كان 1509 Gb Gb 2502 Sammlung von Volksgesängen für den Männerchor, Liederbuch für Schulen und Vereine. Herausgegeben von der Musik- Kommission der zürcherischen Schulsynode unter Redaktion von I. Heim. Sechsunddreißigste Auflage. Neue Stereotyp- Ausgabe. Zürich, Selbstverlag der Kommission. Depot im Münsterhaus in Zürich. Druck von Zürcher und Furrer. 1877. Preise beim Depot: Versendungen nur gegen Baar oder Nachnahme. Brochirt 1 Fr. Halbleinwandband 1 Fr. 40 Cts. Elegant Leinwandband 1 Fr. 75 St. = = 80 Pf. d. R. W. 1 M. 15 Pf. Univ.- Bibl. Giess = = = 1 M. 40 Pf. Bestellungen unter der Adresse: ,, Musikkommission der Zürcher Schulsynode". Depot im Münsterhaus Zürich. Vorwort zur sechsunddreißigsten Auflage. Die vorliegende Stereotyp- Ausgabe des allgemein verbreiteten Züricher Männerliederbuches ist wesentlich verbessert, im Umfange um zwei Druckbogen erweitert und im Inhalte bedeutend erneut und erfrischt.- Sie bietet neben 200 vielbewährten Kernliedern eine stattliche Zahl beliebter Chöre aus der Literatur der Neuzeit, wohlgeeignete Aufgaben für die Bildungszwecke der Chorgesangschulen und Männergesangvereine, für Konzerte, Wettgesangvorträge und Sängerfeste.- Die neu eingereihten Chöre wurden in dem Register mit einem Sternchen bezeichnet und die den alten und neuen Ausgaben gemeins samen Lieder sind unter der gleichen Ordnungszahl geblieben.- Von der älteren unveränderten Stereotyp- Ausgabe ist die einunddreißigste Auflage gedruckt worden, und jenen Vereinen, welche solche bevorzugen und zu beziehen wünschen, stehen für längere Zeit Exemplare zur Verfügung. In diesem Falle wird bei der Bestellung die Bezeichnung, ältere Ausgabe" erbeten, um irrigen Sendungen vorzubeugen. Die Preise beider Ausgaben sind, im Depot der Züricher Schulsynode bezogen, dieselben: 1 Fr. brochirt; 1 Fr. 40 Ct. Halbleinwandband; 1 Fr. 75 Ct. in elegantem Leinwandband. Den Freunden des Männerchors empfiehlt dieses alte Buch in neuer Fassung zur wohlwollenden Aufnahme und zur fleißigen Verwerthung für die Pflege und Veredlung des Volksgefanges: - Im Namen der Musikkommiffion der Büricher Schulfynode J. Heim. Alphabetisches Inhalts- Verzeichniß. Zahl. Seite. Liederanfänge. 143 271 Ach, du klar blauer 187 356 Ade, du I. Tannenwald 120 237 Nennchen von Tharau Tonsetzer. Fr. Silcher H. Effer Fr. Silcher Nicol. Decius Schw. Volksweise Fr. Schubert A. E. Marschner Arminius. 3. E. Schmölzer Fr. Ojer. Schott. Volksw. Volkslied W. Baader 1 1 Allein Gott in der Höh' * 141 268 Am Aarensee 124 242 Am Brunnen vor dem 182 346 Am schönsten klingt ein * 190 362 Am Waldrand steht * 145 273 Auf deinen Höhen 155 288 Auf dem Baum, da wir 33 68 Auferstehen wirst du K. H. Graun 81 162 Auf ihr Brüder laßt uns 3. H. Stunz 157 293 Auf Matrosen die Antec A. Pohlenz 72 142 Auf und laßt die Fahnen L. Spohr 223 425 Bringt mir Blut der edeln * 236 452 Bringt Wein 100 203 Brüder, gute Nacht! 222 424 Brüder, lagert euch im 231 441 Brüder, laßt uns lustig 75 148 Brüder, reicht die Hand 38 75 Da unten ist Friede 23 48 Danket dem Herrn 6 9 Das ist der Tag des 129 250 Das Lieben bringt groß' Volksweise 68 132 Das schöne Land so hoch F. Abt * 96 193 Das weiße Kreuz 3. Nater 135 260 Dein gedenk' ich gold'ner J. W. Immler 99 Dem Vaterland! das ist Fr. Abt 51 195 372 Der du von den Himmel C. M. v. Weber 43 Der Herr ist mein Hirt B. Klein * 22 * 71 139 Der ist allein ein freier W. Baumgartner 174 325 Der Lenz ist angekommen J. Dürrner 172 321 Der Mai ist gekommen 13 23 Der Mensch lebt und 220 419 Der Wein erfreut des 201 382 Die Abendglocken tlingen * 234 447 Die große tiefe Liebe 25 56 Die Himmel rühmen des L. Beethoven E. M. Arndt W. Eichler 3. F. Reichardt. Volksweise H. Marschner W. A. Mozart C. Kloß B. Klein C. Kreußer Volksweise H. G. Nägeli P. Winter F. Abt C. Schuppert Dichter. Robert Reinick. J. N. Vogl. 3. G. Herder. Altes Kirchenlied Volkslied. Wilhelm Müller. Julius Schanz. F. G. Klopstock. W. Weismann. W. Gerhard. E. Gehe. E. M. Arndt. W. Müller. Hs. I. Boßhard. Burschenlied. Maurerlied. C. Sauppe. 118 Pfalm. 2. Uhland. Volkslied. 2. Widmer. Fr. Ojer. 3. G. Salis. R. Reinick. J. W. Göthe 23. Pfalm. G. Herwegh. L. Koch. E. Geibel. M. Claudius. K. Müchler. 3. 3. Leuthi. L. Bauer. 2. F. Gellert. - V- Bahl. Seite. Liederanfänge. 201 382 a- b. Die Sabbatglocken * 138 264 Die Schlacht ist aus * 90 184 Die Sonne, der wir lang 169 317 Die Sonn' erwacht 186 354 Die Thale dampfen, 19 a38 Dir, Herr, will ich fröhlich 41 79 Dir möcht' ich diese Lieder 134 258 Drauß' ist Alles so 191 365 Du junges Grün, 45 86 Du Schwert an meiner 2 Eine feste Burg ist unser * 209 395 Ein Morgenschimmer 171 320 Ein Sträußchen am * 160 298 Ein Wanderbursch 2 86 174 Erhebt in jubelnden 189 360 Es blies ein Jäger wohl 126 245 Gs blüht ein schönes 73 145 Es braust ein Ruf wie 107 215 Es geht bei gedämpfter 56 109 Es heult der Sturm 159 296 Es ist bestimmt in Gottes 203 386 Es ist so still geworden 237 454 Gs lebe hoch M. Luther Fr. Silcher Volksweise C. Attenhofer 2. Maurer A. Pohlenz Volkslied C. Wilhelm Fr. Silcher Mendelssohn- B. Mendelssohn- B. Volksweise F. Abt 211 399 C lebt in jeder J. R. Weber 139 266 Es scheinen die Sternlein Volksweise * 84 168 Es flingt ein heller Klang H. G. Nägeli * 217 413 Es war ein König in Thule Volksweise 144 272 Es waren 2 Königskinder Volksweise 116 230 Es zogen drei Bursche Fr. Silcher Tonseker. Fr. Abt Volksweise W. Baumgartner C. M. Weber C. M. Weber 3. S. Dietrich E. Kreuter Fr. Silcher R. Schumann C. M. Weber 76 150 Frei wie des Adlers 50 96 Freie Männer sind wir 64 125 Freiheit, die ich meine 70 136 Freiheit wohnt auf Bergen Fr. Kücken 170 318 Freunde durchziehet das H. G. Nägeli 28 62 Gott ist mein Lied 92 186 Gott sei mit dir mein 206 391 Gott wiege dich in L. Beethoven 3. Baur A. Zöllner 27 60 Großer Gott, dich loben E. Nitter 202 384 Gute Nacht! Allen Müden F. J. Fischer 216 411 Sab' oft im Kreise der 127 246 Han an em Ort * 29 63 Harre meine Seele * 24 a54 Heilig ist der Herr 194 370 Heil'ge Nacht 55 108 Heimat über Alles 98 198 Heißt ein Haus zum H. Marschner C. Kreußer 6. A. Groß Fr. Silcher Volksweise C. Malan D. Bortniansky 2. Beethoven J. Haydn Volksweise Dichter. 3. I. Sprüngli. R. Burns. G. Herwegh. P. A. Wolff. H. Chezy. Choral. 2. Uhland. Fr. Richter. 3. Kerner. Th. Körner. M. Luther. Ch. v. Schmidt. Volkslied. 3. N. Vogl. Volkslied. Hoffmann v. F. M. Schneckenburger. A. Chamisso. F. Lange. E. Feuchtersleben. G. Kinkel. L. Widmer. Volkslied. M. v. Schenkendorf. W. v. Göthe. Altd. Volkslied. 2. Uhland. Schnabel. J. U. Hegner. M. v. Schenkendorf. A. Gathy. Lips. 2. F. Gellert. 3. Staub. A. Bube. Kirchenlied. Th. Körner. A. Chamisso. G. J. Kuhn. Fr. Röder. Kirchenhymne. Hoffmann v. F. G. Keller. - VI- Bahl. Sette. Liederanfänge. 91 185 Heran, du ehrenwerthe 114 227 Herz, wohi zieht es di 152 283 Herzel, was kränkt dich 161 300 Heute scheid' ich 85 170 Hier schläft der Barde * 93 189 Hier unter diesem 62 122 Hinaus in die Ferne 230 439 Hollahoh! Pflanzt die 43 84 Hör' uns Allmächtiger 17 33 Hör' uns, Gott, Herr Tonseßer. F. Lauer F. Huber Fr. Silcher Volksweise E. Reiter W. Baumgartner A. Methfeffel C. Häser. Volksweise E. Mehul * 215 408 3ch bin ein freier Mann W. Baumgartner 219 417 Ich bin nicht gern allein Fr. Schneider 69 135 Ich hab' mich ergeben Volksweise 105 212 Ich hatt' einen Kameraden Fr. Silcher 21 41 Ich suche dich C. Kreuter 119 235 3ch weiß nicht, was soll Fr. Silcher 158 294 3ch zog zur lieben Stadt W. Fischer * 23 a 49 Jehova, deinem Namen F. Geyer 148 277 Jett gang i an's Brünnele Fr. Silcher 227 433 Jetzt schwingen wir den C. Zöllner 35 71 3m Arm der Liebe ruht P. Winter 224 426 3m Herbst, da muß man 59 117 3m Pokale klaren * 99 200 In blauer Buft 117 232 In de Flühne ist mys * 20 39 In dem hohen Reich 111 221 Jn der Heimat ist es H. Marschner J. Stunz 3. Otto F. Huber P. A. Zwyssig N. Zöllner 37 74 3n des Friedhofs stillen F. Berner 183 348 3n des Waldes heilig F. Abt 118 234 In einem kühlen Grunde Fr. Glück 192 366 3rgend und irgend im C. L. Fischer 9 16 Laßt freudig fromme 63 123 Laßt hören aus alter 16 31 Last Jehova hoch erheben * 226 429 Laßt kreisen die Becher 156 291 Lebe wohl mein Lieb 164 304 Leb' wohl du treues 185 353 Lebe wohl, jetzt muß ich 26 58 Leih' aus deinen 125 244 Bieb ist ein Blümelein 200, 381 Liebchen, laß dich küssen 18 34 Lobt den Herrn 232 444 Rein Tröpflein mehr im * 132 254 Rennst du das Land H. Marschner W. Baumgartner 87 177 Kennt ihr das Land so E. Methfessel 204 388 Komm' in die stille L. Beethoven H. Boßhard 3. U. Wehrli P. A. 3wyssig A. Früh C. A. Mangold 3. Otto F. G. Klauer Ch. Gluck F. Abt Volksweiſe C. Zöllner Dichter. H. Goll. 3. Kuhn. Volkslied. F. Müller. Th. Moore. G. Keller. A. Methfessel. Th. Körner. L. Widmer. G. Herwegh. J. H. Voß. 6. F. Maßmann. 2. Uhland. 3. U. Hegner. H. Heine. W. Müller. Choral. Volkslied. P. Hebel. G. A. Bürger. W. Wohlbrück. K. Weichselbaumer. 3. Otto jun. 6. 3. Kuhn. Friedrichs. 3. Krebs. 2. Widmer. C. Fuchs. 3. Eichendorff. Hoffmann v. F. E. Geibel. W. v. Göthe. 2. Wächter. R. Reinick. J. Bär. J. Boßhard. C. Caspari. 2. Uhland. 3. Otto jun. C. Caffel. 3. D. Sander. W. Floto. E. Abenheim. F. Krummacher. - VII Zahl. Seite. Liederanfänge. * 19 35 Machet die Thore weit * 31 65 Mag auch die Liebe 162 301 Mag auch heiß das 188 358 Mein Herz ist im Hochland 140 267 Mein Schat, der will * 112 222 Mein Vaterland, jetzt 5 8 Mit dem Herrn fang 153 285 Morgen muß ich Tonsetzer. 3. H. Lüzel F. Schneider C. Wilhelm Volksweise Volksweise 3. Heim 3. Grobe. Fr. Silcher F. Silcher 104 211 Morgenroth, Morgenroth 197 376 Müde bin ich, geh' zur E. Tauwit 154 286 Muß i denn zum Städtele 3. Riek - H. G. Nägeli 109 217 Nach der Heimat * 128 248 Nachtigall, wie sangst du C. Keller 205 389 Nacht, o Nacht, o heil'ge F. X. Chwatal 47 90 Nation, wie voll klingt H. G. Nägeli 177 333 Neuer Frühling ist C. Keller 52 102 Nimm deine schönsten F. Abt 233 445 Noch ist die blühende Volksweise * 133 257 Noch kehrt in mich W. Baumgartner * 179 337 Nun bricht aus allen A. Billeter 4 6 Nun danket alle Gott J. Krüger 142 270 Nun leb' wohl, du Fr. Silcher 167 312 Nun zu guter Letzt Mendelssohn- B. 208 394 Nur in des Herzens F. F. Flemming 146 275 Nur noch eine kleine Volksweise 77 153 a.O fis und Osiris 149 278 O Maidle, du bist mein 54 106 O mein Heimatland 43 84 a.O sanctissima 113 225 O Schweizerland 77 153 O Schuhgeist alles 137 263 O Tannenbaum, wie 121 238 O wie ists möglich dann 42 83 Rufst du mein Vaterland * 40 78 Ruhe sanft bestattet 199 379 Ruh' und Stille bringt 36 73 Ruhig ist des Todes 122 240 Sah' ein Knab' ein 207 392 Schlaf' wohl! 173 322 Schöne Ahnung ist * 88 179 Seht ihr die alte Veste 229 437 Seht Freunde, wie der 94 190 Sie tagten einst im Grütli 12 22 So feierlich und stille * 178 336 So sei gegrüßt 123 241 So viel der Mai auch W. A. Mozart Fr. Silcher W. Baumgartner Volksweise 3. Maier W. Mozart Volksweise Volksweise John Bull H. G. Nägeli Schnyder v. W. 3. G. Naumann H. Werner C. Häser C. M. Weber. R. Schumann Volksweise 3. Mendel 3.G.D.Gåckstatter R. Schumann F. Abt Dichter. 24. Psalm. A. F. Krummacher. E. Geibel. R. Burns. Fr. Stromberg. M. Ihering. Volkslied. W. Hauff. L. Hensel. F. Wagner. Magenau. Hoffmann v. F. H. Chezy. H. G. Nägeli. Otto Roquette. 3. I. Sprüngli. Otto Roquette. J. F. Hölderlin. J. Rodenberg. M. Ninkart. Volkslied. Hoffmann v. F. Ch. Schulz. Hoffmann v. F. Schikaneder. Volkslied. G. Keller. Ital. Schifferlied. A. Schnetzler. Denzel. M. Claudius. H. Chezy. J. R. Wyß. I. H. Voß. H. Krüft. E. Spangenberg. W. v. Göthe. H. J. Boßhard. 3. G. Müller v. Wy!. H. I. Boßhard. 3. I. Sprüngli. A. Knapp. Hoffmann v. F. Hoffmann v. F. Zahl. Seite. Liederanfänge. * 235 450 Spielend mit des Lichtes 108 216 Steh' ich in finst'rer 46 88 Stehe fest, o Vaterland 7 12 Stille ruht die Erde 77 Stumm schläft der 39 32 66 Süß und ruhig ist der 176 330 Süßer Hauch der * 166 309 Treibt die Sennrin 97 197 Treue Liebe bis zum 8 14 Trittst im Morgenroth VIII 208 394 a- c.lleber den Sternen 196 374 Unter allen Wipfeln ist 44 85 Vater, ich rufe dich! 103 209 Vaterland, ruh' in * 150 280 Veilchen vom Berge 10 19 Vergiß ihn nicht 30 64 Verlaß mich nicht! 74 147 Viel tausend Sterne * 214 406 Vöglein, was singst du 95 192 Von Ferne sei herzlich Tonjeher. Volksweise Volksweise H. G. Nägeli Fr. Abt. Fr. Silcher 3. G. Frech C. Kreuter I. E. Schmölzer Volksweise A. Zwyssig F. F. Flemming F. Kuhlau F. H. Himmel 3. Heim C. Ecker P. Lindpaintner W. Greef A. Billeter C. W. Taubert 3. Greith 48 92 Was brausest du mein 65 126 Was glänzt dort vom 163 302 Was hab' ich meinem 11 20 Was ist das Göttlichste 210 396 Was schimmert dort 101 204 Was uns eint als treue 66 128 Weih' dem ächten 218 415 Wem bring' ich wohl 168 314 Wem Gott will rechte * 175 327 Wenn der Frühling 136 261 Wenn die Mailüfte 78 156 Wenn die Quellen 151 282 Wenn ich ein Waldvögelein G. Schmidt Fr. Abt F. Abt Mendelssohn- B. C. Wilhelm 3. Kreipl C. Häser 79 157 Wenn sich der Geist auf 3. W. Kalliwoda 110 219 Wenn weit in den Landen Volksweise 184 351 Wer hat dich, du schöner 80 160 Wer ist groß 89 182 Wer seine Hände falten 83 166 Wer singt nicht gern 82 165 Wie ein stolzer Adler 225 428 Wie hehr im Glase 193 369 Wie herrlich sind die 3 4 Wie herrlich strahlt der 53 104 Wie könnt' ich dein * 15 26 Wie lieblich sind deine * 212 400 Wie mit grimm'gem A. Methfessel C. M. Weber Fr. Silcher C. Kreuter C. Kreuter Mendelssohn- B. Mendelssohn- B. H. G. Nägeli Volksweise H. G. Nägeli L. Spohr 3. Spazier W. A. Mozart D. Scheidemann X. Iten B. Klein 3. Dürrner Dichter. H. Grunholzer. W. Hauff. C. Göttling. H. Kurz. K. Pichler. H. Stieglitz. H. 3. Schlingeloff. Hoffmann v. F. 2. Widmer. F. G. Klopstockt. 3. W. Göthe. Th. Körner. H. Krüfi. C. Lembke. Ch. Hohlfeld. Ch. Hohlfeld. R. Reinick. O. v. Hackewitz. J. Krauer. E. M. Arndt. Th. Körner. Volkslied. Steiner. C. Breidenstein. 3. Eichendorff. L. Widmer. 3. N. Vogl. 3. Eichendorff. 3. Bodenstedt. K. H. Schnauffer. Brämer. Volkslied. W. Weismann. R. Burns. I. Eichendorff. Pfeiffer. G. Herwegh. 3. Pestaluzz. H. Schütz. H. 3. Boßhard. Ph. Nikolai. Hoffmann v. F. 84. Pfalm. I. Falk. - IX- Zahl. Seite. Liederanfänge. * 34 69 Wie sie so sanft ruhen 198 377 Wie schön bist du 165 307 Wie wird mir so bang 180 339 Willkommen mein Wald 49 94 Wir fühlen uns zu jedem H. G. Nägeli 14 25 Wir glauben all' an H. G. Nägeli F. Huber C. Kreuter H. Marschner C. A. Mangold J. Heim C. Eckert. Fr. Silcher Voltsweile D. Elster C. Zöllner Volksweise 58 115 Wir grüßen dich du Land 228 435 Wir sind nicht mehr am 57 112 Wir wollen frei und 181 341 Wo Büsche stehn und * 131 253 Wo den Himmel Berge * 213 402 Wo die Woge braust 147 276 Wo ein klein's Hüttle 164 305 a- e. Wohlauf noch 60 119 Wo Kraft und Muth 221 421 Wo möcht' ich sein 115 228 Würziger Hauch * 24 61 120 3ieh'n wir aus in's 130 251 3u Augsburg steht ein 51 3u Gott flieg' auf 67 130 3u oberst in Europa's 106 214 3u Straßburg, auf der 102 208 3wischen Frankreich Tonseher. Dichter. F. B. Benecken H. Grunholzer. Fr. Schubert. E. Hädrich. R. Franz F. Abt F. Silcher Fr. Schubert C. Keller F. Silcher 3. Stern 11 W. Osterwald. Pfeiffer. Blaß. E. Münch. 2. Uhland. 3. Frauenstein. C. Tenner. R. Großewsky. Volkslied. 3. Kerner. C. Hinkel. O. 2. B. Wolff O. Welker. Die mit* bezeichneten Chöre sind in diese Ausgabe neu eingereiht. 1 L. Widmer. I. Kerner. I. P. Uz. Müller v. Wyl. Volkslied. Hoffmann v. F. In dem Depot der Zürcherischen Schulsynode- Buchbinder Schwarz, Münsterhäuser in Zürich- find folgende Chorwerke zu beziehen: 1. Liedersammlung für vierstimmigen Männergesang von Wilhelm Baumgartner. Preis: 1 Fr. 50 Ct. brosch. 2. Männerchöre von Hans Georg Nägeli.. 3. Gemischte Chöre von Hans Georg Nägeli. Nr. 2. u. 3. Elegant gebundene Jubiläums- Ausgabe mit Photographie: 1 Fr. 50 Ct. Einfach gebundene Jubiläums- Ausgabe mit Holzschnitt: 1 Fr. 20. 4. Bierstimmige Männerlieder von 3. Heim, Separatabdruck aus Bd. IV der Neuen Volksgesänge" Nr. 392 bis 422. Broschirt 60 Ct. Volksgesangbücher von S. Heim in Zürich. 1. Sammlung von Volksgesängen für den Männerchor. 237 Chöre in Partitur. Sechsunddreißigste vermehrte und verbesserte StereotypAusgabe. 29 Druckbogen. Diese Auflage enthält 40 Lieder neu eingereiht. Abdrücke der älteren Ausgabe nur auf besondere Bestellung. 2. Sammlung von Volksgesängen für den gemischten Chor. 254 Lieder in Partitur. Einundzwanzigste Stereotyp- Ausgabe. 28 Druckbogen. 3. Sammlung von drei- und vierstimmigen Volksgesängen für Knaben, Mädchen und Frauen. Liederbuch für Schule, Haus und Verein. 232 Chöre für Sopran und Alt in Partitur. Siebente Stereotyp- Ausgabe. 25 Druckbogen. Verkauf nur gegen baar. Preise beim Depot in Zürich: Broschirt: Halbleinwandbände: 1 Fr. Ct. - 1 1 ● . Elegante Leinwandbände: 11 1 m. 40 Pf. 4. Neue Volksgesänge für den Männerchor. Achte StereotypAusgabe. 544 Männerchöre in Partitur. Vier Bände; siebenzig Druckbogen. ● If L "} 11 40 75 80 Pf. d. R. W. = 1 M. 15 Pf. 18 = Partienpreise für alle vier Bände: 5 Fr., broschirt. Einzelnpreise: I. und II. Th. à 1 Fr. br., und 1 Fr. 20 Ct. geb. III. Th. broschirt 1 Fr. 50 Ct., geb. 1 Fr. 75 Ct. IV. Th. broschirt 1 Fr. 50 Ct., geb. 1 Fr. 75 Ct. 5. 3weites Volksgesangbuch für den gemischten Chor. 132 Gefänge in Partitur. Fünfte Stereotyp- Ausgabe. Partienpreise: Broschirt à 1 Fr. 20 Ct., geb. 1 Fr. 40 Ct. 6. Drittes Volksgesangbuch für den gemischten Chor. 156 größere Chöre in Partitur. 27 Druckbogen, broschirt 2 Fr. 20 Ct ge= bunden 2 Fr. 50 Ct. Dritte Stereotyp- Ausgabe. 7. Zweites Voltsgefangbuch für Knaben, Mädchen und Frauen. Liederbuch für Schule, Haus und Verein. 130 Chöre für Sopran und Alt, 3weite Stereotyp- Ausgabe in Partitur. Broschirt 1 Fr. 50 Ct., geb. 1 Fr. 75 Ct. 3 weite Auflage. 8. Liederbuch für die schweizerischen Wehrmänner. 56 Männerchöre in Partitur. Stereotyp- Ausgabe. Preis: geb. 35 Cts. 9. Vierstimmige Männerlieder von 3. Heim, Separatabdruck aus Bd. IV der Neuen Volksgejänge" Nr. 392-422. Brojch. 60 Ct. 10. 50 Lieder, Romanzen und Balladen, leichtausführbare Männerchöre im Volkston von J. Heim. Separatabdruck aus Bd. V der Neuen Volksgesänge" Nr. 544 bis 594. Broschirt 80 Ct., gebunden 11 1 Fr., elegant in Leinwand 1 Fr. 50 Ct. Bd. V der Neuen Volksgesänge für Männerchor" ist ebenfalls zu beziehen. 11 Feierlich. 1. Allein Gott in der Höh' sei Ehr'! Nikol. Decius( 1498-1541). mf ele Ehr' und Dank für 1. Al- lein Gott in der Höh' sei 2. Ja, Va- ter, wir er= he- ben dich mit freu- diP mf 報 Gna jei- ne gem Ge- mü = 15 mehr Gefahr und lich mit Weis- heit 3. Heim, Männerchöre I. mf de. Er sor- get, daß uns nim- merthe. Du herr- schest un= ver- än= dermf CAT Un- fall scha und mit Gü = de. Uns wohl zu te. Un= end- lich P 1 DO 18 thun, ist er be reit; sein Rath ift un- s're groß ist deine Macht, und stets ge- schieht, was mf 4 112 TO O teit. Er= he= bet dacht. Wohl uns, daß = Be Mit Ernst und Kraft. 2 P d f ihn mit Freu re- gie du mf 1. Ein' feste Burg ist 2. Mit un- s'rer Macht ist 3. Und wenn die Welt voll 4. Das Wort sie sol= len f 2. Ein' feste Burg ist unser Gott. Se- ligdu beden! rest!** Nikolaus Decius( 1498-1541). Martin Luther( 1483-1546). mf = unser Gott; ein' gu- te nichts ge- than; wir sind gar Teu- fel wär', und wollt'n uns lassen stahn und kein'n Dank mf Wehr und Waf lo= bald ver= gar ver= schlin da= zu ha mf = FOOL TO O = = TOOLI = fen! ren; gent, ben; - 3- 三 Noth, die uns jetzt hat be= Mann, den Gott hat selbst er sehr, es soll uns doch ge= lin nem Geist und Ga Plan mit sei mf 19 1 J - er hilft uns es streit't für wir fürch- ten er ist bei f TÉ trof to = er's Je = = = = = fen. frei aus al= ler rech- te uns der doch uns nicht so uns wohl auf dem ren. gen. bent. TOO P Feind, mit Ernst bö- se wer der ift, er heißt: die- ser Welt, wie sau'r er sie uns Beib, Gut, Ehr', Kind und Weib, laß fah P 21 2 Der al te Du fra= gest Der Für- ste = Und neh- men P = jetzt meint, groß Macht und sus Christ, der Her= re sich stellt, thut er uns = ren biel 3e= ba doch da = nicht sein's be= er kann ihn uns doch of 14 sis Glei hal fäl blei Bift sein grau- sam oth, und ist kein nichts, das macht, er Rü- stung ist; auf Erd'n ist an- d'rer Gott; das Feld muß ist gericht't: ein Wört- lein hin, sie ha- ben's kein'n Ge- winn; das Reich muß = = - 4- = chen.** ten. len. ben. Martin Luther. 1. Wie herr- lich strahlt der 2. Du hier mein Trost und 3. Von Gott strahlt mir ein f du JA 3. Wie herrlich strahlt der Morgenstern. Majestätisch. David Scheidemann( 1600-1654). mf = DO Mor- gen stern! o welch ein dort mein Lohn, Sohn Got- tes Freu- den- licht, die Hoff- nung, mf Glanz geht auf vom Herrn, Wer und des Men- schen Sohn, Des daß sein An- ge ficht ich P stre fin Heil, so müt= den = schmach we= qui J ten? Glanz Got- tes, nig. Von ganzem den. Du kannst in deß durch dei- ne = 하 = = H = = - 5- P P See = ret rüh See= len sein nicht gro- Ber ein stens soll er der die Nacht durch Her- zen preis' ich TO O - soll te Himmels = P = len Licht, die nach der mich das Glück der schafft, mich stär- ken, mich = P P mf ABORAR U ten. Dein Wort, Je sus, ist = nig. cken. 3u Erb= fte P bricht, du bringst in dich; hab' ich dein Kraft, die Ruh' in m f boll dir komm ich; wahr- lich du mich, Se- lig .p DO TO O = achköbliWahr- heit Er= de er= Klarheit, fei= ma= ner cher, DOL führt zur Wahr- heit, und zum tröstet dei- ner sich ver daß ich Schwa- cher auf der n DO € dich ge= nug er dich sucht, Herr des freu- den in F ne mf mf VC In freudiger Bewegung. mf OQ -630.11 he C ben. = bens. de. = wer Š 1. Nun dan- ket Al= le 2. Der e= wig rei- che 3. Lob, Ehr' und Preis sei mf Le ge Er = = = ben. bens, de 4. Nun danket Alle Gott! Phil. Nikolai( 1556-1608). Wer kann wenn er Him- melsJohann Crüger( 1598-1662). P 818 23 Gott mit Herzen, Mund und Gott woll' uns bei un- serm Gott, dem Vater und dem Hän Le Soh 2 den, ben = ne, = mf F uns und al= len e= deln Frie- den der vom Him- mels = Seel' von frü- her Gnad' er= hal- ten sieht, bleibt, wie er eg der ein und mf A = fe gut, bis die Noth er = IB= jen gut. Lob sei ihm mf 16 mf En ge thro 00 e= gro im sei mf dim. Be mer = nem = 7- = air un= Kind- heit an fort und fort, und wig war, un f Din= ge F lich fröh heil' gen den; der uns an ben; und uns in ne er= bar- mend P = P P than. Stund' ge hier und dort. im= mer F dar! dim. thut an Herz und Geist. Er, P zäh- lig uns aus endlich Leib und sei- ner auf uns el viel zu al= ler groß und Martin Ninkart( 1586-1649). Langsam. 3 2 P 3 2 3864 1. Mit dem Herrn fang' Al- les 2. Mit dem Herrn fang' Al- les 3. Mit dem Herrn fang' Al- les = mf P be CCM mußt du ihm ihn zum Füh dir dein Hel = 5. Alles mit Gott! = DO -8ber= trau rer wäh fer ſen Kraft nicht bau- en; Ziel ver= feh- len; Werk vol= len- den; P mf p = P S mf = De muth schützt fie nur denn es Julius Grobe( 1810). PP an! an! an! en; darfst auf eig' len, kön- nen nie den; froh wirst du | P ift mf DO Kind- lich Die fich Muth wird PP vor geh'n auf in släs stol sich' Gott 00 E nte das dein zem = rer ge= Wahn. Bahn. than. 9 c P Soli. Herrn! ã 8 psoli. Ernst und mit Feuer. f Soli. mf Mit dem Herrn fang' Al mf TS Herrn fang' AI= les an! ff € 00 - 9 1 6. Schäfers Sonntagslied. T PIch bin al= lein, = les Soli.p an! f Chor. Mit dem Das ist der Tag des Herrn! Das ist der Tag des f Chor. Conradin Krenzer( 1783-1849). Ich bin al- lein auf weiter auf wei- ter t P #N Flur, noch ei- ne Mor- gen- glo- cke nur! noch ei- ne, PP the fern! ei= ne P 90Stil- le, Mor- gen- glocke nah und fern, Soli. $ 8 tend knie' ich hier! Stil- le nah, nun Stil- le nah und Soli. 10- 1 P nur! P Nun stil= le P M PP fern! nah und fern! Bes nah und P 20 Chor. mf An Chor. mfl H Grau'n! Nun P = be= e ge= hei F hei > pp mes Weh'n! PP be te ten mit mir! E mes - 11- P 09 als knie- ten Vie,- le S hei- mes Weh'n. f Osü- Bes, Lebhafter. Halbchor. mf e cresc. Osü- ßes Grau'n, PP cresc. L un- ge- seh'n, und cresc. cresc. O sü- ßes Grau'n, ge- hei- mes Weh'n. Der Him- mel nah und fern, er ist so Halbchor. mf A sü- ßes Grau'n, ge- heimes, gecresc. Langsamer. ge= cresc. Chor. f^ 汽車 klar und fei- er- lich, so ganz, als wollt' er öffnen sich! Das Chor. Ajir a tempo. ist der Tag des Herrn! Das ist der Tag des Herrn! a tempo. AL Langsam und zart. PP traum, glanz, Hain, Haus, ¤ 1234 4. Mit Bewilligung des Verlegers B. Schott in Mainz. WO - 12- PP 1. Stille ruht die Er An der Wöl- bung Bläu= e 3. In dem Son- nen- strah Glocken- klän- ge le ru fen အာ PP 7. Sabbatfeier. mf E Ludwig Uhland( 1787-1862). Gottes Engel schwe und die Hö- hen leuch und die Wo- gen fei in der Schöpfung Tem mf = F petyrore = E 1 de, sanft im Mor- gendämmert Mor- genju- belt Flur und hin zu Gottes Franz Abt( 1819). = ben leis' im wei- ten ten mild im heh- ren ern in dem gold- nen pel dringt der Ruf hin7 CHI Raum, und in lin= den Kranz, prangend steigt die Schein, und der Hee We fen from- mer = aus, und in B. I. An und in lin- den Lüf jang, zelt, fern, herz; mf Tag des Tag des Tag des Tag des 13 Ew'- gen Ew'= gen Ew'- gent Ew'- gent, Lüf Son P 1 = F = E ten P cresc. weht ihr Bob- ge- sang, schallt am Tag des = P und in lin schallt am Tag des preist am Tag des am Tag des fingt schwing' am Tag des cresc. = ten weht ihr Lob- ge= Ne- therne auf am re all' in nah' und dacht glüht das Menschenden schallt am Ew'- gen, Ew'- gen, preist am Ew'- gen, fingt am Ew'- gen, schwing' am P mf Ew'- gen, schallt am froh der Him- mel ihn, den ihm, des Lüf Klang, Herrn der Welt, Le- bens Herrn, schwing'dich himmel wärts, F ten mf froğ der Him- mei P? froh ihn, ihm, schwing' P Klang, der Langsam. der Him- mel Klang. den Herrn der Welt. des Lebens Herrn. dich him- mel- wärts. P - 14- Him- mel Klang. 1 4 1. Trittst im 2. Kommst im 3. Ziehst im ( piu f) 4. Fährst im P 201 Strah- len- meer, Ster- nen- heer, Wol- ken- meer, Hort und Wehr, 8. Schweizerpfalm. Alberik 3wying( 1795-1854). Mor- gen= roth da- her, A- bend- glüh'n da- her, Nebel- flor da- her, wil- den Sturm da- her, = seh' ich dich im find' ich dich im such' ich dich im bist du selbst uns = lie dich, du Hoch- er- ha- be- ner! Herr dich, du Men- schen- freund- li- cher! Vie bendich, du Un-er- gründ- li- cher! E= widu, all- mäch- tig Wal- ten- der! Ret= tenfl = cher! der! ger! der! P p Soli. See- le See- le See- le E Wenn der Alpen Firn sich In des Him- mels lich ten Aus dem grau- en Buft In Ge- wit- ter= nacht Soli. P See- le ahnt, be be- tet, frei- e Schwei- zer, kann ich froh und se lig tr = und mil tritt die Son- ne klar laßt uns kind- lich ihm ver- trau mf cresc. mf - 15- eut= re ahnt, denn die ahnt, und die ahnt, ja die cresc. E ak = tet! men; de, = en! ge und = = rö Räu bil Grau # Chor. P = P thet, men de en eu- re from- me denn die from- me und die fro- mme Ja die from- me Chor. from- me See- le ahnt Gott im heh- ren Tefl Va- ter- land, Gott im heh- ren Va Ernst und feierlich. inf Chor. f 1. 2. 3. f t Chor. heh- rem Hei Lehrers Fül- le lig Müh' und seh'n wir 16 9. Lob- und Bittgefang. Laßt freu- dig fromme Bie- der Herr! seg- ne in den fern- sten Dann wird des Bö- sen im= mer mf E E mf 89 = HE Leonhard Widmer( 1808-1870). P Heinrich Boßhard( 1815-1861). H thum! ihm füh- len Fleiß, und laß sein blüh'n; dann wird, als mf 7 ter- land. = P schal- len in Got- tes Zei- ten des treu- en min- der, des Gu- ten wir die Her- zen Wir- ten sich verEines Gottes € # wal- len voll Dank, An- be- tung, Preis und Ruhm, = brei- ten in un- f'rer Hüt- ten stil- lem Kreis! Kin- der, das Band der Liebe uns um zieh'n. - 17- mf P 3. Heim, Männerchöre I. E mf Langsamer. Soli. sich verwel- chen al= le Gei- ster ah- nen, und der noch nim- mer le= be in der theu- ren Ju- gend für al= les Ed= le re- gen muß der eit le Trug verschwinden, des Wah- nes und des Irr- thums F 2 P 2 ihm, BeEs Soli. hüllt, der al= ler Wel- ten fer- ne Bah- nen mit Wun- dern Sinn, für Wahr- heit, Gött- lich- keit und Tu- gend und MenschenNacht, der Wahr- heit Licht sich neu ent- zün- den, vom Strahl der mf mf\ rit. fei - ner All- macht füllt: wohl- fahrt zu er= glüh'n! Gott- heit an- ge= facht! rit. - 18- from- me Chö- re! dei- ne Leh- re deinen Na- men I. B. 1 f - f Schnell. Chor. -k Chor. f Lob Herr, gib, daß Herr, laß = fin get from= me dei- ne = Chöre! dem Herrn der Welt sei Eh= re! Bob fin der Enkel Heil ver- meh- re! Herr gib, Leh= re Na= men ver herr- licht werden, A- men! O Herr, 3 f f B = = dem Herrn der Welt sei der Enkel Heil ver- herr- licht wer- dem Herrn, dem der Enkel, der ( verherrlicht, verJada Lob- fin= get ? f dei- nen = = Off get daß laß Eh- re! dem vermeh- re! Herr den! A- men! O Herrn, dem Herrn, dem Herrn der Welt sei gib, Herr gib, daß sie ihr Heil ver Herr, laß ihn ver= herr- licht wer= den! ff Sangsam. INT mf 2 - 19- 10. Mahnung. mf T 1. Ver- giß ihn nicht, vergiß ihn 2. Ver- giß dich nicht, ver- giß dich 3. Ver- giß sie nicht, vergiß fie 4. Ver- giß es nicht, vergiß es mf P 2 Welt be rei- tet, der je= de Bür- de er= dich um= fan- gen und Got- tes Bil- de, er= mf P 17005 = F Eh meh A 5 O = re! = re! men! Peter Josef Lindpaintner( 1791-1856). mf 7 cresc. 3. Bär. nicht, deß Wort die nicht! Hoch ü- ber nicht, die lie- bend nicht! Ge- weiht zu mf Son- nen schuf und Ster- ne um fie hebt den Geist Bewußt- sein eig- ner = = die vor- an zur Hei- mat ein- gezieht er dich für himm- li- sche Gecresc. lei- tet; Wür- de, gan- gen, fil- de, = PP 0 Mäßig. E bricht. Vergiß fie ficht. Ver- giß es PP N mf Licht. Vergiß ihn nicht, Pflicht. Vergiß dich nicht, nicht, nicht, 123 auch drum du ein P 2. mf dir fol= ge siehst sie = er- glänzt in dunk- ler treu dem heil'- gen 20 dort, wenn hier dein reines Herz nur schaut sein P mf rit. ver- giß ver- giß ver- giß ver= giß mf rit. ihn dich fie es Nacht Ruf Au An nicht! nicht! nicht! nicht! 11. Glaube, Liebe, Hoffnung. C F sein der ge ge= Hohlfeld. 1. Was ist das Gött- lich- ste auf dieser Welt? Was hält uns Wo- durch sind wir dem Schöpfer selbst verwandt? Wie nen- nen 3. O möch- ten doch durch je- den Le- bens- kranz sich die= se P Conradin Kreuzer( 1783-1849). cresc. auf- recht im Ge- wand von Stau- be? Was ist's, das hier schon En- geln wir den süßesten der Trie- be? Was ist der Zukunft Freu- den Blumen fromm und freu- dig win- den! In ihrem mil- den, nie umsf crese. mf Chor. mf Soli. P -7. Es ist das Es ist des läßt sich das Chor. - 21- uns ge= fellt? Es ist das gei- stig Herr- lich- ste, der Glau- be! sich'- res Pfand? Es ist des Her- zens Se- lig- keit, die Sie= be! wölk- ten Glanz läßt sich das Pa- ra- dies leicht wie der finden! Soli. cresc. P N — cresc. cresc. geistig Herr- lich ste, der Glau- be, der Herzens Se lig- keit, die Lie- be, fin- den, sich die = Pa= ra= dies leicht wie= der cresc. dim. 美 Es ist das gei- stig Herr- lich- ste, der Glau Glau- be! Lie- be! Es ist des Her- zens Se- lig-keit, die Lie finden! läßt sich das = Pa- ra- dies leicht wieder fin ff dim. P 12 be! be! den! = P Steiner. Feierlich, langsam. mf 12. Sonntagslied. # # 5 ( p) 1. So ( piu f) 2. Es 3. O, Und sieh', der Glau- be 5. Da find ihm al= le fei= cr- lich und tö - nen hell die sol- chem freud'gen ( p) 4. mf 9f C nah' und fern, nah' und fern, dem nicht gern? Weisen Stern, Schmer- zen fern; P 7 22 20 schönen Tag des Herrn! hohe Haus des Herrn. gern von seinem Herrn? auf zu sei- nem Herrn. lein in seinem Herrn. stil= le, Glo- cken, Ru fe, = lei= tet, Büt= ste, cresc. sei's auch in mei- nem und wol- len al= le Wer näh- me Gnad' und das Herz auf si- cherm lebt in sel'- ger er cresc. 3. G. D. Gadstatter. Albert Knapp. als sie wer wie der heu- te = C tö= = nen folg- te einst der Er de = Her= zen am la= den in's be nicht Lie Pfa de hinStil- le al= J Sehr mäßig. t mf Zeit, und mf mf Der Mensch lebt und be= ste mf dim. al= le Welt ver= 13. Motette. P A 23- @ wir in seinen Hän- den. dim. P ge A A 1 = A1 Hans Georg Nägeli( 1773-1836). P C keit. Nur Ei- ner, der ist e= wig und an of fi H het nur eine klei- ne P P het mit 7 ih- rer Herr- lichal- leu En- den, und = Hal- le- lu- ja! f Und der ist all- wissend, B f und F der ist lu- ja! heilig, P P p= f 8 Hal- le- lu- ja! f P mf P lu- ja! ist barm- her - 24 ii f ! und der ist all- mäch- tig, Hal- leH ist barm- her g A- men, A- men! Hal= le= lu= = ja! 2 zig. Hal- le- lu- ja! f zig. F Hal- leA= men! mf A= men! T TA A- men! Ehre sei- nem großen Na- men! Hal= le- lu- ja! mf +1|+ AL Hal- le= lu= ja! ff Feierlich. EE mf 9 cc - 25- A= men! A mf = men! 2. Wir 1. Wir glau- ben All' an glau- ben an ein glau- ben an der 3. Wir mf kd 14. Christenglaube. Mathias Claudius( 1740-1815). 2 Hans Georg Nägeli( 1773-1836). f - Ei= nen Va- ter Völker Gott, der land, wo Heil, so S f 31 E wohnt im Him- mel o= ben. Ruf' Je der ihn nach eig'- ner Weis'; Recht und Tu- gend woh- net, wo Kunft ge deiht und Wis- sen- schaft, hoch sich Un- heil thür- met; ein Gott ist's, der zum = Licht sie weckt, d.d mf É dim. ff DO DO Sehr mäßig. P 6 - P 26 kann ihn That nur, die That nur Freiheit, wo Freiheit herr- lich Gott ist's, ein Gott ist's, der fie ff £ Herr! wie lieb- lich, die ge= ring ist al= ler Wor- te Preis. Die That nur, Gemein- wohl Je der will und schafft, wo Frei- heit, so tief auch Fin- ster- niß sie deckt; ein Gott ist's, ein = wo dim. P , mf - wie DO lieb mf 15. Wie lieblich ist deine Wohnung. ( Nach Psalm 84.) = ba dba lo thro schir Univ.- Bibl. Glessen E E Wie lieb- lich, wie lieb- lich ist dei ne Wohnung, o P Hubert Bernhard Klein( 1793-1832). A ben. net. met. Blaß. 8 F f lich ist dei = ne Woh nung! d. mei lan= See d. Mei- ne See dir, get, ܝܘ P P P Mei- ne 1 = do ver= lan lan get, ver- lan dir, nach dir, ver- lan € ne See ver- lan lieb- lich ist dei 2: $ po ver- lan = = = le ber= lan F 2 = - = 27- get nach dir, F See- le ver- langet nach dir, 1 le ver- lan= = get nach dir, = ist deine Woh get nach dir, + the t get nach dir. get nach dir. get nach dir. = get nach dir, nung! cresc. P ver- lan- get = P Mei- ne f ver- lan- get f d. ver# bernach f Wie lieb- lich, wie P f ne Wohnung, o Herr! Drückt mich Schmach und nach T 2 Noth, sind die Fein- de über mir,-drückt mich Schmach und f J 2 O Schmerz 68 1 - 28- Noth, sind die Fein- de über mir; hält mich Schmerz und Leid ge= P cresc. 2 P fan- gen, hält mich Schmerz und Leid bet = und Leid ge fan- gen: cresc. - mich Leid ge- fan- gen: ge fan- gen: d P1 P Soli. P 12 ge= fan ich seh' Soli. hält mich Schmerz 9-9? gen, hält hält mich em= por 12 nach 3i 3i d PP Hül kommt Hül Hül d. Hül Hül dort G dort- her kommt mir Hül = = = = = = ons Ber= gen, LT ons · D0fe, fe, her, 6bb Ber= gen, 7 = 29- B mf mf Chor. von von ich seh' em fe, # Chor. von SQ dort dort e = Te 2: fe, von dort her kommt mir Hül fe, E = por fe, von dort= her kommt mir Hül fe, kommt mir = mir Hül fe, von dort- her kommt mir cresc. von dort- her kommt mir Hül her kommt mir her P dort= her kommt mir von dort- her kommt mir cresc. F von mf Chor. fe. nach fe, P dolce. P von Soli. Wie Soli. 家 lieb- lich, wie lieb- lich lieb- lich, nung! lan Ian wie A Chor. P Mei- ne do lieb Chor. P get, ver= lan dea See Mei get, P Mei 30- ist deine Wohnung, o Herr! wie 44 = : le E lich s See le ver lan- get nach dir, = C ift ver= lan ne ne mf dei= 1 mf Mei- ne pChor. A Seele ber= lan = ne WohC See get nach dir, nach dir, f get, ver= fa. d ber= lan- get nach dir, nach dir, = get nach dir, nach dir, le ber= mei mei mei dir, Ernst. = mei- ne = ne 2c. mf. ne mf ne 9 c P dim. See See See 1 ģ = = le le = 31 PP le ver= ver= Ian ver= lan JER lan po nach dir, D Herr! Psalm 84. dim. P 16. Laßt Jehovah hoch erheben! 1. Laßt Je ho= vah hoch er= he 2. Men- schen- kin der kommt, und fin 3. Mögen Stür- me sich 3 he er= = M = Alberik 3 whisig( 1795-1854). P = get get nach get P ben! er al= get Lob dem ben, selbst die g · 6 · cresc. cresc. T Pd d lein ist un= ser Herrn, denn er nur Le= ben, unser Heil und unser Hort, brin- get Be- ben Euch und Ehr' und Ruhm. Er= de wan- fen, be= ben: mu- thig him- mel- an ge- schaut! Ihm er= schal= len In dem Kam- pfe = Seht, euch winkt die tỏ= nen wie un= ter lie Ju- bel= to = el - m - 32 € 12 = 1 P mf mf bel hilft Sie ger - er = = РР = mf lie der, und die Him- mel fie= gen, läßt Euch nim- mer fro= ne! da- rum ruft im mf Jiff # 1² der durch Ae- o- nen fort und fort. gen, strei- tend für sein Het- lig- thum. ne: Se- lig wer auf Gott ver- traut! Mit Ernst und Würde. A get, den, en, - PP PP f 4-81-8 4 1. Hör' uns! 2²4 221 2. 3. PP- PP f P P 事 Land, das uns er= zeu= get! uns, wer kann uns scha- den? Volk in allen Gau- en. 17. Hymne. T J. Heim, Männerchöre I. 33- Gott, Herr der Herr, un- ser Herr, un- jer = - - Etienne Henry Mehul( 1763-1817). gib un- serm Bun- de dein Ge- deih'n! Seg- ne das wenn unsern Heerd ein Feind bedroht. Bist du mit Frieden und Ein- tracht laß gedeih'n! Seg- ne dein f AG mf f > F 20 3 P = Welt, dem sich Al- les beuGott, steh' uns bei in GnaHort, dem wir fest ver- trauL 8 mf. 5 Auf dei- nen Schut bau'n wir al= lein! Stärk' un- sern Muth bis in den Tod! Auf dei- nen Schutz bau'n wir al= lein! S 8 Svanhard Widmer( 1808-1870). 3 Langsam. 3 4 1. Lobt den Herrn! er ( Soli) 2. Lobt den Herrn! er Halbchor) 3. Lobt den Herrn! von 9b 3 34- 18. Lobgesang. ist die ist voll sei- nem ( Soli) 4. 2obt den Herrn! auch wenn wir 5. Lobt den Herrn! es fallen fa rit. uns sein An- ge= sicht. Er den pil- gers Pfad; S # läßt die Sei- nen nicht. Blickt auch un ser Au- ge = Wet- ters schwü- ler Nacht glän- zen schö= ner die Ge lieb li cher die Au, = füllt von seinem rit. cresc. und des Re- gen steht ge- bückt die Blum' im Va- ter, reift des und er Er ver- läs a= ber un 72 freund- lich strahlt sein An- ge= sicht. bo- gens Pracht. Thau. du ver- läßt uns nicht! Him- mels ew'= ge Saat! = Karl Zöllner( 1800-1860). dolce = = cresc. Lie= be! Mil- de! Re- gen er vernach des duf= tet weinen, sie het = Thrä- nen auf des dolce P set nicht die ter stil- lem 囍 = Mit Bewilligung des Verlegers A. Hirsch in Beipzig. trüt= be, fil- de Se- gen Sei- nen, Seh- nen Friedrich Adolf Krummacher ( 1767-1845). Majestätisch bewegt. f 9 c Welt ma- CH Eh 35 19. Machet die Thore weit. ( Nach Psalm 24). = Ma- chet die Tho- re weit, und die Thü- ren in der f - ren ein chet hoch, ma= chet hoch, daß der König der = 3. Heinrich Lützel( 1823). zie he! Wer ist der- sel- be Kö- nig der ren? Wer ist der selbe König der = 1 Eh 1 36 1 ren? Es ist der Herr, stark und mäch- tig, f mäch- tig, der Herr, stark und mäch- tig im Du hoch, daß der König der Eh der Herr, stark und Strei So = A Thore weit, und die Thüren in der Welt ma- chet hoch, ma- chet AL te. Macht die = ren ein= zie = he! Wer ist der- sel= be = sel- be König der = - Kö- nig der EH 37- Kö- nig der Eh Eh oth, es ist der Herr Zeba= oth, 1 P ren? Es ist der Herr Ze- baf 818 10 Ruhiger. = rit. ren, der rit. ren? Wer ist derder Herr, der Herr ist der Ruhiger. EH er ist der ren! " Ende." Choral. fFeierlich. Dir, Herr, dir mf pFeierlich. =## = 00 Eh= re mf 100_ 00 - brin des sen Freu- de Wohl- thun ist. Dir will ich j Eis will ich fröh- lich 38. F mf en gen, dir, der mf cresc. bist. Herr Gott, du - cresc. DO bist ganz du € 4 fin P Gnad' und gen, dir, P 1 ba Dank und 888 gut und freund- lich f Treu', gieb, 2.0 Getragen. ef = daß mein Herz ganz Freu- de rit. P rit. P freund- lich eig'- ne = schon ihr 1 39- 1. In dem hohen Reich der 2. Wer den zwei- ten Stern will 3. In des zar- ten Kind- leins Choral von Joh. Samuel Diterich( 1721-1797.) Als Schluß: Psalm wiederholt bis ,, Ende". 