Gb 4611 Gb 4611 Juz 4 imkerasal 615 18 100 Hundert zwei-, dret- und vierstimmige Gefänge für die Hand der Kinder in katholischen Volksschulen. In Notenschrift bearbeitet und herausgegeben von I. P. Strobel, Lehrer an der obern Mädchenschule zu Gernsheim.. Erstes Heft. Preis 12 kr. Mit Genehmigung des Bischöflichen Ordinariats zu Mainz. Gernsheim, zu haben bei dem Verfaffer. 1842. Druck von Benjamin Krebs in Frankfurt am Main. Adam Fischer Dromersheim. 61548100 Bibliothok CIESSEN Univ.- Bibl. Gjessen Seiner Bischöflichen Gnaden dem Hochwürdigsten Herru Dr. Petrus Leopoldus. Kaiser, Bischof zu Mainz, Dem hohen Verehrer und Beförderer des Wahren und Guten in tiefster Ehrfurcht geweiht vom Verfaffer. Hochwürdigster Herr Bischof! Gnädiger Herr! Die Hochherzigkeit und auszeichnende Theilnahme, welche Eure Bischöflichen Gnaden stets an Religion und Gottes Sachebewähren, und die hochgeneigte Aufmerksamkeit, welche Hochdieselben jedem Beitrage zum Frommen und besseren Gedeihen der Schulen vergönnen, wirkt beglückend auf jedes Herz aller Gutgesinnten. Dieß erzeugte auch in mir die Aufforderung, Eurer Bischöflichen Gnaden diese für katholische Schulen bestimmte Liedersammlung als ein geringes Denkmal meiner ausgezeichnetsten Hochachtung ehrfurchtsvoll zu widmen. Möchten Hochdieselben sie einer huldreichen Aufnahme und schonenden Nachsicht würdigen! Mit diesem Wunsche unterzeichnet sich ehrfurchtsvoll Eurer Bischöflichen Gnaden gehorsamster Lehrer Johann Peter Strobel. Gernsheim am 4. September 1842. Approbation des Bischöflichen Ordinariats zu Mainz. Da die von Ihnen gesammelten in der Anlage wieder zurückgehenden Schulgesänge nichts enthalten, was der katholischen Glaubens- und Sittenlehre entgegen ist, vielmehr dazu geeignet sind, das religiös- sittliche Gefühl in den Kindern zu beleben und zu stärken; so ertheilen wir mit Vergnügen die unter dem 4. d. M. nachgesuchte Approbation. Zugleich eröffnen wir Ihnen im Auftrag Seiner Bischöflichen Gnaden, daß Hochdieselben die von Ihnen beabsichtigte Dedikation genehmigen. Mainz, am 8. Sept. 1842. F. Werner. A. Heffner. Vorwort. Meine lieben Kinder! hier übergebe ich Euch eine kleine Liedersammlung, welche mit Gott anfängt, weil Er unser Ziel und Ende, die Urquelle alles Guten ist. Singet, wie der fromme Hirtenknabe David, zum Lobe Gottes oft heilige Lieder aus reiner Brust; denn deß Menschen Kehle und Ohren sind nicht umsonst vom lieben Gott für den Gesang so weislich eingerichtet. Zudem ist der Gesang für Euch sehr nützlich und heilsam; er dient zur Gesundheit, stärkt die Lunge, übt die Stimme, macht eine angenehme Sprache, erweckt fröhliche Ee danken und gibt heiteren Muth. Gesang und Herzensfrieden " Wolle Gott uns Allen geben! "" O, dann ist die Erde schön! " In den Gründen, auf den Höh'n " Wacht und singt ein frohes Leben." Die Noten sind, weil sie durch ihre Lage oder Stelle die Tiefe und Höhe, und durch ihre Form die längere und fürzere Dauer der Töne bestimmen, für den Geſang 6 wie für jede andere Musik, die zweckmäßigsten Klangs zeichen, und deswegen wählte ich dieselben auch für Euch. So machet Euch denn mit der Notenschrift und mit dem richtigen Treffen der Töne recht bekannt; alsdann werdet ihr bei Singvereinen, Kirchenmusik 2c. 2c. Eure geübten Stimmen mit gutem Erfolge anwenden können. Lernen wir ja doch Alles, um es zu gebrauchen im Leben, und gerade deßhalb verdienen auch die Noten, wegen ihrer größern Unwendbarkeit für den Gesang, vor allen ans dern Bezeichnungen unstreitig den Vorzug. Möchte doch dieses kleine Geschenk als guter Saamen bei allen Kindern ein entsprechendes Erdreich finden, und sonst von Allen mit christlicher Liebe beurtheilt wers den! Das ist der innigste Wunsch und die Belohnung des Verfassers. eg hd f deh C cis I. Einleitende Uebungen. A. Namen der Noten. 10: 0 1/33 f # T C D8 c ces h b a as g ges f fes e es d des e. g a B. Werth der Noten, Pausen und Punkte. C cis d dis e eis f fis g gis a ais h his e cis c h bh e es e. *) Das# erhöht, das b erniedrigt um 12 Ton. Das löset die Verånderung raieder auf. Maxima. Longa Breve Ganze Halbe 14 8 Takte. 4 Takte 2 Takte 4/4 2/4 T h c d 1/64 6/4 3/4 3/32 2C. 2C. 7 7 -o- o- o g gis g 1/16 Triolen. 14 8 E Sextolen. 2/4. C. Taktarten. 3 D. Rhytmische Uebungen mit und ohne Pauſen. 5 3 H 2 *) Diese Uebungen lasse man erst mit den Namen der Noten, dann mit der Silbe la und zur weiteren Stimmbildung auch aus jeder andern Tonart singen. II. Zweistimmige Tonübungen mit unterlegtem Texte. Langsam. € Mit Ausdruck. € Mit Gott fang Kräftig. mf ist der schön- ste Lebenslauf. an, Etwas lebhaft. 1. Fromm, gut und rein mf Je- sum ehrt, thut, was er Langsam. Gott sieht dich Kind, 4. 2. Nur Eins ist Noth, Kind! lie= be Gott! 3. mit drei lehrt. 5. £ Gott hör' auf: dieß ODD f brum flieh die Sünd. j & del stein. : 3 ff 9 = Wer mf Mein Herz ist's Feu- er zeug, der Zun- der gu- ter Wils 10 рр dolc. le; schlågt Gott ein Fünk- lein drein, so brennt's und leucht's in Fül le. Ernst und Heiter. m f PT der Munter. 3 P S Wer rei- nes Herzens lebt Gemüthlich. 6. PP bestet Gott im Geist und in der Wahrheit an. 7. Die Zier- de der mf PT Un- fre Kindheit, un fre = muß sie seyn. Kindlich. und lebt auf Christi Bahn, Jugend ist 8. mf darf sich freu'n; auch die Freude selbst ist Tugend, aber 9. Unschuld und Tugend. F Ju- gend, un- ser W- ter Ats Geist soll ich auf dieser Er de S hei- lig H Р em: pfin- den den- ken, wollen thun, und im- mer, im- mer besser wer- den, im JJ 20 Gu- ten niemals müssig ruh'n. Flehend. b= 3 mf gut, Munter. mf P 10. Mein Herz ist ein Al- tar, Op= fer= gluth. der Priester mei- ne Seel', 11. mein Wille 12 F 11 3 Op= fer= die Lie- be Ein Mensch, der Gott ge- horcht, er wählt den be- sten = Р Theil. Ein Mensch, der Gott ver= läßt, ver- läßt sein eigen Heil. Andächtig. 12. mf Mein Leben ist ein Prüfungs stand, der Himmel # ist mein Vater land; ich ei le nach der& wigs 12 keit, Herr ma che mich da= zu be= reit. Froh. 13. ३. 4 X- men, 2 men. Krättig. 2 201= le= lu- ja, si ut Mäsig. Mit Ausdruck. ut ut ut re ut mi sol ut, ut mi ut fa 15. PPP= P T 201= le= lu- ja! ut fa la sol fa mi la ut mf freu'n; das Sin- gen fa re re ut 16. wird der Jugend nug- lich seyn, die ut sol ut re to Das Sin- gen ut re mi, das Sin- gen si la. 20= ut la mi fa men. ut si ut ut mi, la sol fa mi re sol la la si ut; das m ů- ber den Ge= sang sich ut. 7 Feierlich. Solo. III. Lieder vor dem Unterrichte. 17. Die Schule ein Tempel. m f ( Lehrer:) 1. Die Schule soll ein Tempel seyn, wo Kin- der sich der 2. Hier lernt ihr fromm und sit- tig seyn, und sammelt treulich ( Kinder) Tutti. 1. 