Gb 1030 37 Line Lorz Pilgerharfe oder Chriftlicher Glaube in Liedern für gemischten Chor. Bearbeitet von Samuel Hofer, + Lehrer in Niederwyl. Mit einem Anhang. Dritte vermehrte Auflage. Bafel, Verlag von C. F. Spittler. 1869. Gb 1030 Druck der Pilgermissions- Buchdruckerei auf St. Chrischona. Univ.- Bibl. Giessen Vorwort zur ersten Auflage. Von Gnade und Recht will ich singen, und dir, Herr, lobsagen. Pf. 101, 1. Vorliegende Liedersammlung umfaßt zum Theile Lieder, die vor einigen Jahren, um dem Bedürfnisse eines kleineren Kreises zu entsprechen, autographirt wurden. Die nur kleine Auflage aber war bald vergriffen, und weil vom damaligen Herausgeber, und zwar auch aus entfernteren Kreisen, eine zweite Auflage gewünscht wurde, so entschloß er sich, die Sammlung verbessert und vermehrt dem Drucke zu übergeben. Wenn nun auch ähnlicher Liederbücher schon mehrere vorhanden sind, darunter solche von musikalischem Werthe, so glaubt doch dieses Büchlein durch seine Selbstständigkeit und sorgfältige Bearbeitung sich berechtigt, neben jenen Anspruch auf Aufnahme machen zu dürfen. Von christlicher Gemeinschaft ausgehend, möchte es zunächst wieder bei solchen einkehren, doch dürfte auch ein Gesangverein, der bei besondern Veranlassungen geistliche Lieder fingt, hier passenden Stoff finden, und wo in einem Hause der geistliche Gesang daheim ist, da würde es auch gerne Hausgenosse werden. Dem Herrn Musikdirektor Peßold in Zofingen sagen wir für seine freundliche Bemühung einer Censur des Manuscripts unsern herzlichen Dank. IV Dem aber, der die Gabe des Gesangs uns geschenkt, mögen diese Lieder zu Lob und Preis in Vieler Herz und Mund beweget werden. Niederwyl im August 1863. Die Herausgeber. Vorwort zur zweiten und dritten Auflage. Unsere Pilgerharfe hat bei Gesangvereinen, Gemeinschaften und Familien gute Aufnahme gefunden und ist, gleich der ersten, auch die zweite vermehrte Auflage über Erwarten rasch abgegangen. Bei der zweiten Auflage blieben die Lieder und Melodien ganz dieselben, der Saß aber wurde durch die Güte des Herrn Musikdirektor Petzold an manchen Stellen verbessert und haben damit die laut gewordenen Wünsche ihre Befriedigung gefunden; deßhalb konnte diese dritte Auflage unverändert gedruckt werden. Wir hatten das Büchlein durch einen Anhang von 32 Liedern vermehrt, und dabei besonders die Gemeinschaften berücksichtigt; dießmal sind wir dem Wunsche eines größeren Kirchengesangchors, mit Beifügung von fünf weiteren Liedern, nachgekommen. Möge denn diese vergrößerte Pilgerharfe auf ihrer dritten Pilgerreise viele neue Freunde gewinnen und immer mehr zu Gottes Lob und zur Stärkung Seines Volkes beitragen. Basel im März 1869. Der Verleger. 9: ce 9: t 1. log Der Tag ist hin; mein Je- su, bei mir bleiJoachim Neander. 위 워 be! O Seelenlicht, der Sünden Nacht ver- treiple d ㅎㅎ 기 be! Geh auf in mir Glanz der Ge- rech- tig- teit! Erdd dd d d 8 -8 leuchte mich, ach Herr! denn es ist Zeit. 음 1 1 2 2. Lob, Preis und Dank sei dir, mein Gott, gesungen! Dir sei die Ehr', daß Alles wohl gelungen Nach deinem Rath, ob ich's gleich nicht versteh'; Du bist gerecht, es gehe, wie es geh'. 3. Nur eines ist, das mich empfindlich quälet: Beständigkeit im Guten mir noch fehlet; Das weißt du wohl, o Herzenskündiger, Ich strauchle noch wie ein Unmündiger. 4. Vergieb es, Herr, was mir sagt mein Gewissen: Welt, Teufel, Sünd' hat mich von dir gerissen. Es ist mir leid, ich stell' mich wieder ein; Da ist die Hand: Du mein und ich bin dein! 5. Israels Schutz, mein Hüter und mein Hirte Zu meinem Trost dein sieghaft Schwert umgürte! Bewahre mich durch deine große Macht, Wenn Belial nach meiner Seelen tracht't. 6. Du schlummerst nicht, wenn matte Glieder schlafen; Ach! laß die Seel' im Schlaf auch Gutes schaffen; O Lebenssonn', erquicke meinen Sinn! Dich laß ich nicht, mein Fels!- Der Tag ist hin! Joachim Neander. & ec 2. S. Hofer. Schaut die Mutter voller Schmerzen, Wie sie dibe ال الله الله الله 9: &# mit zer- riß'nem Her- zen Bei dem Kreuz des Sohnes T M$ DO ad de Zähren Bei dem Jammer sich erwehsteht! Schauet ih- re Trübfals- hi- te, WiedesSchwertes 言 50 ren, Der des Höchsten Sohn umfängt? tyø8 blut'ge Epi- te Tief durch ihre See le geht! £ F 2. Wessen Auge kann der 3. Für die Sünden seiner Brüder # # 1* Leidet er, daß seine Glieder Unnennbare Qual zerreißt. Für uns ruft er im Erblassen: Wie er mit gelaß'nem Muthe Todesmatt in seinem Blute An dem Holz des Fluches Und verathmet seinen Geist. hängt! Gott, mein Gott, ich bin verlaffen! 4 4. Laß, o Jesu, Quell' der Liebe, Deines Herzens heil'ge Triebe Strömen in mein Herz hinab! Andante. P 9 3 Laß mich dich mein Alles nennen, Ganz für dich in Liebe brennen, Der für mich sein Leben gab! Nach dem stabat mater" des Jakobus de Benedictis. 3. Gott le- bet noch; Seele, was verzagst du doch? Gottist P gut, der aus Er- bar- men Alle Hilf' auf Er- den thut, Der mit Macht und star- ken Ar- men Machet Al- les wohl und gut. mf Gott kann bes- ser, als wir mf 2. Gott lebet noch! Seele, was verzagst du doch? Bist du schwer mit Kreuz beladen, Nimm zu Gott nur deinen Lauf. Gott ist groß und reich von Gnaden, Hilft dem Schwachen gnädig auf. Gottes Gnade währet immer, cresc. den- ken, Al- le Noth zum Besten len- fen. Seele, so bea 21 cresc. 12 denke doch: Lebt doch unser Herr Gott noch! Seine Treu' vergehet nimmer. Seele, so bedenke doch: Lebt doch unser Herr Gott noch! 3. Gott lebet noch! Seele was verzagst du doch? Wenn dich deine Sünden fränken, Dein Verbrechen quält dich sehr, Komm' zu Gott: er wird versenken 6 Deine Sünden in das Meer. Mitten in der Angst der Höllen Kann er dich zufrieden stellen. Seele, so bedenke doch: Lebt doch unser Herr Gott noch! 4. Gott lebet noch! Seele, was verzagst du doch? Will dich alle Welt verlassen, Weißt du weder aus noch ein, Gott wird dennoch dich um faffen Und im Leiden bei dir sein. Gott ist's, der es herzlich meinet, Wo die Noth am größten scheinet. PRON mf mf DAT Seele, so bedenke doch: Lebt doch unser Herr Gott noch! 5. Gott lebet noch! Seele, was verzagst du doch? Mußt du schon geängstet wallen S 4. Auf der harten Dornenbahn, Es ist Gottes Wohlgefallen, Dich zu führen himmelan. Gott wird nach dem Jammerleben Friede, Freud' und Wonne geben. Seele, so bedenke doch: Lebt doch unser Herr Gott noch! J. F. Zihn. 313 F Ach, nach dei- ner Gna de trach- tet, 3. Walder. H Dürftet, ringt mein ban ges Herz! 2 --I Va- ter, JU siehst du, wie es schmachtet? Seine Thränen, £ O P feinen Schmerz? O du reicherQuell des Lebens! f مله · 6 · Ist mein Durst nach dir ver- gebens? Wo ist deiner Pod rdd mf 1 2 Gü te Spur? Ei- nenTropfen will ich nur! = 42 mf L ia yg= sa fe 7 2. Treuer Bater, gieb mir Gieb mir Thränen, um zu einen weinen; Tropfen deines Trostes nur! Hilf der bangen Kreatur! 8 Antwort meinen bangen Klagen Kannst du, wirst du nicht verfagen. Nahen mußt du dich zu mir! Nah' ich, Bater, mich zu dir! 3. Schweige nur! Nicht immer schweigen Wirst du, wenn ich schweige nicht. Gnädig wirst du wieder zeigen Dein erbarmend Angesicht. Suchen will ich, bis ich finde, Flehen bis ich dich empfinde, Bis du mir in Jesu Christ Licht und Kraft und Leben bist. 4. Scheinst du mich nicht anzublicken, Will ich doch nicht muthlos fein, Tiefer in den Staub mich bücken, Lauter nur nach dir zu schrei'n. Wenn mein Herz auch nichts empfindet, Wenn mir jeder Trost verschwindet, Andantino. b 5. Halt' ich mich noch an dein Wort, Fleh' ich doch im Dunkeln fort. 5. Wie? du Gott der Wahrheit solltest Mich zu deinen Füßen seh'n, Meine Thränen seh'n, und wolltest Ungerührt vorübergeh'n? Einen tiefbetrübten Armen, Einen Sünder ohn' Erbarmen Seh'n, und sein zermalmt Gebein Nicht mit deinem Trost erfreu'n? 9. Alles kannst du, Vater, aber Dieses, dieses kannst du nicht: Hart dich stellen kannst du, aber Hart sein, Bater, kannst du nicht! Wahrheit, nein, du kannst nicht lügen; Helfen, Gott, ist dein Vers gnügen! Wer dir glaubt, der ist versöhnt, Er wird siegen, wird gekrönt! J. E. Lavater. S. Hofer. be: Wenn ich in stil- ler Frü- he VomSchlummer auf- ge wacht, Blick' ich empor, und siehe des Morgensternes 19: 2 1} Pracht. Mit sanf- tem Glanz be= Gott ich dan- ke dir! geg- net Sein heitres Auge mir. So früh bin ich ge- seg- net! Mein 2. In Nacht und Schlum- Da man nicht schlummern mer liegen, fann. Das schufst du mir nicht an; O selig, wer zum Lichte Ein Licht ist aufgestiegen, Durchdrang aus seiner Nacht, 10 Und vor dem Angesichte Der ew'gen Sonne wacht. 3. Ich freue mich mit Thränen, Daß ich geboren bin; Mich zieht zu dir ein Sehnen, & cc 9 8 la # ₂ P Ringe recht, wenn Gottes Gna 22 Dich Liebe zu mir hin. Geh' auf nach Gram und Schmerzen, Und bleibe nimmer fern, Geh' auf in meinem Herzen, Du heller Morgenstern. Albert Knapp. 6. Choralbuch der Brüdergem.( 1784). 8 dded a Dichnunziehet und bekchrt, Daß dein Geist sich recht entte 2. Ringe, denn die Pfort' ist enge Und der Lebensweg ist schmal; ote e Von der Laft, die ihn beschwert! d 10 = de Hier bleibt alles im Gedränge, Was nicht zielt zum Himmels faal. 11 3. Kämpfe bis auf's Blut| 10. Laß dem Fleische nicht den Willen, Gieb der Luft den Zügel nicht. Willst du die Begierden stillen, So verlischt das Gnadenlicht. 11. Fleischesfreiheit macht die Seele und Leben, Dring' hinein in Gottes Reich; Will der Satan widerstreben, Werde weder matt noch weich. 4. Ringe, daß dein Eifer glühe, Und die erste Liebe dich Von der ganzen Welt abziehe; Halbe Liebe hält nicht Stich. 5. Ringe mit Gebet und Schreien, Halte damit feurig an; Laß dich keine Zeit gereuen, Wär's auch Tag und Nacht gethan. 6. Hast du dann die Perl' errungen, Denke ja nicht, daß du nun Alles Böse haft bezwungen, Das uns Schaden pflegt zu thun. 7. Nimm mit Furcht ja dei ner Seele, Deines Heils mit Zittern wahr; Hier in dieser Leibeshöhle Schwebst du täglich in Gefahr. 8. Halt' ja deine Krone feste, Halte männlich, was du hast. Recht beharren ist das beste, Rückfall wird zur schweren Last. 9. Laß dein Auge ja nicht gaffen Nach der schnöden Eitelkeit, Bleibe Tag und Nacht in Waffen, Fliehe träge Sicherheit. Kalt und sicher, frech und stolz. Frißt hinweg des Glaubens Dele, Läßt nichts als ein faules Holz. 12. Wahre Treu' führt mit der Sünde Bis in's Grab beständig Krieg, Richtet sich nach keinem Winde, Sucht in jedem Kampf den Sieg. 13. Wahre Treu' liebt Christi Wege, Steht beherzt auf ihrer Hut, Weiß von keiner Fleischespflege, Hält sich selber nichts zu gut. 14. Wahre Treu' kommt dem Getümmel Dieser Welt niemals zu nah: Ist ihr Schatz doch in dem Himmel, Drum ist auch ihr Herz allda. 15. Dieß bedenket wohl, ihr Streiter! Streitet recht und fürchtet euch! Geht doch alle Tage weiter, Bis ihr kommt in's Himmels reich. 16. Denkt bei jedem Augenblicke, Ob's vielleicht der letzte sei. 12 Bringt die Lampen in's Geschicke, Holt stets neues Del herbei. 17. Liegt nicht alle Welt im Bösen? Steht nicht Sodom in der Gluth? Seele, wer soll dich erlösen? Eilen, eilen ist hier gut! 18. Eile, wo du dich erretten Und nicht mit verderben willt; Mach' dich los von allen Dich zum Schauen Gottes Ketten, bringt. Fleuch als ein gejagtes Wild. Moderato. -94 7. 19. Lauf der Welt doch aus den Händen, Dring' in's stille Zoar ein. Eile, daß du mögst vollenden, Mache dich von allem rein. 20. Eile, zähle Tag' und Stunden, Bis dein Bräut'gam kommt und winkt, Und, wenn du nun überwunden, Joh. Jos. Winkler. Je sus nimmt die Sün- der an! = Welche von der rech- ten Bahn 4 doch dieß Trost- wort Allen, kehr- ten Weg ver- fallen. ta 鏡 Sa- get Auf verHier ist was fie H ret- ten kann: Je sus nimmt die Sün- der an! ddd. 2: 2. Wenn ein Schaf verloren ist, Suchet es ein treuer Hirte; Jesus, der uns nie vergißt, Suchet treulich das Verirrte, Daß es nicht verderben kann: Jesus nimmt die Sünder an. 3. Kommet Alle, kommet her, Kommet, ihr betrübten Sünder! Jesus rufet euch, und er Macht aus Sündern Gottes Kinder. Glaubt es doch und denkt daran: Jesus nimmt die Sünder an. 8 4. 3ch Betrübter komme hier Und bekenne meine Sünden: Laß, mein Heiland, mich bei dir Gnade und Vergebung finden; Daß dieß Wort mich trösten fann: 13 Jesus nimmt die Sünder an. 5. Ich bin ganz getroften Muths: Ob die Sünden blutroth wären, Müssen sie kraft deines Bluts Sich in Schneeweiß doch verkehren, Daß ich gläubig sprechen kann: Jesus nimmt die Sünder an. C. Neumeister. 8. Michael Gastarit. Herzlich lieb hab' ich dich, o Herr! Ich Die ganze Welt er- freut mich nicht, Nach 44 14 9 9: F 1 bitt', wollst sein nicht fern von mir Mit dei- ner Himmel, Er de frag'ich nicht, Wenn ich dich Eld 8 1 Hülf' und nur fann Gna ha = de! ben. of k 19 8 8 11 Und ob mir gleich mein 22 Her ze bricht, So bist du doch mein' Zu ver- sicht, T Mein Heil und mei- nes Herzens Trost, Der mich durch 2 & 9: 9: # sein Blut hat er- löst. Herr Jesu Christ! Mein ♫ ♫ D 7 laß mich nim- mer- mehr! 2. · 2 · ppp P Gott und Herr, mein Gott und Herr! In Schan- den O In diesem armen Leben. Damit ich's brauch' zum Lobe dein, Zum Nuß und Dienst des Nächsten mein, Wollst du mir Gnade geben! Behüt' mich, Herr, vor falscher Lehr'; 15 € 2. Es ist ja dein Geschenk| Des Satans Mord und Lügen und Gab', wehr'; Mein Leib und Seel' und In allem Kreuz erhalte mich, was ich hab' Auf daß ich's trag' geduldiglich! Herr Jesu Christ! Mein Herr und Gott, mein Herr und Gott! Tröst' meine Seel' in Todesnoth! 3. Ach, Herr, verleih, daß meinen Geist, 16 Wann einst dein Mund mich| Alsdann vomTod erwecke mich, sterben heißt, Dein Engel zu dir trage! Den Leib laß im Schlafkämmerlein Daß meine Augen sehen dich In aller Freud, o Gottes Sohn, Mein Heiland und mein Gnadenthron! Gar sanft, ohn' alle Qual und Pein, Ruh'n bis zum jüngsten Tage! Herr Jesu Christ! Erhöre mich, erhöre mich! Ich will dich preisen ewiglich! Martin Schalling. Andante. 9 # 4 9. dolce Val Sieh' ein wei- tes Tod ten feld dolce d S C. F. Baumann. dür- rer Tod- ten- bei- ne! t JJ Vol- ler Ach, kein Sonnenf ### strahl er- hellt Die- se Nacht mit frohem Scheine; H: mf 1 Hü- ter! ist die Nacht bald hin? Wird dein Morgen mf 12 fdad 12 bald er blüh'n? 2 9 2. Blick ich hin auf Israel,| Hie und da nur schwach erhellt; Ist noch Alles faft erstorben! Ach, dein Volt, Immanuel, Das du dir mit Blut erworben, Sieh, wie blind, wie fern von dir! Lichtesschimmer einzeln funkelt; Millionen sind noch fern Von dem Reiche meines Herrn! 5. D wann bricht der Frühling an Wie ein Schlachtfeld liegt es hier! Nach den langen Wintertagen? 3. Schau ich deine Christen- Herr, du bist es, der da kann heit, Zu den Todtenbeinen sagen: Die, Herr, deinen Namen trä-, Rauschet, regt und füget euch, Seid einleib für Gottes Reich!" 6. Herr, so sprich dein Lebens wort get, Ach, was seh' ich weit und breit? 17 Tausend Kräfte wild beweget, Wenige, die für dich glüh'n, Und in deinem Dienst sich müh'n. 4. Und die große Heidenwelt Ist noch finster und verdunkelt; Ueber alle Todtenbeine! Odem Gottes, wehe fort, Daß fich Alles neu vereine! Mache Alles wieder neu, Alles Alte geh' vorbei! Ch. H. Zeller. 2 18 Andante. 9 dolce 9 c 9 10. Du gu- ter Hirt auf 3i- ons dolce 1 1 康 Du treu- er Hei- land Jesu Christ, Pf Au- en, Boft. Der du dir Kirch' und Haus zu bau- en So wunders # 17 P treuund flei- ßig bist: Ach, trag uns auch zu dei- ner b P 爷爷 Heer- de, Sprich uns dein göttlich Le- ben ein, P mf H 9: Daß je- des bald dein Lämm- lein wer- de, Still, gläubig, heiter, keusch und rein. f 事 2. Hier liegen wir, wie Todtenbeine, Nichts hilft uns, als dein Lebenshauch! Wir sind ja nichts, als harte Steine, Rauh und untauglich zum Gebrauch, Bis daß uns deine Hand behauet Und liebend in die Arbeit nimmt, Und, wenn sie Gottes Tempel bauet, Auch uns den rechten Ort bestimmt. 3. D Lebenssonn', o Aug' voll Gnaden, Wann strahlt uns ganz dein sel'ger Schein? Ach, führ' uns stets auf Gottes Pfaden, 2* 19 20 Und laß uns ihm versöhnet sein! Dein Wort sei uns im Herzen kräftig, Dein hoher Name sei uns süß; Mach' uns in deinem Dienst geschäftig, Und steure allem Hinderniß! 4. Du bist das Haupt, wir deine Glieder, Du König von dem Himmelsheer! Wir preisen dich, wir singen Lieder, Owenn's nur reiner, besser wär'! Laß selbst dein Rauchwerk aufwärts steigen, Theil selbst des Geistes Gaben aus; Laß sich den Himmel zu uns neigen, Und nimm uns einst zu dir nach Haus! Adagio. 3 4 11. Hieronymus d'Annone. Fr. Silcher. In die Fer ne möcht ich ziehen, weit von meines 3 Va- ters Haus; Wo die Ber- ges- spi- ten glühen, Wo die fremden Blumen blü- hen, Ruh= te meine See- le aus, Ruh- te mei- ne Seele aus. ♪♪ 92 2. Hätt' ich Flügel, hätt' ich Flügel, Flög'ich auf zu meinem Stern, Ueber Meere, Thäler, Hügel, Sonder Schranke, sonder Zü gel Folgt ich immer meinemHerrn. 3. Still und selig mit Marien Ihm zu Füßen säß' ich da; Immer möcht' ich vor ihm tnieen, In mich seine Worte ziehen, Hätt' ihn immer lieb und nah'. 4. Doch er ist uns nicht genommen, Aufgefahren ist er nur; Herrlich will er wiederkommen, Und schon jetzt zu seinen From21 men Kommt er auf geheimer Spur. 14 5. Will mich denn zufrieden geben, Faffen mich in stillem Sinn, Al mein Denken, Sehnen, Streben, Meine Liebe und mein Leben Geb' ich meinem Freunde hin. 6. Seinen Schwestern, seinen Brüdern Will ich mich in Treue nah'n; An den Armen, an den Niedern Will ich dankend ihm erwies dern, Was er liebend mir gethan. 7. Einsterflingen andre Stunden Und das Herz nimmt andern Lauf: Erd' und Heimat ist verschwunden 22 In den sel'gen Liebeswunden Löset aller Schmerz fich auf. 8. Meine Seele, gleich der Taube, Die sich birgt im Felsenstein, Wird der Erde nicht zum Raube; In den Himmel dringt mein Glaube, Meine Lieb' und Sehnsucht ein. Maestoso. lakk C J cl ਸ Rist b 9. Dort ist Gnade, dort Erbarmen, Ew'ge Füll' und reiche Luft; Al' ihr Kranken, all' ihr Armen, Zum Genesen, zum Erwarmen Kommt an meines Heilands Brust! Mar v. Schenkendorf. 12. Du willst das ganze Herz; mein Herr, du sollst es 11 H Haydn. 4 21 haben! Ded' zu, was ich ge- lebt; mach' Al- les A neu in mir! Dein Frie- de sei mein Theil; du PI 9: 4 pb k müs- sest mich nur la- ben. Führ' mich, wie du es cresc. 23 90 willst; ich ü- ber- geb' mich dir! Führ'mich, wie cresc. du es willst; ich über geb' mich dir! 2. Laß mich zu deinem Preis auf dieser Erde leben, Gieb Glauben, Keuschheit, Muth, und ein getreues Herz! Dein theures Opferblut, dein göttliches Vergeben Sei meines Lebens Kraft, und zieh' mich himmelwärts! 3. Laß deiner Weisheit Licht mich gnadenvoll durchdringen! Sei du zu aller Zeit mein allerbester Rath! Verleih' mir deinen Geist, die reife Frucht zu bringen, Und was du mir versprichst, beweise mit der That! 4. Herr, sei mein Fels, mein Hort, mein Schuß in allen Fällen! Dein Wort fei mein Panier, dein Wille meine Luft! 24 Dein Wohlthun müffe mir die Luft der Welt vergällen! Es sei mir nichts, als du, in Noth und Tod bewußt! 5. Ich kann nichts ohne dich; leit mich mit Baterhänden Stärk' mich mit deinem Geist, nimm stündlich mich in Acht! Dein Lieben müsse mich auf's seligste vollenden! O Jefu, hilf, bis du mich zu dem Thron gebracht! 15 free b P Ruhm! P20 P 8 Je ho vah! Je= P E 13. 이동 Teinem Namen sei Eh- re, Macht und dddd fo P PP 3. K. Gerold. A- men! ho- vah! Je ho- vah! -6 U mf T 8 Amen! Bis einst der mf ♫ K Tem pel dieser d bp k N 22 cresc. Staub zer- fällt, soll in un- sern Hal Hei- lig, Heilig, dad cresc. 3 d dd T g Welt, auf dein Wort in abd · 6 · R - lig schal len. grid Heilig $ Hallelujah! Halle lu be 8 - len das S 24 jah! 트 C. G. Pfeffel. 25 A 26 *** 9 ** 9 14 Keh- re wie- der, feh- re wie Sin- te reu- ig bit- tend nie dich verloren haft! Herrn mit deiner Last! F Frech. darfst du kommen, Und wirst gnädig auf- gede # der, Der du der Vor dem Univ.- Bibl. Giessen 事 。 Wie du bist, fo d d nommen, Sieh, der Herr komt dirent- ge- gen, und sein eté 4 회 GE [ heilig Wort verspricht Dir Ver- ge- bung, Heil und d d d d 8 Se gen; Keh- re wie- der, ♫ 5 2. Kehre aus der Welt Zerstreuung In die Einsamkeit zurück, Wo in geistiger Erneuung Deiner harrt ein neues Glück, Wo fich bald die Stürme legen, Die das Herz so wild bewegen; Wo des heil'gen Geistes Mahnen Du mit stillem Beben hörst, Und von neuem zu den Fahnen Jefu Chrifti heilig schwörst. Jeg 3. Kehre wieder, irre Seele; Deines Gottes treues Herz Beut Vergebung deinem Fehle, Balsam für den Sündenschmerz Sieh' auf den, der voll Erbarmen Dir mit ausgestreckten Armen 27 zaud're nicht! Winket von dem Kreuzesstamme; Kehre wieder, fürchte nicht, Daß der Gnäd'ge dich verdamme, Dem sein Herz vor Liebe bricht. 4. Kehrewieder; neues Leben Trink' in seiner Liebeshuld; Bei dem Herrn ist viel Vergeben, Große Langmuth und Geduld. Faß' ein Herz zu seinem Her[ zen, zen, Er hat Trost für alle SchmerEr kann alle Wunden heilen, Macht von allem Aussaß rein, Darum kehre ohne Weilen Zu ihm um und bei ihm ein. 5. Kehre wieder, endlich kehre In der Liebe Heimat cin, 28 In die Fülle aus der Leere, In das Wesen aus dem Schein! Aus der Lüge in die Wahrheit, Aus dem Dunkel in die Klarheit, Aus dem Tode in das Leben, Allegretto. Solo. 6 19:26 924 Aus der Welt in's Himmelreich! Doch was Gott dir heut' will geben, Nimm auch heute- kehre gleich! C. J. P. Spitta. 15. In die Gemein- de tre 34 neu e Christen ein, lich ge lo ben, Dir 3 f ff ten Nun 8 Die fei er = e wig treu zu b 22 bp PCP fein. P stets zu P Chor. Sie na- hen deinem Throne, P HE Zu bit ten dich um Kraft, Im Le- ben dd fo 2 F 卡 Frie- den schafft. f 20 ü ben, Was Heil und dim. 2 dim. 29 2|| bp 2. O schenke ihnen Gnade, Zu halten ihren Bund Durch Thaten zu besiegeln, Was jetzt versprach ihr Mund. Wohlan! In Gottes Namen Geht nun die neue Bahn! Sein Geift sei euer Führer, Er leit' euch himmelan. 30 Andante. 9 9 8 16. Je- su Got- tes Sohn! Du wal- test heilig Malan. P a fern und nah Von deinem Himmelsthron. Du sprichst, so P f H cresc. FE steht es da! Hal- le- lu- jah! Hal- le- lu- jah! Hal- lef 福 cresc. *** lu- jah! Hal- le- lu- jah! Denn unser Gott bist du, Denn # un- serFelsund süße Ruh'! # # unser Gott bist du, Denn unserGott bist du, Und 112 ff р 2. Du Tilger uns'rer Schuld, Dein Friedensbund wird nicht vergeh'n, Und deine Gnad und Huld Wird ewiglich besteh'n. Hallelujah! Auf dich seh'n allezeit, Daraus fließt Kraft und Seligkeit. 3. Du heißest Zebaoth! Wir fürchten nicht der Feinde Truß Und ihre stolze Rott; Du bist der deinen Schutz! Hallelujah! Vor deinem Angesicht Besteht der sich're Sünder nicht! P 7 31 4. Du starter Siegesheld! Wir folgen deinem Siegeslauf Hinan durch Tod und Grab; Du wedst die Todten auf, Hallelujah! Krönft uns nach kurzem Streit Mit deiner Siegesherrlichkeit. 5. Auf dich vertrauen wir, Gott Bater, Sohn und heil'ger Geist; Du hilfft uns für und für; Dein Name sei gepreist! Hallelujah! Denn du bist unser Heil Und wir dein ewig Erb und Theil. Nach dem Französischen( aus bem, Chants chrétiens") von A. Siegfried. 32 dolce a He dolce an god he = be an, be 17. P feg zu 9: 2 éve vo an, S He be an, E 3. A. H. Dietrichsen. nen! he= be He the he be S F 5+ 2 > be an, · 9 · M an zu seg 14 8 4 Ep 7 nen! Was du, Herr, segnest, was du, Herr, segnest, das 12 2. 9: 2 ¤ 2 ist ge seg net Adagio. ⑤ 9€ e= wig- lich! 2° 無 ele gºº 2 ift ge= feg du, Herr, seg- nest, was du, Herr, seg- nest, das 1 dolce 1 - net -80 18. 2 2. 2 e wig lich! = 2 33 Was S. Hofer. + Hast du mich lieb? Simon Jo- han- na, höre, dolce 3 34 DeinHeiland fragt am SeeTi- be- ri as! Hast du mich = # lieb? Simon Jo- han- naschwöre! Doch eh duschwörest, 174 CE DE P sei- ne Fra- ge faß'; Er fragt so treu mit vä- ter- lichem # Mun- de, Sein heilig Aug' durchschaut dich bis zum ## Grunde; Simon Jo- han- na, wa- rum blickst so trüb? % T Hast du mich lieb? ។2. Hast du mich lieb? wohl hast du dich vermessen: Wenn Alle untreu werden, bleib ich treu! Und doch, und doch- haft deines Schwurs vergessen, Den Herrn verleugnet ohne Scham und Scheu! Ist das der Fels, den ich mir selbst erforen? Ist das der Petrus, der so hoch geschworen, Der sich mit Leib und Seele mir verschrieb? Hast du mich lieb? 35 3. Hast du mich lieb? ich will nicht mehr verlangen, Nur eines frag ich: hast mich wieder lieb? Komm, armes Kind, komm, trocne deine Wangen! Gieb mir die Hand, dein reuig Herze gieb! Zerstoß'nes Rohr, ich will dich nicht zerknicken! Berglimmend Docht, ich will dich nicht ersticken, Wenn glostend nur ein Fünklein übrig blieb! Hast du mich lieb? 4. Hast du mich lieb? ich hab's um dich verdienet, Mein Joch ist sanft und leicht ist meine Last; Hat dir nicht gute Weide stets gegrünet, Wo du dich meinem Stab vertrauet haft? 3* 36 Den Hirten, der vom Abgrund dich gerettet, Auf seine Schultern freundlich dich gebettet, Den in den Tod um dich die Liebe trieb Hast du mich lieb? — 5. Hast du mich lieb? so weide meine Schafe, Geretteter, sieh' da dein Retteramt; - O edle Buße, wonnevolle Strafe Dem Sünder, der von Dank und Liebe flammt; Du irrtest selbst, so suche die Verirrten, Du fand'st den Herrn, so führ' auch sie zum Hirten, Hüt' ihm die Heerde vor dem Seelendieb: Hast du mich lieb? 6. Hast du mich lieb, so weide meine Lämmer: Die Kleinen bind' ich dir zuerst auf's Herz, Sie geh'n noch zwischen Nacht und Licht im Dämmer; Führ' sie auf grünen Auen sonnenwärts! Hast du mich lieb, so liebe mich in diesen, Was du den Kleinen thust, ist mir erwiesen; Brennt nicht dein Herz von mütterlichem Trieb? Hast du mich lieb? 7. Hast du mich lieb? ein And'rer wird dich gürten Und führen, wohin Fleisch und Blut nicht will! Die Heerde wird man schlagen wie den Hirten: Simon Johanna, hältst du dann mir still? Die Liebe mögen Ströme nicht ersäufen, Die Liebe dürfen Flammen nicht ergreifen, Sie preist den Herrn noch unter'm Henfershieb: Hast du mich lieb? - 8. Hast du mich lieb? Du weißest alle Dinge, Du weißt, o Herr, was meiner Liebe fehlt, O daß dein himmlisch Feuer mich durchdringe, Dein Liebeshauch mein todtes Herz beseelt! Schreib' mir in's Herz die große Heilandsfrage, Und gieb, daß ich gebeugten Sinnes fage: Ich hab' dich oft betrübt; vergieb, vergieb, Ich hab' dich lieb! Karl Gerot. Adagio. 