дв. 1761 Ed. Probst 1924. Gb GB 1761 3087.5 11 alloblatama) Univ.- Bibl. Giessen Dem Hochgelobten Haupte der Gemeine Jesus Christus und allen Gliedern seines Leibes, die da mit Ihm und untereinander Gemeinschaft suchen und haben, ist dieses Büchlein gewidmet Vorrede zur ersten Auflage. ir glauben einem Bedürfnisse entgegen zu kommen, indem wir diese neue Sammlung geistlicher Gesänge herausgeben. Wir haben bei der Wahl der Lieder hauptsächlich die innere Mission und das Gemeinschaftsleben ins Auge gefaßt. Es sind deßhalb in diesem Buche keine schwierigen Chorgesänge und verhältnißmäßig wenig neue Lieder. Wir haben durchaus den praktischen Standpunkt einzuhalten gesucht, und neben den alten herrlichen Chorälen finden sich nur solche ältere und neuere Melodieen, die, mit etwas Uebung, in jeder Gemeinschaft bald eingeführt werden können. Der herrliche Liederschatz der evangelischen Kirche ist so reichhaltig, daß es oft nicht leicht war, nur eine oder zwei Blumen statt des ganzen Straußes zu pflücken. Wer manches bekannte und liebe Lied in dieser Sammlung nicht findet, tröste sich damit, daß ihm deßhalb sein Kleinod nicht genommen ist. Um die Leitung unseres hochgelobten Erlösers Jesus Christus, damit nur sein Name unter seiner leidenden und lobenden Gemeinde verherrlicht werde- haben wir im Glauben gebetet. Der innere Segen, der uns bei der Arbeit wurde, war uns schon eine Bürgschaft für das Wohlgefallen unseres Gottes, und wir dürfen hoffen, daß viele unserer Brüder und Schwestern in Christo dieses Büchlein lieb gewinnen werden und daß die" Gemeinschafts- Lieder" ein Band der wirklichen - Gemeinschaft und Vereinigung sein werden für die weitverzweigte Jüngerschar, die mit dem Gesang des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung auf das kommen des Herrn harrend, sich stärkt das kommen des Herrn ha und vorbereitet. So legen wir denn dieses Büchlein zu den Füßen Jesu nieder. Er wolle alle Mängel desselben zudecken, wie auch Er allein alle Ehre haben soll. Mögen diese Jesus- Lieder in manchen Herzen ein Feuer anzünden, das nimmer verlöscht, bis wir vor seinem Throne stehen und mit neuen Zungen anstimmen das neue Lied:" Du bist würdig zu nehmen Kraft und Reichthum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob; denn du bist erwürget und hast uns Gott erkauft mit deinem Blut aus allerlei Geschlecht und Zungen und Volk und Heiden. Hallelujah. Amen." St. Chrischona, zum Himmelfahrtsfest 1875. S. S.& D. Rappard. SAND I. Anbetung und Lob Gottes. 1. ( Auch Mel. 25 135. 363.) 3 4 Nach einer engl. Mel. # Sin- get Gott, denn Gott ist Lie- be, Liebe, die da e= wig f währt; Sin- ge durch des Gei- stes Trie- be, Wer es an sich selbst er 2 fährt. WenGott läßt den Ei= fer brennen, Brenter bis zum Höllen其 grund; Nun er sich läßt Lie- be nennen, Wird es al- len Himmeln fund. te Gem.sLieder.. Aufl. 1 2 2. Liebe, die er in Erkenntniß 3. Liebe, die mein Herz darf glauben, Seines Sohnes uns bezeugt, Ob sie mein Verstand nicht faßt, Liebe, welche das Verständniß Laß den Feind mich dir nicht rauben, Aller Menschen übersteigt, Der uns als Geliebte haft! Du bist weit: ob allen Kindern; Liebe, laß es mir gelingen, Du währst lang: auf alle Zeit; Dich zu kennen, wie du bist! Du reichst tief: zu armen Sündern; Liebe, lehr mich ewig singen, Du führst hoch: zur Herrlichkeit! Wie es Gottes würdig ist! Ph Fr. Hiller 2. ( Auch Mel. 81.) 2 2. Anbetung und Lob Gottes. You Gottes. : Nun dan ket al= le Gott Der große Din- ge thut 8 SHänden, 212 = Crüger. Der uns von Mutter- leib Und Kin- des- bei nen En den, = Cu 8 Mit Her- zen, Mund und An uns und al= len 8668 = an Unzählig viel zu gut Bis hie her hat ge= than. € 1 2. Der ewig reiche Gott Woll uns bei unsrem Leben Ein immer fröhlich Herz Und edeln Frieden geben, Und uns in seiner Gnad Erhalten fort und fort, das Und uns aus aller Noth Erlösen hier und dort.g id 3 96 Anbetung und Lob Gottes. 3. 93 3 3. Lob, Ehr und Preis sei Gott, Dem Vater und dem Sohne Und dem, der beiden gleich Im höchsten Himmelsthrone, Dem einig höchsten Gott, Als es anfänglich war Und ist und bleiben wird Jetzund und immerdar! M. Rindkart. Fall th= ren! Chören! mid 3. bi andm md 2 Lo be den Herren, den mächtigen König der Stim- me, du See le, mit ein zu den himm- li- schen g Kommet zuhauf! Psalter und Harfe, wacht auf; POPCO 2: Las- set den Lob- ge- sang hö d 1 T' = ren! Neander. -6 1* 22. 4 4. Anbetung und Lob Gottes. 2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, Der dich auf Adlersgefieder so sicher geführet, Der dir beschert, Was dich erfreuet und nährt; Dant es ihm, innigst gerühret!( 2Mos. 19, 4.) 3. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, Der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet. In wie viel Noth Hat nicht der gnädige Gott Ueber dir Flügel gebreitet! 4. Lobe den Herren, der sichtbar dein Leben gesegnet, Der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet! Dente daran, Was der Allmächtige tann, Der dir mit Liebe begegnet. 5. Lobe den Herren und seinen hochheiligen Namen! Alles, was in mir ist, lobe mit Abrahams Samen! Er ist dein Licht; Seele, vergiß es ja nicht. Lob ihn in Ewigkeit! Amen. I, Neander. 4. Mel. 5. ( Auch Mel. 88. 136.) 1. Dir dank ich, Gott, für deine; 2. Gott Lob! ich bin auch unter Liebe, Womit du alle Welt geliebt. Wenn eins nur ungeliebet bliebe, So würde mir das Herz betrübt; Ich dächte in der Seelenpein: Jch, ich kann dies Gehaßte sein. allen, Die er im Sohn geliebet hat. Der starb nach Gottes Wohlgefallen An aller und an meiner Statt, Daß ewig lebe, wer da glaubt, Und mir ist Glauben auch erlaubt. 3. D Liebe, dir sei Lob gesungen. Ach, glaubten alle Menschen dich! Ein Herz von deinem Feu'r durchdrungen, Dankt, rühmt und lobt nicht nur für sich, Indem es Gott die Ehre gibt, Daß er die ganze Welt geliebt. Ph. Fr. Hiller. ( Auch Mel. 88. 136.) 2 Anbetung und Lob Gottes. 5. 5. 52 55 hät= Wet 10. and Zun- gen D, daß ich tau- send Sate Ich stimmte da mit um die : P tau- send- fa- chen Mund! tief- sten Herzens- grund 8 dem, was Gott an mir ge than. Berliner Choralbuch. te Und einen te Vom allerEin Loblied nach dem andern an Von dde Kräfte? Auf, auf, braucht allen euren Fleiß Und stehet munter im Geschäfte Zu Gottes, meines Herren, Preis! Ach, wäre jeder Puls ein Dank Und jeder Odem ein Gesang! 3. Mein treuster Jesu, sei gepriesen, Daß dein erbarmungsvolles Herz Sich mir so hilfreich hat bewiesen Und mich durch deinen Todesschmerz Vom Sündenelend hat befreit Und dir zum Eigenthum geweiht. 5 ele 2. Was schweigt ihr denn, ihr, meine| 4. Ich will von deiner Güte singen, So lange sich die Zunge regt; Ich will dir Freudenopfer bringen, So lange sich mein Herz bewegt; Ja, wann der Mundwirdkraftlossein, So stimm ich noch mit Seufzen ein. 5. Ach nimm das arme Lob auf Erden, Mein Gott, in allen Gnaden hin! Im Himmel soll es besser werden, Wann ich bei deinen Engeln bin; Da bring ich mit der selgen Schar Dir tausend Hallelujah dar. J. Menger. 6 ( Auch Mel. 22. 267.) & 6. Anbetung und Lob Gottes. 6. 3 Womit soll ich dich wohl lo- ben, Mächtiger Herr Ze- ba= oth? Sen- de mir dazu von o- ben Deines Geistes Kraft, mein Gott! d ا لے لے لے Denn ich kann mit nichts er reich- en Dei- ne Gnad und Lie- bes: 33 Knecht. zeichen. Tausend-, tausendmalsei dir, Großer Kö- nig, Dankda- für! d 2. Denk ich, wie ich dich verlassen, Wie ich häufte Schuld auf Schuld, So möcht ich aus Scham erblassen Vor der Langmuth und Geduld, Womit du, o Gott, mich Armen Haft getragen aus Erbarmen! Tausend-, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 3. Ach ja, wenn ich überlege, Mit was Lieb und Gütigkeit Du durch so viel Wunderwege 8 Mich geführt die Lebenszeit, So weiß ich kein Ziel zu finden, Noch die Tiefen zu ergründen. Tausend-, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 4. O wie hast du meine Seele Stets gesucht zu dir zu ziehn! Daß ich nicht mein Heil verfehle, Soll ich zu den Wunden fliehn, Die mich ausgesühnet haben Und mir Kraft zum Leben gaben. 7 Herr, mein Gott, zu jeder Frist Und dich meiner angenommen, Wenns aufs äußerste gekommen. Tausend-, tausendmal ſei dir, Großer König, Dank dafür! 7. Tausendmal sei dir gesungen, Herr, mein Gott, solch Lobgesang, Weil es mir bisher gelungen; Ach, laß meines Lebens Gang Ferner noch durch Jesu Leiten Da will ich, Herr, für und für Nur gehn in die Ewigkeiten; Ewig, ewig danken dir! L. A. Gotter. 7. Anbetung und Lob Gottes. 7. Tausend-, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! ( 1 Pet. 2, 24.) 5. Bald mit Lieben, bald mit Leiden Kamst du, Herr, mein Gott, zu mir, Nur mein Herze zu bereiten, Ganz sich zu ergeben dir, Daß mein gänzliches Verlangen Möcht an deinem Willen haugen. Tausend, tausendmal sei dir, Großer König, Dank dafür! 6. Wie ein Vater nimmt und gibet, Wie's den Kindern nützlich ist, So hast du mich auch geliebet, Gott ist gegen- wär- tig! Gott ist in der Mit- te! ddo 15 Lasset uns an be- ten, Alles in uns schwei- ge, 4 Und in Ehrfurcht vor ihn tre= ten! Und sich in- nigst vor ihm beu= ge! Neander. Wer ihn kent, Wer ihn nent, 3-8 아 2010 म FIIP Schlag die Augen nie- der; Gebt das Herz ihm wie der! dd 12 t 100 8 8. Anbetung und Lob Gottes. 2. Gott ist gegenwärtig, Dem die Cherubinen Tag und Nacht gebücket dienen, " Heilig, heilig, heilig" Singen ihm zur Ehre Aller Engel hohe Chöre. Herr, vernimm Unsre Stimm, Wenn auch wir Geringen Unsre Opfer bringen. 3. Wir entsagen willig Allen Eitelkeiten, Aller Erdenlust und Freuden. Da liegt unser Wille, Seele, Leib und Leben, Dir zum Eigenthum ergeben. Du allein Sollst es sein, Unser Gott und Herre; Dir gebührt die Ehre! 4. Du durchdringest alles; Laß dein schönstes Lichte, Herr, berühren mein Gesichte. Wie die zarten Blumen Willig sich entfalten ( Auch Mel. 52. 247. 302.) Adagio. 23 -5-4 Und der Sonne stille halten, Laß mich so, Still und froh Deine Strahlen fassen Und dich wirken lassen. 5. Mache mich einfältig, Innig, abgeschieden, Sanft und still in deinem Frieden, Mach mich reines Herzens, Daß ich deine Klarheit Schau im Geist und in der Wahrheit. Laß mein Herz Ueberwärts Wie ein Adler schweben Und in dir nur leben. 6. Herr, komm in mich wohnen; Laß mein'n Geist auf Erden Dir ein Heiligthum noch werden. Komm, du nahes Wesen, Dich in mir verkläre, Daß ich dich stets lieb und ehre. Wo ich geh, Sitz und steh, Laß mich dich erblicken Und vor dir mich bücken! G. Tersteegen. 8. 3. A. Naumann. # A- men! Amen! lau- ter A- men Hat des treu- en Got- tes Ewig führet er den Namen, Daß er al- ler Wahrheit Mund. 22² = Anbetung und Lob Gottes. 8. = Grund. 3 # Was er sagt, trifft alles ein; Es muß ی 9 Ja und A- men sein, Es muß Ja und A- men sein. 4. Wohl, mein Herz, du sollst ihm trauen! Was er dir verheißen hat, Wirst du auch erfüllet schauen, Kommt es auch nicht gleich zur That. Spart er's auch oft weit hinaus, 1: Es wird doch ein Amen draus.:| 7 5. Amen! Herr, du willst erfüllen, Was dein treuer Mund verspricht; Das erwart ich nun im Stillen, Bis fich's offenbart im Licht, Daß du die Erfüllung gebst. 1: Amen! Ja! So wahr du lebst!:| B. Schmolke. HE EE 2. Die Verheißung kann verziehen; 3. Hat er es doch so gehalten Kommt nicht bald, was er verspricht, Muß man doch den Zweifel fliehen, Weil er sein Wort niemals bricht. Ist die rechte Zeit nur da, 1: So wird alles lauter Ja.:] Von dem Anbeginn der Welt; Seine Wahrheit wird auch walten, Bis die Welt in Asche fällt, Weil er, wie er nie gethan, 1: Sich nicht selbst verleugnen kann.:| S 10 3 5-2 92 Lik 마음 Lo- be den Herren, o meine Seele! Ich will ihn Weil ich noch Stunden auf Er den zähle, Will ich lobEd 9. Anbetung und Lob Gottes. 9. lo C ben bis zum Tod. fin- gen meinem Gott. ge= dd spat! Hal= le= 8 ben hat, Wer- de ge= prie= sen früh und lu = 2 Freylinghausen. 야 jah, Hal 8 E Der Leib und Seel ge = 8 $ 3 le= lu= jah! al Anbetung und Lob Gottes..9. 2. Fürsten sind Menschen, vom Weib geboren, Und sinken wieder in den Staub; Ihre Anschläge sind auch verloren, Wann nun das Grab nimmt seinen Raub. Weil denn kein Mensch uns helfen kann, Rufe man Gott um Hilfe an. Hallelujah, Hallelujah! 11571 3. Selig, ja selig ist der zu nennen, Deß Hilfe der Gott Jakobs ist, Welcher vom Glauben sich nicht läßt trennen Und hofft getrost auf Jesum Christ. Wer diesen Herrn zum Beistand hat, Findet am besten Rath und That. Hallelujah, Hallelujah! 4. Sollt er was sagen, und doch nicht halten? Sollt er was reden, und nicht thun? Kann auch der Wahrheit Kraft veralten? Kann auch sein wallend Herze ruhn? Er sinnt und sorgt aufs allerbest; Wohl dem, der sich auf ihn verläßt! Hallelujah, Hallelujah! 5. Sehende Augen gibt er den Blinden, Erhebt, die tief gebeuget gehn. Wo er kann gläubige Seelen finden, Die läßt er seine Liebe sehn. Sein Aufsehn ist des Fremdlings Truß; Wittwen und Waisen hält er Schutz. Hallelujah, Hallelujah! 6. Rühmet, ihr Menschen, den hohen Namen Deß, der so große Wunder thut! Alles, was Odem hat, rufe Amen Und bringe Lob mit frohem Muth! Ihr Kinder Gottes, lobt und preist Vater und Sohn und heilgen Geist! Hallelujah, Hallelujah! Dr. J. D. Herrnschmidt. 11 12 ( Auch Mel. 75.) 9 10. Anbetung und Lob Gottes. 2 IN 10. € 8 Gott ist ge treu! Sein Herz, sein Va- ter- herz, VerGott ist ge treu! Im Wohl- sein und im Schmerz Erdddd 2 läßt die Sei- nen nie. freut und trägt er sie. € 8 -9 Ele 8 onthult si 3. R. Ahle. Flügel; Stürzt ein, ihr Berge, fallt ihr Hü= gel! 3 Mich de cet seiner All- macht = P Gott ist ge= treu! 21 -0 I Anbetung und Lob Gottes. 10. 2. Gott ist getreu! Er ist mein treuster Freund; Dies weiß, dies hoff ich fest; Ich weiß gewiß, Daß er mich keinen Feind Zu hart versuchen läßt. Er stärket mich nach seinem Bunde In meiner Prüfung trübsten Stunde. Gott ist getreu! 3. Gott ist getreu! Er thut, was er verheißt; Er sendet mir sein Licht; Wenn dieses mir Den Weg zum Leben weist, So irr und gleit ich nicht. Gott ist kein Mensch, er kann nicht lügen; Sein Wort der Wahrheit kann nicht trügen. Gott ist getreu! 4. Gott ist getreu! Er, deß ich ewig bin, Sorgt für mein ewig Wohl; Er rufet mich zu seinem Himmel hin, Will, daß ich leben soll. Er reinigt mich von allen Sünden Und läßt mich Trost durch Christum finden. Gott ist getreu! 5. Gott ist getreu! Stets hat sein Vaterblick Auf seine Kinder Acht; Er sieht mit Lust, Auch wenn ein irdisch Glück Sie froh und dankbar macht. Was uns zu schwer wird, hilft er tragen, Und endlich stillt er alle Klagen. Gott ist getreu! 6. Gott ist getreu! Vergiß, o Seel, es nicht, Wie zärtlich treu er ist! Gott treu zu sein, Sei deine liebste Pflicht, Weil du so werth ihm bist. Halt fest an Gott, sei treu im Glauben; Laß nichts den starten Trost dir rauben: Gott ist getreu! E. Liebich. An den mu 13 II. Von der Person Jesu Christi. Menschwerdung( Advents- und Weihnachts- Lieder). 11. ( Auch Mel. 30. 38. 109. 159. 180. 203. 255. 295. 366.) 98 4. 2 Teschner. Ø Wie soll ich dich empfan- gen, Und wie be- geg- nen dir, Daller Welt Ver- lan- gen, O mei- ner See- le Zier? 121 2 8-0 Je- su, Je- su, se te mir selbst die Leuch- te bei, DaS mit, was dich er= göze, Mir kund und hel- le fei. Und grüne Zweige hin, Und ich will dir in Psalmen Ermuntern meinen Sinn; Mein Herze soll dir grünen In stetem Lob und Preis Und deinem Namen dienen, So gut es kann und weiß. 2. Dein Zion streut dir Palmen! 3. Was hast du unterlassen Zu meinem Trost und Freud, Als Leib und Seele saßen In ihrem größten Leid? Als mir das Reich genommen, Da Fried und Freude lacht, Da bist du, mein Heil, kommen Und hast mich froh gemacht. Advents- und Weihnachts- Lieder. 12. Wie ihr ihn wollet ziehen Mit eures Armes Macht; Er kommt, er kommt mit Willen, Ist voller Lieb und Lust, All Angst und Noth zu stillen, Die ihm an euch bewußt. 4. Ich lag in schweren Banden,| 7. Ihr dürft euch nicht bemühen Du kommst und machst mich los; Noch sorgen Tag und Nacht, Ich stund in Spott und Schanden, Du kommst und machst mich groß Und hebst mich hoch zu Ehren Und schenkst mir großes Gut, Das sich nicht läßt verzehren, Wie ird'scher Reichthum thut. 5. Nichts, nichts hat dich getrieben Zu mir vom Himmelszelt, Als dein geliebtes Lieben, Damit du alle Welt In ihren tausend Plagen Und großer Jammerlast, Die kein Mund kann aussagen, So fest umfangen hast. 6. Das schreib dir in die Herzen, Du hochbetrübtes Heer, Bei denen Gram und Schmerzen Sich häufen mehr und mehr; Seid unverzagt, ihr habet Die Hilfe vor der Thür: Der eure Herzen labet Und tröstet, steht allhier. 15 8. Auch dürft ihr nicht erschrecken Vor eurer Sündenschuld; Nein, Jesus will sie decken Mit seiner Lieb und Huld. Er kommt, er tommt den Sündern Zu Trost und wahrem Heil, Schafft, daß bei Gottes Kindern Verbleib ihr Erb und Theil. 12. 1. D freudenvolles Heute! Da sich der Gottesheld me Für uns gefall'ne Leute Bum Heiland eingestellt, Da Gott den Menschenorden Sich selbst hat zugesellt: Das Wort ist Fleisch geworden, Zum Heil der ganzen Welt. 9. Er kommt zum Weltgerichte, Zum Fluch dem, der ihm flucht; Mit Gnad und süßem Lichte Dem, der ihn liebt und sucht. Ach komm, ach komm, o Sonne, Und hol uns allzumal Zum ewgen Licht und Wonne In deinen Freudensaal! P. Gerhard. Mel. 11. ( Auch Mel. 30. 38. 109. 159. 180. 203. 255. 295. 366.) 2. Ich will nicht kleine Gaben, Du Gotteskind! von dir: Dich selber will ich haben, Und bitten, daß auch mir Du magst geboren heißen, Der Welt und Sünde mich | Auf ewiglich entreißen Und ziehen ganz an dich. 16 13. Von der Person Jesu Christi. 13. ( Auch Mel. 40. 42. 73.) b= € " Sieh, dein König kommt zu Sprich: MeinKönig, komm zu E z fro- he Wor- te. vir die Pfor- te. Beuch mit deiner Sanftmuth ein; Was du 11 findest, das ist d dein. dir!" See- le, das sind mir; Sich, ich öffne 2. Komm und räume alles aus, Was du hasseft und mich reuet; Komm und reinige dein Haus, Das die Sünde hat entweihet. Mache selbst mit deinem Blut Alles wieder rein und gut. 3. Romm u. bring den Tröster mit, Deinen Geist, der dich verkläret, Der mich im Gebet vertritt Und des Königs Willen lehret; Daß ich bis auf jenen Tag " Komm, Herr Jesu!" rufen mag. Ph. Fr. Hiller. Advents- und Weihnachts- Lieber. 14. in od 14. Ing disted adr, jule de gust olla mahdu 3. Schmiedlin. 2 : Auf, auf, ihr Reichsge nos sen! Derkö- nig kommt her- an. Em- pfaht ihn un- ver- drofsen Auf seiner Wunder- bahn. 2 Ihr Christen, geht her für. Laßt uns vor al= len = opa 1 Din- gen Ihm Ho- si= an= na dd 8 7 hei = li ger Be gier. C Gem.- Lieder. 4. Aufl. 4 mm 170@ end ni Bim 0 ne fin 17 8 = gen Mit 2 18 2. Auf, ihr betrübten Herzen! Der König ist sehr nah. Hinweg all Angst und Schmerzen; Der Helfer ist schon da! Seht, wie so mancher Ort Hochtröstlich ist zu nennen, Da wir ihn finden können Im Nachtmahl, Tauf und Wort. 3. Auf, auf, ihr Vielgeplagten; Der König ist nicht fern. Seid fröhlich, ihr Verzagten; Dort kommt der Morgenstern! Der Herr will in der Noth Mit reichem Trost euch speisen; Er will euch Hilf erweisen, Ja dämpfen gar den Tod. 4. So geht mit schnellen Schritten, Den König anzuſehn, Dieweil er kommt geritten Stark, herrlich, sanft und schön. 15. Von der Person Jesu Chrifti. Nun tretet all heran, Den Heiland zu begrüßen, Der alles Kreuz versüßen Und uns erlösen kann. 5. Der König will bedenken Die, so er herzlich liebt, mit köstlichen Geschenken, Als der sich selbst uns gibt In seinem Geist und Wort. D König, hoch erhoben, Wir alle wollen loben Dich freudig hier und dort. 6. Nun, Herr, du gibst uns reichlich, Wirst selber arm und schwach Und liebest unvergleichlich Und gehst den Sündern nach; Wir wollen dir allein Die Stimmen hoch erschwingen, Ein Hosianna singen ( Auch Mel. 98. 191. 342 358.) ㅎㅎ d fo 2: 4 Und ewig dankbar sein! 15. J. Rist. n. Hermann. T Al so hatGott die Welt geliebt, Daß er aus freiem Trieb Uns = معلم T seinen Sohn zum Heiland gibt; Wie hat uns Gott so lieb! Advents- und Weihnachts- Lieder. 16. 2.Was sein erbarmungsvoller Rath Ein Helfer und mein Friedefürst Schon in der Ewigkeit .Auf dieses Lebens Pfad. Zu unsrem Heil beschlossen hat, Vollführt er in der Zeit. 3. Er, unser Freund und bestes Gut, Der alle segnen kann, Des Höchsten Sohn, nimmt Fleisch Doch ohne Sünde an.[ und Blut 4.Du, Sohndes Allerhöchsten, wirst Auch mir durch Rath und That 5. Dein Mangel wird mein reiches Dein Leiden stillt mein Leid;[ Theil; Durch deine Demuth, Herr, mein Heil, Gewinn ich Herrlichkeit. 19 6.Gelobt sei Gott, gelobt seir Sohn, Durch den er Gnad erweist! Lobt, Engel, ihn vor seinem Thron! Erheb ihn auch mein Geist! Nach H. E. Hecker. 16. Mel. 3. 1. Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket in englischen Chören! Singet dem Herren, dem Heiland der Menschen, zu Ehren! Sehet doch da, Gott will so freundlich, so nah Zu den Verlornen sich kehren. 2. Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket, ihr Enden der Erden! Gott und der Sünder, die sollen zu Freunden nun werden. Friede und Freud Wird uns verkündiget heut; Freuet euch, Hirten und Heerden! 3. Sehet dies Wunder, wie tief sich der Höchste hier beuget! Sehet die Liebe, die ganz sich als Liebe nun zeiget! Gott wird ein Kind, Träget und hebet die Sünd; Alles anbetet und schweiget. 4. Gott ist im Fleische!- Wer kann dies Geheimniß verstehen? Hier ist die Pforte des Lebens nun offen zu sehen! Tretet herzu, Sucht bei dem Sohne die Ruh, Die ihr zum Vater wollt gehen. 5. König der Ehren, aus Liebe geworden zum Kinde, Dem ich auch wieder mein Herze in Liebe verbinde, Du sollst es sein, Den ich erwähle allein; Ewig entfag ich der Sünde. 6. Süßer Immanuel, werd auch geboren inwendig! Komm, o mein Heiland, und laß mich nicht länger elendig! Wohne in mir, Mach mich ganz eines mit dir, Und mich belebe beständig. G. Tersteegen. 2* 20 cold an ( Auch Mel. 259. 270.) k TP PPPO Islän- ger mehr al- lein; ziehe bei mir ein! & 3117. Von der Person Jesu Chrifti. Dogepr 17. -P- R-B- 2 I PP at delon D du meinTrost und süßes Hoffen, Laß mich nicht Mein Herz und See- le sind dir offen; D Je su, = be ( 1 Austrats du brigu TTO/ 10. 010. EF= 2. m nistane.S f won- ne, Du Gott und Mensch, du Morgenglanz, Ach komm, du Knecht. Du Himmels- lust, du Er- dentheure Gnaden- son- ne, Durch- leuchte mei- ne See- le ganz! EDENI Advents- und Weihnachts- Lieder. 18. 2. D daß du doch mein Herz dir| 3.DHeiland, stille mein Verlangen Mit deines Kommens Seligkeit. VollDemuth will ich dich empfangen; Mein Herz und Seele sind bereit, Mein Denken, Herr, und all mein Ganz deinem theuren Dienst zu siar Sinnen Sinnen i In weihn. machtest Zu deiner Krippe, Kindlein hehr, Und in ihm schlummertest u.wachtest, Als wenn es deine Wiege wär! Dann wär in Wahrheit mir gegeben Ein selig Ende meiner Pein. Ach Herr, daß du in mir kannst leben, Woll erst in mir geboren sein! ( bid ( Auch Mel. 173.) 21 O laß mich deinen Trost gewinnen! D Jesu, ziehe bei mir ein! 3051300 Osterwald. 18. 8 Fröhlich soll mein Her ze springen Dieser Zeit, Da vor inidn't dnu th12 J. G. Ebeling. Freud Al- le En= gel singen. Erd undHimmel, nehmts zu 12 o$ 1000 Mic = Oh ren! Jauchzend ruft Alle Luft: Christus ist ge bo= ren! . 22 2. Seht, er liegt in seiner Krippen, Ruft zu sich mich und dich, Spricht mit süßen Lippen: " Lasset schwinden, liebe Brüder, Was euch quält; Was euch fehlt, Bring ich alles wieder!" st 3. Ei so kommt mit offnen Händen! Stellt euch ein, Groß und klein, Kommt von allen Enden! Liebt ihn, der vor Liebe brennet; Schaut den Stern, Der euch gern Licht und Labsal gönnet. ( Auch Mel. 39. 186. 345.) 190 Feierlich. 22 3 4 19. Von der Person Jesu Chrifti. mf 3 2-2-4 mf ICI Le= ben! Inge= ben; 4. Die ihr arm seid und elende, Kommt herbei, Füllet frei Eures Glaubens Hände! id g Hier sind alle guten Gaben mid Und das Gold, Dran ihr sollt Eure Herzen laben. nizu p 5. Süßes Heil, laß dich umfangen, Laß mich dir, Meine Zier, bls Unverrückt anhangen! 29 Du bist meines Lebens Leben; Nun kann ich Mich durch dich Wohl zufrieden geben. P Gerhard. Ich steh an deiner Krippe hier, DJe- su, du mein Ich kom- me, bring und schenke dir, Was du mir hast ge= JJ P 19. Aus Dölkers Melodieenbuch. T pl Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn, Herz, so the ment 9 Advents- und Weihnachts- Lieder. 19. mfi Seel und Muth; nimm al- les hin Und laß dir's wohl- geTTOR fal= len! 010 2. Da ich noch nicht geboren war, Da bist du mir geboren Und hast mich dir zu eigen gar, Eh ich dich kannt, crtoren; Eh ich durch Gottes Hand gemacht, Hat er schon bei sich selbst bedacht, Wie du mein solltest werden. mf Variante zu: Viktoria, der Heiland lebt. 3. Jch lag in tiefster Todesnacht; Du wurdest meine Sonne, Die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne. O Sonne, die den werthen Schein Des Glaubens schicktins Herz hinein, Wie schön sind deine Strahlen! ispus 4. Wenn oft mein Herz vor Kummer Und keinen Trost kann finden,[ weint Rufst du mir zu:" ich bin dein Freund, Ein Tilger deiner Sünden, P 01/0 23 Hei- land lebt! Dein Fleisch u.Blut, der Bruder dein; Du sollst ja guter Dinge sein; Ich fühne deine Schulden!" 5. Drum hoffich, u. du wirst es mir, Mein Heiland, nicht versagen, Daß ich dich möge für und für In meinem Herzen tragen. O laß es doch dein Kripplein sein, Komm, komm und kehre bei mir ein Mit allen deinen Freuden! 3106991 6. Zwar sollt ich denken, wie gering Ich dich empfangen werde:!! Du bist der Schöpfer aller Ding; Ich bin nur Staub und Erde! Doch bist du ein so frommer Gast, Daß du noch nie verschmähet hast Den, der sein Herz dir öffnet. P. Gerhard. 24 Auch Mel. 70. 92.) Maestoso. 6 2 -8 20. Von der Person Jesu Christi. 20. P # 7 Horch, wie die Schar der En- gel singt! Horch, wie die Luft zu2. pe I.P. cresc. P DEF sammenklingt! Sieh, wie da dro- ben Licht erglüht! Sieh, cresc. si wie's den Erd- freis hell um- zieht! f in@ to nism ud sile 2. Ob heller leuchte dieser Strahl, Ob heller töne der Choral, Wer sagt mir das?-der Hirten Chor,| Da liegt der Fürst der Heldenschar Der ist auf einmal Aug und Ohr. 3. Von Engelscharen her erschallts, In Hirten- Herzen wiederhallts: " Dem droben in der Höh sei Ehr! Auf Erden Friede wiederkehr!" In einer Krippe wunderbar. 1112 5. Sie beugen sich, sie beten an, Und was die Heerschar kund gethan, Verkündigen sie weit und breit. O ewig schöne Weihnachtszeit! 4. Und wie empor die Engel ziehn, Die Hirten in das Städtlein fliehn, ( Auch Mel. 319.) 6C 2 C Lehramt und Wandel. 21. ne Die ihr bei Je su blei- bet, Deß Wort euch führt und trei: = 25 3. Wenn wir von Tag zu Tagen Die Nothdurft überschlagen Und rechnen dann die Menge, So sind wir im Gedränge. Volksmelodie. sid bet, Die ihr nicht von ihm ge het, Weil ihr sein Herz verste- het. = 4. Doch wenn wir mit Vertrauen Ihm auf die Hände schauen, So nähret allerwegen Uns ein geheimer Segen. 2. Was speist euch doch, ihr Armen? 5. Wie dieses mag geschehen, Das göttliche Erbarmen, Das segnet ganz verborgen Auch ohne eure Sorgen. Das kann man nicht verstehen; Allein man sieht am Ende: Es ging durch Gottes Hände! 6. Man wundert sich und preiset Den Herrn, der uns geſpeiset; Man glaubt von Herzensgrunde Und dankt mit frohem Munde. 7. Kommt her und singt zusammen: Wir rühmen deinen Namen! Du, Herr, bist unser König! Dir sind wir unterthänig! Ph. Fr. Hiller. 26 ( Auch Mel. 6. 267.) 2² 2 9 22. Von der Person Jesu Chrifti. Tabur 22. Je- fu! from- mer Menschen- heer- den Gu- ter und geLaß mich eins von denen werden, Die dein Ruf und I. Neander. Stab re- giert. Ach, du hast aus Lieb dein Le- ben Für die d H Dei- nen hin- ge= ge- ben, Und du gabst es auch für JUS 51100 Q.. mich! Laß mich wieder lieben dich! dd dd E Univ.- Bibl. Giessen. pp via sat doc regramt und Wandel. 23. 2. Heerden ihren Hirten lieben, Und ein Hirt liebt seine Heerd: Laß uns auch so Liebe üben, Du im Himmel, ich auf Erd. Schallet deine Lieb hernieder, Soll dir meine schallen wieder; Wenn du rufft:" Ich liebe dich!" Ruft mein Herz:" Dich liebe ich!" 3. Schafe ihren Hirten kennen, Dem sie auch sind wohlbekannt. Laß mich auch für dich entbrennen, Wie du bist für mich entbrannt. Da der Wolf mit offnem Rachen Mich zur Beute wollte machen, Riefest du:" Ich kenne dich!" Ich ruf auch:" Dich kenne ich!" 4. Heerden ihren Hirten hören, Folgen seiner Stimm allein; Hirten sich zur Heerde kehren, Wenn sie rufen groß und klein. 27 Wenn du rufest, laß mich eilen; Wenn du dräuest, nicht verweilen; Laß mich achten stets auf dich. Jesu, achte du auf mich! 2. So half er einst auf Erden; So hilft er immerfort. Wenn Kranke besser werden, Geschieht es auf sein Wort. 5. Höre, Jesu, und erhöre Meinesschwachen GlaubensStimm; Mich auch zu dir rufen lehre, Wenn sich naht des Wolfes Grimm. Laß mein Rufen dir gefallen, Deinen Trost hernieder schallen; Wenn ich bete:" Höre mich!" Jesu, sprich:" Ich höre dich!" 6. Höre, Jesu, und erhöre, Wenn ich ruf, anklopf und bitt; Jesu, dich von mir nicht kehre; Bald in Gnaden zu mir tritt! Ja, du hörst; in deinem Namen Ist ja alles Ja und Amen. Nun, ich glaub und fühle schon Deinen Trost, o Gottes Sohn! S. v. Birken. 23. od Mel. 11.rs( Auch Mel. 30. 38. 109. 159. 180. 203. 255. 295. 366.) 1. Zum Arzte hin, ihr Sünder! Er wills, und Schmerzen weichen, Er heißet Jesus Christ. Und Todeskummer flieht. Nur er hilft, Menschenkinder, Er, der die Liebe ist. Er kann die Krankheit heben, Kann Helfer, Retter sein, Kann neue Kräfte geben Und selbst vom Tod befrein. Es soll sich Bessrung zeigen! Und was er will, geschieht. 3. Drum laßt uns ihm vertrauen! Von ihm kommt Wohlergehn. Auf ihn nur laßt uns bauen, Von ihm nur Hilfe flehn. Er wird sein Wort erfüllen; Er wird in aller Noth Den Schmerz und Kummer stillen; Denn er ist Arzt und Gott. 6. H. Zeller. 28 slis Leiden und Sterben( Passions- Lieder). slisuse thin fswürd bid fun etsit netda bim 24. di sdoj2 o)( him, P dd 62 -2-2-2 Schau hin! Dort in Gethse- ma ne Ringt in der See- le ddd 925 -2-2²P P 6² 876 AF DE tu tiefstem Weh Der Herr in To- des- qual! O sieh ihn weinen, 92 be 00 drsnisl adoll.trid mis dull jok Nägeli. Inn 8 7713 be- ten, knien! Herb ist der Kelch, doch trinkter ihn! TOO. 8 sid and 50910 516 350 10 mub 2. Schau hin! wie erdenwärts gebückt, Indust So hart und schwer den Heilgen drücktid TO doprale Der Leiden Uebermaß! und Ergebungsvoll doch hör ihn flehn: CH BUDA and" Nicht mein, dein Wille soll geschehn!" ou fidiat dull 3. Schau hin! wenn bei des Leidens Schmerz do S Dein mattes, jammervolles Herzejmani so jilid c In Thränen sich ergießt; dund stor s od Lern auch in bängster Nächte Graunun as Iasičio Ihm, deinem Herrn und Gott, vertraun! id Passions- Lieder. 25. 09 12 S 12 msgid tim sid 25. dited on prodh@ and mit ( Auch Mel. 1. 135 363.) godes med amb Choralb. der Brüdergem. 941 D sid, odsit 18 Ddu Liebe meiner Lie- be, Du er- wünschte Die du dich aus höchstem Trie- be In das jammerSe lig teit! volle Leid 4 Als ein Opfer ein- ge stellt Und bezahlt mit Dei- nes Lei- dens mir zu gu= te dei= nem € 29 Blu- te Alle Mis se that der Welt! C N el 30 26. Von der Person Jesu Christi. 2. 2. Liebe, die mit heißen Thränen| 4 Liebe, die mit heißen Thränen 4. Liebe, die für mich gestorben An dem Delberg sich betrübt; Und ein immerwährend Gut. Liebe, die mit Sorg und Sehnen An dem Kreuzesholz erworben, Unaufhörlich fest geliebt; Ach, wie denk ich an dein Blut! Liebe, die den eignen Willen Ach, wie dank ich deinen Wunden, In des Vaters Willen legt, Du verwund'te Liebe du, Und den Fluch der Welt zu stillen, Wann ich in den letzten Stunden Treu die Last des Kreuzes trägt! Sanft in deiner Seite ruh! 3. Liebe, die mit starkem Herzen Schmach und Lästerung gehört; Liebe, die in Angst und Schmerzen Bis zum Tod blieb unversehrt; Liebe, die sich liebend zeiget, Wo der Athem geht zu End; Liebe, die sich liebend neiget, Da sich Leib und Seele trennt! 40 48 ( Auch Mel. 226.) & sine s -2 = Se te dich, mein Geist, ein Sieh, dein Herr, der höchste N 91c 5. Liebe, die sich todt gekränket Und für mein erkaltet Herz In ein kaltes Grab gesenket, Ach, wie dank ich deinem Schmerz! Habe Dank, daß du gestorben, Daß ich ewig leben kann, Und der Seelen Heil erworben; Nimm mich ewig liebend an! dis2 Angelus Silesius. 26. Wunder, ach wie groß! Kreuze bleich und bloß, me= nig; Schau dies König Hängt am 2 Den sein Lie- ben Hat ge inid Bassions- Lieder. 27. H trie- ben Zu dir aus des 27. Mel. 11. Va- ters Schoß. 1. Dent ich der Dornenkrone Um meines Heilands Haupt, So dankt dem Menschensohne Mein Herz, das an ihn glaubt; Es wallt von heißem Triebe, Ruft ihm bewundernd zu: D Jesu, welche Liebe, D welch ein Mensch bist du! 2. Mein Herr! das ist die Schande, Die mein Stolz hat verdient; Doch in so niedrem Stande Hast du mich ausgefühnt. E 3 2. Ob dich Jesus liebt von Herzen,| 4. Leib u. Leben, Blut u. Glieder, Kannst du hier am Kreuze sehn; Schau, wie alle Höllenschmerzen Ihm bis in die Seele gehn! Wie die Schrecken Ihn bedecken! Wie er schwebt in tausend Wehn! 3. Dies sind meiner Sünden Früchte, Alles gibst du für mich hin; Sollt ich dir nicht schenken wieder Alles, was ich hab und bin? Ich bin deine Ganz alleine; Dir verschreib ich Herz und Sinn. 5. Zeuch durch deines Todes Kräfte Mich in deinen Tod hinein! Laß mein Fleisch und sein Geschäfte, Herr, mit dir gekreuzigt sein, Daß mein Wille Werde stille Und die Liebe heiß und rein! Die, mein Heiland, ängsten dich; Dieser Leiden schwer Gewichte Lag auf dir, mein Heil, für mich, Daß die Nöthen, Die dich tödten, Mich nicht quälen ewiglich. G. Tersteegen. 31 ( Auch Mel. 30 38. 109. 159. 180 203 255. 295. 366.) So wird die Schuld vergeben, Die Strafe geht dahin, Daß ich in jenem Leben Der Ehre fähig bin. 3. Mein Heil, was soll ich sagen? Ich bin auf ewig dein! Lehr mich für solche Plagen Dir herzlich dankbar sein. Mir sei vor deinem Throne Dein ewger Ruhm erlaubt Und die erworbne Krone Des Lebens auf dem Haupt! Ph. Fr. Hiller 32 P 2 28. Von der Person Jesu Chrifti. 28. P F D Welt! sich hier dein Leben Am Stamm des Kreuzes schweben; Dein Heil sinkt in den 담 2 100 2 ani MC Tod! Der große 8 141 hid si ndiofe oid in 8 g H. Isaac. 150 Fürst der Ehren Läßt wil- lig sich be schweren Mit 8 P Schlägen, Hohn und großem Spott. jur spors HE ވމީ NE Ersch nibile og illnar 20 E gro- ßem Spott. and Iris S 100 plote niam si === M Passions- Lieder. 29. 2. Wer hat dich so geschlagen, Mein Heil, und dich mit Plagen So übel zugericht't? Du bist ja nicht ein Sünder, Wie wir und unsre Kinder; Von Missethaten weißt du nicht. 3. Jch, ich und meine Sünden, Die sich wie Körnlein finden Des Sandes an dem Meer, Die haben dir erreget Das Elend, daß dich schläget, Und das betrübte Marterheer. 4. Ich bins, ich sollte büßen An Händen und an Füßen Gebunden in der Höll; Die Geißeln und die Banden Und was du ausgestanden, Das hat verdienet meine Seel. 5. Jch bin, mein Heil, verbunden All Augenblick und Stunden Dir überhoch und sehr; 29. Mel. 28. 1. Ich wünsch mir alle Stunden Durch Jesu Blut und Wunden Ein froh und selig Herz. Gibts bis auf sein Erscheinen Gleich manchmal noch zu weinen: Er kennt und heilt ja jeden Schmerz. 2. So, wie er am verhöhnsten, So ist er mir am schönsten; Ich werd des Blicks nie satt Und kann mich oft der Zähren Vor Eindruck nicht erwehren, Daß er mich so geliebet hat. Gem.- Lieder. 4. Aufl. 33 Was Leib und Seel vermögen, Das soll ich billig legen Allzeit zu deinem Dienst und Ehr. 6. Nun, ich kann nicht viel geben In diesem armen Leben; Eins aber will ich thun: Es soll dein Tod und Leiden, Bis Leib und Seele scheiden, Mir stets in meinem Herzen ruhn. 7. Ich will ans Kreuz mich schlagen Mit dir und dem entsagen Was meinem Fleisch gefällt; Was deine Augen hassen, Das will ich fliehn und lassen, Gefiel es auch der ganzen Welt. 8. Dein Seufzen und dein Sehnen Und so viel tausend Thränen, Die dir geflossen zu, Die sollen mich am Ende In deinen Schoß und Hände Begleiten zu der ewgen Ruh. P. Gerhard 3. Und wenn ich Psalmen singe, Muß sein Tod allerdinge Derselben Inhalt sein. Ich lobte seine Wunden Gern alle Tagesstunden, Wacht auf und schliefe damit ein. 4. Ich bin durch manche Zeiten, Wohl gar durch Ewigkeiten In meinem Geist gereist; ud ant Nichts hat mir's Herz genommen, Als da ich angekommen mon Auf Golgotha.- Gott sei gepreist! R.v. Zinzendorf. 3 34 ( Auch Mel. 11. 38. 109. 159. 180. 203. 255. 295. 366.) 190 9 2 30. Von der Person Jesu Chrifti. 30. mapatus D Haupt, voll Blut und Wunden, Voll Schmerzen, vol- ler D Haupt, zum Spott ge bun- den Mit einer Dornen23 A Hohn! fron! 1 timm, did du L. Haßler. 22 니 D Haupt, sonst schön geschmü- cket mit höchster Ehr und لے لے Ist alles meine Last; Ich, ich hab es verschuldet, Was du getragen hast. Schau her, hie steh ich Armer, Der Zorn verdienet hat; Gib mir, o mein Erbarmer, Den Anblick deiner Gnad! نے 2Tp Zier, Doch nun von Schmach gedrü- cket! Ge- grü- ßet seist du mir! do- d # 1 Inatum obl 2. Mein Heil! was du erduldet,| 3. Erkenne mich, mein Hüter; Mein Hirte, nimm mich an! Von dir, Quell aller Güter, Ist mir viel Guts gethan: De Dein Mund hat mich begabet dull Mit wunderbarem Trost; Dein Geist hat mich gelabet Mit reicher Himmels kost. C Passions- Lieder. 31. 4. Ich will hier bei dir stehen; Verachte mich nur nicht! Von dir will ich nicht gehen, Wann dir dein Herze bricht; Wann dein Haupt wird erblassen Im letzten Todesstoß, Alsdann will ich dich fassen In meinen Arm und Schoß. 5. Es dient zu meinen Freuden Und kommt mir herzlich wohl, Wenn ich in deinem Leiden, Mein Heil, mich finden soll. Ach möcht ich, o mein Leben, An deinem Kreuze hier Mein Leben von mir geben; Wie wohl geschähe mir! 6. Ich danke dir von Herzen, O Jesu, liebster Freund, Für deine Todesschmerzen, Da du's so gut gemeint. quote Ach gib, daß ich mich halte Zu dir und deiner Treu, Und wann ich nun erkalte, In dir mein Ende sei. 7. Wann ich einmal soll scheiden, So scheide nicht von mir; Wann ich den Tod soll leiden, So tritt du dann herfür! Wann mir am allerbängsten Wird um das Herze sein, So reiß mich aus den Nengsten Kraft deiner Angst und Pein! 8. Erscheine mir zum Schilde, Zum Trost in meinem Tod, Und laß mich sehn dein Bilde In deiner Kreuzesnoth; Da will ich nach dir blicken; Da will ich glaubensvoll Fest an mein Herz dich drücken. Wer so stirbt, der stirbt wohl! P. Gerhard. 31. Mel. 17. 35 ( Auch Mel. 259. 270.) 1. O drückten Jesu Todesmienen Sich meiner Seel auf ewig ein! is n O möchte stündlich sein Verfühnen In meinem Herzen träftig sein! Denn ach, was hab ich ihm zu danken! Für meine Sünden floß sein Blut; Das heilet mich, den Armen, Kranken, Und kommt mir ewiglich zu gut. 3* 36 31. Von der Person Jesu Chrifti. silo 2. Ein Glaubensblick auf Jesu Leiden Gibt auch dem blödsten Herzen Muth; im st alors Die Quelle wahrer Geistesfreuden di Hol Ist sein vergossnes theures Blut, Wenn seine Kraft das Herz durchfließet Sein Lieben unsern Geist durchdringt, Wenn seine Huld die Seel umschließet, dist Hoi Und ihr sein Trostwort Frieden bringt. 3. Für mich starb Jesus; meine Sünden Sinds, die ihn in den Tod versenkt; Drum läßt er Gnade mir verkünden, him Die mich mit Lebenswasser tränkt. O Strom der Liebe, klar und helle, Mein Herz soll offen stehn für dich; solite i unerschöpfte Friedensquelle, Ergieß ohn Ende dich in mich! 11deur 10 DU lod 151 12 immol dril ni bi insel Adour site 4. ngn nou rid stund 2.0 Herr Jesu! nimm für deine Schmerzen sila Mich Armen an, so wie ich bin! amizado 5. Wann einst mein Herz wird stille stehen, So schließ mich ins Erbarmen ein; Dann werd ich dich von nahem sehen In deiner Klarheit ewgem Schein. Die Seele, die durch dich genesen, Ruht dann in deinen Armen aus Und lässet gern den Leib verwesen; Er wird dereinst ihr neues Haus. Nach N. v. Zinzendorf. Ich setze dir in meinem Herzensping of and ne Ein Denkmal deiner Liebe hin, Die dich für mich in Tod getrieben, Die mich aus meinem Jammer riß. Ich will dich zärtlich wieder lieben; Du nimmst es an, ich bins gewiß. J Passions- Lieder. 32. 32. ( Auch Mel. 107. 313.) 37 3. Schop. हो Der am Kreuz ist mei- ne Lie- be; Er al- lein in dieser Welt! add daß ers doch ewig bliebe, Der mir jetzt so wohlgefällt! 4 CE Nun, es blei- be fest da bei Und mir je de Stun- de neu, = the Sei es hei- ter, sei es trübe: Der am Kreuz ist meine Lie- be. 2. 3war es ist mir unverborgen| Heißt mich immer wunderlich, Dieser Liebe Kampf und Müh: Schmach, Verfolgung, Noth und Sorgen, Kreuz und Armuth bringet sie; Ja, wenn der Geliebte will, Ist kein bittrer Tod zu viel! Doch es komme noch so trübe: Der am Kreuz ist meine Liebe! 3. Lieber wähl ich solche Plage Und der Liebe schweren Stand, Als ohn ihn die besten Tage Und der Ehre eitlen Tand. Spotte man auch über mich, Daß ich, was er haßt, nicht übe: Der am Kreuz ist meine Liebe! 4. Diese Liebe Lohnet endlich, Führt zu ihm ins Vaterhaus, Ist zur letzten Zeit erkenntlich Und theilt Kränz und Kronen aus. Alle Welt dereinst sich noch Ach, ach wollte Gott, daß doch Dieses in das Herz einschriebe. Der am Kreuz ist meine Liebe! Greding 38 2 33. Von der Person Jesu Chrifti. 33. # pid Amen! DeinesGrabes Frie- deWird auch un- serGrab durch de Wann wir von der Wallfahrt müde Ruhn, um froher auf- zu21 dd 혜영 해 wehn! stehn. Amen! Fürst der Auferstehung, Der des Grabes Siegel | r F1² Bertsch. 非 brach Beuch durch Grab und Tod uns nach Zu der Heiligen Er d bildus tendol adai2 sbi A 6 T DQ. u 12 dan gus: 2 höhung, Wo dem Lam, das uns ver- söhnt, Al- lerHimmel Lob- lied tönt! dull 红 Paffions- Lieder. 34. 2. Großer Erstling deiner Brüder! Ja, du ziehest uns nach dir; Du, das Haupt, ziehst deine Glieder; Weil du lebst, so leben wir. Ja, wir werden auferstehen, Weil du auferstanden bist, Werden dich, Herr Jesu Christ, Einst in deiner Klarheit sehen. Unsre Herzen harren dein. doma Amen, ewig sind wir dein! K.B. Garve. ( Auch Mel. 284.) 94 oric 34. Wenn mich die Sünden kränken, D meinHerrJe- su Christ, So laß mich wohl bedenken, Wie du ge- stor- ben bist TINO_ 39 求 8 Und al le meine Schulden- last AmStamm des heil- gen Kreuzes Auf dich ge- nom- men hast. ele D. Rappard. I 40 2. D Wunder ohne Maßen, Wenn man's betrachtet recht: Es hat sich martern lassen Der Herr für seinen Knecht; Es hat sich selbst mein Herr und Gott Für mich verlornen Menschen Gegeben in den Tod! 35. Von der Person Jesu Christi. 3. Was kann mir denn nun schaden Mit allem Ernst zu meiden Die fündliche Begier; Der Sünden große Zahl? idMich reizen für und für, Ich bin bei Gott in Gnaden; Die Schuld ist allzumal Getilgt durch Christi theures Blut, Daß ich nicht mehr darf fürchten Der Hölle Qual und Glut. 9 Jindg ( Auch Mel. 47.yop ad sila 4 2 -4 2 4. Drum sag ich dir von Herzen Jetzt und mein Lebenlang Für deine Bein und Schmerzen, O Jesu, Lob und Dank, Für deine Sanftmuth und Geduld, Für dein unschuldig Sterben, Für deine Lieb und Huld. FITI 5. Herr! laß dein bitter Leiden bom s d G. Sün- der! freu- e Laß mirs nie kommen aus dem Sinn, Wie viel es dich gekoſtet, Daß ich erlöset bin! Gesenius. 35. sid im ssd- od idoar him. H. Tscherlikky. ddd 2 fe dich von Her- zen Ueber dei nes = Laß bei seinem Blut- ver- gie- ßen Stil- le Dan- kese : Je su Schmerzen! Er hat sich für thränen fließen. TE dich gegeben; 勝 Passions- Lieder. 35. Such in seinem Tod das Le- ben. Nur von sei- nem ㅎㅎ Kreu ze quil- let, Was dein Herz auf ewig stil- let. A 2. Ach wie groß ist dein Verderben! Ohne Jesum mußt du sterben; Blind und todt sind deine Kräfte; Sünde thun ist dein Geschäfte; Tod heischt des Gesetzes Rache; Es ist aus mit deiner Sache; Ja, im Himmel und auf Erden Kann dir nicht geholfen werden. 3. Fühlst du nun die Macht der Wie sie deine Seele binden,[ Sünden, Wie sie dein Gewissen quälen, Wie der Jammer nicht zu zählen, D so komm mit deinen Ketten; Wag es nicht, dich selbst zu retten; Wag es nicht, dich ſelbst zu retten; Sieh am Kreuze Er muß deine Fesseln sprengen! FF F 4. Sünder macht der Heiland selig; Seine Gnaden sind unzählig: Er gibt Buße; er gibt Glauben; Hilft den Lahmen, Blinden, Tauben: 41 E Wer sich nur will retten lassen, Der soll das Vertrauen fassen: Gnade strömt aus Jesu Wunden; Gnad ist auch für mich gefunden! 5.Glaube nur dem Wort der Gnade, O so heilet bald dein Schade, Und des Mittlers zarte Liebe Schafft in dir ganz neue Triebe. Sind die Sünden erst vergeben, Dann kannst du auch heilig leben, Und der Gnade treues Walten Wird dich fördern und erhalten. 6. D so gib dem Sohn die Ehre, Daß ihm aller Ruhm gehöre! Suche nicht erst zu verdienen, Was am Kreuz vollbracht erschienen; Suche nicht, was schon gefunden; Preise fröhlich seine Wunden Und bekenn es bis zum Grabe, Daß er dich erlöset habe! Woltersdorf. 42 Auferstehung( Ofter- Lieder). Allegro Maestoso. f e 9 c cresc. 36. Seele, dein Heiland ist frei von den Banden, Glorreich und f J P C herrlich vom To- de er- stan- den. Freu- e dich, See le; die de pe= cresc. Rud. Scheuermann. Hölle er bebt: Je- sus, deinHeiland, ist Sie ger und lebt! 1 d. 13 f 14 Je sus, dein Hei- land, ist Sie ger und lebt! = ffe J Diter- Lieder. 37. 88 2. Freue dich, Seele, der Hölle Macht lieget; Sünde und Satan und Tod sind besieget. Der im Triumphe dem Grab sich enthebt. 1: Jesus, dein Heiland, ist Sieger und lebt!:| 3. Fasse dich, Seele, sei tapfer im Streite; Jesus ist mit dir, und kämpft dir zur Seite; Bage nicht, wenn auch der Tod dich umschwebt; 1: Jesus, dein Heiland, ist Sieger und lebt!:| 37. 43 Mel. 19. ( Auch Mel. 39. 186. 345.) 1. Viktoria! der Heiland lebt; Er ist vom Tod erstanden! Die Höllenmacht des Teufels bebt; Gesprengt sind unsre Banden! Nun ist die finstre Nacht vorbei, Der Zutritt zu dem Vater frei! Viktoria! der Heiland lebt! 2. Viktoria! der Heiland siegt; Es glänzet seine Krone. Bis alles ihm zu Füßen liegt, Sißt er auf seinem Throne. Ihm dient des Himmels ganzes Heer; Denn ihm gebührt Lob, Preis Vittoria! der Heiland siegt! [ und Ehr. 3. Viktoria! der Heiland liebt; Er liebet seine Kinder. O hörts, wie er so gern vergibt Und annimmt arme Sünder! Er hat ein Mahl für uns bereit Und ladet ein zu dieser Zeit. Vittoria! der Heiland liebt! 4. Vittoria! der Herr kommt bald! Noch läßt er Gnade walten; Doch wenn Posaunenton erschallt, Rommt er, Gericht zu halten; Dann kündigt sein gerechter Spruch Den Einen Heil, den Ändern Fluch. Vittoria! der Herr kommt bald! 5. Vittoria! der Herr ist da! Er weilt im Kreis der Seinen, Ist allen bis an's Ende nah, Den Großen und den Kleinen; Er führt sie durch das dunkle Thal In seinen schönen Hochzeitssaal. Viktoria! der Herr ist da! E. Gebhardt. 44 ( Auch Mel. 11. 30. 109. 159. 180 203. 255. 295. 366.) P 9:25 -5- ₂²₁ 2 -2-2 P 9-25 -B- P² 38. Von der Person Jesu Christi. 38. bi Gir o dar and adqmimi 10 Inigual Du brachst des Todes Banden, AllmächtgerHeiland, du, Hast did doro cresc. cresc. 2 uns, die fer ne stan- den, Ge- bracht zu dei- ner Ruh! Dein = € + dd f dim. np mi 生 。 블 8 Werk hast du vol- len- det; Du hasts für uns er- füllt; Dein dim. dim. dim. Nägeli. Q E P mf M Pi 15 nd Loiral P 超 Lei- den ist beendet Und unser Herz ge- stillt. f 3 2. In dir ist uns gegeben Ein ewig sichres Heil. Du selbst bist unser Leben, Bist unser köstlichs Theil. Und durch den Geist geleitet, Ist hier dein Joch nicht schwer; Du hast den Weg bereitet, Gehst selber vor uns her. Soun labot misdii trud ( Auch Mel 19. 186. 345.) 9 6 2 94 Hö stel : : godz le? le? Oster- Lieder. 39.08.04 8 8 O Tod, wo ist dein Stachel nun? Wo ist dein Sieg, o Was kann fort- an der Feind uns thun, Wiegrausam er fich ė 2 3. Wer fasset deine Gnade, Wer deine Lieb und macht! Auf unserm Pilgerpfade Sei dir stets Dank gebracht. Und langen wir einst droben Im Himmel selig an, So wollen wir dich loben Für das, was du gethan. 8. 39. de 8-3 langem, schwerem Streit Den höchsten Sieg ge € ہے Gott sei ge- lobt in E- wig- keit, Der uns nach ہے 45 S daff daif dull libe : mbin H. Kugelmann. ge= ben. 46 40. Von der Person Jesu Christi. Der wir theilhaftig werden: Heil, Frieden und Gerechtigkeit. Im Himmel und auf Erden. Hier warten stille wir hinfort, Bis unser Leib wird ähnlich dort Christi verklärtem Leibe. 2. Denn aus des Grabes dunkelm| 4. Dies ist die rechte Seligkeit, Thor Und aus des Todes Banden Geht Christus lebend nun hervor; Der Herr ist auferstanden! Nichts hält in seinem Siegeslauf Den großen Lebensfürsten auf; Der Held hat überwunden! 3. Es war getödtet Jesus Christ, Und sieh, er lebet wieder! Weil nun das Haupt erstanden ist, Erstehen auch die Glieder. So jemand Christi Worten gläubt, Im Tod und Grabe der nicht bleibt; Er lebt, obgleich er stirbet. ( Auch Mel. 13. 42. 73.) 9€ ist im frie- den 6 11 Le: ben! ge ben, PP En 5. D Tod, wo ist dein Stachel nun? Wo ist dein Sieg, o Hölle? Was kann fortan der Feind uns thun, Wie grausam er sich stelle? Gelobt sei Gott in Ewigkeit, Der uns den Sieg nach hartem Streit Und ewgen Trost gegeben. Nach Gesenius. 40. eri Je sus, mei- ne Zuversicht Und mein Hei- land, Die ses weiß ich; sollt ich nicht Da rum mich zu = Was die 3. Crüger. T H lan- ge To- des- nacht Ofter- Lieder. 41. Mir auch für Gedanken macht? 2. Jesus, er, mein Heiland, lebt! Ich werd auch das Leben schauen, Sein, wo mein Erlöser schwebt; Warum sollte mir denn grauen? Lässet auch ein Haupt sein Glied, Welches es nicht nach sich zieht? 3. Jch bin durch der Hoffnung Band Bu genau mit ihm verbunden; Meine starke Glaubenshand Wird in ihn gelegt befunden, Daß mich auch kein Todesbann Ewig von ihm trennen kann. 4. Ich bin Fleisch und muß daher Auch einmal zu Asche werden, Das gesteh ich; doch wird er Mich erwecken aus der Erden, Daß ich in der Herrlichkeit Um ihn sein mög alle Zeit. 41. 1. Trauerndu.mit bangem Sehnen Wandern Zwei nach Emmaus. Ihre Augen sind voll Thränen, Ihre Seelen voll Verdruß. Man hört ihre Klageworte; Doch es ist von ihrem Orte Unser Jesus gar nicht weit Und vertreibt die Traurigkeit. 47 ==5. Seid getrost und hoch erfreut! Jesus trägt euch, seine Glieder. Gebt nicht Statt der Traurigkeit! Sterbt ihr: Jesus ruft euch wieder, Wann einst die Posaun erklingt, Die auch durch die Gräber dringt. 6. Nur daß ihr den Geist erhebt Von den Lüsten dieser Erden Und euch dem schon jetzt ergebt, Dem ihr beigefügt sollt werden. Schickt das Herz nur da hinein, Wo ihr ewig wünscht zu sein! Luise Henriette, Churfürstin v. Brandenburg. Mel. 22. ( Auch Mel. 6 267.) 2. Ach, es gehn noch manche Herzen Ihrem stillen Kummer nach; Sie bejammern ihre Schmerzen, Ihre Noth und Ungemach. Manches wandelt ganz alleine, Daß es nur zur Gnüge weine; Doch mein Jesus ist dabei, Fragt, was man so traurig sei. 48 42. Von der Person Jesu Christi. 3. Oft schon hab ichs auch empfunden:| 5. Bin ich traurig und betrübet, Jesus läßt mich nie allein; Herr, so ruf mir in den Sinn, Jesus stellt zu rechten Stunden Daß mich deine Seele liebet Sich mit seinem Beistand ein. Und daß ich dein eigen bin. Wann ich mich in Leid verzehre, Laß dein Wort mich fester gründen; Gleich, als ob er ferne wäre, Laß es auch mein Herz entzünden, O so ist er mehr als nah Daß es voller Liebe brennt Und mit seiner Hilfe da! Und dich immer besser kennt. 4. Treuster Freund von allen Freunden, Bleibe ferner noch bei mir; Sucht die Welt mich anzufeinden, Ach, so sei du auch allhier! Wenn mich Trübfalswetterschrecken, Wollst du mächtig mich bedecken. Komm, in meinem Geist zu ruhn; Was du willst, das will ich thun. ( Auch Mel. 13. 40. 73.) Nicht zu langsam. mf 1158 -4 9: 3 6. Hilf, wann es will Abend werden Und der Lebenstag sich neigt, Wann dem dunkeln Aug auf Erden Nirgends sich ein Helfer zeigt; Bleib alsdann in unsrer Mitten, Wie dich deine Jünger bitten, Bis du sie getröstet haſt; i dr Bleibe, bleibe, theurer Gast! un mond Müller. mfi 42. s drie bed be - Je sus lebt! mit ihm auch ich; Jesus lebt und wird auch mich cresc. in R cresc. P. Ritter. na bag bor Tod wo sind nun Von den Tod- ten 9# Ofter- Licher. 42. deine Schrecken? auf= er= we= cken. cresc. Dies ist meine Zu ver= Gem. Lieder Er verklärt mich in sein Licht; cresc. 3. Jesus lebt! sein Heil ist mein; Sein sei auch mein ganzes Leben. Reines Herzens will ich sein Und den Lüsten widerstreben. Er verläßt den Schwachen nicht; Dies ist meine Zuversicht. sicht. 2. Jesus lebt! ihm ist das Reich| 4. Jesus lebt! ich bins gewiß: Ueber alle Welt gegeben; Mit ihm werd auch ich zugleich Ewig herrschen, ewig leben. Gott erfüllt, was er verspricht; Dies ist meine Zuversicht. Nichts soll mich von Jesu scheiden, Reine Macht der Finsterniß, Keine Herrlichkeit, kein Leiden. Er gibt Kraft zu dieser Pflicht; Dies ist meine Zuversicht. 49 5. Jesus lebt! nun ist der Tod Mir ein Eingang in das Leben. Welchen Trost in Todesnoth Wird es meiner Seele geben, Wenn sie gläubig zu ihm spricht: Herr, Herr, meine Zuversicht! 4 Gellert. 50 Himmelfahrt. Himmlische Herrlichkeit Christi. 