gedenken. Joh. Frank. 37 3 ten, 38 9: 9 9 C E 1. Wach auf mein Herz und fin c H T obb 25. Wach auf, mein Herz, und singe 20. al ler T $/ 8. Din 0.00 ter, dem from= men 2. Heut, als die dunkeln Schatten mich ganz umgeben hatten, bedecktest du mich Armen mit göttlichem Erbarmen. 000 3. Du sprachst: mein Kind, nun liege; trotz dem, der dich betrüge; schlaf wohl, laß dir nicht grauen, du sollst die Sonne schauen. 4. Dein Wort, Herr, ist geschehen, ich kann dies Licht noch sehen, von Not bin ich befreiet, dein Schutz hat mich erneuet. Men- schen- hü = = dem 5. Du willst ein Opfer haben, hier bring ich meine Gaben; mein Weihrauch und mein Widder sind mein Gebet und Lieder. 0.00 ||| Ge 7. ber = ge al ter. 11 = Schellenecker? 1532. dem Schö- pfer 000 ler |||$ 6. Die wirst du nicht verschmähen, du kannst ins Herze sehen, und weißt wohl, daß zur Gabe ich ja nichts bessers habe. So wollst du nun vollenden dein Werk an mir, und senden, der mich an diesem Tage auf seinen Händen trage. 8. Sprich Ja zu meinen Thaten, hilf selbst das Beste raten, den Anfang, Mittel, Ende, ach Herr zum Besten wende. 9. Mit Segen mich beschütte, mein Herz sei deine Hütte, dein Wort sei meine Speise, bis ich jen Himmel reise. 1729 Gü = Paul Gerhard. 6 9: с Jc 9 1. 12 Wachet auf! ruft uns die Stim Mit ter nacht heißt diese Stun = = to ||$ 26. Wachet auf! ruft uns die Stimme 2. ( Halleluja, Jesus lebet!) 000 per auf der Zin hel lem Mun = J M = Coob Topp ne, wach de: wo Wohl auf der Bräut= gam " 1" auf! feid = 07/0 me de, sie 700 Coto o to du ihr 2 der Wäch ru kommt! Steht Dr. Philipp Nicolai 1556-1608. bo 过去 招 g = 11 auf, die = Stadt Je- ru klu 000 ter fen ja = gen Jungfrau bb Lam = pen sehr hoch uns mit = = 39 lem! en?} nehmt! 2 40 各 樓 言 Hal le lu d 8 zeit; ihr = 11 1. = 9 C müs = Wir folgen all zum Freudensaal und halten mit das Abendmahl. 2. Zion hört die Wächter singen, das Herz thut ihr vor Freuden springen, sie wachet und steht eilend auf. Ihr Freund kommt vom Himmel prächtig von Gnaden stark, von Wahrheit mächtig, ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf. Nun komm, du werte Kron, Herr Jesu, Gottes Sohn! Hosianna! ſet 850 11 월 1 일 c ㅎㅎ ja! Wenn ich, o Schöpfer, { Die Lie= be, die für Macht euch बठ ihm 000 dei # 2 11 11 = ent ||| = ne le 000 be 11 27. Wenn ich, o Schöpfer, deine Macht 2. ge= offto reit zu gen 3. Gloria sei dir gesungen TOOO solche Freude; drum jauchzen wir und singen dir das Halleluja für und für. O 7 0100 mit Menschen- und mit Engel- Zungen, mit Harfen und mit Cymbeln schön. Von zwölf Perlen sind die Thore an deiner Stadt, wir stehn im Chore der Engel hoch um deinen Thron. Kein Aug hat je gesehn, kein Ohr hat je gehört Macht, die Weisheit wacht, an be= tend der Hoch6 gehn! Cooo 10 2 0.00 dei ü Nicolai. = ner ber||$ b We le 11 11 = 4344 dich er 20 # 0 = ge ge: 000 so poto he= ben 2. Mein Auge sieht, wohin es blickt, die Wunder deiner Werke: der Himmel, prächtig ausgeschmückt, preist dich, du Gott der Stärke! wer hat die Sonn an ihm erhöht, wer kleidet sie mit Majeſtät? wer ruft dem Heer der Sterne? A. Brede, Haus- Choralbuch. 