2 E PR dolce bb 19. $ Sieh! wie lieb- lich und wie fein Ists, wenn Brüder dolce 이 1 fried- lich sein, Wenn ihrThun einträchtig ist, Oh- ne Falsch heit, Trug und List! S. Hofer. 2. Wie der edle Balsam fließt, Und sich von dem Haupt ergießt Auf des Hohepriesters Kleid, Daß es duftet weit und breit. 3. Wie von Hermons Höh'n der Thau Niederfällt auf Zions Au, Also lieblich ist und schön Brüdereintracht anzuseh'n. - 37 4. Denn daselbst verheißt der Herr Reichen Segen mehr und mehr, Und es wird die arme Zeit Vorhof ew'ger Seligkeit. 5. Aber ach! wie ist die Lieb' So erloschen, daß kein Trieb Fast auf Erden wird gespürt, Der des Andern Herze rührt! 38 6. Jeder fast lebt für sich hin In der Welt nach seinem Sinn, Denkt an seinen Bruder nicht; Ach, wo bleibt die Liebespflicht? 7.DHerr Jesu Gottes Sohn, Schaue doch von deinem Thron! Schaue die Zerstörung an, Die kein Mensch verhindern kann! 8. Sammle, großer Menschenhirt, Alles, was sich hat verirrt! Laß in deinem Gnadenschein Alles ganz vereinigt sein. 9. Gieß den Balsam deiner Kraft, Der dem Herzen Leben schafft, Tief in unser Herz hinein; Strahl' in uns den Freudenschein! 10. Bind' zusammen Herz und Herz, Laß uns trennen keinen Schmerz; Heile selbst durch deine Hand Das zerriß'ne Bruderband. 11. So, wie Bater, Sohn und Geist Drei und doch nur Eines heißt Sei vereinigt ganz und gar Deine ganze Liebesschaar! 12. Was für Freude, was für Lust Wird uns da nicht sein bewußt! Was sie wünschet und begehrt, Wird von Gott ihr selbst gewährt. 13. Alles, was nun frank und wund, Wird mit Lob aus einem Mund Preisen Gottes Liebesmacht, Wann er All's in Eins gebracht. 14. Kraft, Lob, Ehr' und Herrlichkeit Sei dem Höchsten allezeit! Gott, der du dreieinig bist, Mach' uns Eins in Jesu Chrift! 20. d Ich will dich lie- ben mei- ne Stär Ich will dich lie- ben mit dem Wer S S te, te bb Ich will dich lie- ben mei- ne Zier; Und immer- wäh- ren- der Be= gier; Te E Herze bricht. 2 2. Ich will dich lieben, o mein Leben, Als meinen allerbesten Freund; Ich will dich lieben und erheben, So lange mich dein Glanz bescheint; Ich will mit reiner Liebesflamm' Dich lieben, Gottes Lamm. 3. Ach, daß ich dich so spät erkennet, Du hochgelobte Schönheit du, DO 39 will dich lie- ben, schönstes Licht, Bis mir das 4 Ich Und dich nicht eher mein genennet, Du höchstes Gut und wahre Ruh'! Es ist mir leid, ich bin betrübt, Daß ich so spät geliebt. 4. 3ch ging verirrt und war verblendet; Ich suchte dich und fand dich nicht; Ich hatte mich von dir gewendet Und liebte das geschaff'nelicht: 40 Nun aber ist's durch dich gescheh'n, Daß ich dich hab' erseh'n. 5. Ich danke dir, du wahre Sonne, Nichtstraucheln oder stillestehn; Erleuchte Leib und Seele ganz, Du starker Himmelsglanz. 7. Ich will dich lieben, meine Krone, Ich will dich lieben, meinen Gott, wonne, Daß du mich froh und frei ge-| Dich lieben auch bei Schmach macht; und Hohne Ich danke dir du heil'ger Mund: Dein Wort macht mich gesund. 6. Erhalte mich auf deinen Stegen,[ gehn. Und laß mich nicht mehr irre Daß mir dein Glanz hat Licht gebracht; Ich danke dir, du Himmels. fee 9 cc 9 # #d be O Laß meinen Fuß in deinen Wegen Und in der allergrößten Noth. Ich will dich lieben, schönstes Licht, Bis mir das Herze bricht. Scheffler. 21. da man dein gedenkt, dein Er bar- men senkt! 3 : Das ist eine selge Stun- de, Je su, Und sich recht von Her- zens- grun- de Tief in S. Hofer. R. H 222 Wahr- lich! nichts als Je- sum 89 fen- nen, Je- sum su- chen, finden, nennen, Das ers -6 Moderato. fe ť Tod 오오 -e2. Jesu, deine Gnadenquelle Fließt so gern in's Herz hinein. Deine Sonne scheinet helle! Denn du willst genossen sein. Und bei aller Segensfülle Ist dein Wunsch und ernster Wille, Daß man, weil dein Brünnlein voll, Unaufhörlich schöpfen soll. 8 -8fül- let uns- re Zeit Mit der höch- sten Se- lig- keit. C Dod 22. 41 3. Nun, so woll'st auch diese Stunde Du in uns'rer Mitte sein. In dem Herzen, in dem Munde Leb' und herrsche du allein. Laß uns deiner nie vergessen! Wie Maria still gesessen, Da sie deinen Mund gehört: Also mach' uns eingekehrt! E. G. Woltersdorf. Altes geiftl. Volkslied. 191 Herr, dich lieb ich, Herr, dich lieb ich, Ja, von Herzen 10 42 9 5 lieb ich dich! Nichts soll mich von dir ab- wen- den, Kein Geschöpf soll mich ver- blen- den! Ich will mich der EL Lust entschlagen, Nur damit ich recht kann sa- gen: Herr, dich lieb ich! Herr, dich lieb ich! Ja von Herzen lieb ich dich! 8 2. Herr, dich lieb' ich!:,: Ja, von Herzen lieb' ich dich! Mein' Gedanken, meine Sinnen, Meine Seufzer, mein Begin nen, Alles, was in mir sich findet, Dich zu lieben sich verbindet. Herr, dich lieb' ich!:,: Ja, von Herzen lieb' ich dich! 3. Herr, dich lieb' ich!:,: Ja, von Herzen lieb' ich dich! Wann du mir dein'n Trost entziehest, Wann du thust, als ob mich fliehest, Andante. dolce dolce 6 Wann d' mich durch ein Kreuz thuft fränken, Will ich doch bei mir gedenken: Herr, dich lieb' ich!:,: Ja, von Herzen lieb' ich dich! 4. Herr, dich lieb' ich!:,: Ja, von Herzen lieb' ich dich! Sollt' der Tod dann auf mich kommen, Will ich ihm sein' Müh' belohnen; Ja, wenn es kommt gar zum Brechen, Will ich ihm zum Truß noch sprechen: Herr, dich lieb' ich!:,: Ja, von Herzen lieb' ich dich! 23. 43 C. Abela. 3 Früh- ling, der die Welt verklärt, Wann er# 44 94 474 scheint dein Zeichen? Win- ter, der so lang gewährt, Wann wirst du ent- weichen? Längst be- deck- te 4 star- rer Frost Ein beschneit Ge- fil- de; Frühling, komm mit deinem Trost, Komm mit dei- ner Milde. 2. Rings der Nationen Kreis Harret auf dein Wehen, Bis die Blumen still und leis Aus dem Grab erstehen, Bis des Glaubens Baum erblüh' Und der Liebe Pflanze, Bis dein Tag die Erd' umzieh' Mit des Lebens Kranze; 3. Bis aus öden Wüstenei'n Noch ein Garten werde, Wo sich Beet' an Beete reih'n Auf der ganzen Erde, Süßer Duft von Berg undThal Auch zum Himmel steige, Und mit Gnaden ohne Zahl Gott herab sich neige. Con anima. 3 4 3 94 - 6: 45 4. Brich denn an, du sel'ges Licht, Ewig junger Morgen! Stell' uns hell vor's Angesicht Was im Grab verborgen! Wo zerstreut noch her und hin Kleine Gärten stehen; Laß die ganze Wüste blüh'n, Grünen Thal und Höhen! 5. Ach, wir harren mit Begier, Herr, bis durch dein Walten Ganze Völker bald vor dir Ihre Hände falten, Bis auf weitem Erdenrund Alle Götzen brechen, Amen zu dem Gnadenbund Alle Zungen sprechen! 24. : ह Mein Gott, wann soll ich schla- fen ein Und zu der Dolksmelodie. Ru- he kommen? Wann werd ich in den Chö- ren sein 46 b DerEngel und der Frommen? Wann komm ich zu der 9% 100 dan inc DE Vä- ter Schaar Hinauf zum gro- ßen Ju- beljahr? Herr, laß es bald geschehen! Herr, laß es bald geschehen! 2. Ach, soll noch nicht das ird'sche Haus Zerbrechen dieser Hütten? Darf aus dem Kerker nicht heraus Die Seele, die gestritten? Wann kömmt der Tod, der mein Gewinn? Wann geh' ich zu dem Vater hin? Herr, laß es bald geschehen! 3. Wann werd' ich für die Sterblichkeit Unsterblichkeit erlangen? Wann werd' ich nach dem Erdenstreit[ gen? Mit Himmelspalmen pranWann wird mein Geist ver klärt und rein, Die Glieder geistlich, himm lisch sein? Herr, laß es bald geschehen! 4. Wann giebst du mir die Herrlichkeit Des Lebens, mir, dem Sünder? Wann ist dem durst'gen Geist bereit Poco Allegro. fe 9 c 9 9: 2. Wo Got- tes Geist regie ret, Da ist 47 Das Erbtheil deiner Kinder? Wann seh' ich dich in deinem Licht G Von Angesicht zu Angesicht? Herr, laß es bald geschehen! 25. O · 6 = nägeli. f # Segens Land; Wo er die Menschen füh- ret, Wird des gläu big Gott er- fannt. Du, Geist desHerrn gibst D 48 Licht! Du, Geist desHerrn, gibstlicht! SchaffstRuhe für die dim. 4. 9: 9: P P fa See- len; zum Führer dich zu wählen Ist Weisheit, cresc. Ruhum und cresc. ♫ dim. 2: Pflicht. 9 2. Du gehst auf ihren Wegen| Weiht dir des Beters Mund Den Menschen liebreich nach, Verbreitest lauter Segen, Und hältst zur Tugend wach; Du lentest unsern Sinn, Dringst in des Herzens Tiefen, Wedst Sünderselbst, die schlieFührst sie zu Jesu hin.[ fen, 3. Du willst in unsern Leiden Ein Geist des Trostes sein, Erfüllst das Herz mit Freuden, Und lehrst den Unmuth scheu'n. Der frommen Andacht Lieder, Hallt's tief im Herzen wieder: Gott hält des Segens Bund. 4. Geist derHuld und Liebe, O Geist der Heiligkeit, Sent' in mich edle Triebe, Und mach mich schuldbefreit! Du hehrer Gottesgeist! Ja, du bist's, der mich lentet, Mir Kraft zum Guten schenket, Den Weg zum Himmel weist. Mudre. 34² 95 cc 2 CC 9: 4 £ 77 Eines wünsch ich mir vor al= lem Se lig läßts im Thrä- nen- thal fich 4 de An dern, Eine Epei- fe wan- dern, Wenn dieß Ei- ne gd 8 26. Choralb. der Brüdergem.( 1784). S p 49 früh und spät; mit uns geht: jf T -8 → Un- ver- rüdt auf ei- nen Mann zu schauen, Der mit didd 010 blut- gem Schweiß und To- des- grau- en Auf sein 1 4 50 14 Ant- lig nie- der- sant Und den Kelch des Vaters tranf. 筆 2. Ewig soll er mir vor Augen stehen, Wie er, als ein stilles Lamm, Dort so blutend und so bleich zu sehen, Hängend an des Kreuzes Stamm; Wie er dürstend rang um meine Seele, Daß sie ihm zu seinem Lohn nicht fehle, Und dann auch an mich gedacht, Als er rief: Es ist vollbracht! 3. Ja, mein Jesu, laß mich nie vergessen Meine Schuld, und deineHuld! Als ich in der Finsterniß geseffen Moderato. k 2 be P -6e Trugest du mit mir Geduld: Hattest längst nach deinem Schaf getrachtet, Eh' es auf des Hirten Ruf geachtet. Und mit theurem Lösegeld Mich erkauft von dieser Welt. 4. Ich bin dein!- sprich du darauf dein Amen! Treuster Jesu, du bist mein! Drücke deinen süßen Jesusnamen Brennend in mein Herz hinein! Mit dir Alles thun und Alles laffen, In dir leben und in dir erblaffen, Dieß sei bis zur letzten Stund Unser Wandel, unser Bund! A. Knapp. 27. Mr. le comte Delaborde. # Auf, las set uns denHerrn und seine Wunder P -2. Pp. 8 preisen, dd ## Laßt schallen daß sein Ruhm bis in die 7 P # 14 Himmel dringt; Wirstimmen fröhlich ein in je ne P P hehren Weisen, Die al- ler P 51 7 En gel Heer d ihm fingt, Die aller Engel Heer ihm singt. [ 2] bb 2. O, welche Wunder wirkt sein Wort nur und sein Wollen; Er, der Allmächt'ge, spricht, und allsofort geschieht's! 4* 52 Die Himmel, Erd' und Meer sind auf sein Wort entquollen So hehr und schön dem öden Nichts! 3. Die Welt und ihre Pracht fällt durch sein Wort in Trümmer, Wenn er in Herrlichkeit erscheinet zum Gericht. Doch seine Wahrheit, Macht und Recht, die wanken nimmer, Sein Friedensbund weicht ewig nicht. Nach dem Französischen( aus den Chants chrétiens"). Con abbandono. 4 54 9: 2 F. Lauterburg. # Der Herr ist mein getreuer Hirt, Mirwird kein Gutes な 28. 9: 2 mir nur Heil er wählen. feh- len; Der Hüt- ter, der nicht schläft noch irrt, Kann -P P # Er wei- det mich auf # 上 L grüner Au, Er spei- set mich vom Lebensthau Des R Gnade. S Gei- stes seiner Gnade, Des Geistes seisner 20 9: 2 2. Er führet mich zum reinen Quell, 53 Der mein Gemüth beglücket, Zum Wasser, welches frisch und hell, Denschwachen Muth erquidet. Er leitet mich auf rechter Bahn, Er nimmt sich meines Ganges H an Um seines Namens willen.:,: IE 3. Und ob ich wall' im finstern Thal, Fürcht ich doch keinen Schaden; Sein Auge wachet überall, Ich bin der Sorg' entladen. Sein Stab und Stecken trö sten mich, Auf seine Treu und Macht kann ich Gar ruhig mich verlassen.:,: 54 4. Du machst mir einen Tisch| 5. Ja, Gutes und Barmbereit Im Auge meiner Feinde, Verscheuchest Angst und Traurigkeit, Sprichst freundlich zu dem Freunde. Du falbst mein Haupt mit Del, du schenkst Mir voll den Becher ein, und lenkst[ nen.:,: Zum Himmel hin mein Sehfee PT P Ach um Trost ist Hilf mir be- ten, 9cc herzigkeit Wird lebenslang mir werden; Ich bleib im Haus des Herrn die Zeit, Die ich noch leb' auf Erden. Und ist des Lebens Wallfahrt aus, Dann trägt mich in sein Baterhaus Der Flügel treuer Liebe.:,: 3. Fr. Mayer. 29. mir so wa = ban ge! Jesu! chen, sie= gen! Meister, elp 3. H. Tscherlitky. + F Je su! ach wie lan- ge! laß dein Wert nicht liegen! It do Doch, ich weiß es, I dein Verweilen Ist nichts An- ders als 16 55 Eilen. Drum will ich nicht zag- haft sein, Denn du hörst geTES $ 21. É wiß mein Schrei'n. # ein 9: doch her zu mir, du Armer! Rufst du mir vom Gnaden- Ich bin Jesus, dein Erbar2. Kommt, ihr Sünder, eilt 3. Tritt zum Sohne; throne. mer. Schande, Weg mit eurem Trauerkleide, Weine nicht zu meiner Ich bin eure Kron und Freude, A und D, Anfang und Ende; Eilt in meine Gnadenhände. Gnade, Friede sei mit euch! Sünder sind mein Himmel reich. Sieh', ich löse deine Bande. Hör' doch auf, mein Kind, mit Klagen, Ich will dich in Himmel tragen; 36 Sieh', dein Jammer ist mein Schmerz, Glaub', ich hab' ein Mutterherz. 4. O du Retter meiner Seelen, Willst du denn auch mich erwählen? Ach, wie groß ist mein Verderben! Doch du schwörst, ich soll nicht sterben. Alle Sünder, die gekommen, Hast du liebreich aufgenommen. 9€ 9 Ja, dein Herz sehnt sich nach mir, Heiland, hilf, ich flieh' zu dir. Jele 5. Meister, führ' du meine Sache, Alles taugt nicht, das ich mache, Doch du weißt aus bösen Dingen Gutes selbst hervorzubringen. Herrlich führt dein Arm die Kriege In mir völlig aus zum Siege, Bis das Höllenheer erlegt, Bis mein Haupt die Krone trägt. 30. a g El Darfst du fürch- ten? Sieh amSteuer Uns- res g 88 S T Schiffes steht ein Mann, Dem wir un- aus 94 sprechlich theu- er, Der durchs Meer ** Das er uns HEALT -60 bringen kann Nach dem Lan- de, Nach dem Lande, à felbst für uns gewann. A 2. Nicht mehr konnten wir verweilen, Wo sich Satan offenbart; Gottes Wahrheit hieß uns eilen, Ob auch stürmisch sei die Fahrt; Wir verließen:,: Jedes Glück von fünd'ger Art. 3. Ist die Küste, wo wir landen, 57 p uns auch nur durch's Wort bekannt, Wird doch Hoffnung nicht zu Schanden Wenn sie festhält dieses Pfand. Freudig wagen:,: Wir, zu ruh'n in Jesu Hand. 4. Aufwärts, abwärts geht's im Wetter Auf der grausen Wogenbahn. 58 Doch wir siegen- denn der Retter Bleibt am Bord; Gefahr ist Wahn. Sturm und Wellen:,:[ than. Sind aufs Wort ihm unter 5. Muth, ihr Brüder! Muth! wir landen, Give 947 Jauchzen selig nach der Noth. Laßt die Wogen schäumen, branden; Einst gibts weder Sturm noch Tod. Horcht nur stille:,: Jesu freundlichem Gebot! Nach dem Englischen von Julius Köbner. 23 31. Was ist die Macht, was ist die Kraft, Des Christen لے لے S. Hofer. $ 12/ 2 stolze Rit- ter- schaft, DerSchild undSchirm und 4 PP Schmuck der Ehren, Die un- be- stoch- ne Wehr der لے لے dd F --81² 22 pp PP Wehren, In je- der Noth und Fahr der Hort? dd Ho Das ist das Wort, das fe- ste Wort. de € 2. Was kann wie ein zweischneidig Schwert, Das blinkend aus der Scheide fährt, Mark und Gebein im Hui zerschneiden? Die Geister und die Leiber scheiden? Was hat so freißlich scharfen Ort? Das ist das Wort, das feste Wort. 3. Was braust daher wie Windesbraut Und überdonnert Donners Laut? Was donnert in der Sünder Ohren, Gleich einem Schwur von Gott geschworen? Was ists, was durch die Seele bohrt? Das ist das Wort, das feste Wort. 59 4. Was säuselt wie ein Westenwind, Vom Frühlingshimmel sanft und lind? Was säuselt lieblich durch die Herzen, Ein Trost und Balsam aller Schmerzen? Was wehet alle Sorgen fort? Das ist das Wort, das feste Wort. 60 Andantino. 24 5. D Wort der Macht, o Wort der Kraft, Du, meines Herzens Ritterschaft, Wollst ewig in und bei mir bleiben, Durch Donner und durch Säuseln treiben Zum rechten Kampfe fort und fort, Mein starkes Wort, mein festes Wort! C. M. Arndt. 25 3 4 2 3 dolce 32. C. F. Baumann. mf Seg net uns zu guter Letzt Auch an S dolce mf dieses Jahres Ende! Seg- net fünftig, I seg net jetzt, ihr theu- ren Je- sus- hän- de! f *+ j Seg- net, daß an Leib und Seele Kei- nem 23 # 12 et was Gutes feh[ e! Maestoso. 6 8 2.Helft, wenn wir gefallensind, 3. Stehet uns in Allem bei, Helft uns, wieder aufzustehen! Lehret jedes Gottestind Treu den Weg des Himmels gehen,[ Segen Daß an Weisheit, Gnad und Wirauchtäglichwachsenmögen. 3hr getreuen Jesushände!. Und es werd uns wieder neu, Wie am Anfang, so am Ende: Jesu, dich das Herz umfahe! Bleib uns gnädig, bleib uns nahe! Chr. K. L. v. Pfeil. > P 2 33. 61 Op 8 Horch! wie die Schaar der En- gel singt! Horch! 2.PL 62 P 6 cresc. wie die Luft zusammenklingt! Sieh, wie da dro- ben cresc. P A Licht erglüht; Sieh, wie's den Erdkreis hell umzieht! End +++ Z: j+ f If - 2. Ob heller leuchte dieser So ruft der tausendfache Ton, Strahl, So preist er Gott und seinen Sohn. Ob heller töne der Choral, Wer sagt mir das? der Hirten Chor, Der ist auf einmal Aug und Ohr. 5. Und wie empor die Engel ziehn, Die Hirten in das Städtlein Da liegt der Fürst der Heldenfliehn; schaar In einer Krippe wunderbar. 6. Sie beugen sich, sie bes 3. Von Engelschaaren her erschallts, InHirten- Herzen wiederhallts: Dem droben in der Höh' fei Ehr! Auf Erden Friede wiederkehr! 4. Mit Wohlgefallen reich Und was die Heerschaar kund und mild gethan, Verkläre Gott sein Eben- Verkündigen sie weit und breit. bild!" Dewig schöne Weihnachtszeit! ten an, Adagio. 2 24 524 12 dolce 34. 63. Aus 3. G. Heinrichs Gefängen.. MAS 616 Liebes Kind, so zie he fort; En- gel dolce ge- he von der Erden! Es ist hier für dich kein Ort, Daß du mögest himmlisch wer- den; Gib der Welt nun gute Nacht, Weil dir Got- tes Himmel lacht.. 64 2. Kinder, die von dieser Welt| Schieden, sind zu Gott gekommen. Wessen Seele Gott gefällt, Die wird bald hinweggenom men. Keine Trübsal der empfind't, Wer da stirbet als ein Kind. 3. Kleine Kinder Engel sind, Kinder will der Himmel haben. Eltern lieben zwar ein Kind, Doch, weil Kinder Gottes Gaben, Sind am besten sie bedacht Bei Gott, der sie uns gebracht. 4. Jesus hat ja nicht allein Die Betagten kommen heißen; Kindlein, die unmündig sein, Und doch seinen Namenpreisen, mf 3-8 2 9:23 9: 5 :: mußt du ihm 2 Sã Werden auch mit ihm zugleich Siten in des Vaters Reich. 5. Dorten bist du auch nunmehr, Liebe Seele, bei den Engeln, Wo die Heil'gen, rein und hehr, Wissen nichts von Sündenmängeln. Was hier abgekürzt die Zeit, Giebt dir dort die Ewigkeit. 6. Droben in dem Vaterhaus Glänzt dein Bildniß uns von ferne. be Mit dem Herrn fang Al- les mfa = Dorthin wandern wir auch aus Täglich schwindet mehr die Ferne. Gute Nacht auf Wiedersehn! Gute Nacht zum Auferstehn! S. Bornmeister. 35. 4 2 Grobe. P an! Kindlich 2 P 2 A 2 희 ver- trau= en, Darfft auf = 8: 90 000$ ₂ 9 eigne Kraft nicht bauen. Demuth schützt vor Pf Solo PP pl. 1 ² an! 12 stol- zem Wahn; Mit dem Herrn fang Al= les Solo 3 - T ff Chor 8 PP 11: Mit dem Herrn fang Al- les an! Chor d 6 ff 2. Mit dem Herrn fang Alles an! Die sich ihn zum Führer wählen, Können nie das Ziel verfehlen; Sie nur gehn auf sich'rer Bahn: Mit dem Herrn fang Alles an!:,: 3. Mit dem Herrn fang Alles an! Muth wird dir der Helfer senden; Froh wirst du dein Werk vollenden; Denn es ist in Gott gethan: Mit dem Herrn fang Alles an!:,: 65 5 3 - 3 66 DR dolce 9:25 9:25 2₂² 36. Herr, da mich Rü- ste ich dolce d Ho a Nach der Arbeit bringt zur Ruh, Morgens Dir ein Dan- kes- opf er zu. D Joh. Schmidlin. die A- bend- stun- de mit Herz und Mun- de did FF ele 처음 2 8 rühm ich dei- ne Gnad', Jetzt kann ich des # $ 10 GE F A- bends spat Dei- ne Treu und Macht bes 2 CR SE pp S sin- gen, Und dir mein Dank- opf er brin- gen. Se 2 سلاماه F 2. 2. Herr, du hast mich überschüttet Heut mit Gütern ohne Zahl; Du hast Leib und Seel behütet Vor so manchem Unglücksfall. Deine Gnade, Macht und Treu Stand den ganzen Tag mir bei, Daß mir Alles wohl gelungen; Dir sei ewig Dank gesungen. 3. Zähle nicht, was ich gefehlet, Schreib mir nicht die Sünden an; Aengstlich es mein Herze quälet, Wo es nicht nach Pflicht gethan. Wie bei Nacht des Tages Schein, Also laß begraben sein Alle meine Schwachheitssünden, Die sich stets noch an mir finden. 4. Laß, Herr, deine Engelschaaren Mich in dieser finstern Nacht Kräftig schützen und bewahren Vor des Teufels List und Macht. Nimm mein Haus und Hof in Hut Vor Gefahr der Fluth und Glut, Wende alles ab in Gnaden, Was mir immer möchte schaden. 5. Nun, so leg ich mich denn nieder, Und befehl in Demuth dir Mich, und meine müden Glieder; Wache du und bleib bei mir! 67 5* G 68 Adagio. Mach indessen mich bereit Auf die Nacht, die nicht mehr weit, Daß ich mög' bereitet gehen Zu dem sel'gen Auferstehen. Christen, wenn das Kreuz uns Die Geduld und Hoffnung Ḥ J E 37. wir die lange kurze Zeit; & wig- keit. = 7 of fen baren S = drü- det, Rechnen bli det Auf die E Volksweise. O was wird sich 用 An dem Ziel von uns rer 3 1 Bahn! Denn man wird noch mehr erfahren, Als der -12-12 Pilgrim faj sen kann. 2 2. Alle Ehre ist nur wenig, Wenn man das dagegen stellt, Daß der Ewigkeiten König Uns für seine Kinder hält. Nichts ist, das dem Erbgut gleiche, Das wir finden in dem Licht, Fürsten erben hier wohl Reiche, Doch die sind der Himmel nicht. 69 3. Seht auf Ahasveros Schlöffer, Die der beste Wein getränkt! Weidet nicht das Lamm uns beffer, Das uns Lebenswaffer schenkt? Wenn anSalomos Geschmeide Auch der Lilien Schönheit wär, Dennoch wär die weiße Seide Jener Heiligen noch mehr. 4. Unsre Brüder, die einst glaubten, Mögen uns ein Beispiel sein; Denn sie ließen sich enthaupten, Schliefen unter Steinen ein. Dieses fassen wir zu Herzen, Wie das Wort uns glauben lehrt,[ Schmerzen, Daß kein Spott und keine Noch ein Beilstreich Kronen werth! Phil. Friedr. Hiller. 70 Soli p 90 Auf, o See- le, laß dein Trauern! Ewig Soli dei- ner 38. 8 -008 ZE soll dein Wohlfein dau ern; Je- sus nimmt sich 44 Tutti f Soli p Tutti mf T Tutti an. Nichts darf sich an Je- sum Soli P d élé T · 6 · E 12 wa gen! Laß dein Kümmern, laß dein Tutti f N За Tutti P Tutti Soli 처음 密 T Was ist, das dir scha- den kann? f gen! Was ist, das dir scha- den kann? Soli dr e 2. Jesus kennet deine Schmerzen, Jesus trägt dich auf dem Herzen, Jesus bittet stets für dich; Jesus läßt sich dich nicht rauben; Seinem Worte darfst du glauben; Er nimmt deine Last auf sich. -1 3. Fang nur einmal an zu loben Fürs Bergang'ne, für die Proben Seiner ewigfesten Treu! Laß nur jetzt dein banges Flehen; Preise, was für dich geschehen; Seine Güt ist täglich neu. 71 4. Endlich wirst du den erblicken, Der dein Herz weiß zu erquicken, Der dich ein zur Ruhe führt. Endlich kommt der frohe Morgen, Da dich, frei von Noth und Sorgen, Die verheiß'ne Krone ziert. 8 72 Maestoso. 3 943 9: 39. Bortniansky. Ich be- te an die Macht der Lie- be, die sich in · 0 14 Je su offenbart; Ich geb mich hin dem frei- en T 2 H Trie- be Womit ich Wurm ge lie= bet ward. Ich I will, an- statt an mich zu den- ken, Ins Meer der 9 Lie- be mich ver fen S ten. 8 P 2. Wie bist du mir so hoch gewogen, Und wie verlangt dein Herz nach mir! Durch Liebe sanft und stark gezogen, Neigt sich mein Alles auch zu dir. Du theure Liebe, gutes Wesen, Du hast mich, ich hab' dich erlesen. 3. Ich fühl's, du bist's, ich muß dich haben, Ich fühl's, ich muß für dich nur sein; Nicht im Geschöpf, nicht in den Gaben, Mein Leben ist in dir allein. Hier ist die Ruh, hier ist Vergnügen; Drum folg' ich deinen sel'gen Zügen. 4. Dein ewig ist mein Herz und Leben, Erlöser, du, mein einzig Gut! Du haft für mich dich hingegeben, Zum Heil durch dein Erlösungsblut! Du Heil des schweren, tiefen Falles, Für dich ist ewig Herz und Alles.- 5. Ich liebt' und lebte recht im Zwange, Als ich mir lebte ohne dich. Ich wollte dich nicht, ach, so lange! Doch liebtest du und suchtest mich. Owenn doch dieß der Sünder wüßte, Sein Herz doch bald dich lieben müßte! 73 6. O Jesu, daß dein Name bliebe Im Geist mir, drück' ihn tief hinein! Laß deine süße Jesusliebe In Herz und Sinn gepräget sein! 53 74 In Wort und Werk, in allem Wesen Sei Jesus und sonst nichts zu lesen. 7. In deinem theuren, heil'gen Namen Eröffnet sich des Vaters Herz; Da find' ich lauter Ja und Amen, Und Trost und Heilung für den Schmerz. O daß dieß jeder Sünder wüßte! Sein Herz gar bald dich lieben müßte. 8. Preis sei dem hohen Jesusnamen, In dem der Liebe Quell entspringt, Von dem hier alle Ströme tamen, Aus dem die sel'ge Schaar dort trinkt! Wie beugen sie sich ohne Ende, Wie falten sie die frohen Hände! Moderato. mf 3 4 4 Lie- Himm- li sche Flam- me der gött li- chen mf H 40. be, G. Tersteegen. Joh. Schmidlin. S Reiner und e- wi- ger, hei li- ger Z 9 10# Geift! Schau- e, wie ich mich im Elend betrit be, S 75 Wie es mein ganzes Gemüthe zerreißt. Tröste, du Tröster der lech- zen- den Seelen, Til- ge die Sünden, die mich so sehr quälen. 2 2. Heiligste Taube, selbstständiges Wesen, Deffne die Pforten zum Himmelspalast; Dir sei mein Herze zur Wohnung erlesen; Komme, ach komme, du himmlischer Gast! Reinige selbsten, und bringe die Flammen Deiner Erleuchtung hier gänzlich zusammen. 76 3. Mache mich weise, holdseligster Lehrer! Richte dein heiliges Werk in mir auf; Schaffe die Seele zum emsigen Hörer, Stärke die Kräfte zum seligen Lauf; Laß sie die Liebesgebote stets üben, Süßeste Liebe, lehr' du mich dich lieben. 4. Licht sonder Schatten, Erleuchter der Sinnen, Ewige Sonne, stetswährender Glanz, Laß mich ein einziges Fünklein gewinnen, Göttliche Klarheit, erfülle mich ganz! Komm doch, ich will mich dir ewig verschreiben, Nichts auf der Erden soll von dir mich treiben. Adagio. 