पीय AST G K Bürgelin да 1186 / 7136 Christliches Gesangbach zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Andacht für die evangelisch- protestantische Kirche im Großherzogthum Baden. Nebst einer Sammlung christlicher Hebete. mense ondt Lahr, Druck und Verlag von Joh. Hein. Geiger. 1871. Dus ув 1186 Gegenwärtiges Gesangbuch, von der evangelisch- protestantischen General- Synode im Jahr 1834 angenommen und von Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog bestätigt, wird in Gemäßheit des Synodalrecesses vom 26. Mai 1835 pos. 4 zum allgemeinen Gebrauch in den evangelisch- protestantischen Kirchen und Schulen eingeführt. Karlsruhe, den 9. Februar 1836. Ministerium des Innern, Evangelische Kirchen- Sektion. v. Berg. Das durch Vertrag mit Hochw. Großh. evangel. Oberkirchenrathe vom 21. Mai 1859 in meinen Verlag übergegangene evangelische Gesangbuch Badens erscheint in folgenden neuen Ausgaben: 1) Kleine Schrift. 3) Grobe Schrift. 2) Mittlere Schrift. Feinst Postpapier Feinst Postpapier F1. 1. 20. Schreibpapier Druckpapier 40. 24. 1. 12. 40. 24. Lahr, 1. Dezember 1859. Schreibpapier Druckpapier Schreibpapier Druckpapier Univ.- Bibl. Giessen 11 " 1 " 1 11 H " # 1 -- - 1. -- - 36. I. H. Geiger. nsolitoistory lispunased noo budpuns is noe du nommonspun 1881 do tisdöms ni drion pitäied pogradgon med tisdod nshilpinäk nonismusplo mug A Boq 6881 inf as mod offerindong and uslub dnu usbria nachjitmofjstore bilspripas ned i bunde tidspris 1102 SI J 08 6 muitafiniffe meitisni spilgnad. mod dosbildo Jonnes darabod lim gostus- und Bod bydano hilsquaus neprospiedit polis nsnisn ni ec81 1650 IS ndogoule moun nodroplet ni inishlas anstad 098 siqngfloc nis& jih smisla( 1 .t 0881 odse med 098.0 Ingin C aspitääinspe migdongⒸ- 107989 signquisb sidngbir usingfjol nisib usti( S ssignydiesbe solanabur Tigoddistib 191q0qbuz@ ni t)( 8 8081 19ding@.1 1002 930-310 18-918 838-688 318--380 108-4008 AC8-906 CLENCH pmulsding gandist- ni nstigespilling muli MBUDS Hols) war tun. qundredi idu oli ni vill gr silind soll do sid mes listmabot silinde gardnere bid tollip tod gmedlid aid siit spio3.shtina Hoa sin bed at art 178 mase od sin mediillis; 190 pundse niistpilhos spio spilling 08-091.. ont peu segon perderby menicpe UPSTANDE madische bijbeit lielditu, gamint darjad ni shpëlf ma już tistgird si nongest mod nogep 13 dan sisi? J sprolis sid magse doi din pundials sdipfisde mi sistindza shilgirdo sien die rednia to red matindiscrimində acten epairpst Hapag natadisi@ dny natjected and mind achie nblommor tad nothing indved thdg jihad haigowany moet aspić ni youngimante Sorteand go up pergatiSIE ansduniés ariston this and sharginning Vertrauen Anbetung ◆ Achtzehnte Abtheilung. Chriftliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. Christliche Sorge für unser sittliches Wohl überhaupt Christliche Wachsamkeit gegen die Gefahr der Sünde Christliche Selbstbeherrschung Christliche Sorge für die Bildung des Geistes durch Erwerbung guter Kenntnisse Christliche Sorge für das äußere Wohl. Neunzehnte Abtheilung. Christliches Verhalten in Beziehung auf den nächsten überhaupt. Freundlichkeit, Nachsicht, Bescheidenheit Friedfertigkeit und Versöhnlichkeit. Dankbarkeit ✦ Bwanzigste Abtheilung. Chriftliches Verhalten in Beziehung auf den nächsten in besondern Verbindungen. Menschenliebe überhaupt. 363-368 Sorge für das sittliche Wohl des Nächsten 369-370 Gerechtigkeit in Ansehung der zeitlichen Güter des Nächsten 371-373 Dienstfertigkeit und Wohlthätigkeit 374-377 Wahrhaftigkeit. 378-380 381-384 385-389 390-391 Ehrfurcht, Liebe und Treue gegen den Regenten, die Obrigkeit und das Vaterland. Achtung und Liebe gegen die Seelsorger Christliches Verhalten im Ehestande Christliches Verhalten der Eltern, Kinder und Geschwister gegen einander.. Christliches Verhalten der Herrschaften und Dienstboten gegen einander + Pflichten der Freundschaft Einundzwanzigste Abtheilung. Glückseligkeit der Christen in diesem Leben. Bweiundzwanzigste Abtheilung. Tod und Vergänglichkeit Dreiundzwanzigste Abtheilung. Gewißheit unseres Glaubens an Unsterblichkeit und Auferstehung V ♦ Nr. 270-293 294-335 336-341 342-343 344-353 354-355 356-362 392-394 395-396 397-400 401-405 406-407 408-409 410-424 425-436 437-450 VI Vierundzwanzigste Abtheilung. Gericht.. Fünfundzwanzigste Abtheilung. Seligkeit der Frommen in jenem Leben Sechsundzwanzigsle Abtheilung. Lieder auf besondere Beiten und Vorfälle. Am Morgen Am Abend früchte und die Witterung Dank für verliehenen Erntesegen In und nach theurer Zeit sort 600 In und nach der Zeit eines Krieges In Zeiten ansteckender Krankheiten What in Auf dem Krankenlager und nach der 18- 08 Beim Wechsel des Jahres In Beziehung auf die Jahrszeiten iten 18 In Beziehung auf die Aussaat und das Wachsthum der FeldLA-- 68 In der Nähe des Todes Beim Verluste geliebter Verwandten und Freunde Sammlung christlicher Gebete als Anhang. ta có Td 00 ed 80. 10-00 + 50-80 87-88. 08-18 ♦ ♦ mat: un m ♦ Genesung der Geneſunggu an . 457-476 ♦ + A Silloge drin Nr. 451-456 is daar doe 477-484 485-492 493-504 505-508 509-516 517-520 521-523 524-526 527-528 529-532 533-536 537-550 291100 mlotto murtinuide in mindido dnu modi quindstro od naruto se se tuds du goud taimdidit 2. und den US sid juo gourdsip ni gundu 12 un nindals conflilling sotto pounding and spa maturd sic sintain noblidai 50 mg ne gmisi strai up toistonds togilist dans u f the tmnrds) gmised my 80 10. 181- TTA SCA- 684 100-801 808-008 this anulised haig mm 156 genelindid shigowo mati samo juo sidait qmulionid sapienominach: 2 od Inhalt. si 856 19 the mine in qudsigt 16 als 390 diajoods and dry tumbuis id fem pudsig emeroitige afd day sublinh 08d- Fid Erste Abtheilung. Gott und seine Eigenschaften. Größe und Vollkommenheit Gottes überhaupt Ewigkeit und Unveränderlichkeit Gottes Allmacht Gottes nopsom noris Schöpfung überhaupt Das Menschengeschlecht Die Engel Allgegenwart und Allwissenheit Gottesidiile supe Allweisheit Gottes Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes Wahrhaftigkeit Gottes Güte Gottes Vater, Sohn und Geist Bweite Abtheilung. Schöpfung. . Hapo Dritte Abtheilung. Vorsehung. Die Spuren der Vorsehung in den Werken und Wohlthaten Gottes Die dunkeln Wege der Führung Gottes Der Segen der irdischen Trübsale Vierte Abtheilung. Sendung und Geburt Jesu. 15-17 Dindin' all studio milli giugno 18-20 21-22 23-29 30-34 + ◆ ♦ → 1V Sendung und Geburt Jesu überhaupt. Christliches Andenken an Jesu Sendung in Beziehung auf die Adventszeit Zur Feier des heiligen Geburtsfestes Jesu.. Fünft Abtheilung. Lehramt und Wandel Jesu auf Erden + ◆ Nr. 1- 3 4-6 7-9 10-14 35-41 42-47 48-49 50-57 58-59 60-61 62-67 68-73 74-83 84-89 IV manojusio suist dan no Sechste Abtheilung. Leiden und Tod Jesu. Leiden und Tod Jesu überhaupt Besondere Begebenheiten aus der Leidensgeschichte Jesu. Siebente Abtheilung. Auferstehung Jesu Achte Abtheilung. Himmelfahrt und Erhöhung Jesu Neunte Abtheilung. Wirksamkeit des heiligen Geistes. Wirksamkeit des heiligen Geistes durch die Apostel Fortdauernde Wirksamkeit des heiligen Geistes Behnte Abtheilung. Christliche Kirche. Eilfte Abtheilung. Wort Gottes sid ou non Nr.igr sing pad 90-104 105-128 129-140 141-148 Selbstprüfung Erkenntniß der Sünde, Neue und gläubiges Verlangen nach Gottes Gnade Vorsatz der Besserung des Lebens und Gebet um Gottes Beistand Fünfzehnte Abtheilung. Glaube Bwölfte Abtheilung. Heilige Taufe und Confirmation. Die heilige Taufe. Die Bestätigung des heiligen Taufbundes, oder die Confirmation Dreizehnte Abtheilung. Heiliges Abendmahl. Vor der Austheilung des heiligen Abendmahls Bei der Austheilung des heiligen Abendmahls. Nach der Austheilung des heiligen Abendmahls Anmerk. Als Lieder zur Vorbereitung auf das heilige Abendmahl werden die Lieder über Buße, Liebe zu Gott und Jesu Christo, Sorge für unser sittliches Wohl und andere dienen. Bierzehnte Abtheilung. Buße. Sechszehnte Abtheilung. Der fromme Wandel als Pflicht für die durch Christum Erlösten. Ehrfurcht. Demuth Liebe Gehorsam Siebenzehnte Abtheilung. Chriftliches Verhalten in Beziehung auf Gott. + ✦ ● . 149-152 153-160 161-169 170-176 177-184 185-190 191-192 193-204 205-206 207-208 209-220 221-224 225-230 231-236 237-240 241--243 244-259 260-269 Erste Abtheilung. Gott und seine Eigenschaften. Größe und Vollkommenheit Gottes überhaupt. Mel. Nun danfet alle Gott 2c. 5. Wer hat dich je gesehn? 1. Anbetungswürd'ger Gott, Wer kann im Fleisch dich sehen? mit Ehrfurcht stets zu nennen, du bist unendlich mehr, als wir begreifen können. O flöße meinem Geist die tiefste Demuth ein, und laß mich stets vor dir voll Ehrerbietung sein! Kein sterblich Auge reicht bis zu des Lichtes Höhen, von welchen du mit Huld auf deine Schöpfung blickst, und Alles, was da lebt, erfreuest und beglückst. 6. Ja, hier erkennen wir dich 2. Du riefst dem, das nicht nur sehr unvollkommen; wird war, um Lust und Seligkeiten aber dermaleinst der Vorhang auf's Mannigfaltigste um dich weggenommen, der dich, Unendher auszubreiten. Die Liebe bistlicher, noch unserm Blick verdu selbst; Verstand und Rathschließt, dann sehr wir heller sind dein, und du gebrauchst sie ein, wie herrlich du, Gott, bist. gern, zu segnen, zu erfreun. 3. Du sprichst, und es geschieht. Auf dein allmächtig: " Werde!" entstand dein großes Werk, der Himmel und die Erde. Mit deinem kräft'gen Wort trägst du die ganze Welt, und deine Macht vollführt, was uns unmöglich fällt. 4. Du bist der Herren Herr; der Erde Majestäten knien in dem Staub vor dir, dich, Höchster, anzubeten. Wen du erniedrigest, Gott, wer kann den erhöhn? Wen du erhöhen willst, deß Hoheit muß bestehn. Evang. Gesangbuch II. 7. Indeß sei auch schon jetzt dein Ruhm von uns besungen. Verschmähe nicht ein Lob von schwachen Menschenzungen. Dort soll, wann wir dereinst in hellerm Licht dich sehn, vollkommner unser Lied dich, großer Gott, erhöhn. Mel. Allein Gott in der Höh' 2c. 2. Der Herr ist Gott, und Keiner mehr; frohlockt ihm, alle Frommen! Wer ist ihm gleich? Wer ist wie er, so herrlich, so vollkommen? Der Herr ist groß, sein Nam' ist groß; unendlich ist 1 Gott und seine Eigenschaften. und grenzenlos der Herr in seiner| Wohl dem, der deinen Willen Größe.( bid and bag end and thut, denn du belohnst mit Wonne! Du hast Unsterblichkeit allein, bist selig, wirst es ewig sein, du Urquell aller Freuden. 3 d 2 2. Er ist und bleibet, wie er ist. Wer strebet nicht vergebens, ihn auszusprechen? Wer ermißt die Dauer seines Lebens? Wir Menschen sind von gestern her; eh' noch die Erde war, war er, noch eh' die Himmel waren.sg 8. Dir nur gebühret Lob und Dank, Anbetung, Preis und Ehre. Kommt, werdet Gottes Lobgesang, ihr alle seine Heere! Der 3. Um seinen Thron her strahlt Herr ist Gott, und keiner mehr. ein Licht, das ihn vor uns ver- Wer ist ihm gleich? Wer ist wie hüllet. Ihn fassen alle Himmel er, so herrlich, so vollkommen? nicht, die seine Kraft erfüllet. Erail dan siripie Mel. Zeuch ein zu deinen Thoren 2c. bleibet ewig, wie er war, verborgen, und auch offenbar in seiner Werke Wundern. 3. Schwingt, heilige Gedan4. Es ist allein nur seine Kraft, ten, euch von der Erde los! Gott, durch die wir sind und werden. frei von allen Schranken, ist un Er kennet Alles, was er schafft, im Himmel und auf Erden. Bei ihm ist Weisheit und Verstand, und Kraft und Stärke; seine Hand umspannet Erd' und Himmel. aussprechlich groß., Er ist der höchste Geist. Er will auch schon auf Erden von euch verherrlicht werden, wie ihn der Engel preist. 5. Ist er nicht nah? Ist er nicht fern? Weiß er nicht Aller Wege? Wo ist die Nacht, da sich dem Herrn ein Mensch verbergen möge? Die Finsterniß ist vor ihm Licht; Gedanken selbst entfliehn ihm nicht, der alle Herzen kennet. 6. Wer schüßt den Weltbau ohne dich, o Herr, vor seinem Falle? Allgegenwärtig breitet sich dein Fittig über Alle. Du bist soll Freundlichkeit, voll Huld, barmherzig, gnädig, voll Geduld, ein Vater, ein Verschoner. 2. Kein Sinn kann ihn erreichen; kein Mensch, kein Engel ist dem Höchsten zu vergleichen, den kein Gedank' ermißt. Macht euch von dem kein Bild, der aller Welten Kreise zu seines Namens Preise mit Herrlichkeit erfüllt! 3. Laß, Sonn', in hoher Ferne dein Antlitz schöner glühn! Glänzt Sonnen gleich, ihr Sterne! Was seid ihr gegen ihn? Ihr seid mit eurer Pracht, womit der Herr euch schmücket, womit ihr uns entzücket, bloß Schimmer seiner Macht. davry and ad fold 4. Preist, Menschen, euern Mei7. Unsträflich bist du, heilig, ster, wie ihn der Engel preist, gut, und reiner als die Sonne. I den Vater aller Geister, den aller Gott und seine Eigenschaften. höchsten Geist! Auch du bist Got-| den! Zerbrich das Joch der Süntes Hauch, o Seele, hoch erhoben, den, das Joch, das dich entehrt! ein Geist, um ihn zu loben; erwäg's, und preis ihn auch! 5. Dien' ihm mit allen Kräften, gehorch' ihm, sei bereit zu heiligen Geschäften, die dir sein Wort gebeut! So lerne deinen Werth in seinem Dienst empfinvadsm venisst ömu 100 101 dorit od nord norist mill sim fit 1912 Schorp di 300 Susimmatlog of bild of saint 9th 6. Du bist ein Geist, o Seele; bet' als ein Geist ihn an! Wenn ich zum Herrn ihn wähle, wie selig bin ich dann! Er, der so hoch mich liebt, hat Seligkeit und Leben; das will er Jedem geben, der ihm sich ganz ergibt. allt att sllad d) 800 bis mis Ewigkeit und Unveränderlichkeit Gottes. Join Mel. Liebster Jesu, wir sind hier 2c. offer& 3 2. Ewig und unwandelbar ist dein grenzenloses Wissen. Was dir einmal Wahrheit war, wird's auch ewig bleiben müssen. Nie fann's deiner Weisheit fehlen, nur das Beste zu erwählen. 5. Immer ist dir's eine Lust, 4. Gott, du bist von Ewig- Menschentinder zu beglücken. Wohl it, deine Majestät und Größe ehrt und mindert keine Zeit; ib, daß ich das nie vergesse, nie auf Kreaturen baue, sondern dir allein vertraue. dem, der sich auch mit Lust lernt in deine Ordnung schicken! Der, der geht auf sichern Wegen deinen Segnungen entgegen. 6. Deine Worte trügen nicht; du, du bist der Ewigtreue, der das hält, was er verspricht; gib, daß ich mich dessen freue, und mich, bis ich einst erfalte, fest an deine Wahrheit halte. 7. Mag doch dann die Welt vergehn, mag mich Alles doch verlassen; du, du bleibst mir ewig stehn. Deine Huld wird mich umfassen, wenn ich einst von hinnen scheide; ewig bist du meine Freude. O md Mel. Allein Gott in der Höh' c. 3. Du bist nicht, wie Menschen sind, daß dich etwas reuen follte, bleibest immer gleich ge sinnt; und was je dein Nath schluß wollte, weiß dein mächtiges Regieren herrlich auch hinauszuführen.ar thord 19 En 4. Sünden bist du ewig feind; wehe denen, die sie lieben! Ewig bleibst du derer Freund, die, was 5. Unendlicher, den keine Zeit umschließt mit ihren Schranken, recht und gut ist, üben. Lehre gedenk' ich deiner Ewigteit, vermich in allen Dingen deinen Wil- gehn mir die Gedanken. Ich len treu vollbringen. to use sinne nach bewundrungsvoll, und 1* 4 Gott und seine Eigenschaften. stochinspre SNL( 1990 weiß nicht, wie ich's fassen soll: du bist und bleibest ewig. 2. Noch ward von keiner Sonne Licht durch unsre Welt verbreitet; die Himmel jauchzten dir noch nicht, durch deine Macht be reitet; noch war kein Land, noch floß kein Meer an der Gebirge Gründen her; du aber warst schon ewig. 3. Von Ewigkeit her sahest du die künft'ge Welt entstehen, und maßest ihre Zeit ihr zu, und sahst sie untergehen. Vom Engel bis zum Wurm herab wogst Jedem du sein Schicksal ab, und nanntest ihn mit Namen. 4. Ja, du bist ewig, du stirbst nie, bleibst ewig meiner Seele der Fels, den sterbend ich für sie zur sichern Zuflucht wähle; denn deine Gnad' und Wahrheit ist so ewig, als du selber bist. Heil mir, daß ich dir traue! 5. Mein Leib ist sterblich, nicht mein Geist; den will ich dir ver trauen. Dein Wort, das Wahrheit ist, verheißt, ich soll dein Antlitz schauen. Auch meinen Leib nach kurzer Zeit wirst du, o Herr der Ewigkeit, verherrlicht auferwecken. Ga adalad si mel hin an deinem Weltgerichte; dann dank' ich's dir, daß ich noch bin, und wohn' in deinem Lichte. Dann werd' ich ewig, ewig sein, mich ewig deiner Gnade freun und meiner Seligkeiten. 8. Der seligen Unsterblichkeit, die du mir dort willst schenken, lehr' mich in dieser kurzen Zeit, o Gott, mit Ernst gedenken! Sie sei mein Trost, mein höchstes Gut, sie stärke mich mit Kraft und Muth, gerecht vor dir zu leben! Sustip Mel. Gott sei Dank in aller Welt 2c. 6. Unermeßlich, ewig ist Gott, der Höchste. Herr, du bist, wie du dich uns offenbarst, nun und ewig, der du warst. od 19 2. Ewig bleibest du dir gleich, weise stets und gnadenreich, ewig mächtig und voll Kraft, heilig und untadelhaft. 3. Alle Werke deiner Hand waren dir, o Gott, bekannt, eh die Welt auf dein Geheiß da stand, deiner Weisheit Preis. 4. Herrlich ausgebreitet stehn deine Himmel; doch vergehn deine Himmel, und die Welt sinkt, wenn fie dein Arm nicht hält. 6. Ob Alles um mich her ver- 5. Du nur bleibest, wie du geht, soll ich nicht mit vergehen; bist; was dein weiser Rath bevor deinem Thron, der ewig steht, schließt, ist, wie du, unwandelbar, soll ich einst ewig stehen. Du gut und heilig immerdar. gibst an allem deinem Heil, Gott, 6. S 6. Herr, auf dich will ich verdeinen Auserwählten Theil, auch mir, auch mir mit ihnen. traun. Denen, die auf dich nicht schaun, fehlet Weisheit und Verstand; leite mich mit deiner Hand! 7. Bald fallen Erd' und Himmemisa non stringi sirip dar 160). Gott und seine Eigenschaften. biscothit maniad, go mid dangt ini abi ter ibin- discr 7. Gott, Unwandelbarer, dein| mein Fels und sei mein Licht, soll sich meine Seele freun. Sei lewig meine Zuversicht! bo khizletiondrod fiset man trand 1018 projetos min adonsnind plus bin i maistpils Jishikildratjall nopti Allmacht notnom frutar 1100 tim mour Ghis rarost od Thoill ad bjud som Mel. Allein Gott in der Höh' zc. 7. Allmächtiger, wir singen dir, und preisen deine Stärke. Unendlich ist sie für und für, und groß in jedem Werke. Was nie ein Mensch begreifen kann, hast du durch deine Macht gethan, und herrlich ausgeführet. 3. Fallt nieder, Christen, singt dem Gott, durch den auch ihr geworden! Noch folget seinem Macht gebot der Weltbau aller Orten. Von unser Keinem ist er fern. Fallt nieder, Christen, singt dem Herrn! Er herrschet über Alles. 5 Gottes. ist anderier Willen. 5. Nach deiner Ordnung drehen sich des Himmels SternenHeere. Nach deinem Willen heben and sono sich und legen sich die Meere. Du leitest des Gewitters Gang, und dir gehorcht mit Lobgesang der Donner in den Wolken. 2. Vollkommen gut stand fern und nah auf dein Gebot: Es werde!" in seiner Pracht der Himmel da, in ihrer Pracht die Erde. 7. Vor deinem Aug' geloben Du sprichst, und siehe, es geschieht und ohne Zahl sind im Gebiet der Schöpfung deine Wunder. wir Gehorsam deinem Willen, wir können doch nichts Befres hier, als dein Gebot erfüllen; auch uns schließt deine Allmacht ein, mit Leib und Seele sind wir dein, dein Volk und deine Kinder. beut, vom Kleinsten bis zum 6. O du, der aller Welt geGrößten, gib, daß sich deiner Herrlichkeit die Menschen alle trösten! Erhör uns, Gott, Allmächtiger, und laß auf Erden immer mehr, was du gebeutst, geschehen. deinem Wort, so bist du uns 8. Und thun wir stets nach zur Seiten, bist unsre Burg und unser Hort in allen Fährlichkei4. Wir singen dir, Herr aller ten; denn du verläßt die Deinen Welt, wir singen dir mit Freunie, du schüßest und errettest sie den; dein Arm ist's, der sie trägt mit starker Hand vom Uebel und hält vom Anbeginn der Zei- 9. Dir singen wir mit Mund ten. Erhalter deiner Schöpfung und Herz, und preisen deine sein kann Niemand sonst, kannst Stärke, und mit uns preist dich du allein; sie hängt an deinem allerwärts die Menge deiner Werke. Dir, Herrlicher, ist Niemand gleich; dein ist die Macht, dein ist das Reich in alle Ewigteiten. dein 6 Tuppe domy for matindiupio gabel.cau. Gott und seine Eigenschaften. un sign Met. Mir nach! spricht Christus 2c. this deiner Kraft, die aus dem Tode Leben schafft! posto por 1900 190 190 8. 190 frog Perr, deine Allmacht reicht 7. Ach, zünd in mir den Glauso weit, als selbst dein Wesen ben an, der muthig auf dich bauet reichet. Nichts ist, das deiner und um so Größres wirken kann, Herrlichkeit und deinen Thaten je mehr er dir vertrauet! Senfst dut gleichet. Nichts ist so groß undes Himmelspfand mir ein, nichts so schwer, das dir zu thun so werd' ich stark und mächtig sein. unmöglich wär'.. 2. Es fällt auf dein allmächtig Met. Nun dankel Alle Gott zc. Wort dir Alles, Herr, zu Füßen. Du führest deinen Anschlag fort bei allen Hindernissen. Du winkst, so stehet plößlich da, was eben noch kein Auge sah. od 9. Wie groß ist Gottes Macht! Wie groß sind seine Werke! Wohin mein Auge blickt, erkenn' ich feine Stärke. Des Tages Sonnenglanz, das Sternenheer bei Nacht, die ganze Schöpfung ruft: Wie groß ist Gottes Macht!" 2. Wie groß ist Gottes Macht! Wie könnt ich fühllos schweigen, da Erd' und Himmel mir von Gottes Allmacht zeugen! Gelobet 4. Die Menge deiner Wunder fei der Herr, der Alles hält und zeugt, daß, Schöpfer, dein Verträgt, durch dessen Kraft das Blut mögen weit über die Gesebe steigt, in meinem Herzen schlägt! hitedie die Natur bewegen. Du hast die Ordnung festgestellt, und änderst sie, wenn's dir gefällt. 3. Du hast dies große Weltgebäu allmächtig aufgeführet; und Erd' und Himmel zeugt, es sei dein Arm, der sie regieret; und noch bestehet deine Welt, weil deine Allmacht sie erhält. 3. Wie groß ist Gottes Macht! Seht, wie in Ungewittern selbst freche Sünder doch vor Gottes Allmacht zittern! Vor ihm mich bindlich ſcheun, verehren ſein Gebot will ich in Demuth stets, ihm treu sein bis zum Tod. 5. Was für ein Wunder deiner Macht wird unſer Aug' einst sehen, wann aus des Grabes dunkler Nacht die Todten aufer stehen, wann das, was sterblich 4. Wie groß ist Gottes Macht! wird gesät, verklärt und himm- Hinweg mit Furcht und Grauen! lisch vor uns steht! ons udser ihn als Vater liebt, darf of cour du and esting Mein st 6. O Schöpfer, mein erstaun- auch auf ihn vertrauen. ter Geist wirft sich vor dir dar- Herz, verzage nicht; denn weise nieder; die Ohnmacht, wie du stets und gut ist, was dein Vater selber weißt, umgibt noch meine schickt, was seine Allmacht thut. Glieder. Mach mich zum Zeugen 5. Wie groß ist Gottes Macht! ott und ſeine Eigenſchaften. Wenn mich der Tod umschwebet,| wie reich an Trost und Segen! so weiß ich freudig doch, daß mein Erlöser lebet, der von den Todten einst durch Gottes Macht erstand. Auch über Grab und Tod siegt Gottes starke Hand. of So geh' ich nun dem Grab mit frohem Muth entgegen. Einst noch in höherm Licht werd' ich die Allmacht sehn, wann ich vor seinem Thron einst selig werde stehn. mango 1 11511 6. Wie groß ist Gottes Macht! om of indu vid and mist pitböm dnu traff thi 7 ordit tschigin sambl gi tibia rut dilpomm Allgegenwart und Mel. Mir nach spridi Christus 20. 5. Oft siehst du mich beküm10. Du siehest mich, Allwissen-| mert hier mit meinen Sünden der und prüfest meine Seele. Was ich gedente, weißt du, Herr; du siehst es, wenn ich fehle. Nie, Schöpfer, bist du von mir fern; drum, Seele, fürchte Gott, den Herrn! Bong sil Allwissenheit Gottes. 2. Du siehst's, wenn in der Einsamkeit, von Menschen weit entfernet, mein Herz sich deinem Dienste weiht, wenn es dich fühlen lernet; und dann, o Gott, erfüllest du mein Innerstes mit Seelenruh. Horp s128, ringen; dann stärkest du mich, daß ich dir kann frohe Jubel bringen. Wenn ich nach Hülfe schmachtend sah, so warst du mir als Retter nah. 6. Jch bete zu dir, und versöhnt siehst du mein Händeringen; der Wunsch, um den mein Auge thränt, muß mir durch dich gelingen. Wie selig ist's, o Herr, zu flehn, wenn wir dein Antlitz gnädig sehn! dil tisur espont 7. Allgegenwärtiger, laß mich vor deinen Augen wandeln. Mein Geist seh' unverrückt auf dich, gefällig dir zu handeln. Ich kann nur selig sein durch dich; drum, treuer Bater, sich auf mich. 3. Du siehst's, wenn ich mit Grausamkeit den Nächsten unter drücke, und, wenn er um Erbarmen schreit, gefühllos auf ihn blicke. Mir richtest du Verderben zu; des Armen Thränen samsun melſt du do Mel. Nun danfet Alle Gott 20. 4. Wenn ich, den Menschen 11. Herr, du erforschest mich, Hunbekannt, in stillen Nächten du kennest meine Seele, du weißt weine, so trocknet deine Vater- mein ganzes Thun, und was ich hand die Thränen, die ich weine. mir erwähle; ja die Gedanken Du siehst's, du wägest meinen selbst sind vor dir offenbar, und Schmerz, und mitleidsvoll bricht Alles ist bei dir entdeckt und dir dein Herz opsi. sonnenklar. This dist use this book D Gott und seine Eigenschaften. 2. Wo meine Füße gehn, wo| wandle hier! Reiß mich vom ich mich niederlege, so bist du Bösen los, und leite mich zu dir! stets bei mir, und siehest meine Wege. Es kommt auch nie ein Wort, o Herr, aus meinem Mund, das dir verborgen bleibt; denn dir ist Alles fund. 8 3. Wohin soll ich, o Herr, vor deinem Geiste fliehen? Und wo kann deinem Aug' ich jemals mich entziehen? Führ ich gen Himmel auf, bist du, o Höchster, da; und ſelbst am tiefsten Ort bist du mir immer nah.nd Bill Home 4. Wenn ich die Flügel nähm' 4. Wenn ich die Flügel nähm der lichten Morgenröthe, und wiche an das Meer, und wo es wüst und öde, so holte doch dein Arm daſelbst mich wieder ein, und immer würd ich noch in deiner Aufsicht sein. som 5. Droht auch die Todesnacht mit Kummer und mit Schrecken, droht sie, mit Finsterniß uns Alle zu bedecken, so fürchtet sich davor des Frommen Seele nicht; du umgibst ihn noch mit deinem Freudenlicht. 6. Bei dir ist Finsterniß nicht Finsterniß zu nennen; dein Aug' wird Alles stets im hellsten Licht erkennen; vor dir, dem ew'gen Licht, gibt's keine düstre Nacht; und das Verborgne wird von dir an's Licht gebracht. Mel. Mir nach! spricht Christus 2c. 12. Nie bist du, Höchster, von uns fern, du wirkst an allen Enden. Wo ich nur bin, Herr aller Herrn, bin ich in deinen Händen. Durch dich nur leb' und athme ich, und deine Rechte schüßzet mich. 2. Was ich gedenke, weißest du, du prüfest meine Seele. Du siehst es, wenn ich Gutes thu'; du siehst es, wenn ich fehle. Nichts, nichts kann deinem Aug' entfliehn, und nichts mich deiner Hand entziehn.og tom doda 3. Wenn ich in stiller Einsamleit mein Herz an dich ergebe, und fern von Welt und Eitelkeit du gnädig auf mein Flehn, und den Geist zu dir erhebe, so merkst läßt mich Trost und Freude ſehn. Herzens Nath verkehrte Wege 4. Du merkst es, wenn des wählet; und bleibt auch eine böse That vor Menschen hier verhehlet, so weißt du sie, und züchtigst mich zu meiner Bessrung väterlich. 5. Du hörest meinen Seufzern zu, daß Hülfe mir erscheine. Voll Mitleid, Bater, zählest du die Thränen, die ich weine. Du siehst und wägest meinen Schmerz, und ſtärkst mit deinem Trost mein 7. Erforsche mich, mein Gott, Herz. stige Parlindry 990 gib Weisheit meinem Herzen. 6. O drück', Allgegenwärtiger, Laß deine Gnade mich, o Höch- dies tief in meine Seele, daß, ster, nie verscherzen! Ach, siehe, wo ich bin, nur dich, o Herr, wie ich's mein', und wie ich mein Herz zur Zuflucht wähle, Gott und seine Eigenschaften. daß ich dein heilig Auge scheu, seinem Geist, strömt durch die und dir zu dienen eifrig sei. Gebilde seiner Kraft und Milde. 7. Laß überall gewissenhaft nach deinem Wort mich handeln, und stärke mich dann auch mit Kraft, getrost vor dir zu wandeln. Daß du, o Gott, stets um mich ſeist, das tröst' und bessre meinen Geist. Mel. Mache dich, mein Geist, bereit zc. 13. Such', o Seele, Gott den Herrn! Such', und du wirst finden. Er ist keinem von uns fern, kann uns nie verschwinden. Forsche nur! Seine Spur können reine Seelen, suchend, nicht verfehlen. 2. Such' am hohen Firmament! Gottes Klarheit leuchtet. Suche, wo die Sonne brennt, wo der Quell befeuchtet! Fern und nah ist er da als ein Gott der Stärke, groß in jedem Werke. 3. In ihm leben, weben, sind, hoch und niedrig, Alle. Vaterliebe führt das Kind, wo es sei und walle. Gott bewacht Tag und Nacht, still und ungesehen, Tiefen gleich den Höhen. 4. Sieh ihn, wie er wunderbar seine Blumen kleidet, sorgend der Geschöpfe Schaar wie ein Hirte weidet, wo die Au' glänzt im Thau! Sieh auf reichen Fluren des Erhalters Spuren! 5. Fühl ihn in der Lebenskraft, die durch Alles dringet, tausend fache Wunder schafft, auch im Menschen ringet! Sie entfleußt 6. Horch' im innersten Gemüth! Du wirst ihn vernehmen, wenn das Herz für's Gute glüht, Sünden dich beschämen. Hör, er spricht: ,, Sünd'ge nicht! Bändige die Triebe! Bleib' in meiner Liebe!" galt 7. Hör' in der entweihten Brust ihn, den Richter, sprechen! Da verdammt er Sündenlust, will das Böse rächen. Angst und Schmerz füllt das Herz; in Gewissenswehe, da ist Richtersnähe. 8. Such', o Seele, seine Huld, fuche fie voll Reue! Er vergibt auch schwere Schuld, er voll Lieb' und Treue. Sorge nicht, er verspricht: wer da sucht, soll finden, und sein Leid wird schwinden. 9. Such' ihn froh in seinem Sohn mit der Gottesfülle! Baue Christo einen Thron in des Herzens Stille! Er gibt Ruh'; folge du bis zur Todespforte seinem Gottesworteo di dip and Mel. Allein Gott in der Höh¹ 2c. 14. 3u Gott, o Seele, schwing dich auf, und fühl's mit hoher Wonne: er, der voll Huld der Welten Lauf, den Lauf der milden Sonne, er, der die ganze Schöpfung lenkt, und überall uns Freude schenkt, er iſt allgegenwärtig! im schol 2. Wenn sich in stiller Einsamkeit der Geist zu ihm erhebet, und voll der hohen Seligkeit in heilger Wonne schwebet, dann sieht Gott und seine Eigenschaften. sein milder Vaterblick mit Wohl-| Seele nicht der Freundschaft Trost gefallen unser Glück, er sieht's empfindet, wenn keine Welt mehr allgegenwärtig.hand m trösten kann; mein Gott und Vater, dann, auch dann bist du mir gegenwärtig.d chim 1919] 3. Wenn mancher Kummer uns betrübt, und Thränen uns entfließen, wenn die, die wir bisher geliebt, selbst unsern Fall be schließen, so ist uns Gott mit seiner Kraft, der Gott, der immer Hülfe schafft, im Leid auch gegenwärtig. 5. 3u Gott, mein Geift, schwing' dich hinauf, und fühl's mit hoher Wonne: er, der voll Huld der Welten Lauf, den Lauf der milden Sonne, er, der die ganze Schöpfung lenkt, im Tod und Leben Freude schenkt, er iſt allgegenwärtig. So or spull bism bad nsdag 2911000 1100 104. Und wenn das Auge sterbend bricht, wenn jeder Sinn mir schwindet, und wenn schon meine 29tigut notla amist 1912 monism antybus) nomiso uollo ur Hist) night 1977 our listen af snied to the Liste Immig dras Allweisheit Gottes. i isbild spul mism nitout Baie alle Mel. Mein Herz, ermuntre dich sc. med4. Was du zu thun dir vor15. Du weiser Schöpfer aller genommen, das kommt unfehlDinge, der Alles sieht, erkennt, versteht, nichts ist so groß, nichts so geringe, das nicht nach deiner Ordnung geht; du Herrscher, der die ganze Welt nach seinem Wil len stets erhält. 19 onu toprotrac bar auch zur That; wenn tausend Hindernisse kommen, so triumphirt dein hoher Nath; die Mittel stehn in deiner Hand, die du zum Zweck für gut erkannt. 2. Die wundervollen, schönen Werke, die unserm Auge fern und nah, stehn alle, wie durch deine Stärke, so auch durch deine Weis heit da; es zeugt das ganze Welt gebäu, daß dein Verstand unendlich sei. 5. Die Menge so verschiedner Willen, wo jeder seinen Weg erwählt, muß deinen Rathschluß doch erfüllen, der nie das rechte Ziel verfehlt, der aller Feinde stolzen Wahn als Unvernunft be schämen kann. 6. Weisheit, decke meiner 3. Mit eben diesen Meister- Seele des Eigendünkels Thorheit händen, mit welchen du die Welt auf, damit sie dich zum Leitstern gemacht, regierst du auch an allen wähle in ihrem sonst verwirrten Enden, was dein Verstand her Lauf! Ich weiß den Weg des vorgebracht; du brauchst, o un- Friedens nicht; verleihe mir dein erschaffnes Licht, der Menschen sichres Licht! Rath und Beistand nicht. 7. Du hast mich durch mein Gott und seine Eigenschaften. ganzes Leben nach deinem weisen] bist du heute mir verborgen, dich Rath geführt; mein Geist muß verklärt der nächste Morgen.p dir das Zeugniß geben, daß du auf's Beste stets regiert. Leit' ferner mich durch Welt und Zeit hinüber in die Ewigkeit. Idm duu juonid did paid Domel. Liebster Jesu, wir sind hier 2c.im 16. Gott, Allweiser, wer bin ich, deine Weisheit zu ergründen? Halm und Sonne rühmen dich, jeder Wurm muß dich verkünden; doch welch Auge wird ersehen Gottes Tiefen, Gottes Höhen? - 11 17. Ich lobe dich, und preife dich, o mein Gott, allein. Wer ist, wie du, so weise? Verstand und Rath ist dein. Ach, möchte, 2. Deiner Welten weites All Herr, mein Geist in allen deinen jauchzt in unermeßnem Kreise; Werken auf deine Weisheit meraller Himmel Wiederhall jauchzt fen, die Erd' und Himmel preist! zurück:„ Der Herr ist weifelten, die G 2. Wohin mein Auge blicket, ist weise!" Ja, mit seinen Vaterhänden wird Alles wohl bedacht, von deiner er Alles wohl vollenden.mona Hand geschmücket mit Ordnung, 3. Was sein weiser Rath ver Kunst und Pracht. Sie schaffet, fügt, wohl uns! tann kein sie erhält, zu segnen, zu ergötzen, Thor verhindern; darum, Seele, nach herrlichen Gesetzen, den schö sei vergnügt! Jhm sei Lob von nen Bau der Welt. sp pound13 seinen Kindern! Ob wir's oft nicht fassen mögen, dennoch all sein Thun ist Segenaur ollie 3. Ja, deine Weisheit schmücket, versorget und erhält, regieret und beglücket die lebenvolle Welt. Dich rühmet mein Gesang, er tönt zu deinem Breise, denn du, mein Gott, bist weise; dir bring' Ruhm und Dant. 13; 9; ad id dnem do nied and indsp is)( bil 2 4. Ew'ge Weisheit, rede du, auf dein Zeugniß darf ich bauen; führe mich dem Himmel zu, dei ner Führung darf ich trauen; no nom 39mism shed tisdeis Ca Hadrodalofriduspio 29d 9199 5. Einst durchschau' ich sonnenhell deinen weisen Vaterwillen, und in deinem ew'gen Quell wird des Geistes Durst sich stillen. Meine Weisheit ist auf Erden, weise durch dein Wort zu werden. 990 1100 190 10TH Rist Mel. Zeuch ein zu deinen Thoren 2c. 15711 Mel. Halt im Gedächtniß Jesum Christ z. 18. Gerechter Gott, vor dein Gericht muß alle Welt sich stellen, und sich vor deinem Angesicht ihr raffio nolaid mods tregtis? stertarisa Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes. und 1900( OHO No sipsi bomop Urtheil lassen fällen. Du Richter auf des Himmels Thron, in deiner Hand liegt Straf und Lohn für alle Menschenkindert d Gott und seine Eigenschaften. 2. Du bist den bösen Werken| wenn sich die Sünde regt; dein feind, du hassest gottlos Wesen; Geist, der lauter Gutes hegt, sei der ist gewißlich nicht dein Freund, meines Herzens Freude. der das zu thun erlesen, was dein gerecht' Gesetz verbeut, und der sich wahrer Heiligkeit von Herzen nicht befleißet.dsign 3. Du liebst nur das, was recht und gut, und bist ein Freund der Frommen. Wer gerne deinen Willen thut, wird von dir auf genommen; sein Werk und Dienst gefällt dir wohl, wenn er von Herzen, wie er soll, nach Recht und Tugend strebet.is 12 4. Du schenkst mit deiner milden Hand, das Gute zu belohnen, als deiner Liebe heilig Pfand, den Frommen schöne Kronen; du zeigest hier schon vor der Welt, daß es, o Gott, dir wohlgefällt, wenn man das Gute liebet. 5. Doch dem, der boshaft dich nicht scheut, bist du ein strenger Rächer; und der Vergeltung ernste Zeit erwartet den Verbrecher, der frech mit Sünden sich befleckt; ja deine Hand ist ausgestreckt, das Böse zu bestrafen. 190 310 into nating mamisd Mel. Der am Kreuz ist meine Liebe 2c. sur 19. Gott, vor deſsen Angesichte nur ein reiner Wandel gilt, ew'ger Geist, aus dessen Lichte stets die reinste Klarheit quillt, deines Namens Heiligteit werde stets von uns gescheut; laß sie doch uns kräftig dringen, nach der Heiligung zu ringen. pilis indi 2. Heilig ist dein ganzes Wefen, und kein Böses ist an dir. Ewig bist du so geweſen, und so bleibst du für und für. Was dein Wille wählt und thut, ist unsträflich, recht und gut; und mit deines Armes Stärke wirkst du stets vollkommne Werke. 3. Herr, du willst, daß deine Kinder deinem Bilde ähnlich sein. Nie besteht vor dir der Sünder, denn du bist vollkommen rein. Du bist nur der Frommen Freund; Uebelthätern bist du feind. Wer beharrt in seinen Sünden, kann 6. Bleibt hier manch' Böses ungestraft, manch Gutes les vor dir nicht Gnade finden. lohnet, so kommt ein Tag der 4. O, so laß uns nicht verRechenschaft, der nicht der Bos- scherzen, was du uns hast zugeheit schonet; dann wird sich die dacht! Schaff' in uns, Gott, reine Gerechtigkeit, die einst Vergel- Herzen; tödt' in uns der Sünde tung dort verleiht, vor aller Macht! Denn was sind wir, Welt beweisen. Herr, vor dir? Du bist heilig, aber wir sind verderbt, und wer 30040 7. Gerechter Gott, laß stets mein Herz das Gute eifrig lie- kann zählen, großer Gott, wie ben, erhebe du mich himmelwärts, oft wir wirk' inniges Betrüben in mir, fehlen? 5. 11. 5. Uns von Sünden zu erlösen, Gott und seine Eigenschaften. gabst du deinen Sohn dahin. O Den Sünder schreckt es selbst in so reinige vom Bösen durch ihn seinen Finsternissen. Wenn sonst unsern ganzen Sinn! Gib uns, kein Richter straft, so tlagt's und wie dein Wort verheißt, gib uns kündigt dann dein göttliches Gedeinen guten Geist, daß er unsern richt dem Ulebertreter an.barin Geist regiere und zu allem Guten führe! 6. Keiner sündlichen Begierde 3. Wer fromm ist, fühlt durch dich Zufriedenheit und Ruhe, wenn ihm sein Herz bezeugt, daß sei von uns das Herz geweiht. er, was recht ist, thue; mit inn Unsers Wandels größte Zierde rer Lust belohnt's ihm jede gute sei nur wahre Heiligkeit. Mach That; selbst leidend freut er sich, uns deinem Bilde gleich, denn daß er gehorchet hat.ne zu deinem Himmelreich wirst du, 4. So förderst du das Glück. Herr, nur die erheben, die im des menschlichen Geschlechtes durch Glauben heilig leben.unser eignes Herz, durch sein Gefühl des Rechtes; du schreckst des Lasters Troß, du gibst der Tugend Ruh', und führst sie durch den Kampf dem Lohn des Himmels zu. Mel. O Gott, du frommer Gott 2c. 04 20. Was bös ist, hassest du; du findest nur Gefallen an dem, was gut ist, Gott, schenkst gerne Licht uns Allen, Erkenntniß deines Rechts, Gefühl und Kraft dazu; verabscheun sollen wir die Sünde, Herr, wie du. 13 2. Was er aus Lieb' und Huld Comercomm 5. Laß mich der Sünde Lust mit Abscheu stets verachten. Laß auf der Tugend Ruf und dein Gesetz mich achten. Gib, daß ich deinem Wort und dem Ge 2. Ja, du bist heilig, Herr; wissen treu, stets heilig, o mein dies lehrt schon mein Gewissen. Gott, und dir gefällig sei! Chiet and thid Jrngtitles nadh air Wahrhaftigkeit Gottes. Mel. Mein Herz, ermuntre dich zc. 21. Der Herr hat nie sein Wort gebrochen, nie seinen Gnadenbund verletzt; er hält getreu, was er versprochen, vollführt, die Erfüllung gleich noch weit, was er sich vorgeseßt; er ist ent- so kommt sie doch zur rechten fernt von Trug und List, der Gott, der selbst die Wahrheit ist. Zeit. verheißen, das läßt er in Erfüllung gehn; er wird den Grund nicht niederreißen, darauf des Glaubens Pfeiler stehn; scheint 3. Doch so, wie er unfehlbar schenket, was seine Huld uns zu Gott und seine Eigenschaften. gedacht, wird, wann er einst zu| gemacht, der wird nimmermehrstrafen denket, sein Drohwort gebrochen, bis er Alles hat vollauch gewiß vollbracht. Wann er bracht. Er, die Wahrheit, trüget den Schluß zu strafen- faßt, fühlt nicht, er erfüllt, was er verspricht. man der Rache schwere Last. 3. Seine Gnade wird nicht weichen, wenn gleich Alles bricht und fällt; sie wird ihren Zweck erreichen, den sie sich hat vorgestellt. Gott ist heilig, gut und treu, sei die Welt voll Heuchelei. Sonst 4. Mag die Welt den Frieden brechen, sucht sie Streit mit bö5. Doch halt dich auch mit sem Sinn, Gott hält immer festem Glauben an sein verheiß- sein Versprechen. So fällt aller nes Gnadenwort! Wer kann dir Zweifel hin, als wär' er nicht deine Hoffnung rauben? Drum immerdar, was er ist, und was fahre nur im Hoffen fort! So er war. tpdildos no hid and wirst du sehn, daß seine Treu, 5. Er will Frieden mit mir und seine Wahrheit ewig sei. halten, wenn die Welt mir Kum6. Dies soll dich, meine Seele, mer macht. Ihre Liebe mag errühren, daß es dein Gott so treu- falten, meiner wird von ihm gelich meint. Er will dich zu der dacht; und wenn Sturm und Wahrheit führen, so sei auch du Donner brüllt, bleibt er mir den Lügen feind! Beweise dich doch Sonn' und Schild. dais als Gottes Kind, dem Treu' und bin6. Er, der Herr, ist mein ErWahrheit heilig sind! r barmer, so hat er sich selbst ge nennt; das ist Trost, so werd' ich Armer nimmermehr von ihm getrennt; und was er mir wird verleihn, kann nur gut und heilsam sein. tim pomnid Sp03 17. Nun, so soll mein ganz Vertrauen fest und ewig auf ihm ruhn; auf ihn will ich Felsen bauen; was er spricht, das wird er thun. Erd' und Himmel mag vergehn, doch sein Bund bleibt ewig stehn. smisd Fra mism ich fort bird alle steder Imildad sipang di si& snied im biss id bin mpg nomile onjunt li joid brud drodisini! 4. Drum scheue dich mit from mem Herzen vor dem, was er den Sündern dräut! Es ist, o Seele, nicht zu scherzen mit seiner Strafgerechtigkeit. Fleuch, fleuch, was er zu strafen droht! sinkest du in Noth und Tod. Mel. Gott des Himmels und der Erden 2c. de 22. Weicht, ihr Berge; fallt, ihr Hügel; stürzt, ihr Felsen, alle ein! Gottes Treu' hat dieses Siegel: sie soll fest und ewig sein. Laß die Welt in Trümmer gehn! Gottes Gnade wird be ſtehn. sid tuin tro Ind 2. Gott hat mir ein Wort verſprochen, Gott hat einen Bund Gott und seine Eigenschaften. dismin diot adthomanu Anis 39 minuter tbndsp 100 100 250le to aid Güte Gottes. Holl 100 10 tspirit dispodnet sid 10 tahtration to and Güte Gottes thi's Mel. Wachet au auf vom Schlaf zc. 23. Auf! und folgt dem heil gen Triebe, und rühmet laut: Gott ist die Liebe! Er ist's in alle Ewigkeit!" wo kann ich Worte finden, den Ruhm der Liebe zu verkünden, die ewig ſegnet und erfreut? Wer bin ich, Herr, vor dir? Voll Wonne führ ich's hier: du bist Liebe. Kein Mensch ermißt, wie reich5. Gott, ich will dir folgsam du bist an Wohlthat und an werden; wer ist im Himmel und Gütigkeit. The 40: auf Erden, der so, wie du, beglücken kann? Einst umstrahlet, gleich der Sonne, mich ewig, ewig Licht und Wonne, geh' ich nur gern auf deiner Bahn. Einst schwebt mein Geist empor, singt in der Engel Chor:" Du bist Liebe!" Herr der Zeit und Ewigkeit, ich weiß, daß du die Liebe bist. 9) 191796 joul dord 15 mothordlige gregop hyp Time is John| 4. Du willst selbst der Sünder überhaupt. Leben. Selbst deinen Sohn hast du gegeben, daß er ihr Seelenretter sei. Er vom Himmel, kam hernieder, er starb für uns, und machte wieder das bange Herz von Aengsten frei. Was fühlt mein froher Geist! Wie staunet er, und preist deine Liebe! Dein Sohn erschien, du fandteſt ihn; wie hoch hast du die Welt geliebt! 2. Wundervoll find deine Werke. Ich sehe Weisheit, Macht und Stärke, und meine Seele beuget sich. Doch auch deine Liebe thronet, wo deine Macht und Weisheit wohnet, ich seh' es, und erhebe mich. Was ist's, das mich erschreckt? Mein froher Blick ent de ft nichts als Liebe; des Tages Pracht, die stille Nacht, ja Alles, Alles preiset sie. do 15 3. Trüben sich auch meine Tage, hinweg mit jeder Jam merflage! Nur du, mein Vater, trübest sie. Du willst ſelbst durch meine Leiden nur wahren Segen mir bereiten, und Trost sund Hoffnung fehlt mir nie. Vor dir entweicht der Schmerz; getrost erfährt mein Herz deine Liebe. Wenn Alles bricht, ich zage nicht, du reichst mir deine Baterhand. Om wel. Ich finge dir mit Herz und Mund zc. 24. Gott, in der Frühlingsder Saat! Wie herrlich ist, blume groß, im Thau und in wie namenlos, was Gott erschaffen hat! Linden 2. Dort glänzt die Sonn' in hoher Bracht, und segnet Thal und Flur. Die Sterne preifen in der Nacht dich, Schöpfer der Natur. 3. Die Erde prangt, beblümt durch dich, mit tausend Blumen 16 Gott und seine Eigenschaften. da. Wie Viele freuen deiner sich,| vertraut, die ihr ihn kennt und die nie ein Auge sah! einer fich, ehret! Rühmt es, daß seine Gütigkeit mit jedem Morgen sich erneut, und ewig, ewig währet! 2. Daß außer ihm nicht Alles leer von Freud' und Leben bliebe, schuf er der Himmel zahllos Heer und unsre Welt aus Liebe. Du ſelbst bedurftest ihrer nie, Unendlicher, du ließest sie zu ihrem Heile werden. Ihr Glück war deine Freude nun; dein Wunsch war, Allen wohl zu thun im Himmel und auf Erden. 3. Kein Mensch, kein Engel selbst ermißt die Größe deiner Segen; wie gütig deine WeisGott, deine Liebe reicht so weit, heit ist in allen ihren Wegen. als deines Reichs Unendlichkeit, weit über alles Denken! Ach, was sind wir, die deine Macht aus todtem Staub hervorgebracht, uns ewig Heil zu schenken? 4. Der Tiefe ungeheurer Raum lebt voll Geschöpfe dir. Dort spielt der Vogel auf dem Baum, das Lamm im Grase hier. 5. Und Alles, Alles nähret, Herr, im Wasser, auf dem Land, und in der Luft, Allgütiger, nur deine Segenshand. 6. Dir ist die Erde nicht zu klein, zu sorgen auch für sie; als Vater willst du uns erfreun, und uns verlassen nie. 7. Auf mich auch siehst du väterlich, du, der uns All' erhält, mit Lieb' und Gnade auch auf mich im Kampfe dieser Welt. 8. Mein Straucheln trägst du mit Geduld, willst, ich soll selig sein, und willst mir alle meine Schuld als Vater gern verzeihn. 9. Dein Herz voll Vaterliebe wallt dem Reuevollen mir. Es kam in menschlicher Gestalt dein Sohn, gesandt von dir. 10. Die Himmel alle beten an. O laßt mit frommem Sinn, ihr Menschen, uns dem Vater nahn! Seid dankbar, preiset ihn! Nach eigener Melodie. 25. Lobsinget Gott, und betet an, preist ihn mit frohen Liedern! Lobsing ihm, Seele, denn wer kann sein Wohlthun ihm erwiedern? Er ist die Liebe; rühmt es laut, Geschöpfe, die ihr ihm 4. Undankbar wichen wir von dir, und wählten uns Verderben, ewig dort zu sterben. Du sandteſt gehorchten unsern Lüsten hier, um deinen Sohn, o Gott; Unsterblichkeit hat uns sein Tod und em'ges Heil erworben. Versöhnt bist du, erlöst sind wir; Preis, ewiger Erbarmer, dir, daß er für uns gestorben! 5. Du bist die Liebe; Dank sei dir, daß ich dich so erkenne, und dir zum Ruhm, zum Troste mir, dich meinen Vater nenne. Auch ich will ganz die Liebe sein, will glücklich machen, will erfreun. Gott und seine Eigenschaften. will segnen und dir gleichen. Von[ gierer durch die Welt zur Himdiesem Heil und dieser Pflicht, o melspfort', daß er mir mein Herz Gott der Liebe, laß mich nicht, erfülle mit dem hellen Glaubensso lang ich lebe, weichen! licht, das des Todes Macht zer= bricht, und mein bebend Herz macht stille. Alles währet seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit. Nach eigener Melodie. 26. Sollt' ich meinem Gott nicht singen? Sollt' ich ihm nicht dankbar sein? Seh' ich doch in allen Dingen, wie er stets gedentet mein. Ist doch nichts als lauter Lieben, was sein treues Herz bewegt, das ohn' Ende hebt und trägt, die in seinem Dienst sich üben. Alles währet seine Zeit, Gottes' Lieb' in Ewigkeit. 2. Wie ein Adler sein Gefieder über seine Jungen streckt; also hat auch hin und wieder mich des Höchsten Arm bedeckt, also bald im Mutterleibe, da er mir mein Leben gab, das von seiner Huld ich hab', und noch diese Stunde treibe. Alles währet seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigfeit. 3. Teinen Sohn, den Eingebornen, gibt er willig für mich hin, daß er wieder mich Verlor nen durch sein theures Blut gewinn'. O wer kann sich unter winden, wie vermag mein schwacher Geist, wenn er gleich sich hoch befleißt, Gottes Liebe zu ergründen? Alles währet seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit. 17 5. Himmel, Erd' und ihre Heere hat er mir zum Dienst bestellt; wo ich nur mein Aug hinkehre, find' ich, was mich nährt und hält. Thiere, Kräuter und Getreide in den Gründen, in der Höh', in den Büschen, in der See, geben Nahrung mir und Freude. Alles währet seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit. 6. Wann ich schlafe, wacht sein Sorgen, und ermuntert mein Gemüth, daß ich jeden neuen Morgen schaue neue Lieb' und Güt'. Wäre nicht mein Gott gewesen, hätte mich sein Angesicht nicht geleitet; wär' ich nicht aus fo mancher Angst genesen. Alles währet seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit. 7. Wie ein Vater seinem Kinde niemals ganz sein Herz entzeucht, ob es gleich, verführt von Sünde, oft vom rechten Pfade weicht; also hält Gott mein Verbrechen, wie ein Vater, mir zu Gut, der das Fehlen mit der Ruth' und nicht mit dem Schwert will rächen. Alles währet seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit. 4. Seinen Geist, den edeln 8. Seine Strafen seine Schläge Führer, gibt er mir in seinem sind, wenn auch mein Auge weint, Wort, daß er werde mein Re- mir, wenn ich es recht erwäge, Evang. Gesangbuch. II. 2 Gott und seine Eigenschaften. dennoch Zeichen, daß mein Freund,[ bereitet? Der Gott, der meiner der mich liebet, mein gedenke und nicht bedarf. Wer hat mit Langmich von der schnöden Welt, die muth mich geleitet? Er, dessen uns hart gefangen hält, durch Rath ich oft verwarf. Wer stärkt die Trübsal zu ihm lenke. Alles den Frieden im Gewissen? Wer währet seine Zeit, Gottes Lieb' gibt dem Geiste neue Kraft? Wer in Ewigkeit tos atb läßt mich so viel Glück genießen? Ist's nicht sein Arm, der Alles 9. Das weiß ich fürwahr, und lasse mir's nicht aus dem Sinne schafft? gehn: Christenkreuz hat seine 3. Schau, o mein Geist, in Maße, und muß endlich stille jenes Leben, zu welchem du erstehn. Wenn der Winter ausgeschaffen bist, wo du, mit Herrlichschneiet, tritt der schöne Sommer teit umgeben, Gott ewig sehn ein; also wird auch nach der Pein, wirst, wie er ist! Du hast ein wer's erwarten tann, erfreuet. Recht zu diesen Freuden; durch Alles währet seine Zeit, Gottes Gottes Güte sind die dein. Sieh, Lieb' in Ewigkeit.om ch darum mußte Christus leiden, damit du könntest selig ſein! 18. 10. Weil denn weder Ziel noch Ende sich in Gottes Liebe find't, nun so heb' ich meine Hände zu dir, Vater, als ein Kind; bitte, wollst mir Gnade geben, dich mit aller meiner Macht zu umfangen Tag und Nacht hier in meinem ganzen Leben, bis ich dich nach Bieser Zeit lob und lieb' in Ewigkeit.og i from em hur Tobarro 1 daig adorandland SH 1 Nach eigener Melodie. Diding and to 150 00 27. Wie groß ist des Allmächt'gen Güte! Ist der ein Mensch, Sen sie nicht rührt, der mit verhärtetem den Dank er stickt, der ihm gebührt? Nein, seine Liebe zu ermessen, sei ewig meine größte Pflicht! Der Herr hat mein noch nie vergessen; vergiß, mein Herz, auch seiner 6. O Gott, laß deine Güt' nicht! donc si anu tusd 2. Wer hat mich wunderbar und Liebe mir immerdar vor Augen sein! Sie stärk' in mir 4. Und diesen Gott sollt' ich nicht ehren, und seine Güte nicht verstehn? Er sollte rufen; ich nicht hören, den Weg, den er mir zeigt, nicht gehn? Sein Will' ist mir in's Herz geschrieben; sein Wort bestärkt ihn ewiglich: Gott soll ich über Alles lieben, und meinen Nächsten gleich als mich. 201 two thin ud frod 5. Dies ist mein Dank, dies ist sein Wille: ich soll vollkommen sein, wie er. So lang ich dies Gebot erfülle, stell' ich sein Bildin mir Lieb' in meiner Seele, so treibt sie nich zu jeder Pflicht; und ob ich schon aus Schwachheit fehle, herrscht doch in mir die Sünde nicht. Gott und seine Eigenschaften. und deine heil'gen Wege. die guten Triebe, mein ganzes| sich; sie fallen oft, verlassen dich Leben dir zu weihn. Sie tröste mich zur Zeit der Schmerzen, sie leite mich zur Zeit des Glücks, und sie besieg' in meinem Herzen die Furcht des letzten Augen blicks. bile sie of him t asme and is in' n Langmuth Gottes. in ni nism Mel. Lobsinget Gott, und betet an 2c. 28. Getreuer Gott, wie viel Geduld erzeigest du uns Armen! Wir häufen täglich unsre Schuld, du häufest dein Erbarmen. Was ist des Menschen Lebenslauf? Er ist verderbt von Jugend auf, dem wahren Heil entgegen. Und gleich wohl, Vater, suchst du ihn durch Gnad' und Huld zurückzuziehn, durch Langmuth zu bewegen. 2. Du gibst den Sündern Zeit und Raum, der Strafe zu entgehen. So läsfest du den argen Baum nicht ohne Pflege stehen. Du wartest sein, du suchest Frucht; und wenn du gleich umsonst gesucht, hörst du nicht auf, zu bauen. Du schonest sein von Jahr zu Jahr; dein Vaterherz hofft immerdar, noch Frucht von ihm zu schauen. all fods is 3. Barmherziger, welch große Huld erzeigst du frechen Sündern! Und wie viel Nachsicht und Geduld trägst du mit schwachen Kindern! Sie werden ja, wenn Fleisch und Welt so häufig ihnen Netze stellt, oft sicher, matt und träge; sie straucheln, sie vergehen 19 4. Drum rufst du ihnen in Gefahr, so oft sie irre gehen, reichst ihnen Hand und Stärke dar, von Sünden aufzustehen. Du siehst auf sie mit Vaterhuld, versprichst, durch Christum ihre Schuld und Fehler zu vergeben; gibst selber Glauben, Geist und Kraft, und nach vollbrachter Pilgerschaft ein ewig Freudenleben. 5. O Gott der Güte, laß uns doch die Gnade nicht verscherzen! Erwecke du, und rühre noch die trägen, sichern Herzen, daß deine Huld und Vatertreu' doch nicht an uns verloren sei; daß wir das Böse hassen, und uns noch in der Gnadenzeit durch deine große Gütigkeit zur Buße leiten laſſen! am fost ng Tonle saman villo Mel. Ach, sieh ihn dulden, bluten, sterben zc. 29. Laßt unserm Vater, laßt uns singen aus voller Seel' cin dankbar frohes Lied! Erwacht mit mir, uns aufzuschwingen zu unserm Gott, der auf uns gnädig sieht, und auf uns hört, und süße Himmelslust, wenn wir ihm danken, weckt in unsrer Brust! 2. Er ist die Liebe; voll Erbarmen hat er so väterlich uns stets geliebt. Mit immer offnen Vaterarmen nimmt er uns auf, auch wenn wir ihn betrübt, ruft uns zurück von ungerader Bahn, beut uns die Hand, und nimmt sich unser an. 2* 20 Gott und seine Eigenschaften. 3. Nur wir, sein Werk, nur wir vergessen, undankbar, oft, was er an uns gethan, der Gnade, die kein Herz ermessen, und keine Zunge würdig rühmen kann, vergessen sein, der unser nie vergißt, den Undant sieht, und doch Erbarmer ist. phrt him to nis 5. Mit deinen treuen Vaterhänden willst du uns leiten bis an unser Grab, uns vorbereiten, uns vollenden, im Todesthal uns sein der feste Stab, und einst, nach wohlvollbrachter Pilgerzeit, uns Leben schenken und Unsterb lichkeit. d bi odols 4. Seit wir auf dieser Erde wallen, hast du uns mit Barm herzigkeit geführt; uns segnen war dein Wohlgefallen, uns retten, wenn wir uns von dir verirrt, uns trösten, wenn wir weinten in dem Schmerz, und sanft er freuen das bedrängte Herz. od lihm ein steter Preisgefang! nisan Jer? nigh don Tim no idel duu fi Spor Jürg dmi tdal smid verdiet nism, nedelusio 190 191 dels) 1190aat dan medspap this the bij 190 ulur 6. Wie gut ist unser Gott! D Seele, bet' ihn im Staub voll tiefer Rührung an! Preis ihn mit Freuden, und erzähle, was Gott, dein Gott, hat stets an dir gethan! Ihm ähnlich werden, sei dein bester Dant, dein Leben apnis sed id pilis most 950 Vater, Sohn und heiliger Geist. istoff chi HG) 97000 jis dau Du Mittler zwischen uns und Gott, hilf uns im Leben und im Tod! Erbarm dich unser Aller! silog, a'ni and dinin( bi, E god is nach eigener Melodie, 10 nis augli, 30. Allein Gott in der Höh sei Ehr', und Dank sei seiner Gnade! Er forget, daß uns 4. O heil'ger Geist, dur Geist nimmermehr Gefahr und Unfall von Gott, erleuchte, besſve, tröste, schade. Uns wohl zu thun, ist er die Jesus Christ durch seinen Tod bereit; sein Rath ist unsre Selig- zum Dienst des Herrn erlöſte! keit. Erhebet ihn mit Freuden! Auf deinen Beistand hoffen wir. 2. Ja, Vater, wir erheben Verlaß uns nicht, so sind wir 2. Ja, Vater, wir erheben hier, und dort einst ewig ſelig. dich mit freudigem Gemüthe. Du herrschest unveränderlich mit Weisheit und mit Güte. Un endlich groß ist deine Macht, und 31. Gelobet sei der Herr, mein stets geschieht, was du bedacht. Gott, mein Licht, mein Leben, Wohl uns, daß du regierest! mein Schöpfer, welcher mir hat tap8. O Jesu Christ, des Höchsten Leib und Seel gegeben, mein Sohn, dich, seinen Eingebornen, Vater, der auch mich geschützt von dich fandte Gott vom Himmels- Kindheit an, der jeden Augenthron zur Rettung der Verlornen. blick viel Gutes mir gethanid bin Md fidors Mel. Nun danket Alle Gott 2c.dild nu nid Gott und seine Eigenschaften. 12. Gelobet sei der Herr, mein Zeit, bis einst in dir, o höchstes Gott, mein Heil, mein Leben, Gut, mein Geist im Himmel des Baters liebster Sohn, der ewig ruht. Hodiep ur 0 13 sich für mich gegeben, der mich niet duir esame prock mot sid erlöset hat mit seinem theuern 13 Mel. In Gottes Nath de spath ergeben 2c. Blut, der mir im Glauben schenkt 2 10 101 00 sich selbst, das höchste Gut! em 33. Ich glaube, daß mit Liebe ein Gott mich trägt und hält, daß, wenn sein Kind ich bliebe, mein Glück wär' festgestellt, daß, was ich Gutes habe, und was er zugedacht, ist seine milde Gabe, die fromm und selig macht.er 3. Gelobet sei der Herr, mein Gott, mein Trost, mein Leben, des Vaters werther Geist, den mir der Sohn gegeben, der mir mein Herz erquickt, der mir gibt neue Kraft, der mir in aller Noth Rath, Trost und Hülfe schafft! 14. Gelobet fei der Herr, mein Gott, der ewig lebet, den Alles lobt und preist, was ist und lebt und webet! Gelobet sei der Herr, deß Name heilig heißt, der ein'ge wahre Gott, Gott Vater, Sohn und Geist! 21 2. Ich glaube, daß von oben ein Heiland freundlich kam, der hoch mein Herz erhoben, die Sünde von mir nahm, mein Licht, mein Seelenleben, mein Führer himmelan, der sich für mich gegeben, und aufwärts brach die Bahn. 3. Ich glaube, daß in's Helle ein klarer Stern mich weist, daß imy sun ispoliars vols 32. Ich glaub, glaub an dich; als Vater siehst und liebst du mich, gibst mir das Leben in der Zeit, und winkest mir zur Ewigkeit. ni mu Mel. Vom Himmel kommt der starke Held 20. frisch aus reiner Quelle mich Gott, ich mich aus der Höhe mit Him dtränkt der heil'ge Geist, der stets melstraft umschwebt, und, wenn ich schlafen gehe, die Seel' zum Himmel hebt. dour and sandb] pils simu ili dini mistioned surgery tim mali todsdro Mel. O heil'ger Geist, kehr bei uns ein 2c. 1910 Di 2. Ich glaub', o Gottes Sohn, an dich; am Kreuze floß dein Blutdision für mich; Licht, Kraft und Trost 34. Lobfinget Gott! Dank, erwarbst du mir; ich bin und bleibe stets bei dir. Preis und Ehr sei unserm Gott je mehr und mehr für alle seine 3. Ich glaub', o Gottes Geist, Werke! Bon Ewigkeit zu Ewigan dich; dein Lebenshauch um- feit lebt er, und herrschet weit schwebet mich, haucht Muth in und breit mit Weisheit, Güt' meine Brust und Ruh', und führet und Stärke. Singet, bringet mich dem Himmel zu.dstofrohe Lieder! Fallet nieder, und 4. Hochheilige Dreieinigkeit, erhebet euern Gott, durch den dir häng' ich an hier in der ihr lebet! o pantising nort 22 Autho Schöpfung. Jouni 2. Lobsinget Gott! Dank, Preis 3. Lobsinget Gott! Du Geift und Ruhm sei von uns, deinem des Herrn, sei nie von unserm Eigenthum, Herr Jesu, dir ge- Geiste fern, mit Kraft ihn aussungen! Du Mittler zwischen uns zurüsten! Du machst uns gläuund Gott, hast durch Gehorsam big, weis und rein, hilfst uns bis zum Tod das Leben uns getroft und siegreich sein im Streit errungen. Heilig, selig ist die mit unsern Lüsten. Leit' uns, Freundschaft und Gemeinschaft stärk' uns, in der Freude wie im aller Frommen, die durch dich Leide, Gott ergeben und der zum Vater kommen. Tugend treu zu leben. mo ng pd ost Just 1st did odsdi 2.18 zweite Abtheilung. du novine non from the lim onu eisid neste dupstród 10 Schöpfung. Sid( hielp wour, risn isdarm 91ded than and word using ndi sid enord Mel. Sollt' ich meinem Gott nicht singen 2c. Schöpfung Sentet ut med 35. Alles rühmt des Schöpfers Ehre, Alles rühmet seine Macht. Zahllos sind der Welten Heere, die sein Wink hervorgebracht. Herrlich strahlet unter ihnen deine Sonne, Gott, herfür; sie erhielt ihr Licht von dir, uns zu segnen, uns zu dienen. Alles lebt durch ihren Schein. Gott, wie herrlich mußt du sein! 2. Allenthalben find' ich Spuren: Gott ist weise, gut ist Gott! Herr, dich lobet auf den Fluren früh der Thau beim Morgenroth. Herrlich glänzen die Gefilde, wenn der junge Tag erwacht. Gott, der weiten Schöpfung Pracht lächelt voll von deiner Milde. O T stadhud 11DEO) 0 dorladt druc MIT NG JUST SED überhaupt. wer kann in deine Höhn ohne Dank und Rührung sehn? 3. Jene Blumen, die wir sehen, schmückte deine Allmachtshand; und die Saaten, die dort stehen, deckt ein prächtiges Gewand. Deine Weisheit setzte feste, wie der Knospe kleiner Raum schon enthält den künft'gen Baum, seine Früchte, seine Neste, ihn, der, wachsend mit der Zeit, einst dem Wandrer Schatten beut. 4. Hüte dich, o Mensch, zu klagen, daß der Herr nicht Liebe sei! Sieh den Wurm, er wird dir sagen: Gottes Huld ist täglich neu! Wer ernähret im Gesträuche die Geschöpfe, wann es schneit; wer den Wurm zur Winterszeit? Und in deinem großen Schöpfung. KTN Hodi Reiche wäre, Herr, der Alles macht, nicht der Mensch von dir bedacht? 5. Keine Blume blüht vergebens, denn sie duftet und erfreut. Gib, o Vater meines Lebens, meinem Herzen Achtsamkeit, deine Zwecke zu erfüllen, dir mein Leben ganz zu weihn, Alles um mich zu erfreun, und zu thun nach deinem Willen! Gib, daß ich, dir stets getreu, auch auf's Kleinste achtsam sei. 6. Gabst du, Schöpfer deiner Werke, die kein Auge völlig sieht, allen Thieren ihre Stärke, ihre Stimme und ihr Lied, mir Verstand, es einzuſehen: Lieb' und Güte seist du nur; o du Vater der Natur, laß mich deinen Ruhm erhöhen! nimm meinen Lobgefang! Mein Gehorsam sei mein Dank! by pricht it dive Mel. Mein Jesus ist mein Leben 2c. b. ist bad sid 36. Dich ſoll mein Lied er heben, dich, Bater der Natur, und Lob und Preis dir geben; dich preiset jede Flur. 2. Von deinen Schöpferhänden ging Alles aus, was ist; du wirkst an allen Enden, der du allmächtig biſt. bid stüc 23 3. Ich höre dich im Sturme, ich sehe dich im Thau, im Wall fisch, in dem Wurme, im Gräschen auf der Au'. dir in jeder Welle, wie groß, o Herr, du bist. 5. Wenn die erhitzten Lüfte dein Abendwind erfrischt, und süßer Blumen Düfte sein sanfter Hauch vermischt. 6. Wenn dir die Haine schallen; so hör' ich deinen Ruf, und preis im schwachen Lallen dich, Gott, der Alles schuf. surt mel. O heil'ger Geist, kehr bei uns ein 2c. 37. Erhebe dich, mein Lobgesang, zu Gott, um Ruhm und Preis und Dank vor seinen Thron zu bringen! Er hört auch Menschenlieder gern, wenn gleich die Engel ihrem Herrn noch höh're Psalmen singen. Darum hat er mit den Heeren, die ihn ehren, zu den Stufen seines Throns auch mich gerufen. 2. Wie groß ist Gottes Herrlichkeit! Er sprach zu seinen Himmeln: Seid!" zu seinem Erdkreis: Werde!" Gleich standen da voll Reiz und Pracht vor ihm, zum Preise seiner Macht, der Himmel und die Erde. Wie er's ausrief, da begonnen tausend Sonnen, und erhellten ein unzählbar Heer von Welten. 3. Wie sie so herrlich sind, so schön, einträchtig alle Gott erhöhn, und seine Größe preiſen! Wie Alles Jubel ist und Dank, ein hoher, lauter Lobgesang des Gütigen und und Weisen! Ach, 4. Es lispelt mir die Quelle, wie könnt' ich fühllos schweigen, die aus dem Felsen fließt, von solcher Zeugen Lob vernehmen, 24 Schöpfung. od kruid ned and dry sdr?) Mel. Gott sei Dank in aller Welt 2c. und doch seines Ruhms mich fhämen! e dni aspüjd bi 34. Er hat der Sonne hoch Gezelt, die Himmel, über seine Welt für mich auch ausgebreitet. Ja, mich auch liebt er väterlich. Er hat die Erde auch für mich gegründet und bereitet. Mächtig rufen Berg und Wälder und die Felder mir entgegen: Groß ist unsers Gottes Segen!" Nacht! 15. Wem blüht das Thal? Für 3. Seht der Erde runden Ball, wen erhebt sich das Gebirg'? Wem tönt und schwebt der Sänger in den Lüften? Für wen bevölkert sich das Meer? Wem lebt der schön gezieret überall! Wald und Felder, Gras und Thier zeigen Gottes Finger hier. sin jährlich grünen Triften? Quellen rieseln, Winde wehen, Flüss und Seen werden Meere, mir zum Segen, ihm zur Ehre.. ni Gns 38. Himmel, Erde, Luft und Meer zeugen von des Schöpfers Ghr; meine Seele, sing auch du, bring' auch jetzt dein Lob herzu! licht, das am Tag die Wolken 2. Seht das große Sonnenbricht! Mondesglanz und Sternenpracht preisen Gott bei stiller adtums 4. Seht, wie fliegt der Vögel Schaar in den Lüften, Paar und find auch der Donner, Blitz und Paar! Seines Willens Diener Wind. nations du nampubl 95, Seht der Wasserwellen Lauf, wie sie steigen ab und auf! Hört das Rauschen! Sie auch noch preisen ihren Schöpfer hoch. dig 6. Ach, mein Gott, wie wunderbar stellt sich deine Größe dar! Drücke stets in meinen Sinn, was du bist und was ich bin! 6. Noch strahlt mir unge schwächt sein Licht, und seine Hand ermüdet nicht, die Welt für mich zu schmücken. Noch blühet die Natur für mich, noch immer ſchön und jugendlich, mein Auge zu entzücken. Eher werden auch die Werke seiner Stärke nicht veralten, bis er kommt, Gericht zu halten, lid jaäch b) Y tun sicr and one lom Mel. Wach auf, mein Herz, und 2c. 291 homop nin dund 7. Das Kind, der Jüngling 39. O Gott, aus deinen Werund der Mann, die ganze Schösten kann ich dein Daſein merken; pfung bet ihn an und seiner in allen Kreaturen find' ich der Wunder Menge! Strömt hin hin tajoar aus meiner vollen Brust, strömt Gottheit Spuren. hin, Empfindungen voll zust, in hohe Dankgesänge! Schöpfer, Vater, dich erhebe, weil ich lebe, meine Seele, meine hoch beglückte Seele! thi misle 2. Das große Weltgebäude, dein Ruhm und meine Freude, ruft in viel tausend Chören: Gott ist; Gott mußt du ehren!" 3. Wer sprach es, daß die 17 Schöpfung. Tun Erde und daß der Himmel werde?] hi3. Daß Kraut und Pflanzen Wer sprach es, daß im Meere sich verjüngen, und Alles neues des Wassers Sammlung wäre? Leben fühlt, daß alle Bäume Blüthen bringen, das Feld mit tausend Farben spielt, was fließt allein aus deiner Gnad', die unsre Welt gezieret hat. ind dein mäch4. Wie viel vermag tig:" Werde!" erhabenster Herr Zebaoth! Dein Lob verkündigt 110 zwar die Erde: doch herrlicher noch, reicher Gott, verfündiget der Himmel Pracht die Größe deiner Schöpfermacht. Inai sus 16. Das Würmchen in dem Staube, die bunte Raup' am Laube, das Gras, die schlanken Halmen sind deines Ruhmes 5. Aus dir, du Quelle alles Psalmen. tista te Lichtes, fließt auch der Sonne feurig Meer. Ja, großer Schöpfer des Gesichtes, von dir tommt auch das Wunder her, daß mir die Schönheit dieser Welt so strahlend in die Augen fällt. sim 100 baik a 6. Was zeugt das Heer von tausend Sternen, das selbst die Nächte freundlich macht? Von ihnen soll ich hier schon lernen, wie groß, o Schöpfer, deine Pracht. Gott, du gibst Licht und Heiterkeit, und Licht und Strah19 len sind dein Kleid. aid siln 4. Wer ließ in jenen Höhen das Sternenheer entstehen? Wer hieß des Donners Brüllen die Welt mit Furcht erfüllen? e Quy 5. Du bist's, Gott, deine Werke erzählen deine Stärke und deine weise Güte dem achtsamen Gemüthe. 7. Herr, du bist hoch erhoben, und ewig hoch zu loben, wenn auch der Thoren Rotten, dich läugnen und verspotten. die 8. Laß Alle, die dich kennen und dich mit Ehrfurcht nennen, und die dir fest vertrauen, dein gnädig Antlitz schauen. di siz auro sim tto nism ble a 25 Mel. Mein Herz, ermuntre dich 2.96 40. Gott, den alle Himmel ehren, von dir kommt aller Him mel Pracht. Was wir nur Schönes sehn und hören, hat deine Hand allein gemacht. An deine Weisheit, an dein Licht reicht aller Menschen Denken nicht. 7. Ach, Schöpfer, heil'ge mein Gesichte, wenn ich so voll Verwundrung steh, daß ich in deines Geistes Lichte, allein auf dich, den Ursprung, seh'! Ach, veinige ſelbſt 2. Du bist's, der die Geschöpfe weidet, der ihnen meine von schenkt. Du bist es, der die Erde kleidet, und sie mit grünemigoch Sündenlust! nopidnijamo id sprölspinn sdod Schmuck behängt. Du bist es, mel. Allein Gott in der Höh* 2. der durch seine Kraft des Früh- thilpad bod suterus. 9199 lings neue Anmuth schafft. 41. Wenn ich, o Schöpfer, smient 26 Schöpfung. deine Macht, die Weisheit deiner| und Sturm, dich preist der Sand Wege, die Liebe, die für Alles wacht, anbetend überlege: so weiß ich, von Bewundrung voll, nicht, wie ich dich erheben soll, mein Gott, mein Herr und Vater. 2. Mein Auge sieht, wohin es blickt, die Wunder deiner Werke. Der Himmel, prächtig ausgeschmückt, preist dich, du Gott der Stärke. Wer hat die Sonn' an ihm erhöht? Wer kleidet sie mit Majestät? Wer ruft dem Heer der Sterne? 3. Wer mißt dem Winde seinen Lauf? Wer heißt die Himmel regnen? Wer schließt den Schooß der Erde auf, mit Vorrath uns zu fegnen? Gott der Macht und Herrlichkeit, Gott, deine Güte reicht so weit, so weit die Wolken reichen! in 4. Dich predigt Sonnenschein THOUT A WHIL am Meere. Bringt," ruft auch der geringste Wurm, ,, bringt meinem Schöpfer Ehre!"„ Mich,“ ruft der Baum in seiner Pracht, ,, mich," ruft die Saat, ,, hat Gott gemacht; bringt unserm Schöpfer Ehre!" ou troinillst sidn) monishing to med lommid bisnonnor od 1 11 5. Der Mensch, ein Leib, den deine Hand so wunderbar bereitet, der Mensch, ein Geist, den sein Verstand, dich zu erkennen, leitet, der Mensch, der Schöpfung Ruhm und Preis, ist sich ein täglicher Beweis von deiner Güt' und Größe. 6. Erheb ihn ewig, o mein Geist, erhebe seinen Namen! Gott, unser Bater, sei gepreist, und alle Welt sag': Amen! Und alle Welt fürcht' ihren Herrn, und hoff' auf ihn, und dien' ihm gern! Wer wollte Gott nicht dienen? 3% asid mi fam Histor) puis undurch ausd dull dydis) nang dut. Hot hod non ne dis? 19d ditoin hun driet di da balm Das Menschengeschlecht. Disid of da samipl from mas sim aud6 111 undt p Die hohe Würde und Be- vermag, und was ich bin durch deine weise Güte. stimmung des Menschen überhaupt. TAIL 1191 Mel. Allein Gott in der Höh' 2c. din 42. Laß mich des Menschen wahren Werth, mein Gott, zu Herzen nehmen, und dessen, was mich selbst entehrt, mich allzeit innigst schämen. Nie komm' es 3. Gott, diesen Vorzug gabst mir aus meinem Sinn, was ich du mir vor so viel Millionen, 2. Du schufst mein Fleisch und mein Gebein, und hauchtest mit dem Leben mir auch zugleich die Seele dein, und hast ihr Kraft gegeben, noch mehr, als was die Sinne rührt, und durch sie Schmerz und Lust gebiert, zu fassen, zu erwägen. Univ.- Bibl. Giessen Schöpfung. die auch beseelt, genährt von dir,| sein, nicht deine Wege wandeln? auf deiner Erde wohnen. Was jenen fehlt, verliehst du mir, Vernunft und Freiheit, und mit ihr Gefühl von Recht und Un recht. Fern sei ein solcher Sinn von mir! Bewahre mich, mein Gott, dafür, daß ich so tief nicht sinke! 4. Du schufft mich zur Geselligkeit und für der Freundschaft Freuden, gabst mir ein Herz voll Fühlbarkeit für Andrer Glück und Leiden; noch mehr, ein Herz, das fähig ist, sich dein, der du mein Vater bist, zu freun, und dich zu lieben. 5. In stiller Andacht kann mein Geist sich bis zu dir erheben, und dir, den jeder Himmel preist, auch Preis und Ehre geben. Auch ich kann deinen Wil len thun, in deiner Vorsicht gläubig ruhn, und fröhlich auf dich hoffen. di noid dom 6. Nicht bloß für diese kurze Zeit riefst du mich in dies Le ben; zu Freuden einer Ewigkeit soll sich mein Geist erheben. Und wird auch gleich der Leib zu Staub, so bleibt er nicht des Grabes Raub; du wirst ihn auferwecken.d thi 60 du pon 7. Vom Himmel kam, gesandt von dir, dein Sohn zu uns auf Erden; er kam und ward ein Mensch wie wir, der Menschen Heil zu werden. Wie hoch sind wir durch ihn geehrt, wie ernst lich durch ihn selbst belehrt, der Menschheit Werth zu schätzen! 27 9. Gib vielmehr, daß ich allezeit auf mein Gewissen achte, nach Weisheit und Gerechtigkeit mit allem Eifer trachte, dich liebe und mich deiner freu, und so des Vorzugs würdig sei, den dut mir hast verliehen. 8. Und ich, ich sollte ihn ent weihn, und meiner unwerth handeln, der Lust des Thiers ergeben Die Vorzüge der menſchlichen Seele. Mel. Mein Herz, ermuntre dich zc. 43. Es werde Gott von dir erhoben, du, seines Odems Hauch, mein Geist! Sollt' ich nicht meinen Vater loben, den jedes seiner Werke preist, ihn, der mich schuf, sein Bild zu sein, und seiner Liebe mich zu freun? 2. Schön ist der sonnenreiche Himmel, den er zu seinem Stuhle wählt; doch ist der sonnenreiche Himmel gedankenlos und unbeseelt. Nur mir, dem Thone seiner Hand, gab er Gefühl, gab er Verstand. taste bad put 3. Den Engeln nur, und nur den Seelen, die Gott zu ihrer Würd' erhob, nur ihnen rühmen und erzählen die Himmel ihres Schöpfers Lob. O Seele, jauchze, daß sein Ruf auch dich zu einem Geiste schuf! du omdan 1996 4. Gott, ich kann denken, ich gewinne, weil ich zu einem Geiste ward, durch die Empfindung mei Schöpfang. ner Sinne, Gedanken tausend| ein Glück! Zum Menschen schufft facher Art Ach, strebt' ich, alle du mich. Ein Mensch, der Schö dir zu weihn, wie selig könnt' pfung Meisterstück und Zierde, ich hier schon sein! gia hi liar bin auch ichid noo 1und19 dis! 13. Das Thier, es denkt und redet nicht, es fennt nur Luft und Schmerz; mir leuchtet des Verstandes Licht, und mich be glückt mein Herz. sidsdedrs 28 5. Ich kann sie sammeln und verbinden, und trennen, wie es mir gefällt; die Welt empfinden, mich empfinden, mich unterschei den von der Welt. Zu tausend Thaten hab' ich Kraft; die gibt mir Gott, der Alles schafft. 4. ch tenne dich, den Herrn der Welt, des Lebens höchstes Gut, dich, der mich schuf, der mich erhält, und lauter Gutes thut. tisdaisik 15. Das Thier, o Gott, weiß nichts von dir, es weiß von teiner Pflicht; es wandelt in der Schöpfung Zier, und kennt den Schöpfer nicht. 120 6. Wie feurig dürftet meine Seele nach Freude, Ruhm und Seligkeit! Nur daß ich oft betrogen wähle, was mich nach dem Genusse reut. Doch das ist meiner Thorheit Schuld, es ist ein Mißbrauch deiner Huld. head of Und SER 7. Begabt mit wundervollen Sinnen, mit Freiheit, mit Ver6. Mir rühmt, wie du so herrnunft von dir, soll ich, o Gott, lich bist, rings deine große Welt; dich liebgewinnen, zum eignen ich weiß, was gut und edel ist, Heil und Segen mir. Ach, möchte und was dir wohlgefällt. meine Seele bein mit allen ihren 7. Und nüt' ich redlich meine Kräften sein! dusa blisky od zeit, und winkt mir einst der and Tod, so glänzt mir in der Ewigkeit ein neues Morgenroth. 8. Gott, meine Lust fei, dich zu kennen, dich, Urquell der Vollkommenheit. Von deiner Liebe 8. Ein Mensch und selbst dein ganz zu brennen, das sei mir Kind bin ich, und Vater biſt du Ruhm und Seligkeit. Wie ist mir. Mein Gott, zum Menſchen mein Herz so selig dann, wenn ichufst du mich; mein Gott, wie es sich deiner freuen kann! dis Ti sidi di sudir daspu si001100 d alo bid ndodis dank' ich dir! M Mel. Ich finge dir mit Herz und Mund z igral time dont used to 1dblasdos, his digins Die wunderbare Einrich44. Mein Geist erhebt sichtung des menschlichen himmelwärts; hinaufp o Gotty Körpers. annams zu dir. Du gabst Bernunft mir astuma. Mein G und ein Herz, wie dank' ich dir 494 290 de a Gott in der Höh zc. dafür! mis sim the toollinssip 2. O welch ein Vorzug, welch Mel. 45. Dir, Gott, sei Preis und Dank gebracht! Dich soll mein Schöpfung. 29 Lied erheben. Ich bin ein Wun-| leben möge? Gott ist es, der der deiner Macht, du schufft auch dies Alles thut; ihm schlägt mein mich zum Leben. Mein ganzer Herz, ihm wallt mein Blut, ihn Leib, erbaut von dir, mit jedem will ich ewig preisen.hl sid thi Glied und Sinn an mir, beweiset deine Größe. Ichir 1969 7. O pries' ich, Höchster, immer dich, wenn ich die Sinnen brauche, geh', lieg', und aus ruh', oder mich bewege, athme, hauche! Gib, daß ich ewig dein mich freu', und daß mein Leib ein Tempel sei, worin dein Geist stets wohne! pirms size a du induit aduers pour slose Sündhaftigkeit des Men 3. Wie biegsam, wie gelenk- schen und Bedürfniß der voll schließt, den Thoren zu ver- göttlichen Hülfe zur Erd dammen, der's läugnet, daß einlösung und Heiligung. Schöpfer ist, sich Glied an Glied alud misd thunyddist 19 Mel. Wie oft hab' ich den Bund gebrochen 2c. zusammen! Wie willig, Herr, geamon Gar Tim horchen sie, wenn meine Seele 46. Gott, welch ein Kampf spät und früh des Leibes Dienst in meiner Seele, welch steter Wiverlanget! derspruch in mir! Mein Geist will, daß ich Gutes wähle, und daß ich soll gehorchen dir; allein das Fleisch verführt den Willen, macht ihn den Lüsten unterthan; und, ach! begierig, sie zu ſtillen, schmiegt es sich gern an Sünden an. and nonnard is inop epis ( 3M pin, anar disa di 4. O hättest du mein Auge nicht so fünstlich zubereitet, was nüßte mir der Sonne Licht, ihr Glanz, vor mir verbreitet? Dann säh' ich nicht, mit welcher Pracht du, Herr, durch deine weise Macht, was du erschaffen, schmückest. 110 5. Wie wohl ist mir, dich, Gott, zu sehn in jedem deiner Werte, mit lauter Stimme zu erhöhn dich als den Gott der Stärke, zu hören froh mit Preis und Dank der ganzen Schöpfung Lobgefang, dein Wohlthun zu empfinden! 5q1a2 2. Ein doppeltes Geset regieret, der Geist und FleischesLeidenschaft. Bald ist's, daß mich die Tugend rühret, ich fühle für sie Muth und Kraft; doch bald entzieht ein Todesschatten mir wieder dieses reine Licht; ich sehe mich im Lauf ermatten, ich will, doch ich vollbringe nicht. id 892. Haupt, Aug' und Ohr, und Mund und Hand, die ich zu dir erhebe, die Haut, so fünstlich ausgespannt, der Nerven fein Gewebe, und alle Glieder sagen mir: ich sei, o Gott, ein Wert von dir, ein Werk von deiner Weisheit. tud 6. Wer leitet meines Blutes Lauf? Wer lenkt des Herzens Schläge? Wert regt die Lung' und schwellt sie auf, damit ich 3. Der gute Vorsatz, den ich fasse, entflieht oft wie ein Traumgesicht; pichathu' das Böse, das 6 30 Schöpfung. ich hasse; das Gute, das ich schaft. Schon zu oft hab' ich's liebe, nicht. Getrieben wie ein erfahren, wie so schwach die MenSchiff vom Winde, dem Mast schen waren. Eh' ich selbst es und Steuerruder brach, reißt sie mir versah, war die Sünde wiemich hin, die Macht der Sünde; der da. zu späte Thränen folgen nach. 4. Wer löst mich von den Sklavenketten? Wer schafft in meinem Innern Ruh'? Wer wird mich von der Sünde retten? Allgütiger, das willst ja du. Ein Strahl von deiner Gnade gnüget zur seligsten Genesung mir; o send ihn, daß mein Glaube sieget, und daß ich wandle fromm vor dir! Mel. Alle Menſchen müſſen ſterben c. 47. Vater, heilig möcht' ich leben, Rechtthun wäre meine Lust; aber Lüste widerstreben dem Ge setz in meiner Brust; und in mei4. Aber du, du kannst noch retten, wenn sonst Niemand ret ten kann; darum will ich zu dir beten. Schau mich mit Erbarmen an, laß mir nichts die Tugend rauben, unterstüße meinen Glauben, meinen Eifer im Gebet, das um deine Gnade fleht. 5. Vater, deines Geistes Gnade schenke liebreich deinem Kind. sicher, muthig und geschwind, kann Dann geh ich auf rechtem Pfade die Lust der Welt bezwingen, kann des Geistes Früchte bringen, kann mich, Vater, deiner freun, meines Heiles sicher sein. nem schwachen Herzen fühl ich's 6. Darum beug' ich meine mit der Reue Schmerzen: noch drückt mich der Sünde Joch; was ich nicht will, thu' ich doch. Kniee nun, o Heiligster, vor dir, bete, Bater, spät und frühe: Schenke höh're Kräfte mir, stärke mich zu allem Guten, laß mein Herz nicht länger bluten, stärke mich auf meiner Bahn, daß ich dir gefallen kann!" d 2. Sieh um Kraft mich Schwachen beten! Meinem Vorsatz trau' ich nicht. Lockende Begierden treten zwischen mich und meine Pflicht. Selbst den süßen An- 7. Bater, ja, du hörst mein dachtsstunden, da ich, Bater, dich empfunden, nur von Freud' und Liebe sprach, folgten Sündentage nach.ortent domisior not Flehen, meine Wehmuth siehest du. Laß mich nicht in Angst vergehen, sprich mit deinem Trost mir zu. Durch dich werd' ich 3. Nimmer kann ich's mir überwinden; du, du wirst von verhehlen: ohne deines Geistes meinen Sünden durch den Geist Kraft seh ich mich schon wieder mich ganz befrein; Bater, dur fehlen, stegen schon die Leiden- wirst Vater sein. sini di diad at midden spull asdont miss our dred 5019898 300 Ti size nomingespsi nát thisig med denned misproqns dsi nism rod andey mad nd bij adsd Schöpfung. 8'61 and tia w mome -masid dooardy gis Die 31 rolind( bi Engel. ont on Nicho Einst tret' ich in der Engel Chor, dort ewig Gott zu preisen. 2nd stund Mel. Allein Gott in der Höh¹ 2c. 48. Dir sing' ich Lob, Herr Zebaoth; groß, groß sind deine Werke. Es singt im Himmel: ,, Groß ist Gott!" mit höh'rer Kraft und Stärke die Schaar, die dort dich näher sieht, die dort vor dir in Demuth kniet, die Schaar der heil'gen Engel. $ 62. Dein, ist das Reich, dein ist die Macht. Nach Ordnungen und Stufen hast du die Schaar, die 49. Wenn wir unsern Lauf uns bewacht, in's Dasein einst vollenden, wenn wir unsre Seelen gerufen. Sie richten deinen Wil- nun übergeben deinen Händen len aus, sie lieben des Gerechten bald in deinem Schooße ruhn; Haus, und schüßen in Gefahren. eilen wir aus allen Leiden hin 4. Met. Jesu, meines Lebens Leben 2c. 6. O daß, wie groß die Wonne ist, wenn mich am Lebensende die Schaar der heil'gen Engel grüßt, ich heute schon empfände! Von aller Welt verlaßnes Herz, denk' christlich, denk' bei deinemSchmerz: m Himmel hab' ich Freunde! zu deiner Engel Freuden, ewig, Gott, bei dir zu sein, ewig deiner uns zu freun. 3. Fühl, Mensch, die Freude, Mensch zu sein! Ein Gott hat dich versöhnet. Sieh deine künft'ge Hoheit ein! Wer siegt, wird dort gekrönet. Schon bist du hier, in Fleisch gehüllt, des Allerhöchsten Ebenbild, im Menschenkleid ein Engel. ndo nisur jun thim 4. O du, den meine Seele liebt, du, welchen ich empfinde, so lange mich das Fleisch umgibt, umgibt mich auch die Sünde. 3. Dieses Heiles der Erlösten, Einst werd' ich rein von Sün- dieser Wonne, dich zu sehen, dürden sein; ich geh' in's beßre fen wir im Tod uns trösten, wenn Leben ein, bei Engeln dort zu wir deine Wege gehn; wenn wir wohnen. did non nimis ringen, schon auf Erden höhern 3rd 5. Bald tret' ich ein in's hohe Geistern gleich zu werden, standLied, in jene heil'gen Psalmen, haft in der Heiligkeit, dir zu dort, wo mein frohes Auge sieht dienen stets bereit. den Lohn der Siegespalmen. Wie hebt sich da mein Lied empor! 4. Wenn wir vor Begierde Engeln brennen, und, den gleich, 2. Wir, zu Gnaden angenommen, hoffen, Vater, voll Vertraun, auch, wie sie, mit allen Frommen deine Herrlichkeit zu schaun. Gleiche Hoheit wird uns schmücken, gleiche Wonn' uns dann entzücken; wir, erhoben in dein Reich, werden deinen Engeln gleich.had 32 uns freun, immer mehr dich zu erkennen, uns bestreben, fromm zu ſein; wenn wir hülfreich gern mit ihnen unsern schwächern Brüdern dienen; wenn ohn' allen Eigennutz wir ihr Beistand sind, ihr Schuk. 5. Welch ein Heil, Gott, schon malls Vorsehung. auf Erden, Engeln an Vollkommenheit immer ähnlicher zu werden, ähnlich einst an Seligkeit! Laß uns nicht in eiteln Träumen dieses große Heil versäumen; lehr uns deine Wege gehn, einst, wie sie, dich auch zu sehn. NENAL You Bel and mi Dritte Abtheilung. A VANES Vorsehung.gr, sucht dustust dio de Die Spuren der Vorsehung in den Werken und Wohlthaten Gottes. fo 2012 Mel. Mir nach! spricht Christus 2c. gemacht. Freut euch, erlöste Sün50. Der Herr hat Alles wohl der! Der Mittler rief:„ Es ist gemacht. Er schuf den Wurm im vollbracht!" und siehe, Gottes Staube: den Himmel kleidet er Kinder bewohnen die beglückte mit Pracht. Auf! fühl es tief Welt, wo nur der Thron des Lasters fällt! und glaube, mein Geiſt, und bet. Der Herr hat Alles wohl 5. ihn dankbar an, der mehr, viel mehr für dich gethan! gemacht. Er ist und bleibt die 2. Der Herr hat Alles wohl- Liebe. Was klag' ich, daß der Lei gemacht. Wer hieß mich sein und den Nacht der Hoffnung Sterne leben? Wer wollte aus des Zweifels Nacht zum Glauben mich erheben? Wer gab mir Willen und Verstand? Dies that der Herr mit starker Hand. drum trübe? Er spricht, und auf sein Machtgebot schweigt Sturm und Meer, flieht Gram und Noth. 9102 3. Der Herr hat Alles wohl gemacht. Wie oft hat er voll Gnade des schwachen Kindes Schritt bewacht, selbst auf des Frrthums Pfade! Sein Geist führt es auf ebne Bahn, wollt es dem jähen Abgrund 4. Der Herr hat Alles wohl 8 6. Ja, er hat Alles wohlge macht, was ich erkenn' und schaue, das Größt' und Kleinste recht be dacht in seinem Weltenbaue. Wo hin mein Blick sich nur erhebt, feh' ich den Herrn, der ewig lebt. gemacht, will ich dir kindlich 7. Herr, weil du Alles wohlwacht, stets wandeln ohne Grauen; trauen; wo über mir dein Auge 1 Ondpipe mtr) Vorsehung. und, werd' ich Staub auf dein| Gebot, selbst siegen über Grab und Tod. und Mel. Ermuntre dich, mein schwacher Geist zc. 51. Du bist ein Mensch, das weißt du wohl; was willst du ängstlich ringen nach dem, was nur der Höchste soll und kann zu Stande bringen? Du fährst mit deinem Witz und Sinn durch tauſend schwere Sorgen hin, und denkst: Wie wird's auf Erden doch endlich mit mir werden? 2. Wer hat vom ersten Augen blick sich deiner angenommen, ja, schon gesorget für dein Glück, eh' du zur Welt gekommen? Wer hat so früh dein Heil bedacht, und dich geschützt mit seiner Macht, und Geist und Sinn und Leben dir in dein Herz gegeben? 3. Durch wessen Kunst steht dein Gebein, und zeigt der Weisheit Fülle? Wer gab den Augen Licht und Schein, dem Leibe Haut und Hülle? Wer zog die Adern hier und dort, und setzte sie an ihren Ort? Wer setzte hin und wieder so viel und schöne Glieder? all 4. Wo war dein Herz, Will und Verstand, als einst des immels Sterne begannen über Meer und Land zu glänzen aus der Ferne? Wer brachte Sonn' und Mond herfür? Wer machte Kräuter, Bäum' und Thier', und hieß fie deinen Willen und Herzenslust erfüllen? anda dan Evang. Gesangbuch II. 33 5. Heb auf dein Haupt, schau überall, hier unten und dort oben, wie Gottes Sorg' auf jeden Fall für dich sich hat erhoben! Dein Brod, dein Wasser und dein Kleid war eher noch, als du, bereit; die Milch, die du erst nahmest, war auch schon, als du famest. 6. Und doch willst du nicht weiter schaun, als eigne Sinne führen; du willst nur dem allein vertraun, was deine Augen spüren; was du beginnst, da soll allein dein Kopf dir Licht und Meister sein; was der nicht ausertoren, das hältst du für verLoren. 7. Wie oft bist du in große Noth durch eignen Rath gekommen, da dein verblend'ter Sinn den Tod für's Leben angenommen! Und hätte Gott dein Werk und That ergehen lassen nach dem Rath, in dem du's angefangen, du wärst zu Grund gegangen. 8. Der aber, der uns ewig liebt, macht gut, was wir ver wirren, erfreut, wo wir uns selbst betrübt, und führt uns, wo wir irren; und dazu treibt ihn sein. Gemüth und die so reine Vatergüt, in der uns arme Sünder er trägt als seine Kinder. dng it's 9. Ach, wie so oftmals schweigt er still, und thut doch, was uns nüßet, da unterdessen unser Will und Herz in Aengsten fizet! Der Mensch sucht oft und findet nichts, will sehn, und mangelt doch des 3 34 Vorsehung. Lichts, will aus der Angst sich winden, und kann den Weg nicht finden. 10. Gott aber geht gerade fort auf seinen weisen Wegen, er geht und bringt uns an den Ort, wo Wind und Sturm sich legen. Hernach dann, wenn das Werk geschehn, vermag der Mensch es erst zu sehn, was der, der ihn regieret, in seinem Rath geführet. 11. Thu als ein Kind und lege dich in deines Vaters Arme, bitt' ihn und flehe, bis er sich dein, wie er pflegt, erbarme: so wird er dich durch seinen Geist auf Wegen, die du jetzt nicht weißt, nach wohlvollbrachtem Ringen aus allen Sorgen bringen. Wer Gutes schafft durch deine Kraft, darf seines Thuns sich freuen; du gibst der Saat Ge deihen. 52. Du leitest mich nach dei nem Rath, allweiser Weltregierer. Preis dir, stets groß an Rath und That, mein väterlicher Führer! Dem Sternenheer, der Fluth im Meer bezeichnest du die Pfade; auch mir, du Gott voll Gnade. 4. Du leitest mich nach deinem Rath, wenn Freudenquellen fließen, die mir den kurzen Pilgerpfad durch deine Huld versüßen. Dann dank' ich dir recht froh dafür, und auf des Dankes Wegen strömt mir dein Heil entgegen. 5. Du leitest mich nach deinem Rath auf rohem Dornenpfade. Wenn ich nur schuldlos ihn betrat, versichert deiner Gnade, da drang zu mir der Trost von dir so mild zum bangen Herzen, da schwand die Nacht der Schmerzen. 6. Du leitest mich nach deinem Mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan z Rath. Wenn oft mein Fuß auch Gwankte, und ich voll Neue zu dir trat, nach deiner Huld verlangte, so winktest du mir Schonung zu, und reichtest, voll Erbarmen, zur Tugend Kraft mir Armen. 7. Du leitest mich nach deinem Nath, oft wunderbar, doch weiſe. Wenn deiner Wege Duntel naht, blick' ich zu deinem Preise zu dir hinauf. Mag sich mein Lauf in Nacht und Graun verlieren, du wirst mich selig führen. 2. Du leitest mich nach deinem Rath, wenn ich mein Herz dir weihe. Mehr, als ich je verstand und bat, hat deine Batertreue von Kindheit an für mich gethan. 8. Du leitest mich nach deinem Fließt, fromme Freudenzähren, ihm, meinen Gott, zu Ehren! 93. Du leitest mich nach deinem Rath in meinem Wirkungskreise; du stärkst zum Guten, und die That gelingt dem treuen Fleiße desthal zu schauen? und Rath, wenn sich am Greisenstabe der Bilger seinem Ziele naht, dem friedlich stillen Grabe. Zum Himmel an führt deine Bahn; wie sollte mir denn grauen, das To Vorsehung. 35 9. Du leitest mich nach deinem 8. Du nährest uns von Jahr Rath. Sei froh, gerührte Seele! zu Jahr, bleibst immer gut und Gott, ewig treu in Wort und treu, und stehst uns, wenn wir That, reicht dir die Hand; drum in Gefahr gerathen, herzlich bei. wähle den Weg des Herrn! Er hilft dir gern, und nimmt- trau seinen Lehren! dich ewig auf zu Ehren. Nach eigener Melodie. 53. Ich finge dir mit Herz und Mund, Herr, meines Herzens Lust; ich sing', und mach' auf Erden kund, was mir von dir bewußt. 2. Ich weiß, daß du der Brunn der Gnad', die ew'ge Quelle seist, woraus uns Allen früh und spat viel Heil und Gutes fleußt. 3. Was sind wir doch, was haben wir auf dieser ganzen Erd', das, Gott und Vater, nicht von dir allein uns wird beschert? 4. Wer hat das schöne Himmelszelt hoch über uns gesetzt? Wer ist es, der uns unser Feld mit Thau und Regen netzt? 5. Wer wärmet uns in Kält' und Frost? Wer schützt vor Sturm und Wind? Wer macht es, daß man Del und Most zu seinen Zeiten find't? o 6. Wer gibt uns Leben und Geblüt? Wer wacht mit starker 9. Du strafst uns Sünder mit Geduld, und schlägst nicht allzusehr; ja, endlich nimmst du unsre Schuld, versenkest sie in's Meer. 7. Ach, Herr, mein Gott, das kommt von dir, du, du mußt Alles thun; du hältst die Wach' an unsrer Thür, willst, daß wir sicher ruhn. 10. Wenn unser Herz hier seufzt und schreit, wirst du gar leicht erweicht, und gibst uns, was uns hoch erfreut, und dir zur Ehr gereicht. 11. Du siehst es, wenn ich vor dir wein' und was mein Kummer sei; und sei ein Thränlein noch so klein, du hebst und legst es bei. 12. Du füllst des Lebens Mangel aus mit dem, was ewig steht, und führst uns in das Himmelshaus, wenn uns die Erd' entgeht. 13. Wohlauf, mein Herz! Wohlauf, und sing', und habe guten Muth! Dein Gott, der Schöpfer aller Ding', ist selbst und bleibt dein Gut. un 14. Er ist dein bestes Erb' und Theil, dein Glanz und Freudenlicht, dein Schirm und Schild, dein Schutz und Heil, schafft Rath, und läßt dich nicht. Hand, daß uns der werthe goldne 15. Was fränkst du dich in Fried' gedeiht im Vaterland? deinem Sinn, und grämst dich Tag und Nacht? Nimm deine Sorg', und wirf sie hin auf Gott, der ewig wacht! fel bir d 16. Hat er dich nicht von 3* Vorsehung. wenn sein Donner dräut? Jugend auf versorget und er- Wer liebet uns unwandelbar, auch nährt? Wie manchem schweren Unglückslauf hat seine Macht gewehrt som si ist 29 tim In 17. Er hat noch niemals was versehn in seinem Regiment; nein, was er thut und läßt geschehn, das nimmt ein gutes End'. to 7. Durchdenke 7. Durchdenke deinen Lebenslauf, o Mensch! Wer half bisher? Wer war von deiner Jugend auf dein Helfer, so wie er? mo 36 8. Herr, unser Herrscher, nur Don's fließt alles Heil uns zu. Dein Volk, dein Eigenthum sind wir, und unser Gott bist du. wirst du hier im Frieden ruhn, 9. Wie groß ist 9. Wie groß ist deine Huld 18. Ei nun, so laß ihn ferner thun, ergib dich gern darein! So und ewig fröhlich sein. tip und Treu'! Du zähltest unser Haar, stehst uns allgegenwärtig bei in jeglicher Gefahr. Ibars Mel. Ich finge dir mit Herz und Mund 2c. 54. Ich finge meiner Seele Lust vor dir, Herr Zebaoth, ich fing' aus danterfüllter Brust von deiner Güte, Gott.ind nogoop 2. Was ist der Mensch, der Staub, vor dir, daß seiner du gedenkst? Herr, aller Welt, was Haben wir, wenn du es uns nicht schenkst? d of ob 3. Wer hat den Himmel aus geſpannt, der unser Aug' entzückt? Wer hat mit göttlich milder Hand den Erdkreis ausgeschmückt? 14. Wer kleidet Hügel, Thal und An'? Wer schmücket Feld und Hain, träntt sie mit Regen und mit Thau, und gibt der Saat Gedeihn? 5. Wer führt die Sonn' in ihrer Bracht mit jedem Tag uns zu? Wer spricht zum Mond in dunkler Nacht: Den Menschen Teuchte du? mom Jan 09 " 1 6. Wer krönt mit Segen jedes Jahr, daß unser Herz sich freut? 10. Uns Sünder trägst du mit Geduld, lehrst uns durch deinen Geist; und reut uns unsre Sündenschuld, du siehst es und verzeihst. e, bu fiehfi 11. Ja, deine Güte reicht so weit, so weit die Wolken ziehn. Der junge Rab', Erbarmer, schreit zu dir; du nährest ihn. 12. Und rührte dich, du Menschenfreund, nicht eines Christen Schmerz? Die stillste Zähre, die er weint, bemerkt dein Vaterherz. 13. Weh' dem, der an dem Herrn verzagt, und seine Zuverficht auf Menschen setzt, und heidnisch sagt: ,, Gott achtet unfer nicht!" 14. Gr liebt dich mehr, als du verstehst, ist, Seele, dir nicht fern, und eilt zu helfen, eh' du flehst; vertraue du dem Herrn! 15. Er schaut herab von seiner öh auf den, der niedrig ist. Erhebe dich, Unsterbliche, zu ihm, von dem du bist! sar 37 Vorsehung. 16. Lobsing' ihm, bet' ihn ewig| Glück, den Stand verdant' ich an mit frommer Zuversicht! Wie seiner Liebeshand. sige Strdon viel hat er an dir gethan! Vergiß es, Seele, nicht! bus 5 ou Tun dusput, suisd no mar 19 Mel. Vom Himmel kommt der starke Held 2c. 55. Seh' ich erstaunt der Welten Pracht, und dent' ich dessen Güt' und Macht, der sie erschuf, ſo steigt mein Geist empor, und betet an und preist. 1913 dm 19001 2. Er, der den Himmel ausgeſpannt, umfasset ihn mit starker Hand, und seines Reiches Herrlichkeit ist ohne Grenzen, Maß und Zeit. SEDUES my: 190 sd 3. Ein Weltenheer voll Glanz und Pracht schwebt über uns in stiller Nacht, und rückt aus seiner Ordnung nicht; denn er erhält's im Gleichgewicht. je spunt 4. Und diese Erd', im Schöpfungsreich ein Punkt, an wie viel Schönheit reich! Und die Bewohner ohne Zahl, umringt von Wundern überall! 8. Er wog nach meiner Fähigfeit mir meine Wohlfahrt und mein Leid, mein ganzes Schicksal bis in's Grab, und meine Lebensdauer ab. om ludi 15 eur 9. Erhalte den Gedanken mir: Gott, was kommt, das kommt von dir; was deine Vorsicht an mir thut, ist herrlich, weise, felig, gut! ist bilder prons drin Mel. Warum sollt' ich mich denn grämen sc. 56. Sei zufrieden, mein Ge müthe! Gott ist gut; was er thut, ist auch voller Güte. Schaue seine großen Thaten! Was die Welt in sich hält, ist ihm wohl gerathen. godu 100 dupi 2. Beides, Erd' und Himmel, preisen seine Macht; Tag und Nacht müssen sie beweisen; Sonn' und Stern sind Gottes Zeugen; was sich regt und bewegt, kann von ihm nicht schweigen.d rired triggr 19 5. Doch für das Ganze sorgt nicht nur der gute Vater der Natur; er, der den kleinsten Staub beseelt, hat jedes Haupthaar auch gezählt. thin 3. Schau die Werke feiner Hände! Mensch und Thier sagen dir, daß sein Ruhm ohn' Ende. Auch der Wurm in seiner Blöße, Gras und Laub, selbst der Staub zeugt von Gottes Größe, ton 6. Und ohne seinen Willen fällt kein Sperling nieder; denn er hält den Wurm, der sich im Staube nährt, des Schußzes, wie den Engel, werth. 4. Wie muß ich sein Lob erheben! Wie so gar wunderbar, gab er mir mein Leben! Seel und Leib ist sein Geschenke. Ist 7. Und so forgt auch sein Ba- es nicht meine Pflicht, daß ich tersinn für mich; und was ich hab' dran gedente str.Ə thart und bin, den Geist, den Leib, das 5. Er hat seine Huld vermeh 38 Vorsehung. ret, da er hier Jesum mir als gen Erbarmen deß, der das Beste ein Pfand bescheret, und durch stets wird thun! O Seele, laß ihn auf meinem Pfade mich be dein banges Sorgen! Der heute glückt und erquickt. Heißet das lebt, der lebt auch morgen, sein nicht Gnade? Herz ist immer gleich gesinnt. Gott ist ein Freund, getreu im Lieben, das steht mit theuerm Acht, das zeigt jeder Morgen. Blut geschrieben; wohl, wenn Ja, kein Augenblick verschwindet, dein Herz ihn also findt! der mich nicht ihm zur Pflicht und zum Dant verbindet. 6. Wie mich sein getreues Sorgen Tag und Nacht nimmt in 7. Sandt' er mir des Kreuzes Plagen, war die Last kaum gefaßt, so half er mir tragen. War nicht mehr Geduld vorhanden, seine Kraft hat geschafft, daß ich's überstanden.purdi 20 8. Nun, mein Herz, das hat schon lange Gott gethan; denke dran, wenn dir je wird bange! Dein Gott wird dich nicht verTassen; väterlich liebt er dich; er wird dich nicht hassen. 9. Der viel tausend Millionen noch erhält, die die Welt um mich her bewohnen; der den Himmel unterstüzet, weiß, was mir und auch dir schadet oder nüßet. 10. Drum ergib dich seinem Willen! Heiße gut, was er thut! Er wird's auch erfüllen. Denn er gibt in allen Sachen guten Rath in der That; wohl wird Gott es machen. 2. Wie traurig ist's in Kreuz und Leiden der bangen Sorg' er= geben sein! Du kannst ja solchen Gottes Herz hinein! Da wird Kummer meiden, schau nur in dein Kummer sich verlieren, und seine Liebe sich verklärt, die schon von Ewigkeit geglühet, und sich um unser Heil bemühet, und die auch ewig, ewig währt. wann dein Leben, und kummervoll für 3. Was sorgst du ängstlich für Speis und Trank? Das Eine hat dir Gott gegeben, das Andre folget ohne Zwang. Der uns mit Christi Schmuck bekleidet, und unsrer Seele Heil bereitet, hat auch an unsern Leib gedacht, und ihm, was er bedarf, beschieden; drum bleibe ruhig und im Frieden, weil Gottes Treue für dich wacht! 4. Erkenn auch deines Gottes Liebe im großen Reiche der Natur! Sieh auf des Schöpfers Allmachtstriebe, mert auf die Mel. Wie wohl ist mir, o Freund der Seelen zc. gnadenvolle Spur! Ein Vögelein, das Gott ernähret, das 57. Wie gut ist doch in Got- nichts von banger Sorg' erfähret, tes Armen mit kindlich frommem beschämt den, der nicht Gott Herzen ruhn, vertraun dem ewi- vertraut. Ist's möglich, daß dein Vorsehung. Glaube wanket, und Gott nicht unaufhörlich danket für das, was er von ferne schaut? 1000 6. So ruhe ohne Sorg' und 5. Wirf dein Gesicht auf grüne Grämen noch ferner in des VaAuen! Da kannst du, gottergebnes ters Schooß! O Seele, laß es Herz, ein Bild der Lieb'und All- dir nicht nehmen, es sei vielmehr macht schauen, das deinen Blick dein bestes Loos! Gott hat in führt himmelwärts; da blühen Christo mich erwählet, und meine Rosen unter Dornen, um dich zum Seufzer längst gezählet; er ist's, Glauben anzuspornen; da blühen der meine Schritte mißt, der selbst vor dir wunderschön noch andre mein Leiden abgewogen, und des Blumen vieler Arten, die auf fen Führung nie betrogen, der des Himmels Einfluß warten, meiner ewig nicht vergißt. Die dunkeln Wege der Führung Gottes. din do Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten 2c 58. Nie kann ich meines Got tes Wege mit meinem Blick ganz übersehn, noch, wenn ich alles überlege, was er beschließt, ihn ganz verstehn. Oft führt er mich auf dunklem Pfad; doch gut und heilig bleibt sein Rath. 2. Jedoch genug kann ich erkennen, ihn zu bewundern, und für ihn in frommer Liebe zu entbrennen, ihn jedem Glücke vorzuziehn; genug von ihm, um ihm allein mein ganzes Leben hier zu weihn. 39 und blos durch Gott so prachtvoll stehn. 3. Er wählt- was brauch' ich sonst zu wissen?- nur Gutes, und versäumet nichts; selbst in des Lebens Finsternissen bedarf ich keines hellern Lichts; denn, was er werden läßt ist ja zum Besten euch, ihr Frommen, da. 4. Es ist ja Alles, Alles euer, er hilft im Leben und im Tod; er führ' durch Ströme oder Feuer, nichts kann euch schaden, wie's auch droht. Der Fels vergeh' und selbst die Welt, was schadet uns, wenn er uns hält? 5. Der Wolken Sturm, des Meers Getümmel brauſt oder ruht, wie er's beschließt, er, welcher höher als der Himmel und tiefer als der Abgrund ist; und wenn im Sturm auch Alles bebt, so weiß ich, daß mein Netter lebt. 6. Was brauch' ich Alles zu ergründen, was er beschlossen hat und macht? Genug, ich kann den Vater finden im Sonnenglanz und in der Nacht. Was er für seine Kinder thut, ist Alles recht, ist Alles gut. 7. Anbetend will ich auf ihn 40 Vorsehing.. schauen, will meiden, was er mir] Wisse, Mensch, Berklärte faſſen verbeut, gehorsam sein, und ihm vertrauen mein Glück in Zeit und Ewigkeit. Er führe mich, er führt gewiß zum Lichte von der Finſterniß. 900 piars bid in das, wo du im Dunkeln bist! Hier sollst du dem Herrn vertraun; lernen hier, und dort erst schaun. sp no anat 3 4. Soll er deine Wünsch' erheben zu Beherrschern seiner Welt? Kann er heilig sein und geben, was nur eitler Lust gefällt? Wohl uns, wenn er nicht gewährt, was ein thöricht Herz begehrt! bod in stande fei mein Theil Zufrieden heit; dort in meinem Vaterlande wohnt die wahre Seligkeit. Find' ich dort gewiß mein Heil, o so sei mein Weg hier steil! op bin Mel. Gott des Himmels und der Erden 2c. 59. Unerforschlich sei mir immer meines Gottes Weg und Rath, und die Nacht sei ohne Schimmer, die doch Alles, was er thut, wie's auch scheine, weis' und gut. 2. Sollt' ich das von Gott nur loben, wo auch ich schon Weisheit seh'? It's nicht ein Geschenk von oben, wenn ich seinen Weg 6. Wandelst du auf rauhen versteh'? Jeder frevelt, welcher tlagt, daß ihm Gott mehr Licht verſagt. 110303 Wegen, meine Seele, flage nicht! Was hier schmerzet, wird dort Segen; was hier Nacht ist, wird dort Licht; und ich fasse Gottes Sinn, wenn ich ganz vollendet bin. somn, aniso Torlag sid 12 TOT E im al 83( bpm du hire milit Hori do 850 adult siar samansdo? miss so eid um Esti i 10% rod ind for at more and aus Idom do smsproduDer Segen der irdischen Trübsale. m2 find trotlatag kom sit ind in Grim am chrudnd Mel. Oft klagt dein Herz zu 60. Ich hab in Gottes Herz und Sinn mein Herz und Sinn ergeben. Was böse scheint, wird mir Gewinn, der Tod selbst ist mein Leben. Er hat ja mich so väterlich hin an sein Herz gezogen; und wenn er schlägt und 3. Bei ihm ist Weisheit und Kreuz auflegt, bleibt er mir doch gewogen. lieben. Drückt mich das Kreuz auch noch so sehr, so will er mich nur üben, und mein Gemüth in seiner Gür gewöhnen fest zu stehen. Halt' ich dann Stand, weiß seine Hand mich wieder zu erhöhen. thon and Verstand und Macht ohn' alle Maßen. Zeit, Ort und Stund' ist ihm bekannt, zu thun und auch zu lassen. Er weiß, wanu 3. Sollt ein Vater unterlassen, was dem Kinde Thorheit ist? bl- st 2. Das kann mir fehlen nim mermehr, mein Vater muß mich Vorsehung Freud', er weiß, wann Leid uns, seinen Kindern, diene; und was er thut, ist alles gut, wenn's noch so traurig schiene.slam 4. Was Gott gefällt, daß es soll sein, wird dich zuletzt erfreuen. Was du jetzt nenneſt Kreuz und Pein, wird dir zum Wart in Die Gnad' und Huld wird sich doch endlich finden. All' Angst und Qual wird auf einmal, gleich wie ein Dampf, verschwinden. 5. Das Feld bei lauter Sonnenschein kann keine Früchte tragen. Auch Menschenwohl kann nicht gedeihn bei lauter guten Tagen. Und bist du trant, muß bittrer Trank dir neue Kräfte bringen. So muß ein Herz durch Angst und Schmerz zu seinem Heile dringen.dmm abi? 6. Ei nun, mein Gott, so fall ich dir getrost in deine Hände. Nimm mich, und mach es so mit mir bis an mein Lebensende, wie du wohl weißt, daß meinem Geist dadurch sein Heil entstehe, und deine Ehr' je mehr und mehr sich auch an mir erhöhe! 7. Willst du mir geben Son nenschein, so nehm ich's an mit Freuden; soll's aber Kreuz und Trübsal sein, will ich's geduldig leiden. Soll mir allhier des Le bens Thür noch ferner offen stehen; wie du mich führst und führen wirst, so will ich gerne gehen. ognit 8. Soll ich denn auch des Todes Weg, die finstre Straße 41 reisen; dir folg' ich gern, wenn Bahn und Steg mir deine Augen weisen. Du bist mein Hirt, der Alles wird zu solchem Ende feh ren, daß ich einmal in deinem Saal dich ewig werde ehren. 15500 Mel. Wer weiß, wie nahe mir zc. 61. Je größer Kreuz, je näher Himmel. Wer ohne Kreuz, iſt ohne Gott. Bei eitler Lust und Weltgetümmel vergißt man Hölle, Fluch und Tod. selig ist der Mensch geschätzt, den Gott in Kreuz und Trübsal setzt. 2. Je größer Kreuz, je beğre Christen. Gott prüft uns au dem Probestein. Die Gärten wandeln sich in Wüsten, fällt nicht ein Thränenregen drein. Das Gold wird auf dem Feuerheerd, ein Christ in mancher Noth be währt. 3. Je größer Kreuz, je stärkrer Des Christen Kraft Glaube. wächst bei der Last. Viel Süßes fließt aus reifer Traube, wenn du sie wohl gefeltert hast. Im Kreuze wächset uns der Muth, wie Perlen in gesalzner Fluth. 4. Je größer Kreuz, je größre Liebe. Der Wind bläst nur die Flanimen auf; und scheinet gleich der Himmel trübe, so lachet doch die Sonne drauf. Das Kreuz vermehrt der Liebe Gluth, gleich wie das Del im Feuer thut. 5. Je größer Kreuz, je mehr Gebete. Da fleht man gern um Trost und Licht. Wenn um das 4 42 Sendung und Geburt Jesu. Schiff tein Sturmwind wehte, so seufzte man um Rettung nicht. Wo kämen Davids Psalmen her, wenn er nicht auch versuchet wär'? 6. Je größer Kreuz, je mehr Verlangen. Des Frommen Weg führt himmelan. Wer durch die Wüste lang gegangen, der sehnet sich nach Kanaan. Das TäubTein, findet es nicht Ruh', fleucht sehnsuchtsvoll der Arche zu. ndafted detop 6 das stille Gräber ziert, bezeugt, man habe triumphirt. 9. Gefreuzigter, zu deinem Kreuze laß meinen Blick gerichtet 7. Je größer Kreuz, je lieber sein! Daß mich die Ungeduld Sterben. Man freut sich recht nicht reize, so pflanz' ein solches auf seinen Tod; denn man ent- Herz mir ein, das Glauben, Lieb' gehet dem Verderben, es stirbt und Hoffnung hegt, bis dort mein auf einmal alle Noth. Das Kreuz, Haupt die Krone trägt. 8. Je größer Kreuz, je schönre Krone, die uns von Gott ist beigelegt, und die einmal vor seinem Throne der Ueberwinder Scheitel trägt. Ach, dieses theure Kleinod macht, daß man das größte Kreuz verlacht. Vierte Abtheilung. Sendung und Geburt Jesu. Mel. Allein Gott in der Höh' 2c. 316 und$ 100) 62. Auf! Christen, laßt uns unsern Gott mit frohem Dank erheben! Er hat nicht Lust an unserm Tod, will, daß wir ewig leben. Was uns zum Heile nöthig ist, das hat er uns durch Jesum Christ erbarmungsvoll bereitet. Die Sendung und Geburt Jesu überhaupt. Werk vollbracht, und sich nach furzer Grabesnacht gen Himmel aufgeschwungen. 3. Wo ist des Todes Herrschaft nun? Hier ist sein Ueberwinder. Die Furcht vor ihm hinwegzuthun, kam er, das Heil der Sünder. Eröffnet ist uns nun die Bahn, die von der Erd' uns himmelan, zur ew'gen Wonne leitet. 2. Nach seinem gnadenvollen Rath kam er, sein Sohn, auf Erden, für unsre Schuld und 4. Wie hat uns doch der Herr Missethat ein Netter uns zu wer- so lieb! Wie sucht er unser BeErden. ward's, und hat seinstes! Er gibt für uns aus freiem Sendung und Geburt Jesu. aller Sündenlust. Trieb sein Liebstes und sein Größ-| wie du gerne thust, rein von tes. Preis ihm, der so viel an EAST uns thut, Preis seinem Sohn, der uns zu Gut sich bis zum Tod erniedrigt! polapio 5. O lagt uns ihm uns anvertraun und seine Stimme hören; auf unsers Mittlers Hülfe baun, ihn mit Gehorsam ehren! Das ist der Weg zum ew'gen Wohl, der Weg, auf dem man friedevoll auch schon auf Erden wandelt. 6. Herr, leite selbst uns diesen Pfad, zich uns zu deinem Sohne, daß Glaub' an ihn auch mit der That in unsern Herzen wohne. So haben wir an seinem Heil zu unsrer Freude vollen Theil; so preisen wir dich ewig. Nach eigener Melodie. 63. Gott sei Dank in aller Welt, der sein Wort beständig hält, und der Sünder Trost und Rath zu uns hergesendet hat! 2. Was der alten Väter Schaar höchster Wunsch und Sehnsucht war, die Verheißung ferner Zeit ist erfüllt in Herrlichkeit. 3. Zions Hülf, der Jungfrau Sohn, uns gesandt vom Him melsthron, unser Heiland, unser Held, hat sich treulich eingestellt. 43 4. Sei willkommen, o mein Heil! Lob und Preis dir, o mein Theil! Richte du auch eine Bahn dir zu meinem Herzen an! 6. Und so wie dein Wandel war voller Sanftmuth immerdar, also sei auch jederzeit deine Sanftmuth mir bereit. 7. Tröste, tröste meinen Sinn, weil ich schwach und blöde bin, und des Satans Macht und List sich gar hoch und kühn vermißt. 8. Steh mit deinem Geist mir bei, daß ich, aller Aengsten frei, dir im Glauben zugethan, froh und selig sterben kann; 9. Daß, wann du, o Lebensfürst, prächtig wieder kommen wirst, ich dir mög' entgegengehn, und vor dir gerecht bestehn. Desirsisen Mel. Wachet auf vom Schlaf zc. 64. Herr, wir singen deiner Ehre. Erbarm dich unser und erhöre, nimm gnädig unser Loblied an! Herr, wir danken voll Entzücken; wo ist ein Gott, der so beglücken, so lieben und so erhöhn, er, dessen Heil wir sehn, segnen kann? Der Gott, den wir ist die Liebe. Schon vor der Zeit, in Ewigkeit, war Gott die Liebe, wird sie sein. 2. Um zu dir uns zu erheben, hauchst du in unsre Brust das Leben und schenkest uns der Erde Glück. Um zu dir uns zu erheben, entziehst du unsrer Brust das Leben, und schenkest uns des Himmels Glück. Du gibst das 5. Zeuch, du Ehrenkönig, ein, es gehöret dir allein; mach es, Leben, Gott: du sendest uns den Sendung und Geburt Jesu. kann von ihm uns scheiden; erbleibt ewig treu. Dort wird er vom Bösen gänzlich uns erlösen; hier steht er uns bei. Unser Freund, mit Gott vereint, fann nicht seine Brüder hassen, noch sie hülflos laffen.ad id aday 2 Tod nur zum Segen; bist liebe-| hilft durch Jesum Christ. Welch voll; nur unser Wohl, nicht ein Heil, am Sohne Theil, Theil unser Elend schaffest du. Gan seiner Sendung Gaben, an 3. Als wir von der Sünde Gott selbst zu haben! en sil Plagen gequält in unserm Elend 3. Keine Macht der Leiden lagen, und Nacht des Todes uns umfing, fern von deiner Wahrheit Pfade; da war es, Gott, als deine Gnade erbarmend vor uns überging. Da rief dein Vater blick in's Leben uns zurück. Von der Sünde, von ihrer Nacht sind wir erwacht, erwacht, um Gottes Licht zu sehn. do 310821192 ud ane lage 4. Preist den Herrn, ihr Jubellieder! Zur Erde stieg sein Sohn hernieder, ward Mensch und starb der Sünder Tod. Christus hat den Tod bezwungen; ein neues Lied werd' ihm gesungen! Uns fegnet und begnadigt Gott. Wir sind mit ihm versöhnt. Ihr Lobgefänge, tönt! Tönt zum Himmel! Erschallt schon hier! Einst knieen wir an seinem Thron und beten an. dd un sie song betet am 1618 ans dan ibik 19 Mel. Seele, set zufrieden zc. tadorep ouisd 190907 78 4. Wenn wir einst ermüden, führt er uns zum Frieden durch des Grabes Nacht. Unsre todten Glieder gibt die Erde wieder ihm, der sie bewacht. Jesus ruft uns aus der Gruft, er, der selbst den Tod einst schmeckte, den das Grab auch deckte. thidelommict 5. Auf dem Richterthrone werden wir im Sohne unsern Retter schaun. Heil und ew'ges Leben wird er Allen geben, die ihm hier vertraun. Er ward hier verwird er lohnen und der Schwachfucht wie wir; überschwänglich heit schonen. tmpt no 65. Jesus ist gekommen; dankt 6. Gilet, eilt, ihr Sünder, ihm, seine Frommen! Dankt ihm, werdet Gottes Kinder, werdet daß er kam, daß er hier auf Er seiner werth! Eilet, eilt, ihr den, unser Heil zu werden, seine Frommen, feid, wie er, vollWohnung nahm! Mensch, wie kommen, bleibet seiner werth! wir, erschien er hier, un des Preiset ihn, daß er erschien, daß Vaters gnäd'gen Willen an uns er sich für euch gegeben, durch zu erfüllen. mnsarlo nedomtar n- idurch baik ein göttlich Leben! um 44 2. Laßt uns niederfallen, dan ken, daß er Allen Freund und Bruder ist! Gott, auf seinem Throne, liebt uns in dem Sohne, mer. Wie groß ist des Allmächt'gen Güte 2. did anu 100 diidiots 66. Was wär ich ohne dich gewesen, und ohne dich was würd). 45 Sendung und Geburt Jefu. ich sein? Zu Furcht und Aengsten| jeder Mensch ist uns willkommen, auserlesen, ständ' ich in weiter Welt allein. Nichts wüßt' ich sicher, was ich liebte; die Zukunft wär' ein dunkler Schlund; und wenn mein Herz sich tief betrübte, wem thät' ich meine Sorge kund? der deine Hand mit uns ergreift, und, in dein Herz mit aufgenom men, zur Frucht des Paradieses reift.) ni hupsg napolif ami esdo? and Johnst dun nago! mel. O heil'ger Geist, kehr bei uns ein 2c. 2. Doch du hast dich mir kund gegeben, und deiner bin ich nun gewiß. Du wandeltest in lichtes Leben die bodenlose Finsterniß. Wohl dem, dem du sein Heil geworden! Das Schicksal ist verflärt für ihn; durch dich muß ihm anallen Orten ein Paradies, o Heiland, blühn. 67. Wie groß, wie angebetet ist dein Nam', o Heiland, Jesu Christ, wie theuer deinem Volte! Welch Licht ging in der Finsterniß mit dir der Welt auf! Wie wie der 2 zerriß, wie floh des Irrthums Wolke! Als du kamest, hörten Taube, und der Glaube half den Kranken; Stumme sprachen, dir zu danken. 9/1730 dal padalis 200 2001 3. Das Leben ward zum Liebesbunde; du wedtest Lieb' und 2. Nur Schwache waren's, Himmelslust. Ein heilend Kraut wächst jeder Wunde, und freudig flopft des Dulders Brust. Für alle deine tausend Gaben bleib' ich dein demtuthsvolles Kind, ge wiß, dich unter uns zu haben, wenn Zwei auch nur versammelt find. die dein Licht verbreiteten; es waren nicht die Weisen, noch die Hohen. Es war nicht stolze Erdenmacht, vor der des Götzendienstes Nacht und ihre Schatten flohen. Deines Geistes höh're Gaben, sie nur haben Gott verkläret, und uns Licht und Trost gewähret. idus is absisse 3001 drior 4. Du kamst, ein Heiland, ein Befreier, ein Menschensohn, voll 3. Wir werden deinen Ruhm Lieb' und Macht, und hast ein erhöhn. Wir werden deinen Himallbelebend Feuer in unserm In- mel sehn, den Preis von deinen nern angefacht. Nun sehn wir Leiden; genießen, weil du für erst den Himmel offen als unser uns starbst, was du uns durch altes Vaterland, und können froh im Glauben hoffen, und fühlen uns mit Gott verwandt. dein Blut erwarbst, der Engel hohe Freuden. Welche Gnade, daß die Sünder Gottes Kinder 5. Noch schwebt in wunder werden sollen, wenn an dich fie schönem Glanze dein Licht und glauben wollen! am sing Vorbild vor uns hier. Gerührt4. Vom Aufgang bis zum von deinem Dornenkranze und Niedergang erschallet dir der Lobdeiner Treue, danken wir. Ein gefang erretteter Gerechten. Un= 46 Sendung und Geburt Jesu. zählbar sind die Schaaren schon,| dein Nam', o'Heiland, Jesu Christ, die gerne dir vor deinem Thron ein würdig Loblied brächten. Preis dir, Jesu! Einst noch werden mehr auf Erden dir lobfingen, Preis und Ruhm und Dank dir bringen. wie herrlich bei den Deinen! Doch, führst du uns zu deiner Ruh', o wie weit herrlicher wirst du den Deinen dann erscheinen! Ewig müssen dir zur Ehre ihrer Chöre Lob erschallen, durch die Himmel 5. Wie groß, wie angebetet ist wiederhallen. Christliches Andenken an Jesu Sendung in Beziehung auf die Adventszeit. Mel. Mein Herz, ermuntre dich zc. 68. Er tommt, er kommt; geht ihm entgegen! Der Heiland aller Welt erscheint; er bringt euch Leben, Heil und Segen. Ehrt ihn, den treuen Seelenfreund, der euer Herz mit Trost erfüllt, der huldreich euern Jammer stillt! 5. Mein Heiland, komm, mein Herz steht offen, zieh, sanftmuthsvoller König ein! Was außer dir die Menschen hoffen, ist Eitelkeit und leerer Schein; dein Reich nur schenkt Gerechtigkeit und göttliche Zufriedenheit. 2. Er kommt, ein Glanz von jenem Wesen, das ewig und unsichtbar ist; in seinem Antlitz kann 6. Laß deine Liebe mich emman lesen, daß er die Frommen nicht vergißt; durch seine Niedrigkeit erhebt Gott Alles, was im Staube lebt.. pfinden, mit der du diese Welt geliebt. Komm, meine Hoffnung fest zu gründen, die dein Verdienst im Glauben gibt. Mein größtes Glück, mein letztes Wort sei:„ Jesus ist mein Fels und Hort!" 3. Er kommt, der Freund verlorner Sünder, als Friedensfürst, Kraft, Rath und Held, der einst als Todesüberwinder erlöste durch sein Blut die Welt. Lobsinget ihm! Er heißt und ist der treue Mittler Jesus Christ. hu verscherzen, sehn ihn einst dort als ihren Herrn, wo er als ernster Richter spricht: Weicht, weicht von mir, ich kenn' euch nicht!" 4. Empfanget ihn, schenkt eure Herzen ihm, euerm großen König, gern! Die hier die Gnadenzeit Mel. Zeuch ein zu deinen Thoren it. 69. Erhebt den Herrn, ihr Frommen, in dieser Gnadenzeit, weil unser Heil gekommen, der Herr der Herrlichkeit; zwar ohne eitle Pracht doch, willig, euch zu Sendung und Geburt Jesu. lehren, und mächtig, zu zerstören mel. Sollt' ich meinem Gott nicht trauen 2c. der Sünde Reich und macht! 2. Er kommt, um Trost und Frieden den Seinen zu verleihn, stellt unter uns hienieden sich als ein Retter ein. Es ist tein trüglich Gut, was wir durch ihn er werben; er bringt, was selbst im Sterben noch wohl dem Her zen thut. 3. Kein Scepter, keine Krone sucht er in dieser Welt; auf einem ew'gen Throne ist ihm sein Reich bestellt. Scheint sich auch seine Macht hier manchmal zu verhüllen, wird doch nach Gottes Willen sein großes Werk vollbracht. 4. Ihr Sterblichen auf Erden, nehmt diesen König an! Soll euch gerathen werden, betretet seine Bahn, die euch zum Himmel führt! Wohl dem, der auf ihn achtet, nach seinem Reiche trachtet, von seinem Geist gerührt! 47 5. Zu ihm sollt ihr euch wenden in eurer Prüfungszeit; und wenn an allen Enden euch drohet Angst und Leid, seid dennoch wohlgemuth! Laßt eure Lieder klingen! Laßt Gottes Lob uns singen! Gott ist das höchste Gut. 70. Kommst du, Jeſu, Licht der Heiden? Ja, du kommst und säumest nicht, weil du weißt, was uns gebricht, o du starker Trost im Leiden! Jesu, meines Her zens Thür steht dir offen; komm zu mir! 2. Ja, du bist bereits zugegen, Welterlöser, Gottes Sohn; meine Seele fühlet schon deinen gnadenvollen Segen, deine hohe Wunderfraft, die dem Herzen Trost verschafft. 3. Stärke mich durch deine Liebe, Jesu, nimm mein Flehen hin; schaffe, daß mein Geist und Sinn sich in deiner Liebe übe. Laß mich lieben dich, mein Licht; stärke mich zu meiner Pflicht." 4. Herr, bewege mein Gemüthe, und es öffne sich mein Mund, dich von ganzem Herzensgrund hoch zu preisen für die Güte, daß du stets, o Seelenfreund, es so gut mit mir gemeint. 5. Laß durch deines Geistes Gaben, Liebe, Glauben und Geduld, durch Bereuung meiner Schuld, mich bei dir sein hoch erhaben. Dann, Herr, will ich für und für„ Hosianna!" singen dir. alis sadnionydf29603 210 Ding Mel. Zeuch ein zu deinen Thoren zc. 6. Einst wird der Herr erscheinen in voller Herrlichkeit. Nach kurzem Kampf und Weinen folgt Sieg und ew'ge Freud'. Er ist's, der helfen kann; drum seid 71. Mit Ernst, o Menschenbereit und fertig, des großen kinder, das Herz in euch bestellt! Tags gewärtig auf eurer Prü- Er kommt zum Heil der Sünder, fungsbahn! bod horsinis der wunderstarke Held. Den Gott 48 Sendung und Geburt Jesu. aus Gnad' allein der Welt zum| ben hat und wanket nicht, der Licht und Leben versprochen hat zu geben, der kehret bei euch ein. wird das Heil erwerben. 2. Bereitet doch fein tüchtig den Weg dem großen Gast, macht seine Steige richtig, entfernet, was er haßt! Auf! ebnet ihm die Bahn! Was tief ist, werd' erhöhet; erniedrigt, was hoch stehet! Der König kommt heran. 3. Durch das gehörté Wort allein kehrt er bei jedem Christen ein, der recht es nimmt zu Herzen; doch wer auf Jesu Wort nicht hört, nicht ihn und seinen Willen ehrt, der wird das Heil verscherzen. Mel. So hoff' ich denn mit festem Muth 2c 72. Wach auf, du werthe Christenheit, nimm wahr die freudenreiche Zeit! Dein Heil ist ja vorhanden. Des Tages Licht ist dir gebracht; vergangen ist die finstre Nacht, und große Freud' entstanden. 4. Hilf, Vater, hilf, du wahres Licht, daß, wenn dein Sohn einst hält Gericht, wir wohl alsdann bestehen. laß uns Alle wachsam sein, im Glauben treu die Sünde scheun, und froh zum 3. Ein Herz, das Demuth liebet, das will der Herr erhöhn; ein Herz, das Hochmuth übet, das wird zu Grunde gehn; ein Herz, das willig ist, und folget Himmel gehen! Gottes Leiten, das kann sich recht bereiten, zu dem kommt Jesus Christ. 