20. Glaube, Liebe, Hoffnung. 1 ſei! mf mf Alberit Zwysig( 1795-1854). P Ster- ne fin- den, Wie- ge win- ten drei uns bli- cke nur in's sendet Hoffnung 這些 zut, gie- Ben oft, gie- Ben oft aus weiter Herz; hier kannst du, hier kannst du es nur er= Bicht, führt durch Kampf, führt durch Kampf zum fro- hen C mf Fer= ne in das grün- den, was dich Sie- ge, wenn im mf CH 20 A Au- ge sieht ihn Sterb- lichen Na Glaub', die Lie= be -- 40 Herz uns jü- ße Ruh. Sanf- ten zie- het him- mel- wärts. = Oder Tod das Au- ge bricht. Hei- ter D rit. glänzt der Eine, blen- det nicht mit sei- nem Schei- ne; = zar- tes We- hen stieg her- ab aus Him- mels- hö uns ent- schwe- ben, si-chert uns ein schön- res Le= mf ÷ = Ar PP nicht: nur der der tur ist's finkt, Stern der mf PP mf mf = rit. Lich- tes Lie= be läßt sie bd a tempo. mf je- des hen; in der ben, wenn der a tempo. 실 Glau- be schaut sein Licht, = Spur. Gott- heit lich- te Hoff- nung trö- stend blinkt! fd mf rit. ff rit. nur der ist's der Stern der Hoff- nung trö- stend blinkt! Friedrichs. Etwas langsam. P b C - 41- म Glau- be schaut sein Licht! Gott- heit lichte Spur. 1. 2. Ich 3.pp Bist PJ forsch- li- cher! gründ- li- cher! greif= li= cher! J 1 21. Forschen nach Gott! Ich suche dich, ich su- che dich, ich du ein Traum? bist = mf Der du mf Conradin Kreuzer( 1783-1849). -0su- che dich, D su- che dich, D du ein Traum? o Un= er= Un= er= Un- be7 der du im Dun- kel woh- neft und ü= In un er meß- nen Fer- nen, da strahlt Wo- her die Ster- nen- hee- re? dies BluP im Dun- kel woh- nest und = F und über Gei- ster- wel- ten da strahlt dein Thron von je- nen dies Blu- men- land? die Früchte = it strahlt Blu H F = 42 ਸਾ ber Geister- wel- ten thro- neft; unsicht- bar streust du = dein Thron; von je nen Ster- nen um- wehst du mich im men- land? die Früch- te? Mee- re? der Mensch dein Bild, voll P 12 V ber Gei- ster- wel- ten = dein Thronvon je- nen men- land? die Früch- te? cresc. cher, Un- end- li- cher! wo ster, du Herr- lich- ster! wo der! All- schaf- fen- der! du 1 NO Se- gen aus; wo ist dein gro- Bes Frühlings- hauch, und duf- test mir vom Geist, Verstand? Es sind die Wer- te cresc. ## rit. cresc. Va- ter- haus? Un- end- liBlüthen- strauch; du Herr- lichdei - ner Hand! All- schaf- fencresc. fr J ( HP find' ich dich? find' ich dich? bist kein Traum! 12 21 J. Ulrich Hegner ( 1759-1840). Der 3. Vers zart und langsam bis zu den 4 Schlußtakten. Mit Bewilligung des Verlegers B. Schott in Mainz. Mäßig. mf wei mf = 4 P C € 2 43- 22. Der Herr ist mein Hirt. mf wei F Zart und gebunden. Der Herr ist mein Hirt; mir wird nichts mangeln. Er Р ? Hirt; mir wird nichts mangeln. mf Hubert Bernhard Klein( 1793-1832). det mich auf ei= ner grü- nen Au'. Der Herr ist mein P det mich, Er dolce. er wei wei P ? er wei- det mich, er wei- det mich = er wei = 生 4 F dolce. Er wei- det mich, dolce. = P auf det mich, er det mich auf ei- ner ei ner det mich auf ei- ner E er wei- det mich, er wei- det mich auf ei- ner grüt- nen - nen grü grit- nen Was= ser; grüt- nen Au', See le = Au'; # P Au', und füh- ret mich, Nu', er dolce. dolce. 90 er er er - 44- er TH er= er füh- ret F füh- ret = = qui cket, er- qui cket mei- ne mich zu fri- schem mich zu fri- schem mich zu fri- schem 312 führet mich auf rech- tem, auf rech er füh- ret mich füh auf rech ret mich, mich auf rech führet mich, er füh- ret mich auf rech app H P Pfad. Der Herr ist mein Hirt; mir wird nichts man- geln. Er P = tem tem = tem E E tem d. 20 wei= wan- der= te in 1 wan- der= te in Ob fin = fin 16 det mich auf einer grünen Au'. E E F wander- te in fin fin strer Nacht, 1 fin= strer fin strer Nacht, = strer Nacht, - 45- fin- strer Nacht, - piu forte 1 Ob ich schon wan- der- te in fin= strer Nacht, in H strer Nacht,- in strer - ob Ob ich schon wan- der- te in - Ob piu forte = Nacht, in ob ich schon wan- der= te in Nacht, piu forte Ob ich schon P strer Nacht, fin ob ich schon wan- der- te in ich schon fin strer, ich schon wan- der- te in fin ob F ich schon = strer, in ich schon fin P 8 strer Nacht, in in fin- strer Nacht, wan- der- te in fin- ftrer doice. 31 일 31 일 dolce. fürch- te ich kein'n Р mir und trö f bor = 1 mir cresc. Tisch, du be= rei cresc. *** ob ich schon wan- der- te in fin= strer Nacht, E 46 P fin P Un= fall: F fin Nacht, in stest mich; du be P - test vor S E Р' T denn du, pp strer, fin strer Nacht, $ 15: 54 4 strer, fin ftrer Nacht, fin- strer Nacht, ted.. C mir 8 rei test vor mir B # du bist bei mf 60ei- nen Tisch ei= nen einen Tisch ge- gen meine Fein grü- nen Au'. mir F de. mir wird nichts man- geln. Er D Hirt; mir dolce. P Der Herr, Der Herr, wird nichts man mf Hirt; mir wird nichts man mf 47- der = - wird nichts 2 dolce. Pdolce. der Herr ist mein Hirt; P wei pl Der Herr ist mein Hirt, der Herr ist mein P = T! Mir wird nichts man- geln, P geln, #T Herr det mich auf ei= ner man 22 P 8 geln, Nichts man- P ist mein geln geln. Psalm 23. Freudig. P mf 4 8 4 4 48- 23. Danket dem Herrn! ( 118. Pfalm.) und sei- ne Gü- te P wäh- ret Dan- ket dem Herrn; denn er mf f F +8 rit. A - wäh- ret e= wig. rit. I e PE P = Bernhard Klein( 1783-1832). 7 Jam- mer fleht' ich zu ihm. 42 f Halbchor. P Langsamer. a tempo. mf wig, ſei- ne mf ist freund- lich, sf In Neng- sten rief ich zu ihm, in Halbchor. Langsamer. sf mf Gü- te ے ہے ۔ Und der Herr er G barm mf Chor. mf Und der Herrer- barm mf Chor, mf Und der Herrer C cresc. barm q P = jei und der Herr er- barm wig! te, Dan- ket dem Herrn; denn er S ne 49- te, erbarm= te T te, PI Gü- te 3. Heim, Männerchöre I. — er= barm= te er= barm= te, Choral. P C 688 Je= ho= vah! P cresc. wäh P te, ist freundlich, cresc. Je = 18:47 er= barm- te sich mein! = mfmf # 4 ret fei= ne fa 1.f 889. e A Gü- te, = ho= vah! Je ho vah! 15 f M dei- nem Na- men! PP PP f Welt, auf dein f r = ólól V men men! CD ㅎ p P - 50- jei Ehre, Macht und Ruhm! AP Wort in Staub zer Bis einst der Tem- pel die = fällt, soll in P bQ TIP cresc. = Hal = len das Hei- lig, Heilig, Hei- lig er= P > cresc. 21 un= fer sern schal Jē len! Majestätisch. 9 c cresc. cresc. Hal= le- lu- ja! ffe Soli, Wiederholung Chor. P 600 wi- gen! P 51- P P P - Hal= le= lu 24. Gott, der Weltenschöpfer. = ja! Choral von Florian Geyer. 3u Gott, zu Gott, zu Gott flieg' auf, fi -q Franz Schubert( 1797-1828). mf it- ber al= le Sphären, jauchz' ihm, weitschal- len- der Ge- sang, dem Er hieß das al= te Nichts hoch mf ge= bä- ren = P F und sein all mächtig f Soli, Wiederholung Chor. Dank gebracht. a dim. 7 Ihm, aller We- jen Quel- le, werde von al= len We- sen P mf 11 mf Chor. - P P 52- Soli. Wort war 3wang. gi: 2 Im Him- mel und auf Er- den Lob sei- ner Soli. 5 weisen Macht, im Him- mel und auf Erden Lob seiner mf Chor. dim. ften. weisen Macht, Lob sei= ner cresc. Gott flieg' auf, flieg' auf, zu Gott cresc. ten. 6 D - 53- mf wei- sen Gott, Gott, zu Gott flieg' auf, flieg' auf, 11. Bass hervortretend. zu Gott, zu Gott flieg' auf, flieg' auf, mein cresc. Allmählig belebter. mf II. Tenor hervortretend. schal- len- der Ge- sang! Zu Gott, zu Gott flieg' auf, flieg' auf! 3u mf dibd I II. Tenor hervortretend. Macht! Zu Gott, zu 1. mf cresc. flieg' auf, mein -ft 11. Bass hervortretend. flieg' auf! 3u flieg' auf, mein schal- len- der Ge- sang, flieg' mf zu auf, zu Gott, auf zu A. Gott, 9 c Gott, Sehr langsam. Gott, P flieg' auf zu Gott, Soli, Wiederholung Chor. A. fl flieg' auf zu Gott, - Hei- lig, = PA 54 20 Herr 3e= ba= oth! PP - PP mein schal- len- der Ge- sang, flieg' rit. hei- lig mein schal- len- der Ge- sang! rit. Al= le mf heilig ist f mf. Lan- de mf zu der sind sei- ner Eh- re = P in voll! P 2 Soli. Ⓡ t P DO Herrn! Ho sian= na, Soli. f bQ der Höh'! Ho sian sf ? 1 sf Höh'! Höh'! Gelobt sei, der da kommt im 2 p Chor. 55 = > na! T mf cresc. 9 mf mf cresc. Ho- sian- na, = Ho- sian- na, Chor. mf Ho- sian- na in der = 3 mf f cresc. Na- men des mf A Ho= sian- na f Ho- sian- na, = cresc. D Ho fian- na Majestätisch. f in der f P -56600 P Schall pflanzt sei- nen die Na- tur dir Höh'! 25. Die Ehre Gottes. Hymne von Joh. Peter Nz( 1720-1796). Heilig von Demetrius Bortniansky( 1752-1825). 1 1. Die Himmel rüh- men des Ewi- gen Eh= re! Vernimm und sie he die Wun- der der Wer= ke, 2. AP Na- men auf- ge f E Ludwig van Beethoven( 1770-1827). f PP 3 Ihr die f fort. Ihn rühmt der Erd- kreis, ihn stellt. Verkündigt Weis- heit und PP crescendo poco a poco crescendo poco a poco d A ind the P Soli. trägt, wer ist, er d - 57- prei- sen die Mee- re, ver- nimm, o Mensch, ihr gött- lich Wort! Wer Ord- nung und Stär- ke dir nicht den Herrn, den Herrn der Welt? Er Soli. ff -6IP Soli. A cresc. mf cresc. A 20 1 trägt der Himmel un- jähl- ba- re Ster- ne? ist dein Schöpfer, ist Weisheit und Gü- te, mf crese. mf< mf= Chor. ff Chor. P Soli. ? P P P Wer ein Wer führt, wer ein Gott, ein 호 führt die Sonn' aus ihrem Zelt? Sie kommt und leuch- tet und lacht uns von Gott der Ordnung und dein Heil! Er ist's! ihn liebe von gan- zem Gecresc. mf mf Jed fer= ne! müt- the rit. 1 16 ff Weg gleich als ein ſei- ner( ¹) Gna- de prit. d. J f Ernst und erhaben. P und läuft den und nimm an f Gott, € Jbb c - P - 58- Weg gleich als ein seiner() Gna- de Held! Theil! cresc. cresc. 26. Hymne. 8 Held, sie läuft den Theil, und nimm an ite Christoph Willibald von Gluck( 1714-1787). mf ein gnädig Ohr! Bis zu P Christian Fürchtegott Gellert ( 1715-1769.) F Leih' aus deines Him- mels Höhen, uns, o mf d A - nem Thron em- por 14 dei= 02 mf stei- ge dei- ner Kin= der Fle mf ew' P P = P 9 59- 6 M = ,, Ende." mf ger Gna- de, kennst und gibst, was P hen! ,, Ende". mf 12 und auf un= fers Lebens Pfa- de Fond 8 mf Du allein, aus mf uns fd bist du Heil und Licht. Dir ist ganz die Zukunft hel- le, P felbeed dd ge= bricht, 24 Trost und Fo mf gleich der mf 2 dim. steht das 3 P e bo P 3 Zeit, die längst ver- rann. Sieh', an dim. P A P 2 a Volk und P P d A - 60- 1 Cresc. dim. e rit. be dim. e rit. dad cresc. -6= - 2. In feierlicher und würdevoller Bewegung. feiddd 18 etp PP cresc. PP d 2 dei- nes Tem- pels Schwelle tet an! cresc. 27. Lobgesang. مسلم Von Anfang bis ,, Ende". Aus Iphigenia in Tauris". 3. D. Sander. - mf 1. Großer Gott, wir lo ben dich, Herr, wir prei- sen 2. Heilig, Herr, Gott Ze= ba= oth! Hei- lig, Herr der 3. Herr, er- barm', er= bar= me dich! Ue ber uns, Herr, 4. Sieh dein Volk in Gna- den an! Hilf uns! Seg'- ne, mf to f 事 R = P. Nitter. 90 dei= ne Stär- te! Kriegeshee= re! sei dein Se= gen, Herr, die Er= de! 2. wun= dert dei Er wir Feind = 5 = -61- = ne Wer- ke. de, Luft und Mee- re zu hof- fen pfle- gen. nicht Sie= ger wer- de. Vor dir neigt die Star- ter Hel= fer dei- ne Gü= te Leit' uns auf rit. mf H d in Zeit, so bleibst du Ruhm, Al les ift dein lein: Laß uns nicht ver ren sein! Fleh'n: Laß uns dei- nen Himmel seh'n! f rit. Io mf Wie du warst vor al ler find er- füllt von dei- nem Auf dich hof- fen wir al= Hö = re dei ner in= der = H Er de sich und bein der Noth! Him- mel, zei= ge sich, so wie der rech- ten Bahn, daß der mf F = wig= feit. gen- thum. mf = El Ambrostanische Hymne nach dem 150. Psalm. Mit Kraft und Feuer. f 1. 2. 3. ( più p) 4. ( più f) 5. JAL Him- mel und Ge vor ihm gnä- dig selbst der 62- 28. Gott ist mein Lied. Gott ist mein Lied! Er ist der Gott der Licht ist sein Kleid und sei- ne Wahl das Was ist und war im Him- mel, Erd' und Er kennt mein Fleh'n und al- len Rath der See- le! Ist Gott mein Schuß will Gott mein Ret- ter werden: 16 afd f f mf hehr ist sein' Nam' und groß sind sei- ne Wer- ke Er herrscht als Gott und seines Thro- nes Feste das ken net Gott und seiner Wer- te Hee- re er weiß, wie oft ich Gutes thu' und feh- le dann frag' ich nichts nach Him- mel und nach Er- den, = = f mf 8 - Ludwig van Beethoven( 1770-1827). > mf mf sein Gebiet, und al- le rech- tig- keit, ist Wahrheit of- fen bar, find e= wig bei zu steh'n, er eilt mir Höl- le Truß, und bie- te = mf Stär- ke; Be= ste. Mee- re, und al= le ist Wahrheit find e= wig und eilt mir und bie- te 2 ff rit. ㅎ od 8 -8: Him- mel sein Ge= biet! und Ge- rech- tig= teit! vor ihm of fen= bar. gnädig bei zu steh'n. selbst der Höl- le P = d Truß! rit. ㅎ 8 Christian Fürchtegott Gellert( 1715-1769). Mäßig. P zagt, bricht, 1 BE 1 u. 2. Har- re, meine See- le, = Cre 63 29. Harre des Herrn! cresc. 12: 1 Al- les ihm befehle, hilft er doch so gern! $ 147 bald der Mor- gen tagt, Gott ver- läßt uns nicht: T Cäjar Malan( 1786-1847). 8 har re des Herrn! Die Wiederholung Chor Soli.. mf Jl. Sei un- ver12. Wenn Alles Die Wiederholung Chor. Soli. mf und ein neu= er größer als der Früh- ling Hel- fer = 13 folgt dem Win- ter ist die Noth ja Noth, Noth, Jnnig. 4 4 cresc. f ib- 4 cresc. f P nach. nicht. — 64 -4 ・ 。-Chor. f SQ Chor. 24 wird er dich beschir- men, der rett' auch uns're See le, du - 8 In allen Stür- men, in = 42 1 al= ler - ge Treu- e, Ret- ter in wi- 30. Verlaß Verlaß mich nicht! treu= e treu= er 1222 = 1. Ver- laß mich nicht! O du, zu dem ich fle- he! Mein = 2. Verlaß mich nicht! Von Lei- den 3. Verlaß mich nicht! Hilf, daß ich P 事 Gott! Gott! Friedrich Näder. Wilhelm Greef. mf oft um- ge- ben, kann Al- les tra- ge! Und = mf cresc. Au = ge blickt zu dei-- ner heil'- gen Hö mei- nen Muth nur deine Kraft be= le naht sich mir der A- bend mei- ner Ta cresc. Langsam. - 65- 2. PP PP 3. Heim, Männerchöre I. = mf 8. he, dir traut ben. Sei du ge, dann leuch mf 1. Mag auch die Liebe 2. Mag auch der 3. Mag auch die frit. Herz mit Kindes- zu- ver= sicht. Stab, da Stärke mir ge- bricht. Ver- laß mich nicht, ver- laß mich nicht! mir dein Va- ter- an- ge= sicht. 3 31. Des Pilgers Troft. !!! 12 = 21 mein mein te dir traut mein Sei du mein dann leuch- te 23 Friedrich Schneider( 1786-1853). mf fel Ch. Hohlfeld. weinen, es kommt ein A Glan- be za gen, ein Tag des Tugend kämpfen, es kommt ein 4. Mag Hoffnung auch erschrecken, mag jauch- zen " mf Tag des Herrn. naht. Lichtes tag. Ru- he Grab und Tod. Nacht Langsam. = -2 8 dunk- ler Nacht er Dämm'rung muß es Son- ne Strahl zu Schlummernden einst 3 4 9: 2 3 4 P P .. schei ta däm we = P - 66 = nen. gen! pfen. a cken. D Es muß ein Mor- gen- stern Zur Heimat führt sein Pfad! Kein Sturmge wölk ver- mag Es muß ein Mor- gen- roth be. = 1 32. Grabgesang. mf = 2 1. Süß und ru- hig ist 2. Doch der Weise harrt Sieh', Vol- len dung hält 3. mf 2. nach dunk- ler mf Adolf Friedrich Krummacher ( 1768-1845). nach Aus der die 8 P| Joh. eorg Frech( 1790-1857). der Schlummer in der be- schei- den, bis der am 3ie- le schon den mf mf de Vorsicht Wink ihn ruft, Pal- men- zweig em= por, Kum- mer Lei= den füh= le = mf F - 67 mf - küh- lem Schooß, von E mf! F des Le bens Noth und flüch- tet nicht = vor Gram und aus dem Strei te der Gemacht der Tod uns fei = ge fich in geht sein rei- nes 1 Er in ne= run- = F # je nen still- ver- schloss'nen Gründen, F kämpft er mit dem Strom des Be- bens, lohnt noch in mf freund- lich los, fet Glück her- vor, gen = mf = d mf ne Gruft; P K und zut thig und ihn mu= P kann kein Schmerz den und sein schö- ner je- der Sieg, den -b9 dim. 16 ft=- chern Ein- gang fin Kampf ist nicht ver- ge er Kraft er= run voll dim. Feierlich froh. = 3 -4 3 1. 2. 2-2-4 f 3. Tag 4. Wie 5. Ach, f - PP dim. = : = GS- den. bens. gen. PP fur- zer Ruh! Staub, nach Herr der Ernd- te = geht Gottes Tag! mei= nes Je ju geh'n wir ein Mittler; dann; lebt' ich dim. 8 33. Die Auferstehung. Auf er= stehn, ja auf= er= stehn wirst du, auf zu- blühn werd' ich ge= sä't! Wie- der des Danks, der Freu- den- thrä- nen Tag! Karoline Pichler( 1769-1843). Karl Heinrich Graun( 1701-1759). mein der du den Träu- men- den wird's dann uns sein! mit in's Al= ler= hei- lig- ste führt mich = mein mf Unsterblich's und sammelt Wenn ich im jei Hei- lig = nen zu im mf = Le ben Gar- ben Gra be Freuden! thu = me, = = wird, der dich schuf, uns ein, die in ge= nug ge= schlum Der mü- den Pil zu jei = nes Na ja! jai mich, mehr, ja! P Langsam. 16 3 4 P Hal le= Hal= le M 2 = Iu Iu - 69 - dir ihm = mert = ger mens ja! ja! er= weckst du mich. sind dann nicht mehr! Hal= le= lu ja! ` ge= ben! star- ben! 1. Wie sie so janft ruh'n, 2. Und ob dem Gra- be 3. Tief in die Schmer- zen P be, den Ruh- me! ha Lei 2 = = 34. Den Entschlafenen. PA # F Luts = le= Iual= le die leuch- tet ein Hoff- nung für Hal= le Hal er= weckst sind dann Hal= le du nicht Friedrich Gottlieb Klopstock ( 1724-1803). = luFriedrich Burkhard Beneken( 1760-1818). Se= li- gen, hel- ler Stern, je des Herz, 70महा tie- fen Frie = = den. Hoffnung Strah= len. treu- en Her= zen. 1 schlummern, schweigt die Freu- de, mil- de; = sanft durch Schmerzen ew'- gen Se= gen, Lie = be sanft ruh'n im Grabe, still in der Er- de Schoos! und wo mit Thrä- nen sich heut' ein Auge füllt, Glau- be mit Treu- e, weit über Gra- bes- nacht, Glaub' an der PP mf PP mf A stört kei- ne Kla gießt er voll Klar e= wi- ger Se Und wo sie leuch- tet er = = = ge den heit der gen dem Heinrich Grunholzer( 1819-1873). P - 71 35. Im Arm der Liebe ruht sich's wohl. Innig. Peter Winter( 1755-1833). cresc. H 3 4 P 1. Im Arm der Lie 2. Im Schooß der Er 3. Wer weiß, wo ich P 4 daripad wohl auch im Schooß der Er so still und un- ge 5 ftö frei gelöst von Be= schwer dort sein soll, fum= mer= voll, ruht sich's wohl, E = F = = - be de einst de. ret. de? ruht sich's wohl; ruht sich's wohl; hen soll, ru= P cresc. E Ob's hier noch o Hier ist das Herz Im Arm der Lie P wo Ruh' ich fin= den dort wird's durch nichts be wohl auch im Schooß der F wer schwe Er = E de; ret: de. der jo be mf das forscht mein Geist Man schläft so sanft Bald muß ich mfj ru= mf 1 1 PP PP a -- 72 und sinnt und denkt, und schläft ſo ſüß hen, wo es sei, wohl auch im Schooß der Er mf 1 die fie schenkt. Pa= ra- dies. Im Arm der Lie-= be ruht sich's wohl, Noth vor- bei. HE = und fleht zur Vor- sicht, hin über in das dann ist des Mü- den mf 5. 20 de. = El 01 2 Gottfried August Bürger( 1748-1794). Bart und leise. 4 1. 2. 3. 3 4 Er= de schaf- ten kühl; stillt; Thrä- nen wer- den Ru- hig ist des To- des Schlummer und der Schoos der Da stört uns're Ruh' kein Kum- mer, nicht der Lei- denUn- f're Seuf- zer, un- s're Un- f're Wün- sche, unser Sehnen, e= wig al= les Läg' auch mei- nes, von den Sor- gen In der Erde Schoos ver- bor- gen, E dann ge= wird er nicht em= pört, Frie- den 73- 36. Grabesruhe. E Johann Gottlieb Naumann( 1741-1801). 1 P dim. rit. al- les, die- ses wo nichts Spiel. Un- f're Sor- gen, groß und klein, füllt. Her- zen, die sonst heiß ge= wallt, stört. Küh- les Grab, o wann nimmst du d R Lebens sei- nen PPO schlum- mern alle mit uns ein, schlummern al= le mit uns ein. liegen fühl- los dann und kalt, lie- gen fühl- los dann und kalt. mich in dei- ne stil- le Ruh', mich in deine stil= le Ruh'! dim. rit. PP A Emilie Spangenberg. Ernst. Soli. 3 mf mfd P 1. In des 2. Der dem 3. Wie der Soli. P Ab streb- jam ern= F licht = 37. Am Grabe eines Sängers. 1 74- Nach Friedrich Wilhelm Berner( 1780-1827). mf 4 Fried hofs stil = Bun- de treu muß sein Lied mf mf win- den Lie- ben, in der Blü- the nach des Le- bens se- hen, mf 2 - un- ter grü geschied'= nen Haus, Sinn, sten = er=- ten Raum; len ge P er = singt vom fro füll 회 Grün- den, blie- ben, ste- hen dim. nen Laub- gemit der Freund- schaft heil'- gem = der= hen Wie mf ruht der Sän- ger friedlich aus. = = mf Sei- ne starb er hin! Nur die tur- zem Traum. Treuer mf 2. 46 Chor. in der mit dem in dem mfChor. f € cresc. Vie= der, Hül- le Sän- ger fcresc. 224 voll und rein, schlie- fen legt er ab, denn sein schlumm'- re du, se= lig Sehr langsam. Lie- der, voll und Hül- le legt er Sän- ger schlumm're mf PP € € mf گو cresc. f - 75- 193 cresc. cresc. 43 al le mit ihm ein. Sei- ne Geist schwebt überm Grab! Nur die dei- nem Himmel zu! Treu- er = cresc. rein, schlie- fen al= le ab, denn sein Geist schwebt du, se- lig dei- nem rit. PE 38. Frieden. rit. P P mit ihm über'm Him- mel = ein! Grab! zu! Seonhard Widmer( 1808-1870.) Carl Alok( 1792-1853). PP 1. Da un- ten ist Frie- den im = dun- keln Haus, da 2. Den hier einst ge mie- den er= = sehn- te Nuh, hier 3. Da borgt nicht die Hül- le des Traums der Schmerz, auf PP PP 1 512 schlummert der schließt er zum e= wig nun -0mf Mit= de, Frieden le stil er li- che Stun- den ben da o= ben dim. = im Schimmer des A- bends ein, mer der Frü- he ten, in tie- fer = ben den Schlä- fer mf dim. - 76- H P da ruht er aus. Und schlief Der schmerzzu. sein Au- ge steht hier das Herz. piu f Mags tomf | es we= cket ihn nimda unin Noth durch- wacht, still schläft er und stür- men sehr, was küm- mert das Tof Schein. Nacht. mehr. 2: Î 8 mf Carl Sauppe. Langsam und feierlich. P 4 = 1. Stumm 2. Dit 3 P dio lau- schet hat an 任 - 77 39. Der Barde. Stumm schläft der Sän-ger, def sen Ohr ges Du schlummerst stille, schlum- merft leicht, wann = P Friedrich Silcher( 1789-1860). A schläft der Sän- ger, dessen Ohr geschlummerst stille, schlummerst leicht, wann an- d'rer Wel- ten Thor. Ein na her ber dich der Sturm und Ze- phir streicht, der Sturm, der PP = = did Wald- strom braus- te sein Gesang und fäu selt auch, wie dir den Schlachtge- sang durch- dröhnt, der Hauch, der sanft im PP I. # fer- ner Quel- len Klang. Lied der Lie- be tönt. Langsam. P Ji bb c mat= tet; nie- den Kreise Glau- be 1. Ruhe sanft be 2. Wohl dir! ruh' in 3. Wohl dir! ahn- de 4. Ruhe, Staub bei 78- Klang. tönt. 2 Mit Bewilligung des Verlegers Laupp in Tübingen. P Nach Thomas Moor von Hermann Kurz. 40. Ruhe sanft. 1: ftat- tet, Frie- den! lei= ſe, Stau- be! Hans Georg Nägeli( 1773-1836). 22 du von Schmerz erdei- nen Lauf hie was im stil= len Unsers Freun- des T b H allen Kum- mer hast du, Gu- ter, tilgt das Grab. wohl ge lebt. du gedul- det und ge soll auch uns das Herz er = than. höh'n. 1779-1852. . t mf Wir, die Red- lich = Jetzt am Thrä- nend mf streu'n wir Got dort des ach! ein let- ten dein ge- den- kend Blicke jen- kend, stehn am Rand, und hast du nach Ver- mö- gen, schnö- der Ei- tel teit entgegen, ho- hen Ziel ge- wan- nest du den Palm- kranz, und be= gan nest schei- den wir von hin- nen; doch wir kom- men oft und sinnen | mf - tes Licht und Mäßig. mf - hö- hern fro- hes = mf Blumen dir Recht Kam- = Wie dim. dim. 79- C PP hin= ab. er= strebt. pfes Bahn. der- sehn. PP Johann Heinrich Voß ( 1751-1826). 41. An das Vaterland. Conradin Kreuzer( 1783-1849). mf 1. Dir möcht ich diese Lieder wei- hen, mf p ge= lieb- tes, mf mf theu- res Vater- land! denn dir, dem neu- er- stand'- nen, frei- en, sfe fl Sin- nen ist all' mein Sin- nen zu cresc. mf cresc. 7 3 zu= cresc. 80- A cresc. 3 F wandt, mein Sin- nen zu- ge- wandt, ff 1 - ge Doch Hel- den- blut, Hel- den- blut ff; J. sfz = ist all' mein Sin- nen zu wandt, ist ge- wandt, all' mein Sin- nen zu= ge- wandt. ff J = bl all' mein ge= ist dir ge flos- jen; dir M fant cres = sant der Jugend schön- ste Bier, dir PJ gro- Ben, der f 역 PP Ju - 81- PP े 3. Heim, Männerchöre I. sank der Ju- gend cres gend schön pl P A schön- ste Zier! Nach sol- chen- pfern, hei- lig gro- Ben, D dir cen do. schön- ste Zier, cen ALH # was gäl- ten diese Lieder dir? tot Ng| cresc. sank der Ju- gend fte A b gälten die se Bie- der dir? nach sol- chen O- pfern, hei- lig H 7 P was ● pp 6 was do. PP 3 gäl- ten die je Lie= der dir? F O- pfern die je = fo dir? nach solchen O- pfern Lie 82 545 PP pp = calando. DAPP P S was die- je der! A ✔ 4 gälten die- je Lie- der PP Lie- der! nach sol- chen Ludwig Uhland 1787-186 5 calando. Mit Bewilligung des Verlegers B. Schott in Mainz. Feierlich. 3 4 1. 2. Rufst du mein Da, wo der Nährst uns so Frei, und auf 5. Doch wo der mf 3. 4. mf 3 4 42. Dem Vaterland. - All' dir ge- weiht! -Wall dir von Gott- du Hoch- lands Brust! hall' unser Herz! drangbol- lem Spiel, 83 1 Heil dir Hel steh'n wir den Sei denn im Frei lebt, wer O da, viel f 7 Vater- land? Sieh' uns mit Herz und Hand, AL- pen- kreis nichtdich zu stark und frei schü- hen weiß, mild und treu, hegst uns so e- wig frei ruf' unser Feld- ge- schrei, Frie- de lacht nach der em= pör- ten Schlacht ein der- ben droht, Blut uns Hel- den- bahn steigt als Waf- fen Grau'n, Hei- mat, dein ein John Bull( 1563-1628). = ve= ti= a! haft noch der Fel- sen gleich, nie vor GeFeld der Noth, wenn dir Verster- ben kann, frei, wer die schö- ner, traun, fern von der !! Söh- ne ja, wie sie Sankt Ja- tob sah, freud- voll zum Streit! fah- ren bleich, froh noch im To- desstreich, Schmerz uns ein Spott. Mor- gen- roth, Tag- werk der Luft! Tell hin- an, nie hin- ter- wärts! Glück zu bau'n, winkt uns das Ziel! 12 Johann Rudolf Wyk( 1781-1830). Sangsam. 7 1. = = piu f. 2. Hör' uns, All- mäch- ti Wie auch die Höl- le un= 3. Führ'uns! Fall ser ( Originaltext). 0 ctis- si € P 8443. Vor der Schlacht. - f - san 2 der Schlach gü- ti - ger, himm- li- scher Führer der Büt star- ke Faust stürzt das Ge= bäu- de Gra- bes Schoos: Lob doch und Preis deinem Na is- si dul- cis vir Ma- ri ma, fd 8 Va- ter, dich prei- sen wir, Führ' uns, Herr 3e- ba- oth, ( f) Reich, Kraft und Herr- lich- keit ma- ter a ma ta, TTTTT - go Hör' uns, Allger! braust, Gott, dei- ne Loos auch tief in ma, 0 piH # Va- ter, wir führ' uns, o find dein in in te me - = Volksweise. = - = ten! ge. men. a! F dan- ken dit gro- Ber Go Ewig- fei ra mf mf 9 daß wir zur Freiheit er P führ' uns zur Schlacht und zum führ' uns All- mäch= ti= ger! = 0 ra, 0 ra pro - Sangsam. P z c wölkt mich der Sieg D= der Hän- de be Don= ner des P -85- - - 1. Va- ter, ich ru- = mf 2. Va- ter, du füh- re = 3. Va- ter, 4. Gott, dir 44. Schlacht- Gebet. fe wach Sie A no du seg'- ne er= geb' ich mf = Dampf der Ge- schü- te, führ' mich zum To- de: fehl' ich mein Se- ben, To des begrü- ßen, = C Friedrich Heinrich Himmel( 1765-1814). f Bewegt. ten! ge! men! bis. ed.) dich! mich! mich! mich! 7 El Theodor Körner. ( 1791-1813). du kannst es wenn mei- ne Brül- lend umFühr' mich zum In dei= ne Wenn mich die f Bewegt. J sprü- hend um- zu- cken mich Herr, ich er= ten= ne neh- men, du A- dern ge- = ras- seln- de Bli- ge; dei- ne Ge- bo te; haft es ge= ge- ben; net fließen; öff = Va- ter, Va- ter, Va- ter, du Gott, ich er ich Kräftig. dim. INT 9 c = ich dim. PLangsam. füh- re ken ne = prei- se rn= fe दोन Ben- ter der Schlachten, ich Herr, wie dein Wil- le, so Seg'=- ne zum Le= ben, Dir, o mein Gott, dir p Langsam. zum P mich! dich! 86 dich! dich! P ਪੰ 1. Du Schwert an meiner Sin- ken, 2. Mich trägt ein wack- rer Rei- ter, IIK mf mf * 45. Schwertlied. er= mf Theodor Körner( 1791-1813) ru- fe dich! füh- re mich! Ster- ben mich! geb' ich mich! Carl Maria von Webet ( 1786-1826.) was soll dein heit'= res drum blick' ich auch so mf 144 Blin- ken? hei- ter! mf cresc. A cresc. DD rah! hur- rah! hur- rah! ff A lie= be lich- tes E 韓 Schaust mich so freundlich an, hab' mei- ne Freu- de d'ran, hurbin frei- en Mannes Wehr, das freut dem Schwerte sehr, 먹으 dich herz in= nig, G sen= le= ben. festlich die Trom=- pe= te. mf # lie- be Braut, als eine wann holst du hol' ich mein Liebchen ein, 87 A 3. Ja, gutes Schwert, frei bin ich, und 4. Dir hab' ich's ja er geben, mein 5. Zur Brautnachts Morgen- rö- the, ruft f mf ff als wärst du mir ge- traut, Ach wä- ren wir ge- traut, Wenn die Ka- no= = cresc. deine Braut? hur rah! hur- rah! hur- rah! cresc. mf ff nen schrei'n, Theodor Körner( 1791-1813). F Gemäßigt. 3 4 1. 2. 3. 3 4 sf sf 88 46. Buruf an's Vaterland. H Ste he Blei- be Blei- be # fest, ste treu, blei be wach, blei- be = sf feft, fte he = treu, blei- be wach, blei- be sf Va = he fest, o treu, o Va wach, o Va - 美 feft, treu, o wach, o Hans Georg Nägeli( 1773-1836). sf B Hand, hal te feft, am Rechten. Tand, treu den al= ten Sit- ten; fand, bring'ihn zum Ge- dei- hen. -8 D Va= ter- land, ste- he Va ter- land, blei- be Va= ter= land, blei- be sf ter land! treu- es Herz und treu- e = = ter= land! fern von Wan- kel- muth und ter- Land! wenn der Geist zum Geist sich Wo's die alte Frei- heit gilt, ein- ge- denk der Vä- ter Muth Füh- re, wo aus vol- ler Brust, f sei dir selber die der Erde Weis- heit strömt in cresc. zu dir du cresc. ber C er= den d. ten. fech ftrit ten. Rei gen! Hort und Schild, Freiheit, höch- stes Gut, Freiheit, San- ges- luft, Freiheit, = = fest, fte he fest, = treu, blei- be treu, o wach, blei- be wach, ff - 89 Va 1 sf Ste he Blei- be Blei- be sf sf - ter= land, Freiheit, Freiheit, Freiheit, fest, ste= he treu, blei- be wach, blei- be sf D A fest, treu, wach, Freiheit Freiheit Freiheit = # sf fte- he blei- be blei- be Va- ter land! Carl Göttling( 1793-1870). Lebhaft. Ton! 47. Schweizerischer Nationalgesang. 3 4 Na= 3 = cresc. G voll klingt der t Cresc. F Na- ti= on! f ti- on, auf zu den ju beln- den hö he = rem 90- TT 1-3. Na ti= on! wie = ff Ton! f wie voll klingt, wie voll, Hin Ver = A Hü- geln, das Lie- dern! Wir Lich= te, wie ab zu den fün- det's in Uns Wie= der- ge = A Hans Georg Nägeli( 1773-1836). ff fz Par wie voll klingt, wie voll, wie e Herz zu er wol= len, wir rei- fen des fz i voll klingt der = wie voll, wie Thä- lern, hinhim- mel= an bor'- nen in fz wei- tern, den sol= len uns Le bens verfz Geist zu treu- lich e= del herr= li Göttin ti= na= = = Schweizer! hin- an, die = Frei en ver- schönt, wird himm- li schen Strahl, durch = be ver = te = = = = ti= o= herr- li che Bahn, - 91- - flü- geln, ſo brüdern. Wo Früch- te! Das fa ruft es, so Lie- be das Schö- ne und die Eine, fieg- reich die Einheit nur, che Bahn, die Ei- ne, die ge= frönt, wird sieg- reich die o- nal, durch Ein- heit = I. B. die gro= Be, Frei- heit zur Brüder, wird's TA gro- ße, die herrFreiheit zur Götnur, Brü- der, wird's nadie T Bahn, die herr- li = li= che che Bahn! tin ge= frönt, zur Göt- tin ge= frönt. nal, wird's na= ti- o- nal. D schalltes, Le ben der im = Gu- te Ei ne, die gro= ße, die = Hans Georg Nägeli. || 1 92 48. Was brausest du mein junges Blut? Fest und lebendig. f 9 C - 1. Was brau- sest du mein jun- ges Blut, was flie- ßen mei- ne 2. Mein bist du, mein, und ich bin dein, will nim- mer von dir 3. Ich hal- te, theu- re = Frei- heit, dich mit glüh'ndem Arm umf Thränen? Was glüht in mir so laj- sen! Will e wig frei und schlungen! Mein bist du, mein, es E P Nach Albert Methfesser ( 1785-1869). ra- scher Muth, so wal- lend hei- Bes treu dir sein, will al= le Knechtschaft haben dich die Vä- ter mir ercresc. Sehnen? Es ist ein heilig Him- mels- bild, das mäch- tig in mir has- sen! Und wenn sie dich ver- drän- gen hier, dein Häuflein un- terrun- gen. Ver- ach- te nicht den schwa- chen Arm, das tha- ten- lo ſe = = P| cresc. le= bet: lie= get: Le= ben: sam durch Frei- heit, ganz er C = Halbchor. Feierlich. mf. € die Frei- heit mei- ne See le füllt, mich wun- derdann Hel- den- tod, will- kom- men mir, dein Sohn, o sieh' mein Herz, mein Herz so warm, es ist die = D Halbchor. Feierlich. mf| 12. ff Chor. be= bet, die Frei- heit mei- ne sie= get, dann ge= ben, ff A wun- der- sam durch- be Sohn, o Frei- heit, fie ist dir ganz er= ge D Chor. R 93- H = ff See le füllt, mich Hel- den- tod, will- kom- men mir, dein sieh' mein Herz, mein Herz so warm, es ff bet. get! ben! Ernst Morik Arndt( 1769-1860). Etwas schnell. mf 1. 2. : 8-1 Wir fühlen uns zu je- dem Thun ent- flamAll- weit vom Thal zum Ei- ses- gurt der HB3. Im Land, wo Recht und al te Sit- ten wal4. Da sproßt ein frei Geschlecht, dem Herrn vertraumf cresc. f mf 49. Das Vaterland. = - 94- - cresc. from- men soll, dem Va ü- ber- all iſt Bie met, das from- men soll, das hen; all#= ber- all, all ten, strahlt auch des Glau- bens, auch des Glau- bens al end, wenn Fein- des- zorn, wenn Fein- des- zorn mit Ket fj = cresc. Hans Georg Nägeli( 1773-1836). 10 cresc. B ten uns als Einem Stamm ent- stamber- all, wenn hoch die Ban- ner we= = land; wir ach fleiß; all= it Glanz; da muß des Gan- zen Heil sich wohl ge staldroht, im Herzen still der Ah- nen Thun be- schaumf f = ternenter ten met hen, ten, end, sf piu f. und le- gen lie- bend, le gen lie- bend Hand ist küh- ner Muth, ist tühner Muth zum Schlach zum Guten kommt, zum Gu- ten kommt des Schö geh'n freu- dig fie, geh'nfreudig fie in Kampf - piu f f 4% 95 = verwandt, in verwandt, in Hand. Brü- der, in Leben und Lie- be schweiß. Brü- der, in Leben und Lie- be Kranz. Brü- der, in Geist und Ge- mü- the verwandt, in Tod. Brü- der, im Leben und Ster- ben verwandt, im sf Liebe verwandt, pfle= get und bau Liebe verwandt, bau mü- the verwandt, schir Ster- ben verwandt, zie sf = = = 1: = et, et und schir- met, met und zie ret, ret und seg- net, dd = in ten= nen und 韓 Le= ben und Leben und Geist und Ges Beben und G pfle= get und bau= et und schir- met und zie= ret und bau = et schir- met zie - ret seg= net das das das das bau = et das Va- ter= land! schir- met das Va- ter= land! zieret das Va- ter= land! seg net das Va= ter= land! = ff 3 4 1234 Frendig und start. - Vater- land, Va= ter- land, Va- ter- land, Va- ter- land, # b3 f 96- 세 pfle= get und bau et und schir- met und zie = ret und 50. Das Lied der Schweizer. f 1. Frei- e Män- ner sind wir! 2. Frei- e Schwei- zer sind wir! = 3. Schweiz, o Va- ter- land, du! 4. Frei- e Män- ner sind wir! f bau et, = schir- met, zie ret, seg net, = F 704 Pfeiffer. Conradin Kreuzer ( 1783-1849). Frei- e Män- ner sind Freie Schwei- zer find Schweiz, o Va- ter- land, Frei- e Män- ner sind wir! wir! du! wir! Nicht Von Die 17 ren, nen, fen, len Chören, froh- nen, schlos- sen, schal- len ren, nen, sen, Wir fin- gen = len. dem Se von ab C in Für- sten, noch fel D = gen Lieder der f cresc. Herrscher der = te, find ſe schü- ten- den F Ber- gen, aus Rechte sind ziehst du im Le- be hoch, - cresc, Ehren, Kronen, flossen, Hallen. 3. Heim, Männerchöre I. Wir Nicht Von Die dem Ge von ab ed 97- - fröhli- chen ChöHerren wir frohAl- penum- schlosFrei- heit er= schalin fin- gen Fürsten noch = t= gen der der fel Lie = Welten zu Lieder voll Dank und voll Lust, al- len uns seg- nen- den 5 ler Ver Ehun fe= re KroStrö- men um- flosheiligen Hal= = fröh Her= ren AI= pen Freiheit Herrscher der Wel= ten = ge find schü- gen den Bergen, aus 95 li= chen wir umer= 1 10 zu un= fe 3 re Strö= men um= hei lt= gen = strö- mend aus nur der glück- li 3ugleich, Schooß ein! Treu laßt S che im männ= li fried' = ne Bür= ger Bun = de F Imf Ad mf = cher Brust, ist reich, dir groß, uns sein, 7 Männer sind wir! Schweizer sind wir! Friedens, der Ruh! Brü- der sind wir! — mf = Lust, strö- mend aus männ gleich, nur der Zu fried' Schooß glück- li- che Bür ein! Treu laßt im Bun Lie- der voll Rechte sind im hoch, ziehst du = be le mf 98- - = ff = li ne ger de È = = = A Dank al seg ed' = cher Brust. ist reich. dir groß. uns sein. und len nen fer T Frei e Män- ner sind wir! Frei e Schweizer sind wir! Land des Frie- dens, der Ruh! Treu - e Brüder sind wir! B voll uns den VerFrei- e Freie Land des Treu e dete 1 Johann Ulrich Hegner( 1759-1810). Mäßig bewegt, majestätisch. CL uns' auf! al 1. Dem Va 2. Dem Va 3. Dem Va f t mf mf = = 51. Dem Vaterland. E re schau' le = land! Das ist ein hohes, heh- res land! Dieß Wort gibt Flü- gel dir, D land! hel= Yes hohes Wort, o D - Das hallt durch uns'- re Her Flieg' auf, flieg' auf! schau' nie Du tön' für al= le Her nie Bei cresc. ter- land, dem Vater- land, dem Vaterter- land, dem Vater- land, dem Vaterter- land, dem Vater- land, dem Va= terfr a = cresc.f 99 = = S = = = Bei= ten zen der = ff fort, wärts, fort, Franz Abt( 1819). Wort! Herz! Wort! Das hallt durch Flieg' auf, flieg Du tön' für 8²+8 zen fort, es hal- let fort. der- wärts, schau' nie- der- wärts, ten fort, ja tö- ne fort, wie die wie cresc. d E Wal- des- rau- schen, Glo- den- klang, Trom- pe= ten- schmettern, Ler- chenWälder, Strö- me, Thal und Höh'n, o Schwei- zer- land, wie bist du Wal- des- rau- schen, Glo- cken- klang, Trom- pe ten- schmettern, Ber- chencresc. mf 7 fang. Das fällt ein Bliz, in schön! Und i= ber- all klingt 3u heil'- ger Flam- me sang. mf Flamme all ein schlägt die cresc. 3 100 cresc. - uns'= re Brust, Lie- der D schall, weih' die Bust, wird die Lust, das fällt, Wie- der- hall, und freie Brust, zu it heil' bd.. = = = If das fällt und it zu heil' mf B zu heil'- ger und#- berso lan- ge ein Blitz, all ber ger Flam mf C in klingt me ein Blitz ber= all ger Flam rit. rit. uns' Lie weih' = re Buft, Wie= frei = der die in uns're Brust, klingt Bieder- schall, me weih' die Luft, Va- ter = F die der Brust, zu heil'- ger Flam schall, und ü- ber- all Bust, jo lan- ge schlägt SA Bust dem hall dem e Brust dem me wird die Luft, ein Wie- der- hall die freie Brust = - ਉਸ land! ਸ 101 F me wird klingt nur die frei zu heil' und it so lan = = = = die ein e ger Flamber= all* ge schlägt Vater- land, dem Va- ter- land, dem Vater- land, dem Vater- land, dem Vater- land, dem Va- ter- land, dem Robert Reinick( 1805-1852). Gemäßigt. Brust Va bor Söh = = 3 1. 2. 1234 3. mf 4. 3 her = ter 3 4 gen ne = Nimm dei- ne schön- sten Me= lo= die= en aus tief ster Geb' Gott dir jei nen gold'- nen Frie- den, du lie= bes Geb' Gott dir seinen besten Segen, dann bist ge= Dich so zu schau- en, so zu grüßen, ist dei- ner mf B C 52. Dem Vaterlande. 102 A tiefster Brust her- vor, 1 vor, laß fie dein Sin- nen auf- wärts zie- hen, du land, doch den nicht, den die Her- ren schmieden am mf F du! Doch blüht er nicht auf krum- men We- gen, nur Lust. Nimm diese Wün- sche, wie sie fließen, aus + ť Franz Abt( 1819), mf Soli. aus Schweizer- Män- ner- chor! Dem Va- ter- land sott's flingen, das fet ten Opfer- brand! Auf grün- det, auf gra- den fällt er zu. Im Wah- ren ift tief beweg- ter Brust. Zur brin- gen die Treu sei ez ge= Guten und im Wei- he laß dir = Soli. ba Sän- ger- wort, Men- schen- recht; Hei- les treu- e sf f cresc. cresc. un= Chor. Chor. da muß sich of nur, Hand, dir unser Herz cresc. soll durch die Wol das Brü- der, das soll durch die Wol das Brü- der, das da dir muß sich of ser Herz fcresc. 1 S - 103- H Na- ter- ort! Dem Vater- land soll's klin gen, das Sän- ger- wort, frei Geschlecht. Auf Treu' sei er ge- grün- det, auf Men- schen- recht; Se- gens Spur. Im Guten und im Wah- ren ist Hei- les nur, Va- ter- land! Zur Wei- he laß dir brin- gen die treu- e Hand, soll durch die Wol E C fen ver= fen und = soll durch die Wol- fen = = fen drin- gen zum ver= bin- det ein des D ba- ren fen und Sin- gen, fen = drin- gen zum Va- ter= ort! bin- det ein frei Geschlecht. ba- ren des Se- gens Spur. ter- land! Sin- gen, 0 Va F Johann Jakob Sprüngli( 1801). G Gemäßigt. 3 4 1. 2. 3. 3 -4 P P bist, wenn Zeit; ich bift. so P mf cresc. 1 104 53. Vaterlandsliebe. gißt. Ich sing' es Leid. Ich will für ift. Ich suche mf cresc. - Wie könnt' ich dein vergessen! Ich weiß, was du mir Wie könnt' ich dein vergessen! C le Deindenk' ich al Ich weiß, was du mir Wie könnt' ich dein ver- ges- jen! PAN S auch die Welt ihr Lieb- stes bin mit dir ver- bun- den, lang ein Hauch von Sie= be cresc. mf mf Xaver Iten( 1820). und Be- stes bald vermit dir in Freud' und und Leben in mir # 날 hell und ruf' es laut: Mein dich im Kam- pfe steh'n, und, nichts als dich al= lein, als ff cresc. Va soll dei C ters es ne ? land ist ſein, mit Lie= be Va foll dei weiß, was du mir bist. denk' ich al= le Zeit. weiß, was du mir bist. 1 1 52 meine Braut! Wie könnt' ich dein ver- ges- sen! Ich dir ver- geh'n! Wie könnt' ich dein ver- ges- sen! Dein werth zu sein! Wie könnt' ich dein ver- ges- sen! Ich P 19 F P 부 105 mf cresc. = ter= land ist meine Braut. es sein, mit dir ver- geh'n! ner Lie be werth zu sein! cresc. # Ich fing' es hell und ruf' es laut: Mein Ich will für dich im Kam- pfe steh'n, und Ich suche Nichts als dich allein, als mfcr cresc. cresc. f ff BBB August Heinrich Hoffmann v. Fallersleben ( 1798-1874). Gemäßigt. 