ив 1889 Univ.- Bibl. Giessen Reformirtes Gesangbuch. Die Psalmen, Geistliche Lieder, Katechismus und Formulare. Redet unter einander von Psalmen und Lob gesängen und geistlichen Liedern; finget und spielet dem Herrn in eurem Herzenl Ephej. 5, 19. Elberfeld, 1888. Druck und Verlag von Sam. Lucas. Gb 1889 astrim1019 hudennis 0 powinnt sig 396 shilfis mimmiot on eumeichain& de dan nomoly needs at 10:30 wobby dan mening BTS at mass and slid) de .8881 015115010 10 mod goisse du har Die Psalmen. Mein Herz ist bereit, Gott! mein Herz ist bereit, daß ich singe und lobe. Wache auf, meine Ehre! wache auf, Pialter und Harfe! Pf. 57, 8.9. nomini sic sain dg an spoksial dan ag biedtsted stal spel Ingo saius duo be s and 38 198 Psalm 1. he had rist de no Mel. Dir, dir, Jehovah, will ich fingen; Heil des Gerechten, Untergang des Gottlosen. dusu odre mind ol OOO Heil, Heil dem Man- ne, Nicht auf der Sünder Jad Bö- sen, der sein Leben lang fit zet auf der Spöt- ter Bank; NOMINE ITSCH of Ins # gddag sin anu 19 der nicht ge- het Im Rat der Wege stehet Und der nicht Der nicht erstirbt, und dessen Holz gedeiht, Den seine Blätter nie verließen, Der seine Frucht erbringt zu seiner Zeit: ...... So grünet der Gerechte früh und spät, Er lebt und wächst, und all sein Thun gerät. 3. Der sich das Recht des Herrn zur ndanoi # Freu- de macht Und sein Ge- set er for- schet Tag und Nacht! pois o irrig Nicht kann's den Bösen so ergehen: Sie sind wie Spreu, die bald der Wind zerstiebt; Sie werden drum auch nicht bestehen, og rist 2.mod ded@ Wenn Gott mit ihnen in's Gericht Ein Baum, gepflanzt wo Bäche ndo mis sich giebt; fließen, la is Wenn Gott das Recht in der Gemeinde spricht, So bleib So bleiben sie bei den Gerechten nicht. 4. Der Weg, auf dem die Frommen adur wallen, Geht ewig fort, er ist dem Herrn bekannt. Der blickt auf sie mit Wohlgefallen, Schützt ihre Tritte bis in's sichre Land: Allein der Weg, der den Gottlosen führt, Weicht immer ab, bis er sich ganz verliert. Psalm 2. toge ng dric Mel. Ein feste Burg ist unser Gott. Christus und die Feinde seines Reiches. free op worrod poddan ਭਾਰਤ, and ind 79, Was tobt der Hei- den wüs- ter Hauf! Die Völ- ker Eitles fin- nen, Jspor Der Erde Kön'- ge ste- hen auf In fre- velndem Be- gin- nen; 6 de す 。 Es fit- zet Fürsten- rat Ver- ei- ni- get zur That; Der ew'ge Gott es ist, Dat wieder Je- ho- vah und sein Christ, Da- wi- der sie sich stel- len! 4. Heisch nur von mir die Heidenwelt, Sie soll dein Erbe werden, Und dein Besitz was dir gefällt, Die Enden all' der Erden! Wo dir wird Widerstand, Da brech' ihn deine Hand; Du bist der Völker Hirt, Dein eisern Scepter wird Wie Töpfe sie zerschmeißen!"" Psalm 3. 2. men i lorops Gen Himmel stürmet ihr Geschrei: Laßt uns die Bande reißen, Die uns gebunden; daß wir frei Die Fesseln von uns schmeißen!" Der oben thronet, Gott, Lacht ihrer und hat's Spott; Dann seines Zornes Stimm' Losbricht, in seinem Grimm Stürzt er auf sie sein' Schrecken. 3. Mein König, 11' 8 stolno hab' ihn geSpricht Gott- ,, auf Zions Throne, Dem Berge meiner Heiligkeit; Von mir trägt er die Krone." Hört zu, was Gott geſetzt, Verkünde ich euch jetzt; Jehovah sprach davon uns Zu mir: Du bist mein Sohn, Hent hab' ich dich gezeuget. hin neben med lsd si nedis or sid misd 196 5. Seid weise nun, ihr Kön'ge! Hört, Ihr Richter dieser Erde! Dient ja dem Herrn mit Furcht, ihm schwört Mit zitternder Geberde! O, küßt den Sohn, daß nicht Er zürn' und euch vernicht'; Denn bald brennt sein Zorn an, Dann ist's um euch gethan; o Heil all'n, die auf ihn trauen! Fr. With. Jul. Schröder, † 1876. Psalm 3. Till sist n@ nel. Auf meinen lieben Gott, zda bus suis) 15@ Des Glaubens Zuflucht in der Not. trat piats 3050 tib90 396 Isnij Wie sind der Fein- de mir, Ach Herr, so vie le hier! nedopas OF ddddd Die sich an mir er- fre- chen, zu meiner Seele spre- chen: 80th 2. Du, Herr, bist um mich her, Mein Schild und meine Ehr; Du hebst mein Haupt vom Staube. Zum Ew'gen ruft mein Glaube; Von seinen heil'gen Binnen Läßt er mich Heil gewinnen. 76 ,, Er hat bei seinem Got- te Kein Heil, er wird zu Spot- te." misid dr* 3.143 Ich leg' mich, schlafe ein, Erwach; kann's anders sein? Du Em'ger bist's, der schüßet. Jehovah, der mich stüzet, Ob sich viel Tausend wagen unRings um mich, will nicht zagen! Psalm 4. 4. O Herr, erhebe dich, Mein Gott, und rette mich! Wie hoch ihr Haupt sie tragen, Du wirst die Feinde schlagen; id Wie wild auch ihre Mähne, Du brichst der Bösen Zähne. Gott, ant- mor- te mir! mein Ge- bet zu dir! Pfalm 4. Mel. Wie wohl ist mir, o Freund der Seelen, In der Welt Angst, im Herrn Friede. Headd| de| ap| 2 Wenn ich dir rul= fe, hör mein Flehen; Ge rech- ter Du mach- test Raum in Herzens- we- hen: Hör gnä- dig Wie lang soll meine Ehr im Lan- de, 5. Ja, bei dem Herrn ist Heil, Bon ihm wird's uns zu Teil; Wer sich zum Herrn wird wenden, Dem wird er Hülfe senden; So sei auf seinen Wegen Mit deinem Volk dein Segen! Fr. Wilh. Jul. Schröder, † 1876. Jhr Stolzen! dek- ken Schimpf und Schande! Was lie- bet ihr den F 8 lee- ren Schein? Wie lan- ge soll ich denn ver- ach- tet, In- dem ihr 7 ane Bringt Gott ein ihm geweihtes Leben so nach Lü- gen trach- tet, Wie lange un- ter- drückt noch sein? 2. Wie Viel' auch wanken im Vertrauen: Erkennet, daß sich seinen Frommen ,, Wo werden wir noch Gutes schauen? Der Ewige hat auserwählt; Wer zeigt uns das gepriesne Heil?" Ja, mein Gebet wird vor ihn kommen, Erheb' auf uns dein Angesichte, Er weiß, was meine Seele quält. Laß wandeln uns in deinem Lichte, Er hört mich, er wird mich erlösen. Du Ewiger bist unser Teil! Ihr Zornigen, steht ab vom Bösen! Ruft Schweigen eurem Toben zu, Und bei euch selber doch beweget, So oft ihr euch zur Ruhe leget, 3u finden euren Seelen Ruh. 3. Als Opfer der Gerechtigkeit; Statt auf der Menschen Macht zu geben, Bertraut dem Herrn in Ewigkeit! 4. all O Du bist Erquicung mir im Leide, Du giebst mir Freude in mein Herz; Korn, Most sei andrer Seelenweide: Du, Herr, bist mir in Not und Schmerz Viel mehr, als alle Füll' hienieden! Ich lege mich und schlaf' in Frieden Und wach deinen Armen auf; Denn du, Jehovah, läsfest wohnen So sicher mich, und bei dir thronen Dereinst nach dieses Lebens Lauf. 8 & der Psalm 5. dmitto miste sgp si quind( hops/ 2 Mel. Mein Jesu, dem die Seraphinen onist sier Je Aufrichtigen Zuversicht gegen alle Falschheit. 19 nadal Der be 13 Psalm 5. = = Er bar mer, wenn ich sonsten flehte, So neig- test Ver- nimm die Worte, die ich be= te; Ver- steh mein du zu mir dein Ohr; Seuf- zen wie zu- vor; ਹ Horch auf die Stim- me mei- ner Kla- ge, ਬੇ per 557 Js= ra= els König und mein Gott! Er- barm dich, mach mich sompi ong jombe, pot nicht zu Spott, Denn mein Ge- bet ich vor dich tra- ge! 2. Wollst morgens meine Stimme hören! Des Morgens steh ich früh vor dir Und harre, bis du mich erhören, Dich wieder wenden wirst zu mir. Du bist kein Gott, dem wohlgefalle Das Böse, das der Sünder thut; Du heißest Unrecht nimmer gut, Und treibst von dir die Bösen alle. 3. 10 lisent Ruchlose werden nic bestehen, O Herr, vor deinem Angesicht; Du haffest, die mit Übel gchen, Sie alle, fie gedeihen nicht. Du bringest um die Lügensprecher, Blutgierige vertilgest du, d Die Heuchler finden nirgend Ruh; Denn du verabscheust die Verbrecher. 4. Ich aber will, wo du, Herr, wohnest, Auf deine große Gnade hin, Zum Tempel gehen, wo du thronest, Anflehn mit ehrfurchtsvollem Sinn. ACT Auf Wegen fasteit; Füht mich um meiner Feinde willen der Mach, Herr, den vor mir bereit, Laß ganz mich thuen deinen Willen! 5. Ihr Mund sucht immer zu betrügen, Ihr Herz zielt nur auf Unheil ab, An glatter Zung ist ihr Vergnügen, Ihr Rachen ein geöffnet Grab. Bestrafe, die sich stolz erheben Auf hochgehäufter Frevelthat. Und stürze fie samt ihrem Rat, Da sie dir immer widerstreben. 6. Inside med do Laß freuen sich, die auf dich trauen, Mit ewgem Jubel freuen sich! Die deinen Namen lieben, schauen Als ihren Schirmherrn fröhlich dich. Denn dem Gerechten giebst du Segen; Herr, als wie mit einem Schild, Bedeckst du ihn mit Gnade mild; Ihm strahlt dein Licht auf seinen Wegen. The& Psalm 6. Psalm 6. Mel. Nun ruhen alle Wälter. ist swist 19diol 2503 Buflucht eines zerschlagenen und geängsteten Herzens zur Gnade. fed ja Ich höre deine Stim- me; Herr, zücht- ge nicht im Grimme, Straf mich im Zor- ne nicht! Willst du, daß Leib und See- le Add a LO|| Sich un- auf- hör- lich quä- le, Mein Gott, bei deinem Straf- gericht? 2. Erbarm dich mein, erbarme! Ich fall in deine Arme, Denn ich bin welk vor Bein. Heil mich, laß mich genesen! Mein Arzt, du fannst erlösen, d Es wankt erschrocken mein Gebein. 9 3. Mein Geist erschrickt und zittert, Da mich dein Zorn erschüttert Und ganz zu Boden drückt. Wie machst du mir so bange, 3p% Wie lange, Herr, wie lange, Eh sich mein matter Geist erquickt! smo 4. mart Ach, wende dich doch wieder 3u mir und komm hernieder; Zeig, daß du willst in Not Die bange Sehnsucht stillen; Um deiner Güte willen i Ho Errette mich, o Herr, vom Tod! pl 5.0 for Wenn du mich willst versenken, Wie kann ich dein gedenken, ni Werd ich des Todes Raub? Hier will ich, noch im Leben, Dir danken, dich erheben; die Denn in dem Grab schweigt der Staub. di un 6.610 mil m Ach Herr, wann kommt dein Friede? Ich bin von Seufzen müde, for Vor Kumm r ich verschmacht'. In meinem bangen Sehnen Schwemm ich mein Bett in Thränen, Ich weine vor dir Tag und Nacht. 7. Soll es noch länger dauern? Vom Ängsten und vom Trauern Verfällt mir die Gestalt. Wie sonst mein Aug gefunkelt; Nun ist es ganz verdunkelt; Der lange Kummer macht mich alt. 8.10 Weicht von mir, Übelthäter!@ Der Herr ist mein Vertreter, hope Ja, ich vertraue ihm. Er wird mir bald erscheinen, Er merkte auf mein Beinen, Er hörte gnädig meine Stimm. s dimimi 19. gsnis dall Bald werdet ihr es sehen, Der Herr vernahm mein Flehen, Der helfen will und kann; sd 2 Er wird sich mein erbarmen, inge Es nimmt der Herr mich Armen Mit meinen Bitten gnädig an. 10. muret 90 Dann jauchzen meine Freunde, Dann zittern meine Feinde 150 Vor deinem Allmachtsblick; ihas Der schmettert sie darnieder, Bringt Schmach und Schande wieder Auf ihren eignen Kopf zurück. 10 Psalm 7. Psalm 7. Mel. Jauchzet dem Herren, all auf Erde,( Pf. 66.) Des Gerechten Zuversicht wider seine Feinde. Geopol1281 100 P Auf dich, o Herr, ver- trau ich immer, Er= ret= te mich aus mei- ner Not; Ver- laß, mein Gott, ver- laß mich nim- mer; P - we wird mich Sieh, wie mir mein Verfolger droht! Der Lö aa sonst zer- rei- ßen; Er brül- let, bald er- hascht er mich. Ach, ei le, du hast Hülf ver- hei- ßen; Hier ist kein Ret- ter ohne dich! Sei du's, der meine Sache schlichtet Nach Recht, nach meiner Rechtlichkeit! 5. 2. hom Herr, mein Gott, du weißt ja alles: Hab ich die Hand je ausgestreckt? Ist das die Ursach meines Falles, Daß ich mit Unrecht mich befleckt? Daß ich dem Freunde, der mich liebte, Mit Bösem Gutes je vergalt? Den Feind, der unrecht mich betrübte, Beschädigte mit Rachgewalt? 3.990 So mag es meinem Feind gelingen, ( Er nehme meine Seel' zum Raub!) Mein Leben schmählich umzubringen, Und meine Ehre sei im Staub! Doch zeugt mir des Gewissens Stimme; Erwache drum zu deinem Knecht; Erhebe dich in deinem Grimme, Bezwing den Feind, führ aus dein Recht! p 4.162 Herr, komm herab, du siehst die do& is Scharen of G - Der Völker dir versammelt schon,- Gerechtigkeit zu offenbaren; Dann steige wieder auf zum Thron! Der Herr ist's, der die Völker richtet. Sprich Urteil, Herr, auch mir im Streit; Der Bösen Bosheit laß verschwinstrs den! isd him n Du prüfest Herz und Nieren, du. Laß die Gerechten Stärke finden, Gerechter Gott, bring uns zur Ruh! Gott ist mir Schild, er wird stets decken Mit Batertren des Frommen Herz; Was kann bei diesem Schutz mich dafund schrecken? Er schützt und stärkt in jedem Schmerz. 6.d sound sic Gott richtet, er hilft seinen Knechten. Wie zeigt uns täglich sein Gericht, Daß er bestraf die Ungerechten Und kenne jeden Bösewicht! Sein Feind, der nicht zurücke lehret, Sieht das gewetzte Schwert, die Hand, Womit daher der Richter fähret, Die schon auf ihn den Bogen spannt. 7.ov@mad m Der sein Geschoß auf ihn gerichtet, Dem fliegt voran in voller Eil Gewisser Tod, der schnell vernichtet; In Flammen hüllt er seinen Pfeil. Psalm 8 u. 9. Laß nur den Freoler Bosheit kreisen, Mit Unheil ging er schwanger schon: Wenn er gebiert, wird's sich erweisen, Daß Fehlgeburt des Frevels Lohn. 8. Verborgen gräbt der böse Bube, Doch sich zu eigner Schmach und Pein, Dem Andern eine tiefe Grube, d In die er selber fällt hinein; Auf Unheil brütet seine Tücke, Doch Gottes Rache schrecket ihn; i ne -C Es kehrt auf seinen Kopf zurücke Und stürzt auf seinen Scheitel hin. 9. Psalm 8. Eigene Melodie. Jehovahs Herrlichkeit im Menschensohn. Ich seh, mein Richter, mein Erretter, Dein Heil für deinen Unterthan, Dein Urteil über deine Spötter; Jch bete dich mit Zittern an. Und wenn dereinst ich seine Wege Mit mir und seine Herrlichkeit In seinem Lichte dort erwäge, Sing ich dem Herrn in Ewigkeit! Dior and nation TOP elela 4 Un end li- cher! dir, unserm Gott und König, st Fasting do Tim 700 299 Erd' und Meer und Him- mel un- ter- thä- nig. Wie glänzt auf Erden, 96 m2.gio( 13906 Du wirst dir aus der Kinder Mund bereiten bit muo Lob, Preis und Dank in alle Ewig 11: TONE EXCE ESTOSTANETO Herr- scher hoch und hehr, Wie glänzt am Him- mel deines Namens Ehr! o splity 4. mi Auf kurze Zeit, so wird von dir bezeuget, smisd sre Hast du ihn unter Engel tief gedunfeiten; id or be instands beuget, Auf daß darin des Feindes Grimm Und dennoch ihn gekrönet und zuletzt und Groll d Die ganze Schöpfung unter ihn geVerstummen, und ein Ende finden soll. 3. Cup 20 Betrachte ich den Himmel in der 190 thfetzt, plus ha 1165. in smis Ihm wird gehorchen, was auf ErFerne, sun totden lebet, Spai Den Mond, den du gemacht, und all Was in der Luft und in den Meeren die Sterne: sime distets webet: isidro@ Was ist der Mensch, daß du, Herr, Wie glänzt auf Erden, Herrscher hoch he nonpfein gedenkst, noin und hehr, Der Menschensohn, daß du ihm Gnade Wie glänzt am Himmel deines Nadobi schenkst? mens Ehr! mis ma 130 Psalm 9. pr Mel. O Gott, der du ein Heerfürst bist,( Pf. 84.) Des Glaubens Dank für den Sieg über die Feinde. ik Von ganzem Herzen preif' ich dich, Den Herrn, der 12 Psalm 9.1 groß an Gnade sich In meiner Not von mir ließ fin- den; Du Jaap de Jaapaida schent- test, Höch- ster, Freu- de mir: So will ich ju- beln, Gott, in dir, All dei- ne Wun- der will ich kün- den; Du biſt's, dem mei- ne Har- fe klingt, Des Na- men froh mein Lied be= fingt. 2. Du treibest meinen Feind zurück; Es kam von dir ein Zornesblick, Da durfte keiner vor mir stehen. So streitest du für deinen Knecht, Für seine Sache, für sein Recht; Ich sah sie stürzen und vergehen. Du teiltest mir mein Urteil zu, Als rechter Richter throntest du. 3. Du hast die Frevler hart gestraft, Den Bösewicht hinweggerafft, mice Damit sein Nam vertilget werde. O Feind, dein Palast liegt zerstört; Sieh, deine Städte sind verheert, Sie sind vergessen von der Erde, o Ihr Name wird nicht mehr genannt, Und ihr Gedächtnis ganz verschwand! 4. sippi Doch ewig herrscht der Herr, erhöht In seiner Macht und Majestät; Sein Richterstuhl steht unerschüttert. Er richtet einst und jederzeit Den Erdkreis in Gerechtigkeit, 6. Es singe, wer auf Erden wohnt, Dem Herren, der auf Zion thront; Laßt seiner Thaten Lob erschallen! Er rächet das vergossne Blut, Giebt den Bedrängten guten Mut; Er blickt auf sie mit Wohlgefallen, Bergaß noch nie ihr ängstlich Flehn Ließ niemand trostlos von sich gehn bon fi 7. Sieh, wie mein Feind mich drückt equalyst mir droht; g Herr, fei mir gnädig in der Not! Aus Todesthoren kannst du heben. Dann thu ich laut mit Herz und Mun Dein Lob in Zions Thoren fund; Ich will dir Ruhm und Ehre geben Ich will mich in den frohen Reih'n Mit den Erlösten ewig freun! Der Herr ist Zuflucht in der Not Dem Armen, dem Verfolgung droht, Ein Bergungsort in Trübfalszeiten. Ja, dir vertrauet, wer dich kennt, Wer dich bei deinem Namen nennt; Nie wird dein Volk verlassen schreiten. Wer, Herr, dich sucht, wer nach dir fragt, In keiner Trübsal je verzagt. enladi 18. Es grub der Frevler eine Gruft Er selbst versant in seine Gruft; Der unserm Fuße stellte Schlingen, O seht, wenn Gott den Bösen strafWie furchtbar er sich Recht ver Daß alle Welt vor ihm erzittert; ind Bod schafft! Recht spricht er jeder Nation Und urteilt Strafe, urteilt Lohn. 1:00 85.1 Fing sich in seinen eignen Schlingen Im listgen Werke seiner Hand Der Böse seinen Fallstrick fand. 9. Sie wenden sich in ihrem Sinn, Die Gottlosen, zur Hölle hin, Vom Tode werden sie betroffen. Nicht immer arm der Arme ist; Der Herr nicht ewiglich vergißt, Die still auf seine Gnade hoffen; Wie dunkel sie auch manchmal geh Sie werden, was sie hoffen, sehn. 16 ob 10. Erhebe dich, o Herr, in Kraft; Erweise, daß der Mensch nichts schafft, Der Mensch, der Erde ist von Erden; Psalm 10. stö maat 290 Psalm 10. ing ahm that Mel. Wie kommt's, daß du so ferne von uns, Herr, schnorthe med Des Glaubens Bitte gegen stolze Feinde. Jorissen. F rück in uns rer mit Verder- ben edija Herr, war- um bleibst du so fer. - ne stehn, Trittst du zuDa Frev- ler sich im Ü- ber- mut erhöhn, Und jeder dagda großen Not, und mit Tod Die Stolzen, die sich selbst erhöhn, Die Feinde, die dir widerstehn, Laß im Gericht voll Schrecken werden; Damit, die deinem Zion dräun, Erfahren, daß sie Menschen sein! Ciphinct 13 Jetzt dei- nem Volk in sei- nem ndag nahors pau gd J alongis mut punt mothy 29, Jam- mer droht? Herr, wir ver- gehn, da List und Macht ver- ei- nigt Den Untergang der E- len- den beschleunigt! riad Den krummen Weg geht er ganz sicher fort Und wähnt, ihn treff, o Gott, nie dein Gericht; 2. Der Böse rühmt frech seines Muta er getroft zu seinem Herzen spricht: ist nun gegründet, wanket nicht; wills sich; Mein Glück 11 Es segnet sich der Räuber, wenn er Ein Unheil hat bisher mich nicht getroffen, Sein Stolz verschmäht die Gottheit Italästerlich; Sein Narrenmund sagt, daß er an nichts glaubt. Und weil er trotzt, sich alles hält erlaubt, So hört man ihn in seinem Unsinn sprechen: „ Es ist kein Gott, wer wird an mir sich rächen? 3. Ich kann auf Glück bis an mein Ende hoffen." 4. Es strömt sein Mund von Meineid, Trug und List; Die Zung verhehlt Ängst, Not und stars- Herzeleid. Weil er ergrimmt und voll von Blutdurst ist, So hält er sich im Hinterhalt bereit; Er wittert Raub und sinnt auf Graufamkeit; Sein Blick verfolgt den unbeschützten Armen, greift und mordet ohn Erbarmen. Haucht jeden Feind hinweg von sei- Bis er ihn nem Ort, 14 5. Er liegt und lauscht, so wie ein Löwe still SUT Im Lager liegt, auf Raub und Blut bedacht, nd und erhaschet, was er will: Hervor springt So fällt mein Feind aus fürchterlicher Nacht an mit aller seiner Stacht, Den Schwachen Ergreifet ihn, daß ihm die Beine trachen; Der Arme wankt und fällt ihm in den Rachen! th 6. Dann schmeichelt er sich noch, der Bösewicht, Psalm 11. Gott werde nicht nach seinen Greueln fehn, Und säh' er's auch, er acht es weiter nicht, C Das Unrecht laff er ungerochen gehn. Auf, Ewiger! dein Arm muß dich erhöhn! Du hast schon lang beim Freveln still gefeffen; Kannst du denn, Herr, der Elenden vergessen? 6 Des Glaubens miled seist ein Rächer, du, o Gott? Not, siehst du den Jammer nicht? Zeigt deine Hand nicht bald sich im Gericht? Siehst du die O dir, nur dir empfehlen es die Armen, Du trägst ja selbst die Waisen mit Erbarmen! € Daß du nicht 8. tor Zerbrich den Arm des wüsten Bösewichts Und räche du bald seine Missethat! Was ist er, Herr, vor dir? Ein Staub, ja nichts! Der Herr Herr ist ein König, groß von Rat, Und ewig währt, was er geboten hat. Er bringt im Land den Bösewicht zum Falle, Ja, er vertilgt die wüsten Völker alle 09.00- off me Du hörest, was der Elende begehrt und dir gefällt sein demutsvolles Flehn. 7. Damit der Mensch den Menscher nicht betrübe, Da er verrucht in seinem Herzen Das Kind des Staubs nicht Freve Was lästert er, der Frevler, unsern Gott, spricht, mehr verübe. Du stärkst das Herz des, der sich zu dir kehrt; 39 spin( im zsdead 162 1 Psalm 11. Eigene Melodie. Du eilest, um den Waisen beizustehn Du läsfest den Bedrängten Recht geschehn, Trost im Vertrauen auf Gott. Gott ist mein Schutz; kann Und schüch- tern, wie ein and pop di Jorissen. mich sein Schild nicht dek= ken? Vogel mich ver- stek- ken? = Was sprecht ihr denn, ich sol- le furcht- sam fliehn, Laßt rings um- her die mächt- gen Fein de ziehn, = Die tühn- sten schon mit ihrem Bo- gen zie- len, Das ganze Heer in toller Psalm 12. Ra- che glühn, Um seine Wut in From- mer Blut zu füh- len! fnd- abad 2. Denn alle, die hier freveln, haffet er. Und muß denn auch die letzte Ein Pestwind ist der Teil von ihrem Becher, obouh Schutzwehr brechen, Die Wahrheit fliehn, das Recht zertreten sein; Darf auch kein Wort mehr der Geongelrechte sprechen; Kann er nichts thun: er darf doch auch nichts scheun. Denn Gott sitzt doch auf seinem Thron im Himmel, Sein Auge schaut in unsre Not herein, Und sieh, sein Wink beherrscht das Weltgetümmel. 3. Er ist der Herr, er prüfet die Gerechten, Er läutert sie und liebt sie desto mehr. Er wird gewiß mit ihren Feinden rechten; Psalm 12. Mel. Bewahr mich, Herr, thu mir zur Rettung kommen. 15 Ein Schwefelstrom und Blizz fliegt vor ihm her Und kündigt an den Herrn, der Bosheit Rächer. 4. Gott ist gerecht in allen seinen Wegen, Er lohnt und straft gewiß zu seiner Zeit. FO Bleibt ihm getreu und zaget nie verlegen; Er liebt und er vergilt Gerechtigkeit. Wie gerne hilft er seinen Freunden allen: called Ihr Auge schaut nach ihm in Druck und Leid, Sein Auge schaut auf sie mit Wohlgefallen. Fürchte dich nicht, du fleine Herde, der Herr steht zu seinem Wort! Jorissen. Herr, steh uns bei! Die klei- ne Zahl der From- men Nimmt 2. Ein jeder spricht wohl freundlich, doch er trüget. Oft macht der Freund auch seinem Freunde Schmerz Da ihm sein Mund mit glatten Lippen non, plüget lisansnis d Und Doppelsinn erfüllt sein arges Herz. täg- lich ab, ver- liert sich in der Welt. Die Red- lich- keit scheint sel- ber TEISTE aa Allwissender, um- ge- kom- men; Wo findt man den, der Treu und Glau- ben hält? 3. MODE du prüfest Herz und Nieren; Bertilge du die glatten Lippen all; Die Mäuler, die so stolze Worte Indster führen, Verstopfe du, bring Hochmut bald zum Fall! 16 Pfalm 13. 4. Der Leichtsinn trotzt, sein Mund darf alles sagen, Laut spricht sein Stolz: ,, Mein Wort, das gilt allein! Wer darf mich fühn um Rechenschaft befragen; Ist meine Zung nicht frei, der mund ORC nicht mein?" 5. Doch so spricht Gott:„ Ich seh das Unterdrücken Und höre, wie der Arme zu mir schreit; Drum will ich auf, und ich will Heil beschicken Dem Armen, den man wegzuhauchen 1902 dräut." 6. Wie Silber, schon im Erdenschoß g läutert, Das Wort des Herrn, durch eignes Licht erheitert, Glänzt hell hervor beim hellsten Sich bis zum Sonnenstrahl, Im Tiegel steht, gereinigt siebenma 57, git( br Herr, woll uns doch bei deiner 91891, 916 Wort bewahren! Behüt uns, gieb uns Schwachen Kra und Mut! Psalm 13. Eigene Melodie. Des Glaubens Ringen und Hoffen. 2. Ach sich, wie lang mein Geist sich quält, Ach, wende weg die schreckenden Ge und schütz uns stets vor stolzer Spötie adam fahren Brut! 8. Es wimmelt bald, wie vom Gewürm im Lande Von Frevlern, die Gesetz und Zuch de verschmähn, Wenn Spötter Gottes, sie, der Mensch heit Schande, Thron in Ehr un Macht erhöhn! pah Found dan Mein Herz nur Kummertage zählt! Nichts, nichts kann mir Erquickung geben. Mein Feind kann siegend sich erheben; Ich finke, weil dein Trost mir fehlt. 3. Schau, schau herab, ich seh auf dich. O Herr, mein Gott, erhöre mich! Erleuchte meine Augen wieder! Sonst sink ich in den Tod darnieder, Und so vergeh ich jämmerlich! # Herr, mei- nes Lebens Troft und Licht, Ge- den- fest du des # 3 Ar men nicht, Ach, hast du mei- ner ganz ver- ges- sen? Ich hab so Jorissen. 5 15 lang im Druck ge fef- sen, Ver- birgst du noch dein An- ge- sicht? 4. dos bil Nie rühm mein Feind: ,, Den überwand Ich auch durch meine starke Hand!" Nie soll er meines Falls sich freuen; Du willst und kannst mir Hülf verleihen, ptd Und deine Treu ist mir bekannt. 5. Herr, dir vertrau, dir hang ich an, Da dein Erbarmen retten kann. Oft jauchze ich in meinen Schmerzen Ob deinem Heil und sing von Herzen: Herr, du hast stets mir wohlgethan! Psalm 14. 352 Pſalm 14. Mel. Der unweis Mann in seinem Herzen spricht: Der Mensch in der Sünde, die Erlösung durch Gottes Gnade. Jorissen. fEL PLJ Jpf Des Thoren Herz, fühl- los, in niemand ist, der gut Auf Er- den thut. 2. Vom Himmel schaut der Ewige herab Auf Menschen, die er schuf und immer fegnet, Ob denn nicht einer seinem Aug begegnet, E Der frag nach Gott und klug gebrauchet hab, siguls Was Gott ihm gab. sich und spricht: ,, Es ist kein Gott, der richte." PE nichts; ver- blen- det vor dem Lichte, Thut je der Greul, und 3. Nur einen sucht, ach, keinen fand der Herr! Es wichen von ihm alle Menschenfinder; Sie alle sind untüchtig, alle Sünder; Der Gott erkenn und Gutes thu, sah er Auch keinen mehr. 19504. Mert's keiner von den Übelthätern dann, Die jetzt verrucht mein Volk wie Bret verschlingen, Daß sie gesamt schnell in's Verderben dringen? Seht, keiner ruft, wie viel auch Gott gethan, Ihn jemals an! 17 Ü- ber- mut, Wünscht Ihr Licht und Kraft. 6. 51108 Sie tau gen 19das pil Der Herr 5. uspiel, 1925 erscheint; wie da der Stolz erschlafft! er findet kein VerDer Herr will selbst bei den Gerechschonen. Isol ten wohnen: Der Böse bebt, Er ist, nachdem er ihnen Heil verschafft, Wie, treibt ihr mit des Armen Hoffnung Spott? Er findet Ruh in Gott; wollt ihr 18.0 den Glauben, Den Lebenstrost, den Trost im Tod ihm rauben? Ihr ras't umsonst: in Not und Tod ist Gott Sein Schutz, sein Gott. 7. or thou Ach, fäm die Hülf aus Zion! Ach erschein, Heil Israels, dann werden wir geneſen! Ja, Gott wird sein gefangen Volk erlösen! Dies Volk wird sich in seinem Gott erfreun Und selig sein. 2 18 Psalm 15 u. 16. Psalm 15. Mel. Wem wirst du, lieber Herre mein, Die Früchte des Geistes in Gottes Gemeinschaft. fe Wer darf, o höchste Ma- je- stät, Dein Zelt be- tre- ten? wirst du scho- nen Des Er den- sohns, der zu dir geht? Wer darf, wo s du dich haft erhöht, Auf dei- nem heil- gen Ber- ge woh- nen? 2. 4. Wer schmeichelt nie dem Bösewicht, Doch die Gerechten liebt und ehret; Wer treu erfüllt, was er verspricht, Aus Furcht vor Gott nie Eide bricht, Auch wenn er sich zum Schaden tug schwöret; nom 5. find Wer sich der Furcht des Herrn Our mo ergiebt Und ihm sein Herz aufrichtig schenket; Wer recht zu handeln stets sich übt, Wer Billigkeit und Wahrheit liebt, Aufrichtig redet, wie er denket; 3. Wer seinen Nächsten hält in Wert, Mit seiner Zung ihn nie beleidigt; Wer nie der Unschuld Frieden stört Und, wo er sie verleumden hört, Sie schützet und mit Kraft verteidigt; sed dist for 430 st dom diac mu mode Pſalm 16. Eigene Melodie. Der Heilige Gottes, bekend im Blick auf sein Leiden und seine Auferstehung. Jorissen. E ich ver- trau auf dich in bist es noch, du kannst, du Gro| dp| Du All- mächt'- ger Gott! ach, leit und schütze mich! Denn 3 mi D Herr mein Gott! so nannt' und nenn' ich dich, dung indi Gut, dir Jorissen. dei= ne ist nichts zu Wer nicht sein Geld auf Wucher leiht, Die Armen nie um Schulden preßte; Wer unbestechlich allezeit, Die Unschuld aus dem Druck befreit: Der steht vor Gott und Menschen feste. Tomisl Hoheit rei- chen! To= des= nö- ten. wirst mich retten. P23 ver- glei- chen! Was kann, o All Mein höch- stes Herr, an 19 nag malin 2. Die Heiligen auf Erden schätz' ich hoch, Er will, ich laß von ihm allein mich führen. Ich trage sie, die Herrlichen, im Er steht mir bei, ich werde nimmer dan tim Herzen. gule 02 swanken; Doch sie, die ziehen an dem Götzenjoch, Die häufen sich am Ende Schmerz hi du auf Schmerzen. In ihrem Opfer ist kein Heil noch Frommen, uld Nie soll es über meine Lippen kommen. 100 3. Spus nd Und meine Seel fühlt keine Leiden mehr, Das Totenreich wird über sie nicht fiegen. Ich will auf dich auch noch im Grabe trauen, Dein Heiliger wird nie Verwesung schauen. 6. Dort machst du mir den Lebensweg bekannt, Psalm 17. Jehovah! du bist selbst mir Speis und Trank, mode Ich will gestärkt auf deinen Wegen wallen; Du breitest aus mein Erbteil: Dir sei Dank! Mein Los ist mir aufs lieblichste sidhuse tige gefallen, gefallen, d Ja, deine Hand hat mir es zugemessen: Nie soll mein Herz, Herr! deine & Huld vergessen. ans@ gro 4, s Ich dank' dem Herrn, der mir das Heil verspricht. Wie sehnen sich des Nachts nun meine au Nieren! dink m Ich hab ihn stets vor Augen als mein Licht, hould no That 70s Er rettet mich, ich will ihm ewig danken. 1905. mor Mein Herz ist froh, voll Freuden meine Ehr', Im Grabe wird mein Leib einst sicher o liegen; Worauf du hier mir Hoffnung haft od gegeben. Dann sättigt mich, an deiner rechten The TOTIN Hand, Der Frenden Füll', ich werde mit dir leben! Bei dir zu sein, nach überstandnenkeiden, Bei dir zu sein: o Lohn! o welche Freuden! Hemed trim gol.n Psalm 17. sbal dring in andne snit Met. Jauchzet dem Herren, all auf Erde( Pf. 66.) Des Glaubens Bitte und Trost wider der eine er Gewalt und übermut Ach, mer- fe auf mein ban- ges Schrei- en, Herr, hö- re die Ge- rech- tig- feit; Du, du al- lein kannst Hülf' ver- Lei- hen, PP dd J 21 2 pd Ver- nimm mein Flehn aus meinem Leid! Sieh, Falschheit, da mein Herz dir trau- et, Ber gif tet meine Lippen nicht; Dein bir dopo Auge, das un- trüg- lich schau- et, Sprech mir mein Urteil im Ge- richt! 2* 20 Psalm 18. 2. Du prüfst mein Herz in stiller Stunde, Besuchest es bei dunkler Nacht. Du läuterst, findest nichts; dem Munde Verschweig ich, was mein Herz gedacht. Bei ihrem Thun, der Menschen Hanb 2b C Sie stellen uns auf allen Wegen Verrätrisch auf dem Fuße nach,@ Ob sie uns endlich stürzen mögen: Ihr Aug schaut unsern Schritten nach. 6. dissid tha 019000 Gleichwie ein Löwe in der Höhle, Ein junger Löw auf Raub sich freut: So späht mein Feind auf meine Seele Und lauert in Verborgenheit. Erhebe dich, o Herr, bei Zeiten! sht Ereil ihn, beuge ihn zur Erd! Du mußt mich retten, du mußt streiten; Vom Bösen rett mich durch dein napsat ind Schwert! 30 us Vos deln, Blieb ich in deiner Lippen Wort: Beachtet hab ich, wie sie wandeln, Die Frechen, ihre Wege fort. 3.01 1993guide du Erhalte mich in deinen Schranken, Im Pfade, den du selbst mir zeigst! Wie können meine Tritte wanken, Wo du die Führerhand mir reichst? Ich werde die Erhörung ſehen, Ich rufe dich, du bist mein Gott; O, neige dich zu meinem Flehen, Erhöre mich in meiner Not! tro 4. ise Du Heiland derer, die dir trauen, Ob ringsum auch der Feinde Schar, Ach, laß mich deine Gnade schauen Recht sonderlich und wunderbar! Laß deine Rechte mich beschützen, Wie sich des Auges Apfel deckt: In deinem Schatten werd ich sitzen, Von deinen Flügeln überstreckt! 5. Ja, laß mich deinen Schutz genießen Bor'm der mir an's Ich aber werde noch mal schauen Dein Antlitz in Gerechtig'eit; So will ich deiner Gnade trauen, Du hilfft gewiß zur rechten Zeit! Wann ich einst werde, Herr, erwachen, du mir Fülle und Genuß, Ihr fühllos Herz sie fest verschließen, Wann deine Schöne mir wird lachen In Hoffart wird ihr Mund nicht still; Und sättgen mich mit Überfluß. mesh Beutloms Psalm 18. Eigene Melodie. Dank für Gottes errettende Gnade. Jorissen. 7. Vom Haufen, dem's an nichts hier Linn fehlet, Dem nichts als Lust und Stolz bekannt, Seit er die Welt zum Gott erwählet, Herr, rette mich durch deine Hand. Du füllest sie mit deinen Schätzen, Ihr Teil ist Leben im Genuß, Der Kinder Fülle ihr Ergötzen: Sie lassen ihnen Überfluß. ned be These 8. Von Her- zen lieb ich dich, Herr, mei- ne Stär- ke. O, ich bin schwach! doch, wenn ich auf dich mer te, So bin ich start; mein Fels und S Burg bist du! In dir allein ist Sicherheit und Ruh! 2. Mein Gott, auf den ich mit An- Du deckest mich, bist in der Schlacht betung schaue, Mein Hort, dem ich mich ruhig anvertraue, mein Schild, Mein Horn des Heils, das mich mit erfüllt. Joh)( hi)-Mut Irpinot is vir * 20* 110 Psalm 18. 21 and 3.Herr, dein Drohn, dein ZornIch ruf zum Herrn, wenn meinen Stodin hauch im Orkan Feinde toben, Deckt auf den Grund im tiefen Ocean. Und werd erlöst; ich will ihn ewig loben. Flore 10. proditor ante Schon hatte mich die Todesangst Ich blickt erstarrt nach ihm dort Die Schreckensflut der Hölle über- und sah, daß er auf mich herunter sehe; beklemmt, in der Höhems Er reichte aus den Wolken mir die Doch wenn ich Höll und Todes- Hand; stricke fahe, dhe Er griff und zog mich aus der Flut So war auch Gott mit seiner Hülfe 19039010 an's Land. Jop 11. apschwemmt. indi disst om 4ndr nahe; Es stieg zu ihm mein Angstgeschrei idor empor, Kam vor den Thron und fand ein offnes Ohr.i dil fnd 5. sicDie Erde bebt, und Fels und 40l Berge zittern Vor seinem Zorn in nahen Ungedag trots wittern: s Dampf schnob die Nas auf unsre bange Flur, 3 Da zehrend Feur aus seinem Munde fuhr. His insid mit 6. Mußt ich der Macht des Feindes nat, filiad dr unterliegen: Er rettete, er half mir immer siegen; Am Tag der Angst ruht ihre Wut STTORAX SHIPT doch nicht, Doch er, der Herr, war meine Zuversicht. Houbst undi 12. S Er führt mich aus, in weitem Raum zu wallen; Er hilft, denn Ich hab ihm er hat an mir Wohlgefallen. Herz und Mund und Hand geweiht; Er thut mir wohl nach meiner Redindnd Er neigete den Himmel, stieg her- img nieder; Um seinen Fuß war Dunkel hin und dondol wieder, Sein Wagen ist ein Cherub: so zog er Mit Fittigen des Sturmes vor uns hierher. ilo- dursting raid 17, mol on Er hüllet sich in schwarzen Finsterturite noglon nonissen, Take Preßt Wolk auf Wolf, die sein Gezelt umfließen, Strahl von seinem Angesicht sein Gewölb mit hellem Licht. Da bald ein Durchschlängelt $ 0 sid 300 8. 9 do 150 Hier flammt sein Feur, dort stannaman den seine Schlossen, Bis er befahl, daß sie hernieder schoffen; Sein Donner knallt, der Hagel stürzt ogduid in Wut, 19 Der Himmel glänzt in einer steten Glut; thim Tiadrabic m9is manis 30 inlichkeit. list 39 13. ma Ich habe stets in seinem Weg gewandelt Und ruchlos nie vor meinem Gott gehandelt; Stracks sieht mein Aug auf ſeine i fod Rechte hin Und sein Gebot geht nie mir aus dem med bil tundinn. Smism onil po 14. du Mein trenes Herz ist ungeteilt geblieben; Ich hüte mich, nie will ich Sünde lieben; Gott hat in Huld die Unschuld anisius gefehn, Drum läßt er mir nach meinem Recht stis geschehn. 15. bigo mun du bist den Heilgen heilig immer, fromm, verläsfest sie auch nimmer, of Der Regen strömt; er schlendert Den Reinen bist du rein, in dir seine Blitzem no da verklärt; Schießt Pfeil auf Pfeil herab von Doch bleibst du den Verkehrten stets intihall seinem Site, dall de verkehrt. Ja, Herr, 11020 Den Frommen Psalm 18. 16. Ich schlage sie, fie stürzen hin im Lauf Herr, du erhebst die Unterdrückten Vor meinem Fuß und kommen nimwieder mer auf. 22 Und schlägst den Stolz der hohensdoelmi ir 23.01. Augen nieder. Du Siegesfürst, du giebst mir Am Fichte fehlt es meiner Leuchte nicht, Kraft zum Kriege; Mein Gott macht mir die Finsternis Wo ist der Feind, der nicht vor mir zu Licht. 17. erliege? Du schreckest ihn und treibst ihn in Mit dir kann ich durch Krieges- Na die Flucht; Sunsthist scharen dringen, Ich bändge den, der mein Verderben Mit meinem Gott auch über Mauerne semistim sucht, unsuper springen. 24. Ja, Gottes Weg ist ohne Tadel gut, Durchläutert, rein und heilig, was er thut. 18. 35253901 103 mi Man kann getroft auf seine Worte bauen; Er ist ein Schild für alle, die ihm trauen: O, wer ist Gott, wenn du es, Herr, Une nicht bist? Wer ist ein Hort, wenn's unser Gott nicht ist? 19. Od dny Er rüstet mich mit Mut und Kraft Coff emisen, die zum Streiten; Er bahnt den Weg und will mich felber leiten, Wenn hier mein Fuß bald gleich den Hirschen eilt Und bald in Ruh auf meiner Höhe weilt. omil tue pule 20. si Er lehret mich, hat mich zum Kampf erzogen, dull Und meine Hand spannt leicht den ehrnen Bogen. Dein Schild ist Heil, du stäckst und läß'st nie los; Demütigst du, so machest tu mich groß. 21. Sie flehn zum Herrn, doch er verschmäht ihr Beten; Ich kehr nicht um, bis daß aufgerieben, Von ihrer Macht nichts ad geblieben; übrig Es ist kein Heil für sie in ihren Nöten, Und ich ze malm auf meines Herrn Gebot Den Feind wie Staub, tret ihn wie Gaffenkot. 25. spill stor Wenn sich das Volk empört, giebst use du mir Leben; willst zum Haupt der Heiden mich erheben; DO Mir dient ein Volk, zuvor ganz unbekannt, Du Und es gehorcht den Winken meiner Hand. ing 26. nis Der Fremdling selbst bestrebt fich 1998 of mir zu heucheln, Gehorcht, um sich bei andern einzuschmeicheln; kommt hier zitternd oft og hervor, nd Weil er vor mir den stolzen Mut -90 mis sid overlor. Nos 1970 pilimu 27. Der Wütrich Jehovah lebt, er werde hoch erThis hoben! Gott ist mein Heil, ihn will ich ewig doi loben. Dem Gott sei Preis, der die Ge106 u rechten liebt Und Rache mir an meinen Feinden giebt! Tanted so i png 994 28. m Der unter mich unbändge Völker mbili zwinget, lommie Vor meinem Feind in Sicherheit mich sieduolchi bringet,@ Von mächtigen Empörern mich beist nou dored is freit sino Und mich erlöst von Ungerechtigkeit. Ja, deine Hand hat meinen Pfad gebreitet, Den Fuß gestärkt, daß er nie kraft dolos gleitet; Drum setz ich nach, wenn meine onsd giFeinde fliehn; Ich hol sie ein, du hast mir Kraft otra verliehn.mor min 22. 29. Unendlicher, dir will ich ewig singen, Und deinen Ruhm vor alle Völker bringen. € Psalm 19. Du bist mein Gott, daß ich dir Ehre geb; lite mist Mein Same soll in die sich ewig freun; Mein Saitenspiel hoch deinen Ruhm Herr, du willst auch sein Teil und quis erheb! han Erbe sein! thiest mds die v mended non trou me tudi nel swind res dunt mi Mal Jehovah's Herrlichkeit tot bid 19/1970 im Psalm 19.018 19 20 2 Eigene Melodie. in der Schöpfung und in seinem Worte. phim soat Ji Suie( 6) ppppp dlod 1930. Du bist der Herr, der großes Heil mir schenket, e Und der in Huld stets seines Knechts gedenfet. mouk = 23 s Des Him- mels ho he Pracht Verkündigt Got- tes Die Fef te ſei- ner Hand Macht Herr- lich feit beg It: pd d Macht und seine Ma je= stät; kannt, die it= ber al les geht. sanoods dhe Von Tag zu Tag er schallt * 1= four doct Mit göttlicher Gewalt Dies Zeug- nis vol- ler Wahr- heit; Wie Nacht auf Nacht ein- bricht, Geht auf ein neues Licht Mit || neuem Glanz und Klar- heit. 2. no Das ist denn nicht ein Wort Noch Sprach', die immerfort Kein Mensch verstanden hat; id Nein, durch die Lande all' 19 Tönt ihrer Rede Schall un mdi tist Gar mächtig früh und spat. bisan Wo er der Sonne Zelt Am Himmel aufgestellt, duise Vom Abend bis zum Morgen Läuft er auf ihrer Bahn, Als wie ein Hochzeitsmann; Nichts bleibet ihm verborgen. Sein Zeugnis ohne Trug, Macht auch die Albern flug, Weils wahre Weisheit lehrt. Gerad ist sein Befehl, ndon Erhebet unsre Seel', in mod und ist des Lebens Wonne. Des Herrn Gebot ist Licht; Das blödeste Gesicht enerjid dan 10 Erheitert bei der Sonne.( bid 3.jg ms and Gott redet, hört sofort! art di Das Recht des Herrn ist klar, Vollkommen ist sein Wort, in Das unser Herz bekehrt; në 110 mise m 4.b id In Gall Die Furcht des Herrn ist rein, le Sie schmückt, die ihr sich weihn, Und währet ewiglich. lleur si Ganz billig und ganz wahrmast me Berklärt es jedem sich d 24 Es ist uns Menschen hold; Das allerfeinste Gold Muß ihm am Werte weichen; Shm ist an Süßigkeit, id dull Womit es uns erfreut, Kein Honig zu vergleichen. in 153 thr5. fior Fehlt's deinem Knecht an Licht, Du gibst ihm Unterricht Im Wort von deinem Thron; Wer deinen Willen thut, Ist immer wohlgemut Und findet großen Lohn. Ach, eins ist, was mich quält! Wer merkt, wie oft er fehlt? Wer kann sein Herz ergründen? Psalm 20. e J 0 351-1000 gid- nut- Psalm 20. alemsung and til bil met. Jauchzet dem Herren, all auf Erde,( Pf. 66.) Gebet für den Knecht Gottes in seinem Kämpfen. O Gott, erbarme dich; Vergib und reinig' mich toll Von den verborgnen Sünden! onli 6. Nimm mich in deine Hut, Kein Stolz, fein Übermut Empör sich je in mir! stigue Daß, Herr! dein Knecht einst frei Von Übertretung ſei. O, heilige mich dir, Daß meine Red' im Mund, Und tieffter Herzensgrund Dir wohlgefällig werden! Dann preiset dich hinfort, Mein Heiland und mein Hort, Mein ganzer Lauf auf Erden. 890 Ja Jehovah wol- le dich er hören, So oft du s ru- fest in der Not; Sein Na- me stille dein Be- geh- ren, = sei- nem Ruh- me Aus sei- nem 2. 1989 sur 61 In Gnaden wolle er gedenken Der Spenden all, die du gemacht; Sein Wohlgefallen woll er schenken Dem Opfer, das du ihm gebracht! Er geb dir, was dein Herz begehret, Erfülle dich mit seinem Rat, 1510 Und all dein Anschlag, ungestöret Bollende er sich dir zur That! ndiour i 3. id bibi Wie wollen wir voll Jubels singen; Die Fahnen, daß dir Heil geschehn, Im Namen unsers Gottes schwingen; Der Herr erfülle all dein Flehn! Er- hö- hen soll dich Ja- kobs Gott! Er sen de aus dem Heilig= tu- me, Die du be- darfst, die Hül- fe dir; Er stüt- ze dich zu = Zi- on für und für! idor helt Er hilft, ich weiß es, seinem Knechte, Erhöret treulich sein Gebet, d Reicht ihm aus heil'ger Höh die Rechte, In welcher Heil und Allmacht steht. 1984.moo Der Feind sei stolz auf Roff' und sprosWagen; Jehovahs Nam ist unsre Kraft. Bald stürzen sie und sind erschlagen; Wir stehn, da Gott uns Hülfe schafft. Herr, laß uns deine Hülf' erfreuen und überwinden weit durch dich; Du, unser König, wenn wir schreien, Erhöre uns genädiglich! Pfalm 21. Psalm 21. og no midagi arda halasuring menid 3032 od 100 m Mcl. Mach's mit mir, Gott, nach deiner Gült, di fuo flasik ne fodspog birdim Heil dem Königelbing ndal on noin sie 18 deiner Stär- fe. gro- ße Wer- ke; dei be Des Königs Herz ist, Herr, erfreut, Er jauchzt in Dein Sieg hat ihn vom Feind be freit, Dein Arm schafft = be 10 si 100 elp ala ala a Das Heil, das ihm von dir be- schickt, Hält - nen Knecht in dir entzückt. 2. Sein Wunsch im tiefsten Herzensgrund Ward ihm von dir gewähret; Kaum ging die Bitt' aus seinem Mund, Kaum hatte er's begehret: So kam auch die Erhörung schon Herab von deinem Gnadenthron. 3. Wie herrlich strömet jetzt von dir Der reichste Segen nieder! Der goldnen Siegestrone Zier Schmückt deinen Knecht nun wieder; Du hast sie selbst ihm aufgesetzt, Dein ganzes Volk damit ergötzt. 4. loirbino de Hat, Herr, dein Knecht von dir begehrt Den Segen und das Leben; Du hast es huldreich ihm gewährt Und Aussicht ihm gegeben Auf eine lange Lebenszeit Und Heil in alle Ewigkeit. 5. 