43. = Halle lu- jah! wie lieb- lich stehn Hoch über uns die Seit du vom ew gen Zi- on dort Aus- sen- dest dein le1 2-4 562 8 Him- mels- höhn, Seit du im Him- mel bendig Wort Und deine Heer- de Alte Volksweise. fi schü FIT = kest, Best! RP = S Fröhlich, Se ligSchaut der Glaube Von dem Stau- be Lda H prop FI Auf zum Sohne. Mei- ne Hei- mat ist am Throne. ddad Himmelfahrt. 44. 2. Wohin wir ziehn durch Land und Meer, Ein Himmel neigt sich drüber her, Dein Himmel voller Gnaden. Da steigt erhörlich das Gebet; Da wallt man sicher früh und spät Vor Feindeslist und Schaden. Keiner Deiner bod Auserwählten, Geistbeseelten Bleibt verlassen; big Treu will ihn dein Arm umfassen. 3. Wir fliehn zu dir mit allem Schmerz, Zu dir, wenn sich das arme Herz Abhärmt in bittrer Reue; Du brichst nicht das zerstoßne Rohr, 51 Und wenn der Docht sein Del verlor, So tränkst du ihn aufs neue. Im Licht Soll nicht Eine fehlen Von den Seelen, Die zum Leben Dir dein Vater übergeben. 4. O selger König, Jesu Christ, Wie wundervoll und heilig ist, Was uns in dir geschenket! In dir, der Gottes Kinder schirmt, Bleibt unser Anker, wenn es stürmt, Auf ewig eingesentet. Hier, hier Sind wir Festgebunden; Unsere Stunden Fliehn in Eile Dann hinauf zum ewgen Heile! Knapp. 44. Mel. 43. 1. D wundergroßer Siegesheld, Du Sündentilger aller Welt! Dein Werk hast du vollendet, Vollendet deinen schweren Lauf; Du fährst verklärt zum Vater auf, Der dich herabgesendet, Wohnest, Thronest Hoch und prächtig, Waltest mächtig, Tod und Leben Sind in deine Hand gegeben! 2.Du, Herr, bist unser Haupt, u. wir Sind deine Glieder; nur von dir Kommt auf uns Heil und Leben; Trost, Friede, Freude, Licht undKraft Und was dem Herzen Labsal schafft, Wird uns durch dich gegeben. Neige, Beuge, Ewge Güte, Mein Gemüthe, Dich zu preisen upc Und mich dankbar zu beweisen! 3. Herr Jesu, komm, zeuch uns dir nach, Daß wir nach kurzem Ungemach Zur Freude dort gelangen; Du bist uns allen ja zu gut Durch dein vergoßnes, theures Blut Ins Heiligthum gegangen. Dafür Soll dir Von uns allen Preis erschallen. Nimm am Ende, Herr, uns auf in deine Hände! Homburg. 4* 52 201 45. 46. Von der Person Jesu Christi. 45. thin Doethi Mel. 5. 1. Gottlob! nun ist der Weg gebahnet, D Siegesfürst, Herr Jesu Christ, dopred Daß mich des Geistes Sehnen mahnet, Zu sein, wo mein Erlöser ist. dai Ich rufe täglich mit Begier: 1: Beuch mich nach dir!:| 2. Du läßst dein Wort bei uns zurücke; Das soll hinfort gepredigt sein; Das ist die rechte Lebensbrücke, ( Auch Mel. 88. 136.) Die uns zum Himmel führet ein. Im Wort ist schon der Himmel hier. 1: Zeuch mich nach dir!:| 3. Einst wirst du herrlich wieder kommen, Gleich wie du aufgefahren bist; Dann werde ich dort aufgenommen, Wo jetzt mein Bürgerrecht schon ist. Indessen ruf ich täglich hier: 1: Zeuch mich nach dir!:| B. Schmolte. 46. Mel. 19. 1. Herr Jesu, deiner Glieder Ruhm, Du starkes Haupt der Schwachen! Du hast ein ewges Priesterthum, Kannst allzeit selig machen; Du bist es, der Gebet erhört ( Auch Mel. 39. 186. 345.) 3.3euch uns dir nach, so laufen wir! Laß uns ein himmlisch Wesen In Worten, Werken und Begier Von nun an, Herr, erlesen! Zeuch unser Herz dem Himmel zu, Und der des Glaubens Wunsch ge- Damit wir Wandel, Schatz und Ruh Nur in dem Himmel haben! währt, Sobald wir zu dir kommen. 2. Du giengst ins Heiligthum hinein Kraft deiner heilgen Wunden; Du hast ein ewig Seligsein, Verherrlichter, erfunden. Du hast allein durch deine Macht Uns die Gerechtigkeit gebracht, Die unaufhörlich währet. 4.DKleinod, das im Himmelstrahlt, Nach dir nur will ich laufen! D Berle, die kein Weltkreis zahlt, Dich will ich hier noch kaufen! D Erbtheil voll Zufriedenheit, D Himmel voller Seligkeit, Sei mein aus Jesu Gnaden! Ph. Fr. Hiller. ( Auch Mel. 35.) 4 944 韓 ( 6 JAND Himmelfahrt. 47. 47. An dein Bluten und Er An dein priester- li- ches 응 oh ne glei = chen, Gei- stes We hen. -8 Pep ew- ge Gü= ei- ne Blü= te, te, 2 8 -8bleichen, An dein Opfer Fle hen Mahnet mich des : and لے لے 3. Crüger. Hd J J Und so wünsch ich, Für mein Leben 53 Einen Ruhm an mei- nem 81 to 8 Gra be, Daß ich dich ge= lie- bet ha= be! dd dad 54 2. Hohepriester ohne Tadel! Lebensfürst von großem Adel! Licht und Herrlichkeit entfalten, Segnen heißt dein hohes Walten; Segnend trittst du mir entgegen, Und so wünsch ich einen Segen, Einen Ruhm an meinem Grabe, Daß ich dich geliebet habe! 48. Von der Person Jesu Christi. 3. Du nur giltst im Heiligthume; Und zu deiner Wunden Ruhme, Weil du für die Sünder littest, Gibt der Vater, was du bittest; Wenn schon Zornesflammen lodern, Darfst du noch Erbarmen fordern, Hilfe, wo die Engel trauern, Leben in des Todes Schauern. 4. O wie groß ist dein Vermögen! Priesteramtes fannst du pflegen, Welten auf dem Herzen tragen, Sünd und Hölle niederschlagen, Tom ( Auch Mel. 79. 116.) Ge Gräber öffnen, Todte wecken, Sie mit Himmelsblüte decken Und hinauf zum ewgen Leben Auf der Rettershand erheben. 5. Was ist Reichthum, Lust u. Ehre, Was ein Ueberfluß wie Meere, Wenn du, Herr, mich nicht erkennest, Nicht im Heiligthume nennest? Selger Pilger, dem die Kunde Tief ertönt im Herzensgrunde: Christus, meine Lebenssonne, Denket mein im Haus der Wonne! 6. Lieben will ich, flehn und loben, Bis der Vorhang weggeschoben; Dann zu dir, du Ewigreiner! Jesus Christus, denke meiner! Eines schenke mir hienieden: Deinen Geist und deinen Frieden Und den Ruhm an meinem Grabe, Daß ich dich geliebet habe! Knapp. 48. Je- susChristus herrscht als Kö- nig; Al- les wird ihm unterJe- de Zun- ge soll be ken- nen, Jesus sei der Herr zu Himmelfahrt. 48. F thänig; Alles legt ihm Gott zu Fuß. nennen, Dem man Eh- re ge- ben = A E Dem man Ehre ge- ben muß. F muß, 3. Gebt, ihr Sünder, ihm dieHerzen; Klagt, ihr Kranken, ihm die SchmerSagt, ihr Armen, ihm die Noth.[ zen; Er kann alle Wunden heilen; Reichthum weiß er auszutheilen; 1: Leben schenkt er nach dem Tod.: 55 1903 9 2. Nur in ihm( o Wundergaben!)| 5. Zwar auch Kreuz drückt Chrifti Glieder Können wir Erlösung haben, Die Erlösung durch sein Blut. Hörts! das Leben ist erschienen, Und ein ewiges Verfühnen 1: Kommt in Jesu uns zu gut.:| Hier auf kurze Zeiten nieder, Und das Leiden geht zuvor. Nur Geduld! es folgen Freuden; Nichts kann sie von Jesu scheiden, 1: Und ihr Haupt zieht sie empor.:| 6. Jauchz ihm, Menge heilger Knechte! Rühmt, vollendete Gerechte, Und du Schar, die Palmen trägt, Und ihr Märt'rer mit der Krone, Und du Chor vor seinem Throne, 1: Der die Gottesharfen schlägt!:| 4.Gill es istnicht Zeit zumSchämen. 7. Ich auch auf den tiefsten Stufen, Willst du Gnade? du sollst nehmen! Ich will glauben, reden, rufen, Willst du leben? es soll sein! Ob ich schon noch Pilger bin: Willst du erben? du wirst sehen! Jesus Christus herrscht als König! Soll der Wunsch aufs Höchste gehen: Alles sei ihm unterthänig! 1: Willst du Jesum?-Er ist dein!:||: Ehret, liebet, lobet ihn!:| Ph. Fr. Hiller. 56 49. Von der Person Jesu Christi. 49. Mel. 39. 1. JhrD Töchter Zions, kommt herbei,| Er ist das Haupt der Christenheit; Laßt uns ein Brautlied hören; Er ist der Herr der Herrlichkeit, Vernehmt, wer euer Bräut'gam sei, Den alle Engel loben. Von dessen Ruhm und Ehren Gar lieblich singt des Himmels Chor; Drum hebt auch eure Stimm empor, Dies Loblied zu vermehren. 2. Erist des Höchsten Gottes Sohn, Von Ewigkeit gezeuget; Vor seinem Scepter, Reich und Kron Sich Erd und Himmel beuget; Was Ehre, Lob und Ruhm erweist Dem Vater und dem heilgen Geist, Vor ihm sich gleichfalls neiget. 3. Er ist hernach auch in der Zeit Ein Menschen- Kind geboren. Das Zweiglein Jesse, das erneut, Was vormals war verloren. Er ist der holde Menschensohn, Den Gottzu Davids Reich und Kron Schon längst hat auserforen. 4. Drauf hat sich dieser Bräutigam Für uns in Tod gegeben; Er selbst, das theure Gotteslamm, Schafft seiner Braut das Leben. Er führte seine Lebenszeit In großer Schmach und Niedrigkeit, Bu Gott uns zu erheben. ( Auch Mel. 19. 186. 345.) 5. Darum hat ihn auch Gott erhöht Und aus der Schmach erhoben; Er sitzet nun mit Majestät Zur Rechten Gottes droben. Ins Heiligste gegangen 6. Er ist vor Gott mit seinem Blut und hat allda der Braut zu gut Ein ewges Heil empfangen. Die Braut kann nun zu jeder Frist, Weil er ihr Hoherpriester ist, Den Gnadenblick erlangen. 7. Er ist der größefte Prophet, Den alle Welt soll hören, Der Meister, dessen Stimm ergeht Mit himmelsfüßen Lehren, Der seiner Kirchen Hirten gibt So, wie es ihm nach Wunsch beliebt, Sein Gnadenreich zu mehren. 8. Die Braut verehrt ihn auch zu= Sie spürtsein Macht- u. Gnadenreich, In seiner Königskrone;[ gleich Bückt sich vor seinem Throne; Sie hoffet in Gelassenheit Das fünft'ge Reich der Herrlichkeit Nebst vielem Gnadenlohne. 9.Drumist die Braut so wunderstill, Wann sie die Welt nicht kennet, Auch sie wohl gar verdammen will, Mit fremden Namen nennet. Ihr Schmuck ist ihres Bräut'gams Schmach; Sie trägt das Kreuz ihm willig nach, Wird dadurch nie getrennet. Himmelfahrt. 50. 57 10. Des Bräut'gams Stand der| 11. Jhr Töchter Zions, freuet euch! Niedrigkeit Laßt mit des Himmels Chören Aus eurem Herzen auch zugleich Viel Hallelujah hören Muß hier die Braut nur zieren; So wird sie auch zu seiner Zeit Schon die Erhöhung spüren; Er wird, wie ihr sein Wort verspricht, Dem allerschönsten Bräutigam, Sie einst mit vollem Glanz und Licht Dem auserwählten Gotteslamm Ins Vater- Haus einführen. Zu ewgem Lob und Ehren. 50. Mel. 6. ( Auch Mel. 22 267.) | Meinem König will ich trauen Ohne Furcht und ohne Grauen, Nur in Jesu Namen mich Beugen hier und ewiglich. 1. Siegesfürst und Ehrenkönig, Hochverklärte Majestät! Alle Himmel sind zu wenig; Du bist drüber weit erhöht! Sollt ich nicht zu Fuß dir fallen, Nicht mein Herz vor Freude wallen, Wenn mein Glaubensaug betracht't Deine Herrlichkeit und Macht! 2. Weitu. breit, du Himmelssonne, Deine Klarheit fich enthüllt Und mit neuem Glanz und Wonne Alle Himmelsgeister füllt. Prächtig wirst du aufgenommen; Freudig heißt man dich willkommen. Schau, dein armes Kind auch hier Rufet Hosianna dir! 3.Sollt ich deinen Kelch nichttrinken, Da ich deine Klarheit seh? Sollt mein Muth noch wollen sinken, Da ich deine Macht versteh? 4. Nun erfüllst du aller Orten Alles durch dein Nahesein; meines Geistes ewge Pforten Stehn dir offen; komm herein! Komm, du König aller Ehren; Du mußt auch bei mir einkehren! Ewig in mir leb und wohn Als in deinem Himmelsthron. 5. Deine Auffahrt bringt mir eben Gott und Himmel innig nah; Laß mich nur im Geiste leben Als vor deinen Augen da, Fremd der Welt, der Zeitund Sinnen Bei dir abgeschieden drinnen, In den Himmel mit versetzt, Wo mich Jesus nur ergößt. Tersteegen. ( Auch Mel. 99. 333.) 9: 2 III. Vom heiligen Geist. pun si dria( 3 serbe ja fingst- Lieder. 51. dunt maghra@.01 31580 o ant H Geist vom Vater und vom Sohn! Wei- he dir mein libisinis --00% einst der Jünger= schar. Württ. Choralb. 둠-8--8 2 Herz zum Thron; Schenke dich mir immer- dar So, wie F 53108 00-8 me un drik Smp inde Tomos Pfingsten. 52. 86 59 2. Geist der Wahrheit! leite mich;| 4. Geist der Heiligung! verklär Eigne Leitung täuschet sich, Da sie leicht des Wegs verfehlt Und den Schein für Wahrheit wählt. 3. Geist des Lichtes! mehr in mir Meinen Glauben für und für, Der mich Christo einverleibt Und durch Liebe Früchte treibt. Jesum in mir mehr und mehr, Und erquicke innerlich Durch den Frieden Gottes mich. 5. Geist der Hoffnung! führe du Mich dem Himmelserbe zu; Laß mein Herz sich deiner freun Und in Hoffnung selig sein. Sv. Wessenberg. ( Auch Mel. 8. 247. 302.) € Komm, o tomm, du Deine Kraft sei 9€€ 16 H 52. € 13 ind P Geist des nicht ver= Le bens, Wah- rer = ge bens; Sie er= Gott von Ewigkeit! So wird Geist und Licht und füll uns jeder= zeit; N Württ. Choralb. F Schein In dem dunk len Herzen sein. Seve mo o mol& 53. Bom heiligen Geist. 60 2. Gib in unser Herz und Sinnen Weisheit, Rath, Verstand und Zucht, Daß wir anders nichts beginnen, Denn was nur dein Wille sucht; Dein' Erkenntniß werde groß Und mach uns vom Irrthum los. 3.Führ uns, Herr, die Wohlfahrtsstege, da Die dein Wort uns kund gethan; Räume ferner aus dem Wege, Was den Lauf verhindern kann; Wirke Reue nach der That, Wenn der Fuß gestrauchelt hat. 4. Ddu Geist der Kraft und Stärke, Der allein das Gute schafft, Fördre in uns deine Werke Und zum Kämpfen gib uns Kraft; Schenk uns Waffen in den Krieg Und erhalt in uns den Sieg! 5. Herr, bewahr auch unsern Glauben, Daß kein Teufel, Tod noch Spott Uns denselben möge rauben; Du bist unser Schutz und Gott. Sagt das Fleisch gleich immer Nein, Laß dein Wort gewisser sein! 6. Wann wir endlich sollen sterben, Als des Himmelreiches Erben So versichre uns je mehr Jener Herrlichkeit und Ehr, Die Gott gibt durch Jesum Christ Und die unaussprechlich ist. 53. ( Auch Mel. 99. 333.) 1. Fröhlich, fröhlich laßt uns sein!| 4. Laß hinfort uns Zeugen sein Deiner Wahrheit; du allein Bist vom Vater uns gesandt, Seiner Liebe theures Pfand. Wir gehören ihm allein, Unserm süßen Jesu Christ, Der auch unser Heiland ist; 2. Der in dieser Segenszeit 5. Ja, wir lieben inniglich, Freude uns und Frieden beut, D du Geist der Wahrheit, dich! Da er liebend uns verheißt Heilge Freude, heilge Lust Seinen werthen, heilgen Geist. Sei in dir uns stets bewußt! 3. Komm, o komm in uns hinein, 6. Denn die richtet unsern Sinn Heilger Geist, und laß uns seinAuf das, was zukünftig, hin, Deine Wohnung für und für; Sei du unsrer Seele Zier! Da nach dieser kurzen Zeit Uns erwartet ewge Freud. Mel. 51. Maria Straube. Pfingsten. 54. 54. Mel. 18. 1. Höchster Tröster, komm hernieder! Geist des Herrn, Sei nicht fern, Salb uns, Jesu Glieder! Er, der nie sein Wort gebrochen, Jesus hat Deinen Rath Seinem Volk versprochen. 2. Herr, wir fallen dir zu Fuße; Eins ist Noth Für den Tod: Buße, wahre Buße. Zeig uns selbst den Greul der Sünde, Daß das Herz Angst und Schmerz, Reu und Scham empfinde. 3. Zeig uns des Erlösers Wunden; Ruf uns zu: Ihr habt Ruh; Ihr habt Heil gefunden. Eure Sünd wird nicht gerochen! Jesu Blut Machet gut, Was die Welt verbrochen. 4. Geist der Weisheit, gib uns Allen Durch dein Licht Unterricht, Wie wir Gott gefallen. Lehr uns recht, vor Gott zu treten; Sei uns nah Und sprich Ja, Wenn wir gläubig beten. 5. Hilf den Kampf des Glaubens kämpfen; Gib uns Muth, Fleisch und Blut, Sünd und Welt zu dämpfen. Laß uns Trübsal, Kreuz und Leiden, Angst und Noth, Schmach und Tod Nicht von Jesu scheiden. ( Auch Mel. 173.) 61 6. Sei in Schwachheit unsre Stüße; Steh uns bei, Mach uns treu In der Prüfungshike. Führ, wenn Gott uns nach dem Leide Sterben heißt, Unsern Geist inh Freudig in die Freude! Liebich. PS He Esive ans 20 62 ( Auch Mel. 121.) 9 55. Vom heiligen Geist. 55. D Gott, o Geist, o Licht des Du scheinst und lockst so lang ver dd = To des- schat- ten scheint. niß dem Lich- te feind. e ELL 2. Entdecke alles und verzehre, Was nicht in deinem Lichte rein, Wenn mirs gleich noch so schmerzlich wäre; Die Wonne folget nach der Bein. Du wirst mich aus dem finstern Alten In Jesu Klarheit umgestalten. Württ. Choralb. 8 Lebens, Das uns im ge bens, WeilFinster: ہے ہے 이블 D Geist, dem keiner kann ent ur gehen, Ich laß dich gern den Jam-mer seh seh hen. : 246 3. Dem Sündengift ist nicht zu steuern; Durchsalbe du mich, so geschiehts. Du mußt von Grund aus mich erneuern, Sonst hilft mein eignes Trachten nichts. Geist, sei meines Geistes Leben; O Ich tann mir selbst kein Gutes geben. Pfingsten. 56. 63 4. Mein Wirken, Wollen und| AusGottes und des Lammes Throne Beginnen Nun quillt in stille Herzen ein, JIch öffne meinen Mund und sinke Hin zu der Quelle, daß ich trinke. Sei kindlich folgsam deinem Trieb. Bewahr mein Herz und alle Sinnen Untadelig in Gottes Lieb. Dein in mir Beten, Lehren, Kämpfen Laß mich auf keine Weise dämpfen. 5. D Geist, o Strom, der uns vom Sohne Eröffnet, und kristallenrein 56. Mel. 43. 1.D heilger Geist, kehr bei uns ein Und laß uns deine Wohnung sein; D komm, du Herzenssonne! Du Himmelslicht, laß deinen Schein Bei uns und in uns träftig sein Zu steter Freud und Wonne. Sonne, Wonne, Himmlisch Leben Willst du geben, Wenn wir beten, Zu dir kommen wir getreten. 6.Ich laß mich dir und bleib indessen Von allem abgekehrt, dir nah; Ich wills Geschöpf u. mich vergessen, Dies innigst glauben: Gott ist da! O Gott, o Geist, o Licht des Lebens, Man harret deiner nie vergebens. G. Tersteegen. 2. Du Quell, draus alle Weisheit fließt, Die sich in fromme Seelen gießt, Laß deinen Trost uns hören, Daß wir in Glaubenseinigkeit Mit deiner werthen Christenheit Dein wahres Zeugniß ehren. Höre, Lehre, 3. Sei stets bei uns mit deinem Rath Und führuns selbst aufrechtem Pfad, Die wir den Weg nicht wissen. Gib uns Beständigkeit, daß wir Getreu dir bleiben für und für, Wenn wir auch leiden müssen. Schaue, Baue, Was zerrissen Und geflissen, Dich zu schauen Und auf deinen Trost zu bauen. 4. Gib, daß in reiner Heiligkeit Wir führen unsre Lebenszeit; Sei unsers Geistes Stärke, Daß uns hinfort sei unbewußt Die Eitelkeit, des Fleisches Lust Und seine todten Werke. Rühre, Führe 01 iniUnser Sinnen Und Beginnen Daß wir können Herz und Sinnen Von der Erden, Dir ergeben Dir zum Lob und uns zum Leben. Daß wir Himmelserben werden. Schirmer. 64 in 2 4 9 4 mo? 57. Vom heiligen Geist. 57. Halle lu jah! Je- sus sen= det seinen Geist; = Denn er hält, was 2. Hallelujah! Geist des Herrn, ich bitte dich: Komme doch nur auch in mich! 3. Hallelujah! Komm in mich von deinem Thron; Komm vom Vater und vom Sohn! 4. Hallelujah! Geist des Herrn, beseele mich; Meine Seel verlanget dich! ver= heißt. 5. Hallelujah! Weihe mich zum Tempelhaus; Gehe in mir ein und aus! 1 12lsmenič ve 6. Hallelujah! dan anu So wie Jesus will und denkt, Werde ich durch dich gelenkt! 7. Hallelujah! Komm, verklär mir Jesum Christ, Alles, was er hat und ist! == 8. Hallelujah! Komm doch, Geist der Herrlichkeit; Wirke Jesus- Aehnlichkeit! 9. Hallelujah! Zeuch mich hin, wo du kommst her; Sonst kann ich nicht leben mehr. 10. Hallelujah! dall Gottes Liebe geuß in mich, Geist des Herrn, ich bitte dich! J. M. Hahn. bir duru STOC IV. Gnadenmittel. Gottes. Got Wort .eč 58. Mel. 17. 1. An deiner Rede will ich bleiben, Du treuer Heiland, Jesus Chrift! Und ob auch keiner dran verbliebe; Ich weiß ja, was dein Wort mir ist, Wie aus der Sünde tiefstem Jammer, Wie aus des Todes finstrer Nacht, Wie aus der Hölle Haft und Banden Dein theures Wort mich frei gemacht. 2. An deiner Rede will ich bleiben; Drauf läßt sichs bauen felsenfest. Ich weiß ja, daß von deinen Worten Du keins zur Erde fallen lässt. Es werden Berg und Hügel weichen, Es stürzt der ganze Weltkreis ein, Eh auch das kleinste deiner Worte, Herr Jesu, unerfüllt wird sein! 3. An deiner Rede will ich bleiben; Gem. Lieder. A Kein Wörtlein brin sei mir zu klein; Das kleinste Wort aus deinem Munde Muß größer als die Welt ja ſein. Du sprachst ein Wort und sie erstanden, Die Kreaturen sonder Zahl; - ( Auch Mel. 259. 270.) Du sprichst ein Wort- und Herzen schmelzen, Die härter sind als Erz und Stahl. 4. An deiner Rede will ich bleiben Wie Kindlein an der Eltern Mund; Ach laß an deinem Wort mich hangen So fest noch in der letzten Stund, Und nimm dann mit dem Ruß des Friedens Zu dir dein theur erkauftes Kind Dahin, wo ohne Wort dich schauen, Die beine rechten Jünger find! Adolf Moraht. 5 66 ( Auch Mel. 165. 189.) == k9- b -9-1292 59. Gnadenmittel. Jothing in 71 59. Wort des höchsten Mun des, En- gel un- sers Bald, da wir ge= fal len, Lie- gest du er€ : 009 8 tg JON 108. Bun== des, Wort, du warst nie stumm! ſchal len& van= ge= li= um, 7 215 ben uns von = = d Durlacher Choralb. H 819 818 Kraft, Die Glauben schafft, Ei ne Botschaft, die zum Le= dd 112 Ei ne H bir ge ge e ben. Gutt 5 Wort Gottes. 60. 2. Was dein Wohlgefallen Vor der Zeit uns allen Fest bestimmet hat, Was die Opferschatten Vorgebildet hatten, Das vollführt dein Rath. Was die Schrift Verspricht, das trifft Alles ein in Jesu Namen Und ist Ja und Amen. 3. Alles ist vollendet; Jesu Gnade wendet Alle Straf und Schuld. Jesus ist gestorben; Jesus hat erworben. Alle Gnad und Huld. Auch ist dies dal 8d Fürwahr gewiß: Jesus lebt in Preis und Ehre! D erwünschte Lehre! 67 4. Dieser Grund bestehet; Wenn die Welt vergehet, Fällt er doch nicht ein Darauf will ich bauen; So soll mein Vertrauen Evangelisch sein; Auch will ich Nun würdiglich In der Kraft, die mir gegeben, Evangelisch leben. 5. Jesu, deine Stärke Schaffet diese Werke; Stehe du mir bei! Nichts kann mich nun scheiden; Hilf denn, daß mein Leiden Evangelisch sei. Laß auch mich Einmal auf dich Als ein Kind, mit dir zu erben, Evangelisch sterben. Hecker. 60. Mel. 51. ( Auch Mel. 99. 333.) Und durch seine heilge Kraft Wollen und Vollbringen schafft; 5. Wort des Lebens, stark und rein Alle Völker harren dein; Walte fort, bis aus der Nacht Alle Welt zum Tag erwacht! 6. Auf, zur Ernt in alle Welt! Weithin wogt das weiße Feld! Klein ist noch der Schnitter Zahl, Viel der Arbeit überall. 1. Walte, walte nah und fern, Allgewaltig Wort des Herrn, Wo nur seiner Allmacht Ruf Menschen für den Himmel schuf! 2. Wort vom Vater, der die Welt Schuf und in den Armen hält Und aus seinem Schoß herab Seinen Sohn zum Heil ihr gab; 3. Wort von des Erlösers Huld, Der der Erde schwere Schuld Durch des heilgen Todes That Ewig weggenommen hat; 7. Herr der Ernte, groß und gut, Wirk zum Werke Lust und Muth, 4. Kräftig Wort von Gottes Geist,| Laß die Völker allzumal Der den Weg zum Himmel weist| Schauen deines Lichtes Strahl! Dr. Bahnmaier, 5* 68 --92 2 Treu- er Un- fre S - Stil le; Wil= le; 61. Gnadenmittel. 61. Hei- land, wir sind hier In der An- dacht Sin- ne und Be- gier Len- ke sanft dein and splate لے لے 225 2. Kehr, o Jesu, bei uns ein; Komm in unsre Mitte; Wollest unser Lehrer sein; Hör der Sehnsucht Bitte: Deines Wortes stille Kraft, Sie, die neue Menschen schafft, Bilde Herz und Sitte! R nisd and tommm Kocher. Dei- nes Wor- tes hel- lerScheinSarahl in ded 2 schno, nist F PEP unser Herz hin- ein, Uns mit Licht er= fül fül 8 = = le. 3. Von dir lernen möchten wir Deiner Sanftmuth Milde, Möhten ähnlich werden dir, Deinem Demuthsbilde, Deiner stillen Thätigkeit, Deiner armen Niedrigkeit, Deines Wohlthuns Milde. 4. Zeige deines Wortes Kraft An uns armen Wesen! Beige, wie es neu uns schafft, Kranke macht geneſen. Jesu, dein allmächtig Wort Fahr in uns zu siegen fort, Bis wir ganz genesen. Wort Gottes. 62. attie Das mir lauter Segen trägt, Dich allein hab ich zum Grunde Meiner Seligkeit gelegt. In dir treff ich alles an, 1: Was zu Gott mich führen kann.:| 2. Will ich einen Vorschmack haben Von den Freuden jener Welt, Bist du, meinen Geist zu laben, Mir zur Nahrung dargestellt: Lebensbrod, das find ich hier; [: Lebenswasser beutst du mir.:| Mel. 8. ( Auch Mel. 52. 247. 302.) 1. Theures Wort aus Gottes| 3. Heilger Geist, der Gottes Worte Munde, In mein Herz lebendig prägt! Lehre mich an jedem Orte, Bis mein Glaube recht erwägt, Welche Schätze Gottes Hand |: Durch sein Wort mir zugewandt.:| dop tice na Monipe 62. 5. O wie selig ist es, dir Kindlich zu vertrauen! Unerschüttert können wir Auf dich Felsen bauen. Herr, wir glauben in der Zeit, Bis die felge Ewigkeit Uns erhebt zum Schauen. Chr. H. Zeller. 69 10 5. Laß dein Wort mir einen Spiegel Jenes ewgen Lebens sein! Drück es als ein Gnadensiegel Göttlich mir ins Herz hinein, Bis ich, was ich hier geglaubt, som 1: Schaue mit gekröntem Haupt.:| Schmolt. 4. Mache mich zu einem Acker, Der die Frucht nicht schuldig bleibt. Mache meine Augen wacker, Wenn dein Finger in mir schreibt, Daß es bis auf jenen Tag 1: Unauslöschlich bleiben mag.:] manied tim Hist wisd spisers Onl di misd as go lommig mi onl So com qund 2498 890@ lommige 70 63. Gnadenmittel. vid as fi pils Taufe. Taufstried spis& vir on 63. 9 c Lieb- ster Die- ses rast nach- zu= Jesu, wir sind hier, Deinem Wor- te Kindlein kommt zu dir, Weil du den Be€ 15 Te ben; prefehl ge= ge= ben, 意 € Di 2. Darum eilen wir zu dir: Nimm dies Pfand von unsern Armen; Tritt mit deinem Glanz herfür Und erzeige dein Erbarmen, Daß es dein Kind hier auf Erden Und im Himmel möge werden. Insio nemm Frü- he 3. Hirte, nimm dein Schäflein an; Haupt, mach es zu deinem Gliede; Himmelsweg, zeig ihm die Bahn; a sie zu 18 wei- sen, De- nen du dein Reich ver heißen. dir zu a. Friedefürst, sei du sein Friede; Weinstock, hilf, daß diese Rebe Auch im Glauben dich umgebe! 4. Nun, wir legen an dein Herz, Was von Herzen ist gegangen; Führ die Seufzer himmelwärts Und erfülle das Verlangen! Ja, den Namen, den wir geben, Schreib ins Lebensbuch zum Leben! Schmoll. Taufe. 64. 65. 64. Mel. 42. 10 1. Ewig, ewig bin ich dein, Theuer dir, mein Gott, erkaufet, Bin auf dich, um dein zu sein, Vater, Sohn und Geist getaufet. Dessen soll mein Herz sich freun: Ewig, ewig bin ich dein! 2. Jch, ein Sünder von Natur, Ich Gefallner soll auf Erden Eine neue Kreatur, Soll, o Gett, dir ähnlich werden! Heilig, heilig will ich sein; Jesus und sein Geist ist mein! 65. 1.Jch bin getauft auf deinen Namen, Gott Vater, Sohn und heilger Geist! Ich bin gezählt zu deinem Samen, Zum Volt, das dir geheiligt heißt; Ich bin in Christum eingesenkt; Er hat mir seinen Geist geschenkt. 2.Du hast zu deinem Kind u. Erben, Mein lieber Vater, mich erklärt; Du hast die Frucht von deinem Sterben, ( Auch Mel. 13. 40. 73.) 3. Das ist Gottes Bund mit mir: Gnädig hat er mir verheißen, Mich soll keine Macht von dir, Keine Sünde von dir reißen. Gott, mein Gott, ich will nur dein, Dein und meines Jesu sein! Mel. 5. Mein treuer Heiland, mir gewährt; Du willst in aller Noth und Pein, D guter Geist, mein Tröster sein. 71 4. Höre mich, denn ich bin dein, Theuer dir, mein Gott, erkaufet, Bin auf dich, um dein zu sein, Vater, Sohn und Geist, getaufet. Ewig, ewig laß mich dein, Ewig laß mich selig sein! Cramer. ( Auch Mel. 88. 136.) 3.Jch gebe dir, mein Gott, aufs neue Leib, Seel und Herz zum Opfer hin; Erwecke mich zu neuer Treue Und nimm Besits von meinem Sinn. Es sei in mir kein Tropfen Blut, Der nicht, Herr, deinen Willen thut. 4. Laß diesen Vorsatz nimmer wanten, Gott Vater, Sohn und heilger Geist! Halt mich in deines Bundes on Schranken, Bis mich dein Wille sterben heißt; So leb ich dir, so sterb ich dir, So lob ich dich dort für und für. Nach Rambach. 72 2 66. 67. Gnadenmittel. 1. D Jesu, Freund der Kinder, Du Heiland aller Sünder, Wie hast du aufgenommen Auch Kinder, die gekommen! 2. Du hast ein Wort gesprochen, Das bleibet ungebrochen; D laßt zu mir die Kleinen, Und wehret nicht den Meinen. 3. Du willst die Kinder segnen Und lassen auf fie regnen tojotop is deur *) 66. Mel. 21. Abend ma h 1. J J ( Auch Mel, 319.) Im heilgen Wasserbade Des neuen Bundes Gnade. 4. D nimm in deine Arme Dies Kindlein, und erbarme Dich seiner, ihm zu geben Ein neues Geistesleben. of slee 5. Sei Vater ihm im Sohne; Dein Geist sein Herz bewohne; Sei du sein Schuß und Führer Und täglich sein Regierer. Chr. H. Zeller. vid 5200 Was 67. GO on Sun Herr! du wollst uns vor- be= rei- ten mid sig Laß uns, Le ben zu empfa: hen, SUST 1998 nist( bi lior gilled pilis finish dan Sup dro E DEO TERSE : Sadu Mah- les Se lig= tei= ten; vol= lem Her- zen na N hen 8 g HE F Zu dei- nes Mit glaubens 3. Prātorius. *) Diese Nötchen gelten für die Mel.: Heiligster Jesu 2c. farin Pre un= ter los von mishe Sei mit ten Und sprich uns 圈 snnet dr 8 JoAbendmahl. 67. adoro Ell uns, o Gott! Sünd und Tod. sasins cilpidation Wir sind, o Je su, dein; Dein 12 50% medsage 253 dsplaß uns ewig sein. A- men, A- men. An- be- tung dir! Einst Sis ante un in pr 2 feiern wir Das große A- bend- mahl bei di nogal Nehmt und trinkt zum ewgen Leben$ 0 pique Den Kelch des Heils, auch euch gegeben. admidis Ererbt, erringt des Mittlers Reich! mique Wacht; eure Seele sei Bis in den Tod getreu. sond Amen, Amen. i dar mscDer Weg ist schmal; Die dort eingeht zum tediold du moar själ miste Klein ist die Zahl, Abendmahl! 73 Gralis is id pun törtə 2. Nehmt und eßt zum ewgen Leben Das Brod, das euch der Herr gegeben.) midsid allie Die Gnade Jesu sei mit euch! End Noile mod k Klopstod. dir. nisijun ਦੀ &£ i unsR jun fji 19 74 68. 69. Gnadenmittel. 68. Mel. 47. 1. Schmücke dich, o liebe Seele! Laß die dunkle Sündenhöhle, Komm ans helle Licht gegangen, Fange herrlich an zu prangen. Denn der Herr, voll Heil u. Gnaden, Will dich jetzt zu Gaste laden; Der den Himmel kann verwalten, Will jetzt Herberg in dir halten. 2. Eil, wie Gottvertraute pflegen, Deinem großen Herrn entgegen, Der bei dir und all den Seinen Will mit seiner Gnad erscheinen. Deffn' ihm bald die Geistespforten; Red ihn an mit Glaubensworten: " Komm, ich will dich mit Verlangen Als den liebsten Freund empfangen." 1. Komm, mein Herz, aus Jesu Leiden 69. Mel. 47. Strömt auch dir ein Quell der Freuden; Stille hier dein sehnlich Dürsten An dem Mahl des Lebensfürsten! Daß ich einen Heiland habe Und in seinem Heil mich labe Und in sein Verdienst mich kleide, Das ist meines Herzens Freude! ( Auch Mel. 35.) 3. Jesu, meine Lebenssonne! Jesu, meine Freud und Wonne! Jesu, du mein ganz Beginnen, Lebensquell und Licht der Sinnen! Hier fall ich zu deinen Füßen: Laß mich würdiglich genießen Diese deine Himmelsspeise Mir zum Heil und dir zum Preise! 2. Zwar ich hab ihn alle Tage, Wenn ich auf sein Blut mich wage, Er ist auf der Himmelsreise 4. Jesu, wahres Brod des Lebens, Hilf, daß ich doch nicht vergebens Oder gar zu meinem Schaden Trete zu dem Mahl der Gnaden! Laß bei diesem Trank und Essen Mich dein Lieben recht ermessen, Daß ich auch, wie jetzt auf Erden, Mög dein Gast im Himmel werden! J. Franc. ( Auch Mel. 35.) Täglich meine Seelenspeise. Daß ich einen Heiland habe, Bleibt mein Alles bis zum Grabe, Und ich mag nichts andres wissen, Als sein Leiden zu genießen. 3. Aber ich will mit Verlangen Auch sein Abendmahl empfangen. Darf ich da mich ihm verbinden, Werd ichs tiefer noch empfinden, Daß ich einen Heiland habe, Der am Kreuz und in dem Grabe, Wie sein Wort mir sagt und schreibet, Mein Erlöser war und bleibet. Abendmahl. 70. 4. Heilges Brod, sei mir gesegnet, Weil mir der mit dir begegnet, Der mit seinen heilgen Wunden Die Erlösung mir erfunden. Daß ich einen Heiland habe, Der erblaßt und todt im Grabe Auch für meine Schuld gelegen, Will ich schmecken und erwägen. 5. Heilger Kelch, sei mir gesegnet, Weil mir der in dir begegnet, Dessen Blut mich lässet finden Die Vergebung aller Sünden. ( Auch Mel. 20. 92.) 4 2-8 bim strö Daß ich einen Heiland habe, Der die matte Seele labe, Muß dies nicht mein Dürsten stillen Und mein Herz mit Wonne füllen? 6. Will hinfort mich etwas quälen, Oder wird mir etwas fehlen, Oder wird die Kraft zerrinnen, So will ich mich nur besinnen, Daß ich einen Heiland habe, Der vom Kripplein bis zum Grabe, Bis zum Thron, wo man ihn ehret, Mir, dem Sünder, zugehöret. Woltersdorf. 70. 20 C 75 € F wegge than der Sün- den Last. S. Hofer. す 。 la 용 P D Je su, du, mein Bräuti- gam, Der du aus Lieb am = Fl 1 8 = Kreu- zes- stamm Für mich den Tod ge lit ten hast, Hind 76 71. Guadenmittel. 2. Ich komm zu deinem Abendmahl; Mich beugt so mancher Sündenfall; esd mollis Die Seelenwunden schmerzen mich: Erbarme dich, erbarme dich! 4. Darum, Herr Jesu, bitt ich dich In meiner Schwachheit: Heile mich; 156 Was unrein ist, das mache rein Durch deinen hellen Gnadenschein! 5. Komm, Himmelsspeise, stärke mich; Komm, Himmelstrank, ergieße dich! Durchdring, o Jefu, Herz und Sinn Und nimm mich dir auf ewig hin! 圈 smid 3. Du bist der Arzt, du bist das Licht, Du bist der Herr, dem nichts gebricht, Du bist der Brunn der Heiligkeit, Du bist das rechte Hochzeitskleid. 2 Sni udsprs& sic 71. E r Komm her ein, Komm her- ein, Haupt der Dei- nen, = in Aus Stört. der Gemein! Sprich den Frieden deines Mun- des Abendmahl. 71. Ueber uns: wir har ren dein. Komm, du Stif- ter ė 92 un sers Bun- des; Hal- te selbst mit dei- ner Glie= der = dd FP Bahl Abend- mahl, A- bend- mahl! 2.: Weihe selbst,:| Weih und brich dein Lebensbrod Uns zum innern Geistesleben! Daß du opfernd in den Tod Deinen Leib für uns gegeben, Stärk uns, daß der Geist vom Welt1: Himmlisch sei!:[[ finn frei 3. 1: Lebensfürst,:| Romm, aus deiner Segensflut Unsern Seelendurst zu stillen! Daß dein heilges Opferblut 77 Willig floß um unsertwillen, Geb uns Kraft, dir bis ins Grab 1: Treu zu sein!:|[ hinein 4.1: Er wills thun.:[ Spürt ihr seinen Gegenstritt? Freundlich naht er unserm Kreise, Bringt uns Himmelsgüter mit, Lebenstrant und Lebensspeise. Seht, wie seine Hand euch Segen 1: Kommt und nehmt!:|[ strömt! 78 72. Gnadenmittel. 72. Mel. 5. 1. Nimm hin den Dank für deine Liebe, Du, mein Erlöser, Jesu Christ! Gib, daß ich dich nicht mehr betrübe, Der du für mich gestorben bist; Laß deines Leidens Angst und Pein Mir immer in Gedanken sein. 2. Heil mir! mir ward dein Brod gebrochen; Ich trank, Herr, deines Bundes Wein. Voll Freude hab ich dir versprochen, Bis in den Tod dir treu zu sein; Ich habs gelobt von Herzen dir; Schenk du nur deinen Beistand mir! 3. Und du, o heilige Gemeine! Wir aßen hier von Einem Brod; Wir tranken hier von Einem Weine Und haben Einen Herrn und Gott; Drum laßt uns Eine Seele sein, Den Liebenden durch Lieb erfreun. ( Auch Mel. 88. 136.) us dung sminti 4. Wie jest in Jesu Christi Namen Sein Volk vor ihm versammelt war, So kommen wir dereinst zusammen Vor ihm mit aller Engel Schar, Und unaussprechlich freut sich dann, Wer, wie er liebte, lieben kann! J. C. Lavater 6.9 100 V. Heilsordnung. Einladung zu Jesu. ( Auch Mel. 13. 40. 42.) Trost- wort al We- gen wal 11 : = Je sus nimmt die Sün- der an! Sagt doch die ses Welche von der rechten Bahn Auf verkehr- tend dd dd 62 8 لے لے 73. Indre : len, : len. tann: Je sus nimmt die = r Hier ist, was sie retten Sün- der Jone 2001 as inc bioday an. TSUS TLA - HI 80 74. Heilsordnung. Daß dies Wort mich trösten kann: Jesus nimmt die Sünder an. 2. Wenn ein Schaf verloren ist, Gnade zur Vergebung finden, Suchet es ein treuer Hirte; Jesus, der uns nie vergißt, Suchet treulich das Verirrte, Daß es nicht verderben kann; Jesus nimmt die Sünder an. 3. Kommet alle, kommet her, Kommet, ihr betrübten Sünder! Jesus rufet euch, und er Macht aus Sündern Gotteskinder; Glaubt es doch und denket dran: Jesus nimmt die Sünder an. 4. Jch Betrübter komme hier Und bekenne meine Sünden; Laß, mein Heiland, mich bei dir 74. Mel. 25. 1. Rehre wieder, kehre wieder, Der du dich verloren hast, Sinke reuig bittend nieder Vor dem Herrn mit deiner Last! Wie du bist, so darfst du kommen; Höre, was sein Wort verspricht: Du wirst gnädig aufgenommen. Kehre wieder, zaudre nicht! 5. Nun, so faß ich frohen Muth, Auf dich werf ich meine Sünden; Dein am Kreuz vergoßnes Blut Lässet mich Vergebung finden, Daß ich gläubig sprechen kann Jesus nimmt die Sünder an. 6. Jesus nimmt die Sünder an! Mich hat er auch angenommen, Mir den Himmel aufgethan, Daß ich selig zu ihm kommen Und auf den Trost sterben kann: Jesus nimmt die Sünder an! Neumeister. 2. Rehre wieder, irre Seele! Deines Gottes treues Herz Beut Vergebung deinem Fehle, Balsam für den Sündenschmerz. Blick empor zum Kreuzesstamme; Kehre wieder, fürchte nicht, Daß der Gnädge dich verdamme, Dem sein Herz vor Liebe bricht. ( Auch Mel. 1. 135. 363.) 3. Rehre wieder! neues Leben Trint in seiner Liebeshuld. Bei dem Herrn ist viel Vergeben, Große Langmuth und Geduld. Faß ein Herz zu seinem Herzen; Er macht dich von Flecken rein; Er hat Trost für alle Schmerzen. Eile, kehre bei ihm ein! 4. Rehre wieder, endlich kehre In der Liebe Heimat ein, In die Fülle aus der Leere, In das Wesen aus dem Schein, Aus dem Tode in das Leben, Aus der Welt ins Himmelreich! Doch was Gott dir heut will geben, Nimm auch heute. Rehre gleich! Nach Spitta. ( Auch Mel. 10.) ť 22c42 p Einladung zu Jesu. 75. thin disle 75. and Es ist noch Raum! Sein Haus ist noch nicht voll; Sein Der Platz ist da, Wo je der fi ben soll; Bringt 2 = # Tisch ist noch zu leer. seine Gäste her. al len Straßen; Der Herr hat vie le = Gem.- Lieder. 4. Aufl. .81 D. Rappard, sen. Es ist noch Raum, Es ist noch Raum. d 7 Geht, nöthigt sie auf la= den las 6 C 76. 82 2. Es ist noch Raum! Es ist ihm nicht genug, Daß viele selig sind; Erzöge gern durch seinen Gnadenzug Ein jedes Menschenkind. Er ruft mit lautem Liebesschalle: Mein Herz umfaßt euch alle, alle! 1: Es ist noch Raum!:] Heilsordnung. 3. Es ist noch Raum. D Sünder, hör es still; Dann sag es Jesu nach! Sei arm, sei leer, wie er dich machen Und fühle deine Schmach.[ will, Sprich: Jesu, gib! Hier komm ich Armer, - Ich habe nichts, o mein Erbarmer, 1: Als leeren Raum.:| 4. Es ist noch Raum! D bleib nicht draußen stehn, Geladener des Herrn! 1. Noch sind die Gnadenpforten Den Sündern aufgethan, So daß man aller Orten Zum Frieden kommen kann. Noch kannst du Jesum finden, Der dir Gerechtigkeit Und Heilung von den Sünden Aus freier Gnade beut. So oft du kommst, zu seinem Mahl Empfängt er dich so gern.[ zu gehn, Wer ausbleibt, den wird er verfluchen; Wer aber kommt, ihn zu besuchen, 1: Für den ist Raum.:] 2. Was ists doch, daß du säumest Und ferne von ihm stehst Und von dem Weltglück träumest, Bis du verloren gehst? 5. Es ist noch Raum! Ein Haus, das himmlisch groß, Das weite Wohnung hat. 76. Da ruht die Seel; sie ruht in Christi Und wird im Schauen satt.[ Schoß Die Schar, die ihn hier aufge nommen, Wird dort bei ihm zusammenkom1: Es ist noch Raum!:][ men. G. Woltersdorf. Mel. 30. ( Auch Mel. 11. 38. 109. 159. 180. 203. 255. 295. 366.) | D Secle, laß dich retten Zu dieser deiner Zeit Von dem, der aus den Ketten Der Lüste dich befreit. 3. Gib ihm dein Herz zu eigen; Er hat ein Recht daran. Er wird sich zu dir neigen; Er nimmt die Sünder an. Er wird dein Herz dir stillen, Wenn du dich zu ihm thust Und mit gebrochnem Willen An seinem Herzen ruhst. zu Jesu. 77. 78. Einladung ed: 0 fun fun m 77. Mel. 25. 1.Kommt doch, o ihrarmen Kinder! Kommt und zaudert länger nicht. Fragt doch nach dem Freund der nomönt tim nist Sünder; Sucht einmal sein Angesicht! Schaut die ausgestreckten Arme; Blickt ihm in sein Herz hinein! Seht, wie wallt es voll Erbarmen! Welche Glut kann stärker sein? 2. Ach, wie ruft die ewge Liebe, Ach, wie wünscht der Schmerzensmann, Daß kein Schäflein außen bliebe, Weil ers sonst nicht retten kann. Sagt, wann wollt ihr euch bekehren? Ach, wann wollt ihr selig sein? Und wann dringen Jesu Lehren Endlich noch ins Herz hinein? 3. Wollt ihr euch nicht bald bequemen, Das am Kreuz erwürgte Lamm Euch zum Heiland anzunehmen, 78. Mel. 11. 1. Ich hab ein Wort vernommen, Das Jesus selber spricht: Wen dürftet, der soll kommen; Denn ich verstoß ihn nicht. D, teiner tommt vergebens; Aus Christi Fülle quillt Ein Wasser solchen Lebens, Das alles Schmachten stillt. stoppen Juin 8 ( Auch Mel. 1. 135. 363.) Ja zum Seelenbräutigam! Hört, ihr seid des Lammes Beute! Drum vergoßer Schweiß und Blut. Kommt doch bald, ach kommt noch dige groei heute e Kommt, so habt ihrs ewig gut. 4. Ach, wer wollte nun nicht kom Gotteslamm, da hast du mich![ men! Du hast mir das Herz gewonnen; Meine Seele suchet dich. Dir will ich mich ganz verschreiben; Suche mich und nimm mich hin. Dein zu sein und dein zu bleiben Sehnet sich mein ganzer Sinn! 5. Deffne deine tiefen Wunden, Die der Sünder Freistatt sind; So hast du dein Schaf gefunden, So bin ich ein selges Kind. Ewig werd ich dann dich preisen Und in ungestörter Ruh Loben dich auf tausend Weisen, Du geliebter Heiland, du! 83 110 ( Auch Mel. 30. 38. 109. 159. 180. 203. 255. 259. 366.) 2. So komm ich denn geladen, Weil meine Seele dürft't, Herr, zu dem Born der Gnaden, Wo du mich tränken wirst. Mein Herz lechzt vor Verlangen, Mein Mund eröffnet sich, Dies Wasser zu empfangen; Wo nicht, so sterbe ich. 6* 84 879. 3. Trint, ausgezehrte Seele, Dich dieses Wassers satt; Du folgest dem Befehle Deß, der das Leben hat. Es quillt aus dessen Rike, Den man am Kreuz verwund't. Trink in der größten Hitze; Du trinkst dich ganz gesund. ( Auch Mel. 48. 116.) 3 -2-2-4 6² R Heilsordnung. 4. Im letzten Durst auf Erden Erquickt dies meinen Geist, Daß man soll trunken werden Von dem, was Gott verheißt. Wenn wir hier Tröpflein nehmen, So leben wir davon; Was wirds erst sein mit Strömen Vom Wasser aus dem Thron? Ph. Fr. Hiller. Busse und Bekehrung. Frie- de zu ♫ 79. Je su, darf ich Sün der na- hen, Gna- de, : = ANSA red rid em= pfa= hen, Mozart. A Ich, der nichts als 9 k Buße und Bekehrung.879. Women Se Fluch ver- dient? Möcht ich gläu- big vor dich tre- ten, JJ D- 12: € 1₂ .08 # 1 Tief im Staub dich an niibig sl nimm mich hin! 1 = zu= be- ten! 85 Gib dich Capisife.S mir und nimm mich hin, Gib dich mir und Ite splet to 315 id 20 tolle grand birt 86 80. Heilsordnung. 2. Ja, auch mir bist du gestorben, Hast das Leben mir erworben, Ladest mich auch zu dir ein. Den Gedanken darf ich wagen Und darf laut mit Freuden sagen: 3. Dieses Heil mir zu erwerben Ramst du, um für mich zu sterben; Ewig, ewig bin ich dein! Ich will deinen Tod verkünden, Unverrückt mich dir verbinden, [:" Ich soll eines mit dir sein!":||: Treu bis an mein End dir sein!:| 80. Mel. 52. 1. Seele, willst du dich bekehren, So bekehre dich auch recht. Laß dich Jesus selber lehren; Folge ihm nur recht und schlecht. Laufe, wenn dich Jesus zeucht, Eh dir seine Gnade weicht. 2. Niemand kann sich selbst bekehren; Doch muß man es gehen ein. Wenn wir Gottes nicht begehren, Mag und kann es schwerlich sein. Mensch, gib deinen Willen drein, Wenn du willst bekehret sein. 3. Weil dich Jesus zeucht, so laufe; Weil er rufet, höre doch! Scheue nicht die Leidenstaufe Und das sanfte Kreuzesjoch! Folge doch dem Licht der Welt; Brich durch alles, was dich hält. 4. Hätte Jesus dich nicht wollen, Zög er dich nicht so mit Macht. Ist sein Rufen dir erschollen, Daß du daran aufgewacht: D, schlaf doch nicht wieder ein Bis zum unerwecklich sein. ( Auch Mel. 8. 247. 302.) 5. Wandle als am hellen Tage, Weil man bei der Nacht leicht fällt. Aller Eitelkeit entsage; Wolle nichts in dieser Welt. In Verleugnung kann allein Man ein Jünger Jefu sein. 6. Mancher wollte Gottes Gaben, Die im Herzen Jesu sind, Doch auch herzlich gerne haben, Um zu heißen Gottes Kind; Aber sterben allem ab Fliehet er bis in sein Grab. 7. Die Verdammniß muß uns drücken, Sind wir mit der Sünde eins. Soll uns Jesu Geist erquicken, Müssen wir verbergen teins. Gottes Hand drückt stark und schwer Den, der sich nicht gibet her. 8. Jesu, du liebst solche Seelen, Die gerad und redlich sein. Sollte dieses mir noch fehlen: Wirk es in mir; ich bin dein! Bring dein Werk in mir zu Stand; Es gelinge deiner Hand! J. M. Hahn. 75 ( Auch Mel. 2.) 24 Buße und Bekehrung. 81. 81. fie= lie!=] : D Je su, sich dar- ein Mein Herz fühlt nichts als Tod; d £ ₂ Ť gen! gen. T Das Wol- len hab ich L E al= ler Kraft ge= Kraft ge= bricht. 8 8 11 Und hilf mir Ar- men Mein Geist muß un- ter87 Württ. Choralb. wohl, Doch das Vollbringen nicht, Weil es dem mat- ten Geist An S antallo bie tuntes mis 88 82. Heilsordnung. 2. Du, Jesus, du allein Kannst meinen Jammer wenden; Mein Können stehet nur In deinen starken Händen; Geußst du mir nicht die Kraft Zu neuem Leben ein, So wird mein Sehnen selbst zu nichts als lauter Pein. 3. Drum, Herr, erbarme dich! Ich liege dir zu Füßen. Laß in mein schwaches Herz Den Strom der Gnade fließen. Ich fleh, ich laß dich nicht, Bis deine Segenskraft In mir den Tod besiegt Und neues Leben schafft. 4. Du hast es zugesagt: Du willst mich gern erquicken, Wenn mein verkehrter Sinn Sich nur zu dir will schicken, Wenn er dir opfert auf, Was ihm für Freude galt, Daß deine Liebe nur Gewinn in mir Gewalt. 5. So nimm denn alles hin! Nicht mir will ich mehr leben; Ich will mich ganz und gar In deine Führung geben. Ach, fasse mich nur fest; Mach mich von Sünden frei, Damit forthin mein Herz Dein reiner Tempel sei! 82. Mel. 26. 1. Sieh, hier bin ich, Ehrenkönig, Lege mich vor deinen Thron; Schwache Thränen, KindlichSehnen Bring ich dir, du Menschensohn; Laß dich finden, Laß dich finden; Bin ich gleich nur Asch und Ton. 2. Sieh doch auf mich, Herr, ich bitt dich; Lente mich nach deinem Sinn. Dich alleine Ich nur meine; Dein erkaufter Erb ich bin. Laß dich finden, Laß dich finden, Gib dich mir und nimm mich hin. ( Auch Mel. 226.) 3. Herr, erhöre; Ich begehre Nichts als deine freie Gnad, Die du gibest, den du liebest, Und der dich liebt in der That. Laß dich finden, laß dich finden; Der hat alles, der dich hat. 4. Dieser Zeiten Eitelkeiten, Reichthum, Wollust, Ehr und Freud Sind nur Schmerzen Meinem Herzen, Welches sucht die Ewigkeit. Laß dich finden, Laß dich finden; Großer Gott, ich bin bereit! J. Neander. thin hopli8 and find 83. ( Auch Mel. 103. 149. 152. 194. 209.) 4 2 944 g E Buße und Bekehrung. 83. Rin- ge recht, wenn Got- tes Gna de Dich nun zie het € ea und bekehrt, Daß dein Geist sich recht ent 6. 88 11 de Von der Last, die ihn be schwert. = J ed Württ. Choralb. 3.Kämpfe bis aufs Blut und Leben; Dring hinein in Gottes Reich. Will der Feind dir widerstreben, Werde weder matt noch weich. SIST € 89 H la= 2. Ringe! denn die Pfort ist enge, 4. Ringe, daß dein Eifer glühe, Und der Lebensweg ist schmal; Alles bringt dich ins Gedränge, Was nicht zielt zum Himmelssaal. Daß die erste Liebe dich Völlig von der Welt abziehe; Halbe Liebe täuschet sich! Bi 5. Ring mit Beten u. mit Flehen; Halte damit feurig an; Laß den Eifer nicht vergehen, Wärs auch Tag und Nacht gethan! 90 6. Hast du dann die Perl errungen, Dente ja nicht, daß du nun Alles Böse schon bezwungen; O es ist noch viel zu thun! 84. Heilsordnung. 7.Nimm mit Furcht ja deiner Seele, Deines Heils mit Zittern wahr; Denn in dieser Welt voll Fehle Schwebst du stündlich in Gefahr. 8. Blick aufs ewge Kleinod feste; Halte männlich, was du hast. Recht beharren ist das Beste; Rückfall wird zur schweren Last. 9. Laß dein Auge ja nicht gaffen Nach der schnöden Eitelkeit. Bleibe Tag und Nacht in Waffen; Fliehe träge Sicherheit. 10. Laß dem Fleische nicht den Willen; 1. Jesu, du mein Leben, Der du mir fannst geben Leben, Licht und Heil; Ich bin ganz erstorben Und im Grund verdorben In dem guten Theil; Drum so komm, id Dein Eigenthum Vom Verderben zu befreien Und mich zu erneuen. d Gib der Lust den Zügel nicht; Willst du die Begierden stillen, So verlischt das Gnadenlicht. 2. Du weißt, was mich quälet, Und was mir noch fehlet, Ist dir wohl bekannt; Drum wollst du doch eilen Und mich Kranken heilen; 11. Wahre Treu kommt dem Ge tümmel Dieser Welt niemals zu nah; Denn ihr Schatz ist in dem Himmel; Drum ist auch ihr Herz allda. 84. Mel. 59. 12.Dies bedenket wohl ihrStreiter; Kämpfet recht und leidet euch; Dringet alle Tage weiter, Bis ihr kommt ins Himmelreich. 13. Eilet, zählet Tag u. Stunden, Bis der Heiland euch erscheint, Und wann ihr nun überwunden. Ewig euch mit Gott vereint! Winkler. ( Auch Mel. 165. 189.) Laß doch deine Hand Ihre Kur Und Liebesspur An mir kräftiglich erweisen; So will ich dich preisen. 3. Denn ich weiß sonst keinen, Welcher mich Unreinen spie Macht gesund und rein, d öll Noch mich Kranken heilet Und mir Gnad ertheilet, Als nur du allein; Drum, mein Heil Und liebstes Theil, Mir zum Heil von Gott erlesen, Laß mich recht genesen. Buße und Bekehrung. 85. 85. Mel. 1. 1. Ach, wo findet meine Seele, Wenn ihr Mosis Donner blitt, Eine tiefe Felsenhöhle, Wo der Glaube sicher sitzt? Keine weiß ich, als die Wunden, Die man meinem Heiland schlug, Als er Mosis Fluch empfunden, Als er meine Sünden trug. ( Auch Mel. 25. 135. 363.) 2. Wer kann mir die Freistatt sagen, Die dem Sünder offen steht, 10 Wenn er unter Furcht und Zagen Nach Errettung seufzend geht? Reine weiß ich, als die Wunden, Welche Gottes Lamm empfing, Das, von Liebesmacht gebunden, In des Todes Rachen ging. 3. Aber meiner Schulden Menge ( Ach, sie sind wie Sand am Meer!) Bringt mich heftig ins Gedränge; Wo, wo kommit die Zahlung her? Keine weiß ich, als die Wunden Und sein Blut, das Lösegeld. Schuld und Rechnung ist verschwunden; Er verfühnt die ganze Welt. 91 4. Weiß denn niemand eine Quelle, Die den Durst des Herzens löscht! Und den Wust der Sündenfälle Ganz von meiner Seele wäscht? Keine weiß ich, als die Wunden, Und des heilgen Lammes Blut; Dieses labt mich alle Stunden; Ja, es macht mich rein und gut. 92 Langsam. E 9te 86. 5. Wo ist aber eine Hütte, Tag und Nacht daheim zu sein. Daß mein Herz sich nicht zerütte; Sagt, wo geh ich aus und ein? Reine weiß ich, als die Wunden, Die der Herr dem Thomas wies. Wer sich da hineingefunden, Hat ein ewges Paradies! Heilsordnung. Woltersdorf. Glaube und Bechtfertigung. 86. ㅋㅋ 2 G. K. Klaudius. In Je su ist Ruh! Da hab ich die Frei- statt gefunden! Heil find mei= ne Wunden; Ich 98 Glaube und Rechtfertigung. 87. jauch ze ihm zu! Heil find meine Wunden; Ich = jauch ze ihm zu! d 91 2. Durch Leiden und Tod, Von dem er ist siegreich erstanden, 1: Bin los ich von Banden, Von Jammer und Noth.:[ 3. Der Herr schenkte mir Gerechtigkeit, Friede und Leben. 1: Die Schuld ist vergeben, Bin selig schon hier!:| 193 4. D Seele schau an Dies große Erbarmen und Lieben, 1: Das Jesum getrieben, Uns also zu nahn!:| 5. Der Herr ist so treu; Der Zugang steht offen dem Glauben. [: D, laß dirs nicht rauben: Die Gnade ist frei!:| Nach Pregizer. 87. Mel. 88. 1. Ich weiß von keinem andern Grunde, 10 Als den der Glaub in Christo hat; Ich weiß von keinem andern Bunde, Von keinem andern Weg und Rath, Als daß man elend, arm und bloß 1: Sich legt in seines Vaters Schoß.:[ ( Auch Mel. 5. 136.) ( 94 1888. Heilsordnung. 2. Ich bin zu meinem Heiland kommen Und eil ihm immer besser zu; Ich bin auch von ihm aufgenommen Und finde bei ihm wahre Ruh. Er ist mein Kleinod und mein Theil, 1: Und außer ihm weiß ich kein Heil.:| 3. Jch bleib in Christo nun erfunden Und bin in ihm gerecht und rein. Bleib ich mit ihm nur stets verbunden, So kann ich immer sicher sein; Gott sieht auch mich in Christo an: 1: Wer ists, der mich verdammen kann?:| 4. Ich kämpfe gegen mein Verderben Im Glauben und in Christi Kraft; Der alte Mensch muß täglich sterben, Der noch nicht todt am Kreuze haft't; Dies aber macht mich rein und klein 1: Und lehrt zu Jesu ernstlich schrein.:| 5. D Jesu! laß mich in dir bleiben! O Jesu! bleibe du in mir! i Laß deinen guten Geist mich treiben, Daß ich im Glauben folge dir. Laß mich stets fromm und wachsam sein; duals: So reißet nichts den Grund mir ein.:| 88. ( Auch Mel. 5. 136.) Nicht zu langsam. mf mf 1 Mir ist Er- bar- mung wi- der- fah- ren, Das zähl ich zu dem Wun- der- ba- ren; is med mode shume no Jailhors 1 Nach Bogatty. lusid mooi gile me Aus der Schweiz Er- barmung, Mein stol- zes 91 Glaube und Rechtfertigung. 88. de ren ich nicht werth; Herz hats nie be= gehrt. bin er= freut 크 Nun weiß ich das und dd 193 Und rüh- me die Barmherzig dd teit, Und rüh- me die Barm- her= zig- feit. HA 95 HE 2. Ich hatte Gottes Zorn verdienet, Und soll bei Gott in Gnaden sein? Er hat mich mit sich selbst verfühnet Und macht durchs Blut des Sohns mich rein. Warum? Ich war ja Gottes Feind! 1: Erbarmung hats so treu gemeint!:| Gala 2 3. Das muß ich dir, mein Gott, bekennen, Das rühm ich, wenn ein Mensch mich fragt. Hiss Ich kann es nur Erbarmung nennen, 96 S01E 89. Heilsordnung. So ist mein ganzes Herz gesagt. Ich beuge mich und bin erfreut |: Und rühme die Barmherzigkeit.:| and 4. Dies laß ich kein Geschöpf mir rauben; Dies soll mein einzig Rühmen sein; Auf dies Erbarmen will ich glauben; Auf dieses bet ich auch allein; Auf dieses duld ich in der Noth; 1: Auf dieses hoff ich noch im Tod.:| 5. Gott, der du reich bist an Erbarmen, Nimm dein Erbarmen nicht von mir Und führe durch den Tod mich Armen, Durch meines Heilands Tod zu dir; Da bin ich ewig hoch erfreut [: Und rühme die Barmherzigkeit.:| Ph. Fr. Hiller. 89. Mel. 88. ( Auch Mel. 5. 136.) 1. Ich habe nun den Grund ge- Und nahm hernach den Himmel ein; Deßwegen klopft er für und für So stark an unsers Herzens Thür. 4.0 Abgrund, welcher alle Sünden Durch Christi Tod verschlungen hat! Das heißt die Wunden recht verbinden; funden, Der meinen Anker ewig hält, Wo anders, als in Jesu Wunden? Da lag er vor der Zeit der Welt, Der Grund, der unbeweglich steht, Wenn Erd und Himmel untergeht. 2. Es ist das ewige Erbarmen, Hier findet kein Verdammen statt, Das alles Denken übersteigt; Weil Christi Blut beständig schreit: Es sind die offnen Liebesarme Barmherzigkeit, Barmherzigkeit! Deß, der sich zu den Sündern neigt, 5.Bei diesem Grunde will ichbleiben, Dem allemal das Herze bricht, Wir kommen oder kommen nicht. Das will ich denken, thun u. treiben, So lange mich die Erde trägt; 3. Wir sollen nicht verloren werden; So lange sich ein Glied bewegt; Gott will, uns soll geholfen sein; So sing ich ewig hoch erfreut: Deßwegen kam der Sohn auf Erden D Abgrund der Barmherzigkeit! J. A. Rothe Glaube und Rechtfertigung. 90. 91. 90. Mel. 28. 1. Die Sünden sind vergeben! Das ist ein Wort zum Leben Für den gequälten Geist. Sie sinds in Jesu Namen; In ihm ist Ja und Amen, Was Gott uns Sündern je verheißt. 