3 4 f 9: 3 4 106 54. An mein Vaterland. - - 1. O mein Hei- mat- land, o mein Vater- land, wie so Als ich arm, doch froh, fremdes Land durchstrich, Königsmein Schweizerland, all' mein Gut und Hab', wenn der2. ( pp) 3. mf Wilhelm Baumgartner( 1820-1867). je = de in- nig, feurig lieb' ich dich! Schön- ste Rof', ob glanz mit deinen Bergen maß, Thro- nen= flit= ter bald ob einst mein ban- ges Stünd- lein kommt, ob ich Schwacher dir auch mein Dich! Als ich Grab. Werf' ich P mir ver- blich, duf- test noch an mei- nem Ö- den Strand! O dir ver- gaß; wie war da der Bett- ler stolz auf nichts gefrommt, nicht ver- sa- ge mir ein stil= les E mf ES Anm. Die dritte Strophe muß langsamer und bis zum Ruhepunkt vorherrschend schwach gesungen werden. dolce. dolce. J lieb' ich dich! Schönste tiefes Leid! doch wie Gott dem Herrn: Las- se dolce. be 107 wie so Hei- mat- land, o mein Vater- land! fern dir war, o Hel= ve= ti= a, faßte ab von mir dieß mein Staub- ge- wand, be- ten dolce. mf 1 Ei= nen deiner auf mein ir- disch mf 24 = Ros', ob je de kehr- te schnell es strah- len deinen Amf # in= nig, feu- rig manchmal mich ein will ich dann zu mir ver- blich, duf- test sich in Freud', wenn ich schönsten Stern, nie- der # noch an mei- nem ö- den Strand, mein = L Heimat- land, mein Söh- ne sah! Hel= be = ti= a, mein Va- ter- land! auf's Schwei- zer- land, auf's mf # Schwei- zer- land, mein Va Hei- mat- land, mein Va Hei- mat- land, mein Va Getragen. 1. t 2. 3. rit. rit. mf 9 c mf f = = Al= les in der Welt, lich zusam- men hält. Wein und Schweizer- Sang. al= ten gu- ten Klang, Schwei- zer- Va- ter= land: lich mit Herz und Hand! O 108- ter= land. ter= land. ter= land. 55. Heimat über alles! Hei- mat, Hei- mat wenn sie stets, zu Schweizer- Frauen, sol= len in der Einigkeit und Dar- nach laßt uns AL mf mf Gottfried Keller( 1819). = Joseph Haydn( 1732-1809). mf Al- les, it- ber Schutz und Tru- te, Schwei- zer Treu- e, Welt be= hal= ten Recht und Freiheit = F 6 = ii ber brü- derSchwei- zerih- ren für das stre ben, brü- dermf Her- zen, Dir nur schlagen uns'- re und zu ed= ler That be= gei- stern Einigkeit und Recht und Frei- heit mf du al un- ser find des mf E cresc, Al- les, it- ber Al= les Treu- e, Schweizer Wein und Glü- ckes, blühe, theu- res 4 FT Welt. lein bist uns'- re gan- zes Le= ben lang. Glü- des Unter- pfand. cresc. Die Wiederholung des Schlusses ff. Kräftig und bewegt. f 1234 4 2. 3. E 56. Schwur 109- ||| - Hei- mat, Hei- mat ber Schweizer- Frau- en, SchweizerBlüh' im Glan- ze die- ses in der Welt! Schweizer- Sang! Va ter land! P 1. Es heult der Sturm, es braust das Meer; her- an ihr wir schwö- ren mag rings der es zit= tert ** August Heinrich Hoffmann v. Fallersleben ( 1798-1874). Schwur freier Männer. Felix Mendelssohn- Bartholdy 1809-1847). f Sor- gen schwer; her= an hoch und hehr, Fei- gen Heer uni uns her, - 110- sf bei Wet= ter das Va= ter land treu F sich scheu'n vor Gram und drum frisch, ihr Män= ner Isf E 1 und Re zu ret vor Sor ge= tru = = 1 76 E P In unsern A- dern jauchzt die Bust, jauchzt die Lust; wir frei= en ob- gleich der Wüthrich dräut und schnaubt, dräut und schnaubt, ob Al= len uns freut Gefahr und Sturmes drang, Sturmesdrang, wir woll'n beim dann mor- gen auf, das Schwert zur Hand, Schwert zur Hand, bis wir bes f f gen! ten; gen! fen! A Män- ner, wir wer- fen die Brust euch keck und kühn entgegen. er auch das Herz geraubt, wir, wir sprengen sei- ne ket- ten. fröh- li- chen Be- cher- klang treu aus- har- ren bis zum Mor- gen. freit unser Vater- land, und der Feind zur Höll' ge- sun- ken. a A cresc. N 1-4. Es gilt, es gilt! die Hand an das Schwert gelegt, wenn uns das eresc. P 2. 20 gilt d. 111- sf P Herz im Bu- sen schlägt, das Va- ter= land zu ret- ten, sf 4 das Va- ter- land zu ret sf Va terland zu ret= ten! spetes fr es 家 ten, es gilt das ff Lange. Nach dem Bacchuschor" aus„ Antigone". Kräftig und entschlossen. f f 57. Ein Mann 717 - sein, ein Gut, des 112 1. ei= nig frei, wir wol- len frei gern, wir weihen gern Wir wollen und 2. Wir wei- hen dem theu- ren 3. Wir wollen Recht, wir wollen Recht und Wahr- heit Ein Mann Ein Wort, Ein Mann Ein Wort, D Don- ner4. 27 - einig Volk von Brü Vater- lan= des Eh dir, o Vater- land be= wah wort, durchwett're du die See B a fedf Ein Wort. IST = dern! Ihr habt's gelobt, ihr mit Freu- den auch, mit = re, 2 ren; len, Heinrich Marschner. ( 1795-1864). f B wir stehen dir, wir daß zudem Kampf, daß fa3 habt's gelobt so laut und rein, in al= len eu= ern LieFreu- den auch des Her- zens Blut, steh'n je- dem Feind zur Wehstehen dir, wir fallen dir in Noth und in Ge= fahzu dem Kampf für unsern Hort sich al le Hän- de stäh dern! re. ren. len, = piu f. # jetzt werd' es F 2 Wohl an! wohl- an! Wohl= an! wohl- an! wohl an, es Und Schmach! ja Schmach, wer seinen daß feu- rig, feu- rig = 113 20 piu f 3. Heim, Männerchöre I. f an, jetzt werd' es mehr als Klang, wohl- an, jetzt werd' es mehr als an, wohl- an es werde wahr! wohl- an, wohl- an es wer- de Schmach, wer sei- nen Eidschwur bricht, ja Schmach, wer sei- nen Eid- schwur feurig alle Her- zenglüh'n, daß feu rig al= le Her- zen = = F = Klang, zur Män- ner- that flamm' auf wahr! denn wißt, der Spruch gilt im bricht, nicht folgt, wo- hin ihn ruft glüh'n, und Heil und Se- gen mög' bd 新 台 mehr als Klang, wohlwer- de wahr! wohlEid- schwur bricht, ja al= le Her- zen glüh'n, daß = ff der Sang! mer- dar! Ein Mann Ein Ein Mann Ein die Pflicht! Ein Mann Ein er- blüh'n! das wal- te ff 8 1 2 3 Wort! Wort, Ein Mann Ein Wort! Wohl- an, jetzt werd' es Wort, Ein Mann Ein Wort! Wohl- an, wohl- an, es Wort, Ein Mann Ein Wort! Ja Schmach, wer sei- nen Eidschwur bricht, nicht Gott, das wal Gott! daß feu- rig al= le Her- zeu glüh'n, und te F mf 2 F 3 - I J mf Män- ner- that flamm' auf der Sang! Ein Mann Ein Wort, wißt, der Spruch gilt immer- dar: Ein Mann Ein Wort, folgt, wohin ihn ruft die Pflicht: Ein Mann Ein Wort, Heil und Segen mög'erblüh'n! Das wal= te Gott, ← P 114 - Die Bässe hervortretend. A ritard. mehr als Klang, zur werde wahr, denn Gott, das waí- te Gott, das wal- te = ritard. P dd Ein Mann, ein Ein Mann, ein Ein Mann, ein das wal= te ten. Gott! ten. â ATO Frauenstein. Mit Kraft. mf - t 115 58. Vaterlandsgruß. 1. Wir grü- ßen dich, du Land der Kraft und Treu- e, 2. Wir ha- ben's uns in tiefer Brust geschwo- ren, 3. Das große Bild von al- tem Schweizer ruh- me, 4. Es ringt die Welt im großen Riesen- strei= te, f d Bild in uns'rer Brust auf's Sieg, die Ehre nicht ver neu zu seinem Hei= lig uns zur starken Vor- hut Ferdinand Huber( 1791-1863). nimm un- sern Gruß, ge- lieb- tes Va ter dir treu zu sein, im Leben, wie im Tod; das einst ge- flammt in al= ler Völker Nacht, sie sucht das Gut, das Män- ner- kraft uns gab; mf = D = Neu- e, lo= ren, thu= me, weih- te, mf = 2 land! Hell flammt dein es geht der es zieht uns der Gott, der = f das jüngst verdie ret= ten und neu- e be rei- tet mf = hüllt von wir, wenn = Lie be rings der F Bund wird nicht er- schüt- tert: Bund wird nicht er- schüt- tert: Bund wird nicht er- schüt- tert: rings die Zeit zer- split- tert: mag die Höl- le nah'n, dein dein man- cher Wol- ke stand. Doch was auch rings ver- wit- tert, je uns Schmach be- droht. Was rings die Zeit ver- wit- tert, ist in uns er- wacht. Was rings die Zeit zer- split- tert, dein 3wing- herr- schaft ihr Grab. Wir bleiben un er- schüt- tert, was Höl 1 C Le TO 05 f 116 ist Gott mit mf uns, 01: ist Gott mit uns, so mag ist Gott mit uns, so mag ist Gott mit uns, so mag ist Gott mit uns, so mag mf jo mag nah'n, wir wan= deln fest die al= te Hel d P jo die die die die den ff Mit Feuer. mf b bahn, wir wan- deln fest die al= te Hel mf 3 4 - 117 - cresc. = J 59. Freiheit und Vaterland. F den- bahn. Ernst Münch( 1798-1841). 1. Im Po- ka- le kla- ren Wein, wie ihn beut der Va- ter 2. Für das Schö--ne hel- len Blick, in der hol- den Vie= be 3. Für die Kunst das ganze Sein, im Er- faj- sen keusch und mf 常 4 Josef Hartmann Stunz( 1793-1859) F Rhein, in dem Her- zen heit'- re Bust, für den Freund die off'- ne Glück, für das Va- ter- land den Muth, für die Frei- heit un- jer F rein, im Voll- füh- ren Man- nes- kraft, fe- sten Sinn, der Wun- der cresc. mf ht cresc. cresc. ref E Brust, für den Freund, für den Freund die off' ne Brust! Schal- len Schal- len Blut, für die Freiheit, für die Frei- heit unser Blut! schafft, festen Sinn, festen Sinn, der Wun- derschafft! Schal- len cresc. mf unsere fro- hen Lie= der, cresc. 4 unf' re fro tönt es in den Her- zen: cresc. wie= der Her Schallen uns're fro- hen Lie- der, cresc. mf - } > Va= ter= land, 3 cresc. zen wie der 118 C mf mf cresc. tönt es in den Her- zen cresc. hen Lie- der, tönt es 4 Frei- heit und Va- ter- land, mf H in in unsern Her- zen tönt: den Frei- heit und Frei- heit, Va= ter= land. Carl Weichselbanmer( 1791-1854). Kräftig. b e f PAD f 1 60. Bundeslied. 1. Wo Kraft und Muth in Schweizer- see= len Weiß, wie die Un- schuld, sei der Brü- der 2. 3. So schwört es laut bei un- serm Schweizerschwer- te: fest und hal- ten treu zu- nie, im To- de selbst, nicht vor! undschirmt die Va- ter 119 V fehlt nie das blan- ke Schwert beim Be- cher- klang. Wir ste- hen = rein, wie die Lie- be, die im Herzen glüht, und daß wir Dem Bun- de treu im Le ben und im Tod! Auf! Brü- der = Volksweise. sam- men wei- chen, 3 er= de, flam- men, Zeichen, und rufen's laut, im sei roth das Band, das und ruft hin aus in's H feu ri gen Ge- jang: = = uns' re Brust durchzieht: blut'- ge Mor- gen- roth: werden nicht er zit- tern! = 8. C Marschmäßig. - PA Licico ff 120 ff 동의 weh'n, für's Va- ter- land in Kampf und Tod zu geh'n. Ob Fels und Ei- che split- tern, wir = 5 Den Jüngling reißt es fort mit Sturmes- 부 61. Schweizerisches Kriegslied. f ** Franz Abt( 1819). 2. 1. Zieh'n wir aus in's Feld, wer von Muth be- seelt, tritt nicht Unser Al- pen- heerd ist 3. Heil dir, Vater- land, an des Kampfes werth, glüht wie des Friedens Hand- blüh' in f freudig in die Reih'n? Ja, dem Va- ter- land reicht der Sohn die blut'- ges Mor- gen- roth. Greift an's blan- ke Schwert, schwört zu Gott, der's al -nen Gau'n, laß der Wahrheit Licht hell in's An F ge= = len dei- r d Mark, fällt, deih', D ] Hand, will sich ihm zum Opfer weih'n. Lähmt die Zwietracht nicht sein hört:„ dir o Schweiz, bis in den Tod!" Wer im hei- Ben Kam- pfe sicht allen Schweizer- brüt- dern schau'n. Daß die heil'- ge Saat ge- 3wietracht nicht sein Mark, heißen Kampfe fällt, ge= deih', heil'= 121. = ge Saat ist der Schweizer kühn und wird ge- rächt und stirbt als wer- det Eins und blei- bet 7 stark, Held, frei! Lähmt die Wer im Daß die lähmt die wer im daß die 244 ist der Schweizer kühn und wird ge- rächt und stirbt als wer- det Eins und blei- bet start, Held, frei! 24 3wietracht nicht sein Mark, ist der Schweizer kühn und stark. heißen Kam- pfe fällt, wird ge- rächt und stirbt als Held. heil'- ge Saat ge- deih', wer- det Eins und blei- bet frei! = be 2 sein Mark, wer fällt, ge- deih', Heiter und markirt. f 62. 2 122 - 6 El Leonhard Widmer 1808-1870). Hinaus in die Ferne. 1. Hin- aus in die Fer- ne mit lau- tem Hör- ner- klang! Die 2. Wir halten zusam- men, wie treu- e Brü- der thun, wenn = wir Albert Methfessel( 1785-1869). 3. Der Hauptmann, er le= be, er geht uns fühn vor- an, 4. Wer woll- te wohl zit- tern vor Tod und vor Ge- fahr? Vor f 那 # Stimmen er= und wenn die Waffen ruh'n; he= bet zum männ- li- chen Ge- sang! Tod uns um= to= bet folgen ihm mu- thig auf blut'- ger Sie ges- bahn. Feig- heit und Schan- de er= blei- chet unf'= re Schaar! = F E Der uns Er Und f Frei- heit Hauch weht träf- tig durch die Welt! Al= le treibt ein reiner, frei- er Sinn, führt uns jetzt zu Kampf und Sieg hin- aus: wer den Tod im heil'- gen Kam- pfe fand, A Leben uns wohl- ge- fällt. stre- ben wir Al- le hin. Brü- der, in's Va- ter- haus. Er de im Va- ter- land. = Kräftig. Die Wiederholung mit vollster Kraft. piu f. Soli. piu f. mf € - 1. Laßt 2. Bei 3. Man 4. 5. 6. Und mf I € ശ 123 Sie stürzen Er hal tet üi ber = = E म Ein frei- es, fro- hes nach Ei- nem Zie= le Er führt uns einst, ihr ruht auch in frem- der 63. Sempacherlied. 1 A S Albert Methfessel. Johann Ulrich Wehrli( 1795-1839). 8 hören aus al- ter Beit von füh- ner Sempach, der klei- nen Stadt, manch' Rit- ter zie- het in's Schlachtge- wühl = Brust, mit frei- er mir Weib und Kind, die Lei= che triti S heißen Her- zen Eu= rer das Hel- denzum im die - E 124 - nen Helden- streit, von Speer- wucht AH und wil- dem Schwertkampf wohl ge- spot- tet hät. Heer- troß zer- stört das Korn- feld, Kampf, der Tag war schwül. Im Stahl- kleid gar grau- fig furcht- bar = Der = zum Kampf- play, wo man in Schlachtwuth Muth und Sie ges- lust, Hut em- pfohlen sind!" Ruft Strut- han, um- faßt mit Manns- kraft, volk im Sturmesschritt. Der Schwertschlag er= bli- get furcht- bar, 7 7 譚 A Schlachtstaub und hei- ßem Blut- dampf. ruft dort ein Kriegs- held: war= von doch nend stand Dest- reichs dumpf brül- lend, drückt nie- der im Helm- glanz ge üb- te Kriegs- schaar; sich wälzt im Herz- blut; der langen Speer' Schaft, er- bleicht die Mord- schaar, T APrimo mf; secondo f. Wir fin- gen " In Kur- zem doch fühlt der es tropt das gräbt's in die und es er: Primo mf; secondo f. heut' ein heilig Lied, es gilt dem Hel- den Win- kel- ried, bringt euch blutig- roth ein Eid- ge- noß das Mor- gen- brod!" Tod bald ihren Muth; in unserm Land wallt Schweizerblut, Heer, die Noth wird groß, und Mancher stirbt vom Speeres- stoß, weite Hel- den- brust, mit Gott der Frei- heit sich bewußt, dröhnt von Berg zu Thal derfrei- en Nach- welt Sie- ges- hall, ried. brod!" blut. stoß. wußt. hall. 3. Boßhard( 1811). Gehalten. füllt: bild, Wald, halt! jenkt, hängt, d. 1. 2. 9:** 3. P 125 64. An die Freiheit. Frei- heit, die ich meiene, komm mit deinem Schei- ne, J Auch bei grü- nen Bäu- men, Un ter Blüt- then- träu- men Wo sich Got- tes Flam- me Das am al= ten Stam- me P die du führst den Ach, das ist ein wo sich Männer 351 G. August Grok( 1799-1810). Die Wiederholung träftig. die mein Herz ersüßes Engelin dem luft'- gen ist dein Auf- entin ein Herz ge= treu und lie- bend Rei- gen, dort am Ster- nen Le- ben, wenn es weht und fin- den, die für Ehr' und dd औ komm, um dich zu zei- gen der be- dräng- ten Welt. wenn dein stil- les We- ben won- nig uns durch- dringt. mu- thig sich ver- bin- den, blüht ein frei Ge- schlecht. J J P E zelt, klingt, Recht d. Mar v. Schenkendorf( 1784--1817). Rasch und feurig. P 6 8 cresc. Hin wit G 6 8 M P 65. Lükow's wilde Jagd. 1. Was glänzt dort vom Wal- de im Sonnenschein? Hör's 2. Was zieht dort rasch durch den fin- stern Wald? Was 3. Wo die Re ben glü- hen, dort braust der Rhein, der € dit steren Reih'n und F ter- halt, das ter- schein, und - her brau- sen. nä- her und nä streift von Bergen Wüthrich ge- borgen sich mein- te; zu Ber- gen? = 3 126 = T D PP F Carl Maria v. Weber ( 1786-1826). Es zieht sich her- un- ter in Es legt sich in nächt- li- chen da naht es schnell wie GePP bif gel- len = de Hör- ner er= rahjauchzt, und die Hur wirft sich mit rü- sti- gen A I schal- len daBüch je Ar- men hinइ rein, er= knallt, es ein und - 127- 1 # fül- len die Seele mit Grau- sen. fal- len die frän- ki- schen Scher- gen. springt an's Ufer der Fein- de. wenn ihr die schwarzen Ge- sel= len fragt, wenn ihr die schwarzen Jäger fragt, wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt, Lü- how's wil- de, ver wegen e Jagd, }} 痛 wil- de, ver- we- gen- e Jagd. q M 21 das das das war, P Und Und Und P ist, das ist, ist, das ist, das war, J. J. das ist Bü- how's J. Ä Theodor Körner( 1791-1813). Mit Feuer. f cresc. P C 1. Weih dem äch- ten Schweizer- thu- me, 2. Frei e Sit- te, frei= e Rech- te, 3. Wie die Vä- ter einst ge= strit- ten f 128 66. Dem freien Schweizerthume. f cresc. - # Blu- me, Herz und Hand, daß der Alpen reich- ste freies Wort! Licht und Wahrheit dem Geschlech- te, höch- stes Gut, zieh' aus dei- nen frei- en Hüt- ten, f Va- ter- land, Freiheit blüh' im Schweizer, nimm sie dir zum Hort, gieß', ver- gieß dein Hel- den- blut, Sohn der Ah- nen frei- er Glau- be, für des Landes 용어 로 Franz Abt( 1819). daß die Frei nimm, o Schwei und ver- gieß', ff = = daß die D nimm und ver= = heit zer bers ff daß die Freiheit nimm D Schweizer, und ver- gieß dein ff C mf - blüh' im Land! Ed- ler, gro sie zum Hort! Der zur Höh' Hel- den- blut! Käm- pfe, wie हो mf 3. Heim, Männerchöre I. 129 D 00 ger ge mit Ber, heil' den Pfad das Licht cresc. = du dem Star- ten nur bewußt, glüh' als ift der freien Tha- ten Gott! Wenn dein wenn die Nacht dich über- mannt! Weih' dein cresc. = flam- me tief in zich- tet, ist sein Schweizer- na- me je des Schweizers Brust, todt, Tha- ten, weih's dem frei- en Vater- land, A Ed- ler, gro- ßer, heil'- ger Na- me, Der zur Höh' den Pfad ge- lich- tet, Käm- pfe, wie das Licht mit Schatten E Na- me, lich- tet, Schat- ten, 4 Got- tes= rei- ne Volk auf sie verLe- ben e- deln glüh' als wenn dein weih' dein glüh' als rei wenn dein Volk weih' dein Le9 = Bewegt. 130 tief in = rei- ne Got- tes- flam- me je des Schweizers Brust! Volk auf sie verzichtet, ist sein Schweizer- na- me todt! Le= ben e= deln Tha- ten, weih's dem frei- en Vater land! f - LE rit. rit. Leonhard Widmer 1808-1870). 67. Mein Vaterland. Carl Keller( 1814). 1. 3u 2. In 3. Es 4. Die Frei- heit hat, von Gott geschirmt, hier o= berst in Europa's Welt hat Gott mein un- sern Ber- gen klar und hell entspringt des blüht auf unsern Al- pen- höh'n ein Gar- ten ih 5. Durch's Bürgerthum, von Hand zu Hand, schlingt sich 6. Du frei-e Eid ge nos sen- schaft, er = M hal f D d re ein te du Va- ter- land ge- stellt. Da steigt des Gletschers reichsten Silber- fluth durch Se- gens Quell. Wir thei- len aus kry - stall- nem Haus den Got- tes, licht und schön. Der Gießbach schäumt mit Himmels- glanz, die = Ve ste auf- gethürmt. Der Fels des Bergs, der Muth im Thal, sind mäch- tig Bru- der- band; In Sprach' und Sitt' ein bun- ter Kranz, für dich in Ju- gend- kraft; sei dei- nem schönen Al- pen- reich stets rei- ne Völ- kern ih 12 # Luft dem Himmel zu, re Was- ser aus; und all' die Län- der rings umwie prachtvoll strö- men sie daFir- nen schmückt ein Pur- pur- kranz, und un- term kal- ten Glet- scher= her, her, horn, haus Bund, Gut Meer. Ehr'. Korn. aus. = ih- res Thro- nes Schutz und Wall; ihr Hoch- wacht- feu'r im Frei- heit Eines doch und ganz. So oft bestürmt, du an be- scheid'- ner Wür- de gleich; und für der Freiheit höch- stes = Grund. Blut. 1 all' die Län- der rings= um mf - 131- 11 ei- nen Riff das Meer. 11 S Soli. Schweizerland, um = rer ruh'n wie zu ih da lacht die strahlt hell in einen Riff das Heimat Ruhm und Trau- be, schwankt das al= le Welt hinstehst immer noch auf star= tem Ein Herz und Sinn mit Muth und f her, ruhn wie > 11 11 11 " 1 D 11 11 ? 17 " 1 11 Glet- scheral= ter 4 Vater- land, bist " 1 und 11 um 11 17 17 [ 1 Dich schütze e= wig Gottes Hand, du Soli. mf 11 F7 - H 1-5. doch ein wun- der- sa- mes Land! O Schweizerland, o 6. lie- bes, lie- bes Va- ter- land! Dich schü- ze Chor. rit. = 9c 132 Chor. f - P land, bist doch ein wun- der- ja= mes Laud. Hand, du lie bes lie- bes Vaterland. rit. 121 e= 68. Das Vaterland. Va terwig Got- tes = 3. Müller v. Wyl. Lebhaft. f ระ # 1. Das schöne Land, das Land so hoch- ge- prie- sen, 2. Noch lebt der Vä- ter ruhm- ge- krön- ter Na- me, 3. Das Land ist dein, vom Rhei- ne bis zur Rho- ne fo Franz Abt( 1819). ist bied'rer ob ihr Gestehst du für Schweizer, bein die heil'- ge Er ſei= ue mf - * noch dein Vater-land! Noch stehen fest die him- mel= de deckt. Noch glänzt im Auge hell die Ehre ta- pfer ein. 3er- reiß, o Sohn, die Schranken 133 ho- hen Rie- sen, noch thürmt ihr Eis em- por die Glet- scher- wand; C al der Kan- to- ne, te Flamme, wenn Th- ran- nei der Söh- ne Ra- che weckt. und laß uns Al = le treu- e Brü- der sein. 2 # die Quel- len rau- schen freu- dig noch her-nie- der, Noch wallen Schweizer zu den Schlachtge- fil- den, Das Schwert im Arm, das gute Rechtzur Sei- te, mf und Strom um und schwören steh' an den Treu- e Strom ent- flu- thet ih- rem Born; frei schwingt der Nar das mäch- ti- ge Geih- rem Heldenthum; noch wol- len sie zum Kampf heran fich Mar- chen, wenn Gefahr uns droht; dann ist dein Volkein Hel- den- volk noch ## fie- der, bil- den, heu- te, Va = f und von den und kei- nes dann ist dein - 134- - th mf 1 # # = Flü- hen tönt das Al- pen- horn. Dem frei- en Man- nes Wort ist stumm. Tod der Ah- nen Hel- den= tod. mf Soli. mf Chor. f 8: ter- land so schön, dem Vater- land so frei, o Sohn, dein cresc. 17 cresc 18 mf Soli. 5 Al- les, Al- les, Al- les freudig weih', dem Vaterland so schön, dem = fChor. 12 y 2 a SED Vaterland so frei, o Sohn dein Al- les, Al- les freu- dig weih'! 11 Leonhard Widmer( 1808-1870). Gehalten. piu f. mf f P 1. 2. + - Ţ 69. Hand, dir, Land voll Lieb' und wandt, du Land der Frei'n und blut, zu fri- schem, freud'gem Hand, zu le= ben E und zu mf Ich hab' mich Mein Herz ist 3. F Ach Gott, thu' er he= ben m 4. Laß Kraft mich er werben, in 2² 135 Gelübde. er= ge P ent- glom- men, dir ben mit Herz und mit treu zut= ge= jung Her- zensHerz und in T P = Le ben, mein theu- res Frommen, du herr- lich Le= ben, zu frei- = sterben VaterVa- terem, fro- hem für's heilge Va ter= P A PO 12: land, dir Land voll Lieb' und Leben, mein theu- res land, du Land der Frei'n und Frommen, du herr- lich Muth, zu frischem, freud'gem Le- ben, zu frei- em, land, zu leben und zu ster- ben für's heil'- ge Volksweise. rit. rit. ਪੰਥ Va- ter- land! Va- ter- land! fro- hem Muth! Vater- land! Hans Ferdinand Maßmann( 1797-1874). I Lebhaft und kräftig. PA 1. 2. 3. 4 136 70. Normanns Sang. 3 4 Freiheit wohnt auf Ber- gen, Längst schon schwand dort unten, Freiheit wohnt auf Ber- geu, f^ 3 F #- ber grau- e Wol- ken aus den Thälern, in den hoch bis an den Himmel - 464 V ra- gen; Tie- fen. ra- gen. TH f₁ Friebrich Rüden( 1810). H Berge stolz und hoch S je der Freiheitshauch Ber- ge stolz und hoch, jubelnd jauchzt des Hochlands Th- ran- nei das Land in Sei ge- grüßt, du schö- ne # nie ge- beug- tes Volk: Nim- mer werden wir ver Knechtschaft Ket- ten schlug, als die Män- ner sorg- los Sonn' im Mor- gen- roth! Bald nun wird's all- or- ten # - za= gen! schlie- fen. ta- gen! rit = ne Un- er- müt- det hal- tet Wacht das Thal ent- lang, fühn er- tö= Alle Welt ge- knech- tet, seufzt in Ker- ker- nacht; doch das Hochland Laßt er schal- len laut das Wort von Berg zu Berg, daß im Thal erP unser Schlachtge- sang: strahlt in Son- nen- pracht! beb' der fei- le Scherg, e rit. 1 137- t a tempo. ff bet V V Y V Frei- heit oder Tod! Rü- stig Frei- heit o- der Tod! Schwert in Frei- heit oder Tod! Schmach dem a tempo. bd. ff stringendo in der Noth! Nim- mer in der Noth ver= za= gen, Frei- heits- noth, muß von ed- lem Blu- te Scla- ven- brod! Schmach dem, der mag Ket- ten tra trie fen, = gen. string. cresc. D mer Nim muß von Schmach dem, = 7 in der Noth ver- za- gen, ed- lem Blu- te trie- fen, der mag Ket- ten tragen, nim- mer in der Noth ver muß von edlem Blu- te Schmach dem, der mag Ket- ten + cresc. nim mer von muß Schmach dem, D= der Tod! o= der Tod! D= der Tod! o= der Tod! D= der Tod! D= der Tod! V 1-4 - 138 17 > A- za= trie = tra > Frei- heit D= der Tod! der Tod! Frei- heit Frei- heit D= der Tod! gen, fen, gen, 1 V Rustig in der Noth! Schwert in Frei- heits- noth, Schmach dem Scla- ven- brod! a tempo. ff Freiheit Freiheit Freiheit As V F in der Noth ver- za- gen, Frei- heit ed- lem Blu- te trie- fen, Frei- heit der mag Ket- ten tragen, Freiheit D= D= DE der Tod! rü- stig in der Noth, in der Noth, der Tod! Schwert in Freiheitsnoth, Freiheitsnoth, der Tod! Schmach dem Sclavenbrod, Sclavenbrod, V V Frei- heit oder Tod, nim- mer Schwert in Frei- heits- noth, muß von Frei- heit oder Tod, Schmachdem = in der Noth ver- za- gen, ja ed- lem Blu= te der mag Ket- ten trie- fen! ja tra- gen! ja ff in der Noth ver ed- lem Blu- te der mag Ket ten = Mit Kraft und Feuer. ff f J C za trie= tra 139 A V Frei- heit 0= der Tod! Nim- mer Schwert in Frei- heits- noth, muß von Freiheit oder Tod! Schmach dem, pill gen! fen! gen! Mit Bewilligung des Verlegers Schlesinger in Berlin. 71. Wer ist frei? 1. Der ist al= lein ein 2. Die Freiheit wohnt am 3. Viel tau= send Fun- keu, f a. Gathy. Wilhelm Baumgartner 1820-1867). = frei er Mann, und Don und Belt, fie Eine Gluth, viel - Klin= ge wer ben; schlin - gen sf mf = jei fie = ner sei ge- dacht, der trinkt aus un- serm Rhein, die Herzen und Ein Schlag, so 140 sf mf d kann, die Freiheit in der zelt, und glänzt im Ster= nen muth bis an den jüng- sten 4 sich selbst ver Freiheit schläft im har- ren wir gar fmf t Schlacht; der mit der eig- nen = schein. Doch muß man um sie Tag; die Einheit muß verf mf mf. F fie holt her= bei, wo's im- mer jei, die bö- se 3wei, = die- nen Wüstenwohl- geder Mann ist's, den ich fie. doch muß man für dann soll es don- nernd mf fin ge, ster= ben, klin gen, f = der Mann ist's, doch muß man dann soll es fin- ge, ster- ben, flin- gen: - 141- 1 den ich für fie don- nernd ich der Mann ist's, den doch muß man für fie dann soll es don- nernd fin= ge, fter= ben, klin- gen: fin- ge, der Mann ist's, den ich doch muß man für fie ster- ben, dann soll es donnernd klin- gen: AD 1-3. frei, der Mann ist dann wird man wir, wir sind Mann ist's, den ich singe, der Mann ist's, den ich muß man für sie ster ben, doch muß man für sie soll es don- nernd klin- gen, dann soll es don- nernd frei. Der frei. Doch frei. Dann sin= ge, ster- ben, klin- gen! Langsamer. ff der Mann ist dann wird man wir, wir sind Langsamer. ff Lebhaft. 3 4 1. 2. 3. 4. f₁ 3 4 2: frei! frei! frei! - öffnet uns die Bahn! die Ver- gel- tung naht! Män- ner zieh'n her- an, Er- de blu- tig= roth, - 142 2 72. Kriegslied. - = nen Auf! und laßt die Fah Bebt auf euren gold'- nen D rer Ue ber Leichen eu Skla- ven, Schwört den heil'- gen Schwur der Ra- che, fA F Georg Herwegh( 1817-1875). f Ludwig Spohr( 1784-1859). ff Schwerter, flie- gen, Si- Ben, 3wingherrn, frei e färbt die ffGott mit uns zu Kampf und Sie- gen, Frei- heit kommt mit Him- mels bli- gen ,. eu- re Fre vel zu be= tämpfend für ge- rech- te f # E 2 stra- fen, Sa- che, Fein- de i= ber ff Fein üt hö tro bebt, Lei hö- ret ihr tro- ten wir = = P = pd nah'n! Pfad. nah'n? Tod. Schwört den die nahn! chen geht ihr Pfad, der Frei- heit Pfad. die Rä- cher nah'n, die Rä- cher nah'n? Ge- fahr und Tod, Ge- fahr und Tod. = - 143 de ber ret Ben - bebt, die Rä- cher Lei- chen geht ihr ihr die Rä- cher wir Ge- fahr und Rä- chernah'n, die Rä- cher laßt die Fah nen eu- ern gold'nen Leichen eu- rer Skla- ven, frei= e heil'- gen Schwur der Ra- che, färbt die flie- gen, Schwerter, öffnet uns die Si- hen, 3wingherrn, die Ver- gel- tung Män- nerzieh'n her eu re Fre vel zu be- stra- fen, kämpfend für ge- rech- te Sa- che, Er- de blu- tig F = fsf Gott mit uns zu Kampfund Sie- gen, Fein Frei- heit kommt mit Him- mels- bli- ten, Auf und Bebt auf le= ber 2158 Bahn! naht. M E cresc. an, roth, = de bebt, die Rä- cher i= ber Lei- chen geht ihr hö- ret ihr tro= die Rä- cher Ge- fahr und ten wir cresc. f> sf nah'n, Fein- de bebt, die Rächer nah'n! Pfad, über Bei- chen geht ihr Pfad. nah'n, höret ihr die Rächernah'n? Tod, tro- ken wir Gefahr und Tod. nah'n, Fein de Pfad, ber nah'n, hö = Tod, tro= bebt, kommt, ihr. wir, cresc. = zu be rech- te cresc. de heit ret hen bebt, die Leichen Rä- cher nah'n! geht ihr Pfad. Rä- cher nah'n! ihr die gen wir Gefahr und Tod! ret 144 mf Sie- gen, Fein- de bebt, die Rä- cher nah'n! bli- gen, #- ber Lei- chen geht ihr Pfad, = Rä- cher nah'n? stra- fen hö ret ihr die Sache, trogen wir Gefahr und Tod, F bebt, kommt, ihr, wir, mf Gott mit uns Freiheit kommt Eure Fre Kämpfend für ja! Fein de bebt, die Rächer nah'n! # ber Leichen geht ihr Pfad, = ret hö Rächer nah'n! ihr die Tod: tro- gen wir Gefahr und s Fein de ü= ber hö ihr = ret tro= wir gen I. Bass hervortretend. mf m ja = mf Fein Frei Hö Tro Gott mit Freiheit eu- re kämpfend zu Kampf und mit Himmelsbebt, die Nächer nah'n, Leichen geht ihr Pfad, die Nächer nah'n, Gefahr und Tod, vel zu bege= rech= te d = = Kampf und Siegen, Fein- de bebt, die Rä- cher nah'n, die Rä- cher Himmels bli- gen, über Lei- chen geht ihr Pfad, ja, stra- fen, höret ihr die Rä- cher nah'n, die it= ber Rä- cher Sa- che, tro- ten wir Ge- fahr und Tod, Gefahr und de heit ret gen uns zut kommt mit Fre- vel für ges FeinFreihötro6 die Rä- cher ja i= ber die Nä- cher Gefahr und nah'n die Rä- cher nah'n! Lei- chen geht ihr Pfad. nah'n die Rä- cher nah'n? Tod, Gefahr und Tod. Lebhaft und energisch. f 51 73. Die Wacht am Rhein. ť 145- E. Gehe. cresc. 1. Es braust ein Ruf wie Don- ner- hall, wie Schwertge2. Durch Hun- dert- tau- send zuckt es schnell, und 3. Er blickt hin- auf in Him- mels- au'n, da Carl Wilhelm( 1815-1873). 3. Heim, Männerchöre I. 4. So lang' ein Tro- pfen Blut noch glüht, noch ei= ne 5. Der Schwurerschallt, die Wo- ge rinnt, die Fah- nen = f Al- ler = Hel- dencresc. = flirr und Wo- gen- prall: zum Rhein, zum Rhein, zum frei- en Rhein! wer Au - gen bli- ten hell; der Schweizer bie- der fromm und stark, bevä= ter nie- derschau'n, und schwört mit stolzer Kam- pfes- lust: Du Faust den De- gen zieht, und noch ein Arm die Büch- je spannt, beflat- tern hoch im Wind: am Rhein, am Rhein, am frei- en Rhein, wir 10 146 D will des Stromes Hü- ter sein? schützt die heil' ge Ban- des- mark. Schweiz, bleibst frei wie meine Bruſt! tritt kein Feind hier dei- nen Strand! Al- le wollen Hü- ter sein! ff A - Halbchor. P dolce. Lieb' Vater- land, magst ru- hig Halbchor. A dolce. P Chor. f^ Wacht am Rhein! fest steht und treu cres Chor. A A sein, lieb Vater- land, magst ru- hig sein; fest steht und treu, die Wacht, die mf f^ cres cen A do. cen do. die Wacht, die Wacht am Rhein! die Wacht am Rhein! Max Schneckenburger. ( 1819-1849). Mäßig. P t mf 74. Auf der Wacht. cresc. = 1. Viel tau- send Stern'am Him- mel stehn, ge- treu- lich ih= re 2. Treu dei- nem Herrn, treu dei- nem Gott, wirst du den Feind und 3. Die Ta- pfer- keit hält lange Zeit, die Treu be- steht in = 2€ # Wacht verseh'n, mit ho al= le Noth be- stehn Ewigkeit, nichts kann cresc. mf 1 bestimmt. 147- = f hen Freu mit Freu sie schei E Agathan Billeter. E den, mit ho den, be= steh'n den, nichts kann 17 mf| Freuden. Du Kriegs- mann, nimm es wohl in Acht! Freuden. Bleib' treu, bleib' treu und hal- te Wacht, schei- den. Halt Wacht, du Schwei- zer- herz, halt' Wacht! P P hen mit fie bleib' du du Kriegsmann bleib' treu bleib' halt' Wacht, du 3. fur 59. DE = nimm es wohl in Acht und hal te Wacht in dunk- ler Nacht, treu und hal- te Wacht in stiller Nacht, in wil- der Schlacht, Schwei- zer- herz, halt' Wacht, bis dich ge- bracht, bis dich ge- bracht cresc. cresc. 1-2. te ze cresc. 1-2.Wacht, 3. fur 1-2.hal 3. fur HE Gemäßigt. = = cresc. d 1-2. hal= te Wacht auf 3. die turze Nacht zu 3 4 mf 3-8 ze te ze 148- Wacht Nacht ff hal te Wacht auf grüner Hai = Nacht zu ew'- gen Freu Wacht Nacht ff d grül ew'. E 1. Brü- der, reicht die 2. Preis und Dank dem 3. Ihr, auf diesem mf = auf grüner Hai- den. zu ew'- gen Freu- den. 75. Bundeslied. 1-2. hal3. Die f den. S den. = auf grü- ner Hai- den. zu ew' gen Freu C = den. 1-2. hal- te 3. die ner Hai den. den. gen Freu Robert Reinik( 1805-1852). M H Hand zum Wel- ten= Stern die Be = Bun = meister, sten, = Wolfgang Amadeus Mozart( 1756-1791). mf de! = = E C Die fe der die Menschen mf 7 schö = ne Her- zen, all im 8 Fei der р 12 Höh'n! Laßt, was ir schuf! Licht und Recht Nord! Wahr- heit ſu р 42 Freundschaft Har Wahr- heit heil' Menschen Herz = = er- stun= de die Geister und We= sten, = = - N 149 disch ist, und Tu chen, Tu mo- ni- en ge lich = mf ten führ'uns hin zu lich für ein e= wig Wir= fen wie im Sü- den und im mf ent- flie= hen, gend schaf- fen, gend ü- ben, = mf cresc. 2 mf HT = uns' rer der durch Gott und dau= ern e wig fest Waf- fen, fei uns gött= li- cher lie- ben, das sei un ser Lo cresc.. = 18 und Befungs *| schön, dau jei ruf, wort, das f Majestätisch. be 19 C ff ern e uns gött jei un 1 H = f 150 H wig li= ser 76. Liedesfreiheit. 1. Frei 2. Denn 3. Dann ANV 2 feft cher 20 Ad- lers mäch- tiges Ge= fie- der, Freiheit nur ge- deiht das Schö- ne, Himmel auf der Lie- der Schwingen, Frei Denn = 3. Dann ruht der 1. Frei wie des Ad- lers mäch- tiges Ge= fie- der, 2. Denn in der Frei- heit nur ge- deiht das Schö- ne, 3. Dann ruht der Him- mel auf der Lie- der Schwingen, f Dann und schön. Be- fruf. fungs wort! Heinrich Marschner( 1796-1861). LE wie des in der ruht der frei, wie des denn in der dann ruht der Himmel f f 1. Frei wie des 2. Denn in der wie des Ad- lers mäch- ti in der Frei- heit nur ges ruht der Himmel auf der Ad- lers tie mäch Frei- heit wie des in der ruht der Ad= lers mäch- ti Freiheit nur ge Himmel auf der nur auf = ges der Adlers mächti Frei- heit nur ge Himmel auf d ff ges Ge= fie der, d er F he = be fich, deiht das Schö- ne, nur fef- ſel- los, nur fes Lie- der Schwingen! das Höch- ste, was, das Son= greift frei ff = - P 151 ne der Ge- sang, er he be fich es das Gemüth, nur fes- sel- los e See= le kennt, das Höch- ste, was P Soli. er= he= be sich zur fel= los erHöch- ste, was die F ded H iled! Son- ne der Ge- sang, und un- ge= hin greift es das Ge- müth; wie uns das Reich freie Seele kennt, die freu- dig fich Soli. P = zur Son- ne, zur = er- greift es, erdie frei=€ ₁ die dert, wie des Stur- mes des Lenzes frei umvom Druck des Stau- bes cresc. 9 पाहा# 1 cresc. f g g i s Drang, er- gieße sich, er- gieße sich der Strom, blüht, um- wog' uns auch, umwog' uns auch das Reich, trennt, zum Ae- ther- zelt, zum Ae- ther- zelt em= por N Jfbee é K jder das em Strom der Reich der por zu & helbre ded Lie 22 2: drin- = hin un= ge= uns das Reich freu- dig sich = = F = sich der Strom der Lie auch das Reich der Tö zelt empor zu drin B Stur- mes Drang, ergie- ße sich der Strom der Lie frei um- blüht, um- wog' uns auch das Reich der Tö Stau- bes trennt, zum Ae- ther- zelt em- por zu drin - 152 habe = dert, wie des Sturmes. Drang, des Len- zes frei um- blüht, vom Druck des Staubes trennt, 43 180 = - = = A der, und un- ge= hin- dert, wie des ne, wie uns das Reich des Len- zes gen, die freudig fich vom Druck des Tutti. der, ne, gen, 1 = = P Tutti. A , mf der, und ne, wie mf 48 A gen, die er= gie um- wog' zum Ae P Tutti. = Be uns therer= gie= ße sich der um- wog' uns auch das zum Ne= ther- zelt em Strom der Reich der por zu Feierlich. e P P 11 Lie Tö= drin = Ed be dim. = nie= der! in sanf söh- ne, was sich Won- ne! die düst P E ne. C dim 1. D Schutz- geist 2. Ver ei Originaltert. A. O P der. = 77. Weihe des Gesanges. gen. G PER = ne fis 153 mf- mf al= les al- le und O 5 Schnabel. Wolfgang Amadeus Mozart ( 1756-1791). Schö- nen, Men- schen fi= ris! steig' herund verWel- che = P 12 - tem Weh'n, zu wei- hen uns'- re getrennt, im Wohllaut dei- ner re Nacht verscheucht der Glanz der Son- ne: bald 2 Lie- der, daß Tö- ne! dem Herz zu Herzen drin rein er- klung'nem Frie Dien- ste ganz er= ge fie sich freudig auf zum Him- mel Ed- len ist das Schönste nur be= fühlt dered le Jüngling neu- es Brust durch- bebt, Er= de rein, Herz ift rein, - = = J 154 gen. den. ben. P P bon dei von wil ſein Geist - schwin- gen, in heil'éger Kraft von schieden, in der Ge- füh- le Le ben, bald ist un- serm = er mf P mf Von dei Von wil Sein Geist P nem der ist od. von dei- nem Hauch von wil- der Luft sein Geist ist fühn, Р = nem Hauch die der Bust der ist tühn, sein mf die der jein mf mf V Hauch die Brust Luft der Erfühn, jein Herz Bruft durchbebt, Er= de rein, Herz ist rein, durch de ift = bebt, rein, rein, P 2. P P hoch, rein, bald, P 34 hebt, hoch, hoch, sein, rein, rein, sein, bald, bald, 1 hoch, rein, 155 12 uns hoch über Welt und Zeit rein muß das Herz des Sän- gers bald, bald wird er un- ser wür dig = ten. sfmf ten. 2.1. über Welt und Zeit uns hebt, über rein das Herz des Sängers sein, rein das wür- dig un= jer sein, un- ser 1. Bass hervortretend. P uns hoch über Welt und Zeit rein muß das Herz des Sän- gers bald wird er un E ser wür- dig sf Jmf G Welt und Zeit uns hebt. Herz des Sängers sein. dig wür M P hebt, jein, jein, 3 ſein.** 1. und 2. Denzel, 3. Schikaneder. Frisch bewegt und heiter. mf 3 4 1. Wenn die 2._$ af= fet piu f. 3. Fort mit mf 156 78. Der Gesang. 3 4 Quel- len fil- bern flie- ßen, im = nun den Lenz er Sorgen, fort mit cresc. mf a tempo Carl Häser( 1812). = Ge- birg das blü- hen in des Vie- des Kla- gen! Lust durch- strö- me rit. Horn erklingt, wenn die Blu- men säu- selnd grü- ßen, Vög- lein sich zum fro- hem Klang, und in. Tö- nen laßt er- glühen uns'- rer See- len je des Herz! Son- ne hilft den Sturm ver- ja- gen, und im = = erese. Bie- de F rit. = Ne- ther schwingt und den Wäl- dern und den Wie- sen süt= ße Me- loschön- sten Drang; aus Ak- for- den soll er sprü- hen, rau- schen soll's im stirbt der Schmerz. Uns ihr Brü- der soll es tra- gen zu den Ster- nen Amf a tempo Ju- bel- sang, was die himmelwärts; Je- der Lenz gegeben, im je ge= he= get, im Frühling Kun- de, im die- en bringt, dann hat erst das rechte Be- ben im Ge- sang der = Brust so gab, aus tief be we get, was sie Gro- Bes un- serm Bun- de, von des Her- zens dim. - Mit Kraft und Feuer. f 3 4 157 rit. Ge- sang, Ge- sang, = Ge- sang, rit. P im Ge- sang! im Ge- jang! im Ge- sang! P 79. Das deutsche Lied. dim. 2. 1. Wenn sich der Geist auf Andachtsschwingen Er- blei- chen all' die kleinen Ster- ne 3. Und lo- dern auf des Kampfes Flammen 4. Das deut- sche Lied aus deutschem Her- zen f Brämer. Joh. Wenzel Kalliwoda ( 1800-1866). zum Himmel der Kindheitsin hei- ßem quillt stark und f hei drinhebt, durch Er- den- nacht zum Licht zu t- gen, nacht, und kün- det Mor- gen- roth von fer- ne Brand, wir schaa- ren mu- thig uns zu- sam- men frei, beschwingt die Freuden, heilt die Schmerzen, dann fühlt Drän -0. 