2. P Herz den Tempel ehrt, wo uns der Leh- rer wir, von Dank ge- rührt, die Weisheit, die zum 事 Tu- gend weih'n und schd- ner Wis- sen- schaft. Kenntniß ein zum Nu- hen je= der Urt. PPPY P stårkt durch Got= tes Kraft. Her szen wohl ver= wahrt. Etwas langsam. 18. Bitte um Weisheit. ( Herr, un- ser Gott, wir bit= ten Dich Regie- re Du uns vå- ter= lich Gieb, daß sich uns= re Leh- rer freu'n, Laß ihren Un= ter richt ge= deih'n : # und um Tugend, frů= hen Jugend; haft zu sehen; Wohlser geh- en! dolc. Laß Dei- nen Se- gen O Va- ter, seg ne 2 mf 13 Ja un- ser Hier sammeln lie- bend lehrt, ges Schöpfer führt, im auf ihr HH um Weisheit in unserer uns tu- gendzu un- serm uns ruh'n, Bemüh'n, 14 nur das zu lieben und zu thun wenn sie zu Chri- sten uns er zieh'n, = foh= len. leh s ren. Gemüthlich. e P hin, wohnt, Zeit; F 1. Gott, Dei- ne Kinsder tre= ten 2. D 3. D, Leicht fliesend. 19. Gebetlied. Wor- te Sinn. Liebe lohnt. Herrlichkeit. Du, der in den Höh- en Ba- ter, wir ver- trau- en m.f E- van- ge li um! mf F was Du uns haft bes und uns die Tu- gend fie stammeln und sie be ten; kind- lich uns ver= steh- en, laß laß einst auch Dich uns schau- en, in Dei ner 3 20. Das Evangelium. dole. mit und Dir stets in Freuden zu Dir in den Tie- fen die ser 2 Wort aus Got- tes Munde! Wort vom Friedens- bun- de; Du kennst der wie Dei ne Quelle aller Freuden! Troft in 8¹ dich zu allen Lei- den! un ser höchster Ruhm! Dich will ich mit = H pp Freu- den hd- ren, will durch dich, Lebhaft. 8 mf Solo. 1. Nicht zur trågen 2. Niemals will ich 24 mir die Zeit. jung und klein Gott mich keh- ren. 21. Die frohe Thätigkeit. i Br Krafste und Verstand. ů ben Gott gab sie. 3 <> PPmf Fleiß nur ge= brauchen zeit sey der froh- en mf Dein Ge= heiß. nur ge= weiht J will durch dich, will durch Weichlichkeit müs- sig seyn, mf Ich empfing aus sei- ner Hand: je de Kraft, die Gott ver- lieh, € P Chor. Die fe Mei- ne 15 CO Da gab mein Schöpfer nein, ich will schon Tood Le ben im- mer will ich, Gott, durch Jugends gan- ze # Dir zum Preis; fo er füll' ich Thå- tig= keit, sey der Tusgend 16 Kräftig. mf 1. € mf 3. Munter. 3. Gott, Du un- sers Fleh- ens Vå- ter, Müt- ter, Pfleger, weit und breit, Obrigkeit Durch der 22. Der fromme Wunsch. mf Laut ruft zur Scheint doch die sie nicht Ruf zu mei- ne soll, stets thu zeit, weiht. zeit weiht. Nie ist mir Als wenn ich F mit ver un- fre Lehre Un- terricht, durch das Borbilds strahlend Licht. 23. Zuruf. ren? hd> eh a ren. Ru- he; = e. P Hd- rer! Lehrer, ich die Na- tur; Kre: a= tur selbst Ur- beit klein- ste doch so wohl im Sinn, nie im- mer thå- tig bin, und ein- ter Sorgfalt wachen, Ju- gend fromm zu machen, Nein, meine gan= ze Drum sey auch mei- ne Laß die Menschen Fürsten und die Nein, mei- ne sey ganz dem Drum sey auch der Arbeit und dem ganze regen mei- ne Jugend zeit, = Jugendzeit foll- te ih- ren sü- Ber was ich JugendFleiß ge= Ju- gendFleiß ge sen ganz dem der Arbeit f Etwas lebhaft. 1. # re- gen Fleiß ge= weiht und dem Fleiß ge= weiht. 2. m f An den Ring der Er- den- wel- ten Einst, wenn Gott uns wird ver= gel- ten, We sen, Himmels- kin- der, Glaube ist so Rei= ne : Uch! der se= lig, 1 P Geister welt. dol. Schleier fällt. Hei ter keit Freunde seyd; m f 24. Die Geisterwelt. Hån- de, ſeg- net, ů- ber Grab und Ei tel= keit daß ihr Gefühwoll. 1. 2. einst, wenn wir hin- u- ber= schweben daß euch un- ser Schicksal rüh- ret, 唔 #H PP uns zur Seite steht, un- fre mf fet= tet sich die dich- te wenn der schön durch ew'- ge daß ihr un- fre Brüder in der E- wig= keit. un- fre fromme Thräne seht. 25. Die Vorsehung Gottes. 17 rei- chen En- gel uns die stil- le Tugend lassen! Mein Glaube lebt: Gott kann mich nie ver= Und geh' ich oft auch ů- ber dü- stre Pfade, 2 18 ff Wenn auch der und strahlt in Sanft beweglich. - DOL Р ich za= ge nicht, ich ich za- ge nicht, ich 3 Hoffnung mei= ner dol. und wenn die rein- sten Freu- den mir er mich führt die Hand der Vorsicht und der F ATO d. leg= ter Un= ker Le= bens- nacht kein za= ge nicht. za= ge nicht. 26. Die gute Meinung. Zur Ehr' des Herrn, zu seinem Ruhm, Ge rei che stets mein from- mes Thun, : : Gott! Dich prei= sen. P P bricht, Licht, mei- ner See= te, Solo. Im Effen, Trin- ken, Gehn und und mein Stre 3 ben! SP PPP -F Ul- le- lu- ja! blaffen, f mf Stehn, Tutti durch Wa- chen, Schla- fen, Be- ten, Fleh'n, will ich, o Gnade, m fl zur Wohlfahrt mein Denken H 21- le- lu- ja! Mässig. C P 1. Mit Ehr- furcht, Folgsamkeit und Ruh 2. Gott, der Du 21- les siehst und hörst, 3 Es gleich mein Herz dem guten Feld, wo guten Leh- ren zu; sicht- bar bei uns wärst; Same Wur- zel hält; Kindlich. 27. Die Lernbegierde. Fleh'n, laß mich den scheu'n, und mei- nes lehrt, Dem fol= ge 28. Bitte um die 3 4 7 PV m m f 1. Nicht um ein eit= les 2. Um Weis- heit, die vom 3. Did) lie= ben, Gott! ift 4. D Geist der Wahrheit! 5. Gib mir Verstand und 6. Durch Got- tes= furcht er o ho= re Gott, mein kind- lich laß mich auch al= les Bd= ſe und was von Pflicht mein Lehrer 1 Leh- rer recht ver- steh'n. Leh- rers Freu- de seyn. ich das sey mir wer Gaben des heil. Geistes. 19 hör' ich nun wie, wenn Du gu= ter = hal= te FI ? ich, o Gott, zu Dir! Den Geist, den Vater! bit= te ich; um Weis- heit, thun, was Dir ge fällt, schafft ed= le recht, was mei= ne Pflicht: Du wah- ren Tu= gend- sinn; Gib al= ler Sün- de rein, und fleh' Gut der Zeit Himmel stammt, Se lig= keit, leh- re mich, Wissen: : 0 und was schaft, den mich von uns zur Se- ligdie das Herz ent= re 3u frieden= ra- theft mir, ich hd= re Muth zum Streit, zum Siege weih' mein Herz, ich bit- te 2* 20 keit Dein Sohn versprach, gib mir! flammt zur Lie= be gegen Dich! heit, als al= les Glück der Welt. Dich, wenn mein Ge= wis sen spricht. Kraft, wenn ich im Kam- pfe bin. Dich, Dir selbst zum Tem- pel ein! = IV. Lieder nach dem Unterrichte. 29. Danklied. Freudig. 6 mf 1. Schon sind die Morgenstun- den des 2. D Ge= ber al- ler Ga- ben! wir dol.¹ 3 schwunden, der Geist ward jett be lehrt. Mit fro- her Seele ha= ben, ein Danklied, Dir ge= weiht. Gern Dein Gebot zu Tutti bringen wir ů= ben, das unsern Dank und Gu- te nur zu Un- ter- richts verbrin- gen, was wir Solo a Tempo der unsre Kenntniß mehrt. ist wah- re Dank- bar= keit. PP fin- gen ritard. Dir, Gott lie- ben, das nur Etwas langsam. C m f 1. Gern, Vater, hd- rest 2. Ich dan ke, gu= ter 3. Ich will, stets meiner = Dank Dir te gu= oft Munter. brin- gen, Leh- ren, er= freu- en; kann, Dir jetzt ein hier mich heu= te Lust, nie Fleiß und 30. Gebetlied. seyn: hålt, seyn; mf Du es an, wenn Va= ter, Dir, für Pflicht be- wußt, die Menschen ein. nicht die Welt. Sa- chen freu'n. drum will ich auch, so Du in die ser die will ler= nen stets mit sin- gen. hö Lob- lied lie- Best = ren. Mü- he scheu- en. 31. Ordnung. D 나 PY mf 1. Hübsch or- dent- lich, hübsch or- dent- lich muß je- des Kind schon 2. Wer 21= les um sich wirft und schmeißt, nichts auf sich selber 3. Hübsch or- dent- lich, hübsch or- dent- lich muß man im Le- ben # A der Lie- der- li che schmeichelt sich bei zeigt einen niedern schwachen Geist, und so wird man oft sich über sich und 21 Kinder al= le Lehrer gut ich Schu- le neu= er kei= nem zie= ret ſei = ne 22 Mitleidig. 