0001 weiß ich, 3. Wer mißt dem Winde seinen Lauf? wer heißt die Wolken regnen? wer schließt den Schooß der Erden auf, mit Vorrat uns zu segnen? o Gott der Macht und Herrlichkeit, Gott deine Güte reicht so weit, so weit die Wolken reichen. 000 TOTOO von 00/0 444 soll, mein Gott, mein Herr und Va 1 06/0 Be wundrung voll, nicht, wie ich o 6. Erheb ihn ewig, o mein Geist! erhebe seinen Namen, Gott unser Vater sei gepreist, Sttp bb und alle Welt sag Amen! und alle Welt fürcht ihren Herrn, und hoff auf ihn, und dien ihm gern; wer wollte Gott nicht dienen? 21 일 ist sich ein täglicher Beweis von deiner Güt und Größe. 4. Dich predigt Sonnenschein und Sturm, dich preist der Sand am Meere; bringt, ruft auch der geringste Wurm, bringt meinem Schöpfer Ehre! mich, ruft der Baum in seiner Pracht, mich, ruft die Saat, hat Gott gemacht, bringt unserm Schöpfer Ehre! 第二步 b. = ter! 5. Der Mensch, ein Leib, den deine Hand so wunderbar bereitet, der Mensch, ein Geist, den sein Verstand dich zu erkennen leitet; der Mensch, der Schönheit Ruhm und Preis 41 000 6 Christian Fürchtegott Gellert. 42 e 9: 9 C 1. Was Gott thut, das ift recht sein Wil an, 28. Was Gott thut, das ist wohl gethan 2. 000 will बच 000 poo AFF TO OO € 77000 *#* tottb 01/0 tb le, 000 ich ihm hal= ten pla wie wohl ge o stil = 22 OOD = er fängt mei than, es bleibt ge= 000 Severus Gaftorius 1670. go le. G 計劃 = ne 000 す offb Sa= chen COLO Er ist 000 mein ## to 13 Gott, der O 9** 000 MODE COD 式 100 tb in 00/0 der tottb so laß ich mir genügen an seiner Huld 0/00 ich ten; drum laß und hab Geduld, er wird mein Unglück wenden; es steht in seinen Händen. 0.00 Not mich wohl weiß ihn nur 2. Was Gott thut, das ist wohl gethan; er wird mich nicht betrügen, er führet mich auf rechter Bahn; ||$ 000 3. Was Gott thut, das ist wohl gethan; er wird mich wohl bedenken; er ist der beste Arzt und kann nicht Gift für Balsam schenken zur Arzenei; Gott ist getreu, drum will ich auf ihn bauen und seiner Güte trauen. stb 00/0 poto B wal to weiß zu #== a Hoop Collb ten. 000 4. Was Gott thut, das ist wohl gethan; er ist mein Licht und Leben, 6. Was Gott thut, das ist wohl gethan; dabei will ich verbleiben; er= der mir nichts Böses gönnen kann; ich will mich ihm ergeben in Freud und Leid, es kommt die Zeit, da öffentlich erscheinet, wie treulich er es meinet. es mag mich auf die rauhe Bahn Not, Tod und Elend treiben, so wird Gott mich ganz väterlich in seinen Armen halten; drum laß ich ihn nur walten. 5. Was Gott thut, das ist wohl gethan; muß ich den Kelch gleich schmecken, der bitter ist nach meinem Wahn, laß ich mich doch nichts schrecken, weil doch zuletzt ich werd ergötzt mit süßem Trost im Herzen; da weichen alle Schmerzen. hal Rodigast. 6* 43 44 fc 1.{ ஆட் ttb Wer daß ge geht her than an man= Gna = € 1000 de mun- ter, ihr prei- ſet 1# G cher 29. Werde munter, mein Gemüte ic. 8 = vo 000 für, mir, schwe g he e den mich 희 0 = mein Got daß TOTOO er Se tes |||$ ottb ren Plag 0.00 T mich den = 1000 € f mű Gü be ps be= wahrt bor hat gan = 1000 er 00 al- = te, te, 004 T hal 00 len 0 und ihr Sin die Joh. Schope 1640. zen Tag 00.0 = ten = nen er hat ge= $ ¹3 Scha 1 000 und offb = tb vor in den. 000 so 2. Lob und Dank sei dir gesungen, Vater der Barmherzigkeit! daß mir ist mein Werk gelungen, daß du mich vor allem Leid und vor Sünden mancher Art so getreulich haft bewahrt, auch die Feind hinweg getrieben daß ich unbeschädigt blieben. 