16 heilig lig se = strebt; dann fühlt die Brustein Pracht; dann fühlt die Brustein land. Dann neu. Was nur die deutsche Brust mag fühlt die Brustein mäch- tig P M M ? cresc. cresc. gen, = fühlt die Bruft ein hei- lig fühlt die Brust ein je- lig fühlt die Brust ein mäch- tig nur die deutsche Brust mag - ? lig 158 die Brust Drän- gen, Drängen, Drän drän Drängen, die See= le der Son- ne für's Vaterschafft Ju- gend = Drängen, Drängen, Drängen, drängen, gen, gen, Dann fühlt die Brust ein heilig das aufwärts mf ein dann dann dann was mf das aufwärts das Lied erdie Frei- heit es wird zum dann fühlt die Brust ein heilig Drän gen, das auf- wärts zieht; - 拜 er- tönt, und zieht, das aufwärts zieht und es blüht, das Lied er- blüht, und es glüht, die Freiheit glüht, und es und es und es er= tönt, und er= tönt, und es er- tönt, und Lied, es wird zum Lied: drum tö- ne fort, drum tö- ne fort, drum 159 es er= tönt in es ertönt in es 1 er= tönt, - tönt, A ern= sten Klängen inn'- gen Klängen er- tönt in Feu- er- klän- gen er= tö - ne fort mit ew'- gen Klän- gen mf das deut- sche Lied, das das deut- sche Lied, das das das deut- sche Lied, du deut- sches Lied, du ff deut- sche Lied, und es er- tönt, deut- sche Lied, und es er- tönt, deut- sche Lied, und es er- tönt, deutsches Lied, drum tö- ne fort, drum to ne fort, drum tö und es und es und es er- tönt, und es er- tönt, und es er- tönt, und es er= er= er= = ne mf # 11 tönt in tönt in tönt in ern=-sten Klängen das deut- sche Lied, das inn'- gen Klängen das deut- sche Lied, das Feuer- klän- gen, das deut- sche Lied, das = fort mit ew'- gen Klängen, du deut- sches Lied, du 華 Sebhaft. Mit Bewilligung des Verlegers Carl Göpel in Stuttgart. 80. Mannesgröße. mf Halbchor. t 2 1. Wer ist groß? 2. Wer ist groß? 3. Wer ist groß? 4. Wer ist groß? f 2 C f mf Mäch- te gar- ten, flam- met, = han= delt, 2 BE kühn die für die je und mf -60 160- 1 = dem bei 拿 mf Brust ent= ge En= kel Lau Wilhelm Weißmann( 1808). # Wer dem Drang der fin- stern Wer ver- schöntden Frie- densWem das Herz, von Lieb' entWer zum Heil der Brü- der Halbchor. £ Men- schen- bru jei- nes Thuns deut- sche Lied. deut- sche Lied. deut- sche Lied. deut- sches Lied. H. G. Nägeli( 1773-1836). = AG M = ge= gen stellt, als ben flicht, und wenn der schlägt, wer den Ge- deih'n, Ehre weihter Chri- stus Läst'- rung Wunden Feind im Lei- den gibt dem Herrn al ff Chor. 8i p tö 7 cresc. Her- zen Wie- der - ne Sang, ihm tö- ne Sang, P ♫ cresc. = Der, der ist groß. Ihm tö- ne Sang, ihm tö- ne Sang, ihm Chor. ff = 3 3. Heim, Männerchöre L. 161 held, für des Menschen Ho- heits- rech- te: sticht, doch be- harrt den Flor zu war- ten. pflegt, wer Ver- fol ger nicht ver- dam- met; lein, und vor ihm in Demuth wan- delt: 27 # 1 flang, = 4 tö= ne 116 ihm tö- ne Sang Q P und der P der Her- zen Wie- der- klang, und der Her- zen, tö- ne der Her- zen Wie- der- klang, 11 Soli. P Kräftig. dim. f 9 c 1 der Her- zen Wie- der= klang. Soli. dim. P PP PP 162- - 81. In's Freie. 친구 1. Auf, ihr Brüder, laßt uns 2. In der mächt'- gen Ei= chen 3. le- ber- all in un= - fern 4. Sei gegrüßt du Fest der f Pfeiffer. Johann Hartmann Stunz ( 1793-1859). wal= len in den Rau- schen mi- sche Lan- den blü- het Lie- der, strö= me = großen, heil'gen Dom, laßt aus tau- send Keh- len schal- len des Gesich der Männersang, daß der alten Gei- ster Lauschen sich erkräf- tig der Ge- sang, der aus tief- ster Brust ent- stan- den, kün- det Freud' und Segen aus, daß die Schaaren trau- ter Brü- der keh- ren 124 A len schen den, der mf - sang's le- bend'- gen Strom, laßt aus tau- send freu' am star- ken Klang, daß der al= ten laut des Her- zens Drang, der aus tief- ster froh in's Vater- haus, daß die Schaaren mf Strom. des Gesan- ges sich er= freu' am fün- det laut Klang. Drang. den keh- ren froh nach Haus. schal- len des Ge- san- ges Lau- schen sich er- freu' am stan- den, tün- det laut den Brü- der teh- ren froh nach Tö- ne sich verschlin Lied tön' Kun Lied aus fro- hem Her ih- nen = an denn, frei- e Söh schlin= gen 163 H = ● Strom. Klang. Drang. Haus. cresc. zen ne, knü- pfen wir cresc. Keh- len Gei- ster stanBrustent frau= fer Brüf = II. Ten. Wenn die Töne sich verP schalLaulaßt aus tau- send daß der alten der aus tief- ster Brust entdaß die Schaaren trauter Kehlen Geister Wenn die Frei- es Frei- es Nun wohlgen, knüpfen wir das Bru- derde fort und fort von frei em F tö net fort von Mund zu laßt uns fei- ern Hand in das Bru 3 der= Va- ter- land, Hel- den preist, Freundesbund, Va- ter- land, 1 band, auf zum Himmel Wün- sche drin- gen Geist, der im tausendstimm'gen Bun= de Mund, hemmt die Kla- gen, heilt die Schmerzen, Hand, und die fro- he Kun- de tö f 2 = Wün- sche jei= ne, fnü- pfet, tö= ne = II. Ten. auf zum Him 164 14 # für das theu- re ſei= ne al= ten knüpfet fest den durch das ganze A für das theu re = fet= ne al= ten knü- pfet fest den s ne durch das gan- ze auf zum Himmel Wünsche drin der im tau- sendstimm'gen Bun hemmt die Kla- gen, heilt die Schmer- zen, und die frohe Kun- de tö E ne, mel Wün- sche drin- gen 52 Va- ter- land. Hel- den preist. Freundesbund. Va= ter- land. ||| = gen, de = Wilhelm Weißmann( 1808). mf Kräftig und bewegt. f t 1. 2. piu p. 3. t Wie ein Was der Al- les f daß es froh die Al- les Große, Al- les göttlich Ho mf unf'- rer Brust Tha- ten- drang das er- blüht 165 82. Das Lied. = See= le Ed le, he, stol- zer Ad tief- sten See 3ar- te, Schö- ne, = = - ler schwingt sich auf das Lied, = le je Er- qui- dung beut, was die Brust be= wegt, 호 Ludwig Spohr( 1784-1859). T = auf zum Him- mel zieht. Treu'und Einig- keit, das zum Himmel trägt: Weckt in uns'- rer Bruft Lieb' und Tha- ten- drang Alles das er= blüht 4 ho he, heil' ge Luft, we= det der Ge- jang. freudig aus dem Lied. dod 2|| mf ALA Weckt in Lieb' und Al= les m f ho- he, heil'- ge we det der Gefreudig aus dem 11 = Lieb' und Tha- ten- drang we- cket weckt in uns'- rer Brust ho he, heil'- ge der Ge das, ja das er- blüht freu- dig aus dem ff f Mäßig. Soli.mf Luft. Lust, in uns'- rer Brust, ho- he, heil'- ge jang, ja Tha- ten- drang we- det der Ge- jang. Lied, ja das er- blüht freu- dig aus dem Lied. 83. Der Sängerbund. 1234 166 3. 4. Soli.mfi mf F Luft. sang. Lied. 1. Wer singt nicht gern, wenn Män- ner- kraft sich 2. Sie flicht mit einem Bau- ber- band zu= Es sammelt die Gefüh- le zart in Es kom- me denn, wer sin- gen will, in 21 Lie ein jung und alt, wenn mäch- tig in Blumen- strauß, des e= deln Sie= des Sang- ver- ein, und klingt des Her- zens mf Heinrich Schük. Hans Georg Nägeli ( 1773-1836). cresc. auf im sam- men ei= nem un- sern cresc. cresc. # C de schwingt, und Rundge- sang voll Har- mo- nie den hohen ander strömt der Töne reiner Duft durch- we- het Sai- te mit, so stimm'er cresc. Saal durch- dringt? Voll- ge= walt. Stadt und Haus. mäch- tig ein. Soli PP lin- dert al Soli. PP Chor.mf - Chor, mf Sin- gend sich = ben Singen stärkt das CA DOOPS 120PL jang ent= schwe 167 f öff= net Le 95 o a m er m = Chor. मईचा ben. mf he= ben, al= le H le Schmerzen, Sin- gen stärkt, Sin- gen stärkt, Chor. mf im GeHer= zen, Johannes Pestaluzz( 1793). L Frisch belebt. f Le a 1. Es 2. Das 3. Sie 4. Män See Re jei klingt ein heller ift der heil'- ge hat- ten = Wir huld'- gen f Wort in gabt, des Glanz, von Wein. Die = 168 84. Das Lied vom Rhein. E H = : fei Frei je dem Na me = - = = ner ihm ge un- serm nem heit = mf - Hans Georg Nägeli( 1773-1836). Klang, ein Rhein, ein raubt der Herrn, wir fort: Ein labt. le Es ben- kranz. In der Rhein! Wir = mf Hoch = ge sang schon, wie Wein, kö= nigs- haupt fei der Stern! schönes deutsches Herrscher, reich beal= ten Wür- den trinken sei- nen = # der deutschen die treu den = e grü- nen Lo= sung die # al= ter Kö re- gen fich Fej- jeln lag wol- len ihm = nig in der auf's hoch al Held Neu Herz Luft stol uns = = - = = ge len F #j = = wie- der kehrt, man Lied beginnt vom Nacht be- lauscht, von frei und hehr: er 169 bo- ren, dem Her = ge= schla- gen, sein 3ür- nen = e schwören; wir müssen mf ge und zes ge= hö je= des zen viel va= ter mf schwo = ren. Schmer- zen, = Kla G gen, ren. hat ihn Rhein, dem Geistes flie- Be = Wie wenn wir Vom f oft man ha Fel nie ge= ho= hen schau- er frei in ff deut länd und ihm, = = = = sein Na- me das deut- sche - ben's man= che sen kommt er sche sche jein er nug ge F Felsen hehr um= Got= tes hört. kind. rauscht. Meer! Ferd. Max v. Schenkendorf( 1784-1817). Gemäßigt. Р t 1. Hier schläft der Bar- de, P poco a poco cres heim ster = hier schläft der Bar- de, der Ver- trau- te poco a poco cres K - cen 170 85. Der Barde. - cen - do. 1 Kunst der heil'- gen Lau- te, do. sf ge- heim- ster Kunst sein Lied ein Strom, hier schläft der Bar- de, Ernst Reiter( 1814). geheim- ster Kunst, ge' f' 8 ein der Vertraute sein Lied ein Strom, der brausend schwillt, fein ſein Lied ein T Lied ein Strom, ein Strom, der brausend schwillt, Strom, der brausend schwillt, der brausend schwillt, f Strom, ein fein sein Lied ein ein sein Lied ein Strom, Strom, Lied ein ein Strom, der brausend schwillt, ein Strom, der brau- send schwillt, der brau- send schwillt, mf. PP mf 171- 18: 4 Bäch- lein, das ver- borgen quillt, das ver- bor- gen quillt. $ Schlaf', schlafe nun so un- ge- seh'n, nun so un- ge- seh'n, mag Sturm, PP schlaf', stummer Bar 9: schlaf', schlafe P mag Lüft = der brausend schwillt, chen P P E P Schlaf', schla- fe P schlaf', schla- fe nun so nun, so dich um= de, un= ge= T schlaf', stummer Bar- de un=- ge= seh'n, weh'n. 2: Lebhafter. braust seh'n. Sturmwind braust ben marcato. Der Sturmwind braust wie dein Schlachtlied klang, Lebhafter. Schlachtlied klang, 172 ben marcato. der Sturmwind braust A J - braust, wie dein Schlachtlied klang, ? wie dein Schlachtlied klang, der Sturmwind braust wie dein P 9. Der Sturmwind 7. der Sturmwind braust wie dein Schlachtlied klang, bd J das Lüft- chen Der ' flü- stert, Schlaf, schlafe nun a tempo P P flü- stert, wie dein Min- ne- sang, das Lüft- chen flü- stert, O+ pa tempo Bar- de - flü- stert, wie dein Min- ne- sang, wie dein Min- ne= jang. poco ritard. d. 173schlaf', 홍 Schlaf' - so poco ritard. un- ge- seh'n, schlaf' stummer = 11 Schlaf', schla- fe nun so unge- seh'n, P ungeseh'n, mag Sturm, $ 14 2 6 P schlaf', stummer Barde un- ge- seh'n, schlaf, stummer Barmag Sturm, mag Lüft- chen = P schlaf', stummer mag Lüft = chen dich de Bar= de dich ? bo seh'n, P A um= 우 P un- ge- sehn, schlaf', schla- fe nun = um= so un- ge= fehn, 4 P weh'n, schlaf' so un geseh'n, Majestätisch. weh'n, f un ESER el ge = - schlaf', stummer Bar- de = 174 PP un P ſehn', schlaf', schlafe nun, schlaf', schlaf', schlafe nun, W . ge= 5 schlaf', stum- mer Bar- de P 4 feh'n, 6. A schlaf'. 86. Lob des Gesanges. 1. Er von hebt in ju beln- den 2. Als sich der Him- mel 3. Und al les Schö- ne 4. Und Lieb' und Freude f F na= S S^ schlaf', was so un= gePP وگو P PP 8 schlaf'! PP Thomas Moore. ( 1780-1852). Ludwig Maurer. ( 1789-1860) d At- for- den durchgeder Er de ben im Le hen wie- der, die er= strömt von Gluth und Selig- keit, das Schön- ste, was der Welt getrennt mit sei nem rei- nen Glück, da blieb, daß Trost dem Her- zen = weite Men- schen- brust be- wegt, ist seiner Schwinge überqui- ckend das be weg te Herz, des Glaubens mächt'- ge Sie- ges= B wor wer ge= lie 8 S = a den, de, - 175 die reich- ste Blü- the als treu- er Bo te F ben, die es hin auf zum der ver- drän- gen al- len Blü- the aller Zeit, Bo te uns zurück: d auf zum Himmel trägt, al= len Er- den- schmerz, 8 2 den der im im P Ge- sang, Ge- sang, Ge- sang, Ge- jang, reich- ste treu- er aller Zeit, die uns zu rück, als Him- mel trägt, die Er- den- schmerz, ver- drän- gen es hinden der im im dolce., t p ASA H D. Ge- sang, Ge- sang, $ Ge- sang, Ge- sang, = 2 den Geder Beim Geim Se 2 sang, jang, sang, sang, bo En En den Ge- sang, himmel ent- sprof him- mel ent- sprof him- mel him- mel Schön Lie de = S = B = = F den him- mel- ent- sprof- se- nen Engels- klang, den der him- mel- ent- spros- se ne En- gels- klang, der im him- mel- ent- sproj- se- nen Schönheitsklang, im im him- mel- ent- sproj- se- nen Lie- bes- klang, im = P ent- sprof ent- spros fang, den jang, der fang, im sang, im = = = gels klang, gels = klang, heits- flang, = bea= flang, F 176 je se= ne fe se= nen = nen = nen En En Schön Lie PP F = B = den der im im klang, gels gels heits- klang, klang, E bes F flang, = En En Schön Lie P dim. PP En himmel- ent- sproj- se- nen himmel ent- sproj- se= ne S En himmel- ent- sprossenen Schön himmel- ent- sprof- se- nen Lie = A den GeF S -0 E den der im im 2 gelsgelsheils bes gelsgelsheitsbes PP tlang. PP Mäßig bewegt. flang, den Him- mel ent- spros- se- nen Engels- klang. flang, der Him- mel ent- spros- se- ne En- gels- klang. klang, im Him- mel ent- spros- se- nen Schönheitsklang. klang, im Him- mel ent- spros- se- nen Lie- bes- klang. 87. Das Vaterland. Soli. mf mf 1. Kennt ihr das Land, so 2. Kennt ihr das Land, vom 3. Heil dir, du Land, so Soli. - 177 P Ei- chen grü- nem Kranz, Wort des Man- nes gilt, auf dem Er- den- rund, 3. Heim, Männerchöre I. - 13 wun= Tru- hehr Ernst Methfessel( 1811). der- schön, in ge frei, wo und groß vor sei= ner noch das al len das Land, das Land, wo auf den das gute Land, wo wie schön gedeiht in P 12 schö gu wol P = un= ! fanf ten Höh'n die Trau- be reift im Sonnen- glanz? Das = Lieb und Treu' den Schmerz des Er- den- le bens stillt? Das deinem Schooß der e- deln Freiheit schöner Bund! Drum un= = = = ser = das schöne Land M das gu te Land drum wollen wir ser = Va Va Namens wür = ne Land te Land len wir = ter= ter dig - E 178 ist uns ist uns dir Vie 1 land! land! sein! f Das schö- ne Land Das gute Land Drum wollen wir f Chor. ist uns be- kannt, ist uns be- kannt, dir Lie- be weih'n, f P be- fannt, es ift ja = be kannt, es ist ja be weih'n, und dei- nes -6f 1 Das schö- ne Land Chor. Das gu- te Land Drum wollen wir Chor. es ist ja es ist ja und dei- nes dir ung uns Lie= = ist uns be- kannt, ist uns be- kannt, dir Liebe weih'n, 1. 2. 3. Kräftig und bewegt. mf 9: 4 be- kannt, be- kannt, be weih'n, ¤ - 179 - g es ist ja un- ser Va= ter es ist ja un- ser Va= ter und dei- nes Namens wür- dig I d d d d d # die al Seht ihr P. Da rief der f. Nur noch die al Ei- ne = mf 1 te F = te 88. Die ewige Burg. a 230 land! land: sein! Leonhard Wächter( 1762-1837). mf = AHS Kreis? Rings strömen her die Gäste zu Haus, daß der Ge witter auf, roth, wenn die Son- ne = Robert Schumann( 1810-1856). mf Veste, hoch Mei- ster den in der Län- der Bau- vers ü- ber's ra= get zum Him- mel mäch- tig inf dim. 늘 ihrer Schön- heit = ler Geister ver- stumm- ten vol ta= get, roth, wenn sie schließt den mf dim. P mf 1 180 Preis. Der Meister, der sie Graus. Soli. Von Ve- sten und Burgen Lauf. Fels- wän de sind die F P C 1 bau te, stand auf dem höch- sten al= len biſt du zu höchst geDäm- me, die Grä- ben, Ström' und P - Blitz zer- brach die Kral- len sich Bur- gen sind er- bau= et seit Män- ner sind die Hüter, ihr = = = P P Thurm vom Blit umflammt und schau- te her- nie- der in den Sturm. Der stellt, du sollst nicht bre- chen, nicht fal- len vor'm Untergang der Welt. Viel See'n die Zin- nen Ber- ges- käm- me, die Er- ter blum'ge Höh'n, Und = = mf P Chor. Chor. an der Felsen- zinn', umdem zu Schutz und Streit, doch Zei- chen ist das Kreuz, die sonst an Säul' al= le- sammt Frei- heit ihr Gut pf sf. sf 17 sf - und Hal- len er= schau- et der sf Hal- len Säul' und jammt er - schau- et Gü- ter, = Gut der 181 20 Te Blitz zer- brach die Kral- len sich an der Fel- sen- zinn', um- sonst an le= Bur- c 1 warf sich der Don- ner hin; der in Trümmern bald die Zeit. Viel Güter, ihr Na- me heißt die Schweiz. Und = E -gen sind er- bau- et seit- dem zu Schutz und Streit, doch al = Män- ner sind die Hü- ter, Ir de ihr Zeichen ist das Kreuz, die Freiheit ihr A 15 warf sich der Don- ner hin.** in Trüm- mern bald die Zeit. ihr Na me heißt: die Schweiz. Johann Georg Müller v. Wyl( 1822-1849). Hª] Kräftig, Marschbewegung. mf -b1. 2. 3. 4. mf Wer sei- ne Hän- de Her- bei, her F bei ihr Ja vor- wärts, bis der O wal= le hin, du gu- tes Schwert, Schlachtpa- nier! frisch und froh! Land und Meer, 3orn bewehrt! heißen wir. Pha= ra= o! Völ- ker her! 89. Der lette Krieg. 7 f 1 P 182 Soli. -0= = um einen Hel- den, einen Mann, den Got- tes die Frei- heit ist jetzt Feld- mar- schall und Vorwärts Stets vorwärts, bis hin- unter- sinkt die Brut des und schling' ein e= wig Feu- er= band um al- le = — um ein un= falten kann, bet' Völker all', um- ser Mor- gen blinkt, ja vorwärts, Opferbrand, hin, ü- ber Ein Kampf muß uns noch Der Zeiger weist die Er wird auch für uns so wird er uns be Soli. P Voltsweise. = wer= den, und Stunde, 0 spre= chen, der schie= den der E d'rin der schön ste flieg' mein Volk, D Herr, der für uns größte, schön- ste s let- te, heil'- ge an zum heil'- gen letz- ten heil'- gen auf, zum heil'- gen mf Chor. ff Sieg, der flieg, mit schwieg, und Sieg, der ew'ge mf Krieg, der Krieg, mit Krieg, und Krieg, der Chor. diffd 183 lette, heil' ge Krieg. an zum heil'- gen Krieg. let- ten, heil'- gen Krieg.** auf zum heil'- gen Krieg. ff - letzte Kampf auf Er- den, der Stern im Bun- de, vorje- dem Ket- ten bre- chen im Völ- ker- frie- den, frisch al F le 15 = der vorletzte Kampf auf Er- den, jedem Stern im Bun- de, al= le Ret- ten bre- chen im ew'= ge Völ- ter- frie- den, frisch Georg Herwegh( 1817-1875). M LIT Mit Kraft und Begeisterung. f 3 4 E 1. 2. 3. 4. 4 f 184 -mf auf gegan- gen Ro- sen- düf- ten, selbst in Flammen! zu der Erden, # 90. Gutenberg. Die Son- ne, der wir lang ge- harrt, Die Ket- ten brach der Lenz ent- zwei - ist endlich mit sei- nen = Ihr Völ- ker, wachet auf und seht den Him- mel Ver- hei- ßend schaut sein se lig Haupt aus Wol- ken Wilhelm Baumgartner( 1820-1867). wir schau- en und uns= re Ihr Völ- fer, ob man die mf = ih- re Him- mel- fahrt voll See len rau- schen frei, wie ein wa- chet auf und steht die Blü- then uns ge- raubt, BD Sehnen und Ver- ian- gen. Wo ist ein Herz, das ruhig schlägt, wenn Ad- ler in den Lüften. Die Tod- ten drückt der Tod heut nicht: horcht! ei= nig Heer zu sam- men! Vor- an, vor- an, im Sturm vor- an! Vor3 Frucht soll uns doch wer- den! Was solch' ein guter Geist er- sann, das f 고 # # tod. d Tag Mei Teu sf> adid trip J J - solch ein un= ser an, der Gu ten- berg trägt uns die Fahn'! thun kein fel in den Bann. lang. Warm und kräftig. mf 185 die = fter - > lang. Mit Begeisterung. Langsamer. Schwingen regt?) lebt und spricht: 3hr Völ- ker, wa- chet îf Langsamer. g auf, ihr Völ- ker, wa= chet auf, ihr Völ- ker, wa rit. rit. = 91. Auf einem Schlachtfelde. lang. chet auf! lang. Georg. Herwegh.( 1817-1875). Ferdinand Lauer. 411160 1. Her- an, du ehren- wer- the Schaar vom 2. Wir steh'n ver- eint al- ten Schweizeran die- jer Statt und loben Got- tes P 3. Noch grünt die se gens- vol- le Flur, noch steh'n die Al- pen 4. Und wah- ren wir in uns'- rer Brust den neu- er- glüh- ten = f mf 9c 4 Ņ Geist, stamm! Es wogt und rauscht das Hoch- ge- fühl im Bu- sen, wie der der in des Le- bens Tie- fen schaut, und, lä- gen wir von feft, noch ging die Frei- heit nicht zu Thal, noch wärmt ihr mil- der Strahl vom alten Stam- me jung und frisch, zieh'n wir mit Win- kelP Brandung Spiel am star- ken Fel- sen- damm, am star- ten Fel- sendamm. Nacht umgraut, hinauf zu Ster- nen weist, hin- auf zu Ster- nen weist. Son- nen- strahl den Sohn, der sie nicht läßt, den Sohn, der sie nicht läßt. ried zu Tisch im großen Hel- den- saal, im großen Hel- den- saal. Ernst. 186 16 92. Gott mit dir, mein Vaterland! mf H. Goll. Jakob Baur( 1829). Ap 2. 3. 4. 1. Gott sei mit dir, mein Vater- land! Gottschirme dich mit Du son- nen- gold'- ner Al- pen- franz, umstrahlt von Grüt- li's Ihr Brü- der all', vom Gen- fer- see bis hin zur gold'nen Und tritt der Feind den Mar- ken nah', dann hoch em- por, Hel Wir schwören es mit Herz und Mund, wir blei- ben treu der mf = piu f. 5. - M 187 H star- ker Hand im Frie- den und im Streit, Freiheitsglanz, du Land voll Wehr' und Ehr', Sän- tis- höh', schlägt ei- nig Hand in Hand, be= ti a! em- por dein hei- lig Kreuz, Vä- ter Bund, dem Pan- ner weiß und roth, A - im Frie- den und im du Land voll Wehr' und schlägt ei- nig Hand in = em por dein hei- lig dem Pan- ner weiß und Ehr'. O Schweizerland, in Streit. Du bist der Län- der E- del- stein, du sollst das Land der dessen Bann ein je- der Hirt ein Hand. Grünt Eintracht in des Lan- des Schooß, dann Brüder sind wir Kreuz! Und kom- me, was da kom- men mag, wir dul- den we- der roth!( f) Freiheit, Frei- heit, höch- ftes Gut, für dich den letz- ten mf mf = Freiheit sein in al= le Ewig feit, in al= le del- mann, wie lieb' ich dich so sehr, wie lieb' ich dich stark und groß und frei das Va- ter- land, und frei das Va Schimpf noch Schlag. Sei groß, du kleine Schweiz, sei groß, du klei Tropfen Blut, treu dir in Noth und Tod, treu dir in Noth Abd = = wigso ter= F ne und Halbchor. mf Ruhiger. Halbchor. mf Ruhiger. Chor. 4 teit! ſehr! land! Gott sei mit dir, mein Va- ter= land! Gott schirme dich mit Schweiz! Tod! - cresc. 188 cresc. starter Hand im Frie- den und im Streit, im 4 Streit! Gott mit dir, Gott mit dir, Chor. piu f. la ff piu f. A Frieden und im 22 im Frieden und im mein Vater- land. rit. mein theu- res Va- ter- land. Mit schwungvollem Vortrag. 4 4 1. Hier un 2. Und wo 3. 4. 5. mf 4 189 93. Auf der Ufenau. ( Ulrich Hutten). Ju- gend Min= ne Geist uns be un= füh= ner C Nun weht sein Schat- ten Die Qual ver- fliegt, die Du lich- ter Schat- ten, 11 mf ter die sem die Well' den = zu:( f) Ich war ein schwert! Die besten Mund! Und wem das E F SP steh'n, da liegt ein Ritter, frei und kühn, wie füßt,( f) warf er Land und Meer, ich sein Schwert auf frei- es Schiff auf wil- dem Freun- de nannt' ich mein, und Herz von 3wei- fel krank, der 1 - = Wilhelm Baumgartner( 1820-1867). = Ra- sen- grün, wo wir in Blumen- strand in hol- der um uns her, nun ruft sein Sorg' ist klein, nun bin ich ha- be Dank! Gutsprach dein fei- ner mehr zu seh'n. rief: sei mir ge= grüßt!( mf) In = te Ruh!( f) Ihr fann kei fand mich ih wird an dir ge ne rer werth!( f) Ihr sund. Wie f f floh schwe wißt, lie F die F her = ein vom re Noth sant was ich ge= ben Brüder, se luft'= ge = Röm'- schen Reich, trug einen Lor- beer- kranz, das Ant- lik zorn- und er da- hin, zer- bro- chen das Ge- bein:( f) doch glüh- te noch sein strit- ten auch! doch stieg' ich nochmals wagt es nur, und acht' die Noth ge= ring! das Silber- fluth dein Grab so hell um- fließt,( f) so hab', und was ge lit- ten = Elend zeigt die uns dein un- ent> mf Mäßig bewegt. mf € tum- mer- bleich, das Aug' voll Son- nen- glanz! starter Sinn im Tod, wie jun- ger Wein! aus dem Grab, übt' ich den glei- chen Brauch." gold'- ne Spur, wo sich ein Held er= ging!" weg- ter Muth das fro- he Herz um- schließt! E + 190 f - 946. mf # 2: 14% Sie jetzten Gut und O lebt in mf Anmerkung. Die Schlußtakte müssen voll und getragen gesungen werden. 94. Der Grütli- Schwur. # cresc. Gottfried Keller( 1819). cresc. 3 2. 1. Sie tag- ten einst in Grüt- lis Nacht, die Ster- ne Got- tes Nicht Rach'er- füll- te sie, nicht Wuth, es war der Lie- be Leben ein, ihr Volk vom Dru- de un- sern Her- zen nur der große heil'- ge 3. 4. Josef Mendel. hiel- ten Wacht; fie Himmelsgluth, der zu be- frei'n; sie Grüt- li- schwur, ift galt dem Joch der hat den un- ser leg- ten bie der Hand in Hand, der Schwur, er : Vater- land, das un- term Lie- be für ihr stan- den fest in Lie- be für das heißer Schlacht, die Ein- tracht Vater- land, und Ein- tracht P Soli. 191 Va- ter- land. O Schwei- zer- land, sei wohl- ge- muth, Knechtschaftstand. 17 17 Sieg vollbracht. in- nig Band: dann Soli. P 2: mf !! 11 Chor. 11 Chor. 11 19 17 17 19 18 17 11 17 11 11 12 2. 17 17 11 du bist in Gottes treu- er Hut. O Schweizerland, sei wohl- ge- muth, 4. dann mf 17 11 11 du bist in Got- tes f Etwas langsam. mf Halbehor. mf 6 - 192 na 6 4 Halbchor. 1. Von fer= ne Ge- prie= sen 2. 3. Da blick- ten, 4. Hier stan- den 5. Und Gott der 6. Drum, Grüt- li, P treu= er ff 1 2 See, = stilles Ge- län- de am grüßet, du hei- li- ges Land, kla- gend auf Va- ter- lands Noth, Frei- heit und hei- mi- sches Gut dei- hen zum hei- li- gen Schwur; Na- me wird nim- mer ver= geh'n, 61] 95. Das Grütli. Hut. $ 1 sei Herz- lich sei, fried= li= in nächt- li die Vä= ter All= gü= ti sei freund- lich F = mf Johann Jakob Sprüngli ( 1801). mf Josef Greith. 1 ge= grü che Stät cher Stil zu- sam nick ge ge- grü = = F Bet, du te, ge= le, fie men für te Ge Bet; dein wo spie- lend die Wel- le zerwo sprengten der Skla- ver- ei und sa- hen, wie Jammer die und schwuren beim hei- lig- sten sein Ärm die Tyran- nen erso lan- ge der Rhein uns noch E = flie Ket Fül Na drück flie = = - = = = Bet, ge- näh- ret die Vä- ter te le voll- brin- ge von e= wi- gem Schnee. mit mäch- ti- ger Hand. der Will- für Ge F bot. die 3wingher- ren- brut. die hei- mi- sche die Al- pen be= steh'n. Flur. mf — 1 der Will- kür Ge- bot, men, zu stürzen die 3wingher- ren- brut, te, und frei war hei mi- sche Flur( ff) und = die Bet, so lan- ge die Alpen be= steh'n, so Chor. 125 cresc. 3. Heim, Männerchöre L 193 von e= wi- gem Schnee, mit mäch- ti- ger Hand, cresc. f Chor. d f 96. Das weiße Kreuz im rothen Feld. Mit Begeisterung. mf 4 ge- näh- ret die Vä- ter voll- brin- ge zu stür- zen 1. Das weiße Kreuz im ro- then Feld, hoch flat- tert's ti 2. wir halten's frei 3. weh' Je- dem, der's frei war lan- ge Josef Frauer. Jakob Nater( 1826). 13 F ber'n und be= Plan, rein, droht! hoch flattert's# wir hal- ten's frei weh' Je- dem, der's Zeichen, das den an, fein, Tod, = vorwärts, es fliegt nie soll's ver= lo Heil bleibt's in Noth sf = 194 hoch flat- tert's# wir hal- ten's frei weh' Je- dem, der's sf ber'n Plan, und rein, be- droht! ff - Sieg be- hält, vor- wärts, es fliegt nie soll's ver= lo Heil bleibt's in Noth = 1sf bor- an, ren sein, und Tod! ber'n Plan! und rein. be- droht! it- ber'n frei und der's be= es fliegt Plan! rein. droht! ber= lo in Noth E d ile mf vor- wärts, es fliegt vor- an. nie soll's ver= lo- ren sein! Heil bleibt's in Noth und Tod! pp Und Gott Im mf Das pp vor= an! ren sein! und Tod! vorren und Solo. P Solo. TE sel- ber dro Tod und Le wer muß ster gab's zum soll dir lang noch Va Va Va = = = = = ter- land! ter- land! ter- land! E 8 ţ 1 - 195 mf ben, der hat's er ho ben soll's uns um- schwe ben, der läßt's den mf P Chor. Ta Hort dir in die Hand, vor al ler Welt, mein rei- ßen aus der Hand dein Ban ner dir, mein wal- tet Gottes Hand, frei bleibst du, frei, mein Gott selber dro Im Tod und Le Und wer muß ster Chor. * 인 = = = F = = F = ben und ben! Nichts ben! So ben, der hat's erben soll's uns umben, der läßt's den 12 $ ho schwe al Ban bleibst al Ban bleibst A = a = = ben und gab's zum Hort dir ben! Nichts soll dir rei= ßen ben! So lang noch wal- tet = = = = ler Welt, ner dir, du, frei, ler Welt, vor al ner dir, dein Ban du, frei, frei bleibst rit. = rit. 196- a Va= ter- land, mein Vater= land! cresc. in die Hand, vor aus der Hand dein Gottes Hand, frei cresc. ler Welt, vor al ner dir, dein Ban du, frei, frei bleibst F ler Welt, mein ner dir, mein du, frei, mein Friedrich Ofer( 1820). Mit Bewilligung der Verlagshandlung P. 3. Fries in Zürich. Lebhaft. mf Soli. 4 mf 197 97. Treue Liebe. mf 4 1. Treu- e Liebe bis zum Gra- be schwör' ich dir mit Wor- ten nur und Lie- dern ist mein Herz zu 2. Nicht in 3. In der Freu- de, wie im Lei- de, ruf' ich's Freund'und Soli ★ 19 S 1 D B - Herz und Hand: Was ich bin und was ich ha Dank be reit; mit der That Fein- den zu: mf e= wig sind mf Chor. Volksweise. = be, dank' ich will ich's er- wie= dern dir in vereint und mein. wir bei- de, = F # dir mein Vater- land. Treu- e Liebe bis zum Gra- be schwör' ich Roth und Kampf und Streit. Nicht in Wor- ten nur und Lie- dern ist mein Troft, mein Glück bist du. In der Freu- de, wie im Lei de, ruf' ich's -mf Chor. dir mit Herz und Hand! Was ich Herz zum Dank be= reit; mit der Freund' und Fein- den zu: e= wig dank' ich dir, mein Va- ter land. dir in Noth und Kampf und Streit. und mein Trost, mein Glück bist du. f In frischer Stimmung. 9 mf 2 4 Zum Schlusse Wiederholung der ersten Strophe vom ganzen Chor. 98. Schweizerdegen. 1. Heißt ein Haus 2. Ist kein Volk 3. ( f) 4. 3wei- und- zwan = All' die Wehr' Län 5. Wo in mf 4 B 198 = = C bin und was ich ha be, That will ich's er= wie= dern sind ver- eint wir Bei- de, August Heinrich Hoffmann v. Fallersleben ( 1798-1874). H zum Schweizer- de- gen, lu- stig fast al F - we= gen, das da zig Schil und Waf dern, frei Volksweise. ler = = de fen ge= le- gen, und in bli- ten von dem pfle- gen, ste- hen F muß die Herberg sein; denn die - kehrt; und nicht schon ein ge D Giebel weit zu auf von Thal zu ge- thürm- ter der Thal; Zeug- und Thal; hört, es Stadt, Schweizer alt Jmf P f cres - E zen har- rend in dem de= gen, hört, es singt der de F gen, die gemei- ne f cres cen mf cen Gäste, schön' Wir- thin, fie blu- ti= ge 3e- che ge= jauchzend die Mut= ter fie nug und er- probt ihn ver= Mut- ter so hold und so Se- gen, und der Wirth schenkt Ro- then ein! de gen, hat den Ein- gang nie ver- wehrt, E fi ho.- hen Saal, te Stahl!( f) Thut ihm geal= Herrschaft hat:( p) Da ist die mf| do. 199 do. — F Trommel spricht den Wirth zum Schwei- zer= ner= her= ren der Schwei- zerund Schwei- zerBan= A klingt herz mf Kom- men die hat dann die lauschend, bis lacht, sie hat schon man- chen zur macht, daß die Frau Wir- thin vor ruft, und von den Schil- den ereint, besser das Müt- ter- chen fein! lacht sie? so wird's Frau Hel1 事 Ru- he ge= bracht. Freuden ge= lacht. flin- get die Luft. lacht, als es weint! be= ti- a sein! 8 Das 2. Mal mit voller Kraft. Mit Kraft und Feuer. f 3 4 - 3 200 1 99. Fahnenlied. Gottfried Keller( 1819). # 1. In blau- er Luft, im Mor- gen- wind wehst al= te Fah- ne 2. Und hängt von deinem Tu- che auch her ab manch'Fe- ten3. So flat- tre für der stolz und kühn des Va- ter- lands Pa f Ernst Julius Otto( 1804). F *** du; vernimm denn, was wir treu ge- finnt dir stück, und ist's ge- färbt vom Pul- ver- rauch, ge= bleicht vom nier! Viel hun- dert- tau- send Her- zen glüh'n für dei- ne Al= le schwören Son- nenEhre mf H zu. blick; hier. - f = Vor tre= te jeg- li- cher Re- krut und spre- che laut voll das macht dich erst uns hoch ge- ehrt, so bist du un- jers Im ro- then Feld das weiße Kreuz, schwebtschirmend ob der mf 201- - g Stolz und Muth, die treu- e Hand an dei- nem Schaft, den Eid voll Blu- tes werth; durchsaust von Ku- geln hieltst du aus in man- chein frei- en Schweiz! d'rum gilt es Kampf, frisch auf, vor an! du wei- sest = heil'ger Würd' und Kraft: Kampf, in manchem Strauß. Treu, treu, uns die rechte Bahn. f treu, Fah- ne, ste- hen = AP wir in Noth und Tod 14 14 rit. a tempo. 202 # 17 bei dir, in Noth und Tod Gott und Va # 非 bec schwö- ren dir mit Herz und Hand: Für Frei- heit, für Frei- heit, " I a tempo. ter= land!** bei dir! Wir DE Gott und Va- ter- land! für Frei- heit, für Frei- heit, für Frei- heit, Nach Julius Otto d. 3. Ernst. piu f. 3 4 203 100. Des Kriegers Nachtmache. 4P P 1. Brüt- der, gut Nacht! Brü- der gut Nacht! Schon sind die 2. Schildwach, hab' Acht! Schildwach, hab'Acht! Ernst ist die 3. Brü- der, er- wacht! Brü- der er- wacht! Hoch auf den mf 18 Ster- ne all' er- wacht. Mit- ter- nacht. = Wacht um Ber- gen flieht die Nacht. P P - P Johann Friedrich Reichardt ( 1752-1814). mf d o Herr, des Sen- de, Fern von Brüder, es mahnt das den Mei- nen Fein de rings = J um! Al- les sonst Ruh' den Mü- den zu! hier, mein Gott, vor dir. Ewi- ger dort! Sei du ihr roth zu Kampf und Tod.( ff) Auf denn zur Schlacht! Bald ist vollP P 12 HH = Him- mels steh' ich Mor- gen8 stumm, wie Hort, vol bracht die 16 b P PP f 204 Gra- bes- ruh', wie lend' ich's hier, vol= lend' ich's hier! letzte Wacht, die letz- te Wacht. PP. -+ 1 Gra- bes- ruh'.** 101. Lied der Schweizer in der Fremde. Sebhaft. Hans Jakob Voßhardt( 1823). Felix Mendelssohn- Bartholdy( 1809-1847). 1. Was uns eint als treu- e Brü- der, selbst am fer- nen 2. Wie im kla- ren Lie- der- schal- le 3. Schei- den wir dann einst als Brü- der, wir des Einklangs und es winkt der Mee- res- strand, das sind uns'- rer Wunder seh'n, laßt uns- ner Hei- mat Glück, bringen wir die 2 = Hei- mat steh'n für heim'- schen Lie- der und die Al= le, und uns Lieder und das Luft am All' für Ei- nen treu- e Herz zu schwe 2 schwe Neu Chö = Vater land. steh'n. = rück. S = II. B. ben, schwe- ben, wie's ihr kühn Neu- e, daß es Volk Chören, wenn der Al a ben, e₁ rent, - piu f. 205 Schwört's mit — piu f. G D Laßt sie Schwört's mit Jauch- zet sf Laßt sie rau je Jauch zet dann = wie's ihr kühn- ster Flug ver- mag, = = sf = rau- schen, laßt fie Lied auf's vol- len je dem dann in sf schen, laßt sie dem Lied auf's in vol- len ster Flug ver- mag, und Herr- scher sieht, pen Firn euch grüßt, un- serm wie's ihr fühn- ster Flug ver- mag, daß es Volk und Herrscher sieht, wenn der Alpen Firn euch grüßt, daß die wie der Lüf- te rings- um be- ben von des San- ges Flügelschlag, Schweizer ehrt die Treu- e und für fei- ne Ber- ge glüht, schö- nen Land zu Eh- ren, das kein Schweizer je ver- gißt, 2 daß die wie der un- serm ff daß die wie der un- serm dim. schlag. glüht. gißt. dim. #: Lüf- te ringsum be- ben von des San Schweizer ehrt die Treu- e und für sei schö- nen Land zu Ehren, das kein Schwei a 5 5 3 # 3 4 PP 206- - N herz, auf Du und Du! San fei Schwei San= fei Schwei Laß mich dei PPATA AST 2 = = = F ges Flü ne Ber= = zer je ges Flü- gelne Ber= ge zer je ber辦 - ne Hand er- grei- fen, ges Flü gel= ne Ber= ge = zer je ber= = gelge bers. Bru- derPA 主 Mit den- sel- ben Liedern schweifen wir der= wir der- sel= ben Hei= mat zu ,. Hei sel- ben Hei- mat zu, mit den- sel sf f + = - - 207- cresc. 2 sf rit. mit den- sel- ben Lie- dern schweifen = B wir der Hei rit. mf Hei- mat, der sel- ben Hei- mat zu, wir der cresc. mfd. # ben Lie- dern schweifen dim. dim. HE E mat 。。 зи. dim. dim. mat, Hei F mat зи. Strophe 1 Josef v. Eichendorff( 1788-1857). Strophe 2 und 3 2, Widmer. Mit Bewilligung des Verlegers Friedrich Kistner in Leipzig. Freudige Bewegung. 102. Mein Heimatland, mein Vaterland. Julius Stern( 1820). mf Halbchor. 1. 2. 3. 4. mf 9 c wach- jen bin ich ran- gen in der - 3wi- schen Frankreich und dem Böh- mer- wald, da Fern in frem- den Lan- den war ich auch, bald li F der glüh'n, hell a, blüh'n Omf uns'= re Re heim- ge- gan und Zi- tro Mor- gen- son = Ist ein Land, es heißt 3- ta Als ich sah die Al- pen wie Halbchor. 208 E E = ben; grüß' mein Lieb', mein Lieb' am gen, heiße Luft und Durst, viel = F nen; sin- ge, fin ge, sprach die ne; grüß' mein Liebchen, gold'- ner, Cl grü= -nen Rhein, grüß' mir mei- nen füh Durst da- bei, Qual' und Sor- gen man= Rö- me- rin, und ich sang zum Nor gold'ner Schein, grüß' mir mei- nen grü M F Soli zögernd. mf len Wein! Nur im Hei- mat cher- lei: nach dem Hei- mat = den hin: Nur im Heimat nen Rhein! Nur im Hei- mat Soli zögernd. P mf land, nur im land, nach dem land, nur im land, nur im - f 4 4 209 Va- ter- land, da will ich ewig le- ben! Nur im Va- ter- land, thät stets mein Herz ver- lan- gen! Nach dem Va- ter- land, da muß mein Schäßlein wohnen! Nur im Va- ter- land, da woh- net Freud' und Won- ne! Nur im Chor. a tempo. 3. Heim, Männerchöre I. Chor. a tempo. S rit. Hei- mat- land, nur im Va- ter- land, da will ich ewig le Hei- mat- land, nach dem Va- ter- land, thät stets mein Herz ver- lan Hei- mat- land, nur im Va- ter- land, da muß mein Schäßlein woh Hei- mat- land, nur im Va- ter- land, da wohnet Freud' und Won rit. = = = 103. Vaterland, dich schükt Gottes Hand. Warm und bewegt. Ignaz Heim( 1818). mf ben! gen! nen! ne! € 1 August Heinrich Hoffmann v. Fallersleben. ( 1798-1874). 7 Got- tes Hand! 1. Va- ter- land, Va- ter- land, ruh' in 2. Fried' und Ruh', Fried' und Ruh', wen- de Gott dir zu! 3. Recht und Pflicht, Recht und Pflicht, wan- ken e= wig nicht! mf 3 14 P 1 Wenn wir deinen Namen nen- nen, wird das Herz so froh ent- zückt, Nur auf mil- den Frie- dens- au- en kann, o Volk, dein Glück erblüh'n, Wo das Recht den Vor- fitz füh- ret, ruht auf ihm so fest der Staat, P mf 210 = wenn wir deinen Werth er- kennen, füh- len wir uns hoch be- glückt! nur in ho- hem Gott- ver- trau- en, krö- net Se- gen dein Bemüh'n. wo die Pflicht den Sinn re- gie- ret, fol- get Se- gen je- der That. - 의 É Schü- te Gott dich vor Noth, Gott ist gut, faj- je Muth, ruh' in seiner Hand! Va- ter- land, = Fromm und frei, Gott ge= treu, mf B Amf Soli. 8 mf 2 Soli. cresc. 7 dich schützt Got- tes Gehalten. Vater- land, dich schützt Gottes Hand! Va= ter- land, Ba- ter- land! = cresc. Chor. Etwas bewegter. cresc. fA 3 I d 4 Hand! S A å 211- - Chor. Etwas bewegter. cresc. fa mf 104. Reiters Morgengesang. mf Hermann Krüfi( 1775-1845). 홍보 1. Mor- gen- roth! Mor- gen- roth! leuch- test mir zum frü- hen 2. Kaum ge- dacht, kaum ge- dacht, wird der Lust ein End' ge( p) 3. Ach, wie bald, ach, wie bald, schwindet Schönheit und Ge( pp) 4. Da- rum still, da- rum still, füg' ich mich, wie Gott es 봄 Volksweise. Tod?. macht! ftalt! will! Schrittmäßig. 的 1998 f= H 107 bla- sen, Bald wird die Trom- pe= te Ge- stern noch auf stolzen Ros- sen, ( f) Prahlst du gleich mit deinen Wan- gen, Nun, so will ich wacker strei= ten, mf - 212 10: = rad! ich mein Leben laj- sen, ich und man- cher Ka- me- durch die Brust ge- schos- sen, mor- gen in das füh- le Grab! Milch und Pur- pur pran- gen: ach, die Ro- sen wel- ken all! ich den Tod er= leiden, stirbt ein bra- ver Rei- ters- mann. 1 1 1. Ich 2. Ei- ne Ku- gel ( p) 3. Will mir die mf 105. Der gute Kamerad. Wilhelm Hanff( 1802-1827). dann muß heu- te die wie und sollt' Friedrich Silcher( 1789-1860). D hatt' einen Ka- me- ra- den, einen bessern flo- gen: gilt es mir o der weil ich tam ge= Hand noch rei- chen, der G findt'st du nit. Die gilt es dir? Ihn e= ben lad!( p)„ Kann ging an meiner liegt vor meinen du im ew'- gen fHalbchor. Ĥ 213 pHalbchor. gleichem Schritt und Tritt. wär's ein Stück von mir. guter Ka- me= rad." - Trommelschlug zum Strei hat es weg- ge= rij dir die Hand nicht ge = = te, er sen; er ben, bleib' = te Sei Füßen, in gleichem Schritt und Tritt, in als wär's ein Stück von mir, als Le ben mein guter Ka= me= rad, mein = Die Wiederholung durch den Chor. Badwig Uhland( 1787- ¹862). Aus Silcher's Volkslieder" mit Bewilligung des Verlegers La upp in Tübingen. Mäßig. piu p t 1. 2. dim. P P cresc. 214 3u Straßburg auf der Schanz, da ging mein Trau- ern Ein Stund' 3. Früh' Morgens um zehn Uhr 4. Ihr Brü- der all-zu- mal, ## 106. Der Schweizer. cresc. - in der Nacht, sie haben mich gestellt man mich vor das Regis heut' seht ihr mich zum letzten LO 191 men; in's führ- ten mich gleich vor des Hauptmanns Haus, ach soll bit- ten um Par- don, und Hir- ten- bub ist doch nur Schuld da- ran, das da S an! Das Alphorn hört' ich drü- ben wohl an- stim bracht; fie ich ment; Mal;( pp) der Friedrich Silcher( 1789-1860). Mit Bewilligung des Verlegere. f dim. Va- ter- land mußt' ich hin- ü- ber schwimmen: das ging nicht an! Gott, sie fisch- ten mich im ich be- komm ge= wiß doch Alp- horn hat mir Sol- ches Strome auf:( p) mit mir ist's aus! meinen Lohn,( f) das weiß ich schon! an- ge- than:( pp) das klag' ich dim. dim. P Aus des Knaben Wunderhorn. Im langsamen Marschtatt. P b. 215 107. Der Soldat. Got- tes Ku- geln 1 E 1. ( mf) Es geht bei ge- dämpf- ter Trommel Klang; 2. Ich hab' in der Welt nur ihn ge= liebt, 3. Nunschaut er auf zum letzten ( f) 4. Es haben die Neun wohl an- ge= P AS Friedrich Silcher( 1789-1860). P = 1 weit noch die Stät- te, der Weg wie lang! Tod doch gibt.( f) Bei klin- gen- dem D wär' er zur ihn, dem man jetzt den = Son- ne 3 fie freu- digem Strahl.( p) Nun bin den ha- ben vor- bei ge= fegt;( f) sie zit= ter= ten wie nur Mal,( f) in legt,( f) acht S les vor- bei!