3 4 Р wie das A1= ten Heiter. 1. Dort fiel ein ar- mer 2. Mich dauert. die- ser 6 PP wie lach- ten sie! nein, wahrlich, nein! 32. Der Greis. 8 EL 7 P Sil- ber weiß, spot- ten kann, hin; geh'n, freu'n, Knie; und ach! die bd sen Knaben die, wie lach- ten sie seyn? Ist der wohl werth, einst alt zu seyn? Nein, wahrlich nein! al= ter Greis; gu= te Mann. mf mf 1. Die Stun- den wei- ser 2. Wenn wohl ge- nugt die 3. Der wird sich seiner und ihm versagt sein zit- ternd ist der wohl werth, jetzt jung zu 33. Der frohe Rückblick. sein Haupt war, Wer ei nes Р wohl uns, wenn wir sie den loh= net Ruh' im wird froh zu Gra- be F Leh- ren sind a= ber- mals da= Stunden des Tags vor- u- berJugend noch spåt im 21= ter nů- gen zu Herzen, dem geh- en, dann blei- benist der e= wig Ę dem Gewinn! 2= bend schön. lig seyn. se Kräftig. : € F m f A † † 1. Wie ist's im wei- ten Er den= thal so schön 2. Hehr ist der Blick in's heitre Himmel= blau, 34. Aufblick. all' den sü= ßen in hehrer die E'ges wird die einst die Kla- ge= 25 mit doch Wun- der= gaben; doch schö- ner ber Geister reichen, wo ů= 3 wo ist der Blick nach je- nen Höh'n, wo Ew'ges wird, Gråbern in der Sternen- au der einst die Klag- der= = Р wird See le la= ben. Wo Ew'ges stim- men schwei- gen! Dereinst die Kladie See- le la- ben! Wo Ew'ges wird die See= le ge- stimmen schweigen! Der einst die Kla- gestimmen 24 OTO la schwei Mässig. 2 : P 8 # 1. Au- gen- bli= cke 2. Auch die Schulzeit 3. Gott, der uns ge= ben! gen! 35. Flüchtigkeit der Zeit. nach ein= an= der kurze Zeit war stár- ke uns den Ruhig. b schwunden sind. stre- ben könnt! recht und gut! mf flie- hen, und die Stunden zie- hen flie- het, und das Kind dann sie- het, ge- ben die ses flücht'ge Le- ben, : f Wo- gen, Ta= ge bald ver= Bo- gen, wie des Stro- mes Ju- gend strebt nach Weisheit, Tu- gend, stre= bet, was ihr ler- nen, nim- mer uns ent= fer- nen, Herr von dem was gar ge= schwind. dol. Wie der Pfeil vom uns ver- gönnt! Drum in fri- scher jun- gen Muth, daß wir freu- dig 36. Die Vorzüge des Menschen. # m'f 1. O welch ein Glück, ein Mensch zu seyn! wer woll- te 2. Den Leib, o Gott! ver- dank ich Dir, Du gabst mir 3. Der Mensch ist's nur der re- den kann, sonst kein Ge4. O welch ein Glück, ein Mensch zu seyn! Dich), Va= ter 7 Gott nicht prei- sen? Wer des Berufs, ein Mensch zu seyn, nicht See le, Ver= stand, Vernunft, Ge- fühl mit ihr, durch = die se = schöpf auf Erden. will ich prei- sen; Der Mensch nur ruft Dich, Schöpfer an: die und des Berufs, ein Mensch zu seyn, mich wei= sen? wäh- le. ster- ben. wür- dig hier be= wei- sen. wür- dig sich er= die ich denk und See- le kann nicht Etwas munter. e mf 37. Reiner Sinn. 2. Rei- ner Sinn gibt rei-ne Hand, 2. Rei- ner Sinn gibt rei- nen Mund, 3 Rei- ner Sinn gibt rei- nen Blick, 4. Rei- ner Sinn ist rei- nes Herz; nicht wird nehmen, daß ein Mensch sich könn- te wa- gen, bd se Wor= te hei- tern blau- en, schö- nen Him= mel seinen Schlågen, al= le Pul= se M ehr bar hei- ßen mag, 186= lich ist und fein, Sinn macht frei und wahr führt ein rei= ner Sinn 25 P P die das Klein- ste der es nim- mer der stets in den wie durch's Herz mit müß- te schå- men, was nicht auszu sagen: nur was lås- set schau- en. Reiner sich bewegen, al- so rei- ne Hand greift nicht darnach. kann aus reinem Munde seyn. und das Au- ge hell und klar. dich zum sel'- gen Le= ben hin. 26 38. Mein Schutzengel. Langsam. e P Solo 1. Wenn Ver= suchung mich um= fan- gen, und die Noth zum 2. Wenn er 3. Und wenn mit den goldnen Schwingen, von dem Himmel sei- ne Ster- ne win- ken in die Nacht, die Kam- pfe zwingt, nie= der= steigt, mich um= droht, Solo. dolc. weil mein En- gel im- mer sicher wol- ken= to= ses Mässig. o, dann o, dann o, dann # mf Solo. 1. Hütet eu- re 2. Hütet eu= re Trost mir im= mer Mor= gen= will ich nicht er= ban- gen, muß der Sieg gelin gen, seh' ich nah' schon blin= ken, = Tutti. nicht er= ban- gen, weil mein En- gel Sieg ge lin- gen, immer si cher nah' schon blin- ken, wol- ken= 10= ses = 39. Mahnung. 3un- gen Au= gen! Oh= ren! 3. Hütet eu- re 4. Ohren, Augen, Zun- gen, bringt! leicht! roth! -F Tutti. F mf Univ.- Bibl. Giessen O, dann will ich O, dann muß der O, dann seh' ich Troft mir bringt. im= mer leicht! Mor- gen= roth! vor Be- lei- di- gun- gen; Blendung will nicht taugen, Oder seid ihr Tho- ren? hü- tet, lie- be Jun- gen dolc. laßt kein bo- ses Wort her- vor, laßt sie weg vom B- sen seh'n, laßt kein bô- ses Wort da- rein, lei= der wal- ten die= se drei 82 # Wort her- vor. Gu- te spåh'n, eu- re Pein. die- se drei. F Thor! Tutti Stoßt den Rie- gelſpåh'n, laßt sie weg vom Laßt kein bo- ses Wort da- rein, all= zu rasch und all= zu frei Pein. frei, Zun= gen! Uu= gen! Oh= ren! 3un- gen! # # stoßt den Rie- gel lehrt sie, nur das es ver- meh- ret all- zu rasch und mf vor das Thor, laßt kein bo- ses Bo- sen seh'n, lehrt sie, nur das es ver- meh- ret walten lei= der Vor Be- lei- di= gun- gen, Blendung will nicht tau- gen, Oder send ihr Tho- ren? Hů- tet lie= be Jun- gen, pp 27 HE vor das Gu= te eu- re all= zu hů- tet eure hů- tet eure hů-tet eure Ohren, Augen, 40. Schlußlied. Melodie: Nach Nr. 19. 1. Die Stunden sind auch heute uns wieder schnell entfloh'n; Doch Heil uns, uns erfreute dès Fleißes süßer Lohn! 2. O laßt uns unser Leben Gott und der Tugend weih'n! Dann wird auch unser Streben von Gott gesegnet seyn. 41. Danklied. Melodie: Nach Nr. 26. 1. Du führst uns, Gott, mit Vatertreu' auf allen unsern Wegen, Und Deine Huld ist täglich neu, und groß Dein Vatersegen. Dank sey, o Vater, Dank sey Dir für jeden Unterricht, Den wir auch heute hier empfingen. 28 2. Ach laß uns doch den Werth der Zeit gewissenhaft bedenken! Das ist die beste Dankbarkeit, daß wir den Geist hinlenken Zur Tugend, welche immer währt, die Jesus Christus uns Gelehrt und uns als Pflicht geboten. 42. Dank und Bitte. Langsam. Solo. lod P Feierlich. Dir, gu- ter 1. P Nr= beit hier ge lang! Solo Laß uns im håus- lich stil= len 2. ST Kreis, Tutti auch wirk- sam seyn mit ed= lem Fleiß. V. Lieder, die man vor oder nach dem Unterrichte singen kann. 43. Dasein Gottes. D Va= ter, Dir sey Dank, daß un- fre mf Tutti Die Welt ist da! wie Das in sich selbst be= Ein Tag thut es dem Die Him- mel prei- sen ( höch- stes We- sen! ihr ge geben? ist! ruft 2l= les. ( lehrt uns 21- le: F Р G # könnt' sie seyn, wenn nicht ein sigt das Sein, das Daseyn andern kund; Gott ist! Gott sei- nen Ruhm, das Vieh be# 1 Das Seyn der Din- ge ruft uns zu: Wenn Gott nicht wär' so wår' Nichts da, ritard. Es ist ein Gott, durch Ihn ist 201 TE PRE Ul- les d. de. wir und le= ben. Munter. 