6 Wie herrlich strahlt umher sein Ruhm, Gebet Wie wird sein Reich gepriesen, Seit du aus deinem Heiligtum Ihm Hülfe haft erwiesen, Und ihn gekrönt auf sein Mit deiner Huld und Majestät! 6. 119@ Du stellst ihn bis in Ewigkeit Zum dauerhaften Segen; Du hältst ihm Leib und Seel erfreut Auf allen seinen Wegen Durch deiner Gnade Freudenlicht Vor deinem heilgen Angesicht. 25 mid 16 Un 7. làm th Auf dich, o Allerhöchster, traut Forthin dein Knecht, der König; Herr, dein Erbarmen auf ihn schaut, Er bleibt dir unterthänig: In dir wird er stets feste stehn, bi In dir auch mutig weiter gehn. Wer dem Allmächtgen widersteht, Den wird die Rechte finden, Die über Erd und Himmel geht, In seinen frechen Sünden. Wie zittert, wer dich frevelnd haßt, Wenn, Herr, dein starker Arm ihn faßt! 9. Blickst du im Zorn auf sie herab, So muß das Feuer sprühen; Es wird um sie ein brennend Grab Der Feuerofen glühen. 2 tude Der Herr im Grimme sie zerstört, Und seine Flamme sie verzehrt. 19@ : 1911010. moms Ja, der Gottlosen Leibesfrucht si Wird ausgetilget werden, adual onl Damit von der gesamten Zucht, Als einem Greul auf Erden, Durchaus kein Überbleibsel sei, ie Des sich der Böse je erfreu. 11. Sie lehnten wider dich sich auf, 3u Frevel frech entschloffen; Doch deine Hand hemmt ihren Lauf Und ihrer Bundsgenoffen: Hele id sdn b Denn deine Macht vereitelt sie. 1013.VIAU 26 Psalm 22. 12. Du ziehst daher, sie halten nicht Vor deinem Zornesblicke; Du zielest auf ihr Angesicht, Sie fliehn und sehn zurücke; 16 Jedoch ihr Aug sieht nirgend Heil, Tod fliegt daher mit jedem Pfeil. hyun - Psalm 22. Ind mis Mel. Mein Gott, mein Gott, ach, wie verstößt du mich, Mußte nicht Christus Solches leiden und zu seiner Herrlichkeit eingehen? F Mein Gott, mein Gott, ver- las- sen hast du mich? Warum, mein 13. Unendlicher, laß deine Macht Selbst deinen Ruhm erheben; Dann wird dir jauchzend Ehr gebracht Und Lob und Preis gegeben, Und deine Kraft und Majestät Mit Pfalm und Harfenspiel erhöht. FO Gott, war- um ent- fernſt du dich? Du hilfft mir nicht, da ich ſo ugo makine jäm- mer- lich und angst- voll tla- ge? Mein Gott, nach dei- nem Heil des pod Jad Tags ich fra- ge, Du hö- rest nicht! Mich flieht des Nachts die Ruhe, 2. Und du bist heilig, der du herrlich sird wohnst, and gum Auf deines Volkes Lobgesängen thronst. Auf Israels, des du so gnädig schonft, Das dir vertrauet! THEO G Der Väter Hoffnung war auf dich gebauet: Sie trauten dir la 02 Und wurden los von Banden; Sie trauten dir und wurden nicht zu d Schanden, ami an Schrien sie zu dir.ai ni bob Ting, 913.166 hit& c Ich aber bin ein Wurm, ein Wurm, kein Mann: je bi Der Menschen Hohn, verachtet ganz, im Bann; Wer nur mich sieht, hat seinen Spott daran; Es grinst die Tücke, un snied Denn du verbirgst, wie we he mir's auch thu- e, Dein An= - -ge- ficht! Man schüttelt's Haupt, hält nicht 0979020 damit zurücke: mags Dem Herrn traut er, ing 11 Mög der ihn denn erlösen! inde Wohlan, ist Gottes Liebling er gewesen, ,, So rett ihn der! mag onli THIS THES 4. Dem Säugling Du zogst mich aus der Mutter Schoß an's Licht; warst du seine 3uversicht; Auf dich bin ich geworfen; warst du nicht Vom ersten Weinen und Mein Gott? hast du mich nicht von Kindesbeinen THE CON 8 Dir auserwählt? Sei mir nicht fern, da Wehe So nahe mir: da mir, wohin ich sehe, Der Helfer fehlt! splied maniad 2009 Univ.- Bibl. Giessen Psalm 22. inat vainn 5. Die Starken Basans sind um mich zu Hauf, Sie sperren wider mich den Rachen Iva auf, Wie Löwen reißend brüllen sie im Lauf. Und ausgeschüttet Wie Wasser bin ich, ganz zertrennt, zerrüttet Ist mein Gebein; Ach, wie ist am Zerrinnen, Die Zunge flebt am Gaumen ohne Kraft, Bald lieg ich da, an Leib und Seel erschlafft, Mein Elend, bot dem Armen, Dem Wachse gleich, mein Herz im Der zu ihm schrie, mit hörendem 251112 Leibe innen Erbarmen Vor heißer Pein! Sein Angesicht. 6. 10. Der Scherbe gleich, vertrocknet all mein Saft, Dich preist mein Lobgesang in groBer Schar, Was ich gelobet, bring ich froh dir dar Vor allen, die um deinen Dankaltar Dich, Gott, verehren. Elende, eßt euch satt! ihr werdet hören, Wie Gott erfreut: imp Sie halten mich verloren. Sieh, wie sie Händ und Füße mir durchbohren In ihrer Wut! Im Todesstaube. Von Hunden ganz umringt, werd ich Wer mit mir Gott erhebet; zum Raube Der schnödsten Brut; 7. Ganz abgezehrt von steter Angst und Bein, Seh ich und zähle- alles mein Gebein, Wo sie mich sehn und meiner Not sich freun. Mir armem Leider Entreißen sie jetzt alle meine Kleider, Die Räuberhand nism spotet we Teilt, leget sie zur Seite Und wirft das Los, als über ihre Beute, Um mein Gewand. pilom 8.50 splet Ach, sei nicht fern, o Herr, du meine Kraft! dom Eil mir zu Hülfe, der mir Hülfe schafft; Rett meine Seele von des Schwertes Haft! 9. Verkündet meinen Brüdern sei dein Nam! Versammelt rühm ich dich und Jakobs Sam; Auf, preiset ihn, durch den mir Rettung kam, 1920 19 Mein einsam Leben Rett's aus der Hunde Macht, die mich umgeben; Ihr Gottes Freunde! Verehr den Herren, Israels Gemeinde! Er scheute nicht 27 Ach, wer ihn sucht, hört! deffen Seele lebet In Ewigkeit. - 11. thos un Bald denkt an Gott, wer je auf Erden wohnt, Bekehret sich zum Herrn, der hilft und schont, Ergiebt sich ihm, der seinen Suchern lohnt. Bald alle Heidenhills all Verehrn vor seinem Angesicht mit My tous 191 Freuden; Denn so, wie er Ein Reich hat und regieret, id#C Mit weiser Huld die Heiden alle date niso führet, Ift 80€ feiner mehr. ( 001012. m Der Reiche ist und kniet vor diesem Herrn, drid 10 Der Arme ist und huldiget ihm gern, Und wer verzagt zurückstand, bleibt nicht fern, Sein Herz wird leben. Es dient dem Herrn ein Sam, ihn zu 850 pu erheben; Errette mich Er schreibt ihn an Vom Rachen, Herr, des Leuen! Zu seinem Voll auf Erden; Ja, von der Büffel Hörnern, die mir Šie bleiben ihm, ein heilig Volk zu dräuen, werden, Befreist du mich.m Treu unterthan. 28 13. Da kommen sie, sich ihrem Gott 311 weihn! Sie werden sich in seinem Lichte frenn, Von seinem Recht voll Ehrfurcht Zeugen fein TURS Bei ihren Kindern. tadniame also somhed fint Jam ind todd simpl and Ich Psalm 23 u. 24. -C 20 Nichts, nichts kann sie an ihrer Wonne hindern; la- gert mich auf ewig stärkt mein Herz, er ken= net Der Herr giebt Macht Und wird Gedeihen geben, Sie werden all ihr großes Heil erheben: e T? Sellal 1028 red m in Psalm 23. Es ist vollbracht!" Gott ist mein Hirt, nie werd ich Man- gel ed id for Er führet mich an tühle Was- ser = 2 Eigene Melodie. the bin der gute Hirt. grü- nen Wei- den, meine Schwä- che, 2. Und walle ich im finstern Todestim thitong n thale, ou gal So weiß ich, daß ich hier auch sicher walle; Du bist bei mir, dein Stecken wird la distsid mich leiten; JISTR Ich fürchte nichts, dein Stab wird Dein voller für mich streiten. Das ist mein Trost, wo ich auch Mir folgen minds misit the Hand führt mich auf rech- tem Steige, Daß sich an 3501 ਗ Name groß er= zeige. HO lei- den; Er bä- che, Er Jorissen. Und seine 10 njem 3. Im Angesicht der Neider, die mich haffen, mir sein # Hast du ein Mahl mir zubereiten distysuim laffen; us Du salbst mein Haupt mit deinem stis Freudenöle, Heil und 1. d Leben, pin, 19) anpid you min wandeln möge, Du bist und bleibst mein Führer auf Einst wird dein Haus mir ewig Ruhe mg mg spid dem Wege. 19 geben.no ng sim 119 idishd dubining innerst 90 890. HOU 9 smism 11410 as thin Kelch erquicket meine Seele. Prim.m!! Seligkeit im Psalm 24. T96 melis Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren! DELE ods Einzug des Königs der Ehren. dea 352M Dein ist, Je ho- vah, die Erde und all ih- re Dein ist der Erd- kreis und was dar in woh- net; dein = Fül- le; Wille 10 # Hält auf den Strö men sie stille. di sáp d Psalm 25. 2. Wer wird hinauf zu dem Berge Jehovahs nun gehen? Wer an der Stätte, die er sich geheiligt, bestehen? Hat diese Welt Fest über Mee- re trod( bis Wer Herz und Hand Rein hat, vom Eitlen gewandt Und von des Meineids Vergehen. 3. с Der allein wird von Jehovah den Segen erlangen Und die Gerechtigkeit von seines Heils Gott empfangen 67 So das Geschlecht Jakobs, das suchet ihn recht, Fraget nach Gott mit Verlangen. Rod de im Minded Ja Psalm 25. dogge Holl) Mel. Zu dir ich mein Herz erhebe, mi Nach dir, Herr, verlanget mich! ge= stellt, in home quod him gol ang 4. Hebet die Häupter, ihr Thore! Jhr Pforten, euch hebet! Raum für den Einzug des Königs der Herrlichkeit gebet! Wer ist der Herr? Mächtig, Jehovah ist er, Der sich als Siegsheld erhebet. 5. 29 Am Hebet die Häupter, ihr Thore! Ihr Pforten, ihr alten, Hebt sie! Der König der Ehren kommt, Einzug zu halten! Wer ist der Herr? ism ti Jord Hört es, Jehovah ist er, Herrscher der Himmelsgewalten. Fr. Wilh. Jul. Schröder, † 1876. O Den wirst du ge- wiß be- schä- men. 2.37 1790 Beige, Herr, mir deine Wege; Mach mir deinen Pfad bekannt, Daß ich treulich folgen möge Jedem Winke deiner Hand; i inn 1024 goriffen. Meine See- le steigt auf Er- den Schmachtend, Herr, mein Laß mich nicht zu Schan- den wer- den, Dir vertraulich, Gott, zu dir; hilf du mir! Scham trifft deine Freunde nicht, Die zu 051133 Pf dir die Zu- flucht nehmen; Doch wer Treu und Glau- ben bricht, Shah Atlants Op da da all eta a labiq( bintzil dhun- all#joke Leit in deine Wahrheit mich, Führe mich auf rechte Pfade! Gott, mein Heil, ich suche dich, Täglich harr ich deiner Gnade 30 Psalm 26. 3. Herr, erbarm dich eines Armen, Der zu dir um Gnade schreit! Dachtest du nicht mit Erbarmen Schon an mich von Ewigkeit? Ach, gedenk nicht meiner Schuld, Tilge meine Jugendsünden; Eingedenk der Vaterhuld, Laß mich, laß mich Gnade finden! 4. Gott ist gut und recht, er zeiget Frrenden die rechte Bahn, Macht ihr Herz zu ihm geneiget, Nimmt sie mit Erbarmen an. Den Demütgen giebt er licht. Daß sie folgen seiner Gnade; SOC Die Sanftmütgen straucheln nicht Denn er führt sie seine Pfade. 5. 191 10: 0 Lauter Wahrheit, lauter Güte Wird in Gottes Führung kund Jedem redlichen Gemütte, Das sich hält an seinen Bund. Groß ist meine Misfethat, Drum vergieb mir! zu erfüllen, Was dein Mund versprochen hat, Herr, um deines Namens willen! 6. Wo ist er, der Gott ergeben, Ganz sich seinem Dienste weiht? Gott zeigt ihm den Weg zum Leben, Führt ihn selbst zur Ewigkeit; Seine Seele wohnt in Ruh, Wird sich Heil auf Heil erwerben; Gott sagt seinen Kindern zu, Das gelobte Land zu erben. 7. Sieh, Gott ehret, wer ihn ehret, Macht ihm sein Geheimnis kund; Wer ihn fürchtet, o, den lehret, Dem erfüllt er seinen Bund. Meine Augen schauen stets Auf den Herrn, ich darf nicht fliehen; Er wird, steckt mein Fuß im Netz, Mich schon aus der Schlinge ziehen. 8. Wende dich zu mir in Gnaden! Ich bin einsam und bedrängt, Ganz mühselig und beladen, Ohne Aussicht eingeengt; Stoß auf Stoß wird bald mich töten. Meines Herzens Angst ist groß, Mach mich aus den Banden los, Führe du mich aus den Nöten! 9. TOUR Schau, wie ich mich frümmud winde Rummervoll in meinem Leid! Herr, vergieb all meine Sünde, Stärke mich im bangen Streit! Schau, die Feinde nehmen zu, Die in meiner Not mir fluchen, Immer lästern was ich thu, Wütend mein Verderben suchen. 10. Herr! behüte mich auf Erden, Ich bin hülflos, rette mich! Laß mich nicht zu Schanden werden, Ich vertrau allein auf dich; Setz zur Schutzwehr meiner Seel Einfalt und gerades Wesen! Herr, wirst du nicht Israel Bald aus aller Not erlösen? Psalm 26. Mel. Nun ruhen alle Wälder, Des ungefärbten Glaubens Zuflucht zu Friedens. fedy dopo de ne m O Herr, hilf dei- nem Knech- te, Hilf mir zu mei- nem Rech- te, dem Gott des Nad) Jorissen. ogd Mein Un- schuld für mich spricht! Der Herr ist mein Ver- trau- en; Stets PPJ a will ich auf ihn bau- en, So wank ich auch im Un- glück nicht. 2. Mein Gott und Herr, ich bitte, Erforsche meine Tritte, Prüf mich in Freud und Schmerz; Du selber sei mir Zeuge! Geläutert ach, nicht schweige! Sind meine Nieren und mein Herz. - Psalm 27. topotted 3. Denn deine Huld und Güte Erfüllte mein Gemüte Und war vor Augen mir; Ich wandelte auf Gnade, Herr, deiner Wahrheit Pfade, Ich traue ganz und ewig dir. ng ibin 29 4. 2 mis Dort will ich freudig loben Für alle Gnadenproben, Verkünden deine Wundermacht. 7. Wie freu ich mich des Ortes, Der Stätte deines Wortes, Wo deine Ehre wohnt! Da, Herr, ist meine Liebe, Sind alle meine Triebe, Wo deine Herrlichkeit uns thront. 8. Mit denen, wo nicht Sünden Mich innerlich verbünden, 31 toe Raff mich auch, Herr, nicht hin; Laß mich den Tod nicht sehen, Drin Mörder untergehen, Nicht saß ich, wo sie sitzen, Die Trug und Lüge spitzen: Der Falschheit bleib ich feind. Versammelt mit den Bösen Bin niemals ich gewesen; Uns hat nicht Rat noch That vereint. Füllt sie sich vom Bestechen: tid 5.m Giebt mir die Unschuld Mut; Drum rette du mich Armen, Erweise dein Erbarmen, Ich wasche zu dem Ende In Unschuld meine Hände, Ich darf auf dich, Herr, sehn; Ich will mit meinem Beteit Zu deinem Altar treten, Um ihn vor dir versammelt stehn. Auf dir all mein Vertrauen ruht! ne 10. 6. bim stald Mein Fuß ist schon geborgen Im ebenen, mein Sorgen Erhört und abgethan. Wie will ich dich dort oben In der Gemeinde loben, d Wenn nun vollendet meine Bahn! *-duik nism bund Da sei für deine Güte Aus dankendem Gemütem Dir Preis und Ruhm gebracht; 390f chup 150 #rigos ab Sun Sim dull Da ich entfernt von Blutdurst bin! nois du bu iezi 902 histni ods Sucht ihre Hand Verbrechen, Mel. Der Herr mein Licht ist Mein Herz hält dir vor dein Wort.im Psalm 27. untu and rusmed mi im pod ug Jorissen. Er ist mein Heil, der alles mir ver- schafft. Wen fürcht ich denn? Der Herr ist meine Kraft. Gott ist mein Licht, die Freude meines Le- bens; Mir graut vor nichts, man dro- het mir ver- ge= bens; ppd VEN Es fiel auf dpodp addopd mich der Ü- bel- thä- ter Wut, Sie dürf- te- ten er- grimmt nach meinem Blut, Sie läs- ter- ten, sie hat- ten Mord im Sinn Und 32 Psalm 27. fielen an, doch stürz- ten vor mir hin. 2. but sig Und wenn sich auch ein Heer rings um mich leget, So fürchtet doch mein Herz die Feinde nicht; mann dui Ja, wenn sich Krieg von allen Seiten reget, So bleibt doch Gott mein Trost und Zuversicht. Eins bat ich oft und flehentlich vom Herrn, od him do? Und sehnsuchtsvoll wünscht ich's und Verstoß im Zorn nicht deinen Knecht ed, pange hätt es gern, Zu gehen in sein Haus frei aus und ein, Die Tage, die ich leb, ihm nah zu sein. bis im 1st and stupis 10h15. jbn Sieh, wie dein Wort mein ganzes Herz beweget, von dir, Verlaß mich nicht, stets ward mir Hülf zu Teil, Zieh deine Hand nicht ab, o Gott, mein Heil! 18 6. 18 Wenn Vater auch und Mutter mich) verlassen, So nimmt mich Gott doch mit Erbarmen an.ind.18 Gaben susds Herr, lehre du mich deine Wege faffen Und leite mich auf deine rechte Bahn! JIS Dann seh mein Feind, daß du mich 10d selber führst, Als Herr der Welt auch über ihn regierst. Gieb mich nicht Preis der Feinde Übermut, 3.510 Tim 10.10 Dort kann ich mich an seiner Schöne laben, isd sisan Da forsch und find ich Weisheit, die erquidt. Das Gnadenwort: ,, Sucht, sucht mein Angesicht!" sinh Du hast nach dir die Sehnsucht selbst do erreget; Ich suche, Herr, ich such dein Angeficht. Dein Angesicht, verbirg es nicht vor si mir! up the In seinem Haus erteilt er alle Für Dürftige, die immer Mangel nad drückt. Brach oft die Not von allen Seiten ein, nollos uns So mußte mir dein Haus mein Ruhplatz sein; Du bargest mich in deinem innern Zelt, Du schütztest mich vor aller Wut der Welt. 4. yeart, hole da Herr, hast du einst mein Haupt emporgehoben, 197 Schau dich erhöht auf meine Feind Die Seligkeit des Herrn einst werde umher, Der Raubsucht, noch der falschen Zeugen Wut! 7. Ich glaube noch, daß ich im Land des Lebens sehn. Dann will ich dich beim Opfer jauch-, wer ihm traut, der trauet nicht verzend loben, gebens; Dann schallt dein Haus von deines Sonst müßte ich im Leiden untergehn!- Harr du, mein Geist, des Herrn, der ewig liebt, Namens Ehr! Ich trau dir's zu, laß es nur bald geschehn, Erbarmer, hör mein wehmutsvolles Flehn!-d sid Noch drückt die Not; Herr, unterstütze mich! Zeig, daß du hörst, antworte gnädiglich! Der Lebenskraft und Herzensstärkung 38 393-60 giebt, 350( binn Und schau empor, das Heil ist nicht mehr fern, OH!! Sei wohlgemut und harre du des Herrn! THOT POTE Psalm 28 u. 29. Psalm 28. Eigene Melodie. Des Ausrichtigen guter Trost an dem Herrn gegen der Menschen Falschheit. Jorissen. e Ach schwei- ge nicht, hör meine Kla- gen, Vor dir darf ich ja nicht verzagen! Du bist mein Fels, du Gott der elofa P: Göt- ter, Ich steig hin- auf zu dir, mein Ret- ter! Er- hörst du nicht mein ängstlich Fleh'n, Muß ich im& lend un= = 2. Vernimm mein Flehen und verleihe Mir Gnade, wenn ich zu dir schreie, Zum heil'gen Chor die Hand aufhebe. Raff mich nicht hin( ach Gott, ich bebe! Mit Frevlern, deren Mund voll List Und deren Herz voll Bosheit ist. 3. Gott, der du zwar lange schonest Doch einst nach jedes Werken lohnest, Gieb dem Verhärteten im Bösen Den Lohn nach seinem bösen Wesen! Wer dich zu höhnen sich erkühnt, Dem widerfahr, was er verdient. 4. OTHE Die nicht auf Gottes Thaten achten, Nicht seiner Hände Werk betrachten, Nie acht auf seine Wege geben, ter- gehn. Und stolz sich wider ihn erheben: Die stürzet er in ihrem Lauf, Und richtet sie nie wieder aufe 5. Gelobet sei der Herr! er höret, So oft mein Herz sich zu ihm lehret. Der Herr, mein Schild, ist meine Stärke, Ihm trau ich, dessen Hülf ich merke; Mein Herz in meinem Gott erfreut, Wallt durch mein Lied in Dankbarkeit. 6. Der Herr ist seines Volkes Stärke: Er, er giebt Kraft zu jedem Werke, Sein Ärm wird seinen Knecht bewahren. Hirte, laß dein Volk erfahren, Daß du es trägst durch diese Zeit In deinem Schoß zur Ewigkeit! Psalm 29. Mel. Ihr Gewaltigen von Macht, notatud ibig 100 Jehovahs Herrlichkeit im Donner seines Wortes. Jorissen. 33 de d d d do p HP Auf, ihr Gottes- fin- der, seht Un- sers Got- tes Ma- jes= tät, Gebt dem Herrn Triumph und Ruhm Hier in Heilig- tum! Ge- bet nun mit Ja- kobs Sa- men Eh- re 3 sei nem ſei- nem 34 88 Psalm 30. großen Namen, Werft im heilgen Schmuck euch nie- der Vor ihm, er er hebt euch wie- der. H 2. Hört, wie Gottes Stimm erhöht Auf den hohen Wellen geht; Laut erhebt das stolze Meer Seiner Stimme Macht und Ehr! Gottes Stimme geht mit Prangen, Kommt in Allmacht hergegangen. Libanon erfährt's mit Zittern, Und die hohen Cedern splittern. 3. Sehet, Gottes Stimme streut Feuerflammen weit und breit; Und die weite Wüste bebt, Wenn sich seine Stimm erhebt. dall Psalm 30. d) di Mel. Lobt des Herren werten Nam,( Ps. 135 n. Goudimel.) Gottes Stimm verheert die Felder, Und entblättert dichte Wälder. Laut in seinem Heiligtume Schallet alles seinem Ruhme. 4. Ich bin der Herr, dein Arzt! Nach Jorissen. Daß nicht durf- ten fren- en = Er, der Herr, regiert allein, Ewig wird er König sein; Nahet er, so flieht sein Feind, Ruhig steht vor ihm sein Freund, Schaut am Himmel, schaut hienieden Seinen Gott, er giebt den Frieden; Majestät und Güte geben Seinem Volke Kraft und Leben. Lohe de f d d d d JJJ Herr, mein Gott, ich prei- se dich, Denn du zo- gest gnä- diglich Aus der Tie- fe mich her- vor; Ja, du ho- best mich em= = = por, Ewiger, ich rief zu dir, Und du gabst Genesung mir, Holtest aus des Todes Graus Meine Seele, Gott, heraus; Haft von neuem mich belebt, Wo ich nach der Gruft geschwebt. 3. Seiner Frommen Hochgesang Brause durch der Harfen Klang. O, des Heil'gen Majestät Rühmet frühe, rühmet spät! Gottes Zorn währt kurze Zeit, Seine Lieb' in Ewigkeit. üi- ber mich. 4. Häufet sich nach schwülem Tag Abends auf uns Plag auf Plag; Droht die Not mit banger Nacht: Der aus Nacht den Tag gemacht, Bringet auf uns abends Leid Und giebt morgens wieder Freud. 5. fich Mei- ne Fein- de Da mir's wohl ging, wähnte ich: Werd nicht wanken ewiglich. Ach, ich merkte nicht genug, Daß, Herr, deine Huld mich trug; Daß mein Berg sei festgestellt Nur so lang es dir gefällt! 56. Als du bargest dein Gesicht, Half mein Wahn von Wohlstand nicht; Wie versank mein ganzes Glück! Ganz verstört blieb ich zurück. Doch zu dir rief ich mit Flehn: Herr, laß mich nicht untergehn! 3700 7.916 Was für Nutzen denn beruht Dir, o Gott, in meinem Blut? Daß ich schon zur Grube fahr? Psalm 31. Ged Psalm 31. im Eigene Melodie. Hoffnung läßt nicht zu Schanden werden. and use 35 Bringt der Staub noch Preis dir dodar? 2. Ach, neige zu mir deine Ohren, Ich schrei in Angst zu dir! Hilf, hilf du eilend mir, Sieh, ohne dich bin ich verloren! Du kannst mich in Gefahren Als Fels und Burg bewahren. 3. Singt er deine Wahrheit noch? O, mein Helfer, hilf mir doch! od 8.1pait not Da verwandeltest du ganz Meine Klag in Reigentanz, 3ogst mir aus mein Trauerkleid, Gürtetest mich, Herr, mit Freud, Daß mein Geist erhebe dich; Ja, dich preis' ich ewiglich! Herr! ich befehle deinen Händen Jetzt meinen Geist in Not, Du bleibest treu im Tod. Ich hasse, die sich von dir wenden, Auf lose Lehre bauen; Denn du bist mein Vertrauen. 5. Ich jauchz, und freu mich deiner Güte, So hoch ich immer kann; Du schaust mein Elend an.- 18 Ja, Herr! auf dich ver- trau ich im- mer, In Not und Angst verläßt Mein Herz auf dich sich fest! Be- schä- me dei- nen Die- ner nim- mer, 23 18 Er ret te mich vom Bö- sen, Du, du kannst mich er lösen. = pois/ SHITE 00 duelu dau o Jorissen. Führ mich um deines Namens willen, Mein Fels und Burg bist du; Ho Erweitert meine Pfade. Ach, setz mich bald in Ruh'! 7. Du, du wirst doch dein Wort erfüllen, Und mich aus allen Schlingen Zur Freiheit bei dir bringen. 4. bilo Und blickest tief in mein Gemüte, Siehst meine Seele leiden, Und du bereitest Freuden. 6. Du übergibst mich nicht den Händen Des Feindes voller List, 308 Der mir so furchtbar ist. O bald wird sich mein Jammer enden, Ich seh, wie deine Gnade So ganz zu Boden drücken, Und mir das Ziel verrücken! 8. Erbarmer, zeig mir dein Erbarmen, Beim nahen Untergang Ist meinem Herzen bang. Sieh doch, wie Furcht und Angst mich 5320 B20 Armen Mein Schmerz vertrocknet meine Säfte, Und meine Jahre fliehn Vor Trauren alle hin: Jm Leiden schwinden meine Kräfte. Ich fühle mich verachtet, Und mein Gebein verschmachtet. 3* 36 Psalm 32. on 9. m Wenn sie der Tod verschlingt: Ich bin zur Schmach vor meinen Verstummen sollen sie vor Schrecken, Die sich im Stolz erfrechen, Der Unschuld Hohn zu sprechen. hinus the 15. 0190 Feinden, In fürchterlicher Not Des rohen Nachbars Spott, Ein Scheusal allen meinen Freunden, Die um mein bitter Leiden Mich öffentlich vermeiden.go atst 10. Ich sehe, daß man mein vergeffe, So wie man des vergißt, Der längst verstorben ist: Gleich dem zerbrochenen Gefäße, Des niemand mehr gedenket, Weil sein Verlust nicht fränket. 11. Man lästert mich und findet Glauben, Und droht mir fürchterlich. Man pfleget Rat um mich, Beschließt, das Leben mir zu rauben; Doch tröst ich mich, Herr, deiner, Mein Gott, du denkest meiner! 12. Die Zeiten meiner Freud und Leiden Sind, Herr! in deiner Hand; Bald ist die Not gewandt, Und auf die Leiden folgen Freuden. Ach, komm, von allem Bösen Mich völlig zu erlösen! Hilf mir nach deiner Güt, Erquicke mein Gemüt! Ich ruf zu dir, du hörst die Deinen! Herr, laß mich nie auf Erden Vor dir zu Schanden werden! 14. bil daim din be O, welch ein Gut hebt deine Gnade Dem auf, der dich verehrt! Ja, auch die Welt erfährt, Daß deine Hand schützt deren Pfade, Die nicht auf Menschen bauen, Die nur auf dich vertrauen. 16. In deinem Zelt sind sie verborgen Vor Trotz und Übermut. Sie, unter deiner Hut, Sind bei dir ohne Weh und Sorgen, Wenn der Verleumder Zungen Ergießen Lästerungen. 17. Dank sei mit freudigem Gemüte, Erbarmer, dir gebracht. 13. Laß deinem Knecht dein Antlitz Du hattest schon mein Flehen scheinen, In Gnaden angesehen. 19. Liebt, liebt den Herrn, ihr seine Freunde! Wer Gott in Ehren hat, G Den schützt er früh und spat. Der Herr vertilgt den Stolz der Feinde. DieFrevler wird einstSchande decken, Harrt mutig, ihr Erlösten! Weil Sünde Schande bringt, Gott nahet, euch zu trösten! Pane arisie in 100 mind bad frigt Herr! du hast mich mit Macht, In deiner wunderbaren Güte, Zur Festung hin geleitet Und dort mein Heil bereitet. 1001 18. Oft fagt ich zwar in meinem Bagen: Gott sieht mich nicht mehr an, Wie er zuvor gethan; Doch du gabst acht auf meine Klagen, Psalm 32. 0818 Mel. Von Herzen lieb ich dich, Herr, meine Stärke,( Pſ. 18.) Aus Gnaden gerecht, im Herrn selig. Jorissen. JJJJJJJJJJ Heil, Heil ihm, dem die Sünden sind ver- ge- ben, Der nicht mehr darf vor sei- nem Rich- ter be- ben Und dej- sen Greul, der Psalm 32. Seel und Leib Heil dir, o Dir nicht vom Wenn sich dein Geist von aller Falschheit fehrt, Stets soll mein Mund, Herr, deine Gnade preisen; Sich treu erzeigt und wird von Gott bewährt! Du sprichst zu mir: Ich will dich unterweisen, 3. So lang ich schwieg, verhehlte Geh unbesorgt und blicke stets auf meine Sünden, mich, Konnt ich nie Trost, nie Ruh des Jch zeig den Weg, mein Auge leitet be- fleckt, Jhm nicht mehr droht, weil ihn die Gna- de deckt! 2. Mensch, wenn deine Bald ist mein Herz erfüllt mit heiSchuld auf Erden sem Dant, Herrn darf zugerechnet werden; Herzens finden; Ich suchte sie, fie floh bei ftetem Es schmachtete Schrei'n, O mir täglich mein Gebein. 4. Ich fühlte Tag und Nacht das schwere Drücken Der Hand des Herrn, nichts konnte mich erquicken; Ich merkte, daß mir, wie vom Sonnenbrand, Mein Lebensjaft vor Herzensangst verschwand. 5. Doch da ich mich entschloß, nichts zu verhehlen Dir alle Sünd aufrichtig herzuzählen, Und da ich's that: vergab, Herr, deine Huld Mir Missethat und alle Sündenschuld. 6. Ogroße Huld! du winkest allen Frommen, Zur Gnadenzeit gebückt zu dir zu kommen; Dann komm die Flut, die alle Dämme bricht: Wer zu dir eilt, an den gelangt sie nicht. 7. Ich flieh zu dir in drohenden Gefahren, 37 Ja, bald umringt mich ein Triumphgefang. 8. dich! 9. Dein Herr ist Gott, er führet dich auf Erden: Drum sei nicht gleich den Mäulern und den Pferden, Die nur Gebiß und Zaum bezwingen kann; Hör du sein Wort mit Unterwerfung an; 10. Folg ihm mit Lust und ohne zu verweilen, Er führet dich an seiner Liebe Seilen. Sei treu, zu thun, was dir zu thun gebührt; Er ist der Herr, der dich zum Biele führt. 11. Der Sünder häuft sich selber Schmerz auf Schmerzen; Wer aber Gott gehorcht von ganzem verzen, Wer auf ihn hofft, sein harret mit Geduld; Ja, den umfäht, den krönet seine Huld. 12. Der Herr ist nahe allen seinen Knechten: Du bist mein Schirm, fannst mich vor Lobsinget ihm, Angst bewahren. Drum freuet euch des Herren, ihr Gerechten! Die ihr ihm dient, geraden Herzens ſeid, sein Dienst ist Seligfeit! 20 38 Co bc freu= et und er Psalm 33. Pſalm 33. Eigene Melodie. Die Freude im Herrn i ist unsre Stärke. Jorissen. Pod Jauchzt alle! hoch sei Gott er- ho- ben! Gerech- te, Den Frommen ziemt es, ihn zu lo- ben; Schön ist es 2 ( 3 9 Gebt dem Herrn die Ehre, euch des Herrn! hört es gern. Daß es jeder hö- re, Mit der Har- fen Klang; Eu- res Psal- ters PEPE Impost tofis all ap Sai- ten Müs- sen froh be- gleiten 2. 110 Ihn muß ein neues Lied erheben, Sein Ruhm werd sichtbar überall! Kommt, singt, ihm Ehr und Macht zu geben, Mit Saiten und Posaunenschall! Was er spricht und lehret, Ist wahrhaft bewähret. Sein Wort ist wie er: diplo Er hält sein Versprechen, Wird sein Wort nie brechen, O, er thut viel mehr. Vidi s 3. Vollkommen heilig ist sein Wille, Er liebt Recht und Gerechtigkeit. Die Erde trägt des Segens Fülle, Da alles Über unfrer Ers Gift erfreut. Erde Hieß sein Wort:" Es werde!" Himmel feste stehn; In der weiten Ferne Hieß sein Geist die Sterne Auf- und untergehn. D 4. Er hat das Weltmeer ausgegossen, Gleich als in einen Schlauch hinein; Er hält's im Abgrund eingeschlossen, Er türmt's und heißt es ruhig sein. Alle Welt erbebe Vor dem Herrn und gebe Ihm nur Ehr und Macht, Und Anbetung werde Von dir, Kind der Erde, Zitternd ihm gebracht! Euren Lob- ge- sang! mint bilet 5. Wer kann nicht den Allmächt'gen ſehen, Er ist in jedem Wert uns nah. Seht, wenn er spricht, so ist's geschehen; Wenn er gebeut, so steht es da. Aller Heiden Dichten Wird sein Wint zernichten. Wenn mit vieler Müh Völker sich beraten Zu gewalt'gen Thaten, Er verbläset sie. " Sitada? misitle 6. Der Rat des Herrn steht ewig feste, Er bleibet, wie er ist gesinnt; Sein Entwurf ist der allerbeste Für uns, für Kind und Kindeskind. Heil dir, Volk auf Erden! Was wird aus dir werden? Gott hat dich erwählt! Hieß der Herr euch kommen, Heil dann euch, ihr Frommen, Die ihr ihn erwählt! insdon m Der Ew'ge schaut mit scharfem Blicke Auf jedes Menschenkind herab, Kehrt ohne Segen nie zurücke Von jedem, dem er Leben gab. Auf dem Thron im Himmel Bleibt vom Weltgetümmel Ihm nichts unbekannt. Alles, daill of Sicht er,& fich reget, alles träget nismid uc Seine nahe Hand. 8. Er schaut auf uns in Freud und Schmerzen, Giebt, daß wir wirken, daß wir ruhn; Er bildet unser aller Herzen, Bemerket eines jeden Thun. Nie macht sich ein Königd Völker unterthänig Durch die Heereskraft; mst Nimmer können Helden Psalm 34. Einen Sieg vermelden, Den ihr Arm verschafft.#not the Sprich nicht: ,, Nun wird mein Arm doch stegen, Den, der ihm vertrauet, Mit Erbarmen an. O, wie bald erfähret, Wer die Güte ehret, Was die Allmacht kann! Wer steht vor meiner Reiterei?" O, Heerestraft wird dich betrügen Und zeigen, daß sie Ohnmacht sei. Gottes Auge schauet be nals? bre musul koguthe natura de Pſalm 34. intend to Eigene Melodie. 10. Er schüßzet seiner Diener Leben, Er rettet von dem nahen Tod; Und er wird Brots die Fülle geben In Teurung und in Hungersnot. Drum wird's unsern Seelen Nie am Guten fehlen, Denn sie harren sein; Er ist Schild und Stärke Und zu jedem Werke Giebt er uns Gedeihn. 11. Kommt, laßt uns immer auf ihn schauen, n@ Da unser Herz sich seiner freut, Auf seinen heilgen Namen trauen Und ihn erhöhn in Freud und Leid! IJ JE Gieb, daß uns behütte, a mo Vater, deine Güte; Halt dein Vaterherz silmo Immer für uns offent, just Wie wir auf dich hoffen; Heilge Freud und Schmerz! 39 god mat apire bonist drie usthordng And Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist! Jorissen. pp Ja Jad TV pie 192 asjólus.Ho Ich rühm den Herrn al- lein, Der stets uns ist, was er je JJJJ म war; Sein Lob soll jetzt und im- mer- dar In meinem Mun- de sein! F--Er liebt sein Ei- gen- tum, Be- dräng- te, freu- et euch des Herrn! JJ O, hö- ret mich, er hilft so gern; Je- ho- vah ist mein Ruhm. 1150 NOW 3. 2. Lobt, lobt den Ewigen! Er zeigt in seiner Größe sich: Kommt, lasset uns gemeinschaftlich Jetzt seinen Ruhm erhöhn! Er hält mich immer fest, Ich sucht und fand ihn, meinen Gott. Seht, wie er bald aus aller Not, Aus aller Furcht erlöst! Die immer auf ihn schaun, Die glänzen voll von Trost und Licht; Scham decket nie ihr Angesicht, Weil sie auf Gott vertraun. Ruft hier ein Elender, Der Herr erhöret seine Stimm, Aus allen Nöten hilft er ihm, Und wer hilft so, wie er? me 40 Psalm 35. Freund Gottes, du kannst ruhn, Denn Engel Gottes lagern sich Rings um dich her und sehn auf dich; Was kann ein Mensch dir thun? Kommt alle, schmeckt und schaut, Wie freundlich der Erbarmer sei! O, seine Güt ist täglich neu, Wohl dem, der auf ihn traut! 5. Thr, seine Heilgen, hört, Und fürchtet Gott, der früh und spat Sorgt, daß der feinen Mangel hat, Der seinen Gott verehrt. Fehlt jungen Löwen Mut Und quält sie Durst und Hunger oft: Wer Gott sucht und auf ihn nur hofft, ne Dem fehlt's an feinem Gut. 6. 0900 Kommt, liebe Kinder, hört, Versammelt euch um euren Freund, Da er's mit euch am besten meint, Der Gottesfurcht euch lehrt! Wer Lust zum Leben hat, Sich gern will seiner Jugend freun, Und auch im Alter glücklich sein, Der folge meinem Rat! 7. Geh deinen Weg still fort, Bewahr vor Bösem deine Zung, Vor Tücken, Trug und Lästerung; Sprich kein verderbend Wort. Befehl' Gott deine Sach Und weich vom Bösen, wer's auch thut; Thu Gutes und sei immer gut, Such Frieden, jag' ihm nach! 8. Die Augen Gottes sehn Auf den Gerechten, der ihn ehrt; Sein Ohr ist stets zu ihm gekehrt, Er merkt auf all sein Flehn. Doch wie erzürnt blickt er Auf jedes Übelthäters Haus! Gott tilget sein Gedächtnis aus, Bald ist kein Sünder mehr. 1969. Sieh, wenn die Frommen schrein, So hört's der Herr, er hilft vom Tod Und rettet sie aus aller Not; Er will's und kann's allein. O, er ist immer nah; Wo er zerbrochne Herzen sieht Und ein zerschlagenes Gemüt, Gleich ist sein Trost auch da. 10. Der Fromme leidet viel, Doch schenkt der Herr in allem Kraft Und führt ihn in der Pilgerschaft Durch Leiden hin zum Ziel. Ja, er, den Gott hier führt, Soll sich des treusten Schutzes freun, Denn Gott bewahrt all sein Gebein, Daß keins gebrochen wird. 11. Tod ist der Sünde Sold, Verdammnis trifft des Frommen Feind; Doch Gott erlöset seine Freund, Bleibt ihren Seelen hold. Wer seine Hoffnung baut Allein auf Gott, der sieht ihn groß; Der Herr spricht im Gerichte los Den, der auf ihn vertraut. Psalm 35. Mel. Ficht wider meine Anfechter, Des Glaubens Zuflucht in Gottes errettende Gerechtigkeit vor der Menschen Ungerechtigkeit. Jorissen. Sei nie von dem Be- dräng- ten fern, HE Herr! ha- dre mit den Ha- de- rern, Er grei- fe du nun Schild und Waf- fen; = Komm selber, mei- nen Feind zu stra- fen! Mein Schwert und Lan- ze Psalm 35. weih ich dir. Steh, nahn die Fein- de, ne- ben mir, Wann, die nach meinem Leben stehn, Dich, Herr! als meinen Retter sehn; Wie werden sie vor Scham erröten, Mit Hohn bedeckt zurücke treten? Das Heer, das auf mein Unheil sinnt, Sei Spreu vor einem Wirbelwind! Ein Engel Gottes schlage sie, Daß jeder dann vor Schrecken flieh. 3. Herr, mein Gott, mein Teil, Zu meiner Seel: Ich bin dein Heil! 2.dat Setz ihre Flucht in Finsternis, Ihr Weg sei schlüpfrig, ungewiß; Wo sie nur still zu stehen wagen, Muß sie der Engel Gottes jagen. Sieh, ich beleidigte sie nie, do Und dennoch gehn und stellen sie Durch Netz und Gruben überall Zu meinem Untergang die Fall. 4. Der Böse fall in seiner Tück! Daß ihn sein eigen Netz verstrick, Und die für mich gelegte Schlinge Ihn selber in's Verderben bringe! Doch meine Seele freue sich Des Herrn, denn er errettet mich. Ich wählte Gott zu meinem Teil; Frohlock, mein Herz! Gott ist mein Heil! 5. Es spreche jedes Glied an mir: Mein Herr und Gott! wer gleichet dir? Wer kann, wie du, elende Schwachen Zu Siegern über Stärkre machen? Du rettest, wenn der Räuber droht, Den Hülfsverlegnen aus der Not. Herr, du giebst meiner Seele Ruh, O, wer erbarmt sich so, wie du? 6. 41 Voll Grimm und Tück erheben sich Viel falsche Zeugen wider mich, Sie stehn und zeihen mich zusammen, Was ich nie that, mich zu verdammen; Wer mir für Gutes Böses thut, Der brüstet sich in Frevelmut, Stürzt meine Seel' in Herzeleid, Und jauchzet dann mit Höllenfreud. plea und sprich, o 7. Wenn Krankheit sie darnieder schlug, War ich's, der sie mit ihnen trug. In ihrem Druck und Herzeleid Saß ich in meinem Trauerkleid. Ich fastete für sie und bat, Wie's je ein Freund und Bruder that, Ja, ging gebückt in ihrer Not, Wie über einer Mutter Tod. 8. Sie aber stehn jetzt überall, Und freun sich über meinen Fall; Sie dingen unbekannte Rotten, Die meiner in dem Unglück spotten. Hohnlachend brüstet dieser sich, Der knirscht die Zähne wider mich, Sie machen mit verzerrtem Mund Die Freud an meinem Jammer kund. 9. O Herr! wie lange siehest du Dem Frevel meiner Feinde zu? Ich will ganz einsam auf dich trauen, Rett' meine Seel aus Löwenklanen! dir mein Bei allem Volke Preis und Dank. Und die Gemein im Heiligtum Erhebet mit mir deinen Ruhm. 10. Laß sich nicht freuen über mich, Die mich Unschuld'gen freventlich Und ohne alle Ursach hassen, Und, was zum Frieden führt, verLaffen; Thun sie, was je die Tück empfand, Zur Qual der Stillen in dem Land, So schrein sie noch aus voller Brust: Der Frommen Not ist unsre Luft. Tim Onanes 11. O, Herr! du siehst es, schweige nicht, Sei mir nicht fern mit deinem Licht, Erhebe dich, dein Auge wache, Wach für mein Recht als deine Sache! Du bist der Herr, du bist mein Gott! Bereitle du der Spötter Spott! Richt mich nach deiner Billigkeit, Weil sonst der Feind sich meiner frent. 42 12. 13. Nie frohlock ihr verruchtes Herz: Es jauchze, wer mein Recht erkennt, So unterdrückt ihn doch seinSchmerz!" Und meines Rechts Triumph mir Nie sagen die entweihten Zungen: gönnt: Wir haben endlich ihn verschlungen!" Nun, hochgelobt sei Gottes Rechte, Laß die sich meines Unglücks freun, Die immer wohl will seinem Knechte!" Die mich verschmähn und dich nicht Und meine Zung fing, dir geweiht, scheun, Dein Lob in der Gerechtigkeit; Ging nach erlittner Not und Blag, Herr, deinen Ruhm den ganzen Tag! insdo! msisier 20 Psalm 36. Erfahren einst der Stolzen Lohn, Und fleide sie in Schmach und Hohn. il fiador? sil 150 di digd du hus disliouns 3 mon Mel. Aus des Gott osen Thun und Werk Unter dem Schatten deiner Flügel! bb C Psalm 36. furcht sei Wahn und Schein, heim und öf fentlich = To S er Das Las- ter giebt dem Bösen ein, Daß Dann brüstet, dann gefällt er स्ट auf Bü be rei, = # 7901 12.1500 and Jorissen. p # Sein Den- ten ist Ver mes sen heit, Sein Wort und That Gott39m 1309373 mm 15019 of Got= tes= # Daß Gott darauf nicht achtet. Nach Fre- vel- tha- ten trach- tet.nll = sig- keit. Der Böse hat nie Nu- he; Des Nachts sinnt msn 196 dod Aus al- len Kräf- ten thu jums 503 2, Herr, deine Güt und Wahrheit steht So hoch und weit der Himmel geht; Dein Recht steht ohne Wanken! Ist dein Gericht ein Abgrund mir, So müssen Mensch und Bieh doch dir Für deine Hülfe danken. what most sich, Wann er ge= Wie teur ist deine Güte! Du, Du giebst den Menschenkindern Ruh In deiner Flügel Schatten, Wo du aus Wollustbächen tränfst, Die Güter deines Hauses schenkst Und hoch erquickst die Matten. Ta= ge oh Daß er's am ele pla - ne Scheu mahathast ad slut, tani k bevadil spate 3. Bei dir fließt unsre Lebensquell, In deinem Lichte sehn wir hell, Wir können sonst nicht sehen. Laß über deiner Kinder Schar Dein Recht und Gnade immerdar Als Schild und Sonne stehen! Kein stolzer Fuß zertrete mich; Nie rühm die Hand des Frevlers sich, Daß sie mich stoß darnieder! Die Bösen stürzt ihr böser Sinn, Seht, die Verbrecher sinken hin, Und kehren nimmer wieder. Psalm 37. Psalm 37. Thent 108 m2 mi Eigene Melodie. med de Sei stille dem Herrn und warte auf ihn! immol stie 800 FEE O10 ve Muß hier dein Aug die Frev- ler Wenn Frevler hier ihr Glück auf's So fech- te dich kein Neid, kein Ist das ein Glück, das lang be stehen kann? stürzt der stolze Mann. 2. Hoff auf den Herrn, er wird dein Herz erheben; Thu Gutes, strebe nach Gerechtigkeit! Bleib still im Lande; willst du ruhig el pleben, s So nähre dich mit Treu und Redlichkeit! Hab deine Lust am Herrn, er wird dir geben, petto 10. Was du begehrst und was dein Herz Jistrs erfreut! glücklich Frev- len trist driot 3. And il nom Befiehl dem Herrn, fieh, er will für dich sorgen, Stets deinen Weg und trau auf ihn allein! Er macht es wohl, ist gleich sein Weg verborgen, Und siehst du nicht den frohen Aus- da ga de sie wie Feld- gras abgehau- en, Dann wellt die Blum, dann gane 43 bital cod o Fo Jorissen. schau- en, bauen, Arg- wohn an; Bald wer- den Erzürn dich nicht, wenn Frevler viel vermögen, Und murre nicht bei ihrem Übermut; Steh ab vom Zorn, laß deinen Grimm sich legen, Sonst sündigst du, wie jeder Böse thut! 5. Harr nur, Gott stürzt die Frevlec in's Verderben! Doch sie, die ihm vertraun, erhöhet er Und läßt sie bald in Ruh das Land ererben. Noch kurze Zeit, dann siehst du um dich her Bald hie, bald da die Übelthäter sterben, Siehst ihre Stätt, doch ihrer feinen mehr. 6. Bug John 3war werden die Demütigen hie nieden humide. gang ein: Oft hart gedrückt, doch solln sie Er führt dein Recht hervor, wie Lichtprächtig blühn. am Morgen; Fe Bald erben sie das Land und haben strahlet bald, wie Mittagsschein. Dein Unschuld doutsid Frieden; Heil, Seligkeit wird stets mit ihnen ziehn. doj tiste 4. Schweig du dem Herrn und wart Dort schmecken sie, was ihnen hier auf seinen Wegen; beschieden, Denn sieh, er kommt, einst macht er Vor ihrem Glanz wird jeder Drän. alles gut! ger fliehn. 44 Pſalm 37. 7. Der Böse knirscht die Zähne, dräut dem Frommen; Doch spottet Gott ob dem ohnmächtgen Dräun; Er sieht ja schon den Tag der Rache fommen. O, wer hier Der zück sein Das Schwert will der Frommen Würger sein, Schwert; sie snd in Schutz genommen, dringt in sein eigen Herz hinein. 8. Der Fromme mag nur wenig hier besitzen, Es ist doch mehr, als Frevler großes Gut. Der Frevler Arm zerbricht, nichts un fann sie stützen; Doch Gott erhält der Frommen Kraft und Mut. Kommt ihre Zeit, sein Arm wird sie beschützen; Stets. bleibt ihr Erbteil unter Gottes Hut. migr 9. Hat böse Zeit ein ganzes Land getroffen, Wird jeder mit dem Untergang bedroht; Der Fromme kann auf den Erbarmer hoffen, Und der beschämt ihn nicht, bis in den Tod. Ihm stehet stets die Fülle Gottes offen, Die sättigt ihn zur Zeit der Hungersnot. 10. Wenn Fredler sich auch noch so hoch erhöhen, Bald stürzen sie von ihrer Höhe ein! Siehst du sie noch wie feiste Widder gehen, Die üppigkeit wird sie nicht lang erfreun; Sie werden bald im Opferrauch verwehen, Tod wird das Los der Feinde Gottes fein. 11. Mit Heil umringt, tritt er sein Erbteil an. Den Frevlern folgt der Fluch; seht, wie sie beben, Wenn Gott vertilgt, wo niemand retten kann! 12. Gott sieht auf uns und ehret, wer ihn chret; Er fördert stets des frommen Mannes Gang. Sein Weg gefällt dem Herrn, der ihn bewähret, Und wankt er auch, so wankt er doch nicht lang; Gott greift ihn bei der Hand und er erfähret, Daß Gott ihn schützt vor seinem Untergang. 13.1 Der Sünder borgt, um immer wohl zu leben, Bezahlet nie und heißt das wohlAls Jüngling hab ich's nirgend je vernommen Und auch als Greis hab ich es nie gefehn, Daß Gott verläßt den Redlichen und Frommen no 15. Den Frommen ist ein großes Heil is beschieden, Sie erben das so lang gewünschte Land; Dort wohnen sie und haben ew'gen Frieden.nl Seht, wenn ihr Herz die wahre Weisheit fand, So rühmt und lehrt ihr Mund sie ohn Ermüden, Doch der Gerechte giebt und lebt im Und jeder macht das Recht des Herrn bekannt. gethan. Geben; 100 Sein Name Und sein Geschlecht um Brot läßt betteln gehn. Mild leiht er denen gern, die zu ihm U tommen; Dim 080 wird im Segen lang bestehn. 14. weiche, lerne Gutes üben, Herz in Ruh und Sicherheit. Vom Bösen So lebt dein Gott liebt das Recht, wird seine Freunde lieben, Verläßt sie nie, schützt sie zu aller Zeit. Er rottet aus, die treulos vor ihm blieben; Ihr Same wird vertilgt in Ewigkeit. Psalm 38. 16. Das Herrn Gesetz und seines Gottes Lehren Erfüllen ihn und heilgen sein Gemüt; Er gleitet nicht, denn er hält Gott in Ehren. Der Böse laurt; doch, wie er sich bemüht, Er kann doch nie der Frommen Glück verwehren, Weil Gottes Aug auf seine Freunde so sieht. 