2, c 41. Nach C. Malan. Har- re, mei- ne See- le, Har re des Herrn! S J Al- les ihm be- fehle, Hilft er doch so gern! 6 Soli H fp 17 1 IE Sei un verzagt! Bald der Morgen tagt, Soli fp Und ein neu- er Frühling folgt dem Winter nach. Chor rep. 那 In allen Stürmen, In aller Noth, b. 77 Chor rep. # Wird er dich beschir- men, Der treu- e Gott! 78 2. Harre, meine Seele, Harre des Herrn! Alles ihm befehle, Hilft er doch so gern! Wenn Alles bricht Gott verläßt uns nicht! Moderato. 94 E 4 9 Größer als der Helfer ist die Noth ja nicht. Ewige Treue, Retter in Noth, Rett auch unsre Seele, Du treuer Gott! 42. Wer überwin- det, soll vom Holz genießen, Er soll von keinem Tod noch Elend wissen, Das in dem Pa- ra- die- se Wenn er dem Herrn des Lebens - = Gottes grünt, red lich dient; d. Der wird ihn la= ben mit Himmels- ga 7 = ben, 1 Und er wird ha ben, was e- wig tröst't, Und er wird ha S = ben, was e wig tröst't. 2 Pº Po 2. Wer überwindet, dem soll nichts geschehen Vom andern Tode, der die Seele quält; Er soll mein Angesicht vom Throne sehen, Wo das erwählte Heer mein Lob erzählt; Nach treuem Ringen soll er mir singen Und Opfer bringen in Ewigkeit. 3. Wer überwindet, dem will ich zu essen Vom Manna geben, das verborgen liegt; Sein gutes Zeugniß wird niemals vergessen, Ein neuer Name wird ihm beigefügt, Den nur verstehet, wer ihn empfähet, Und wen erhöhet des Lammes Blut. 4. Wer überwindet und hält meine Werke Bis an das Ende mit Beständigkeit, Dem geb ich über Heiden Macht und Stärke, Daß er sie mit der eisern Ruthe weid', Bis sie zerschmissen erkennen müssen, Daß all ihr Wissen vor mir nichts gilt. 79 5. Wer überwindet, der soll weiß gekleidet Im Buch des Lebens eingeschrieben sein, 80 Woraus nichts seinen Namen tilgt noch scheidet, Den ich bekennen will, daß er ist mein, Vors Vaters Throne, bei dem ich wohne, Der ihm die Krone des Lebens schenkt. 6. Wer überwindet, soll ein Pfeiler bleiben Im Tempel meines Gottes früh und spat; Ich will auf ihn den Namen Gottes schreiben, Jerusalems, das Gott erwählet hat. Mein's Namens Zeichen soll er erreichen Und nimmer weichen, noch von mir gehn. 7. Wer überwindet, soll im Himmel prangen Auf meinem Stuhl, gleichwie ich überwand; Nachdem ich in der Welt am Kreuz gehangen, Siß ich nun zu des Vaters rechter Hand. Hier soll sich laben an Himmelsgaben Und Ruhe haben, wer recht gekämpft. D 8. Jesu, hilf du mir selbst überwinden, Der Feinde Zahl ist groß, ach komm geschwind; Welt, Teufel, Fleisch und Blut sammt meinen Sünden Sind mir zu start, o Herr, erhör dein Kind; So soll dort oben mein Herz dich loben, Wenn es erhoben, den Sieg erlangt. Allegretto. & ¤ P dolce 43. Sei ge- treu bis in P'dolce den Tod! Sei ge treu bis in den Tod! P Seele, laß dich keine Pla gen Von dem Kreu- ze Je su treu bis in den Tod! 2. Sei getreu bis in den Tod! Wer recht lämpfet, wird gefrönet, 81 Ap su ja gen, Lei- de wil- lig al le Noth, Sei ge= Ob ihn gleich die Welt ver höhnet; 36 getrost dein Thränenbrod: Sei getreu bis in den Tod! 6 82 3. Sei getreu bis in den Tod! Tritt die Eitelkeit mit Füßen, Die dich will in Fesseln schließen; Aller Welt Gut ist nur Koth. Sei getreu bis in den Tod! 4. Sei getreu bis in den Tod! Antre nur in Jesu Wunden, Da wird Ruh und Trost gefunden, Wenn dir Tod und Teufel droht: Sei getreu bis in den Tod! 5. Sei getreu bis in den Tod! bb b 8 Frie- dens- bun al- len Lei Siehst du nicht die Krone glänzen? Schwinge dich nach jenere Gränzen, 1032 and af Sand Wo das Lamm die Hand dir bot; Sei getreu bis in den Tod! 6. Nun, ich will bis in den Tod Dir, o Jesu, treu verbleiben; Du wirst mir ins Herze schreiben, Was dein treuer Mund gebot: Sei getreu bis in den Tod! Wort aus Got- tes Brunnquell ew- ger 44. Baden- Durlach'sches Choralbuch( 1762). Fo LE Mun- de, Wort vom Freuden, Trost in 8 E- van- geliz de, den, Un ser höch- ster = 8 9: 2 um! Ruhm! FR 8 -6 S Gottes kraft, Die Glau- ben Te d F X Sü- ße Botschaft, uns zum Le F Von dem Herrn ge दाव 912 2. Was sein höchster Wille In der Gnaden Fülle Vor der Welt verseh'n, Was der Opfer Schatten Vorgebildet hatten, Das ist nun gescheh'n. Gottes Rath Wird nun zur That, Ist in Jesu Ja und Amen; Preis sei seinem Namen! 2 ge JJJ -00ben! 83 8 schafft, ben 3. Alles ist vollendet; Uns ist zugewendet Freie Gnad und Huld. Jesus ist gestorben, Jesus hat erworben Tilgung unsrer Schuld. Jesus thront Bei Gott, und lohnt Allen, die sich ihm ergeben, Nun mit ew'gem Leben. 6* 84 4. Uns in Sünden Todten Machen Jesu Boten Dieses Leben fund. Hehr und lieblich klinget, Geist und Herz durchdringet, Was uns sagt ihr Mund. Vorgestellt Wird nun der Welt Durch der guten Botschaft Lehre, Daß sie sich bekehre. 5. Kommt, zerknirschte Herzen, Die in bittern Schmerzen Das Gesetz zerschlug! Kommt zu dessen Gnaden, Der, für euch beladen, Alle Schmerzen trug! Jesu Blut Stärkt euern Muth; Gott ist hier, der euch geliebet, Und die Schuld vergiebet. 6. Dieser Grund bestehet; Wenn die Welt vergehet, Fällt er doch nicht ein. Darauf will ich bauen, So soll mein Vertrauen Evangelisch sein. Auch will ich Nun würdiglich In der Kraft, die mir ge geben, Evangelisch leben. 7. Jesu, deine Stärke Schaffet diese Werke; Stehe du mir bei! Nichts soll uns nun scheiden; Hilf, daß auch mein Leiden Evangelisch sei. Laß auch mich Dereinst auf dich, Als ein Kind, mit dir zu erben, Evangelisch sterben. J. Cornel. Hecker. 45. Decius. € O Lamm Gottes unschuldig, Am Stamm des F Kreuzes geschlach- tet; 21 b pp dul- pep dig, Wiewohl du wa- rest ver- ach- tet! d 0 2 00 wir ver= za 10. 이 All Sünd hast du ge tragen, Sonst müß- ten 85 Allzeit erfunden ge3 * gen. Er- barm dich d 86 8 Fec b cc 95 NO un 3 ser, o Je 46. fu! Schmidlin. Des Christen Schmuck und Or- dens- band, Das d d 희 ㅎ ist das Kreuz des Herrn; Und wer erst sei- nen #d te H L Werth er- fannt, Derträgt es froh und gern. He I 2. Man nimmt's mit Demuth, trägt's mit Luft, Und achtet's für Gewinn, Doch trägt man es nicht auf der Brust; O nein, man trägt es drin. 3. Und wenn's auch schmerzt, und wenn's auch drückt, Bleibt man doch glaubensvoll, Man weiß ja wohl, wer's uns geschickt, Und was es wirken soll. 4. Man trägt es auch nur kurze Zeit, Blos als ein Unterpfand Für das zukünft'ge Ehrenkleid Im lieben Vaterland. Adagio. -bbe 92 c 92 -2-12 47. 87 Spitta. H 8 Nei ge dich, Hol- der Je- su, neige dich uit Gna- den- voll zu meinem Lal- len, Laß, o laß dir 88 H wohl- ge- fal- len, Was dein Kind heut zu dir fleht! 3 Hör, er= höre mein Ge- bet! 2. Segne mich! Segne, Jesu, segne mich! Salbe mich mit deiner Gnade Zu dem neuen Lebenspfade, Mache mich je mehr und mehr Dir zur Freude, dir zur Ehr! 3. Liebe mich! Herz voll Liebe, liebe mich! Und daß ich mit süßem Triebe Dich recht zärtlich wieder liebe, Und dir kindlich folgsam sei, Dazu gieb mir Kraft undTreu! 4. Halte mich! Starter Jesu, halte mich! Ach, du weißt es ja, wie schwächlich, Wie voll Mängel und gebrechlich Deine armen Kinder sind: Halte du dein schwaches Kind! 5. Tröste mich! O, mein Tröster, tröste mich, Wenn zu deinen heilgen Füßen Meine stillen Thränen fließen; Wenn mein krankes Herz in mir Dürstend lechzt nach Trost von dir. 6. Heile mich! Ich bin krank, o heile mich! Gieß in meinen Schmerzens stunden Balsam- Del aus deinen Wunden In mein sehr gepreßtes Herz, Lind're auch der Glieder Schmerz! 7. Trage mich! Guter Hirte, trage mich Als dein Schäflein mit Erbarmen Allegro maestoso. f ť 9 c In den sanften Hirtenarmen, Und einst gläubig hoff' ich drauf!- Trage mich zu dir hinauf! 48. Rud. Scheurmann. 14 See le, dein Hei- land ist frei von den Banden, f 9 g f 1 Glor- reich und herrlich vom To- de er- stan- den; Freu- e dich, See le, die Höl- le er bebt. - S 89 H₂ E 90 cresc. cresc. 16 +18 Je sus, dein Hei- land, ist Sie ger, und lebt! S - 9 ff T Je sus, dein Hei- land, ist Sie- ger, und lebt! = d H ff 2. Freue dich, Seele, der Hölle Macht lieget, Sünde und Satan und Tod sind besieget, Der im Triumphe dem Grab sich enthebt: Jesus, dein Heiland, ist Sieger und lebt!:,: 3. Faffe dich, Seele, sei tapfer im Streite, Jesus ist mit dir, und kämpft dir zur Seite, Zage nicht, wenn auch der Tod dich umschwebt, Jesus, dein Heiland, ist Sieger und lebt!:,: 49. Moderato. € 96 dolce Auf dich, mein Va- ter, will 2 dolce 21 ich bauen, Bost. 08 In Angst em- por zu dir nur schauen! 2 P 91 So bin ich f PP ru- hig im- mer- dar, Wenn meine Freunde mich vers P 1 Auch in der schrecklich sten Ge- fahr. E ließen, Wenn auf mich tausend Fein- de stießen, 92 2. Nie, nie soll mein Vertrauen wanken! 3m tiefsten Elend will ich danken; Das tiefste Elend kommt von dir. Von Herzen kannst du nicht betrüben! Du kannst, o Liebe, nichts als lieben, Du sorgest für uns mehr, als wir. 3. Drum will ich aus den tiefsten Nöthen Zu dir, mein Helfer, freudig beten; Du bist, mein Vater, stets bei mir! Wenn ich vergnügt bin, wenn ich leide, Bist du mein Trost und meine Freude, Hängt meine Seele nur an dir. 4. Und wenn ich keinen Ausgang merke, So bet' ich an, und fleh' um Stärke, Dir auch im Dunkeln zu vertrau'n. Bin ich gleich blind, den Weg zu sehen: Genug, du führst mich, ich will gehen; Ich weiß, mein Glaube wird zum Schau'n. 50. Adagio. be 9 2, c dolce 4 Hörst du den Heiland flehen, zagen? Siehst du, wie dolce Lavater. Nach Mme. H.-L. ... F er im Staube be- bendringt? Wie ihn die Hölle fast bezwingt? Sollt dieser Anblick dich nicht fra- gen: 17 ,, Sich, dasthu ich für dich, Und was thust du für mich?" 2 韓 2. Seht, welch ein Mensch! verhöhnt, geschlagen! Hör ihn, mit Peitschenwunden überdeckt, Das Rohr in seine Hand gesteckt, Die Dornen auf dem Haupte, fragen: „ Sieh, das litt ich für dich!- Leidest du auch für mich?" 3. Ach, sieh ihn unterm Kreuze wanken! Sich, wie die Last die wunden Glieder drückt, Die uns're Schuld auf ihn gerückt! Willst du ihm mit der That auch danken? Sieh, für dich geht er hin! „ Und was thust du für ihn?" 93 4. Ach, welche Schmerzen, welche Qualen Litt an dem Kreuzesholze er für uns! Die schwere Strafe uns'res Thuns Mußt' er mit seinem Blut bezahlen! Sieh, das that er für dich! Darum: Bekehre dich!" 91 S.§. 94 Adagio. 2 b 92 C PR 9:25 PR b P 51. A Geh zum Schlummer ohne Kummer, Theures, P 3. G. Sächtold. P D. B Gott vertrau- tes Herz. Nun ist's stil- le, dei ne 4 Hül- le Schläft nun aus den letzten Schmerz, Und die Lie be, wenn auch trü be, Schaut durchThränen = = D # himmelwärts, SchautdurchThränen himmelwärts. 2. Schlafe, schlafe! Seine Bitter, doch im Glauben, raun, Dann beim Krönen wird ers tönen, Schafe Kennt auch hier der treue Hirt. D, hier schwindet, was da bindet, Was die ew'ge Liebe kann.:,: 4. Herr, umfasse uns, und Laffe Was die Seele quält und irrt! DießVerwesen schafft Genesen, Das dich ewig freuen wird.:,: 3. Jauchzend stehen, wiedersehen Wird dich unsre Liebe dann, Deren Zähre Gott zur Ehre Con anima. 9 4 Leuchten hell dein Angesicht; Stets behüte deine Güte Dieses Grab mit Freudenlicht, Laß dich loben hier und droben! Denn die Liebe stirbet nicht.:,: A. Knapp. 52. So weiß ich nun, Gott Lob, wo Huber. 7 95 P hin, 1 Wenn ich nicht mehr im Lei- be bin. MeinHeiland # 222 96 9 H 8: nahm den Himmel ein, Da soll auch meine See le a 8 sein, da soll auch meine See le sein. 2. Du machest ja, verklärtes Haupt, Die Seele selig, die da glaubt; Drum ist mir auch nach dieser Zeit Die Stätt' im Vaterhaus bereit.:,: 3. Dein Auferstehen gilt auch mir, Denn ich bin auferweckt sammt dir, Dein Eingang zu des Vaters Thron Versetzt mich in den Himmel schon.:,: 4. Hört endlich mein so kurzer Lauf Durch Müh und Streit im Glauben auf: Laß mich im Frieden zu dir gehn, Bis auch der Leib wird auferstehn.:,: 53. Andante. 2 dolce 3 4 dolce 224 Lauterburger. 1: Ach, mein Herr Je- su! dein Na he- sein 11 中 3. # Bringt großen Frieden in's Herz hin- ein, Und dein 2 22 42 bp b 52 Gnaden- an- blick macht uns d fo 97 # 16 fe- lig, Daß Leib und See- le darüber fröh- lich und 71 dankbar wird, Und dank- bar wird. ♫ 7 E 98 2. Wir sehn dein freundliches Angesicht, Voll Huld und Gnade, zwar leiblich nicht; Aber unsre Seele kanns schon gewahren; Du kannst dich fühlbar gnug offenbaren Auch ungesehn.:,: 3. Barmherzig, gnädig, geduldig sein, Uns täglich reichlich die Schuld verzeihn, Heilen, stillen, trösten, erfreun und segnen, Und unsrer Seele als Freund begegnen, Ist deine Lust.:,: 4. Ach gieb an deinem kostbaren Heil Uns alle Tage vollkommnen Theil, Und laß unsre Seele sich immer schicken, Aus Noth und Liebe nach dir zu blicken Ohn Unterlaß!:,: 5. Du reichst uns deine durchgrabne Hand, Die so viel Treue an uns gewandt, Daß wir beim Gedächtniß beschämt dastehen, Und unser Auge muß übergehen Vor Lob und Dank.:,: Andante. 2 dolce 3 4 dolce 9:23 54. Ch. Gregor. # Es ist noch eine Ruh vor- han- den; Auf, Du seuf- zest hier in dei- nen Ban- den, Und 2 95 mü- des dei ne g auf ist Herz, und wer de Licht! Eieh Son- ne schei- net nicht. Bald 8 wird. vor sei bald der sau 222 0 å das Lamm, das dort mit Freuden Dich der schwere Kampf voll en- det, Bald, hin die gehst du ein Tuollo@ sid nem Stuhle re Lauf ge Last, und zu M 99 wei- den; Wirf en- det, Dann eil ihm zu! dei- ner Ruh. 7* 10 100 2. Die Ruhe hat uns Gott erforen, Die Ruhe, die kein Ende nimmt; Es hat, da noch kein Mensch geboren, Die Liebe sie uns schon bestimmt. Das Gotteslamm, es wollte sterben, Uns diese Ruhe zu erwerben, Es ruft, es locket weit und breit: „ Ihr müden Seelen, und ihr Frommen, Versäumet nicht, heut einzukommen Zu meiner Ruhe Lieblichkeit!" 3. So kommet denn, ihr matten Seelen, Die manche Last und Bürde drückt! Eilt, eilt aus euern Kummerhöhlen, Geht nicht mehr seufzend und gebückt! Ihr habt des Tages Last getragen, Dafür läßt euch der Heiland sagen: Ich selbst will eure Ruhstatt sein! Ihr seid sein Volk, er will euch schützen; Will auch die Hölle auf euch blißen: Seid nur getroft, und gehet ein! J. S. Kunth. 55. Maestoso. C 19 f Tutti 9€ Rink. Preis und Anbetung sei unserem Gott! Tutti f Soli p 8 Preis und An be tung, Preis und An- be- tung sei Soli P S 22 Tutti sf Gott, denn er 22 unserem Gott, sei uns- rem Gott, sei uns- rem Tutti sf denn er denn er 101 ist sehr freundlich, denn denn er er ist sehr freundlich. Preis und An- betung fei uns rem Gott; weit über Erd und Himmel ♫ 102 9 9: 9 $ ge- het sei- ne Gnad und Gü unf J Preis und An- be- tung sei unserem Gott. 3 rem Gott, und uns- rem 1 Tutti = PPB Laßt uns mit Dan- fen vor sein Antlitz kommen und Soli und Ee te. unserem Gott Laßt Soli Tutti mit 2 + Psal- men PE jauch - zen. 9 fr 00 be- tung sei uns- rem Gott, be- tung sei uns- rem Gott. 56. Wenn ich ihn nur A ha Soli p S Preis und AnSolip 103 Tutti p Preis und Ans Tuttip Breidenstein. 8 8 be, Wenn er 104 Hind 2 k ppo Pp mein nur 24 Gra dd 952 = ist, Wenn mein Herz bis hin zum L 위해 4 8 be Sei- ne Treu- e 8 06 H nichts als Andacht, Lieb und 2 gißt, Weiß ich nichts von Leide, Fühle and nie vers Sidd HA T Freude. Jd RP 2. Wenn ich ihn nur habe, Laß ich Alles gern, Folg an meinem Wanderstabe Treugesinnt nur meinem Herrn; Laffe still die Andern Breite, lichte, volle Straßen wandern. ce- 9 cc 부 Da · 6 · 57. 105 3. Wo ich ihn nur habe, Ist mein Vaterland, Und es fällt mir jede Gabe Wie ein Erbtheil in die Hand. Längst vermißte Brüder Find ich nun in seinen Jüngern wieder. Novalis( Friebr. v. Hardenberg). Für wahr, der Herr trug selbst Die Krankheit 爷爷 unserer Sünden, DieSchmerzen wollte Er dddd T 45 -606 An sich für uns empfin- den; Was uns an fide for and T 106 9:** G # Leib und Seel Müßt quälen e= wig lich, T Hat sein Tod ab ge wandt: Das glaub ich feſt- ig- lich. 1 2. 2. Wir hielten Ihn für den, Den Gott also geschlagen, Und meinten nicht, daß wir Berursacht solche Plagen, Da doch dieß alles kommt Von unsrer Missethat, Weil so viel Wunden Ihm Die Sünd geschlagen hat. 3. Auf Ihm liegt alle Straf, Damit wir Frieden haben, Durch Seiner Wunden Heil Kann Er die Seele laben. Wir giengen in der Irr, S = Ohn' Hirten, arm und bloß; Der Herr warf unsre Sünd Auf Ihn, und sprach uns los. 4. Wie ein geduldig Lamm, Das man zur Schlachtbank führet, Das ganz verstummet ist Und sich kaum regt und rühret: So trug der Herr für uns Sein Kreuz, hat durch Sein'n Tod Erlöst der Sünder Schaar Aus aller Sündennoth. 2² 92EE F₂ 2₂ $ 0 1:25 P P · 6 · 6/ 5/ 9:25 0 Die heilig- ste der Nächte Bricht nun auf P d 8 stiller Bahn Dem menschlichen Ge- schlechte Zum 38. d dim. cresc. dim. cresc. T 2010 froh- en Ju- bel an. Er kam aus Himmelsmfg $ 1 C P mf| 107 · 0 P Nägeli. höh- en Zur Erde wunderbar, Der ü- ber 3 f 108 dd 2 品 allen Sternen Im Schooß des Vaters war. - - dim. 3. Er naht, und die Altäre Der Götzen stürzen ein; Bei allem Volk in Ehre Soll nun der Vater sein. Vor seinem Namen beuge Sich aller Welten Kreis, Zu seinem Throne steige Der Menschheit Lob und Preis. 4. Er fommt, damit die Erde, Bom Fluch der Sünde frei, Ein Haus der Freude werde, Ein Sitz des Friedens sei; Die Herrschsucht sei verschwunden, Vernichtet Haß und Streit, Und Herz mit Herz verbunden Durch lieb und Einigkeit. dim. - P DO 2. Der Heiland ist geboren, Den Gottes Vaterhuld Von Ewigkeit erforen Zum Tilger aller Schuld. Er ist zu uns gekommen In jener Weihenacht, Hat Menschheit angenommen, 5. Er heiligt seine Brüder, Und stärkt sie wunderbar; Er bringt die Unschuld wieder, Die längst verloren war. Der Tugend Bahn zu wallen, Macht er sein Volk geschickt, Daß Gott mit Wohlgefallen Hat Gottheit uns gebracht. Auf unsre Erde blickt.- P A 6. Mein Heiland ist geboren, Das sei mein größter Ruhm! Auch ich bin außerforen Zu seinem Eigenthum.- Entrüdt vom Staubgewims mel, Vergöttlicht wird mein Sinn, Mich ziehet nach dem Himmel Die neue Würde hin. -- 7. Sei auf des Lebens Pfade Ein treuer Führer mir, Und nimm, o Herr der Gnade, Mich felig einst zu dir! Mein Licht in Finsternissen, Mein Trost in Gram undNoth, Mein Mittler im Gewissen, Mein Helfer einst im Tod. Andante. 9443 ( 9 ⑤ 59. Herr von un endlichem Er- bar- men, 3 T 945 Du un er gründlich Liebes- meer! Ich danke = 15 E E dir mit an dern Armen, Mit einem gan- zen $ 1² 109 TE de Sünderheer, Für dei- ne Huld in Jesu Christ, 110 Die vor der Welt #P gewesen iſt. # 2. Für dein so wunderbar Erlöfen, Für die Versöhnung aller Schuld, Für deinen Ruf an alle Bösen, Und für das Wort von deiner Huld! Ja, für die Kraft in deinem Wort Dankt dir mein Herze hier und dort.- 3. Für deinen heilgen Geist der Liebe, Der Glauben wirkt in unserm Geist, Weil doch des Glaubens Kraft und Triebe Ein Werk der Allmacht Gottes heißt; Für die Befestigung darin Dankt dir mein neugeschaffner Sinn. 4. Für dein so tröstliches Versprechen, Daß deine Gnade ewig sei. Wenn Berge stürzen, Hügel brechen, So bleibt dein Bund und deine Treu; Wenn Erd und Himmel weicht und fällt, So lebt doch Gott, der Glauben hält. 5. Tod, Leben, Trübsal, Angst und Leiden, Was Welt und Hölle in sich schließt, Nichts soll mich von der Liebe scheiden, Die da in Christo Jesu ist. Ich trau, der Vater aller Treu Zähl mich den Auserwählten bei! Ph. Fr. Hiller. Allegro moderato. mf 3 4 9-4 9: 60. 111 Palmer. Das ist ein köst- liches Ding, danken dem Herrn, mf und lob- sin- gen deinem Namen, du HöchB.C # 1 ster! Des Morgens deine Gnade, des Abends deine 42 # Wahrheit, deine Gnade und Wahrheit ver- tün- dis Ar 112 9 gen. Herr, du läs- seft mich fröh P von deinen Werken, $ 1 singen, Herr, du läsfest mich fröhlich sin gen und ich rithme die Ma .. cht dei- ner Hän- de. lich 14 Herr, du läs- sest mich und ich 3 rüh- me dei- ne Macht, und ich rüh- me die Macht dei- ner Hän de. Du läßst mich singen ff S # [ C von deinen Werken, und ich rühme deine Macht. e lip dei Herr, wie sind doch dei- ne Werke, dei- ne Werke so ke # 113 groß, Herr, wie sind doch deine Werke, deine Werke so bebe な ne 8 114 2 P NG # groß. Du, o Herr, bist der Höchste und bleibest Р 7 D H e- wig- lich. Du, o Herr, bist der Höchste und 19 $ groß blei- best e- wig- lich; wie sind doch dei- ne Werke, o 7 1 ff P 4 so gro wie Herr, wie sind doch deine Wer- ke, so groß, deine eff= so 45 94 G 9% ß o wie find dei- ne Wer- te, wie Wer ke so groß, o wie find sie so groß. Ja, 115 das ist ein föst- li- ches Ding, danken dem Herrn, und lob美 fingen deinem Namen, du Höch- ster, dei- ne find gro Wer ke sind groß, deine Wer- te sind groß, sind d bd find gro 8* 116 Andantino. groß, sind groß. be d. 9C 9 B. 61. 2 H. B. Klein. dolce e legato 8= 8 Der Herr ist mein Hirt; mir wird nichts mangeln. wei det mich auf einer grünen Au. 11111 Der Herr ist mein Hirt; mir wird nichts mangeln, 9 91 dolce ET det mich, Er wei- det mich, wei- S Au, und führet mich er er 8 wei- mich, er - wei det mich auf einer grü- nen mich, er wei- det mich auf ei ner grit-nen 21 117 führet mich S det er wei- det zu frischem Wasser; er er qui det, er- quicket meine = 118 9 See- er füh- ret mich auf rech- tem, # le; er 7 er füh grü- nen Au. d. 3 ret mich, mich auf er führet mich auf S füh- ret mich, er führet mich auf rech- tem Pfad. Der Herr ist mein Hirt; Pf Lb Pf dolce auf mir wird nichts mangein. Er wei det mich auf ein- er dolce ich schon wander- te in 94 봄 finstrer Nacht, 19: wan- der- te in finst Nacht - rer, finst- rer Nacht, in Te ob ich schon wanderte in ob ich schon wan= der= te in finst rer, Nacht, in finst= rer 119 ob ich schon Ap ob ich schon wanderte in finst rer te finft Nacht, ob ich schon wanderte in finst rer ob ich schon wanderte in finst rer, in finst- rer Nacht, ob ich schon wanderte in 12 ✔ = = rer = dolce finst= rer, finst- rer Nacht, fürchte #d dolce ob ich schon wan- der- te in finst- rer Nacht, 120 98 好 ich fein'n Unfall: 19: 9 A vor mir P € E 127 tröstest mich; du be rei test vor mir = denn du, du bist bei mir und Pd spredd did Pt # Tisch, du bes rei test vor mir - einen einen Tisch gegen meine Feinde. DerHerr, derHerr ist mein Hirt, dddd CL 부 mir wird nichts mangeln. Er wei det mich auf einer grünen Au. Hirt; mir Allegro. 9€ Ch- re, P T+% mir wird nichts Hirt; mir wird nichts mangeln, nichts mangeln. d= d -8*) Siche Nr. 136. DerHerr ist meinHirt, der Herr ist mein Per Der Herr, der Herr mir wird nichts mangeln, wird nichts man 62.*) Ehre, 121 E 2 ist mein geln. Fr. Silcher. Eh- re sei Gott in der NA 22 122 €! 门 Höh- e, und Frie- den auf Er- den, und den Men- schen ein Wohlgefallen, und den Menschen ein dd ef² Fo Wohl- ge= fal- fen. 勝利 Hö he! tt! = Eh- re sei Go Ehre sei Go 1 in der in der Hö 00 E 9: # he, tt, und Frie- de auf Er- den, und Frie- de auf 11 He Erden und den Menschen ein Wohlge fallen. 23 8 Ehre, 123 Eh- re, Ehre sei Gott in der Hö*** he, und Frie de auf Erden, und den Menschen ein S 124 19: Wohlge > fal fallen, und den Menschen ein Wohl- geH - Icn. CHORAL. ec 8 Wie soll ich dich emaller Welt Ver11 pf pfangen, und wie begeg- nen dir, langen, o meiner See- le Bier! ple Gieb # selbst mir zu erkennen, wie dei- ner Gü- te voll, dich meine See le wür- dig prei sen = 8 2 foll. 63. 8 one Mei- nen Je- sum laß ich sich für bun- den nicht; Co er for dert mei- ne Pflicht, = d d 위주 mich ge ge ihm zu le $ S nen & ben, ben. 125 - nen, dich weil er treu- verمم Er ist 126 9 mei- nes laß ich į nicht. Le- bens Licht, mei- nen 8 a 12 -02. Jesum will ich lassen nicht, Weil ich soll auf Erden leben. Ihm hab ich voll Zuversicht, Was ich bin und hab ergeben; Alles ist auf ihn gericht't. Meinen Jesum laß ich nicht.. 3. Laß vergehen das Gesicht, Hören, Schmecken, Fühlen weichen; T 1 Laß das letzte Tageslicht Mich auf dieser Welt erreichen: Wenn der Lebensfaden bricht, Meinen Jesum laß ich nicht. 4. Ich werd' ihn auch laffen nicht, Je- sum d Wenn ich nun dahin gelanget, Wo vor seinem Angesicht Meiner Väter Glaube pranget. Mich erfreut sein Angesicht, Meinen Jesum laß ich nicht. 5. Nicht nach Welt, nach Himmel nicht Meine Seele wünscht und schnet; Jesum wünscht sie und sein Licht, Der mich hat mit Gott vers föhnet,[ richt; Der mich frei macht vom GeMeinen Jesum laß ich nicht. Ch. Rehmann. Allegro moderato. t f Die ganze Welt 64. ihm, dem Herrn, d Macht. Die ganze Welt d. H. B. Klein. T Die ganze Welt ist voll des Herren Macht, und al- le Engel, und al- le Engel 127 ist voll. ist voll des und alle En- gel jauchzen. al- le Engel jauchzen dem Herrn, die ganze Welt, jauchzen ihm, demHerrn, dem Herrn, und preisen sei- ne und ist voll des Herren die ganze 128 9 die gan Macht, Welt, die ganze Welt, die gan En- gel, die und al- le S # ist voll ganze Welt, die ganze Welt ist voll des Herren ze Welt 3 Macht, und al- le En- gel, gan ze Welt ist voll des Her- ren ze Welt 1 वह die - En gel # und al- le und alle Engel 5 und al- le En- gel jauchzen, Lib 9: 2 22 jauch al 4 al le En- gel jauchzen, und al- le En- gel und = Moderato. f 14 = 1 S zen ihm dem Herrn, ihm dem Herrn. jauchzen ihm dem Herrn, dem Herrn, ihm dem Herrn. d 1 zen, und alle En- gel jauch le En- gel jauchzen, und alle En- gel 65. 129 LE₂ S 9 Man sin- get mit Freuden vom Sieg, vom Sieg in den f K. Gläser. 