4. Das war Johannis Stimme, des heil'gen Sehers Lehr'. Gebt willig seiner Stimme zu euerm Heil Gehör! Mein Gott, bereit auch mich dem Heiland, deinem Sohne, auf daß er bei mir wohne; dann preif' ich selig dich. Mel. In Gottes Rath ergeben 2c. 73. Wie soll ich dich empfangen, und wie begegn' ich dir, o aller Welt Verlangen, o meiner Seele Zier! Mein Jesu, hilf und sebe dein göttlich Licht mir bei, damit, was dich ergöße, mir kund, o Heiland, sei! 2. Dein Zion streut dir Palmen und grüne Zweige hin; ich will in Freudenpsalmen ermuntern meinen Sinn. In meinem Herzen grünen soll stets dein Lob und Preis; dir soll es ewig dienen, so gut es fann und weiß. 3. Wie viel that deine Güte zu meiner Seligkeit! Wie hoch ist mein Gemüthe durch deine Huld erfreut! Als mir das Reich genommen, wo Fried' und Freude lacht, bist du, mein Heil, gekommen, und hast mich froh ge2. Du Kirche Gottes, freu dich sehr! Voll Lieb' und Sanftmuth kommt der Herr, bringt Trost und Muth zu sterben. Wer auf ihn setzt die Zuversicht, wer Glau- macht. Sendung und Geburt Jesu. 49 4. Ich lag in schweren Bankommt, er kommt mit Willen, ist den; du kommst und machst mich voller Lieb' und Lust, all' Angst los. Ich lag in Schmach und und Noth zu stillen, die ihm an Schanden; du kommst und machst euch bewußt. mich groß. Du hebst mich hoch zu Ehren, hast mich zum Glück erhöht, das sich nicht läßt zerstören, wenn Reichthum auch vergeht. verbleib' ihr Erb' und Theil. 5. Nichts, nichts hat dich ge- dern zum Trost und wahren Heil, trieben zu mir vom Himmelszelt, schafft, daß bei Gottes Kindern als dein getreues Lieben, womit du alle Welt in ihren tausend Plagen, in ihrer Jammerlast, die kein Mund kann aussagen, so fest umfangen hast. 6. So nimm es tief zu Herzen, du tief betrübtes Heer, wenn Gram und Noth und Schmerzen sich häufen mehr und mehr! Seid unverzagt! Ihr habet die Hülfe vor der Thür. Der eure Herzen labet und tröstet, steht allhier. 8. Hinweg mit Angst und Schrecken vor eurer Sündenschuld! Der Heiland will sie decken mit seiner Lieb' und Huld. Er kommt, er kommt den Sün9. Was fragt ihr nach dem Schreien, wenn euch die Feinde drohn? Im Augenblick zerstreuen wird sie des Höchsten Sohn. Er kommt, er kommt, ein König, dem alle Macht und List der Feinde viel zu wenig zum Widerstande ist. 10. Er kommt zum Weltgerichte, zum Fluch dem, der ihm flucht; mit seinem Trost und Lichte dem, der ihn liebt und 7. Ihr dürft euch nicht be sucht. Ach, komm', ach, komm', o mühen, noch sorgen Tag und Sonne, und führ' uns allzumal Nacht, wie ihr ihn wollet ziehen zum ew'gen Licht, zur Wonne in mit eures Armes Macht; er deinen Freudensaal! Mel. Allein Gott in der Höh' 2c. 74. Als unser Herr zur Erde kam, in's Land der Noth und Sünden, die Last der Menschheit auf sich nahm, sein göttlich Reich zu gründen, da pflanzt' er Lieb' und Gottvertraun wohlthätig in Evang. Gesangbuch. II. Zur Feier des heiligen Geburtsfestes Jesu. die Thränen- Au'n des armen Menschenlebens. 2. Versöhnung bracht' er, Trost und Licht; sein Thun war Heil und Segen; sein Wort gab Kraft und Zuversicht auf schweren Prüfungswegen; sein Glaube und sein Liebesbund sollt' auf dem ganzen 4 50 Sendung und Geburt Jesu. Erdenrund die Seinen treu verbinden. 3. Der Göttliche war Kinderfreund; der Unschuld frommes Lallen, ihr Blick, dem Alles heiter scheint, war ihm ein Wohlgefal len. In Kinderherzen zart und weich erblickt er seines Vaters Reich, und ließ sie zu sich kommen. 4. Er sprach: Das heiligste Gebot ist das Gebot der Liebe;" und starb den schweren Opfertod in Wohlthun und in Liebe. Wir sind die Seinen, unsre Bahn geht glaubensfroh zu ihm hinan, durch Wohlthun und durch Liebe. 5. Drum hat sich Lieb' und Zärtlichkeit das Weihnachtsfest erforen, und Freud' und Wohl thun dem geweiht, der einst der Welt geboren. Beglückt vereint sich Groß und Klein, um in der Liebe Sonnenschein sein heilig Fest zu feiern. 6. Einst tönte froher Engelsang, als er zur Welt getreten; jetzt lallen Kinderlippen Dant, und Christenherzen beten. Herr, nimm die Deinen gnädig an, sieh auf die Kinder, die sich nahn, um Liebe zu empfangen. 7. O segne du bist segendu bist segen reich- du Gott der Mild' und Güte, die zarten Herzen sanft und weich, der Menschheit neue Blüthe, damit das künftige Geschlecht, im Glauben treu, im Leben recht, dir deinen Tempel bauely igen laguntx 11 Mel. Vom Himmel kommt der starke Held 20. 350 21 75. Dies ist der Tag, den Gott gemacht; sein werd' in aller Welt gedacht! Ihn preise, wer durch Jesum Christ Freund und Verehrer Gottes ist! crito!! 2. Die Völker haben dein geharrt, bis daß die Zeit erfüllet ward; da sandte Gott von seinem Thron das Heil der Welt, dich, seinen Sohn. 3. Wenn ich dies Wunder faj sen will, so steht mein Geist vor Ehrfurcht still; er betet an, und er ermißt, daß Gottes Lieb' unendlich ist. 4. Damit der Sünder Gnad' erhält, erniedrigst du dich, Herr der Welt, nimmst selbst an unsrer Menschheit Theil, erscheinſt im Fleisch, und wirst uns Heil. 5. Dein König, Zion, kommt zu dir. Er spricht: Im Buche steht von mir: Gott, deinen Willen thu' ich gern." Gelobt sei, der da kommt im Herrn! 6. Herr, der du Mensch geboren wirst, Immanuel und Friedefürst, auf den die Väter hoffend sahn, dich, Gott, mein Heiland, bet' ich an. 7. Du, unser Heil und höchstes Gut, vereinest dich mit Fleisch und Blut, wirst unser Freund und Bruder hier; und Gottes Kinder werden wir. 8. Gedanke voller Majestät, du bist es, der das Herz erhöht. Sendung und Geburt Jesu Gedanke voller Seligkeit, du bist| mit seinem Schein dein Himmel es, der das Herz erfreut! und dein Alles sein. 9. Durch Eines Sünde fiel die Welt. Ein Mittler ist's, der sie erhält. Was zagt der Mensch, wenn der ihn schüßt, der in des Vaters Schooße sitzt?) d 10. Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt, den Tag der heiligsten Geburt! Und Erde, die ihn heute sieht, sing ihm, dem Herrn, ein neues Lied! 11. Dies ist der Tag, den Gott gemacht; sein werd in aller Welt gedacht! Ihn preise, wer durch Jesum Christ Freund und Verehrer Gottes ist! dilon 51 Mel. Mein Herz, ermuntre dich 2c. 76. Dies ist die Nacht, da mir erschienen des großen Gottes Freundlichkeit. Das Kind dem selbst die Engel dienen, bringt Licht in meine Dunkelheit. Und dieses Welt- und Himmelslicht weicht wahrlich tausend Sonnen nicht. man 4. Laß nur indessen helle scheinen dein Glaubens- und dein Lebenslicht! Mit Gott mußt du es treulich meinen, sonst hilft dir diese Sonne nicht. Soll dich er= quicken dieser Schein, so darfst du ſelbst nicht dunkel sein. bixe 5. Mein Jesu, schöne Lebenssonne, bestrahle mich mit deiner Gunst! Dein Licht sei meines Herzens Wonne, und lehre mich die hohe Kunst, wie ich im Lichte wandeln soll und sei des wahren Glanzes voll.demi odsi?( bind doar Mel. Vom Himmel kommt der starke Held 2c. 77. Empor zu Gott, mein dem das Lied der Engel flang, der hohe Freudentag ist da! Lobsinget ihm! Halleluja! misist dini 2. Vom Himmel kam in dunkler Nacht, der uns das Lebenslicht gebracht; nun leuchtet uns ein milder Strahl, wie Morgenroth im dunkeln Thal. 2. Laß dich erleuchten, meine Seele, versäume nicht den Gnadenschein! Der Glanz in dieser kleinen Höhle streckt sich in alle Welt hinein; es flieht dahin vor seiner Macht der Sünden und des Kummers Nacht. 91) 3. In diesem Lichte kannst du sehen das Licht der klaren Selig keit. Wenn Sonne, Mond und Stern' vergehen, zur Stunde, da 2911 es Gott gebeut, wird dieses Licht 5. Einst führet er zur Himmels 4* 3. Er kam, des Vaters Ebenbild, vom armen Pilgerkleid umhüllt, und führet uns mit sanfter Hand, ein treuer Hirt, in's Va9npol C terland. 4. Er, der dort oben herrlich thront, hat unter uns, ein Mensch, gewohnt, damit auch wir ihm werden gleich auf Erden und im Himmelreich. id tibar mada? 52 Sendung und Geburt Jesu. bahn uns, seine Brüder, auch| gebracht den Gottesmann, der der hinan, und wandelt unser Pilger- Natur gebieten kann, vor dem die Fleid in Sternenglanz und Herrlichkeit. Himmel zittern, und Berg' und Felsen splittern! 6. Empor zu Gott, mein Lobgesang! Er, dem der Engel Lied erklang, der hohe Freudentag ist da. Lobsinget ihm! Halleluja! Nach eigener Melodie. 78. Ermuntre dich, mein schwa cher Geist, und trage groß Verlangen, ein göttlich Kind, das Jesus heißt, mit Freuden zu empfangen! Dies ist die Nacht, darin er kam, der menschlich Wesen an sich nahm, mit ihm uns als die Seinen auf ewig zu vereinen. 2. Willkommen, Sohn aus Davids Stamm, du König aller Ehren! Willkommen, Jesu, Gottes Lamm! Ich will dein Lob vermehren; ich will dir all mein Lebenlang von Herzen sagen Preis und Dant, daß du, da wir verLoren, für uns bist Mensch geboren. 3. Du Herr und Heiland dieser Welt, der Frieden uns errungen, du kluger Rath und tapfrer Held, der Grab und Tod bezwungen, welch hohe Gnade, daß du dich erniedrigtest so tief für mich, in Armuth bist erschienen, um mir zum Heil zu dienen! 4. O großes Werk! Wundernacht, dergleichen nie gefunden, du hast den Heiland uns gebracht, der Alles überwunden; du hast 5. O Seelenfreund, den Gott uns gab, uns Trost und Heil zu werden, mein Bruder, den ich lieber hab', als alle Schätz' auf Erden, dich schließ ich in mein Herz hinein, o laß es deine Wohnung sein! Komm, komm, ich will bei Zeiten die Wohnung dir bereiten. 6. Mein Heiland, der vom Himmel kam, mein höchster Trost, mein Leben, du edler Zweig aus Davids Stamm, was soll ich dir doch geben? Ach, nimm von mir Leib, Seel' und Geist, nimm Alles, was Mensch ist und heißt! Ich will mich ganz verschreiben, dir ewig treu zu bleiben. 7. Lob, Preis und Dank, Herr Jesu Christ, sei dir von mir gesungen, daß du mir Bru der worden bist, und hast die Welt bezwungen! Hilf, daß ich deine Gütigkeit stets preis in dieser Gnadenzeit, und mög' her: nach dort oben in Ewigkeit dich loben! Mel. Warum sollt' ich mich denn grämen 2c. 79. Fröhlich laßt uns Gott lobfingen, laßt uns heut', voller Freud', unsern Dank ihm bringen! Hör', o Volk, zum Heil erforen, wie die Luft schallt und ruft: Christus ist geboren!" 2. Heute kommto welche Sendung und Geburt Jesu. 53 Freude! Gottes Held, der an den Ort, da hinfort euch kein die Welt reißt aus allem Leide. Kreuz wird rühren. Er wird Mensch, dir Mensch, zu| Gute. Gottes Kind, das verbind't sich mit unserm Blute. - 3. Sollt' ich nun nicht Gott vertrauen? Der uns gibt, was er liebt, läßt sich gnädig schauen! Gott gibt, unserm Leid zu wehren, seinen Sohn von dem Thron seiner Macht und Ehren. we no 4. Sollte von uns sein gekehret, der sein Reich und zugleich sich selbst uns bescheret? Sollt uns Gottes Sohn nicht lieben, welcher kam, daß er nahm, was uns will betrüben? 5. Er nimmt auf sich, was auf Erden, wir gethan, schickt sich an unser Lamm zu werden, unser Lamm, das für uns stirbet, und bei Gott für den Tod Heil und Fried' erwirbet. 6. Seht ihn in der Krippe liegen! Gnadenreich bringt er euch Himmlisches Vergnügen. Weg mit Allem, liebe Brüder, was euch quält! Was euch fehlt, bringt er Alles wieder. 7. Nun so kommt, und laßt uns gehen! Stellt euch ein, groß und klein, euer Heil zu sehen! Liebt den, der vor Liebe brennet! Schaut den Stern, der uns gern Licht und Labsal gönnet! 9. Wer sich fühlt beschwert im Herzen, wer empfind't seine Sünd' und Gewissensschmerzen, sei getrost! Hier wird gefunden, der in Eil' machet heil eure tiefen Wunden. 10. Süßes Heil, laß dich um fangen, denn an dir, meine Zier, will ich ewig hangen! Du bist meines Lebens Leben, nun kann ich mich durch dich wohl zufrieden geben. 11. Ich bin rein um deinetwillen; du gibst g'nug Ehr' und Schmuck, mich darein zu hüllen. schließen. mein Heil, bestes will in mein Herz dich O Theil, laß dich recht genießen! 12. Ich will dich mit Fleiß bewahren; ich will dir leben hier, treu in den Gefahren. Mit dir will ich mich erheben nach dem Leid zu der Freud' in das andre Leben. noud god for any HOTGl Mel. Warum ſollt' ich mich denn grämen sc. 80. Herr von Millionen Zungen wird dir heut', hoch erfreut, Ruhm und Dank gesungen. Blick auf uns erbarmend nieder, sieh, auch wir bringen dir unsers Dantes Lieder! 2. In die Chöre der Erlösten 8. Die ihr schwebt in großen welche sich inniglich deiner Liebe Leiden, sehet, hier ist die Thür trösten, stimmen unsre Jubelchöre zu den wahren Freuden! Faßt jauchzend ein: Gott allein in ihn wohl! Er wird euch führen der Höh' sei Ehre!" ome 153 1967) Ju Sendung und Geburt Jeſu. 54 duu 10sorbiton gibi, 3. Deiner freut sich unser| spricht er, so habt ihr mir's Glaube, und wir schaun voll gethan, und ich, ich will's verVertraun auf zu dir im Staube. gelten." en tor Drückt uns gleich die Schwachheit nieder, doch nahn wir froh zu dir, du erhebst uns wieder. 197150 ADENOID 4. Du bist Mensch für uns geboren; hier schon dein uns zu freun, sind wir, Herr, erkoren; durch dich sind wir Gottes Kinder, Erben dort an dem Ort deiner Ueberwinder. 5. Dort mit der Verklärten Menge bringen wir, Mittler, dir beßre Lobgesänge; doch soll, bis wir einst dich sehen, unser Dank lebenslang deine Huld erhöhen. 990). Mel. Allein Gott in der Höh Höh' zc. 310 1 adjusi ahu 1150 1 81. Laßt uns mit ehrfurchtsvollem Dank den Gott der Lieb' erhöhen, mit feierlichem Lobgefang des Heilands Fest begehen! Preis sei dem Vater, der ihn gab! Preis sei dem Sohn! Er kam herab, und ward das Heil der Menschen. pupioperare e 2. Ist der ein Christ, der die ses Heil nicht schätzt und lieb gewinnet? Nimm froh an seiner Liebe Theil, und werd' ihm gleich gefinnet! Wer nicht, wie er, ge finnet ist, der ehrt ihn nicht, ist nicht ein Christ. Der Herr er kennt die Seinen. 31346 2000 3. In Armen laßt uns ihn erfreun, bekleiden, speisen, tränten! Ja, laßt uns frohe Geber sein, und sein dabei gedenken! Nahmt ihr euch hier der Meinen an," 4. Wer ihn mit treuem Herzen ehrt, den wird sein Name trösten. Vertraut auf ihn, der Flehn er hört! Lobsingt ihm, ihr Erlösten! Es freut sich deine Christenheit, Herr, deiner Menschenfreundlichfeit. Dir, dir sei ewig Ehre! Mel. Ich finge dir mit Herz und Mund 2c. 82. Lobt Gott, ihr Christen, freuet euch! Von seiner Himmel Thron beruft er uns zu seinem Reich, und sendet seinen Sohn. 2.Der Sohn kommt nach des Vaters Rath, mit Heil uns zu erfreun, und auf des ew'gen Lebens Pfad der Welt ein Licht zu sein. 3. Bei seinem Eintritt in die Welt umgibt ihn keine Pracht, die glänzend in die Augen fällt, und groß vor Menschen macht. 4. Er wird dem ärmsten Knechte gleich, begehrt kein Erdenglück, verlangt allhier kein Königreich von einem Augenblick. 5. Er kommt, durch seiner Wahrheit Macht zu Gott uns hinzuziehn; vor seinem Lichte muß die Nacht des Aberglaubens fliehn. 6. Er lehret uns die Sünde scheun, er gibt auch Kraft dazu, und schafft uns, wenn wir sie be reun, Begnadigung und Ruh'. Den 7. Er bringt den Trost der bessern Welt vom Himmel uns herab; nun schreckt, wenn unsre Lehramt und Bandel Jesu auf Erden. Hütte fällt, den frommen Geist kein Grab. 8. Er öffnet uns dereinst die Thür zu seinem Himmelreich. Ihr Christen, wie beglückt sind wir! Lobt Gott, und freuet euch! Nach eigener Melodie. 83. Vom Himmel kommt der starke Held, der Retter der gefallnen Welt. Die Heerschaar jauchzt, des Himmels Pracht umstrahlt die Hirten in der Nacht. chig 2371 2. Und seht, ein Bote Gottes, schwebt zu ihnen, deren Herz erbebt, und spricht mit Huld im Angesicht: O fürchtet euch, ihr Lieben, nicht!" 11 3. Wißt, große Freude bring' ich euch! Der Sohn des Höchsten wird euch gleich; geboren ist in Davids Stadt er, der des Lebens Fülle hat." 11 4. Der dort in einer Krippe liegt, er ist's, der Sünd' und Tod besiegt, der alles Volk zur Seligkeit, zum Himmel Gottes Erde weiht." bruges 5. Er spricht's, entschwebt, und ihn umringt ein strahlend Chor, das Gott lobsingt; es jauchzt der Engel feiernd Heer: Gott in der Höhe, Gott sei Ehr!" It 55 no in Mel. Mein Herz, ermuntre dich zum Preise 2c. 6. Und Friede herrsch' und Seligkeit auf seiner Erde jederzeit! Gott freue seiner Menschen sich, und ſegne sie nun ewiglich!" 7. Anbetend stammeln ihren Dank die Hirten in dem Preisgesang, erheben freudig sich, und gehn nach Bethlehem, ihr Heil zu sehn. 8. Laßt uns auch dieses Heils uns freun, und Gott von Herzen dankbar sein, den Sohn verehren, lieben ihn, der uns zum Trost als Mensch erschien! 84. Auf Erden Wahrheit aus zubreiten, die Wahrheit, die vom Himmel stammt, und, uns zum 9. Erfüllen laßt uns sein Gebot, und treu ihm sein bis in den Tod! Dann schauet er, der ihn uns gab, mit Wohlgefallen stets herab.bitsis timidadi 1991 Endanso ist volle potissid red and is and 11, S ismist bind tol) tanist an dast innile to thin ling 891 Stonniat Tisd edar? Shu What un videre mial Fünfte Abtheilung. z ommiten 10. Er nimmt uns nach vollbrachtem Lauf in seinen Himmel freundlich auf. Indeß schall hier schon unser Dank in seiner Engel Preisgefang! THE 100 adhi mali 390s, asd af tammit as nail onsduelnr901 590 soni Tehramt und Wandel Jesu auf Erden. bi ew'gen Glück zu leiten, das Herz zu Gottes Lieb' entflammt, dazu erscheinst du, Jesu, hier, von Gott gesandt, zum Heil auch mir. 2. Dies war das tägliche Ge 56 Lehramt und Wandel Jesu auf Erden. schäfte, darin dein Geist Ver-| Menschheit Hülle seinen rauhen gnügen fand. Wie emsig haft Pfad, uns zum Heil, betrat.d du Zeit und Kräfte, beseelt von Liebe, angewandt, durch deiner Lehren hellen Schein der Men schenseelen Licht zu sein! 3. Ihr Licht, den Weg zu Gottes Gnade und ihrem Heil rein. Coun recht einzusehn; ihr Licht, auf 3. Welch ein göttlich Bild! diesem selgen Pfade mit sicherm Gegen Schwache mild, gegen Schritt einherzugehn; ihr Licht, Bosheit fest entschlossen, unter mit freudigem Vertraun hin in Mühen unverdrossen, unverzagt die Ewigkeit zu schaun! in Noth, standhaft bis zum Tod. 4. Und um der Welt dies Licht zu werden, wie willig übernahmst du nicht auch selbst die größesten Beschwerden! Und drückte dich gleich ihr Gewicht, so trugst du Soch voll Güt' und Huld sie gern mit himmlischer Geduld. 5. Fürwahr, noch immer ist das Leben, das du auf Erden haft geführt, ein Segen, den uns Gott gegeben, dafür ihm ew'ger Dant gebührt; ein Segen, dessen auch mein Geist sich freut, und dich, Erlöser, preist. 2. Jhm, ihm folget gern, weicht nicht von dem Herrn! Schuldlos blieb sein ganzes Leben, liebreich war sein Herz und Streben, ohne Heuchelschein, kindlich, fromm und irport S 6. Ja, Preis sei dir, du bester Lehrer, auch mir zum Heil von Gott gesandt! O würde Jeder dein Verehrer, der deinen Werth noch nicht erkannt! Gib, daß ich deiner Wahrheit tren, und ewig durch sie 4. Tröstung gab er gern Sündern nah und fern. Angefocht'ne zu erfreuen, Saat der Weisheit auszustreuen, Tugendfrucht zu ziehn, war stets sein Bemühn. 5. Und er litt und starb, daß er Ruh' erwarb, daß wir ohne Angst und Grauen in die düstre Grabnacht schauen. Pilgern nah und fern strahlt der Heimath Stern. 6. Herr und Heiland, du wir test Seelenruh'. Liebend kamst du uns entgegen mit der HimVorbilds Macht, daß der Muth melswahrheit Segen, mit des erwacht. 7. Nimm nun Herz und Sinn Prüfungszeiten deinen Geist uns dir zu eigen hin! Laß in allen sicher leiten! Bild' uns, Herr, nach dir! Freudig folgen wir. Mel. Wer ist wohl wie du 2c. Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen Güte 2c. 85. Christen, preist den Herrn, 86. Durchdenk' ich meines Heisein gedenket gern! In ihm war[ lands Leben, was fühlt für ihn der Gottheit Fülle, als er in der mein liebend Herz! Welch' Bei Lehramt und Wandel Jesu auf Erden. spiel hat er mir gegeben! Wie weichen auf dieser rauhen LebensHeldenmüthig ist sein Schmerz, bahn, und selbst dein hohes Bild wie menschenfreundlich seine Freu-| erreichen, so weit es meine Schwachden! Wie sanft ist er, wie groß heit kann! gesinnt, selbst gegen die, die seiner Leiden und seines Todes Stifter sind! dilont prisibilid 2. Zwar klagt er auch bei jeinen Schmerzen; doch welche göttliche Geduld! Mit seinem ganzen edeln Herzen traut er auf seines Vaters Huld.„ Laß diesen Kelch vorübergehen!" ruft er in seiner Seelenpein. Doch, Herr, dein Wille soll geschehen, der meine nicht, denn ich bin dein!" 3. Die Freuden, die sein Herz empfindet, sie gründen blos auf Wohlthun sich. Wo er Verlaßne traurig findet, zeigt er als Rath und Helfer sich. Die Blinden macht er wieder sehen; den Hung rigen bricht er das Brod; den Lahmen gibt er Kraft zu gehen, und hilft den Kranken in der Noth. 57 Mel. Schmücke dich, o liebe Seele 2c. 87. Heiland, deine Menschenliebe war die Quelle deiner Triebe, die dein Herz zu uns gezogen, zu so großer Treu' bewogen, dich mit Schmach und Schmerz bedecket, dich vom Kreuz in's Grab gestrecket. O der ungemeinen Triebe deiner treuen Menschenliebe! 4. Und willig ist er zum Vergeben. Wie fleht er selbst auch noch für die, die ihm den Kreuzes tod gegeben: Erbarme, Herr, dich über sie!" Dies waren seine 2. Ueber seine Feinde weinen, stets mit Trost und Hülf' erscheinen, sich der Blinden, Lahmen, Armen mehr als väterlich erbar men, der Betrübten Klagen hören, sich in Andrer Dienst verzehren, Treue bis zum Tod beweisen: das mag wahre Liebe heißen. 3. O du Zuflucht der Elenden, wer hat nicht von deinen Händen Segen, Hülf' und Heil genommen, der gebeugt zu dir gekommen? O wie ist dein Herz gebrochen, wenn dich Kranke angesprochen! O wie pflegtest du zu eilen, das Gebetne mitzutheilen! letzten Bitten; so rührend starb 4. Die Betrübten zu erquicken, der Tugendheld, er, der zu unserm Heil gelitten, zu sein ein Beispiel für die Welt. Kindlein an dein Herz zu drücken, die Unwissenden zu lehren, die Verführten zu bekehren, die Verstockten aufzuschrecken und zur Buße zu erwecken: diesem heiligen Geschäfte weihtest du die Segenskräfte. 5. Ja, dir, mein Heiland, nachzuahmen, verleih mir Stärke, Muth und Treu', daß nicht zum Schein blos nach dem Namen, daß ich ein Christ durch Thaten 5. O wie hoch stieg dein Ersei! Laß mich nie von der Tugend barmen, da für die verirrten Ar Lehramt und Wandel Jesu auf Erden. men dein unschätzbar theures Le-] 2. Dein Herz war voller Heiben du zum Kreuze hingegeben, ligkeit, so rein wie deine Lehre; schmachtend an des Todes Pfor-| dein Thun dem Guten stets geweiht; dein Endzweck Gottes Ehre, für uns allhier Zufriedenheit, und dort einst ew'ge Seligkeit. ten, aller Schmerzen Ziel gewor den, und, uns Segen zu erwerben, haft im Elend wollen sterben! 16. Deine Lieb' hat dich getrieben, Sanftmuth und Geduld zu üben, nicht mit Bösem zu vergelten, die dich schalten, nicht zu schelten, Allen freundlich zu begegnen, für die Lästerung zu segnen, und in deinen Todesnöthen für die Mörder selbst zu beten. 3. Darum entäußertest du dich, und stiegst vom Himmel nieder; wardst Mensch und sterblich, wie auch ich und meiner Schwachheit Brüder, der Bosheit Haß, der Frevler Spott, in deinem Wandel rein wie Gott. 58 7. Demuth war bei Spott und Hohne deiner Liebe Schmuck und Krone; in ihr wurdest du zum Knechte einem sündlichen Geschlechte. Ohne Falsch war dein Gemüthe; und voll reiner Seelengüte, hast du immer recht gehandelt, fromm und weiſe ſtets gewandelt. 8. Laß mich Trost in meinen Sünden, Herr, in deiner Liebe fine den! Du hast das Gesetz erfüllet, meines Herzens Angst gestillet, willst auch in des Lebens Stürmen mit der Liebe Schild mich schirmen. Heil'ge meines Herzens Triebe! Stärke mich durch deine Liebe! bon mut ( bir sittQTX Mel. Mir nach! spricht Chriſtus 2. 1966 19897 311 1011 110 88. Welch hohes Beiſpiel gabst du mir, mein Heiland, durch dein Leben! Sollt' ich nicht gern und mit Begier dir nachzuahmen streben; nicht gehn den Weg, den du betratst nicht thun, was du, o Heiland, thatst? rudens du, um selig uns zu machen. 4. In Knechtsgestalt erschienest Ruh', und stärktest gern die Den Kranken gabst du Trost und mit Geduld, und trugst sie ohne Schwachen. Du trugst die Leiden eigne Schuld. liebst du uns doch als Freunde, 5. Ein Opfer unsrer Missethat, Rath, erfüllst für uns des Vaters und bittest selbst für Feinde. Du bliebst gehorsam bis zum Tod. warst getreu in jeder Noth, du 6. Dies große Beispiel hast du mir zur Richtschnur hinterlassen, wie du zu leben, ähnlich dir in meinem Thun und Lasſen. ,, Komm," sprichst du, nimm dein Kreuz auf dich, komm, folge mir, und thu' wie ich!" 7. Ich komme, Herr; gib Kraft und Licht, daß ich mein Heil erkenne, dein wahrer Jünger sei, und nicht mich fälschlich nur so nenne, damit ich, deinem Beiſpiel treu, auch andern selbst ein Beispiel ſei. i thirro ma Leiden und Tod Jesu, orde? Mel. Mein Herz, ermuntre dich zc. 89. Wie göttlich sind doch Jesu Lehren, wie überzeugend ſeine Macht, wenn wir von seinen Thaten hören, die er auf Erden hat vollbracht! Gern stimmt ihm unser Glaube bei, daß er der Welt Erlöser sei. 2. Er schenkte das Gesicht den Blinden; den Tauben gab er das Gehör; den Stummen Kraft, um zu verkünden mit lauter Stimme Gottes Ehr. Sein Machtwort hieß die Lahmen gehn, und selbst die Todten auferstehn. 59 gebrach. Dem Wind gebot er und dem Meere, da ließ ihr Sturm gehorsam nach. So ſah man ja in allem Thun auf ihm der Gottheit Fülle ruhn. Ong dow 3. Sein Segen speiste ganze Heere, wo es an Brod und Trost frant 3 stbooths anda sit fpirit dhe dhidste Glud sugih 4. Wir danken, Höchster, deiner Stärke, die Jesum vor der Welt verklärt, der durch so große Wunderwerke als dein Gesandter sich bewährt. Wir beten solchen Heiland an, wir sind ihm freudig unterthan. 5. Erfüll', o Höchster, unsre Herzen mit seiner Lehren Göttlichkeit, damit wir nicht das Heil verscherzen, das uns dein Sohn allein verleiht, und hilf uns, Herr, daß unſre Treu' bis in den Tod beständig ſei! 900 mildni mattis stb mier Hoe om otions Innst 90 191 19mm no flog. stal 97 dan mment dednod du els thod Sechste Abtheilung. 1 sdm in die Leiden und Tod Jesu. id drošť 15d9 mi 10 and aud Go 2 nous aid mohadon ndogope 2nd flod 3g Jolliflop Apn mener 29mism und und istatis& Leiden und Tod Jesu überhaupt. bun fler Jolinkistand unch bring in 10 Nach eigener Melodie. 90. Ach, sieh ihn dulden, bluten, sterben! meine Seele, sag' ihm frommen Dant! Sieh Gottes eignen Sohn und Erben, wie mächtig ihn die Menschenliebe drang! Wo ist ein Freund, der je, was er, gethan, der so, wie er, für Sünder sterben kann? 2. Wie dunkel waren jene Stunden, o Herr, und welche Lasten drückten dich! Wie quoll das Blut aus deinen Wunden! Doch floß dein heilig Blut zum Trost für mich, und ruft noch heute mir ermunternd zu, daß du mich liebst, du treuer Heiland, dus dod ie 88 3. So sollt' es sein, du mußtest leiden; dein Tod macht mir des Vaters Liebe kund. Er wird für mich ein Quell der Freuden, ein Siegel für den ew'gen Friedensbund. So wahr dich Gott 60 Leiden und Tod Jesu. für mich zum Opfer gibt, so fest des Todes Nacht erscheint; der steht es, daß er mich herzlich Gott, der dir das Leben wieder liebt. gab, wälzt auch dereinst den Stein von meinem Grab. 4. Dein bin ich nun und Gottes Erbe, ich seh' getrost ins Vatersherz hinein. Wenn ich nun leide, wenn ich sterbe, kann ich unmöglich je verloren sein. Wenn Sonn und Mond und Erde untergehn, so bleibt mir Gottes Gnade ewig stehn. 9. Nimm hin den Dank für deine Plagen, den dir, o Herr, Sie treuste Liebe bringt! Viel schöner will ich's dort dir sagen, wo dich mein Geist im Engelchor besingt. Dann stimmen alle Selgen fröhlich ein; der ganze 5. Ja, mir zum Trost, und dir Himmel soll dann Zeuge sein. zur Ehre gereicht dein ganzer Bapt Kampf, dein Kreuzestod; bestä- 1 Nach eigener Melobie. tigt ist nun deine Lehre, ich baue fest darauf in jeder Noth. schuldig littest du; doch Preis und Ruhm ist auch im Kampf der Unschuld Eigenthum. Un 91. Der am Kreuz ist meine Liebe, meine Lieb' ist Jesus Christ. Weicht, ihr schnöden Fleischestriebe, deren Frucht Verderben ist! Eure Lust ist nicht von Gott; eure Lust bringt gar den Tod. Der am Kreuz ist meine Liebe, dem ich treu zu sein mich übe. 6. Herr, dein Beispiel kann mich lehren, die Unschuld sei das schönste Ehrenkleid. Gern will ich deine Stimme hören, und willig thun, was mir dein Wort gebeut. Die Dankbarkeit dringt innigst mich dazu; wer hat es mehr um mich verdient, als du? imated of dich 2. Der am Kreuz ist meine Liebe. Frevler, was befremden dich meines Herzens fromme Triebe? Jesus gab sich selbst für mich. noted of mich. So ward er mein Friedensschild, aber auch mein Lebensbild. Der am Kreuz ist meine Liebe, dem ich treu zu sein mich übe. 7. Nie will ich mich am Feinde rächen, auch dies lern' ich, mein Heiland, hier von dir; nie Got tes Schickung widersprechen, wär' auch sein Pfad jetzt noch so dunkel mir. Auf Dornen gingst du selbst zum Ziele hin; ich folge dir, weil ich dein Jünger bin. 3. Der am Kreuz ist meine Liebe. Nun, o Welt, der Sieg ist mein. Weh' mir, wenn ich den betrübe, der für mich litt Angst 8. Was fürcht' ich noch des und Bein! Kreuzigt' ich nicht Todes Schrecken? Du schliefst Gottes Sohn? Trät' ich nicht auch einst im Grab, o Seelen- sein Blut mit Hohn? Der am freund. Mag meinen Staub die Kreuz ist meine Liebe, dem ich Erde decken, wenn mir dereinst treu zu sein mich übe. bid Leiden und Tod Jesu. 4. Der am Kreuz ist meine| mich zu meinen schwersten PflichLiebe. Sündenangst, nun schweige du! Gott zeigt seine Liebestriebe, und schenkt meinem Herzen Ruh'! denn es floß ja mir zu Gut seines Sohnes theures Blut. Der am Kreuz ist meine Liebe, dem ich treu zu sein mich übe. ten. Ich schaue, Herr, auf meiner Bahn stets glaubensvoll dein Vorbild an, um mich darnach zu richten. Nun sei der Pfad auch noch so steil, ich geh' ihn froh, er führt zum Heil. 5. Der am Kreuz ist meine Liebe. Keine Trübsal schwer und groß, Hunger, Blöße, Mörder hiebe, nichts macht mich von Jesu los; nicht Gewalt, nicht Gold, nicht Ruhm, Engel nicht, kein Fürstenthum. Der am Kreuz ist meine Liebe, dem ich treu zu sein mich übe. 6. Der am Kreuz ist meine Liebe. Komm, o' Tod, du bist mein Freund! Wenn ich wie ein Staub zerstiebe, werd' ich doch mit ihm vereint. Da, da werd' ich Jesum sehn, froh und selig ihn erhöhn. Der am Kreuz ist meine Liebe, dem ich treu zu sein mich übe. Mel. Mein Glaub' ist meines Lebens Ruh' 2c. 92. Der du der Marter schwere Last zu meinem Heil getragen hast, für mich den Tod gelitten, wie soll ich, Herr, dir dankbar sein, daß du durch Leiden, Tod und Bein das Heil mir hast erstritten? Herr, dessen Eigenthum ich bin, nimm ganz zu deinem Dienst mich hin. in 61 3. Nichts ist, was mich gefesselt hält; du hast ja alles Glück der Welt für mich hintangesetet. Selbst was mein Herz liebt, möcht' es doch dir opfern, weil es nichts so hoch, als deine Liebe schätzet. O wie so viel hab' ich in ihr! Du dankst mir nichts, ich Alles dir. 2. Trost hab' ich ja allein durch dich, so stärket auch dein Leiden 4. Darf ich dem Nächsten mich entziehn, gemächlich jede Bürde fliehn, und du trugst unsre Bürden? Du trugst das Kreuz, du wichest nicht, daß wir vor Gottes Angesicht mit Trost erfreuet würIn schwerer Müh', von den. Trägheit fern, dien' nun auch ich dem Nächsten gern. 5. Sollt' ich nicht auch in Angst und Leid so beten, Herr der Herrlichkeit, wie du im düstern Garten? Hier in der Welt hab' ich oft Angst. Da du mit Aengsten zitternd rangst, was darf nun ich erwarten? Herr, laß auf deinen Kampf mich sehn, so werd' ich nie in Angst vergehn. 6. Sollt' ich nach Weltruhm lüstern sein und du, du läsfeſt dich verspein, da ich nach Ruhme geize? Darf ich noch stolz erheben mich, und, Gottmensch, du erniedrigst dich bis zu dem Tod am Leiden und Tod Jesu. Kreuze, wo du, der du den Tod an. Wohl dem, der sich zu dir bezwingst, verachtet unter Mör- bekehrt, und gläubig seinen Mittdern hingst? dondsler ehrt! modo muistand das 7. Wer hier nach Weltlust nur 4. Den, Herr, befreist du von begehrt, der ist, o Jesu, dein den Plagen, die dem Gewissen nicht werth; sein Geist ist noch furchtbar sind; der kann getrost verblendet. Soll's Leiden sein, und freudig sagen: Gott ist für ich bin bereit; du, Stifter meiner mich, ich bin sein Kind; hier ist Seligkeit, hast auch durch sie voll- der, welcher für mich litt, und endet. Dir, der mir diese Bahn mich noch jetzt bei Gott ver einst brach, trag' ich mein Kreuz tritt! nun willig nach. 62 8. Jesu, gib mir deinen Sinn, daß nuu, wie du, auch ich forthin das, was die Welt sucht, meide! Herr, bilde mich nach dir, daß ich dir ähnlich werd', und williglich mit dir hienieden leide! So herrsch' ich dort dereinst mit dir; hier aber lebest du in mir. Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten zc 93. Gott, deine Gnad' ist unser Leben, sie schafft uns Heil und Seelenruh'. Dein ist's, die Sünden zu vergeben, und willig ist dein Herz dazu. Dem tief gefallenen Geschlecht schenkst du zum Himmel neues Recht. am 5. D Herr, wie selig ist die Seele, die sich in deiner Gnad' erfreut! Ob auch ein äußres Glück ihr fehle, fehlt ihr doch nicht Zufriedenheit. Dein Friede, Gott, ist weit mehr werth, als Alles, was die Welt beschert. 3. Dank, ewig Dank für deine Treue, die Niemand g'nug erheben kann! Nun nimmst du jede wahre Reue mit Baterhuld noch gnädig 6. Laß mich dies stets zu Herzen fassen, und mich mit starker Zuversicht auf deine Vatertreu' verlassen;; wenn Alles wankt, und Demuth such' ich dich, und wankt sie doch nicht. Mit Neu' bin getrost; Gott ist für mich. 7. Lobsingend will ich dich erheben, mich ewig deiner Gnade freun, und deinem Dienst mein ganzes Leben in kindlichem Ge2. Uns, uns Verlorne zu er- horsam weihn. Daß, Herr, bei 2. Uns, uns Verlorne retten, gabst du für uns selbst dir Vergebung sei, das mach' in deinen Sohn. Er litt, damit deiner Furcht mich treu!. wir Frieden hätten, für uns dendrito ug 10 mon Tod, der Sünde Lohn. O Gott, Mel. Herzliebster Jesu, was hast du wie hast du uns geliebt, welch ein Erbarmen ausgeübt! verbrochen 20. n 94. Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken, mich in das Meer der Liebe zu versenken, die dich bewog, von aller Schuld des Bösen uns zu erlösen. a Leiden und Cod Jesu 2. Vereint mit Gott, ein| mein Heiland, lehren, dein göttMensch gleich uns auf Erden, lich Kreuz im Glauben zu verund bis zum Tod am Kreuz ge- ehren, daß ich getreu in dem Behorsam werden; an unsrer Statt ruf der Liebe mich christlich übe. gemartert und zerschlagen, die Sünde tragen: 3. Welch wundervoll hochheiliges Geschäfte! Sinn' ich ihm nach, so zagen meine Kräfte. Mein Herz erbebt, ich seh' und ich empfinde den Fluch der Sünde.. 4. Gott ist gerecht, ein Rächer alles Bösen. Gott ist die Lieb', und läßt die Welt erlösen. Dies kann mein Geist mit Schrecken und Entzücken am Kreuz erblicken. BUT 5. Es schlägt den Stolz und mein Verdienst darnieder; es stürzt mich tief und es erhebt mich wieder, lehrt mich mein Glück, macht mich aus Gottes Feinde zu Gottes Freunde. in 6. Herr, mein Heil, an dessen Blut ich glaube, ich liege hier vor dir gebückt im Staube, verliere mich mit dankendem Gemüthe in deine Güte. d 63 7. Sie übersteigt die menschlichen Gedanken; allein sollt' ich darum im Glauben wanten? Ich bin ein Mensch; darf ich mich unterwinden, Gott zu ergründen? 10. Das Gute thun, das Böse fliehn und meiden, Herr, dieſe Pflicht lehrt mich dein heilig Leiden. Kann ich zugleich das Böse mir erlauben und an dich glauben? 11. Unendlich Glück! Du littest uns zu Gute. Ich bin versöhnt mit deinem therren Blute. Du hast mein Heil, da du für mich gestorben, am Kreuz erworben. 12. So bin ich denn schon selig. hier im Glauben; so wird mir nichts, nichts meine Krone rauben; ſo werd' ich dort, von Herrlichkeit umgeben, einst ewig leben. Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten z. 95. Ich habe nun den Grund gefunden, der meiner Hoffnung Anker hält; wo anders als in Jesu Wunden? Da lag er vor der Zeit der Welt, der Grund, der unbeweglich steht, wenn Erd' und Himmel untergeht. 2. Es ist das ewige Erbarmen, das alles Denken übersteigt, da sich mit offnen Liebesarmen Gott gnädig zu dem Sünder neigt; 8. Das Größt' in Gott ist er, der als Vater zu uns spricht: Gnad' und Lieb' erweisen; uns Ich will den Tod des Sün kommt es zu, sie demuthsvoll zu ders nicht." peun nomindre als preisen, zu sehn, wie hoch, wenn 3. Wir sollen nicht verlcren Gott uns Gnad' erzeiget, die werden, Gott will, uns soll geGnade steiget. rbu, poorad bholfen sein; deswegen kam der 9. Laß deinen Geist mich stets, Sohn auf Erden, und nahm her 64 Leiden und Tod Jesu. nach den Himmel ein; deswegen| men ist! Er wird mein Herz klopft er für und für so stark an unfres Herzens Thür'. gewißlich stillen, weil seiner nicht mein Herz vergißt. So steh' ich fest in Freud' und Leid auf gött licher Barmherzigkeit. 4. O Liebe, die die Angst der Sünden durch Jesu Tod getilget hat! Das heißt, die Wunden recht verbinden; da findet kein Verdammen Statt; denn Christi Blut hat uns befreit, und rufet laut: Barmherzigkeit!" 11 10. Bei diesem Grunde will ich bleiben, so lange mich die Erde trägt; das will ich denken, thun und treiben, so lange sich dein Glied bewegt: Einst fing' Abgrund der Barmherzigkeit!" 5. An diesen Trost will ich ich dort noch hoch erfreut: gedenken, und glaubig meinem Herrn vertraun, und, wenn mich meine Sünden kränken, nach Gottes Vaterherzen schaun; da findet sich zu aller Zeit unendliche Barmherzigkeit. 6. Wird alles Andre mir entrissen, was Seel' und Leib erquicken kann; muß jeden andern Trost ich missen, und nimmt kein Mensch sich meiner an; ist die Errettung noch so weit: mir bleibet die Barmherzigkeit. Cat 2, 2011 16 7. Mag auch die schwerste Last mich drücken, und häuft sich Kummer und Verdruß, daß ich mich wohl in vielen Stücken mit eitlen Dingen mühen muß, wobei sich oft mein Geist zerstreut, so hoff' ich auf Barmherzigkeit. Mel. Der am Kreuz ist meine Liebe zc. 96, Jesu, deine tiefen Wunden, deine Qual, dein bittrer Tod geben mir zu allen Stunden füßen Trost in jeder Noth. Fällt mir etwas Arges ein, denk' ich bald an deine Pein; die erlaubt nicht meinem Herzen, mit der Sündenlust zu scherzen. 8. Muß ich an meinen guten Werken, die ich zu thun beslissen bin, viel Unvollkommenheit bemerken, so fällt wohl alles Rühmen hin; doch ist mir dieser Trost bereit: ich hoffe auf Barmherzigkeit. 201 2. Will sich an der Wollust weiden mein verderbtes Fleisch und Blut, so gedenk' ich an dein Leiden; bald erlischt die wilde Glut. Lockt des bösen Geistes Lust, nun so bin ich mir bewußt deiner Gnad' und Gnadenzeichen; bald muß der Versucher weichen. 3. Will die Welt mein Herz verleiten auf die breite Sündenbahn und zu ihren eiteln Freuden, alsdann schau' ich ernstlich an deiner Marter schwere Last, die du ausgestanden hast; so werd' 9. Es gehe mir nach dessen ich in Andacht bleiben, mächtig Willen, bei dem so viel Erbar- die Gefahr vertreiben. Leiden und Tod Jesu. Geißeln, Schmach und Todespein willig ausgestanden. 4. Ja, für Alles, was mich frein, hast du Angst in Banden, fränket, geben deine Wunden Kraft. Wenn mein Herz an dich gedenket, wird von dir mir Trost verschafft. Deines Trostes Süßigkeit wendet mir das bittre Leid. Du hast mir das Heil er worben, da du bist für mich ge storben. Nur des Vaters Güte, deine 3. War es unsre Würdigkeit? Menschenfreundlichkeit und dein treu Gemüthe, dies lud auf dich unfre Schuld und der Strafe Bürden, damit wir durch deine Huld frei und selig würden. 5. Auf dich setz' ich mein Ver trauen, du bist meine Zuversicht. Dein Tod nimmt des Todes Grauen, mich erschreckt nicht das Gericht. Daß ich an dir habe Theil, bringt mir Trost und Schutz und Heil. Deine Gnade wird mir geben Auferstehung, Licht und Leben. Mel. Schwing dich auf zu deinem Gott zc. 97. Jeju, meiner Seele Licht, Ursprung meiner Freuden, alle meine Zuversicht gründ' ich auf dein Leiden. Dir gefalle mein Gesang! Dich nur will ich loben; hat dich gleich mein schwacher Dank nie genug erhoben. 65 4. Weiser, wunderbarer Rath, den man nie ergründet! Liebevolle große That, die man nirgends findet! Daß wir Sünder rein, frei vom Fluch und Erben seines Himmels möchten sein, wollte Jesus sterben. ESPN 5. Herr, dein Friede sei mit 6. Hab' ich dich in meinem mir, und auf mein Gewissen, Herzen, Jesu, meine Seligkeit, wenn es zaget, laß von dir so besieg' ich meine Schmerzen Trost und Freude fließen! Trost auch im letzten Kampf und Streit. ergießt in jedes Herz sich aus Herr, ich halte mich an dich deinem Herzen, und den bängwelcher Feind verletzt dann mich? Mit dem Trost von deinen Wunsten, den wird die Kraft zum Sieg gefunden. herbsten Schmerz heilen deine Schmerzen. 6. Laß, sobald mein Geist erschricht über seine Sünden, wenn auf dich mein Glaube blickt, mich Vergebung finden. Sieh, ich fall' in ernster Reu', mit wahrhafter Buße, mit dem Vorsatz bessrer Treu, Jesu, dir zu Fuße. 7. Ich bin, Heiland, durch dich frei, bin des Himmels Erbe; hilf mir, daß mit wahrer Treu ich dir leb' und sterbe! Weiche, 2. Ich erwäg' es oft und viel, Furcht und Traurigkeit! Aus was dich angetrieben, Sünder des Todes Banden ist, gekrönt ohne Maß und Ziel bis zum Tod mit Herrlichkeit, Jesus auferzu lieben. Uns Verlorne zu be-/ standen. Evang. Gesangbnch. 11. 5 Leiden und Tob Jesu. 66 Todibodo mi dhi mml down Nach eigener Melodie. 98. Jesu, meines Lebens Leben, Retter mir von Sünd' und Tod, der du dich für mich gegeben in die tiefste Seelennoth und in's äußerste Verderben, der du wolltest für mich sterben; taufend tausendmal sei dir, liebster Jesu, Dank dafür! 2. Du, ach, du hast ausgestanden Schmach und Schläge, Spott und Hohn, und du gingst in schweren Banden, du gerechter Gottessohn, um mich Armen zu erretten von den argen Sündenfetten. Tauſend- tausendmal sei dir, liebster Jesu, Dank dafür! 3. Du hast lassen Wunden schlagen, ihren Schmerz ertrugest du, um zu heilen meine Plagen, um zu setzen mich in Ruh'. Ach, du hast zu meinem Segen lassen dich mit Fluch belegen. Tausend tausendmal sei dir, liebster Jesu, Dank dafür! tausendmal sei dir, liebster Jesu, Dank dafür! bid Dige 6. Deine Demuth hat gebüßet meinen Stolz und Uebermuth, dein Tod meinen Tod versüßet; es kommt Alles mir zu Gut; Willig trugst du Schmach und Leiden, um mir Segen zu be reiten. Tausend tausendmal sei dir, liebster Jesu, Dank dafür! 4. Von den Feinden hart verhöhnet, und mit großem Schimpf belegt, wardst mit Dornen du gekrönet; doch von Liebe stets bewegt, wolltest du mir Freude bringen, mir die Ehrenkron' er ringen. Tausend- tausendmal sei dir, liebster Jesu, Dank dafür! 7. Nun, ich danke dir von Herzen, Herr, für alle deine Noth. Für die Wunden, für die Schmerzen, für den herben, bittern Tod, für dein Zittern, für dein Zagen, für die tausendfachen Plagen, für dein Leid und deine Pein, will ich ewig dankbar sein. Mel. Wie oft hab' ich den Bund gebrochen zc. 99. Laß mir die Feier deiner Leiden, o mein Erlöser, heilig sein! Sie lehre mich die Sünde meiden und dir mein ganzes Leben weihn; dir, dessen Blut fim dhe für mich geflossen, deß Herz für mich noch sterbend schlug, der ruhig, heiter und entschlossen, auch meiner Sünden Strafe trug. 2. Ich will in meiner Andacht Stunden gerührt nach deinem Kreuze sehn, und dich, o Herr, für deine Wunden durch meinen 5. Du hast bange Marter- heißen Dank erhöhn; will tiefstunden ausgestanden mit Geduld, bewegt die Huld ermessen, womit selbst den herben Tod empfunden, dein Herz die Welt umfaßt, und um zu büßen meine Schuld. Daß nie es undankbar vergessen, was ich losgesprochen würde, trugst du du für mich erduldet hast. deines Leidens Bürde. Tausend3. Mir sollen diese Feierzeiten der größten Liebe heilig sein. Ich will dich an dein Kreuz begleiten, und jeden Reiz der Sünde scheun. Dein Leiden sei mein höchster Segen, dein Tod mein seligster Gewinn! Mein Herz schlägt dir voll Dank entgegen, weil ich durch dich gerettet bin. Leiden und Tod Jesu. 4. Bleibt mir in diesen Tagen theuer, Gethsemane und Golgatha, ihr Stätten, wo die Welt die Feier der allergrößten Liebe sah! Nach euch will ich voll Andacht schauen, wo mein Erlöser litt und starb; auf ihn allein will ich vertrauen, der mir die Geligteit ermarb. - - 4. Froh kann ich im Todesthal auf zum Himmel sehen, und zu jener Welt einmal ohne Schrecken gehen; denn du hast aus aller Noth Rettung mir errungen, und durch deinen Kreuzestod meinen Tod bezwungen. Mel. Schwing dich auf zu deinem Gott zc. 100. Mein Erlöser, Gottes Sohn, der du für mich littest, und, erhöht auf Gottes Thron, jetzt noch für mich bittest, welche Tod Wohlthat ist für mich dein so bitt- Mie res Leiden! wie preis' ich würreich dig dich, Stifter meiner Freuden! 67 5. Herr, was bin ich, daß du mein so dich angenommen? Laß die Frucht von deiner Bein nun auch auf mich kommen. Gib mir Weisheit, gib mir Kraft- denn du hast's in Händen- was du mir zum Heil verschafft, glaubig anzuwenden. 6. Laß das Wort von deinem Kreuz mich mit Muth beleben, standhaft jeder Sünde Reiz hier zu widerstreben. Treib' mich mächtig dadurch an, mich vor Gott zu scheuen, was ich unrecht je gethan, innig zu bereuen. auch mir! Laß mich fröhlich 2. Dir, dem Herrn der Herr- scheiden! Herr, so dank ich ewig lichkeit, war es ja gegeben, ohne dir für dein bittres Leiden. Schmerzen, ohne Leid ewig froh zu leben. Aber o der großen Huld! daß ich selig würde, übernahmst du in Geduld schwerer Leiden Bürde. 7. Stärke mich durch deinen auf die letzten Stunden. du deines Todes Noth siegüberwunden, o- so hilf dazu 110 1101001 Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. 351 92975/ 101. Mein Jesus geht zu seinem Leiden, mein Jesus gehet 3. Nun kann meine Missethat in den Tod. Hinweg mit euch, noch Vergebung finden, denn du ihr eiteln Freuden! Mein Herz starbst, nach Gottes Rath, für betrachtet Christi Noth und die der Menschen Sünden. Unsre für mich erlittne Pein, drum Lasten trugest du, littest, uns zu ſoll mein Herz voll Andacht retten, daß wir im Gewissen sein. Ruh', mit Gott Frieden hätten. 2 2. Mag gleich die Welt in 68 Leiden und Tod Jesu. ihren Freuden verblendet zum dieser Zeit nicht werth der künft'= Verderben gehn, ich labe mich an Jesu Leiden, und bleib bei seinem Kreuze stehn. Es wohnet nicht in meiner Brust die Welt mit ihrer Sündenlust. gen Herrlichkeit.d do odb ne Tim 191, udod dnu 1100 Mel. O Lamm Gottes, unschuldig zc. 102. O Lamm Gottes, im Staube mit Blut und Thränen bedecket, dein tröste sich mein Glaube, wenn Tod und Sünde mich schrecket! Dein Ringen, Seufzen, Klagen, dein Todeskampf, dein Zagen, sei meine Ruhe, Herr Jesu! 3. Hinweg mit euch, ihr eiteln Sünden! Mein Herz erwägt die Leidenszeit und sieht, was Jesus muß empfinden zu meiner Ruh' und Seligkeit, der sterbend Frieden mir gebracht und mich vom 2. Lamm Gottes, unschuldig Elend frei gemacht. 4. In Marter, Spott und bittres Sterben geht er, mein Retter, willig ein, damit ich einst den Himmel erben und ewig möge selig sein. Wohl dem, der nie das Heil vergißt, das ihm einst ward durch Jesum Chrift! 3. Lamm Gottes, unschuldig für uns am Kreuze geschlachTenetet, dein Tod mach' mich geduldig, wenn stolz die Welt mich verachtet! Er schreck' mich ab von Sünden; er müss' mich dir ver binden zu ew'ger Liebe, Herr Jesu! dmurd modna tips!! Nach eigener Welodie. 103. O Lamm Gottes, un schuldig am Stamm des Kreuzes geschlachtet, stets gefunden geduldig, wiewohl du wurdest verachtet, die Sünd' hast du getragen; sonst müßten wir verzagen. Gib deinen Frieden, o Jesu! allia 5. Halt Jesum fest! Er ist dein Leben, er hat nicht Qual noch Tod gescheut; er hat am Kreuz fich hingegeben, mein Herz, für deine Seligkeit. Sei ihn zu lieben stets bedacht, und fleuch der Sünde trübe Nacht! ad 6. Ach, Jesu, wie soll ich dir danken für alle deine Angst und Pein? Noch' irr' ich in des Lebens Schranken, und will doch gerne bei dir sein. Drum leite du mir Herz und Sinn, daß ich dir stets ergeben bin. trugst du die herbe Verhöhnung, und immer so geduldig, zu meiner Sünden Versöhnung. Dein Bild soll mich beleben, zu dulden, zu vergeben, wie du zu lieben, Herr Jesu! 17. Mein Heiland, dein ge treues Lieben vergeß ich nie und will dabei mich auch in Trübsal glaubig üben, daß deinem Bild ich ähnlich sei; ist doch das Leben Mel. O Vater, send uns deinen Geist 2c. 104. Wir danken dir, Herr Jesu Christ, daß du für uns gestorben bist und unsrer Sünden schwere Last am Kreuz auf dich genommen hast. Leiden und Tod Jesu. 69 reid im Tod! 2. Sohn Gottes und des Men| stand, daß wir, wie du, in jeder Pein schen Sohn, verherrlicht nun nach geduldig und voll Hoffnung sei'n! Spott und Hohn, sei unsre Zu- 4. Auf dich steht unsre Zuflucht in der Noth und unser versicht; verlaß, verlaß uns Arme Leben einst im Tod! SO nicht! Hilf uns der Sünde wider3. O reich' uns deiner Allmacht stehn, und durch den Tod in's Hand in diesem unserm Pilger- Leben gehn! im podímid-8 admits dmi 402 mus suid apports et nisl udt stus, hapnisl nis3 lesbarchlimm Lamis out, idoff di Napánodis? miod janta9da 3 niso spol, due tominin ng nadnitams junt Ints and stuitamont 19) pogodisdrif ind tistpils anu Besondere Begebenheiten aus der Leidensgeschichte Jesu. Jornaron last angl Der freiwillige Hingang es tragen; mein Wollen hängt Jesu zu seinem Leiden. an deinem Mund, mein Wirken ist dein Sagen." O Wunderlieb', o Liebesmacht, du kannst, was nie ein Mensch gedacht, das Schwerste selbst vollbringen! Liebe, Liebe, Mel. Lobsinget Gott, und betet an 2c. 105. Ein Lamm geht hin und trägt die Schuld der Welt und ihrer Kinder; es geht und träget in Geduld die Sünden aller Sünder; es geht dahin, wird matt und frant, ergibt sich auf die Würgebant, entzieht sich allen Freuden; es duldet Schmach und Hohn und Spott, Angst, Wunden, Striemen, Kreuz und Tod, und spricht: Ich will's gern leiden." 2. Das Lamm ist unser großer Freund, der Heiland unsrer Seelen. Ihn wollte Gott, der Sünde feind, uns zum Versöhner wählen. ,, Geh hin, mein Kind, und nimm dich an der Kinder, denn der Sünde Bahn führt sie zu dem Verderben; die Straf" ist schwer, die Schuld ist groß; du kannst und sollst sie machen los vom Elend durch dein Sterben." 3. Ja, Vater, ja, von Herzensgrund," spricht er, ich will du bist stark, du streckest den in Grab und Sarg, vor dem die Felsen springen! 4. Welch' große Qual am Kreuzesstamm hat er erdulden müssen! Das theure Blut von Gottes Lamm muß auf der Schlachtbank fließen. Des Herzens und der Adern Kraft entströmet mit dem edlen Saft des purpurrothen Blutes. Otheures Lamm, was soll ich dir erweisen dafür, daß du mir erzeigest so viel Gutes? 5. Mein ganzes Leben will ich dich aus meinem Sinn nicht lassen. Dich will ich stets, gleich wie du mich, mit fester Treu' umfassen. Du sollst sein meines Herzens Licht; und wenn mein Herz im Tode bricht, sollst du mein Herz dann bleiben. Ich will mich dir, mein höchster Ruhm, hinfort zu Just Leiden und Tod Jesu. 70 nied connün bid diplod? deinem Eigenthum beständiglich verschreiben. id od omr 6. Ich will von deiner Lieblichkeit, so lang ich lebe, singen; mich selbst auch dir zu aller Zeit zum Freudenopfer bringen. Mein Herz voll Liebe soll sich dir und deinem Namen für und für in Dankbarkeit ergießen; und was du mir zu Gut gethan, will ewig ich, so tief ich kann, in mein Gedächtniß schließen. Mel. Wer weiß, wie nahe mir zc. 106. Gottlob, der Weg ist nun gebahnet, mein Jesus gehet felbst voran! Von ihm gestärket und ermahnet, betret' ich freudig seine Bahn. Er rufet felber: Folge mir!" Ich folg': o ziehe mich nach dir! 2. Wie willig gibst du hin dein Leben! Du gehst mit Freuden in den Tod. Da siehet man kein Widerstreben; du scheuest nicht die größte Noth. Du siehst vor dir das Blutgericht, und weichest doch, o Heiland, nicht. dir reißen, wenn Noth und Trübsal gleich entstehn. Wer sich nicht selbst verläugnen kann, den siehſt du nicht als Jünger an. inger 4. So ich nun will dein Jünger heißen, muß ich auf deinem Pfade gehn, und mich nicht lassen von 5. Nimmst du das Krenz auf deinen Rücken, so russt du mir auch: Folge nach!" Ich will mich auch darunter bücken, ich achte künftig keine Schmach. Es wird dein Leiden, Kreuz und Pein mir dennoch lauter Ehre sein. 6. Wie sollt' ich mich auf Nosen weiden, da deine Stirne Dornen trägt? Ein Glied muß mit dem Haupte leiden, wie schwer auch Trübsal auf uns schlägt. Der Herr erduldet gern die Bein; der Knecht wird ja nicht besser sein. 7. So will ich leiden; gib mir Stärke, zu leiden, was du mir bestimmt, weil ich mir das zum Troste merke, daß alles Kreuz ein Ende nimmt. Den Kampf hab' ich auf Erden hier, die Siegestrone dort bei dir.om cl Der Kampf und das Gebet Jesu in Gethsemane. lleusdeil mad mi Mel. Wer weiß, wie nahe mir zc. 3. Wir gehn!" sprichst du auf deinem Wege; es drängt dich Niemand mit Gewalt. Es warten auf dich Schmach und Schläge, und doch sprichst du: Ich komme bald." Dein Sterbfied ist ein Lobgefang, dein Gang zum Tod ein Freudengang. Gebet soll recht geschehn. 107. Du gehst zum Garten, um zu beten; o treuer Jesu, nimm mich mit! Laß mich an deine Seite treten, ich weiche von dir keinen Schritt; ich will an dir, mein Lehrer, sehn, wie mein 2. Du gehst mit Zittern und mit Zagen, von Sünden rein, doch tief betrübt. Wie muß mein Leiden und Tod Jesu. 1197 003 tout maduste Herz voll Kummer schlagen, da ich der Sünden viel verübt! Ja, mir geziemt's, daß wahre Reu' mein Anfang zum Gebete ſei. 3. Du reißest dich von allen Leuten; du suchst die stille Einsamkeit! Und so will ich mich auch bereiten, will fliehen, was das Herz zerstreut. Ich fliehe, Herr, zu dir allein, durch dich mit Gott vereint zu sein. 4. Du kniest und wirfst dich hin zur Erden, fällst nieder auf dein Angesicht; so muß die Demuth sich geberden. Drum säum' ich Staub und Asche nicht, und beuge mich in Niedrigkeit meines Herzens tiefem Leid. bei 71 8. Obgleich die Jünger dein vergessen, gedenkst du doch getreu an sie; und da dich alle Martern pressen, sorgst du für sie in Noth und Müh'. Nur dem bringt Beten wahre Frucht, der auch das Heil des Nächsten sucht. 6. Geduldig Lamm, wie hältst du stille, hältst in der Bitte dreimal an! Es ist dein liebevoller Wille, ich soll so thun, wie du gethan. Hilft Gott nicht gleich das erste Mal, so ruf und bet ich ohne Zahl. 9. Du, Herr, erlangest auf dein Flehen Trost, Kraft, Sieg, Leben, Herrlichkeit; und so wird's auch mit mir geschehen, daß ich zur angenehmen Zeit auf from mes Beten freudenvoll denselben Segen ernten ſoll. C 5. Du wirfst voll Zuversicht und Liebe dem treuen Vater dich an's Herz; ich bet aus stärkstem Herzenstriebe: Zieh mich, o Vater, himmelwärts!" Ach, Glaub' und Liebe sind mir noth, sonst ist mein Beten kalt und todt. 7. Dein Willen senkt sich in den Willen des allerbesten Vaters ein; darin muß auch mein Herz sich stillen, wenn ich sein frommes Kind will sein. Drum bet' ich in Gelassenheit: Was mein Gott will, geſcheh allzeit!" phi dod 10. Mein Jesu, hilf mir so zu beten, wie mich dein heilig Vorbild lehrt! So kann ich frei zum Vater treten; so werd' ich stets von ihm erhört; so geh' ich betend himmelein, und will dir betend dankbar sein. 382 Come mini Mel. O Haupt voll Blut und Wunden 2c. oder: In Gottes Rath ergeben zc. 108. Wer seufzet dort, und ringet mit bitterm Todesschmerz? seine Klage dringet wie Flammen durch mein Herz! Wer ist es, dem so trübe, so schwere Wolken drohn? Du bist's, du, den ich liebe, erhabner Gottes sohn. Dist( big Thur 2. Welch eine tiefe Trauer, die deine Ruhe stört! Und welch ein Todesschauer, der durch dein Herz dir fährt! Du zitterst, sintest nieder, o du mein höchstes | Gut; und über deine Glieder ergießt sich Schweiß wie Blut. ons g 72 Beiden und Tod Jesu. 100 Mittler Gottes trinkest du diesen Kelch für mich. Du trägst voll Lieb' und Treue für mein verderbtes Herz, auf daß es Gott sich weihe, den schwersten Seelenschmerz. didno is the ods3. Als Todesopfer sinkest du dar. Gottes Rathschluß zu erin den Staub für mich. Als füllen, schonest du der frechen ben Schaar; wehrst dem Schwerte deines Freundes, heilst die Bunde deines Feindes, nimmst die Bande willig an, da dein Arm sich weigern fann. od 092 sid Un 4. Edel sind sie, deine Bande, und Erhöhung deines Ruhms. Deinen Richtern sind sie Schande, dir ein Schmuck des Priester thums. Auf! die Bande zu besingen, die euch, Christen, Freiheit bringen! Singt, und rühmt fie, denn sie weihn Jesum euch zum Opfer ein! med prindring juli 5. Soll ich einst den Ruhm erlangen, daß ich, deines Geistes voll, in Bekennerfesseln prangen, deinetwegen leiden soll; gib dann Trost aus deinen Banden, daß ich Schmerzen, Sport und Schanden dann, gleich dir, o Herr, nicht scheu', und, gleich dir, gelassen ſei! di Gh 90 Mel. Jesu, meines Lebens Leben 2c. 109. Jefu Christe, dessen Wunden Heil und Leben uns gebracht, ach, wie hart wirst du gebunden und Verbrechern gleich gemacht! Deiner Feinde ganze Tücke kennst du und weichst nicht zurücke, gibst mit edlem Heldensinn dich in ihre Bande hin. dig Trail dan is pitbour robande hiid somust manis d Die Verläugnung Jesus oid'durch Petrus. Mel. Jesu, meines Lebens Leben 2c. 2. Mehr als zwölf der Legio- bid stigt still biladi) nen, die um deines Vaters. Thron, feines Wints zu warten, wohnen, stehn bereit, o Menschen sohn! Nur ein Wink, du bist befreiet, und die Feinde sind zer streuet. Doch, wie viel ihr Grimm gab. Doch noch zeigt sich dein verbricht, du winkst deinen En- Gemüthe reich an göttlich großer 110. Mitten unter deinen Schmerzen sieht dein holder Blick herab auf den Freund, der deinem Herzen, Jesu, neues Leiden geln nicht. Gusti Insmisd Güte; es vergißt den eignen 3. Trener Freund, um unsert Schmerz, für den Freund nur willen streckst du deine Hände sorgt dein Herz.d in na ng 4. Mit welchen Huldigungen, mein Heiland, dank' ich dir? Und hätt' ich tausend Zungen, noch fehlten Worte mir; und hätt' ich tausend Herzen, sie müßten ewiglich, ob deinen bittern Schmerzen, nur schlagen, Herr, für dich.bid Snd 1091 19 Jaldin 2-3blry Die Gefangennehmung d Jesu. dam chin Leiden und Tod Jeju. 2. Ihn vom Falle zu erheben,| lich groß gegangen bist, wie jede blickst du ihn voll Mitleid an. Krone dir gebührt und teine Dein Blick sagt:„ Es ist verirdische dich ziert; ta valitse geben; sei an Muth und Treu ein Mann! Und zu deines Meisters Ghre gib durch deinen Fall die Lehre, daß auch selbst ein Starker irrt, 73 2. Wenn in mein Herz von deinem Munde das Wort des ew'gen Lebens fließt, Herr, der du in der Todesstunde noch aller „ vermeſſen wird wenn er zu Welt ein Vorbild bist: dann dfordre, was du willst, von mir! Selbst in den Tod geh' ich mit dir. mg dnstunt bi hod 3. was fühlt dein Freund für Leiden bei dem liebevollen Blick! Sonst erfüllt er ihn mit 3. So fühlt dort Petrus sich Freuden; doch nun läßter Schmerz zurück. Petrus zagt, der dich be leidigt, dessen Huld ihn selbst vertheidigt, dem er treu zu sein verhieß, wenn ihn alle Welt verließ. Isa, di And nopplys 4. Thränen bittrer Neue fließen nun von seinem Angesicht, und sie schämt sich zu vergießen der gerührte Jünger nicht. Er enteilet dem Getümmel, flehet brünstig zu dem Himmel, daß ihm Gott die Schuld verzeih', und im Schwachen mächtig ſei. 19 5. Deinem Freunde bin ich ähnlich; ach, erbarm' auch meiner dich! Sieh, ich fleh' zu dir so sehnlich, stärke, leite, beßre mich! Stets auf deinem Pfad zu wan deln, liebevoll wie du zu han deln, bis zum Tod dir treu zu sein, dies sei meine Lust allein! o ad un dos Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. 111. Wenn ich mich ganz durchdrungen fühle von deiner Größe, Jesu Christ, und seh', wie du zu deinem Ziele so gött durchdrungen von deinem göttlich großen Werth; sein Leben ist an dich geschlungen; er schwört dir Treu'; er zieht das Schwert. Doch kaum rückt Trübsal näher her, so fennt er seinen Freund nicht mehr. 4. Da trifft die Tiefe seines Herzens dein liebevoller, mächt'ger Blick. Es fehrt mit vollem Maß des Schmerzens sein besseres Gefühl zurück. Da regt die tiefste Reue sich; er geht, und weinet bitterlich. homop 5. Wenn vor der Lockung zu der Sünde dein Bild aus meiner Seele flieht, und sie mich in die tiefen Schlünde der Thorheit und Zerstreuung zieht; bin ich's nicht auch, der freulos spricht:„ Ich kenne meinen Heiland nicht?" 6. Ach, laß mir dann dein Bild erscheinen, mich hören deine Lehre dann! Wohl mir, wenn dodann mein Aug' noch weinen, mein Herz noch Neue fühlen kann! Wie deinem Freund vergibst du mir; wie ihn, trennt mich auch nichts von dir. 74 Leiden und Tod Jesu. Jesu Leiden vor Gericht.| Lästerungen spein, so zeiget doch die Unschuld frei, daß er die Wahrheit selber sei. disl Mel. In allen meinen Thaten 2c. 112. Der Herr steht im Gerichte; aus seinem Angesichte strahlt hoher, freier Muth. Er, groß in seinen Banden, verachtet Schmerz und Schanden, und duldet still der Frevler Wuth. 10 2. Treu bleibt er seiner Lehre; und seiner Unschuld Ehre versüßt ihm Schmach und Hohn. Er schweigt bei schnöden Fragen; doch wagt er's laut zu sagen: ,, Ich bin des Hochgelobten Sohn!" 3. Ihr, eures Hauptes Glie der, o Christen, fallet nieder, und betet Jesum an! Er ist, troß alles Spottes, der Sohn des ew'gen Gottes, und ihm ist Alles unterthan. du 4. Er, dem Gericht entnom men, wird einstens wieder kom men, des Hochgelobten Sohn, er, feiner Feinde Nächer. Dann stehen die Verbrecher bestürzt vor feinem Richterthron. 11 2. Màn stellet wohl viel falsche Zeugen, gerechter Jesu, wider dich; allein sie müssen endlich schweigen; die Wahrheit nur behauptet sich. Was du gesagt, das trifft auch ein; dein Zeugniß kann nicht trüglich sein. thood 3. Du leidest um der Wahrheit willen, hast keine Sünde je gethan. Was du gered't, willst du erfüllen, und sehest Blut und Leben dran. Du scheuest nicht die ärgste Noth, gehst mit der Wahrheit in den Tod. 4. Laß mich die Wahrheit auch bekennen mit treuem Sinn vor Freund und Feind. Der ist fein wahrer Christ zu nennen, der es nicht treulich mit dir Glaube rein, und standhaft mein meint. Im Herzen soll mein Bekenntniß sein. 5. Dein Wort wird ewig wahr verbleiben; so laß nun deine 5. Frohlockt, ihr Frommen! Wahrheit mir bis in den Tod Schauet, der Herr, dem ihr ver- stets heilig bleiben. Bekenn' ich trauet, erscheint, mit ihm sein dich vor Menschen hier, bekennst Lohn! Die Uebelthäter zagen; doch ihr könnt fröhlich sagen: Gelobet feift du, Gottes Sohn!" du mich, o Gottes Sohn, auch einst vor deines Vaters Thron. Mel. Halt im Gedächtniß Jesum Christ 2c. Mel. Wer weiß, wie nahe mir ¹2. D tim ordat Joutstyms atsid 114. Seht, welch ein Mensch! 113. In Wahrheit konnte Je- Wie lag so schwer auf ihm die sus sagen: ,, Wer kann mich einer Last der Sünder! Wie unausSünde zeihn?" Nun mögen's sprechlich duldet er für euch, ihr alle Feinde wagen, und tausend Menschentinder! So leiden sah 3 Le den und Tod Jesu. von Anbeginn die Erde keinen je als ihn; so wird auch keiner leiden. spin 75 7. Wenn mich die Welt und Fleisch und Blut verleiten wilt zur Sünde, so rüste mich mit Kraft und Muth, daß ich sie überwinde! Dann rufe du mir liebreich zu:„ Denk, welch ein Mensch ich war, und du, du wolltest mich nicht lieben?" 2. Wie eifrig ist der Frevler Wuth, ihn, Gottes Sohn, zu pla gen! Bedeckt mit Striemen und mit Blut, gegeißelt und geschlagen, mit einem Dornenkranz gekrönt, in einem Purpurkleid verhöhnt, so sahn ihn seine Feinde. Die Verurtheilung Jesu. 3. Den Heiden, der sein Rich- Nach eigener Melodie. ter war, ergreift ein menschlich 11 Schrecken. Er stellt ihn seinen 115. Herzliebster Jesu, was Brüdern dar, ihr Mitleid zu hast du verbrochen, daß man erwecken. Seht, welch ein ein solch scharf Urtheil dir ge= Mensch! Ich kann ihn nicht versprochen? Was ist die Schuld? dammen, denn die Unschuld spricht In was für Missethaten bist du zu mächtig für sein Leben."- gerathen? 4. Ja, welch ein Mensch! Er wird für mich geschmähet und geschlagen. Er spricht zu mir: " Ich selber, ich muß deine Sünden tragen. Die Schuld ist dein; durch meinen Tod ver föhn ich liebreich dich mit Gott, und sterb' um deinetwillen." 5. O du gerechter Gottes Sohn, du Tilger meiner Sünden, Er höhter auf des Vaters Thron, ach, laß mich Gnade finden! Laß deines Todes Schmach und Bein Gerechtigkeit und Heil mir sein um deiner Liebe willen. 6. Mein Heiland, ich gelobe dir, und ewig will ich's halten: dir bleib' ich treu, es soll in mir nie deine Lieb' erkalten. Dein Leiden und dein Tod soll mich, so lang' ich leben werd', an dich und deine Lieb' erinnern. si 2. Du wirst gegeißelt und zum Spott gekrönet, in's Angesicht geschlagen und verhöhnet; du wirst, von deinen Schmerzen schon entträftet, an's Kreuz geheftet. 3. Was ist die Ursach aller solcher Plagen? Ach, meine Sünden haben dich geschlagen! Ich, o mein Heiland, habe das verschuldet, was du erduldet. 4. Wie wunderbarlich ist doch diese Strafe! Der gute Hirte leidet für die Schafe; die Schuld bezahlt der Herr selbst, der Gerechte, für seine Knechte. 5. O große Lieb', o Lieb' ohn' alle Maße, die dich gebracht auf diese Marterstraße! Ich lebte mit der Welt in Lust und Freuden, und du mußt leiden.pl 6. O großer König, groß zu allen Zeiten, wie kann genug ich 76 Leiden und Tod Jesu. solche Treu' ausbreiten! Wie| auch drückend würde. Wie ein fehnlich wünscht mein Herz es heilig Opferlamm gehet er zum auszudenken, was dir zu schen Sterben, will an seines Kreuzes ten! 19 dtop of sout bmm Stamm sich sein Volk erwerben. 00811891 130 11906 7. Doch gibt's ein Opfer, das du gern willst nehmen. Ich will, o Herr, des Fleisches Lüste zäh men, daß sie mein Herz auf's Neue nicht entzünden mit alten Sünden. d nodig ligtis 8. Bin aber ich zu schwach, mit eignen Kräften fest die Begierden an das Kreuz zu heften, fo gib mir deinen Geist, der mich 3. Näher zeigt sich Golgatha, regiere, zum Guten führe. d näher Tod und Schande; doch er sieht den Helfer nah an des Todes Rande. Seine Feinde jauchzen wild, fränken ihn mit Hohne; doch er sieht, von Muth erfüllt, seine Himmelskrone. igura 4. Bald nimmt Gott sein Kreuz ihm ab, daß er nicht erliege, ist des müden Wandrers Stab, daß er herrlich siege; und er geht mit Himmelsruh' durch die rohen Schaaren dem gewissen Siege zu, fürchtet nicht Gefahren, bithid 9. Wie gern will ich stets deine Huld betrachten, aus Lieb' zu dir für nichts die Weltlust achten! Bemühen werd' ich mich, Herr, deinen Willen stets zu erfüllen. in 100, 9poin pupp 2. Durch die Stadt voll Sündenschuld, durch die thöricht blinde, geht mein Heiland mit Geduld, rein von jeder Sünde; trägt sein Kreuz und klaget nicht, seinem Gott ergeben; weiß, auf Dunkel folget Licht, auf den Tod das Leben. 10. Ich werde dir zu Ehren Alles tragen, kein Kreuz mehr achten, keine Schmach und Plagen. Nichts von Verfolgung, nichts von Todesschmerzen nehm' ich zu Herzen. 19 T 11. Wann einst, Herr Jeſu, dort vor deinem Throne wird stehn auf meinem Haupt die Ehrenkrone, dann will auch ich, wann Alles wohl wird flingen, noch Dant dir singen.is 9151 ensdomp shoid fuis stagi esde Jesu Hingang nach Gola gathandisissa flor si Dant, trauern sanfte Herzen, als 5. Um ihn flagen Lieb' und die letzte Hoffnung sant, mit des Mitleids Schmerzen. Liebend pricht er: Weinet nicht um des Freundes Sterben! Weint um euch und das Gericht, das euch wird verderben!" purt 191d finds! 6. So vergißt er eignen Schmerz, fremden zu empfinden. Welche Lieb' und welch ein Herz in der Welt voll Sünden! Welchen Mel. Schwing dich auf zu deinem Gott zc. autline alpnaf 116. Mein Erlöser gehet still mit des Kreuzes Bürde, thut, was Gott, sein Vater will, ob's Vorgang gab mir Gott, alles AL Leiden und Tod Jesu. Homil, Heiles Quelle, in des Pilger- Schmerzen nimmt er sich seiner lebens Noth bis zur Todes Feinde an und ruft mit sanftschwelle! sist redrat muthsvollem Herzen: Sie wissen bi nicht, was sie gethan!" Der Göttliche; der größte Beter, fleht liebreich noch für Missethäter und duldet willig alle Schmach. Mensch, den Nach' und Zorn verführen, laß dich durch dieses Beispiel rühren und bete dem 7. Herr, dein letzter Todes gang möge vor mir schweben, wann ich sterben soll, und bang Sorgen sich erheben. Gott vertrauend gingst du hin, Schmerz und Tod zu leiden. Herr, laß mich mit deinem Sinn einst im Frieden scheiden! dopra e Versöhner nach! and do ns0 jun 1612 1sploj nedsk 77 4. Welch' Beispiel findlich frommer Triebe, als unter Leiden ohne Zahl der Herr dem Jünger feiner Liebe die Mutter sterbend anbefahl Ach, wird mein Aug' einst um die Meinen in meiner letzten Stunde weinen, so soll dies Wort mir Trost verleihn:„ Der, als der Tod schon um ihn schwebte, die Seinen noch zu schützen strebte, wird auch der Meinen Pfleger sein." dan damb sist midn Down The How able 5. Frohlockt, bußfertige Verbrecher! Wer glaubet, kommt nicht in's Gericht. Hört, was zu dem gebeugten Schächer der 2. Ich will dich zu dem Blut- Mund der Liebe sterbend spricht! berg leiten; erschrick und zittre, Du wirst, so ruft er ihm entfrommes Herz! Sieh deinen Ret gegen, noch heute deines Glauter, sieh ihn streiten, und werde bens wegen mit mir im Paraganz Gefühl und Schmerz! Hier diese sein." Herr, laß an des hing, den Mördern übergeben, am Kreuze Gottes Sohn, dein Leben, hier trug er unsrer Sün den Schuld; empfand in jenen bangen Stunden, was nie ein Sterblicher empfunden, und bracht' uns wieder Gottes Huld. Todes Pforte einst diese gnadenvollen Worte auch meiner Seele Trost verleihn! Top 3. Geduldig bei den größten Leiden Jesu auf Golgatha. sound 6m Mel. Wie wohl ist mir, o Freund der 890 mm 00 Seelen 2c. 117. Bereite dich, o Christ, wir gehen zum schmerzenvollen Golgatha, auf dessen fürchter lichen Höhen, was nie ein Engel faßt, geschah! Erwäg' an diesem heil'gen Orte des sterbenden Er lösers Worte und rufe Gott um Glauben an! Sie können Ruhe dir im Leben und hohen Trost im Tode geben, wenn hier dich nichts mehr trösten kann. 6. Wer kann das hohe Leiden fassen, als Christus an dem Kreuze rief: Mein Gott, wie hast du mich verlassen!" Wie beuget ihn die Last so tief, die unsre Sünden 73 Leiden und Tod Jesu. auf ihn brachten! Vor Angst und ihn gesendet; da neigt' er sanft Bein müßt' er verschmachten, wär' sein Haupt, und starb.s bult Gott nicht seine Zuversicht. Herr, der für mich zum Tod gegangen, für mich verlassen da gehangen, mein Herr und Gott, verlaß mich nicht! frommen Zähren, o Chriſt, du 10. Bewein' ihn noch mit frommen Zähren, o Christ, du haft ihn sterben sehn! Bald wirst du freudenvoll ihn ehren, und jauchzend seinen Ruhm erhöhn. Er, den die Frommen jetzt bekla: gen, wird als ein Held nach dreien Tagen vom Grabe siegreich auferstehn. Den freche Spötter hier entehrten, den wirst du dort bei den Verklärten zur Rechten seines Snied Chilys 7. Der Herr des Himmels und der Erde, von allem Labsal jetzt entblößt, wünscht, daß sein Durst gestillet werde. O Mensch, der dich so theu'r erlöst, der Heiland rufet dir noch heute aus tausend Armen dir zur Seite, die Vaters sehn. Hunger, Durst und Mangelho pime, of drückt. O selig, wer den Ruf erfüllet! Denn wer des Armen Mangel stillet, hat seinen Hei- 118. Mittler, deine hohen land selbst erquickt. Worte, die du sprachst in Qual 8. Nun enden sich die schwe- und Bein an der offnen Todesren Leiden; denn Jesus spricht: Pforte, follen stets mir heilig „ Es ist vollbracht!" Wort ſein, mir mein Trost, wenn ich des Sieges, Wort der Freuden, und Weide. Nun ich so gerüstet einst scheide, meiner Seele Lust du nimmst dem Tode seine Macht. Heil uns! Nun darf es nie mand wagen, uns, die Erlösten, bin, kann ich froh zum Himmel ziehn. Mel. Jesu, meines Lebens Leben 2c. zu verklagen; mit Gott ist Friede 2. Vater," batest du,„ laß nun gemacht. Gib, daß am Ende meiner Tage auch ich, o Herr, mit Freuden sage: Es ist vollbracht, es ist vollbracht!" diesen ihren blinden Frevel nach!" Edle Langmuth, sei gepriesen! Ich auch will nicht eigne Rach' wider meinen Nächsten hegen, meideine reiche Huld tilge mein' und nem Seelenheil entgegen. Jesu, seine Schuld. 9. Das letzte Wort aus dei nem Munde, Versöhner Gottes, sei auch mein! Laß es in meiner Todesstunde mir Muth und Zu- 3. Liebreich wiesest du dem versicht verleihn! Du rufest: ,, Va- Jünger, an dem blut'gen Kreuze, ter, ich befehle in deine Hände du großer Friedens- Wiederbringer, meine Seele," die allen Menschen deine arme Mutter zu. Gib, daß Heil erwarb. Nun war das große| die, so ich verlasse, treue Liebe Werk vollendet, wozu der Vater auch umfasse, daß in deiner Lieb' Leiden und Tod Jesu. und Treu' Eins des Andern Zu-| Scheidet einst auch meine Seele, flucht sei.dro din jott stärke du mich allermeist. Wenn der letzte Zug vorhanden, lös mich aus des Todes Banden; nimm mein Flehen gnädig wahr, stelle mich dem Vater dar. lich: noch 4. Heute,"- welch ein tröstHeute!"- sprachst du wirst du gewiß nach des Lebens schwerem Streite mit mir sein im Paradies." Dieses lasse, wie dem Schächer, so auch mir, o Todesrächer, bricht der Augen matter Schein, einst mein letzter Leitstern sein! 9. Jesu, deine hohen Worte fühl ich froh in meiner Brust. Ja, zum schönen Freudenorte, dessen Trost mir nun bewußt, will ich mich mit dir erheben, dort bei 5. Ach, warum bin ich verdir, o Heiland, leben. Zu der lassen, o mein Gott, mein Gott, Sel'gen frohem Chor heb', o Netvon dir?" Jesu, wie ist dies ter, mich empor! zu fassen? Klagst du so, wie geht's dann mir? Durch dein Klagen, durch dein Ringen willst du meiner Seele bringen, trotz der Sünde Scheidewand, in des Himmels Ruhestand. T 12 Gn 6. Aber welch ein heißes Dür sten fühlt der ausgedörrte Mund bei des großen Lebensfürsten tiefer Noth und Todesstund'! Dür stet einst auch meine Kehle, lechzet einst auch meine Seele, bleibt, wenn nichts hier Stand mehr hält, dies zum Labsal mir be stellt. d 7. Nun, nun ist das Heil erworben, denn du sprichst: Es ist vollbracht!" Jesu, eh' du noch gestorben, fühlst du schon des Sieges Macht. Laß nun immer hin geschehen, was den Gliedern auszustehen; mein Vollender, froh in dir, werd' ich einst vollenden hier. 79 8. Bater," rufft du, ich befehle deinen Händen meinen Geist." Nach eigener Melodie; oder: In Gottes Rath ergeben 2c. 119. O Haupt voll Blut und Wunden, voll Schmerz und voller Hohn, o Haupt, zum Spott gebunden mit einer Dornentron', o Haupt, sonst schön gekrönet, mit höchster Ehr' und Zier, jetzt aber frech verhöhnet, gegrüßet ſeist du mir! 2. Du heiligster Sohn Gottes, du Glanz der Herrlichkeit, und doch ein Ziel des Spottes, ge lästert und verspeit, wie hängst du so erbleichet in deinen Schmerzen da, dem nichts an Hoheit gleichet, was je ein Auge sah! 3. Doch was du, Herr, erduldet, das ist ja meine Last; ich, ich hab' es verschuldet, was du ge= tragen hast. Schau her, hier steh' ich Armer, der Zorn verdienet hat; gib mir, o mein Erbarmer, den Anblick deiner Gnad'! Leiden und Tod Jesu. 4. Verwirf mich nicht, meinitusic manied in manapime vid ol Hüter! Mein Hirte, nimm mich Nach eigener Melodie; 11979.0 oder: an! Von dir, Quell aller Gü-| allen meinen Chaten 2c. ter, ist mir viel Guts gethan; dein Mund hat mich gelabet, 120. O Welt, sich hier dein dein Geist hat meine Brust mit süßem Trost begabet, mit mancher Himmelslust. man Leben am Stamm des Kreuzes schweben, dein Heil sinkt in den Tod! Der große Fürst der Ehren läßt willig sich beschweren mit Schlägen, Hohn und großem Spott. 80 5. Es dient zu meinen Freuden und mir ist herzlich wohl, daß ich in deinem Leiden Erlösung finden soll. Ach, möcht ich doch mein Leben an deinem Kreuze hier, mein Heiland, von tragen, bis sie der Tod ihm stillt! mir geben, wie wohl geschähe aus seinem edeln Herzen, sieh, 2. Tritt her und sich die Plagen, die er am Kreuz muß wie vor mir! 6. Ich danke dir von Herzen, o Jesu, liebster Freund, für deine Todesschmerzen, da du's so gut gemeint. Ach gib, daß ich mich halte zu dir und deiner Treu', und, wenn ich einst erkalte, in dir mein Ende sei! 7. Wenn ich einmal soll schei den, so scheide nicht von mir! Wenn ich den Tod soll leiden, so sei mein Trost in dir! Wenn mir am allerbängsten einst um das Herz wird sein, so reiß mich aus den lengsten fraft deiner Angst und Pein! In 8. Erscheine mir zum Schilde, zum Heil in meinem Tod, la schaun zu deinem Bilde mich in der letzten Noth! Da will ich nach dir blicken, da will ich glaubensvoll fest an mein Herz dich drücken; wer so stirbt, der stirbt wohl. ein Seufzer nach dem andern quillt! 3. Wer ist's, der dich geschlagen, mein Heil, und dich mit Plagen so zugerichtet hat? Du bist ja nicht ein Sünder, wie andre Menschenkinder, du bist ja rein von Missethat. 4. Wir, wir und unsre Sünden, die sich wie Körnlein finden des Sandes an dem Meer, die haben dir erreget das Elend, das dich schläget, und deiner Martern großes Heer. 5. Du nimmst auf deinen Rücken die Lasten, die mich drücken, viel schwerer als ein Stein. Du wirst ein Fluch, dagegen verleihst muß meine Labung sein. du mir den Segen; dein Schmerz muß meine Labung ſein. 6. Wie bin ich dir verbunden all' Augenblick' und Stunden zur höchsten Dankbarkeit! Was Leib und Seel' vermögen, das bring' Leiden und Tod Jeſu. 81 ich dir entgegen zu deinem Dienste| mußt am Kreuz du kämpfen, und allezeit. verlassen sein. Sünder zu befreien, Heil uns zu verleihen, trägst du Schmach und Bein. Gottes Huld vergibt die Schuld fie läßt mich nicht trostlos tlagen, läßt mich nicht verzagen. dols5UC 19mspie deda 7. Zwar ich kann nicht viel geben in diesem armen Leben, Eins aber will ich thun: es soll uein Tod und Leiden, bis Leib dnd Seele scheiden, mir stets in meinem Herzen ruhn. aus i 8. Ich will an dir erblicken, wie ich mein Herz soll schmücken mit stillem, ſanftem Muth, und wie ich die soll lieben, die mich oft tief betrüben mit Werken, die die Bosheit thut. 9. Geduldig will ich tragen mein Kreuz, und gern entfagen der Lust der eiteln Welt. Was deine Augen hassen, das will ich fliehn und lassen; und eifrig thun, was dir gefällt. 3. Kränkt mich meine Sünde, eil ich hin, und finde Ruh' auf Golgatha; du, bereit dein Leben für mich hinzugeben, hängst verlassen da, als ein Spott der Welt, daß Gott mit sich ſelbst die Welt versöhnte und mit Gnade krönte. 2017 4. Hier, wo du dein Leben, dich für mich gegeben, schlag' ich an die Brust; Heiland, ich bereue die verleßte Treue, jede böse Lust. Dir allein will ich mich weihn; mag mich Last und Elend drücken, du wirst mich er- d quicken. 10. Dein Seufzen und dein Stöhnen, und die viel tausend Thränen, die dir geflossen zu, die sollen mich am Ende in deinen Schooß und Hände begleiten zu 5. Du bist durchgedrungen, haſt d der ew'gen Nuh'. 910 19930s med andninmir Heil errungen durch des Kreu andm12) and large vid mod ges Schmach. Mer. Jesu, meine Freude 2c. ISTEMES oder: Seele, sei zufrieden ze 29801 121. Nuh' und fichre Freude, Trost im tiefsten Leide, gibt mir, Herr, dein Tod. Wenn mein Geist bedentet, was dein Blut mir schentet, schredt ihn feine Noth. Jesu, du bringst Trost und Ruh'; du hast Frieden mir erworben, als du bist ge 6. Lindre meine Leiden durch den Geist der Freuden, den du mir erwarbst. Stärke, sollt ich wanten, mich durch den Gedanken, daß du für mich starbst. Halt ich mich nur fest an dich, werd' storben. din tich nach dem Kampf auf Erden 2. Meine Angst zu dämpfen, durch dich selig werden. Evang. Gesangbuch. II. 6 19 was kann mir Fisi fehlen? Retter meiner Seelen, dir nur folg' ich nach. Du, mein Ruhm, mein Eigenthum, bist es, d der mir Leben schenket; was ist das mich kränket? nd poor Leiden und Tod Jesu. 82 nii 69 moun the dar Mel. Jesus, meine Zuversicht 2. 122. Seele, geh auf Golgatha, nahe dich zu Jesu Kreuze, und empfinde, was dich da für ein Trieb zur Buße reize! Nur ein hartes Herz wie Stein kann hier noch gefühllos sein. 2. Schaue doch das Jammerbild zwischen Erd' und Himmel hangen; schau, von tiefem Schmerz erfüllt, wie ihm alle Kraft vergangen; schau die Qual und große Noth, wie dein Herr sinkt in den Tod! 4. Sei gepriesen, Gottes Lamm! Ich verehre deine Liebe. Schaue von dem Kreuzesstamm, wie ich mich um dich betrübe. Dein so tief bedrängtes Herz setzt mich in den tiefsten Schmerz. 3. Herr, mein Heiland, frei von Schuld, ach, wie viel hab' ich verschuldet! Doch, du bist's, 2. Ich höre dich vom Kreuze der voller Huld Bein und Tod für mich erduldet. Daß ich nicht verloren bin, gibst du dich zum Kreuze hin. sprechen: Schau meine große Sanftmuth an!" Du konnteſt dich am Feinde rächen, allein du haft ihm wohlgethan. Er schilt; du aber schiltst ihn nicht. Du segnest, wenn er übel spricht. 5. Dankbar will ich lieben dich, dir will ich mein Herz ergeben. Ja, mein Heiland, ewiglich will ich deinem Willen leben; wie du mein, so will ich dein, lebend, leidend, sterbend, sein. 7. Laß mich alle meine Noth, Herr, geduldig überwinden. Nirgends sonst wird mich der Tod als bei dir, mein Heiland, finden; denn wer dich zur Zuflucht macht, spricht getrost: Es ist vollbracht!" usblic] 6. Stärke meinen frommen Muth, lehre mich die Welt verschmähen, laß mich dich, du höchstes Gut, immer vor den Augen sehen, führe mich durch all' mein Leid hin zu meiner Seligkeit. 13 Mel. Wer weiß, wie nahe mir zc. 310 123. Was kann ich doch von Jesu lernen, wenn ich sein Kreuz seh' vor mir stehn! Ich will mich nicht von ihm entfernen, ich will mit ihm zum Himmel gehn. Du, mein Erlöser, sollst allein im Kampf der Welt mein Vorbild sein. 3. Sie rauben dir das edle Leben, und doch rufst du den Vater an: er woll' es ihnen doch ver geben, das Böse, was sie dir gethan. Du seufzest in des Kreuzes Pein und willst so liebreich doch verzeihn. 4. Das mag wohl eine Sanftmuth heißen, die alle Sanftmuth übersteigt. Ich soll mich aber auch befleißen, daß sich mein Herz zur Liebe neigt, wenn mir ein Feind durch Haß und Neid verbittert meine Lebenszeit. 5. Laß mich ihn segnen, wenn er fluchet, ihm wohl thun, wenn TERMO Beiden und Tod Jesu. er übel thut; und wenn er meinen Schaden suchet, so gib mir einen solchen Muth, daß ich es in Geduld ertrag und seine Wohl fahrt suchen mag. 6. Du wirst doch endlich Alles schlichten, drum sei dir Alles heimgestellt. Doch wenn du wirst die Feinde richten, die mich verfolgten in der Welt, so bitt' auch ich so: ,, Rechne du nicht ihnen ihre Sünde zu." out_ustrie Mel. O Vater, send uns deinen Geist 2c. 124. Wie zärtlich, Jesu, ist dein Herz! Du denkst auch in des Todes Schmerz an deiner Freunde Gram und Leid, voll Huld und sanfter Freundlichkeit. 2. Du siehst die Mutter, siehst den Freund. Die Thränen, die ihr Auge weint, verwunden dir dein edles Herz; mit Wehmuth fühlst du ihren Schmerz. 83 6. Froh geh' ich, wenn es ihm gefällt, den Weg in jene begre Welt. Euch sag' ich, die ihr um mich meint: ,, Getrost! Bald werden wir vereint." 3. Und, Trost der Mutter zu perleihn, sprichst du: ,, Sieh, die ser Sohn ist dein; was ich dir war, das sei er dir!" Und: Sohn, sich deine Mutter hier!" 7. Den Trost, o Jesu, dank' ich dir, du brachtest ihn vom Himmel mir. Du hast versichert: Ihr seid mein; wo ich bin, sollt ihr ewig sein." HESHM 11 125. Es ist vollbracht!" fo ruft am Kreuze des sterbenden Erlösers Mund. O Wort, voll Trost und Leben, reize zur Freude dis meines Herzens Grund! Was Gott auch mir zum Heil ersehn, ist ihm sei ewig Preis! geschehn. Ende der Leiden Jesu. Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. - 2. Mein Jesus stirbt. Die Felsen beben; der Sonne Schein verlieret sich; in Todte dringt ein neues Leben, der Heil'gen Gräber öffnen sich; der Vorhang reißt, die Erde kracht; der Welt Versöhnung ist vollbracht!" 4. Gib, Herr, daß bis zum Tod getreu auch ich, wie du, so liebreich sei; so willig, Andern beizustehn und ihnen Hülfe zu erflehn. nadalje bus 3. Wie viel, mein Heil, hast du vollendet, als dir das Herz im Tode brach! Du hast den Fluch hinweggewendet, der auf der Welt voll Sünden lag, hast 5. Wenn euch, die hier mein uns die Bahn durch Todesnacht Herz geliebt, o Freunde, einst mein zur frohen Ewigkeit gemacht. Tod betrübt, dann übergeb' ich 4. Nett, fromme Thränen, euch dem Herrn; er hört, er hilft, meine Wangen! Mein Glaube er fegnet gern. sieht voll Dankbarkeit den Retter 6* IDE 84 Leiden und Tod Jesu. an dem Kreuze hangen, der mich| Schmerz einst liebend für uns brach vom ew'gen Tod befreit. Er, den dein Herz. mir Gott zum Trost gemacht, rief auch für mich:" Es ist voll bracht!" 5. O hilf mir, Herr, nun auch vollbringen, was wahre Dankbar keit begehrt! Laß nach der Heiligung mich ringen, dazu dein Tod mir Kraft gewährt! O stärke mich dazu mit Macht, bis meine Beßrung ist vollbracht! 6. Du littst so viel zu meinem Leben. Wie, sollt' ich nicht voll Eifer sein, mich deinem Dienste zu ergeben? Sollt' ich dabei vor Schmach mich scheun? Zu sein, o Herr, dein Eigenthum, sei meines Herzens Freud' und Ruhm! es 2. O milde Thränen, fließet nur! Verhüllte sich doch die Natur, als er am Kreuze litt und starb, der uns das ew'ge Heil erwarb. 3. Der holden Augen Glanz erblich; das edle Haupt, es neigte sich; es sant, ermüdet von der Noth, der Fürst des Lebens in den Tod, om d 4. Und als sein Herz im Tode brach, trat her ein Sünder, und durchstach die Seite, wo sein göttlich Herz geschlagen für der Menschheit Schmerz. AWA 5. Die treue Mutter stand und sah in bittrer Wehmuth, was de geschah. Wohl senkte, da der Sohn verblich, ein Schwert in ihre Seele sich. J19051 Mel. O Vater, send uns deinen Geist zc. 6. Ein treuer Freund und Jünger kam heran zum Marterpfahl, und nahm den abgeschiednen Freund herab, ihn zu bestat7. Soll ich, bei dir ergebnem Herzen, auch noch durch manche Trübsal gehn, und hat mein Gott gehäufte Schmerzen zu meiner Brüfung ausersehn; so laß die Hoffnung mich erfreun: auch das wird einst geendigt sein. rodaten in ein Grab. 8. Fühl ich zuletzt des Todes 7. Wir aber, Schmerzen, so stärke mich in sol heben wir, o Herr, den Blick cher Last, und mach es lebhaft hinauf zu dir, daß unser tief meinem Herzen, besieget haft. So geh' ich froh zur Grabesnacht mit Siegsge fang: Es ist vollbracht!" trauernd verderbtes Herz auf dich gestürzt HIST 8. Hinweg nun mit der Sündenlust! Verbannt sei sie aus unsrer Brust! Dir sei in Lieb' und Dankbarkeit, Herr, ewig une 126. In stiller Wehmuth ser Herz geweiht! beugen wir, o Welterlöser, uns 9. Wir alle gehn dem Grabe vor dir am Tage, da in Todes- zu; doch winkt uns Heil und Leiden und Tod Jesu. 85 Seelenruh', gehn wir nur mit des| schloß dich ein, daß ich, dein Jün.Glaubens Stab den Weg durch's Erdenthal hinab. jor ger, Hoffnung habe, und meines Grabes mich fann freun. So sinke denn mein Leib von Erde früh oder spät in seine Gruft, ich weiß, daß ich erwachen werde, wenn einst mich deine Stimme ruft. bono 10. Wie wird uns sein, wann wir dich sehn, und dort an deinem Throne stehn, und ewig hei ter, frisch und rein, Herr, deines Anblicks uns erfreun! es taunch sids Mel. Wie oft hab' ich den Bund gebrochen zc. ford 177/21 Nach eigener Melodie. 00 300 in 127. Von deinen Todes kämpfen müde, mein Herr und Heiland, Jesu Christ, fandst du in deinem Grabe Friede, das nun durch dich geheiligt ist. Nun ist die Blutgier deiner Feinde 2. Du bist erblaßt, o Herr, und ihrer Räche Wuth gestillt, und hast doch in dir selbst das jetzt, da das Auge deiner Freunde Leben. Gleich den Sterblichen der bängsten Wehmuth Thräne füllt. 128. 3ur 3ur Grabesruh' ent= schliefest du, der du für uns gestorben, und am Kreuz uns schmerzensvoll ew'ges Heil erworben. hielt dich einst das Grab umgeben. 2. Sie sahn dich, ihren Freund, verscheiden; es sant dein müdes Haupt zum Grab. Sie nahmen, nach so vielen Leiden, vom Kreuze deinen Leib herab. Nur eine kleine Zahl der Deinen begleitet dich zu deiner Ruh', an deinem Grabe auszuweinen; denn, ach, ihr ganzer Trost warst du! 3. Erheitert eure trüben Blicke, verwischt die Thräne, die noch fließt! Erquickend sind die Augen blicke, die nun sein Leib im Grab genießt. Bald werdet ihr ihn wieder sehen, um den ihr ohne Hoffnung weint; er wird als Sieger auferstehen, wenn nun der dritte Tag erscheint. 4. Auch du lagst, Herr, in dei nem Grabe, der Schooß der Erde 3. Doch, Heil sei mir! Du fonntest hier nicht die Verwesung sehen. Bald hieß dich des Höchsten Kraft aus dem Grabe gehen. 4. Ich weiß, du wirst, mein Lebensfürst, wie dich, auch mich erwecken. Sollte denn mein Glaube noch vor der Gruft erschrecken? 5. Hier werd' ich einst, bis du erscheinst, in sanftem Frieden liegen. Denn durch deinen Tod kann ich Tod und Grab besiegen. 6. Jhr, die die Welt gefesselt hält, zagt nur vor der Verwesung; ich, ich hoff' durch Christum einst meines Leibs Erlösung. 86 Auferstehung Jeſu. 7. Nein, nichts verdirbt. Selbst das, was stirbt, der Leib, wird auferstehen, und, zum Himmels glanz verklärt, aus dem Grabe gehen. bi bim roqms dort) mau trilpiore) pried piliscamu 8. So fint in's Grab, mein Leib, hinab! Ich will mich doch nicht fränken. Ich will, Jesu, mir zum Trost an dein Grab gedenken. and not hrdino C 081 isida 2 rod throu udos mardröd Isdir, isgu 12 ronisi amir stiinto Sie bente Abtheilung.dat dunliste og u 6 sd Auferstehung Jesu. d Nach eigener Melodie. Todes Banden schnell dein Gott. Wie schön bist du, Herr, wie herrlich auferstanden, nach der kurzen Todesruh'! du Heiland aller Sünder und du 129. Auferstanden, auferstan- König aller Welt, dich entriß des den bist du, Herr, der uns verföhnt. Dich hat nach des Todes Banden Gott mit Herrlichkeit gekrönt, deine Leiden dir vergolten, und beschämt der Feinde Schaar, die dich, Herr, vertilgen wollten, dich, der sein wird, ist und war. 2. Stille lagst du in der Höhle, großer König Israels. Gottes Hand hielt deine Seele; deinen Leichnam schloß ein Fels. Um dich weinten Tiefbetrübte, um dich lachte Feindesspott; aber du warst der Geliebte Gottes, und Gott war dein Gott. id 94 3. Bis zum dritten Tage ruhte dein Gebein im Grabe tief. Jesu, wie war dir zu Muthe, als dich Gott in's Leben rief, unter dir der Fels erbebte, Gottes Licht durch Nächte drang; als dein Geist dich neu belebte und der Himmel dir lobsang! 5. Deine Freunde, deine Brüder, sahen nun, o Heiland, dich, sahn, berührten deine Glieder, deine Wunden, freuten sich, konnten keine Worte finden, keine Namen ihrer Freud'. All ihr Schauen war Empfinden, ihr Empfinden Seligkeit. 6. So, so freuen sich die Deinen, Jesu, deines Lebens einst, wann du ihnen, die jetzt weinen, herrlich, brüderlich erscheinst; wann du sie dem Grab entreißest, sie zu deiner Rechten stehn, du sie deine Freunde heißest, sie dich nah und ewig sehn.d 7. Jesu, diese hohe Freude, dich zu schauen, wünsch' ich mir. Was ist Alles, was ich leide, steh' dluc 4. Dich, du Todesüberwinder, ich einst erweckt vor dir? Du unbezwungner Gottesheld, dich, i wirst mich zu dir erheben, machst 87 Auferstehung Jesu. von jedem Tod mich frei, gibst| 5. So kann ich leben als ein mir Theil an deinem Leben, daß ich ewig selig sei. Christ und als ein Christ erblassen. Ich weiß, daß du mein Heiland bist, ich will von dir nicht lassen. Herr, segne mich! 3u seiner Zeit laß mich zu deiner Ewigkeit vom Grab empor mich schwingen, und: ,, Heilig, heilig!" fingen. 5101 nigd in 1911 iuder dnr thit Mel. Ermuntre dich, mein schwacher Geist 2c. 130. Das Grab ist leer; des Höchsten Sohn verläßt der Todten Grüfte, und seiner Jünger Jubelton dringt mächtig durch die Lüfte. Du, den der Engel Loblied preist, entreiße, Heiland, meinen Geist, daß er dir ähnlich werde, den Lüsten dieser Erde. 2. Die Menschheit, Herr, erlaubt mir nicht, mit dir emporzusteigen, bis diese schwache Hütte bricht, bis sich mein Haupt wird neigen. Alsdann nimm nach vollbrachtem Lauf,- erstandner Heiland, nimm mich auf! O nimm bei meinem Ende den Geist in deine Hände! 3. Doch will ich einst, o Gottes Sohn, zu deinem Reich eingehen, so muß ich hier auf Erden schon vom Tod auch auferstehen. Der lebt nicht, den die Lust der Welt und ihre Pracht gefesselt hält. Nach Gott und Tugend streben, nur das heißt wirklich leben. 54. Du auferstandner Menschenfreund, erweck' in mir die Triebe, durch die man sich mit dir vereint, den Glauben und die Liebe. Mein Leben weih' ich dir allein; laß mich im Guten standhaft sein. Gib selbst mir Muth und Kräfte zum heiligen Geschäfte. Mel. Vom Himmel kommt der starte Held 2c. 131. Dich bet' ich an, erstandner Held, Erretter einer Sünderwelt. Herr, unsre Zuflucht für und für, froh huldigt meine Seele dir. 2. Um deinen Thron, der ewig steht, glänzt Wahrheit, Heil und Majestät. Ich nahe mich voll Zuversicht zu dir, denn du verwirfst mich nicht. 3. Herr, meine Seele preiset dich; erlöst auf ewig hast du mich, so wahr du selbst vom Himmel kamst, dein Leben gabst und wieder nahmſt. mono's 4. Wer ist's, der mich verSammen kann? Ich glaub' an dich, und sage dann: der Gott, durch den die Himmel sind, der ist mein Vater, ich sein Kind. 5. Nun ist dies erste Leben mir ein segensreicher Weg zu dir. So lang' ich hier bin, Herr, mein Heil, hab' ich an deinem Frieden Theil. man did 6. Holdselig sprachst du: ,, Erde, ang him to sei der Schauplatz meiner Huld 88 Auferstehung Jesu. und Treu'!" Wir sehen deine 4. Glaube, der das Herz er Huld und Treu' auf deiner Erde höht! Was ist der Erde Majestät, täglich neu. 1302| wenn sie mein Geist mit der vers 77. Zwar trifft noch mancher gleicht, die ich durch Gottes Sohn Schmerz uns hier; noch, o Er- erreicht? soros slied ri barmer, sterben wir. Doch du 5. Vor seinem Thron, in sei regierst, und wir sind dein; und ewig werden wir es sein. nem Reich, unsterblich, heilig, Engeln gleich, und ewig, ewig selig sein, Herr, welche Herrlichteit ist mein! 8. Ich weiß, daß mein Erlöser lebt. Du Trost, der meinen Geist erhebt, ich seh', durch dich gestärkt, auf's Grab mit unerschrocknem Aug' hinab. 9. Welch neue Welt voll Se ligkeit erwartet mich nach dieser Zeit! Da findet der verklärte Christ das Heil, das unaussprechlich ist. fimdimmer of 2002 and 10. Der du für unsre Seelen wachst, sie zu dir ziehst und selig machst, laß mich mit freudigem Vertraun im Tod auf dich, Vollender, schaun! the DUBITO DO Mel. Vom Himmel kommt der starke Held 2c. 10 6. Du, der du in den Himmeln thronst, ich soll da wohnen, wo du wohnst; und du erfüllst einst mein Vertraun, dich in der Herrlichkeit zu schaun. baad 7. Dort mit der Engel heil'ger Schaar bring' ich dir dann mein Loblied dar. Mit allen Frommen aller Zeit soll ich mich freun in Ewigkeit. im je zlopme chem Ruhm erhebt uns nicht das 8. Zu welchem Glück, zu welChristenthum! Mit dir gekreuzigt, Gottes Sohn, sind wir auch auf erstanden schon. 9. Nie komm' es mir aus mei nem Sinn, was ich, mein Heil, dir schuldig bin; damit ich mich in Liebe treu, zu deinem Bilde stets erneu'. 132. Crinnre dich, mein Geist, erfreut des hohen Tags der Herrlichkeit! Halt im Gedächtniß Je sum Christ, der von dem Tod er standen ist! 100 and 11 2. Fühl' alle Dankbarkeit für ihn, als ob er heute dir erschien', als spräch er:„ Friede sei mit dir!" so freue dich, mein Geist, in mir! olppied- stro af sid 3. Macht, Ruhm und Hoheit immerdar dem, der da ist, und der da war! Sein Name ſei gebenedeit, von nun an bis in Ewigkeit! Bringt Lob und Dank ihm, der 133. Frehlockt dem Herrn! uns schafft; dein ist das Reich, der Alles in dein ist die Kraft. Gelobt seist du, Herr Jesu Christ, der von dem Tod erstanden ist! droite prie ed emunschaf mel. O heil'ger Geist, kehr bei uns ein 2c. Auferstehung Jefu. des Todes Macht bezwang, und 2. daß nun deines Sieges uns vom Staub erhöhte! Der Zeichen glänzen vor der ganzen große Sieger überwand. Nacht Welt! Was kann deiner Krone war um ihn, und sie verschwand gleichen, auferstandner, großer in helle Morgenröthe. Bebet, Held? Dir, dem tausend Engel gebet, stolze Spötter, unserm dienen, ist nach harter LeidensRetter Preis und Ehre! Glaubt zeit nun der Tag der Herran ihn und seine Lehre! og lichkeit in dem höchsten Glanz erschienen. Welt und Himmel jauchzen da; Gott sei Dant, Halleluja! 2. Heil uns! Des Heilands Grab ist leer. Fest stehet, wie ein Fels im Meer, das Wort, das 89 er gesprochen. O selig, wer sich 3. Theile, großer Fürst, die ihm vertraut! Er hat den Tem pel neu gebaut, den blinde Wuth zerbrochen. Mächtig, prächtig ist der Sieger, Gottes Krieger, auf erstanden, und macht seinen Feind zu Schanden.se and doilder Beute deiner armen Heerde mit, die in froher Hoffnung heute vor den Thron der Gnade tritt! Deinen Frieden gib uns Allen! O so jauchzet, Herz und Muth, weil das Loos so wundergut und auf's Lieblichste gefallen; denn der Delzweig grünet da; Gott ſei Dank, Halleluja! und nid motuh Mel. Sollt' ich meinem Gott nicht singen 2c. 4771.9doi 3. Leer ist die Gruft, die ihn umgab. Sei mir gegrüßt, mein künftig Grab, du Wohnung ernster Stille! Nur wenig Tage 4. Laß, o Sonne der Gewerden's sein, o dann empfängst rechten, deinen Strahl zum Herdu mein Gebein in deiner Schatzen gehn! Gib Erleuchtung deitenhülle. Fröhlich seh' ich Grab nen Knechten, daß sie geistlich und Erde, denn ich werde auf auferstehn! Hält der Schlaf uns erstehen; meinen Heiland werd' noch gefangen, nun so fördre ich sehen. selbst den Lauf! Rufe fleißig: Wachet auf!" Denn die Schatten sind vergangen, und der helle Tag ist da; Gott sei Dank, Halleluja! 2010 11 134, Großer Sieger, nimm die Palmen, die dein Zion heute bringt, das mit hohen Freudenpsalmen den erkämpften Sieg besingt! Wo ist nun der Feinde Pochen, und der Würger Mordgeschrei, da der Sieger groß und frei durch das Grab hindurchgebrochen? Tod und Hölle liegen da; Gott sei Dant, Halleluja! 5. Tilge du des Todes Grauen, wenn die ernste Stunde schlägt, weil uns in des Himmels Auen ist die Krone beigelegt! Laß uns in den höchsten Nöthen, mitten in der Todespein, fest im frohen Glauben sein, daß der Tod uns nicht kann tödten! Denn die Hoff 90 Auferstehung Jesu. nung blühet da; Gott sei Dank,| und wer nur hört auf seinen Halleluja! Ind Rath, kommt in des Vaters Haus. nit med om HD 6. Beige, wenn der blöde Kummer über Gruft und Bahre weint, 5. Drum weine Keiner mehr wie die Schwachheit nach dem Schlummer dort in voller Kraft erscheint! Sind wir sterblich gleich geboren, o so nimmt uns doch insist das Grab nichts, als nur was 6. Es kann zu jeder guten irdisch, ab. Selbst der Leib ist That das Herz nun freudig glühn, nicht verloren; unser Netter hütet denn herrlich wird ihm diese Saat da; Gott sei Dank, Halleluja! in schönern Fluren blühn. allhie, wenn Eins die Augen schließt; vom Wiedersehn, spät oder früh, wird dieser Schmerz verfüßt. 7. Wecke die erstorbnen Glieder wieder aus des Todes Nacht, daß des Geistes Hülle wieder in vertlärtem Glanz erwacht! Dann wirst du die Krone geben; dann beim litt ned og wird die vergnügte Brust, Herr, in himmlisch reiner Lust ewig deinen Sieg erheben. Selig spre chen wir allda: Gott sei Dant, Halleluja! pidurig of nurser hopsang misu Mel. Ich finge dir mit Herz und Mund 2c. 7. Er lebt, und wird stets bei uns sein, wenn Alles uns verläßt. Und so soll dieser Tag uns sein das schönste Siegesfest. 100 Mel. Seid barmherzig, Menschen, höret 2c. engi 136. Jesus Christus ist erstanden; Licht strömt in des Grabes Nacht. Er ist frei von Todes Banden, und sein großes Werk vollbracht. Ja, der Sieg ist nun bezwungen.no errungen, und der letzte Feind schallen! Uns hat er den Sieg 2. Laßt das Siegeslied erGrä135. Ich sag es freudig, daß er lebt und auferstanden ist; daß er in unsrer Mitte schwebt, und ewig bei uns 152. Wie glänzt vor meinem vern wallen, aufgehellt des Grafrohen Sinn ein schönes Vater- bes Nacht; uns hat er den Sieg land! Ein neues Leben nimmt errungen, und sein Werk iſt ihm man hin entzückt aus seiner gelungen. Hand. md. Bol pupja magne 3. Gott, in welcher Sonnen3. Hinunter in das tiefe Meer tlarheit strahlt, was Jesus uns versant des Todes Graun; und verheißt, strahlt die heil' ge, große in das Grab, sonst freudenleer, Wahrheit: Ewig ist des Menkann ich jetzt freudig schaun. schen Geist, und Gott reicht an tund 4. Der dunkle Weg, den er be-| seinem Throne Frommen einst die trat, geht in den Himmel aus; Siegeskrone!" del Sur Auferstehung Jefir. 4. Stimmt nun keine Trauer-| zagt, lästert ihn und Gottes lieder auf des Frommen Grabe Ehre. Gnade hat er zugesagt, an! Wir betreten sterbend, Brü- daß der Sünder sich bekehre. der, eines bessern Lebens Bahn. Gott verstößt in Christo nicht; Zu der Wahrheit lichten Höhen dies ist meine Zuversicht. müssen wir durch Gräber gehen. 5. Unsern Todestag hienieden feiern Selige erfreut, als den Uebergang zum Frieden, als Geburt zur Seligkeit. Weit vollkommner als auf Erden, edler sollen wir dort werden; ad 6. Sollen in der Engel Reihen uns dem himmlischen Beruf, dem Beruf der Tugend, weihen, wozu Gott auch uns erschuf; immer freudiger den Willen unfres Got tes zu erfüllen. 91 4. Jesus lebt, sein Heil ist mein, sein sei auch mein ganzes Leben! Reines Herzens will ich sein, und den Lüften widerstreben. Er verläßt den Schwachen nicht; dies ist meine Zuversicht. 5. Jesus lebt; ich bin gewiß, nichts soll mich von Jesu scheiden, keine Macht der Finsterniß, teine Herrlichkeit, kein Leiden. Er gibt Kraft zu meiner Pflicht; dies ist meine Zuversicht. 6. Jefus lebt; nun ist der Tod mir der Eingang in das Leben. Welchen Trost in Todesnoth wird er meiner Seele geben, wenn sie gläubig zu ihm ſpricht: Herr, Herr, meine Zuversicht! simt vid sprit, 7. Auf! an Jesu Siegesfeste laßt uns das Gelübd' erneu'n: hier schon soll's das größte, beste, wichtigste Geschäfte sein, unsre Pflichten zu vollbringen, nach der Heiligung zu ringen!#bordlod 30- dagn Mel. Jesus, meine Zuversicht 2c. 138. Lobt den Höchsten! Je137. Jesus lebt, mit ihm auch fus lebet. Erlöste Menschen, hoch ich! Tod, wo sind nun deine erhebet des Welterlösers MajeSchrecken? Jesus lebt, er wird stät! Hört's, betrübte Sünder, auch mich von den Todten aufer- gebet der Freude Raum, denn wecken. Er verklärt mich in sein Jesus lebet; Gott hat ihn aus Licht; dies ist meine- Zuversicht. dem Staub erhöht! Seele, 2. Jejus lebt, ihm ist das dein Gesang schall' ihm zum Preis Reich über alle Welt gegeben. und Dank deinem Netter! Dich, Mit ihm werd' ich auch zugleich großer Held, erheb' die Welt, weil ewig herrschen, ewig leben. Gott deine Hand den Sieg behält! erfüllt, was er verspricht; dies ist meine Zuversicht. 3. Jesus lebt; wer nun verMel. Wachet auf vom Schlaf zc. ind pissi A 2. Jesu Jünger, wehrt dem manto Leide! Lobsinget ihm und nehmt voll Freude am Siege Theil, den 92 Auferstehung Jesu. er erstritt! Seht, der Tod ist| Herr ist nah; bald ist der Tag überwunden! Durch Jesum habt des Sieges da. boutin do? ihr Heil gefunden! er herrscht, der für euch starb und litt. Laßt eure Feinde dräun! Ihr könnt getroft euch freun. Jesus lebet von Ewigkeit zu Ewigkeit, derselbe gestern und auch heut'. 3. Nun verzagt auch nicht, Verbrecher! Gott ist euch nun kein strenger nächer, wenn ihr die Schuld mit Ernst bereut. Durch des Todes Ueberwinder ist er dem reuevollen Sünder ein Vater der Barmherzigkeit. Er ruft sein Volk hinauf, schließt seinen Himmel auf, uns zu segnen. Gott ist versöhnt. Vom Himmel tönt das Freudenwort: Gott ist versöhnt. nisi, 4. Tod, wo sind nun deine Schrecken? Nicht ewig wird das Grab uns decken, verwest der Leib gleich in der Gruft. Einst wird er zum bessern Leben sich aus des Todes Staub erheben, wenn des Erlösers Stimme ruft. Dann wird das todte Feld zu einer regen Welt; Alles lebet. erneut zeit des Pflanzenreiches Herrlich keit. Mel. Jesus, meine Zuversicht 2c. 139. Preist den Höchſten! Jesus lebt; Tod und Hölle sind bezwungen. Todtengruft und Erde bebt, da der Held hindurchgedrungen, der da starb auf Golgatha. Jesus lebt; Halleluja! p 2. Preist den Höchsten! Seht das Grab, die ihr seinen Tod beweinet! Wischet eure Thränen ab, weil die helle Sonne scheinet! Euer Heiland ist nicht da. Jesus lebt; Halleluja! big 3. Preist den Höchsten! Suchet nicht den Lebendigen bei Todten! Glaubet freudig dem Bericht der verklärten Siegesboten! Diese wissen, was geschah. Jesus lebt; Halleluja! 4. Preist den Höchsten! Dieses Wort soll mich wiederum beleben. Kann ich gleich nicht an den Ort seines Grabes mich begeben, g'nug, daß es mein Glaube sah, Jesus lebt; Halleluja! wird mir Leben in dem Tode geben. Also sterb' ich freudig 5. Auferstandner, welch ein hier; Christi Tod ist nun mein Segen erwartet uns, wenn wir Leben. Nur getrost, ich glaube auf Wegen einhergehn, die dein ja, Jesus lebt; Halleluja! Fuß betrat! Unnennbare Seligkeiten, die ewig währen, sind die Beuten, die uns dein Sieg er= kämpfet hat. Bald sind sie unser Theil; bald krönet uns das Heil deines Lebens. Halleluja! der irs Mel. Jesus, meine Zuversicht zc.al 140. Von den Todten ſtehst du auf; Friede sei auf meinem Grabe! Auch mein Morgen eilt Himmelfahrt und Erhöhung Jesu. 93 TUES herauf, wann ich ausgeschlum-| sie früh, meine Seele stirbt mert habe. Mich erschreckt der doch nie. Tod nicht mehr. Heil mir! Jesu Grab ist leer. a 2. Froh besieg' ich nun das Graun, das die dunkeln Gräber decket. Meinen Retter werd' ich schaun, der, vom Vater aufer wecket, nun durch seines Grabes Nacht mir mein Grab hat froh gemacht. Tointslog td effio 3. Keine Zukunft macht mir bang; ewig, ewig werd' ich leben. Freudig will ich und mit Dank meinen Leib ihm wieder geben, weil den bessern Theil, den Geist, nichts aus seinen Händen reißt. Find and shad 4. Preiset ihn! Er hat die Macht dir, o Tod, o Grab, genommen; und mich heißt die Eodesnacht nur zu meinem Freunde kommen. Ruft sie später, ruft ja kojad jaist dolor chim lote to ma un rain chiste bi, non med 5. Ruh' und schlafe du auch süß, du, mein Leib, im kühlen Grabe, den aus seiner Hand gewiß ich verherrlicht wieder habe! Gott, wie werd' ich dann mich freun, ein verklärter Mensch zu sein! 6. Wohlthat wird das Ster ben mir; Gottes Liebe denkt der Seinen; denn nicht ewig sollen wir kämpfen, dulden, klagen, weinen. War mein Leben fromm und schön, werd' ich froh hinübergehn.mid How Mel. Vom Himmel kommt der starke Held zc. 141. Auf! Christen, auf, und freuet euch! Der Herr fährt auf zu seinem Reich. Er triumphirt; lobsinget ihm, lobsinget ihm mit lauter Stimm'! ON 2. Sein Wert auf Erden ist vollbracht; zerstört hat er des 7. Schwinge dich, mein Geist empor! Heilig sei dein ganzes Leben! Jesus ging den Weg mir vor; Jesus lebt, und ich soll leben. Möchtest du nicht ferne sein, Tag, mit Sehnsucht harr ich dein! demu Jork) Im10 30 190 n thisin 2193 that made mejad 13 derfor dsdys duns 2002 god. sud aute del odus Achte Abtheilung.dat and drin? po dol Sile ith20 1909 1910 19 16 00 -10 Trond Himmelfahrt und Erhöhung Jesu ad the s002 med in modes um duar tist do Todes Macht; er hat die Welt mit Gott versöhnt, und Gott hat ihn mit Preis gekrönt. ispre 3. Sein sind die Völker aller Welt; er herrscht mit Macht und Gnad' als Held; er herrscht, bis unter seinem Fuß der Feinde Heer sich beugen muß. ind Ind 4. Beschirmer seiner Christen Himmelfahrt und Erhöhung Jesu. 94 heit ist er in alle Ewigkeit; er ist ihr Haupt; lobsinget ihm, lobsinget ihm mit froher Stimm'! 5. Ja, Heiland, wir erheben dich, und unsre Herzen freuen sich der Herrlichkeit und Majestät, dazu dich Gott, dein Gott, erhöht. 6. Wohl nun auch uns! Denn, Herr, bei dir steht Kraft und Macht, und dein sind wir. Nimmst du dich unser hülfreich an, was ist, das uns gebrechen kann? 7. In deiner Hand ist unser Heil. Wer an dich glaubt, dem gibst du Theil am Segen, den du uns erwarbst, als du für uns am Kreuze starbst. 8. zieh uns immer mehr zu dir! Hilf uns mit eifrigster Begier nach dem nur trachten, was da ist, wo du, verklärter Heiland, bist! pidamins 9. Dein Eingang in die Herrlichkeit ſtärk' uns in unsrer Prüfungszeit, nur dir zu leben, dir zu traun, bis wir dereinst dein Antlitz schaun. in der Herrlichkeit, und führt nach einer kurzen Zeit auch mich zu seiner Freude. 2. Gen Himmel fuhr n mein Heiland auf, um Gaben zu empfangen. Zu ihm blickt nun mein Geist hinauf mit freudigem Verlangen. Da, wo mein Schatz ist, ist mein Herz; zu ihm schwingt es sich himmelwärts von dieser eiteln Erde. Un do 3. Ach, Herr, verleihe du mir Kraft, nach deinem Reich zu ringen! Dein Geist, der alles Gute schafft, helf' mir den Kampf vollbringen! Und dann am Ende dieser Zeit führ' mich zum Licht der Ewigkeit, zu deines Reiches Freuden! Mel. Ermuntre dich, mein schwacher Geist 2c. 143. Du Lebensfürst, Herr Jesu Christ, in Himmel aufgenommen, der du beim Vater droben bist in der Gemein' der Frommen, wie soll ich dich auf modeinem Thron, o Siegesheld und 10. Dort werden wir uns Gottes Sohn, dich, unser Haupt, ewig dein, du größter Menschen- recht preisen, dir Ehr' genug erfreund, erfreun; dort singen wir weisen? dig att man dan von deinem Ruhm ein neues Lied im Heiligthum. Sündennoth mit starker Kraft be2. Du hast die Höll und Mel. Allein Gøtt in der Höh' 2c.zwungen, hast über Feinde, Welt und Lod, den Sieg am Kreuz er142, Auf Christi Himmel- rungen, du hast gesieget weit und fahrt darf sich getrost die Hoff- breit; wie werd' ich solche Herrmung gründen, daß einst in mei- lichkeit, o Herr, in dieſem Leben nem Tod auch ich werd' siegreich recht würdiglich erheben? überwinden. Mein Haupt lebt Du hast durch deine Himmel: Himmelfahrt und Erhöhung Jesu. fahrt die Straße uns bereitet; 1 Gefahren; doch sinkt drum unser du hast den Weg uns offenbart, Muth nicht hin; durch Jesum der uns zum Vater leitet. Und wissen wir, wohin uns unsre weil denn du. Herr Jesu Christ, Wallfahrt führet. nun stets in deiner Wonne bist, 2. Das Leben ist an's Licht so werden ja die Frommen dahin zu dir auch kommen.is 4. Hilf, daß wir suchen un sern Schaß nicht hier in diesem Leben; leit' uns dorthin, wo du den Platz willst Gottes Kindern geben. Ach, laß uns streben fest und wohl nach dem, was künftig werden soll! Laß uns das Heil ergründen und deine Wohnung finden! 93 5. Zieh uns dir nach! Dir folgen wir. Gib uns des Glaubens Flügel! Hilf, daß wir sicher fliehn von hier auf deinen Friedenshügel! Mein Gott, wann fahr' ich doch dahin, woselbst ich ewig fröhlich bin? Wann werd' ich vor dir stehen, dein Angesicht zu sehen? gebracht; uns steht der Himmel offen. Ihn schloß uns auf mit großer Pracht der Herr, auf den wir hoffen. Mit Sehnsucht schaut der Glaub' empor; doch säumt er nicht, auch hier zuvor des Heilands Pfad zu wandeln. 3. Wer den nicht geht, wird nimmermehr dort seines Lichts genießen. Wer ihm nicht folgt, dem wird auch er den Himmel einst verschließen. Wer wünscht, zum Himmel einzugehen, der läßt in seinen Thaten sehn, sein Wandel sei im Himmel. 4. Uns treibt sein Geist, daß wir der Welt uns immer mehr entwöhnen, stets sorgen, was dem Herrn gefällt, zu ihm hinauf uns sehnen. Er aber sieht auf uns herab. Von uns läßt ſeine Treu' nicht ab, bis wir zuſammenkommen. 6. Wann soll ich hin in's Paradies zu dir, Herr Jesu, kommen? Zu jener Wonne rein und süß, wann werd' ich aufge- 5. O Tag an hohen Freuden nommen? Mein Heiland, komm und nimm mich an, gib, daß ich fröhlich scheiden kann! Zu dir heb' ich die Hände; gelobt sei Gott ohn' Ende! tod 900 reich, wann wirst du uns erscheinen? Gott macht uns dort den Engeln gleich und stillet Leid und Weinen. O Wonne, wenn in Ewigkeit uns nun das höchste Gut erfreut! O Gott, schent uns Mel. Allein Gott in der Höh' 20. old) solch Leben! Go Gm e) pas Sil 144. Mit autem Schallmel. Jesu, meines Lebens Leben zc.) frohlocken wir; der Herr ist auf gefahren. Wir sind zwar noch 145. Siegesfürst und Ehrenim Elend hier und unter viel tönig, Herr, voll Kraft und Maje 96 Te Himmelfahrt und Erhöhung Jesu. ne pridodrediti dojishumic stät, alle Kronen sind zu wenig, Heiland, meines Herzens Pforten du bist drüber hoch erhöht. Sollt stell' ich offen; tomm herein! ich da nicht niederfallen, und mein Komm, du König aller Ehren, Herz vor Freude wallen, wenn um bei mir auch einzukehren! ich glaubig, Herr, betracht' deine Ewig bei mir leb' und woh'n, nimm Hoheit, deine Macht? mein Herz zu deinem Thron ud fier, bitno daiming roadsiar 2. Seh' ich dich gen Himmel fahren, seh' ich dich zur Rechten Mel. Wachet auf vom Schlaf 2c. da, wo der Engel heilge Schaa 146. Ueber aller Himmel ren rufen froh:" Halleluja!" sollt ich da nicht niederfallen, Heere erhebst du dich mit Sieg und mein Herz vor Freude wal- und Ehre, du Stifter unsrer len, da im Himmel Freude ist, weil gesiegt hat Jesus Christ? 11911 3. Weit und breit, du Him mělssonne, leuchtet deine Herr lichkeit, die mit ew'gem Glanz und Wonne sel'ge Geister hoch erfreut. Prächtig wirst du auf genommen; freudig heißt man dich willkommen; und ich Mensch im Staube hier, ruf auch: Hosianna!" dir. Seligkeit. Laute, freudenvolle Lieder der Engel schallen mächHerrlichkeit. Du fährst hinauf tig wieder, und preisen deine zum Thron, des Vaters ew'ger Sohn, und wir schauen empor zu dir, und bringen hier dir Preis und Dank mit Freuden dar.sú 2. Deines Vaters Gnadenwillen, Erlöfer, an uns zu erfüllen, warst du gehorsam bis 4. Sollt' ich deinen Kelch nicht zum Tod! Site, Sohn, auf 4. Sollt' ich deinen Kelch nicht meinem Throne, dir geb' ich meine trinten, da ich deine Hoheit jeh? Welt zum Lohne und meine HerrSollte jetzt mein Muth noch sin lichkeit!" sprach Gott. Wie herrken, da ich deine Macht versteh'? lich ist dein Lohn, erhöhter GottesMeinem König will ich trauen, sohn! 3hr, ihr Frommen, durch vor den Feind soll mir nicht Streit und Schmach folgt treu grauen. Herr, vor deinem Namen ihm nach! Gott, dem ihr dient, mich beugen will ich ewiglich.belohnt als Gott.sdh nd typis INSONL boit 15. Herr, dein reicher Geist et 3. Deine trauernden Erlösten, gieße über uns sich kräftiglich, bisi o Herr, zu stärken und zu trösten, d zum Schemel deiner Füße alle Feinde legen sich! Und zu deinem Er ist's, der auch uns im Leiden kam über sie von dir dein Geist.t Scepter wende Alles sich von End' mit Trost erfüllt, und uns die zu Ende! Mache dir auf Erden Freuden der bessern Welt bei dir Bahn, alle Herzen unterthan.verheißt. Er lehret uns die Bahn, 6. Du vermagst an allen Ordie wir dich wandeln sahn; und ten nah mit deinem Geist zu sein. wir wandeln, Herr, deine Bahn. Inspimisp trod south 1100 11965 280/8 90 T ouy, andarono Himmelfahrt und Erhöhung Jeſu. 97. Dir Bald, bald empfahn wir auch,| bracht, nach überstandner Leidenswie du, die Kron' am Ziel. nacht gen Himmel dich erhoben. 4. Uns die Stätte zu bereiten, Breis dir, daß wir schon auf um die wir Bilger hier noch Erden können werden Gottes streiten, gingst du voran in's Kinder und des Todes Ueberwinder. Vaterland. Herrlich wirst du wieder kommen; dann führst du alle deine Frommen mit dir hin auf in's Vaterland. Versöhnt hast du mit Gott uns, Herr, durch deinen Tod. Wo du lebest und Gott mit dir, da sollen wir auch mit dir leben und mit Gott. -5. Welch ein Jubel wird es werden, wann nach vollbrachtem Kampf auf Erden wir sehn die Majestät des Herrn! Und der große Tag des Lebens, für deine Feind' ein Tag des Bebens, ist er von uns, o Herr, noch fern? Wann kommt er? Wann erfreut uns deine Herrlichkeit? Lobt den Höchsten! Der Herr ist nah; bald ist er da, der Tag voll hoher Herrlichkeit. 3. Du, du bist unser Haupt, und wir sind deine Glieder. Nur von dir kommt auf uns Heil und Leben. Was unsern Seelen Nutzen schafft, Licht, Friede, Freude, Tugendkraft, wird uns von dir gegeben. Laß doch dein Joch gern uns tragen und entsagen allen Sünden, daß wir hier schon Ruhe finden. 4. Zieh unsre. Herzen ganz zu dir; hilf, daß vor allen Dingen wir nach deinem Reiche trachten. Mach' uns von allen Sünden rein und flöß' uns Muth und Eifer ein, das Eitle zu verachten. Hilf uns, hilf uns Laster meiden und mit Freuden unser Leben deiHanem Dienste ganz ergeben! 2. Dir dienen alle Seraphim, und wir vereinen Herz und Stimm', mit ihnen sich zu loben, weil du dein großes Werk vollEvang. Gesangbuch. 11. 5. Sei unser Schutz und unser Mel. O heil'ger Geist, kehr' bei uns ein ze Hort und tröst' uns durch dein heilsam Wort, wenn hier uns 147. Wie herrlich, Jesu, star Trübsal dränget. Nur da ist ter Held, du Netter einer Sünder- Wonne, wo du bist; die Freude, welt, hat sich dein Kreuz geendet! die man hier genießt, ist noch mit Nach überstandnem Lebenslauf Leid vermenget. Von dir kommt fährst du verklärt zum Vater auf, hier Trost in Herzen; laß in der dich zu uns gesendet. Ewig Schmerzen uns schon offen deinen trifft dich nun kein Leiden; voller Himmel sehn und hoffen! Freuden lebst du droben, über Alles hoch erhoben. 6. Du bist uns Sterblichen zu Gut, nach theuer hier vergognem Blut, zum Himmel eingegangen. Zieh, Jesu, zieh auch uns dir nach, daß wir, nach kurzem Ungemach, zur Freude dort gelangen! 7 98 mind m isimli ge Wirksamkeit des heiligen Geistes. Dafür soll dir von uns Allen| was liegt daran? Der Herr ist's Dank erschallen. Ohn' Aufhören wollen wir dich, Heiland, ehren. der ihn stürzen kann. Halleluja! Mel. Du, deß sich alle Himmel freun 2c. 148. Wir freuen uns, Herr Jesu Christ, daß du von Gott erhöhet bist. Du Herr, den Erd' und Himmel preist, stärk' unser Herz und unsern Geist. Halleluja! 2. Es freut sich alle Christenheit und saget jetzt und allezeit Gott Lob und Dank auf höchstem Thron; denn unser Freund ist Gottes Sohn. Halleluja! 5. Wohl dem, deß Herz in Christo ruht und der in ihm hat frischen Muth! Was frag' ich dann, o Welt, nach dir! Auf ihn allein vertrauen wir. Halleluja! 4. Er ist der Herr, deß starke Hand Welt, Sünd' und Hölle überwand. Und troßt der Feind, 100% and distance sol tumor- oor daily 6. Wir freuen uns aus Herzensgrund und singen dir mit lautem Mund: Du Held von unserm Fleisch und Blut bist unser Heil und höchstes Gut." Halleluja! 7. Durch dich der Himmel unser ist. Hilf uns, o Heiland Jesu Christ, daß wir vertrauen fest auf dich und bei dir leben ewiglich! Halleluja! 3. Nun thronet er im Himmel hoch und ist doch bei uns allzeit noch, an Macht und Gnad' un endlich reich. Gott ist vereint 8. Komm, Herr, und führ aus mit ihm zugleich. Halleluja! dieser Zeit uns hin zu deiner Herrlichkeit; aus dieses Lebens dunklem Thal uns in den ew'gen Freudensaal! Halleluja! ud foto of 201 dit un no thai 31 Jider bil dar nday bil dois anotadt 0 Neunte Abtheilung. lpnare, dini -8022 sid diior and twe stul un Wirksamkeit des heiligen Geistes.sd Tommst dowo 1 50 19 idoloption 9111 Wirksamkeit des heiligen Geistes durch die Apostel. tim do ndip audit 1900 000 # 91907( DE Mi Mel. Allein Gott in der Höh' c. und heiligt stark und mild der 149. Dem Gott der Wahr- Geist des guten Gottes. heit Preis und Dank! Er läßt die Wahrheit siegen. Vergebens droht Gewalt und Zwang; fie kann nicht unterliegen. Den Menschen, Gottes Ebenbild, erhebt 2. Die Lehre Jesu fest und klar gewähret Licht und Frieden. Doch als sie neue Lehre war, ward sie bekämpft hienieden. Wie dräute Dürftigkeit und Noth, Ver Wirksamkeit des heiligen Geistes. ping 91971 Tex 5. Wir sehn umher des Frühlings Pracht, des Gartens frische Keime, bewacht, belebt durch deine Macht den Schmuck der Au'n und Bäume; er drang nach rauhem Frost hervor und gibt uns Freud' und steigt empor; so schüßztest du das Gute. folgung, Kerker, Schmach und| lich Leben. Ich danke dir, daß Tod den Jüngern des Erlösers! du den Geist, der deinen Sohn 3. Sie harrten aus mit hohem Muth, von Gottes Geist durch drungen. Vergossen ward der Lehrer Blut, die Lehre nicht bezwungen; und Völker wandten sich vom Wahn und beteten den Höchsten an im Geist und in der Wahrheit. Uite durch Wunder preist, zur Erde Wahrheit kam herab, der deinen haft gesendet. Der Geist der Boten Stärke gab, daß sie dein Werk vollendet. 4. Das Heil, in Wahrheit und im Geist den Höchsten anzuflehen, den Alles, was empfindet, preist, den reine Seelen sehen, dem wir uns auf der ebnen Bahn des Glaubens und der Tugend nahn, hat Gott auch uns bewahret. 6. Umsonst erhob sich Drohn und Zwang; die Wahrheit ward erhalten. Dir, Gott der Wahrheit, Preis und Dank! Du wirst auch ferner walten. Wir wollen alten. Du wirſt deine Wege gehn und mit Vertraum gen Bimmel jehn, da Gute bleibet ewig. od dling din limitspilisd du Mel. Lobsinget Gott, und betet an 2c. 99 80 150. Dir, Vater, dankt mein Herz und singt, daß du den Sohn Herz und gegeben, den Sohn, der Heil uns Sündern bringt und unvergäng2. Sie waren Alle brüderlich vor ihrem Gott beisammen; da braust der Sturm, da zeigen sich des Geistes heil'ge Flammen. In fremden Sprachen macht ihr Mund die großen Thaten Gottes kund, die jüngst ihr Aug' geſehen; und sie auch heißen Lahme gehn, die Todten auferstehen. die Tauben hören, Blinde sehn, 3. Erfüllt mit Gottes Wunderfraft, gehn sie, die Welt zu lehren; der Geist, der neues Leben schafft, hilft ihnen sie bekehren. Der Gnadenlehre Freudenschall erfüllt den Erdkreis überall; Vernunft und Wahrheit ſiegen. Die Blindheit und das Laster flieht; und wo man Gottes Thaten sieht, da muß der Feind erliegen. 