17. Gott überläßt dich nie des Feindes Händen; Wer dich verdammt, der Herr verdammt dich nicht. Nein, er erhöht, er wird dein Heil vollenden; Trau du ihm nur, folg seines Wortes Licht. Du erbst das Land und siehst an allen Enden, Wie Gott im Zorn zu den Verbrechern spricht. 18. Ein Frevler stieg, ich sah ihn trotzig steigen, Er wuchs empor gleich einem Lorbeerbaum; Hoch stand er da, mit weitgestreckten Zweigen, Die Stelle ließ er niedern Bäumchen kaum; Einst ging ich hin, ihn andern anzuzeigen; Ich suchte ihn und fand nur öden Raum. 19. 45 Schau aber hin, mert auf den Weg des Frommen, Der Sanftmut liebt und Herzenstid demut ehrt: Sein Ende wird mit stillem Frieden kommen, Jone Er sieht sein Heilim Tode noch bewährt. Der Frevler wird vom Fluche weggenommen, Der über ihn mit der Bertilgung fährt. au 20. 02 Sie kommt vom Herrn, die Hülfe der Gerechten, Er ist ihr Heil, ihr Schutz in aller Not. Der Herr ist Gott; er stehet seinen Knechten Zur rechten Hand, wenn der Verruchte droht. Er rettet sie, die gehn in seinen Rechten, Denn sie vertraun auf ihn in Not und Tod. Psalm 38. Mel. Herr, zur Zucht in deinem Grimme Angstschrei eines erschreckten Gewissens um Gnade. Jorissen. jsil 2. Ich bin voller Angst und Schrecken, Und es stecken Deine Pfeile tief in mir. Schwer ist deine Hand; gebücket, Schier erdrücket, Lieg ich in dem Staub vor dir. edd d d d ple Joes pls Gro- ßer Gott, du liebst Er- bar- men, Straf mich Ar- men 1303032 033 DID Doch in deinem Zor- ne nicht! Züch- tigst du, ach, deine Stim- me Ruf im Grim- me Mich nicht vor dein Zorn- ge= richt! 3. Sieh! mein ganzer Leib erkranket, Alles wanket; Wie zermalmend ist dein Dräun! Ach, vor meinen vielen Sünden Fühl ich schwinden Fried und Ruh in dem Gebein! tin 46 spifur Fim4.06. Meine Missethaten steigen min Hoch und beugen Mein mit Scham bedecktes Haupt; Ihre Last drückt mich danieder, Meine Glieder Sind von aller Kraft beraubt. 5. Meine Wunden zeigen greulich, Wie abscheulich Alle meine Sünden sind; Da ich in den Eiterbeulen, por Die nicht heilen, Strafe meiner Thorheit find. 6. lis O, ich gehe hart gedrücket, Krumm gebücket Über meinen Jammerstand; Trostlos trag ich alle Tage Meine Plage, Eingehüllt in Traurgewand! allo ni aube 7. Es versengt mein Eingeweide, Und ich leide In dem Innern heiße Glut. Welch ein Jammer! Ach, ich finde, Daß die Sünde Mir verzehret Fleisch und Blut. 8. Psalm 38. s13 Schmachtend muß ich schier verzagen; Ganz zerschlagen, Kraftlos, ja zermalmt bin ich; Und in meinem bittern Schmerze Bringt das Herze Nichts als Angstgeschrei vor dich. 9. Ach, Erbarmer, hilf du mir! 10. All mein Wünschen, all mein Hoffen Leg ich offen, Und bedecke nichts vor dir; Sind doch Seufzer nicht noch Sorgen Dir verborgen; Sieh! mein Herz ist ganz erschüttert. 3agt und zittert, Weil mir Lebenskraft gebricht; Ach, vor meinem Aug erbleichet, Ja, es weichet Ganz vor mir das Tageslicht! sinentes die 11. b Meine Lieben, meine Freunde Sind wie Feinde, og f Die mir gegenüber stehn; Die mich ihren Bruder nannten, Anverwandten, blom Scheuen, meine Plag zu sehn. 12. Die mich trachten umzubringen, Legen Schlingen, Deren Absicht tötend ist; Tief sucht jeder mich zu kränken, Sie erdenken Unaufhörlich neue List. 108 10 13. Sch will taub sein und nichts hören, Mich nicht wehren, Was die Bosheit red und thu; is Lästern alle, hör ich jeden Beißend reden, Bleib ich dennoch stumm dazu. 96 14. Ja, ich will die Bösen tragen, Wenn sie sagen: Widersprechen darf er nicht." Schweigen bleibt doch meine Sache; troDenn die Rache di no Ist des Herrn, er hält Gericht. ng 3:15. and 1079 1 Herr, ich fleh um dein Erbarmen Für mich Armen, s Meine Seele harrt auf dich; Du wirst für die Wahrheit sprechen, bigo Lügen rächen: Herr, mein Gott, sprich du für mich! 11 16. Herr, ach höre meine Bitte! Laß die Tritte, Die ich thue, feste sein, Daß nie, die mir widerstreben, Sich erheben Und sich meines Falles freun! 17. Unter meiner Last zu sinken Und zum Hinken Bin ich nur zu sehr bereit; Denn mir häufen sich die Schmerzen; Tief im Herzen Wühlen Reute, Furcht und Streit. 18. Offen will ich dir bekennen Und dir nennen Alle meine Missethat. O, wie quält mich jede Sünde, Da ich finde, Wie sie mich zerrüttet hat! hdmi 19. Aber meine Feinde leben Und erheben Sich im Glanze hoch empor; Die unbillig mich verlassen Und mich hassen, Treten alle stolz hervor. olis onbe Pfalm 39. 20. d Thu ich Gutes, sie vergelten Mir mit Schelten, Und verfolgen mich mit Schmach. Doch ihr Hassen und Beneiden Will ich leiden, nism 200 Denn ich folg dem Guten nach. 21. bin pisc Stehe du in diesem Streite Mir zur Seite! DIS Ohne dich besteh ich nimmer, b Zeig du immer Mir dein holdes Angesicht! oled and 22.juled Wirst du nicht von allem Bösen Mich erlösen? m and slim te Bist du nicht mein Gott, mein Teil? Eile denn, mir beizustehen; Herr, mein Gott, verlaß mich nicht! him for god im now do 80% thong you that Psalm 39. 47 Hör mein Flehen: Herr, ich warte auf dein Heil! 1998 Mel. Ich war bei mir entschlossen und bedackt, Nun, Herr, wes soll ich mich trösten? Ich hoffe auf dich! Jorissen. be Die Handbreit Tage schwindet hin, Nichts ist vor dir die höchste Lebenszeit, Ach, jeder Mensch nur Eitelkeit! Inpil dlod 3102 Mein Vorsatz war, stets auf der Hut zu stehn, Mich od 10 durch die Zung' nicht zu ver- gehn, Und feierlich macht' ich, mit mei- nem Mund zu schwei- gen, einen festen Bund, So lang mein load de ploappdaâ|| Aug', mit heim- li- chem Ver- druß, Den Bös'wicht glück- lich se- hen muß. und him Sp Dem Schattenbild, dem Schemen folgen wir, Ich schwieg der Red' und stumm für jede Freud', Entfloh mir die Zufriedenheit. Verbiß ich mich und fraß mein Leid in mich, Nichts als Geräusch um Tand ist hier. Wie mancher sucht Glückseligkeit, und spricht: So brannt ein Feuer innerlich; Das Herz ward Glat, die Flamme lodert auf, Ich suchte sie, doch fand sie nicht!" Er häuft sein Gut und bleibt doch Da nahm die Zunge freien Lauf. fummervoll, Thomas 3. Onu Er weiß nicht, wer's genießen soll. Herr, lehre stets mich merken auf mein Ziel, di ps. 5. Eslon 13 Nun, was erwart ich dann, ich Sterblicher? JIF Ach meiner Tage sind nicht viel! Laß mich doch sehn, daß ich vergänglich bin, Ich hoff allein auf dich, o Herr! C Vergieb, vergieb mir alle meine Schuld, Errett und trag mich mit Geduld! O, setze mich den Thoren nicht zum Spott; ma doz Ich hoff auf dich, mein Herr und Gott! 48 Psalm 40. 6. Ich schweige dir, nie öffn' ich meinen Mund; Dein Weg macht dich den Heilgen fund. Ach, wende deine Plage bald von mir! Sieh, ich vergehe sonst vor dir! Ich fühle, daß mir alle Kraft entfährt, Wenn deine Strenge länger währt. s 7. E Wenn, Herr, dein Zorn den, der in die Zucht gehaßt, Wenn er den Erdbewohner faßt, Wie bald liegt seine Schönheit da verheert, 200020 fore hemat pe to Psalm 40. fe Wie von den Motten weggezehrt? Was prahlet denn der Mensch mit Herrlichkeit! Er selber ist ganz Eitelkeit! 501938 18. 100 Hör' mein Gebet, o Herr, vernimm bon mein Schrei'n! me Ach, schweig nicht, da ich vor dir wein'! Ich bin ein Gast, ein Pilgrim ja bei dir, Wie vormals meine Bäter hier. Laß ab von mir, daß ich mich noch erquic, Ghich Eh ich zum Staube kehr zurück! Mel. Ich hab gewart't des Herren stetiglich, Siehe, ich komme! Ich har- re- te des Herrn in ban- ger Not, Und er hat a3 da sich zu mir geneigt, Als Hö #d Fels, Macht meine Trit te P Jorisien. - rer des Ge- bets ge- zeigt. Die Mördergru- be droh- te mir den Tod; Doch er, der mir gewo- gen, Hat mich her- aus= ge 30- gen, Aus zä- hem TIED Schlamm er- löst. Ja, der Gott 38- ra-els Cetzt mich auf = feſt. spring sid 2. in the Verführt und irr gemacht, Ein neues Lied legt er mir in den Auf den Erbarmer hofft! Mund, com Um unsern Gott hoch zu erhöhn. Oviele, die mich jauchzen sehn, Verehren ihn und rühmen seinen Bund; Da alle, die ihm trauen, d Sein Heil bald selber schauen.O Wohl dem, der, weil ihn oft Die Welt mit ihrer Pracht ode ei= nen 3. Groß, Herr, mein Gott, sind deine and Wunder all, Groß deine Plane für dein Reich! Mein Ruhm ist nichts; was ist dir sdsfood or gleich, Unendlicher? Wo find ich Maß und Listatio Zahl? dok Psalm 41. 49 Da Leiden jetzt mich ohne Zahl umgiebt! Du sprichst: Ich will nicht Gaben| O, Gnad und Wahrheit schütze mich, Von dir, nicht Opfer haben, Brand- und Sündopfer nicht." Du öffnest mir mein Ohr, Ich blick zu Gott empor, Verstehe, was er spricht. 4. Nein, dir, o Gott, gefällt kein Opfer mehr; Drum sieh, ich komm und mach's bekannt, Die Bücherroll in meiner Hand, Sie zeugt von mir und deines Namens Ehr. Dein Name soll auf Erden An mir verkläret werden; Was du willst, thu ich gern. Mein Gott, ich trage stets Im Herzen dein Gesetz, Mein Amt ist ganz des Herrn. 5. be Ich rede laut von der Gerechtigkeit Und thu sie der Gemeinde fund, Nichts, nichts verschließet meinen Mund, Du weißt es, Herr, du siehst mich allezeit: Sollt ich dein Recht verhehlen? Heil, Wahrheit nicht empfehlen? Nein, es werd offenbar Dein ganzer Liebesrat; Was Gnad und Wahrheit that, Das stell ich jedem dar. 6. Bonfi Verschließ dein Herz, das immer zärtlich liebt, Mir nie, o Herr! ich seh auf dich. Ergriffen von den Sünden, Läßt sich kein Ausweg finden; O, ihrer ist viel mehr, Als Haar auf meinem Haupt! Mein Herz, von Kraft beraubt, Zagt vor dem Sündenheer. 7. b- b- C Gefiel es dir, mir Stärke zu verleihn! ano O Herr, ach eil, mir beizustehn! Dann werd ich alle schamrot sehn, Die um mich her sich meines Elends freun. Laß, die mich wollen töten, og be Bestürzt zurücke treten! Ach, bleib mir immer nah! Schmach, Schande sei der Lohu Dem, der mit lautem Hohn Schreit über mich: Da, da! 8. Arm, elend bin ich immer, Doch ich verzage nimmer; Gott lebt und sorgt für mich. Mein Helfer und mein Gott, Mein Heil in aller Not! Ach, eil! ich wart auf dich. Blacher fixiors na hin Psalm 41. Psalm 41.du& is fuis sed on Audi 9125 ih- rer Dürf- tig= feit! er den Armen war. Herr, wer dich sucht, der jauchze hocherfreut! Du selber bist des Suchers Teil. Und wer hier fragt nach deinem Heil, Der rühme laut der Gnade Herrlichkeit! Jossd de Eigene Melodie..od 160 Dem lautern Glauben ist der Herr treue Hülfe bei aller Untreue der Menschen. Jorissen. JJJ Wohl dem, der Trost und Hülf den Armen leiht In Der Herr ist ihm in Trüb- fal und Gefahr, Was # 33 Gott ist sein Heil, sein Trost, wenn ihm wird bang, Er- hält sein Leben lang. Es geht ihm wohl, und 4 50 Psalm 42. bei des Fein- des Wut Steht er in Got- tes Hut. 2. 5. Legt Krankheit ihn auch auf das Siechbett hin, Ja, selbst mein Freund, der mein Vertrauter hieß, Der Herr besuchet ihn: Gott selber will sein Arzt und Helfer ſein, Ihn heilen und erfrenn. In Krankheit ruf ich: Herr, erbarme dich! Ach, heil und stärke mich! Dir fündigt ich, und groß ist meine Schuld, Doch größer deine Huld. 3. Ich hör den Feind, der Arges denkt, er spricht: tergehn?" Wer kommt, um mich zu sehn, Zeigt Beileid zwar; doch sein grundfalsches Herz Vermehrt nur meinen Schmerz; Er kommt und geht auf Kundschaft in mein Haus Und sprenget Lügen aus. 4. Sie reden wie Verleumder unter sich Nur Arges wider mich, Und raunen sich einander in das Ohr Viel Böses von mir vor; Er hat gewiß ein Bubenstück gethan, Ein jeder steht's ihm an; Drum liegt er da, Gott hemmet seinen Lauf, Nie kommt er wieder auf." Auf den ich mich verließ, Der sonst mein Brot mitaß, hebt freventlich Quelle schreit, Druck und Leid. Den Fuß auf wider mich; Du aber, Herr, bleibst treu zu jeder Zeit: O, stirbt er denn noch nicht? Mein Feind sucht's überall, Wann wird mit ihm sein Name un- Und dennoch jauchzt er noch nicht über mich. Thu mir Barmherzigkeit, Und hilf mir auf, daß ich mir Recht verschaff Und allen Meineid straf! 6. Ich merk daran, daß ich dir wohlgefall: Ich seh und wart auf dich, Und wandle fort in Redlichkeit und Tren; Du stehst mir immer bei, und führest mich ich folge deinem Licht Bis vor dein Angesicht. 7. Der Herr ist groß in Majestät und Macht, Ihm werde Lob gebracht! Lobsinget ihm, dem Gotte Jsraels, Denn er ist uns ein Fels! Von Ewigkeit zu Ewigkeit erschall Sein Loblied überall, Und wo man je zu seinem Ruhme sprach, Folg Amen, Amen nach! Pſalm 42. Mel. Wie nach einer Wasserquelle, Meine Seele dürstet nach Gott. Jorissen. Wie der Hirsch bei schwü- lem Wet- ter Schmichtend nach der Also schreit nach dir, mein Ret- ter, Mei- ne Seel in Ja, nach Gott nur dür- stet mich; Le= bens Psalm 43. quell! wo find ich dich? Wann, wann werd ich vor 17 Wann dein herr- lich Ant- litz ſe= hen? 2. Thränen sind bei Nacht und Tage Meine Speise, da der Spott Tief mich kränket mit der Frage: ,, Wo ist nun in Not dein Gott?" Meine Seel zerfließt in Weh, Daß ich nicht wie ehmals geh Unter Dank- und Jubelchören Dich in Zion zıt verehren. 3. Seele, wie so sehr betrübet? Wie ist dir in mir so bang? Harr auf Gott, der jetzt dich übet; Harr auf ihn, es währt nicht lang; Dann entspringt aus Druck und Leid Freud und große Herrlichkeit. Ich will meinen Heiland loben, Ewig werd' mein Gott erhoben! 4. Tief sinkt meine Seele nieder Hier am Jordan, weit entfernt, Und ich singe Klagelieder, Die mein Herz am Hermon lernt; Wie hier stürzt mit wilder Wut Von der Höhe Flut auf Flut, So seh ich gehäufte Plagen Über mich zusammen schlagen. 5. Wenn ich merk auf Gottes Güte, Die er jeden Tag mir zeigt, Das erhebet mein Gemüte, Unter meiner Last gebeugt. Oft befing ich in der Nacht Seine Liebe, seine Macht; Und ich bete nicht vergebens Zu dem Gotte meines Lebens. 6. 51 dir ste= hen, O, mein Gott, mein Fels, wie lange Meiner, ach, vergissest du! Macht mir doch mein Feind so bange, Und ich finde nirgend Ruh. Es zermalmet mein Gebein, Wenn die Spötter täglich schrein: " 1 Wo ist Gott, auf den du bauest, Dem du all dein Heil vertrauest?" Psalm 43. Mel. Nicht mich, Herr Gott, und halt mir Rechte, Richt mich, Gott! 7. Seele, wie so sehr betrübet? Wie ist dir in mir so bang? Harr auf Gott, der jetzt dich übet; Harr auf ihn, es währt nicht lang, Dann entspringt aus Druck und Leid Freud und große Herrlichkeit. Ich will meinen Heiland loben, Ewig werd mein Gott erhoben! schlagen-heit, Der mich zu fäl= len dräut! 33 Herr, du bist Gott, komm du und schlich- te Mein Recht nach Jorissen. J der Ge- rech- tig- feit! Das Volk ist lieb- los, dar um rich- te dadadad Du mei- ne Sa- che; mach zu nich- te Des Bö- se- wichts Ver4* 52 Psalm 44. 2. Bist du, mein Gott, nicht meine Stärke? Warum verstößest du mich dann? Ach, du vereitelst meine Werke, Ich wandle trauervoll und merke Die Freude meines Feinds daran, Daß er mich drängen kann. 3. Bestrahle mich mit deinem Lichte, Damit ich deine Wahrheit seh, Daß sie vor deinem Angesichte Bald alle meine Tritte richte, Bis ich zu deiner Wohnung geh Und deinen Ruhm erhöh! 4. Möcht ich zum Altar Gottes wallen, Ich jauchzt in meinem Gott vor Freud! Ach, wann werd ich dort niederfallen? Wann wird, mein Gott, vor dir erschallen Von meiner Harfe, dir geweiht, Dein Lob der Herrlichkeit? Psalm 44. Mel. Herr Gott, wir han mit unsern Ohren, Der streitenden Kirche Waffe: das Wort der Verheißung und das Gebet des Glaubens. Jorissen. 5. Seele, wie so tief betrübet! Warum ist dir in mir so bang? Harr nur auf Gott, der jetzt dich übet, Der einst für Leiden Freuden giebet; Bald bringt mein froher Lobgesang Gott, meinem Retter, Dank. hedd dopp O Gott, auch uns- re Oh- ren hör- ten, Völ- ker hier ver- bannt, Da- mit 2. Ihr Schwert hat ihnen nicht gegeben Das Land, worin wir glücklich leben; Und führte ihre Hand den Krieg, So gab doch nur dein Arm den Sieg. Herr, deines Angesichtes Licht Begleitete, half ihnen allen;" Ach ihre Würde that es nicht, Du halfft nach deinem Wohlgefallen! 3. 2 hjer Du bist derselbe noch, mein König; Gott, dir ist alles unterthänig! Du, deines Volkes Erb und Teil, Verleih den Kindern Jakobs Heil! Väter uns be- lehr- ten, Die Tha- ten deines hohen Ruhms E 683 od In Ta- gen je- nes Alter- tums. Die Hei- den flohn vor dei- ner = 33 Hand, Du pflanz- test uns in Sta- na'ns Er de; 31, du Da uns re V > hast öde dein Volk verbreitet wer= de. Wir schlagen unsern Feind mit dir, Du hilfft uns stets in unsern Nöten, In deinem Namen können wir Auf unsre Widersacher treten. 4. Wenn ich der Feinde Mut bemerke, Setz ich auf Bogen, Schwert und Stärke Nicht die geringste Zuversicht; Mein Arm giebt mir den Sieg ja nicht. Du warst von je her unsre Kraft, Du machst zu Schanden unsre Feinde. Dein Arm allein hat Heil verschafft, Du stärkst und rettest deine Freunde. Psalm 44. 5. Wir wollen unsern Gott erheben, Ihm ewig Ruhm und Ehre geben, Uns seiner rühmen, vor ihm ruhn. Doch ach, verstößest du uns nun? Du machst uns schamrot, da wir sehn, Daß unsre Streiter blöde fliehen. Ach, Herr, willst du uns jetzt verschmähn Und nicht mit unserm Heere ziehen? 6. Du wendest uns vom Feind zurücke, Daß unter ihm dein Volk sich bücke, Und unsre Hasser stehn erfreut, All unser Gut ist ihre Beut. Wie Schafe giebst du uns dahin, Sie freffen uns, wir müssen's leiden; Die noch der Feinde Wut entfliehn, Zerstreust du unter wüste Heiden. 7. SERD Dein Volk muß sich zu Tode weinen, Denn du verkaufft Deinen; Sie, die du selber sonst geehrt, Sind nun bei dir von keinem Wert. Ach, wer bei uns vorübergeht, Geht spottend hin, kommt höhnend wieder; Wenn uns der Nachbar laut verschmäht, Das stößt uns in den Staub darnieder. 8. Ach sieh, um deinetwillen werden umsonst die Wir, Herr, dein Volk, in ganzen Herden 1090 36000 Zur Schlachtbank von dem Feind and og bestimmt, ist Und täglich würgt er uns ergrimmt. Wann wird dein Arm uns offenbar? Ach, schläfest du? Erwach vom Schlafe! Verstoß uns, Herr, nicht ganz und gar; Wir sind ja doch noch deine Schafe! liste 13. D Du häufest über uns die Leiden, Machst uns zum Spottlied bei den 12.45 Heiden; Ein jedes Volk steht uns beraubt Und schüttelt über uns das Haupt. Da steht nun vor mir meine Schmach; Vor ihr floh unser Ruhm im Lande: Mein Auge sieht nicht mehr danach, Mein Antlitz liegt verhüllt in Schande. 9. Se nondon Die Schänder und die Lästrer stehen Rings um uns her, ich hör ihr Schmähen; Von Rachgier ist ihr Herz entbrannt, Verderben ist in ihrer Hand. Dies trifft uns, Herr, da wir doch dein 53 Und deines Bundes nie vergaßen; Wir wollten dir nicht treulos sein Und nie, wie andre, dich verlassen. 10. Ist unser Herz dir abgefallen? Sahst du uns andre Wege wallen? Ach, wenn der Fuß gestrauchelt hat, Wich er doch nicht von deinem Pfad! Und dennoch wirfst du uns hinab, Wo Drachen ihre Wohnung hatten; Du deckest uns im finstern Grab Mit einem grausen Todesschatten. 11. s Ja, hätten wir Gott je vergessen, In Not und Leichtsinn uns vermeſsen, zu andern Göttern hinzugehn, Bon ihnen Hülfe zu erflehn, Wie wäre das dem Herrn nicht kund? Was ist, das seinem Aug entfliehet, Der in uns auf den tiefsten Grund Des Herzens Heimlichkeit durchfie het? im 12. Warum verbirgst du dich den Deinen? Soll ihnen nie dein Antlitz scheinen? Bergisfest du in deiner Ruh Jetzt unsers Drucks, Erbarmer, du? Ach, unfre Seele liegt gebeugt, Will nicht, daß sie getröstet werde; Der Leib, dem alle Kraft entflengt, Klebt krummgebücket an der Erde. 14. Herr, mach dich auf, dich zu erbarmen, Erlös' uns tiefgedrückte Armen, Die nirgend einen Ausweg sehn Und ohne dich im Weh vergehn! Ach, rett uns, Hörer in der Not, Dein Wort verheißt's, du mußt's erfüllen! Pipe Ist Gnade doch bei dir, o Gott! Rett uns, um deiner Gnade willen! 54 26€ 1 Pfalm 45. Psalm 45. Eigene Melodie. Das heilige Brautlied. Wie wallt mein Herz! Durch al= le mei- ne Glie- der Dringt 33 Kraft von Gott, ich fing er- hab--ne Lie- der; Dir König, sing, dir 송 Ppd appod.|| == weih ich jedes Wort; Sich, meine Zung fliegt wie ein Grif- fel fort! 2. 6. Der Schönste bist du aller Men- O, Gott, dein Thron schenkinder! Ja, diese Huld, die Gnade gegen Sünder, 108 Die, wenn du redst, von deinen Lippen fließt, Zeugt laut, daß du der Liebling Gottes bist. Pais! 3. Gürt an, o Held! dein Schwert an deine Seite, Es ist dein Schmuck und deine Pracht im Streite; Wer schwingt das Schwert, wer schlägt, wer schont, wie du? Zich siegreich fort, dein Sieg schafft Fried und Ruh! 4. Rings um dich her strahlt herrlich deine Klarheit, Begleite stets und schütz die holde Wahrheit; Jorissen. Steh du mit Macht gedrückter Unschuld bei Und mach dein Volk von allem Jammer frei! Sie wird den 5. plat Sun 10 O, furchtbar wird sich deine Rechte zeigen, Stolz der mächtgen Völker beugen; Scharf ist dein Pfeil, der in die Herzen dringt, Und jeder Feind deskönigs vor dir sinkt. die ganze Welt wird's sehen- Steht ewig schon und ewig wird er stehen; Wie richtig ist das Scepter deiner Hand! wird Recht für Recht In deinem Reich erkannt. Du liebst das 7. Recht, Unrecht haßt deine Seele: Drum salbt, o Gott, dein Gott mit Freudenöle vor andern Fürsten Dich ohne Maß weit, Es duftet Myrrh' und Aloe dein Kleid. 8. Trittst du hervor aus elfenbeinern Zimmern, Dann sehn wir dich in deinem Glanze schimmern, Dann tönet mit beseelendem Gedu fang Von deinem Ruhm der goldnen Harfen Klang. 9.200 Wir sehn im Schmuck der Kön'ge Töchter gehen, Und deine Braut zu deiner Rechten stehen: Wie glänzet sie in Ophirs Goldgeschmeid! Sie fündigt an des Königs Herrlichkeit. Psalm 46. 10. O Tochter, neig dein Ohr zu mir und höre, Die Weisheit ruft, fomm, folge ihrer Lehre! Du gehest nun von deiner Freundschaft aus, Vergiß dein Volk und deines Vaters Haus! 11. Deinkönig sieht dann alle deine Gaben, Und er wird Lust an deiner Schöne haben. Er ist dein Herr, fall nieder, bet ihn an, Folg ihm, sein Gang ist immer deine Bahn! 12. 1110 Bald bückt sich dir die reichste Macht der Heiden; Sieh, Tyrus bringt Geschenke dir mit Freuden, Staunt, wenn's an dir die äußre Pracht erblickt; Wer sieht's, wie du inwendig bist geschmückt? 13. Da wallt die Braut in goldgestictem Kleide Dem König zu und alles lebt in Freude. 55 Freundinnen, ihr vom König zugebracht, Sind ihr Gefolg, erheben ihre Pracht. 14. Bei diesem Zug und hohem Luſtgepränge Hört man umher den Jubel der Gefänge. Dort tritt sie in den Palast, fie erblickt Desselben Glanz und stehet hoch entzückt. 15. Die Ehre, die dir deine Väter gaben, Wirst du hinfort von deinen Kindern haben; Du setzest sie zu Fürsten selber ein, Von Meer zu Meer wird ihre Herrschaft sein. 16. Ich jauchze dir, frohlocke deinem Namen, Und Kindeskind stimmt ein mit Amen, Amen. Dein Lob ertön in aller Welt mit Macht, Dir werde Ruhm in Ewigkeit gebracht! Psalm 46. Mel. Dir, dir, Jehovah, will ich fingen, Eine feste Burg ist unser Gott. Pe J J J J J J Gott, uns re Zuflucht, uns re Fes- te, Wie uns auch Wir fürchten nicht, du hilsst aufs beste; Ob- schon die = je mals Not und Druck be- schwert Er de wür- de um- ge= fehrt, Ob auch die Ber- ge sän- ken PO d tief in's Meer, Die Was- ser tos- ten, schäum- ten noch so sehr. 2. Ihr Ungestüm macht Berge beben- Ein Strom der Gnade und der Wahrheit fließt; Und seine Waffer voller Leben Die Stadt erfreun, die unsers Gottes ist: Die Heilige, wo Er, der Höchste, wohnt, Wo Gott inmitten seines Volkes thront. 56 Psalm 47. 3. Drum wankt sie nicht; vor Tages Bis an der Erde End' den Kriegen Grauen wehrt; — - Ob Völker toben, Reiche wanken en schon id no Wird sie die Hülfe Gottes schauen; Die Erde fließt vor seiner Stimme Ton, Denn mit uns ist Jehovah Zebaoth, Ja, unsre feste Burg ist Jakobs pop Gott! 4. - Geht hin und schaut des Ew'gen Werke, Der Macht und Stolz auf Erden so verheert! Und der durch seines Armes Stärke Grer mod ng small not nisl fobi be Psalm 47. inmina suite die snied shoidot Mel. Wachet auf, ruft uns die Stimme Der Bogen bricht, die Spieße ganz zerschlägt, Die Wagenburg durch Feuer niederSunlegt! " 1 Laßt ab! Wollt ihr nicht inne werden, Daß ich Gott bin, und sonst kein andrer mehr! Erhaben will ich sein auf Erden, Erhaben über aller Völker Heer!" Ja, mit uns ist Jehovah Zebaoth, Und unsre feste Burg ist Jakobs blad Gott. fe indled and Des Herrn Auffahrt in sein Reich. 563907 Schlagt die Hände, Völker al= le! nig groß der ganzen Er- den, Kö H = lau- tem Ju- bel- schal- le! Er schred- lich ist Jehovahs Macht; Völker stol- ze_Her- den Uns un- ter un- sern Fuß gebracht. liebt sein Volk in&- wig- feit. = Fr. Wilh. Jul. Schröder,+ 1876. J 610 Jauchzt Gott in Hat er der Jade J Aus- wählt er, sich zum Ruhm, Uns un ser i gen- tum, = 2. Gott fährt auf in Jubelschalle, Jehovah in Drommetenhalle: Singt Gott, singt unserm Kön'ge, fingt! Gott ist aller Erde König; Daß Gott die Heiden unterthänig, Jakobs Er be, Un= se- re Freud Und Herr- lich- keit; Er Solch Lied, zur Lehre nüße, singt! Gott sitzt auf heilgem Thron, Der Völker Fürsten schon Sich versammeln Zum Volk, des Gott Abrahams Gott! Denn alles Reich gehöret Gott! nil Boxe 3rdjibant € Psalm 48. Pſalm 48. Juil an unduspun Eigene Melodie. Jehovahs Größe in seiner Herrlichkeit. fich's ge- ziemt! Seht unsers Got- tes Stadt er = hoch sein heil- ger Berg da ste- het! Zi = Groß ist der Herr und hoch- gerühmt, Man bet ihn an, wie 59 57 In den Palästen hält man Gott Für seine feste Burg in Not; Wie ruhig Salems Bürger sitzen! Ihr König selber will sie schützen. Stönige mit stolzem Zug, Heere mit dem schnellsten Flug Wollten unsre Stadt verderben, Große Bent und Ruhm erwerben. Ruhig sahen wir sie ziehen, Stehen, staunen, zagen, fliehen. 3.1 millis Jorissen. Angst griff, wie die Gebärerin, Sie an, und Zittern warf sie hin. Dein Wort hieß einen Ostwind wehen Und Tarsis Flotte untergehen. Da wir dann mit Augen sahn, Was man sonst uns kund gethan; Feindes Macht und Wut und Schelten Ist ein Nichts dem Herrn der Welten. Es besteht trots alles Spottes Diese Wohnung unsers Gottes. hö- het, Wie tum, Ist ein grit- ner Zweig, der Ruhm Und des Lan- des - on hier, sein EigenFreud und Won- ne, Ja, der ganzen Er- de Son- ne; Da hier dddd un- fer Rö- nig thro- net, Seit der Herr bei Men- schen woh- net. 4.2 tone d 2. Im Tempel, deinem Lob geweiht, Bringt dir ein jeder Herrlichkeit, Und unser tief gerührt Gemüte Gedenkt und wartet deiner Güte. Wie dein Name, ist dein Ruhm, Er erfüllt dein Heiligtum; Denn es sehen deine Knechte S Dein Gericht in deiner Rechte. Du wirst überall auf Erden Einmal angebetet werden. 5. mit 6) Berg Zion, hüpf, erhebe dich! Die Tochter Juda freue sich In Gott; er will das Urteil sprechen, und sich an seinen Feinden rächen! Geht um Zion rund herum, Schauet, Gottes Eigentum Stehet unter seinem Schirme, Geht und zählet alle Türme, Unberührt sind die Paläste, Unbeschädigt seine Feste. 58 Psalm 49. 6. Vernehmt es, Kind und Kindeskind, Wie groß die Thaten Gottes sind, Die er dem Volk und Land bewiesen; Er, er nur werde hoch gepriesen! Psalm 49. Mel. Hört zu, ihr Völker, fleißig Achtung gebt Der Welt Nichtigkeit in allem ihrem Herrlichen. = Seht, wie furchtbar groß ist Gott! Und der Gott ist unser Gott, Der für uns sein Heil bereitet, Der von Jugend auf uns leitet, Über Tod und Grab regieret Und uns zur Vollendung führet! Vernehmet mich, ihr Völker al= le! hört, Merkt, gå depddd dddd wo man euch, ihr Erd- be woh- ner, lehrt! Er- hab- ner Fürst und Jorissen. nied- rer Unter- than, Jhr Rei- chen und ihr Ar- men, hört mich Zeit, Wenn rings umher mein Feind häuft Leid auf Leid? Nein, der verzagt, dem Geld nur Ansehn bracht, Und der nun trott auf seine hohe Macht; Sein Schatz erlöst auch seinen Bruder nicht. an! Mein Herz fann nach, und Klug- heit quillt em- por; Horcht nun, mein pada Mund bringt Weisheit euch her- vor! Mein Ohr ver- nahm fern- her eradipad hab- ne Lie- der, Und mei- ne Harf giebt, was ich hört, euch wieder. 2. 3. Sollt ich verzagt sein in der bösen Was trotzt er denn auf sein gehäuftes Gut? Wo steigt er hin in seinem Übermut? Sein Leichtsinn spricht: ,, Ich werd ins Grab nicht gehn, Mein Auge wird nie das Verderben doar datorie ſehn." Wird Gott durch Gold versöhnet im Gericht? Er siehet nicht, daß der so nahe Tod Den Weifen wie den Thoren schreckend droht; Er nimmt nicht wahr, wie arm die Zu kostbar ist das Lösegeld der Seele; Reichen sterben, wiss, daß dir's auf ewig daran Und wie der Tod giebt ihren Schatz den Erben. fehle! Psalm 50. 4. Der Reiche wähnt in seinem Stolze zwar: Mein Palast steht und glänzet immerdar: Seht da, wie blüht mein hochansehnlich Haus! Mein Name stirbt auf Erden nimmer aus." Allein der Mensch, erhöht in Ehr und Macht, Hat keinen Wert, er blüht kaum eine Nacht; Schon welkt er hin, er wird ein Staub auf Erden, Der Herrliche muß gleich dem Viehe werden. 5. Ganz Thorheit ist der Mensch und all sein Thun, Er suchet Ruh und kann doch nirgend ruhn; 6. Auch ich, auch ich werd einst erlöset sein, Denn Gott wird mich vom Grab und Tod befrein. Er nimmt mich auf, da endet all mein Leid; Ich sehe Gott und leb in Ewigkeit. Drum werd nie irr, wenn einer hier mit Gut Sein Haus gefüllt und lebt in Übermut; Sein Überfluß kann nichts im Tod ihm geben, folgt nicht in jenes Die Herrlichkeit Leben. 59 con7. Der Enkel rühmt's, steigt auch, fällt auch hinab; Und herdenweis gehn alle in das Grab. Ihr Hirte ist der Tod, er hanchet Pracht Und Stolz hinweg in ewig dunkle Und ist dein Nacht. Bald sehen wir den frohen Morgen So lebst kommen, Da glanzt die Schar, da herrscht der Je höher Arm der Frommen. Sein höchstes Er rühmt den Doch seht, wie Wo er kein Licht in Ewigkeit mehr sieht! Darum, o Mensch, erhebt dich Ehr und Macht, Psalm 50. Eigene Melodie. Gut ist Wollust dieser Welt; hoch, der lebt, wie's ihm gefällt. bald er zu den Vätern zieht, Herz auf Weisheit nicht dogos bedacht, du gleich dem Vieh, und wirst so sterben; Glück, je tiefer dein Verderben. our Des Herrn Zeugnis von seinem Leben in seiner Gemeinde. Toron Jorissen. Der Götter Gott, der Herr der Herren, redt, Dir Er de gilt's; hör, seine Stimm er- geht Vom Auf- gang bis zum JPJS fer- nen Nie- der- gang; Bück dich vor ihm und bring ihm Lob und ਕੀਤ Dank! Von Zi- on, aus des Lan- des Zicr- de, strah- let Ein Glanz, 60 Psalm 50. der uns die Schön- heit Got- tes 2. Seht unsern Gott! Er kommt und schweiget nicht; Verzehrend Feur fliegt ihm vom Ana gesicht, der Und um ihn her braust Sturm. So richtet er g Und rufet, daß es Erd und Him- So helf ich dir, ich rett aus Not 11 und Tod! Versammelt mel hör: euch, ihr meine Gunstgenoffen, Bund bei ihrem Opfer schloffen!" Die meinen 1002 1 13. stipid me Gott richtet Der Himmel rühmt des Herrn Gerechtigkeit; im TO Mensch, vernimm, was er gebeut: mein Volk, hör mein Gebot! „ Hör, Israel, Mert, was ich zeug, ich bin der Herr Tholdein Gott! Ich straf dich nicht, weil du die Opfergabe Mir da nicht bringst, wo ich's geboten habe; 4. b ddd 18 Dein Opfer raucht ja stets an meinem Herd, Doch sind denn mir die Farren etwas wert? Sieh, das Gebirg ernährt mir sein Geflügel, ma- let. 6. Gott opfre Dank, stell dich dem Höchsten dar, Bring dein Gelübd auf seinen Dankaltar; Dann ruf zu mir in aller deiner Home Not, Ich kenn mein Vieh von jedem Thal und Hügel. 5. Drum hungert ich, so tlagt ich's sid, pipe.. dir wohl nie; Dr Erdkreis ist ja mein, mein all fein Vieh. Und meinest du, dein Opfer thu mir gut? Eff ich denn Fleisch, trink ich denn Böckeblut? Dein Stier, dein Bock ist gnug für stumme Götzen, Nie kann er dich bei mir in Gnadesetzen. Ich bin dein Gott, und will's an dir beweisen, 8. Boll Bosheit ist dein Mund, von deiner Zung Strömt eitel Trug, du lebst in Lästerung, Und schändest gar auch deiner Mutter Kann mir dein Bock wohl ein Geschenke ſein, Sohn. Ist nicht das Vieh in allen Wäldern So treibst du's fort, und wähnst, weil mein? ich noch schon', Sch sei, wie du; jedoch dein wartet Schrecken, Ich will dein Thun einst deinem Aug entdecken. 9. Du sollst mich bald als deinen Heimland preisen." 7. Von Doch hör, was Gott zum frechen ndnis Sünder spricht: Du schweigst vor mir von meinen Rechten nicht, meinem Bund sprichst du, und donia schändest ihn, haffest Zucht und wirfst mein Wort dahin. TË Du siehst der Dieb' und Ehebrecher Haufen, Du lind stehst bereit, gleich ihnen nachzulaufen. Du Gottvergessner, merk und höre mich, AFESS Ich raff dich hin, und niemand retfet dich: Doch wer sein Herz mir zum Dankopfer weiht, Der ehret mich und findet Seligkeit. Auf diesem Weg wird er stets höher steigen, Ich selber will bald Gottes Heil ihm zeigen." Psalm 51. her- zt= ger, Psalm 51. nach deiner großen Gütigkeit, Gnade! Gnade! Met. Herr Gott, na OS Erbarm dich mein, o Gott, nach deiner Huld! BarmJJJ er= barm dich eines Armen! O, du bist 61 Jorissen. groß und herr- lich im Er- bar- men, Ver- klä- re dich und 13 mei- ne Schuld! Ach, til- ge sie, fie drückt mich früh und spat, Und Ach, ungerecht vor dir bin ich geboren, In Sünd empfing schon meine Mutter mich! d til= ge un- rein kann ich nirgend Rein'gung fin- den! Wasch du mich wohl von mine Herr, dir gefällt des Herzens Redlichkeit; mei- ner Mis- se- that, und rein- ge mich von allen mei- nen Sün- den! 2. Ja, ich erkenn die Missethat in mir, Da sie mir stets vor meinen Augen schwebet. Wie schrecklich ist sie! Meine Seeled djut noch verleiht, bebet; Drum sag ich dir, wie ich's im Inhand innern finde; Durch Weisheit, die dein Geist mir Ich fündigte, Herr Gott, allein an dir. Ich durfte frech was dir ein Greuel ist, Vor deinem Aug, o Heiliger, begehen. Unreinigkeit regt in mir Weh auf Dein Wort ist rein und heilig, wie sich, wie ich mich in meinem Ausſatz du bist; Verdammst du mich, so wirst du dich erhöhen. 3. quäle! Entsündge du mit Ysop meine Seele, Und wasche mich, dann glänz ich wie der Schnee! Gewaschen, kann ich mich erst wieder freun. Von Jugend an ist's mit mir jämmerlich; Du schontest mein, sonst wär ich längst verloren. Verberg ich nichts vom Greuel meiner Sünde. 4. O, laß mein Ohr bald Freud und Wonne hören; Erquick, denn du zerschlugst nun mein Gebein; Dann kann mein Herz zur Ruhe wiederkehren. 62 Pfalm 52. 5. Wend gnädig weg dein schreckend Angesicht, Schau nicht mehr her auf meine vielen Sünden; Sie fordern Straf, laß mich Vergebung finden! Erbarmer, geh mit mir nicht in's Gericht! Erschaff, o Gott, ein reines Herz in mir! Du schufft es ja, du kannst es neu erschaffen. Gieb meinem Geist die Festigkeit in dir, Daß ich nie mög im Ernst und Streit erschlaffen! 6. Verstoß mich nicht von deinem Angesicht, Sonst muß ich bald im Jammer untergehen! Sieh meine Not, erhör, erhör mein Flehen, Und ach, entzieh den heilgen Geist mir nicht! Gieb mir auf's neu, mich deines Heils zu freun; Laß dessen Kraft mir Leib und Geist durchdringen! Dein edler Geist muß meine Stärke sein, Dann kann ich Welt und Fleischeslust bezwingen. Von Blutschuld, ach, von Blutschuld rette mich! O Gott, mein Gott, mein Heiland, laß mich lebeu! Dann kann, dann soll froh meine Zunge dich In deinem Recht und deiner Gnad erheben. 8. Frech fündigt ich, drum willst du auch von mir Kein Opfer mehr und keine meiner Gaben, Ich würde sonst sie dir gegeben haben; Doch keins für mich ist jetzt anständig dir. Ein Opfer giebt es, das dir wohlgefällt: Ein Herz, das Ein Geist, der tief geängstet zu Gott flehet, ganz zerknirscht sich an ihm hält; Dies bring' ich dir, dies hast du nie verschmähet. 9. Erbarmer, ach, erbau dein Heiligtum, Sei Salems Schutz, ergänze seine Mauern! Laß in ihm Ruh und Frieden ewig dauern, Thu Zion wohl, verbreite deinen Ruhm! 7. Dann opfern wir dir in Gerechtigkeit; Was dir gebührt, will jeder ganz dir geben, Erlöset will ich dann in deinem Licht, Herr, deinen Weg die Übertreter lehren. Der Sünder hört's, wird sich zu dir bekehren, Und dir gefällt, wer dir sich gänzlich weiht: Er sieht dein Heil und fündigt weiter Leb du in uns, wir wollen in dir nicht. leben! Psalm 52. Mel. Wie darfst du dich, Tyrann, verlassen, Des Glaubens edler Truß gegen falscher Feinde Troß und Hohn. Jorissen. 18 edda Was pochst und trot- zest du beim Bö- sen, Verächt= licher Ty- rann? Heißt das dein Volk vom Feind er lösen, Was du Psalm 53. an= jetzt ge= than? Ber- ruch- ter, sieh, der Herr ist treu Und steht mir im= mer bei. 2. Dein Herz, das stets auf Unfall finnet, Macht deine Zung zum Schwert, Von dem nur Trug und Falschheit rinnet, Das überall verheert. Der Wahrheit und des Guten Feind, Der Reichtum seine Zuversicht, Bist du der Lügen Freund. Stürzt ihn und rettet nicht. 6. 3. Ein Wort, das andere vergiftet, Ist deine hohe Freud; Die Zunge, die nur linheil stiftet, Ist dir verrucht geweiht. Doch sieh, bist du gleich jetzt geehrt, Wie Gott dich einst zerstört! 4. Gott faffet dich in deinem Zelte, Reißt dich mit Wurzeln aus. Sein ewig Urteil, das er fällte, Vertilgt dein ganzes Haus. Gerechte sehn's, und freuen sich, Und spotten über dich. 5. Seht! heißt es dann, seht! der Tyranne, Der Feind des wahren Lichts, Er traute jedem bösen Manne, Gott aber war ihm nichts. Ich aber werde immer grünen, Dem jungen Ölbaum gleich; Im Tempel meinem Gotte dienen, Er ist an Güte reich. Der Herr ist meine Zuversicht, O, der verläßt mich nicht! 7. ist, der je das Gu- te 62 Ja, ewig preis ich deine Werke Du läsfest Heil mich schaun; Dein Name war stets meine Stärke, Er bleibet mein Vertraun. Der Herr ist seinen Freunden gut, Das stärket ihren Mut. Psalm 53. Mel. Nur frisch hinein, es wird so tief nicht sein, Der Mensch in der Sünde, die Erlösung durch Gottes Gnade. Jorissen. Des Thoren Herz spricht leis: fein Gott!" Da ddd je der Greul und böses Wesen lie= bet, Und kei- ner S 11 to=( Wort und sein Gebot Der Frev- ler Spott. ü bet; Spricht Gott, so wird sein = 64 2. Vom Himmel schaut herab der Ewige Nach den von ihm beglückten Men schenkindern, Ob einer hier bei allen diesen Sündern Verständig sei, um Weisheit aus der Höh Und Gnade fleh. Psalm 54. 3. Doch jeder fällt hier ab von seinem Herrn. Sie alle find untüchtig; es ist keiner, Der Gutes thu und Wahrheit lieb, in nicht einer; 1100 Und bleibet Gott nur immer ihnen Joinfern, um die So sehn sie's gern. 2014. Faßt keiner denn ein Wort des Unterrichts, mein Volk wie Brot verzehren. Da sie verrucht e Den hohen Gott so freventlich entehren? Sie beten nie; der Ursprung alles Lichts Ist ihnen nichts. 5. Wie faßt der Schrecken Leute, welche nie Sich fürchteten; denn Gott, der Bosheit Rächer, Zerstreuet die Gebeine der Verbrecher; Der Herr, der stets dem Beter Heil Hverlieh, Verabscheut sie. BAKR 6. Ach, käm das Heil aus Zion doch dis herein! drdnes Zerschlag, o Gott, bald deines Volkes Bande! Pſalm 54. Me'. Jauchzet dem Herren, all auf Erde,( f. 66.) osind un Der Name des Herrn so tröstlich in der Not. Die Stolzen stehn mir nach der Seele Dann werden wir nach so viel Schmach und Schande Uns all in Gott, als unserm Heiland, adis freun 30 12 Und selig sein. Und wüten also wider mich, Als ob ihr Anschlag jetzt nicht fehle, Gott, ret- te mich durch deinen Na- men, Aus dem uns Ja ja alappa Heil und Stär- ke lacht; Du bist der treu- e Ja und A- men." O, i spisse Nach Jorissen. P36 schaff mir Recht durch dei- ne Macht! Auf dich alleine will ich ng se- hen, So wend' ich mich in Not zu dir; Hör mein Ge- bet, vernimm mein Fle- hen Und wen- de dich, o Gott, zu mir! 2. tbin libing tid Und denken nicht, o Gott, an dich. Ich lasse ruhig Gott nur walten Und stehe, er steht mir noch bei; Er, er wird meine Seel erhalten, Ich trau auf ihn, der Herr ist tren! 160 3, Herr, fehre du die Bosheit wieder Auf meine Feind durch dein Gericht! Wirf sie in Scham verstummt darnieder Und hilf mir, wie dein Wort verspricht! Dann bring' ich Opfer, die dir ziemen, Freiwillig, mit erfreutem Mut. Herr, deinen Namen will ich rühmen, Denn er ist unaussprechlich gut. Psalm 55. Psalm 55. Mel. Erhör mein Bitt und mein Begehren, Der treue Herr Schutz und Trost gegen die falschen Brüder. Jorissen. cddddd Gott, höre mein Gebet! Ach, hö- re, Was ich in = ei s Angst und Not be= geh- re, Und merk auf mei = le, Mir be ਗ 4. Errettet dein Erbarmen mich: Aus allen meinen bangen Nöten Ich werde nie vor Scham erröten, Denn ich vertrau, o Gott, auf dich. Daß Gott mich einst von allem Bösen, Wenn meine Feinde untergehn, Auf ewig völlig wird erlösen, Werd ich mit meinen Augen sehn. Was tobt mein Feind, welch ein Gedränge, Wie wühlet die verruchte Menge! Hoch tönet meines Feindes Stimme; Gewiffenlos erfrecht er sich, Zu wälzen Todesschuld auf mich; Wie glüht er wider mich im Grimme! S zu stehn, ver- birg dich nicht, Zeig mir dein hol- des Ange- sicht, Da ich so kläglich zng und heu- le! 2. 3. Ich seh, wie weit es Bosheit treibe, Voll Angst schlägt mir das Herz im Leibe, Ich stehe bloß, nichts fann mich decken, Und da ich nicht entfliehen kann, So greift die Todesfurcht mich an: Wo ist ein Ort, mich zu verstecken? 4. 65 O, daß ich Taubenflügel hätte! Ich flög nach einer Ruhestätte, Und wär sie noch so weit entlegen; Ich irrte durch die Wüste, dort Fänd ich wohl einen sichern Ort Vor Sturm und Blitz und Donschlägen. - ne Stimm! Ach, 5. Laß sie sich selbst, die nichts kann zwingen, Durch Zwiespalt in's Verderben bringen! Ich seh von ihren bösen Zungen Schon Zank und Hader in der Stadt Und alles voll von Frevelthat, Da Recht und Wahrheit wird vers drungen. 6. Die Wächter traben auf den Mauern, um immer Mitteln aufzulauern, Daß sie das Feur noch mehr entzünden, Wo Angst und Kummer schon regiert. Und jeder mit Gewalt vollführt, Was Bosheit und Betrug erfinden. 7. Wär's nur mein Feind, der sich auflehnte, Mein Widerfacher, der mich höhnte! So wollt ich's dulden und bedecken. Wär es mein Haffer, der mir pocht Und droht, daß er mich unterjocht! Ich würde mich vor ihm verstecken. 5 66 Psalm 56. 8. Doch du haft Zung und Schwert gewetzet, Ein Mann, den ich selbst wertges schätzet, Mein Mitgesell, mein Freund in Nöten! Da sie stets ihre Greuel häufen, So müsse sie der Tod ergreifen! Laß, die sich stark und sicher dünken, Bei denen doch Verderben wohnt, Und deren Bosheit keines schont, Lebendig in den Abgrund sinken! 10. Des Freundschaft mir oft Wonne war. Die Schande. Mit dem ich froh und offenbar Zum Tempel Gottes konnte treten! 9. Ich ruf zu Gott empor, er höret; Des Abends, Morgens, Mittags kehret Mein Herz zu ihm sich hin und weinet. Er hört und hat mich schon befreit, Er setzet mich in Sicherheit, Wenn mich der Feind zu fällen meinet. 11. Gott, der von alters her regieret, Der meine Feinde hält und führet, Straft nach Berdienst; er ist ein Rächer. Sie haben keine Furcht vor Gott, Verschmähen täglich sein Gebot, Und bleiben immerdar Verbrecher. 12. mai ma Sieh, er zerreißt der Freundschaft Bande, Bricht seinen Bund und häuft sich O Sein Mund ist bitterglatt geworden, Daß er sein Herz voll Krieg verhehl, Und seine Worte, sanft wie Öl, Sind Dolche, die er zückt, zu morden. 13. ma Befiehl dem Herrn all deine Wege, Und welche Last dich drücken möge, Wirf sie auf ihn, er hilft dir tragen! Er zeiget als Erbarmer sich, Was sorgest du? Er sorgt für dich; Der Fromme darf ja nicht verzagen. 