130 Hüt- ten der Gerech- ten, vom Sieg, vomSieg; man B É höhet, sin get vom Sieg! Die Rech- te des Herrn ist er2 Sieg. mf mf f La mf f ff die Rech- te des Herrn be- hält den Die Rechte des Herrn ist er höhet, S ↓↓↓ mf f die f 9 Rechte des Herrn ist er höh- et, die Rech- te des d Herrn behält den Sieg, het, hält den Sieg, ffist er höh ist er- hö • et, 글 Herrn be- hält den Sieg, behält den Sieg. -99* 131 S # be- hält den Sieg, Die Rechte des 1& 2 be= 132 Allegro maestoso. Soli mf give b Soli mf mf 片 66. ## Hallelujah! Heil und Preis, Ehre und Kraft sei Gott, unfermHerrn! Ehre undKraft sei Gott, unsermHerrn! Chor. Gott, S. Hofer. Chor # Heil und Preis und Ehre und Kraft, Heil und Preis und mf mf Heil und Preis und Ehre und Kraft sei poco meno allegro dem Herrn Ehre und Kraft seiGott, unserm Herrn, dem Herrn, dem poco meno allegro un- ferm Herrn, - dem Herrn ● Herrn. dem Herrn fa tempo VITEVIN Hal- le lujah! Hallelujah! - JJ fa tempo 133 Ę Heil und Preis, Ehre und Kraft sei Gott, unserm Herrn, Hallelujah! Hal- le lujah! = Heil und Hallelujah! Heil und Preis und Ehre und A 211 61 134 Preis, Ehre und Kraft sei Gott, unserm Herrn! Ehre und Kraft sei Gott, un- serm Herrn! Ehre und Allegro moderato. P 3 4 54 un- serm Herrn 14 CC Kraftsei Gott, unserm Herrn, unsermHerrn, unserm Herrn. Kraftsei Gott, unsermHerrn, unserm Herrn. 19: 4 1: 1 un- ferm unserm Herrn. Wort, unserm Herrn. 67. Himmel und Er- de ver- gehn, -0 Herru L doch des Her- ren Wort bleibt e H. B. Klein. doch des Her- ren H wig. P Himmel und Erde ver- gehn, P gehn, d. S doch des Herren Wort, H wig. Lob schal- le 8 er= das Him- mel und Er- de P # 1 ver- gehn, #H Lob ichal- le des das Lob 150 doch des Her- ren Wort bleibt. 135 das Lob, berdes berer schal- le das s er韩国 das e- wi- gen e wi gen Ba- ters in S des e. wi- gen 136 92 & 9h Vaters in al al = S Va- ters in al al men, * 9€ 3 9 Poco Adagio. P le, t s al # le 20 S Tröstet, = s B le = le s le&- wig- feit. = 4 A- men! 4. 2 2 le, al Ewig- teit. Ewig- feit. 68. & wig feit. 3 E trö= tet, S Palmer. tröstet mein Volk, ** 94 2 ** 9 & E tröstet mein Volk, spricht der Herr, eu- er Gott; trö= tet, tröstet, tröstet mein Bolt, # 137 tröstet mein Volt, spricht der Herr, der Herr, eu er JJ Gott. Re- det freundlich mit Je- ru- sa- lem, redet d 計 mf P mf 8 freundlich mit Je- ru- sa- lem, sa- get der 138 ) Toch- ter 3i Kö nig kommt zu Sie- he dein König fanft de PE König = mü- on: kommt zu f Siehe dein Kö B nig P thig. Sie- he dein dir, zu dir kommt zu dir Day 61 Sie he dein H dir, zu dir kommt zu dir B 9: 9 ¢ 9 fanft P LJ mü 3 69. 8 讓 Z Thränen- faat bringt Freuden- ern te, Wo man Und in ihm, dem Herrn der Ern- te, Sei- nes dd للطعام nur in Je su lebt, Gei- stes Früch- te trägt. d thig. 3238 139 Glau- be, Demuth, Sanftmuth, Liebe, Keuschheit, Gü- tig- teit, Ge- duld, 140 # 217 F Das sind dieses Geistes Trie- be, Lang- muth, d ddre Freundlich- keit und Huld. d 8 2 2. Leidenstage, gute Tage Für die Glieder Jesu Christ; Denn die äußre Noth und Plage Nur ein Läutrungsfeuer ist. Wie das Gold im Feuer prächtig, So der Glaub in Anfechtung; Und durch Glaub in Christo mächtig Giebt der Christ sich einen Schwung. 3. Weil die Seele Ruh gefunden, Mag der Leib verwesen gar; So ist doch die Noth verschwunden, Denn es fällt vom Haupt kein Haar Ohne unsers Vaters Wille, Der das Beste uns ersehn, Der uns tröstet in der Stille Durch des Geistes sanftes Wehn. 4. Jesu Leiden Zornesfluthen, Da er ward ein Fluch für uns. Unsre Leiden sind nur Ruthen, Die der Vater giebet uns.- Ohne sie wir nicht erlangen Könnten unsre Heiligung; Könnten niedieron erlangen, Nie recht fingen Gottes Ruhm. 5. Weil das Haupt den Zorn getragen Und uns Gott verföhnet hat, So ist nun des VatersSchlagen Born nicht, Liebe in der That, Darum, Pilger, nicht geringe Achte seine Züchtigung; Tracht', daß sie dich weiter bringe Auf dem Weg der Heiligung. 6.Tausendfacheleiden treffen Jesu Christi ganzen Leib; Damit will der Feind uns äffen, Und uns rühmen seinen Leib, Der in Lust und Freuden pranget, Moderato. 4 9:12 4 9: 4 - 141 Eitles Gut und Ehre sucht, Und von Herzen daran hanget, Und dem Christ als Narren flucht. 7. Wie in heißen Sommertagen[ schnell, Reift die Frucht der Erde Also in den Trübfalstagen Wird das Licht des Glaubens hell; Und je heißer es nun brennet, Desto schneller reift der Christ, Heimzugehn, wo man ihn fennet, Wo sein ew'ges Labsal ist. 70. Freu- et euch, ihr Men- schen- kin- der, mit der T CB heiligen Gemein, freuet euch, ihr ar- me 142 & AS 7 Sünder, freut euch bei de, groß und klein, in der S 22 Weihnacht, in der Weihnacht stillem Schweigen, stillem Schweigen, als die Zeit erfül- let war, wollte Gott als Sohn sich zeigen, ei ne F Mutter ihn ge= bar. 2. Alle Himmelsschaaren fingen, Und die Welt schläft, hörets nicht, Sieht nicht durch das Dunkel dringen[ licht. Heil'ger Weihnacht HimmelsIn der tiefsten Armuthsstille, Wo die Welt nichts sucht, noch find't, Wird erfüllt des Ew'gen Wille, Und die Lieb erscheint als Kind. 3. Euch ist dieses Kind geboren, Euer Heiland, Jesus Christ, Ohne den die Welt verloren, Allegro moderato. f P Ohne den sie Hölle ist. Höret es, ihr Menschenkinder; Mit euch ist Immanuel! Kommet her, verzagteSünder, Kommt, und rettet eure Seel! 71. 143 - 4. Jesus ist die Weihnachtsgabe,[ beut, Die uns Gott vom Himmel Er ist Geber und ist Gabe, Wer ihn nimmt, wird hoch erfreut; Darum greifet zu, ihr Kinder, Nehmet den zur Weisheit an, Der allein gerecht die Sünder Und sie selig machen kann.- Chr. H. Zeller. Dr. E. Hauschild. # Lobt den Herrn! sein Wort ist Lie be, = be, Lie- be, 14 144 9 die 198 H den Sohn uns gab; des Erbarmens heilge Liebe, die D cresc. di Trie- be zo- gen ihn vom Thron her- ab. Lobt den mf cresc. ff e decresc. E # ]] Herrn! Lobt den Herrn! Lobt den Herrn! ff decresc. II Kämpft den guten Kampf hienieden, Droben seid ihr sieggekrönt. Lobt den Herrn!:,: 4. Lobt den Herrn! Sein Wort ist Leben; Seine Wahrheit dauert fort: Ob auch Erd und Himmel beben, mf 2. Lobt den Herrn! Sein Wort ist Gnade, Will den Tod des Sünders nicht; Daßer uns der Schuld entlade, Trat er selber ins Gericht. Lobt den Herrn!:,: 3. Lobt den Herrn! Sein Wort ist Frieden, Der die Welt mit Gott ver Ewig fest besteht sein Wort. föhnt; Lobt den Herrn!:,: Ad. Stöber. 193 POOL #*#* £ teit zu fich 58 当 8 Such, wer da will, ein an- der Ziel, Die Se ligS Mein Herz al- lein be- dacht soll sein, Anf Chri- stum d el -6Q as fin zu grün O 72. ہے = den: den. eta el O 이름 이름 Werk ist klar, Sein heil- ger Mund hat Kraft und d d 2 -0 22 P Grund, All Feind zu it> ber S win 2 2 Sein Wort istwahr, Sein 145 Decius. 10 L O den. 146 2. Such, wer da will, Nothhelfer viel, Die uns doch nichts erworben: Hier ist der Mann, der helfen kann, Bei dem nie was verdorben. Uns wird das Heil durch ihn zu Theil, Uns macht gerecht der treue Knecht, Der für uns ist gestorben. 3. Ach, sucht doch den, laßt Alles stehn, Die ihr das Heil begehret: Er ist der Herr, und feiner mehr, Der euch das Heil gewähret. Sucht ihn all Stund von Herzensgrund, Sucht ihn allein; denn wohl wird sein Dem, der ihn herzlich ehret. 73. Adagio non troppo, legato. Pf dolce b. E 2 pe 92 - Pf dolce Auf dich, o Herr, ver- trau- et mei- ne Seele, auf de dich, o Herr, ver- trau- et $ 1b. 6. Beiffel. Bernh. Klein. He mei- ne See le; 92 9: 2 T dein Er bar- men ist un = # 1 Herr, auf dich, o Herr, 92 f dich 3 225 e- wig dei- ne Gnad und Güte; auf dich, o trau- et, 호 er= meßlich, # 2 M 147 f < f auf ver- trau- et mei- ne 10* H7 See- le, vertrauet meine Seele in EwigS 22 vers 148 92 keit, in Moderato. mf 3 4 16 f in 3 4 mf f in & wig-keit. = S wig- keit. &- wig= feit. 74. Greith. # Kommt ihr schon am frühen Morgen zum Grab des Herrn THE SYSTE mit bangen Sorgen: ,, Wer wälzt uns weg den schweren Stein?" Weg ist er, laßt euch nicht grauen! Kommt da seht hin - ein. Seht En=== ff nur her- bei, ihr frommen Frauen! Der Stein ist weg; AN Hört, was P A Seht, En- gel f 149 雄 gel in der b Gruft! Hört, was ihr Mund euch ruft: ,, Ho- si- an- na! Host an na! Was su- chet ihr den Meister hier? 4 150 Er ist nicht todt, froh- lockt! Er lebt." f 2. Bald ertönt von Mund 3. Preis, o Herr, sei dir gefungen Von tausend dankerfüllten Zungen,[ Ehr! Dir, heilger Sieger, Preis und Wer da glaubt, kann freudig sterben. zu Munde[ de; Der Auferstehung frohe KunDie Jünger warten ihres Herrn. Abend wirds. Sie harren sehnend, Vertrauend, hoffend, zweifelnd, thränend. Wann kommt er? Hofft! Er ist nicht fern. Sieh da, von Emmaus Die zwei mit frohem Gruß! Jesus lebet! Jesus lebet!" Durch Schmerz und Leid Zur Herrlichkeit,[ Heil. Das war sein Weg und unser In Jesu sind wir Himmels erben. Des Todes Schrecken sind nicht mehr. Allegro. --53 Einst nach des Grabes Ruh Ruft Jesus selbst uns zu: Kindlein wachet! Kindlein Er gieng voran [ wachet!" Und führt uns dann Zu seines Vaters Herrlichkeit. 75. Nägeli. Theures Wort aus Gottes Munde, das mir lauter -bFR₂ # Segen trägt, dich allein hab ich zum Grunde 927 meiner Se ligkeit ge- legt; in dir treff ich al- les = 151 11. M 生 韓 an, was zu Gott mich füh- ren fann. 2. Will ich einen Vorschmack| Dringe tief in mich hinein! Laß mich täglich weiser werden Durch der Gnade hellen Schein, haben Von den Freuden jener Welt, Bist du, meinen Geist zu laben, Mir zur Nahrung dargestellt; Lebensbrod, das find ich hier, Lebenswasser beutst du mir. Bis die Seele bringet Frucht, Wie sie mein Erlöser sucht! 4. Heilger Geist, der Gottes Worte 3. Du, mein höchstes Gut auf Erden, In mein Herz lebendig prägt! 152 Lehre mich an jedem Orte, Bis mein Glaube recht erwägt, Welche Schätze Gottes Hand Durch sein Wort mir zugewandt. 5. Schließ die innersten Gedanken Mir ins Wort des Lebens ein; Lehre mich in deinen Schranken Kindlich und gelassen sein, Daß ich still und ungestört Höre, was der Geist mich lehrt. 6. Mache mich zu einem Acer, Der die Frucht nicht schuldig bleibt; Mache meine Augen wacker, Wenn dein Finger in mir schreibt, Daß es bis auf jenen Tag Unauslöschlich bleiben mag. Adagio. RE dolce dolce 7. Was ich lese, laß mich merken; Was du lehrest, laß mich thun. Wird dein Wort den Glauben stärken, Laß es nicht dabei beruhn, Sondern gieb, daß er dabei Auch durch Liebe thätig sei. 8. Hilf, daß alle meine Wege Nur nach Gottes Worten gehn; Was ich hier zum Grunde lege, Müsse wie ein Felfen stehn, Der in jedem Sturm der Welt Mich erhebet und erhält. 9. Laß dein Wort mir einen Spiegel Jenes ew'gen Lebens sein! Drück es als ein Gnadensiegel Göttlich mir ins Herz hinein, Bis ich, was ich hier geglaubt, Schaue mit gekröntem Haupt. 76. Habt ihr denn noch nie erfahren, nie erfahren, -PR P Wie er ist so treu und gut? Wie er seit viel tausend Jahren allen We- sen Liebes thut? T PR 2. Kommt und laßt uns:,: Herberg nehmen:,: Kehret bei dem Heiland ein; Da wird Sehnen bald und Grämen, Welt und Schmerz vergangen sein. 3. Wie sich alle:,: Blumen wenden:,: Zu dem hellen Sonnenlicht, Nehmt aus den durchbohrten Händen Jedes an, was ihm gebricht. Nicht zu langsam. 3 153 f M. v. Schenkendorf. 77. Mel. aus Witte's Gothaer Cantional. 1715. € 8 ㅎ Macht auf die Thor der G'rech- tig- keit; Der se 154 9: 9: Herr kommt wie- der Freu Freu S لے لو E den den, mit Freu- den 훠 wie der den Sie elé 3 aus dem Streit! Laßt ihn mit = S sin didd et bo 8 fin- gen mit, wer sin gen kann; Wir haben nun - gen an, Laßt e ges- mann! Machts prächtig, T 9: Ja Ju- bi= er ist mächtig! Machts ehrlich, er ist herr- lich! I d d Maestoso. Ta f E A GARCI Christ hat den Sieg er hal 2 ė ele el 9c lie- ret, laßt Gott dddd 00 a 78. mf 155 C ten. dd M E wal= ten; Ho si an na, Hofi an na! Ho- si= 156 9: 1 9: Adagio. an- na! dem Soh f 3 4 mf -4 mf sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hoji= 79. 9% Wenn ich zu dir P TV anna in der Höhe! Ho- fi- anna in der Höh! ne Davids. Ge- lo- bet of Penzel. em- por in meinen Aengs in Dikyty 9:44 mei- = nen S Hö- he, Aeng- sten - sten fle- he, Herr, so ver시 schleuß mir nicht mich, und hö- re mich in dei und hö N in V dein Ohr, und hö- re .... dei = S 157 2 - re mich in dei ner ner ner mein Fels! Gott meine Zu- ver 158 Adagio. 3 24 19:23 -bp4. 99 dolce k k sicht, ver- stum dolce P P P = 28 Herr, aufs dürre Land; me nicht.. 80. 1 1 = Was ser strö me will ich gie- ßen, spricht der Te ele 7 → Quellen flie- ßen in mf里 mfS. Hofer. Küh- lend sol ten der Wüste hei- ßem : k 56 H P Sand. Wo jest Wandrer schmachtend ziehn, d Soll ein Gottes- garten blühn. 2. Ach, noch ist die Zeit der Dürre,[ Land; Schwerer Fluch bedeckt das Israel geht in der Irre, Seine Kraft ist ausgebrannt. Wo der Blick auch sehnend schweift,[ reift. Spärlich kaum ein Früchtlein 3. Dennoch wird das Wort des Treuen Herrlich in Erfüllung gehn; Jauchzend werden dann sich freuen, Die jetzt still mit Thränen sä'n, Wenn der Segensstrom des Herrn bo Alles füllet nah und fern. 4. Darum muthig stets, ihr Brüder! Eilet dem Verlornen nach! 159 Sucht des Volkes Gottes Glieder Liebend auf in ihrer Schmach; Ladet sie von Berg und Thal Zu des Königs Hochzeitsmahl! 5. Scheint es oft vergeblich Mühen, Segensloses Kämpfen euch, Denkt: aufrauhem Pfade ziehen Alle in dem Kreuzesreich; Doch wer seinem König dient, Dem hat stets ein Kranz gegrünt. 6. Herr, erhöre uns und sende Deinen heil'gen Geist uns zu, Der uns Muth im Kampfespende Und in Trübfal stille Ruh! Ja, wir wollen dir vertrau'n; Du wirst Zion wieder bau'n! S. Herwig. 160 Adagio. be g 22€ 9v/ 9 dolce 2 Jip ner so Herr, wie lan- ge, Herr, wie lan- ge mei- ner so gar gar lan- ge 81. willst du mei- ner birgst willst du mei ਇਕ du dein wie lan ge J mf ver- birgst du dein Ant- lig S. Hofer. ver ges- sen? Wie lan- ge ver= lange ver= birgst du dein Ant f = willst du B Wie Antlitz vor mir? mir, vor litz mf Wie Schaue doch und er- hö- re mich! Schaue doch und er -- Adagio. 24 k R bk hö- re mich, Herr, mein Gott! Er- hö re = d.. rd 2: 2 19: 2 2 82. P P ہے ال 161 F Un ter Li- lien je- ner Freuden Sollst du mich! Voigtländer. 201 wei den, See le schwinge dich empor! Frage Wie ein Adler fleuch be- hen- de! Je su 3 11 162 + 8 2--2Hände öffnen schon das Per- len- thor. 2. Laßt mich gehen, laßt mich In der Höhle, laufen Zu dem Haufen Derer, die des Lammes Thron Nebst demChor der Seraphinen Schon bedienen Mit dem reinsten Jubelton. 3. Löse, erstgeborner Bruder, Doch die Ruder Meines Schiffleins, laß mich ein - In den sichern Friedenshafen Zu den Schafen, Die der Furcht entrüdet sein. FE 4. Nichts soll mir am Herzen Süßes Leben,[ fleben, Was die Erde in sich hält. Sollt ich noch in diesen Wüsten Länger fristen? Nein, ich eil'ins Himmelszelt. 5. Herzensheiland, schenk mir Glauben, Festen Glauben, Der durch Alles siegreich dringt! Nach dir sehnt sich meine Seele pa Bis sie sich von hinnen schwingt. - 6. O wie bald kannst du es machen, Daß mit Lachen Unser Mund erfüllet sei! Du kannst durch des Todes Thüren Träumend führen, Und machst uns auf einmal frei. 7. Du hast Sünd und Straf getragen, Furcht und Zagen Muß nun ferne von mir gehn. Tod, dein Stachel liegt darMeine Glieder[ nieder, Werden fröhlich auferstehn.8. Herzenslamm, dich will ich loben Hier und droben In der zart'sten Liebsbegier.. Du hast dich zum ewgen Leben Mir ergeben; Hole mich, mein Lamm, zu dir! J. E. Allendorf. [ 6 9 cc 3| 7 19 8 theu- re Gottes- sohn; höch- sten Him- mels- thron. Er den E lo 83. & Der heilge Christ ist kom men, Der Deß freu'n sich al le From= men, Am 3 -008 3 = #f 163 Schmidlin. P Auch was auf ist, Coll prei- sen hoch und obez 8 F g ben Mit allen En- geln droben Den 2 11* 164 lie ben heil- gen Christ. are 2. Das Licht ist aufgegangen, Er will, daß alle, rein Die lange Nacht ist hin; Die Sünde liegt gefangen, Erlöst ist Herz und Sinn. Die Sündenangst ist weg, Der Glaube geht zum Himmel Nun aus dem Weltgetümmel Auf einem sichern Steg. 3. Nun sind nicht mehr die Kinder Verwaist und vaterlos; Gott rufet selbst die Sünder In seinen Gnadenschooß. Moderato. t 3 2₂ 23 dolce - dolce Von ihrem alten Schaden, Vertrauend seinen Gnaden, Gehn in den Himmel ein.- 4. Drum freut euch hoch und preiset, 3hr Seelen, fern und nah! Der euch den Vater weiset, Der heilge Christ ist da! Er ruft euch insgemein Mit süßen Liebesworten: Geöffnet sind die Pforten, Ihr Kinder, kommt herein!" 84. Palmer. 18 F Meines Herzens rein- ste Freu- de 3st nur d R b 8 bp k --₂Jik die, 22: scheide; d d 生 Daß ich nie Mich von Je d d ne Je der zeit S H Daß ich ihn durch Glauben eh- re, 8 Stimme Hoch erfreut I hö- 201 -00 re. 165 Sei1 ju 166 2. Freundlich ruft er alle Müden, Und erfüllt, Sanft und mild, Ihren Geist mit Frieden. Seine Last ist leicht zu tragen; Er macht Bahn, Geht voran, Stärkt uns, wenn wir zagen. 3. Ja, er kennt die Leidensstunden; Größern Schmerz, Als sein Herz, Hat kein Herz empfunden. Darum blickt, wenn seiner Brüder Einer weint, Unser Freund Mitleidsvoll hernieder. fec 9 cc 16 4. Will das Herz vor Jammer brechen: Ach, er trägt Und verpflegt Uns in unsern Schwächen! Selig, wer in bösen Zeiten, In Gefahr, Immerdar Sich von ihm läßt leiten! 5. Jesu, treuster Freund von Allen! Mit dir will Froh und still Ich durchs Leben wallen. Auch der Tod kann mich nicht schrecken, Lebensfürst! Ja, du wirst Einst mich auferwecken. S. G. Bürge. 0. 85. S. Hofer. 부 Weint nicht über Je su Schmerzen, Weint nicht Weint erst it ber eu re Her- zen, Un- emS I T über Je su Tod; Denn in ihm ist nicht erい pfundne Sünden- noth. 8 dddd 8 funden, Ei- ne Sünde, ein Betrug, Nur für euch trägt ple d 50 -00 Die er fühlte, nachzugehn. Ach, was hilfts, das Loos beklagen, Das der Heilge sich erwarb Ohne sich einmal zu fragen: Warum und für wen er starb. 3. Könnt ihr keine Sünde finden, Keine, an des Menschen Sohn; Ist der Tod allein der Sünden Strafe und gerechter Lohn: D, dann muß er Strafe dulden, Die er selber nicht verdient; pf er die Wunden, Trägt nur eurer Sün- de Fluch. 46 d. dd 167 a den, 2. Ach, was hilft's, mit Wei-| O dann sind es fremde Schulnen, Trauern Unter seinem Kreuz zu stehn; Ach, was hilfts, den Todesschauern, Die er mit dem Tod verfühnt. 4. Und für wen hat er ge stritten Diesen Kampf, dem feiner gleich? Und für wen den Tod gelitten? Für die Brüder, nur für euch! Und nun sehet an den Reinen, Wie er leidet in Geduld; Und nun habt ihr Grund zu weinen, Aber über eure Schuld. 5. Wenn ihr dann aus tiefstem Herzem Eure Schuld erkennt, gesteht, 168 Wenn ihr in des Heilands| O, dann wird, der still und mild Schmerzen Fremde Schuld trägt, euch verkünden, Was die bittren Thränen stillt. Eurer Sünde Strafe scht, Wenn ihr weint um eure Sünden: C. J. P. Spitta. Moderato. be 内 Ich 86. Nägeli. 0 74 șl liebe dich, denn du hast dich ge- ge- ben Für # 1 mich, mein Gott und Heil! Ich lie- be dich, was 10* HO wäre mir das Leben, Hätt' ich an dir nicht Theil, hätt' ich an dir nicht Theil. 2. Ich liebe dich, weil du, Gott, voll Erbarmen Mich liebst von Ewigkeit. Ich liebe dich: du hebst und trägst mich Armen Stets mit Barmherzigkeit.:,: 3. Ich liebe dich, du Brunnquell aller Gnade Und aller Seligkeit. Ich liebe dich: führ mich auf rechtem Pfade Zu deiner Herrlichkeit.:,: 4. Ich liebe dich: nie wurden sie zu Schanden, Die hoffend dir vertraut, Ich liebe dich: das Leben Alle fanden, Die zu dir aufgeschaut.:,: 5. Ich liebe dich: laß deine Klarheit scheinen Aus meinem Angesicht, Ich liebe dich: du leitest ja die Deinen Mit deiner Augen Licht.:,: 169 6. Ich liebe dich: es fliehet meine Seele Zu dir zur bösen Zeit; Ich liebe dich: du bists, dem ich befeh Die Seel in Ewigkeit.:,: 7. Ich liebe dich: nur du bist mein Berlangen, Mich dürftet stets nach dir; Ich liebe dich: o laß mich dich umfangen, Und schenke ganz dich mir.:,: Aus dem Französischen von A. Eiegfried 170 Moderato. 9 2 4 2 4 Du Stern in Du Mann zu = je dem Streit, farbnen Kleid: 87. allen Nächten, Du Schild in Got- tes Rechten Im purpur816 51: Verlaß die ew- ge Hüt- te Und D ## dei- ner En- gel Reihn, Und trag in uns re A Mit te Heut dei- nen Stuhl hin ein. Ź Mit Blizzen, Donnern, Stim2. Du hast vom Marterhügel| In deines Vaters Haus, Uns huldreich angeblickt, Und hast dein fürstlich Siegel Uns an die Stirn gedrückt; Drum wagen wirs und laden Dich ungescheut herbei, Die Allmacht deiner Gnaden Macht uns den Muth so frei. 3. Es ist ein froh Getöne Ringsum im Land erwacht, Das hat uns, deine Söhne, Vom Schlafe wach gemacht. Weinleselieder schwingen Sich durch die öde Welt, Und Sens' und Sicheln klingen In deinem Erntefeld.- 4. Das klingt uns wunder füße, Das dringt durch Mark und Bein. Ach, stünden unsre Füße Auch bei den Schnittern dein! Ach, wär dein Garbenacker Auch unser Arbeitsplan! Herr Jesu, mach uns wacker, Nimm unser Helfen an.171 5. Ob wir gleich kaum geboren, Noch wie in Wieglein ruhn; Auch mit zerstoßnen Rohren Kannst du, Herr, Thaten thun. Sieht man auch kaum uns glimmen men Kannst du uns rüsten aus. 6. Das war ja sonst dein Wesen Von alten Tagen her, Daß du dir haft erlesen, Was schwach, gebeugt und leer; - Daß mit zerbrochnen Stäben Du deine Wunder thatst Und mit zerknickten Reben Die Feinde untertratst. 7. Zeigs denn in dieser Stunde Durch deine Taube an, Ob wohl aus unserm Bunde Ein Glied dir dienen kann.- Die noch in Wüsten schlafen, 3u rufen in dein Schloß? Zeigs an, wer soll im Hafen SeinSchifflein binden los?8. Wersoll die Ruderschlagen Wohl übers weite Meer? Wer deine Fahnen tragen Ins blinde Heidenheer? Zeigs an, wen du erforen, Greif in die Schaar hinein! Wir haben's All geschworen: Dein sind wir, Amen! dein! F. W. Krummacher. 172 Maestoso. 113 9: 4 88. 2 8 Wenn Christus, der Herr, zum Menschen sich neigt, Wenn G. F. Händel. # قدم #q er sich als Hort dem Fle- hen den zeigt, Mag -6 8 7 schwinden das Leben, mag na- hen der Tod, Wir + Q8 fönnen nicht sin- ten, denn Hel- fer ist Gott. d d d 2. Wenn nahet die Qual, die Wonne vergeht, Die Thräne uns rinnt, nichts Ird'sches besteht: Zu ihm dann gewendet, er ist unser Freund! Zu ihm dann gebetet, zu ihm dann geweint. 3. Nicht Menschen vertraut den lastenden Schmerz, Zum Himmel empor erhebet das Herz! Dort wohnet die Weisheit, die Güte, die Huld, Dort thronet die Gnade für unsere Schuld. 4. Wir beten zu dir, o Jesu, du Freund! Bewahr uns vor Schuld, schütz uns vor dem Leid. Du hast uns bewiesen die göttliche Huld; Du hast uns mit Blute getilget die Schuld. 5. Drum nahet dem Thron des Heilands der Welt Mit heiliger Gluth! Er stärkt und erhält! Er gieng einst hienieden in Menschengestalt, Er bracht' uns den Frieden durch Gottes Gewalt. [ ²₂ 89. --₂²173 2 02-8-8 Ja Wenn der Herr einst die Ge- fang- nen Ihrer D, dann schwinden die ver- gang- nen Lei- den d d 212 Kaiser. S. Hofer. apa als Ban- de le dig macht, Dann wird unser Herz sich wie ein Traum der Nacht. 174 bb € E 8 freun, Un- ser Mund voll Rüh- mens sein, Jauchzend dd dd d d 女 21 일 te 8 8 wer- den wir er- he d d DO. 00 00 Freiheit uns ge= ge 1 In des Friedens stille Hütten. 3. Ernten werden wir mit Freuden, = ben S Id ben. F Den, der I 2. Herr, erhebe deine Rechte,| Was wir weinend ausgesät; Jenseits reift die Frucht der Richt auf uns den Vaterblick; Rufe die verstoßnen Knechte In das Vaterhaus zurück! Ach, der Pfad ist steil und weit, Kürze unsre Prüfungszeit; Führ uns, wenn wir treu geftritten, Leiden, Und des Sieges Palme weht. Unser Gott auf seinem Thron, Er, er selbst ist unser Lohn! Die ihm lebten, die ihm stara ben, Bringen jauchzend ihre Garben. Chr. H. Zeller. Moderato. 4** 94 9: the 9 ha- fen zu, fel ge Ruh! - D 8: 90. S Mein Schifflein geht be hende Dem FriedensDer Lauf ist bald zu En de, Es folgt die d. 175 Voigtländer. Foto Ich sehe schon von weitem Des pfy :: Leuchtthurms hellen Schein, Ich will mich nur be rei- ten, Ich geh zur Ruhe ein. 176 2. O Schifflein, du mußt eilen! Ihr Segel, schwellet an! Ich mag nicht länger weilen Auf stürm'scher Meeresbahn. Schon lange hör ich toben Die wilde Meeresfluth; Gehts auch durch schwere Proben, Doch faff' ich neuen Muth. 3. Der Trübsal hohe Wellen Bedrohen stets mein Schiff; Oft scheint es zu zerschellen An einem Felsenriff. Es gibt der bösen Stunden Nur leider gar zu viel! Ich fühle mich gebunden Wann kommt mein Schiff ans Ziel? 4. Getrost! in meinem Nachen Ist Jesus Steuermann, Ihn laß ich thun und machen, Und ich bin glücklich dran. Ihm darf ich fest vertrauen Auch in der schwersten Nacht, Ich hoff', ich werde schauen, Wonach mein Herze tracht't. 5. Der Mast in diesem Nachen Ist's Kreuz des lieben Herrn, Das zeigt mir Armen, Schwachen Den wahren Hoffnungsstern. Am Kreuz hieng meine Liebe, Am Kreuze hieng mein Heil, Drum hoff ich, wenns auch trübe: Mein Heiland ist mein Theil. 6. Der Purpur seines Blutes Des Schiffes Wimpelschmückt, Das macht mich frohen Muthes, Wenn Angst mein Herze drückt. Geschmückt mit diesem Blute Kann ich versinken nicht, Es redet mir zu Gute, Es schützt mich im Gericht.7. Mein Anker läßt mich hoffen, Ich habe festen Grund, Der Himmel steht mir offen In meiner letzten Stund; Des Geistes sanftes Wehen Schwellt meine Segel hier, Ich werde feste stehen In dir, mein Herr, in dir. 8. An meinem Schifflein wehet Die Flagge meines Herrn, Daran geschrieben stehet: Die Ruhe ist nicht fern, Die einst wird seinem Volke." Das macht mich wieder still, Wenn manche schwarze Wolke Das Licht verdunkeln will. 9. So fahr ich sicher weiter, Mein Jesus mit mir schifft, Er macht mich froh und heiter, Wenn Unglück mich auch trifft. Wenn schwarze Wetter wüthen, Wird seine starke Hand Mich armes Kind schon hüten; Sie führt ins Vaterland. Ba p : b dod d 88 Gott bei mir an jedem Or- te, Auf dem dd 2 dd 2. 2. 91. 2. ㅎ 복음 2. _2. Meer und auf dem Land! Das ist mir aus seinem 음 | 00 لے لے 부 S. Hofer. Worte, aus Erfah- rung wohlbekannt. Fragt ihr ple -O+ 177 00 동 등 부동 우 함흥 의 mich: Wer ist bei dir? Gott ist hier, Gott ist mit mir! de dd -811 8 12 add 20 178 2. Meerestiefe, Todesjammer,| Und so weiß ich festiglich: Kerker schließen Gott nicht aus; Gott, mein Heiland, ist fürmich! Er ist bei mir in der Kammer, 5. Gott mit mir! o welche Auf dem Felde, wie im Haus. Freude! Sige, liege, stehe ich: Mit ihm hab ich Muth und Ueberall ist Gott um mich! Kraft, Mit ihm hab ich Trost im Leide, Kunst, Verstand und Wissenschaft. Fragt ihr: Mensch, wer hilft dir so? 3. Gott für mich! das darf ich sagen, Er ist meiner Seele Gott, Darum kann ich nicht verzagen In Verfolgung, Kreuz und Spott. Fragt ihr: Mensch, was tröstet dich? Höret es: Gott ist für mich! 4. Ach, ich habe ihn gesehen In der Kripp als armes Kind, Hab ihn unter tausend Wehen Bluten seh'n für meine Sünd, Moderato. P 2 12 4-8 9: 2 54 Gott mit mir! deß bin ich froh! 6. Noth und Tod will ich bezwingen, Wennmein Gottnurmit mir ist; Kann durch alle Neßze dringen, Siegen über Macht und List. kannst du das? so fraget ihr. Nein! das thut mein Gott mit mir. P 92. 