4. Umsonst, daß wild die Bosheit tobt und schäumt auf Blutsei du, gerüsten. Es siegt mein gelobt! es siegt die Treu' der Chriſten. Der Geiſt von oben stärkte Kampf, in Noth und Müh', in Martern und im Tode. Ste blieben ihrem Herrn getreu, befannten seinen Namen frei' im martervollsten Tode.dord 5. Des Vaters und des Sohnes insidagio duran 7 SET 100 Wirksamkeit des heiligen Geistes. Geist, du Quell erhabner Triebe,| du untergehn; ewig, ewig wirst den Jesus Christ auch uns ver- du stehn. Mögen sie dich frech heißt: bei Gottes Vaterliebe wer bestürmen, Gottes Geist wird dich nicht hat, der ist nicht sein; dich beschirmen. entbing tind n idin ito mel. Gott des Himmels und der Erden zc. o komm auch in mein Herz hinein, mir seinen Sinn zu geben! Schaff auch in mir ein neues Herz! Erhebe du mich himmelwärts, sei meiner Seele Leben. mel, Freie bish, o meine Seele se. tie 151. Geist, der du hernieder schwebtest, als noch jene kleine Schaar, deren Wachsthum du belebtest, ein geringes Samkorn war, o wie ward durch deine Macht schnell die Saat hervorgebracht, die sich auf der Erde häufte und zur frohsten Ernte reifte! ten nicht vor ihrem Schwert. Deine Kirche wuchs empor, stand bei Martern ſelbst im Flor; und bei frommer Jünger Wunden hat dein Wort den Sieg gefunden. 152. Heil, ja Heil euch, treue Zeugen, o du fromme Jüngerschaar, deren Glaubensmuth zu war! sehr empfangt vor Gottes Thron nun der reinen Liebe Lohn. dnut 3. Em'ger Wahrheit Friedens maboten, die der Weiseste erfor, wenn. 2. Welche Tiefen der Erkennt Gefahren um euch drohten, blicktet niß, die dein Blick allein durch ihr zu dem empor, der den Tröschaut, hattest du einst dem Verster euch verhieß, euch in keiner ständniß dieser Schwachen anver- Noth verließ. iols de imp traut! Du gabst ihnen Freudig- 4. Seine Hülfe, seine Gnade, teit, festen Muth in schwerer Zeit, stand in jedem Kampf euch bei. Weisheit, hohe Wunderkräfte zu Daß der Feind euch nimmer dent heiligen Geschäfte. schade, macht' er euch von Sorgen frei; und, erfüllt von ſeinem Licht, kämpfet ihr voll Zuverten nicht der Feinde Bande, beb- sicht, ndustebro.nd radilims 3. Ausgesandt in alle Lande, lehrten sie, von dir gelehrt, scheu 2. Wie der Meister euch berufen, zogt ihr hin von Land zu Land. Eure Wort' und Thaten schufen Glauben und der Liebe Band, denn das Wort vom Kreuze quoll von den Lippen gnadenvoll. 4. Jauchze, Kirche Gottes, stehe! Fürchte deine Feinde nicht! Ja, 5. Euer Blut auch ward zum Samen, der nicht schwindet, wenn er stirbt, der des Heilands theurem Namen immer neue Freund' erwirbt. Gures Geistes Freudigteit zeigt des Glaubens Herrlichkeit, din prunion on dein Schutz ist in der Höhe; Gott 6. Und der Geist, der euch erist deine Zuversicht. Nimmer wirst weckte, mächtig durch euch wirkt' 101 Wirksamkeit des heiligen Geistes. und sprach, euch mit seinem Schild| streiten und zu dulden, so wie bedeckte und die Macht des Bösen brach, er, der Geist der Wahr heit, spricht: uns, auch uns verläßt Gott nicht! 7. So voll Gottvertraun zu sueri chus list? oj liso SCI pusor de spus u duntansdupli nordb] 1 mar 2012 ro ihr, Christi Reich weit auszua breiten, das sei unsre Weisheit hier! Dann nach wohlvollbrachtem Lauf nimmt auch uns der Himmel auf. omist minut mis non nis sim ni han soche braid bin ad stadiond ads? 195 190 191 100 Fortdauernde Wirksamkeit des heiligen Geistes. Game Ice nda? sdor? 11971197 190 Mel. Liebster Jesu, wir sind hier 2c. 153. Geist der Wahrheit lehre mich aller Weisheit Quelle kennen. Jesum kann ich nur durch dich meinen Herrn und Heiland nennen. Du nur kannst ihn mir verklären und mein Herz zu Gott bekehren. sidstod 5. Heiligung und Reinigkeit und ein gottgefällig Leben, hohen Tugenden geweiht, wahre Weisheit kannst du geben. Selig, die an deinen Gaben Theil durch Lieb' und Glauben haben! 900 fibogds 6. Ich erflehe sie von dir. Laß mich fliehn der Sünde Wesen! Komm und wohne selbst in mir, und ich leb' und bin genesen. Dann wird meine Schwachheit Stärke, und ich wirke Gottes Werke. 99 999 2. In des Irrthums Finsterniß müßt' ich ohne Führer wan fen; du nur machst das Herz gewiß und erleuchtest die Ge- 7. Nimm mein Herz und mach' danken, offenbarest Gottes Pfade, es rein. Auch die Läuterung durch zeugst von Wahrheit und von Leiden soll mir theurer Segen Gnade.hu dni od fein, denn führst ¹3. Unser Tröster heißest du, du zu Freuden. So werd' ich überschwänglich kannst du trösten! zum Ziele dringen und die Krone Du erfüllst mit Himmelsruh die dort erringen. Tid noo si stude Gemüther der Erlösten, daß sie dad sound somist 190 thin not nach der Angst der Sünden Got- Mel. Jesu, meines Lebens Leben 2c. 1197 tes Vaterhuld empfinden. nm 154. Geist vom Vater und 14. Du du stärkst uns zum vom Söhne, Geist, der Heil und Gebet. Jenes inbrunstvolle Seh- Leben schafft, schenke du von Gotnen, das mit stillem Seufzen fleht tes Throne meinem Herzen deine und zur Wonne führt durch Thrä- Kraft und erfülle mein Gemüthe, nen, Hoffnung und Geduld im daß der Reichthum deiner Güte Leiden ist dein Werk, du Geist und die Stärke deiner Hand an der Freudenbrud bitdän sthgur mir Schmachen werd' erkannt. fi 102 Wirksamkeit des heiligen Geistes. moradop thi alo modal ud and THEE nad 100. 2. Komm, erleuchte meine| lobe dich in süßem Ton sammt Sinne und durchstrahle den dem Vater und dem Sohn. Verstand, daß die Finsterniß zerT rinne, daß sie sei von mir ver- Mel. Warum sollt' ich mich denn grämen 2c. bannt. Deffne meiner Seeler Augen, daß sie zu erkennen tau gen deines Wortes tiefen Grund, das uns lehret Christi Mund. ST 3. Niemand ohne dich verspüret reiner Gottesliebe Kraft. Wen nicht deine Gnade rühret, den täuscht eitle Leidenschaft. Komm, o Geist, mein Herz entzünde, daß ich tief in mir empfinde stets der Liebe heiße Glut, die in meinem Heiland ruht! 155. Höchster Tröster, komm hernieder! Geist des Herrn, set nicht fern, stärke Jesu Glieder! Er, der nie sein Wort gebrochen, Jesus hat deinen Rath seinem Volt versprochen.co 3. Hilf den Kampf des Glau4. Gib mir Kraft, zu wider- bens kämpfen; gib uns Muth, stehen, wenn sich regt die böse Fleisch und Blut, Sünd' und Lust. Laß es nimmermehr ge- Welt zu dämpfen. Laß nicht schehen, daß sie siegt in meiner Trübfal, Kreuz und Leiden, Angst Brust. Steh mir in dem Kampf und Noth, Schmerz und Tod uns zur Seiten. Hilf mir ritterlich von Jesu scheiden. bestreiten diesen Feind, der in mir wohnt und mit Tod und Hölle lohnt. im goz Mlad SHISTO 5. Du bist heilig; laß mich werden rein und heilig immer mehr. Laß mich eifrig hier auf Erden fördern deines Namens 19Ehr. Laß mich deinem Willen Leben und nach jenem Ziele streben, wo die Seel' zu Gottes Bild sich erneut, von dir erfüllt. JISHIST 6. Endlich wenn ich soll durch's Leiden meinem Heiland folgen nach und zu jenen ew'gen Freuden gehen durch viel Ungemach, stärke mich durch deine Güte, daß mein Geist und mein Gemüthe Allen durch dein Licht Unterricht, 2. Geist der Weisheit, gib uns wie wir Gott gefallen. Lehr' uns findlich vor ihn treten; sei uns nah, und sprich Ja, wenn wir glaubig beten. 4. Hilf uns nach dem Besten streben, schent' uns Kraft, tugendhaft und gerecht zu leben. Gib, daß wir nie stille stehen, treib' uns an, froh die Bahn deines Worts zu gehen. o borad Stütze, steh uns bei, mach' uns 5. Sei in Schwachheit unsre treu in der Trübsalshize. Führ', wenn Gott uns nach dem Leide sterben heißt, unsern Geist zu des Himmels Freude! Mel. Ich singe dir mit Herz und Mund zc. 156. Nicht um ein flüchtig Gut der Zeit, ich fleh' um deinen Wirksamkeit des heiligen Geistes. is roghind 250 11tmp3 Geist, Gott, den zu meiner Se-| das du schon, als ich geboren, ligkeit dein theures Wort verheißt. dir zum Tempel auserkoren! 2. Die Weisheit, die vom Himmel stammt, o Vater, lehr' er mich, die Weisheit, die das Herz entflammt zur Liebe gegen dich. 3. Fruchtbar wie ein milder Regen, strömst du von des Himmels Thron; du bringst nichts als lauter Segen von dem Vater und dem Sohn. Laß doch, o du 3. Dich lieben, Gott, ist Sewerther Geist, Gottes Trost, den ligkeit; gern thun, was dir ge- du verleihst, mir nach deinem fällt, wirkt edlere Zufriedenheit, gnäd'gen Willen meine ganze Seel erfüllen! als alles Glück der Welt. 4. Alsdann hab' ich Vertraun zu dir; dann schenket selbst dein Geist das freudige Bewußtsein mir, daß du mir gnädig seist. 103 5. Er leite mich zur Wahrheit hin, zur Tugend stärk' er mich und zeige, wenn ich traurig bin, auch mir als Tröster sich. 6. Er schaff' in mir ein reines Herz, versiegle deine Huld, und er bewaffne mich im Schmerz mit Muth und mit Geduld. 4. Du bist weise, voll Verstandes; was geheim ist, ist dir kund; hast gezählt den Staub des Sandes und durchschaut des Meeres Grund. Nun so kennst du auch gewiß meines Herzens Finsterniß; drum gib Weisheit, gib uns Allen, daß wir mögen Gott gefallen. 5. Du bist heilig und zu finden, wo man rein und heilig ist, du Feind den und die Quell' des Guten bist. Sei auch meine Gnadenquell', daß ich werde rein und hell. Laß mich fliehen, was du fliehest; gib mir, was du gerne siehest. Mel. Der am Kreuz ist meine Liebe zc. 157. O du allerfüßste Freude, o du allerschönstes Licht, Geist, der du in Freud' und Leide unbesucht uns läsfest nicht, Geist des Höchsten, höchster Geist, du, den Erd' und Himmel preist, dessen Kraft trägt alle Dinge, höre, höre, was ich singe! 2. Du bist ja die beste Gabe, die ein Mensch je nennen kann. Wenn ich dich, o Tröster, habe, 1. O mein Hort, ich bin zugeb' ich alles Wünschen dran.! Ach, erhör' mich, komm' zu mir, frieden, wenn nur du nicht weichst wohn' in meinem Herzen hier, von mir. Bleib' ich von dir unthen mols vism dit is nisni 6. Stets bewegt vom reinsten Triebe, frommen Herzens, sanften Muths, bleibst du fest in deiner Liebe, thust uns Bösen alles Guts. Ach, verleihe mir nun auch diesen edeln Sinn und Brauch, daß ich Freund' und Feinde liebe, Keinen, den du liebst, betrübe! 104 Wirksamkeit des heiligen Geistes geschieden, bin ich stets getrost in dir. Laß mich sein dein Eigenthum. Gib zu deines Namens Ruhm, daß ich eifrig nach Vermögen wirke stets mit reichem Segen. Indsla misma & in uns träftig sein zu steter Freud und Wonne! Reine Freude himm lisch Leben willst du geben, wenn wir beten und in Demuth por dich treten. ini dhid- sing] it riut n 8. Nun so will ich denn ent sagen gern der bösen Lust der Welt. Mein Herz soll nach dem nur fragen, was dich ehrt und dir gefällt. Vor dem Bösen will ich fliehn, seinen Schlingen mich entziehn; führe du auf deinen Wegen mich dem großen Ziel heben, entgegen. imple 9. Wohl mir, wenn nur du mich stärkest! Stehe mir getreu lich bei; hilf, mein Helfer, wo du merkest, daß mir Hülfe nöthig jei. Brich des bösen Fleisches Sinn, nimm den alten Willen hin, daß ich mich im Geist er neue, daß mein Gott sich meiner freue. 2. Du Quell, aus dem die Weisheit fließt, die sich in fromme Seelen gießt, laß deinen Trost uns hören, daß wir in Glaubens einigkeit auch können alle Christenheit dein wahres Zeugniß lehren. Höhre, lehre, daß von hinnen Herz und Sinnen sich erdir zum Lob und uns m Leben. zum smu nord jier tipl 3. Sei stets bei uns mit deinem Rath und führ uns auf den rechten Pfad, die wir den Weg nicht wissen. Gib uns Beständigkeit, daß wir getreu dir bleiben für und für, auch wenn wir leiden müssen. Schaue, baue, was zerfallen. Gib uns Allen, dich zu schauen und auf deinen Trost zu bauen. 10. Laß mich nach dem Him mel streben! Wenn ich sinte, feit d mein Stab! Wenn ich sterbe, sei traft, daß wir zur schweren Pil4. Verleih uns deine Himmelsmein Leben, sei mein Retter einst im Grab! Und wenn ich einst aufersteh', o dann hilf mir, daß ich geh hin, wo du in ew'gen Freuden dort wirst deine Heerde weiden! n dun mis duse sidor gerschaft dadurch gestärket werden, auf daß wir unter deinem Schutz begegnen aller Feinde Truß mit freudigen Geberden. Laß dich reichlich auf uns nieder, daß wir wieder Trost empfinden, alles Unglück überwinden. 92% mind thi god smijo( in 190 Nach eigener Melodie. id in ge 158, Oheil'ger Geist, kehr o di bei uns ein und laß uns deine Wohnung sein! O komm, du Herzenssonne! Du Himmelslicht, laß deinen Schein stets bei und hort, laß uns dein himmlisch süßes 5. D Gottes Geist, du LebensWort mit frohem Muth bekennen, daß wir uns mögen nimmermehr von deiner segensreichen Lehr' und treuen Liebe trennen. Mein Hort, 103 103 Wirksamkeit des heiligen Geistes. dein Wort gib voll Güte in's und vor Gott hintrete, Zuversicht Gemüthe, daß wir können Christum unsern Heiland nennen. verleihn. Wenn ich findlich bitte und mein Herz ausschütte, laß es 16. Du Geist des Friedens, kräftig sein. O mein Hort, hilf sente dich in unsre Seelen träffort und fort! Unterstütze du tiglich, und schent uns deine Liebe, mein Flehen! Dann wird's wohl daß unser Herz ergeben sei dem geschehen. bi im of musl Nächsten stets mit Liebestreu', und sich darinnen übe. Kein Neid, tein Streit dich betrübe. Fried und Liebe soll hier schweben; Fried' und Freude wirst du geben. 4. Sei mein Trost im Leide, sei du meine Freude, wohn' in meiner Brust. Und wann ich mu sterben, laß mich nicht verderben, bleibe meine Lust. Bleibe da dem o pred Herzen nah, um mir Gnade zuzusprechen, wenn die Augen brechen! 7. Gib, daß in reiner Heiligfeit wir führen unsre Lebenszeit: 5. Nun ich sage: Amen; denn sei unsers Geistes Stärke, daß in Jesu Namen bin ich schon erwir des Heils uns froh bewußt, hört. Herr, ich, dein Erlöster, im Glauben treu, mit frommer bitt' um diesen Tröster, der wich Lust vollbringen gute Werke. Alles lehrt. Dieser Geist, den du Rühre, führe unser Sinnen und verleihst, der wird dich in mir verBeginnen von der Erden, daß klären; du wirst mir's gewähren. wir Himmelserben werden! 19 119) my bim bigod, hid 1 2 3 llojro Eva 19 Nach eigener Melodie. ni Met. Seele, sei zufrieden 2c. ba de 160. 3euch ein zu deinen 159, 11nschätzbare Gabe, wenn Thoren, zeuch in mein offnes ich dich nur habe, theurer, wer- Herz! Du machst mich neu gether Geist, so werd' ich erfreuet, boren und hebst mich himmelmein Herz wird erneuet und wärts; o hochgelobter Geist des Gott wird gepreist. O du Kraft, Vaters und des Sohnes, mit die Segen schafft, Frieden bringt Beiden gleiches Thrones, mit in Angst und Schmerzen, wohn' Beiden gleich gepreistle modus in meinem Herzen! 2. Werde du mein Lehrer, daß ich dein Verehrer und dein Schüler sei. Leite mich und treibe, daß ich glaubig bleibe, mache mich recht treu. Sei mein Pfand und eine Hand, die mich führet, die mich leitet und recht zubereitet. 3. Wollst mir, wenn ich bete 2. Zeuch ein und laß empfin den mich deine hohe Kraft, die Kraft, die uns von Sünden Hilf und Errettung schafft. Erneure meinen Sinn, daß ich mit reinem Geiste dich ehr' und Alles leiste, d was ich dir schuldig bin. 3, Du bist ein Geist, der lehret, wie man recht beten soll. Solch 106 Beten wird erhöret, solch Singen klinget wohl. Es steiget himmel an das heiße Flehn der Frommen, bis der zu Hülf' gekommen, der Allen helfen kann. Christliche Kirche. 4. Du bist ein Geist der Freuden, liebst Gram und Kummer nicht, erleuchtest uns im Leiden mit deines Trostes Licht. Und schon wie manches Mal hast du mit süßen Worten mir aufgethan die Pforten zum goldnen Freudensaal! 5. Du bist ein Geist der Liebe, ein Freund der Freundlichkeit, willst nicht, daß uns betrübe Zorn, Rachsucht, Haß und Neid; machst, daß die Feindschaft flieht, und weckst der Liebe Flammen, führst Herzen neu zusammen, wenn sie die Zwietracht schied. 6. Du, Herr, hast selbst in Händen die ganze, weite Welt, kannst Menschenherzen wenden, wie dir es wohlgefällt; so gib De antioned ameonChristliche Brid Tim Pight dig97, Mel. Mein Jesus ist mein Leben 2c. 161. Ach, bleib mit deiner Gnade bei uns, Herr Jesu Christ, daß uns hinfort nicht schade des bösen Feindes List! doch deine Gnad' und mit der Liebe Banden umschling' in allen Landen, was sich getrennet hat! 2. Ach, bleib mit deinem Worte bei uns, Erlöser werth, daß uns 7. Beschirm' die Obrigkeiten, bau' unsers Fürsten Thron! Verleih' uns gute Zeiten! Schmück uns mit deiner Kron'! Den Alten gib Verstand, gib Frömmigkeit der Jugend und Gottesfurcht und Tugend dem Volk im ganzen Land! G shot tri parf sit ro pigg soins de 3ehnte Abtheilung. Kirche. ford an jedem Orte sei Trost und Heil beschert! 3. Ach, bleib mit deinem Glanze bei uns, du werthes Licht! Die Wahrheit in uns pflanze, damit wir irren nicht! 4. Ach, bleib mit deinem Segen 8. Erfülle die Gemüther mit reiner Glaubenszier, die Häuser und die Güter mit Segen für und für! Vertreib' den bösen Geist, der dir sich widersetet, und das, was dich ergötzet, aus unsern Herzen reißt! stets ein nach deinem Sinn; und 9. Richt' unser ganzes Leben sollen wir's einst geben der Hand des Todes hin, und kommt der lebte Streit, so hilf uns fröhlich sterben und nach dem Tod ererben die ew'ge Seligkeit! maling drie of doind, mil Christliche Kirche. Dein sehn, daß sie sich noch bekehren. Lehr' sie mit uns gen Himmel schaun und unerschüttert im Vertraun auf deine Zukunft warten. bei uns, getreuer Herr! Wollen und Vermögen sich reichlich in uns mehr'! 5. Ach, bleib mit deinem Schube bei uns, du starter Held, daß uns der Feind nicht trutze, noch fäll' die böse Welt! € 20€ 6. Ach, bleib' mit deiner Treue bei uns, mein Herr und Gott! Beständigkeit verleihe, hilf uns aus aller Noth. Mel. Allein Gott in der Höh' 2c. 162. Die Feinde deines Kreuzes drohn, dein Reich, Herr, zu verwüsten. Du aber, Mittler, Gottes Sohn, beschüßest deine Christen. Dein Thron bestehet ewiglich; vergeblich wird sich wider dich die ganze Hölle waffnen. 2. Dein Reich ist nicht von dieser Welt, kein Werk von Men schenkindern; drum konnt' auch keine Macht der Welt, Herr, sei nen Fortgang hindern. Dir können deine Feinde nie dein Erbe rauben; selbst durch sie wird es vergrößert werden. 107 5. Uns, deine Christen, wollest du fest in der Wahrheit gründen, daß wir für unsre Seelen Ruh' in deiner Gnade finden. Mach' unsers Glaubens uns gewiß. Vor Irrthum und vor Finsterniß bewahr uns, weil wir leben. 3. Weit wollst du deine Herrschaft noch in deiner Welt verbreiten und unter deinem fanften Joch die Völker alle leiten. Vom Aufgang bis zum Niedergang bring' alle Welt dir Preis und Dank und glaub' an deinen Namen! 6. Ein reines Herz schaff' in uns, Herr, ein Herz nach deinem Willen. Lehr'uns mit jedem Tage mehr treu dein Gesetz erfüllen. Gehorsam deiner Vorschrift ſein und dann uns deiner Gnade freun, sei unser Heil auf Erden. 4. Auch deine Feinde, die dich schmähn, die frevelnd sich em pören, laß deiner Gnade Wunder 7. So wird dein Volk dir unterthan und lernt die Sünde meiden; und du führst es auf ebner Bahn zu deines Reiches Freuden. Und herrlich wird in dieser Zeit, noch herrlicher in Ewigkeit dein großer Name werden. Nach eigener Melodie. 163. Cin' feste Burg ist unser Gott, auf ihn steht unser Hoffen; er hilft uns frei aus aller Noth, wie schwer sie uns betroffen. Ja, der böse Feind stets mit Ernst es meint; große Macht und List sein' starte Rüstung ist; auf Erd' ist nicht desgleichen. 2. Mit unsrer Macht ist nichts gethan, wir sind gar bald verloren; es tämpft für uns der rechte Mann, den Gott hat selbst 108 Christliche Kirche. erkoren. Fragst du, wer der ist? Er heißt Jesus Christ, er hilft in der Noth; er, unser Herr und Gott, das Feld muß er behalten. 3. Und wenn die Welt voll Teufel wär' und wollt' uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch ge lingen. Ob der Fürst der Welt gleich sich furchtbar stellt, schreckt er uns doch nicht, ihn trifft des Herrn Gericht; ein Wörtlein kann ihn fällen. nchini bo Mel. Allein Gott in der Höh* 2c. 0. un 165. O Jesu, Licht und Heil der Welt, der du in diesem Leben dein Wort, das Gottes Rath entdu bist der Herr der Christenheit, hält, zur Richtschnur uns gegeben: die du in dieser Pilgerzeit dir aus den Menschen sammelst. 2. Sie willst du als dein Eigenthum zur wahren Weisheit leiten und durch dein Evange lium zur Seligkeit bereiten. Du 307 194 m 11 HE R erfüllen.gall erfüllen. alla mina 4. Das Wort sie sollen lassen bist, Herr, groß von Rath und stehn, und nicht Dank dazu ha- versprochen hat, wirst du gewiß was dein Mund ben; Gott läßt nur Gutes uns geschehn bei seines Geistes Gaben. Nehmen sie den Leib, Guf, Ehr', Kind und Weib, fährt dies Glück dahin, sie haben nicht Gewinu; das Reich muß uns doch bleiben.bins50 En S thin anu pillid Hot dine diad Mel. O Bater, send' uns beinen Geist 2. 164. Erhalt uns, Herr, bei Höinna Fülle Hill 130 11906 Iting married deinem Wort und steur' den Fein merhin auf deinen Ruf nicht 4. Mag auch der Spötter imden immerfort, die Jesum Chri hören, und Mancher in verkehrstum, deinen Sohn, zu stürzen tem Sinn sich wider dich emsuchen von dem Thron! HOTO Dog 911 191 2090 dnl 8 pören, so fällt doch deine Kirche Beig deine Macht, Herr nie; du hälst und du beschüßest Jesu Christ, der du Herr aller sie durch deines Geistes Gaben. Herren bist Beschirme deine Christenheit, daß fie dich lob' in Ewigkeit! schitoj sudi igri hie 3. Du bist der Deinen Trost und Heil, und sie, die an dich glauben, die haben an dem Segen Theil, den uns kein Feind kann rauben. Von dir fließt Weisheit, Trost und Ruh' den Deinen schon auf Erden zu; dein ist des Guten du 5. Dein ist das Reich, dein ist die Kraft. Wer sollte dir nicht trauen, nicht auf dein Wort gewissenhaft und fest im Glauben bauen? Dein Heil ist unser höchstes Gut; hilf, daß wir stets mit 3. Gott, heil'ger Geist, du Tröster werth, gib Eintracht deinem Volt auf Erd'! Steh' bei uns in der letzten Noth, leit' uns frohem Muth dich vor der Welt in's Leben aus dem Tod! ld betennen. iuris dhai tod Christliche Kirche. 109 6. Zwar kämpfen wir noch schmäht, der wird angstvoll im manchen Streit auch mit uns Gerichte stehn, nicht das Antlitz selbst auf Erden; doch werden Gottes sehn.diase 10 m IMA zur Vollkommenheit auch wir er- 7. R. 7. Rühm' es, singe: Jesus lebt hoben werden. Dann endet sich Jesus, der mein Haupt erhebt, der Deinen Müh'; dann krönest der, wie sehr die Höll' auch tobt, und belohnst du sie mit Preis mich beschützt, sei hochgelobt! 19 und ew'ger Freude.inid si 8. Er sei angebetet, er, unser König, der umher Frieden schafft, und, wenn es stürmt, seine Kirche mächtig schirmt! H mint high face mis historie. Mel. Allein Gott in der Höh' 2c. 167. Wo Gott, der Herr, dig ud fra, tod nabo nicht bei uns hält, wenn unsre Mel. Gott sei Dank in aller Welt 2c. Feinde toben; wenn er nicht unsre Sach' bestellt im Himmel hoch dort 166.9 Triumphire, Gottes oben; wo er der Kirche Schutz nicht Stadt, die sein Sohn erbauet ist und selber bricht der Feinde hat! Kirche Jesu, freue dich! Der List: so ist's mit uns verloren.com im Himmel schüßzet dich. noduo 2. Deine Feinde wüthen zwar; zittre nicht, du kleine Schaar, denn der Herr der Herrlichkeit machet deine Grenzen weit! 7. Wir sehn dich dann in Majestät und uns, gleich deinen Engeln, zu nie empfundnem Glück) erhöht, befreit von allen Mängeln; frohlocken dir und preisen dich, daß deine Macht und Gnade sich so hoch an uns verherrlicht. 3. Nimmt der Völker Toben zu; laß sie wüthen, leide du, leide mit Geduld und Muth! Blute! Fruchtbar ist dein Blut. 4. Deinen Feinden eilt er nach, siegt und rächet deine Schmach, und allmächtig beugt der Held in sein sanftes Joch die Welt. Morux 5. Blüh', o Kirche, Lehrerin! Zieh in neue Welten hin! Lehre, denn sie sollen dein, alle sollen Gottes sein! o id; és 6. Wer nicht glaubt, wer boshaft irrt, dich verwirft, dich Wit anfäht, soll billig uns nicht 2. Was Menschen- Kraft und schrecken. Der Herr sigt an der höchsten Stätt, wird ihren Rath aufdecken. Wenn sie's auf's Klügste greifen an, geht Gott doch eine andre Bahn; es steht in seinen Händen. 1131190 3. Und drohten sie voll Graufamkeit, uns Alle zu verschlingen; Lob, Dank und Preis sei Gott allzeit; er läßt es nicht gelingen. Der Feinde Strick zerreißet er und stürzet ihre falsche Lehr'; sie werden's Gott nicht wehren. 4. Die Feind'sind, Gott, in deiner Hand, dazu all' ihr Gedanken. Ihr Anschlag ist dir wohl bekannt; hilf nur, daß wir nicht Christliche dirche. 11 wanken! Wenn Menschenwitz dein] ben war das Wort aus Gottes Wort ansicht, auf's Künft'ge will Munde. Wo bleibst du, Licht | vertrauen nicht, so wirst du, Herr, von Anbeginn? Ach, Hüter, ist uns trösten. 10 die Nacht bald hin? Wann kommt die Aufgangsstunde?" Singet, bringet Freudenlieder unserm Hüter! Er schläft nimmer; herrlich kam des Aufgangs Schimmer! 110 5. Den Himmel und die Erd fürwahr hast du, Herr Gott, gegründet. Dein Licht laß leuchten hell und klar; das Herz, von ihm entzündet, mög' sich des rechten Glaubens freun, bis an das End' beständig sein, mag's gleich die Welt verdrießen. 4. Zu edeln Männern dringt der Schein. Steht auf, ihr sollt mir Helden sein, euch ruft des Reiches König!" Da schallt's: Die Wahrheit macht euch frei, die Nacht ist hin, der Tag herbei!" und Jubel hallt vielfönig. Herr, Herr, Ew'ger, treu im Halten, groß im Walten, überMel. O heil'ger Geist, kehr bei uns ein 2c. 168. Komm, komm, du Licht ſchwänglich ist die Gnad' und unvergänglich. id 100 3700 Die Reformation oder Kirchenverbesserung. in Gottes Pracht, den Tag, den uns der Herr gemacht, mit deinem Glanz zu weihen! Weck' auf, was schläft in dunkler Haft, du Geist des Herrn, durch deine Kraft, die du uns willst verleihen! Ziehe Alle hin nach oben, den zu loben, der allmächtig Sonnen lentet, groß und prächtig. ad in od to him 2. O seht, im hellen Glanze steht die Kirche Christi, hoch erhöht, ihr Hoffen ist geschehen! 6. Tag, den uns Gott erscheLang sahen einst Bedrängte viel nen läßt, dich grüßt, in Lieb' und mit Sehnsucht hin nach solchem Glauben fest, die heilige Gemeine, Ziel und haben's nicht gesehen. die kämpfend noch hienieden geht, Selig, selig, wer da siehet, was die triumphirend droben steht; es entglühet Gottes Strahle, Himist ja doch nur Eine. Ein Wort, melslicht im finstern Thale. Ein Hort. Jauchzt, Verklärte! in etsit Tini' ndrraden orde rds? Jauchz', bio Erde, seinem Na3. Verdunkelt stand des Herrn men! Er ist groß und heilig. Altar; in Menschentrug begra- Amen! sid olla 13 8 93 5. Es stritt mit Macht die Finsterniß; im Kampfe seines Siegs gewiß, stieg auf das Licht vom Morgen. Jahrhunderte sind hingeflohn, manch Reich geſtürzt und mancher Thron; die Kirche steht geborgen. Jesus Christus gestern, heute und in weite Ewigfeiten! Eilt, sein Lob heut' aus zubreiten! di Thus Wort Gottes. Sotto Mel. Nun danket Alle Gott zc. 169. Nun dantet Alle Gott, und gebet ihm die Ehre, der uns durch Christum gab die hohe Himmelslehre und rein sie hingestellt durch die, die er erfah, in seiner Kraft zu thun das Große, was geschah! 3. Mit Gnaden schau' herab auf unsern Landesvater; laß auch die Kirche sehn in ihm den Freund und Rather; laß über seinem Haus stets walten deine Hand und segne, Herr, durch ihn das ganze Vaterland. 2. Du Ewiggnädiger, wir hoffen mit Vertrauen, du werdest ferner noch die Mauern Zions bauen und was begonnen ward, so fördern fort und fort, daß endlich alle Welt sich weid' am zu feiern dort bei dir. reinen Wort. pardubic TX 16016 4. Erhalt dies Heiligthum und in ihm reine Lehre, auf daß auch stets bei uns dein Himmelreich sich mehre und Jeder würdig sei, schließt sich sein Lauf allhier, das ew'ge Freudenfest 2. Auf ungewissen, finstern Pfaden würd' ich ein Raub des Irrthums sein; mit Sündenschuld und Fluch beladen, müßt' ich des Richters Strafe scheun. Ich hätte keinen Trost in Noth; mich schreckte stündlich Grab und Tod. 3. Doch allen diesen Finster Elfte Abtheilung. tit 20 Wort Gottes. Mel. Mein Herz, ermuntre dich zc. 170. Der du dein Wort mir haft gegeben, wie preis' ich dich, o Gott, dafür! Nie kann mein Dank dich g'nug erheben; durch Christum schenkst du Weisheit mir. Kennt' ich die Lehre Jeſu nicht, wie wenig hätt' ich Trost und Licht.llug thid sh 20 ind nissen, des Irrthums und der Sünde Macht hat Jesu Lehre mich entrissen: ihr Licht zerstreut des Zweifels Nacht; sie zeiget mir des Höchsten Rath und führt mich auf der Wahrheit Pfad. 4. Ich weiß, wozu mich Gott geschaffen, ich kenne meine ganze Pflicht; mein Geist wird nicht im Tod entschlafen; wer an dich glaubt, wird im Gericht durch dich, o Heiland, wohl bestehn und dann verklärt dich selber sehn. 5. Gott, laß mich dieser guten Lehre gehorchen mit stets größrer Lust, und keines Spötters Wahn zerstöre ihr Trostgefühl in meiner 112 Wort Gottes. Brust. Mein ganzes Leben preise dich! Dein Heil erfreu' im Tode mich! saadudig nie dis Di Mel. Ach, Gott und Herr 2c. 171. Gott ist mein Hort, und auf sein Wort soll meine Seele trauen. Ich wandle hier, mein Gott, vor dir im Glauben, nicht im Schauen. 2. Dein Wort ist wahr; laß immerdar mich seine Kräfte schmecken. Laß keinen Spott, o Herr, mein Gott, mich von dem Glauben schrecken! 3. Wo hätt' ich Licht, wofern mich nicht dein Wort die Wahrheit lehrte? Gott, ohne sie verständ' ich nie, wie ich dich würdig ehrte. t bulsar 4. Dein Wort erklärt der Seele Werth, Unsterblichkeit und Leben. Zur Ewigkeit ist diese Zeit von Sir mir übergeben. 5. Dein ew'ger Rath, die Missethat der Sünder zu versühnen, den kennt' ich nicht, wär' mir dies Licht nicht durch dein Wort erschienen.com 6. Nun darf mein Herz in Reu' und Schmerz der Sünden nicht verzagen; nein, du verzeihst, Lehrst meinen Geist im Glauben: ,, Vater!" sagen. 7. Mich zu erneun, mich dir zu weihn, ist meines Heils Geschäfte. Durch meine Müh' ver mag ich's nie; dein Wort gibt mir die Kräfte. 8. Herr, unser Hort, laß uns dies Wort, denn du hast's uns gegeben; es sei mein Theil, es fei mir Heil und Kraft zum ew' gen Leben.p3 GH 190 tuglof pubic ads sior to 8 Mel. Deines Gottes freue dich 2c. 172. Herr, du zeigst in deinem Wort uns den Weg des Lebens; ach, wir suchten hier und dort, aber stets vergebens! Erdenweis heit kann uns nicht zu dem Himmel leiten, sie gibt uns kein wahres Licht, keine Seligkeiten. 2. Welche dunkelvolle Nacht würd' uns hier umfangen, wäre nicht durch deine Macht Licht uns aufgegangen! Welche Nebel würden hier unsern Geist umziehen, müßte nicht, o Herr, vor dir jeder Irrthum fliehen! andr 3. Weisheit, die vom Himmel stammt und den Geist kann stärten; Weisheit, die das Herz ents flammt zu der Tugend Werken; Weisheit, die uns hier schon lehrt, für den Himmel leben: Herr, den unser Herz verehrt, du hast sie gegeben. 4. Ach, zu wem wohl können wir voll Vertraun uns wenden, als, o Gottes Sohn, zu dir? Denn aus deinen Händen kommt, was unsern Geist erfreut, kommt das Heil der Seelen. Darum, was dein Wort gebeut, das mur laß uns wählen. 5. Wer lehrt richtiger, als du, fcommer Tugend Pfade, wer den Wort Gottes. 113 Weg zur Seelenruh' und zu Got-[ richtig daraus einzusehen, was zu tes Gnade? Du sollst unser Füh- meinem Heil mich führet, was zut rer sein auf des Lebens Wegen; meiden mir gebühret. bint denen, die das Herz dir weihn, 3. Aber laß mich nicht allein folget Heil und Segen.sds map richtig seinen Sinn verstehen; laß mich auch beflissen sein, den erkannten Weg zu gehen; denn sonst würd' ich bei dem Wissen doppelt Streiche leiden müssen. 6. Daß wir jede Schickung leicht mit Geduld ertragen und, wenn Glück und Freude weicht, nicht an Gott verzagen, dir nur danten wir dies Glück; denn durch 4. Folg' ich seinem Unterricht, dich, Herr, können wir beim trau- o so werd' ich's auch erfahren,- rigsten Geschick Gott die Liebe was es denen Guts verspricht, 1 nennen. die es hören und bewahren; dann wird es mir auch im Leiden eine Quelle wahrer Freuden. 7. Du stehst in der letzten Noth selbst uns noch zur Seite; denn die Hoffnung, daß der Tod uns zum Himmel leite, ist sie nicht der Welt von dir, Lebensfürst, gegeben? Ja, du sprachst: Ich leb', und ihr sollet mit mir leben." d 100 796 a Jibin 91 8. Hocherhabner Gottessohn, 6. Gib, daß ich in deinem Licht laß es dir gefallen, daß empor zu immer mehr gerührt erkenne jener deinem Thron unsre Lieder schal- Herrlichkeit Gewicht und mich len! Herr, wir wollen lebenslang dann nur glücklich nenne, wenn innigst dich verehren; einst soll ich weislich darnach trachte und unsern Lobgefang selbst der Him- die Sündenlust verachte. pone mel hören. nadal İsminio 104 1 1510 3130 5. Laß mich nüßen meine Zeit, mein' Erkenntniß zu vermehren. Find' ich aber Dunkelheit bei des Glaubens hohen Lehren, o so laß mich Demuth lernen und die 3weifelsucht entfernen! med Mel. Liebster Jesu, wir sind hier zc. 7. Gib mir immer neue Kraft, deinem Wort gemäß zu handeln und vor dir gewissenhaft auf der wird einst in fenem Leben mich Tugend Pfad zu wandeln. So ein hell'res Licht umgeben. DO NO bin 173. Herr, mein Licht, er leuchte mich, daß ich mich und dich erkenne, daß ich voll Verd trauen dich meinen Gott und Vater nenne, daß ich dadurch auf der Erde für den Himmel 174. Mein Gott, du wohnſt weiser werde. g mind and in einem Lichte, dahin zwar Nie2. Zuverlässig ist dein Wort; mand kommen kann; doch glänzt lehre mich's nur recht verstehen. vor meinem Angesichte mir auch Wenn ich forsche, hilf mir fort, ein Licht auf meiner Bahn. Dein 8 Evang. Gesangbuch. II. well.250) Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. biol 114 Wort Gottes. Wort, o Vater, ist mein Licht, das kommenheit; dort aber wird es gibt mir Trost und Unterricht. herrlich werden im heitern Licht 12. Herr, dieses Segens zu ge- der Ewigkeit; dort leuchtet mir nießen, laß stets dein Wort mir der Klarheit Licht von Angesicht heilig sein. Laß mich die Augen zu Angesicht. nicht verschließen vor deinem hellen Gnadenschein. Nimm alle Finsterniß dahin, daß ich im Geist erleuchtet bin fros pa bi Mel. In Gottes Rath ergeben 2c. 175. Wohl dem, der Jeſum liebet und dessen Himmelswort! Dies Licht glänzt ungetrübet zum Trost ihm immerfort. Wo Jesus sich befindet, da stehet Alles wohl; und wer auf ihn sich gründet, der lebet segensvoll. 19110111 2. Suchst du, vom Ziel verirret, die wahre Lebenspfort', hat dich die Welt verwirret, komm, 4. Gib, daß ich nicht nur mit dem Munde den Heiland stets bekennen mag. Der Glaube liegt hier ist Gottes Wort! Das wird im Herzensgrunde und kommt dir deutlich weisen die rechte Ledurch Werke an den Tag. Drum bensbahn, auf welcher du mußt gib, daß ich im Glauben treu und reisen, wenn du willst himmelan. stets für's Gute thätig ſei. 23. Dein Wort sei mir ein Licht im Glauben, der mich zum wahren Heile führt; und niemals soll ein Feind mir rauben den Frieden, den mein Herz verspürt. Kein Trug der Welt verführe mich; kein Zweifel sei mir hinderlich. 3. Bist du vielleicht betrübet und wirst du fort und fort in Kreuz und Noth geübet, komm, hier ist Gottes Wort! Dies wird dich schon erquicken, daß, wenn gleich Höll' und Welt dich wollua, adatt 5. Weil ich als Vater dich erkenne, so laß' dein treues Kind mich sein. Weil Jesum meinen Herrn ich nenne, so drück' sein Wort dem Herzen ein. Ich glaub' auch an den heil'gen Geist; drum gib, daß er mein Führer heißt. 6. Laß mir dein heilig Wort im Leiden die Quelle wahren Trostes sein. Und fliehen gleich des Lebens Freuden, und weicht des Glückes Sonnenschein, so ist mir durch dein Wort bekannt: du schlägst und heilst mit deiner Hand. ten unterdrücken, du doch behältst das 4. Wirst du gleich auch ge führet zum bangen, finstern Ort, allwo der Tod regieret, komm, hier ist Gottes Wort! Dies ist der Stab und Stecken, mit diesem kannst du dich vor Furcht und Todesschrecken beschützen mächtiglich. 7. Zwar ist mein Wissen hier 5. Hilf, Jesu, daß ich liebe auf Erden noch voller Unvoll-| dein seligmachend Wort und stets Wort Gottes. 115 darin mich übe. Hilf, liebster| machen Jesu Boten Heil und Seelenhort, daß ich's in meinem Frieden kund. Lieblich sind die Herzen bewahr' durch deine Huld, Füße und die Lehren süße; theuer damit in Noth und Schmerzen es ist der Bund. Dir, o Welt, schickt Frucht trag' in Geduld. Gottes Held seiner guten Botschaft Lehre, daß man sich bekehre. Mel. Seele, sei zufrieden 2c. 176, Wort, aus Gottes Munde, Wort von seinem Bunde und mein Trost und Ruhm, dich, als wir gefallen, ließ uns Gott erschallen, Evangelium; eine Kraft, die Glauben schafft, eine Botschaft, die zum Leben, Jesus uns gegeben. 2. Was sein Wohlgefallen vor der Zeit uns Allen fest bestimmet hat, was der Opfer Schatten, vorgebildet hatten, das vollführt sein Rath. Was die Schrift verspricht, das trifft Alles ein in Jesu Namen und wird Ja und Amen. und 5. Kommt, zerknirschte Herzen, die in bittern Schmerzen das Gesetz zerschlug! Kommt zu dessen Gnaden, der für euch beladen alle Schmerzen trug! Jesu Blut stärkt euern Muth; Gott ist hier, der euch erfreuet und die Schuld verzeihet. 6. Dieser Grund bestehet; wenn die Welt vergehet, fällt er doch nicht ein. Darauf will ich bauen; so soll mein Vertrauen fest gegründet sein. Auch will ich nun würdiglich durch die Kraft, die mir gegeben, dir, mein Jesu, leben. S 3. Alles ist vollendet; Jesu 7. Jesu, deine Stärke gib zum Gnade wendet uns den Himmel guten Werke, stehe du mir bei. zu; Jesus ist gestorben, er hat nichts soll mich nun scheiden; uns erworben Trost und Seelen- hilf, daß ich mein Leiden fest im ruh'. Auch ist dies fürwahr ge- Glauben sei. Laß auch mich, gewiß: Jesus lebt in Preis und stärkt durch dich, um den Himmel Ehre. Welche theure Lehre! zu ererben, fest im Glauben 4. Uns in Sünden Todten sterben! IND T190 ND DID dig niske to and din sp_hun bisip nd Frak pilind is in 0 3 motu pund mutorili nodom olour sid nadio mi moldrips da2 nd oorlin biolp medail dullist astjor fi i timet botto finihings durisdi ausds asd id fin bat di dol red it ofisdonna abi and bu you bid ud fimmt inntid mo nind bdim Comingübid borbjosd03 19ted time flied dum tigöldhl und da Launc duit and raid a dj dur Ho, dsbompilot hisd- loan minimu xollod ban nedre jus 8* Heilige Taufe und Confirmation. sinemist 3 wölfte Abtheilung. di llier usit cnid seduisionisme 116 Hoff rollo ni mimis Heilige Taufe und Confirmation. 2.8 de intindo nifredsp 310 9daf? anu sdmudra di pinti dur Han time this any mist us( birt fuotr9( bim rusdi ind med mine adsistens200 man met op huld own bon Die heilige Taufe. ndior in id siendt dorona do 3 magaid -19miad now dorad tipsif u di Gir Mel. Jefus, meine Zuversicht 2c.t 177. Ewig, ewig bin ich dein, theuer dir, mein Gott, erkaufet; bin auf dich, um dein zu sein, Vater, Sohn und Geist, getaufet. Dessen soll mein Herz sich freun; ewig, ewig bin ich dein. o Welt und dir, o Sünde. Ich entsag' euch; weicht von mir, dem erlösten Gottestinde! Eure Lust ist Schmach und Vein; nur in Gott will ich mich freun. 7. Wachen will ich, flehn um Kraft, daß ich stets auf seinem Wege, heilig und gewissenhaft und im Glauben wandeln möge; und er wird mir Kraft verleihn, treu bis in den Tod zu sein. 2. Welch ein göttlicher Gewinn, daß ich durch der Taufe Gabe Gottes Kind und Erbe bin, daß ich ihn zum Vater habe, einst von allen Sünden rein, ewig, Vater, ewig dein! donge mands 33. Jch, ein Sünder von Natur, ich Gefallner soll auf Erden eine neue Kreatur, kann und soll Gott ähnlich werden. Heilig, heilig will ich sein; Jesus und seinad Geist ist mein.e ad 12. s 6. Feierlich entsag' ich dir dir, supait ann mu sa 11 8. Höre mich, denn ich bin dein, theuer dir, mein Gott, ertaufet, bin auf dich, um dein zu sein, Vater, Sohn und Geift, getaufet; ewig, ewig laß mich dein, ewig laß mich selig sein! Mel. Wer weiß, wie nahe mir zc. CLECE 4. Ich gelobt' es, aber, ach! 178. Ich bin getauft auf dei oft brach ich den Bund der Taufe, nen Namen, Gott Vater, Sohn tämpfte schon und wurde schwach und heil'ger Geist. Im Herzen in dem Kampf und matt im Laufe. liegt des Wortes Samen, das Dennoch will noch Jesus mein, mir ein himmlisch Reich ver Gott will noch mein Vater sein. heißt. Ich soll, mit Christo im Verein, mich seines Segens ewig freun. 23100 Tun Just 5. Das ist Gottes Bund mit mir, das hat Jeſus mir verheißen; und ich sollte, Sünde, dir, dir, o Welt, mich nicht entreißen? Ja, ich will's, ich will nicht dein, ich will meines Gottes sein. 2. Du hast zu deinem Kind und Erben, mein lieber Vater, mich erklärt. Du hast die Frucht von deinem Sterben, mein treuer Heiland, mir gewährt. Du willst Heilige Taufe und Confirmation. in aller Noth und Pein, o guter| hab' und bin. Nimm, Vater, Geist, mein Tröster sein. mein Gelübde hin: treu will ich an dir halten. 2. Ich bin auf Christi Tod getauft und innig ihm verbunden, denn er hat theuer mich erkauft durch Schmach und blut'ge Wunden. Du stiegst herab von deiner Höh', mein Heiland, mich von großem Weh', vom Tode zu erlösen. Ich bin nun lebend, sterbend dein, will nie ein Knecht der Sünde sein, nie huldigen dem Bösen. ammo natac 3. Ich bin getauft, o heil'ger Kind, zu Gnaden an. op Geist, auf deinen großen Naden 5. Ich gebe dir, mein Gott, men. Du sprichst, wenn dich mein auf's Neue Leib, Seel' und Herz Leben preist, zu meinem Thun zum Opfer hin. Erwecke mich zu das Amen; du leitest mich auf neuer Treue und heilige dir mei- rechter Bahn; du siehst mein nen Sinn Dir will ich alle Sehnen gnädig an, schaffst WolKräfte weihn und deinem Willen len und Vollbringen. Erhalte folgsam sein. 10mich im Gnadenbund, mach' an no 6. Laß diesen Vorsat nimmer mir deine Stärke kund, hilf mir wanken, Gott Vater, Sohn und zum Himmel dringen! heil'ger Geist! Halt mich in dei- is 4. Mein treuer Gott, auf deiner Seit' bleibt dieser Bund wohl feste stehn. Wenn aber ich ihn überschreite, so laß mich nicht verloren gehn. Was ich auch Böses je gethan, nimm mich, dein nes Bundes Schranken, bis mich dein Wille sterben heißt. So leb' ich dir, so sterb ich dir; jo lob 180. Mein Erlöser, der du mi ich dich dort für und für als dein Jünger bin auch ich vormich dir zum Eigenthum erkaufet, toman atroll 356 pmals auf dein Wort getaufet. Mel. Lobsinget Gott, und betet an 2c. Gib, daß ich mit treuem Fleiße i 179. Ich bin getauft, Gott Gib, daß ich mit Achtſamwirklich werde, was ich heiße. Bater, dir, auf deines Namens Ehre. Aus freier Gnade gabst feit meinen Taufbund oft betrachte du mir dein Licht in deiner Lehre. und nur das zu jeder Zeit für Du schufst das große Himmels- Gewinn und Freude achte, daß zelt, du schufft und du erhältst ich deines Vaters Willen treulich die Welt, und Gnade ist dein suche zu erfüllen, ilsis Walten; du gabst mir, was ich 3. Dieser Erde Gut und Ruhm 3. Doch ich versprach, in Furcht und Liebe dir, Gott, gehorsam auch zu sein und mich mit from mem Herzenstriebe zum Eigenthume dir zu weihn. Ich sagte bis zum Tod und Grab der Sünd' und ihren Werken ab. 117 du suje Mel. Liebster Jesu, wir sind hier zc.) ON 118 Heilige Taufe und Confirmation. bleibt im Tode doch zurücke. Nur| und erfülle das Verlangen. Deine ein wahres Christenthum folgt Gnade, Heil und Leben wollst du uns nach zum ew'gen Glücke. diesem Kindlein geben.nl Davon ist auch nach dem Sterben uisonder ng Join ewig Segen zu erwerben. Nach der Taufe eines Kindes. DONE THE Han F 4. Laß mich denn, wie dir's gefällt, deinem Dienst, Herr, ganz ergeben und entfernt vom Sinn der Welt, als dein treuer Jünger leben, daß ich einst auch, wenn ich sterbe, das verheißne Leben erbe. Vor der Taufe eines Kindes. ndo andandjai Mel. Liebster Jeſu, wir find hier zc 20. 181. Liebster Jesu, wir sind hier, deinem Worte nachzuleben. Dieses Kindlein kommt zu dir, weil du den Befehl gegeben, daß die Kindlein dir sich nahen, Heil und Segen zu empfahen. id Mel. Liebster Jesu, wir sind hier zc. 182. Herr, dies Kind ist dir geweiht, deiner Führung übergeben. Hilf ihm nun, mit Folgsamteit seiner Pflicht gemäß zu leben. Laß es hier beglückt auf Erden, dort des Himmels Erbe werden 2. Hilf, o Gott, auch uns, die wir gleichen Bund mit dir errichtet und zum Tugendwandel dir durch die Taufe uns verpflichtet, daß wir uns dir treu ergeben und als Christen christlich leben. nodart Spid Vor der Taufe mehrerer d Kinder. Mel. O Vater, send' uns deinen Geist 2c. 2. Herr, wir schaun zu dir empor; nimm das Pfand von unsern Armen! Tritt mit deinem Glanz hervor und erzeige dein Erbarmen! Laß dies Kind recht 183. Du schufft uns, Gott, fromm auf Erden und im Him- zur Seligkeit; drum, Vater, seien mel felig werden! on du dir geweiht die Kindlein, nimm sie gnädig auf und segne ihren 3. Hirte, nimm das Schäflein an! Haupt, mach' es zu deinem Erdenlauf. Gliede! Himmelslicht, zeig' ihm die Bahn! Friedefürst, o schenk ihm Friede! Hilf, daß weder Leid noch Freuden es von deiner Liebe scheiden! 2. Du riefst die Kindlein einst zu dir, o Herr; vertrauend bringen wir auch diese Kindlein heut' dir dar; nimm sie zu deiner Christen Schaar. r 1850 4. Nun wir legen an dein Herz, 3. Und du, der Lieb' und Hoffwas von Herzen ist gegangen; nung Geist, der Fromme stärkt führ' die Seufzer himmelwärts und unterweist, die zarten Seelen Heilige Taufe und Confirmation. 119 bilde du und führe sie dem Him-| Gott geweiht, fest steht der Gnamel zu.eds!! denbund; nun werde Glaub' und 4. Uns Allen sei es heil'ge Heiligkeit in ihrem Leben kund! Pflicht, zu wandeln in der Wahr- 2. Gott, bewahre du ihr heit Licht, daß wir vereint dem Ziele nahn und einst der Treue Lohn empfahn. Nach der Taufe mehrerer Kinder. Mel. Ich finge dir mit Herz und Mund 2c. 184. Nun sind die Kindlein Vor der Confirmation. Mel. Wachet auf vom Schlaf zc. Die Gemeinde: od Anis siun3 750 108 andain 190907 Die Bestätigung des heiligen Taufbundes oder die Confirmation. 185. Blick auf diese lieben Seelen! Herz, steh ihnen mächtig bei, daß all ihr Wandel himmelwärts, zu dir gerichtet sei! 3. Und ist ihr Lauf einst wohl vollbracht, so führe deine Hand ſo getrost sie durch des Todes Nacht in's sel'ge Vaterland! Die Confirmanden: 2. Höre das Gebet der Frommen! Sei gnädig uns, o Herr! Wir kommen, wir kommen, um uns dir zu weihn. Flieht, ja flieht, ihr Jugendsünden! Wer Heil und Frieden wünscht zu finden, muß dir, o Herr, auch folgsam sein. Wir glauben, Herr, an dich, und zeugen öffentlich, daß wir glauben. Sie ist zerstreut, die Dunkelheit, die sonst auf unsern Seelen lag. Sie wollen dich zum Führer wählen, o Mittler unsrerid Die Gemeinde: Seligkeit! Grenzenlos ist deine 3. Dank sei dir, o Freund des Liebe; sie fühlen's, und aus from: Lebens! Du hast auch ihnen nicht mem Triebe wird nun ihr Bund vergebens die schauervolle Nacht mit dir erneut. O nimm sie huld- ethellt. Selig, wer im Lichte reich auf und lenke ihren Lauf wandelt und edel denkt und durch das Leben! Wir Alle flehn: christlich handelt! Er geht empor laß du sie sehn, wie herrlich du zur höhern Welt. Doch weh' dem, die Deinen führst! und dessen Geist von dir, Herr, los sich reißt, dich verläugnet! Ach, Straf' und Tod ist ihm gedroht; du rufft ihm einst:„ Hinweg von mir!" aniad nou as natus con Die Confirmandenadisch on uits 4. Nichts vermag zu er schüttern. Wer an dich glaubt, mong 1989 Heilige Taufe und Confirmation. der darf nicht zittern; dein Wort 30 laß sie niemals zum wird ihn von Furcht befrein. Ja, Gericht dein heilig Mahl em mit dir wird's uns gelingen, die Macht der Sünde zu bezwingen; o Herr, wir werden Sieger sein. Wie gern geloben wir an diesem Tage dir unsre Treue! Jm Glück und Schmerz gewinnt das Herz, das dir mit Heldenmuth vertraut. saday vanisd ni un day Die Gemeinde: asie shape o mato ad ind pfahen! Laß sie mit gläub'ger Zuversicht sich stets demselben nahen. Es stärke sie in aller Noth, damit sie Jesu Christi Tod recht preisen durch ihr Leben. 119001 45130 Lauf die falsche Welt entgegen, 4. Lacht ihnen bei dem edeln hilf dann den schwachen Herzen auf; und wenn sich Lüste regen, laß sie hinauf auf Jesum sehn, die Welt mit ihrer Lust verschmähn, beharren bis an's Ende. 5. Zeig', Herr, den Lohn der Geist erfreut. Auch an diesen Ewigkeit von fern den theuern jungen Christen, die sich zum Glau- Seelen, die dich für ihre Lebensbenskampfe rüsten, verklärst du zeit zum Trost und Führer wählen, deine Herrlichkeit. Dein göttlich die dir sich ganz dem Dienste Reich besteht, wenn gleich die Welt weihn. Laß ewig sie die Deinen vergeht. Wohl uns Allen! sein, erhalte sie im Glauben! welches Heil wird uns zu Theil, wenn wir auf deinem Pfade gehn! op Met. Seele, sei zufrieden 2c. 5. Singt, o singt, ihr frohen Chöre! Dir, dir, o Herr, sei Preis und Ehre! Durch dich wird unser 120 110 godini it netming as 187. Jesu, auf zum Himmel aus der Welt Getümmel blicken 186. Die hier vor deinem wir zu dir. Wie zu dir, o Leben, Antlitz stehn, sind Jesu Christi wir das Herz erheben, sieht dein Glieder. Blick, wenn vereint wir Blick uns hier. O wird, erfür sie flehn, erbarmend auf sie habner Hirt, betend jetzt auch nieder. Gib ihnen, Vater, Sohn unsern Seelen deine Huld nicht und Geist, das Gute, was dein fehlen. Wort verheißt, im Leben und im Sterben. 2. Deine hohe Lehre zeigt uns Gottes Ehre, sagt uns unfre 2. Sie kennen, Vater, deinen Pflicht. Deiner Tugend Reize Sohn und seine heil'gen Lehren. und dein Tod am Kreuze sind Ist Freude, Gott, vor deinem für uns ein Licht, das uns mild Thron, daß sie dir angehören, mit Kraft erfüllt und mit süßem laß groß auch unsre Freude sein, Trost erquicket, wenn die Sünd da diese Seelen sich dir weihn, dir uns drücket. ewig treu zu bleiben. is 3. Uns von allem Bösen ewig Mel. Allein Gott in der Höh' 2c. the 29051 Heilige Taufe und Confirmation. 121 zu erlösen, kamst du in die Welt; 2. Laß die Blüthe threr Jud trugst des Todes Schmerzen,[ gend dir, nur dir geheiligt sein, ew'ge Lieb im Herzen, für uns, daß sie nie vom Pfad der Tugend großer Held. O in dir erblicken in der Irre sich zerstreun. Schütze wir, nach der Noth des alten sie vor allen Schlingen, vor den Falles, unser Eins und Alles. Lockungen der Welt; hilf, daß sie ihr Herz bezwingen, wenn ihm falscher Reiz gefällt. 4. Wenn wir dich nun haben, dich, an allen Gaben unaussprechlich reich; was, o Lebenssonne, ist dann unsrer Wonne, unserm Reichthum gleich? Reich sind wir, o Herr, in dir; ruhig, heiter stets und fröhlich, über schwänglich selig.dd 5. Dieses Glück verleihe uns in ew'ger Treue jetzt und immerdar. O mit dieser Bitte schaut in unsrer Mitte eine kleine Schaar tiefgerührt, erhabner Hirt, auf zu dir, zu ihrer Seelen Führer dich zu wählen. 6. Laß uns voll Verlangen ſtets an dir nur hangen, ſtets auf nur sehn. ben, nur für dich zu leben, dir nur nachzugehn. Ew'ges Licht, verlaß uns nicht, daß wir nimmer von dir weichen, froh das Ziel erreichen! B 5. Keines, keines, ach, von Allen, die mit dir den Bund erneun, laß aus deiner Gnade fallen und von dir geschieden sein! Wehe, Wehe trifft den Sünder, ihn verfolget Qual und Reu'; nein, Herr, feines dieser Kinder werde je dir ungetreu do? Jamie 6. Friede, selige Gefühle Tohnen hier die Deinen schon, und die Krone dort am Ziele ist der 188. Mittler, schau auf ſie hernieder, die sich deiner Lehre freun und als deiner Kirche Glieder dir geloben, treu zu sein, dir, Ueberwinder Lohn. Herr, auch der mit der größten Treue auch für diese Bundesglieder lohn' dein Heil schon in der Zeit! Sammle sie einst alle wieder dort in deiner | Herrlichkeit! died up at pros He malas sind miss no antipis Mel. Vuferstanden, auferstanden 2c. 3. Laß fie treu in deiner Liebe, fest in deiner Lehre sein, und durch deines Geistes Triebe Wunsch und That des Bösen scheun. Stärke sie durch deine Gnade, wenn zu dir sie findlich flehn, daß sie auf der Unschuld Pfade zu dem höhern Leben gehn. bi poto dahin sich gab. Segnend schau bei ihrer Weihe, segnend stets auf sie herab, et n 4. Halte sie mit starken Armen, wenn sie straucheln wollen, fest. Laß sie fühlen dein Erbarmen, das die Schwachen nie verläßt. Und wenn Eines sich verirrte und verließ des Lebens Bahn, ach, dann nimm dich, treuer Hirte, des verirrten Kindes an! 150 na ni 110 ning 122 Heiliges Mel. Lobsinget Gott und betet an sc. 190. So lang ihr auf der lig. So oft Versuchung um euch Erde lebt, sei dieser Tag euch hei schwebt, sei dieser Tag euch heilig! Geschworen habt ihr heut' dem Herrn; weicht nicht, wenn ihr oft nah und fern der Sünde Lockung hö ret! Jhr seid nun Jesu Eigenthum, weicht nicht zurück, lebt ihm zum 2. Kämpfet, um den Sieg im Ruhm, dem ihr jetzt angehöret! Streit mit der Sünde zu errin2. Euch segne Jesu Abendmahl gen! Legt euch Welt und Sinn- mit neuer Kraft und Stärke! lichkeit der Verführung, arge Fromm sei das Herz und groß Schlingen, bleibet fromm und wanket nicht, bis das Herz im Tode bricht! die Zahl in Gott vollbrachter Werke! Bricht einst die Nacht der Leiden ein, so tröstet euch in Schmerz und Bein mit dem, der auch gelitten! Im Tode stärk euch dieses Pfand! Ihn selbst seht ihr im Vaterland, wenn ihr nun Fistning) and Abendmahl. Nach der Confirmation. Mel. Jesus, meine Zuversicht 2c. 189. Gott, an Huld und Gnade reich, stärke euch mit Kraft und Segen! Wallet standhaft, Engeln gleich, euerm hohen Ziel entgegen! Dort am Ziele winkt euch schon eurer Treue großer Lohn. 0$ 1000 +36 3. Ja, o Vater, stärke sie, diese dir geweihten Seelen; leite du sie, daß sie nie ihren großen Zweck verfehlen; gib, daß ihre Lebenszeit immer bleibe dir geweiht! KU ausgeſtritten. 401 Ganar 2010 200x17679 mid ni manto sia in nose congjo Dreizehnte Abtheilung. Heiliges Abendmahl. 1991 ung Cipon Him pi do do à lis esind Vor der Austheilung des heiligen Abendmahles. aid 20110 112 di 190mmo Mel. Wachet auf vom Schlaf 2c. sortid endp nied Jesu, dein; dein laß uns ewig 191. Herr, du wollst uns vor sein! Amen, Amen! Anbetung bereiten zu deines Mahles Selig- dir! Einst feiern wir das große feiten, sei mitten unter uns, o Abendmahl bei dir. Gott! Laß uns, Leben zu emMel. Jesus, meine Zuversicht 2c. pfahen, mit glaubensvollem Herzen nahen und sprich uns los von 192. Naht mit Andacht im Sünd' und Tod! Wir sind, o Gemüth, Brüder, Schwestern, dein Heiliges Abendmahl. Altare! Wer in Jugendfülle blüht,| Weihet dem Erlöser Dank, Freuwer sich beugt im grauen Haare, denthränen und Gesang. hoch und niedrig, arm und reich, vor dem Höchsten sind wir gleich. Jesus, meine Zuversicht 2c. 193. Die ihr Christi Jünger seid, theure, miterlöste Brüder, alle seinem Dienst geweiht, alle seines Leibes Glieder, kommt Versöhnte, kommt, erneut euern. Bund der Seligkeit! 123 2. Der uns mahnt, der Welt Gewinn für den Himmel hinzu geben, gab für unser Heil dahin Ruhe, Freude, Blut und Leben. Burlinspic Therapie 10 m and manil Bei der Austheilung des heiligen Abendmahls. Nach eigener Melodie: oder 5. Nehmet hin und eßt sein Brod! Jesus Christus ward gegeben für die Sünder in den Tod. Nehmt und trinkt, ihr trinkt ſein Leben! Seht, wie er die Menschen liebt, da er selbst sich für sie gibt! 3. Die mit voller Zuversicht deines Heils, o Sohn, sich freuen, die laß stets in diesem Licht man deln und sich ganz dir weihen. Laß ihr Herz vom Stolze rein, voll von deiner Demuth sein. 3. Jesu, der du hast dein Blut für der Menschen Heil gegeben, stärk' uns, daß mit Kraft und Muth wir, o Herr, getreu dir leben! Laß uns zu des Himmels Höhn auf der Bahn der Liebe gehn! 1489m 9101 TOTIN Mel. Wer weiß, wie nahe mir zc. 2. Nehmet hin und eßt sein Brod! Jesus Christus ward gegeben für die Sünder in den Tod. Nehmt und trinkt, ihr trinkt sein Leben! Seht, wie er die Sünder liebt, da er selbst sich für sie gibt! sanfter Liebe an dein Herz. 194. Du hast ein ewiges Erbarmen, o Herr, durch Wort und Tod bewährt. Du stehst vor dem mit offnen Armen, der deine Stimme glaubend hört, und ziehst fein in ihn in der Buße Schmerz mit 4. Tröste, die in Traurigkeit über ihre Seelen wachen. Stärke, Herr der Herrlichkeit, ihren Glauben, hilf den Schwachen. Die gebeugt von ferne stehn, können unerhört nicht flehn. 2. O Jesu, deine Stimme klinget so freundlich und so sanft auch mir! Ich höre deinen Ruf, er dringet und treibt mein ganzes Herz zu dir. Ermuthigt, Herr, durch dein Gebot, komm' ich, zu feiern deinen Tod. 3. Du hast im Drange deiner Liebe gestiftet dieses heil'ge Mahl, daß dein Gedächtniß bei uns bliebe in dieses Lebens dunklem Thal. Du sprichst bei deinem Heiliges Abendmahl. Brod und Wein: Mein Leib Fleisch und Blut! Dank ihm für und Blut soll euer sein!" old diese Liebe! ill nise 1909) 424 4. Ich führ', o Jesu, deine Nähe, ich fühle deines Geistes Licht. Es tagt in mir; es ist, als sähe ich dich, o Herr, von Ungesicht, wie du am Holz des Kreuzes starbst und mir die Seligkeit erwarbst. 6. Was du in diesem Schmerz erduldet, es war ein Opfer auch für mich; und Alles, was mein Herz verschuldet, ist ausgetilgt, o Herr, durch dich. Du sichertest mir durch dein Blut Vergebung und das höchste Gut. 5. Ich höre dich am Delberg klagen; ich höre, wie man dich verhöhnt. Ich seh' das Kreuz von dir getragen; ich seh' mit Dornen dich gekrönt. Ich sehe dich, mir bebt das Herz, o Herr, freiung an das Licht am Kreuz im höchsten Schmerz. Dank' ihm für dieſe Liebe! irige Ford snail 7. Dich will ich lieben, o mein Leben; dir will ich folgen, o mein Licht; dir will ich ganz mein Herz ergeben, bis hoffend es im Tode bricht; dann halt' ich in des Him mels Saal mit dir, o Herr, dein Abendmahl. 2. Halt im Gedächtniß Jesum Christ! Er hat für dich gelitten, und dir, da er gestorben ist, am Kreuz das Heil erstritten. Errettung von der Sündennoth erwarb er dir durch seinen Tod. Dank' ihm für diese Liebe! dsid sed this sid find JUDE 3. Halt im Gedächtniß Jesum Christ, der von dem Tod erstanden und nun zur Rechten Gottes ist! Er hat von Todesbanden und aus der dunkeln Grabesnacht Begebracht. 4. Halt im Gedächtniß Jesum Christ! Er wird einst wieder kommen, zu richten, was auf Erden ist, die Sünder und die Frommen. Drum sorge, daß du dann bestehst und mit ihm in den Himmel gehst, ihm ewiglich zu danken! 5. Ja, Herr, mein Heiland, dich will ich nicht aus dem Herzen lassen; mit Gegenliebe will ich dich, ſo lang ich leb', umfassen. Dein Abendmahl vermehrt in mir des Glaubens Kraft, auf daß ich dir mit steter Treue diene. JEDI noms upad # 1191119 Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c.t who Suz. 2011 Nach eigener Melodie. ampio corried no Insd the and 195, alt im Gedächtniß 196. Hier bin ich, Jeſu, zu erfüllen, was du in deiner LeiJesum Christ, o Seele, der auf densnacht nach deinem gnadenErden vom Himmelsthronge vollen Willen zur Pflicht und kommen ist, ein Heiland dir zu Wohlthat mir gemacht. Verleih' werden! Vergiß sein nicht, denn zur Uebung dieser Pflicht mir dir zu Gut verband er sich mit deines Geistes Kraft und Licht. Heiliges Abendmahl. denlast du mir aus Huld erlassen hast. 2. Es werde mir für mein| müth, welch eine schwere SünGewissen dein Mahl ein tröstlich Unterpfand, daß ich, der Sünden schuld entrissen, durch dich bei Gott Vergebung fand. So freuet meine Seele sich in deinem Heil und preiset dich. OTRDOT 010 200 3. Bewundernd denk' ich an die Liebe, womit du unser Heil bedacht. Wie stark sind deine Mitleidstriebe, die dich bis an das Kreuz gebracht! Ogib von deinem Todesschmerz jetzt neuen Eindruck in mein Herz! 5. Ich übergebe mich auf's Neue, o du, mein Herr und Gott, an dich; ich schwöre dir beständige Treue vor deinem Tische feierlich. Dein eigen will ich ewig sein. Du starbst für mich, drum bin ich dein. 9. Gebeugt lieg' ich zu deinen Füßen, mit Dank und Lob, Gebet und Flehn. Laß auf mich neue Gnade fließen; mein Heiland, 4. Laß mich mit Ernst die laß es doch geschehn, daß mir Sünde scheuen, für welche du am zur Stärkung meiner Treu' dein Kreuze starbst, mit schnödem Miß- Abendmahl gesegnet ſei. brauch nie entweihen, was du so 70 theuer mir erwarbst. Nie führe Mel. Lobfinget Gott, und betet an 2c. mich zur Sicherheit der Trost, den mir dein Tod verleiht. 6. Nie will ich mich vor Spöt: tern schämen des Dienstes, den man dir erweist; nie mich zu einem Schritt bequemen, den mein Gewissen sündlich heißt. flöße mir den Eifer ein, wie bu, mein Herr, gesinnt zu sein! 125 7. Laß mich mit Ernst den Nächsten lieben, und, wenn er strauchelnd sich versieht, Versöhnlichkeit und Sanftmuth üben. Nie komm' es mir aus dem Ge8. Es stärke sich in mir der Glaube, daß ewig meine Seele lebt, und daß einst aus des Grabes Staube verklärt sich auch mein Leib erhebt, wann du dich, großer Lebensfürst; den Völkern sichtbar zeigen wirst. 197. Ich tomme, Herr, und Gott, mein Erbarmer, würd'ge suche dich, mühselig und beladen. mich der Gabe deiner Gnaden! Ich liege hier vor deinem Thron, Sohn Gottes und des Menschen Sohn, mich deiner zu getrösten. Ich fühle meiner Sünden Müh'; ich suche Ruh' und finde sie im Glauben der Erlösten. 2. Dich bet' ich zuversichtlich an, du bist das Heil der Sünder. Du hast die Schuldschrift abgethan, und wir sind Gottes Kinder. Ich denk' an deines Leidens Macht und an dein Wort:„ Es ist vollbracht!" Du hast mir Heil erworben, du hast für mich dich dargestellt; Gott hat mit sich versöhnt die Welt, da du für sie gestorben. dubdigg in d 126 Heiliges Abendmahl. 3. So freue dich, mein Herz, 2. Du läsfest mich in deinem in mir! Er tilget deine Sünden Tod das wahre Leben finden, und läßt bei seinem Mahle hier Erlösung aus der größten Noth. dich Gnad' um Gnade finden. Vergebung aller Sünden, Ge Du rufft, und er erhört dich wissensruh', zur Bess'rung Kraft: schon, spricht liebevoll von seinem das hast du, Herr, auch mir Thron: Die Schuld ist dir ver- verschafft, der du am Kreuze geben; du bist auf meinen Tod starbest. " getauft und du wirst dem, der " dich erkauft, von ganzem Herzen „ leben." 201 3. Dein Abendmahl ist mir ein Pfand von dieser großen Güte. Wie viel hast du an mich ge4. Dein ist das Glück der wandt! O stärke mein Gemüthe Seligkeit; bewahr' es hier im zum gläubigen Vertraun auf dich, Glauben und laß durch keine daß ich, so lang ich lebe, mich an deine Gnade halte. 11 führe Sicherheit dir deine Krone rau ,, ben! Sieh, ich vereine mich mit " dir; ich bin der Weinstock, bleib an mir, so wirst du Früchte bringen. Ich helfe dir, ich stärke dich, und durch die Liebe gegen " mich wird dir der Sieg gelingen." 4. Ich fühle, Herr, voll Reu' und Schmerz die Last von meinen Sünden; laß mein vor dir gebeugtes Herz den großen Trost empfinden, daß du aus Gottes Vaterhuld auch mir Vergebung meiner Schuld durch deinen Tod erworben. 190 TICH 11 11191 5. Ja, Herr, mein Glück ist dein Gebot; ich will es treu erfüllen und bitte dich, durch deinen 5. Der Trost, den mir dein Tod, um Kraft zu meinem Willen. Tod verschafft, werd' ewig mir Laß mich von nun an würdig zum Segen. Er stärke mich mit sein, mein ganzes Herz dir, Herr, neuer Kraft auf allen meinen zu weihn und deinen Tod zu prei- Wegen, nur das zu thun, was sen. Laß mich den Ernst der Heili- dir gefällt, und alle Furcht und gung durch eine wahre Besserung Lust der Welt standhaft zu übermir und der Welt 1911 mod nisa deslig Mel. Halt im Gedächtniß Jesum Christ 2c. * Susit 6. Wie soll ich die Barmherzigkeit, die du mir thust, ermes198. Ich preise dich, o Herr, sen! Gib, daß ich sie zu keiner mein Heil, für deine Todesleiden. Zeit mög' undankbar vergessen, Hab' ich an ihren Früchten Theil, daß ich aus ächter Gegentreu' was fehlt dann meinen Freuden? ganz deinem Dienst ergeben sei Du warst ein Opfer auch für und dir zur Ehre lebe. mich; o gib, daß meine Seele sich deß ewig freuen möge! 7. Zu meinem Heile hast du dich für mich dahingegeben; dein Heiliges Abendmahl. Abendmahl erwecke mich, mit 6. Den Gedanken darf ich Ernst darnach zu streben! Herr, wagen, darf ihn laut voll Freude mache mich dazu geschickt; und sagen: ich soll Eins mit Jesu werd' ich einst der Welt entrückt, sein. Dieses Heil mir zu erwerso sei dein Tod mein Leben! ben, wollt' er für mich Sünder sterben. Ewig, ewig bin ich dein. im i bundfodend Nach eigener Melodie. chirsc 11 7. Nehmt zum Heil euch, mir 199. Jeju, mit der Schaar" Seelenspeise; Brod, des Lebens zum Preise," sprichst du, dieſe der Frommen und der Sünder Brod, bin ich! Ich, ich kann will ich kommen zu dem neuen mit Leben tränken, ich UnsterbBundesmahl. Alle Christen findlichkeit euch schenken; nehmt mich geladen. Liebster Heiland, deiner an und glaubt an mich!" Gnaden ist kein Maß, ist keine Zahl. " 1 2. Namenlose Seligkeiten willst du, Jesu, uns bereiten; Seele freu' dich seiner Huld! Wenn dich Sünd' und Elend drücket, Gott ist hier, der dich erquicket, dich entladet deiner Schuld. nom 127 3. Du, o Herr, für mich gestorben, hast auch Leben mir erworben; mich auch ladest du nun ein, Herr, dein Sterben zu bedenken; mir auch willst du Gnade schenken, deiner soll auch ich mich freun.llo 012 191191 8. Wer nun glaubt, wird nicht verloren, er wird rein und neu geboren, droben ist das Vaterland. Heil euch, ihr erlösten Sünder! Heil euch! Ihr seid Gottes Kinder, diese Zeichen sind das Pfand. 9. Pfand von Christi Tod und Leben; wenn wir ihm getreu hier leben, Siegel unsrer Seligkeit; aber Siegel des Gerichtes, wenn wir fliehn den Weg des Lichtes, wenn uns noch die Sünde freut. 10. Seele, dent' an deine Würde! Drückt dich dieses Lebens Bürde, 4. Liebreich rufst du mich, Er- Jesus selber ist dein Lohn. Weine barmer; auch ich Sünder, auch Freudenthränen, streite, ringe, Ziele steht dein Thron. ich Armer darf vor deinem Ant- halte fest die Beute! Dort am litz stehn. In der Reue tiefem Leide, in der Demuth Trauerkleide, will ich, Mittler, zu dir gehn. odsurf? 22022 is indo muie int4s i tind gane Mel. Ach, sieh ihn dulden, bluten, sterben 2c. 911910 5. Tief bet' ich dich an im Staube. Nimmer wante jetzt 200. Laßt uns den Bund der mein Glaube! Jesu, stärke mein Liebe feiern, den Jesus Christus Vertraun, wie einst jener Chri- durch sein Blut geweiht; laßt uns stenschaaren, die, wie ich, auch den Seelenfreund, den theuern, Sünder waren, und doch glaub- mit Liebe preisen und mit Dankten und jetzt schaun.( bidbarkeit! Wer that je für der 128 In Heiliges Abendmahl. Menschheit Wohlfahrt mehr? Wer| uns sein Bild so tröstlich hier er war ſo groß, ſo liebevoll, wie er? scheint, daß selbst die Reu' dant2. Uns zu erlösen von den bare Thränen weint! Sünden, uns ewig durch der heil'gen Liebe Bund mit seinem Vater zu verbinden, kam er und that uns Gottes Willen kund, trug alle Schmach und Qual mit Heldenmuth und gab zum Bundesopfer selbst sein Blut. OST 3. Er jah sie nahen, seine Feinde, im bangen Dunkel seiner letzten Nacht; doch war im Kreise seiner Freunde er noch auf Aller Trost und Heil bedacht, vergaß der nahen Schmach und Todesqual und stiftete sein großes Abendmahl. ad idando 4. Ich scheide," sprach er, um die Meinen, die mir vertraun und folgen meinem Rath, mit mir auf ewig zu vereinen im Hause deß, der mich gesendet hat. Nehmt, eßt und trinkt, dies ist mein Leib, mein Blut; gedenket mein, so oft ihr Sol" ches thut!"& Smit fog tone 5. Wer wollte nicht den letzten Willen des Heiligsten, der je auf Erden war, zu seinem eignen Heil erfüllen, gedenken nicht des Freundes am Altar, der Sünd' und Tod zum Heil uns überwand und Erd' und Himmel feierlichst Honnism bi dod 6. Wie selig, fern vom Erdgewühle zu stärken sich im heili gen Vertraun und voll der zärtlichsten Gefühle auf's Ziel hinaus zur Ewigkeit zu schaun, da 0 artp @sto 7. So laßt uns oft in heil ger Stunde bei seinem Mahle das Gelübd' erneun, der Liebe feierlichem Bunde durch Zeit und Ewigkeit getreu zu sein und froher dann hinan des Lebens Höhn zum großen Hause seines Baters gehn! isd.th fod frict Mel. O Vater, send uns deinen Geist 2c. 201. Jesu, theures Gotteslamm, der du aus Lieb' am Kreuzesstamm für mich den Tod gelitten hast und nahmst hinweg der Sünde Last! 2. Ich komm' zu deinem Abendmahl, gebeugt durch manchen Sündenfall, und in der Noth ruf' ich zu dir: ,, Verwirf mich nicht, mein Heiland, hier!" 3. Du bist der Arzt, du bist das Licht, du bist der Herr, dem nichts gebricht, du bist die Quell' der Heiligkeit, du bist's, der wahren Trost verleiht. 4. Tilg' alles Böse aus in mir; mein Herz mit Lieb' und Glauben zier'; und was sonst ist von Tugend mehr, das pflanz' in mir zu deiner Ehr. Juoj n9019 5. Gib, was mir nützt an Seel' und Leib; was aber schädlich ist, vertreib'. Komm in mein Herz, laß mich mit dir vereinigt bleiben für und für. And di 6. Hilf mir, daß dieses Mahles Kraft ein neues Leben in mir II Sudprod AdamHeiliges Abendmahl. schafft. ilf, daß ich, frei von Sünd' und Schuld, erlang' des Vaters Lieb und Huld. 1997. Hilf, daß ich mich, getreu der Pflicht, nach deinem heil'gen Willen richt, und daß ich meine Tag' in Ruh' und Frieden bringe christlich zu; 8. Bis du mich, o du Lebensfürst, in deinen Himmel nehmen wirst, daß ich bei dir dort ewig lich in deinem Reiche freue mich 4010 Nach eigener Melodie. 202. Schmücke dich, o liebe Seele! Laß der Sünde finstre Höhle! Komm an's helle Licht gegangen, komm, um Gnade zu empfangen! Denn dich hat der Herr der Gnaden zu dem heil'gen Mahl geladen, und er will dir Gnad' und Leben, will sich selbst zum Heil dir geben. 2. Eile nun dem hohen Segen deines Heilands froh entgegen, der voll treuer Huld und Liebe in dir weckt der Sehnsucht Triebe! Deffne deines Geistes Pforte, sprich zu ihm des Glaubens Worte: ,, Laß mich, Jesu, dich umschließen, dei nen Frieden hier genießen!" 8UT 129 mit Beben fühl ich dich, mein Heil und Leben. Deines Mahles heil'ge Speise macht auf segensvolle Weise, daß ich in mir führ und merke, Herr, die Größe deiner Stärke. Ist auch wohl ein Mensch zu finden, der dein Wirten kann ergründen? 5. Jesu, meine Lebenssonne, Jesu, meine Freud' und Wonne, Jesu, Lebensquell der Seele, den ich mir zum Heil erwähle, hier fall' ich zu deinen Füßen; laß mich würdiglich genießen diese deine Himmelsspeise, mir zum Heil und dir zum Preiſe.d 6. Jesu, wahres Brod des Lebens, hilf, daß ich doch nicht vergebens, oder mir vielleicht zum Schaden, sei zu deinem Tisch geladen. Laß mich deiner nie ver= gessen, deine Liebe wohl ermessen, daß ich auch, wie jetzt auf Erden, mög' dein Gast im Himmel werden. mitja teism diss misht fireoid Mel. Jesus, meine Zuversicht 2c. sura 203. Tag, den mir der Herr gemacht, sei geſegnet, Tag der Freude! Du erhellst des Kummers Nacht, und erquickest mich 3. Mag ein köstlich Gut auf im Leide. O wie hat das Herz in Erden sonst um Geld erkaufet mir sich so heiß geſehnt nach dir! werden: du, o Herr, für deine 2. Ungehorsam ſeinem Ruf, Gaben willst nicht Erdenschätze hab' ich meinen Gott betrübet, haben; und in allen Bergesgrün- ihn, der mich zum Glücke schuf, den könnt' ich ja tein Kleinod der mich stets so treu geliebet; finden, daß ich bei dem heil gen bin gewichen von dem Pfad, den Mahle deinen Segen dir bezahle. er mir bezeichnet hat. milions 4. Freudig, Herr, und doch 3. Der ich fühn sein Recht entEvang. Gesangbuch II. 9 130 Heiliges Abendmahl. ehrt, der ich seine Macht ver- sah, sehe dich in deinem Blute; kennet, ach, ich bin es nicht mehr Herr, du littest mir zu Gute. werth, daß er mich sein Kind noch nennet! Ich verdiene Straf und Tod, die sein Mund den Sündern droht. 4. Dennoch nimmt der Höchste mich wieder auf zu seinem Kinde. Er verzeiht mir väterlich meine Schuld und meine Sünde, gibt durch seiner Diener Hand mir der Gnade süßes Pfand. 5. Tag der Wonne, heil'ges Mahl, ewig will ich dein gedenken, will in Jesu Todesqual meine Seele ganz persenken, will mein Leben dem allein, der für mich gestorben, weihn. 3. Möcht' ich, Jesu, nicht ver gebens mich zu deinem Kreuze nahn! Möcht' ich dieses Mahl des Lebens nicht mir zum Gericht empfahn! Ach, es gründ' und stärke mich, Mittler, im Vertraun auf dich, und es lenke meinen Willen, dein Gesetz, Herr, zu erfüllen! 4. Diesen Vorsatz, den ich habe, dir auf ewig mich zu weihn, laß ihn, Jesu, bis zum Grabe stark in meiner Seele sein. Vor der drohenden Gefahr schüße du mich immerdar, daß ich heil'ge Scheu empfinde vor dem bösen Reiz der Sünde. Mel. Der am Kreuz ist meine Liebe zc. 204. Voller Ehrfurcht, Dank und Freuden komm ich, Herr, auf dein Gebot, und gedent' an deine Leiden und an deinen Mar tertod. Mittler, der du für mich starbst, mir ein ewig Heil er warbst, ach, möcht' ich mich wür dig nahen, und das Leben hier 6. Dir will ich es ewig danken, empfahen! inni mind ajebidaß du so barmherzig bist. Laß 5. Wenn ich in der Irre wandle, geh du mir, Erbarmer, nach. Zeig mir, wo ich unrecht handle, stärke mich, denn ich bin schwach. Herr, erfrage mit Geduld meine Schwachheit, meine Schuld. Sage:„ Du sollst Gnade finden; ich, ich tilge deine Sünden!" 2. Laß mich vor dein Antlitz mich nur nicht wieder wanten, kommen, dein Gedächtniß zu er- mein Erretter, Jesu Christ! Hilf neun. Laß mich heut' mit deinen mir, daß ich dir getreu, und mein Frommen deines Todes Zeuge Vorsatz standhaft sei, jede Sünd' sein. Herr, ich schau' nach Gol- und ihre Freuden bis an meinen gatha, wo die Welt dich sterben Tod zu meiden. den in 201 situs tisur daj dnsko un bus di deind noo hack mis mid 1143 du to him and terddi bir and as disuruano meso Heiliges Abendmahl. Nach der Austheilung des heiligen Abendmahls. 750 Mel. Wer weiß, wie nahe mir zc. sprechlich freut sich dann, wer treu bleibt auf des Lebens Bahn. Om 205. Heil mir! Mir ward das Brod gebrochen, gereicht ward mir des Bundes Wein; und heilig hab' ich hier versprochen, bis in den Tod dir treu zu sein. Ja, ich versprach's, o Heiland, dir; gib dazu deinen Segen mir. 2. Wie jetzt in Jesu Christi Namen sein Volk vor ihm versammelt war, so kommen wir auch einst zusammen zu ihm mit seiner Engel Schaar; und unausMel. O heil'ger Geist, kehr bei uns ein 2c. 206. Wir nahen uns, o Gottes Sohn, von Dank durchdrungen, deinem Thron, du hast uns nun gegeben im Nachtmahl deinen Leib, dein Blut; dies komm' auf ewig uns zu gut, und stärk' in uns dein Leben! Amen, Amen! Welche Freuden nach dem Leiden warten droben, wo wir dich ohn' Ende loben! il( 5), 1990.( Dim pour mind dindip Buße. C.nawisd m 131 Vierzehnte Abtheilung.m de 27-108 Mel. Wer weiß, wie nahe mir sc. 207. Wer bin ich? Diese hohe Frage, Gott, lehre du mich recht verstehn! Gib, daß ich mir die Wahrheit fage, um mich, so wie ich bin, zu sehn. Wer sich nicht ſelbst recht kennen lernt, bleibt von der Weisheit weit entfernt. Selbstprüfung. 59 tut bom the hidrom 053 2nd Gmundon pid ich, als dein Eigenthum, auch, wie ich soll, zu deinem Ruhm? 3. Ich bin ein Christ nach demt Bekenntniß, ich soll es sein auch in der That. Herr, öffne selbst mir das Verständniß, recht einzusehn, ob ich den Pfad, den Jesus mir gewiesen, geh', und ob ich auch im Glauben steh'. 2. Ich bin ein Wert von deinen Händen, du schufft mich, 4. Du kennest unfres Herzens Gott, zu deinem Preis; dazu Tiefen, die uns selbst unergründmein Leben anzuwenden, das ist lich sind; drum laß mich oft und dein väterlich Geheiß. Doch leb' lernstlich prüfen, ob ich sei Christo 9* 132 Buße. gleich gefinnt. Befreie mich vom| net heimlich mein Gewissen:„ Befalschen Wahn, der auch den trüg, o Mensch, dich selber nicht!" Klügsten täuschen kann.is Geneigt, mein Unrecht nicht zu 5. Was mir zu meinem Heil wissen, vergess' ich Alles, was es noch fehlet, mein Vater, das entspricht. hi doill id ug& decke mir. Hab' ich der Wahr- 2. In meinen Sünden, ach, heit Weg erwählet, so gib, daß wie lange werd' ich mich selbst ich ihn nicht verlier. Erleuchte noch hintergehn? Ich nahe mich mich mit deinem Licht, so täuschen mich Verführer nicht. dem Untergange, und will doch die Gefahr nicht sehn. Erwecke, Gott, mich aus dem Schlafe! Ach, groß ist freilich meine Schuld! Doch eile nicht mit deiner Strafe, und hab', o Bater, noch Geduld. 6. Bin ich jetzt von dem sichern Pfade, der mich zum Leben führt, noch fern, so wecke mich durch deine Gnade, daß ich ihn ernstlich suchen lern'. Gib mir zur Beßrung, Lust und Kraft; du bist's, der Beides in uns schafft. 3. Ob ich mich vor mir selbst verhehle, verhehl ich mich vor dir doch nicht; denn in der Tiefe 7. Ich muß es einmal doch meiner Seele ist Alles deinen erfahren, was ich hier war, und Augen Licht. Reiß mich aus hier gethan. O laß mich's nicht bis dahin sparen, wo Reue nichts mehr helfen kann! Hier mache mich zum Himmel flug, und frei vom schnöden Selbstbetrug.jen meinen Finsternissen, entfalte du mein Herz vor mir; dann treibe mächtig mein Gewissen zur Buße mich, und, Gott, zu dir. risa and dr Idin this Mel. Wie oft hab' ich den Bund gebrochen zc. 1098121 100 101 2001 Gillmot anar dull 208. Wie fürcht' ich mich, mein Herz zu prüfen, mich zu erforschen, wer ich bin! Wie blick ich über seine Tiefen nachlässig und mit Vorsatz hin! Mich war 4. Der du die Herzen prüfft, befehre, erleuchte, begre, leite mich auf deiner ebnen Bahn, und lehre mich dann Gehorsam gegen dich. Dir laß mich ganz mein Leben weihen; vor dir sei Herz und Wandel rein; so werd' ich die Gefahr stets scheuen, betrogen von mir selbst zu sein. and ud tid of anismid por dont ning t speitamed 909 91913 910 mendaprio u dusid mello osim him indir mom and mine had Erkenntniß der Sünde, Neue und glaubiges Verlangen nach Gottes Gnade. lity onnmsit this no Tod17) intoler903 noterit and juin 20 Nach eigener Melodie. vielen Sünden! Wo ist denn hier 209. Ach, Gott und Herr, ein Helfer mir in dieser Welt zu wie groß und schwer sind meine finden? Dionesine pand Buße. 2. Lief' ich gleich weit zu solcher| auf ihn will ich verlassen mich, Zeit bis an des Erdreichs Enden, um los zu sein von Angst und Pein, würd' ich es doch nicht wenden. und seiner Güte trauen, die mir verheißt sein werthes Wort. Das ist mein Trost und treuer Hort; deß will ich stets mich trösten. 3. Zu dir flieh' ich; erbarme dich, hilf meine Angst mir stillen! Geh mit mir nicht in das Gericht, me Gott, um Jesu willen! 4. Doch soll es sein, daß Straf und Bein auf Sünde folgen müssen, so fahre fort, um nicht erst dort in jener Welt zu büßen. 5. Trag, Herr, Geduld, vergiß der Schuld, gib Kraft dem schwachen Herzen. Laß mich mein Heil, mein bestes Theil, nicht mit der Welt verscherzen.ti ad 6. Verfahr mit mir, wie's dünket dir, ich will's ja gerne leiden; nur wollst du mich nicht ewiglich von den Gerechten scheiden. qu THE 1101s mam prionu e Q Mel. Halt im Gedächtniß Jesum Christ 2c. 210. Aus tiefer Noth ruf ich zu dir; Herr Gott, erhör mein Flehen, und neig dein gnädig Ohr zu mir, laß, was ich bitt', geschehen! Denn so du willst das sehen an, was Sünd' und Unrecht ist gethan, wer kann, Herr, vor dir bleiben? rednopor 133 4. Und ob es währt bis in die Nacht und wieder an den Morgen, doch soll mein Herz an Gottes Macht verzweifeln nicht, noch sor gen. So will ich thun, wie Gottes Geist nach rechter Art mich unterweist, und meines Gottes harren. 5. Ob bei uns ist der Sünden viel, bei Gott ist viel mehr Gnade; sein Arm zu helfen hat kein Ziel, wie groß auch sei der Schade. Er ist allein der gute Hirt, er, der sein Volk erlösen wird aus seinen Sünden allen. i hur bin' or jo! C od 15 alhin Nach eigener Melodie. t 211. Herr, an dir hab' ich gefündigt, und vor deinem Angesicht fühl ich, daß dein Wort verkündigt ein vergeltendes Gericht. Und was kann vor seinem Schrecken, Richter aller Welt, mich decken? I mis 2. Kann ich deinem Arm entfliehen? Du bist allenthalben nah. Führ' ich, dir mich zu entziehen, himmelan, so bist du da. Stürzt' ich in die Tiefe nieder, deine Rechte 2. Nur deine Gnad' vermag allein die Sünde zu vergeben. Es ist doch unser Thun nicht rein hält mich wieder. auch in dem besten Leben. Vorg. Herr, ich flieh in deine dir sich Niemand rühmen kann; Hände; außer dir ist keine Nuh'. es muß dich fürchten Jedermann, Dein Erbarmen hat kein Ende; und deiner Gnade leben. swer ist gnädiger, als du? Du 3. Darum auf Gott will hoffen bist Gott, und kannst vergeben; ich, auf mein Verdienst nicht bauen; ach, vergib, und laß mich leben! Buße. 4. Groß sind meine Sünden-| geblich sein. Mein Flehen steigt schulden, ihre Last ist mir zu zu dir empor; Herr, öffne mir schwer. Ja, wenn länger mich dein gnädig Ohr! rial 116 121 zu dulden, deine Langmuth müde wär', müßt' ich, würdest du nur winken, in des Todes Nacht verfinken. 134 5. Mich für straflos zu erklären, reichet nicht Bedaurung zu. Und zerflöß' mein Herz in Zähren, fänd' ich darum doch nicht Ruh'. Können eines Sünders Thränen dich, o Heiliger, versöhnen? 6. Herr, mein Heiland, dein Erbarmen, dein für mich vergoßnes Blut, und dein Tod er löst mich Armen, heilet mich und gibt mir Muth. Dein Verdienst ist's, was mich decket, wenn mich dein Gerichtstag schrecket.an 7. Rette mich von meinen Sünden, schaff ein reines Herz in mir! Laß bei dir mich Ruhe finden, zich mich immer mehr zu dir! Dankbar will ich mich bestreben, mein Erlöser, dir zu leben. 3. Herr, willst du in's Ge richte gehen, der du unendlich heilig bist, Herr, wer wird dann vor dir bestehen, wenn er auch sonst unsträflich ist? Dein Auge, das nicht fehlen kann, trifft überall noch Fehler an. 19 Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. Welt zu enge, wenn des Geſetzes 4. Und, ach, mir wird die Donner schlägt, und bei der Uebertretung Menge sich ängstlich mein Gewissen regt, das dich als einen Richter scheut, der Rechnung heischt und Strafe dräut! 5. In deiner Hand steht Tod und Leben, du bist es, den man fürchten muß. Doch, Herr, du fannst und willst vergeben aus deiner Gnaden Ueberfluß. Dein Wort, das Wort des Lebens, spricht: du willst den Tod des Sünders nicht. 212. Herr, der du in der Höhe wohnest, ich liege tiefge beugt vor dir; Herr, der du richtest und belohnest, wie schwer liegt meine Schuld auf mir! Wie 7. Dein guter Geist will mich hoch und ernst ist dein Gebot, wie tief der Abgrund meiner Noth! 6. Es heißt mich auf das Opfer schauen, das, Herr, vor deinem Throne gilt; es heißt mich auf Stromt der Gnade quillt, die Alles den Felsen bauen, aus dem der tilget, was mich quält, die Alles schenket, was mir fehlt. erfreuen, und sich mein Herz zum Tempel weihn; ich soll den Richter nicht mehr scheuen, aus GnaO 2. Aus meiner Noth, aus den frei und selig sein. Wort, meiner Tiefe, ruf' ich zu dir, zu das durch die Seele dringt, und dir allein. Wenn ich zu einem Licht in finstre Tiefen bringt! Undern riefe, es würde doch ver- 8. Ich hoff' auf dich, du Kraft Buße. 135 der Schwachen, auf dich, du Licht nen Sünden, und läßt mich wiein Finsterniß, auf dich, mein Hüter, du wirst wachen; mein Heil, du kommst und hilfst gewiß. Sei angstvoll meine Trauernacht, von dir wird Hülf und Trost gebracht. der Freudigkeit und süßen Frieden finden; dieweil es alle Gnad' verheißt dem, welcher mit zer= knirschtem Geist dich, o mein Heiland, suchet. 9. O. Vater, nimm für dein Erbarmen, o Lamm, für dein Versöhnungsblut, o Geist, du Trost der geistlich Armen, für deiner Gaben reiches Gut, von Herz und Lippen Dant und Ruhm, und mich zu deinem Eigenthum! Mel. Halt im Gedächtniß Jesum Christ 2c. 213. Herr Jesu Christ, du höchstes Gut, du Brunnquell aller Gnaden, ich komme mit gebeugtem Muth, mit Kummer schwer beladen; ich fühle tief die Angst in mir, die im Gewissen, Herr, vor dir mich armen Sünder drücket. 2. Erbarm dich mein in solcher Last, nimm sie von meinem Her zen, dieweil du sie getragen hast am Kreuz mit Todesschmerzen, auf daß ich nicht vor Angst und Weh in meinen Sünden untergeh' und ewiglich verzage. 3. Fürwahr, wenn ich bedent', was ich mein Lebenlang begangen, so fällt die schwerste Angst auf mich, und hält mein Herz gefangen. Da flieh' ich nur zu dir allein; ich würde ganz verloren sein, wenn ich dein Wort nicht hätte. 5. Drum komm' auch ich zu dir allhie, der ich viel Angst gelitten, und will dich mit gebeugtem Knie von ganzem Herzen bitten: verzeihe du mir gnädige lich, verzeihe, was ich wider dich auf Erden je begangen! 6. Vergib mir meine Sünden doch um deines Namens willen. Laß unter meinem schweren Joch die Angst sich wieder stillen, daß sich mein Herz zufrieden geb', und dir hinfort zu Ehren leb' mit tindlichem Gehorsam. 7. Stärk' mich mit deinem Freudengeist, heil' mich mit deinen Wunden, daß dich mein Herz noch dankbar preist in meinen letzten Stunden; und nimm mich dann, wenn's dir gefällt, im rechten Glauben aus der Welt zu deinen Auserwählten. turist 150 Mel. Der am Kreuz ist meine Liebe zc. 214. Höchster, denk' ich an die Güte, die du mir bisher erzeigt, o so wird mein ganz Gemüthe zu der tiefsten Scham gebeugt, daß ich dich gering geschäßt, häufig dein Gebot verletzt, unt dich, der mich so geliebet, doch i thind and so oft und schwer betrübet. 4. Doch, Herr, dein heilsam 2. Alle meine Seelenkräfte, Wort verleiht mir Trost bei mei- meine Glieder sind ja dein, und 136 fie sollten zum Geschäfte deines Seele den Entschluß, mich dir Dienstes fertig sein; doch hab' zu weihn. Gib, daß mir's an ich der Eitelkeit unbedachtsam sie Kraft nicht fehle, folgsam deinem geweiht; ja, zum schnöden Dienst Wort zu sein. Stehe mir stets der Sünden ließ ich mich oft mächtig bei, mache du mich selbst willig finden.am recht treu! Dich zu lieben, dir zu leben, sei mein herzliches Be streben! Buße. 3. Deine Huld war jeden Morgen über mir, o Vater, neu. Von wie manchen schweren Sorgen machtest du mein Herz mir frei! mir nüßte, gabſt du mir; gleich wohl hab' ich so vermessen den dir schuld'gen Dank vergessen. 4. Bei so hellem Licht der Gnaden sollt' ich ja die Sünde fliehn, und um Rettung von dem Schaden meiner Seele mich bemühn. Deine Güte lockte mich oft zur Buße, aber ich floh vor ihrem sanften Locken, suchte selbst mich zu verstocken. I und bange bei dem Gefühle schwe 2. Wie ist mir doch so angst Gnad' erlange, ich armes und rer Sünd'! Hilf, daß ich wieder omid verlornes Kind! Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! 5. Ich erkenne meine Sünden, beuge mich, mein Gott, vor dir. Laß mich bei dir Gnade finden, neige, Herr, dein Ohr zu mir! Ach, vergib was ich gethan, nimm mich noch erbarmend an! Führe mich vom Sündenpfade auf den sel'gen Weg der Gnade! de 190 6. Dir ergeb' ich mich auf's Neue; gib, daß mein gebeugter Geist deiner Vaterhuld sich freue, die dein tröstend Wort verheißt. Was dein Sohn auch mir er warb, als er für die Sünder starb, Fried' und Freude im Gewissen, laß mich Neuigen genießen. um bi mjom bij lis! abin 1970am 1990 Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. Nou 215. Ich armer Mensch, ich armer Sünder steh' hier vor Gottes Angesicht. Du, Vater aller Menschentinder, ach, geh nicht mit mir in's Gericht! Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! 7. Stärke selbst in meiner pict den reuen, das weißt du, liebstes 3. Wie sehr mich meine Sün Baterherz; drum wollst du gnädig sie verzeihen, und lindern meiner Seele Schmerz. Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! 4. Nicht, wie ich es verschuld det, lohne; vergib mir, Vater, meine Sünd'! treuer Vater, schone, schone, erkenn mich wieder für dein Kind! Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Er barmer, über mich! bi 5. Sprich nur ein Wort, so werd' ich leben; sag, daß ich armer Buße. Sünder hör: 16, Geh hin, die| gnädig willst du ihm vergeben, Sünd' ist dir vergeben, doch sün- wenn er sich zu dir bekehrt. Mitdige hinfort nicht mehr!" Er ten auf dem Sündenwege machst barme dich, erbarme dich, Gott, du sein Gewissen rege. Wohl mein Erbarmer, über mich bör dem, der zu seiner Pflicht um kehrt! Den verwirfst du nicht.or 6. Ich zweifle nicht, ich bin erhöret; erhört bin ich, ich zweifle nicht. Weil sich mein Trost im Herzen mehret, so sag' ich nun voll Zuversicht: O du erbarmest gnädig dich, Gott, mein Erbar mer, über mich!" 1000 20 100 1910 1911 1n tibiisonis cat Mel. Alle Menschen müssen sterben 2c. 216. Ich erhebe mein Gemüthe sehnsuchtsvoll, mein Gott, zu dir. Ich verehre deine Güte; o wie theuer ist sie mir! Gott der Liebe und des Lebens, Keiner harrt auf dich vergebens; nur Verächter deiner Huld stürzet ihre eigne Schuld.mt AC 137 2. Lehre mich, Herr, deine Wege, zeige deinen Willen mir; leite mich die rechten Stege, daß kein Abweg mich verführ'. Gott, du siehest mein Vertrauen'; sicher kann ich auf dich bauen; deine Vatertrene ist ewigl, wie du selber bist. 6. Herr, zu was für Seligkeiten du in jener bessern Welt jeden Frommen noch willst leiten, der dir Treu' und Glauben hält, offenbarst du allen Seelen, die zu ihrem Theil dich wählen. Deinen ganzen Gnadenbund machst oldu deinen Kindern kund. 3. Ach, gedenk, Herr, an die Sünden meiner Jugendfahre nicht! Laß mich Gnade vor dir finden, geh nicht mit mir in's Gericht! Alle Sünden, die uns reuen, willst du väterlich verzeihen; o so höre denn auch mich! Meine Seele hofft auf dich. die zu dir sich wenden, über ihre Schuld betrübt, willst du Trost und Rettung senden, wenn ihr Herz sich dir ergibt. Freude schentet deine Güte dem geängsteten Gemüthe, dem du seine Sündenlast liebreich abgenommen hast. JIST 041 $ 10. 7. Dir will ich mich denn ergeben; Gott, mein Gott, verlaß mich nicht! Laß mich heilig vor dir leben, treu sein meiner ganzen Pflicht! Keine schnöde Lust der Sünden soll mich ferner überwinden. Nimm du dich nur meiner an, daß ich standhaft bleiben kann. bi dapis 113.40 indip nima ged dip; susse en dit aludiator smisd#tigt) Mel. Alle Menschen müssen sterben 2c.id ne 217. Jesu, der du meine Seele dir erwarbst durch deinen Tod, der du starbst, daß ich dich wähle mir zum Trost in jeder Noth, der du 4. Gott, du willst des Sünders| mich der Angst entrisse, und mein Leben, dir ist seine Seele werth; Heit mich lassen wissen durch dein 138 Buße. theures werthes Wort, sei und will ich trauen, bis ich fröhlich bleibe du mein Hort! gou werde schauen dich, Herr Jesu, nach dem Streit, einst in froher Ewigkeit. Mel. Jesus, meine Zuversicht 2c. 2. Du mit herzlichem Verlangen suchtest die verlorne Heerd'; Bu hast, als sie irrgegangen, deine Huld getren bewährt; du, des Satans Ueberwinder, rufft 218. Jesus nimmt die Sün JHILE RIS die tiefbetrübten Sünder so zur Buße für und für, daß ich kom men muß zu dir. der an! Saget doch dies Trostwort Allen, welche von der rechten Bahn auf verkehrten Weg verfallen! Hier ist, was sie retten fann; Jesus nimmt die Sünder an. nud and 3. Noch bin ich ein Kind der Sünde; ach, ich irre weit und breit! Was ich leider an mir finde, ist noch Ungerechtigkeit. 2. Keiner Gnade sind wir Daß ich oft dein Wort verachtet, werth; doch er selbst in seinem oft nach Bösem hab' getrachtet, deinen Willen nicht gethan, tlagt mich mein Gewissen an. Worte hat sich ja dazu erklärt. Sehet nur, die Gnadenpforte iſt hier völlig aufgethan! Jesus nimmt die Sünder an. 4. Du hast mein dich angenommen, gabst für mich dein theures Blut; laß es, o Erlöser, kommen meiner Seele nun zu Gut! Du, gemartert und geschlagen, hast die Sünd' am Kreuz getragen; sprich mich, o mein Heiland, frei, daß ich ganz dein eigen sei! 3. Kommet Alle, kommet her; kommet, ihr betrübten Sünder! Jesus rufet euch, und er macht aus Sündern Gottes Kinder. Glaubet's doch, und denkt daran: Jesus nimmt die Sünder an! 4. Jch Betrübter komme hier, 1 und bekenne meine Sünden. Laß, mein Heiland, mich bei dir Gnade und Vergebung finden, daß dies Wort mich trösten kann: Jesus nimmt die Sünder an. 15. Du ergründest meine Schmerzen, du erkennest meine Pein; aber Trost kann meinem Herzen, Herr, dein bittrer Tod verleihn. Dies mein Herz von Leid gedrücket, aber durch dein Blut erquicket, das am Kreuz vergossen ist, geb' ich dir, Herr Jesu Christ. Wenn der Sünde Last mich drücket, 5. Jch bin nun getrosten Muths. werd' ich doch kraft deines Bluts mit dem reichen Trost erquicket, daß ich glaubig sprechen kann: Jesus nimmt die Sünder an. 6. Herr, ich glaube; hilf mir Schwachen, laß mich ja verder ben nicht! Du, du kannst mich Jesus nimmt die Sünder tärker machen, wenn mich Sünd' an. Mich auch hat er angenomund Tod ansicht. Deiner Gütel men, mir den Himmel aufgethan, Buße. daß ich selig zu ihm kommen,| erhört! Jhr, meine Thränen, und auf den Trost sterben kann: werdet Thränen, wie sie die Jesus nimmt die Sünder an. Freude weinen lehrt! Nach eigener Melodie. 219. Wie oft hab' ich den Bund gebrochen, den Gott, mein Gott, mit mir gemacht; wie oft, getreu zu sein, versprochen, und des Versprechens nicht gedacht! Jest nah' ich mich mit bangem Herzen zu dir, vor dem ich strafbar bin, und werfe mich voll Neu' und Schmerzen, o heil'ger Richter, vor dir hin. 139 5. Du, dessen mächtiges Durchdringen in Sündern neue Herzen schafft, und, ihre Pflichten zu vollbringen, sie himmlisch stärkt, o Geist der Kraft, stärk mich, den schwachen Sohn der Erde, daß die empfangne Gnade nicht mir einst gedoppelt schrecklich werde, zum zwiefach strengern Strafgericht! 2. Jeßt, da ich meine Schuld empfinde, ist dein Gericht mir fürchterlich; wie ein Gebirge liegt die Sünde auf meiner Brust und ängstigt mich. Die ganze Reihe Augenblicke mach es mir unausvon Verbrechen, die mich besprechlich süß! 6. Laß mich, ist hier mein fie flüchtig ist; und soll ich leiSchicksal Freude, erwägen, daß den, laß im Leide mich freuen, daß ich bin ein Christ. Der Ruhm, mit welchem ich mich schmücke, mein bester Reichthum jei nur dies, und meine letzten flecken, zeigt sich mir. Wohin entflieh' ich, willst du rächen, Mel. Wer weiß, wie nahe mir zc. wohin, Beleidigter, vor dir? 3. Groß ist die Schuld; doch dein Verschonen ist größer noch, als meine Schuld. Nicht nach Verdienst, nach Gnade lohnen willst du dem Sünder, Gott der Huld. Herr, nicht in meinem eignen Namen bitt' ich: verleihe Gnade mir! In deines Eingebornen Namen, o Vater, fleh' ich auf zu dir. MED 220. Wir liegen hier zu deinen Füßen, ach, Herr, von großer Güt' und Treu', und fühlen leider im Gewissen, wie strafbar unser Leben sei. Das Maaß der Sünden ist erfüllt; ach, weh uns, wenn du strafen willt! 2. Du bist gerecht, wir lauter Sünder; wie wollen wir vor dir bestehn? Wir sind die schuldbeladnen Kinder, die auf der Sünde Wegen gehn. Was Wunder, wenn auf dieser Erd' uns manche Trübsal widerfährt? Liber 4. Heil mir! Durch ihn wird mir vergeben; sein Blut löscht allen meinen Schmerz, und Wonne Gottes, neues Leben durchströmt nun mein beklommnes Herz. Laß Freude statt der Klagen tönen, 3. Doch denken wir an deinen mein Mund, dein Seufzen ist Namen, und an den eingebornen Buße. Sohn; dein Wort heißt immerden Strafe nicht über unsre Häup Ja und Amen, und die Ver-| ter gehn, daß wir nicht als ver heißung zeugt davon. Du willst lorne Schafe von deiner Hülf den Tod des Sünders nicht; drum verlassen stehn! Ach, sammle uns geh nicht mit uns in's Gericht! in deinen Schooß! Gib deine Huld uns, reich und große 4. Wir liegen hier vor dir im Staube, und unser Herz ist ganz 7. Gib Fried' im Land und im zerknirscht; es tröstet uns allein der Glaube, daß du dich noch er barmen wirst. Ach, du getreues Baterherz, schau gnädig hin auf unsern Schmerz! Gewissen, und segne unſre Lebenszeit! Gib, daß dein Volt hier fei beflissen der Tugend und Gerechtigkeit! Strön' unser Feld mit deinem Gut! Nimm Kirch' und Haus in deine Hut! bom 140 25. Das theure Blut von bei nem Sohne ist Zeuge der Barmherzigkeit. Schau doch von dei nem Gnadenthrone; und wie du in der Väterzeit auch deine Gnade haft gezeigt, so sei dein Herz auch uns geneigt! 8. Nimm an die Opfer, die wir bringen, nimm uns mit Leib und Seele an! Es soll dein Lob zum Himmel dringen; zur Selig keit führt unsre Bahn. Wie sehr wird dort mein Herz sich freun! Du wirst mein Vater ewig sein. Hemdel 6. Ach, laß, o Herr, der Sünfor Medunjoms( hipon 397för mind to 190 linii 150 lajigase toda iad and Junoynopro500 mo silanuro astigil Tan Idhur dinc mided( bislo nodar Vorsag der Besserung des Lebens und Gebet umb nism sistpiaro sunt the simpar ching odsto nes nuo 3 Inid Batinistra nism fou Gottes Beistand. side hemisd soater raidd, tisdulaars) nominst Juminat mein In 20 Mel. Halt im Gedächtniß Jesum Christ 2. ich dann vergesse nicht die Todes221. Laß, Bater, deinen gustunde, das Gericht, den Himmel ten Geist hinfort mein Herz re- und die Hölle. sdunt alibatk gieren, zu thun, was dein Gebot mich heißt; nichts soll mich mehr verführen. Laß mich der Sünde widerstehn, und nimmer von dem Wege gehn, den du mir hast ge wieſen.bin onda sinine 3. Gib, daß ich denke jederzeit an diese letzten Dinge, und dadurch alle Sündenfreud aus meinem Herzen bringe, damit ich mög' mein Lebenlang dir dienen freudig, ohne Zwang, in kindlichem Gehorsam. Treu' laß reichlich mich empfinden! 2. Regt sich oft böse Lust in 4. Gott Vater, deine Kraft und mir, weil ich auf Erden lebe, so stärke mich, damit ich ihr recht ernstlich widerstrebe. Gib, daß Jesu, steh mir hülfreich bei, daß ich kann überwinden! Hilf, heil ger Buße. 141 Seele; in deiner Liebe stärke mich, daß ich kein andres Gut mir wähle, und fest mich halte ſtets an dich. Gib, daß ich, als dein Eigenthum dir lebe stets zum Preis und Ruhm! Geist, in dieser Zeit, daß ich mit Muth und Freudigkeit den Kampf bestehen möge! 100 anu Staroj 61 Lodol lol bistemu wel. O Gott, du frommer Gott se. Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2. di 222. Schön ist die Tugend, po i na dumi mein Verlangen, und meiner ganzen Liebe werth. Mit aller Kraft ihr anzuhangen, hat meine Seele oft begehrt. Ach, könnt' ich's, wie würd' ich mich freun! Wer heilig ist, muß selig sein. 2. Gott ist der Seligkeiten Fülle von Ewigkeit zu Ewigkeit; denn sein Verstand ist Licht, sein Wille ist Ordnung und Vollkommenheit. Von Ewigkeit her ist er gut, und recht ist Alles, was er thut. ud and duplic) 190 223, Vernimm, o Gott, mein Flehn! Ich, Bilger noch auf Er den, ich möchte jeden Tag gern weiser, besser werden. Den Weg zum ew'gen Heil, den oft mein Fuß verliert, ihn möcht' ich standhaft gehn, von deiner Hand geführt. uted tous rising and ai 2. Nur du bringst mich an's Ziel. In dir geweihten Stunden wie oft hat nicht mein Herz es inniglich empfunden, daß Frömmigkeit, mein Gott, dein größter Segen ist, daß der sein Heil verkennt, der dein Gebot vergißt! 3. Wie schnell umhüllen Finsternisse mich, wann ich kaum er leuchtet bin! Dann fliehn die heiligsten Entschlüsse, den Morgen nebeln gleich, dahin. Bald wähl' 3. Doch, ach, ich wanke noch! ich, was dem Herrn gefällt, bald Die Macht betrogner Simmen ger wieder deinen Dienst, o Welt.stört nur allzuoft mein eifrigstes 4. Jch Armer! Darum kommt Beginnen. Gewohnheit böser Lust kein Friede in mein bedrängtes kämpft mit der Beßrung noch; Herz hinein. Wie bin ich dieses das Rechte kenn' ich wohl, das Wechsels müde! Wann werd' ich Schlimmre wähl' ich doch. t fest im Guten sein, wann nicht 4. Gib, daß von dir gestärkt, mehr straucheln, allezeit nur bei der Sinn nicht länger wanke. Rein nem Dienste, Gott, geweiht? sei das Herz vor dir, und heilig 5. Unwandelbar ist deine Wahr- der Gedanke. Gelehrig sei mein heit, Herr, aller guten Gaben Ohr der Weisheit treuem Rath; Quell. Sie leuchte mir in voller rechtschaffen, ohne Falsch mein Klarheit beständig, unbefleckt und Wort, wie meine That. hell, daß nie der Sünde Täuscherei gefährlich deinem Kinde sei. 6. Bewahre, Vater, meine 5. Fest stehe mein Entschluß, wie Gottes Felsen stehen, nich t einen Schritt von dir, felbst unbe 142 Buße. merkt, zu gehen. Auch wo kein| bessern Vorsatz nimmt. Ja, oft Mensch mich sieht, auch wo kein verletzt' ich meine Pflicht, mein Ohr mich hört, sei Tugend heilig Gott, und ich bedacht es nicht. mir, sei meine Pflicht mir werth. 6. Laß mich, irrt je mein Fuß, die Bahn bald wieder finden. Naht sich Versuchung mir, hilf du sie überwinden. Wer standhaft kämpft und ringt, dem wird vor Gottes Thron im heiligsten Gericht der Treue Preis zum Lohn. Mel. Wer weiß, er weiß, wie nahe mir zc. 4. Von aller eiteln Eigenliebe befreie mich durch deine Kraft. Erweck und mehr in mir die 224. Wie selig, Herr, ist der Triebe zu dem, was wahren Frie Gerechte! Du bist sein Schild und den schafft. Laß meinen Fleiß großer Lohn. daß ich ganz ge- geſegnet sein, und meine Heiligung recht sein möchte vor deinem heil- gedeihn. mic sed olenorod gen Richterthron! Du weißt, mein 5. Du wirst das demuthsvolle Gott, ich bin noch weit entfernt Flehen des Sünders, der dich von der Vollkommenheit. glaubig ehrt, o Gott der Gnade, nicht verschmähen; du bist's, der das Gebet erhört. Mein Fels, mein Heil, ich traue dir; das, was ich bitte, gibst du mir.mp du 2. Wie viel ist noch an mir zu finden, das nicht zu deinem Worte stimmt! Noch neigt sich oft mein Herz zu Sünden, wenn's gleich gft 3. Wer kann, wie oft er fehlet, merken? Nur du, du siehst mich, wie ich bin. Nur du kannst mich zum Guten stärken; drum fall' ich betend vor dir hin: o möcht' ich völlig heilig sein, selbst von ver borgnen Fehlern rein! fikt hint enor till bildes sa ndi hod Gmis Fidaland pinit naplore and dins dantisce nomum ein ind my PC som bid dindinsdrif 2311572 Asd asid sohior ETHIOT] Fünfzehnte Abtheilung. monil Sandn Ho diur dhim undëndat noo wis Glaube. Mel. Jesu, meines Lebens Leben 2c. 225, Du sollst glauben, und du Armer blickest zweifelnd himmelwärts. Du sollst beten zum Erbarmer, und dir fehlt ein kindlich Herz. Kindlich sollst du hier ver trauen; dort erst wirst du Aus& Frounioni( k Etdi: 576 102 www.mig390rpristpils nod gang schauen. Jesu Ausgang ward erst flar, als er auferstanden war. 2. Glaube gibt der Andacht Flügel, Glaube hebt zu Gott empor, Glaube bricht des Grabes Riegel und dringt durch des Himmels Thor. Glaube geht durch Glaube. Flamm' und Fluthen, ließ die kein Mensch vor dir bestehen; Zeugen Jesu bluten; doch sie über- drum wend' ich mich zu dir mit wanden weit, sicher ihrer Seligkeit. demuthsvollem Flehen. O zünde selbst in mir den wahren Glauben an, in welchem ich allein dir wohlgefallen kann! 3. Glaube hilft in Allem siegen, macht die schwerste Tugend leicht; Alles muß zu Füßen liegen, selbst gewohnte Sünde weicht. Ob du auch im Kampf erlagest, schon an, Glaubenskraft verzagest, tämpfe stärker, kämpfe mehr! Deine Hülfe ist der Herr. blin pot 143 4. Wärst du selbst des Harrens müde, wenn sich Angst und Trübſal mehrt; nah ist Gott und Got tes Friede, nahe der, der Alles hört. Gott ermahnt dich: du sollst hoffen; ja, der Himmel steht dir offen. Wante nicht! Der Alles schafft, gibt dir auch zum Glauben Kraft. gidun 5. Hast du nicht des Wunderbaren Wunderausgang oft gesehn? Sahst du nie den Unsichtbaren, groß durch Thaten, bei dir stehn? Mußt du denn ihn immer sehen? -Bald des Ew'gen Rath verBald des Ew'gen Rath verstehen, bald dich seiner Hülfe freun: würde dies dein Bestes sein? 2. Laß mich, Gott, daß du ſeist, mit Ueberzeugung glauben. Nichts müsse mir das Wort aus meinem Herzen rauben: daß du dem, der dich sucht, stets ein Vergelter seist, und hier und ewig ihn mit deinem Heil erfreust. 3. Wahrhaftig ist dein Wortz gib, daß ich darauf trane, und meine Hoffnung fest auf deine Treue baue. Gib, daß ich dir im Glück und Unglück stets getreu, und dem, was du gebeutst, von Herzen folgsam sei. 4. Auch hilf mir, daß ich den, den du gesandt, erkenne, ihn meinen Herrn und Gott mit from mem Herzen nenne, und treu und redlich thu', was mich sein Wort gelehrt, daß ihn Herz, Mund und That als meinen Heiland ehrt. 5. Sein göttliches Verdienst sei mir beständig theuer! Es fülle mich mit Trost; es mache mich ſtets freier von schnödem Sündendienst; es stärke mich mit Kraft, zu deines Namens Ruhm, in mei ner Pilgerschaft. 6. Halte fest an deinem Glauben, wenn der Tod dir Alles raubt! Laß dir nichts das Machtwort rau ben: ,, Selig, selig ist, wer glaubt!" Auch die Ersten dort am Throne kämpften glaubig um die Krone, und ihr Herz verzagte nie; was sie glaubten, schauen sie. 799 100) Each odpi) spil Mel. O Gott, du frommer Gott 2c. 10 6. Wie selig leb' ich dann im Glauben schon auf Erden! Noch herrlicher wird einst mein Theil rud Innind de paistim Himmel werden. Da werd' 226. Herr, ohne Glauben kann ich, was ich hier geglaubt, im 144 Glaube. Lichte schaun, und du erfüllst dann ganz mein kindliches Vertraum.dig vid dan sarne piibim disisi Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. 227. Mein Gott, ich weiß, daß ohne Glauben kein Mensch dir wohlgefallen kann; drum laß mir nicht das Kleinod rauben den Trost auf meiner Pilgerbahn, den deines Wortes theure Kraft durch deine Gnade mir verschafft. 2. Mein Glaube heißt mich, dich bekennen, Gott Vater, Sohn und heil'ger Geist; doch nicht blos meinen Herrn dich nennen, vielmehr dir, welcher also heißt, auch lebenslang zu Dienste stehn, und deinen Namen stets erhöhn. 3. Laß stets mich gern auf Jesum schauen, da er der Grund des Glaubens ist, und seiner Führung fest vertrauen, die sich mit ew'gem Segen schließt. Bei dem Versöhner wird allein der beste Trost zu finden sein. 6. Gib endlich mir des Glau bens Ende, das ist der Seelen Seligkeit, wenn ich den Kampf und Lauf vollende nach überstandner Leidenszeit. Indessen bleibt der Schluß bei mir: im Glauben leb' und sterb' ich dir. Mel. So hoff' ich denn mit festem Muth 2c. 228. 228. feste Glaubenszuversicht, die aus des Heilands Munde spricht, sein Leben uns verkläret, o nie erschüttertes Vertraun in Noth, Gefahr und Todesgraun, sei mir, auch mir ge währet! 2. Zu dir, dem Unsichtbaren, flieht, o Gott, in Drangsal mein Gemüth, und fleht um Glaubensfrieden, um Zuversicht in Kampf und Weh, zu dir, dem Vater in der Höh', dem Schirm und Stab der Müden. 3. Ja du, der mich zum Heil erkor, hebst mich getrost zu dir empor auf meines Glaubens Flügeln; dir fühl ich freudig mich verwandt, und seh' ein lichtes Vaterland hoch über Todtenhügeln. 4. Will Kreuz und Angst den Glauben schwächen, so wollst du as zerstoßne Nohr nicht lassen ganz und gar zerbrechen; o heb es wiederum empor! Und glimmt mein Docht nur schwach und klein, so wollst du neue Kraft verleihn. at may be 5. Weil ich ein andres Leben glaube, so richte meinen Sinn dahin, daß ich nicht in dem Erden- 5. O selig sind, die zwar staube an diese Welt gefesselt bin, nicht sehn, doch aber fest im vielmehr im Glauben dahin geh',| Glauben stehn!" sprach er, vom wo ich einmal im Schauen steh'. Tod erstanden. Ogib mir seine 4. Dein Walten seh' ich überall, und höre deiner Stimme Hall im redenden Gewissen, in jedem liebe lich süßen Ton, im heil'gen Wort von deinem Sohn, dem Trost in Kümmernissen. Glaube. 145 Glaubenskraft, die einen innern| wer ihn hat, ist eins mit dir. Er Himmel schafft, wenn Erdenfreuden schwanden! misur distpilos 6. Laß, Herr, den Glauben mich erfreun, im Leiden ihn zum Trost mir sein, dir kindlich mich er- 5. Glauben, wie wenn ich dich geben! Sinkt meine letzte Kraft im Tod, laß durch des Glaubens Kraft, o Gott, mich dann zu dir erheben! ufendunt sista 899 800 sähe, flöße mir, mein Heiland, ein! 3m Gefühl von deiner Nähe laß mein Herz sich täglich freun. Jesu, höre doch mein Flehen; laß mich deine Hülfe sehen! Gib mir Glaumel. Alle Menschen müssen sterben 2c. ben! Nahe dich meinem Geist, und Em 1905 119120091 Rice stärke mich! 229. Oft noch will mein Glaube wanken; stärk' ihn, Gott, ich bitte wie mein ich bitte wird mein Herz dir danken, wie frohlocken! Höre mich! Laß mich nicht an dir Höre mich! Laß mich nicht an dir verzagen; immer kühnre Bitten wagen! Sinkt mein Glaube, gieße du Del dem schwachen Lichte zu! 2. Wollen Zweifel sich erheben, blendet mich des Jrrthums Schein, o so laß mein Herz nicht beben, den Verstand nicht dunkel sein! Zeige du dein Licht mir wieder! Ströme Glauben auf mich nieder! Deiner Wahrheit reiner Glanz, Herr, enthülle mir sich ganz! belebe meine Triebe, sei der Stab, die Hand der Liebe; er besiege, wie ein Held, mächtig Sünde, Fleisch und Welt! 4. Nechten Glauben schenk vor allen andern Gnaden, Vater, mir! Wem er fehlt, muß dir mißfallen; Evang. Gesangbuch. II. flüchtig ist mein tief verdorbnes 6. Unaussprechlich schwach und Herz; heut' ist mir die Tugend wichtig, morgen mir die Sünd ein Scherz. Ach, wär' nur mein Glaube fester! Stärt ihn, mehr ihn, sanf ter Tröster! Jesu, komm und stärk' ihn du! Ach! sonst find' ich keine Ruh 0190 no mamb eing ranish dun ui enoduct mel. Wie groß iſt Jing ist des Allmächt'gen Güte zc ang 230. Wie sehr mein Aug' in Thränen schwimme, wenn bang mein Herz nach Frieden ringt, so tönt doch deine sanfte Stimme, mein Heiland, die mir Frieden bringt. Du bietest, Seelenfreund, dem Müden Erquicung, Kraft des Lebens an, und gibst mir jenen innern Frieden, den mir die Welt nicht geben kann. 3. Nur auf dein Bort, nicht auf Lehren schwacher Menschen, laß mich sehn! Deine Stimme laß mich hören, deine Stimme recht verstehn! Mehr als Zeugniß aller Welten laß mir, Gott, dein Zeugniß gelten! Nichte meinen 2. Du willst, wenn wir uns ganzen Sinn nur auf deine Wahrzweifelnd grämen wenn Kleinheit hin! duit pibl 2. muth unsern Geist verstimmt uns schwache Kinder nicht beschämen, so lang ein Funken Glaube glimmt. Du stärkst die schon gesunknen 10 146 Der fromme Wandel als Pflicht für die durch Christum Erlösten. Hände, stellst fest des matten Käm- Feind besiegen, wenn deine Hand pfers Fuß, gibst der Versuchung nicht mit uns wär'. Der Glaub' solch ein Ende, daß unser Dank an dich ist unsere Stärke, er über dich preisen muß. windet eine Welt, treibt uns zu wirken Gottes Werke, und Tugend, die Gott wohlgefällt. bestim 3. Wir müßten immer unter liegen, die kleinste Last wär' uns zu schwer, wir könnten keinen bd han list bi to unsichins 10) smise dan andos egifoto fofinhac thi and nisl pur do sins einst madinimas) nied" noffsprsa thin admit stist on thomb smisd tod di adSechzehnte Abtheilung. un 10% Der fromme Wandel als Pflicht für die durch Christum Erlösten. 79 736 5010. 195 Mel. O heil'ger Geist, kehr bei uns ein 2c. 231. Dein Bolt und Eigen thum sind wir; der für die Menschen starb, ist hier; was kann von Gott mich scheiden? Das Wort des Herrn: Es ist vollbracht!" führt mich getrost durch Todesnacht in's Reich der ew'gen Freuden. Jesus Christus kam, die Sünder, Adams Kinder, zu erlösen, zu befrein von allem Bösen. deine Speise; auch ich soll folgen deinem Geist, der uns dem Sündendienst entreißt, und leben fromm und weise. Nur dann, Herr, kann mein Bestreben und mein Leben dir gefallen; froh werd' ich zum Grabe wallen. 4. Weil mich dein- Geist zumLeben weckt, will ich nun wandeln unbefleckt, und freudig zu dir beten. Wohl mir, daß du, o Friedensfürst, mich gnädig vorbereiten wirst, vor deinen Thron zu treten! Hier ist kein Christ ohne Leiden; dort sind Freuden; hilf mir siegen, Herr, mein seligstes Vergnügen! 2. Wie viel hast du für mich gethan, der ich, o Herr, mich freuen kann, daß ich Vergebung habe! Die Kraft, mich meines Heils zu freun, in Tugend stark und fromm zu sein, ist der Erlösung Gabe.rg dur Muthig will ich sein und kräftig, mel. Alle Menschen müssen sterben 2c. und geschäftig, Gott zu dienen, weil sein Licht ist mir erschienen. 232. Der du, Herr, mit deinem Blute uns zum Eigenthum er 3. Dich ganz dem Dienst des warbst, und uns Sündern einst zu Vaters weihn, barmherzig, lieb-| Gute schmachvoll an dem Kreuze reich, heilig sein, dies, Herr, war starbst, ach, wie dienen oft selbst ON Der fromme Wandel als Pflicht für die durch Christum Erlösten. 147 und uns stärken wider sie; und die Absicht deiner Schmerzen präge tief in unsre Herzen, daß wir, von 2. Herr, du littst, uns vom der Sünde rein, Heiligster, dir Verderben, vom Gerichte zu be- ähnlich sei'n! 8. Christen immer noch der Sünde Lüsten, stürzen in verkehrtem Sinn sich in das Verderben hin! id frein. Nun so soll dein blut'gesent the jo? afinisit ord aropoil Sterben uns auch ernste Mah- Mel. Deines Gottes freue dich 2c. nung sein, daß wir nicht an unsern Sünden ferner eitle Freude finden, nicht vergessen dein Gebot, deine Schmach und deinen Tod. 233. Sollt' ich jetzt noch, da mir schon deine Güt' erschienen, dich verlassen, Gottes Sohn, und der Sünde dienen; mit den Lü3. Laß uns doch es recht erken- sten dieser Zeit wieder mich be3. Laß uns doch es recht erken- flecken, und nicht mehr die Süßignen, warum du gestorben bist, und feit deiner Liebe schmecken? uns Christen nicht blos nennen, sondern thun, was christlich ist; gern um deines Todes willen, Mittler, dein Gebot erfüllen, und den Lüften widerstehn, und nicht unser Heil verschmähn. 4. Wer dich sieht am Kreuz verlassen in der tiefsten Traurigkeit, wer, o Herr, dich sieht erblassen nach vollbrachtem schwerem Streit, und läßt doch im Dienst der Sünden frech sich und beharrlich finden, der hat nicht an deinem Heil, nicht an Gottes Gnade Theil. 5. Ach, wenn uns der Hang der Sünde reizet wider unsre Pflicht, Heiligster, so überwinde uns der Hang der Sünde nicht. Lehr uns muthig sie bekämpfen, und die Macht der Lüste dämpfen. Steh uns in Versuchung bei, und erhalt' uns dir getreu! 04 mugent te 6. Jesu, lehr' auf dich uns schauen; dich verführte Sünde nie. Laß dein Beispiel uns erbauen, ope 2. Hab' ich doch allein bei dir meine Ruh' gefunden; Mittler, heiltest du doch mir alle meine Wunden; und ich sollte dein Gebot, wie die Sünder, hassen, und der fahren lassen? mein Recht an deinen Tod wie3. Nein, ich bin und bleib' ein Christ, halt' auf deine Lehren; lasse teine Macht noch List mir den Glauben wehren. Fielen Tausend ab, nicht ich; mag's die Welt verdrießen, sie wird mein Vertraun auf dich mir doch lassen müssen. 4. Zeigt sie mir ein Heil, wie du? Bringt sie Kraft den Müden, den Bedrängten Trost und Ruh', Sündern Gottes Frieden? Gibt sie mir die Zuversicht, daß ich, trotz dem Grabe, deiner Ewigfeiten Licht zu erwarten habe? 5. Rettet sie mich, wenn vor Gott einst die Völker stehen, und das Leben und den Tod ihm zur 10* 148 Der fromme Wandel als Pflicht für die durch Christum Erlösten. BET . mummo Werk und Thaten übe? Seite sehen? Wenn der Sichre| Hoffart, Fleischeslüste, Geiz, in nun so spät aus dem Schlaf erwachet, und der Spötter, der hier schmäht, glaubt und nicht mehr lachet? WO 6. wie thöricht, wenn ich mich noch verführen ließe, Jesu, da ich schon durch dich Gottes Huld genieße; da ich weiß, auf wessen Wort ich die Hoffnung gründe, daß auch ich unfehlbar Sort Gnad' und Leben finde! 7. Nicht das Leben, nicht der Tod, Trübsal nicht noch Freuden, sollen mich mein Herr und Gott, jemals von dir scheiden. Sünde, Welt und Eitelkeit, und des Flei sches Triebe, Alles überwind' ich weit, Herr, durch deine Liebe. Mel. Lobsinget Gott, und betet an zc. 234. Was hilft es mir, ein Christ zu sein, wenn ich nicht christlich lebe, und heilig, fromm, gerecht und rein zu wandeln mich bestrebe; wenn ich zum seligen Beruf, zu welchem mich mein Gott erschuf, nicht eifrig mich beweise, und den, der mich erlöset hat, in Worten blos, nicht durch die That und gute Werke preise? TORNEO HING? 2. Was hilft der Glaub' an Jesum Christ, den ich im Munde führe, wenn nicht mein Herz rechtschaffen ist, und ich die Frucht verliere; wenn mich die Eitelkeit der Welt mit ihrer Lust gefangen hält, ich ihre Fesseln liebe; wenn ich, verführt vom Sündenreiz, Zorn, 3. Weit strafenswürd'ger bin ich dann, ich, der ich Christum kenne, weiß, was er einst für mich gethan, ihn Herrn und Meister nenne, als der, der in der Finsterniß des Irrthums geht, noch ungewiß, ob er auch richtig wandle. Drum ließ der Herr und Heiland hier in seinem Weg ein Vorbild mir, damit ich darnach handle. 4. Weh mir! Was hilft es mir einst dort, erweckt aus meinem Grabe, daß ich an Christum und sein Wort zum Schein geglaubet habe? Doch wohl mir, wenn ich Gutes that, mein Glaube sich gezeiget hat in frommen, guten Werken! Der Glaube, der uns Seligkeit durch seine hohe Kraft verleiht, wird uns zur Tugend stärken. 5. Gott, dieser Hoffnung werth zu sein, hilf, daß ich christlich lebe, und vor dir heilig, fromm und rein zu wandeln mich bestrebe, Gib mir Erkenntniß, Kraft und Muth, damit ich Sünde, Fleisch und Blut im Glauben überwinde, daß ich nach wohl durchlebter Zeit bei dir in jener Ewigkeit den Gnadenlohn einst finde. da dig 150 310 ( Mel. Mir nach! spricht Christus 2c., 19 235. Wer Gottes Wort nicht hält, und spricht:„ Ich kenne Gott," der trüget; in Solchem ist die Wahrheit nicht, die durch den Glauben sieget. Wer aber sein affordd, me do kang siturqut 190 810 Der fromme Wandel als Pflicht für die durch Christum Erlösten. 149 Wort glaubt und hält, der ist von| gnädig ist, der du jetzt wandelst Gott, nicht von der Welt. noch auf Erden, doch bald am Ziel der Laufbahn bist. Die Gnad ist groß; doch Sicherheit versäumt auch leicht die Gnadenzeit. 2. Der Glaube, den sein Wort erzeugt, muß auch die Liebe zeugen. Je höher dein Erkenntniß steigt, je mehr wird diese steigen. Der Glaub' erleuchtet nicht allein, er stärkt das Herz und macht es rein. onging 3. Durch Jesum rein von Missethat, sind wir nun Gottes Kinder. Wer solche Hoffnung zu ihm hat, der flieht den Nath der Sünder, folgt Christi Beispiel als ein Christ, der seinem Heiland ähnlich ist. 4. Alsdann bin ich Gott ange nehm, wenn ich Gehorsam übe. Wer die Gebote hält, in dem ist wahrlich Gottes Liebe. Ein täg= lich thätig Christenthum, das ist des Glaubens Frucht und Ruhm. 5. Der bleibt in Gott, und Gott in ihm, wer in der Liebe bleibet; die Lieb' ist's, die die Se raphim Gott zu gehorchen treibet. Gott ist die Lieb', an seinem Heil hat ohne Liebe Niemand Theil. 1ma Mel. Wer weiß, wie nahe mir zc. 236. Wie theuer ist doch Got tes Güte, die alle Missethat ver gibt, sobald ein reuiges Gemüthe die Sünden, die es sonst geübt, erkennt, verdammt und ernstlich haßt, und Zuversicht zum Mittler faßt! ma 2. Doch niemals sollst du sicher werden in Sünden, weil Gott 3. Nicht dazu soll die Gnade dienen, daß man nun sicher sünd'gen kann. Wer darf undankbar sich erkühnen, zu bleiben auf des Lasters Bahn? Uns mahnet Jesu Kreuz und Bein, hinfort der Tugend uns zu weihn. 4. Stets frömmer soll die Gnad' uns machen, da sie auf unsre Beßrung zielt. O laßt uns beten, flehen, wachen, und eifrig thun, was Gott befiehlt! Gott, der die Sünden uns vergibt, verdient, daß man ihn ehrt und liebt. 5. Jhm, der die Sünden uns vergeben, die selbst sein Sohn für uns gebüßt, ihm müssen wir zu Ehren leben, bis unser Leben selbst sich schließt. Gott macht durch Christum dich gerecht; drum sei nicht mehr der Sünde Knecht!" 6. So will ich thun denn gute Werke. Im Herrn hab' ich Gerechtigkeit; in ihm hab' ich auch Kraft und Stärke, zu thun, was mir sein Wort gebeut. Die Liebe Christi dringet mich; ihm leb' ich nun, ihm sterbe ich. 7. Herr, laß hinfort nur dir mich leben, der du die Wissethat ver gibst, das hassen, was du mir vergeben, das lieben, was du selber liebst. Laß mich von allenSündenrein, und durch dich fromm und heilig sein. boomsámit nou Indijsse Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. an od onomast puil dust Tour doSiebenzehnte Abtheilung. dan suis lead 1 50 Ichön me muse Mate par Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. esto mozS thi? dry is mondh bir as birs KE 190 200 the des med oldt Grer ingannams sind tar 3. tistpit whas 1162) Joblings omist in Ehrfurcht. bisaði tim uredniorist nad tid tim atoll( bim pas Ehrfurcht gegen Gott im Verhalten überhaupt. dinit nist your nisont us tidnappar wissen und hohe Glaubensfreudigfeit. Gib mir bei allen Hindernissen den Geist, der wahre Kraft verleiht, und in mir einen Muth erweckt, den keine Menschenfurcht erschreckt. dand 6. Hilf, daß ich immer also Mel. Wer weiß, wie nahe mir zc. 237. Mein Gott, weil ich in meinem Leben dich stets vor Augen haben soll, so wollest du ein Herz mir geben, von seiner Furchtwandle, daß deine Furcht mein und Liebe voll. O wirke du durch Leitstern sei, daß stets ich fromm deinen Geist die Furcht vor dir, und heilig handle, und nie zum die kindlich heißt! Ho Schein, aus Heuchelei. Du siehest in das Herz hinein, nichts fann vor dir verborgen sein. 2. Laß deine Furcht im Thun und Denken mir aller Weisheit Anfang sein, und immer meine Schritte lenten, von allem Leichtsinn mich befrein. Nur wer dich fürchtet in der That, nur der geht auf der Weisheit Pfad. 1380703 3. Gib, daß ich stets zu Herzen nehme, daß du allgegenwärtig bist, und das zu thun mich ernstlich schäme, was, Herr, vor dir ein Gräuel ist. Ja, deine Furcht be wahre mich vor allen Sünden wider dich. Stronopliste wi und Zittern stets schaffe meine 7. Ach, gib, daß ich mit Furcht Seligkeit! Laß mich nicht deinen Geist erbittern durch Eigensinn und Sicherheit, und zeige du die Hölle mir, daß ich den Himmel nicht verlier'! 8. In deiner Furcht laß mich auch sterben! Dann fürcht' ich die Verheißung erben, die mir weder Tod noch Grab, und werde dein Wort aus Gnaden gab. Die 4. Laß mich vor deiner Strafe Gottesfurcht bringt Segen ein, ihr beben, und wirke wahre Buß' in Lohn wird groß im Himmel ſein. mir. Laß deine Furcht mich stets be- ho am id rich and thing leben, daß ich die Gnade nicht ver- Mel. Wer weiß, wie nahe mir 20.3 lier', die meiner in der Missethat 238. Willst du der Weisheit mit Langmuth oft geschonet hat. Anfang kennen? Es ist die Furcht vor Gott dem Herrn. Nur der ist 5. Erhalt in mir ein gut Ge Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. weis' und klug zu nennen, der alle 7. Sich stets vor dem Allmächt'= seine Pflichten gern, weil Gott sie gen scheuen, gibt Heldenmuth und ihm gebeut, vollbringt, wenn gleich| Freudigkeit, wenn uns der Mendazu kein Mensch ihn zwingt. schen stolzes Dräuen, was Gott mißfällt, zu thun gebeut. Ist Gott mein Schutz, mein Heil und Licht, so beb' ich vor den Menschen nicht. 