14. meiner Fein- de Men- ge, Gott wird die in den Abgrund stürzen, fort Zur Hälfte derer Tage fürzen, Die nun dem Volke sind ein Grauen, Die Männer des Betrugs und Bluts. Psalm 56. Mel. O Herre Gott, erka m dich über mich, Mir ist bange, aber ich verzage nicht. Gott ist die Stärke meines Muts, Auf ihn allein will ich vertrauen. O Gott, er- barm, er- bar- me meiner dich! Der Mensch von po jo Staub tobt und ver- schlin- get mich, Und über- all steht ein BeJorissen. Od strei- ter nah, Der täglich droht und schnau- bet; Er ru= het nicht, bis er mein Leben rau- bet. Ja, stets ver- mehrt sich dddddd Und je der sucht, daß # er mich här- ter dränge, Weil er mich 2. Jagt mich die Furcht, so flieh ich dennoch nicht; Denn du, o Gott, bist me ne Zuversicht! Ich hoff auf dich; ich weiß, wis du kannst thun. Pfalm 57. Ich will dein Wort erheben, Dich rühmen, Wenn ich im Herr, weil du mir's haft gegeben. Licht auf dein Versprechen schaue, nichts, weil ich auf Gott vertraue; Was kann der Mensch mir thun? 3. So fürcht ich Sie lauern mir bei meinen Worten auf, Und trachten, mich zu stürzen in dem Lauf. Sie sammeln sich, und graben mir mein Grab; Belauschen meine Tritte, Ob auch mein Fuß auf meinem Wege glitte. Herr, faffe, die auf mein Verderben sinnen, te dir drän- gen sah. In deinen Schlauch! Es fehlet Einst keine, du hast alle wohl gezählet. Bald weicht mein Feind, wenn ich um Hülfe flehe. Ich weiß, daß Gott mir noch zur Seite stehe, Und kann so ruhig sein. 5. Ich rühme der Verheißung Gottes mich; Jehovahs Wort ist es, des rühm ich mich; RES Das läßt mich als im Schoße Gottes ruhn. Untrüglich werd ich sehen, Was Gott je sprach, einst in Erfüllung gehen. Drum wenn ich gleich die Wut der Feinde schaue, So fürcht ich nichts, da ich auf Gott vertraue; Daß sie der Gruft in Bosheit nicht entrinnen: Stoß sie im Zorn hinab! 4. Das Leiden hast du über mich verhängt, Zählst meine Flucht, so oft man mich verdrängt. O, sammle du die Thränen, die ich wein, Du bist mein Herr, mein Gott! 67 Was kann der Mensch mir thun? 6. Ich that Gelübd in Not, du halfest mir; Voll Dank entricht ich mein Gelübde dir. Du rettest meine Seele von dem Tod Und meinen Fuß vom Gleiten. Du führtest treu und willst mich ferner leiten. So werd ich denn das Licht des Lebens sehen, Froh meinen Weg vor deinen Augen gehen; Psalm 57.29 Mel. Erbarm dich, Herr, erbarm dich über nic, Verfolgt, aber nicht verlassen. Jorissen. co Er barm, o Gott, er= bar= me mei- ner dich, Nur ਗੁਡਗਰ ਗੁਰ 2 ver- traut, Herr, mei- ne See- le fich! Ich har- re still, wenn = 5* 68 meine Kräft er mat- ten, Bis die Gefahr vor= üt= berda de Psalm 58. zieht, auf dich, Und suche Ruh in 2. Ich ruf zu Gott, den Höchsten ruf ich an, Er schickt vom Zu Gott, der bald mein Leiden enden fann; Throne Hülfe mir hernieder, Spott, was je der Feind gethan; Denn seine Güt und Treue kehret wieder. Und macht zu 3. Wenn meine Seel auch unter Löwen liegt, Und ich von Menschen wütend werd befriegt, Wenn ihre Zähne Spieße sind und Pfeile Und ihre 3ung ein scharfer Dolch: so siegt Mein Glaube doch; Gott naht mit seinem Heile. 4. Erhebe dich, Gott! deine Majestät Sei über Erd und Himmel hoch erhöht! Du hältst mich fest; drum, legt der Feind mir Schlingen, Nah an der Gruft, die offen vor mir steht, Wird doch sein Netz ihn selbst zum Falle bringen. hedd d deiner Flügel Schat- ten. 5. Bereit, o Gott, ist jetzt mein Herz in mir, O ja, es ist bereit, ich finge dir; Du rettest mich und führst mich hin zum Ziele. Ich weihe mich, so lang ich walle hier, Ganz deinem Lob mit meinem Saitenspiele. 6. HO Erwache, meine Ehre! auf, mein Geift! Harf, Psalter auf! Gott werd von euch gepreist! Erweckt, erweckt die Morgenröte wieder! Dir sing ich, Herr, der herrlich sich erweist, Sing aller Welt zu deinem Ruhme Lieder! 7. Herr, deine Güt ist himmelhoch erhöht, Da deine Treu so weit die Wolken geht; Der Himmel muß dir würdig Ehre bringen. Erheb dich, Gott, in deiner Majestät! Die ganze Welt muß deinen Ruhm befingen. ang Psalm 58. os Me I. Sagt mir, die ihr euch Natsleut nennet, Der Herr richtet die Lüge. ( 2 sjógésimami Jorissen. etc Ihr Richter sitzt an Got- tes Stel- le; Fällt ihr, wie ਕਰ od er, zu jeder Zeit Das Ur- teil nach Ge- rech- tig- keit? Scheint HO un= ter euch die Wahr- heit helle? Wenn ihr die Un- schuld Psalm 59. rich- ten wollt, Sprecht ihr dann, wie ihr sprechen sollt? 2. Nein, ihr sinnt nur auf Bubenstücke, Ihr wägt Gewaltthat zu im Land, Und stoßt mit eurer Frevelhand Den Unterdrückten hart zurücke; Durch Lügen und Betrug genährt, Seid ihr von Kindheit an verkehrt. and alm 3. Wie schrecklich ist der Bösen Wüten! Ihr Gift ist gleich dem Schlangengift: Es tötet jeden, den es trifft. Wer kann sich vor der Otter hüten, Die schleichend mordet und nicht hört, Wenn der Beschwörer sie beschwört? 4. 6 Und eh sie noch zu morden schießen, Laß sie, die sich im Stolze blähn, Wie Schnecken schmelzen und zergehn! 6. Die Frevler, als in einem Bunde Mit tauben Ottern, hören nicht, Was Gott und ihr Gewissen spricht. Zerbrich die Zähn in ihrem Munde, di duit 8. Gott! fie töten uns gewiß; Zermalm den Löwen das Gebiß! 5. Ihr Erbe werd, eh er kann drängen, Gleich einer Frühgeburt erstickt, Die nie die liebe Sonn' erblickt! Der Dornbusch müsse blühnd verfengen: 3hn töte bald ein heißer Wind, Eh seine Dornen schädlich sind! 7. Der Fromme siehet Gottes Strafen, Und betet Gott frohlockend an, Der sich so furchtbar rächen kann, Da sie den frechen Sünder trafen; Sein Fuß, gestärkt durch neuen Mut, Geht durch der Menschenfeinde Blut. Laßt sie, wie Waffer fließt, zerfließen! Ihr Pfeil zersplittre in der Hand, Wenn sie ergrimmt den Bogen spannt, sound Achourse thumm nadstrg dis Pſalm 59. 69 Zuletzt wird jedermann gestehen, Daß wer Gott zu gefallen sucht, Genieße seiner Aussaat Frucht. Die Gottesfurcht wird ihn erhöhen; Denn Gott, der auf die Frommen hält, Ist ja noch Richter in der Welt. Mel. Errett mich und beschirm mich, Herre, In höchster Not die reichste Hülfe. Jorissen. Pd de ਸਮ Rett mich aus meiner Feinde Hän- den, Mein Gott, du Haddad kannst mein Un- heil wen- den, Sei in Gefahr mein Heil, mein Hort, da Mein Schutz und sich- rer Zu- fluchts- ort! Ent- reiß mich al= ler Macht des Bö- sen, Du kannst mich immer noch er lösen, Mein Schutz vor Ü- bel- thä- tern sein Und von Blut- gier- gen mich be- frein! 70 2. Schau, wie die Starken sich erheben! Sie alle lauern auf mein Leben, Ich bin ohn einge Missethat, Verdammt in ihrem Frevelrat. Sie laufen, daß mich niemand rette, Und jeder sucht, daß er mich töte. Auf! Retter meiner Unschuld, auf! Und hemme bald der Bosheit Lauf! bildas o 3. Auf! Herr der Herren, Gott der * Welten, Psalm Gott Israels, du mußt sie schelten; ppalibe Such alle heim, und dein Gericht Erschrecke jeden Bösewicht! Daß Jakobs Gott Gerichte hält, Und Herr ist in der ganzen Welt! Sie laufen in der Abendstunde, 100 bin diu 8. dubitb] sic Und spüren hungrig, wie die Hunde, Laß sie dann in der Abendstunde Nach meinen Tritten früh und spat, Rund schwärmend heulen, wie die Und lärmen durch die ganze Stadt.de insuis in Hunde, sic Dem Mund entsprudeln Lästerungen, Den Dolchen gleich sind ihre Zungen. Sie schrein: Wer hört's, der uns gebeut?" Jedoch du, Herr der Herrlichkeit, Verspottest sie in ihrem Wüten, Dein Arm wird über sie gebieten. Du lachst der Feinde deines Lichts; Du willst, und ihre Macht ist nichts. 5. Allmächtiger, ich harre deiner; So, wie du hilfft, so hilft uns keiner. Ja, meine feste Burg ist Gott, Vor ihm wird jeder Feind zu Spott. Da, wo ich nichts als Elend sahe, War oft mir deine Gnade nahe. Ich werd auch jetzt mein Haupt erhöhn Und Lust an meinen Feinden sehn. 6. 60. Daß du gerecht und heilig bist. Dein Arm muß sie in's Elend treiben; Laß unftät sie und flüchtig bleiben, Führ sie zuletzt an's offne Grab, Gott, unser Schild, stoß sie hinab! Antimdien 7. Voll Greuel ist der Mund der dlsd Frechen, Und alles Sünde, was sie sprechen, Betrug und Meineid ist ihr Ruhm; Drum bring ihr Hochmut selbst sie um! Vertilg im Zorn, vertilg die Schnöden, Daß sie nichts sei'n; zeig's einem jeden, Will deine Rache sie verderben, So laß sie doch nicht plötzlich sterben, Weil sonst mein Volk es bald vergißt, е Und nach mir spüren müd und matt Vergeblich durch die ganze Stadt! Dann müsse sie der Hunger plagen, Sie hin und her nach Speise ojagen, Bis sie, durch Not gezwungen, ruhn, Weil sie nicht können Böses thun. 9.03 Des Morgens will ich dich erheben, Und heilgen dir aufs neu mein Leben; Dein Auge hat in banger Nacht In Ruh und Frieden mich bewacht. Froh will ich deiner Macht lobsingen, Ein Opfer deiner Liebe bringen; Denn meine Zuflucht ist bei dir, Und du warst eine Festung mir. 10. Womit soll ich nach so viel Proben Der höchsten Treu dich würdig loben? Unfehlbar führte mich dein Wort, Ich sucht und fand dich stets, mein Hort. Dich will ich rühmen, dein mich freuen, Ja, deinem Lob mein Leben weihen; Du, du bist meine Burg, o Gott! Mein ewig Heil, mein Herr und Gott! Pſalm 60.8 ur guchi nisste Mel. Ihr Völker auf der Erden all,( Ps. 48.) Der Glaube stärkt sich in Gott und seinem Wort. mi himmel Jorisjen. Ver- sto- ßen hast du uns, zer- streut, O Gott, dein Zorn Psalm 61. Ja währt lange Zeit! Wir kommen zu dir, nimm uns an, Du hilfft, wo niemand helfen kann. 2. Sieh, deine fürchterliche Hand Erschüttert das zerrissne Land. Ach, heile bald die tiefe Wund, Sonst gehet, Herr, dein Volk zu hoste Grund! 3. bolt mad thai Wie hart, wie hart ist dein Geschick, O Herr, dein Volk bebt bang zurück! Erzürnet schenktest du uns ein Und tränktest uns mit Taumelwein. Jedoch, o Gott, es wehet hier Zum Schutz der Wahrheit ein Panier, Wohin nun deine Diener ziehnull Und ihrer Feinde Schwert entfliehn. mit 5. the gatit prote Ach, hilf uns! antwort, da wir duflehn; bim Laß deine Rechte dich erhöhn Und mach von aller Sklaverei Dein liebes Volk doch einmal frei! 6. O, Gott erhört im Heiligtum; Ihm, ihm sei ewig Dank und Ruhm! Er stärkt mich wieder, wie zuvor, Mein Jubel steigt zu ihm empor. Du, Sichem, warst mir schon entwandt, Jetzt teil ich dich mit eigner Hand: Ich meff' nach der Bewohner Zahl Für jeden Suchots grasig Thal. 8. Auch Gilead ist wieder mein, Manasse kann sich meiner freun; 71 Und Ephraim, das mir geraubt, Ist Helm und Zierde meinem Haupt. 9.1 Mein Juda herrschet nun und giebt Gesetze, die ein jeder liebt. ad julg Da Moab, das im Stolz sich bläht, Zum Waschgefäße vor mir steht. 10o dell Und Edom werf ich meinen Schuh Als überwundnem Sklaven zu: Drum Palästina, jauchze, führ Mir Reigen zu, ich triumphier! po dnu upul 11.30 Wer nimmt die feste Burg mir ein? ni Wer will nach Edom Führer sein? Bist du es nicht, o Gott? Ja du Giebst uns den Sieg und schenkest Ruh. 12. Zwar du verstießest uns, o Gott! Wir wurden unsrer Feinde Spott, Weil du nicht zogst mit unserm Heer; Doch halfft du uns, zu deiner Ehr. Sieh die Gefahr, die uns noch droht; Ach, schaff uns Rettung aus der Not! Steig du herab von deinem Sitz, Denn Menschenhülf ist doch kein nüt! 14. Er, der in seinem Gott kann ruhn, Wird mit ihm große Thaten thun. Die Feinde werden uns zum Raub, Gott tritt sie nieder in den Staub. od tists i Psalm 61. Mel. Herr, zur Zucht in deinem Grimme( Pf. 38.) Des Glaubens Bitte und Hoffnung. Jorissen. Peda| dd| dp| Pôle oda Merk auf mein Gebet, ich schrei- e, Ach, ver- lei- he 72 Psalm 62. Mir in meiner Angst Ge- hör, Da ich an des Lan- des En- de Mei- ne Hän- de, Herz und Au- gen zu dir kehr! 2. 100 5. Herr, gieb deinem König Leben! Du kannst geben, issues Wollest meinen Fuß regieren Und mich führend Auf den hocherhabnen Fels! Du warst stets in Angst und Grauen Mein Vertrauen Daß er nehm in Jahren zu, und dem folgenden Geschlechte Nach dem Rechte Und mein Turm, Gott Jsraels! 3. Noch erteile Fried und Ruh. bine prodidad 6.7 Gott, willst du durch ihn regieren, Und ihn führen, Liß mich eine sichre Wohnung, Schutz und Schonung Finden, Herr, in deinem Zelt, n Wo mein Herz vor Angst und Sorgen Sich verborgen O, so bleibt er auf dem Thron. Gieb, daß deine Treu und Güte Ihn behüte, Unter deinen Flügeln hält! 4. d Und ihn immer trag und schon! 7. Gott, auf mein Gelübde merkest Du, und stärkest Immer mich mit deinem Heil. O, wer deinen Namen ehret, Dem gewähret Deine Huld sein Erb und Teil! Se Ewig sing ich deinem Namen, Amen, Amen! Freue mich ob deinem Ruhm. Nimm du, was ich bin und habe, Dir zur Gabe, Nimm mich ganz zum Eigentum! Psalm 62. Eigene Melodie; urspr. nach Pf. 24 von Goudimel. Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. mi Jorissen. Joppe P In Gott ist meine See- le still; Ich weiß, daß er mir के Er helfen will. Er ist mein Hort, auf den ich trau== 0; H ist mein Heil, mein Schuß, mein Licht; Beim stärk- sten Sto- ße P wank ich nicht, Weil ich auf einen Fel- sen bau- e. 2. Wie lange schreit und stürmt ihr dann 1150 Noch immer all auf einen Mann? Was to bet ihr so ungeheuer? Wie lange stößet eure Hand en Noch wider eine morsche Wand? e3€ Ich bin ein sinkendes Gemäuer. 3. Pfalm 63. Sie schrein: ,, Herab von seiner Höh; Er stürze, daß er untergeh!" Und häufen auf mich Schmerz auf Schmerzen. Die Lüge macht ihr Heucheln kund; Sie gleißen Segen mit dem Mund, Und hegen Fluch in ihrem Herzen. 4. Schweig, meine Seele! Gott nur still; Sieh, nichts geschieht, was er nicht will! Ich hoff auf ihn, und werd ihm danken. Mein Fels und Zuversicht ist er, Er eine Festung um mich her; Mich stürzt kein Feind, nie werd ich stwanken. Mein Heil, mein Ruhm und Ehr ist Gott; Mein Fels und meine Kraft ist Gott. ishte nad 9 mor- gens in 73 Du, Volk, vertrau auf seine Werke! Hebt dich die Freude, drückt dich Schmerz, Schütt vor ihm aus dein ganzes Herz! Gott ist uns Zuversicht und Stärke! 6. Die Menschen alle sind ein Hauch, Es werden auf der Wagschal auch Die Großen allesamt gewogen, Ein Hauch drückt ihre Schal empor; Stellst du dir Heil von ihnen vor, So siehst du dich gewiß betrogen. 7. Erpressung und geraubtes Gut, O, darauf stützt nicht euren Mut, Verderbet euch nicht in's Verderben! Und fließt euch etwa Reichtum zu, So sucht darin nicht Seelencuh; Er tröstet nicht bei eurem Sterben. 8. Gott sprach ein Wort, ich hab's bi bear gehört; is Erfahrung hat's mir oft bewährt: Daß nur beim Herrn sei Macht und Stärke. Doch Gnade ist ja auch bei dir, Und du giebst allen, so wie mir, Einst Lohn nach eines jeden Werke. Unise Psalm 63. Eigene Melodie. Gott, du bist mein Gott. Jorissen. po Ha Gott, mein Gott! mein Heil bist du, Dich such ich der Frühe; Mein Leben ist voll Angst und poda Jaj da d Mü- he; Ach, au- ßer dir ist nir- gend Ruh! Nach dir nur dürf- tet dod meine See- le Und seh- net sich mein Fleisch; ich fand An al- len Or- ten schmachtend Land Und nirgend eine Le- bens- quel- le. 74 2. Sonst sah ich dich im Heiligtum, Dort hatt' ich reiche Seelenweide, An deiner Macht und Ehre Freude; Du bist auch jetzt mein Trost und Ruhm. Ja, föstlicher als dieses Leben, O Gott, ist deine Güte mir; Drum sollen meine Lippen dir Auch noch im Tode Ehre geben. regoving 3. jell ed Psalm 64 Mein Leben sei dir ganz geweiht! Ich heb empor bis an mein Ende In deinem Namen meine Hände, Dir geb ich Preis und Herrlichkeit, Dein Lob mit meinen Lippen singen, Ist köstlicher, als Fett und Mark, Erquickt mein Herz und macht mich ummoisit start, uso dal Um mich zu dir empor zu schwingen. si 4.0 Mit einem Herzen voll von dir Leg ich mich nachts zur Ruhe nieder, Schlaf ein und froh erwach ich wieder; Denn du bist immer noch bei mir. Oft wollten meine Kräft ermatten, Doch du warst meine Kraft, mein Teil; O Herr, mein Gott, du bist mein Heil, Ich ruh in deiner Flügel Schatten! 1905 691119( bor ndos imi fühn ge V 5. Herr, meine Seele hängt dir an, Ach, außer dir find ich kein Leben! Die ganze Welt kann mir nicht geben, Nur du giebst, was befriedgen kann. Du wolltest meine Rechte fassen, Noch hält mich deine rechte Hand; Ich habe mich zu dir gewandt, Ich kann und will von dir nicht lassen. 6. Sie, die sich immer noch bemühn, Um meine Seele zu erhaschen, Wird das Verderben überraschen; Da fahren sie zum Abgrund hin! Bald stürzest du sie in dem Streite! Sie sind dem Rachschwert zugezählt, Das mit dem Streiche nimmer fehlt, Und werden dann der Wölfe Beute. 7. Psalm 64. Mel. O Herr, dein Ohren zu mir ketre( P. 5 von Goudimel.) Wohl bewahrt in Gott. Hör meiner Stim- me banges Klagen, Gott, ich pod steck in tiefer Not, Da um mich her ein Feind mir droht, Der Der König freue sich in Gott; Es rühm sich seiner, wer ihn ehret! Wer ihm, dem Herrn, die Treue bi schwöret, Der fren sich bei der Thoren Spott, Denn aller Lügner Mund auf Erden, Der den Gesalbten Gottes höhnt Und stolz sich selbst genugsam wähnt, Soll immerdar verstopfet werden. e 2. Herr, du hast mich in Schutz genommen, Verbirg mich vor der Bösen Rat, Der meinen Fall beschlossen hat: Verbirg mich, wenn die Mörder kommen, Du Schutz der Frommen! The Tonde posg = nug, dir zu ent sa gen, Darf al= les Jorissen. wa= gen! 3. Sie schärfen ihre bösen Zungen Wie Dolche, wähnen, wenn die Hand Die Pfeile greift, den Bogen spannt Und schießet giftge Lästerungen, So sei's gelungen.band 4. z 5. Damit man Fromme unterdrücke, Nimmt jeder heimlich sein Geschoß, Drückt unversehens auf fie los, Und seine mörderische Tücke 800 Hält nichts zurücke. ford 690 din Ihr böser Anschlag muß bestehen, Nie ruhet ihr verschlagner Sinn; Sie legen heimlich Schlingen hin, Und sprechen beim Zurückegehen: ,, Wer wird sie sehen?" 16. Jung Sie forschen Greuel aus und decken Die Bosheit mit vermummter Lift; Sie wissen, was beschlossen ist, best Die Unschuld nicht zu früh zu schrecken, Tief zu verstecken. le site Pflm 65. Jedoch auch Gott wird einmal fchießen, de 80 Ein jeder wird's mit Augen sehen, Er staunt in ihrem Fall sie an Und ruft: ,, Das hat der Herr gethan!" So wird er Gottes Werk verstehen Und ihn erhöhen. dindol hi ing! notion 10.0 100 100 Ja, der Gerechte wird sich freuen In seinem Gott, auf den er traut; Weil er auf einen Felsen baut. Der Fromme wird in ihm, 502 om Treuen, Dann fliegt der Tod mit jedem Pfeil; Sich ewig freuen. den polisin si 1000 9100 700 Psalm 65. Me 1. Auf, Zion, dir geschieht groß Ehre, Schweigen, das Lob des Herrn in Jos Für Feinde Gottes ist kein Heil, Sie werden schnell vor meinen Füßen Versinken müssen. 8. 8151 usefour m Sie straucheln, ja ich seh sie fallen, Die eigne Zunge fället fier Und stürzet sie in Angst und Müh: Sie sind, wenn wir vorüber wallen, Ein Spottlied allen. g 9 75 = Wie fei= er= lich er hebt die Stille, Wer naht, daß er Ge- lübd' er= = ਜੀਭੀਰ ਹਰਿ ਹਰਿ ਸ eta ren 3u dir in's Heilig- tum! 30-3962. od 63 150 ng didi 190 Zion. 6 Die Sündenschuld warfuns darnieder, Und drückte, ach, wie schwer! Doch du vergiebst, und stellst uns wieder Durch deine Gnade her.d Wohl deinem Liebling, dem du schenkest, 3u nahn zu deinem Thron, Und dessen du in Huld gedenkest, Daß er im Vorhof wohn! qui imone on Serissen. 3i- on dich! Erhörer des Ge- bets, er= hören War Ehr- furcht sich. O Gott, in fülle, Naht hier voll stets, ist noch dein Ruhm. O, einst wird alles Fleisch sich fehin 3. mummits Du stärkst ermattete Gemüter Mit Trost und Lebenssaft, und deines Hauses heilge Güter Erfüllen uns mit Kraft. Gerecht und furchtbar im Gerichte, Strafst du der Sünden Greul!' Jetzt sehen wir in deinem Lichte: Gott, du bist unser Heil! 76 ist 4. o Herr, du bist allen Nationen Stets eine Zuversicht, Für die an fernen Küsten wohnen In Finsternis ein Licht. Du legst der Berge Grund, sie heben Ihr Haupt den Wolken nah; dall Du stehst, der Erde Heil zu geben, Mit Macht umgürtet da.rdni 5. Des Meeres Wut, des Sturmes Sausen, dll Steht bald demütig still; Der Völker ungestümes Brausen Legt sich, sobald Gott will. Psalm 66. Gott, vor deinen Wunderzeichen Erstaunt die ganze Welt; Wer kann die hohe Macht erreichen, Die alles treibt und hält? 6. mro 93 Du rufft hervor den schönen Morgen, Und alles freuet sich; a Der Tag rühmt deine Batersorgen, Der Abend preiset dich. Herr, du besuchst das Land, und Segen Strömt ringsum mild herab; Die Erde trinket Tau und Regen, Die deine Hand ihr gab. € 7. O Gott, dein Brunn ist reich; er quillet, Bereitet uns das Land, Daß unsre Saat vom Segen schwillet Und wächst durch deine Hand. Wenn du des Ackers Furchen tränkest, und Regen früh und spat In die erweichten Schollen senkest, Gedeihet unsre Saat. P8. Dich rühmen alle Jahreszeiten, Dies Jahr krönt deine Hand; Es triefet noch von Fettigkeiten, Wo einst dein Fußtritt stand. Noch rühmen unsre Flur und Weide, Gott, deinen Segensguß; all Die Hügel gürten sich mit Freude, Geschmückt mit Überfluß. 9. 1442 Es lebet jede Trift, durchweidet Von Herden ohne Zahl; in Mit reifen Ähren steht bekleidet Ein unabsehbar Thal. Da jubeln der Geschöpfe Chöre, Gestimmt zur Einigkeit, Und geben deiner Huld die Ehre, Die was da lebt erfreut. Psalm 66. Mel. Jauchzet dem Herren, all auf Erde, ist Freude des Glaubens über der wunderbaren Güte des Herrn. Jorissen. Ja Jauchzt alle Lan- de, Gott zu Eh- ren! Rühmt sei- nes = plaas Ja Ja Ja paa Na- mens Herr- lich- keit! Und feierlich ihn zu ver- klä-ren, Sei Stimm und Sai- te ihm ge- weiht! Sprecht: Wun- der- bar sind JJ deine Wer- fe, O Gott, die du her- vor- gebracht! Auch Fein- de Jegled DES I -fühlen dei- ne Stär- fe, Und zit- tern, Herr, vor dei- ner Macht. Psalm 67. 2. Dir bücke sich der Kreis der Erde, Dich bete jeder willig an, Daß laut dein Ruhm befungen werde, Und alles dir sei unterthan! Kommt alle her, schaut Gottes Werke, Die er an Menschenkindern that! Wie wunderbar ist seine Stärke, Die er an uns verherrlicht hat? 3. In's Trockne wandelt er die Meere, Gebot dem Strom, vor uns zu fliehn; Wir freuten uns der Macht und Ehre, Die hieß uns durch die Fluten ziehn. Gott herrschet allgewaltig immer, Da er auf alle Völker schaut. Vor ihm gelingt's Empörern nimmer; Er stürzet, wer auf Menschen baut. 4. Ich will zu deinem Tempel wallen, Dort bring ich dir mein Opfer dar; Bezahl mit frohem Wohlgefallen Gelübde, die ich schuldig war; bb f Gelübde, die in banger Stunde An allem, nicht an dir verzagt. Ich dir, o Gott, mit meinem Munde So feierlich hab zugesagt. 100 7.000 - 77 Ja, dir will ich Brandopfer bringen, Die besten seien dir beschert; Der Widder Duft soll zu dir dringen Da, wo dein ganzes Volk dich ehrt! Ich will die Rinder selber führen, Bring Böcke dir in Menge dar, Und Ehr und Ruhm, die dir gebühren, Gehn zu dir auf vom Dankaltar! 8. Rühmt, Völker, unsern Gott; lobfinget! 9. Jauchzt ihm, der uns sich offenbart, Der uns vom Tod zum Leben bringet, Vor Straucheln unsern Fuß bewahrt! Wär je mein Herz von ihm gekehret Du läuterst uns durch heißes Leiden- Durch Trug und Ungerechtigkeit, Das Silber reiniget die Glut Durch Leiden führst du uns zu Freuden; Ja, alles, was du thust, ist gut. Hätt er, der Herr, mich dann ges höret, Und mich aus meiner Angst befreit? Seht, Gott hat sich zu mir geneiget, 5. Flehn: Du hast uns oft verstrickt in Sein Ohr merkt auf mein banges Schlingen, Den Lenden Lasten angehängt; Du ließest Menschen auf uns dringen, Haft rings umher uns eingeengt. Oft wollten wir den Mut verlieren Im Feuer und in Wassersnot: Doch kamst du, uns herauszuführen, Und speistest uns mit Himmelsbrot. 6. Die Gott ihr fürchtet, ich erzähle: Kommt, hört und betet mit mir an! Hört, was der Herr an meiner Seele Für große Dinge hat gethan! Rief ich ihn an mit meinem Munde, Wenn Not von allen Seiten drang, So war oft zu derselben Stunde Auf meiner Zung ein Lobgesang. Er selber hat mir so gezeiget, Daß er nicht Trug in mir gesehn. 10. Gelobt sei Gott und hochgepriesen, Denn mein Gebet verwirft er nicht; Er hat noch nie mich abgewiesen, Er ist in Finsternis mein Licht! Zwar elend, dürftig bin ich immer Und schußlos unter Feinden hier; Doch er, der Herr, verläßt mich nimmer, Wendt seine Güte nie von mir. Psalm 67. Mel. Jauchzt alle! hoch sei Gott erhoben!( Ps. 33.) Gnade und Segen. Jorissen. 2 Herr, un- ser Gott, auf den wir trau- en, Ent- zieh uns Laß auf uns her dein Ant- litz schau- en, Er- leucht und 78 dei= ne Gü te nicht! tröst uns durch dein Licht, podpoddepof Mög ver- bre- tet wer- den, Was dein Arm ge- than! Gott giebt Heil und Jod Freu- den; Sähn doch alle Psalm 68. Alle sehn entzücket, Wie dein Heil beglücket Jedes Volk und Land. Ja, wo du regierest, Menschen richtest, führest, Wird dein Heil erkannt. 2. Dich werden, Gott, die Völker loben, Von allen wirst du einst erhöht; Ja, du allein wirst hoch erhoben In deines Namens Majestät! Daß durch uns auf Er- den Hei- den, Was Gott ge- ben kann! 3. Dich werden, Gott, die Völker loben, Von allen wirst du einst erhöht; Ja, du allein wirst hoch erhoben In deines Namens Majestät! Gottes Erde giebet, Weil er Menschen liebet, Brot, das uns erhält. Er kommt uns mit Segen überall entgegen: Fürcht ihn, alle Welt! 2008 DMC Pfalm 68. 2010-1964 Saisried flomly Mel. Aus des Gottlosen Thun und Wert( Pf. 36.) 29th g Die Erhöhung des Menschensohnes als Überwinders in seines Reiches Herrlichkeit. Jorissen. € Er he- bet er sich, unser Gott, Seht, wie verstummt der Sein furchtbar ma- jestät- scher Blick Schreckt die ihn has- sen pddddd Frechen Spott, Wie sei ne Fein- de fliehen! weit zu= rück, 3er- stäubt all ihr Be- mü- hen. edpod P CH we- het, so ver- weh Der Schwarm, daß kei- ner fef= te steh! Wer app godaadodda sich nicht will be fin- nen, Sich fort in Sünd und Lastern wälzt, Muß, S 93 11 wie das Wachs beim Feu- er schmelzt, Vor Got- tes Blick zer- rin- nen. Wie Rauch vers Psalm 68. 2. Die Frommen stehen hier erfreut Bei Gottes hoher Herrlichkeit Vor seinem Angesichte; o Voll Freude dringen sie hervor Und hüpfen alle hoch empor, Bestrahlt von seinem Lichte. Lobsinget Gott, die ihr ihn seht, Lobsinget seiner Majestät! Macht Bahn ihm, der da fähret Mit Hoheit durch die Wüste hin;@ Herr ist sein Nam, erhebet ihn, Jauchzt laut, die ihr ihn ehret! oped 3. Der Herr, der dort im Himmel wohnt Und hier im Heiligtume thront, Will unser stets gedenken; an Will unsrer Waisen Vater sein, Will unsrer Witwen Richter sein, Und keiner darf sie fränken. ad Er ist es, der Verlaffne liebt Und ihnen eine Wohnung giebt Nach einer langen Frre. Er macht sein Volk aus Banden los, Bereichert es und macht es groß, Setzt Sünder in die Dürre. 4. Du gabst von deinem Thron Befehl, Erlösetest dein Israel; Du stiegst von deinem Sitze, O Gott, herab in's rote Meer, Tratst vor uns in der Wüst einher! Und bliebst an unsrer Spitze. Da zitterte der Erdenball, Die Himmel troffen überall Von Angst vor unserm Gotte. Der Sinai verlor den Stolz, Der Fels erzitterte und schmolz Vor unsers Volkes Gotte. the 5. Doch deine Kinder setzest du, Wenn Erd und Himmel zagt, in Ruh; du Sendst milden Regen nieder. O Gott! du willst nicht, daß dein Erb In dürrer Wüstenei verderb, Du stärkst die Matten wieder. Dein Hausgesinde hatte dort Für Vieh und Menschen einen Ort, Wo jedes ruhig wohnte. Dein Volk kam oft in Not und Müh, Doch stärkte deine Gnade fie, Die alle Mühe lohnte. 79 6. Gab unser Gott Befehl zum Krieg, So schallte bald der Ruf vom Sieg Von unserm ganzen Heere; 192 Und tausend kündigten es an, s Was Gott für unser Volk gethan, Wie sich sein Ruhm vermehre. Die stolzen Herrscher decket Hohn; Die mächtgen Heere sind geflohn, Da Angst sie ganz zerstreute. Des stillen Zeltes Hüteringsbise Tritt auch einher als Siegerin, Und teilt die reiche Beute. PO HIS SI Wenn ihr bei euren Tränken ruht, Wächst bei den Herden euer Mut, Und Friede schützt die Grenzen; Da werdet ihr den Tauben gleich, An Gold und Silberfarben reich, In stolzer Ruhe glänzen. Ja, wenn einst des Allmächtgen Hand Die Könige verstößt mit Schand, Und Throne wird zertrümmern, Dann hebt sein Volk sich in die Höh, Und wird, wie Zalmons heller Schnee, Ringsum in Schönheit schimmern. 8. Was siehst du stolz auf uns herab? Ist's Gott nicht, der dir Hoheit gab, Du Basansberg? O weichet, Ihr Hügel alle, bücket euch! Denn wer ist Gottes Berge gleich, Der über alle reichet? Seht Zions große Herrlichkeit, Gott selber hat ihn eingeweiht; Er fuhr herab vom Throne, Wählt ihn vor allen Bergen aus: Jehovah baut sich hier ein Haus, Daß er uns nahe wohne. 9. O, welch ein Zug! Gott fährt empor, Umringt vom Cherubinen- Chor, Von hundert millionen; Und des Monarchen Majestät, Die sich auf Sinai erhöht, Zeigt göttlich sich im Lohnen. Du schwingst dich auf in's Heiligtum, Und führst zu deinem ew'gen Ruhm Die Feindesschar gefangen. Abtrünnige beschenkest du, Giebst ihnen Wohnung, daß sie Ruh, Herr Gott, bei dir erlangen. 80 Pfalm 68. 10. Anbetung, Ehre, Dank und Ruhm Sei unserm Gott im Heiligtum, Der tag für tag uns segnet! Dem Gott, der Lasten auf uns legt, Doch uns mit unsern Lasten trägt, Und uns mit Huld begegnet! Sollt ihm, dem Herrn der Herrdni lichfeit, Dem Gott vollkommnner Seligkeit, Nicht Ruhm und Ehr gebühren? Er kann, er will, er wird in Not, Vom Tode selbst und durch den Tod Uns zu dem Leben führen. 11. Gott spricht und schrecket seinen Feind, Der seinem Arm zu trogen meint, Mit seinen Allmachtswettern; Er wird den Kopf des Bösewichts, Den frechen Hasser seines Lichts, Mit einem Strahl zerschmettern. Doch seinem Volk verheißet Gott: Ich will dich treu aus aller Not, Aus Basans Macht befreien; Mußt du durch tiefe Meere gehn, So heiß ich Fluten stille stehn, Dir Durchgang zu verleihen. O 12. Wenn du durch deinen Siegesfürst Die Feinde ganz zertreten wirst, Den Fuß im Blute färben, So wird ihr Fleisch für Hunde sein, Denn jeder wird die Leichen scheun, Die durch den Fluch verderben. Dann geht dein Zug in's Heiligtum: Mein Gott und König, o, dein Ruhm Erhebet Herz und Sinnen! Erst treten Sänger froh einher, Dann Saitenspieler und umher Die Paukenschlägerinnen. 13. Ihr Chöre, singt und jauchzet gern! Und du, sein Volk, lob deinen Herrn! Sein Ruhm ist deine Ehre. Ihr Stämme, ziehet jubelnd fort Nach Zion, dem geweihten Ort, Daß jeder ihn verkläre! Da sehn wir sie einmütig ziehn An ihrer Spitze Benjamin, Der Kleine ist ihr Führer, Und Juda's Glanz verherrlicht sie, Dann Sabulon und Naphtali Zu Cott, dem Weltregierer. 14. Durch deines Gottes Huld allein Kannst du geführt und sicher sein: Mein Volk, sieh seine Werke! and Herr, führ an uns und unserm Haus Dein Heil, dein Werk in Gnaden aus, Nur du bist unsre Stärke! Dann sehen Herrscher deinen Ruhm, Und werden in dein Heiligtum Dir ihre Gaben bringen, Sich dir, dem wahren Gotte, weih'n, In deiner Gnade sich erfreun, b, Und deinen Ruhm besingen. 15. Bezwinge, Herr, nun wie zuvor Die wilden Tiere dort im Rohr, Die uns zu würgen lauern; Der Stiere und der Kälber Dräun, Uns zu zertreten, zu zerstreun, Laß doch nicht länger dauern! Kriegssüchtige vertilgest du, Du schaffest uns vor ihnen Ruh, Du bist uns Schutz und Retter. Ägyptens Fürsten, Mohrenland Erheben betend Herz und Hand Zu dir, o Gott der Götter! 16. Ihr Königreiche dieser Welt, Lobsinget Gott, der euch erhält, Lobfinget seiner Ehre! Sein Himmel steht vom Anfang schon, Dort hat er ewig seinen Thron, Fährt über Erd und Meere. Hört's, hört's, wenn seine Stimm indir ergeht! Er redet laut mit Majestät; Gebt, gebt ihm Ehr und Stärke! Seht, groß ist Gott in Israel: Wie mächtig tönet sein Befehl Am Himmel, seinem Werke! 17. swisd Gott, furchtbar in dem Heiligtum, Erschütternd strahlet hier dein Ruhm, Wir fallen vor dir nieder! Der Herr ist Gott, der Herr ist Gott, Der Herr ist seines Volkes Gott, Er, er erhebt uns wieder! Wie er sein Volk so zärtlich liebt, Den Schwachen Kraft und Stärke 12 mois giebt! Kommt, heiligt seinen Namen! Sein Auge hat uns stets bewacht, Shm sei Anbetung, Ehr' und macht! Gelobt sei Gott, ja, Amen! Psalm 69. den sisse muestra Psalm 69. sin Mel. Herr Gott, nach deiner großen Gütigkeit,( Pf. 51.) Die Erniedrigung des Menschensohnes de am Tage seines Fleisches im Gebetsringen des Glaubens. Jorisien. fhe ad Er ret te mich, o Gott! das Wasser dringt Bis ddddd ada da an den Mund und drohet mei- nem le- ben, Da um und um mit 100% m do zä- hem Schlantm um geben, Ohn fes- ten Grund mein Fuß- tritt M 131 im- mer sinkt; Die Flut steigt hoch, oft steht fie 81 16 17 ORE op 00 Ret ter meiner See le? = Ich schrei mich matt, schon rö- chelt mei- ne Keh- le, Mein Au- 1- ge 2. lot mod Die Feinde, mehr als Haar auf meinem Haupt, Stehn um mich her, die mich ohn Ursach hassen, Mich ohne Schuld mit Mörderklauen faffen; Sieh, ich bezahl, was ich nicht hab' geraubt! |-0ad bricht vom ste ten Schaun nach dir: Wo bleibt mein Gott, der = Ja Die Missethat der Feinde bleibt bedeckt; Mich drückt die Schuld, mich treffen Angst und Sorgen. Du weißt es ja, ob Thorheit in mir steckt, Und hab ich Schuld, es ist dir nicht verborgen! 3. Beschäme nicht, die still auf dich nur schaun In heißer Not und drückenden Beschwerden! ü- ber mir, O, laß sie nie an mir zu Schanden werden, sind101 Herr aller Welt, weil sie auf dich vertraun! Laß, wer dich Gott Israels, Muß ich mit Schand und Schmach beladen gehn, Ich trage Schand und Schmach um 897 deinetwillen. sucht, doch nimmer schamrot stehn, nie, nie um meinetwillen! 4. Ich sehe fremd vor meinen Brüdern aus, Bin unbekannt bei meiner Mutter Söhnen. 4x4 mich in meinem Volk un verhöhnen, Weil mich verzehrt der Eifer für dein Sieh, wie sie Haus! 6 Psalm 69. 82 Mich trifft die Schmach der Lästrer, die dich schmähn; Ihr Wunsch geht fort, mich gänzlich auszurotten. Ich fast und wein; wenn sie mich weinen sehn, So reizet sie mein Jammer, mein zu spotten. 5 Ich hülle mich in Trauerkleider ein, Auch dies wird bald zu einem Spotte gedichte; Man lästert mich zu Haus und im Gerichte, Und singt ein Lied von mir bei Spiel und Wein Ich aber bet und schrei, o Herr, zu dir Zur Gnadenzeit: Farmherziger, erhöre! Gott, deine Güt ist grenzenlos, hilf mir, Daß deine Treu sich jetzt an mir bewähre! 6. Entreiße mich dem tiefen Schlamm und Kot, Worin ich lieg gestürzt von meinen Haffern! Ach, sonst versink ich in den tiefen Wassern; Zieh mich heraus, du rettest ja vom Tod! Sich, wie die Flut mich brausend überschwemmt, Der offne Schlund des Abgrunds mich verschlinget, Bald, bald sich schließt und meinen Atem hemmt; 8. Ach, eil herbei, sei meiner Seele nah! Erlöse mich, um meiner Feinde willen! Du willst mir ja, o Herr, dein Wort erfüllen; Angesicht mte Vor deinem Knecht, du hast ihn oft erquicket; Sprich denn zu mir: Sieh, ich, dein Heil bin da! Sieh, meine Schand und Scham in Schmach und Spott! Wie alles sich vereinigt, mich zu fränken Vor deinem Aug: und solltest du, o Gott, J. dieser Not denn meiner nicht gedenken? 9. Die Schmach bricht mir mein schon verwundtes Herz; Wie welken sie, die Kräfte meines Lebens! Erhöre mich, verziehe länger nicht, Sieh, wie die Angst mein banges Herz erdrücket! Ich warte noch auf Mitleid, doch vergebens! Wenn Armut Auf Trost, umsonst; ach, keinen rührt mein Schmerz! drückt, der Mangel tief mich trifft, zwar meinen Bunsch erfüllen; So wollen sie Doch reichen sie zur Lab mir Gallengift Und Essigtrant, mir meinen Durst zu stillen. 10. Den Schnöden müss ihr Tisch zum Fallstrick sein! Verderben folg dem schwelgerischen Leben! Du bist's, der uns vom Tod zuma Leben bringet! 7. Und wenn sie frech beim Opfer Gastmahl geben, So führ ihr Mahl sie in die Schling hinein! Ganz Finsternis werd ihrer Augen Licht, Erhör, o Gott, mein wimmerndes Geschrei, Denn deine Güt erquickt und stärkt Daß keiner wiss', wohin er sich soll die Armen; wenden! Wend dich zu mir und zeig, daß dein Die Frevler schreck, o Gott, dein Zorngericht; Erbarmen So groß wie du und überschwenglich Laß, wo sie gehn, stets wanken ihre Lenden! fei! Verbirg nicht mehr dein huldreich 11. Gieß deine Rach auf sie, die keines schon'! Die Glut des Zorns ergreife, wer sich brüstet! Ihr Schloß liegt öd und ihre Hütt verwüſtet, Psalm 70. 83 Daß niemand je an dieser Stelle Mein Dank soll dir ein würdger wohn'! Ein jeder wälzt auf mich noch Last auf Lafti Opfer bringen, Als den mit Horn und Klau geschmückten Stier. Bei aller Not, die mich so hart gede troffen; e Die Wunden, die du mir geschlagen Shr suchet Gott, o, euer Herz soll haſt, leben! Reißt ihre Hand unmenschlich wieder offen. 12. Da jeder sich nur seiner Bosheit freut, So strafe du den Sünder mit der Sünde, Daß er vor dir Begnadigung nie finde; Und nie gelang er zur Gerechtigkeit! Vertilge, Herr, sie aus dem Lebensbuch! Ihr Name werd auch nimmer angeschrieben Mit denen, die befreit von allem Fluch Dir dankbar sind und deine Rechte lieben. 13. Ihr Leidende, vernehmt's und freuet euch; Der Arme ruft, der Herr erhöret gleich, Und fesselt er, er will auch Freiheit geben. 14. Du Himmel, Erd und Meer und was da lebt, Lobsinget Gott, auf den sein Volk vertrauet, Der Zion hilft und Juda's Städte bauet, Und der uns bald zum Erbbesitz erhebt! Wie werden sich dann seine Knechte freun! bed Ihr Same wird, was er uns giebt, ererben, Ich bin betrübt und elend, hilf Und alle, die sich seinem Namen du mir! weihn, Dann will ich, Herr, zu deiner Ehre Sind dort in Ruh, und fürchten kein singen; Verderben. Psalm 70. Mel. Hör an, Herr, mein Gerechtigkeit.( Pi. 17.) Elend und arm, aber wohl versorgt. Indent C öp O Gott, ver zich nicht, ret te mich! Herr, ei= le, op Jepappepa sonst muß ich ver- ge- hen; Denn die mir nach dem Le= ben stehen, ਚੰਡੀਗ Sind mäch- tig und er he- ben sich. Stürz ihre Stol- zen, daß auf T CD: == Jorissen. ਮੈਡ al le, Die meines Un- glücks nur sich freun, Und mich mit = dodd dadda Hohn und Spott verschrein, Ber- ach- tung, Scham und Schande falle! 6* 84 2.o sin inG pid in 3. Doch Freud an dir erfülle sie, Sieh, ich bin arm, von Hülf entblößt, Die sehnsuchtsvoll in dunklen Tagen Und elend wall ich meine Pfade; Nach deinem Licht und Heile fragen; Gott, eil zu mir mit deiner Gnade Du führst sie und sie irren nie. Und halt mit deiner Hand mich fest! Wer, Herr, dich suchet, soll dich loben; Du bist mein Gott, o Gott der Götter! Denn du bist selbst des Suchers Teil! Du bist mein Heil in aller Not; Wer kennt und liebt dein großes Heil, Auf dich vertrau ich noch im Tod! Sag immer: Gott sei hoch erhoben! Verzieh nicht, zeig dich, mein Erretter! braip G 1990 du 00 be Psalm 71. Psalm 71. Eigene Melodie. Der Herr mein Hort! ㅎ H eda Die Laf ten drük- ken mich zur Er de; Doch, Herr, ich = strau auf dich: Dein Recht er ret te mich! Hilf, daß ich nicht zu M odeo Schan- den wer- de; Neig mir dein Ohr und höre; Hilf mir, zu Jopall That deiner Eh= re! 2. Mein Mund erhebe deine Wunder, Sei mir ein Fels, worein ich fliehen Sing täglich dir zum Preise; Denn du bist gut und weise. 6. Verwirf mich nicht in meinem Alter; Herr, deine Liebe gab Die Jahre, die ich hab; Und wo ich wohnen kann! Du kündest Heil mir an, Und hast mir öfters Heil verliehen; Du bist, des ich mich tröste, Mein Fels und meine Feste. 3. Jorissen. Olaß, mein freundlicher Erhalter, Mein Gott, errett mich aus den Klauen Wenn meine Kräfte schwinden, In dir mich Stärke finden! 7. Des losen Bösewichts, Des Haffers deines Lichts! Herr, du bist immer mein Vertrauen Bon Jugend an gewesen, Du wirst mich jetzt erlösen! 4. Ich trau auf dich, o Gott der Frommen! Du hast mir wohlgethan Von Mutterleibe an, Du ließest mich in's Leben kommen, Du warst mein Licht, mein Leben; Dich will ich stets erheben. 5. Zwar vielen war ich oft ein Wunder; Doch, Herr, du warst mein Licht Und starke Zuversicht. Sieh, wie mich meine Feinde hassen; Sie wüten wider mich Und unterreden sich, Mit Mörderflauen mich zu fassen; Sie lauern, meinem Leben Den letzten Stoß zu geben. dil 8. Ich hör in meiner Not sie sprechen; Sein Gott verläffet ihn; Greift, laßt ihn nicht entfliehn! Schlagt ihn, denn niemand wird es rächen!" Gott, sei nicht fern! ach, eile, Mein Gott, mit deinem Heile! Psalm 72. 9. Einst seh ich sie zu Schanden werden, Die jetzt so stolz sich blähn Und meine Seele schmähn: Die Allgerechtigkeit Ja, Hohn und Schmach deckt noch Glänzt in Vollkommenheit; auf Erden Die, ohne sich zu scheuen, Dich müssen deine Thaten loben. Wer ist dir zu vergleichen? Wer kann, Herr, dich erreichen! Jismoni 15. Sich meines Unglüds freuen. 110.0g of Ich harr auf dich in allen Dingen Und melde täglich mehr Von deinem Ruhm und Ehr; Ich will dein hohes Recht befingen, Von deinem Heil erzählen, Wiewohl mir Kräfte fehlen. 11. Ich wag es fühn, einher zu treten In meines Gottes Kraft, Der Hülf allein verschafft; Ich will sein heilig Recht anbeten, Dem Herrn die Ehre geben Imune Und seinen Ruhm erheben. 14. Dein Werk hat deinen Ruhm erhoben; Von meiner Jugend auf, Du lenktest meinen Lauf; So lang ich lebe, will ich ehren Mit dankbarem Gemüte Die Wunder deiner Güte. 13. O Gott, verlaß in meinem Alter Bei grauem Haupt mich nicht, Bleib meine Kraft, mein Licht! Dann rühm ich, mächtiger Erhalter! Den Kindern deine Werke, Der Nachwelt deine Stärke. 1110 85 Du gabst- ich duldete- viel Leiden, Doch du hilfft auch in Not, Giebst Leben aus dem Tod, sic Erhebst und gürtest mich mit Freuden, Lenkst alles mir zum Besten: Wer kann wie du uns trösten? G 16. Mein Gott, ich sing von deiner Treue Mit frohem Dankgefühl Bei meinem Psalterspiel. mmim O, Heilger Israels, ich freue s Mich deiner Liebesproben; dall Dich will ich ewig loben! ed sig o in17. Onn? sulld end 12. O Gott, du wolltest stets mich Dir jauchzt, mein Heiland, meine or is lehren, d Seele, Die Lippen strömen Dank In meinen Harfenklang; Denn du errettest meine Seele, C Vergüteft alle Leiden Mit deinen Gottesfreuden. all 18. Ja, täglich soll mein Mund erheben Die Allgerechtigkeit; Du halfft mir jederzeit, si Und wirst mir Macht und Ehre geben. Den, der mein Unglück suchet, Trifft, was er mir gefluchet. SANG Psalm 72. lolo de 199 GRIS? me Jorissen. e p Gieb dein Ge- richt, Gott, dei- nem Knech- te, Dem König dopo Ver lei- he deine heil- gen Rechte Fort- hin des = Mel. Auf, Zion, dir geſchieht groß Ehre( Ps. 65.) 796 admot Der König Israels in seiner Schöne. auf dem Thron, Daß er dein lie- bes Volk re- gie-re Nach nigs Po od po Recht und Bil- lig- keit, Und dei- ne Un- ter- drück- ten führe Aus 86 Psalm 72. Not, Gefahr und Streit! 2. Die Berge werden Frieden tragen, Die Hügel heilig Recht; Das Volk hört nirgend jemand klagen, Und segnet sein Geschlecht. Die Unterdrückten wird er retten, Er steht den Armen bei, du Will Unterdrücker untertreten, Daß keiner übrig sei. stor at 3. So lang dein Mond und deine Sonne Am Himmel uns erfreun, Wird man, o König, dir mit Wonne Und Ehrfurcht dankbar sein. So wie des Himmels milder Regen Das dürre Land erquickt: So kommt er und mit ihm der Segen, Der jedermann beglückt. Ihm kniet der Wüstenei Bewohner Und stehet ab vom Raub. Er, er ist Strafer und Belohner, Sein Feind leckt vor ihm Staub. Die Araber und Mohren haben Geschenk auf ihrer Hand, Und Tarsis Fürsten bringen Gaben Zu ihm aus fernem Land. 4. Da werden die Gerechten grünen, Wo dieser König wohnt, 9. Inffigt n Sein Ruhm muß ewig, ewig währen, Seht, er ist unbegrenzt! Sein Name strahlt in vollen Ehren, So wie die Sonne glänzt. Und Fried und Segen folgen ihnen, Bis nicht mehr scheint der Mond. Er herrsche bald von Meer zu Meere, Künd seine Hoheit an! Man freut sich, wünscht einander Segen, Wo er, der Herr, regiert; Die Welt seh seine Macht und Ehre, Die Heiden gehn in seinen Wegen, Und werd ihm unterthan! S 5. Froh, daß er selbst sie führt. 