( pp) ich glaub', es bricht mir das Rub' und Al Spie- le wird pa= ra dirt,( p) da= zu bin auch ich, auch ihm die Au- gen zu.( pp) Dir schen ke Gott Alle vor Jammer und Schmerz,( pp) ich die F a= ber, ich traf ihn # 4R 0 Mit Bewilligung des Verlegers. Mäßig. 3 Herz entzwei, ich glaub', es bricht mir das Herz ent= zwei! ich kommandirt, da zu bin auch ich, auch = ich kommandirt. e= wi- ge Ruh',( pp) dir schen te Gott die mitten in's Herz, ich P mf ( p) 2. ( mf) 3. ( pp) 4. ( f) 5. ( p) 6. - 216 1 rit. = e= wi- ge Ruh'! a= ber, ich traf ihn mitten in's Herz. 108. Auf der Wacht. mf Adalbert v. Chamisso( 1781-1838). Volksweise. ein- sam 1. Steh' ich in finst'rer Mit- ter- nacht so Als ich zur Fah- ne fort- ge- müßt, hat fie jo Sie ist mir treu, sie ist mir gut, drum bin ich Jetzt bei der Lam- pe Däm- mer- schein gehst du wohl Doch, wenn du trau- rig bist und weinst, mich von GeDie Glo- de schlägt, bald nah't die Rund' und lös't mich cresc. mf cresc. € 1 auf der stillen Wacht, so denk' ich an mein fer- nes mich ge- tüßt, mit Bän- dern mei- nen Hut ges wohl ge- muth( f) mein Herz schlägt warm in fal- ter schickst dein Nacht- ge- bet zum herzlich froh und in dein Käm- mer- lein,( p) und fahr um- run= gen meinst,( mf) ſei ruhig, bin in Got- tes dieser Stund';( pp) schlaf' wohl im stil- len Käm- merE ab zu mf 10 Langsam. 3 2 mf À Lieb', ob mir's auch treu und hold ver- blieb, schmückt, und mich an's treu- e Herz Nacht, wenn es an's fer- ne Lieb' ge- dacht, Herrn, auch für den Lieb- sten in ge- drückt, der Fern', Hut, er liebt ein treu' Sol- da- ten- blut, lein, und denk' in deinen Träumen mein, 923 2 109. P der 1. Nach der 2. In 3. In der 4. In der P - 8 217- rit. 1 mf Imo. 1mo. = Sehnsucht nach der Heimat. Ber Hei- mat sü Heimat wohnt der Hei mat wohnt die Heimat, aus der = 2do. ( 6² Wilhelm Hauff( 1802-1827). cresc. blieb?** drückt. dacht. Fern'. blut. mein. 8 = wartet fei- nem heiß mein mit des Herz: Dort er Erde nicht gewährt, den, mit sterb- lich Herz er mißt, die, ge- trübt von Heimat möcht' ich zieh'n, dort- hin, Wo die mf cresc. mf 2do. Hans Georg Nägeli( 1773-1836). die Stil- le sehnt sich Friede, den Freu- de, die Fer- ne, in kein die mich die höch- sten fei- nem gold'- nen Fül = le Lie de Lei de Ster= ne $ = M reiner Freu selbst der Se e= - wig, wie #= ber ih fj = PP S = = 8 ## 1 218 5 2: * den ohne Schmerz. Nach der Hei- mat = raph fei- ernd ehrt. ihr Ge- ber ist. rer Pfor- te glüh'n. P P " 1 8 " 1 PP11 " 1 11 中 füßer Stil- le sehnt sich heiß mein mü- des Herz, mein mü- des rit. 1/ 11 rit. 1 12 華 Herz, mein mü- des Herz, nach der Hei- mat, nach der Hei- mat. PP PP 5 Magenau. Innig. 2 4 1. 2. 3. 110. Nichts gleicht der Heimat. mf -4 - her, wie die Sinn, doch Glück: o 219 - Wenn weit in den Lan- den wir zo und Glanz lacht nim mf Um- rauschen auch Freu- den = Der Heimat be- rau bet, : mf P + Volksweise. = = gen, umjern un= mer uns mf 中 Hei- mat, so fan- den kein Pläß- chen wir mehr. Hast im merzieht Sehnsucht zur Hei = mat uns hin. Die gebt mir mein Dörf- chen, mein Hütt- chen zurück. Wie mf है % drau- ßen auch er- klom- men der Won- ne Gi- pfel du, es wird dir Rei- ze, die die Hütte der Hei- mat uns ent- hält, sie bie- tet lieb- lich dort das Lied- chen der Vö- gel mir erklang! Ach, hör- te 2 mf mf Chor. - 门 nim- mer werden der Hei- mat hol- de Ruh'. so entzückend kein Ort wohl auf der Welt. ich doch wie- der den lie- ben, hol- den Sang. mf 220 - rit. Soli. P rit. Hei- mat, = > Soli. P 17 17 17 ** Va- ter- land! nichts gleicht der lie- ben Hei- mat, dem theu- ren Va- termf 19 0 U Dar land! nichts gleicht der lieben Hei- mat, dem theu- ren Vater- land!** Chor. Ferdinand Freiligrath( 1810). Nach dem Volksliede ,, Home, sweet home" von Robert Burns( 1759-1796). Gemäßigt. 3 4 1. In der 2. In der 3. In der P -4 P B 3 mf 221- 111. Die Heimat. = grü- nen Saa- ten, Stell' zu Stelle, ihr ver- bun- den; Vi Hei- mat ist es Heimat ist es schön, auf schön, wo Heimat ist es schön, wo Andreas Zöllner( 1792-1850). P 車 h lichten Höh'n, auf den schrof- fen Fel- sen- pfa- den, auf der Flu- ren sanfter weh'n, wo des Ba- ches Silber- quel- le murmelnd eilt von erst ge- seh'n, wo mein Herz sie hat ge= fun- den, e= wig sich mit mf der Ber= ge die Büf- te ich sie zu# D wo die Heer- den weidend geh'n. In der wo der El- tern Häu- ser steh'n. dort werd' ich sie wieder seh'n. P 11 11 19 19 He Hei- mat ift es schön, in Innig bewegt. 3 4 1 3 222 1 毒 rit. der Hei- mat ist 112. Scheidegruß an die Heimat. rit. 3 es schön. BA J. Krebs. 1.( f) Mein Vater- land, jetzt gilt's zu schei- den,( f) zur 2. piuf Mein Vater- land, jetzt gilt's zu schei- den,( f) bald * 3.( p) Mein Vater- land, jetzt gilt's zu schei- den,( pp) ihr Ignaz Hein( 1818). 1 8 Ab- fahrtschon das Se- gel schwellt, mf leb' wohl, mit dei- nen tau send führt mich Wind und Wel- le fort,( f) und brachte mancher Tag auch Brüder, nehmt den lez- ten Gruß;( p) ach, Je- den könnt' ich heut' be3 cresc. Freu- den, mfleb' wohl, du Lei- den,( f) ich werf' sie nei- den,( p) den heim vom cresc. - 223 sehr ruhig und getragen. P trau- te al= le Strande trägt der Hei- mat- welt,( pp) du mei- ner über Bord,( mf) nur Glück und Fuß.( p) In mei- nes Kindheit Ro- sen- flur,( mf) ver- klärt von treu= er = de weich u. gebunden. P Mein Vater- land, ich will dich Liebe Spur. Freu sol- len blüh'n( mf) in der Er- inn- rung Im- mer- grün. = Her zens tief- sten Schrein( f) schreib' ich mit Flam- men- schrift hin- ein: S lie- ben, bis rit. rit. E ||||| langsamer. mir das Aug' im Ad stringendo. P a tempo. P To- de bricht, ob mein Beruf mich fort- ge= trie- ben, mein a tempo.. mf a tempo. A .P| EST 224 7 ff - Herz, es läßt dich ewig nicht, mein Herz, es läßt dich e- wig stringendo. mf 20 1241 breit. RL nicht, mein Herz, mein Herz, es läßt dich a tempo. breit. f e= mf wig, rit. e= wig nicht! Marie Jhering. * 3. Strophe, Takte 1-8 langsam und zart, Tafte 9-12 steigernd und den Refrai sehr träftig und belebt. Gemäßigt. Halbchor. cresc. P pp 3 4 Halbchor. PP 2. 113. Schweizerheimwch. cresc. P 3: 8 4 1. O Schweizer- land, o Schwei- zer- luft! ihr 2. O Schweizer- land, o Schwei- zer- jang! ans 3. O Schweizer- land, o Schweizer- fuß, vom 4. O Schweizer- land, o Schweizer- luft! be PP e= wi- gem Schnee! wo= hin so Brust komm' her- vor: wann tönst du tnos- pen- den Mund! wer einmal von dir in dir wohnt! Dort, wo die Gems in zart. PP 225 Chor. f 3. Heim, Männerchöre I. 1 gart. Chor. 1 f Bewegter. Julius Maier.( 1820). ritenuto. 4 4 = in F Ber- ge mit ni- ger ro- si- gen glückt ist, wer ritenuto. oft das Herz mich ruft, von dem Fel- sen- hang laj- sen dunk- ler Kluft, muß, F dim gilt mein stil- les Weh; o Hei- mat der Frei- heit, der jü- Be= sten mein ent- zück- tes Ohr? Wann fül- let mir wieder der schmel- zen- de wird nicht mehr ge- sund. Ich habe ge= küs- set, ich muß- te dann Bergen Ad- ler thront! 3u dir, o du Frei- heit, du je= li= ges = Bewegter. dim. euch an der auf 15 3 3 4 = Lieder, be grüß' ich dich nie- mals, ach nie mals wie- der? O Rei- gen mit Won- ne die Brust in der Dämm'rung Schweigen? O schei- den, drum schmerzt so die Wun- de, drum muß ich so lei- den! O Wäh- nen, dir wei- net mein Au- ge der Sehnsucht Thränen! O = a tempo. 72 cresc. rit. cresc. - Schwei- zer- land, o Schwei- zer land, o Schwei- zerland, o = Schwei- zee- kuß, o Schwei- zer- land, o Schwei- zer- luft, o f land, o Schweizer Trit. 226 3 land, otheu- res Schwei- zer- land! D rit. rit. Ad land! 10. Schwei- zer- luft, o theu- res Schwei- zerSchwei- zer- fang, o theu- res Schwei- zertheu- res Schwei- jers theu- res Schweizer = 31 cresc. a tempo. P, PP Cresc. PS. August Schnekler. 1803-1853. Gemüthlich. 8 4. 1. Herz, wo- hi 2. Nach ob em 3. Blib i da A= ber du 8 P hi, d'Fluch, nei! wyt, H P P 114. Heimweh. 227 zieht es Dörf- li mol lie= bi MO mich isch hie- us- sä kei juchz- ti: Ju- heh! - di, zue, al= lei? 3yt, säg mer, was chlo- pfist so un E term A- horn am = ' sift jelb- an- der viel = mf Ferdinand Huber.( 1791-1863). P dim. wyt zn de Lie- be jetzt hei! = P säg mer, wo denkst dn baut i mys Hus a Gauch bist de! Nei, o wie isch vo da so P hart? Bach. bas. dim. Ruch, mit de Schwalbe de heh! al li Mor- ge de Ju gäl- let ihr Büt, ihr wißt wäger nit, was mi währli scho mäng- mal z'Nacht Schlafe gno, und mi mf AP mf Ach, für Und i A ber ' shät mer mf F 20 Berge zue, Flüch- ne zue, liebt und füßt, z'brieg- ge g'macht. mf # möcht' i gah flüge jez hei, jez und die Flüch juchz- te mit mir, mit PP ritenuto. 북 hei, möcht' i gah flüge jez mir, und die Flüch juchz- te mit und wie mys Schä- te- le heißt, wie's heißt, und wie mys Schä- ke- le Hei- met, wie bisch mir so lieb, so lieb, Hei- met wie bisch mer so pp - hei, möcht' i gah flü- ge jeg hei!** mir, und die Flüch juchz- te mit mir! heißt? und wie mys Schä- ke- le heißt? lieb! lieb, Hei- met wie bisch mer so ritenuto. Snnig belobt. mf 228 6 8 8 Gottlieb Jakob Kuhn. ( 1775-1825). 115. O theure Heimat! Boltsweise. 1. Wür- zi- ger Hauch durch- weht die Blü- then- wi Lebhaft. 2. Laßt uns den Abend feiern hier im Frei Hell ist der Mond am Him- mel auf- ge- stie 3. mf = pfel, = en: M gen, ( pp) fei- er- lich senkt zur Erde sich die ( f) Kommt, in dem Thal zu wan- deln Hand in ( p) sen- det uns grüt- ßend seine Strah- len See, der jang die - P Al = letz- te Berg des Alp- horns Kkän- ge *** Hei 229 flärt tönt = in gold= ner das E- cho ein( p) zur sanften f fer pen Gi- = ne Stunde mat! won- ni- ges Land! A- bend- pracht. längs dem Strand. A= bend- ruh'. # S Nacht;( p) still ist der Hand!( f) Laßt dem Gezu.( p) Nie- der vom strah pfel weihen:( p) lieb wie= gen;( mf) la mf cresc. cresc. mf Soli. P 부 P Soli. P " 1 pop 11 = = Otheu re len verlich erden uns 11 18 19 Innig bleibt im- mer mein 館 Herz nur dir Freier Vortrag. 3 8 -2 ( f) 1. ( mf) 2. ( p) 3. ( mf) 4. ( f) 5. A 2 8 Nach einem Volkslied der romanischen Schweiz. Die Wiederholung durch den Chor belebter und träftiger, ohne die Verzierung am Schlusse. rit. zu= ge 11 230 wandt!** 116. Der Wirthin Töchterlein. = € 314 Es zo- gen drei Bur- sche wohl über den Rhein, bei Mein Bier und Wein ist frisch und klar,( p) mein den Schlei- er zu- rück,( p) und den Schlei zu,( p) und ihn wieder so gleich, und F er O. Weller. Der Er ste schlug Der Zwei- te dect= te Der Drit te hub Volksweise von Silcher( 1789-1860). = einer Frau Wir- thin da tehr- ten sie ein,( f) bei einer Frau Töch- ter- lein liegt auf schau- te sie an fehrte sich ab tüß- te sie auf der Tod tenbahr,( mf) mein Töch- ter- lein mit trau- ri- gem Blick,( mf) und schau- te fie und wein- te da- zu( p) und kehr- te den Mund so bleich( ff) und füß- te sich fie = Wir- thin da kehr- ten sie ein.( f) Frau Wir- thin liegt auf der Tod ten- bahr."( p) Und als fie mit traurigem Blick.( p), Ach, und wein- te da- zu:( pp)„ Ach, daß den Mund so bleich:( f) Dich liebt' ich an ab auf = Bier und Wein,( mf) wo hat sie ihr Kam- mer hin- ein, da lag sie in schö ne Maid, ich würde dich Tod ten- bahr, ich hab' dich ge lieb' ich noch heut', und wer- de dich - 231- U hab dich ge wer- de dich D 11 leb= test du hat sie ihr schö- nes Töch- ter lein? einem schwar- zen Schrein. wür- de dich lie- ben von dieser Zeit." lag fie in lie- bet so manches Jahr." lie- ben in Ewig- teit." # schönes Töchter- lein?( f) Wo ei- nem schwarzen Schrein,( pp) da lie- ben von dieser Zeit,( pp) ich lie- bet so man- ches Jahr,( mf) ich lie- ben in Ewig- keit,( ff) und hat sie gut tra- ten zur du noch, du liegst auf der im- mer, dich Ludwig Uhland.( 1787-1862). Mit Bewilligung der Laupp'schen Verlagshandluug in Tübingen. P Mäßig. ED 3 4 1. 3 de 2. 3. 4. 5. 4 i tei gah uf Thal thu uf, u Andre feit er- droh- let gut as wie im dur= re Früh am Wo- n- es = al Wahr isch, män- ge Tröst du di, er PN 232 117. Der Gemsjäger. mf - ## Flüh- ne mys Tag, wenn d'Ster= ne le Men= sche da da fallt lit Ferdinand Huber.( 1791-1863). Le schi = ne, gru- set, = a= un = = be und im stahn i wo fei be, d'Ewigde, sanft und Gang doch nit, s'ist G'fahr um's Le= be!" O, ihr lie- be, mitend nit um en Net- ti gri- ne d'Glet- scher- luft dur's Haar mir su- ſet, O wie luegt sys Wyb am A= be: und bewahret ne da- un- de, gut. An- dri weh- re's mir ver= ge= be: d'Jagd. Nu, mys Wyb nnd my- ni Chli= ne, cha, un- ter mir's Waldwas- ser bru- jet, er, und lit tüf im Isch ver- gra- be. Grab;- se Herr- gott het ne = g'fun- de mf it- je Herr- gott isch o gu- te 0= be, un- de, z'rings um , chunnt er ächt?" Lueg wie du i dem tü- fe Glet- scher nüt. cho. zue nit. chunnt. 1 Lüt, eu= ers Sä- ge nütt ja euters Säge nütt ja nüt, do, d'rNet- ti wird scho wie der cho, d'Flueh, gah- n- i frisch und fröhlich zue, N d'rNet- ti wird scho wie- der frisch und fröh- lich gah- n- i wht, lei- der Gott, er chunnt der nit, lei- der Gott, er chunnt der schlund, bis de jüng- ste Tag de chunnt, bis de jüngste Tag de ff₁ mf f= PP PP la, la, 3 - 233 La, la, la, la, la mf i la la, la, la, la, p cresc. cresc. cresc. 自 cresc. Por la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la.** la, 1 Gottlieb Jakob Kuhn.( 1775-1825). Langsam. f 8 - 26 8 234 - 118. Klage. da ( mf) 1. In einem kühlen Grun- de, ( p) 2. Sie hat mir Treu' ver- sprochen, gab ( mf) 3. Ich möcht' als Spiel- mann rei- sen weit flie = ( f) 4. Ich möcht' als Rei- ter ( pp) 5. Hör' ich das Mühl- rad ge= ## dort ge= woh- net hat, Ring- lein sprang ent= zwei, geh'n von Haus zu Haus, Feld bei stil- ler Nacht, wär's auf einmal still, Joh. Ludwig Friedrich Glüd, ( 1793-1840). = E Müh- len- rad,( p) mein Sieb- chen ist Ring da bei,( mf) sie Welt hin aus,( f) und blut' ge Schlacht,( mf) um was ich will.( pp) Ich hat die Treu' sin= gen mei stil= le Feu möcht' am cresc. wohl gen hen, ich = ne Wei lie F er lieb- sten ster = geht ein mir ein'n in die in die weiß nicht ver- schwunden, das ge= bro G mf chen, das sen, und gen, im ben, da mf mein Liebchen ist ver= fie hat die Treu' ge und singen mei= ne stil= le Feu= er ich möcht' am lieb- sten um cresc. 2 schwunbro= Wei- lie= ſter- Mäßig. den, was dort ge- woh- net hat. chen, das Ring- lein sprang ent- zwei. sen, und geh'n von Haus zu Haus. gen, im Feld bei stil= ler Nacht. ben, da wär's auf einmal still. dim. b dim. 6 8 ਜ Die Strophen 3 und 4 bewegter und Strophe 5 sehr langsam und leiſe. 6 8 P — trau= rig bin; mun= der bar, wil- dem Weh'; 235 = C Josef v. Eichendorff. ( 1788-1857). 119. Lorelei. 1. Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, daß ich 2. Die schön ste Jung- frau si= get dort o ( piu f.) 3. Den Schif- fer im klei nen Schif- fe er- greift es mit PD 98 AR Friedrich Silcher. ( 1789-1860). ein Mähr- chen aus al- ten ihr gold'- nes Ge- schmei- de er schaut nicht die Fel- sen jo ben D Bei- ten, das bli= get, fie riffe, er N kommt mir nicht aus dem kämmt ihr gol- de- nes schaut hin- auf in die € Sinn; Haar. Höh'. = 236 P dun- kelt, und ruhig fließt der Rhein,( p) der Kam- me und singt ein Lied da= bei, ( f) das 2 schlin- gen am En de Schif- fer und Kahn;( ff) mf und A die Luft ist kühl und es Sie kämmt es mit gol- de= nem Ich glau- be die Wel- len verP 3 Ber- ges fun wun- der= sa= me, ge= walt'- ge Me- ID ih - rem Sin- gen die Lo= re= lei ge= felt im A- bend- son- nen- schein. A = dei. than. H 부 Gipfel des hat ei- ne das hat mit Heinrich Heine. ( 1799-1856). 3. Strophe lebhaft und kräftig, die vier Schlußtakte langsam und pp wiederholt. Mit Bewilligung der Laupp'schen Verlagshandlung in Tübingen. Innig. 4 P -4 # P - 237 120. Aennchen von Tharau. mf - 1. Nenn- chen von Tha- rau ist's, die mir ge Recht, wie ein Pal- men- baum ü- ber sich 2. 3. Wür- dest du gleich einmal von mir ge= mf inf fie ist mein Leben, mein Gut und mein erst Re- gen und Sturm- wind ge hat ihn leb- test da, wo man die Son- ne kaum hat wie- der ihr Herz Tha- rau Lieb' in uns mäch- tig und groß, fol- gen durch Wäl- der und Meer', mf Nach Friedrich Silcher. ( 1789-1860). = Geld. beugt: kennt: यह auf mich ge nach man- chem Ei sen und = P = fällt, steigt, trennt, :: be Nenn- chen von so wird die will dir ich rich- tet Lei- den Ker= ter in und und Freud' und in trau- ri- gen Loos. feindliches Heer. mf cresc. Gut, du Gut, du Sonn', mein mf cresc. Innig und zart. 2 4 Schmerz. 2 P P - A rit. 238 Nenn- chen von Tharau, mein Reichthum, mein Nenn- chen von Tharau, mein Reichthum, mein Aenn- chen von Tharau, mein Licht und mein E - 772 E meine See le, mein Fleisch und mein Blut! meine See le, mein Fleisch und mein Blut! Leben schließ ich um dei- nes her- um! = rit. 412 Joh. Gottfried Herder.( 1744-1803), nach einem Volkslied von Simon Dach.( 1605-1659). 121. Herzenswünsche. # 2. 1. O, wie ist's mög- lich dann, daß ich dich lassen kann: Blau blüht ein Blü- me- lein, hei- ßet Ver- giz- nicht- mein, Wär' ich ein Vö- ge- lein, bald wollt' ich bei dir jein, ( mf) 3. = = Volksweise. See- le mein, Hoff- nung gleich Jä- ger todt, # H hab' dich von Herzen lieb, das glau- be mir! dies Blüm- chen leg' an's Herz und denk' an mich! scheut' Fall' und Ha- bicht nicht, flög' schnell zu dir! mf cresc. 1 cresc. 239 so ganz ge- nom- men ein, Lie sind wir an fiel ich in a tempo. dei A 10. 부 = rit. P P Du hast die Stirbt Blum' und Schöff' mich ein P daß ich denn die be reich, - nen Schoos, blickst du rit. Р 7 kein' stirbt mich = lein. ** And' re lieb', als dich al nie bei mir, das glau- be mir! Wilhelmine von Chezy( 1783-1856), trau- rig an: gern stürb' ich dann! nach einem Volkslied aus Thüringen. a tempo. Etwas bewegt. 6 8 1. 2. ( f) 3. P 9: ² 6 8 Hai- den, Hai- den; Hai- den; 240 122. Haidenröslein. 1 war so jung und s'Rös- lein sprach: ich Rös- lein wehr= te P dig Sah' ein Knab' ein Rös- lein steh'n, Rös- lein auf Kna- be sprach: ich bre- che dich, Rös- lein auf Und der wil- de Knabe brach s'Rös- lein auf nah' zu seh'n, jah's mit vielen denkst an mich, und ich will's nicht Weh und Ach, mußt es e= ben P Freu- den. lei- den. lei= den. Heinrich Werner. ( 1800-1833). mor- gen- schön, schnell er lief ste- che dich, daß du F e wig sich und stach, half ihm doch kein mf mf cresc. A der der der Röslein, Rös- lein, Rös-lein, Rös- lein, Rös- lein, Rös- lein, cresc. D leicht und anmuthig. 11 3 4 Röslein roth, Rös- lein auf der Hai= den. 1. 2. 3. 3 4 — 부 241 123. Blümlein auf der Haide. B wei- de, Au- gen= Früh- lings- klei- de, thun zu Lei- de, 3. Heim, Männerchöre I. So viel Ich seh' ver- grü- nen Kein Win- ter kann, o F Joy. Wolfgang v. Göthe.( 1749-1832). Amf 21 der Mai auch Blüm- chen beut, zu und ver- blühn die = Blüme- lein, dir Р cresc. cresc. P Bollsweise. Troft und Welt im je was 韓 ich weiß nur eins, das mich er- freut, ich du a= ber bleibst mein Im- mer- grün, du ich schloß dich in mein Herz hin- ein, ich P S 16 cresc. mf auf der Hai mf ; À auf der Hai Etwas langsam. k 3 4 1. 2. ( f) 3. weiß nur eins, das mich er- freut: das Blümlein auf der Hai a= ber bleibst mein Im- mer- grün, du schloß dich in mein Herz hin- ein, du crese. rit. Soli. PP P 3 4 rit. = 3 - = 242 8 PP - de. Soli. mf Tutti. de, mf Tutti. 19 11 17 " 1 124. Der Lindenbaum. 19 19 = das Blüm- lein auf der Hai- de, de: Hoffmann v. Fallersleben. ( 1798-1874). Franz Schubert. ( 1797-1828). हो Die 3. Strophe muß bis zum 9. Takte rascher und schärfer gesungen werden. Am Brun- nen vor dem Tho- re, da steht ein Linden Ich mußt' auch heute wan- dern vor= bei in tie= fer Die kalten Win- de blie- jen mir grad' in's An- ges PA P baum, ich träumt' in seinem Nacht, da hab' ich, noch im ficht, der Hut flog mir vom PP fort, zu Ruh', hier dort, du PP # Rin= de Traum; ich schnitt in sei- ne macht; und seine Zwei- ge rausch- ten, nicht.( p) Nun bin ich man- che ihm find'st fän 243 10 Wort; es zog, in Freud' und Lei- de, 3u: komm' her zu mir, Ort, und im- mer hör' rit. Schat- ten Dun- kel, Ko- pfe, = A Stun- de = mf so man- chen die Nu- gen ich wen= de= te mich zu= ge= 3 so als ent= mf zu ihm Ge- sel= le, hier find'st ich's rau- schen: du fän 2 mich in= mer= fort.. du dei= ne deft Ru- he 3 3 E süt- ßen = be man- ches lie rie- fen sie mir fernt von je= nem 30 = mich im= mer- du dei- ne = dest Ru- he 요 Ruh'.** Wilhelm Müller. dort. ( 1794--1827). Gemüthlich. 1. 2. ( pp) 3. 9: 4 P 2 4 P 2 4 125. Lieb' ist ein Blümelcin. Bieb' ist Lieb' ist Lieb' ist 244 ein Blüme- lein, pran- get und duf- tet fein, ein Vö = ge- lein, keh- ret bei dir auch ein, ein En= glän- zet und lacht, öffn' ihm dein Herz, brin- get dir Glück, brin A glänzet und lacht. Aber ein tal= ter Hauch öffn' ihm dein Herz. Bringt dir der Vie- der viel, get dir Glück. Heiß' es will- kom- men hier; P läßt es ver- wel= ken scheucht von dir, wie im wen- det sich's ab von ge- lein, denkt schon im Him-mel dein, Franz Abt. ( 1819). mf rit. A a tempo. auch, schon über Nacht; a= ber ein Spiel, Kummer und Schmerz; bringt dir der dir, tehrt's nie zu rück; heißt es willrit. a tempo. mf A Mäßig. tal- ter Hauch läßt es ver- wel- ten Lie- der viel, scheucht von dir, wie im kom- men hier; wen- det sich's ab von -P- ₂ mf Mit Bewilligung der Verlagshandlung Conrad Glaser in Schleusingen. 126. Vergißmeinnicht. 3 1 245 4 - P - 1. Es blüht ein schö- nes Blüm- chen auf 2. Wenn ich zwei Neuglein se= he ſo mf mf auch, schon über Nacht. Spiel, Kum- mer und Schmerz. dir, kehrt's nie zu = rück. rit. dim. P PPO mf rit. dim. ᏈᎵ. re- W. Floto. Volksweise. uns'- rer grü- nen hei- ter und so Au', sein Aug' ist wie der Him- mel so heiter und so blau, so denk' ich an das Blüm- chen auf uns'- rer grü- nen P blau; es weiß nicht viel zu den und Al- les, was es E Au'.( pp) Da kann ich auch nicht re- den und nur mein Herze Mit Anmuth. 8spricht, ist immer nur das- sel- be, ist nur: Ver- giß- mein- nicht, ist spricht: du mei- nes Lebens Won- ne, o Lieb', Ver- giß- mein- nicht, Da > mf 6 8 ada T im- mer nur das selbe, ist nur: Ver- giß- mein- nicht.** mei- nes Lebens Won- ne, o Lieb, Ver- giß- mein- nicht." P 8 246 N 1. Han a- n- em Olaßt mi Und wenn i 2. 3. P - rit. | mf 127.' s Blümeli. rit. August Heinrich Hoffmann v. Fallersleben. ( 1798-1874). mf Volksweise. Ort es Blüem- li g'seh, es Blüem- li bi mym Blüem- li si, s'giebt num- me bi, und's Blüem- li einst ge- stor- be mf roth und wyß, tein's me so! sels Blütem- li g'seh'- n- i nim- me me, drum thut es Es tröpf- let wohl es Thrän- li dri; ach, i mag au ver- blüet, so thuet mir doch mys Blüte- me- li zue mir uf's H SE 247 ritenuto. M my, o Blüem- li my, - mir im Herz so weh, thuet mir im Herz so weh! = = si! nim me lustig si, mag nim me lu- stig Grab, das bit- te- n- i, uf's Grab, uf's Grab zue mir! mf AIZ PP cresc. cresc. Soli. a tempo. 11 O Blüem- li 11 mf 19 Soli. a tempo. #f Q i möcht', i möcht' gern bi dir si, o mf Tutti. Tutti. mf Blüem- li my, Mäßig. 1. cico 2. 3. PP 3 schön, wie Lied, wie Inun, was PT cresc. Ligtig o Blüem- li my, i möcht' gern bi rit. cresc. J Nach- ti- gall, Nach- ti- gall, Nach- ti- gall, Nach- ti- gall, Wenn der Mai, Ist es mir, Ad I mehr, willst sin lieb Mai, der Herz, so ei | PP 128. Der Nachtigall Antwort. mf du so sangst drang doch dein schwei geft du = 248 a mf - rit. Nach- ti- gall, wie Nach- ti- gall, wie Nach- ti- gall, was wa- rum willst du wenn der Mai, der ist es mir so P gen nicht li= che gen um's schön, Lied, Gottlieb Jakob Kuhn. ( 1775-1825). wie wie nun, mehr, Mai, wenn Herz, jo sangst drang schwei bir ft! Karl Keller.( 1814). mf fin lieb ei = = du so doch dein geft du gen nicht li- che gen um's mf fangst du so drang doch dein was schwei- gest bu wa- rum fingst du nicht der lieb- li- che ei gen um's dimin. schön vor allen Vö- ge= lein! Lied in je des Herz hin mun, du sangst so kurze Zeit mehr? das thut mir gar zu Mai mit seinen Blumen flieht, Herz, weiß nicht wie mir ge = dimin. f $ 18 gan- ze Welt: Herz so voll könnt' es nicht, mir fr 249 mf jetzt von # = d = — 2 mf Bewegter. ein! leid! schieht. 2 mf Bewegter. | și Wenn du san- geft, rief die Wenn du san- gest, war mein Wollt ich sin- gen auch, ich muß es Früh- ling sein! Luft und Fröhlich- keit. ge- lingt kein ein- zig Lied. S cresc. cresc. mf a tempo. ## Nach- ti- gall, = Nach- ti- gall, Ja mir ist, mf a tempo. Te rallent. ele H Nachti- gall, wie drang doch dein Lied, wie drang doch dein Lied in je- des warum willst du fin- gen nicht mehr, du ja mir ist so ei- gen um's Herz, so mf fin- gest nicht mehr, das thut mir eigen um's Herz, weiß nicht wie rallent. mf Herz hin gar zu mir ge 2 mf Etwas bewegt. mf C = al= le Neug- lein blei- ben mehr als 2 ein! leid. schieht. - P 250 129. Freud' und Leid. ( mf) 1. Das Lie- ben bringt groß' Freud'! ( p) 2. Sie hat schwarzbraune Haar, Ein Brieflein schrieb sie mir, ( P) 3. 4. Mein eigen soll sie sein, mf Heinrich August Hoffmann von Fallersleben. ( 1798-1874). P Das da ich kein'm = Volksweise. wis- sen zu zwei foll treu An- dern Leut. Weiß mir ein schwarzbraun Mägde- lein, mit klar; ihr sanf- ter Blick, ihr Zu- der- mund, hat ihr. Drauf schickt ich ihr ein Sträu- ße- lein von mein.( p) So leben wir in Freud' und Leid,( pp) bis mir, mir, soll, wohl,( pp) 2:10 mir, mir, zwei schwarz- brau- nen Neuge- lein, das mir das Herz im Leib ver- wundt, hat Ros- ma- rin und Näge- lein, Gott der Herr uns bei- de scheid't, dann Schat fie foll, mf Mäßig. Langsam. das hat fie A Langsam, das mir b ( mf) 1. ( piu f) 2. - = 251- mf e p hohes Zu Augsburg steht ein Dort vor Ma- ri- ä hei- lig ( mf) 3. Als bald der Glocke voll- ler ( p) 4. Mit Staunen se hen all' die ( pp) 5. Gott gib, daß dieses Mäg- de 18 대 mir mein Herz er = freut! mir mein Herz ver= wund't. soll mein ei= gen sein! de mein Schat, o weh'! das mir, 130. Stirb, Lieb' und Freud'! = 2 # das hat fie leb' Volkslied. Friedrich Silcher. ( 1789-1860). Haus, nah' bei dem Bild sie be- tend Klang die Be- tenLeut' dies Kränz- lein lein ihr Kränz- lein -8: mf mf Mäg- de- lein gar al= le Welt- luft weiß nicht, was es vor den Hoch-= al bis zum jüng- sten al = Dom, da tritt am hel- len ten nie= der= kniet,( f) der Him- mel hat ihr den er= weckt, das Mägdlein wallt die licht im Haar, das Mägdlein a= ber fried- lich trag';( pp) es ist die Aller mf wallt die lein dein lie ei glanz, ei- nen Lil' Maid! stirb, Lieb' bricht, stirb, Lieb' m f = E - mf DO be Ge = = gen jen und und 252 4444 fromm. Ge- sang er- schallt, zum Do- me flicht: Jung- frau rein! laß mich alträgt: Auf dem Haup- te, ganz von Him- melsP tar!( p) 3ur Non ne weiht mich ar- me Tag.( pp) Sie weiß mf es nicht, mein Herz zer है F = stalt, die sein, dein Mor- gen aus ein Herz er- füllt und Hall' ent- lang, es wallt nicht weit, tritt liebste mein, bleibt's P lie ei kranz, ei- nen Bil' Freud', stirb, Lieb' Licht, stirb, Lieb' JIND Ele 2 F = = J be Gestalt. gen sein." jen- tranz und Freud!" und Licht. Justinus Kerner.( 1786-1862). Jnnig bewegt. C 123 P 2. 253 131. Nach den Bergen. len 1. Wo den Him- mel Berge Wo vom Fels die Bä- che 3. Wo die Berge wie der hal= len von der Sen- nen kränzen, Ne- bel wal- sprin- gen, rau- schend stür- zen d mf Kluft, wo um die in in den Schlund, wo die fro- hem Sang, wo die Gold die Fir- nen Heer- den- glo- den E- cho weit hin A= bend- schim- mers Duft, haft im dunk- len Grund, Alp- horns Zauber- klang, P mf wo die Soli. dolce. Al- pen P glänzen bei des flingen, zau- berschal- len bei des mf Ignaz Heim ( 1818). C wo die Soli To= sen Al- pen = blüh'n, ro- sen blüh'n 254da- hin, da- hin möcht ich mf 6 8 t Mit Gefühl, nicht schleppend. mf 8 1 1. Kennst du das 2. Kennst du das ( f) 3. Kennst du den mf g 1 1 mf rit. da- hin, da- hin möcht' ich zieh'n, wo die a tempo. H Chor. Al- pen ro- sen blüh'n, da- hin, da- hin möcht ich zieh'n, wo die = rit. zieh'n, Halbchor. a tempo. mf S sp Al- pen- ro- sen blüh'n, da- hin, da- hin möcht ich zieh'n! rit. Land, wo Haus? auf Berg und 132. Kennst du das Land. rit. Halbchor. Chor. Wilhelm Baumgartner( 1819-1867). P die Ci- tro- nen blüh'n, im Säu- len ruht sein Dach,( mf) e² jei nen Wol- fen- steg? = Das P gebunden. dun- keln Laub die glänzt der Saal, es Maulthier sucht in cen- do. Wind bil= wohnt still dir, Fels cen- do. 255 = Gold- o= ran- gen glüh'n; ein schim- mert das Ge- mach, und Ne- bel sei- nen Weg;( f) in = vont blau- en Him- mel der steh'n, und seh'n mich der Dra- chen wil- de poco ritard.> weht, die an:( pp) was Brut;( ff) es und hoch der Vor- beer steht? du ar= mes Kind, ge= than? und• ü- ber ihn die Fluth! 341 T cres fanf= ter Mar- morHöh- len cres P Myr- the hat man stürzt der a tempo. P Kennst du es Kennst du es Kennst du ihn mf 1-3. wohl? Kennst du es cresc. al f. riten. -mf- 1. u. 2. zieh'n, da hin, 3. V> riten. D dir, dir, D Weg; o mf A ritenuto. mein Gelieb= mein Be- schü 256 wohl? 11 3 da ritenuto. 68 = hin, S 31 ter, zieh'n! - ter, zieh'n! Va- ter, laß uns zieh'n! Etwas bewegter. P Da- hin möcht' ich P möcht' ich mit geht un- ser Wolfgang von Göthe ( 1749-1832). Mit Ausdruck. 1. 2. 3. mf - = 133. Lebensgenuß. Aug' der Thau der Gött- li Bil- der beß'- rer 257Noch kehrt in mich der sü- ße Früh- ling mich mit süt- ßer Au- gen Noch trö- ftet = - Getrost! es ist der Schmerzen werth dieß mf # noch al- tert nicht mein kin- disch fröhlich Herz, der blau- e Himmel und die grü- ne Flur, so lang uns Ar- men Got- tes Sonne scheint, = 20 3. Heim, Männerchöre I. - Liebe che den Kelch der Wilhelm Baumgartner( 1819-1867). A Zeit um= nie- der, Freude, schwe- ben, - ○--HI gebunden. P wie- der, = wei= de Le- bent, noch rinnt vom noch reicht die so lang uns P mf in noch lebt die wig und ach! mit e mf 17 = mir der jun= ge, freund- li uns ein treu= es etwas zögernd. Frisch und heiter. - ( f) 1. Drauß ist ( mf) 2. Wenn die ( p) 3. Wenn am 4 Hoffnung Luft mir der Hoffnung Lust und Schmerz. jun- ge, freund- li- che Na uns ein treu- es Au- ge etwas zögernd. = tur. weint! 258 und che Na 3 tur, Au= ge weint! or JSchmerz, буй bd Joh. Chr. Friedrich Hölderlin( 1770-1843). 134. Im Mai. noch lebt in e= toig die und ach! mit Nach Friedrich Silcher( 1789-1860). poco ritard. Al- les so präch- tig, Vög- lein thun sin- ge, A= bend er- klin- ge und es ist mir ſo früh Morgens zieh'ich rings die Glöck- le zur poco ritard. a tempo. P wohl, wenn mein'm Schäkle aus; kann i's halt no Ruh', will mei'm Schätz- le a tempo. pmf 259 hol. Mein Herz- lein thut sich freu- e, Haus. Und es wird sich schon C ver= zu!( p) Al= le Blüm- le p mf " a be- däch- tig ver- zwin- ge, hol i's Schä- te= le ich sin- ge:( mf) mach' die Neu- ge- lein Sträu- ße- le = a tempo. 37 auch da= rin! Im Mai, im schö- nem Mai- e ja so gut!( mf) Unser Herr- gott wird scho wa- che, bald vor- bei;( f) doch dafür wird er ein- zie- he, a tempo. f ich in's jetzt ritard. und es blüht mir ma- che, denn ich mein' es blü- he( mf) und der Mai ist ritard. han i daß mer in zwei viel no im Sinn, han ' sam- me uns thut, daß Her- zen so treu, in P 3 Etwas langsam. P 3 4 P 3 4 ģ 1. Dein 2. Mil 3. Heit' 4. Seh P t a P 135. Erinnerung an die Kindheit. B rit. 260 rit. i viel no mer z'sam- me zwei Her- zen P Dein ge- denk' ich, auf der Er= de auf die Ro sen meiner Jugend P im Sinn!*** uns thut! so treu! Friedrich Richter( 1811-1866). ge- denk' ich, gold'ner Frühlings- mor- gen! Ge nen wechseln- de li- D = ftal- ten re Träu- me tru- gen mich im Schlummer nend werd' ich immer dein ge= den- fen, mf Johann Wilhelm Immler. ( 1786-1846). = F lem hol- der Mai- en we= sen= vol flur der Phan- ta gold'- nes 3au- ber = = tag! Ning, fie; land! mf -8: Ach! da fah ich nie ers Bis fich mf F jchlug mein Herz da fich mei wacht ich, auf die mit einst Gemüthlich. 4 Schooß, im Schooß Le ben Ruf, den Ruf stil= len Grab F 4 = P H der Un mich, noch mich = EL so frei von Sorgen, nem Blick ent- fal- ten, ge- schreckt von Kummer, den Augen sen- ken Ar 261 dim. ver- nahm ge= fil = P dim. 10 schuld um ich des als als nur an mf P lag! fing. IP crese. F ich noch das jun der Lie des stil früh. Rand. 136. Frühlingsklage. im = ge = be len = 7241 cresc. TE Joh. Gaudenz von Salis( 1762-1834). Josef Kreipl( 1805-1866). = 1. Wenn die Mai- lüf- te säu- seln und der Schnee schmilzt im 2. Und 3. Und blüh'n dann die Ro- sen, ist kein Mensch mehr bewieder auf's pranget die Schöpfung stets P P Wald, dann trübt, denn die Neu, der 1 blü- hen auch Ro- sen- zeit Ju- gend- zeit = P 262- 7 fin- gen so mun- ter, Lie- be, sie blü- het, Mensch a- ber schei- det, 8 Veil- chen gar die Zeit, wie- der ist ja die lä- chelt nur ein ein mf AL bald. Die Vögel, die trau- rig den Win- ter verträumt, fie liebt. Doch schmücken die Ro- sen all- jähr- lich der die Flur, die Mai. Und wan- dern die Schwalben, sie zieh'n wie= der her, P sie sin- gen so munter, die Lie- be, fie blü- het, der Mensch a= ber schei- det, PA = cresc. da man zi- ger fie fin- gen so die Lie- be, fie der Mensch a- ber cresc. e Langsamer. tnos- pet und feimt. ein= zig- mal nur. tommt nim- mer- mehr. Langsamer. Mäßig. mun- ter, wenn's knospet und keimt, sie sin- gen so mun- ter, wenn's ein blüt- het ein einzig- mal nur, die Liebe, sie blü- het schei- det, und kommt nimmermehr, der Mensch a= ber schei- det und mf 3 mf 4 El 3 4 263 A mf 8 # 1 pp K. H. Schnauffer, nach einem Volkslied von Alex. Baumann( 1814). 137. O Tannenbaum. mf. A mf PP 1. O Tan- nen- baum, o Tan- nen- baum, wie treu find dei- ne 2. O Mäg- de- lein, o Mäg- de- lein, wie falsch ist dein Ge3. Die Nach- ti- gall, die Nach- ti- gall, nahmst du dir zum E4. Der Bach im Thal, der Bach im Thal, ist dei- ner Falschheit mf mf mf Volksweise. R Ende. Blät- ter! mü- the! gem- pel! Spie- gel! Ende. 1 sich von dan- nen macht. bald den Quell ver- schließt. 264 20 auch, wenn's friert und schneit.** bin, gehst du zu- rück. Etwas bewegt. 4 N Du grünst nicht nur zur Sommerszeit, im Win- ter Du schwurst mir Treu in mei- nem Glück, nun arm ich Sie bleibt, so lang der Som- mer lacht, im Herbstfie Er strömt allein, wenn Re- gen fließt, die Dür- re - Mathias Claudius( 1743-1815), Von Anfang bis Ende"; die Wiederholung kräftiger. 138. Kriegers Abſchied. Boltsweise. 1.( f) Die Schlacht ist aus, die Hoffnung schwand, geschlagen ist das 2.( mf) Schon Mancher kam vom Kampfzurück und Mancher von der 3.( p) Und weicht die Sonn' dem A- bend- stern und naht die Dämmirung P TH Heer; leb' wohl, mein Lieb, mein Va- ter land, nun muß ich über's See, ich ber weiß, daß ich mein Glück, die Heimat nim- mer sacht, muß ich um euch, die mir so fern, durch- wei- nen bang die Meer. seh'! Nacht! getragen und etwas zurückgehalten. P Leb' P 3 1 3 4 , P 265 8. 7 mf wohl, mein Bieb, mein Heimat- land, leb' rit. e dim. PP rit. e dim. mf Ganun. wohl, leb' wohl, leb' e= wig wohl! CLP pp' 8 Strofe 3 sehr zart und langsam; den Refrain pp. Robert Burns. ( 1759-1796). Innig. P 4 E 4 TE 1 1² ( p) 1. Es schei- nen die Stern- lein so hell, so hell her- ab von des ( pp) 2. Die Blü- me- lein wein- ten auf Flur und Steg, sie fühl- ten der ( f) 3. Die Win- de durch- we hen die Wal- des- ruh', im Tha- le und D P P f Hand in Hand, a= de, Herz an Herz, a= de, de, mein Sieb', a= de, 266 139. Ade! 4 = Him- mels Höh'; zwei Lie- ben de stan- den hier auf der Schwell', ach Bei- den Weh'; die stan- den so auf der Höh'; da weh'n wei- ße trau- rig am Schei- de= weg, ach, Tü- cher ein A- = an= der zu: # P S ach, Hand in Hand, a= de! ach, Herz an Herz, a= de! a de, mein Lieb', a= de! Volksweise. rit. mif 140. Trennung. MA 1. Mein Schatz, der will wan- dern, frag' gar nichts dar- nach, ich 2. Fahr' im- mer da- hin, denn ich ach- te dein nicht, ich Und wenn auch der Him- mel pa- pie- ren ganz wär' und 3. f Trstig und lebhaft. f 3 8 8 267 cresc. cresc. cresc. hab' einen Andern, der geht mir schon nach. Ich hab' mei- nen Sinn auf ein' And'- re ge- richt't, ich alle die Ster- ne= Schrei- ber le wär'n und mf mf L Volksweise. hab' ei= nen hab mei- nen schrie- ben vom À An- dern, der liegt mir im Sinn, d'rum herzi- ges Schäß- chen fahr' Sinn auf ein And're ge- wandt:' swär' bej- ser, ich Mor- gen bis tief in die Nacht, fie hätten mein hät- te dich Lieb' nicht zu cresc. t im- mer da- hin, drum her= zi= ges Schäß- chen, drum her- zi- ges = F Mäßig. = nim- mer ge- kannt,' swär besser, ich hätte,' swär bes- ser, ich En de gebracht, sie P hät- ten mein' Bieb' nicht, sie hät- ten mein fe Schätzchen fahr' im- mer da- hin! hät- te dich nim- mer ge fannt! Lieb' nicht zu En de ge bracht! = = f AG PP 9c P 7 PP - F 7 268 1. Am Aa- ren= 2. Was klagt die Maid 3. Am Aa- ren- see, = 16 141. Am Aarensee. PP see, am Na- ren- see, am Na- ren- see, am Na- ren- see, Friedrich Stromberg. mf € 12 Boltsweise. cresc. da rau- schet der was klagt sie dem da rau- schet der mf cresc. f p viel- grü- ne viel- grü- nen viel- grül- ne f !! # Wald, da geht die Jung- frau und klagt ihr Weh, fie Wald? Ach, tief im Her- zen, da sitzt ihr Weh, das Wald, da liegt sie be- gra- ben und all' ihr Weh, und P P - 1 2 flagt es weiß nur der viel drüber, da rau= rit. 269 geht die dem viel- grü- nen Wald, da grüne Wald, ach, tief im schet der Wald, da liegt sie mf = inf 1 2. P Jung- frau und Her- zen, da be- gra= ben und # klagt ihr Weh, sie tlagt es dem viel- grü- nen Wald. fizt ihr Weh, das weiß nur der viel- grü- ne Wald. all' ihr Weh, und drüber, da rau- schet der Wald. rit. Schwedisches Volkslied. Jnnig. 3 4 ( p) 1. ( piu f) 2. 270 142. Nun leb' wohl, du kleine Gaffe. 9 3 4 P 1 1 Gas- se, nun = a= de, du Ferne, wie's mich nach der ( p) 3. And'- re Städt- chen kom- men frei- lich, and'- re Mäd- chen ( pp) 4. And'- re Städt- chen, and'- re Mädchen, ich da mit- ten P Nun leb' wohl, du kleine Hier in weiter, weiter 8 HE 흥 Lieb- ste sah mir nach, ist ein fal- sches Ei- ne ist es ger- ne kehrt' ich 車 stil= les Dach! Vater, Mutter sah'n mir trau- rig und die Hei- mat zieht!( f) lu- stig fin- gen die Gesellen;( f) doch es zu Ge- ficht;( pp) ach, wohl sind es and'- re Mäd- chen,( p) doch die drinn so stumm! and'- re Mäd- chen, and'- re Städt- chen,( pp) o wie = P Friedrich Silcher( 1789-1860). H Lied,( ff) nicht,( mf) um,( pp) und die Liebste sah' mir nach. doch es ist ein falsches Lied. doch die Ei- ne ist es nicht. wie ger- ne kehrt' ich um! D rit. mf Mit Bewilligung der Verlagshandlung La upp in Tübingen. Sebhaft und heiter. 8 1 8 143. Wohin mit der Freud'? 271- cresc. 注 ( f) 1. Ach, du ( mf) 2. Ach, du klar- blau- er Him- mel, und wie schön bist du licht- grü- ne Welt,( f) und wie strahlst du vor ( p) 3. Und da sah' ich mein Lieb'( p) un- term Lin- den- baum - cresc. Friedrich Silcher( 1789-1860). cresc. 10 heut! möcht' an's Herz gleich dich drü- cken, vor Ju- bel und Freud'. A- ber Luft! und ich möcht' mich gleich wer- fen dir vor Lieb' an die Brust;( pp) aber steh'n,( f) war so klar wie der Him- mel, wie die Er- de so schön;( p) und wir Imf Ruhiger. a tempo. Ruhiger. 10 ' sgeht doch nicht an, denn du bist mir zu weit, und mit all' mei- ner ' sgeht doch nicht an,( pp) und das ist ja mein Leid,( pp) und mit all' mei- ner füß- ten uns Beid',( mf) und wir san- gen vor Sust,( f) und da hab' ich gecresc. a tempo. 法 rit. fang'ich doch an? an? fang'ich doch hin mit der Freud'! rit. Freud', was fang'ich doch an, und mit all' meiner Freud', was Freud',( pp) was fang ich doch an,( mf) und mit all' mei- ner Freud',( pp) was wußt:( p) wo- hin mit der Freud',( ff) und da hab' ich ge- wußt,( ff) woP PP 1 Erzählend. 272 Mit Bewilligung der Verlagshandlung Laupp in Tübingen. C pp Robert Reinid( 1805-1852). 