2. Lern' Gottes Größe recht empfinden, und fühle deine Nichtigkeit! Dann wirst du nie dich unterwinden, mit thörichter Ver wegenheit zu tadeln, was sein Rath beschließt, der wunderbar, doch heilig ist.is om dito 3. Wirst du den Höchsten kindlich scheuen, so wird dir keine Pflicht zur Last; nur das wirst du vor ihm bereuen, daß du sie oft versäumet hast. Wer Gott als Zeugen vor sich hat, der freut sich jeder freut guten That. 4. Wenn Nacht und Dunkelheit dich decken, die dem Verbrecher Muth verleihn, wird dich die Furcht des Herrn erwecken, auch dann, was unrecht ist, zu scheun. Denk nur: vor seinem Angesicht ist Finsterniß wie Mittagslicht! 151 5. Den Höchsten öffentlich verehren, ihn fürchten in der Einsamkeit, auf des GewissensStimme hören, und willig thun, was er gebeut: auch das lehrt dich die Furcht des Herrn, auch das thut, wer ihn fürchtet, gern. 8. Laß deine Furcht, Gott, mich regieren, mich stets auf dich, den Höchsten, sehn, laß sie mich zu derWeisheit führen, so werd' ich niemals irre gehn. Wohl dem, der dich stets kindlich scheut! Ihn führst du einst zur Seligkeit. je 300 Ehrfurcht gegen Gott in Worten. Mel. Gott, du frommer Gott ze. 239. Bewahre meinen Mund so oft er, Gott, dich nennet, dich, den mein ew'ger Geist anbetet und erkennet, daß nie, o Höchster, ich durch Leichtsinn ihn entweih', mir nie ein Scherz und Spott dein großer Name sei. 2. Stets heilig bleib' er mir; und muß mein Ohr es hören, daß Andre dich, o Gott, und dein Gebot entehren, so reiße nie der Strom der Spötter mich dahin; die Schuld wird mein, wenn ich ihr Mitgenosse bin. bid nadim 6. Läßt dich die Welt Verach tung merken, wenn du dich fromm 3. Auch Jesus Christus ſei zu von ihr entfernst, so wird die jeder Zeit und Stunde ein heilFurcht des Herrn dich stärken, daß ger Name mir im Herzen und du die Welt verachten lernst. Wer im Munde. Mit Ehrfurcht nenn' Gott, dem Höchsten, wohlgefällt, ich ihn. Wer ist's, der ihn entist glücklich selbst beim Spott der weiht? Nur der, der ihn verWelt. is mod neotennt, nur die Undankbarkeit. 100 Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. 4. Von meinen Lippen fern sei| 4. O Seele, wenn du noch dich Fluch, sei freches Schwören. Fern liebst, bedenk, was du zum Pfande sei schamloser Scherz. Der Mund gibst! Dein Glück, dein ewig Lekann dich nicht ehren, auf dessen ben. Verwirf nicht mit VerweLippen schwebt das, was die Tu- genheit dein Theil an Gott und gend schmäht. Den Beter hörst Seligkeit! Wer kann dir's wieder du nicht, der dir mit Leichtsinn geben? Gott und sein Evangefleht. dtulium, wie kostbar ist dies Eigenthum! 152 anied dnomsife bisin libid Eidestreue. Mel. Mein Glaub' ist meines Lebens Ruh' 2c. 5. Gott, wenn du nicht mein Gott mehr bist, dein Sohn nicht mehr mein Heiland ist, dein Himmel nicht mein Erbe; wenn mich beim Leiden dieser Zeit kein Trost vom Himmel mehr erfreut, kein Trost mehr, wenn ich sterbe; wenn Gottes Trost ist nimmer 240. Gott, der du Herzensfenner bist, Herr, dem die Falsch heit Gräuel ist, und Lügen ein Verbrechen: kein Wort spricht je ein falscher Mund, Allwissender, mein: dann besser nie geboren dir ist es kund, du, Heiliger, sein. wirst's rächen. Laß jederzeit mein Ja und Nein aufrichtig und voll Wahrheit sein.. 107 2. Gott, wenn ich schwörend vor dir steh', und feierlich gen Himmel seh' und er Himmel seh' und meine Hand er hebe, wenn ich dich, Gott, zum Zeugen ruf, zum Rächer dich, der mich erschuf, durch den ich bin und lebe; dann sei von Trug und Heuchelei mein Herz und meine Zunge frei! lad 3. Wenn Frevler da auch Gott noch schmähn, und frech vor ihm mit Lügen stehn, dann soll mein Herz erschrecken. Weh' dem, der Gott und Gottes Macht zur Hülle frecher Bosheit macht, sie vor der Welt zu decken! Herz, schau den Gott mit Zittern an, der Leib und Seel verderben kann! 6. Wie thöricht, wer noch denkt und spricht: Gott sieht es nicht, Gott achtet's nicht! So lästern Spötterrotten. Zwar Gottes nicht jede falsche Hand; doch Gott Langmuth ist bekannt, er lähmt läßt sich nicht spotten. Zum Stra fen ist noch lange Zeit, es kommt die ernste Ewigkeit. 7. Nein, Ehre nicht, nicht Gut und Geld, und nicht die Macht der ganzen Welt soll mich so weit verführen. Und drohten mir auch Gott und Seligkeit muthwillig Schmerz und Leid, will ich doch nicht verlieren. Wie groß die Noth nicht verlieren. Wie groß die Noth Trost und steht mir bei. auch immer sei, Gott ist mein Trost und steht mir bei. plur? 8. Gott, lehr' du mich bei jedem Eid, im Blick auf deine Heiligkeit die Wahrheit gerne sprechen. Gib, Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott.. daß ich treu sei meiner Pflicht,| Dir, Gott, gelob' ich treu zu sein; und laß mich auch im Kleinsten erhalt mich ewig, ewig dein! nicht die theure Zusag' brechen. vajalid ist sors tim thin friens und alled to ondo libin( hid mot di 110 mp lisd2 mise Hisdrogusid aourend[ dhumb] nequi? udsigt' lid Di 29 tistpils ad asts no hub drop Spune?) nisl dui Ho Susdsp abis? sim id nothin and vipi 2016 i rodijot simr Demuth. audi Mel. Alle Menschen müssen sterben 2c. 241. Fallet nieder, fallet nieder, betet Gottes Hoheit an! Unzählbares hat, ihr Brüder, unser Gott für uns gethan. Seht, wir schöpfen, was wir haben, aus dem Strome seiner Gaben, jedes Gut, das uns beglückt, jeden Vorzug, der uns schmückt! 2. Keiner rühme seiner Stärke, Keiner seiner Weisheit sich! Jeder preise deine Werke, Jeder rühme, Vater, dich! In der tiefsten De muth preise dich der Starke, dich der Weise! Ihre Kraft und ihr Verstand sind Geschenke deiner Hand. 153 Höchster, gleicht, Niemand deine Größ erreicht. redro Mel. Mir nach! spricht Christus 2c. BANDIERIGE 242. O Gott, mein Vater, steh mir bei, daß ich, weil ich hier walle, dem Bilde Jesu ähnlich ſei, damit ich dir gefalle! Laß mich durch ihn gerecht und rein, und, so wie er, voll Demuth sein! 2. Wer in sein Reich zu kommen sucht, muß sich vom Stolz entfernen, muß unter deines Geistes Zucht auch wahre Demuth lernen. Wer sie von seinem Herrn nicht lernt, bleibt auch von seinem Reich entfernt. Om] Istomin 3. Unsre hohe Dankbegierde 3. Wer sich voll Hoffart selbst müsse deines Ruhms sich freun, denn der Christen Schmuck und Zierde muß das Kleid der Demuth sein. Sollt ich deß mich überheben, was nur du vermagst zu geben? Dich nur preis ich, daß du mich liebst und segnest väterlich. erhöht, wird sich erniedrigt sehen; doch wer einher in Demuth geht, den wirst du, Gott, erhöhen. Dir, dessen Hand die Welt umfaßt, ist jedes stolze Herz verhaßt. 4. Was ich auch bin, bin ich durch dich und deine freie Gnade. Durch diese Gnade leite mich der Demuth stille Pfade. Berleihe fie zur Zierde mir, denn nur durch fie gefall' ich dir.idefredat 4. Dich, mein Vater, will ich loben demuthsvoll bis in den Tod. Ewig sei von mir erhoben über Alles, o mein Gott! Angebetet sollst du werden, weil im Himmel und auf Erden Niemand dir, o Erde! Gib, daß ich allezeit vor 5. Nur du bist groß; was ist an mir? Wie bald doch bin ich 154 Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. dir gerecht erfunden werde, und Du ordnest unsre Tage, ihr Glück zeig' im Glanze deines Lichts mir und ihre Plage, nur so, wie dir deine Hoheit und mein Nichts. es wohlgefällt.stroju det? The cout mundi mispollion Mel. In allen meinen Thaten sc. rollitrs Thin 243. Was ich nur Gutes habe, ist deine milde Gabe, du Vater alles Lichts. Mein Dasein und mein Leben ward mir von dir gegeben, und ohne dich vermag ich nichts. 2. Sowohl Verstand als Kräfte zum nüßlichen Geschäfte hab' ich aus deiner Huld. Dein ist's, wenn gute Thaten dem Vorsatz wohl gerathen; ich bin allein an Fehlern Schuld. a odiar 3. Das Glück, deß ich mich freue, schaffst du nach deiner Treue, du Herr der ganzen Welt. 4. Sollt' ich mich denn erheben, wenn mir in diesem Leben viel Gutes widerfährt? Was hat dich, Herr, bewogen, daß du mich vorgezogen? Bin ich auch jemals dessen werth? GTID Huld, Herr aller Dinge, die du 5. Ich bin viel zu geringe der mir hast erzeigt. Olaß mich's nie vergessen, wenn sich mein Herz vermessen zum Stolz und Eigendünkel neigt! doo) was du mit Baterhänden mir 6. Das nüßlich anzuwenden, gütig zugewandt, gehorsam dir zu werden: das sei mein Fleiß auf Erden. Dazu gib Demuth und Verstand! mostranted to G Liebe. un admitted dair tid 3d51% vid ud tod odininde migh jjohal on nnd daim and ( baron meno nations Liebe zu Gott, unserm Va| Sonne blickt! Da fällt mir immer ter in Jesu Christo. ein: er wird mich nicht verlassen; odramurallies Mel. Zeuch ein zu deinen Choren 20. 1o will ich stets mich fassen; wie könnt' ich traurig ſein? 244. An Gott will ich gedenken, denn er gedenkt an mich. Wenn mich die Sorgen fränken, hebt meine Seele sich zu meinem Gott empor; bald weichen alle Schmerzen, denn er stellt meinem Herzen nichts als Vergnügen vor. 3. Denk' ich an seine Güte, die alle Morgen neu, so freut sich mein Gemüthe bei solcher Vatertreu', und ich vertrau' auf ihn; so wird die Arbeit süße, auch wenn ich Schweiß vergieße; sein Trost ist mein Gewinn. 12. Denk' ich an seine Liebe, wie 4. Dent' ich an sein Erbarmen, werd' ich doch entzückt, daß, wenn so sag' ich als sein Kind: O es noch so trübe, mir gleich die Gnade für mich Armen! Wie Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. 155 treu ist er gesinnt! Gott ist in] Wie sollt' ich je die Kreatur dir Christo mein, will mich mit vorziehn, Schöpfer der Natur? Lieb' umfassen, er wird mich nicht verlassen; das kann unmöglich ſein.msday matsid nii, nu 5. Drum will ich an ihn den ken. Die Welt mag immerhin den Sinn auf's Eitle lenken, hier ist ein andrer Sinn. Ich trage Gott allein im Herzen und im Munde, so daß zu keiner Stunde mein Herz kann trostlos sein. 6. An Gott will ich gedenken, so lang ich denken kann. Wird man in's Grab mich senken, so geh' ich zwar die Bahn, da mein die Welt vergißt; doch glaub' ich dieses feste: Gott dentet mein auf's Beste, weil er mein Va ter ist. dinitis? du Mel. Wer weiß, wie nahe mir zc. 245. Du Vater deiner Menschenkinder, der du die Liebe selber bist, und dessen Herz auch gegen Sünder noch und voll leid ist, laß mich von ganzem Herzen dein, laß mich's mit allen Kräften sein. 4. Laß mich um deines Namens willen gern thun, was mir dein Wort gebeut. Kann ich's nicht, wie ich soll, erfüllen, so sieh auf meine Willigkeit, und rechne mir, nach deiner Huld, die Schwachheit, Vater, nicht zur Schuld. 5. Der liebt dich nicht, der noch mit Freuden das thut, was dir, o Gott, mißfällt. Drum laß es mich mit Ernst vermeiden, gefiel' es auch der ganzen Welt. Die kleinste Sünde selbst zu scheu'n, laß, Vater, mich behutsam sein. 6. Aus Liebe laß mich Alles leiden, was mir dein weiser Rath bestimmt. Auch Trübſal führt zu ew'gen Freuden; wer ihre Last gern übernimmt, geduldig trägt und weislich nüßt, wird mächtig von dir unterstützt. 7. In deiner Liebe laß mich sterben, dann wird der Tod selbſt mein Gewinn; dann werd' ich deinen Himmel erben, wo ich dir ewig nahe bin. Da lieb' ich in Vollkommenheit dich, Vater der Barmherzigkeit. 2. Gib, daß ich als dein Kind dich liebe, da du mich als ein Ba- Mel. 1. Jesus, meine ter liebst, und so gesinnt zu sein mich übe, wie du mir selbst die 246. Habe deine Lust am Vorschrift gibst. Was dir gefällt, Herrn, der dir schenket Lust und gefall' auch mir; nichts scheide Leben! So wird dir sein Gnamich, mein Gott, von dir.denstern tausend holde Strahlen 3. Vertilge du durch deine Liebe geben; denn er beut dir treulich in mir die Liebe dieser Welt, und an, was dein Herz nur wünschen gib, daß ich Verläugnung übe, kann.d dad the king wenn mir das Eitle noch gefällt. 2. Laß der Welt die eitle Lust, zuveritat xd- S Zuversicht 2c. 156 Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. die in Trauer sich verkehret! Wer| anhangen! Ach, wäre doch der zu Gott in frommer Brust treue Sünde Joch von mir hinweggeLiebe fühlt und nähret, trifft in nommen, daß ich einmal in seinen Gott gewißlich an, was sein Herz Saal des Himmels möchte komnur wünschen kann. men! 9100 tonton sizl 3. Lust an Gott erhebet sich, 3. Ich sehe doch, daß diese wenn man Gott im Wort erkennet. Welt mit allen ihren Sachen, was Lust an Gott beseligt dich, dessen sie von Gütern in sich hält, nicht Herz von Liebe brennet, und gibt fann recht glücklich machen. Es dir auf deiner Bahn, was dein muß geschwind, wie Staub und Herz nur wünschen kann. Wind, die Lust der Welt zerſtieben. Nur Gott, mein Licht, verläßt mich nicht; ihn will ich ewig lieben. han 4. Wer die Lust am Höchsten hat, hat auch Lust an seinem Willen, und bemüht sich früh und spat, ihn getreulich zu er zu er füllen; und dem Frommen wird gethan, was sein Herz nur wünschen kann. rispha mara 5. Drückt dich hier auch manche Last' trag geduldig die Beschwerden! Wenn du wohl gelitten hast, wirst du erst recht fröhlich werden, und triffst dort im Himmel an, was dein Herz nur wünschen kann. Mel. Oft klagt dein Herz zc. 12 un radosrajeun, 247. Hier ist mein Herz Herr, nimm es hin! Dir hab' ich mich ergeben. Hinweg, o Welt, aus meinem Sinn mit deinem Geist zu dir hinauf gen Himmel 4. Gib, Herr, daß sich mein schwinge, mit Lieb' und herzlicher Begier nach deinem Beifall ringe, und stets in dir sich freue hier, Gott, meiner Seele Leben! Nur du allein kannst mich erfreun, und wahren Frieden geben. tig ist; in Noth und in Gefahren 5. Drum fahre hin, was flüchbleibt Gott mein Theil zu jeder Frist; der wird mich wohl bewahren, daß ich die Pracht der Welt nicht acht', vielmehr nur ihn verlange mit festem Muth, das höchste Gut, und ewig an ihm hange. id pidas( bi 30 Mel. Jesu, meines Lebens Leben zc. schnöden Leben! Dein Thun und on all anda nedrom, oder? Tand hat nicht Bestand, wie man's auch mag beginnen; drum schwingt aus dir sich mit Begier mein freier Geist von hinnen. 248. Quelle der Vollkommen heiten, Gott, mein Gott, wie lieb' ich dich, und mit welchen Selig 2. Gott ist mein allerbestes teiten sättigt deine Liebe mich! Gut; nach ihm steht mein Ver- Seel' und Leib mag mir ver langen. Ach, möcht' ich stets mit schmachten, hab' ich dich, werd' frohem Muth nur meinem Gottlich's nicht achten; mir wird deine Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. 157 Lieb' allein mehr als Erd' und| Heil mir! Du verbirgest nicht Himmel sein. o hoy some einst vor mir dein Angesicht. 2. Denk ich deiner, wie er hebet meine Seele sich in mir! Wie getröstet, wie belebet fühl' ich mich, o Gott, von dir! Jeder Blick auf deine Werke, deine Güte, deine Stärke, wie entledigt er mein Herz von Bekümmerniß und Schmerz! torbis an 3. Floß aus deiner Gottes Liebe Lohn! fülle mir nicht reicher Segen zu? nsion in ap? old Daß ich ward, das war dein Mel. Wer weiß, wie nahe mir zc. Wille; daß ich noch bin, machest du. Daß ich denke, daß ich wähle, dafür dankt dir meine Seele, dankt dir, daß sie dich erkennt, und dich ihren Vater nennt! 4. Du erkauftest vom Verder ben mich durch deinen Sohn, o Gott; ließest den Gerechten sterben; mir zum Leben ward sein Tod. Ewig dort mit ihm zu leben, hast du mir durch ihn gegeben; ewig deiner mich zu freun, und von dir geliebt zu sein. 5. Sollt' ich dich nicht wieder lieben, der du mich zuerst geliebt, mit den reinsten Vatertrieben so unendlich mich geliebt? Könnt ich ruhig hier auf Erden ohne deine Liebe werden, ohne sie nach dieser Zeit würdig sein der Seligkeit? 7. Noch lieb' ich dich unvollkommen, meine Seel' erkennt es wohl. Dort, im Vaterland der Frommen, lieb' ich dich, Herr, wie ich soll. Ganz werd ich dort deinen Willen kennen, ehren und erfüllen. Gib mir dann vor deinem Thron der vollkommnen 6. Heil mir, daß ich es em pfinde, wie so liebenswerth du bist; daß mein Herz vom Haß der Sünde inniglich durchdrungen ist; daß auf dein Gebot ich achte, und es zu erfüllen trachte! 249. Wie sollt' ich dich, mein Gott, nicht lieben? Du hast mich ja zuerst geliebt, und, von Er barmen angetrieben, den Sohn geschenkt, der Leben gibt. Herr, dies Geschenk zeigt rührend an, wie huldreich du mir zugethan. 2. Von Ewigkeit hast du beschlossen, ich soll dein Kind und Erbe sein. Und wann ist eine Zeit verflossen, da du, mein Gott, mich zu erfreun, mir nicht noch mals ich aussprechen kann? weit mehr Guts gethan, als jem? s 3. Wie sehr, Herr, bist du mir gewogen! Du liebtest mich von Anbeginn, und hast mein Herz zu dir gezogen. Bewahre selbst in mir den Sinn, daß dir, voll heißer Dankbarkeit, mein ganzes Leben sei geweiht. tbl 4. O welch ein seliges Geschäfte Herr, deinem Dienst sein Leben weih'n! Gib du mir selber dazu Kräfte, so wird mein Fleiß gesegnet sein. Ist deine Gnade nur 158 Chriftliches Verhalten in Beziehung auf Gott. 30906 mis mit mir, fo bleib' ich stets, mein| richt, und büßtest für mich Armen. Gott, an dir. Aus Dankbarkeit will ich, erfreut, um deines Leidens willen die Pflicht der Treu' erfüllen. 25. Führst du mich gleich auf rauhen Wegen, so thust du es zu meinem Heil. Auch unter harten Kreuzesschlägen hab' ich an deiner Huld noch Theil, und an dem Ziel der Leidensbahn nimmst du mich einst mit Ehren an. 6. Dreiche mir, auch wenn ich sterbe, Herr, deine Vaterhände zu! Dann tröste mich mein fünft'ges Erbe, dann führe mich in deine Ruh'! Mit völliger Zufriedenheit lieb' ich dich dann in Ewigkeit. 2003 Liebe zu Jesu Christo, dem Sohne Gottes. Mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan 2c. 250. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht, dir bleibt mein Herz ergeben. Du kennst dies Herz, das redlich spricht: Nur Einem will ich leben." Du, du allein, du sollst es sein; du sollst mein Trost auf Erden, mein Glück im Himmel werden. 2. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht, ich halte dich im Glauben. Nichts kann mir meine Zuver sicht und deine Gnade rauben. Der Glaubensbund hat festen Grund; die deiner sich nicht schämen, die kann dir Niemand nehmen. doris and id 4. Dich, Jesum, laff' ich ewig nicht; du stärkest mich von oben. Auf dich steht meine Zuversicht, wenn meine Feinde toben. Ich flieh' zu dir; du eilst zu mir. Wenn mich die Feinde hassen, wirst du mich nicht verlassen. 5. Dich, Jesum, lass ich ewig nicht, dich, Gottes größte Gabe. Ich weiß, daß mir kein Gut gebricht, Herr, wenn ich dich nur habe. Ich will der Welt für Gut und Geld, wornach die Eiteln laufen, den Heiland nicht verkaufen. JEST 6. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht; das Kreuz soll uns nicht scheiden. Es bleibet jedes Gliedes Pflicht, mit ſeinem Haupt zu leiden. Doch all mein Leid währt kurze Zeit; bald ist es überstanden, und Ruh' ist dann vorhanden. 7. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht; nie soll mein Glaube wanken; und wenn des Leibes Hütte bricht, sterb' ich mit dem Gedanten: mein Freund ist mein, und ich bin sein; er ist mein Schutz, mein Tröster, und ich bin sein Erlöster. 8. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht. Wenn Alles wird vergehen, werd' ich getrost auch im Gericht, Erlöser, auf dich sehen. Sieh brüderlich vom Thron auf mich; stell mich zu deiner Rechten, zu 973. Dich, Jesum, lass' ich ewig nicht. Aus göttlichem Erbarmen gingst du für Sünder in's Ge- deinen treuen Knechten! Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. 9. Dich, Jesum, lass' ich ewig gesprochen; ja, meinen Jesum nicht; hier will ich dir vertrauen; liebt mein Herz. Mag gleich die dort hoff' ich dich von Angesicht| Welt auf's Eitle pochen, ich schaue zu Angesicht zu schauen. Dort freudig himmelwärts. Jch bleib' werd' ich dein mich ewig freun, in ihm und er in mir; ich werd' und ewig deinen Namen, Erlöser, ihn lieben für und für. preisen. Amen. doft blouk alld doliad more lir? 298 Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten 2c. nodot adnions stoly Mel. Mein Herz, ermuntre dich zc. 251. Ein Wort ist mir in's Herz geschrieben, es gibt mir frohe Zuversicht; auch wenn mich Alles will betrüben, raubt man mir meinen Trost doch nicht. Ja, weil ich Jesum nennen kann, so schau' ich freudig himmelan. Mentor 2. In diesem Worte glänzt mein Himmel, nur dieser Name bringt mir Heil. Ach, alles Weltund Lustgetümmel trägt Dornen, statt der Rosen feil! Hab' ich nur Jesum in der Brust, bin ich mir keines Grams bewußt. 159 4. O könnt' ich je was Schönres sagen? Mein Herz und Mund spricht froh dies Wort. Ruf ich, so stillt er meine Klagen, er, meine Burg, mein Schild, mein Hort. Er schenkt mir süße Hinmelslust; ihn trag' ich froh in meiner Brust. To 5. Wohlan! es bleibt, was ich 252. Ich will dich lieben, meine Stärke, ich will dich lieben, meine Zier, ich will dich lieben mit dem Werke und immerwährender Begier, ich will dich lieben, schönstes Licht, bis mir das Herz im Tode bricht. 2. Ich will dich lieben, o mein Leben, als meinen allerbesten Freund; ich will dich lieben und erheben, so lange mich dein Glanz bescheint. O Gottes Lamm, du bist ja mein, ich will mein ganzes Herz dir weihn. dind 3. Ach, daß ich dich so spät 3. Mein Herz ist froh bei die-| erkennet, o hochgelobter Retter, sem Worte, in Jesu bin ich hoch dich, und dich nicht eher mein entzückt, dies ist die goldne Le- genennet, dich, höchstes Gut und benspforte, nach welcher meine Trost für mich! Es ist mir leid, Seele blickt; es quillt ein edler ich bin betrübt, daß ich dich erst Lebenssaft aus diesem Namen so ſpät geliebt. voller Kraft. 4. Ich lief verirrt, und war verblendet; ich suchte dich, und fand dich nicht. Ich hatte mich von dir gewendet, und liebte nicht das wahre Licht; nun aber ist's durch dich geschehn, daß ich zum Heil dich hab' ersehn. 5. Ich danke dir, du wahre Conne, daß mir dein Glanz hat Licht gebracht; ich danke dir, du Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. Himmelswonne, daß du mich froh stehst mir bei. Du hilft mir im und frei gemacht; ich danke dir, du süßer Mund, du machst mich durch dein Wort gesund. Kampfe hier. Will mich Sünd und Hölle schrecken, Jesus wird mich decken. in l. Tol molt 3. Selbst des Todes Nähe schreckt mich nicht; ich gehe froh dem Himmel zu. Tobe, Welt, und streite! Ich bin voller Freude und in sichrer Ruh'. Gottes Macht hält mich in Acht; und sollt' ich am Abgrund schweben, Jesus ist mein Leben. 160 6. Erhalte mich auf deinen Stegen, und laß mich nicht mehr irre gehn! Laß meinen Fuß auf deinen Wegen nicht straucheln, oder stille stehn! Erleuchte meine Seele ganz mit deinem reinen Himmelsglanz!! 7. Gib meinen Augen fromme Thränen, stärt deine Lieb' in meiner Brust! Laß meine Seele sich gewöhnen, zu üben diese süße Lust! Mein Geist, mein Sinn und mein Verstand sei stets zu dir, mein Herr, gewandt! 8. Dich lieb' ich, Jesu, meine Freude, dich lieb' ich, meinen Herrn und Gott; dich lieb' ich treu in jedem Leide und in der allergrößten Noth; ich will dich lieben, schönstes Licht, bis mir das Herz im Tode bricht. 5. Du, o eitles Wesen, das die Welt erlesen, mir gefällst du nicht. Weg mit dir, o Sünde! Deine Nacht verschwinde! Jeſus ist mein Licht. Nicht bedacht auf eitle Pracht, will ich, fern vom Sündenleben, ihm nur mich ergeben. 253. Jesu, meine Freude, Warum sollt' ich zagen? Ist nicht 6. Weicht, ihr bangen Klagen! Trost in allem Leide, Jesu, Jesus mein? Denen, die Gott meine Zier, ach, wie lang, wie lieben, muß auch ihr Betrüben lange ist dem Herzen bange, bis es kommt zu dir! Treuster Freund, mit dir vereint bin ich, und mir kann auf Erden nichts sonst lieber werden. Nach eigener Melodie; oder: Seele, sei zufrieden 2c. 4. Weg mit allen Schätzen! Du wirst mich ergößen, Jesu, meine Lust. Euch, ihr eiteln Ghren, werd' ich nicht begehren; bleibt mir unbewußt! Elend, Noth, Kreuz, Schmach und Tod soll mich, muß ich viel auch leiden, nicht von Jesu scheiden. 2. Unter deinem Schirme fürcht' ich keine Stürme, steh' getrost und frei. Mag Versuchung nahen, dich werd' ich umfahen; du, Herr, IN stets zum Segen sein. Duld' ich schon hier Spott und Hohn, den noch bleibst du auch im Leide, Jesu, meine Freude. Met. Jesus, meine Zuversicht sc. 254. Meinen Jesum lass ich nicht! Weil er sich für mich gegeben, Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. 161 so erfordert meine Pflicht, ganz| mich von Jesu scheide; daß ich von Herzen ihm zu leben. Er ist meines Lebens Licht; meinen Jesum lass' ich nicht. ihn durch Glauben ehre, jederzeit hoch erfreut seine Stimme höre. 2. Jesum lass' ich wahrlich nicht, halt' ihn fest durch's ganze Leben; ihm hab' ich voll Zuver sicht, was ich bin und hab', ergeben. Dies zu thun, ist meine Pflicht; meinen Jesum lass' ich nicht. 3. Laß vergehen das Gesicht, laß die Sinne alle weichen, laß das letzte Tageslicht mich auf dieser Welt erreichen, wenn mein Herz im Tode bricht, meinen Jesum lass' ich nicht. 4. Dann auch lass' ich Jesum nicht, wenn ich bin dahin gelanget, wo vor seinem Angesicht der Verklärten Glaube pranget; mich erfreut sein Angesicht; meinen Jesum lass' ich nicht. 6. Jesum lass' ich nicht von mir, lasse nichts von ihm mich scheiden; er erquickt mich für und für; er wird mich zum Himmel leiten. Selig, wer mit mir so spricht: Meinen Jesum lass' ich nicht!" 2. Freundlich ruft er alle Müden, und erfüllt sanft und mild ihren Geist mit Frieden. Seine Last ist leicht zu tragen; er macht Bahn, geht voran, stärkt uns, wenn wir zagen. 3. Ja, er kennt, die Leidensstunden. Größern Schmerz, als sein Herz, hat kein Herz empfunden. Darum blickt, wenn seiner Brüder einer weint, unser Freund mitleidsvoll hernieder. 5. Eitle Weltlust such' ich 5. Jesu, treuster Freund von nicht; das, wornach mein Herz Allen, mit dir will, froh und sich sehnet, das ist Jesus und still, ich durch's Leben wallen. sein Licht, er, der mich mit Gott Auch der Tod kann mich nicht versöhnet, der mich frei macht schrecken; Lebensfürst, ja, du wirst vom Gericht; meinen Jesum laff mich einst auferwecken. ich nicht. 11 4. Will das Herz vor Jammer brechen, o dann pflegt er und trägt uns in unsern Schwächen! Selig, wer in bösen Zeiten, in Gefahr, immerdar sich von ihm läßt leiten! mel. O heil'ger Geist, kehr bei uns ein 2c. 256. O Jesu, Jesu, Gottes Sohn, mein Bruder auf des Himmels Thron, mein Heiland, meine Wonne, du weißt es, daß ich rede wahr; vor dir ist Alles sonnentlar, ja, klarer als die Mel. Warum sollt' ich mich denn grämen 2c. Sonne. Herr, dich lieb' ich und will streben, dir zu leben; nichts 255. Meines Herzens reinste auf Erden soll so lieb wie du Freude ist nur die, daß ich nie mir werden. Evang. Gesangbuch. 11. 11 Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. 2. Doch dieses schmerzt und allein, o Jesu, meine Sorge träntet mich, daß ich nicht so sein, daß ich dich herzlich liebe, kann lieben dich, wie ich dich daß ich in dem, was dir gefällt, lieben wollte. Noch lieb' ich oft und mir dein Wort vor Augen die eitle Welt, der ich nur das, stellt, aus Liebe mich stets übe; was dir gefällt, und dich nur bis ich endlich werde scheiden lieben sollte. Hilf mir, daß dir, und mit Freuden zu dir kommen, Herr voll Güte, mein Gemüthe aller Trübfal ganz entnommen. ſei ergeben, dir allein nur möge 7. Da werd' ich deine Freund leben! atrol dopadlichkeit, die mich schon hier so 3. Durch deine Kraft find' ich das Ziel, daß ich, so viel ich soll und will, dich allzeit lieben könne. Nichts auf der ganzen weiten Welt, Pracht, Wollust, Ehre, Freud' und Geld, und was man sonst auch nenne, find' ich, was mich recht kann laben; ich muß haben dich zur Freude und zum Troste, wenn ich leide. hoch erfreut, in reiner Lieb' empfinden und sehn dein liebreich Angesicht und in des Himmels reinem Licht den ew'gen Frieden finden. Reichlich werd' ich dort erquicket und geschmücket, vor dem Throne, mit der schönen Himmelskrone. 5019175 196 162 Mel. O heil'ger Geist kehr bei uns ein 2c. og gir un llor sudi priborgsd 4. Denn wer dich liebt, den liebest du, schaffst seinem Herzen Fried' und Ruh', erfreuest sein Gewissen. Wie's ihm auch gehn mag auf der Erd', wenn ihn gleich ganz das Kreuz verzehrt, so wird er doch genießen dein Glück ewig. Nach dem Leide große Freude wird er finden; alles Trauern muß verschwinden. 5. Kein Ohr hat jemals dies gehört, kein Mensch gesehen, noch 2. Ich streb', o Jesu, himmelgelehrt, es läßt sich nicht bewärts; entzünde du doch selbst schreiben, was denen dort für mein Herz mit Flammen reiner Herrlichkeit bei dir im Himmel Liebe, damit ich ganz dein eigen ist bereit, die in der Liebe blei sei, aus Weltsinn deinen Dienst ben. Wahrlich läßt sich nicht nicht scheu' und dein Gebot gern vergleichen mit den reichen Erden übe. Nach dir, nach dir, den ich schätzen das, was uns dort wird fasse und nicht lasse, ewig wähle, dürftet meine ganze Seele. 257. Sohn Gottes und des Menschen Sohn, du hier mein Trost und dort mein Lohn, des Himmels großer König, von gan zem Herzen lieb' ich dich; hab ich nur dich, so rühret mich das Glück der Erde wenig. Laß mich, bitt' ich, Quell des Lebens, nicht vergebens dich verlangen! Laß mich Heil und Trost empfangen! 90d stask ergößen.d i end usdotted mrs 6. Drum laß ich billig dies 3. Hier seh' ich zwar dein Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. 163 ich lieb' auch ihn. Ihm hab' ich all mein Heil zu danken, der ich durch ihn in Gnaden bin; daher ihm Mund und Herz verspricht: ich lasse meinen Jesum nicht.dimidior hoden Angesicht, o göttlicher Erlöser, mer wanken; er liebt mich treu, nicht, dort werd' ich's einst erblicken; doch kannst du hier durch deine Kraft, die müden Seelen Ruhe schafft, mich stärken und erquicken. Jesu, hilf du, daß mein Glaube hier vom Staube mich erhebe, mir des Himmels Vorschmack gebe. dasar n of 4. Gott Vater, o wie preif ich dich! Von Ewigkeit her hast du mich in deinem Sohn ge liebet. Mit dir hat Jesus mich vereint; er ist mein Bruder und mein Freund: was ist, das mich betrübet? erwähle dir, o Seele, nur zum Freunde, und dann fürchte teine Feinde! 2. Ich lass' ihn nicht, ich will ihn halten, wie es mir auch auf Erden geh'. Ich lasse meinen Jesum walten, bei welchem ich in Gnaden steh'. Er ist stets meine Zuversicht: ich lasse mei nen Jesum nicht.big ansat 3. Er läßt mich nicht; sollt ich ihn lassen? nein, mein Jesus bleibet mein. Ich will ihn immer stärker fassen und schließen. in mein Herz hinein, das froh und fest im Glauben spricht: Ich lasse meinen Jesum nicht." Frien 5. Ihm, welcher Tod und Grab bezwang, ihm soll auch unser Lobgefang mit jedem Tag erschallen; dem Lamme, das erwürget ist, dem Freunde, der uns nie ver gißt, zum Ruhm und Wohlgefallen! Singet, singet, Jesu Brüder, Freudenlieder! Gottes Kin der, singt dem großen Ueber winder! landi tidbi 6. Wie freu' ich mich, o Jesu Christ, daß du der Erst' und 5. Bedroht die Welt mir ſelbst Letzte bist, der Anfang und das das Leben, die Welt, die oft Ende! Du endest selig meinen Verfolgung übt, mein Heiland Lauf und nimmst mich einst zu meine ganze Seele liebt. Ihm kann mir's wieder geben, den dir hinauf; ich eil' in deine Hände. Amen! Amen! Ja, ich ſterb' ich, wenn mein Auge bricht; werde von der Erde freudig gehen ich lasſe meinen Jeſum nicht. und dein Antlig ewig sehen.hinch 6. Die Welt muß endlich auch thi ne nie toon and ons divergehen mit aller ihrer HerrMet. Wer nur den lieben Gott läßt walten zc. lichkeit; doch wird das Reich des opp enige tyd Herrn bestehen, das für die From258. Von Jesu will ich nim- men ist bereit. Wenn Himmel, 11* 4. Mag man mich hie und da vertreiben, ich weiß noch einen sichern Ort, da werd ich fest und standhaft bleiben; es ist mein Jesus und sein Wort. Sein Glaube ist mir süße Pflicht; ich laffe meinen Jesum nicht. 164 Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. Erd' und Alles bricht, lass' ich| stes Licht erkennen, stets in deiner doch meinen Jesum nicht. 7. Ich lass' ihn nicht in jenem Leben, dort will ich ihm zur Seite stehn; und ewig, ewig ihm ergeben, werd' ich dort nim mer von ihm gehn. Dort schau' ich einst sein Angesicht, und lasie meinen Jesum nicht. iC 8. Dort werd' ich ihm mein Loblied singen, dort selig einst vor seinem Thron ihm Dank und Preis und Ehre bringen, ihm, dem Erlöser, Gottes Sohn; dort steh' ich einst in seinem Licht und lasse meinen Jesum nicht. sint sin stets 38 20 Nach eigener Melodie. Liebe brennen, als dein Eigenthum, du mein schönster Ruhm! 6. Zieh mich ganz in dich, daß voll Liebe ich dir mein ganzes Herz ergebe, in dir froh und selig lebe. Dir ergeb' ich mich; zieh mich ganz in dich! 005 7. Deiner Sanftmuth Schild, deiner Demuth Bild sei mit mir auf meinen Wegen, daß nicht Zorn und Stolz sich regen. Mach mich sanft und mild, wie deit eigen Bild! 0d 210ff 8. Steure meinem Sinn, der zur Welt will hin, daß ich nicht mög' von dir wanken, sondern bleiben in den Schranken. Sei du mein Gewinn, gib mir dei nen Sinn mot mo 259. Wer ist wohl, wie du, Stifter süßer Ruh'? Du, mein Jesu, auserforen, Leben derer, die verloren, und ihr Licht dazu, du gibst füfe Ruh. moniso bim 9. Deines Geistes Trieb in die Seele gib, daß ich machen mög' und beten, freudig vor dein Antlig treten. Ungefärbte Lieb' in die Seele gib! 2. Glanz der Herrlichkeit, du bist vor der Zeit zum Erlöser uns geschenket und in unser Fleisch 10. Wenn der Wellen Macht versentet, zur erfüllten Zeit, Glanz in der trüben Nacht will des Leder Herrlichkeit! Tombens Schifflein decken, wollst du 3. Großer Siegesheld, du hast deine Hand ausstrecken. Habe auf Tod und Welt und der Hölle mich Acht, Hüter in der Nacht! Macht bezwungen, Heil und Leben errungen, durch das Lösegeld deines Bluts, o Held! 4. Herr voll Majestät, König und Prophet, deinen Scepter will ich küssen; ich will sitzen dir zu Füßen, König, hoch erhöht, Herr voll Majestät! 11. Einen Heldenmuth, der da Gut und Blut gern um deinetwillen lasse und des Fleisches Lüste hasse, gib mir, höchstes Gut, durch dein theures Blut! 12. Soll's zum Sterben gehn, wollst du bei mir stehn, mich Tour durch's Todesthal begleiten und 95. Laß mich deinen Ruhm, als zur Herrlichkeit bereiten, mich zu dein Eigenthum, durch des Gei- dir erhöhn, selig dich zu sehn! 90550 opet suis Tellus frin ird 1190 medi libisenind 200 diomis gitanounsgat Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. in mult, neniam( bod thindi tot di dusmrel. shig thi ds073 dein remisd nt staff memutus ibig at di Tol third sie dan aro napro nied ein und Gehorsam. Indust seinabi nism no mudt monst Gehorsam gegen Gott Ich will, wenn meinem Fleisch esnog überhaupt.dsi? oo was Böses noch gelüst't, bedenGott, du frommer Gott 2cken, daß mein Leib, o Gott, 9091 pils Tempel ist. Ar nog tot 260. Durch dich, o großer 6. Sollt' ich der Menschen Gott, durch dich bin ich vor- Ruhm stolz zu erringen trachhanden. Die Himmel und ihr ten? Nein, Herr, wenn du mich Heer sind durch dein Wort ent- ehrst, mag mich die Welt verstanden; denn wenn du sprichst, achten. Du bist es, dem zum geſchieht's; wenn du gebeutst, Dienst ich Leib und Seele weih'. steht's da. Mit Allmacht bist Gib, daß mein Wandel stets du mir und auch mit Güte nah. voll deines Ruhmes sei. 12. Du bist der Gott der Kraft; dich preisen Erd' und Meere, die Himmel predigen die Wunder deiner Ehre. Dich bet' ich dankend an; mein Heil kommt von dem Herrn. Du hörst der Menschen Flehn und du errettest gern. sid 3. Wem sollt ich sonst ver om traun, als dir, du Gott der Götter; wen ehren als nur dich, mein Schutz und mein Erretter? Wie sanft ist dein Befehl: mir dein Herz, mein Sohn wandle meinen Weg; ich bin dein Schild und Lohn!" THEGIS 42490171 4. Herr, dein Gebot ist Heil, dein Weg ist Fried' und Leben. Wie könnt' ich einem Gott der Liebe widerstreben? Der Laster hafte mag in stolzem Glücke blühn, mich soll er dennoch nicht in seine Nebe ziehn. tibm muity Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. 5. Auch wenn kein Mensch mich sieht, will ich die Sünde fliehen; denn du wirst Aller Werk vor dein Gericht einst ziehen. 165 261. Gott, deinen heiligen Befehlen will ich, dein Kind, gehorsam sein. Laß mich das beste Theil erwählen und gern bist mein Herr, ich bin dein mich deinem Dienste weihn. Du Knecht, und dein Gesetz ist gut und recht. di 1911 Gib2. Gehorsam iſt die beſte Gabe, ist mehr als Opfer und Gesang. und Wenn ich dir die geopfert habe aus Liebe nur und nicht aus Zwang, o dann erfüllet Himmelslust schon hier auf Erden meine Brust! asid dispsic? 3. Dein Sohn gehorchte dir so gerne; hilf mir auch, daß ich immerdar dir, Vater, so gehorchen lerne, mie Jesus dir gehorsam war. Dann lohnet mir nach dieser Zeit, wie ihm, auch deine Seligkeit. hud dinspirad 4. Laß deine heiligen Geſetze mir immer gegenwärtig sein. Gib, Christliches the sott. Verhalten in Beziehung Herr, daß ich sie nicht verleße und Donner, Erd' und Meer, und ernstlich fürchte, was sie dräun. Dein Joch ist sanft, leicht deine Last; wohl dem, der dies im Glauben faßt! Alles dienet deinem Willen; Alles, Schöpser, was du schufst, eilt und drängt sich, wenn du rufft, dein Gebot, Herr, zu erfüllen. Nur der Mensch erkennt's oft nicht für sein Heil und seine Pflicht. TOL 166 5. Wenn ich, Herr, deine Stimme höre, so mache du mich felbst bereit, daß ich sie durch Gehorsam ehre und thue, was sie mir gebeut. Laß mich nicht Hörer nur allein, laß mich zugleich auch Thäter sein. 6. Verspricht die Welt mir tausend Freuden, daß ich dir ungehorsam sei, so laß mich ihre Lockung meiden und mache mich vom Eiteln frei, bis los von allem Menschenwahn ich dir mit 4. Laß, o Gott, uns tief emch Freuden folgen kann, so dopfinden, daß das Böse uns ver7. Wenn ich mich im Gehor: führt, und die eitle Lust der sam übe, dann fühl ich, Bater, Sünden uns zuletzt den Tod gedaß ich dich mit jedem Tage biert! Mach' uns deinen Willen stärker liebe, und thu' ich das, wichtig! Führ' auf deine Bahn so liebst du mich und lohnst die uns hin! Lehr' uns jeden FrrMühe dieser Zeit mit Freuden weg fliehn, denn dein Weg allein deiner Ewigkeit.d do ist richtig! Mach' uns unsern Wandel Wand Pflichten treu, daß der heilig set! 5. So wird auch bei uns auf Erden, wie im Himmel, dein Gebot dankbar ausgerichtet wer den, heiliger und großer Gott! Alle Werke deiner Hände werden unterthan dir sein, alle dir ihr Dasein weihn; und an unfres Lebens Ende gehn wir dann aus dieſer Zeit freudig in die Ewigkeit. Gun godmist piindt odgi? Mel. Ich finge dir mit Herz und Mund zc. 1190 brud od dropu Mel. Sollt' ich meinem Gott nicht singen ze. 262. Gut und heilig ist dein Wille, wie du selbst es bist, o Gott. Du gebeutst; in tiefer Stille hört die Schöpfung dein ni Gebot. Die im Himmel dir lobpfingen, stehn um deinen Thron bereit, freuen sich der Seligkeit, deinen Willen zu vollbringen. Nur der Mensch erkennt's oft nicht für sein Heil und seine Pflicht. 90731 disci 2. Dir gehorchet nah und ferne aller deiner Welten Heer. Deine Sonne, Mond und Sterne, Sturm 3. Stolz empört sich seine Seele. Herr und Schöpfer, wider dich, Deine göttlichen Befehle wirft er thöricht hinter sich; läßt sich nicht von dir regieren, folget lieber seinem Wahn, wählt sich eine andre Bahn, die ihn soll zum Ziele führen, und die Bahn ist sündenvoll, die zum Ziel ihn führen soll. 263. Ich bin, o Gott, dein Eigenthum, auf ewig bin ich dein. Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. suihino Mein größtes Glück, mein wahrer| grimschaft und gebe mir zum Ruhm ist, ewig dein zu sein. Kampfe Sieg und Kraft. 3. Laß mich, so lang ich hier soll leben, in gut und bösen Tagen sein vergnügt, und deinem Willen mich ergeben, der mir zum Besten Alles weislich fügt. Gib Furcht und Demuth, wenn Trost, wenn du mir Trübfal du mich beglückst, Geduld und ſchickst. 2. Gib, daß ich, meiner Pflicht getreu, stets lebe, wie ich soll; mein Herz, mein Ruhm, mein Wandel sei stets deiner Ehre voll! 13. Wer dich verehrt, hält dein Gebot; ihm ist es keine Last. Drum gib, daß ich gern thu, Gott, 167 80E 11 4. Was du gebeutst, ist für uns gut; du willst nur unser Heil. Wohl dem, der deinen Willen thut! Sein ist das beste Theil. mun tid 4. Ach, hilf mir beten, wacher, ringen! Einst werd' ich noch, wenn ich den Lauf vollbracht, im Himmel ewig Dank dir bringen, dir, der du Alles hast so wohl gemacht; dann werd ich heilig, rein und unentweiht dein Lob verkündigen in Ewigkeit. dhim di se 5. Schon hier fühlt er, dir zugethan, im Herzen wahre Ruh', und eilet auf gerader Bahn ge 1190 trost dem Himmel zu. Mel. Liebster Jesu, wir sind hier zc. tim bid, mi 6. Da mischt sich fernerhin kein Leid in seine Freuden ein. Laß, Höchster, diese Seligkeit 265. Welcher Trost und weldereinst auch mich erfreun! rches Heil wird, o Gott voll Huld nislio psal niso nned andoit pour und Gnade, mir durch deinen Mel., sieh ihn dulden, bluten, sterben 2c. Sohn zu Theil, der mich auf Jhin der Tugend Pfade durch den Glauben zu dir leitet und zum Himmel vorbereitet! SOS 264. Laß mich, o Herr, in allen Dingen auf deinen Willen sehn und dir mich weihn; gib selbst das Wollen und Vollbringen und laß mein Herz dir ganz geheiligt sein. Nimm meinen Leib und Geist zum Opfer hin; dein, Herr, ist Alles, was ich hab' und bin. 2. Hilf, daß ich zu jeder Zeit ihn und seine weise Lehre, inmig und mit Folgsamkeit, als ein wahrer Christ verehre, daß mein Leben auf der Erde mir der Weg zum Himmel werde. tirsd tomias id 2. Gib meinem Glauben Muth 3. Lehre, Herr, mich immerdar und Stärke und laß ihn in der in dem Guten weiter schreiten, in Liebe thätig sein, daß man an Versuchung und Gefahr machen, seinen Früchten merke, er sei kein beten, kämpfen, streiten, daß im eitler Traum und falscher Schein. Kampfe mit der Sünde meine Er stärke mich in meiner PilTugend fest sich gründe. 19HD Wat ginto 3090 168 Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott) 4. Stärke mich mit deiner 2. Lasset uns mit Jesu leiden, Kraft, durch Gehorsam dich zu seinem Vorbild werden gleich! preisen und dir stets gewissen Nach dem Leiden folgen Freu haft Dank und Ehre zu beweisen. den; Armuth hier macht dort Ueber Alles dich zu lieben, fühle uns reich; Thränensaator bringt sich mein Herz getrieben. großen Segen; Hoffnung stärkt und gibt Geduld; und es folgt durch Gottes Huld heitre Sonne auf den Regen. Jesu, hier leid' ich mit dir; dort theil deine Freud' mit mirisd dustlig 5. Jede Kraft und Fähigkeit, meine Zeit, mein ganzes Leben, bleibe stets dem Zweck geweiht, wozu du sie mir gegeben. Lehre mich in Freud' und Leiden standhaft jede Sünde meiden. 6. Gib, daß fern von Heuchelei ich mich stets im Guten übe, meinem Nächsten nüßlich sei, nie mit Vorsatz ihn betrübe, um getreu in allen Dingen deinen Willen zu vollbringen. napur 7. Hilf, daß ich voll Weis heit so, wie mein Heiland, dent' und handle und in Freud' und Leiden froh auf dem Pfad der Tugend wandle, daß ich einst an meinem Ende selig meinen Lauf vollende. rio- dull, stise pinid, isimich dions Standhaftigkeit im Gehor sam gegen Gott nach dem Is Vorbilde Jesu. pidu da 13. Lasset uns mit Jesu ster ben, denn sein segensreicher Tod rettet uns von dem Verderben, hilft in Angst und Seelennoth! Laßt uns, weil wir hier noch leben, hier der Sünde sterben ab. So wird er uns aus dem Grab in sein himmlisch Reich erheben. Jesu, sterb' ich, sterb' ich dir, daß ich lebe für und für. 4. Lasset uns mit Tefu leben! Weil er auferstanden ist, wird er uns zu sich erheben. Unser Haupt ist Jesus Christ; wir sind seines Leibes Glieder. Wo du lebst, Herr, leben wir; ach, erkenn' uns für und für, trauter Freund, für deine Brüder! Jesu, dir nur leb' ich hier und dort ewig auch 1901 Mel. Sollt ich meinem Gott nicht fingen 2c. e ardist lace bei dir. 9 1910 266. Lasset uns mit Jeſus ud juior nad Jisdit mouil ziehen, seinem Vorbild folgen Nach eigener Melodie. nach, in der Welt die Weltluft 267.Mir nach!" spricht fliehen, auf der Bahn, die er Christus, unser Held, ,, mir uns brach, immerfort zum Him- nach, ihr Christen alle! Vermel reisen, irdisch noch, schon läugnet euch, besiegt die Welt, himmlisch sein, glauben recht und folgt meinem Ruf und Schalle! leben rein, in der Lieb den Nehmt euer Kreuz und Unge Glauben weisen! Treuer Jesu, mach auf euch, folgt meinem bleib bei mir! Gehe vor, ich Wandel- nach!" St Sid dan pind folge dir! 2. Ja, du o Herr, du leuchtest 11 L Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott.. 169 ni Mel. Jesus, meine Zuversicht sc. 268. Steil und dornicht iſt der Pfad, welcher zur Vollendung leitet. Selig ist, wer ihn betrat und als Jünger Jefu streitet. Selig, wer den Lauf vollbringt und das hohe Ziel erringt! C 2. Ueberschwänglich ist der Lohn der bis in den Tod Getreuen, die, der Lust der Welt entflohn, willig ihrem Gott sich weihen, deren Hoffnung unverrückt nach der d Siegestrone blickt. bedi mir mit heil'gem Tugendleben; und wer dein Jünger sein will hier, darf nicht im Finstern schwe bend Du bist der Weg, du zeigest wohl, wie man wahrhaftig wandeln solluno por 1p3. Der reinsten Demuth stets geweiht zeigt sich dein ganz Ge müthe; dein Mund voll sanfter Freundlichkeit, voll reiner Seelengüte; und deinen gottergebnen Sinn stellst du uns selbst als Vorbild hin.spot ist und 4. Du lehrst uns das, was 3. Den wir lieben und nicht schädlich ist, mit frommer Weis- sehn, er hat uns den Lohn erheit meiden, und unser Herz von rungen; von dem Kreuz zu Gotarger List und von der Sünde tes Höhn hat er sich emporgescheiden. Du bist der Seele Fels schwungen; Sieger in des Todes und Hort und führst uns zu der Nacht, sprach er selbst:„ Es ist Himmelspfort'. vollbracht!" nim sit fisd 5. Fällt's uns zu schwer, du 4. Herrlicher Vollender, dir gehst voran; du stehst uns anter. Sturm und Nacht umfängt folgen wir, die Schaar der Streider Seite; du uns, du brichst die Bahn und stärkst uns hier; jenseits ist es still und uns in dem Streite. Ein böser heiter. Und wir sehn das MorKnecht, der stille steht, wo ihm genroth schimmern hinter Grab und Tod.itistiinddunte voran sein Meister geht! HOTUBA PEND 6. Wer hier sein Glück zu finden meint, wird's ohne dich verlieren; wer hier es zu ver lieren scheint, den wirst du dazu führen; wer dir zu folgen nicht begehrt mit seinem Kreuz, ist dein nicht werth. suffind? 5. Auf denn! Mitgenossen, geht muthig durch die kurze Wüste! Seht auf Jesum, wachet, fleht, daß Gott selbst zum Kampf euch rüste! Der in Schwachen mächtig ist, gibt uns Sieg durch Jesum Christ. don 13 oid do ed un nedsift Mel. Wer ist wohl, wie du c. di 7. So laßt uns denn mit Met. unserm Herrn auf seinem Pfade gehen, und wohlgemuth, getrost und gern, wie er, den Kampf bestehen! Denn wer nicht kämpft, trägt auch die Kron' des ew'gen Lebens nicht davon. 269. Wenn mich Kummer drückt, und mein Auge blickt thränenvoll zu deinen Höhen, laß mich nicht vergeblich flehen! Gott, erhöre mich, denn ich hoff' no ondo] auf dich. 170 Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. 2. Auf dem Dornenpfad laß| rächen suche. Zur Versöhnlichkeit nach deinem Rath mich mit stiller mach' mich stets bereit. bill Hoffnung gehen und auf Jesu 6. Wenn mein armes Herz Beispiel sehen, der den Leidens- den geheimen Schmerz, der an pfad fromm und still betrat. seinem Leben naget, dir, dem Freund und Vater, klaget, ach, dann winke du Rath und Trost mir zu! 3. Seht ihn, wie er rang, Angstschweiß von ihm drang, als der Bosheit Grimm und Plagen schwer wie Berge auf ihm lagen! Und doch blieb er Gott treu bis in den Tod. ile 7. Daß ich dir getreu in Versuchung sei und der Erde Müh' und Plage standhaft, wie mein Heiland, trage, bis von Gram und Leid mich dein Arm befreit! 8. Ist die Leidensnacht und der Kampf vollbracht, wird nach ausgeweinten Thränen Glück und Lohn mich ewig frönen. Gib nur, daß ich treu bis an's atten Ende ſei! id 204 asdasd spanje 2011010) 4. Mitten in dem Schmerz fleht sein edles Herz noch in seinen letzten Worten für die Feinde, die ihn morden: Vater, dein Gericht treff den Frevler nicht!" 5. Bei der Bosheit Wuth gib mir sanften Muth, der dem Feinde niemals fluche, nie sich selbst zu 910. Tur 30015 bibi sice oglasd 15 murosid urigt Gammy? ned sisteilrod nimad) m mi nobild 1946 sd madini 29 mallone com mirds manied dig Vertrauen. nigd om 19 7 316-39 Die Tam Mel. Was Gott thut, das ist wohl3. Gott fennet, was mein gethan 2c. 270. Auf Gott, und nicht ich bitte, mir gnädig, eh' ich's om amunst of bid Herz begehrt, und hätte, was auf meinen Nath will ich mein bat, gewährt, wenn's seine WeißGlück stets bauen und dem, der heit litte. Er sorgt für mich mich erschaffen hat, mit ganzer stets väterlich. Nicht was ich Seele trauen. Er, der die Welt allmächtig hält, wird mich in meinen Tagen als Gott und Vater tragen. ( 1931 and 2. Er sah von aller Ewigkeit, wie viel mir nützen würde; bestimmte meine Lebenszeit, mein Glück und meine Bürde. Was zagt mein Herz? Ist auch ein Schmerz, der zu des Glaubens 5. An dem, was wahrhaft Ehre nicht zu besiegen wäre? glücklich macht, läßt Gott es 4. Ist nicht ein ungestörtes Glück weit schwerer oft zu tragen, als selbst das widrige Ge schick, bei dessen Last wir flagen? Die größte Noth hebt doch der Tod; und alle meine Habe verläßt mich einst im Grabe. mir ersehe, sein Wille nur ge= schehe. n ty Chriftliches Verhalten in Beziehung auf Gott. Keinem fehlen. Gesundheit, Ehre, Glück und Pracht sind nicht das Heil der Seelen. Wer Gottes Rath vor Augen hat, dem wird ein gut Gewissen die Trübsal auch versüßen. 10 ml 6. Was ist des Lebens Herr lichkeit? Wie bald ist sie verschwunden! Was ist das Leiden dieser Zeit? Wie bald ist's überwunden! Hofft auf den Herrn, er hilft uns gern! Seid fröhlich, ihr Gerechten, der Herr hilft seinen Knechten! 4. Weg' hast du allerwegen, an Mitteln fehlt's dir nicht, dein Thun ist lauter Segen, dein Gang ist lauter Licht; dein Werk kann niemand hindern, sound dein Arm wird niemals ruhn, um das, was deinen Kindern ersprießlich ist, zu thun.leord 0002 TUDT Tamo dir 51010 on instrigars dr Mel. In Gottes Nath ergeben 2c. 271. Befiehl du deine Wege und was, o Herz, dich kränkt, der allertreusten Pflege deß, der den Himmel lenkt! Den Ster nen, Wolken, Winden bezeichnet er die Bahn; er wird Wege finden, wo dein Fuß gehen kann. 171 tonnal 11002. Dem Herrn mußt du vertrauen, wenn dir's soll wohl er gehn; auf sein Werk mußt du schauen, wenn dein Wert soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen und selbstgemachter Pein läßt Gott sich gar nichts nehmen; es muß erbeten sein. 5. Und brausen alle Stürme und Wetter her auf sie, sie trauen Gottes Schirme, und er verläßt sie nie. Was Gott sich vorgenommen, und was er haben will, das muß doch endlich kommen zu seinem Zweck und Ziel. 6. Hoff', o du arme Seele, dich aus der Höhle, da dich der hoff' und sei unverzagt! Er führt Kummer plagt; er wird dir Hilfe schicken; erwarte nur die Zeit! Du wirst die Sonn' er= blicken in schönster Herrlichkeit. 7. Auf, auf! gib deinen Schmerzen und Sorgen gute Nacht! Verbann' aus deinem Herzen, was dich so traurig macht! Bist du Villes doch nicht Regente, der Alles führen soll; Gott sist im Regi mente und führet Alles wohl. sunt munt 8. Jhn, ihn laß thun und walten, ihn seine Wege gehn! Er wird den Sieg behalten, das wirst du freudig sehn, wenn er, wie ihm gebühret, mit wunderbarem Rath das Wert hinausgeführet, das dich bekümmert hat. anism dun hilo 3. Herr, voll Huld und Gnade, nur du erkennest recht, was gut sein oder schade dem sterblichen Geschlecht; und was du dann erlesen, vollführst du, Herr der Welt, und bringst zum Stand und Wesen, was deinem Rath gefällt. bout dilbilgSchau auf zum Ziel, und freue 9. Wohl dir, du Kind oder Treue, du trägst den Sieg davon! 172 Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott.) Singh Burpr 10. Mach', Herr, ein selig Ende mit aller unsrer Noth! Stärk' unsre müden Hände, und laß bis in den Tod uns allzeit deiner Pflege und Treus allzeit deiner Pflege und Treu' empfohlen sein! So gehen unsre Wege gewiß zum Himmel ein. dich deiner Ehrenkron'! Gott gibt| Christo nachzuahmen, das ist dir selbst die Palmen in deine deine Pflicht. Werde nicht ers rechte Hand, und du singst Freu- schüttert, wenn die Erd' erzittert denpsalmen dem, der dein Leid und der Himmel bricht! Der gewandt. steht fest, der Gott nicht läßt. Rings um dich laß Wetter krachen! Wohl wird's Gott doch machen! HIO SI 5. Herrlich ist die Krone, die der Christ zum Lohne seiner Treu' empfängt. Nur nichts ſelbst verschuldet; und dann froh erduldet, was dein Gott vera hängt! Sieg' als Held! Mag spöttisch lachen, wohl wird's Gott doch die Welt deiner Hoffnung doch machen.im propitull d TEDESCO wohl wird er's 2. Ist der Himmel trübe, wanft der Freunde Liebe, wird die Last dir schwer; stürzt mit jedem Tage eine neue Plage über dich daher; weicht das Glück stets mehr zu rück, scheint's dich nicht mehr anzulachen: wohl wird's Gott doch machen. non dilen 13. Lasten abzunehmen, hilft nicht Angst noch Grämen, schafft auch keine Rast. Ungeduld macht Bürden, die dir leicht sein würden, erst zur Felsenlast. Bagend 2. Bei ihm ist Himmel, Erde, Herz, zähm' deinen Schmerz! und Mensch und Engel gleich. Er Drückt die Bürde schon den spricht: ,, Vergeh!" und Werde!" Schwachen, wohl wird's Gott zum Wurm und Königreich. E doch machen. maar dierbirgestraft und, kann behüten; denn 4. Du führst Christi Namen; sein ist nach und Lohn. Hier 6. Dabei soll's denn bleiben; ich will nie mich sträuben, folg sam Gott zu sein. Stets im Tod und Leben bleib' ich ihm ergeben; ich bin sein, er mein. Was er will, sei stets mein Ziel! Wunderbar mag Gott es machen, wohl wird er's doch machen. postgal mo( bitool funlemd Mel. In Gottes Rath ergeben 2.6 11³ 273. Dem Herrn will ich vertrauen, verlassen mich auf Gott, auf Sand nicht Schlösſer bauen, nicht zagen in der Noth. Gott ist's, der mich geführet, so lang ich denken kann. Er, der die Welt regieret, nahm sich auch meiner an. SC Snim Mel. Seele, sei zufrieden 2c. 272. Christ, aus deinem Herzen banne Sorg' und Schmerzen, schöpfe neuen Muth! Wenn schon Kreuz dich drücket, Gott ist's, der erquicket; was er schickt, ist gut. Wenn dich Noth ringsum bedroht, Sorgen stets mit dir erwachen, wohl wird's Gott doch machen. INDYTTSU Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. 173 läßt er Donner wüthen, dort läßt| mit Entzücken die Schaar der er sie nur drohn. Sel'gen zu. min sid ndisi tid chini bimbi 3. Die Thräne, die ich weine, fließt oft aus Unverstand. Wenn ich verlassen scheine, hält mich des Höchsten Hand. Was heut' ich Unglück nenne, ist morgen schon mein Glück. Jch, der ich mich nicht fenne, tenn' auch nicht mein Geschickt. enouse 105 muy tonniams 0730 4. Wenn aber trübe Stunden, mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan 2c. wenn mancher schwüle Tag, wenn hier geheime Wunden, und wenn dort Schlag auf Schlag und Schrecken schnell auf Schrecken den Untergang mir drohn, ist Gott mein Stab und Stecken und Schild und großer Lohn. mi apie 5. Den Frommen, die Gott lieben, ist Alles Seligkeit, 8. Kurz sind der Christen Lei den, kurz ihre Prüfungszeit, nicht werth der ew'gen Freuden und der Unsterblichkeit. Trost, wie kannst du trösten, wie sehr das Herz erfreun! Ich geh mit den Erlösten zum Lohn des Himmels du spol 51119 ein. su nedop of fristensi 274. Der Herr ist meine Zuversicht, mein bester Trost im Leben. Dem fehlt es nie an Trost und Licht, der sich an ihn ergeben. Er ist mein Gott; auf sein Gebot wird meine Seele stille; mir g'nügt des Vaters ( 1990 Wille. Ihr Tun Stathama Jauchzen, ihr Betrüben, ihr Sie- 2. Wer wollte dir, Herr, nicht gen und ihr Streit, ihr Glück vertraun? Du bist des Schwaund ihre Plage, ihr ganzer Le chen Stärke. Die Augen, welche benslauf löst sich am letzten Tage zu dir schaun, sehn deine Wunderin Himmelsfreuden auf. werke. Herr, groß von Rath, und start von That, mit gna6. Hinweg mit bangen Kladenvollen Händen wirst du dein gen, mit Gram und Ungeduld! Werk vollenden. risibl - Durch Zittern und durch Zagen 3. Noch nie hat sich, wer dich häuft Strafe sich und Schuld. geliebt, verlassen sehen müssen; Wir mehren unsre Schmerzen, Su läßt ihn, wenn ihn Noth umvergrößern unsre Pein und flößen gibt, doch deinen Trost genießen. unserm Herzen geheimes Gift Des Frommen Herz wird frei nur ein. nig von Schmerz.is Der Sünder eitles Dichten wird einst dein Rath zernichten. monisd mndöş 893 bio 7. Wie tröstlich sind die Lehren, die Gottes Wort mir gibt! Mein Flehn will Gott erhören; Gott züchtigt, den er liebt. Nach trüben Augenblicken geh' ich zur frohen. Nuh'. Dem Geist winkt 4. Drum hoff', o Seele, hoff' auf Gott! Des Thoren Trost verschwindet, wenn der Gerechte selbst im Tod Ruh' und Ér 6174 Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. quicung findet. Wenn jener fällt,| eile. Wie viel Gefahr seh' ich ist er ein Held; er steht, wenn Andre zittern, ein Fels in Ungewittern.dissim asdonte vor mir! Wie droht sie meinem Heile! Gott, wärst du nicht mein Trost, mein Licht, mein Heil in finstern Tagen, ſo müßt' ich längſt verzagen. 2. Vor dir darf sich mein traurig Herz, Erbarmer, nicht verhehlen, darf seinen Kummer, seinen Schmerz vertraulich dir erzählen. Dann schaffest du mir Trost und Ruh' aus deiner Gottesfülle, und meine Seel' ist ſtille, on nism tra 3. Du lehrest mich den hohen Werth der Trübsal, die ich leide, daß sie mich dir vertrauen lehrt, mich führt zu wahrer Freude. Ich würde dein mich minder freun, nur dieser Welt begehren, wenn feine Leiden wären. 5. Wirf nicht die große Hoffnung hin, die dir dein Glaube reichet! Weh' dem, der zu der Welt will fliehn und von dem Höchsten weichet! Dein Heiland starb; er, er erwarb auf seinem Todeshügel dir deines Glaubens Siegel. THUR 6. Sei unverzagt, wenn um dich her sich Wetterwolken sam meln! Gott hilft, wenn Christen freudenleer zu ihm um Gnade stammeln. Die Zeit der Qual, der Thränen Zahl zählt er; er wägt die Schmerzen und wälzt sie von dem Herzen. odd 7. Herr, du bist meine Zuversicht, auf dich hofft meine Seele. Du- weißt, was meinem Glück gebricht, wenn ich mich sorgend quäle. Wer wollte sich nicht ganz auf dich, Allmächtiger, verlassen und sich im Kummer fassen? 190 bin dop nachines 8. In deine Hand empfehl' ich mich, mein Wohlsein und mein Leben. Mein hoffend Auge blickt auf dich: dir will ich mich ergeben. Sei du mein Gott und einst im Tod der Fels, auf den ich traue, bis ich dein Antlit schaue! 5. O dann wird alle Traurigfeit aus meiner Brust verschwinden; vergessen werd' ich all' mein Leid und nur mein Heil empfinden. Mein Lobgesang, voll Preis und Dank, wird, dir zum Wohl gefallen, durch deinen Himmel Midischallen. bim rab) bun 102 910 4. Dein Wort gibt mir die Zuversicht, du sorgst für meine Tage; dein Auge schläft und schlumutert nicht, du hörest meine Klage; du krönest einst, wenn du erscheinst, in deinem Heiligthume mit Wonne mich und Ruhme. motried chim Istars dhe 8 Mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan 2c. du by die spol sds tisd 275. Die Bahn ist rauh, auf der ich hier nach meiner Heimath 6. Mich, den Vollendeten, wird dann nicht mehr die Sünd' ent weihen. Mit Unschuld steh' ich angethan in deiner Kinder Reihen; und väterlich erfreust du mich, D Chriftliches Verhalten in Beziehung auf Gott. 175 daß ich, der Mensch von Erde, soll. Wenn nur du mein Schickgleich deinen Engeln werde. 1 107190 1991 and 7. Geduldig will ich hier den Schmerz der Sterblichkeit ertragen. Beruhigen soll sich mein Herz, nicht mehr voll Unmuth tlagen. Du bist bereit, zur rechten Zeit, o Gott, von allem Bösen mich herrlich zu erlösen. im no fontbl Caldhors Mel. Alle Menschen müssen sterben 2c. in and sunfastro 276. Gott, mein Trost und mein Vertrauen, ewig meine Zuversicht, deine Hilfe werd' ich schauen, seh' ich sonst auch nirgends Licht; auch auf rauhen, dunkeln Wegen find' ich Freude, find' ich Segen. Deiner Führung folg' ich still; wie du willst, nicht wie ich will. sal lenkest, o so geht's mir ewig wohl. Steh' ich nur bei dir in Gnader, welcher Feind kann dann mir schaden? Deiner Führung folg' ich still; wie du willst, nicht wie ich will.se trobis 19( b199 4. Führe mich, Herr, wie du denkest, daß ich vor dir wandeln 5. Muß ich manchen Schmerz empfinden, führ' ich oft, wie schwer es sei, sich durch Leiden durchzuminden, weiß ich doch, mein Gott ist treu. Jede Last hilfft du mir tragen; und ich sollte trostlos zagen? Deiner Führung folg' ich still; wie du willst, nicht wie ich will. 2. Seit der Jugend ersten Jahren hast du treulich mich ge führt. wie oft hab' ich erfahren, wie dein Vaterherz gerührt Hilfe mir und Rettung fandte, 197. Nicht den wenn mein Flehn zu dir sich Menschen geben, nicht der Sinne wandte! Deiner Führung folg' ich still; wie du willst, nicht wie ich will. i da ne ( bi 501906. Bin ich niedrig hier auf Erden, trifft mich unverdienter Hohn, hoff ich doch erhöht zu werden, Ewiger, vor deinem Thron. Mögen dann mich Menschen hassen, du, du wirst mich nicht verlassen. Deiner Führung folg' ich still, wie du willſt, nicht arip Chapa wie ich will. junning thin Ruhm, den Lust, nicht Geld such' ich; nur ein frommes Leben sei mein Reichthum auf der Welt. Meine 3. Alles sei dir übergeben; Lust sei, dich zu schauen, und was du thust, ist wohlgethan. mein Stolz, dir zu vertrauen. Es sei Sterben oder Leben, dant: Deiner Führung folg' ich still; bar nehm sich Alles an. Mag wie du willst, nicht wie ich die Last auch schwer mich drücken, will. du kannst stärken und erquicken. Deiner Führung folg' ich still; wie du willst, nicht wie ich will. 1 sudbi 8. Ich empfehl' mich deinen Händen, Vater, voll Zufriedenheit. Jede Klage wird sich enden, feder Schmerz wird Seligkeit. Kann ich von des Himmels Höhen 176 Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. einst mein Schicksal übersehen, o Ungeduld das heil'ge Dunkel sei dann sprech' ich tiefgerührt: ,, Selig ner Huld. d tiste andrat hast du mich geführt!" d töri ad anns atdalsa is. Mel. Mein Herz, ermuntre dich 2c. 277. Groß ist der Herr; die Berge zittern vor seiner Gottesmajestät, wenn er in dunkeln Ungewittern, der Heilige, vorübergeht; doch Liebe strömt aus seiner Hand in finstern Wolken auf das Land. 2. Vom Raum, wo sich der Halm entfaltet, bis zu der letzten Sonn' hinaus herrscht sein Geses; als Vater waltet er durch das große Weltenhaus. Der Leben gibt und Freuden schafft, mit Liebe waltet er und Kraft. Slaj 2.249.00 3. Was dich auch drückt, mein Herz, er rettet; Vertrau'n zu ihm ist deine Pflicht; er, der dem Wurm ein Lager bettet, der Gott verläßt den Menschen nicht. Der so viel gibt und mehr verheißt, erhebe dankend ihn, mein Geist! madsors thim Al Dig 4. Vermiß dich nicht, mit ihm zu rechten, mit Demuth nahe dich dem Herrn! In trauervollen Mitternächten ist dir der Ewige nicht fern; mit deinem Frieden, deinem Harm wirf seiner Huld dich in den Arm! nisur ello di 5. schwinge dich empor vom Staube! Verfinstern deine Tage sich, zu ihm blick auf, und bet' und glaube! Verfagend selbst er hört er dich; doch nie enthüllt die 6. Gott fehlet nicht; o Seele, thue, was dir gebührt, sei fromm und gut! Verfage dir nicht diese Ruhe! Aus ihr erwächst der hohe Muth, der, wenn das Unglück uns umstürmt, uns rettet, tröstet, hebt und schirmt. ore 7. Vertraue Gottes Vaterhänden, wenn er den frömmsten Wunsch versagt! Was hier noch fehlt, wird er vollenden, wo dir ein neues Leben tagt. Es ruhn im engen Raum der Zeit die Keime deiner Ewigkeit. ARDY Mel. Jesus, meine Zuversicht 2c. 278. Hoffe, Herz, nur mit Geduld! Endlich wird der Tag anbrechen. Gott, dein Vater, ist voll Huld, kindlich darfst du zu ihm sprechen; auf dein gläubiges Vertrau'n wird er gnädig niederschaun. 2. Wolken kommen, Wolken gehn; bau auf deines Gottesd Gnade! Zu der Freude Sonnenhöhn führen stürmisch dunkle Pfade; doch ein treues Auge wacht; zittre nicht in Sturm und Nacht! il dod 3. Antre du auf Felsengrund! Schwinge dich zu Gottes Herzen! Mach' ihm deine Leiden kund, sag' ihm deine tiefsten Schmerzen! Er ist gütig und erquickt jedes Herz, das Kummer drückt. 4. Faß im Glauben kühnen Chriftliches Verhalten in Beziehung auf Gott. 177 Muth! Kraft wird dir dein Hel-[ Hoffnung ein, und wird von allen fer senden. Mit der Hand, die Wunder thut, wird er deine Leiden enden. Er ist lauter Lieb' und Huld; hoffe, Herz, nur mit Geduld! ons di but Isduit meinen Sorgen kein Stäubchen dann mehr übrig sein. So hab ich ein gelobtes Land; da krönt mich meines Gottes Hand. Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten 2c. 279. Ich bin bei allem Kum mer stille und trag' geduldig all mein Leid. Es ist des lieben Gottes Wille, der mich zu seiner Zeit erfreut; denn dieser Trost ist mir bekannt: es ändert's meines Gottes Hand. nogus ar 19 Mel. In allen meinen Thaten 2c. and am 280. Ich hab' in guten Stunden des Lebens Glück empfunden und Freuden ohne Zahl; so will ich denn gelassen mich auch im Leiden fassen; welch Leben hat: nicht seine Qual? 2. Er kann es thun, drum will ich hoffen. Er will es thun, so trau ich drauf. Sein Vaterherz steht immer offen, und es nimmt meine Seufzer auf. Sein Wort ist mir ein sichres Pfand; da stärkt mich meines Gottes Hand. in bilami ding lau Jacoral red 3. Es kann nicht jeder Wunsch gelingen, den man sich etwa aus gedacht. Man sieht, wer's mit Gewalt will zwingen, daß der das Uebel ärger macht. Doch, was mir fehlt, ist Gott bekannt; bald hilft mir meines Gottes Hand. A nis bod 6. Geduld! will ich indessen sprechen; Geduld! wenn sich's noch will verziehn. Geduld! bald aus Gottes Liebe blüthn. Dabei werd' ich Rosen brechen, die mir verharr' ich unverwandt: bald ändert's meines Gottes Hand. 4. Die rechte Stunde wird wohl kommen, daß seine Hilfe mich erfreut. Ich weiß, daß endlich doch den Frommen ihr Wunsch des Herzens wohl gedeiht. So hält mein Glaube festen Stand: mich segnet meines Gottes Hand. 5. Will's Gott, so stellet sich schon morgen der Segen meiner Evang. Gesangbuch. II. 2. Ja, Herr, ich bin ein Sünder, und stets strafft du gelinder, als es der Mensch verdient. Sollt ich, beschwert mit Schu! den, kein zeitlich Weh' erdulden, das doch zu meinem Beſten dient? Lisnism ndi 3. Dir will ich mich ergeben, nicht meine Ruh', mein Leben, mehr lieben, als den Herrn. Dir, Gott, will ich vertrauen und nicht auf Menschen bauen; du hilfft und du errettest gern. 4. Laß du mich Gnade finden und alle meine Sünden erkennen nd und bereun. Jetzt hat mein Geist noch Kräfte; sein Heil laß mein Geschäfte, dein Wort mir Trost und Leben sein. dunig 5. Wenn ich in Christo sterbe, 12 178 Chriftliches Verhalten in Beziehung auf Gott. bin ich des Himmels Erbe; was heit und in Banden und was schreckt mich Grab und Tod? für Noth vorhanden, so tröstet Auch auf des Todes Pfade ver- mich sein heilig Wort.d des trau' ich deiner Gnade. Du, Herr, bist bei mir in der Noth 6. Hat er es denn beschlossen, so will ich unverdrossen an mein unter allen wird je zu hart mir Verhängniß gehn. Kein Unfall fallen; ich will ihn muthig überstehn. 6. Ich will dem Kummer wehren, dich durch Geduld verehren, im Glauben zu dir flehn. Ich will den Tod bedenken; du, Herr, Intri? mi, ná ymsar aur sarish 7. Ihm hab' ich mich erge wirst Alles lenken, und was mir gut ist, wird geschehn.bonnad nd ben, zu sterben und zu leben, 40 757301 di 110 nisd sobald er mir gebeut; es ſei heut' id dzia, Nach eigener Melodie, ai oder morgen, dafür laß ich ihn dan onuers must ro god sorgen, er weiß allein die rechte 281. In allen meinen Thaten Zeit. laß ich den Höchsten rathen, der 8. Er wird auch stets den Alles kann und hat. Er muß meinen mit Segen gern erschei zu allen Dingen, soll's anders nen, ihr Schuß, wie meiner, sein; wohl gelingen, mir Helfer sein wird ihnen Trost gewähren; wird mit Rath und That. distillen unsre Zähren und, was 12. Nichts ist es spät und frühe zum Frieden dient, verleihn. mit aller meiner Mühe, mit aller nur dem, o Seele, trauen, der 9. So sollst du auf ihn bauen, Ungeduld. Er mag's mit meinen dich erschaffen hat. Es gehe, wie Sachen nach seinem Willen ma es gehe, dein Vater in der Höhe, chen, ich stell's in seine Vater der weiß zu allen Sachen Rath. huld. 91001- 1800 3. Es kann mir nichts geſchehen, als was er hat erſehen usa nomo mio nom und was mir heilsam ist. Ich nehm' es, wie er's gibet; was ihm von mir beliebet, das will auch ich zu jeder Frist. Imel 282. Klag' nicht, mein Herz, wenn alle Freuden des Lebens ferne von dir fliehn; wenn schwere Prüfungen und Leiden dir oft 4. Er ist ein Gott der Gna- mals allen Trost entziehn! Trag den, der mich vor allem Schaden, standhaft djegliche Beschwerde; vor allem Uebel schützt. Folg' ich wie bald verfließt die Prüfungs des Herrn Gesetzen, so wird mich zeit! Erhebe dich vom Staub nichts verletzen. Nichts wird mit der Erde und freue dich der fehlen, was mir nützt.gir Ewigkeit ist im no Faust 15. Leg' ich mich späte nieder, m2. Wirst du auch über deinem erwach' ich frühe wieder, lieg' Glauben an Gott und Jesum oder ziehl ich fort, in Schwach- stolz verlacht, sei start und laß Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen Güte 2c. Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. 179 ihn dir nicht rauben! Gott, der Sünde sich: so bete! Gott hilft: allmächtig für dich wacht, der bet' und leide! Bald kommt des Herr und Richter aller Welten, Kampfes letzte Zeit. Ersiege dir der aller Frommen Zuflucht ist, des Himmels Freude! Gott hilft; wird dir's einst tausendfach ver- ergreif' die Ewigkeit! mid d gelten, wenn du treu bis an's Ende bist. sidrim silo otu 7. Wenn Traurigkeit dein Herz erfüllet, und du vor Angst nicht leben magst; wenn Gott sein Angesicht verhüllet, dich nicht erhöret, wenn du klagst: so darfst du dennoch nicht verzagen, weil er dein Trost und Retter ist. Dein künftig Schicksal wird dir sagen, daß du sein Freund und Liebling bist.rollo ne 129 3. Verachten dich der Tugend Feinde, wenn du in Einfalt Tugend übst; verlachen dich selbst deine Freunde, weil du Gott mehr als Freunde liebst: sei standhaft! Jesus wird dich nen nen, sein Freund, sein Liebling wirst du sein vor Engeln wird er dich bekennen, dich ewig lieben 8. Sei stark, mein Geist, in und erfreun. deinem Leiden! Dein Glaube 4. Bemühst du dich, der Dei- kämpfe ritterlich! Sei redlich, nen Segen, des Vaterlandes Laster stets zu meiden! Der größGlück zu sein, steht dir die ganze ten Trübsal rühme dich! Sei Welt entgegen, laß dein Bemühn stark! Gott ruft die Ueberwinder dich nicht gereun! Bald wallst nach ihrem Kampf zu seinem du nicht mehr hier auf Erden; Thron und nennt sie ewig seine es ist ein Himmel, Seele, dort Kinder. Sei start! Gott selber. wird deine Treu' vergolten wer- ist dein Lohn. den; drum sei beherzt und fahre fort! ( bi noch torp sim 5. Wenn man dich einen Heuch: ler nennet und deine Tugend Laster schilt, so zage nicht, weil Gott dich kennet, vor dem nicht Menscheuurtheil gilt! Sei still, dem Herrn gehört die Rache: wenn er nur redlich dich erklärt! Er kennt und führt der Unschuld Sache und ehrt den ewig, der ihn ehrt. du dr sa 6. Mußt du mit Leidenschaften ringen, und beugen ihre Stürme dich; bist du zu schwach, dich zu bezwingen empört in dir die Mel. O Vater, send uns deinen Geist 2c. to anor Bin 283. Mein Auge sieht, o Gott, nach dir; von deinem Throne hilf du mir! Mein Heil tommt nur von deiner Macht, die diese Welt hervorgebracht. 2. Getrost, mein Herz! Dein treuer Hirt schafft, daß dein Fuß nicht gleiten wird. Der dich be hütet, schlummert nicht; in Finsterniß ist er dein Licht. 1097 3. Kein Uebel sei dir fürchterlich, denn Gottes Rechte schüßet dich. Durch seine treue Vater12* 180 Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. hand wird, was dir schadet, ab-| dagegen wüthe. Ewig, ewig muß gewandt. Insthom id, timbestehn, was Gott aufgerichtet; 4. Sein Schutz gewährt dir aber schmählich wird vergehn, was Sicherheit; sein Trost füllt dich die Welt erdichteto bod o mit Freudigkeit; er leitet dich auf ebner Bahn und nimmt dich einst 5. Ich bin Gottes Gott ist mein; wer ist, der uns scheide? mit Ehren an. Indrojol o Dringt die Prüfung auch herein 5. Herr segne und behüte mich! Du bist mein Heil, ich hoff auf dich. Dein Segen folg' aus dieser Zeit mir bis in jene Ewigkeit! ac of tune 48 ALE da u 284. Schwing dich auf zu deinem Gott, du betrübte Seele! Flich zu ihm in Angst und Noth, daß kein Trost dir fehle! Keines Feindes Macht noch List soll dir deinen Glauben und das Heil, das Jesus Christ dir erworben, rauben. luboil Bin sin liar bi 6. Es ist herzlich gut gemeint do 89 Nach eigener Melodie. mit der Christen Plägen. Wer hier zeitlich wohl geweint, darf nicht ewig tlagen. Die des Glaubens sich bewußt, treu im Kampf beharrten, haben ew'ge Himmels lust dort einst zu erwarten. mit dem bittern Leide, laß fie kommen, kommt sie doch von ge= liebten Händen! Und er wacht im Himmel noch, der das Leid wird enden. bur bad 1100 siges 2. Stürmt die Welt und stürmt der Tod, wer ist, der mir schade? Deckt mich doch in meiner Noth Gott mit seiner Gnade; der Gott, der mir seinen Sohn hat geschenkt aus Liebe, daß ich, selbst bei Spott und Hohn, mich doch nicht be trübe. thod traurig und mit Thränen; doch Kinder säen zwar traurig und mit Thränen; doch 08 ftillt all ihr Sehnen. Ja, es es kommt ein Freudenjahr und kommt die Erntezeit, da sie Garben bringen und, erfüllt von Seligkeit, Freudenlieder singen. 8. Nun so laß, o Christenherz, alle eiteln Sorgen! Schaue muthig himmelwärts! Auf die Nacht folgt Morgen. Stärke dich je mehr und mehr! Gib dem aroken Namen deines Gottes Breis und Ehr'! Er wird helin 1100 auf Instal 1916 pictan a higan dood 3. Meine Seele lebt in mir durch die süßen Lehren, die die Christen mit Begier und mit fen; Amen. Segen hören; Gott eröffnet früh on und spat mir in seinem Worte durch des Geistes reiche Gnad'i yopatistiek bid Nach eigener Melodie, od 110²) ſeine Himmelspforte. 285. Seele, sei zufrieden! was 4. Ja, auf diesen heil'gen dir Gott beschieden, das ist Alles Grund bau' ich mein Gemüthe, gut. Treib aus deinem Herzen wie des bösen Feindes Bund auch Ungeduld und Schmerzen, fasse 181 Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. frischen Muth! Wenn dich Noth| Angst und Pein mit dir schlafen, ringsum bedroht und kein Glück mit dir wachen! will freundlich lachen, wohl wird's Gott doch machen. Gott doch machen. 619 115 Wohl wird's 2. Bringt der Feinde Menge Alles in's Gedränge, was die Wahrheit liebt; will man dir den Glauben aus dem Herzen rauben: werde nicht betrübt! Naht zu dir viel Elend hier, droht der Bosheit offner Rachen, wohl wird's Gott doch machen. 3. Scheint der Himmel trübe, stirbt der Menschen Liebe ganz für dich dahin; stören Mißgeschicke fast all' Augenblicke deinen Geist und Sinn; nur Geduld! Des Himmels Huld sieht auf alle deine Sachen; wohl wird's Gott doch machen. 104. Ungeduld und Grämen kann nach eigener Melodie. sunted den Schmerz nicht nehmen; nein, diaris rige bilet and es mehrt den Schmerz. Wer sich 286. Sollt es gleich biswidersetzet, wird nur mehr verweilen scheinen, als ob Gott ver lezzet; drum Geduld, mein Herz! Wirf ihn hin den bangen Sinn! ließ die Seinen, o so weiß und Drücket gleich die Last den glaub' ich dies: Gott hilft endSchwachen, wohl wird's Gottlich doch gewiß. Time Ho doch machen. mistis ollo god 12. Hilfe, die er aufgeschoben, hat er drum nicht aufgehoben; hilft er nicht zu jeder Frist, hilft er doch, wenn's nöthig ist. dirit 5. Wer ein Christ will heißen, muß sich auch befleißen, Alles aus ustehn. Mögen Felsen splittern, Erd' und Himmel zittern, ja, zu Grunde gehn; der steht fest, der Gott nicht läßt. Drum laß alle Wetter trachen! Wohl wird's ( Sott doch machen. sidbi7. Kronen sollen tragen, die des Kreuzes Plagen in Geduld besiegt. Fröhlich ausgehalten und Gott lassen walten, das macht recht vergnügt. Drum, mein Herz, beschließ im Schmerz alles Unglück zu verlachen! Wohl wird's Gott doch machen. stad en ich will nie mich sträuben, folg 8. Nun, so soll's verbleiben, und Leben, sei ihm hingegeben! sam Gott zu sein. Beides, Tod Ich bin sein, er mein. Denn mein Ziel ist, wie Gott will; drum sag' ich in allen Sachen: wohl wird Gott es machen. Did Not 308( ban Ibaill 2301192) 3. Gleich wie Väter nicht stets geben das, wornach die Kinder streben, so hält Gott auch Maß und Ziel; er gibt, wem und wann er will. maim togt om 6. Auf die Wasserwogen folgt ein Regenbogen, und die Sonne blickt. So wird auf das Weinen lauter Freud' erscheinen, die das Herz erquickt. Laß es sein, wenn 5. Trotz der Welt und ihren 4. Seiner kann ich mich getrösten, wenn die Noth am allergrößten; er ist gegen mich, sein Kind, mehr als väterlich gesinnt. Christliches Verhalten in Beziehung au Gott. Stürmen! Mich wird doch mein im Tod; er weiß, was mein Gott beschirmen. Drückt mich Herz erquicket; seine Lieb' und gleich des Kreuzes Joch, Gott, Vatertreu' wird mit jedem Mor J0016 790 und bit mein Vater, lebet noch. 182 6. Trotz dem Tod und seinen Schrecken! Mich wird Gottes Schild bedecken, und ich fürchte keinen Feind; Gott im Himmel ist mein Freund, 7. Laß die Welt nur immer neiden! Will sie mich nicht länger leiden, nun so frag' ich nichts darnach, Gott ist Richter meiner Sach'.or Hot to 8. Will sie mich gleich von sich treiben, muß mir doch der Him mel bleiben; und ist nur der Himmel mein, werd' ich stets zufrieden ſein. role modu- Gasd 19 D 9. Ihre Luft will ich ihr lassen, Sündenlust kann ich nur haffen. Was die Welt liebt, lass' ich ihr; sie lass' meinen Gott auch mir! 5010. Ach, Herr, wenn ich dich nur habe, want' ich nicht an mei nem Stabe. Legt man mich gleich in das Grab, ach, Herr, wenn ich dich nur hab'! ganit der do mod ountry Nach eigener Melodie. E 287. Sollt ich meinem Gott nicht trauen, der mich liebt so väterlich, der so herzlich sorgt für mich? Sollt ich auf den Fels nicht bauen, der mir ewig bleibet fest, der die Seinen nicht verläßt? gen neu. 3. Der die Vögel alle nähret, der die Blumen und das Gras kleidet schön ohn' Unterlaß, der uns Gutes stets bescheret, sollte der verlassen mich? Nein, ich trau' ihm sicherlich. olds and 4. Wenn nach seinem Reich ich trachte und nach der Gerechtigfeit höher ich als Weltglück achte, feit, wenn des Himmels Seligsegnet mein Gott früh und ſpat Wort und Werke, Rath und That. 5. Was auch kommt am andern Morgen und heut' noch verborgen ist, das erwart' ich als ein Christ und lass meinen Gott ſtets sorgen; denn es ist für jede Zeit Gottes Hilfe schon bereit. 6. Preis sei Gott, der mich erfreuet, daß ich glaube feftiglich: Gott, mein Vater, sorgt für mich! Preis ihm, der den Trost erneuet, daß ich weiß: Gott liebet mich, Gott versorgt mich ewiglich! si 190 790nodig? pidindag 10 Mel. O Vater, send uns deinen Geist 2c. TIMO somut 288. Von dir, o Vater, nimmt mein Herz Glück, Unglück, Freuden, oder Schmerz, von dir, der ewig segnen kann, voll Dank und voll Vertrauen an. 2. Nur du, der du allweise bist, nur du weißt, was mir heilsam ist; nur du siehst, was mir jedes Leid für Heil bringt in der 2. Gott weiß Alles, was mich drücket, meine Sorgen, meine Noth; steht mir bei selbst noch| Ewigkeit. Beziehung auf Gott. somrido Christliches Verhalten in 3. Ist Alles dunkel um mich her, die Seele müd' und freuden leer, bist du doch meine Zuversicht. bist in der Nacht, o Gott, mein Licht. pasid 4. Verzage, Herz, verzage nie! 12. Und helfen will er, zweifle Gott legt die Last auf, Gott kennt nicht! Hör', was der Treue dir sie; er weiß den Kummer, der dich verspricht: ,, Nicht lassen will ich, quält, und geben kann er, was Seele, dich; sei gutes Muths und dir fehlt. disti di glaub' an mich!" old 20% 1 76707 Dig Indian 26.15] 183 11. Einst hat auch er, der Menschenfreund, im Thränenthale hier geweint. Auf deine Thränen gibt er Acht, und dir zu helfen, hat er Macht. 6. Oft sah ich keinen Ausgang mehr; dann weint' ich laut und klagte sehr: ,, Ach, schaust du, Gott, mein Glend nicht? Verbirgst du gar dein Angesicht?" 7. Dann hörtest du, o Herr, mein Flehn, und eiltest bald, mir beizustehn; du öffnetest mein Auge mir; ich sah mein Glück und dankte dir.isot 198. Sagt's Alle, die Gott je geprüft, die ihr zu ihm um Hülfe rieft, sagt's Fromme, ob er das Gebet geduldig Leidender verschmäht? s inst 5. Wie oft, Herr, zagt' ich, pl 10bi und wie oft half deine Hand mir unverhofft! Den Abend weint' ich, und darauf ging mir ein froher Morgen auf. Mel. Zeuch ein zu deinen Thoren ze. 2004-10 111 11000 289. Von Gott will ich nicht lassen; denn er läßt nicht von mir, führt mich auf rechten Straßen, daß ich nicht hilflos irr'. Er steht mir liebreich bei; am Abend und am Morgen weiß er für mich zu sorgen, ich sei auch, wo ich sei. bi uni filmodni 2. Wenn sich der Menschen Liebe und Freundschaft oft verlehrt, sind Gottes Batertriebe durch Gnade mir bewährt. Er hilft aus aller Noth, zerbricht der Trübsal Bande, hilft an des Grabes Rande und rettet ſelbst vom Tod. 3. Auf ihn will ich vertrauen 9. Die Stunde kommt früh in meiner schweren Zeit; mir oder spät, wo Freud' und Dank kann es niemals grauen; er wenaus Leid entsteht; vielleicht, daß, det alles Leid. Thm sei es heimeh' du ausgeweint, dir Gott mit gestellt. Leib, Seele, Kraft und seiner Hilf erscheint. pics 9d Leben sei Gott, dem Herrn, ergeben; er mach's, wie's ihm gefällt. 1191 33digid 10. Wenn Niemand dich er quicken kann, so schaue deinen Heiland an! Schütt' aus dein 4. Es kann ihm nichts gefalHerz in seinen Schooß, denn len, als was mir nüßlich ist; seine Huld und Macht ist groß. er meint's gut mit uns Allen; 110 1051 184 Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. er gab uns Jefum Chrift; ja, gieret, zum Reich des Himmels feinen lieben Sohn, den hat er führet, wo man ihn ewig preist. uns bescheret und Trost und Heilsu gewähret. Lobt ihn auf seinem Thron! manisht ind justis i thuiso étuo 750, 100/190 Mel. Du, deß sich alle Himmel freun 2c. ODOT spionn 5. Lobt ihn mit Herz und Munde für das, was er uns schenkt! Wie selig ist die Stunde, darin man sein gedenkt! So nütt man recht die Zeit, die er uns gibt auf Erden. Wir sollen selig werden durch Gott in Ewigfeit. aut dim( tole 190 290. Was Gott gefällt, mein frommes Kind, nimm fröhlich an! Stürmt gleich der Wind und braust, daß Alles fracht und bricht, so sei getrost, und fürchte nicht, was Gott gefällt! 8. Drum ob ich hier schon dulde viel Widerwärtigkeit, wie ich's auch oft verschulde, kommt doch die Ewigkeit, die, aller Freuden voll, wenn ich den Lauf vollende, durch Christum mir am Ende mein Erbtheil werden soll. CHIRURG 2. Der beste Will' ist Gottes Will' ift( Will'; auf diesem ruht man sanft und still. Drum sollst du Gott ergeben sein. Begehre nichts, als mur allein, was Gott gefällt! 6. Auch wenn die Welt vergehet mit ihrer stolzen Pracht, wenn hier kein Glück bestehet, nicht Reichthum, Ehr' und Macht, und wird der Leib im Tod der Erde hingegeben, ihn weckt zum neuen Leben einst wieder unser Gott. datur 19 uds and 197. Die Seel bleibt unverlo ren, sie ruht in Gottes Schooß; der Leib wird neu geboren, von 4. Das treuste Herz ist Gottes aller Sünde los. Ganz heilig Herz; es fennet unsern Gram dann und rein, bin ich des Him- und Schmerz; es schirmt und mels Erbe. Dies soll einst, wann schützet Tag und Nacht den, der ich sterbe, mein höchster Trost auf das ist fromm bedacht, was noch sein. on hiph Gott gefällt. 3. Der klügste Sinn ist Gottes Sinn. Was Menschen sinnen, fällt dahin, wird plötzlich fraftlos, matt und laß; doch wer den Höchsten liebt, thut das, was qui Gott gefällt. d 5. Er herrscht mit Weisheit und Verstand; ihm ist bewußt und wohl bekannt, sowohl wer Böses denkt und übt, als auch wer Gutes denkt, und liebt, was Gott gefällt. in 6. Jhm sind die Seinen lieb 9. Das ist des Vaters Wille, und werth. Wenn sich ihr Herz des Schöpfers weiser Rath, der zur Sünde kehrt, so winkt er mit seiner Gnaden Fülle im Sohn der Vaterruth' und warnt, da verliehen hat und mit dem heil'- mit man wieder thut, was Gott gen Geist im Glauben uns re- gefällt. no mord I 200100 Christliches Verhalten in Beziehung auf Goit. 185 $ 197. Was unserm Herzen dien| die Siegestron'; dort wirst du lich sei, das weiß sein Herz und Gottes Rath verstehn; dort wird ist getreu, hat keinem Gutes je ohn' Ende dir geschehn, was Gott versagt, der Guts gesucht, dem gefällt.jun di ido! tordhorsa nachgejagt, was Gott gefällt. 8. Ist dem also, so mag die du 19 Nach eigener Melodie. Welt behalten, was ihr wohlgefällt. Du aber, mein Herz, halt genehm und sei vergnügt mit allem dem, was Gott gefällt. par thin 9. Laß Andre sich mit stolzem Muth erfreuen über großes Gut! Du aber nimm des Kreuzes Last und sei geduldig, wenn du hast, was Gott gefällt. JIST 10. Lebst du in Sorg' und großem Leid, hast lauter Gram und Traurigkeit, so sei zufrieden; trägst du doch bei deines Lebens schwerem Joch, was Gott gefällt. nd tudtsil nsfjö 11. Mußt du hier kämpfen immerfort, so bleibe fest an deinem Hort; denn alle Welt und Kreatur ist unter Gott, kann nichts als nur, was Gott gefällt. fits als nur, was G 12. Wirst du verkannt von Jedermann, und sieht dein Feind mit Hohn dich an, sei wohlgemuth! Dein Jesus Christ erhöhet dich, weil in dir ist, was Gott gefällt. idir omil 13. Der Glaub' ergreift des Höchsten Huld; die Hoffnung bringt und schafft Geduld; wirst du dein Herz nun Beiden weihn, so wird dein ew'ges Erbe sein, was Gott gefällt. durisin 14. Dein Theil ist dort vor Gottes Thron. Dort wartet dein and it gdnu ile 291. Was Gott thut, das ist wohlgethan; es bleibt gerecht sein Wille. Wie er fängt meine Sachen an, bin ich vergnügt und stille. Er ist mein Gott, der in der Noth mich wohl weiß zu er= halten; drum lass' ich ihn nur walten. lo di lim, todop 2 Was Gott thut, das ist wohlgethan; sein Wort kann ja nicht trügen. Er führet mich auf rechter Bahn; drum lass' ich mir genügen an seiner Huld und hab' Geduld. Er wird mein Unglück wenden; es steht in seinen Händen. 116 3. Was Gott thut, das ist wohlgethan; er wird mich wohl bedenken. Er ist der Arzt, der helfen kann; er wird's zum Guten lenken. Ja, seine Treu' ist täglich neu; drum will ich auf ihn bauen und seiner Gnade trauen. 4. Was Gott thut, das iſt wohlgethan. Er ist mein Licht und Leben, der mir nichts Böses gönnen fann; ihm will ich mich ergeben in Freud' und Leid. Es kommt die Zeit, da öffentlich erscheinet, wie treulich er es meinet. 5. Was Gott thut, das ist wohlgethan. Muß ich den Kelch gleich trinken, der bitter ist nach meinem Wahn, soll doch mein Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott, 186 Muth nicht sinken, weil doch zuletzt ich werd' ergößt mit süßem Trost im Herzen; dann weichen alle Schmerzen.fi tu 6. Was Gott thut, das ist wohlgethan; dabei will ich verbleiben. Es mag mich auf die rauhe Bahn Noth, Tod und Elend treiben, so wird Gott mich doch väterlich in seinen Armen halten; drum lass' ich ihn nur walten. Nach eigener Melodie ( 6197 Gur: goog 293. Wer nur den lieben Gott läßt walten und hoffet auf ihn allezeit, den wird er wunderbar unted hoffet er bar erhalten in aller Noth und Trau rigkeit. Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut. 3. Und scheid' ich einst von dieser Welt, gebeut es Gottes Wille, so folg ich, wenn es ihm gefällt, dem Herrn vergnügt und stille; und ihm befehl ich meine Seel in meinen letten Stunden. Dein Sohn, o Gott, hat Höll und Tod für mich auch über wunden.od duit smism stron on 2. Was helfen uns die schweren Sorgen? Was hilft uns un ser Weh' und Ach? Was hilft es, Morgen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit. daß wir am beseufzen Mel. Oft klagt dein Herz 2c. TSUMM 3. Zu Gott sei deine Seele ſtille und stets mit seinem Rath vergnügt! Erwarte, was sein gu ter Wille zu deinem Wohlergehen verfügt! Gott, der uns ihm hat auserwählt, der weiß am besten, omilador 2. Auf Gott steht meine Zu 4. Er kennt die rechten Freuversicht, er ist mein Licht und Leben; dies glaub' ich fest, drum will ich nicht dem Höchsten wider292. Was mein Gott will, gescheh allzeit! Sein Will' ist stets der beste. Zu helfen ist er dem bereit, der an ihn glaubet feste. Er hilft aus Noth, der gute Gott, und züchtiget mit Maßen. Wer Gott vertraut, fest auf ihn baut, den will er nicht verlassen. denstunden, und weiß wohl, was uns nüßlich sei. Wenn er uns streben. Sein Wort ist wahr; ohne Seuchelei, so kommt er, eh? nur hat treu- erfunden, aufrichtig, selbst jedes Haar ist auf dem wir's uns versehn, und lässet uns ſelbft kommt er, eh Haupt gezählet; er sorgt und wacht und gibt wohl Acht, auf daß uns ja nichts fehlet. viel Guts geschehn. d misd ng 5. Dent' nicht in deiner Drangsalshize, daß du von Gott verlassen seist, und daß ihm der im Schooße sitze, den hier die Welt als glücklich preist. Die Zukunft ändert oft sehr viel und setzet Jeglichem sein Ziel. JUS 6. Es find ja Gott geringe Sachen, und seiner Allmacht gilt es gleich, den Reichen klein und Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. arm u machen, den Aru aber groß und reich. Er ist's allein, der Scdermann erhöhen oder stürzen ann.olod omg rigtin fait dir 7. Sing, bet' und geh auf Gottes Wegen, verrichte deine Pflicht 1901 od 1198) 1989 nomial fun and red Juostboda Jundon dp getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er täglich bei dir neu; denn, welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den vers läßt er nicht. to an a 50 thi ljur jound undispldoor tistpis 9 jun( bin pont 20 undiald drait ndote duni diart On913) Tad pothod bilo bod gambl sid amir noted ag Anbetung. and u Em Hlid 80225 pro 191 as debet. drus semp Wichtigkeit des Gebets. 1910 Mel. Wer weiß, wie nahe mir zc. 911 294. Dein Heil, o Christ, nicht zu verscherzen, sei wach und Rüchtern zum Gebet! Ein kindlich Flehn aus reinem Herzen hat Gott, dein Vater, nie verschmäht. Er ist die Liebe selbst und hört, was seiner Kinder Herz begehrt. 2. Welch Glück, so hoch geehrt zu werden und im Gebet por Gott zu stehn! Der Herr des Himmels und der Erden, bedarf der eines Menschen Flehn? Will er nicht deine Seligkeit, wenn er zu beten dir gebeut? ag bhu 1100 dior of mantrik monial ni 187 4. Sein Glück von dir, o Gott, begehren, ist wahrlich keine schwere Pflicht; des Herzens Wünsche dir siner erklären, erhebt das unsre Seele nicht? Verleiht es uns nicht Muth und Kraft zur Dämpfung wilder Leidenschaft? Spe 5. Was kann zum Fleiß in guten Werken die Seele kräftiger erhöhn, was mehr den Muth im Leiden stärken, als wenn wir fle= hend auf dich sehn? O Bater, unsre Seelenruh' nimmt durch's Gebet beständig zu. 6. Dein Wort ist immer Ja und Amen; wer glaubig bittet, der empfäht. Drum laß auch mich in Jesu Namen oft vor dich kommen mit Gebet. Nie sei mir diese Pflicht zur Last, die du zum 29091 1015 heil geboten hast. any prof Telineep Iqun@ 3. Sagt Gott nicht: ,, Bittet, tible Idadi dip du thoor Mel. In allen meinen Thaten 2c. daß ihr nehmet?" ft des Gebetes Frucht nicht dein? Wer sich 295. Könnt ich in meinen der Pflicht zu beten schämet, der schämt sich, Gottes Freund zu sein, und stößt das angebotne Glück muthwillig selbst von sich zurück. Nöthen, nicht Gott vertraun, nicht beten, wie elend wär ich dann! Wenn Trost und Hoffnung wan ken, wie soll ich's Gott verdanken, daß ich dann zu ihm beten kann! 2. Oft unterbrach der Kummer mit meinen süßen Schlummer, und störte meine Ruh'; doch wenn 188 Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. er in mir wühlte, fleht' ich zu dir,| bei jedem Gram, bei jedem und fühlte: mein Flehn, o Gott, Schmerz ein ruhiges, zufriednes erhörest du. Herz. daj, ur druglt aim tdip 2. Wie kann ich Trost und Zuflucht finden, wenn mein Ge wissen mich verklagt, wenn bei der Menge meiner Sünden mein Herz vor seinem Richter zagt? Nichts tröstet mehr als ein Gebet, das bei dem Herrn um Schonung fleht. 3. Muß ich um meiner Tugend willen ein Spott der Lasterhaften sein, so bet' ich demuthsvoll im Stillen zu meinem Gott; er hört mein Schrein, nimmt väterlich sich meiner an und stärkt mich auf der Tugend Bahn. TAS 4. Ich will mich nie zu rächen suchen, wenn mich ein Feind zu kränken sucht, und nie will ich dem verstand geflucht. Nein, meine wieder fluchen, der mir aus UnNach sei ein Gebet, das Gott 6. Noch werden viele Tage vielleicht mir unter Plage und unter Gram vergehn; laß, Herr, in meinen Leiden mich das Geum Gnade für ihn fleht. un nd 3. Dann trug ich meine Leiden mit größerm Muth, und Freuden erquidten meinen Geist; ich fand dann im Gebete den Trost, um den ich flehte, den Trost, den uns dein Wort verheißt. 4. Fleht' ich zu dir am Morgen, so schwiegen meine Sorgen den ganzen Tag in mir; mit ruhigem Gemüthe vertraut' ich deiner Güte und überließ mein Schicksal dir. 5. Und sanfter war mein Schlummer, wenn ich dir meinen Kummer, o Gott, zuvor geklagt. Du, Herr, wachst für mein Leben; von diesem Trost umgeben, war meine Seele unverzagt. 5. Und wenn ein Kummer mich verzehret, den Niemand ich entder mich erhöret, um Trost in decken kann, dann ruf' ich Gott, diesem Kummer an. Ich weiß: wer ihm mit Zuversicht sein Leid lagt, den verwirft er nicht. 6. Ruf ich ihn an bei dem noted Geschäfte des Standes, den er Mel. Wer weiß, wie ha wie nahe mir ic. mir verlich, so fleh' ich nie um fabirod sonst um Kräfte; der Gott der 296. Mein bester Trost in Stärke gibt mir sie; er gibt aus diesem Leben ist ein Gebet zu väterlicher Huld mir Segen, Einmeinem Gott; dies kann mir sicht und Geduld. Kraft in Schwachheit geben, Ge- 7. Wenn eine böse Lust zu duld und Muth in jeder Noth; dämpfen, es mir an Muth und bet nie meiden, mich immer freudig zu dir flehn. sd dan 39 7. O laß mich stets empfinden, daß die dein Antlitz finden, die glaubig dir vertraun! Mit ruhe vollem Herzen will ich in meinen Schmerzen auf dich nur meine Hoffnung baun.distbilc Dil motore nonied sour Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. 189 wird ihn überwinden. Kraft gebricht, dann bitt' ich allzeit Rettung finden; kein Feind Gott; er hilft mir kämpfen, er gibt mir Muth zu jeder Pflicht, und schenkt mir Willigkeit und Kraft, zu fiegen über Leidenschaft. donira E 1190 ut Our 10.4910019 4. Lerne Gottes Weise merken, die er bei den Seinen hält! Er will ihren Glauben stärken, wenn sie Unglück überfällt. Unser Gott, der lebt ja noch; schweigt er gleich, so hört er doch. Ruf getrost! Du mußt nicht zagen; Gott wird Hilfe nicht versagen. nga gry 5. Laß dich Gottes Wort regieren; glaube, was die Wahrheit lehrt! Laß die Welt dich nicht verführen, wenn sie sich zum Bösen kehrt! Gottes Wahrheit ist dein Licht, Schutz und Trost und Zuversicht! Trau nur Gott, der kann nicht lügen! Bete glaubig! Du wirst siegen. 1909por 10 TISTSTO tongisumu sles 9 TUt Das Gebet des Herrn. Nach eigener Melobie. 298. Du, deß sich alle Himmel freun, auch meine Seele freut sich dein daß du, du selbst, der ewig ist, Herr, Herr, daß du mein Vater bist, mein Vater bist. 19 8. Wenn ich im letzten Kampf des Lebens bei Niemand Hilfe finden kann, so ruf ich Gott doch nicht vergebens um seinen Trost und Beistand an, der, wenn die Sprache mir vergeht, doch meine Seufzer noch versteht. ta moniam ug woll ( bat Mel. Der am Kreuz ist meine Liebe zc. 297. Wenn dich Unglück hat betreten, wenn du bist in Angst und Noth, mußt zu Gott du fleißig beten; Beten hilft in Noth und Tod. Von dir weicht sein Angesicht selbst im Kreuz und Elend nicht; nun so sollst du aufwärts blicken, er wird dich mit Trost erquiden. dull 2. Keiner, wahrlich, wird zu Schanden, der sich seinem Gott vertraut. Ist auch gleich viel Noth vorhanden, wird auf ihn doch wohl gebaut. Ob's gleich scheint, als hört' er nicht, weiß er doch, was dir gebricht. Deine Noth mußt du ihm tlagen, und in feiner Noth verzagen. HiTiTe Tie piduoln 2. Weit, über unser Stammeln weit geht deines Namens Herrlichkeit; ihn heilige, wer dich bekennt, wer deinen großen Namen nennt, Unendlicher! 3. Du herrschest, Gott; wer herrscht dir gleich? Die Welten alle sind dein Reich. Wie huldreich, Bater, herrschest du durch Christum! Gib uns Chriſti Ruh'! Wu Chud 3. Rufen, flehen, ernstlich beten ist den Christen süße Lust. Die im Glauben vor ihn treten, sind sich Gottes froh bewußt. Wer Gott fest vertrauen kann selbst auf leidenvoller Bahn, der wird Du bist versöhnt. Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. 4. Der du dich uns durch| hier fleht mein glaubig Herz ihn enthülst, das nur macht zu dir. bit om og selig, was du willst. Tein Will', o Liebender gescheh' auf Erden, in der Himmel Höh', du Liebender.de) in anlam 2. Wer kann dich genug er heben? Wie dein Name so dein Ruhm. Ach, erhalt' in Lehr' und Leben deines Namens Heilig thum! Deinen Namen laß allein unsre höchste Freude sein. NO 5. Sei auch in unsers Leibes Noth mit uns und gib uns unser Brod. Labst du den Leib, schickst du ihm Schmerz; froh, still, voll Dank, sei unser Herz. Erhalt uns dir! 3. Komm zu uns mit deinem Reiche, König, dem kein König gleich! Daß das Reich des Sa tans weiche, bau in uns dein 6. Vergib uns unsre Misse- Gnadenreich. Führ uns auch that, die, Vater, dich beleidigt nach dieser Zeit in das Reich hat, wie wir, vom Haß des Bru- der Herrlichkeit. ders rein, Beleidigungen ihm ver- 4. Lasse deinen guten Willen, zeihn. Erbarme dich! 7. Zu schwer sei die Versu chung nicht Uns leucht', Erbarmender dein Licht, wenn uns der Fluch der Sünde schreckt, und Nacht vor uns dein Antlik deckt, Erbarmender! biltop misd lieber Gott, bei uns geschehn, daß wir ihn mit Luft erfüllen, und auf deinen Wegen gehn. Laß uns deines Willens sein, so stimmt Erd' und Himmel ein. 8. Erlös', erlös' uns, unser Gott, aus dieser und aus aller Noth! Laß, wenn wir sterbend zu dir flehn, uns froh zu deiner Ruh' eingehn, Gott, dem wir traun! 190 9. In n deines Himmels Heilig thum, auf deiner Erd' erschallt dein Ruhm; du bist der Herr der Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit. Hallelujah! time, tejpp'? mor Mel. Gott des Himmels und der Erden 2c. opis 5. Geber aller guten Gaben, gib uns gnädig unser Theil. Du weißt, was wir müssen haben, und bei dir steht unser Heil. Hat man Gott und täglich Brod, o so hat es keine Noth! u 6. Großer Gott, von großen Gnaden, ach, vergib die Sündenschuld, die wir täglich auf uns laden; habe nur mit uns Geduld! Wenn wir Andern auch verzeihn, wirst du, Gott, uns gnädig sein. Bi Hid 97 Will die böse Lust uns leiten auf die Sündenbahn der 299. Vater, lieber Vater, Welt, hilf uns in Versuchung höre, was dein Kind gen Him streiten, daß der Geist den Sieg mel spricht! Großer Gott, den behält. Laß uns fest im Glau ich verehre, deine Güte wantet ben stehn und in feiner Angst nicht. In dem Namen Jeful vergehn! Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. m bi Mel. O Vater, send uns deinen Geist 2c. 200. 191 8. AlleNoths und Trübsal wende, daß sie uns nicht schäd lich sei, und mach' uns an unserm Ende einst von allem Uebel frei. Dein ist Reich und Kraft und Ehr'. Gott, du großer Gott, erhör'! 301. Ich komme vor dein Angesicht; verwirf, o Gott, mein Flehen nicht! Vergib mir alle meine Schuld, du Gott der Gnamost nomismurt den und Geduld! Bi Andere Gebete.2 Herz, voll Lieb' und Schaff' du ein reines in mir, ein Mel. Allein Gott in der Höh' 2c. 1191119 AINOT BEG hii Furcht zu dir, ein Herz voll De300. Gott, deine Güte reicht muth, Preis und Dant, ein ruhig so weit, so weit die Wolken ge- Herz mein Lebenlang. hen; du frönst uns mit Barmherzigkeit und eilst, uns beizustehen. Herr, meine Burg, mein Fels, mein Hort, vernimm mein Flehn, merk auf mein Wort; denn ich will vor dir beten. 3. Sei mein Beschützer in Gefahr; ich harre deiner immerdar. Ist wohl ein lebel, das mich schreckt, wenn deine Rechte mich bedeckt? 1916 4. Ich bin ja, Herr, in deiner Hand; von dir empfing ich den Verstand; erhalt ihn mir, o Herr, mein Hort, und stärk ihn durch dein göttlich Wortland hod 2. Jch bitte nicht um Ueberfluß und Schäße dieser Erden; laß mir, so viel ich haben muß, nach deiner Gnade werden. Gib mir nur Weisheit und Verstand, dich, Gott, und den, den du 15. Laß, deines Namens mich gesandt, und mich selbst zu er- zu freun, ihn stets vor meinen kennen. OTHI meines Glau3. Jch bitte nicht um Ehr' bens mich zu freun, ihn stets und Ruhm, so sehr sie Men- durch Liebe thätig ſein. schen rühren. Des guten Namens Gigenthum laß mich nur nicht verlieren. Mein wahrer Ruhm sei meine Pflicht, der Ruhm vor deinem Angesicht und frommer Freunde Liebe.digiso 6. Das ist mein Glück, was du mich lehrst; das sei mein Glück, daß ich zuerst nach deinem Reiche tracht und treu in allen meinen Pflichten sei. do Pols 7. Ich bin zu schwach aus eigner Kraft zum Kampf mit meiner Leidenschaft; du aber ziehſt mit Kraft mich an, daß ich den Sieg erlangen kann. 4. So bitt' ich dich, Herr Zebaoth, auch nicht um langes Leben. Im Glücke Demuth, Muth in Noth, das wollest du mir geben. In deiner Hand steht meine Zeit; laß du mich 8. Gib von den Gütern dieſer nur Barmherzigkeit vor dir im Welt mir, Herr, so viel als dir Tode finden. sulgefällt; gib deinem Kind ein Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. mäßig Theil, zu seinem Fleiße dich trete, so nimm mein Flehen Glück und Heil. chinis gnädig auf. Doch gib mir nichts als dies allein, was mir kann gut und heilsam sein dust 192 GUI 19. Schenkt deine Hand mir Ueberfluß, so laß mich mäßig im Genuß, und, dürft'ge Brüder zu erfreun, mich einen frohen Geber fein.png thin bi 10. Gib mir Gesundheit, und verleih, daß ich sie nüts' und dankbar sei, und nie aus Liebe gegen sie mich zaghaft einer Pflicht entzieh'. 11. Erwecke mir stets einen Freund, der's treu mit meiner Wohlfahrt meint, mit mir in deiner Furcht sich übt, mir Rath und Trost und Beiſpiel gibt. af Alter nicht. 12. Bestimmst du mir ein 1846.913 längres Ziel, und werden meiner Tage viel, so sei, Herr, meine Zuversicht: verlaß mich auch im [ ITUO] Nochno 13. Und wird sich einst mein Ende nahn, so nimm dich meiner herzlich an, und sei durch Christum, deinen Sohn, mein Schirm, mein Schild und großer Lohn. mais 3. Gedente meiner, wenn ich falle, und gib mich nicht der Sünde hin. Weil ich noch schwach auf Erden walle, und noch nicht fest im Guten bin, so fördre meinen Gang und Stand durch Kraft und Stärke deiner Hand. 4. Gedenke meiner, wenn ich sich allein, der bei der Mens leide. Wen hab' ich sonst als schen Haß und Neide mein Freund und Tröster könnte sein? Und hab' ich dich, so lacht mein Muth, wenn gleich die Welt mir Bö fes thut. 5. Gedente meiner, wenn ich sterbe, und mich die ganze Welt vergißt. Verseze mich in jenes und mich die Erbe, wo du mein Theil und Leben bist. Und wärst, o Vater, du nicht mein, so wollt' ich nie geboren sein. asuis mothim houd di manuten nodod 2010 Mel. Auferstanden, auferstanden 2c. din jbl flmis 003 Mirdo un mun 303. Nicht um Reichthum, Timel. Wer weiß, wie nahe mir sc. wisdon nicht um Ehre bitt' ich, bester 302. Mein lieber Gott, ge- Vater, dich. Wenn ich Weltdenfe meiner im Besten jetzt und besizer wäre ohne Gott, wie arm allezeit; denn außer dir ist nirwär' ich! Nicht um thränenlose gend Einer, der mich mit Nath Tage steigt mein Flehen him- nd und Trost erfreut. Dein Wort melan; sende Freude, sende Plage, macht mich voll Zuversicht, und wenn ich dich nur lieben kann. di sagt mir: du vergißt mein nicht. 2. Gedente meiner, wenn ich bete, und merke du mit Gnaden drauf. Weil ich in Christo vor 2. Dich, o Gütigster, zu kennen, dich in Freude, dich in Schmerz meinen Vater froh zu nennen, dies nur wünscht mein ganzes Herz. # 51 11 budg Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. 193 Dankempfindung beim Genießen Munde gehen. Und wenn nach deiner Gaben wünsch' ich mir stillen Frieden im Gewissen, Freud' am Guten und in dir; meiner Pflicht ich reden soll und muß, so laß mich's thun mit Kraft und niemals mit Ver 3. Kraft und Muth und Her- druß. id du guns ni zensfreude, allen Menschen wohl 4. Find' ich Gefährlichkeit, so zu thun; Trost und Stärke, wenn laß mich nicht verzagen; verleih ich leide, sanft und still in dir mir Heldenmuth, undhilf das zu ruhn; Muth den Laster aus Kreuz mir tragen. Gib, daß zuweichen, ihrem Reiz nicht nach zugehen; wenn sie stürmen oder schleichen, unerschüttert fest zu ſtehn; ich meinen Feind mit Sanft muth überwind', und, menn ich Rath bedarf, auch guten Rath erfind'.. 4. Nur auf deinen Willen 5. Laß mich mit Jedermann sehen, dich, sonst keine Seele in Fried' und Freundschaft leben, scheun, fest in deiner Liebe ste- so weit es christlich ist. Willst hen, Vater, stets dir nahe sein: du mir etwas geben an Reichdiesen Wunsch des Herzens stil len, wer vermag es? Du allein. Ach, um Jesu Christi willen, laß mein Flehn erhörlich sein! 1158 37) 310( thum, Gut und Geld, so gib auch dies dabei, daß ungerechtes Gut nicht untermenget sei. 3079 i Nach eigener melodie. 1988 sa oars 304. Gott, du frommer Gott, du Urquell aller Gaben, durch welchen Alles ist von dem wir Alles haben, gesunden Leib gib mir, und daß bei solchem Leib die Seele fromm vor dir, rein das 6. Soll ich in dieser Welt mein Leben höher bringen, durch manchen sauern Tritt hindurch in's Alter bringen, so gib Geduld. Vor Sünd und Schande mich bewahr', auf daß ich tragen mag mit Ehren graues Haar 7. Laß, Gott, mich im Vertraun auf Christi Tod einst schei2. Gib daß ich thu mit hinauf zu deinen Freuden. Dem Fleiß, was mir zu thun gebüh- Leib ein Räumlein gönn' bei meiret, wozu mich dein Befehl in ner Freunde Grab, auf daß era meinem Stande führet. Gib' seine Ruh' in ihrer Nähe hab. daß ich bald es thu' zur Zeit, da ich es soll; und wenn ich's thu', so gib, daß es gerathe wohl. ratini140 o bic 3. Hilf, daß ich rede stets, womit ich kann bestehen. Laß tein unnützes Wort aus meinem Evang. Gesangbuch. II. 8. Du, der die Todten wird an jenem Tag erwecken, du wollst auch deine Hand zu meinem Grab ausstrecken. Ruf einst durch deine Stimm' auch meinen Leib hervor und führ' ihn schön verklärt zu deiner Engel Chor! 13 194 Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. Mel. Sollt es gleich bisweilen scheinen 2c. 305. Urquell aller Seligkeitten, die in Strömen sich verbreiten durch der Schöpfung weit Gebiet, Vater, hör' mein flehend Lied! 2. Nicht ein eitles Glück der Erde, nein, das Glück vom höchsten Werthe, das der Himmel selber preist, sucht, o Herr, bei dir mein Geist. 3. Schätze, welche nie verstäuben, Freuden, die uns ewig bleiben, Tugenden, des Christen werth, sind es, die mein Herz begehrt. 4. Geber aller guten Gaben, festen Glauben möcht' ich haben, wie ein Meerfels unbewegt, wenn an ihn die Woge schlägt; 5. Lieb' aus deinem Herzen stammend, immer rein und immer flammend, Liebe, die dem Feind verzeiht und dem Freund das Leben weiht; hier: Jesu, nimm den Geiſt zu dir!" 10. Willst du, Herr von meinem Leben, diese Seligkeit mir geben, so wird meiner Leiden Nacht mir zum frohen Tag ge macht. M 11. Immer will ich beten, ringen, Lob und Dank dir, Vater, bringen, harren, bis es dir gefällt, daß ich scheid' aus dieser Welt. 12. Seele, gib dich nun zufrieden! Jesus kommt und stärkt die Müden; nur vergiß nicht sein Gebot: ,, Sei getreu bis in den Tod!" Lob Gottes und Dant sagung. Mel. Gott des Himmels und der Erden zc. 306. Ale Welt, was lebt und webet und in Feld und Häusern ist, was nur Stimm' und Zung erhebet, jauchze Gott zu jeder Frist! Dienet ihm, wer dienen kann! Kommt mit Luft 6. Hoffnung, die mit hohent Haupte, wenn die Welt mir Alles raubte, hinblickt, wo sie wonne- und Freud' heran! voll Alles wieder finden soll; 2. Sprecht:„ Der Herr ist 7. Hohen Muth im Kampf unser Meister, und erschuf des des Christen mit der Welt und höchsten Macht!" Preist den ihren Lüsten, Sieg dem Geist, Schöpfer aller Geister, der uns und wenn er siegt, Demuth, die an das Licht gebracht! Wir find im Staub sich schmiegt; seiner Aumacht Rhum, sind sein Werk und Eigenthum. 8. Duldung, alle Lebensplagen mit Gelassenheit zu tragen, stilles 3. Gehet ein zu seinen Pforten, Harren, bis der Tod mich erlöst auf dein Gebot; bringt ihm heiligen Gesang, ehret in mit frommen Worten, jaget ihm Lob, Preis und Dank; denn der Herr ist jedezeit voller Gnad' 9. Seelenruh' dereinst im Sterben, wenn die Lippen sich entfärben und das Herz noch seufzet und Gütigkeit! pints BeChriftliches Verhalten in Beziehung auf Gott. 195 Mel. Lobsinget Gott, und betet an 2c. 307. Der Herr ist Gott: Lobgesang bis in die stillsten Wüsten! Der Frevler zittre; neuer Muth und frommer Ansingt ihm ein Lied in seinem dacht heil'ge Gluth erfülle jeden Heiligthume! E, der vom Him: Christen! mel auf euch sieht, erschuf euchratio sich zum Ruhme. Ihn zu verehren, seid ihr da; er, der von Nach eigener Mélodie. Ewigkeit euch jah, kennt Herzen 308. Lob, Ehr' und Preis und Gedanken. Der Herr ist heilig; er allein will aller Men schen Retter sein, und jeder soll ihm danken. dem höchsten Gut, dem Vater aller Güte, dem Gott, der alle Wunder thut, dem Gott, der mein Gemüthe mit seinem reichen Trost erfüllt, dem Gott, der allen Jammer stillt! Gebt unserm Gott die Ehre! 2. Der Himmel Heere danken dir. Beherrscher aller Thronen! und alle Wesen, welche hier Erd' Luft und Meer bewohnen, die preisen deine Schöpfermacht, die Alles hat so wohl bedacht. Gebt unserm Gott die Ehre! 3. Was unser Gott geschaffen hat, das will er auch erhalten; darüber will er früh und spat mit seiner Gnade walten. In seinem ganzen Königreich ist Alles recht, ist alles gleich. Gebt unserm Gott die Ehre! 2. Der Engel betet an und preist; ihn loben alle Sterne. Der Mensch in andachtsvollem Geist ehrt ihn aus duntler Ferne. Ihn preisen tief in Staub und Gruft, weit in der See, hoch in der Luft, der Schöpfung ganze Heere. Der Sonne feuerreiche Pracht, das blasse Licht der stillen Nacht verkündigt Gottes Ehre. 3. Der Herr vergibt uns unsre Schuld, uns, die wir vor ihn treten und gern um seine Vater huld in wahrem Glauben beten. Er straft und er verschont zu gleich. Der Herr ist Gott, sein ist das Reich; er hört der Frommen Sehnen. Er fegnet Wenn Unfall droht, erlöst er sie von Sorg und Noth und zählet ihre Thränen.ne sie. 5. Jauchzt, Völker, jauchzt: Gelobt sei Gott! Preist ihn durch frohe Lieder!" Jauchzt, Berge, nach; ,, Gelobt sei Gott!" 5. Der Herr ist nah, er ist Ihr Thäler, hallt es wieder! noch nicht von seinem Volk geGelobt sei Gott! Mit mächt'- schieden; bleibt ewig unsre Zugem Klang dring' unser hoher versicht, gibt Segen, Heil und 13* 4. Jch rief zum Herrn in meiner Noth: ,, Ach, Gott, vernimm mein Weinen!" Da half mein Retter mir vom Tod und ließ mir Trost erscheinen. Ich danket Gott, ich danke dir; o danke, Gebt nnAlle Gott mit mir! serm Gott die Ehre! 196 Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. Frieden. Mit Vaterhänden leitet| wacht auf! Lasset ein Danklied er die Seinen liebreich hin und her Gebt unserm Gott die Ehre! uns hören no s'hi id pinser 2. Lobe den Höchsten, der Alles 6. Wenn alle Welt nicht trö so herrlich regieret, der dich mit sten kann und sich kein Retter mächtigem Arme so sicher ge zeiget, so sieht uns Gott noch führet, der dich erhält, wie es gnädig an! er selbst, der Schö- dir selber gefällt! Dank es ihm pfer, neiget sein Vaterauge denen innigst gerühret bidrs on thin zu, die sonst nicht finden Hülf'3. Lobe den Höchsten der künstund Ruh'. Gebt unserm Gott lich und fein dich bereitet, der die Ehre! ande Hol dir Gesundheit verliehen, dich 7. Drum will ich dich mein freundlich geleitet! Stets in der Lebenlang, o Gott, mit Freuden Noth ist er der gnädige Gott, ehren. möchte meinen Lobge- bleibt uns, wenn Alles auch sang das ganze Weltall hören! scheidet.of disorsa prol Ein jedes Herz erhebe sich und preise, Bater, ewig dich! Gebt unserm Gott die Ehre! 8. Jhr, die ihr Christi Namen nennt, gebt unserm Gott die Ehre! Jhr, die ihr Gottes Macht bekennt, gebt unserm Gott die 5. Lobe den Höchsten, was in Ehre! Die falschen Gößen macht mir ist, lobe den Namen! Alles, zu Spott! Der Herr ist Gott, was Odem hat, stimme voll Freu der Herr ist Gott! Gebk unserm den zusammen! Er ist dein Lichtz Gott die Ehrem en hun ou Seele, vergiß es ja nicht! Lob 199. So kommet vor sein An- ihn und schließe mit Amen! gesicht, den frohen Dank zu brin- aduit ponisd 30ml) 1000 gen! Bezahlet die gelobte Pflich und laßt uns fröhlich singen; " Der Herr hat Alles wohl be 310. Mein Herz, ermuntre dacht und Alles, Alles wohl- dich zum Preise des Gottes, der gemacht; gebt unserm Gott die dein Vater ist! Bedenk' es, auf Ehre!" npst du nord wie viele Weise du ihm zum Nach eigener Melodie, m brind dr Dank verpflichtet bist! Bring ihm, der stets dein Helfer war, mit Freuden Ruhm und Ehre dar! tadasdarthick 2. Herr, deine Hand ist immer offen, zu geben was mir nützlich ist. Und doch bin ich oft schwach Psalter und Harfe, im Hoffen auf dich, der du die Nach eigener Melodie.) 309. Lobe den Höchsten, den mächtigen König der Ehren, lob' ihn mit Freuden, o Seele! Dies ist mein Begehren. Schwing' dich hinauf! 4. Lobe den Höchsten, der sicht bar so oft dich gesegnet, der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet! Denke daran, was der Allmächtige kann, der dir mit Liebe begegnet! droit Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. 197 Liebe bist. Mein Gott, wie Augen sein. Ich will mit redwenig bin ich's werth, daß mir lichem Gemüthe mein Leben deinoch Hilfe widerfährt! da nem Lobe wehn, bis ich voll3. Unendlich groß ist dein Er- kommen deinen Ruhm erheb im barmen! nur wohlzuthun bist du höhern Heiligthum. no matt gewohnt. Drum wird auch mir, om 1100 chat histof topis mein Gott, mir Armen, von dir nicht nach Verdienst gelohnt. Noch immer steht mir deine Treu' mit Segen, Trost und Hilfe bei. nedoz mel. Ich finge dir mit Herz und Mund 2c. en springs must 311. Nimm deine Psalter, Volk des Herrn und singe dei4. Du bist es, der in meinen nem Gott! Ihn Loben Sonn Sorgen mit Rettung mir ent- und Morgenstern, und Element gegeneilt; und wenn sie, noch und Tod. vor mir verborgen, nach meinem 2. Sein Nam' ist mächtig, Wahn, zu lang verweilt, so kommst wenn er spricht, und schrecklich, du, eh' ich's mich versehn, und wenn er dräut; er winkt, und hilfft mir und erhörst mein eine Welt zerbricht und steht, Flehn. amon mwenn er gebeut. Ho@ mrispina 5. Du wählst und wirkest stets 3. Ihm leben wir, ihm find das Beste; und wenn auch meine wir todt, ihm, der uns Leben Noth sich häuft, so steht durch gab. Er wog uns Freuden, wog dich mein Wohl doch feste. Wenn uns Noth mit Baterhänden ab. mich das Elend ganz ergreift, so bleibst du doch erbarmungsvoll und förderst stets mein wahres Wohl.thir Ismi 4. Er segnet uns und krönt das Jahr mit Ueberfluß allein und will, was er den Vätern sig war, auch uns, auch uns noch sein. 5. Ach, nimm den Geist der Freudigkeit, Gott, nie aus unsrer Brust! Nur wer in dir sich findlich freut, hat am Gesetz auch Lust. 6. Du bist mein Heil; mein ganz Gemüthe ist deines Ruhms, mein Retter, voll. O könnt' ich deine große Güte doch so er heben, wie ich soll! Doch meine meine 6. Gott unser Schild und Kraft reicht nicht dahin; du weißt großer Lohn, dein Friede krön es, Gott, wie schwach ich bin. das Land! Stütz' aller frommen 7. Auch siehest du mit Wohl- Fürsten Thron und segne jeden gefallen auf wahre Herzensred- Stand. lichkeit und hörest selbst das schwache Lallen der Deinen mit Zufriedenheit; du hörst es, wie ein Vater pflegt, der seiner Kinder Schwachheit trägt. 8. Drum soll mir deine Huld 312 8. Nimm deine Psalter, Volk und Güte beständig, Gott, vor des Herrn, und singe deinem 7. Erhör' uns, Herr, dein Antlitz seh' dein Volk, das Amen spricht! Sei Allen gnädig, Herr, und geh' mit uns nicht in's Gericht! sids 198 Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. Gott, Thn loben Sonn' und Angesicht dort in der ew'gen Morgenstern und Element und Ruh! d and unpl Tod. und Nach eigener Melodie. Mel. Ich finge dir mit Herz und Mund 2c. 312. Nun dantet All' und 313. Nun danket alle Gott bringet Ehr', die ihr auf Erden lebt, dem Schöpfer, den der Engel Heer im Himmel auch erhebt! 2. Preist Gott und singt mit lautem Schall, ihm, unserm höchsten Gut, der seine Wunder überall und große Dinge thut! 3. Der uns von frühster Kindheit an beschirmet und erhält und, wo kein Mensch mehr helfen kann, sich selbst zum Helfer stellt! mit Herzen, Mund und Händen, der große Dinge thut hier und an allen Enden, der uns von Mutterleiß und frühster Kindheit an unzählig viel zu Gut und auch noch jetzt gethan! 2. Der ewig reiche Gott woll' uns bei unserm Leben ein immer fröhlich Herz und seinen Frieden geben und uns in seiner Gnad erhalten fort und fort und uns aus aller Noth erlösen hier und dort! 4. Der, ob wir ihn gleich hoch betrübt, doch liebreich ist gesinnt und, als ein Vater, gern ver gibt dem reuevollen Kind! 1 3. Lob, Ehr' und Preis sei Gott, dem Vater und dem Sohne und seinem hei'gen Geist! Er 5. Er gebe uns ein fröhlich der von seinem Throne erbarmHerz, erfrische Geist und Sinn mend auf uns sieht, bleibt, was Drum sei ihm und werf' all' Angst und Sorg' er immer war. und Schmerz in's tiefe Meer Lob und Dank, wie jetzt, so dahin! immerdar! 6. Er lasse seinen Frieden ruhn auf Fürst und Vaterland; er gebe Glück zu unserm Thun und Heil für jeden Stand! 37. Er lasse feine Lieb' und Güt' stets bei und mit uns gehn; was aber ängstet und bemüht, gar ferne von uns stehn! 8. So lange dieses Leben währt, sei er stets unser Heil; und wenn wir scheiden von der Erd', verbleib' er unser Theil! COND Mel. Mein Herz, ermuntre dich 2c. 314. O könnt ich' dich, mein Gott, so preisen, wie du des Preises würdig bist! Könnt' ich genug den Dank beweisen, den dies mein Herz dir schuldig ist, dies Herz, das deiner Gütigfeit sich täglich mit Entzücken freut! 2. Wer überströmet mich mit Segen? Wer theilt mir mit, was 9.& r sende, wenn das Herz mir gebricht? Wer schüßzet mich uns bricht, uns Trost und Frie- auf meinen Wegen? Wer schenkt den zu, und zeig' uns dann sein dem Geiste Trost und Licht? Wer Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. gibt zu meinem Thun Gedeihn? Allgütiger, du bist's allein. 3. Zu zählen sind sie nicht, mein Vater, die Werke deiner Segenshand. Du warst schon meines Wohls Berather, eh' mein Bedürfniß ich empfand; selbst eh' ich war, da maßest du mir schon mein Schicksal liebreich zu. 15. Du stärkst mir das geschenkte Leben und läsfest es nie freudenleer; zum höhern Glück mich zu erheben, schickst du mir manche Trübsal her; doch stehst du auch mit Kraft mir bei, daß ich, o, Herr, nicht muthlos sei. 5. So oft hab' ich in meinen Tagen mit Freud' und Tank es schon verspürt, wie du mich unter allen Plagen zwar wunderbar, doch gut geführt. drohender Gefahr stets deines Lichts, o Gott, gewahr. 6. Wie sollt ich denn nicht voller Freuden beständig deinen Ruhm erhöhn? Wie sollt' ich, auch im tiefsten Leiden, nicht voll Vertrauen auf dich sehn? Und fiele selbst der Himmel ein, so wirst du mein Beschirmer sein 7. Drum reiß ich aus des Kummers Höhle mein sorgendes Gemüthe los und rufe mit er freuter Seele: Wie gut bist du, mein Gott, wie groß!" Du leitest mich nach deinem Rath, der hat. nur mein Heil beschlossen 8. Von deiner Güte will ich fingen, so lange sich die Zunge 199 regt; dir will ich Tank und Ehre bringen, so lange sich mein Herz bewegt; und wenn mein Mund nicht sprechen kann, so halt' ich noch mit Seufzen an. 9. Hier kann ich schwaches Lobnur geben; nimm es, mein Gott, in Gnaden an, bis ich in jenem bessern Leben dich würdiger erheben kann. Da steiget mit der Engel Chor mein Lobgesang zu dir empor. Mel. Mein Herz ermuntere dich zc. 315. O Schöpfer, aller Freuster Geist, den Sonnenglanz und den Quelle, allsegnender und höchSternenhelle, den Sonnenstaub und Engel preist, du thatst, mein Gott, auch viel an mir; ich danke dir, ich danke dir. 2. Du hast, o Vater, mir das Leben und mit ihm all mein Glück geschenkt. Du hast mir einen Geist gegeben, der sich in Höh' und Tiefe denkt, der deine Wunder hier schon ehrt und ewig seine Kräfte mehrt. 3. Tief senttest du für reine Freuden Empfindungen in meine Brust. Fühl ich schon innig jedes Leiden, ich fühl auch innig jede Lust; ich fühle Tugend und Natur und des Gewissens heil ge Spur. din plin jan 19:13) 4. Was von den Erdengütern allen mir nöthig war, verlichst du mir. Ich fand bei Menschen Wohlgefallen und manchen 200 Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. Freund verdank' ich dir. Dein Segen, Herr, beglückte mich; gesund und heiter preis' ich dich. 5. Und wenn der Sturm auch um mich tobte, so schützte mich doch deine Hand. Du, den ich oft in Thränen lobte, hast bald ihn wieder abgewandt. Lag deine Hand oft schwer auf mir, so dank' ich dies auch, Bater, dir. 11. Mein Gott, du wirst mich ferner schützen. Mit Muth will ich hier in der Zeit noch besser werden, Andern nützen, dann 6. Ich habe schon in Jugend- übergehn zur Ewigkeit. Dort, jahren, wo fühne Leidenschaft er o mein Vater, mehr als hier, wacht, an mir und andern viel lobfing' und dant und dien' erfahren und deiner Leitung nach ich dir.dort dihubi dil gedacht. Du locktest und gewannsta tol disisdno nam nd and mein Herz durch Wohlthat oft und oft durch Schmerz. Deffentliche Gottesveruspehrung. 