10. Gelobet sei der Gott der Götter, Gelobt der Ewige, Gelobt sei Israels Erretter! Er wohnet in der Höh, Und sieht auf uns im Staube nieder. O, er allein ist gut, Er giebt uns einen König wieder; Er ist's, der Wunder that! 11. 6. Einst fallen alle Herrscher nieder, Und huldigen dem Herrn; Dann kehren alle Völker wieder Und weihen ihm sich gern, Sein Auge wacht, er schont der Armen, 7. Den Armen wirds an Heil nie fehlen, Weil er so gnädig ist, Seht, er erlöset ihre Seelen Von Frevel und von List. Er sucht, die sich nach Hülfe sehnen, Durch Angst und Not beschwert; Ihr Blut, ihr Leiden, ihre Thränen Sind ihm von hohem Wert. 8. An die kein Mensch sich kehrt, Wird sich der Dürftigen erbarmen, Die niemand sonst erhört. Der König leb! ja er soll leben! Jauchzt jeder Unterthan, Man wird ihm Schebas Schätze geben; stig be Rühmt ihn und betet an! Auf Berg und Feld steht dicht Gctreide, Es rauscht wie Libanon; In Städten blühen Heil und Freude, Weil er sitzt auf dem Thron. Wie herrlich ist sein Name, gebet Ihm Ehr und Herrlichkeit! Kommt, fallet vor ihm hin, erhebet Ihn bis in Ewigkeit, Daß bald sein Ruhm die Welt erfülle, Von allen Zungen fließ, Und jeder feierlich und stille Mit Amen, Amen schließ! Psalm 73. Psalm 73. Mel. Fürwahr, Gott sich wild und geneigt Das„ Dennoch" des Glaubens, der Hoffnung, der Liebe. Jorissen. freddoodd dada op de Ja, Israel hat wahr- lich Gott Zum Trost in aller 87 dadagda ਕੀਤੇ sei- ner Not; O, Gott ist gut den rei- nen Her- zen; Ein Licht in Nacht, ein Trost in Schmer- zen! Doch ach, wie glitt mein Fuß ſo 332 da pd p e weit von ihm durch Un- zu- frie- den- heit, Daß ich mich schon dem Totot Fal- le nah Und mei- nen Glau- ben wan- ken sah! 2. 0 Pris 3G Ich fing schon an, und sah mit gall Neid d Foir Der Stolzen Pracht und Herrlichkeit, Die immer fort in Sünden leben Und immer höher sich erheben. Nichts hemmet ihren freien Lauf, Der Todesstrick hält sie nicht auf; Sie thun, was jedem dünket recht, Und ihre Kraft bleibt ungeschwächt. 3. Ja, dieses Erdenlebens Müh, Die alle trifft, verschonet sie: Sie gehen frei von Krenz und Plagen, Die andre Kinder Adams tragen. Sie brüsten sich in ihrer Pracht, Die über Niedre höhnisch lacht; Gewalt, Druck, Ungerechtigkeit, Ist ihnen Schmuck und Falsgeschmeid. 4. Aus fettem Antlitz dringt hervor Jhr freches Aug und schaut empor, Daß seine Blicke Frevelthaten Und ein verruchtes Herz verraten; Sie höhnen, lästern ohne Scheu, Und reden alle Büberei ,. Die je ein böses Herz eingab, Von ihrer stolzen Höh herab. 1040 stus? 5. Es spricht ihr Mund in hokem Ton, Als käm's herab vom Himmelsthron; Was ihre Zunge sagt auf Erden, Muß gelten und befelget werden. Und ach, mein Volk, das Gott verehrt, Ist durch ihr Ansehn auch bethört, Kehrt sich von Gott und sucht Genuß In der Gottlosen Überfluß! 6. O, der Verführte sieht kein Licht, Wenn er in seinem Taumel spricht: Ist's wahr, daß Gott dort in der Höhe Auf uns im Staub herniedersehe? Geht hier doch jeder Bösewicht In Ruh, und fürchtet kein Gericht; Er wandelt als ein Kind des Glücks, Wird reich und spottet des * Geſchicks! 7. Hab ich nicht der Gerechtigkeit Umsonst mein Herz und Hand geweiht, Und bin ich Wandel und Gewissen 3u reingen nicht umsonst befliffen? Oseht, mich drücket Plag auf Plag Und neue Not mit jedem Tag; Es häufen sich Angst, Sorg und Müh, Ein Strahl des Glücks erquickt mich nie! 88 8. Wie groß ist der Versuchung Macht! Fast hätt auch ich wie sie gedacht, Und so verurteilt und betrübet, Die Gott als seine Kinder liebet! Ich dachte nach und suchte Licht, Ich suchte, aber fand es nicht; Der Zweifel warf mich hin und her, Das Rätsel blieb mir immer schwer. 9. Psalm 74. Doch da ich knieend zu Gott bat, Und in sein Heiligtum eintrat, Da sah ich staunend, wie am Ende Der Frevler Glück sich plötzlich wende. Sie stehn auf einer glatten Höh, Wo ich umher den Abgrund seh, Und in dies grauenvolle Grab Stürzt deine Hand sie bald hinab. 10. Ein Augenblick hat sie zerstört, All ihre Herrlichkeit verheert. Seht, Frevler, wenn sie sich erhöhen, Voll Schrecken plötzlich untergehen! Der Bösen Herrlichkeit ist Schaum Und ihre Hoheit nur ein Traum: Sind sie noch Götzen, du, o Gott! Machst bald sie zu der Leute Spott. 11. di Warum erfüllte denn der Neid Mein Herz mit Unzufriedenheit, an Daß mich das Glück der Bösen plagte Und tief in meinem Herzen nagte? sd thus musinds di nihil ties Ich hab, o Gott, dich ganz verkannt, Und mein Verstand war Unverstand; Von deinen Wegen und von dir Wußt ich so wenig wie ein Tier. odral 90 12.# Herr, nun hang ich an die allein; Ja, ich will immer bei dir sein. Du läsfest meinen Fuß nie gleiten, Greifst meine Rechte, mich zu leiten Nach deinem, nicht nach meinem Rat; Du kommst, und nimmst früh oder spat, - Bin ich bewährt durch Kreuz und Leid - Mich auf in deine Herrlichkeit. 13. Wie, gäb der ganze Himmel mir Befriedigung, Herr, außer dir? Kann ich durch alles Gut auf Erden Auch ohne dich gesättigt werden? Verschmachtet Leib und Seel in mir, So hab ich Speis' und Trank an dir. Gott, meines Herzens Trost und Teil, Du bist in Ewigkeit mein Heil! ya 14. Verloren ist, wer von dir weicht; Seht, wie er ins Verderben fleucht, Der einst versprach, nur dir zu leben, Und jetzt den Fremden sich ergeben. Gott nah zu bleiben allezeit 3ft meine hohe Seligkeit; Vertrau ich dir, so kann ich ruhn: O Herr, einst preis' ich all dein Thun! 11000 mod Psalm 74. maisi malli, 35 74. on se dim Mel. Warum verstößt du uns, o Herr, so gar? Die Gemeinde des Herrn am Tage des Streites in heiliger Gebetsrüstung. Jorissen. Oda War- um, o Gott, hast du uns ganz zer- stört? War- um sind ple Jag pe QUANTE wir von deiner Hülf ent- blö- Bet? Wie schrecklich ist's, wenn uns dein = godde 의정 CHE Zorn ver- stößet, Sind wir denn nicht mehr Scha- se deiner Herd? 2. 1091 Denk deines Volks, du hast es Dent deines • vormals dir d 82) Zum Eigentum aus fremder Macht Du wähltest befreiet! Throns, auf Zion dir geweihet, selbst den Berg, und wohntest hier! Psalm 74. 3. Erhebe dich, der Feind kehrt alles um, Lent deinen Tritt zu jenen steten Trümmern, Hör unser Flehn, hör deines Volkes Wimmern, Der Feind zerstört, o Herr, dein Heiligtum! 4.9 O, wehe uns! der Widersacher brüllt 1 Im Heiligtum, das du dir hast geweihet; Du wohnteft dort, jetzt ist dein Haus entweihet, Dein Bethaus ist mit Götzen angefüllt! Bon oben her schaun zitternd jung und alte Der Feinde Beil" hoch aufgehoben blinken; Sie hauen fort, des Tempels Säulen sinken, Wie vor den Ärten fällt der dichtste Wald. 6. Brome Was deinem Haus je Pracht und Zierde gab, Was du gebotst, was Kunst vermocht 89 und Bart zerhauen; Man schlägt und reißt das prächtge Schnitzwerk ab. 9. Es ist ganz Nacht, wir sehn kein Zeichen mehr; Gott nahet nicht, sich unser zu erbarmen, Wie lange währt das Elend bei uns Armen? Ach, fein Prophet erscheint, der uns belehr! 10. Wie lang soll noch dein Widersacher schmähn, Sein frecher Mund noch deinen Namen lästern? wir beraubt von allen Tröstern? Wie lang sind Dein Ruhm erlischt, o Herr, und wir vergehn! 11. Ach, unser Gott, warum entfernst du dich? Warum verbirgst du deine hohe Rechte? Entblöße sie, und rette deine Knechte, mordet Schreckt deinen Feind, er jämmerlich! 12. Wenngleich die Not uns tief darnieder drückt, So bleibst du doch, du immer Gott der Götter, Wird nun vom Feind durch Beit Wie vormals noch, mein König und mein Retter, Der alles Heil noch jetzt für uns beschickt. 13. das Meer, was gleichet deiner Kraft! Stolz kannst du zu 7. Ihr Feuer brennt in deinem Hei Du trennst ligtum, Schon hat die Flamm das Herrlichste Des Feindes di verzehret; 098 1102 ist Schanden machen; Da liegt er nun, entheiligt und ver- Ja, du zerschlägst den Kopf des heeret Wafferdrachen! Zum Aschenberg, der Sitz von dei- Wenn alles zagt, bist du's, der Hülfe schafft. nem Ruhm! duljonsphird 8. 14. Dein starker Arm steht deinem Volfe bei, Geht, spricht ihr Herz, und plündert alles aus! Geht, schonet nichts, vertilget sie zusammen, Die Häuser des Gebets! Und seht, in Flammen In Todesangst machst du die Seele stilled Und du zermalmst den Kopf der Krokodile, Steht überall ein Gott geweihtes Daß er zur Kost dem Wild der Wüste sei. Haus. 90 Psalm 75. 15. Du tränkest uns auch in dem dürren Sand, Du öffnest uns in heißer Wüste Quellen, Der kleine Bach muß hoch für uns aufschwellen, Der alte Strom versiegt durch deine Hand. 16. Dein ist der Tag, dein ist die Nacht dazu, Du rufft dem Licht, du machst die Sonne glänzen, Du stellest fest der Erde weite Grenzen, Den Sommer schaffst, den Winter machest du. 17. Bedenk es doch und eile bald herbei! Sieh, welch ein Feind dich, ewger Gott, verschmähet; Ein Volk, das nichts als Raub und Mord verstehet, 19. Schau her, dein Bund, der ewig bleiben soll, Hat Sicherheit und Heil uns zugefaget, Da uns der Feind doch plündert und verjaget; Schen! 18. Ach sieh, wie uns die Klau des Geiers droht, Gieb ihm nicht Preis die arme Tur teltaube! Wir sind ja dein, gieb uns nicht hin zum Raube, O Herr, vergiß nicht deines Volks in Not! Das ganze Land ist Räuberhöhlen voll! 20. Beschäm, o Herr, uns Unterdrückte nicht! Wir flehn zerknirscht, seit unsre Feinde famen; Laß Dürftige frohlocken deinem Namen, Die Armen bald sich freun in deinem Licht! 21. O Gott, steh auf, bedenke doch die Schmach, Die täglich dir von Thoren widerfähret, Da jeder dich Ein schnödes Volk verhöhnt dich ohne, mach dich nun öffentlich entehret; auf und führe deine Sach! 22. episip 2001, site and faPsalm 75. Wie lange, Vergiß doch Die Bosheit und steiget hoch: o Herr, vergiß uns nicht! Herr? wann kommſt du zum Gericht? nicht der Widersacher Toben! hat frech ihren Kopf erhoben nd Mammot Mel. O, Herr Gott wir loben dich; 6# 6 Gott ist Richter für sein Volk gegen allen Übermut. 100% Jorissen. epodepala Dank, An- be- tung, bringen wir Dir, Gott, un- ser Hei- land, gintotsa dir; Je- der dei- nes Vol- kes sah Dei- ne Macht und Gna- de nah; pala plaalalargada 11 Von den Wun- dern dei- ner Hand Rüh- me bald das ganze Land! Psalm 76. 2. Zu der mir bestimmten Zeit Richt ich in Gerechtigkeit. Schwantet auch der Erdenball, Zittern die Bewohner all, Weil das Recht sie ganz verläßt; Ich setz seine Säulen fest. 3 Ich bin's, dessen Mund einst spricht: O, ihr Stolzen, pocht so nicht! Frevler, was erhebt ihr doch Eure Macht so himmelhoch? Euer stolz erhöhtes Horn Trotzet eures Richters Zorn." 4. Hat denn Mittag, Mitternacht, Morgen, Abend Heil gebracht? Nein, Gott ist's, der in der Welt Commit Ein Gericht nach Wahrheit hält: Er erniedrigt und erhöht, Er regiert mit Majeſtät. 5. Psalm 76. Eigene Melodie. 2. ind Seht, dort gebeut er uns den Sieg, Dort endet er den blutgen Krieg, Zerschmettert Bogen, Spieß und Pfeil Und Schild und Schwert, und schafft uns Heil. Gott hat Einen Becher in der Hand. Seht, er schenkt vom Taumelwein Jedem seinen Anteil ein; Wer sich ihm noch widersetzt, Trinkt die Hefen aus zuletzt. 6. Ja, Zion, du bist stark und größer, Als aller Raubgebirge Schlösser. 3. Dir lobsing ich hoch erfreut, Jakobs Gott! in Ewigkeit. Du verkürzest einst im Zorn Jedem Bösewicht das Horn; Der Gerechten Macht besteht, Denn du hast sie hoch erhöht. om 10m 100 Der Herr steht zu seinem Bolte. 1907 190 e daad and Gott ist in 3i- on hoch be- rühmt; In Israel wird, Und wohnt auf 3i- on im Ge- zel= te. = lo Der Held stand da, von Mut beraubt, Es sank in Todesschlaf sein Haupt, Und wie verwirrt der Kämpfer stand! Er sucht und fand nicht seine Hand. Will Jakobs Gott die Feinde strafen, So müssen Pferd und Reiter schlafen. 91 doch wem ist's bekannt? wie sich's ziemt, Sein Na- me, sei- ne Ma- je- stät, Von al= len PE Zun- gen hoch er- höht, Der Sa- lem sich zum Sitz be- stell- te, Jorissen. 4. Furchtbarer, willst du dich erhöhn, Wer kann vor deinem Zorne stehn? Sprichst du vom Himmel im Gericht, Wer zittert vor dem Urteil nicht? Der Erdball staunt mit seiner Fülle, Und alles sinkt in Todesstille. 5. Steht er, der Herr, als Richter auf, Gehemmt ist dann der Bösen Lauf. Er zieht die Niedrigen hervor, Sie schaun zum Richterstuhl empor: Da fliehen Kummer und Beschwerden, Und keiner seufzet mehr auf Erden. 92 Psalm 77. 6. Erhebt der Stolze ſeinen Mut, Entflammt sein Zorn zur tollen Wut, Du siehst ihn aus dem Heiligtum, Und er vermehrt nur deinen Ruhm. Wenn noch ein Überrest sich brüstet, So stehst du zum Triumph gerüstet. 501 7. Gelobet und bezahlet gern Gelübde eurem Gott und Herrn! Bringt Gaben, die ihr um ihn seid, Mit Ehrfurcht vor der Herrlichkeit! Er mähet ab der Fürsten Leben, Daß alle Herrscher vor ihm beben. Johasier ond Pfalm 77. og lote di Mel. Foget mir! ruft un: das Leben, Des Glaubens Ringen in heißer Anfechtung sich stärkend an dem Worte und Werke des Herrn. Z Jorissen. H Steigt zu Gott nicht mei- ne Stim- me? Ja, zu Gott steigt mei- ne Stim- me; Er, er ist's, der Heil ver- leiht, Wenn die See le dote pt- bro Tido zu ihm schreit. Un- ter Druck und ban- gen Nö- ten da co im - mer zu ihm be ten; Meine Hand bleibt aus= ge- streckt = Auch noch, wenn die Nacht mich deckt. 2. Meine Seele liegt darnieder, Aller Troft ist ihr zuwider; Ein Gedanke selbst an Gott Bringt sie oft in Angst und Not. Sag ich ihr, wie Gott sonst hörte, Gnädig gab, was ich begehrte, So verschmachtet mir mein Herz: Ach, wie dieser ist kein Schmerz! Will ich 96 3. fun D GH Lange wehren Angst und Kummer Meinen Augen allen Schlummer; Oft fant ich dahin erstarrt, Daß die Zunge sprachlos ward. Schwankend konnt ich mich noch halten, Dacht ich an die Zeit der Alten, Da, o Herr, so mancher Tag Laut von deiner Gnade sprach. du Oft erinnre ich mich wieder In der Nacht noch meiner Lieder, Da ich bei der Harfe Klang Froh von deiner Gnade sang: Red ich dann mit meinem Herzen über diese meine Schmerzen, supe Forscht mein Geist dann hin und her, Alle Antwort wird mir schwer. 5.0 moi n Sind denn Gottes Gunstgen offen Ewiglich von ihm verstoßen, Finden sie denn kein Gehör, ( 3 79@ Schenkt er keine Gnade mehr? Ist es aus mit seiner Güte, Daß sie uns nicht mehr behüte? Soll sein Wort nicht feste stehn, Nicht mehr in Erfüllung gehn? 109 dell 6. Wer kann Gottes Gnad ermessen, Hat er ihrer nun vergessen? Hält der Zorn in seinem Laufon Immer sein Erbarmen auf? Das sei ferne! Bet und wache! Flehen bleibt des Armen Sache; Ach, zu ändern meinen Stand Steht allein in Gottes Hand. 91683 6917. Psalm 78. An die großen Thaten denken, Auf die alten Wunder sehn, Die dich, unsern Gott, erhöhn, Und an allen deinen Werken Deine Majestät bemerken, Reden, wenn du Wunder thust, Still anbeten, wenn du ruhst. 8. Ich will- Gott kann alles lenken- Da der düstern Wolken Güffe Strömten Wasser hin, wie Flüsse. Flogen Pfeile deiner Hand Furchtbar durch das ganze Land. Da im Sturm der Donner knallte, Schrecklich ringsum wiederhallte, Stand der Erdkreis zitternd da, Als er deine Blitze sah. inG 11. 0 thnited off C Herr, du bahntest deinem Heere Einen Weg im tiefen Meere, Durch das Wasser einen Pfad, Den kein Mensch erfunden hat. Moses und auch Aaron führte Deine Herde; du, o Hirte, di un Brachtest sie mit eigner Hand Hin in das verheißne Land. Heilig, Gott, find deine Wege! Wer ist, der sie tadeln möge? Wer ist Gott in Not und Tod?® Wer ist groß, wie du, o Gott? Ja, du bist's, und deine Stärke Spricht durch deine Wunderwerke; Du verschaffft beim Heidentum e Dir durch deine Allmacht Ruhm. di stil Mel. Merk auf, m 9. Herr, dein Volk wird nicht verderben; Israels und Josefs Erben Hat dein mächtger Arm befreit jo Aus der schweren Dienstbarkeit. Wasser sahen dich, sie sahen mi Gott zu ihren Ufern nahen, Zitterten zurück, erschreckt Stand der Abgrund aufgedeckt. 300$ 10. si Psalm 78. mein Volk, auf mein Gesetz und Lehre. mooi isip sin all da do Gieb acht, mein Volk, ich geb 93 Zeugnis des Herrn in der Geschichte seines Bolts. Jorissen. 15 er= hab- ne Leh- ren; Neig # 0 J her dein Ohr und ü- be dich im Hören! Es spricht mein Mund von göttlichen Geschich- ten, Dich, Got- tes volt, von = HOCIET Gott zu unterrichten; Ich mache jetzt die al- ten flar Und lege dir der Vorwelt Weis- heit dar. badg Nät- jel 94 Psalm 78. 2. O seht, wie treu uns unsre Väter lehrten, Daß wir, wie sie, auch unsern Gott verehrten! Drum wollen wir's auf unsre Kinder bringen, Daß sie von ihm zu ihren Enkeln singen. Groß ist sein Ruhm, verkündigt früh und spat Die Macht des Herrn, die Wunder, 2013 die er that. 3. 7. Er trennt das Meer, uns Wege zu er bereiten, Und kommt herab, sein Volk hindurch zu leiten. Er hieß die Flut wie eine Mauer stehen, Sie stand und sah uns durch den duod Abgrund gehen. Er wohnt und führt des Tags in einer Wolk', Des Nachts im Feu'r erleuchtet er sein Volk. 8. Sie sollen all auf seineThaten schauen, Auf ihn allein in Not und Tod veromtrauen, Und treulich fort in seinem Zeugnis wandeln, Auf daß sie nie gleich jenen Vätern handeln: In Jakob steht sein Zeugnis aufgerichtet, Für sein Gesetz bleibt ihm sein Volk verpflichtet: tesfülle. Den Vätern hat er den Befehl gegeben, Er tränkt sein Volk aus seiner GotDaß sie danach die Kinder lehrten leben, Und jeder so das kommende Geschlecht An seiner Hand zu Gott hinführen möcht. Wie gütig und allmächtig ist ſein #Wille, Da aus dem Stein ein Strom von Wasser fließt, 4. Der rings umher in Bäche sich ergießt! 9. Noch wollten sie den nahen Gott nicht finden, Verschmähten ihn und gingen fort in Sünden, den Höchsten in der Wüste Und wähnten, daß er sie befriedgen müßte, Erzürnten frech Die fielen ab, ihr Herz war nimmer fest, Ihr Geist nie treu dem, der sie hatt' erlöſt. 5. TrotztEphraim aufHarnisch, Schwert und Bogen, Wie hat sein Stolz ihn in der Schlacht betrogen! Sie wandten sich und flohen vor dem Feinde, Verließen feig und treulos ihre Freunde; Sie wollten nicht in Gottes Wegen gehn, Drum konnten sie nicht vor d m Feind bestehn. 6. O, wer vergeht, wenn Gott ihn will erhalten? dil Wen dürstet, seh' dort ihn den Felsen spalten; Die sein Gesetz undankbar übertraten, Vergaßen bald des Herrn allmächtge Thaten, Der furchtbar sich vor ihren Feinden zeigte, Und sich in Huld zu unsern Vätern neigte; Ägypten zeugt, was er für sie gethan, Und Zoan weist noch seine Wunder an. Versuchten Gott in Herzenshärtigkeit, und heischten Speis' in ihrer Lüsternheit. 10. Sie meisterten den hohen Gott und sprachen: Kann er uns auch nicht reiche Tafel machen? Wer kann es sonst in diese: Wüste halten? Kann der uns Der Wasser giebt und Felsen konnte spalten, nicht auch Brot und Fleisch verleihn? sein Volk zufrieden sein? Soll ohne dies 11. Der Ewige vernahm der Frechen Stimme, Er schaut herab auf Israel im Grimme, Der wie ein Feu'r in Jakob bals entbrannte, Psalm 78. Weil dies, sein Volk, ihn, seinen Herrn, verkannte. Sie glaubten nicht an Gott in hrer Not; Mißtrauten dem, der immer Hülfe bot. 12. Sprach nun der Herr, daß Israel vergehe? Nein, er gebot den Wolken in der Höhe; Den Himmel schloß er auf, um sie zu fegnen, Und ließ auf sie herab das Manna regnen; Er speiste sie mit fettem Himmelskorn, Und unerschöpft quoll dieser Segensborn. 13. Der Himmel ward ihr Brothaus auf der Reise, Nie fehlte Trank, nie mangelte die Speise. Sie freuten sich, da Bäch im Sande flossen, Und Menschen nun auch Engelkost genossen; Nun sahen sie, wie Gott die Seinen liebt, Der alles, der mit Wohlgefallen giebt. 14. Der Herr gebot dem Ostwind aufzustehen, Sein Finger winkt dem Südwind herzuwehen, Und Winde sind bereit sein Volk zu segnen. Der Herr ließ Fleisch wie Staub vom Himmel regnen; Da lag es nun um ihre Zelte her Von Flügelwerk so dicht, wie Sand am Meer. 15. Sie aßen nun mit lüsternem Genusse, Bald übersatt bei ihrem Überflusse; Doch Lüsternheit nach Fleisch war kaum geſtillet, So war ihr Maß der Bosheit auch erfüllet: 95 Da stürzten die Gemästeten darnieder, Der Jüngling krümmt im Tode seine Glieder; Noch glaubten sie an Gottes Wunder nicht, Sie hatten noch das Fleisch in ihrem Mund Und sanfen hin in des Verderbens Schlund. 16. Der Zorn des Herrn entbrannt in lichten Flammen; Er tam herab, zum Tode zu verdammen. Sie fündigten stets fort beim Strafgericht. 17. In Eitelkeit verschwanden ihre Tage, Ihr Leben selbst ward ihnen eine Plage; Doch drohte Gott im Zorne, sie zu töten, So fragten sie nach ihm in ihren Nöten, Und riefen den mit vielem Eifer an, Der töten und lebendig machen kann. 18. " Ja", sprachen sie, der Herr ist Gott der Götter, Der Höchste bleibt doch unser Fels und Retter." So heuchelten sie Gott mit ihrem Munde; Sie blieben nicht vor ihm in seinem Bunde. Die Zunge that Gelübde fester Treu, Doch all ihr Thun war lauter Heuchelei! 19. Gott selbst ward nie ihr einziges Verlangen; Nie blieb ihr Herz recht fest, ihm anzuhangen. Gott sah es, doch er will nicht das Verderben, Er ließ sie nicht in ihren Sünden sterben! Barmherzig war er, ging nicht in's Gericht, Vergab die Schuld, und er vertilgte nicht. 20. Wenn schon der Zorn entbrannte, zu zerstören, Das ganze Volk auf einmal zu verzehren, So nahm er oft doch seinen Zorn zurücke, Daß nicht sein Grimm sie gänzlich unterdrücke. Er dachte: Sie sind Fleisch, das nicht besteht, Und gleich dem Hauch, dem Schatten, der vergeht; 96 Pfalm 78. 21. id mille Daß er den Weg zum Zorngerichte bahnte. Er schont auch nicht, er hänfte Not auf Not, Wie oft, wie oft muß uns die Wüste lehren, Daß wider Gott sein Volk sich darf empören! Sie meisterten den Heiligen dort oben, Sie setzten Gott ftets frech auf neue Proben; Sie dachten nicht mehr seiner hohen Macht, Des Tages nicht, der ihnen Heil gebracht. phot 22. Ägyptenland, das Zeichen Gottes schreckten, Und Zoans Flur, die seine Wunder deckten, Da Israel von ihnen ward mißhandelt, Sehn noch die Hand, die Ström in Blut verwandelt, Untrinkbar macht das Wasser rings ardurad umher; Doch Israel sah seinenHerrn nicht mehr. 23. Ein Fliegenschwarm muß Jakobs Feind bekriegen, Ein Fröscheheer den Pharao besiegen, Der Erdkrebs muß all ihr Gewächs verzehren. Die Heuschreck kommt, die Saaten zu verheeren. Verwüstet lag nun Feld und Garten da: Doch wer war dort, der Gottes Finger fah? 24. Wo Gott zerstört, wer kann da etwas retten? Den Weinstock ließ er durch den Hagel töten, Und gab der Pest ihr Leben hin zum Tod. 26. Seht, er erschlug Ägyptens Erstgebornen, In Hütten Chams schlug er die Auserfornen: Nun bebt der Fürst, nun fällt sein stolzes Wüten, Er muß in Not den Auszug selbst gebieten. Gott ließ sein Volk wie seine Schafe ziehu; Ihr Hirte führt sie durch die Wüste hin. 27. Auch wenn es Wir sehn das Volk, das sich von Gott läßt führen, flieht, noch herrlich triumphieren. Gott leitet es, und sicher auch vor Supra Schrecken Sieht es das Meer nun seinen Feind pidet bedecken. Treu führt er sie in das verheißne Land, Zum heilgen Berg, erhöht durch seine Hand. 28 Der Herr vertrieb vor ihnen her die Heiden, zu der Völker fette Weiden, 350 Teilt' ihnen Und setzte sie in jener Hütten nieder. Allein sein Volk vergaß bald seiner wieder; Sie hielten sein Gesetz und Zeugnis nicht, furchtbar im Den Feigenbaum durch seine Kälte Erzürnten Gott, so sterben Gericht! Und all ihr Obst durch seinen Frost verderben. Er gab ihr Vieh den Schloffen hin zum Raub, Dort schlug sein Blitz die Herden in den Staub. 25. 29. Sie fielen ab und wurden Übertreter Mit frecher Stirn, wie vormals ihre Väter, Krumm und verdreht gleich einem losen Bogen, Womit man zielt und stets sich sieht betrogen. Wie flammt sein Grimm, er hat ihn losgelassen; Angst, Zorn und Wut muß seine Sie räucherten auf Höhn und reizten Gott; Feinde fassen, Da eine Schar von Unheilsboten Sein Dienst wurd nun durch Götzendienst zu Spott. mahnte, 30. Der Herr vernahm's und sieh, sein Born entbrannte, Da ihn sein Volt vor aller Welt verkannte, Und er verwarf, die sonst die Seinen waren; Er ließ im Zorn sein Haus in Silo fahren: Psalm 79. Er wich, hieß seinen Gnadenstuhl entführen, Und Israel die Herrlichkeit verlieren; Gab seinen Thronsitz ihrer Feinde Händen, Und ließ was sie entweiht von Heiden schänden; Er übergab sein Volk, das ihn entehrt, Entrüstet hin in ihrer Feinde Schwert. 32. Sein Feuer fraß den Jüngling aus dem Lande, Kein Lied befang die Braut in ihrem Stande, 34. Jetzt wählt er nicht die Hütten Josephs wieder, Da stand der Sitz nun leer, wo er Er kommt nicht mehr in Ephraim hernieder. gethront, Seitdem er, Gott, bei Menschenkindern wohnt. 31. Und schüchtern flohn ihr alle heitern Stunden; mu Ach, täglich schlug das Schlachtschwert tiefre Wunden, Da es dem Volk die Priester Gottes raubt, Den Witwen auch das Weinen nicht erlaubt. 33. 97 Zum Streite ruft, wenn er den Feind erblicket: - e Er kam und schlug, setzt seinen FeinIhor den nach, Und deckte sie mit ewger Schand und Schmach. Der Herr will stets wer treu ihm anhängt lohnen, Wählt Juda nun, um unter uns zu wohnen, Hat Zion lieb, und diesen Berg geweiht: Hier wohnet er, der Herr der Herrlichkeit. 35. Da stehet nun sein Heiligtum, o Bus schauet! Er hat es selbst dem Himmel gleich Insa gebauet, Und ewig steht's, so wie der Erdball stehet. Der Herr, der uns erniedrigt und erhöhet, Ruht sie schon lang, sie kommt gewiß die Strafe; Der Herr steht auf, erwachet wie vom Er weidet sie Kommt, Nahm seinen Knecht, des Jeffe jüngsten Sohn, Von Hirten weg und setzt ihn auf den Thron. 36. Ward David erst beim Schaf- und Lämmerweiden Gebildet, nun sollt er auch Menschen weiden; Der Herr gab ihm sein Erb und seine Herde, Daß er der Hirt der Stämme Jakobs werde. auch treu und mit Verstand, Schlafe, wie der Held voll Kraft, Er führt und tin vom Wein erquicket, schützt dies Volk mit tapfrer Hand. Psalm 79. Mel. Die Heiten, Herr, sind in dein Erbschaft kommen, Als die Gezüchtigten und doch nicht ertötet. Jorissen. JJ J J J Furcht- barer Gott, die Hei- den über- fal- len Dein Erb- teil; 7 98 Psalm 79. ach, wer kann nun si cher wal- len! Ent- wei- het steht dein Haus, dein = Jadjad J Dienst zer- stö- ret, Jerusalem liegt schon in Graus ver- keh- ret; Ja, dei- ne Diener, Herr, Sind, ach, sie sind nicht mehr! Das Schwert kam dpo Spaapa da ਗੁਰ sie zu mor- den, Gab ihre Lei- chen Preis, Daß sie der Bä- ren Jaddaul Speis', Der Vö- gel Fraß ge- wor- den. 2. Wie toben sie, o, sieh drein! Unsre Haffer Vergießen Blut um Salem her wie Wasser; Da liegen nun, die sie ermordet haben, Und keiner darf noch seinen Freund begraben! o Und wie zermalmt, o Gott, Uns unsrer Nachbarn Spott! Sie sehen uns in Nöten, Und gehen nicht davon, Bis sie mit Spott und Hohn Noch tiefer uns zertreten. 1963. Wie lange soll dein Feuereifer währen? Herr, soll die Flamm uns alle ganz verzehren? Gieß deinen Zorn auf sie, die dich verkennen, Auf Reiche, die nie deinen Namen nennen; Denn sie erheben sich Ja alle wider dich! Sei wider sie gerüstet, Sie plündern Jakob aus, Ihr Arm hat Hof und Haus Im ganzen Land verwüstet. er 4. O Herr, gedenk nicht unsrer vorgen Sünden, Laß bald dein Volk, Erbarmer, Gnade listed finden! 3101 Wir sind erschöpft, komm, stärke du uns wieder, Du unser Gott und Heiland, schau hernieder, Und eile du herbei, Mach uns vom Feinde frei, Um deiner Güte willen! Vergieb nach deiner Gnad Uns unsre Missethat Um deines Namens willen! 5. Warum soll sich dein Feind im Stolz erheben, Mit frecher Stirn dir, Höchster, widerstreben? Noch tiefer uns zu kränken, höhnisch sprechen: Wo ist ihr Gott, der sie an uns soll rächen?" Räch deiner Knechte Blut, Das man vergießt mit Wut; Laß alle die Barbaren Dein furchtbar Rachgericht Vor unserm Angesicht Für ihre Wut erfahren! miner 6. Laß das Geschrei der Armen endlich stegen, Die hier vor dir gekrümmt in Banden liegen! Dein starker Arm erhalte deren Leben, Die man bereits zur Schlachtbank hingegeben! Uns trifft des Nachbarn Spott, Er schimpft, Herr, unser Gott! Laut deine Macht und Ehre. Ogieb, daß siebenfach Dem Lästrer seine Schmach In seinen Busen fehre! 59 7. Psalm 80. of nie ped J Je Wirst du die Ehr, Herr, deines sds Namens retten, Befreist du uns Gefangne aus den Ketten, o be id med resbit Hoo Halser alle and Psalm 80. bis named abunge buenis, aun cuanEigene Melodie. = 99 So hat dein Volk, die Schafe deiner Weide, Gebet für die Kirche. An dir, dem Hirt und König, wieder Freude. Wir wollen deinen Ruhm In deinem Heiligtum Frohlockend hoch erheben dat de Erlöst und dir geweiht, Nun und in Ewi keitolla no Dir Lob und Ehre geben. Du deines Volkes gu= ter Hirte, Der uns wie e seine Schafe führ- te, Ver- nimm, ver- nimm jetzt unser Flehn, Hilf du des frommen Josephs Kindern, Rett Benjamin von diesen Sündern; Erwecke deines Arms Gewalt, Bring uns zurück, und hilf uns bald! Bestrahlt uns nur ein Blick von dir, Erbarmer, so genesen wir. den din 3. bingj Herr, aller Welten Gott, wie lange? Dein Zorn macht deinem Volke bange Damit wir nicht zu Grun- de gehn; Er- schein in Pipo Glanz erhöht Auf Che- ru- bim in Majestät! 2. Bei dem Gebet in seiner Not. Du speisest uns mit Thränenbrot Und schenkest uns den Becher ein Mit einem bittern Thränenwein. 4. Du senkest uns in tiefe Leiden, Giebst unsern Nachbarn hohe Freuden, Du setzest deine Freund, o Gott, Jetzt deinen Feinden hin zum Spott, Und Spott und Hohn kränkt unser Herz Noch tiefer, als der tiefste Schmerz. id Jorissen. dei= nem 5. Gott aller Welten, schau hernieder! Schau unsern Jammer, führ uns wieder. to. Bring uns zurück, und deine Hand Setz uns in unsern vorgen Stand! Bestrahlt uns nur ein Blick von dir, Erbarmer, so genesen wir. Junis 6. d Ein Weinstock aus Ägyptenlande Ward von dir hier gepflanzt im Lande; Du bliefest Helden weg wie Schaum, Und machtest deinem Weinstock Raum; Er wurzelt ein, wo er nun stand, Und füllte bald das ganze Land. 7. Den Bergen mußten seine Reben, Gleich Cedern Gottes, Schatten geben. So stand er da in voller Kraft, Gab seinen Zweigen reichen Saft, Und breitete vom Euphrat her Sich aus bis an das große Meer. 7* 100 8. Warum zerstören deine Hände Die von dir selbst gemachten Wände, Daß jeder, der vorübergeht, Ihn niederreißt und dich verschmäht, Und daß der Eber ihn zerstört, Ihn jedes Tier des Walds berheert? di- 9.raid du föl Gott aller Welten, kehre wieder! Schau her vom Himmel, schaut hernieder, Besuche deinen Weinstock jetzt: Bau an, was deine Hand gesetzt! Schau an den Sohn, der retten kann, Du stärkst ihn dir, o schau ihn an! 090 Psalm 81. 8th e Psalm 81. Mel. Singt mit freier Etimm& 911-156 13 Thue deinen Mund weit auf, ich will ihn füllen. Jorissen. 100m 10. Ter Weinstock liegt versengt, zerhauen; and dolg Wo du zerstörst, wer kann da bauen? Dein Auge sei in Huld gewandt Zum Manne deiner rechten Hand, Zum Menschensohn, gestärket dir; Gott hat den Befehl Israel gegeben; depist Soll nun Israel, schau ihn an, so leben wir! mod Sun signo 11. no mist Wir fallen mit Anbetung nieder, Und weichen von dir nimmer wieder. Herr, du aller Welten Gott, Führ uns zurück aus unsrer Not! Bestrahlt uns nur ein Blick von dir, Erbarmer, so genesen wir. Wer- te. Sauch- zet! Gott ist groß; Groß sind sei= ne 2 e gº da Jauchzt in eu rem Los! Gott ist Jakobs Teil; Er ist Gottes Eigentum, Nicht mit Dank und Ruhm l Seinen Gott erheben? un ser Heil, Unser Licht und Stär- ke! 2. Singet seiner Ehr! e Rühret froh die Saiten! pie Gebt die Pauken her! Laut' und Harfenklang Müffen den Gefang Mit Gefühl begleiten! 3. boni Schweigt, Posaunen, nicht! Sagt's den frohen Reihen, Daß der Mond sein Lichtsid ne Feierlich erneut! d fathom drill Wenn uns Gott erfreut, Sollen wir uns freuen. dil 4. 01690 5. Er gab dieses Fest, Israel zu lehren, Daß er uns erlöst; Aus Ägyptens Nacht Hat er Licht gebracht. Gott spricht:- Laßt uns hören!- samet sier tot 6. Deiner Schulter Joche is@ Hab ich dir gebrochen; Ď, bedenk es doch, Med 396 Daß du schwere Last Lang getragen haft; Nun bist freigesprochen! 7. priz Immer half ich dir, Meinem lieben Volke; fot Schrieest du zu mir, So antwortet' ich, Und belehrte dich Aus der Donnerwolfe.si dull buit 8. Sieh, zu Meriba Prüft ich dein Vertrauen, Ob auf mich auch da, Wo die Dürftigkeit Mit dem Tod dir dräut, Du dich würdest bauen. 9. Mi Hier ist mein Befehl, dus Hör, mein Volk, ich zeuge; Ohör, Israel, Daß dein Herz hinfort Sich vor meinem Wort Tief in Ehrfurcht beuge! 10. Du, mein Volk, sollst nie Götzen Ehre geben, Achte nicht auf fie! Sie sind Holz und Stein; Ich bin Gott allein, Leb, und geb dir Leben. 11. Jch, Jehovah, ich Bin dein Gott, dein Erbe; Ich erlöste dich Aus Ägyptenland Mir mit starker Hand, Und du wardst mein Erbe. 12. Thue auf den Mund, Zeig mir dein Verlangen! Sieh den Gottesbund: Alles bin ich dir, Du wirst stets von mir Bolle Gnüg empfangen. 13. Voller Huld hab ich Israel gelocket; Doch mein Volk hat mich Psalm 82. dis Nimmer angehört, Sondern ganz bethört Stets sein Herz verstocket. 14. Drum gab ich sie hin, Die fühllosen Thoren, In verkehrten Sinn; Ließ sie selber sehn, Daß, die mich verschmähn, Ewig sind verloren. 15. 2 O, gehorchte doch Mir mein Volk auf Erden; Möchte mich auch noch Israel verstehn, Meine Wege gehn, Mir gefällig werden! 16. Bald, ja bald würd ich Deine Feinde dämpfen; Hör, es soll für dich Wider diesen Schwarm Mein allmächtger Arm Bis zum Siege kämpfen. 17. 88, bald würden dir Gottes Feinde dienen, Und dein Heil aus mir Schon für dich bereit Würd in Ewigkeit Immer herrlich grünen. 18. Sieh, ich würde dir Besten Weizen geben. Du empfingst von mir Aus dem Felsen Kraft, Reinen Honigsaft, Froh vor mir zu leben." Psalm 82. Mel. Errett mich und beschirm mich, Herre,( Ps. 59.) Die Obrigkeit Gottes Dienerin. 101 = boste daff Jorissen. fcp dappp plod did In der Gemeinde Gottes ste het Gott selbst als papood da Nich- ter hoch er= höhet; Ein Erden- gott hält hier Ge- richt la pag Vor sei- nes Got- tes An- gesicht: Wie lang ver- geßt ihr eu- re 102 Psalm 83. dy Jade € Pflich- ten? Wie lang wollt ihr noch un- recht rich- ten? Bei euch gilt Ansehn der Person; Gott ist ge= recht in Straf und Lohn. Daß Land und Leute untergehn. Ich sprach: Ihr als der Unschuld Retter, " 1 2. Soll Gott sich euer einst erbarmen, So helft den Waisen und den Armen, Und nehmet euch des Dürftgen an, Der nichts als Unschuld bringen fann! Laßt die Bedrängten nicht verzagen, Die Gott und euch ihr Elend klagen; Macht von Gewalt und Tyrannei Die unterdrückten Schwachen frei! 3. Sie wollen nichts von Wahrheit wissen, Sie schleichen fort in Finsternissen, Und achten's nicht, wenn sie auch sehn, quth Sysic fe Seid Söhne Gottes; ihr seid Götter, Wenn ihr nach Billigkeit und Recht An meiner Statt das Urteil sprecht. 4. id moes die Pſalm 83. tha& Mel. O Gott, nunmehr so lang nicht schweig! Auf, Herr! daß deine Feinde zu nichte werden. Jan 22 Jorissen. edd o de p P O Gott! ach, schweige länger nicht! Du hö- rest ja! ach, P Doch seht, nun naht euch das Verderben, 19860 2. Ihr Herz, das voller Mordes ist. Denkt immer nur auf Ränk und List, Sie suchen deines Volks Verderben. Ihr sollt wie alle Menschen sterben, In eurem Tod mit Schrecken sehn, Wie die Tyrannen untergehn." Gott, du mußt das Recht verwalten, Steh auf, im Land Gericht zu halten, Da sich der Erdkreis an dich hält; Du bist der Erbherr aller Welt! thro al 56 Oncinsiqng an! do sobre tim sile. 1 schweige nicht; Bleib nicht so still; ach, schau von 0- ben, Wie 역 deine Wi- der- sa- cher to- ben, Wie wir vor dei- nen Has- sern Herr, sie wollen, daß die sterben, Die du mit so viel Huld und Sorgen Noch immer hieltst bei dir geborgen. be- ben, Die hoch das stolze Haupt er- he= ben! 3. Laut schallt ihr wütendes Geschrei: ,, Daß Israel kein Volk mehr sei, Entwurzelt völlig Jakobs Samen! Bertilget seiner Stämme Namen, Daß man's nicht mehr als Volk erkenne. Noch irgend seinen Namen nenne!" Psalm 84. 103 4. Da uns die wilden Führer dränen, Sieh, Edoms Haus verbindet sich Die Häuser Gottes zu entweihen! Mit Ismael, Herr, wider dich, 206 8. Und alles rottet sich zusammen; Dort Völker, die von Moab stammen, Hier rüsten sich die Hagariter, 3u ihnen ziehn die Gebaliter. 5. Sieh, Ammon kommt mit stolzem Mut, Und Amaleck, entflammt in Wut, Stärkt die Philister mit den Thrern, Das Schrecken naht mit den Assyrern, Die Kraft den Söhnen Lots verleihen, Und allen mit dem Tode dräuen. 6. Thu ihnen, wie vorhin geschah An Midian und Sissera Und Jabin an des Kison Strande, Da man in dem erlösten Lande Den Feind nach überstandnen Nöten Wie Kot der Erde sah zertreten! 7. Wir trauen noch, Herr, deiner Macht, Die Seb und Oreb umgebracht; Laß ihre Fürsten all erfahren, Was Zeba und Zalmuna waren; 0 Zerstreu durch deinen Wirbelwind, Was ihre Wut zusammenbindt, Damit sie allesamt vergehen, Wie Stoppeln vor dem Wind verwehen; Es lieg ihr ganzes Heer zerstöret, Wie Feuer Berg und Wald verzehret! 9. d Verfolge sie von Ort zu Ort, Dein Ungewitter treib sie fort, Dein Sturm werf sie in Angst darnieder, Schmach deck das Haupt der Lästrer wieder! Lehr du sie, an sich selbst verzagen, Und dann nach deinem Namen fragen! 10. Beschämt, bestürzt, zu Schanden werd, Er geh zu Grund, wer dich entehrt! Herr, laß es alle Welt erkennen, Daß du, den wir mit Ehrfurcht nennen, Der Allerhöchste seist auf Erden, Und du nur wert, geehrt zu werden! 48 mini Psalm 84. Mel. O Gott, der du ein Heerfürst bist, Selig bei dem Herrn. Jorissen. e Wie rei- zend schön, Herr Ze- ba- oth, Ist deine Wohnung, mein Gott! Wie seh- net sich mein Herz, zu ge- hen, Wo du dich haft ge- of- fen- bart, Und bald in dei- ner Ge- gen- wart Baada Im Vor- hof nah am Thron zu stehen! Dort jauch- zet Fleisch und वि Geist in mir, O Gott des Lebens! auf zu dir. 104 Psalm 85. 2. Die Schwalb, der Sperling fludt ein Haus, Sie brüten ihre Jungen aus; Du giebst Befriedigung und Leben. Herr Zebaoth, du wirst auch mir, Mein Herr, mein Gott, ich traue dir, Bei deinem Altar Freude geben: Ofelig, wer dort allezeit In deinem Lobe sich erfreut! 3. Wohl, wohl dem Mann, der in der Welt Dich, Herr, für seine Stärke hält, Von Herzen deinen Weg erwählet! Geht hier sein Pfad durch's Thränenthal, Er findet auch in Not und Qual, Daß Trost und Kraft ihm nimmer fehlet; Von dir herab fließt mild und hell Auf ihn der reiche Segensquell. 4. Wir wallen in der Pilgerschaft, Und gehen fort von Kraft zu Kraft, 1300 JUS THE € Vor Gott in Zion zu erscheinen. Hör mein Gebet, Herr Zebaoth! Vernimm's, vernimm's, o Jakobs Gott! Erquicke mich auch mit den Deinen; Bis wir vor deinem Throne stehn, Und dort anbetend dich erhöhn! 5. Du unser Schild, Gott, schau uns an, Schau uns in dem Gesalbten an! Ein Tag in deinem Haus ist besser, Denn tausend ohn' dich nah zu sehn; Ja, auf der Schwelle nur zu stehn An meines Gottes Haus ist größer, Als lang in stolzer Ruh der Welt 3u wohnen in der Bösen Zelt. 6. 2 Ja, Gott, der Herr, ist Sonn und dognolia Schild, nights Er deckt uns, er ist gut und mild, Er wird uns Gnad und Ehre geben. Nichts mangelt dem, der in der Not Auf Gott vertraut; er hilft im Tod, Er selber ist der Frommen Leben: Heil dem, der stets in dieser Welt, Herr Zebaoth, an dich sich hält! gn² Psalm 85. 1 den Deinen Fried gemacht Mel. Du hast, Herr, mit den Gnade und Friede in allerlei leiblichen und geistlichen Segnungen.ille Jorissen. Du gabst, o Herr, vor- hin dem Lan- de Ruh, Er= lö- seJadd test dein Volk aus Skla- ve- rei; Du deck- test sonst die Mis- setha- ten zu, Und mach- test uns von Über tre- tung frei; Du = H zogst zurück den Grimm in sei- nem Lauf, Und ho- best oft den Zorn in Gna- den auf: O trös te jetzt auch uns mit dei- ner Psalm 86. || 01-0 Huld, Du Hei- land, schon' und trag uns mit Geduld! lidisais 102. manitomis Wird deines Zorns, ach, noch kein das Ende sein? affel 3. for 2 md#@ Horch nun, mein Geist, ob Gott us dir Antwort giebt, Und noch von Heil zu seinem Volke spricht! ja, er spricht von Frieden; denn Topper liebt 10d 1( bin- think smid ou Nur, daß man treu auf seine Worte hör, Geht er denn fort auf Kind und Und niemand je zur Thorheit wieder$ mit Kindeskind? fehr! is soit 089 Wirst du, o Herr, dein Volk nicht, wer ihn ehrt, dem naht die Hülfe mehr erfreun, is 1909 schon, Erquicken nie, wenn aller Trost zer- Daß wieder Ehr in unserm Lande rinnt? 919139 C din doi wohn. goup ild u Ach, sollen wir denn alle nun vergehn, ind 4. st 3 model Und nie dein Heil, nie deine Gnade Die Güte wird der Treu entgegen ng sehn? ing( bim 1901 ( bingehn, mi ding his Hör uns, o Gott, erhebe deine Hand, Gerechtigkeit und Friede küssen sich; Hilf deinem Volt, rett unser Bater Du Erde wirft die Treue blühen sehn, land! Vom Himmel schaut Gerechtigkeit auf Toto ndich. sila ni Gott ist uns gut; er gießt Gedeihen aus, Das Erdreich bringt den Segen uns bisin's Haus. Seht, vor ihm her geht die Gerechtigkeit, Die Schritt vor Schritt sein Volk und im Land erfreut! n Tudt ud out bildilgroll silo nemmnct doon tero mo Noch treu sein Volk, und er verläßt uns nicht. is ze nos rommin Psalm 86. Mel. Folget mir! rust uns das Leben, 105 Mache eins mein Herz mit der Furcht deines Namens! duce mi 19si tu pis de Jorissen. der sich mein er- barm? O, Odde Neig zu mir, Herr, dei- ne Oh- ren! Hör, ach, sonst bin 3 ich ver= lo= ren; Sieh mich hülf- los, e= lend, arm! Wer ist, be- wah- re = du mein Le= ben! ਛ d Ich bin heilig dir er ge- ben, Dir ver- traut dein Knecht in Not! Rett, mein Gott, rett ihn vom Tod! G 106 Pfalm 87. 2. Herr, erbarm, erbarm dich meiner! Du kannst helfen und sonst keiner; Darum ruf ich stets zu dir, Du, mein Heiland, hilf du mir! Herr, ich bin dein Knecht, verleihe, Daß mein Herz sich deiner freue! Gott, nach dir nur dürstet mich, Wo findt meine Seele dich? dan 3. di su Deine Güte giebt uns Leben, Gerne willst du Schuld vergeben; Du bist groß von Gnad und Treu, Jedem Beter stehst du bei. Laß dein Ohr auch auf mich merken, Deine Huld in Not mich stärken, Da ich mich mit bangem Flehn Täglich nach Erlösung sehn! 6. Gieb, daß ich in deinem Wege Deiner Wahrheit folgen möge; Halt mein Herz zu jeder Zeit Deines Namens Furcht geweiht! Herr, mein Gott, dir will ich leben, Dich von Herzen hoch erheben; Ganz bin ich dein Eigentum, Ewig sing ich deinen Ruhm. 7. Cyhin. Tod 4.b Ismni mod Herr, in allen meinen Nöten Durft ich traulich zu dir treten; Du verbargst dein Angesicht Mir in trüben Tagen nicht. Wer im Himmel, wer auf Erden Kann mit dir verglichen werden? Unvergleichlich, wenn du ruhst, Unvergleichlich, was du thust! 5. 