1. 2. Sei; dolc. frei! Höh'n. steh'n: 3 Er ge= bot; Nichts er= schuf! 44. Die Schöpfung. m f # der uns er= schuf! Ohn Ihn wär' les fern und nah, durch Ihn sind 4 Gott rief dem Nichts: Ver- schwin- de! Gebot der Schöpfung Dem tod- ten Klok: Empfin- de! den Wol- ken: han- get Noch ruft's mit lau- tem Schal- le aus Tie- fen und aus In einer Sprach', die Ul= le, selbst Kinder wohl verH a Tempo I p rief: Es ist ein Gott! fol get fei- nem Ruf! Und Ul= les ward und leb- te, wo, O dan- ket Gott, dem Baster, der pp 29 und stand und wallt', und wann, wie euch aus streb- te, und ist und blei bet Vater; d'rum 30 Gefühlpoll. 1. 2. mf C 1. 2. sind und le ben. schon gegeben. ger Be= le= ber; reicher Geber! Gott, un= endlich Wer zählt, was Du her Ich be te Dich mit Du gibst, was Niemand Etwas bewegt. 45. Die Allmacht Gottes. Wer die Geschöpf auf las= sen ganz, in ver= 7 Wel 3 Hel= fer. Der P ten? groß an Macht, vor- ge- bracht, Ehrfurcht an, ge- ben kann, Menschen wei- se. ? der Ull- wei- se. Sei- nem Bun- de seiner Stun- de. = al= le Wel- ten ist es, dem mein Auch bleibt Er, deß bin Mein Schick- sal de= cke Wer zäh- let der Ge= stir- ne Zahl? In je= der Ohnmacht, je= der Noth, 46. Die Allweisheit Gottes. durch den wir noch gibst und All= måch= ti= un= end- lich Berg und Thal? Wer Menschen, Thiere, Nacht und Tod, bist Du al- lein mein = û ber schaut, denkt Herz ver- traut; denn ich ge= wiß, Fin- ster- niß: nicht nach Er ist ge= treu in still wart' ich Р Er sest sein Biet sich, wie Er will, Verzieht sie auch; einst kommt sie doch, 1. und da Mässig. 2. Zwe- cke. prei- sen. 3 T E mf hat der We- ge im- mer viel zu jedem sei- ner werd' ich den All- wei- sen noch für den Ver= zug auch # Kein Mensch, kein Wie gů= tig Va= ter! Kein Dank, kein f Gott! Dein Se= gen, ren ih= We gen: Kinder Lie be. Wohlthuns Trie= be. 47. Die Allgütigkeit Gottes. F weit, Dank, 黄 国 als Dei- nes Dir ist es Le= al= les Du liebst, lie 2 ben. be, En gel Dei: ne welchem Lob- ge= F 31 = selbst er mißt, wie groß, o Weis- heit ist in al- len Keiner gleicht an seiner sang er reicht, Herr! Deines 3 dol. Gott! Dei- ne Gů= te reicht so Doch ist Dir's an= ge= nehmer 7 ms Reichs un end lich- keit, = so weit als mehr als Lob= ge fang, wenn ich, wie > f Uch! was sind wir, die und diesen Sinn mit Dei ne = wah- rer 32 Macht Freud Solo 1. 2. Mit Ausdruck. uns e= an mei- nen e Р wig ff auf Dei= ner durch Wohlthun 48. Die Heiligkeit und Gerechtigkeit. Heil zu ge 3 ben. Brů= dern ü: be. Bil- de seyn, kommen rein. ist an Dir! Tutti für und für. Welt her vorge= bracht, und Barm- her- zig= keit. und kein Heilig ist Dein ganzes We- sen, Ewig bist Du so ge- we= sen, Hei- lig sollen Dei- ne Kin- der, und so ähnlich Nie besteht vor Dir der Sün- der; denn Du Oh- ne Laß uns mf Bo- ses bleibst Du Dei- nem bist vollUnsehn der Per= so= nen nur, was recht ist ů= ben, mf rich- test Du, o Gott! ge= recht. Lohnst das Gu- te, strafft das e= wig al= les Un recht scheu'n; laß uns nur das Gu- te Bo- se, Du bist hei- lig und ge= recht. lieben, und Dir, Heil'ger! ähn- lich seyn. Sanft. 2 1. 1. е 2. mf 49. Die Allwissenheit Gottes. Was ich nur den ke, Gott, weißt Du; Du prüfest meine Du siehst es, wenn ich Gutes thu, Du siehst es, wenn ich Du hd- rest meinen Seuf- zern zu, daß Hil- fe mir erVoll Lie- be, Va- ter, zäh- lest Du, die Thränen, die ich See le. = le. feh scheine. weine. Nichts, nichts kann Deinem Aug' ent- flieh'n, vor Du siehst und wågest mei- nen Schmerz; Du Dir ist nichts ver= hörst mein heißes Würdevoll. Solo ITP bor- gen. Fle- hen, m J Dir ent- zieh'n; Dich laß ich für mich Trost mein Herz, und läßt mich Ret= tung Was un= = ne und sei Gott, der Du Herr Gott, den Und Niemand kann sich Du stårkst mit Dei- nem 50. Die Wahrhaftigkeit Gottes. for- gen. seh- en. Tutti fers Got- tes Wort ver- spricht, Drohung kann auch nicht selbst die Wahr- heit bist, kein Verstand er= mißt, 3 f das wird und um- fonst vors Du bist's zu Du Ursprung 34 muß gesche= hen, Solo ů= ber= ge= hen. dem ich sin= ge; al= ler Din= ge! der fest leuch- tet mst traut, Tutti kann der Wahr- haft'- ge Dir zu uns, zu Dei- nen 2 € P Mässig und ernst. dolc. Kann der, dem al= le Welt vers Nåhm' ich der Sucht' ich im dolc. Herr at le Wahr- heit kommt von ú ber Thal und g klůf- te ei= ne Solo PP auf ihn baut, Tutti so wie ein Mensch betrügen? uns, wenn wir ihr hol- des Licht nicht hindern. F. 51. Die Allgegenwart Gottes. P = lů gen? Solo Kann er den, Kindern;. und sie er: PP Mor- gen- rô- the Flü- gel und eil- te Him- mel, in der Höl- le, in Fel- senHü- gel, bis zu des fernsten Stelle, zu flieh'n von Deinem = Strand; språch ich: die Nacht soll mich be Verge- bens! in der Tie= fe ficht: TODO. Mee- res Un= ge= de- cken, des Meeres Gründen wird Deine 1. In mässiger Bewegung. 2. È Tiefe mich ver= ste= cken; so faß- te mich doch Gottes Hard. Gegenwart mich fin- den, die Fin- ster- niß ist vor Dir Licht. m f Solo. Wem wol- let Sein We- sen Gott ist ein Wer darf ohn' 32. Die Geistigkeit Gottes. # ihr Gott åhn- lich kannst du nicht er= grün- den, Geist, und Ihn Ehr- furcht vor an= be= ten Ihn tre= tenist er gleich, wer ist wie Er? wohnt im Licht, ein Geist ist Er. Geist und Wahrheit, das ist nah'n in seinem klaren Licht? Pflicht. # mals Gott ge= seh- en, uns vor. Ihm wandeln, gleich wir nach der fte han= Tutti. = hen. deln. F PT PE Tool PPT FF Kein Mensch hat je: Im Bei- ste laßt ob= gleich wir und nach der Tutti P PSP tåg= lich, ob= gleich wir tåg- lich Wahr- heit, und nach der Wahrheit bil- den? Wem Er im Ihm 3* 35 mf tåg- lich, obs Wahrheit, und 00 vor Ihm red- lich 36 Gemüthlich. 1. 2. 