201 My son hoid 7. Noch mehr, o Vater, mein Gemüthe hebt hier ein Höh'res Loblied an. Ich hab' durch deine Kraft und Güte auch manche gute That gethan. danke dir und freue mich, daß sie gelungen ist durch dich. Ich ström' in Flammen, mein heißer, doch zu schwacher Dank, für allen Segen nun zusammen! Wüßt' ich der Seligen Gesang, läg' ich vor dir in ihrem Kreis, wie feurig wär', o Gott, mein Preis! Die öffentliche Gottesverehrung überhaupt. m 89mmor! 8. Auch meine Mängel, meine Sünden, ist ihrer gleich ein star tes Heer, sie sollen ja Verzeihung finden, du nicht mehr. Wer Glauben hat bei seiner Schuld und sich betehrt, hat deine Huld. d Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. ni du dadig Hote) us tod 316. Den Höchsten öffentlich verehren und in sein Haus mit Freuden gehn, um erfurchtsvoll sein Wort zu hören, anbetend vor ihm gern zu stehn, ist eine denkest ihrer, Herr, Pflicht, wozu der Christ, so lang er lebt, verbunden ist. dit ziar 2. Wer nicht des Herzens tbrug big sig dull, drist Stolz bezähmet, wer frech das 9. Ich weiß, ich weiß, an Haus des Höchsten flieht, wer wen ich glaube, o welch ein sich des Gottesdienstes schämet hoher Trost ist dies! Wer ist, und der Versammlung sich ent der mir die Krone raube? Ich zieht, verletet eine heil'ge Pflicht, bin der Seligkeit gewiß. Ich verehret seinen Schöpfer nicht. bin begnadigt, weiß als Christ, 3. Auch deinen Nächsten zu er daß einst mein Theil im Him- bauen, mußt du zum Hause Got mel ist. dum tes gehn. Wie Viele sind, die auf 1910. Das ist mein Glück. O dich schauen, die blos auf Andrer Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. ( 201 Beispiel sehn! Weh' dir, wenni Mache dich, mein Geist, bereit 20.₁ er, durch dich verführet, die Lust 317. Sammelt euch,& on Chri an Gottes Wort verliert! sten, gern hier an dieser Stätte! 4. Und selber uns von un Singt und danket eurem Herrn, fern Pflichten und von dem Weg preist ihn ihm Gebete! Hört und zur Seligkeit noch immer mehr ehrt, was er lehrt, und erzu unterrichten und stärken für wägt im Stillen seinen Vaterdie Prüfungszeit, wie nöthig ist dies nicht, o Christ, der du geneigt zu Fehlern bist! willen; ndo redstor 2. Groß ist überall sein Ruhm, wo nur Wesen denken. Dieses Tempels Heiligthum kann ihn 5. Wie manchen Trost hab' nicht umschränken; aber hier ich empfunden, wenn ich das strömt von dir Gott, dein Wort des Herrn gehört! Wie lieb' ich euch, ihr frohen Stun- reichster Segen deinem Volt ent= den, da man anbetend Gott verehrt und, um das Ewige bei müht, sich Erdensorgen ganz ent zieht; gegen. disthal#Q. Jondsp dem entfernt, das uns oft zerstreuet, fühlt hier unser Geist und lernt, was ihn stets erfreuet. Eitles Glück 6. Nichts gleicht dem himm- weicht zurück vor den höhern Galischen Entzücken, das hier ein ben, die den Frommen laben. frommes Herz belebt, wenn es 4. Unser Herz erweitert sich, in sel'gen Augenblicken sich im wenn wir Menschen ſehen, die Gebet zu Gott erhebt und voll desno Glücks, das es genießt, von Dank und Freuden über fließt. dop modus hier still und feierlich mit uns vor dir stehen. Jeder nennt und bekennt, trop dem Wahn der Spötter, dich, den Gott der Götter. 5 of mollat 911 1992 201 5. Jeden zieht ein sanftes Band hin zu seinen Brüdern. Alle fühlen sich verwandt, Hohe mit den Niedern. Freund und Feind sind vereint, dich, durch den sie leben, Vater, zu erheben. 7. Kommt, fromme Christen, Schwestern, Brüder, vereint im Geist vor Gott zu stehn! Kommt, wir sind eines Leibes Glieder, den großen Schöpfer zu erhöhn! Frohlockend preiset Jesum Christ, der unser Haupt und Mittler ist! 8. Herr, bereite unsre See- 6. Hier wird Christensinn erlen, vertreib aus uns des Frr- weckt, Licht und Trost verbreitet, thums Nacht! Laß uns die mancher Sünder aufgeschreckt und Wahrheit nicht verfehlen, die zu vir geleitet. Wie auch Noth du uns selbst hast tund ge- uns bedroht, unsern Croft im macht, damit dein großer Ruhe- Glauben kann uns Niemand tag uns ewig einst beglücken rauben. mag lup bold sid mun bid 7. Ja, dein Wort, das hier M 202 Christliches Verhalten in Feziehung auf Gott. ertönt, ist das Wort des Le-| sich der Sünde freuen, kann nicht bens. Er, der uns mit dir ver- gedeihen. cinsind föhnt, sprach es nicht vergebens. 6. laß auch heute deinen Selig ist jeder Christ, der es Geist mich lehren, vom Weg, achtsam höret, und durch Tugend der dir mißfällt, mich abzukehehret. ren! Regiere mich, daß meine ganze Seele zum Trost dich 8. Gott, wir wollen oft und gern dich im Tempel preisen wähle!, and und hier, Jesu, unserm Herrn, dankbar uns erweisen. Er allein soll es sein, den sich unsre See len stets zum Führer wählen. Die Sonntagsfeier. 7. Dein Tag sei mir ein Dentmal deiner Güte. Er bring' mir Heil und lenke mein Gemüthe auf jenen Trost, den uns dein Sohn erworben, als er gestorben. Nach eigener Melodie. 8. Dich bet' ich an, du Todesüberwinder! an diesem Tag haft du zum Heil der Sünder, die, fern von Gott, in Todesschatten saßen, dein Grab verlassen. 318. Dir, Ewiger, sei dieser Tag geweihet! Ihn feiert gern 9. Dein Siegstag ist ein Tag wer deines Heils sich freuet. des Heils der Erde; gib, daß laß auch mich mit Freuden vor er stets von uns geheiligt werde. dich treten, dich anzubeten! Yob sei, Erlöser, deinem großen Namen auf ewig! Amen. 2. Dich preist der Lobgesang der Himmelsheere; auch unser Tempel schall' von deiner Ehre; auch unser Dank und unsers Geistes Flehen soll dich erhöhen. 3. Wie freu' ich mich, die Stätte zu begrüßen, wo Dür stenden des Lebens Bäche fließen, und wo dein Ruhm von der Erlösten Zungen froh wird be fungen! Sout 1 11000 amr 4. Vergebens lockt die Welt 2. Segne du den heil'gen Morzu ihren Freuden! mein Geist gen, laß mich schaun zur höhern soll sich auf Gottes Auen wei Welt und nur thun, was dir den; sein heilig Wort, das seine gefällt. Brich die Macht, die Boten lehren, das will ich hören, eiteln Sorgen, daß ich heut' von 5. Mit Andacht will ich, Höch- allen frei, dir allein ergeben sei. ster, vor dich treten. Ich weiß, 3. Kleider sind geringe Sachen du liebst, die kindlich zu dir und vor deinem Angesicht gilt die beten. Der Thoren Glück, die Pracht der Hoffart nicht. Nur mel. Sollt' ich meinem Gott nicht trauen 2c. 319. Herr, es ist ein Tag erschienen, der mich hin zum Tempel weist, und mich dein gedenken heißt; darum fomm' ich, dir zu dienen. Schenke du mir Kraft dazu, daß ich deinen Willen thu'. Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. ein frommes Herz kann's machen, ein und laß mich nicht blos daß mich wird der Trost erfreun, Hörer sein; steh mir mit deiner meines Gottes Kind zu sein. Gnade bei, daß ich des Wortes Thäter sei. 4. Kröne mich mit deinen Ga ben zeuch mich an mit deiner Kraft, die den neuen Menschen schafft! Welche Wonne werd' ich haben, wenn das Herz in meiner Brust, Herr, an dir sucht seine Luft! Iord 5. Laß die Predigt wohl gelingen; steh' bei deinem Wort mir bei, daß ich recht voll Andacht ſei. Unser Beten, unser Singen, und was sonst noch wird gethan, siehe du mit Gnaden an. 6. Laß uns nicht in Sünden fallen, laß uns deine Wege gehn! daß nichts Böses uns geschehn. Lieber Vater, hilf uns Allen! Ewig wird einst mein Gesang, Herr, dir bringen Preis und Dant. 203 5. Hilf, daß ich deinen Ruhetag zu meinem Segen feiern mag; bewahr' mich vor dem Sinn der Welt, die deinen Tag verächtlich hält. 6. Doch laß mich nicht dabei bestehn, dich nur am Sabbath zu erhöhn. Herr, meine ganze Lebenszeit sei deinem Dienst und Ruhm geweiht! Met. Sollt es gleich bisweilen ſcheinen 2c. 321. Sei auch mir, auch mir willtommen, froher Festtag aller Frommen! Tag des Segens und der Ruh', Mensch und Thier er quickest du. 2. Geht zum Hause Gottes, Brüder, singt dem Vater heil'ge Lieder! freut euch laut, daß Je= jus Christ unser Herr und Hei land ist! n Mel. O Vater send' uns deinen Geist 2c. 320. Gott, du bist mein Preis und Ruhm; mein Herz 3. Laßt uns, Freunde, Gottes Lehren heute still und kindlich sei ganz dein Eigenthum. Laß ehren! Fühlet, wie der Herr mir den Sonntag heilig sein uns liebt, der uns Alles, Alles und gern mich deinem Dienste gibt! ad weihn. nd fout 4. Keiner ist, der's nenn' und 2. Gib, daß ich mein Gemüth sage, was uns Gott an einem bewahr, wenn ich mit deiner Tage, einer Stunde Gutes thut; Christenschaar zu deines Hauses singt dem Herrn mit frohem Stätte geh', daß ich mit Ehr- Muth ng furcht vor dir steh'. 5. Ihr Begnadigten, Erlösten preist den Bater, dankt dem besten aller Väter, dankt ihm laut, ihm, der auf uns niederschaut! 3. Erinnre selber meinen Geist, daß du mir gegenwärtig seist, damit ich deines Wortes Lehr' mit Andacht und mit Nußen hör. 6. Dieser Tag sei Tag der 4. Drück Alles tief dem Herzen Wonne! Jesus Christus, unsre Christliches Verhalten in Beziehung auf Gött. Sonne, leucht' uns sanft und meinen Brüdern zu deines Tem wärmend an! Freu' sich, wer pels Heiligthum. Das schallt in fich freuen kann! oltre ad feierlichen Liedern vereinter Dank zu deinem Ruhm; und dann durchdringet meine Brust ein fromm Gefühl von heil'ger Luft. 204 7. Bater, deinen besten Willen Lehr' uns freudiger erfüllen. Ferne von uns, ferne sei Leichtsinn, Muthwill', Heuchelei. hinobi 8. Weck' uns durch die Wahrheit, leite mit erhabner Hand uns heute, daß das Herz uns freudig bebt, im Gefühl, daß Christus lebt. 9. Weisheit gib uns, warme Liebe, daß sich täglich Jeder übe, sich mit Fröhlichen zu freun, Trost der Leidenden zu sein. 10. Bester Lehrer, lehr' uns leben, immer froher nach dir streben, bitten, suchen, dir vertraun, bis wir dich im Himmel schaun! 150 hodne sid ind thig si tuone hit Der heilige Gefang. Mel. Mein Herz, ermuntre dich 2c. 35 322. Noch fing' ich hier aus dunklen Fernen, Gott meines Lebens, dir mein Lied. Wenn einst, hoch über allen Sternen, dich mein verklärtes Auge sieht, dann schallet dir im Jubelklang der Ueberwinder mein Gesang. düğ 4. Die Kraft von deinen Himmelslehren ergießet sich durch mei nen Geist, wenn er, vereint mit heil'gen Chören, Gott, deinen großen Namen preist, Anbetung bir und Ehre bringt und tief gerührt ein Loblied singt. 5. Oft hab' ich auch in stillen Stunden, wenn ich dir meine Freuden sang, der Andacht reine Glut empfunden, die dann durch meine Seele drang. Mein Herz, wenn dir mein Lied erscholl, ward seliger Empfindung voll. 6. Ich habe mir die Last der Leiden oft durch ein Trostlied leicht gemacht und, statt des Kummers, Ruh und Freuden in mein beklommnes Herz gebracht. Sang ich zu dir, mein Gott, hinauf, so lebte meine Hoff nung auf. temen len Fernen. Dwelche Wonne 7. Noch sing' ich hier aus dunkwird es sein, wenn einst, hoch über allen Sternen, mich, Herr, dein Antlitz wird erfreun! Dann 2. Wohl mir indeß! Du schaust schallet dir im Jubelklang der hernieder, wenn deine Kinder vor Ueberwinder mein Gesang. dir knie'n. Du hörst ihr Flehnpha2 datumaro und ihre Lieder, wenn sie voll heißer Andacht glühn; und meine Besserung und Ruh' nimmt oft durch fromme Lieder zu. 3. Froh wall' ich hin mit da Mel. Mein Herz, ermuntre dich zc. bilend 56UDO 323. Wir singen hier der Andacht Lieder, von Tageslast und Sorge fern, verbunden wie des Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. Leibes Glieder, wir Alle Kinder Eines Herrn; gestärkt erhebet sich der Geist, der Gott in der Gemeinde preist.muse 205 7. Der Körner Hülsen nur vergehen, die Keime dringen in die Luft; so steigen wir zu reinern Höhen, verwest der Leib auch in der Gruft. Zum Himmel heb' ein hohes Lied hier oft das schwankende Gemüth! duste 2. Preis dir, Vater in der Höhe, der stets uns Troft und Helfer war! Du wägest Arbeit, Glück und Wehe mit Weisheit, Macht und Lieb' uns dar. Auf dich zu traun mit Freud' und Dant' erweck' uns hier der Lieder Klang! inmird id duid 3. Du leitest, Vater, deine Kinder, du ziehest sie hinauf zu dir, gabst deinen Sohn zum Heil der Sünder, und ihn verehren glaubig wir. Was Jeſus that, was Jesus lehrt, das mache hier Gesang uns werth! id son m 4. Wir schmachten noch, wir 324. Herr, vor deinem Ankämpfen, ringen, umgeben von Vergänglichkeit. Zu hellerm Licht emporzubringen, zum Frieden, zur Vollkommenheit, getroft zu tam pfen lebenslang, beseel' und stärt uns der Gesang! i po gesicht hat die Andacht uns verſammelt. Ach, verwirf die Bitte nicht, die dein Volt dir, Höchster, stammelt! Hör auf unsre schwachen Lieder und sich gnädig auf uns nieder! 5. Hier lehrt dein Wort uns, in dem Glücke auf dich allein, 2. Laß dein Wort, das hier o Gott, zu baun und so auch erschallt, viele gute Früchte brinin dem Mißgeschicke mit festem gen und mit göttlicher Gewalt Muth stets dir zu traun. Ach, tief in unsre Seelen bringen! des Gesanges Kraft und Rath Laß es unsern Sinn erneuen bestärk uns auf dem rechten und des Irrthums Nacht zer 1 Pfad! pundar mi vid 19llnd streuen! Tid 191 streuen! gani im Klock 6. Zu herrschen über eitle Triebe, von Eigennuß und Trägheit frei, mit unsern Brüdern voller Liebe zu wandeln herzlich, recht und treu, ermuntre hier uns oft ein Lied, bis dieses Leben uns entflieht! stop 8. Wir falten betend hier die Hände, wir loben singend hier den Herrn; wir blicken auf des Lebens Ende, das schöne Ziel ist uns nicht fern. Dort frei und froh und selig preist dich, Höchster, ewig einst mein Geist. on ng mabi Für den Anfang des Gotteson 0 19/ 01/ Hodet 19Mel. Liebster Jesu, wir sind hier 20.11 3. Daß, von Eifer ganz ent brannt, wir, was du befohlen, üben, dich und den, den du gesandt, Jesum Christum herzlich lieben; daß kein Schmerz und keine Freude uns von deiner & Liebe scheide bi Wam dost 206 Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. Nach eigener Mélodie. 325. Jehova, Jehova, Jehova, deinem Namen sei Ehre, Macht und Ruhm! Amen, Amen! Bis einst der Tempel dieser Welt auf dein Wort in Staub zerfällt, soll in unsern Hallen das Heilig, heilig, heilig" erschallen. Halleluja! Halleluja! Nach eigener Melodie. 326. Liebster Jesu, wir sind hier, dich und dein Wort anzuhören; schent' uns Andacht und Begier zu den süßen Himmelslehren; daß die Seele von der Erde ganz zu dir gezogen werde! 2. Unser Wissen und Verstand ist mit Dunkelheit umhüllet, wenn das Licht von dir gesandt, unsre Seelen nicht erfüllet; und zu allen guten Werken muß dein Geist, o Herr, uns stärken. 3. O du Glanz der teit, Licht vom Licht, aus Gott geboren, mach' uns Alle jetzt bereit, öffne Herzen, Mund und Ohren! Unser Hören, Flehn und Singen, laß, Herr Jesu, wohl gelingen! 3. Halleluja! stärk' den Verstand! So wird Sein Nam' uns wohl bekannt. Einst fingen wir, Gott: ,, Heilig, heilig, Heilig!" dir, und schauen dich in deinem Licht von Angesicht zu Angesicht! 4. Dir, Gott, den Erd' und Himmel preist, dir Vater, deinem Sohn und Geist, dir, der mit Hilf uns gern erfreut, sei Lob und Preis in Ewigkeit. Mel. O heil'ger Geist, kehr bei uns ein 2c. 328. Sei uns gesegnet, Tag des Herrn! Zu Gottes Preiſe nah und fern weckst du der Christen Menge. Ihr Lobgesang tönt spät und früh; zum Heiligthume wallen sie im festlichen Gedränge. Froher schallen ihre Lieder, wo die Brüder vor dich treten, Gott, vereinigt anzubeten. 2. Komm, Geist der Andacht und der Ruh'! Auch unsern Tempel weihe du mit feierlicher Stille! Mach unser Herz von Irrthum los! Uns werde Gottes Name groß, sein Wille unser Wille! Fromme Liebe, Brudertreue laß auf's Neue uns beleben, Jesu Vorbild nachzustreben! Nach eigener Melodie. Nach eigener Melodie. 327. D Bater, send' uns deinen Geist, der, wie dein heilig Wort verheißt, mit seiner Gnade uns regiert und auf den Weg zur Wahrheit führt! 329. Sieh, hier bin ich, Ehrenkönig, lege mich vor deinen Thron; schwache Thränen, kindlich Sehnen stillst du gern, o Men2. Eröffne deinem Lob den schensohn. Laß dich finden, laß dich Mund und mach' uns deinen finden, bin ich gleich nur Staub Willen tund; rühr' unser Herz, und Thon! Christliches Verhalten in Beziehung auf Gott. 2. Ich begehre, Heer, gewähre| hen einst wir siegend aufwärts mir nur ferner deine Gnad'! Heil und Leben willst du geben dem, der dich liebt in der That. gehen! Laß dich finden, laß dich finden! Der hat Ales, der dich hat. 3. Dieſer Zeiten Eitelkeiten geben nicht Zufriedenheit einem Herzen, das mit Schmerzen sucht die frohe Ewigkeit. Laß dich finden, laß dich finden, mach' zum Himmel mich bereit! Zum Beschluß des Gottes: dienstes. Mel. Nun danket Alle Gott 2c. 330. Gott, fegne du dein Wort durch deines Geistes Stärke um Jesu willen stets mit Früchten guter Werte, daß unser Glaube dir bis in den Tod getreu und immer thätiger durch wahre Liebe sei. 207 2. Gib, Vater, daß wir stets dich findlich fürchten mögen, daheim und in der Welt, auf allen unsern Wegen. Dein Segen sei mit uns, den uns dein Wort verheißt, dein Fried' in Ewigkeit, o Vater, Sohn und Geist! Mel. In Gottes Rath ergeben 2c. 332. Laß dein mich sein und bleiben, du treuer Gott und Herr! Laß nichts von dir mich treiben, halt mich bei deiner Lehr! Herr, laß mich niemals wanken, gib mir Beständigkeit! Dafür will ich dir danken in alle Ewigkeit. Mel. Sollt' ich meinem Gott nicht singen 2c. 333. Laßt uns mit Jeſu ziehen durch das düstre Thal der der Zeit! In des Lebens Kampf und Mühen strahlt der Stern Ewigkeit. Laßt uns hier im Glauben wandeln, Jesu Lieb' in unsrer Brust: es sei unsre höchste Lust, Gott zu fürchten, recht zu handeln! Dazu hilf uns, gib uns Kraft, Herr, auf unsrer Pilgerschaft! Mel. Liebster Jefu, wir sind hier zc. 334. Nun es ist mit Gott vollbracht unser Singen, Beten, Hören; Gott hat Alles wohl gemacht, drum laßt uns sein Lob vermehren! Unser Gott ſei hoch gepreiset, der zum Heil uns Mel. O heil'ger Geist, kehr bei uns ein 2c. 331. Herr, unser Gott, dich loben wir, Herr, unser Gott, unterweiset! - wir danken dir die Feier dieser 2. Unsern Ausgang segne Golt, Stunde. O dir sei unsre Lebens- unsern Eingang gleichermaßen; zeit, die uns noch übrig ist, ge- segne unser täglich Brod, segne weiht zu einem ew'gen Bunde! unser Thun und Lassen, segne Hilf uns kämpfen bis zum Ster- uns mit fel'gem Sterben und ben, daß als Erben zu den Hö- mach' uns zu Himmelserben! Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. Mel. Liebster Jesu, wir sind hier zc. 2. Uns, o Vater, lehre du, 335. Unser Gott, wir danken was wir thun und glauben sol dir, daß du uns dein Wort gege- len! Schenk' uns deine Kraft ben; gib uns Gnade, daß wir hier dazu, gib zum Wissen auch das auch darnach rechtschaffen leben; Wollen und zum Wollen das gib dem Glauben solche Stärke, Vollbringen! So wird Alles wohl daß er thätig sei durch Werke! gelingen. 208 Achtzehnte Abtheilung. Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. Christliche Sorge für unser fittliches Wohl überhaupt. Mel. In Gottes Rath ergeben 2c, 336. Auf. auf! mein Geist, betrachte des Christen hohen Stand! Wach' auf vom Schlaf, verachte der Eitelkeiten Tand! Die Lust der Welt vergehet und endet sich in Leid. Des Christen Glück bestehet in Zeit und Ewigkeit. 2. Dich stellt zu Gottes Bilde dein Mittler wieder her; drum sei gerecht und milde und rein und fromm, wie er! Auf, auf! die Zeit verschwindet und Alles 5. Was sind des Reichthums mit der Zeit; nur dem, der über- Gaben, die hier der Rost verwindet, lohnt einst die Ewigkeit. zehrt? Willst du den Schatz nicht 3. Gebet und Ernst erringen haben, den Jesus uns gewährt, das Heil der besseren Welt. Auf! wenn wir uns ihm ergeben und Alles zu bezwingen, was dich unser Herz ihm weihn, um ihm gefangen hält! wache! Deine getreu zu leben und uns in Feinde verändern die Gestalt; ihm zu freun? bald schmeicheln sie als Freunde, bald brauchen sie Gewalt. 7. Was sind des Körpers Freuden, der Sinne Gautelspiel? Sie schaffen dir der Leiden, der 4. Vergleiche diefes Leben mit dem, was Gottes Geist, aus Gnaden uns zu geben, in seinem Wort verheißt! Dann wirst du bald erkennen, es sei doch in der That nur Eitelkeit zu nennen, was diese Erde hat. 5. Du ringst nach Ruhm und Ehre und willst bewundert sein, als ob nichts Höh'res wäre. Dent' nur an Jesu Pen! Er ist für dich gestorben und hat zum Eigenthum den Himmel dir erworben; das sei dein wahrer Ruhm! Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. Müh' und Sorgen viel; entfernen| Erdengüter täuschen nur. Nur deine Seele je mehr und mehr bei dem auf Gottes Throne hoch von Gott; und in des Grabes erhöhten Menschensohne findest du Höhle begräbt sie doch der Tod dein wahres Heil und das allerbeste Theil. 8. Gott ist die rechte Quelle, aus der sich Luft ergießt, die ewig rein und helle für fromme Seelen fließt. Dem lohnet kein Vergnügen, auf den sein Aug' nicht blickt; er bleibt im Staube liegen und ewig unerquickt. 9. Auf denn! mein Geist, ent schwinge dich dieſer Sinnlichkeit und glaube, bete, ringe nach jener Seligkeit! Die Welt wird einst vergehen mit dem, was in ihr ist; doch Gott bleibt ewig stehen, mit ihm dein Heil, o Christ! 209 3. Als dort still Maria hörte, nur bekümmert für ihr Heil, was der Herr die Jünger lehrte, wählte fie das beste Theil. O wie brannt' ihr Herz, die Lehren aus der Weisheit Mund zu hören! Sie und sah nur, Jesu, dicha vergaß die Welt und sich, hört' 4. So steht, Heiland, mein Verlangen ganz und einzig nur nach dir. Ach, ich dürst', an dir zu hangen: neige du dein Herz zu mir! Wenn auch Viele träg verweilen, brenn' ich doch, dir nach10. Vom Dienst der Eitelkeiten zueilen, folgsam deinem Wort zu befreie, Gott, mein Herz! Den sein und mich deines Heils zu heißen Wunsch nach Freuden, den lenke himmelwärts! Ruh' tann die Welt nicht geben dem Geiſt, der ewig ist; nur der hat Ruh' und Leben, dem du, Gott, Alles glückt, zeigst du mir; biſt.ameror duc amin do el mein Wille sich in deine Ordnung freun. Fülle. Was die Seele ganz be= 5. In dir liegt der Weisheit und wenn In 3 nn schickt, dann werd' ich wahrhaftig moi?) min tpd dry modroffen die weiſe, mir zum Heil und dir zumd Mel. Jesu, meines Lebens Leben zc. Preise; lerne Gottes Rath vergehn. dix isdienst 158 sid stehn und den Weg des Lebens 337. Cins ist Noth; o Herr, dies Eine Lehre meine Seele doch! Auch beim schimmerreichsten den, Herr, begnadigst du mich 6. Mit Vergebung aller Sün Scheine ist sonst Alles nur ein dann, läßst mich wahre Ruhe Joch, unter dem das Herz sich finden, daß ich fröhlich rühmen und der fehlet. Nur dies Einzige gibt mir wahren Frieden dort und hier. kann: ich bin auch bei Gott in Gnaden; und was könnte nun mir schaden? Meines Mittlers Gütigteit dant' ich diese Sicherend heit. 2. Seele, willst du dieses fin den, such's bei teiner Kreatur! midhunsd dind Laß nichts Irdisches dich binden! 7. Aber du bist meiner Seele Evang. Gesangbuch). II. 14 210 6 auch zur Heiligung gemacht. Daß ich nie mit Vorsatz fehle, tödt' in mir der Sünde Macht! Muth und Kraft zum frommen Leben kannst und willst du Allen geben. Ach, entreiß mich ganz der Welt, daß ich thu', was dir gefällt! Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. 3. Gott theilt dir seine Stärke mit; drum gehe stets mit festem Schritt fort auf der Tugend Pfade! Die Lust verführt; die Tugend nie; und Gott, dein Gott, befrönet sie mit namenloser Gnade. 18. Jch, ein Schaf von deiner Weide, habe, Herr, mein Heil von dir, volle Gnüge, Leben, Freude einst vor Gott und auch schon hier. Nimmer will ich dich verlassen; Alles, Alles will ich hassen, 5. Gott sieht der Ewigkeiten was vor dir ein Gräuel ist, weil du meine Freude bist. 4. Laß dir die schreckenvolle Pein der Sünde hell vor Augen sein, wenn sie dich lockt zu Freuden! Gott kennt den quälenden Verdruß, der auf die Sünde fol gen muß, und will sie dir verleiden. Nacht, wo Sünder, die ihn hier schmachten. Gott kennt der Tu verlacht, in tiefem Jammer gend hohen Werth; und den Jesus dich gelehrt; und den willst hat 9. Eins ist Noth und, Herr, dies Eine sollst du, sollst mir Alles Gib daß Alles Gib ich's redlich meine, völlig dein fei, ewig dein; daß ich hier schon auf der Erde durch dich fromm und selig werde und dir treu sei bis zum Tod. Dieses Eine nur ist Noth. Hodie( 1369311 201 indus Mel. So hoff' ich denn mit festem Muth ec 338. Ermuntre, Seele, dich, und sei dem Gott, der dich geschaffen, treu und folge dem Gewissen! Nie, glaub es, wird es dich gereun, hast du, unsträflich, fromm zu sein, aufrichtig dich beflissen. bete du! Dein Gott, dein Richter 6. Nein, wach' und kämpf' und schaut dir zu; einst wird er dich belohnen. bleib ihm treu und wanke nicht! Denk' an den Tod und an's Gericht und an die Siegeskronen! met. Halt im Gedächtniß Jeſum Chriſt 20. 339. Nach meiner Seele Seligkeit laß, Herr, mich eifrig rin gen! Sollt ich die kurze Gnabenzeit in Sicherheit verbringen? Wie würd' ich einst vor dir bestehn? Wer in dein Reich wünscht einzugehn, muß reines Herzens werden. 2. O horche nicht auf Fleisch und Blut! Gehorche Gott! Gott meint es gut; was er gebeut, ist Segen. Er liebt uns Menschen 2. Erst an dem Schluß der väterlich, führt durch Geduld und Lebensbahn auf seine Sünden Tugend dich dem höchsten Heil sehen und, wenn man nicht mehr entgegen. dus psünd'gen kann, Gott um Erbar Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. mung flehen, das ist der Weg zum Leben nicht, den uns, o Gott, dein Unterricht in deinem Wort bezeichnet. mel. Mein erst Gefühl sei Preis und Dank ic. 340. O Christ, erhebe Herz und Sinn! Was hängst du an der Erden? Hinauf, hinauf, zum Himmel hin! Ein Christ muß himmlisch werden. 2. Was bist du in der Welt? Ein Gast, ein Fremdling und ein Wandrer; wenn du kurz hausgehalten hast, so erbt dein Gut Hopein Andrer. 3. Was hat die Welt? Was beut sie an? Nur Tand und eitle Dinge. Wer einen Himmel hoffen kann, der schätzt die Welt geringe. 4. Wer Gott erkennt, kann der wohl noch den Sinn auf's Niedre Lenfen? Nur wer an Gott denkt, denket hoch; so müssen Christen denken. 3. Du rufft uns hier zur Hei ligung. Drum laß auch hier auf Erden des Geistes wahre Besserung mein Hauptgeschäfte werden. Herr, stärke mir dazu den Trieb; Nichts sei mir je so groß, so lieb, mich davon abzuwenden. 4. Gewönn' ich auch die ganze Welt mit allen ihren Freuden und sollte das, was dir gefällt, o Gott, darüber meiden, was hülfe mir's? Nie kann die Welt mit Allem, was sie in sich hält, mir deine Gnad' ersetzen. 5. Was führt mich zur Zu friedenheit schon hier in diesem Leben? Was kann mir Trost und Freudigkeit auch selbst im Tode geben? Nicht Menschengunst, nicht irdisch Glück; nur Friede Gottes und ein Blick auf jenes Lebens Freuden. Ingmarlespot 211 5. Wenn dich die Last der Leiden drückt, schau drum nicht muthlos nieder! Schau frei empor! Sprich: Mich erquickt der Herr doch endlich wieder!" 6. Der Christen hohes Bürgerrecht ist dort, im Vaterlande. Der Christ, der irdisch denkt, denkt schlecht und unter seinem Stande. 7. Dort ist das rechte Kanaan, wo Lebensströme fließen. Blid' oft hinauf! Der Anblick kann den 6. Nach diesem Kleinod, Herr, laß mich vor allen Dingen trachten und, was mir daran hinder lich, mit edlem Muth verachten, Daß ich auf deinen Wegen geh' und im Gericht dereinst besteh', sei meine größte Sorge. Leidenskelch versüßen. 7. Doch was vermag ich, wenn du nicht vor Trägheit mich beschüßest und nicht zur Treu' in dieser Pflicht mit Kräften unter stüßest? stärke mich, mein Gott, dazu! So find' ich hier 9. Dort ist's den Engeln süße schon wahre Ruh' und dort das Pflicht, der Gottheit Ruhm zu ew'ge Leben.pdfingen. Freund Gottes, sehnest 8. Dort oben ist des Vaters Haus; Gott theilt zum Gnadenlohne den Ueberwindern Kronen aus; kämpf' auch um Ruh' und Krone! 14* Christliches Verhalten in du dich nicht, mit ihnen Gott zu singen? 10. Dort wohnt Gott, Vater, Sohn und Geist, mit Licht und Glanz umgeben. O Glück, das dir dein Gott verheißt! Wo Gott lebt, sollst du leben. 212 11. Dort herrscht dein Heil land, Jesus Christ; und du, los von Beschwerden, sollst dem, durch den du selig bist, an Klarheit ähnlich werden. 12. Hilf stets, mein Heiland, hilf du mir, daß ich den Geist er hebe und daß ich jetzt und ewig dir zu Ehren dent' und lebe! nadmed dom. Mel. Halt im Gedächtniß Jesum Christ 2c. 341. Wie wichtig ist doch der Beruf, den uns der Herr gegeben! Gott, als uns deine Liebe ichuf, da schuf sie uns zum Leben. Zum Leben, welches ewig währt, das weder Leid, noch Angst beschwert, willst du uns hier erziehen. 2. Nicht hier ist unser Vater land; allein bei dir, Gott, droben, da ist der Ort, wo deine Hand das Glück uns aufgehoben, das nie ein traurig Ende nimmt. Hier sind wir nur von dir bestimmt, uns dazu zu bereiten. 3. laß mir doch dies große MES Beziehung auf uns selbst. Ziel durch nichts verrücket werden! Was hilft's, wenn ich auch noch so viel von Gütern dieser Erden, von Ehre, Geld und Lust gewinn', wenn ich dabei nicht tüchtig bin, dein Himmelreich zu erben? 4. Dein Pilgrim bin ich ja nur hier; laß mich dies nie vergesſen. Nur wenig Tage hast du mir zur Wallfahrt zugemessen. Wie bald ist diese Zeit vollbracht! Und von der Erde Gut und Pracht werd' ich im Tode scheiden. 5. Drum laß des Himmels Herrlichkeit mich stets vor Augen haben; laß mich in meiner Prüfungszeit um jene bessern Gaben, die mir im Tode nicht entfliehn, am ersten und mit Ernst bemühn, damit ich einst nicht darbe. 6. Ein Herz, das dich, o Vater, liebt und deines Sohns sich freuet, das in dem Glauben Tugend übt und sich vor Sünden scheuet, ein solches Herz, das wird allein sich ewig deiner Güte freun und einst dein Antlitz schauen. 7. Ein frommes Herz, das wollst du mir durch deine Gnade geben. Laß mich, mein Gott, auch schon allhier nach den Gesetzen leben, die selbst im Himmel giltig sind, bis ich als dein bewährtes Kind zu deiner Freude gehe. ENDO nagradbisa dia arta Ichnod i pussies ads thise& ridist til at hylla i es C That is un si fii joango mi dhumbad loa dus niabusd day said adliar si ti d Indab sunt ned tim dior dispariadnd stsit( bup od 190.0 dnu ini aner dun listmaithi au tennet med ind sied 10 9 19 30s andisp tg tudad omy is isdobnea( bid D disputaffisto Tam Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. Christliche Wachsamkeit gegen die Gefahr der Sünde. keit auf dem rechten Pfade durch erbetne Gnade. Nach eigener Melodie. 342. Mache dich, mein Geist, bereit, wache, fleh' und bete! Schlummre nicht in Sicherheit; du erwachst zu späte, wenn die Noth und der Tod dich vielleicht in Sünden unbereitet finden. 2. Wache! Dir ist unbekannt, ob dich nicht auf Erden Prüfungen von Gottes Hand noch betreffen werden. Der fällt leicht, dem es däucht, daß er sicher stehe auf der Tugend Höhe. 3. Wach'! Sonst bringt des Feindes List dich zu schweren Sünden. Er kann, wenn du schläfrig bist, leicht dich über winden. Gott läßt zu, daß auch du, wenn du sorglos wallest, in Versuchung falleſt. 4. Wache, daß dich nicht die Welt durch Gewalt bezwinge, oder, wenn sie sich verstellt, listig an sich bringe! Wach' und sieh, daß dich nie die Verführer fällen, die dir Nebe stellen! 5. Wach' und hab' auf dich wohl Acht! Trau nicht deinem Herzen! Leicht kann, wer es nicht bewacht, Gottes Huld verscherzen. O es ist voller List, kann sich selber heucheln und voll Hochmuth schmeicheln! 213 7. Nahe dich denn mit Gebet oft zu seinem Throne! Wenn dein Herz nur glaubig fleht, hört er in dem Sohne. Er verheißt, seinen Geist, mit ihm Kraft und Leben, auf dein Flehn zu geben. 8. Nun, so will ich immerdar wachen, flehn und beten und, vermehrt sich die Gefahr, brünstiger noch beten. In der Noth, selbst im Tod werd' ich froh bestehen; Gott wird mich erhöhen. Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. 343. Nicht, daß ich's schon ergriffen hätte; die beste Tugend bleibt noch schwach. Doch, daß ich meine Seele rette, jag' ich dem Kleinod eifrig nach. Denn Tugend ohne Wachsamkeit verliert sich bald in Sicherheit. 2. So lang ich hier im Leibe walle, bin ich ein Kind, das strauchelnd geht. Der sehe zu, daß er nicht falle, der, wenn sein Nächster fällt, noch steht. Auch die bekämpfte böse Lust stirbt niemals ganz in unsrer Bruſt. 3. Nicht jede Besserung ist Tugend; oft ist sie nur ein Werk der Zeit. Die wilde Hitze roher Jugend wird mit den Jahren Sittsamkeit; und was Natur und Zeit gethan, sieht unser Herz für 6. Aber bet' auch stets dabei, bete bei dem Wachen! Gott muß dich von Trägheit frei und behut sam machen. Er verleiht Munter- Tugend an. Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. 214 4. Oft ist die Aendrung unsrer Seelen ein Tausch der Triebe der Natur. Du fühlst, wie Stolz und Ruhmsucht quälen, und dämpfst sie; doch du wechselst nur. Dein Herz fühlt einen andern Reiz; dein Stolz wird Wollust oder Geiz. 5. Oft ist es Kunst und Eigenliebe, was Andern strenge Tugend scheint. Der Trieb des Neids, der Schmähsucht Triebe, erwecken dir so manchen Feind; du wirst behutsam, schränkst dich ein, fliehst nicht die Schmähsucht, nur den Schein. 26. Du denkst, weil Dinge dich nicht rühren, durch die der Andern Tugend fällt, so werde nichts dein Herz verführen; doch jedes Herz hat seine Welt. Den, welchen Stand und Gold nicht rührt, hat oft ein Blick, ein Wort ver führt. 7. Oft schläft der Trieb in deinem Herzen. Du scheinst von Rachsucht dir befreit; jetzt sollst du eine Schmach verschmerzen, und sieh, dein Herz wallt auf und dräut und schilt so lieblos und so hart, als es zuerst gescholten ward. 107 1991 alinnan 8. Oft denkt, wenn wir der Stille pflegen, das Herz im StilSlo Slibin ol 1191] 2pnoine tral otisor doodsbild duste bildns on Thug 19 Rohling bile nelle sur le net e) amir o don mardust bl sed and pid 59 duit$ 13 basi adhbands? and didtoit morts m len tugendhaft. Kaum lachet uns die Welt entgegen, so regt sich unsre Leidenschaft. Wir werden im Geräusche schwach und geben endlich strafbar nach. 9. Du opferst Gott die leichtern Triebe durch einen strengen Lebenslauf; doch opferst du, will's seine Liebe, ihm auch die liebste Neigung auf? Dies ist das Auge, dies der Fuß, die sich der Christ entreißen muß. 1124 10. Du fliehst, geneigt zur Ruh' und Stille, die Welt, und liebst die Einsamkeit; doch bist du, fordert's Gottes Wille, auch dieser zu entfliehn bereit? Dein Herz haßt Habsucht, Neid und Zank; flieht's Unmuth auch und Müßiggang? 11. Du bist gerecht; denn auch bescheiden? liebst Mäßigkeit; denn auch Geduld? Du dienest gern, wenn Andre leiden; vergibst du Feinden auch die Schuld? Von allen Lastern sollst du rein, zu jeder Tugend willig sein. 12. Sei nicht vermessen! Wach' und streite! Dent' nie, daß du genug gethan! Dein Herz hat seine schwache Seite, die greift der Feind der Wohlfahrt an. Die Sicherheit droht dir den Fall; drum wache stets, wach' überall! yolnigt indo but and HDL nodot omu adoluspic), sid him fullo? 29 noct' Jatu anchoathi nism istom mo 191m sit tim thid- mohird pa site mardi mapalled m5010 nadit hi ha un this fil dando id brud standsg Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. anu tochpl mund findensput not rahnu puujdnske sid ji t dit ipsz, of Christliche Selbstbeherrschung, mis siss Ins? Standhaftigkeitim Kampfel Streit mit mir bestehen, er sei mir gegen die bösen Lüste über noch so schwer. Du unterstüßest mich, mich selber zu bekämpfen, der Lüste Macht zu dämpfen; ich siege, Gott, durch dich. 191191 haupt. bd sois Mel. Zeuch ein zu deinen Thoren 2c. 91jdail- 910 dun sudan durft 85 fri HQ 19 344. Mich selbst muß ich be- Nach eigener Melodie. or 0911zwingen, um dir, Gott, treu zu sein. Das Gute zu vollbringen, 345. Oft klagt dein Herz, der Sünde Lust zu scheun, muß ich mit Christenmuth den Kampf der Tugend wagen, mir manchen Wunsch versagen und jedes falsche Gut. wie schwer es sei, den Weg des Herrn zu wandeln und täglich seinem Worte treu zu denken und zu handeln. Wahr ist's, die Tugend kostet Müh', sie ist der Sieg der Lüste; doch richte selbst, was wäre sie, wenn sie nicht kämpfen müßte? risd 2. Die, die sich ihrer Laster freun, trifft die kein Schmerz hienieden? Sie sind die Sklaven eigner Pein und haben keinen Frieden. Der Fromme, der die Lüste dämpft, hat oft auch seine Leiden; allein der Schmerz, mit dem er kämpft, verwandelt ſich in Freuden. Ter 3. Des Lasters Bahn ist Anfangs zwar ein breiter Weg durch Auen; allein sein Fortgang wird Gefahr, sein Ende Nacht und Grauen. Der Tugend Pfad ist Anfangs steil, läßt nichts als Mühe blicken; doch weiter fort führt er zum Heil und endlich zum Entzücken. 2. Ich soll kein Uebel fliehen, wenn es die Pflicht gebeut, mich ihm zu unterziehen; soll mit Ent schlossenheit da, wo Gefahren sind, aus Pflicht Gefahr nie scheuen, um mich des Lohns zu freuen, den Kampf und Sieg gewinnt. 215 3. Wer gibt mir zum Geschäfte der Selbstbeherrschung Kraft? Wie schwach sind meine Kräfte, wie stark die Leidenschaft! Du, Bater, kannst allein zu meinem neuen Streben mir Muth und Stärke geben und mir den Sieg verleihn. 4. Auf jeden meiner Triebe laß, Herr, mich achtsam sein; laß mich die Eigenliebe und jeden Dünkel scheun. Will Wollust, Zorn und Geiz mein schwaches Herz berücken, hilf mir sie unterdrücken, besiegen ihren Reiz. 5. Auf dich nur will ich sehen, gestärkt durch dich, o Herr, den 4. Gott will, wir sollen glücklich sein; drum gab er uns Gesetze. Sie sind es, die das Herz erfreun, sie sind des Lebens Schätze. 216 Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. Er spricht in uns durch den Ver- 11 2. Selig, wer im Glauben stand, er redet durch's Gewissen, tämpfet! Selig, wer im Kampf was wir, Geschöpfe seiner Hand, fliehn oder wählen müssen. besteht und die Lust der Sünde dämpfet! Selig, wer die Welt verschmäht! Unter Christi Kreuzesschmach jaget man dem Frieden nach; wer den Himmel will ererben, muß zuvor mit Christo sterben. 5. Ihn fürchten, das ist Weisheit nur, und Freiheit ist's, fie wählen. Ein Thier folgt Trieben der Natur, ein Mensch dem Licht der Seelen. Was ist des Geistes Eigenthum? Was sein Beruf auf Erden? Die Tugend. Was ihr Lohn, ihr Ruhm? Gott ewig ähnlich werden. MED 6. Dich stärket auf der Tugend Pfad das Beispiel sel'ger Geister. Ihn zeigte dir und ihn betrat des Lebens Krone. selbst Gottes Sohn, dein Meister.ee Dich müsse nie des Frechen Spott auf diesem Pfade hindern. Der wahre Ruhm ist Ruhm bei Gott und nicht bei Menschenkindern. 7. Sei start, sei männlich alle zeit, tritt oft an deine Bahre! Vergleiche mit der Ewigkeit den Kampf so kurzer Jahre! Das Kleinod, das dein Glaube hält, wird neuen Muth dir geben. Blick" hin zu jener künft'gen Welt! Ihr Trost wird ihn beleben. pre 3. Werdet ihr nicht treulich ringen, sondern träg und sorglos sein, eure Lüste zu bezwingen, so stürzt eure Hoffnung ein. Ohne niemals rechter Sieg. Nur den tapfern Streit und Krieg folget Siegern wird zum Lohne beigelegt 4. Sich in Weltlust Freude machen, hat bei Christen feine Statt. Mag die Welt in Sünden lachen, die doch keinen Frie zesfahn geht es wahrlich niemals den hat; ach, bei Christi Kreuan, daß man noch mit frechem Herzen bei der Sünde wollte scherzen! 5. Zittern will ich vor der Sünde und dabei auf Jesum sehn, bis ich seinen Beistand finde, in in der Gnade zu bestehn. Ach, mein Heiland, geh doch nicht mit mir Armen in's Gericht! Gib mir Frieden mir zu schaffen! deines Geistes Waffen, Trost und 31) Mel. Der am Kreuz ist meine Liebe zc. 346. Ninget ernstlich, Men schenkinder, ringt nach eurer Seligkeit! Bauet nicht, wie freche Sünder, nur auf dieses Lebens Zeit; sondern schauet über euch, ringet nach dem Himmelreich und bemühet euch auf Erden, wie ihr er gebe Kraft und Stärt und möget felig werden! in simregiere selbst das Werk, daß ich 6. Amen! Es geschehe, Amen! Gott bestärke dies in mir, auf daß ich in Jesu Namen so den Kampf des Glaubens führ! Er, Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. wache, bete, ringe und durch ihn| hienieden nur Ahnung. höh'rer zum Himmel dringe! 1st sanits and furt grd dine ideed gilsstund Mäßigkeit im Genusse irdischer Freuden. Freude ist; daß nicht allein für diese Erde, was in dir denkt, ge= schaffen ist! Genieße mäßig stets und werde der höhern Freude werth als Christ! 2016 Comu Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen Güte 2c. 347. Gott will, es soll sich freun die Jugend, es soll auch freun das Alter sich. Auch Frohsinn kann bestehn mit Tugend; auch Freuden schuf mein Gott für mich. So freue denn dich dieser Erde! Gott will's; nur hüte dich, mein Herz, daß deine Lust nie Sünde werde und deine Freude niemals Schmerz! bl 2. Gott frönet liebreich seine Erde mit neuen Freuden jedes Jahr. Daß sie des Segens Schauplab werde, sorgt seine Güte im merdar. Thal, Hain und Flur ruft uns entgegen: Die Lieb' ist der, der uns erschuf!" Genießet seinen reichen Segen!" tönt überall der Schöpfung Ruf. 11 3. Freut euch in froher Menſchen Reihen, Kind, Jüngling, Weib! 217 4. Genieße, was dir Gott beschieden, doch so, daß nie dein Herz vergißt, daß auch die reinste Lust un tiad 1060 Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. 156 348. Wie mannigfaltig find die Gaben, womit uns, Gott, die Erde nährt, die alles Gute, was wir haben, so gerne, weil du willst, gewährt! Ja, Alles, was ein Mensch genießt, beweist, wie gut und mild du bist. 2. Du gibst uns Brod, damit wir leben; gibst, unsre Herzen zut erfreun, den Hügeln traubenvolle Reben, zu segnen uns mit Most und Wein. Du nähreſt und erfreuft zugleich. Wer ist, wie du so mild und reich? 3. Du segnest Auen und Gefilde mit unerschöpfter Fruchtbarkeit, die, Vater, jährlich deine Milde, daß Keiner darben mög', erneut; daß Jeder, Gott, von Sorgen frei, gesättigt werd und hüt', o Mensch, dich, zu entweihen 4. Du gibst, daß ich nicht Manden Tempel Gottes, deinen Leib! gel leide, was nöthig ist, auch Nie taumle, Herz, zu wilden Lü- mehr als Brod; gibst zum Besten in ausgelassener Begier! Sie dürfniß auch noch Freude für sind's, die Geist und Leib ver- einen jeden Sinn, o Gott. Wie wüsten und dich erniedrigen zum ist zum Wechsel im Genuß ſo Thier. reich, so groß dein Ueberfluß! 5. So will ich denn mit Freuden essen, was deine Vaterhuld mir schenkt; nie aber auch, o Herr, 218 Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. vergessen, daß sie mich speist, daß| ist, als daß sie aus Neid verbiete, sie mich tränkt; nie, daß sie keine was das Leben uns versüßt. Uns Lust mir wehrt, als die, die schadet zum Besten nur gebeut dein Gesek und zerstört. non eurin Beſcheidenheit, Zucht und Ordnung im Genusse, Mäßigung im Ueberflusse. gibasd eis 6. Drum will ich mäßig im Genusse der Gaben deiner Güte sein und nichts von deinem Ueberflusse, o Gott, durch Schwelgerei entweihn; denn Mäßigung und Nüchternheit, das ist die beste Dankbarkeit. 7. Die Schwelgerei zerstört die Kräfte; sie zeugt und fördert Müssiggang, Haß gegen nüßliche Geschäfte, Betrug und Mißmuth, Streit und Zank; erniedrigt unter's Thier hinab und stürzet vor der Zeit in's Grab. 8. Sollt ich denn, was du gibst, entehren und, treulos gegen meine Pflicht, mir selbst mein eignes Wohl zerstören? O Vater, nein, das will ich nicht; will deine Gaben nicht entweihn, will mäßig, will enthaltsam ſein. Trans bisa Tiibind sie bar 120 0 Keuschheit. mitban. 190 3. Unsre Kindheit, unsre Jugend, unser Alter darf sich freun. Doch die Freude muß mit Tugend fest vereint und heilig sein; nicht ein Taumel, der bethört, der Gefühl und Kraft zerstört, der im Sturme wilder Lüste Paradieſe macht zur Wüste. 1900 4. Nur in unbefleckten Herzen, nur in einer keuschen Brust toben nie der Neue Schmerzen, wohnen wahre Ruh' und Lust. Unbeherrschte Sinnlichkeit tödtet die Freuden und verwandelt sie in Zufriedenheit; sie vergiftet alle Leiden.despre nerd todrack 5. Sittsamkeit und Unschuld schmücket mehr als Schönheit; sie vermehrt jede Lust, die uns entzücket, jedes Glückes Neiz und Werth. Reinen Herzen fließt der Quell jeder Wonne rein und 20. dadurar Mel. Der am Kreuz ist meine Liebe zc. hell; denn sie hoffen voll VerGingetrauen einst dein Antlit, Gott, 349. Gifrig sei und fest mein zu schauen. Vidisar Wille, reines Herzens, Gott, zu 6. Keusch und züchtig stets zu sein; in der Unschuld heitrer Stille leben, unbeflect an Geist und Leib, deiner Gnade mich zu freun! Keine müsse, wer dich ehret, streben, Freude dieser Welt, wenn sie noch Jungfrau, Jüngling, Mann und so sehr gefällt, laß mich mider Weib. Vor Verführung schütze ſo mein Gewissen wünschen, suchen sie, und ihr Herz gehorche nie und genießen. dort in einer schändlichen Begierde; Hei2. Weiß ich doch, daß deine ligkeit sei ihre Zierde! iltsdan Güte viel zu reich und freundlich| 7. Laß sie fröhlich und gesellig, 219 Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. sanft und willig zu erfreun, lie- daß ich's immer frei zu dir erbenswürdig und gefällig, aber heben könne. nur durch Tugend, sein; hold, und ohne Schmeichelei, stets bescheiden und doch frei, ohne Frechheit, stets bedächtig, immer ihrer felber mächtig! n simila 3. Auch meine Lippe schände nie, was schändlich ist zu hören. Nie laß der Unschuld Rechte sie durch frechen Scherz entehren. Bestimmt zum Opfer des Gebets und deines Lobes, rede stets mein Mund, was nützt und bessert. Tisda ishlat 8. Laß die Frechheit wilder Sitten nimmer unser Herz entweihn! Laß Paläste, laß die Hütten jeder Tugend Wohnung sein! Gib, daß Jeder als ein Christ, dessen Wunsch dein Himmel ist, sich bestrebe, daß die Erde deines Himmels Vorhof werde! Biopaleed and 19 9. Dann umfahn uns Heil und Segen; göttliche Zufriedenheit leitet uns auf unsern Wegen 5. Denn, wo sie wandelt, haucht zu noch größrer Seligkeit; bis sie Gift. Welch Elend, das die zum Heiligthum auch wir aus Sklaven unheiliger Begierden dem Vorhof dringen, dir reiner trifft in tausendfachen Strafen! Herzen Opfer bringen, ewig dir, In welche tiefe Schande sinkt, o Gott, lobsingen. stad wer ihren Zauberbecher trinkt, verstrickt in ihren Netzen! sing 360 Indomis ir Mel. Halt im Gedächtniß Jesum Christ zc. 192920 350. Mein Leib soll, Gott, dein Tempel sein, mit allen seinen Gliedern; ihn soll ich dir zum Dienste weihn, zum Dienst auch meinen Brüdern; gib, daß ich dies dein Heiligthum für sie und, Herr, zu deinem Ruhm stets unbefleckt bewahre. 4. Mein Ohr laß dir nur offen sein, taub bei der Wollust Bitten; mein Herz und meine Sitten rein, wie Josephs Herz und Sitten; damit der Wollust Schmeichelei mir nicht durch ihre Zauberei der Unschuld Würde raube. 2. Gib eine keusche Seele mir, daß ich mit meinem, Leibe nie frevle; daß er immer dir, o Gott, geheiligt bleibe; daß rein und teusch mein Auge sei und sittsam; 6. Ach, wo die Unschuld weicht, da flieht der Tugend Ruh' und Stille! Da, wo der Wollust Flamme glüht, fehlt selbst der gute Wille. Sie wüthet, tödtet und verheert mehr Segen, als das Schwert zerstört, als Pest und Glut zerstören. 9 7. Heil dem, der deiner nie vergißt, nicht, Gott, dein Werk zerstöret, der immer reines Herzens ist, der deinen Tempel ehret! Wie fröhlich wird er auferstehn, wie selig, Herr, dein Antlitz sehn am Tage des Gerichtes! 4 220 Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. RE Genügsamkeit hinsichtlich| stiller Ruhe gern; Gott leihet mir des Besitzes irdischer Güter. ein Eigenthum zu meinem Glück sund seinem Ruhm. Mel. Wer weiß, wie nahe mir zc. 351. Genügsamkeit macht reich auf Erden; in ihr hab' ich des Segens viel. Ein Andrer mache sich Beschwerden, wie er den Mammon finden will; wer mehr nicht sucht, als Gott beschert, dem ist der größte Schatz gewährt. 2. Der Reichthum liegt in den Gemüthern; mein Herz ist nie mals freudenleer. Viel bleiben arm bei großen Gütern; das macht, sie wollen immer mehr. Wer nur ein äußres Glück besitt, hat nicht das Gut, das ewig nützt. 3. Die Habsucht hat bei ihrem Grämen nicht eine Stunde Fröhlichkeit; sie hat, und darf sich selbst nichts nehmen, weil sie sich's immer selbst verbeut. So wird das Herz in Gram verzehrt; dies Glück ist keines Wunsches werth. 4. Wie fröhlich ist mein Herz hingegen, das gerne will genügsam sein! Gibt mir der Himmel einen Segen, wie sehr kann dann mein Herz sich freun! Ich denke: Gott gibt einen Tag mehr, als ich ihm vergelten mag. TI 5. Und wird mein täglich Brod gewähret zum Leben mir von Gott dem Herrn, so nehm' ich, was er mir bescheret, und brauch's in 6. So bin ich fröhlich in Ge danken beim Glück, das nicht bebahn nicht zu wanken, nehm' ich trügen kann; und, auf der Laufzu meinem Wahlspruch an:„ Nicht Reichthum, nicht ein glänzend Loos macht uns in Gottes Augen groß." 7. Die Habsucht führet zum Verderben, wenn man nach Geld und Gut nur strebt; ich aber kann mit Freuden sterben, wenn ich der Weltlust nicht gelebt. Ich kann getroft zum Himmel ziehn, wo ich einst reich an Allem bin. Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. 352. Ich wandle ſtill des Lebens Pfade, die Gottes Wille mir gezeigt. Es leitet treu mich seine Gnade, die stets mein Herz zum Guten neigt. Was ich bedarf auf Erden hier, das gibt er voll Er barmen mir. 2. Was sind der Erde reichste Güter? Nur Sorgenquellen für das Herz. Es hat gewiß ihr banger Hüter vom Leben mehr nicht als den Schmerz; die niedre Freud' am eiteln Gold erkaufet er um theuern Sold. 3. Ihn freut kein Blick in's ew'ge Leben; im Himmel wuchert nicht sein Schaß. Die Liebe, glücklich nur im Geben, in ihm gewinnt sie keinen Platz. Und Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. selbst der Erde rein're Lust, sie 2. Wahr ist es, Gott verwehrt blüht nicht auf in seiner Brust. 4. Ich will es angstvoll nicht begehren, der Erdenschätze flüchtig Gut; auch selbst im Mangel Gott zu ehren, erhalt' ich mir den heitern Muth. Genügsamkeit mit frommem Sinn, das ist ein herrlicher Gewinn. uns nicht, hier Güter zu besitzen. Er gab sie uns und auch die Pflicht, mit Weisheit sie zu nützen. Sie dürfen unser Herz erfreun und unsers Fleißes Antrieb sein. 5. Drum bin ich allezeit zu frieden, ist färglich auch mein Mahl bestellt; was gnädig mir mein Gott beschieden, das ist genug für diese Welt. Entfliehet, Kummer, Sorg' und Bein! Ich kann in ihm ja selig sein. 6. Nach deinem Reiche will ich trachten, so fällt das Irdische mir zu. Ich will das Zeitliche ver achten, so nimmt mich auf die ew'ge Ruh'. Du öffnest mir nach niederm Loos der reichen Him melsfreude Schooß. isfreude Schooß. 221 3. Doch nach den Gütern dieser Zeit mit ganzer Seele schmachten, nicht erst nach der Gerechtigkeit und Gottes Reiche trachten: ist dieses eines Menschen Ruf, den Gott zur Ewigfeit erschuf? aco 4. Der Geiz erniedrigt unser Herz, erstickt die edlern Triebe. Die Liebe für ein schimmernd Erz verdrängt der Tugend Liebe und machet, der Vernunft zum Spott, ein elend Gold zu deinem Gott. in 5. Der Geiz läßt, was er an sich reißt, das Herz nicht froh geSnießen, er quält durch Habſucht deinen Geist und tödtet dein Ge wissen und reißt durch schmeichelnden Gewinn dich blind zu jedem Frevel hin. 353. Wohl dem, der beßre Schäße liebt als Schätze diefer Erden! Wohl dem, der sich mit Eifer übt, an Tugend reich zu werden, und in dem Glauben, deß er lebt, sich über alle Welt erhebturan and 6. Erhalte mich, o Gott, dabei, daß ich mir g'nügen lasse, Geiz ewig als Abgötterei von mir entfern' und hasse! Ein weises Herz und guter Muth sei meines Lehand bens größtes Gut! nd spoprid nomis dan neds? med rotice spund lommig 196 rim idi) nisl mot rain ardamh nad ain thin mod not rds siur 190⁹ junts dla mnistis un dusred b2,1 must til gus dla round and pn3 nomis idip# 100 pour notre mndi. bi mism odnie! and Mel. Mir nach spricht Christus 2c. e'm bile mist tur nd? 8 Fischuat Ismaid mindsk sp'ers dore dhilpit niem dzim dull d 50si 31 and is in 11000 nousim nedaug jordnungg di ni nada mi um bilhilg 19 ur chiudes of risc med Gulf golf moniss of innirne'bod din toadoled aine Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. na scholiar Christliche Sorge für die Bildung des Geistes durch 301 Erwerbung guter Kenntnisse.ds condoⒸ that and thing disdais glaubens Reich, dann schwingt dein Geist sich, Engeln gleich, zum Licht empor. 100 8. Weisheit, Weisheit, leite mich! Ich bin ein Christ, ich liebe dich; ich fühle sie, die rege Kraft, die Gott in meiner Seele schafft, dir treu zu ſein. 2. Gebrauchen sollst du den 9. Mag jeder Reiz der Welt Berstand; nur darum gab ihn verblühn und meines Lebens Gottes Hand. Du sollst ihn treu Hauch entfliehn, o Weisheit, du der Wahrheit weihn, ihn bilden wirst mich erfreun und meines und ihm Licht verleihn, soviel du| Geistes Zierde sein in Ewigkeit! fannst. 222 ShT5ig Mel. Du, deß sich alle Himmel freun 2c. 354. Empfinde deinen hohen Werth! Gott selbst, o Mensch, hat dich geehrt, hat mit Verstand dich ausgeschmückt und über Staub emporgerückt; vergiß es nie! 3. Entreiße dich der Dunkelheit! Erwache, Sohn der Ewigfeit, und strebe mit entzücktem Sinn zum hohen Ziel der Weisheit hin! Das fordert Gott. 4. Die tausend Wunder seiner Welt hat er umsonst nicht auf gestellt. Mit Frohgefühl sollst du sie sehn und ihres Schöpfers Ruhm erhöhn und dankbar sein. 5. Bedenke, was die Mensch heit ehrt und reine Freuden ihr gewährt! Erhebe deines Geistes Blick vom wandelbaren Erdenglück zum höchsten Gut. 6. Dich selbst, dein Streben, deine Kraft erforsche stets gewissenhaft und lerne, schnödem Wahn entflohn, von Jesu die Religion, die dich verklärt! 7. Ja, sei ein Christ, ein wah rer Christ! Dann siehest du, was Weisheit ist, dann stürzt des Abe Mel. O Gott, du frommer Gott zc. 355, Von Freud' und Dank erfüllt, erhebt sich mein Gemüthe und preist dich tief gerührt für deine Vatergüte; wie innig kann ich mich, Gott, deiner Huld erfreun, beglückt von dem Gefühl, ein Mensch durch dich zu sein! 2. Dir dant' ich für den Geist, Wahrheit und nach Licht mit sei der in mir wohnt und lebet, nach nen Kräften strebet und Einsicht mir verleiht, zu wirken im Beruf, wozu in meinem Stand mich deine Weisheit schuf. 3. Gib, Vater, daß ich gern, aus Dank für deine Liebe, stets eifrig meinen Geist und seine Kräfte übe, nach edlem Wissen streb' und keine Mühe scheu' und daß mein treuer Fleiß durch dich gesegnet sei. 4. Vor Allem laß mich stets Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. dein heilig Wort verehren. Gib wahre Einsicht mir in deines Sohnes Lehren. Gib mir der Weisheit Licht, das hoch den Geist entzückt, wenn er vom Erdenstaub hinauf zum Himmel blickt. 5. Doch nur ein fromm Ge- sen ist. til sistemas 14:00 difpob 9/93 sonis na Christliche Sorge für das äußere Wohl. Sorge für das Leben und es die Gesundheit. müth vollendet unsre Würde; drum sei ein christlich Herz mir meine schönste Zierde. Gib, daß ich fromm und treu dich lieb' und Jesum Christ, weil dies viel besser noch, als alles Wisdist Mel. Wer weiß, wie nahe mir zc, 356. Des Leibes warten und ihn nähren, mißfällt dir, o du Höchster, nicht. Muthwillig sei nen Bau zerstören, das streitet wider meine Pflicht. O mache dieser Pflicht mich treu und stehe mir mit Weisheit bei! 2. Sollt' ich mit Vorsatz das verletzen, was du so wundervoll gemacht, und nicht vielmehr, es werth zu schätzen, mit weisem Ernste sein bedacht? D Schöpfer, auch mein Leib ist dein; wie dürft' ich sein Zerstörer ſein? 3. Ihn zu erhalten, zu beschützen, gibst du mit milder Vaterhand die Mittel, die dazu uns nüßen, und zum Gebrauch gibst du Verstand. Dir ist die Sorge nicht zu klein; wie sollte sie denn mir es sein? 223 Geschäfte, wenn Krankheit seinen Leib beschwert? Gesundheit und ein heitrer Muth, welch hohes Glück, welch großes Gut! 5. Drum gib, daß ich mit Sorgfalt meide, was meines Körpers Wohlsein stört, daß nicht, wenn ich je Krankheit leide, mein Geist den innern Vorwurf hört: Du selbst bist Störer deiner Ruh', du zogst dir selbst dein Uebel zu!" istr 6. Laß jeden Sinn und alle. Glieder mich zu bewahren achtsam sein. Und drückt mich eine Krantheit nieder, so flöße selbst Geduld mir ein. Gib frohen Muth und dann verleih, daß auch des Arztes Rath gedeih'. 7. Doch gib, daß ich nicht übertreibe, was auf des Körpers Pflege zielt; nein, stets in jenen Schranken bleibe, die dein Gebot mir anbefiehlt. Des Leibes Wohl laß nie allein das Ziel von meiSorgen sein. Mein größter Fleiß auf Erde sei meinem Geiste, 4. Gesunde Glieder, muntre nen Kräfte, welch ein Besitz von hohem 8. Werth! Wer taugt zu des Berufs dieser 224 Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. dist stun Gott, geweiht, daß er zum Him- 1 Tage Lauf. Es sei mein ganzes mel weiser werde, noch hier in dieser Prüfungszeit. So wird sich Leib und Seele dein in alle Ewigkeit erfreun. Leben dir hier zum Dienst ergeben. Hilf du nur selbst der Schwachheit auf! Mel. In allen meinen Thaten 2c. 357. Was ist mein zeitlich Leben, das du mir, Gott, gegeben? Ein unschätzbares Gut. Du gabst mir's, hier auf Erden zum Himmel reif zu werden, worauf mein wahres Glück beruht. 4 2. Hier wird die Saat gestreuet, dort, wenn sie wohl gedeihet, wird mich die Ernt' erfreun. Gebrauch' ich hier mein Leben, wie Gott will, der's ge geben, groß wird mein Glück im Himmel sein. 3. Sollt' ich dies Gut mir rauben? Herr, laß mir, im Glauben der künft'gen Erntezeit, mein Leben hier auf Erden so werth und wichtig werden, als es mir selbst dein Wort gebeut! 7. Was nützt ein langes Leben, wenn man nicht, Gott ergeben, nach wahrer Tugend strebt? Wer Gott und Menschen liebet und sich im Guten übet, nur der hat lang und wohl gelebt. Sorge für das zeitliche Vermögen. Arbeitsamkeit. Mel. O Vater, send uns deinen Geist zc. 358. Gott, dessen Hand die Welt ernährt und Jedermann sein Theil beschert, regiere du mich jeden Tag, daß ich mich redlich nähren mag. 6. In deine Baterhände befehl tch, Herr, mein Ende und meiner 2. Du sorgst für mich, doch so, daß ich auch sorgen soll, zu thun, was mich, o Gott, dein heil ger Wille heißt. Dazu verleih mir deinen Geist. 3. Hilf, daß ich stets in dieser 4. Mir selbst es zu verkürzen, mich in den Tod zu stürzen, ist wider meine Pflicht. Ein redliches Gemüthe lohnt nie mit Undant Welt so lebe, wie es dir gefällt. Güte, entweicht auch dem Berufe Laß meine erste Sorge sein, wie ich geh' in den Himmel ein. nicht.nnis 1 pilot 5. Was leicht in Krankheit 4. Und steht's mit meiner stürzet, das Leben leicht verkürzet, Seele wohl, so lehre mich auch, laß mich mit Sorgfalt fliehn; wie ich soll auf meines Leibes doch auch nicht ängstlich zagen, Wohlergehn mit weiser, frommer für meine Pflicht zu wagen, was Sorgfalt sehn. du mir, Gott, für sie verliehn.. 5. Dich ruf ich an, verlaß mich nicht! Du weißt ja wohl, was mir gebricht. Dir, Herr, vertrau' ich Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. für und für; was du willst ge-| seinem Willen stimmt, nicht ohne ben, gib du mir. Fortgang bleiben. 6. Mit Beten geh' ich an mein Werk; gib du dem Leibe Kraft und Stärk. Die Hand stred' ich mit Freuden aus; gib deinen Segen meinem Haus. 7. Hilf bei der Arbeit saurem Schweiß, und gib, daß ich mit allem Fleiß das thu', was meines Amtes ist. Ich weiß, daß du mein Helfer bist. 8. Ich trau' auf dich von Herzensgrund, du werdest mir zur rechten Stund' auf meine Arbeit und Bemühn, Gott, dei nen Segen nicht entziehn. 9. Du machst die dürren Berge naß; du kleidest Lilien, Laub und Gras; wirkst, was da lebet, zu erfreun; du wirst auch mein Versorger sein. 10. Ach, daß wir unser Leben lang recht wüßten dir zum Preis und Dank mit deinen Gaben um zugehn! Dann würd' es wohl im Hause stehn. 11. Nun, treuer Gott, erhöre mich! Mein Auge siehet nur auf dich. Hilf, daß ich sorge, wie ich soll! Ja, leite mich! So geht's mir wohl. Mel. Halt im Gedächtniß Jesum Chrift zc. 359, Gott ist's, der das Vermögen schafft, das Gute zu vollbringen; er gibt zur Arbeit Muth und Kraft, und läßt sie uns gelingen. Was man mit ihm nur unternimmt, wird, wenn's mit Evang. Gesangbuch. I. 225 2. Wer über Alles sich bestrebt, vor ihm gerecht zu werden, und treu nach seinem Willen lebt, dem gibt er auch auf Erden vom ird'schen Gut mit milder Hand so viel beim Fleiß in seinem Stand, als ihm wahrhaftig nüßzet. 3. Gott ist der Frommen Schild und Lohn; und krönt er sie mit Gnaden, was sollte ihrer Feinde Hohn und Mißgunst ihnen schaden? Mit seinem Schuß bedeckt er sie, und segnet, bei des Lebens Müh', ihr Herz mit Trost und Hoffnung. 4. Drum gib, o Gott, daß ich auf dich bei meiner Arbeit sehe! Mit Licht und Weisheit segne mich, daß ich nie Wege gehe, die mir dein heilig Wort verbeut. Nach deines Reichs Gerechtigkeit laß mich vor Allem trachten.dg 5. Laß Müßiggang und Trägheit mich mit aller Sorgfalt meiden, und hilf, daß ich, geſtärkt durch dich, voll Muth mit Luſt. und Freuden in meinem Stand geschäftig sei. Dein Segen kröne meine Treu', daß sie auch Andern nütze. 6. Sei überall, mein Gott, mit mir! Die Werke meiner Hände befehl' ich, Allerhöchster, dir; hilf, daß ich sie vollende zu deines großen Namens Preis, daß mir die Frucht von meinem Fleiß in jenes Leben folge. 15 226 Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. Sparsamkeit. Mel. Halt im Gedächtniß Jesum Christ 2c. 360. Herr, laß mich stets gewissenhaft mein zeitlich Gut verwalten. Gib du mir Weisheit, gib mir Kraft, damit wohl hauszuhalten, auf daß ich, im Geringern treu, durch deine Gnade fähig sei zu größern Gnadengütern. 2. Was ich besitze, kommt von dir, es ist dein milder Segen. Nicht zum Verderben gabst du mir mein zeitliches Vermögen; du gabst es mir zum wahren Wohl. So hilf denn, daß ich's, wie ich soll, nach deiner Vorschrift brauche. 6. Den Geiz laß ferne von mir sein, die Wurzel alles Bösen. Von Unruh' und Gewissenspein kann Reichthum nicht erlösen. Er nüßet mir im Tode nichts, und kann am Tage des Gerichts nicht meine Seele retten. 7. Lehr' du mich weise Sparsamkeit, um das nicht zu verschwenden, was du mir gabst; um allezeit es nüßlich anzuwenden. Laß mich damit aus Dankbegier auch meinem Nächsten, nicht bloß mir, des Lebens Müh' erleichtern. 8. Es kommt ein Tag der Rechenschaft; gib, daß ich das bedenke, und dahin stets gewissenhaft des Geistes Sorgfalt lenke, o alle Güter dieser Zeit zu nützen, daß ich einst erfreut weit Ueberbere Güter erbe. werde. 3. s ist das mir geschenkte Gut vergänglich, wie die Erde. Gib, daß ich nie zum muth dadurch verleitet Nie reiß' ein irdischer Gewinn mein Herz so weit zum Eiteln Sorge für Ehre und guten hin, daß ich mein Heil vergesſe. Namen. 5. O schenke, Bater, schenke mir nur deines Geistes Gaben! So werd' ich, reich genug in dir, die besten Güter haben; so bin ich sicher deiner Huld, voll Freude, Friede und Geduld; nichts fehlt dann meiner Seele." 4. Was nützte mir die ganze men überhaupt. Welt mit allen ihren Schätzen, Sorge für Ehre und guten Naverblendete mich Gut und Geld, mich dir zu widersetzen? Verschmäht' ich, was dein Wort begehrt, was mir ein ewig Glück gewährt; wie elend würd' ich werden! Mel. Halt im Gedächtniß Jesum Christ 2c. 361, Mein Herz, o Gott, soll redlich sein, bis einst mein Leben schwindet. Auf wahre Redlichkeit allein sei stets mein Ruhm gegründet. Hilf mir, mein Gott; bestärke du in mir des Herzens Trost und Ruh' durch einen guten Namen. 2. Du gabst, o Herr, der Alles schafft, das Leben mir auf Erden. Christliches Verhalten in Beziehung auf uns selbst. 227 Hier soll ich stets mit reger ich mir, die erbitt' ich mir Kraft den Menschen nützlich wer- von dir. den. Doch, ach, wie schwer ist diese Pflicht, wenn guter Name mir gebricht, und Jeder mich verachtet! 3. So sei denn mehr als alles Gold mir dieser Name theuer! Ist meiner Brüder Herz mir 2. Daß ich's könne, laß mich streben, frei von Sünd' und glaubensvoll und gerecht vor dir zu leben, auszurichten, was ich soil. Dies zu thun, gib Licht und Stärke, daß im Fleiße guter Werke ich, beständig dir getreu, hold, so leb' ich sorgenfreier; jeder Tugend Vorbild sei. und wenn der Tod zu dir mich 3. Allen will ich nützlich werruft, dann weinen sie an meiden, ungehorsam keiner Pflicht; ner Gruft noch Thränen wahrer nie ein Aergerniß auf Erden, auch nach meinem Tode nicht. Liebe. 4. Vermag ich auch kein großes Glück den Meinen zu gewähren, mein guter Name bleibt zurück, Seelen lange nach dem Sterben durch sein Beispiel zu verderben, sie zu reizen, dich zu fliehn: und wird auch sie noch ehren. welch ein Fluch, wie fürcht' Dann finden sie so manchen ich ihn! Freund, der gern mit ihnen sich vereint, ihr Leben zu versüßen. 4. Aber welch ein hoher Segen o wie sehnlich wünsch' 5. Ja, Gott, ich will durch ich den!- ist es, auf der Tufrommen Sinn nach gutem Namen streben, und, ist und bleibt gend Wegen seinem Tod enter mein Gewinn, doch nie mich stolz erheben; und werd' ich den noch hier verkannt, genug, ich weiß, daß deine Hand den Irrthum einst zerstreuet. Brüdern dienen, ein Beweis, ein gegen gehn; auch nach ihm noch Denkmal ihnen, welche Seligkeit es sei, Gott zu folgen gern und treu! Sorge für ein gutes Andenken nach dem Tode. 5. Dies begehr' ich, will auf Erden immer streben, gut zu sein, solch ein Denkmal einst zu werden, daß sich die Gerechten freun; das den Sünder reiz' und locke, damit er sich nicht verstocke, und sich sehne, Gott, dahin, wo ich ewig selig bin. Mel. Alle Menschen müssen sterben 2c. 362. Dir zu leben, dir zu sterben, ewig, Vater, dein zu sein, und mit deines Himmels 6. Daß auch das, was ich Erben deiner Wonne mich zu verlasse, Erben nicht zum Zwist freun; einst mit ruhigem Ge- und Streit reizen möge, nicht wissen dies mein Auge, Gott, zum Hasse, noch zur Ungerechzu schließen: diese Gnade wünsch' tigkeit, will ich, weil ich lebe, 15* 228 Christliches Verhalten in Beziehung auf den nächsten überhaupt. sorgen; denn mein Tod ist mir| sagen können mit Entzücken: verborgen. Hab' ich so mein Vater, Vater, nimm mich an, Haus bestellt, scheid' ich freudig der ich dir nun meine Seele und aus der Welt. die Meinigen befehle!" komme welch ein Ende, Gott, gib mir einen solchen Tod! den and ad las orpion20 87. In den letzten Augenblicken nicht mehr sorgen dürfen; dann Mungisto nadlien dirtopres sont alsmant supremo alid 1 - Neunzehnte Abtheilung. 108 101 30803p Christliches Verhalten in Beziehung auf den Nächsten. überhaupt. Toinglist of( o) sisid nd vid of disid Menſchenliebe ald dit dispopamillo 200 überhaupt. mel Thron bist du das Heil der Sünder; auch da bleibst du, o Gottes Sohn, ein Freund der Menschentinder. Du schaffst den Deinen wahre Ruh', und die Verirrten suchest du auf rechten Weg zu leiten; du hörst der Seufzenden Gebet, und brauchest deine Majestät, nur Segen ausMel. Lobsinget- Gott, und betet an 2c. 363. Der du die Liebe selber bist, und gern die Menschen segnest, ja selbst dem, der dein Feind noch ist, mit Freundlichkeit begegnest: o bilde meinen Sinn nach dir, und laß mich doch, mein Heiland, hier, wie du gewandelt, wandeln! Die können keine Christen sein, die sich nicht zubreiten. Andrer Wohlfahrt freun, nicht 4. D laß in meiner Pilgrim menschenfreundlich handeln.schaft mich auf dein Vorbild se2. Dein Leben in der Sterb- hen! Erfülle mich mit Lust und lichkeit war für die Menschen| Kraft, dem Nächsten beizustehen, Segen; dir folgten Lieb' und betrübter Herzen Trost zu sein, Freundlichkeit auf allen deinen mich mit den Fröhlichen zu freun, Wegen. Wohin du gingst, ging mit Weinenden zu klagen, und Wohlthun mit; dein Wort, dein dem, der mir sein Herz ver Werk und jeden Schritt begleitete traut, die Redlichkeit, auf die Erbarmen; du übernahmst die er baut, nicht treulos zu verschwerste Pein, uns vom Ver- sagen. derben zu befrein, und starbst zum Heil uns Armen. 5. Laß mich mit brüderlicher Huld des Nächsten Fehler decken; 3. Auch jetzt noch auf der Him- durch Sanftmuth, Mitleid und Christliches Verhalten in Beziehung auf den nächsten überhaupt. 229 Geduld zur Beßrung ihn er- nie spricht verläumderisch ihr wecken. Und fündiget er gegen Mund; nie macht er freudig mich, so freue meine Seele sich, Böses kund. illatist anor ihm willig zu vergeben. So werd' ich dich, Herr Jesu Christ, der du die Liebe selber bist, auf's Würdigste erheben. 6. Sie füllt das Herz mit Seligkeit, sie pflanzet Gottes Garten, wo sie regieret weit und breit, den ihre Engel warten; sie schafft im irdischen Gewühl des Himmels süßes Vorgefühl. Mel. Mir nach! spricht Christus 2c. 364. Die Lieb' ist meine größte Pflicht, sie, die vom Himmel stammet, mir Gottes Bei fall stets verspricht, zur Tugend mich entflammet, das Band ist der Vollkommenheit und bleibet bis in Ewigkeit. 2. Sie schlingt ein heilig Bruderband um aller Menschen Herzen; von keinem hat sie sich gewandt in Freuden oder Schmerzen. Wie mit den Weinenden sie weint, so ist sie Frohen froh vereint. 7. O hilf, daß sie mein Eigenthum auf dieser armen Erde, und meines Lebens höchster Ruhm, mein Trost am Grabe werde! Denn bleib' ich nur, o Gott, in ihr, so bleib ich dir, du bleibest mir. doilea moke Mel. O Gott, du frommer Gott 2c. 365. Gib mir, o Gott, ein Herz, das jeden Menschen liebet, bei seinem Wohl sich freut, bei seiner Noth betrübet; ein Herz, das Eigennuß und Neid und 3. Sie hilft dem Hülfsbedürft'- Härte flieht, und sich um Angen gern, sie trocknet seine Zäh- drer Glück, wie um sein Glück ren; erbarmt sich Aller nah und bemüht! fern, die Rath und Trost entbehren. Hier ist sie Freundlich keit und Huld; dort Sanftmuth wieder und Geduld. in 4. Die Selbstsucht fliehet aus der Brust, in der die Liebe thronet; vergeben ist des Herzens Lust, wenn sie es erst bewohnet; den Sturm und Drang der Lei denschaft besänftigt ihre stille Kraft. UST 5. Jhr heilig ist des Nächsten Glück, sein zeitlich Gut, sein Leben; der Zunge Gift, sie hält's zurück, wie frevelhaftes Streben;! 2. Seh' ich den Dürftigen, so laß mich gütig eilen, von dem, was du mir gibst, ihm hülfreich mitzutheilen; nicht aus dem eiteln Trieb, groß vor der Welt zu sein, und mich verehrt zu sehn; nein, Menschen zu erfreun. 3. Dies sei mein Gottesdienst. Auch unbemerkt von ihnen, müſſ Andern stets mein Herz mit Rath und Hülfe dienen. Mich treibe nicht erst Dank zu milder Wohlthat an; nein, was ich Brüdern thu', das sei dir, Gott, gethan. 4. Ein Trunk, mit dem mein 230 Christliches Verhalten in Beziehung auf den nächsten überhaupt. Dienst dem Durstigen begegnet; 1 mel ein; laß diese Wahrheit, ein Blick voll Trost, mit dem Gott, mir stets vor Augen sein! mein Herz Bedrängte segnet; ein Rath, mit dem mein Mund im Kunimer Andre stärft; nichts bleibt, so klein es ist, von dir, Herr, unbemerkt. 5. Eilt wo ein boshaft Herz, Unfrieden anzurichten, so laß mich sorgsam sein, der Brüder Zwist zu schlichten. Aus Schmähsucht störe nie mein Mund des Näch sten Ruh'; er rühme sein Verdienst und decke Fehler zu. 8. Den, der im Glauben wankt, zu leiten und zu stärken, den, der noch sicher ist bei seinen bösen Werken, von der verkehrten Bahn des Lasters abzuziehn: dazu verleih mir Kraft, und segne mein Bemühn. Mel. Gott sei Dank in aller Welt 2c. 366. Leben will ich nach der Pflicht, wenn auch früh das Herz mir bricht. Geb' ich's wahrer Liebe hin, ist der Himmel mein Gewinn. 2. Achtet gleich die Welt es nicht, was der Mund der Liebe spricht, fahr' ich fort und wirke treu, als ob Jeder dankbar sei. 6. Die Rach' ist dein, o Gott, du ſprichst:„ Ich will vergelten." Drum laß mich stille sein, wenn Menschen auf mich schelten. Gib, daß dem mir zu schaden sucht, den liebe, der mich haßt, den segne, der mir flucht. 7. Doch laß mich nicht allein auf zeitlich Wohlergehen mit eingeschränktem Blick bei meinem Nächsten sehen. Noch stärker müſse mich sein ewig Glück erfreun, noch mehr sein Seelenheil mir angelegen sein. 1901 9. O heilige du selbst, Herr, meiner Seele Triebe, durch deine Lieb' und Furcht, zu wahrer Men schenliebe! Wer nicht den Nächsten liebt, geht nicht zum Him3. Nennt man schlecht es oder gut, was die Hand der Liebe thut, bau' ich fort und warte gern, scheint der Lohn auch noch ſo fern. 4. Einmal kommt gewiß die Zeit, die mir schenkt Gerechtigfeit; wenn ich hier einst nicht mehr bin, schwindet aller Tadel hin. 5. Auf mein Grab, wo Gott es zeigt, manche Seele dann sich neigt, weint und spricht: Ich bringe dir diese späte Thräne hier." 6. Süßer Lohn, erfreue mich! Großer Lohn, ich finde dich vor dem Richter, unserm Herrn. Rufe, Herr, ich komme gern! Mel. Mir nach! spricht Christus 2c. 367. So Jemand spricht:„ Ich liebe Gott," und haßt doch seine Brüder, der treibt mit Gottes Wahrheit Spott, und reißt sie ganz darnieder. Gott ist die Lieb', und will, daß ich den Nächsten liebe, gleich als mich. 2. Der Liebe frommer Sinn Christliches Verhalten in Beziehung auf den nächsten überhaupt. 231 soll dir, o Christ, dein Herz beleben. Sprich oft: Gott ist die Lieb', und mir hat er sein Bild gegeben! Denk oft: Gott, was ich bin, ist dein; sollt' ich, gleich dir, nicht gütig sein? 3. Wir haben Einen Gott und Herrn, sind Eines Leibes Glieder; drum diene deinem Nächsten gern, denn wir sind Alle Brüder! Gott schuf die Welt nicht blos für mich; mein Nächster ist sein Kind wie ich. 4. Ein Heil ist unser Aller Gut. Ich sollte Brüder hassen, die Gott durch seines Sohnes Blut so hoch erkaufen lassen? Daß Gott mich schuf und mich versühnt, hab' ich dies mehr, als fie, verdient? 5. Du schenkst mir täglich so viel Schuld, du Herr von meinen Tagen. Ich aber sollte nicht Geduld mit meinen Brüdern tragen; dem nicht verzeihn, dem du vergibst, und den nicht lieben, den du liebst? 6. Was ich den Frommen hier gethan, dem Kleinsten auch von diesen, das sieht er, mein Erlöser, an, als hätt' ich's ihm erwiesen. Und ich, ich sollt' ein Mensch noch sein, und Gott in Brüdern nicht erfreun? 7. Ein unbarmherziges Gericht wird über den ergehen, der nicht barmherzig ist, der nicht gern hilft, wenn Arme flehen. Drum gib mir Gott, durch deinen Geist ein Herz, das dich durch Liebe preist! Mel. Gott des Himmels und der Erden 2c. 368, Theuer wie mein eignes Leben, wie mein Nam' und Eigenthum, sei mir, Menschen, euer Leben, euer Eigenthum und Ruhm; Alles, was euch Gottes Rath gab, und noch beſtimmet hat. 2. Immer will ich, frei von Neide, und von Eigennuße rein, eures Segens, eurer Freude, eures Glücks und Ruhms mich freun, froh, daß unser Gott euch liebt, euch so mild und reichlich gibt. 3. Allen helfen, wohlthun ihnen will ich gern durch Wort und That, Schaden wehren, Allen dienen, dem mit Hülfe, dem mit Rath, willig, fedes Unrechts Feind, aller Menschen wahrer Freund. 4. Lasset uns einander lieben, gern einander glücklich sehn, Keinen fränken und betrüben, keinen drücken, keinen schmähn, Zwietracht meiden und den Streit, Eintracht fördern allezeit! 5. Laßt uns halten Treu und Glauben; fliehn, was Andern schädlich ist; unsern Nächsten nicht berauben durch Betrug, Gewalt und List! Lasset uns von Falschheit rein, nur der Wahrheit Freunde sein! 6. Christen, laßt, von Gott getrieben, uns einander gern und treu, und als seine Kinder, lieben, ohne Zwang und Heuchelei! O wie selig werden wir uns dann fühlen dort und hier! 232 Christliches Verhalten in Beziehung auf den nächsten überhaupt.) Anis Sorge für das sittliche Wohl des Nächsten.ardag Lium, gstbrin Mel. Alle Menschen müſſen sterben 2c. 369. Laß, o Jeju, mich em pfinden, welche Seligkeit es ist, daß du mir, um mich von Sün: den zu befrein, erschienen bist, daß ich Gottes Wege walle; der du liebreich, eh' ich falle, die Gefahr mir offenbarst, mich ergreifest, mich bewahrst! 2. Und wie könnt' ich dies empfinden, und dann fühllos Menschen sehn in der Sklaverei von Sünden Wege des Verder bens gehn; und nicht rufen, daß fie's hören: Eilt, ihr Brüder, umzukehren, wenn ihr selig wer: den wollt, das ihr werden könnt und sollt!" Ho internando 11 de Cult 3. Ja, dem Heil auch andrer Seelen will ich meine Sorge weihn; und wenn meine Brüder fehlen, will ich ihnen Führer ſein. Wenn sie sündigen und sterben, und ich rufe vom Verderben, wo ich kann, sie nicht zu dir, forderst du ihr Blut von mir. 000 4. Von des Irrthums Finster nissen selbst errettet, soll auch ich unterweisen deß Gewissen, der von deinem Wege wich; soll ihm zeigen, was ihn blende, und, daß er zu dir sich wende, vor dem Fall ihn warnen, ihn bitten, weil er tann, zu fliehn. 5. Sanft will ich sein Herz erweichen; und wenn meine Bitten nicht bis zu seinem Herzen reichen, sei mein Beispiel ihm ngd 19d. 11, 91971 150 15 ein Licht; daß an mir er sehen möge, wie so lieblich Gottes Wege Jedem, der sie lieb ge winnt und sie geht, wie gut sie sind, don aiding Instop 6. Möge dann an meinen Freu den er das Glück des Frommen sehn: wie so froh sind, selbst im Leiden, die, die Gottes Wege gehn; daß er doch der Luft der Erde sich entreiß' und heilig werde, selig auch, wie ich, zu sein, ewig deiner sich zu freun! Mel. Mein Glaub' ist meines Lebens Ruh 2c. 370. Wie lieblich ist des Frommen Bild, der, von des Heilands Geist erfüllt, dem Dienst des Herrn sich weihet, und, von der Weltlust Fesseln frei, im Herzen rein, im Glauben treu, sich seines Gottes freuet! Wie Sternenlicht in stiller Nacht glänzt solch ein Bild in sanfter Bracht. 2. O Wandrer auf des Todes Bahn, sich doch das Bild des Frommen an! Wie, sollt' es dich nicht rühren? Wie, könn test eine Seele du, in welcher Friede wohnt und Ruh', je ärgern und verführen? Verderbe gute Herzen nie! Ermuntre, stärke, schütze sie! Top503. Dein Heiland, einst auf Erden hier, der hat ein großes Wort zu dir in Gottes Kraft gesprochen; er, dem sein liebevolles Herz zu unserm Heil im Todesschmerz am blut'gen Kreuz MO 990 Christliches Verhalten in Beziehung auf den Nächsten überhaupt. 233 gebrochen. ,, Weh' dem," sprach| Schluß den großen Tag einst er, der treue Hirt,- der den fürchten muß! Geringsten ärgern wird!" ( 119 5. O Seelenangst, sei von mir 4. Dent' diesem ernsten Worte fern! Mich soll der Friede meinach! Das Wehe, das dein Heines Herrn zu meinem Grab beland sprach, laß dir zu Herzen gleiten. Du, mein Erlöser, stärke gehen! Dent' an die nahe Todes- mich, daß ich mich halte fest an nacht, aus der der große Tag dich, daß nichts uns möge scheiden! erwacht, dem wir entgegensehen! Hilf, daß ich bleibe dir getreu, Weh' dem, der an des Lebens und Menschenwohl mir heilig sei! opack astfosi sidnsdis! 390 m² 156 chod to god pilis onu igrins.( bij 9010) Gerechtigkeit in Ansehung der zeitlichen Güters Inari sta bit rinise des Nächsten. asd opseg mod Lipidoured diet aid of möl stor dull S noo entad Mel. Alle Menschen müssen sterben 2c. 4. Gines Unterdrückten Thrä371. Aller meiner Brüder nen, Gott, wie furchtbar sind Rechte sollen, Gott, mir heilig nicht die! Eh' es ungerechte sein. Wenn ich sie zu kränken wähnen, trifft oft deine Nache dächte, ihres Kummers mich zu sie. Und wenn du nicht eilen freun, über sie mich zu erheben, solltest, wenn du, Richter, säuoder mir allein zu leben, was men wolltest, harrt denn mein verdient' ich Sünder nicht für am Grabe nicht ein noch schreckein schreckliches Gerichtlicher Gericht? 2. Könnt' ich, taub bei ihren 5. Nein, ich will gerecht und Klagen, ihnen das aus Eigen billig gegen Freund' und Feinde sinn, oder Neid und Geiz versagen, was ich ihnen schuldig bin; könnt' ich ohne Treu' und Glauben Andern ihren Segen rauben: was verdient ich Sünder nicht für ein schreckliches Gericht! sein; Keinen drücken, lieber willig Jedem, der mich kränkt, verzeihn. Hab' ich macht, ich will sie nützen, die Bedrängten zu beschützen; eilen, wo Verlaßne flehn, ihnen liebreich beizuſtehn. 113 6. Gib, daß ich nie unrecht 3. Jedes Unrecht will ich has handle, hilf mir, daß ich immer sen, recht thun gegen Jedermann; gern auf dem Pfad des Rechtes Jedem geben, Jedem lassen, was wandle, Gott, vor dir als meier hat und fordern kann. Lieber nem Herrn. Du, o Richter aller will ich Unrecht leiden, als be- Welten, wirst mir liebreich einst gehen; will mit Freuden lieber vergelten, wenn vollendet ist jein dem Aermsten gleich, als mein Pfad, was ich meinen Brüdurch Unrecht groß und reich. dern that. Noors 234 Christliches Verhalten in Beziehung auf den nächsten überhaupt. Mel. Freue dich, o miane Seele zc. liß nicht, das dem Sünder Rache flammet, den sein böses Herz verdammet. 372. Alles, was ich Gutes habe, kommt, o Gott, aus deiner Hand; wie so manche milde Gabe 6. Heil'ger Gott, ein from hast du mir herabgesandt! Vater, mes Leben liebest und belohnest all mein Glück ist dein, deinem du. Gib mir Kraft, und laß Ruhme will ich's weihn. Nie- mich streben, fromm und gut zu mals laß mich mehr verlangen, sein, wie du; daß mein Leben als was ich von dir empfangen. 2. Laß mich dankbar und zu frieden im Genuß der Güter sein, die mir deine Huld be schieden. Laß an Andrer Wohl mich freun; nie auf meiner Brüder Glück neidisch sehn mit scheelem Blick; nie, was du mir gabst, verachten; nie nach fremden Gütern trachten. ohne Reu', ohne Qual mein Ende sei; daß mich, wenn ich einst er wache, keine Schuld verdammlich mache. Mel. Halt im Gedächtniß Jesum Christ zc. 373. Mensch, suche stets durch Wort und That Gerechtigkeit zu üben, und wandle auf geradem Pfad, wie Gott es vorgeschrieben! Jhr bleibe, fern von Heuchelei und niederm Eigennutz, ge treu, getreu bis zu dem Grabe! 2. Gott sieht in dunkler Mitternacht den, der auf Ränke dichtet; er schließt ihn ein mit seiner Macht, er, der den Erdkreis richtet. Der Sünder wähnt von keiner Noth, und stirbt dahin, und sieht im Tbd einst seine Höllenfrevel. 3. Eigenthum, das ich entwende, würde Fluch und Tod mir sein; aber halt' ich meine Hände von Betrug und Raube rein, dann darf ich sie froh empor betend heben; denn dein Ohr wird des Frommen Flehn erhören, den Verbrechen nicht entehren. 4. Hab' ich mich durch Andrer Schätze und durch Arglist reich gemacht, laß mich, Gott, daß ich's ersetze, bald und eifrig sein bedacht; lieber arm und dürftig sein, als mich meines Unrechts freun, und nach bald durchträumten Freuden des Gewissens Folter leiden. 5. Willig laß mich allen Schaden dem erstatten, der ihn litt. 4. Die Wittwen und die WaiWer mit Blutschuld schwer be- sen sind verkürzt um ihre Sache; laden einst vor deinen Richt der Unterdrückten Thräne rinnt, stuhl tritt, wird verworfen im und schreit zu Gott um Nache. Gericht, bleibt vor deinem Ant- Die Tugend weint, der Frevel 3. Denn wer des Unrechts Pfade geht, zerstört das Glück der Erde, und frevelnd häuft er früh und spät nur Jammer und Beschwerde. Die Einfalt wird mit List umstrickt, die Unschuld in den Staub gedrückt, der Arme ist verlassen. Chriftliches Verhalten in Beziehung auf den nächsten überhaupt. 235 7. Wer dich, der Menschen Richter, kennt, muß sich zum Guten stärken; es lasse ab, wer Jesum nennt, von ungerechten Gib deinen Kindern Werken. Kraft dazu. Wer kann es anders, Gott, als du? Du bist der Tugend Quelle. siegt; ja, schmählich hingetreten liegt, was heilig ist, im Staube. 5. Doch, wann, o Herr, dein Tag erscheint mit rächenden Gewittern, dann hat die Tugend ausgeweint, und ihre Dränger zittern. Sie zittern vor der Wahrheit Licht. Gott, Richter, Vater, gib uns nicht dahin in ihre Wege! 6. Hilf deinen Kindern jederzeit Betrug und Lüge fliehen. Laß Wahrheit und Gerechtigkeit an allen Orten blühen. Laß alle Menschen weise, rein, und wahr und unbestechlich sein, und felfenfest im Guten. 8. Du bist ihr Lohn: so lohne die, die sich zum Guten wenden. Gib ihnen Nuh' nach Kampf und Müh', wann sie den Lauf vollenden. Zu deinen Freuden nimm sie auf. Herr, sie vollbrachten ja den Lauf, und hatten unsern Segen. Dienstfertigkeit und Wohlthätigkeit. Mel. Ermuntre dich, mein schwacher Geist 2c.| bitten, den Segen der Gesund374, Das Leben ist ein großes heit nie durch Leichtsinn zu zerGut; wer wollt' es je verachten, und wie mit blinder Feindeswuth es zu zerstören trachten? Auch ich, o Herr, verdank' es dir; zum Gutesthun gabst du es mir; es weislich anzuwenden, hab ich's aus deinen Händen. rütten. Was ihren Lebensfrieden stört, und Gram und Aergerniß vermehrt, das will ich stets mit Freuden entfernen und vermeiden. 4. Ich will der Schwachen Führer sein und gern der Kran2. Doch nicht mein eignes ten pflegen; das Mitleid soll Leben nur, auch meiner Brüder sich fanft und rein in meinem Leben soll dich, o Vater der Herzen regen. Du nimmst auch Natur, und deinen Ruhm er meiner gern dich an, wenn ich, heben. So will ich denn auch o Vater, wo ich kann, die Trauihnen gern, von Haß und Neid rigen erquicke, und sie der Noth und Rachsucht fern, ihr Leben entrücke. zu beschüßzen, durch Rath und 5. Mein Herz, zur Hülfe stets Hülfe nüßen. th bereit, soll sich auch in Gefahren 3. Mit Ernst ermahnen will mit edler Unerschrockenheit den ich ste, mit Freundlichkeit sie Menschen offenbaren. O welch 236 Christliches Verhalten in Beziehung auf den Nächsten überhaupt. ein herrlicher Gewinn, wenn ich das sind, das sind Christen ihr Lebensretter bin, und sie pflichten. mich dann erkennen, und freudig 5. Herr, wir geben von dem Retter nennen! Deinen; Jaß uns thun, wie sich's 6. Das Leben ist ein großes gebührt. Laß, wenn unsre BrüGut; ich will es treu verwalten, der weinen, nie die Herzen unund stets mit Sorgfalt und mit gerührt. Lehr' uns selbst dein Muth auch Andern gern erhal- Gut verwalten, um hier flüglich ten. Wenn dann der Tod sie hauszuhalten.ias hid mir entreißt, so quält kein Vorwurf meinen Geist; ich darf dann ohne Grauen auf ihre Gräber schauen. die Nach eigener Melodie. 375. Seid barmherzig, Men schen! Höret, hört das heilige Gebot, das uns Jesus Christus lehret: Seid barmherzig so wie Gott!" Gebt, so wird auch euch gegeben einst am Throne Heil und Leben! 2. So viel Menschen, so viel Brüder; Ein Gott ist es, der uns schuf. Wir sind alle Christi Glieder durch des Vaters Gnadenruf. So den Bösen, wie den Seinen, läßt der Herr die Sonne scheinen. 3. Gottes Bild in euch zu sehen, seid barmherzig, so wie er! Gilt, dem Armen beizustehen! Was ihr gebt, empfängt der Herr. Mag's im Stillen auch geschehen, wird's doch Gottes Auge sehen. Mel. Gott des Himmels und der Erden 2c. 376. Trockne gern des Kummers Thränen, die dein armer Bruder weint! Lange muß er oft sich sehnen, eh' ein Helfer ihm erscheint. Auf! o Christ, was zögerst du? Eile dem Bedrängten zu! 2. Gott ist's, der des Mitleids Triebe dir in deine Seele schuf. Horch, sie rufen dich zur Liebe, und ihr Ruf ist Gottes Ruf! Menschlich, menschlich sollst du sein, und des Menschenwohls dich freun. 3. Sorge, daß kein Trost dir fehle, wenn des Leidens Stunde schlägt, und die Welt in deine Seele feinen Muth und Frieden trägt! Was auch heut' dich nicht erreicht, trifft schon morgen dich vielleicht. 4. Alle sind wir fest vereinet, wir durchlaufen Eine Bahn. Auch den Armen, der da weinet, sieht dein Vater huldreich an; für den Himmel sucht er ihn auch durch Leiden zu erziehn. 4. Was ihr habt, mit Jenem theilen, welcher weniger besitzt, des Verlaßner Wunden heilen, 5. Tritt an deines Vaters schützen den, den Niemand schüßt, Seite, wirke mit ihm für die und dies ohne Stolz verrichten: Welt! Hilf und schütze, rathe, Christliches Verhalten in Beziehung auf den Nächsten überhaupt. 237 erlöst aus seiner Nacht: Der Herr hat Alles wohlgemacht." leite, übe stets, was ihm gefällt! Immer sei bereit, und sprich: „ Herr, mein Gott, gebrauche mich!" di ami- inf 6. Einst verstummet jede Klage, wenn du Gottes Wege gingst, and am großen Erntetage ihm der Garben viele bringst; o dann führt er dich empor; dich empfängt der Engel Chor! Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. 377. Wie sanft und ruhig fließt dein Leben, die harte Sorge drückt dich nicht! So reichlich hat dir Gott gegeben, was deinen Brüdern längst gebricht; thu auf dein Herz, und hilf, o Christ, und segne, wo dir's möglich ist! 2. Sieh Christum an! Auf seinen Wegen hob milde Liebe gern den Schmerz; aus seiner Fülle floß nur Segen, fand Hülf' und Freude jedes Herz, und rief, i to: nist and pro 3. Sich um dich her! Des Bruders Wange verbleicht in Noth und Herzeleid; wohl manchem wird's um's Leben bange; die Sorge webt sein Sterbekleid. Biet' freundlich deine Hülfe an! Was Liebe thut, ist wohlgethan. 4. Sieh dort hinaus! Wann dort am Grabe dich einst verläßt dein irdisch Gut, wie auf der milden, treuen Gabe des Himmels schöne Freude ruht, wie Christi Worte dich empfahn: Nimm hin, das hast du mir gethan! ſei ein Chrift, und segne gerne, eh' deine Sonne untergeht! Wenn in der Nähe oder Ferne ein Herz zu dir um Hülfe fleht, so lindre gerne jede Noth, und brich dem Hungrigen dein Brod! un si Jucht nu 5. So 2. Fern von Trug und Heuchelei, und von aller Falschheit frei gegen Jeden sei dein Sinn! Achte nicht auf Weltgewinn! is " 1 na pin end bad maslo 190 sim uslösd 09 dinind Wahrhaftigkeit.mod lgbt hamis ar drill monist olage Mel. Gott sei Dank in aller Welt zc. Mund verspricht, halte treu, und 378. Heilig sei und bleibe täusche nicht! durind din sist dir Gottes Wille für und für! 4. Weg mit der Verleumdung Weiche von der Wahrheit nie, denn dein Heiland starb für sie! Gift, die so schwer die Unschuld trifft! Kränke nie ein Menschenherz, denn es seufzet himmelwärts! 5. Ja, es seufzet himmelwärts das gefränkte Menschenherz, und durch Nacht und Dunkel bricht einst ein großes Weltgericht. 3. Ob du Ja sprichst oder Nein, stimme stets dein Herz 6. Du, den meine Seele preist, mit ein; und was dann dein stärke mich, o Gottes Geist, mich 238 Christliches Verhalten in Beziehung auf den Nächsten überhaupt. der Wahrheit gern zu weihn, und Wahrheit kund. Darf ich ja nicht ihr ewig treu zu sein! 7. Gib, daß ich auf ihrer Bahn reichen Segen wirken kann, und nach wohldurchlebter Zeit freudig geh' zur Ewigkeit! länger schweigen, meine Unschuld zu bezeugen, so verleihe, daß dabei Herz und Mund voll Sanftmuth sei. dul 5. Daß du, Herr, an jedem 8. Führe mich an deiner Hand Orte Zeuge meines Wandels in das schöne Vaterland, wo vorbist, daß kein einz'ges meiner meinem Angesicht ewig strahlt Worte deinem Ohr verborgen der Wahrheit Licht! ist: dies erwecke mein Gemüthe, daß ich mich vor Lügen hüte. Denn du liebst den Wahrheitsfreund, und bist allen Falschen Mel. Alle Menschen müssen sterben 2c. 379. Laß mich, Höchster, darnach streben, stets ein Wahrheits- feind. freund zu sein. Zu des Himmels Leben geht kein frecher Mel. In Gottes Rath ergeben 2c. frohem Lügner ein, und vor deinem An- 380. Wohl dem, der richtig gesichte werden sie beschämt zunichte; denn vor dir sind immerdar Aller Herzen offenbar. 2. Andern zu Gefallen lügen, leeren Schwäßern gleich zu sein, heuchelnd Brüder zu betrügen, Herr, das falle mir nicht ein. Wahrheit leit' an allen Orten mich in Werken und in Worten; redlich sei des Herzens Grund, redlich sprech' auch stets der Mund. 3. Die der Falschheit sich ergeben, sind vor dir, o Gott, ein Gräul; und ein unglückselig Leben ist gewiß ihr fünft'ges Theil. Hier schon trifft verdiente Schande sie bei Redlichen im Lande; denn ein jeder Menschenfreund ist der Falschheit Ränken feind. 4. Schmäht mich ohne mein Verschulden der Verleumder Lästermund, o so laß mich's still erdulden! Einst wird doch die wandelt, der als ein Wahrheitsfreund in Wort und Werken handelt, und das ist, was er scheint; der Recht und Treue liebet, und von dem Sinn der Welt, die Trug und Falschheit übet, sich unbefleckt erhält! 2. Wohl dem, der Lügen hasset, und der, so oft er spricht, so seine Rede fasset, daß er die Wahrheit nicht mit Vorbedacht verlezet, und der an jedem Ort sich dies vor Augen sezet: Gott merkt auf jedes Wort! 3. Wohl ihm, daß sein Ge müthe, Herr, deine Rechte übt! Ihn leitet deine Güte; er wird von dir geliebt. Du wirst ihn einst erhöhen, wann in der Wahrheit Licht beschämt die Falschen stehen, geschreckt durch dein Gericht. 4. Herr, drücke diese Sache tief meinem Herzen ein, daß ich's zur Christliches Verhalten in Beziehung auf den Nächsten überhaupt. 239 Pflicht mir mache, der Lügen| Wohl und für mich reden müsse, Feind zu sein. Erinnre mein und wann ich schweigen soll. Gewissen, du hassest Heuchelei, damit ich stets beslissen der Treu' und Wahrheit sei. 5. Nie laß mich was versprechen, das ich nicht halten kann, und nie Zusagen brechen, die ich einmal gethan; nie Leichtsinn mich verleiten, und nie des Beispiels Macht, als Wahrheit auszubrei ten, was ich doch selbst erdacht. 7. Wenn je, um mich zu drücken, des Feindes Anschlag gilt, der sich bei bösen Tücken in guten Schein verhüllt; so stärke meine Seele, daß sie nicht unterliegt, und Alles dir befehle, durch den die Unschuld siegt. 8. Ein Herz voll Treu' und Glauben, das, Gott, zu dir sich hält, das soll mir Niemand rau6. Doch laß zu allen Zeiten ben. So kann ich aus der Welt auch deiner Weisheit Licht, Herr, einst mit der Hoffnung gehen: meine Seele leiten, damit ich ich werde als dein Kind dich mit meine Pflicht mit Klugheit üb', den Frommen sehen, die reines und wisse, wann ich für Andrer Herzens sind. Freundlichkeit, Nachsicht, Bescheidenheit. und zu dir mich froh erheben. Mel. O heil'ger Geist, kehr bei uns ein 2c.| dich möcht' ich, Herr, mein Leiter, 381. Gottes Sohn, Herr immer weiter aufwärts streben, Jesu Christ, der du das reine Vorbild bist der Frömmigkeit auf 3. Dein Geist, der sanfte HerErden, wie freundlich warst du zen schafft, bestärke mich durch einst zu sehn, wie strahlte deine seine Kraft, zu gehn auf deinem Huld so schön in Worten und Wege. ,, Mir nach!" sprichst Geberden! Welche reine Seelen- du so fest und treu; gib, daß güte, welch Gemüthe sanft und ich ohne Heuchelei leutselig wanmilde leuchtet uns aus deinem deln möge. Rühre, führe, so in Bilde! Leiden, wie in Freuden, meine Seele, daß es nie an Kraft ihr fehle. 2. Dir möcht' ich folgen, meinem Herrn, und Freundlichkeit und Sanftmuth gern zum Wohl des Nächsten üben. Nicht Kaltsinn, Hochmuth, finstrer Neid, nicht Ungestüm noch Bitterfeit soll ihn durch mich betrüben. Durch 4. Noch leuchtet uns des Lebens Tag; wer weiß, wie bald er enden mag? Bald sinkt die Sonne nieder. Doch wer dir folgt, o Seelenfreund, der findet, wo kein Aug' mehr weint, sein Leben schöner 240 Christliches Verhalten in Beziehung auf den nächsten überhaupt. wieder. Wohl mir! Zu dir werd' ich kommen. Bei der Frommen Siegeskränzen laß auch meine Krone glänzen! 2. Nicht Jeder hat, was Andre haben; doch, wie verschieden du auch gibst, weiß ich bei allen deinen Gaben, daß du uns als ein Vater liebst, und willst, wir sollen glücklich sein, und Einer sich des Andern freun. Mel. Gott des Himmels und der Erden 2c. 382. Nichte nicht mit harter Strenge, wenn du Andre fehlen 3. Wer hat mich Andern vor siehst, da auch du der Fehler gezogen, wer wieder andre MenMenge doch nicht ganz und stetsschen mir? Du thust's, durch entfliehst! Schonung ist des Chri- freie Huld bewogen, denn Alles sten Pflicht; richte deinen Näch- Gute kommt von dir. Ich gab sten nicht! dir nichts zuvor, und ich bin 2. Reich' aus christlichem Ge- Alles, was ich bin, durch dich. müthe ihm die Hand zu seinem Glück, führ' mit Nachsicht und mit Güte von dem Irrweg ihn zurück; sieh dich vor, wenn du noch stehst, daß du selbst dem Fall entgehst! 3. Laß die Liebe dich beseelen, die den Argwohn niederschlägt, und, wenn Andre wirklich fehlen, ihre Fehler schonend trägt; beßre gerne dich und sie; rede liebreich, schmähe nie! 4. Drum laß mich, Herr, in meinem Leben mich meines Glücks und Vorzugs nicht zu Andrer Kränkung überheben; nein, liebreich üben meine Pflicht; nicht nicht Andrer Gaben stolz verbloß auf meinen Vorzug sehn, schmähn. 5. Ja, meine Brüder will ich ehren, wie arm, wie niedrig fie auch sein; sie können meiner 4. Jener Richter aller Welten nicht entbehren, ich kann mich 4. Jener Richter aller Welten ohne sie nicht freun; nimmt richtet mit Gerechtigkeit, und wird keiner meines Glücks sich an, Jedem einst vergelten, wie er lebt wie arm, wie niedrig bin ich in dieser Zeit; überlaß ihm das Gericht! Christus spricht: Verdamme nicht!" dann! 11 Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. 6. Wer eitler Ehre gern ent behret, und Tugend an Geringen gern erkennt und schätzet, 383. Von dir in diese Welt der verehret der Niedrigkeit und gerufen, stehn, Vater, alle Men- Hoheit Herrn. Wohl ihm! Denn schen hier auf vielerlei verschied- die Bescheidenheit ist aller Stände nen Stufen, erwählt und hinge- Ehrenkleid. stellt von dir, nicht gleich einander an Gestalt, an Stand, Vermögen und Gewalt. 7. Sie schmückt das Alter, gibt der Jugend Reiz, Liebenswürdig keit und Werth, und Glanz und yan Christliches Verhalten in Beziehung auf den Nächsten überhaupt. 241 Hoheit jeder Tugend, die eiteln 3. Der stille Dulder, der sich Schimmer gern entbehrt. Ja, scheut, die Sorgen, die ihn nagen, schön ist die Bescheidenheit, sie aus Ehrgefühl und Schüchternschmückt mit wahrer Herrlichkeit. heit, vertraulich mir zu klagen, der seh' in meinem Blick ein Herz, das Mitgefühl bei fremdem Schmerz und milder Sinn belebet. 8. Gib, Herr, daß wir bei deinen Gaben, von eitelm Stolz und Hoffart rein, gern das gebrauchen, was wir haben, uns mit einander zu erfreun; und mach' uns einst in deinem Reich an Seligkeit einander gleich. Mel. Halt im Gedächtniß Jesum Christ zc. 384. Was Menschen tränket, will ich fliehn, was sie erfreut, beginnen; will mich durch Freundlichkeit bemühn, auch Niedre zu gewinnen. Des Menschen Werth würd' ich entweihn, wollt' ich je übermüthig-sein, und stolz auf Andre blicken. 2. Voll Sanftmuth, Nachsicht und Geduld will ich des Schwachen schonen; gefällig und mit frommer Huld der Dienstbegierde lohnen, die meine Wünsche gern erfüllt, und meines Herzens Kummer stillt, mich tröstet, warnet, besſert.chino ir tos and pirdsin sur antip 4. Nie, nie will ich mit Bitterkeit mir Spott und Scherz erlauben, mir nie durch Unbescheidenheit des Nächsten Zutraun rauben. Nie schrecke der Verachtung Blick den Hülfsbedürftigen zurück, mir seinen Wunsch zu äußern. 5. Darf ich, als Freund der Tugend, nicht zu fremden Fehlern schweigen, gebeut es meines Star: des Pflicht, beim Unrecht Ernst zu zeigen; dann gib, o Gott, mir Mäßigung; und Tadel und Erinnerung sei Ausdruck edler Liebe. 6. Wenn ich aus Pflicht gebieten muß, und auf Gehorsam dringe, so gib, daß ich nie aus Verdruß, was ich befehl', erzwinge, daß ich im Warnen freundlich sei, im Strafen jede Härte scheu', den Unmuth unterdrücke. mis modi and midi goladi sing babo Friedfertigkeit und Versöhnlichkeit. Mel. Halt im Gedächtniß Jesum Christ 2. 385, Ach, Jesu, gib mir sanften Muth, nach deinem Wort zu leben. Laß nicht mein schwaches Fleisch und Blut nach böser Nache streben! Laß mich, von Zorn und Evang. Gesangbuch. II. 32.888 Feindschaft fern, nach deinem Vorbild wandeln gern, von Herzen dir ergeben! 2. Es schuf uns Eines Vaters Macht, er wählte uns zu Kindern; und Ein Herr hat das Heil ge 16 242 Christliches Verhalten in Beziehung auf den Nächsten überhaupt. bracht uns, den verlornen Sündern; Ein guter Geist uns auch regiert und zu des Himmels Freude führt, wenn wir ihn nicht verhindern. leben; ein trotzig unbiegsamer Sinn muß stets in Unruh' schweben; wer Feindschaft nährt und Groll und Zank, mischt selbst sich bittern Gallentrank, der ihm das Herz zernaget. 3. Wie kann ich doch, als Gottes Kind, den schwachen Bru- 2. O laßt uns meiden allen der hassen, da mir so große Schul- Zorn, daß er uns niemals schade! den sind von meinem Gott er- Er treibt mit ungestümem Sporn lassen? Soll nicht auch mein auf des Verderbens Pfade. Nur Herz sein bereit, aus rechter Lieb' wer die wilden Triebe dämpft, und Einigkeit den Bruder zu um- der fühlt, wenn er sich selbst fassen? allecam teng bekämpft, im Herzen Ruh' und 4. Komm, Bruder, komm, Frieden. reich her die Hand, da dir mein Herz vergiebet! Laß deinen Zorn nicht sein entbrannt! Ein Christ den andern liebet. Wer wie sein lieber Meister thut, der brennet von der Liebe Glut, in der er stets sich übet. 5. Wir sollen tragen All' Ein Joch, weil wir uns Glieder nen nen; was wollen sich die Glieder doch an Einem Leibe trennen? An rechter Lieb' und Freundlich keit kann man den Christen alle zeit als Gottes Kind erkennen. 3. Gib, daß gelaßne Duldsamkeit in mir, o Jesu, walte, daß ich, so viel dein Wort gebeut, mit Allen Frieden halte, ſelbst Unrecht leide mit Geduld, und, eingedenk der eignen Schuld, dem Schuldner gern vergebe. Mel. Halt im Gedächtniß Jesum Christ 2c. 386. Cs ist ein köstlicher Gewinn, in Fried' und Eintracht 4. Dein Gruß war:„ Friede sei mit euch!" Den laß in's Herz uns tönen, daß die Erbitterten sogleich sich brüderlich versöhnen. und wenn's ein schweres Opfer gilt, dann laß, Gekreuzigter, dein Bild uns vor der Seele schweben. 6. So laßt uns denn in Einem Geist als Christen thun und sprechen; und wer ein Kind des HöchMel. Mir nach! spricht Christus 2c. sten heißt, soll seinen Bund nicht 387. Herr, der du sterbend brechen. Ach, Bruder, laß uns zürnen nicht, daß uns nicht treffe das Gericht! Gott möchte schwer es rächen. noch für die, die dich erwürgten, batest; der du vor deinem Bater sie so liebevoll vertratest; wann werd' ich doch dir ähnlich sein, und meinem Feinde gern verzeihn? 2. Ein Sünder, dem noch Rache glüht im aufgebrachten Herzen, Chriftliches Verhalten in Beziehung auf den Nächsten überhaupt. 243 der noch sein Wohlgefallen sieht| leiden; wie gern verzeihn, da du an seiner Feinde Schmerzen, be- mir's dort vergiltst mit ew'gen steht vor deinem Angesicht, o Gott Freuden, wenn mir im Himmel der Lieb' und Langmuth, nicht. einst mein Feind dankbare Freudenthränen weint! 3. O Stimme Gottes, schalle mir durch meine ganze Seele: Wie du vergibst, vergibt Gott mel. So hoff' ich denn mit festem Muth 2c. dir!" Erwäg es, und dann wähle! Der wählt den Segen, wer vergibt, und der den Fluch, wer Rache liebt 4. Sei, Seele, werth der Seligkeit, dich selbst zu überwinden! Duld und vergib! Auch Gott verzeiht, und straft nicht deine Sünden. Nicht Rache, Se gen rufe du, Begnadigte, dem Feinde zu! 5. Auch mein Beleidiger hat Theil am Heiland aller Sünder; mit Blut erwarb auch ihm das Heil der Todesüberwinder. An mich und ihn ergeht der Ruf des Gottes, der uns Beide schuf. 6. könnt ihn meine Sanft muth noch zur Seligkeit bekehren, ihn, der mich haßt, das sanfte Joch der Liebe tragen lehren! Wie göttlich würd' es mich erfreun, der Retter meines Feinds zu sein! 7. Wie würd' er mich am Weltgericht dann seinen Bruder nennen, und als mein Freund sich ewig nicht von meiner Seite tren nen, und Gott erheben, dessen Hand uns für die Ewigkeit verband! 8. Wie gern will ich, Gott, auf dein Wort Haß und Verfolgung 388. Ihr, die ihr mich verfolgt und schmäht, hört mein inbrünstiges Gebet: Herr, fegne, die mir fluchen! Laß, wenn man mich verfolgt und haßt, mich dieses Joch und diese Last froh zu ertragen suchen! 2. Du hilfft uns, Herr, aus aller Noth. Wenn der Verfolger Macht mir droht, lehr mich die Feinde segnen, und, wenn mit überlegter List ein Judas mich verräth und füßt, mit Großmuth ihm begegnen! 3. Die Unschuld spricht uns Trost in's Herz; sie weiß den unverdienten Schmerz zu lindern, zu versüßen. Es ist mein Trost bei Hohn und Spott: im Him mel du, mein guter Gott, in mir ein froh Gewissen. fremde Schuld mit überschwäng4. Trug nicht der Heiland licher Geduld? Er schalt nicht, da er litte. Jm Todeskampf am Kreuzesstamm war er geduldig wie ein Lamm. Vergib!" war seine Bitte. 5. Sein heilig Beispiel lehre mich geduldig sein, und brüderlich mit Feinden umzugehen. Wenn Fleisch und Blut sich in mir regt, der Stolz zur Rache mich 16% 244 Christliches Verahlten in Beziehung auf den Nächsten überhaupt. bewegt, laß, Herr, auf dich mich] 3. Der du für die Uebelthäter sehen. 6. Nicht Haß und Feindschaft, Rache nicht, nein, Wohlthun, das ist meine Pflicht; Herr, hilf sie mir erfüllen. Ein gut Gewissen sei mein Ruhm. Gib, daß ich, treu dem Christenthum, stets leb' nach deinem Willen. um Geduld batst, und die Laſt unsrer Schuld getragen hast, unser Mittler und Vertreter, es versöhnte Gott durch dich eine Sünderwelt mit sich. 4. Wenn mein Herz, vom Hang zur Sünde hingerissen, dich ver kennt, und zu Haß und Rach' entbrennt, überwind, o Ueberwinder, meinen Haß, und laß mich sehn in den Tod für uns dich gehn! Mel. Sollt' ich meinem Gott nicht trauen 2c. 389, Sollten Menschen, meine Brüder, mir, o Gott, nicht theuer sein? Alle, Vater, sind sie dein, sie sind Alle Christi Glieder, Christi, der für Alle starb, und ans Gottes Huld erwarb. 2. Gottes Kinder wollt' ich 6. O thr, Eines Hauptes hassen, lieblos, unbarmherzig sein, meinem Feinde nicht verzeihn, seine Schuld ihm nicht erlassen? Und der Herr erläßt mir doch meine Schuld und trägt mich noch. 7911 Glieder, deß, der für Euch Alle starb, und euch Gnad' und Huld erwarb, lieben will ich euch, ihr Brüder; für euch beten, euch erfreun, wohlthun, dulden und verzeihn! 13180 stire 5. Gib, daß ich mit Freuden übe, was dein Wille mir gebeut, Nachsicht, Sanftmuth, Gütigkeit; daß ich, wie du liebtest, liebe, und in Allem dir getreu, sanft und leicht versöhnlich sei. USD 150 tip Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. ead thus and dein Dankbarkeit 3mm innsta muy sit di Dankbarkeit überhaupt.| Zähre von meines Herzens Dankbarkeit, mit was für Eifer ich begehre, was ihre Herzen, Gott, erfreut, mit welcher Inbrunst mein Gebet für sie zu dir, mein Vater, fleht. 390. Wenn Menschen streben, dir an Güte und Wohlthun, Vater, gleich zu sein, und mich mit willigem Gemüthe durch ihren Rath und Trost erfreun; mit reichem Segen segne dann, die ich nicht wieder segnen kann. 2. Es zeuge meiner Freude Star0 5713. Ich will mich aller ihrer Freuden und ihres Glücks von Herzen freun; voll Kummer über ihre Leiden, so gut ich kann, ihr Tröster sein; und kann ich tragen Christliches Verhalten in Beziehung auf den Nächsten überhaupt. 245 ihre Noth, mit Freuden will ich's| seine Nachwelt klag' und traure. thun, o Gott! ind Wo sein Grab ist, weine dann, wer, was gut ist, schätzen kann. 4. Kann ich, was ihnen schadet, hindern; befördern, was ihrWunsch begehrt; erleichtern, was sie drückt, und lindern, was sie bekümmert und beschwert: froh locken will ich, Vater, dann, wenn ich's durch deinen Beistand kann. 5. Und kann ich's nicht, o Gott, so dringe mein brünstiges Gebet zu dir, und was sie wünschen, das gelinge; denn, Herr, sie thaten wohl an mir. Auf Jeden komme Freud' herab, der Freude gibt und Freude gab. 6. Umfahe sie mit deiner Güte, und deine Huld verlass' sie nie. Sei stets ihr Helfer, und behüte vor Widerwärtigkeiten sie. Und trifft sie doch Gefahr und Schmerz, so tröst' und heile selbst ihr Herz. 7. Im Tode nimm sie mit Er barmen zu deines Reiches Erben an. Sie haben liebevoll den Armen mit deinen Gaben wohl gethan; und diese flehn an deinem Thron: Groß, herrlich, ewig sei ihr Lohn!" Dankbares Andenken an Verstorbene. Mel. Alle Menschen müssen sterben 2c. 391. Wer mit Lust und Eifer strebte, nützlich seiner Welt zu sein; wer nicht blos für sich nur lebte, Menschen suchte zu erfreun: deß Gedächtniß bleib' und daure; 2. Unvergeßlich sei sein Name. Nur die Sünder treffe Schmach. Jeder folg' ihm; Jeder ahme seiner Tugend Thaten nach Sanft und heiter strahl' er immer, wie der Abendröthe Schimmer, der so lieblich Gottes Welt, eh' es Nacht wird, noch erhellt. 3. dann kehren seine Thaten segnend in die Welt zurück, bleiben immer reiche Saaten für der Nachwelt Heil und Glück. Gott, der Richter aller Welten, wird sie öffentlich vergelten; jede bringt er einst ans Licht, nur der Fehler denkt er nicht. 4. Ihre Mängel schaue keiner, um sie zu enthüllen, an; denn, wo lebt auf Erden Einer, der nicht irre gehen kann? Auch die unvollkommnen Triebe feiner Jugend hüllt mit Liebe, wer sich nur des Guten freut, willig in Vergessenheit. 5. Preist den Herrn und seine Liebe, daß sein Tod, der euch betrübt, Reiz zum Guten, Lust und Triebe, ähnlich ihm zu werden, gibt! Preist den Herrn, daß seine Gnade ihn der Tugend sichre Pfade wandeln ließ, und bis in's Grab dazu Licht und Kraft ihm gab! 6. Also ehret eure Brüder, wenn sie nun im Frieden ruhn! Denn so wird man euch einst wieder, wenn ihr ihnen folget, thun. Fortzupflanzen eure Na 246 Chriftl. Verhalt. in Bezieh. auf den Nächsten in besondern Verbindungen. men, eurer Tugend nachzuahmen, wird sie sagen; nimm auch ihn euer Beispiel zu erneun, wird sich zu Ehren an, laß ihn deinen Himeure Nachwelt freun. mel erben, laß uns seines Todes sterben! Preis und Unvergänglichkeit dem, der, gut zu sein, sich 7. Wenn ihr sterbet, wird sie flagen: Wieder starb ein edler Mann!" ,, Gott, belohn ihn!" freut!" 11 33059793/06 urt dinand sit and om# 102) alipa Zwanzigste Abtheilung. Chriftliches Verhalten in Beziehung auf den nächsten in besondern Verbindungen. Ehrfurcht, Liebe und Treue gegen den Regenten, die Obrigkeit und das Vaterland. Mel. Ich finge dir mit Herz und Mund 2c. 392. Der Fürst des Landes freue sich, Gott, deiner stets, und sei geheiligt und regiert durch dich, dir, seinem Herrn, getreu. 2. Begnadigt, Herr, mit deiner Kraft, und deines Geistes voll, gedenk' er stets der Rechenschaft, die er dir geben soll. Ehrfurcht, Liebe und Treue| sei deiner Kirche Schutz und Zier, gegen den Regenten und der beste Mensch und Christ. die Obrigkeit. 5. Groß und voll Müh' ist seine Pflicht, und er ein Mensch, wie wir; ach, er bedarf vor Andern Licht, und Rath und Kraft von dir! 6. Gib, daß er eifrig stets begehrt, dir ähnlich, Gott, zu sein, und laß ihn, in dein Bild verklärt, sein Volk, wie du, erfreun. 7. Er zeig' auf seinem Throne sich als deinen treusten Sohn. Er sei den Lastern fürchterlich, der Tugend Schutz und Lohn. 3. Er fördre willig deinen Ruhm. Er denke gern daran: sein Reich sei auch dein Eigenthum, und er dein Unterthan. 8. Beglückter Völker Liebe sei sein edelster Gewinn, und keiner ihrer Seufzer schrei' um Rache wider ihn. 4. Der über Christen, Gott, von dir zum Herrn verordnet ist, 9. Sein Thron besteh' un Christl. Verhalt, in Bezieh. auf den Nächsten in besondern Verbindungen. 247 10. Er wünsche nie der Helden Ruhm; doch zieht er in den Krieg, zu schützen Recht und Eigenthum, so folg' ihm Muth und Sieg. wandelbar. Sei seiner Freunde 4. Beschirme sie durch deinen Freund. Sei sein Beschüßer in Schutz, daß, die ihr Uebles gönGefahr und gegen jeden Feind. nen, mit ihrer List und ihrem Truß ihr niemals schaden können. Nie fehle jeder guten That, die sie sich vorgenommen hat, dein segnendes Gedeihen. 11. In deiner Hand steht auch das Ziel, das er erreichen soll; Gott, mache seiner Tage viel, und jeden ehrenvoll. 12. Sein werd' in jedem Flehn zu dir mit Lieb' und Dank gedacht. Erhör uns, Gott! Dann jauchzen wir, und preisen deine Macht. Mel. Allein Gott in der Höhe zc. 393. Erhalt uns, Herr, die Obrigkeit, die du uns gabst, auf Erden mit Wohlstand und mit Sicherheit durch sie beglückt zu werden. Verleih ihr Weisheit, Lust und Kraft, was wahres Wohl dem Lande schafft, mit Sorgfalt wahrzunehmen. 2. Gib, daß sie, deinem Vorbild gleich, uns väterlich regiere, und deinen Segen in ihr Reich durch gute Anstalt führe, der Unschuld Schirm und Wächter sei, den Redlichen im Land erfreu', dem Unrecht kräftig steure. 3. Laß uns, von ihrem Schutz bewacht, des Friedens Glück genießen. Laß ruhig unter ihrer Macht das Leben uns verfließen. Hilf, daß wir in Gottseligkeit dir dienen, und schon in der Zeit die Frucht davon empfinden. 5. Gib denen Eifer, Fleiß und Treu', die ihr sind untergeben, daß Jedermann beflissen sei, nach seiner Pflicht zu leben. Erleichtre ihr des Lebens Müh'. Mit deinem Segen kröne sie, und sei ihr Lohn auf ewig. 6. Laß sie mit uns beslissen sein, in deiner Furcht zu leben, daß wir uns deiner Obhut freun, und stets dein Lob erheben. Gib, daß vor deiner Majestät, die über. alle Hoheit geht, Regent und Volk sich beuge. Vaterlandsliebe. Mel. Allein Gott in der Höh' 2c. 394. Beim holden Namen: Vaterland" erwachen frohe Triebe; ich fühle mich mit ihm verwandt; ich fühle, daß ich's liebe. In diesem Lande lebt' ich auf; in ihm begann ich meinen Lauf zum hohen Ziel des Lebens. CH 2. In heitrer Unschuld lernt' ich hier die ersten Worte stammeln, und mir Erkenntniß, Gott, von dir und deinen Werken sammeln. Ich sah mit Eltern mich vereint, und sie und mancher Jugendfreund versüßten meine Tage. 248 Chriftl. Verhalt. in Bezieh. auf den nächsten in besondern Verbindungen. 3. Wie Viele strebten um mich her, mich Schwachen zu verpflegen! Wie Viele führten immer mehr der Wahrheit mich entgegen! Hier war mein Bürgerrecht bereit; hier fand ich Ruh' und Sicherheit im Schuße der Gesetze. 5. Stets heilig sei der Vorsatz mir, des Landes Ruhm zu gründen. Drum soll der Fremdling auch in mir den Freund der Menschen finden. Ich will gerecht und liebreich sein, ihm Schutz und Hülfe gern verleihn, und Freuden ihm gewähren. 4. So will ich hier auch dank bar sein und Andern wieder nützen, 6. Wer hier sich stets im Rechtwill rathen, helfen und erfreun, thun übt, und edeln Sinn verund Gutes unterstützen. Was breitet, der wird von dir, o Gott, Ordnung, Recht und Eintracht geliebt, und einst empor geleitet. nährt, und was des Landes Wohl- Ihm lohnt das beßre Vaterland stand mehrt, soll stets mir theuer mit Wonne, die er hier nicht fand, bleiben. und die dort ewig währet. 4191971 op em no find words 0 0 100 Achtung und Liebe gegen die Seelsorger. Mel. Jesu, meines Lebens Leben 2c. 395. Auswärts zu der heil'gen Stätte blickt das Auge, strebt das Herz, daß es sich zum Himmel rette aus der Erde Sorg' und Schmerz. Der da spricht von Gottes wegen, braucht vor Allen Gottes Segen; darum sollen heiß und rein unsre Bitten für ihn fein. ni Sünde, und ermahnt zur Heiligung, deinen Willen selbst verfünde in der Worte Kraft und Schwung, daß wir dich durch ihn erkennen, ihm gehorchen, Herr dich nennen, wenn dein heiliges Gebot Heil verheißt und Strafe droht. 2. Wenn er lehret, so erfülle ihn mit deines Geistes Kraft, daß er uns dein Wort enthülle, das allein Erleuchtung schafft; daß gestärkt wir dir uns weihen, rings 5. Will er dankend vor dich des Guten Samen streuen, und mit Früchten edler That schmücken unsern Lebenspfad. 4. Wenn er tröstet, sende Stille, sende Frieden in das Herz. Gib aus deiner Gnaden Fülle durch ihn Balsam für den Schmerz, daß der Erdengram verschwindet, vollen Trost die Seele findet, fern von Traurigkeit der Welt, neu gestärkt an dich sich hält. treten, lobt und preiset dich sein Mund, will er für uns, mit uns beten, werd' ihm deine Gnade kund, daß wir, mit zu dir er3. Wenn er warnet vor der Christl. Verhalt. in Bezieh. auf den Nächsten in besondern Verbindungen. 249 hoben, dich, den ew'gen Vater,| gegeben. Durch guter, treuer loben, und sein Herz, von dir Lehrer Mund thust du den Weg geliebt und gesegnet, Segen gibt. des Heils uns fund, führst uns zum ew'gen Leben, wenn sie uns die Wahrheit lehren, Trost gewähren, wo wir leiden, uns zum Himmel zubereiten. 6. Weiht mit heil'gem Wasser bade er die Kinder segnend ein, laß sie dir, o Gott der Gnade, lebenslang geheiligt sein! Spendet er dem frommem Triebe jenes Mahl der höchsten Liebe, zieh, du Tilger aller Schuld, tief in's Herz mit deiner Huld! 7. Steht er segnend in dem Kreise, der dich glaubensvoll bekannt; knüpfet er zur Lebensreiſe fest der Liebe heilig Band; soll zum Sterbebett er treten, stärken selbst in Todesnöthen: gib Gedeihen seinem Wort, du, der Seelen starter Hort! 4. Wir nehmen hier von deiner Hand den Lehrer, den du uns gefandt; Herr, segne sein Geschäfte. 8. Sei du mit ihm, wo er walle, Die Seelen, die sich ihm vertraun, gib ihm reicher Freuden Kranz! In sein irdisch Leben falle deines durch Lehr' und Leben zu erbaun, Himmels heil'ger Glanz! Trockne gib Weisheit ihm und Kräfte. seiner Leiden Thränen! Stille Lehr' ihn, hilf ihm thun und seiner Leiden Thränen! Stille leiden, dulden, streiten, beten, feines Herzens Sehnen! Laß ihn wachen, selig sich und uns zu in des Himmels Aun, was er machen. glaubte, fröhlich schaun! Mel. O heil'ger Geist, kehr bei uns ein 2c. 396, Jesu, Herr der Herrlichkeit, du König deiner Christenheit, du Hirte deiner Heerde, du fiehst auf die erlöste Welt, regierst fie, wie es dir gefällt, sorgst, daß fie selig werde. Von dir sind wir auch erwählet, zugezählet den Er lösten, die du segnen willst und trösten. ang idol n 3. Wohl, wohl dem Volke, das du liebst, und dem du treue Hirten gibst, die es zum Himmel führen; die auf des Lebens rechter Bahn nach deinem Vorbild gehn voran, und deine Lehre zieren! Sorg' doch stets noch, daß die Heerde glücklich werde, daß den Seelen gute Führer niemals fehlen! 2. Durch dich und deines Geistes Kraft wird unsern Seelen Heil geschafft, wird Segen uns 5. Herr, deinen Geist laß auf ihm ruhn, laß ihn sein Amt mit Freuden thun; nichts sei, das ihn betrübe. Wenn er uns deine Wahrheit lehrt, gib uns ein Herz, das folgsfam hört, ein Herz voll treuer Liebe. Lehrer, Hörer, laß in Freundschaft und Gemeinschaft auf dich sehen, und den Weg zum Himmel gehen.h?) niella 6. Wenn einst dein großer Tag erscheint, laß unsern Lehrer, unsern Freund, uns dir entgegen führen. Die Seelen sind ihm zugezählt; ach, gib, daß dort nur 250 Chriftl. Verhalt. in Bezieh. auf den nächsten in besondern Verbindungen. keine fehlt, laß keine ihn verlieren!| Namen! Freund, Vater, nimm Deine Hülfe, Herr, uns sende, uns bei der Hand, führ uns zum daß am Ende Hirt und Heerde ew'gen Vaterland! Gott mit dir! treu vor dir erfunden werde! Amen, Amen! Mit dir gehn wir durch die Leiden dieser Zeiten zu dem Leben, das uns unser Gott in so om 7. Sei uns gesegnet, Knecht des Herrn, der kommt im Namen unsers Herrn, in Jesu Christil will geben. ( lon boed y N 91919 51971 Fraldamise abil 315 30000 Christliches Verhalten im Ehestande. ndi 102. mit jedem Augenblick mit ihrer Tugend auch ihr Glück! 1916 5. Gesegnet laß sie so auf Er den, gesegnet auch im Himmel sein! Laß fromm auch ihre Kinder werden; gib daß sie diese gern dir weihn, daß sie voll Eifer sich bemühn, dem Himmel Bürger zu erziehn. Mel. Wer weiß, wie nahe mir zc. aur 397. Von dir geſtiftet ist die Che, Gott, der du Mann und Weib erschusst, und liebreich sie bei Wohl und Wehe zur Uebung großer Pflichten rufst, gib, daß sie Beide dir sich weihn, sich dei ner über Alles freun. 2. Erhalte sie auf deinen Wegen, nimm alles ihres Thuns dich an, und laß sie jedes Glückes Segen mit Dank aus deiner Hand empfahn, wenn ihr vereinigtes Gebet zu dir um Gnad' und Hülfe fleht. 3. Es sei durch deines Geistes Triebe geheiligt dir ihr Geist und Leib. Wohl ihnen, wenn mit treuer Liebe das Weib den Mann liebt, er das Welb; wenn immer gleiche Zärtlichkeit ihr reines Herz vor dir erfreut! d 4. Wenn sie einander, wo sie fehlen, sanftmüthig nachsehn und verzeihn; wenn sie mit gottergeb nen Seelen im Guten sich des Wachsthums freun: wie wächst MD di dish dan m 6. Laß nichts die hohe Hoffnung mindern, dir einst zu sagen: ,, Hier sind wir; hier sind wir, Gott, mit unsern Kindern, sie folgten uns, sie folgten dir; nimm uns mit unsern Kindern an, laß uns, laß fie dein Reich empfahn!" 7. Von dir gestiftet ist die Ehe, Gott, der du Mann und Weib erschufft, und liebreich sie bei Wohl und Wehe zur Uebung großer Pflichten rufft. Wohl ihnen, wenn sie dir sich weihn! Ihr Glück wird groß und ewig sein. LIDE Mel. O heil'ger Geist, kehr bei uns ein 2c. Chula Jus 398. Wie schön ist's doch, Christl. Verhalt. in Bezieh, auf den nächsten in besondern Verbindungen. 251 Herr Jesu Christ, im Stande,| Thränen fließen. Doch wer getreu da dein Segen ist, im Stande bleibt mit Geduld, deß Leid wird heil'ger Ehe! Wie neigt sich sich durch Gottes Huld mit großen freundlich deine Gab' und alles Freuden schließen. Streite, leide Gut so mild herab aus deiner nur ein wenig! Unser König wird heil'gen Höhe, wenn sich an dich am Ende machen, daß die Angst und dein Walten glaubig halten sich wende. treue Seelen, die in Eintracht sich vermählen! 2. Wenn Mann und Weib ihr Wohl ersehn, und gleichgesinnt beisammenstehn im Bunde reiner Treue, da geht für sie in schönem Lauf des Glückes heitre Sonne auf, daß sich der Himmel freue. Kein Sturm, kein Wurm kann zerschlagen, kann zernagen, was Gott schenket dem Paar, welches ſein gedenket. 3. Da gibt er ihnen seine Gnad', mit der er liebreich früh und spat den Seinen gern begegnet; da streckt sein Ärm sich täglich aus, der gern die From men und ihr Haus gleich als ein Vater segnet. So ziehn sie hin auf dem Pfade seiner Gnade, bis fie kommen in das Vaterland der Frommen. 6. Wohlan, mein König, nah herzu! Gib Rath in Nöthen, Trost und Ruh', und deines Gei stes Frieden! Dann bringen Preis und Ehre wir mit frohem Herzen, Vater, dir, und danken schon hienieden, bis wir bei dir, deinen Willen zu erfüllen, deinen Namen ewig loben werden. Amen. Vor einer Trauung. mel. O heil'ger Geist, kehr bei uns ein zc. Isorament 399. Von dir, du Gott der Einigkeit, ward einst der Ehebund geweiht; o weih auch sie zum Segen, die hier vor deinem Angesicht bereit stehn, dir den Schwur der Pflicht und Eintracht abzulegen! Laß sie, Vater, dir ergeben, einig leben, treu fich lieben, treu die Pflicht der Christen üben! 4. Seid gutes Muths im Ehestand! Ihn stiftete nicht Men schenhand, es ist Gott, unser 2. Du stiftetest der Liebe Band, Bater; der hat die Seinen stets du willst, daß sie im Ehestand ihr geliebt, und ist, wenn Kummer Glück vereinigt gründen; laß ihre sie betrübt, der beste Freund und Liebe lauter sein; laß Untreu' nie Rather. Anfang, Ausgang aller den Bund entweihn, zu dem sie Sachen, die zu machen wir ge- sich verbinden. Immer laß sie, denken, wird er wohl und weis- dir ergeben, einig leben, einig lich lenken. handeln, fromm und heilig vor dir wandeln! 