21 # 17 Lieber Gott, von deinem Throne, Höre PP Chr. H. Zeller. 1 dei- ner Kin- der Fleh'n, Die ver- eint in dei- nem I PP 9 Soh- ne Gläubig bit tend vor dir steh'n; Ja, du wol left auf uns seh'n. 2. Herr, du siehest, wie man grabet Brunnen, da kein Wasser ist, Lebenswaffer, welches labet Unsre Seel, da du, Herr Christ, Ja die einz'ge Quelle bist.- 3. O wenn wir in deinem Worte Suchen Heil und Trost und Licht, 2cc- 2 cc ff 179 Wenn du uns in diesem Horte Zeigst dein theures Angesicht, O, wer freute dann sich nicht. 93. 4. Komm denn, füll' mit deiner Liebe Unser Herze für und für, Laffe alle seine Triebe Stets gerichtet sein zu dir! Heile uns, so leben wir. Wie wird mir sein, wenn ich dich, Jesu, seWenn ich ver- klärt vor dei- nem Throne ste8 EF F 12* 180 he, In dei- ner göttlich hohen Ma- je- stät; he, Die Ewig- feit mich Staunenden umweht? 4 12 P 12 Wie wird mir sein? o Herr! ich fass' es nicht, Nur a وم Q Thränen rin- nen mir vom An- ge= sicht. 음 — A 9 2. Wie wird mir sein, wenn deines Hauptes Strahlen Mein Haupt umleuchten, das dem Grab entschwand, Und wenn im Himmelsglanz sich vor mir malen Die Freuden, die kein sterblich Herz empfand? Wie wird mir sein? D, welche Seligkeit Empfind ich, denk ich dieser frohen Zeit! - 3. Wie wird mir sein, wenn Engelsharfen tönen Und sanft ich ruh in des Erlösers Schoos; Wenn dann geweint sind alle meine Thränen Und ich nun ganz von Erdenfesseln los? Wie wird mir sein, o du, mein Herr, mein Gott! Wenn nicht mehr schrecken Sünde, Höll und Tod? 4. Wie wird mir sein, wenn ich sie wieder sehe, Die Theuren alle, die ich hier geliebt; Wenn ich mit ihnen in des Heilands Nähe Lobsingend weil', von Trennung nie getrübt? Wie wird mir sein? O Freuden ohne Zahl, Ihr strömet Licht ins dunkle Erdenthal. 5. Ja, unanssprechlich sind die sel'gen Freuden, Die dort der Herr mir einst bereiten wird. Drum will ich harren, stille sein und leiden, Bis mich nach kurzem Streit der treue Hirt Aus Gnaden führt zum ewgen Frieden ein; Mein Herr, mein Gott! wie wird alsdann mir sein! G. Langbecker, † 1843. Moderato. e 9 c 94. neu en mann er 181 Was Gott thut, das ist wohlge- than 3m alt und Er schleußt und he- bet mit uns an, Daß JederJah- re; fah= re, 3. C. Bachofen. Wie je de Zeit, so 3 182 H Freud und Leid, Von sei- nen Hän- den rühre, Und er : al= lein uns 9 2. Was Gott gethan, war wohlgethan In den vergangnen Monden. Wars nicht, als ob in Kanaan Wir froh und sicher wohnten, Als da und dort sein ernstes Wort Die Sünder streng gerichtet Und strafend sie vernichtet. 3. Was Gott gethan, war wohlgethan, Er ließ an Zion bauen, Und bei der Schaar, die ihn ruft an, Sein Gnadenantlit schauen; Des Wortes Schall ward überall Mit Segen angehöret, Und Gottes Reich vermehret. 4. Was Gott wird thun, bleibt wohlgethan, Auch in dem neuen Jahre, Man ruf ihn nur durch Christum an, füh 2 re. Daß er sein Volk bewahre, So wird sein Bund noch festen Grund Und Siegel bei uns haben, Durch seines Geistes Gaben. 5. Was Gott wird thun, bleibt wohlgethan, In Kirche, Haus und Herzen; Klopft er mit Trübsal bei uns an ,. So wollen wir nicht scherzen, Und künftig nun recht Buße thun, So wird er uns aus Gnaden Verdienter Schuld entladen. 6. Was Gott so thut, ist wohlgethan, Wir wollens ihm befehlen, Und ihn zu unsermTrost fortan In aller Noth erwählen; Nur wohlgemuth, macht ers hier gut In allen unsern Sachen, Dort wird ers besser machen! Moderato. € 9c 92 mf mf. der wir stehn, un ter- gehn. = Die Sach ist dein, Herr Jesu Christ, Die Sach, an Und weil es deine Sache ist, kann sie nicht 9944 95. mf 3 Muß ster- ben in der Er- de Schooß, Zuvor vom eigenen We- fen los, mf Allein das Weizenkorn, bevor Esfruchtbar sproßt zum Licht empor, 음 PP S 183 3. Haydn. # los, Vom eig- nen We sen los. PP Durch Sterben 20 184 2. Du giengst, o Jesu, unser Haupt, Durch Leiden himmelan, Und führest jeden, der da glaubt, Mit dir die gleiche Bahn. Wohlan, so nimm uns allzugleich [ Licht empor, Zum Theil am Leiden und am Reich; Führ uns durch deines Todes Thor Sammt deiner Sach zum Zum Licht empor, Durch Nacht zum Licht empor. 3. Du starbest selbst als Waizenkorn Und sankest in das Grab; Belebe denn, o Lebensborn, Die Welt, die Gott dir gab. Send' Boten aus in jedes Land, Daß bald dein Name werd' bekannt, [ bereit Dein Name voller Seligkeit; Auch wir stehn dir zum Dienst In Kampf und Streit, Zum Dienst in Kampf und Streit. Vers 1, 2. S. Preiswert. Vers 3. Zaremba. 96. Moderato. e 3. A. P. Schulz. 42 Das ist unbeschreiblich, Wie uns Jesus liebt, Und es ist un- gläublich, Wie man ihn be- trübt! 7 Thuns doch gu- te Kin- der, Die fein Her- ze sehn, E Und nicht mehr wie Sünder Unterm Flu- che stehn. 1₁ 2. Herrund Gott der Deinen, Und verkläre ihn Fange heute an! Ueber aller Brüder Höre unser Weinen, Denken und Bemüh'n! 9 Weil man sonst nichts kann, Und erzeig dich gnädig Herzen, die so schwach, Mach uns Alle ledig Von der Sünde Schmach. 3. Mach zu deinem Tempel Unsern Leib bereit, Herr, nach dem Exempel Deiner Menschlichkeit! Weih' ihm Haupt und Glieder, Adagio. 24 9:23 564 S97. 185 4. Unfrer Wallfahrt Stun den Heilige nur dir; Mach uns deine Wunden, Lamm, zur Ehr und Zier! Laß dein Volk erfahren, Wen die Sammelstadt Der erlösten Schaaren Bei sich drinnen hat. N. L. v. Zinzendorf. S. Hofer. HE Euch al- len, ach, die ihr vor- ü- ber hier geht, Euch. 186 BR b 8 rufich: kommt her doch, kommt her doch und seht! Zer2. ple 出 -8reißts nicht eu'r Herz wie am Kreuz er er- bleicht? D 24 seht, ob ein Schmerz wohl dem sei- ni- gen gleicht. I 2. Wie sintet das Leben dahin in den Tod! Wie hängt dort der Bräut'gam so blaß und so roth! Wer hat es verschuldet, was macht ihm die Bein? Mir nahm er die Sündenschuld- sprach: sie ist mein. 3. Den Freund will ich ewig bewundernd ansehn, Vor ihm will ich staunend in Ewigkeit stehn, Der Werth aller Dinge, die da sind, ist hin,- Nur Eins will ich haben, Eins bleibt mir im Sinn!-- G. W. Lehmann. - ce 98. 9 cc 1 8 herz Ver- läßt die Sei- nen nie. Schmerz Er- freut und trägt er sie. 88 8 E P 2 Gott ist ge treu! Sein Herz, sein Va- terGott ist ge treu! Im Wohlfein und im 3 2 dd Ez seiner Allmacht Flü # Berge, fallt ihr -0 -6 12 Hü 2 I. R. Ahle. gel, Stürzt ein, ihr 187 P Mich de- det SD B gel! a 8 Gott 188 iſt ge= treu! Q. 2. Gott ist getreu! Er ist mein treuster Freund! Dieß weiß, dieß hoff ich fest; Ich weiß gewiß, daß er mich keinen Feind Zu hart versuchen läßt. Er stärket mich nach seinem Bunde, In meiner Prüfung trübsten Stunde. Gott ist getreu! 3. Gott ist getreu! Er thut, was er verheißt. Er sendet mir sein Licht! Wenn dieses mir den Weg zum Leben weist, So irr' und gleit' ich nicht. Gott ist kein Mensch, er kann nicht lügen, Sein Wort der Wahrheit kann nicht trügen. Gott ist getreu! 4. Gott ist getreu! Er, deß ich ewig bin, Sorgt für mein ewig Wohl. Er rufet mich zu seinem Himmel hin, Will daß ich leben soll. Er reinigt mich von allen Sünden Und läßt mich Trost durch Christum finden. Gott ist getreu! 5. Gott ist getreu! Mein Herz, was fehlt dir noch, Dich Gottes stets zu freun? Sei Gott getreu, und fürchte nichts, mag doch Die Welt voll Falschheit sein! Selbst falscher Brüder Neid und Tücke Gereicht am Ende mir zum Glücke. Gott ist getreu! 6. Gott ist getreu! Vergiß, o Seel, es nicht, Wie zärtlich treu er ist! Gott treu zu sein, sei deine liebste Pflicht, Weil du so werth ihm bist. Halt fest an Gott, sei treu im Glauben; Laß nichts den starken Trost dir rauben: Gott ist getreu! Andante. fie i j I 19: 9 Schöner als Denn das ist لل fei Hal- le- lu- jah! fühl ich Heute 99. = ne . schö fei 2 = 2 189 Ehrenfried Liebich. F man den- ken mag! Der durch ein lie- ber Tag, 8 Lieb- lich keit Mich im se d. ner Morgen, Sorgen, ne In 190 9: ner= sten er= freut. 다 DQ. 2. Süßer Ruhetag der Seelen! Sonntag, der voll Lichtes ist! Heller Tag in dunkeln Höhlen! Zeit, die du geheiligt bist! Stunde voller Seligkeit! Du vertreibst mir alles Leid! 3. Ruhet nun ihr Weltgeschäfte! Beffres hab ich heut zu thun; Denn ich brauch all meine Kräfte, In dem höchsten Gott zu ruhn; Heut schickt keine Arbeit sich, Als nur Gottes Werk, für mich. 4. Wie soll ich mich heute zieren, Daß ich Gott gefallen mag? Hoffart mag die Zeit verlieren Mit der Pracht an diesem Tag! Schmücke, Herr, mich mit dem Kleid Göttlicher Gerechtigkeit. 5. Herr, ermuntre meine Sinnen! Wirke selbst in meiner Brust! Laß mich Lehr und Trost gewinnen, Gieb zu deiner Gnade Lust, Daß mir dein lebendig Wort Schall im Herzen fort und fort! 6. Segne deiner Knechte Lehren, Deffne selber ihren Mund. Mach mit allen, die dich hören, Heute deinen Gnadenbund; Wenn wir singen, wenn wir flehn, Laß dein Amen uns Laß dein Amen gehn. durchuns durch- 7. Gieb, daß ich den Tag beschließe, Wie er angefangen ist. Segne, pflanze und begieße, Der du Herr des Sabbaths bist; Bis ich einst an deinem Tag Ewig Sabbath halten mag! B. Schmolke. Maestoso. 6 4 9: 6 9: 100. 8 Hallelujah! Bringet Eh- re, Preis und Ruhm, ihr the 3. F. Reichard. Ltd HE 8* Tapil Ju- bel- chö- re, Ihr Be- se- lig te des Herrn! 20 He 96 4. 42 191 de # ¹ Bringet Ruhm, ihr Er- den- söh- ne, Singet eu re Jubel- tö ne! Er, der Herr, beglückt uns gern. g 2 192 9: 2. Sollten wir dem Herrn nicht singen, Ihm nicht Freudenopfer bringen, Ihm, der schuf, und auch erhält? Tief im Staub verehrt ihn, Kinder! Kinder nennt er uns, uns Sünder, Er, der Vater seiner Welt. 3. Zwar sein Thron steht unerschüttert, Und die weite Schöpfung zittert Tief gebeugt vor ihrem Herrn, Wenn auch unsre Lieder schweigen, Seht die Millionen Zeugen, Laut verkünden sie den Herrn! 4. Hallelujah! Bringet Ehre, Preis und Ruhm, ihr Jubelchöre, Ihr Beseligte des Herrn! Bringet Ruhm, ihr Erdensöhne Singet cure Jubeltöne! Er, der Herr, beglückt uns gern. Pp 101. Р 513 P d be Da € Schau hin, dort in Geth- se- ma- ne Ringt ( lo. Caroline Rudolphi. 00 Nägeli. DO in der See- le tiefstem Weh Der Herr in To- desTe 1 9: 2500 2 F Kelch, doch trinkt er ihn. k b qual. O sieh ihn weinen, be- ten knien! Herb ist der d d d 2. Schau hin! wie erdenwärts gebückt So hart und schwer den Heil'gen drückt Der Leiden Uebermaß! Ergebungsvoll doch hör ihn flehn: ,, Nicht mein, dein Wille soll geschehn!" 3. Schau hin, wenn bei des Leidens Schmerz Dein mattes, jammervolles Herz In Thränen sich ergießt; Lern' auch in bängster Nächte Grau'n Ihm, deinem Herrn und Gott, vertrau'n! 102. 3 2 등 Die ihr sei S ne Al' auf Chri fti = Sd Lauf- bahn lauft, tauft, D Tod ge d 193 = Schmidlin. 13 194 Theu- re, Al= le d bo fd PP mit er - lös- te Brüder, sei- nes Reiches Glieder: 92 E PP d -2ple Bund der Se add d Kommt Versöhn- te, kommt er- neut 2 Brod! Jesus Christus ward gegeben Für die Sünder in den Tod! Nehmt und trinkt, ihr trinkt sein Leben! Hingegeben in den Tod Ward er, in der Sünder Tod. 3. Die mit voller Zuversicht F to lig- teit. 8 Eu ren 2. P 2. Nehmet hin, und eßt sein| Deines Heils, o Sohn, sich freuen, Laß sie stets in diesem Licht Wandeln, ewig dir sich weihen, Laß ihr Herz, vom Stolze rein, Voll von deiner Demuth sein. 4. Jesu Christi Mittlertod Werd in aller Welt verkündigt, Jesu Christi Mittlertod, Der vor'm Richter uns entfündigt, Jesus Christ, mit Preis gekrönt, Hat uns, Staub, mit Gott versöhnt. 5. In den Chor der Himmel schwingt, fcc 9 cc 8 Herr, sich unser stammelnd Lallen: Wenn, von Seraphim ume ringt, Unfre Todten niederfallen, Singend ihr Hallelujah, Mittler, deinem Golgatha! 103. Je sus dürftet!-Er, der gott- ge bo ren = S # 11 g 非 8 Aus den Quel- len al- les Le- bens trank, d · 6 F 195 2° T Schmachtet jetzt, in To- des- qual ver lo= ren, = 8 13* 196 Ta 2 Und die Luft durchschneidetSchmerzensklang. M f - 2. O du Herz voll Liebe,- deffen Tiefen Keines Engels Auge noch durchdrang! Während wir in Todesschlummer schliefen, Wars dein Kampf, der Leben uns errang. 3. Dürstend nach der Rettung deiner Brüder, Dürstend nach der Menschen Seligkeit, Sant dein letzter Scheideblick hernieder, Brach das Herz, das eine Welt befreit.- 4. Und ich sollt an dieser heilgen Stelle Starr und unempfindlich jetzo stehn? Dir zur Seite, ewge Lebensquelle, Nicht in Lieb und Sehnsucht untergehn? 5. Dürstend bin auch ich! Ich suchte lange Was der Seele Schmachten heiß begehrt: Aber müde von dem irren Gange, Unerquickt bin ich zurückgekehrt. 6. Laß, o heilge Liebe, laß mich trinken Aus dem Kelch, der alle Schmerzen heilt, Laß in deine Tiefen mich versinken, Labung schöpfen, Leben, unverweilt. Agnes Franz. Moderato. Jipp & t 2 Ich Ich aus der Welt. Friedensfeld. 104. habe Lust zu scheiden, MeinSinn geht sehne mich mit Freu- den Nach Zi- ons 197 3. C. Bachofen. G de Mein letz- tes Te- sta- ment. Weil aber keine Stunde Zum Abschied ist be- nennt, So hört aus mei- nem Muna 198 2. Gott Vater, meine Seele Bescheid ich deiner Hand; Führ sie aus ihrer Höhle Ins rechte Vaterland. Du hast sie mir gegeben, So nimm sie wieder hin, Daß ich im Tod und Leben Nur dein alleine bin. 3. Was werd ich, Jesu, finden, Das dir gefallen kann? Ach, nimm du meine Sünden Als ein Vermächtniß an! Wirf sie in deine Wunden, Ins rothe Meer hinein: So hab ich Heil gefunden, Und schlafe selig ein. 4. Dir, o du Geist der Gnaden, Laß ich den letzten Blick; Werd ich im Schweiße baden, So sieh auf mich zurück. Ach! schrei in meinem Herzen, Wann ich kein Glied mehr rühr', Und stell in meinen Schmerzen Mir nichts als Jesum für. - 5. Ihr Engel, nehmt die Thränen Von meinen Wangen an, Ich weiß, daß euer Sehnen Sonst nichts erfreuen kann. Wenn Leib und Seele scheiden, Tragt mich in AbramsSchoos, So bin ich voller Freuden, Und aller Thränen los. 6. Euch aber, meine Lieben, Die ihr mich dann beweint, Euch hab ich was verschrieben: Gott, euern besten Freund. Drum nehmt den letzten Se gen, Es wird gewiß gescheh'n, Daß wir auf Zions Wegen Einander wieder seh'n. - 7. Zuletzt sei dir, o Erde, Mein blaffer Leib vermacht, Damit dir wieder werde, Was du mir zugebracht. Mach' ihn zu Asch und Staube, Bis Gottes Stimme ruft; Denn sieh', mir sagt's mein Glaube, Er bleibt nicht in der Gruft. 8. Das ist mein letzter Wille, Gott, drück' das Siegel drauf! Nun wart' ich in der Stille, Bis daß ich meinen Lauf Durch Christi Tod vollende, So geh ich freudig hin, Und weiß, daß ich ohn' Ende Des Himmels Erbe bin. 9 c 91 Sieh, hier bin ich, Eh- ren Schwache Thrä- nen, kind- lich D d 105. 1 ے ہے E L Le- ge mich vor dei nen Thron; Bring ich dir, du Menschen sohn. 2 Württemb. Choralb. ¹ fö S nur Asch und Thon. ( 1 [ 1 8 2 nig, Sehnen E 199 非 2 2 Laß dich AL fin- den, laß dich fin- den, Bin ich gleich 200 2. Sieh' doch auf mich, Herr, ich bitt' dich, Lenke mich nach deinem Sinn; Dich alleine ich nur meine, Dein erkaufter Erb ich bin. Laß dich finden, laß dich finden, Gieb dich mir und nimm mich hin. 3. Herr, erhöre, ich begehre Nichts als deine freie Gnad! Deine Liebe weckt die Triebe, Daß man dich liebt in der That. Laß dich finden, laß dich finden, Der hat Alles, der dich hat. 4. Rein, voll Wonne, wie die Sonne, Ist, o Seelenfreund, dein Herz! Ich nur finde noch der Sünde Andante. Loc c 9 Tödtend Gift in mir mit Schmerz. Laß dich finden, laß dich finden, Schaff in mir ein reines Herz. 5. Hör', wie fläglich und beweglich Meine Seele nach dir ringt, Wie demüthig und wehmüthig Deines KindesStimme klingt. Laß dich finden, laß dich finden, Wie mein Herze zu dir dringt! 6. Dieser Zeiten Eitelkeiten, Reichthum, Wollust, Ehr' und Freud', Sind nur Schmerzen meinem Welches sucht die Ewigkeit. Herzen, Laß dich finden, laß dich finden, Großer Gott, ich bin bereit. Joachim Neander. 106. Geist der Allmacht, herrsche in uns! rich- te Dir den Tempel ein in unserer Brust! Woh- ne in uns, Herr, mit deinem Lich- te! Dir ge- hor- chen sei uns Wonn und Luft. 2. Ach, das Fleisch will deinen Rath zerstören, Darum tödte, was uns fesseln will! Laß uns, heil'ger Gottesgeist, dich hören Und dir folgen schnell und ganz und still! Adagio. dolce 8 58 201 107. dolce Julius Köbner. S. Hofer. 1. ### In je- ner leßz- ten der Näch- te, Da ich am 1.1 202 cendo 17 Delberg ge- be- tet, War ich von Blutschweiß geröthet, cendo poço Goß ihn in Strömen für dich. よ ♪ 2. Laß es die Engel dir sagen Wie viele Streiche und Wunden, poco An eine Säule gebunden, Schweigend ich litte für dich: Weh! und wer weiß zc. 3. Daichalskönig verspottet, Schmerzlich mit Dornen gefrönet,[ net, Angespie'n ward und verhöhpoco a cresLebed + poco cresweiß, ob wohl je du auch nur denkest an mich! 5 Dacht' ich nur immer an dich: Weh! und wer weiß zc. 4. Schmählich zum Tode verdammet, Hart mit der Kreuzlaft bes schweret,[ sehret, Blutig vom Dornkranz vers Schleppt' ich zum Berg mich für dich: Weh! und wer weiß zc. Weh! und wer 5. Ach, an das Kreuzholz geheftet, Nägel in Armen und Beinen, Leidend, wie du noch fah'st Keinen, Wollte ich sterben für dich: Weh! und wer weiß zc. 6. Als grimmerSpeer in der Seite Weit mir das Herz hat geſpalten, fice 8 Quoll draus mit Liebesge walten Wasser des Lebens für dich: Weh! und wer weiß 2c. 7. Dacht' ich im Sterben noch deiner, Werd' ich im Himmel nicht minder,[ der, Herrschend als WeltüberwinImmer noch denken an dich; Weh! und wer weiß zc. Nach dem Italienischen von M. Diepenbrock. 203 108. 8-8 Weil ich Je- su Schäflein bin, Freu ich mich nun im- mer- hin dd 2 Ue ber 2147 mei- nen guten Hirten, Der mich wohl weiß 204 9: A 8 H po zu be- wir- then, Der mich lie- bet, der mich kennt, I 우 2. Unter seinemfsanften Stab| Daß mich Jesus liebet so? Denn nach diesen schönen Tagen Geh ich aus und ein, und hab Unaussprechlich süße Weide, Daß ich keinen Mangel leide; Und so oft ich durstig bin, Führt er mich zum Brunnquell hin. 3. Sollt ich denn nicht sein so froh, 4 54 d P Und bei meinem Namen nennt. Choralmässig. P P Werd ich endlich heimgetragen In des Hirten Arm und Schooß; Amen, ja mein Glück ist groß! Luise v. Hayn. 109. मुद्ध = Der al te Gott, der le- bet noch! Was willst du, + Volksweise. 追 Herz, ver za gen? Wenn auch der Tag dich quält und drückt, Es müs- sen and- re 2. Der alte Gott, der lebet noch, Wenn auch die Feinde dräuen; Trotz ihrem Stolz und Uebermuth Kann sie der Herr zerstreuen. 3. Der alte Gott, der lebet noch![ Sorgen; Drum laß, mein Herz, das Adagio. 6 4 9:56 P P 1 P ta 110. 205 gen. Je finstrer daß die Mitternacht, Je heller wird der Morgen.4. Der alte Gott, der lebet noch, Und wird auf ewig leben, Drum sollst du nie, mein Herze, dich An finst're Zweifel geben.8. Aus dem 15. Jahrhundert. Xo Nur du, o Herr, du bist es werth, Daß al= le 1 일: 206 # p Welt dich gläu- big ehrt; Du gibst uns Frie- den, Trost und Ruh, All unser Seh- nen stil lest du: 1 P f 2: Nur du, o Herr, nur du, d. d. J Ri f 2. Dir leben wir: denn du allein Sollst unsers Lebens Leben sein; Dein Kreuz ist einzig das Panier, Und deine Schmach ist unsre Zier. Dir leben wir, dir leben wir! 3. Dir sterben wir: du hast die Bahn Durch Tod zum Leben aufgethan; Noch an des finstern Grabes Rand S Pip Herr! did Befehlen wir uns deiner Hand: Dir sterben wir, dir sterben wir! 4. Wir bleiben dein, wenn alle Welt Vor deinem Hauch in Nichts zerfällt. O mache uns dazu bereit, Nur dein zu sein in Ewigkeit: Wir bleiben dein, wir bleiben dein! F b b c C -b- b² -2² Dp² £ J # 111. C. Roth. E T 8 O du, der einst im Gra- be lag, Herr, rodo C 2 12 hei- lig sei uns die- ser Tag: An diesem Ta- ge giengest du Verklärt aus dei- ner d d d dro 207 8 To- des- ruh. dd 208 2. Wie unaussprechlich war entzückt Die Schaar, die lebend dich erblickt! O möchten, Christus, wir uns dein Gleich deinen Jüngern herzlich freun! 3. Du lebst, und lebst für uns: du bist Auch unser, unser Jesus Christ. Du siehst und hörst uns, singen wir, Und unser Loblied dringt zu dir. 4. Und von dem Himmel rufest du Im Geist auch unsern Herzen zu: Ihr Kindlein, Friede sei mit euch! Auch euer ist das Himmelreich. 5. Vergäßen wir nur deiner nicht, Nur Lust wär uns die schwerste Pflicht. Du lebst für uns, das glauben wir, Wir leben und wir sterben dir. - 6. Drum mehr' uns, Jesu, deinen Geist, Der stets an dich uns denken heißt: Sei immer nah uns, Jesu Christ, Der du vom Tod erstanden bist. Moderato. 112. 1 Wi- der alle Wunden Gibts ein träf- tig Kraut, 112 dd. Der hat Heilung fun- den, Der dieß Kräutlein re P baut, Der dieß Kräutlein baut. d # P 2. In des Glaubens Garten| Singt: An keinen Leiden Ist es nur zu schau'n, Ist die Liebe schuld.:,: Lern dieß Kräutlein warten, Es heißt, Gott vertrau'n.":,: 3. Singt zu allen Zeiten Von des Vaters Huld, 113. 209 4. Was sie giebt zu tragen 3st dem Menschen noth, Daß er lerne sagen: Sterben ist kein Tod!:,: 8 su, Gna- den Herr Je Gieb Le ben, Knöpken. 2 son= ne, WahrLicht und Won- ne Dem 14 210 9 haf- tes blö- den mich er Lebens- licht! An- ge= sicht. freu = 217 en Und 8 ª Nur du kannst Pe neu en; Mein Gott ver- fag' d.d mei- nen Geist erddd T mir's nicht. 2. Vergieb mir meine Sün-| Dir will ich mich ergeben, Und wirf sie hinter dich;[ den, Und dir zur Ehre leben, Laß allen Zorn verschwinden Weil ich erlöset bin. Und hilf mir gnädiglich; Laß deine Friedensgaben Mein armes Herze laben! Ach Herr, erhöre mich! 4. Befördre dein Erkenntniß In mir, mein Seelenhort! Und öffne mein Verständniß Durch dein heilsames Wort, Damit ich an dich gläube, In deiner Wahrheit bleibe, Und wachse fort und fort. 5. Ach, zünde deine Liebe 3. Vertreib aus meiner Seele Den alten bösen Sinn, Daß ich nur dich erwähle Zum seligen Gewinn. In meiner Seele an, Daß ich aus innrem Triebe Dich ewig lieben kann, Und dir zum Wohlgefallen Beständig möge wallen Auf rechter Lebensbahn! 6. Nun, Herr, verleih mir Stärke, Verleih mir Kraft und Muth! Denn das sind Gnadenwerke, Die dein Geist in mir thut. Andante moderato. 9:20 Hingegen mein Beginnen, Mein Denken und mein Sinnen 3st sündig, und nicht gut.114. 211 7. Darum, du Gott der GnaDu Vater aller Treu,[ den, Wend allen Seelenschaden, Und mach mich täglich neu; Gieb daß ich deinen Willen Beständig mög erfüllen, O fteh mir kräftig bei. L. A. Goller. - 非 Mag auch die Lie- be wei- nen, Es kommt ein 14* 1|* Tag des Herrn, Es muß ein Morgenstern Nachs : Re 212 bb bb² dunk- ler Nacht er 2. Mag auch der Glaube zagen, Ein Tag des Lichtes naht, Zur Heimath führt sein Pfad; Aus Dämm'rung muß es tagen! Adagio. -b 620 20: Pb = T schei 115. = nen. 3. Mag Hoffnung auch erschrecken, Mag jauchzen Grab und Tod, Es muß ein Morgenroth Die Schlummernden einst wecken. Nägeli. € König, dem wir alle die- nen, Ob im Geist, das weißest du! Ret te uns durch dein Ver- süh- nen Aus der un- ge= 2. Mache den Gedanken bange, Ob das Herz es redlich mein'? Ob an dir die Seele hange? Ob wir scheinen, oder sein? 3. Vater, deine treue Gnade Brauche sanft' und herbe Zucht, Wenn wir nur auf unserm Pfade Dir noch bringen reife Frucht. 4. Jesu Christ, das Werk ist deine, Herzen sind dein Eigenthum, Ihr beflecktsein, oder reine, Moderato. € wif 4 sen Nuh! Bringt dir Schande oder Ruhm. 213 5. Und du, Hort des neuen Lebens, 116. Geist deslichtes und der Kraft, Zücht'ge doch uns nicht vergebens Auf der kurzen Wanderschaft. 6. Herzenskündiger, dein Auge Siehet uns in Eins gestellt, Daß vor dir nichts gelt' nnd tauge, Als zu sterben dieser Welt! Steinmet. = Aus dem 12. Jahrhundert. Schönster Herr Je su, Herrscher al fer = 214 1 En den, Got- tes S e S 4 und Mariä Sohn! == Dich will ich lieben, Dich will ich ehren, Du mei- ner See- le Freud und Kron. 8 1² 2. Schön sind die Felder, Schöner sind die Wälder In der schönen Frühlingszeit: Jesus ist schöner, Jesus ist reiner, Der unser traurig Herz erfreut. 3. Schön leucht't die Sonne, Schöner leucht't der Monde Und die Sternlein allzumal. Jesus leucht't schöner, Jesus leucht't reiner, Als all die Eng'l im Himmelssaal. I 4. Alle die Schönheit Himmels und der Erden, Ist nur gegen ihn ein Schein! Keiner auf Erden Mir je kann werden[ mein! So lieb als Christ, der Heiland 5. Jesus ist wahrhaft Hoch von uns geliebet, Jesus ist gebenedeit! Jesus wir bitten: Tritt du inmitten Auch einst in unsrer letzten Zeit. Lied der Kreuzfahrer im 12. Jahrhundert. 快 韓 9 117. TEX de- muthsvoll zu 71 Gott, ich tre te hin, und be te, Fle- he d d d d d d f I. Sörensen. 2. 215 12 dir; Stilles Sehnen, £ dd H heiße Thränen Nimm in Gnaden an von mir. 2. Tausend Schwächen und| Ließ ich oft mit eitlem Sinn; Gebrechen Bess'res kennend, Christ mich nennend Hält mir mein Gewissen vor; Wie viel Stunden sind verschwunden, Die ich unbenützt verlor! Ging den breiten Weg ich hin. 4. Darum stehe ich und flehe Tiefgebeugt, o Gott, vor dir. Mir verzeihen, mich erneuen, Kannst nur du! Gewähr es mir. 3. Deine Pfade, schmal und grade, 216 5. Feste Treue schwört aufs Neue Dir mein dankerfülltes Herz. Hilf mir ringen, weiter dringen, Zeuch du selbst mich himmelwärts. E 9 6. Mit dir wallen, dir gefallene Sei mein Leben, Ruhm und Ruh! Amen, Amen! Sprich im Namen Meines Jesu ,, Ja" dazu!- 3. G. Aschenberg. 118. 