1. mf 2. pb mf Gott, Du bift von Nen= dert sich zu Erd und Him= mel Nur durch Dich kann herr= lich stets, was gro- Bes We- sen, wes sen. Du ge= Welt wird mich ver lassen; Hand wird mich um= fas- sen, 53. Die Ewigkeit Gottes. wie ein Kleid. größ- ten Noth Alässig. UL= les al= tert, Wenn in mei= ner f PP & wig= : keit, kei= ner Zeit; wird ver= geh'n, be= ich steh'n; F Wer Wenn Die Р wie ein Kleid. größ= ten Noth mf Der Herr ist Gott und ist ihm gleich, wer ich, o Schöpfer, Lie= be, die für 201= les 201 les wel- ket mit der mir das Uu- ge bricht im mit der Zeit. bricht im Tod. 54. Die Vollkommenheit Gottes. wenn in f kei= ner ist wie Deine 201= le Und Dein Du bleibst al= le Dei ne al tert : mei- ner 21- les wel- ket mir das Aug = ge Zeit. Tod. mehr; frohEr, fo Macht, die wacht, an ( lockt ihm, al= herr= lich so Weis- heit Dei- ner We be= tend ů= ber= le los soll, 1. # le From= men! voll= kom= men? groß, Sein Nam' ist groß! von 2. = ge, ge, = Hoch u- ber- steigt, Ein Gott und drei-, einst, mehr, Doch willst Du Dort soll ich er= chen Verstand. ganz Un ge mei= ne : steigt Dein heh- res We- sen drei- fach in Per so nen! einst Dich of fen= ba= ren mehr von Dir er= fah- ren, : F. un endlich grenzen= Be wundrung voll, nicht wie ich Dich er- he= ben = 55. Die Einheit und Dreifaltigkeit Gottes. Erhaben und kräftig. kannt. sicht. Pflicht. f Р in seinem gan- zen We sen. mein Gott, mein Herr und Va= ter. Er ist P F Der Herr ist weiß ich, so mff hoch über= steigt, Ein Gott und drei-, doch willst Du einst, dort soll ich mehr, 37 F $ 4 hoch überEin Gott und doch willst Du dort soll ich ff den schwa- chen mensch= lis vom En gel selbst nie von An- ge= sicht wenn ich hier ü : zu be PP P P P Wie dürft' ich, Staub, wie dürft' ich Staub, Drum laß mich Deins, brum laß mich Deins, 38 # mf : wie dürft' ich Staub, mich un- ter drum laß mich Deines Wor- tes TT Tie- fen, vol- len, mf 1. er 11 Glau- ben 2. 3. 4. Mit frohem Gefühl. PPPT T Gott Dei ne Tiefen, durch de- muth vol- len, : . P win- den, Gott Dei- ne Leh- ren, durch demuth= grün- den! eh= ren 56. Der Christabend. Vor Dir, du holdes In Dir erscheint uns « O sey ge- trost in und kommt ein armes m Gott Deine Tiesfen durch demuth= vol- len Him- mels- kind, Got- tes Heil, je= der Noth, Kind in Noth S dem Got- tes Dich lie- ben denn sieh, den vor dei= ne p En gel dienst- bar sind, fall' ich an betend nie der. ist der bcß= te Theil, Du Liebe oh- ne Glei- chen! liebsten Sohn hat Gott zum Heiland dir ge= ge: ben! Thür, sag' nicht:« helf Gott!» wollst sei- ner dich er= bar= men! 65 dolc. Und freu- e mit Ma= ti= a mich, und prei= se 3war spricht noch Dei ne nicht, doch sagt dein Auf ihn ver= trau' und Muth, was schlimm ist, Fühlst Du für Got- tes Dank, laß lieb- reich Lip- pe fas- se Lie- be Gefühlvoll. mit den En- geln Dich Jubel= lie= der. mil des Angesicht wie dem Rei- chen: macht er wie der gut; Er liebt dich wie sein Leben.» es bei Spiel und Trank an Deinem Herd er wår= men. e un= ser Bild, Huld ge- bar, uns ge- bar, mf Р 1. Ge- denk o Wel- ten- schöpfer mild, daß einst du annahmst 2. Du, die der Gna- de Mut- ter war und uns die ew'- ge 3. Dir Jesus, bringen Lob wir dar, Dir, den die Jungfrau Andächtig. P und fin- ge dem Ur- men un- fre Hül- le ster- bend nimm uns glei- ches Lob in mf 57. Deutsches Ave. 1. 2. 3. Р daß durch der Jungfrau keuschen Schoos, Dich vor'm bösen Feind be- schüß' uns hier dem Va- ter und dem Geist ge= weiht und sey 39 TF einst umschloß. auf zu Dir. = wig- keit. 58. Die frommen Hirten. Auf, auf ihr Hir- ten = Er schrecket und ent und dieß soll euch das auf dem Feld, die ihr zum Hü- ten segt euch nicht, da ei- nes Engels Zeichen seyn, ihr werd't ein kleines 40 dol seyd be- stellt; ver Un= ge= sicht, ihr Kinde- lein, dort las set eu= re Heili- gen er= ein- ge= wi- ckelt fin den: Ob- schon dieß = = E mf schon ist dun- kle Nacht, ver- las- set eu- re Schäfers Macht; groß kund' euch große Freud', die euch und Kind ist wahrer Gott, will sel- bes als lem Volk an= heut', der dennoch lei= den Noth all > mf = Glück sollt' euch bald wer- den, groß liebe Gott zu schi= cket; der Un= ge= mach em- pfin- den; all Echo. PT Heer- den! Auf, auf wenn bli- cket: Denn ich verTET F pp Kommt Hirten nicht verweilt! Kommt Hir- ten nicht verweilt! Nach 14-11 Glück sollt' euch bald werden! liebe Gott zu- schi- cket. Un= ge= mach em- pfin= den. Tutti mir zum Krippchen eilt. FPP Beth- le- hem, nach Bethle- hem, mit mir zum Krippchen eilt! Mit Echo. Freudig. 3 4 59. Die Kinder bei der Krippe. mf 1. Ihr Kin- der! ach 2. D seht in der 3. Da liegt es, ach 4. O beugt wie die 5. D be tet: Du 6. Was ge- ben wir 7. So nimm uns- re zur Krippe her seht hier bei des Maria und er= he= bet die was lei= dest Du Du be- stes, Du wir geben sie seht was in rein- li- chen red= li- chen freudig, ihr hier in der willst du von ma= che sie kom- met, ach kom- met doch all' Krip- pe im nächt- li- chen Stall, Kin- der! auf Heu und auf Stroh; Hir- ten, an be- tend die Knie, lie- bes, Du gött- li- ches Kind! Kin- der, was schenken wir Dir, Her- zen zum Opfer da= hin, = = kom- met in Beth- le- hems i P Stall! Und Lich- tes hell glån- zen- dem Strahl in Joseph betrach- ten es froh; die Hån- de und dan- ket, wie sie. Stimmt al= les für un se re Sünd'! Ach lieb- stes der Kin- der! dafür? Nichts ger- ne mit freu- di- gem Sinn. Und S die- ser hoch= hei= li= gen Windeln das himm- li- sche Hir- ten kni'n be= tend da Kinder! wer Krip- pe schon Schäßen, von hei- lig und Freu- de uns En- gel es C vor; doch sollt sich nicht freu'n? Stimmt Armuth und Noth, am Freuden der Welt; ein hei- lig wie Dein's und 41 Himmel für hol- der als Va ter im schd- ner und o= ben schwebt ju- belnd der freu- dig zum Ju- bel der Kreu- ze dort gar noch den Her- ze voll un- schuld al= mach' sie auf e- wig mit Dei- nem nur Eins. macht. sind. Chor. ein! Tod! Nacht der Kind, viel En ge- lein = Engel mit bit= te= ren lein Dir gefällt. 42 Sehr langsam. € Huld; schuld. PP O Kreuz, Du Hoffnung, sey ge grüßt! an dir hat DOO H m 84 Gott die Schuld ge- büßt. Ver- mehr' den ldsch' aus der 60. Das Kreuz. Gemüthlich und heiter. TOOL P Lösch' aus der Sünder Sün- den schuld. 61. Prüfungslied für kleine Kinder. Р C so lieb! Gib, lieber Gott! zur be= steh'n! Ihr Zeu- gen unsers Frommen Dei- ne Sün- der Sünden1. Will- kom- men Tag der Re- chenschaft, will- kom- men uns 2. Wir fleh- en dehmuths- voll zu Dir, laß uns heut gut Ler- nen frommen Trieb! ein in un# ser Fleh'n! Prüfung Kraft, zum Flei- ßes hier, stimmt Etwas lebhaft. fl 1. Jest brin- gen wir Dir Dank und Preis, Dir Vater un- sers 2. Bib uns zu jeder Wissen- schaft auch fer- ner Deinen 3. Reich ist des Le- bens Au- genblick an Folgen oh- ne dol. mf Le- bens; Dein Se- gen krön- te un- sern Fleiß; wir lernten Se- gen, und steh uns bei mit Dei- ner Kraft, auf al- len En- de. Gib doch, daß Jeder ihn zum Glück, zum Wohl der 62. Nach der Prüfung. nicht ver= ge- bens. un fern We- gen. Welt an- wen- de. Choralmässig. 63. Prüfungslieder für größere Kinder. 