5. Zwar bleibt's nicht aus, es kommt ja wohl ein Stündlein, 3. O segne sie, der gern beda man scheiden soll, und wo die glückt und Frommen Lohn von 252 Christl. Verhalt. in Bezieh. auf den Nächsten in besondern Verbindungen. oben schickt, auf allen ihren Wegen!| 2. Der Herr erfüllt, was er Laß ihr Geschlecht sich deiner freun, versprach, sein Heil sollt', ihr em gib ihrem Stand und Fleiß Ge-| pfahn, kommt ihr nur dem Gedeihn, und ihr Beruf sei Segen! lübde nach, das ihr dem Herrn Laß sie, Vater, dir ergeben, glück gethan. lich leben, freudig sterben! Denn sie sind des Himmels Erben. 3. Jhm heiligt nun Beruf und Stand, ihm heiligt euer Herz, und folgt der Leitung seiner Hand durch Freuden und durch Schmerz! Nach einer Trauung. Mel. Ich finge dir mit Herz und Mund ze 400. Auf euch wird Gottes 4. Bis ihr den Lauf der Pil Segen ruhn, er hat ihn euch ge- gerzeit im sanften Tode schließt, währt. Geht hin, und macht durch und kommt zu Gottes Herrlichkeit frommes Thun euch dieses Segens und schaut ihn, wie er ist! werth! Christliches Verhalten der Eltern, Kinder und Geschwister gegen einander. Christliches Verhalten der selbst die heil'gen Bande, und du Eltern gegen ihre Kinder. Lösest, trennst sie nie. Unsre Kinder, Christi Glieder, finden wir bei dir einst wieder. Mel. Seid barmherzig, Menschen, höret zc. 401. Elternfreuden, Elternschmerzen wechseln schnell wie Wieg' und Grab; dennoch preisen wir von Herzen, Bater, dich, der sie uns gab. Unsre Kinder sind dein Segen, den wir dir zur Ehre pflegen. 2. Von des Lebens erstem Morgen, wenn das Licht sie hold begrüßt, werden alle unsre Sorgen freundlich uns durch sie verfüßt. Unsre Kinder sind die Dei nen, die uns fester dir vereinen. wahren, für dein Reich sie auf 4. Hilf uns dir sie treu beerziehn. Schirme du sie in Ge fahren, daß die Lust der Welt sie fliehn. Unsre Kinder bis an's Ende legen wir in deine Hände. 5. Gott, erhöre unser Flehen, laß sie alle wohlgedeihn, daß ſie einst vor dir bestehen, wie wir einzig dir sie weihn. Laß sie leben oder sterben, nur bewahr' sie vor Verderben. Mel. Alle Menschen müssen sterben 2c. 3. Ja, zum süßen Unterpfande deiner Liebe gabst du sie, knüpftest 402. Kinder gut uyd fromm Christl. Verhalt. in Bezieh. auf den nächsten in besondern Verbindungen. 253 erziehen, welche segensreiche Pflicht!| feiten werden, Vater, wir dort Dieses heilige Bemühen für ihr sehn, wenn an jenem Tag der Wohl versäumet nicht! Sie zu ihrem Glück zu leiten und zum Himmel zu bereiten, diese Pflicht ist theur und groß; und wer spricht von ihr uns los? Freuden Eltern selig vor dir stehn; wenn sie sagen: Von den Meinen, die du gabst, verlor ich keinen;" wenn dann Kinder flehn für sie: ,, Gott, vergilt der Eltern Müh'!" 2. O ihr, denen Gott auf Er den eurer Kinder Wohl vertraut, forget, daß sie weise werden, daß ihr ihre Wohlfahrt baut! Lehrt sie früh den Schöpfer lieben, lehrt sie jede Tugend üben! Dies ist wahre Zärtlichkeit, Lieb' auf Zeit und Ewigkeit. 3. Euch hat Gott dazu ersehen, dieses große Werk zu thun. Thut ihr's, wird's euch wohl ergehen; Gottes Heil wird auf euch ruhn. Gott, der über Allen thronet, er, der strafet und belohnet, fordert! einst von eurer Hand eure Kinder als sein Pfand. 4. Herr und Schöpfer, Gott der Gnade, steh' uns bei zu aller Zeit. Leite du mit deinem Rathe Eltern, Lehrer, Obrigkeit. Laß uns Alle gern die Jugend bilden stets zu wahrer Tugend, sie durch gutes Beispiel ziehn, und auch selbst die Sünde fliehn. 5. Pflanz' in aller Kinder Herzen Gottesfurcht und frommen Sinn. Laß sie nie ihr Heil verscherzen. Laß sie Trägheit, Eigensinn, Aergerniß und Leichtsinn fliehen. Unschuld nur sei ihr Bemühen. Führ' sie auf der Tugend Bahn zu dem großen Ziel hinan! Christliches Verhalten der Kinder gegen ihre Eltern. Mel. Jesus meine Zuversicht 2c. 403, Herr, Gott Vater, Dank sei dir darum, daß in meinem Leben du so vieles Gute mir durch die Eltern hast gegeben! Dieſe Wohlthat ist nicht klein, sie muß hoch gepriesen sein. CO 2. Hab' ich manchmal sie betrübt, so vergib mir diese Sünde. Hab' ich sie nicht so geliebt, wie es einem treuen Kinde dein Gebot so ernst gebeut, ach, so iſt's mir herzlich leid! JOB 3. Gib, daß ich gehorsam bin, ihnen folg' mit sanftem Herzen, daß ich nicht durch Eigensinn ihren Beifall mög' verscherzen. Ehre, Liebe, Furcht und Treu' wohne meiner Kindheit bei. napalig 4. Wie viel Sorgen, Angst und Müh' in des Lebens trüben Stunden haben unter Thränen sie für mich sorgend oft empfunden! Haben sie doch manche Nacht, wenn ich schlief, für mich gewacht. i 6. Welche Freud' und Selig- 5. Laß mich ohne Heuchelei 254 Christl. Verhalt. in Bezieh. auf den Nächsten in besondern Verbindungen. meine Eltern herzlich lieben. Laß| 4. Auf ihren holden Ruf zu mich diese Lieb' und Treu' stets achten, sie durch Gehorsam zu erin Wort und Werken üben, daß freun, nie ihre Warnung zu verdein Segen auf mir bleibt, den achten, nie trotzig gegen sie zu dein heilig Wort beschreibt. sein: dies, Gott, ist aller Kinder Pflicht, dies lehret uns dein Unterricht. 6. Laß, mein Gott und Vater du, lang sie leben noch auf Erden; lasse sie in Fried' und Ruh' mir zum Besten älter werden. Beten sie für sich und nich, so erhör' es gnädiglich. 7. Alles Kreuz mach' ihnen leicht, hilf es selber ihnen tragen. Und wenn sie ihr Ziel erreicht, müde von den Lebenstagen, so gib du von deinem Thron ihnen frommer Eltern Lohn. Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. 404. Wir flehn für unsrer Eltern Leben dich, Vater von uns Allen, an; du hast sie uns zum Heil gegeben, sie leiten uns auf deiner Bahn. Mit warmem Herzen danken wir für deine Vaterliebe dir. 2. Gib ihnen deinen besten Segen, und Alles, was ihr Herz erfreut. Beschirme sie auf ihren Wegen in ihrer ganzen Lebenszeit. Gesegnet sei ihr Erdenloos, und einst ihr Lohn im Himmel groß. 3. Verleih' uns stets für ihre Lehren ein offnes, weises, sanftes Herz, und laß uns gern sie tindlich ehren, daß niemals Kummer, Gram und Schmerz die liebevollen Seelen fränkt, und ihre Liebe von uns lenkt. 5. Ja, lehr' uns deine Pfade wallen, und jeder Thorheit widerstehen, und dir, o Vater, zu gefallen, gern unsrer Eltern Glück erhöhn. Gib uns ein Herz, das stets dich liebt, und auch die Eltern nie betrübt. 6. Herr, wenn sie einst von hinnen scheiden, und wir an ihrem Lager stehn, und dann die Hoffnung ew'ger Freuden in ihren letzten Blicken sehn, dann ségne uns ihr letztes Wort, und zeig' uns deinen Himmel bort. Christliches Verhalten der Geschwister gegen einander. Mel. Seid barmherzig, Menschen, höret 2c. 405. Wenn Geschwister fromm und weise, nachsichtsvoll und gütig sind, wenn in ihrem stillen Kreise stets des Friedens Quelle rinnt, o dann ruht auf ihnen Allen Gottes Huld und Wohlgefallen. 2. Durch das Band des Bluts verbunden, sollen sie durch's Leben gehn, und den Reiz der schnellen Stunden freundlich mehren und erhöhn; sollen Haß und Neid entfernen, und Geduld und Sanftmuth lernen. 3. Mit entschloßnem, frohem Christl. Verhalt. in Bezieh. auf den Nächsten in besondern Verbindungen. 255 Herzen üben sie, was Gott gebot, theilen Freude, Gram und Schmerzen, mindern jedes Tages Noth; warnen sich, so oft sie fehlen, und veredeln ihre Seelen. 5. Nur das Haus, wo Liebe wohnet, wird gesegnet und erfreut; Eltern sehn sich dort belohnet, Kindern ist ihr Glück bereit; alle Hausgenossen streben, miteinander froh zu leben. 4. O wer wollt' in früher Jugend nicht schon sanft und friedlich sein? Aus dem Hause dringt die Tugend in die große Welt hinein. Wer die Seinen kann betrüben, wird auch fremdes Wohl nicht lieben. Chriftliches Verhalten der Herrschaften und Dienst: boten gegen einander. Mel. In allen meinen Thaten 2c. 406. Du Aller Herr und Meister, du Schöpfer aller Geister, mein Vater, ich bin dein. Du ließest mich einst werden; dein Kind bin ich auf Erden, und dei ner soll mein Herz sich freun. 2. Du läßt mich Menschen dienen; und folg' ich redlich ihnen, so folg' ich dir, o Gott! Drum hilf mir ihren Willen gewissen haft erfüllen, als deinen Willen, dein Gebot. 3. Bewahre mich vor Klagen. Lehr' mich die Mühe tragen, auf dich im Glauben sehn; lehr' reden mich und schweigen, mich stets getreu erzeigen und nur gerade Wege gehn. 6. Liebe, komm herab vom Himmel, senke dich in unser Herz! Leite durch das Weltgetümmel uns bei Freude und bei Schmerz! Laß durch deine Macht auf Erden jedes Haus regieret werden! 4. Das Gute soll mich freuen. Fehl' ich, laß mich's bereuen. Stets frömmer werd' mein Herz. Bewahr mich vor dem Neide, vor Mißmuth, wenn ich leide, und sei mein Trost in jedem Schmerz. 5. Gib, daß ich sei bescheiden. Gib mir die schönen Freuden der treu erfüllten Pflicht. Mein Sitzen, Liegen, Stehen, mein Reden, Thun und Gehen gescheh' vor deinem Angesicht. 6. Du bist ja der Gerechte, der Herr der Herrn und Knechte, und aller Menschen Heil; der niedrigste auf Erden kann dort erhöhet werden, hat, gleich dem höchsten, an dir Theil. 7. Ja, du wirst mich belohnen; im Himmel werd' ich wohnen, und dort mich deiner freun. Laß mich dies stets ermessen, nie deines Reichs vergessen. Dort werd' ich ewig selig sein. 256 Christl. Verhalt. in Bezieh. auf den Nächsten in besondern Verbindungen. Mel. Halt im Gedächtniß Jesum Christ 2c.| Christ sich in den Tod gegeben. 407. Durch dich, Gott, bin Vor dir, o Richter, hat mein ich, was ich bin; auch das ist deine Knecht mit mir dereinst ein glei Gabe, daß ich als Herr, Dienst ches Recht; dort sind wir nicht und Gewinn von andern Menschen verschieden. habe. Daß sie mir ihre Kräfte leihn, das kommt, mein Gott, von dir allein; du bist der Herr der Menschen. 2. Zu meinem Wohlsein dienen sie mit Aufwand ihrer Kräfte, und dulden gern des Lebens Müh' im nützlichen Geschäfte. Laß dafür mich auch dankbar sein, und nie dies Vorrecht stolz entweihn, das du mir, Vater, schenktest. 3. Auch der geringste Diener ist bestimmt zum ew'gen Leben. Für mich und ihn hat Jesus Jhunna si dind Mel. O Vater, send uns deinen Geist 2c. 408. p3 dan duit bun solet alinippidedit dhe nd nous laudo li8 napsal ten druh madi sodo flichten der Freundschaft. welch ein Segen ist ein Freund, der, Gott, durch dich mit mir vereint, mich zärtlich und vertraulich 2. Der, fest vereinigt erst mit dir, in Einem Geiste dann mit mir, der Tugend hohes Leben lebt, mit mir nach Einem Ziele strebt! 4. Gott, präge mir dies ernstlich ein, aufrichtig ihn zu lieben. Es müsse hohe Pflicht mir sein, ihn niemals zu betrüben, daß niemals über Grausamkeit sein klagend Herz zum Himmel schreit, zu dir, Gott, meinem Richter. Licht, uns zu erleichtern jede Pflicht; wir stärken uns in deiner Kraft, gleich fromm zu sein, gleich tugendhaft. freuet und betritt mit mir sich 5. Nicht Argwohn, Mißtraun oder Streit, nicht Freude und nicht Traurigkeit, und nicht des Glückes Unbestand trennt unsrer Liebe festes Band. 3. Gedanke, Neigung, Will' und That sind Eins in Beiden, nur den Pfad, den wir in deinem Lichte sehn, getreu und Hand in Hand zu gehn. 5. Hilf, daß ich Jedem seine Pflicht durch Menschlichkeit ver füke, daß er, wenn Hülfe ihm ge bricht, sie auch von mir genieße, Ihm helfen will ich, ihm verzeihn, in jeder Noth sein Pfleger sein als Freund ihn christlich lieben. 4. Wir theilen brüderlich dein 90 mod om 1151120 Just 6. Wir theilen redlich Freud' und Leid in inniger Vertraulichteit, und sanftes Mitgefühl versüßt uns Alles, was uns schmerzlich ist. 7. Trennt auch das Schicksal Freund und Freund, die Herzen Glückseligkeit der Christen in diesem Leben. bleiben doch vereint durch Liebe ,, halte dieses Kleinod, diesen Freund. durch Gebet, durch Rath und, wo wir können, durch die That. Daß die Liebe nicht erkalte, sei der Sinn in dir vereint. Laß den Argwohn nie uns quälen, Neider ihres Zweckes verfehlen, unsre Lieb' an Absicht rein, sanft des Freundes Warnung sein. 8. Vollenden wir den Pilgerlauf, so nimmt Ein Himmel dann uns auf; unendlich ist die Seligteit, die uns zugleich vor dir erfreut. 9. Dort hab' ich ewig jeden Freund, der sich mit mir durch dich vereint, mir Herz um Herz, o Bater, gibt, mich zärtlich, treu und ewig liebt. Mel. Jesu, meines Lebens Leben 2c. 409, Vater, meine Seele schätet einen Freund, der Tugend liebt, den ein gleicher Sinn ergöbet, der sein Glück für meines gibt, der mich auch in Noth erkennet, den kein Unfall von mir trennet, dessen Bund nach langer Zeit ohne Reu', wie jetzt, mich freut. 2. Wähle, Herr, mir, und er 257 3. Hab' ich Schwachheit und Gebrechen, trag' und beßre sie mein Freund; nie müss' er durch Kaltsinn rächen, was ihm Unrecht an mir scheint. Seine Mängel will ich tragen, ihm mit Sanftmuth Wahrheit sagen. Beßrung folge stets auf Schuld, Hochmuth niemals auf Geduld. 4. Hast du, Vater, mir gegeben solche Freunde, Dank sei dir. Laß sie lange glücklich leben, und erhalte du sie mir. Schenk auch Ruh' und Tröstung Allen, denen du nach Wohlgefallen solche Freude nie bestimmst, oder ihnen bald sie nimmst. Einundzwanzigste Abtheilung. Glückseligkeit der Christen in diesem Leben. Nach eigener Melodie. 2. Ja, mein Gott, ich hab' an 410. Deines Gottes freue dich, dir, was mein Herz begehret, einen dank ihm, meine Seele! Sorget er nicht väterlich, daß kein Gut dir fehle? Schüßt dich seine Vorsicht nicht, wenn Gefahren dräuen? It's nicht Seligkeit und Pflicht, meine Seele tränket. seiner dich zu freuen? Vater, der mich hier schützet und ernähret, der mich durch sein göttlich Wort hier zum Guten lenfet und mit Himmelswonne dort 3. Wenn ich ernstlich dein Ge 17 Evang. Gesangbuch. 11. 258 Glückseligkeit der Christen in diesem Leben. bot und mit Freuden übe; wenn werd' ich mein Gebein der Verich findlich dich, mein Gott, fürcht' und ehr' und liebe: o wie ist mir dann so wohl! Wie ist mein Gemüthe seliger Empfindung voll, voll von deiner Güte! wesung geben; Herr, dein Tag bricht bald herein, mit ihm neues Leben. 4. Dann darf ich mit Zuversicht nach dem Himmel blicken. Meine Leiden fühl ich nicht, wie sie mich auch drücken. Hoffnung und Zufriedenheit wohnen mir im Herzen, trösten und erhöhn mich weit über alle Schmerzen. 5. Du bist mein, so jauchz' ich dann. Wer ist, der mir schade? Heil mir, daß ich's rühmen kann: mein ist deine Gnade! Dir ist meine Wohlfahrt werth, du gabst mir mein Leben, wirst auch, was mein Leben nährt und erfreut, mir geben. 6. Jesus ist nach deinem Rath in die Welt gekommen; alle meine Missethat hat er weggenommen. Ihm vertrau' ich, bet' ihn an, glaub' an seine Leiden; und die Macht der Sünde kann mich von dir nicht scheiden. 7. Dich, du Trost der Sterblichkeit, Heil des bessern Lebens, himmlische Vollkommenheit, such ich nicht vergebens. Wenn mein Lauf vollendet ist und vollbracht mein Leiden, ruft mein Mittler Jesus Christ mich zu seinen Freuden. 9. Gib mir, Gott, so lang ich das Bewußtsein, daß ich dir als dein Kind gefalle. Diese sanfte Freu digkeit, die zu dir ich habe, sei mein Heil in dieser Zeit und mein Trost am Grabe. 10. Laß die Lust der Sünde nie dieses Heil mir rauben. Rüſte selbst mich wieder sie mit entschloßnem Glauben. Gib mir deinen Geist, der mich und mein Thun regiere, daß ich mein Vertraun auf dich ewig nicht verliere. Mel. In allen meinen Thaten 2c. 411. Cin ruhiges Gewissen laß, Herr, mich stets genießen; denn hab' ich dieses nur, so ist für mich in Tagen, wenn andre ängstlich zagen, nichts Schreckliches in der Natur. 2. Wenn meine Schuld mich beuget, und dann dein Geist bezeuget, daß ich begnadigt bin; wenn mich dein Trost erquicket, so oft mich Trübsal drücket: wie unschätzbar ist mein Gewinn! 3. Sollt' ich solch ruhig Leben für Lust der Sinne geben und dann die innre Pein, mich selber 8. Meine Freud' in dir, mein zu verklagen, in meinem Busen Gott, wird dann ewig währen; tragen? Gott, laß dies ferne von noch so furchtbar sei der Tod, mir sein! er fann sie nicht stören. Willig Willig 4. Sein eignes Herz bekämpfen Glückseligkeit der Christen in diesem Leben. und seine Neigung dämpfen, ist| sie ist mir Glück und Ruhm, freilich schwere Pflicht; doch, wenn Beruhigung und Ehre. Noch wir uns besiegen, welch himm- eh' ich ihn geliebt, hat er mich lisches Vergnügen gewährt die theu'r erkauft und schon als Ueberwindung nicht! Säugling mich zu seinem Dienst getauft. Had 2. Gottlob, ich bin ein Christ! Mein Herz hat Heil gefunden. Für mich hat Jesus auch gekämpft und überwunden. Er schenkt mir seinen Geist, der süßen Trost verleiht und mich als Gottes Kind erfüllt mit Freudigkeit. 5. Nichts kann im Wohlergehen so unser Glück erhöhen, als ein zufriednes Herz; das schafft uns innre Freuder und mildert auch im Leiden di rch seinen Trost den größten Sd merz. 6. Die Güter zu verachten, wornach F.e Thoren schmachten, was gibt uns dazu Muth? Was tröstet Gottes Kinder beim Spotte frecher Sünder? Ein ruhig Herz, das beste Gut. 7. Zu dir gen Himmel schauen, o Gott, und mit Vertrauen sich rühmen: ich bin dein; im Glauben der Erlösten sich deiner Huld zu trösten: welch Glück, mein Gott, kann größer sein? 8. Läßt du mich im Gewissen einst diesen Trost genießen, wenn Alles von mir weicht; kann ich dann voll Vertrauen auf dich noch, Bater, schauen: so wird mir selbst das Sterben leicht. 9. O laß zu allen Zeiten mich deine Weisheit leiten und mache selbst mich treu! Zum Fleiß in guten Werken laß mich die Hoffnung stärken, daß groß der Lohn im Himmel sei! 259 3. Gottlob, ich bin ein Christ! Froh kann ich überwinden die Feinde meines Heils und jeden Reiz der Sünden. Wenn mir Versuchung droht, nehm' ich des Glaubens Schild, blick in die Ewigkeit und auf des Mittlers Bild. 4. Gottlob, ich bin ein Christ! Auch dieser Erde Freuden vermögen meinen Geist zum Schöpfer hinzuleiten. Die prächtige Natur, Gott, wie entzückt sie mich! Wohin mein Auge blickt, da find' und fühl' ich dich. 5. Gottlob, ich bin ein Christ! Wenn ich zu dir mich nahe, für jedes Leiden Trost, zur Tugend Kraft empfahe, dann strömt durch meine Brust des Himmels Friede hin; ich fühl, daß ich ein Kind des besten Vaters bin. Mel. Nun danket alle Gott 2c. 6. Gottlob, ich bin ein Christ! Ich bin getrost im Leiden. Durch Trübsal will mich Gott zum Him412. Gottlob, ich bin ein mel zubereiten. Er labt mich auch Christ! Ich halte Jesu Lehre;! im Kreuz mit seiner Vaterhuld, 17* 260 Glückseligkeit der Christen in diesem Leben. bewähret mein Vertraun, und| dein Kind, dein Erbe dort, wie prüfet die Geduld. da mir dein Geist gezeuget, ich soll durch Jefum Christum rein, durch ihn gerecht und selig sein! 91971 7. Gottlob, ich bin ein Christ! Voll Muth auch, wenn ich sterbe, im Leben Gottes Kind, im Tod des Himmels Erbe. Zum Him mel blickt mein Aug' an meiner Freunde Grab; dort, wo kein Tod mehr trennt, wischt Gott die Thränen ab. 2. Froh fühlt mein Geist die Gottestraft, die in der sel'gen Wissenschaft von dem Erlöser lieget; die alle Kenntniß dieser Welt und was sie Reizendes ent hält, unendlich überwieget. Mein größtes Glück, mein höchster Ruhm ist Jesu Evangelium. 8. Gottlob, ich bin ein Christ! Wird Jesus richtend kommen, wie ruhig, wie entzückt werd' ich mit allen Frommen zu seiner Rechten stehn! Versöhnte beben nicht, und wer an Jeſum glaubt, steht freudig im Gericht. 015% 23llo 150 9. Gottlob, ich bin ein Christ! Dies ist mein Ruhm auf Erden; einst foll's mein Lobgesang vor Gott und Engeln werden. Mit mal 15 me Palmen steh ich dann vor meines 4. Mir widerfuhr BarinherMittlers Thron, und ernte Him melsglück, der Tugend vollen Lohn. zigkeit. Mit himmlischer Zufrie denheit lohnt Gott mich schon hienieden. Ich bete voller Zuver ficht; mich schreckt kein Tod und kein Gericht, mein Geist fühlt Gottes Frieden. Auf ewig ist mein Herz, Gott, dein, auf ewig deine Gnade mein.pnod mom 15. Ich weiß, worauf mein Glaube ruht. Nichts raubt mit sin looi sc 950 01 meinen Trost und Muth nicht Mel. Mein Glaub' ist meines Lebens Ruh' Leiden, nicht Gefahren. Durch den ich Alles hier vermag, mein 413. h schäme mich des Gott wird bis auf jenen Tag Heilands nicht, vor dem voll mein Erbtheil mir bewahren. Ja, froher Zuversicht mein Knie sich du, der mich berief, bist treu dankbar beuget. Gott, welch ein gib, daß ich's auch im Glauben theures, werthes Wort: ich hier ſei. #rart med 10. Gottlob, ich bin ein Christ! Herr, laß es mich beweisen, und dich mit Leib und Geist, die dein sind, ewig preisen. O präg es lebenslang tief meinem Herzen ein: es sei das höchste Glück, dein Freund, ein Christ zu sein! 3. Auf ewig ist's mein bestes Theil. In feinem Andern ist mir Heil und Recht zum ew'gen Leben, Vergebung meiner Sün denschuld, der Beifall Gottes, seine Huld und Seelenruh'doge geben. Ich steh' im Glauben, bin ein Christ, an dem nun nichts verdammlich ist. Glückseligkeit der Christen in diesem Leben. fondotto gior trad dr) Mel. In Gottes Rath ergeben 2c. 414. Ist Gott für mich, so trete gleich Alles wider mich. So oft ich ruf und bete, weicht Alles hinter sich. Hab' ich das Haupt zum Freunde und bin geliebt von Gott, was schaden mir die Feinde mit ihrem Haß und Spott? dir( bioraftur und 2. Nun weiß und glaub' ich's feste, ich rühm's auch ohne Scheu, daß Gott, der Höchst' und Beste, mein Freund und Vater sei, der mir in allen Fällen zu meiner Rechten steht und, brausen Sturm und Wellen, mir meinen Muth erhöht.im dluck sist 3. Der Grund, worauf ich baue, ist Christus und sein Blut; in ihm, dem ich vertraue, find' ich mein höchstes Gut. An mir und meinem Leben ist nichts auf dieser Erd'; was Christus mir gegeben, das ist der Liebe werth. mal thanbi din 4. Nichts, nichts kann mich verdammen, ich fürchte kein Gericht; die Höll und ihre Flammen beängstigen mich nicht; mich, den kein Urtheil schrecket, kein Unheil auch betrübt, da mich mein Heiland decket, der ewig treu mich liebt. Jord 5. Sein Geist wohnt mir im Herzen, regieret meinen Sinn, vertreibet Sorg' und Schmerzen, nimmt allen Kummer hin, gibt Segen und Gedeihen dem, was er in mir schafft; dem Herrn mich 261 fromm zu weihen, gibt er mir Muth und Kraft. 6. Sein Geist spricht meinem Geiste manch süßes Trostwort zu; wie Gott dem Hülfe leiste, der bei ihm suchet Ruh'; und wie er hab' erbauet des Friedens schöne Stadt, wo Aug' und Herz einst schauet, was es geglaubet hat. 7. Dort ist mein Theil und Erbe, dort strahlt mein schönstes Licht. Wenn ich gleich fall und sterbe, fällt doch mein Himmel nicht; und fließen meine Thränen im Kampfe schwerer Zeit, mein Jesus stillt mein Sehnen und endet alles Leid. 8. Kommt gleich manch trüber morgen, bleib' ich doch unverzagt, Gott will ich lassen sorgen, dem ich mich zugesagt. Es foste Leib und Leben und Alles, was ich hab', ihm bleib' ich stets ergeben; von ihm lass' ich nicht at. nicht Thron, nicht Herrlichkeit, 9. Kein Engel, keine Freuden, fein Lieben und kein Leiden, nicht Angst, nicht Herzeleid, noch was man sonst kann nennen, es sei klein oder groß, nichts soll von. ihm mich trennen; ich ruh' in seinem Schooß. 10. Mein Herz ist voll Entzücken und kann nicht traurig sein; vor meinen frohen Blicken glänzt lauter Sonnenschein. Die Sonne, die mir lachet, ist mein Herr Jesus Christ, das, was mich fröhlich machet, ist, was im Himmel ist. 262 madrastaid on morgue de f Glückseligkeit der Christen in diesem Leben. Nach eigener Melodie. 415. Mein Glaub' ist meines Lebens Ruh' und führt mich deinem Himmel zu, o du, an den ich glaube. Ach, gib mir, Herr, Beständigkeit, daß diesen Trost der Sterblichkeit nichts meiner Seele raube! Tief präg' es meinem Herzen ein, welch Heil es ist, ein Christ zu sein! 2. Du hast dem sterblichen Geschlecht zu deiner Ewigkeit sein Recht durch deinen Tod erworben. Nun bin ich nicht mehr Asch und Staub, nicht mehr des Todes ew'ger Raub; du bist für mich gestorben. Mir, der ich dein Erföster bin, ist dieses Leibes Tod Gewinn. MIS 5. Bin ich gleich schwach, so trag' ich doch nicht mehr der Sünde schmählich Joch in meinem Lauf auf Erden. Die Tugend ist mir süße Pflicht; doch fühl' ich es, ich bin noch nicht, was ich dereinst soll werden. Mein Trost ist dies: Gott hat Geduld und straft mich nicht nach meiner Schuld. 6. Der du den Tod für mich bezwangst, du hast mich, Mittler, aus der Angst, in der ich lag, ge rissen. Dir, dir verdank' ich meine Ruh'; du heiltest meine Wunden zu, du stilltest mein Gewissen. Und fall' ich noch in meinem Lauf, so richtest du mich wieder auf. 7. Gelobt, sei Gott, ich bin ein Christ, und seine Gnad' und Wahrheit ist an mir auch nicht vergebens! Ich wachs' in meiner Heiligung, ich spüre täglich Besserung des Herzens und des Lebens. Ich fühle, daß des Geistes Kraft den neuen Menschen in mir schafft. 3. Ich bin erlöst, ich bin ein Christ; mein Herz ist ruhig und vergißt die Schmerzen dieses Lebens. Ich dulde, was ich dulden soll, und bin des hohen Trostes 8. Dank dir, o Vater, Dank voll: ich leide nicht vergebens. Gott selber mißt mein Theil mir zu, hier kurzen Schmerz, dort ew'ge Ruh'. Ened)( bio nudy this dan 1984. Was seid ihr Leiden dieser Zeit mir, der ich meiner Ewigkeit mit Ruh' entgegen schaue? Bald ruft mich Gott und ewiglich belohnet und erquickt er mich, weil ich ihm hier vertraue. Bald, bald verschwindet mir mein Schmerz, und Himmelsfreuden fühlt mein Herz. Tonths und Ruhm! Mich lehrt dein Evangelium fest glauben, Liebe üben. Drum bring' ich dir nun Dank und Preis; ich lieb' es immer noch und weiß, ich werd' es ewig lieben. Dich preif' ich, Gott, mein Lebenlang; dir bring' ich ewig Lob und Dank. Mel. Ich finge dir mit Herz und Mund 2c. 416. Schon hier lebt felig und vergnügt, wer Gottes Wege geht, die böse Lust der Welt befiegt und fest im Glauben steht. 2. Sein Theil ist hohe Freu Glückseligkeit der Christen in diesem Leben. digkeit, die im Gewissen wohnt, wenn er des Friedens sich erfreut, womit ihn Gott belohnt. 3. Die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer thut, was Gott gebeut, der fühlt in seiner frommen Brust den Trost der Ewigkeit. 4. Herr, laß mit allem Eifer mich den Weg der Wahrheit gehn. So werd' ich einst im Himmel dich zu meiner Wonne sehn. Nach eigener Melodie. 417. So hoff' ich denn mit festem Muth auf Gottes Gnad' und Christi Blut; ich hoff' ein ewig Leben. Gott ist ein Vater, der verzeiht, hat mir das Recht zur Seligteit in seinem Sohn gegeben. 263 Nach eigener Melodie. 418. Warum sollt' ich mich denn grämen? Hab' ich doch Christum noch; wer will ihn mir nehmen? Wer will mir den Himmel rauben, den mir schon Gottes Sohn beigelegt im Glauben? 4. Erhalte mir, o Herr, mein Hort, den Glauben an dein göttlich Wort, um deines Namens willen! Laß ihn mein Licht auf Erden sein, ihn täglich mehr mein Herz erneun und mich mit Trost erfüllen! 2. Nackend kam ich in das Leben, da es mir ward von dir, o mein Gott, gegeben. Nackend werd' ich auch hinziehen, wann ich werd' von der Erd' als ein Schatten fliehen. 3. Gut und Blut, Leib, Seel' und Leben ist nicht mein; Gott allein ist es, der's gegeben. Will er's wieder zu sich kehren, nehm' er's hin, ich will ihn dennoch fröhlich ehren. 2. Herr, welch ein unaussprech- 4. Schickt er mir ein Kreuz lich Heil, an dir, an deiner Gnade zu tragen, dringt herein Angst Theil, Theil an dem Himmel haben; im Herzen durch den Glau: ben rein, dich lieben und versichert sein von deines Geistes Gaben! und Bein, sollt' ich drum verzagen? Der es schickt, der wird es wenden; er weiß wohl, wie er soll all mein Unglück enden. 5. Gott hat mich bei guten 3. Dein Wort, das Wort der Seligkeit, wirkt göttliche Zufrie- Tagen oft ergößt; sollt' ich jetzt denheit, wenn wir es treu bewah ren. Es spricht uns Trost im Elend zu, versüßet uns des Le bens Ruh' und stärkt uns in Gefahren. Gott und schärft mit Maßen nicht auch etwas tragen? Gut iſt sein Gericht; er kann nicht gänzlich mich verlassen. 6. Satan, Welt und ihre Rotten können mir nichts mehr hier thun, als meiner spotten. Laß sie spotten, laß fie lachen! Gott, mein Heil, wird in Eil' sie zu Schanden machen.com 7. Unverzagt und ohne Grauen soll ein Christ, wo er ist, stets 150( 613 ught sonde Glückseligkeit der Christen in diesem Leben. sich lassen schauen. Wollt' ihn| Seligkeit; es ist des Himmels auch der Tod aufreiben, soll der beste Gabe, das höchste Glück in Muth dennoch gut und fein stille dieser Zeit. In Freud und Lei bleiben. odo no radin handen gibt es hier die wahre Ruh' 264 8. Selbst der Tod kann uns der Seele mir. adnolisch and un nicht tödten, nein, er reißt un sern Geist aus viel tausend Nöthen, schließt das Thor der bit tern Leiden und macht Bahn, daß man kann gehn zu Him melsfreuden. 19. Dort will ich an bessern Schätzen dann mein Herz nach dem Schmerz ewiglich ergößen. Hier ist fein recht Gut zu finden; was die Welt in sich hält, muß wie Rauch verschwinden. 10. Was sind dieses Lebens Güter? Eine Hand voller Sand, Kummer der Gemüther. Dort, dort sind die edeln Gaben, da mein Hirt, Christus, wird mich ohn' Ende laben.todsid 11. Herr, mein Hirt, Brunn aller Freuden, du bist mein, ich bin dein; Niemand kann uns scheiden; ich bin dein, weil du dein Leben, und dein Blut mir zu Gut in den Tod gegeben. 2. Jch bebe nicht, wenn Sün der beben, daß Gott gerecht und heilig ist. Mein Herz gibt Zeugniß meinem Leben, daß ich gewandelt als ein Christ, des göttlichen Berufes werth, der hier mich himmlisch wandeln lehrt. 1ib 3. Getroft wag' ich's, vor Gott zu treten und ihn voll Glaubensfreudigkeit als meinen Vater anzubeten, der, was ich habe, mir verleiht und Jedem Heil und Segen gibt, der ihn von Grund des Herzens liebt.( bi 4. Mit Muth trag' ich des Lebens Leiden, Verfolgung, Lästrung, Schmach und Hohn; denn des Gewissens innre Freuden sind und was tann höhern Trost versüßer, als, o Welt, dein Lohn; leihn, als ohne Schuld im Leiden sein? no ner Herzen verbreitet sich auf mein 5. Die Fröhlichkeit in meinem Gesicht; sie ist mein Labsal in den Schmerzen und in der Finsterniß mein Licht. Sie macht getrost, wenn eine Welt erzittert und in Trümmer fällt, da méd 12. Du bist mein, weil ich dich fasse und dich nicht, o mein Licht, aus dem Herzen lasse. Laß mich, laß mich hingelangen, wo du mich und ich dich selig werd' 6. Soseil' ich mit gesetztem umfangen! biridonolis Schritte des Lebens letzter Stunde dlm strhli neduzu. Fällt dieses Leibes schwache Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten 2c Hütte, so geh' ich ein zur wahren dont quan trisded Ruh', indem mein Geist, der Gott 419. Wenn ich ein gut Ge- gelebt, zu seinem Ursprung sich wissen habe, so hab' ich große erhebt. 3 700 Glückseligkeit der Christen in diesem Leben. 7. Und ist kein Mensch ganz| 4. Auch in mir ist Sünde rein von Sünde, so hab ich den doch ich überwinde sie mein noch vollen Muth: ich weiß, daß Hort, durch dich. Sink ich oft ich stets Ruhe finde im Glauben noch nieder, du erhebst mich wie an des Heilands Blut; er, der der, du begnadigst mich. Deine am Kreuz gelitten hat, er starb Huld tilgt meine Schuld, nie für unsre Missethat.dadd wird reuevollen Seelen deine 8. Seele, darum sei be flissen, daß Frömmigkeit und Glaubenstreu' dir immerdar ein gut Gewissen und hohe Zuver sicht verleih'! Und du, mein Gott, regiere mich, denn was vermag ich ohne dich? ann ssine nomion al holgidiron Gnade fehlen. 2nd tastighl modt Mel. Seele, set zufrieden 2c.193 1962 dn ds? dui dislisu 420. Wie getroft und heiter, Herr, mein Licht und Leiter, machst du meinen Geist, der du, die dir trauen, führst auf grüne Auen und so gern erfreusi! Niemals wird bei dir, o Hirt und Beruhiger der Seelen, mir Erquickung fehlen. medad sut 2001 onu 2. Deinem Rath ergeben, freu' ich mich, zu leben; was du willst, ist gut. Nichts vermag ich Schwacher; du, mein Seligmacher, rüstest mich mit Muth. Wenn die Welt erbebt und fällt, wenn Gericht und Hölle schrecken, willst du mich bedecken. Fra sé stis nuo 3. Ich kann ohne Grauen Gräber vor mir schauen, mein Erlöser lebt. Ich weiß, wem ich glaube, weiß, daß aus dem Staube mich sein Arm erhebt. Todestag, dein Schrecken mag eines Frevlers Herz erschüttern; ich, ich darf nicht zittern. 265 5. Daß ich Gott erkenne und ihn Vater nenne und mich ewig sein, daß ich hier am Grabe Trost und Hoffnung habe, dank' ich dir allein. Daß dein Geift mich unterweist und mich führt auf deinem Pfade, das ist deine Gnade.o anit 6. Würdig dir zu leben, dies sei mein Bestreben, meine Lust und Pflicht. Was die Welt vergnüget, dieses Glück genüget meiner Seele nicht. Hab' ich dich, wie gern will ich das, wornach die Thoren trachten, reich in dir, verachten. ist( 19 7. Deinen hohen Frieden fühl ich schon hienieden; und was hoff' ich dort! Unbegrenzte Zeiten voller Seligkeiten hoff' ich auf dein Wort. Sie sind mein durch dich allein. Bleib' ich dir getren im Glauben, wer kann sie mir rauben? t med aun 8. Voll von deiner Güte jauchzet mein Gemüthe, Gott, mein Heiland, dir. Dieser Geist der Freuden stärke mich im Leiden, weiche nie von mir. Laß mich so, beherzt und froh, einst durch's Thal des Todes dringen, dort dein Lob zu singen.|| 107 266 Glückseligkeit der Christen in diesem Leben. Mel. O heil'ger Geist, kehr bei uns ein 2c. 421. Wie groß ist deine Herrlichkeit, o Christ, schon hier in dieser Zeit und noch viel mehr dort oben, wenn anders, was dein Name heißt, dein Wesen und die That beweist und deine Werk' dich loben! Christus Jesus hat den Frieden dir beschieden; seine Gaben sind's, die deine Seele laben. 2. Du bist von göttlichem Geschlecht; dir ist der Kindschaft hohes Recht durch Gottes Huld geschenket. welche Lieb' und Ehr ist dies! Zwar hält's die Welt nicht für gewiß, die gern auf's Böse dentet. Immer schlimmer mag sie's machen, spöttisch lachen, neidisch hassen, muß sie doch die Ehr' dir lassen. 3. Du bist mit Jeſu fest vereint, er ist dein treuster Seelenfreund der reichlich dich geschmücket. Er hat dir seines Geistes Pfand von seinem Thron herabgesandt, daß du, von ihm beglücket, stündlich, gründlich, mit dem Herzen, selbst bei Schmerzen, an ihm hangest und nach ihm allein verlangest. 15 5. Wer ist, der Alles sagen kann, was Gottes Huld an dir gethan schon hier auf dieser Er den? Und was hier noch nicht offenbar, bleibt doch gewiß und ewig wahr und wird erfüllt einst werden. Fröhlich, selig mit den Frommen, wirst du kommen und Gott sehen, ewig droben ihn erhöhen. 6. O Christ, bedente deinen Stand, darein dich Gottes Gnadenhand gesetzt und deine Würde! Fühl' deine Höhe jederzeit in aller deiner Niedrigkeit, trag standhaft auch die Bürde! Lebe, strebe, Gott vor Allen zu gefallen! Fest im Glauben, laß die Krone dir nicht rauben. Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen Güte 2c. 422. Wie mächtig spricht in meiner Seele, Herr, deine Stimme voller Huld! Du siehst's erbarmend, wenn ich fehle, trägst mich als Vater mit Geduld, gibst deinen Geist, mich zu regieren, sprichst meinem Herzen freundlich zu, wirst niemals müde, mich zu führen, so viel ich falsche Tritte thu'. 412 19 4. Du stehest ja mit Gott im 2. Erhalter deiner Kreaturen, Bund, sein Thron ist deines Her liebreicher Gott der ganzen Welt, zens Grund, darin er Wohnung die deiner Güte reiche Spuren machet. Dich segnet er zu seinem in jedem Sonnenstaub enthält, Ruhm; du bist sein theures Eigen mein Herz denkt nimmer so verthum, darüber er stets wachet; messen, daß es dir, Vater, troßen já, er ist's, der aus Erbarmen kann; undankbar soll es nie verin den Armen dich stets träget gessen, was du zu ſeinem Heil und voll Liebe deiner pfleget.gethan. sa 04 Glückseligkeit der Christen in diesem Leben.) 267 3. Verfündigt' ich mich wohl ruhigt werden, der deiner Nähe mit Willen an meinem Vater, ist bewußt? der vergibt, der mir Gebote zu erfüllen gegeben hat, weil er mich liebt, der die Erfüllung meiner Pflichten durch seine Gnade mir vergilt und der mein Herz, statt streng zu richten, mit Trost von Christi Kreuz erfüllt? 4. Sein Dienst ist Leben mei ner Seele, Gehorsam meine Se ligkeit. Ich weine kindlich, wenn ich fehle, vor ihm, dem Vater, der verzeiht. Ich fühle jede mei ner Sünden, die weder Mensch noch Engel büßt; wie selig kann ich's dann empfinden, daß Christus mein Erlöser ist! 5. Den majestätischen Gedanken geb' ich für alle Welten nicht. Er bleibet wahr, die Thronen wanten; er bleibet fest, die Welt zerbricht. Es mögen sündigen und zittern, die Kinder des Verderbens sind; Gott wird der Erde Grund erschüttern, ich bebe nicht, ich bin sein Kind. 2. Die Welt mag meine Feindin heißen, es sei also, es schreckt mich nicht. Die Welt mag Liebe mir erweisen, ich schau nach einem höhern Licht. In dir vergnügt sich meine Seele, du bist mein Freund, den ich erwähle, du bleibst mein Freund, wenn Freundschaft weicht; da kann kein Sturm der Welt mich fällen, weil in den stärksten Unglückswellen mir deine Treu' den Ånter reicht. 3. Will Sündenlast mich niederdrücken, fühl' ich der Neue Angst und Weh, so steig' ich mit des Glaubens Blicken zu dir, mein Heiland, in die Höh'; da hab' ich nach den bangen Stunden bei dir den sichern Ort gefunden, wo ich nicht trostlos bleiben kann. Tritt Alles wider mich zusammen, du bist mein Heil; wer will verdammen? Die Liebe nimmt sich meiner an. 4. Führst du mich hin durch rauhe Wüsten, ich folg', ich lehne mich an dich; du weckst in mir den Muth des Christen, du stärkst mit deinem Geiste mich. Ich traue deinen Wunderwegen, sie enden sich in Lieb' und Segen. Genug, wenn ich dich bei mir hab'; ich weiß, wen du willst herrlich zieren und über Sonn den führest und Sterne führen, den führeſt bis Nach eigener Melodie. hd Bit 423. Wie wohl ist mir, o Freund der Seelen, wenn ich in deiner Liebe ruh'! Mag Andre Angst und Kummer quälen, ich eile deinen Armen zu. Da muß die Nacht des Trauerns scheiden, wenn mit so angenehmen Freuden die Liebe strahlt aus deiner du zuerst hinab. Brust; da find' ich Himmelstrost 5. Der Tod mag Andern düauf Erden; wer sollte nicht be- ster scheinen, mir nicht, weil stets 268 Glückseligkeit der Christen in diesem Leben. mein Trost und Muth in dir- erleuchtet, Gott sich weiht! Durch denn du verläsfest Keinen- o ihn gerecht, sucht er den Ruhm allerliebstes Leben, ruht. Wer der wahren Heiligkeit. wird nicht gern den Lauf vollen- 3. Er den, wenn er, verfolgt von Mör- gleich, der tiefe Wurzeln schlägt, ist dem Baum am Bache derhänden, gelanget in die Sicher- grün, schattend, stets an Früchheit? Mein Licht, so will auch ten reich, durch keinen Sturm ich mit Freuden aus dieser Welt bewegt. voll Kummer scheiden, zum Frie- 4. 3u sterben, zittert er nur den jener Ewigkeit. nicht; auch nicht, einst aufzustehn; sein freudig Herz begehrt, das Licht, das nie erlischt, zu sehn. 6. Wie ist mir doch, o Freund der Seelen, so wohl, wenn ich mich lehn' an dich! Mich kann Welt, Noth und Tod nicht quälen, weil du, o Herr, erquickest mich. Laß solche Ruh' in dem Gemüthe, bei deiner unbegrenzten mir meines Himmels sein. Weg Welt mit allen Schmeicheleien! Mein Jesus nur kann mich erfreuen. Dreicher Trost, mein Freund ist mein! Reue Pein.p Güte, Ahnung schmähn, sie, jedes Schreckens 5. Nicht so sind die, die Jesum Naub; auch nur ein Hauch der Luft darf wehn, so zittern sie wie Laub. wont st bir 7. Wie zittern sie, zu sterben; Mel. Ich finge dir mit Herz und Mund ze wie, vom Tod einst aufzustehn! Vor Furcht verzweifelnd möchten 424. Wohl dem, der, Jesu sie im Tode ganz vergehn. Christo treu, an seiner Lehre hält, 8. Denn ihr Gewissen rufet voll Abschen an der Spötterei laut: ,, Der, deß ihr spottet, kann und an der Lust der Welt! verderben bis zur Hölle; schaut 2. Der, durch das Evangelium den nahen Rächer an!" 916 ( bon mu thin 6. Der Lüfte flüchtigen Genuß, worüber sie sich freun, verfolgen Ekel und Verdruß und später stig in ind med i toni roblol mi mad and the dat de med lid adar onl to vidt mod hon duritus& urbe( bildrajeurned ondo 2 Tablet nis nu ji 1sjord orui schimp the 150 thom ilstis tim iti anurishildis dolé Emplop induit us lid 80 olari tallment de ser profile disprotnil anda Tu ntrolle fall 9 di popitionsp sung notonina smisd ni ns6 min 1801 find bjölis ad and stod olsmatic 3. d( bildsst ist lämms med mund the undby? spart ut for? dündni ms@ mbrado 3 ráાની વા asdas Tod und Vergänglichkeit, sino mmo bridism din bust noo me sd Zweiundzwanzigste Abtheilung. KURSUS Isnello, imp? ned mop thin dator Tod und Vergänglichkeit. OUT HO toda siami topralap mandrad Preis ihm, der für uns Sünder den Kelch des Todes trant! shoe and many m iphitht lamel hit mer. 3 In Gottes Rath ergeben 2c. MUS 452. Die auf der Erde wallen, die Sterblichen, sind Staub; fie blühen auf und fahen, des Todes sichrer Raub. Verborgen ist die Stunde, da Gottes Stimme ruft; doch jede, jede Stunde bringt näher uns zur Gruft. 81269 sd ki dhiste der for misur ud mod 2. Getrost gehn Gottes Kinder die schreckenvolle Bahn, zu der verstockte Sünder verzweiflungsvoll sich nahn, wo selbst der freche Spötter nicht mehr zu spotten wagt und vor dir, seinem Retter, erzittert und verzagt.is 3. Wenn diese Bahn zu gehen, dein Will' mir einst gebeut, wenn vor mir offen stehen Gericht und Ewigkeit, wenn meine Kräfte beben, und wenn mein Herz schon bricht; Herr über Tod und Leben, 0 dann verlaß mich nicht! 4. Hilf, Todesüberwinder, hilf dem in solcher Angst, für den du Heil der Sünder, selbst mit dem Tode rangst. Und wenn des Kampfes Ende gewaltiger ihn faßt, nimm den in deine Hände, den du erlöset hast. 6. Heil denen, die auf Erden sich schon dem Himmel weihn, die, aufgelöst zu werden, mit heil'ger Furcht sich freun! Bereit, es' ihm zu geben, wenn Gott, ihr Gott, gebeut, fließt dies ihr sterblich Leben hin zur Unsterblichkeit. sdti 190 mga ut duit solat jpg" Mel. In allen meinen Thaten 2c. 219muine) 426. Die Herrlichkeit der Erden muß Staub und Asche werden; tein Fels, tein Erz bleibt stehn. Mag uns die Welt ergößen, ihr Glück, wie hoch wir's schätzenwird als ein leichter Traum vergehn. 2. Was sind doch alle Sachen, die uns hier Freude machen, als eitle Nichtigkeit? Was ist des Menschen Leben? Stets mit Gefahr umgeben, währt es nur eine kurze Zeit. 3. Der Ruhm, nach dem wir trachten, den wir unsterblich achten, ist nur ein falscher Wahn. Sobald der Geist gewichen, und dieser Mund erblichen, was ist mit eitelm Ruhm gethan? 5. Des Himmels hohe Freuden ermißt kein sterblich Herz; o 4. Es hilft nicht Kunst noch Trost für kurze Leiden, für kurzen Wissen; wir werden hingerissen Todesschmerz! Dem Sündenüber- All' ohne Unterscheid.. Was nützt winder sei ewig Preis und Dank! der Schlösser Menge? Dem hier 270 Tod und Vergänglichkeit. die Welt zu enge, dem wird ein| der ewig Vater bleibt, den keine enges Grab zu weit. Zeit vertreibet, der ewig selig machen kann! 5. Dies Alles wird zerrinnen, was Müh' und Fleiß gewinnen 12. Wohl dem, der auf ihn und saurer Schweiß erwirbt. Was Menschen hier besitzen, kann für den Tod nichts nüßen; dies Alles stirbt uns, wenn man stirbt. trauet! Er hat wohl fest gebauet. Und ob er hier gleich fällt, wird er doch dort bestehen und nimmermehr vergehen, weil Gottes Macht ihn schüßt und hält. 6. Die Lust und eitle Freude wird stets von einem Leide mit Herzensangst vergällt. Was ist's, womit wir prangen? Wo wirst du Ehr' erlangen, frei von dem Neid und Hohn der Welt? 7. Was ist der Glanz am Throne, da keine Macht noch Krone kann unvergänglich sein? Um vor dem Tod zu schützen, kann dir kein Scepter nüßen, fein Purpur, Gold und Edelstein. 8. Wie eine Rose blühet, wenn man die Sonne siehet begrüßen diese Welt, doch eh' der Tag sich neiget, eh' sich der Abend zeiget, verwelft zur Erde niederfällt: 9. So wachsen wir auf Erden und hoffen groß zu werden und reich und sorgenfrei: doch eh' wir zugenommen und recht zur Blüthe kommen, so bricht des Lebens Stamm entzwei. EX 10. Drum auf mein Herz, bedenke, daß dieser Welt Geschenke nur kurze Zeit sind dein! Was du zuvor genossen, ist wie ein Strom verflossen; was fünftig, wessen wird es sein? then Mel. Jesus, meine Zuversicht 2c. 427. Herr, es mangelt nicht an dir, täglich schickest du uns Boten, klopfst an unsers Herzens Thür durch die große Zahl der Todten, die uns heißen wachsam sein; täglich senkt man Leichen ein. 2. Ja, du läsfest fort und fort uns Begräbnißlieder singen, machst, daß täglich hier und dort traurig alle Glocken klingen, nur daß ja ein Jeder wohl an sein. Ende denken soll. 3. Selig ist, der sich von hier kann bei Zeiten zu dir wenden und nimmt seinen Tod von dir gern aus deinen Vaterhänden, nicht an diese Welt sich hängt, und wird bald in's Grab gesenkt. bei, daß sie kennen dieses Leben, 4. Bring' Herr, unsern Seelen wie es ganz so eitel sei, und in jenes sich erheben, da kein Tod, tein Leid, noch Pein ewig wird zu finden sein. Mel. Wer weiß, wie nahe Mir 2c. 11. Trau nicht auf Welt und Ehre, auf Menschengunst und Lehre! Nuf Gottes Hülfe an, 428. Ich sterbe täglich, und Tod und Vergänglichkeit. Seel' an Jesu Kreuz sich hält. mein Leben eilt immerfort zum wenn der Leib zu Boden fällt, die Grabe hin. Wer kann mir einen Bürgen geben, ob ich noch morgen lebend bin? Die Zeit geht hin, das Ende naht; wohl dem, der sich bereitet hat! 2. Der Mensch, den diese Erde träget, ist immer reif zu Sarg und Grab. Der Apfel, der den Wurm schon heget, fällt endlich unversehens ab. Des Todes Stunde bleibt nicht aus; mein Leib ist ein zerbrechlich Haus. 3. Es schickt der Tod nicht immer Boten er kommt auch oft unangemeldt und fordert uns in's Land der Todten. Wohl dem, der Haus und Herz bestellt! Bedenke nun zu deinem Glück, o Mensch, den letzten Augenblick! 4. O Herr und Schöpfer, Tod und Leben hast du allein in deiner Hand. Wie lange du uns Frist gegeben, das ist uns Menschen unbekannt. Hilf, daß ich jeden Stundenschlag an meinen Abschied denten mag! mom mir war. 5. Es kann vor Abend anders werden, als es am Morgen mit Wo ich auch wandre hier auf Erden, steht vor mir stets die Todtenbahr'. Ein kleiner Schritt ist nur dahin, wo ich ein Raub des Grabes bin. 6. Ein einz'ger Schlag kann Alles enden; wie schnell erlischt des Lebens Schein! Doch schlage nur mit Vaterhänden und laß mich fest im Glauben sein, daß, 271 7. Vielleicht kann ich kein Wort mehr sagen, wenn mich der Tod von hinnen reißt; drum bet' ich bei gesunden Tagen:„ Herr, dir befehl' ich meinen Geist!" Und schließen meine Lippen sich, so rede Jesus dann für mich. 8. Kann ich nicht segnen mehr die Meinen, so segne du sie mehr als ich. Und wenn sie traurig um mich weinen, o Tröster, so erbarme dich und laß sie, wenn sie jammernd schrein, durch deinen Geiſt getröstet sein! 9. Dringt mir der letzte Stoß zum Herzen, so schließe mir den Himmel auf. Verkürze mir des Todes Schmerzen und führe mich zu dir hinauf. So wird mein Abschied ohne Pein, mein Ende sanft und selig sein. Mel. Wer weiß wie nahe mir zc. 429. Jetzt leb' ich; ob ich morgen lebe, ob diesen Abend, weiß ich nicht. Du aber, dem ich mich ergebe, Herr, lehre du mich meine Pflicht, daß ich durch deines Geistes Kraft stets fertig sei zur Rechenschaft. 2. Die Blume, die am Morgen stehet, die fällt oft schon am Abend ab. Die Luft, die jetzt noch um mich wehet, weht bald vielleicht auch um mein Grab. Der Mensch, oft eh' man sich's versieht, stirbt, und ist noch nicht aufgeblüht. 272 Tod und Vergänglichkeit. 3 Entziehe dich dem Welt- geht sicher hin. Wie bald zergetümmel! Hier ist der Kampf, bricht doch eine Scherbe! Die dort ist die Ruh'. Dein Wandel, Blume kann auch leicht ver Seele, sei im Himmel! Du eilst blühn. Drum mache du mich dem bessern Leben zu. Nach einer stets bereit hier in der Zeit zur kurzen Prüfungszeit erwartet dich Ewigkeit. die Ewigkeit. 4. Verschiebe niemals deine Pflichten! Was jetzt zu thun du schuldig bist, denk' nicht erst morgen auszurichten! Wer weiß, ob's morgen möglich ist? Mensch, dieser Augenblick ist dein, der nächste wird's vielleicht nicht ſein. 5. Noch eh' ich diesen Tag vollende, ergreift vielleicht mich schon der Tod. Drum lehr' mich denken, Herr, an's Ende, an meine letzte Todesnoth. O laß, stellt sie sich plötzlich ein, mich nur bereit zum Sterben sein! 6. Es sei, o Vater meines Lebens, wenn einst des Todes Stunde schlägt, mein letztes Seufzen nicht vergebens vor dir, den Vaterhuld bewegt. Erbarm' dich meiner noch im Lod. Sei mir barmherzig, Herr, mein Gott! Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. 430. Mein Gott, ich weiß wohl, daß ich sterbe; ich bin ein Mensch, der bald vergeht, und finde hier kein solches Erbe, das ewig in der Welt besteht; drum zeige mir in Gnaden an, wie ich recht selig sterben kann.o MIX 2. Mein Gott, ich weiß nicht, wann ich sterbe, kein Augenblick 3. Mein Gott, ich weiß nicht, wie ich sterbe, dieweil der Tod viel Wege hält; dem Einen wird das Scheiden herbe, sanft geht ein Andrer aus der Welt; doch wie du willst, gib nur dabei, daß einst mein Ende selig ſei. 4. Mein Gott, ich weiß nicht, wo ich sterbe, und welcher Sand mein Grab bedeckt; doch wenn ich dieses nur ererbe, daß deine Hand mich auferweckt, so sente man in's Grab mich ein; die Erd' ist allenthalben dein. 5. Nun, liebster Vater, wenn ich sterbe, so nimm du meinen Geist zu dir. Denn bin ich nur dein Kind und Erbe und hab' ich Jesum nur bei mir, so gilt mir's gleich und geht mir wohl, wann, wie und wo ich sterben soll. Mel. Jesus meine Zurversicht 2c. 431. Meine Lebenszeit verstreicht, stündlich eil' ich zu dem Grabe; und was ist's, das ich vielleicht noch zu leben übrig habe? Denk', o Mensch, an deinen Tod! Säume nicht! Denn Eins ist Noth. 2. Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben! Güter, die du hier erwirbst, Würden, die dir Menschen gaben, Tod und Vergänglichkeit. nichts wird dich im Tod erfreun; 1 diese Güter sind nicht dein. 2. Leicht entflieht ein Morgentraum, leicht zerschmilzt des Wassers Schaum, steigend noch zer geht der Rauch; so ist unser Leben auch. ods? 3. Nur ein Herz, das Gutes liebt, nur ein ruhiges Gewissen, das vor Gott dir Zeugniß gibt, wird dir deinen Tod versüßen; 3. Selbst an Freuden noch so dieses Herz, von Gott erneut, gibt im Tode Freudigkeit. reich, ist es doch nur Blumen gleich. Die man früh noch prangen sieht, sind am Abend schon verblüht! 4. Wenn in deiner letzten Noth Freunde hilflos um dich beben, dann wird über Welt und Tod dich dies reine Herz erheben; dann erschreckt dich kein Gericht; Gott ist deire Zuversicht. 273 6 Ueberwind' ihn durch Vertraun! Sprich: Ich weiß, an wen ich glaube, und ich weiß, ich werd' ihn schaung er erweckt mich aus dem Staube! Er, der rief: Es ist vollbrachtnahm dem Tode seine Macht." 5. Daß du dieses Herz er wirbst, fürchte Gott und bet5. Unaufhaltsam immerdar folund wache! Sorge nicht, wie get eilends Jahr auf Jahr; und früh du stirbst! Deine Zeit ist das letzte rauscht herbei, eh' man Gottes Sache. Lern' nicht nur merkt, wie nah es sei. den Tod nicht scheun, lern' auch seiner dich erfreun. 7. Tritt im Geist zum Grab oft hin, siehe dein Gebein ver senten! Sprich: Herr, daß ich Erde bin, lehre du mich selbst bedenken. Lehre du mich's jeden Tag, daß ich weiser werden mag!" smisd it this ons$ 300 da Gott sei Dank in aller Welt 2c. elt 2c. 432. Menschen, unser Leben eilt ohne Rast und unverweilt. Wie im Flug eilt es davon und bald ist es uns entflohn.d Evang Gesangbuch. II. mel. G 4. Wellenreich und ohne Ruh' stürzt ein Strom dem Meere zu. Schau in thm, o Mensch, dein Bild, wenn dich stolzer Wahn erfüllt! 6. Jetzt noch währt der Tag des Heils. Trefft die Wahl des besten Theils! Stellt euch dieſer Welt nicht gleich, seid an guten Werken reich! ad mis turnitho 17. Selig Jeder, der ein Christ in der That und Wahrheit ist, und im Blick zur Ewigkeit sorgsam nüßt die Lebenszeit! 1970 8. Jede Stunde, da sein Geist sich der Erde mehr entreißt, bleibet, ftieht sie schon dahin, ihm ein ewiger Gewinn. OCA 9. Jede Stund', in der er nüßt, Waisen tröstet, Wittwen schützt, Arme speist, die dauert dort stets in ihrem Lohne fort. 10. Wohl dem, der an Jesu hält, fromm besteht im Kampf der Welt, seine Zeit zu nüßen strebt, Gott und seinem Nächsten lebt 18 Tod und Vergänglichkeit. 11. Wohl ihm! Er entschläft| Gott, ich bitt' durch Christi Blut, im Herrn, stirbt getrost, gelassen, mach's nur mit meinem Ende gut. gern und schaut, Gott, in deinem Licht ewig dort dein Angesicht. ili piti 274 Nach eigener Melodie. 433. Wer weiß, wie nahe mir mein Ende? Es flieht die Zeit, es kommt der Tod. Wie plötzlich, ach, und wie behende kann kommen meine Todesnoth! Mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut, mach's nur mit meinem Ende gut. 2. Es kann vor Nacht leicht anders werden, als es am frühen Morgen war. So lang ich lebe hier auf Erden, leb' ich in steter Todsgefahr. Mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut, mach's nur mit meinem Ende gut. MG 17101 6. Ach, Vater, deck' all' meine Sünden mit dem Verdienste Jesu zu! O laß mich glaubig Gnade finden und gib mir die ge bitt durch Christi Blut, mach's wünschte Ruh'! Mein Gott, ich nur mit meinem Ende gut. 7. Ich weiß, bei Jesu Blut und Wunden, da ist die wahre Ruh' für mich; da find' ich Trost in Todesstunden, und meine Sehnsucht stillet sich. Mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut, mach's nur mit meinem Ende gut. 8. Nichts ist, was mich von Jesu scheide, nichts, es ſei Leben oder Tod; ich stehe fest an seiner Seite und sage froh: Mein Herr und Gott!" Mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut, mach's nur mit meinem Ende gut. 11 3. Laß mich mein Ende stets bedenken und in des Lebens letztem Streit die Seel' zu Jesu Wunden lenken und Buße thun zu rechter Zeit. Mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut, mach's 9. Ich habe Jesum angezogen. schon längst in meiner Heil'gen Tauf'; von deiner Vaterlieb' benur mit meinem Ende gut. gnädig auf. Mein Gott, ich bitt' wogen nahmst du als Kind mich Surch Christi Blut, mach's nur mit meinem Ende gut. 4. Laß mich schon jetzt mein Haus bestellen, daß ich bereit sei für und für, und ruhig sag' in allen Fällen: Herr, wie du willst, so schick's mit mir!" Mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut, mach's nur mit meinem Ende gut. 15. Gib Sehnsucht mir stets nach dem Himmel, daß ich nicht frage nach der Welt. Gib, dak daß mir stets im Weltgetümmel die Ewigkeit sei vorgestellt. Mein 10. Ich hab' auch oft mit süßer Freude sein Abendmahl empfangen hier. Das ist mein Trost, wenn ich einst scheide: ich bleib' in ihm, und er in mir. mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut, mach's nur mit meinem Ende gut. Hereder sid 11. So komm' mein End' heut Tod und Vergänglichkeit. 275 oder morgen, ich weiß, mit Jesu] 6. Drum, da dein Tod dir glückt es mir. Du sorgst und täglich dräut, so sei doch wacker wirst noch ferner sorgen, und und bereit! Prüf' deinen Glau Jesus führt mich hin zu dir. ben als ein Christ, ob er durch Mein Gott, ich bitt' durch Christi Liebe thätig ist! Blut, mach's nur mit meinem Ende gut. og 12. Ich leb' indeß in Gott vergnüget; und sterb' ich, so ver zag ich nicht. Zufrieden, wie mein Gott es füget, sag' ich mit fester Zuversicht: Durch deine Gnad und Christi Blut machst du's mit meinem Ende gut," Mel. O Vater, send uns deinen Geist 2c. 434. Wie sicher lebt der Mensch, der Staub! Sein Leben ist ein fallend Laub, und den noch schmeichelt er sich gern, der Tag des Todes sei noch fern. 2. Der Jüngling hofft des Greises Ziel, der Mann noch seiner Jahre viel, der Greis zu vielen noch ein Jahr, und keiner nimmt den Irrthum wahr. D 3. Du sprichst:„ Ich denk' in Glück und Noth im Herzen oft an meinen Tod." Der, den der Tod nicht weiser macht, hat nie mit Ernst an ihn gedacht. 4. Wir leben hier zur Ewigkeit, zu thun, was uns der Herr ge beut; und unsers Lebens kleinster Theil ist eine Frist zu unserm Heil. 5. Der Tod rückt Seelen vor Gericht; da bringt Gott Alles an das Licht und macht, was hier verborgen war, den Rath der Herzen, offenbar. 7. Ein Seufzer in der letzten Noth, ein Wunsch, durch des Er lösers Tod vor Gottes Thron gerecht zu sein, dies macht dich nicht von Sünden rein. 8. Ein Herz, das Gottes Stimme hört, ihr folgt und sich vom Bösen kehrt, ein glaubig Herz, von Lieb' erfüllt, dies ist es, was in Christo gilt. Müh'; du wirkst sie nicht, Gott 9. Die Heiligung erfordert wirket sie; du aber ringe ſtets nach ihr, als wäre sie ein Werk von dir! 10. Der Zweck des Lebens, das du lebst, dein höchstes Ziel, nach dem du strebst, o Mensch, bestimmt zur Rechenschaft, ist Tugend in des Glaubens Kraft. 11. Jhr alle seine Tage weihn, heißt eingedent des Todes sein; und wachsen in der Heiligung, ist wahre Todserinnerung. 12. Wie oft vergess' ich diese Pflicht! Herr, geh mit mir nicht in's Gericht! Drüd selbst des Todes Bild in mich, daß ich dir wandle würdiglich; 010 13. Daß ich mein Herz mit jedem Tag vor dir, o Gott, er forschen mag, ob Liebe, Demuth, Fried' und Treu' die Frucht des Geistes in mir sei; st distpid 18* 276 ndeffrotu du Tod und Vergänglichkeit. sim glaso 14. Daß ich zu dir um Gnade| nicht überflüssig, den du so frech fleh', stets meiner Schwachheit verschwenden willst. Dies ist der widersteh' und einstens in des wichtigste Verlust, wenn du die Glaubens Macht mit Freuden Zeit bedauern mußt. 2 bom ruf':" Es ist vollbracht!" TRIEDI 3131197 119 dod ibn tel. Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. 435. Wo eilt ihr hin, ihr Lebensstunden? Zeit, edle Zeit, wo fliehst du hin? Wie mancher Tag ist schon verschwunden, seit dem ich auf der Erde bin! Ein 7. Herr meiner Tage, sei doch großer Theil von meiner Zeit fünftig mein Heil und meines ist schon im Meer der Ewigkeit. Lebens Kraft. So leb' ich als 12. Ermuntre dich aus deinem ein Mensch vernünftig und als Schlummer! Auf, Seele, auf, ein Christ gewissenhaft. So dank' ermuntre dich! Sei thätig stets ich in der Ewigkeit dir für den und fühl's mit Kummer, wenn Segen dieser Zeit. nur ein Tag umsonst verstrich! Der ungenüßte Augenblick ist strafbar und kommt nicht zu rücky Achildisfinl no en 6. Gib selber dir von jedem Tage, den dir der Herr schenkt, Rechenschaft! Durchdenk' ihn, leg' ihn auf die Wage! Vollbrachtest du ihn tugendhaft? Hast du nach Möglichkeit gethan, was Gott von dir einst fordern kann? Mel. Auferstanden, auferstanden 2c. 436. 3u dem stillen, kühlen Grabe leitet mich mein Pilger 3. Der Thor durchlebet seine stab. Ach, von Allem, was ich Jahre, eh' er des Lebens Werth habe, scheidet einst mich Tod und versteht. Er nähert früher sich Grab! Und durch tausend Dunder Bahre, als er den Weg zur felheiten windet sich des Lebens Tugend geht. Was ist ein mensch- Pfad, bis einst noch nach manlich Zeben werth, das ungenüßt chem Streiten sich der Kampf vorüber fährt? des Todes naht. 4. Mensch, sei ein Mensch! Fang' an zu leben! Fang' an, ein Glied der Welt zu sein! Fang' an, dem Guten nachzustreben, bring' das Versäumte zwiefach ein, daß, wenn man deinen Leib begräbt, dein Werk und dein Gedächtniß lebt! ang bi 5. Sei nicht den kleinsten Zeitpunkt müssig, da du nicht deine Pflicht erfüllst! Du hast den Tag dist 2. Auf, mein Herz, ermann' und rüste dich auf diesen letzten Streit! Laß die Welt und ihre Lüste, sie sind nichts als Eitel keit! Denke, daß die Hand voll Erde, die du in und an dir hast, einst zu Staub und Asche werde, wenn dein Lebenslicht erblaßt! 3. Erde, du sollst Erde werden," heißt des Schöpfers Macht gebot. Magst dich noch so stolz Gewißheit unsers Glaubens an Unsterblichkeit und Auferstehung. 277 geberden, unvermeidlich ist der] kündet laut und ernst den Tod Tod. Magst ihm spotten oder dir an; sieh, von allen Seiten beben, weder Geld noch Macht findet sich sein finstres Bild noch List fristet dir, o Mensch, daran! Blumen blühen kaum, das Leben, wenn dein Glas ver- so fallen sie vom Sturm zerronnen ist. knickt dahin; Saaten reifen kaum, so schallen schon die scharfen Sicheln drin. 81 4. Deinen schwachen Leib umringet überall ein weites Grab; schneller, als du ahnest, schlinget dich sein schwarzer Schlund hinab. Kaum noch wirst du, Mensch, geboren, kaum noch blühest du empor, geht dies Leben schon verloren, oft in seinem besten Flor. 6. Mensch, du lebst, um einst zu sterben. so säume nicht, mein Geist, dir die Güter zu erwerben, die der Tod dir nicht entreißt! Hier, im niedern Weltgetümmel, hier ist nur dein Prüfungsstand; dort, im stillen, schönen Himmel 5, Gottes ganze Schöpfung ist dein wahres Vaterland. Dreiundzwanzigste Abtheilung. Gewißheit unsers Glaubens an Unsterblichkeit und Auferstehung. Mel. O Vater, send uns deinen Geist 2c. 437. Des Todes Grau'n, des Grabes Nacht flieht, Herr, vor deiner Wahrheit macht; mein Geist, erhellt von deinem Licht, bebt vor des Leibs Zerstörung nicht. 2. Es falle nur die Hütte hin, mit der ich hier umgeben bin; ich selber, lebend wie zuvor, schwing' aus den Trümmern mich empor. 3. Ein innres mächtiges Gefühl verkündigt mir mein höhres Ziel; dies Streben nach der Ewigkeit erhebt mich über Erd' und Zeit. amp 4. Dich, Höchfter, hab' ich hier erkannt, voll Liebe Vater" dich genannt; in dieser Seelenwürde liegt ein Hoffnungsgrund, der nimmer trügt. 5. Dein Wort zeigt mir die beßre Welt; so ist mein Glaube fest gestellt. Wie herrlich wird der Menschheit Werth durch Jesu Lehre aufgeklärt! 6. O jel'ge Aussicht auch für mich! Entzückt hebt meine Seele sich! ich seh' im Geist des Christen Lohn, ich sehe meinen Himmel schon. UN LING 7. Da find' ich, was dein guter 278 Gewißheit unsers Glaubens an Unsterblichkeit und Auferstehung. Rath zu meinem Wohl geord-| net hat, genieße deines Gnaden blicks und der Vollendung meines Glückssen het 2. Ich scheue nicht die Schrecken der freudenleeren Gruft; der wird mich auferwecken, der mich zum Grabe ruft. 1916 12 Te 8. Viel Freude gabst du mir schon hier; o Gütiger, wie dank' ich dir! Stets folgte kleinerm Ungemach die größere Versüßung nach. inna 9. So hat schon dieser Kind heitsstand der höhern Hoffnung Unterpfand; die Liebe, die mich hier beglückt, die bleibt und segnet unverrückt. dur 10. Des freudigsten Vertrauens voll, erwart' ich, was mir wer den soll, wenn ich, von Sünd' und Noth befreit, nun reife zur Vollkommenheit. 12. Wenn hier von uns, die Gott vereint, der Letzte auch hat ausgeweint, dann wird ein frohes Wiederfehn auf ewig unser Glück erhöhn. Kom ono 3. Und rief' mich abzuscheiden auch heute schon mein Gott, ſo folg' ich ihm mit Freuden und sterb' auf sein Gebot. dst ta 13. Herr unsrer Tage, führe du uns Alle diesem Ziele zu, daß uns, bei standhaft frommer Treu', des Lebens End' erfreulich sei. 4. Des Lebens frische Blüthe vermodre nur im Staub, die Wange, die sonst glühte, sei der Verwesung Raub. 5. Ich hoff' ein beßres Leben, Leib wird mich umgeben, der das nie von mir entflieht; ein nimmermehr verblüht. 11. Der Tod darf mir nicht schreckend sein; er führt zum wah- das ich geglaubt. ren Leben ein. Durch Gottes Kraft besiegt mein Herz der Krankheit Last, der Trennung Schmerz. THE vient 6. Dann eil' ich dir entgegen, mein triumphirend Haupt und ſeh' entzückt den Segen des Heils, O Mel. Mir nach! spricht Christus 2c. d 439.$ Herr, du bist meine Zuversicht; du iebst, auch ich werd' leben. Mir wirst du, was dein Wort verspricht, Unsterblichfeit einst geben. Dein Jünger kommt nicht in's Gericht; dies stärket meine Zuversicht. nend hin, den Samen auszu 2. Hier geh' ich oftmals wei streuen; dort wird der herrlichste Gewinn der Ernte mich erfreuen. Ich leide und verzage nicht, denn du bist meine Zuversicht. Mel. Mein Jesus ist mein Leben 2c. 438. Cinst geh' ich ohne 3. Und sinkt dereinst mein Leib Beben zu meinem Tode hin; in Staub, Gott wird ihn neu bedenn Christus ist mein Leben, leben. Er werde der Verwesung und Etérben mein Gewinn. Raub, dort werd' ich ewig leben. Gewißheit unsers Glaubens an Unsterblichkeit und Auferstehung. 279 Dies schafft im finstern Thal Sehnsucht sie erfüllt, läßt wahrmir Licht und gibt der Seele lich sie nicht ungestillt. in t Zuversicht. shperbina bint 24. Der Wunsch, ihn ewig 4. Herr, diesen Segen dank' treu zu lieben, in größrer Klarich dir. Mich aus der Gruft heit ihn zu sehn, der hier noch zu heben, gingst du aus deinem unerfüllt geblieben, muß einst Grab herfür; du lebst, und ich doch in Erfüllung gehn. soll leben. Ich glaub' es dir wahr Gott mein Verlangen und zweifle nicht; dein Wort ist kennt, wir bleiben ewig ungemeine Zuversicht. trennt.iebt enthn3.50 So 5. In diesem Glauben stärke mich; laß mich den Trost em pfinden, den großen Trost, daß ich durch dich den Tod soll über winden. Grab und Verwesung schreckt mich nicht, denn du bleibst meine Zuversicht. 5. Gott ist gerecht, er wird vergelten; wer treu hier kämpft, wird dort gekrönt; ihm blüht sein Heil in bessern Welten, wo keine Bosheit ihn verhöhnt. Und mag sich jetzt das Laster freun, einst wird die Tugend selig sein. Pat Mel. Wer weiß, wie nahe mir, zc. 6. Noch mehr, ich kenne Jesu Lehre, und das, was er für 440. Ich bin zur Ewigkeit mich gethan; was ich aus seigeboren, für eine befre Welt nem Munde höre, ist Wahrheit, geboren, für eine beßre Welt die nicht trügen kann. Ich bin bestimmt; mein Leben ist mir des Heilands Eigenthum, erlöst nicht verloren, wenn gleich das durch ihn zu seinem Ruhm... Grab die Hülle nimmt. Nicht leb' ich blos für dieſe Zeit; mein 7. Mein Jesus lebt; wer will Looe ist die Unsterblichkeit. mich tödten? Wer raubt mir die Unsterblichkeit? Sein Arm reißt mich aus Todesnöthen und führt mich hin zur Seligkeit; und auch mein Leib wird auf erstehn und schön verklärt zum Himmel gehn. 2016 anu nd 2. Was ist die Welt, was Glück und Ehre? Wär auch ihr ganzer Reichthum mein, er bliebe, wenn kein Himmel wäre, für meine Wünsche viel zu klein. Hier find' ich nicht des Herzens Ruh'; mein Geist eilt höhern Gütern zu. 3. Es schuf mich ja der Gott der Liebe zu höherm Licht, zu höhrer Last, und pflanzte mir dazu die Triebe mit eigner Hand Berge, nieder! Mein froher 8. Ihr Thäler, sinkt! Fallt, Glaube fürchtet nichts. Ich sehe einst den Morgen wieder, den Morgen jenes ew'gen Lichts. Dann fängt mein neues Leben an. O Gott, wie selig bin ich in meine Brust. Er, der mit dann! med dit 280 Gewißheit unsers Glaubens an Unsterblichkeit und Auferstehung. Mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan 2c. 2. Mein Leben ist ein kurzer 441: Ich freue mich der fro- Streit; dort glänzt die Siegeshen Zeit, da ich werd' aufer krone. Das Glück der ganzen stehen; dann werd' ich in der Ewigkeit wird mir zum großen Herrlichkeit dich, Herr, mein Hei- Lohne. Wenn mich die Macht land, schen; ich glaub' an dich der Feinde schreckt, werd' ich durch und weiß, daß ich einst werde Jesu Macht bedeckt. Was kann mit den Frommen in deinen Him- mir denn nun schaden? mi mel kommen. im 62. Ja, Herr, du führst sie einst heran, die Stunde der ErLösung; die Stunde, da ich hof fen kann Trost, Freiheit und Genefung; da, Engeln gleich, im Himmelreich ich ewig werde dem Kampfe Ruh' und reichst leben, mit Herrlichkeit umgeben. mir meine Krone. 3. Herr, du bist mein ganzer Ruhm, mein Trost in diesem Leben, in jener Welt mein Eigenthum; du haſt dich mir ge geben. Von fern glänzt mir mein Kleinod zu; bald schenkst du nach 3. Der du die Auferstehung bist, du bist's, auf den ich traue; ich weiß, daß ich, o Jesu Christ, einst auferweckt dich schaue; auch werd' ich nicht vor dein Gericht, wie die, die dich verschmähten, mit Angst und Schrecken treten.od dal onal Blick von dieser Welt Getüm4. Herr, lente meines Geistes mel auf dich, auf meiner Seele Glück, auf Ewigkeit und Him mel! Die Welt mit ihrer Herrlichkeit vergeht und währt nur kurze Zeit; im Himmel ſei mein Wandel. 4. Ich hoffe, dann mit Freu him digkeit vor dir, mein Haupt, zu 5. Jetzt, da mich dieser Leib stehen und mit dir in die Herrlichkeit frohlockend einzugehen. hilf mir doch aus Gnaden noch, zum Glück der Ewigkeiten mich würdig zu bereiten! bildspal beschwert, ist mir noch nicht er schienen, was jene begre Welt gewährt, wo wir Gott heilig nicht mehr weint, und mein Er dienen. Dann, wann mein Auge lösungstag erscheint, dann werd ich's froh empfinden. dra Mel. Allein Gott in der Höh' ze 442. Ich weiß, an wem mein Glaube hält; kein Feind soll mir ihn rauben. Als Bürger einer bessern Welt leb' ich hier noch im Glauben. Dort schau' ich, was ich hier geglaubt. Wer ist, der mir mein Erbtheil raubt? Es ruht in Jesu Händen. 6. Nur dunkel seh' ich hier mein Heil; dort ist mein Antlitz heiter. Hier ist die Sünde noch mein Theil; dort ist sie es nicht weiter. Hier ist mein Werth mir noch verhüllt; dort wird er sicht bar, wenn dein Bild mich einst vollkommen schmücket. dhtoj Gewißheit unsers Glaubens an Unsterblichkeit und Auferstehung. 281 7. Zu diesem Glück bin ich| Erden, daß ich in der Herrlicherkauft, o Herr, durch deine Leiteit um ihn sein mög' allezeit. den. Auf deinen Tod bin ich getauft; wer will von dir mich Leib scheiden? Du zeichnest mich in ben. deine Hand; Herr, du bist mir, ich dir bekannt; mein sind des Himmels Freuden. d 8. Wie groß ist meine Herrlichkeit! Empfinde sie, o Seele! Vom Tand der Erde unentweiht, erhebe Gott, o Seele! Der Erde glänzend Nichts vergeht; nur des Gerechten Ruhm besteht durch alle Emigkeiten.jurit; Nach eigener Melodie. 443. Jesus, meine Zuversicht und mein Heiland, ist im Leben. Dieses weiß ich; soll ich nicht darum mich zufrieden geben, was die finstre Todesnacht mir auch für Gedanken macht? 5. Dann wird ein verklärter mich in jener Welt umgeJesum, dem ich treu verbleib', schau ich dort im bessern Leben. Froh und selig dort werd' ich bei ihm wohnen ewiglich. 3. Ich bin durch der Hoff nung Band ewig fest mit ihm verbunden; meine starke Glaubenshand hält ihn fest zu allen Stunden, daß mich auch kein Todesbann ewig von ihm trennen kann. ad find nism 6. Dann mit meiner Augen Licht werd' ich meinen Heiland tennen, sehen dort sein Angesicht und in seiner Liebe brennen; nur, was Schwachheit heißen kann, wird von mir sein abgethan. 7. Was hier träntelt, seufzt und fleht, wird dort frisch und ausgesät, himmlisch werd' ich auf herrlich gehen; irdisch werd' ich erstehen. Zur Verwesung fint' ich ein; unverweslich werd' ich sein. 8. Wohl dem, der den Geist erhebt von den Lüsten dieſer Er den und schon hier dem Hei 2. Jesus, er, mein Heiland land lebt, dort mit ihm vereint lebt; ich werd' auch das Leben zu werden! Schicket da das Herz schauen. Wenn der Tod auch hinein, wo ihr ewig wünscht um mich schwebt, warum sollte zu sein! id en onu neden mir denn grauen? Er, mein Haupt, mein Trost und Licht, per verläßt die Seinen nicht. Mel. Freue dich, o meine Seele 2c. 444. Schuf mich Gott für Augenblicke? blos für diesen Traum der Zeit: nur zu ihrem eiteln Glücke, aber nicht zur Ewigkeit? Spötter sagen: nur ein Hauch ist das Leben, schwindet auch, wie ein Strahl in Nacht verschwindet, daß man seine Spur nicht findet. 4. Ich bin Fleisch und muß daher auch einmal zu Staube werden; das erkenn' ich; doch wird er mich erwecken aus der Raub? Dieser Leib, ich seh's, 2. Bin ich, wenn ich sterben werde, völlig der Verwesung 282 Gewißheit unsers Glaubens an Unsterblichkeit und Auferstehung. wird Erde und ein bald verwester Staub. Ach, erreicht' ich hier mein Ziel, hätt' ich alles Selbstgefühl, alles Leben dann verloren; lieber wär' ich nicht geboren! 7. Nein, Gott schuf nicht unsre Seelen blos für einen Augenblick, schuf sie nicht, um sie zu quälen; schuf sie für ein ewig Glück. Nur für dieses schuf er sie. Seelen, Seelen sterben nie; selig machen oder richten wird sie Gott und nicht vernichten. amiam omoid 3. Ist dies Leben nicht zum Leben einer bessern Welt der Pfad, sagt, warum mir's Gott gegeben, mir Vernunft gegeben hat? Glücklich wär' ich, nähm' er mir's, gäbe mir die Lust des Thiers, das in Freuden hüpft und spielet und den Tod vor aus nicht fühlet. 4. Sein und dann vernichtet werden, schrecklicher Gedanke, fleuch! Oder, ihr Gewürm' auf Erden, neidisch seh' ich hin auf euch. Denn was hülfe mir der Flug, der so oft zu Gott mich trug? Und in dieser Welt was wäre dann der Tugend Werth und Ehre? 5. Nein, Verächter, meinen Glauben, daß ich nicht ganz sterblich sei, soll mir nie ein Blendwerk rauben, noch ein Hohn der Spötterei. Meine Seel' ist nicht ein Rauch, nicht ein Funken, ist ein Hauch, den ich von dem Schöpfer habe; den verweht kein Sturm vom Grabe. 6. Geist, das ist mein hoher Name; dieser Leib ist Hülle nur, einst des edlern Leibes Same auf der Auferstehung Flur. Wie ein Saatkorn auch verdirbt, Frucht zu tragen, also stirbt auch mein Leib, dem höhern Leben einen edlern Keim zu geben. 8. Dieser heiße Durst im Herzen nach der Unvergänglichkeit, dieser Drang in Leid und Schmerzen nach der Heimath aus der Zeit,- Zeugen, Bürgen sind sie mir, daß ich mich, mein Gott, zu dir, daß ich einst, wohin ich strebe, mich erheb' und ewig lebe. 9. Du, o Schrecken im Ge wissen bei Verbrechern; du, 0 Ruh', welche Fromme nur ge nießen, hoher Friede Gottes, du; - Zeugen, Bürgen seid auch ihr, wenn der Tod mich schrecket, mir, daß mit diesem Leib von Erde doch mein Geist nicht sterben werde. 10. Dankt es Jesu, Gottes Kinder, daß euch keine Zukunft schreckt; daß des Todes Ueberwinder einst auch unsern Leib erweckt! Wenn ihr sterbet, führt er gleich eure Seelen in sein Reich und will selbst ein beßres Leben euern Leibern wieder geben. p 11. Ewig, ewig werd' ich leben; sicher der Unsterblichkeit, streb' ich, mich empor zu heben über jeden Traum der Zeit. Wandeln will ich fest und still jeden Pfad des Rechts; ich will, was davon mich locket, hassen, will die Ewigkeit umfassen. diode sunt fo ds Gewißheit unsers Glaubens an Unsterblichkeit und Auferstehung. 283 12. Aber, daß mein Fuß nicht| froh erheben zur Herrlichkeit, zur wante, stärke mich, o Gott, dein Ruh' und Freud', zur Seligkeit Wort und der selige Gedanke: und Wonne; zum bessern Land, „ Sieh, dein Vaterland ist dort!" wo allezeit uns glänzt des FrieDort ist weder Schmerz noch dens Sonne. Leid; Wonne nur und Herrlichfeit; dort, o Gott, vor deinem Throne meines Kampfes Preis und Krone. aleg Mel. Oft klagt dein Herz 2c. 445. So tomm, geliebte To desstund'! Komm, Ausgang meiner Leiden! Ich seufs aus tiefem Herzensgrund nach jenen Himmelsfreuden. Komm, liebe Stunde, komm heran! Ich warte mit Verlangen. Im Siegeskleid dort angethan, werd' ich das Heil empfangen. 5. Mein Herr und mein Ertöjer ist durch Tod zum Sieg gegangen, und ich werd' auch zu Jesu Christ auf diesem Weg gelangen. Der letzte Schritt zur Seligkeit geschieht durch selig Sterben. Ist er, mein Haupt, in Herrlichkeit, wie könnt' ich je verderben? 6. An uns stirbt nichts als Sterblichkeit; wir selbst sind unverloren. Der Leib wird nur der Last befreit und himmlisch neu geboren; denn, was man hier verweslich sät, was hier verdirbt im Dunkeln, das wird, sobald es aufersteht, voll Glanz und Schönheit funkeln. CHI 2. Ihr schwachen Glieder scheut euch zwar, so früh entseelt zu werden. Die Seele selber kann nicht gar ohn' alle Pein der 7. Dem ich im Glauben hier Erden, darinnen sie bisher gegedient, der wird mich dorthin lebt, den letzten Abschied sagen; bringen, wo Tausend, Tausend bald ist sie freudenvoll, bald vor ihm sind und ewig:„ Heischwebt sie wieder voller Zagen. lig!" singen. Da werd' ich seine 153. Doch, Jesu, deine Liebe Herrlichkeit mit meinen Augen macht mir alle Furcht verschwin- sehen und was in Zeit und den; ich werd' in meiner Todes Ewigkeit von ihm mir Guts nacht, o Lebensfürst, dich finden. geschehen. ou is mist musor Ich finde, ja, ich halte dich, mein Leben, mein Verlangen; mein Retter, du wirst selber mich mit deinem Licht umfangen. 8. Gott wird mit seinem Angesicht dort ewig mich erquicken; den Herrn werd' ich in seinem Licht mit sel'gem Geist erblicken. O Trost, o Herrlichkeit für mich, wann einst dort rein von Sünden in ewig treuer Liebe sich die side 4. Drum sterb' ich nicht in diesem Tod, der Tod ist nur mein Leben. Nach kurzem Kampf, nach kurzer Noth werd' ich mich Seelen wieder finden! is 284 Gewißheit unsers Glaubens an Unsterblichkeit und Auferstehung. Mel. Halt im Gedächtniß Jesum Christ 2c. Bei Beerdigungen. Nach eigener Melodie. 446. Wenn einst mein Stündlein kommen ist, zu gehn des Todes Straße, geleite mich, Herr Jesu Christ! Mit Hilf' mich nicht verlasse! Die Seele dann an meinem End' befehl' ich dir in deine Händ'; du wollst sie mir bewahren. 447. Auferstehn, ja, auferstehn wirst du, mein Staub, nach kurzer Ruh'. Unsterblich Leben wird, der dich schuf, dir geben. Halleluja! ( 12)-81 2. Bei meinen Sünden wird zwar sehr mich mein Gewissen nagen; groß ist die Zahl, die Bürde schwer; doch will ich nicht verzagen. Bedenken will ich dei nen Tod, Herr Jesu; in der letzten Noth wird noch dein Blut mich trösten. 3. Ich bin ein Glied an deinem Leib, deß tröst' ich mich von Herzen; von dir ich ungeschieden bleib' in Todesnoth und Schmer zen. Wenn ich gleich sterb', so sterb' ich dir; ein ewig Leben haft du mir durch deinen Tod erworben, 4. Weil du vom Tod erstanden bist, werd' ich im Grab nicht bleiben; du, Herr, der aufgevertreiben. Denn, wo du bist, da komm' ich hin, daß ich stets bei dir leb' und bin. Drum fahr' ich hin mit Freuden. 5. So fahr' ich hin zu Jesu Christ, der Tod kann mich nicht schrecken; und schlaf' ich ein, nach kurzer Frist wird er mich auf erwecken. Denn Jesus Christus, Gottes Sohn, führt mich zu seinem Himmelsthron und zu dem ew'gen Leben. 2. Wieder aufzublühn werd' ich gesät! Der Herr der Ernte geht und sammelt Garben, uns ein, uns ein, die starben. Halleluja! 3. Tag des Danks, der Freudenthränen Tag, du meines Got tes Tag, wenn ich im Grabe genug geschlummert habe, erweckst du mich. 4. Wie den Träumenden wird's dann uns sein. Mit Jesu gehn wir ein zu seinen Freuden. Der müden Pilger Leiden sind dann nicht mehr. mich mein Mittler dann, lebt' ich 5. Ach, in's Allerheiligste führt im Heiligthume zu seines Namens Ruhme. Halleluja! Nach eigener Melodie. 448. Begrabt den Leib in seine Gruft, bis ihm des Richters Stimme ruft! Wir säen ihn; einst blüht er auf und steigt verklärt zu Gott hinauf. 2. Aus Staube schuf ihn einst der Herr; er war schon Staub und wird's nun mehr. Er liegt, er schläft, verwest, erwacht dereinst aus dieses Todes Nacht. 3. Des Frommen Seele lebt bei Gott, der sie aus aller ihrer Gewißheit unsers Glaubens an Unsterblichkeit und Auferstehung. 285 Noth, aus aller ihrer Missethat,| schwerer Lauf. Der Geist eilt durch seinen Sohn erlöset hat. in sein Vaterland und ist beglückt in Gottes Hand.gol nisl 4. Gott ist barmherzig und verstößt im Tode nicht, die er erlöst, die nicht, für deren Missethat sein Mittler sich geheiligt hat. 5. Nimm den entseelten Leib, o Gruft, bis ihn der Heiland wieder ruft und ihn, den nun der Tod zerstört, auf's Neu' belebet und verklärt! 5. Nun, du Erlöster, schlaf in Ruh'! Wir gehn nach unsern Hütten zu und machen zu der 6. Erinnre uns zu aller Zeit, Ewigkeit, mit Freud' und Zittern, o Gott, an Grab und Sterbuns bereit. numlichkeit! Stets laß uns in Be6. Ach, Jesu Christ, dein reitschaft stehn und freudig dir bittrer Tod stärk' uns in unsrer entgegengehnud ta sh letzten Noth! Laß unsre ganze Seele dein und freudig unser Ende sein! mula nunst Mel. Begrabt den Leib in seine Gruft 20.1 449. So gib denn, fromme Christenschaar, der Erde, was der Erde war! Verschaff' dem Müden hier im Sand die Ruhe, die er sonst nicht fand! 2. Hier endigt sich der Feinde Truß; hier findet der Bedrängte Schuß; hier wird im sanften Schlaf erquickt der, den einst manche Last gedrückt. 3. Hier weicht die Hoheit mit dem Glück, der bloße Mensch bleibt nur zurück. Ein Sarg nur und ein Leichenkleid sind nun die ganze Herrlichkeit. 4. Hier hört der Kampf des Christen auf; vollendet ist sein dunt ned G dosil 10 Frosim shun& oria di song tiboarrs, tesoro di bit anda asisid eu tuis of sla mutter 892 8 sidi slin eum of 190 1108) ind 176 Mel. Begrabt den Leib in seine Gruft zc. 6031910 450. Wir bringen diesen Leib zur Gruft, zur Ruhe, bis der Herr ihn ruft, bis einst durch Jesu Christi Macht er aus dem Todesschlaf erwacht. 2. Dies ist die Saat, von Gott gesät. Der Leib, der künftig aufersteht, wird irdisch zwar hier ausgestreut; doch blüht er auf zur Herrlichkeit. 3. Nichts als den Leib zerstört der Tod; die Seele geht hinauf zu Gott. Dort strahlt uns wahres Heil und Licht. Der Herr verläßt die Seinen nicht. 4. Grab, du Stätte süßer Ruh', du deckst die müden Glieder zu! Doch morgen öffnet deine Thür sich und vielleicht noch heute mir. i do 10 de bon mis hijnfb) dr un im 19 iar i autos is doim dando state) Fred He din nordielommit mon mads napeto bord) 19 nabouris 286 mdausbil 798191 nedoritad Gericht. Vierundzwanzigste Abtheilung. Gericht. Mel. Mache dich, mein Geist, bereit 2c. 451. Christ, sei achtsam, sei bereit, tämpfe, bet' und wache! Nah ist Tod und Ewigkeit, nah dir Lohn und Rache. Hör', Gott spricht! Säume nicht, seinen Ruf zu hören und dich zu bekehren! 2. Zwar das große Welfgericht ist noch nicht gekommen; noch ist dir zur Buße nicht deine Frist genommen; aber bald, hör', er schallt Gottes Ruf: Zur Erden sollst du wieder werden!" 3. Kommt nun, ehe du's gedacht, unter Sünd' und Freuden, deines Lebens letzte Nacht, was wirst du dann leiden, wenn dein Herz, von dem Schmerz deiner Schuld zerrissen, wird verzagen müssen! MandsⒸ d drar( busty s901 5. Ach, wie bang um Trost und Ruh' an des Grabes Stu fen, nah dem Untergang wirst du dann vergebens rufen:„ Rette, Gott, mich vom Tod; höre, Vater, Richter, Schöpfer und Vernichter!" bimi 6. Noch, noch wandelst du, o Christ, auf des Lebens Pfade; nah zu deiner Rettung ist dir des Ew'gen Gnade. Eil' ihr zu, daß du Ruh' für dein Herz empfindest und Vergebung fin dest! sind Mel. So hoff' ich denn mit festem Muth 2c. 452. Er kommt, er kommt zum Weltgericht; von Angesicht zu Angesicht seh' ich den Richter tommen. Es zittre, wer den Herrn verschmäht, wer nicht im Buch des Lebens steht! Jhr aber jauchzt, ihr Frommen! 2. Er kommt und bringet Straf' und Lohn; vergeltend wird des Menschen Sohn zum Richterstuhle winken. Sein Wint ist Kraft und Majestät: ,, Ge rechte, kommt! Verbrecher, geht, geht hin zu meiner Linken!" 4. Wenn vor deinem Antlitz sich jede Sünd' enthüllet, wenn 3. Mein Herr, mein Gott, dann jede, jede dich ganz mit verlaß, mich nicht! Wer steht Graun erfüllet, dich nichts dann vor dir, Herr, im Gericht? Gestärken kann, feine deiner Freudent' nicht meiner Sünden! Im den, was wirst du dann leiden! Leben, Heiland, war ich dein; Herr, laß mich's auch im Tode sein und Gnade vor dir finden! 4. Bedent', o Mensch, die Ewigkeit! Nicht morgen, Sünder, sondern heut', fleh Gott an, dich zu hören! Durchdenke deinen Lebenslauf, such' deines Herzens Gräuel auf und eil', dich zu betehren! p in dit isduser Gericht. 5. Gedanke, nie verlasse mich, sei meinem Herzen fürchterlich, wenn Fleisch und Blut sich regen; wenn Welt und was darinnen ist, mich oft durch Trug und böse List zu Sünden will bewegen 287 4. Möchte täglich dein Gericht mir vor Augen schweben! Möcht' ich mich, stets meiner Pflicht treu zu sein, bestreben ,, daß ich nie thöricht sie außer Augen setzte, noch mit Fleiß vermano pa ves letzte! 6. Wenn aber diese arge Welt ein falsches Urtheil von mir fällt, wenn ohne Schuld ich leide; Gedanke von dem Weltgericht, dann sei mir Trost und Zuversicht, Beruhigung und Freude! Mel. Mache dich, mein Geist, bereit zc. 453. Herr, ich bin dein Eigenthum, dein ist auch mein Leben. Mir zum Heil und dir zum Ruhm hast du mir's gegeben. Väterlich führst du mich auf des Lebens Wegen meinem Ziel entgegen. 5. Lehre mich gewissenhaft meine Tage zählen, jeden Schritt zur Rechenschaft mich mit Vorsicht wählen. Gib, daß ich ernstlich mich, täglich und noch heute, auf sie vorbereite. 7. Heil, Heil der Stimme, 6. Mein Gewissen strafe mich wenn sie schallt:„ Ich komme bald, ich komme" bald!" Ja, gleich für jede Sünde, Mittler, komm, Herr Jesu, Amen! Hal daß ich bald durch dich Gnade such' dann leluja! Halleluja! Der Tag des mir zu:„ Alles ist vergeben, Heils kommt, er ist nah. Ja, Sünder, du sollst leben!" komm, Herr Jesu, Amen! 7. Dann erscheine zum Ge richt; ich darf zu dir flehen und vor deinem Angesicht werd' ich freudig stehen. Ewig dein werd' ich sein und mich, dich zu lieben, ewig, ewig üben. aittine Mel. Mein Glaub' ist meines Lebens Ruh' zc. 454. Ich bin ja, Herr, in 2. Bald kömmst du mit großer deiner Macht; du hast mich an Kraft zum Gericht auf Erden; das Licht gebracht, du forgest für dann soll ich zur Rechenschaft mein Leben; du tennest meiner dargestellet werden. Dein Ge- Tage Zahl, weißt, wann aus richt schonet nicht, Richter aller diesem Jammerthal mein Geist Welten; denn du willst vergelten. sich soll erheben; wo, wie und 3. Weh dann mir in Ewig- wann ich sterben soll, das weißt teit, wenn ich deine Gabe, meine du, Gott des Lebens, wohl. 100 Kräfte, meine Zeit, hier gemiß- 2. Wer wird in meiner letzten braucht habe! Weh dann mir, Pein mich Sünder trösten, mich hab' ich hier dein Geschent verschwendet und nicht angewendet! Ⓒ erfreun, mir Muth und Hoffnung geben? Wer nimmt sich meiner 288 Gericht. d tistpils Seele an, wenn ich von dem, 7. Voll Reu' und Buße such'a was ich gethan, Gott Rechen- ich dich; errette, Gott, befehre schaft soll geben? Wer ist's, der mich und tilge meine Sünden! alsdann für mich spricht, thust Dir weih' ich meine Lebenszeit, du es, o mein Heiland, nicht? dein Dienst sei meine Seligkeit; Gib, daß ich, meiner Pflicht ach, laß mich Gnade finden! getreu, zum Tode stets bereitet ſei! misd Mel. O wie selig seid ihr doch, ihr si Frommen 2c. 3. Mich dünkt, da lieg' ich schon, ich seh', daß ich am finstern Grabe steh', mit Todesangst umgeben. Der Augen Licht verdunkelt sich, des Grabes Nacht umhüllet mich, ein Traum ist nun mein Leben; doch schweigen meine Sünden nicht, sie fördern mich vor das Gericht. 4. Ich höre der Posaunen Ton, ich höre meinen Richter schon das Endurtheil mir sprechen; ich seh' vor seinem Angesicht, ich sehe in dem hellsten Licht die Reihe der Verbrechen, die ich in dieser Welt gethan; wer ist's, der mich nun retten fann? pt Jis 455. O wie mögen wir doch unser Leben so der Welt und ihrer Lust ergeben und uns selbst scheiden von der Frommen Ruh' und tausend Freuden? 2. Müssen wir nicht auch nach turzen Jahren zu den Todten in die Grube fahren? Es wird ge schehen, daß ein Jeder seinen Lohn soll sehen. 3. Wenn die eitle Welt ihr 5. Kein Geld und Gut be freiet mich; umsonst erbeut ein Bruder sich, den andern zu erEnd' genommen, wird der Richter von dem Himmel kommen und lösen; ein Jeder wird alsdann offenbaren, was wir meinten empfahn nach dem, was er allhier heimlich zu bewahren. gethan; nichts schützt alsdann die 4. O was wird er für ein Bösen. Hier ist Gott zum Ver- Urtheil fällen, wenn er unser zeihn bereit, dann übet er Se- er wie s finden ſtellen, wenn rechtigkeit. lebt in schweren Sünden! Heiland, gib mir deine Gnade, stärke mich auf meines Todes Pfade. Ich will verlassen alle Welt und ihre 51/ 63116 Lüste hassen.is]/ bestehn, wenn 8 Gericht 6. soll ich o Gott, in das Ziebſter Bettany willst gehn und nach Verdienst mir lohnest? Wie kann ich dei ner Rach entfliehn und deiner Strafe mich entziehn, wenn du nicht meiner schonest? Ach, Vater, geh nicht in's Gericht! Verwirf mich armen Sünder nicht! # 150nnt 157, asinss Di HSG 6. Forthin will ich leben dir zu Ehren, nimmer mich von dei nem Worte kehren; dein will ich 30 2190710 11 orignals SEPTE Seligkeit der Frommen in jenem Leben. bleiben; keine Welt soll mehr| reut ihn nicht! Er kommt gewiß, von dir mich treiben. und hält Gericht. 7. Deine Gnadenthür' steht Allen offen, die auf dich in die sem Leben hoffen und mit dir sterben; denn du rettest sie von dem Verderben. 8. Wohl dem Herzen, das in deinen Wunden seinen Trost und Frieden hat gefunden! Dein Kreuz und Leiden führet mich zu wahren Himmelsfreuden. 2. Plötzlich wird sein Zorn entbrennen; dann wird der Spötter ihn erkennen, des Vaters eingebornen Sohn. Jauchzet, all' ihr seine Frommen. Er wird zu eurem Heil einst kommen; bald kommt er und mit ihm sein Lohn. Euch richtet Christus nicht; er selbst ging ins Gericht für die Sünder. Wir sind versöhnt, mit Gott versöhnt! wer überwindet, wird gekrönt. Nach eigener Melodie. 456. Wachet auf vom Schlaf, ihr Sünder! Erwacht, denn euch, ihr Menschenkinder, erwartet Tod und Ewigkeit! Lohn und Strafe, Tod und Leben hat Gott in eure and gegeben. Erwacht, noch ist zur Beßrung Zeit! Gerecht, gerecht ist Gott; er hört der Frevler Spott. Frevler, zit tert! Wißt, was er spricht, ge: Gelobt sei Gott! Halleluja. 3. Seid bereit, ihn mit Verlangen, mit reinem Herzen zu empfangen, denn plötzlich bricht sein Tag herein! Und der Richter wird vom Bösen sein Bolt, die Frommen, ganz erlösen, von Sünd' und Tode sie befreien. Heil, Wonne, Seligkeit ist ewig uns bereit. Amen, Amen. Zeit ist nah, bald ist sie Die da. fach allo lisola man tale i 19 Fünfundzwanzigste Abtheilung. 289 19 mm Seligkeit der Frommen in jenem Leben. sterben; alles Fleisch muß einst vergehn; was da lebet muß verderben, soll es anders neu erstehn. Dieser Leib der muß verwesen, wenn er anders soll geEvang. Gesangbuch. 11. Nach eigener Melodie 2c. 457. Alle Menschen müssen die den Frommen ist bereit. annesen zu der großen Herrlichkeit, 2. Drum so will ich dieses Leben, weil es meinem Gott beliebt, auch ganz willig von mir geben, bin darüber nicht betrübt: denn in meines Jesu Wunden 19 290 Seligkeit der Frommen in jenem Leben. hab' ich schon mein Heil gefunden,| melskleid. Mit der gold'nen und mein Trost in Todesnoth ist Ehrenkrone steh' ich dann vor mir meines Heilands Tod. Gottes Throne, schaue solche men kann. 998790 3. Jeſus ist für mich gestor- Freude an, die kein Ende nehben, und sein Tod ist mein Gewinn; er hat mir das Heil erworben, drum fahr' ich mit Freuden hin; hin aus diesem in Gotteshimmel, da ich werde alle zeit schauen Gottes Herrlichkeit. Mel. Alle Menschen müssen sterben 2c. li CULO 458. Bald, bald wird die Stunde schlagen, die auch mich von hinnen ruft, und der Liebe bange Klagen tönen auch um meine Gruft. In der öden Grabesstille modert bald auch meine Hülle, wie im Herbste weltes Laub, hingesunken Staub 4. Da wird sein das Freudenleben, wo viel tausend Seelen schon, mit des Himmels Glanz umgeben, dienen Gott vor seinem Thron; wo die Schaar der Engel zu Staub. finget, und das hohe Lied erklinget: Heilig, heilig, heilig heißt Gott, der Vater, Sohn und Geift!" 5. Wo die Frommen selig wohnen, froh einander wieder ſehn; wo sie in den Sieges tronen nach vollbrachtem Kampfe stehn; dort, wohin sie Alle fahren, die getreu im Glauben waren; wo ihr Lied Gott preist und ehrt, ihre Freude ewig währt. 2. Nichts mag dies Verhängniß wenden; was die Erde bringt, vergeht; auch das Kräftige muß enden, wird vom Sturm der Zeit foll verweht. Soll ich trauern, Tode zagen, wenn er nun mit ich klagen, ängstlich vor dem leisem Schritt auch zu mir, dem Menschen, tritt? dinmisd pois), 3. Nein, mit unerschrocknem Blicke seh' ich ihm ins Angesicht; meiner Hoffnung, meinem Glücke schadet der Verderber nicht. Wie uns Allen hier das Leben wird, o Gott, von dir gegeben, so von deiner Vaterhand wird uns auch der Tod gesandt. stand mod 6. O du Heimath, o du schöne, ach, wie helle glänzest du! Und welch lieblich Lobgetöne hört man da in sanfter Ruh'! Ach, der großen Freud' und Wonne! Sieh, es steiget auf die Sonne! Sieh, es steiget auf der Tag, der kein 4. Von der Erde mich erheben Ende nehmen mag! domst zu dem Himmel wird der Tod; is 7. Wohl mir, denn mein Aug' Führer zu dem wahren Leben erblicket einst auch diese Herrlich wird er mir auf dein Gebot. O keit! Und dann werd' ich schön jo tomm' er, ist's dein Wille! geschmücket mit dem reinen Him Fest erwart' ich ihn und stille. * Ot Seligkeit der Frommen in jenem Leben. voll auf mich. Mein Gott, mein Gott, ich hoff' auf dich; du bist ein Fels der Deinen. Mir zum Segen sendest du, Vater, währen. Du schaust auch gnadendiesen Engel zu.olnost 55. Was er nimmt, dort find' ich's wieder, thut es Noth zu meiner Ruh, und auch meines 4. Soll ich in dieser LebensLeibes Glieder weckest und ver- zeit noch manche Trübsal leiden, klärest du. Freunde, frühe mir so harr' ich in Gelassenheit auf entrissen, Herzen, die mich hier deines Himmels Freuden. Bald vermissen, die auf meinen Staub sind sie deiner Frommen Theil. geweint, werden wieder mir ver- Dort schau ich dich, o Gott, eint. Jo mein Heil, und segne meine Thränen. 6. Dann nicht ferner mehr geschieden, in der ew'gen Liebe Schooß, blüht ein nie gestörter Frieden uns als wonnevolles Loos. Gott, auf diese Seligkeiten hilf mir würdig mich bereiten. Vater, ich bin ewig dein; was kann nun mir furchtbar sein? 201 Mel. Allein Gott in der Höh' 2c. 459. Die Hoffnung naher Ewigkeit, voll reiner Himmelsfreuden, versüßt in dieser Pilgerzeit dem Christen alle Leiden; er blicket, trifft ein Kummer ihn, getrost nach seiner Heimath hin, wo ihn kein Schmerz mehr quälet. Mel. Alle Menschen müssen sterben 2c. 460. Du, o schönes Weltgebäude, magst gefallen, wem du willt; ist doch deine eitle Freude immer nur mit Angst umhüllt. Denen, die den Himmel hassen, will ich ihre Weltlust lassen; mich verlangt nach dir allein, Jesu, nur bei dir zu sein. 2. Müde, die der Arbeit Menge und der heiße Strahl beschwert, wünschen, daß des Tages Länge werde durch die Nacht verzehrt, daß sie nach so vielen Lasten können sanft und süße rasten; meines Herzens Wunsch allein, Jesu, ist bei dir zu sein. 2. Und selbst die Leiden, die uns hier noch immerfort umge- 3. Andre mögen durch die ben, sind Mittel, unser Herz zu Wellen und durch Wind und dir, Erbarmer, zu erheben; zu Klippen gehn, ihren Handel zu dir, der sie zum Besten lenkt, bestellen, und da Sturm und der dann auch huldvoll an uns Noth bestehn; ich will meine denkt, wenn wir im Stillen Glaubensflügel schwingen an die iar lommid and Sternenhügel; denn es ist mein 13. Ja du, du siehest unsern Wunsch allein, Jesu, dort bei Schmerz, du zählest unsre Zäh- dir zu sein. do this bildes ren; du stärkest das gebeugte 4. O wie freudig kann ich Herz und wirst uns Trost ge- sagen: ,, Bald, o Tod, erscheinest weinen. 19* 292 Seligkeit der Frommen in jenem Leben. HOT du!" Ach, würd' ich in's Grab sehe meinen Heiland leben; ich getragen, nun so täm' ich ja weiß, daß ich nicht sterben kann; zur Ruh; und mein bestes Theil, ich weiß, mit diesem Leib umdas würde, frei von dieses Le geben, schau ich einst Jefum bens Bürde, dort im Himmel Christum an. ewig dein, Jesu, ewig bei dir ſein. pomp 90mm13 2. Was seid ihr, stolze Weltbezwinger, wenn euch die beste Hoffnung fehlt? Gott achtet eure Macht geringer, als ihr den Sklaven, den ihr quält. Wie kurze Zeit, mit wie viel Sorgen genießt ihr eurer Ehrsucht Naub! Ihr sieget heut', man haßt euch morgen; ihr waret Götter und ſeid Staub. 5. Komm, o Tod, des Schlafes Bruder! Komm und führe mich nur fort! Löse meines Schiffleins Ruder, bringe mich zum sichern Ort! Mag auch, wer da will, dich scheuen, du kannst mich vielmehr erfreuen; du führst mich zum Himmel ein, um bei Jesu stets zu sein.bi oil( bilde( bid utol, dringt 6. Ach, daß ich des Leibes Bande heute noch verlassen müßt', daß ich käm' zum Sternenlande, wo das Haus des Friedens ist In die schönen Lobgesänge, bei der Engel großer Menge, stimmt ich gern, o Heiland, ein; bei dir, Jesu, möcht' ich sein. 7. Nun, weil weil ich die schönen Auen und den goldnen Himmelssaal jetzt nicht kann nach Wünschen schauen, sondern muß im Thränenthal noch im Kampf der Prüfung leben, soll mein Geist sich doch erheben, hier schon, Jesu, bei dir sein, bis ich dort bin ewig deinunn listepur distpils Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen Güte 2c. 461. Entfernet euch, unsel'ge Spötter! Jhr zittert, wo der Fromme glaubt. Mein Herz hat einen Gott zum Netter und einen Trost, den nichts mir raubt. Ich cord 19 rich 1998 19/910 Info 3. Weltmenschen, was find eure Freuden, die Wollust, die euch trunken macht? Kein Christ wird euch dies Glück beneiden; es folgt nicht in des Grabes Nacht. Ihr rechnet mit verwegnem Muthe des fernen Tages Mißbrauch aus; die nahe schreck liche Minute tilgt euer Glück auf ewig aus. drif 4. Ihr seid dahin; des Christen Größe geht auf nach kurzer Todesnacht, am Tage, da Gott eure Blöße zum Schauspiel aller Augen macht. Der Tag macht Könige den Knechten und Bettler den Monarchen gleich; der Tag gibt Adel den Gerechten und macht des Christen Seele reich. gd. 5. Ein Blick in jene Zukunft treibet Verdruß und Angst aus meiner Brust. Ein Herz, das nicht auf Erden bleibet, ist sich des Himmels stets bewußt. Kein Un glück kann mich niederschlagen, ich 1897 m mynd. 1197012 Seligkeit der Frommen in jenem Leben. 293 weiß, mein entgeht mir gefühlter Regung Dank. Froh Heir nie; ich darf vor Feinden nicht verzagen, ich weiß, mein Tod entwaffnet sie. fauchz' ich dann:„ Es ist vollbracht, der Herr hat Alles wohlgemacht!" 29011 6. Du letzte Stunde meines Lebens, die du dem Christen heilig bist, ich warte nicht auf dich vergebens, ich thu', was deiner würdig ist. Du lehrst mein Leben mich genießen; du bist mein Lohn aus Gottes Hand. Wie sanft wird sich mein Auge schließen! Mein Geist erblickt sein Vaterland. grom dumid Mel. tel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. 462. Es ist noch eine Ruh vorhanden für jeden Gott er geb'nen Geist, wenn er sich dieses Körpers Banden nach Gottes Willen einst entreißt und nun nicht mehr so eingeschränkt, als hier auf Erden, lebt und denkt. 2. Zu dieser Ruhe werd' ich kommen; und, Gott, wie selig bin ich dann! In deinen Himmel aufgenommen, fang' ich das beßre Leben an, wo nach der Last, die hier mich drückt, der Freuden Fülle mich erquickt. 3. Wie Mütter ihre Kinder trösten, ſo tröstet deine Gütig feit mich mit der Wonne der Erlösten, mit völliger Zufrieden heit; und dann wird mir recht offenbar, wie gut hier deine Führung war. 101965 1964 mi rod( odt ansd 5. Auf ewig trifft mich dann tein Leiden, kein Schmerz und keine Schwachheit mehr; ich denk' und fühle nichts als Freuden, gekrönt von dir mit Preis und Ehr'; mein Glück wird fest, und volles Heil bleibt dann in Ewigteit mein Theil. DET 6. Gott, laß mich dies zu Herzen fassen, daß du den, der dich redlich liebt, nicht stets willst in der Unruh' lasſen, die dieſes Leben noch umgibt. Das flöke Muth und Kraft mir ein, dir auch im Leiden treu zu ſein. 7. Mein Heiland, der du selbst auf Erden der Leiden Joch getragen hast, will ich des Lebens müde werden und fühl ich dieser Tage Last, so stärke mächtig meinen Geist, daß er dem Unmuth sich entreißt. $ 110.00 bin 1st 100] 8. Gib, daß in Hoffnung jener Ruhe, die einst der Frommen Erbtheil ist, ich gern des Vaters Willen thue, wie du darin mein Vorbild bist. So folgt auf meine Prüfungszeit gewiß vollkommned Seligkeit. 80T0 9122-13102 104 Turck 191191 4. Da schweigen alle meine Klagen; da bringt mein from mer Lobgesang dir selbst für du ewig dich erfreun. dieses Lebens Plagen mit nie Trübsal dieser Zeit führt er dich 463. Freue dich, o meine Seele! Selig, selig sollst du ſein; Gottes, dem ich dich befehle, sollst Aus der be at matin Nach eigener Melodie. 4 Sadek nooi Seligkeit der Frommen in jenem Leben. 294 sigu Wottnis zur Seligkeit, zu dem Throne| das Heil der Ewigkeit. Ich, seines Sohnes, zum Genusse sei nes Lohnes. von dir erlöst zum Leben, will mich ewig dir ergeben. 30 19:19 890 2. Dank ihm für dein Pilger- 7. In des Todes bittern Stunleben! Wie viel Gutes hat er den will ich deiner Huld mich schon dir in dieser Welt gegeben, freun. Dann auch sollen deine und wie groß ist dort dein Lohn! Wunden meiner Seele Zuflucht Ueberschwänglich segnet Gott jede sein. In dein himmlisch Vaterdurchgekämpfte Noth denen, die auf's Künft'ge schauen und im Glauben ihm vertrauen. land wird mich deine treue Hand hin zu deinem Vater führen, um bei dir zu triumphiren. 613. Reine, ganz vollkommne 8. 3. Dort zu deiner Wonn' erFreuden kennen Gottes Pilger hoben, übt mit neuen Kräften nicht; dennoch sind sie auch im sich meine Seele, dich zu loben; Leiden ruhig und voll Zuver- preist, Erlöser, ewig dich; sicher, sicht. Ihres Glaubens Läute- daß ihr Leib dereinst, wenn du rung ist die Frucht der Züchti- zum Gericht erscheinst, auferwecket gung. Alle Dinge müssen ihnen aus der Erde, auch, wie sie, verendlich doch zum Besten dienen. herrlicht werde. 4. Sei bei allen deinen Sor 9. Darum freue dich, o Seele! gen Gottes Willen unterthan; Selig, selig sollst du sein; Got bricht doch auch ein heitrer Mortes, dem ich dich befehle, sollst gen auf die längste Nacht einst du ewig dich erfreun. Aus der an! Endlich ruht der Wandrer Trübsal dieser Zeit führt er dich aus, und sein väterliches Haus zur Seligkeit, hin zum Throne tröstet nach den Pilgerleiden ihn seines Sohnes, zum Genusse seimit nie gefühlten Freuden.nes Lohnes. .dim.40 da ingin abd Mel. In Gottes Rath ergeben 2c. hodi 5. Ringe, dich von allen Sün- aithrid den loszureißen und die Welt und dich selbst zu überwinden; 464. Ich bin ein Gast auf liebe nur, was Gott gefällt! Schmücke dich mit Tugend, sei Gott bis in den Tod getreu! Dann erklärt er nach dem Sterben dich zu einem Himmelserben. Erden, hier hält nichts festen Stand; der Himmel soll mir werden, da ist mein Vaterland. Hier wandr' ich noch zum Grabe; dort in der ew'gen Ruh' strömt Gottes Gnadengabe im reichsten Maaß mir zu. TIH DOTi bi. 6. Jesu, den ich hier bekenne, gib, daß weder Lust noch Schmerz mich von deiner Liebe trenne. Wo mein Schatz ist, sei mein Herz. Mache du mich selbst bereit für 2. Was ist mein ganzes Wesen, von meiner Jugend an, als Müh' und Noth gewesen? So lang ich Seligkeit der Frommen in jenem Leben, denken kann, hab' ich so manchen 8. Dorthin steht mein VerMorgen, so manche liebe Nacht langen, da wollt' ich gerne hin; mit Kummer und mit Sorgen die Welt bin ich durchgangen, des Herzens zugebracht. daß ich's fast müde bin. Je smimigay länger ich hier walle, je wen'ger find ich Freud', die meinem Geiſt gefalle; das Meist' ist Angst und Leid. 3. Mich hat auf meinen Wegen manch harter Sturm er schreckt, mit Blizz und Donnerschlägen oft Angst in mir erweckt. Verfolgung, Haß und Neiden, selbst ohne meine Schuld, hab' ich oft müssen leiden und tragen mit Geduld. 295 4. So ging's den frommen Seelen hienieden fort und fort; fie zogen oft mit Quälen dahin von Ort zu Ort; sie zogen hin und wieder, ihr Kreuz war schwer und groß, bis daß sie fanten nieder in ihres Grabes Schooß. 9. Du aber, meine Freude, du, meines Lebens Licht, du ziehst mich, wenn ich scheide, hin vor dein Angesicht, in's Haus der ew'gen Wonne, da ich stets freudenvoll, gleich als die helle Sonne, nebst Ändern leuchten soll. 33 10. Da will ich immer wohnen, und nicht nur als ein Gast, bei denen, die mit Kronen du auß5. Ich habe mich ergeben in geſchmücket hast; da will ich herrlich singen von deinem großen gleich Geschick und Leid; auch Thun und, frei von eiteln Dinmein Loos ist's, zu leben in stegen, in meinem Erbtheil ruhn. tem Kampf und Streit. Es muß ihnie stol s10 tus ng ja durchgedrungen, es muß ge- Mel. Mir nach! spricht Christus 2c. litten sein; wer nicht hat wohl ge- 465. Ich weiß ein schönres rungen, geht nicht zur Freude ein. Baterland, als hier auf dieser Erde. Löst einst der Tod mein irdisch Band, so tönt ein neues Werde!" Ein neues, beßres Sein erwacht aus meines Grabes tiefer Nacht. 19104999 " 1 6. So will ich zwar nun treiben mein Leben durch die Welt; doch denk' ich nicht zu bleiben in diesem fremden Zelt. Ich wandle meine Straße, die zu der Heimath führt, wo mich im reichsten Maße mein Vater trösten wird. 2. Das Vaterland, das dro: ben ist, das such' ich hier mit 7. Die Heimath ist dort oben, Schmerzen; dort find' ich dich, bei aller Engel Schaar, die dort mein Jesus Christ, und ruh' an den Höchsten loben, der Alles deinem Herzen; dort biſt du ganz immerdar mit seiner Allmacht und ewig mein, dort bin ich träget und für und für erhält, ganz und ewig dein.din und Alles hebt und leget, nachdem's ihm wohlgefällt. 3. Dort in der Ernte, wo die Spreu vom Weizen ist geſchieden, 296 Seligkeit der Frommen in jenem Leben. da wird die alte Liebe neu im 3. Ich weiß aus Gottes theu fel'gen Gottesfrieden; und sie, um die ich hier geweint, sind ewig dort mit mir vereint. rem Worte, daß mir der Tod nicht sei ein Tod; er ist mir eine Himmelspforte, ein Ziel und Ende meiner Noth; ein fanfter Abend, der mich fühlt, wenn ich des Tages Last gefühlt. #glory tron, sid 4. Drum wart' ich nun auch mit Verlangen, bis mich der Tod der Welt entrückt; mit Freuden will ich ihn empfangen, weil Gott mir diesen Boten' schickt, der mir den Weg zum Himmel weist, und aus der Welt führt meinen Geiſt. dus dll 50: Seele im wahren Glauben mu 5. Laß nur, Herr Jesu, meine thig stehn, wenn sie aus dieser Jammerhöhle, aus dieser eiteln Welt soll gehn. Ach, mache stets mein Herz bereit zur Reise nach der Seligkeit! d that holds 4. Da blick ich dankend einst zurück auf meine Pilgertage und preise dich für jedes Glück, für jede Noth und Plage; da lern' ich Gottes Rath verstehn und ſeh' erhört mein heißes Flehn. 5. Dort, dort ist keine Fin sterniß, dort ist die Seel entbunden; dort wird das Herz erst recht gewiß, dort wird nur Licht gefunden; dort täuſcht mich Wahn und Irrthum nicht, dort leb' ich ganz im höhern Licht. dusid 6. Dahin, dahin zum Vater land will mich mein Glaub' erheben; dahin führt mich der Liebe Hand, zum süßen, fel'gen Leben. Du, der des Grabes Sie gel brach, mein Heiland, ziehe mich dir nach! Insis elle mod Apl@ Jdynte Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2. 466. Ich weiß, es wird mein Ende kommen; doch weiß ich nicht, wo, wann und wie? Vielleicht werd' ich der Welt entnommen heut' Abend oder morgen früh; vielleicht ist auch mein Ziel bestimmt, eh' diese Stund' ein Ende nimmt. ING im Hay?. 2. Dies Alles kann mich nicht betrüben; ich weiß, Gott tennet meine Zeit; und allen denen, die ihn lieben, dient ja der Tod zur Seligkeit. Wenn ich, was sterblich, abgethan, zieh' ich, was un verweslich, an. ood mich sterben; steh mir im letzten 26. Herr Jefu, laß mit dir Kampfe bei, damit der Tod mir kein Verderben, vielmehr des Lebens Anfang sei. So scheid' ich fröhlich aus der Welt, wie, wo und wann es Gott gefällt. dusri notamal En Wo Mel. Wachet auf vom Schlaf ze. HITT 1 467. Jesus kommt; von allem Bösen wird er die Seinen einst erlösen; er kommt mit Macht und Herrlichkeit. Dann, an sei nem großen Tage, verwandelt sich der Frommen Klage in ewige Zufriedenheit. Sei fröhlich, Volk des Herrn! Er kommt, er ist nicht fern, dein Erretter. Dein All 200 297 Schmerz ist kaum ein Morgentraum; auf ihn folgt ewig, ewig Heil. mis bin Seligkeit der Froimmen in jenem Leben. YOT erlösen; deß sind wir froh und danken dir. Dir vertraun und nicht verzagen soll unser Herz 2. Augenblicke dieser Leiden in trüben Tagen; auf deine Zuwas seid ihr gegen jene Freuden funft hoffen wir. Wir wissen, der unbegrenzten Ewigkeit! Seht wer du bist, wer dein Erlöster die Kron' am Ziele prangen und ist, und sind stille. Und wenn kämpft und ringt, sie zu erlan- die Welt in Trümmer fällt, du gen, die ihr dazu berufen seid! bist bei uns, wir zagen nicht. bi Euch halt in euerm Lauf kein ndelt esgied mism trädie de Schmerz des Lebens auf! Ueber- Nach eigener Melodie. winder, das Ziel ist nah; bald 468. In Gottes Nath erseid ihr da, und eure Leiden sind nicht mehr. 150 euo omi, Jeisor geben, scheid' ich von dir, o Welt, da doch dein eitles Leben durch aus mir nicht gefällt. Im Hime mel ist gut wohnen; dort blüht die Freude mir; dort wird Gott treulich lohnen dem, der ihm dient allhier.om ble and! 3. Der sich euch zum Volt er 3. Der sich euch zum Volk er wählet, der eure Thränen alle zählet, stritt auch mit unerschöpftem Muth. Ach, wie hat er einst gerungen! Wie tief war er von Angst durchdrungen! Wie 2. Hilf mir nach deinem Herseufzt' er laut! Wie floß sein zen, o Jesu, Gottes Sohn! Soll Blut! Doch sahn die Feinde ich hier dulden Schmerzen, hilf nicht auf seinem Angesicht bange gnädig mir davon! Verkürz' mir Schrecken. Treu blieb er Gott alle Leiden! Stärk' meinen blöbis in den Tod, ging fiegreich den Muth! laß mich selig ein zur Herrlichkeit.dsde misscheiden; gib mir dein ewig Gut! 3. n meines Herzens Grunde 4. Mitgenossen seiner Leiden lebst, Jesu, du allein; dein Kreuz sind wir; einst ernten wir auch zu jeder Stunde, das läßt geFreuden mit ihm, dem Ueber trost mich sein. Erschein' mir winder, ein. Laßt uns kämpfen, stets im Bilde zum Trost in laßt uns ringen, mit unserm meiner Noth, wie du so fanft Haupt hindurch zu dringen und und milde geblutet bis zum Tod. 4. meine Seel' aus GnaDer Hilf uns schafft, ist er. den im letzten, schweren Streit! Sein großer Nam' ist Herr, Führ sie aus allem Schaden zu unfre Stärke. Die ihm verDie ihm ver traun, die werden schaun, welch deiner Herrlichkeit! Wohl dem, eine feste Burg er ist. sensor sein himmlisch Loos; und ewig der treu gewesen! Dort blüht 5. Ja, du kommst, von allem ist genesen, wer bleibt in deinem Bösen uns, deine Christen, zu Schooß. no(( bilesorise MIS 298 Seligkeit der Frommen in jenem Leben. to5. Mein Name mög' geschrie- 1 4. Mit neuer Inbrunst lieben ben im Buch des Lebens sein! Oführ zum Kreis der Lieben in's Paradies mich ein! Dort, wo sie ewig grünen und leben froh und frei, dort rühm' ich auch mit ihnen, wie dein Herz ist ſo treu. wir dich, Vater, dann und die nen dir mit fröhlichem Gemüthe. Nichts stört den Frieden unsrer Brust und unsre reine, frohe Lust an deiner großen Güte. Kein Neid, kein Streit hemmt die Triebe reiner Liebe unter Seelen, die dann weiter nicht mehr fehlen. 2001 Mel. O heil'ger Geist, kehr bei uns ein 2c. 469. Mein ganzer Geist, Gott, wird entzückt, wenn er hinauf gen Himmel blickt, dahin dein Rath uns leitet; wo deine milde Vaterhand aus neuen Wundern wird erkannt, die du dort hast verbreitet. Mächtig fühl ich mich getrieben, dich zu lieben, der zum Leben, das dort ist, mich will erheben. od 5. Gott, welche Schaar ist dort vereint! Die Frommen, die ich hier beweint, die find' ich droben wieder. Dort sammelt deine Vaterhand sie, die Ein Sinn schon hier verband, Herr, alle deine Glieder. Ewig werd' ich, frei von Mängeln, selbst mit Engeln, mir zum Segen, dort die reinste Freundschaft pflegen. gullo 2. Was sind die Freuden die ser Zeit, Herr, gegen jene Herrlichkeit, die dort bei dir zu finden! Du stellst uns hier auf Erden zwar viel Wunder deiner Güte dar, daß wir sie froh em pfinden; doch hier sind wir bei den Freuden noch mit Leiden stets umgeben; dort nur ist voll kommnes Leben. nd 3. Kein Tod ist dort mehr und kein Grab; dort wischest du die Thränen ab von deiner Kinder Wangen. Dort ist kein Leid, fingen! Jesu, Herr der Herr kein Angstgeschrei, denn du, olichkeit, du Quell der höchsten Herr, machst Alles neu; das Seligkeit, hilf mir das Heil erAlte ist vergangen. Hinfort sind ringen! Laß mich eifrig darnach dort für Gerechte, deine Knechte, streben und mein Leben hier so keine Plagen mehr zur Prüfung führen, daß ich dort kann triumzu ertragen.lust sto misphiren. bil den midodoak 6. Da komm' ich hin zu dei nem Sohn, der für mich starb, um dessen Thron viel tausend Sel'ge stehen. Der du der Dei nen Wonne bist, dich werd' ich dort, Herr Jesu Christ, einst mit Entzücken sehen. Dann wird, mein Hirt, nichts mich können von dir trennen; ohn' Aufhören werd' ich lieben dich und ehren. 7. Wie selig werd' ich dort einst sein, wie sicher werd' ich dort mich freun, dir ewiglich lob Seligkeit der Frommen in jenem Leben. od Mel. Wer weiß, wie nahe mir/ 2c. 470. Nach einer Prüfung furzer Tage erwartet uns die Ewigkeit. Dort, dort verwan delt sich die Klage in göttliche Zufriedenheit. Hier übt die Tu gend ihren Fleiß, und jene Welt reicht ihr den Preis. 13 2. Wahr ist's, der Fromme schmeckt auf Erden schon manchen sel'gen Augenblick; doch alle Freuden, die ihm werden, sind ihm ein unvollkommnes Glück. Er bleibt ein Mensch, und seine Ruh nimmt in der Seele ab und zu. 3. Bald stören ihn des Körpers Schmerzen, bald das Geräusche dieser Welt; bald kämpft in seinem eignen Herzen ein Feind, der öfter siegt, als fällt; bald sinkt er durch des Nächsten Schuld in Kummer und in Ungeduld. 4. Hier, wo die Tugend öfters leidet, das Laster öfters glücklich ist; wo man den Glücklichen beneidet und des Bekümmerten vergißt; hier kann der Mensch nie frei von Pein, nie frei von eigner Schwachheit sein.comtid og 299 5. Hier such' ich's nur, dort werd' ich's finden, dort werd' Heil die Fülle, am Throne Got tes mich erfreun. Dann läßt Gewinn stets auf Gewinn mich fühlen, daß ich ewig bin. 7. Da werd' ich das im Licht erkennen, was ich auf Erden dunkel sah; das wunderbar und heilig nennen, was unerforschlich hier geschah; da denkt mein Geist mit Preis und Dank die Schickung im Zusammenhang. 8. Da werd' ich zu dem Throne dringen, wo Gott, mein Heil, sich offenbart; ein Heilig, heilig, heilig!" singen dem Lamme, das erwürget ward. Mit Cherubim und Seraphim und allen Himmeln jauchz' ich ihm. 9. Da werd ich in der Engel Schaaren mich ihnen gleich und heilig sehn, das nie geſtörte Glück erfahren, mit Frommen stets fromm umzugehn. Da wird durch jeden Augenblick ihr Heil mein Heil, mein Glück ihr Glück. 10. Da werd' ich dem den Dank bezahlen, der Gottes Weg mich gehen hieß, und ihn zu Millionen Malen noch segnen, daß er mir ihn wies; da find ich in des Höchsten Hand den ich, heilig und verklärt, der Freund, den ich auf Erden Tugend ganzen Werth empfin- fand. ad no do Ford& sid den, den unaussprechlich großen Werth; den Gott der Liebe werd' ich sehn, ihn lieben, ewig ihn erhöhn. is bingo Impir 6. Da wird der Vorsicht heil' ger Wille mein Will' und meine Wohlfahrt sein, und lieblich Wesen, 11. Da ruft, o möchte Gott es geben! vielleicht auch mir ein Sel'ger zu: Heil sei dir, denn du hast mein Leben, die Seele mir gerettet du!" Gott, wie muß das Glück erfreun, der Retter einer Seele sein! Sports g 300 Seligkeit der Frommen in jenem Leben. 1 9007 1971 12. Was seid ihr Leiden| Da empfindet unser Herz lauter dieser Erden, doch gegen jene Wonne ohne Schmerz. Herrlichkeit, die offenbart an uns 5. Dort in welcher hohen soll werden von Ewigkeit zu Ewig Schöne wird die Klarheit Got keit! Wie nichts, wie gar nichts tes sein! Wie wird dort das gegen sie ist doch ein Augenblick Lobgetöne seiner Engel uns er voll Müh'! dodfreun! Wie wird unsre Krone salin sypuppies din glänzen bei so vielen Sieges Mel. Alle V Menſchen müssen ſterben 2c. kränzen! Wie wird unser Kleid 471. O wie fröhlich, o wie so rein, heller als die Sonne selig werden wir im Himmel sein! sein! Droben ernten wir unzählig unsre Freudengarben ein. Hier noch gehn wir hin und wei nen; dort wird uns die Sonne scheinen. Dort ist keine Trauernacht, die uns Gram und Kummer macht. www.mak ( 19 192611 2. Es ist doch ja dieses Leben nur ein jammervolles Thun, und die Noth, die uns umgeben, lässet uns gar selten ruhn. Von dem Abend bis zum Morgen kämpfen wir mit lauter Sorgen, und die überhäufte Noth endet sich erst mit dem Tod. 1990 du 1901911 991 13. Ach, wer sollte sich nicht sehnen, bald in Zion dort zu stehn und aus diesem Thal der Thränen an den Freudenort zu gehn, wo das Kreuz in Siegespalmen, unser Klagelied in Psalmen, unser Leid in Lust sich kehrt und die Wonne ewig währt? 6. Ach, wann werd' ich dahin kommen, daß ich Gottes Antlitz schau'! Wann werd' ich dort auf genommen in dem schönen Himmelsbau, welchem nichts auf Er den gleichet, den kein Glanz der Welt erreichet, dessen wundervolle Pracht froh dem Aug' entgegen lacht! 12 1913 18 7. Mich durchdringt ein heiß Verlangen, o du großer Lebens fürst; laß mich bald dahin ge langen, wo du mich recht trösten wirst! Aber laß auch hier auf Erden jetzt mein Herz schon himm lisch werden, bis mein Loos in jener Welt auf das Allerschönste fällt. 1977 menis) 490 din kop SHOTS Mel. Der am Kreuz ist meine Liebe 20.00 472. O wie sehr ich mich, hinüber zur erlösten Schaar zu gehn und, ist nun mein Kampf 4. Da wird unser Aug' er vorüber, dort an Jesu Thron blicken, was ganz unvergleichlich zu stehn! Freudig schau' ich auf ist; ewig sich an dem erquicken, mein Grab aus der Herrlichkeit was aus Gottes Liebe fließt. herab und, vonreuden hingeDa wird unser Ohr nur hören, rissen, eil' ich hin zu seinen Füßen. was die Freude kann vermehren. 2. was wird mein Herz Seligkeit der Frommen in jenem Leben. 301 empfinden, wenn ich Alles nun die Arbeit und Beschwerden mir vollbracht! Jesus nimmt dann gewiß das Kleinod werden. meinen Sünden, meinem Tode sid distbilnad seine Macht. Dann bin ich ganz piere) Nach eigener Melodie. Not fromm und rein; mein Gedank 473. wie selig seid ihr ist Gott allein; und mein Wille,| doch, ihr Frommen, die ihr durch mein Bestreben, nur zu ſeinem den Tod zu Gott gekommen! Preis zu leben. Ihr seid entgangen aller Noth, die uns noch hält gefangen. 3. Dort ihn selber zu erblicken, Tag der Wonne, wer ermißt deine Freuden, dein Ent- Kummer leben, wo Gefahr und 2. Müssen wir doch hier im zücken, wenn er an sein Herz Schrecken uns umschweben; was mich schließt? Ja, dort in des wir hier kennen, ist nur Müh Himmels Höhn werd' ich meinen und Eitelkeit zu nennen. Heiland sehn, dessen Huld sanften Stunden ich so oft schon tief empfunden. alsot ind in 3. Ihr hingegen ruht in eurer Kammer, sicher und befreit von allem Jammer; kein Kreuz und Leiden störet euch in euern Himmelsfreuden. of had no 4. Seligkeit nach Angst und Schmerzen! Alles, Alles ist dort mein. Dort geh ich mit frohem Herzen stets zu neuen Freuden 4. Christus trocknet alle eure ein. Dort stört mich kein Gram, tein Leid, keine Zähre dieser Zeit. #plusdino Thränen; ihr habt das, wornach wir uns erst sehnen; euch wird Dankbar seh ich dann gefungen, was durch Keines Ohr zurücke, wie mich Gott geführt allhier gedrungen.tical list for zum Glücke. SC Stiundus dür 5. Ach, wer wollte denn nicht 5. Heilige aus allen Landen gerne sterben, und den Himmel stehen dort mit mir vereint, und, für die Welt ererben? Wer wollt' verknüpft mit neuen Banden, hier bleiben, länger mühevoll das nennt mich jeder seinen Freund. Leben treiben? so aun dur ndefj Fromme, die ich nie gekannt, gond? wandeln froh an meiner Hand. unfre Bande, führ uns zu dem 6. Komm, o Christus, löse was wird mein Herz empfin schönen Vaterlande! Bei dir, o den, dort der Guten viel zu Sonne, ist der frommen Seelen finden! ist mun ili dnud Freud' und Wonne. pule lun din A Mel. Wachet auf vom Schlaf 20. 474. Neiß dich los, mein Geist, von Sorgen! Die Todes nacht hat hellen Morgen, hater 6. Froher Blick in jenes Leben, meiner Wallfahrt Trost bist du; noch von Sterblichkeit umgeben, eil ich ungesäumt dir zu. Drückt mich auch die Sünde noch, so wird einst am Ziele doch auf 302 Seligkeit der Frommen in jenem Leben. ewig's Licht im Hinterhalt. Denn| Haupt empor. Hosianna! Er auf so spricht, der wahrhaft zeuget: dem Thron, des Höchsten Sohn, Ich komme: du, den Elend ist seiner Treuen großer Lohn. beuget, hör's und sei froh! Ich komme bald; ich, und mit mir mein Lohn. Schau, dich erwartet schon deine Krone! Halt aus im Streit! Kurz ist die Zeit; wer glaubt, der überwindet weit." MX* 5. Wirf alsdann in eine Wage, was nun dich drückt, die ganze Plage der schweren Bilgerschaft hinein! Ach, was wird dann alle Blage der Bilgerschaft, was aller Tage ertragne Last und Hipe 2. Zuruf, der mich ganz be- sein? Sin leichter, herber Rauch, feelet! Mein Heiland lebt; weg, von dem die Spur sich auch was mich quälet! Denn wo er schnell verlieret. Den Tropfen iſt, da ſoll ich ſein. Mir die Leid der bittern Zeit verſchlingt Stätte zu bereiten, schmeckt' er das Meer der Seligkeit. des Todes Bitterkeiten, nahm er 6. Tag voll himmlischem Entdas Reich als Sieger ein. Von zücken, mit nassen, sehnſuchtsseinem Himmel her fließt nun vollen Blicken zög' ich dich gern ein Gnadenmeer auf mich nieder. schon heut' herbei. Doch noch soll Er ist mein Hort, sanft, wie ich Fesseln tragen, noch oft viel sein Wort, mein Seligmacher leicht im Stillen klagen, wie fort und fort. schwer der Leib des Todes sei. Getrost! zu meinem Glück bringt jeder Augenblick mich ihm näher. Bald heißt es ja:„ Das Grab ist da, und Jesus kommt; Halleluja!" 