144. Die Königskinder. Altdeutsche Volksweise. ¤ ( p) 1. s ( mf) 2. hat- ten ein11 wa- ren zwei Königs- kin- der, die O Lieb- ster kannst du nicht schwimmen? So schwim- me doch ( p) 3. Da saß ei- ne falsche Non= ne, die that, als ( f) 4. Ein Fi- scher wohl fisch- te lan- ge, bis er den ( pp) 5. Sie nahm ihn in ih= re Ar- me und küßt' ihm den an= her zu wenn sie Tod- ten der so lieb, F = sie konn- ten zu- sammen nicht kom- men, mir! Drei Ker- zen will ich dir an- zün- den, jen, schlief, fie thä= te die Kerzen aus- bla= fand:( f), Nun sieh' da, du lieb- li- che Jung-frau, bre= blei- chen Mund: Es mußt ihr das Herz- lein chen, Wasser war viel zu die sol- len leuch- ten Jüng- ling er- trank so Getragen. AA tief, zu das Wasser war viel und die sol- len leuch= ten der Jüngling ertrank jo tief.** dir!" dir, tief, tief. hier deinen Königs- sohn,( f) haft hier dei- nen Kö- nigs- sohn." sank in den Tod zur Stund, sie sank in den Tod zur Stund'. rit. mf 1.( mf) Auf 2.( p) O 3.( f) Wo 273 mf 9 c f rit. 3. Heim, Männerchöre I. 145. Auf deinen Höhen. 40 dei- nen Höh'n, du mein Hei- mat- land, du bist auf den Höh'n mei- ne Aus des Knaben Wunderhorn. dim. das und der haft fie dim. Volksweise. P lie- bes Vaterland, da mir so in nig lieb, in Al- pen- ro- sen blühn und = P 18 mf mf das zweitemal Chor. hell, so schön, so frei, mein dim. 1. dim. - 培 blüht so schön Al- pen- ros' an Bergeswand. wei- ter Fern'dir mein Herz stets treu verblieb. groß und schön mächt'ge Firnen sonnig glühn, dim. 274 hinh rings die Blu- men ein, das mein Her= ze schlug, ei= ne Ro- sen blühn, 1. dim. hell im Sonnenschein weit mein Fuß mich trug, Volk so frei und kühn - mf 2. rit. Das erstemal Soloquart., Die Rosen blühn sö Wohl ist die Welt so da lebt mein Bolkjo mf und = lieb- liches Grün schließt doch du warst's allein, für und prei- set das Land, wo mf rings die Blu- men ein. das mein Her= ze schlug! fei- ne Ro- sen blühn! 2. rit. Nach dem schottischen Volkslied: ,, The blue bells of Scotland." Gemüthlich. mf 3 -4 4 146. C 275 ( mt) 1. Nur noch ( p) 2. Und ich ( mf) 3. Und die= selben Blu- men ( f) 4. Doch ver geblich ( p) 5. Hei- mat ward mir mf Heimkehr. - eine kleine Stre- ce, sah den Gar- ten wie- der, = bee= te ist mein je- ne = Fra- gen Stre- de, Volksweise. = und ich bin nicht je- den Baum und blick- ten hold und und mein Bli- den drau- ßen vor dem weit vom Thor, hin P ter je ner = grü- nen Ra- sen je den Srauch, setz C He- de blickt manch' = te mich am nie- der in der den= sel= ben Blu- men weh- te Küh- lung hin und her,( f) ach, die selben Her- zen schla- gen( f) mir nun Städt- chen nun,( pp) hin- ter je- ner Friedhofs= e= de( p) al= le lieb und froh,( mf) aus = lie- bes Dach her= vor,( mf) blickt manch' lie- bes Dach her= vor. A- bend- lüfte Hauch,( p) in der mir noch e- ben- so, A= bend- lüf- te Küh- lung e== ben= Hauch. jo. weh- te nie und nim- mer- mehr,( mf) schlagen mir nun nim- mer- mehr! die Geliebten ruh'n,( pp) al- le die Ge- lieb- ten ruh'n. 32 August Heinrich Hoffmann v. Fallersleben( 1798-1874). Frisch und heiter. 3 8 3 8 P dolce. E 1. 2. F Wo ein klein's Hütt- le steht, ist ein klein's Güt- le, Liebli ist's über- all, lieb- li auf Er- de, 3. Wenn zu mei'm Schägerl kommst, thu mer's schön grü- ße, 4. Und wenn es freund- li ist, sag', i ſei g'stor- be, Mäd- le, trau' net so wohl, du bist be 5. = tro- ge, PN A - dolce. 276 147. Liebesscherz. - a tempo. Friedrich Silcher( 1789-1860). wo ein klein's Hütt- le steht, ist ein klein's Gut; und wo viel Bu- be sind, lieb li ist's li- ber- all, lu- stig im Mai; wenn es nur mög- liwär, wenn zu mei'm Schäßzerl kommst, sag em viel Grüß; wenn es fragt, wie es geht, = = und wenn es la Mäd- le, tran' net che thut, sag' i hätt' g'freit; wenn's a- ber wei- ne thut, so wohl, du bist in G'fohr; daß i di garnet mag, P T a tempo. cresc. e string. Maidle sind, Bu- be sind, do ist's halt lieb- li, do ist's halt gut. z'ma- che wär, mögli wär, mei müßt du wer- de, mei müßt du sein. wie es steht, wie es geht, sag' auf zwei Füßle', jag' auf zwei Füß'. trau- rig ist, fla- gethut, sag' i komm' morge, sag' i komm' heut. nim- me mag, gar net mag, sell ist ver- lo- ge, sell ist nit wohr. cresc. e string. Volkslied. Freier Vortrag. 3 4 gang laß bei- me i tauf leg' die se i F 1 mer mi drei 148. Bie drei Röselein. # ( mf) 1. Jek gang i an's Brün- ne= le, trink a= ber nit,( mf) jek ( p) ( pp) 3. Und bei- me Undern ( mf) 4. Jetzt fauf i ( p) 2. Da laß i mei- ne Neu- ge- lein um und um geh'n,( mf) da stehe seh'n, ach das thut weh,( pp) und Tin te und Fed'r und Pa- pier,( f) jezt nie- der auf's Heu und auf's Moos( p) jezt Röse- lein sind ro- sen- roth, und 5. Jezt leg' i ( pp) 6. Und die- se mer mi drei # i an's Brün- ne i ge mei- ne Neu Undern ste- he Din- te 277 nie- der Rö= fe Friedrich Silcher( 1789-1860). = 1 le, trink lein um und seh'n, ach, das und Fed'r und a= ber nit,( mf) da um geh'n,( p) da thut weh:( pp) jezt Papier,( f) und auf's Heu und auf's Moos,( p) da lein sind To= senroth,( pp) jezt J. 20 = such i mein herz- tau- fi- gen Schat, find' ihn fieh tau fi gen Schatz, bei i mein Herz- F ' me M b'hüt di Gott, herz= tau- si- ger Schay, dich b'sieh schreib mei'm herz- tau- si- gen Schatz, ei= nen mir drei RB= se lein nie= der fal- le weiß = i nit, lebt mein Schatz,- o- der H a= ber nit, An- dern steh'n, i meh, nit Ab- schieds- brief, in den Schoos, ift er todt, J. ( f) da such i mein herz- tau ( mf) da sieh' i mein herz- tau 8: 1 Innig. - ( pp) iezt b'hüt di Gott herz- tau- si- ger Schat, dich bsieh' i = ( ff) und schreib' mei'm herz- tau fi- gen Schatz einen Ab- schiedsbrief. = je B ( mf) da fal- le mir drei Rö lein nie- der in den Schoos. ( pp) iet weiß i nit, lebt mein Schat, oder ist er todt. 3 4 3 Mit Bewilligung der Verlagshandlung& a upp in Tübingen. 3 4 278- = 1. O Maid- le, = O Maid= le, E 2. 3. O du mein 4. O gieb mer P 1 = si gen Schatz,( pp) find' ihn aber nit. = si gen Schatz bei' me An- dern steh'n. = nit meh. 149. Werbung. C HE der ftern, so scheinst du mir freund- lich gleicht ih sonn, dei Blick, Nacht, du Blum' al le schön, du haft fie im Händ- le von du bift du bist Ge- dan- ke wie- der, fe = Friedrich Silcher( 1789-1860). 01 = mei Mor= ge= mei Früh lingsbei Tag und bei bitt' i di zum Her re Strah Ju- we ver- bor = = A Bolkslied. = E 8 ze, le, le, ge, P bift bei was 0 P B En- ge= le könig be Frie- de zu Leb- tag ver lieb, wie die Schäf- le mel sind, e Ünst, dir ist mer wohl, het dir jetzt = mei Ruh' und mei gib mir des Händ- le, i geb' dir en Ring, und will de dei geg'macht, PP. la, PP = PP la, la, la, la, la, la, la, scher zah steh sor des e Ver- gnüt - 279 la. F am Him do führ' i = = ze. le. le. mf ge. — PP = ne auf de die könnt' mer tei PP PP La, la, la, la, la, la, PP 122 la, la, la, la, la, la, Mit Bewilligung der Verlagshandlung Laupp in Tübingen. la, la, la, Volkslied. S Ziemlich langsam. zart. Р P 150. Veilchen vom Berge. 1-3. Veilchen vom Berg, woran mahnst du mich? laite 1 zart. D Ber- gen, da pflückt' ich dich! Biebe, die pflück al= lem nun nichts te dich! als dich? 15 Adler hoch 0= ben, Bli- de voll Ban- gen, bald zer- ftie- ben? 1 IS 280 cresc. 1 Wol- ten Her- zen Muß= te Carl Eder( 1813). poco cresc. fhoch auf ben ju- beln- de hab' ich von poco cresc. tief un= ten und voll Seh- nen und das Glück, ach! so mf vor uns, am Ab- hang, die Gem ju- chen und fin den fern sind die Ber- ge, noch cresc. = dim. jen glühende fer- ner das dim. P ਜ sto= ben; Wan- gen! Lie- ben! zart. P Veil- chen vom Ber- ge, zart. dim. 281 PP ** - wo= hin ist die Zeit? PP JA P Veilchen vom Berge, wo hin ist die Zeit? Weit, weit da- hin- ten, ach! 3 dim. mezza voce. mezza voce. P rit. wig weit, weit, weit da- hinten, ach! rit. e= wig weit! Garl Vemble. Etwas bewegt. 123 1. 2. 3. 3 4 3 4 P P - 282 dir. schatz zu Leut' ver drießt. giß nicht mein! d H - 151. Sehnsucht. Wenn ich ein Wald- vög- lein wär', wollt' ich flie- gen Schönster Schat, daß weißt du wohl, daß ich dich nicht Un- ten in dem Gär- te- lein, wächst ein schönes = Volksweise von Gustav Schmidt( 1816). ü- ber's Meer, schön- ster Tau- send- schatz zu dir, schön- ster Tau- sendlie- ben soll, weil es al= le Leut' ver- drießt, weil es al= le Blü- me- lein, Blu- me- lein: Ver- giß nicht mein, Blü- me- lein: Ver# 4 string. e cresc. 4 A- ber, du bist weit von hier, und ich von Weil es al= le Seut' ver- drießt, drum lieb' ich Ich ver- ges- se nim- mer dein, ver- giß nicht string. e cresc. P mf cresc. cresc. Frisch und heiter. - dir und ich von dir, und ich, und ich von dir, du bist ſo dich, d'rum lieb' ich dich, d'rum lieb', d'rum lieb ich dich, weil es die mein, vergiß nicht mein, ver- giß, vergiß nicht mein, ver- giß, ver= 6& 8. 283 weit von hier, und ich von dir, und ich von Leut' ver- drießt, d'rum lieb ich dich, d'rum lieb ich giß nicht mein, ver- giß nicht mein, vergiß nicht morendo. : PP 8 morendo. PP 20 a tempo. 152. Hoffe das Beste! mf mf PPP a tempo. dir, von dir. dich, nur dich. mein, nicht mein. PPP 1 Volkslied. Friedrich Silcher( 1789-1860). 1. Her- zel, was kränkt dich so sehr, als wenn im Him- mel kein' 2. Soll's a= ber kom- men so weit, daß dich sollst rich- ten und 3. Und was von An- dern ge- schieht, die- ses be= kümm're, beP 284 A Hoff- nung mehr wär'! Wenn schon das wehren zum Streit: strei te fein for ge dich nicht; kehr' nur vor 2 = a Re gen folgi Son wachsen und blü- he froh sein, bis an = - Imo 59 fieht, hoffe das Beste, ver za= ge nur nicht; Sagt man ja zagt, Alles ist g'wonnen, wenns dreist ist gewagt. Sagt man ja, schau', und ja nicht Je- dem dein Her- zel ver- trau'. Blas nicht, was = 1₁ nen- schein, der Sieg, dein End', cresc. = in's ge- mein, sagt man ja in's- ge- mein: daß im Krieg, sagt man ja, daß im Krieg, dich nicht brennt, blas nicht, was dich nicht brennt, $ # Wetter ge fähr- lich austapfer und un= ver- ner Thür, wohl auf dich # Imo dei- cresc. 2do schein, Sieg. End'. f Auf Re- gen, auf die Lor beer'n du so wirst f 2do 191 4 Bollslied. Langsam. 3 1. 2. ( p) 3. mf mf 4 Mor- gen muß ich Wenn zwel gu- te Küs- set dir ein neh- men; ten- nen, LA mf Grä- men. tren- nen. sen- de; Ti HE #B D du al- ler- schön- ste Sonn' und Mond be- we- gen Hän- de,( p) den- te, daß es Seuf- zer mf S 285 153. Lebewohl. P fort von hier und muß Ab- schied Freun- de sind, die ein an Lüf te lein Wan- gen E der 0 der P cresc. Der ich dich so Noch viel größer tau- send schick' ich P Friedrich Silcher( 1789-1860). P cresc. = 2 das Zier, Schei- den, e= he fie sich, sei'n, die ich zu f bringt sich dir 7 # treu ge= liebt, über al= le ist der Schmerz, wenn ein treu gewe= hen täg- lich aus, die da E # Maa- Ben, soll ich dich ver- laf liebtes Herz in die Frem- de zie ant dein Haus: dein ich stets ge- den 古 梦 19: 4² Mäßig und mit herzlichem Ausdruck. mf PP pp 2 4 cresc. Mit Bewilligung der Verlagshandlung Laupp in Tübingen. 1. 2. 3. cresc. mf 2 4 286 Cresc. Städ- te le' naus, und wan- de= re muß, wie wenn Träu- be- le schneid't, stell' i A S Amp L = 154. Abreise. - cresc. mf sen, soll ich dich verlas- jen? het, in die Frem- de zie- het. ke,( f) dein ich stets ge- den- te. mf 眼鏡 Muß i denn, muß i denn zum Städ- te le' naus, Wie du weinst, wie du weinst, daß i wan- de= re muß, Ue- bers Jahr, ü- bers Jahr, wenn me Träu- be- le schneid't, Bollsweise, vierst. von Julius Rick( 1812). S It Boltslied. dim. 19 a du, mein Schatz, bleibst hier! Wenn i d'Lieb' jetzt wär' vor- bei, sind au hier mi wie- d'rum ein, bin i dim. mf # mf mf komm', wenn i komm', wenn i drauß' der drauß', sind au dann, bin i Lmfy b - Cresc. 287- cresc. f D wie= der- um Mai de= le C dann dein lieb' Schä- te le = 1 fomm', fehr' i ein, mein Schatz, bei dir. Kann i gleich nit all- weil viel, lie- ber Schat, i bleib' dir treu. Denk du nit, wenn i en noch, ja, so soll die Hoch- zeit sein.( mf) Ue- ber's Jahr, da ist mei ritard. bei dir sein, han i doch mei' Freud' an dir! And'- re seh', so Zeit vor- bei, da jei mei' Lieb' vor- bei! g'hör i mein und dein! I. Bass. H 대 ritard. PPN komm, wie der- um = viel, Mai- de- le noch, Schä- te- le PPN a tempo. mf Wenn i Sind au Bin i 1. Wenn i komm', 2. Sind au drauß', Bin i dann, mf 3. mf a tempo. cresc. komm', wenn i drauß, sind au dann, bin i cresc.. 3 4 D komm', wenn i drauß der dann dein lieb' Schä- te= le ein, mein komm', kehr i viel, lie- ber Schatz, i noch,( ff) ja, so soll die 288 Ruhig, doch nicht schleppend. Das 2. Mal etwas zurückhaltend. HE 3 4 F wie de rum Mai- de= le Das 2. Mal etwas zurückhaltend. Schat, bei dir. bleib' dir treu. Hoch- zeit sein! 155. Scheiden. PP komm', wie de- rum viel, Mai- de- le = noch, Schä- te- le PP A 2 Friedrich Wagner ( 1811-1866). Wilhelm Baader( 1826-1866). 博 1. Auf dem Baum, da wir uns trenn- ten, san- gen laut zwei 2. Könn- ten nicht ver- eint wir bleiben, wie die lie= ben 북 8 # Vöge- lein, uns'- re Küsse feu- rig brennten, bit- ter von der Vögelein! Muß das Schick- sal fort mich trei- ben mf 289 ## = ist der Abschiedswein. Weil ich dich so treu ge= lie bet, drum bin hol- den Lieb- sten mein? Ihre Thränen fie- len nie- der, trau- rig A mf हो ich so schwer be- trü- bet: muß es denn ge- schie- den sein? Muß es tlan- gen meine Lie- der: ja es muß geschie- den sein, ja es 3. Heim, Männerchöre I. 19 dim. in - denn geschie- den sjein? vs. 3. Ich muß zie- hen, ich muß wan- dern muß geschie- den sein. dim. Etwas belebter. mf E 290 Etwas belebter. mfdie wei- te Welt hin- ein, marcato. mf marcato. mf. An- dern will ich meine Liebe weih'n. Glau- be fest an mein Vermf spre- chen, unser Bund soll nicht zer ber = nie mals ei- ner mf bre- chen, muß es auch ge P 8 schie- den sein, muß es auch ge schie- den sein. ritenuto. Halbchor. Halbchor. P Sehr langsam. A 3 4 291- P 3 4 156. Lebe wohl. 1. Le= be wohl, le= be 2. Ei- ne Blüth', ei- ne S Julius Schanz( 1828). Carl Amand Mangold( 1813). cresc. mf wohl, le be wohl, mein Blüth, ei ne Blüth' mir mf Lieb! Muß noch heu- te, heute schei- den, brich von dem Baum' im Gar- ten; 12 = le = cresc. 3 E کم PP 170 be wohl, le- be ei- ne Blüth' mir PP A mf wohl! Ei- nen Kuß, a ei- nen Kuß mir gieb, muß dich e= wig, e- wig brich! Kei- ne Frucht, ach tei- ne Frucht für mich, darf sie nicht er= mf mei- den; war- ten! Chor. PP le= be mf Em wohl, 292 AE A le= be mf wohl. Le be wohl, le= be wohl, le Chor. mf PP N = 3 wohl, P P Mit Bewilligung der Verlagshandlung B. Schott in Mainz. dim. € le= be be wohl, mein Lieb! dim. ftp Ludwig Uhland( 1787-1862). Kräftig und bewegt. f 1. 23. ( p) 4. Doch ofi Einen Kuß noch von seh' ich die = F Auf, Ma- tro- sen, die An- fer ge- lichtet, Se- gel geDort drau- ßen auf PAN 293 157. Ade! a tempo. Chr. August Pohlenz( 1790-1843). f to ben- den Wel- len schwanken- de ro- si- gen Lip- pen, und ich Hei- mat nicht wie der, = und spannt, den Kompaß Schif- fe an Klip- pen ge- rich- tet!( p) Liebchen, A- de! Schei- den thut zer- schel- len;( f) in Sturm und Schnee wird mir so fürch- te nicht Stürme, nicht Klip- pen.( ff) Brause du See! Sturmwind, rei- ßen die Flu- then mich nie- der,( mf) tief in die See: Lieb- chen, NEtwas langsamer. Etwas langsamer. ELIP weh'; mor- gen, dann geht's in die weh', daß ich auf immer vom weh'! Wenn ich mein Bieb- chen nur de! wenn ich dich dro- ben nur f a tempo. wo- gen- de See, morgen, dann Lieb- chen geh', daß ich auf wie= der seh', wenn ich mein wie- der seh', wenn ich dich ff 7 = = geht's in die wo= gen= im- mer vom Lieb- chen Lieb- chen nur wie= der dro- ben nur wie- der Gemüthlich. 3 1. 2. ( pp) 3. PO -9-9-4 P de PA A = C 294 158. Wanderlied. 9 Ich zog zur lieben Stadt hin- aus, im Bün- del Was frag'ich, ob mir einer frommt von all' den Leb'wohl, ge- lieb- tes Va- ter- land, leb't wohl, ihr = mf AS See. geh'. seh'. seh'! A die all' das Mei- ne, Fen- ster hell an tau- fend We- gen, aus mei- ner lieben frau= den Sai= ne, ich zieh' nun fort in's PA Wilhelm Gerhard. fer Wilhelm Fischer. mf je- dem Haus, im Heimat kommt mir - ne Band, bei'm - tla- ren Mor- gen- schei- ne; Kei- ner doch ent= ge= gen; flaren Morgen- schei- ne; sf PC 295 PP #art. TRE da dacht' ich still im Her- zen mir, aus ich steh' al= lein in wei- ter Welt, mag ich denk' an Euch mit nassem Blick, muß PP zart. all' den tau- send Scheiben winkt Niemand hei- tern Abschied mir, kein = wo ich will, er- schei- nen; und als ich tam in's wei- te Feld da lan- ge von euch schei- den; doch kehr' ich einst zu euch zurück,( f) dann mf lei- ser Wunsch zu blei- ben, kein leiser Wunsch zu bleiben. mußt' ich da mußt ich hef- tig wei- nen. jauchzt mein Herz voll Freu- den,( ff) dann jauchzt mein Herz voll Freuden. heftig wei- nen, Wilhelm Müller 1794-1827). T Nuhig und getragen. mf 159. Gottesrath und Scheiden. p= was man hat, muß Waj- ser- glas, doch in- nig werth, die p1 296 1. Es ist bestimmt in Got- tes Rath, daß man vom Lieb- sten, 2. So dir geschenkt ein Knösplein was, so thu' es in ein ( p) 3. Und hat dir Gott ein Lieb' bescheert, und hältst du fie recht P mf I = cresc. sf schei- den, muß schei wis se, doch wis Dei = ne, die Dei P Soli P, Soli sf = = Felix Mendelssohn- Bartholdy ( 1809-1847). = mf Tutti den, wiewohl doch nichts im se: blüht morgen dir ein ne, es wird nurwe- nig mf P Tutt. Pi Lauf der Welt dem Herzen, ach, so sau- er fällt, als Schei- den, als Rös- lein auf, es welkt wohl schon die Nacht darauf, das wis Zeit wohl sein, da läßt sie dich so fe, das gar al- lein, dann wei- ne, dann cresc. sf Soli. Soli. = wis wei p Tutti. 4 Schei- den, ja Schei = se, ja wis ne, ja wei 0 dim. P Tutti. P Soli. dim. - E 297 den! je! ne! an der geh'n, so sa= gen sie: auf d = mf Tutti. Vs. 4. Nun mußt du mich auch f recht versteh'n, nun mußt du mich auch recht versteh'n, wenn Menschen auseinmf 1 mf = F seh'n! auf Wie- der- seh'n! auf Wie der= seh'n! P Soli. mf Tutti. cresc. Wie- der- seh'n, auf Wie- der|| P cresc. Ernst v. Feuchtersleben( 1806-1849). Marschbewegung. mf crese. - cresc. 298 - 160. Das Erkennen. t Ein Wanderbursch, mit dem Stab in der Hand, kommt wieder heim mf mf aus dem fremden Land. Sein Haar ist bestäubt, sein Antlig verbrannt, von P Carl Attenhofer( 1837). mf 1 wem wird der Bursch wohl zu- erst erkannt? 1 Etwas ruhiger. # P So tritt er in's StädtUnd wei= ter Und wei= ter Etwas ruhiger. P wangeht TH E chen durch's alte Thor, am Schlagbaum lehnt just der Zöll- ner da- vor. Der dert nach kurzem Gruß der Bursche und schüt- telt den Staub vom Fuß. Da er die Straß entlang, ein Thränlein hängt ihm an der braunen Wang! Da # - 299 Zöllner, der war ihm ein lieber Freund, oft hat- te der Be- cher die schaut aus dem Fenster sein Schätzel fromm:, Du blü- hen- de Jungfrau, viel wankt von dem Kirchsteig sein Mütterchen her: Gott grüß euch, so spricht er und P 55 P Bei- den ver- eint. Doch sieh', Freund Bollmann er- kennt ihn nicht, zu schönen Willkomm!" Doch sieh', auch das Mägdlein erkennt ihn nicht, die sonst nichts mehr. Doch sieh', das Müt- ter- chen schluchzi voll Lust, mein 5 Schluss mf I हमे sehr hat die Sonn' ihm verbrannt das Gesicht. Sonn' hat zu sehr ihm verbrannt das Ge- sicht. Wie sehr auch die SonSohn!" und sinkt an des Burschen Brust. Schluss # ne sein 72 doch gleich er- kannt. fz Mäßig. 3 4 3 - P Ant- lig verbrannt, das Mut- ter 300 1 langsamer und mit Ausdruck, ff cresc. = aug' hat ihn langsamer und mit Ausdruck. cresc. ff 161. Heute scheid' id). 1 Johann Nepomuk Vogl( 1802-1866). Friedrich Ernst Fesca( 1789-1826). 1. Heute scheid' ich, heu- te wand'r ich; kei- ne Auf dem Bachstrom hän- gen Wei- den, in 2. See- le den Thä- lern mei- nem 3. Hun- dert tau- send Kugeln pfei- fen über 4. Du al- lein wirst um mich wei- nen, siehst du mei- nen 5. Horch! die Trommel ruft zum Schei- den: und ich Sollt' ich un- ter frei- em Him- mel schla- fen 6. P हो drück' dir in der cresc. an- d're, = ne die da weint um mich. Sind's nicht die= se, sind's doch liegt der Schnee; trautes Kind, daß ich muß schei- den, muß nun Haup- te hin. Wo ich fall', scharrt man mich nie- der, oh Tod- ten- schein; trau- tes Kind, sollt' er scheinen, thu' im warm die Hand. Still' die Thrä- nen, laß mich scheiden! muß nun Feld- schlacht ein: soll aus meinem Grabe blühen, soll auf er= Mäßig. # = trau- ren, wenn ich wand're: hol- der Schaß, ich denk' an uns' - re Hei- mat mei- den, tief im Herzen thut mir's Klang und ohne Lie- der; Nie- mand fra-get, wer ich Stil- um mich wei- nen, und ge- denk' auch immer mein. für die Ehre strei- ten, strei- ten für das Va= ter= land. mei- nem Gra- be glühen Blüm- chen süß: Ver- giß nicht mein. AF 3 1 12345 301- 5. 162. Scheiden. Mu kein Wasser so ohn 1. Mag auch heiß das Schei- den bren- nen, 2. Ist 3. Ue= ber 4. Und die Wind und Wol- ken Ich bin im- mer froh und Berg' und tie- fe = P dim. 10 31 E F. Müller. Carl Wilhelm( 1815-1873). 4 En- de, F Tha= le, tra- gen stil= le, dich. weh'! bin. P P treu= er noch so mit den hier zu muß ich läßt von Lie- be nicht, hin den si- chern Weg, dich, geliebtes Kind, dein und du bist mein, Schritt zum Wie- der- seh'n, Langsam. Muth hat Trost und Licht, mag auch Hand von Hand sich tren nen, Lie- be schmal ein Felsen- steg, daß nicht rech- te Sehn- sucht fän- de drüber Wol- ten, mit dem Wind, täglich, stündlich, tau- send- ma= le grüß' ich mir die Liebe dein, die Ge- dan- ten, die da sa= gen: Ich bin noch so fer- ne geh'n, je- der Schritt, ist's Gottes Wil= le, ist ein mf 4 ( p) 1. ( f) 2. ( pp) 3. mf H 4 - 302 mf H 163. Trennung. dim. ਕੰਧ von Lie- be nicht. sichern Weg. Lie- be läßt drüber hin grüß' ich dich, Lieb- tes Kind. ich bin dein und du bist mein. ist ein Schritt zum Wie- der- seh'n. den ge= rit. dim. Emanuel Geibel( 1815). Volksweise. ## chen ges Was hab' ich denn mei- nem Fein- lieb Das macht ihr stol- zer, hoch- mü ha- ben kei- nen thi- ger = Die stil- len, stil- len Was- ser, sie A than?( pp) es geht ja vor- ü mich nicht an;( p) es genug bin;( f) und Grund;( pp) laß ab von der Liebe, sie ist dir nicht gesund;( mf) die ber und schaut Sinn,( f) daß ich ihr nicht schön und nicht reich Wiederholung Chor. hat al= ler se - schlägt sei- ne Neug- lein wohl un bin ich auch nicht reich, so ho- hen, hohen Ber- ge, das tie- fe, tie= fe E P 303 lieb- stes Schä- te he ich mein Schä- he BB ter fich; ( mf) es bin ich doch so jung, so jung!( ff) HerzThal-( pp) jetzt Soli. einen An- de- ren viel lie = rit. = Soli. ber, als mich.** le, was kümmr' ich mich denn drum? - - le zum al= ler letzten Mal. rit. # ۱۰۰۱ Volkslied. Gemäßigt. 3 4 ri i 1. 13 P Halbchor. 164. Abschiedslied. - Leb' wohl, du Leb' wohl, du Halbchor. P S P 1 P 304 1 # müssen scheiden! Du theil- test mit uns Lust und Schmerz, warst stets wir den- ten, uns're Freundschaft fest und gut auch treu- es Bru- der- herz, leb' wohl, wir wack- res, treu- es Blut, dein wer- den mf Ernst Julius Otto( 1804). mf P dolce. PP treu in Freud' und Lei- den. Zum Ab- schied nimm den letz- ten Schluck, den in der Wei- te schen- ken! O denke du auch oft und gern, an P dolce. PP cresc. AM letzten, letzten Hän- de- druck! Leb' wohl, wir müs- sen scheiden, ja deine Brü- der in der Fern! Dein wer- den stets wir den- ken, dein cresc. P dim. schei den = dim. = den! ken! = fun- keln- den fun- keln- den Him- mel nicht Vo= gel dort kannt über'm vä= ter= lich schie- den muß schie- den muß Mee- re zu hei- mat- lich 305 f Chor. Frisch und bewegt. F 3. Wohl auf denn, = Wohl auf noch = Die C. Mit d. Da e. Die a. b. - f Chor. p 911 Wein, a Wein! A steh'n: es zieht, und Meer, sie Haus. Die P ge ge fie Son= ne, ei grit- ßen ihn = len- den Vö- gel, die mf = = de nun, mein de nun, ihr treibt sie, durch fingt in der flo- gen von Blu- men einst = = trun- fen trun= ken blei bet = Wol= ken C Vö fen= nen gel, # Brut- der, Lie= ben! Län = der Fer ne E Flu- ren pflanzt er C den den am der besein 05 sein. Und mußt in die Fer- ne auch trauernd du sein. A= de nun, ihr Ber- ge, du vä- ter- lich geh'n. Die Woge nicht haftet am ein- sa- men Lied. So treibt es den Bur- schen durch Wälder und Hei- mat hie her; da duf- ten die Blu- men ver- trau- lich um Liebe zum Strauß; und Liebe, die folgt ihm, sie geht ihm zur mf ge= ge= und ein der der $ Wird Wohlauf noch getrunken"( Strophe a- e) als selbstständiges Lied gesungen, je bleibt das Ade" nach„ Schluß" weg. 20 3. Heim, Männerchöre I. , p geh'n, wir rut= fen von Haus; es treibt in die Strand; die Stür- me, fie Feld, zu gleichen der ihn, fie trie- ben vom Hand: so wird ihm zur P Her- zen = Fer ne brau- sen Mutter, Lan de Heimat = 306 1 A00 auch trau- ernd du mußt in die Fer- ne de nun, ihr Ver- ge, du Wo ge nicht haf- tet am = vä- ter- lich ein- sa- men treibt es den Bur- schen durch Wäl- der und duf- ten die Liebe, die 12 = = Her- zen: auf Wie der- seh'n, ja Fer ne, mich mächtig hin- aus. Abrau- sen mit Macht durch das Land. Die Mut- ter, der wan- dern- den Welt. So Lan- de die Lüf te da- hin. Da Heimat das fer= ne= ste Land. Und = F Blu- men ver- trau- lich um folgt ihm, sie geht ihm zur dim. e rit. P = = mf ihn, sie Hand: so mf PP dim. e rit. geh'n, wir ru- fen von Haus! es treibt in die Strand; die Stür- me, fie Feld, zu glei- chen der trie-ben vom wird ihm zur auf Wie der- seh'n, auf Wie- der mich mäch- tig hin- aus, hin- aus, hin = mit Macht durch das Land, durch's Land, durch's Land, der wan- dern- den Welt, der Welt, der Welt. = die Lüf= te da- hin, da das fer= ne=- ste Land, das hin, da Land, das PP hin. Land. dolce. 8 dolce. F Etwas bewegter. seh'n! Ju- vi= aus. Etwas bewegter. ra, val- le- ra, ju= vi val- le- ra, ju= vi val- le- ra- le- ra= le= CADA ju- vi- val= lera, ju- vi val- le= ra, ju- vi= val= leF # # ra= le= ra= le= ra, Etwas getragen. 6 8 1. 2. 307 - 8 P Schluß. Langsamer. f H A= de, Schluß. f P ritard. a= de, P Langsamer. 165. Abschied vom Liebchen. PP ritard. a= de! Wie wird mir so bang, da ich schei- den soll, wie O Schiff- lein, du an der Ga- ron= ne Strand, du 3. Be- hüt' dich der Himmel, du herz'= ge Maid, gePP| Eduard Hädrich. ,, Vs. 1-3 Otto jun. Vs. a- e Justinus Kerner( 1786-1862). Mit Bewilligung der Verlagshandlung Conrad Glaser in Schleusingen. wird mir's im Her- zen so weh, eilst in die wo= gent de See, denk' in der Ferne auch mein, P mf 308 Tüch- lein, sie winkt und nickt, Mägdlein, mit hol- dem Blick, roth, bei des Abends Grau'n weil Lieb- chen, die Au- gen von du läßt mir mein Liebchen im und wär' ich auch viel tau- send19 Thränen voll, ich drü- ben am Fen- ster weiten Land, mein Lieb- chen so fromm und Mei- len weit, mein Herz wird bei dir stets mf seh'; gut; sein: 1 sie schwenkt das leb' wohl, du im Mor- genP AL # hat tau- send Küs- se mir nach= genoch schaut dein Treu- er nach dir zu= werd' stets dein lieb- liches Bild ich schickt, und rück, und hau'n, auf de, Näßig. 3 4 - rit. flü- stert ein stil- les = flü- stert ein stil= les Wie- der- seh'n, Liebchen, mf 309- mf mf A A A und flü- stert ein stil- les und flü- stert ein stil- les A auf Wie- der- seh'n, Lieb- chen, A rit. PP PP. = = = de de de A= de! = de! = de! A= A A de = de de 166. Abschied von den Alpen. -8 1. Treibt die Senn'- rin von der Alm 2. Ich nun schau' von Ber- ges- Höh' 3. Auf dem Berg die Sen- ne= rin, mf = - Jakob Eduard Schmölzer( 1812). A= N= A= P heimwärts, kommt der in den dunk- len lieb- lich trau- tes Ber- ges- wald. küh- len Grab. denk' ich dein. P - 310 A Win- ter bald, und es wel- ken Blatt und Halm, Blümlein all' im Grund hin- ab, wo die Blümlein auch, o weh, lie- gen in dem Blüt- me- lein, kommt mir nim- mer aus dem Sinn, tau- send- mal geZurückgehalten. - Soli, Wiederholung Chor. sammen sind schon todt, Berg viel tau- send Mal, Herz ist win- ter- todt; Zurückgehalten. PP Blümlein blau und Blümlein roth, Wo die Senn'- rin tief im Thal Blümlein blau und Blümlein roth, Soli, Chor Wiederholung. PP all'= beischaut zu auch mein Blümlein blau und Blümlein roth und es deckt sie zu der Schnee, Blümlein weil die Blümlein blau und roth Blümlein schläft in Eis und Schnee, Sen- nelie= gen blau und roth, a= de! all' bei- sam- men todt. rin, a= de, a de! cresc. di= a, crese. di= a= 0, C 1. di PA = 1. 1 = a, P cresc. la la- la- la, di PEP - 311 地 2. ܐܟܪܝܐ de! PP todt. La= de! 2. Soli. å di- a cresc. = a, P Soli. Di= a= 0, PPN A do. di= a, la- la- la, la ñ Chor. P PP PP La di= a= 0, PN Chor. Di- a= 0, di= a= Vom Komponisten, den Sängerbrüdern der Schweiz" gewidmet. = = la- la- la, la= la- la, do. E Hugo Julius Schlingloff U Kräftig und bewegt. f 312 mf 11 167. Comitat. Felix Mendelssohn- Bartholdy ( 1809-1847). mf 1. Nun zu guter Letzt, geben wir dir jetzt auf die 2. Bru- der, nun A- de, Schei- den thutzwar weh, Schei- den 3. Bru- der, nimm die Hand jetzt zum Un- ter- pfand, daß wir mf Wand'rung das Ge- lei- te. Wand're muthig fort, und an je- dem ist ein bitt'- res Leiden. Wer es gut ge- meint, bleibt mit uns vertreu ge- finnt verbleiben, red- lich son- der Want, frei von Streit und Ort sei dir Glück und Heil zur Seite. Wandern müssen wir auf eint, so, als gäb' es gar kein Schei- den. Die- ser Trost mag dich beBant, stets in un- serm Thun und Trei- ben. End- lich wird's ein- mal gemf M den; unter Freu- den und Beschwer- den geht hin- ab, hingleiten, manche Freu- de dir sche= hen, daß auch wir uns wie der= se ? F Fr = P 313 Jmf ge das ist denk' an Le= be wohl auf Wie- der *** = auf unser Lebens- lauf: das ist unser Loos auf Er- den, Glück, denk' an uns zurück, denk' an die ver- gang'nen 3ei= ten, freu'n, und den Bund er- neu'n. Le= be wohl auf Wie= der= se hen, f Imf be= rei ten; wenn du bist im hen, und uns wie- der= 8 p unser Soos auf Er den. die ver- gang'nen Bei ten. ſe hen. = = = = PP August Heinrich Hoffmann v. Fallersleben( 1798-1874). Mit Bewilligung der Verlagshandlung Fr. Kistner in Leipzig. Gemäßigt. 3 4 1. 2. 3 168. Der frohe Wandersmann. f -t f 314 5 Wem Gott will rechte Gunst er= weisen, den Die Bächlein von den Bergen sprin- gen, die A schickt er in die wei- te Welt, Lerchen schwirren hoch vor Lust, cresc. 1 weisen, dem will er fingen, was sollt' ich cresc. Felix Mendelssohn- Bartholdy ( 1809-1847). cersc. dem will er seine Wun- der was sollt' ich nicht mil ih- nen cresc. 想 seine Wun- der wei- sen nicht mit ihnen fin- gen F Citi ABRE # 1 weisen in Berg und fin- gen aus vol= ler Wald, Kehl' ele f in Berg und Wald, in Berg und Wald, und Strom und Feld; dem aus voller Kehl', aus vol= ler Kehl', und frischer Brust; was F AG Feld. Bruft! 4 1 AA 部 will er seine Wun- der wei- sen in Berg und Wald und Strom und sollt' ich nicht mit ihnen fin- gen aus vol= ler Kehl' und fri- scher À Langsamer. f t 315 - Langsamer. f und Strom und Feld; dem und frischer Brust, was rit. Den lieben Gott laß ich nur wal- ten! Der rit. a tempo. P a tempo. P cresc. @ हो Bäch- lein, Ler- chen, Wald und Feld, und Erd' und Himmel will ercresc. Sach' cresc. hal- ten, der Erd' und Him- mel will er= hal= ten, + stellt, cresc. stellt, 316 29FD - Erd und Him- mel will er- hal ten, hat auch mein Sach' auf's Best' be= hat auch mein hat auch mein Sach', hat auch mein Sach' auf's Best' bestellt. Der P dim. stellt, hat auch mein Sach' auf's Best' be- stellt, dim. mf P mein Sach' inf mein' Sach' auf's # mein' Sach' auf's auf's Best' rit. Best' Mäßig. 1. 2: 3. T 11 be- stellt. = Mit Bewilligung der Verlagshandlung Friedrich Riftner in Leipzig. PC. 1 317 होगा Ber= - ge, das Thal. her, nicht wo- hin! rich- tet den Blick. 169. Wanderlied. mf # Die Sonn' er- wacht; mit ihrer Pracht erfüllt fie die Mit Sing' und Sang die Welt ent- lang! Wir fra- gen woIn Nah' und Fern' führt uns ein Stern! Auf ihn nur geinf ^ mf f Josef v. Eichendorff. ( 1788-1857). 中 Carl Maria v. Weber ( 1786-1826). f f 12 O Mor- gen- luft! O Wal- des- duft! O Es treibt uns fort, von Ort zu Ort, mit O Frei- heit dir, dir fol- gen wir! und mf 1 mo Gemäßigt. M goldener Son- nen- strahl! freiem und fröh- li- chem Sinn. Keiner bleibt, Keiner zu- rück. 1 mo hadd 2 4 123456 1. 3. 4. 5. 6. f 2. Herr li = 2 Soli. f 318 Aus Preziosa", von Pius Alexander Wolf( 1784-1828). 170. Einladung in's Freie. Far= bi= ge Blau wie der so Ha, wie Hei- li ge gol- de- ner Son= nen= strahl. frei- em und fröh- li- chem Sinn. Kei- ner bleibt, Keiner zurück. 2 do dra = 2 do = Freun- de, durch- zie- het das Frei cher pran- gen die Nu Blumen und himm- li- sche lu- stig vom Wal Freu- de durch- zie $ 1 2 auf! in die schö- ne frischer ent- quel la= den uns ein = F Na- tur, let der Born; zum Ge= nuß! glänzet hier un= ten der See; tö- net der Vö- gel rings die er- wach= te Ge- sang! Na= tur; Hans Georg Nägeli ( 1773-1836). Düf Bo = = C = = = = = e, ent, te gent, de het #N daß fich das Le= ben erspros- sen- de Wäl- der dort Schmeichelnde, säu- seln- de und auf den spie- len- den Süßer von fel- fig= ter ja auf der Er- de schon = f # neu= e, schau- en, Lüf = te, Wo gen de E Hal blü- het frei, streift durch die freund- lich auf spen- den den zit tert der # D Freiheit wohnt das Schö fl p schal let der himmlisch des 319 grünen wo gen Blü- then wi e= herr- li = Feld ge schrei, fol= get ih H = 44 ge Schnee. che Klang. Himm- li- schen Spur. ne, = = rem mf de Flur. des Korn. den Kuß. mf A = da- rum Brü- der, Schweizer- söh- ne, f Chor. die Natur ist e= wig Feld In der f Chor. fol= get ih= = rem ge= schrei! TM Lips. Anmuthig bewegt. 3 8 3. ( p) 4. 8 320 1. Ein Sträußchen am Hu- te, 2. So lieb- li- che Blu- men am Wohl fieht er ein Häuschen am Da grüßt' ihn ein Mädchen so 171. Der Wanderer. Stra- ßen, er herr- lich, sie fal= len, er ei= gen, bei sf A den Stab in We- ge We- ge lieb- lich mf Volksweise. der Hand, muß da- steh'n, muß da- ſteh'n, umund fein; die AA Ę zieht viele ziehen der Wand'rer, von Lan- de zu Land; er bli- cken jo lei- der der Wand'rer vor üt- ber doch geh'n; fie trän- zet von Blu- men und Trauben so schön; hier könnt's ihm ge3ü- ge wie e= del, die Blicke wie rein!( pp)„ Ach wärst du mein mf A an sieht man- chen Ort; doch fort muß er win- ken ihm hin, doch fort muß er wünscht, es wär' sein; doch fort muß er wie- der wie- der, muß wie- der, die dir blieb' ich gern;( f) doch fort muß er wie- der, hinVers 1-4. Fort muß er, mf G an- de- re Ort, doch fort muß er wei- ter noch zieh'n, doch fort muß er Welt aus und ein, doch fort muß er aus in die Fern', doch fort muß er f Munter. 9: 4 3 4 DO 321 4 mf rit. e dim. dim. wie der an an= de= re Ort! wie der mußwei- ter noch zieh'n. wie- der, die Welt aus und ein. wie- der, hin- aus in die Fern'. mf rit. e dim. fort muß er 172. Wanderschaft. 3. Heim, Männerchöre I. Volkslied. Gott hel- len 1. Der Mai ist ge- kom- men, die Bäu- me schla- gen 2. Herr Vater, Frau Mutter, daß 3. Frisch auf drum, frisch auf drum, im 4. Und Abends im Städtlein, da 5. Und find' ich kein' Her- berg, so 6. O Wan- dern, o Wandern, du f Boltsweise. euch beSon- nendur- stig ich 311 kehr' ich lieg' frei- e Bur- jchen# # aus, da blei= be wer Lust hat, mit Sor- gen zu Haus. Wie die hüt'! Wer weiß, wo bald fer- ne das Glück mir noch blüht? strahl, wohl i= ber die Berge, wohl durch das tie- fe Thal. ein:" Herr Wirth nun, Herr Wirth nun,' ne Kan- ne blanken Wein. Nacht wohl un= ter dem Himmel, die Ster- ne hal= ten Wacht; lust, da weht Gottes O dem so frisch in die Brust! mf mf 21 Die Erim Da cresc. Mäßig. 12 Wol = = schen Zelt, = ken dort wandern am himm li= gibt so man- che Stra- ße, da nimmer ich Quel= len grei fe Win- de er= klin- gen, jo mar- shirt; es die Bäu- me rau= schen all'; mein Fi= del, du lust'- ger Spiel- mann du, Lin- de, die rauscht mich ein ge- mach, es get und jauch- zet das Herz zum Him- mels- zelt: = die von die fin wie 匠 cresc. 322 steht auch mir der Sinn in die weite, wei= te Welt. gibt so man- chen Wein, den ich nim- mer noch pro- birt. Derz ist wie' ne Ler- che und stim- met ein mit Schall. mei- nem Schatz das Lie- del, das sin- ge ich da= zu!" = füs- set in der Frü- he das Mor- gen- roth mich wach. bist du doch so schön, o du wei- te, wei= te Welt! 3 - 3 p= 8 Emanuel Geibel( 1815). 173. Frühlingsahnung. Carl Maria v. Weber 1786-1826). cresc. 1. Schöne Ah- nung ist er= glommen, ( f) 2. Trittst her- vor im Braut- ge= wan= de, 3. Und von dei- ner Ju- gend- schö- ne FrühlingsMut- ter hallt des cresc. 0 Jah S PP E weiß Blü rei PP = = = fom- men, jun- ges Rande sieht man und des tö= ne dem weht im de jung und res Fest = ge= cresc. cresc. = = 323 Hain. schön, jang, Grün Blu Hai = F Blüthen weiß und fig TO= = me Wie die Blü- then- bäu So in reiner Sil- ber und To= fig then-bäu- me ner Silber= Phi- lo- me und an dei Ber- chen- laut be= auf men nes = ma glü hel 11111 laubt die Mai'n. = = = = er= steh'n. Wie der klang. len hen, le, F A le ner Quel- len und Flö- ten# dolce. PP है ist ge1 ma= len fich an glit- hen, wie sie hel= le, rin net Blü- then Wie die So in ? fich an Düf- te rin= net mil- der glü- hen, still der mil spen still = 00 $ neu 1 Son- ne, mil- der Son- ne Düf- te spenden, Per- len Freuden, still der Freu- den öff- net sich = Brust Thal ju- gend- lich Schooß ewig neu ff neu Mor wan= bo = F = = = F = = der Son- ne den, Per= len der Freu- den der neu- en im Mor- gen- strahl. und wan- del= los. - en Lust. gen- strahl. del= los. Luft. F en E] Luft. 324 neu= en der im Mor- gen und wan- del - Strah- len, sprü- hen, Quel- le, Strah- len, Freu- de winkt und je- de sprü- hen aus dem thau- be- net- ten Quel- le, o Na- tur, aus dei- nem = = Luft, strahl, los, öffnet sich der gend- lich im wig neu und ju e = der im und = Lebendig und leicht. 1244 nom tom 174. Der Lenz ist angekommen. 2 4 mf = nommen? der Lenz ist Wäldern: der Lenz ist = 1. Der Lenz ist an- ge- kom- men, habt ihr es nicht ver2. Ihr seht es an den Fel- dern, ihr seht es an den mf # F 325 ihr es nicht ver- nont Benz ist an= ge- kom = = P Julius Dürrner( 1810-1859). an= ge= kom- men, habt ihr es nicht veran= ge= kom- men, der Lenz ist an= gemen? men! men? men! P A P ? p Soli. ✔ Es ja Ach, seht 25 Soli. P P Es sa- gen's euch die Ach, seht doch wie sich mf habt ihr es nicht ver- nom- men? Es ja der Lenz ist an= ge- kom- men! Ach, seht habt der cresc. = gen's doch, gen's doch, Vö- ge- lein, es Al- les freut: Es euch, seht euch wie mf euch Welt Vö- ge- lein, Al- les freut: cresc. A es doch, wie sich es die Vö fich Al sa- gen's euch die Blü- me- lein, hat die Welt sich schön er- neut. sa- gen's euch die Blüt- me- lein, es sa Al- les, AI- Tes freut, es hat = = = die Blüt sich schön - = 326 P ge lein, les freut, me er Tutti. poco rall. = Es sa- gens euch die Soli. Ach, seht doch, wie sich zart. P ● lein. F neut. kommen, der Lenz ist ange= kom kommen, der Benz ist an- ge= kom Tutti. poco rall. ja- gen's euch die Blü- me- lein. Der Lenz ist an- gehat die Welt sich schön er= neut. Der Lenz ist an- gedim. = es ja es hat MED D dim. E F a tempo. Plegg. PP a tempo. dolce. gen's die gen's die men. Es sa- gen's men. Ach, seht doch legg. PP dolce. ja- gen's die hat A euch die Vö- ge- lein, es wie sich Al- les freut, es euch wie Lenz ist Lenz ist Sebhaft. euch Welt 9 8 die Vö sich Al 8 3 ange- kom an- ge- kom 3 P ritenuto. Blü- me- lein: Der Lenz ist schön er- neut, der Benz ist 327 die Blüt sich schön 1 DEVA ge les ritenuto. E jagen's euch die Blüme- lein: hat die Welt sich schön er= neut, - F > me er lein, freut, an- ge- kom angekom mf = M M = es es 5 lein. neut. 175. Frühlingszeit. cresc. sa- gen's euch die hat die Welt sich men. men. men. men. Der der fr Volkslied. Karl Wilhelm( 1815-1873). 