4 mf 1. O heil'- ger Geist! wir bit= ten Dich, 2. Laß uns vor Gott und O- brig- keit, FODO Tutti damit sich laß sie im 43 # G DQ Du uns vå- ter- lich Solo. Gib unsrer Prü- fung das Gedeih'n; die Gerechtigkeit. Ohd- re Dei- ner Kin- der Fleh'n; Solo. f re- gie- re stets ü- ben dol. 201= le mit uns freu'n! Gib unsrer Prüfung, Prů- fungswerk besteh'n! D hd- re Dei- ner, 1. gib unserer o hd= re Heiter. Solo. 2. da- mit sich laß sie im e Prüfung Dei- ner stun- den; pfunden. wandeln; han- deln. m das Gedeih'n; Kin- der Fleh'n; mf Tutti # 21= le, da- mit sich 2= le, mit uns freu'n! Prüfungs-, laß sie im Prüfungs- werk be= steh'n! 64. Nach der Prüfung. da- mit sich Al- le laß sie im PrüfungsP Dank- bar schließen wir auch heut', Va- ter un- sre PrüfungsWie viel Troft und Se- lig= keit haben wir auch heut' emJa, so lan- ge wir hier sind, wollen wir als Chri- sten Tåg- lich fromm und gut ge- sinnt, nur nach Je- su Leh= re A = Pflichten stets er fül- len! Dei- nen höhern Freu- den. Tutti. Hilf, daß wir nach Deinem Willen, un- fre Dann nimmst Du uns, wenn wir schei- den, auf zu Munter. 1. Laßt die Ton' er= klin- gen, 2. Fromm in Freude fin- gen, klin- get, 3. Klingt, ihr Lie- der, 65. Aufmuuterung zum Singen. F Mässig. muth; Klang, dar, dol. laßt uns fröhlich und so soll es klingen hort! in Freude fin- get dort wie hier! 66. Der Abschied. f it So wandle denn mit fe- stem Muthe dahin, wo Ruf und Mit Sesgen wirk auch dort das Gu- te, und ernte Dank, der Pflicht dich führt! dol. dir gebührt. Der Ewig gu- te ist mit dir, liebt dich als Bater decresc. cresc. 45 mf fin- gen, Sang gibt munt'res Blut. un ser Leben lang. : un- fre fro- he Schaar. im- mer wohl- ge= gibt gar schd- nen klin- get im- mer21 S Va- ter dort wie hier! Der E- wig- gu- te ist mit dir, liebt dich als 46 Munter. VI. mf 3 Heiter. g Lieder für den Jugendkreis. 67. Raum und Zeit. = 1. Raum und Zeit um schlie- ßen mich, 2. Raum was nur mein Blick er mißt, regt in Al= les 21- les, größ- te 3. Zeit, was mei- nem Blick ent 4. Doch wie groß ihr immer geh= e, si- Be, Flur, und wie es VPP spie- le, Alles bei- ße, dein ist hd- re, füh- le, wenn ich Deine Kreise, Dorf und vor'gen Ta- ge, und das jeg' ge Glück und Pla- ge, dein ist euch, es lichten die Beschreibung und Geschichten auch die ritard. a Tempo was ich sehe faf= sest Du in Ge- schick der er= faf= sen flieht, das seyd, wir ih= nen sich, 21- les regt in das, was ist. Dein ist Ul- les was geschieht. Dein ist l- les was ge= schieht. Dun- kel- heit. Auch die größte Dun- kel heit. 1. Kin- der, heu- te kommt ins 2. Grü- ne Hecken, bun te 3. Laßt uns ei- len, oh= ne 68. Einladung ins Freie. ih- nen sich. das was ist. Wei- te, denn die De- cken liebt ja Wei- len vor das = Luft ift je= des Thor zu F blau; frisch und Kind. Freude gehn. Laßt uns Au; sind;. stehn; F- F dol. auf der wenn sie wo die Leicht fliesend. 6 4. 5. heitter stehn die ha= ben gu= te spie- len dort im 1. Schau- e die Schöpfung, sie 2. Sie= he im Frühjahr die 3. grü- nen Au. flei- ßig sind. Bau- me stehn. 69. Frohsinn. spen- de Blů- the, Wenn in dem Sommer die Saa- ten hen Ge= nuß; pe ge= bar; lich ge= deih'n; fung zer- streut, zen mit Lust; mf Kräu- ter auf der Kna- ben wenn sie Küh- len, wo die Sie he im Herbst das Ver- blüh- en, : Jeg liches Grün an den Halmen PP F ist ja ein himmli- scher Kuß. wenn's der Allmächt'ge nicht war? die- sen die Kråf- te ver- leih'n? welche sonst schmückten die Zeit. strömen aus dankba- rer Brust.. B F- 7 47 NE grünen fleißig Baume # dolc. Alles was Menschen sie jen- det, Sa- ge, durch wen sie er= blühte, Können wohl menschliche Thaten, wie da die Blumen ver: glüh- en, heilige Lieder und Psalmen, Wonne und frowie sie die Knosherrlich und reichwie sich die Schöpfül- let die Herz 48 Freudig. b mf/ 1. Mein Dörfchen, o wie 2. Da schlågt im Mai die 3. Da spros- sen Blümchen 4. Da kennt man nicht der P Frieden mich; da lebt sich's gut, da lebt sich's froh, und nir- gends, Wasser- fall; da glei- tet fried- lich und ge= mach im Wiesengrüner Uu'; da würzt der Bäume Blü- then- duft, des Flie- dersGril- len- fang; da trübt nicht Spott, Betrug und Neid den Him- mel nir- gends lebt sichs so. grund der Sil- ber- bach. hauch die 2- bend- luft. der Zufrie- den- heit. Lebhaft. I. e 70. Das Dörfchen. IV. ist ein König. Mässig geschwind. lieb' ich dich; du wiegst in dei- nem Nach- ti- gall, da rauscht und tanzt der gelb und blau und weiß und roth auf Mo- de Zwang, nicht Lau- nen- spiel noch 2 Froh zu seyn, be darf man we= nig, und wer froh ist, = 71. Canon. II. III. 72. Arbeitsamkeit. süß, 1. Arbeit Le- ben macht das 2. Kräfte gab uns die Na= tur 3. Ur- beit 4. O, wer nur gibt fro- hen Muth woll- te nun wohl nicht macht es nie zur zu Beruf und und zu= friednen gern ge= schäfftig T Last: Pflicht, Sinn, seyn? Munter. III. P 8 der nur hat Be- kümmer- niß, der die Arbeit haßt. lee- re Müs- sig= gån- ger nur kla- gen, le- ben nicht. schafft im Körper ra- sches Blut, loh- net mit Gewinn. nicht sein Leben treu der Pflicht, Gott und Brüdern weih'n? 73. Canon. I. von der Arbeit Lebhaft und fröhlich. 3 m f Bim, bam, bim, bam. Horch! es singt der Glocke Ton IV. II. sü- ßem Lohn: Fei- er M a= bend! 74. Die Gesundheit. Ge- sun- de Glie- der, munt're Kräfte, o Gott! wie viel sind Wer taugt zu des Berufs Ge- schäfte, wenn Krankheit seinen die nicht werth! Fürwahr der Er- de größ- tes Gut Leib be schwert? = hei- trer Muth. 49 Gesundheit ist's und heit- rer Muth. Gesundheit ist's und 4 50 Munter. 2 4 bring' zu Innig. m f 1. D glück- lich, Fro- her Muth F Licht, saft, kann? Heiter. cb= 75. Canon. je= der Zeit I. e daß ich seh= en 2. Wenn dann mein Gott den Frühling 3. Und fühl der Gott ich" bet' Dich an, dolc. Blume Bal- fam- duft, grüne Flu- ren gehn. macht die Ur- beit gut: 76. Die fünf Sinne. f kann! mein gu- ter ruft, riech ich der Lüf te sanf- tes Weh'n, wenn wir durch C F al- les Thun mit Fröhlich- keit. P was man spricht. und daß ich hö= re im Herbst der Trau- be süße Kraft. Gott nur, o Gott, Dich bet' ich an! 77. Canon. Ar- beit macht dir III. Dir dank' ich für der und schmeck der Bienen Wer ist's, der uns dies F drum vollII. F fro-he Ta- ge; Trägheit wird dir IV. bald zur Pla- ge. Hast du Ur- beit- frisch da- ran! Son ne Honigge= ben Fleiß und Kunst liebt Je- der- mann. 78. Morgenlied. Melodie: Nach Nr. 70. 1. O Gott! nach einer sanften Nacht sind wir gesund vom Schlaf ers wacht, und unsre Lieben um uns her. Wir danken Dir, Allgütiger. 2. O. Du, der alles Gute gibt, uns seine Kinder, herzlich liebt; wir sind getroft bei Tag und Nacht, weil über uns Dein Auge wacht. 3. O sey mit uns auch diesen Tag, daß uns kein Uebel treffen mag! Hilf Du uns fromm und folgsam seyn, daß unsrer sich die Eltern freu'n. 79. Abendlied. Melodie: Nach Nro. 57. 1. Den füßen Schlaf erbitten wir, Du bester Vater, uns von Dir! Gib Deinen můden Kindern Ruh' indeß sie schlummern, wache Du! 2. Was gut ist, Vater, kommt von Dir! Des Guten viel empfingen wir: Nimm unser dankend Callen an für das, was Du an uns gethan! 3. Wir wollen Deine Kinder seyn, und stets es bleiben, und uns freu'n, daß Du, Gott, unser Bater bist, durch unsern Heiland, Jesum Christ. 