3d murd Mel. Gott des Himmels und der Erden 2c. 3. Dies weiß ich und sollte beben, zu schwach, vom Staube mich zu heben, zu dem mich Kummer niederreißt? Nein, das Haupt liebt seine Glieder, der Bruder schämt sich nicht der Brüder; groß ist, was Jesus uns verheißt, was er schon hier erfüllt. Die Thräne, die jetzt quillt, Lust und Prüfung fliehn schnell vorbei; doch seine Treu' ist, wie er selbst, stets einerlei. 475. Weiche, Todesschrecken, weiche! Freu' des Todes dich, mein Herz! Liegt sie da, die talte Leiche, weggeweint ist jeder Schmerz; und der Thränen Quell verſiegt, wenn mein Staub beim Staube liegt. Hi duni 202 4. Streue denn nur noch mit Weinen die edle Saat! Gott kennt die Seinen; für Ewig- 2. Tod, du heilest jede Wunde, keiten säest du. Nach des rau- jeden Kummer endest du. Flieht hen Winters Wüthen erscheinen der Athem mir vom Munde, eil' frische Frühlingsblüthen, eilt bald ich Himmelsfreuden zu. Deat die Erntezeit herzu. Dann geht das Grab einst mein Gebein, der Christ hervor, hebt froh sein werd' ich Licht und Freiheit sein. Seligkeit der Frommen in jenem Leben. 303 3. Nimm für alle Erdenfreu| wanden; überwinden werd' auch den, Vater, Herzensdank von mir. ich. Lauter noch, als die Natur, Dank für alle meine Leiden, Va ruft mein Herr mir: ,, Glaube ter, sagt die Seele dir. Doch nur!" topuse entführst du Beiden mich, herz- 10. Soll ich zagen, soll ich licher noch preis' ich dich. ofr beben? Jesus Christus führet mich durch des Todes Nacht in's Leben. Ich soll zagen, beben ich, da er starb und ewig lebt und mich in sein Reich erhebt? 4. Hier nicht, dort nur wirst len jede Klage, jede Qual. Eins mit deinem Vaterwillen, ernt' ich Freuden ohne Zahl. Mich, von Erd' und Sünde los nimmt die Ruh' in ihren Schooß. 5.9 In den schönsten Frühlingsstunden, an des treusten Freundes Hand, wann ich Freude nur empfunden, jeden Wunsch befriedigt fand, fühlt' ich doch mit stillem Leid jeder Freude Nichtigkeit. 6. Welche Freude soll mich heften an die Erde, an die Zeit? Nein, mit allen meinen Kräften streb' ich nach Unsterblichkeit. Weiche, Furcht des Todes, weich'! Engeln macht der Tod mich gleich. 7. Frei von jeglicher Beschwerde, losgebunden von der Nacht, flieg' ich über Zeit und Erde, voll Gefühl: es ist vollbracht! Ueber Bitten und Verstehn werd' ich fühlen, werd' ich sehn.is 11. Fliehe denn von meiner Lippe, Lebensathem, immer hin! Sinkt entſeelet mein Gerippe in die Nacht des Todes hin: Herr, du starbst, du lebest mir; freudig freudig sterb' ich dir. ganz Mel. O heil'ger Geiſt, kehr bei uns ein 2c. 476. Wie wird mir dann, dann mir sein, wenn ich, mich ihm entschlafen werde, von keides Herrn zu freun, in ner Sünde mehr entweiht, entladen von der Sterblichkeit, nicht mehr der Mensch von Erde! Freu' dich, Seele! Stärke, tröste dich, Erlöste, mit dem Leben, das dir dann dein Gott wird geben! 2. Ich freue mich und bebe doch; so drückt mich meines Elends Joch, der Fluch der er8. Himmlischschöne Preisge- Sünde nieder. Der Herr fänge hört dort mein entzücktes leichtert mir mein Joch; es Ohr, und zur auserwählten Mengestärkt durch ihn mein Herz sich tragen Engel mich empor. Sei doch, glaubt und erhebt sich wiewillkommen!" rufen sie. Fliehe, der. Jesus Christus, laß mich Furcht des Todes, flich! streben, dir zu leben, dir zu sterben, deines Vaters Reich zu erben! 9. Bald, obald ist's über standen; ruhig harr' ich, Herr, auf dich. Viele Tausend über 3. Verachte denn des Todes Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. viel; ich bin vielleicht noch fern vom Ziel, an dem die Krone schimmert. Bin ich von meinem Ziel noch weit; die Hütte meiner Sterblichkeit, wird sie erst spät finstern Thale. Gottes Ruh' zertrümmert: laß mich, Vater, ist unvergänglich, überschwänglich; die Erlösten wird sie un aussprechlich trösten. gute Thaten, gute Thaten mich begleiten vor den Thron der Ewigkeiten. 304 Graun, mein Geist! Er ist der Weg zum Schaun, der Weg im finstern Thale. Er sei dir nicht mehr fürchterlich; in's Allerhei ligste führt dich der Weg im 4. Herr, Herr, ich weiß die Stunde nicht, die mich, wenn nun mein Auge bricht, zu deinen Tod ten sammelt. Vielleicht umgibt mich ihre Nacht, eh' ich dies Flehen noch vollbracht, mein Lob dir ausgestammelt. Bater, Bater, ich befehle meine Seele deinen Händen, jetzo, Vater, deinen Händen. 6. Wie wird mir dann, ach, dann mir sein, wenn ich, mich ganz des Herrn zu freun, ihn dort anbeten werde, von feiner Sünde mehr entweiht, ein Mitgenoss' der Ewigkeit, nicht mehr der Mensch von Erde! Heilig, heilig, heilig!" singen wir dir, bringen Preis und Ehre dir, der 5. Vielleicht sind meiner Tage| war und sein wird, Ehre. Sechsundzwanzigste Abtheilung. Fieder auf besondere Beiten und Vorfälle. mods? spump mint 170 102 nis mother mould Am Morgen. not madsund und nimm joj jamgol ( bi pour 23009 0001. sidi Mel. In Gottes Rath ergeben 2c. 477. Auf, auf, mein Geist, zu loben! Auf, auf, von Dank durch glüht! Bedenke, wie von oben viel Gutes dir geschieht! Gott ist's, der in Gefahren allmächtig dich bewacht; wer konnte dich bewah ren, als er, in dunkler Nacht? 2. Dir, dir und deiner Güte nur dir, mein Gott, allein, nur dir soll mein Gemüthe von Herzen OS dankbar sein; denn du hast stets mein Leben geschützt mit starker). Hand und täglich noch daneben viel Gutes mir gesandt. nbat 3. D Herrscher aller Welten, wie soll ich nach Gebühr, wie soll ich dir vergelten, was du gethan an mir? Ich bin zwar zu geringe; doch nimm mein Opfer hin. Es ist, was ich dir bringe, ein dir ergebner Sinn. Lieder auf besondere 4. Verzeihe mir die Sünde, die ich bisher verübt, von der ich tief empfinde, wie sie mein Herz betrübt. Verzeihe mir und dämpfe die sündliche Begier, mit der ich täglich kämpfe. Mein Gott, ver zeihe mir. 003 5. Send' auch auf meinen We gen mir deine Hülfe zu und sprich du selbst den Segen zu Allem, was ich thu'. Herr, sende du- mir Kräfte von deiner Himmelshöh', auf daß all mein Geschäfte erwünscht von Statten geh'. 6. Gib mir vor allen Dingen getrosten Muth. und Geist, das freudig zu vollbringen, was mein Beruf mich heißt. Laß mich in guten Tagen nicht übermüthig sein und laß mich nie verzagen, dringt gleich ein Kreuz herein. Zeiten und Vorfälle. 305 Grunde sag' ich dir Lob und Dank in dieser Morgenstunde, dazu mein Lebenlang. Gott auf deinem Thron, dich will ich ewig ehren; laß mich dein Lob vermehren durch Christum, deinen Sohn! 3. Du wolleft auch behüten mich gnädig diesen Tag vor Feindes List und Wüthen, daß nichts mir schaden mag, vor Feu'r und Wassersnoth, vor Armuth und vor Schanden, vor Krankheit und vor Banden, vor bösem, schnellem Tod. 4. Behüte Leib und Seele, 7. Hilf, daß in mettant 7. Hilf, daß in meinem Stande Gut, Ehre, Weib und Kind. In ich thu', was dir gefällt. Auch deine Hand befehle ich auch mein laß mich nicht in Schande ge- Hausgesind'. Was deine Huld rathen vor der Welt nicht mir gab, die Eltern und VerHerr, mein ganzes Leben nach wandten, die Freunde und Bedeinem Willen ein. Laß auch kannten, schütz' Alles, was ich mein Haus daneben von dir gehab'... I ſegnet sein. 5. Laß deinen Geist auch bleiben mit seiner Kraft bei mir, das Böse zu vertreiben, wenn es mich lockt allhier; daß ich in dieser Welt das Gute eifrig übe und stets von Herzen liebe, was dir, mein Gott, gefällt. se Ma 20018 6. Gott will ich lassen rathen, der Alles leiten kann. Er segne meine Thaten und meine Lebensbahn. Ihm hab' ich heimgestellt 478. Aus meines Herzens Leib, Seele, Gut und Leben und Mel. Zeuch ein zu deinen Thoren 2c. Evang. Gesangbuch, II. 20 8. Gib, daß im Kreuz und Glücke ich christlich leben mag, bereit all Augenblicke, bis kommit mein letzter Tag. Und wird er einst anbrechen, so gib, daß ich erfreut von Herzen könne sprechen: Komm, Herr, ich bin bereit!" STIM ND 2. Dank dir, daß du aus Gnaden in der vergangnen Nacht mich vor Gefahr und Schaden behütet und bewacht! Erhör' auch ferner mich. Wollst mir die Sünd vergeben, womit in diesem Leben ich je beleidigt dich. 306 Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. at was er mir gegeben; er mach's,| Wort, sei und bleibe du auch heute wie's ihm gefällt. do 6 mein Beschützer und mein Hort; nirgends als von dir allein kann ich recht bewahret sein. 1db5e 7. Drauf sprech' ich glaubig Amen und zweifle nicht daran, Gott nimmt in Jesu Namen 6. Meinen Leib und meine mein Beten gnädig an. Drauf Seele sammnt den Sinnen und leg' ich meine Hand an's Werk nach Gottes Willen, will meine Pflicht erfüllen getrost in meinem Stand. start thin: bom Verstand, großer Gott, ich dir befehle unter deine starke Hand. Herr, mein Schild, mein Trost und Ruhm, nimm mich auf, dein Eigenthum. in siur of a Nach eigener Melodie.. 479. Gott des Himmels und der Erden, Vater, Sohn und heil'ger Geist; der uns Tag und Nacht läßt werden, Sonn und Mond uns scheinen heißt; dessen starke Hand die Welt und was drinnen ist, erhält; Nach eigener Melodie. s ich danke dir von 480. Mein erst Gefühl sei Gott, 2. Gott, i Herzen, daß du mich in dieser Preis und Dant; erhebe Nacht vor Gefahr, Angst, Notho Seele! Der Herr hört deinen vor und Schmerzen hast behütet und Lobgefang: lobsing' ihm, meine bewacht, daß durch keine Macht noch List Böses mir geschehen isten him sido o 3 3. Laß die Nacht auch meiner Sünden so, wie diese Nacht, vergehn. Laß mich Trost in Jesu finden, stets im Glauben auf ihn jehn. Er gibt wahre Hilf und Rath mir für meine Missethat. Ba 2018.07 4. Hilf, daß ich mit diesem Morgen geistlich auferstehen mag und für meine Seele sorgen, daß, wenn nun dein großer Tag uns erscheint und dein Gericht, ich davor erschrecke nicht. 7. Deine Hilfe wollst du sen den und durch deine Lieb' und macht alles Böse von mir wen den. Halte mich in guter Acht! Und am Ende führe du selig mich dem Himmel zu. 5. Führe mich, o Herr, und leite meinen Gang nach deinem * 0% Seele! 1907 2. Mich selbst zu schützen ohne Macht, lag ich und schlief im Frieden. Wer schafft die Sicherheit der Nacht und Ruhe für die Müden? 3200210 3. Wer rwacht, wenn ich von mir nichts weiß, mein Leben zu bewahren? Wer stärkt mein Blut in seinem Fleiß und schützt mich vor Gefahren? re 134 4. Wer lehrt das Auge seine Pflicht, sich sicher zu bedecken? Wer ruft dem Tag und seinem Licht, die Seele zu erwecken? i 5. Du bist es, Gott und Herr der Welt, und dein ist unser Leben. Lieber auf besondere Zeiten und Vorfälle.. Du bist es, der es uns erhält 2. Ich bin noch immer auf der und mir's jetzt neu gegeben. Erde, wo jeder Tag sein Elend hat, wo ich nur immer älter werde und schon so manche Sünde that. Gott, der mich beschützt mich dieses Tags erfreue! und nährt, wär' ich doch deiner Liebe werth! dun s61 Sas! 6. Gelobet feist du, Gott der Macht! Gelobt sei deine Treue, daß ich nach einer sanften Nacht 7. Laß deinen Segen auf mir ruhn, mich deine Wege wallen, und lehre du mich selber thun nach deinem Wohlgefallen. 8. Nimm meines Lebens gnädig wahr, auf dich hofft meine Seele; sei mir ein Retter in Gefahr, ein deine Vorsicht sein. todt und Vater, wenn ich fehle. 9. Gib mir ein Herz voll zus versicht, erfüllt mit Lieb' und Ruhe, ein weises Herz, das seine Pflicht erkenn' und willig thue; 10. Daß ich, als ein getreues Kind, nach deinem Reiche strebe, gottselig, züchtig, fromm gesinnt, durch deine Grade lebe; 307 3. Du, dessen Blicke auf mich sehen, regiere mich in dieser Welt. Ich weiß nicht, wie's mir heut' wird gehen; mach' Alles so, wie dir's gefällt. Schließ mich in dein will ich 19103 4. Vergib mir alle meine Sünden; erhöre, Vater, mein Gebet; laß mich die Gnade vor dir finden, um die mein Herz im Glauben fleht; denn wo ich nur bei dir wohl steh', so acht' ich's gar nicht, wie es gehad o HASTAC 11. Daß ich, dem Nächsten beizustehn, nie Fleiß und Arbeit scheue, mich gern an Andrer Wohlergehn und ihrer Tugend freue; 5. Hilf du in allen Sachen rathen; ich bin mir selber nicht genug. Behüte mich vor Missethaten, vor böser Menschen List und Trug. Laß heute mich auf meiner Bahn stets Gutes schaffen, wo ich kann. ld stor of nomirs 12. Daß ich das Glück der Lebenszeit in deiner Furcht genieße und meinen Lauf mit Freudigkeit, wenn du gebeutst, beſchließe. mere Honding ph 6. Behüte du mir Leib und Leben, Verwandte, Freunde, Hab' U 11309 id nism thimit ne uzdas und Gut. Dein Segen werde Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten 2c. mir gegeben, wenn meine Hand das Ihre thut. Hilf, daß ich Alles wohl verricht', du wirst es thun, ich zweifle nicht. OR et par o nim 1/1908 ( bibit) nied du, misirs Mel. O heit'ger Geist, kehr bei uns ein p 481. Mein Gott, nun ist es wieder Morgen; die Nacht vollendet ihren Lauf. Nun wachen alle meine Sorgen mit mir, o Vater, wieder auf. Die Ruh' ist aus, der Schlaf dahin, und ich seh' wieder, wo ich bin. dan 119 482. Mein Morgenlied preist Schöpfer, dich. Erwacht vom: 20* 308 808 Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 900108 ditu iratis dated in 199915 Schlummer bin auch ich und seh'| Brust; dort fließt die Quelle edler die Sonne wieder. Dir, o du Gott der Freundlichkeit, sei dieser neue Tag geweiht! Rein, wie der Engel Lieder, jei mein Opfer! Sing' ihm, Seele, lieb' ihn, wähle seine Pfadet Sie sind Seligkeit und Gnade. dop BC. 2. Führ auch die Meinigen auf fie. Sei du ihr Gott, verlaß sie nie, so lange sie hier wallen. Laß unter deinem Schirm sie ruhn, und lehre du uns Alle thun nach deinem Wohlgefallen. Stärt die Schwachen; laß die Müden deinen Frieden tief empfinden und bei dir Erbarmung finden. Lust; erhalt' mir ihre Liebe. Laß mich, scheid' ich unter Thränen, sie in jenen Himmelshöhen droben freudig wieder ſehenied thi 6. Steil ist oft unsre Pilger bahn; nimm aller Leidenden dich an, schau gnädig auf sie nieder. Und bricht der Gram ihr wundes Herz, und sinken sie in ihrem Schmerz, erhebe du sie wieder. Von des Elends Zentnerlasten laß sie rasten; bring zur Kühle sie aus dieses Lebens Schwüle. derstab mit Christenhoffnung auf 7. Einst leg' auch ich den Wanmein Grab und scheide froh von hinnen. Ich komme, wenn du rufest, gern; es wird in einem schönern Stern mein Leben neu beginnen. Preis dem Höchsten! Meine Freude nach dem Leide wird nicht enden. Für sie wollst du mich vollenden! 3. Uns strömt dein Segen reich lich zu; als Vater Aller waltest du im Himmel und auf Erden. Du nährst die Würmer in dem Staub wie könnt' ich noch der Sorgen Raub des Mangels Beute werden? Von dir kommen tausend Gaben, mich zu laben; laß mich knieen und vor Dank und Freude glühen! 3000 483, Noch läßt der Herr müth eil' ich, ihn zu erheben; er, hört mein frühes Lied. 4. Ein Herz voll Demuth schenke mir. Im Sonnenstrahl mich leben. Mit fröhlichem Gedes Glückes hier laß meinen Fuß nicht gleiten. Erheitre du bei düstrer Zeit mir mit dem Trost der Ewigkeit des Lebens Dunkelheiten. Nacht und Stürme, die hier toben, schwinden oben; Last und Bande fallen ab im Vaterlande. 151 Lomnice ne inod dunndi tinddunt stri Mel. Mein Jesus ist mein Leben x. 1190 him 2. Zu ihm entzückt mich wieder der Morgensonne Pracht; ich falle vor ihm nieder, der sie und mich gemacht. SIR 3. Du, Herrscher aller Wel ten, nimmst dich auch meiner an; 5. Ein köstliches Geschenk von wie soll ich dir vergelten, was dir sind fromme, gute Freunde du an mir gethan? Wird um mein Haupt es mir. 4. Wirst du nach Opfern trübe, so eil' ich hin an ihre schauen? Sie gelten nichts vor saldo Hlav pretroce duri istisk rednated jun radgi? Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. June( 2) or bi thun nid dir; du forderst nur Vertrauen,| Dinge, dem Geber aller Güter, nur Liebe, Gott, von mir. mulc dem treuen Menschenhüter! 110) 05. So will ich dir lobsingen, mich deines Namens freun, nach deiner Gnade ringen, mein ganzes Herz dir weihn. 2. Heut', als die dunkeln Schatten mich ganz umgeben hatten, hast du, mein Gott, gewehret, in mnd daß mich kein Leid versehret. 6. Dir hab' ich mich ergeben, ich freue mich in dir; erfreuender als Leben ist deine Güte mir. 7. führe mich auch heute auf deinem Tugendpfad! Du, Ewigweiser, leite mich selbst nach deinem Rath! 8. Nur Eins laß mich erflehen: das christlich weise Herz, zu dir stets aufzusehen, in Freuden, wie im Schmerz; 10. Daß ich, dir innig trauend, das Gute standhaft thu' und dent', gen Himmel schauend: mein Herr, mich siehest du. 808 309 11. Bereit, den Lauf zu schließen auf deinen Wink, o Gott, und lauter im Gewissen, so finde mich der Tod! 1900( bim thirsins undi ng sini bithoi sanoinenrose bimd nach eigener Melodie. Tou homop 484. Wach' auf, mein Herz, und finge dem 800 stops 5. Du willst ein Opfer haben; hier bring' ich meine Gaben: Gebet und fromme Lieder; schau gnädig auf sie nieder. 9. Daß ich am Ersten trachte nach dem, was dir gefällt, mehr 6. Die wirst du nicht verdeinen Beifall achte, als allen Ruhm der Welt; dustbin osion schmähen; du kannst in's Herz mir jehen und weißt wohl, daß zur Gabe ich ja nichts Beßres habe. usty then yo 100 22 bin notlop is 3. Du gabst mir sanften Schlummer; du sprachst: ,, Schlaf ohne Kummer, mein Kind, laß dir nicht grauen, du sollst die Sonne schauen!" 111911390 schehen, ich kann das Licht noch 4. Dein Wort ist nun gesehen; von Noth bin ich befreiet, dein Schutz hat mich erneuet. 7. Dein Wert wollst du vollenden, mir deine Hülfe senden und mich in meinen Tagen mit Vaterliebe tragen. 8. Hilf mir 8. Hilf mir zu meinen Thaten; hilf selbst das Beste rathen; den Anfang und das Ende, ach, Herr, zum Besten wende! 9. Herr, segne meine Tritte! Mein Herz sei deine Hütte! Dein Wort sei meine Speise, bis ich Schöpfer aller gen Himmel reiſe! sono! i thi Hot stor nou acho asilijät mi) 8 Shodion iman and some stup mori duit d as quocy nism mu drive tim roundlordinn mid di Vis of 900 310 Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. nis) dibug of bon, buro gourdai? nied bon bun is 390 no muy in and Am Abend, mison( tonill du tmpt notinit neduol mi bua dipsc thoil sjid ni mich Viel. In allen meinen Thaten 2c. on 485, Die Sonne sinket nieder; die stille Nacht kommt wieder und mit ihr Schlaf und Ruh'. Sie bringt uns neue Kräfte, beschließt des Tags Geschäfte und drückt die müden Augen zu. 2. Noch wach' ich und erzähle mit tiefgerührter Seele, was Gott an mir gethan. Mit dankendem Gemüthe lobsing' ich seiner Güte; er hört mein frommes Loblieb an. 3. Von ihm kommt jede Gabe, das Leben, das ich habe, die Ruhe dieser Nacht. Er ist der Quell der Güter; er ist mein treuer Hüter, der, wenn ich schlummre, für mich wacht.d sono susday 4. Er läßt es finster werden und hüllt den Kreis der Erden in stille Dunkelheit. Doch auch in dunkler Stille wohnt Gott mit seiner Fülle und zeigt mir seine Serrlichkeit. 6. Groß, wenn der Morgen grauet, groß, wenn der Abend thauet, groß in der stillen Nacht, im Sonnenschein und Sturme, am Menschen und am Wurme, groß zeigst du, Vater, deine DO Macht. 14* 7. Voll Majestät und Stärke stehn lauter Wunderwerke in deiner Schöpfung da. Wie kann ich dir's vergelten? Du, Gott so vieler Welten, warst auch mir Armen heute nah. 8. Gott, groß von Macht und Treue, jeßt, da ich dein mich freue, wird mir die Nacht zum Licht. Leg' ich die müden Glieder in deinem Namen nieder, so wachest du, ich sorge nicht. 9. Soll jetzt der Schlaf zum Leben mir neue Kräfte geben, so schlaf ich fröhlich ein; soll er mein Leben enden, so wirst du mich vollenden und auch mein Gott im Tode sein. os d Hint JORRON de bil Nach eigener Melodie. sorbi 100 din 486. Für alle Güte ſei gepreist, Gott, Vater, Sohn und heil'ger Geist! Jhr bin ich zu geringe. Vernimm den Dank, den Lobgesang, den ich dir kindlich singe. smise 5. Aus unermeßner Ferne führt führt er jetzt mond und Sterne am Firmament herauf; sie leuchten, 2. Du nahmst dich meiner ihm zur Ehre, hoch über Erd' und Meere, und seine Hand lenkt ihren Lauf.sinha herzlich an, hast Großes heut' an mir gethan, mir mein Gebet gewähret, hast väterlich mein Haus und mich beschüßzet und genähret. to cor ib 3. Herr, was ich bin, ist dein Geschent, der Geist, mit dem ich dein gedenk', ein ruhiges Ge müthe; was ich vermag bis die sen Tag, ist Alles deine Güte. Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 311 Ich lehne mich an Jesum an, der mich im Glauben stärken kann. 4. Sei auch, nach deiner Lieb'| mag auch noch so furchtbar sein. und Macht, mein Schutz und Schirm in dieser Nacht; vergib mir meine Sünden. Und kommt mein Tod, mein Herr und Gott, so laß mich Gnade finden. of 11000 notispred aid Mel. Wer nur den lieben Gott läßt sc. 190 191 487. Gottlob der Tag ist nun beschlossen, die Ruhestunde stellt sich ein. Viel Gutes hat mein Herz genossen, Gott muß dafür gepriesen sein, An Gott und an sein Lob gedacht, bringt eine rechte gute Nacht. 6. So tröst' ich mich mit deiner Liebe; und was mir lieb, empfehl ich dir. Ist's um mein Lager schwarz und trübe, strahlt doch dein Gnadenglanz vor mir, der Nacht und Dunkel lichte macht und mich erfreut in finstrer Nacht. of indin sid 3. Du schütztest mich vor schweren Plagen; der Abend bricht vergnügt herein. Ich darf nicht über Unglück klagen, ich kann getrosten Muthes sein. Dein Aussehn schützt mich väterlich, und deine Liebe segnet mich. Di 4. Nun, Gott, vom Grunde meiner Seelen stimm' ich ein Lobund Danklied an. Gern möcht' ich alles Gute zählen, was deine Hand an mir gethan. Doch, großer Gott, unzählig ist, was Seel' und Leib von dir genießt. 7. Wohlan! ich will der Ruh' genießen. Soll diese Nacht die letzte sein, da ich mein Leben muß beschließen, so geh' ich froh zum Himmel ein. Das Leben ist mir kein Gewinn, als bis ich erst gestorben bin. bl and med and 2. Des Leibes Arbeit geht zu Ende, die Seele nimmt das Ihre vor. Mein Gott, ich hebe Herz 8. So geb' ich mich in deine und Hände im Glauben froh zu dir empor. Weil ich dich Bater nennen kann, so nimm mein kindlich Opfer an. Hände. Ich leb' und sterbe, wie du willt. Ich weiß, daß aus des Lebens Ende des rechten Lebens Anfang quillt. Und schlaf' ich fromm in Jesu ein, so muß mein Schlaf gesegnet sein. indom 1100 Mel. In allen meinen Thaten 2c. C shin Stalinud 488. Herr, der du mir das Leben bis diesen Tag gegeben, dich bet' ich findlich an. Ich bin viel zu geringe der Treue, die ich singe, und die du heut' an mirgethan. 2. Mit dankendem Gemüthe freu' ich mich deiner Güte; ich freue mich in dir. Du gibst mir Kraft und Stärke, Gedeihn zu meinem Werke, und schaffst ein reines Herz in mir. 5. Auf dich verlass' ich mich im Glauben und deiner will ich stets mich freun. Nie soll ein 3. Gott, welche Rub' der SeeFeind mein Heil mir rauben, er len, nach deines Worts Befehlen Lie er auf besondere Zeiten und Vorfälle. 312 einher im Leben gehn; auf deine Güte hoffen, im Geist den Himmel offen und dort den Preis des 07 Glaubens sehn! rodb id 4. Ich weiß, an wen ich glaube, and nahe mich im Staube zu dir, o Gott, mein Heil. Ich bin der Schuld entladen, ich bin bei dir in Gnaden, und in dem Himmel ist mein Theil. INDOS wir ungeschieden, und ich schlaf im Frieden.spidur 199 sid 4. Wie, wenn ich mein Bette bald im Grabe hätte, morgen bleich und todt? Herr, hast du's beschlossen, daß mein Ziel ver flossen, kommt die Todesnoth: nie setz' ich mich wider dich; denn ich find in Jesu Wunden Trost zu allen Stunden. 5. Bedeckt mit deinem Segen, 5. Nun wohlan! ich thue in eil ich der Ruh' entgegen; dein Name sei gepreist! Mein Leben und mein Ende iſt dein; in deine Hände befehl' ich, Bater, meinen vergnügter Ruhe meine Augen zu. Seele, Leib und Leben hab' ich dir ergeben, o mein Hüter du! In der Nacht hab auf mich Acht! Und erleb' ich ja den Morgen, mi chun thì aid muswirst du weiter sorgen. Geist. Mel. Seele, sei zufrieden 2c. upil vello Sup mont und und trodk Mel. In Gottes Rath ergeben 2c. 489. Hirte deiner Schafe, der, wenn ich auch schlafe, nie mals schlummern mag, dich preist mein Gemüthe für die große Güte am vergangnen Tag. Du, der wacht in dunkler Nacht, wollst in Noth und in Gefahren mächtig mich bewahren. d 19 no 2. Schüße mich von oben vor der Feinde Toben mit der Vaterhuld. Ein versöhnt Ge- 2. Send' einen Engel nieder, wissen sei mein Ruhekissen; drum vergib die Schuld. Tröste mich und gib, daß ich Ruhe mög' bei meinen Sünden in dem Heiland finden. am no der segnend auf mich blickt, und meine müden Glieder mit sanfter Ruh' erquickt. Behüte mich im Schlafe, Erlöser, du mein Hirt, der seine lieben Schafe auf grüne Auen führt. 300 3. Laß auch meine Lieben keine Noth betrüben; sie sind 3. Vertreib' mit deinem Lichte mein und dein. Hältst du mit der bösen Träume Schaar und Erbarmen mich in deinen Armen, stelle dem Gesichte nur fromme schlaf' ich ruhig ein. Du bei Bilder dar. Laß, frei von Sorg' mir, und ich bei dir; also sind und Kummer, von bösen Lüsten 490. Nun denn in Gottes Namen legt sich mein Leib zur Ruh'; Herr Jesu, Amen! Amen! drück' mir die Augen zu! Wen deine Hand wird decken, dem ist kein Bett zu hart; und vor der Nächte Schrecken schützt deine Gegenwart. 191 - Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. rein, in einem süßen Schlummer die Seele ruhig sein. $ 14. Wenn irgendwo ein armer, bedrängter Freund noch wacht, so stärk' ihn du, Erbarmer, mit einer guten Nacht. Gib allen for genschweren, beklemmten Herzen Rast. Wisch' ab des Elends Zähren und nimm des Müden Laſt. odmill 5. Sollt'ich im Schlafe sterben, so sei mein schneller Tod nicht hinsturz in's Verderben, er sei ein Flug zu Gott. Und nun in Gottes Namen legt sich mein Leib zur Ruh'. Herr Jesu, Amen! Amen! mein letztes Wort bist du. 313 doch, mein Erlöser, deine Huld, wie trostvoll ist mir die! 2521 6. Ich eil' im Glauben zu dir hin und weiß, wie sicher ich im Schatten deiner Flügel bin; du wachest über mich. odon aik im 1100 7. Flieht, finstre Sorgen, weit von mir! Herr Jesu, du allein sei mein Gedanke; weihe dir mein Herz zum Tempel ein. JONES COUNT 1309 8. Ist dies vielleicht die letzte Nacht in meiner Prüfungszeit, ſo führe mich durch deine Macht zum Licht der Ewigkeit. drammal ged 3. Dir übergeb' ich voll Vertraun mich auch in dieser Nacht; und wofür sollte mir denn graun? Mich schützt ja deine Macht. Mel. Ich finge dir mit Herz und Mund zc 492. Werde munter, mein 491. So fliehen unsre Tage hin; auch dieser ist nicht mehr. Die Nacht, der Müden Trösterin, Gemüthe, Dank und Freude ſei eilt wieder zu uns her.Güte, die er hat gethan an mir, in dir! Preise Gottes große 2. Herr, du nur bleibest, wie da er nun den ganzen Tag vor du bist, du schläfft und schlum so mancher schweren Plag' mich merst nicht; die Finsterniß, die auf meinem Lebenspfade hat geuns umschließt, ist deinem Auge schüßt mit seiner Gnadens Licht. 4. Hab' ich an deiner Gnade nur noch Theil, mein Herr und Gott, so fürcht' ich keine Kreatur und scheue nicht den Tod. ll 9. Ich lebe dir, ich sterbe dir, mein Erretter, bist bei mir und dein bin ich auch im Tod; du, hilfft aus aller Noth. 100 nied str 084 Mel. Freue dich, o meine Seefe 2:. 2. Lob und Dank sei dir gefungen, Vater der Barmherzigkeit, daß mir ist mein Werk gelungen, daß du mich vor allem Leid und vor Sünden mancher Art so ge treulich haft bewahrt! Herr, du hast mich so geführet, daß kein Unfall mich berühret. onnism 3. Dieser Tag ist nun ver 5. Zwar ich erkenne meine gangen, und die dunkle Nacht Schuld, mit Neue fühl ich sie; bricht an; es ist hin der Sonne 314 Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. Prangen, das uns All' erfreuen kann. Stehe mir, o Vater, bei, daß dein Glanz stets vor mir sei, der mit Freude mich erfüllet, wenn mich gleich die Nacht umhüllet. auch die Welt betrübe, tröste mich mit deiner Liebe! doo din 4. Wich ich gleich von deiner Seite, stell' ich mich doch wieder ein; bei der Reue Schmerz und Leide willst du gnädig mir verzeihn. Ich verläugne nicht die Schuld; aber deine Gnad' und Huld ist viel größer als die Sünde, die ich stets noch in mir finde. 6. Laß mich diese Nacht em pfinden eine sanfte, süße Ruh'! Alles Uebel laß verschwinden, decke mich mit Segen zu! Leib und Seele, Muth und Blut, Weib und Kinder, Hab' und Gut, Freund und Feind und Hausgenossen sei'n in deinen Schutz geschlossen! Mindes iliar 7. O du größer Gott, erhöre, was dein Kind gebeten hat! Jesu den ich stets verehre, bleibe ja mein Schutz und Rath! O mein Hort, du werther Geist, der du Freund und Tröster heißt, höre doch mein sehnlich Flehen! Amen; ja, es soll geschehen. niam dil of chi nid nispire ng mediam 5. O du Licht der frommen * Seelen, o du Glanz der Herrlich keit, dir will ich mich ganz befehlen diese Nacht und allezeit! Bleibe doch, mein Gott, allhier stets mit deinem Trost bei mir! Wie mich @bibt reooly paplofisés dim um tim lligt ne tj 19mmid, mi idmariag mund dhun por partchor bir yol is nited drolstol? abi sader Beim Wechsel des Jahres. gydat noflolase hi© Beim Anfang des Jahres.| nur du bist unveränderlich; du warst, du bist und bleibest. hale Mel. Allein Gott in der Höh'¹ zc. 13. Herr, ewig währet deine 493. Du, Gott, du bist der Treu', mit Huld uns zu begegnen; Herr der Zeit und auch der Ewig- und jeden Morgen wird sie neu, teiten; laß mich auch jetzt mit mit Wohlthun uns zu segnen. Freudigkeit dein hohes Lob ver- Ich kenne keinen Augenblick, da breiten! Ein Jahr ist abermal dahin. Wem dank' ich's, Gott, daß ich noch bin? Nur deiner Gnad' und Güte. eid ni d2. Dich, Ewiger, dich bet' ich an, unwandelbares Wesen, dich, den kein Wechsel treffen kann. Wir werden, sind gewesen, wir blühen und vergehn durch dich; deiner weisen Führung. nicht von ihr stets neues Glück mir zugeflossen wäre. LON ar 4. Du hast auch im verfloßnen Jahr mich väterlich geleitet und, wenn mein Herz voll Sorgen war, mir Hülf' und Trost bereitet. Von ganzer Seele preis' ich dich; auf's Neue übergeb' ich mich, Gott, Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 315 bi5. Vergib miris alle meine 12. Der du mich hast erbauet ,. Schuld von den verfloßnen Ta in dir besteht mein Heil. Dir gen, und laß mich deine Vater ist mein Glück vertrauet, du huld in Christo ferner tragen. bist und bleibst mein Theil. Du Laß mich in deiner Gnade ruhn hast mich wohl erhalten, du Netund lehre lebenslang mich thun ter in der Noth; dich lass' ich nach deinem Wohlgefallen. d ferner walten, wenn mich Gefahr 6. Gib neue Lust und neue bedroht. 190 390 Kraft, vor dir gerecht zu wan- 3. Mein Gott, o meine Liebe, deln. Laß mich, Herr, stets ge- was du willst, will auch ich. Gib, wissenhaft mit mir und Andern daß ich nichts verübe, du Höchster, handeln. Dein Geist belebe Herz wider dich. Dir ist mein Will' und Muth, dich, o du aller- ergeben, mein ganzes Herz ist höchstes Gut und nicht die Welt dein; dir wünsch' ich nur zu zu lieben.eusderis leben, dein eigen möcht' ich sein. 7. Die Welt vergeht; dies 4. Nach dir soll ich mich schicken, reize mich, die Lust der Welt zu und, Herr, ich will's auch thun. fliehen. Um beßre Freuden lerne Soll je mich Armuth drücken, sich mein Geist schon jetzt be- mein Herz soll in dir ruhn. Soll mühen. Den Engeln bin ich ja mich Verfolgung plagen, schick's, verwandt; im Himmel ist mein wie du willst, mit mir. Soll ich Vaterland; dahin, Herr, laß mich Verachtung tragen, auch dann trachten. ſtärke mich, die Lebens- gehorch' ich d 5. Soll ich verlassen leben, Weisheit anzuwenden, Herr Gott, dein Wille gilt. Soll ich in Aengsten schweben, so sprech' ich: ,, Wie du willt!" Und soll ich Krankheit leiden, will ich gehorsam sein; und geht's zum Tod und Scheiden, ist auch dein Wille mein. adod ied lietpidus 1o6. Hilf mir zum Himmel dringen, zu dir, o Gott, mein Licht! Kein Tod kann mich verschlingen, denn dieses willst du nicht. Zwar fenn' ich meine Sünden, doch hab' ich festen Muth; mich läßt mein Glaube finden mein Heil in Jeſu adom sviat O zeit mit 8. und laß die Bahn zur Ewigkeit mit Vorsicht mich vollenden! Der Tage Last erleichtre mir, bis meine Ruhe einst bei dir kein Wechsel weiter störet! Homps! dildoes the Mel. In Gottes Rath ergeben 2c. 100 100 494. Durch Trauern und durch Plagen, durch Noth, durch Angst und Leid, durch Hoffnung und durch Klagen, durch viel Gefährlichkeit bin ich, Gottlob! gebrungen; dies Jahr ist hingelegt. Dir, Gott, sei Lob gesungen! Blutsp dit Mein Herz schlägt tief bewegt.7. So ist ein Jahr beschlossen; 316 Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. K Herr, deine Gnade sei heut' auf zu meinem Frieden. Ich fürchte ach Pen mich neu ergossen! Mein Herz nicht die Welt. Bist du mein auch werde neu! Lass ich die Heil, mein Licht und meines Lealten Sünden, so werd ich, bens Kraft, schreckt mich die ZuGott, bei dir auch neuen Segen funft nicht. 5810 finden; dein Wort verspricht es e nyord thu 6. Vorüber gingen schon der mir. Meinigen so viele, und näher komm' auch ich mit jedem Schritt dem Ziele. Erkämpft ist bald auch mir die Krone jener Welt, die deine Baterhand den Frommen aufbehält. f1501901 Mel. Nun danket alle Gott 2c. 495. Ein Schritt zur Ewigkeit, ein Jahr von Gott verliehen, ist wieder nun dahin. Des Bilgers Tage fliehen. Wer zählt bei ihrer Flucht die Proben deiner Treu? Herr, deine Güte ist noch alle Morgen neu. 2. Mein Pilgerlauf gelang; du stärktest meine Kräfte, gabst fröhliches Gedeihn dem redlichen Geschäfte, halfst meiner Schwachheit auf, gabst meinem Schmerz Geduld. Gott, jeden Lebensschritt bezeichnet Vaterhuld. 3. Zu dir empor schwingt sich am heitern Jahresmorgen mein dankerfüllter Geist. Die erste seiner Sorgen sei, Vater, dir geweiht, dir Preis und Ruhm gebracht! Von Kindheit auf haft du mit mir es wohl gemacht. 4. Dank für die neue Bahn, du Führer meines Lebens! Der Jahre schneller Lauf entflieh' mir nicht vergebens. An Tugendfreuden reich, reich an Zufrieden heit, so sinke dieses Jahr in's Meer der Ewigkeit. 5. Bufrieden nehm' ich an, was du mir hast beschieden; sei's Freude oder Schmerz, es dient Jahr von meinem Leben; dir, 7. So fließe sanft dahin dies Herr und Vater, sei mein Schicksal übergeben. Einst schwingt verklärt mein Geist sich, Vater, zu dir auf; dann preis ich ewig dich für meiner Jahre Lauf. amore monon Mel. Jesus, meine Zuversicht 2c. dog RG 496, Gott mein Trost! so denkt ein Christ im Gedränge schwerer Leiden. Wenn das Leben bitter ist, wenn ihm welten alle Freuden, ist er dennoch wohlge muth; Gott, sein Trost, macht Alles gut. In int 2. Gottes Trost sein größter ist.dand Schatz, wenn ihm manches Theure fehlet. Wird die Welt ein Sam melplaß alles Kummers, der ihn quälet, wendet er zu Gott sich hin; Gott, sein Trost, der sorgt für ihn. 3. Gottes Trost sein bester Schutz. Steht er unter diesem Schirme, beut er allen Feinden Truß, wie auch Alles auf ihn stürme. Wenn sich alle Welt erbost, so gedenkt er: Gott mein Trost! Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 4. Gottes Trost erquickt sein erz. Fühlt es auch Bekümmernisse, so macht Gott den herbsten Schmerz durch das Wort des Trostes süße. Will die Angst den Schiffbruch dräun, Gottes Trost wird Anter sein. 7901703 1901 5. Gottes Trost bleibt ihm fürwahr; und was hier für ihn auf Erden nur ein Tropfen Freude war, das wird dort zu Strömen Dessen freuet sich der Christ, wenn sein Gott sein Trost nur ist. 6. Gott gibt Trost; seid nicht betrübt! Diese Quelle steht noch offen. Gott, der stets uns treu geliebt, läßt ja ferner Trost uns hoffen, und er stellt zum neuen Jahr neuen Trost uns Allen dar. 317 10. Trost im Herzen! Gottes Heil, Ruh' und Frieden im Gewissen, als das allerbeste Theil, mögen Alle froh genießen! O dann ist es wohl gelost. Wohl uns! Gott ist unser Trost.n Mel. Allein Gott in der Höh' 2c. 497. Gott ruft der Sonn' und schafft den Mond, das Jahr darnach zu theilen; er schafft es, die Zeiten eilen; er ordnet Jahre, daß man sicher wohnt, und heißt Tag und Nacht. Auf! lagt uns ihm, dem Gott der Macht, Ruhm, Preis und Dank ertheilen! Toine nom u 11 2. Herr, der da ist und der da war, von dankerfüllten Zun gen sei dir für das verfloßne Jahr ein heilig Lied gesungen; für Leben, Wohlfahrt, Trost und Rath, für Fried' und Ruh', für jede That, die uns durch dich gelungen! ht roams id i 7. Trost in Zion! Gottes Wort wird noch ferner bei uns schallen; Gott beschützt den heil'gen Ort, wo wir betend niederfallen. Geht 3. Laß auch dies Jahr gesegnet getrost hier aus und ein! Gottes Trost wird bei uns sein. aus sein, das du uns neu gegeben. thong Jars, win 100 GREET 8. Trost im Lande! Gottes Hand sei mit unserem Regenten! Und Gott möge jedem Stand Segen von dem Himmel senden! Grünen mög' des Friedens Reis, das das Land zu trösten weiß! Verleih uns Kraft die Kraft ist dein in deiner Furcht zu leben. Du schüßest uns und du vermehrst der Menschen Glück, wenn sie zuerst nach deinem Reiche streben.d air ordu ad nd 151016 9. Trost im Hause! Gottes Huld bei den Großen, bei den Kleinen! In der schweren Zeit Geduld! Sonnenschein nach Angst und Weinen! Gott für uns, er wird's verleihn; wer will uns zuwider sein? and 4. Gib mir, wofern es dir ge fällt, des Lebens Nuh' und Freu den. Doch schadet mir das Glück der Welt, so gib mir Kreuz und Leiden. Nur stärke mit Geduld mein Herz und laß mich nicht in Noth und Schmerz die Glücklichern beneiden, da du 31818 5. Hilf deinem Volke väterlich in diesem Jahre wieder. Erbarme der Verlaßnen dich und der bedrängten Glieder. Gib Glück zu jeder guten That und laß dich, Gott, mein Heil und Rath, auf unsern Fürsten nieder; Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 6. Daß Weisheit und Gerechtigteit in seinem Herzen throne; daß Tugend und Zufriedenheit in unserm Lande wohne; daß Treu' und Liebe bei uns sei: dies, lieber Vater, dies verleih in Christo, deinem Sohne! tim piamun mbuloro hätt' er uns gelohnet nach unsrer Missethat mit Strafen gleich der Schuld, wir wären längst gen storben und in der Noth ver dorben. Wie groß ist seine Huld! Mel. Zeuch ein zu deinen Thoren 2c. ne horen 2. 498, Selft Gottes Huld mir preisen! Stimmt, Christen, Alle ein! Laßt uns ihm Dank ter weisen und sein uns innig freun! Er ist der Herr der Zeit, der ihren Lauf regieret, bisher uns gut geführet und jetzt das Jahr erneut. llojnIdol! DI QUO 5. Er gönnt mit Vatertreue uns noch zur Beßrung Frist; und wenn bei wahrer Reue wir traun mug auf Jesum Christ und ihm zum Dienst uns weihn, so will er uns vergeben und zum rechtschaffnen Leben selbst unser Beistand sein. 101 Dom ny -6. Sei, Vater, hochgepriesen für alle Gütigkeit, die du an uns meisbewieſen im Lauf der vor'gen Zeit! Sei ferner unser Gott! im neuen Jahre und hilf aus Versorge und bewahre uns auch aller Noth! Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen Güte x. 499. Hier bin ich, Herr; mein ganz Gemüthe ist heute Lob und Preis und Dank; und 2. Mit Ernst laßt uns be- die Erinnrung deiner Güte er trachten den Reichthum seiner füllet mich und wird Gesang. Gnad' und so gering nicht achten Mit tausend Jubeln, die von den liebevollen Rath, den er an allen gerührten Seelen zu dir uns erfüllt! Er ist's, der uns zum Leben, was nöthig war, gegeben und allen Jammer stillt. flohn und jetzt auf's Neue dir erschallen, schwingt er sich auf zu deinem Thron. 100 dod 3. Er hat uns noch erhalten 2. Weit über alles Glück der sein Wort und Fried' und Ruh'; Erde entzücket der Gedanke mich, die Jugend und die Alten er daß ich von dir bemertet werde, nährt und noch dazu mit milder ich, nur ein Staub, ein Sünder Baterhand viel Frenden ausge- ich. Ja, was tein Loblied je verspendet, viel Unfall abgewendet tünden und keine Zunge sprechen von unserm ganzen Land.optann, des Dankes innigstes Em 4. Er ist's, der unser schonet pfinden siehst du und siehst es aus gnadenvollem Rath; denn gnädig an. Hi deur 31912 Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 2 3. Du kennest alle meine| der künft'ge Morgen und nicht Triebe, weißt, wie mein Herz, der ganzen Zukunft Nacht. Dir, auf dich gelenkt, mit reinem o mein Vater, will ich leben; d Dank und Kindesliebe an deine mit freudigem Vertraun auf dich große Güte denkt. Froh will will ich mich völlig dir ergeben; i ich's meinen Brüdern sagen, daß ich zage nicht, du forgst für auch ihr Lobgesang erwacht, wie mich. gut in den verfloßnen Tagen, wie herrlich du's mit mir gemacht. 4. Du hast den Trost ge prüfter Freunde gefandt in meine Einsamkeit; du hast, wenn bang mein Auge weinte, mit ihrer Liebe mich erfreut. Für tausend reine, süße Freuden, die du auf meinen Weg gestreut, und für die Wohlthat mancher Leiden sei dir mein heißer Dank geweiht! 1965m 19 masinu 8. Wenn sonst ein Wunsch hervor sich dränget, o Herr, nach irgend einem Glück und unter mein Gebet sich menget, ihn sieht und richtet ja dein Blick. Mir Schwachen wollst du dann ver zeihen den Wunsch, wenn er dir d nicht gefällt, und gnädig mir nur das verleihen, was mir dein Rath für nüßlich hält. dan di 7. Sollt' ich für ferne Tage sorgen? Du, Herr, hast Alles wohl gemacht. Mich ängstet nicht 9. Was du mir, Weisester, beschieden, muß mir zu meinem Glück gedeihn. Erhalte, Herr, mir deinen Frieden; laß deine Huld mein Herz erfreun. Laß in Versuchung mich nicht fallen, auf; meiner Brüder Nutzen sehn und stets zu deinem Wohlgefallen die Wege wahrer Tugend gehn. 5. Wie oft, auf eigne Kraft vermessen, wie oft vergaß ich), Vater, dein! Doch hast du meiner nie vergessen und riefst mich wieder, dein zu sein. Oft ließest du mich tief empfinden, wie gar nichts ohne dich ich sei, vergabst mir alle meine Sünden und machtest von Gefahr mich frei. 6. Noch leb' ich, Bater, noch hienieden, erhalten und beglückt von dir; du schenkst mir deinen hohen Frieden, und deine Gnade wohnt in mir. Noch kann ich 2. Wir gehn dahin und wangute Saaten fäen in Hoffnung dern von einem Jahr zum anard auf die Erntezeit und glaubig dern; wir leben und gedeihenn ihm entgegen gehen, dem großen vom alten bis zum neuen: 7910 Lohn der Ewigkeit. snist murdi( bisait 96 mnthari. Mel. Wady auf, mein Herz, und 2c.) dtoit ustleasdsil n90 500. Nun laßt uns freudig treten, mit Singen und mit Beten, zum Herrn, der unserm Leben bis p hieher Kraft gegeben! nd 3. Durch so viel Angst und Plagen, durch Zittern und durch Zagen, durch Noth und große Schrecken, die alle Welt bedecken. 320 Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 4. Denn wie von treuen Müt-| Geiste, der uns hier herrlich ziere tern in schweren Ungewittern die und dort zum Himmel führe. Kindlein hier auf Erden mit Fleiß bewahret werden: 5. So liebreich und nicht min der läßt Gott uns, seine Kinder, wenn Noth und Trübsal blizzen, in seinem Schooße sizzen. 6. Ach, Hüter unsers Lebens, fürwahr, es ist vergebens mit unserm Thun und machen, wenn nicht dein Aug' wird wachen! 7. Gelobt sei deine Treue, die alle Morgen neue! Lob sei den starken Händen, die allen Jammer wenden! 8. Laß ferner dich erbitten, o Bater, und bleib mitten in unserm Kreuz und Leiden die Quelle unsrer Freuden. 9. Gib mir und allen denen, die sich nach Hülfe sehnen, Geduld in Leid und Schmerzen und Trost in unsre perzen. 10. Sprich deinen milden Segen zu allen unsern Wegen; laß Großen und auch Kleinen die Gnadensonne scheinen. 11. Sei der Verlaßnen Vater, der Irrenden Berather, der Unversorgten Gabe, der Armen Gut und Habe. 12. Hilf gnädig allen Kranten; gib fröhliche Gedanken den tief betrübten Seelen, die sich mit Schwermuth quälen. 14. Dies Alles wollst du geben, du meines Lebens Leben! Herr, segne und bewahre, hilf uns im neuen Jahre! Mel. Alle Menschen müssen sterben zc. 501. Vater, mach' uns fromm und weise! Schnell vergehet unsre Zeit; eh wir's merken, sind wir Greise, stehn wir nah der Ewigteit. Ach, mit Ernst im Angesichte ruft der Tod uns zum Gerichte, und Verwerfung oder Heil wird dort werden unser Theil! 2. Seele, wiss' es nicht vergebens, flein ist unsrer Tage Zahl! Thatst du jeden Schritt des Lebens mit Bedachtsamkeit und Wahl? Säume nicht, dich selbst zu richten! Forsche nach des Glaubens Früchten! Frage: Bin ich auch bereit, wenn Gott ruft, zur Ewigkeit?" 3. Nah bin ich vielleicht dem Ziele meiner furz gemeßnen Bahn; willst auch du dich, wie so Viele, Sieh, es ist von meinen Jahren diesem Ziel mit Leichtsinn nahn? noch viele Jahre mein, oder wird's wieder eins dahin gefahren! Sind das letzte sein? 4. Wie ein Schiff, von starken Winden fortgerissen, ist's ent lohn. Mit ihm stehn mun meine Sünden alle vor des Nichters 13. Und endlich, was das Thron. Auch was ich gethan, Meiste, schmück' uns mit deinem den Willen meines Gottes zu Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. erfüllen, selbst was ich dies Jahr gedacht, Alles ist vor Gott gebracht. louresti in It 5. Wäg ich selbst von jedem Tage meine Sünd' und Tugend ab, o wie steiget hier die Wage, o wie sinkt sie dort hinab! Kann ich so vor Gottes Throne freudig stehen? Ist die Krone, die den Frommen Gott verhieß, mir, so wie ich bin, gewiß? 6. O beginn ein neues Leben, fang' es diesen Tag noch an! Ernstlicher sei dein Bestreben, richtiger sei deine Bahn! Laß dies Jahr nicht auch mit Sünden schwer belastet dir verschwinden! Nütze redlich deine Zeit, Seele, für die Ewigkeit! 502. Gottlob! nun geht mit gutem Glücke und besser, als ich ſelbst gedacht, der Rest des alten Jahrs zurücke. Der Herr hat Alles wohl gemacht und macht es wohl noch fernerhin, daß ich bei ihm in Gnaden bin. 321 zählig ist! Ich sag' es gern von Grund der Seelen, daß du mein Gott und Vater bist, der hilft und der geholfen hat und helfen wird durch Rath und That. 4. Ach, willst du auf die Sünden sehen, womit dies Jahr ich hingebracht, so kann nichts andres mir geschehen, als was mir Angst und Schrecken macht. Doch du gedenkst nicht meiner Schuld schenkst dem Neuevollen Huld. und Beim Schlusse des Jahres. 6. ch bitte nicht um langes Leben, sonst bät' ich ja um lange Noth; doch willst du mir mehr Jahre geben, so gib, daß ich dir Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. 20. bis zum Tod durch Glauben, Lieb' und Hoffnung treu und auch dem Nächsten nüßlich sei. khir di 2. Jch trete nun durch seine Güte ein neues Jahr mit Freuden an. Ach, daß mein Mund und mein Gemüthe ihn nicht nach Würden preisen kann! Gott hat viel Gutes mir beschert; ich bin nicht seiner Gnade werth. 3. Wie kann ich all sein Wohlthun zählen, das doch ab wiß unEvang Gesangbuch. 11. 5. Jn Christo laß mich deinen Segen auch in dem neuen Jahre sehn und es geſund zurücke legen. Jedoch dein Wille mag geschehn; denn was derselbe schickt und fügt, damit bin ich auch wohl vergnügt. 7. Bringt ja das neue Jahr mein Ende, so trete dieses jelig ein. Ich gebe mich in deine Hände, so bleib' ich todt und lebend dein und wähle mir zum Wahlspruch hier:" Herr, wie du willst, so schick's mit mir!" Mel. Ich finge dir mit Herz und Mund 2c. 503. Herr, Herr, der sein wird, ist und war, wir nsern nýv deinem Thron. Von uu ewig hv uaa ein Jahr aufnsug ung entflohn. 21 322 Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 2. Unwiederbringlich flieht die Zeit, es fliehet Tag auf Tag, und näher kommt die Ewigkeit mit jedem Glockenschlag. 73. Doch deine Führung preisen wir; o Vater, gut bist du. Wir singen, Gott, Erhalter, dir des Herzens Jubel zu. 4. Wie huldreich hast du uns geführt, wie treu, wie väterlich, wie glücklich! Heißer Dank ge= bührt dir, Herr; wir preisen dich. 5. Du hast uns jeden Tag ernährt, behütet vor Gefahr, hast täglich unser Flehn erhört und halfst uns wunderbar.# 5161 6. Du gabst uns guten Unterricht, gabst Arbeit uns und Ruh'; du führtest, Bater, unsrer Pflicht und unserm Glück uns zu. 7. Du halfst uns Allen mächtig fort; du bist durch Jesum Christ uns unser Trost, du, dessen Wort fest, wie der Himmel, ist. 191190 tim 909 9. Erkennen laß uns unsre Schuld und herzlich sie bereun; und dann laß wieder deine Huld uns, großer Gott, erfreun. 10. Weit weg von uns entferne sich die Sünde! Schaff uns neu, daß in dem neuen Jahr durch dich ein Jeder heilig sei! Zum Beschluß der Betstunde am letzten Abend des Jahres. Mel. Liebster Jesu, wir sind hier 2c. 504. Nun, Gottlob! wir stehen hier wieder an des Jahres Ende; Leib und Seel' empfehlen wir Gott, in deine Vaterhände; mag's zum Kampf und Sterben gehen, du wirst tröstend bei uns stehen. 2. Ruhet wohl, die ihr von hier unter Thränen seid geschie den! Kurze Zeit noch kämpfen 8. Ach, aber, Herr, wie un- wir und dann gehn wir auch dankbar, wie fühllos waren wir zum Frieden; Gott wird uns in vor dir, der uns so gnädig war! fenem Leben einst einander wieder Wir fündigten vor dir. geben. In Beziehung auf die Jahrszeiten. schuf, beglücket! Der Herr er schafft, der Herr erhält; er liebt und segnet seine Welt; lobsinget ihm, Geschöpfe! mim Im Frühling. Mel. Allein Gott in der Höh¹ 2c. 505. Lobt Gott, der uns den Frühling schafft, Gott, der den Erdtreis schmücket, ihn, der mit 2. Das Land, das erst erstorben lag, erwacht und lebt nun ewig reicher Kraft das, was er wieder. Es strömt mit jedem Lieder auf besondere neuen Tag der Segen neu her nieder. Der Wurm, der in dem Staube webt, der Vogel, der in Lüften schwebt, erfreut sich seines Lebens. 3. Der Erde Antlitz ist verjüngt, und heiter glänzt der Himmel; Gebirg und Thal und Wald erklingt von freudigem Getümmel; und voll Erbarmen schaut herab, der Allem Sein und Leben gab, auf seiner Schöpfung Werke. 4. Doch fühllos nur und unbeseelt sind Auen und Gefilde; auch hast du nicht das Thier er wählt zu deinem Ebenbilde. Der Mensch nur freuet deiner sich, fennt, fühlet und empfindet dich und hofft ein ewig Leben. 5. Lobsinget ihm, er ist uns nah! Singt, alle seine Heere! Der Herr ist allenthalben da; rühmt's Himmel, Erd' und Meere! Ich preise dich, ich singe dir; denn du bist, wo ich bin, bei mir mit Allmacht, Lieb' und Gnade. 9452 6. Du rufft die Wolken über's Land und tränkest diese Erde, daß mit den Gaben deiner Hand der Mensch gesegnet werde. Du machest Regen, Thau und Wind, die deiner Allmacht Boten sind, zu unsrer Freude Quellen. Zeiten und Vorfälle. Sonne neu hervor, und Alles jauchzt zu dir empor, vor dem die Wetter schweigen. 323 8. Von dir kommt, was uns hier erfreut, du Urquell aller Gaben. Du wirst uns dort mit Seligkeit in reichen Strömen laben. Wohl allen Menschen, die schon hier sich dir ergeben und einst dir in Christo freudig sterben! Im Sommer. Mel. Mein Herz, ermuntre dich zc. 506. Algütiger, dir will ich fingen im Flor der reizenden Natur; dir will ich Preis und Ehre bringen im Schooß der blumenvollen Flur. Vom Aufgang bis zum Niedergang erschalle dir mein Lobgesang! 2. Du bist der Geber aller Freude; des Segens Schöpfer bist du, Gott. Den Heerden gibst du ihre Weide und deinen Menschenkindern Brod. Der Wurm im Staub, die Raup' am Blatt wird durch dich lebensfroh und fatt. 3. Und Leben strömt mit deiner Sonne in jeden Halm, in jede Brust; sie gibt den Blüthenthälern Wonne und jedem Thiere Freud' und Lust; belebt durch ihren milden Strahl, grünt Hain und Flur und Berg und Thal. 7. Selbst wenn, vom Donner sturm bedräut, Gebirg' und Thäler zittern, strömt Stärkung, Se- 4. Auf unsre Saaten träufelt gen, Fruchtbarkeit aus schwarzen Segen, o Gott, mit jedem MorUngewittern. Dann bricht die genthau. Erfrischt durch deinen 21* 324 Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. sanften Regen lacht jugendlich die Igend unsre Gärten da. Nings Blumenau. Dein Bach, der aus winken uns in Stadt und Land dem Berge quillt, erquickt den Geschenke deiner milden Hand. Wandrer und das Wild. 5. Da stehn die Zeugen deiner Milde hier in der Schöpfung Heiligthum. Weit durch die gold nen Korngefilde tönt himmelan dein Schöpferruhm; und die Geschöpfe, fatt durch dich, freun deiner Batergüte sich. 6. Auch du frohlocke, meine Seele; voll Andacht singe deinem Herrn! Von deines Schöpfers Macht erzähle und preise feine Güte gern! Vom Aufgang bis zum Niedergang erschalle laut dein Lobgesang! 4. Wie freundlich drängt sich aus dem Laube das schön gefärbte Obst hervor! Wie lieblich winkt die goldne Traube! Wie heiter blickt mein Aug' empor! Von dir gesegnet und geschüßt, gedeiht, was uns erfreut und nüßt. 5. Froh können wir zum Himmel schauen; viel Gutes hat uns Gott gethan. Uns darf nicht vor der Zukunft grauen, denn freundlich lächelt fie uns an; und deine Huld und Vatertreu' bewähret uns sich täglich neu. 6. Laßt, mild wie Gott zu sein, uns streben, für seine Lieb' ihm dankbar sein und darum unſer ganzes Leben gern unsrer Brüder Wohlfahrt weihn! Ja, Wohlthun, Thätigkeit und Fleiß sei seiner Huld und Liebe Preis! Im Herbst. 2018 Mel. Mein Herz, ermuntre dich zum Preise 2c. 507. Wie reich an Freuden und an Segen ist, o mein Schöpfer, deine Welt! Im Sturme, Son- lution nenschein und Regen wirkt fort Im Winter. die Kraft, die uns erhält, die, nie veraltend, stets erneut und reichlich segnet und erfreut. Mel. Gott sei Dank in aller Welt 2c. 508. Großer Schöpfer, Herr 2. Uns ging aus der Verwesung der Welt, dessen Hand die HimHülle das Samenkorn gedeihend mel hält, du regierst der Sonne auf; in Scheunen liegt des Se- Lauf, geht sie unter oder auf. gens Fülle, dein Baterauge ruhte 2. Deine Macht und Herrlichdrauf; im Segen floß des Land- feit leuchtet auch zur Wintersmanns Schweiß, und reiche Früchte zeit, in der wolfenvollen Luft, in trug sein Fleiß. den Flocken, in dem Duft. 3. Und Dank dir, Schöpfer, 3. Du bewahrst der Erde Kraft, neue Gaben bringt auch der Herbst sparst der Bäume Nahrungssaft, uns fern und nah! Uns zu er- thust, wofür der Landmann bat, nähren und zu laben, stehn pran- deckst und wärmest seine Saat. Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 4. Der des Sperlings nicht| Nacht lebet Alles, Alles lacht; vergißt, sorgt noch mehr für dich, Bäume, Wiesen, Wälder blühn, o Christ! Gott ist bei des Win- und die dürre Welt wird grün. ters Frost, deine Zuversicht, dein Trost. oups 15. Bleibe du, mein Herz, nur warm! Ist ein Bruder nackt und arm, soll es mir zur Wonne sein, ihn durch Wohlthun zu erfreun. 6. Nach des Winters falter Um Gottes Segen bei der Aussaat. Nach eigener Melodie. 509. Unsre Aussaat segne Gott, daß sie ruh' im Schooß der Erde, keim' und unser täglich Brod unter Gottes Aufsicht werde! 2. Einfach wird sie ausgestreut, vielfach gibt sie Gott uns wieder; und, erfüllt von Dankbarkeit, singen wir ihm Freudenlieder. 325 In Beziehung auf die Aussaat und das Wachsthum der Feldfrüchte und auf die Witterung. 7. Also blüht nach kurzer Zeit aus dem Staub Unsterblichkeit. Neu und umgeschaffen einst sind wir, wenn du, Herr, erscheinst. 5. Dort im Himmel erst wird ganz unser Gott sich offenbaren, wenn wir sehn in seinem Glanz, was wir sind und was wir waren. 8. Eile, Tag der Freud', heran, wo kein Schmerz mehr tränken kann! Sonne, die nie untergeht, sei gelobet und erhöht! 6. Ernten, Vater, werden wir Dann vor deinem Angesichte dort im Himmel für und für deines höhern Segens Früchte. Um Gottes Schutz für die heranwachsende Saat und den Weinstock. Met. Halt im Gedächtniß Jesum Christ 2c. 510. Bater, der du deiner Schaar haft zugesagt auf Erden, 3. Ja, es waltet unser Gott; daß sie von dir soll immerdar mit er erhöret unsre Bitte, gibt uns Huld getröstet werden; der du ihr unser täglich Brod, segnet selbst willst das täglich Brod, zur Netdie ärmste Hütte.dpuntung aus des Lebens Noth, aus 4. Gnädig gib es, bitten wir, Gnaden gern bescheren; ferner uns in diesem Leben, bis wir, Vater, Dank dafür dir im Himmel ewig geben. 2. Gib reine Luft und Sonnenschein, gib Thau und milden Regen, damit die Früchte wachsen fein, die du durch deinen Segen, freigebig und mit reicher Hand, durch unser ganzes Vaterland so oft schon hast verliehen. Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 3. Vergebens ist all' unsre| Flehn durch dich, Allmächtiger, Kunst, Fleiß, Arbeit und Ver- jetzt in Erfüllung gehn! mögen, wenn du, o Gott, nicht deine Gunst uns gibst und deinen Segen, wenn du nicht weckst den Samen auf, daß er wohl wachse und darauf bei gutem Wetter reife. 326 4. Herr, straf uns nicht in deinem Zorn, gedent' an deine Güte. Den Weinstock und das 3. Wir haben es verdient, ach, groß sind unsre Sünden, und liebe Korn uns gnädiglich behüte billig strafft du uns; doch laß vor Frost und Sturm und Hagel- uns Gnade finden. Vergib uns finden. uns schlag, vor Allem, was nur scha unsre Schuld. Thu auf die milde den mag den Früchten unsers Hand. Wirf einen Vaterblick auf Feldes. uns und unser Land. 5. Gib gnädig, was uns deine Hand jetzt in der Hoff nung weiset, damit genährt im ganzen Land dich Ales freudig preiset. So wird dich loben Groß und Klein, und Alt und Jung wird dankbar sein für deine große Güte. 1977 2. Wir bitten findlich dich um deinen Vatersegen. Gib uns, o Bater, gib uns einen milden Regen! Staub ist jetzt unser Land, erstorben jede Flur; es schmachtet Feld und Thier. es trauert die Natur. Mel. O Gott, du frommer Gott 2c. 511. Herr, allerhöchster Gott, im Himmel und auf Erden, dem Wolken, Lust und Wind allzeit gehorsam werden: was du befiehlst, geschieht; o laß auch unser 4. Befeuchte Berg und Thal, erfrische unsre Felder. Dein Regen träufle sanft auf Fluren, Gärten, Wälder. Das, was bisher gelechzt, erquicke, Herr, auf's Neu, daß jede Kreatur dir freudig dankbar sei. 6. Wir trauen dir, Herr unser Gott, und lassen gern dich walten. Du kennst am besten unsre Noth, und weißt uns zu erhalten; du, der auch ferner so regiert, daß Alles deinen Segen spürt und deinen Namen preiset. Ita Bei großer Dürre. Nach verliehenem Regen. 5. Ergieß zugleich dein Wort, gleich einem milden Regen, auf unser träges Herz mit tausendfachem Segen. Der Fromme nur kann sich, Gott, deines Segens freun. O laß uns Alle reich an wahrer Tugend sein! Mel. Allein Gott in der Höh' 2c. 512. Ach, Herr und Gott, wir loben dich und preisen deinen Namen, daß du erquickt ſo gnädiglich des Feldes Frucht und Samen mit einem Regen mild Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. und warm. Oreicher, großer 4. Ach, wein' auch du, MenGott, erbarm' dich unser stets in schenkind, und traure über deine Gnaden! Sünd'! Sei eifrig, dich dem 2. Gib Regen und auch Son- Herrn zu weihn, und mache dich nenschein du fennest Zeit und durch Buße rein! Stunden daß wir uns stets des Segens freun, von deiner Hand gefunden. O frön' das Jahr mit deinem Gut! Halt unser Feld in treuer Hut und segne unsre Furchen! - 327 6. Erweiche unsern harten 3. Wir preisen deine milde Muth und mach' uns Sünder Hand, du thatst sie auf zum fromm und gut; hilf, daß ein Segen. Du schautest gnädig auf das Land und gabst uns milden Regen. Auf dich vertrauen ferner wir. Kommt Schuß und Hilfe, Herr, von dir, kann uns tein Unglück schaden. Jeder sich bekehrt, und willig deine Stimme hört. Mel. O Vater, send uns deinen Geist zc. 513. Herrscher in dem Himmelszelt, wie traurig stehet unser Feld und was es uns hervorgebracht! Hilf du mit deiner Huld und Macht! 5. Ach, Vater, Vater, höre doch, erlös' uns von der Sünde Joch! Stärk' uns zum Guten, flehen wir, und kehr' uns wieder hin zu dir. 2. Wir fühlen, daß der Menschen Schaar dir, Vater, unge horsam war und noch in Sünden ist verkehrt und täglich ihre Schuld vermehrt. 8. Verleih uns bis in unsern Bei anhaltender großer Tod alltäglich unser liebes Brod Nässe. und einst nach dieses Lebens Zeit die Freuden in der Ewigkeit. 7. Und nun mit deiner Vaterhand erquicke wieder Volk und Land und der so schönen Früchte Kranz mit heiterm, warmem Sonnenglanz. Bei wiederkehrendem heiterm Wetter nach langwierigem Regen. 10/09 Mel. Mein erst Gefühl sei Preis und Dank 2c. Han 514. Vereint in Demuth wollen wir der Sonne Schöpfer loben; er gibt nach trüber Zeit in ihr uns Freudigkeit von oben. 3. Drum trauert auch der 2. Wie zagten wir in UngeFreudenquell, die Sonn', und duld! Wie schlug das Herz bescheint nicht mehr so hell; die flommen! Von Neuem hat nun. Wolken gießen allzumal die Thrä-| Gottes Huld sich unser ange: nen ohne Maß und Zahl. nommen. 19p didal Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 3. Ja, Vater, dein Verhei-| 4. Uns Segen bringt des TaBungswort bewähret sich den Dei- ges Licht, uns Segen auch die nen. Die Sonne läsfest du hin- Nacht. Auch wenn dein Blizz fort nach Regenzeit uns scheinen. durch Wolken bricht, zeugt er von weiser Macht. 328 4. Als Weltenlenker setztest du den Wolkengüssen Schranken; uns, deinen Kindern, kommt es zu, dir tiefgerührt zu danken. 5. Nach Regen glänzt dein Sonnenlicht und führt von Saat zur Ernte. Ach, daß doch Jeder hier die Pflicht, dich stets zu ehren, lernte! 6. Du thust weit mehr, als wir verstehn, an uns und unsern Fluren. So weit auch unsre Blicke sehn, sehn wir der Weisheit Spuren.la dar con ** Bei einem Gewitter. Mel. Ich finge dir mit Herz und Mund 2c. 515. Der hohe Himmel dun telt sich, ein Wetter Gottes dräut; ich bebe nicht, ich freue mich, Herr, deiner Herrlichkeit. 5. Du reinigst durch den Blitz die Luft; dein Regen fühlt die Saat. Und donnerst du, dein Donner ruft und warnt vor Missethat. Nach einem Gewitter. 370 7. In Sonnenglanz und düstrer Zeit läßt deine Macht sich schauen. Dir weihn wir fromme Folgsamkeit und muthiges Ver- sten Wille! Der Donner schweigt, mel. Mein Herz, ermuntre dich zum Preise 2c. 516. Wie gnädig ist des Höchtrauen. die Blizze fliehn. Wie lieblich schmückt bei sanfter Stille der Sonne Glanz das feuchte Grün! O du, mein Herz, bring deinen Dank! Erhebe deinen Lobgesang! 2. Du zürnest, wenn du don nerst, nicht, bist Vater uns und Freund. Nicht blasser sei mein Angesicht, wenn uns dein Blik erscheint. 6. Laß stets uns frei von Nengsten sein; und wenn Gefahr uns droht, sei unser Schutz. Wir sind ja dein; du bist die Liebe, Gott! retter, der seine große Kraft be 2. Ja, preise freudig den Erwies, den starten Gott, der sich im Wetter so majestätisch hören ließ, der selbst des Blizes Strahlen lenkt und gnädig seines Volts gedenkt! hinad on and old 3. Nimm tiefgerührt des Höchsten Güte auch selbst im Ungewitter wahr! Dem frohen, for 3 Dem Sünder nur, der dich schenden Gemüthe stellt sich ein nicht fennt, dem bist du fürchterlich. großer Schauplatz dar von unge Doch dem, der fromm dich Vater zählter Segensspur, zum Labsal nennt zeigst du als Vater dich. aller Kreatur. Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 329 5. Herr, deine Güte sei erhoben! Ich fühle sie mit frohem Muth. Wer sollte dich nicht freudig loben? Du meinst es, Vater, mit uns gut. Dir sei mein Herz ein Dankaltar, dir, der uns rettet in Gefahr! am CDDC) FALCONYHind og dunghit 4. Wie lieblich hebt sich das Getreide, getränket durch den Regenguß! Und wie vergnügt betritt die Weide des neu belebten Thieres Fuß! Der muntern Vögel frohes Heer verkündigt Gottes Preis und Ehr'. 1950 Bus Syer Dank für verliehenen Erntesegen. Mel. Mein Herz, ermu. ntere mich zum Preise 2c. 517. Gott, von dem wir Alles haben, die Welt ist unser großes Haus; du aber theilest deine Gaben recht, wie ein Vater, drinnen aus. Dein Segen macht uns Alle reich. O großer Gott, wer ist dir gleich? 2. Wer kann die Menschen alle zählen, die, Herr, um deinen Se gen flehn? Doch soll die Nahrung keinem fehlen, und du weißt allen beizustehn. Du schaffest, daß ein jedes Land sein Brod empfängt aus deiner Hand. 3. Du machst, daß man auf Hoffnung säet und endlich auch die Frucht genießt; der Wind, der durch die Felder wehet, die Wolke, die das Land begießt, des Him mels Thau, der Sonne Strahl sind deine Diener allzumal. 4. Und also wächst des Men schen Speise; der Acker reichet uns das Brod; es wächst auf wunderbare Weise, was Anfangs schien, als wär' es todt, bis in blinonnos der Ernte Jung und Alt er= langet seinen Unterhalt. 5. Drum laß uns Alle wohl bedenken, Herr, deine Wunder groß und viel. Nur du kannſt uns dies Alles schenken, und dein Erbarmen hat kein Ziel; denn Gutes wird uns mehr gethan, als dir der Mensch vergelten kann. 6. Wir wollen nie, o Herr, vergessen, dir dankbar unser Herz zu weihn; das täglich Brod, von dem wir essen, soll deines Namens Denkmal sein; so lang wir leben, bringen wir dir unsern heißen Dank dafür. Mel. Was Gott thut das ist wohlgethan 2c. 518. Preist, Christen, mit Zufriedenheit, preist Gott, den Herrn der Ernte, daß sich nicht ganz die Fruchtbarkeit von Au' und Feld entfernte! Noch stets erhält er seine Welt; was nöthig ist zum Leben, will er uns Allen geben. 2. Er ist der Herr, in seiner Hand ist, was die Felder bringen. Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. Des Menschen Fleiß baut zwar| Lobgesang. Gekrönt hast du mit das Land, doch Gott nur läßt's deiner Milde rings um uns her gelingen; von ihm allein kommt das ganze Land; der Segen floß das Gedeihn; nur er, er läßt auf die Gefilde aus deiner offnen die Saaten blühn, reifen und Vaterhand. gerathen. 10. 3. Zeigt nun auch nicht so reichlich sich der Segen seiner Gaben, so gibt er uns doch sicherlich, so viel wir nöthig haben; ist stets bedacht voll Gnad' und Macht, die Seinen zu erhalten, die ihn nur lassen walten. 330 4. Und o was ist's für ein Gewinn, sich fromm genügen lassen und immer mit zufriednem Sinn fest das Vertrauen fassen, daß, der die Welt regiert und hält, auch uns, so lang wir leben, was nöthig ist, wird geben. 5. Ja, Höchster, wir verehren dich in allen deinen Wegen und trauen unveränderlich auf deinen milden Segen. Auch unser Brod wirst du uns, Gott, von Zeit zu Zeit gewähren, wenn wir dich kindlich ehren. 6. Wir beten demuthsvoll dich an, der Alles weislich füget, deß Vorsicht niemals irren kann, deß Wohlthun niemals trüget. Froh danten wir, Erhalter, dir, und preisen deine Güte mit glaubigem Gemüthe. 10 2. Du schenktest Sonnenschein und Regen für jede Frucht zur rechten Zeit und gabst dem Samen Kraft und Segen, den Menschenhände ausgestreut. Für Millionen deiner Kinder reicht deiner Gaben Reichthum hin; du nährst den Frommen, nährst den Sünder mit ewig treuem Vatersinn. 3. Wer kann die Güte ganz ermessen, die weiter, als die Wolten reicht; wer undankbar der Treu' vergessen, die nie von uns im Staube weicht? O nimm in heißen Freudenzähren, in jedem Pulsschlag unsern Dank! Wir wollen ewig dich verehren, durch Thaten, wie durch Preisgesang. 4. Was du uns gabst, wohl anzuwender, leit' unser Herz und den Verstand. Nicht, um es üppig zu verschwenden, empfingen wir's aus deiner Hand. Die Gaben sollen wir genießen, doch mäßig im Genuß uns freun; und mild, wie du, Herr, dich erwiesen, soll jeder der Beglückten sein. id Mel. Wie groß ist des Allmächtigen Güte 2c. 5. Auch für den Armen wuchs der Segen, den deine Hand so reichlich gab; wir wollen seiner liebreich pflegen, er trockne seine Thränen ab! Er danke heute mit 519. Wir Alle, Menschen uns Allen, frohlocke laut und vater, bringen dir an dem Fest- bete an, daß du, nach deinem altare Dant. Das Alter und die Wohlgefallen, viel Gutes uns, Jugend singen dir heute frohen lo Gott, gethan! From 190 ieder auf besondere Mel. Ich finge dir mit Herz und Mund 2c. 520. 3u dir, o Höchster, steig empor des Herzens Preis und Dant! Froh misch' in hoher Engel Chor sich unser Lobg ang! 2. Er dringe, gleich dem Morgenstrahl, rein aus beglückter Brust! Weit schalle über Berg und Thal des Dankens fromme Lust! 3. Denn unsers Gottes Segenshand wird nimmer müd' und leer. Von seiner Liebe jauchzt das Land, von seiner Huld das Meer, 4. Sein Athem hauchet der Natur getreue Kräfte ein; sein Walten preist die gold'ne Flur, sein Wirken singt der Hain. Zeiten und Vorfälle. 331 er, der über Alle wacht, auch uns in Gnaden an. Emp 6. Hoch ruht, in Scheunen aufgebaut, die Frucht von diesem Jahr und ruft uns zu:„ Dem Herrn vertraut, er segnet immerdar!" 7. Die Sorgen fliehn in ihre Nacht. Dort laßt sie fürder ruhn! Der Herr, der uns so wohl bedacht, will ewiglich es thun. 9. So schall' aus voller Brust hervor dem Höchsten Preis und 5. Mit überschwänglich reicher Dank! Froh misch' in hoher Engel Macht, die ewig wohl gethan, sah| Chor sich unser Lobgesang! biors qu 2. Ach, unser thöricht Leben verklagt vor dir uns hart! Doch schonen und vergeben ist treuer 8. Drum zage nie, mein Herz und Sinn! Hat er nicht stets beglückt? Mit überschwänglichem Gewinn hat er das Jahr geschmückt. bilang vainer Bre In und nach theurer Zeit. hid i un Bei Mißwachs und Theu- Väter Art. Drum laß uns nicht rung. vergehn! Du, bester aller Väter, loverschonst auch Uebertreter, wenn Mel. Zeuch ein zu deinen Thoren 2c. sie um Gnade flehn. 521. Du bester Trost der Ar- 3. Gott, unser Heil, ach wende men, du Herr der ganzen Welt, o Vater voll Erbarmen, der Alles trägt und hält, schau her auf unsre Noth! Erbarme dich der Deinen! Die Armen gehn und weinen und schmachten, Herr, nach Brod. bolonjs der Zeiten schweren Lauf! Thu deine milden Hände, den Schatz der Allmacht, auf! Was nur ein Leben hat, nährst du mit Wohl= gefallen. Nähr' uns auch! Schaff uns Allen bei unserm Mangel Rath! 4. Herr, der du uns auch schufest, hör' unser Angstgeschrei! Allmächtiger, du rufest dem Nichts 332 Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. auch, daß es sei. Uns helfen, ist| Rath bequemen! Bald schickt er dir leicht; du kannst dem Mangel Freud', bald Traurigkeit; und wehren, in Ueberfluß ihn kehren, seine Hände müssen wir stets in wenn's uns unmöglich däucht. Demuth küssen. Demuth küssen. Hoshid 300 5. Den Reichen gib Erbarmen, 3. Was Gott thut, das ist Gefühl von Andrer Schmerz und, wohlgethan. Er weist uns oft zu erfreun die Armen, ein mit den Segen, und eh' er noch geleidsvolles Herz, damit sie mild deihen kann, muß sich die Hoff ihr Brod trostlosen Brüdern be- nung legen. Soll ihm allein das chen, nicht unempfindlich spe- Herz sich weihn, entzieht Gott chen:„ Es nähr', es segn' euch andre Freuden, uns himmelwärts Gott!" zu leiten. 010 6. Laß alle Frucht gerathen, 4. Was Gott thut, das ist und bald uns Hülfe sehn! Erquicke wohlgethan. Ergebt euch seinem du die Saaten, die jetzt so traurig Willen! Und läßt sich's auch zum stehn! Herr, baue selbst das Land! Hunger an, er wird ihn wieder Tränk' es mit Thau und Regen stillen. Wenn auch das Feld nicht und füll' es an mit Segen aus viel enthält, man kann bei wenig deiner milden Hand! Gaben doch Glück und Freude haben. 5. Was Gott thut, das ist wohlgethan. Das Feld mag traurig stehen, wir wandeln auf des Glaubens Bahn und wollen Gott erhöhen. Sein Wort in Noth ist Lebensbrod; da kann man nicht verderben, nicht arm und trostlos sterben. 7. Die frohen Armen sollen, errettet aus der Noth, dir jauchzen! Alle wollen wir dir frohlocken, Gott; denn du errettest gern und hast nur Lust am Leben. Dich wollen wir erheben, dich, unsern Herrn und Gott! Mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan 2c. 6. Was Gott thut, das ist wohlgethan, so wollen wir stets schließen. Und ist bei uns kein 522. Was Gott thut, das ist wohlgethan, so denken Gottes Kinder. Er führt sie oft auf Kanaan, wo Milch und Honig rauher Bahn und liebt sie doch fließen, ihm danken wir, wenn er nicht minder. Er zieht ihr Herz allhier, wo Mangel uns begegnet, nur himmelwärts, wenn er sie das Wenige doch segnet. läßt auf Erden bei Mangel trau- phonso rig werden. Ami Wenn die Theurung vorüber ist. 2. Was Gott thut, das ist wohlgethan, beim Geben und beim Nehmen. Wohl dem, der sich Mel. Allein Gott in der Höh¹ 2c. mit Weisheit kann nach Gottes 523. Du hast, o gnadenreicher Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle Gott, in Theurung uns ernähret,| dir hast hingezogen, die Sünden in Elend und in Hungersnoth künftig ernstlich fliehn und dir, Errettung uns gewähret; und nun der gnädig uns verziehn, ganz hat deine Segenshand von uns unser Leben weihen. und unserm Vaterland den Mangel abgewendet. 2. Dich jammerte der Menschen Leid, das Angstgeschrei der Armen; du, Vater der Barmherzigkeit, sahst auf sie mit Erbarmen. Groß war die Noth, groß unsre Schuld; noch größer war, Gott, deine Huld und deiner Allmacht Stärke. 3. Dir sei, o bester Vater, Dank und Preis und Ehr' ge geben! könnte doch mein Lobgesang, Gott, würdig dich erheben! Der Höchste hält, was er verspricht; so lang die Schöpfung steht, soll nicht hier Saat und Ernte fehlen. 333 4. Gott, unsre Sünde war's, die dich zur Züchtigung bewogen; laß uns, da du uns väterlich zu temulsted 2011j017 Cmi iman join 5. Wie fürchterlich lehrt Hungersnoth uns unsere Ohnmacht kennen! O laß uns dich allein, o Gott, stets unsern Vater nennen! Lehr' uns in Allem auf dich schaun, dich kindlich fürchten, dir vertraun und jede Wohlthat schätzen.G 6. Gib, daß wir auch im Ueberfluß uns nie durch Stolz erheben; stets mäßig bleiben im Genuß, der Wollust widerstreben; mit dem, was deine Vaterhand so liebevoll uns zugewandt, auch Arme gern erfreuen. 7. Auch wollst du künftig gnädiglich vor Mangel uns bewahren. Getrost vertrauen wir auf undlopido dich, du hilft uns in Gefahren. Wie gern, o Vater, wendest du dem Lande deinen Segen zu, wo deine Kinder wohnen! 100 dm med rolig bid tradrailar andrapliest thi In und nach der Zeit eines Krieges. 996 In Kriegszeit. Mel. Halt im Gedächtniß Jesum Christ 2c. 524. Herr, der du vormals hast dein Land mit Gnaden angeblicket und oft gelöst der Trübsal Band und so dein Volk erquicket; der du voll Huld und Gütigkeit, wenn man die Missethat bereut, denn gern väterlich verzeihest; 3. 2. Herr, der du deines Eifers Glut oft gnädig abgewendet und in der Noth das süße Gut der Lieb' und Huld gesendet; ach, göttlich Herz, ach, treuer Gott, nimm weg und heb' auf in der Noth, was uns betrübt und kränket! Willst du, o Vater, uns nicht nun einmal wieder laben, und sollen wir an deinem Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 334 Licht nicht wieder Freude haben? Ach, gieß aus deines Himmels Haus, Herr, deine Güt' und Segen aus auf uns und unsre Häuser. 4. Ach, daß ich hörte doch das Wort erschallen bald auf Erden, daß Friede sollt' an jedem Ort, wo Menschen wohnen, werden! Ach, daß uns doch Gott sagte zu des Krieges Schluß, der Waffen Ruh' und alles Unglücks Ende! 5. Ach, daß doch diese böse Zeit sich schlöß' mit guten Tagen, damit wir in dem großen Leid nicht möchten ganz verzagen! Doch ist ja Gottes Hilfe nah, und seine Gnade stehet da all denen, die ihn fürchten. 6. Wenn wir nur fromm sind, wird sich Gott schon wieder zu uns wenden, den Krieg und alle andre Noth zum Heil der Seinen enden, daß seine Ehr' in unserm Land und überall recht werd' er kannt, ja stetig bei uns wohne. 7. Die Güt' und Treue werden schön einander grüßen müssen; Gerechtigkeit wird einhergehn, und Friede wird sie küssen. Die Treue wird mit Lust und Freud' auf Erden blühn; Gerechtigkeit wird von dem Himmel schauen. Mel. Der am Kreuz ist meine Liebe 2c. laor 525. Wann, ach wann wird doch erscheinen der gewünschte Friedenstag, und sich stillen unser Weinen nach so langer Noth und Plag'; nach dem blutig schweren Streit in der theuern Christenheit? Wohl mir, wenn ich hören sollte, daß Gott Frieden senden wollte! 2. Gold'ner Friede, wieder blicke auf uns! Ach, du wichest ganz! Kehre wieder und erquicke Land und Volk mit deinem Glanz! Brich hervor, du Himmelskind, daß man dich auf Erden find'! Wohl mir, wenn ich hören sollte, daß Gott Frieden senden wollte! 3. Wie so schön und lieblich grünet Alles bei der süßen Ruh', da man seinem Höchsten dienet ungehindert immerzu, da die Frie densboten schön auf den Gottes höhen stehn! Wohl mir, wenn ich hören sollte, daß Gott Frieden senden wollte! Billdar 4. Guter Ordnung wird ge pfleget, daß sie blühe segensvoll; Recht und Billigteit erwäget; Wahrheit auch gedeihet wohl. Bei des Friedens schöner Zeit sieht man Dorf und Stadt erfreut. Wohl mir, wenn ich hören sollte, daß Gott Frieden senden wollte! 8. Der Herr wird uns viel Gutes thun, das Land wird Früchte geben; und die in seinem 5. Alle Höf und Hütten lachen, Schooße ruhn, die werden davon sehen wieder froher aus; Friede leben. Gerechtigkeit wird bei nur kann fröhlich machen, und es uns stehn und stets in vollem stehet wohl um's Haus; Kirch' Schwange gehn, zur Ehre seines und Schule wohl gedeiht, Unschuld, Zucht und Ehrbarkeit. Namens. dard strane. Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. Wohl mir wenn ich hören sollte, wir; regiere unsre Stimmen! daß Gott Frieden senden wollte! Laß deines Geistes Glut in 6. Alle Länder sich ergötzen an der edeln Sicherheit. Bei des Friedens reichen Schäßen schweigt man von Verlust und Leid. Froher schifft man auf der See, pflügt im Thal und auf der Höh'. Wohl mir, wenn ich hören sollte, daß Gott Frieden senden wollte! 7. Herrscher über Sonn' und Sterne, guter Gott, wir bitten dich, laß die Völker nah und ferne wieder ruhen gnädiglich! Lenke du der Menschen Sinn zu der wahren Weisheit hin! Wohl mir, wenn ich hören sollte, daß Gott Frieden senden wollte! 335 Dank für den wieder erlangten Frieden. unsern Herzen glimmen! Erweck' der Andacht Flamm' zu deinem Preis allhier! So singen wir mit Lust: Herr Gott, dich loben wir." 2. Herr Gott, dich loben wir, wir preisen deine Güte, wir rühmen deine Macht mit freudigem Gemüthe; es steiget unser Lied bis an des Himmels Thür, und tönt mit Lautem Schall: Herr Gott, dich loben wir." 3. Herr Gott, dich loben wir für deine großen Gnaden, daß du das Vaterland von Kriegeslast entladen, daß du uns blicken läßt des goldnen Friedens Zier; drum jauchzet alles Volk: ,, Herr Gott, dich loben wir." 8. Gott, du bist von höchster Stärke, du kannst immer helfen noch. Ach, erweis' es jetzt im Werke, nimm hinweg des Krieges Joch! 4. Herr Gott, dich loben wir, pein, send' des Friedens Sonnen- die wir in herben Jahren des schein! Ach, daß ich noch hören Krieges harte Last und viele sollte, daß Gott Frieden senden Noth erfahren; jetzt rühmet lloar visar 1969 unser Mund mit herzlicher Begier: Gottlob! wir sind in 9. Wann, ach wann, wird doch Ruh';" Herr Gott, dich loben erscheinen der gewünschte Friedenstag, und sich stillen unser Weinen nach so langer Noth und Plag'? Ach, Gott, soll's allhier nicht sein, so führ' uns zum Himmel ein, daß wir in der Friedensfeste dir lobsingen auf das Beste! wollte! wir." 5. Herr Gott, dich loben wir, daß du uns kamst entgegen erst mit gerechter Straf' und dann mit deinem Segen. Herr, deine Baterhand hat wieder uns die Thür des Friedens aufgethan: Herr Gott, wir danken dir. 6. Herr Gott, wir danken dir, daß du Land, Kirch' und Häuser, den edeln Fürstenstamm und dessen 526. Herr Gott, dich loben grüne Reiser bisher erhalten hast. Mel. Nun danket alle Gott 2c. 336 Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. Gib ferner Gnad' allhier, daß| o Vater, unsern Wunsch! Herr auch die Nachwelt sing':, Herr Gott, wir danken dir. lids? Gott, wir danken dir!" 8. Herr Gott, wir danken dir mit frohem Festgesange, mit lautem Jubelton in feierlichem Klange; und was nur Odem hat ertöne für und für: ,, Herr Gott, dich loben wir, Herr Gott, wir danken dir!" 7. Herr Gott, wir danken dir und bitten, du wollst geben, daß wir auch künftig stets in guter Ruhe leben! Krön' uns mit dei nem Heil! Erfülle, beten wir, In Zeiten ansteckender Mel. Für alle Güte sei gepreist zc. 527. In unsern Nöthen fallen wir, voll Reu' und demuthsvoll, vor dir in unserm Jammer nieder; ein schneller Tod umgibt uns, Gott, und würget unsre Brüder. 2. So Viele santen schon in's Grab, wie schnell, wie ungewarnt, hinab, wie ist um Hülf' uns bange! schone noch, befrei' uns doch von unserm Untergange! 3. Arzt, Kunst und Vorsicht retten nicht; wir haben keine Zuversicht, als nur zu deiner Güte; dem Tod, o Herr, gebiet', daß er nicht mehr, nicht weiter wüthe! 4. Wir glauben an den Sohn und dich, und darum schaue väterlich auf tiefgebeugte Sünder; denn du allein kannst uns be frein; errett' uns, deine Kinder! Krankheiten. 6. Doch willst du uns noch nicht befrein, so laß uns, Gott, geduldig sein und dir uns ganz ergeben. Laß, sterben wir, uns dort bei dir in deiner Wonne leben. 5. Wir übergeben Volk und Land in deine treue Vaterhand, entferne jede Plage! Erquick' uns, Herr, Allmächtiger, gib wieder heitre Tage! Son Sais 7. Gib allen Sterbenden dein Heil und laß sie, Gott, ihr bestes Theil im Himmel nicht verlieren. Laß sie den Tod aus jeder Noth zu deinem Throne führen. 8. Laß unser gläubiges Gebet, das, Herr, zu dir um Gnade fleht, dir, Vater, wohlgefallen; und froher Dank und Lobgesang soll einst bei uns erschallen. inst t Mel. Lobsinget Gott, und betet an 2c. 528. Nun wollen wir Lob, Ehr und Preis Gott, unserm Helfer, bringen; wir wollen ihm mit höchstem Fleiß mit Herz und Mund lobsingen; weil er uns in der Sterbensnoth beschüßzet, daß der schnelle Tod uns nicht hat Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 337 hingerissen; drum wollen unser Lebenszeit für solche große GüLebenlang dir, Vater, vielen tigkeit ihm Dank genug beweiset. Preis und Dank wir arme Menschen wissen. 3. Lob sei dir auf des Himmels Thron, o Gott, für deine Güte! Lob sei dir, Jesu, Gottes Sohn, aus dankendem Gemüthe! Lob sei dir, o du heil'ger Geist! O Gott, sei immerdar gepreist, daß wir nun sind erhöret und frei geworden von der Noth! Wohl dem, der sich verläßt auf Gott! Er bleibt stets unversehret. insboro 2. Der Herr, voll Huld und Vatertreu', will, daß wir hier noch leben; wir sind so manches Kummers frei, worin wir mußten schweben. So wohl hat es der Herr gemacht; darum seid Alle drauf bedacht, wie ihr ihn dafür preiset und eure ganze Auf dem Krankenlager und nach der Genesung. Gebete in Krankheit. " Ich hör's, wenn du die Noth mir tlagst." Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. 529. Die stillen Leidenstage sendet auch er, der alle Freuden gibt, der allenthalben Wohlthat spendet, der Alles segnet, Alles liebt. Er wird auch in der Krankheit Pein mein Tröster und mein Vater sein, idubig at s 2. Mein Gott, erhalte mich im Glauben, in fester Zuversicht zu dir! laß keinen Zweifel je mir rauben den süßen Trost: Gott ist bei mir! O Vater, deine Huld und Kraft ist Allem nah, was sie erschafft. Trollem 3. Wenn Schmerz und Leiden mich umstürmen, denk' ich an dich und deine Huld. In jeder Noth wirst du mich schirmen, du gibst mir Weisheit und Geduld. Du ziehst mein Herz zu dir und sagst: Evang. Gesangbuch. 11. 4. Wie litt im allerbängsten Leiden so stille duldend Jesus Christ! O welchen Trost und welche Freuden genießt ein Herz, das glaubig ist! Ja, dieſe Freuden, Gottes Sohn, sind mir im Kampfe Trost und Lohn. 5. Jch bete an, und es wird stille, selbst bei der schwersten Last, mein Herz. Mein Leiden ist des Vaters Wille, mein Vater sendet mir den Schmerz; er läutert mich durch Noth und Bein und führt mein Herz zum Frieden ein. 6. Durch Leiden wird mein Herz ihm offen, und fest ergibt sich ihm mein Geist. Froh darf der stille Dulder hoffen auf das, was ihm sein Gott verheißt; und einst wird er noch mehr empfahn, als eine Zunge sagen kann. 22 Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. Bei einer Krankencommunion. Mel. Sollt' ich meinem Gott nicht trauen 2c. 530. Warum flieht der sanften Mel. Wer weiß, wie nahe mir zc. Schlummer meinen thränenvollen Blick? Nach der Ruhe süßem 531. Ach, könnt' ich doch Glück schmacht' ich hier in meinem Kummer; hier im Elend seufz' ich nun, möchte nur ein wenig ruhn. mit deinen Gliedern im Tempel, Jesu, dich erhöhn und freudenvoll mit meinen Brüdern das Denkmal deines Tods begehn! Doch weil mich Noth und Krankheit plagt, ist diese Freude mir versagt. 338 2. Wenn die langen Stunden schlagen, wenn der späte Wächter ruft, o so tönen in die Luft meine jammervollen Klagen: ,, Hüter, ist die Nacht bald hin? Ach, wie langsam schleicht sie hin! 3. Vater, schenke mir das Glücke, daß ich ruhig beten kann! Schaue doch mein Elend an mit erbarmungsvollem Blicke! Kindlich fleh' ich als ein Christ, dessen Mittler Jesus ist. 4. Welche Last hat einst getragen er auch in Gethsemane! In dem tiefsten Seelenweh hörte man ihn trauernd klagen. Und wie blutend hing er da an dem Kreuz auf Golgatha! 5. Nun, so will ich Alles leiden. Dauert, Schmerzen, dauert fort! Denn ich weiß ein großes Wort: nichts soll mich von Jesu scheiden, keine Angst, nicht Schmerz und Noth, Krankheit nicht, auch nicht der Tod. and ad 6. Mache, Gott, aus meinem Bette, mo ich wenig ruhen kann, eine Straße himmelan, eines Christen Siegesstätte, wo ich, von der Weltlust fern, beten, dulden, siegen lern'. 2. Sieh, hier auf meinem Krantenbette feir' ich dein Abendmahl allein. Doch, Herr, ich weiß, an jeder Stätte hast du verheißen nah zu sein. Wo je ein Frommer seufzt und weint, da biſt du, großer Menschenfreund. 3. Um Trost ist meinem Herzen bange; ich suche, Herr, dein Angesicht. Wie lange schon, ach, Gott, wie lange ruf' ich, und du erhörst mich nicht! Ach, stärke bei des Leibes Schmerz mein banges und verzagtes Herz! RUOTE 4. Vielleicht, o Herr, erquidt mich heute zum letzten Mal dies theure Gut. Noch einmal gib dem Herzen Freude und der verzagten Seele Muth! Noch einmal fleh' ich:„ Höre mich! Am Rand des Grabes höre mich!" 5. Laß das Gedächtniß deiner Leiden mir Schwachen Trost und Kraft verleihn; laß es die Quelle höhrer Freuden und deines Himmeis Vorschmack sein! Dein Leiden, dein Versöhnungstod erquicke mich in meiner Noth! Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 6. Jch seh', ich seh' den Him-| schon sah ich für mein Leben, mel offen, ich fühle meine Se ligkeit. Was fannst du, Seele, Größres hoffen, als was dir dort dein Gott verleiht? Komm' auch ein neues Leiden her, mein Herz erbebt davor nicht mehr. um meine Lagerstatt, Freund' und Verwandte beben; allein ich bebte nicht, mich schreckte nicht das Grab; gestärkt durch deinen Geist sah ich getrost hinab. 7. Naht gleich der Tod mit seinen Schrecken, ich bin getrost und zage nicht. Vom Tode wirst du mich erwecken, ich komme nicht in dein Gericht. Ich bin getrost; dein Leib und Blut gibt mir im Tode Trost und Muth. # 513 Dank für Genesung. Mel. O Gott, du frommer Gott 2c. 532. Mit welchem Dank, o Gott, soll dich mein Herz erheben? Nur deine Vaterhuld er= hielt mich bei dem Leben. Du standst mit deiner Kraft mir in der Schwachheit bei, und von Gefahr und Schmerz bin ich nun wieder frei. 2. Dem Tode war ich nah; 393 $ 150 Gebete Sen auf dem Sterbe: lager. Nach eigener Melodie. 533. Herr Jesu, meines Lebens Licht, mein Hort, mein Trost und Zuversicht, auf Erden bin ich nur ein Gast, gedrückt von meiner Sünden Last. 3. Ich sah des Todes Thal zwar finster vor mir liegen, doch lichtvoll hinter ihm ein himmlisches Vergnügen; dort sah in meinem Kampf ich Ruh' und Sicherheit, dort meiner Seele Heil und die Unsterblichkeit. 339 4. Indessen stärkteſt du die halberstorbnen Glieder, gabst meinem Körper Kraft und die Gesundheit wieder; und so gibst du mich nun den Meinigen zurück. Ich danke, Vater, dir für der Gesundheit Glück. In der Nähe des Todes. EL CONE 5. Herr, durch mein Leben selbst will ich dir Dank beweis sen, mit meinem Geiste dich nach allen Kräften preisen, dir jeden Augenblick von meinen Tagen weihn, um ewig dort bei dir im Himmel einst zu sein. thi di trot 2. Vor mir liegt eine schwere Reis', des Lebens letzter Kampf ist heiß; dort aber ist mein Vaterland, dein Blut ist mir das theure Pfand. 3. Mein trantes Herz fühlt sich sehr matt, der Leib gar wenig Kräfte hat; und meine Seele ruft in mir: ,, Herr, nimm mich heim, nimm mich zu dir!" 22* 340 Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 4. Drum wollest du mir Trost| winn; ihm hab' ich mich ergeverleihn in meiner letzten Todes- ben, im Frieden fahr' ich hin. pein. Stärk' mich in meiner letzten Noth durch deinen Kreuzeskampf und Tod. 5. Kann ich dann nimmer reden frei, gib, daß dein Geist im Herzen sei. Er zeige mir des Himmels Licht, wenn nun mein sterbend Auge bricht. 6. Dein letztes Wort tröst mich im Schmerz, wenn mir der Tod erdrückt mein Herz. Behüte mich, mein treuer Hirt, wenn sich mein Haupt nun neigen wird. 7. Dein Kreuz sei mir mein Wanderstab, und meine Nuh' dein heilig Grab; mein Licht dein fröhlich Auferstehn. SD werd' ich froh von hinnen gehn. 8. Auf deinen Abschied, Herr, ich trau'; darauf ich meine Heimfahrt bau'. Nimm mich in dei nen Himmel auf, wenn ich beschließ' des Lebens Lauf. 9. Erwed' vom Tod auch meinen Leib. Hilf, daß ich dir zur Rechten bleib', daß mich nicht treffe dein Gericht, wenn einst dein Mund das Urtheil spricht. 10. Wie werd' ich dann so fröhlich sein, mich selig mit den Engeln freun und mit der auserwählten Schaar dein Antlitz schauen immerdar! QUE FISHED Nach eigener Melodie. 534. Mein Jesus ist mein Leben, und Sterben mein Se: 2. Wie fröhlich kann ich schei den zu ihm, er ist ja mein! Ich geh' in's Reich der Freuden, werd' ewig bei ihm sein. 3. Ich hab' nun überwunden Kreuz, Leiden, Angst und Noth; ich bin durch seine Wunden versöhnt mit meinem Gott. 4. Wenn mir die Augen brechen, des Athems schwerer Lauf tein Wort mich mehr läßt ſprechen, Herr, nimm mein Seufzen auf. 5. Wenn Sinnen und Gedanen vergehn als wie ein Licht, das hin und her muß wanken, da ihm die Kraft gebricht: 6. Dann laß mich sanft und stille, mein Heiland, schlafen ein. Doch wie es fügt dein Wille, will ich zufrieden sein. 7. Dir bleib' ich stets ergeben, uns scheidet teine Zeit; o laß mich bei dir leben in Himmels wonn' und Freud'! Abschied eines Sterbenden. Mel. Wer weiß, wie nahe mir 2c. 535. Nun gute Nacht, es geht zum Ende! Der Kampf ist aus, der Sieg ist da. Die Jammerstunden fliehn zum Ende, ich bin nunmehr dem Himmel nah. Mein Abschied ist gewiß gemacht; drum sag ich freudig: Gute Nacht!" 1.1 2. Fahrt hin, ihr meine herben Schmerzen, die ihr den müden Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. Leib geplagt! Ihr bringt mir| thut, das ist wohl geschehn. Gott zwar den Tod zum Herzen, doch ist's, der für euch Alle wacht; weiß ich schon, was Jesus sagt. drum sag' ich ruhig:„ Gute Nacht!" Sein Tod vertilgt des Todes Macht; drum sag' ich willig: Gute Nacht!" 11 3. Hinweg mit euch, ihr eiteln Dinge! Ich denke nur an's Ewige! Das Kleinod, das ich bald erringe, zeigt mir mein Jesus aus der Höh', die Krone, die mir freundlich lacht. Drum sag' ich sehnlich: Gute Nacht!" 4. Jhr tranken, lebensmüden Glieder, geht hin und legt euch in das Grab! Kein Kreuz mehr drückt euch künftig nieder, das Gott bisher zu tragen gab. Ihr seid nunmehr zur Ruh' gebracht; drum sag' ich billig: Gute Nacht!" 11 5. Leb' wohl, du liebe, treue Seele, die mich bisher geliebet hat! Daß nicht der Schmerz zu sehr dich quäle, so dent' an Got tes weisen Rath! Dort glänzt die Lieb' in neuer Pracht; drum sag' ich muthig: ,, Gute Nacht!" 6. Lebt wohl auch, ihr betrübten Waisen, die meine Hand mit Liebe trug! Im Kampf muß man zur Heimath reisen; so lebet fromm und werdet flug! Gott ist auf euer Heil bedacht; drum sag ich treulich: ,, Gute Nacht!" asioit prosto 341 7. Lebt wohl, ihr alle meine Lieben! Im Himmel gibt's ein Wiedersehn. Drum mäßigt euch in dem Betrüben; was Gott 8. Fahr' hin, du eitler Glanz der Erden! Du aber, Himmel, sei gegrüßt! Mir wird des Heilands Friede werden, wo Freund und Freund sich wieder füßt. Ach, was ist dort für Lust und Pracht! Drum sag' ich selig: ,, Gute Nacht!" Einsegnung eines Sterbenden. Mel. Wachet auf vom Schlaf 2c. 536. Gott sei mit dir! Amen! Amen! Entschlaf in jenem großen Namen, vor dem sich Erd' und Himmel beugt! Sieh, an deiner Laufbahn Ende bist du! Er nimmt in seine Hände die Seel' auf, die der Erd' entfleucht. Hör', o erlöster Geist, der bald am Thron ihn preist: Jesus Christus hat dich versöhnt! Von ihm gekrönt, empfängst du nun der Erben Lohn. 2. Welcher Glanz wird dich umfangen, ist dir der Tag nun aufgegangen des Lebens, nach des Todes Nacht! Sei gesegnet! Amen! Amen! Entschlaf in Jesu Christi Namen! Als er einst starb, hat er's vollbracht. Nicht du, der Herr allein macht dich von Sünden rein; und du sündigst nun bald nicht mehr; der Brüder Heer, der himmlischen, nimmt nun dich auf. Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 3. Gottes Trost soll dich er-| sollst du mit jenes Tages Licht. gößen. Daß du verwesest, dies Ent- Geh ein zu deiner Ruh'! Der Herr setzen verfinstre deine Seele nicht. schließt nach dir zu. Auferstehen Zwar wir wandeln hin und säen nach kurzer Ruh', du Todter du, dich irdisch aus; doch auferstehen wirst du, zum Leben auferstehn. 98154 022 342 10 01 dus is! Beim Verluste geliebter Verwandten und Freunde. Am Grabe geliebter Ehe-| Augenblick wünsch' ich dich in gatten, Eltern und anderer den Staub zurück; ich will vor Gott mich beugen. theurer Freunde. Mel. So hoff' ich denn mit festem Muth 2c. 537. Ach, hier nicht mehr, ach, fern von mir bist du, nichts seh' ich mehr von dir, o liebe, treue Seele! Entflohn aus meinen Armen weit, aus diesem Thal der Sterblichkeit, bist du, o liebste Seele! 2. Der Freundschaft Labsal ist dahin; dein Trost, wenn ich verlassen bin; dein Mitleid, wenn ich leide. Mir fehlt, mir fehlt die treue Hand am Weg in's beßre Vaterland; dein Blick voll Ernst und Freude. 3. Mein Heiland, ach, dein liebreich Herz kennt reiner Freund schaft edeln Schmerz, den ich zu tragen habe! Auch du hast ja als Freund geliebt, dein zärtlich Herz war auch betrübt bei dei nes Freundes Grabe. usch 4. Doch sei mein Schmerz auch noch so groß, die Seele ruht in Gottes Schooß; geduldig will ich schweigen. Nein, Theure, keinen 5. Der Leichnam ruht im fühlen Grab; Gott nahm ihm seine Schmerzen ab und jede Last von Leiden. Emporgeflogen ist sein Geist zu dem, der Liebe, Liebe heißt, und fühlt nun Gottesfreuden. 6. O Trost, o hoher Trost für mich! Mein banges Herz, erheitre dich und stille deine Klagen! Erlöst von ihres Leibes Joch, lebt die geliebte Seele noch; und ich, ich sollte zagen? 7. Nein, stille will ich Gott vertraun; wer hier ihm glaubt, wird dort ihn schaun und hier ihn schon empfinden. Bald schwing' ich mich vom Staub empor; ich werde, was ich hier verlor, im Himmel wieder finden. id bi 8. Dann wirst du wieder vor mir stehn. Wiedersehn, o Wie dersehn! segensreiche Stunde! Wie flieg' ich deinen Armen zu, unsterblich ich, unsterblich du! O Balsam meiner Wunde! 101 9. Ja, Jubeltag, du kommst Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 343 heran, wo meinen Gott ich schauen| muthlos nieder! Schaut, die kann mit dir, geliebte Seele, mit Sonne geht zur Ruh' und kommt dir, mit dir werd' auferstehn, mit morgen wieder! leared worst dir durch alle Himmel gehn, verklärte, theure Seele! sm Mel Alle Menschen müssen sterben 2c.ide 539. Herr des Todes, deine Rechte liegt auf unserm Herzen schwer. Finster, wie des Grabes Nächte, öd' und traurig ist's um= her. Zürne nicht ob unsern Klagen! Kaum zu fassen, kaum zu tragen, ach, so schwer auf unsrer Brust liegt der schmerzliche Verlust! 10. der teit, erheitre jede Dunkelheit, gib Muth mir, wenn ich wante! Be fiege jede Leidenschaft, erfülle mich mit Heldenkraft, hochheiliger Gedanke! 20 Mel. Deines Gottes freue dich zc. misma in 538. Cinen guten Kampf hab' ich ausgekämpft auf Erden, denn mein Gott ließ gnädiglich mich erlöset werden; ich hab' meines Lebens Lauf selig nun vollendet; meine Seel' nahm Gott hinauf, der mein Leid geendet. 2. Wie die Meereswelle fluthet, steigt empor des Gatten Schmerz. Wie aus Todeswunden, blutet der verwaisten Kinder Herz. Herz vom Herzen losgerissen, sollen sie die Theure missen. Welche liebend uns beglückt, ach, sie ist uns nun entrückt! 2. Forthin ist mir beigelegt der Gerechten Krone, die mir wahre Freud' erregt an des Him mels Throne. Ich schau' meines Lebens Licht, dem ich fest vertrauet; meines Jesu Angesicht schlug, heil', o heile du sie wieder! Sprich zum Gram:" Es ist ge= wird von mir geschauet.nug!" Daß wir nicht durch Un3. Gott, wir sinten vor dir nieder. Vater, der die Wunde 3. Wohl mir, denn der eiteln muth fehlen, gib, o Gott, in Welt mühevolles Leben ist's nicht unsre Seelen, wie dein heilig mehr, was mir gefällt! Ich hab' Wort verheißt, uns den Tröster, mich ergeben meinem Jesu, da deinen Geist! ich bin jetzt in lauter Freuden; 4. Sie ist heim zu dir geganSterben ist durch ihn Gewinn nach dem Kampf und Leiden. gen. Wir noch pilgern mühsam hier, und mit innigem Verlangen 4. Lebet wohl, ihr meine wünschen wir uns hin zu ihr. Freund', all' ihr meine Lieben! Du wirst unsern Wunsch erfülAlle, die ihr um mich weint, len, wirst den Drang der Liebe sollt euch nicht betrüben. Deckt stillen, hebst auch uns einst zu den Leib die Erde zu, blickt nicht dem Chor deiner Seligen empor. Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 5. Laß auf unsers Lebens Pfade| uns droht! Trockne selbst des leuchten deines Trostes Licht, und Kummers Thränen, stille du das verlaß mit deiner Gnade uns in heiße Sehnen; gib, wenn aller unserm Jammer nicht! Zieh uns Muth erschlafft, uns zum Leben immer mehr nach oben, wo die neue Kraft! Engel, Herr, dich loben; richt' und hebe himmelwärts unsre Hoffnung, unser Herz! 344 Mel. Alle Menschen müssen sterben 2c. 540. Mußten wir solch Leid erleben, das ein Herz kaum tragen kann? Tief erschüttert und mit Beben fühlen wir, was Gott gethan! Ach, ein Vater ist entrissen, den die Seinen schmerzlich missen, und der Theure kehret nicht, wenn im Gram das Herz auch bricht! 2. Gott, wie dunkel ist dein Walten und dein Rath umhüllt mit Nacht! Was dein Wille konnt' erhalten, gabst du in des Todes Macht. Doch, verdeckt in finstrer Hülle, bleibet heilig stets dein Wille; und wir beten: Sende du deinen Trost uns Allen zu!" napo 3. Du, du hast es ja verheißen, und die Kraft, o Herr, ist dein, ein Versorger für die Waisen und der Wittwen Schutz zu sein. Ja, du willst durch Trost erquicken, wenn wir glaubig zu dir blicken. Du bist unsre Zuversicht und verläßst uns ewig nicht. 5. Führ' uns aus der Welt Getümmel in die Stille sanft zurück; zeig' im Leiden uns den Himmel, im Verlust der Zukunft Glück; heb' uns von dem Grabeshügel auf der Andacht hohem Flügel in die ewig heitern Höhn, wo die Siegespalmen wehn! 6. Gott und Vater, wir er geben deinem Willen Herz und Geist, dir vertrauend, der uns leben, der dereinst uns sterben heißt. Laß uns zuversichtlich hof fen! Herr, dein Himmel steht uns offen; und die Unsern nach dem Leid sehn wir in der Ewigkeit. Mel. Jesus, meine Zuversicht 2c. 541. Tiefe Trauer eint uns hier, wo uns Freude sonst um fangen; unsers Freundes denken wir, der den Weg vorangegan gen; sein entschlummertes Ge bein segnen wir mit Thränen ein. 2. Was er Gutes hier ge than, was uns liebevoll verbunden, blicken wir voll Rührung an, es ist nicht mit ihm verschwunden; denn, wie schnell das Leben eilt, Gutes bleibt und Liebe weilt. 4. Stärt' uns in des Lebens Schwächen, hilf uns in der Erde Noth; halt uns, wenn der Staub bringt Morgenroth von dem ew'will brechen, rette, wenn Gefahrgen Freudentage. Des Erlösers 3. Christen schreckt nicht Grab und Tod, nicht der Schmerz der Trennungsklage; Todesnacht Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 345 Tempel steht, wo kein Sturm| Ja, du lebst, Geliebter, lebest der Erde weht. dort im Vaterland und schwebest unter Engeln, theurer Freund, du, an dessen Grab man weint. 4. Flucht an eines Engels Hand, Rettung vor den Unge wittern, Weg in's em'ge Vaterland, kann der Christ vor dir erzittern? Seines Glaubens Freudigkeit harrt des Tags, der ihn befreit. 5. Laßt uns oft den ernsten Blick in die Nacht der Gräber senken! Laßt uns liebevoll zurück an geliebte Todte denken, daß wir in Bereitschaft stehn, muthig ihnen nachzugehn! Mel. Alle Menschen müssen sterben 2c. 542. Trocknet eures Jam mers Thränen, heitert euern trüben Blick! Denn es bringt kein banges Sehnen unsern lieben Freund zurück. Ach, die holde Stimm' und Rede und der Lieblichkeiten jede und sein freund liches Gesicht ruht im Grab und kehret nicht! 2. Gleich des Feldes Blumen schwindet, was da lebet um uns her; trauernd sucht der Freund und findet den geliebten Freund nicht mehr. Vor dem welken Greis am Stabe sinkt der Jüng ling und der Knabe, vor der Mutter sinkt in's Grab oft die junge Braut hinab. 3. Gleich des Feldes Blunten werde alles Fleisch im Tod verstäubt; nur der Erdenleib wird Erde, aber sein Bewohner bleibt. 4. Gott und Vater, nicht vergebens schufst du uns zu deinem Bild. Lieb' und Weisheit hat des Lebens hohen Geist in Staub gehüllt. Diese Hülle wird zertrümmert, und die freie Seele ſchimmert zu der höhern Geister aus Nacht zum Licht Chor, aus der Nacht zum Licht empor. 5. Auf! von Moder und Ver= wesung blicke froh hinauf, mein Geist, wo im Friedensthal Genesung alles Erdenjammers fleußt; wo nicht Krieg, Erdbeben, Fluthen, Hunger, Pest und wilde Gluthen, wo nicht Trennung mehr, noch Tod, liebenden Geliebten droht! 6. Ach, des Wonnetags, der und Freund, Eltern, Kinder, wieder einst auf ewig Freund Schwestern, Brüder und die Gatten dort vereint; wann, gelehrt von Himmelsweisen, wir des Vaters Liebe preisen, der aus Jrrthum, Saymach und Gram uns in seine Ruhe nahm! verschwunden ist auch meine Le7. Bald vielleicht, ach, bald benszeit, und die letzte meiner Stunden kommt für mich vielleicht schon heut'. O laßt Gottes Weg uns wandeln, immer gut und redlich handeln, daß wir, ruft der Vater nun, fröhlich hingehn, auszuruhn. 346 Lieder auf besondere Zeiten und Vorfä Am Grabe jüngerer stall Personen. THEA perforget sei bei unserm Gott im Himmel.ad not b 6. Ihr Eltern, euer zärtlich Herz, das wolle Gott selbst segnen! Gott helfe, daß hinfort kein Schmerz euch möge mehr begegnen! Gott geb' euch seiner Engel Wach' und helf' euch Allen endlich nach zu dieser Himmels freude! Mel. Halt im Gedächtniß Jesum Christ 2c. 543. Ach, liebste Eltern, trauert nicht! Mir ist jetzt wohl geschehen; ich kann nun Gottes Angesicht in Freud' und Wonne sehen. Das Heil, wornach ihr euch noch sehnt, um das noch euer Auge thränt, das kann ich jest genießen. Mel. In allen meinen Thaten 2c. 2. Nunmehr steh' ich vor Got 544. Da stehen wir, die Deites Thron mit seinen lieben Ennen, Unendlicher, und weinen an geln! ich trag' die ew'ge Sieges kron' und weiß von keinen Mängeln. Mich hat mein Heiland Jesus Christ, der selbst mein Freund und Bruder ist, zum Himmel angenommen. eines Jünglings Gruft. Wir sin gen auf vom Staube; uns stärkt die Lieben zu sich ruft. des Christen Glaube, wenn Gott 2. Fließt nur, ihr Thränen, 3. Warum betrübt ihr euch ket der Theure seinen Lauf! O fließet! Wie frühe schon beschlie denn nun, ihr herzgeliebten Meidu, die ihn ernährte, nimm, müt nen? Ach, laßt mich hier doch terliche Erde, dein Kind in deine selig ruhn und höret auf zu Arme auf! weinen! Es ist ja nicht mehr lange Zeit, da wir in dieser Ewigkeit zusammen werden kom3. Doch schauet auf, Betrübte! Dort lebet der Geliebte in einem schönern Licht. Drum gönnet ihm und wischt die Zähren vom Gedie Freude, gebietet euerm Leide sicht! men.' 4. O wär' es möglich, daß ihr könnt auf Einen Blick nur schauen, was mir für Wonne ist gegönnt in diesen Himmelsauen! Ihr würdet mit Entzücken fehn, wie mir nun ist so wohl geschehn, und eure Klagen stillen. 5. Die ihr für mich geforget habt, ihr Lieben, ihr Getreuen, der Gott, der die Betrübten labt, der woll' auch euch erMel. Was Gott thut, das ist wohlgethan 2. freuen! Lebt wohl, und glaubet 545. Du liebe Jugend, komm fest dabei, daß ich nun wohl und schau den Tod zu deinen 4. Wir aber, die wir weinen an modernden Gebeinen, sind Bilgrime der Zeit; wir gehn auf Dornenwegen der offnen Gruft entgegen und dir, o Licht der Ewigkeit! asd bun tonsil Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. Füßen! Laß deine Thränen sanft| Sterbeglocke ruft! Edler, kräftiwie Thau von deinen Wangen ger, verklärter, liebevoller, liebensfließen! Denn ach, hier liegt, werther überfliegt der Geist die vom Tod besiegt, im Frühling Gruft. ihrer Jahre, die Freundin auf der Bahre! 3. O was ist des Grabes Höhle? Menschen, ihr mit from= mer Seele, fürchtet nicht, hinab zu sehn! Ueber Grab und Grabestrümmer wird der Geist im Sonnenschimmer himmlischer Erkenntniß stehn. 2. Da liegt die Blume welt und todt, nur eben aufgegangen; tein stiller Reiz, kein lachend Roth glänzt mehr auf ihren Wangen. Ihr Blick ist Nacht; der Schönheit Pracht liegt, wie im Sturm und Wetter zerstreute Rosenblätter. 3. Senkt nur den Leichnam in die Gruft! Die Erde mag ihn decken. Indessen jammert in die Luft ein Lied voll Todesschreckenl Eitelkeit, o Eitelkeit! Soll denn bei Todtenbeinen der Kummer ewig weinen? 4. Jedoch ein Blick der Seele schaut hinauf zu Gottes Höhen, wo wir des Himmels junge Braut im Siegeskleide sehen. Swären wir doch auch bei ihr, bei dieser neuen Sonne, im Vaterland der Bonne! Mel. Jesu, mit der Schaar der Frommen 2c. 546. Erdentöchter, Erdenſöhne, seid nicht stolz und Schöne, troket nicht auf eure Kraft! Eures Mundes Hauch perflieget, eures Lebens Quell versieget; auch des Starken Arm erschlafft. 2. Doch, ihr Christen, seid nicht traurig, wenn so frühe dumpf und schaurig euch die 347 4. Nein, umsonst ist nichts geboren; Alles ruhet unverloren in des ew'gen Vaters Schooß. Süße Hoffnung, schöner Glaube, Alles windet einst vom Staube herrlicher sich wieder los. 5. Leibesschönheit wird verblühen, Seelengüte nie entfliehen, sie ist für die Ewigkeit; frommer Sinn und fromme Tugend führt zu ewig heitrer Jugend, führt zur Himmelsfeligkeit. 6. Himmelsseligkeit bestehet; nur der Erde Glück vergehet, nur das Eitle bleibt zurück. Gottes Lieb' ist unvergänglich; ewig rein und überschwänglich ist dereinst des Christen Glück. boot di Mel. Jesu, mit der Schaar der Frommen 2c. auf Reiz 547. Himmelauf und zu den Engeln, wo man weiß von keinen Mängeln, himmelauf zu seinem Gott ist der reine Geist geflogen; da, da wird er auferzogen, frei von dieses Lebens Noth. 2. Liebe Seele, soll ich klagen und mit deinen Eltern sagen: Allzufrüh entriss'ner Gast?" 11 POTES 348 Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. Nein, selbst sie auch müssen spre-| Lande! Dort weilt das geliebte chen, selbst bei reichen Thränen- Bild. Sein Gebeinlein soll hie bächen: ,, Wohl dir, daß du Ruhe nieden ruhen sanft in stillem Friehaſt!" den, unter Blumen eingehüllt! TSIN Mel. Der am Kreuz ist meine Liebe 2c. 3. Auch ihr Eltern, ſeid's geständig: nichts ist unser eigenhändig; Alles ist uns nur ge- 548. Lasset ab von euern borgt. Kinder sind des Himmels Erben, und sie läßt der Höchste sterben, daß sie besser sein versorgt. Thränen und vergesset euer Leid! Die sich nach dem Himmel sehnen, nach der Kron' der Herrlichkeit, denen ist auf Erden bang und die Trübsal oft zu lang. Lasset uns nicht die betrauern, die hier kurz im Elend dauern! 4. Wiege wechselt Gott mit Grabe. Nehm' er wieder seine Gabe, schaut sein Thun mit Demuth an! Klaget, was ihr könnet klagen! Dennoch müßt ihr endlich sagen:„ Es ist Alles wohl gethan." 2. Was ist's, daß der Mensch auf Erden lang zu bleiben wünschen soll? Besser, bald erlöst zu werden; so geht's frommen Sce5. Laßt den höchsten Vater len wohl; denn sie führet Gott walten! Der so lang hat haus hinaus in des Friedens schönes gehalten, liebt uns und verder- Haus. Lang in dieser Welt hier bet nichts. Christen, lasset Chri- gehen heißt viel Angst und Noth stum handeln; folgt ihm, um mit bestehen. ihm zu wandeln in das Land des schönern Lichts. 3. Eine wahre Christenseele fürchtet keinen frühen Tod, wenn 6. Vorgeschickt ist unverloren; auch gleich des Grabes Höhle er hat einen Ort erkoren und er denn sie führt zum Leben hin, ihrem Leib Verwesung droht; führet uns dahin. Lasset denn nach euerm Schatze und nach seinem Freudenplaße eure Herzen glaubig ziehn! und der Tod ist ihr Gewinn. Mag der Leib in Staub zerz fallen, wird sie frei zum Himmel wallen. 7. Wehe den betagten Sün dern! wie wohl geschieht den Jugend, in des zarten Alters 4. Wohl dem, der in seiner Kindern, die bald sagen: Gute Blüth', jung an Jahren, alt an Nacht!" Sie sind unbesorgt der Tugend, seines Jammers Ende Sachen, die den Alten bange sieht und gen Himmel steigt machen vor des letzten Richters empor zu der Engel Freudenperind o duerchor, wo die Schmerzen, Angst 8. Nun so blickt vom Grabes- und Zähren sich in Fröhlichkeit rande aufwärts zu dem sel'gen verkehren! Macht. Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 349 5. Wen Gott dahin hat er-| 4. Schmückt meinen Sarg mit hoben, der verlacht Noth und Kränzen, wie sonst ein Sieger Gefahr. Ihm blüht Himmels- prangt! Aus jenen Himmelsfreude droben unter Sel'gen im- lenzen hat meine Seel' erlangt merdar. Zarte Blumen blühn die ewig grüne Krone, die werthe hier wohl; Sterne leuchten glan- Siegespracht, mit der von Gotzesvoll; aber den wir hier be tes Throne mein Heiland mich weinen, der wird dort noch heller bedacht. scheinen. 6. Drum laßt uns die Thränen sparen und bemühen uns mit Fleiß, selig bald auch hin zufahren nach vollbrachter Lebensreis! Laßt uns diese turze Zeit leben für die Ewigkeit! Laßt im Herrn uns christlich sterben, daß wir einst den Himmel erben! 5. Noch neßet ihr die Wangen, ihr Eltern, über mir. Euch hat das Leid umfangen, und euer Herz bricht schier. Des Vaters treue Liebe blickt trauernd auf mein Grab; die Mutter stehet trübe und kehrt die Augen ab. 6. Jch war euch nur geliehen auf eine kurze Zeit. Schon mußt' ich von euch ziehen. Nun, so besiegt das Leid und sprecht: ,, Gott hat's gegeben, Gott, nimm's, du Mel. In Gottes Rath ergeben 2c. 549. So hab' ich obgesieget, mein Lauf ist nun vollbracht. hast das Recht; bei dir steht Tod und Leben, der Mensch ist Gottes Knecht!" Ich bin gar wohl vergnüget, Gott hat es wohl gemacht. Ihr aber, meine Lieben, flagt nicht so ängstiglich! Was wollt ihr euch betrüben? Steht's doch sehr gut um mich. mun 7. Daß ihr mein Grab müßt sehen, zeigt unsern schwachen Stand. Daß es so bald geschehen, thut Gottes Vaterhand. Gott wird das Leid euch stillen; bedenkt stets fromm und klug: wer stirbt nach Gottes Willen, der stirbt stets alt genug! 2. Fahrt hin, o Angst und Schmerzen, jahrt immer, immer hin! Ich freue mich von Herzen, daß ich erlöset bin. Ich leb' in tausend Freuden in meines Schöpfers Hand; mich trifft und rührt mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan 2c. kein Leiden, so dieser Welt bekannt. 550. Was Gott thut, das 3. Die noch auf Erden wallen ist wohlgethan. Er gibt und in irrthumsvoller Zeit, vermögen nimmt auch wieder. Bald siehet kaum zu lallen von froher Ewig- er uns freundlich an, bald beuget feit. Viel besser, wohl gestor er uns nieder. Er schickt statt ben, als in der Welt gelebt; die Freud' oft bittres Leid; läßt Schwachheit ist verdorben, wor- Trauerlieder klingen und uns innen ich geschwebt. nadstream Grabe singen. dijup 44001 350 consides Lieder auf besondere Zeiten und Vorfälle. 2. Doch, was Gott thut, ist wohlgethan. Ich will mich drein wohlgethan. Wer will die Weis- ergeben. Dort in dem schönen heit meistern? Ruft er, mein Kanaan blüht dir das wahre Kind, dich himmelan zu Zions Leben. Zeuch hin, mein Kind, reinen Geistern, und will mein wo Sonnen sind, die niemals Herz bei seinem Schmerz in tau- untergehen, und stets im Glanze send Stücke brechen, wer darf da stehen! wider sprechen? dor spo 6. Was Gott thut, das ist wohlgethan. Das Herz des Chri sten glaubet, daß er uns wieder kommen, da er es von der Dor- geben kann, was uns der Tod nenbahn in seinen Schooß genom- geraubet. Wie freu' ich mich, men. Ihm half sein Gott aus mein Kind, auf dich! Dort wol aller Noth; er stillte bald sein len wir uns tüssen, wo Freuden Weinen; er rettet gern die Seinen. ströme fließen. 3. Gott thut's, drum ist es wohlgethan. Es ist zum Heil ge4. Thut's Gott, so ist es wohl= 7. Gott thut es, so ist's wohl: gethan. Die Welt kann leicht gethan. Du sammelst meine Thräverführen; dort aber trifft mannen. Ich aber schaue himmelan Rosen an, daran kein Dorn zu mit Seufzen und mit Sehnen. spühren. In Gottes Hand ist die Ach, daß ich dort bei dir, mein ses Pfand ganz sicher aufgehoben, Hort, mein Kind bald möchte wenn Welt und Sünde toben. sehen! Ach, ja, es wird ge5. Was Gott thut, das ist schehen!! Gints ronista deadbeno 891300) Ne d didinand Chand T ed toue arrogadodecand tot dolgih 1100drop pos 3151405 do sprabh dan di lodit si dupligte un totale sig in Fisting a 19 Taa Hote, bid nobini od thin id aneist ord, folusyolohimromed 1891 19% robled thinrated anak mondid. Hon for 2 med 98.8919 may 2 5ld dus no 34 00 5 a ich nie tradid tort me marisd spalt 100 passer in dozen omist abieluk be Liederverse zum Beschlusse des öffentlichen Gottesdienstes. 351 SAGT 1000 20 misva bir lim bris mod Liederverse, welche außer den Liedern Nr. 330 bis 335 zum Beschlusse des öffentlichen Gottesdienstes gesungen können. werden 1. Erheb' ihn ewig, o mein Geist, erhebe seinen Namen! Gott, unser Vater, sei gepreist, und alle Welt sag': Amen! Und alle Welt fürcht' ihren Herrn und hoff' auf ihn und dien' ihm gern! Wer wollte Gott nicht dienen? Nr. 41, V. 6. i 2.0 Gottlob, ich bin ein Christ! Herr, laß es mich beweisen und dich mit Leib und Geist, die dein sind, ewig preisen. Opräg' es lebenslang tief meinem Herzen ein: es sei das höchste Glück, dein Freund, ein Christ zu sein! Nr. 412, V. 10. 3. Hab' ich dich in meinem Her zen, Jesu, meine Seligkeit, so besieg' ich meine Schmerzen auch im letzten Kampf und Streit. Herr, ich halte mich an dich; welcher Feind verletzt dann mich? Mit dem Trost von deinen Wunden wird die Kraft zum Sieg ge= funden. Nr. 96, V. 6. Jede Klage wird sich enden, jeder Schmerz wird Seligkeit. Kann ich von des Himmels Höhen einst mein Schicksal übersehen, o dann sprech' ich tiefgerühft:„ Selig hast du mich geführt!“ Nr. 276, V. 8. 5. Jesu, deine Stärke gib zum guten Werke, stehe du mir bei. Nichts soll mich nun scheiden; hilf, daß ich im Leiden fest im Glauben sei. Laß auch mich, ge= stärkt durch dich, um den Himmel zu ererben, fest im Glauben sterben! Nr. 176, V. 7. 6. O Christ, bedenke deinen Stand, darein dich Gottes Gnadenhand gesetzt und deine Würde! Fühl' deine Höhe jederzeit in aller deiner Niedrigkeit, trag' standhaft auch die Bürde! Lebe, strebe, Gott vor Allen zu gefallen! Fest im Glauben, laß die Krone dir nicht rauben! Nr. 421, V. 6. 7. 4. O Gott, laß deine Güt' und Ich empfehl' mich deinen Hän- Liebe mir immerdar vor Augen den, Vater, voll Zufriedenheit.| sein! Sie stärk' in mir die guten 352 Liederverse zum Beschlusse des öffentlichen Gottesdienstes. Triebe, mein ganzes Leben dir| befreie, Gott, mein Herz! Den zu weihn. Sie tröste mich zur heißen Wunsch nach Freuden, den Zeit der Schmerzen, sie leite mich lenke himmelwärts! Ruh' kann zur Zeit des Glücks und sie be- die Welt nicht geben dem Geist, fieg' in meinem Herzen die Furcht der ewig ist; nur der hat Ruh' des letzten Augenblicks! und Leben, dem du, Gott, Alles sit bist. Nr. 336, V. 10. Nr. 27, V. 6. 8. 11. Sing, bet' und geh auf Gottes Was ist des Lebens HerrlichWegen, verrichte deine Pflicht ge teit? Wie bald ist sie verschwuntreu und trau des Himmels rei den! Was ist das Leiden dieser chem Segen, so wird er täglich Zeit? Wie bald ist's überwunbei dir neu; denn, welcher seine den! Hofft auf den Herrn, er Zuversicht auf Gott setzt, den hilft uns gern! Seid fröhlich, verläßt er nicht. ihr Gerechten, der Herr hilft seinen Knechten! Nr. 293, V. 7. Nr. 270, V. 6. 9. So laßt uns denn mit unserm Herrn auf seinem Pfade gehen, und wohlgemuth, getrost und gern, wie er, den Kampf beste hen! Denn wer nicht kämpft, trägt auch die Kron' des ew'gen Lebens nicht davon. Nr. 267, V. 7. 10. Bom Dienst der Eitelkeiten Do bi dan strast din ad and thyrds the 80X the land attr estlaut dan ED 12. Wie selig werd' ich dort einst sein, wie sicher werd' ich dort mich freun, dir ewiglich lobsingen! O Jesu, Herr der Herr lichkeit, du Quell der höchsten Seligkeit, hilf mir das Heil erringen! Laß mich eifrig darnach streben und mein Leben hier so führen, daß ich dort kann triumphiren. Nr. 469, V. 7 Klait dur ther mada) 141 Spat dan srasian Gld bond en af dutentions 1² Zwischengesänge bei den Altargebeten an hohen Festtagen. 353 Zwischengesänge bei den Altargebeten an hohen Festtagen. Am ersten Adventssonntage. Vom Aufgang bis zum Niedergang erschallet bir der Lobgesang erretteter Gerechten. Unzählbar sind die Schaaren schon, die gerne dir vor deinem Thron ein würdig Loblied brächten. Preis dir, Jesu! Einst noch werden mehr auf Erden dir lobsingen, Preis und Ruhm und Dank dir brinNr. 67, V. 4. gen. Am Charfreitage. „ Es ist vollbracht,"- so ruft am Kreuze des sterbenden Erlösers Mund. Wort, voll Trost und Leben, reize zur Freude meines Herzens Grund! Was Gott auch mir zum Heil ersehn, ist- Jauchzt, Himmel, die ihr ihn ihm sei ewig Preis!- geschehn. Am ersten Weihnachtsfeste. Nr. 125, V. 1. erfuhrt, den Tag der heiligsten Geburt! Und Erde, die ihn heute sieht, sing ihm, dem Herrn, ein neues Lied! Dies ist der Tag, den Gott gemacht; sein werd' in aller Welt gedacht! Ihn preise, wer durch Jesum Christ Freund und Verehrer Gottes ist! Nr. 75, V. 10 und 11. Am Neujahrstage. Herr, der da ist und der da war, von dankerfüllten Zungen sei dir für das versloßne Jahr ein heilig Lied gesungen; für Le ben, Wohlfahrt, Trost und Rath, für Fried' und Ruh', für jede That, die uns durch dich gelungen! Nr. 497, V. 2. am Stamm des Kreuzes geschlachtet, stets gefunden geduldig, wiewohl du würdest verachtet, die Sünd' hast du getragen; ſonst müßten wir verzagen. Gib deinen Frieden, o Jesu! Nr. 103. Am Gründonnerstage. O Lamm Gottes, unschuldig Evana. Gesangbuch. 11. Oder: Heilig, heilig, heilig ist der Herr, unser Gott! Alle Lande sind seiner Ehre voll. Hosianna in der Höhe! Amen, Amen! Am ersten Osterfeste. Schwinge dich, mein Geist, empor! Heilig sei dein ganzes Leben! Jesus ging den Weg mir vor; Jesus lebt, und ich soll leben. Möchtest du nicht ferne sein, Tag, mit Sehnsucht harr' ich dein! Nr. 140, V. 7. Am Himmelfahrtsfeste. Uns die Stätte zu bereiten, um die wir Pilger hier noch streiten, gingst du voran in's Baterland. Herrlich wirst du wieder kommen; dann führst du alle deine From23 Zwischengesänge bei den Altargebeten an hohen Festtagen. 354 men mit dir hinauf in's Vaterland. Versöhnt hast du mit Gott uns, Herr, durch deinen Tod. Wo du lebest und Gott mit dir, da sollen wir auch mit dir leben und mit Gott. leben Nr. 146, V. 4. Am ersten Pfingstfeste. Gottes Geist, du Lebenshort, laß uns dein himmlisch süßes Wort mit frohem Muth bekennen, daß wir uns mögen nimmermehr von deiner segensreichen Lehr' und treuen Liebe trennen. Mein Hort, dein Wort gib voll Güte in's Gemüthe, daß wir können Christum unsern Heiland nennen. Nr. 158, V. 5. TIME TO Mit unsrer Macht ist nichts gethan, wir sind gar bald verloren; es kämpft für uns der rechte Mann, den Gott hat selbst erforen. Fragst du, wer der ist? Er heißt Jesus Christ, er hilft in der Noth; er, unser Herr und Gott, das Feld muß er behalten. Nr. 163, V. 1 und 2. Am Ernte- und Dankfeste. tumb Sidoa Am Reformationsfeste. Ein' feste Burg ist unser Gott, auf ihn steht unser Hoffen; er hilft uns frei aus aller Noth, wie schwer sie uns betroffen. Ja, der böse Feind stets mit Ernst es meint; große Macht und List ſein' starte Rüstung ist; auf Erd' ist nicht deßgleichen. Glust od 1612 end Wie groß ist des Allmächt'gen Güte! Ist der ein Mensch, den sie nicht rührt, der mit verhär tetem Gemüthe den Dank erstickt, der ihm gebührt? Nein, seine Liebe zu ermessen, sei ewig meine größte Pflicht! Der Herr hat mein noch nie vergessen; vergiß, mein Herz, auch seiner nicht! pojed Nr. 27, V. 1. Am Trinitatisfeste. Gelobet sei der Herr, mein Amjährlichen großen BußGott, der ewig lebet, den Alles und Bettage. lobt und preist, was ist und lebt Ich armer Mensch, ich armer und webet! Gelobet jei der Herr, deß Name heilig heißt, der ein'ge wahre Gott, Gott Vater, Sohn und Geist! Nr. 31, V. 4. Sünder steh' hier vor Gottes Angesicht. Du, Vater aller Menschenkinder, ach, geh' nicht mit mir in's Gericht! Erbarme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich einig Sprich nur ein Wort, so werd' ich leben; jag', daß ich armer Sünder hör': ,, Geh' hin, die Sünd' ist dir vergeben, doch sündige hinfort nicht mehr!" Er barme dich, erbarme dich, Gott, mein Erbarmer, über mich! Nr. 215, V. 1 und 5. 