2. Das ist auch mir geschrieben; Auch ich bin von den Lieben, Weil Gott die Welt geliebt; Auch ich kann für die Sünden Bei Gott noch Gnade finden; Ich glaube, daß er mir vergibt. 3. Mein Hauptgesuch auf Erden Soll die Vergebung werden; So wird mein Tod nicht schwer. Gem.- Lieder. 4. Aufl. 1. Schuld u. Strafe sind erlassen; Gott erbarmt sich über mich. Dies Wort darf ich Sünder fassen, Und mein Glaube freuet sich. Lobe Gott, befreite Seele; Diese Schenkung ist ja groß. Seine gnädigen Befehle Machen mich von Ketten los. 2. Meine Rechnung ist vollendet, Weil ein reicher Bürge kam, Der sein theures Blut verwendet, Und die Zahlung auf sich nahm. O, in den Sünden sterben Ist ewiges Verderben; Denn wer will dann bestehen, wer? 4. Gott, gib, daß meiner Seele Der Trost doch niemals fehle, Daß du die Schuld vergibst. Wenn ich mich betend beuge, So sei dein Geist mein Zeuge, Daß du dein Kind in Christo liebst. 91. 97 5. Wenn ich von hinnen scheide, So mach mir das zur Freude, Daß ich begnadigt bin. Im Glauben der Vergebung, In Hoffnung der Belebung Geh ich alsdann im Frieden hin. Ph. Fr. Hiller. Mel. 25. ( Auch Mel. 1. 135.) | Nicht ein Heller blieb mir stehen; Millionen sind gebüßt. O wie wäre mir geschehen, Wenn ich selber büßen müßt! 3. Nunmehr darf ich wieder leben; Kein Verkaufen ficht mich an; Alles hat Gott mir vergeben, Alles Jesus abgethan. Darauf kann ich froh erblassen; Meine Seele tröstet sich: Schuld und Strafe sind erlassen; Gott erbarmt sich über mich. Ph. Fr. Hiller 7 98 ( Auch Mel. 20. 70.) # 童 二十 世 rebe 92. Heilsordnung. 92. 94 2 9: a Chri- sti Blut und Gerech- tig- keit, Das ist mein Schmuck und 5 E 42 TYP Ehren- kleid; Da mit will ich vor Gott be- stehn, Wenn = 이층 EE ich zum Him- mel 8 werd ein- gehn. sis I Luther. 2. Ich glaub an Jesum, welcher spricht: Wer glaubt, der kommt nicht ins Gericht. Gott Lob! die Schuld ist abgethan, Und Gott nimmt mich zu Gnaden an. 3. Das heilige unschuldge Lamm, Das blutend an dem Kreuzesstamm Für meine Schuld gestorben ist, Erkenn ich für den Herrn und Christ. höchstes Das Leben ist der Güter nicht, Der Uebel größtes aber ist die Schuld. Schiller, Braut von Messina IV, 10. Die Götter rächen Der Väter Missethat nicht an dem Sohn, Ein Jeglicher, gut oder böse, nimmt Sich seinen Lohn mit seiner That hinweg. Goethe, Jphigenie II, 1. 25. Februar( Dienstag.) Mel. 88. 1. Der Grund, auf dem ich fest will stehen, Ist Jesus Christus, Gottes Sohn. Man zeige Tiefen oder Höhen, Mein Glaube weichet nicht hievon. Wenn dies der Weltwitz Einfalt heißt, Ists doch gelehrt von Gottes Geist. 2. In dieses Gottes Sohnes Blute Werd ich von allen Sünden rein. Da ist dem Glauben wohl zu Muthe; Ich laß mich sonsten nirgends ein. Wenn auch ein Kind dies sagen kann, So hab ich doch genug daran. g. 93. ein ung fein; icht, nicht; olz, zum Geiz: Kreuz. in, > Sinn. Blut h. bist, It, hält! Zinzendorf. 99 ( Auch Mel. 5. 136.) 3. Ich liebe Jesum als mein Leben Und bet ihn an als meinen Herrn. Er wolle seinen Geist mir geben, Daß ich Gebet und Liebe lern. Scheint stolzen Sinnen dies gering, Ist mir es doch ein köstlich Ding. 4. Ich laß mich nicht in andre Tiefen Und schwing mich keinen Höhen zu. Laßt Spott und Hohn nur auf mich triefen; In dieser Einfalt find ich Ruh. Ich sags, und ob man lachte mein: Mir kann nichts über Jesum sein. Ph. Fr. Hiller. 7* 98 ( Auch Mel. 20. 70.) 94€ sti t Evang.: Matthias. B Chri- sti Blut und Ge- rech- tig- keit, Das ist mein Schmuck und 92. Heilsordnung. 92. 1902 Februar 28 Tage 8 Uhr 17 M. N. Sonnenaufg. 7 Uhr 8 M. Mondaufg. Sonnenunterg. 5 32 ,, Mondunterg. 7., 24., V 99 24 Ebbe Flut 6.38 2. 8 6.57 2.27 24. Fobr. 9. Woche. 55-310. Kath.: Matthias, Edilbert. Montag 1468. J. Gutenberg, Erfind. d. Buchdruckerkunst,+, 1831. Aufhebung der Inquisition in Spanien. 1848. Revolution in Paris. 1867. 1. constituir. Reichstag des Nordd. Bundas. ਮੈਨੂੰ ott be- stehn, Wenn Bericht. Luther. in. THE MET Erkenn ich für den Herrn und Christ. Glaube und Rechtfertigung. 93. 4. Drum soll auch Jesu Blut allein Mein Trost und meine Hoffnung sein; Im Leben und in Todesnoth Bau ich allein auf Jesu Tod. 5. Und wenn mich böse Lust ansicht, Gott sei gedankt, so muß ich nicht; Ich sprech zur Lust, zum Stolz, zum Geiz: Dafür hieng unser Herr am Kreuz. 6. So lang ich noch hienieden bin, So ist und bleibet das mein Sinn. Ich will die Gnad in Jesu Blut Bezeugen mit getrostem Muth. 7. Du Ehrenkönig, Jesu Christ, Der Gottes einger Sohn du bist, Erbarme dich der ganzen Welt, Und segne, was zu dir sich hält! Binzendorf. 93. Mel. 88. 1. Der Grund, auf dem ich fest will stehen, Ist Jesus Christus, Gottes Sohn. Man zeige Tiefen oder Höhen, Mein Glaube weichet nicht hievon. Wenn dies der Weltwitz Einfalt heißt, Ists doch gelehrt von Gottes Geist. 2. In dieses Gottes Sohnes Blute Werd ich von allen Sünden rein. Da ist dem Glauben wohl zu Muthe; Ich laß mich sonsten nirgends ein. Wenn auch ein Kind dies sagen kann, So hab ich doch genug daran. 99 ( Auch Mel. 5. 136.) 3. Ich liebe Jesum als mein Leben Und bet ihn an als meinen Herrn. Er wolle seinen Geist mir geben, Daß ich Gebet und Liebe lern. Scheint stolzen Sinnen dies gering, 3st mir es doch ein köstlich Ding. 4. Ich laß mich nicht in andre Tiefen Und schwing mich keinen Höhen zu. Laßt Spott und Hohn nur auf mich triefen; In dieser Einfalt find ich Ruh. Ich sags, und ob man lachte mein: Mir kann nichts über Jeſum ſein. Ph. Fr. Hiller. 7* 100 .80 94. 95. Heilsordnung. 94. Mel. 15. ( Auch Mel. 98. 191. 342. 358.) 1. Es ist in keinem Andern Heil Da dringt kein Wetterstrahl hinAls, Jesus! nur in dir; durch; Da trifft uns kein Geschoß. 5. Dein Nam ist wie ein süßer Duft, Wie Balsam für das Herz, Voll warmer, frischer Lebensluft Und lindert allen Schmerz. Du bist das allerbeste Theil, Des Paradieses Thür. 2. Denn du hast uns mit Gott versöhnt, Gewandt des Richters Schwert, Als du, gemartert und verhöhnt, Des Kreuzes Kelch geleert. d 3. Du hast die Handschrift unsrer Getilgt und abgethan,[ Schuld So daß in dir- o große Huld!- Uns nichts mehr schaden kann. 4. Dein Nam ist unsres Glaubens Und unser festes Schloß;[ Burg 6. Dein theurer Jesusname macht, Daß auch im Todesthal Das Auge deiner Kinder lacht, Als giengs zum Hochzeitssaal. 7. D drücke deinen Namen mir Sehr tief ins Herz hinein; So kann ich allzeit fröhlich hier Und ewig selig sein. Knal. .80 95. Mel. 73. nisur Fin 1. Wie ich bin, komm ich zu dir!| 3. Wie ich bin, tret ich herzu, Nichts hat mir die Thür erschlossen, Elend, arm, am Geist erblindet; Als dein Ruf:" Kommt her zu mir," Meinen Mangel stillest du. Und dein Blut, für mich geflossen. Heilung, Reichthum, der nicht schwinDies allein ermuthigt mich Alles finde ich durch dich;[ det, Gotteslamm, hier komme ich! Gotteslamm, hier komme ich! 2 2. Wie ich bin, komm ich zu dir! 4. Wie ich bin, komm ich zu dir! Auch nicht einen meiner Fehler Deine Liebe sonder Gleichen Auszutilgen, steht bei mir; Ist zu stark geworden mir, Meine schuldbefleckte Seele Alle Schranken müssen weichen. Wird gereinigt nur durch dich. Dir, nur dir verschreib ich mich. Gotteslamm, hier komme ich! Gotteslamm, hier komme ich! Aus dem Englischen. nad jus dramo ( Auch Mel. 13. 40. 42.) Glaube und Rechtfertigung. 96. 97. 96. Mel. 34. 1. Die Handschrift ist zerrissen, Die Zahlung ist vollbracht. Er hat michs lassen wissen, wird Daß er mich freigemacht, Er, der versant im bittren Tod, Und der für meine Seele Sein Blut zum Opfer bot. 2. Ich weiß sonst nichts zu sagen, Als daß ein Bürge kam, Der meine Schuld getragen, Die Rechnung auf sich nahm, Und sie so völlig hingezählt, Daß von der ganzen Menge Auch nicht ein Stäublein fehlt. 3. Die Nägel seiner Wunden Zerreißen meinen Brief, Der alle Tag und Stunden An Schulden höher lief. 1. Start ist meines Jesu Hand, Und er wird mich ewig fassen, Hat zu viel an mich gewandt, Um mich wieder loszulassen. Mein Erbarmer läßt mich nicht! Das ist meine Zuversicht. 2. Wenn der Kläger mich verklagt, Christus hat mich schon vertreten; Wenn er gar zu sichten wagt, 101 ( Auch Mel. 248.) Sein völlig ausgeströmtes Blut, Sein heilges Thun und Leiden Macht meine Rechnung gut. 97. Mel. 40. 4. Wenn ich mich selbst betrachte, So wird mir Angst und weh, Wenn ich auf Jesum achte, So steig ich in die Höh, So freut sich mein erlöster Geist, Der durch das Blut des Lammes Gerecht und selig heißt. 5. Lamm Gottes! deinen Wunden Verdant ichs Tag und Nacht, Daß sie den Rath gefunden, Der Sünder selig macht. Gelobet sei dein Todesschweiß, Und allen deinen Schmerzen Sei ewig Ehr und Preis! G. Woltersdorf. ( Auch Mel. 13. 42. 73.) Christus hat für mich gebeten. Daß mein Mittler für mich spricht, Das ist meine Zuversicht. G 3. Seiner Hand entreißt mich nichts! Wer will diesen Trost mir rauben? Mein Erbarmer selbst versprichts; Sollt ich seinem Wort nicht glauben? Jesus läßt mich ewig nicht! Das ist meine Zuversicht. 102 ( Auch Mel. 15. 191. 342. 358.) Tee 98. Heilsordnung. 98. beda da 9& -B- 2 P Mein Gott, das Herz ich brin- ge dir Zur Gab und dere TICISTI F , 000% sid 8 zum Ge- schenk. Du bo 8 bin ich ein ge= denk. Aus dem Englischen. for- derst solches selbst von mir; Deß I 3. Nun, o mein Heiland, nimm es an Mein Herz; ich schent es dir; Nimm mich zu deinem Jünger an; So will ich folgen dir. 62." Gib mir, mein Kind, dein| 4. In dich wollst du mich kleiden ein; Herz," sprichst du, D, welch ein heilsam Wort! Es zeigt den Weg zur wahren Ruh', Zum Frieden hier und dort. Dein Unschuld zieh mir an, Daß ich, von allen Sünden rein, Vor Gott bestehen kann. 5. Nimm dir, o Gott, zum Tempel ein Mein Herz hier in der Zeit, Und laß es deine Wohnung sein In alle Ewigkeit! Glaube und Rechtfertigung. 99. 103 CHP 6. Dir geb ichs ganz zu eigen hin;| 7. Weg Welt! weg Sünd! euch Brauchs, wie es dir gefällt. Ich weiß es, daß ich deine bin, Ja dein, und nicht der Welt. ( Auch Mel. 51. 333.) Adagio. dolce be Dick -5 -k. - geb ich nicht Mein Herz; nur Jesu, dir Ist dies Geschenke zugericht't; Behalt es für und für! Nach Schade. E dolce 99. 7 Nun, so bleibt es fest da bei, Daß ich Je su = = S. Hofer. 황 ei gen sei. Welt und Sünde, fah= ret hin, Weil ich schon ver sprochen bin. = 100. Heilsordnung. 104 2. Jesus ist mein höchstes Gut; Denn er gab sein theures Blut Auch für mich verlornes Kind, Daß mein Glaube Gnade find't. 3. Herr, ich hang allein an dir; Nimm nur alles selbst von mir, Was dir nicht gefällig ist, Weil du doch mein Alles bist. 4. Freilich bin ich das nicht werth, Was mein Herz und Mund begehrt, Müßte billig ganz allein Ewiglich verlassen sein. 5. Doch weil du so gnädig bist, Weil dein Blut vergossen ist, 1. Hier ist mein Herz! Mein Gott, ich geb es dir, Dir, der es gnädig schuf. " Nimm es der Welt, Mein Kind, und gib es mir!" Dies ist an mich dein Ruf. Hier ist das Opfer meiner Liebe; Ich weih es dir aus treuem Triebe; Hier ist mein Herz! | Weil dein Mund so viel verspricht, Werd ich fröhlich aufgericht't. 2. Hier ist mein Herz! D nimm es gnädig an, Ob ihm gleich viel gebricht. Ich geb es dir, So gut ichs geben kann. Verschmäh die Gabe nicht! Es ist mit böser Lust beflecket, Mit Sünd erfüllt, mit Schuld Mein sündig Herz.[ bedecket, 6. Herr, ich fasse dich mit Macht; Würd ich auch zum Schweißgebracht, Du kommst doch von mir nicht los, Bis du sprichst: Dein Glaub ist groß. 7. Eher laß ich dich nicht hin, Bis ich ganz versichert bin, Bis ich weiß, dein Blut ist mein, Und ich soll errettet sein. 100. Mel. 10. 8. Amen, ja du hörest mich, Und ich Armer lobe dich. Ja zum voraus will ich schrein: Jesus wird mein Helfer sein. Woltersdorf. ( Auch Mel. 75.) 3. Hier ist mein Herz! Gott der Barmherzigkeit, Erbarme du dich sein! Die ganze Welt, Sie stillet nicht sein Leid; Du bist sein Trost allein. Es sagt mit kindlichem Vertrauen: " Ich werde Gott als Bater schauen,' Mein hoffend Herz. "} 4. Hier ist mein Herz! Es sucht in Christo Heil, Es naht zum Kreuze hin Und spricht:" D Herr, Du bist mein Gut und Theil. Dein Tod ist mein Gewinn!" Es hat in des Erlösers Wunden Trost, Ruh und Seligkeit gefunden, Mein gläubig Herz. Liebich. ( Auch Mel. 361.) 4 Glaube und Rechtfertigung. 101. All- macht faſ wal= ten laſ 8 8-8 Glaube bricht durch Stahl undSteinUnd kann die Der= Glaube wir fet all's al- lein, Wenn wir ihn Der 101. it must si : sen; : fen. ㅎㅎ Kräf- te sieht er an Sor Alte franz. Volksweise. an Als Als 105 $ 3 Wenn einer nichts als a od glauben kann, So kann er al= les ma- chen; Der Er- den d 9 IE ganz ge- rin- ge ganz ge- rin- ge Sachen. € Œ 106 101 102. Heilsordnung.dual 2. Die Zeugen Jesu, die vordem| Wie gut und sicher dient sichs nicht Auch Glaubenshelden waren, Dem ewigen Monarchen! Hat man in Armut wandeln sehn, Im Feuer ist er Zuversicht; In Trübsal und Gefahren; Fürs Wasser baut er Archen. Und deß die Welt nicht würdig war, 4. Drum woll'n wir unter ſeinem Der ist im Elend gangen; Den Fürsten über Gottes Schar Den Satan zu vertreiben[ Schutz, Und seinem Hohngeschrei zum Truß Hat man ans Kreuz gehangen. Mit unsern Vätern gläuben. Wenn man den Herrn zum Beistand hat 3. Wir freuen uns der Tapferkeit Der Streiter unsers Fürsten, Trotz aller der Verwegenheit Nach ihrem Blut zu dürften. 102. Und's Herz voll seiner Freuden, So läßt sichs auch durch seine Guad Um seinetwillen leiden. Zinzendorf. Mel. 48. ( Auch Mel. 79. 116.) 1. A und D, Anfang und Ende,| Weg mit euerm Trauerkleide; Nimm mein Herz in deine Hände Ich bin eure Kron und Freude; Wie ein Töpfer seinen Thon. Sünder sind mein Himmelreich. Vater, laß dein Werk nicht liegen; Hilf mir beten, wachen, siegen, Bis ich steh vor deinem Thron. 2. Ddu Bräutgam meiner Seelen, Du willst dich mit mir vermählen; Nun, so nimm das Jawort hin. Welt fahr hin mit Luft und Schätzen; Jesus soll allein ergößen Mich als Braut und Königin. 3. Kommt, ihr Sünder, eilt zum Sohne! Christus ruft vom Gnadenthrone: Friede, Friede, sei mit euch! 4. Ich bin Jesus, dein Erbar= mer; Tritt doch her zu mir, du Armer; Denn dein Jammer ist meinSchmerz. Hör doch auf, mein Kind, mit Klagen, Ich will dich in Himmel tragen! Glaub, ich hab ein Mutterherz! 5. Nun, dein Name sei in Nöthen, Wenn du mich auch wolltest tödten, Meine Zuflucht für und für; Daran will ich mich erquicken, Bis ich dich selbst werd erblicken; Hole mich nur bald zu dir! ( Auch Mel. 83. 149. 152. 194. 208.) $ 3 5-4 & Glaube und Rechtfertigung. 103. 103. 9: Lange ging ich in ke = 107 Beuggener Tied. der Jr re, Kann- te d meinen Hir ten nicht, Und mich zog der Welt Ge9. wir re; A= ber Frie- den fand ich nicht. 2. Weide sucht ich nah und ferne; Hört ihn seufzen; ach wie bang Wo michs lockte, wo michs zog, Rostete und that es gerne, Weil die Schlange mich betrog. 3. Und ich kam in einen Garten; Nacht und Dunkel um mich war; Wider alles mein Erwarten Tönten seiner Seele Klagen! Seine Stimm durchs Herz mir drang. 5. Jesus wars; ihn sah ich leiden, Ward ich einen Mann gewahr. 4. Welch ein Mann! Ihn hört ich zagen, Sahe seinen blutgen Schweiß. Nimmer konnt ich von ihm scheiden; Ach für mich litt er so heiß! 104. Heilsordnung. adul 108 om 6. Gottes Sohn, du Herr vom Himmel, Selbst den Tod littst du für mich! Ist es möglich! Gott vom Himmel, Stirbst für mich, verblutest dich! 7. Seit mein Glaube dies gefunKenne meinen Hirten ich,[ den, Kenne ihn an seinen Wunden, Und er kennt und liebt auch mich. 8. Das hat mir mein Herz ge9. Darum dürft ich, ihn zu lieben; 9.2 Ihm zu dienen, sehn ich mich; Fürchte mich, ihn zu betrüben; Ihm, ihm leb und ſterbe ich. nommen; 11. Folget ihm, dem guten Hirten; Führt ihm auch Verirrte zu! Seit ich ihm ins Herz geblickt, Dwie wird er uns bewirthen Ist die Lieb in mir entglommen; In der Heimat Himmelsruh. Gegenliebe mich erquickt. in Chr. H. Zeller. 10. Ihr Verirrten, laßt euch leiten; Höret ihn und schaut ihn an. Zu des Himmels Seligkeiten Ruft er euch und geht voran. Heiligung. 104. 1. Gott des Friedens, heilge mich! Denn ich sehn mich inniglich, Als ein neugebornes Kind Frei zu sein von aller Sünd. 2. Heilge mir Leib, Scel und Geist, So wie's mir dein Wort verheißt; Mach mich in Gedanken rein; Laß den Wandel heilig sein. 3. Jesus, Icer das Herze aus; Komm, bewohn es als dein Haus; Da soll niemand Herrscher sein, Als du, Jesus, nur allein. hum10 Mel. 51. ( Auch Mel. 99. 333.) 4. Gieße dann die Liebe aus In dem dir geweihten Haus, Daß ich ohne Furcht und Bein Mög in Liebe völlig sein. 5. Welch ein selger Kinderstand, Heilig und mit Gott bekannt, Täglich in Gemeinschaft schon Mit dem Vater und dem Sohn! 6. Gott zu lieben inniglich Und den Nächsten auch wie sich, Ist der höchste Gnadenstand, Womit Gottes Kind bekannt. Ph. Fr. Hiller. Heiligung. 105. 105. Mel. 106. 1. Herzog unsrer Seligkeiten, 3cuch uns in dein Heiligthum, Da du uns die Statt bereiten Und zu deines Namens Ruhm, Als deine Erlösten siegprächtig willst führen; Laß unsere Bitte dein Herze jetzt rühren; Wir wollen dem Vater zum Opfer dastehn Und mit dir durch Leiden zur Herrlichkeit gehn. 2. Er hat uns zu dir gezogen Und du wieder zu ihm hin; Liebe hat uns überwogen, Daß an dir hängt Herz und Sinn. Nun wollen wir gerne mit dir auch absterben Dem ganzen natürlichen Sündenverderben. Ach laß in dein Sterben versetet uns sein, Sonst dringen wir nimmer ins Leben hinein! 3. Kehre die zerstreuten Sinnen Ee Aus der Vielheit in das Ein, Daß sie wieder Raum gewinnen; Nur von dir erfüllt zu sein! Ach wirf du die Mächte der Finsterniß nieder; Erneure die Kräfte des Geistes uns wieder, Daß er aus der Fülle der Gnaden sich nähr Und ritterlich gegen Versuchung sich wehr. 109 4. Gönne uns noch Frist auf Erden, Zeugen deiner Kraft zu sein, Deinem Bilde gleich zu werden, In dem Tod zu nehmen ein Des Lebens vollkommene Freiheit und Rechte, Als eines vollendeten Heilands Geschlechte. Der Unglaub mag denken, wir bitten zu viel: Du hörst unsere Bitten, thust über ihr Ziel! Arnold 110 Ernst und langsam. 9 b -- 2 -P- R: 9-2 106. Heilsordnung. 106. Eins ist noth; ach Herr, dies Eine Lehre mich Al- les an- dre, wie's auch scheine, Ist ja nur ken- nen doch! schweres Joch, $ 2=-2=-= 8² na= get und Württ. Choralb. Leichter und schneller. 2 8 pla= get Und Dar unter das Her- ze sich K den= er: ein noch kein wah- res Vergnü- gen er= ja= get; Er= lang ich dies dd Ei- ne, das Heiligung. 106. al les er setzt, So werd ich = = 희동 7 Ei- = nem in al= lem er= gößt. -32. Wie, dies Eine zu genießen, Sich Maria dort befliß, Als sie sich zu Jesu Füßen Voller Andacht niederließ; Ihr Herz, das entbrannte, nur einzig zu hören, Wie Jesus, ihr Heiland, sie wollte belehren, Ihr Alles war gänzlich in Jesum versenkt, Und wurde ihr alles in Einem geschenkt: 111 mit 3. Also ist auch mein Verlangen, Liebster Jesu, nur nach dir! Laß mich treulich an dir hangen; Schenke dich zu eigen mir! Ob viele zum größesten Haufen auch fallen, So will ich dir dennoch in Liebe nachwallen; Denn dein Wort, o Jesu, ist Leben und Geist! Was ist wohl, das man nicht in Jesu geneußt? 4. Drum auch, Jesu, du alleine Sollst mein Ein und Alles sein, Prüf, erfahre, wie ichs meine; Tilge allen Heuchelschein; Sieh, ob ich auf bösem, betrüglichem Stege, Und leite mich, Höchster, auf ewigem Wege! Gib, daß ich nichts achte, nicht Leben noch Tod, Und Jesum gewinne; dies Eine ist noth! Schröder. 112 ( Auch Mel. 32. 313.) 3 2 9 L Un- ver- wandt auf Chri- stum Allen, welche zu ihm 8 2 22 107. Heilsordnung. 107. € 8 = Weg zur Se lig= feit; wis ses Heil be= reit. 1² an, Was er 2 2 21 Pop 2 z z se hen Bleibt der fle hen, Ist ge : BA C. Gondimel. -6 Sie het man im Herzen -8: 2 2 -8 pl = 8: 272 P ran mit Beugen, So bekommt man es zu P 8 für die Welt ge than, Und man glaubt das tet DO ei= gen. Heiligung. 108. Unser Licht sei Finsterniß, Unser Helfen sei Verderben, Unser Leben lauter Sterben. 2. Wenn doch alle Seelen wüßten,| So erfahren wir gewiß, Wie es dem so wohl ergeht, Welcher in der Zahl der Christen, Wahrer Glieder Jesu steht! Da geht man in seinem Glück Immer fort und nie zurück; Man ist auf dem Lebenspfade Und nimmt immer Gnad um Gnade. 3. Aber freilich kann nichts taugen, Als nur das, was Christus thut. Lassen wir ihn aus den Augen, Finden wir was Fremdes gut, 108. 113 4. Bring uns völlig in die SchranDie dein Liebesrath gesetzt;[ ten, Weder Worte noch Gedanken Werden sonst für gut geschätzt. Herr, nur wer auf deiner Spur Geht als neue Kreatur, Kann dich lieben und erhöhen Und in deine Freud eingehen. J. A. Rothe. Bei dem Schaden, Spottu. Schande Lauter Lust und Himmel ist! Uebe ferner dein Gerichte Wider unsern Adamssinn, Bis uns dein so treu Gesichte Führet aus dem Kerker hin. 2. Wir verlangen keine Ruhe Für das Fleisch in Ewigkeit; Wie du's nöthig findest, thue Noch vor unsrer Abschiedszeit; Aber unser Geist, der bindet Dich im Glauben, läßt dich nicht, Bis er die Erlösung findet, Die dein treuer Mund verspricht. 3. Herrscher, herrsche; Sieger, siege; König, brauch dein Regiment; Führe deines Reiches Kriege; Mach der Sklaverei ein End! Gem. Lieder. 4. Aufl. Mel. 25. ( Auch Mel. 1. 135. 363.) 1. D Durchbrecher aller Bande,| Denn die Last treibt uns zu rufen; Der du immer bei uns bist! Alle flehen wir dich an: Zeig doch nur die ersten Stufen Der gebrochnen Freiheitsbahn! 4. Laß, die theuer sind erworben, Nicht der Menschen Knechte sein! Denn, so wahr du bist gestorben, Mußt du uns auch machen rein, Rein und frei und ganz vollkommen Und verklärt ins beste Bild. Ter hat Gnad um Gnad genommen, Welchen deine Füll erfüllt. 5. Liebe, zeuch uns in dein Sterben, Laß mit dir gekreuzigt sein, Was dein Reich nicht kann ererben; Führ ins Paradies uns ein! Doch wohlan, du wirst nicht ſäumen, Laß nur uns nicht lässig sein, Werden wir doch als wie träumen, Wann die Freiheit bricht herein! Arnold. 8 114 Auch Mel. 11. 30. 38. 159. 180. 203. 255. 295. 366.) 92 c -B- p: 9 -2 2: -P- 2₂: ² th In Gott ver- bor- gen 109. Heilsordnung. 109. Ian= ge; | ¹||| lein bekannt, Gott völlig sein er ge ben, D = 4 M. Heydn. welch ein selger Stand! Mein Geist, der such= te le ben, Mit ihm als 01 Nun ruht er a= ber aus. Ich Heiligung. 110. 115 hab, was ich ver lange, Ganz na he in dem Haus. : : 2. Die Kreatur verschwindet, Ist Gott, der Herr, mir nah; Der Geist sich fest verbindet Mit ihm auf ewig da. Wie ist die Ruh so süße Im stillen Herzensgrund, Darin ich mich verschließe Zu jeder Tagesstund. H 3. Wer diese Ruh will fassen, Muß in sich kehren ein, Gott lieben und sich hassen, Beständig wachsam sein. Dein Jesus nur alleine Sei deines Herzens Luft! Einfältig, sanft und kleine, Wie er, du werden mußt! G. Tersteegen. 110. Mel. 15. ( Auch Mel. 98. 191. 342. 358.) 1. Wie gut ists, von der Sünde frei! Wie selig, Christi Knecht! Im Sündendienst ist Sklaverei; In Christo Kindesrecht. 2. Jm Sündendienst ist Finsterniß; Den Weg erkennt man nicht. Bei Christo ist der Gang gewiß; Man wandelt in dem Licht. 3. Im Sündendienst ist Haß und Leid; Man plagt und wird betrübt. In Christi Reich ist Freudigkeit; Man liebt und wird geliebt. 4. D Heiland! bir nur dien ich gern; Denn du hast mich erkauft. Ich weiß und will sonst keinen Herrn; Auf dich bin ich getauft. 5. Wen du frei machst, der ist recht frei; Du schenkst ihm alle Schuld. Und darum dank ich deiner Treu Und rühme deine Huld. 6. Jch bete an, Herr Jesu Christ, Und sage:" Ich bin dein; Nimm mich zu dir; denn wo du bist, Soll auch dein Diener sein!" Ph. Fr. Hiller. 8* 116 111. 112. Heilsordnung. - 111. Mel. 52. 1.Eins nur wollen, eins nur wissen, Jesum, Gottes Herrlichkeit, Und die Weltlust fliehn und missen, Heißt vor Gott Einfältigkeit. Ist ein Herz auf dies gestellt, So gefällt es nicht der Welt. 2. Einfalt ist es, eins erblicken, Das dem Herzen ganz genug; Das, was ewig kann erquicken, Nur verlangen, das ist klug. Seist du vor der Welt alsdann Als ein Thor, was liegt daran? 3. Lieber aller Welt mißfallen, Als zum Himmel ungeschickt! Wo ist in den Dingen allen Etwas, das den Geist erquickt? Gar nichts ist in dieser Welt, Das der Einfalt wohlgefällt. 1. Daß ich dein auf ewig sei, Sei die größte meiner Sorgen! Daß ich einst verklärt und frei Steh am Auferstehungsmorgen, Diese Bitte, dieser Sinn Nehme mich, o Jesu, hin! ( Auch Mel. 8. 247. 302) 4. Treuer Jesu! meine Liebe Sei nur dir, nur dir geweiht; Alle meine Herzenstriebe Laß doch nimmer sein zerstreut. Dich nur wollen, dich nur sehn, Heißt dem rechten Ziel nachgehn. 5. Tritt mir etwas vor die Augen, Das mir könnte schädlich sein Und dem Geiste nicht kann taugen, Davon halte du mich rein, Daß es geh an mir vorbei, Ob es noch so scheinbar sei. 112. theme Mel. 42. 2. Alle Lebensfreudigkeit Ruhet nur in einer Frage, Ob ich dich in Freud und Leid Glaubensvoll im Herzen trage; Hör ich hier des Geistes Ja, Dann ist volle Gnüge da. 6. Wohne, Herr, in meiner Seele, Fülle meinen Herzensgrund. Was ists dann, das mir noch fehle, Wenn ich bin in dir gesund? Ja, durch Einfalt halte mich Dir verbunden ewiglich. J. M. Hahn. ( Auch Mel. 13. 40. 73.) | 3. Alle Todesfreudigkeit Ruhet nur in einer Frage, Ob du mich im Ehrenkleid Finden wirst an jenem Tage; Hör ich hier des Geistes Nein, Dann ist alles lauter Pein. 4. Aller Sorgen eitle Schar, Ach, wie wird sie schnell verschlungen, Wenn vom himmlischen Altar Funken in das Herz gedrungen, Wenn hindurch die Sorge bricht: Werd ich selig oder nicht? Heiligung. 113. L 5. Frage, wie nicht eine, werth,| Ueber mir im Tode schweben; Dann umleuchtet mich der Tag, Der kein Ende nehmen mag. Ganz das Herz hineinzusenken, Frage, die mich beten lehrt Und an frühe Rettung denken, Schwebe mir am Abend vor, Wecke Morgens mir das Ohr. 6. Morgenroth, o süßes Bild! Ist ein Morgenroth mein Leben, Dann wird einst die Sonne mild 113. 7. Ist das Morgenroth so schön, O was wird im Sonnenglanze Die versöhnte Scele sehn, Wenn sie nun im Sieges franze In die Thore Gottes tritt! Sohn des Vaters, nimm mich mit! A. Knapp. Mel. 25. 1. Hingeopferter Versöhner Auf dem Hügel, bleich und bloß, Bist du mein, kann nimmer schöner Werden mein gefallnes Loos; Beffres hab ich nie gefunden, Seit ich mein dich nennen darf, Seit ich tief in deine Wunden Meiner Hoffnung Anker warf. 2. Zeuch mir Sinnen und Gedanken Auf dich, mein Erlöser, hin; Laß mich laufen in den Schranken, Wozu ich verordnet bin; Zeige mir, wie alle Dinge Dieser Welt vergänglich sind, Wie sie ärmlich und geringe Bald zerstäuben in den Wind. 3. Alles, was im Lauf mich hindert Nach dem vorgesteckten Ziel; Was zu dir die Liebe mindert Und die Lauheit fördern will; Was sich unterm Heuchelscheine Nahet mit dem Judaskuß: D, zertritt es unter deine Füße, daß es sterben muß. 117 ( Auch Mel. 1. 135. 363.) 4. Lieber Herr! erhalt mich stündlich In der Geistessammlung hier, Und nimm das zerstreute, sündlich Laue Wesen weg von mir; Laß mich gehen abgesondert, Abgelöst vom Erdentand, Unbekannt und unbewundert, Froh, daß ich mit dir bekannt. 5. Präge mirs mit deinem Finger Brennend in die Seele ein, Daß nur solche deine Jünger, Deine Erben können sein, Welche allem abzusagen, Was sie haben, sich nicht scheun, Die ihr Kreuz, dir folgend, tragen Und sich deiner Leiden freun. 6. Du willst meine erste Liebe, Auch die letzte willst du sein; Senke drum die andern Triebe Selbst in deinen Tod hinein. Werde du mir täglich schöner, Einzig liebenswerth und groß, Hingeopferter Versöhner Auf dem Hügel, bleich und bloß! 118 ** 9 8 = Lieb- ster Heiland! na he dich, Mei- nen Geist be Und aus allem träftig lich Mich in dich ein: įd ر rüh : te, füh= re, lai 114. Heilsordnung. 114. P Mög in Lie be : 66 fen. Daß ich E fai 3. Rosenmüller. C dich Innig lich 1 sen, Al= les : and re == 2. Sammle den zerstreuten Sinn, Treuer Hirt der Seelen! Denn wenn ich in dir nicht bin, Muß mein Geist sich quälen. Kreatur Aengstet nur; Du allein kannst geben Ruhe, Freud und Leben. 3. Mache mich von allem frei, Gründlich abgeschieden, Daß ich eingekehret ſei Stets in deinen Frieden, Heiligung. 115. Dich in Unschuld sehe, In dir leb und stehe. Kindlich rein, Sanft und klein, Schaffe du Wahre Ruh; Wirke nach Gefallen; Halt mich still in allem. 7. Was noch flüchtig, sammle du; Was noch stolz ist, beuge; Was verwirret, bring zur Ruh; Was noch hart, erweiche, 4. Menschenfreund, Immanuel! Dich mit mir vermähle; 5. Jedermann hat seine Lust Und sein Zeitvertreiben; Mir sei eines nur bewußt, Herr, in dir zu bleiben. Alles soll, Folgen wohl, Wenn ich mich nur übe In dem Weg der Liebe. 6. Kreaturen, bleibet fern, Und was sonst kann stören. Jesu, ich will schweigen gern Und dich in mir hören; O du sanfter Liebesquell, Salbe Geist und Seele, Daß mein Will Sanft und still, Daß in mir nichts hinfür Ohne Widerstreben Lebe noch erscheine Dir sich mög ergeben. Als mein Freund alleine. 119 115. Mel. 17. 1. D süßer Stand, o selges Leben, Das aus der wahren Einfalt quillt, Wenn sich ein Herz Gott so ergeben, Daß Christi Sinn es ganz erfüllt. Es weiß sodann von keiner Zierde, Als die im Blute Christi liegt; Die reine himmlische Begierde Hat alles Eitle leicht besiegt. 2. Wonach der irdsche Weltsinn trachtet, Ist solchen Herzen Tand und Spiel; Was mancher für unschuldig achtet, Ist solchen Herzen schon zu viel. Warum? es gilt der Welt absagen; G. Tersteegen. ( Auch Mel 259. 270.) Hier heißts: rührt kein Unreines an. Wenn ihr das Kleinod wollt erjagen, Werft alles weg, was hindern kann! 3. Ach Jesu, drücke meinem Herzen Den Sinn der lautern Einfalt ein; Vertilg, und wär's mit tausend Schmerzen, All andern Sinn u. Tand u. Schein! O schönes Bild, ein Herz zu schauen, Das sich mit Christi Einfaltschmückt, Und mit den klugen Lammsjungfrauen Sich auf des Bräutgams Zukunft schickt! 120 ( Auch Mel. 48 79.) 2 f 9 po 116. Heilsordnung. 116. = Dwie se lig sind die See- len, Die mit Je su = Daß ihr Herz mit hei ſei= ne sich ver- mäh- len, Die sein Lebens- hauch durch- weht, A Aus Störl. E CT : S Bem Trie- be Stünd- lich nur auf CE 13= 3 Lic- be Und auf seine Nähe geht! E Heiligung. 117. 2. O wer fasset ihre Würde, Die bei dieses Leibes Bürde Im Verborgnen schon sie schmückt! Alle Himmel sind zu wenig Für die Seele, der ihr König Solches Siegel aufgedrückt. 3. Nach Jehovas höchsten Ehren Wird in allen Himmelschören Nichts, das herrlicher, geschaut, Als ein Herz, das er erlesen Und mit dem das höchste Wesen Sich zu einem Geist vertraut. 1Cor. 6, 17. 4. Drum, wer wollte sonst was lieben, Und sich nicht beständig üben, Dieses Königs Freund zu sein? Muß man gleich dabei was leiden, Sich von allen Dingen scheiden, Bringts ein Tag doch wieder ein. 5. Schenke, Herr, auf meine Bitte Mir ein göttliches Gemüthe, Einen königlichen Geist, Mich als dir verlobt zu tragen, Allem freudig abzuſagen, Was nur Welt und irdisch heißt. 117. Mel. 109. 1. Ein Gärtner geht im Garten, Wo tausend Blumen blühn, Und alle treu zu warten, Ist innigst sein Bemühn. Der gibt er sanften Regen Und jener Sonnenschein: Das nenn ich treues Pflegen; Da müssen sie gedeihn. 2. In heiligen Gedanken Sieht man sie fröhlich blühn; Sie möchten mit den Ranken Den Gärtner selbst umziehn. Und wann ihr Tag gekommen, Legt er sie an sein Herz, Und zu den selgen Frommen Trägt er sie himmelwärts, 121 6. Ohne Fühlen will ich trauen, Bis die Zeit kommt, ihn zu schauen, Und vorbei die letzte Nacht, Da mein Geist zum obern Leben Aus der Tiefe darf entschweben Und nach seinem Bild erwacht. Pi 17, 15. Nach Nichter. ( Auch Mel. 11. 30. 38. 159. 180. 203. 255. 295. 366.) 3. Zu seinem Paradieſe, Zu seiner schönern Welt, Die nimmermehr wie dieſe In Staub und Asche fällt. Hier muß das Herz verglühen, Das Waizenkorn verdirbt; Dort oben gilt ein Blühen, Das rimmermehr erstirbt. 4. Du Gärtner treu und milde, O laß uns fromm und fein Zum himmlischen Gefilde, Zum ewgen Lenz gedeihn! Gib deinen Pflanzen Säfte, Damit sie herrlich stehn, Und gib den Schwachen Kräfte; Sonst müssen sie vergehn. Mar v. Schenkendorf. 122 24 bb 4 -P- ₂. 2: 92 26 5-2 118. Heilsordnung. 118. Nach einer engl. Mel. Herr Jesu, ich wäre so ger- ne ganz heil, Und hätte dich gerne zum blei- ben- den Theil. Die ko Ste Gö ßen zer- brich, und die Ban- de zerreiß; D = wa- sche mich, ma- che wie Schnee mich so weiß, P So P 9: 2 Heiligung. 118. P weiß als der Schnee, Ja weißer als Schnee; D P wa- sche mich, ma- che mich wei- ßer als Schnee. CE 2. Herr Jesu, laß gar nichts Unreines in mir; Entsündige mich, daß ich heilig sei dir. Ich gebe dir gerne mein Alles zum Preis; O wasche mich, mache wie Schnee mich so weiß, So weiß als der Schnee, ja weißer als Schnee; O wasche mich, mache mich weißer als Schnee. 3. Herr Jesu, o komme du selber zu mir, Und heilge zum völligen Opfer mich dir. Ich bringe dir, was ich nur habe und weiß; O wasche mich, mache wie Schnee mich so weiß, So weiß als der Schnee zc. 123 f 4. Herr Jesu, du siehst es, still harre ich dein. O schaffe ein Herz in mir, heilig und rein. Die Flehnden erhören, das dient dir zum Preis. O wasche mich, mache wie Schnee mich so weiß, So weiß als der Schnee zc. DE 124 119. Heilsordnung. 5. Herr Jesu, hier liege zu Füßen ich dir, Dein Blut macht ja rein; Herr, ich flehe allhier: Komm, zeig deine Huld, deine Allmacht beweis; D wasche mich, mache wie Schnee mich so weiß, So weiß als der Schnee 2c. 6. Im Glauben empfang ich den Segen von dir; Du schaffst ein gereinigtes Herze in mir; Du hast mich erhöret, mein Heiland, ich weiß, Du hast mich gewaschen wie Schnee nun so weiß, So weiß als der Schnee, ja weißer als Schnee; Herr Jesu, dein Blut macht mich weißer als Schnee. Aus dem Engl. von H. v. Niebuhr. 119. Mel. 67. 1. Heilger Jesu, Heilgungsquelle, Mehr als Kristall rein, flar u. helle, Du lautrer Strom der Heiligkeit! Aller Glanz der Cherubinen, Die Heiligkeit der Seraphinen Ist gegen dich nur Dunkelheit. Ein Vorbild bist du mir: Ach bilde mich nach dir, Du mein Alles! Jesu, Jesu! Hilf mir dazu, Daß ich mag heilig sein wie du. 3.Wachsam, Jesu, ohne Schlummer Ingroßer Arbeit, MühundKummer Bist du gewesen Tag und Nacht, Mußtest täglich viel ausstehen, Des Nachts lagst du vor Gott mit Flehen Jesu, Jesu! Hilf mir dazu, Daß ich mag stille sein wie du. Und hast gebetet und gewacht. Gib mir auch Wachsamkeit, Daß ich zu Gott allzeit Wach und bete! Jesu, Jesu! Hilf mir dazu, Daß ich stets wachsam sei wie du. 2. Stiller Jesu, wie dein Wille| 4. Sanfter Jesu, ganz unschuldig Dem Willen deines Vaters stille, Und bis zum Tod gehorsam war Hilf auch mir in Gott mich fassen; Mach Herz und Willen dir gelassen; Ach, stille meinen Willen gar! Mach mich dir gleich gesinnt Wie ein gehorsam Kind, Fromm und stille! Trugst du doch alle Schmach geduldig Und übtest Rache niemals aus. Wer kann deine Sanftmuth messen, Bei der du dennnoch nie vergessen Den Eifer um des Vaters Haus? Mein Heiland, ach verleih Mir Sanftmuth und dabei Guten Eifer! Jesu, Jesu! Hilf mir dazu, Daß ich sanftmüthig sei wie du. Heiligung. 120. 5. Hoher Jesus, Ehrenkönig, Du suchtest deine Ehre wenig Und wurdest niedrig und gering, Wandeltest einher auf Erden In Demuth u. in Knechtsgebärden, Erhubst dich selbst in keinem Ding. Herr, solche Demuth lehr Auch mich je mehr und mehr Stetig üben! Jesu, Jesu! Hilf mir dazu, Daß ich demüthig sei wie du. 6. Reiner Jesu, all dein Wesen War züchtig, keusch und auserlesen, Von tugendvoller Sittsamkeit; Dein Gedenken, Reden, Sinnen, Kleid u. Gebärd, all dein Beginnen War voller lautrer Züchtigkeit. O mein Immanuel, Mach mir Geist, Leib und Seel 125 7. Mäßger Jesu, deine Weise Lehrt im Genuß von Tranku. Speise Auch uns die rechte Mäßigkeit. Deine Speise wars, den Willen Des Vaters treulich zu erfüllen Und ihm zu dienen jederzeit. Herr, hilf mir; meinen Leib So zähmen, daß ich bleib Dir stets nüchtern! Jesu, Jesu! Hilf mir dazu, Daß ich mag mäßig sein wie du. 8. Liebster Jesu, liebstes Leben, Du wollest mich zu dir erheben Und deinem Vorbild machen gleich. Gib, daß mich dein Geist durchdringe, Daß ich viel Glaubensfrüchte bringe Und tüchtig werd zu deinem Reich. Ach zeuch mich ganz zu dir, Behalt mich für und für, Treuer Heiland! Keusch und züchtig! Jesu, Jesu! Hilf mir dazu, Hilf mir dazu, Daß ich, wie du So keusch und rein zu sein wie du. Und wo du bist, einst finde Ruh! Grajselius. 1. Herr Jesu Christ, mein Leben, Dir alles hinzugeben, Das fühl ich, hättst du gern; Dann willst du mich begaben; Ich soll dich selber haben, Dich, meinen Bräutgam, Gott und Herrn. 2. So sei dir denn mein Leben Und alles hingegeben, Dir, o mein Bräutigam! Nimm mich in deine Arme, Daß meine Seel erwarme Von deiner heißen Liebesflamm. 120. Mel. 28. to 3. Ich will an nichts mehr denken; Ich will mich auch nicht fränken Um das, was fünftig ist; Ich will von deinen Händen Mich lassen drehn und wenden; Gnug, daß du mir mein Alles bist. 4. Für die vergangnen Proben Will ich dich immer loben, Wenn sie mir fallen ein; Sie bleiben mir stets wichtig; Denn du führst immer richtig. Ach, laß mich nur recht folgsam sein! dute ( Nuch Mel. 55.) Maestoso. HE 9 Preis der Liebe Jesu. VI. Gnadenstand. Je su of 121. : L Ich be te an die Macht der Lie- be, Die sich in : TAG Bortniansky. F # 4 fen- bart; Ich geb mich hin dem frei= en 4 Tric- be, Wo mit ich Wurm ge lie= bet ward; Ich = $ 9 Preis der Liebe Jesn. 121. TI will, an- statt an mich zu denken, Ins Meer der 통 Lie be mich ver= sen : : fen. 24 8 2. Wie bist du mir so hoch gewogen, Und wie verlangt dein Herz nach mir! Durch Liebe sanft und stark gezogen, Neigt sich mein Alles auch zu dir. Du theure Liebe, gutes Wesen, Du hast mich, ich hab dich erlesen. 3. Ich fühls, du bists, ich muß dich haben; Ich fühls, ich muß für dich nur sein. Nicht im Geschöpf, nicht in den Gaben, Mein Leben ist in dir allein. Hier ist die Ruh, hier ist Vergnügen; Drum folg ich deinen selgen Zügen. 127 4. Dein ewig ist mein Herz und Leben, Erlöser, du, mein einzig Gut! Du hast für mich dich hingegeben Zum Heil, durch dein Erlösungsblut! Du Heil des schweren, tiefen Falles, Für dich ist ewig Herz und alles. 128 122. Gnadenstand. 5. D Jesu, daß dein Name bliebe Im Geist mir; drück ihn tief hinein! Laß deine süße Jesusliebe In Herz und Sinn gepräget sein! In Wort und Werk, in allem Wesen Sei Jejus und sonst nichts zu lesen. 6. In deinem theuren, heilgen Namen Eröffnet sich des Vaters Herz; Da find ich lauter Ja und Amen Und Trost und Heilung für den Schmerz. O daß dies jeder Sünder wüßte! Sein Herz gar bald dich lieben müßte. 7. Preis sei dem hohen Jesusnamen, In dem der Liebe Quell entspringt, Von dem hier alle Ströme kamen, Aus dem die selge Schar dort trinkt. Wie beugen sie sich ohne Ende, Wie falten sie die frohen Hände! G. Tersteegen. 122. Mel. 5. ( Auch Mel. 88. 136.) 1. Dem König, welcher Blut und! 3. Wem anders sollt ich mich ergeben? Leben Dem Leben seiner Völker weiht, Dem König werde Preis gegeben! Erzählt sein Lob der Ewigkeit! Singt alle Wunder, die er thut; Doch über alles rühmt sein Blut! 2. Den König hat mein Herz gefunWo anders als auf Golgatha?[ den, Da floß mein Heil aus seinen WunAuchmich, auch mich erlösterda.[ den; Für mich gab er sein Leben dar, Der ich von seinen Feinden war. O König, der am Kreuz verblich! Hier opfr' ich dir mein Blut u. Leben; Mein ganzes Herz ergießet sich. Dir schwör ich zu der Kreuzesfahn Als Streiter und als Unterthan. 4. O gib dein Manna mir zu essen; Dein Freudenwein erquicke mich! D laß mich deiner nie vergessen; In meinem Geist verkläre dich. So halt ich täglich Abendmahl; Denn dein Verdienst ist ohne Zahl. Preis der Liebe Jesu. 123. 124. 123. bin Mel. 3. mot odsik stim 1. Lamm, das gelitten, und Löwe, der siegreich gerungen! Blutendes Opfer und Held, der die Hölle bezwungen! Brechendes Herz, das sich aus irdischem Schmerz Ueber die Himmel geschwungen! bise 129 $ 20 smis@ 2. Du hast in schauriger Tiefe das Höchste vollendet, Gott in die Menschheit gehüllt, daß sein Licht uns nicht blendet. " Würdig bist du," Jauchzt dir die Ewigkeit zu, summit " Preises und Ruhms, der nicht endet." 3. Menschensohn, Heiland, in dem sich das ewge Erbarmen Milde zu eigen gegeben den schuldigen Armen, 1001 id Dir an der Brust Darf nun in Leben und Lusti 18 Jeder Erstarrte erwarmen. im hid 010 4. Mir ist auch süß überwindend dein Rufen ertönet; Herr, auch mein feindliches Herz hat dein Lieben versöhnet; Ja deine Hand, Zu dem Verirrten gewandt, Hat mich mit Gnade gekrönet. 5. Lobe den Herrn, meine Seele! er hat dir vergeben, Heilt dein Gebrechen, legt in dich ein ewiges Leben. rd ans Frieden im Streit, Wonnen im irdischen Leid Weiß dir dein Heiland zu geben. Meta Häußer- Schweizer. 124. Mel. 107. ( Auch Mel. 32. 313.) 1. Jesus- Nam, du höchster Name,| 2. Jesus- Nam, du Lebensbronne, Dem sich Erd und Himmel beugt, Lieblich kühlend Wässerlein; Der aus Gottes Herz uns kame Aus der Angst wird Freud und Und zu Gottes Herz uns zeucht, Wonne, Ich ersink in Demuth hie; Innigst beug ich meine Knie; Ich will mit der Engel Chören Diesen großen Namen ehren Gem.- Lieder. 4. Aufl. Wenn du fleußst ins Herz hinein; Ach, eröffne dich im Grund Und durchfleuß mich alle Stund, Daß die dürre Herzenserde Recht erquickt und fruchtbar werde. 9 125. Gnadenstand. ?? 3.Jesus- Nam, mich ganz durchfüße,| O du sichres Schloß der Ruh, Mach mein Herze ganz gesund. Nimm mich ein und deck mich zu, Sanfte Liebe, komm, durchfließe Da kann mich kein Feind mehr finden, Meine Kräfte, meinen Grund, Da muß alle Furcht verschwinden. Daß ich sanft, gelassen, klein Und geschmeidig möge sein, Daß man mög aus meinem Wesen Deine süße Liebe Lesen. 130 4. Jesus- Name, liebster Name, Himmels- Manna, Seelenbrod, Speise, die vom Himmel kame, Schau, ich leide Hungersnoth. In dich, liebster Nam, allein Rehr ich die Begierden ein; Gib dich mir, du Gnadenfülle, Meinen tiefen Hunger stille. 5. Jesus- Nam, du Kraft der Schwachen, Meiner Seelen Aufenthalt, Alle Höllenpforten trachen, Wenn der Nam im Herzen schallt. 9 2 Auf! ihr Gar zu 6. Jesus Nam, du Perl der Seelen, D wie köstlich bist du mir! Dich will ich zum Schutz erwählen, Gnade, Kraft und Heiligkeit, Was ich wünsch, ist ganz in dir: Leben, Ruh und Seligkeit. Dieser Name, dieſer neue, Ewig meine Seel erfreue. DQ.. 7. Jesus will die Sünd vergeben; Jesus macht von Sünden rein; Jesus gibt das ewge Leben; Jesus will nur Jesus sein. O du schönes Jesuswort! Jefu, laß mich hier und dort Mit gebücktem Geist den Namen Ewiglich anbeten! Amen. Tersteegen. 125. Choralb. der Brüdergem. g nahver bund- nen Je gern für sus= seinen Tod und : Preis der Liebe Jesu. 125. 94 = her zen, Die ihr un ferm Schmerzen Dank- und Freuden = 起 Lieb und Dank- bar- feit zu küs- sen, Und schickt eu- re 1 : ein gen Freund thrä= nen weint; 2 Fallt im Geist zu jei nen blutgen Fü- ßen, Sie aus : 131 혜 : Seuf- zer lein In sein treu- es Herz hinein. T 9* 132 126. Gnadenstand. 2. Laßt uns ihm ein Hallelujah singen! Mächtiglich sind wir errett't! Laßt uns ihm uns selbst zum Opfer bringen, Das ihm sei geheiliget! Blutge Arme, für die Sünder offen, Nehmt uns auf, so wie wirs gläubig hoffen, Weil sein Mund so freundlich spricht: Kommt nur, ich verstoß euch nicht! 3. Meine Armuth ist nicht auszusprechen; Meine Noth ist nicht so klein, Und wie mancherlei ist mein Gebrechen! Aber was kann selger sein, Als mein Herz, wenns Trost und Friede findet Und vom Blute Jesu wird entzündet, Welches er aus lauter Gnad Mir zum Heil vergossen hat! 4. Groß ist seine Huld und nicht zu fassen, Daß er mit so sündger Art, Als wir sind, so nah sich eingelassen! Wahrlich, wie sein Herz so zart Mit uns armen Sündern umgegangen, Dahin werden keine Worte langen. Durch sein Bitten und sein Flehn Ist uns Sündern wohl geschehn. dan dit C. R. v. Zinzendorf. 126. Mel. 121. 1. Dir will ich danken bis zum Grabe, So lang ich athme, leb und bin, Für deine theuer werthe Gabe, Daß ich durch dich erlöset bin, Daß du, Herr, bist für mich gestorben Und mir den Himmel hast erworben. 2. An dich nur will ich ewig denken; Du sollst mein Ein und Alles sein; Dir will ich meine Seele schenken, Zu dir mich halten ganz allein; Be be ( Auch Mel. 55) Preis der Liebe Jesu. 126. Nach dir will ich voll Sehnsucht schauen Und dir in Demuth fest vertrauen. 3. Du bist ja nichts als lauter Liebe, Mein treuer Heiland und mein Hort! Und wenn auch nichts mehr übrig bliebe, Im So hab ich doch dein Himmelswort; Das wird mich halten und erquicken, Wenn mich Versuchung will berücken. 4. Die schnöde Welt mit ihren Gaben, Wie ist sie doch so arm und leer od Und kann das müde Herz nicht laben, Wenn Reu und Angst es drücket schwer. and Durch alle Güter dieser Erden Kann ja die Schuld nicht kleiner werden. 5. Nur Einer kann uns alle retten Und führen aus des Wahnes Nacht; Nur Einer bricht der Sünde Ketten Und nimmt dem Tode seine Macht. Vor meines Jesu Gottesblicke nisl is inde nis day and nisl Erschrickt der Feind und flieht zurücke. on mapa 6. Bis in den Tod ist er gegangen Für uns, die wir den Tod verdient; Am Kreuze hat der Herr gehangen Und unsere große Schuld gesühnt. Ja, dort hat er für uns gebeten Und uns erlöst aus Furcht und Nöthen. 7. Und wenn wir uns mit bittrer Reue no ac Zu seinem Gnadenthrone nahn, So nimmt er uns mit Liebestreue, Mit Freuden wieder auf und an, Und wenn wir fest im Glauben stehen, So werden wir ihn ewig sehen. 8. Nun wohl, ich habe kein Verlangen, Als meinen Jesum ganz allein; bilim dan keinem Andern will ich hangen, Zu Keinem sonst um Hilfe schrein, Von ihm will ich mich nimmer trennen Und nur für ihn in Liebe brennen. 133 i pils #G sid sile dell 15 vid re 134 127. Gnadenstand. 9. Ich bin ja nichts, wenn er mir fehlet; Ich sterbe, hab ich Jesum nicht; Wie er, weiß keiner, was mich quälet, Und wenn er: Friede! zu mir spricht, So mag die Welt mir alles nehmen: Der Herr ist mein; mich solls nicht grämen! 10. So nimm denn all mein Sein und Wesen, Mein Denken, Glauben, Hoffen hin! Durch dich nur kann ich ganz genesen, Weil ich durch dich erlöset bin. Herr, nimm mich hin mit Herz und Streben, In Freud und Leid, in Tod und Leben! Knal. 127. Mel. 43. ATG 1. Es ist etwas, des Heilands sein, " Ich dein, o Jesu, und du mein!" In Wahrheit sagen können, Ihn seinen Bürgen, Herrn u. Ruhm, Und sich sein Erb und Eigenthum Ohn allen Zweifel nennen. Selig, Fröhlich Sind die Seelen, Die erwählen, Ohn Bedenken Ihrem Jesu sich zu schenken. In heißer Liebe liegen: Sie essen, und sind doch nicht satt; Sie trinken, und das Herz bleibt matt; Denn es ist lauter Trügen. Träume, Schäume, 3. Ganz anders ists bei Jesu sein Und als sein Schäflein aus und ein Auf seinen Matten gehen. Auf diesen Auen ist die Lust, Die Gottesmenschen nur bewußt, Im Ueberfluß zu sehen: 2. Schau an die Welt mit ihrer Lust 4. Ach mach mich von mir selber frei, Und alle, die an ihrer Brust Und stehe mir in Gnaden bei; Stärk meinen schwachen Willen Durch deines werthen Geistes Kraft, 3u üben gute Ritterschaft, Den Vorsatz zu erfüllen; Bis ich Endlich, Schön geschmücket Und entrücket Allem Leiden, Bei dir darf in Salem weiden! Dr. J.& Storr. Stich im Herzen, Höllenschmerzen, Ewges Quälen Ist die Lust betrogner Seelen. Hülle, Fülle, Reiner Triebe, Süßer Liebe, Fried und Leben, Stärke, Licht und viel Vergeben. Ausdrucksvoll. E Preis der Liebe Jesu. 128. 128. 115112 = 135 Nach einer engl. Mel. FJ € Du nur bist mein Ge- sang, Je- sus, mein bester Freund! and dang Du bleibst mein Leben- lang, Je sus, mein Freund! : # Dich rühm deine Treu, Wie sie ist immer neu SE Und dei- ne Lie be frei, Jesus, mein Freund! 136 88129. Guadenstand. 2. Hab dich so lang verkannt, Jesus, mein bester Freund! Machte dir Schmerz und Schand, Jesus, mein Freund! JffDoch du erbarmtest dich, Littest und starbst für mich; Drum bleibst du ewiglich, Jesus, mein Freund! 3. Du bist unsichtbar nah, Jesus, mein bester Freund! Bist, mir zu helfen, da, Jesus, mein Freund! 1d Kennst meine Sorg und Müh, Leitest mich spät und früh, Und du vergiß'st mich nie, Jesus, mein Freund! 4. D, wie ist mir so wohl, Jesus, mein bester Freund! Ich finge wonnevoll, Jesus, mein Freund! Schenktest Vergebung mir, Friede und Freude hier, Und deines Geistes Zier, Jesus, mein Freund! 5. Führ mich an deiner Hand, Jesus, mein bester Freund! Bring mich ins Heimatland, Jesus, mein Freund! Dir nur will ich vertraun, Auf deine Gnade baun, dn Bis ich dich einst darf schaun, Jesus, mein Freund! E. Gebhardt. Andante. 129. Volksweise. Was hätt ich, hätt ich Je- sum nicht Auf e wig mir er12 H to- ren? Für flücht- ge Freu- den ew- gen Schmerz! Ach, 5 Preis der Liebe Jesu. 129. ohne Je- sum, armes Herz, Hättst du dich selbst ver 137 lo= ren, Hättst du dich selbst ver lo ren, verTo=: ren. im Schmerz, Wer auf dem Sterbebette? 2. Was könnt mir doch die ganze Für meinen Jesum geben?[ Welt Und wär die ganze Welt auch mein, Nein, sollt ich ohne Jesum sein, 1: Da möchte ich: nicht leben.: D welch ein reiches Leben! 3. Wer wär mein Tröster dann Ist Erde doch und Himmel sein, Drum ist auch alles, alles mein, |: Weil er sich mir|: gegeben!:| A. Moraht. Wer einst am Tage des Gerichts? Ach hier und dort hätt ich ja nichts, 1: Wenn Jesum ich|: nicht hätte!:| 4. Nun aber, da ich Jesum hab, 138 9 c e 130. Gnadenstand. 1. D selge 2. O fel- ge 3. D felge 4. D Je su, : : 130. Er= lö= sung! Er- lö : sung! = sung! Er= lö Ge- treu- zig ter! : : gut! Für jeg li che Wun- de Dank! Mein König, mein Hirte, Rein Flut, Blick Pein; Blut, nd Unde fang, bist Dich Blut! Ich tau che mich ganz in die pur pur ne mein! Nun ist kein Ver- dam- men, noch ängst- li= che ist Heil in dem dir tönt mein GeEngl. Mel. # D hei= li= ges Der Heiland ist Wie hab ichs so Nimm mei- nen all meine preis ich im E mit Sieg auf den Feind, den mein sündlicher Zwei fel darf = Sorgen und Le ben; dir ⑥ preis der Liebe Jesu. 130. Herr über wand Und zeig ihm die trü ben sein Licht; Ich weiß, ich bin jeg li chenSchmerz Nimmt er, wenn ich jauch ich im Tod, Du starker Er = rit. 12 = in Je su Hand. D singt seiner Lie- be Macht, singt sei- ner lässet mich nicht. D singt= = C Haupt an sein Herz. O singt= Herr und mein Gott! O singt = 4 Lie- be Macht, singt= Liebe Macht, singt= = = C = C = = = = = : : = = : = : : Lie- be Macht, singt seiner Liebe Macht; rüh- met sein Blut! Liebe Macht, singt= 3 : = hie = Nä- gel- mal sein, und er le= ge mein lö- ser, mein = = = Sehr langsam. 139 = = = : = = Aus dem Engl. von D. Rappard. 140 Sehr mässig und getragen. # Ed ISITE 98 ² 08131. Gnadenstand. 131. 5 H Ach, mein Herr Je su, wenn ich dich nicht hätte, = Und wenn dein Blut nicht für die Sün- der red'= te, Wo wollt ich, Aerm- ster unter den E= len= den, Mich sonst hin wen Flemming. : d den? Preis der Liebe Jefu. 131. 2. Ich wüßte nicht, wo ich vor Jammer bliebe; Denn wo ist solch ein Herz, wie deins voll Liebe? Du, du bist meine Zuversicht alleine, Sonst weiß ich keine. 3. Die Summe deiner köstlichen Gedanken Voll Langmuth, voller Huld und ohne Wanken, Beugt meine Seel in Staub, und ist daneben Mein Trost und Leben. 4. Ich bin in Wahrheit eins der schlechtsten Wesen, Das du dir, lieber Heiland, hast erlesen Und was du thust, das sind Barmherzigkeiten Auf allen Seiten. 6. Nun dank ich dir von Grunde meiner Seelen, Daß du nach deinem ewigen Erwählen Auch mich zu deiner Blutgemeinde brachtest Und selig machtest. 5. Hätt'st du dich nicht zuerst an mich gehangen, Ich wär von selbst dich wohl nicht suchen gangen; Drum sucht'st du mich und nahmst mich voll Erbarmen In deine Armen. 7. Aus deinem Leben, Leiden, Tod und Blute Kommt mir unendliches Verdienst zu gute; Das macht mich froh, das kann mir Trost im Leben Und Sterben geben. 8. Ach deine unschätzbare, große Güte, Die tröste jeden Morgen mein Gemüthe Und sei des Abends auch beim Augenschließen Mein sanftes Kissen. 141 de 9. Hör niemals auf, dich so zu offenbaren, Wie wirs bis an den heutgen Tag erfahren; Verherrliche an uns, Herr, deinen Namen Ohn Ende. Amen. 142 Fe 94 132. Gnadenstand. kreu- zig Wollt ihr wissen, was mein Preis? Wollt ihr lernen, was ich weiß? sehn mein Eigen= thum? hören, was mein Ruhm? = te. 132. 8 A. TE 2. Wer ist meines Glaubens Grund? Wer stärkt und erweckt den Mund? Wer trägt meine Straf und Schuld? Wer schafft mir des Vaters Huld? Jesus, der Gekreuzigte. Wollt ihr Wollt ihr 3. Wer ist meines Glaubens Kraft? Wer ist meines Lebens Saft? Wer macht mich gerecht und frei? Schafft, daß Gottes Kind ich sei? Jesus, der Gekreuzigte. BB Je sus, der Ge = # 4 除 Preis der Liebe Jesu. 133. 4. Wer ist meines Lebens Trost? Wer schüßt, wenn der Feind erbost? Wer erquickt mein mattes Herz? Wer verbindet meinen Schmerz? Jesus, der Gekreuzigte. 5. Wer ist meines Todes Tod? Wer hilft in der letzten Noth? Wer versetzt mich in sein Reich? Wer macht mich den Engeln gleich? Jesus, der Gekreuzigte. 6. Nun, so wißt ihr, was ich weiß, Wißt mein Glück und meinen Preis. Meine Wonne soll es sein, Ihm zu leben, ihm allein Jesu, dem Gefreuzigten. Aus der Harmonika. 133. Mel. 15. 