3. Keine Klugheit kann ausrechnen deine Güt und Wunderthat, ja kein Redner kann aussprechen was dein Huld erwiesen hat; deiner Wohlthat ist zu viel, sie hat weder Maß noch Ziel; ja du hast mich so geführet, daß mich Satan nicht berühret. 4. Dieser Tag ist nun vergangen; die betrübte Nacht bricht an, es ist hin der Sonne Prangen, so uns all erfreuen kann. Stehe mir, o Vater bei, daß dein Glanz stets vor mir sei, und mein kaltes Herz erhitze, ob ich gleich im Finstern site. 5. Herr, verzeihe mir aus Gnaden alle Sünd und Miſsethat, die mein armes Herz beladen und so gar vergiftet hat, daß auch Satan durch sein Spiel mich zur Hölle stürzen will, da kannst du allein erretten, strafe nicht mein Uebertreten. 6. Bin ich gleich von dir gewichen, stell ich mich doch wieder ein, hat uns doch dein Sohn verglichen durch sein Angst und Todespein; ich verleugne nicht die Schuld, aber deine Gnad und Huld ist viel größer als die Sünde die ich stets in mir befinde. 7. O du Licht der frommen Seelen, o du Glanz der Ewigkeit, dir will ich mich ganz befehlen diese Nacht und allezeit; bleibe doch, mein Gott, bei mir, weil es nunmehr dunkel schier, und wenn ich mich sehr betrübe, tröste mich mit deiner Liebe. 8. Schütze mich vor Teufels Netzen, vor der Macht der Finsterniß, die mir manche Nacht zusetzen und erzeigen viel Verdruß. Laß mich dich, o wahres Licht! nimmermehr verlieren nicht wenn ich dich nur hab im Herzen, fürcht ich nicht der Seelen Schmerzen. 9. Wenn mein Augen schon sich schließen und ermüdet schlafen ein, muß mein Herz dennoch geflissen nur auf dich gerichtet sein. Meine Seele mit Begier träume stets, o Gott, von dir, daß ich fest an dir bekleibe und auch schlafend dein verbleibe. 10. Laß mich diese Nacht empfinden eine sanft und süße Ruh, alles Uebel laß verschwinden, decke mich mit Segen zu. Leib und Seele, Gut und Blut, Weib und Kinder, Hab und Gut, Freunde, Fried und Hausgenossen sein in deinen Schutz geschlossen. 11. Ach bewahre mich vor Schrecken, schütze mich vor Ueberfall, laß mich Krankheit nicht aufwecken, treib hinweg des Krieges Schall, wende Feur- und Wassersnot, Pestilenz und schnellen Tod, laß mich nicht in Sünden sterben, noch an Leib und Seel verderben. 12. O du großer Gott! erhöre was dein Kind gebeten hat, Jesu, den ich stets verehre, bleibe ja mein Schutz und Rat; und mein Hort, du werter Geist, der du Freund und Tröster heißt, höre doch mein sehnlich Flehen; Amen, ja es soll geschehen. Johannes Rift. 45 46 9: b -b5 30. Wie schön leucht't uns der Morgenstern 2. gte 1. Wie schön leuchtet op b gam, 100 von dem Herrn, die g g Sohn aus Ja- kobs 11 haft mir 000 # der Mor- gen = 4 1 0.00 sü- ße Wur- zel Jeſ HE Stamm, mein Kö mein Herz # be TTS = = = stern, voll Gnad und Wahrheit |||$ tb Bekannt ums Jahr 1599. T# 10.00 fef nig und mein Bräu se! Du Davids 31 000$ sen, geve 100 00 lieb FOOD = ti8 lich, 9 b bbo 8 freund- lich, schön und herr- lich, = lich, groß und ehrlich, reich von Ga |||$ Coo ( Jesu, Hosianna, himmlisch Manna, Ø 2. O meine Perl und werte Kron, wahr Gottes und Mariens Sohn, DOO ein hochgeborner König! Du bist des Herzens schönste Blum, dein süßes Evangelium ist lauter Milch und Honig. Jesu, das wir essen, deiner kann ich nicht vergessen! ggg ben, Hoch und sehr prächtig 3. Geuß sehr tief in mein Herz hinein, o du mein Herr und Gott allein, die Flamme deiner Liebe; daß ich, o Herr, ein Gliedmaß bleib an deinem auserwählten Leib in frischem Lebenstriebe. In dir laß mir ohn Aufhören W sich vermehren Lieb und Freude, daß der Tod uns selbst nicht scheide. 000 00 000 vo poto 1 000 er = ha 11 tb 4. Von Gott kommt mir ein Freundenlicht, wenn du mit deinem Angesicht mich freundlich thust anblicken. ben. O Herr Jesu, mein trautes Gut, dein Wort, dein Geist, dein Leib und Blut mich innerlich erquicken! Tröst mich freundlich, hilf mir Armen aus Erbarmen, hilf in Gnaden! Auf dein Wort komm ich geladen. Heil mir: himmlich Leben wird er geben mir dort oben; ewig soll mein Herz ihn loben. 5. Herr Gott Vater, mein starker Held, du hast mich ewig vor der Welt in deinem Sohn geliebet; dein Sohn hat mich ihm selbst vertraut, er ist mein Freund, ich seine Braut, drum mich auch nichts betrübet. Heil mir, 47 48 6. Spielt unfrem Gott mit Saitenklang und laßt den süßesten Gesang ganz freudenreich erschallen, dem liebsten Jesu nur allein, dem wunderschönen Bräutgam mein zu Ehren und Gefallen. Singet, springet, jubilieret, triumphieret, dankt dem Herren, groß ist der König der Ehren. 9 cz 9: dir? g 1. Wie soll ich dich ब 00 Topp Zier! O to th DOLO 31. = T 00 Je su, 응 ㅇ o al= ler Welt ver lan Wie soll ich dich empfangen 2. ( Valet will ich dir geben.) em= pfan Oos छ A 6 Je= su, 000 7. Wie bin ich doch so herzlich froh, = 100 D ſe daß du, mein Freund, bist A und O, der Anfang und das Ende! Du wirst mich auch zu deinem Preis aufnehmen in das Paradeis, des klopf ich in die Hände. Amen, 10 Amen, komm, du schöne Freudenkrone, bleib nicht lange, deiner wart ich mit Verlangen! gen, und gen, DOTO ttb D 33 6000$ wie Melchior Teschner 1613. TOO be mei- ner 11 = 000 DO O Nicolai. gegn' ich See= len te mir selbst die Fackel ||$ th to oob 000 bei, da- mit, was dich # 00/$ A. Brede, Haus- Choralbuch. er= 5. Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Himmelszelt, als das geliebte Lieben, damit du alle Welt 2. Dein Zion streut dir Palmen und grüne Zweige hin; und ich will dir in Psalmen ermuntern meinen Sinn. Mein Herze soll dir grünen in stetem Lob und Preis, und deinem Namen dienen, so gut es kann und weiß. 3. Was hast du unterlassen zu meinem Trost und Freud? Als Leib und Seele saßen in ihrem größten Leid, als mir das Reich genommen, da Fried und Freude lacht, da bist du, mein Heil, kommen und hast mich froh gemacht. 4. Ich lag in schweren Banden, du kommst und machst mich los: ich stund in Spott und Schanden, du kommst und machst mich groß und hebst mich hoch zu Ehren, und schenkst mir großes Gut, das sich nicht läßt verzehren, wie irdisch Reichtum thut. in ihren tausend Plagen und großen Jammerslast, die kein Mund aus kann sagen, so fest umschlungen hast. po F gö = Søb pot b te mir fund und wis - # die eure Herzen labet und tröstet, steht allhier. 