3d modig und ud mang polo nodod up maisdopening med iad spriopmsbilg se tome Histe este and Tunnid 18 tim nom by the Red 2077DER Lond abfied Aboud Pryschantr 8 19d Erf 19 910 Sammlung christlicher Gebete, and als Anhang de visiting zum Gesangbuche der evangelisch- protestantischen Kirche im Großherzogthum Baden. Morgen- und Abendgebete auf alle Tage in der Woche. Morgengebet am Sonntag. Ich fange wieder eine Woche meines so schnell vorübereilenden Lebens an; diese stille, frühe Morgenstunde soll dir, mein Gott, besonders gewidmet sein. Ich danke dir mit gerührtem Herzen, daß ich noch lebe und diese Woche angefangen habe, von der ich nicht weiß, ob ich sie auch vollenden werde. Ich bitte dich, laß in allen Tagen derseben meine Wünsche fromm, meine Gedanken unsträflich, meine Worte nüßlich, mein Beten kindlich und alle meine Verrichtungen christlich und gesegnet sein. wurddel Dieser Tag ist mir vorzüglich zu meiner Erbauung und zu gottfeligen Uebungen gegeben; ich danke dir für diese Gelegenheit, die du mir zum Schaffen meiner Seligkeit gönnest. Laß sie nicht unnük entfliehen und dein Wort, wenn ich es lese oder höre, mir über Alles werth sein. Laß es, so oft ich es betrachte, ein gutes, wohlbereitetes Herz finden. Halte meine Gedanken in Ordnung, und bewahre mich vor Zerstreuung und Flüchtigkeit. Gib doch, o mein Gott, daß ich immer mehr zunehmen möge an christlicher Erkenntniß und Weisheit. Gib, daß ich insonderheit auch an diesem Tage jede Wahrheit, die ich höre, auf mein eigen Herz anwenden und ihr gehorsam werden möge. Laß mich gern Allem ausweichen, was mich leichtsinnig machen und von dir, von der Prüfung meines Lebens, und von der dankbaren Betrachtung alles dessen abziehen kann, was du zu meiner Erlösung aus unaussprechlicher Liebe gethan hast. Ich danke dir, o Gott, denn du hast uns das Licht in der Finsterniß 23* 356 145 aufgehen lassen, einen reichen Schatz herrlicher und trostvoller Wahrheiten geschenkt und uns gelehrt, was wir sind und was wir werden können und werden sollen. Du zeigtest uns durch Jesum den Weg zum Leben. Von ihm wissen wir, daß alle deine Verheißungen ewig gültig sind, daß Himmel und Erde vergehen, aber deine Worte nicht vergehen können; daß, wer dir getreu ist, nicht verloren gehen, sondern ewig in der höchsten Herrlichkeit leben wird. Laß mich, o barmherziger Vater, diese große Hoffnung nicht gering achten! Gib, daß ich mich heute insonderheit mit der Betrachtung derselben beschäftige, mich vor allen irdischen Zerstreuungen und Geschäften hüte, dem Gebet mich widme, eiteln Geſellschaften und Gesprächen sorgfältig und herzhaft ausweiche, hingegen nur gute und christliche Gespräche führe und armer, verlassener und trostloser Menschen eingedent ſei. louet hindi ting Laß heute die Predigt deines Wortes an vielen tausend Seelen geſegnet sein. Stärke sie Alle im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe. Leite alle Irrenden zur Wahrheit und alle Lasterhaften zur Tugend. Ziehe die Sünder mit Macht vom Bösen zurück, daß sie aus der Finsterniß zum Licht übergehen, und die Zahl der Seligen zu deiner und aller Engel und auch zu unserer Freude vermehret werde. Gib uns deine Gnade um Jesu Christ willen! Amen. Die nism but sou did sport o " Shim tpiffuld apur duy tloup 6029 Ja, Tag des Herrn, du sollst mir heilig, Ein Festtag meiner Seele sein; Gleich jenen ersten Christen, heilig Will ich den Tag der Ruhe weih'n. Weit weg von allen eiteln Dingen, Zum Himmel soll mein Geist sich schwingen. Ja, Vater, fröhlich feir' ich heute no sig Den Festtag der Unsterblichkeit. i tiste 1979 FT dusibomb) niso 1to si Sei stark und triumphir', mein Glaube Nun weiß ich, daß du Wahrheit bist, und 2 Emporgeschwungen aus dem Staube in Des Todes hat sich Jesus Christ. ii 2 Wo ist nun der Triumph des Spottes? Ja, Wahrheit sind und Worte Gottes, Herr, deine Worte; ja, du bist of aro dell Der Sohn des Höchsten, Jesus Christ! do 19 Ja, mit den heiligen Gemeinen, mis sal nodopjun anor Die, Vater, heute vor dir steh'n, any Soll meine Seele sich vereinen, da da Um deine Liebe zu erhöh'n. no insbisg netise nonnal medisi mus medo! sang paź med ad ad nodol Wo sich die Heiligen versammeln, ipinis spried Will ich dein Lob mit Ehrfurcht stammeln; stok sisä Dort fing' ich in der Engel Chor dolmadan norolog bin pEin Herzenslied mit Lust empor.d Tas Mein Gott, in deinem Wort zu lesen, dish nopspaid Ist heut' besonders meine Pflicht. om n 790190175 Wie blind wär' ich, allweises Wesen, Verwürf ich deinen Unterricht! Nein, nein, mit andachtsvoller Seele Erforsch' ich, Vater, die Befehle, sid 357 pls dan pres Die lauter Licht und Leben sind, angstop. Mit Dank und Demuth, als dein Kind. 19/08 au bois um 190m sid din dagasdi bi mug 1979/1 da Und sammeln sollst du in der Stille, il 134) 008 Mein Geist, vor deinem Schöpfer dich.de Da frage dich: Was sucht mein Wille? Was quält und was belustigt mich?" Da, da ergründe dein Bestreben, Wäg' alle Reden, prüf' dein Leben! Ja, Seele, wenn du redlich bist, Vergleiche dich mit Jesus Christ! md bi mas DE polipo mig mansi( bis nella nou pour tis82 engon ug moting in sit and bus Da, da vergiß nicht, deine Sünden, m g Die du vielleicht noch nie bereut, Mit tiefer Reue zu empfinden, Bis Gott dein schmachtend Herz erfreut! Da, da erwäg' des Vaters Güte; juft he Da dant' ihm freudig, mein Gemüthe, muse Dem Vater der Barmherzigkeit! bioprotur Ja, tief im Staube dank' ich heut' Hinds of potijad se de $ action and dammin2 sd mrn fi ofe 21toto stra! du dirf Hsdydnet( 62 Und ferne soll von meinem Munde end and Heut' jede eitle Nede sein; od mno Mior 908 358 nachinate alle sild is 199 anisd schildrs nisin Nein, keine Gott bestimmte Stunde fipulad Will ich dem Tand der Erde weih'n. 19 noite no dón bin das19 inordi mi Kein Weltbesuch soll mich zerstreuen; Tim nisonour Mit Frommen soll mein Herz sich freuen; Betrübten will ich Trost verleih'n un unit din ni tistpis mois Und der Bedrängten Helfer sein. tim bi afiniradi piduse orb and supst dru dsdal Tag des Herrn, du Tag der Wonne, remiad Wie strahlt so tröstlich für mein Herz misd dan nadsskj Mir meines Gottes Gnadensonne, Wie freudig schau' ich himmelwärts!) Gott, segne meine Andachtsstille, Erfüll' mit deines Geistes Fülle, hue ise Mit deines Angesichtes Glanz, Mich heut', o Jesu Christe, ganz! Gull 151 21 Enis pilied gnist arried all Abendgebet am Sonntag. Dankend trete ich an diesem Abend vor dein Angesicht, mein Gott und mein Vater. Ich danke dir für die Zeit und Gelegenheit, die du mir gönntest, über mich und über mein Herz und über deine unaussprechliche Barmherzigkeit nachzudenken. Ich danke dir für alles Gute, das ich heute lernte, und für den Trost, den ich in deinem himmlischen Worte fand. Dank sei dir für die unschäßbare Gnade deiner Offenbarung, die uns durch Jesum Christum zu Theil wurde! Laß mich täglich aus ihr schöpfen und gib, daß ich alles Gute, was ich heute gehört habe, mir tief in mein Herz präge und dadurch zu einem frommen Wandel gestärkt werde. Laß auch Andere deinem Evangelium gehorsam werden und nicht vergeßliche Hörer, sondern häter deines Wortes sein, damit wir Alle im wahren und lebendigen Glauben selig werden, is he in chi na Laß mich auch nie vergessen, daß du mir auch in meiner Wohnung so nahe bist, als im Tempel; daß du jedes Wort auf meiner Zunge weißt, und daß jeder Tag für mich ein Vorbereitungstag auf die Ewigkeit iſt.. 19 Laß mich mit guten Gedanken meinem Lager zueilen und unverlett ruhen unter deinem Schirme. Gib mir einen sanften, erquicken den Schlaf, und bewahre mich und die Meinigen vor Gefahr und Unglück, und laß Keinen unbereitet vom Tode überfallen werden. 359 Sei ein Helfer und Tröster aller Menschen. Verherrliche deine Gnade an allen Elenden, Verlassenen und Hülflosen. Laß sie in ihrem Elend nicht vergehen und erquicke sie, wenn sie in der Angst wandeln, mit den Tröstungen deines Wortes. Stärke sie im Vertrauen auf deine allmächtige Liebe und verwandle bald ihre Traurigkeit in Freude. Mit neuer Munterfeit laß mich morgen an meine Arbeit gehen und segne das Werk meiner Hände. Ruhig überlasse ich mich deiner Führung. Dir will ich wachen und schlafen, leben und sterben und dein sein in Ewigkeit. Amen.my 100 Esnam TR Gott, laß dein Heil uns schauen, Auf nichts Vergänglich's bauen, pai drofo Nicht Eitelkeit uns freu'n; Uns fest im Guten werden, Und vor dir hier auf Erden Als deine Kinder heilig sein. damise nije nopsis dr artia Wollst auch uns ohne Grämen Aus dieser Welt einst nehmen mishi iton Durch einen sanften Tod; 1 91911 distin Laß, wann du uns genommen,& nisma dair 19 Uns in den Himmel kommen, sin nd sid Ind Du, unser Herr und unser Gott! graudu mind radij mod fjord med danstri stund bi and stuto estoint and dro] 317020 schland monisam bi pramenoloniad dont todanden sid the tid inn bilpni im in Morgengebet amontag. brus on sin tran Abermal bin ich, o Gott, durch deine Güte erwacht. Abermal gönnst du mir Leben und Gesundheit und schenkest mir deine Gnade. Sollte ich dir nicht danken, mein Schöpfer und mein dear mopedsp Vater Sung Sei denn gepriesen, daß du mich und so viele Tausende dieſe Nacht vor Unglück behütet, uns durch deine väterliche Güte erfreut, unsre Kräfte zum Leben und zur Verrichtung unsrer Berufsarbeiten gestärkt und erneuert haft! son of pu Tigma3 Laß mich nie vergessen, daß mein bester Dank sein wird, mit frommem Herzen an meinen Beruf zu gehen und die Kräfte, die du mir schenkest, so anzuwenden, wie es dir gefällig und zu meiner Glückseligkeit dienlich ist. mon Da ich wohl weiß, daß ich in Allem deiner leitenden Gnade bedarf, dmu bilpall 19319790 360 so erhebe ich mein Herz zu dir, Vater des Lichts, von dem alle guten Gaben kommen, und bitte dich, erhalte mein Gemüthe stets in dem festen Vorsatz, nichts als Gutes, Nüßliches und dir Wohlgefälliges zu thun. Mache mich treu, redlich, aufrichtig, fleißig, unermüdet, und dabei ruhig und zufrieden. Segne, was ich anfange und fortsetze. Gib mir Verstand und Klugheit zu Allem, was ich thue, daß ich es in deinem Namen thue, und laß es zu e deiner Ehre wohl gelingen. Laß mich Laß mich bei meinem Berufe nicht bloß auf meinen, sondern auch auf des Nächsten Nutzen sehen. Gib, daß ich Allen, die mich kennen, ein Beispiel des Fleißes, der Treue und der Gewissenhaftigkeit in meinem Berufe sei. Laß dies in frommer Demuth geschehen und ohne die eitle Absicht, deßwegen bloß vor Menschen gesehen und gerühmt zu werden. bio 1996 l Laß mich den Gedanken stets im Herzen haben, daß ich in deinem Dienste stehe, dir Alles schuldig bin und dir allein Rechenschaft zu geben habe; damit ich in allen Dingen nur auf dich sehe und immer darauf denken möge, daß ich dir lebe, dir arbeite und die reichlichste Belohnung von dir zu hoffen habe. nisste Dies ist, o Gott, mein aufrichtiger Wunsch und Vorfah. Ich bitte dich, laß ihn nicht vergeblich sein, sondern mich mit Ueberzeugung erkennen, daß es meine Pflicht und mein Glück fordert, so zu handeln, und daß ich Niemand mehr als mir selbst schaden würde, wenn ich dich bei meinen Geschäften aus den Augen lassen und nachlässig, treulos oder unredlich darin sein wollte.tän Ich empfehle aber nicht nur mich deiner Liebe und Gnade, son dern auch alle andern Menschen. Verleihe uns Allen, o Gott, deinen zeitlichen und ewigen Segen. ond also stu Erhöre alle glaubigen Gebete, die diesen Morgen und heute dir dargebracht werden, um Jesu Christi willen! Amen.nl bilpämn sponstituts fais un him thi and indildok sid sin hun du of mitolisdit die vanied him an Schöpfer, deine Gütigkeit biometrs 800 D ps Ist alle Morgen neu; s nied the distrs 10 Tommor Du bist ein Vater, der erfreut, bud bim stat 39 susred bil und groß ist deine Treu' affed des 907 du disnessa spiljnün a' 19u9st time si duni mynd ronis no nodod liedine lisipidust tim, buo him jo! au ndo Jetzt schenkst du mir zu meinem Heilpis di isipinjonsfars menigned And FrodhiVon Neuem einen Tag; ppo) nist and ending noun nomis Gib, daß ich davon jeden Theisdier dim di dan spend Mit Weisheit nüßen mag, d nou burdur ispidnadal 361 allo med nad Die Zeit, in deiner Furcht vollbracht, bi sdsds at Stoff sctüs Bringt ewigen Gewinn; door nodo natup do tid duSo fließe vor dir, Gott der Macht, most med mi pigioh pitch Auch dieser Tag mir hin, thoudt ug spilläisy smo bi, 2par ops noosing our pidur isdod dnutdim le tide Gib, daß ich, fern von Müßiggang, d bi aðw ir ma: 2891170) dan spnot gol dgn meinem Stande treu, u u ailen door 97,19misd Und, wem ich kann, mein Lebenlangd: 102 Bereit zu dienen sei. dal bin sid nabi 890 stand mellhöst sad jun( bun sustionate) isd day sust? 190 saisit and lotatis misusNUS] dhurs 19 Wenn Sorg' und Kummer mich befällt, tistpition nabins50 So laß auf dich mich schau'n, sidudo de tradicblog Und deiner Vorsicht, Herr der Welt, 19 de istotap msnied thi Mit frohem Muth vertrau'n.nds me dim 192 tinchirrscheit mislin id duu nid pidinhi sale ridsdott olisi dun odol bid An deiner Gnad' genüge mir; ndsdod ndog ng sid dur atid Sie ist mein bestes Theil, pom noted junind tommi Mein Trost und meine Zuflucht hier is ground dort mein volles Heil.omna a ads!! tim him sona) mis]( bildspisa ibin ndi yol bid sttid ndroi bilo nigin dan ibu 29 godnostre grupung silmist fi o nadobi fidist im Abendgebet am Montag. misdaad us of stal spult ned) namat 190 089 himnom diffor Gnädiger Gott, unter deinem Schuße und unter deiner Leitung ist nun auch dieser Tag wieder von mir zurückgelegt, und ich beschließe ihn mit dem innigsten Dank gegen dich, für alles das Gute, welches du mir an demselben hast widerfahren lassen, für mir erhaltene Gesundheit, für die Abwendung so manches sonst möglichen Unglücks, für den gesegneten Fortgang meiner Geschäfte und auch für die Wohlthat, daß ich mich nun einer erquickenden Ruhe überlassen kann. Das erkenne ich mit gerührtem Herzen und freue mich deiner Güte. Verleihe mir deinen ferneren Beistand und Segen. Stärke mich durch deinen guten Geist, daß ich immer frömmer und besser werde. Gib, daß ich meine Sünden herzlich bereue und sie mit treuer Gewissenhaftigkeit für's Künstige vermeide. Laß mich auch mit Freudigkeit Antheil haben an deiner barmherzigen Vergebung und Begnadigung, die mir dein Sohn, Jesus Christus, durch sein Evangelium und seinen Tod versichert hat. Gib mir, da wieder ein Tag dahin ist, hierdurch einen neuen lebendigen Eindruck von der schnellen Flucht meiner Lebenszeit, und 362 hilf mir einen jeden Theil derselben so anwenden, daß ich auch vor dem letzten meiner Tage, der vielleicht bald und unvermuthet kommt, nicht erschrecken darf. d) and s Dil 7905il Tim, di Darauf lege ich mich nun auch jetzt getrost zur Ruhe und übergebe mich und die Meinigen deinem allmächtigen, väterlichen Schußze. Wache du über mir mit deiner Liebe, so wird kein Verderben mich treffen; und wenn ich morgen erwache, soll mein Herz wieder mit Freuden deines Preises voll sein. Segne mich, mein Gott und Bater, nach deiner ewigen Güte. Segne die Meinigen. Segne alle Menschen! Amen. hodidad dnu ustrior ensibinsong astut Isia tibor shusd Judu, time di 10130 in pristum Gott, wie ist deiner Huld so viel! nism bin jul dsg di Du machst die Prüfung leicht; make a noin mith Die Tage flieh'n; bald ist mein Ziel drapri bon stagini Der Pilgerschaft erreicht. distrid and di bosti) dur 09118 offpr snegolopute ast Doch, dir empfehl ich meine Zeit; del sdnnnis isd spont ou So lang' es dir gefällt, spaners mais bon nstied moted For Du Vater der Barmherzigkeit, dul and rodil bit snisd mi ola Leb' ich in dieser Welt. de rendre sodnik ni ilk Jist 90912 dnu 1b17 ( tai san di Ich trau' auf dich und zittre nicht, dan numurid Kein Unfall wird sich nah'n; 010 Hoipstingdum and Denn du bist meine Zuversicht di bilan his stud Von meiner Jugend an. stalashard duu til Die slin, Ma 9900 Mit Finsterniß umringt, schließ' ich Die Augen betend zu; Denn du, mein Vater, bist um mich Und segnest meine Nuh'. jounity Ensliai( bim] i lo] nuk comunid sidur i bildim Tim Bom di Morgengebet am Dienstag. #Gr ginnast) strot bille Heiliger und allmächtiger Gott, Vater aller Menschen, ich danke dir von Herzen, daß du mich diesen Morgen gesund hast erleben lassen; ich danke dir für die Ruhe, die ich genossen, und für die neuen Kräfte, die du mir verliehen hast; laß mich deine Güte erkennen und mein ganzes Leben dir geheiligt sein. Laß mich mit neuem Muth und inniger Zufriedenheit die Geschäfte 363 meines Berufes fortsetzen, und den hohen Zweck meines Daseins auf der Erde nie aus meinen Augen verlieren. misal med jou Gib mir, lieber Vater, die Gnade, daß ich stets von ganzem Herzen an dich glaube, deinen Geboten gehorche, deiner Verheißungen eingedenk sei und nie vergesse, daß du unser Gott und Herr bist, und dein Beifall mehr werth ist, als alle Güter der Erde. Laß mich als dein Kind nicht bloß Wohlthaten und Gutes von dir empfangen, sondern auch Gutes thun, meine Pflichten gern erfüllen und mit kindlicher Ehrfurcht das Heil meiner Seele wirken und befördern. Lorem Inscht sie alle Gib mir Kraft und Lust, heute recht viel Gutes zu verrichten; laß mich meinen Nebenmenschen ein Beispiel und eine Ermunterung zum Guten sein, Niemand auf irgend eine Weise Aergerniß geben, noch irgend Jemand zur Sünde verführen. Gib, daß der Geist der Liebe mich und die Meinigen unter einander auf's Engste verbinde, daß wir in Frieden und Eintracht bei einander leben, einander in leiblichen und geistlichen Angelegenheiten nach bestem Vermögen helfen und rathen; und Eines möge sich über das Andere erfreuen, für das Andere beten, Eines das Andere erbauen, und Alle nur Ein Herz und Eine Seele in deiner Furcht und Liebe sein. Bewahre uns vor Unglück und Gefahren. Gib uns Muth, Standhaftigkeit und ein beständiges Vertrauen auf dich, wenn heute ein Unglück über uns kommen, oder eine Gefahr uns bedrohen sollte. drigpir Stärke, o Gott, alle Menschen zur Erfüllung ihrer Pflicht und gib ihnen auch hierin deine väterliche Güte zu erkennen. Erhöre mein Gebet um Jesu Christi willen! Amen. usporic Beschüßzer unsrer Seelen, s Hengst Ich traue stets auf dich. outl Was soll ich für mich wählen? O, wähle du für mich. Gib, was mir nüßlich ist. Gott, dem ich Alles danke, o R Mich stärke der Gedanke, med noe vid sind thi chin Daß du stets um mich bisto da rouille modali od daty ogro ustard( bim ud god 90 z dotarDu kennst mein stilles Sehnend sto, suid bin und neigst dein Ohr zu mir; pol distust Mein Seufzen, meine Thränen, du s is sid tid Erbarmer, sind vor dir. musim dim 102 364 Deß soll mein Herz sich freun so Wer dir nicht traut, der bebeid f Ich sterbe, oder lebe, im ins dull So bin ich ewig dein. meric s Abendgebet am Dienstag. mudar Onl Das ist ein köstlich Ding, dem Herrn danken und lobsingen deinem Namen, du Höchster; des Morgens deine Gnade und des Nachts deine Wahrheit verkündigen. uns deine wie deine Liebe und Barmherzigkeit! Auch an mir hast du dich nicht unbezeugt gelassen; du hast mir auch heute viel Gutes gegeben und mir viel Barmherzigkeit erwiesen. Du verliehest mir Kraft zur Erfüllung meines Berufes, Schuß wider bekannte und unbekannte Gefahren des Lebens und väterlichen Schirm wider manche Versuchungen dieser Welt. Nimm, Vater, den Dank deines Kindes in Guaden an. Vergib mir auch meine Fehler, womit ich dich beleidigt habe. Wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir auch die verborgenen Fehler. Ich will mit deiner Hülfe stets frömmer werden und im Glauben an dich und deinen Sohn, Jesum Christum, hinfort so leben, wie es dir wohlgefällt. Stärke mich, o Gott, in diesem guten Vorsaße und vollbringe in mir das Werk deiner Gnade. Stehe mir bei und hilf mir meinen Entschluß ausführen. Befestige mich in Allem, was gut und heilig ist. Segne mich und die Meinigen, bedecke uns mit deinem väterlichen Schuß, wende ab von uns alles Unglück und laß alle Plagen ferne sein. sonu() snied tol). Lieber, barmherziger Vater, tröste auch meine armen Brüder und Schwestern, die in dieser Nacht in Krankheit zu dir seufzen, oder die, von Kummer gedrückt, ihres Schlafes entbehren und mit Sehnsucht dem kommenden Morgen entgegen sehen. Erhalte sie in der Geduld; laß sie sich findlich ergeben in deinen Willen. Stärke die Sterbenden und laß sie Gnade vor dir finden. Bekehre die Sünder und laß ihre Seelen vom Verderben errettet werden. Dir, allweiser Vater, empfehle und übergebe ich meinen Leib und meine Seele, mein Leben und alle meine Schicksale; führe du mich nach deinem Wohlgefallen. Regiere du mich mit deinem guten Geist und mache mich gewiß und theilhaftig deiner ewigen Herrlichkeit. Erhöre mein Gebet um deiner Gnade und Barmherzigkeit willen! Amen. lostus un spel of star to nism, bid jun aste Gedente du, mein Gott, an mich In dieser dunkeln Nacht, Und schenke mir nun gnädiglich Den Schirm von deiner Macht. be So thu' ich meine Augen zu de Und schlafe fröhlich ein; nopnijdel Mein Gott wacht ja in meiner Ruh'; end deur sdn Wie sollt' ich traurig ſein? 365 mis fit and napie manisd tisdran 22 smisd alone sind ti- a Soll diese Nacht die letzte ſeinad o sadnu ibin In diesem Thränenthal, dari dun sdsi? dun nedepee So führ' mich, Herr, in Himmel einz ugo Zur auserwählten Zahl. stamisdou Tapiriduran bia Tim st2 Sonion puullut simp190 nam Und also leb' und sterb' ich dir, and© Dir, o mein Herr und Gott; dipis& um Tod und Leben hilfst du mir Aus aller Angst und Noth. e 19tn Im snim un rim a form nonsprodisa 910 come in haalde 19 mui di medsor Tommor$ 19 silitysnisd tim Dim ds of hojnid, murid mundo naniad onu bid no nodul muslaid nd Hol bim strö lipidoar gid 6s sin mads! soon and Morgengebet am Mittwoch. santro matug jsid aspauburt minift Herr, durch deine Barmherzigkeit habe ich wieder einen Tag meines Lebens angefangen. Deine ewige Liebe und Treue, die mich und die Meinigen bisher gefegnet hat, gehe denn auch heute mir von Neuem auf, wie die Morgenröthe! sur Verleihe mir, o Gott, deine Gnade und Barmherzigkeit. Lehre mich thun nach deinem Wohlgefallen; dein guter Geist führe mich auf ebener Bahn. Laß mich leben im Glauben deines Sohnes, und dadurch Alles, was ich thue, in dir gethan sein. Behüte mich vor allem Uebel, behüte meine Seele, behüte meinen Leib, behüte meinen Eingang und Ausgang. Gib zu meiner Arbeit den Leibe Kraft und Gesundheit, dem Gemüthe Ruhe und christliche Heiterkeit, und erfreue mich mit deinem göttlichen Segen. Legst du mir eine Last auf, so stärke mich durch deine Hülfe und laß mich allezeit erfahren, daß du der bist, der uns schon von so vielem Uebel erlöset hat und noch ferner erlösen wird.picisms pilinglist and p 30000-0000 Segne die Meinigen und zeige auch ihnen dein Heil. Und wie Alles auf dich, mein Gott, wartet, so segne auch heute alle Menschen 366 und gib, daß ein Jeder bei seiner Arbeit sich redlich nähre und mit allem guten Gewissen vor dir wandle.ne smijd dru dhid Ja, thue deine milde Hand allenthalben auf und erfülle Alles, was da lebet, mit Wohlgefallen. Segne uns, segne insonderheit, die dich fürchten. Verleihe uns auch stets ein frommes genügsames Herz, und laß uns allezeit erkennen, es sei ein großer Gewinn, gottselig sein, und sich lassen genügen. Erhöre mein Gebet um deines lieben Sohnes Jesu Christi, willen! Amen. nomothing prudspist aday Nie schenken dieser Erde Güter noppans dout Dem Menschen die Zufriedenheit. numar dro eansprin, if no Die wahre Ruhe der Gemüther dyr spillön tim Ist christliche Genügsamkeit. Bei Pflicht und Fleiß sich Gott ergeben, id Ein ewig Glück in Hoffnung sehn, ( 91119) Dies ist der Weg zu Ruh' und Leben; de as Herr, lehre diesen Weg mich gehn! 900 1890 3- diel, rotun ( a) pijet anis ihm dito upp tim, go? siblidus Abendgebet am Mittwoch. odbitrat? Schon die Hälfte dieser Woche habe ich, o Gott, durch deine Güte zurückgelegt. Wie viele Wohlthaten habe ich seit dem Anfang derselben aus deiner Vaterhand empfangen! An dir und deiner Fürsorge fehlt es nie; wenn nur auch ich an Dankbarkeit und an freudiger Ausübung meiner Pflichten niemals etwas fehlen ließe; wenn nur auch ich an meinem Orte thäte, was ich thun könnte und sollte! Wenn ich nur einen einzigen Tag durchgehe, wie Vieles finde ich an meiner Tugend und an meinem Fleiß im Guten auszusetzen! Auch der beste Tag geht nicht ganz ohne Fehler hin. Ich will mich an dem heutigen vor deinem Angesichte prüfen; ich will mich fragen, und mir auch redlich und gewissenhaft antworten. Habe ich nach meiner Pflicht gearbeitet? Bin ich nicht nachlässig, müßig und träg in meinen Verrichtungen gewesen? Habe ich mit Lust und Freude mein Tagewerk vollbracht? Habe ich alle meine Pflichten treulich und sorgfältig erfüllt? Habe ich Niemand auf einige Weise übervortheilt und das göttliche Gebot nicht übertreten: Alles, was ihr wollet, daß euch die Leute thun sollen, das thut ihr ihnen auch?" Habe ich in meinem Berufe nichts unterlassen, was ich hätte thun, und nichts gethan, was ich hätte unterlassen 367 sollen? Habe ich bei allen meinen Verrichtungen und Arbeiten dich und deinen Willen immer vor Augen gehabt? Habe ich mich in keinem Stücke durch Eigennutz oder Ehrsucht leiten lassen? Habe ich, o Gott, nur dir und deinem Willen gelebt? nd enor Laß es, o Gott, mich doch recht klar und deutlich einſehen, worin ich heute gefehlt habe, worin ich es hätte besser machen und noch mehr thun sollen, damit ich morgen weiser, emsiger und vollkommener in der Ausübung meiner Pflichten sei. Laß mich wohl erwägen, wie ruhig im Gemüthe man sein kann, wenn man sich nirgends Vorwürfe machen darf, wenn man ganz treu und fromm gelebt hat und wenn man zu dir, himmlischer Vater, mit völliger Liebe und Zuversicht aufschauen und beten kann. Demüthig und herzlich bitte ich dich um gnädige Vergebung aller meiner Sünden. Wende durch deine liebreiche Vorsehung alles Uebel gnädig ab, das etwa durch meine Fehltritte möchte veranlaßt worden sein. Laß auch meine eigene Seele nicht darunter leiden. Ersetze du selbst, was ich heute versäumt habe. Gib mir eine feste Entschlossenheit und Treue. Läutere meine Absichten. Laß mich ganz aufrichtig sein und mich vor aller Sünde hüten. 1300p tamen Schließe mich auch in dieser Nacht in deine väterliche Fürſorge ein. Laß mich mit dem völligen Vertrauen einschlafen, daß auch ich dir nach allen meinen Umständen bekannt bin, daß du auch für mich wachst und daß du mich nicht übersehen oder vergessen kannst. Laß mich ruhig und sanft schlafen, morgen zu rechter Zeit in guter Gesundheit erwachen und meine Reise nach der Ewigkeit mit froher Munterfeit fortsetzen. THE Erbarme dich aller Armen, aller Kranken und Elenden. Mache ihnen diese Nacht erträglich und leicht. Hilf ihnen, und lindere ihre Schmerzen und ihren Kummer. Gib ihnen gute, tröstliche Gedanken in den Sinn, die sie aufrichten und stärken können. Erbarme dich aller Lebenden und aller Sterbenden. Laß Alle die Macht und Liebe unseres Heilandes, Jesu Christi, erkennen und empfinden, o Vater Aller, der du reich, bist für Alle, die dich anrufen. Amen. onn inputs dan bilass sodir bun Gott, du verzeihest dem, Jual and allo Den seine Sünden fränken; naten Du liebst Barmherzigkeit ng bun on asphaten und wirst auch mir sie schenken.dated 200 will aangerad 368 Auch diese Nacht bist du the sides hidun Der Wächter über mir; Leb' ich, so leb' ich dir; Sterb' ich, so sterb' ich dir. Morgengebet am Donnerstag. Gott, mein Vater, durch deine Güte habe ich nun wieder einen neuen Tag erlebt. Du hast in der vergangenen Nacht mich gnädig bewahret vor so manchem Uebel, das mich hätte treffen können, und mich durch den Schlaf gestärket, daß ich nun mit neuen Kräften wandeln kann im Lande der Lebendigen. Hier bring' ich dir meinen herzlichen, tindlichen Dank, du gnädiger Erhalter meines Lebens, der du mir schon so unaussprechlich viel Gutes gethan haft und nun auch an diesem Morgen deine Barmherzigkeit über mir neu werden lässest. Liebreicher Gott, hilf, daß ich heute dir zur Freude leben und diesen Tag, den du mir schenkest, so anwenden möge, wie es dir wohlgefällig ist, damit ich mich am heutigen Abend und auch noch bei meiner fünftigen Rechenschaft darüber freuen könne. Erhalte mein Herz bei dem Einzigen, daß ich dich, meinen Vater und Herrn, kindlich fürchte und aus Liebe zu dir in teine Sünde willige. Lehre mich über mein Herz und über meine Begierden wachen und vorsichtig wandeln, daß ich nicht durch Stelz, Wollust oder Habsucht hingerissen werde, wider dich, meinen Gott, zu fündigen; sondern daß ich in allem meinem Thun und Lassen mich so fromm und gewissenhaft erweisen möge, wie es einem Christen geziemet, der mit jedem Tage der Ewigkeit näher kommt. Sei du auch heute, um Jesu Christi, meines Heilandes, willen, mein gnädiger Gott und mein Helfer. Zu meinem Berufe, den ich als Mensch und als Christ in dieser Welt habe, verleihe mir Verstand und Kräfte, und gib zu dem, was ich thue, Segen und Gedeihen. Alle meine Angelegenheiten überlasse ich kindlich deiner weisen und gnädigen Regierung. Du, mein Vater, weißt, was ich für Seele und Leib bedarf, und gibst gerne, was uns nützet. Zuversichtlich empfehl' ich dir mein Leben und meine ganze Wohlfahrt. Behüte mich vor Unglück; gib mir so viel Glückseligkeit und Freude, als du weißt, daß mir gut ist; und wenn dieser Tag auch seine Plagen haben soll, so hilf mir, daß ich sie wie ein Christ ertrage. Schütze und segne auch Alle, die mir angehören; ja auch alle 369 Andern, die mit mir in der Welt sind. Sei Allen gütig, und erbarme dich aller deiner Werke. Gott, ich vertraue auf dich; du wirst uns segnen und Alles wohl machen. Amen. Mich vergnüget, sur Wie er's füget; giding Seine Treu' ist immer neu. ter 24 Gott will sorgen Heut' und morgen, Darum bin ich sorgenfrei; i Kummer zehret, Gott ernähret, Weiß er doch, was ich bedarf; Er hat Frieden Dem beschieden, Der die Sorgen auf ihn warf. Thu das Deine, Gott das Seine. Wo Gebet und Arbeit ist, der Blüht dir Segen Auf den Wegen, stdist( bildnis Die du wandeln sollst als Chrift. di dis pridite dir Gott wird rathen, 05 Seine Thaten, di god madaraj jedinflasy drur pro 150 5p02 medsj tim nd Spa hod( bun and 19 Sind der ganzen Welt bekannt: Leid und Freude Stell' auch heute Ich in meines Gottes Hand. Ho riding nisur 50 m ride to da dusite in di distr If anism sme misaron Abendgebet am Donnerstag. Barmherziger Gott, gütiger, lieber Vater, ich sage dir jetzt und immer Lob und Dank, daß du mich zu einem vernünftigen Menschen erschaffen, durch Jesum Christum erlöset, und durch deinen heiligen Geist zum ewigen Leben berufen hast. Insonderheit danke ich dir von ganzem Herzen für deine Gnade und Wohlthat, die du mir, mein himmlischer Vater, an dem vergangenen Tage erwiesen hast. Evang. Gesangbuch. II. 24 370 Vor allem Uebel Leibes und der Seele hast du mich beschüßet; mit vielen Wohlthaten, die ich zum Theil noch nicht erkenne, hast du mich gesegnet und mit liebreicher Langmuth meine Fehler getragen. Ich bin zu gering aller Barmherzigkeit und aller Treue, die du an mir gethan hast, und bitte dich mit herzlicher Reue um gnädige Vergebung alles dessen, womit ich gefehlt, oder womit ich heute oder die vorige Zeit deine göttliche Gnade mißbraucht habe. Herr, sei mir gnädig, und stärke mich in meinem Vorsaße, immer frömmer und besser zu werden. ASP Laß deine Güte und Treue mich diese Nacht und noch ferner behüten. Laß dir's wohlgefallen, daß du meiner Seele beisteheft; denn du bist der Hüter, der nicht schläft noch schlummert; du behütest die wohl, die deinen Namen fürchten. Darum empfehle ich deiner göttlichen Fürsorge meinen Leib und meine Seele, mein Gut und Vermögen, mein Wachen, und Schlafen, mein Leben und Sterben. Schüße mich und die Meinigen mit deiner Macht, und behüte uns vor allem Uebel, vor Furcht und Schrecken und vor aller Gefahr. Ich bitte auch für alle meine Nebenmenschen, daß du ihr Helfer seist in der Noth und ihr Tröster im Elend. Ja, Herr, ich hoffe auf dich; deine Gnade sei mit uns Allen. Erhöre mein Gebet, o Gott, durch deine Gnade und Barmherzigkeit! Amen. do sur Heilig werde mein Gemüthe, Daß mein Schlaf nicht sündlich sei. Steh' mit deiner großen Güte Auch in dieser Nacht mir bei. Nimm' dich unser Aller an. Wehre dem, was schaden kann, Daß ich morgen mit den Meinen Nicht im Elend müsse weinen. mi dan molloisg Laß mich dir zum Preis erwachen Und den Tag mir heilig sein. Hilf' mir ferner meine Sachen Dir zu Ehren richten ein. Oder hast du, lieber Gott, Heute mir bestimmt den Tod, So empfehl' ich dir am Endefunt Leib und Seel' in deine Hände. fi 200 Seni St 13 in the SHEMA Sir Top 100 #tostitbled him fod shy pod day andingdoll malla, vol. had s ich Morgengebet am Freitag alia tims Herr, mein Gott, du Erhalter und Wohlthäter meines ich dante dir jeßo wieder mit gerührtem und erfreutem Herzen für die Gnade, daß du mich auch diesen Tag haft erleben lassen. Du hast mich die Nacht über beschützt und durch den Schlaf erquickt; und von dir habe ich die erneuerte Munterkeit, mit welcher ich nun abermal die Vollbringung der mir obliegenden Pflichten übernehmen kann. Gib mir dies ſo lebendig zu erkennen und zu empfinden, daß es mir nie aus dem Sinn komme, wie ganz ich dir angehöre und wie viel ich dir schuldig bin. Leite mich auch an diesem heutigen Tage mit deiner Gnade auf lauter guten Wegen. Bewahre mich vor aller Ungerechtigkeit und Sünde, und laß mich nie vergessen, daß nur die Gottseligkeit die Verheißung dieses und des zukünftigens Lebens hat. Mache mich wachsam und stark gegen alle Versuchungen, damit ich nicht am Abend Vergehungen gegen dich und Untreue gegen mein Gewissen mit bitterm Schmerze zu bereuen habe. 371 Gib meinen rechtmäßigen Geschäften und Unternehmungen einen guten Fortgang, denn ohne dein Gedeihen ist ja doch alle unsere Arbeit vergebens. Wende Gefahr und Unglück ab von mir und von denen, die mir angehören. Erbarme dich auch in deiner väterlichen Güte aller Menschen, die mit mir deine Kinder sind, und laß die Welt deines Segens voll werden. Mein Kummer, meine Sorgen Sind dir, Gott, nicht verborgen, Denn du erforschest mich. Du wirst zu meinem Leben Mir, was mir gut ist, geben; Herr, dir vertrau' ich ewiglich. Dir, mein Gott, übergebe ich also auch für heute mein Herz, mein Leben und meine Schicksale. Erhalte mich in deinem Wohlgefallen und in deiner Liebe und laß Alles, was mir begegnen soll, zu meinem Besten dienen. Sei mir gnädig, mein Gott, wie du durch Jesum Christum mir verheißen hast. Amen. Dein ist's, daß deiner Güte Mit ruhigem Gemüthe Onkmed Lebens, Bull ANZ 24* 372 daler Höch mich noch freuen tann; misd es ist nagion void ug dau Du gibst zu dem Geschäftend dig du redouta Mir täglich neue Kräfte sonsum 700 Jos old und stärkst mich auf der Tugend Bahn.där? med and lodt3 9190 SY90/ 1900 rodinors on side brid du ujusid Lehr' mich vernünftig handeln, Nach deinem Worte wandeln, snis das die Die Lust der Welt verschmäh'n. boli siis died duft li mu ghid 3 l Lehr' du mich deinen Willenar me din sho Mit Freuden stets erfüllen inte nslis snied Und segne mich mit Wohlergehn. i 576010 Jun dust sino todiste nad fingul u ud Abendgebet am Freitag. dull Ich freue mich deiner Güte, o Gott, und komme mit Dank vor dein Angesicht. Jeder Tag, jede Stunde, jeder Augenblick meines Lebens gibt mir neue Beweise von deiner väterlichen Huld und Gnade, und legt mir neue Verpflichtungen zur Dankbarkeit und zum Gehorsam gegen dich, meinen Vater und Wohlthäter, auf Auch heute hast du dich an mir nicht unbezeugt gelassen und mir viel Gutes gethan. Wie viele bekannte und unbekannte Gefahren und Uebel hast du durch deine gnädige Vorsehung von mir abge wendet! Wie viele geistliche und leibliche Wohlthaten habe ich aus deiner milden Hand empfangen! Wie kann ich dir, o Herr, meine Dankbarkeit genug beweisen? Nimm meinen Leib und meine Seele zum Opfer hin. Deinem Dienste, deiner Verherrlichung sollen sie auf ewig geheiligt sein. Gib doch, daß mein Eifer, dir zu ge fallen, recht fest, und der Gehorsam, den ich dir leiſte, rein und vollkommen sein mögetumor 91097 mis tim dig Aber noch bin ich, o mein Gott, nicht an dem Ziele der christlichen Vollkommenheit. Noch bin ich ein Sünder und mangle des Ruhms, den ich vor dir haben sollte. Darum bitte ich dich um deine väterliche Gnade; und mit deiner Hülfe will ich mich immer mehr von aller Sünde reinigen und meine Heiligung voll enden. Gib, daß ich Alles, was dein heiliger Wille von mir fordert, aufrichtig und mit Freuden thue. Laß mich täglich an Weisheit und Tugend wachsen und immer mehr erneuert werden. Dein mächtiger Schutz bedecke mich und die Meinigen auch in dieser Nacht, damit uns kein Unglück begegne, und keine Plage sich zu unserer Wohnung nahe. Schenke mir einen sanften und erquickenden Schlaf. Laß mich 373 morgen, wenn es dein heiliger Wille ist, mit neuen Kräften wieder aufwachen und gib, daß ich sie nach deinem Willen und zu deiner Ehre anwende. Jära sus bilgi iste stiäre Tröste, barmherziger Gott, alle Leidenden, die in dieser Nacht durch Schmerzen und Krankheit oder andere Trübsal der süßen Ruhe beraubt sind. Erbarme dich Aller, die zu dir seufzen und dich um Hülfe anrufen. pried, those Dir, Herr, mein Gott, übergebe ich meinen Leib und meine Seele und Alles, was mir lieb und theuer ist. Leite mich nach deinem weisen Rath und nimm mich endlich in deine Herrlichkeit auf. Erhöre mich um Jesu Christi willen! Amen. Du schenkst den Müden sanfte Ruh', Und wenn wir schlummern, wachest du; 200 fun in Doch, wie viel Seelen wallen nicht donism bild Im Schlummer hin vor dein Gericht! ennie nied das dit nobilyotoa 190 200 3090 mm 10p anods? din staredim Wir sind nur wie ein Schlaf vor dir; dom ooth Wie Gras, so blüh'n und welten wir; plodales mas Bald forderst du uns vor Gericht; stud buk Vor dir besteht der Sünder nicht. dise esine iste apidamp stigd don nd und Todell drar und Verzeihe denn nach deiner Huld Jala HEB Itednisor bilais Auch mir, Erbarmer, meine Schuld. im ronist insa Schenk' mir an Jesu Christo Theil, strodino Und deine Gnade sei mein Heil. and you forg of stat 1510 ITSM 900 schil gedrading 194 angot adhat nollor Gib' mir ein reines, frommes Herz; ammolog indad Lent' meine Wünsche himmelwärts. than 15010 alpin du So leb' und sterb' ich dir allein, sure: 1168 Im Leben und im Tode dein. branduit and bi di stile rottied tim dim dan sihilisthe sind u lo popili Ich fürchte nichts, von dir bewacht, dom sommini Mein Gott, auch nicht des Grabes Nacht, noong Im Todesthale beb' ich nicht, d, pitbuo 37droj Denn du bist meine Zuversicht.mpu dan listaise ni huo mpinissu sid on him shaded durchspitibör nis 800) smist dun nist anu tinind tonic solsid on prundo 1979: thit sol nonis vim simb no That empapad halpall nodusblunts du Aman? Into 374 edai2 nabildberulaunts venied ambisjsid ug im Hidd Morgengebet am Samstag, din So habe ich denn durch deine Güte, Vater im Himmel, auch den letzten Tag dieser Woche erlebt. Deine Barmherzigkeit währet von einem Tage zum andern. Du wirst nie müde, uns Gutes zu erweisen, wenn wir gleich, oft so bald müde sind, dich für deine Wohlthaten zu preisen. 45b n Art Ich danke dir, daß ich auch noch diesen Tag erlebt habe. Hinfort kann ich mich noch mehr in der Reinigkeit meines Herzens, in der Ausübung des Guten und in einer weisen Vorbereitung auf die Ewigkeit üben. at puisite Lehre mich, mein Gott, die Flüchtigkeit der Zeit wohl bedenken, und laß mir die Kürze und Unbeständigkeit des menschlichen Lebens tief zu Herzen gehen. Ich will nicht säumen, deine Gebote zu halten und mich auf Tod und Ewigkeit vorzubereiten. ( 10 m O daß ich noch nachholen könnte, was ich je versäumt habe! Da ich es aber nicht kann, so laß mich nun um so eifriger deinen heiligen Willen thun, und dir stets vertrauen und gehorsam sein. Und wie für mich, so bitte ich auch für andere Menschen. Stärke sie in Allem, was gut und heilig ist. Deffne allen leichtsinnigen und sichern Sündern, die ihre Buße von einem Tage zum andern aufschieben, die Augen, daß sie den Abgrund, an dem sie schweben, mit Schrecken wahrnehmen und bedenken, was zu ihrem Frieden dient. Gib, daß auch ich zu ihrer Rettung beitrage, und ihnen mein Beispiel erbaulich und heilsam ſei. Sei mir, barmherziger Vater, stets mit deinem Geiste und immer näher kommen, unes Guten. mit deinem Segen nahe. Laß mich dem Ziel der Vollkommenheit immer näher kommen, und stärke mich in deiner Furcht und in der freudigen Ausübung des Guten. Laß mir die Bitten, die die und Gelübde vor ſchweben, die ich alle Tage dieser Woche bei meinen Morgen- und Abendandachten dir dargebracht habed vid bi not stor ins bil Laß mich das Vorbild deines Sohnes Jesu Christi nie vergeſsen und gib, daß ich ihm gewissenhaft nachfolge, damit ich einst auch so ruhig und mit so süßer Hoffnung einer fröhlichen Auferstehung entschlafe und zu ihm, meinem Erlöser, der von den Todten auf erstanden ist, in den Himmel komme. dan pidruomu nid rado bi Möchte ich, wenn ich einst sterbe, so gelebt haben, daß ich mich mit Freuden niederlegen kann und dein Gericht nicht fürchten darf! O Herr, hilf mir zu diesem Glück, um deiner unaussprechlichen Liebe und Barmherzigkeit willen! Amen. men gratis.d Wie ich's meine. Dir ist keine dup Meiner Sorgen, bunt Verleih', o Gott der Lieb' und macht, 1510 11 Daß Sünd' und Gram, wie diese Nacht, Auf ewig von mir fliehen.and mug po smisd h Laß, diese turze Lebenszeit, district masorojisoris In christlicher Zufriedenheit Est nismis hoo Zu nüßen, mich bemühen.un cinded and slang Prüfe, siehe, 375 onsday and AT8 # 1 2001 Auch die kleinste nicht, verborgen. 30.09 mangal mad Happing the natogilddak dm motul and pudian and ni ismim ende? mich i Auch im Geräusch der Welt soll im dun instind Der heilige Gedank an dich Ledad Oft ſtill zu dir erheben. dom al and C dm dunkeln Thale wall' ich hier; Idirbhithlon@ Einst nimmst du mich hinauf zu dir, silind bi bir son dollain Zum Licht und höhern Leben. Auf dich hoff' ich; d tug enor seni bir lüt Herr, ich werde sid, radni majdnu napinsi) Von der Erde and spullsidad de sus Gern mich schwingen, dabartim odsudi i Dir dort ewig Lob zu singen.- ded modstry inordi ET DES on drumdas larghists, niour usudi di ( aspilieto musnied im Bis topigratorinis s insmárod too big misd time fo bine 802 esdan ipfisled Tim Abendgebet am Samstag, idet d post limi vedon sommi sidig ១៥ Vater der Barmherzigkeit, der du unerschöpflich an Güte und unermüdet im Wohlthun bist, ewiger Freund und Liebhaber aller Menschen, wie soll ich dir danken für alles das Gute, das du mir diese ganze Woche hindurch vom ersten bis zum letzten Augenblick erzeigt haft? Wo soll ich die Empfindungen und Worte hernehmene, mit denen ich dein Lob nach Würden verkündigen könnte? Ich kann nichts anderes sagen, als: Du bist mein Vater, du bist die Liebe; ich aber bin unwürdig und viel zu gering aller Barmherzigkeit und Treue, die du an mir gethan hast. Dennoch darf und soll ich dich als meinen Vater anbeten. Ich soll durch Jesum Christum dein om 911905 190494 376 Kind und ein Erbe deiner himmlischen Güter werden, die besser und vortrefflicher sind, als Alles, was auf Erden immer Herrliches gesehen, empfunden und gedacht werden mag. O, wie viel Gutes hast du mir in den Tagen dieser Woche erzeigt! Ich lobe und preise dich, mein himmlischer Vater; denn du hast mich erhalten, ernährt, mein Herz mit Speise und Freude erfüllt und so manches Unglück, das mich hätte treffen können, gnädig abgewendet; mich Unterricht, Stärkung und Trost aus deinem Worte schöpfen lassen; mir viel gute Gedanken und Empfindungen eingeflößt; meine Arbeit und meine Verrichtungen geſegnet, und mich deine Güte auf mannigfaltige Weise empfinden lassen. Herr, mein Gott, ich bitte um deine fernere Hilfe und Gnade. Bewahre meinen Leib und meine Seele. Gib mir und den Meinigen deinen zeitlichen und ewigen Segen. Erbarme dich aller Menschen und thue ihnen Gutes durch deine ewige und unendliche Liebe. to 991168 Ach, vielleicht ist dies der letzte Tag, an dem ich meine Andacht verrichte! Gib, daß dieser Gedanke, der so leicht wahr werden kann, nichts Schreckliches für mich habe, und daß ich mit Freuden an das Anschauen meines Erlösers dente. Gib, daß Christus mein Leben, und Sterben mein Gewinn sei. thist Ach, Herr, daß doch einmal die Liebe dieser Welt und dessen, was in der Welt ist, in meinem Herzen erlösche! Eine Woche nach der andern geht hin, wie ein Tag nach dem andern; aber ich, ich bleibe; meine Seele bleibet, und vergehet nicht. Die Zeit wird immer kürzer, und die Ewigkeit rückt immer näher. Laß mich doch allen Leichtsinn und alle Sündenliebe mit dem Schlusse dieser Woche ablegen, und morgen heiliger erwachen als jemals; mit innigster Begierde alle Gelegenheit benutzen, wo ich mich erbauen kann, und alle Gnadenmittel gebrauchen, die mich in der Gottseligkeit stärken können, damit ich endlich das Ende meines Glaubens, der Seelen Seligkeit, davon bringen möge. Amen. boil 19machiarisa ni Idocral nahisi nopidni notum bim ud Sandh masnisd Unwiederbringlich schnell entflieh'n nundi sid bus elo sduur staid Die Tage, die uns Gott gelieh'ni bit pildbinn her and di Die Woche kommt und eilt davon, au top thin Vergangen ist auch diese schon. alle fik sit misonof thuo nd ud falloor 0 ist di Dank sei dir, ewig treuer Gott, isd gad andnsm as Für deinen Beistand in der Noth, ajaid lisar dull dorp sim not tobin silu smisd spitfr streed timined 377 rolled sid, Für tausend Proben deiner Treu'; dr nis dun duik * 35mmi Denn deine Huld war täglich neu. bilferta d pont nadrout london dun nadnotams padolan ail sibo jaid Wir eilen immer mit der Zeit Isia sier und in Stets näher hin zur Ewigkeit; dal b2 Lipiers sous du Du hast die Stunden zugezählt, stindis in flod ud non no Die letzte weislich uns verhehlt. of du tips Sun fjor da prindit birgin( bim tednovrsndo pidong indus Drum weck uns aus der Sicherheit, trok smied Daß, eingedent der Sterblichkeit, Wir stets dem Tod entgegenseh'n dopolog otopis, spind ld seon dm Und immer in Bereitschaft steh'n.) nisu mod dn aim di is dit dis? ndani sidacis& Gidsudy Ist einst die Zahl der Tage voll, pinisite din spins stDie ich nun hier durchleben soll, un' mbin sillo Guldsme So führ' mich aus der Prüfungszeit body smisn zu deiner frohen Ewigkeit. #sdisor adpat Tebis! 19G SINDGIO bid god. memory tim thi Dort sind wir unsers Heils gewiß; heat Sud Dort wechseln Licht und Finsternißnt and un Nicht mehr, wie hier. Du ew'ges Licht, ds nisur od dan Herr, unser Gott, verlaß uns nicht! 3002k 5m2) Falalts Erdmanism nie ud i andr 1500 modo med hom po min slar jið fdop misdrd 19d bon dig sid bin isdepisa dnu 15disid sisse nismsdisid bi di 80% 906 19 that listpiar sid duu am dija bit gut remmi shuldus Morgen- und Abendgebete an Festtagen. bod bim Blomst als abnors repilied noproni di spalin shot asioid im di cornodunad lisduspais siin seins stigiani tim 350 ni čim sid bund l sundis mism sdn and childus allo Morgengebet. d al notril tisipilaito Ich preise dich, Vater und Herr Himmels und der Erden, daß du mich armen, sündigen Menschen, sowohl in verwichener Nacht, als auch die ganze Zeit meines Lebens, unter deinem Schußze erhalten und mir von meiner Geburt an bis auf diese Stunde unzählig viel Gutes gethan hast. Deine Güte ist es, daß wir nicht gar aus sind; deine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß. So wollest du denn auch in's Künftige deine Hülfe nicht von mir wenden, daß deine Güte und Treue mich heute und ferner behüte.. Und weil dieser Festtag, den du mich heute erleben ließest, bestimmt 0378 ist, dich und deinen Sohn, den du uns gefandt hast, Jesum Christum, durch feierliches Gebet und gemeinschaftlichen Gottesdienst zu verehren, so gib, daß auch ich solchen Tag würdig feire, und so begehe, wie es dir wohlgefällig ist. mt( hi god Gieß aus in meine Seele den Geist der Gnade und des Gebets, und gib, daß ich dein Wort in deiner Furcht mit ungestörter Aufmerksamkeit höre, lese und betrachte, es in einem frommen, guten Herzen behalte, mich darnach prüfe und mein Leben bessere. Laß bei dessen Anhörung keinen fremden Gedanken mir in den Sinn kommen und behüte mein Gemüth vor aller eiteln und sündlichen Zerstreuung. Gib, daß mein ganzes Herz nach dir sich sehne, an dir, als an dem höchsten Gut, sich erfreue, und nicht der bösen Welt, sondern dir allein zu gefallen begehre. dWenn Bekümmernisse mich anfechten, so laß deine Tröstungen meine Seele ergötzen. Steigen Zweifel in mir auf, so stärke mich durch Jesum Christum, daß mein Glaube nicht aufhöre. Laß deine Kraft in meiner Schwachheit mächtig sein und mache mich durch deinen Geist stark an dem inwendigen Menschen, daß ich je mehr und mehr in allerlei Erkenntniß und Erfahrung zunehme, daß ich prüfen möge, was das Beste sei. Gib, daß ich am Tage daß ich prüfen mögeht erfun deines Gerichts gerecht des Glaubens, zu deiner Ehre und zur Verherrlichung deines großen Namens. er das Bele, geschmückt mit Früchten Segne diesen heiligen Tag, o Gott, daß ich in dir für meine Seele Ruhe und Frieden finde und dir im Geiste also diene, daß ich erkenne und empfinde, wie freundlich du bist. Dir sei Lob, Preis und Ehre in Ewigkeit! Amen.( audos conisht 150 Chumpno? sannoch) smisd sissy drill 89 i bilpömmu si ng sid- musim störf est Isiu OR glior de Ingibt ug di molding ugnatodildo smisd ollo jim ud sid dus sd Abendgebet. and tur alin ti hid Đi dần, Durin), MI TH M gồ th ngồi the Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes gethan hat; der dir alle deine Sünden vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöset, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit! dan Ja, Herr, mein Gott, ich bin zu gering aller Barmherzigkeit und aller Treue, die du an mir gethan hast. Ich danke dir, daß du auch den heutigen Festtag gesegnet, mich im Glauben an dich und deinen Sohn, Jesum Christum, gestärkt und mich wieder durch dein Wort erquicket hast, welches töstlicher ist, als alle Güter der Erde. Du hast 8379 mich unterwiesen und mir den Weg gezeigt, den ich wandeln soll. Ach, leite mich auch ferner mit deiner Gnade und laß dein heiliges Wort in meinem Herzen bleiben! dip of Toro i finsid WE O, daß ich mein Lebenlang deine Gebote mit ganzem Ernst hielte! Gib mir stets ein gehorsames Herz und einen neuen, gewissen Geist, auf daß ich nach deinem Willen wandle, deine Gebote halte und darnach thue. add listed to com Ach, ziehe mich nach dir! Erzeige mir deine Gnade und hilf mir, daß nicht allein mein Leib in dieser Nacht seine Erquickung in dem Schlafe, sondern auch meine Seele ihre Ruhe in dir habe. All mein Anliegen, welches mich beunruhigen möchte, will ich lediglich auf dich werfen und dich, lieber Vater, sorgen lassen. Du forgest für mich; du bist mein Helfer und Erretter, mein Gott, auf den ich hoffe. Im Vertrauen auf deinen Schuß liege ich und schlafe ich ein im Frieden; denn allein du, Herr, hilfft mir, daß ich sicher wohne. Amen. in majst hind ( bia( pon) Gun mot pribom disdebbath mise him Snied si( bi and motinos népianod lani mismaried cond omdong pinjr) 6m gindustristallo att du som spp mp thi and moting the ad Gebete beim Wechsel des Jahres.so asmisd 1st birit tim asnied pribildning 2 191190 nedupi 290 W, anguinil mojorg im Gebet am Abend vor dem neuen Jahre.mps god nord allo sitis mi id dun sanit neders dan duil 5/999 de Auch an dieses Jahres letztem Tage trete ich vor dein Angesicht, Herr meines Lebens! Mein Herz freue sich deiner Güte, und mein Mund preise deine schonende Langmuth. Wie viel Gutes strömte mir von dir zu! Wie unmöglich ist es mir, alle deine Wohlthaten zu zählen und zu schätzen! Ich preiſe dich für alles Gute, das du mir gethan, für jede Freude, die du mir gewährt, für jeden Trost, den du mir im Kummer und in Trübsal gesandt hast. y dla niet nad ado) 2 Lehre mich bei allen deinen Führungen und Verhängnissen deinen väterlichen Willen verehren. Lehre mich Alles, was mir im Laufe dieses Jahres Angenehmes und Unangenehmes begegnet ist, als Gnade erkennen. Stärke mich, o du ewige, mich nie verlassende Liebe, zum herzlichsten Dank für alles Gute und erhalte mein Vertrauen auf deine unwandelbare Treue. id sid 12-19110 Ich erkenne in Demuth meine Schwachheit und Unvollkommen heit. Wie oft ermahntest und warntest du mich durch dein heiliges Wort, und ich hörte auf deine Stimme nicht! Wie oft unterließ 380 ich Gutes, oder schob auf, was ich sogleich hätte thun follen! Wie oft that ich nur flüchtig und eilfertig, was ich ganz und mit Ernst hätte vollenden sollen! Wie oft erfreutest du mich, und ich ging ohne Dank und Rührung von deinem Angesicht hinweg, du lieb reicher, ewiger Wohlthäter! bin him gol du fistup omisd Bater, der du in Jesu Christo dich uns geoffenbaret hast, ich bete zu dir: Vergib mir, der ich nicht werth bin der Barmherzigkeit und Treue, die du an mir gethan hast. Laß deine Güte mich zum weisen Andenken, zur heiligen Sinnesänderung und zu dem Entschluß bewegen: meiner Sünden und Fehltritte sollen immer weniger, meiner Tugenden täglich mehr werden. Ich will nach Möglichkeit einbringen, was ich versäumt habe; ich will immer reiner vor deinen Augen wandeln, immer besser und meinen Nebenmenschen immer nützlicher werden.do? anjan spo3 sid supe Stärke mich durch deinen guten Geist. Meine Lebenszeit flieht dahin; meine Tage schwinden; Tod und Grab nähern sich mit eilenden Schritten. Herr, lehre mich meine Tage zählen, ihren Werth erkennen und sie weislich nützen. Vertrauensvoll übergebe ich mich und Alles, was ich habe, deiner weisen und gütigen Vorsehung und lege mich in die Arme deiner Barmherzigkeit. Sei du meine Zuflucht und meine Freude, meine Hoffnung und mein Trost, jetzt und allezeit! Amen. and jup pantigradro 33d spo mo ganjirqdi dnius Gebet am Neujahrstage.) oduslige drar olunds Mit dir, o Gott, du Ewigtreuer, fange ich dieses neue Lebensjahr an. Möge es ein Jahr der Gnade für mich sein und mich dir und meiner Seligkeit näher bringen! 1915duse Du hast mir bis hieher geholfen, du wirst mir auch weiter helfen. Behüte mich vor allem Uebel. Behüte meinen Eingang und Ausgang. Sei mir nahe; sei du mein Helfer, wo Niemand mehr helfen kann. Bewahre in mir den tröstlichen Gedanken und den beruhigenden Glauben, daß du mein Vater bist, dem ich im Leben und im Sterben vertrauen darf. Laß mich mit kindlicher Liebe in frohen und traurigen Tagen mein Herz zu dir erheben. Keine Freude und kein Leiden möge mich von dir scheiden. Verleihe mir deine Gnade, und dein mächtiger Beistand sei mit mir in jeder Noth und Gefahr. Gib mir stets ein gutgesinntes, liebevolles Herz gegen die Meinigen ungegen alle meine Nebenmenschen. Segne sie, und mache mich VES 381 zu deinem Werkzeuge, Gutes in der Welt zu thun und Segen zu verbreiten. dung thi anar pitsilis di pitbull ne bi indi jo Mein Dant, mein Gehorsam, meine Treue werde immer feſter und unüberwindlicher. In dieser Gesinnung stärke mich durch deinen guten Geist und laß mich nicht wanken.s regions BigT Wenn du mit mir bist, was kann mir furchtbar sein? Wenn ich dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir auch Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch meines Herzens Trost und mein Theil. Du bist meine Stärke, wenn ich schwach bin; meine Freude, wenn ich traure; mein Begnadiger, wenn ich mich vor dir demüthige; mein Vollender, wenn ich sterbe. Ich vertraute auf deine ewige Liebe. Sei du stets mein höchstes Gut, sei du mein Einziges und mein Alles.out spull nanted to Segne die Tage meines Lebens, und wenn ich sterben werde, so tröste mich durch Jesum Christum und laß mich der Seligkeit theilhaftig werden, die du durch ihn uns verheißen hast. Amen. nordi lög spo2- anisan bint sidst sdsprod lodensuontra g git Omis motenstis dinge agnisd sdød i aner Salle dini bir di dinilpirs Gebete für Communicanten. dril podof ist du guftact smis durysms on toultug stisna ST[ tillo dmi ddaj no: 2 Selbstprüfung am Tage der Vorbereitung auf das heilige Abendmahl. Allwissender Gett, du prüfest die Herzen der Menschen, und tennest auch unsere verborgensten Gedanken und Empfindungen besser, als wir selbst. Ich bitte dich um deinen gnädigen Beistand zu dem wichtigen Werke der Prüfung meiner selbst. Behüte mich dabei vor Heuchelei und gefährlichem Selbstbetrug, daß ich mir einst Schwachheiten und Fehler nicht verhehle. Ich muß ja doch 3191 einst vor dein Gericht treten; wie unglücklich wäre ich, wenn ich mich dann erst recht kennen lernte und meine Thorheit zu ſpät bereuen müßte! ni msiled dom Liebte ich denn dich über Alles? ön ng tim i sinam Dankte ich dir für alle Wohlthaten, die ich aus deiner milden Baterhand empfing? Scheute ich mich vor dir, Böses zu denken, zu reden, oder zu thun? Seßte ich auf dich unter allen Umständen mein festes Vertrauen? Redete und handelte ich nie wider mein Gewissen, weil ich Menschen mehr fürchtete, als dich? rim die 20 mis Vollbrachte ich deinen Willen mit kindlicher Bereitwilligkeit? 382 th Sah ich bei Allem, was ich that, auf deine Ehre und auf die Verherrlichung deines Namens? sploibost di stads Mißbrauchte ich nie deinen heiligen Namen? bi ned Betete ich zu dir mit frommer und christlicher Gesinnung? War dein Wort mir über Alles theuer und der Leitstern auf allen meinen Wegen? pian of sid, neding ald Besuchte ich die heiligen Versammlungen der Christen, so oft es mir möglich war? ud on strache Entweihte ich nie den Tag der Ruhe durch unnöthige Arbeit, Weichlichkeit und allzugroße Zerstreuungen? 1 Erfreute ich meine Eltern und Vorgesetzten durch Ehrfurcht, Gehorsam und Liebe? Bin ich meinen Untergebenen nicht zu strenge begegnet und habe ich ihnen nicht allzuschwere Arbeiten aufgelegt? Habe ich weder durch Mienen und Geberden, noch durch Worte und durch die That das Glück irgend eines meiner Mitmenschen untergraben und ihn durch Haß und Feindschaft in Sorgen und Traurigkeit gestürzt? Habe ich meinem Nächsten nach Kräften Gutes gethan? Habe ich das Gute nie unterlassen, wenn du mir Gelegenheit dazu gabſt? Erfreute ich den Armen? Brach ich dem Hungrigen mein Brod? Tröstete ich den Traurigen, und besserte ich liebreich den Fehlenden? Sündigte ich nicht durch Zorn oder Rache? War ich bereit, mich mit meinen Feinden auszusöhnen, und betete ich für meine Beleidiger? Floh ich den Weg der Ungerechtigkeit und des Betrugs? Gab ich der Obrigkeit, was ich ihr schuldig war? Riß ich fremdes Gut nicht an mich? Schmälerte und verkürzte ich nicht den Lohn der Arbeiter? Gönnte ich Jedem das Seine? Beförderte ich das Seelenglück meines Nächsten? Fröhnte ich nicht dem Ehrgeiz und dem Eigennuß? War ich mit dem, was mein Gott mir gab, zufrieden; bescheiden und wohlthätig im Glück, still und gelassen im Leiden? Lernte ich mich in die frohen und in die traurigen Tage schicken? Seßte ich meinen Begierden und Wünschen ein Ziel? Mäßigte ich meinen Hang nach irdischen Gütern und Freuden? War ich frei von unreinen Gedanken und Lüsten? Gab ich mir Mühe, meinen Leib und meine Seele rein zu erhalten? d 20 War Schwelgerei und Wollust, Ueppigkeit und Verschwendung von mir fern? d 383 Uebte ich mich, wie mein Erlöser, in der Selbstverleugnung? Wandelte ich in seiner Nachfolge? Hielt ich, o Gott, den heiligen Bund, den ich mit dir in der heiligen Taufe schloß und den ich bei jeder Feier des heiligen Abendmahls erneure? Ach, barmherziger Vater, gehe nicht mit mir in's Gericht! Vor dir bekenne ich meine Sünden, die so mannigfaltig und schwer sind. Vergib mir um Jesu Christi willen meine erkannten und meine unerkannten Sünden. Schenke mir Kraft durch deinen Geist, künftig aus Liebe zu dir das Böse zu meiden und das Gute zu thun, immer vollkommener und endlich von aller Sünde rein und durch deine Gnade selig zu werden. Amen. 11) 10 sdod Morgengebet eines Communicanten. Vater und Herr meines Lebens, ich danke dir von ganzem Herzen für die Ruhe, die ich in dieser Nacht unter deinem allmächtigen Schußze genossen habe. Fröhlich und gesund hast du mich erwachen und diesen Tag erleben lassen, an dem ich deiner unaussprechlichen Gnade in Jesu Christo durch das heilige Abendmahl theilhaftig werden soll. Laß diesen Tag einen segensvollen, unvergeßlichen Tag, einen Festtag für meine Seele sein! Gib mir einen feurigen Eifer und ein sehnliches Verlangen nach deiner Gnade! Wende meine Gedanken von allem Irdischen und Eiteln ab, damit ich fie allein auf dich richte und auf deinen eingebornen Sohn, Jeſum Christum, den du zu unserm Heile gefandt haft! Gib, daß ich deine unaussprechliche Liebe und den himmlischen Segen deines heiligen Mahls mit gerührtem Herzen betrachte, damit ich es zu meinem ewigen Heil empfangen möge. Laß mich heute durch nichts in meiner Andacht gestört werden, sondern diesen ganzen Tag nur mit christlichen Gedanken, Worten und Werken zubringen. Ich übergebe mich ganz dir und deinem Geiste. Das sei meine Freude, daß ich mich zu dir halte! Mache mich hier heilig und dort ewig selig! Amen. in dopo un Com ont of stres? Sasdis ini nofolsy dat list bino nn pitädt Innram 3105 Embl und Sid ippcom rodart, sid och mo otpigo ndysipste Gebet vor dem heiligen Abendmahl. Göttlicher Erlöser, Herr Jesu, du hast ein herrliches Gedächtniß der Wunder deiner Liebe gestiftet. Nur wenige Stunden vor deinem Leiden setztest du das heilige Abendmahl zum Troste deiner Verehrer und zur Stärkung ihres Glaubens ein, und du läsfest auch 384 mich jetzt wieder einladen, diese feierliche Handlung gemeinschaftlich mit meinen Mitchristen zu begehen. Wie glücklich bin ich, o Herr, daß ich an dich den einigen und vollkommnen Mittler zwischen Gott und den Menschen glaube, daß ich deine Lehre und mein Heil kenne, daß ich dich meinen Herrn und Erlöser nennen, mich deiner seligen Gemeinschaft rühmen und mich zu deinen Erlösten und Freunden zählen darf! O wie viel Segen habe ich dir, meinem Heilande, zu danken! Wie unwissend, wie verderbt, wie trostlos und elend würde ich ohne dich und deine Gnade ſein! Wie schrecklich würde mir die Last meiner Sünden sein, wie furchtbar die Erwartung der damit verdienten Strafen, wie traurig der Augenblick meines Todes, wenn du uns nicht selbst den gnädigen Willen Gottes bekannt gemacht, wenn du dich nicht zum Opfer für unsere Sünden dahin gegeben und uns durch deinen Tod Gnade, Leben und emige Seligkeit erworben hättest! Ja, alles Licht, das mich erleuchtet, aller Trost, der mich erquicket, alle Hoffnung, die mich belebet, sind Geschenke deiner unverdienten Liebe. Wie theuer soll mir darum dein Gedächtniß sein! Wäre ich nicht höchst undankbar, wenn ich deiner vergäße, wenn ich mit Kaltsinn und Gleichgültigkeit an dich dächte, wenn ich mich weigerte, dir die Ehre und den Dank zu geben, die dir gebühren? Nein, göttlicher Erlöser, ich folge deiner liebreichen Einladung mit Begierde und mit Freuden. Ich komme, mich öffentlich für deinen Jünger und Verehrer zu bekennen, weil ich es für mein Glück und meinen Ruhm halte, der Deinige zu sein. Ich komme als ein Mühseliger und Beladener, Ruhe und Erquickung für meine Seele zu suchen, und ergreife mit Glauben die Gnade, die du mir anbietest, und das große Heil, das du gestiftet hast. Ich komme, dir für dein Leiden und Sterben zu danken, mich dir zum Opfer darzubringen und mich in dem heiligen Vorsatze zu bestärten, nicht mehr mir selber, sondern nur dir zu leben, der du. für mich gestorben und auferstanden bist. Ich komme, meine Gemeinschaft mit allen Glaubigen zu unterhalten und mich auf's Neue zu einer aufrichtigen und brüderlichen Liebe gegen sie und alle Menschen zu verpflichten. Herr, laß mein Vorhaben gesegnet sein! Schaffe durch deinen heiligen Geist eine solche Gesinnung in mir, daß ich nicht bloß mit den Lippen dich ehre, sondern stets mit dem Herzen dir nahe sei. d Gminate Ja, stärke mich in den gefaßten guten Vorsätzen und laß bei dem Gedanken an dich alle Falschheit und Verstellung aus meiner Seele verschwinden. Laß mich die Wunder deiner Barmherzigkeit ſo IT funt anter 385 bedenken, daß Glaube, Liebe und Hoffnung dadurch in mir gestärkt, und ich auf's Kräftigste bewogen werde, die Versprechungen, die ich hier thue, mit unverbrüchlicher Treue zu halten; daß ich nach deinem Willen stets leben und mit dem Troste deiner Verheißung sterben möge. Preis und Ehre sei ewig dir, und dem Vater, der dich zur Erlösung der Welt gesandt hat! Amen. Gebet nach dem heiligen Abendmahl. So habe ich mich denn feierlich dem Dienste Gottes, meines gnädigen Vaters und unendlichen Wohlthäters, gewidmet. So habe ich mich verpflichtet, als ein Jünger und Nachfolger meines Erlösers zu leben, und ihn mit Leib und Seele zu preisen, die beide sein Eigenthum sind. Wie heilig sind diese Verpflichtungen! Wie unglücklich würde ich sein, wenn ich meine Versprechungen und Gelübde vergäße! Welch ein Gericht würde ich zu erwarten haben, wenn ich nun noch der Sünde diente, wenn ich nicht alle Fehler und böse Gewohnheiten, die ich an mir habe, ernstlich bestritte, wenn ich eben so träg und nachlässig im Guten wäre, als ich es vormals gewesen bin! So würde ich mich aller Vorrechte und Seligkeiten, die ich als ein Christ besite, verlustig, und meine Verdammniß um so viel schwerer machen. Laß mich, o Gott, dieses stets bedenken. Befestige mich, mein Vater in Jesu Christo, in meinen guten Entschließungen, und verleihe mir die Gnade, an der Ausführung derselben ernstlich und eifrig zu arbeiten! Erhalte mein Herz in deiner Furcht und Liebe. Gib, daß ich Leib und Seele rein erhalte und meine Hei ligung in deiner Furcht vollende. Bewahre mich vor schweren Versuchungen, und laß mich das Kleinod, zu welchem du mich durch Christum berufen hast, niemals aus den Augen verlieren. So werde ich den guten Kampf des Glaubens standhaft kämpfen, Glauben halten, und meinen Lauf selig vollenden. So werde ich einst die Krone der Gerechtigkeit aus deiner Hand empfangen, und dir Lob und Ehre bringen in Ewigkeit. Amen. Abendgebet eines Communicanten. Ich danke dir, o Gott, du ewigtreuer, daß du mich diesen Tag so väterlich geleitet, und dich insonderheit meiner Seele so treulich ange nommen, sie durch dein heiliges Abendmahl erquickt und zu dem ewi-: gen Leben gespeiset und getränket hast. Wie kann ich dir deine Liebe Evang. Gesangbuch II. 25 386 jemals vergelten? Ich will dich ewig lieben, denn du hast mich zuerst geliebt. Ich will ganz der Deinige sein; dir will ich leben, dir will ich sterben. Dich zu kennen, dir zu gehorchen, deinen Namen unter den Menschen zu verherrlichen, dein Reich hier auf Erden zu erweitern, und mich für den Himmel vorzubereiten, das soll meine Ehre mein beständiges Geschäfte und meine ganze Seligkeit sein. Wie sanft wird mich alsdann dein Friede erquicken! Wie ruhig werde ich auch in dieser Nacht einschlummern, und wie gewiß wird meine Hoffnung sein, auch einmal zu dem Leben bei dir zu gelangen, wo Freude die Fülle ist! Noch ist nicht erschienen, was ich sein werde. Aber das weiß ich, daß, wenn es erscheinen wird, es denen wohl gehen wird, die im Glauben an dich und deinen Sohn, Jesum Christum, beharren, und seinem Beispiele nachfolgen. So will ich denn auf der Bahn der Tugend und Frömmigkeit mit gestärktem Eifer fortwandeln. Du, Herr, bist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Du wirst mir Weisheit und Kraft verleihen, wenn ich sie aufrichtig suche; du wirst mir Trost und Freude in's Herz geben, so viel ich bedarf; du wirst mir vergelten nach deiner Gnade. Amen.tol dull diese svim na most ne nondo thiol a l dall duit manis und and frien o Beziehung Gebete in uani), dur Half vier site des a hung auf die Früch Feldes. Gebet um Gottes Segen für die Gewächse des Feldes. Herr, allmächtiger Gott, du König Himmels und der Erde, der du durch deine unendliche Güte den ganzen Erdboden mit allerlei Früchten zierest und erfüllest, davon Menschen und Thiere ihre Nahrung haben, sei gepriesen für alle deine Barmherzigkeit und Gnade! Laß uns auchsofernter deine väterliche Huld erkennen. Insonderheit wollest du auch das Feld und seine Früchte segnen, da wir von uns selber nicht ein Körnlein aus der Erde können hervorbringen, oder demselben helfen, wo du nicht das Gedeihen gibst. 19 Verleihe du den lieben Früchten gutes Wetter, daß sie wachsen und wohlgerathen. Behüte sie vor Hagel und Ungewitter, vor Verheerung und allem Schaden bistdel af manis rid o bi and Herr, laß unser Getreide wohl gerathen, denn nur da ist Segen, wo du das Land bauest! Tränke unsere Furchen und feuchte das Gepflügte mit Regen. Gib auch deinen Sonnenschein, womit du das Erdreich erwärmest und stärkest. od modisp ant no 9387 binSegne auch den Weinstock und alle andern Gewächse, die wir mit deiner Kraft und unter deinem Beistande pflanzen, und kröne das Jahr mit deinem Gut, daß sich deine Barmherzigkeit groß zeige, und wir Alle fröhlich deine reiche Güte und Gnade preisen mögen.edugrad Tommt und in bin day stisans is more Ja, laß dir, lieber Gott, in deinen gnädigen Schutz befohlen sein alle Früchte des Erdreichs; erhalte sie in Frost und Hitze, in Nässe und Dürre, in Sturm und Gewitter, in allem eintretenden Wetter, daß sie nicht zu Grunde gerichtet werden. dio gior Behüte uns vor Mißwachs, vor Theurung und vor Hungersnoth. Vater im Himmel, du wollest uns erhören mit deiner Macht und Liebe, und wollest gnädig sein deinem Volke, uns nicht verlassen mit leiblicher Nahrung, sondern uns versorgen, auf daß wir in allen Dingen deine göttliche Kraft und Milde mit Danksagung erkennen, und dich preisen, der du uns reichlich ernährest an Leib und Seele, und uns dort deinen ewigen Segen verleihen wirst. Amen. Habut pitbirtura 9 bisa dislysa tjors dmit Triut ndnds Wir trau'n auf dich, o guter Gott, du for Und lassen dich nur walten; nisd thout notispro Du kennst am Besten unsre Noth, Und kannst uns leicht erhalten. So wirst du denn, zu deinem Ruhm, Gadis adl Auch uns, dein Volk und Eigenthum, stods wohl versorgen. Noch andle and slog si po 911cmu 19090 Dankgebet für die verliehenen Früchte des Feldes. istrolin tim madaddy mezung med stir schilongmu snied bund ud Liebreicher, himmlischer Vater, laß dir mein Gebet wohlgefallen! d Ich danke dir, daß du unsere Arbeit und unsere Felder gesegnet hast, und uns die Nahrung, die wir bedürfen, gnädig verleihest. Es danken dir, Gott, die Völker, fie freuen sich deiner Wohlthaten. Du gibst uns unsere Speise zur rechten Zeit; du thust deine milde Hand auf, und erfüllest Alles, was da lebet, mit Wohlgefallen. Auch mir hast du wieder mein Theil an Brod und Nahrungsmitteln gnädig beschieden. Darum bin ich froh und gutes Muthes, daß ich an dir einen so liebreichen Vater habe, der mich von Jahr zu Jahr nähret und versorget. Voll Freude und Vertrauen danke ich dir, und preise deine väterliche Liebe und Gnade. our maps Herr, wir sind zu gering aller Treue und Barmherzigkeit, die du an uns gethan hast. Sei uns ferner gnädig, und vergib uns unsere 25* 388 Sünden. Gib uns deinen guten Geist, daß wir nie aufhören, dir dankbar zu sein, und daß wir, es sei viel oder wenig, was du bescherest, stets zufrieden sind und deine Güte preisen. n'dődnic ben adom. Bewahre uns vor allem Mißbrauch der verliehenen Gaben, vor Ueppigkeit und Verschwendung, und vor aller Unmäßigkeit. Laß uns deine Gaben gebrauchen, wie es dein heiliger Wille ist, zur Ehre deines Namens, zu unserer eigenen Versorgung, und zur Verpflegung der Armen und Nothleidenden. Denn du bist ein Vater über Alles, was Kinder heißt; und wenn wir geben, so geben wir von dem, was dein iston dun isd stads@ Regiere unsere Herzen, daß wir dich als unsern größten Wohlthäter stets vor Augen haben, und uns hüten, in eine Sünde zu willigen. Verleihe uns auch ferner deinen leiblichen Segen, Ge sundheit, Nahrung und Kleidung. Verleihe uns aber vornehmlich auch die Gnade, daß unsere Seele mit deinem geistlichen Segen erfreuet, mit deinem himmlischen Worte stets erquicket, und zum ewigen Leben erhalten werde. Das Alles wolleſt du uns verleihen durch Jesum Christum. Amen. ud nad ihin bim stbrül br ud( buo tim lid ud him for udtto nism fid ud so tistpilberg rented dund, stcher sid brud him fflöðu Wir danken freudig dir tudi spui 98 Für alle deine Gaben, pildömlio uď to bilried die wir, o Bater, mund fun dan lemnic mi inno suisd Geſundheit gibst du uns stehen erőd und Von dit empfangen haben, mind and unsur mspilied mrsnied bitionism und Nahrung, die erfreut; be god misd ni side Mid sdsi2 sid chun isdad must ad refoel nonism ud jpd bin usier tinent frohen wath, Jotr roriod i tbid and) Fred nennen und dort die Seligkeit. In 19d Houd 1919 i libnite snied fi dorp si of u sprst sid Laß nie gefühllos uns, un dr sid fade@ shi du lied Wie gut du bist, verkennension ju2 släubi si Von wahrer Dantbarkeit bun sdr blir haß unser Herz entbrennen. snied Gnit sion Mach' uns gehorsam dir, dustbomb anu Jendrasp Mach' im Beruf uns treu, sio du jar des machunt Terjun solsor schildhchi mad aid duu of str Daß alles unser Thun nid Nou i dr sid r wohlgefällig feildi tìm tąsi( böm ğul Ç im and stor nisl thin tiondale anism go? Isdöd. napilisd 19misd ng rsttig pidWenn deine Huld uns schon nedsffunnid sdus Dir wohlgefällig teds 1900 ud god jisur Auf Erden so beglücket, 195d lammi dam oni 150 umstiad iad di Töchun sin Was wird es sein, wenn uns au apar gingar vedDein Himmel einst entzücket! is nojisra Führ uns dahin, um dorting at 389 Art tistim modni undtand vid forbed ud 100 do 19hr noch zu erhogo 100 anu su Da deiner Vaterhuld litigil Hi allie Mehr Proben noch zu seh'n. dupa apie rut du sdn nisd enu ganse asnied and nis fid ud msndnsonorednu nomile rsd pupelq anda sian sar du tid din anurame di sin Gebete bei und nach einem Gewitter, iar nadag do notöng moju sln bis and in pai ng son mis voting om din nadod apul sa atif lädt Gebet bei einem Gewitter& nspillior 9810911011 biraudsman rodo ane adistra panciata cu pruridose lisdemu) Wer unter dem Schirm des Höchsten fizet, und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibet, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht, meine Burg, mein Gott. auf den ich hoffe! Ich fürchte mich nicht, denn du bist mit mir; ich weiche nicht, denn du bist mein Gott; du stärkest mich, du hilfst mir auch, du erhältst mich durch die rechte Hand deiner Gerechtigkeit. Gott, du allmächtiger Herr der Welt, der du große Dinge thuſt im Himmel und auf Erden, Herr, mein Gott, du bist sehr herrlich, wenn du den Himmel mit schwarzen Wolken verdeckest, und aus deinem heiligen Dunkel deine Blize leuchten und deine Donner hören läsfest. Ich bete dich an, mein König und mein Gott; ich ehre dich in deiner majestätischen Pracht, und freue mich, daß du dabei auch die Liebe bist, und daß ich dich Vater nennen darf, meinen Vater durch Jesum Christum. Wie groß ist deine Macht im Wetter, du Gott der Ehren! Du siehest die Erde an, so bebet fie; bu rührest die Berge an, so rauchen sie. Aber wie groß ist auch deine Weisheit und Güte, welche unserer Erde auch in Wettern wohl thut, die schwüle Luft von schädlichen Dünsten reiniget, die weltenden Gewächse erfrischet, und die schmachtenden Geschöpfe erquicket! Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie Alle weislich geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter. mer in adrian dam laß mich jetzt mit kindlicher Ehrfurcht und Freude hinaufsehen zu deiner heiligen Höhe! Laß meine Andacht nicht sein wie das Gebet der Sünder und Heuchler, die im Wetter kleinmüthig zittern, aber bei heiterm Himmel deiner vergessen uud spotten. Ich weiß, daß du, 390 mein Schöpfer, alle Dinge in der Welt zu Werkzeugen deiner Gerechtigkeit machen und zum Verderben der Sünder gebrauchen kannst; das Sandkorn eben so wohl, als den Blitz einer Wetterwolke. Aber wenn ich nur immer fromm und gottesfürchtig wandle und dazu verleihe mir deinen Beistand!- alsdann kann ich mich jederzeit deiner Gnade freuen, die sich unser in Christo Jesu erbarmet, und keine Lust hat am Verderben des erbarmet, und Sünders. Alsdann kann ich mich der Gewißheit getrösten, daß ohne dich kein Haar von meinem Haupte fällt, daß ohne deinen Willen tein Verderben meine Hütte, kein Schaden unsere Felder trifft, und, wenn du auch eine Prüfung über mich wolltest kommen lassen, daß doch Alles zu meinem Besten von dir wird gelentet werden. A 15MISO OUD ilul mism anu hilo mom 090198 - Hier bin ich denn, mein Vater. Mit Allem, was ich bin und habe, ergebe ich mich in deine gute Vaterhand und überlasse mich deinem Schutze. Bewahre mich und die Meinigen, und alle Menschen. Bewahre die Früchte des Landes, und segne uns an Seele und Leib mit deinen Gütern. Segne uns, o Herr, und behüte uns! Laß leuchten dein Angesicht über uns und sei uns gnädig! Erhebe dein Angesicht über uns und gib uns deinen Frieden! Amen. 1900sime( b) vibrit sicher moned in did the ordered the manied mi bun radi només napilied storstudofred nje, affitto armoniom alo uplarstrand marion door snim tum nislin ustbijdis nopilied snied and is b Danksagung nach dem Gewitter.Jistilajul monsid muurops paniom bull Du, Herr, hast Großes an uns gethan, und gnädig den Schaden abgewendet, den dieses furchtbare Wetter hätte anrichten können. Lob und Dank bringt dir unser Herz, denn von dir allein und deiner väterlichen Erbarmung kommt unsere Hülfe. pur motor mmer wollen wir in deiner Furcht wandeln, auf deine heiligen Gebote sehen, und durch deine Gnade unser Gewissen vor der Schuld muthwilliger und vorsätzlicher Sünden sorgfältig bewahren. Nie wollen wir vergessen, daß dir alle Kräfte der Natur zu Gebote stehen, wenn du als Rächer des Bösen erscheinen willst. Immer wollen wir dich lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, und von ganzem Gemüthe. Das sind wir deiner schonenden Güte schuldig, und diese christliche Gesinnung wird auch unsere Seelen mit Hoffnung, Ruhe und Muth erfüllen, wenn neue Gefahren drohen purbanis[ 1DT 130 un 80% Sei uns immer, o Herr, mit deiner Hülfe nahe, und deine all mächtige Hand schüße uns! Leite uns auf unsern Wegen, und sei 391 OCG unsere Zuversicht in jeder Noth! Stärke uns durch deinen guten Geist, und laß uns nie von dir weichen! Amen.com sigilbert 791198 19mis dilte mod aln door of modo roldnn endonof pitbrütesttag din moun( bis undeln duptiis nenied im adisfreg und dun 190 sfloar sldimar mo tod ni 197ms h Gebet in großer Anfechtung. him bi mol Sad nadreda fyysmial di temindre, viss atlido Großer und heiliger Gott, der du die ganze Welt mit höchster Weisheit regierest, ich glaube an deine päterliche Vorsehung; ich glaube von Herzen, daß Alles, was mich und die Umstände meines Lebens betrifft, von deinem weisen, heiligen und gütigen Willen abhängt; daß mir ohne deinen Willen nichts begegnen kann, und Beides, mein Glück und mein Unglück, aus deiner Hand kommt. Wie oft, mein Gott, habe ich gesprochen: Dein Wille geschehe! Und nun wird mir dein Wille schwer, und kaum vermag ich meine Last zu tragen. Soll ich denn nun widerrufen, was mein Mund so oft wiederholet hat? Das sei ferne! Viel lieber will ich mich in tiefster Demuth por dir niederwerfen, und deine heilige Regierung verehren. dmy sun roda thilsendte misd notch rel 2010 Herr, du bist gerecht in allen deinen Wegen, und heilig in allen deinen Werten. Gerechter Richter, ich unterwerfe mich deinem heiligen Willen. Aber auch in deinem Ernst verehre ich dich als meinen barmherzigen, als meinen in Christo Jesu versöhnten Vater. Ich weiß, daß deine heiligen Absichten allein auf meine wahre Glückseligkeit gerichtet sind. Auch meine gegenwärtige Trübsal soll zu meinem Besten dienen. Sie soll mich meine Schwäche und Unvollkommenheit einsehen und empfinden lehren; sie soll die Liebe der Welt und ihrer Eitelkeit in meinem Herzen vermindern, und mich bewegen, nach dem zu trachten, was droben ist; sie soll mich antreiben, dich, meinen Gott, zu suchen, dich zu lieben, dich zu fürchten, dir zu vertrauen, und mein ganzes Leben zu m meiner wahren Seligkeit nur nach deinem Willen einzurichten. main philantron www. um dlugh Vater im Himmel, laß diese heiligen Absichten an mir erreicht werden, und erfreue mich wieder zu rechter Zeit mit deiner gnädigen Hülfe. Du erhörest, du rettest Alle, die dich mit kindlichem Vertrauen in der Noth anrufen. Du wirst auch mir helfen, wenn die rechte Stunde kommt. Gib, daß ich diese Stunde in Demuth und Gelassenheit von deiner Weisheit erwarte. Laß nun deine Kraft in meiner Schwachheit mächtig sein. Unter deinem Schutz und mit deiner göttlichen Liebe kann ich Alles ertragen. Ich will auch gern Alles ertragen, Alles ausstehen und erdulden, 392 was du mir auflegest. Ich will mein Kreuz tragen, und meinem lieben Heiland nachfolgen, daß ich sein wahrer Jünger sei. Stärke du nur meine Geduld und meine Hoffnung auf deine gnädige Hülfe. Die Tage meiner Trübsal werden ein Ende nehmen. Ja, endlich wird die Stunde erscheinen, die selige Stunde, da all mein Kummer und Schmerz auf einmal verschwinden wird, da ich aus diesen Hütten des Elendes in das Land der Freiheit, des Friedens und der meine Trübfal, die zeitlich und leicht ist, eine ewige und über alle Maßen wichtige Herrlichkeit schaffen. 192 ann do ad leich gehen werde. Dann wird Was betrübst du dich denn, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott! Ich werde ihm noch danken, ewig danken, daß er Hülfe und mein Gott ist. emeines or Ja, ich will auf dich harren, mein Gott, und um deiner Gnade willen wollest du mich stärken. Ich halte mich an dich, darum wollest du mich leiten und führen. Ich rufe dich an in der Noth; so wollest du mich erhören, und ich will dich preisen. Sei du bei mir in meiner Trübfal, und wenn mir auch Leib und Seele verschmachten, so bleibe du, o Gott, meines Herzens Trost und mein Theil! Amen. draft pilot de ( bisip nlspire 3d( bi dysar a Gott, mein einziges einziges Vertraute, pilisc Gott, du meine Zuversicht, mis TIC tell, istak Zu dir will ich glaubig ſchauen, Deine Hülf versag mir nicht! Laß mich nicht vergeblich flehen, Laß mich dein Erbarmen ſehen! Dir, mein Gott, ergeb' ich mich bi do Gott, wie du willst, will auch ich. asme Lince smisd mi bi silnc winden Muß ich manchen Schmerz empfinden, Und, mit bittrem Kelch getränkt, Mich im Staub des Elends lends winden Tief im Herzen oft gefränkt, So will ich doch Alles tragen Und in keiner Noth verzagen. Dir, mein Gott, ergeb' ich mich; Gott, wie du willst, will auch ich. ETVER Bin verachtet ich auf Erden, Und muß dulden Spott und Hohn, 393 moniom du Hoff ich höher doch zu werden opsljun si ud anor ist Dort an deinem Himmelsthrongioon drolis medail snied Jun pWenn mich alle Menschen hassen, und siht sam nis Will ich mich auf Gott verlassen. si spidong sautspil Dir, mein Gott, ergeb' ich michilds den drier nednia Gott, wie du willst, will auch ich niem no do Jisdist 19d ann and ni asangle and nothing mojsid en bi od driat p ad am Endstry and Alles sei dir heimgeſtellet id Indir onion allo sdh dichaff es, wie du willst, mit mir spilio no Tod und Leben mir gefället; id d dried sou pidum of Willig, willig folg' ich dir. piars mag die Last auch schwer mich drücken, and usinod rmd frim ni fitto Du willst trösten und erquicken. un liar bi or 900m) 19mis murid Dir, mein Gott, ergeb' ich mich follour nstliar tos Todott, wie du willst, will auch ichishim ud folloor od ud is 1905199 nism dun mis mi im malisya bid liar, bhi du noradre him ud follour of Laß mich nur den Himmel erben, Mag ich arm sein, oder reich, ud sdisid of Christlich leben, selig sterben! stoombl nom lis So werd' ich, den Engeln gleich, Heilig, heilig!" singen, ta Preis und Dant dir ewig bringen. tia Dir, mein Gott, ergeb' ich michid#E Gott, wie du willst, will auch ich. snig Thin Thit pus udolf childspieg ibin bin jn? Nun, mein Gott, in deine Hände inz Geb' ich Seele, Leib und Gutism pic, Alles mir zum Besten wende! siur Ho Halte mich in deiner Hut! Leite mich auf meinen Wegen, Ause Wie's mir dient zum wahren Segen.ll Div, mein Gott, ergeb' ich mich ki biste Gott, wie du willst, will auch ich. i uport as bad bi liar a dtast Tomist ni dnlf spogra ¡ bim chi dop bi bun liar 100 mism si lliur ud si toto madu jun hi tot baru ni do dnu tog medlid um dull 394 dan snied im a dip o Gebete in und nach einer s Krankheit. 2010( 01 190 1990 G 019% risa time is mis finis di Gebet in Krankheit m Großer Gott, der du die ganze Welt und die Schicksale eines jeden einzelnen Menschen mit deiner Weisheit regierest, ich weiß, daß auch diese Krankheit, die mich betroffen hat, unter der Auf sicht deiner gnädigen Vorsehung steht. So gib denn Gnade, daß ich nicht meinemt, sondern deinem Willen folgepolstuna manisn Laß mich stets bedenken, daß dein Wille ein guter und gnädiger Wille ist, der immer mein Bestes wählet. Ach, wie oft will mein Herz den Irrweg gehen, und den Weg fich nicht gefallen lassen, den du ihm anweisest! Verleihe, daß ich nicht nur mit dem Munde, sondern auch mit dem Herzen sage: Herr, dein Wille geschehe!" nanidra ug no tim on ou napilisd ng sif 11 Wie ruhig ist meine Seele, wenn ich mich deinem Willen ergebe. Denn ich weiß, du wirst mir nichts geschehen lassen, als was mir uüßlich und heilsam ist. So schaue denn, großer Gott, hernieder auf mich. Nimm mein Herz, und mache es so gesinnt, wie es dir wohlgefällig ist, mis dunstis pidfined jitpitjodoni Mit Freuden kann ich sagen, daß deine Hand mich bis hieher geleitet, daß dein Arm mich geschüßzet, und dein Trost mich erquicket hat.is Nuno Gott, du lebest noch, deine Treue ist noch immer groß, und deine Güte ist noch täglich neu. hin Inidir anism p Ich flehe dich an um deine Hülfe und um Rettung aus meiner Noth. Doch, was du willst, das geschehe denn immer. Dir ergebe ich mich in kindlichem Gehorsam, s sei zum Leben oder zum Ster ben. Du wirst mein Vater sein und Alles wohl machen. Amen. menim u nisu imtisdais romied as illato Bol of dust lis iar chi de Herr, wie du willſt, ſo ſchick's mit mir, nonl N te Im Leben und im Sterben. 10. 111/ mm sjsid nods? rd Mein Herz verlangt allein nach biror mart mind dir, topid Du retteft vom Verderben. Huld dad Herr, wie du willst! Nur deiner Surs do no di Gaß mich vertrauen mit Gebuls! is aln thi Tidur Dein Wille ist der beſte. b) a mid punse adon Troprol 9199 19mism list and siar tromstrs of him usting ng det him soon tim di tistpierani Soll ich nach deinem heil'gen Rathir duu aid bi Toda odts Aus diesem Leben scheiden, tissid ni bi dn So gib, o Herr, mir deine Gnad', mit Herr, Leib und Seel' vertrau' ich dir; Gib einst ein selig Ende mir Durch Jesum Christum! Amen. 395 Sanis njich sid in anderes Gebet. disar bi forsiper tal Ha g un nebjashte mendosnis ndaj Gott, du gnädiger Helfer aller Elenden und liebevoller Tröster aller Traurigen, zu dir hebe ich meine Augen auf von diesem meinem Krankenlager, und rufe dich demüthig an um Gnade und Trost für meine Seele, um Hülfe und Erquichung für meinen franken Leib. simt bilder siste nism 19mm 350 Ich weiß, daß ohne deinen Willen mir nichts begegnen kann. Bei Allem, was du schickst, hast du immer in deinem Vaterherzen liebreiche Absichten für unser Bestes, für das Glück unserer Seele sie zu heiligen und näher mit dir zu verbinden. " Isdachten Gib denn vor allen Dingen, daß deine guten Absichten auch bei meiner Trübsal erreicht werden; daß ich in den ruhigen ein samen Stunden meiner Krankheit mit dir, meinem Gott, und mit meinem eigenen Herzen immer mehr bekannt werde, meine Sündhaftigkeit demüthig erkenne, und deine Gnade recht ernstar lich suched in dun snied and noppl bi ni ndugt 11500 Getreuer Vater, beweise du dich auch an mir als den guten Gott, der uns eine Last auflegt, aber auch hilft und errettet. Laß meine Trübsal nicht zu schwer werden, und gib mir bei Allem, was ich leiden soll, christliche Geduld und Gelassenheit.ds be Mir ist der Ausgang meiner Krankheit noch verborgen; du nure weißt es, ob ich sterben oder noch länger leben soll; und da dui die Liebe bist, will ich es dir ruhig überlassen.ism frin, nd Gefällt es deiner Weisheit, mich zu deiner Ehre, zu meinem der Heil und zum reinigen noch leben zu lassen, so soll diese Krankheit zu deiner Ehre, o Gott, gereichen, und ich will dann fromm wandeln vor dir, dem Herrn, im Lande der Lebendigen. on HD spr drott, maa. Hati Da ich aber weiß, was du über mich beschlossen hast, und ich, als ein armer Sterblicher, zum Tode immer reif und ihm nahe genug bin, o so laß mich auch mein Haus bestellen und für das Heil meiner Seele sorgen! Gib mir Gnade, mich selbst zu prüfen, mich so zu erkennen, wie ich bin, und wie ich vor dir stehen werde im Lichte deiner Ewigkeit. Habe ich in dieser Welt andern Menschen Unrecht gethan, oder 396 160 ihnen geschadet, so laß es mich ihnen ersetzen und wieder gut machen, daß ich kein beschwertes Gewissen vor deinen Thron mitnehme, und keine Seufzer mir in die Ewigkeit nachfolgen, die wider mich schreien. Laß mich bei dir Vergebung aller meiner Sünden suchen, und sie auch erlangen durch meinen Heiland Jesum Christum. Schenke mir durch deinen heiligen Geist ein kindliches, frommes Herz, voll Glauben, Liebe, Geduld und Hoffnung, 197godb nism 1100 Wenn dann nur meine Seele so beschaffen ist, daß sie dir wohlgefallen kann, so geschehe mir, wie du willst.ch werde felig sein, wenn ich sterbe; und wenn du mich länger leben läsfest, werde ich in deiner Gnade am Besten und Glücklichsten leben. 119. billin de manier om din ma ole Ich übergebe mich mit Leib und Seele, mit allen meinen Anliegen und Bekümmernissen, in deine Hände, du Gott der Liebe, der du mich geschaffen, erlöset und geheiliget hast. Erbarme dich meiner, und hilf mir in aller meiner Noth! anu noform Heilige mich ganz und gar, und laß Seele und Leib unsträflich behalten werden auf den Tag Jesu Christi. Dir sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen. sun adtma esnis pulu THE puntbosts ni din stads) mi id tim spnoomil nobilunitra enim pfür Ich weiß, daß Gott mich nicht verläßt, asnied ondos Wenn auch der Tod erscheinet; Tuando? negung 19 ug dnIhn hält mein Glaube dann noch fest, drom st im and Wenn Alles um mich weinet. prudug id du prUnd wenn die, deren Herz mich liebt, Indir 09861 Dann um mich weinen tief betrübt, o pudore op du stuSo wird mein Gott sie trösten. anism im drit appadnut Mina sodis) anion schofte ingrong199" Auch fie verläßt mein Vater nicht; bun bin 802 and nedset Er stärket ihre Herzen, mo ndit nede? 91b97 Gibt und frohe Zuversicht him ud Und mildert ihre Schmerzen. mia di banded ni hao him ondoan psia, bir empfehl ich sie, o Herrilladed du neunior sid no lista Sei du ihr Schuß, Allgütiger! spillofpinnom dan strak Dann sind sie wohl versorget. jisur in ngom si n od #adonan in Pick Tried ullo modu? ned nda monradspris suisd njim Doch sollten meiner Tage viel insblog si m bund an Auf dieser Erde werden z nim ni, adsiz snied ndi odsi onis ndry am anu ud find Imellor nisl Wär ich noch fern von meinem Ziel, Dem Ende der Beschwerden: pilla mism 397 tup doiar So gib mir, Schöpfer, deine Kraft, todablog mondi slim nord Die mir auch Muth im Leit en schafft, i od bom sidoplofbUnd in der Noth mich stärket. 1 den usishi bim 10 vid ind bim ng urduspols bun Nog 190 qmimori dru, nebu nedni ronism olin pidopts Noch ein Gebet. bilan ms 10 pilis nomied and im Gott, mein Schöpfer und Erbarmer, ich liege hier vor deinent heiligen Angesichte in mancherlei Leiden und Schmerzen, und sehe noch kein Ende derselben. Meine Seele wartet auf dich von einem Morgen zum andern, aber die Stunde der Genesung ist noch nicht gekommen.ds.or 110 m nga mo adort) nied ni hi Ach, Herr, gib, daß ich deinen heiligen Rathschluß in meinen Leiden recht erkenne und verehre, damit du deine väterliche Absicht an mir erreichest! Denn du züchtigest uns ja als ein Vater zu dem Ende, daß wir deine Heiligung erlangen, und in ihr immer mehr wachsen und zunehmen.se Kind and Th Dir sei Alles heimgestellt; mache es mit mir, wie es mir gut und heilsam ist. Segne mein Krankenlager zu täglicher Bußübung, zur Sammlung meines Gemüths aus aller Zerstreuung, und zum vertraulichen Umgange mit dir im Gebete und in Betrachtung deines Wortes, zur Beherzigung und genauen Prüfung meines ganzen Lebens, zur Erquickung an deiner darin reichlich erfahrenen Güte, zur Erbauung derer, die mein Elend sehen, und zu immer völligerer Zubereitung auf mein seliges Ende. Verleihe, daß mir meine Trübsal Geduld bringe, die Geduld Erfahrung, und die Erfahrung Hoffnung, die nicht zu Schanden werden läßt. Co wird mir meine Trübsal besser sein, als lauter gute und gesunde Tage. Mache meines Leibes Krankheit zu einer heilsamen Seelenarznei. Laß mich auch in Schmerzen dich loben, und im Sterben das rechte Leben finden. 12. Jdio) Bewahre mich vor schweren Anfechtungen; oder wenn du mich ja dadurch üben willst, so laß mich doch endlich den Sieg ge winnen und behalten. Grinnere mich gegen alle Zweifel an die mannigfaltigen Versicherungen deiner Liebe in deinem Worte, und an die großen Beweise deiner Barmherzigkeit und Gnade. Du hast mir ja deinen eingebornen Sohn, den Inbegriff aller deiner Güte, geschenkt. Du hast deinen göttlichen Geist, und durch ihn deine Liebe in mein Herz ausgegossen. Ja, welch eine Liebe hast du uns darin bewiesen, daß wir deine Kinder und Erben sein sollen! 1901bloc 150 and ms ( 398 Habe Geduld, o lieber Vater, miti daller meiner Schwachheit und aufsteigenden Ungeduld! Stärke und tröste mich durch das Vorbild meines Erlösers, das er mir in seinen Leiden gegeben hat. Erleichtere, mir durch den Beistand deines Geistes die Last meiner Prüfung. Du kennest meine Schwachheit; darum wollest du mir Kraft geben, bo Gott! Ich vertraue deiner väterlichen Liebe, du wirst mir nicht mehr auflegen, als ich tragen kann! Liebreicher Vater, sei mit deiner Hülfe mir nahe. Es gehe zum Leben oder zum Sterben so seis jetzt und allezeit bei mir. Sei mir gnädig, um meines Heilandes Jesu Christi willen, und laß mein Gebet gesegnet sein! Amen. 10 ud nadle du foied nor fagind Gott der Tage, Gott der Nächte Meine Seele harret deina Gull Lehnet sich an deine Rechte i 20 Nie kannst du ihr ferne fein, u dul Vater, nie dein Kind verlassen; Immer kann ich dich umfassen; Deine weise Lieb' und Macht Macht in Leitet mich bei Tag und Nacht.i thi? bar 3851 310 A ² dige ad aren's Kann mein Aug' den Schlaf nicht finden, Ruht die bange Seele nicht, big aris@ 310 803 Vor dem müden Angesicht und Schweben mir auch meine Sünden IDIIG SHNO Tage Werden Fehler mancher Mir zum Kummer und zur Plage; Stürmen Schrecken auf mich zu, a Rauben sie mir Schlaf und Ruh': sa 100 bose ratside spillomrop MIC Dann ergreif' ich, Bater, wieder Kindlich deine treue Handstan!! Liebreich blickst du auf mich nieder, ble Du, den mein Gebet oft fand dine Ach, in stiller Nächte Stundensamie Hat dich manches Herz gefunden, Und sich aus dem Lärm der Welt Sinsam bei dir eingestellt! amb dr fond Doo furr sdsf Gottes Nähe, Gottes Nähe, 196 5185 Quell der reinsten Wonne mir! Immo tisdchnurb Wie wenn dich mein Auge fähe, a dluds sdnd and bud b Gilt die Seele, Gott, zu dir, pull noonspisijun d ndipo ndi Der uns Tag und Nächte sendet, smism dlidra in sid asjiFreuden ausströmt, Unglück wendet, srstbislr follow mnoVater, der bei Tag und Nacht gutü 1 bilstöa lleber Wurm und Engel wacht! odog for sin ud Inot nepori bi aln polun dam thin tim frig ud sdsi? do 8 don im 19misd tim istato schierdi? misd tisgallo Bater, viele Menschen weinen, ug 19da nsds? mug dolliur Viele Kranke schmachten nun; pidäng im is Aber du verläsfest Keinen. 19ngston 1909 nism jol Heißest wachen, heißest ruh'n; Trocknest viele tausend Thränen, jo Und erfüllst das heiße Sehnen, miss00 Wenn wir gläubig aufwärts seh'n, ds Und um Rüh und Lindrung fleh'n. nofola di misd sin stoel polloinn hid hi gupt 3mm? Vater, sende Muth den Schwachen, Licht in jedes dunkle Herzi chim İstip Allen Kranken, die jetzt machen, Lindre du den heißen Schmerz: Laß die Wittwen, laß die Waisen Deine Lieb' und Treue preisen; Indsarb Gönne Kranten fanfte Ruh; Sterbenden sprich Tröstung zu!" a iduse Gönne Lieb rea spate ug din romana ng siste du treuer Menschenhüter, Menschenhüter, mit Nacht ist vor dir, wie der Tag! duni Allgewaltiger Gebieter, Du verwandelft Schmerz und Plag Unversehns in Dant und Freuden.dia Ach, laß Alle, die jetzt leiden, bistdi? Bald, erlöst aus ihrer Bein, Deiner Vaterhuld fich freu'n! nd a 1. in ble 1900 1946 sonom( hid ing 11522 90 m2 med aup( bit dnll Vater dieser Nam' erweitert( 3) Jede Brust voll Angst und Schmerz; Wie der Mond die Nacht erheitert, Kommt die Ruh in jedes Herz.d Now@ $ 399 - ind nism 400 Das um Trost hienieden weinet, Eh' die Sonne wieder scheinet. Owie oft verwandelst du Bangen Schmerz in füße Ruh! Jesus Christus, manche Nächte Hast du für uns durchgewacht, Und dem menschlichen Geschlechte Durch dein Wachen Ruh gebracht. Tröster, du wirst deinen Kindern Auch durch Schlaf den Kummer lindern. Wachen oder schlummern sie, Weichst du doch von ihnen nie. Dankgebet für Genesung. Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes gethan hat; der dir alle deine Sünde vergibt, und heilet alle deine Gebrechen; der dein Leben vom Verderben erlöset, und dich frönet mit Gnade und Barmherzigkeit! Ja, mein Gott, ich will dich ewig loben. Da ich dich suchte, erbarmtest du dich meiner, und rettetest mich aus aller Furcht. Du nahmst die Krankheit von mir, die mich hart drückte und mich besorgt machte. Mein Leben sah ich in Gefahr; ich war nahe dem Grabe. Aber du sprachst: Dieser Kranke soll leben! Und durch deine Kraft lebe ich und bin gesund. So sei auch mein Leben dir zum Opfer geweihet. Alle meine Kräfte sollen deiner Verehrung geheiligt sein. Gern will ich thun, was deinem heiligen Willen gemäß ist, und das mir wieder geschenkte Leben nach deinem Wohlgefallen anwenden. Laß mich meiner Zusage ewig eingedenk sein und sie niemals wieder vergessen. Laß mich bedenken, daß du mir von Neuem Schmerzen der Krankheit auflegen, oder meinem Leben plötzlich ein Ende machen kannst. Laß mich weise und fromm leben, und zu jeder Stunde auf meinen Tod bereit sein. Dank fei dir für allen Beistand, den du mir in meiner Krankheit verliehen, für alle liebreiche Unterstützung, für alle Tröstung und Erquicklung, womit du mich erfreut hast. Belohne die Liebe meiner 401 Freunde, die es gut mit mir meinten, so viele Geduld mit mir hatten, und mir so treuen Beistand erwiesen haben Erfreue sie mit deiner Hülfe und mit deinem Troste, wenn auch sie der Hülfe und des Trostes bedürfen. Auch ich will mich der Kranken nach Vermögen erbarmen; und wenn ich besonders denen wieder dienen kann, die mich in meiner Krankheit gepflegt und unterstützt haben, so soll dies meine erste Sorge sein und meine heiligste Pflicht. Befestige, o Gott, dieſe guten Vorfäße in meinem Herzen, und laß mich in gesunden und in kranken Tagen deiner Liebe empfohlen sein. Amen. Sterbegebete. Gebet eines Sterbenden. Liebreicher Vater, ich danke dir für alle Barmherzigkeit und Treue, die du mir erwiesen hast. Dank sei dir für alles Gute, das ich als Mensch und als Christ in dieser Welt genossen habe. Dank sei dir für die Gnade und Erlösung durch Jesum Christum, der in die Welt kam, die Sünder selig zu machen! Im Glauben an ihn bete ich nun: Gott sei mir Sünder gnädig! Und in seinem Troste spreche ich: Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist! Mein Gott und Vater, deine Gnade sei auch mit den Meinigen, die ich in dieser Welt zurücklasse. Ich sterbe, aber du, Gott, wirst mit ihnen sein. Sterbend bete ich noch zu dir: Laß sie glücklich sein! Erhalte sie in deinem Namen. Bewahre sie vor dem Uebel. Versammle uns wieder in den himmlischen Wohnungen, wo wir uns wiedersehen, und uns freuen werden mit unaussprechlicher, ewiger Freude. Herr Gott, nun läsfest du mich in Frieden fahren. Nimm auf meine Seele, die dir gehöret! Herr Jesu, nimm meinen Geist auf! Dir lebe ich, dir sterbe ich; dein bin ich im Leben und im Sterben. Amen. Ein anderes Gebet. Mein Gott und Vater, ich bin dein Kind, mache mich zum Erben der ewigen Seligkeit. Mein Vater in Jesu Christo, ich befehle meinen Geist in deine Hände. Herr Jesu, du hast mich theuer mit deinem Blute erkauft, daß ich dein ewig sei, im Reiche deiner Herrlichkeit lebe, und dir diene in Evangel. Gesangbuch II. 26 402 ewiger Gerechtigkeit, Unſchuld und Seligkeit. Nimm meinen Geist auf, und schenke mir das ewige Leben! Amen. VEI bog, and m 905) fond for diald K ATE Omn wis li Aes Gebet bei einem Sterbenden. Disc 180 di Herr des Lebens und des Todes, weinend flehen wir zu dir: Erbarme dich des Kranken, für den wir nun nichts mehr thun können, als zu dir beten. Ach, Menschenhülfe ist fruchtlos, wenn du nicht hilfst; laß deine Kraft in dem Schwachen mächtig sein! Schmerzlich ist der Abschied; aber, Gott, dein Wille geschehe! Vater, verlaß dein Kind im Tode nicht! Stärke in ihm den Glauben, und laß seinen Geist auf Jesum blicken, der sein Erlöser ist. Erhelle ihm des Grabes Nacht durch das Licht des Auferstandenen. Erleichtere ihm den Todeskampf und laß sein Ende sanft sein, und gib ihm des Himmels Seligkeit. mon godi Bater im Himmel, sei auch mit uns. Sende uns Kraft und Beruhigung in dieser Stunde der Trennung. Laß uns den Glauben zum Troste dienen, daß wir, die wir in der Stunde des Abschiedes Traurigkeit haben, einander wieder sehen werden, und daß unser Herz sich freuen soll, und unsere Freude dann Niemand von uns nehmen wird. SIF Fest und unwandelbar sei aber auch der Entschluß, den wir in dieser ernsten, heiligen Stunde vor dir, o Herr des Lebens und des Todes, fassen: wir wollen so leben, wie wir, wenn wir einst sterben, wünschen werden gelebt zu haben! Gott, unser Vater, sei uns Allen gnädig und barmherzig um Jesu Christi willen! Amen. adattictur 081 doll dilinde man Cal distriat adon Ein anderes Gebet. Lost Sarail 20 Wir erheben unsere Herzen zu dir, Vater aller Lebenden und Sterbenden. Wir beten für diesen dem Tode nahen Mitchristen, und empfehlen ihn deiner unendlichen Barmherzigkeit. Bleibe ihm nahe, o Gott, und laß ihn den Trost der Erlösung fühlen, und in seinen letzten Leiden und Kämpfen durch dich überwinden. Fest fei sein Glaube, innig seine Liebe, unbeweglich seine Hoffnung, und froh sein Geist im Aufblick zu dir. Laß ihn sanft sterben und bei dir Seligkeit finden. Deine Liebe, o Vater, und die Gnade Jesu Christi, und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit ihm in seiner letzten Stunde, und in Ewigkeit! Amen. Register. r. 161 DO MODISN muist Ach, bleib mit deiner Gnade Ach, Gott und Herr, 457 Ach, Herr und Gott, wir loben Ach, hier nicht mehr, ach fern von 537 Ach, Jesu gib mir sanften Muth 385 Ach, könnt' ich doch mit deinen 531 Ach, liebste Eltern trauert nicht 543 Ach, sieh ihn dulden, blutend 30 Alle Menschen müssen sterben Alle Welt, was lebt und webet 306 Allein Gott in der Höh' sei Ehr' Aller meiner Brüder Rechte Alles rühmt des Schöpfers Ehre Alles, was ich Gutes habe Allgütiger, dir will ich singen Allmächtiger, wir singen dir Als unser Herr zur Erde kam An Gott will ich gedenken Anbetungswürd'ger Gott 30 371 92 363 ja tistpitb919 19piats plug and tim simptomu. Nr. Das Grab ist leer; des Höchsten 130 Das Leben ist ein großes Gut 374 Dein Heil, o Christ, nicht zu 294 Dein Volk u. Eigenthum sind wir 231 Deines Gottes freue dich 9 410 Dem Gott der Wahrheit Preis 149 Dem Herrn will ich vertrauen 273 Den Höchsten öffentlich verehren 316 91 Der am Kreuz ist meine Liebe Der du dein Wort mir hast gegeb. 170 Der du der Marter schwere Last Der du die Liebe selber bist Der du, Herr, mit deinem Blute 232 Der Fürst des Landes freue sich 392 Der Herr hat Alles wohlgemacht 50 Der Herr hat nie sein Wort gebr. 21 Der Herr ist Gott, singt ihm ein 307 Der Herr ist Gott, u: Keiner mehr 2 Der Herr ist meine Zuversicht 274 112 Der Herr steht im Gerichte Der hohe Himmel dunkelt sich Des Leibes warten u. ihn nähren 356 Des Todes Graun, des Grabes 437 Dich bet' ich an, erstandner Held 131 Dich, Jesum, laß ich ewig nicht 250 36 Dich soll mein Lied erheben 425 Die auf der Erde wallen Die Feinde deines Kreuzes drohn 162 Die Bahn ist rauh, auf der ich 275 Die Herrlichkeit der Erden 515 Auf, auf, mein Geist, betrachte 336 Auf, auf, mein Geist, zu loben 477 Auf, Christen, auf, und freuet 141 Auf, Christen, laßt uns unsern 62 Auf Christi Himmelfahrt 142 Auf Erden Wahrheit auszubreit. 84 Auf euch wird Gottes Segen ruhn 400 Auf Gott und nicht auf meinen R. 270 129 23 Auf, und folgt dem heil gent Auferstanden, auferstanden Auferstehn, ja, auferstehn-447 Aufwärts zu der heil'gen Stätte 395 Aus meines Herzens Grunde 478 Aus tiefer Noth ruf' ich zu dir 210 Bald, bald wird die Stunde 458 Befiehl du deine Wege d Begrabt den Leib in seine Gruft Die hier von deinem Antlig stehn 186 Die Hoffnung naher Ewigkeit 459 Die ihr Chrifti Jünger seid Die Lieb' ist meine größte Pflicht 364 Die Sonne sinket nieder 193 485 271 448 90192 Dies ist der Tag den Gott gem. Die stillen Leidenstage sendet 529 75 Beim holden Namen Vaterland 394 239 Bereite dich, o Christ, wir gehen 117 Dies ist die Nacht, da mir ersch. 76 Bewahre meinen Mund Blick auf diese lieben Seelen Christ, aus deinem Herzen Christ, sei achtsam, sei bereit Christen, preist den Herrn Da stehen wir die Deinen Dir, Ewiger, sei dieser Tag gew. 318 185 Dir, Gott, sei Preis und Dank 45 Dir sing' ich Lob, Herr Zebaoth d48 Dir, Vater, dankt mein Herz und 150 Dir zu leben, dir zu sterben Du, Aller Herr 272 451 362 Meister 406 85 544 Du in Shaft ser r 521 209 512 35 372 506 7 74 244 1 SON 26* 404 Register. Nr. 460 10 260 494 Du bist ein Mensch, das weißt du 51 Du, deß sich alle Himmel freun 298 Du gehst zum Garten um zu bet. 107 Du, Gott, du bist der Herr der 493 Du hast ein ewiges Erbarmen 194 Du hast, o gnadenreicher Gott 523 Du Lebensfürst, Herr Jesu Christ 143 Du leitest mich nach deinem Rath 52 Du, liebe Jugend, komm und 545 Du, o schönes Weltgebäude Du schufft uns Gott zur Seligk. 183 Du siehest mich Allwissender Du sollst glauben, und du Armer 225 Du Vater deiner Menschenkinder 245 Du weiser Schöpfer aller Dinge 15 Durch dich, Gott, bin ich, was ich 407 Durch dich, o großer Gott Durch Trauein und durch Durchdenk' ich meines Heilands 86 Gifrig sei und fest mein Wille 349 Ein' feste Burg ist unser Gott 163 Ein Lamm geht hin und trägt die 105 Ein ruhiges Gewissen Ein Schritt zur Ewigkeit Ein Wort ist mir ins Herz geschr. 251 Einen guten Kampf hab' ich 538 Eins ist noth, o Herr, dies Eine 337 Einst geh' ich ohne Beben 438 Elternfreuden, Elternschmerzen 401 Empfinde deinen hohen Werth 354 Empor zu Gott mein Lobgesang 77 Entfernet euch unsel'ge Spötter 461 Er kommt, er kommt, geht ihmentg. 68 Er kommt, er kommt z. Weltger. 452 Erdentöchter, Erdensöhne Erhalt uns, Herr, bei deinem W. 164 Erhalt uns, Herr, die Obrigkeit 393 Erhebe dich, mein Lobgesang 37 Erhebt den Herrn ihr Frommen 69 Erinnre dich, mein Geist, erfreut 132 Ermuntre dich, mein schwacher 78 Ermuntre, Seele, dich und sei 338 Es ist ein köstlicher Gewinn 386 Es ist noch eine Ruh' vorhanden 462 Es ist vollbracht, soruft am Kr. 125 Es werde Gott von dir erhoben 43 Ewig, ewig bin ich dein 177 411 495 546 Nr. 241 463 Fallet nieder, fallet nieder Freue dich, o meine Seele Fröhlich laßt uns Gott lobsingen 79 Frohlockt dem Herrn, bringt Lob 133 Für alle Güte sei gepreist 486 365 16 358 4 Geist, der du hernieder schwebtest 151 Geist der Wahrheit, lehre mich 153 Geist vom Vater und vom Sohne 154 Gelobet sei der Herr 31 Genügsamkeit macht reich auf G. 351 Gerechter Gott, vor dein Gericht 18 Getreuer Gott, wie viel Geduld 28 Gib mir, o Gott, ein Herz Gott, Allweiser, wer bin ich Gott, an Huld und Gnade reich 189 Gott, deine Gnad' ist unser Leben 93 Gott, deine Güte reicht so weit 300 Gott, deinen heiligen Befehlen 261 Gott, der du Herzenskenner bist 240 Gott des Himmels und der Erde 479 Gott dessen Hand die Welt Gott, du bist von Ewigkeit Gott in der Frühlingsblume groß 24 Gott ist mein Hort 171 Gott ist's, der das Vermögen 359 Gott, mein Trost, so denkt ein Ch. 496 Gott, mein Trost und mein Vert. 276 Gott ruft der Sonn', und schafft 497 330 Gott sei Dank in aller Welt Gott, segne du dein Wort 63 Gott sei mit dir, Amen, Amen 536 Gott, vor dessen Angesichte Gott, welch ein Kampf in meiner 46 Gott will, es soll sich freun die J. 347 Gottlob, der Tag ist nun beschl. 487 Gottlob, der Weg ist nun geb. 106 Gottlob, ich bin ein Christ Groß ist der Herr, die Berge Gottlob, nun geht mit gutem G. 502 277 Großer Schöpfer, Herr der W. 508 Gut und heilig ist dein Wille 262 Großer Sieger, nimm die Pal. 134 19 412 246 Sabe deine Lust am Herrn Halt im Gedächtniß Jesum Ch. 195 Heil, ja Heil euch, treue Zeugen 152 Heil mir, mir ward das Brod 205 Heiland, deine Menschenliebe Heilig sei und bleibe dir Helft Gottes Huld mir preisen Herr, allerhöchster Gott Register. 405 Nr. Nr 87 Ich bin ja Herr, in deiner a 454 378 Jch bin, o Gott, dein Eigenth. 263 498 Jch bin zur Ewigkeit geboren 440 Jch erhebe mein Gemüthe 511 216 211 8 212 488 387 Herr, an dir hab' ich gefündigt Herr, deine Allmacht reicht Herr, der du in der Höhe Herr, der du mir das Leben Herr, der du sterbend noch für Herr, der du vormals hast dein 524 Herr des Todes, deine Rechte 539 Herr, dies Kind ist dir geweiht 182 Herr, du bist meine Zuversicht 439 Herr, du erforschest mich 11 533 Herr, du wollst uns vorbereiten 191 Herr, du zeigst in deinem Wort 172 Herr, es ist ein Tag erschienen Herr, es mangelt nicht an dir Herr Gott, dich loben wir Herr, Gott Vater, Dank sei dir Herr, Herr der sein wird, ist Herr, ich bin dein Eigenthum Herr Jesu Christ, du höchstes Herr Jesu, meines Lebens Herr, laß mich stets gewissenh. 360 Herr, mein Licht, erleuchte mich 173 Herr, ohne Glauben kann 226 Herr, stärke mich, dein Leiden zu 94 Herr, unser Gott dich loben wir 331 Herr, von Millionen Zungen Herr, vor deinem Angesicht Herr, wir singen deiner Ehre Herzliebster Jesu, was hast du 115 Hier bin ich, Herr, mein ganz 499 Hier bin ich, Jesu, zu erfüllen 196 Hier ist mein Herz, Herr, nimm 247 Himmel, Erde, Luft und Meer 38 Himmelauf und zu den Engeln 547 Hirte deiner Schafe al 489 Höchster, denk' ich an die Güte 214 Höchster Tröster, komm hernieder 155 Hoffe Herz, nur mit Geduld 278 Ich freue mich der frohen Zeit Ich glaub' o Gott, ich glaub' Ich glaube, daß mit Liebe 215 Ich armer Mensch ich armer Ich bin bei allem Kummer stille 279 Ich bin ein Gast auf Erden. 464 Ich bin getauft auf deinen Nam. 178 Ich bin getauft, Gott, Vater, 179 441 32 33 280 Ich hab' in Gottes Herz u. Sinn 60 Ich hab' in guten Stunden Ich habe nun den Grund gef. Jch komme, Herr, und suche Ich komme vor dein Angesicht Jch lobe dich, und preise Jch preise dich, o Herr, mein 198 Jch sag' es freudig, daß er lebt 135 Jch schäme mich des Heilands n. 413 319| Jch finge dir mit Herz u. Mund 427 Jch singe meiner Seele Luft 526 Jch sterbe täglich, und mein 53 54 428 352 403 Ich wandle still des Lebens 503 Ich weiß an wem mein Glaube 442 213 466 252 61 325 187 109 453 Ich weiß ein schönres Vaterland 465 Jch weiß, es wird mein Ende Ich will dich lieben, meine Je größer Kreuz je näher Him. Jehova, Jehova, Jehova Jesu, auf zum Himmelr Jesu Christe, dessen Wunden Jesu, deine tiefen Wunden 80 Jesu, der du meine Seele 324 Jesu, meine Freude 64 Jesu, meiner Seele Licht Jesu, meines Lebens Leben Jesu, mit der Schaar der From. 199 Jesus Christus ist erstanden Jesus ist gekommen 1190 90mila 136 65 137 443 218 388 Jesus kommt; von allem Bösen 467 Jesus lebt, mit ihm auch ich Jesus, meine Zuversicht Jesus nimmt die Sünder an Jetzt leb' ich, ob ich morgen lebe 429 Ihr, die ihr mich verfolgt und In allen meinen Thaten In Gottes Rath ergeben In stiller Wehmuth beugen wir In unsern Nöthen fallen wir In Wahrheit konnte Jesus sagen 113 Ist Gott für mich, so trete 281 414 95 197 301 17 96 217 253 97 98 468 126 527 406 Register. 534 302 431 254 42 264 432 Kinder gut und fromm erziehen 402 Klag nicht, mein Herz, wenn alle 282 Könnt' ich in meinen Nöthen 295 Komm, komm, du Licht in Gottes 168 Kommst du, Jesu, Licht der Heiden 70 Laß dein mich sein und bleiben 332 Laß mich des Menschen wahren Laß mich Höchster darnach streben 379 Laß mich, o Herr, in allen Dingen Laß mir die Feier deiner Leiden Laß, o Jesu, mich empfinden Laß, Vater, deinen guten Geist Lasset ab von euern Thränen Lasset uns mit Jesu ziehen Laßt uns den Bund der Liebe feiern 200 Laßt uns mit ehrfurchtsvollem 81 Laßt uns nun mit Jesu ziehen 333 Laßt unserm Vater, laßt uns 29 Leben will ich nach der Pflicht 366 Liebster Jesu wir sind hier, deinem Worte 2c. 99 369 540 181 326 Mein Jesus geht zu seinem Mein Jesus ist mein Leben Mein Leib foll, Gott, dein Tempel 350 Mein lieber Gott, gedenke Mein Morgenlied preist, Schöpfer 482 Meinen Jesum laß ich nicht Meine Lebenszeit verstreicht Meines Herzens reinste Freude 255 Mensch, suche stets durch Wort u. 373 Menschen, unser Leben eilt Mich selbst muß ich bezwingen 344 Mit Ernst, o Menschenkinder Mir nach, spricht Christus, uns. 267 Mit lautem Schall frohlocken 144 71 Mit welchem Dank, o Gott. 532 Mitten unter deinen Schmerzen 110 118 Mittler, schau auf sie hernieder 188 Mittler, deine hohen Worte Mußten wir solch Leid erleben Nach einer Prüfung kurzer 470 Nach meiner Seele Seligkeit 339 Naht mit Andacht im Gemüth 192 Nicht, daß ich's schon ergriffen 343 Nicht um ein flüchtig Gut der 156 Nicht um Neichthum, nicht um 303 Nie bist du Höchster von uns Nie kann ich meines Gottes Nimm deine Psalter, Volk des 311 Noch läßt der Herr mich leben 483 Noch sing' ich hier aus dunkeln 322 Nun danket All', und bringet 312 Nun danket Alle Gott mit Herz. 2c. 313 Nun danket Alle Gott, und gebet 169 Nun denn, in Gottes Namen 490 Mein Erlöser, gehet still Nun, es ist mit Gott vollbracht 334 Mein Erlöser, Gottes Sohn 100 Nun, Gottlob, wir stehen hier 504 Mein erst Gefühl sei Preis und 480 Nun, gute Nacht, es geht zum E. 535 500 Mein ganzer Geist, Gott, wird 469 Nun laßt uns freudig treten 184 Mein Geist erhebt sich himmelw. 44 Nun sind die Kindlein Gott 528 Mein Glaub' ist meines Lebens 415| Nun wollen wir Lob, Ehr' und Mein Gott, du wohnst in einem 174 Christ erhebe Herz ut. Sinn 340 Mein Gott, ich weiß, daß ohne 227 O du allersüßste Freude 157 Mein Gott, ich weiß wohl, daß 430 O feste Glaubenszuversicht dur 228 Mein Gott, nun ist es wieder 481 O Gott, aus deinen Werken 39 Mein Gott, weil ich in meinem 237 D Gott, den alle Himmel ehren 40 Mein Herz, ermuntre dich zum 310 Mein Herz, o Gott, soll redlich 361 12 58 Lob, Ehr' und Preis dem höchsten 308 Lobe den Höchsten, den mächtigen 309 Lobsinget Gott, Dank, Preis und 34 Lobsinget Gott, und betet an 25 Lobt den Höchsten, Jesus lebet 138 Lobt Gott, der uns den Frühling 505 Lobt Gott, ihr Christen, freuet euch 82 Mache dich, mein Geist, bereit 342 Mein Auge sieht, o Gott, nach 283 Mein bester Trost in diesem Leben 296 Mein Erlöser, der du mich 180 116 Gott du bist mein Preis und 320 O Gott du frommer Gott 304 Liebster Jesu wir sind hier, dich und dein Wort zc. 221 548 266 Nr. 101 Register. 407 Nr. Nr.! tun 242 Sieh, hier bin ich, Ehrenkönig 329 So fliehen unsre Tage hin 491 So gib denn, fromme Christensch. 449 So hab' ich obgesieget 549 So hoff' ich denn mit festem Muth 417 So Jemand spricht: Ich liebe G. 367 So fomm, geliebte Todesstund' 445 So lang ihr auf der Erde lebt 190, Sohn Gottes und des Menschen 257 Sollt' es gleich bisweilen scheinen 286 Sollt' ich jetzt noch, da mir schon 233 Sollt' ich meinem Gott nicht singen 26 Sollt' ich meinem Gott nicht trauen 287 Sollten Menschen, meine Brüder 389 Steil und dornicht ist der Pfad 268 Such, o Seele, Gott den Herrn 13 Tag, den mir der Herr gemacht 203 Theuer, wie mein eignes Leben 368 Tiefe Trauer eint uns hier Triumphire Gottes Stadt Trockne gern des Kummers Thr. Trocknet eures Jammers Thr. Ueber aller Himmel Heere Unendlicher, den keine Zeit Unerforschlich sei mir immer Unermeßlich, ewig ist Unschäßbare Gabe 541 Gott, mein Vater, steh mir Gott, von dem wir Alles haben 517 O Gottes Sohn, Heri Jesu Chr. 381 Haupt voll Blut und Wunden 119 Oheil'ger Geist, kehr' bei uns 158 Herrscher in dem Himmelszelt 513 O Jesu, Herr der Herrlichkeit 396 Jesu, Jesu, Gottes Sohn 256 Jesu, Licht und Heil der Welt 165 Jesu, theures Gotteslamm O könnt' ich dich, mein Gott, so 314 O Lamm Gottes im Staube 102 O Lamm Gottes unschuldig O Schöpfer, aller Freuden 201 103 315 120 471 Vater, der du deiner Schaar 510 O Vater, send uns deinen Geist 327 O welch ein Segen ist ein Freund 408 Welt, sich hier dein Leben wie fröhlich, o wie selig wie mögen wir doch unser Leben 455 O wie sehn' ich mich hinüber 472 O wie selig seid ihr doch, ihr F. 473 Oft klagt dein Herz, wie schwer 345 Oft noch will mein Glaube wank. 229 Preist, Christen, mit Zufried. 518 Breist den Höchsten, Jesus lebt 139 Quelle der Vollkommenheiten 248 Neiß dich loß mein Geist von 474 Richte nicht mit harter Strenge 382 Ringet ernstlich Menschenkinder 346 Ruh' und sichre Freude 121 317 202 222 Sammelt euch o Christen Schmücke dich, o liebe Seele Schön ist die Tugend, mein Schon hier lebt selig und verg. 416 Schuf mich Gott für Augenblicke 444 Schwing dich auf zu deinem Gott 284 Schwingt, heilige Gedanken Seele, geh auf Golgatha Seele, sei zufrieden 3 122 285 Seh' ich erstaunt der Welten Pr. 55 Seht, welch ein Mensch, wie lag 114 Sei auch mir, auch mir willk. 321 Sei uns gesegnet, Tag des Herrn. 328 Sei zufrieden, mein Gemüthe 56 Seid barmherzig, Menschen, 375 Siegesfürst und Ehrenkönig 145 Unser Gott, wir danken dir Unsre Aussaat segne Gott Urquell aller Seligkeiten Bater heilig möcht' ich leben Vater, lieber Vater, höre 166 376 542 146 5 59 6 159 335 509 305 47 299 409 Bater, mach uns fromm und w. 501 Vater, meine Seele schätzet Vereint in Demuth wollen wir 514 Vernimm, e Gott, mein Flehn 223 Voller Ehrfurcht, Dank und Fr. 204 Vom Himmel kommt der starke 83 Von deinen Todeskämpfen 127 Von den Todten stehst du auf 140 Von dir, du Gott der Einigkeit 399 Von dir gestiftet ist die Ehe 397 Von dir in diese Welt gerufen 383 Von dir, o Vater, nimmt mein 288 Von Freud' und Dank erfüllt 355 Bon Gott will ich nicht lassn 289 Von Jesu will ich nimmer wank. 258 408 Negister. Nr. Wach auf du werthe Christenheit 72 Wach auf, mein Herz, und singe 484 Wachet auf, vom Schlaf ihr S. 456 Wann, ach, wann wird doch ersch. 525 Warum flieht der sanfte Schlum. 530 Warum sollt ich mich denn gräm. 418 Was bös ist, hasfest du 20 Was Gott gefällt, mein frommes 290 Was Gott thut, das ist wohlgethan. Er gibt 2c. 550 291 Was Gott thut, das ist wohlgethan, es bleibt gerecht Was Gott thut, das ist wohlgethan, so denken zc. Nr. 9 67 Wie groß ist des Allmächt'gen Güte 27 Wie groß ist Gottes Macht Wie groß, wie angebetet ist Wie gut ist doch in Gottes Armen 57 Wie herrlich, Jesu, starker Held 147 Wie liebl. ist des Frommen Bild 370 Wie mächtig spricht in meiner S. 422 Wie mannigfaltig sind die Gaben 348 Wie oft hab' ich den Bund gebr. 219 Wie reich an Freuden und an S. 507 Wie sanft und ruhig fließt dein 377 Wie schön ist's doch Herr Jesu Ch. 398 Wie sehr mein Aug' in Thränen 230 Wie selig Herr ist der Gerechte 224 234 Wie sicher lebt der Mensch, der 434 243 Wie soll ich dich empfangen 73 522 357 Wie sollt' ich dich, mein Gott 249 Wie theuer ist doch Gottes Güte 236 Wie wichtig ist doch der Beruf 341 Wie wird mir dann, o dann mir 476 Wie wohl ist mir, o Freund der 423 Wie zärtlich Jesu ist dein Herz 124 Willst du der Weisheit Anfang 238 Wir alle, Menschenvater, bringen 519 Wir bringen diesen Leib zur Gr. 450 Wir danken dir Herr Jesu Christ 104 Wir flehn für unsrer Eltern Leben 404 Wir freuen uns, Herr Jesu Christ 148 Wir liegen hier zu deinen Füßen 220 Wir nahen uns.o Gottes Sohn 206 Wir singen hier der Andacht Lied 323 Wo eilt ihr hin, ihr Lebensſtunden 433 Gott nicht uns 167 Wohl dem, der bessre Schäße liebt 353 Wohl dem, der Jesu Christo treu 424 Wohl dem, der Jesum liebet175) Wohl dem der richtig wandelt 380 Wort aus Gottes Munde 176d 3euch ein zu deinen Thoren 436 3u dem stillen kühlen Grabe 3u dir, o Höchster steig' empor 520 3u Gott, o Seele, schwing dich 14 3ur Grabesruh' entschliefest du 128 Schluß- Liederverse 160 Seite 3511 384 Was hilft es mit ein Christ zu Was ich nur Gutes habe Was ist mein zeitlich Leben Was kann ich doch von Jesu l. 123 Was mein Gott will, gescheh' allz. 292 Wos Menschen fränket, will Was wär' ich ohne dich gewesen Weiche, Todesschrecken, weiche Weicht, ihr Berge, fallt, ihr Hügel 22 Welch hohes Beispiel gabst du mir 88 Welcher Trost und welches Heil 265 Wenn dich Unglück hat betreten 297 Wenn einst mein Stündlein 446 Wenn Geschwister fromm und w. 405 Wenn ich ein gut Gewissen habe 419 Wenn ich mich ganz durchdrung. 111 Wenn ich, Schöpfer, deine M 41 Wenn Menſchen streben, dir an 390 66 475 108 Wenn wir unsern Lauf vollenden 49 Wer bin ich? Diese hohe Frage 207 Wer Gottes Wort nicht hält, und 235 Wer ist wohl, wie du 259 Wer mit Lust und Eifer strebte 391 Wer nur den lieben Gott läßt w. 293 Wer seufzet dort und ringet Wer weiß, wie nahe mir mein E. 433 Werde munter mein Gemüthe 492 Wie fürcht' ich mich, mein Herz 208 Wie getrost und heiter Wie gnädig ist des Höchsten Wille 516 Wie göttlich sind doch Jesu Lehren 89 Wie groß ist deine Herrlichkeit 421 420 AltarSammlung christl. Gebete Register 11 17 353 355 403 PAR Inches 1 Centimetres Blue 2 3 4 Cyan 2 15 ( O 6 17 Farbkarte# 13 Green 3 8 Yellow 9 4 10 Red 11 12 5 13 Magenta 14 6 15 White 16 17 3/ Color 18 19 B.I.G. Black 8