1. Wenn der Frühling auf die Ber- ge steigt, und im 2. Wenn am Glet- scher heiß die Son- ne leckt, wenn die ( pp) 3. War's nicht auch zur jungen Frühlingszeit, als dein P V cresc. Son= Quel Herz cresc. nenstrahl der = le von den sich meinem Grün am Baum sich zeigt jungem Grün sich deckt wun= = der sit ße Maid, = am Baum - Schnee zerfließt, Ber- gen springt, Herz erschloß? P 25 E 328 PE Blümchen sprießt, wenn vor- Wälder klingt, Lüft- chen Kuß ge noß? Durch den wenn das - Al les Als von wenn das er rings dir, er= fich zeigt und im Gras das bei im Thal nun mit lind und lau würzt die Hain er- klang hel- ler = F A und im Gras das er= und das Bust= ge= tön ich den ste mit du fte Grün er= sten, lan= gen fte der = P.L fte Ei- nem- mal grü- ne Au, Luft- ge- sang al= le Regen- zeit und und der Him mel lacht so = und die Quelle von den Höh'n bis zum Frühlings- zeit! ist die Früh P P 329 lings Win- ter- qual, rein und blau, Ber- gen sprang, Wie wun 1 Tha- le weit: O wie wun- der- schön ist die ( I 2 Wie wunderschön, o wie = mf E zeit, schallt es schallt es scholl es mf der E mf wie wun cresc. e string. cresc. e string. M wun= U von den von den vou den schön q derschön der F 7 PP schön PP PP wie wun- der- schön, wie wun- der- schön ist die I zeit, die Früh- lings- zeit! zeit. PP rit. ++ rit. 3 4 1. D Sauft und feierlich. Soli; Wiederholung Chor. PP 3 4 Soli; Wiederholung Chor. PP 330 Pr RPP An- dacht in den Zwei- gen. 7 P 176. Frühlingsandacht. Froh- ge P mf N die FrühlingslingsP Früh dim. Süßer Hauch der Früh- lingsluft lis- pelt = ? Aus ,, Mirza Schaffy" von Friedrich Bodenstedt( 1815). Rreuzer( 1783-1849). 1, PP fühl und Veil- chen P cresc. 127 duft dan kend auf cresc. Р L = Soli. zart. P als wollt' auf die Frühlings- au }} gie- Ben; füh Soli. P zart. = 331 # zum Himmel stei left du - der kry- stall'- ner Thau legt sich ü- ber Feld und Wie= sen, füh- left = gen. Chor. Chor. Per- len7 Him- mel Freu- den- thrä.- nen 치 mf 214 d mf das Quel- len nicht, jun mf ger jun- ger = bo be Kräf- te, tau= ew' mf tau DO F jun mf send = T ger Trie- be? gen der ew' gen Lie 332 10 mf. sf = Chor. cresc. Ja, Chor. cresc. mf. fz Knospen bricht hell der Blick, hell der Blick sf sf f₁ be! Ja, ja, Po t A cresc. ja ja, cresc. A Y aus ja der P aus der P send Knospen bricht hell der Blick, hell der Blick life H ew' d Lie 7 P 18+ PI a cresc. der ew' Lebhaft und freudig. mf ť cresc. F cresc. E 333 ff gen - ff TRENING gen Lie be, der ew'- gen Li Mit Bewilligung der Verlagshandlung B. Schott in Mainz. 192 de de be, der ew'= gen 177. Neuer Frühling. 8 ff be. 600 € 1 Heinrich Stieglik. Carl Keller( 1784-1855). mf F 1. Neu-- er Früh- ling ist ge- kom- men, neu- es 2. Von dem Felsen in die Weite, fliege Wie die Welt auch wechselnd ge= he, 3. mf Laub und hin mein wie das Schick- sal m A Son nen- schein; je des Früh- lings sang, über auch mich treibt, kom- ine d - mf T E 1 AT Ohr hat ihn ver- Strö- me und Gebrei- te, Glück und kom- me We he, S F = 334 Au- ge saugt ihn ein. Uud das ist ein Blüh'n und Sprie- ßen, Waldesbirg und Blüthenhang. Darf nicht wandern, muß ja blei weiß ich, was mir bleibt: Fe- ster Muth der frei- en See mf mf nom- men, je= des durch Gefest doch mf P = mf ben, ob's mich le und die mf 8 duf- ten, Quellen- fließen. Und die Brust wird groß und weit, Frühling zieh'n auch will und trei- ben; doch so weit der Him- mel blau't, fingen, freud'- ge Liederkeh le, Lebens- luft und Le- bens- drang, gold'nes 健康 P F WE Frühling, gold'ne Zeit, und die Brust wird groß und weit, Frühling, fin- gen will ich laut, doch so weit der Him- mel blau't, fin- gen, Le ben, fro- her Sang, Le- benslust und Lebensdrang, gold'- nes = Frühling, gold'- ne gen will ich ben, fro- her jin Le ff 335 mf Beit, Früh- ling, Früh- ling, gold'- ne laut, fingen, fin- gen will ich her Sang, gold'- nes Leben, fro mf Zeit, Frühling, Frühling, gold'- ne laut, fin- gen, sin- gen will ich Sang, gold'nes Le- ben, fro- her LAT rit. ff P Beit! laut! Sang! P Otto Roquette( 1827). Sehr mäßig. 16 想 享 P 3 4 123 P 1. 2. mf 3. mf 3 4 T hol- der Früh- ling! hol- der Früh- ling! hol- der Früh- ling! - 178. Frühlingsgruß. So sei gegrüßt viel Du kommst, und froh ist SD sei ge- grüßt viel mf 336 D mf hol- der, hol- der Frühling! hol- der, holder Frühling! hol- der, hol- der Frühling! # 1 Willkom- men hier in freut sich Wie- se, bleib' recht lang in Robert Schumann( 1810-1856). P 2 mf mf tau-send- mal, hol- der, al= le Welt, hol- der tau- send- mal,- hol- der = 3 2 = P \ = un- serm Thal Wald und Feld, un-serm Thal, 3 Holder Frühling, ü- ber. Ju bel tönt dir ü= berKehr' in al- le Her = zen A mf all all, ein, grüßen wir dich dich be- grü- Ben laß doch Al le mf m Sang und Schall! Nach- ti- gall. fröh- lich sein. Р D'E Etwas bewegt. P 2 4 ***** 4 337 froh mit Lerch' und mit uns Sang und Schall, mit Nach= ti- gall, und fröhlich sein, recht A August Heinrich Hoffmann von Fallersleben( 1798-1874). 179. Im Maien. I. Heim, Männerchöre I. Agathon Billeter( 1834). 1. Nun bricht 2. Und wie die Knospen springen, da 3. Wie sich die Bäu- me wie- gen im aus allen 3weigen das mai- en= fri- sche = zu regt sich's all lieben Son- nen# 22 F Grün, mal; schein! cresc. blühn, Thal, drein, die ersten Ler die mun- tern Vö wie hoch die Vö die er- sten Ver- chen die muntern Vö- gel Wie hoch die Vö- gel poco rit. Thal und Höh'n.) Lust- ge- tön: Thal und Höh'n:) die ersten die Quel- le ich möchte poco rit. E = cresc. cresc. = 338 chen gel 4 gel steigen, die fingen, die fliegen, ich stei- gen, die fingen, die - gen, ich flie a tempo. mf er- sten Veilchen Quelle rauschtin's möch- te hin- terer- sten Veil- chen Quelle rauschtin's möch- te hin- terlie= gen Veilchen blühn, und gol- den rauscht in's Thal: und freu- dig schallt das hin- ter drein; möcht'ju- beln ü- ber a tempo. mf O Welt, du bist so wun- der- schön im Mai F E ent, im Frisch und lebhaft. f 6 8 8 Mai - Haus! durch die Thal, dringt der Moos, tief 339 = en! £ 1 180. Gruß an den Wald. - Julius v. Rodenberg( 1831). 1. Will- kom- men, mein Wald, grün- schat A 2. 3um gra fi- = gen 3. Den Blu- men ge= fr E Robert Franz( 1815). ti- ges Hang, auf stei- gend vom = fellt auf Ra sen und Wi- pfel schon hallt mir dein den Klang und des GID schau' ich die Welt, und den = Gegrüßend A= bends Himmel, wie -mf Soli. braus! Wie trink' ich Strahl. Es rauscht in cresc. Soli. - groß.( p) Ich träu- me, im Schweigen mf athm' ich Genügen aus grünen Berei- che ein Himmel mein ei- gen, die = cresc. 340 in 3ü- gen mich frisch und gesund, hier der Ei= che hoch- stre ben- dem Raum, im der schatti- gen Ruh', den 1 f Chor. - 韓 Her- zens grund, aus Lie- des traum, ein zu, die zens Grund. Wie trink' ich des- traum. Es rauscht in de da- zu.( p) Ich träu- me, Chor. A = = Er de da G 11 P HerLieEr**! in Zügen mich frisch und geder Ei- che hoch- stre- ben- dem im Schweigen der schat- ti- gen F Her Lie Er piu f. = fund, hier athm' ich Ge- nü- gen aus Her- zens- grund, aus grünen Bereiche ein Lie des traum, ein Ruh',( mf) den Him- mel mein eigen, die Erde da= zu,( f) die Raum, im piu f. Munter. 9: = = = 3 4 F 3 341 F zens- grund. des- traum. de da= zu. ( f) 1. Wo Büsche steh'n und Bäu- me ( f) 2. Wo's lustig hüpft und springet ( pp) 3. Wo's bald so stil= le lau- schet, Wilhelm Osterwald. 181. Mein liebster Aufenthalt. Carl Amand Mangold( 1813). voll tau- send schöner und schwirrt und ruft und bald wun- der- selt- sam 342 Träu- me und Laub und Gras und Blu- men- duft rings- um erfüllt die fin= get und nah und fern das Jagdhorn schallt, und nah und fern die rauschet,( pp) bald süß und süßer spielt und kost,( f) bald wild und wilder sf Mi 7 frische Buft.( f) Wo Bü- sche steh'n und Bäu- me voll tau- send schö- ner Büch- se knallt.( f) Wo's lu- stig hüpft und springet und schwirrt und ruft und braust und tost.( pp) Wo's bald so stil- le lau- schet, bald wun- der- selt- sam 19 H Träu- me, und Laub und Gras und Blu- men- duft rings- um er- füllt die fin= get und nah' und fern das Jagdhornschallt und nah' und fern die rauschet( pp) bald süß und süßer spielt und kost,( ff) bald wild und wilder PP hp frische Luft, rings- um er-füllt die fri sche Luft. Büch- se knallt, und nah' und fern die Büch- je knallt. braust und tost,( ff) bald wild und wil- derbraust und tost JAI 1| 11 PP, Wald, ra, trạc ra, tra= ra, PP P PIT T Echo. - 7 Echo. im Wald, 343 PP F tra= ra, tra= ra, tra= ra. r's PP * Echo. 2 Echo. P Tra17 11 W Im 5 im Wald, im Wald, da ist mein PP LA Auf enthalt, lieb lieb EE lieb da, A - da, P halt, mein Auf- ent- halt, da, da ist mein Auf- ent- halt, da, P> cresc. da ist mein Auf- ent- halt, da ist, cresc. 344 cresc. da, da ist mein Auf- ent- halt, A P ster Auf- ent- halt, da, mein liebster Auf- ent- halt, da, p> ster Auf- ent- halt, - da ist, fter Auf- ent- halt, da ift, P> * P cresc.. da, da ist, 66 da ist mein Auf- entda, da da, 1 da ift da ift X - cresc. da da, cresc. mein da ist mein da ist ist mein da mein ist mein da mein poco ritard. lieb poco ritard. ster Auf- ent- halt. mein lieb- ster Auf- ent= halt. lieb ster Auf- ent= halt. € Wald, im Wald, da ist mein lieb- ster cresc. cresc. Auf- enthalt, mein Auf- ent- halt. sf poco ritard. lieb- ster Aufent d poco ritard. 345 P halt. - f P Schluss. P Im Wald, im Wald, im mf J+ Schluss. cresc. cresc. mf Auf- ent- halt, mein lieb- ster crese. Im Wald, im Wald, da ist mein cresc. f C. C. Lenner. Sehr lebhaft. f 6 8 7-8346 1. Am schön- sten klingt ein fro- hes Lied im lustig grü- nen 2. Am besten schmeckt ein Küßchen da, auf wei- chem, grü- nem 3. Am besten schmeckt ein guter Trank, im Küh- len hier im ff 182. Im Walde. mf Adolf Eduard Marschner( 1819-1853). 2 C Wald, von al len 3wei- gen singt es mit, daß laut es wie= derMoos, kein Lau- scher ist da fern und nah', als Vög- lein klein und Gras, es klingt wie hel- ler Glocken- klang, mit Laub um- kränzt das dim. hallt, Hal- lo! D'rum laßt ihr Herzens- brü- der, er- groß, Hal- lo! Die schnä- beln, sin- gen Vie der, und Glas, Hal- lo! Es zieht den Hirsch zur Quel- le, fie fr Amf dim. = tö- nen fro- he sa- gen's tei- nem spru- delt klar und Lie der. wie C der! hel lo! le.( f) ff mf चो fiim- men all' im Chorus ein. be- sten schmeckt's im Waldes- grün. soll ge= füßt, ge= trun- ten sein! lo, hal- lo! 347 Soli; Wiederholung Chor. P zart. - zart. Das Echo und die D'rum tüßt ihr Brü- der Doch gol- den strahlt der Soli; Wiederholung Chor. P Vögelein, sie = im - mer- hin, am rei- ne Wein, d'rum f Soli. # 10 Hallo, hal- lo, half Soli. Chor. = im lustig grü- nen Wald, Hal- lo, hal- lo, halChor. ID! d. d mf lo, hal- lo! Gemäßigt. lo, hal- lo, hal- lo! 9: mf 1. 2. im lu- stig grünen Wald! Hal- lo, hal- lo, hal- lo! 3 3 --₂- 4 PP pp. 348 P 183. Waldeszauber. Echo. PP mf HalEcho. PP Arminius. Franz Abt( 1819). P In des Wal- des heilig stil- lem Dun- kel träum' ich Al- les ruht; der Wind mit leich- ten Schwingen durch der P 20 gern in mil- der Frühlingsnacht, wenn vom Himmel gold'nes SterngeBäu- me Blätter- kro= nen zieht; aus den Bü- schen tönt ein lei- ses mf PP F fun- kel und der Mond im Sil- ber= glan- ze lacht, und Klin- gen,' sist der Wal- des- nym- phen Abend- lied,' sist APP PP Bäch- lein rauscht, 3au- ber- pracht, - 1 349 Mond im Silber- glan- ze lacht. Wal- des- nymphen A= bend- lied. PP 166 1 PP Wenn ein Bäch- lein rauscht wenn ein Hol de Zau- ber- pracht, duftdurchP Ausdrucksvoll. wenn duft PP| ? Vo= gel lauscht, wenn ein Bäch- lein rauscht, wenn ein Vo- gel lauscht, weh te Nacht! Hol- de PP Wenn Hol PP Bau- ber- pracht, duft- durch- weh- te Nacht! = F PP der der H ein de ein durch Vo- gel lauscht, weh- te Nacht! S cres = dich grü cen - 350 do. und der Duft der Blu- men mich um= wallt, preis' ich Mich um weht manch' mil- de Traumgestalt, in dem cres cen P do. - du schöner Wald! nen, duft'- gen Wald! schöner Wald, wenn der Duft der Blu- men mich um- wallt, preis' ich duft'- gen Wald, mich um- weht manch' mil- de Traumge- stalt, in dent P. P. N f poco rit. preif' ich dich, du schö- ner Wald! in dem grü- nen, duft'- gen Wald! dich, du schö- ner Wald! nen, duft'- gen Wald! grü dich, du grü- nen SIMPT preis' ich dich, du schö- ner Wald! in dem grü- nen, duft'- gen Wald! Mit Bewilligung der Verlagshandlung Conrad Glaser in Schleusingen. preis' ich in dem Carl Fuchs. Im Zeitmaß eines Marsches. f 3 4 1. 2. 3. 3 2-2-4 351 184. Der Jäger Abschied. NE = = Wer hat dich, du schö- ner Wald, auf- ge- baut, ſo Tief die Welt ver= wor- ren schallt; oben ein- sam Was wir still ge= lobt im Wald, wol- len's drau- ßen PAD hoch da dro- ben? Wohl, den Meister will ich lo- ben, so lang' Re- he gra- sen, und wir zie- hen fort und bla- sen, daß es ehr- lich hal- ten, e= wig blei- ben treu die Al- ten, bis das Cresc. Felix Mendelssohn- Bartholdy( 1809-1847). noch mein Stimm' erschallt, tau- send- fach ver- hallt, = letz = te Lied ver- hallt, cersc. lo= ben, so lang will ich fort und bla- sen, daß es treu die Al- ten, bis das sf wohl, den Meister will ich und wir zie hen fort und P e= wig blei ben treu die ben, so lang lo= bla- sen, daß es Al- ten, bis das dim. noch mein Stimm' er= schallt. tau- send- fach ver- hallt. = letz = te Lied ver= hallt. dim. 2 PP Vs. 1-2. le be F 1-1 wohl, Wald, Wald, wohl, Vers 1 u. 2. le be = 3. schirm' dich P Ji le= be le= be PP dim. 352 Le le= be wohl, du Vers 3. schirm' dich Gott, du wohl, Gott, wohl, Vers 1-2. Le- be wohl, be wohl, le= be A d.- JPPAA ? dr 1 dim. B P PP 9 wohl, le- be wohl, du wohl, schirm' dich Gott, du D le= be wohl, du P| PP mf schö schö schö = ner schö ner mf e 0 cresc. schö ner = 6 PP = ner Wald! = ner Wald! Opp PP Wald, le= be Josef v. Eichendorff( 1788-1857). Mit Bewilligung der Verlagshandlung Fr. Kistner in Leipzig. Mäßig bewegt. 3 dim. 1. 2. 3. 3 4 185. Abschied vom Walde. P H wohl, du schöner Wald, Vögel Me- lo- die'n, wohl, ihr Ber- ges- höh'n, Le= be Le- be wohl, jetzt muß ich schei- den, le= be wohl, mit Busch und Strauche, mit der Be- bet wohl, ihr stil= len Räu- me, = le bet P S PP schwanden mir so bald. Zweifri- schem Grün. i- ge ruht es sich so schön. dim. PP 3. Heim, Männerchöre I. 353 P F. G. Klauer. ? dei- ner An- muth stil- le Freu- den, ach, sie mit der Blu- men sü- ßem Hau- che, mit der in dem Schatten grü- ner Bäu- me, ach, da PN mf J. 7 jagt le le mf mf Denn der Sonne A- bendgruß, Denn die A- bend- glo- cke schallt, Doch der Vö- gel Chor ver- hallt, P> = = 23 mir, be be jagt mir, = le be le= be dim. e poco rit. daß ich scheiden muß, denn der Son- ne A- bend- gruß, sagt mir, wohl, du trau- ter Wald, denn die Abend- glo- cke schallt, le- be wohl, du grü- ner Wald, doch der Vögel Chor ver- hallt, le = be 2. 20 daß ich scheiden muß. wohl, du trau- ter Wald. wohl, du grüner Wald. dim. e poco rit. Kräftig und bewegt. f 16 TR 3 4 혜 3 24 21 186. - le 1. Die Tha 2. Es strah let 354- = Jägerchor. p>, 658 dam- pfen, die gol- den der = Carl Cassel. Carl Maria v. Weber( 1786-1826). PP Echo Höhen glüh'n! die Son- ne Licht, der PP Echo. # - 355 - cresc. PP Echo. Hö- hen glüh'n! Welch' fröhlich Ja- gen in Wal- des Grün! in Son- ne Licht, das sieg- reich durch die Ge- büsche bricht, Ge= Echo. PP f Wal- des Grün! Der Mor- gen weckt zu fri- scher Lust, hoch schwillt die bü- sche bricht. Ich tödt' den Aar auf luft'gem Horst, er= leg' das 1., f Bruft, des Sieg's bewußt. Dringt muthig durch Schluchten und Moor! laßt Wild im dich- ten Forst! Wohlauf denn, durch Schluchten und Moor! laßt cresc. 3 schmettern die Hör= ner im Chor! laßt schmettern die Hör- ner, die cresc. JJ Hör- ner im Chor, ihr Für- sten der Waldung, der Waldung herWal- dung her= vor. Etwas bewegt. 9:44 T Type vor! laßt schmettern die Hör- ner im Chor, ihr Für- sten der 4 4 4 4 - 356 P - Aus der Oper„ Euryanthe" von Helmine v. Chézy( 1783-1856). 187. Abschied vom Walde. 1. A de, du de, du 2. A 3. Und scheid' ich P O - = muf lie- ber lie bes auch auf mf = Heinrich Esser( 1818-1872). Tan- nen- wald, Wal- des- grün, Le- bens- lang, n= a= 2: de, de, de, 20 de de, de, PP PP > pp a= de! a= de! a F de! Soli. PP Soli. Soli. = cresc. rief's: Du siehst ihn ih= = nen eu= re den- ke ich in cresc. P Chor. P H FO Wie rief die Schei- de- stund' so bald, aIhr Blümlein mög't noch lan ge blüh'n, aWald, o Fels, o Vogel- sang, a= P. Chor. P Chor. a de!( pp) Mir ist das Herz so de!( p) Mögt and're Wand'- rer a E a= de!( f) An euch, an euch zu Soli 357 Chor. P - | mf| Halbchor. mf nim- mer- mehr, a Düf- te streu'n, a Freu- dig- keit, 1 = a F Halbchor. mf = de, de, = trüb und schwer, als noch er- freu'n und al= ler Zeit, ge= cresc. de, a= a= a= d # 2 eresc. de, de, de, du du D P lieber Tan- nen- wald, lie- bes Wal- des- grün, Wald, o Vo- gel- sang, rit. Tan- nen- wald, a Wal- des- grün, a Vo- gel- sang, a rit. E b 흥!!! Sehr lebhaft und bestimmt. Soli, Wiederholung Chor. 3 4 ( f) 1. ( p) 2. ( mf) 3. ( p) 4. as = Chor. MA a a 358 PP de! de! de! = a Chor. = = PP de, de, de, = ffd a a a ard I'mf de, = de, = de, = du du o mf 188. Mein Herz ist im Hochland. lie= ber lie- bes = Wald, o Johann Nepomuck Bogl( 1802-1866). Volksweise. 141 Mein Herz ist im Hoch- land, mein Herz ist nicht hier, mein Fahr' wohl du mein Hoch- land, fahr' wohl du mein Nord, du Lebt wohl ihr Ge Mein Herz ist im bir ge, hell glän- zen- der Schnee, lebt Hoch- land, mein Herz ist nicht hier, mein 15 14 Hoch- land, mein Hochland bei dir! Da jag' ich das Herz ist im Hei- mat des Mu- thes, der Ta- pfer- keit Hort.( mf) Doch wo ich auch wohl, grü- ne Thä- ler, du tief- blau- er See.( p) Lebt wohl, schö- ne Herz ist im Hoch- land, im wald'- gen Ne- vier.( f) Da jag' ich das f I I 2. 359 hin ich auch geh'. all- zeit mein Sinn. brau- sen- de Fluth. hin ich auch geh'! Rothwild, da folg'ich dem Reh: mein Herz ist im Hoch- land, wowand'- re und wo ich auch bin, nach den Ber- gen des Hoch- lands steht Wäl- der, leb' wohl, wil- de Huth,( f) ihr stür- zen- den Bä= che, du Rothwild, da folg'ich dem Reh:( ff) Mein Herz ist im Hoch- land, wo2. geh'! Sinn. Fluth. geh'! cresc. Soli, Wiederholung Chor. f cresc. Soli, Wiederholung Chor. Ferdinand Freiligrath( 1810), nach Robert Burns 1759-1796). X Sehr lebhaft und fröhlich. mf 201 Vs. 3 pp e a langsamer. f, a tempo ra, ra, ra, ra, ↑ See Jä Hoch AND # 8 189. Der Jäger und sein Lieb'. 6 8 F tra ra, tra= ra, tra= ra, tra - ra, F 1. Cs blies 2. Des Jägers 3. Er drückt ihr 4. Die Lo mf cresc. = cresc. Di- dicht und Dorn, tra- ra, le drang, tra- ra, ger Art, tra- ra, zeits- tanz, tra- ra, mf = 360 = 11 = ein Jä- ger wohl in sein Horn, traver- lo- cken- der Hör- ner- klang, tradas Händchen so weich nnd zart, trade pran- get im grü- nen Kranz, traChristian August Pohlenz 1790-1843). cresc. mf H tra= ra!( p) Und wan- del= te still tra ra!( mf) ihr ra!( pp) er tra tra ra!( f) die mf tra= ra, tra- ra, tra= ra, tra- ra, cresc. tra küßt ihr die Wangen nach Hör = ner la- den zum tra tra tra durch tief hinein in die 韓 = cresc. H = = cresc. TO PAT the ra!( mf) Er schoß nicht ra!( p) Sie hüpft hinra!( pp) Und woll- test ra!( p) Und se= lig P Ha- sen, nicht aus, wo das du wohl die lie= get und 42 tra A ihm so weh! grü- nen Wald. liebchen mein?( pp) Jägers Arm,( f) 11 = ra 361 6 Hühner, noch Reh', denn ach! Hüft horn schallt, hin- aus, Jägerin sein, du lie = - = im Herzen war in den hin- aus sen= TD= thes Herzbe- warm die Jäg' rin d'rauf in des ro= = = cresc. rit. Soli p, Wiederholung Chor mf Tra= ra, tra = ra, tra= ra, III ♪ cresc. rit. tra Tra= ra, fra= ra, tra= ra, tra= ra, tra= ra, fra = tra ra, A va, INI. tra F Id ra, E F ra, tra= ra! seit dem er das Mägde= lein sah, seit dem er das M D Jä- ger, dein Lieb- chen ist da, Jä- ger, dein ( p) Das Mäg- de- lein flitster- te: Ja!( pp) das Mägdelein weiß nicht, wie ihr ge- schah, weiß nicht, wie. Mäg- de- lein Lieb- chen ist flü- ster- te: = ihr Langsam. sah! da! Ja! ge= schah. 34 -4 mf 3. 362 1. 2. 4.( p) Und ist der letz= te mf - 190. Waldabendschein. Jakob Eduard Schmölzer( 1812). mf Am Waldrand steht ein Tan- nen- baum, mit lu- ftig Vög- lein, aus dem O könnt' ich schau'n mit euch her- ab, = ihr Son- nen- strahl spät mf Volkslied. Etwas lebhafter. mi schwan- ken- dem Wi- pfel, da schwin gen sich, husch, zwei Wal- de auf all' den Schim- mer, auf's fun- keln- de Grün, auf das ge- schie- den und sinkt Etwas lebhafter. her = nie der die mf 3 Vöglein drauf zu zitternd Licht, auf's stil= le Nacht mit 3 cresc. Soli. cresc. 1 f D= berst ne- ckisch ih- rem e 363 3 auf hol- de fe Soli. in den in die 0= berst auf den Gipfel. Sie bli- cken her- ab ne- ckisch hol- de Ge- flim- mer. Und säh' ich wie ihr ihrem se li gen Frie- den, flie- gen die Vög- lein in's F da = rit. = den Se= rit. li= gen 3 Wald hin- ein und fin- gen so laut, und sin- gen so Pracht hin- ein mit einem Mal, o wie schön müßt es Nest hin- ein, und dann noch im Trau- me klin- get es Soli. Gi- pfel, zu = flim- mer, auf's Frie- den, mit V f 2 a tempo. mf sein. Weiß sein! Denn fein! Viel a tempo. mf 24 3 cresc. wohl was euch bei den so wohl ge= fällt: Nichts Schö mir = und euch nichts so wohl Schö- nes gibts wohl, was uns ge fällt und Schö gefällt, doch Schö T cresc. gibt's ja in gibt's nicht in gibt's nicht in 3 364 ro- then gol- de- nen Tutti. mf mf Tutti. Got- tes Welt Got- tes Welt als der Wald, als der Wald im Got- tes Welt 3 - ne= res = ne= res = ne= res MO A- bend- schein, als der Wald, als der Innig. Wald im ro- then gol de nen A- bend- schein. rit. mf 2 365 Friedrich Oser( 1820). Die letzte Strophe ist bis zum Soloquartett zarter und langsamer vorzutragen. b2 -2-2-4 rit. 1 & DS ON 1. Du jun- ges Grün, du 2. Schon trittst du aus der 3. Was treibt mich von den Men- schen fort, mein Leid, das hebt kein mf If 191. Erstes Grün. Robert Schumann( 1810-1856). NE frisches Gras, wie manches Herz durch Er- de Nacht, wie mir dein Aug' entdich ge- nas, das von des Win- ters Schnee er- krankt: O wie mein gegen lacht! Hier in des Waldes stil- lem Grund, drück' ich dich, Men- schenwort; nur jun- ges Grün an's Herz ge- legt,( p) macht, daß mein = PAS P Imt Herz nach Grün, an Herz nun Zinf Gemüthlich. 1234 2. 3. 平 dir ver- langt, o wie mein Herz nach dir verlangt! Herz und Mund, drück' ich dich, Grün, an Herz und Mund. stiller schlägt,( pp) macht daß mein Herz nun stiller schlägt. Imf P 3 8 P cresc. d, mf 1. Irgend und irgend im Wald blu- het ein Rö- fe= Tau- send- mal blick' ich dich an, in- nig und min- nigmein Herz dir Biebe mich! liebe mich! girrt lei- se P 366 A 192. Röslein im Wald. = 4. Wird es nun win- ter- lich kalt, Rö- se- lein, bleib' nicht mf Justinus Kerner( 1786-1862). = mf T PP N PP C. Ludwig Fischer( 1816). lein, lieb- lich an Farb' und Ge- stalt, heim- lich, ganz heim- lich allich: Rös- lein, der Jä gers- mann lie- bet, ach, lie- bet nur P zu, kei nes mir lie ber wird, kei- nes, ach, hier! Komm' doch mit mir aus dem Wald, kom- me, o kei- nes als kom-= me zu Cresc. wird lein. Wenn ich das Rös- lein seh', dich. Lie- bet nur dich allein, du. Rei- nes so lieb mir ist, mir! Du sollst mein Himmel sein, P mf rit. rit. d cresc. 6 P? so wohl, so weh'! dein ei wie du gen sein! es bist! mein Da sein weih'n! = ff P 77 367 cresc. H mir so wohl, so weh', 혼자 P wird mir so wohl, so wohl, so weh', wird mir so wohl, so weh', will nur, will nur dein eigen sein, will nur dein eigen sein, bist, kei- nes, wie du, wie du es bist, kei- nes, wie du es will dir, will dir mein Da- sein weih'n, will dir mein Da- sein weih'n, inf - wird mir so will nur dein ei feines wie du weh', gen sein, es bist, will dir mein Da sein weih'n, PP wohl, so Schluss. Ein wenig langsamer. Komm' zu mir! Komm' zu mir! komm' zu mir! du sollst mein pp = Ein wenig langsamer. 2 du sollst mein 培 Himmel sein! Him- mel sein! mein Him- mel sein! Himmel sein! Da- sein weih'n! mir, - Komm' zu mir! komm' zu mir! dir will ich mein bestimmt. komm', o 368 Komm' zu mir! bestimmt. MY ON mf - du sollst mein PP rit. Komm', o komm', Frit. PP Komm', o komm' zu mir! Du sollst mein Him- mel sein! mf nur dir will ich mein komm', Komm' zu mir! a tempo. PP mir, du sollst mein Him- mel sein! mir, du sollst mein Himmel Him- mel sein! komm', PP a tempo. komm' zu komm' zu komm' zu Komm' zu mir, PPP Komm' sein! PPP Komm' zu komm' zu mir. mf. mir, mf Langsam. mf mf 3 4 bestimmt. # nur dir will ich mein Da- sein weih'n! 3 4 wie wohl ist Na- tur, in beginnt der P 1. Wie herr- lich 2. Welch sit- ßer = 3. Wie wohl ist P! f August Heinrich Hoffmann v. Fallersleben( 1798-1874). 8 369 193. Abendruhe. ă 3. Heim, Männerchöre I. Wolfgang Amadeus Mozart( 1756-1791). mf 8 sind die Troft ift mir, ich 1 A= bend uns be ath- me dem,() der fie em- pfun- den! dei- nem(') heil'- gen ew'- gen(') Ster= ne Frie- den! Feier. mf = E PP 2112 B stun- den, schieden, frei= er, PP O wel= che Wer nicht von O stil= ler 24 Won- ne Sor- gen A= bend, mf 16 2 PP 1. 2. t 2 4 50 8 Lust, mein Herz zer- fließt() in rei= ner Lust. mild, den stimmt der weiht, freudig sei mf A- bend() froh und mild. dir() mein Lied geweiht. f Sehr langsam und ausdrucksvoll. PP Té füllt die Brust, ganz er= füllt, hol-de Zeit,( f) it P Heil- ge Har fen = 370 194. Hymne an die Nacht. mf |:: mein Herz zer- fließt in den stimmt der A- bend() froh und freu- dig sei dir mein Lied ge= P mf Nacht, o gie = tö= ne, lind mf G Be du und süß, mf rei- ner = # 주 Ludwig van Beethoven ( 1770-1827). mf Him- mels- frie- den weh'n mir zar mf = te in Lüf= te dies Herz! Bring' dem her, aus des PP mf PP 371- H = armen Pil- ger Ruh', hol- de dies, aus der Him- mels Pa = ra= PT La- bung sei- nem Schmerz! Liebe Won= ne F meer. Primo soli, secondo tutti. mf # BE grüt- ßen aus blau- er Fer win- tend aus blau- er Fer= ne: Hell schon erglüh'n die Ster- ne, Glüht nur, ihr gold'nen Ster- ne, sf mf cresc. rit. # - ne: Möch- te zu euch ſo = ger= ne eresc. rit. sf flieh'n, himmel- wärts, J J IT Sehr langsam. -) V Halbchor. mf 3 4 Halbchor mf 3 Thema aus der Sonate opus 57. Für Männerchor bearbeitet von Ignaz Heim. SA 372 P - wärts. 195. Wandrer's Nachtgebet. 1. Der du von dem Him- mel bist, P 을 Carl Maria v. Weber ( 1786-1826). al= les Leid und mf Schmerzen stil- left, den, der doppelt e- lend ist, dop= pelt mf mit Er qui- ckung fül- lest. Ach, ich bin des Treibens müde, was soll = PP P mf - all der Schmerz und all die Bust? ## PP mf Tutti. mf 373 म Frie- de, komm', ach komm', ach komm' in mf 商品 Sü- ßer Friede, süßer Frie- de, Tutti. Soli, Wiederholung Chor. mf mf Sü- ßer Frie- de, sü- Ber Soli, Wiederholung Chor. 要 mei mf 1: 4 = ne Brust! komm', ach komm' in f mei Langsam. ne Foi Brust, in meine dim. PP> 11 2. Bass etwas hervortretend. P 196. 25 C 1. Ulu- ter 2. Un- ter 3. Un- ter = P 374 dim. PP a mf mf al- len allen al- len e +9 Johann Wolfgang b. Göthe( 1749-1832). Abendlied. mf ]] Brust!** mf Friedrich Kuhlan( 1786-1832). Wipfeln ist Monden ist Sternen ist PP ? 20 P 1 Ruh'; in Plag'; und Ruh'; in 6 P 3wei- gen hö- rest du kei- nen Laut; die Vög- lein schla- fen im Jahr und al le Tag Jam- mer- laut! Das Laub ver- welkt in dem Him- meln höreft du har- fen-laut! Die Eng'- lein spie- len, das J.PP al- len al= le al- len Wal- de, Wal- de, schall- te, PP P. 8 PP [ P T R D B PP= war- te war= te war= te cresc. cresc. cresc. ? du, bal- de du, bal- de du, bal- de cresc. = du, war- te nur, war- te nur, du, warte nur, war te nur, du, war= te nur, war- te nur, G A = nur, war te nur, war- te nur, war- te PP rit. PP schläfft welfst spielst rit. 1 375 a. = nur, bal- de, nur, bal- de, nur, bal- de, bal- de, bal- de, bal- de, = = fa. H auch du! auch du! auch du! bal- de schläfft auch du! bal- de welkst auch du! bal- de spielst auch dul dim. bal- de schläfft auch bal de welkft auch de spielft auch bal = dim. P mf bal- de schläfft auch bal- de welkst auch bal- de spielst auch mf Nach Johann Wolfgang Göthe, von Johann Falt( 1768-1826). Snnig and langsam. р be 1. 2. 3. 4. 9 c Au- gen zu. es nicht an, dei- - ner Hand. trock- ne du, E mei- nem al= le Au- gen dir em= - PP 197. Abendgebet. Halbchor. dolce. Müde bin ich, geh' zur Ruh', schlie- ße mei= ne Hab' ich Un- recht heut' ge- than, großer Gott, sieh' Al- le, die uns sind bekannt, Gott, laß ruh'n in Kran- te Her- zen hei- le du, Kummer- thrä- nen = P dolce. = Va- ter, laß das dei- ne Gnad' und Kran- ten Her- zen al= le We=- sen Halbchor. F PP 376 mf La= ger sein. uns're Schuld, schließe zu: pfoh- len sein, Chor. mf al mf 있 Chor. Eduard Lauwik( 1812). mf = Va- ter, laß das Au- ge dei- ne Gnad' und dei- ne = ge Vater, laß das Au = le We- sen, groß und Au- ge dein ü= ber deine Huld de cte sen- de Ruh', mü- de groß und klein, mö- gen = 8 P dein Huld dein klein P P it- ber de= cke ü= ber mö- gen dir Langsam. 9: 4 6 8 1. P mei- nem La= ger 6 8 PP 377 sein. le uns're Schuld. al = je- dem La- ger sein. em- pfohlen sein. mf - I 198. Die Nacht. PP = sche Ruh'! Se het, wie die fla= ren Pr Wie schön bist du, freundliche Stil- le himm- liP PP 1 mf Franz Schubert( 1797-1828). Luise Hensel. Ster- ne wan- deln in des rit. AQ Himmels Au= en, und auf uns her= nie- der schau = 2 mf poco rit. = en, schwei pp. schwei PP schwei- gend, schwei- gend PP PP E PP schwei- gend, 2 PP gend, schwei = T gend, M gend, schwei gend, S M schwei- gend PP 378 PP aus der blau= en m f mf mf mfa A aus der Fer= ne, R f aus der Fer - ne, aus der blau= en Fer mf Wie schön bist du, freund- li- che Stil- le, himmlische Ruh'! Ind mfa poco rit. mf = ne. poco rit. 60 Schweigend naht des Len- zes Mil- de sich der Er- de wei- chem Schooß, mf P kränzt den Sil- ber- quell' mit Moos, rit. mf Mäßig. mf 215 1. 2. 3. 92 C rit. 379 die Ge= fil- de, und mit Blu- men die Ge- fil = mf mf, P P mf mf a tempo. PP a tempo. pp und mit Blu- men 199. Abendgebet. = 十月 mf Blu- men die Ge- fil de, und mit Blu- men die Ge- fil poco rit. mf poco rit. de, PP und mit PP 1 A de. Franz Xaver Schnyder v. Wartensee( 1784-1865). 4 Ruh' und Stil- le bringt die Nacht, auf die Er- de = Ob du gleich im Lich te wohnst, Guter Vater, schü= ze du Men- schen nie dich auch die lie- ben mf nie sa der, hen, Mei- nen! mf = P Soli. Son- ne hat den in den Himmeln Laß nach einer crese. P P P cresc. Soli. du al= lein, ü- ber mir! bei mir sein. P crese. wie- der. Tag und Nacht, o Gott, sind dein, na- hen. Seel' und Leib be= fehl' ich dir, schei- nen. Voll Ver- trau- en schlaf' ich ein, cresc. P Chor. mf Chor. 380 mf Lauf voll- bracht; Sterne leuchten ewig thronst, darf ich dir mich sanf- ten Ruh', Licht uns wie- der f PP cresc. cresc. Tag und Nacht, o Gott, sind Seel' und Leib be- fehl' ich Voll Ver- trau- en schlaf' ich mf PP 1 du nur wal- teſt, wal= te gnä- dig du, mein Gott, wirst 20 mf 사 dein, Tag und Nacht, o dir, Seel' und Leib beein, voll Ver- trau- en mf 4 Gott, find dein, du fehl' ich dir, wal schlaf' ich ein, du, 6 8 Mit Anmuth und Zartheit. P = 1234 8 - nur wal te gnä mein Gott, ff 381 Wirst nun schla- fen müssen, wenn ich sanft dich wie gend a= ber schla- fen, Lieb chen, im- mer- hin die klei= nen, = = = = 1. Lieb- chen, laß dich füs= sen! 2. Haft, dich an mich schmie- gend, 3. Deine Wangen- grüb- chen 4. Sonn' und Mond laß schei- nen, 200. Schlaf ein! a 5 S mfrit. mf rit. A teft, by al- lein! dig#= ber mir! wirst bei mir sein. Hermann Krüft( 1775-1845). Volksweise. 事 Lieb- chen gute Nacht! Liebes- luft ge- fühlt, = lä- cheln immer noch, Lieb- chen schlie- ße du P haft ge- nug ge in den Ar- men schla- fen mußt du süßen Neuglein E = PP wacht! Schließ' hielt. doch. zu. 17 11 PP zart und gebunden. # zu die hol- den Neu- ge- lein, schließ zu die hol- den Neu- gezart und gebunden. PP 1. 2. Langsam und feierlich. PP a. b. cresc. PP 91 c - cresc. 382 mf PP. lein! Schlaf' ein, schlaf' ein, schlaf' ein, schlaf' ein, schlaf' ein, schlaf ein! molto rit. mf molto rit. 萬 201. Abendglocken. 6 Die A- bend- glo- cken klin- gen, Es leuch- ten Mond und Ster- ne, Die Sab- bath- glo- cken hal- len Groß ist, was Gottes Gna- de Р. Qº Р pp g PP Emilie Abenheim. Franz Abt 1819. das Tag- werk ist vollam ho- hen Him- nelsvoll ho- her Ma- jedem Schweizer- vol- ke bracht; zelt, stät, gab, Nacht, Welt: bet. ab. pp es sinkt auf heil'- gen Schwingen aus lichter- füll- ter Fer = ne die freien Schweizer wal len doch weichen von dem Pfa = de PP th P 383 PP F fie spen- det süt- ßen dort thront der Heil'= ge, Der An- dacht Lie- der Wir fühlen das mit PP Sie spen- det sü Ben Dort thront der Heil'= ge, Der An- dacht Lie der Wir fühlen das mit M Kum- mer, ein der = man= chen re, Preis und from- men Seh heut' auf's Neu= e = nen = fich zu Heh tö Reu P PP mf. her be heut' des = Schlum- mer, ver P re, ihm nen, es e, und = = ab die strah- len al= le Gu- ten Amf H Schlum- mer Heh = re tö= nen, Reu d e, cresc. e string. P Gott im un ser un ser Got tes cresc. e string. Him- mel Le= ben Herz em Vater= = stil- le fie die zum Gewir oft P füßt Lob f| mf P schwingt im fle= hen 2: uns und wacht, ein der hält, = por, fich huld, zu Gott im Him- mel wacht, unser Leben hält, unser Herz em- por, Got- tes Vater- huld: do. mf crescendo. mf crescen stil Herrn uns uns M Nacht. ler der Welt. dein Ohr! Ge- duld. Sehr langsam. 3 4 1. 2. 3. 4. 3 P 384 ਸ PP - a tempo. 8 in dem neig' Trag' ff PP J -92-8 ſtil= ler Herrn der uns, o Va- ter, a tempo. 8 59 202. Bur Nacht. Nacht, in Welt, dem Herr, neig' trag' mit Vers 1. und 2. 3. J. Lenthi( 1799-1855). Vers a. und b.„ Bettagslied" von Johann Jakob Sprüngli( 1801). Franz Josef Fischer. 42 Gu- te Nacht! Al- len Mü- den sei's gebracht. Geht zur Ruh', schließt die mü- den Au- gen zu. Schlummert süß! träu- met eu= er Pa- ra= dies. Gu= te Nacht! schlummert bis der Tag er- wacht, P 11 Neigt der Tag sich still zum En= de, Stiller wird es Wem die Liebe schlum- mert, bis der auf den Straßen raubt den Frie- den, neu- e Mor- gen mf 385 neu er= fleiß'- gen Hände, bis der Mor- gen hört man bla- sen, und die Nacht ruft Al- len Traum be- schieden, als ob Biebchen ihn be neuen Sor- gen, ohne Furcht, der Vater E mf P 3. Heim, Männerchöre I. ru= hen und den jei ein kommt mit le al= Wäch- ter schö- ner ſei- nen der und die zu, grüß', als ob wacht, oh = ne wacht, bis PPNA er= gu S te Nacht! gute Nacht! gu te Mor- gen neu wacht, Nacht ruft Al- len zu: geht zur Ruh'! geht zur Ruh'! geht zur Lieb- chen ihn begrüß', schlum- mert süß! schlummert süß! schlummert Furcht, der Vater wacht.(* Folgt der Schluss auf Seite 386). P PP 25 * Schluss. P Nacht! Ruh'! füß! * Schluss. Nacht! gu = te Langsam. P P P டூ u= te Nacht! mf mf gut= te - Gu 386 PP t mf 2 Nacht! gu- te Nacht! mf Fi gu te Nacht! = te Nacht! gu= te Nacht! 12/12 PP rit. Nacht, gute Nacht! rit. PP 1 12 203. Es ist so still geworden. Gu- te Theodor Körner( 1791-1813). Volksweise. # 1. A- bends 2. C = ift so still ge- wor- den, verrauscht des ruht die Welt im Schweigen, ihr To- sen ist vor3. Und hast du heut' ge- feh- let, o schau= e nicht zu ( mf) 4. Nun steh'n im Him- mels- trei- se( mf) die Stern' in Ma- je# 7 Weh'n; bei, rück, ftät, nun hört man al= ler stumm ihrer Freu- de em= pfin de dich be glei- chem fe- sten in = nun hört stumm ihem- pfinin gleiFü- Be Schmerzge- schrei. Gnade Wa- gen Glück. geht; mf 387 niß mit Macht: fie ge- bracht: = ho- her Wacht: Weg durch Nacht: = or= mf = ten # geh'n. Rings in die Tha- le sen Hat Ro- sen sie geschen = Auch des Ver- irr- ten den und gleich den Sternlein len- P Reigen jee= let Glei- se DIE = PP der En= gel und stumm ihr von frei= er der gold'= ne PP N 25 Fin- sterDor- nen Hirt auf fet er dei= nen tet sich ket, hat ket der Wirf ab mein Herz, was dich krän- ket, wirf ab, mein Herz, was dir ban Bart und innig. P 1 2 4 192 2 2₂ 4 388 P ge 204. Komm' in die stille Nacht. 1 macht.** Gottfried Kinkel( 1815). HE 1. Komm in die stille Nacht! Liebchen was zö- gerst du? 2. Liebchen, was zö- gerst du? Schon sind die Ster- ne hell, 3. Son ne ging längst zur Ruh! Traust wohl dem Schimmer nicht, Weltschloß die Augen zu! Blu- men und Blüthenbaum, Einzig die Liebe wacht! Ruft dich all- i- ber- all; 4. 4. Ludwig van Beethoven( 1770-1827). mf A į Son- ne ging längst zur Ruh', Welt schloß die Au- gen zu: Ringsum nur schon ist der Mond zur Stell', ei len so schnell, so schnell! Liebchen, mein der durch die Blü- then bricht? Treu ist des Mon-des Licht: Liebchen, mein schlummern in sü- ßem Traum. Er- de, sie ath- met kaum, Bieb- chen, mein hö- re die Nach- ti- gall, hör' mei- ner Stim- me Schall: Liebchen, D mf P Ruhig. 2 le Nacht! ein- zig die Liebe wacht, Liebchen, o komm in die stil Liebchen, drum eil' auch du, Liebchen, mein Liebchen,(') drum eil' auch du! Liebchen, was fürchtest du? Liebchen, mein Liebchen,() was fürch- test du? Liebchen, was zö- gerst du? Liebchen, mein Liebchen,() was zö gerst du? tomm() in die stille Nacht, Liebchen, o komm() in die stil= le Nacht! = rit. 3 4 3 - $ 1. Nacht, o Nacht! du 2. Nacht, o Nacht! du 3. Nacht, o Nacht! du mf 389 P 205. Nachtgesang. dei= nen Frie- dens- schlei= er uns in Traum- ge = jetzt in dei- nem mf 1 PP il bil- den hin Ar= me PP = ge Nacht! heil' heil'= ge Nacht! heil'= ge Nacht! = DB PP| Robert Reinid( 1805-1852). F Franz Xaver Chwatal( 1808). P PP d F = 21. F APP 7 ber Wie se, Wald und ne= ren Gezu schö ru hen mich nach lan gem mf 13 brei teft he= best laß auch PP 12 mf 5 Wei- her, fil- den, Har- me; al nie in Ru Glü mil = C P 6 P H we- hest = lei- test we- be len Mü- den zu. doch wir zurück! mein Traumge- bild. 7 C de, he, de; kehr - = süt- ße, ſü lä- chelnd uns Bieb- chen hold P 8% 390 P We hest Lei teſt We be P = = lie F bend al = ten nie trö A stend in = Erster Tenor hervortretend. P sü lä Lieb G 7 Be Ruh' zum Glück; und mild, 244$ 1 E = lie kehr trö P smorz. = = tent stend E cresc. Be, fü Be chelnd uns zum chen hold und Mit Bewilligung der Verlagshandlung Heinrichshofen in Magdeburg. bend 000) len Mü- den zu. doch wir zu rück! mein Traum- ge- bild. P smorz. cresc. pp PP Helmine von Chezy( 1783-1856). Langsam. = 206. Gott wiege dich in Schlummer. leis' und Er den Ar- men P 1. Gott wie= ge dich in Er schenke dir im So ru- he sanft und 2. 3. P P 8 lind; glück: aus, P 1 er er bis T lie- bes, hol- des Kind. Liebes- luft zu- rück. hellt dein kleines Haus. 391 Q cresc. cresc. P? stil- le dei- nen füh- re dich zum Bau daß der Morgen son nig P 1. Er stil 2. So ru 3. Gott stil Andreas Zöllner( 1792-1850). P Schlummer, in Schlummer das schön- ste mei- nen = me Trau won= nig in P # Kummer, mein me der er= le h: le = = Er stil= le all' die So ru- he frei von Gott stille dei= nen FlamTraut= KumZ me, die dir im Her- zen glüht, wo- für am Le- bens- stam- me wohl er, an mei- ne Brust ge- lehnt: gesun- ken ist die Mau- er, die mer, mein lie- bes, hol- des Kind: er wie- ge dich in Schlummer, in mf cresc. 15 Sehr langsam. 홍 tei- ne Lind'rung blüht, wohl kei- ne Lind'rung zwischen uns sich dehnt, die zwi- schen uns sich Schlummer leis' und lind,( pp) in Schlummer leis' und 21 3 4 392 P mf cresc. 22 P P Mit Bewilligung der Verlagshandlung Carl Göpel in Stuttgart. 207. Liebesgruß. # P 1. Schlaf' wohl, schlaf' wohl! 2. 3. mf mf mf mf $ 2 계 blüht. dehnt. lind. Adolf Bube( 1802). Carl Häser( 1812). Ich habe dich so schön geDu sprachst mir viel und sprachst mir ( ff) könnt' ich glü- hend dich um - N se hen, mit dir ge= liebt, ge scherzt, ge= lacht. Nun muß ich = wie der vom Him- mel reich und sei ner Ruh'. Du schlie- Best faj sen, mein Herz an dei- nem fest = ge- preßt!