1. Dir dankt mein Herz; dir jauchzt mein Lied; Dein freut mein Glaube sich. Im Himmel, den mein Aug einst sieht, Lebst, Heiland, du für mich. 2. Du hast dies Thränenthal gesehn, Wo ich ein Pilger bin; Dort, wo du jeho thronest, gehn Des Pilgers Wege hin. 3. Ich weiß, voll Mitleid neigst du Zu deiner Brüder Schmerz;[ dich Wär alles fühllos gegen mich, Nie wirds dein göttlich Herz. 143 ( Auch Mel. 98. 191. 342. 358.) 4. Herr! nirgends find ich eine Lieb Wie deine, nah und fern: Du liebst bis in den Tod; o gib, Daß ichs recht glauben lern. 5. Ich fürchte nichts, so lang ich Ruh In deiner Gnade find; Dein Geist ruft meinem Herzen zu: " Sich, du bist Gottes Kind!" 6. Bricht dann die Trübjal bei mir fein, So tröst ich mich mit dir Und spreche:" Ich bin nicht allein, Der Vater ist bei mir!" 7. Was ich noch kämpfe, bahnet mir Den Weg zum Himmelreich. Du machst mich erst im Kampje dir Und dann im Siege gleich. Schöner. 144 134. Gnadenstand. 134. Mel. 136. 1. Herr, von unendlichem Erbarmen, Du unergründlich Liebesmeer, Ich danke dir mit andern Armen, Mit einem ganzen Sünderheer Für deine Huld in Jesu Christ, Die vor der Welt gewesen ist. 2. Für dein so wunderbar Erlösen, Für die Versöhnung aller Schuld, Für deinen Ruf an alle Bösen, Und für das Wort von deiner Huld, Ja, für die Kraft in deinem Wort Dankt dir mein Herze hier und dort. 3. Für deinen heilgen Geist der Liebe, Der Glauben wirkt in unserm Geist, ( Weil doch des Glaubens Kraft und Triebe Ein Wert der Allmacht Gottes heißt) Für die Befestigung darin 2 b Dankt dir mein neugeschaffner Sinn. ni duniy ( Auch Mel. 5. 88.) 4. Für dein so tröstliches Versprechen, Daß deine Gnade ewig sei. Wenn Berge stürzen, Hügel brechen, So bleibt dein Bund und deine Treu. Wenn Erd und Himmel weicht und fällt, So lebt doch Gott, der Glauben hält. Ich trau, der Vater aller Treu as Zähl mich den Auserwählten bei. * Ph. Fr. Hiller. und vi®. I to nis di 5. Tod, Leben, Trübsal, Angst und Leiden, Was Welt und Hölle in sich schließt, sind adrier sie Nichts soll mich von der Liebe scheiden, Die da in Christo Jesu ist. iser 62.8 smisd# 12 all the 2611 ( Auch Mel. 1. 25. 363.) 95 4 4 Preis der Liebe Jefu. 135. 135. kann, Bahn? Weißt du, wer dich in- nig lie- bet, Mehr, als ich nur sa- gen Wer dich im- mer treu um- gi- bet Auf des Lebens dunkler Volksmelodie. 145 Weißt du, wer dir gab das Leben, Theure Eltern dir ge- schenkt, Wer dir, was du hast, geA is ge= ben, Und wer stets an dich ge= denkt? Gem.- Lieder. 2. Aufl. 10 146 2. Weißt du, wer für dich gestorben Auf dem Berge Golgatha Und den Himmel dir erworben, Als sein Opfertod geschah? Ja, du weißt ihn, und du kennest Deinen Hirten, Jesus Christ, Dessen Schäflein du dich nennest, Dessen Eigenthum du bist. ( Auch Mel. 5. 88.) E 92 c 136. Gnadenstand. 9-2 3. Lieb ihn auch, weil er dich liebet; Dank ihm, daß er dich so liebt; Weine, wenn du ihn betrübet, Daß er alles dir vergibt: Dann wirst du nach diesen Tagen In den Himmel zu ihm gehn, Und von Engeln sanft getragen, Deinen lieben Heiland sehn. 136. Dölkers" Geiftl. Lieder." Ein lieb- lich Loos ist uns gefallen, Ein 韓 schönes Erbtheil uns be- schert; Dir, Herr, soll Lob und Preis er- schallen; Du Du bist es werth, daß man dich G Preis der Liebe Jesu. 136. ehrt! Aus Gna- den hast du uns T81 uns zu dei- nem Volk ge= zählt. 2. Du hast dich unser angenommen; Dich jammert unser gar zu sehr; Weil wir zu dir nicht konnten kommen, Kamst du zu uns von oben her; Es war die wundervollste Lieb, Die dich zu uns ins Elend trieb. er= wählt Und 4. D Herr, wir sind viel zu geringe Der Güte, die du uns gethan! Wir stehn und sehen solche Dinge Beschämt und mit Erstaunen an. Die Liebe, die mit Gnaden krönt, Hat ewig uns mit Gott versöhnt. SA HOND 3. Du sahst die Leiden unsers Falles Voll Mitleid und Erbarmen an, Gabst selbst dich uns, und damit alles, Was sich ein Herz nur wünschen kann: Die Sohnschaft und das Sohnestheil, Im ewgen Leben ewges Heil. 8147 10* 148 Andante. 197 f 94 P 137. Gnadenstand. 5. Wir hoffen nichts als lauter Gutes Aus deiner reichen Liebeshand, Und gehen nun getrosten Muthes Durch dieses öde Pilgerland, Als Kinder hier, als Erben einst Dort, wo du uns mit dir vereinst. Spitta. 137. *) fel= ge tt Put D se lige Stunden, die Je sus uns schenkt, Da : HD S A. Sulger. ⠀⠀ Her dage man nur der Wun- den des Lam- mes ge denkt. D d A Mi- nu- ten, Blide des Lichts; Man P *) Diese Bogen gelten für das Lied: Ob Trübsal uns kränkt 2c. 9 Preis der Liebe Jefm 137. MED S ST fenkt sich in Je- sum und denkt sonst an nichts. nd 2. Der Erde Getümmel entweichet man gern Und wandelt im Himmel beim Lamme, dem Herrn; Da sieht man ihn siten im prächtigsten Glanz, Die Nägelmal blißen und blenden uns ganz. 3. Sind andre geehret, ist es ja nur Schein; Das Lamm hat gelehret, erniedrigt zu sein. Durch Leiden und Beugen, so kommt man zum Sieg, Den Thron zu ersteigen, wie er ihn erstieg. 4. Mein Ein und mein Alles, ich meine nur dich; Du Bürge des Falles, verbürge auch mich! Mein Herr und mein Heiland, du bist es allein, Und sterbe ich drüber, so sollst du es sein! 5. Das Lamm ist verkläret auf Zion zu sehn; Wer borten begehret bei ihm einst zu stehn, Der muß hier verlassen die sündliche Welt Und das allein fassen, was Jesu gefällt. AER 4 149 9 31 1 6. Dir Jesu, sei Ehre, Viktoria dir! Von Chören zu Chören, dort oben und hier! Nichts gleichet der Weide, die man bei dir hat, Und nichts gleicht der Freude: man freut sich nie satt! 150 Andante moderato. 138. Gnadenstand. Ma 138. Oberaargauische Volksmel. # Der Him- mel steht of fen, Herz, weißt du, warum? = 142 Weil Je sus gekämpft und ge blu- tet da- rum. - : G 2. Auf Golgathas Hügel, da litt er für dich, 1: Als er für die Sünder am Kreuze erblich.:| site 3. So komm doch, o Seele, komm her zu dem Herrn 1: Und flag deine Sünden; er hilft ja so gern.:| 4. Wenn gleich deine Sünden so roth sind wie Blut, Ca 1: Es machen die Wunden des Heilands sie gut.:| 5. Und wenn du dich fränkest in Sorgen und Schmerz, |: Leg alles dem liebenden Heiland ans Herz.:[ 6. Er leichtert die Schmerzen, hilft tragen die Noth, 1: Er führt dich so freundlich und sanft bis zum Tod.:| F 7. D Jesu, mein Heiland, mein Hort und mein Theil, 1: In dir nur ist Frieden, in dir nur ist Heil.: dull Preis der Liebe Jefu. 139. 140. is süngsida 139. Mel. 132. 1. Einer nur ist ewig werth, Daß ihm Ehre widerfährt; Einer nur, daß alle Welt Betend vor ihm niederfällt: Jesus, der vom Himmel kam. 2. Einer hat der Menschheit Last In den treuen Arm gefaßt; Einer nahm ins eigne Grab Aller Sünden Schuld hinab: Jejus, der am Kreuze starb. 5. Einer wohnt im Heiligthum Und vollendet Gottes Ruhm, Sammelt, heiligt und erbaut Seinen Tempel, seine Braut: Jesus, der vom Himmel kommt. An seinen armen Sündern thut. O, wie viele Liebs- Beweise Ermuntern uns zu seinem Preise! Wie meint ers doch mit uns so gut! Wir sind von ihm erwählt, Aus Gnaden mitgezählt Zu der Heerde, Die er regiert 3. Einer hat aus Todesnacht Leben an das Licht gebracht, Daß ein Strahl aus jener Welt Unsrer Tage Nacht erhellt: Jesus, der vom Tod erstand. 4. Einer hat den Zorn gestillt, Dessen Opfer ewig gilt, Der den Sündern, jeder Frist Ein barmherz'ger Priester ist: Jesus, der gen Himmel fuhr. 151 S. Preiswert. 140. Mel. 67. 1. Unser Herz und Mund lobsinge| 2. Wir erheben deine Güte Gott, unserm Herrn, der große Dinge Mit kindlich fröhlichem Gemüthe; Wie viel hast du an uns gethan! Des Erbarmens niemals müde, Blickt uns dein Angesicht voll Friede, So schlecht wir sind, doch freundlich an. D nimm Lob, Preis und Ruhm In deinem Heiligthum Von uns allen! Herr Jesu Christ! Und schützt und führt, Wie glücklich ist dull Wo keins der Schäflein Mangel Ein Kind im Haus, wo du Herr bist! ſpürt. 152 141. Gnadenstand. Liebe zum Herrn und Uebergabe an ihn. 141. Jorisp 3612 and a Mel. 17. 1. Mein Freund! wie dank ichs deiner Liebe, Daß du von deinem Gnadenthron Durch deine zarten Liebestriebe, dun thif e Erwärmst mich armen, kalten Thon? Wie dank ichs deinem treuen Herzen, Daß du mich von dem Fluch befreit Und mir durch deine Todesschmerzen Erworben hast die Seligkeit.Om 2. Da ist mein Herz und meine Seele, Ach nimm sie dir zur Wohnung hin; Erfülle sie mit Freudenöle; Dein Geist regier allein darin. Die Liebe, die dich ehmals nieder In unser armes Wesen zog, Die ziehe dich auch jezo wieder, Wie sie dich da schon überwog. - ( Auch Mel. 259. 270.) 3. Zerbrich, verbrenne und zermalme, Was dir nicht völlig wohlgefällt! sin Db mich die Welt an einem Halme, as jull.[ Ob sie mich an der Kette hält,- Lundis en Ist alles eins in deinen Augen, mal Da nur ein ganz befreiter Geist Tour Und nur die lautre Liebe taugen, Da alles Fremde- Schaden heißt. SHIF 4. Ja, Amen, da sind beide Hände! mit dun Aufs neue sei dirs zugeſagt: Iph Ich will dich lieben ohne Ende; Mein Alles werde dran gewagt! Ach laß, mein Freund, mich deinen Namen Und deines Kreuzes Ehrenmal An meiner Stirne tragen! Amen! Versiegle deine Gnadenwahl. Nach Zinzendorf. Liebe zum Herrn und Uebergabe an ihn. 142. 142. Mel. 125. 1. Eines wünsch ich mir vor allem Andern, Eine Speise früh und spät; Selig läßts im Thränenthal sich wandern, Wenn dies Eine mit uns geht: Unverrückt auf einen Mann zu schauen, Der mit blutgem Schweiß und Todesgrauen Auf sein Antlitz niedersant Und den Kelch des Vaters trank. 2. Ewig soll er mir vor Augen stehen, Wie er als ein stilles Lamm Dort so blutig und so bleich zu sehen, Hängend an des Kreuzes Stamm, Wie er dürstend rang um meine Seele, Daß sie ihm zu seinem Lohn nicht fehle, Und dann auch an mich gedacht, Als er rief: es ist vollbracht! 3. Ja, mein Jesu, laß mich nie vergessen Meine Schuld und deine Huld! Als ich in der Finsterniß gesessen, Trugest du mit mir Geduld, Hattest längst nach deinem Schaf getrachtet, Eh es auf des Hirten Ruf geachtet, Und mit theurem Lösegeld Mich erkauft von dieser Welt. 4. Jch bin dein! Sprich du darauf ein Amen! Treuster Jesu, du bist mein! Drücke deinen süßen Jesusnamen Brennend in mein Herz hinein! Mit dir alles thun und alles lassen, In dir leben und in dir erblassen, Das sei bis zur letzten Stund Unser Wandel, unser Bund! Knapp. 153 154 b 20143. Gnadenstand. 143. Ich will dich Ich will dich Ich Und ஒ ch lie- ben, meine Stär= te; lie- ben mit dem Wer= te will dich lieben, mei= ne im= mer= währen- der 21 mir das Her= ze H will dich lieben, schön- stes Licht, Bis Bier; Be= gier; d bricht. 用 Liebe zum Herrn und Ulebergabe an ihn. 144. 155 Daß mir dein Glanz hat Licht gebracht; 2. Ich will dich lieben, o mein| 5. Ich danke dir, du wahre Sonne, Leben, Als meinen allerbesten Freund; Ich will dich lieben und erheben, So lange mich dein Glanz bescheint; Ich will mit reiner Liebesflamm Dich lieben, Gottes lamm. Ich danke dir, du Himmels- Wonne, Daß du mich froh und frei gemacht; Ich danke dir, du heilger Mund; Dein Wort macht mich gesund. 3. Ach, daß ich dich so spät erkennet, Du hochgelobte Schönheit du, Und dich nicht eher mein genennet, Du höchstes Gut und wahre Ruh! Es ist mir leid, ich bin betrübt, Daß ich so spät geliebt. 4. Jch ging verirrt und war verblendet; Ich suchte dich und fand dich nicht; Ich hatte mich von dir gewendet Und liebte das geschaffne Licht; Nun aber ists durch dich geschehn, Daß ich dich hab ersehn. 6. Erhalte mich auf deinen Stegen, Und laß mich nicht mehr irre gehn; Laß meinen Fuß in deinen Wegen Nicht straucheln oder stille stehn; Erleuchte Leib und Seele ganz, Du starter Himmelsglanz. 7. Ich will dich lieben, meine Krone; Ich will dich lieben, meinen Gott, Dich lieben auch bei Schmach und Hohne 1. Auserwählter, Mittler, Freund, Ursprung aller meiner Freuden, Du hast dich mit mir vereint; Nichts soll je von dir mich scheiden, Ewig, ewig bist du mein, Ewig, ewig bin ich dein! Und in der allergrößten Noth. Ich will dich lieben, schönstes Licht, Bis mir das Herze bricht. Angelus Silesius. 144. Mel. 73. ( Auch Mel. 13. 40. 42.) 2. Jesus ist der schönste Nam Aller, die vom Himmel kamen, Huldreich, prächtig, tugendsam, Ueber aller Götternamen: Seiner großen Lieblichkeit Gleicht kein Name weit und breit. 3. Jesus ist der liebste Ton, Den mir alle Welt kann singen; Ja, ich bin im Himmel schon, Wenn ich" Jesus" hör erklingen. Jesus ist meins Herzens Freud Und mein ewge Seligkeit! Angelus Silesius. 156 Moderato. be ouli H Ich liebe dich; denn du hast dich ge ge- ben Für = 145. Gnadenstand. 145. mich, mein Gott und Heil! Ich liebe dich; was DE CAR T PP wäre mir das Le= ben, Hätt ich an dir nicht Theil, Hätt Nägeli. PP ich an dir nicht Theil! Liebe zum Herrn und Uebergabe an ihn. 146. 2. Jch liebe dich, weil du, Gott, voll Erbarmen Mich liebst von Ewigkeit. Ich liebe dich; du hebst und trägst mich Armen 1: Stets mit Barmherzigkeit.:| 3. Ich liebe dich; nie wurden sie zu Schanden, be Die Hoffend dir vertraut. this is Ich liebe dich; das Leben alle fanden, 11: Die zu dir aufgeschaut.:| 4. Ich liebe dich; laß deine Klarheit scheinen bin Aus meinem Angesicht! del Ich liebe dich; du leitest ja die Deinen 1: Mit deiner Augen Licht.:| 5. Ich liebe dich; nur du bist mein Verlangen; Mich dürstet stets nach dir. Ich liebe dich, o laß mich dich umfangen, 1: Und schenke ganz dich mir.:) Aus dem Französichen von A. Siegfried. 146. Mel. 52. 1. Liebe, die du mich zum Bilde| Ewge Lust und Seligkeit; Deiner Gottheit hast gemacht; Liebe, dir ergeb ich mich, Liebe, die du mich so milde Dein zu bleiben ewiglich! Nach dem Fall hast wiederbracht; Liebe, dir ergeb ich mich, Dein zu bleiben ewiglich! 2. Liebe, die du mich erkoren, Eh als ich geschaffen war; Liebe, die du Mensch geboren Und mir gleich warst ganz und gar; Liebe, dir ergeb ich mich, Dein zu bleiben ewiglich! 3. Liebe, die für mich gelitten Und gestorben in der Zeit; Liebe, die mir hat erstritten 157 ( Auch Mel. 8. 247. 302.) 4. Liebe, die mich hat gebunden An ihr Joch mit Leib und Sinn; Liebe, die mich überwunden Und mein Herz hat ganz dahin; Liebe, dir ergeb ich mich, Dein zu bleiben ewiglich! 5. Liebe, die mich wird entrücken Aus dem Grab der Sterblichkeit; Liebe, die mich einst wird schmücken Mit dem Laub der Herrlichkeit; Liebe, dir ergeb ich mich, Dein zu bleiben ewiglich! Angelus Silesius. 158 147. 148. Gnadenstand. Hoo- 170147. 147. Mel. 42. 1. Meinen Jesum laß ich nicht! Weil er sich für mich gegeben, So erfordert meine Pflicht, Treu verbunden ihm zu leben. Er ist meines Lebens Licht; Meinen Jesum laß ich nicht! 2. Jesum laß ich ewig nicht, Weil ich soll auf Erden leben. Ihm hab ich voll Zuversicht, Was ich bin und hab, ergeben: Alles ist auf ihn gericht't; Meinen Jesum laß ich nicht! 3. Laß vergehen das Gesicht, Hören, Fühlen mir entweichen; Laß das letzte Tageslicht Mich auf dieser Welt erreichen; Wann der Lebensfaden bricht: Meinen Jesum laß ich nicht! But no #id ol ( Auch Mel. 13. 40. 73.) 4. Ich werd ihn auch lassen nicht, Wann ich nun dahin gelanget, Wo vor seinem Angesicht Meiner Väter Glaube pranget. Ewig glänzt mir dort sein Licht; Meinen Jesum laß ich nicht! 5. Nicht nach Welt, nach Himmel nicht Meine Seel in mir sich sehnet; Jesum wünscht sie und sein Licht, Der mich hat mit Gott versöhnet, Der mich frei macht vom Gericht; Meinen Jesum laß ich nicht! 1. Jesu, komm doch selbst zu mir Und verbleibe für und für; Komm doch, werther Seelenfreund, Liebster, den mein Herze meint! 2. Tausendmal begehr ich dich; Denn sonst nichts vergnüget mich; Tausendmal schrei ich zu dir: Jesu, Jesu, komm zu mir! 6. Jesum laß ich nicht von mir, Geh ihm ewig an der Seiten; Christus wird mich für und für Zu dem Lebensbrunnen leiten. Selig, wer mit mir so spricht: Meinen Jesum laß ich nicht! Keymann. mug pir ud sid 02.1 148. Mel. 51. 2 ( Auch Mel. 99. 333.) 3. Keine Lust ist auf der Welt, Die mein Herz zufrieden stellt; Dein, o Jesu, Beimirjein Nenn ich meine Lust allein. 4. Keinem andern sag ich zu, Daß ich ihm mein Herz aufthu; Dich alleine laß ich ein; Dich alleine nenn ich mein. 5. Dich alleine, Gottes Sohn, Heiß ich meine Kron und Lohn; Du, für mich verwund'tes Lamm, Bist allein mein Bräutigam! Liebe zum Herrn und Ulebergabe an ihn. 149. 149. ( Auch Mel. 83. 103. 152. 194. 208.) J De Wie ein Hirt dein Volk zu dd du dich mild her= ab. ddddd 94 2.D wie könnt ein Mund erzählen, Was du deiner Heerde bist? Welch ein Gutes kann uns schlen? Unser Hirt ist Jesus Christ. 3. Kann Gefahr und Noth uns schrecken? Ist nicht Kraft in deinem Arm? Uns ermannt dein Stab und Stecken Und vertreibet Angst und Harm. 159 Aus den Harfenklängen. 1% 위해 Freuden Wei- det uns dein Hir ten= stab. ribed weiden, Lie Best = d 음. Reich an Se- gen, reich an 4. Machet uns die Krankheit zagen, Wer gibt Trost und süße Ruh, Wer kann pflegen, heben, tragen, Wer hat Heilandskraft wie du? 5. Nimm, o nimm dich deiner Heerde, Großer Hirt, auch meiner an! Und durch jeden Kreis der Erde Weitre sich dein Hirtenplan! Garve. 160 9 9 ### 4 2-8 150. Gnadenstand.$ 19 150. O, was für ein Gna- dengrund Liegt im Lied € 1 ben, Wenn man in dem Friedens- bund Ist ge= 부 blieben! Dh= ne 8 Choralb. der Brüdergem. Lie be a 2 bt man lebt man nicht; a Dies ist richtig; Sie machts Leben wichtig. thin 12 ( Liebe zum Herrn und liebergabe an ihn. 151. 2. Ueberm Lieben wird die Last Auf dem Rücken, Welche unsre Schwachheit fast Möcht erdrücken, Wie ein leichtes Federchen. Man kann fragen: Gibts noch was zu tragen? 3. Wenn man sich an Jesum Christ Ganz ergibet Und gesinnt wird, wie er ist, Den man liebet, Thut man denn die Liebe treibt Feste Tritte Und gerade Schritte. - - 4. Da ist Leib und Sinn und Muth Voller Gnaben; Da geht alle Arbeit gut, Ohne Schaden. Sie Sehn sich Gleichgesinnte an, Das belebet, Beuget und erhebet. - 151. Mel. 131. 1. Ich wollt so gern den Heiland innig lieben, Und ihn nicht mehr so oft und viel betrüben; Denn dieses machet mir so viele Schmerzen In meinem Herzen. 2. Wie fang ichs an? Mein Heiland, lehr mich lieben Recht herzlich, innig und aus reinen Trieben; Zerschmelze mich zu lauter Liebesflammen Doch recht zusammen. 3. Du kamst vom Himmelsthron zu uns auf Erden, 3u tragen unsre Schulden und Beschwerden; Für uns, als Feinde, wollt'st du, Jesu, sterben, Uns Heil erwerben. 4. Dies that'st du, Herr, und o, ich könnte schweigen? Laß deine Lieb mich drängen, um zu zeugen, Du seist mein Herr und Gott, mich zu erlösen Von allem Bösen! Gem.- Lieder. 4. Aufl. 11 161 162 152. Gnadenstand.mg 32 5. Pflanz nur die Liebe recht in meine Seele!!! S Schent du sie mir gleich einer Wasserquelle, Die nie versiegt, die quillt ins ewge Leben, Dich zu erheben. Con edi spor 6. Es werden Glaub und Hoffnung einst aufhören; Die Liebe aber wird mit uns einkehren In Gottes Stadt, Jerusalem, dort oben, Um dich zu loben. ( Auch Mel. 83. 103. 149. 194. 208.) Andantino. 4 95 152. d du dig i CA 8 Nifondisi di Dolksweise. L Wo ist Jesus, mein Ver- lan- gen, Meiner See- le so ift heller Schein? Wo ist ORDING TO # TE Wo mag er zu finden sein? er denn hin- ge= gan- gen? 8 Liebe zum Herrn und Uebergabe an ihn. 153. 2. Ach, ich ruf vor Angst und Schmerzen; Wo ist denn mein Jesus hin? Reine Ruh hab ich im Herzen, Bis ich wieder bei ihm bin. 3. Er vertreibt mir Angst und sid Schmerzen; Er vertreibt mir Sünd und Tob, Wenn sie quälen in dem Herzen. Jedem hilft er aus der Noth. 4. Treuer Jesu, laß dich finden; Meine Seele seufzt nach dir. Laß mich nicht in Angst u. Sünden! Kehre liebend dich zu mir. 163 5. Laß mich wieder Gnad erlangen! Rehr in meinem Herzen ein, Und nimm gänzlich mich gefangen, Daß ich ewig bleibe dein! 6. Kommst du wieder, Quell der Freuden, Find ich dich, o Jesu Christ, D so will ich alles meiden, Was dir, Herr, zuwider ist. tal 153. Boll Gnad und Wahrheit von dem Uns herrlich aufgegangen![ Herrn O guter Hirte, Davids Sohn, Mein König auf dem Himmelsthron, Du hast mein Herz umfangen; Lieblich, Freundlich, Schön und prächtig, Groß und mächtig, Reich an Gaben, Hoch und wundervoll erhaben! 2. D Kleinod, dem kein Kleinod gleicht, Sohn Gottes, den kein Lob erreicht, Vom Vater uns gegeben! Mein Herz zerfließt in deinem Ruhm; Dein süßes Evangelium 7. Nimmer soll dich nun betrüben, Was mich machte trüb und matt; Den mein Herz gefunden hat. Ich will nichts als Jesum lieben, Ludämilia Elisabeth, Gräfin zu Schwarzburg Mel. 43. 1. Wie schön leucht uns der Mor- Ist lauter Geist und Leben. genstern, Dich, dich Will ich Ewig fassen, Nimmer lassen; Brod des Lebens, Dein begehr ich nicht vergebens. 3. Gieß sehr tief in mein Herz hinein, D du, mein Herr und Gott allein! Die Flamme deiner Liebe, Daß ich beständig in dir bleib Und mich kein Unfall von dir treib, Nichts kränke noch betrübe. In dir Laß mir Ohn Aufhören Sich vermehren Lieb und Freude, Daß der Tod uns selbst nicht scheide. 11* 164 .86 154. Guadenstand. 12 4. Von Gott kommt mir ein| 5. Wie bin ich doch so herzlich froh, Daß mein Herr ist das A und O, Der Anfang und das Ende! Er wird mich auch zu seinem Preis Aufnehmen in das Paradeis; Deß klopf ich in die Hände. Amen! Amen! Komm du schöne Freudenkrone; Bleib nicht lange! Deiner wart ich mit Verlangen. 2 Nach Dr. Ph. Nicolai. Freudenlicht, Wenn du mit deinem Angesicht Mich gnädig thust anblicken. D Jesu, du mein höchstes Gut, Dein Wort, dein Geist, dein Leib Mich innerlich erquicken.[ u. Blut Tröst mich Freundlich, dan Hilf mir Armen He Mit Erbarmen; Hilf in Gnaden. Auf dein Wort komm ich geladen. € 2 92 ¢ 6 Wenn ich 154. 1979 # ihn nur ha= : hup si mus 8 8 be, Wenn er HD F 영 mein nur ist, Wenn mein Herz bis d Breidenflein. 57& Sig da a hin zum 2 -2 -DLiebe zum Herrn und Uebergabe an ihn. 154. PJP Gra dd : be Sei ne = Treu e : zt gißt, Weiß ich nichts von Lei d d 2. Wenn ich ihn nur habe, Laß ich gern die Welt. Seligkeit ist seine Gabe, Selig, wer an ihn sich hält. Kann mein Herz ihn schauen, Wird mir vor dem Tode niemals grauen. 3. Wo ich ihn nur habe, Ist mein Vaterland, Und es fällt mir jede Gabe, F वि nichts als An- dacht, Lieb und Freu nie ¿ = de, Füh- le 08 de. 8 € 165 ver= Wie ein Erbtheil in die Hand. Längst vermißte Brüder Find ich nun in seinen Jüngern wieder. 4. Wenn ich ihn nur habe, Ist der Himmel mein, Ewig wird zu süßer Labe Mir der Name Jesus sein. Preis sei deinem Namen, Jesu, dir sei ewig Ehre. Amen! Nach Novalis. 166 92 6 Pp8 2: 2 song 2₂ 155. Gnadenstand. godi2 155. dir E Mein Geist, mein Leib und See le Sei übergeben H Engl. Mel. Als ein ge= weih- tes pfer, Dein ei= gen für und für. Auf dem Al ta= re lieg ich Und war- te auf das Feur, War- te, war- te, Liebe zum Herrn und Uebergabe an ihn. 156. rit. war te, Ich war- te auf das Feur. : 2. O Jesu, mächtger Heiland! Dein Name ist mein Hort; Ich harre deines Heiles; Ich traue auf dein Wort. Auf dem Altare lieg ich zc. Sed prod 4. Mit deinem Blut gewaschen Dein bin ich, Jesu, dein; Laß durch den Geist versiegelt Mich Gottes Opfer sein. Auf dem Altare 2c. - do not 3. D laß mein Herz entbrennen In deiner Flamme hier. Ich harre deines Heiles; Dein Wort ist mein Panier. Auf dem Altare zc. Aus dem Engl. von H. v. Niebuhr. 156. Mel. 137. 150 pod - 1. Nun ist es geschehen! Ich bin nicht mehr mein; Des Herrn will ich immer und ewiglich sein! Er hat mich erschaffen; er hat mich erkauft; Er ists, der mit Geist und mit Feuer mich tauft. 2. Nun ist es geschehen! Die Freiheit ist hin, Weil ich ein Gebundner Immanuels bin. ( Auch Mel. 228.) 167 Was Freiheit? Ich war ein gefesselter Knecht Der Welt und des Satans;- nun komm ich zurecht. 3. Nun ist es geschehen! Der Herr ist mein Heil, Mein Führer auf Erden, im Himmel mein Theil. Er schalte und walte mit Unglück und Glück, So bin ich zufrieden; ich geh nicht zurück. 168 4. Nun ist es geschehen!- O seliger Bund! Ich weihe dem Heiland Herz, Lippen und Mund Zum Reden und Schweigen nach seinem Geheiß, Zum Beten und Singen, dem Vater zum Preis. 5. Nun ist es geschehen!- Nun leb ich in dir; Mein Licht und mein Leben, ach, bleibe bei mir! So folg ich als Jünger dir immerdar nach, Durch Süß und durch Bitter, durch Ehre und Schmach. 6. Nun ist es geschehen!- Mein Heiland, es gelt! In deine Hand hab ich mich gänzlich gestellt! sind sind Dir leb ich, dir sterb ich, dir bleib ich getreu; Ja, dein bin ich, Jesu.- Es bleibe dabei! & 9 PP 157. Gnadenstand. mus312 50512 PP Je- su, ۔۔۔۔۔۔ il mis 157. band jog usd jule Si laß doch dei= ne heil- gen Geistes Trie Pj = be F Liebe Durch des C. M. v. Weber. mf ther mf P Sich P in 生 Liebe zum Herrn und Uebergabe an ihn. 158. mf GE un= fer Herz P P 2. Wer kann sagen u. beschreiben, Was es sei, in dir zu bleiben, Dir im Glauben anzuhangen, Dich in Liebe zu umfangen! er= gießen; Laj Glau- ben dich ge= nie : Ben! mf 169 158. Mel. 8. 1. Jesus, Jesus, nichts als Jesus Soll mein Wunsch sein und mein Ziel. Jeßund mach ich ein Verbündniß, Daß ich will, was Jesus will; Denn mein Herz mit ihm erfüllt, Rufet nur: Herr, wie du willt! 2. Einer ist es, dem ich lebe, Den ich liebe früh und spat: Jesus ist es, dem ich gebe Was er mir gegeben hat. Ich bin in dein Blut verhüllt; Führe mich, Herr, wie du willt! im 3. D unendlich hohes Wesen, In dem wir allein genesen, Mach uns würdig, dich zu sehen, In den Himmel einzugehen! J. D. Herrnschmid. ( Auch Mel. 52. 247. 302.) 170 4 159. Gnadenstand. 3512 3. Scheinet was, es sei mein Glücke Und ist doch zuwider dir, Ach, so nimm es bald zurücke. Jeju, gib, was nützet mir; Gib dich mir, mein Jesu mild; Sonst gib nichts, als was du willt. 6 4 4. Ja, vollbringe deinen Willen In, durch und an mir, mein Gott! Deinen Willen laß erfüllen ( Auch Mel. 11. 30. 38. 109. 180. 203. 255. 295. 366.) Moderato. Mich im Leben, Freud und Noth, Sterben als dein Ebenbild, Herr, wann, wie und wo du willt. Ludämilia, Gräfin zu Schwarzburg- Rudolstadt. 159. * Gab ich hin, freut doch ihn; toplight Vor meines Herzens Kö- nig Leg ei= ne Und ists auch arm und wenig, Ich weiß, es bid nim no Voigtländer. 1 Es ist mein eigner Wil- le; Den t Liebe zum Herrn und Uebergabe an ihn. 159. fat ich in den Tod, Auf daß mich ganz er geb fül- le Dein Wil le, Herr, mein Gott. 2. Jch brauche nicht zu zagen In banger Ahnung Schmerz; Nein, freudig will ichs wagen, Bu fallen an sein Herz! Der für mich gab sein Leben, Mich wusch mit seinem Blut, Wird er nicht alles geben, Was heilsam ist und gut? 171 3. Ich weiß, daß sein Erbarmen Ganz unaussprechlich ist, Daß er den ärmsten Armen In Liebe fest umschließt. Ich weiß, sein Liebeswille Ist meine Heilgung nur; Drum will ich bleiben stille Und folgen seiner Spur. 4. Will auch nicht ängstlich flehen: " Herr, gib mir das und dies!" D nein, was er ersehen, Das ich mir auch erties. Ist auch der Weg verborgen, Der heim mich führen soll, Bin dennoch ohne Sorgen; Den Führer kenn ich wohl. 5. Ja wohl! Er blickt hernieder Auf mich, sein schwaches Kind; Zu ihm schau ich auch wieder Und Kraft und Frieden find. Ich lege meine Hände In seine starke Hand, Und weiß, er führt am Ende Mich heim ins Vaterland. One drell 172 94 Smadaly 91 ca 160. Gnadenstand. 160. CE Wer ist wohl wie du, Je su, süße Ruh? Unter = 事 = 8 tausend aus- er to ren, Le- ben de rer, die ver- lodd = 王 ren Und ihr Licht da= zu, Je su, 2. Leben, das den Tod, Mich aus aller Noth Bu erlösen, hat geschmecket, Meine Schulden zugedecket Und mich aus der Noth Hat geführt zu Gott! du 103 24.4 fü a A. Drese. Be Ruh! 3. Großer Siegesheld! Tod, Sünd, Höll und Welt Hast du herrlich überwunden, Und ein ewig Heil erfunden Für die Sünderwelt Durch dein Blut, o Held! Liebe zum Herrn und Uebergabe an ihn. 161. 7. Deines Geistes Trieb In die Seele gib, Daß ich wachen mög und beten, Freudig vor dein Antlitz treten. Ungefärbte Lieb In die Seele gib. 4. Zeuch mich ganz zu dir, Daß dein Lieben mir Ganz durchströme Herz und Sinne, Und mein Elend ganz zerrinne, Süßes Heil, in dir; Wohne du in mir. 17 5. Deiner Sanftmuth Schild, Deiner Demuth Bild 8. Einen Heldenmuth, Der da Gut und Blut Mir anlege, in mich präge, Gern um deinetwillen lasse Daß kein Zorn noch Stolz sich rege; Und des Fleischeslüfte hasse, Denn vor dir nichts gilt Als dein eigen Bild. Gib mir, höchstes Gut, Durch dein theures Blut. 6. Steure meinem Sinn, Der zur Welt will hin. Daß ich nicht mög von dir wanken, Sondern bleiben in den Schranken, Sei du mein Gewinn. Gib mir deinen Sinn. 9. Solls zum Sterben gehn, Wollst du bei mir stehn, Mich durchs Todesthal begleiten Und zur Herrlichkeit bereiten, Daß ich einst mag sehn Mich zur Rechten stehn. Freylinghausen. 161. Mel. 103. 1. Reinen Namen geb ich lieber Meinem süßen Jesu Christ, Als den einen, der die Quelle Aller Seligkeit umschließt. 173 ( Auch Mel. 83. 149. 152. 194. 208.) 2." Mein Erbarmer! mein Erbarmer!" Gibts ein Wort, das schöner klingt, Das die arme, sündge Seele Mehr mit Freud und Trost durchdringt? 3. Db ich froh im Lichte wandle; Ob ich steh in Schmach und Leid: Meine Sonn ist der Erbarmer Und mein Trost- Barmherzigkeit. J. Haußmann. 174 Adagio. 6 19: 9 162. Gnadenstand. 162. 生 Nur du, o Herr, du bist es werth, Daß al= le Welt dich 8 # 2 P PC du, gläu- big ehrt; Du gibst uns Frie- den, Trost und Ruh; All F Aus dem 15. Jahrh. 72 unser Sehnen stil lest du, Nur du, o Herr, Nur ♫ #d Herr. = no misd 6113 Q 2. Dir leben wir; denn du allein Sollst unsers Lebens Leben sein; Dein Kreuz ist einzig das Panier, Und deine Schmach ist unsre Zier. Dir leben wir, Dir leben wir!| Dir sterben wir, Dir sterben wir! Liebe zum Herrn und Uebergabe an ihn. 163. 175 3. Dir sterben wir; du hast die Bahn Durch Tod zum Leben aufgethan. Noch an des finstern Grabes Rand Befehlen wir uns deiner Hand. ( Auch Mel. 262. 263.) 6 8 9: 4. Wir bleiben dein, wenn alle Welt Vor deinem Hauch in nichts zerfällt. D mache uns dazu bereit, Nur dein zu sein in Ewigkeit. Wir bleiben dein, Wir bleiben s dein!. E. Roth. male te thom dall ye #CH Beuggener Mel. adui 163. i din inle E Mein Je- sus ist mein Le- ben, Mein Theil und mein Ge5 winn; Drum will ich ihn er he ben, Weil ich im Leben : = bin, Weil ich im Leben bin. 2 En stie suis 3 E 176 164. 2. Er ist die höchste Gabe, Die mir mein Abba gibt, Und wenn ich ihn nur habe, 1: So bin ich unbetrübt.:| Gnadenstand. 3. Wenn er in meiner Seelen Mit Gnaden wohnt und ruht, So kann mirs niemals fehlen 1: An irgend einem Gut.:] 4. Er heilet meine Wunden Mit seinem Del und Wein, Und macht von allen Sünden J: In seinem Blut mich rein.:| 164. Mel. 43. 1. O Jesu, Jesu, Gottes Sohn, Mein Heiland auf dem Himmelsthron, Du meine Freud und Wonne! Du weißest, daß ich rede wahr ( Vor dir ist alles sonnentlar, Ja klarer als die Sonne): Herzlich Such ich Dir vor allen Bu gefallen; Nichts auf Erden Kann und soll mir lieber werden. 2. Dies ist mein Schmerz, dies tränket mich, 5. Er ist mein Trank und Speise, Mein Licht in Dunkelheit, Mein Leitsmann auf der Reise, 1: Mein Sieg in Krieg und Streit.:| 6. Mein König und mein Hirte, Mein Priester und Altar, Mein Opfer, meine Zierde: 1: Er ist mein Alles gar.:| 7. Was ich nur kann verlangen, Hab ich in ihm allein Gefunden und empfangen; 1: Drum kann ich fröhlich sein.:| Daß ich nicht gnug kann lieben dich, Wie ich dich lieben wollte. Je mehr mich deine Liebe zieht, Je mehr erkennt mein Herz und sieht, Daß ich dich lieben sollte. Von dir Laß mir Deine Güte Ins Gemüthe Lieblich fließen, So wird sich die Lieb ergießen. 3. Kein Ohr hat jemals es gehört, Kein Mensch gesehen noch gelehrt, Es fanns Niemand beschreiben, Was denen dort für Herrlichkeit Bei dir und von dir ist bereit, Die in der Liebe bleiben. Was hier Von dir Wird gegeben, Unser Leben 3u ergößen, Ist dagegen nichts zu schätzen. 4. Drum laß ich billig dies allein, O Jesu, meine Freude sein, Daß ich dich herzlich liebe, Daß ich in dem, was dir gefällt, Was mir dein Wort vor Augen hält, Aus Liebe stets mich übe, Bis ich Endlich Werd abscheiden Und mit Freuden Zu dir kommen, Aller Trübsal ganz entnommen. Soh Heermann. JDM ( Auch Mel 59. 189.) € 94 Liebe zum Herrn und Ulebergabe an ihn. 165. 165. 165. 9: 124 9: An = ge= nug- sam Du vergnügst al= hab er= in= nig, E Gem.- Lieder. 2. Aufl. J le We lei EE sen Mir zum tei= ne See le, : ? Da .... sen, ne, 2 177 Das ich Völlig, 12 Wer dich hat, Ist still und satt; Wer dir kann im ma 38 E höchsten Gut! Geist und Muth. # parp Geist an han gen, Darf nichts mehr ver- lan= - 11 12 gen. T 178 2. Wem du dich gegeben, Kann im Frieden leben; Er hat, was er will. Wer im Herzensgrunde Lebt mit dir im Bunde, Licbet und ist still. Bist du da, 001 166. Uns innig nah, Muß das Schönste bald erbleichen Und das Beste weichen. 9: 3. Höchstes Gut der Güter, Ruhe der Gemüther, Trost in aller Bein! Was Geschöpfe haben, Kann den Geist nicht laben; Du vergnügst allein. Was ich mehr al Als dich begehr, Kann mein Seligsein nur hindern Und den Frieden mindern. 2- ₂- 6 2-23 22 Gnadenstand. 20:12 4. Was genannt mag werden Droben und auf Erden, Alles reicht nicht zu. Einer nur kann geben Freude, Trost und Leben; Eins ist noth: nur du! Hab ich dich Nur wesentlich, So mag Seel u. Leib verschmachten; Ich wills doch nicht achten. 5. Komm, du selges Wesen, Das ich mir erlesen, Werd mir offenbar! Meinen Hunger stille, Meinen Grund erfülle Mit dir selber gar! Ich bin dein, Und du bist mein; Ja, du wirst in jenem Leben Dich mir völlig geben. Tersteegen. 166. Nach einer engl. Mcl. Ei= - nen Namen nenn ich euch; D es keiner gleich! Na= me vol= ler EX ist ihm Le bens- saft, : 5²- 2= Liebe zum Herrn und Uebergabe an ihn. 166. Na me vol fer Ruh und Kraft: Je sus! Til ger = : # uns rer Sün- den- schuld, Abglanz von des Va- ters Huld, : Du, des Le- bens Weg und Thür, Vol- les Heil hab E ich in dir, Je sus, Je sus, Je 0179 = = 2. Ob mir Mosis Donner droht, Ob die Sünd macht Müh und Noth, Ob mir nahet Sorg und Schmerz, Eine Antwort hat mein Herz: Jesus! 12* fus! F € 180 301 E 1 166. Gnadenstand. D du sichrer Bergungsort, Keine Macht kann reißen fort Mich aus deiner starken Hand, Wenn ich rufe unverwandt: Jesus, Jesus, Jesus! 3. In des Tages Hitz und Last Bist du meine süße Rast; Mag da kommen was da will, Tönts im Herzen leis und still: Jesus! Wenn der Abend winkt zur Ruh! Schließ ich meine Augen zu; Doch umweht mich sanft und mild Noch das eine, liebe Bild: Jesus, Jesus, Jesus! 4. Sieger über Sünd und Tod, Auferstandner Herr und Gott! Weil du lebest, leb auch ich; Dein Sieg macht zum Sieger mich, Jesus! Nicht daß ichs ergriffen schon, Ich Gefäß von Asch und Thon; Doch ich jage mit Begier, Schönstes Kleinod, nur nach dir, Jesus, Jesus, Jeſus! 5. Wohn in meines Herzens Grund; Rede du durch meinen Mund, Und aus meinem Angesicht Leuchte deiner Augen Licht, Jesus! Daß auf meinem Pilgerweg Manche Seele sprechen mög: " Ei, wenn es so selig ist, Werd ich heute noch ein Christ." Jesus, Jesus, Jesus! 6. Wenn mein Erdenlauf vollbracht, Sag ich stille: Gute Nacht! Weiß, die Meinen habens gut; Stehn sie doch in deiner Hut, Jesus! ama & Liebe zum Herrn und Ulebergabe an ihn. 167. Wenn die Sinnen mir vergehn, Du wirst bei mir bleiben stehn; Laß mich in der Todesstund Rufen noch mit frohem Mund: Jesus, Jesus, Jesus! 7. Dann zu dir! Rein fremdes Wort Grüßt mich an der Himmelspfort; Nein, beim seligen Empfang Tönt der längst geliebte Klang. Jesus! D, wie werd ich singen dann, Wann mein Aug dich schauen kann; Wie wirds tönen im Verein - Mit der ganzen Brautgemein: Jesus, Jesus, Jesus! ui non 851- In( bom: 1031 181 167. Mel. 22. ( Auch Mel 61267.) 1. Christus ist mein Schatz und| 3. Von dem Abend bis zum Morgen Leben; Sieht mein Auge zu ihm hin, So daß ich von allen Sorgen Frei und unbekümmert bin. Er wird sorgen, er wird wachen Und zum besten alles machen, Auf Vertrauen, auf Geduld Folgt der Segen seiner Huld. Jesus soll mein Alles sein. Nichts kann mir Vergnügen geben Als mein Heiland nur allein. Außer ihm wird alle Freude Zu dem größten Herzeleide; Aber wer sich ihm ergibt, Bleibt im Trauern unbetrübt. 2. Scheint es, daß er mich vergessen Und gedenke meiner nicht, Dennoch steh ich unterdessen In getroster Zuversicht. Sein Verweilen, sein Verziehen Läßt nur größre Gnad erblühen, Und der Hoffnung Anker ist, Daß er meiner nicht vergißt. 4. So will ich zufrieden bleiben Und ihm ganz gelassen sein; Ich will mir ins Herze schreiben: Ich bin sein und er ist mein. Bis mir einst die Augen brechen, Will ich unverändert sprechen: Ueber alles, über mich, Liebster Jesu, lieb ich dich. Neumeister. 182 fok 南 9 5-2₂c 101 168. Gnadenständ. 20:12 misprot 168. 00 1 ha- ben. Deck zu, was ich ge- lebt: mach al- les neu in Du willst das ganze Herz; mein Herr, du sollst es PI J --bpre mol --R ist frim#C 1981 mir! Dein Frie- de sei mein Theil; Du müs- sest mich nur pl in gos M. Heydn. i la ben. Führ mich, wie du nobond spulsid fuis xim -- + da su mi idis!! ¡ Ę es cinse willst; Ich PR -B- p: Liebe zum Herrn und llebergabe an ihn. 168. übergeb mich dir! Führ mich, wie du es willst; Ich über- geb mich dir! El 2. Laß mich zu deinem Preis auf dieser Erde leben. Gib Glauben, Keuschheit, Muth und ein getreues Herz. Dein theures Opferblut, dein göttliches Vergeben |: Sei meines Lebens Kraft, und zieh mich himmelwärts!:| 183 3. Laß deiner Weisheit Licht mich gnadenvoll durchdringen! Sei du zu aller Zeit mein allerbester Rath! Verleih mir deinen Geist, dir reife Frucht zu bringen, |: Und was du mir versprichst, beweise mit der That!:| 4. Herr, sei mein Fels, mein Hort, mein Schutz in allen Fällen! Dein Wort sei mein Panier, dein Wille meine Lust! Dein Wohlthun müsse mir die Lust der Welt vergällen! 1: Es sei mir nichts als du in Noth und Tod bewußt!.. timot 5. Ich kann nichts ohne dich; leit mich mit Vaterhänden! in s Stärt mich mit deinem Geist; nimm stündlich mich in Acht!!! Dein Lieben müsse mich aufs seligste vollenden, disin van jo 1: D Jesu, hilf, bis du mich zu dem Thron gebracht!:| in dll 1841 61 9 .801. 169. Guadenstand.1012 169. Ach, was sind wir oh ne Je- sum? Dürf- tig, jämmer: Ach, was sind wir? Voller E- lend. Ach, Herr Je su, 3 31 Choralb, der Brüdergem. lich und arm. dich er barm! Laß dich un- fre Noth be= we= gen, = Die wir dir vor Augen le- gen. 2. Ohne dich, herzliebster Jesu, Kommt man nicht durch diese Welt; Sie hat fast auf allen Wegen Unsern Füßen Netz gestellt. Laß uns meiden alle Stricke, Und nicht wieder gehn zurücke. 3.Laß den Geist der Kraft, Herr Jesu, Geben unserm Geiste Kraft, Daß wir brünstig dir nachwandeln Nach der Liebe Eigenschaft. Ach, Herr, mach uns selber tüchtig, So wird unser Wandel richtig. Liebe zum Herrn und Uebergabe an ihn. 170. 185 4. Tritt den Satan, starker Jesu, 5. Dann wird Lob und Dank, Herr Unter unsern schwachen Fuß. Du kennst unser Unvermögen; Gib uns deines Heils Genuß, Daß wir deine Kraft stets spüren, Und uns nie von dir verlieren. isteil ondor 170. Mel. 160. 1. Dir ergeb ich mich, Jesu, ewiglich! Habe Dank für deine Liebe, Die mich zieht aus reinem Triebe. Jesu, ewiglich Dir ergeb ich mich! undsor( biliamid lian fist 2. Meines Glaubens Licht Laß verlöschen nicht; furan Heile mich von Sünd u. Schmerzen, Daß hinfort in meinem Herzen Ja verlösche nicht Meines Glaubens Licht; Jesu, Schallen aus des Herzens Grund; Dann wird alles jubiliren, Und dir singen Herz und Mund; Dann wird schon auf dieser Erden Jesus hochgelobet werden. 3. So werd ich in dir Bleiben für und für. Deine Liebe will ich ehren Und dein hohes Lob vermehren, Weil ich für und für Bleiben werd in dir. ( 20 gram 4. Deinen Frieden gib Aus so großer Lieb Uns, den Deinen, die dich kennen Und nach dir sich Christen nennen; Denen du bist Lieb, Deinen Frieden gib. sms dag 1913 ng mat monism at Histogu nöbə, snisd tim ud h aniont hite 102 8. 5. Nun ergreif ich dich, Du, mein ganzes Jch! Nimmermehr will ich dich lassen, Sondern gläubig dich umfassen, Weil im Glauben ich Nun ergreife dich. 6. Hier durch Kampf und Hohn, Dort die Ehrenkron; Hier im Hoffen und Vertrauen, Dort im Haben und im Schauen; Denn die Ehrenkron Folgt auf Kampf und Hohn. 7. Jesu, meine Ruh, Ewge Liebe, du! Dein ist all mein Thun und Wallen; and isi Nichts als du soll mir gefallen. Ewge Liebe, du, Jesu, meine Ruh! Drese. 186 150 Jundnu do drjer sun OT 171. 172. Gnadenstand. 10:12 16 1. Schatz über alle Schätze, D Jesu, liebster Schat, An dem ich mich ergöße. Hier hab ich einen Platz In meinem treuen Herzen Dir, Schönster, zugetheilt, Weil du mit deinen Schmerzen Mir meinen Schmerz geheilt. 2. Ach, Freude meiner Freuden, Du wahres Lebensbrod, Damit ich mich kann weiden, Das meine Seelennoth Ganz träftiglich kann stillen Und mich in Leidenszeit Erfreulich überfüllen Mit Trost und Süßigkeit. 3. Laß, Jesu, mich anblicken Dein freundlich Angesicht; Mein Herze zu erquicken, Komm, komm, mein Freudenlicht, 4 171. Mel. 11. -5-4dað dny Jam sid mihi dar o 8 Friede und Freude im heiligen Geist. de Sunt du nejled mi moshi Marsibi smisd mu do? adod nid dull Nach einer engl. Mel. norisid 172. sellis and Hi Jun ( Auch Mel 30. 38. 109. 159. 180 203. 255. 295. 366.) Denn ohne dich zu lebendi Ist lauter Herzeleid; dio jo Vor deinen Augen schweben du!! Ist wahre Seligkeit. 4. Mein Herze bleibt ergeben Dir immer für und für, Zu sterben und zu leben, Und will vielmehr mit dir Im tiefsten Feuer schwitzen, I Als, Jesu, ohne dich Im Paradiese sitzen Allein und jämmerlich. isiQ 5. D. Herrlichkeit der Erden, Dich mag und will ich nicht; Mein Geist will himmlisch werden Und ist dahin gericht't, asis Wo Jesus wird geschauet; Da sehn ich mich hinein, bim sib Wo Jesus Hütten bauet; i Denn dort ist gut zu sein. jo bi Emdu Listov.i d.. Ich blicke voll Beugung und Staunen Hin- ein in das TI d. · P: : 2: Meer seiner Gnad Und lau- sche der Botschaft des Friede und Freude im hl. Geift. 172. d. 252|| d. 9: 2012 Sandi mun mod sijal lidt og vi jo sim un dildan idar Friedens, Die er mir verkündiget hat. d SON į. d.. · P HE Sein Kreuz bedeckt meine Schuld; Mein Wil- le geSein Blut macht hell mich und rein. d. 187 al- lein. J. Į d hört meinem Gott; Ich trau- e auf Je- sum 188 STI 173. Gnadenstand. 2. Wie lang hab ich mühvoll gerungen, Geseufzt unter Sünde und Schmerz! Doch als ich mich ihm überlassen, Da strömte sein Fried' in mein Herz. Sein Kreuz bedeckt zc. 6₂ 3. Sanft hat seine Hand mich berühret; Er sprach:" O mein Kind, du bist heil!" Ich faßte den Saum seines Kleides, Da ward seine Kraft mir zu theil. Sein Kreuz bedeckt zc. 4. Der Fürst meines Friedens ist nahe; Sein Antlitz ruht strahlend auf mir. O horcht seiner Stimme, sie rufet: ending " Den Frieden verleihe ich dir!" Sein Kreuz bedeckt zc. ( Auch Mel. 18.) Moderato. 2 3 2 -D- Rdolce dolce Aus dem Englischen. Mei- nes Herzens rein: ste Freu- de 53 bie, 173. I= 1 Eg Daß ich nie Mich von Je Palmer. : 353 Ist nur Comis su scheide, dd k Friede und Freude im hl. Geift. 173. Daß ich ihn durch Glauben ehre, Hoch hö freut er= : re. € 2. Freundlich ruft er alle Müden, Und erfüllt Sanft und mild Ihren Geist mit Frieden. Seine Laft ist leicht zu tragen; Er macht Bahn, Geht voran, Stärkt uns, wenn wir zagen. 3. Ja, er kennt die Leidensstunden; Größern Schmerz Als sein Herz Hat tein Herz empfunden. Darum blickt, wenn seiner Brüder Einer weint, Unser Freund Mitleidsvoll hernieder. Sei Je der zeit : = T ne 189 Stim me 8 4. Will das Herz vor Jammer brechen, Ach, er trägt Und verpflegt Uns in unsern Schwächen. Selig, wer in bösen Zeiten, In Gefahr Immerdar Sich von ihm läßt leiten! 5. Jesu, treuster Freund von allen! Mit dir will Froh und still Ich durchs Leben wallen. Auch der Tod kann mich nichtschrecken; Lebensfürst, Ja, du wirst Einst mich auferwecken. S. G. Bürde. 190 ( Auch Mel. 188.) 24 9: 96 f 174. Gnadenstand. 174. Umschließ mich ganz mit deinem Halt mich von allem ab= ge= H treuer fann- ter du nicht bist, was #J mir fein and res Le= ben, E See- len- freund! dich nicht meint. mir ge= ge= = ben 40 Weller. Frie- den, Mein schie- den, Was ė Ich wünsche Als das dein Sterben da 7 Und du am Kreuz er- wor- ben dhi g 9 Friede und Freude im hl. Geift. 174. haft; Drum beug all mei- nen Eigen- wil- len, ord er sich göttlich möge stil- len dd sprörd: Ė Kreuzes Icich- ter Last! وسم 9444 De Bei dei nes 2. Mein König! lag mich nichts vertreiben Aus dieser Burg, die" Friede" heißt! D lag mirs ewig theuer bleiben, Daß du stets bei den Deinen seiſt! Rein Heil ist hiemit zu vergleichen; Vernunft, die kann es nicht erreichen, Weils über alles Denken ist. 191 Nur durch des Geistes sanftes Wehen Kann ich etwas davon verstehen, Daß du mein ewger Friede bist! Daß 192 31 175 Guadenstand. 3. In dieser Fassung laß mich bleiben So lang mein Blut in Adern schlägt; Dies laß mich denken, lieben, treiben, So lang mich deine Gnade trägt. Bewahre du selbst Herz und Sinnen; Laß all mein Denken und Beginnen Ein Zeugniß deines Friedens sein. Komm, all dein Wesen in mich lege; Komm, für die Ewigkeiten präge Mir deines Lebens Bildniß ein! 4. Hallelujah! Es sei gewaget, Durch Noth und Tod dir nachzugehn! Ich folge, Herr, dir unverzaget, Mit unablässig heißem Flehn; Ich nehme deine Kreuzesbürde Und die damit verbundne Würde, Und lehne mich auf dich, mein Freund; Ich weiß, du trägst mich durchs Gedränge Mit aller meiner Lasten Menge, Bis mir dein Antlitz ewig scheint! G. Clemens. 175. Mel. 103. ( Auch Mel 83. 149. 152. 194. 203.) 1. Jesus, Heiland meiner Seele,| 4. Nur zu dir steht mein Vertrauen, Laß an deine Brust mich fliehn, Da die Wasser näher rauschen, Da die Wetter höher ziehn. Daß kein Uebel mich erschreckt; Mit dem Schatten deiner Flügel Sei mein wehrlos Haupt bedeckt. 5. Gnad um Gnade, volle Sühnung, Sind in dir, o Jesu, mein. Laß die Heilung mich beströmen; Nimm gereinigt mich hinein. 2. Birg mich in den Lebensstürmen, Bis vollendet ist mein Lauf; Führe mich zum sichern Hafen, Nimm dann meine Seele auf. 3. Andre Zuflucht hab ich keine; Bagend hoff ich nur auf dich. Laß, o laß mich nicht alleine! Hebe, Herr, und stärke mich! 6. Du bist ja des Lebens Quelle, Die den Durst auf ewig stillt. Sei der Born in meinem Herzen, Der zum ewgen Leben quillt. Aus dem Engl. von Dr. Schwarz. Friede und Freude im hl. Geist. 176. 176. Mel. 1. 1. O wie freun sich deine Glieder, Viel versuchter Menschensohn, Daß du kamst zur Erde nieder, Für uns trugest Kreuz und Hohn, Auf dich nahmst die Schmerzen aller, he Auf dich aller Sünder Noth, Für uns, arme Erdenwaller, Santest in den bittern Tod! 2. Will die Noth des Lebens schmerzen, Mach in dir uns froh und reich; In das Innerste der Herzen Sprich dein" Friede sei mit euch!" hip Will Versuchung uns umfangen, Laß uns schaun dein Kreuzesbild; Will im Kampf der Seele bangen, Sei du Sieger, Schirm und Schild! ( Auch Mel 25. 135. 363.) 3. Deck uns schön geschmückter Sünden Wurzel auf, und laß uns dann Bald den Weg zum Kreuze finden, Wo die Schlang du abgethan. Hilf uns, Treue dir bewahren; Halt uns fest, wir sind ja dein, Bis wir froh von hinnen fahren, Ewig uns bei dir zu freun. 4. D wie wollen wir dich loben, Guter Hirte, wenn du einst In der Vaterstadt dort oben Deine Heerde dir vereinst! Kehrst du bald zur Erde wieder, Russt uns bald vor deinen Thron, Dwie freun sich deine Glieder, Preisgekrönter Gottessohn! Gem. Lieder. 2. Aufl. 193 13 194 Langsam. mf PA mf P SE 177. Gnadenstand. ating 177. Å Gab : Se li ger Frie- de, köst li che Meines geliebten dyd Hei- lands, mich lab; 8 3 BY Tief in mein Inn- res du dich er gieß, = du #E Daß ich dich, wie ich wünsche, genieß. D, wie schmeckst Р dem Her- zen so süß! 22 Friede und Freude im hl. Geist. 178. 2. Seit mir mein Jesus Frieden geschenkt, Hat sich mein alles in ihn versenkt; me Ach, wie wars ihm am Kreuze so bang! D, wie ihn dort die Liebe so drang! Frieden zu spenden, er für mich rang. bin 3. Jesu, verklär dich in mir noch mehr, de Daß solchen Frieden ferner nichts stör; Wie ja ein Vater Gutes gern gibt, sin sdu to odund Schenkst du auch deinem Kind, das dich liebt, Frieden, den keine Wolke mehr trübt. 4. Nimm du allein das Herze uns ein, Daß wir recht mild und sanftmüthig ſein, Daß unsre Seelen, dir nur geweiht, Ruhen in deinem Blut allezeit; Friede versüßt uns dann Kreuz und Leid. 5. Gib deinen Frieden immer mir so, de Daß ich in Leid bleib ruhig und froh, Und wenn auch höher steiget die Noth, Ja, wenn zuletzt mir nahet der Tod, Laß mich im Frieden eilen zu Gott! 6. Jesu, zich alle, die uns bekannt, Die uns befreundet oder verwandt, Die nach dir fragen, am Liebesseil, Und laß sie schmecken ewiges Heil; nind din Frieden laß ihnen werden zu Theil. E.C. Poppe. 178. Mel. 109. 1. Vor Jesu Augen schweben Ist wahre Seligkeit, Ein unverrücktes Leben Mit ihm schon in der Zeit. Nichts können und nichts wissen, Nichts wollen und nichts thun, Als Jesu folgen müssen, Das heißt in Frieden ruhn. 195 19 ( Auch Mel. 11. 30. 38. 159. 180. 203. 255. 295. 366.) 2. Man steht aus seinem Schlafe In Christi Freundschaft auf; Man fürchtet keine Strafe Im ganzen Lebenslauf; Man ißt, man trinkt in Liebe, Man hungerte wohl auch, Und hält im Gnadentriebe Beständig einen Brauch. 13* 196 179. Gnadenstand. 3. Hat man den Tag vollendet,| 4. Gewiß wer erst die Sünde So legt man sich zur Ruh, In Christi Blut ertränkt, Von Christo unverwendet, Und dann gleich einem Kinde Thut man die Sinne zu dihm unverrückt anhängt, Und wünschet selbst den Träumen, Wenns ja geträumt muß sein, Nichts andres einzuräumen Als Christi Wundenschein. da Andante. dolce 3 dolce 2= Der wird auch heilig handeln, Und kann dann anders nicht. Herr Jesu, lehr uns wandeln In deiner Augen Licht! Binzendorf. 179. Ach, mein Herr Jesu, dein Na= he sein = Bringt großen Frieden ins Herz hin ein, Und dein : L d Jot Tauterburger. € Gnaden an- blick macht uns A so se- lig, Daß Friede und Freude im hl. Geist. 179. Leib und See- le dar i= ber P dankbar wird, Und dank- bar wird. 2. Wir sehn dein freundliches Angesicht, Voll Huld und Gnade, zwar leiblich nicht; Aber unsre Seele kanns schon gewahren; Du kannst dich fühlbar gnug offenbaren 1: Auch ungesehn.:! fröhlich Und 3. Barmherzig, gnädig, geduldig sein, Uns täglich reichlich die Schuld verzeihn, Heilen, stillen, trösten, erfreun und segnen Und unsrer Seele als Freund begegnen, 1: Ist deine Lust.:[ 4. Ach gib an deinem kostbaren Heil Uns alle Tage vollkommnen Theil, Und laß unsre Seele sich immer schicken, Aus Noth und Liebe nach dir zu blicken 1: Ohn Unterlaß!:| 197 5. Du reichst uns deine durchgrabne Hand, Die so viel Treue an uns gewandt, Daß wir beim Gedächtniß beschämt dastehen, Und unser Auge muß übergehen 1: Vor Lob und Dank.: Ch. Gregor. 198 er 180. Gnadenstand. sing ( Auch Mel. 11. 30. 38. 109. 159. 180. 203. 255. 295. 366.) € 180. Sicher in Je- su Ar men, Sicher an sei- ner Brust, Engl. Mel. rit. 12 Ruhend in seiner Lie be, Da find ich Himmelslust. = Mit hol- der Hir- ten- stim- me Ruft mir mein Heiland zu: Fine. #f Laß ab vom eignen Ringen; An meinem Herzen ruh. D.C. Friede und Freude im hl. Geist. 181. 2. Sicher in Jesu Armen, Los von der Sorge Qual, Sicher vor Satans Stürmen, In Jesu Wundenmal. Frei von dem Druck des Kummers, Weg aller Zweifel Spur, Nur noch ein wenig Prüfung, Wenig mehr Thränen nur. Sicher in Jesu Armen, Ruhend in seiner Liebe, Sicher an seiner Brust, Da find ich Himmelslust. 3. Jesu, des Herzens Zuflucht, Jesu, du starbst für mich! Sicher auf diesen Felsen Stüß ich mich ewiglich. Hier will ich stille warten, Bis daß vorbei die Nacht, Bis an dem goldnen Ufer Leuchtend der Tag erwacht. Sicher in Jesu Armen 2c. Aus dem Englischen 181. mod him Mel. 125. 1. D Bethanien, du Friedenshütte, Du, dem Herrn geweihtes Haus! Du sahst unsern Freund in deiner Mitte, Bei dir ging er ein und aus. Wohl uns, wenn er seine Lieblingsstätte Auch bei uns im Haus und Herzen hätte! Freund, richt unser Herz selbst ein, Dein Bethanien zu ſein. 199 2. Selge Stunden, da wir dein genießen, Da dein Mund uns Frieden bringt! Komm, uns oftmals mit dem Gruß zu grüßen, Der durch alle Adern dringt! Komm, o Herr und Meister, den wir lieben, Sieh, dir ist hier jedes Herz verschrieben! Freund, auch ungesehn uns nah, Hier sei dein Bethania! Nach S. F. Adams. 200 6 3 4 4 Er 181 182. Gnadenstand. 182. er= löst mich je= der= zeit, = 20 Er, der mich vom Fluch be= freit; Er er löst bei Tag und EE # AR Nacht; Sein all sehend Au- ge wacht. Er erjur ad löst- wie wun- der- bar?- Er er löst mich immer dar. 2. Er erlöst in Traurigkeit; Er erlöst in froher Zeit. Schwindet Hoffnung überall, Jesus ist mein Hoffnungsstrahl. Er erlöst, wie wunderbar!- Er erlöst mich immerdar. 3. Er erlöst zur Zeit der Noth Er erlöst, wenn naht der Tod. Er erlöst und führt mich hin, Wo ich ewig bei ihm bin. Er erlöst, wie wunderbar!- Er erlöst mich immerdar. - of - Friede und Freude im hl. Geist. 183. - 201 4. Er erlöst mich, er ist mein! Er erlöst mich, ich bin sein! Er erlöst, wenn fort und fort Ich mich stüße auf sein Wort. Er erlöst, wie wunderbar!Er erlöst mich immerdar. - 5. Er erlöst von Sünd u. Schuld; Er erlöst voll Lieb und Huld. Du, o Jesu, wohnst in mir; Freudig zeug ich nun von dir: Du erlösest wunderbar! Du erlösest immerdar! Aus dem Englischen. 183. Mel. 163. ( Auch Mel 262. 263.) 