80. Frühlingslied. Munter. 1. Die Luft ist blau, 2. Drum komme, wem 7 辦 Der Wiesen- grund die die- se Pracht bun: ter. Blů= the! # das Thal ist grün, der Lenz ge- fållt, ff Mai- en= glocken blüh'n, und Schlüssel- blumen sich der m f PP drun- ter. schönen Welt, und Got tes Va- ter= gü- te, 7 f ist schon so bunt, und malt sich her- ge= bracht, den Baum und Univ.- Bibl. Giessen 4* 51 die klei- nen und freu- e tåg- lich ſei- ne 52 Kindlich und innig. Solo. Tulti. mf 81. Naturfreude. 1. Schön ist die Na- tur! 2. 200= les was ich ſet', 3. O wie groß ist der, 4. See- le, preis ihn gern, Solo. Cebhaft dol. spricht! Es ist ein Gott! reich an schd- ner Pracht; und die Er- de hålt! freu' dich seiner Huld! Tutti. Er de Schoos tont: Es Werk des Herrn, 3eu- gen Sturm regiert und die denkt auch dein vol= ler 82. P Himmel, Wald und Flur schuf der Güt= ti= = ge, der des Him- mels Herr dei- nen Gott und Herrn, Von des Baumes Moos, Son- ne, Mond und Stern' Der die Wol- ken führt, 21= le Welt ist sein, aus der sind das Blik und Er ge ist ein Gott: Tont: Es ist ein Gott! seiner Macht. Zeu- gen sei- ner Macht. ganze Welt. Und die ganze Welt. Ba- ter- huld! Vol- ler Va- ter- huld! Mailied. F PL mf bun- ten 1. Es là- chelt aufs Neu', der fröh- li- che mai, im 2. In Wiesen und Flur, gibt uns die Na- tur die schönsten 3. Doch sollt' ich nicht den, der 21- les so schön er= schuf, erst mf fest- li- chen Klei- de!" Von Hd- hen und Thal, tönt ù- ber= Blumen zu pflücken. D'rum will ich mein Herz, durch froh- en in- nig er= he- ben? Durch Ju- bel ge= sang preis Ihn mein = ff all, die süße Stimme der Scherz, bei mun- tern Ge- sån- gen Dank, doch mehr mein künfti- ges Nicht zu schnell. gall- zum lein- die sagt- bleibt Freu- de. ent- zücken. Le ben. 83. Der frohe Spaziergang. mf 1. Singt, Kinder! beim Spa= zie- ren- geh'n die Fe- ste der Nas 2. Der Win- ter deck= te sie mit Schnee, es schwieg der Wassers 3. Mischt, Kinder! ih- rem Won- ne- klang' auch eu- ren Ju- bel 4. Nur der sey trau- rig des- sen Herz ihn bei sich selbst vers 1 Fröhlich. dol. P tur; wie groß ist Gott, und o, wie schön, ist's hier auf die= ser fall. Nun murmelt er im bun- ten Klee zum Lied der Nachtis ein; Gott schuf auch uns für den Gefang die Vd- gel nicht alklagt; der fro= he Sang, der heitre Scherz bleibt ewig ihm vers 7 Echopp #N Flur- ist's hier auf dieser Flur! Lied der Nach= ti- gall. V8- gel nicht al= lein. e= wig ihm ver= sagt. ge Ja 84. Canon. S 53 gen Noth sich wehrt. S Noth lehrt be- ten Ur- beit lehrt, wie man gegen, wie man 54 Bittend. 4 1. 2. 3. 4. 5. 85. Die Sänger in der Waldkapelle. mf Glorrei che Kó- ni- ginn, himmlische Frau, mil- de FürMutter der Gü- tig- keit, Mutter des Herrn! ů-ber die Glänzen- de Lili= e, Dorn! Quell' al- ler Pfor- te der Mutter in TF FF spre- che- rinn, rein- ste Jungfrau! Himmel weit leuchtender Stern! Glori e, Se ligkeits- born! Christen- heit furchtbar und mild! Hdl- le droht, fürchten wir nichts! se- li- ger Ruh', Führerinn Du, Gemüthlich. 4 Trösterinn Du, Schükerinn Du, se= li- gen Ruh', r Ros' ohne Selig- keit, Reinigkeits- schild! Schußwehr der To- desnoth, Mutter des Lichts! wenn uns die Р - P 1 86. Fürbitte. Wende, o wen de voll Wende, o : fte de= ste wei= se Wende, o mil Wende, o mach- ti= ge Wendest du führend zur mfi Dei- ne barm- her- zi- gen Augen uns zu! 1. Un- ter Deinen Schuß wir flieh'n heil'ge 2. Un- ter Deinen Schuß wir flieh'n unsre Solo. = FITI Gott- geFrau und sondern bå- re= rinn. Un- fre Bit- ten nicht ver- schmå- he, Mittle- rinn! Deinem Sch- ne uns empfehle, Deinem m f in Ge- fahr und Weh- e Tutti sei zu unsrer Hilf be- reit Soh- ne uns ver= måhle, Deinem Sohne stell uns vor Langsam. : Jungfrau hoch- ge= be ne deit! Jungfrau hochge= be- ne- deit. in der Aus- er wählten Chor! In der Auserwählten Chor. : 87. Der Freuden Rosenkranz. € # dol. m f 1. Der Freuden- Rosen- kranz strahlt schön im hellsten Glanz! MaVoll 2. Ma= 3. Sie 4. Als 5. - -F ri= a vor des Höchsten Thron em- pfing als Magd den Gottes = li sa- beth die Jungfrau mit dem Kindlein = De- muth war, den Welt- er= 18- ser uns ge= Ju- bel zu & ri= a, die voll trug das Kind zum Tempel hin, und opfert es mit heil'gem Ihr der liebe Sohn entschwand, im Tempel Sie Ihn wieder PP Sohn, o Freu- den- Ro- sen- kranz! geht. bar. Sinn. fand. 55 al 11 O, - 56 88. Der Schmerzen- Rosenkranz. Vorige Melodie. 1. Der Schmerzen- Rosenkranz strahlt schön im helsten Glanz! Entflammt von reiner Liebesgluth, schwist Jesus Christus für uns Blut. O, Schmerzen- Rosenkranz! 2. Der Schmerzen- Rosenkranz strahlt schön im hellsten Glanz! Zum Sühnungsopfer sich zu weih'n, ertrug Er selbst der Geißel Pein. O, Schmerzen- Rosenkranz! 3. Der Schmerzen- Rosenkranz strahlt schön im hellsten Glanz! Mit Dornen hat man Ihn gekrönt, als König spottend Ihn verhöhnt. O, Schmerzen- Rosenkranz! 4. Der Schmerzen- Rosenkranz strahlt schön im hellsten Glanz! Für unsre Sünden bleich und matt Er selbst das Kreuz getragen hat. D, Schmerzen- Rosenkranz! 5. Der Schmerzen- Rosenkranz strahlt schön im hellsten Glanz! Buleşt schlug man mit frechem Stolz, Ihn frevelnd noch an's Kreuzesholz. D, Schmerzen- Rosenkranz! 89. Der Sieges- Rosenkranz. Mel. Nach Nr. 87. 1. Der Sieges- Rosenkranz strahlt schön im hellsten Glanz! Den Tod der Heiland überwand, und glorreich aus dem Grab erstand. O, Sieges Rosenkranz! 2. Der Sieges- Rosenkranz strahlt schön im hellsten Glanz! Verklärt im hellsten Sonnenschein, zog Er in's Haus des Vaters ein. O, Sieges- Rosenkranz! 3. Der Sieges- Rosenkranz strahlt schön im hellsten Glanz! Doch ließ Er uns nicht lang verwaist, Er sandte uns den heil'gen Geist. O, Sieges- Rosenkranz! 4. Der Sieges- Rosenkranz strahlt schön im hellsten Glanz! Dann nahm Er nach vollbrachtem Lauf, die Jungfrau in den Himmel auf. O, Sieges Rosenkranz! 5. Der Sieges- Rosenkranz strahlt schön im hellsten Glanz! Von Jesu Chrifto selbst bekrångt, Thront nun Maria hell umglänzt. D, Sieges- Rosenkranz! Lebhaft. 90. Der Entschluß zum Guten. U 1. Gut sein laßt uns jung und alt, mf gut sein besser werden. Einige. mf Schuldios uns- re Jah- re, wandeln bis zur Bah- re! Hier ist die Alle. a Tempo. Heiter. 