750 Einst noch kommen alle Heiden, Die du schufft, zu dir mit Freuden, Sehen deines Namens Ruhm, Beten an im Heiligtum. Deine Größe wird sie rühren, Deine Wundermacht sie führen, Du wirst ihnen alles sein; Du bist Gott, ja, du allein! and thing Deiner wundervollen Güte Dankt mein tiefgerührt Gemüte; Du errettest meine Seel Aus des Abgrunds tiefer Höhl. x Rett auch jetzt mich, da Thrannen Wider mich zusammen spannen, Die mir nach dem Leben stehn, G Und dich, großer Gott, verschmähn! 8. = Du, der Trost verlaffner Armen, Du, o Gott, bist ganz Erbarmen, Du verklärest durch Geduld Deine Gnade, Treu und Huld. dril Wende dich zu deinem Knechte, Stärk ihn jetzt durch deine Rechte, Hilf dem Sohne deiner Magd! Deine Kraft macht unverzagt. 9. Pſalm 87. Mel. Gott seine Wohnung und sein Die Stadt Gottes seine Gründung. Laß mich nimmer von dir weichen, Setze mich zum Segenszeichen, Daß es meine Haffer sehn, Und beschämt zurücke gehn.th 502 Lieg ich jetzt im Staub darnieder, Deine Hand erheb mich wieder; Stehe mir nach deiner Treu Bis zum vollen Siege bei! Jorissen. P dadadada Da ste het sie auf heil'- gen Ber- gen feste, Die heil'- ge s p| d3 = Stadt, und pran- get weit um her. Die Woh- nun- gen in Ja- kob lie- bet er, Doch Zi- on ist vor ihm, dem Herrn, die beste. Psalm 88 2. O Gottesstadt, wie strahlt dein Licht auf Erden! Erhaben schallt das Wort zu dir empor; Sieh, Babel, sieh, Ägypten tritt hervor, Und will in dir Anbeter Gottes werden. 3. Bald eilen auch Philister, Tyrer, ddin Mohren Aus Finsternis zu deinem Licht heran, Wer Zion kennt, der hebet freuhim dig an: hisl sit n „ Auch dieser ist und jener dort ge- Du, Gottesstadt, bist meine Freudenop boren." quelle! II hid Hüter, 4. Der Höchste selbst befestiget und bauet Sein Zion, da er auf die Rolle schreibt, Wer seinem Volk von ihm wird einverleibt, im 31d chim Holdim Psalm 88. and Dem Volk, das ganz auf seinen König trauet. id sinh 5. Dort jauchzet laut, dort tönet alles nodaj ndichelle, Von Sait' und Stimm, in freudigem Sibosdag Gejang, rid Man singt dein Lob und opfert froShen Dank. Mel. O Gott, mein Helfer und Heiland, she noter, ist die Nacht schier hin? 00 107 Histoilsis dnu Hot omist je 88.infi 150 mi mit is that mind aj ml Ach! satt von Jammer, Angst und 15 in Not schwe- ren Plage Schrei ich zu dir ed J Ja ppf Herr Gott, bist du mein Hei- land nicht? Im Druk- ke mei- ner 6 són?-me Jorissen. Ist meine abgehärmte Seele. Wo ist wohl Angst, die mich nicht quäle? Mein Leben selber ist ein Tod. Ein Mann, der kraftlos bald ver1150 schmachtet, Wird schon den Toten gleich geachtet. 3. Ver- birg mir nicht dein Angesicht! Dein Ohr hat oft mein El J TOLONGAN AHL Flehn ver- nom- men; Laß, laß es jetzt auch vor dich kom- men! 2. 4. Gott, du hast mich in die Gruft, £ to bei Nacht und Ta- ge, In diese Finsternis verstoßen Und in den Abgrund eingeschloffen, Ich such und finde keine Luft; Es treiben deine Zornesflammen Die Fluten über mich zusammen. 5 Du setzest mich zum Scheusal hin, Ich lieg geworfen in den Staub, Den nun selbst alle Freunde fliehen, Und sinke zu den Toten nieder. Um den sich keiner darf bemühen, Wer kehrt von den Erschlagnen wieder? Weil ich verbannt und unrein bin; Ich bin des finstern Grabes Raub. Mit Todesstricken rings umgeben, Hier muß ich deinen Anblick miffen, Fft hier kein Rückweg mehr zum Und bleibe deiner Hand entriffen. bom- ind Leben. 108 Psalm 89. 6. Mein Auge blickt in meiner Not Zu dir hinauf, es weint sich müde; Ich ruf zu: dir, doch flieht dein Friede, Und grauenvoll naht sich der Tod; Ich heb bei meinem nahen Ende Zu dir empor die matten Hände. 7. Zeigst du an Toten deine Macht, Und sollen wir Verstorbne sehen Hervor aus ihren Gräbern gehen, Damit dir werde Lob gebracht? Wird man dir Ehr im Grab er10 weisen? Beim Moder deine Treue preisen? 8. Ist deine Kraft und Herrlichkeit Hier in der Finsternis zu sehen? 5, wer kann je dein Recht erhöhen Im Lande der Vergessenheit? Herr! Herr! So schrei ich jeden Morgen, Und bleibt dir denn mein Flehn verborgen? 9. Ach, Herr, warum verwirfst du mich? Berbirgst du dich noch meiner Seele, Da ich von Jugend auf mich quäle, Und nun verschmachte jämmerlich? Mein Herz muß unter schweren Plagen Vor Angst und Kummer schier verzagen. 10. Ich seh in deinem Borngericht Dich furchtbar auf mich niederblicken; Ich fühl, wie deine Schrecken drücken, und ach, sie weichen von mir nicht, Da sie gleich Fluten mich umringen Und immer drohn, mich zu verschlingen. 11. Ach, dein Erbarmen kennt mich nicht! Du weichst und haft auch, die mich lieben, Durch dein Gericht von mir vertrieben. Mir wird jetzt alle Liebespflicht Und aller Trost in Not entriffen, Ich flag's den trauten Finsternissen. * Psalm 89. Mel. Ich will tes Herren Gnad lobsingen ewiglich Der ewige Bund in den gewissen Gnaden Davids. Jorissen. Gna de steigt, sich JP po Ich fing in Ewigkeit von des Er- bar- mers Huld; Er Ja PO dddddd lie- bet treu sein Volk; ver- giebt und hat Ge- duld: Mein Mund soll ਗ चूं fei- ne Treu und Wahr- heit laut verkünden, Daß auch die SEJ Enkel Gott, wie wir ihn fan den, finden. Ja, dei = = ne e= wig zu J d d fp doJ|| Wahr- heit bleibt im him- mel fes- te stehen. 3erhöhen, und dei- ne Psalm 89. 2. Ich hab", so sprach der Herr, ,, den 100 festen Bund gemacht Mit meinem Liebling selbst, den stets and mein Aug bewacht; Ich habe meinen Knecht, den David, undsins mir erforen, Ihm meine Treu und Huld mit einem Gallee Eid beschworen: Ich will ihm sein Geschlecht zu aller siZeit beschützen, Und ewig seinen Thron mit Allmacht my bid unterstützen." 3. Du Unvergleichlicher! der Himmel toll freuet sich, Sieht deine Herrlichkeit, staunt und 410 erhebet dich; Und deine Wahrheit wird von dir geweihten Zungen In der Gemeinde hier aus voller Brust gesungen. Wer in den Himmeln kann bis an Jehovah reichen? Wer von den Königen darf sich mit sdh ihm vergleichen? 4. Die Herrlichkeit des Herrn durchzittert jedes Glied, Wenn die Gemeinde hier im Staube Judd vor ihm kniet; Und seine Majestät erschüttert all die Seinen, ( 109 6. Durch dich glüht Mittag fort, durch didich friert Mitternacht. Rob hat dir Tabors Grün, Lob Hern mons Schnee gebracht. Gewaltig ist dein Arm, wenn er die usonind stuste Welt erschüttert; Wenn deine Hand uns dräut, wo ist monterad er, der nicht zittert? Die Feste deines Throns ist Recht in dem Gerichte, Die Gnad und Wahrheit gehn vor nbsd deinem Angesichte. 7. Wie selig ist das Volk, das sich in ouis die erfreut, Das deine Stimme hört, und kommt asm und die sich weiht! Frohl kend steht es da vor deinem Ludm Angesichte, Und geht dann seinen Weg, bestrahlt pedades thed von deinem Lichte: Dein Nam, ihr hoher Ruhm, giebt Mut, stets fortzugehen, Bis die Gerechtigkeit in dir sie wird erhöhen. 8. Herr, dir allein gebührt der Ruhm 16 von unsrer Kraft! Wir sehn, daß deine Hand Sieg und id sonst Erlösung schafft. Ja, deine Gnade nur kann Mut und tamod Stärke geben, Und wir verzagen nie, wenn Feinde sich erheben. Der Herr ist unser Schild, ihm sind wir unterthänig; Der Heilge Israels ist selber unser König. Die dort vor seinem Thron in Heiligkeit erscheinen: Herr, aller Welten Gott, wie glänzet e deine Klarheit, In Allmacht hoch erhöht, umstrahlt de von deiner Wahrheit! 5. Du sitzest auf dem Thron, dein od Auge schaut umher, Ein Wink von dir erhebt und dämpft das stolze Meer. Ägypten liegt zermalmt; erhebt ein Feind sich wieder, So wirft dein starker Arm ihn in den Staub darnieder. Dein ist des Himmels Heer, dein ist der Kreis der Erde, Und ihre Fülle trägt dein Allmachts- Den ich zum König wort: Es werde! 2003 9. Du sprachst zu deinem Volk vorhin meinst im Gesicht Ein Wort, das deine Treu in Ewigmi feit nicht bricht: „ Ich hab dein ganzes Heil dem Heloll den übergeben.; Ich wählt ihn aus dem Volk, ich will ihn hoch erheben; mein Knecht, dem ich das Reich verleihe, mir mit heilgem Öle weihe. Sieh, David ist 110 Psalm 89. 10. 14. Sieh, meine Hand erhält und un- Sieh, meine Rute findt, wer mich terstützet ihn, verlassen hat, Mein Arm ist seine Kraft, und er Und meine Geißel trifft auf ihre darf nimmer fliehn.tours Missethat. Was ich ihm so tollem Mute dringen, So wird doch keine Macht je meinen Knecht bezwingen. Kein Ungerechter fällt ihn je in seinen Stricken, Der Feind mag auf ihn los mit Doch will ich ihm auch dann nicht meine Gnad entwenden, je verhieß, soll meine Treu vollenden; Entweihn sie meinen Bund, ich will ihn nie entweihen, Ein Wort aus meinem Mund soll nimmermehr mich reuen. Kein mächtiger Tyrann wird ihn zu Boden drücken. 11. Vor seinem Angesicht zertret ih jeden Feind; Ich stürz in tiefe Not, wer's böse mit ihm meint, Und meine Gnad und Tren soll immer ihn umgeben; Ich, ich will seine Macht, sein Ansehn hoch erheben. Sieh, seine Linke soll bis an das Meer regieren, Und seine rechte Hand am Phrat das Scepter führen. 15. Ich schwur ja selber einst bei meiner Heiligkeit, Und ich bin der ich bin, halt David * 01010 meinen Eid. Sein Name soll vor mir in Ewigkeit Tapiros mal bestehen, Und ich will seinen Thron der Sonne gleich erhöhen, Dies Licht soll euch des Tags, der Mond dades Nachts euch lehren, Daß meine Treue währt, so lang fie beide währen." 12. 16. "" Mein Vater und mein Gott!""_ so redet er zu mir Du bist mein Fels des Heils und ich vertraue dir."" Und er, er soll mein Sohn, mein Erstgeborner werden, Dies ist dein Wort, und sich, der muß vor dir jetzt fliehn, Den du dir selbst gefalbt: so zürnst du über ihn! Du selber brichst den Bund, mit deinem Knecht errichtet, Der Höchsterhabene der Könige auf Wirfst seine Krone hin, haft seinen Glanz vernichtet. Erden. Mein Bund bleibt ihm gewiß, ich Wir liegen ohne Schutz, die Mauern dal sind zerstöret, Und es soll will ihn ewig halten, über ihn stets meine Gnade walten. Und jede Festung wird vom Feinde ganz verheeret. 13. Sein Name, sein Geschlecht, soll nimmer untergehn, Sein Thron soll unverrückt fest wie der Himmel stehn. Doch, wenn die Kinder mich und mein Gesetz verlassen, Wenn sie mein Vaterrecht nicht mehr zu Herzen faffen, Und wenn sie meinen Dienst und mein Gebot verschmähen, Du stumpfest ihm sein Schwert, du Er lähmest seine Rechte, So sollen sie die Frucht von ihren Und stellest ihn betäubt und wehrWerken sehen. los im Gefechte. 17. Uns plündert und verhöhnt, wer un nur vorübergeht, Da, Herr, dein Knecht zum Spott vor slal jedem Nachbar steht. Du stärkest wider ihn des Feindes dret thi Siegesscharen, Erfreuest derer Wunsch, die seine Neider waren. Psalm 90. Glück ver- Wer lebet, finstert und zerstört, Den Thron, den du ihm gabst, mit Wo bleibt, Schrecken umgekehrt, Verkürzest seine Jahr, entblößeft ihn von Erben, g 18. Du hast sein glänzend Und läsfest ihn mit Schmach in seiner Jugend sterben. Ach! du verbirgst dich, Herr; wie lange Hoo wird das währen? Soll denn dein Grimm wie Feu'r dein Volk nun ganz verzehren? 19. den der Tod nicht bald dahin wird raffen? Herr, deine Huld? Ach, zeig sie, wie zuvoren: Du hast, Wahrhaftiger, dem David tog Treu geschworen! 20. bid Bedenk, wie kurz ich leb, und ach, bald nicht mehr bin! Schaffst du die Menschen, Gott! und wirfst sie dann nur hin? Und leben sie für nichts, sind sie Jehovah nd umsonst erschaffen? hepdadd Gedenk, o Herr, der Schmach, die deine Knechte drückt, Die deine Die ich im Busen trag, und die mich In's hält gebückt, Da viele Völker jetzt sich frech zusammen rotten, Wege schmähn und des Gefalbten spotten! Jehovah heißest du, wir preisen deis nen Namen; hilft gewiß und ewig. Amen, Amen! Psalm 90. Mel. Alle Menschen müssen sterben, Pilger Trost und-Bitte. Herrscher, der du wal- test &-he sich die Berge 111 Fr. Wilh. Jul. Schröder, † 1876. = dro- ben, Deines Vol- tes ho- ben, Die se Welt den Od: Zu- fluchts- statt! Wa- rest du zu allen Zei- ten, Bist du An- fang hatt', 33 Gott in& wig feiten; Der den Sünder du zer- brichst, = Tehrt zum Stau- be, Menschen!" sprichsf. 2 108 Was da lebt in tausend Jahren, Ist ein Gestern nur vor dir, Eine Nachtwach; und wir fahren In dem Strom wie Schlaf von hier: Wie das Gras, das morgens stehet, Grünet, blühet, dann vergehet; Abends schneidet man es ab, Und verdorrend sinkt's hinab. 3. Ach, vor deinem Zorne schwinden Wir dahin, dein Grimm uns schreckt, Denn du hast dir unsre Sünden, Das Geheimste aufgedeckt. Alle unsre Tage schweben JPG Hin durch dein Gericht, wir leben Unsre Jahre wie ein Wort, Wie Gedanken eilen fort. NG 112 Psalm 91. 4. Deiner Knechte kehre ein! Unsre Lebenszeit, sie währet Wirst du bald uns Gnade geben, Siebzig, kaum noch achtzig Jahr; Soll dir jauchzen unser Leben. Was der Stolz als köstlich ehret, Die wir so viel Leid geseh'n, Giebt als Müh und Leid sich dar; Laß uns Gutes, Herr, gescheh'n! Schnell verging's, wir ohne Haltend galdins 6. si form 08 Fliegen fort; dein Zorneswalten, Wer erkennt es? fürchtet dich, Wie dein Grimm ist fürchterlich? 100% 5. Zeig uns, unsern Kindern zeige Deines Heiles Werk und Ehr'! Ja, die Huld des Ew'gen neige Freundlich über uns sich her!! p Was die Hände soll'n vollbringen, Fördre, Herr, und laß gelingen! Ja, auf unsrer Hände Thun Wolle dein Gedeihen ruh'n! Lehr uns unsre Tage zählen, Daß wir forthin weise sei'n! Herr, wie lang noch? Zu den Der Geelen and in the and the Psalm 91. tor Eigene Melodie. Mein einiger Trost im Leben und im Sterben. be Wer in dem Schirm des Höchsten sitzt, Wird von der All- macht selbst be- schützt Schat- ten woh S net, Nacht ge- scho= net. ,, Du bist's, auf den ich F trau Gott hört's, wenn meine Seele spricht: € = daje da bau 3u- ver- sicht, Auf den ich al= les 2. Gott ist es, der mir Freiheit giebt Wo man mir Stricke spannet; Gott ist es, der mein Leben liebt, Die Seuche von mir bannet. Ich finde meine Sicherheit Im Schatten seiner Flügel; Mein Helm und Schild ist allezeit Sein Wort, der Wahrheit Siegel. 3. IPUN Dein Herz, das nachts so ruhig liegt, Darf sich vo: nichts entsetzen; Der Pfeil, der rund am Tage fliegt, stal ni Jorissen. p3 In sei- nem und Tag und el" Drum ist er mei- ne e. F Kann dir kein Glied verletzen. Die Best, die still im Dunkeln schleicht, Erwecket dir kein Grauen; Wenn auch der Tod am Mittag streicht, Du kannst ihn furchtlos schauen. 4. Siehst du ihn morden rings umher, Zur Linken tausend sterben, s Und dort zur Rechten zehnmal mehr, Du fürchtest kein Verderben.( Du freuest deines Schußzes dich, Wenn deine Augen sehen, Daß Frevelhafte fürchterlich Schnell in's Verderben gehen. 5. Der Herr ist deine Zuversicht Und Zuflucht in Gefahren; Der Allerhöchste täuschet nicht, Er wird dich treu bewahren. Kein Unfall überwältigt dich, Wenn jedermann auch litte, Und keine Plage nahet sich Zu deiner sichern Hütte. Psalm 92. and 6. Der Herr wird seiner Engel Wacht Auf deine Wege senden, Die tragen dich in Gottes Macht Auf ihren treuen Händen; Dann stößt dein Fuß an keinen Stein, Du trittst auf Löwenrachen, Zerdrückest, ohne sie zu scheun, Kühn Löwenbrut und Drachen. 7. ,, Weil," spricht der Herr, ,, er mein begehrt, Mich über alles liebet, Er meinen Namen kennt und ehrt, Und mir sich ganz ergiebet: So soll ihm, was er unternimmt, In allem wohlgelingen; Zur Herrlichkeit, für ihn bestimmt, Will ich ihn selber bringen. 8. Ruft er mich an, so will ich ihn In aller Not erhören, 20 Juinde Psalm 92. Mel. Valet will ich dir geben, Und wer ihm droht, soll vor ihm fliehn; Ich setz ihn hoch in Ehren, Und laß ihn, ist er lebenssatt, Im Licht mein Heil erblicken; Ich will, wer mich in Ehren hat, In Ewigkeit erquicken." Wie groß sind deine Werke, Wie tief dein weiser Nat! Es rühmet deine Stärke, Was deine Hand je that; Sabbath im Herzen: Loben und Danken seliges Geschäft. Nach Jorijen. & 113 = Schön ist's, Je ho- vah lo- ben; Dein Nam, o Höch- ster, werd Mit Hoch- ge- sang er- ho- ben, Am Sabbath tief ver= ehrt! p Schön ist's, des Morgens fin- gen Von deiner Gna- de frei, Des A- bends Preis dir bringen Für deine große Treu. 2. Es müssen frohe Saiten, Der Laut und Harfe Klang, Mit Tiefgefühl begleiten Den hohen Lobgesang. Du giebst mir Freud und Leben. Wenn auf dein Thun ich merk; Ich will dich, Herr, erheben Ob deiner Hände Werk! 3. Wer hier nicht sieht und glaubet, Der ist und bleibt ein Thor, weil er sein Herz verlor. Der Freud und Trost sich raubet, 4. Dem Grase gleich auf Erden, Grünt oft der Bösen Hauf; Um einst vertilgt zu werden, Wächst er so hoch hinauf. Je höher sie es treiben, Je tiefer ist der Fall: Herr, du wirst ewig bleiben Der Höchste überall. 8 114 5. Dein Feind, der deiner spottet, Der Schwarm, den Frevel freut, Wird gänzlich ausgerottet, Wird, Herr, vor dir zerstreut. Doch mich wirst du erheben; Mich salbte deine Hand, Die Kraft mir giebt und Leben Zu meinem Amt und Stand. nomine 6. ndr Psalm 93 u. 94. Wie ruhig kann ich schauen Auf meine Feind umher! Weil sie vergehn mit Grauen, So sind sie bald nicht mehr; Ich brauch nicht mehr zu hören, Wie der und der mich kränkt; Sie wollten mich zerstören, Gott hat es abgelenkt. wan- del- bar, da er sie hält. 2. Dein Stuhl steht fest zu aller Zeit, Du lebst von aller Ewigkeit. O Herr, du siehst von deinem Thron Der Ströme Wut Verderben drohn! 3. Wenn sich das Meer erhebt und brüllt, Was lebt mit Todesschrecken füllt: & 7. Die Frommen werden leben Und blühn wie Palmenflor; Wie Cedern Gottes heben Sie hoch ihr Haupt empor. Gepflanzt im Heiligtume o Fehlt's ihnen nie an Saft; Sie wachsen Gott zum Ruhme dni Und stehn in voller Kraft.mind ng 8. Psalm 93. Mel. Ihr Knecht des Herren allzugleich( Ps. 134.) Der Herr ist König! dddddddp Der Herr ist Kö- nig, hoch erhöht, Er gür- tet sich mit a Ma- je= stät, Er herrscht, und vor ihm steht die Welt Un€ In ihren greifen Tagen Blühn sie in Dankbarkeit, Noch reife Früchte tragen Sie da, in Gott erfreut. Sie werden laut verkünden, Daß nie ein Unrecht seine Bei meinem Gott zu finden, Daß mein Fels ewig treu. Nach Jorissen. Sieht's, Herr, dich über sich erhöht, Sinkt hin vor deiner Majestät. 4. Wenn alles wankt, dein Zeugnis nicht, Psalm 94. Mel. Herr Gott, der du uns Straf auflegest, In schwerer Anfechtung hält der Glaube den Herrn fest an seinem Worte. Jorissen. Du hältst, was deine Huld verspricht; Drum sucht dein Volk, das dir sich weiht, Hier seinen Schmuck in Heiligkeit. Herr Gott, dein ist die Rach al- lei S ne; Gott, des die Psalm 94. Rache ist, er scheine! Zeig dich, du Rich- ter al= ler Welt, D Daß wer's mit deinen Fein- den hält, Wer dich zu leug- nen = म् sich er- fühnt, Empfan- ge, was sein Stolz verS 2. Wird denn, o Ewiger, das Pochen Des rohen Bös'wichts nie gerochen? Wie lang noch, daß der Frevler siegt Und Unschuld unter Trotz erliegt? Wie lange prahlt der Sündenknecht? Sein Stolz verschmäht dein heilig Recht! bles 3. Die wider dich empörten Feinde, Herr! zertreten deine Freunde, Verschlingen unser Erb' und Gut, Bergießen kalt des Fremdlings Blut, Und schonen auch im Mordgericht Der Waisen und der Witwen nicht. 4. Hört, wie sie laut Gott selber ichmähen: Der Herr wird nimmer danach sehen Und Jakobs Gott merkt nicht darauf!" So schreiet dieser tolle Hauf. Was hält dich, albern Volk, bethört? Hör doch, was dich die Weisheit lehrt! 5. 115 O Thoren, laffet euch bekehren! Gott pflanzt das Ohr, sollt er nicht hören? Er schuf das Aug, sollt er nicht sehn? Gott sich als Richter nicht erhöhn? Der Völker züchtigt, zieht der nicht Einst jeden Bösen ins Gericht? 6. Der Herr, der seine Menschen liebet, Der dir Verstand und Einsicht giebet, Sieht, was in deinem Herzen ist, Und weiß, daß du ganz eitel bist. Wohl dem, den Gott durch Zucht bekehrt Und den er wahre Weisheit lehrt! 7. Der Dulder lernt in bösen Tagen Zufrieden seine Lasten tragen: Er schweiget Gott demütig still dient! Und will nur, wie sein Herr es will; Er harrt gelassen, weil die Gruft Den Bösen ins Verderben ruft. 8. Der Herr kann nie sein Erbteil haffen, Nie sein erwähltes Volk verlassen; Uud herrschet jetzt sein Recht noch nicht, Bald kehrt's doch wieder in's Gericht, Da sich dann jeder Fromme freut Des Rechtthuns der Gerechtigkeit. 19. Wer stand je in den bängsten Zeiten, Wenn Frevler drückten, mir zur Seiten? Wer trat beim ungehemmten Lauf Der Übelthäter für mich auf? Erlöscht wär meines Lebens Licht, Wärst du, o Gott, mein Heiland nicht! 10. Oft dacht ich: Setzt muß ich erliegen! Doch deine Gnade half mir siegen; Und häufte sich Bekümmernis, ni So kam mir auch dein Trost gewiß; Ermattete mich oft der Schmerz, So warst du Freude für mein Herz. 11. H Du wirst der Sünder Stuhl nicht stützen, Und den Verderber nie beschützen, Der boshaft dein Gesetz verkehrt, Sein Unrecht für dein Recht erklärt. Sie rüsten sich, und voller Wut. Verdammen sie der Unschuld Blut. 12. Mein Herr und Gott ist mein Vertrauen, Ich will auf diesen Felsen bauen; Denn Gott vergilt zu seiner Zeit Einst alle Ungerechtigkeit. Er, unser Herr und unser Gott, Vertilgt einst ganz der Bösen Rott. 8* Psalm 95 1. 96. Psalm 95. Mel. Der Eritreis ist des Herrn allein( Ps. 24.) Der Herr ist König, huldigt ihm! ਵੀਡੀਓ Auf, singt dem Herrn! singt sei- nen Ruhm, Der sei- nem p| d do Volk und Ei- gen- tum Sich als den Fels und Hei- land zei- get! 116 yte Kommt vor sein An = gesicht mit Dank In ei- nem jauch- zenden Ge- sang, Da er sich huldreich zu uns 2. Der Herr ist groß und hoch von Kraft, Ein König, der die Kön'ge schafft Und in den Staub darnieder leget. Seht seine Hand, sie hält und deckt Den Schatz, der tief im Abgrund steckt, Und was der Berge Gipfel träget. 3. Sein ist das Meer, sein ist das Land, Sie zeigen ihres Schöpfers Hand; Seht, was wir sind, hat er gegeben. Auf, laßt uns länger nicht verziehn, Gleich mit Anbetung niederknien, Und unsern Schöpfer hoch erheben! Jos miss 4. Er, der uns schuf, ist unser Gott; Wir sind, weil er es so gebot, Sein Volk und Schafe seiner Weide. Hört ihn, da er noch heute spricht: Verhärtet eure Herzen nicht!" O, ihm gehorchen bringet Freude! Hindead Jorissen. nei- get! 5. „ Verstockt euch nicht, denn ich bin nah; Laßt Maffa, laßt euch Meriba Die Frucht des Ungehorsams lehren, Da eure Väter, ganz verrucht, Mich, den Allmächtigen, versucht, Mich sahn und mich nicht wollten hören. 1. e), fuel 6. Sie machten mir Verdruß und Müh, Doch vierzig Jahre trug ich sie; Da sprach ich: Sie sind ganz verkehret, Sie wollen stets den Frrweg gehn Und nie auf meine Wege sehn, Mein Bolt hat nie nach mir gehöret! 7. Sie fahn mich gut und furchtbar groß, Und machten sich doch von mir los, Daß sie mir nimmer folgen wollten; Drum schwur mein Zorn es ihnen zu, Daß sie zu meiner selgen Ruh, Wozu ich führ, nie kommen sollten." Psalm 96. balet 190 16 Mel. Wachet auf! ruft uns die Stimme tid@ Das neue Lied des heiligen Evangeliums. Fr. Wilh. Jul. Schröder,+1876. sidd fe pa sild s Singt dem Herrn in fro- hen Chören Ein neues Lied! dem Singt ihm, seinen Na- men prei set! Ver- fün- det, wie er = Psalm 97. = Herrn zu Ehren Singt, al le Lan- de, stim- met an! Heil er- wei- set, Von Tag zu Tage kündet's an! Hei- den Heer Je- ho- vahs große Ehr, Sei- ne Wunder Den Völkern 1 2. Furchtbar über alle Götter Ist unser Gott! der Völker Götter Sind Götzen all und Nichtigkeit. Er allein erschuf, was oben, Die Himmel; vor Jehovah droben Ist Majestät und Herrlichkeit; In seinem Heiligtum Ist Macht und schöner Ruhm. no Völkerstämme! -9alln Mit fro- hem Schalln; Denn groß und herr- lich ist er sehr. Wohlan, so gebt, Dem Herren gebt, 1030 61910 Gebt seinem Namen Ehr und Macht! 3. DES R Bringt Geschenke ihm und kommet In seine Vorhöf, betend kommet! Im heilgen Schmuck ihm beuget euch! Vor ihm, alle Lande, bebet! Den Heiden von ihm Kunde gebet! Der Herr regiert; sein ist das Reich, spisk 117 Er- zählt der Mel. Der Herr ein König ist, dedo fod 1 STOR idants& Der fest die Erde stellt, Daß sie nicht wanft, nicht fällt; Der die Völker punt de Psalm 97.nane sie Vor seinem Thron ommi G Versammelt schon mist jadullis Und richtet in Gerechtigkeit.no dall 4. Himmel, tönt in frohen Chören! Laß deinen Jubel, Erde, hören! Erdröhne, Meer und seine Füll! Was in Flur und Feld, ist Freude; Die Bäume all in Wald und Heide Des Jubels Ton durchrauschen will Vor ihm, dem Herrn, der kommt, Zum Weltgerichte kommt; Er wird richten d Der Erde Kreis Gerechterweis', msiet nisi, 308 Die Völker mit der Wahrheit Spruch. Die Borr Das Reich Gottes Gerechtigkeit, Friede und Freude im heiligen Geist. Jorissen. #ed JP P P P P JEP Der Herr re- giert, der Herr Trägt Himmel, Erd und Meer; Du Er- de, Meer und Ei- land, Frohlock, er ist dein Hei- land! Er 3050 3 HE Food hüllt in Dun- kel- heit Hier sei- ne Herr- lich- keit; Doch geht von sei- nem 118 = = Thron In Strafe, wie in Lohn, Recht und Ge- rech- tig- keit. 2. Vor seinem Angesicht Wallt Feuer zum Gericht, Das den, der sich empöret, Entzündet und verzehret. Der ganze Himmel glüht, Wenn er vorüber zieht, Und was auf Erden lebt, Erwacht und zagt und bebt, Wenn's seine Blitze sieht. 3. Psalm 98. Wie Wachs beim Feuer rinnt, Bergeht ein Berg, entzündt" Von unsers Gottes Blicke, Des Weltbeherrschers Blicke. Des Himmels furchtbar Licht Verkündet sein Gericht, Und alle Völker sehn, Daß Wetter den erhöhn, Der aus den Wolken spricht. 4. 90 rom He Ihr Bilderdiener, blind, d Wie eure Bilder sind, Rühmt ihr noch eure Götzen? Bald trifft euch sein Entsetzen! Ihr Erdengötter, feht! Er, er ist hoch erhöht; Wer stehet mit ihm gleich? Fallt nieder, bücket euch Vor seiner Majeſtät! The train 150 8the 5. Wie freuet Zion fich So hoch und feierlich! Seht, wie sich dort in Reihen Die Töchter Juda freuen! Sie hören dein Gericht; d- hd Sehn, Höchster, dich im Licht; Sehn, daß die ganze Welt Nun in den Staub hinfällt Vor deinem Angesicht. things 6. Ihr Freunde Gottes, liebt Den, der euch erst geliebt; Verabscheut und verlaffet c TO Das Böse, das er haffet! d Denn stehet er nicht treu no Stets seinen Heilgen bei? mig i Bewahret er sie nicht? Einst macht sie sein Gerichts me Von allen Feffeln frei. G 7. Samofa91108 Licht geht in seinem Laufe Stets dem Gerechten auf, s Und aus den größten Schmerzen Keimt Trost den frommen Herzen, Gott hat noch jederzeit 0 Spine Die Heiligen erfreut; hemist n Drum freuet euch des Herrn, m Dankt ihm, er hilft so gern, Preist seine Heiligkeit! Psalm 98. Mel. Jauchzet dem Herren, all auf Erde,( Pf. 66.) Die Herrlichkeit des Herrn in seinem Reiche. 13 The ac Jorissen. Singt, singt Je- ho- vah neu- e Lieder! Er ist's al- lein, der J Wunder thut. Seht, sei- ne Rech- te sie get wie- der, Sein heil'- ger add dime = Arm giebt Kraft und Mut. Wo sind nun al- le uns- re Lei- den? JJJJ Der Herr schafft Ruh und Sicherheit. Er selber of- fen- bart den Psalm 99. € = Hei den Sein Recht und seine 2. Der Herr gedenkt an sein Erbarmen, Und seine Wahrheit stehet fest: Er trägt sein Volk auf seinen Armen, Und hilft, wenn alles uns verläßt. Bald schaut der ganze Kreis der Erde, Wie unsers Gottes Huld erfreut. Gott will, daß sie ein Eden werde, Rühm', Erde, Gottes Herrlichkeit! oli 3. 391011 Frohlocket, jauchzet, rühmet alle, Erhebet ihn mit Lobgesang! Sein Lob tön im Posaunenschalle, In Psalter und in Harfenklang! Uuf, alle Böller, jauchzt zusammen, = Herr- lichkeit. Gott macht, daß jeder jauchzen fann; Sein Ruhm, sein Lob muß euch entflammen, Kommt, betet euren König an! 4. Chie Das Weltmeer braus' an allen Enden, Jauchz', Erd', und was d'rauf wohnt, vereint, Psalm 99. Eigene Melodie. dnia snis! Jo@ Die Ströme klatschen, wie mit Händen; Ihr Berge hüpft- der Herr erscheint! Er kommt, er naht sich, daß er richte Den Erdkreis in Gerechtigkeit, Und zwischen Recht und Unrecht schlichte, Die Heiligkeit des Herrn in seinem Reiche. time was 190 1890-19 10-150 1ste 100 Jorissen. Gott, der Herr, re= giert; Eh re, Macht und Reich; Des sich die Unschuld ewig freut. 3. Seht die Majestät Unsers Königs, feht! Wo, wo ist ein Reichsmon Hic Seinem Reiche gleich? Weil er liebt das Recht, Liebt es Herr und Knecht; Er hat Licht und Leben Seinem Voll gegeben. 119 CONO ibil Bük- ket euch vor ihm, Auf den Che- ru- bim! Seht, die Erde PAPE nö mon and to nisi di be bet, Wenn er sich er hebet.id aid in die 5 Sin tup( 02. Gott allein ist groß, Ihm allein gebührt Völker, bük- fet euch, Jeder huldge dir, samt alle od tydens Preise deinen Namen Hoch und heilig! Amen. Herrlich Zions Los; Aller Völker Macht Bei ihm nichts geacht't.101 Bo sein Schemel ſteht Alles bück sich hier, Und er sich erhöht! 4. i Kommt, erhebet gerne i Unsern Gott und Herrn! ro mě Werft euch vor ihm hin Und anbetet ihn, Preiset seinen Namen Hoch und heilig! Amen. 5. Moses und Aaron, Diener vor dem Thron, Auch ein Samuel Fürst in Israel, Beteten hier an Den, der helfen kann, Und wer was begehrte, Fand hier den, der hörte. *$ 120 6. Gott war ihnen nah, Daß ihn jeder fah In der Wolkensäul; Dem, was er zum Heilo Seines Volkes sprach, it is Kam sein Diener nach; Unsers Gottes Knechte Hielten seine Rechte. 01073991 immos Du, Herr, unser Gott, Sahst in ihre Not Und entzogst dich nie; Du erhörtest sie Psalm 100 u. 101. sie 38 308 in din hem me Psalm 100.je D100 Mel. Ihr Völker auf der Erden all, Erkennet, daß der Herr Gott ist! Und vergabst in Huld Öfters ihre Schuld, Wenn gleich deine Strafen Ihren Frevel trafen. 8. froh in sei- nem Licht! 2. Erkennt den Herrn, nur er ist Gott! Er schuf uns, er ist unser Gott; Wir sind sein Volk, das nach ihm hört, Sind Schafe, die er führt und nährt. 3. Auf! erhebet gern Unsern Gott und Herrn! Fallet vor ihm hin Und anbetet ihn! Der uns nahe wohnt, Noch dem Sucher lohnt. Er, der Herr, ist heilig, me Unser Gott ist heilig! the Mit Dank zu seinen Thoren ein! Im Vorhof wird euch Gott erfreun; adap ada Jauchz, Er- de! jauch- zet- ber- all! Er- hebt den Herrn mit $ 183 fro- hem Schall! O kom met vor sein An- ge- sicht Und dient ihm # do pods M: MERC Jorissen. Lobt ihn in seinem Heiligtum, Sein Name se stets euer Ruhm! 4. Denn ewig gnädig ist der Herr, Und niemand ist doch gut, als er; Ja, Kind und Kindeskind erfährt, Daß seine Wahrheit ewig währt. Psalm 101. Mel. Ich hab mir vorgesetzt vor allen Dingen. Gnade und Recht. dddd Ich will von Huld, ich will vom Rech- te fingen, Und 2 993 dir, o Herr, mein Lob in De- mut brin- gen; Mein Pfal- ter soll, o lid Jorissen. Psalm 102. Treu- er! di allein Geheiligt sein. of 2. Ich geh den Weg, der mich so sicher Wer troßig schaut, wer prahlt, iſt mir zur Last, thisis führet; Begegne mir, lehr mich, was mir gebühret, Quraid Daß ich vor dir in meinem Hause treu Und redlich sei! Jus@ 3. Nie soll mein Herz zum Unrecht sich entschließen, Der Frevler soll nie meinen Schutz genießen; Wer von dir weicht soll immer vor mir fliehn, 10 Ich scheue ihn. Weil Gott ihn haßt. 6. 5. Mein Grimm vertilgt, die mit Verleumdungsränken Des Nächsten Ehr und seine Ruhe fränken. OS 121 Mein Auge sucht im Land nach treuen Seelen, Die will ich mir zu meinen Räten wählen: 4. Und keiner hier darf eines Heuchlers schonen; Ein falsches Herz muß sich von Ein Mann, der lügt, soll nimmer mir entfernen, vor mir stehn, onli Und jeder soll's in meinem Hause Er muß vergehn.d s lernen, Daß nie besteh vor meinem Angesicht Ein Bösewicht. Der Redliche, der Fromme kann allein Mein Diener sein. 115 7. 17dogapants Rein Falscher soll in meinem Hause wohnen, 8. Mit jedem Tag bin ich der Bosheit Rächer, 1115 v Und ich vertilg im Lande die Verbrecher, Daß Gottes Stadt von Übelthätern frei bie das mism mm2 Und heilig sei. Tum? camis! Tomin@ nis 0 med lae How sochgor Psalm 102.raid ni The di Hals 13379 loans Eigene Melodie. for thi hi sidenbak pi bling Gebet des Elenden, der betrübt ist, und seine Klage vor I dem Herrn ausschüttet. hd Jorissen. mit Tio) 3905 brit fed AQ Dir will ich mein Herz aus- schüt- ten, Herr, ach, hö- re mei- ne Bit- ten! Mein Ge- schrei dringt durch zu dir, Wend' dein pla3 Ant- litz nicht von mir! Neig' dein Ohr, und komm mir Ar- men Doch entgegen mit Er- bar- men! Hör in meiner Not mich 122 Psalm 102. fle- hen; Eile, sonst muß ich ver- ge- hen! mist- do de s 2. sic Mir verschwinden, weil ich flage, Gleich dem Rauche meine Tage: Mein Gebein ist ausgebrannt, Wie ein toter Feuerbrand. Wie verwelktes Gras dalieget, So ist auch mein Herz versteget; Immer seufz ich und vergeffe, Daß ich auch mein Brot noch effe. 3. si misile Ausgezehrt vom Fasten, Weinen, Klebt die Haut an dürren Beinen; Ohne Trost in meiner Not Dräut die Schwermut m Ach, ich heule, wie die Und Rohrdommel einsam heulen, Und ich such in Wüsteneien Labsal in dem bangen Schreien. Tod. ien. Ja, der Tag von dir versprochen, Ist schon wirklich angebrochen; Bald ist doch die Zeit erschienen, Daß wir dir in Freiheit dienen. 199 300 150 8. 316 300 Deinen Misch ich Thränen, die ich wein, Oft in meinen Trank hinein, Weil ich unter deinem Fluche Ruh und Trost vergeblich suche. Hebst du mich, du stößest wieder Desto tiefer mich darnieder. 6. Meine Lebenskraft verschleichet, Wie ein Abendschatten weichet. Ich vergeh' an einem fort, Wie ein weltes Gras verdorrt. Doch Jehovah! du lebst immer! Deine Kraft vergehet nimmer! Stets wird dein Gedächtnis währen, Kindeskind dich noch verehren. 11 Tim 7. Gun Auf, Erbarmer! sammle wieder Bions ganz zerstreute Glieder! Sieh, das Wort aus deinem Mund Thut uns die Erlösung fund. Denk, o Herr, wie lang über 3ions Trümmer weinen! Wenn einmal ihr Auge schaut, Daß es wieder steht gebaut. Dann wirst du dich dort verklären, Heiden werden dich verehren, Alle Kön'ge staunend stehen, Deine Majestät zu sehen. smsbl of 9. Schlafen andre, sieh, ich wache, Wie ein Vogel auf dem Dache! Scheu vor Menschen Bring ich Tag und Nachteub", Täglich muß ich um mich sehen Meine Feinde, die mich schmähen, Gott erlöset, die ihn lieben: Sich verschwören und mir fluchen, ,, dies werde aufgeschrieben, Immer mein Verderben suchen. Daß es für die Nachwelt sei Stets ein Denkmal seiner Treu! Dann wird manches Boll auf Erden, 5. Ach! ich eff' in bittern Schmerzen Ja, der Herr wird Zion bauen, Dort sich uns, die ihm vertrauen, Beigen in der Herrlichkeit, Unsrer Väter Ruhm und Freud'. Ja, Gott wird Erlösung fenden, an Sich zu den Berlaffnen wenden, 19 Seines Volkes heißes Flehen Kann der Herr nicht lang verschmähen. 10. Frendenvoll Jehovah preisen Und ihm ewig Ehr erweisen. dio und d 11. Wer sollt' ihn nicht freudig loben, Der auf seinem Thron von oben Auf sein Volk dem Tode nah Mit Erbarmen niedersah! Unsre Seufzer, unsre Schmerzen Dringen unserm Gott zu Herzen; Seine Hand kann aus den Ketten Die zum Tod Verdammten retten. ishirini 12. 9111 O, sein Name sei gepriesen! Jhm in Zion Chr' erwiesen! Salem muß sich in ihm freun Und sich seinem Lobe weihn! Völker werden betend eilen, Unser Heil mit uns zu teilen; Könige sich zu uns kehren Und Jehovah Treue schwören.. 13. Heil dem, der das wird erleben! Doch wer wird mir Kräfte geben? Gott hat mich in Staub gestürzt, Meine Tage abgekürzt. Töt' mich nicht durch deine Plage In der Hälfte meiner Tage! Sind nicht deine Lebenszeiten Ewigkeit der Ewigkeiten? Psalm 103. hagsmuning nodig Dein allmächtiges: Es werde! Gründete vorhin die Erde, Hat des hohen Himmels Zelt Majestätisch hingestellt. ad dlu si Doch wie fest sie jetzt auch stehen, Erd' und Himmel muß vergehen, Nichts kann ihnen Dauer geben; Du allein wirst ewig leben.piots is und sich deiner ewig freuen. -pust pilton wist du jeu geda 15. Sinkt der Himmel, fällt die Erde, Wie ein altes Kleid: dein Werdel Hat bald eine neue Welt Aus dem Staube dargestellt. Wechseln sie, du bleibest immer, Deine Schönheit altert nimmer. Sind nicht deine Lebenszeiten od Ewigkeit der Ewigkeiten? 16. Psalm 103. figues Mel. Nun preis, mein Seel, den Herren lobesame, i Lobe, meine Seele, den Herrn! 39107 Einst wird unser Auge sehen Alles in Erfüllung gehen. Erd' und Himmel mag vergehn, Gottes Wort bleibt ewig stehn. Bald erhebet deine Rechte us Unsre Kinder, deine Knechte, Daß sie in dem Land gedeihend 10 123 Er ist dein Arzt, der deine Krankheit heilt; alacist Ja, er erlöst dein Leben vom Verderben, Krönt dich mit Huld als seines Reiches Erben, Da seine Hand dir Gnad um Gnad erteilt. 300 dom thopl 10 P #p 300Lob fin- ge Gott, er wek- te dei- ne Kräf- te, Mein giß den nicht, der sich durch Huld 2.5 Preis ihn, er ließ vor ihm dich Gnade finden, milad Geist! sein Lob sei im- mer dein Ge- schäf- te; bet ihn an, sein pedd PP podddJJ Nam ist Majestät! Lob- sing dem Herrn, er heb ihn, mei- ne dd dd dd god TAIDE See = - le! Er for- get tren, daß dir kein Gu- tes feh- le; VerJorissen. To dando erhöht! Die Er 30.3. Preis ihn, der dich mit Speis' die Füll' erfreuet, dir gleich dem Adler Kraft und Mut; Er leitet, die Gewalt und Unrecht leiden, Vom Kummer zum Genusse sichrer Freuden; Gott selber bleibt der Armen höchInſtes Gut. 124 Psalm 104. 4. Er zeigete dem Mose seine Wege, Er führte selbst sein Volk mit Baterpflege, ind Und sichtbar war sein Arm dem ganzen Heer; Laut zeugens ja doch alle deine Pfade: Jehovah ist barmherzig, voller Gnade, Geduldig und von großer Güt ist er! 5. uns, doch will uns nicht verzehren; ong Born wird doch nicht ewig währen no Er zeugt, daß er uns mit sich selbst bon verfühnt; som Er handelt nicht mit uns nach unfern Sünden, d bin Er schont und trägt; er läffet uns Er züchtigt Zürnt er, fein So weit entfernt der Abend ist vom Morgen, Entfernet er von uns der Sünden Plag. 50 m 7. Wie sich erbarmt ein Vater seiner Kinder, So, voll von Huld, erbarmt sich Gott der Sünder, 8. Ist nicht der Mensch bei vieler don Müh und Plagen Dem Graje gleich in seinen Lebenstagen? so smisl Wie eine Blum des Feldes blühet er; Ein Lüftchen haucht, und wenn's sagan darüber fähret, dis So ist sie hin, von Grund aus ganz zerstöret, Daß er nicht straft so, wie wir es verdient. 6.050 196 als Der Himmel steht hoch über seiner Erde; Noch höher steht, daß er geliebet werde, Die Huld des Herrn, daß nie sein Freund verzag! Dem Sucher bleibt sein Antlitz nie verborgen; Die hier gebeugt vor ihm um Gnade flehn. Er weiß, daß er uns bildete aus Erde, Ist eingedent, daß Staub zu Staube werde, Auch ihre Stätt erkennet sie nicht mehr. 903 9. m 9196/0 Von Ewigkeit zuEwigkeit wird währen Die Huld des Herrn für alle, die ihn ( behren, sier( bo@ Und seine Gnad auf Kindeskindern nsdag suruhn.dial alghise Sein ewig Heil wird über alle walten, Die seinen Bund, sein göttlich Zeugnis halten, Und was er will von ganzem Herzen thun. 10. ontem Auf seinem Thron, im Himmel festgestellet, Sitzt er, der Herr, und herrscht wie's loop ihm gefället. Ihr Himmel, Erd und Meer, die er erschuf, Lobt, lobt den Herrn! Ihr Engel, starte Helden, Ihr könnt den Ruhm von eurem Gott vermelden, Verkläret ihn nach eurem hohen Ruf! 11. Lobt, lobt den Herrn, ihr seine lichten Heere! Ihr dienet ihm, auch euch ist's Ruhm und Ehre, Wenn ihr, wie's ziemt, stets seinen Willen thut. Herrn, ihr alle feine Werte! Lobsingt dem So weit er herrscht, erhebet feine Stärke! Und wir ohn ihn ohnmächtig unter o gehn. Itense( bon 1911 ini sid Have mide and island Pfalm 104. id susipasties darll misd fi re Eigene Melodie. madis! theoll dicHallelujah aus der Natur. isgorissen. D C adap Bet an, mein Geist! der Herr al- lein ist Gott: Herr, du bist Und du, mein Geist, erheb dein höchsoni softes Gut! smad olla Psalm 104. Jp od Jad schön und herr- lich, du, mein Gott! Licht ist dein Kleid, das ringsum Pte Ê von dir strahlet, Und uns das Bild von dei- ner Schönheit ma-- let. 2. argu dhe Dies kleid erfüllt mit seinem Saum Stürzt zitternd sich die Flut in tiefe Schlünde, die Welt, Du spannst dir aus den Himmel zum Gezelt, Daß sie dort Ruh vor deinem DroBre Läßt unter dir den weiten Vorhang fallen, Und er verbirgt dich selber vor uns In allen. 3. Du wölbtest dir den Palaft in der Höh, pate Gebotst, daß er auf ewig feste steh; Gewässer war zu deines Thrones Füßen, Lupi A Da Wolken dir zum Wagen dienen AND müssen. 4. Auf Fittigen des Winds fährst du daher, Und Wind und Blitz sind Boten deiner Ehr; Dein Dienerheer steht rings an deiani nem Size: Sendst du sie aus, sie sind wie Wind und Blitze. 5. Du gründetest den weiten Erdenkreis Auf Säulen fest, er steht auf dein Geheiß; Wenn alles drauf stets wechselt, wanket immer, dun Er selber steht doch fest und wanket nimmer. 6. Im Anfang war die Erde tief versteckt, Mit Wasser wie mit einem Kleid bedeckt; Der Abgrund hielt die Berge noch verschlossen, Da über sie die wilden Fluten flossen. 7. 125 tunk and dis hen finde. 8. Da hob der Berg sein stolzes Haupt empor, Bald kam darauf das tiefe Thal hervor, Und jedes ging, mit seinem Stand zufrieden, Dem Orte zu, den du ihm hattst beschieden. 9. Dein Finger wies dem Meere Grenzen an, Die es erkennt, nie überschreiten kann, Daß seine Wut nicht, was da lebt, erschrecke, Verwüstung nicht das Erdreich überdecke. 10. Und da dein Wink den Quellen es befahl, Entsprangen sie und gossen in das Thal Die Bäche hin, die zwischen Bergen fließen, des Lebens froh genießen. Daß wir daran 11. Hier strömet Freud, Erquickung fehlet nie, Hier stärket sich des Feldes mattes Bieh; Das scheue Wild, das sonst verschmachten müßte, Findt nun erfreut den Bach in heißer Wüste. 12. Sein Ufer ist mit dichtbelaubtem Wald Dem Vogelheer ein Lieblingsaufenthalt; Du blicktest her von deinem hohen Hier fingen sie in freien, frohen Thron of Chören Und schaltst das Meer; vor deinem Dem, der sie schuf und Bäche gab, zu Ehren. Donnerton 126 Psalm 104. 13. Aus Wasserhältern Gottes wird erquict thik Der steile Berg; die Erd, mit Frucht geschmückt, Empfängt von dir, o Herr, den Tau und Regen, Du sättigst sie, fie schwillt von deinem Segen. 14. Sie reget sich, und dankbar bringet sie Des Grafes Halm hervor für unser Vieh, Frohlocket, wenn sie sieht, daß Kraut und Saaten Durch deine Huld für Menschen wohl geraten. 15. dina Gott giebt den Wein, der unser Herz erfreut, Er falbet uns mit Öl und Heiterkeit, Er schenkt uns Brot, will selbst zu unsern Werken Mit Munterkeit und Herzenskraft uns stärken. 16. 516 Da alles grünt, von Freud und Leben wallt, Erhebet er den prächtgen Cedernwald, Tränkt jeden Baum mit frischen Nahrungssäften; Seht die Natur, sie strotzt von Lebenskräften! 17. 50 Du bauest selbst dem Vogel Haus und Nest, Beschichst den Wald, daß er ihn brüten läßt; Du hebst empor das Haupt der grauen Fichte, Daß sich der Storch darauf ein Nest errichte. 18. Die leichte Gems wünscht sich und findet dort Am schroffen Fels den sichern Zufluchtsort; Kaninchen, scheu vor unsern frohen Triften, Sind wohlgemut in dunklen Felsenflüften. 19. Gott gab den Mond mit seinem Wechselschein, Er geht und teilt das Jahr in Monat ein; Die Sonne muß auf seine Winke fehen, Wo sie soll auf, wo sie soll untergehen. 20. Er winkt, es eilt die Finsternis herbei, TO HEAR Daß feierlich um uns die Stille sei; Dann reget sich das Wild in dunklen Wäldern, Und suchet Weid in den betauten Feldern. 