2 1 O Herr, ich möchte stil- le sein, Und har- ren S. Hofer. auf die Hülfe dein; Doch wenn das Hoffen währt zu of ## lang, Wird matt der Geist, die See- le bang. 2. Hilf mir, o Herr, zum fernen Ziel Nicht auf mein Knie, das sinken will; Sieh', wie vor Liebe matt und krank Schon oft mein Geist darnieder sant. 3. Ich fühle wohl: kalt ist mein Herz! Doch seit ich fühle diesen Schmerz, Entsteht, so arm und schwach ich bin, Doch Hoffnung ew'gen Lebens d'rin. 4. Verlassen schein' ich und allein, Gleich wie in einem dunkeln Hain; Verschlossen jede Thür' in mir, Nur eine nicht: die Gnadenthür. 5. Da will ich flehen früh und spat, Bis hilfreich mein Erbarmer nah't; Und rufst du endlich mich herein, So steh' ich da und warte dein. Andante moderato. 3 4 4 9 119. 2 217 GE 12 Nach knapp. Dberaargauische Volksmelodie. Der Himmel steht of- fen, Herz, weißt du warum? Weil Jesus gekämpft und ge- blu- tet da- rum. 218 2. Auf Golgatha's Hügel, da litt er für dich, Als er für die Sünder am Kreuze erblich. 3. So komm doch, o Seele, komm her zu dem Herrn Und flag deine Sünden, er hilft ja so gern. 4. Wenn gleich deine Sünden so roth sind wie Blut: Es machen die Wunden des Heilands sie gut. 5. Und wenn du dich kränkest in Sorgen und Schmerz, Leg' alles dem liebenden Heiland an's Herz. 6. Er leichtert die Schmerzen, hilft tragen die Noth, Er führt dich so freundlich und sanft bis zum Tod. 7. O Jesu, mein Heiland, mein Hort und mein Theil, In dir nur ist Frieden, in dir nur ist Heil. 120. Andantino. # 3 4 Wo ist Je- sus, mein Verlan- gen, Meiner See- le Volksmelodie. = 辦 hel- ler Schein? Wo ist er denn hin ge gangen? 474 6 p. BUT Wo mag er zu finden sein. 2. Meine Seel ist sehr be-| Will ihn suchen mehr und trübet Vor viel Sünd und Ungemach, Wo ist Jesus, den sie liebet, Den begehrt sieTag und Nacht. 3. Ach, ich ruf vor Angst und Schmerzen: Wo ist denn mein Jesus hin? Keine Ruh hab ich im Herzen, Bis ich wieder bei ihm bin. 4. Ach, wergibt mir Taubenflügel, Daß ich mög zu jeder Frist Fliegen über Thal und Hügel, Suchen, wo mein Jesus ist? 219 5. Er vertreibt mir Angst und Schmerzen, Er vertreibt mir Sünd und Tod[ zen, Wenn sie quälen in dem HerJedem hilft er aus der Noth. 6. Darum will ich mich auch faffen, Will ihn suchen hin und her, In den Wäldern, auf den Straßen, mehr. 7. Treuer Jesu, laß dich finden! Meine Seele seufzt nach dir: Laß mich nicht in Angst und Sünden! Kehre liebend dich zu mir! 8. Laß mich wieder Gnad erlangen, Kehr in meinem Herzen ein, Und nimm gänzlich mich gefangen Daß ich ewig bleibe dein! 9. Kommst du wieder, Quell der Freuden, Find ich dich, o Jesu Christ, O so will ich alles meiden, Was dir, Herr, zuwider ist. 10. Nimmer soll dich nun betrüben, Was mich machte trüb und matt; Ich will nichts als Jesumlieben, Den mein Herz gefunden hat. Ludämilia Elisabeth, Gräfin zu Schwarzburg. † 1672. 220 Adagio. 6 dolce 9: ť 9, c Ach, uns wird das Herz so leer dolce 121. Welt Ge- brau- se Nach dem Va- ter- hau- and 1 Und wir seh- nen uns so sehr fe. man Gar so viel zu flicken, Und die Schuhe fangen an Schmerzlich uns zu drücken. 3. Hätten Lust, daheim zu sein, Zu dem Herrn zu kommen, Aller Erdennoth und Bein Ganz und gar entnommen. 4. Möchten ganz von Schuld befreit Und des Fleisches Mängeln, S. Hofer. E In der 2. An dem Pilgerkleid hat Dort dem Herrnder Herrlichkeit Dienen mit den Engeln. 5. Aber, Herr, verziehst du Uns hinauf zu leiten,[ noch, O so hilf, daß wir uns doch Würdig vorbereiten. 6. O wie wohl, wie wohl wirds thun, Recht gekämpft zu haben, Und dann fröhlich auszuruhn, Uns bei dir zu laben! E. J. P. Spitta. & cc= 89cc 9: 122. Herr, ich weiß, Dir zum Preis, Daß du meiner Sünden Last Durch dein Blut, O wie सम = 8: gut, An dem Kreuz ge til get haft. لے لے 221 2. Ja erkauft Und getauft Bin ich durch dein theures Blut. Ich bin dein, Du bist mein! Nichts entreißt mich deiner Hut. 3. Nur auf dich Hoffe ich! Zeige mir dein Angesicht Durch dein Wort Immerfort, Wenn mir Kraft zum Kampf gebricht. 222 Andante. fe 2, c 123. Volkslied aus dem Paderbornischen. sein, Die Nacht ist vor der Thür, Mein Je- sus tritt her für auf der Er- den, lich- ter wer= den! ♫ Ist lauter Son- nen 2. Ich habe diesen Tag Viel Eitelkeit getrieben, Du hast den Ueberschlag Gemacht und aufgeschrieben. Ich selber halte mir Die schwere Rechnung für. 3. Es ist mein größter Schmerz # Bei dir, Herr Je- su, Und liegt schon Und laß es S schein. Drum klopf ich an mein Herz Verzeihung zu erlangen. Wie Petrus ich bewein All Uebertretung mein. 4. Es soll mir lieber sein Zu sterben und zu leiden, Sogar der Höllen Pein, Als jemals von dir scheiden! Daß ich die Sünd begangen;| Lösch aus mein' Missethat, Und gieb, o Jesu, Gnad! 5. Wenn ich in dieser Nacht Vielleicht solltjählings sterben, Halt ab des Teufels Macht, PR Adagio. 2E S 1. Je su, dir leb' ich, 2. O sei uns gnädig, k Con anima. 1. Je- su, dein bin ich im 2. Führ uns, o Je su, in dre + ť 2€ mf Mach mich zum Himmelserben. Laß dir befohlen sein Die arme Seele mein. 124. mf 125. = Je su, dir sterb' ich, Sei uns barmherzig, ritardando 223 Leben und im Tod. dei- ne Se- lig- keit. ritardando I. Wehrli. CE Lebt wohl, wir sehn uns wieder, Laßt uns zurHeimath HJ 224 9 E gehn, Ihr Schwestern und ihr Brü- der, Lebt wohl auf Wie- der- sehn, Lebt wohl auf Wie- dersehn, Lebt wohl auf Wie der sehn. 2 ff ff 2. Lebt wohl, im Herrn verbunden, Den Heimathweg zu gehn; Ihr, die ihr ihn gefunden, Lebt wohl auf Wiedersehn.:,: NOCO POGL 126. cresc. Ich weiß nicht, was ich cresc. 2 # Chr. H. Zeller. W. Greef. 12 fu chen könnte, a d d d d b 99 88 Wär je nes lie- be = do 4 po a DO #H f Wenn er mich seine Freu de nenn- te, 1 DO We sen mein, É 8 Und bei mir wär, als wär ich sein. É flº PP So viele gehn um her und suchen dided Idd 求 225 15 226 200 Ea 1²112 Mit un ruh- vol- lem An- ge- sicht, Sie hei- ßen im- mer sich die cresc. Jik be 7+ 27 PR f p th cresc. 이 po belo Und fen- nen diesen Schatz doch nicht. 2 Klugen, A 2. Hat, er sich euch nicht kund gegeben? Vergaßt ihr, wer für euch erblich? Wer uns zu lieb aus diesem Leben In bittrer Noth verachtet wich? Habt ihr von ihm denn nichts gelesen, Kein armes Wort von ihm gehört? Wie himmlisch gut er ist gewesen, Und welches Gut er uns bescheert? A 3. Nimm du mich hin, du Held der Liebe! Du bist mein Leben, meine Welt; Wenn nichts vom Irdischen mir bliebe, So weiß ich, wer mich schadlos hält. Du giebst mir meine Lieben wieder, Du bleibst in Ewigkeit mir treu. Anbetend sinkt der Himmel nieder Und dennoch wohnest du mir bei. EE - 127. Novalis( Friedr. v. Hardenberg) um 1800. S. Hofer. J Der du noch in der letz- ten Nacht, Eh # 227 % 4 du für uns er- blaßt, Den Dei- nen von der T · 6 · Liebe Macht So schön ge- pre- digt haft. H 2. Erinnre deine kleine Schaar, Die sich so leicht entzweit, Daß deine letzte Sorge war Der Glieder Einigkeit. N. 2. v. Zinzendorf. 15* 228 600 17 1 9cc 128. 00 AchGottundHerr, wie groß und schwerSind mein be Folo 9: 2. Flöh' ich gleich weit, voll Bangigkeit Bis an der Erde Enden, Von Angst und Pein befreit zu sein: Würd ich sie doch nicht wenden. 3. Zu dir flieh ich; verstoß mich nicht, Obgleich ichs wohl verdienet! Ach, gehe nicht, Gott, ins Gericht! Dein Sohn hat mich verfühnet. 위 ㅎ gangnen Sünden! Da ist Niemand, der helfen kann, In dieser Welt zu J Follo Tep fin TOO S 1 DO.. 1682. D den. J J # ² D 4. Solls ja so sein, daß Straf und Bein Auf Sünden folgen müssen: So fahr hier fort, nur schone dort, Muß ich auch wohl hier büßen. 5. Verfahr mit mir, wie's dünket dir! Du stärkst mich, es zu leiden. Nur wollst du mich nicht ewiglich Von deiner Gnade scheiden. Andante. 22₂² dolce b dolce cresc. 129. Einem Herrn nur sollt ihr dienen, Wie ihr jetzt gecresc. 韓 lobt und schwört, Ihm nur, der auch euch erschie- nen, P mf 3. Rosenmund. 229 Dem ge- tauft ihr angehört; Der den Bund P S der den Bund der den Bund mit euch er neu- et, Euch mit seinem Kelch er 230 bb 94 freuet; Dient dem Herrn allein fort- an! 3weien f ritard. et dimin. में Niemand die- nen kann. 2. Dieß sein Wort sollt ihr bewahren, Immer hat es sich bewährt; Dann nur könnt ihr Heil erfahren, Dann wird Glück und Lust verklärt, Auch in Leiden ist beschieden Trost dann euch und Seelenfrieden. Eins im Vater und im Sohn: Fühlt sich hier der Himmel schon. 3. Kehrt zum Herren immer wieder, Weiht an seinem Mahl euch neu! O, daß auch vom Himmel wieder Wir euch säh'n dem Heiland treu! Nirgend doch ist Ruh zu finden, Wenn wir uns nicht Ihm verbinden; In sich selber ist entzweit, Wer nicht ganz dem Herrn sich weiht. 4. Das ist unsrer Inbrunst Flehen, Unser Segen über euch: Daß durchs Leben ihr mögt gehen Allegretto. bb Unsers Heilands Jüngern gleich! Laßt uns leben ihm und sterben, Und die Seligkeit ererben, Die dort eines jeden harrt, Der getreu erfunden ward! bb dolce be: 8 Wo findet die Seele die Heimath, die Ruh? Wer 130. dolce 231 8 deckt sie mit schü- ten- den Fit- ti- gen zu? Ach, bietet die Welt kei- ne Frei- statt uns an, Wo Sünde nicht herrschen, nicht anfechten kann? 232 12 Nein! nein! nein! nein! Hier ist sie nicht: Die ad 2 43 Hei- math der See- le ist dro ben im Licht. 2 2. Bei aller Verwirrung und Klage allhier, Ist mir, o mein Heiland, so wohl stets bei dir. Im Kreise der Deinen sprichst Friede du aus, Da bin ich mit deiner Gemeinde zu Haus. Heim, heim, heim, heim, ach ja, nur heim! So komm, o mein Heiland, und hole mich heim. 3. Wirst du hier in Babel von Jammer gedrängt, Die Harfen, die du an die Weiden gehängt, Die wirst du noch schlagen mit fröhlichem Muth, Wenn Gott dir die Thore von Zion aufthut. Ja, ja, ja, ja, du wirst noch sehn, Daß Salem in feurigen Mauern wird stehn. 4. Verlasse die Erde, die Heimath zu sehn, Die Heimath der Seele, so herrlich, so schön! Jerusalem droben, von Golde erbaut, Ist dieses die Heimath der Seele, der Braut? Ja, ja, ja, ja, dieses allein Kann Ruhplatz und Heimath der Seele nur sein. 5. Wie selig die Ruhe bei Jefu im Licht! Tod, Sünde und Schmerzen, die kennt man dort nicht. Das Rauschen der Harfen, der liebliche Klang Bewillkommt die Seele mit süßem Gesang. Ruh, Ruh, Ruh, Ruh, himmlische Ruh Im Schooße des Mittlers, ich eile dir zu! 131. 9 9€ # Wie wird uns sein, wenn endlich nach dem schweren, Wir aus der Fremde in die Heimath keh- ren t Doch nach dem letzten ausgekämpften Streit Und ein ziehn in das Thor der Ewig = feit! 233 2 Wenn # 1 wir den letzten Staub von unsern Fü- ßen, Den letzten # 1 1 1 Schweiß vom Angesicht gewischt, und in der Nä- he seh- en 9 234 und begrüßen, Was oft den Muth im Pilgerthal erfrischt! 2. Wie wird uns sein, wenn wir vom hellen Strahle Des ew'gen Lichtes übergossen stehn, Und o der Wonne! dann zum ersten Male Uns frei und rein von aller Sünde sehn; Wenn wir durch keinen Matel ausgeschlossen Und nicht zurückgescheucht von Schuld und Pein, Als Himmelsbürger, Gottes Hausgenossen, Eintreten dürfen in der Sel'gen Reihn! 3. Wie wird uns sein, wenn nun dem Liebeszuge Zu dem, der uns den Himmel aufgethan, Mit ungehaltnem sehnsuchtsvollem Fluge Die frei gewordne Seele folgen kann; Wenn nun vom Aug des Glaubens lichte Hülle Wie Nebel vor der Morgensonne fällt, Und wir den Sohn in seiner Gottesfülle Erblicken auf dem Thron, als Herr der Welt! 4. Wie wird uns sein, wenn wir ihn hören rufen: Kommt, ihr Gesegneten! Wenn wir, im Licht Dastehend an des Gottesthrones Stufen, Ihm schauen in sein gnädig Angesicht; Die Augen sehn, die einst von Thränen flossen Um Menschennoth und Herzenshärtigkeit, Die Wunden, die das theure Blut vergossen, Das uns vom ew'gen Tode hat befreit! 5. Wie wird uns sein! O, was kein Aug gesehen, Kein Ohr gehört, kein Menschensinn empfand, Das wird uns werden, wird an uns geschehen, Wenn wir hinein ziehn ins gelobte Land. — - Wohlan, den steilen Pfad hinangeklommen! Es ist der Mühe und des Schweißes werth, Dahin zu eilen, und dort anzukommen, Wo mehr, als wir verstehn, der Herr bescheert! Andante. 9 c 94 9: 132. ſe- lig bin. ich's gewinn. 235 Spitta. 41 Ich will streben nach dem Leben, wo ich Ich will rin- gen ein zu dring- en, bis daß Hält man mich, so lauf ich fort, Bin ich matt, so ruft das Wort: Fort- ge- run- gen, 236 ! durch- ge- drungen Bis zum Klei- nod hin. 9 2. Als berufen zu den Stufen vor des Lammes Thron, Will ich eilen; das Verweilen bringt oft bösen Lohn. Wer auch läuft, und läuft zu schlecht, Der versäumt sein Kronenrecht. Was dahinten, das mag schwinden: Ich will nichts davon! 3. Jesu, richte mein Gesichte nur auf jenes Ziel; Lenk die Schritte, stärk die Tritte, wenn ich Schwachheit fühl. Lockt die Welt, so sprich mir zu; Schmäht sie mich, so tröste du; Deine Gnade führ gerade Mich aus ihrem Spiel! 4. Du mußt ziehen: mein Bemühen ist zu mangelhaft. Wo ihrs fehle, fühlt die Seele: aber du haft Kraft, Weil dein Wort ein Leben bringt, Und dein Geist das Herz durchdringt. Dort wirds tönen bei dem Krönen: Gott ists, der es schafft. Adagio. 3 24 133. Ph. Hiller. P. Bertsch. HI # Saft vom Felsen, Blut des Hir- ten, Quell, die Schäf- lein zu be wir- then, = PR ㅋ bb Se genspfand und Lö- se- geld! Der vom Retter aller Welt d. bend, rein und hel quel f P 237. # Gött- lich la le Herströmt, eine Lebensmich, Daß ich wür- dig prei- se dich. le. Blut des Mittlers, stär- ke 238 2. Heilend Del für kranke Seelen, Dring auch in mein Innres ein! Laß mir diese Kraft nie fehlen, Stets mein Herz dir offen sein, Dich vertrauend froh zu fassen, Und mich dem zu überlassen, Der mit seiner heilgen Fluth Reinigt Seele, Sinn und Muth. 3. Ströme mächtig in die Seele, Die am Pilgerjoch sich müht; Fülle sie, daß ihr nicht fehle Liebe, die für Jesum glüht! Ach, wie könnt aus eignem Willen Ich die heil'ge Pflicht erfüllen, Ihm in Liebe mich zu weihn, Ganz und ewig sein zu sein. 4. Wann mir Leib und Seel verschmachten, Wann des Todes Schrecken dräun, Grabesdunkel mich umnachten,[ sein? Was wird dann mein Labsal B 93 Dieses Blut, auch mir geflossen Und für meine Schuld vergoffen, 3a es ebnet mir die Bahn Durch die Leiden himmelan! 5. Es wird sanft mein Herz erquicken, Wann es sterbend stockend schlägt; Tea Es belebt mich, aufzublicken Zu ihm, der die Wunden trägt, Die, zu meinemHeil gegraben, Mich mit Gott verfühnet haben; Mir, wenn Tod und Hölle dräun,[ leihn. Sichern Schutz und Trost ver6. Schließen sich die Augenlieder Mit dem letzten Hauche zu, Dann fint auf die Kämpfer nieder, Jesu, deines Todes Ruh! Auf dein heiliges Erblassen Will ich mich getroft verlassen, Wenn mich aus des Lebens Leid Ruft dein Wink zur Ewigkeit! 134. Gottl. Friedr. Hillmer. 힘 을 이용 al Die Gnade unsers Herrn Je su = P Chri 9 sti, und die Liebe Gottes, 2 fº O Moderato. 2 P € Q 2 H meinschaft des heil'gen Geistes ſei mit uns d Al- len, mit uns Al- len, A- 8 135. 2 7 und die Gemen. 239 P # 4 Der Herr seg- ne uns und be hü- te uns; der = P 240 9 94 # Herr laffe sein An- ge- sicht leuchten über uns und sei uns gnä fei = An- ge sicht auf 2 4 dig; der Herr er- he= be sein 422 and I nen Frie 1 uns, und ge- be uns S den A 2 men. -d 1 Anhang. 136. Bemerkung: Dieses Stück bildet den ersten Theil zu Nro. 62. Ghre, Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe, 2c. 2c. Pastorale. ¤ 9c Es waren Hir- ten bei Beth- le- hem 11 auf dem Fel- de, die hü- te- ten ih Heerden des Nachts. re Und der En- gel des 16 242 9 Herrn trat 7 zu ih- nen, und die Klar- heit des B Herrn um leuch- te te sie, die Klarheit des Herrn, die S Klar- heit des Herrn um- leuchte te 2 fie. AlUnd sie fürchte- ten sich sehr, sie fürch- te- ten sich ㅎ. E sehr. Und der Engel sprach zu ih- nen: 4 J Fürch- tet euch nicht, fürch- tet euch nicht; denn fie he, ich ver- fün- di ge euch gro = = 243 2 Freu- de, die al lem Volk wi- der- fah- ren p! ? Be wird: Denn euch ist heute der Hei- land ge16* 244 9 # bo- ren, welcher ist in Love म der Stadt Da 9, c 1 Christus, der Herr pole 3 fe = 2 2 vids! Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der 1412 PP himmlischen Heerschaaren, die lo- be- ten Gott, die € -9 fe A 이항 lo- be- ten Gott und sprachen: 9 ve : 2 9b 2 137. Befiehl du deine 2 We- ge, 245 = Mich. Haydn. JE Her- ze fränkt, Der aller treu- sten Pflege # Und was dein Teß, der den Himmel lenkt! Der Wolken, Luft und 246 Ę Winden Gibt We- ge, Lauf und Bahn, Der wird auch We- ge fin- den, ge- hen kann. 92 2. Dem Herren mußt du trauen, Wenn dir's soll wohl ergehn. Auf sein Werk mußt duschauen, Wenn dein Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen Und mit selbsteigner Pein Läßt Gott sich gar nichts nehmen, Da dein Fuß O Bater, siehet recht, Was gut sei oder schade Dem sterblichen Geschlecht; Und was du dann erlesen, Das treibst du, starker Held, Und bringst zum Stand und Wesen, Was deinem Rath gefällt. 4. Weg' hast du allerwegen, An Mitteln fehlt dir's nicht; Es muß erbeten sein. 3. Dein' ewge Treu und Dein Thun ist lauter Segen, Dein Gang ist lauter Licht; Gnade, Dein Werk fann Niemand hindern, Dein' Arbeit darf nicht ruhn, Wenn du, was deinen Kindern Ersprießlich ist, willt thun. 5. Und ob gleich alle Teufel Hie wollten widerstehn, So wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehn; Was er ihm vorgenommen Und was er haben will, Das muß doch endlich kommen Zu seinem Zweck und Ziel. 6. Hoff, o du arme Seele, Hoff und sei unverzagt! Gott wird dich aus der Höhle, Da dich der Kummer plagt, Mit großen Gnaden rücken! Erwarte nur die Zeit, So wirst du schon erblicken Die Sonn der schönsten Freud. 7. Auf, auf! gib deinem Schmerze Er ist ein weiser Fürst Und wird sich so verhalten, Daß du dich wundern wirst, Wenn er, wie ihm gebühret, Mit wunderbarem Rath 247 Das Werk hinausgeführet, Das dich bekümmert hat. 9. Er wird zwar eine Weile Mit seinem Trost verziehn, Und thun' an seinem Theile, Als hätt in seinem Sinn Er deiner sich begeben, Und solltst du für und für In Angst und Nöthenschweben, Als frag er nichts nach dir. 10. Wird's aber sich befinden, Daß du ihm treu verbleibst, So wird er dich entbinden, Da du's am mindsten gläubst, Er wird dein Herz entladen Von der so schweren Last Die du zu keinem Schaden Bisher getragen hast. 11. Wohl dir, du Kind der Treue, Und Sorgen gute Nacht; Laß fahren, was das Herze Betrübt und traurig macht; Bist du doch nicht Regente, Der Alles führen soll; Gott sitt im Regimente Und führet Alles wohl. 8. Ihn, ihn laß thun und An aller unsrer Noth; walten! Du hast und trägst davon, Voll Danks und ohne Reue Den Sieg und Ehrenkron! Gott gibt dir selbst die Palmen In deine rechte Hand, Und du fingst Freudenpsalmen Dem, der dein Leid gewandt. 12. Mach End, o Herr, mach Ende Stärt unsre Füß und Hände Und laß bis in den Tod Uns allzeit deiner Pflege Und Treu befohlen sein, So gehen unsre Wege Gewiß zum Himmel ein! Paul Gerhard. 248 Andante con moto. mf 9: 4 6 8 8 mf 138. Es fennt der Herr die Seinen Und hat sie E. G. Elfäßer. stets ge- kannt, Die Großen und die Kleinen In 55 P je- dem Volk und Land! Er läßt sie nicht verder ben, Er führt sie aus und > ein; Im cresc. Le- ben und im Sterben Sind sie und blei- ben cresc. sein. mf Er läßt sie nicht ver- der- mf # führt sie aus und ein; P 249 ben, Er Sterben Sind sie und bleiben sein. Im Le- ben und im 250 2. Er kennet feine Schaaren| Die seiner Liebe Frucht, Am Glauben, der nicht schaut Und doch dem Unsichtbaren, Als säh er ihn, vertraut; Der aus dem Wort gezeuget Und durch das Wort sich nährt Und vor dem Wort sich beuget Und mit dem Wort sich wehrt. 3. Er kennt sic als die Seinen An ihrer Hoffnung Muth, Die fröhlich auf dem Einen, Daß Er der Herr ist, ruht; In seiner Wahrheit Glanze Sich sonnet frei und kühn Die wunderbare Pflanze, Die immerdar ist grün. 4. Er kennt sie an der Liebe, Und die mit lautrem Triebe 3hm zu gefallen sucht; Die Andern so begegnet, Wie Er das Herz bewegt, Sie segnet, wie Er segnet, Sie trägt, wie Er fie trägt. 5. So hilf uns, Herr, zum Glauben Largo. f Und halt uns fest dabei; LaßnichtsdieHoffnungrauben, Die Liebe herzlich sei. Und wird der Tag erscheinen Da dich die Welt wird sehn, So laß uns als die Deinen Zu deiner Rechten stehn! Spitta. 9c! 139. Wür- dig ist das Lamm, das da starb, fd 14 Händel. * und hat ver- söh- net uns mit Gott durch sein Blut, Andante Pf 9: µ Pf zu nehmen Stär- ke und Reichthum und Hoheit 201 und Macht und Eh- re und Weisheit und Segen. Largo 251 마 EL P P 411 Wür- dig ist das Lamm, das da starb und hat ver1 söh- net uns mit Gott, mit Gott durch sein Blut, 252 PrAndante do zu nehmen Stär- ke und Reichthum und Hoheit Pf do P Adagio und Macht und Eh- re und Weisheit und Segen! A- men, P fe 2 A S E 2= cres men. 140. cen cres cen Le= Dem König, welcher Blut und Dem König wer- de Preis ge ge É ben ben! 2 Dem Le- ben sei- ner Böl- ker weiht, Er- zählt sein Lob der Ewigkeit! ele -8 2 E Te हाहवा Wunder, die er thut; Doch über Al- les rühmt sein Blut! Singt alle 253 2 2. Den König hat mein Herz gefunden, Wo anders, als auf Golgatha? Da floß mein Heil aus seinen Wunden, Auch mich, auch mich erlöst' er da. Für mich gab er sein Leben hin, Der ich von seinen Feinden bin. 3. Wem anders sollt' ich mich ergeben? OKönig, der am Kreuz verblich! Hier opfr' ich dir mein Blut und Leben; Mein ganzes Herz ergießet sich. Dir schwör' ich zu der Kreuzesfahn' Als Streiter und als Unterthan. 4. O gieb dein Manna mir zu essen! Dein Freudenwein erquicke mich! O laß mich deiner nie vergessen, In meinem Geist verkläre dich. 254 So halt' ich täglich Abendmahl; Denn dein Verdienst ist ohne Zahl. 141. Vorige Melodie. 1. Wer nur mit seinem Gott verreiset, Der findet immer Bahn gemacht; Weil er ihm immer Wege weiset, Auf welchen stets sein Auge wacht. Hier gilt die Losung früh und spat: Wohl dem, der Gott zum Führer hat. 2. Wenn Jacob durch die Wüste gehet, Trifft er ein liebes Bethel an. Wenn Israel am Jordan stehet, Zeigt ihm der Herr ein Kanaan. Geht David in das Thal hinab, So lehnt er sich auf Gottes Stab. 3. Gott hat sich gar zu sehr verbunden, Daß er will bei den Seinen sein. Kein Ort wird in der Welt gefunden, Er zieht mit ihnen aus und ein, Durch Feuer und durch Wassersnoth, Auch selbsten mitten durch den Tod. 4. Wir reisen, Herr! in deinem Namen, Sei du Gefährte, Weg und Stab, Die Helden, die zu Jacob kamen, Send auch zu unsrem Schutz herab: Mach Aus- und Eingang so beglückt, Daß uns kein Fall das Ziel verrückt. 5. Wirst du mit uns auf diesem Wege Durch deinen Schutz und Leitung sein, Und auch indessen deine Pflege Den Hinterlassenen verleihn, So soll das unser Opfer sein: Gelobet sei der Herr allein. 6. Wir wollen einen Altar bauen, Der Ebenezer heißen soll; Darauf soll man die Worte schauen: Gott führet seine Kinder wohl. Und also find't die Losung statt: Wohl dem, der Gott zum Führer hat. 142. Mässig langsam. 3 4 4 Wirf Sorgen und Schmerz Ins lie- ben- de 255 Herz Des mächtig dir helfenden Je fu! 2. Wenn Kummer dich quält, Wenn alles dir fehlt, So flehe zu deinem Erbarmer! 3. Er leichtert die Last Voll Mitleid und faßt Und hebt sie mit mächtigen Händen. 4. Mild ist er und weich, Sein Segen macht reich, Sein Wort gibt dir himmlischen Frieden. 5. Er schüßt dich und wacht, Drum laß dich die Nacht Des Leidens und Todes nicht schrecken. 6. Hab ihn zum Gewinn! Das Leben fließt hin Zum Ziel deiner ewigen Ruhe. 7. So leide jetzt gern; Beim freundlichen Herrn Erquicen dich Ströme der Wonne. 256 3 4 143. Schubert. A Wenn alle un- treu wer- den, So bleib ich dir doch LA treu, Daß Dankbarkeit auf Er- den Nicht aus- ge24 stor- ben sei! Für mich um- fing dich Lei- den, Ver車 AL! gingst für mich im Schmerz, Drum geb ich dir mit 94 Freuden Auf e 3 e- wig dieses Herz. = 2. Oft möchtich bitter weinen, Daß du gestorben bist, Und mancher von den Deinen Dich lebenslang vergißt; Von Liebe nur durchdrungen Hast du so viel gethan, Und doch bist du verklungen, Und keiner denkt daran! 응대 wig die ses Herz, Auf 257 3. Du stehst voll treuer Liebe Noch einem Jeden bei, Und wenn dir keiner bliebe, So bleibst du dennoch treu. Die treuste Liebe sieget, Am Ende fühlt man sie, Weint bitterlich und schmieget Sich kindlich an dein Knie. 4. Ich habe dich empfunden; Olasse nicht von mir! Laß innig mich verbunden Auf ewig sein mit dir! Einst schauen meine Brüder Auch wieder himmelwärts, Und sinken liebend nieder Und fallen dir ans Herz. 17 258 Adagio. be ஆம் 2 144. Psalm 126. Palmer. 4 Ě D B Wenn der Herr die Ge- fan ge- nen Zi- ons er# lösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden, dann wird un- ser Mund voll Lachens sein, dann wird unsere Zun- ge voll Rüh- mens sein. Dann wird man sa- gen unter den Hei- den: der Herr hat Großes an ih- nen gethan; Herr hat Gro- ßes gethan, 97 Gro- fes an uns ge- than, der Herr hat Gro- ßes an uns gethan, କୁ der der Herr hat Großes an uns ge- than, deß sind wir der Herr hat 259 Pr der Herr hat ja Herr hat Großes gethan. der Großes gethan, deß sind wir fröhlich, deß sind wir IN 17* 260 9 fröhlich. Der Herr hat Großes an uns ge- than. # Herr, wende unser Ge- fängniß, der du 27 Wasser gegen Mit tag trockneft. Thränen en, G die Andantino. ppl 3 8 Die mit PP werden mit Freu- den mf 9% E ernd- ten; mf en, ge- hen werden 14 die mit Thrä- nen sä mit Freu- den C hin und ÅB wei tra- gen edlen Sa- men, P. R. = .. 261 ernd- ten, sie nen PP PP mf und mf und kommen mit 262 # 1 Freuden, und kommen mit Freuden und bringen. 4 ih.- re Gar Thränen sä = = en, dolce E = ben. 3. N dolce werden mit Freuden erndAND ALLS Die mit ten, werden mit Freuden ernd- ten, mit 9 Freu- den 9€ 9 ť dim. ernd= ten. dim. P kom= men. nom 3 men. P q 144.a 263 Von dir, o treu- er Gott, MußFried und Eintracht Der du uns gnaden- voll Zum Frieden auf ge= EF Die Eintracht hast du lieb, Du ddd T T E 8 lohnst ihr ewig wohl Und leh- rest, wie man sie d 264 42 818 Im Glauben ü- ben soll. 2 19: 2. So flehen wir zu dir Um deines Geistes Gabe, Daß jeder unter uns Ein Herz voll Frieden habe. Gib, daß wir allesammt Im Guten einig fei'n; So sammeln wir gesammt Die Frucht des Friedens ein. Ergebungsvoll. ² 4 COO 3. Laß eins dem andern stets Zum edlen Balsam werden, Daß ein bedrängtes Herz In allerlei Beschwerden Von seinem Nächsten Trost Und Hülfe kommen seh, Und daß ein Bruderherz Das andre nicht verschmäh. 