6 pp ritard. P T Hand, schlagt al- le ein, wir wollen gu- te Menschen seyn; dann E 2 gth 7 F. Р le- ben wir recht froh, froh, froh; dann le- ben wir recht froh! 2. Laßt uns Neid und Eigensinn, hier auf Erden meiden! Sie sind's, die im Leben, Mißvergnügen geben. Hier ist 2c. 3. Laßt uns unsre Eltern stets lieben und verehren! Auf des Lebens Wegen leitet uns ihr Segen. Hier ist 2c. 4. Laßt uns unsern Lehrern gern, ihre Müh' versüßen. Fleißig seyn, bescheiden, das bringt ihnen Freuden. Hier ist 2c. 5. Laßt uns unser junges Herz, gern der Freundschaft weihen. Fröhlich seyn in Ehren, das kann Niemand wehren. Hier ist zc. 6. Laßt uns auch im Mißgeschick, nicht verdrießlich werden. Gott prüft gern, die Seinen, ob sie's redlich meinen. Hier ist 2c. 7. Dann wird unter unserm Tritt manches Blümchen blühen. Und der Unschuld Freuden, werden uns begleiten. Hier ist 2c. 91. Die 4 Jahreszeiten. rei= 57 1. Wie schön ist der Wech- sel der Bei- ten, o Freunde im wandeln- den Jahr! dol. Wie herrliche Freu- den be= Pms's ten und bringen dem Menschen sie dar. 58 2. Der Frühling schenkt Wonne und Leben der wiedererwachten Natur; es grünen die Bäume, die Reben, die Saaten, die Wiesen, die Flur! Der Sommer mit heißeren Tagen, reift, was ihm der Frühling ges bar, und bringt, wenn ermattet wir klagen, sanft kühlende Früchte uns dar. 3. 4. Den legten, erfreulichen Segen gewährt uns die herbstliche Zeit: dann reift uns die Traube entgegen, das Herz zu erquicken bereit. 5 und schüttelt vom kalten, Gefieder der Winter uns Schnee auf die Flur, so schlägt uns sein Stürmen nicht nieder, sein Eislauf ergöget uns nur. 6. Drum lieb' ich den Wechsel der Zeiten, o Freunde, im wandelnden Jahr! Wie herrliche Freuden bereiten und bringen den Menschen sie dar. Mässig. b I. Das Wort wir sind zu III. Weis- heit aus. IV. 92. Canon. Ernst. I. € F. Wir seufzen vom Glück nicht viel her= aus. 93. Canon. frieden! macht -7-* Dir, Selbst- zu- frie- den= heit, III. F II. doch hie nie II. un- fre : den dir, sů= ße See- lenIV. ruh', eilt je- des Menschen Wunsch, eilt je- de Handlung zu. 94. Die Sorge für die Seele. Melodie: Nr. 43. 1. Nach meiner Seele Seligkeit laß, Herr, mich eifrig streben! Sollt' ich die mir verlieh'ne Beit in Sicherheit verleben: Wie würd' ich dann vor Dir besteh'n? Wer in Dein Reich wünscht einzugeh'n, muß reines Herzens werden. 59 2. Du rufft uns, Herr, zur Heiligung; drum laß auch hier auf Erden des Herzens wahre Besserung mein Hauptgeschäfte werden. Gib mir dazu die Lust, den Trieb; nichts sey mir je zu groß, zu lieb, es Dir nicht aufzuopfern. 95. Die katholische Kirche. Melodie: Nr. 26. 1. Dein Reich ist nicht von dieser Welt, kein Werk von Menschenkindern; drum kann auch keine Macht der Welt, den Sieg der Kirche hindern. Nein, Deine Kirche wanket nie; vergeblich wird sich wider sie die ganze Hölle waffnen! 2. Uns, Deine Christen, wolleft Du im wahren Glauben gründen; denn ausser ihm ist keine Ruh' noch Seelenheil zu finden! Bewahre uns vor Wergerniß, vor Irrthum, 3wietracht, Finsterniß, und vor dem Joch der Sünde! 96. Das heilige Land. Mel. Nr. 61 oder Nr. 83. 1. Sie sollen es nicht haben, des heil'gen Grabesland, ob sie's wie gier'ge Raben in ihrem Hort gebannt. 2. So lang' ein Pilger wallend im Büßer- Kleid noch geht, so lang' ein Ave schallend empor gen Himmel fleht. 3. Sie sollen es nicht haben, des heil'gen Grabes Land, so lang' sich Herzen laben an seiner Gnaden Pfand. 4. So lang' noch Ampeln leuchten, wo Jesus hat geruht, und sich noch Blicke feuchten, wo Er verströmt sein Blut. 5. Sie sollen es nicht haben, des heil'gen Grabes Land, so lang' ein Kreuz erhaben noch mahnt auf Jordans Strand. 6. So lang' noch währt die Kunde von jenem heil'gen Zug, der mit dem Kreuz im Bunde den Sieg nach Salem trug. 7. Sie sollen es nicht haben, dich, heil'gen Grabes Land, bis Welten långft begraben, die Zeit ihr Ende fand. 97. Fürbitte. Mässig. mf rein- ste Jungfrau! die den Sohn ge: boren der Ihn haben wir zum Vor- bild uns er : koren, wir F sieg- reich des Ver= der- bens Fesseln brach, ei- fern sei nem ho- hen Muster nach. I dol. R Obit- te Du für 60 uns, daß Gott uns stårke, des Heiland Leh- ren immer treu zu -BPPI seyn; 0 bitt' für uns, Langsam. 4 mf ii füh- ren in das Reich, in das Reich, in das Reich des Himmels ein! VII. Kirchenlieder. 98. Bei der heiligen Wandlung. P 1. Schweige, schwei- ge 2. Schweige al= ler 3. Schweige Lip- pe! dol. daß rei- che Tu- gend- wer- ke uns mf mf Er= den= trachten! Wün- sche Le- ben! En gel- lie- der dol. PP S F F Glau- ben an- ge= fachten Solo. Flammen, wer det rei= ne laß die Flügel stre- ben ſehnsuchtsvoll dem Op= fers weh'n schon in die Brust hier zum 2l= ta= re nie- der, A #f hei li- ger Lie= Triebe Tutti hei- li- ger Lie- be! se- gen Je- su ent- ge- gen! Je su ent ge Frieden! himmlischen Frieden! himm- lischen = Fries : Ihr vom See= le! flů- stern be! gen! = den! Choralmässig. e 1. Lie- be, die mit off- nem Herzen, 2. Lie- be, wel- che Blut und Leben 99. Jesus am Kreuze. ſpann- ten Urmen, hinge= ge- ben, P Solo. Liebe, die in Lie= be, leh- re Langsam. mf ff Chri- sten! be= tet Laßt den Glau- ben Р und mit aus- ge= für uns Sünder TOOL TOOT dies Geheimniß hier er= se- gen 1 100 TOOD al= le Welt um= fas- set hat! weihe un fre = = Her zen ein! größten Schmerzen du uns lie= ben, # PP und Er barmen Tutti für die årg- sten Fein- de bat! : thå- tig lie= ben: wohlthun, dulden und ver= zeih'n. : 100. Wandlungslied. ' mf noch um Gott und 61 Gna- de Menschen Topa r dolc. in dem Geist' der was der Sinn nicht De- muth an; faf fen kann. Solo. Die ses Denkmal sei- ner Lie- be, for- dert = uns= re Ge- gen- liebe. Tutti Preist im neuen Te- sta- ment, 62 euren Gott im Sa kra- ment, = F C Dur. F Dur. ment, Tutti. euren Gott im Sakrament! T 6 Dur. B Dur. D Dur. Es Dur. As Dur Solo. dolc. E. Die gebräuchlichsten Tonleitern. A moll. H 16 Preist im neu- en Te- staE moll. D moll. & moll. & Hmoll. C moll, F moll. F. Vom Ausdruck. ff fortissimo sehr stark; f- forte- stark; mf- mezzoforte- halbstark; p- piano- leife; pp- pianissimo- sehr leise; dol- dolce- angenehm. crescendo- wachsend; decrescendo abnehmend; ritardando3 Kleine Octave. verzögernd; - legato verbunden; Halt Ruhezeichen; 11: Wiederholung. D. C.- Da capo fang. Solo Gine Stimme. Tutti alle Stimmen. G. Die gebräuchlichsten Tonschlüssel. 1. Der Sopran- Schlüssel. Eingestrichene Octave. C ah cd Dreig. Octave. f. Kleine Octave. 1 Kleine Octave - 1 c d e f g a h - e f ga h - Staccato- abstoßend; von UnZweig. Octave. 2. Der Alt- Schlüssel. Eingestr.- Octave. c d e f g a cde 63 # defgah c d e f g á h cdefg. 3. Der Tenor- Schlüssel. Eingestr. Octave. g h Zweigestr. Octave. h C. Zweigestr. Octave. 164 F F Kleine Octave. Eingestrichene Octave. e de gah Dreigestr. Octave. Kontratöne. 4. Der Violin- Schlüssel HI ||$ cde cdefgah c d e f g a h Viergestr. FGAH Eingestr. Octave. 3weigestrichene Octave. fga h C+ 5. Der Bass- Schlüssel. Grosse Octave. a. H Kleine Octave. CDEFGAH c d e f ga h Gb 4611 Inches 1 Centimetres Blue 2 3 2 Cyan 5 1.4 6 17 3 Farbkarte# 13 Green 8 Yellow 19 10 Red 11 12 5 13 Magenta 14 ( O 6 15 White | 16 17 7 3/ Color 18 19 B.I.G. Black B