6. Das schreib dir in dein Herze, du herzbetrübtes Heer, bei denen Gram und Schmerze sich häuft je mehr und mehr; seid unverzagt, ihr habet die Hilfe vor der Thür, 7. Jhr dürft euch nicht bemühen noch sorgen Tag und Nacht, wie ihr ihn wollet ziehen mit eures Armes Macht; er kommt, er kommt mit Willen, send ist voller Lieb und Lust, all Angst und Not zu stillen, die ihm an euch bewußt. 8. Auch dürft ihr nicht erschrecken vor eurer Sündenschuld. Nein! Jesus will sie decken mit seiner Lieb und Huld. oftb Er kommt, er kommt den Sündern zum Trost und wahren Heil, schafft, daß bei Gottes Kindern verbleib ihr Erb und Teil. 9. Was fragt ihr nach dem Schreien der Feind und ihrer Tück? e dem wahrlich alle Feind auf Erden viel zu wenig zum Widerstande sind. Ihr Herr wird sie zerstreun in einem Augenblick. Er kommt, er kommt ein König, 10. Er kommt zum Weltgerichte, zum Fluch dem, der ihm flucht, mit Gnad und süßem Lichte dem, der ihn liebt und sucht. Ach komm, ach komm, o Sonne, und hol uns allzumal zum ewgen Licht und Wonne in deinen Freudensaal. P. Gerhard. 7 ſei. 60000 49 50 22 с Qvc 9: 2 b 1. Wer auf ihn to C ten T in th HD 0.00 32. Wer nur den lieben Gott läßt walten 2c. T nur tb al den lie ben ||$ to b EF le al= ler छ 玄 语 M = = 000 Al= ler= höchsten traut, der Not und teg zeit, den wird tb Hello tottb poto # DOD Gott läßt wal= ten und hof- fet == 000 er 000 T Traurig € o -6 TOOD す of$ wun= der pop = feit. = Neumark 1657. N 6 000 00/0 bar hat auf kei= nen Sand ge J 糖 Wer Gott, dem चं er= G # ZO hal= COO baut. Cott 2. Was helfen uns die schweren Sorgen? Was hilft uns unser Weh und Ach? Was hilft es, daß wir alle Morgen beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit. 3. Man halte nur ein wenig stille und sei doch in sich selbst vergnügt, wie unsers Gottes Gnadenwille, wie sein Allwissenheit es fügt; Gott, der uns ihm hat auserwählt, der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt. 4. Er fennt die rechten Freudenstunden, er weiß wohl, wann es nüßlich sei; wenn er uns nur hat treu erfunden und merket feine Heuchelei: so kommt Gott, eh wirs uns versehn, und lässet uns viel Guts geschehn. Do 5. Denk nicht in deiner Drangsalshitze, daß du von Gott verlassen seist, und daß Gott der im Schoße sitze, der sich mit stetem Glücke speist; die Folgezeit verändert viel und setzet jeglichem sein Ziel. 6. Es sind ja Gott sehr leichte Sachen, und ist dem Höchsten alles gleich, den Reichen klein und arm zu machen, den Armen aber groß und reich; Gott ist der rechte Wundermann, der bald erhöhn, bald stürzen kann. 7. Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu; denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verläßt er nicht. G. Neumart. 51 Buchdruckerei Julius Klinkhardt, Leipzig. Buchdruckerei Julius Klinkhardt, Leipzig. Inches 1 Centimetres Blue Haus- Choralbuch 1 44 2 3 4 Cyan 2 5 Eine Auswahl 110 111 +41,3 6 Farbkarte# 13 Green 8 Yellow 9 Red Albrecht greve, Königl. nusilector. Vierte Arf'age. 95 12 Preis M. 2.-. Raffel, Verlag von Otto Kuprion. 1887. 5 Magenta 13 14 6 15 White 16 17 7 3/ Color 18 19 B.I.G. Black 8