4. Laß uns in Einigkeit Stets bei einander wohnen Und trag uns allezeit Mit gnädigem Verschonen. Laß unter deinem Volk Die Eintracht herrlich blühn, Bis wir aus Krieg und Streit Zum ew'gen Frieden ziehn. 145. No- ahs Ar- che schwankte Lang auf grauser 2 20 8. Fluth, Wie das Schiff auch wank- te, Wankt' ihm 美 nicht der Muth. Wenn auch durch mein Leben 265 11 出 Stür- me brau- fen hin, Soll dieß Trost mir geben: ① 排 Gott ist mit darin. Soll dieß Trost mir geben: 266 Gott ist mit dar in. 2. Moses ging entschlossen Durch das offne Meer, Führt gar unverdroffen Gottes Bundesheer. So will ich ergeben Durch die Wüste zieh'n- Christus ist mein Leben, Sterben mein Gewinn. 3. Jonas Baucheshöhle War voll Nacht und Graun, Doch ließ Gott die Seele Gnädig Rettung schaun. Drum in allen Stücken Wo in Angst ich bin, Soll mich dieß erquicken! Gott ist mit darin! = 4. Daniels Löwengraben, Trostreich uns belehrt: Wenn wir ihn nur haben Sind wir unversehrt. Drum will ich in Nöthen Freudig weiter ziehn, Denn ich fann ja beten: Gott ist mit darin! 5. Als die Drei im Ofen Priesen ihren Gott, Stand der Feind betroffen Schwiegen Hohn und Spott. Kommt denn Schmach und Schande, Ruht mein froher Sinn Fest auf diesem Pfande: Gott ist mit darin. 6. Jesu Keltergarten Und sein Kreuz und Grab Lehren still mich warten Gottes Willen ab. Er ist Stab und Stecken, Er ist mein Gewinn, Naht der größte SchreckenGott ist mit darin! 7. Er bricht Betri Ketten, Deffnet Pauli Thür; Er wird alle retten, Die ihm trauen hier. Will drum fröhlich wallen Nach der Heimath hin; Bis in Zions Hallen Ich bei Jefu bin. #ice 8 94 9: 1 9:44 Bet- ge- mein- de Je su Geist er ddd R g heil- gen Herz und 146. # SP De s See 2 d 8. Hei- lig ü= ber ♫ le, le, 3 heil- ge dich Mit dem gieße sich Dir in I ge fel Al le Stund Vom Ge- bet und Fle- hen ddre 3. Rosenmüller. Laß den S D pp. $ 267 FAS -60 hen. 8 Mund EA 268 2. Das Gebet der frommen| Heil'ge Hände hebet auf, Schaar, Heiligt eure Glieder! Bleibet stets 3m Gebet, Was sie fleht und bittet, Das wird auf dem Rauchaltar Vor Gott ausgeschüttet; Und da ist Das zu Gott sich schwinget, Durch die Wolken dringet. 7. Betet, daß die letzte Zeit Wohl vorübergehe, Daß man Christi Herrlichkeit Offenbaret sehe; Stimmet ein Insgemein Mit den Engelchören: Komm, du Herr der Ehren! 8. Aber bringt kein fremdes Feur Jesus Christ Priester und Verfühner Aller seiner Diener. 3. Kann ein einziges Gebet Einer gläub'gen Seelen, Wenns zum Herzen Gottes geht, Seines Zwecks nicht fehlen; Was wirds thun, Wenn sie nun Alle vor ihn treten Und zusammen beten? 4. Wenn die Heil'gen dort und hier, Große mit den Kleinen, Engel, Menschen mit Begier Alle sich vereinen, Und es geht Ein Gebet Aus von ihnen Allen: Wie muß das erschallen! 5. Oder unerkannten Macht Von der Heil'gen Beten! Ohne das wird nichts vollbracht, So in Freud als Nöthen. Schritt vor Schritt Wirkt es mit: Wie zum Sieg der Freunde, So zum Sturz der Feinde. 6. jo betet alle drauf! Betet immer wieder! Vor den Thron der Gnaden! Heil'ge Glut ist Chrifto theur, Fremde bringt nur Schaden. Schwärmerei, Heuchelei, Die sich mischt ins Beten, Stürztin Schmachund Nöthen. 9. Das Gebet hat Chrifti Gunst, Wo man's ernstlich übet; Und das ist der Heil'gen Kunst: Beten, wie er's liebet; Das gescheh Je und je, Wie er's vorgenommen Auf sein endlich Kommen. 10. Dieß Verlangen muß vorher In der Seele glimmen, So macht aus den Bitten er Donner, Blitz und Stimmen, Die ergehn Und geschehn, Daß die Feinde beben Und Gott Ehre geben. J J 1 1 Wan- del gehn! ganz geschehn, 92 2 -8 42 Himmel an, nur Himmel= an Soll der Was die Frommen wünschen, kann Dort erst ele 13 8 Freude 147. 269 E. 2. v. Pfeil. Auf Er- den nicht: D wechselt hier mit Leid; 19 270 Richt hin auf 3 f. P Dein Angesicht! zur Um den Tand der Welt! Flieh diesen Sinn! Nur was du dem Himmel lebst, Dirvon Schätzen dort erstrebst, Das ist Gewinn. 4.Himmelan erheb dich gleich, Wenn dich Kummer drückt, Herrlich keit S 92 2. Himmelan schwing deinen| Weil dein Vater, treu und reich, Geist Stündlich auf dich blickt. Jeden Morgen auf; Was quält dich so? Kurz, ach kurz ist, wie du weißt, Droben in dem Land des Lichts, Unser Pilgerlauf! Weiß man von den Sorgen nichts! Fleh täglich neu: Gott, der mich zum Himmel schuf, Präg ins Herz mir den Beruf, Mach mich getreu! 3. Himmelan hat er dein Ziel Selbst hinaufgestellt. Sorg nicht muthlos, nicht zu viel 舞 Sei himmlisch froh! 5. Himmelan wallt neben dir Alles Volk des Herrn, Trägt im Himmelsvorschmack hier Seine Lasten gern. schließ dich an! Kämpfe drauf, wie sichs gebührt! Denke auch durch Leiden führt Die Himmelsbahn. 6. Himmelan ging Jesus Christ Mitten durch die Schmach! Folg, weil du sein Jünger bist, Seinem Vorbild nach. Er litt und schwieg! Halt dich fest an Gott, wie er, Statt zu klagen, bete mehr! Erkämpf den Sieg! 7. Himmelan führt seine Hand Durch die Wüste dich, Ziehet dich im Prüfungsstand Näher hin zu sich Im Himmelssinn; Von der Weltluft freier stets Und mit ihm vertrauter gehts Zum Himmel hin. 8. Himmelan führt dich zuletzt Selbst die Todesnacht! Sei's, daß sie dir sterbend jetzt Kurze Schrecken macht, Harr aus, harr aus! Auf die Nacht wirds ewig hell; FCC 271 Nach dem Tod erblickst du schnell Des Vaters Haus. 9. Hallelujah! himmelan Steig dein Dank schon hier! Einst wirst du mit Schaaren nahn, Und Gott naht zu dir In Ewigkeit. Aller Jammer ist vorbei, Alles jauchzt, verklärt und neu, In Ewigkeit. 10. Hallelujah singst auch du, Wann du Jesum siehst. Unter Jubel ein zur Ruh In den Himmel ziehst. Gelobt sei.er! Der vom Kreuz zum Throne stieg, Hilft auch dir zu deinem Sieg; Gelobt sei er! 148. # Dheil- ger Geist, kehr bei Du Himmelslicht, laß dei- 처음 Schöner. Ph. Nicolai. 원 uns ein Und nen Schein Bei d 272 k 5 1 laß uns deine Wohnung sein, O fomm, du uns und in uns kräftig sein, 3u ste ter 8 Her- zens Freud und S son Won = ne! S ne. 22 t Won ne, Himmlisch Po ge ben, Wenn wir be Son 靠 Ed 5 Le- ben Willst du dd ob 8 = ne, 00 - ten; Zu dir d d 9: 2 kom- men wir ge 2. Du Quell, draus alle Weisheit fließt, Die sich in fromme Seelen gießt, Laß deinen Trost uns hören; Daß wir in Glaubenseinigkeit Auch andre in der Christenheit Dein wahres Zeugniß lehren. Höre, Lehre, Daß wir können Herz und Sinnen Dir ergeben, Dir zum Lob und uns zum Leben. 3. Gib Kraft und Nachdruck deinem Wort, Laß es wie Feuer immerfort In unsern Seelen brennen, Daß wir uns mögen nimmer mehr tre= ten. 273 4. Sei stets bei uns mit deis nem Rath Und führ uns selbst auf rechtem Pfad, Die wir den Weg nicht wissen. Gibuns Beständigkeit, daß wir Getreu dir bleiben für und für, Wenn wir auch leiden müssen. Schaue, Baue, Was zerrissen Und geflissen, Dich zu schauen Und auf deinen Trost zu bauen. 5. Stärkuns mit deiner Gotteskraft, 3u üben gute Ritterschaft In Drangsal und Beschwerden; Auf daß wir unter deinem Schutz Von deiner weisheitreichen Lehr Und treuen Liebe trennen. Schenke, Sente Deine Güte Begegnen aller Feinde Trutz Mit freudigen Geberden. Laß dich Reichlich Auf uns nieder, Ins Gemüthe, Daß wir wieder Trost empfinden, Daß wir können [ nen. Christum unsern Heiland nen- Alles Unglück überwinden. 18 274 22: Dick ML 8 d 149. O drückten Jesu To- des- mie- nen Sich O möch- te stündlich sein Verfühnen In 3 회원 meiner Seel auf e wig ein! meinem Herzen kräf- tig sein! hab ich ihm zu dan- ken! Denn ach, was PPP Für mei- ne 本 F 2930 Sün- den floß sein Blut, Das hei- let mich, den d bo 2 E Ar- men, pQ_ f Kranken Und kommt mir e= ddd lich zu gut. d 2 f 2. Ein Glaubensblick auf Jesu Leiden Gibt auch dem blödsten Herzen Muth; Die Quelle wahrer Geistesfreuden Ist sein vergoßnes theures Blut, Wenn seine Kraft das Herz durchfließet, Sein Lieben unsern Geist durchdringt, Wenn seine Huld die Seel umschließet, Und ihr sein Trostwort Frieden bringt. 3. Für mich starb Jesus; meine Sünden Sinds, die ihn in den Tod versenkt; Drum läßt er Gnade mir verkünden, Die mich mit Lebenswaffer tränft. O Strom der Liebe, klar und helle, Mein Herz soll offen stehn für dich; O unerschöpfte Friedensquelle, Ergieß ohn Ende dich in mich! 4. Herr Jesu! nimm für deine Schmerzen Mich Armen an, so wie ich bin! Ich setze dir in meinem Herzen Ein Denkmal deiner Liebe hin, 18* 275 wig = 276 . Die dich für mich in Tod getrieben, Die mich aus meinem Jammer riß; Ich will dich zärtlich wieder lieben, Du nimmst es an, ich bin's gewiß. 5. Wann einst mein Herz wird stille stehen, So schließ mich in's Erbarmen ein; Dann werd' ich dich von nahem sehen In deiner Klarheit ew'gem Schein. Die Seele, die durch dich genesen, Ruht dann in deinen Armen aus; Sie läffet gern den Leib verwesen, Er wird dereinst ein neues Haus. 3 9: 3 -4 - Nach Chr. Renatus, Graf v. Zinzendorf. 150. Es glänzet der Christen in- wen- di- ges Leben, ObWas ihnen der König des Himmels ge- ge- ben, Ist L gleich sie von Au- ßen die Sonne verbrannt, tei nem als ih- nen nur fel- ber bekannt! 61 Was Niemand verspüret, Was Niemand berühret, Hat 1239 HUT = ih- re er- leuch- te ten Sin- ne gezieret Und A 277 = fie zu der gött- li chen Wür- de ge füh- ret. 9 2. Sie scheinen von außen oft arm und geringe, Verschmäht von den Hohen, verlacht von der Welt; Doch innerlich sind sie voll herrlicher Dinge, Der Zierrath, die Krone, die Jesu gefällt; Das Wunder der Zeiten, Die hier sich bereiten, Dem König, der unter den Lilien weidet, Zu dienen, mit heiligem Schmucke bekleidet. 3. Sonst sind sie wohl Adams natürliche Kinder Und tragen das Bilde des Irdischen auch: Sie leiden am Fleische, wie andere Sünder, Sie effen und trinken nach nöthigem Brauch; 278 In leiblichen Sachen, Im Schlafen und Wachen Sieht man sie vor andern nichts sonderlichs machen, Nur daß sie die Thorheit der Weltlust verlachen. 4. Doch innerlich sind sie aus göttlichem Stamme, Die Gott durch sein mächtig Wort selber gezeugt, Ein Funken, entzündet von göttlicher Flamme, Ein Leben, von oben her freundlich gesäugt; Die Engel sind Brüder, Die ihre Loblieder Mit ihnen holdselig und inniglich singen, Das muß denn ganz herrlich und prächtig erklingen! 5. Sie wandeln auf Erden, und leben im Himmel; Sie bleiben unmächtig, und schützen die Welt; Sie schmecken den Frieden bei allem Getümmel, Sie haben, die Aermsten, was ihnen gefällt. Sie stehen im Leiden, Und bleiben in Freuden; Sie scheinen ertödtet den leiblichen Sinnen, Und führen das Leben des Glaubens von innen. 6. Wann Christus, ihr Leben, wird offenbar werden, Wann er sich einst dar in der Herrlichkeit stellt, So werden sie mit ihm als Fürsten der Erden Auch herrlich erscheinen zum Wunder der Welt. Sie werden regieren, Mit ihm triumphiren, Den Himmel als prächtige Lichter auszieren; Da wird man die Freude gar offenbar spüren. 7. Frohlocke, du Erde, und jauchzet, ihr Hügel, Dieweil du den göttlichen Samen geneußst; Denn das ist des Ewigen göttliches Siegel, Zum Zeugniß, daß er dir noch Segen verheißt; Du sollst noch mit ihnen Aufs prächtigste grünen; Wann erst ihr verborgenes Leben erscheinet, Wonach sich dein Seufzen mit ihnen vereinet. 8. O Jesu, verborgenes Leben der Seelen, Du heimliche Zierde der inneren Welt, Laß deinen verborgenen Weg uns erwählen, Wenn gleich uns die Bürde des Kreuzes entstellt! Hier übel genennet Und wenig erkennet, Hier heimlich mit Christo im Vater gelebet, Dort öffentlich mit ihm im Himmel geschwebet! 4 193 94 Gü mü 151. Dan- ke dem Her- ren, o See- le, dem Ursprung der Der uns er- qui- det die Lei- ber und nährt die Geter, ther: 279 E T Ge- bet ihm Ehr, Lie- bet den € Ĥ Gü- ti- gen sehr, Stimmet die dankenden Lieder! d. 特 9 34 2. Du hast, o Güte! dem Leibe die Nothdurft bescheeret; Laß doch die Kräfte im Guten nur werden verzehret. Alles ist Dein, Seelen und Leiber, allein; Werd auch durch beide geehret. 3. Lebenswort Jesu! komm speise die schmachtenden Seelen Laß in der Wüste uns nimmer das nöthigste fehlen: Gib nur, daß wir Innig stets dürften nach dir: Ewig zur Lust dich erwählen. $ 280 4. Nimm die Begierden und Sinnen in Liebe gefangen, Daß wir nichts neben dir, Jesu, auf Erden verlangen: Laß uns mit dir Leben verborgen allhier, Und dir im Geiste anhangen. 5. Laß uns dein'n Lebensgeist kräftig und innig durchdringen, Und uns dein göttliches Leben und Tugenden bringen; Bis nur wird sein In uns dein Leben allein; Jesu! Du kannst es vollbringen. 6. Gütigster Hirte! Du wollest uns stärken und leiten, Und zu der Hochzeit des Lammes rechtschaffen bereiten; Bleib uns hier nah, Bis wir dich ewig allda Schmecken und schauen in Freuden. 152. 4 54 Ists auch eine Freude Mensch ge- bo- ren sein, 2: Ja € 1 Darf ich mich auch heu- te Mei- nes Lebens freun? 9% 2. Wo so viele Thränen, So viel Angst und Noth! So viel banges Sehnen, Schmerz und endlich Tod! 3. Ja, es wär zum Weinen, Wenn kein Heiland wär, Aber sein Erscheinen Bracht' den Himmel her! 4. Wer zu ihm fann sagen: Mein Gott und mein Herr! Der darf nimmer flagen, Stets wirds herrlicher! 5. Möcht vor Liebe weinen, Jesu, Schmerzensmann, Nahmst auch mich in deinen Ewgen Liebesplan! 281 6. Hast mein Herz gerühret, Daß ichs gern dir gab, Hast mich treu geführet, Daß ich dich noch hab. 7. Ich hab selge Stunden, Oft bei dir, o Herr, Aus dir Kraft empfunden, Wenn mein Herz war schwer. 8. Haft mir viel vergeben! Mir, dem schnöden Kind, Neue Gnad gegeben, Mir, der schlecht gedient. 9. Ists nicht so auf Erden Gut ein Mensch zu sein? Wagts auch ihr, Gefährten! Euch dem Herrn zu weihn. 10. Wüßtens doch die Leute, Wie's beim Heiland ist! Sicher würde heute Mancher noch ein Christ. 11. Doch hat bei der Freude Auch der Christ viel Schmerz, Aber auch im Leide Blickt er himmelwärts! 12. Und vom Himmel nieder, Blickt sein Herr ihn an Daß er fröhlich wieder Weiter pilgern kann. 13. Endlich kommt er leise, Nimmt uns bei der Hand! Führt uns von der Reise, Heim ins Vaterland: 14. Dann ists ausgerungen! Ach, dann sind wir da, Wo ihm wird gesungen: Ein Victoria! 153. 242 8 Kommt doch, o ihr ar men Kinder! Kommt, und Fragt doch nach dem Freund der Sünder, Sucht einL ť Dire 64 zau- dert län- ger nicht. mal sein An- gesicht! dd Schaut die aus ge- 282 18+ 94 9 9 stred- ten 4 Ar- me, Blickt ihm in sein Herz hinein! Seht, wie wallt es voll Er 6 818 Welche Glut kann stärker sein? P 2. Ach, wie ruft die ewge Liebe! Ach, wie wünscht der Schmerzensmann, Daß kein Schäflein außen bliebe, Weil ers sonst nicht retten kann. Sagt, wann wollt ihr euch bekehren? Ach, wann wollt ihr selig sein? Und wann dringen Jesu Lehren Endlich noch ins Herz hinein? 6 bar- men, 3. Wollt ihr euch nicht bald bequemen, Das am Kreuz erwürgte Lamm Euch zum Heiland anzunehmen, Ja, zum Seelenbräutigam? Hört, ihr seid des Lammes Beute! Drum vergoß er Schweiß und Blut; Kommt doch bald, ach kommt noch heute, Kommt, so habt ihrs ewig gut! 4. Ach, wer wollte nun nicht kommen, Gotteslamm, da hast du mich; Du hast mir das Herz gewonnen, Meine Seele suchet dich! Dir will ich mich ganz verschreiben, Suche mich und nimm mich hin, Dein zu sein und dein zu bleiben, Sehnet sich mein ganzer Sinn! 5. Deffne deine tiefen Wunden, Die der Sünder Freistadt sind; So hast du dein Schaf gefunden, So bin ich ein selges Kind. Ewig werd ich dann dich preisen, Und in ungestörter Ruh Loben dich auf tausend Weisen, Du geliebter Heiland, du! 154. Vorige Melodie. 1. Hingeopferter Versöhner Auf dem Hügel, bleich und bloß, Bist du mein, kann nimmer schöner Werden mein gefallnes Loos; Beffres hab ich nie gefunden Seit ich mein dich nennen darf, Seit ich tief in deine Wunden Meiner Hoffnung Anker warf. 2. Zeuch mir Sinnen und Gedanken Auf dich, mein Erlöser, hin, Laß mich laufen in den Schranken, Wozu ich verordnet bin; 283 284 Zeige mir, wie alle Dinge Dieser Welt vergänglich sind, Wie sie ärmlich und geringe Bald zerstäuben in den Wind. 3. Alles, was im Lauf mich hindert Nach dem vorgesteckten Ziel, Was zu dir die Liebe mindert, Und die Lauheit fördern will, Was sich unterm Heuchelscheine Nahet mit dem Judaskuß; O, zertritt es unter deine Füße, daß es sterben muß. 4. Ach, du kennst ja dein gebrechlich Und dein elend armes Kind, Weißt ja, wie die Kräfte schwächlich Noch zum Widerstande sind! Wie es noch mit Schmerzen fühlet, Daß es nach dem Eiteln blickt, Wodurch sich sein Eifer kühlet, Dich zu lieben unverrückt. 5. Lieber Herr! erhalt mich stündlich In der Geistessammlung hier, Und nimm das zerstreute, sündlich' Laue Wesen weg von mir; Laß mich gehen abgesondert, Abgelöst vom Erdentand, Unbekannt und unbewundert, Froh, daß ich mit dir bekannt. 6. Präge mirs mit deinem Finger Brennend in die Seele ein, Daß nur solche deine Jünger, Deine Erben können sein, Welche Allem abzusagen, Was sie haben, sich nicht scheun, Die ihr Kreuz, dir folgend, tragen, Und sich deiner Leiden freun. 7. Du willst meine erste Liebe, Auch die letzte willst du sein, Senke drum die andern Triebe Selbst in deinen Tod hinein; Werde du mir täglich schöner, Einzig liebenswerth und groß, 6 d Hingeopferter Versöhner 8010 Auf dem Hügel, bleich und bloß! 155. Vorige Melodie. 1.0 Herr Jesu, deine Leute, Die du dir mit Blut erkauft, Wären gerne von dir heute Neu mit deinem Geist getauft; Erstgeborner aus den Todten, Dem nun Alles unterthan, Blase heut mit deinem Odem Die verdorrten Knochen an. 2. Sieh', wir stehn an deinem Werke, Und wir warten deiner Hut; Aber ach, es fehlt die Stärke Und des Liebesfeuers Glut; Fremder Dienst hat uns be thöret, Das bekennen wir beschämt; Darum ist die Kraft verzehret, Und die Hände sind gelähmt. 3. Mach dich auf, laß durch die Lande Deinen Lebensodem weh'n, 285 Undzerbrichdiefremden Bande, Daß wir mit dir auferstehn. Wenn dein Blut, das Alles reinigt, Neu durch Herz und Adern dringt, O, dann stehn wirbaldvereinigt Eine Schaar, die Niemand zwingt. 4. Nun, wir warten dein, du Treuer, Denn dein Ruf gereut dich nicht; Deines heilgen Geistes Feuer, Theilt uns mit, was uns ges bricht. Endlich wird die Stunde schlagen, Wo du rettend selbst erscheinst, Und die deine Schmach getragen Dort verklärt um dich vereinst. - 286 9-8 & 3 Je- su Nam, du höchster Na- me, Dem sich Erd und Der aus Gottes Herz uns kame Und zu Gottes d d 2 8 156. # 00 8 Him- mel beugt; Herz uns zeucht; Ich er- sink in De- muth hie, S 2 2 2 2 800 D Innigst beug ich mei- ne Knie; Ich will mit der En 2 C. Goudimel. 2 2 2 Ha gel Chören Die- fen großen Na- men ehren. 8 3 2. Jesus- Nam, du Lebensbronne, Lieblich kühlend Wässerlein; Aus der Angst wird Freud und Wonne, Wenn du fleußst ins Herz hinein: Ach, eröffne dich im Grund Und durchfleuß mich alle Stund: Daß die dürre Herzenserde Recht erquickt und fruchtbar werde. 3. Jesus- Nam, du sanftes Dele, Liebesbalsam voller Kraft; Ohne dich bleibt meine Seele Stets in Gottes Zorn verhaft: Außer dir ist Angst und Noth, Furcht und Zweifel, Fluch und Tod; Wer in dir, o Liebe, wohnet, Bleibt vor allem Zorn verschonet. 4. Jesus- Nam, mich ganz durchfüße, Mach mein frankes Herz gesund; Sanfte Liebe, komm, durchfließe Meine Kräfte, meinen Grund, Daß ich sanft, gelaffen, klein Und geschmeidig möge sein; Daß man mög aus meinem Wesen Deine süße Liebe lesen. 5. Jesus- Name, liebster Name, Himmels- Manna, Seelenbrod, Speise, die vom Himmel kame, Schau, ich leide Hungersnoth! In dich, liebster Nam, allein Kehr ich die Begierden ein; Gib dich mir, du Gnadenfülle, Meinen tiefen Hunger stille. 6. Jesus- Nam, du Kraft der Schwachen, Meiner Seelen Aufenthalt; Alle Höllenpforten krachen, Wenn der Nam im Herzen schallt: O du fichres Schloß der Ruh Nimm mich ein und deck mich zu; 287 288 Da kann mich kein Feind mehr finden, Da muß alle Furcht verschwinden. 7. Jesus- Nam, du Perl der Seelen, Dwie köstlich bist du mir! Dich will ich zum Schutz erwählen, Was ich wünsch, ist ganz in dir: Gnade, Kraft und Heiligkeit, Leben, Ruh und Seligkeit; Dieser Name, dieser neue, Ewig meine Seel erfreue. 8. Jesus will die Sünd vergeben; Jesus macht von Sünden rein; Jesus gibt das ewge Leben; Jesus will nur Jesus sein: O du schönes Jefuswort! Jesu, laß mich hier und dort, Mit gebücktem Geist den Namen Ewiglich anbeten, Amen. 157. fec 的 9 cc -8-8 Rü- stet euch, ihr Christen- leute; Wappnet euch mit Got- tes Worte, 201 Fein de = kämpfet Ph. Nicolai. 17 suchen euch zur frisch an jedem eta Beute, Or te, Ed 00 Die Und 8 Ja Da 9 9 Sa tan selbst hat eu'r mit ihr blei- bet un 0. el; Ho- si E 00 DO > an euch der Feind zu schnell, Hier ist Imma- nu- D S = po 9 2. Reinigt euch von euren Lüsten, be= gehrt; ver= sehrt. 9 289 تمام Ist na! Der Star- ke fällt Durch d diesen Held, Und wir be- hal- ten mit das Feld. 8 Besiegetsie, die ihrseidChristen, Und stehet in des Herren Kraft. 19 290 Stärket euch in Jesu Namen, Daß ihr nicht strauchelt wie die Lahmen. Wo ist des Glaubens Eigenschaft? Wer hier ermüden will, Der schaue auf das Ziel, Da ist Freude, Wohlan! so seid Zum Kampf bereit, So frönet euch die Ewigkeit. 3. Streitet recht die wenig Jahre,[ bahre! Eh ihr kommt auf die TodtenKurz, kurz ist unser Lebenslauf: Wenn Gott wird die Todten wecken,[ schrecken, Und Christus wird die Welt erSo stehen wir mit Freuden auf. Gottlob! wir sind versöhnt. Daß uns die Welt noch höhnt, Währt nicht lange, Und Gottes Sohn Hat längstens schon Uns beigelegt die Ehrenkron. 4. Jesu, stärke deine Kinder, Und mache dir zu Ueberwinder, Die du erkauftmitdeinem Blut. Schaffe in uns neues Leben, Daß wir uns stets zu dir ers heben,[ Muth. Wenn uns entfallen will der Geuß aus auf uns dein'n Geist, Dadurch die Liebe fleußt In die Herzen, So halten wir Getreu an dir, Im Tod und Leben für und für. Wilhelm Erasmus Arends. 9:43 158. Gro- ßer Im- ma- nu- el, Sie- ges- fürst, Lebensquell, Mächtigster Held! Nichts bin ich oh- ne dich! Darum er= 19: höre mich, Schü- te mich gnä- dig- lich Vor Sünd und Welt. 2. Satan begehret mein, Will in mein Herz hinein, Mich von dir ziehn; Aber wenn du, Herr Christ, Mir nur zur Seite bist, Hilft ihm all seine List Ewiglich treu; Halt ich nur unverwandt 6 3 Nichts, er muß fliehn. Frei dann vom eiteln Sinn 3. Bleib ich nur dir, o Herr, Wall ich zur Heimath hin. Für mich Gekreuzigter, Sterben ist mein Gewinn, Denn du bist mein. Bis an des Grabes Rand Deine durchbohrte Hand; Dann bin ich frei. 2 291 4. Frei von der Sünde Last, Die du getragen hast, Los aller Pein; 159. dd Zeugen- schaar, Zeu- gen- schaar, Weit zerstreu- et 19* 292 9: 9 म P P nah und fern, Die du sollst das Salz auf Er- den, d 10. TOOL 13 z klar, Zeu 8 Nach der Gnadenwahl des Herrn, Und der Welt zum 2 dd € Bef Do 3.0 DO.. 8 2. Sieh, die Nacht Kommt mit Macht[ fann! Da man nicht mehr wirken Denn des Satans Heere siegen[ Bahn, Und der Lügner bricht sich Lich- te wer- den; Ist dein großes, sel- ges Loos dir ddd T gen- schaar, Zeugenschaar. 8 DQ. DO. D 3 Wirst du siegen im Erliegen? Selig ist, wer betet, zeugt und wacht, Wenn die Nacht Kommt mit Macht. 3.3a, fürwahr, Das ist klar: Selig ist der Dienst des Herrn! Die sich ihm zu eigen geben Und ihm dienen treu und gern, Führt er durch den Tod zum 19 Der verheißnen Frühlingszeit, Da die Wüste wird zum GarDa die Erde sich erneut.[ ten, 2. Aber Mancher fragt verdrossen:[ wahr? Wann wird die Verheißung Ach, der Himmel scheint verschlossen, Und die Hölle droht Gefahr." 3.Großer König, kehre wieder, Stärke deiner Knechte Muth, Daß kein Schwächlicher, kein Müder 160. Mel. 6: Ringe recht zc. 1. Herr, Herr, deine Kinder| Wende den gerechten Zorn, warten Gib vom Manna deiner Gnaden, Vor dem Feierabend ruht. 4. Heile selbst den tiefen Schaden, 生 E 293 Leben! Stell dich ihm zum Dienste ganz und gar, Zeugenschaar, Zeugenschaar! # Gib vom Lebenswasserborn! 5. Wir vergessen leicht der Sorgen Ueber deiner Himmelskost; Ach so fülle jeden Morgen Uns mit deiner Gnade Trost. 6. An den Wunden deiner Stärke kann der Glaube sich erbaun. Darum laß uns deine Werke, Deine Ehre wieder schaun. 7.O dann heben wir die Hände Neugestärkt mit jedem Tag; Jeder sucht, wie er am Ende Treu vor dir bestehen mag. 161. # ¹₂ pop Noch sind die Gna- den- pfor- ten Den So, daß man al- ler Or 2 ten Zum # 2 Teo Haßler. 294 L 9: PPEE # 12 Sündern auf gethan, Noch kannst du Je- sum Frie- den kommen kann. finden, Der dir Ge- rech- tig- keit Und Heilung d d d and Fé 22 1 von den Sün- den Aus frei- er Gnade beut. dod || # CNS 2. Was ists doch, daß du säumest Und ferne von ihm stehst? Und von dem Weltglück träumest, Bis du verloren gehst? D Seele, laß dich retten Zu dieser, deiner Zeit, Von dem, der aus den Ketten 8 DO TTOO. DO 0 00 ( Der Lüfte dich befreit. 3. Gib ihm dein Herz zu eigen, Er hat ein Recht daran; Er wird sich zu dir neigen, Er nimmt die Sünder an. Er wird dein Herz dir stillen, Wenn du dich zu ihm thust, Und mit gebrochnem Willen An seinem Herzen ruhst. f* cc 19 cc 9 162. 非 T Je- su! lie- ber Herr und Mei- ster, Du mein Der mich selbst, und an- dre Gei- ster, Bef- fer 2-8295 لے لے PE Lehrer und Pro- phet, Laß mich mit den be- sten als wir selbst ver- steht, dd ele 1 21₂ Seelen Nur den be- sten Trost er- wäh- len; Ach, daß 8 01-08-18 2 ich bei dei- ner Lehr, Der Ma- ria ähn- lich wär. 음 8 $ 296 2. Setze mich zu deinen FüBen, Weil dies einzig nöthig ist, Diesen Honig zu genießen, Der von deinen Lippen fließt; Diesen höchsten Schatz zu fassen Und ihn nimmer weg zu lassen, Und bei meines Jesu Huld Frucht zu bringen in Geduld. 