21. Hört, wie nach Raub der junge Löwe brüllt, Wie sein Gebrüll die Luft umher erfüllt! Die Sonn erscheint, nach ihres Herrn Befehle, IN SRIDE Und jedes Tier schleicht fort in seine Höhle. od pods 22. geweckt durchs sanfte Morgenlicht, Fühlt sich gestärkt, denkt froh an seine Pflicht. Soni Der Mensch, Sie winkt, er folgt; du giebst ihm Mut und Stärke; Der Abend ruft, er ruht von seinem Werke. Ennia 23. Unendlich groß ist deiner Werke Zahl, Allmächtiger, sie zeugen allzumal Von deiner Ehr, und jedes deiner ose Werkenning Trägt den Beweis von deiner Macht und Stärke. 24. Die Weisheit strahlt in Maß und Ziel hervor, incr Und hebt dein Lob vor aller Welt empor; All dein Geschöpf soll sich an dir ergötzen, Die Erd ist voll von deiner Güte Schätzen. 25. Das weite Meer trägt in dem tiefen Schoß Ein zahllos Heer von Tieren klein und groß; Da wimmelt es, und alles Waffer lebet. Die stolze Flut, die Schiffe senkt und hebet, Psalm 105. 26. In Wogen braust und auf und nieder wühlt, Und läßt's den Wurm in seinem Ruht, wenn in ihr der Leviathan- Staube merken. ſpielt; Unendlicher, wir sehen dich im Meere, Und beugen uns vor deiner Macht und Ehre. unt 27. Was Odem hat und Leben, hat's von dir; Drum harrt es dein, und schaut hinauf zu dir, Und jedes harrt auf die ihm eigne Weise: Du siehst's und giebst zur rechten Zeit ihm Speise. 28. Sie sammeln sich, und alle sind erfreut, Wann deine Hand für sie das Futter streut; 107 Du teilft es aus im Meere wie auf Erden, Und schaust mit Luft, wenn sie gesättigt werden. 29. Doch wendst du weg dein gnädig Angesicht, So zittern sie, und fürchten dein Gericht; Will deine Hand den Odem ihnen wehren, So müssen sie zum Staube wiederkehren. 30. Doch bläsest du den Geist des Lebens ein, So wird der Staub auch wieder lebend sein; Wir hören noch dein mächtiges: Es werde! Denn du verjüngst das Angesicht der Erde. 31. 127 Denn unser Gott hat Freud an ſeinen Werken Anbetung sei der höchsten Majestät! Sein hehrer Ruhm werd ewig hoch erhöht! 32. Wie furchtbar ist der Herr! Vor seinem Blick Erstarrt die Welt, der Erdball bebt zurück. Die Berge stehn; er rührt sie an, fie zittern, Mit Rauch umhüllt, in seinen Ungelinnwittern. 33. Unendlicher, vor dem ich freudig beb, Ich stammle hier dein Lob, so lang ich leb; Mein Gott bist du! o, ewig werd ich leben und ewig dir Lob, Preis und Ehre om geben! and 34. Laß, laß dir jetzt des schwachen Herzens Dank Gefällig sein im lallenden Gefang; So will ich, Herr, mich deiner Huld erfreuen Und mich auf's neu ganz deinem Ruhme weihen! 35. 910 10 Wie wehe thut's, so lang wir Sünder sehn, Die dich, o Gott, in deiner Schönheit schmähn! Doch du wirst uns von diesem Druck befreien; Denn einst sprichst du, daß Sünder nicht mehr seien! 36. Dann sehn wir dich und freun uns deines Lichts; Dann störet unfre Lobgesänge nichts. Lobt, lobt den Herrn! er hörts mit Wohlgefallen; Laß, meine Seel, laß laut sein Lob erschallen! Psalm 105. Eigene Melodie. Hallelujah aus der Bundestreue des Herrn in Führung seines Volkes. Jorissen. He Dank, dank dem Herrn, du Ja- kobs Sa- me! Seht, hoch und D 128 Pfalm 105. herr- lich ist sein Name; Gcht, kündigt al- len Völ- fern an # Die Tha- ten, die sein Arm gethan! Singt, spielt und re- det 19 froh von ihm, Daß 2. Sein Nam ist heilig, preist ihn, rühmet! Freut euch des Namens, wie's euch ziemet! IS THE al- les seine Wun- der rühm! Ma Tôi SO THANH 7. Du sollst," sprach er, ,, in Kana'n aliad idi. leben, Sch will es dir zum Erbe geben," Da noch sein Volk in viel Gefahr, Gering noch dessen Anzahl war Und Israel noch unbekannt Als Fremdling wallt in seinem Land. 8. Gott, der euch sich zum Volke schafft, Ist euer Leben, Licht und Kraft. Wer je nach dem Erbarmer fragt, Des Herz sei froh und unverzagt! 3. Fragt nach dem Herrn und seiner Stärke, Er, er ist groß in seinem Werke, Sucht, sucht sein freundlich Angesicht; O, er verläßt den Sucher nicht! Denkt an die Wunder, die er that, Und was sein Mund versprochen hat! Die ihr von Abrahm seid entsproffen, Bedenkt's, ihr seine Gunstgenoffen! Bedent's, du auserwählt Geschlecht Von Jakob, deines Gottes Knecht, Daß unser Gott in aller Welt Der Herr ist und Gerichte hält! 5. Er will stets seines Bunds gedando denken, 700 m Nie wird er seine Treue kränken; An Tausend nach uns immerfort Erfüllt er sein Verheißungswort; Der Bund, der Abrahms Hoffnung 4 war. Steht jetzt noch da unwandelbar. 6. Was Isaak er einst geschworen, Hat er, da Jakob ist erforen, In dem zwölfstämmigen Geschlecht Gesetzt zu einem Licht und Recht; Sein Bund bestand zu aller Zeit Und währet bis in Ewigkeit. 10700 no Wenn sie von Volk zu Volk hinziehen, Von Land zu Lande mußten fliehen, So ließ er keinem Menschen zu, Daß er den Seinen Schaden thu; Der Herr, ihr Führer, züchtigte Auch ihretwegen Könige! handmade 9. ,, Thut den Gesalbten meiner Thut den Propheten nichts zu leide!" Rief Gottes Stimm vor ihnen her, Und ihrer Feinde Feind war er. Er brach den Stab, die Stütz im Brot Und rief ins Land die Hungersnot. 10. 23.bl 150 Wer kann des Höchsten Weg er= bilan gründen? Sein Aug weiß seinen Mann zu finden. Er sandt vor ihnen Joseph hin, Verkaufte in Ägypten ihn, Warf ihn in Fesseln ohne Schuld Und bildet ihn so durch Geduld. 11. Er ward durch Gottes Wort belehret, Durch Kreuz geläutert und bewähret; Der König fand ihn weis' und treu, Und macht ihn von den Banden frei; Gebildet durch das tiefste Leid, Erhob ihn Gott zur Herrlichkeit. Psalm 105. 12. Vom Sklaven ward er ein Gebieter Des Hofes und der Landesgüter, Er zeigte die Regierungskunst Und fand auch bei den Großen Gunst, Den Räten dient er früh und spat Mit seinem tiefdurchdachten Rat. 13. Und Jakob zog nach stillen Leiden Zu seinem Sohn mit lauten Freuden, Da dieser Greis im Lande Cham Als Fremdling seine Wohnung nahm; Er wuchs dort an, bis seine Macht Das ganze Land in Schrecken bracht. 14. Gott der Ägypter Herz verkehrte, Daß Neid und Bosheit ste bethörte, Und Israel traf bittres Leid Durch seiner Dränger Grausamkeit. Der König sucht durch List und Zwang Der Diener Gottes Untergang. 15.90 Hng bo@ Doch half der Herr durch seine Rechte; Er fandte seine treuen Knechte, Sandt Mose ihnen und Aaron, Die zu Ägyptens Straf und Hohn Mit vielen Wundern dargethan, Daß Gott erhöhn und stürzen kann. 16. Er rief der Finsternis, sie hörte, Daß sich der Tag in Nacht ver fehrte; de Er wandelte die Flüss in Blut, and Die Fische starben in der Flut. Was widerstehet dem Befehl Des, der ist Gott in Israel? 17. Der Frösche ungeheure Menge Zog durch mit wimmelndem Gedränge Bis in des Königs Zimmer hin. Gott hieß Insektenheere ziehn, Die Mücken deckten Mensch und Vieh Und Wespenschwärme quälten fie. 129 Der Äste mit der Frucht zerschlug; Das ganze Land lag öd, entlaubt, Von froher Hoffnung ganz beraubt, 19. 18. Bald traf ein schwerer Hagelregen Mit Blitzen und mit Donnerschlägen, Was Feigen und was Trauben trug, Gamb 3 Wenn ihnen Gott ruft, zu verheeren; Die Heuschreckt und der Käfer hören, Es kam ihr Heer, das Kraut und Gras Und alle Felder öde fraß. Drauf stürzt der Erstgebornen Tod Ein jedes Haus in Angst und Not. 20. Mit Gold und Silber unsre Väter Nun führte unser Wunderthäter Aus ihrer Drangsal, und sein Blick Ließ keinen Schwächlichen zurück; Ägypten war des Abzugs froh, Weil mit ihm Furcht und Angst entfloh. 21. Gott gab des Tags dem lieben Volke Zum Sonnenschirme seine Wolke, Sein Feuer ward des Nachts ihr Licht; Sie baten, er entzog sich nicht, Gab Wachteln durch sein Machtgebot, Und speiste fie mit Himmelsbrot. 22. Er sprach zum Fels, und Waffer floffen, Die sich in dürrer Wüst ergoffen; Besuchte sie an jedem Ort, Und dacht an sein Verheißungswort. Gott kam bis zum Erstaunen nach, Was er dem Abraham versprach. 23. So führt der Herr aus Prüfungsleiden Sein auserwähltes Volk mit Freuden; Gott selber war ihr Licht und Heil, Räumt ihnen als Räumt ihnen als ihr Erb und Teil Die Länder vieler Heiden ein, Ihr Gut muß nun sein Volk erfreun. 1915/1001759 24. Oseht, wie Gott sein Volk regieret, Aus Angst und Not zur Ruhe dan spid führet! Er hilft, damit man immerdar Sein Recht und sein Gesetz bewahr. , wer ihn kennet, dient ihm gern: Gelobet sei der Nam' des Herrn! 9 130 Psalm 106. TCH 3713 Psalm 106. Eigene Melodie. og Hallelujah aus der heiligen Zucht der Gnade über die Sünde des Voltes. Jorissen. & #efodep| dd| de Singt Hallelu- jah, gebt ihm Ehr, Denn gut und freundlich e prodaja. ist der Herr, Und ewig wäh- ret sei- ne Gü- te! Wer spricht es POJI aus, was Gott ge- than? Wer mißt sein un- um- schränkt Ge- bie- te? = Wer stimmt sein Lob ihm wür- dig an? 2. Heil dem, der deine Rechte liebt, Gerechtigkeit in allem übt! Du liebst dein Volt, es freut sich deiner: Herr! du bist sein Erb und Teil, Gedenk nach deiner Huld auch meiner, Besuche mich mit deinem Heil! Laß mich die blühnde Wohlfahrt sehn, Die deine Huld, dich zu erhöhn, dll Dem auserwählten Volk verleihet! Wenn dann dein Erb und Eigentum In seinem Gott sich rühmt und freuet, So sei sein Heil mein Heil, mein Ruhm! 4. Ach, wir sind auch von Gott verirrt, In Welt und Sünde ganz verwirrt, Wir fündigten wie unsre Väter; Wir frevelten und fielen ab, Wir blieben immer Übertreter, 6. Doch half der Herr, zu seinem Ruhm, Die Väter in Ägyptenland Berkannten deine mächtge Hand, Die Heil verlich durch Wunderwerke; Sahn deine Güte auch nicht mehr, Vergaßen deiner Macht und Stärke, Empörten sich am roten Meer. Und rettete sein Eigentum; Er schalt das Meer, da flohn die Wasser; Er führte sie auf trockner Bahn, Erlöst sein Volk von seinem Haffer: Er hilft, wo niemand helfen kann. 7. Er winkt den Fluten, und das Meer Deckt ihrer Feinde ganzes Heer; Es fand sein Grab an dieſem Orte. Das sah sein Volk mit Preis und Dank, Es glaubte nun an seine Worte Und jauchzte ihm mit Lobgesang. 8. Doch sie vergaßen, was Gott that; Sie trauten nicht mehr seinem Rat, Und wurden lüstern in der Wüste; Versuchten Gott so unerhört, Und Gott befriedigt ihre Lüste, Verwarfen, was der Herr uns gab. Doch ihre Lust hat sie verzehrt. 5. 9. Wie ruchlos hat dies bös' Geschlecht Auch wider Mose, Gottes Knecht, Der ihnen half, sich nicht empöret! Was Aaron, Gottes Priester, sprach, Dem ward im Lager frech gewehret, Und er bedeckt mit Hohn und Schmach Psalm 106. 10. Da that der Erde Schlund sich auf, Fraß Dathans und Abirams Hauf, Und deckte Kinder mit den Vätern; Das Feuer griff die Rotte an, no Die Flamme zeigt den Missethätern, Wie furchtbar Gott sich rächen kann. om 11. alla da Auf Horeb selber gossen sie Ein Kalb, und bogen ihm ihr Knie; Verwandelten trotz des Gebotes, Das sie mit Zittern angehört, Die Macht und Ehre ihres Gottes In einen Stier, den Gras ernährt. 12. Ja, sie vergaßen Gottes Macht; Des Heilands ward nicht mehr gedacht, Der half zu seines Namens Ehre. Sie sahn nicht mehr die Wunder an, Die er so fürchterlich im Meere Und in dem Lande Chams gethan. 13. Wär da vor Gottes Angesicht Für Fsrael ein Mose nicht Mit Flehen in den Riß getreten, So hätte sie sein Zorn verzehrt; Doch des erwählten Mittlers Beten, Hat das Verderben abgewehrt. 14. Sie blieben ferne vom Verstand, Verachteten das liebe Land, Weil sie nicht glaubten Gottes Worten; Sie hingen ihrem Murrsinn nach, Empörten sich an allen Orten, Verwarfen, was der Ewge sprach. 15. Da nahm sich der Allmächtge vor Und hob schon seine Hand empor, Sie in der Wüste zu erschlagen; Als Kinder, die den Herrn nicht scheun, Sie aus dem Lande zu verjagen Und unter Heiden zu zerstreun. 16. Wie sonst der Kananit gethan, So hingen sie Baal- Peor an, Und speisten Opfer toter Götzen. Ihr Thun war wild; sie ruhten nie, Sich boshaft Gott zu widersetzen; Da riß die Pest ein unter sie. 17. Bis Pinehas in's Mittel trat Und schlichtete durch seine That; Da wich die Pest und Gott verschonte. 131 Wie freute der Erretter sich! Und Gott, der seinen Eifer lohnte, Lohnt's seinen Kindern ewiglich. 18. Sie murreten am Haderborn, Und reizten Gottes schweren Zorn; Wie litte Mose an dem Orte! Sie fränkten seinen Schmach, Daß er erbittert eitle Worte Vor Gott ganz unbesonnen sprach. 19. Geist mit Vertilg! sprach Gott in dem Gericht! Doch Israel vertilgte nicht Das fremde Volk aus seiner Mitten. Sein Volk, das vom Gesetze wich, Nahm an der Götzendiener Sitten, Vermischte mit den Heiden sich. 20. Sie opferten im tollen Lauf Waldgötzen Söhn und Töchter auf; Mit Blut unschuldger holder Kinder War ihre Vaterhand befleckt, Und Kana'ns Götzen machten Sünder, Mit Blutschuld lag das Land bedeckt. 21. Da stand nun Gottes Volk entweiht Durch Götzendienst und Grausamkeit. Sie warfen von sich alle Bande, Und brachen alle Bundestreu. Entweiht lag jeder Ort im Lande Durch Götzendienst und Hurerei. 22. Nun floh von Israel das Heil, Und Gottes Volk ward ihm ein Greul; Sein Zorn entbrannte, sie zu strafen. Er gab sie in der Heiden Hand; Sie wurden ihrer Haffer Sklaven, Verstoßen und umhüllt mit Schand. 23. Da lagen sie oft hart gedrückt, Tief unter ihrem Feind gebückt; Und kam der Herr, sie zu befreien, Sie blieben von ihm abgekehrt, Und gingen fort mit Meutereien, Bis ihre Kraft war ganz verzehrt. 24. Er sah ihr Elend, hört ihr Schrein, Und ieß sich dann der Strafe reun, Nach seiner großen Huld und Güte: Erweckt in ihrem Druck und Leid Selbst ihrer Feinde hart Gemüte Zu Mitleid und Barmherzigkeit. 9* 132 Psalm 107. 25. d Wir schrein zu dir in unsrer Not; O, hör auch uns, Herr, unser Gott! Bring den zerstreuten Jakobssamen Zusammen aus der Heiden Macht! Dann wird, Herr, deinem heilgen Namen Vom ganzen Volke Ruhm gebracht. shold Pſalm 107.god om diest Eigene Melodie. 19 Hallelujah aus den mannigfaltigsten Erfahrungen der erlösenden Gnade. Jorissen. free dodao da die Dankt, dankt dem Herrn, ver- eh- ret! Rühmt sei- ne Freundlich- keit, Denn sei ne Gü te wäh- ret Stets fort in&- wig- feit! = 2. Gott bringt ohn unser Sorgen Bon Mitternacht und Meer, Vom Abend und vom Morgen Sein Volk zusammen her. Sie irrten müd und matt In dürren Wüsteneien, Und fanden keine Statt, Der Ruhe sich zu freuen. 3. H So sing, du Volk des Herrn, Das er vom Feind er= löf= te! Littst slobte d # du, er blieb nicht fern; Er kam, daß er dich trös- te. 5. Er sättiget die Armen, Die Durst und Hunger drückt; Er ist's, der mit Erbarmen Die matte Seel erquickt: Der Brot die Fülle giebt, Der kann und will gern geben; Weil er das Leben liebt, Schenkt er den Toten Leben. 6. Apron Sie, die in Feffeln saßen, di Wo Todesschatten naht, Weil sie den Herrn vergaßen, Verwarfen seinen Rat: Erfuhren in der Not, d Daß Elend folgt auf Sünden, Und daß in Not und Tod Kein Helfer sei zu finden. 7. dll 26. Gott ist von seinem Volk nie fern; Bringt Lob, Anbetung ihm, dem Herrn, Wenn sie der Hunger quälte, Des Durstes heiße Pein Sie trieb als fast Entfeeltes Zu ihrem Gott zu schrein: So war die Not vorbei, DO Oft ehe sie es meinten, Denn Gott blieb gut und treu, Sobald sie vor ihm weinten. ste 4. $ 100 Von Ewigkeit zu Ewigkeiten! an Jauchzt Hallelujah! Gott ist nah. Wir wollen ihm sein Lob bereiten, Und alles Volk ruf: Amen, ja! Er führt in Dunkelheiten Sein Volk auf sicherm Pfad; Er will sie selber leiten Zur längst gewünschten Stadt: Laßt sie mit Lobgefang Hoch seine Güt erheben, Vor aller Welt ihm Dank Für seine Wunder geben! Wenn sie dann flehten, weinten, Half ihnen Gottes Treu, Und ehe sie es meinten, War alle Not vorbei. Er führt aus Finsternis, Er kann vom Tode retten, Sein Wort ist stets gewiß, Er reißet Band und Retten. Psalm 107. 8. Wenn Gott heraus will führen, Und nur zum Kerker spricht, Zerspringen ehrne Thüren, Der schwerste Riegel bricht: Laßt euren Lobgesang Hoch seine Güt erheben, Vor aller Welt ihm Dank Für seine Wunder geben! Fior 9.id thid# 9 Wenn Thoren nach den Sünden, Wozu fie Leichtsinn bracht, An ihren Früchten finden, Wie elend Sünde macht, Da ekelt ihnen Brot, Weil und Kraft vergehet, Und der gescheute Tod Bor ihren Augen stehet. 10. Sobald sie flehten, weinten, Half ihnen Gottes Treu; Oft, ehe sie es meinten, War Angst und Not vorbei. Er machte sie gesund; Bei ihm ist ja Genesung, Und aus des Grabes Schlund Gebeut er noch Erlösung. 11. Wer bringt, erlöst von Leiden, Nicht gern sein Opfer dar? Verkündet nicht mit Freuden dilo be destro de Sie, die auf Meere gehen, Den Schiffen sich vertraun, Gefahr und Not nicht sehen, Auf ferne Schätze schaun, Die sehn im hohen Meer Des Herrn erhabne Stärke; Der Abgrund giebt ihm Ehr, Zeigt seiner Hände Werke. Hoch seine Güt erheben, Vor aller Welt ihm Dank Für seine Wunder geben! 12. tirsalmi 13. do 1 Er spricht zu seinen Stürmen, Gleich sind sie da und wehn, Daß sich die Wogen türmen, Und wolkenhoch erhöhn. Das Schiff steigt himmelwärts, Sinkt in den Abgrund nieder: So sinkt in Angst ihr Herz, Doch hebt es sich nicht wieder. 133 14. Sie straucheln und sie fallen, Gleich Trunkenen vom Wein; Mut, Weisheit fehlet allen, e Nur Gott kann Retter sein. Doch war die Not vorbei, Oft ehe sie es meinten; Denn Gott war gut und tren, Sobald sie zu ihm weinten. 15. Den, der sein Retter war? routinVerdürstet öder Sand, Laßt sie mit Lobgefang Wenn er Gerichte hält Mit der Bewohner Sünde, Da schafft er fruchtbar Feld Ganz um in öde Gründe. 18. Er will nur, und sein Wille, Der Wind und Meere droht, Macht Sturm und Wogen stille, Und endet alle Not.dt Da sind sie hoch erfreut Nach Angsten, die sie trafen, Und gehn durch sein Geleit In einen sichern Hafen. 16. Gerettet Bolt! erscheine Vor Gott im Heiligtum! Preif' ihn in der Gemeine, Bring ihm vor Fürsten Ruhm! Laß deinen Lobgefang Hoch seinen Ruhm erheben, Vor aller Welt ihm Dank Für seine Wunder geben! 17. Wo Ströme sich ergossen, Schafft er ein dürres Land; d Wo flare Quellen flossen, Er winkt nur, so erfüllet s Ein See das trockne Land; 00 Auf sein Geheiß entquillet Ein. Bach dem dürren Sande Er setzet Arme hin C In segensreiche Auen, d Wo sie in Segen blüthn, hod Und große Städte bauen.dro Di 19. In Sie gehn in Ruh und säen, Und bauen Äcker an, d Wo jeder fröhlich mähen la nos Und Trauben sammeln kann. 20 Gott schützt und segnet sie, uro Daß wen'ge viele werden, Die kleine Anzahl Vieh Gedeiht zu großen Herden. 134 20. Wenn sie Tyrannen drücken, Und sie in Angst und Mühe Sich zitternd müssen bücken, Gott schützt und stärket sie. Er deckt mit Schmach und Schand Die Fürsten, die sich brüsten; Sie irren aus dem Land In ungebahnte Wüsten. Ande 21. Psalm 108. Der Herr hebt die Beschwerden, Dem Dürftgen schafft er Recht, Und er vermehrt gleich Herden Ein unterdrückt Geschlecht. dll fe 1076 Sud 111 10 Psalm 108.rodrim jus bene Or Nach Jorissen. ist 0 in Met. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend, Der Herr mein Panier. J Id daß ich dich ver- flär. Der Fromme sieht's und steht, Mit Freud in Gott erfüllet; Der Böse aber geht, d Verstummt in Schmach gehüllet. 22. pada O Gott, ich hab auf dich ge- merkt, Nun ist mein Herz in Willst du die Weisheit ehren, So steh bedachtsam still, Und sieh, was Gott dich lehren, Wie er dich bilden will! Giebst du verständig acht Auf ihn in seinen Werken, Dann wird die Güt und Macht In deinem Gott dich stärken. dapprop dir gestärkt: Ich sing und spiel zu deiner Ehr; Mein Ruhm ist, Ell Dein, Herrlichster, dein freu ich mich, Vor Heiden sing und preis' ich dich; Denn deine Güte reicht so weit, Als strahlt des Himmels Herrlichkeit. 4.3 ingat 2.9 modis Erwach, mein Herz, das auf ihn Antwortet er, dann sing ich gern Als Überwinder meinem Herrn! traut! Auf! Psalter, Harfe, tönet laut! Will ihn die Morgenröt erhöhn, Mein Lob soll früher aufwärts gehn. 3. Und deine Wahrheit glänzet schön, So hoch und weit die Wolken gehn. Erheb dich, Gott, im Himmelszelt! Dein Ruhm erschall in alle Welt! ng dal 5.1 dan 1 Gieb, daß dein liebes Volk einst frei Von allem Druck und Jammer sei! Es ruft, gieb Antwort! Herr, dein Arm Erlös' uns von der Feinde Schwarm! 150750 6. ar 800 Gott redet in dem Heiligtum, Des freu ich mich, er ist mein Ruhm. 7. Ich teil nach der Bewohner Zahl Nun Sichem und auch Suchots Thal; Sieh, Gilead ist wieder mein; Manasse freut sich, mein zu sein. 8. Ephraim hebt sich mir zum Schutz, Jst meines Hauptes froher Truß; Juda mit dem Gesetz regiert, und hoch als Fürst das Scepter führt. 9. Sieh, Moab, das in Übermut Sich stolz erhob und nimmer ruht, Wird unter meinen Händen klein, Muß mir zum Waschgefäße sein. Candides 10.00mallow onl Und Edom werf ich meinen Schuh Als überwundnem Sklaven zu; Auch die Philister kommen um: Ich jauchze drob in Siegesruhm. Psalm 109. 11. Wer führt mich zu der festen Stadt, Wo Edom seine Wohnung hat? Bist du es nicht, o Gott, allein, Durch den wir können Sieger sein? 12. Ziehst du nicht aus mit unserm Heer, So flieht es bald, und ist nicht mehr; Mit dir noch nie es unterlag, Mit dir dem Feind der Sieg gebrach. fredd 135 in Psalm 109. Eigene Melodie. Des Menschen Sohn gehet dahin, wie von ihm geschrieben stehet. de Jorissen. 13. Wir sehen rings umher den Tod, Schaff du uns Rettung aus der Not! Denn niemand ist, der uns beschütz, Und Menschenhülf ist auch kein nütz. 14. 2. Wo ich mich wend, an allen Orten Begegn ich ihren giftgen Worten; Sie stehen da von allen Seiten, Ohn Ursach wider mich zu streiten. Ich liebe sie, und werd verschmäht, Ich schweig und halt an am Gebet. 3. Wir wollen jetzt in Gott nur ruhn, Mit ihm einst große Thaten thun; Bald wieder seine Huld uns lacht, Und niedertritt der Feinde Macht. athindians O Gott, mein Ruhm, du mei- ne Eh- re, Dir klag ich prodo OFO oppf mei- ne Not, ach, hö- re! Mich ste- chen Trug und Läs- te- run- gen DA Ich suchte sie hoch zu beglücken; Sie trachten, mich zu unterdrücken. Lieb ich sie, ohne nachzulassen, Nie hörten sie auf, mich zu haffen. Mein Untergang ist ihr Gesuch, Darum verfolgt mich ſtets ihr Fluch: 4. Sein Richter müff' ihn bald verschmähen, Und sein Verkläger vor mir stehen, Er höre gleich sein Urteil sprechen! Fleht er, auch das sei ihm Verbrechen! Laß seiner Tage wenig sein, Sein Amt, das nehm ein andrer ein! Der spitzigen Ver- leum- dungs- zun- gen. Ich blei- be still, du H # 0 hältst Ge- richt; Mein Gott, ach, schweig du länger nicht! 5. Verwaiset steh sein Haus voll Kinder, Sein Weib sei Witwe, daß die Sünder Von allen sich verlassen sehen, Und bettelnd in der Frre gehen, Da ihre Wohnung liegt zerstört, Weil sie der Fluch des Manns behand schwert! G 1916. Hat er dem Glück im Schoß gesessen, Der Wuchrer mag sein Gut erpreffen, Und Feinde seinen Fleiß genießen, müssen, und wenn ein jedes liegt vernet, Sei keiner da, der sich erbarmt! 7. Ja, seine Nachkunft müff' auf Erden Bald gänzlich ausgerottet werden, Im nächsten Glied erlösch sein Same! Dann sterbe mit ihm aus sein Name, Daß seine Ungerechtigkeit Den dritten Erben nicht erfreut! 136 Pfalm 110. 8. Der Herr vergelt dem Missethäter Auch alle Schulden seiner Väter; Er laß ihn seiner Mutter Sünden Auch nimmermehr getilget finden! Bleibt seine Schuld vor Menschen nicht, Sie bleibt vor Gottes Angesicht! midt mind3 99. mis mu Denn seht, er dämpfte alle Triebe Der Gottes und der Menschenliebe; Er unterdrückte das Erbarmen, Verfolgte sie bis in den Tod. te te 10. Und drängte den bedrängten Armen; Und Fett und Fleisch sind weggezehrt. Betrübte trübt er in der Not, 15. Die fluchen, drohen, mich bestreiten, Und der gehäufte Schmerz auf Schmerz Zermalmt mein schon verwundet Herz. 14. Ich lebe kaum, mein Gehn ist Schleichen, Gleich Schatten, die dem Lichte weichen, Daß ich muß wie die Heuschreck fliehen Und wanken auf den schwachen Knieen; Da mich vor Kummer nichts mehr nährt, Ganz elend, kann ich noch dem ion#idos 1509 Schmähen, Daß er in seinem Schlaf ihn schrecke! Er gürte sich mit eignen Händen Den Fluch als Gürtel um die Lenden. In seiner Wut sei was er sucht, Stets unter seiner Hand verflucht!" 12. Ja, Gott wird meinen Feinden fluchen, Die immer mein Verderben suchen. Hilf mir um deines Namens willen! Ja, du wirst mir dein Wort erfüllen! Herr, deine Gnade preiset dich, duff Sie ist mein Trost, erlöse mich! 13. Herr, du bist groß durch dein Erbarmen, Und ich bin elend, hilf mir Armen! Die Feinde nahn von allen Seiten, 1516- monist Er wählte Fluch,- Fluch müff' Dem Schelten, Fluchen nicht entgehen, ihn fassen! Floh Segen Segen ihn verlaffen! Heil, Wohlfahrt bleib ihm immer poll i fremde, n- am Denn mich verfolgen böse Rotten, Die meiner in dem Jammer spotten; Sie sehn von allem mich beraubt, Und schütteln über mich das Haupt. 16. Er zieh den Fluch an gleich dem Hemde! Fluch geh in ihn wie Waffer ein, Er dring wie Öl in sein Gebein! 11. du nur nach Der Fluch sei ihm des Nachts zur Decke, 503 Ach Herr, mein Gott, ich lieg zertreten, Steh du mir bei in meinen Nöten! Komm, deine Gnade zu erhöhen! Hilf mir, daß meine Feinde sehen, Daß meines Königs Hand es fei, Die mich aus ihrer Hand befrei! 17. Herr, segne du, wenn jene fluchen! Wenn sie dann mein Verderben suchen, So stehn sie einst mit Scham umHüllet, Wann Freude deinen Knecht erfüllet. Wer je, o Herr, dir widerstand, Den decke Schmach wie ein Gewand! 18. Mein Mund soll ihn, den Herrn, erheben, vor vielem Volk ihm Ehre geben, Der, wie es auch den Dürftgen gehet, Doch ihnen stets zur Rechten stehet; Und wo man sie zu morden droht. Errettet er vom nahen Tod. stod sig thi 100 of str Psalm 110.pun micire mund Eigene Melodie. Von nun an werdet ihr sehen des Menschen Sohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen in den Wolken des Himmels. Jorissen. Je- ho- vah sprach zu meinem Herrn, dem Soh- ne: Sitz ne- ben Psalm 111. mir zu mei- ner rech- ten Hand! Sieh dei- nen Feind gekrümmt vor 137 m's m dei- nem Thro- ne; Er let- ket Staub, der dir sonst wi- der- stand! 10918 19 19.5. 2. Gott sendet Heil aus Zion deinen Freunden, herrscht mit hoher Majestät; Dein Scepter Regiere nun auch mitten unter Feinden, Da sich dein Reich durch Widerstand erhöht. 3. geziert; Es ist vor dir in solcher Meng' er schienen, Als Tropfen Tau das Morgenrot gebiert. 4. Jehovah schwur, und ihn, den Herrn, gereuet Auch nie der Eid, er schwur in seinem Sohn: Ich bin's, der dich wie Melchisedeck weihet: O Gott, der Herr, der dir zur Rechten sitzet, Greift Fürsten bald auf ihren Thronen an, 1191119 00 Ein junges Bolt wird dir freiwillig dienen, In Herrlichkeit wird er die Völker Um Siegestag mit heilgem Schmuck Das Schlachtfeld liegt voll Leichen said tood um ihn her. Der Stolze wird vor seinem Schwerte flichten, Und der Tyrann stürzt hin, und ist nicht mehr. 7. Zerschmettert fie, wenn er im Zorne blitzet, Und wo ist der, der ihm entfliehen kann? 2100 6. Zwar wird er trinken aus dem Leidensbache, Weil dies Jehovah ihm beschieden hat; Doch endlich führt er aus die Gottesdist fache, please In Ewigkeit sei Priester auf dem Wenn ihm Jehovah bahnt den Siegers Thron!" pfad. Psalm 111. bin in- n3 nisl coun Mel. In Gott ist meine Seele still, Das Gedächtnis der Gnadenwunder. Jorissen. e Japp Jauchzt Hal- le lu- jah, lobt den Herrn! Oja, mein ganzes S J ee Herz will gern Ihm würdig Preis und Ehre ge- ben; Ich will in adadadad ppr sei- nem Heilig- tum, Im Rat der Frommen seinen Ruhm Aus pd Po al- len Kräf- ten hoch er= he= ben. = 138 Pfalm 112. 2. Die Werke Gottes sind sehr groß; Wer je die Seligkeit genoß, Gott selbst in seinem Wert zu sehen, Spricht: All sein Thun ist Majestät Und Herrlichkeit, auf's höchst erhöht; Ja, ewig wird sein Recht bestehen! 3. 74, 194 Ein Denkmal seiner Wunder giebt Er selber, der uns ewig liebt. Wie gnädig zeigt er sich uns Armen! Er speiset liebreich wer ihn ehrt; Nach seinem Bund, der ewig währt, Wird er sich unser stets erbarmen. 4. Er selbst zeigt seinem Volke an Die Thaten, die sein Arm gethan, Daß er der Heiden Erb, ihm schenke. Wir sehn, daß er gerecht und treu In jedem Wert und Wege sei Und unsre schwachen Tritte lenke. 5. Psalm 112.d Mel. Wohl diesem Menschen, der dich, Herre, Das Licht, gesäet dem Frommen. Ja, ewig steht, was Gott gebeut, Es ist nach Recht und Billigkeit, Das sieht und rühmet Jakobs Same. Erlösung sendet uns der Herr; Was er verheißt, erfüllet er: O, hoch und heilig ist sein Name! 6. Drum soll die Furcht des Herrn allein Bei uns der Weisheit Anfang sein, Sie wird uns zum Verstehen führen; Sie macht uns selig und beglückt, Für Erd und Himmel uns geschickt, Und wird mit ewgem Schmucke zieren. be fedpad aad H OF Ge- lobt sei Gott! Seht, wer ihn lie- bet, Sich seiner Führung Jorissen. adidadida ganz er- gie- bet, Der ist selbst se lig, und auf Er den Wird 19, 017 Wohl dem, der die Bedrängten liebet, Der gerne leiht und gerne giebet, Der andrer Not und Leiden hebet, pfd dp f auch sein Sa- me mäch- tig wer- den, Und sein Geschlecht folgt sei- nen Wegen, Und wird ge- krönt mit seinem Se- gen. 2. du Der Reichtum wird sein Haus erfüllen, Und selbst nach Recht und Ordnung lebet: Und Segen wird aus Segen quillen; In grauenvollen Finsterniffen Wird doch dem Frommen licht entsprießen; Der Holde, Treue und Gerechte Ist Licht und Kraft für seine Knechte. 3. Der stehet fest auf seinen Wegen, Und sein Gedächtnis bleibt im Segen. o prostor 4. te tipt per Er fürchtet nicht, was andre schrecket; Sein Herz vertraut, weil Gott ihn decket, Vertraut auf seines Führers Gnade, Und gehet mutig seine Pfade, Bleibt unerschüttert feste stehen, Und siehet seinen Feind vergehen. Psalm 113 u. 114. 5. Er streuet aus und giebt den Armen, Bleibt unermüdet im Erbarmen; Die Frucht von seinen Liebeswerken Fehlt nie, er wird auch andre stärken; Sein Ehr und Ansehn wird auf Erden Bis an sein End erhöhet werden. 6. Dem Frommen folget stets das Gute, Der Böse sieht's mit Frevelmute; Er härmt sich ab, er knirscht und fluchet, Wenn er den Tod des Frommen suchet; Jedoch der Frevler Wunsch vergehet, Weil Gott bei den Gerechten stehet. mot toppend my list Psalm 113. Mel. In Gott ist meine Seele still, Hallelujah! der Herr sieht den Elenden an. be a doppio pap Singt Hal le lu- jah, singt dem Herrn! An- be- ter Got- tes, 139 ee lobt ihn gern, Laßt sei- nes Namens Ruhm ver- brei- ten! Es wer- de shilik mand Ewigkeit der Ewig teiten! 2. Jorisien. JJ Japon Ruhm und Dank und Macht Dem Un- ver- gleich- li- chen ge- bracht In Die Sonn erweck den Lobgesang Vom Aufgang bis zum Niedergang, Jhn, ihn, den Herrlichen, zu loben; Denn seine Kraft und Herrlichkeit Ist über alle Völker weit Und alle Himmel hoch erhoben. 3. Wo ist ein Reich wie Gottes Reich, Und wer ist unserm Gotte gleich? Wer wohnt wie er in lichter Höhe? Wer übersicht des Himmels Heer? Wer schaut hinab in's tiefste Meer? Wer, der auf Erden alles sehe? 4. Er ist's, der Armen hilft in Not, Verdrängte hebet aus dem Kot, Daß niemand der Erhöhung wehre. Er machet sie in seinem Reich Den Fürsten seines Volkes gleich An Weisheit, Schätzen, Macht und Ehre. 5. Rühmt ihn, der unsern Kummer hört, Dem Trauerhause Trost gewährt! Er schenkt der Kinderlosen Leben; Sie, die sich sonst verachtet sah, Steht nun als frohe Mutter da: Ihn, ihn soll unser Lob erheben! 200 3700 Psalm 114. Mel. Da Jerael zog aus Ägyptenland, Wir Sein, in Kraft ewiger Erlösung. To 911 Jorissen. B Da 38- ra= el zog aus- gyp- ten- land, Und Ja- kobs Haus 140 Psalm 115. TOSTO # S aus der Tyran- nen Hand Sich sah von Gott be frei et, Ward THE G Ju da sei ner heil- gen Herr- schaft Ruhm Und Israel, sein ਕੀ ਕੀਤੀ || Volk und Eigen- tum, Zum Got- tes- reich ge wei- het. 2. Das Schilfmeer stand, sah, floh erschrocken hin! Der Jordan hört's und Furcht ergreift auch ihn, Und stürzet ihn zurücke. Wie Widder sprangen Berge wild empor, Wie Lämmer hüpften Hügel hoch hervor Bei dem erhabnen Blicke. 3. Was war dir, Meer! du tobst ja ſonst verrucht? Du stolzer Strom, wer treibt dich in die Flucht? Könnt ihr auch fliehn und zittern? Wer läsfet, Berg und Hügel, euch nicht ruhn? mibe Ihr hüpfet ja, wie Lamm und Widder thun! Kann euch auch Angst erschüttern? 4. Du Erd, erbeb vor Gottes Angesicht, Vor Jakobs Gott, er wohnt im ewgen Licht! Sieh, wie Jehovah handelt, Der zu dem Kiesel spricht: Gieb Waffer her! Und harte Felsen in ein Waffermeer Durch einen Blick verwandelt! Psalm 115. Mel. Nicht uns, nicht uns, nicht uns, o lieber Herr, Geheiliget werde dein Name! 2. Seht, unser Gott, der uns beschützt und schont, Der über uns im hohen in Edolent wohnt, d Himmel da Hast i to 150 Nicht uns, nicht uns! gieb dei- nem Na- men Ehr, Daß dei- ne Jorissen. Gnad und Wahrheit sich verklär: Herr, komm, sie zu er- he- ben! pood Haddoppda I- 0 Was ra- set dort das ro- he Hei- den- tum: ,, Wo ist ihr Gott, dem fie allein den Ruhm Vor al len Göttern ge- ben?" Kann, was er will, vollführen! Doch jener Götzen alle, groß und klein, Sind stummes Gold und Silber, Holz und Stein, Die Menschenhände zieren. P Psalm 116. 3. Sie haben einen Mund, doch der nie spricht; Sie haben Augen, aber sehen nicht; Wer sieht nicht, daß sie trügen? Sie haben Ohren, aber hören sie? Sie haben Nasen, doch sie riechen nie; 19 156019 O, sie sind eitel Lügen! 4. Sie haben Händ' und greifen nichts damit; Sie haben Füß' und thun doch keinen Schritt, Stehn ohne Lebenszeichen. Wer solche macht und ihnen Tempel baut, Und dann auf sie als seine Götter traut, Muß selber ihnen gleichen.de 5. Du Gottesvolk, trau auf den Herrn allein! Was er euch war, ist er, wird er euch sein: Ein Schild und mächtger Retter. Du Priesterschar, trau auf den Herrn allein! Was er euch war, ist er, wird er euch sein: Ein Schild und mächtger Retter. 6. Ihr Frommen all, traut auf den Herrn allein! Was er euch war, ist er, wird er euch sein: Tim ibi Biot post Ein Schild und mächtger Retter! Jehovah denkt an uns, teilt Segen aus, Er segnet Jsrael und Aarons Haus, Er höret jeden Beter. 7. Wer diesen Gott verehret, groß und klein, jati Wird seines Segens auch teilhaftig fein, JOUL O Freud für Groß' und Kleine! Der Herr vermehrt nach jedes Fähigkeit Uns und den Kindern Heil und Se ligkeit, Bis er uns selbst erscheine. 8. Er, unerschöpflich, segnet immer gern: Ihr seid das Volt, gesegnet von dem Herrn, Der Himmel schuf und Erde! Den Himmel schuf er sich zu seinem Thron, Die Erde, daß das Menschenkind drauf wohn, ming Und ihm geheiligt werde. 9. Die Toten preisen dich ja nicht, o Herr! Im Grabe schallt dein hohes Lob nicht mehr; Drum wollen wir im Leben Zu deinem Lob hier immer sein bereit; Du bist es wert, daß wir in Ewigkeit Dir Hallelujah geben! 141 Psalm 116. mel. Warum verstößt du uns, o Herr, so gar?( B₁. 74.) Kehre wieder zu deiner Ruhe, meine Seele! ISTER leo dapodd no me duele 02 ondo On May 16 Jorissen. Wie lie- bens- wür- dig ist Jehovah mir, Der all mein poddapropiad pada pad Flehn auf sei- nem Thro- ne hö- ret, Und der sein Ohr zum tief- sten Seuf- zer kehret! So lang ich leb, o Gott! ruf ich zu dir. 142 Psalm 117. 2. Erschütterte mich bittrer Todesschmerz, Ergriff mich ganz die Furcht und Angst der Hölle, Traf lauter Not und Jammer meine Seele, So schüttet ich ihm aus mein ganzes Herz. 3. Ich rief zu ihm: O Herr, erlöse mich, Mach meine Seel von Missethaten Ledig!" Der Herr ist groß, er ist gerecht und gnädig, Und unser Gott hört und erbarmet fich. 4. And dist Einfältge stehen unter Gottes Hut: Ich lag in Not, er kam mit Hülf hernieder; Drum, Seele, fehr zu deiner Ruhe wieder, Gott thut dir wohl, er ist dein höchftes Gut! 5. Du führest mich vom Tod zum Lebenslicht, 7. O, wie vergelt ich Gott, was er mir that, Da Wohlthat mich auf Wohlthat überhäufen! Wohlan, ich will den Kelch des Heils ergreifen, Gelobet sei sein Name früh und spat! 8. Ich that dem Herrn Gelübd in meiner Not, Die will ich jetzt vor allem Volk bezahlen; nstl= 1sit fed pppd| 3 Der Herr bewies zu wiederholten Malen, Daß köstlich sei vor ihm der Frommen Tod. 19.1 Nimm meinen Dank, nimm mich zum Opfer hin! Mein Aug ist froh, mein Fuß wird O Herr, ich will laut deinen Namen preisen, nicht mehr gleiten; Du wirst im Land der Lebenden mich leiten, Vor allem Volk dir mit der That erweisen, Ich wandle fort vor deinem Angesicht. 6. Du bist mein Herr! O Herr, ich bin dein Knecht, Sohn deiner Magd, du hast mir beigestanden, Du machst mich frei, du löseft meine Banden: Du hast auf mich, den dir Erkauften, Recht. 10. Daß ich ganz dein, dir alles schuldig bin. 11. Ich glaub an Gott, drum red ich ohne Scheu, Die Welt ließ oft mich in der Not verzagen; Ich mußt in Angst von allen Menschen sagen: Sie trügen stets", doch Gott ist Mein Lob soll ihn in Ewigkeit erewig treu. höhn! In's Haus des Herrn will ich mit me Freuden gehn, In seiner Stadt will ich ihn froh erheben, Er ist mein Heil, er ist mein Licht, mein Leben; pide Psalm 117. Mel. Den Herren lobt, ihr Heiben all, Seine Gnade und Wahrheit über uns! Jorissen. Lobt, alle Hei- den, lobt den Herrn! Rühmt, al- le Völ- ker, Psalm 118. € rühmt ihn gern! Kommt, se het seine Gna- de! seht, Sie wal- tet it- ber uns er- höht! Die Wahr- heit Got- tes stehet fest, Steht, 333 Hal- le= lu- jah, e wig fest! Psalm 118. Mel. Jauchzet dem Herren, all auf Erde,( Pi. 66.) Des Herrn Sieg unser Sieg. 143 Dankt, dankt dem Herrn, jauchzt, vol- le Chö- re, Denn er ist pada 7 freundlich jederzeit; Singt laut, daß sei- ne Gü- te wäh- re f PP podda Bon Ewig- feit zu E- wig- feit! Jauchz, Israel, und bring ihmi = Von feine Gna- de wäh- re 2. Auf, Priesterschar, bring du ihm Ehre! Du hörst und siehst es jederzeit, Zeng's laut, daß seine Gnade währe Bon Ewigkeit zu Ewigkeit! Bring, Volk, das Gott verehrt, ihm Ehre! Jorissen. Ehre! Er zeigte dir es jederzeit, Froh- lock! daß Sieh, du erfährst es jederzeit, Sing froh! daß seine Gnade währe Von Ewigkeit zu Ewigkeit! 3. Ju jeder Angst, Not und Gedränge Rief ich ihn, den Erbarmer an: - - Ewigkeit zu& wig feit. S = Er giebt mir Antwort in der Enge, Und führt mich auf geraumer Bahn. Der Herr ist für mich, Macht und Gnade Läßt mich in ihrem Schutze ruhn, Wer unternimmt's, daß er mir schade? Was kann ein schwacher Mensch mir thut? 4. Der Herr ist für mich, hilft mir fiegen; Drum seh ich im Triumphe schon Hier alle Feinde vor mir liegen, Und trage seine Siegestron. O beffer ist's, auf Gott vertrauen, Psalm 118. 144 Als ruhn auf Menschen Macht und Kunst; Ja, besser ist's, auf Gott vertrauen, Als hoffen auf der Fürsten Gunst. 5. Laßt alle Heiden stürmend rücken Mit Macht und Wut auf mich heran; O, ich zerhaue sie in Stücken, Weil ich's im Namen Gottes kann. Ja, drohen mir von allen Seiten Gezückte Schwerter nahen Tod, Ich will im Namen Gottes streiten, Des Arm mir immer Hülfe bot. 6. Umschwärmten sie mich gleich den Bienen, Sie sind wie Dornenfeur gedämpft; Ich habe unverzagt mit ihnen Im Namen Gottes durchgekämpft. Stark hast du, Feind, auf mich gestoßen, Ich sollte fallen, wolltest du; eus Doch Gott hilft seinen Gunstgenossen, Sprang seinem Knechte belfend zu. 7. Der Herr ist meine Hülf und Stärke, Mein Psalm singt seine Treu und Macht; Mein Heiland hat durch große Werke Sieg und Erlösung uns gebracht. Nun jauchzen meines Gottes Knechte, Daß ihre Hütt davon ertönt: Gelobt sei unsers Gottes Rechte, Die uns mit Sieg und Frieden krönt!" 8. Die Rechte Gottes ist erhöhet, Die Rechte unsers Gottes siegt; Der Fromme, der nun sicher stehet, Frohlocket, daß der Feind erliegt. Ich sterbe nicht, ich werde leben Durch den, der mich erlöset hat; Ich will die Werke froh erheben, Die der Erbarmer für mich that. 9. Gott züchtigt mich nicht zum Verderben, Er überläßt mich nicht dem Tod; Er will nicht, daß ich sollte sterben, Drum rettet er aus aller Not. Er öffnet mir- ich will ihn loben. Die Thore der Gerechtigkeit; Da, wo mein Heiland wird erhoben, Anbet ich ihn, der mich befreit. 10. Dies sind die Thore zu dem Throne Der allerhöchsten Majestät, Wodurch beim frohen Jubeltone Zu seinem Gott der Fromme geht: Da will ich vor dir niederfallen, Du hörtest mich in meiner Not; Dir soll mein frohes Lob erschallen, Du giebst mir Leben aus dem Tod. 11. Der Stein, den einst die Tempelbaner Verschmäht, ist Eckstein in der Höh; Das dringt den denkenden Beschauer, Daß er nach ihm mit Ehrfurcht seh; Von unserm Gott ist das geschehen: Wie herrlich ist, was er gethan! Wir können dieses Wunder sehen, Und beten seine Allmacht an. 12. Dies ist der schönste aller Tage, Den Gott uns schenkt, weil er uns liebt, Daß jeder nun der Furcht entsage, Sich freue, weil Gott Freude giebt. Schent heut, Erbarmer, Heil und Segen, Es ist dein Tag der Herrlichkeit! Gieb, daß wir all erfahren mögen, Wie hoch, Herr, deine Gnad erfreut! 13. Gesegnet sei des Herrn Gemeine, Die hier in seinem Namen kniet! Sie sei geweiht dem Herrn alleine, Der huldreich auf sie niederfieht! Der Herr ist Gott, zu dem wir wallen, Bald macht er uns sich offenbar, Ein jeder such ihm zu gefallen, Und bring sich selbst zum Opfer di nd prid dar! 14. Jiggradst Du bist mein Gott, dich will ich loben, Erheben deine Majestät! 1168 Dein Ruhm, mein Gott, werd hoch erhoben, Der über alle Himmel geht! Rühmt, rühmt den Herrn! Schaut, sein Erbarmen Bestrahlet uns in trüber Zeit, und seine Gnade trägt die Armen Von Ewigkeit zu Ewigkeit! Psalm 119. Psalm 119. Eigene Melodie. 1 sdysc1 20 Das Wort und nichts als das Wort und das ganze Wort! Jorissen. Wed Jd JdppJJJ. Ofe lig sind, die in Auf- rich- tig- keit Vor ih= rem 145 japod podjOJJ CARA ME Gott zu wandeln sich be- stre- ben! Die sein Gesetz be- wah- ren de al le zeit, Die im- mer acht auf Gottes Zeug- nis ge- ben! = Heil, wer ihn sucht, von Herzen ihm sich weiht! Er findet == Gott, und seine Seel wird le= ben. 2. 4. Heil denen, die in seinen Wegen Ich danke dir aus meines Herzens Grund, gehn, Und folgen Gott, wie er sie führt im Weil du mich selbst Gerechtigkeit willst lehren; er fie fi stillen, Kein Unrecht thun, und immer auf Ich lerne nun das Recht aus deinem Mund, ihn sehn, Und merken stets auf seinen heil- Wonach ich dich in deinem Reich soll gen Willen! ehren. Herr, du gebeutst; o laß es uns ver- Ich richte mich nach deinem Recht stehn, und Bund: Dein Reichsgesetz mit Eifer zu er- Verlaß mich nicht; ach, wer kann füllen! 3. dich entbehren! 5. O, möcht mein Weg dir ganz geheiligt sein, Und ich hier stets nach deinen Rechten wallen! Ich will mich dir von ganzem Herzen weihn, Richt meinen Gang nach deinem Wohlgefallen! Sieht, Herr, mein Aug auf dein Gesetz allein, So werd ich nie in Spott und Schande fallen. Wie soll, wie kann ein Jüngling weise sein, Den alles reizt, und der so leicht kann gleiten? Wenn er getreu befolgt dein Wort allein, So wirst du ihn auf ebnem Wege ich sucht mein leiten. Herz, die Wahl wird nie mich reun; Laß dein Gebot nur immer mich begleiten! 10 146 Pfalm 119. 6. Du sprichst zu mir; dein Wort bewahre ich, Es werde tief mir in das Herz ge= schrieben, Daß ich, o Herr, nie jündge wider dich! O, wär ich dir doch immer treu geblieben! Gelobet fei dein Name! Lehre mich, Daß ich dein Recht mög über alles lieben! 7. Ich thue froh mit meinen Lippen kund Dein hohes Recht nach heilgen Reichsgesetzen; ic Hoch jei gerühmt das Wort aus deinem Mund! Dein Zeugnis ist mein herzliches Ergötzen; Ich hab mehr Freud an deinem Weg und Bund, Als an der Welt und allen ihren Schätzen. 