1. Mein Hirt kennt seine Schafe; Mit Namen nennt er sie. Er hütet sie im Schlafe, 1. Beschützt sie spät und früh.:| 2. Er kennt, was jedem fehlet; Er weiß, was jedem gut, Was jedes kränkt und quälet, 1: Wie jeglichem zu Muth..| 3. Er tennet das Verirrte;" Komm!" rufet er ihm zu. O mein getreuer Hirte,|: Auch mich erkennest du!:| 4. Mich hast du schon erkennet, Eh ich dich noch erkannt, Dein Schäflein mich genennet,|: Eh ich dich Hirt genannt.:[ 5. Ich bin von deinem Samen, Gott, meine Zuversicht! Mißkenne meinen Namen 1: Nur dort, Herr Jesu, nicht!:| 6. Erkenne mich im Leiden, In aller meiner Noth! Wenn ich einmal soll scheiden,|: Erkenne mich im Tod.:| Des ewigen Gerichts; 7. Erkenne mich am Tage Erkenne mich und sage: :" Dies ist ein Kind des Lichts!":[ 202 懂 -3 4 4 184. Gnadenstand. 184. I Wer ist der Braut des Lammes gleich? Wer ist so arm und wer so reich? Wer ist so häß- lich und so schön? Wem kanns so wohl und 9 c ü= bel gehn? FS in indi din nilipe fez ₂ oloi Lamm Got- tes, du und dei ne selge Schaar Friede und Freude im hl. Geift. 184. H Sind Menschen und auch Engeln wun- der- bar! 2. Aus Gnaden weiß ich auch davon; Ich bin ein Theil an deinem Lohn, So elend als mans faum erblickt, So herrlich, daß der Feind erschrickt, So gottlos, daß wohl alle besser sind, Und so gerecht als du, des Vaters Kind, 3. Ein Wurm, bis in den Staub gebeugt, Der auf den Thron des Königs steigt, Bekümmert, trübe, bloß und krank, Und doch voll lauter Lobgefang; So schwach, daß meine Kunst in nichts besteht, So start, daß Satan aus dem Wege geht, 4. Verfolgt, verlassen und verflucht, Doch von dem Herrn hervorgesucht, Ein Narr vor aller klugen Welt, Bei dem die Weisheit Lager hält, Verdrängt, verjagt, besiegt und ausgefegt, Und doch ein Held, der ewge Palmen trägt! 5. Wer bin ich, wenn es mich betrifft? Ein Abgrund voller Sündengift.- Wer bin ich, Lamm, in deiner Pracht? Ein Mensch, der Engel weichen macht, So weiß, so rein, so schön, so auserwählt, Daß mirs an Worten zur Beschreibung fehlt. 6. D Sündenschuld, wie beugst du mich! 100 D Glaube, wie erhebst du mich! Wer faßt hier den geheimen Rath? Nur wer den Geist des Glaubens hat, Der durch des Lammes Blut zusammenschreibt, Was sonst wohl himmelweit geschieden bleibt, 203 204 481 185. Gnadenstand. sing 7. Das ist der Gottheit Wunderwerk Und seines Herzens Augenmerk- Ein Meisterstück, aus nichts gemacht; So weit hats Christi Blut gebracht. Hier forscht und betet an, ihr Seraphim, Bewundert es, und jauchzt und danket ihm! E. G. Woltersdorf. 185. 워 Brunnquell ed= ler vol= le Gnüge H T Wie hat mans doch bei dir so gut, Du Wer still an deinem Herzen ruht, Kann Ga= ben! haben. Gastorius. Du lenkst den Sinn Vom Cdd Stau- be hin zu deinen ew- gen POP Hö hen Und 94 Friede und Freude im hl. Geist. 185. lehrst die Welt ver schmä- hen. = dddd 2. Wie hat mans doch bei dir so gut, Wenn stets ohn eignes Wählen Der Will in deinem Willen ruht, Wo Rath und Licht uns fehlen! Du gehst voran Und brichst uns Bahn Und zeichnest alle Pfade Mit Spuren deiner Gnade. 3. Wie hat mans doch bei dir so gut Im kindlich frommen Glauben! Was nicht den Weisen kund sich thut, Sieht Einfalt deiner Tauben. Wenn Meinungsstreit Die Welt entzweit, Kann man zu deinen Füßen Dein Wesen selbst genießen. 4. Wie hat mans doch bei dir so gut, Wenn man dir treu verbleibet, Wenn bis zum Tod aus deiner Hut Nicht Wohl noch Weh uns treibet! Voll Dank und Preis Entschlummern leis In deinem Schoß die Treuen, Dort ewig sich zu freuen. J. W. Leschke. 205 206 ( Auch Mel. 19. 39. 345.) f 9 81 186. Gnadenstand. 186. 3 请 Der Herr ist mein ge treuer Hirt, Mir wird kein Gu- tes f # grü- ner Au; f P fehlen; Der Hüter, der nicht schläft noch irrt, Kann P P 16 6| 6 P 3. Lauterburger. mir nur Heil er wäh- len. Er wei- det mich auf V D Er spei- set mich vom Le- bensthau Des Friede und Freude im hl. Geist. 186. Gei- stes seiner Gna= de, Des Gei- stes sei- ner Gna= de. 2. Er führet mich zum reinen Quell, Der mein Gemüth beglücket, Zum Wasser, welches, frisch und hell, Den schwachen Muth erquicket. Er leitet mich auf rechter Bahn; Er nimmt sich meines Ganges an |: Um seines Namens willen.:| 207 3. Und ob ich wall im finstern Thal, Fürcht ich doch keinen Schaden. Sein Auge wachet überall; Ich bin der Sorg entladen. Sein Stab und Stecken trösten mich; Auf seine Treu und Macht kann ich 1: Gar ruhig mich verlassen.:| 4. Du machst mir einen Tisch bereit. Im Auge meiner Feinde, Verscheuchest Angst u. Traurigkeit, Sprichst freundlich zu dem Freunde. Du salbst mein Haupt mit Del, du schenkst Mir voll den Becher ein und lenkst |: Zum Himmel hin mein Sehnen.:| 5. Ja, Gutes und Barmherzigkeit Wird lebenslang mir werden; Ich bleib im Haus des Herrn die Zeit, Die ich noch leb auf Erden. Und ist des Lebens Wallfahrt aus, Dann trägt mich in sein Vaterhaus1: Der Flügel treuer Liebe.:| I Fr. Mayer. 208 Allegro. 2-2 4 ik 187. Gnadenstand. 187. Wie herr- lich ists, ein Schäflein Chri- sti Kein höh- rer Stand ist auf der ganzen 韓 in der Huld des un verrückt dem 3 treu= Lam= me C. Palmer. wer- den Und Er- den, Als sten Hir- ten stehn! nach zu gehn. == solches Schaf bei sei- nem Hir- ten an. Was al= le Welt nicht geben kann, Das trifft ein Friede und Freude im hl. Geist. 187. 2. Hier findet es die angenehmsten Auen, Hier wird ihm stets ein frischer Quell entdeckt; Kein Auge kann die Gnaden überschauen, Die es allhier in reicher Menge schmeckt. Hier wird ein Leben mitgetheilt, our sill Das unaufhörlich ist und nie vorübereilt. 3. Wie läßt sichs da so froh und fröhlich sterben, Wenn hier das Schaf im Schoß des Hirten liegt! Es darf sich nicht vor Tod und Höll entfärben, Sein treuer Hirt hat Höll und Tod besiegt, Fällt gleich die Leibeshütte ein, So wird die Seele doch kein Raub des Moders sein. 4. Das Schäflein bleibt in seines Hirten Händen, Wenn gleich vor Zorn die ganze Hölle schnaubt. Es wird es ihm kein wilder Wolf entwenden, Weil er allmächtig ist, an den es glaubt. Es kommt nicht um in Ewigkeit, Und wird im Todesthal von Furcht und Qual befreit. 5. Wer leben will und gute Tage sehen, Der halte sich zu dieses Hirten Stab! Hier wird sein Fuß auf süßer Weide gehen, Da ihm die Welt vorhin nur Träber gab, Hier wird nichts Gutes mehr vermißt, Dieweil der Hirt ein Herr der Schäße Gottes ist. 6. Doch dies ist nur der Vorschmack größrer Freuden, Es folget nach die lange Ewigkeit! Da wird das Lamm die Seinen herrlich weiden, Wo der kristallne Strom das Wasser beut; Da siehet man erst klar und frei, Wie schön und auserwählt ein Schäflein Christi sei! Gem.- Lieder. 4. Aufl. 209 Dr. 3. J. Rambach. 14 210 ( Auch Mcl. 174.) mf 24 --123 mf ich ei Wie wohl ist mir, o Freund der See- le, Wenn Ich steig aus dunk- ler Schwermuths- höh- le Und = 188. Gnadenstand. ad 188. in le dei= ner dei nen Nacht des Trau- erns Himmel schon auf Liebe ruh! Ar- men zu; 8 scheiden, Wenn mit Er- den! Dem muß mf selger Freu- den Die Lie= be Gnü ge werden, Der in dir mf mp Da muß die Hier ist mein { vec mp P der Fül= le ja vol le strahlt aus fit chet = 9-2 -2-2 Friede und Freude im hl. Geift. 188. dei= ner Brust. Ruh und Lust. Bl 2. Die Welt mag sich mir feindlich| 4. Lenkst du durch Wüsten meine zeigen; Reise, Es sei also; ich acht es nicht. Will sie sich freundlich zu mir neigen, Ich flieh ihr trügend Angesicht. In dir vergnügt sich meine Seele; Du bist mein Freund, den ich erwähle; Du bleibst mein Freund, wenn Freundschaft weicht. Der Welt Haß kann mich doch nicht fällen, Weil in den stärksten Trübfalswellen Mir deine Treu den Anker reicht. 211 Ich folg und lehne mich auf dich; Du gibst mir aus den Wolken Speise Und tränkest aus dem Felsen mich. Ich traue deinen Wunderwegen; Sie enden sich in Lieb und Segen; Genug, wenn ich dich bei mir hab! Ich weiß: wen du willst herrlich zieren Und über Sonn und Sterne führen. Den führest du zuvor hinab. 5. Der Tod mag andern düster scheinen; 3. Will mich die Laft der Sünden drücken, Ich seh ihn an mit frohem Muth; Denn du, mein Leben, läsfest keinen, Deß Herz und Leben in dir ruht. Wie kann des Weges Ziel mich schrecken, Blitzt auf mich des Gesetzes Weh, So eil ich, Herr, auf dich zu blicken Und steige gläubig in die Höh. Ich fliehe, Herr, zu deinen Wunden; Da hab ich schon den Drt gefunden, Womichkein Fluchstrahltreffenkann. Ich eingeh in die Sicherheit? Tritt alles wider mich zusammen, Du bist mein Heil, wer will verdammen? Da aus der Nacht, die mich wird decken, Mein Licht, so will ich denn mit Freuden Die Liebe nimmt sich meiner an. Aus dieser finstern Wildniß scheiden Zur Ruhe deiner Ewigkeit. Deßler. 14* 212 ( Auch Mel. 59. 165.) E 2 C 98 189. Gnadenstand. sözl 189. Je su, meine Freu- de, Ach wie lang, ach lan- ge 7 L = Je su, mei- ne Zier! Und verlangt nach dir! F 4 Mei- nes Herzens Wei- de, Ist dem Herzen bange Du bist mein Und ich bin dein, Du bist mein und ich bin dein; Au- ßer dir soll 12 mir auf Erden Nichts sonst lie= ber wer= den, Friede und Freude im hl. Geist. 189. Nichts sonst lie ber werden. 2. Unter deinem Schirmen Bin ich vor den Stürmen Aller Feinde frei. Laß von Ungewittern Rings die Welt erzittern, Jesus steht mir bei; 1: Wenn die Welt In Trümmer fällt,:| Wenn mich Sünd u. Hölle schrecken, 1: Jesus wird mich decken!:] 3. Trotz des Feindes Lauern, Troß des Todes Schauern, Troß der Furcht dazu! Zürne, Welt, und tobe; Ich steh hier und lobe Gott in sichrer Ruh. 1: Seine Macht Hält mich in Acht;:| Erd und Abgrund müssen schweigen 1: Und vor ihm sich neigen.:| 213 ge 4. Weg mit allen Schäßen; Du bist mein Ergötzen, Jesu, meine Lust! Weg, ihr eitlen Ehren, Die das Herz verkehren, Bleibt mir unbewußt! [: Elend, Noth, Kreuz, Schmach und Tod:| Soll mich, ob ich viel muß leiden, 1: Nicht von Jesu scheiden.:| 5. Weicht, ihr Trauergeister; Denn mein Freudenmeister, Jesus, tritt herein! Denen, die Gott lieben, Muß auch ihr Betrüben Lauter Segen sein. 1: Duld ich schon Hier Spott und Hohn,:| Dennoch bleibst du auch im Leide 1: Jesu, meine Freude.:| 6. Jefu, ich befehle Dir jetzt Leib und Seele; Jesu, bleib in mir! Dir ich mich ergebe, Ich sterb oder lebe, Jesu, meine Zier. 1: Jesu, du, Mein Trost und Ruh!:| Meine Seel am letzten Ende 1: Nimm in deine Hände!:| 3. France. 214 Allegretto. P 92c 22 E Weil ich Je su Schäflein bin, = Р Hist 190. Gnadenstand. sting 190. im- mer- hin P Ueber mei- nen P Freu ich mich nur f gu? FF A ten Hirten, Der mich wohl weiß zu be wir then, Der mich lie= bet, : = # 4 # 156 der mich kennt Und bei meinem Na- men nennt. CWE 215 2. Unter seinem sanften Stab Geh ich aus und ein und hab Unaussprechlich süße Weide, Daß ich keinen Mangel leide; Und so oft ich durstig bin, 3. Sollt ich denn nicht fröhlich sein Ich beglücktes Schäfelein? Denn nach diesen schönen Tagen Werden Engel heim mich tragen In des Hirten Arm und Schoßz; Führt er mich zum Brunnquell hin.| Amen, ja mein Glück ist groß! Louise Henriette v. Hayn. ( Auch Mel. 15. 98. 3:12. 358.) 4 2 9 Friede und Freude im hl. Geist. 191. 2 191. 3. Schmiedlin. Am Ende ists doch gar nicht schwer, Ein 8 sel- ger Mensch zu sein; Man gibt sich ganz dem Her - ren her, Und lebt in ihm al= lein. 4 F 192. Guadenstand. 2. Man ist nicht Herr, man ist nicht Knecht: Man ist ein fröhlich Kind, Und wird stets selger, wie man recht Den Herren lieb gewinnt. od 3. Man wirkt in stiller Thätigkeit jerg i Und handelt ungesucht, Hampur dating Gleich wie ein Baum zu seiner Zeit Von selbst bringt Blüt und Frucht. 216. ist bila pe R mpat 1 4. Man sieht nicht seine Arbeit an Als Müh, vor der uns bangt; Der Herr hat stets in uns gethan, Was er zu thun verlangt. 5. Man fügt sich freudig immerfort In alles, was er fügt, Ist allezeit, an jedem Ort, Wo man ihn hat, vergnügt. 6. So selig ist ein gläubger Christ, So reich und sorgenleer, Und wenn man so nicht selig ist, So wird mans nimmermehr. Spitta. 192. Mel. 51. ( Auch Mel. 333.) 1. D wie selig lebt schon hier Eine Seele für und für, Wenn sie liebet Jesum Christ, Und mit ihm verbunden ist! 2. Sie besitzt das beste Theil, Hat ein unvergänglich Heil; Gottes eingeborner Sohn Ist ihr Schild und großer Lohn. 3. Wird ihr Glaube klein u. schwach, Trägt sieChristiKreuz u. Schmach: Jesus eilet bald herbei, Schafft ihr Muth und Kräfte neu. 4. Wandert sie im finstern Thal, Jesus ist doch überall. Zaget sie, er tritt herzu, Bringt sie bald zur süßen Ruh. 5. Darum hat sie guten Muth, Weil sie stets in Jesu ruht, Und aus seiner Liebe quillt Alles, was ihr Dürsten stillt. 6. Wohl ihr, daß sie Jesum hat! Seine Fülle macht sie satt; Darum folgt sie seinem Zug; Darum dankt sie nie genug. G. Wolf. 125 and Nachfolge Jesu und Glaubenskampf. = 193. 217 : " Mir nach!" spricht Christus, un ser Held." Mir Ver leugnet euch, ver = laßt die Welt, Folgt 3. H. Schein. = nach, ihr Chri- sten al= le! mei- nem Ruf und Schal= le! Nehmt eu= er Kreuz und 19 Unge mach Auf euch, folgt mei- nem Wan- del nach!" 2." Mein Herz ist voll Demüthigkeit,| 3." Fällts euch zu schwer, ich geh Voll Liebe meine Seele; Mein Mund, der gibt zu jeder Zeit Sanftmüthige Befehle; Mein Geist, Gemüthe, Kraftu. Sinn Ist Gott ergeben, schaut auf ihn!" Ich steh euch an der Seite,[ voran ,. Ich kämpfe selbst, ich breche Bahn, Bin alles in dem Streite! Ein böser Knecht, der still mag stehn ,. Sieht er voran den Feldherrn gehn!" 218 4." Wer hier sein Heil zu finden meint, Wirds ohne mich verlieren; Wer hier es zu verlieren scheint, Den werd ich dazu führen. Wer nicht mir nachfolgt in Geduld, Ist mein nicht werthu. meiner Huld!" Des ewgen Lebens nicht davon! Angelus Silesius. 内 ( Auch Mel. 83. 103. 149. 152. 208.) 194. Adagio. ₂2€ b- b E € 2-2194. Gnadenstand. weißest du- 5. So laßt uns denn dem lieben Herrn Mit unsrem Kreuz nachgehen Und wohlgemuth, getrost und gern Im Leiden bei ihm stehen. Wer nicht gekämpft, trägt auch die Kron König dem wir al- le die- nen- Ob im Geist, das Ret= te = Nägeli. uns durch dein Ver- süh- nen 181 US$ 1107 Aus der unge wis- sen Ruh! 24 Nachfolge Jesu und Glaubenskampf. 195. 2. Mache den Gedanken bange, Ob das Herz es redlich mein', Ob an dir die Seele hange, Ob wir scheinen oder sein. 3. Vater, deine treue Gnade Brauche sanft und herbe Zucht, Wenn wir nur auf unserm Pfade Dir noch bringen reife Frucht. 4. Jesu Christ, das Werk ist deine; Herzen sind dein Eigenthum. Ihr Beflecktsein, oder Reine Bringt dir Schande oder Ruhm. 5. Und du, Hort des neuen Lebens, Geist des Lichtes und der Kraft, Züchtge doch uns nicht vergebens Auf der kurzen Wanderschaft. 6. Herzenskündiger, dein Auge Siehet uns in Eins gestellt, Daß vor dir nichts gelt und tauge, Als zu sterben dieser Welt! Steinmetz. 195. Mel. 42. 1. Steil und dornig ist der Pfad, Der uns zur Vollendung leitet; Selig ist, wer ihn betrat, d Und zur Ehre Jesu streitet. Selig, wer den Lauf vollbringt Und nicht trostlos niedersinkt. 2. Ueberschwänglich ist der Lohn Der bis in den Tod Getreuen, Die der Lust der Welt entflohn, Ihrem Heiland ganz sich weihen, Deren Hoffnung unverrückt Nach der Siegeskrone blickt. 3. Zieh, o Herr, uns hin zu dir, Zieh dir nach die Schar der Streiter! Sturm und Nacht umfängt uns hier- Droben ist es still und heiter; Jenseits, hinter Grab und Tod, Strahlt des Himmels Morgenroth. 4. Auf denn, Mitgenossen, geht Muthig durch die kurze Wüste! Seht auf Jesum, wacht und fleht, Daß Gott selbst zum Kampf uns rüste! Der im Schwachen mächtig ist, Gibt uns Sieg durch Jesum Christ. 219 1 ( Auch Mel. 13. 40. 73.) 220 226 E 1196. Gnadenstand, polit ise pilder to quod and 196. 8 Vorwärts! Ringe nach dem Ziel, Nach dem Gibt es auch der Dornen viel- Dich führt • 41 Ba- terland! So sicherlich. Einst nach Je su Hand = 4 -8: E Herrlich 2 H vie lem Kampf und Streit Geht man ein b £ 1 = feit: Württ. Choralb. 8 Drum freu- e dich! zur Nachfolge Jesu und Glaubenskampf. 197. 2. Jesus selbst ging diese Bahn Muthig und getreu, Als ein Vorbild, dir voran; Folg ihm ohne Scheu! D trau auf ihn! Er hilft dir aus aller Noth. Treu zu sein bis in den Tod Sei dein Bemühn! 3. Schreckt des Tages Hitz und Last Dich im Laufe noch; Wird, was du zu tragen hast, Dir ein schweres Joch: led so blick hin Auf das Kreuz, das er einst trug, amd Da er für dich als ein Fluch Sich gab dahin! 4. Deckt dich Nacht und Dunkelheit; Leuchtet dir kein Stern, Und dir scheinet selbst im Streit Fern die Hilf des Herrn: Glaub: Er dein Licht, Der als Hirte Tag und Nacht Dich mit Flammenaug bewacht-Er schlummert nicht! 5. Nahet dir auch einst der Tod, Dir solls nimmer graun; Denn nach kurzer Todesnoth Kannst du ganz ihn schaun, So wie er ist. Ja, nach kurzem Kampf und Streit Gehet ein zur Herrlichkeit Der treue Christ. 197. Mel. 107. 221 1. Nicht der Anfang, nur das Ende Krönt des Christen Glaubensstreit. Ach getreuer Gott, vollende Meinen Lauf in dieser Zeit; Hab ich dich einmal erkannt, So verleih mir auch Bestand, Daß ich, bis ich einst erkalte, Glauben, Lieb und Hoffnung halte. 2. Laß mich einem Felsen gleichen, Der in Sturm und Wellen steht; Laß mich nicht zurücke weichen, Wenn mich Noth und Tod umfäht. Sei mein Anker, der nicht bricht; Sei mein Stern und helles Licht, Daß ich nie von dir mich scheide Und am Glauben Schiffbruch leide. Stel ( Auch Mel. 32. 313.) 3. Laß mich halten, was ich habe, Daß mir nichts die Krone nimmt. Es ist deines Geistes Gabe, Daß mein Glaubensdocht noch glimmt; Lösche nicht dies Fünklein aus, Mach ein helles Feuer draus; Laß es ungestöret brennen, Dich vor aller Welt bekennen. 4. Jesu, hilf mir dir anhangen, Wie das Schaf am Hirten hängt, Stets im Glauben dich umfangen, Wie mich deine Gnad umfängt. Kommt es dann zur letzten Noth, So versiegle mir im Tod, Was ich dir geglaubt auf Erden, Und laß es zum Schauen werden! Schmolk. 222 9: 16 3 2 Sieh, wie die Mäch- tig auf dd 198. Gnadenstand. gledai2 = Je su, hilf sie gen, du Für- ste des Wie sie ihr dro- hen- des Heer nicht ver= ge T ممم 198. id ipfàm aut s ald Württ. Choralb. glo #% Fin- ster- niß führet, mir 8 drin- get her schädlich zu A 244 DQ 事 8 = Daß sie mich sich- te, ver stö- re d Le= bens! = bens = ein, ſein! 18% P Schau, wie sie sin- net auf aller lei Rän= te, = 25 + 手 E.I und krän= ke! LUND Nachfolge Jesu und Glaubenskampf. 198. 2. Jesu, hilf siegen! ach wer muß nicht sagen: Herr, mein Gebrechen ist immer vor mir! Hilf, wann mich Sünden der Jugend verklagen, Die mein Gewissen mir täglich hält für; Ach, laß mich schmecken dein kräftig Verfühnen, Und dies zu meiner Demüthigung dienen. 3. Jesu, hilf siegen, damit auch mein Wille Dir, Herr, sei gänzlich zu eigen geschenkt Und ich mich stets in dein Wollen verhülle, Wo sich die Seele zur Ruhe hinlenkt. Laß mich mir sterben und alle dem Meinen, Daß ich mich zählen darf unter die Deinen. 4. Jesu, hilf siegen im Wachen und Beten; Hüter, du schläfst ja und schlummerst nicht ein! Laß dein Gebet mich unendlich vertreten, Der du versprochen, Fürsprecher zu ſein. Wenn mich die Nacht mit Ermüdung will decken, Wollst du mich, Jesu, ermuntern und wecken. 220 5. Jesu, hilf siegen, wann alles verschwindet, Wann ich mein Nichts und Verderben nur seh, Wann kein Vermögen zu beten sich findet, Wann ich bin wie ein verschüchtertes Reh; Herr, ach dann wollst du im Grunde der Seelen Dich mit dem innersten Seufzen vermählen. 223 6. Jesu, hilf siegen, wanns nun kommt zum Sterben; Mach du mich würdig und stetig bereit, Daß ich mich nenne des Himmelreichs Erben Dort in der Ewigkeit, hier in der Zeit! Jesu, mein Jesu, dir bleib ich ergeben, Hilf du mir siegen, mein Heil, Trost und Leben! Schröder 224 9 8 lich 8er199. Gnadenstand. 199. 8: Herr, ha be acht auf mich : 1 # 8 8 Von al= len Din Dr P f q ein ge fef selt = 8 $ 10 Und reiß mich kräftigEF E fesselt Herz Kann sich ja 19 T4 Te wärts Durch- aus nicht schwingen. m 3. F. Maier. gen; Denn € himmel Nachfolge Jesu und Glaubenskampf. 200. 2. Herr, habe acht auf mich! Schaff, daß mein Herze sich Im Grund bekehre; Trifft vom verborgnen Bann Dein Aug noch etwas an, Herr, das zerstöre! 3. Herr, habe acht auf mich! Die Schlange mühet sich, Mit ihren Tücken Ein Herz, das du befreit, Von der Einfältigkeit Bald zu verrücken. 4. Herr, habe acht auf mich! Die Welt legt listiglich In solchen Dingen, Die sie unschuldig nennt, Weil sie sich selbst nicht kennt, Viel Netz und Schlingen. 225 5. Herr, habe acht auf mich! Tödt in mir mächtiglich Die Eigenliebe, Trägheit, Lust, Furcht und Neid, Menschengefälligkeit, 1. Dein Hauptgesuch auf Erden Sei einzig Jesus Christ, Wenn du willst selig werden, Ihn schauen wie er ist! Denn wirst du Jesum finden, So ist der Himmel dein; Ihm magst du dich verbinden, So wirst du selig sein. 2. Nichts thu im Eigensinne, Nichts ohne Jesu Rath; Dein Herz daran gewöhne, Zu fragen vor der That. Frag durch ein kindlich Beten, Betrachte Jesu Wort, So wird er dich erretten Vom Zweifel hier und dort. Gem.- Lieder. 4. Aufl. Unlautre Triebe! 6. Herr, habe acht auf mich! Und laß mich ritterlich Den Kampf bestehen, Wenn Satan, Sünd und Welt Mich stürmend überfällt, Nicht übergehen. 200. Mel. 11. 7. Herr, habe acht auf mich Beim letzten Kampf, wann ich Von hinnen scheide! Führ mich durch dein Geleit In deine Herrlichkeit, Zur ewgen Freude! Dr. J. Ch. Storr. ( Auch Mel. 30. 38. 109. 159. 180. 203. 255. 295. 366.) 3. Kauf Del der Lebensworte Aus Jesu, rein und viel! Dring durch die enge Pforte, Blick immer auf das Ziel. Lauf als ein Held im Eilen, Und schau nicht hin und her; Es läßt sich nicht verweilen, Wenn man gern fertig wär. 4. Herzliebster, nimm mein Herze Mit deiner Wahrheit ein, Damit ich nicht verscherze, Was mir genug allein! Laß mich nur Wahrheit lieben Und kaufen ohne Geld! Dich laß mich nicht betrüben Um eine ganze Welt! M. Hahn. 15 226 Moderato. P P 4 im Wer überwindet, soll Er soll von keinem Tod P P f 201. Gnadenstand. 201. Und er P : Das in dem Pa= ra- die se Got= tes grünt; Wenn er dem Herrn des Lebens red lich bient. is = dni Faik dar ſoll m m Der wird ihn la== ben Mit Him- mels- ga ha P W. A. Auberlen. vom Holz ge nie- ßen, noch& lend wissen, = P m = = ben, = ben, was e= wig tröst't, G Nachfolge Jesu und Glaubenskampf. 201. Und er soll ha : # ben, m was e wig tröst't. : f 2. D Jesu, hilf du mir selbst überwinden! Ich kämpfe zwar, jedoch mit wenig Macht; Oft pflegt die Sünde mir den Arm zu binden, Daß in dem Kampfe fast das Herz verschmacht't. Du mußt mich leiten, Selbst helfen streiten, [: Und mich bereiten, Wie dirs gefällt.:| m 3. Wer überwindet, dem soll nichts geschehen Vom andern Tode, der die Seele quält; Er soll das Angesicht des Vaters sehen, Wo das erwählte Heer sein Lob erzählt. Nach tapferm Ringen Soll er ihm singen 1: Und Opfer bringen In Heiligkeit.:| 0.8 .e 4. D Jesu, hilf du mir selbst überwinden! Mein Glaub ist oftmals schwach und wirket nicht; Schick einen Gnadenstrahl, ihn zu entzünden, Vertreib die Finsterniß durch helles Licht. Laß mich recht brennen, In Schranken rennen, 1: Und dich bekennen, D Siegesfürst!:| 5. Wer überwindet, dem will ich zu essen Vom Manna geben, das verborgen liegt; Sein gutes Zeugniß wird niemals vergessen, Ein neuer Name wird ihm beigefügt, Den nur verstehet, Der ihn empfähet, [: Und wen erhöhet Des Lammes Blut.: d 6. D Jesu, hilf du mir selbst überwinden! F Die Welt legt mir ein falsches Manna vor, Darein verbirget sie das Gift der Sünden; Ach ziehe mich von ihr zu dir empor! 15* 227 228 102 3201. Gnadenstand. sioloafe Du wollst verjagen Und niederschlagen, 1: Die zu mir sagen, Wo ist dein Gott?:| 7. Wer überwindet und hält meine Werke Bis an das Ende mit Beständigkeit, Dem geb ich über Heiden Macht und Stärke, Daß er sie mit der eisern Ruthe weid, Bis sie zerschmissen Erkennen müssen, 1: Daß all ihr Wissen Vor ihm nichts gilt.:| 8. D Jesu, hilf du mir selbst überwinden! Gib, daß mein Christenthum recht lauter sei; Laß sich nichts Heidnisches an mir befinden; Ach, mache mich vom finstern Wesen frei! Du mußt mich lehren Mein Herz bekehren 1: Und das zerstören, Was mich betrübt.:| 9. Wer überwindet, soll ganz weiß gekleidet Und in das Lebensbuch geschrieben sein, Wo seinen Namen nichts vertilgt noch scheidet, Den ich bekennen will, daß er ist mein. Vor Gottes Throne Wird ihm zum Lohne 1: Die Gnadenkrone Des Heils geschenkt.:| .8 31 CA 10. O Jesu, hilf du mir selbst überwinden! Mein Kleid der Seele ist noch sehr befleckt; Der Werke Unwerth muß wie Rauch verschwinden; Vor deinen Augen bleibt ja nichts verdeckt. Ach mach mich reine, Daß ich als deine 1: Im Buch erscheine, Das ewig bleibt!:| 11. Wer überwindet, soll ein Pfeiler bleiben Im Tempel meines Gottes früh und spat; Ich will auf ihn den Namen Gottes schreiben, Jerusalems, daß er erwählet hat. Sein's Namens Zeichen Soll er erreichen, 1: Und nimmer weichen Noch von ihm gehn.:| 1 12. O Jesu, hilf du mir selbst überwinden! Wie leichtlich sinket doch mein Herz und Muth! Du kannst mich vollbereiten, kräftgen, gründen; Ach waffne mich zum Siege durch dein Blut! Nachfolge Jesu und Glaubenstampf. 202. Du kannst den schwachen Gnug Kräfte machen, 1: Daß sie stets wachen Und siegreich sind.:| 13. Wer überwindet, soll im Himmel prangen Auf meinem Stuhl, gleichwie ich überwand; Nachdem ich in der Welt am Kreuz gehangen, Siß ich nun zu des Vaters rechter Hand. sind Hier soll sich laben An Himmelsgaben 1: Und Ruhe haben, Wer recht gekämpft.:| Mein Geist dich loben, Den Sieg erlangi.:| G. Arnold. 14. D Jesu, hilf du mir selbst überwinden! Der Feinde Zahl ist groß; ach komm geschwind! Welt, Teufel, Fleisch und Blut samt meinen Sünden Sind mir zu stark; o Herr, erhör dein Kind! So soll dort oben 1: Wenn ich erhoben shin GH ITSE 202. Mel. 25. 1. Bei dir, Jesu, will ich bleiben, Stets in deinem Dienste stehn; Nichts soll mich von dir vertreiben; Deine Wege will ich gehn. Du bist meines Lebens Leben, Meiner Seele Trieb und Kraft, Wie der Weinstock seinen Reben Zuströmt Kraft und Lebenssaft. 229. 2. Könnt ichs irgend besser haben, Als bei dir, der allezeit So viel tausend Gnadengaben Für mich Armen hat bereit? Könnt ich je getroster werden, Als bei dir, Herr Jesu Christ, Dem im Himmel und auf Erden Alle Macht gegeben ist! dure) ( Auch Mel. 1. 135. 363.) 3. Wo ist solch ein Herr zu finden, Der, was Jesus that, mir thut, Mich erkauft von Tod und Sünden Mit dem eignen, theuern Blut? Sollt ich dem nicht angehören, Der sein Leben für mich gab? Sollt ich ihm nicht Treue schwören, Treue bis in Tod und Grab? 4. Ja, Herr Jesu, bei dir bleib ich, So in Freude wie in Leid; Bei dir bleib ich, dir verschreib ich Mich für Zeit und Ewigkeit! Deines Wints bin ich gewärtig, Auch des Rufs aus dieser Welt; Denn der ist zum Sterben fertig, Der sich lebend zu dir hält. Spitta. 230 ( Auch Mel. 11. 30. 38. 109. 159. 180. 255. 295. 366.) Andante con moto. mf 9 E 9 -8 208203. m mf jolasa stets ge= kannt, [. Es fennt der Herr die Gnadenstand. splojaft 203. estbou as sit 10: 1 nicht ver= der Sunlife Sei= nen Und hat sie 2018 Hi Ten& sonis e. G. Elfäßer. ( 903 281 G Moni di dol Sinnen In je dem Volk und Land! Er läßt sie y asso 32 941 OF TEA Die Großen und die Kleiben, Er führt sie aus und 12 91 19:14 9: 4 Nachfolge Jesu und Glaubenskampf. 203. sein; Im Leben und im E mf bibi b ben, Er führt sie aus und ein; 「 ♪ P mfl Irod Ster ben Sind A sie und blei- ben sein. Er läßt sie nicht ver- derP : Sterben Sind sie und blei- ben ſein. 231 Im Leben und im 232 602 J204. 2. Er tennet feine Scharen Am Glauben, der nicht schaut Und doch dem Unsichtbaren, Als säh' er ihn, vertraut; 1: Der aus dem Wort gezeuget Und durch das Wort sich nährt Und vor dem Wort sich beuget Und mit dem Wort sich wehrt. 3. Er kennt sie als die Seinen An ihrer Hoffnung Muth, Die fröhlich auf dem Einen, Daß er der Herr ist, ruht. 1: In seiner Wahrheit Glanze Sich sonnet frei und kühn Die wunderbare Pflanze, Die immerdar ist grün.:| 9 Gnadenstand. ₂- 2 III: 4. Er kennt sie an der Liebe, Die seiner Liebe Frucht, Und die mit lautrem Triebe Ihm zu gefallen sucht; 1: Die andern so begegnet, Wie er das Herz bewegt, Sie segnet, wie er segnet, Sie trägt, wie er sie trägt.:| 5. So hilf uns, Herr, zum Glauben Und halt uns fest dabei. Laß nichts die Hoffnung rauben, Die Liebe herzlich sei. 1: Und wird der Tag erscheinen, Da dich die Welt wird sehn, So laß uns als die Deinen Zu deiner Rechten stehn!:| Spitta. E Nur treu, nur treu! DerHerr wird uns bei stehen; Es spod 204. 2. 章 A wird zuletzt noch alles herr- lich ge hen. So $ I 3 9-25 925 Nachfolge Jesu und Glaubenskampf. 204. F hart und lang der Kampf auch immer währt: Je -d 59 größ- re Treu, je mehr wird Gott ge- ehrt. d d 隱 2. Nur treu, nur treu! Auf Treue warten Kronen, Womit uns Gott in Ewigkeit will lohnen, Doch nur alsdann, wenn man in aller Noth Getreu geblieben ist bis in den Tod. 233 3. Nur treu, nur treu! Bleibt man nicht in den Waffen, So hats gefehlt, weil unsre Feind' nicht schlafen; Und wenn wir nicht stets wach am Posten stehn, Ists auch um schon errungnen Sieg geschehn. 4. Getreuer Herr, wie deine Lieb und Treue Alltäglich sich an mir bewährt aufs neue, So gib, daß ich auch alle Tag aufs neu Dir treu, ja treu, und immer treuer sei! el 234 9: 4 9 E O Va- ter Und das mit 2 dacht! O Va- ter- hand, die mich so treu ge= füh- ret! O Va- ter- herz, das mei- ne Bit te rüh- ret, = Lei- ten, 205. Gnadenstand. joll thin 205. 54 au- ge, das mich treu be= wacht! em ger Liebe mein ge= d Du wol- lest mich denn fer= ner treu- lich 2 Daß ich den gra- den Weg zum Himmel 9 Nachfolge Jesu und Glaubenskampf. 205. 9 geh, Und mich zum ew' gen Leben zu= beT Ş Spreiten, Es sei durch Lieb und Leid, durch Wohl und Sad Weh! 13 2. D mein Erlöser, der für mich gestorben Und der mich Gott erkauft mit seinem Blut, Der mir Vergebung aller Schuld erworben, Daß nun mein Herz im Frieden Gottes ruht! Du wollest mich denn immer mehr erlösen, ans Von allen Banden völliger befrein, 235 Bei aller List und aller Macht des Bösen Der starke Held, durch den ich siege, sein! 3. D heilger Geist, der du mit sanftem Triebe Mich strafest, tröstest, treibst und beten lehrst, 236 2 9 2009 Jam 206. Guadenstand. oplojonit Der du den Gottesfrieden und die Liebe, Die Hoffnung und den Glauben mir bescherst! Regiere mich und drücke mir den Stempel Der Gotteskindschaft in die Seele ein, Und laß mich meines Gottes heilgen Tempel Voll Stille, voll Gebet und Frieden sein! Epitta. 206. P du Es glänzet der Christen in wen= di ges Was ihnen der König des Himmels ge # C S = = die Le ben, Ob gleich sie geben, Ist kei- nem, als Württ, Choralb. DQ. Hi= te des ih- nen nur 1516170 mm G # 1 P pour Tages ver- brannt; Was niemand ver- spü- ret, Was selber bekannt. alla que fiz rojo d d € 9 Nachfolge Jesu und Glaubenskampf. 206. Sin nen gött PIP niemand berüh- ret, hat ihre er= leuch- te= ten 8 = li= zie= ret = ge chen Wür de = Und fie ge : ITH g zu der führet. 2. Sie scheinen von außen oft arm und geringe, Verschmäht von den Hohen, verlacht von der Welt; Doch innerlich sind sie voll herrlicher Dinge, Der Zierat, die Krone, die Jesu gefällt; Das Wunder der Zeiten, Die hier sich bereiten, Dem König, der unter den Lilien weidet, Zu dienen, mit heiligem Schmucke bekleidet. 3. Sie wandeln auf Erden, und leben im Himmel; Sie bleiben unmächtig, und schützen die Welt; Sie schmecken den Frieden bei allem Getümmel; Sie haben, die Nermsten, was ihnen gefällt. 237 238 002 207 Gnadenstand.plota!! Sie stehen im Leiden, Und bleiben in Freuden; Sie scheinen ertödtet den leiblichen Sinnen, Und führen das Leben des Glaubens von innen. 4. Wann Christus, ihr Leben, wird offenbar werden, sin Wann er sich einst dar in der Herrlichkeit stellt, So werden sie mit ihm als Fürsten der Erden Auch herrlich erscheinen zum Wunder der Welt. Sie werden regieren, Mit ihm triumphiren, Den Himmel als prächtige Lichter auszieren! Da wird man die Freude gar offenbar spüren. 5. D Jesu, verborgenes Leben der Seelen, Du heimliche Zierde der inneren Welt, Laß deinen verborgenen Weg uns erwählen, Wenn gleich uns die Bürde des Kreuzes entstellt! Hier übel genennet Und wenig erkennet, Hier heimlich mit Christo im Vater gelebet; Dort öffentlich mit ihm im Himmel geschwebet! Nach Richter. 207. Mel. 174. 1. D Gottes Sohn, du Licht und Leben, D treuer Hirt, Immanuel! ( Auch Mel. 188.) Nur dir hab ich mich übergeben; Nur dir gehöret Leib und Seel. Ich will mich nicht mehr selber führen, Du sollst als Hirte mich regieren, So geh denn mit mir aus und ein. He Ach Herr, erhöre meine Bitten Und leite mich auf allen Tritten; Ich gehe keinen Schritt allein. mit ng 2. Wenn du mich führst, kann ich nicht gleiten; Dein Wort muß ewig feste stehn. Du sprichst:" Mein Auge soll dich leiten; Mein Angesicht soll vor dir gehn." Nachfolge Jesu und Glaubenskampf. 207. Ja dein Erbarmen, deine Güte Umfass' allmächtig mein Gemüthe! O daß ich nur recht findlich sei, Bei allem zu dir gläubig flehe Und stets auf deinen Wink nur sehe, So stehest du mir täglich bei. 3. Du weißt allein die Friedenswege, Auch das, was mir den Frieden stört; Drum laß mich meiden alle Stege, Wo Welt und Sünde mich verfehrt. Ach daß ich nimmer von dir irrte, Noch durch Zerstreuung mich verwirrte, Auch nicht durch einen guten Schein! D halte meine Seele feste! Hab Acht auf mich aufs allerbeste! Lehr beten mich und wachsam sein! 4. Herr, mach mich kindlich, treu und stille, Daß ich dir immer folgen kann; Nur dein, nur dein vollkommner Wille Sei für mich Schranke, Ziel und Bahn. Nichts soll mich ohne dich vergnügen; Laß mir nichts mehr am Herzen liegen, Als deines großen Namens Ruhm. Das sei allein mein Ziel auf Erden; Laß mirs durch nichts verrücket werden; Denn ich bin ja dein Eigenthum. 5. So lieb und lob ich in der Stille Und ruh als Kind in deinem Schoß; Ich schöpfe Heil aus deiner Fülle; Das Herz ist aller Sorgen los. Ich sorge nur vor allen Dingen, Wie ich zum Himmel möge dringen! Ich bin zu deinem Dienst bereit. Ach zeuch mich, zeuch mich weit von hinnen; prinese Was du nicht bist, das laß zerrinnen, O reiner Glanz der Ewigkeit! Nach Bogatky. 239 Tour 2018 240 TOS 208. Gnadenstand. oglalni und 208. ( Auch Mel. 83. 103. 149. 152. 194.) 9 Ul OF THE bi, and Württ. Choralb, 1 d P Gottes Führung for dert Stil- le. Wo der = ♫ 8 Fuß noch selber rauscht, Wird des em= gen SCREE! 1970 ye Va ters 9 2. Wer da leben will, der sterbe; Wer nicht stirbt, der lebet nicht. Che denn das Fleisch verderbe, Scheinet uns kein Gnadenlicht. 3. Alle menschlichen Geschäfte Gehen überhaupt nicht gut, = Wille Mit der eig- nen Wahl ver= tauſcht. N Wenn man sie durch eigne Kräfte Und nicht aus der Gnade thut. 4. Göttliche und innre Dinge Lassen vollends gar nicht zu, Daß man sie mit Sturm erzwinge, Sondern weisen uns zur Ruh. Binzendort Nachfolge Jesu und Glaubenskampf. 209. 209. GH 9 gam! Got- tes- lamm, Got- tes- lamm, Theu- rer See- len- bräu- tiEi- nes bitt ich dich von Her- zen: stamm, Schaun auf dich am Kreuzes- stamm! 241 Voigtländer. Gem.- Lieder. 4. Aufl un- ter Freud und Schmerzen Schaun auf dich am KreuzesLaß mich 16 242 2.: Unverrückt:| Sei dein Blut mir eingedrückt; Deffne deine tiefen Wunden, Jesu, mir zu allen Stunden, 1: Wenn mein blöder Geisterschrickt.:|| & 210. Gnadenstand. 3.: Satan wacht,:| 5. 1: Ja, dein Blut:| Mich zu ziehn in Zweifels Nacht; Macht den tiefsten Schaden gut; Ja, er legt mir Netz und Schlingen, Halt ich dich nur fest im Glauben, Mich von deiner Spur zu bringen; Laß ich Welt und Satan schnauben 1: Groß ist seine List und Macht.:||: Und hab einen Heldenmuth!:| Knal. 9 4.: Doch er flieht,:| Wenn er mich beim Kreuze sicht; Da muß Angst und Trauern schwinden; Da kann weit ich überwinden, [: Und ich sing ein Jubellied.:] bin; winn. 210. A 事 : Ich will stre- ben nach dem Le bcn, Wo ich se- lig Ich will rin- gen ein- zu- drin- gen, Bis daß ichs geÈ Hält man mich, so lauf ich fort; Bin ich matt, so Nachfolge Jesu und Glaubenskampf. 210. A ruft das Wort; Fort- ge run gen, Durch- ge drun- gen = Bis zum Klei- nod hin! 9# 2. Als berufen zu den Stufen vor des Lammes Thron, Will ich eilen; das Verweilen bringt oft bösen Lohn. Wer auch läuft und läuft zu schlecht, Der versäumt sein Kronenrecht. Was dahinten, Das mag schwinden; Ich will nichts davon. = Schmäht sie mich, so tröste du; Deine Gnade Führ gerade Mich aus ihrem Spiel. 3. Jesu, richte mein Gesichte nur auf jenes Ziel; Lent die Schritte, stärk die Tritte, wenn ich Schwachheit fühl. Lockt die Welt, so sprich mir zu; 4. Du mußt ziehen; mein Bemühen ist zu mangelhaft. Wo ihrs fehle, fühlt die Seele; aber du hast Kraft, Weil dein Wort ein Leben bringt, Und dein Geist das Herz durchdringt. Dort wirds tönen Bei dem Krönen; Gott ists, der es schafft. Ph. Fr. Hiller. 243 16* 244 [ 9 c OIS J 211. Gnadenstand.plofonie mäch- tig- ster Held! 的 Gro- ßer Im- ma= nu= el, ttp: 211. 6-- Sünd und Welt. d 4 ---D. Rappard. Sie- ges- fürst, Le- bens- quell, Nichts bin ich oh ne dich; : and lis Darum er höre mich; Schü- te mich gnä- dig- lich Vor = Nachfolge Jesu und Glaubenskampf. 212. 2. Satan begehret mein, Will in mein Herz hinein, Mich von dir ziehn; Aber wenn du, Herr Christ, Mir nur zur Seite bist, Hilft ihm all seine List Nichts; er muß fliehn. mda 3. Bleib ich nur dir, o Herr, Für mich Gekreuzigter, Ewiglich treu; Halt ich nur unverwandt E noin juin dilda; up= mil 212. 1. Himmelan, nur himmelan Soll der Wandel gehn! Was die Frommen wünschen, kann Dort erst ganz geschehn, Auf Erden nicht. Freude wechselt hier mit Leid; Richt hinauf zur Herrlichkeit Dein Angesicht! Mel. 196. 2. Himmelan schwing deinen Geist Jeden Morgen auf; Kurz, ach kurz ist, wie du weißt, Unser Pilgerlauf! Bis an des Grabes Rand Deine durchbohrte Hand, Dann bin ich frei. Fleh täglich neu; Gott, der mich zum Himmel schuf, Präg ins Herz mir den Beruf, Mach mich getreu! 3. Himmelan hat er dein Ziel Selbst hinaufgestellt. Sorg nicht muthlòs, nicht zu viel Um den Tand der Welt! 4. Frei von der Sünde Last, Die du getragen hast, Los aller Pein; Frei dann vom eitlen Sinn Wall ich zur Heimat hin. Sterben ist mein Gewinn; Denn du bist mein. 2458 sp mum and co Flieh diesen Sinn! de Nur was du dem Himmel lebst, Dir von Schätzen dort erstrebst, Das ist Gewinn. 4. Himmelan gieng Jesus Christ Mitten durch die Schmach; Folg, weil du sein Jünger bist, Seinem Vorbild nach. Er litt und schwieg. Halt dich fest an Gott wie er; Statt zu klagen bete mehr! Erkämpf den Sieg! ONE S e Wann du Jesum siehst, 5. Hallelujah fingst einst du, Unter Jubel ein zur Ruh In den Himmel ziehst.di Gelobt sei er! Der vom Kreuz zum Throne stieg, Hilft auch dir zu deinem Sieg. Gelobt sei cr! Schöner.. 246 f $ 19213. Gnadenstand. oplating and 1213. لے لے لے von dem Lamm ge In den er sten Gna- den- ta- gen Wird mane : lernen wa 1 SP = ou sic En G P f 2. Manches ist noch zu erfahren; Aber er weiß zu bewahren Und wird keine Mühe sparen, Bis er uns zum Ziel gebracht. 3. Liebe, da ist unser Wille; Den versiegle in der Stille Und gib uns aus deiner Fülle Gnad und Kraft, so viel man braucht. 90 3. Sörensen. P munuscomiter ff EX tragen; Endlich muß man € 8 H 112 gen, Sel- ber seinen Gang zu gehn. d d 1 TEC d ff 4. Mache uns in allem gründlich, Aber auch in allem kindlich, Und darinnen üb uns stündlich, Bis wir lauter Einfalt sind. 5. Mach uns von dir unabwendlich; Denn du liebst uns ja unendlich; Werde unserm Geist recht kenntlich, D du theurer Schmerzensmann. Nachfolge Jesu und Glenbenskampf. 214. 6. Soll'n wir länger vor dir wallen, König, gib uns Muth in allem, Laß die Losung stets erschallen: Er mit uns und wir mit ihm! 7. Ist gleich deine Kreuzgemeine Elend, unansehnlich, kleine, Der Starke fällt Durch diesen Held, Und wir behalten mit das Feld. 2. Reinigt euch von euren Lüsten; Besieget sie, die ihr seid Christen, Und stehet in des Herren Kraft. Stärket euch in Jesu Namen, Daß ihr nicht strauchelt wie die Lahmen. Wo ist des Glaubens Eigenschaft? Wer hier ermüden will, Der schaue auf das Ziel: Da ist Freude. Wohlan, so seid Zum Kampf bereit; So krönet euch die Ewigkeit. 247 Mangelhaft, ist sie doch deine, Und das ist genug für sie. 214. Me I. 67. 1. Rüstet euch, ihr Christenleute!| 3. Streitet recht die wen'gen Jahre, Die Feinde suchen euch zur Beute; Ja, Satan selbst hat eu'r begehrt. Wappnet euch mit Gottes Worte Und kämpfet frisch an jedem Orte, Damit ihr bleibet unversehrt. Ist euch der Feind zu schnell, Hier ist Immanuel; Hosianna! Eh ihr kommt auf die Todenbahre; Kurz, kurz ist unser Lebenslauf. Wenn Gott wird die Todten wecken Und Christus wird die Welt er= schrecken, So stehen wir mit Freuden auf. Gottlob, wir sind versöhnt. Daß uns die Welt noch höhnt, Währt nicht lange, Und Gottes Sohn Hat längstens schon Uns beigelegt die Ehrenkron. 4. Jesu, stärke deine Kinder, Und mach aus denen Ueberwinder, Die du erkauft mit deinem Blut. Schaffe in uns neues Leben, Daß wir uns stets zu dir erheben, Wenn uns entfallen will der Muth. Geuß aus auf uns den Geist, Dadurch die Liebe fleußt 8. Gib, daß alle deine Reben Fest an dir, dem Weinstock, kleben; So wird unser Thun und Leben Auch dem Deinen ähnlich sein. Anna Nitschmann. In die Herzen; So halten wir Getreu an dir Jm Tod und Leben für und für. W. E. Arends. 248 antisd 6 9 c 9 212 215. Gnadenstand. 215. = Geht, ihr Strei ter, immer weiter, Durch's VerAus er for ne, Hoch- ge borne, Stands- geH leugnen zum Genuß! Wenn ihr Je- su Braut wollt mäß man wandeln muß! werden, Werft den Kindern die ser # 1 Ihren ar- men Tand zu Fuß. Er- den Nachfolge Jesu und Glaubenskampf. 216. 2. Wir verlachen eure Sachen, Stoßen weg, was ihr begehrt; Euer Schönes, dies und jenes Achten wir nicht sehenswerth; Euer Herrlich, Groß und Wichtig Ist für uns zu schlecht und nichtig; Euer Ballast uns beschwert. 3. Geld u. Güter- der Gemüther Goldne Strick und Fesseln sind; Lobt und schmeichelt, bückt und heuchelt, | Lästert auch, es ist nur Wind! Süßes Gift sind eure Lüste; Auf dem Staats- und Ehr'ngerüste Man nur glänzend Elend findt. 4. Unser Sehnen, unsre Thränen Trösten mehr als eure Freud; Könnt't ihr sehen und verstehen Die verborgne Seligkeit: Ihr würd't eurem Kram entlaufen Und mit dem verschmähten Haufen Wandern nackt zur Ewigkeit! G. Tersteegen. 216. Mel. 15. 1. Merk, Seele, dir dies große Wort: in Wenn Jesus winkt, so geh; Wenn er dich zieht, so eile fort; Wenn er dich hält, ſo ( Auch Mcl. 98. 191. 312. 358.) 2. Wenn er dich lobet, bücke dich; Wenn er dich liebt, so ruh; Wenn er dich aber schilt, so sprich: Ich brauchs; Herr, schlage zu! 3. Wenn Jesus seine Gnadenzeit Bald da, bald dort verklärt, So freu dich der Barmherzigkeit, Die andern widerfährt. 249 4. Wenn er dich aber brauchen will, So steig in Kraft empor; Ist Jesus in der Seele still, So nimm auch du nichts vor. 5. Kurz, liebe Seel, dein ganzes Herz Sei von dem Tage an Bei Schmach, bei Mangel und bei Schmerz Dem Lamme zugethan. Zinzendorf. motio 250 217. 218. Gnadenstand. Yoldaft 217. Mel. 73. 1. Seele, was ermüdst du dich In den Dingen dieser Erden, Die doch bald verzehren sich Und zu Staub und Asche werden? Suche Jesum und sein Licht! Alles andere hilft dir nicht. 2. Sammle den zerstreuten Sinn; Laß ihn sich zu Gott aufschwingen; Nicht ihn stets zum Himmel hin; Laß ihn in die Gnad eindringen. Suche Jesum und sein Licht! Alles andre hilft dir nicht. 3. Du verlangst oft süße Ruh, Dein betrübtes Herz zu laben: Eil der Lebensquelle zu, ( Auch Mel. 13. 40. 42.) Da kannst du sie reichlich haben! Suche Jesum und sein Licht: Alles andre hilft dir nicht. 4. Nahe dich dem lautern Strom, Der vom Thron des Heilands fließet, Und auf die, so keusch und fromm, Sich in reichem Maß ergießet. Suche Jesum und sein Licht! Alles andre hilft dir nicht. 5. Laß dir seine Majestät Immerdar vor Augen schweben; Laß mit brünstigem Gebet Sich dein Herz zu ihm erheben! Suche Jesum und sein Licht! i Alles andre hilft dir nicht. Wolf. 218. hm2 Mel. 13. ( Auch Mel. 40. 42. 73.) thun,| Und trägt zehenfältig Früchte; Klein gesät und dennoch dicht, Fehlet in der Ernte nicht. 1. Seelen laßt uns Gutes Gutes, und nicht müde werden! Wann es Zeit ist, wird man ruhn, O wie sanft von den Beschwerden! Aber ruhen nicht allein, Dort wird auch die Ernte sein. 2. O daß wir an unsrer Zeit Auf die Ewigkeit hin lernten! Wer hier kärglich ausgestreut, Wird auch wieder färglich ernten; Wer hier reichlich Gutes thut, Sammelt dort auch reiches Gut. 3. D daß nach dem Augenschein Keiner bloß das Säen richte! Manches Körnlein scheinet klein 4. Lehr, o Gott, mich Gutes thun, Und im Treusein nicht erliegen; Denn die Zeit dazu ist nun, Und sie wird so schnell verfliegen; Wenn man gleich was Kleines thut, Ists nur gut, so ist es gut! 5. Stelle mir die Ernte für, Was wir thun und thun es dir, Daß ich darf auf Hoffnung säen! Läßst du nicht umsonst geschehen; Hat man kein Verdienst davon, Gibt die Gnade dennoch Lohn! Ph. Fr. Hiller. Vertrauen auf Gott. 219. 220. 219. Mel. 160. 1. Jesu! geh voran Auf der Lebensbahn, Und wir wollen nicht verweilen, Dir getreulich nachzueilen. Führ uns an der Hand Bis ins Vaterland. 2. Solls uns hart ergehn, Laß uns feste stehn Und auch in den schwersten Tagen Niemals über Lasten klagen; Denn durch Trübsal hier Geht der Weg zu dir. 3. Rühret eigner Schmerz Irgend unser Herz, Kümmert uns ein fremdes Leiden, O so gib Geduld zu beiden! Richte unsern Sinn Auf das Ende hin! 4. Ordne unsern Gang, Jesu, lebenslang! Führst du uns durch rauhe Wege, Gib uns auch die nöthge Pflege. Thu uns nach dem Lauf Deine Thüre auf. Vertrauen auf Gott. 220. Mel. 191. 1. Des Christen Schmuck und Ordensband, Das ist das Kreuz des Herrn; Und wer erst seinen Werth erkannt, Der trägt es froh und gern. 2. Man nimmts mit Demuth, trägts mit Luſt, Und achtets für Gewinn; Doch trägt man es nicht auf der Brust; 251 ( Auch Mel. 15. 98. 342. 358.) D nein, man trägt es drin! 3. Und wenns auch schmerzt, und wenns auch drückt, Bleibt man doch glaubensvoll; Man weiß ja wohl, wers uns geschickt, Und was es wirken soll. 4. Man trägt es auch nur kurze Zeit, Blos als ein Unterpfand Für das zukünftge Ehrenkleid Im lieben Vaterland. Spitta. Zinzenderf. 252 Langsam. -2. 超 ↓ E 92 -B- 2 $ 9- b 2: 2 -- 221. Guadenstand. 221. Dr. C. Malan. Har- re, meine See- le, Har- re des Herrn! 13 Ål d. Alles ihm be fehle, Hilft er doch so gern! : [ E E Sei un- ver- zagt! Bald der Morgen tagt, 1 Und ein neuer Frühling Folgt dem Winter nach! -9Vertrauen auf Gott. 221. In allen Stürmen, In aller Noth Wird er dich beschirmen, Der treu e Gott. 3 dd. dalk di LR bildu ditu gamp 2. Harre, meine Seele, Harre des Herrn! Alles ihm befehle, Hilft er doch so gern. Wenn alles bricht, Gott verläßt uns nicht; Größer als der Helfer Ist die Noth ja nicht. Ewige Treue, Retter in Noth, Rett auch unsre Seele, Du treuer Gott! J. F. Räder. 253 3. Harre, meine Seele, Harre des Herrn! Alles ihm befehle, Hilft er doch so gern. Bald höret auf Unser Pilgerlauf, Und die Klagen schweigen; Jesus nimmt uns auf. Nach allen Leiden, Nach aller Noth Folgen ewge Freuden. Gelobt sei Gott! to find and Neuer Zusak. 254 Andante. 9 ES 3 3 4 222. Gnadenstand. 222. H. G. Nägeli. Ists auch eine Freu- de, Mensch ge= bo= ren sein? Darf ich mich auch heu- te Mei- nes Le bens freun? 1771 9 2. Wo so viele Thränen, So viel Angst und Noth, So viel banges Sehnen, Schmerz und endlich Tod! 3. Ja, es wär zum Weinen, Wenn kein Heiland wär; Aber sein Erscheinen Bracht den Himmel her. 4. Wer zu ihm kann sagen: Mein Gott und mein Herr! Der darf nimmer klagen; Stets wirds herrlicher. 5. Möcht vor Liebe weinen, Jesu, Schmerzensmann, Nahmst auch mich in deinen Ewgen Liebesplan! 6. Hast mein Herz gerühret, Daß ichs gern dir gab; Hast mich treu geführet, Daß ich dich noch hab. 7. Ich hab selge Stunden Oft bei dir, o Herr, Aus dir Kraft empfunden, Wenn mein Herz war schwer. 8. Hast mir viel vergeben, Mir, dem schnöden Kind, Neue Gnad gegeben Mir, der schlecht gedient. 9. Ists nicht so auf Erden Gut ein Mensch zu sein? Wagts auch, ihr Gefährten, Euch dem Herrn zu weihn. 10. Wüßtens doch die Leute, Wie's beim Heiland ist, Sicher würde heute Mancher noch ein Christ. 11. Doch hat bei der Freude Auch der Christ viel Schmerz; Aber auch im Leide Blickt er himmelwärts! Vertrauen auf Gott. 223. 12. Und vom Himmel nieder Blickt sein Herr ihn an, Daß er fröhlich wieder Weiter pilgern kann. 13. Endlich kommt er leise, Nimmt uns bei der Hand, Führt uns von der Reise Heim ins Vaterland. 14. Dann ists ausgerungen! Ach, dann sind wir da, Wo ihm wird gesungen Ein Viktoria! 223. Mel. 59. 1. Meine Seel ist stille Zu Gott, dessen Wille Mir zu helfen steht. Mein Herz ist vergnüget Mit dem was Gott füget, Nimmts an, wie es geht. Geht die Bahn Nur himmelan, Und bleibt Jesus ungeschieden, So bin ich zufrieden. 2. Meine Seele hanget An dir und verlanget, Gott, bei dir zu sein, Will dich wirken lassen, Will nur dich umfassen, Nur in dir sich freun; Von der Welt, Ehr, Lust und Geld, Dessen Viele so beflissen, Mag sie nichts mehr wissen. 3. Nein, ach nein, nur einer Sag ich, und sonst keiner bak Wird von mir geliebt: Jesus, der Getreue, In dem ich mich freue, Der sich ganz mir gibt. Er allein, Er soll es sein, Dem ich wieder mich ergebe, Dem ich einzig lebe! In 255 mid ( Auch Mel. 165. 189.) | 4. Gottes Güt erwäge, Meine Seel, und lege Dich in seinen Schoß; Lerne ihm vertrauen, So wirst du bald schauen, Wie die Ruh so groß, Die da fleußt Aus stillem Geist. Wer sich weiß in Gott zu schicken, Den kann er erquicken. 5. Still, o meine Seele! Was dich immer quäle, Sent in Jesu Brust. Werde stark durch Hoffen! Was dich je betroffen, Trage du mit Lust. Fajse dich Ganz inniglich Durch Geduld und Glauben feste; Endlich kommt das Beſte! 6. Amen, es geschiehet! Wer zu Jesu fliehet, Wird deß Zeuge sein, Wie Gott seinen Kindern Pflegt das Kreuz zu lindern Und ein froh Gedeihn Aufbewahrt, Bis, wer da harrt, Endlich aus dem schweren Leide Uebergeht in Freude. Schade.. 256 Mässig langsam. 94 224. Gnadenstand. 224. 1 Wirf Sorgen und Schmerz Ins lie= ben= de Herz Des mächtig dir helfen- den Je 2. Wenn Kummer dich quält, Wenn alles dir fehlt, So flehe zu deinem Erbarmer. 3. Er leichtert die Last Voll Mitleid und faßt Und hebt sie mit mächtigen Händen. 4. Mild ist er und weich; Sein Segen macht reich; Sein Wort gibt dir himmlischen Frieden. 5. Er schützt dich und wacht; rum laß dich die Nacht Des Leidens und Todes nicht schrecken. 6. Hab ihn zum Gewinn! Das Leben fließt hin Zum Ziel deiner ewigen Ruhe. 7. So leide jetzt gern; Beim freundlichen Herrn Erquicken dich Ströme der Wonne. = H su! e Vertrauen auf Gott. 225. 225. 65 So nimm denn mei- ne Hände Und füh- re mich Bis an mein se lig En de Und e wig- lich! 221 Dr. F.Silcher. 2. In deine Gnade hülle Mein schwaches Herz, Und mach es endlich stille In Freud und Schmerz; Laß ruhn zu deinen Füßen Dein schwaches Kind; Es will die Augen schließen Und glauben blind. Gem. Bieber. 4. Aufl. 257 F ptp E Ich kann al- lein nicht ge hen, Nicht einen Schritt; Wo = du wirst gehn und stehen, Da nimm mich mit. 3. Wenn ich auch gar nichts fühle Von deiner Macht, Du bringst mich doch zum Ziele Auch durch die Nacht; So nimm denn meine Hände Und führe mich Bis an mein selig Ende Und ewiglich! 3. Haußmann. 17 258 ( Auch Mel. 26. 169.) e of the sduid 226. Gnadenstand. 226. # in Darfst du fürch- ten? Sieh am Steuer uns- res bil- pie el لے لے ## Schiffes steht ein Mann, Dem wir un aus d sprech- lich theu- er, Der durchs Meer uns PTT brin- gen kann Nach dem Lan- de, Nach dem JJJ 4 # Vertrauen auf Gott. 227. Lan- de, Das er selbst für uns ge- wann. Se Tall 9 2. Nicht mehr konnten wir verweilen, Wo sich Satan offenbart; Gottes Wahrheit hieß uns eilen, Ob auch stürmisch sei die Fahrt; 1: Wir verließen:| Jedes Glück von fündger Art. 3. Ist die Küste, wo wir landen, Uns auch nur durchs Wort bekannt, Wird doch Hoffnung nicht zu Schanden, 259 4. Aufwärts, abwärts gehts int Wetter Auf der grausen Wogenbahn. Doch wir siegen! denn der Retter Bleibt an Bord; Gefahr ist Wahn. a: Sturm und Wellen:| Sind aufs Wort ihm unterthan. 5. Muth! ihr Brüder, Muth! wir landen, Jauchzen selig nach der Noth. Laßt die Wogen schäumen, branden; Einst gibts weder Sturm noch Tod. 1: Horcht nur stille:| Jesu freundlichem Gebot! Nach dem Engl von J. Köbner. Wenn sie festhält dieses Pfand. 1: Freudig wagen:| Wir, zu ruhn in Jesu Hand. 227. Mel. 28. 1. Gott, deiner Liebe Fülle Macht uns getrost und stille, Wie steil der Weg auch ist. Will Noth uns niederbeugen Und sich kein Ausweg zeigen; Genug, daß du die Liebe bist! 2. Wir dürfen freudig sagen, Daß du in allen Lagen Die Deinen nie vergiß'st. Will uns der Feind bethören, Durch Zweifel gar uns stören, Genug, daß du die Liebe bist! 3. Dein Lieben ist ohn Gleichen Und wird nie von uns weichen Troß Satans Macht und List. Wir dürfen aufwärts schauen Und rufen voll Vertrauen: Genug, daß du die Liebe bist! 17* 260 ( Auch Mel. 137.) P 92 -9-12Jee 228. Gnadenstand. 