( p) Dem Sünder 393 dim. 00 hol- des Lieb- chen, gute schlie- ßeft mir den Him- mel ihn ein Kind, ein En- gel einsam weiter ge= hen, mein hol- des Lieb- chen, gute Nacht, mein = sanft die Augen- lie- der und schlie- ßest mir den Himmel zu, und wird die Schuld er- las- sen, hält ihn ein Kind, ein En- gel fest, hält = PP = Nacht. Schlaf' wohl! Schlaf' wohl, schlaf' zu. fest. dim. - PP PP PP mf wohl, süt- ßes Lieb! mf Mäßig und getragen. P 9:** Hỏi cơ ơ ơ 1. Nur in des 2. Ein- tracht und PP C. PP ( mf) 3. Raft- los und † a. Ue= ber den b. Uns bleibt die Himin- li- sche P cz 394 Schlaf' 208. Freundschaft und Liebe. P.. PP wohl! Herzens Vie= be fröhlich Ster- nen Trau- er Won- nen PP Hans Jakob Boßhard( 1823). Friedrich Ferdinand Flemming( 1778-1813). heil- lig ernster Stil- le halten uns trei- ben uns'= re woh- net Got- tes zu- sam- men, Blü- then, Frie- de, dei- nem Grabe, ed= le Tha- ten, hier an loh- nen NA$| 24| 2 = kann erst das Le- ben schö- ner sich gestal- ten; nur, wo der wie auch im Wechsel steigt und fällt das Leben. Aufwärts die wenn schon der Ju gend Ster- ne ab- wärts zogen, win- ken fie und Sie- ges= pal- men win- ken dem Ge- rech- ten; Chö= re der doch preist sie glücklich dich in dunk- ler Kam- mer. Dei- ner, o fie har- ren dei= ner in dem Reich der Sphären. Schlumm're in T ili = Eintracht sanfte Gei- ster wal- ten,( f) stärkt sich der Wil Bli ce! kräf- tigt euer Stre- ben,( f) wahret die Flam freund- lich doch von fer- nen Bogen,( pp) Ru- he und Frie Sel'- gen fin- gen des Em- pfangens heilige Hym Sel' ger! den- ken wir in Se gen; schlumm're im Frie Frieden! Und dein En- gel spre= che se= li- ges A = = Frendig bewegt. P 3 4 395 1. 2. 3. ( f) 4. 3 4 # Vs. 1-3 Chr. Schulz( 1773-1827), Vs. a- c ,, Grabgesang" von Friedrich Gottlieb Alopstock( 1724-1803). # Ein Mor- gen- schim- mer Hört, wie es fröh- lich Da hebt's zu zwitschern Wie ist die Welt so P = 209. Der Morgen. Friedrich Silcher( 1789-1860). mf = AAA T gan- gen, mit weiß und ro- then D ben die Stimme hell er Ne- sten; ein Je- des fingt vom fin- geu: Mein Lied soll auch er klin 3 glüht, die schallt: die Van le. - men. = den. Nacht ist schon verLer- che schwingt nach an, da flat- tert's auf den schön! Ihr sollt al- lein nicht mf| F Wan- ho Be= E = nen. den! = men! gen die Rös- lein find erben, fliegt über Feld und sten, so viel sein Stimmlein - gen in euer Lob- ge= f Soli. P blüht, mit Wald, die er ho kann, ein Je des singt vom Be tön, mein Lied soll froh er= klin Soli. 8 Ernst. P f Chor. 396 weiß und ro- then Wan Stim- me hell = = R = = = gen die ben, fliegt sten, ſo gen: Wie 10 blüht, mit weiß und ro- then Wan- gen die Rös- lein sind er- blüht. Wald, die Stimme hell er= ho- ben, fliegt über Feld und Wald. 16 ( Chor) 1. Was schim- mert dort auf dem ( pp Soli) 2. Was tö net in der Ka ( p Soli) 3. Was hallt und klin- get so fl P kann, ein schön, mein Lied soll froh er- klin- gen: Wie ist die Welt so schön! Je- des singt vom Be= sten, so viel sein Stimmlein kann. = Chor. rit. e dim. D mf mf P 13 Christoph Johann von Schmidt( 1768-1854). 210. Die Kapelle. rit. e dim. Rös- lein sind erü- ber Feld und viel sein Stimmlein ist die Welt so Ber- ge Conradin Kreuter( 1783-1849). pel- le wun so schön, wenn die zur Nacht jo der- bar vom Stern- lein hoch am feier= lich ernst, in Ber- ge her- ab so 2 Chor. Soli. OPPN Chor mf Berge so schön pel le zur Nacht = wun = der= bar geh'n? Das ist die Pracht? Das ist klar? Das ist Soli. PP mf - wenn die so vom 397 H Himmel auf- geh'n! ru- hi- ger Pracht? = tief und klar? Was schimmert dort auf dem Chor. Was tö- net in der KaChor. Was hallet und klin- get so Stern- lein hoch am = feier- lich ernst, in Ber- ge her ab jo H TOR Ka- pel- le, der Brüt- der still und klein, fie ge- weih- ter Chor, die das Glöcklein, das in die Gruft am Him- mel aufru= hi- ger tief und AN la= det den An- dacht frühen P C -B still und klein, fie weih- ter Chor, die in die Gruft, am - Pilger zum Be= ten ein. hebt sie zum Herrn em- por. Mor- gen den Pil- ger ruft. P PP 398 PP la det den An- dacht frü- hen - Chor. Das ist die Das ist Das ist Chor. Pilger zum hebt sie zum Mor- gen den 4211 ein. hebt sie zum Herrn em- por. Mor- gen den Pil- ger ruft. la= det den Pil- ger zum Be- ten An- dacht frü- hen Ka- pel= le, der Brüder gedas Glöck- lein, das Be- ten ein, sie Herrn em- por, die Pil- ger ruft, am Mit Bewilligung der Verlagshandlung B. Schott in Mainz. Carl Breidenstein. ( 1796-1860). Langsam. 1. 2. 3. ( piu f) 4. dimin. 3 4 dim. Au möch dei mann 3 ba- res Seh- nen, es Rei- gen klin- gen, glü- hen, sprü- hen! Lan- de Treu= e! dimin. I A E 3 mf = - 211. Schweizerheimweh. 399 Es lebt in je- der Auf grü- ner Alp, am Vom stil- len Thal, am Wohl- an denn, seh- nen- des mf Cresc. P cresc. ge per= len Thrä = fin test wei- nen, See le haft je = der Frei ne zie Schwei- zer- brust ein = stei len Hang, wenn fla- ren See, sieh' Ge- schlecht, weih' mf ist nicht Schmerz, es da wird's dem ist nicht Luft, ine Busen wohl und bang, du wird der Sehn- sucht Lust und Weh' in doch auch nach Freiheit, Licht und Recht streb' es Johann Rudolf Weber( 1823). mf F nen. P gen. hen. e. = mf un- nennGlo- cken, Fir- nen dei- nem Sag' an, was das bemf deu- ten soll, Etwas bewegt. ES 3 4 P co ritard. 3 das das das das 400 Sehnen, Klin- gen, Glü- hen, Frei= e, ritard. mf F das das die Thrä- nen? Du fühlst es das Sin A gen? Sprühen? = e? Treu mf JP mf lieber Schweizer wohl, dein Aug' ist naß, dein Herz ist voll. ritard. e dim. 6 P P mf ritard. e dim. a tempo. 212. Sturmbeschwörung. 2. Leonhard Widmer( 1808-1870). 1. Wie mit grimm'gem Un= ver= stand Wel- len sich be 2. Wie bor un= serm An- ge= sicht Mond und Ster= ne 3. Nach dem Stur- me fah- ren wir si cher durch die = f Julius Dürrner( 1810-1859). we schwin Wel = = = 7 = Schlägen. fin- den? = ichal- len! gen! Nirgends Rettung, nirgends Land, vor des den! Wenn des Schiffleins Ruder bricht, wo dann len, lassen, gro- ßer Schöpfer, dir un- = ser Etwas langsamer. 401 mf 3. Heim, Männerchöre I. R Einer ist, Ei- ner ist, der Wo sonst, Lo- bet ihn, lo Etwas langsamer. mf in der Nacht, wo sonst, als nur bei dem Herrn! bet ihn mit Herz und Mund! Stur- mes Ret= tung Lob er= P PP| mf Ei - ner ist, Ei- ner ist, der uns be- wacht, Christ Ky- ri- e! Christ Seht ihr nicht, seht ihr nicht den Lo- bet ihn, lo- bet ihn zu A- bend- stern? Christ Ky- ri- e! Christ je- der Stund', Christ Ky- ri- e! Christ Soli. Chor. PP 8 Chor. H 26 P Ky- rie! Komm', komm' Ky- ri e! Er- schein' Ky- ri- e! Ja dir P 402 Kräftig, mäßig schnell. f - zu uns uns auf ge- horcht 213. Schifferlied. mf B auf die See! der See! die See! Johann Falk( 1768-1826). tief im Grund der Hai- fisch haust, wo Die mf d 1. u. 2. Wo die Wo- ge braust, wo der Sturmwind faust, wo Carl Edert( 1820). 54 mö- be B ih= re Krei- se zieht, rein und hehr; tein und hehr, da schmett're freudig, jubelnd Lied, ff 403- See, auf dem ho- hen wei- ten Meer, 1. da weilt die Freiheit 2. da weilt die Freiheit mf zu Lan- de und wer zu mfe auf der 11. dräut viel Noth und Weh, Land er- litt manch' Weh, zieh' du mit uns, der zieh' mit uns, 404 uns, frei macht die See! uns, frei macht die See! - frei macht die See, frei macht die See, trau- tes Lieb', wir zieh'n die Se- gel auf! Liebchen traut, Schmerz eilt und Gram vorbei. ff zieh' der Langsamer. p Was wei- neft du mein Du kommst zu mir, mein Langsamer. P Ich schei Nur hell P du mit zieh' mit 1 de, ich mir in's mf schei Aug', mf F - de, süßen Kuß mir gieb; p und grämst du dich, mein in's Au- ge mir ge- schaut! f Du bleibst des füh- nen = sü- Bes Lieb, so Schiffers Braut, die 405 auf, komm'zu mir her See, die See macht frei, dich, mein sü- Bes Lieb, so Schiffers Braut, die füh- nen = dei. 3 und grämst du du bleibst des D 121 auf! komm' zu mir her See, die See macht( Folgt 2.) 1 2 2 Frisch und heiter. P frei, die See, die See macht frei! I. J 3 4 3 4 8 P - J O 406 ( 700) 214. Ich muß nun einmal fingen! mf 1 1. Vög- lein, was singst im Wald du so laut? Wa- rum? Wa2. Vög- lein, ist's Herz- chen dir denn so voll? Wo- von? WoVög- lein, was singst die Tage ent- lang? mf 3. Wo= zu? WoPPA El Carl Wilhelm Taubert( 1811). P PP P T # rum? Rufst du den Bräut'gam, rufst du die Braut? Wa- rum? von? Daß es von Lie- dern hoch über- quoll? Wo- von? zu? Lauscht Einer auch auf dei- nen Ge- sang? Wo- zu? Emf PI 38. PP 8 9⁰ WaWo WoPP rum? von? zu? Soli. Soli. P Ich bin nicht Bräu- ti= gam, nicht Braut, doch sin- ge Mein Herz ist voll und doch nicht schwer, mein Herz ist Ich sin= ge mir mein Le ben lang, nicht dies und Р P Tutti mf fin= ge! fin- ge! sin= gen! ich im Walde laut, weiß nicht, weiß nicht, leicht und doch nicht leer, weiß nicht, weiß nicht, das ist mein Ge- sang, weiß nicht, weiß nicht, :!| La la la, Tutti mf 2 407- S mf = ### weiß nicht wa- rum ich weiß nicht wo- von ich ich muß nun ein- mal la la la, la AAA la E la la, 1 A* PP PP la la la, t mf PP mf 9€ 147 Weiß nicht, wa- rum ich la la la, Weiß nicht, wovon ich Ich muß nun einmal PP 215. Mein ganzer Reichthum ist mein Lied. Kräftig und entschieden. Wilhelm Baumgartner -408wohl in kei= ne ich aus meiner Thronen spiel ich 1. Ich bin ein frei er Mann und sin- ge 2. Der Lord zapft Gold aus sei= ner 3. Gern sing' ich Abends zu dem sin- ge! sin- ge! sin- gen!** F Otto von Hackewik. Fürsten- gruft, und höch- stens Wein, mein nie- mals auf, ich sf= 1820-1867. mich Ton- ne, und Rei- gen, vor Al- les, was ich ein zig Gold die lern= te Ber= ge 1. mir rin- ge, er 2. Mor- gen= = son- ne, 3. wohl er= stei- gen, 91 451 luft, jchein, auf, - ist Got- tes lie mein Sil- ber all' Pa= lä- ste = 409 cres ist Got- tes mein Sil- ber Pa= lä= ste komm' cres = ha= be fei= ne stol- ze sich mein Leben herbst- lich deß aus Mo- der, Sturz und cen lie- be Himmelsall' der Mon- denkomm' ich nicht hindo. cen be Himmels luft. der Mon- den- schein! = Р ich nicht hin- auf.( f) = P von Ve ste, gel- ber, kein Wettern( mf) sein do. 72 Ich Färbt Inder man Er- be, gol- den Län- der = der zum Loos sich mf # it= ber= sieht, ich Tod mir Man- cher Ne= ste, ſel- ber, mein gan- zer blät- tern, mf - Reich- thum, 410 leicht im Ton. 1 wohn' ein rieth, denn mei- ne zieht,( p) spiel' ich mit leicht im Ton. 22 II. Bass hervortretend. mein gan- zer Reich- thum, Vo= gel Münzen leich- ten sf mein gan- zer Reich- thum, mf S Reichthum ist mein Lied! mein gan- zer sf Jmf 9 nur im prägt' ich Ro- senmein ganzer mein gan- zer Reich- thum ist mein poco ritard. Reich- thum ist mein Lied! poco ritard. Lied, ist nur mein Lied! Sehr lebhaft. mt FI - 411ť Georg Herwegh( 1817-1875). 216. Frisch gesungen! 1-1 Friedrich Silcher( 1789-1860). 16 D ( mf) 1. Hab' oft im Kreise der Lieben, ( p) 2. Hab' ein- sam auch mich ge- här ( f) 3. ( f) 4. Und man- ches, was ich er= fah= ren, Sollst uns nicht lan- ge mf le im duf- ti- gen P in gem ver- kocht' ich in kla- gen, was al= les dir P 1 ban met #E 3 = Gra dit= stil= ler he fte ſe ge- ruht, und mir ein Lied- lein ge= - rem Muth, und habe wie= der ge Wuth, und kam' ich wieder zu thut, nur frisch, nur frisch ge = we F mf sun- gen, jun- gen, und und fingen, war sun- gen! und -mf f al= les al= les al= les al= les P sun gen, sun gen, und fin gen, war sungen und = = = war hübsch und war wie der auch wie der wird wie der und al al= les, und al al- les, und al les, war al al al= les, und al = = N = M les war hübsch und al- les war wie= der al = - les auch wie= der alles wird wie- der E 412 les les gut, und mir ein gut, und ha= be gut, und kam ich gut, nur frisch, nur frisch geT les war hübsch und gut. les war wie- der gut. gut. gut. auch wie- der wird wie- der gut, und al- les, gut, und al= les, gut, war al- les, gut, und al- les, Lied- lein ge wie- der gewie- der zu 세 T Adalbert v. Chamisso( 1781-1838). Mit Bewilligung der Verlagshandlung 2 a upp in Tübingen. m Ernst. 16 mf E ( mf) 1. Es war ein Kö- nig in Thu- le, gar treu bis ( p) 2. Und als er tam zu ( f) 3. Dort stand der al- te mf e C 413 217. Der König in Thule. Grab,( p) dem sterbend sei- ne Reich( mf) gönnt Alles sei- nen gluth( f) und warf den heil'- gen J 12 an das ster- ben, zählt er seine Städt' im 3e- cher, trank let= te Le- bensVolksweise. Buh- le( p) ei- nen Er- ben,( mf) den Be= cher( f) hin = gold'- nen Be- cher Becher nicht zuun= ter in die = = den gab.( mf) Es ging ihm nichts da- rü- ber,( f) er leert ihn je gleich.( f) Er saß beim Kö- nigs- mah= le,( f) die Nit- ter Fluth.( f) Er sah d um ihn ihn stür- zen, trin- ken( mf) und fin- ten tief in's ♫ - Schmaus;( p) die Augen gingen ihm ü- ber,( mf) so oft er saa= le,( ff) dort auf dem her( f) im ho Meer:( p) die Au hen Vä- ter - gen thä- ten ihm sin= ken,( p) trank nie ei dim. e rit. 414- trank da= raus,( p) die Schloß am Meer,( f) im ho Tropfen mehr,( pp) die M 17 Augen gingen ihm über,( p) jo = E hen Vä- ter saa= le,( ff) dort Augen thä- ten ihm sin- ken,( pp) trank er trank da- raus. oft auf dem Schloß am Meer. nie einen Tro- pfen mehr. dim. e rit. = nen E Wolfgang v. Göthe. ( 1749-1832). Freudig und bewegt. 1. 2. 3. 4. f Solo. c Soli, of 415 Wem bring' ich wohl das 218. Trinklehre. 12 fin- den heißt, der = Wie ge stand, wo Seel' und Leib, in falsch und schlecht, und 1 er= Franz Abt( 1819). ste Glas? Wer kehrt mich zwei= te drit- te let= te das? Das er= ste Glas dem gro- ßen Geist, der Trost im Wein uns das? Das zwei- te Glas dem Vater- land, wo meiner Kind- heit das? Das drit- te Glas dem treu- en Weib, das eigen mir mit das? Das letzte Glas dem guten Recht, das stets verdammt, was Soli. uns'- re Welt so schön ge- macht, ihm sei das Mutter- for ge mich be- wacht, = des- sen Blick mir Lie- be lacht, alles Gute hält in Ächt, -7 sf er ste Glas ge- bracht, ihm sei das er- = zwei= te drit= te letz te ihm Glas, ihm sei das ihm P sf ihm, f er zwei drit letz = ihm sei das = = C = - E Etwas schneller. te te Chor. 416 fte Glas te er= zwei= te drit= te letz= te ihm, ste Glas, ihm sei das er- fte zwei- te sf sf er= ste Glas ge- bracht, zwei- te = te drit letz= te ge- bracht. T Chor.f er= ste Glas, das er= ste Glas ge- bracht. I Chor. fte Glas gebracht, ihm, drit te E letz- te ihm sei das ihm sei das II. Bass markirt. ihm sei das Johann Nepomuk Bogl. ( 1802-1866). Sehr rasch und fröhlich. f Chor. P #C P Soli. - E Mag al lein der Geizhals Mag al lein der ern- ste Mag der Mönch in sei- ner Wenn verdorben ist mein Muß ich einst allein auch Soli. 219. Ich bin nicht gern allein. 1-5. Ich bin nicht gern al= lein bei meinem Gla- se Wein. Chor. f 417 3. Heim, Männerchöre I. 1 = Friedrich Schneider ( 1786-1853). > Ka- sten, mag al- lein an finst'- rer Mau- er steh'n der Dieb auf Grei- se, so zu le= ben und zu lie- ben, wie's die Schu- le Höl- le, die mit süßem Bra- ten- rau- che nach- stellt sei- nem fra-gen, den man muß aus klei- nen Fla- schen ganz al- lein mit er= ben, will mein Lebe lang den Be- cher schwin- gen in dem fa- sten neben dem ver- schloss'nen brü- ten, = bis er wird zum = Wei-se Bel- le ein sam Ma- gen, will ich ster- ben, laß ich rin- gen mit der nach dem Tran- ke doch nicht viel zu 27 fei = ner vor= ge= fei- sten = Löf- feln Kreis der lein DE Lau er: schrie- ben; Bau che; schen. cher; na 3e lein, mit lein mit meinem gern al= lein I- d 2 = 1 Halbchor. 418 M 7 fHalbchor. meinem Gla- se Gla ſe 25 Ich bin nicht gern, nicht Ich bin nicht gern alf Halbchor. Ich bin nicht gern alf Chor. Wein, Wein mit mei- nem Gla- se Wein. f Chor. gern alich g Halbchor. bin nicht 軍事 mit mei- nem Gla- se Wein; ich bin nicht Halbchor. P gern, nicht gern al= lein gern H gern al= lein E al= lein mit meinem Gla gern allein mit meinem, mei Sebhaft und heiter. mf 1. 2. 3. 419 mit mei- nem mit meinem, mei= nem ff Mit Bewilligung der Verlagshandlung Fr. Hofmeister in Leipzig. 220. Trinklied. # Der Wein Auf, laßt bei Re Die Lieb' er= hebt J Ein ist mf 華 ist Trost und Heil Lied voll rei La- bung nach A er- freut F = je Wein; ich bin nicht f Chor. C Gla- se Wein! Gla- je F nem Wein! Gla- je Johann Heinrich Bok( 1751-1826). des Men ben faft des Men für ner des 192 Peter Winter( 1755-1833). fra je Har Ta f Chor. E F = S schen Herz, drum und Scherz uns schen Herz zu den Schmerz, ist mo nie in ges Müh' und f E = gab uns Gott den Wein. uns'- res Da- feins freu'n. Glück und E- del= that, Licht auf dun- kelm Pfad. treuer Freuu- de Kreis, nach der Arbeit Schweiß. 420 AG - mf 42 Wer sich er- freut, thut sei- ne = Wohl dem, der ih= re Ro- sen Drum liebt und küßt nach Sän- ger mf Pflicht, drumsto- ßet an und sin- get dann, bricht, drum küßt und singt, stoßt an und trinkt, Weis' und sto- Bet an und sin- get dann, € Lu- ther spricht: Wer nicht liebt Wein, ther spricht: was Martin was Mar- tin LuJJ Weib und Gesang, der Wer nicht liebt Wein, Weib und Ge 17 € bleibt ein Narr sein Le jang, der bleibt Rasch und feurig. f Gehalten. T - cresc. A 92 E cresc. = ein Narr sein 421 111 sind wir nicht, nein! Nar- ren sind wir nicht! Wo möcht' ich sein? ( Vs. 3. Etwas ruhiger.) Gehalten. J ben lang" - 221. Wo möcht' ich sein? I und Nar- ren Le- ben lang", und Nar- ren € fa a tempo. ff dag a tempo. f Müchler. Carl Zöllner( 1800-1860). 1. Wo der per= len= de Wein im 2. Wo die Bra- ven ge- deih'n, wo das 3. Wo sich Skla- ven be- frei'n, wo die 9 Be- cher glüht, wo Män- ner prei- sen des Sängers Lied, = 422 ei- len- de Schiff vor Ku- gel saust, wo der Frei- heits- aar durch die Lüf te braust, wo = = C Etwas langsamer. mf am ü- ber ei= let am Fel- sen- riff, wo = Rhein, am to- ben- den, schäumenden Rhein: da möcht' ich sein! Braven, die Küh- nen mit Lust ge- deih'n: da möcht' ich sein! Skla- ven mit gött- li- cher Kraft be frei'n:( rit.) da möcht' ich sein! fz = fz → 4. Wo zwei Freunde sich weih'n auf mf Le- bens- zeit, ein die sich - an= der zu 2 lie- ben in Bust und Leid, wo zwei cresc. H f% e - 17 rit. Freundschaft sich weih'n, da möcht' ich sein! cresc. 423 cresc. rit. cresc. wa- cke= re Män- ner der PP II mf je lig an mei- ner Brust in's Au- ge mir schaut mit un- end- li- cher A 5. Wo das Lieb- chen Noch langsamer. PP Noch langsamer. Luft, wo mich hold um- faßt die Ge- lieb= te mein: Poi 22 da möcht' ich B* mf= fein, ja, da möcht' ich sein! ritard. PP mf3 한혜 Mit Bewilligung der Verlagshandlung A. Hirsch in Leipzig. Freudig bewegt. mf 1. 2. 3. 4. piu f. 5. ritard. PP 3 4 = - 424 O mf 222. Brüder lagert euch im Kreise. al P ter Vä- ter tünft'- ger Tha= ten Pfad der Weis- heit Bun des Glie- der nicht vergeblich la= gèrt euch im Brü- der Flur, wo Män- nern, die wir als Kna= ben das Brü- dern, die Doch, weil noch vor die Herz uns vie len Glä fer 8 Weise: fühl- ten, führen, wa- ren, win- ten! 1 O. 2. B. Wolff( 1799-1851). F = mf mf 9 Kreise, ſpiel= ten, rüh= ren, Jah= ren blin- ken, Volksweise. mf trinkt nach Ah- nung uns. den un- sers laßt fie mf = leert die Glä ser, süßer Traum(') der de= ren Bei die der Bund Leert sie, Freun = G ſpiel stets de, schwenkt die Kinder wir ehrt und schwenkt die S ver= Hü- te, jah eh F ren, sei lie= bet, sei Hü- te, = Bebhaft und heiter. f 425 auf der - re, kehr' noch ein Die Wiederholung sehr kräftig. ff Freiheit Wohl. uns zu= rück! Hoch ge= bracht! gebracht! ein schäu- mend Glas auf Hel= ve= tia's Wohl er= geh'n! F ff 14 gold'- nen ein= mal drei- fach Primo soli, secondo tutti. 223. Bringt mir Blut der edlen Reben. Altes Burschenlied. Ernst Moritz Arndt( 1769-1860). 2 1. Bringt mir Blut der edlen 2. Bringt mir Mägdlein, hold und mundlich zu 3. Heil 4. Heil dir, Quell' der süßen Won- ne, in dir, Quell' der jü- Ben Bie- be, in Bringt mir auch, was nicht darf feh- len = bei dem Wein! 5. 6. Höchster Klang, wem sollst du klin- gen in dem Wein? Pl Re- ben, bringt mir Wein! dem Wein! dem Wein! dem Wein! Wie ein Früh- lings- vogel- leben, in den Lüf- ten will ich Rollt die Stun- de glatt und rund- lich, greif' ich mir die Lust sèAch, schon seh' ich Früh- lings- son- ne, Mond und Sternlein in der Sor- gen schlei- chen weg wie Diebe, und wie Hel- den glüh'n die Feste, treue deut- sche Seelen, und Ge- sang aus vol- len Süße stes von allen Dingen, dir, o Frei- heit will ich's Primo soli, secondo tutti. M schwe- ben bei kund- lich in in bei Ton- ne, Triebe Reh- len zu bringen in Lebhaft. 16 " 1 17 1234 3. 4. 11 1. Im Herbst, da muß man trin- ken. Win= ter, 2. Som- mer Frühling f " 1 6 11 17 11 " 7 muß man trin- ken, da ist 224. Wann muß man trinken? 426 Die Wiederholung durch den Chor mit voller Kraft. ff. " 7 dem Wein, dem Wein, dem Wein, dem Wein, dem Wein, dem Wein, 11 " 1 - | sp bei dem Wein! in dem Wein! in dem Wein! bei dem Wein! zu dem Wein! in dem Wein! 11 11 U " 1 17 Heinrich Marschner( 1796-1861). im im Sommer ist " 1 " 11 Ernst Morik Arndt ( 1769-1860). Im Herbst, da ter Win Som= mer Früh ling 19 11 11 mf D die rechte Zeit. Da reift Winter ist E # uns es falt. Da wärmt uns es heiß. Da füh= let uns da ist's nicht heiß noch falt. Da labt sf mf RII " 1 ja der Traube Blut, und da rum ist der Wein so gut; im Herbst schmeckt im Winim Som17 uns 11 erst der" Traube Blut, da schmeckt der Wein erst dop- pelt gut; im Früh1. B. im mf JJA # E im Herbst, ter, im Win Som mer, im ling, im Früh f ( 1 sf G mf C 86 Herbst, da muß man Win P ter Som- mer Frühling 18 il 11 mer ling 11 11 17 11 = 意 da muß man trin- ken, trin- ken, trinken, ja im ter 11 11 11 427 im Herbst, da muß man trin- ken, im Win- ter im Som- mer im Früh- ling 17 11 19 17 trin- ken. 11 - 11 11 11 11 11 11 17 " 0 " 1 ਡੂੰਘ 17 11 11 11 11 11 1/ 11 38 " 11 11 17 Aus der Oper„ Vampyr", von W. A. Wohlbrück. Kräftig und bewegt. f po 225. Frisch, trommelt auf den Tisch. 1234 sein! kann. 1. 2. 3. 4. Wein, wie strömt sein Blut, o Mann, der unserm Gott der blut, die Kuß und Lie- be schwind; drum küßt noch oft den 428 fet der könig- li- che Wie hehr im Gla- se blin Stoßt an! Der Freund soll le ben und je- der frei- e Wir trinken gern zu Eh- ren der Schö- nen TraubenIhr wißt es, munt're Ze cher, das Leben eilt gef trin= Re leh Be G = Johann Carl Spazier( 1761-1805). F = 3 = fet, und laßt uns fröh- lich ben ein Opfer brin-gen ren bei hei- ßer Wan- gen cher und küßt manch' hol- des LT Doch fälscht ein Re- ben= haf- ser den Doch kommt ein fal- scher Priester, ein Glut. Doch naht des Hauses Schwel- le ein Kind! Doch schnarcht ein Weinver- äch- ter ein Feu- er- trank mit der= ner Phile al ter Jung- ge= strenger 3i- ons= = Was- ser, frisch trommelt auf den Tisch, li ster, jel = le, wäch- ter, auf den Tisch! F Sehr lebhaft. f Mit derbem Humor. eventual ff Frisch trommelt auf den Tisch ri23 I Mit derbem Humor. 1. 2. 429 3. und J reicht ihm kla frisch trom- melt auf den Tisch! und reicht ihm kla- res Was- ser. Die Bewegung von Strophe zu Strophe gesteigert. Vs. 1 Johann Heinrich Bok( 1751-1826), 23. 2-4 Hs. J. Bokhard( 1823). Laßt kreisen die So vor klang es Und kommt es von f 226. Skolion. res F Be 3ei ten bei'm cher bei'm Her zen, und frisch trommelt G F tr Was- ser. tr Armin Früh( 1820). 8 fest= li= fröh- li F fühlt es chen chen die klin- gen die blei= be für ret die lee = Mahl und füllt bis zum Rande den gold'- nen Pokal! Laßt Schmaus, so sin gen wir immer, Jahr ein und Jahr aus; es Brust, was heut' wir gesungen in ju- beln- der Lust, ſo F = f 1 ju nich füllt = beln die tet jei fie zum Drit Weisen, die e= wig, was Be- cher, und Lip Bö 1 F 430 = 1 al= ten und was gut und meint ihr's ge pen, die ses, was ten und g neu'n, laßt recht! Vertreu, dann a ⠀⠀ Herzen sich freu'n! Der falsch ist und schlecht. Den trin- tet auf's Neu'! Der ff Freiheit vor Tho- ren vor Ein- tracht vor le le NI le B E = AI Al F AI € was be das Schöne, dem Mu- ckern, Pfaf- fen und Liebe, ben in le= G be die E len, so be len ein Ien ein len ein -431- Vie bei'm per= len- den Wein, fälschen = len den Wein, den per die Ein- tracht bei'm per= len- den Wein, = E Vi- vat laßt schal- len! Pe- reat soll schal- len! den schal- len! Laßt Vi- vat soll = mf be gut ist und rein; trüglichen Schein, laßt Freun- de uns sein! mf = es und Hoch fl f es und hoch 8 le= be die Al- len, so le= be die f Soli, Lie- be fäl- schen Eintracht 69 f Soli. bei'm den bei'm 432 Sehr rasch. ff Tutti. - per- len per= len per- len ff Tutti. = # ein, schenket ein vom per= len- den Wein, schen- ket ein, schenket ein vom den Wein! den Wein! Schen- ket = den Wein! d. d = # per- len- den Wein, schenket ein, schen- ket ein vom per- len- den Wein, schenket Tutti. -017 2: Soli. ein, heute ein vom per len den Wein! Caroline Caspari. = IT +!! TH Heiter und gemüthlich. f= ff 433 227. Jeht schwingen wir den Hut. wein, thür', feit, noch, P 4 4 fingt, ein wacht, der Mond am 77 1. Jettschwingen wir den Hut, der Wein, der Wein war 2. Der Wirth, der ist bezahlt und keine Krei- de 3. Und wer sein Gläschen trinkt, ein lu- ftig Lied- lein 4. Jetzt, Brüt- der, gute Nacht der Mond am Him- mel 4# kei- ne gut, der Wein, der Wein war gut! Der Kaiser trinkt Bur- gun- dermalt, und Krei de malt den Namen an die KammerLied- lein singt in Frieden und in Sitt- samHim- melwacht, und wacht er nicht, so schläft er lustig 7 Leicht gesprochen. - P der Kai den Na im Frie und wacht # Carl Zöllner( 1800-1860). G F ser trinkt Bur- gun- derdie Kam- mermen an den und in Sitt- samer nicht, so schläft er sein schön- ster Jun- ker schenkt ihm, schenkt ihm ein, sein schön- ster und hinter- drein die Schuldgebühr, die Schuld- ge- bühr, und und geht nach Haus, nach Haus zur rech- ten Zeit, und geht nach wir fin- den Weg, den Weg und Hausthür' doch, wir fin- den 28 3. Heim, Männerchöre I. wein, thür feit noch, - 434- - Jun- ter schenkt ihm ein, drein die Schuld-ge- bühr, = Haus zur rechten Beit, zur Weg und Haus- thür' doch, und Haus- thür' Langsamer. sein schönster Jun- ter und hinter- drein die und geht nach Haus zur finden Weg und wir # der schenkt ihm die Schuld- ge rech- ten Langsamer. schenkt ihm ein, der Schuld- gebühr, den rech- ten Zeit, Haus- thür' doch, in und 15 s Kai ser trinkt Bur- gun- der- wein, sein schönster Jun- ter schenkt ihm ein, Na- men an die Kammer- thür und hinter- drein die Schuldgebühr, Frie- den und in Sitt- jam- feit und geht nach Hauszur rechten Zeit, wachter nicht, so schläft er noch, wir finden Weg und Hausthür doch, AT a tempo. f ein, bühr, Beit, doch, und schmeckt ihm doch nicht bes- ser, und schmeckt ihm doch nicht bef der Gast darf wie- der- keh- ren, der Gast darf wie- der- feh der Gast darfwie- der- tom- men, der Gast darf wie- der- kom und schla- fen aus in Frie- den, und schla- fen aus in Frie dim. Mit Bewilligung der Verlagshandlung A. Hirsch in Leipzig. f = F F fer. ren. men. den po a tempo. dim. Johann Peter Hebel( 1760-1828). Kräftig. 16 t f - 4 435 228. Bechergedanken. 1. Wir sind nicht mehr am f ff Cenradin Kreuter( 1783-1849). = er= sten Glas; drum den- ten wir gern an dieß und das, was rauschet, und was brau- jet. F Ende. cresc. Lebhafter. 6 8 మ So So So So Und Lebhafter. # den Wald, darin die Stür- me den- fen wir an den wil den- ten wir an das wil- de Meer, und hören die Wo- gen wil den- fen wir an die de Schlacht, da fechten die frei den- ken wir an den jüngsten Tag, und hören Po- jau- nen nach dem Wald und der wil den Jagd, nach Sturm und Wel- len= en cresc. 1 6 8 Ende. f Hun- de brau- sen, win- de sau= sent. mu- thi- gen Ren- ner. Him- mel fallen. jüng- sten Ta= ge: Ross' und sau- sen; wir hören, wie das Jagdhorn schallt, die brau- sen, die Don- ner rol- len drit- ber her, die WirbelMän- ner, das Schwert er- klirrt, die Lan ze kracht, es schnauben die schal- len, die Grä- ber sprin- gen vom Don- ner- schlag, die Ster- ne vom schla- ge, und nach der deut- schen Männerschlacht, und B nach dem ff crese. - 436- cresc. und wie der Hirsch durch's Wasser setzt, die Ha! wie das Schifflein schwankt und dröhnt, wie Mit Trom- mel- wir- bel, Trom- pe- tenschall, so Es braust die off'- ne Höl- len- kluft mit so denken wir an uns sel- ber noch, an cresc. = Flu then rauschen und wal= len, und wie der Jä- ger Maft und Stan= ge split- tern, und wie der Noth- schuß zieht das Heer Stur zum wil F dem Flam= men= mee me, hin re, und an un M ser stürmisch Sin gen, = cresc. B C stürzet vom Ka- ben. in der = ser Jubeln und D un ruft und hetzt, die dumpfer- tönt, die no- nenknall die gold'- nen Luft, da Le- be- hoch, an = Gemüthlich. 2 4 = B schmet E ternd fal= len. fluchen und zit- tern. sammt dem Thur= me. himmli- schen Chö= re. Be- cher klin= gen. mf - 437 = 4 1 ( mf) 3. Ein ( f) 4. Ein mf Mit Bewilligung der Verlagshandlung B. Schott in Mainz. $ 1 15 G = len, die Schüs se schmet- ternd fal Schiffer fluchen und zit= tern, die Mau er sammt dem Thur- me, die jauch- zen die himmli- schen Chöre, da un ser Becher- klin- gen, an Als Schluss von Anfang bis zum ,, Ende." ABBE Schüs- je Schif- fer Mau- er Ludwig Uhland( 1787-1868). 229. Stoßt an, trinkt aus! 1. Seht, Freunde, wie der Be- cher blinkt! Es ( p) 2. Was still und treu im Her- zen wacht, den jauchzen die ser un E O Volksweise. perlt der Him- mel dem, wer's Glas dem Va- ter- land, der Freiheit Herz in Noth und Kampf bewährt, Heil vol- les mf - 438 weiß, wie lang Lieb- chen sei - gold'- ne Wein! Wer ge- ben kann: dem F die Freude winkt, drum dies Glas ge- bracht, drauf fin- den kann:„ Ein Freun- des- herz ist Gol- des werth; drauf statt- lich Haus! Ihr Brü- der, nehmt das Glas zur Hand, stoßt mf = schen- tet ein!( mf) Ju- vi- hei- ra- sa- sa- sa- sa- sa- sa- sa! Ju- vis sto- Bet an!( p) sto- Bet an!( f) an! trinkt aus!( ff) val- le= bal= le= ral- le= ral- le ra! Wer weiß, wie lang die E = Dem Lieb- chen sei dies Ein Freun- des- herz ist Ihr Brüt- der nehmt das 112 Freu- de winkt, drum schen- ket ein! Glas ge- bracht; drauf sto- ßet an! Gol- des werth; drauf sto- ßet an! Glas zur Hand, stoßt an! trinkt aus! 1 ff 439 6 230. Pflanzt die Gläser auf den Tisch. Carl Häser( 1812). Sehr lebhaft. f 967 8 1 दो E Hol- la hoh! hol la= hoh! hol- la- hoh! 1-4. Pflanzt die B = #ARTIRA Hans Jakob Boßhard( 1823). Glä- ser auf den Tisch, trinkt die schwarzen Sor- gen nie- der! win- det Flaschen auf den Tisch, fest um- schlin- get euch, ihr Brü- der! singt im Fässer auf den Tisch, trinkt bis auf den Boden nie- der! trin- fet Weltmeer' auf den Tisch, tau- chet in die Flu- then nie- der! sin fet F 10 - Lie Krän- ze, sin= get fro- hen Bun- de aus und fül- let Lie- der, fin- get Lieder, fin- get Lie wie der, Weinstock's Re und dann stei- get wie der, trinkt und sau = F mf 440- - 75 A- ster, Myrth' und A- ster find noch frisch: Freundschaft, Lieb' und Freundschaft sind noch frisch: Re- ben, Weinstock's Re- ben sind jau- get, trinkt und sau- get wie noch frisch: ein Fisch; # PEP der, Myrth'und der, Lieb' und ben, Weinstock's get, trinkt und N Pfin- get und dann trin- ket wieder, sin- get und dann trin- ket wie- der, singt mf fin= get 9 und dann trin- ket wie der ein, Lebhaft. 4 1234 3. 4. B 4 - 441 wie- der. Hol- la- ho! 231. Brüder, laßt uns luftig sein! 1. Brü- der, laßt uns 2. Al= le Gril- len F Wer sich freut, der Brü- der, wollt ihr - schenkt ein, schenkt ein! 브 - à hol- la= hoh! schenkt a - Iu stig sein hier beim Wein! sollen flieh'n, wei- ter zieh'n, eint! sei uns Freund, uns ver- lu stig sein, trin- ket Wein! d Heinrich Marschner( 1796-1861). A reicht das vol= le tau- gen nicht in und es le= be trinkt die vollen hei- del- di, inf di, 442 Glas her- um, schen- ket ein. unsern Kreis, im- mer- hinl drei- mal hoch, wer's gut meint! Be- cher aus, schen- ket ein! sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum 1 mf - hei- del- di, sum sum sum sum sum sum € sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum TP DP N hei- del- di, P Leicht. Oho! sum sum hei- del di, hei- delp hei- del= di, sum sum sum sum sum sum sum sum sum sum hei- del- di, hei- del- dum, crese. 動 das ist heut' ein trinkt nach al- ter ihm auch tön' ein und be gebt euch P K . 1 S 443 di, hei- del dum, ein Gau- di . um. di, hei- del dum, nach Vä- ter Weis'. di, hei del = bum, ein drei- mal Hoch! di, hei- del bum, euch froh nach Haus! O sum hei- didel- dum juch- he! 7. Gau- dium, ein Vä- ter Weis', nach drei- mal Hoch, ein Gaudi- um, hei- delVä- ter Weis', hei- deldreimal Hoch, hei- delfroh nach Haus, euch froh nach Haus, hei- delMit Bewilligung der Verlagshandlung Fr. Hofmeister in Leipzig. Mit Humor. mf 12345 232. Kein Tröpflein mehr im Becher. 1. 2. Kein Tröpflein mehr im Becher, kein Geld im Se- cel Ich zieh' auf dür- rem We ge, der Rock ist arg beIch geh' auf flin- ken Sohlen, doch schnel- ler rückt das Ich wollt', ich läg' zur Stunde am Heidelber- ger 5. Ach, wer den Weg doch wüß das Schlaraf- fenmf = te in # 3. 4. P 1 444 P - mehr, da wird mir ar- men staubt, weiß nicht wo- hin ich Glück; ich kann es nicht ein- ho Faß, den F off'- nen Mund am Spun de, land! Mir dün- ket wohl, ich müß te 3e Ie # Heinrich Marschner( 1796-1861). A - mf her das in ge len, es Herze gar so dieser Nacht mein läßt mich arg zuund träumt', ich weiß nicht dort finden Ehr' und mf crese. schwer. Das Wandern macht mir Pein, mir Pein, weiß nicht, wo aus, noch ein, noch Haupt. Mein Her- berg ist die Welt, die Welt, mein Dach des Himmels Zelt, ja rück. Komm' ich an einen Ort,' nen Ort, so war es e- ben dort, schon was. Und wollt' ein Dirnlein fein, ja fein, mir gar die Schenkin sein, ja Stand. Mein Muth ist gar so schlecht, so schlecht, daß ich ihn tauschen möcht', ja crese. 2 4 ge hen, da liegt ein gu- ter Wein, schlafe, das ist das brei- te Feld, dort. Da kommt der Wind geflogen, der pfeift mich aus so- fort, ein; in's Kloster möcht' ich Belt, das Bett, da- rauf ich sein: Mir wär's, als schwämmen No- sen wohl auf dem kla- ren Wein, möcht'; und so's Du- ka ten schneite, das wär' mir e- ben recht, 2 mf da das liegt ein gu- ter Wein, ist das brei- te Feld, der pfeift mich aus so- fort, wohl auf den kla- ren Wein, das wär' mir e- ben recht, mf Frisch und freudig. mf 4 4 1. ( piu f) 2. ( p) 3. 9: 445 7 Noch ist 7 Frei ist Im Her- zen mf da liegt da liegt ein guter Wein. 233 Noch ist die blühende goldene Beit. da das ein guter Wein, Li liegt ein guter Wein. ist das brei- te Feld. fort. kla- ren Wein. e- ben recht, der pfeift mich aus so wohl auf dem das wär' mir I Emanuel Geibel( 1815). Volksweise. g D die blühende, gol de ne Zeit, o das Herz und frei ist das Lied, und da- heim, der tief in nen ist Al- les E du schö ne Welt, wie bist du so weit: und so weit ist mein frei ist der Bursch, der die Welt durchzieht.( p) Und ein To= fi- ger Freu de Saa- ten, der Schmerzen Keim!( f) drum frisch sei das O g Herz und so blau wie der Tag, wie die Lüf- te durch- ju- belt von Kuß ist nicht min- der frei, so spröd und verschämt auch die Herz und leben- dig der Sinn;( ff) dann brau- set ihr Stür- me da4 D F TH mf Per chen- schlag! Ihr Lip- pe her und da 1 446- - sei. Wo ein hin! Wir mf 20 Fröh- li- chen, singt, weil das Leben noch mait: klingt, wo ein Kuß sich beut: all zeit zu fin- gen be- reit:. Lied er B B a- ber sind Soli; Wiederholung Chor. mf Noch ist die schöne, die blü- hende Da ift die blühen- de, gol = de- ne Noch ist die blühen- de, gol- de- ne mfl Soli; Wiederholung Chor. Tage der Ro Gemüthlich. 3 4 1. 2. 3. 2 f 3 447 sen! P Zeit, noch sind die Zeit, da sind die Zeit, noch sind die 234. Bedjers Liebe. Die große tiefe Liebe, die Ich halt' es nicht mit Ei- ner, die Nun hab' ich satt die Kleinen mit 11 Otto Roquette( 1827). Carl Schuppert. 글 läßt mir kei- ne Lieb' ist gar zu - ren Röck- lein ih er H2 Raft, sie hat die tief- sten Trie- be groß, ge theilt wird sie nicht klei- ner, bunt, es sehnt mich nach der Ei- nen E C faßt. P 7 Brust er= faßt. ihr ist Loos. stark, so rund. Komm Q 1 P BE 448 in meiner Brust und Schei- den ist so groß, so starf, f = fu in mei- ner und Scheiden ſo groß, so Mund, Liebchen, Fläschchen, Mund an Liebchen, Fläschchen, fahr' nur hin, Fäß- lein mit dem süßen Spund, daß lig bin; ich muß nach daß ich dir seh' bis auf den Grund, bis ich dich du sieh'st, wie sehr ich se tief in des Kel- lers ich dir seh' bis füh- lem Grund, sieh', ew'- ge auf den Grund, cresc. fen ei Treu= G cresc. S dim. S C Räth- sel klar, ich ver- geh'n Sinfel ver= ne - ne mir, ne ner e klar, geh'n, mir, P Bieb', die Lieb' top ed bis ich dich kenne ganz und gar, bis mir das letz- te Räthich muß nach einer An- dern seh'n, sonst muß vor Sehnsucht ich sieh', ew' ge Treu- e schwör' ich dir, vor Glück vergeh'n die Sindim. mf Lieb', die Lieb' ist - 449 schwör' ich dir, 3. Heim, Männerchöre I. ganz und gar, An- dern seh'n, gar - die Lieb', die Lieb', die Lieb' ist gar zu groß! die mf bis sonst bor rit. mir das letzte muß vor Sehnsucht Glück ver- geh'n die ist gar zu groß! rit. E 2 zu groß! 2. 29 auer. Feiter bewegt. mf hell. rein. frisch. 2 3 4 3 4 450- 235. Trinklied. 1. Spielend mit des Lichtes Glanz blinkt der Wein jo 2. Dank dem lie- ben Son- nen- schein glüht der Wein so 3. Hoch bis an des Be- chers Rand schäumt der Wein so mf mf - sf A Ei, wer möch- te trü be sein,- laßt = Ei, wer möch- te fro- ftig sein,- laßt Ei, wer möcht' be- dächtig sein, laßt mf A - 2° P EE Volksweise. die Gril- len die Brust erdie Fun- ken zieh'n, ja, weit von dan- nen zieh'n! glüh'n, ja, ganz das Herz durch-glüh'n! sprüh'n, ja, frei die Geister sprüh'n! Was ihr still und Schaut die Welt nicht So euch ei= ne 148 fin ster G Lie # 3 an, im - mer bricht die Son- ne Bahn! Nur dem E be blüht, sor- get, daß sie nie ver- glüht! Nur ein ernst bedacht, wer- de froh ans Bicht ge- bracht! Nur wo mf ein, mf T fri- schen hellen Sinn blüht des Lebens Hoch- ge- winn. war- mes, treu- es Herz Geist und Geist sich eint, À schen- tet - لما fv Schenkt ein! 451 blei- bet stark in Sorg' und Schmerz. Schen- ket hell der Frei- heit Son- ne scheint! ein, schen= tet schenktein! cresc. ein cresc. 2 堂 den den den schenkt ein den 31 hel= len Wein! Nur dem ed- len Wein! Nur ein Feuerwein! Nur wo Sehr lebhaft. 2 rit. ' winn. Le bens Hoch- ge stark in Sorg' und Schmerz. Freiheit Son= ne scheint! rit. - 2 452 frischen, hellen war- mes, treu es Geist und Geist sich d 236. Bringt Wein! Sinn Herz eint, blüht des blei= bet hell der ff Heinrich Grunholzer. ( 1819-1873). Wilhelm Eichler( 1810-1867). 1.- 3. Bringt Wein, bringt Wein, bringt Wein, bringt Wein! Leicht gesprochen. Halbchor. 453 mf AAPA Ist das Ta= ge- werk vol- len- det, all' die Pla- cke= rei ge- en- det, = E = Loh- net für des Tages Müt- hen, und die Freu- den- gei- ster zie- hen Wie sich nun die Be- cher fül- len, weicht das schwarze Heer der Gril- len, Halbchor.. Sehr rasch. 쓰고 Chor. fällt man in das Wirthshaus ein. mit uns in das Wirthshaus ein. Her- aus aus dem Faß, herzieht in's Herz die Freu- de ein. I ff f Chor. T 15 aus aus dem Faß das föst= li= che Naß, das köst= li= che Naß! Bringt uns Wein, bringt uns Wein, bringt uns Wein, bringt uns f ff 2. a Wein! Wein! Wein! Sehr schnell. hoch, er hoch, e le- be hoch, er le- be hoch, AA - Er le= be hoch, er er 454 237. Toast. er 1 A ON le= be le= be hoch, le Dreimal in gesteigerter Kraft und Bewegung. = DO) Wilhelm Müller( 1791-1827). H hoch, hoch, hoch! be hoch, er le Franz Abt( 1819). BIE = be hoch, er le= be hoch, Inches 1 Centimetres Blue 2 1 3 4 Cyan 2 5 17 Farbkarte# 13 Green 3 8 Yellow 9 Red 11 12 5 13 Magenta 14 6 () 15 White 16 17 7 3/ Color 18 19 B.I.G. Black 8