3. Streu in meines Herzens Acker, Deines Wortes Samen ein; Laß ihn in den Keimen wacker, Im Erwachsen fruchtbar sein, Bis sich seine Früchte häufen, Früchte, diezumHimmelreifen, Früchte der Gerechtigkeit, Früchte der Zufriedenheit. 4. Daß mein Herz durch deine Triebe, Keimend, grünend, blühend sei, Im Erkenntniß, in der Liebe, In der ungefälschten Treu ,. Ja, in allen Glaubensfrüchten Laß es bei mir das ausrichten, Allerliebster Jesus Christ, Dazu es gesendet ist. 5. Pflanz ein göttliches Ergötzen Sehr mässig und getragen. Mir ob deinen Worten ein, Daß sie über allen Schätzen, Meines Herzens Reichthum fein. Herr, eröffne mir die Augen, Daß sie einzusehen taugen, Was in deiner Lebensschrift Du für Wunder uns gestift't. 6. Deine Worte find wahre haftig, Deine Rechte sind gewiß, Deiner Lippen Frucht ist saftig, Und für kranke Seelen süß. Dein Wort kann zur Stärkung taugen, Es erleuchtet unfre Augen, Deine Furcht, o Herr! ist rein, Deine Furcht wird ewig sein. 7. Flöß das Wort von deinem Bunde, Meinem schwachen Herzen ein, Laß es meinem Glaubensmunde Süßer noch als Honig sein, Dies dein Zeugniß sei mein Erbe[ sterbe, Wenn ich arm bin, wenn ich Und mein letzter Athem stoßt, Sei es meines Herzens Troft. 163. Flemming. Ach mein Herr Jesu, wenn ich dich nicht hätte, 9 9: 4 Und wenn dein Blut nicht für die Sünder red- te, LE Wo wollt ich ärm- ster un- ter den E- len- den Mich sonst hin wen- den? = #dd. 2. 297 2. Ich wüßte nicht, wo ich vor Jammer bliebe; Denn wo ist solch ein Herz wie deins voll Liebe? Du, du bist meine Zuversicht alleine, Sonst weiß ich feine. 3. Drum dank ich dir vom Grunde meiner Seelen, Daß du nach deinem ewigen Erwählen Auch mich zu deiner Blutgemeinde brachtest Und selig machtest. 298 24 9:23 24 :: 2 : 2 bb Je su, der S 164. du bist $|$}; 12 al- lei- ne, Haupt und le H 18 Kö- nig der Gemei- ne, Seg- ne mich, dein ded armes Glied; Wolist mir neuen Ein- fluß d ge- ben, Dei- nes Geistes, dir zu leben; b BR Stärke mich durch deine Güt, 18 mich durch dei- ne Güt. Zle H 299 Stär- ke 2. Ach, dein Lebensgeist durch| Laß sie dadurch werden kleiner, dringe,[ bringe Gnade, Kraft und Segen Deinen Gliedern allzumal, Wo sie hier zerstreuet wohnen Unter allen Nationen, Die du kennest überall.[ rette, Und von allen Schlacken reiner, Lauterlich in dich gewandt. 5. Laß die Deinen noch auf Erden[ den; Ganz nach deinem Herzen werMache deine Kinder schön, Abgeschieden, klein und stille, Sanft, einfältig, wie dein Wille, 3. In der argen Welt sie Und den Satan bald zertrete Gänzlich unter ihre Füß; Tödte durch den Geist von Innen,[ nen; Fleischeslust, Natur und SinSei nur du den Deinen süß. 4. Die in Kreuz und Leiden leben, Stärke, daß sie ganz ergeben Ihre Seel in deine Hand; Und wie du sie gern willst sehn. 6. Ach, du hast uns theu'r erworben, Da du bist am Kreuzgestorben; Dente, Jesu, wir sind dein. Halt uns fest, so lang wir leben Und in dieser Wüste schweben; Laß uns nimmermehr allein. 300 Moderato. 9: *** 3 4 165. Die bange Frage. Nach dem Englischen:" Shall we meet." D Sehn wir uns wohl einmal wieder Dort im hel- len ewgen Licht, Wo kein Schmerz uns mehr drückt nieder, P Dort vor Jesu An- ge- sicht? Sehn wir uns, sehn wir uns, sehn wir uns? Sehn wir uns wohl einmal wieder Dort im hel- len ew- gen Licht? 9: 4* 2. Sehn wir uns als Gotteskinder Nach des Lebens stürm'scher Fahrt In dem Land der Ueberwinder Um des Lammes Thron geschaart? Sehn wir uns, sehn wir uns, sehn wir uns? Sehn wir uns als Gotteskinder Nach des Lebens stürm'scher Fahrt? 3. Werden wir die Stadt auch ſehen Von Krystall und Gold erbaut? Dürfen wir dort wohl eingehen 4 301 P Wo man Gottes Antlitz schaut. Werden wir, werden wir zc. 4. Hören wir dann auch die Chöre Der erlösten Jubelschaar? Wenn sie bringen Preis und Ehre Gott demHErrn aubetend dar? Hören wir, hören wir zc. 5. Nur noch Eins, das macht uns Schmerzen: Treffen wir die Unsern dort? Ach, wie liegt es uns am Herzen: Sind sie auch an selgem Ort? NurnochEins, nur noch Einsic. Die selige Antwort. Nach dem Englischen:" Yes, we'll meet." Ja gewiß! wir sehn uns wieder In dem Land der 302 Herr- lich- keit, Singen je- lig unsere Lie- der, Wenn wir recht gekämpft im Streit! Ja gewiß, ja gewiß, ja ge- wiß! Ja ge- wiß, wir sehn uns wieder In dem Land der Herr- lich- keit! 9: Lieben, Die gestorben in dem Herrn Und längst warten auf uns drüben 2. Und wir sehn auch all die| In dem Lande weit und fern! Und wir sehn, und wir sehn 2c.. 3. Und wir ziehn vom Herrn geleitet Ein in jene Gottesstadt, Wo den Selgen ist bereitet, Was kein Aug gesehen hat! Und wir ziehn, und wir ziehn zc. 4. Ja noch mehr, wer kann es fagen? Wir sehn Jesum, GottesSohn, Und wir werden mit ihm tragen Andante moderato. 303 Dort des ewgen Lebens Kron! Ja noch mehr, ja noch mehr zc. 5. Darum kommt und laßt uns eilen € zu des Lebens heilger Fluth! Jesus will uns retten, heilen, Daß wirs haben ewig gut! Darumkommt, darumkommtzc. 166. H Hoffnung, Hoffnung, Dämmerlicht in Näch- ten, Will die Welt mich armen Fremdling äch- ten, 1: 2 Willig folg ich dei- nem sanften Strahl. Ist sie mir und bin ich ihr zur Qual. Soll ich fremd im Lan- de Me- sech sein, Kehr ich Abends 304 k kehr ich A- bends doch in Zo- ar ein. 2. Hoffnung, Hoffnung, deine Friedenssterne Dämmern schon wie ewges Morgenroth. Sehnend blick ich nach der Heimath Ferne, Doch erst gehts mit Christo in den Tod. Nun, so stirb gelassen, Herz und Sinn, Bethlems Stern weist dich nach Salem hin. 3. Noch ist ja die zweite Ruh vorhanden, Und wie ist die erste schon so süß! Frei und kühn, in Kreuz und Trübfalsbanden Bin ich schon im Kampf des Siegs gewiß. Selig ruht mein Glaub in Müh und Schweiß, Doch die Hoffnung hält den rechten Preis. 4. Hoffnung, Hoffnung, deine Sterne leiten Meines Glaubens Schiff auf rechter Bahn. Rechts und links kann ich die Klippen meiden, Blick ich nur vom Kreuz nach Kanaan. Licht und Recht strahlt mir von Golgatha, Und so komm ich oft auch Tabor nah. 5. Himmelsheimath! o wie ists so stille In dem Vorhof deines Heiligthums. Sinne schweigen, und der eigne Wille Stirbt, mit ihm die Qual des eignen Ruhms. Arm und schwach, verlassen, kleingesinnt; D, wie selig bin ich Hoffnungskind! Dr. de Valenti. 4. 167. Nach Psalm 126. H 16 Ce 1. Wann der Herr einst die Gefangnen ihrer Bande 5₂4 e 305 7 le- dig macht, o dann schwinden die vergangnen Leiden MA Hi wie ein Traum der Nacht; dann wird unser Herz sich freun, 1 666 unser Mund voll Lachens sein, jauchzend werden wir er20 306 ₂ 수 ū he- ben Den, der Frei- heit uns gege ben, bp Bo Den, der Frei- heit uns gegeben. 2. Herr! erIND £ 2 he be dei- ne Rech- te, gib uns ei- nen Va- ter- blick, führe die verstoßnen Knechte in das Ba- terhaus zus # rück! Ach, der Pfad ist steil und weit, für ze HON 307: uns- re Prüfungszeit, führuns, wenn wir treu gestritten, [ PbpAL in des Friedens stille Hüt- ten, in des Frie- dens 32 stil- le Hütten, in des Frie- dens stil- le Hüt20* 308 b ten. 2 4 er, er bb # 3. Ernten werden wir mit Freuden, was wir weinend ausgesät; jenseits reift die Frucht der Leiden u. des -2 4 봄 Sieges Palme weht, un- ser Gott auf seinem Thron, selbst ist unser Sohn. ele 1 Un- ser Gott Un- fer Gott Fu 9 E 5-2 Unser Gott Unser Gott A B Garben, bringen jauch die ihm lebten, die ihm starben, bringen jauchzend ihre k ihre Garben, E = d 309 1 t ist unser Lohn, late AN zend die ihm lebten, die ihm starben, bringen 310 12 jauchzend ih- re Garben, bringen jauch Z = bringen jauch zend ihre Gar jauchzend P zend - ben. 7 S Chr. H. Zeller. Langsam. 3 P P 168. H 8 Nach der Heimath süßer Stil- le Sehnt sich mf H. G. Nägeli, † 1836. heiß mein müdes Herz; Dort er- war- tet mich die Fo mf 311 Р E Fülle Reiner Freuden ohne Schmerz. Nach der pl Heimath süßer Stille Sehnt sich heiß mein müdes 312 Herz, mein müdes Herz, mein müdes Herz,-nach der d. அமரர் 13 PP PP PP # Heimath, nach der Hei- math. d d €# up PP 2. In der Heimath wohnt der Friede, Den die Erde nicht gewährt, Den mit seinem höchsten Liede Selbst der Seraph feiernd ehrt. Nach der Heimath 2c. 3. In der Heimath wohnt die Freude, Die kein sterblich Herz ermißt, Die getrübt von keinem Leide, Ewig wie ihr Geber ist. Nach der Heimath 2c. 4. In die Heimath aus der Ferne, In die Heimath möcht ich ziehn, Dorthin, wo die goldnen Sterne Ueber ihrer Pforte glühn. Nach der Heimath zc. Magenan Langsam. be 6 k 169. 92 PR 14243 H Wer bestimmt des Menschen Ta- ge? Du, 6# 313 Va- ter, hältst die Wa- ge, und mit Weisheit thei E left du Je- dem, was ihm frommet, zu. Was mich tref- fen mag hie nie den, Hast nicht = = 314 f 93 cresc. 2--2du es mir be- schieden? Gnädig hast du Jed 4 mich er- hal- ten, Chor dim. Soli 후 walten. Gnä- dig hast du mich erhalten, Gnädig wirst du fer- ner 1: Gnä- dig wirst du fer- ner wal- ten. ÷ f dim. 2. Blick ich auf die lieben Meinen, Die sich treu mit mir vereinen, Oder auf mich selber hin, Fühl ich, daß ich glücklich bin. Kann ich je genug dir danken? Könnte mein Vertrauen wanken? :,: Gnädig hast du mich erhalten, Gnädig wirst du ferner walten.:,: 3. Gib uns, Vater, deinen Segen: Cei mit uns auf allen Wegen; Leite uns auf deiner Bahn; Teine Bahn führt himmelan. Hellet nicht das Licht der Gnade Uns die dunkeln Lebenspfade? :,: Immer wird dein gnädig Walten Alles, Alles wohl gestalten.:,: Langsam. D ₂² ť 9:25 56 Se lig, g S 170. Himmels Er- ben, se lig, selig sind des = .ہے je lig, P 315 fe- lig, P 316 P 21 se- lig sind des Himmels Er = die 11 P steh cresc. steh cresc. = ten die Todten Auf- er- steh ung ein- ge- weiht, S dim. dim. ung 74, Todten, die im Her- ren ster- ben, zur d ung ein ge dim. 20 Q. 2 11 S # zur Auf cresc. ben, die Tod J= cresc. f zur Auf- er steh- ung ein- ge weiht. cresc. S cresc. = er= zur Auf- erweiht. In Soli 22² P Solo 925 22₂2²2 Frie- den ruh- en fie, m en In Frieden ruh- en sie, m Ho fi anna! 2 an 22 fP = P 它 fie, los von der Er- den Müh'. d P cresc. In Frie cresc. na! Vor Got S Tutti Ho- sian- na! Ho- si ♫ den in Frieden ruhEE 317 zu sei tes Thron - zu 318 9-25 PR sei- nem Sohn, 음 m Ho A be- gleiten m m cresc. dim. F 화학 gleiten, beglei- ten ihre Wer- ke m ih cresc. cresc. 2 f dim. an- na! Ho- si an- na! Hofi- an si an- na! Ho si an na! Ho- fi A re Wer- te fie bem 3 m 2121 fie. na! 171. Mel. Nr. 54. 1. Die Seele ruht in Jesu Armen, Der Leib schläft sanft im Erdenschooß; Am Herzen darf das Herz erwarmen, Die Ruh ist unaussprechlich groß, Die sie nach wenig Kampfesstunden Bei ihrem holden Freund gefunden: Sie schwimmt im stillen Friedensmeer, Gott hat die Thränen abgewischet, Ihr Geist wird durch und durch erfrischet, Des Herren Glanz ist um sie her. 2. Sie ist nun aller Noth entnommen, Ihr Schmerz und Seufzen ist dahin; Sie ist zur Freudenkrone kommen, Sie steht als Braut und Königin Im Golde ewger Herrlichkeiten Dem großen König an der Seiten, Sie sieht sein klares Angesicht! Sein freudenvoll, sein lieblich Wesen Macht sie nun durch und durch genesen; Sie ist ein Licht im großen Licht. 3. Sie jauchzt den Sterblichen entgegen: Ja, ja, nun ist mir ewig wohl! Ich bin durch meines Mittlers Segen Des Lebens, Lichts und Freuden voll; Mein schönes Erbtheil ist mir worden, Viel tausend aus der Selgen Orden Bewundern jauchzend meine Pracht. Man kann in allen Himmelschören Gleichwie mit Donnerstimmen hören: Der Herr hat alles wohlgemacht! 319 4. Ja, wohl gemacht durchs ganze Leben, Necht wohl in meiner Todespein! Sein mütterliches Tragen, Heben Bracht mich heraus, hindurch, hinein! 320 Heraus aus dieser Erde Lüsten, Hindurch durch die Versuchungswüsten, Hinein ins schöne Kanaan. Da darf ich auf den grünen Auen Den Helden, der mich führte, schauen, Der große Ding' an mir gethan. 5. Das war ein Tag der süßen Wonne, Das war ein lang gewünschtes Heut, Wo Jesus, meine Lebenssonne, Den ersten Blick der Herrlichkeit Zum freudenvollen Uebergehen Ließ meinen Geist durchdringend sehen; Der eilte seinem Freunde zu Und schwang sich mit den Engelschaaren, Die um mein Sterbebette waren, In's Baters Haus zür stolzen Ruh! 6. Nun kann das Kind den Vater sehen, Es fühlt den sanften Liebestrieb; Nun kann es Jesu Wort verstehen: Er selbst, der Vater, hat dich lieb! Ein unergründlich Meer des Guten, Ein Abgrund ewger Segensfluthen Entdeckt sich dem verklärten Geift; Er schauet Gott von Angesichte Und weiß, was Gottes Erb im Lichte Und ein Miterbe Christi heißt. 7. Der matte Leib ruht in der Erden, Er schläft, bis Jesus ihn erweckt, Da wird der Staub zur Sonne werden, Den jetzt die finstre Gruft bedeckt; Dann werden wir mit allen Frommen Beim großen Mahl zusammenkommen Und bei dem Herrn sein allezeit; Da werden wir ihn ewig sehen, Wie wohl, wie wohl wird uns geschehen; Herr Jesu, komm, mach uns bereit! Allendorf. Alphabetisches Register der Lieder. Ach Gott und Herr, wie groß. Ach mein Herr Jesu, dein Nahesein Ach mein Herr Jesu, wenn ich dich nicht hätte hätte. Ach, nach deiner Gnade trachtet Ach, um Trost ist mir so bange Ach, uns wird das Herz. Auf dich, mein Vater, will Auf dich, o Herr, vertrauet Auf, lasset uns den Herrn Auf, o Seele laß dein Trauern Befiehl du deine Wege Betgemeinde heil'ge dich Christen, wenn das Kreuz ● Danke dem Herren, o Seele Darfst du fürchten? Sieh am Das ist eine sel'ge Stunde Das ist ein köstliches Ding Das ist unbeschreiblich, wie Dem König, welcher Blut und Leben Der alte Gott, der lebet noch. Der du noch in der letzten Nacht Der heil'ge Christ ist. Der Herr ist mein getreuer Hirt Der Herr ist mein Hirt. Der Herr segne uns und. Der Himmel steht offen . Der Tag ist hin, mein Jesu Des Christen Schmuck und Ordensband Die ganze Welt ist voll des Herrn 21 . . Nro. 128 ● 53 163 137 146 37 . 151 30 21 60 96 4 29 121 49 73 27 38 140 109 127 83 28 61 135 119 1 46 64 322 Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi Die heiligste der Nächte. Die ihr seine Laufbahn lauft Die Nacht ist vor der Thür Die Sach ist dein, Herr Jesu Christ. Die Seele ruht in Jesu Armen Du guter Hirt auf Zions Au'n Du Stern in allen Nächten Du willst das ganze Herz Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe Einem Herrn nur sollt ihr dienen Eines wünsch ich mir Es glänzet der Christen inwendiges Leben Es ist noch eine Ruh vorhanden Es kennt der Herr die Seinen Es waren Hirten bei Bethlehem Euch allen, ach, die ihr Freuet euch, ihr Menschenkinder Frühling, der die Welt verklärt Fürwahr, der Herr trug selbst. Geh zum Schlummer ohne Kummer. Geist der Allmacht, herrsche in uns Gott bei mir an jedem Orte Gott, ich trete hin und bete Gott ist getren! sein Herz Gott lebet noch! Seele Großer Immanuel. Habt ihr denn noch nie erfahren Hallelujah! bringet Ehre. Hallelujah! Heil und Preis Hallelujah! Schöner Morgen Harre, meine Seele Hast du mich lieb? Simon Hebe an, zu fegnen ● Herr, da mich die Abendstunde Herr, dich lieb' ich. ● Nro. 134 58 102 123 95 171 10 87 12 62 . 129 26 150 54 138 136 97 . . . 70 23 57 51 106 91 117 98 3 158 . 76 100 .66 99 41 18 17 36 22 R Herr, Herr, deine Kinder warten Herr, ich weiß, dir zum Preis. Herr Jefu, Gnadensonne. Herr von unendlichem Erbarmen Herr, wie lange, Herr Herzlich lieb hab ich dich. Himmelan, nur himmelan Himmel und Erde vergehn Himmlische Flamme der göttlichen Liebe Hingeopferter Versöhner.. Hörst du den Heiland flehend zagen. Hoffnung, Hoffnung, Dämmerlicht Horch! wie die Schaar der Engel singt Hosianna:,: dem Sohne Davids Ich bete an die Macht der Liebe Ich habe Lust zu scheiden Ich liebe dich, denn du hast dich gegeben Ich weiß nicht, was ich suchen könnte Ich will dich lieben, meine Stärke Ich will streben nach dem Leben Jehovah!:,: deinem Namen Jesu, der du bist alleine Jesu, dir leb ich, Jesu, dir sterb ich. Jesu, lieber Herr und Meister. Jesu Nam', du höchster Name. Jesus dürftet! Er, der gottgeboren Jesus nimmt die Sünder an In die Ferne möcht ich ziehen In die Gemeinde treten In jener letzten der Nächte Ists auch eine Freude Kehre wieder, fehre wieder König, dem wir alle dienen Kommt doch, o ihr armen Kinder Kommt ihr schon am frühen Morgen Lebt wohl, wir sehn uns wieder 21* 323 Nro. 160 122 113 59 81 8 147 67 40 154 . 50 166 33 78 39 . 104 86 126 20 132 13 164 124 162 156 103 7 11 15 107 152 14 115 153 74 125 324 Lieber Gott, von deinem Throne Liebes Kind, so ziehe fort Lobt den Herrn, sein Wort ist Liebe. Macht auf die Thor' der G'rechtigkeit Mag auch die Liebe weinen Man singet mit Freuden vom Sieg Meinen Jesum laß ich nicht Meines Herzens reinste Freude. Mein Gott, wann soll ich schlafen ein Mein Schifflein geht behende. Mit dem Herrn fang Alles an Nach der Heimath süßer Stille Neige dich, holder Jesu. Noahs Arche schwankte Noch sind die Gnadenpforten Nur du, o Herr, du bist es werth Odrückten Jesu Todesmienen O du, der einst im Grabe D Herr, ich möchte stille. Herr Jesu, deine Leute ● Oheilger Geist, kehr bei uns ein Jesu, Gottes Sohn O Lamm Gottes, unschuldig ● Preis und Anbetung sei unsrem Gott Ringe recht, wenn Gottes Gnade Rüstet euch, ihr Christenleute Saft vom Felsen, Blut des Hirten Schau hin! dort in Gethsemane Schaut die Mutter voller Schmerzen Schönster Herr Jesu Seele, dein Heiland ist frei Segnet uns zu guter Letzt Sehn wir uns wohl einmal wieder? Selig, felig, felig sind des Himmels Sei getreu bis in den Tod Sieh ein weites Todtenfeld Nro. 92 ● 34 71 77 114 65 63 84 24 90 35 168 47 145 161 110 . 149 111 . 118 155 148 16 45 55 6 157 133 101 2 116 48 32 165 170 43 9 e Sich hier bin ich, Ehrenkönig Sieh! wie lieblich und wie fein So weiß ich nun, Gott Lob, wohin Such', wer da will, ein ander Ziel Theures Wort aus Gottes Munde Thränenfaat bringt Freudenernte. Tröstet, mein Volk Unter Lilien jener Freuden Von dir, o treuer Gott. Wann der Herr einst die Gefangnen( Arie) Was Gott thut, das ist wohlgethan Was ist die Macht, was ist Wasserströme will ich gießen Weil ich Jesu Schäflein bin Weint nicht über Jesu Schmerzen Wenn alle untreu werden Wenn Christus, der Herr Wenn der Herr die Gefangenen Zions Wenn der Herr einst die Gefangnen( Choral) Wenn ich ihn nur habe Wenn ich in stiller Frühe Wenn ich zu dir empor in meinen Wer bestimmt des Menschen Tage Wer nur mit seinem Gott verreiset Wer überwindet, soll vom Holz genießen Wider alle Wunden gibts ein kräftig Wie wird mir sein, wenn ich dich Wie wird uns sein, wenn endlich Wirf Sorgen und Schmerz Wo findet die Seele die Heimath Wo Gottes Geist regieret Wo ist Jesus, mein Wort aus Gottes Munde Würdig ist das Lamm Beugenschaar, Zeugenschaar • 325 • Nro. 105 75 69 68 82 . 144a . 167 94 531 80 108 85 143 88 144 89 56 19 52 72 5 79 169 141 42 112 93 131 142 130 25 120 44 139 159 Register der Lieder nach ihrem Inhalt. I. Gebetlieder. Ach, nach deiner Gnade trachtet Herzlich lieb hab ich dich Hebe an, zu segnen Neige dich, holder Jesu Wenn ich zu dir empor ● Herr, wie lange willst du Sieh, hier bin ich, Ehrenkönig Gott, ich trete hin und bete D Herr, ich möchte stille. Saft vom Felsen, Blut des Hirten Die Gnade unsers Herrn Der Herr segne uns und behüte uns Jesu Nam', du höchster Name: Großer Immanuel. Jesu, lieber Herr und Meister Jesu, der du bist alleine. ( Siehe auch Nro. 10. 12. 40. 113. 115. 160.) II. Lob- und Danklieder. Jehovah:,: deinem Namen Jesu, Gottes Sohn Auf, lasset uns den Herrn Ich bete an die Macht der Liebe Preis und Anbetung sei unserm Herr von unendlichem Erbarmen Das ist ein köstliches Ding Die ganze Welt ist voll Man finget mit Freuden Hallelujah, Heil und Preis ● ● ● ● Nro. 4 8 17 47 79 81 105 117 118 133 134 135 156 158 162 164 13 16 27 39 55 59 60 64 65 66 Gott ist getreu, sein Herz Würdig ist das Lamm Dem König, welcher Blut und Leben ( Siehe auch Nro. 100.) III. Heilslieder. Such, wer da will, ein ander. Habt ihr denn noch nie erfahren Wenn Christus, der Herr Geist der Allmacht, herrsche Der Himmel steht offen. Herr, ich weiß, dir zum Preis. Es glänzet der Christen inwendiges Leben IV. Advent und Weihnacht. Horch! wie die Schaar der Engel Die heiligste der Nächte Ehre sei Gott in der Höhe Tröstet:,: mein Volk Freuet euch ihr Menschenkinder Hosianna! dem Sohne Davids Der heilge Christ ist kommen Es waren Hirten bei Bethlehem V. Passion. Schaut die Mutter voller Schmerzen O Lamm Gottes unschuldig Hörst du den Heiland flehend zagen Führwahr, der Herr trug selbst Weint nicht über Jesu Schmerzen Euch allen, ach, die ihr. Schau hin, dort in Gethsemane Jesus dürftet! Er, der gottgeboren In jener letzten der Nächte Hingeopferter Versöhner • ( Siehe auch Nro. 149.) 327 Nro. 98 139 140 72 76 88 106 119 122 150 33 58 62 68 70 78 83 136 2 45 50 57 85 97 101 103 107 154 328 VI. Oftern. Seele, dein Heiland ist frei Kommt ihr schon am frühen Morgen Macht auf die Thor' der O du, der einst im Grabe ( Siehe auch Nro. 65.) VII. Pfingsten. Wo Gottes Geist regieret Himmlische Flamme der göttlichen Liebe Oheilger Geist kehr bei uns ein Herr Jesu, deine Leute Abendmahl und Konfirmation. In die Gemeinde treten. Die ihr seine Laufbahn lauft Einem Herrn nur sollt ihr dienen ( Siehe auch Nro. 26. 130. 131. 154). IX. Missionslieder. VIII. Gemeinschaft der Heiligen und Gottesdienst. Du guter Hirt auf Zions Au'n Sieh! wie lieblich. und wie fein Das ist eine sel'ge Stunde Lieber Gott, von deinem Throne Das ist unbeschreiblich, wie Hallelujah! bringet Ehre. Der du noch in der letzten Nacht Von dir, o treuer Gott. Betgemeinde heilge dich Sieh ein weites Todtenfeld Frühling, der die Welt verklärt Wasserströme will ich gießen Du Stern in allen Nächten Die Sach ist dein, Herr Jesu Christ ● Nro. 48 74 77 111 ● 25 40 148 155 100 127 . 144a 146 ● 10 19 21 92 96 15 . 102 129 9 23 80 87 95 Zeugenschaar, Zeugenschaar X. Wort Gottes. Was ist die Macht, was ist Wort aus Gottes Munde Himmel und Erde vergehn Lobt den Herrn! sein Wort ist. Theures Wort aus Gottes Munde Herr, Herr, deine Kinder warten XI. Buße und Bekehrung. Jesus nimmt die Sünder an Kehre wieder, fehre wieder Hast du mich lieb? Simon Ach, um Trost ist mir so bange Ach Gott und Herr, wie groß. Kommt doch, o ihr armen Kinder Noch sind die Gnadenpforten XII. Heiligung und Treue im Kampf. Ninge recht, wenn Gottes Gnade. Wer überwindet, soll vom Holz genießen Sei getreu bis in den Tod Herr Jesu, Gnadensonne. König, dem wir alle dienen Jesu, dir leb ich, Jesu, dir sterb ich Ich will streben Himmelan, nur himmelan Rüstet euch, ihr Christenleute ( Siehe auch Nro. 122. 143.) 329 Nro. 159 1 4 5 71 75 60 31 44 67 7 14 18 29 128 153 161 6 42 43 113 115 124 . 132 147 . 157 XIII. Friede und Seligkeit in der Gemeinschaft Jesu. Ach, mein Herr Jesu, dein Nahesein Wenn ich ihn nur habe. Meines Herzens reinste Freude. 53 56 84 330 Weil ich Jesu Schäflein bin. Ich weiß nicht, was ich suchen Ach mein Herr Jesu, wenn ich dich nicht hätte. XIV. Liebe zu Gott und Jesu. Ich will dich lieben, meine Stärke Herr, dich lieb ich Eines wünsch ich mir vor allem Meinen Jesum laß ich nicht Ich liebe dich, denn du hast dich gegeben Nur du, o Herr, du bist es werth Schönster Herr Jesu Wo ist Jesus, mein Verlangen Wenn alle untreu werden O drückten Jesu Todesmienen ( Siehe auch Nro. 18.) Du willst das ganze Herz Darfst du fürchten? Sieh am Steuer Mit dem Herrn fang Alles an Harre, meine Seele Auf dich, mein Vater Der Herr ist mein Hirt Auf dich, o Herr, vertrauet Gott bei mir an jedem Orte Wider alle Wunden gibts ein kräftig Befiehl du deine Wege ( Siehe auch Nro. 28. 98.) • ● Gott lebet noch! Seele Der Herr ist mein getreuer Hirt Christen, wenn das Kreuz Auf, o Seele, laß dein Trauern XV. Vertrauen und gläubige Ergebung in Gottes Führung. Nro. XVI. Kreuz und Trost im Pilgerleben. 108 126 163 20 22 26 63 86 110 116 120 143 149 . 12 30 35 41 49 61 73 91 112 137 3 28 37 38 Des Christen Schmuck und Ordensband Thränensaat bringt Freudenernte Wenn der Herr einst die Gefangnen( Choral) Der alte Gott, der lebet noch Mag auch die Liebe weinen Es kennt der Herr die Seinen Wirf Sorgen und Schmerz Wenn der Herr die Gefangenen Zions Noahs Arche schwankte Ists auch eine Freude Wann der Herr einst die Gefangnen( Arie) ( Siehe auch Nro. 54.) XVII. Besondere Zeiten und Verhältniſſe. Morgen. Wenn ich in stiller Frühe Hallelujah! schöner Morgen Abend. Der Tag ist hin Herr, da mich die Abendstunde. Die Nacht ist vor der Thür Jahresschluß. Segnet uns zu guter Letzt Was Gott thut, das ist wohlgethan Geburtstag. Wer bestimmt des Menschen Tage Abschied. Lebt wohl, wir sehn uns wieder Reiselied. Wer nur mit seinem Gott verreiset. Tischlied. Danke dem Herren, o Seele ● . 331 Nro. 46 69 89 109 114 138 142 144 145 152 167 5 99 1 36 123 32 94 169 125 . 141 151 332 XVIII. Hoffnung, Sehnsucht nach dem Himmel. In die Ferne möcht ich ziehen Mein Gott, wann soll ich schlafen ein Es ist noch eine Ruh vorhanden. Unter Lilien jener Freuden Mein Schifflein geht behende Ach, uns wird das Herz so schwer Wo findet die Seele die Heimath Wie wird uns sein, wenn endlich Sehn wir uns wohl einmal wieder? ( 2 Lieder: Die bange Frage, und die selige Antwort.) Hoffnung, Hoffnung, Dämmerlicht Nach der Heimath süßer Stille XIX. Tod, Auferstehung und Ewigkeit. Liebes Kind, so ziehe fort Geh zum Schlummer ohne Kummer So weiß ich nun, Gott Lob, wohin Wie wird mir sein. Ich habe Lust zu scheiden Selig, selig, selig sind des Himmels. Die Seele ruht in Jesu Armen ● ( Siehe auch Nro. 24. 42.) Nro. 11 24 54 82 90 121 130 131 165 166 168 34 51 52 93 104 170 171 Inches Centimetres Blue 2 1 3 4 Cyan 2 5 4.4 6 3 17 8 19 10 Farbkarte# 13 Green Yellow Red 5 11 12 13 Magenta 14 6 ( O 15 White 16 17 7 3/ Color 18 19 B.I.G. Black 8