228. Nicht menschlicher Rath Noch Er- den- ver- stand Mag Pads 201 finden den Pfad Ins 1708 mf of om filmf P himmlische Land; Der PE0,00 15 BH Pilger im Stau be muß trostlos vergehn, d J P mf Ermf lischt ihm der Glaube: Der Herr wirds versehn, Der f Vertrauen auf Gott. 228. Herr wirds versehn! 2. Zwar zittert das Herz, Wenn Stürme sich nahn, Vergißt oft im Schmerz, Was Gott ihm gethan; Doch, wird in dem Wetter Die Sonne vergehn?O siehe, dein Retter, - : Der Herr wirds versehn!:| 3. Wenn Friede dir fehlt, Und irdischer Sinn Dich müde gequält, Dann wende dich hin Zu Golgatha's Hügel Und opfre dein Flehn; Dort schimmert das Siegel: 1: Der Herr wirds versehn!:! 4. Wenn sehnend dein Aug Aufschauet zum Licht, Du seufzest: ich taug Ins Heiligthum nicht, Dann wird vom Erbarmer Ein Hauch dich umwehn: dul Sei fröhlich, du Armer, 1: Der Herr wirds versehn!:[ 2613 5. Er kennet dein Herz Von Ewigkeit her; Er wäget den Schmerz Und prüft nicht zu schwer. Den Seinen muß alles Zum Besten geschehn; Der Tilger des Falles, 1: Der Herr, wirds versehn!:| 6. So wandelt sich's leicht In jeglichem Stand; Dein Jesus, er reicht Dir gnädig die Hand. Durch Nacht und durch Grauen, Durch Tiefen und Höhn Führt froh das Vertrauen: 1: Der Herr wirds versehn!:| 7. Und endet der Weg An drohender Gruft, Noch glänzet ein Steg In himmlischer Luft; Dort winket der Glaube Hinüberzugehn Und singt auf dem Staube: |: Der Herr wirds versehn!:| Albert Knapp. 262 fitc ** 229. Gnadenstand. 229. Wer Je- sum bei sich hat, = Himmel, Und ihn vergnü get nicht Das = Welt- ge tüm= mel; 5 Aus Störl. palad tedus dull Harrods Der hat den mel; Er nimmt geduldig an, Gott be schieden, 3 11) id sort& Was ER Und schmeckt auch in der Bertrauen auf Gott. 230. Noth Den ew- gen Frieden. 2. Wer Jesum bei sich hat, Rann sicher stehen Und wird im Leidensmeer Nicht untergehen. Wenn ihn der Herr beschüßt, Was kann ihm schaden? Er wandelt überall Auf ebnen Pfaden. 3. Wer Jesum bei sich hat Und seine Gaben, Der mag mit ihrer Lust Die Welt nicht haben. Wer reich in Christo ist, Hat gnug auf Erden Und kann in Ewigkeit Nicht reicher werden. 4. Wer Jesum bei sich hat, Darf nicht verzagen, Kann Welt und Teufelslist Siegreich verjagen; Wer Jesum bei sich hat, Kann nicht verderben; Wer Jesum bei sich hat, Wird selig sterben. C.F. Konnow. 13 230. 263 Mel. 79. 1. Fortgekämpft und fortgerungen, du Bis zum Lichte durchgedrungen Muß es, bange Seele, sein! Durch die tiefsten Dunkelheiten Weiß dich Jesus durchzuleiten; 1: Muth spricht er den Schwachen ein.:| 2. Bei der Hand will er dich fassen; ior( Auch Mel. 48. 116.) Scheinst du auch von ihm verlassen, Glaube nur, und zweifle nicht! Bete, kämpfe ohne Wanken! Bald wirst du voll Freude danken; isid end: [: Bald umgibt dich Kraft und Licht!:| 3. Bald wird dir sein Antlik funkeln, mund Hoffe, harre, glaub im Dunkeln: A21 la nis@ 264 0231. Gnadenstand. Nie gerent ihn seine Wahl. Er will dich im Glauben üben; Ja, dein Gott kann dich nur lieben, 1: Bald wird Wonne, was jetzt Qual.:| 4. Weg von aller Welt die Blicke! Schau nicht seitwärts, nicht zurücke, Nur auf Gott und Ewigkeit! Nur zu deinem Jesus wende Aug und Herz und Sinn und Hände, 1: Bis er himmlisch dich erfreut.: 5. Hat dich nicht herausgezogen Aus der Leiden wilden Wogen Oft schon seiner Allmacht Hand? Nie zu turz ist seine Rechte! ha Wo ist einer seiner Knechte, E But 1: Der bei ihm nicht Rettung fand?: anda ju 6. Schließ dich ein in deine Kammer; d Geh und schütte deinen Jammer Aus in Gottes Vaterherz! Kannst du ihn auch nicht empfinden, Worte nicht, nicht Thränen finden, 1: Klage seufzend deinen Schmerz!:| 7. Gott vernimmt auch dieses Schweigen; ( OH2Er wird sich als Retter zeigen; Glaube nur, daß er dich hört! Glaub, daß Jesus dich vertrittet, Glaub, daß alles, was er bittet, |: Gott, sein Vater, ihm gewährt.:| 201 231. nsjici 1. Laß nur die Woge toben, Die an dein Schifflein schlägt; vier dell Lavater. Mel. 163. i tim pom 15 tin HUR C ( Auch Mel. 262. 263.) 3. O traue ihm, dem Treuen, Doch alles, alles zu; So wird er dich erfreuen Dein Heiland sieht von oben, 1: Was hier dein Herz bewegt!:||: Mit ewger, selger Ruh.:| 2. Wenn auch in manchen Stürmen 4. Er hilft ja gern den Armen Dein Lebensschifflein schwankt, Im Leben wie im Tod Dein Heiland wird dich schirmen, Und nimmt uns voll Erbarmen 1: Wenn nurdein Glaubnichtwankt.:||: Aus aller Angst und Noth.:| Vertrauen auf Gott. 232. 232. Mel. 19. 1. Ich steh in meines Herren Hand Und will in stehen bleiben; Nicht Erdennoth, nicht Erdentand Soll mich daraus vertreiben! Und wenn zerfällt Die ganze Welt: Wer sich an ihm, und wen er hält, Wird wohl behalten bleiben. ( Auch Mel. 39. 186. 345.) 2. Er ist ein Fels, ein sichrer Hort, Und Wunder sollen schauen, Die sich auf sein wahrhaftig Wort Verlassen und ihm trauen. pEr hats gesagt, Und darauf magt Mein Herz es froh und unverzagt Und läßt sich gar nicht grauen. 265 mind am deli 1511 3. Und was er mit mir machen will, det Ist alles mir gelegen; nhild Ich halte ihm im Glauben still din und hoff auf seinen Segen; Denn was er thut, Ist immer gut, Und wer von ihm behütet ruht, Ist sicher allerwegen. Was böse scheint, Ist gut gemeint, Er ist doch nimmermehr mein Feind Und gibt nur Liebesschläge. thi tu is) midis juna 19 4. Ja, wenns am schlimmsten mit mir steht, ma Freu ich mich seiner Pflege; Ich weiß, die Wege, die er geht, Sind lauter Wunderwege. 5. Und meines Glaubens Unterpfand Ist, was er selbst verheißen, Daß nichts mich seiner starken Hand Soll ewiglich entreißen. Was er verspricht, Das bricht er nicht! Er bleibet meine Zuversicht; Ihn will ich ewig preisen! 266 233. Gnadenstand. 233. Mel. 109. 1. Befiehl du deine Wege Und was dein Herze fränkt, Der allertreusten Pflege Deß, der den Himmel lenkt! Der Wolken, Luft und Winden Gibt Wege, Lauf und Bahn, Der wird auch Wege finden, Da dein Fuß gehen kann. 2. Dem Herren mußt du trauen, Wenn dirs soll wohl ergehn; Auf sein Werk mußt du schauen, Wenn dein Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen Und mit selbsteigner Pein Läßt Gott sich gar nichts nehmen; Es muß erbeten sein. Was gut sei oder schade Dem sterblichen Geschlecht; Und was du dann erlesen, Das treibst du, starker Held, Und bringst zum Stand und Wesen, Was deinem Rath gefällt. ( Auch Mel. 11. 30. 38. 159. 180. 203. 255. 295. 366.) 4. Weg hast du allerwegen; An Mitteln fehlt dirs nicht; Dein Thun ist lauter Segen; Dein Gang ist lauter Licht; Dein Werk kann Niemand hindern; Dein' Arbeit darf nicht ruhn, Wenn du, was deinen Kindern Ersprießlich ist, willst thun. 5. Und ob gleich alle Teufel Dir wollten widerstehn, So wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehn; Was er ihm vorgenommen Und was er haben will, Das muß doch endlich kommen Zu seinem Zweck und Ziel. 6. Hoff, o du arme Seele, Hoff und sei unverzagt! Gott wird dich aus der Höhle, Da dich der Kummer plagt, Mit großen Gnaden rücken; Erwarte nur die Zeit, 3. Dein' ewge Treu und Gnade, 7. Auf, auf! gib deinem Schmerze D Vater, siehet recht, Und Sorgen gute Nacht; Laß fahren, was das Herze Betrübt und traurig macht; Bist du doch nicht Regente, Der alles führen soll; Gott sitzt im Regimente Und führet alles wohl. So wirst du schon erblicken Die Sonn der schönsten Freud. 8. Jhn, ihn laß thun u. walten! Er ist ein weiser Fürst Und wird sich so verhalten, Daß du dich wundern wirst, Wenn er, wie ihm gebühret, Mit wunderbarem Rath Das Werk hinausgeführet, Das dich bekümmert hat. auf Gott. 234. 267 11. Wohl dir, du Rind der Treue, Du hast und trägst davon Voll Dants und ohne Reue Den Sieg und Ehrenkron; Gott gibt dir selbst die Palmen In deine rechte Hand, Und du singst Freudenpsalmen Dem, der dein Leid gewandt. 12. Mach End, o Herr, mach Ende An aller unsrer Noth; Stärt unsre Füß und Hände Und laß bis in den Tod Uns allzeit deiner Pflege Und Treu befohlen sein; So gehen unsre Wege Gewiß zum Himmel ein! Paul Gerhard. Wertrauen 9. Er wird zwar eine Weile Mit seinem Trost verziehn, Und thun an seinem Theile, Als hätt in seinem Sinn Er deiner sich begeben, Und sollst du für und für In Angst und Nöthen schweben, Als frag er nichts nach dir. 10. Wirds aber sich befinden, Daß du ihm treu verbleibst, So wird er dich entbinden, Da du's am mindsten gläubst; Er wird dein Herz entladen Von der so schweren Last, Die du zu keinem Schaden Bisher getragen hast. hm asi 1 234. Mel. 208.( Auch Mel. 83. 103. 149. 152. 194.) 4. Gottes Hände Sind ohn Ende; Sein Vermögen hat kein Ziel. Istsbeschwerlich, Scheintsgefährlich, Deinem Gott ist nichts zu viel. 5. Wann die Stunden Sich gefunden, Bricht die Hilf mit Macht herein, Und dein Grämen Zu beschämen, Wird es unversehens sein. 1. Gott wills machen, Daß die Sachen Gehen, wie es heilsam ist; Laß die Wellen Höher schwellen, Wenn du nur bei Jesu bist! 2. Jm Verweilen Und im Eilen Bleibet stets sein Vaterherz; Laß dein Weinen Bitter scheinen; Dein Schmerz ist ihm auch ein Schmerz! 3. Glaub nur feste, Daß das Beste Ueber dich beschlossen ſei; that Wenn dein Wille Nur ist stille, Wirst du von dem Kummer frei. 6. Amen! Amen! In dem Namen Meines Jesu halt ich still. Es geschehe Und ergehe Wie und wann und was er will! Herrnschmid. 268 par ved drift udrid 1235. ang dala 10 10 round ftpin Innig. daw sind Boll Nach C. Mason. mf 9 C 9 235. Gnadenstand. mf mf3 Näher, mein Gott, zu dir, Drückt mich auch Kum- mer hier, mf slist? P mf P Nä- her zu dir! Dro- het man mir, P 101 Soll doch troß Kreuz und Pein Dies mei- ne Lo= sung sein: 37 3 gtgt Nä- her, mein Gott, zu dir, Nä- her zu 201 dir! si dis Denis P 2. Bricht mir, wie Jakob dort, Nacht auch herein; Find ich zum Ruheort Nur einen Stein:" ter Ist selbst im Traume hier Mein Sehnen für und für: Näher, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! Vertrauen auf Gott. 236. 3. Geht auch die schmale Bahn Aufwärts gar steil, Führt sie doch himmelan Zu meinem Heil. Engel, so licht und schön, Winken aus selgen Höhn. Näher, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! 4. Ist dann die Nacht vorbei, Weih ich mich dir aufs neu Leuchtet die Sonn, Vor deinem Thron, Baue mein Bethel dir Und jauchz mit Freuden hier: nd Näher, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! 5. Ist mir auch ganz verhüllt Dein Weg allhier, Wird nur mein Wunsch erfüllt: Näher zu dir! Schließt dann mein Pilgerlauf, Schwing ich mich freudig auf Näher, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! S 1. Db Trübsal uns fränkt. Und Kummer uns drückt, Von Feinden bedrängt, Kein Freund uns erquickt, So bleibt uns doch eines -Laßt alles geschehn; Wir achten der keines!- Der Herr wirds versehn! 2. Oft wird zwar das Herz Von Stürmen bedroht; Das Elend macht Schmerz Und Satan macht Noth. Da seufzt man ermüdet: Wie wirds uns ergehn! Doch, der uns behütet, Der Herr, wirds versehn! 3. Dem Rufe des Herrn ( Wie Abraham dort) Gehorchen wir gern Im Glauben ans Wort. 269 236. Mel. 137. ( Auch Mel. 228.) Wohin er uns führet, Den Weg, den wir gehn, Weiß er, der regieret. Der Herr wirds versehn! 4. Ob Satan den Pfad Mit Dornen besetzt, Der Glaube weiß Rath Und sieget zuletzt. 505 Er kann uns nicht rauben ( Wohl mag er uns schmähn) Das Wort, das wir glauben: Der Herr wirds versehn! 5. Und naht auch der Tod Mit drohender Hand, Noch hat es nicht Noth; Dies Wort ist ein Pfand! Uns nimmer verlassend Sehn Jesum wir stehn Und jauchzen erblassend: Der Herr wirds versehn! Aus dem Engl. von F. Winkler. 270 62 2 C --2 --- 29 k DER 237. Gnadenstand. wer 237. B Er wird es thun, blei bet noch Er = den. schwerden. Gott; Er läßt nicht ohne Maß ver= su= chet Noth. Sein Trost erleichtert seines Kinds Be7 der from me treu= e ein Vater in der Ei, hö= re nur, da ile 23 spricht: Ver- za= ge nicht! H 8 2|| wie er so freundlich == Bertrauen auf Gott. 238. 239. 2. Und also bricht das Herz ihm gegen dir; Er spricht: ich muß mich über dich erbarmen, Du armes Kind, haft niemand außer mir: Drum halt ich dich in meinen treuen Armen: Sei gutes Muths; die Hilfe ist schon nah! Dein Trost ist da! #d 238. Mel. 103.( Auch Mel. 83. 149. 152. 194. 208.) Und bleibt doch auch immer wach; Alles leidet, alles thut man Ohne Pein und Ungemach. 1. Herr, wir legen alle Sorgen| 3. Und an deinem Herzen ruht man Glaubensvoll dir in den Schoß, Und so sind wir wohlgeborgen, Vieler Schmerzen frei und los. 2. Und gleichwie auf allen Wegen, Sei's in Freuden, sei's im Schmerz, Wir uns dir vertraun, so legen Wir an dein Herz unser Herz. 271 239. Mel. 28. 1. Ihr in der Welt Betrübte, Und doch von Gott Geliebte, Laßts euch nicht fremde sein. Die Hitze in dem Tiegel Schmelzt doch des Geistes Siegel An eurem Glaubensgold nicht ein. 2. Wenn ihr mit Christo duldet, Und leidet unverschuldet, Seid muthig und erfreut, Daß ihr frohlocken könnet Von Christo ungetrennet Im Ausbruch seiner Herrlichkeit. 4. Man erfährt es täglich, stündlich, Augenblicklich was es heißt, Dir ergeben sein mit kindlich Demuthsvollem, stillem Geist. Spitta. 3. Herr, dieser Trost ist theuer; Wenn einst die Welt im Feuer Mit ihrem Gold vergeht, So wird dies Gold doch dauern ,. Daß man an Salems Mauern AlseindurchscheinendSteinleinsteht.. 4. Herr, der den Glauben mehret: Und ihn im Feur bewähret, Wir danken dir darum. Nach deinem Maß der Gnade Machst du des Feuers Grade; So gibts ein Gold zum Heiligthum.. Hiller. 272 240. 241. Gnadenstand. pldm 240. vd oth dl.s Mel. 18. 7( Auch Mel. 173.) 1. Warum sollt ich mich denn| 4. Was sind dieses Lebens Güter? grämen? Eine Hand Voller Sand, Kummer der Gemüther! Dort, dort sind die edlen Gaben Da mein Hirt, Christus, wird Mich ohn Ende laben. Hab ich doch Christum noch; Wer will mir den nehmen? Wer will mir den Himmel rauben, Den mir schon Gottes Sohn Beigelegt im Glauben? 2. Unverzagt und ohne Grauen Soll ein Christ, Wo er ist, Stets sich lassen schauen; d Wollt ihn auch der Tod aufreiben, Soll der Muth Dennoch gut Und fein stille bleiben. 3. Kann doch selbst kein Tod uns tödten, Sondern reißt Unsern Geist Aus viel tausend Nöthen, Schleußt das Thor der bittern Leiden Und macht Bahn, Daß man kann Gehn zu Himmelsfreuden. 5. Herr, mein Hirt, Brunn aller Freuden! 2.D wie schön ists dann zu sehen, Was der Glaub an ihm gewinnt, Wenn wir sollen Wege gehen, Die wir nicht gewohnet sind. Du bist mein, Ich bin dein; Niemand kann uns scheiden. Ich bin dein, weil du dein Leben Und dein Blut Mir zu gut In den Tod gegeben. 6. Du bist mein, weil ich dich fasse Und dich nicht, D mein Licht, Aus dem Herzen lasse. Laß mich, laß mich hingelangen, Da du mich Und ich dich Ewig werd umfangen! Gerhard. 241. Mel. 194.( Auch Mel. 83. 103. 149. 152. 208.) 1. Das heißt seine Probe machen,| 3. Und wer wollte deinem Walten Db man fest im Glauben steht, Nicht vertraun, Herr Jesu Christ! Wenn man in den schwersten Sachen Oder dir was vorenthalten, Wie ein Kind dem Herrn nachgeht. Dem du selbst sein alles bist? 4. Immer machs nach deinem Sinne, Unser treuerfundner Freund! Wenn ich nur für dich gewinne, Obs gleich mir verloren scheint. Vertrauen auf Gott. 242. TA 242.rar 1. Ist Gott für mich, so trete Gleich alles wider mich; So oft ich ruf und bete, Weicht alles hinter sich. Hab ich das Haupt zum Freunde Und bin geliebt bei Gott, Was kann mir thun der Feinde Und Widersacher Rott? Mel. 11. 2. Nun weiß und glaub ich feste, Ich rühms auch ohne Scheu, Daß Gott, der Höchst und Beste, Daß Gott, der Höchst und Beste, Mir herzlich günstig ſei Und daß in allen Fällen Er mir zur Rechten steht Und dämpfe Sturm und Wellen Und was mir bringet Weh. Gem.- Lieder. 3. Der Grund, darauf ich gründe, Ist Christus und sein Blut; Das machet, daß ich finde Das ewig wahre Gut. An mir und meinem Leben Ist nichts auf dieser Erd; Was Christus mir gegeben, Das ist der Liebe werth. ( Auch Mel. 30. 38. 109. 159. 180. 203. 255. 295. 366.) 4. Er ist mein Ruhm und Ehre, Mein Glanz und schönstes Licht; Wenn der nicht in mir wäre, Könnt ich bestehen nicht! In ihm kann ich mich freuen, Hab einen Heldenmuth, Darf kein Gerichte scheuen, Wie sonst ein Sünder thut. 5. Nichts, nichts kann mich ver dammen, Nichts macht hinfort mir Schmerz! Die Höll und ihre Flammen, Sie ängsten nicht mein Herz; Kein Urtheil mich erschrecket! Kein Unheil mich betrübt, Weil mich mit Flügeln decket Mein Heiland, der mich liebt. 6. Sein Geist spricht meinem Geiste Manch süßes Trostwort zu, Wie Gott dem Hilfe leiste, Der bei ihm suchet Ruh, Und wie er hab erbauet Ein edle neue Stadt, Da Aug und Herze schauet, Was es geglaubet hat. 7. Mein Herz beginnt zu springen Und kann nicht traurig sein, Ist voller Freud und Singen, Sieht lauter Sonnenschein. Die Sonne, die mir lachet, Ist mein Herr Jesus Christ; Das, was mich singen machet, Ist, was im Himmel ist. Gerhard. C 273 18 274 243. Gnadenstand. Sehnsucht nach dem Himmel. 243. Mel. 188. big as 1. Es ist noch eine Ruh vorhanden; Auf, müdes Herz und werde Licht! Du seufzest hier in deinen Banden, Und deine Sonne scheinet nicht. osiler ( Auch Mel 174.) OLD Sieh auf das Lamm, das dich mit Freuden Dort wird vor seinem Stuhle weiden; Wirf hin die Last und eil herzu! Bald ist der schwere Kampf vollendet, Bald, bald der saure Lauf geendet; Dann gehst du ein zu deiner Ruh! 2. Die Ruhe hat Gott auserkoren, Die Ruhe, die kein Ende nimmt; Es hat, da noch kein Mensch geboren, Die Liebe sie uns schon bestimmt. Das Gotteslamm, es wollte sterben, Uns diese Ruhe zu erwerben; Es ruft, es locket weit und breit: " Ihr müden Seelen und ihr Frommen, Versäumet nicht, heut einzukommen Zu meiner Ruhe Lieblichkeit!" 3. So kommet denn, ihr matten Seelen, Die manche Last und Bürde drückt! Eilt, eilt aus euren Kummerhöhlen; Geht nicht mehr seufzend und gebückt! Ihr habt des Tages Last getragen; Dafür läßt euch der Heiland sagen: Ich selbst will eure Ruhstatt sein! Ihr seid sein Volk; er will euch schützen! Will auch die Hölle auf euch blitzen: Seid nur getrost und gehet ein! 4. Da wird man Freudengarben bringen, Denn unsre Thränensaat ist aus. D welch ein Jubel wird erklingen, Welch Lobgetön im Vaterhaus! aid entr S 12 Sehnsucht nach dem Himmel. 244. Schmerz, Seufzen, Leid wird ferne weichen; Es wird kein Tod uns mehr erreichen; Wir werden unsern König sehn! Er wird am Brunnquell uns erfrischen, Die Thränen von den Augen wischen;- Was unaussprechlich, wird geschehn! 244. Mel. 116. 1.D wie strahlt die Lebenskrone, Die zum selgen Gnadenlohne Gottes Sohn mir zugedacht, Wenn ich treu bis hin zum Grabe Ritterlich gekämpfet habe Und den Pilgerlauf vollbracht. 2. D wie blinken Zions Mauern, Da sich endet alles Trauern Und ein ewger Sabbath ist, Da der Engel Harfen klingen Und die Auserwählten singen: Hochgelobt sei Jesus Christ! 3. O wie glänzt die weiße Seide An der Ueberwinder Kleide Droben am tristallnen Meer! Dort umströmt sie ewge Wonne; Denn der Herr ist ihre Sonne Und ihr Ein und Alles Er. 4. Doch, werd ich es auch ererben, Was durch Leiden und durch Sterben Jesus mir verdienet hat? Werd ich auch zur Rechten stehen, Mit den Heilgen dürfen gehen In die schöne Gottesstadt? ( Auch Mel. 48. 79.) 5. Herr, du weißest, wie ichs meine, Ob ich los von allem Scheine, Ohne Falsch und lauter bin; Deiner Augen Flammenblicke Leiden weder Trug, noch Tücke: Jesu, prüfe meinen Sinn! 6. Deffne mir die Herzensgründe, Ob auch keine Lieblingssünde Heimlich mehr darinnen lebt, Ob nicht irgend noch ein Götze, O du Höchster aller Schätze! Neben dir sich mehr erhebt. 275 7. Wer nicht allem will entsagen Und dir nach sein Kreuze tragen, Kann auch nicht dein Jünger sein. Wer nicht Leib und Seel und Leben Dir will ganz zu eigen geben, Geht in Salem nimmer ein. 8. Heile, Jesu, meine Schäden; Reiß entzwei die feinsten Fäden, Die von dir mich wollen ziehn. Gieb zum Wollen das Vollbringen, Hilf mir machen, beten, ringen: Hilf mir, alles Eitle fliehn. 9. Ja, du holder Fürst des Lebens, Laß mich Armen nicht vergebens, Flehend schaun zu dir hinauf. Stärke mich in Freud und Leide Thue mir, wenn einst ich scheide, Deines Himmels Pforten auf! Knat. 18* 276 Allegretto. -=- k--6--2cb: -kAAS dolce €€ Wo findet die See le die Hei- mat, die Ruh? Wer = 8: dolce 245. Gnadeustand. Inds di 245. Prolladt P andal E deckt sie mit schützen den Fit= ti= gen zu? = OPINT +2 E Ach, bietet die Welt keine Frei- statt uns an, Wo Sün- de nicht herrschen, nicht an- fech- ten kann? = 2. 310- OH! 100lapboc mf Nein, nein, nein, nein! Hier ist sie nicht; Die J mf Sehnsucht nach dem Himmel. 246. ist droben im Licht! Hei mat der See= le ist = 2. Verlasse die Erde, die Heimat zu sehn, Die Heimat der Seele, so herrlich, so schön. Jerusalem droben, von Golde erbaut, Ist dieses die Heimat der Seele, der Braut? 1: Ja, ja, ja, ja, dieses allein Kann Ruhplaß und Heimat der Seele nur sein.:) 3. Wie selig die Ruhe bei Jefu im Licht! Tod, Sünde und Schmerzen, die kennt man dort nicht. Das Rauschen der Harfen, der liebliche Klang, Bewillkommt die Seele mit süßem Gesang. 1: Ruh, Ruh, Ruh, Ruh, himmlische Ruh Im Schoße des Mittlers; ich eile ihr zu.:| 4. Bei aller Verwirrung und Klage allhier Ist mir, o mein Heiland, so wohl stets bei dir. Im Kreise der Deinen sprichst: Friede! du aus;' Da bin ich mit deiner Gemeinde zu Haus. 277 1: Heim, heim, heim, heim, ach ja, nur heim! So komm, o mein Heiland, und hole mich heim.:| 246. Mel. 13. ( Auch Mel. 40. 42. 73.) 1. Hier ist nicht mein Vaterland;| 2. Hier ist nicht mein Vaterland; Aber ich bin auf der Reise, Und der Weg ist wohlgebahnt. Gehts auch gleich nach Pilgerweise Manchen steilen Berg hinan, Geht es dennoch himmelan. Darum reis ich froh und heiter An der treuen Jesushand Alle Tag ein wenig weiter, Bis ich einst im Vaterhaus Ruh an Jesu Herzen aus. 278 ( Auch Mel. 8. 52. 302.) 22 2 험 2 D Je 247. Gnadenstand. 247. # = ru= sa= lem, du J. Störl. 21 2277 = Da man Gott be ständig ehrt Und das himm- lid Ach, wann komm ich FL schö- ne, dults sche Ge tö ne: Hei- lig, heilig, hei lig! hört. C d 事 لے لے لے نے doch einmal Hin zu H Sehnsucht nach dem Himmel. 248. H deiner Bürger Zahl? 2. Ach, wie wünsch ich dich zuschauen, Jesu, liebster Seelenfreund, Dort auf deinen Salemsauen, Wo man nicht mehr klagt und weint, Sondern in dem höchsten Licht Schauet Gottes Angesicht! 3. Komm doch, führe mich mit Freuden Aus der Fremde hartem Stand; Hol mich heim nach vielen Leiden In das rechte Vaterland, Wo dein Lebenswasser quillt, Das den Durst auf ewig stillt. 279 4. Soll ich aber länger bleiben Auf dem ungestümen Meer, Wo mich Wind und Wellen treiben Durch so mancherlei Beschwer; Ach so laß in Kreuz und Bein Hoffnung meinen Anker sein! 248. Mel. 209. 1. Laßt mich gehn, laßt mich gehn, Daß ich Jesum möge sehn; Meine Seel ist voll Verlangen, Ihn auf ewig zu umfangen 5. Alsdann werd ich nicht ertrinken; Christus ist mein Arm und Schild, Und sein Schifflein kann nicht sinken, Wär das Meer auch noch so wild; Ob gleich Mast und Segel bricht, Läßt doch Gott die Seinen nicht! Nach Hiller. 3. Ach wie schön, ach wie schön Ist der Engel Lobgetön! Hätt ich Flügel, hätt ich Flügel, Flög ich über Thal und Hügel 1: Und vor seinem Thron zu stehn.:||: Heute noch nach Zions Höhn.:[ 2. Süßes Licht, süßes Licht, 4. Wie wirds sein, wie wirds sein, Sonne, die durch Wolken bricht, Wenn ich zieh in Salem ein, O wann werd ich dahin kommen, In die Stadt der goldnen Gassen! Daß ich dort mit allen Frommen Herr, mein Gott, ichkanns nicht fassen, 1: Schau dein holdes Angesicht?:||: Was das wird für Wonne sein!:| 5. Paradies, Paradies, Wie ist deine Frucht so süß! Unter deinen Lebensbäumen Wird uns sein, als ob wir träumen. |: Bring uns, Herr, ins Paradies!:| Knat. 280 Adagio. 22-4 CETT -P- R Bik 3 2 dawei- den; See le, schwin= ge 3 k bb 81 249. Gnadenstand. 249. Un ter Li lien je = 8 H Da. ner Freuden Sollst du Voigtländer. dich em- por! Tad 學 Wie ein Adler fleuch be hende! Je= fu = dd TH sobie Hän- de Deff nen schon das Per- len- thor. = Ld Sehnsucht nach dem Himmel. 250. 281 2. Laßt mich gehen, laßt mich laufen| 4. Herzensheiland, schenk mir Zu dem Haufen Festen Glauben, Derer, die des Lammes Thron Nebst dem Chor der Seraphinen Schon bedienen Mit dem reinsten Jubelton! 3. Lösc, erstgeborner Bruder, Doch die Ruder Meines Schiffleins; Laß mich ein In den sichern Friedenshafen Zu den Schafen, Die der Furcht entrücket sein. 8[ Glauben, Der durch alles siegreich bringt. Nach dir sehnt sich meine Seele In der Höhle, Bis sie sich von hinnen schwingt. 5. O wie bald kannst du es machen, Daß mit Lachen Unser Mund erfüllet sei! Du kannst durch des Todes Thüren Träumend führen Und machst uns auf einmal frei. 6. Herzenslamm, dich will ich loben Hier und droben - In der zartsten Liebsbegier. Du hast dich zum ewgen Leben Mir gegeben; Hole mich, mein Lamm, zu dir! Allendorf. 250. Mel. 205. 1. Wie wird uns sein, wenn endlich nach dem schweren, Doch nach dem letzten ausgekämpften Streit Wir aus der Fremde in die Heimat kehren Und einziehn in das Thor der Ewigkeit, Wenn wir den letzten Staub von unsren Füßen, Den letzten Schweiß vom Angesicht gewischt Und in der Nähe sehen und begrüßen, Was oft den Muth im Pilgerthal erfrischt! 2. Wie wird uns sein, wenn wir vom hellen Strahle Des ewgen Lichtes übergossen stehn, ods 100 Und o der Wonne! dann zum ersten Male Uns frei und rein von aller Sünde sehn; Wenn wir durch keinen Makel ausgeschlossen Und nicht zurückgescheucht von Schuld und Bein Als Himmelsbürger, Gottes Hausgenossen Eintreten dürfen in der Selgen Reihn! - č 251. Gnadenstand. 3. Wie wird uns sein, wenn nun dem Liebeszuge Zu dem, der uns den Himmel aufgethan, Mit ungehaltnem sehnsuchtsvollem Fluge Die frei gewordne Seele folgen kann, toid Wenn nun vom Aug des Glaubens lichte Hülle, und Wie Nebel vor der Morgensonne, fällt, Und wir den Sohn in seiner Gottesfülle Erblicken auf dem Thron als Herr der Welt! 282 4. Wie wird uns sein, wenn wir ihn hören rufen: Kommt, ihr Gesegneten! Wenn wir im Licht In Dastehend an des Gottesthrones Stufen Ihm schauen in sein gnädig Angesicht, Die Augen sehn, die einst von Thränen floßen Um Menschennoth und Herzenshärtigkeit, Die Wunden, die das theure Blut vergoßen, Das uns vom ewgen Tode hat befreit! 5. Wie wird uns sein! O, was kein Aug gesehen, Rein Ohr gehört, kein Menschensinn empfand, Das wird uns werden, wird an uns geschehen, Wenn wir hineinziehn ins gelobte Land. Wohlan, den steilen Pfad hinangeklommen! Es ist der Mühe und des Schweißes werth, Dahin zu eilen und dort anzukommen, Wo mehr als wir verstehn der Herr beschert. Spitta. Langsam. -3 -4 Ich hab von fer 251. = ne, Fr. v. Beneken. į b Herr, deinen Thron erblickt Sehnsucht nach dem Himmel. 251. Und wär so gerne Der Er- de ganz ent- rückt, d Hinauf ge eilt mit : 19: 3 ra= schen Schwingen, d E- wig Halle- lu jah dir zu sin = = gen. 283 2. Denn ach, hienieden Banget noch oft mein Herz; Den vollen Frieden Stört auch so mancher Schmerz; Noch ist es täglich mein Betrüben, Daß ich dich, Jesu, nicht gnug fann lieben. dan wis 3. Zwar dein Erbarmen Ist überschwänglich groß! Du läßt mich Armen, Elenden niemals los, Und deines Blutes heilge Quelle Wascht meine Seele ganz rein und helle. HE 252. Gnadenstand. 4. Doch geht mein Sehnen Stets nach dem Vaterland, Wo alle Thränen Stillt deine Liebeshand, Wo Welt und Teufel nicht mehr schrecken, Wo ich ohn Ende dein Heil soll schmecken. 284 5. Wann wirds geschehen, Taß ich im ewgen Licht Dich werde sehen, Jesu, von Angesicht? Mein Herze jauchzt in selger Wonne Dir schon entgegen, o Lebenssonne! 92% 2 --R -P- RR.. = ru= Je Mein sehnend bi Stadt, Wollt Gott, ich wär hat Und reißt sich los Thal und 6 252. E fa Hü = Knak. lem, du Herz so hoch- ge groß Ver N in dir! von hier. : $ 19 IC M. Frank. bau- te lan- gen H Weit ü= ber 8 gel, Weit über Flur und -- Sehnsucht nach dem Himmel. 252. $+ PP Feld Schwingt es die Glaubens= flüt= 음. plmbeilt able H aus die= ser Welt. I Wann kommst du doch heran, [ Mund Da ich mit Lust, mit loberfülltem Die Seel befehlen kann In Gottes treue Hände Auf Christi Wort und Pfand, Daß ihre Wallfahrt ende In jenem Vaterland? 3. Was für ein Volk, welch eine edle Schar Kommt dort gezogen schon? Was in der Welt von Auserwählten Trägt nun die Ehrenkron.[ war, I of php 150 200 285 gel Und sjule NO Tun 2. D schöner Tag und noch viel| Die wird auch mir gespendet schönre Stund, Aus meines Jesu Hand, Wenn ich den Lauf vollendet In jenem Thränenland. 4. Und lang ich an im schönen Paradies, Im Heiligthum des Herrn, Dann schaut mein Geist, was er einst glaubend pries, Was er gesehn von fern. Das Hallelujah schallet In reiner Heiligkeit; Das Hosianna hallet Ohn End in Ewigkeit. Meyfart. 286 2 253. Gnadenstand. 253. 1. Mein Schifflein geht behende Dem Friedenshafen zu; Der Lauf ist bald zu Ende; Es folgt die selge Ruh. Ich sehe schon von weitem Des Leuchtthurms hellen Schein; Ich will mich nur bereiten, Ich geh zur Ruhe ein. Mel. 159. 2. D Schifflein, du mußt eilen! Ihr Segel, schwellet an! Ich mag nicht länger weilen Auf stürmscher Meeresbahn. Schon lange hör ich toben Die wilde Meeresflut; Gehts auch durch schwere Proben, Doch fass' ich neuen Muth. dan pose is Bing Center 3. Getroft! in meinem Nachen Ist Jesus Steuermann; Ihn laß ich thun und machen, Und ich bin glücklich dran. Ihm darf ich fest vertrauen Auch in der schwersten Nacht; Ich hoff, ich werde schauen, Wonach mein Herze tracht't. ( Auch Mel. 11. 30. 38. 109. 180. 203. 255, 295. 366) 4. Der Mast in diesem Nachen Ists Kreuz des lieben Herrn, Das zeigt mir Armen, Schwachen Den wahren Hoffnungsstern. Am Kreuz hieng meine Liebe; Am Kreuze hieng mein Heil. Drum weiß ich, wenns auch trübe: Mein Heiland ist mein Theil. 5. Der Purpur seines Blutes Des Schiffes Wimpel schmückt; Das macht mich frohen Muthes, Wenn Angst mein Herze drückt. Geschmückt mit diesem Blute, Kann ich versinken nicht; Es redet mir zu Gute; Es schützt mich im Gericht. 6. Mein Anker läßt mich hoffen, Ich habe festen Grund. Der Himmel steht mir offen In meiner leßten Stund. Des Geistes sanftes Wehen Schwellt meine Segel hier. Ich werde feste stehen In dir, mein Herr, in dir. 7. So fahr ich sicher weiter, Mein Jesus mit mir schifft; Er macht mich froh und heiter, Wenn Unglück mich auch trifft, Wenn schwarze Wetter wüthen, Wird seine starke Hand Mich armes Kind schon hüten, Sie führt ins Vaterland! 622 and Jac esest n VII. Gemeinschafts- Lieder. 254. Mel. 125. 1. Gnad und Heil und Friede sei mit allen, Die in Christo Jefu sind Und die zu dem Sinn, ihm zu gefallen, Lieb und Dankbarkeit verbind't. Seid zum Dienst und zum Genusse tüchtig; Beides ist der Kirche Christi wichtig, Dient als wär't ihr Stahl und Erz; Liebet wie ein bräutlich Herz! 2. Kirchlein! folge lauterlich dem Worte Deines Heilands Jesu Christ, Dem man Herz und Hand und Fuß durchbohrte, Da er unsre Schuld gebüßt. Thue stets mit Lust, was dessen Wille, Der dir Kräfte giebt aus seiner Fülle; Beug dich, wenn er dich erhebt; Freu dich, daß er für dich lebt! 3. Hab an ihm, was nur dein Herz begehret; Denn er will dir alles sein; Wenn dir wo was Schmerzlichs widerfähret, Sicht sein freundlich Auge drein; Wenn dirs wohl geht, beug dich seine Gnade; Wenn du wanderst, krön er deine Pfade, Segne, was du für ihn thust, Und erquick dich, wenn du ruhst. 4. Ihm ist nichts zu viel und nichts zu wenig, Was man braucht, warum man weint. Er ist unser Hirte, Haupt und König, Schöpfer, Bruder, Herr und Freund, Hilf und Rath und Trost und Fried und Freude, Schutz und Habe, Leben, Licht und Weide, Hoherpriester, Opferlamm, Unser Gott und Bräutigam. 288 ( Auch Mel. 11. 30. 38. 180. 203. 295. 366.) mf 2₂: -B- R 9-2 4 3 4 mf 255. Gemeinschaftslieder. 255. mog 109. 159. 38. 109. 159. hand; band. Wir reichen uns zum Bunde Die treu e BruderEs ruht auf Fel- sen- grunde Die Liebe, die uns w. Fink, H # Ein Wort hat uns ver- bun- den; Wir tra- gen ein Pa nier: Das Wort von Je- su. Wun- den Ist P D un- sers Bundes Zier, Ist un- sers Bundes Zier. P f Gemeinschafts- Lieder. 256. 2. Und ob auch alle weichen, Auf falschen Pfaden gehn, Uns eint ein Bundeszeichen; Das kann kein Sturm verwehn. Das Zeichen, das wir tragen, Das ist ein Kreuz im Schild; Das Ziel, dem wir nachjagen, 1: Ist unsers Jesu Bild.:| 289 4. Mag man auch Dornen flechten, Mit frechem Hohn uns nahn, Der Mann zu Gottes Rechten Geht uns im Kampf voran. Wie immer man uns nenne, Tragt, Brüder, Christi Schmach, Daß auch die Welt erkenne, 1: Wir folgen Jesu nach.:[ 5. So sei der Bund geschworen, Erneut in schwerer Zeit; Als Wahlspruch sei erkoren: Ihm treu in Ewigkeit! Und mag die Welt zersplittern, Uns bleibt das Schiboleth: Der Glaube darf nicht zittern, 1: So lang das Kreuz noch steht!:| W. Hermann. 3. Wir wissen, was wir glauben, Und ists der Welt ein Spott, Wer will uns ihn denn rauben, Den treuen Bundesgott? Und gehts zu hartem Streite, Er, er ist Schild und Wehr; Er ist und bleibt noch heute 1: Derselbe Gott und Herr.:| 256. Mel. 73. 1. Eine Herde und ein Hirt! Wie wird dann dir sein, o Erde, Wann sein Tag erscheinen wird? Freue dich, du kleine Herde; Mach dich auf und werde Lich! Jesus hält, was er verspricht. 2. Hüter, ist der Tag noch fern? Schon ergrünt es auf den Weiden, Und die Herrlichkeit des Herrn Nahet dämmernd sich den Heiden. Blinde Pilger flehn um Licht; Jesus hält, was er verspricht. ( Auch Mel. 13. 40. 42.) 4. Sieh, das Heer der Nebel flieht Vor des Morgenrothes Helle, Und der Sohn der Wüste kniet Dürstend an der Lebensquelle; Ihn umleuchtet Morgenlicht. Jesus hält, was er verspricht. 5. Gräber stehen aufgethan; Rauscht, verdorrete Gebeine! Macht dem Bundesengel Bahn; Großer Tag des Herrn erscheine! Jesus ruft: es werde Licht! Jesus hält, was er verspricht. 3. Komm, o komm, getreuer Hirt,| 6. O des Tags der Herrlichkeit! Daß die Nacht zum Tage werde; Ach, wie manches Schäflein irrt Fern von dir und deiner Herde! Kleine Herde, zage nicht; Jesus hält, was er verspricht! Jesus Christus, du die Sonne, Und auf Erden weit und breit Licht u. Wahrheit, Fried u. Wonne! Mach dich auf! Es werde Licht! Jesus hält, was er verspricht. Gem.- Bieder. 4. Aufl. Dr. Krummacher. 19 290 9 9 警告 2 A bö 257. Gemeinschafts- Lieder. 257. 6 d 1 Ein feste Burg ist Er hilft uns frei aus e # 20 gu= te Wehr und uns jetzt hat be ſe = War trof T un= ser al= ler = = fen; fen; Luther. g Gott, Ein Noth, Die Der alt 17 Feind Mit Ernst er's jetzt meint; -6 1) 8 Groß Macht und viel List Sein grausam Rüstung d 8. ift. Gemeinschafts- Lieder. 258. Auf Erd ist nicht seins Glei= chen. 2. Mit unsrer Macht ist nichts gethan, Wir sind gar bald verloren; Es streit't für uns der rechte Mann, Den Gott hat selbst erkoren. Fragst du, wer der ist? Er heißt Jesus Christ, Der Herr Zebaoth, Und ist kein andrer Gott; Das Feld muß er behalten! 3. Und wenn die Welt voll Teufel wär 4. Das Wort sie sollen lassen stahn Und kein'n Dank dazu haben! Er ist bei uns wohl auf dem Plan Mit seinem Geist und Gaben. Nehm'n sie uns den Leib, Gut, Ehr, Kind und Weib, Laß fahren dahin; Sie habens tein'n Gewinn! Das Reich muß uns doch bleiben! Luther. 2. Erinnre deine kleine Schar, Daß deine letzte Sorge war Und wollt uns gar verschlingen, So fürchten wir uns nicht so sehr; Es soll uns doch gelingen! Der Fürst dieser Welt, Wie saur er sich stellt, Thut er uns doch nichts; Das macht, er ist gericht't; Ein Wörtlein kann ihn fällen. 291 258. Mel. 98. ( Auch Mel. 15. 191. 342. 358.) 1. Der du noch in der letzten Nacht, Eh du für uns erblaßt, Den Deinen von der Liebe Macht So schön gepredigt hast. Die sich so leicht entzweit, Der Glieder Einigkeit. Zinzendorf. 19* 292 ( Auch Mel. 17. 270.) 3 4 2 92 259. Gemeinschafts- Lieder. 259. p= 0 Dwel che fromme schöne Sit- te Jst es, zu = re- den, Herr, von dir; Da bist du selbst in unsrer # Mitte, Bist un- ter uns, das fühlen wir. Es ist dann J ganz ein and- res We- sen; Wir sind so brüder lich ge 92 Gemeinschafts- Lieder. 259. sinnt, Und könnens uns im Auge le- sen, Mit wem wir hier bei- sammen sind. IND ON TH Bra elp 2. Wir fangen immerdar aufs neue Blood Die liebliche Erzählung an; Wir reden von des Herren Treue Und dem, was er an uns gethan, ad Wie er zuerst das Herz gerühret Durch Freude oder Ungemach Und uns mit so viel Huld geführet Seitdem und bis auf diesen Tag. 293 3. Man fühlt sich aller Noth enthoben, In einen höhern Kreis entrückt; Man ahnt die Wonne, die uns droben In seinem Umgang einst entzückt. Man ist einmal so ganz ein andrer, Neu aufgelebt und angefacht, Ein eingekehrter froher Wandrer, Dem alles hold entgegenlacht. ans diff 294 260. Gemeinschafts- Lieder. 4. D segne, Herr, denn unsre Hütte Recht oft durch deine Gegenwart; Sei immerdar in unsrer Mitte, Sind wir vereint in solcher Art. Ernähre unsrer Andacht Flammen. Zu deines heilgen Namens Zier; Führ uns recht oft noch so zusammen, Bis wir versammelt find bei dir. Spitta. 260. Mel. 25. 1. Herz und Herz vereint zusammen Sucht in Gottes Herzen Ruh, Lasset eure Liebesflammen Lodern auf den Heiland zu! Er das Haupt, wir seine Glieder; Er das Licht, und wir der Schein; Er der Meister, wir die Brüder; Er ist unser, wir sind sein! 2. Kommt, ach kommt, ihr Gottes finder, Und erneuert euren Bund; Schwöret unserm Ueberwinder Lieb und Treu von Herzensgrund! Und wenn eurer Liebeskette Festigkeit und Stärke fehlt, O so flehet um die Wette, Bis fie Jesus wieder stählt! 3. Tragt es unter euch, ihr Glieder, Auf so treues Lieben an, Daß ein jedes für die Brüder Auch das Leben lassen kann; So hat uns der Herr geliebet, So vergoß er dort sein Blut; Denkt doch, wie es ihn betrübet, Wenn ihr selbst euch Eintracht thut! ( Auch Mel. 1. 135. 363.) 4. Einer reize doch den andern, Kindlich, leidsam und gering Unserm Heiland nach zu wandern, Der für uns am Kreuze hieng! Einer soll den andern wecken, Alle Kräfte Tag für Tag Ohne Sträuben darzustrecken, Daß er ihm gefallen mag. 5. Liebe, hast du es geboten; Daß man Liebe üben soll, O so mache doch die todten, Zünde an die Liebesflamme, Trägen Geister lebensvoll; Daß ein jeder sehen kann; Wir, als die von einem Stamme, Stehen auch für einen Mann. 6. Laß uns so vereinigt werden, Wie du mit dem Vater bist, Bis schon hier auf dieser Erden Kein getrenntes Glied mehr ist; Und allein von deinem Brennen Nehme unser Licht den Schein; Also wird die Welt erkennen, Daß wir deine Jünger sein. Zinzendorf Gemeinschafts- Lieder. 261. 261. Mel 14. 1. Kommt Brüder, laßt uns gehen, 5. Ist unser Weg gleich enge, Der Abend kommt heran; Führt über steile Höhn, Wo Disteln rings in Menge Und scharfe Dornen stehn; Es ist doch nur ein Weg! Laßts sein, wir gehen weiter; Wir folgen unsrem Leiter Und brechen durchs Geheg. 6. Ja, Brüder, laßt uns gehen; Der Vater geht ja mit! Er selbst will bei uns stehen Auf jedem sauren Tritt; Er will uns machen Muth, Mit süßen Sonnenblicken Uns locken und erquicken; Ach ja, wir habens gut! 7. Kommt, laßt uns munter wan= Wir gehen Hand in Hand;[ dern; Eins freuet sich am andern In diesem fremden Land. Kommt, laßt uns kindlich sein, Uns auf dem Weg nicht streiten; Die Engel selbst begleiten Als Brüder unsre Reihn. 8. Und sollt ein Schwacher fallen, So greif der Stärkre zu; Man trag, man helfe allen; Man pflanze Lieb und Ruh. Kommt, schließt euch fester an! Ein jeder sei der Kleinste, Doch auch wohl gern der Reinste Auf unsrer Pilgerbahn! Es ist gefährlich stehen Auf dieser öden Bahn; Kommt, stärket euren Muth, Zur Ewigkeit zu wandern Von einer Kraft zur andern; Es ist das Ende gut! 2. Es soll uns nicht gereuen Der schmale Pilgerpfad; Wir kennen ja den Treuen, Der uns gerufen hat; Kommt, folgt und trauet dem! Mit ganzer Wendung richte Ein jeder sein Gesichte Nur gen Jerusalem. 3. Gehts der Natur entgegen, So gehts wie Gott es will; Die Fleisch und Sinne pflegen, Die kommen nicht zum Ziel! Verlaßt die Kreatur 295 Und was euch sonst will binden; Ja laßt euch selbst dahinten! Es geht durchs Sterben nur. 4. Schmückt euer Herz aufs beste, Weit mehr als Leib und Haus; Wir sind hier fremde Gäste Und ziehen bald hinaus. Das Kinderspiel am Weg Laßt uns nicht viel besehen; Durch Säumen und durch Stehen Wird man verstrickt und träg. 9. Es wird nicht lang mehr währen; Harrt noch ein wenig aus; Es wird nicht lang mehr währen, So kommen wir nach Haus; Da wird man ewig ruhn, Wann wir mit allen Frommen Heim zu dem Vater kommen; Wie wohl, wie wohl wirds thun! Tersteegen. 296 ( Auch Mel. 163. 263.) 4 2 262. Gemeinschafts- Lieder. 262. Ach bleib mit deiner F 8 Gna # 2. Ach bleib mit deinen Worten Bei uns, Erlöser werth, Auf daß uns hier und dorten Sei Güt und Heil beschert! T 1 8 uns, Herr Je su Christ, Daß uns hin- fort nicht 3 scha de Des bösen Fein- des List! - 3. Ach bleib mit deiner Klarheit Bei uns, du werthes Licht; Umgürt uns mit der Wahrheit, Damit wir irren nicht! Alte Volksweise. 8 = de Bei 4. Ach bleib mit deinem Segen Bei uns, du reicher Herr; Heil, Gnad und all Vermögen Reichlich in uns vermehr! 5. Ach bleib mit deinem Schutze Bei uns, du starker Held, Daß uns der Feind nicht trube, 1 Noch uns bestrickt die Welt! 6. Ach bleib mit beiner Treue Bei uns, du Herr und Gott; Beständigkeit verleihe; Hilf uns aus aller Noth! Steegmann. ( Auch Mel. 163. 262.) 9 c Gemeinschafts- Lieder. 263. 263. SP Die Gna de ſei : un sers Herrn, Des Herrn, dem wir hier wal = mit al= len, Die Gnade B wallen, Und sehn sein Kommen gern. 2. Auf dem so schmalen Pfade Gelingt uns ja tein Tritt, Es gehe seine 1: Gnade: Denn bis zum Ende mit. 3. Auf Gnade darf man trauen; Man traut ihr ohne Reu; Und wenn uns je will: grauen,:] So bleibts: der Herr ist treu! 4. Damit wir nicht erliegen, Muß Gnade mit uns sein; Denn sie flößt zu dem 1: Siegen: Geduld und Glauben ein. 297 H len, El | 5. So scheint uns nichts ein Schade, Was man um Jeſum mißt; Der Herr hat eine|: Gnade,:| Die über alles ist. 6. Bald ist es überwunden Nur durch des Lammes Blut, Das in den schwersten: Stunden: Die größten Thaten thut. 7. Herr, laß es dir gefallen, Noch immer rufen wir: Die Gnade sei mit: allen!:] Die Gnade sei mit mir! Hiller. 298 ( Auch Mel. 222.) Moderato. 9 c 9: P P 264. Gemeinschafts- Lieder. 264. Und es ist un- gläub- lich, Wie man ihn betrübt. f Das ist un beschreiblich, Wie uns Je sus liebt, Thuns doch gu= te Kinder, 3. A. P. Schulz. 8 2 die sein Her- ze sehn Į Į Und nicht mehr wie Sün der Un- term Flu- che stehn. = B Gemeinschafts- Lieder. 265. 2. Herr und Gott der Deinen, Weih ihm Haupt und Glieder, Fange heute an! Und verkläre ihn Höre unser Weinen, Ueber aller Brüder Weil man sonst nichts kann, Denken und Bemühn! Und erzeig dich gnädig Herzen, die so schwach; Mach uns alle ledig Von der Lüste Schmach. 3. Mach zu deinem Tempel Unsern Leib bereit, Herr, nach dem Erempel Deiner Menschlichkeit! 299 4. Unsrer Wallfahrt Stunden Heilige nur dir; Mach uns deine Wunden Lamm, zur Ehr und Zier! Laß dein Volk erfahren, Wen die Sammelstadt Der erlösten Scharen, Bei sich drinnen hat. Zinzendorf. 265. fig Mel. 22. ( Auch Mel. 6. 267 1. Jesu, Seelenfreund der Deinen,| Laß dein Licht und Leben fließen Sonne der Gerechtigkeit, Wandelnd unter den Gemeinen, Die zu deinem Dienst bereit, Komm zu uns, wir sind beisammen; Gieße deine Geistesflammen, Gieße Licht und Leben aus Ueber dies Gemeinschaftshaus. 2. Komm, belebe alle Glieder, Du der Kirche heilig Haupt; Treibe aus, was dir zuwider, Was uns deinen Segen raubt. Komm, entdeck uns in der Klarheit Gottes Herz voll Gnadu. Wahrheit; Laß uns fühlen allzugleich: " Ich bin mitten unter euch!" 3. Laß sich die Gemüther kehren Zu dir, Glanz der Ewigkeit! Laß uns innigst nur begehren, Was uns dein Erbarmen beut. Und in alle sich ergießzen; e Stärke deinen Gnadenbund, Herr, in jedes Herzens Grund! 4. Komm, o Herr, in jede Seele; Laß sie deine Wohnung sein, Daß dir einst nicht eine fehle In der Gotteskinder Reihn. Laß uns deines Geistes Gaben Reichlich mit einander haben; Offenbare heiliglich, Haupt, in allen Gliedern dich! 5. Was von dir uns zugeflossen, Fließe wieder in dich ein; Was die Seele hat genossen, Müsse Geist und Leben sein; Komm, o Jesu, uns zu segnen, Jedem gnädig zu begegnen, Daß in ewger Lieb und Treu Jedes dir verbunden sei! Hahn. 800 Moderato. 3 4 943 4 2 266. Gemeinschafts- Lieder. ta 266. Die bange Frage. 讓 B Sehn wir uns wohl einmal wie der Dort im hel- len UNTS Nach dem Englischen. Y ew- gen Licht, Wo kein Schmerz uns mehr drückt nie- der, # 1 CB 11 Dort vor Je su An- ge- sicht? Sehn wir uns, sehn wir 語 uns, sehn wir uns, Sehn wir uns wohl ein- mal wieder d P Gemeinschafts- Lieder. 266. Dort im hel len = ew gen Licht? 2. Sehn wir uns als Gottestinder Nach des Lebens stürmscher Fahrt In dem Land der Ueberwinder Um des Lammes Thron geschart? Sehn wir uns, sehn wir uns, sehn wir uns, Sehn wir uns als Gotteskinder Nach des Lebens stürmscher Fahrt? 3. Werden wir die Stadt auch sehen Von Kristall und Gold erbaut? Dürfen wir dort wohl eingehen, Wo man Gottes Antlitz schaut? Werden wir, werden wir, werden wir, Werden wir die Stadt auch sehen Von Kristall und Gold erbaut? 4. Hören wir dann auch die Chöre Der erlösten Jubelschar, Wenn sie bringen Preis und Ehre Gott dem Herrn anbetend dar? Hören wir, hören wir, hören wir, Hören wir dann auch die Chöre Der erlösten Jubelschar? 5. Nur noch Eins; das macht uns Schmerzen: Treffen wir die Unsern dort? Ach, wie liegt es uns am Herzen: U Sind sie auch an selgem Drt? Nur noch Eins, nur noch Eins, nur noch Eins, Nur noch Eins, das macht uns Schmerzen: Treffen wir die Unsern dort? 301 302 9:** 4 266. Gemeinschafts- Lieder. Die selige Antwort. Nach dem Englischen. Ja ge- wiß, wir sehn uns wie- der In dem Land der 1703; C 美 Herrlichkeit, Sin- gen se lig unsre Lie- der, = Wenn wir recht gekämpft im Streit. Ja ge= wiß, ja gewiß, ja ge- wiß, Ja ge- wiß, wir sehn uns wie- der Gemeinschafts- Lieder. 266. In dem Land der Herrlich keit. = 2. Und wir sehn auch all die Lieben, Die gestorben in dem Herrn Und längst warten auf uns drüben In dem Lande weit und fern. Und wir sehn, und wir sehn, und wir sehn, Und wir sehn auch all die Lieben, Die gestorben in dem Herrn! 3. Und wir ziehn, vom Herrn geleitet, Ein in jene Gottesstadt, Wo den Selgen ist bereitet, Was kein Aug gesehen hat. Und wir ziehn, und wir ziehn, und wir ziehn, Und wir ziehn, vom Herrn geleitet, Ein in jene Gottesstadt! 4. Ja, noch mehr- o höchste Freude!- Wir sehn Jesum, Gottes Sohn, Und geschmückt in hellem Kleide Tragen wir des Lebens Kron. Ja, noch mehr, ja, noch mehr, ja, noch mehr, Ja noch mehr o höchste Freude!- Wir sehn Jesum, Gottes Sohn. - 5. Darum kommt und laßt uns eilen Zu des Lebens heilger Flut! Jesus will uns retten, heilen, Daß wirs haben ewig gut! Darum kommt, darum kommt, darum kommt Darum kommt und laßt uns eilen Zu des Lebens heilger Flut! 303 304 ( Auch Mel. 6. 22.) 267. Gemeinschafts- Lieder. 267. Das ist eine selge Stun- de, Und sich recht von Her- zens- grun- de H F & 8 S. Hofer. #H da man dein ge= denkt, dein Er- bar- men senkt. Wahrlich, nichts als Jeſum Je= su, Tief in ef ہے ۔ 22 ken- nen, Je- sum suchen, finden, nennen, Das erT 하 fül- let uns= re Zeit mit der höchsten Selig- keit. Gemeinschafts- Lieder. 268, 269. 305 Du in unsrer Mitte 2. Jeſu, deine Gnadenquelle 3. Nun, ſo wolft auch dieſe Stunde Fließt so gern Herz hinein. Deine Sonne scheinet helle; Denn du willst genossen sein, Und bei aller Segensfülle Ist dein Wunsch und ernster Wille, Daß man, weil dein Brünnlein voll, Unaufhörlich schöpfen soll. 11701 268. Mel. 28. 1. Mit einem zarten Sehnen Und oft mit heißen Thränen Erwart ich Christi Blick, Und wird er mir gegeben Zu meinem ewgen Leben, So weiß ich mir kein größer Glück. 2. Sonst bin ich wie erstorben, Und alles ist verdorben, Was ich gedenk und thu. O Herr, in deinen Wunden Gieb mir zu allen Stunden Heil, Leben, Seligkeit und Ruh! und In dem Herzen, in dem Munde Leb und herrsche du allein. Laß uns deiner nie vergessen! Wie Maria still gesessen, Da sie deinen Mund gehört, Also mach uns eingekehrt! E. G. Woltersdorf. 1. So lange Jesus bleibt der Herr, Wirds alle Tage herrlicher! So wars, so ists, so wird es sein Bei seiner gläubigen Gemein. 3. Mach du mich treu und findlich Und immer mehr empfindlich Fürs menschliche Geschlecht, Damit ihr Wohl und Wehe Mir recht zu Herzen gehe, Wie dirs war, da du warstein Knecht. 4. Du liebst mich unbeschreiblich; Drum ist es mir ungläublich, Daß du mich lassen wirst. Nein, wahrlich, du bist meine, Und ich bin wieder deine. Ach segne mich, du Friedefürst! E 269. 2. Es bleibt bei dem bekannten Wort Von Zeit zu Zeit, von Ort zu Ort: Christi Blut und Gerechtigkeit Bleibt seiner Kirche Herrlichkeit! Gem.- Lieder. 4. Aufl. und ng dan trik Mel. 70. Anna Nitschmann. d 10 NO ( Auch Mel. 20. 92.) 3. Das Psalmlied am krystallnen Meer, Das Losungswort vom kleinen Heer Ist: Eines hat uns durchgebracht, Das Blut des Lamms, das ward geschlacht't. 4. Wir sagen da mit Herz u. Mund: Dein Blut, o Lamm, ist unser Grund, Der fest und unbeweglich steht, Wenn Erd und Himmel untergeht. Zinzendorf 20 306 ea 270. Gemeinschafts- Lieder. sonut sisid dous il lour of use 270.lupadon suisd wist S ( Auch Mel. 17. 259.) in ni ani gno sui me of di Andante. more med tröjo Du Threstom 9 c dolce 19 Du treu- er Hei- land, Je 21 guter Hirt auf Zi # pild menu Tim 25 11 nopilt on p du dir Kirch und Haus zu d 1.684 FL₂ allad tanischt sino Bost. શા મા de treut un treu und fleißig bist, 9B elé = ons Foo 1 NO 8 bau- en Imran Ⓡ su Christ, Der 20 Au- en, STEPT ut du Insdsp( bi an 20 So wunder= dE Ach, trag uns auch zu deiner CEIPE de mf DEAR 8 mf Jones Gemeinschafts- Lieder. 270. Her de, Sprich uns dein göttlich Leben ein, = é ! J BE Hou puka, Holands? a8 P sdsil sisd riquad an butter Daß je des bald dein Lämm- lein = wer= 0/0. 307 de, HE Still, gläubig, hei- ter, keusch und rein. de C. nis eu id bid of do Le f P usted Churriel spui anu d.C on@ md ni Jaging@ 2 misd2. Hier liegen wir wie Todtenbeine; tot pour nd an Nichts hilft uns, als dein Lebenshauch. jis radni sid Wir sind ja nichts als harte Steine, Rauh und untauglich zum Gebrauch, andracrusilid Bis daß uns deine Hand behauetsport Tim.90.8 the god til und liebend in die Arbeit nimmt, dodh Und, wenn sie Gottes Tempel bauct, findend s Auch uns den rechten Ort bestimmt.isd sim elf 20% i dalf elle 308 1119 271. Gemeinschafts- Lieder. 3. D Lebenssonn, o Aug voll Gnaden, Wann strahlt uns ganz bein selger Schein? Ach, führ uns stets auf Gottes Pfaden Und laß uns ihm versöhnet sein! Dein Wort sei uns im Herzen kräftig; Dein hoher Name sei uns süß; Mach uns in deinem Dienst geschäftig Und steure allem Hinderniß. 4. Du bist das Haupt, wir deine Glieder, Du König von dem Himmelsheer. Wir preifen dich, wir singen Lieder; Dwenns nur reiner, besser wär! Laß selbst dein Rauchwerk aufwärts steigen; Theil selbst des Geistes Gaben aus; n Laß sich den Himmel zu uns neigen, Und nimm uns einst zu dir nach Haus! Annoni. 271. Mel. 103. 1. Jesu, Brunn des ewgen Lebens! Stell, ach stell dich bei uns ein; Laß uns nun und nie vergebens Wirken und beisammen sein. 190 2. Du verheißest ja den Deinen, Daß du wollest Wunder thun Und in ihrer Mitt erscheinen; Ach erfülls, erfülls auch nun! burds mug 3. Herr, wir tragen deinen Namen; Herr, wir sind auf dich getauft; Denn du hast zu deinem Samen Uns mit deinem Blut erkauft: ( Auch Mel. 83. 149. 152. 194. 208.) 4. D so laß uns dich erkennen; Komm, erkläre selbst dein Wort, Daß wir dich recht Meister nennen Und dir folgen immerfort. 5. Lehr uns singen, lehr uns beten; Hauch uns an mit deinem Geist, Daß wir vor den Vater treten, Wies dein Mund die Kinder heißt. in den doft 6. Ach ja, laß uns Christen werden, Christen, die ein Licht der Welt, Christen, die ein Salz der Erden, Wies dem Vater wohlgefällt! Annoni. Gemeinschafts- Lieder. 272, 273. 272S IT 19/02 Mel. 25. thi2 mi tioj srdoj noi 1. D Herr Jesu, deine Leute, Die du dir mit Blut erkauft, Wären gerne von dir heute Neu mit deinem Geist getauft; ( Auch Mel. 1. 135. 363.) : rot ardor. 3. Mach dich auf, laß durch die Lande Deinen Lebensodem wehn, Und zerbrich die fremden Bande, Daß wir mit dir auferstehn. Wenn dein Blut, das alles reinigt, Erstgeborner aus den Todten, sude Neu durch Herz und Adern bringt, Dem nun alles unterthan, doc Blase heut mit deinem Odem Die verdorrten Knochen an. O, dann stehn wir bald vereinigt, Eine Schar, die niemand zwingt. 2. Sieh, wir stehn an deinem Werke, Und wir warten deiner Hut; bin Aber ach, es fehlt die Stärke Und des Liebesfeuers Glut; Fremder Dienst hat uns bethöret, Das bekennen wir beschämt; qisa Darum ist die Kraft verzehret Und die Hände sind gelähmt. 1: 11ber sblh 110 i 4. Nun, wir wartendein, du Treuer; Denn dein Ruf gerent dich nicht; Deines heilgen Geistes Feuer Theilt uns mit, was uns gebricht. Endlich wird die Stunde schlagen, Wo du rettend selbst erscheinst Und, die deine Schmach getragen, Dort verklärt um dich vereinst. Jaid bid is anos ibin sud 273. id st smisd un go? od aparadisd soig mel. 99. noi In( Nutch Mel. 51. 333.) med 2 dan ho tim di spie 4. Und er selbst, der Seelenfreund, Der die Seinen jo vereint stude und den Sie Und den Liebesbund geweiht, Freut sich ihrer Seligkeit. ne: 8 5. Seine durchgegrabne Hand Knüpfet fester stets das Band; Ja, er gießt des Segens Meer Ueber seine Glieder her. 1. D, wie lieblich ists und fein, In dem Herrn vereint zu sein. Und in trautem Bruderkreis Ihm zu bringen Lob und Preis! S 309€ 190 moic 2. Da ruft eins dem andern zu: " Ich fand auch in Jesu Ruh, Und durch seines Geistes Band Bist du mir, ich dir verwandt." veranied 3. Alle rühmen Jesu Huld, Seine Langmuth und Geduld, Seines Mutterherzens Treu, Wie sie alle Morgen neu! bile 6. Hallelujah sei dem Herrn Dargebracht von nah und fern! Dank sei ihm in dieser Zeit, Lob und Ehr in Ewigkeit! Knat. 274. Gemeinschafts- Lieder. 274. Mel. 71. 1.: Fahre fort!: Bion, fahre fort im Licht, son Mache deinen Leuchter helle; plus saindu junto tu 310 Laß die erste Liebe nicht; sdSuche stets die Lebensquelle! TO CI tim vid no sie st vid oa suspe : Fahre fort!: tim us d amp Trodspájr() stuu olla un mus@ manisd tim tusd sjal trods si bon Zion, bringe durch die enge Pfort! 2.: Leide dich!:| Zion, leide ohne Scheu Trübsal, Angst mit Spott und Hohne; Sei bis in den Tod getreu; agic Siehe auf die Lebenskrone! mis HD Bion, fühlest du der Schlangen Stich: Leide dich!:| s 3.: Folge nicht!: Zion, folge nicht der Welt, Die dich suchet groß zu machen; Third Achte nicht ihr Gut und Geld; pur rior duff 1 sid 11 ap Nimm nicht an den Stuhl des Drachen.tod jms]@ redmart Zion, wenn sie dir viel Lust verspricht,|: Folge nicht!:| - ton de susjäsdsi2 and dull 4.: Prüfe recht!: Zion, prüfe recht den Geist, id fi murm Der dir ruft zu beiden Seiten; dolog dull song sid dull Thue nicht, was er dich heißt; Laß nur deinen Stern dich leiten; Zion, beide, was da krumm und schlecht,|: Prüfe recht!:| 5.: Dringe ein!: Zion, bringe ein in Gott; Stärke dich mit Geist und Leben; Sei nicht wie die Andern, todt; dun si lidi sio 0. Sei du gleich den grünen Reben; abia am ad me Zion, in die Kraft statt Heuchelschein: Dringe ein!:| ui drif 6.|: Brich herfür!: Zion, brich herfür in Kraft! mit Weil die Bruderliebe brennet. tradun sund amisto@ Zeige, was der in dir schafft, ut ui è Der als seine Braut dich kennet; asi Zion, durch die dir gegebne Thür: Brich herfür!: 7.: Halte aus!: Zion, halte deine Treu! Laß dich ja nicht lau erfinden! Auf, das Kleinod rückt herbei! dot( Cª bud duff no fi oluos ding niet name sur 8 du Champio? suis enordsthuile nive Moll silkR Auf, verlasse, was dahinten! Ju Zion, in dem letzten Kampf und Strauß: Halte aus!:| Schmidt. 275. Gebet und Fürbitte. 276. 275. Mel. 103. Auch Mel. 83. 149. 152. 194. 208.) 4. Lehr uns, wie wir selig werden! Lehr uns, wie wir unsere Zeit, Diese turze Zeit auf Erden Nützen für die Ewigkeit. 1.D, wie freun wir uns der Stunde, Da wir dir, Herr Jesu, nahn, Um aus deinem heilgen Munde Lebensworte zu empfahn! mo 2. Laß uns heute nicht vergebens Hörer deines Wortes sein; Schreibe selbst das Wort des Lebens Tief in unsre Herzen ein. 3. Sieh, wir sitzen dir zu Füßen, Großer Meister! rede du. Sieh, wir hören deiner süßen Rede heilsbegierig zu. Gebet und fürbitte. 5. Nun so lege Licht und Liebe, Kraft und Feuer auf dein Wort! Laß es mit lebendgem Triebe In uns wirken fort und fort. 6. Hilf uns, daß wir treu bewahren, Was wir in das Herz gefaßt, Und laß andre auch erfahren, Daß du Lebensworte hast. Spitta. 276. Mel. 51. 1. Heiland, dankend treten wir Mit den Deinen jetzt zu dir; Höre unser kindlich Flehn; Was wir bitten, laß geschehn! 2. Alles, was in dieser Welt Menschenweisheit herrlich hält Und was Weltlust hoch verehrt, Ist doch kaum des Nennens werth. 3. Köstlicher ist uns dein Reich; Herr, was ist Lemselben gleich? Deine Gnade kann allein Unser ganzes Herz erfreun. 4. Jesu, ziehe bei uns ein! Laß uns ewig deine sein! 311 ( Auch Mel. 99. 333.) | Schent uns allen deinen Geist, Den dein theures Wort verheißt. 5. Herr, dein theures Wort erschall Kräftig durch das Weltenall; Allen Völkern werde fund Deiner Gnade Friedensbund! 6. Zion, danke deinem Herrn! Was du bittest, thut er gern; Seiner Gnade Herrlichkeit Offenbart sich weit und breit. 7. Singt den frohen Lobgesang, Brüder, euer Leben lang; Hier und dorten soll allein Jesus unsre Freude sein. 312 148 9: 101 S3 M 88 50 bus 277. Gemeinschafts- Lieder. S adai? duu hi? Jos! hi DE E nodige fu, Got t tistpian 310 INT 198 Stir 170 d 110] nstria en f å 2-1 aduce martied need an mit Jefu, Gottes Sohn! Du wal- test hei- lig ana*: 5992 nodops ( 888.00 150 g) T steht es da. sed n dinding the 93 Tolsto Dunian 2-6 stoj( bun sudragnion fern und nah Von dei- nem Himmelsthron. Du sprichst, so 0 posle f 2778 801 1 f 20türeği Q Hal 2. 121 Dr. C. Malan. is no sin ni 12 P -8g E P! 88 le lu jah, Hal le- lu- jah, = r leddotomis baie misd anu Halle lu jah, Hal le lu- jah! Denn unser = P = 9. du sdru rizio mome 1150R aslid ni Spor 801192 119219mbino? # 30 [[ 232 biljön E Gott bist sono brise enu jez du Р Gebet und Fürbitte. 277.812 8: Kur p mistemi, atbám dín du, Denn unser Gott bist du, Denn unser Gott bist g print Hoc s boa P ff 2: 4 gombe mjaid sidi diffi bo nid hi bourb) du sol taffin mind ends spars prunifog bor E F adaj profiel bizde Und unser Fels und süße Ruh! tag] dn diri s hillig CA gynnst doff isd strous dru odbi 7 313 2. Du Tilger unsrer Schuld,. 4. Du starker Siegesheld, Dein Friedensbund wird nicht vergehn, Und deine Gnad und Huld Wird ewiglich bestehn. 1: 1: Hallelujah, Hallelujah! 1: Auf dich sehn allezeit:|:| Daraus fließt Kraft und Seligkeit. Wir folgen deinem Siegeslauf Hinan durch Tod und Grab;.I Du weckst die Todten auf. is tod 1: 1: Hallelujah, Hallelujah!:|: :|:||: Krönſst uns nach kurzem Streit:: Mit deiner Siegesherrlichkeit. 2 dni duart ni lise tois] 192 3. Du heißest Zebaoth! 5. Auf dich vertrauen wir, Wir fürchten nicht der Feinde Truß Gott, Vater, Sohn und heilger Geist. Und ihre stolze Rott; aubeDu hilfft uns für und für; Du bist der Deinen Schuß! ni Dein Name sei gepreist! Todaff 1: 1: Hallelujah, Hallelujah!:|:||:|: Hallelujah, Hallelujah!:|:| 1: Vor deinem Angesicht:|:||: Denn du bist unser Heil:|:| Besteht der sichre Sünder nicht! Und wir dein ewig Erb und Theil. dui ole smisl Nach dem Französ. von A. Siegfried. 611811001and dats 115] Eschil wind alle 314 278. 279. Gemeinschafts- Lieder. 278. Mel. 70. 1. D Herr, ich möchte stille sein i tos Und harren auf die Hilfe dein; Doch wenn das Hoffen währt zu lang, Wird matt der Geist, die Seele bang. 2. Ich fühle wohl, kalt ist mein Herz! Doch seit ich fühle diesen Schmerz, Entsteht, so arm und schwach ich bin, Doch Hoffnung ewgen Lebens drin. 3. Verlassen schein ich und allein Gleichwie in einem dunklen Hain, Verschlossen jede Thür in mir, Nur eine nicht: die Gnadenthür. dull 4. Da will ich flehen früh und spat, Bis hilfreich mein Erbarmer naht, Und rufst du endlich mich herein, So steh ich da und warte dein. Nach Knapp. po tot€ 279. dubju repli2 nC S Juolespri monist splo Mel. 264. drie dundemásiri nis 1. Welch ein selig Leben 3. Sind auch seine Weged dull Hat ein Gotteskind, sidhu Dunkel, unbekannt, d Jojullo inius drill Halind Das sich dem ergeben, Deß die Seelen find; Dessen Fuß nicht gleitet, id Traut es Gottes Pflege, Bleibt in seiner Hand. Seines Gottes Güte Ist sein treu Geleit; Drum ist sein Gemütheid@ 8 Voller Dankbarkeit. K till exoro@ Weil in Freud und Leid Treu sein Gott es leitet, Fröhlich allezeit. Jul stole ( Auch Mel. 20. 92.) 2. Will der Welt Getümmel Locken es vom Herrn, seis Blickt es auf zum Himmel Ueber Sonn und Stern. Bions goldner Schimmerid Leuchtend es umweht; Drum sein Leben immer Ist ein still Gebet. N 4. Jesus, treu und milde, di d Mein Immanuel, is ad fid#C Schaff nach deinem Bildeln Mir Geist, Leib und Seeld re Bis in dir ich seligro d Meine Ruhe find. Betend, dankbar, fröhlich, Als dein liebes Kind. alland's Gebet und Fürbitte. 280.) 1. Betgemeinde Heilge dich Mit dem heilgen Dele! Jesu Geist ergieße sich Dir in Herz und Seele! Laß den Mund Alle Stund Vom Gebet und Flehen Heilig übergehen! 280. Mel. 114. 2. Das Gebet der frommen Schar, Was sie fleht und bittet, Das wird auf dem Rauchaltar Vor Gott ausgeſchüttet; Und da ist Jesus Christ Priester und Priester und Verfühner enor Aller seiner Diener. 3. Kann ein einziges Gebet Einer gläubgen Seelen, Wenns zum Herzen Gottes geht, Seines Zwecks nicht fehlen, Was wirds thun, Wenn sie nun Alle vor ihn treten Und zusammen beten? 4. Wenn die Heilgen dort u. hier, Große mit den Kleinen, Engel, Menschen mit Begier Alle sich vereinen, Und es geht Ein Gebet Aus von ihnen allen, Wie muß das erschallen! 5. D der unerkannten Macht Von der Heilgen Beten! Ohne das wird nichts vollbracht, So in Freud als Nöthen; Schritt vor Schritt Wirkt es mit Wie zum Sieg der Freunde, So zum Sturz der Feinde. 315 6. D so betet alle drauf, Betet immer wieder! Heilge Hände hebet auf, Heiligt eure Glieder! Bleibet stets Im Gebet, Das zu Gott sich schwinget, Durch die Wolken dringet. 7. Betet, daß die letzte Zeit Wohl vorübergehe, Daß man Christi Herrlichkeit Offenbaret sehe! Stimmet ein Insgemein Mit den Engelchören: Komm, du Herr der Ehren! 8. Aber bringt kein fremdes Feur Vor den Thron der Gnaden! Heilge Glut ist Christo theur; Fremde bringt nur Schaden. Schwärmerei, Heuchelei, Die sich mischt ins Beten, Stürzt in Schmach und Nöthen. 9. Das Gebet hat Christi Gunst, Wo mans ernstlich übet, Und das ist der Heilgen Kunst: Beten, wie ers liebet. Das gescheh Je und je, Wie ers vorgenommen Auf sein endlich kommen. 10. Dies Verlangen muß vorher In der Seele glimmen; So macht aus den Bitten er Donner, Blitz und Stimmen, Die ergehn Und geschehn, Daß die Feinde beben Und Gott Ehre geben. v. Pfeil. 316 F 6 281. Gemeinschafts- Lieder. Inval ke JOT p O Ursprung des Lebens, o Isoi spustpilis@ 281. 311 t T USF per is tom niemand ver- ge= bella 10100 H -9spopisom gineG spise in Froes si to ting steel sid and totoh nammor] red tods an.S ++ fe just offi fi tule splist Ti 1quird somist dnb e ditu sochlop an els noplied und THUE wiges Licht, Da | df| 6350 in = bens sucht, was ihm D. Rappard. saube iti, od n ge- bricht. Le ihm ge- bricht. e de fing grs ug ans uldst ibin abou& sis idag estic F modiöse un bam Time 1 Salted Irenjual onli if bene di ge Quelle, Die lau ter und hel- le Sich Jadi bilfjars Slipma omisi in mod tim s 8 17 todo mi top as dull psill si eller Danullo mondi nou uit * red fro aus seinem heiligen Tempel er- gießt Und no@ 음 dopesto do dallonis ad gut ming do Gebet und Fürbitte. 281. in die begierige See le einfließt. = 22 2. Du sprichst: Wer begehret zu trinken von mir, Was ewiglich nähret, der komme; allhier Sind himmlische Gaben, Die süßiglich laben. Er trete im Glauben zur Quelle heran; Hier ist, was ihn ewig beseligen kann! Ell ospobA 3. Hier komm ich, mein Hirte, mich dürftet nach dir; D Jesu, bewirthe dein Schäflein allhier! 317 5. Wenn du auch von Leiden was schenkest mit ein, So gieb, dir mit Freuden gehorsam zu ſein; Denn alle die, welche Mittrinken vom Kelche, Den du hast getrunken im Leiden allhier, Die werden dort ewig sich freuen mit dir. doig e Koitsch. Te Du kannst dein Versprechen Mir Armen nicht brechen; Du siehst ja, wie elend und dürftig ich bin; Auch giebst du die Gaben aus Gnaden nur hin. 4. Drum gieb mir zu trinken, wies dein Wort verheißt! Laß gänzlich versinken den sehnenden Geist Im Meer deiner Liebe; Laß heilige Trieberied andr Mich immerfort treiben zum Himmlischen hin! Es werde mein Herze recht trunken darin. im Suppe S und w in scholle C. 318 Adagio. € E 9: 282. Gemeinschafts- Lieder. 282. F Neige dich! Holder Jesu, nei- ge dich Gnaden- voll zu vigile commot red anile msdal bilpint sie sdn shfilmmid dal un meinem Lal- len; Laß, 0 laß dir wohl- ge= fal- len, 710 alt un don sun sin sid ud idsip bul 想 766 Was dein Kind heut zu dir fleht; Hör, er hö- re mein Gebet! = 2. Segne mich! Segne, Jesu, segne mich! Salbe mich mit deiner Gnade Zu dem neuen Lebenspfade. Mache mich je mehr und mehr Dir zur Freude, dir zur Ehr! 3 3. Liebe mich! Herz voll Liebe, liebe mich! Und daß ich mit süßem Triebe Dich recht zärtlich wieder liebe Und dir kindlich folgsam sei, Dazu gieb mir Kraft und Treu! Gebet und Fürbitte. 283. 4. Halte mich! Starter Jesu, halte mich! Ach, du weißt es ja, wie schwächlich, Wie voll Mängel und gebrechlich Deine armen Kinder sind: Halte du dein schwaches Kind! ogle Ant mol= ned pne 6. Trage mich! 1612 Guter Hirte, trage mich Als dein Schäflein mit Erbarmen In den sanften Hirtenarmen, ST9 do 150= isd Und einst gläubig hoff ich drauf- Trage mich zu dir hinauf! 5. Tröste mich! D, mein Tröster, tröste mich, Wenn zu deinen heilgen Füßen Meine stillen Thränen fließen, Wenn mein krantes Herz in mir Dürstend lechzt nach Trost von dir. - 283. d Ele mad-$ 2801- 100 og= n Bod: öld Mel. 264. 1. Keiner wird zu Schanden, welcher Gottes harrt; Soll ich sein der Erste, der zu Schanden ward? Nein, das ist unmöglich, du getreuer Hort! Eher fällt der Himmel, eh mich täuscht dein Wort. 2. Du hast zugesaget: Wer da bittet, nimmt; Wer da sucht, soll finden, was ihm Gott bestimmt. is Wer im festen Glauben muthig klopfet an, Dem wird ohne Zweifel endlich aufgethan. 319 3. Nun so will ichs wagen, Herr, auf dein Gebot, Alle mein Sorgen, eign' und fremde Noth, All mein heimlich Grämen, alles, was mich quält, Dir ans Herz zu legen, der" die Thränen zählt." 4. Du bist mein Erbarmer und mein bester Freund, Meines Lebens Sonne, die mir lacht und scheint, Auch in finstern Nächten und durchs Todesthal Mir hinüber leuchtet zu des Lammes Mahl. Knal. e 320 284. ! him för ( Auch Mel. 34.) 79för niom Gemeinschafts- Lieder. 284. noplied nonied ug silbi sir, ni P 2 id nou for 9: of Herr Laß DQ PT haf= tes blö= des t Je su, = Le= ben, junio i ondule = t Lebens- licht! An- ge= sicht 42 100 Tip prost se Gna= den= son C Licht und Won- Huonidad ng him spor 8 Idilin IS08 fmpur pant P Jummiljed 1100 di andl en, pig Und mei- nen freu plul ollee 8 Gott, ver fag ditu pibol gj 10 - -8him sledujt gmirsni mirs nicht! siden 으으 -0Phim stind A == 8 IC Coldes Geist er pomnu ili and, misit + ‡ gt A. Knöpken. 8 Nach deiner Gnad errd d 8 NO Sting ne, WahrMein nte باشد eto. neuen; Mein nism silik De is fid ausds asisit Gebet und Fürbitte. 285. 2. Vergib mir meine Sünden Und wirf sie hinter dich; Laß allen Zorn verschwinden Und hilf mir gnädiglich; Laß deine Friedensgaben Mein armes Herze laben; Ach Herr, erhöre mich! 3. Vertreib aus meiner Seelen Den alten, eitlen Sinn Und laß mich dich erwählen, Daß ich mich künftighin Zu deinem Dienst ergebe Und dir zur Ehren lebe, Weil ich erlöset bin. 4. Ach zünde deine Liebe In meiner Seele an, Daß ich aus innrem Triebe Dich ewig lieben kann, is Und dir zum Wohlgefallen Beständig möge wallen Auf rechter Lebensbahn. 321 5. Nun, Herr, verleih mir Stärke; Verleih mir Kraft und Muth! Denn das sind Gnadenwerke, Die dein Geist schafft und thut; Hingegen all mein Sinnen, Mein Lassen und Beginnen Ist böse und nicht gut. 6. Darum, du Gott der Gnaden, Du Vater aller Treu, Wend allen Seelenschaden Und mach mich täglich neu! Gieb, daß ich deinen Willen Getreulich mög erfüllen, Und steh mir kräftig bei. Gotter. 285. Mel. 79. ( Auch Mel. 48. 116.) 1. Vater, sieh auf unsre Brüder| Höre ihr geheimes Sehnen; Auch von deinem Thron hernieder, Zähle ihre stillen Thränen; Wo man Hilf und Trost gewinnt. Schüße sie in Schmach u. Schanden; Rette sie aus ihren Banden, 1: Wenn sie in der Drangsal sind.:|| 1: Laß sie sehn, was du verheißt!:| 4. Laß sie deinen Ruf stets wecken, Daß kein Locken und kein Schrecken Ihren Seelen schädlich sei. Steh im Reden und im Schweigen, 2. Unter ihrer Feinde Schnauben Im Erdulden und im Zeugen Gründ und mehre ihren Glauben ,: Ihnen als Fürsprecher bei.:| Ihre Hoffnung und Geduld. Halte sie bei deinem Sohne; Mach fie froh mit jenem Lohne; : Tröste sie mit deiner Huld.:| 3. Stärke sie mit Lebensworten; Sei ihr Licht in dunklen Orten; Fülle sie mit deinem Geist. Gem.- Lieder. 4. Aufl. 5. Jesu, der du selbst gelitten Und vor uns mit blutgen Schritten Aus der Welt zum Vater giengst, Zeige ihnen von dem Throne, Daß du dort die Lebenskrone : Auch für ihr Haupt schon empfiengst.:| Hiller. 21 322 Langsam.inds stbor 1 把 ud 9€ 286. Gemeinschafts- Lieder. retten. fet= ten, 286. Herr, du willst mich he ben, Tragen und erjim delf usonius ble D. Rappard. pilun Ich will, o mein Leben, Fest an dich mich Daß mich dei ne treu en Hän- de = Tra- gen bis ans En= de. 10 TO 2. Wenn ich mich beschaue, Muß ich klagen, klagen; Wenn ich mir vertraue, Gebet und Fürbitte. 287. 4. Ja, du wirst mich schirmen! Gnädig wirst du walten; Wirst in Nacht und Stürmen Schützen mich und halten. Herr, o Herr, vom eignen Wesen, Herr, ich sehe troß der Wogen Komm, mich zu erlösen. Deinen Friedensbogen. Muß ich bald verzagen. 3. Auch die schönste Gabenor Schafft mir Angst und Reue, Wenn ich dich nicht habe, Nicht in dir mich freue. Eins, nur Eins stilltmein Verlangen, Fest an dir zu hangen. 323 5. Nun, auf dein Erbarmen Will ichs fröhlich wagen, Kann in deinen Armen 287. Mel. 79. Alles thun und tragen. Laß nur, wie du selbst verheißen, Nichts von dir mich reißen! J. Haußmann. 2.Ach, dein Lebensgeist durchdringe, Gnade, Kraft und Segen bringe Deinen Gliedern allzumal, Wo sie hier zerstreuet wohnen Unter allen Nationen, 1: Die du kennest überall.:] ( Auch Mel. 48. 116.) 4. Die in Kreuz und Leiden leben, Stärke, daß sie ganz ergeben Ihre Seel in deine Hand; Laß sie dadurch werden kleiner Und von allen Schlacken reiner, 3 didist 1. Jesu, der du bist alleine Haupt und König der Gemeine, Segne mich, dein armes Glied; Wollst mir neuen Einfluß geben Deines Geistes, dir zu leben; |: Stärke mich durch deine Güt.:||: Lauterlich in dich gewandt.:| 5. Laß die Deinen noch auf Erden Ganz nach deinem Herzen werden; Mache deine Kinder schön, Abgeschieden, klein und stille, Sanft, einfältig, wie dein Wille [: Und wie du sie gern willst sehn.:| 6. Ach, du hast uns theur erworben, Da du bist am Kreuz gestorben; Denke, Jesu: wir sind dein! Halt uns fest, so lang wir leben Und in dieser Wüste schweben; 3. In der argen Welt sie rette, Und den Satan bald zertrete Gänzlich unter ihre Füß; Tödte durch den Geist von innen Fleischeslust, Natur und Sinnen; 1: Sei nur du den Deinen süß.:||: Laß uns nimmermehr allein!:| G. Tersteegen. 21* 324 Lasursibi dim fram ad 288. of 288. Gemeinschafts- Lieder. ( ar 1 me day that i mel. 8. pod 1. Sie ist da die schöne Stunde, naged Welche zum Gebet vereint, Wo das Volk aus Gottes Bunde remind is Vor dem Gnadenthron erscheint. oppo Herr, erhöre unsre Bitt, d s: Theil uns deinen Segen mit!:| modo di 2. Sind wir auch noch schwache Kinder, bin Deine Gnade gibt uns Muth; spali aspall i jule ( Auch Mel. 52. 247. 302.) Du errettest ja die Sünder, Die da glauben an dein Blut! Wer gebeugt zum Throne naht, 1: Der empfängt die Lebensgnad.:| 3. Nicht nur für uns selbst zu beten, dun Liegen wir vor deinem Thron, Viele willst du noch erretten, ndon Liebevoller Menschensohn; Viele, Herr dir ists bekannt- 1: Schmachten noch in Satansband.:| taisd drit adal nier - than 4." Groß", du sprachst es," ist die Ernte!" Herr, o sende Schnitter aus! Sammle, was der Feind entfernte, - Jesu, wieder in dein Haus! Daß o bald die ganze Erd 1: Deines Lichtes Tempel werd!:| - 5. Rüste deines Reiches Boten, Herr, mit neuen Gnaden aus! Lebenskräfte gieb den Todten; Weih von neuem ein dein Haus! Sammle, großer Menschenhirt, 1: Nah und fern, was sich verirrt!:| buk& 12 I dua tang pine ange sim Nok 10: 1 misd 612.9 Gebet und Fürbitte. 289. 290.9 289. Mel. 114. 1. Mache dich, mein Geist, bereit! Wache, fleh und bete, & Daß dir nicht die böse Zeit Plößlich nahe trete; Unverhofft Ist schon oft Ueber viele Frommen Die Versuchung kommen. sid dul 4. Ja, er will gebeten sein, Wenn er was soll geben; Was dich drückt und bestrickt, I Daß du schläfrig bleibest und sein Werk nicht treibeſt. 325 2. Wache, daß dich Satans List Und durch ihn Unsern Sinn, Nicht im Schlaf umstricke, Weil er sonst behende ist, Daß er dich berücke; Denn Gott gibt, Die er liebt, Nur in seine Strafen, Wenn sie sicher schlafen. 1. So lang ich hier noch walle, Soll dies mein Seufzer sein; Ich sprech bei jedem Falle: idu " Herr, hilf mir, ich bin dein!" Er lädt uns zum Flehen ein, e Wenn wir wollen leben sid 3 2. Wenn Morgens ich erwache Und schlafe Abends ein, Befehl ich Gott die Sache: " Herr, hilf mir, ich bin dein!" 3. Geh ich an die Geschäfte, So bitt ich zum Gedeihn dan Ihn um Verstand und Kräfte: " Herr, hilf mir, ich bin dein!" Feind, Welt, Fleisch und Sünden Kräftig überwinden. 3. Bete aber auch dabei Mitten in dem Wachen; Seiner Gunst ausschütten, Denn der Herr muß selbst dich frei Wenn wir gläubig bitten. Von dem allem machen, Freistein. 5. Nun wohlan, es muß uns schon Alles glücklich gehen, Wenn wir ihn durch seinen Sohn Im Gebet anflehen; Denn er will Alle Füll 290. i pill Mel. 262. udsid dip ( Auch Mel. 163. 263.) 4. Fühl ich mich schwach im Beten, Und ist mein Glaube klein, Soll mich sein Geist vertreten: " Herr, hilf mir, ich bin dein!" 5. Machtauchmein Herzmir Grauen, Der Herr sei nicht mehr mein, So seufz ich voll Vertrauen: " Herr, hilf mir, ich bin dein!" 6. In meinen leßten Stunden Schätz ich mich heil und rein Durch meines Heilands Wunden; Er hilft mir, ich bin sein! Hiller. 326 291. 292. Gemeinschafts- Lieder. 291. Mel. 103.( Auch Mel. 83. 149. 152. 194. 208.) 1. Geist vom Vater, thaue, thaue| 3. Geist des Lichtes, leuchte, leuchte, Segen auf die dürre Flur, Daß dein Liebeswirken preise Die erquickte Kreatur. Wo es finster ist und Nacht, Daß die Finsterniß bald weiche Und die Nacht zum Tag erwacht. 4. Geistesflamme, zünde, zünde Heller hier dein Feuer an Daß es alle Christenherzen Wärmen, heilgen, läutern kann. jmy jolbe mi tome Sprich dein Amen, wenn wir flehn; did a je dig Ho 2. Geist des Lebens, wehe, wehe Mächtig übers Todtenfeld, Daß die Seelen auferstehen, Die der Tod gebunden hält. de du 5. Jesus Christus, höre, höre! roberum Send einmal in unsre Lande Ein gewaltges Geisteswehn. ado2 menit bond ali tim mas ( 233 901 R. B. 2 101 101 si isdad bun de sis& sd ni nottile 292. Mel. 306. 1. Dir, dir, Jehovah, will ich singen, Denn wo ist doch ein solcher Gott, wie du? Dir will ich meine Lieder bringen; Ach, gib mir deines Geistes Kraft dazu, Daß ich es thu im Namen Jesu Christ, corSo wie es dir durch ihn gefällig ist. sts 2. Dein Geist kann mich bei dir vertreten puol o I Mit Seufzern, die ganz unaussprechlich sind; Der lehret mich recht gläubig beten; Gibt Zeugniß meinem Geist, daß ich dein Kind arri Und ein Miterbe Jesu Christi sei; ensprollt uns S Daher ich Abba, lieber Vater, schrei. adds sjolci dulf 3. Wohl mir, ich bitt in Jesu Namen, si no hi højst " Der mich zu deiner Rechten selbst vertritt. In ihm ist alles Ja und Amen, sid m di 0 8 ist Was ich von dir im Geist und Glauben bitt. ii Wohl mir, Lob dir jetzt und in Ewigkeit,& mu net Daß du mir schenkest solche Seligkeit. im " Aufnahme in die Gemeinde. 293. Mel. 70. 1. Es wisse, wer es wissen kann: Ich bin des Heilands Unterthan Und will nun sorgen, daß ich treu Dem Herrn bis an mein Ende sei. 2. Mit Freuden tret ich in die Reihn Der kleinen Herde heute ein; Ich weiß ja, daß dies Gott gefällt; gli and Drum frag ich nichts mehr nach der Welt. ( Auch Mel. 20. 92.) 3. Auf den nur seh ich, der für mich Dort an des Kreuzes Stamm verblich; Sein Rath soll fortan nur allein Die Richtschnur meines Lebens sein. 4. Herr, du riefst mich von Sünden wach Und sprachst:" Komm, folge du mir nach!" Hier komm ich nun; o nimm mich an Und führ mich auf des Lebens Bahn! 5. Hilf mir, in deines Volks Verein Lebendig treu und nützlich sein, Daß ich an deinem heilgen Leib Ein wahres Glied stets sei und bleib. 6. Und ist vollendet hier mein Lauf, So nimm mich in den Himmel auf, Wo ich dann mit der großen Schar Dich lob und preise immerdar. E. Gebhard. 327 328 4 294. Gemeinschafts- Lieder. altime 294. Stärk uns, Mittler, dein sind wir! Sieh, wir al= le dd dddd ddd C e annisaine Knecht. fle hen: Laß, laß, o Barmher- zi ger, Uns dein Antlitz = = 영화 2-0 19:-2--12- O 음 의 dd fp fe= Hen! Back ii= ber unf= re See= Len! Hier -8-1-8-8봉이 Pho stehn und sprechen al- le wir: Herr, dein Ei- gen- thum sind wir! -6 22 Aufnahme in die Gemeinde. 294. ta Heiliger Schöpfer, Gott! Hei- li- ger Mitt- ler, Gott! -8ddd Heiliger Gott, Lehrer und Tröster! Drei- ei- ni- ger J J J Q. 2. Bund! de d 329 8-8 pla Gott! Laß uns nie ver- ges sen Un- sern theu- ern, heilgen = de 2. El Erbarm dich un ser! d 9: 2 2. Deiner Macht vertrauen wir;| Heiliger Schöpfer, Gott; Du, Herr, wollst uns halten! Heiliger Mittler, Gott; Laß die Liebe nimmermehr Heiliger Gott, Lehrer und Tröster; Gegen dich erkalten. Dreieiniger Gott! Stärk uns, o Herr, im Glauben! Beständig laß uns alle sein, Die wir uns aufs neu dir weihn! Stärk uns, deine Kinder, Im Vertraun auf Jesu Tod! Erbarm dich unser! Nach Münter. 330 ( Auch Mel. 11. 30. 38. 109. 159. 295. 180. 203. 255. 366.) 22 22 94-2 295. Gemeinschafts- Lieder. 6 8 In unsers Königs Namen Betreten wir die E Bahn; Ihr, ihr von seinem Sa- men, O schließt euch N 53 freu- dig an! € Wir ziehn zum Frie- dens- lan- de, Ein 6P Leib, Ein Herz, ein Geist; Wohl dem, der # al= le Aufnahme in die Gemeinde. 296. POP Ban de Voll Helden- muth zer= reißt. = ♪♪ 9 #. 2. Der Weg ist schmal, doch eben,| 4. Seht, wie die Krone schimmert, Und führt zur Seligkeit. Die Straße dort daneben Ist zwar bequem und breit; Doch wer sie geht, muß sterben! An ihrem Ende droht Ein ewiges Verderben, Fluch, Zorn, und Qual, und Tod. Die unser Haupt einst schmückt! Und wird der Leib zertrümmert, Der Weltenbau zerstückt; Erlöschen Sonn und Sterne: Kein Pilger werde matt! Dort glänzt uns schon von ferne Des großen Königs Stadt! 3. Drum wandeln wir entschlossen Dem Himmelsführer nach, Und dulden unverdrossen, Und tragen seine Schmach, Und flehn im finstern Thale: D Jesu, steh uns bei, Und mach im Hochzeitssaale Bald alles, alles neu! 331 5. Hinan, hinan, ihr Frommen! Es kostet Schweiß und Blut! Hinan, hinangeklommen Mit wahrem Heldenmuth! Bald hebt uns unser Sehnen Hoch über Tod und Grab; Bald trocknet unsre Thränen Die Hand der Liebe ab. 296. Mel. 205. Herr, ich bin dein! Wohl mir, ich hab gefunden Auf ewig nun den sichern Bergungsort An deinem Herz, in deinen blutgen Wunden, In deinen Händen, die für mich durchbohrt. Ja, dein bin ich, du Weinstock, ich dein Rebe; Du Bräutgam, ich ein Glied von deiner Braut; Gieb, daß ich fest im Glauben dir anklebe, Bis einst in Zion dich mein Auge schaut! 188 Andante. 6 8 9 -6 Zeichen? du VIII. Missions- Lieder. 297. $ Früh- ling, der die Welt ver- klärt, Wann erscheint dein 13 Winter, der CHDCA m C. Abela. dusjen dod di im Idoble misd 4 so lang gewährt, Wann wirst EC ent- weichen? Längst be deck te starrer Frost Missions- Lieder. 297. Ein be- schneit Ge fil de: = deinem Trost, Komm mit deiner Mil- de! 2. Rings der Nationen Kreis Harret auf dein Wehen, Bis die Blumen still und leis Aus dem Grab erstehen, Bis des Glaubens Baum erblüh Und der Liebe Pflanze, Bis dein Tag die Erd umzieh Mit des Lebens Kranze, 3. Bis aus öden Wüstenein Noch ein Garten werde, Wo sich Beet an Beete reihn Auf der ganzen Erde, Süßer Duft von Berg und Thal Auch zum Himmel steige Und mit Gnaden ohne Zahl Gott herab sich neige. 333 Frühling, komm mit 4. Brich denn an, du selges Licht, Ewig junger Morgen! Stell uns hell vors Angesicht, Was im Grab verborgen! Wo zerstreut noch her und hin Kleine Gärten stehen, Laß die ganze Wüste blühn, Grünen Thal und Höhen. 5. Ach, wir harren mit Begier, Herr, bis durch dein Walten Ganze Völker bald vor dir Ihre Hände falten, Bis auf weitem Erdenrund Alle Götzen brechen, Amen zu dem Gnadenbund Alle Zungen sprechen. 334 Moderato. mf 27c!! mf :-292 298. Missions- Lieder. 298. Die Sach ist dein, Herr Je- su Christ, Die Sach, an der wir Und weil es deine Sache ist, kann sie nicht unter= 44 stehn, gehn. Allein das Waizenkorn, bevor; Muß Es fruchtbar sproßt zum Licht empor, Zueig= nen We= sen 3. Haydn. PP 3 dufter- ben in der Erde Schoß Durch Sterben los, Vom vor vom eigenen We- sen los. los. PP mf mf == Missions- Lieder. 299. 2. Du giengst, o Jesu, unser Haupt, Durch Leiden himmelan, Und führest jeden, der da glaubt, Mit dir die gleiche Bahn. Wohlan, so nimm uns allzugleich Zum Theil am Leiden und am Reich; Führ uns durch deines Todes Thor Samt deiner Sach zum Licht empor, Zum Licht empor, Durch Nacht zum Licht empor. 3. Du starbest selbst als Waizenkorn Und sankest in das Grab; Belcbe denn, o Lebensborn, Die Welt, die Gott dir gab. Send Boten aus in jedes Land, Daß bald dein Name werd bekannt, Dein Name voller Seligkeit; Auch wir stehn dir zum Dienst bereit In Kampf und Streit, Zum Dienst in Kampf und Streit. 299. Mel. 71. 1. Zeugenschar, Zeugenschar, Weit zerstreuet nah und fern, Die du sollst das Salz auf Erden Nach der Gnadenwahl des Herrn Und der Welt zum Lichte werden; Ist dein großes selges Loos dir klar, Beugenschar, Zeugenschar? TE S. Preiswerk.- Vers 3 335 Wirst du siegen im Erliegen? Selig ist, wer betet, zeugt und wacht, Wenn die Nacht Kommt mit Macht. 3. Ja, fürwahr, Das ist klar: Selig ist der Dienst des Herrn! Die sich ihm zu eigen geben Und ihm dienen treu und gern, Führt er durch den Tod zum Leben. Stell dich ihm zum Dienste ganz und gar, 2. Sieh, die Nacht Kommt mit Macht, Da man nicht mehr wirken kann; Denn des Satans Heere siegen, Und der Lügner bricht sich Bahn; Zeugenschar, Zeugenschar! 336 9-2 P P 300. Missions- Lieder. ja 5300. lensie uG& 화음 生 Zieht fröh- lich hinaus Zum heiligen Krieg, Durch 2 20% 3 din T Nacht und durch Graus Er- glän- zet I cresc. 010 tete e G. F. Händel. der cresc. Sieg. Ob mf 1² f 1 Wetter auch to ben, Er schrecket nur nicht! Blickt = = mf P dimmer nach o= ben; Bei Je su ist Licht! : f Panie GINE 2. Und ob auch das Herz Sich dunkel umzieht Mit trübendem Schmerz, Der Friede entflieht, Wenn Mißmuth und Zagen Die Freudigkeit bricht: O stillet die Klagen; Bei Jesu ist Licht. Missions- Lieder. 301. 1. Der du in Todesnächten Erkämpft das Heil der Welt Und dich als den Gerechten Zum Bürgen dargestellt; Der du den Feind bezwungen, Den Himmel aufgethan: Dir stimmen unsre Zungen 1: Ein Halleluja an.:| 337 13. Wenn rings um euch bang Die Gözennacht steht, Und wirds euch zu lang, Bis daß sie vergeht, So sei euer Hoffen Nach oben gericht't! Der Himmel bleibt offen; Bei Jesu ist Licht. A Barth. Mel. 255. Gemeinsch. Lieder. 301. Zu deinen Füßen sein, Bis die von Süd und Norden, Bis die von Ost und West Sind deine Gäste worden 1: Bei deinem Hochzeitsfest.:| 3. Noch werden sie geladen; Noch gehn die Boten aus, Um mit dem Ruf der Gnaden Bu füllen dir dein Haus. 4. So ziehen deine Flammen, Wie Sonnen um die Welt; Getrenntes fließt zusammen; Das Dunkle wird erhellt; 2. Jm Himmel und auf Erden Und wo dein Name schallet, Ist alle Macht nun dein, Bis alle Völker werden Du König, Jesus Christ, Ein selig Häuflein wallet |: Dahin, wo Friede ist.:| ( Auch Mel. 11. 30. 38. 109. 159. 180. 203. 295. 366.) Es ist kein Preis zu theuer, Es ist kein Weg zu schwer, Hinauszustreun dein Feuer 1: Ins vielbewegte Meer.:| 5. So sammle deine Herden Dir aus der Völker Zahl, Daß viele selig werden Und ziehn zum Abendmahl. Schleuß auf die hohen Pforten; Es strömt dein Volk heran! Wo's noch nicht Tag geworden, 1: Da zünd dein Feuer an!:| Barth. 22 338 ( Auch Mel. 8. 52. 247.) 302. Adagio. dolce. 302. Missions- Lieder. dolce. " Waj= ser = strö ser strö me will ich gie- ßen," Spricht der ddd mf- S. Hofer. Herr," aufs dürre Land; Küh= lend sol- len Quel- len ♫ F mf Wand- rer schmachtend ziehn, fließen In der Wüste hei- ßem Sand. Wo jetzt P Soll ein E Got= tes -P- RMissions- Lieder. 302.0 "} gar- ten blühn.' 2. Ach, noch ist die Zeit der Dürre; Schwerer Fluch bedeckt das Land. Israel geht in der Irre; Seine Kraft ist ausgebrannt. Wo der Blick auch sehnend schweift, Spärlich kaum ein Früchtlein reift. 3. Dennoch wird das Wort des Treuen Herrlich in Erfüllung gehn; Jauchzend werden dann sich freuen, Die jetzt still mit Thränen sä'n, Wenn der Segensstrom des Herrn Alles füllet nah und fern. 4. Darum muthig stets, ihr Brüder, Eilet dem Verlornen nach! Sucht des Volkes Gottes Glieder Liebend auf in ihrer Schmach! Ladet sie von Berg und Thal Zu des Königs Hochzeitsmahl! 5. Scheint es oft vergeblich Mühen, Segensloses Kämpfen euch, Denkt: auf rauhem Pfade ziehen Alle in dem Kreuzesreich; Doch wer seinem König dient, Dem hat stets ein Kranz gegrünt. 6. Herr, erhöre uns und sende Deinen heilgen Geist uns zu, Der uns Muth im Kampfe spende Und in Trübsal stille Ruh. Ja, wir wollen dir vertraun! Du wirst Zion wieder baun! S. Herwig. 22 339 12 2 12 340 303. 304. Missions- Lieder. 303. Mel. 8. 1. Der Erlöser ist erschienen Jesus Christ, der starke Held, Und sein kräftiges Verfühnen Gilt auf ewig aller Welt; Ja, der ganzen Sünderschar 1: Beut er ewges Leben dar.:| 2. Hört es, o ihr Millionen, Hört das Evangelium! Wo noch Todesschatten wohnen, Soll erschallen Gottes Ruhm. Jesus macht euch frei und rein; 1: Denn auch ihr sollt selig sein.: 3. Als er auf dem Marterhügel Sterbend rief:" Es ist vollbracht!" D da sprengte er den Riegel, Der euch hielt in Todesnacht, Und bezahlte voller Huld 1: Alle Strafe eurer Schuld.:) ( Auch Mel. 52. 247. 302.) 4. Als er die durchgrabnen Hände Ausgestreckt am Kreuze weit, Wollt er aller Welten Ende Laden ein zur Seligkeit. " Kommt!" so ruft der Schmerzens1:" Alle, alle nehm ich an!":[ mann; 1. Sieh, ein weites Todtenfeld Voller dürrer Todtenbeine! Ach, kein Sonnenstrahl erhellt Diese Nacht mit frohem Scheine! Hüter, ist die Nacht bald hin? Wird dein Morgen bald erblühn? 2. Blick ich hin auf Israel, Ist noch alles fast erstorben. Ach, dein Volk, Immanuel, Das du dir mit Blut erworben, Sieh, wie blind, wie fern von dir! Wie ein Schlachtfeld liegt es hier! 5. D mit solcher frohen Kunde Zieht, ihr Boten Gottes, aus! Ruft getroft mit Herz und Munde; Weist den Weg ins Vaterhaus; Lockt die Seelen nah und fern : Zudem Hochzeitsmahldes Herrn.:| 6. Jesu, Jesu, Licht der Heiden, Brich mit Herrlichkeit herfür! Laß uns kämpfen, siegen, leiden; Deffne die verschloßne Thür; Mach dem Wort vom Kreuze Bahn; il: König geh du selbst voran!:| 304. Mel. 42. ( Auch Mel. 13. 40. 42. 73.) 3. Schau ich deine Christenheit, Die, Herr, deinen Namen träget, Ach, was seh ich weit und breit! Tausend Kräfte wild beweget, Wenige, die für dich glühn Und in deinem Dienst sich mühn. 4. Und die große Heidenwelt Ist noch finster und verdunkelt, Hie und da nur schwach erhellt; Lichtesschimmer einzeln funkelt. Millionen sind noch fern Von dem Reiche meines Herrn! Missions- Lieder. 305. 5. D wann bricht der Frühling an Nach den langen Wintertagen? Herr, du bist es, der da kann Zu den Todtenbeinen sagen: " Rauschet, regt und füget euch! Seid ein Leib für Gottes Reich!" Von deinem heilgen Angesicht. 2. Nicht wir haben dich erwählet; Du selbst hast unsre Zahl gezählet Nach deinem ewgen Gnadenrath. Unsre Kraft ist schwach und nichtig, Und Reiner ist zum Werke tüchtig, Der nicht von dir die Stärke hat. Drum brich den eignen Sinn; Denn Armut ist Gewinn Für den Himmel; Wer in sich schwach, Folgt, Herr, dir nach Und trägt mit Ehren deine Schmach. 3. D Herr Jesu, Ehren- König, Die Ernt ist groß; der Schnitter wenig; 341 305. Mel. 67. Beruft zum Abendmahl Jm Reich Gottes! 1. Einer ists, an dem wir hangen,| Wohl dem, den seine Wahl Der für uns in den Tod gegangen Und uns erkauft mit seinem Blut. Unsre Leiber, unsre Herzen Gehören dir, o Mann der Schmerzen, In deiner Liebe ruht sichs gut. Nimm uns zum Eigenthum; Bereite dir zum Ruhm Deine Kinder! Verbirg uns nicht Das Gnadenlicht Da ruht der Streit; Da währt die Freud Heut, gestern und in Ewigkeit. 4. Deine Liebe, deine Wunden, Die uns ein ewges Heil erfunden, Dein treues Herz, das für uns fleht, Wollen wir den Seelen preisen Und auf dein Kreuz so, lange weisen, Bis es durch ihre Herzen geht. Denn kräftig ist dein Wort; Es richtet und durchbohrt Geist und Seele; Dein Joch ist süß; Dein Geist gewiß, Und offen steht dein Paradies. 5. Heiland, deine größten Dinge Beginnst du stille und geringe; Was sind wir Arme, Herr, vor dir? Aber du wirst für uns streiten Und uns mit deinen Augen leiten; Auf deine Krast vertrauen wir. Dein Senfkorn, arm und klein, Wächst endlich ohne Schein Doch zum Baume, Weil du, Herr Christ, Sein Hüter bist, Der es mit Segen übergießt. Drum sende treue Zeugen aus! Sende du auch uns in Gnaden, Viel frohe Gäste einzuladen Zum Mahl in deines Vaters Haus. 6. Herr, so sprich dein Lebenswort Ueber alle Todtenbeine! Odem Gottes, wehe fort, Daß sich alles neu vereine! Mache alles wieder neu! Alles Alte geh vorbei! Chr. H. Zeller. 342 306. Missions- Lieder. 306. 圈 # bad Der Wach auf, du Geist der ersten Zeu- gen, Die Tag und Näch- te nim- mer schwei- gen, Die L Württ. Choralb. Wächter, die auf Zions Mau- er stehn, Ja, de ren un verzagt dem Feind ent- gegen- gehn, = 8: 12 Schall die ganze Welt durchdringt Und aller Völ= ter Scharen zu dir bringt. TH 19 Missions- Lieder. 306. 2. O daß dein Feuer bald entbrennte, Daß wir es sehn in alle Lande gehn, Auf daß bald alle Welt erkennte, Was zur Erlösung ihr von dir geschehn. D Herr der Ernte, siehe du darein! Die Ernt ist groß; der Knechte Zahl ist klein! 3. Dein Sohn hat ja mit klaren Worten Uns diese Bitt in unsern Mund gelegt. O siehe, wie an allen Orten Sich deiner Kinder Herz und Sinn bewegt, Dich herzinbrünstig darum anzuflehn; Drum hör, o Herr, und sprich:" es soll geſchehn!" 4. Herr, gib dein Wort mit großen Scharen, Die in der Kraft Evangelisten sein! Laß eilend Hilf uns widerfahren, Und brich in Satans Reich mit Macht hinein! O breite, Herr, auf weitem Erdenkreis Dein Reich bald aus zu deines Namens Preis! 5. Laß jede hohe, niedre Schule Die Werkstatt deines guten Geistes sein! Ja site du drin auf dem Stuhle; Drück du dein Bild dem Geist der Jugend ein, Daß treue Lehrer wir und Beter sehn, Die kräftig vor dem Riß der Kirche stehn. 6. Die Lieb ists, Herr, die zu dir flehet, Sie, die von deiner Lieb ein Fünklein ist, Von deinem Odem angewehet, O du, der du die Liebe selber biſt! Wenn wir in schwacher Liebe zu dir flehn, Was wird nicht von der Liebe Quell geschehn! 7. Du wirst dein herrlich Werk vollenden, Der du der Welten Heil und Richter bist; Du wirst der Menschheit Jammer wenden, So dunkel jetzt dein Weg, o Heilger, ist. Drum hört der Glaub nie auf zu dir zu flehn; Du thust doch über Bitten und Verstehn! Bogazky. 343 MAR ut De 344 307. 308. Missions- Lieder. 307. Mel. 67. Zeig in deiner Marter Schöne Dich deinem Volk! O Jesu, kröne Bald unser hoffendes Vertraun, Daß, die dich durchstochen haben, Die dich gekreuzigt und begraben, Dich, als den Retter, liebend schaun. Vereinigt singen wir Dann, o Versöhner, dir: Halleluja! Von Ewigkeit Zu Ewigkeit Sei unser Wirken dir geweiht! Bionsharfe. 308. Mel. 28. 3 1. Sei du in unserm Kreise, Herr Jesu, und beweise Dich als den guten Herrn, Wie du so oft dich zeigtest Und huldreich zu uns neigtest. Tritt ein; du segnest ja so gern. 4. Mach dich uns immer süßer, Von Tag zu Tag gewisser Und unentbehrlicher; 2. Wir möchten gern dir dienen; Dazu sind wir erschienen In deiner Knechte Reihn. Gieb du, Herr, uns Befehle, Und salbe Leib und Seele, Daß sie zu deinem Dienst gedeihn. 3. Lehr uns von deinem Stuhle In deines Geistes Schule; Gieb uns ein offnes Ohr, Und was die Welt mit Loben Als köstlich hat erhoben, Erschein uns stets gefährlicher! 5. Laß, Heiland, auf uns allen Dein gnädig Wohlgefallen Mit reichem Segen ruhn, Daß deine Friedensboten Am Heer der Geistlichtodten Ihr schönes Werk mit Freuden thun. 6. Vermehre deine Streiter; Mach deine Bahnen weiter; Laß Scharen ziehn ins Feld, Und laß dich glorreich tragen Auf deinem Siegeswagen Das gern bei deinem Werke Auch leise Winke merke, Und trag dein Licht uns immer vor. Hinein ins Herz der Heidenwelt. Barth. IX. Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisſe. Sonnt a g. 309. Mel. 247. 1. Hallelujah! schöner Morgen, Schöner als man denken mag! Heute fühl ich keine Sorgen; Denn das ist ein lieber Tag, Der durch seine Lieblichkeit Mich im Innersten erfreut. 2. Ach wie schmeck ich Gottes Güte Israt Recht als einen Morgenthau, Die mich führt aus meiner Hütte Zu des Vaters grüner Au! Da hat wohl die Morgenstund Edlen Schatz und Gold im Mund. 3. Ich will in der Zions Stille Heute voller Arbeit sein; Denn da sammle ich die Fülle Von den höchsten Schätzen ein, Wenn mein Jesus meinen Geist dans Mit dem Wort des Lebens speist. 4. Herr, ermuntre meine Sinnen Und bereite selbst die Bruſt; ONE ( Auch Mel. 8. 52. 302.) Laß mich Lehr und Trost gewinnen; Gieb zu deinem Manna Lust, Daß mir deines Wortes Schall Tief im Herzen widerhall. 5. Gieb, daß ich den Tag beschließe, Wie er angefangen ist. Segne, pflanze und begieße, Der du Herr des Sabbaths bist; Bis ich einst auf jenen Tag Ewig Sabbath halten mag. Krause. SE 346 310. 311. Lieder für besondere Zeiten zc. Morgen. 12. 310. Mel. 43. 1. Wie süß in früher Morgenstund Ertönt in meinem Herzensgrund, D Jesu, deine Stimme! Sie mahnet mich, daß du mich liebst Und Del dem schwachen Dochte giebst, Damit er heller glimme. Nähre, Mehre Nur dein Feuer, Du Getreuer! Ach bewahre Dir mein Herze zum Altare! 2. Mit dir steh ich vom Lager auf; Mit dir beginn ich meinen Lauf; Dein will ich stets gedenken. Mein Heiland laß mich nie allein; Wollst immer in und bei mir sein, All mein Schritte lenken. Ich dein, Du mein; Du mein Friede, Klang im Liede, Trost im Leide, Brunnquell aller Lebensfreude! A. Knapp. 311. Mel. 21. ( Auch Mel. 319.) 1. Wach auf, mein Herz, und singe 3. Du sprachst:" mein Kind, nun Dem Schöpfer aller Dinge, Dem Geber aller Güter, Dem frommen Menschenhüter! Ich hüte meine Schafe;[ schlafe, Schlaf wohl, laß dir nicht grauen; Du sollst die Sonne schauen!" 2. Heut, als die dunklen Schatten Mich ganz umgeben hatten, Bedecktest du mich Armen Mit göttlichem Erbarmen. 4. Dein Wort, das ist geschehen; Ich kann das Licht noch sehen. Von Noth bin ich befreiet; Dein Schuß hat mich erneuet. Abend. 312, CIE 5. Du willst ein Opfer haben; Hier bring ich meine Gaben: In Demuth fall ich nieder Und bring Gebet und Lieder. 6. Die wirst du nicht verschmähen; Du kannst ins Herz mir sehen Und weißt wohl, daß zur Gabe Ich ja nichts Beßres habe. Der mich an diesem Tage Auf seinen Händen trage.) 9. Den Segen auf mich schütte; Mein Herz sei deine Hütte; 7. So willst du nun vollenden Dein Wort sei meine Speise, Dein Wert an mir und senden,| Bis ich gen Himmel reise. Gerhardt. A bena. 8. Sprich ja zu meinen Thaten; Hilf selbst das Beste rathen; Den Anfang, Mitt' und Ende, Ach, Herr, zum Besten wende! 312. 1. Abend ist es; Herr die Stunde Ist noch wie in Emmaus, Daß aus deiner Jünger Munde Jene Bitte fließen muß: Bleib bei uns im Erdenthal! Halt in uns dein Abendmahl, Und dein Friedensgruß erfülle Herz um Herz mit heilger Stille. 847 Mel. 107. 2. Selig, wem du aufgegangen, Wem du in der armen Welt, Wo nur eitle Lichter prangen, Friedlich seinen Geist erhellt; Wenn die Tage nun entflohn, Blickt er auf zu deinem Thron, Und auch auf den dunklen Wegen Strahlt ihm Gottes Heil entgegen. ( Auch Mel. 32. 313.) 3. Müde bin ich; Herr, entbinde Mich von dieses Tages Last! Wär ich müde nur der Sünde, Die du schwer gebüßet haft! Aber wer gesündigt hat, Ist zuerst durch Sünden matt; Wer dir lebt in Geist und Frieden, Wird am Abend kaum ermüden. 4. Um das Höchste will ich beten: Jesus, gieb mir deinen Geist! Ach, was hab ich mehr von nöthen Als daß du mein Leben seist! Ja, dann wird es lieblich sein; Wachend, schlafend bin ich dein! Also mit der Schar der Frommen Laß auch mich zur Ruhe kommen! A. Knapp. 348 ( Auch Mel. 32. 107.) dolce 4 2 313. Lieder für besondere Zeiten zc. mim 313. dolce Herr, da Rü- ste Ar= beit bringt zur Ruh, Dan= tes= op= fer zu. dei= ne d ग - - mich die Abend stun de Nach der ich mit Herz und Mun de Dir ein = 8. 8 Gnad; Jetzt kann ich 3. Schmiedlin. Morgens rühm ich des ہے ہے 8 A= bends spat 著 PAP Deine Treu und Macht be sin- gen Und dir mein Dank= d ustig Abend. 313. 18.218.118 op fer bringen. ? 2. Herr, du hast mich überschüttet Heut mit Gütern ohne Zahl; Du hast Leib und Seel behütet Vor so manchem Unglücksfall; Deine Gnade, Macht und Treu Insist Stand den ganzen Tag mir bei, Daß mir alles wohl gelungen; Dir sei ewig Dank gesungen. 3. Zähle nicht was ich gefehlet; Schreib mir nicht die Sünden an, dan Aengstlich es mein Herze quälet, Wo es nicht nach Pflicht gethan. Wie bei Nacht des Tages Schein, Also laß begraben sein 1525] Alle meine Schwachheitssünden, Die sich stets noch an mir finden. 4. Nun, so leg ich mich denn nieder, Und befehl in Temuth dir Mich und meine müden Glieder; Wache du und bleib bei mir! Mach indessen mich bereit Auf die Nacht, die nicht mehr weit, Daß ich mög bereitet gehen Zu dem selgen Auferstehen. 349 G 0.3 314. 315. 316. Lieder für besondere Zeiten zc. 314. Mel. 92. ( Auch Mel. 20. 70.) 1.Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ,| 4.Die Sachu.Ehr, Herr Jesu Christ, Weil es nun Abend worden ist; Dein göttlich Wort, das helle Licht, Laß ja bei uns auslöschen nicht. Nicht unser, sondern dein ja ist; Darum so steh du denen bei, Die sich auf dich verlassen frei. 5. Dein Wort ist unsers Herzens Truß 350 2. In dieser letzten, bösen Zeit Verleih uns Herr, Beständigkeit, Daß wir dein Wort und Sakrament Behalten rein bis an das End. 3.Herr Jesu, hilf, dein Kirch erhalt! Daß sie nicht sicher werd und kalt; GiebGlück und Heil zu deinem Wort, Daß es erschall an allem Ort. 315. mie Me I. 28. 1. Breit aus die Flügel beide, D Jesu, meine Freude, Und nimm dein Küchlein ein! Will Satan mich verschlingen, So laß die Engel singen: " Dies Kind soll unverletzet sein!" und deiner Kirche wahrer Schutz; Dabei erhalt uns, lieber Herr, Daß wir nichts andres suchen mehr. 6. Gieb, daß wir leben in dem Wort Und darauf fahren ferner fort Von hinnen aus dem Jammerthal Zu dir in deinen Freudensaal. 1. Der Tag hat sich geneiget; Der Sabbath kommt heran; Die irdsche Sorge schweiget; 1: Die Arbeit ist gethan.:| 2. D Herr, in stillem Frieden Lieg ich in deinem Schoß; 316. Mel. 163. ( Sonnabend.) Selnecker. 2. Auch euch, ihr, meine Lieben, Soll heute nicht betrüben Ein Unfall noch Gefahr; Gott laß euch sicher schlafen, Stell euch die güldnen Waffen Ums Bett und seiner Engel Schar! Gerhard. ( Auch Mel. 262. 263.) Du Ruheplatz der Müden, 1: Wie ist mein Glück so groß!:| 3. Seitdem mich deine Wunden So selig decken zu, Hab ich all Tag und Stunden 1: Die tiefste Sabbathruh.:| Abend. 317. 317. Meinen Heiland im Herzen, da schlaf ich so 21 süß Und selbst noch im Traum sei ne C selbst noch im Traum sei ne = 22# 2 Lie- be ge- nieß, Und JANT T Lie be genieß. = 351 2. Meinen Heiland im Auge, da schreckt mich kein Feind; 1: Er bleibt seinem betenden Kinde vereint.:| 3. Meinen Heiland im Sinne, bleibt Böses mir fern; 1: Die Sünde entweichet vor Gott, meinem Herrn.:| 4. Darum will ich ihn halten fest, fest und getreu; [: Mein himmlischer Vater, o stehe mir bei.:] 352 k 926 4 2: -5-26 PP P Jahreswech se 1. 318. 1 Das Jahr will wie der schei- = P Je sus blei bet mir; = = Freu- den P f den; Das rüh- me P Bei al= lem Wech- sel hier. mf ich Mein mf P mit Das P ICT Ird- sche muß ver ge hen WieSpreu in Win- desd d d amat Jahreswechsel. 318. f we hen; Wer ihm und sei : d. hat auf sichern Fels ge- baut. 2. Zwar schaue ich zurücke Auf das verfloßne Jahr; Vor Gottes Flammenblicke Ist alles sonnentlar; Da sind gar viele Sünden, Die sich gehäufet finden. Wie viele mögen mir entgehn, Die vor ihm aufgedecket stehn! Gem. Zieder. 4. Aufl. - nem Wort vertraut, Der P 4. Drum sei ihm Lob gesungen Hier in der Pilgerzeit; Ist hier das Lob verklungen, Dort in der Ewigkeit. Wer seinen Heiland kennet Und sich sein eigen nennet, Den kümmert nicht die Erdenzeit, di Er lebt mit ihm in Ewigkeit. 353 P 3. Doch bei viel tausend Gaben, Die seine Gnad verleiht, Läßt er Vergebung haben Mein Herz, das sich ihm weiht. So darf auch ich mich freuen In meinem Herrn, dem Treuen, Durch dessen Blut, das für uns fleht, Auchmitdem JahrdieSchuldvergeht. 23 10.8 18 m C dun point de point madi t 354 ( Auch Mel. 21.) 319. Lieder für besondere Beiten 2c. 319. 6 P Nun laßt uns Singen ¿ fibe Le FE gehn und tre n. Selunecer. ten Mit und mit Be ten Zum Herrn, der un- serm : d 4. Denn wie von treuen Müttern In schweren Ungewittern Die Kindlein hier auf Erden Mit Fleiß bewahret werden: ben Bis hie- her Kraft ge= ge= ben. red ddd H Läßt Gott ihm seine Kinder, Wann Noth und Trübsal blitzen, In seinem Schoße sitzen. 2. Wir gehn dahin und wandern, 5. Also auch und nicht minder Von einem Jahr zum andern; Wir leben und gedeihen Vom alten bis zum neuen; 3. Durch so viel Angst und Plagen, Durch Zittern und durch Zagen, Durch Krieg und große Schrecken, Die alle Welt bedecken. 6. Ach, Hüter unsers Lebens, Fürwahr es ist vergebens Mit unsrem Thun und Machen, Wo nicht dein' Augen wachen! 7. Gelobt sei deine Treue, Die alle Morgen neue! Lob sei den starken Händen, Die alles Herzleid wenden! Jahreswechsel. 320. 321.928 8. Laß ferner dich erbitten, D Vater, und bleib mitten In allem Kreuz und Leiden Ein Brunnquell unsrer Freuden! 9. Und endlich, was das meiste: Füll uns mit deinem Geiste, 320. Mel. 63. disf 1. Segnet uns zu guter Letzt Auch noch dieses Jahres Ende; Segnet fünftig, jegnet jetzt, Dihr theuren Jesus- Hände! Segnet, daß an Leib und Seele Niemand etwas Gutes fehle. 2. Helft, so wir gefallen sind, Helft uns wieder aufzustehen! Lehrt uns munter und geschwind 1. Nun lasset uns erheben Das Herze himmelan Und pilgern durch dies Leben Auf Jesu schmaler Bahn! Er will uns nicht verlassen; Sein Wort bleibt fest und wahr: Er führt auf rechter Straßen Uns auch im neuen Jahr. Der uns hier herrlich ziere Und in den Himmel führe. 10. Dies alles wollst du geben, D meines Lebens Leben! Dein Heil uns offenbare 3um selgen neuen Jahre! Gerhard. 321. Mel. 11. 2. D laßt uns fester schließen Der Bruderliebe Bund, So wird der Segen fließen Vom Herrn zu jeder Stund. 355 9.2 In den Wegen Jesu gehen, Daß an Weisheit, Gnad und Segen Wir auch täglich wachsen mögen. 3. Ja, versiegelt dieses noch, O ihr treuen Jesus- Hände! Am Beschluß des Jahres doch, Daß wir alle bis ans Ende Glauben immer fester fassen, Nichts von ihm uns trennen lassen. v. Preil. ( Auch Mel. 30. 38. 109. 159. 180. 203. 255. 295. 366.) Eins trag des andern Lasten, Eins such des andern Heil Und nehm in Lieb ohn Rasten Am Leiden andrer Theil. 3. So lasset uns denn treten Hinein ins neue Jahr Mit Loben und mit Beten Als eine heilge Schar. Gibts auch in diesen Zeiten Zu dulden Schmerz und Hohn, Laßt uns nur muthig streiten; Uns winkt die Siegertron! E. Gebhardt. 23* 356 322. 323. Lieder für besondere Zeiten 2c. ei ole minu flow all@ 1. Jesus soll die Loosung sein, Da ein neues Jahr erschienen; Jesu Name soll allein sale Denen zum Paniere dienen, Die in seinem Bunde stehn Und auf seinem Wege gehn. 322.des id ramus) jo?.2 disld dussin G ( Auch Mel. 13. 40. 42) 3. Unsre Wege wollen wir Nun in Jesu Namen gehen; Geht uns dieser Leitstern für, So wird alles wohl bestehen Und durch diesen Gnadenschein Alles voller Segen sein. bod and an sdn 600 Mel. 73. 2. Sein Verfühnen und sein Heil Wollen wir im Glauben ehren; Also wird es uns zu Theil, Wird sich täglich bei uns mehren. Auch fürs neue Jahr uns beut. Jesu Name Seligkeit. C 4. Alle Sorgen, alles Leid Soll sein Name uns versüßen; So wird alle Bitterfeit Uns zu Honig werden müssen. Jesu Nam sei Sonn und Schild, Welcher allen Kummer stillt. sis dar din 200 Schmole. romside ier of the S ausstand. 323. Mel. 205. 1. D selig Haus, wo man dich aufgenommen, olm.1 Du wahrer Seelenfreund, Herr Jesus Christ, a Wo unter allen Gästen, die da kommen, Du der gefeiertste und liebste bist, Wo aller Herzen dir entgegen schlagen Und aller Augen freudig auf dich sehn, Wo aller Lippen dein Gebot erfragen Und alle deines Winks gewärtig stehn. 2.D selig Haus, wo Mann und Weib in einer, In deiner Liebe eines Geistes sind, Als beide eines Heils gewürdigt, keiner Im Glaubensgrunde anders ist gesinnt. mo 3 using Hansstand. 323..898 398 Wo beide unzertrennbar an dir hangen In Lieb und Leid, Gemach und Ungemach Und nur bei dir zu bleiben stets verlangen An jedem guten wie am bösen Tag.sme. DE. I rifle 3. D felig Haus, wo man die lieben Kleinen Mit Händen des Gebets ans Herz dir legt, Du Freund der Kinder, der den Wunsch der Seinen Mit Mutterliebe zu erhören pflegt; Wo sie zu deinen Füßen gern sich sammeln Und horchen deiner süßen Rede zu Und lernen früh dein Lob mit Freuden stammeln, Sich deiner freun, du lieber Heiland, du. 357 5. D selig Haus, wo du die Freude theilest, Wo man bei keiner Freude dein vergißt; O selig Haus, wo du die Wunden heilest, Und Aller Arzt und Aller Tröster bist, Bis jeder einst sein Tagewerk vollendet, Und bis sie endlich alle ziehen aus Dahin, woher der Vater dich gesendet, Ins große, freie, schöne Vaterhaus. 4. D selig Haus, wo Knecht und Magd dich kennen@ m Und wissen, wessen Augen auf sie sehn, Bei allem Werk in einem Eifer brennen, Daß es nach deinem Willen mag geschehn, Als deine Diener, deine Hausgenossen, i In Demuth willig und in Liebe frei, Das Ihre schaffen froh und unverdrossen, In kleinen Dingen zeigen große Treu. Spitta. Ho nd.me FOR Auff 324. 325. Lieder für besondere Zeiten ze: 324. Mel. 43. 1.Jchu. mein Haus, wir sind bereit,| 3. Laß unser Haus gegründet sein Dir, Herr, die ganze Lebenszeit Auf deine Gnade ganz allein Mit Seel und Leib zu dienen. Und deine große Güte. Du sollst der Herr im Hause sein; Gieb deinen Segen nur darein, Daß wir dir willig dienen. Eine Kleine, Auch laß uns in der Nächte Graun Auf deine treue Hilfe schaun Mit kindlichem Gemüthe, Selig, Fröhlich, Selbst mit Schmerzen In dem Dir uns lassen si[ Herzen Und dann in Geduld uns fassen. 4. Und endlich flehn wir allermeist, Daß in dem Haus kein andrer Geist Als nur dein Geist regiere, Daß er, der alles wohl bestellt Und gute Zucht und Ordnung hält, Uns alles lieblich ziere. 358 Fromme, reine Hausgemeine Mach aus allen! Dir nur soll sie wohlgefallen. 2.Gieß deinen Frieden auf das Haus Und alle, die drin wohnen, aus; Im Glauben uns verbinde; Laß uns in Liebe allezeit Zum Dulden, Tragen sein bereit Demüthig, sanft, gelinde. Liebe Uebe Sende, Spende Ihn uns allen, Bis wir wallen Heim, und droben Dich in deinem Hause loben. sikur gillion diums Spitta. 325. Jede Seele; Keinem fehle, Dran man kennet Den, der sich den Deinen nennet. Mel. 73. ( 4Mos. 6, 24-26.) 1. Gott der Vater kröne dich Mit dem allerreichsten Segen Und begegne väterlich Dir auf allen deinen Wegen, Daß du's unter Seiner Hut n ( Auch Mel. 13. 40. 42.) Dich auf grüner Lebensweide; Seiner Gnade süßer Schein Strahl ins Herz dir stets hinein. 3. Und der werthe heilge Geist, Der in alle Wahrheit leitet, Hin zum Kreuz die Sünder weist, Frieden gibt und Trost verbreitet Habest überschwänglich gut. 2. Jesu Antlitz leuchte dir Tag und Nacht in Freud und Leide Und uns führt zum ewgen Licht, Und erquicke für und für Heb auf dich sein Angesicht. Knat. Grundsteinlegung. 326. Mel. 15. ( Auch Mel. 98. 191. 342. 358.) 1. In deinem Namen, dir zum| Du möchtest unser Bauherr hier Zu deinem Dienst allein[ Ruhm, Und unser Helfer ſein. Baun wir, o Herr, dies Heiligthum Ind legen diesen Stein. 2. Dein Volk sucht keinen andern Als der geleget iſt;[ Grund, Auf dir ruht Gottes Gnadenbund, Du Eckstein, Jesus Christ. 3. Drum kommen, Jesu, wir zu dir Und bitten im Verein, 359 2. Laß auch hier der Hallen eine An dem großen Tempel sein, Den der neuen Bundsgemeine Durch dein Blut du weihtest ein. 4.D lenke, Herr, durch deinen Geist Der Deinen Herz und Sinn, Daß dieses Werk aufs neu beweist Der Gottesfurcht Gewinn! 5. So rufen wir denn heute laut: Glück zu! zum ersten Stein! O, wohl dem Volke, das da baut Auf Jesum nur allein! E. Gebhardt. inweihung. 327. Mel. 25. ( Auch Mel. 1. 135. 363.) 1. Friedefürst! komm hier uns nahe!| Und wie sich in jenem alten Tritt in unsre Mitt herein! Herr, mit deiner Huld umfahe Die versöhnete Gemein! Und, daß mächtgen Wasserströmen Unser Friede werde gleich, Laß das hohe Wort vernehmen: Friede, Friede sei mit euch! Gottes Herrlichkeit ließ sehn, So laß hier mit mächtgem Walten Deines Geistes Odem wehn. 3. Zeichne hier dir viele Namen In das Buch des Lebens ein, Die mit dem erwählten Samen Ihre Kleider machen rein; Die, vom ewigen Verderben Freigemacht durch deine Hand, Dort als deines Reiches Erben Ewig blühn im Heimatland. 360 Tisch Lieder.: 328. Mel. 3. ( 888 918 1er 800 1. Lebenswort Jesu, komm, speise die schmachtenden Seelen! Laß in der Wüste uns nimmer das Nöthigste fehlen! Gib nur, daß wir Innigst stets dürsten nach dir, Ewig zur Lust dich erwählen. 2. Gütigster Hirte, du wollest uns stärken und leiten spol dnff Und zu der Hochzeit des Lammes recht würdig bereiten; Bleib uns hier nah, Bis wir dich ewig allda. Schmecken und schauen in Freuden. Tersteegen. sunt stund med UE LHE 329. Tec stilla tua mus Mel. 11. tund nd and sto Ach komm in unsre Mitte Du hochgeliebter Gast, Und halt in unsrer Hütte, Herr Jesu, stille Raft. ( Auch Mel. 30. 38. 109. 159. 180. 203. 255. 295. 366.) Dein Friede soll uns laben; Dein Wort stärk unser Herz, Und laß doch deine Gaben Uns ziehen himmelwärts. 330. Mel. 67. Gnädig bist du, voll Erbarmen! Indsur mnm sisio D Herr, wir preisen dich, wir Armen, Für deine große Freundlichkeit. Deine Huld gab diese Gaben, is& md Und daß wir unsern Glauben haben; minn mir dankens deiner Gütigkeit, dd Wie reich sind wir in dir, Wie selig doch schon hier! Hallelujah! Was wird es sein Im Reiche dein, In aller Seligen Verein! Görcke. S X. Tod und Auferstehung. 331. artunit Mel. 262. 1. Christus der ist mein Leben, Und Sterben mein Gewinn; Ihm will ich mich ergeben, Mit Frieden fahr ich hin. 2. Mit Freud fahr ich von dannen Zu Christ, dem Bruder mein, Daß ich mög zu ihm kommen Und ewig bei ihm sein. 3. Nun hab ich überwunden Kreuz, Leiden, Angst und Noth; ce 8.1 alf) ( Auch Mel. 163. 263.) Durch seine heilgen Wunden Bin ich versöhnt mit Gott. 4. Wann meine Kräfte brechen, Mein Athem geht schwer aus, Und kann kein Wort mehr sprechen: Herr, nimm mein Seufzen auf! 5. Ach, laß mich an dir kleben Wie eine Klett am Kleid Und ewig bei dir leben Dort in der Himmelsfreud. 332. Mel. 8. ( Auch Mel. 52. 247. 302.) Sich der Fäulniß überläßt. Jesus lebt! So leb auch ich, [: Und mein Herr verkläret mich.:| 4.Wirkes, odu Geist des Glaubens, Daß ich muthig sterben kann; Die Verheißungen erlaubens, Die der Heiland uns gethan. Wer gerecht ist, stirbt nicht mehr; 1: Denn durch Christum lebet er.:| 1. Tod, mein Hüttlein kannst du brechen, Das ein Wert von Leimen ist; Aber du hast nichts zu rächen; Meine Schulden sind gebüßt, Ja, gebüßt, doch nicht von mir, 1: Nein, der Mittler starb dafür!: 2. Ja, er ist auch auferstanden, Mir auch zur Gerechtigkeit; Unter Christi Blutsverwandten 5. Steh mir in den Todesstunden, Ist mir eine Stell bereit't; Jesu, treuer Mittler, bei, Jesus gieng mit Blut hinein, Daß mein End auf deine Wunden 1: Wo auch ich soll lebend sein.: Mehr ein Schlaf als Sterben ſei; 3. Dies ist meiner Seele Anter; Gieb mir dort ein weißes Kleid, Der hält meinen Glauben fest, 1: Welches ist Gerechtigkeit.:| Wenn mein Leib schon als ein franker Hiller. 362 ( Auch Mel. 51. 99.) -P²- p- 2 b 333. Tod und Auferstehung. 333. == ME Al ler Gläub- gen Sam mel= platz st da, X 6 S wo ihr Herz und Schatz, Wo ihr Heiland Je= sus 11 CA Christ Und ihr Leben hier schon ist. bi In die ewge Heimath fort Ungefragt, ob die und der Uns nicht hier noch nützlich wär. Kocher. 2. Eins geht da, das andre dort 3. Doch der Herr kann nichts versehn! Und wenn es nun doch geschehn, Hat man nichts dabei zu thun, Als zu schweigen und zu ruhn. 4. Manches Herz, das nicht mehr da, Geht uns freilich innig nah; Doch, o Liebe, wir sind dein, Und du willst uns alles sein! Zinzendorf. Tod und Auferstehung. 334. 335: 334. Mel. 10. 1. Beuch hin, mein Kind! Gott selber fordert dich Aus dieser argen Welt. Ich leide zwar; dein Tod betrübet mich; Doch weil es Gott gefällt, So unterlaß ich alles Klagen Und will mit stillem Geiste sagen: Beuch hin, mein Kind! 2. Beuch hin, mein Kind! Jm Himmel findest du, Was dir die Welt versagt, Denn nur bei Gott ist wahre Freud und Ruh, Kein Schmerz die Seelen plagt. Hier müssen wir in Aengsten schweben; Dort kannst du ewig fröhlich leben: Beuch hin, mein Kind! ( Auch Mel. 75.) 3. Zeuch hin, mein Kind! Die Engel warten schon Auf deinen zarten Geist. Nun fichest du, wie Gottes lieber Sohn Dir selbst die Krone weist. Nun wohl, die Seele ist entbunden! Du hast durch Jesum überwunden! Beuch hin, mein Kind! G. Hoffmann. 335. Mel. 17. Laß mir, wenn meine Augen brechen, Herr, deinen Frieden fühlbar sein; Komm, deinen Trost mir zuzusprechen Und segne mein Gebeine ein. Laß mich ausruhn in deinen Armen, Darin ich Gnad und Friede fand, Und trag mich vollends mit Erbarmen Sanft zu dir heim ins Vaterland. 363 ( Auch Mel. 259. 270., 364 336. 337. 338. Tod und Auferstehung. 336. Mel. 319. ( Auch Mel. 21.) Erwählt zu Gottes Erben, Läßt sichs gar sanft hinsterben. 5. O Jesu, deine Gnade Macht, daß kein Sterben schade; Laß auf dein Todesleiden Mich einst im Frieden scheiden. 6. Laß mir auf dein Versprechen Mein Herz im Glauben brechen; Bewahre mein Gebeine, Bis ich vor dir erscheine. 7. Dann laß mich froh erwachen, Mach meinen Mund voll Lachen, Und gieb mir, daß ich glänze Wie Lilien in dem Lenze. I drift it ping Hiller. 337. ( CT) 1. Der Hirt, am Kreuz gestorben, Hat Fried und Heil erworben; Nun heißt bei seinen Schafen Das Sterben ein Entschlafen. 2. Sie gehn nicht als Verbrecher Zur Strafe vor den Rächer; Sie gehn nur hin und liegen en Wie Streiter nach dem Kriegen. 3. Sie legen ihre Glieder Ins Ruhebettlein nieder Und fallen ohne Kummer Wie Kindlein in den Schlummer. 4. Auf göttliches Erbarmen, In des Erlösers Armen, bus& Mel. 262. ( Auch Mel. 163. 263.) 1. Ich weiß, an wen ich glaube| 3. Er trocknet alle Thränen Und daß mein Heiland lebt, Der aus dem Todesstaube Den Geist zu sich erhebt. So tröstend und so mild, Und mein unendlich Sehnen Wird nur durch ihn gestillt. 2. Ich weiß, wem ich vertraue, Und wann mein Auge bricht, Daß ich ihn ewig schaue Ihn selbst von Angesicht. 4. Ich weiß, beim Auferstehen, Wann ich verkläret bin, Werd ich mit Jesu gehen Durch Ewigkeiten hin. A. H Niemeyer. 338. Mel. 28. 1. Wenn kleine Himmelserben In ihrer Unschuld sterben, So büßt man sie nicht ein; Sie werden nur dort oben Vom Vater aufgehoben, Damit sie unverloren sein. 2. D wohl auch diesem Kinde! Es stirbt nicht zu geschwinde. Zeuch hin, du liebes Kind! Du gehest ja nur schlafen Und bleibest bei den Schafen, Die ewig unsers Jesu sind. J. A. Rothe. Tod und Auferstehung. 389. 340. OR IX 11119339. Mel. 247. ( Auch Mel. 8. 52. 302) 1. Wer sind die vor Gottes Throne?| Nachfolg Angst u. Noth durchwacht; Nun sind sie erlöst vom Leid Und geschmückt im Ehrenkleid. 5. Dahin reck auch ich die Hände, D Herr Jesu, zu dir aus! Mein Gebet ich zu dir wende, Der ich noch in deinem Haus Hier auf Erden steh im Streit. Treibe, Herr, die Feinde weit! Was ist das für eine Schar? Träget jeder eine Krone, Glänzen wie die Sterne klar! Hallelujah singen all, Loben Gott mit hohem Schall! 2. Wer sind die in reiner Seide, Welche ist Gerechtigkeit, Angethan mit weißem Kleide, Das bestäubet feine Zeit Und veraltet nimmermehr; Wo sind diese kommen her? 3. Es sind die so wohl gerungen Für des großen Gottes Ehr, Haben Welt und Tod bezwungen, Folgend nicht dem Sünderheer, Die erlanget in dem Krieg Durch des Herren Arm den Sieg. 4. Es sind Zweige eines Stammes, Der uns Huld und Heil gebracht; Es sind die so in des Lammes 6. Hilf mir in dem Kampfe siegen Wider Sünde, Höll und Welt; Laß mich nicht darniederliegen, Wann ein Sturm mich überfällt. Führe mich aus aller Noth, Du, mein Fels, mein Herr und Gott! 7. Welches Wort faßt diese Wonne, Wann ich mit der heilgen Schar In dem Strahl der reinen Sonne Leuchte wie die Sterne klar! Amen, Lob sei dir bereit, Dank und Preis in Ewigkeit! T. Schend. 340. Mel. 67. 1. Selig find des Himmels Erben, Die Todten, die im Herren sterben, Zur Auferstehung eingeweiht! Nach den letzten Augenblicken Des Todesschlummers folgt Entzücken, 365 Folgt Wonne der Unsterblichkeit! Im Frieden ruhen sie, Los von der Erde Müh. Hosianna! Vor Gottes Thron, Zu seinem Sohn Begleiten ihre Werke sie. 2. Dank, Anbetung, Preis u. Ehre, Macht, Weisheit, ewig, ewig Ehre Sei dir, Verfühner, Jesu Christ; Ihr, der Ueberwinder Chöre, Bringt Dank, Anbetung, Preis und Ehre Dem Lamme, das geopfert ist! Er sant wie wir ins Grab, Wischt unsre Thränen ab, Alle Thränen! Er hats vollbracht! Nicht Tag, nicht Nacht Wird an des Lammes Throne sein. Klopstock. XI. Kommen des Herrn. 341. Mel. 67.3 1." Wachet auf!" ruft uns die Stimme Der Wächter, sehr hoch auf der Zinne, " Wach auf, du Stadt Jerusalem! Mitternacht heißt diese Stunde!" Sie rufen uns mit frohem Munde: " Wo seid ihr klugen Jungfrauen? Wohlauf, der Bräutgam kömmt! Steht auf, die Lampen nehmt! Hallelujah! Macht euch bereit Zu der Hochzeit; Ihr müsset ihm entgegen gehn!" 2. Zion hört die Wächter singen; Das Herz thut ihr vor Freude springen; Sie wachet und steht eilend auf. Ihr Freund kommt vom Himmel prächtig, Von Gnaden stark, von Wahrheit mächtig. Ihr Licht wird hell; ihr Stern geht auf. Nun komm, du werthe Kron, Herr Jesu, Gottes Sohn! Hosianna! Wir folgen all Zum Freudensaal Und halten mit das Abendmahl. 3. Gloria sei dir gesungen Mit Menschen und mit Engelzungen, Mit Harfen und mit Cymbeln schön. Von zwölf Perlen sind die Thore An deiner Stadt; wir stehn im Chore Der Engel, hoch um deinen Thron. Kein Aug hat je gesehn, Kein Ohr hat je gehört Solche Freude; Drum jauchzen wir Und singen dir Das Hallelujah für und für! Dr. P. Nikolar. Ind S SUR ( Auch Mel. 15. 98. 191. 358.) 4 2 ist Kommen des Herrn. 342. 342. Der Herr bricht ein um Mit ter= fer = noch alles still. Wohl dem, der nun sich 2. Er hat es uns zuvor gesagt Und einen Tag bestellt; Er kommt, wann niemand nach ihm Noch es für möglich hält.[ fragt 3.Wer wacht u. hält sich nun bereit Als ein getreuer Knecht, Daß er in jener Rechnungszeit Vor Gott bestehe recht? 367 n. Hermann. P tig macht Und ihm be geg- nen will! ♫ 4. Wer giebt sein Pfund auf Wucher Und nüßet seinen Tag,[ hin Daß er mit himmlischem Gewinn Vor Jesum treten mag? nacht; Jezt BE 5. Weckt ihr einander aus der Ruh, Daß niemand sicher sei? Ruft ihr einander fleißig zu: Sei wacker, fromm und treu! 6. So wache denn, mein Herz und Und schlummre ja nicht mehr;[ Sinn Blick täglich auf sein Kommen hin Als ob es heute wär! 7. Dein Tagewerk ist schön u. groß Mit Jesu wirds vollbracht, Der ein so selig schönes Los Dem Treuen zugedacht. 368 343. 344. Rommen des Herrn. 8. Dem Knechte, der aufschmalem| Wann aller Sünder Lust und Wit Pfad In Heulen sich verkehrt, Ihm folgte Schritt für Schritt, Fromm blieb, wenn alles übel that, Geduldig stritt und litt. 9. Dann, wann der Richter wie ein Vom Himmel niederfährt,[ Blitz 1. Ermuntert euch, ihr Frommen; Beigt eurer Lampen Schein! Der Abend ist gekommen; Die finstre Nacht bricht ein. Es hat sich aufgemachet Der Bräutigam mit Pracht; Auf, betet, kämpfet, wachet; Bald ist es Mitternacht. 2. Macht eure Lampen fertig Und füllet sie mit Del Und seid des Heils gewärtig, Bereitet Leib und Seel. Die Wächter Zions schreien: Der Bräutigam ist nah; Begegnet ihm in Reihen Und singt Hallelujah! 10. Dann kommt er dir als MorMitewgem Gnadenschein;[ genstern Dann gehest du mit deinem Herrn Zu seinen Freuden ein. 343. Mel. 11. ( Auch Mel. 30. 38. 109. 159. 180. 203. 255. 295. 366.) 3. Ihr klugen Jungfraun alle Hebt nun das Haupt empor Mit Jauchzen und mit Schalle Zum frohen Engelchor. Die Thür ist aufgeschlossen; Die Hochzeit ist bereit; Auf, auf, ihr Festgenossen, Der Bräutgam ist nicht weit! 4. O Jesu, meine Wonne, Komm bald und mach dich auf! Geh auf, verlangte Sonne, Und fördre deinen Lauf! O Jesu, mach ein Ende Und führ uns aus dem Streit! Wir heben Haupt und Hände Nach der Erlösungszeit! 1 344. Mel. 185. Laurentii. Galli Ipom vill és def 1.Wir wartendein, o Gottes Sohn, Und lieben dein Erscheinen; Wir wissen dich auf deinem Thron Und nennen uns die Deinen. Wer an dich glaubt, 2. Wir warten deiner mit Geduld In unsern Leidenstagen; Wir trösten uns, daß du die Schuld Für uns am Kreuz getragen. So können wir mildsip Nun gern mit diris til dul Uns auch zum Kreuz bequemen, Erhebt sein Haupt Und siehet dir entgegen, Du kommst uns ja zum Segen. Bis du's hinweg wirst nehmen.. 3. Wir warten dein; du hast uns ja Das Herz schon hingenommen. Du bist zwar unsrem Geiste nah; Doch wirst du sichtbar kommen; Da willst uns du Bei dir auch Ruh, Bei dir auch Freude geben, Bei dir ein herrlich Leben. ( Auch Mel. 19. 39. 186. 345.) Con anima. --4 schei- nen; Wei- nen Kommen des Herrn. 345. PP { Es harrt die Braut so lan- ge schon, Wann willst du kommen, Got- tes- sohn, 369 4. Wir warten dein; du kommst Die Zeit ist bald vergangen.[ gewiß; Wir freuen uns schon über dies Mit kindlichem Verlangen. Was wird geschehn, Wann wir dich fehn, BE Wann du uns heim wirst bringen, Wann wir dir ewig singen! Hiller. PP Gem.- Lieder. 4. Aufl. 345. Volksmelodie. f D Herr, auf dein Er3u stil- len all ihr Se lig= keit? = ( Durch dei- ner Nähe Wann bringst du die Er qui- cungszeit? = D komme bald, Herr Jesu! D komme bald, Herr Jeſu! 습 24 370 345. Kommen des Herrn. 2. Zwar bist du schon zu jeder Stund In deiner Jünger Mitte, Sprichst Frieden uns aus deinem Mund, Erhörest Lob und Bitte. Doch, Heiland, ganz genügts uns nicht; Wir möchten schaun dein Angesicht. 1: 0 komme bald, Herr Jesu!:| 3. Es schmerzt uns sehr der Feinde Spott, Die deinen Namen schmähen Und dich, du wundervoller Gott, Nicht lieben noch verstehen. Komm, zeig den Völkern weit und breit Dein Reich und deine Herrlichkeit; 1: D tomme bald, Herr Jesu!:| 4. D laß uns machen spät und früh, Laß unsre Lampen brennen. Dein heilges Del uns mangle nie; Laß nichts von dir uns trennen. Damit, wenn dann der Ruf erschallt: " Der Bräutgam kommt!"- es wiederhallt: 1:" Ja tomme bald, Herr Jesu!":| 5. Wir sehnen uns mit dir zu sein Bei deiner Hochzeitsfreude. O Jesu, sieh, wir harren dein, Geschmückt in deinem Kleide. Wir schauen freudig himmelwärts, Und immer lauter ruft das Herz: 1:" D komme bald, Herr Jesu!" Adagio. 2₂ C XII. Schluß- Verse. 346. = 1. Je su, dir leb ich; 2. D sei uns gnä- dig; DQ = Je su, dir sterb ich; Sei uns barmherzig; ritardando Je su, dein bin ich im Leben und im Tod. = Führ uns, o Je su, in deine Se lig teit! Amen. = = : ritardando 347. Mel. 125. Die wir uns allhier beisammen finden, Schlagen unsre Hände ein, Uns auf deine Marter zu verbinden, Dir auf ewig treu zu sein; Und zum Zeichen, daß dies Lobgetöne Deinem Herzen angenehm und schöne, Sage Amen und zugleich: Friede, Friede sei mit euch! 24* 372 348. 349. 350. Schluß- Verse. 348. Mel. 67. Heilger Bräutgam unsrer Seelen, Wie schön wirds sein, wenn keines fehlen Und jedes von uns dort wird sein. Dort im Reiche der Gesunden, Wo wir durch deine heilgen Wunden Geheilt sind und uns ewig freun. Dann stellst du unsre Schar Gott, deinem Vater dar Als ein Theilchen Von deiner Braut; Dann wird geschaut Mehr, als man sich zu denken traut. 349. Mel. 17. Halt du mich nur bei deiner Rechten, Holdselger Freund, und dann voran! Sei du der Stern in meinen Nächten, In meinem Boot der Steuermann; Und sprich, wenn ich in Stürmen zage, Zwei Worte nur vernehmlich aus; Sprich nur:" Ich bins!" Und jauchzend schlage Ich meine Ruder durchs Gebraus. 350. Mel. 30. Laß mich dein sein und bleiben, Du treuer Gott und Herr! ( Auch Mel. 11.38. 109. 159. 180. 203. 255. 295. 366.) Von dir laß mich nichts treiben; Halt mich bei reiner Lehr! ( Auch Mel. 259. 270.) Herr, laß mich nur nicht wanken; Gieb mir Beständigkeit! Dafür will ich dir danken In alle Ewigkeit. Schluß Verse. 351. 352. 351. Mel. 67. 1. Herr, du hast uns reich gesegnet Und bist so freundlich uns begegnet, Daß wir dein Nahesein gespürt; Ja, du führtest uns zusammen Und hast der Bruderliebe Flammen Mit deinem Odem angeschürt; Drum wallet unser Herz In Sehnsucht himmelwärts, Dir zu danken; Denn du bists werth, Daß man dich ehrt Und sich in deinem Dienst verzehrt. 2. Doch, da wir nun wieder scheiden, Nachdem du uns getränkt mit Freuden Und auch gestärkt den schwachen Muth, Bitten wir dich noch zum Ende, Daß deine heilgen Jesushände Besprengen uns mit deinem Blut Und daß du fort und fort Wollst bleiben unser Hort, Unsre Liebe, Bis du uns einst, Wenn du erscheinst, In Ewigkeit um dich vereinst! 352. Mel. 28. Herr Jesu, blick hernieder Auf uns, die wir als Glieder Vereint hier vor dir flehn; Sprich über uns den Segen; Leit uns auf deinen Wegen, Und laß uns nicht verloren gehn. 373 374 Langsam. Die Gottes se = 9€. 353. Schluß Verse. 353. Hei= lig, Stimm Mächtig und froh vor ihm; Ihr heil- ger Chor, voll = ra= phim DO Glanz und Licht, Singt mit be- deck- tem An- ge- sicht: Hei- lig, = lig Er he ben ihre = = mf mf P 2 P Ist unser Gott, 2. Der Schluß Verse. 354. 355. 금 Her re Ze ba= oth. = 2. Mit ihnen im Verein Singt Jesu Brautgemein Ihr fröhlich Amen drein; Ihr Lied, das hier und droben tönt, Ist: Dank sei dem, der uns versöhnt! Amen, Amen, Amen! Dem Lamm sei Ehr! Gott und dem Lamm sei Ehr! 354. Mel. 71. 1: Herr, mein Heil:| Schenke mir ein offnes Ohr! Schenke Augen mir zum Sehen, Festen Blick zu dir empor Und ein Herz, dich zu verstehen, Zu verstehn was du, Herr Jesu Christ, [: Sündern bist.:| A. Knapp. - C. Gregor. 355. 375 Mel. 22. ( Auch Mel. 6. 267.) 1. Laß, o Jesu, mir auf Erden| 2. Bei dir, Jesu, will ich bleiben; Meinen Ruf und Gnadenwahl Halte selbst dein schwaches Kind, Alle Tage fester werden, Bis durchs selge an dich Gläuben Daß ich mit der Deinen Zahl, Seel und Leib geheiligt sind. - Die ihr schönes Erbtheil können Alle Noth will ich dir klagen, Ewig unverwelklich nennen ,Alles dir ins Herze sagen, Bis zu dir, durch Gottes Macht, Bis du endest meinen Lauf, Werd im Glauben durchgebracht. Und dann hört mein Weinen auf. 376 2 -1 356. 2013 Die Gna de unsers Herrn Jesu Chri = d لے e-0 356. 357. Schluß- Verse. 20 D'a Lie- be Gottes, Und die Gemeinschaft des heilgen Gei---0.0. E Gottl. Friedr. Hillmer. 357. Mel. 28. Herr, sag zu allem Amen! Verkläre deinen Namen In einer jeden Seel. Verschließe uns aufs beste In deiner Wundenfeste, Gekreuzigter Immanuel. a لے لے لے لے mun sti, Und die stes Sei mit uns al- len, mit uns al- len. A= men. d ارد Anhang von englischen Liedern." ( Auch Mel. 15. 98. 191. 342.) P 9: 3 2 9 Es ist ein Born, draus heilges Blut für arme Sün- der Chor: Es quillt für mich dies theure Blut; das glaub u. fas- se d d P > 8 P 358. quillt, Ein Born, der lauter ich! Es macht auch meinen d d a P je- den Kum= mer stillt. Christus starb für mich! mf 本 *) Nr. 372. 374 1. 376 sind nicht aus dem Englischen. mf E Wunder thut, Und Schaden gut; Denn 378 359. 2. Der Schächer fand den Wunderquell, Den Jesu Gnad ihm wies, Und dadurch gieng er rein und hell Drum jauchz ich auch bis in den Tod Mit ihm ins Paradies. Ob dieser Gnadenflut. Es quillt für mich 2c. 3.DGotteslamm, dein theures Blut Hat noch die gleiche Kraft! Gieß aus des Geistes Feuerglut, Die neue Menschen schafft! Es quillt für mich zc. Anhang. 4. Auch ich war einst in Sündennoth, Da half mir Jesu Blut; JkF 568 Es quilt für mich 2c. 5. Dies Blut sei all mein Leben lang Die Quelle meiner Lust; Das bleib mein ewger Lobgesang An meines Heilands Brust! Es quillt für mich 2c. 359. Frei vom Ge- set! D se li ges Le- ben! Hier in dem 110 = Blut wird Sün- de ver ge ben! Wir sind verflucht, verderbt durch den Fall, Aber er löst mit einem Mal! Chor. fal p --2₂: -5Anhang. 359. & wig frei! O faßt es, ihr Sün- der! : & wig = frei! O glaubt es, ihr Kin- der! Hängt euch ans Kreuz, da 379 sühnt Er den Fall! Jesus er- löst mit einem Mal! 2. Jetzt sind wir frei! Nichts kann uns verdammen! Völlig erlöst, wir alle zusammen! Hört doch den Ruf: Kommt her zu mir all! Kommet, erlöst mit einem Mal! Ewig frei! O faßt es, ihr Sünder! Ewig frei! O glaubt es, ihr Kinder! Hängt euch ans Kreuz, da sühnt er den Fall! Jesus erlöst mit einem Mal! 3. Kinder des Höchsten, rühmt seine Gnade! Sicher bewahrt er euch auf dem Pfade, Vom Tod zum Leben ruft euch die Wahl; Selig erlöst mit einem Mal! Ewig frei! O faßt es zc. 380 9:40 77 मेगा Ei- le fort! 121 9:# 9: 360. Anhang. 360. Wie wälzt das Volk sich drängend dort Mit sturmbeweg= ter Warum die Men- ge Tag für Tag? Was ists, das sie ver locken mag? Und lau- ter, lau- ter tönt der Schrei: 61 " Je- sus von Nazareth geht vorbei." Und lau- ter, lau- ter # tönt der Schrei:" Je- sus von Na- za- reth geht vor- bei." Anhang. 360. 2. Wer ist der wunderbare Mann, Deß Wort die Stadt bewegen kann, Der als ein Fremdling in ihr weilt, Deß Flammenwort manch Herz ereilt? 1: Und mächtger noch ertönt der Schrei: " Jesus von Nazareth geht vorbei!":[ 3. Jesus der Herr, der unsre Noth Getragen hat bis in den Tod, Der Schwerbeladnen Hilf und Heil, Der Lahmen Stab, der Armen Theil. 1: Die Blinden jauchzen bei dem Schrei: " Jesus von Nazareth geht vorbei!":| 4. Er kommt noch heut von Stadt zu Stadt, Wo immer er zu helfen hat; Er naht sich jedem Hause bald Mit seiner Liebe Allgewalt. 1: An deiner Thür ertönt der Schrei: " Jesus von Nazareth geht vorbei!":| 5. D kommt zum großen Abendmahl, Zum Vaterhaus von Berg und Thal! Ihr Wandrer, nah am Abgrundsaum, Auch für Verirrte ist noch Raum!. 1: Hört auf dem Sündenpfad den Schrei: " Jesus von Nazareth geht vorbei!":| 6. Doch wenn ihr diesen Ruf verschmäht Und an dem Herrn vorübergeht Und seine Gnade von euch stößt, Der euch mit seinem Blut erlöst, 1: So heißts: Zu spät! O crnster Schrei. " Icsus von Nazareth gieng vorbei!":| 381 382 ( Auch Mel. 101.) 3 9: & 9:# ² 361. Anhang. 361. Mein Leben ist ein Lob- ge- sang; Denn trotz der Er= de Stöh- nen Vernimmt mein Ohr den sü- ßen Klang Von ė DO g H 앞 Sa- lems Frie- dens= tö= nen. Durch all den lau- ten wir- ren Schall Die fel gen Lie= der klin- gen. Im = 19 Anhang. 361. fingen? HA Her- zen tönt ihr Wiederhall; Wie sollt ich denn nicht 2. Und schwindet auch der Erde Freud, Mein Heiland lebt ja immer! Und kommt die Nacht mit Schmerz und Leid, Mir strahlt der Gnade Schimmer! Es bleibt mein Herz in tiefer Ruh, Db Stürme mich umringen; Jehovahs Flügel deckt mich zu; Wie sollt ich denn nicht singen? 3. Ich blick auf ihn, den Morgenstern, Und sieh, die Wolke fliehet! Ich folg ihm nach so froh und gern, Weil seine Lieb mich ziehet, Und Friedensströme klar und rein Mein Leben sanft durchdringen. 383 Mir mangelt nichts; denn ich bin sein! Wie sollt ich denn nicht singen? % E 384 Langsam. -k. 6 -k 12 Р 6 8 b bete 8 --22: Der gro- ße Arzt ist jetzt uns nah, Der Ho- he- prie- ster 362. Anhang. 362. P Je sus. Er ist mit seinem Tro- ste da; O = hö- ret un- sern Je- sus! Schönster Ton im En- gelsang, 2 # Auf der Er de schön- ster Klang, Und der süße PP Anhang. 362. 208 ste Ge- sang: Je- sus, Je- sus, Je= sus! PP 2. Die Sünden all vergibt er euch; Dhöret doch auf Jesus! Geht eilends ein ins Himmelreich, Geführt von eurem Jesus! Schönster Ton 2c. 3. Dem Lamm, das starb, allein sei Ehr; Ja lobt und preiset Jesus! Des Heilands Namen lieb ich sehr; Ich liebe meinen Jesus! Schönster Ton 2c. 4. Sein Name nimmt mir Schuld und Schmerz, Der Name meines Jesus! Mit hoher Wonne hört mein Herz Den süßen Namen Jesus! Schönster Ton 2c. Gem. Lieber. 5. Kommt Brüder! helft und singt mit mir Das Lob dem Namen Jesus! Ihr Schwestern alle, kommt herfür Und preist den Namen Jesus! Schönster Ton 2c. 6. Ihr Kinder alle, groß und klein, Auch ihr dürft lieben Jesus! Ihr dürfet Mitarbeiter sein, Dürft leben eurem Jesus! Schönster Ton 2c. 7. Wenn dann zum Himmel einst entflohn, Wir sehen dürfen Jefus, Dann singen wir um seinen Thron Den selgen Namen Jesus! Schönster Ton 2c. 25 385 386 ( Auch Mel. 1. 25. 135.) 9 9: 363. Anhang. Sor= 363. der Felsen kluft ge borgen, Sicher : vor des Sturms Ge- braus, Still und froh und ohne - gen Ruh ich nun auf e wig aus. S. In der Refr.In der Felsen- kluft ist Frie- den, Trotz der Flut, die mich umFelsen- kluft ge borgen, Sicher vor des Sturms Ge EVİNE AF Anhang. 363. E gibt; mit- ten in der wil den Brandung Bleibt die = braus, Still und froh und ohne Sorgen Ruh ich D. C. dal S. = Ruhe un ge= trübt. nun auf e= wig aus. 2. Lange, lang hab ich geirret Auf dem weiten, düstern Meer; Wollt auch wo mein Schifflein ankern, Ach, der Strand war öd und leer. Aber nun hab ich gefunden Einen Hafen sichrer Ruh In der Kluft des ewgen Felsen, Der mich deckt so selig zu. In der Felsenkluft geborgen, Sicher vor des Sturms Gebraus, Still und froh und ohne Sorgen Ruh ich nun auf ewig aus. 387 25* 388 6 6 8 96 8 364. Anhang. 364. Ge- öffnet steht für mich ein Thor, Durch die ses seh ich strah- len Des Hei- lands Liebe mild her vor Aus = ſeinen Wun- den ma len. Er bar- mung, wie = er= # faß ich dich? Ge- öff nct ist dies Thor für mich? : Für Anhang. 364. Für mich, für mich, mich, für mich, Ge- öffnet auch für mich! 2. Dies Thor, es lässet alle ein, Ein jedes Volk der Erden, Ob Reich, ob Arm, ob Groß, ob Klein, Die selig wollen werden. Erbarmung, wie erfaß ich dich? Geöffnet ist dies Thor für mich? Für mich, für mich, Geöffnet auch für mich! 3. Dring durch dies offne Thor hinein, Drohn auch der Feinde Scharen. Das Kreuz soll deine Krone sein, Wirst Glauben du bewahren. Erbarmung, wie erfaß ich dich? Geöffnet ist dies Thor für mich? Für mich, für mich, Geöffnet auch für mich! 4. Zu Jesu Füßen legst du ab Dein Kreuz, der Wallfahrt Zeichen; Der dir dies Kreuz zur Bürde gab, Wird dort die Krone reichen. 389 Erbarmung, wie erfaß ich dich? Geöffnet ist dies Thor für mich? Für mich, für mich, Geöffnet auch für mich! 390 墅 E 926 365. Anhang. 365. TI Kom- me zum Heiland, auf, säu- me nicht! In sei nem #H 7 Worte gibt er dir Licht. In uns- rer Mit- te steht er noch heut, Rufet so freund- lich: Komm! Se lig, se lig wird die Freu- de sein, Wenn von Schuld und = = Anhang. 365. aller Sünde rein Dro- ben beim Heiland wir werden sein, TI Bei ihm in Ewig- keit. 2." Wehrt nicht den Kindlein," ruft seine Stimm, Freut euch des Heilands, bringet sie ihm. Segnend die Hände breitet er aus, Rufet so freundlich: Komm! Selig, selig wird die Freude sein, Wenn von Schuld und aller Sünde rein Droben beim Heiland wir werden sein, Bei ihm in Ewigkeit. 3. Freundlich dich lockend ruft er dir heut. Folg seiner Stimme; mach dich bereit. Hör es, o Sünder, jetzt ist es Zeit; Folg seinem Ruf und komm! 391 Selig, selig wird die Freude sein, Wenn von Schuld und aller Sünde rein Droben beim Heiland wir werden sein, Bei ihm in Ewigkeit. 392 ( Auch Mel. 11. 30. 38. 109. 159. 180. 203. 255. 295.) P 9 f 9: 44** Kommt her, ich will er zählen, was Gott an mir ge = P 366. Anhang. 366. cresc. j # than. Ihr got- tesfürchtgen Seelen, Kommt, stimmt ein Loblied 8 P an! Mit Freuden darf ichs sa- gen:" Der Heiland ist nun P mf #E mein," Und rühms, von Lieb getra- gen:" Ich bin auf e- wig sein!" | mf e. 9 ( 24 9: Anhang. 366. cresc. Kommt her, ich will er- zählen, was Gott an mir ge- than. Ihr gottes- fürcht- gen Seelen, Kommt, stimmt ein Loblied an! 2. Es kann nichts Schönres geben, Als Jesu Wunderthat, Wenn er ein neues Leben Gewirkt durch seine Gnad; War ich doch ganz verloren Und hab den Tod verdient!- Nun bin ich neu geboren, Ein selges Gotteskind! Kommt her, ich will erzählen, Was Gott an mir gethan. Ihr gottesfürchtgen Seelen, Kommt, stimmt ein Loblied an! 393 3. Ich sag es immer wieder: Und sag es fort und fort; Es tönt durch meine Lieder Und schallt von Drt zu Drt, Und viele, die es hören, Die kommen auch herzu, Sich zu dem Herrn zu kehren Und finden in ihm Ruh. Kommt her, ich 2c. 394 9: 2 -2= Harm.- Begleitung. 9 mf -B- 2 = Ich vertraue dir, Herr Je su; Ich vertrau- e dir almfj lein! In dir wohnt der Gna- den Fül- le; Da d d J J 8 367. Anhang. 367. kann ich d a. # se= lig sein! Ich ver- trau- e dir, Herr V 12.8 Je su, Du lie= be vol= ler herrlicher Er= = - 3-12Anhang. 367. E lö- ser! Ja, ich ver- trau e dir, Herr Je su; Ich = = d J J stütz mich auf dein Wort. 2. Herr, du willst mir ja vergeben, Tilgen alle meine Schuld! Ja, ich traue deiner Wahrheit; Ich traue deiner Huld. Ich vertraue dir, Herr Jesu, Du liebevoller, herrlicher Erlöser! Ja, ich vertraue dir, Herr Jesu; Ich stütz mich auf dein Wort. 3. Herr, du willst mich ganz befreien Von der Sünde Druck und Macht. Ja, ich traue deinem Blute, Das rein und hell mich macht. Ich vertraue dir zc. 4. Herr, du willst dein Schäflein leiten Treu mit deiner Augen Licht. Ja, ich traue deiner Führung; 395 Dann irr und gleit ich nicht. Ich vertraue dir zc. 5.Herr, du willst auch für mich sorgen, Tragen alle meine Last; Ja, ich traue deinem Walten, Weil du so lieb mich hast. Ich vertraue dir 2c. 6. Herr, du willst mir Kraft verleihen, Treu zu zeugen stets von dir; Ja, ich traue deiner Stärke, Die mächtig ist in mir. 9 Ich vertraue dir zc. 7. Ich vertraue dir, Herr Jesu! Niemals laß mich gehn zurück. Ich vertraue dir in allem, In jedem Augenblick. Ich vertraue dir zc. 396 9 94 f 8 9 8 Р P 368. Anhang. I ttttt Ich bin so froh für den Trost, den Gott gibt, Daß er unManch Wunderding in der Bibel find ich, Doch keins wie 616 26 Ich bin so 368. DE ULLIT. endlich und herz- lich uns liebt. die- ses: Mein Je- sus liebt mich! Ich bin so froh; mein PP # Je- sus liebt mich! Je sus liebt mich, Je- sus liebt mich! = PP f froh, mein Р = P Je sus liebt mich! 91 PP mf PP Je sus liebt mich, ja mich! Anhang. 368. mf ja mich! 2. Hab ich mich von ihm, dem Treuen gewandt, Mich in manch Thorheit und Elend verrannt, Heim an sein liebendes Herze flich ich, Wenn ich darf hören: Mein Jesus liebt mich! Ich bin so froh; mein Jesus liebt mich! Jesus liebt mich, Jesus liebt mich! Ich bin so froh; mein Jesus liebt mich! Jesus liebt mich, ja mich! 3. Dies ist mein einer und liebster Gefang; Tausendfach halle und schalle sein Klang, Bis jedes Herz davon jubelt in sich: O welch ein Wunder Mein Jesus liebt mich! Ich bin so froh 2c. - 4. Jesus liebt mich, und ich weiß, ich lieb ihn; Er stieg vom Throne, mich zu sich zu ziehn. Mich zu erlösen er sterbend verblich; Drum ists gewißlich: Mein Jesus liebt mich! Ich bin so froh 2c. 5. Möcht jemand fragen, woher ich dies weiß, Rühm ichs mit Freuden dem Heiland zum Preis: Sanft lispelt in mir so wunderbarlich Sein Geist beständig: Mein Jesus liebt mich! Ich bin so froh 2c. 6. Mit diesem Zeugniß strömt Segen mir zu. Jesu vertrauen ist himmlische Nuh. Satan muß weichen mit tödtlichem Stich, Wenn ich ihm sage: Mein Jesus liebt mich! Ich bin so froh 2c. 397 398 9: 1 369. Anhang. 369. 囍 Auf, ihr Freunde! Je- su Fahne Weht euch frisch vor- an. AR A 接 [ T Neue Hilfe ist euch na- he; Muth zur Sie- ges- bahn. Hal- tet aus; Denn er wird kommen, Je- sus, eu- cr Held; Jauchzt mit Freuden: Herr, wir wollen; Gieb uns Kraft im Feld! Anhang. 369. 2. Schaut, ein mächtig Heer zum Sturme Führet Satan an! Selbst die starken Streiter fallen, Und ihr Muth ist Wahn. Haltet aus! Denn er wird kommen, Jesus, euer Held; Jauchzt mit Freuden: Herr, wir wollen; Gieb uns Muth im Feld! 3. Hoch die Siegesbanner wehen Mit Trompetenschall; Triumphirend muß ja siegen Jesus überall. Haltet aus! Denn er wird kommen, Jesus, euer Held; Jauchzet felig: Herr, wir wollen; Heil mit uns im Feld! 4. Mitten in dem Schlachtgetümmel Steht der Netter da. Muth, ihr Brüder! schaut im Kampfe Euren Retter nah. Haltet aus! Denn er wird kommen, Jesus, euer Held; Jauchzt mit Freuden: Herr, wir wollen; Gieb uns Sieg im Feld! 399 400 Innig. --9 9 7-12370. Anhang. 370. Wer klopft, wer klopft? Komm herein. Wartet, wartet, Wer mags sein? 3 4 Schaut, ein Pilgrim wie ein König! 3 T Solches sah ich nie zu= vor. A Meine Seele, ei le, ei le, Ei le, öff- ne Thür und Thor! : = ♪ G Anhang. 370. 2. Wer kopft, wer klopft? Wer ist da? Wartet, wartet! Er ist nah. Schauet die durchbohrten Hände Und das blutumflossne Haupt Und sein Auge sanft und milde Mit dem Dornenkranz umlaubt. 3. Wer klopft, wer klopft Fort und fort? Harrend, harrend Steht er dort. D dein Heiland ists voll Gnaden, Der da steht an deiner Thür. Er will dich zur Hochzeit laden. Thu ihm auf! er gibt sich dir. 4. Jesu, Jesu, Komm herein! Heiland, Heiland, Du bist mein. Lang bin ich schon irr gegangen In dem dunklen Sündenthal, til mine Liebe hält mich nun gefangen Als ein Kind der Gnadenwahl. 401 Die drei ersten Verse dieses Liedes wurden vom Evangelisten Sankey vielfach gesungen. Den vierten Vers dichtete, als Antwort darauf, ein Mädchen in Neuſeeland. mis mul misd mmol Gem.- Lieder. 4. Aufl. 26 402 Langsam. -k. Bb C - 日-1 P P styrodas be Komm heim, komm heim, O PP pp Stern. heim! ff 371. Auhang. D 371. S Yod i 1920 mf Seel! Von dem Vaterhaus fern, Glänzt dir nir- gends ein bl fi mf mf P # ff i mf Komm heim, komm heim! du ir ren= ver- for- nes Kind! Komm heim, o komm P de Komm heim! Komm, o komm heim! ak komm heim! hukomm heim! Anhang. 372. 2. Komm heim, komm heim! Längst schon warten wir dein. Laß in Reue und Schmerz Endlich brechen dein Herz! D verlornes Kind, Komm heim, o komm heim! Komm heim! Komm, o komm heim! 3. Komm heim, tomm heim Aus dem schrecklichen Land, Wo der Finsterniß Macht Dir nur Jammer gebracht! D verlornes Kind, Komm heim 2c. 372. Mel. 237. 1." Kommt her zu mir!" So rufft, mein Heiland, du. " Kommt her, die ihr mühselig und beladen; An meiner Brust, da findet ihr die Ruh Und Heilung für der Seele tiefsten Schaden!" Ich kam, o Herr, und rühm es froh und klar: Dein Wort ist wahr! 2. Ich finde Ruh in deinem sanften Schoß, - 4. Komm heim, komm heim! Bei dem Vater ists gut. Freundlich winkt er dir zu, Beut Vergebung und Ruh. D verlornes Kind, Komm heim 2c. In deinem mehr denn mütterlich Erbarmen; Ich blick auf dich; o welch ein selig Loos! Voll Demuth neigst du dich auch zu mir Armen. Nimm ganz mich ein, daß ich noch hier auf Erd Dir ähnlich werd. 3. Ich wähnte einst, dein Joch sei hart und schwer; Nun hab ich dein Geheimniß erst verstanden. Herr, ich versant in deinem Liebesmeer; Durch diesen selgen Tod bin ich erstanden. Nun lebest du, o Lebensfürst, in mir Und ich in dir. 4. Dein Joch ist sanft und deine Last ist leicht, Ja leicht, weil du sie immer schon getragen. O Burg der Ruh! seitdem ich dich erreicht, Hab ich von nichts als lauter Lieb zu sagen. D felge Lieb, mein Herz soll offen sein Für dich allein! 403 26* 404 9:23 6-2 -- 373. Anhang. 373. 47 Auf deinen Ruf, o Herr, Tret ich vor dich all# da Und suche Heil in dei- nem Blut, Das floß auf Gol- gaT # tha. Ich komme jetzt zu dir; D Herr, tritt du mir nah, Und म wa- sche mich in deinem Blut, Das floß auf Gol- ga- tha. Anhang. 374. 2. Weil ich so elend bin, Willst du mein Alles sein; Dein Blut macht mich aufs völligste Von jedem Flecken rein. Ich komme jetzt zu dir zc. 3. Dein Wort verheißt mir klar Der Liebe volles Heil, Daß Friede, Freud und Zuversicht Sei'n stets mein Segenstheil. Ich komme jetzt zu dir zc. 4. Vollführen willst du ja Dein Gnadenwerk in mir, Daß ich mit festem Herzen hang Nur ganz allein an dir. Ich komme jetzt zu dir zc. 5. Heil dir, o Gottes Sohn! Heil dir! du hasts vollbracht. Heil dir für dein Erlösungsblut, Das völlig selig macht. Ich komme jetzt zu dir zc. 374. Mel. 306. 1. Du heilger Finger Gottes, schreibe Mir tief ins Herz dein Lebenswort hinein. O süßer Jesu, bleibe, bleibe Bei mir mit deinem hellen Gnadenschein. Du Licht, verlösche meiner Seele nicht! Bleib du mein Trost und meine Zuversicht! 2. Du willst dich mir zu eigen geben, Du trauter, hochgelobter Heiland mein! Du selber willst mein Heil und Leben, Mein Ein und Alles, meine Liebe sein. Du siehst nicht an der Sünden große Zahl, Erquickest mich nach deiner Gnadenwahl. 3. Viel herrlicher ist deine Gnade Als alle meine Sünde, meine Schuld. Du leitest mich auf deinem Pfade Hin zu der reichen, unermeßnen Huld Und schmückst mich mit dem weißen, seidnen Kleid Des Heils und deiner Blutgerechtigkeit. 405 4. Wenn die im Herzensgrunde strahlet, Dann bin ich schön als meines Königs Braut. Wenn dessen Bild in mir sich malet, Der göttlich mild vom Kreuze auf mich schaut, Dann kann ich still und froh und selig sein; Denn Jesus ist und mit ihm alles mein! Maria Straube. 406 int 9: 2 -8 9212 98 375. Anhang. 375. O birg deine Sor- gen; Die Welt hat genug. Streif ab deine Bür- de, Nimm aufwärts den Flug. Leg all dei= ne Lei den Nur Je su ans Herz, = C ritardando. B ++ ritardando. Und flag in der Kam- mer Ihm knie- end den Schmerz. 2. So hebet er leiſe Den Sorgenstein ab, Und all deine Sorgen Versinken ins Grab. Erfasse die Sonne, Wo immer sie scheint. Gott trägt deine Lasten; Er siehet, wer weint. Anhang. 376. 3. Erbarm dich der Herzen In schwererem Leid; In all ihre Wunden Gieß Friede und Freud. O birg deine Sorgen; Gieb liebend dich hin. Leit andre zur Sonne; Die Last wirf auf ihn. 376. ( Ev. Joh. 15, 15.) Mel. 255. 407 ( Auch Mel. 11. 30. 38. 109 159. 180. 203, 295. 366.) 4. D Freund, der mich geliebet, Nimm ganz mein Herze hin! Je mehr es dir sich giebet, Je größer sein Gewinn. Und gilts auch mit dir leiden In dieser Liebe Stand, 1. Zu meines Heilands Füßen Lag ich in bittrem Schmerz; Es wollt vor Weh zerfließen Mein reuevolles Herz: Da hat er mich erblicket, Hat sich nicht abgewandt, Hat mich ans Herz gedrücket; Mein Herr, ich thus mit Freuden 1: Er hat mich Freund genannt.:||: Weil du mich Freund genannt.:| 2. Sein Freund, sein Freund! Es schallet 5. Du wählest meine Wege; Du führst mich Schritt für Schritt. Und gibts auch dunkle Stege, Wohl mir; mein Freund geht mit! So wall ich ganz im Frieden Durch dieses Pilgerland. Es mangelt nichts hienieden 1: Dem, den du Freund genannt.:| Dies Wort in meiner Brust. Sein Freund, sein Freund! Es wallet Mein Herz in selger Lust. Er, der in Todesnächten Die Hölle überwand, Der Held zu Gottes Rechten, 1: Er hat mich Freund genannt.:] 3. O Welt mit deinen Schätzen, Mit deinem eitlen Glanz, Wie sollt mich nun ergößen Dein Ruhm, dein Ehrenkranz? Es ist mir viel zu wenig Dein leerer, güldner Tand; Immanuel, mein König 1: Er hat mich Freund genannt.:|||: Der König ist mein Freund.:[ 6. Und wenn du kommst zurücke In hoher Majestät; Wenn vor dem Flammenblicke Die sichre Welt vergeht: Dann schlägt die selge Stunde, Die mich dir ganz vereint. Ich jauchz mit frohem Munde: 403 end nd did most. 377. mf 9-2 952 Hal= le- lu- jah! Amen. Add mf f 377. Anhang. f mf 엥. 1200 jah! Hallelujah! Amen. 음 mf PP ff PP g Halle lu== = f lu- jah! Hal- le lu= jah! = 음. F lujah! Hal le lu- jah! Hal- le lu- jah! Hal- leA 7 f N- men. Hal- le= - d d te P -2--0mf mf Amen. Amen. a p bnem ses- 8TS aes- ses. 808-182 398 TEE De Inhalts- Verzeichniß. I. Anbetung und Lob Gottes II. Von der Person Jesu Christi. Stodu Auferstehung( Oster- Lieder). Himmelfahrt. Himmlische Herrlichkeit Chrifti III. Vom hl. Geist.( Pfingst- Lieder) Menschwerdung( Advents- u. Weihn.- Lieder) 11-20 Lehramt und Wandel. 21-23 Leiden und Sterben( Passions- Lieder). 24-35 36-42 43-50 51-57 IV. Die Gnadenmittel. Wort Gottes Taufe Abendmahl. V. Die Heilsordnung. Einladung zu Jeſu Buße und Bekehrung Glaube und Rechtfertigung Heiligung ● VI. Der Gnadenstand. ● ● ● ● Preis der Liebe Jesu Liebe zu Jesu. Nebergabe an ihn Friede und Freude im hl. Geist. ● . Nachfolge Jesu und Glaubenskampf Vertrauen auf Gott Sehnsucht nach dem Himmel ● ● 10 • 01 ● Nr. 1-10 . 121-140 141-171 172-192 193-219 220-242 243-253 58-62 63-66 67-72 73-78 79-85 86-103 104-120 410 VII. Gemeinschafts- Lieder. Die Gemeinde Gebet und Fürbitte Aufnahme in die Gemeinde die Gemeinde = 05 VIII. Missions- Lieder IX. Lieder für besondere Zeiten und Verhältnisse. Sonntag Morgen Abend ● Jahreswechsel Hausstand ● Inhalt. Grundsteinlegung. Einweihung. Tisch- Lieder. ● X. Tod und Auferstehung XI. Das kommen des Herrn XII. Schlußverse. Anhang von englischen Liedern. ● Nr. 254-275 276-292 293-296 297-308 ● 309 310-311 312-317 318-322 323-325 328-330 331-340 341-345 10. 346-357 358-377 Idemonad Goalisie v gupitustible dun odunt pugilis OND up dit mod til Jini sdu du start 326 327 1913 thujuds 089 M Abend ist es, Herr. Ach bleib bei uns Alphabetisches Register. Ach bleib mit deiner Gnade Ach komm in unsre Mitte Ach mein Herr Jesu, dein Ach mein Herr Jesu, wenn Ach, was sind wir ohne. Ach, wo findet meine Aller Gläubgen ● Allgenugsam Wesen. Also hat Gott die Welt Amen, Amen, lauter Amen, deines Grabes Am Ende ists doch. An dein Bluten An deiner Rede Auf, auf, ihr Reichsgenossen Auf deinen Ruf Auf, ihr Freunde Auf, ihr nahverbundnen . A und D, Anfang. Auserwählter Mittler Nr. 312 Christi Blut 314 Christus, der ist . 262 329 179 131 169 85 333 . 165 • 15 8 133 191 47 58 14 . 373 . 369 . 125 102 144 ● . Christus ist mein Schatz B Befiehl du deine Wege si. d. 233 Bei dir, Jesu. . 10 202 Betgemeinde, heilge dich. d. 280 Breit aus die Flügel beide Darfst du fürchten Das heißt seine Probe Das Jahr will wieder Daß ich dein Das ist eine selge Das ist unbeschreiblich Dein Hauptgesuch Dem König Denk ich der Dornenkrone Der am Kreuz Der du in Todesnächten. Der du noch in der Der Erlöser ist Der Glaube bricht Der große Arzt Der Grund, auf dem Der Herr bricht ein. Der Herr ist mein Der Himmel steht offen Der Hirt, am Kreuz Der Tag hat sich Des Christen Schmuck 315 Die Gnade sei Nr. 92 331 167 226 241 318 . 112 el. 267 .264 1. 200 u. 122 2.27 ● 32 301 258 303 . 101 362 93 342 186 138 . 336 316 . 220 . 263 412 Die Gnade unsers. Die Gottesseraphim. Die Handschrift ift. Die ihr bei Jesu Die Sach ist dein Die Sünden sind Die wir uns allhier Dir dank ich Gott. Dir dankt mein Herz Dir, dir, Jehovah. Dir ergeb ich mich Dir will ich danken. Du brachst des Todes Du, guter Hirt Du heilger Finger Gottes. Du nur bist mein Gesang Du willst das ganze Herz. € Eine Herde Einen Namen nenn. Einer ists, an dem wir Einer nur ists ewig werth Eines wünsch ich mir Ein feste Burg Ein Gärtner geht Ein lieblich Los Eins ist noth. Eins nur wollen ● Er erlöst mich jederzeit Ermuntert euch Er wird es thun Es glänzet der Christen Es harrt die. Es ist ein Born Es ist etwas Es ist in keinem Es ist noch eine Es ist noch Raum ● • ● Nr. . 356 Es kennt der Herr. . 353 Es wisse, wer. 96 Ewig, ewig bin 21 ● . Register. • 256 166 . 305 139 142 257 117 136 106 111 182 343 237 3. 206 298 90 Fahre fort 347 Fortgekämpft 4 Frei vom Gesetz 133 Friedefürst, komm hier 292 Fröhlich, fröhlich 170 Fröhlich soll mein 126 Frühling, der die 38 270 374 128 168 Geist vom Vater und Geöffnet steht für mich Gnädig bist du nie. Gnad und Heil Geht, ihr Streiter Geist vom Vater, thaue Gott, deiner Liebe Gott, der Vater Gott des Friedens Gottes Führung Gotteslamm Gott ist gegenwärtig Gott ist getreu Gottlob! nun ist Gott wills machen. Großer Immanuel. $ Nr. 203 . 293 . 64 . 274 . 230 . 359 . 327 53 18 # 297 215 291 51 C 364 330 254 24.227 in 325 . 104 208 209 7 10 45 234 211 Hallelujah! Amen 377 345 Hallelujah! Jesus sendet. . 57 358 Hallelujah! schöner . 309 127 Hallelujah! wie lieblich stehn. 43 94 Halt du mich. 349 243 Şarre, meine Seele. blado 75 Heiland dankend 221 276 Nr. 348 Jch vertraue dir 119 313 351 286 67 199 296 Herr Jesu, blick hernieder. 352 Herr Jesu Christ, mein Leben. 120 Herr Jesu, deiner 46 Jesu, der du bist Herr Jesu, Gnadensonne. Herr Jesu, ich wäre Herr, mein Heil Herr, sag zu allem. 284 Jesu, dir leb ich 118 Jesu, du mein Leben 354 Sesu, frommer 357 Jesu, geh voran . 134 Jesu hilf fiegen 238 Jesu, komm doch 260 Jesu, laß doch deine Liebe . 105 Jesu, meine Freude Herr, von unendlichem Herr, wir legen Herz und Herz . 100 Jesus Christus herrscht .246 Jesus, Heiland meiner 212 Jesus, Jesus, nichts 113 Jefus lebt 54 Jesus meine Zuversicht 20 Jesus- Nam, du Heilger Bräutgam Heilger Jesu Herr, da mich. Herr, du hast uns reich Herr, du willst mich heben Herr, du wollst uns Herr, habe Acht auf mich Herr, ich bin dein. Herzog unsrer Seligkeiten. Hier ist mein Herz Hier ist nicht Himmelan Hingeopferter Versöhner Höchster Tröster Horch, wie die Schaar Jauchzet, ihr Himmel Ich bete an die Macht Ich bin getauft Ich bin so froh Ich blicke voll Beugung Ich hab ein Wort Ich habe nun Ich hab von ferne Ich liebe dich Ich steh an Ich steh in meines Ich und mein Haus . . . . ● Register. . Ich weiß, an wen Ich weiß von keinem • Ich will dich lieben. Ich will streben Ich wollt so gern Ich wünsch mir Jerusalem, du. Jesu, Brunn des Jesu, darf ich Jesus nimmt 16 Jesus, Seelenfreund 121 Jesus soll die. 65 3hr, in der Welt 368 Jhr Töchter Zions. 172 In deinem Namen 78 In den ersten. 89 In der Felsenkluft 251 In Gott verborgen. 145 In Jesu ist Ruh 19 In unsers Königs 232 ft Gott für mich 324 Sits auch eine Freude 413 Nr. . 367 . 337 87 143 210 151 29 252 271 79 : 287 316 84 22 . 219 . 198 148 . 157 189 48 . 175 158 42 40 124 73 265 322 239 49 326 213 363 109 86 295 242 222 414 Kehre wieder. Keinen Namen Keiner wird zu Komme zum Heiland Komm heim Komm herein. Komm, mein Herz Komm, o komm Kommt, Brüder Kommt doch, o ihr. Kommt her, ich will. Kommt her zu mir. König, dem wir id work L Lamm, das gelitten Lange gieng ich Laß mich dein sein Laß mir, wenn Laß nur die Woge. Laß, o Jesu, mir auf Laßt mich gehn Lebenswort, Jesu Liebe, die du mich Liebster Heiland, nahe dich Liebster Jesu, wir . Lobe den Herren, den Lobe den Herren, o meine m ● Register. Mache dich, mein Geist Meinen Heiland im Herzen. Meinen Jesum laß8 Meine Seel ist Meines Herzens reinste Mein Freund, wie Mein Geist, mein Leib Mein Gott, das Herz Nr. Wit2 i 365 Merk, Seele, dir 371 71 69 52 261 Mein Hirt fennt 74 Mein Jesus ist 161 Mein Leben ist ein. 283 Mein Schifflein 77 366 372 194 Mir ist Erbarmung. Mir nach Mit einem zarten Sehnen n Näher, mein Gott Neige dich Nicht der Anfang Nicht menschlicher Rath Nimm hin den Noch sind die Gnadenpforten 123 Nun danfet alle Gott 103 Nun ist es geschehen 350 Nun lasset uns erheben 335 Nun laßt uns gehn. 231 Nun so bleibt es 355 Nur du, o Herr 248 Nur treu 328 146 114 63 3 9 D Bethanien O birg deine Sorgen Ob Trübsal uns fränft O daß ich tausend. O drückten Jesu O du Liebe 289 D du, mein Trost 317 D Durchbrecher 147 O freudenvolles Heute 223 D Gottes Sohn, du Licht 173 D Gott, o Geist 141 D Haupt voll Blut. ● . 155 D heilger Geist, kehr 98 D Herr, ich möchte. Nr . 183 1163 , 361 . 253 . 216 88 . 193 . 268 235 282 197 228 72 76 2 156 321 319 99 162 204 181 . 375 *.236 ● D. 5 . 31 25 17 . 108 . 12 . 207 55 30 56 r. 278 D Herr Jesu, deine. D Jerusalem. O Jesu, du mein D Jesu, Freund DJesu, Gottes Sohn D Jesu, Jesu, Gottes D Jesu, sieh darein. O selge Erlösung O selige Stunden O selig Haus O süßer Stand D Tod, wo D Ursprung des Lebens O Vaterhand ● O Welt, sieh hier D wie freun fich Dwie freun wir uns D wie lieblich. 201 D was für ein Gnadengrund O welche fromme Dwie felig lebt D wie selig sind Dwie strahlt D wundergroßer Ringe recht Rüftet euch R ● Schak über alle Schau hin Schmücke dich Schuld und Strafe. Seele, dein Heiland Seelen, laßt uns Seele, was ermüdst. Seele, willst du Sehn wir uns ● ● Nr. 4.272 Sei du in unfrem. .247 Seliger Friede 70 . 66 B. 277 164 dur. 81 J. 130 . 137 . 323 115 Register. 2. ● . Selig sind des Himmels Segnet uns zu Sete dich Sicher in Jesu Armen Siegesfürst und Ehrenkönig Sieh, dein König Sieh, ein weites Sieh, hier bin ich Sie ist da Singet Gott 39 281 So lange Jesus 205 So lang ich hier 150 So nimm denn meine Hände 259 Stark ist meines 28 Stärk uns Mittler 83 214 176 Steil und dornig 275 Sünder, freue dich 273 192 116 Theures Wort. 244 Tod, mein Hüttlein. 44 Trauernd und mit. Treuer Heiland 11 171 Unter Lilien. 24 Unverwandt auf 68 Umschließ mich. Unser Herz und Mund ● V 91 36 Vater, sieh 218 Viktoria, der 217 Vor Jesu Augen 80 Vor meines Herzens 266 Vorwärts ringe ● Nr. . 308 177 340 320 26 180 50 13 304 ● ● . 415 ● 01 1580 82 1 269 290 225 97 . 294 195 35 62 332 41 . 61 174 140 249 107 . 285 . 37 . 178 . 159 . 196 416 W Wach auf, du Geist. Wach auf, mein Wachet auf, ruft uns Walte, walte Warum sollt ich mich Was hätt ich Wasserströme Weil ich Jesu Schäflein Weißt du, wer dich. Welch ein selig Leben Wenn ich ihn nur habe Wenn kleine ● Wenn mich die Sünden Wer Jesum bei sich Wer ist der Braut Wer ist wohl, wie du Wer klopft Wer sind die vor Wer überwindet, soll vom Wie ein Hirt. Wie gut ists von Wie hat mans doch. mal SE IN ● A9 Register. Nr. 306 311 341 60 240 129 302 190 135 279 154 338 34 229 184 . 160 196 Wie herrlich ists, ein Wie ich bin Wie schön leucht't Wie soll ich dich Wie süß in früher do stol • Wie wälzt das Volk Wie wird uns sein. Wie wohl ist mir l Wirf Sorgen und Schmerz Wir reichen uns zum Bunde Wir warten dein Wo findet die Seele. Wo ist Jesus Wollt ihr wissen Womit soll ich dich. Wort des höchsten 3 370 3eig in deiner Marter 339 Zeuch hin 201 Beugenschaar 149 Bieht fröhlich hinaus 110 3um Arzte hin 185 3u meines Heilands ● Pilgermissions- Buchdruckerei auf St. Chrifchona bei Bajel. Nr. . 187 . 95 153 11 310 360 250 188 224 255 344 245 152 132 ● 6 59 307 331 299 300 23 . 376 be Inches 1 Centimetres Blue 2 3 4 Cyan 2 15 ++ 6 17 Farbkarte# 13 3 Green 8 Yellow 9 4 10 Red 11 12 5 13 Magenta 14 ( O 6 15 White 116 117 3/ Color 18 19 B.I.G. Black 8