8. Ich rede, was du mir befohlen haft, Und schaue immerfort auf deine Wege. Seitdem mein Geist, Herr, deine Rechte faßt, Erfreun sie mich, je mehr ich sie erwäge. Dabei ist mir die Lust der Welt verhaft; Gieb, daß ich nie dein Wort vergeffen möge! 9. Gedenk an mich, thu wohl mir, deinem Knecht, Damit ich leb und dein Wort lern bewahren! Ach, daß mein Aug einst helle sehen möcht! Eröffne mir's und laß mich auch erfahren Und sehnet sich, daß bald durch deine Hand Dein heilig Recht mög dargestellet werden. 11. Wie furchtbar ist dein Schelten von dem Thron! Wie trifft dein Fluch, die stolz dir widerstreben! Wer dein Gebot verschmäht, findt seinen Lohn; Befreie du von Schand und Schmach mein Leben! Ich halt dein Wort und finde großen Lohn; Dein Zeugnis hat mir Licht und Kraft gegeben. Die Wunder, die uns dein Gesetz und Recht Von deiner Huld und Weisheit offenbaren! 10. Als Pilgrim wall ich hier im fremden Land; Verbirg mir, Herr, nicht dein Gebot auf Erden! 12. Es setzen sich auch Fürsten wider mich Und halten Rat, wie sie mich fällen' möchten; Doch, Herr, dein Knecht sieht immer hin auf dich, Und redet nur von deinen heilgen Rechten. An deinem Wort erquickt und freut er sich, Pflegt mit ihm Rat, und hält's mit den Gerechten. 13. Ich finke hin im Drucke meiner Not, Am Staube klebt schon meine matte Seele; Erquice mich nach deinem Wort, o Gott! Du hörst, wenn ich dir meinen Gang erzähle; Drum lehre mich dein Recht und dein Gebot, Kraft, nie Trost in Trübfal fehle! Daß mir nie 14. Ach, gieb mir Licht, so werd ich bald verstehn, Daß dein Befehl mich führt zu meinem Glücke! Dann wird mein Aug auf deine Wunder sehn. Gram mich nicht zu Boden drücke! Herr, deine Hand kann aus der Tief' Hilf, daß der erhöhn; Mein schwacher Geist, der nirgend Ruhe fand, Fühlt überall die drückendsten Be- Ach, stärke mich, daß mich dein Wort schwerden, erquide! Psalm 119. tort stor 15. Führ du mich stets von falschen Wegen ab, Laß deine Lehr mich immer Wahrheit od du lehren; Ich weiß, daß ich den Weg erwählet hab, Der richtig führt, und mir wird Heil gewähren! Dein hohes Recht, so wie dein Mund es gab, Steht vor mir da, ich will es stets rond verehren. 16. Herr, meine Seel hangt deinem Beugnis an, Ach, laß mich nie dabei zu Schanden werden! Wenn deine Hand, die Raum verschaffen kann, Mir jetzt mein Herz erweitert in Beschwerden, So lauf ich froh auf meiner Lebensbahn, Die dein Gebot mir weiset hier auf Erden. 17. How to Wend von mir Schmach, die meine Seele scheut; Denn deine Zucht ist gütig, wo ich fehte. Herr, dein Befehl ist meine hohe Freud, Der höchste Wunsch, die Sehnsucht dd meiner Seele; Erquicke mich nach der Gerechtigkeit, Die du verklärst in deinem Reichsbefehle! 21. 2 Zeig mir den Herr, laß mein Aug in deinem Lichte sehn, Weg, den deine Rechte lehren, Dann will ich treu ihn bis an's Ende gehn. Gieb mir Verstand, auf dich allein zu hören! Ach, möcht mein Herz doch dein Geset verstehn, Mein Fuß sich nie von deinem Wege sinkehren! 18. 60 Führ du mich selbst! ich kann an deiner Hand Hier meinen Weg nach deiner Vorschrift gehen, Denn meine Lust dazu ist dir bekannt; Mein Auge will nur auf dein Zeugnis sehen. Neig du mein Herz, daß es, dahin gewandt, Nie durch den Geiz fich laffe hintergehen! 19. 147 Bieb, daß ich mich auf deinem Weg erquick! Erfülle mir dein Wort bis an mein Ende! Du schufst mein Aug: o lenke jeden Blick, Daß eitle Lehr durch Schein mich nie verblende; Ja, deine Furcht führt bis zum höchsten Glück, Bis sich dein Heil an deinem Knecht pions& and vollende. bor 20. BEAR Herr, du heilst und du vergiebst die Schuld; Gieb, daß ich bald dein Heil erblicken möge! Dein Wort verheißt's, und seh ich deine Huld, Dann antwort ich dem Lästrer deiner Wege. Ja, auf dein Wort vertrau ich in Geduld, Es hält in mir die Sehnsucht immer rege. 22. Entzieh mir, Herr, das Wort der ning das Wahrheit nicht! O, laß es stets mir auf den Lippen schweben! Verziehst du schon, du kommst doch zum Gericht. dich und darf vor dir nicht beben: Ich hoff auf Ich halte fest an deinem Unterricht, Ihm bleib ich treu und ewig ganz ergeben. 23. Weil ich nichts such, als dein Gebot allein, So will ich froh auf meinen Wegen gehen. Ich wandle fort und darf vor nichts mich scheun, Und wohlgemut in dir vor Kön'gen stehen. Ich zeug, was du gezeugt, und kann mich freun; Beschämt an dir wird mich die Welt nie sehen. 10* 148 Pfalm 119. attied to 24. Dein schön Gebot hält oft mein und Herz entzückt, Ich lieb es sehr, es zeugt von deiner Liebe; grind Ja, dein Befehl stärkt und bereichert pa mich; disord erblickt: Er ist mir mehr, als Erdenschätz und s Ehre. duuri nied stur 29. Ich greif danach, seit ich den Schatz O, wär er mein! o, daß er's ewig bliebe! Nur dein Gebot, ja, dein Gebot beglückt; Sieh, wie ich mich in deinen Rechten übe! strid 25.0 91.00 Gedenk des Worts, gered't zu dei= nem Knecht, Du selber haft mir Hoffnung drauf gegeben! Drückt Elend mich, bin ich gering und schlecht, Dein Wort, mein Trost, muß stets mein Haupt erheben! Ach, daß ich bald dein Heil erblicken möcht! nis Du sagst es zu, das giebt mir Kraft und Leben. 26. Treibt gleich der Stolz mit mir oft seinen Spott, Weil ich mich halt an deine heilge Lehre, So weich ich doch nie vom Gesetz, mein Gott, Weil ich dich fürcht und dein Gericht verehre; traf es der Spötter Rott; d mich, wenn ich sie spotten höre. Vom Anbeginn Des tröst ich 27. Oft wird mir bang, wie wenn ein Pestwind weht, Wenn dein Gesetz von Frevlern wird zertreten; Doch weil mein Fuß nach deinen Rechten geht, So bleiben sie mein Lied in allen Nöten. Drum, wo mein Haus in meiner Wallfahrt steht, Hab ich doch Mut, getroft einher zu treten. 28. - Halt dein Gesetz, und- o, wie froh bin ich! Das ist mein Schatz, daß ich dich reden höre. ng a led nist Gott ist mein Teil, ich sag's mit Bit to or frohem Mut. Mein Herz bewahrt dein Wort, das nach zu leben. Ich bet und fleh und fühl, wie wohi nes thut, Wenn ich dich kann von Herzen froh derheben: Sei gnädig, Herr, o, du bist ewig gut! Nach deinem Wort wirst du mir Leben geben. 30. In stiller Nacht denk ich, o Herr, an dich! Dein Nam ist groß, ich bleib bei deiner Lehre, Oft denk Mein Fuß ich nach, wohin mein Weg mich führt; soll stets nach deinem Zeugnis gehen, Weil sonst mein Pfad im Dunkeln sich verliert. Ich säume nicht, ich eile fort zu gehen. Da dein Gebot mir zeigt, was mir gebührt, So will ich fort, hier gilt kein Stillestehen. 31. Rings um mich her legt der Gottlose Strick, Er steht und laurt, ob ich nicht bald werd wanken; Doch dein Gesetz steht nie bei mir zurück, Denn ich vergeß nie, dir dafür zu danken. Zu Mitternacht dank ich für dies, mein Glück; Dein recht Gericht hält mich in heilgen Schranken. 32. Ich habe mich den allen zugesellt, Die in der Welt in Wahrheit dich verehren. Herr, dies dein Volk, thut gern, was dir gefällt, Der Erdkreis steht bereit, dich zu verklären, Voll deiner Güt, und zeugt's der ganzen Welt; Drum wolle mich, Herr, deine Rechte Tehren! Psalm 119. 33. 201 O Herr, du thatst viel Gutes deinem Knecht, Du läsfest mir nach deinem Wort geschehen. Gieb mir Geschmack an dir und deinem Recht, die Wahrheit einzusehen! Ein helles Aug, dand Ja, dein Gebot ist Wahrheit, recht in und schlecht; Ich glaub, und will auf deinen Weim bist dingen gehen. 34. Bevor ich noch durch Leiden mürbe ward, Irrt ich herum in selbstgemachten Wegen; HJER Doch sieh, mein Herz hält nun dein Wort und harrt, Denn du bist gut, von dir kommt de manion. Ina aller Segen. G Lehr mich dein Recht, wie du's geoffenbart; out 194 240 Ach, komm mir doch mit deinem Licht st entgegen! di det 35. no put the Es machen mir die Stolzen viele Not, Ihr Mund ist voll Betrug und dichtet Lügen; Doch ich bewahr aufrichtig dein Gebot. Gefühllos wird ihr Herz durch stetes Trügen; Doch sieh, mein Herz hat Lust an dir, mein Gott! Ja, dein Gesetz schafft dauerhaft Vergnügen. 36. 149 Es freuen sich, die sich zu dir gewandt, Wenn sie mein Heil und meinen Wandel sehen. Herr, züchtigst du, dein Antlitz bleibt doch hold; og tils Es thut mir wohl, von deiner Hand zu leiden. Ich hab dein Wort als s Wahrheit pegiat Jomnis anerkannt, Und hoff darauf, laß mir danach geand der schehen. sich m 38. Ich weiß es, Herr, gerecht ist dein Gericht; Demütigst du, ich sehe deine Treue. O, sie verläßt mich, wenn ich leide, nicht. Herr, deine Gnad erquice mich auf's uds neue! Sie sei mein Trost, wie mir dein Mund verspricht, Knecht im Druck an dir erfreue! Daß sich dein ig duy rol 39. Barmherziger, erzeig Barmherzigkeit! Dann wird mein Herz erquickt, dann kann ich leben; Denn dein Gesetz ist meine Lust und Freud, Erniedre sie, die sich so frech erheben! Beſchäm den Stolz, der meiner Unschuld dräut! Treu bleib ich dem, was du befiehlst, ergeben. 40. Es halte sich zu mir, wer dich verachinehrt, anh Dein Zeugnis hält und liebet deine dan simpas Knechte; bi Weich denn von mir, wer dir nicht Jum angehört! Mein Herz bleibt treu, es liebet deine Rechte, Und ungeteilt ist's ganz zu dir gekehrt. Ach, daß ich nie zu Schanden werden 61 196 un möchte! mich m 41. mein Herz in fehnlicher Begier Wie brennt Nach deinem Heil! es bleibet an dir hangen. Dann lern ich erst, was ich längst wissen sollt, Ich lerne mich an deinen Rechten weiden. Das Herz bleibt leer bei Silber oder Gold, Doch dein Gesetz erfüllt's mit tausend Freuden. shit 37. me Mich schuf, mich bildete, Gott, Nach deinem Ich hoff auf dich, dein Wort verheißt es mir; Mein Auge sehnt sich, müde vor Verlangen, Wort, und Thränen sagen dir: deine Hand; Drum muß mein Herz auch dein Ge- Wann kommt bot verstehen. mein Heil? wann werd ich Trost empfangen? 150 Psalm 119. 42.910 Muß ich dem Schlauch im Rauche ähnlich sein, O, ich vergeß doch nimmer deine Rechte, Und werde mich doch einmal wieder freun. Wie lange währt's? wann hilfft du deinem Knechte? Verfolger drohn, die keinen Richter scheun; Halt du Gericht, dann frohlockt der Gerechte! 43. Ich muß umher die Frevler raftlos sehn, Die mir zum Fall berborgne Gruben graben, Und öffentlich, Herr, dein Gesetz verschmähn; Doch dein Gebot ist lauter und erhaben. Wenn nicht dein Wort mein Trost gewesen wär, So wär ich längst in meinem Druck vergangen. mis tisprinck 47. 1807 Herr, dein Befehl- o, den verges ich nicht! Erquicket mich und giebt mir neues Leben, 2 mont Macht sanft dein Joch und leicht mir meine Pflicht. Hilf mir, o Gott, da Lügner um mich stehn, Die sich die Hand auf mein Verderben gaben! und das best 44. Schier hätten mich die Stolzen umgebracht, Und sicher bin ich nirgend noch auf Erden; wid Doch stets hab ich an dein Gebot gedacht. And Ach, deine Gnad erquick mich in Bes schwerden, G Damit ich treu dein Zeugnis nehm in acht! Dein Mund sagt's zu, es muß erfüllet werden. mish S1050 150 45. Und alles dient, und alles giebt dir Ehr, Ja, dein Gesetz erfüllt all mein Verlangen; Dein Wort der Kraft trägt Himmel, Erd und Meer; Ich sehe sie von deinem Wint abhangen, Ja, ich bin dein; ach, siehe mein Bestreben, Ganz dein zu sein! Hilf mir, ich suche Licht! Nur dein Befehl kann, was ich such, mir geben. 48. 17ind @ Der Böje paßt auf meinen Fall und Tod; Doch 151196 wenn ich, Herr, nur auf dein Zeugnis merke, So seh ich Heil, und kenne keine Not. Ich fand ein End' in jedem Menschen10 werke; Docho, wie groß, wie weit ist dein Gebot! Stets giebt es mir Befriedigung und Stärke. colidinpa 49. Wie hab' ich dein Gesetz so lieb, o Herr! Den ganzen Tag ist's meine Seelenspeise. Mein Feind sei flug, o, ich bin glücklicher Und flüger noch, dein Wort macht wahrlich weise; Dein Wort, o Herr, steht fest in Im Himmel, muß auch auf der Erd bestehen. et non Ewigkeit Ja, dein Gebot erleuchtet täglich mehr, bleibt mein Schatz auf meiner Pilgerreise. Es FOTOS Wir Väter sind durch deine Treu erfreut, Und Kindeskind wird sie bewähret sehen. Der Erdball steht vom Anbeginn der Zeit, Du gründ'teft ihn, er bleibet feste stehen. 46. 50. Sonst ging ich treu an meiner Lehrer Hand; Jedoch ich fand, was mich gelehrter machte: 100 Dein Zeugnis, Herr, giebt Weisheit und Verstand. Wie einsichtsvoll man auch die Alten achte, Viel klüger ward ich seit ich dich erkannt, Und demutsvoll, Herr, dein Gebot betrachte. Psalm 119. 51. Sobald ich merk, daß mich mein Slind 350 Fuß verführt, So zieh ich ihn zurück vom bösen Wege, Daß ich dein Wort bewahr, wie mir's gebührt. Ich weiche nicht, damit ich sehen möge, Wie deine Hand in deinen Rechten führt; Du lehrest mich zu gehn auf deinem Wege. 52. 200 Dein Wort ist süß, wie reiner dan Honigsaft; Kost ich's, so wird mir Leib und Seel erquicket, Und dein Befehl giebt im Gehorſam Kraft, Er macht mich klug, wo man mich gados sonst verstricket; Drum haß ich auch die falsche Wissentodschaft, rode wind Die bald verführt, und mir das Ziel is borverrücket.( bid din 53. Dein Wort ist mir für meinen Fuß pein Licht; Die Fackel scheint auf allen meinen des Wegen, Wo ohne sie mir alles Licht gebricht. Ich schwör, und will mit Ernst den hadra Eid erwägen, bai Dir treu zu sein, und dein gerecht Gericht Tief meinem Geist zur Warnung einzuprägen. 151 Doch bleibt mein Herz, o Herr, zu dir gewandt, Und dein Befehl soll meinen Fuß regieren. 103 56. Verlier ich schon mein Erbgut in der Zeit, 54. Du drückest mich, ich liege tief gebeugt; Erquicke mich, dein Wort kann mich erheben! Mein Mund, der dir von meinem Herzen zeugt, Will deiner Treu ein willig Opfer geben; O, steh darauf, in Huld zu mir geneigt, Und lehre mich nach deinen Rechten leben! and 55. 200 Sieh, meine Seele trag ich in der Hand; Doch in Gefahr, mein Leben zu vers lieren, Vergeß ich, Herr, nicht dein Gesetz, mein Pfand. Der Böse will mich in die Schlinge führen, Dein Zeugnis ist mein Teil und ewig Erbe; Es bleibt mein Schatz, mein Ruhm und meine Freud, Ich fürchte nicht, daß dies mein Teil sdn verderbe. Mein Herz, das sich ganz deinen Rechduten weiht, Hat darin Lohn; sie trösten, wenn ich sterbe. 57. Verhaft ist mir der Leichtsinn, er verführt; Herr, meine Lust find deines Reichs Gesetze. Du bist mein Schirm, mein Schild, der deckt und ziert, Daß mich kein Pfeil, noch Schwert des Feinds verletze; Dein Wort bleibt mir, da nichts zum beno) Biele führt, Der Grund, worauf ich meine Hoffnung setze. nd 58. Ruchlose, weicht! weicht immer weit linge von mir! Ich habe mich ganz meinem Gott Isten ergeben, sin mured Und sein Gebot bewahr ich für Iisd und für. Erhalte mich! dein Wort verspricht mir Leben, midd Ich hoff auf dich, ich strebe stets nach dir!! BnQ Beschäm mich nicht in meinem matgul ten Streben! not emos 59.4 Sei meine Kraft! dann weichet all mein Leid, Dann freu ich mich stets deiner heilsplind gen Rechte, Dann bleib ich dir in deinem Dienst geweiht. Was uns so gern vom Wege führen möchte, Ist voll Betrug und lehret Eitelkeit, Und du zertrittst, wer weicht von deinem Rechte. 152 Psalm 119. 60. mism Torld do Du wirsst das Volk, wovor dem Lande graut, om Wie Schlacken hin, wir sehen es verschwinden; Drum liebt mein Herz dein Zeugnis, mir vertraut, Und hofft auf dich; ach, laß mich Gnade finden! Mir schaudert oft aus Furcht vor dir gonisdie Haut, Denn furchtbar straft dein Zorn der Frechen Sünden. sd go 610 it and 6190 mis10 Ich halt auf Recht und auf Rechtnot strönt schaffenheit, ed Und laffe mir mein Ziel durch nichts verrücken. Gieb mich nicht preis der Ungerechtigkeit; Der Feind gebraucht Gewalt und böse Tücken. Hilf deinem Knecht, vertritt ihn jederi du the zeit, Wenn Stolze ihn mit Schmach zu oping eduis Boden drücken! getthin nd 62.diel tro mis Mein Auge sehnt sich, Gott, nach o ani hideinem Lichti) 93 Ach, daß es bald dein Heil erblicken möchte! Sieh, wie's dein Wort nach deinem im Recht verspricht! Ach, handle, Herr, in Huld mit deinem Knechte! Herr, dein Gebot ist jetzt mir mehr als Gold, Drum halt ich fest auf deine Reichsbefehle, Kein Kleinod ist so teuer meiner rau tploor Seele. dd Ich sehe dich so allgerecht und hold, Und haß den Weg, den jeder haffen follt, Der abwärts führt, wo ich des Ziels tverfehle. sibioot the pour mad di 165. Dein Zeugnis, Herr, ist groß und wunderbar, Drum bleibt mein Herz demselben ganz ergeben. Eröffnest du, was uns verborgen war, So bringt dein Wort mir immer Licht und Leben. Den Kindern wird auch deine Weisshiup heit klar, Du kannst uns bald all unsre Zweifel heben. im rom. 66. Ich öffne, Herr, für Wahrheit meimissionen Mund, o ma Ja, dein Gebot entzündet mein Ver1918& nd sim dlangenis dad się Wend' dich zu mir, mach deine Huld mir fund, Und laß mein Herz bald Sättigung empfangen! Dies thatst du ja, und ewig steht dein Bund Verlaß mich nie mit deinem Unterricht, Und führe mich in deine heilgen Rechte! brid 1103 63.admin antogra Ich bin dein Knecht, drum unter- O, dann bewahr ich tren bei jedem krst sdoff( hiweise mich, od de InsSchritt, Daß ich, o Herr, dein Zeugnis kenn Herr, dein Gebot, wenn du willst bei than monist und ehre! im mbj8 pas mir stehen! Sieh, alle Welt entehrt, verleugnet indspill 68. 191 0109 dich; Es leuchte mir dein freundlich Annethote monis gesicht, bim end all Daß sich den Knecht an deiner Huld erquicte; Es ist nun Zeit, daß dich dein Arm verkläre. Man hebet auf, zerreißet öffentlich, Herr, dein Gesetz und deine heilge flusi monisd Lehre. hi disid ning 164. Ach, gieb du mir in deinen Rechten Licht! Säh's jeder doch, wie hoch dein Dienst beglücke! Mein Auge fließt von Thränen, jeder om bricht Für alle, die an deinem Namen hangen. and 3 m 67. dan putih) the Mach durch dein Wort doch feste this thesap meinen Tritt, ic Auf ebnem Weg nun sicher fort zu usgehen. Kein Unrecht herrsche über meine Hütt, Erlöse mich von Menschen- Druck und Schmähen! Frech dein Gesetz, und weicht von dir zurücke! 153 69. Du bist gerecht, und recht ist dein dat did& Gericht; So lang dies fehlt, so fehlet alles mir. Schau, wie ich matt vor dir die Hände falte, Dein Richterspruch wird stets dein Und schmachtend fleh; hilf mir, Recht verkünden. ich traue dir Dein Zeugnis ist gerecht und trüget Daß ich erlöst dein Zeugnis immer pihalte! 274., Psalm 119. nicht; Die Wahrheit ruht auf ewig festen Gründen. Du weiseft uns mit Ernst auf dies dein Licht, Nur hier ist Ruh, nur hier ist Heil zu finden. 70. bing Jup? monism Mein Eifer hat mein Leben fast med verzehrt, 296 od Daß meine Feind, o Gott, dein Wort o i punt vergessen! Es ist wie Gold geläutert und bewährt, Und welcher Geist kann seinen Wert 196 ermessen? iste Du hast damit, Herr, deinen Knecht beehrt; Er hat es lieb, er wird es nie vergessen. 2596 Simple 71. SJID Schmäht mich die Welt, bin ich gering und klein, O, ich vergeß nie meines Herrn Beolmnurenfehle! our god Dein Recht ist recht, und wird es ewig sein, Und dein Gesetz ist Wahrheit meiner of Seele: So find ich Ruh und kann mich still erfreun; Du machst, daß mir nie Trost, nie Leben fehle. att a 72. did no Ergreift mich Angst und stürmet 190 rou did not auf Not, is Und macht mich oft die Furcht des Dann tröstet, dann ergötzt mich dein Gebot. wird dich ewig hoch erheben, Dein Zeugnis Es ist und bleibt gerecht in Not und Tod: odöd and Ich wach, eh noch die Morgenröt Innse and erwacht, bim shbiyot Früh steiget schon zu dir mein heißes Insighombas Flehen. Ich harre dein, denn dein ist Güt olight usd mund Macht,& Harr auf dein Wort, das immer wird chim that de bestehen.olijo nek Erwachend lehrt mich oft die stille Simps8 misd Nacht, bi bist hoc Wie alles muß nach deinem Worte be 9d Eun gehen. Ta uist da!! mbi 75. Hör meine Stimm nach deiner Gnad an und Huld, Erquicke mich, o Herr, nach deinen Rechten! Ich ruf, es dringt mein ganzes Herz zu dir; En Ach hör, daß ich, Herr, deine Rechte halte! Ach, trage mich und schone mit GeHuisd fosil graduld! he Todes beben, Dein Zeugnis steht bewährt in Not outhod und Tod," tdad Es wird bestehn in alle Ewigkeiten. 077, South 200 Sich meine Not, ach Herr, errette mich, nhd b Denn nie verlaff' ich dein Gesetz und Die mir sich nahn, daß sie mich töten land 3 limon möchten, onsuisd Entfernen sich von dir durch Schuld auf Schuld, Schmähn dein Gesetz, sind Haffer deidog annen Knechten. bund 76.find that ne Gewiß, auch du bist nah, mein bid niet Herr und Gott, Wenn Feinde nahn, um wider mich zu streiten! Ganz Wahrheit ist dein heiliges Gebot, Es wird sein Licht noch rings umher dons verbreiten. Gieb mir Verstand, so kann ich selig boder Lehre! leben! 73.00 Ja, du bist treu und unveränderlich; Führ meine Sach, da ich mich zu dir fehre! Q Sei du mein Heil, o Herr, ich wart bid sudo auf dich, Belebe mich zu deines Wortes Ehre! 154 Psalm 119. 78. Dein Heil ist fern von jedem Bösewicht, Weil er nicht will auf deine Rechte 09achten; Doch mich verläßt, Herr, dein Erbarmen nicht, wird klug und strau- e chelt nicht; nie in meinem Lauf Das höher geht, als Mensch und aft sid Engel dachten. Erquicke mich, da ja auch dein Gericht Mir Heil verspricht; ach, laß mich nicht verschmachten! 79. is 97100 Der Feinde Schwarm, der täglich man sich vermehrt, Wühlt rastlos fort, und sucht mich si jo zu verstricken; on Doch weich ich nicht, dein Zeugnis Halt dein Gebot, so lang ich wall sto monisd bleibt mir wert, Jated dun 15 hienieden. 84. Und feiner soll's mir aus den Hän- maral bewahrt dein teures Zeugnis, Herr, ermüden. Ich harr des Heils von deinem Angesicht, Anton Bok gar onli den rücken. Mein Herz Ich lieb es sehr, du hältst die Liebe rege; Ja, dein Befehl, das Zeugnis deiner sur Ehr, im Sei stets der Weg, worauf ich mandeln möge, Ich seh dein Wort von Spöttern in sehr entehrt, Verabschen sie, die Wahrheit untersdrücken. tim snod) 80. thin spom Sieh, Herr, mein Herz liebt deinen mjör( bis Reichsbefehl; O, deine Gnad erquicke mich mit Leben! Ganz Wahrheit ist dein Wort, ganz dluh ohne Fehl; Verspricht es viel, noch mehr wirft ndu uns geben. Dein Recht besteht, des freut sich meine Seel, ins Und dein Gericht wird ewig dich erhim asdfat murheben. 81. Doch dein Gesetz lieb ich und bleib ihm treu, d Will siebenmal des Tages dich erhöhen. Ich dein Recht, seh, wie es göttits lich sei, Seh heilig dich in dem Gerichte stehen. 83. Wer dein Gesetz und deinen Unterricht Von Herzen liebt, o, der hat großen thie Frieden, Geht ruhig fort, Verfolgt und drängt ohn Ursach sedmu prish man mich fort, Und muß ich auch der Fürsten Haß ose mi gredempfinden, omnis So bebt mein Herz doch nur vor pien deinem Wort. Wer kann, was du versprichst und and drohst, ergründen? Bei deinem Wort freu ich mich, o dan Anis mein Hort! Wie die sich freun, die große Schätze finden. 82. Den Lügen gram, haß ich die Heuchelei, Ich kann den Greul nie ohne Abscheu 5 est2 sehen; Drum will ich Daß wo ich geh, ich deine Stimme hör! O Herr, vor dir sind alle meine Wege! 85. Herr, mein Gebet fomm vor dein Angesicht! Ach, schau herab, vernimm in Huld mein Klagen! Dein guter Geist verleih mir Unterricht! Du heißest mich die fühnsten Bitten wagen. Mein Flehen komm bald vor dein aid Angesicht! Erlöse mich, dein Wort läßt nie ver= op zagen! forum@ 86. dein Lob von meinen Lippen fließt! sind him Sieh, wie Wenn mich dein Geist wird deine Rechte lehren, Dann red't die Zung, die dir ges weihet iſt, Dein heilges Wort und sonst will ich nichts hören. Was du gebeutst, ist alles wie du biſt, Gerecht und gut, und wird dich ewig ehren. Psalm 120. 87. Reich mir die Hand, ach, komm, mir beizustehn! Ich liebe nichts, als deine Reichsbefehle; Herr, mich verlangt, dein Licht, dein Heil zu sehn, Erfülle bald das Schmachten meiner Seele! isp= 358 O, dein Gesetz ist über alles schön, Die höchste Luft, die ich mir immer wähle. STI 88. Gieb Leben mir, dann lob und preis' ich dich! 155 Auch im Gericht wirst du mir Heil gewähren. Ein irrendes, verlornes Schaf bin ich, Mein Hirte, laß mich deine Stimme hören! Ich bin ja noch dein Knecht; ach, suche mich! Nie laß ich nach, Herr, dein Gebot zu ehren. 258 Psalm 120. Mel. Ich ruf und schrei zu Gott, dem Herren. In der Welt Angst, im Herrn Friede. and mouth Weh mir, ich muß, mit Not umgeben, Als Fremdling wie in Mesech leben, Wie in den Hütten Kedars bleiben, Wo Frevler sich einander treiben! 1102 Jorissen. Ho Ich rief in al- len meinen Wehen Zum Herrn, er da det merk- te auf mein Fle- hen, Er half und hilft von al- lem Bö- sen; Ja, er wird mich einst ganz er-= lösen. Er bar mer! sieh, wie = F ich mich qua- le; Ach, ret te jetzt auch mei- ne See le, Da = = # 2. dort der Lü- gen- mäu- ler Gift, Hier mich die falsche Zun- ge trifft! Wie lang muß meine Seele wohnen, Was nüßen euch die falschen Wo niemand will des Schwachen Bungen? schonen, Was helfen eure Lästerungen? Ihr wollet andern Elend schmieden Und störet euren eignen Frieden. Seht, Lügen sind gleich Mörderpfeilen, Die wieder zum Erfinder eilen, Und treffen mit entflammter Wut, Wie der Wachholderkohlen Glut. 3. Wo jedem ich, er mir zur Last, Weil man den lieben Frieden haßt! 4. Ich denke Friede, rede Friede, Ich jagt ihm nach, doch ich ermüde; Sie gehen fort auf bösen Wegen, Verstoßen diesen Himmelssegen. Ihr Aug und Herz ist ganz verwildert; Sie haffen, was die Sitten mildert. Ihr höchstes Gut ist blutger Sieg, Sie denken und sie reden Krieg. 156 Psalm 121 u. 122. del mod im mnd Psalm 121. Eigene Melodie. m Israels Hüter. Sisyphuron Ich schau nach je- nen Bergen gern: Mein Heil, das ich begehr, Kommt's von den Bergen her? Nein, mei= ne appe Hülf ist von dem Herrn, Der schuf durch's Wort:„ Es wer- de!" Den Himmel und die Er= 2. 1918 Er läßt nicht gleiten deinen Fuß, Dein Hüter schlummert nicht, Wenn dir's an Kraft gebricht. Er schläft nicht, wenn er helfen muß; Sieh, Israels Gebieter Ist auch dein Gott und Hüter! 3. Jehovah selber schützet dich, n- ar Er steht in deinem Stand An deiner rechten Hand, DGID de. feddod Jorissen. Beschattet dich so gnädiglich, Daß dich bei Nacht und Tage Nicht Frost noch Hitze plage. 4. @ 91 392 971-191 Psalm 122.1- huy cím pi Mel. Gefreut hat sich mein Herz und Mut Pilgerlust an der Heimat. Jehovah, der die Welt regiert, Wacht über Leib und Seel, Daß dir kein Gutes fehl. Beim Ausgang und beim Eingang ging finis wird das 08 Der Herr dich selber leiten Bis in die Ewigkeiten. O # Ich freu' mich, wenn man zu Jorissen. zu mir spricht: Laßt uns zum Hau- se Gottes gehn! Bald werden uns- re Au- gen sehn, Jed ru- sa- lem, dein herrlich Licht! Bald gehn wir, uns in dir zu peda freun, zu deinen hohen Tho- ren ein. Dein Bau, o Sa- lem, Psalm 123. ist voll- füh- ret. Du bist die Stadt, von Gott er- baut, Wo je- der ਕੀਰ 3 mit Verwundrung schaut, Wie dich die Pracht und Ordnung zie- ret. 2. 1798 Dorthin seh ich die Stämme ziehn, Erlöste zum Gedächtnisseft Des Gottes, der sie hat erlös't, Zu rühmen den, der Heil verliehn. Hier thronet die Gerechtigkeit Auf Davids Stuhl, von Gott geweiht; Hier kann kein Unrecht mehr betrüben. Salem, dir sei Glück und Heil, Dein Segen werde derer Teil, Die dich von Grund des Herzens lieben! 157 a dia Au 3. In deinen Mauern Friede wohn', In deinen Häusern Sicherheit! Sei du der ganzen Erde Freud'! Werd' aller Städte Ruhm und Kron', Und wachse fort in stolzer Ruh'! Dies wünscht mein wallend Herz dir zu, Um meiner Freund' und Brüder willen, Ich suche stets dein Wohlergehn, Daß Heil und Segen dich erhöhn, Um unsers Gottes Tempels willen. do Psalm 123. oped and mod Mel. Zu dir, o höchster Gott, mein Angesicht Hinauf das Herz! Jorissen. e Zu deinem Thron er heb ich, Herr, mein Herz, Mein = JJaddepodo ge him- melwärts! Wie Knechte hier nie ih- re Au- gen wenden Von ihrer Herren Hän- den; Wie Mäg- de un- ter- wür- fig Jacapdaa ਕਿ ihren Frauen Auf ihre Hän de schau- en: So schaut auch FPJ J un= ser Aug auf unsern Gott, Bis er uns hilft in Not. 2. Herr, unser Gott, erbarm, erbarme Ja, unsre Seel ist satt des stolzen dich Spottes Doch unser väterlich! Der rohen Feinde Gottes; Die Schmach, der wir so satt, kehrt Hilf uns, daß wir dabei nicht untertäglich wieder, gehn, Und drücket uns darnieder. Und hemme du ihr Schmähn! 158 Psalm 124 u. 125. Psalm 124. Mel. Fürwahr, nun Israel wohl sagen kann: Unsre Hülfe allein und ganz der Herr. & ਹਰੇ Sing, Gottes Volk: Wär un= ser Gott nicht treu, Und ständ uns nicht der Herr all- mäch- tig bei, Hätt über uns sein P dd Joppo Au- ge nicht ge- wacht, So hätt uns längst der Menschen Lift und = Macht In Staub ge- senkt, ja, 2. Sie hätten uns verschlungen in der Wut, Und ihren Grimm gefühlt in unserm Blut: Die Fluten hätten Not auf Not gehäuft, Das hohe Waffer längst uns all erfäuft, Da nichts besteht, was ihre Flut ergreift. 3. Gelobt sei Gott! Er faßt' uns mächtig an, Und riß uns los aus unsrer Feinde Bahn. stat Jou the Jorissen. mör- drisch um- ge- bracht! Wir sind entflohn, so wie ein Vögelein Des BVoglers Strick; die Schlinge schloß uns ein, Jedoch sie riß: so kann nur Gott befrein! 4. Seht, unsre Hülf ist in der Hand des Herrn, Er bleibt uns nah und er hilft immer gern. Der Himmel, Erd und Meer hervorgebracht, noch alles trägt und über Menschen wacht, Der ist's, der uns beschützt und selig macht. Psalm 125. Eigene Melodie. Des Glaubens Zuversicht. Jorissen. Die ganz auf Gott, den Herrn, ver- trau- en, Die ste- hen PJJ im- mer fest, Wenn alles sie ver- läßt, Weil sie auf Zi- ons Fel sen bauen, Der ewig un er- schüt- tert ste- het, Und nie ver = -C ge het. = Psalm 126. 2. Jerusalem hat eine Feste An Bergen um sich her: Doch um sein Volt ist er, Jehovah selber, eine Feste; Er, er wird treu in Angst und Die in Aufrichtigkeit Schrecken Uns immer decken. 3. Tyrannenscepter mag regieren, Lang drückt doch sein Gewicht Der Frommen Erbteil nicht; Es wird sie auch nicht mit verführen, Zum Unrecht und zu Bübereien Die Hand zu leihen. 4. Gieb den Gerechten deinen Segen, Sich dir zum Dienst geweiht! 159 Treib weg, die gehn auf krummen Wegen, Psalm 126. Eigene Melodie. Unsere Heimkehr. Der den Gefangnen Freiheit sendet, An allen bald sein Heil vollendet: Du kannst es thun, du, dessen Hand Uns Bäche schafft im dürren Sand! Daß bald dein Boll nach Angst und Mühe In Frieden blühe! This Jorissen. J Wann Gott einst uns- re Ban- de bricht, Uns führt gen = 3ion in sein Licht, Dann wird wie Träumenden uns sein. Wir Jp pd Jap gehn mit unserm Füh- rer ein, Und jauch- zen laut in Got- tesfreu- den Nach über- standnen Pil- ger leiden; Dann staunt die gan- ze Welt uns an, Und ruft: Das hat der Herr ge- than! 3. 2. O ja, das hat der Herr gethan! Wir staunen auch dies Wunder an Und stehen da, und sehn erfreut Auf ihn, den Herrn der Herrlichkeit, Oft fehn wir die mit Thränen sä'n, Mit Freuden ihre Früchte mähn. Der Sä'mann gehet aus und weint, Weil alle Müh verloren scheint; Geht auf und ab, streut seinen Samen Mit Thränen, doch in Gottes Namen, Und kehrt wie jauchzt sein froher Blick! Mit reichen Garben einst zurück. 160 Psalm 127 u. 128. Psalm 127. Mel. Den Herren lobt, ihr Heiden all,( Ps. 117.) Alles von dem Herrn. he deco Ber- geb- lich ist es, daß man traut Auf Weisheit, Arbeit, --bJ TO013 Kunst und Fleiß; Ber- geb- lich ist der Men- schen Schweiß, Wo Gott Wo Gott nicht selbst die Stadt 2. Vergeblich machet ihr euch Not, Wacht frühe auf und sizet spat; Wer ist's, der's so errungen hat? Ihr est mit Kummer euer Brot, Und Kummer ist der Thorheit Straf; Den Seinen giebt er es im Schlaf. 3. Was Pfeile in des Helden Hand, Das sind die Kinder in dem Haus. Froh geht der Vater ein und aus, de pod nicht selbst das Haus er- baut. Nichts hilft der Wächter in der Nacht, steht, Auf seine Stim- me 2. Nach Jorissen. Psalm 128. Mel. Christus, der ist mein Leben, Des Herrn Segen in der Ehe. Er nähret sich vom Segen, Der auf der Arbeit ruht; Gott ist auf seinen Wegen: Wohl dir, du hast es gut! 3. da Wohl dem, der Gott ver- eh Die Gattin, deine Frenoe, Wird wie ein Weinstock sein, 6 be- wacht. Der reichen Kinderfegen fand. Erwartet ihn der Feind im Thor, Hebt er getrost das Haupt empor. 4. 23 O, wohl dem Held, er weichet nicht, Des Köcher voller Pfeile ist! Er troßet der Gewalt und List; Die Söhne gehn mit in's Gericht; Der Wahrheit und des Rechtes Freund, Trotzt jeder seines Vaters Feind. = Jorissen. ret, Oft be- tend vor ihm höret, In seinen We- gen geht! Mit Frucht und Zierrat beide, Dich und dein Haus, erfreun. 4. Gleich jungen Ölbaums Sproffen, Hast du auch jung und frisch Zu deinen Freudgenossen Die Kinder um den Tisch. Psalm 129 u. 130. 5. Seht, wie hier in der Stille Der Mann, der Gott verehrt, Genießt des Segens Fülle; Gott giebt, was er begehrt. 6. Aus Zion fließt ihm Leben, Aus Salem Friede zu, Und Erd und Himmel geben Sein lebelang ihm Ruh. Ingredie 7. Wer ganz auf Gott vertrauet, Ihm bleibet tren gesinnt, Der sieht sein Haus gebauet Von Kind zu Kindeskind. 8. Gott fegnet ohn Ermüden Den, der sich zu ihm fehrt. Das Volk hat ewgen Frieden, Das unsern Gott verehrt! Psalm 129. Mel. Von Jugend auf sie mich geängstigt han, Gedrückt, aber nicht unterdrückt. 161 Jorissen. Sing, Isra- el: Von Ju- gend auf gedrängt, Er litt ich = adapa dddddi P viel und un- er- hör- te Pla- gen; Von An- fang her hat man mich dodal stets ge- kränkt, Doch konnt man mich nie ganz dar- nie- der- schla- gen. 2. 4. Mach sie wie Gras, das auf den Mach Dächern grünt, Das bald verdorrt, und keiner zeitig findet, Wobei die Hand des Schnitters nichts verdient, Wo ledig steht, der sonsten Garben bindet. 5. Der Ackersmann zieht Furchen in das Land: So zogen sie uns Striemen auf den Rücken Mit ihrer Peitsch' in der ergrimmten Hand, Und wollten uns in Not ganz unterdrücken. 3. JUS Doch er, der Herr, der treu ist und gerecht, Kein Wandrer grüß die Ackersleute je, Zerhieb das Seil, das uns gebunden Er spreche nie: Gott segne diesen hielte. Samen! Mit Schanden weicht der frevle Sün- 3ur Erntezeit sei niemand in der denknecht, Näh, Der, Zion gram, nur auf Verderben Der Segen wünscht in unsers Gottes zielte. Namen! Psalm 130. Eigene Melodie.( Auch nach Mel. Ach Herr, mich armen Eünder. Lied 36.) Vergebung der Sünden des Herzens Sehnen und Trost. Jorissen. fo Aus meines Jam- mers Tie= fe Ruf ich, o 11 Gott, zu 162 dir! Du halfst, wenn sonst ich riefe: Mein Heil, hilf jetzt auch mir! d JJJ Mein König, hör mein Kla- gen, Nimm mei= ne Psalm 131. 2. Ach, rechnest du die Sünden Dem Übertreter zu, Laß, laß mich nicht ver= za gen, Da Gna- de Ich hoff auf dein Erbarmen, Und meine Seele harrt. O Gott, du hast den Armen Dich oft geoffenbart. d Wer kann dann Rettung finden? Wer zürnet, Herr, wie du? Allein du kannst vergeben, Du tilgest alle Schuld, Daß wir hinfort dir leben, Und preisen deine Huld. and 3. ret= ten kann! Ach, bleib mir nicht verborgen! Fm Finstern sehn ich mich, Wie Wächter nach dem Morgen, Wann zeigt der Morgen dich? Pſalm 131. ramist on mel. Ihr Völler auf der Erden all,( Ps. 100.) Demütiger Einfalt stille Einkehr in den Herrn. Jorissen. Bit- ten an! 4. Harrt auf den Herrn, ihr Frommen! Bei ihm ist Gnad und Huld; Das Heil wird von ihm kommen, Harrt seiner mit Geduld! Er wird von allem Bösen, Von Sünd und Jammer hier Sein Israel erlösen: Das thu er auch an mir! Mein Herz ver- steigt sich, Herr! nicht mehr, Mein Blick fährt ਸਾਡੇ auch nicht hoch da her; Mein Geift soll nicht nach Din- gen stehn, = Die über meine Kräf- te gehn. 2. Ich halte meine Seele still, Und thu was Gott, nicht was ich will; Bin, wonach sich mein Herz auch sehnt, Ein Kind, das man der Brust entwöhnt. 3. del pintorer Verleugn' ich mich, so hab ich Kraft, Sieg über meine Leidenschaft, Und werd einfältig wie ein Kind, Das sich entwöhnt und glücklich find't. 4. Mein Volk, vertrau auf Gott allein! Sein Wille muß dein Wille sein; So hast du Ruh zu aller Zeit, Und wandelst froh zur Ewigkeit! gle og da HD Psalm 132. Psalm 132. strive Eigene Melodie. Die gewissen Gnaden Davids. 23 Ge- dent, o Herr, nach Gnad und Recht An Da- vid und an 2. Mein Palast kann mich nicht erfreun, JJJJJJ sein Geschlecht, Da er als dein er geb- ner Knecht Dir, sei- nem = Pa Herrn, Ge- lüb de that, Und Ja- kobs Gott ge- schwo- ren hat! = Er soll nicht meine Wohnung sein; Ich nehm mein Lager auch nicht ein, Sönn meinen Augen keine Ruh, Bis ich, was ich gelobte, thu; A 3. Bis zu der mir erwünschten Zeit, Da ich dem Herrn der Herrlichkeit Hab eine Wohnung eingeweiht; Wo Jakobs Gott mit seiner Füll Auch unter Menschen wohnen will. 4. Sonst war die Bundeslade da In dem entfernten Ephrata, Wo Israel ihn wohnen sah; Wir mußten durch Gebüsch und Feld Hinwallen bis zu seinem Zelt. 163 5. Jetzt will er sich bei uns erhöhn, Wir können ihn nun nahe sehn; Laßt uns in seine Wohnung gehn, Anbeten diese Majestät, Wo seiner Füße Schemel steht! 6. Jorissen. Steh auf, o Herr! zieh ein und wohn Bei uns auf deinem Ehrenthron! Sei deinen Priestern Schild und Lohn, Und schmück sie mit Gerechtigkeit Zu deines heilgen Volkes Freud! 7. Entziehe mir dein Angesicht Um deines Knechtes willen nicht! Was Gottes Eid zu David spricht, Ist Wahrheit, Gott erfüllet sie, Er wendet sich von Wahrheit nie. 8. Er sprach: Ich gebe deinem Sohn Und Kindeskindern deinen Thron. Wer glaubt, daß ich die Treue lohn, Mein Zeugnis hält und meinen Bund, Der gehet nimmermehr zu Grund." 9. Ja, unser Gott, der Herr der Welt, Hat Zion sich zum Sitz erwählt. 11 Hier hab ich meinen Thron gestellt; Auf diesem Berge dien man mir, Denn mir gefällt es wohl allhier. 10. Von hieraus segn' ich rings umher, Daß sich der Armen Brot vermehr, Und gebe meinen Priestern Ehr; Mein Heil soll ihre Kleidung sein, Daß ihre Heiligen sich freun 11. Hier soll sich Davids Horn erhöhn, Dem keine Macht kann widerstehn, Und meines Knechtes Haus soll sehn Ein helles Licht, in dessen Schein Sich viele Völker werden freun. 12. Wer ihn verachtet, schmähet mich, Und seiner Feinde Schwarm will ich Mit Schmach bekleiden öffentlich. Auf seinem Haupte ruh sein Lohn, Stets funtle seine Ehrenkron!" 11* 164 Psalm 133. Mel. Herr und Ältster deiner Kreuzgemeine, Die Gemeinschaft der Heiligen. Psalm 133 u. 134. Leibs in Eintracht stehn, Haus bei- sam- men sehn! ed dad da = Sieh, wie fein und lieb- lich ist's, wenn Glie- der Ei- nes Wenn in Ei= ner Liebe darf die Brü- der Auch Ein Fr. Wilh. Jul. Schröder, † 1876. Wie auf Aarons Haupt man Bal- sam gie- ßet, Wel- cher köstlich auf den Bart ihm flie- ßet, Auf den Saum der Klei- der rinnt: So ist's, wo man eins ge- sinnt. = 2. di Wie der Tau, der von des Hermon Spitze Auf die Berge Zions fällt, Denn sie hat der Ew'ge sich zum Sitze Cano sistenti didap gedd Psalm 134. Mel. Ihr Knecht des Herren allzugleich, Den Herrn loben unser Segen.i Jorissen. dop pp p Seines Segens hingestellt: So erquicket Liebe Menschenherzen, Wecket Freude, mildert alle Schmerzen, Hat Verheißung dieser Zeit, Leben in die Ewigkeit. Lobt Gott, den Herrn der Herrlich keit! Jhr, sei Lob- fin- get seiner Ehr und 2. Hebt eure Hände auf, und geht Zum Throne seiner Majestät! Der Herr ist nah im Heiligtum, Anbetet seines Namens Ruhm! = ne på ddodd TIÊ Knech- te, steht ge- weiht zu seinem Dienste Tag und Nacht, macht! 3. Gott heilge dich in seinem Haus! Er segne dich von Zion aus, Der Himmel schuf und Erd und Meer! Jauchzt! er ist aller Herren Herr. Psalm 135. Indipus dos Psalm 135. Eigene Melodie.( Ober auch nach Pi. 30.) Aufruf zum Lobe Gottes aus seiner Majestät in Natur und Gnade. Jorissen. Hal- le- lu- jah! o er= höht Un- sers Königs Ma- je- stät! Singt, ihr nech- te dieses Herrn, Hal- le- lu- jah! dient ihm gern, Und erhebt im Heilig- tum Un- sers Gottes ho- hen Ruhm! 2. Hallelujah! Gott ist gut! Wer ist freundlich, so wie er? Jauchzt, und singt mit frohem Mut; Denn er, aller Herren Herr, Wählte sich zum ew'gen Ruhm Israel zum Eigentum! 3. dhor O, ich seh es, Gott ist groß! Alle Götter werden klein. Unser Herr ist wahrlich groß! Himmel, Erd und Meer ist sein. Seht wie er in aller Welt Schafft und thut was ihm gefällt! 4. 165 Führet er die Wolken nicht Von dem End der Erde her? Regnet's nicht, wenn er nur spricht? Blitzt es nicht zu seiner Ehr? Bricht der Wind nicht auf sein Wort Los aus seinem dunklen Ort? 5. dar por Seht, er schlug die Erstgeburt Von den Menschen und vom Vieh: Ihr Ägypter, ihr erfuhrt Seine Wunder spät und früh. Schrecken traf den Pharao, Daß sein Hof vor Zittern floh. 6. Seht, wie er die Völker schlägt, Könige zu Boden tritt: Og und Sihon sind erlegt, C Vor ihm fällt der Kananit; Nun besitzt durch seine Hand all Bald sein Volk der Feinde Land. 7. her plass Herr, dein Nam ist groß, dein Ruhm Währet nun und ewiglich: Israel, dein Eigentum, Preiset und erhebet dich, Da auch Kind und Kindeskind Dich als seinen Heiland find't. 8. 18010 Ja, der Herr ist ewig treu, Schaffet seinem Bolte Recht; Seine Güt ist täglich neu, Waltet über seinem Knecht; Er nimmt, wie er sonst gethan, Sich noch seiner Diener an. 119. stubur Seht der Heiden Götzen- Pracht, Gold und Silber 1 Eitelkeit! Götter, die der Mensch sich macht, Schaffen die ihm Seligkeit? Hülflos ist das Heidentum, iur Eitel aller Götzenruhm. 10. in un 150 Ihre Mäuler reden nicht; Können ihre Augen sehn? Ihre Ohren hören nicht; Wer sieht ihren Odem gehn? Bildner und Anbeter sind@ Gleich den Götzen taub und blind. 166 Psalm 136. 11. Ihr vom Hause Israel, Benedeit dem Herrn der Herrn! Priesterschar, geweiht mit Öl, Benedei dem Herrn der Herrn! Ihr Leviten nah und fern, Wer ihn fürchtet, lobt den Herrn! Psalm 136. Mel. Nun, der Heiden Heiland, komm, Perlenschnur des Dankens. 2. Dankt ihm, deffen Majestät über alle Götter geht; Seine Güt ermüdet nie, Ewig, ewig währet sie! 3. Jorissen. o po pl Dankt dem Herrn mit fro- hem Mut, Er ist freundlich, er ist appyp gut; Sei- ne Güt er- mü- det nie, = gadus is dioc Dank dem Herrn, gebt ihm nur Ehr, Er ist aller Herren Herr! de Seine Güt ermüdet nie, Ewig, ewig währet sie! 4. CONT Der, sein Heil uns zu verleihn, Große Wunder that allein; Seine Güt ermüdet nie, Ewig, ewig währet sieni 19( 5. snis Der mit Weisheit, Ordnung, Pracht Himmel schuf und an uns dacht; Seine Güt ermüdet nie, bom this Ewig, ewig währet ste! densant 6 min ad 12. Jauchzt aus Zion, wo er thront, Daß sein hohes Lob erschall! Alles, was in Salem wohnt, Von dem Lobe wiederhall! Hallelujah! er ist da; Gott ist dem Anbeter nah! Der die Erde hingestellt, dun Auf dem Wasser sie erhält; ds Seine Güt ermüdet nie, Ewig, ewig währet sie! 7. 000, asin the Der aus nichts durch seinen Ruf Große Himmelslichter schuf; Seine Güt ermüdet nie, dnes Ewig, ewig währet sie! 8. Der die Sonne heißet gehn, Jedem Tage vorzustehn; i $ 51- 100 E- wig, ewig wäh- ret sie! Topulalind Seine Güt ermüdet nie, Ewig, ewig währet fie! 9. onu tabunt. Der durch Mond und Sternenpracht Uns umleuchtet in der Nacht! Seine Güt ermüdet nie, mugur Ewig, ewig währet fie! 10. Der Ägypten stürzt in Not Durch der Erstgebornen Tod; Seine Güt ermüdet nie, sin!) Ewig, ewig währet fiel domic 11. sic his Der sein Israel macht frei Von des Feindes Tyrannei; Seine Güt ermüdet nie, Ewig, ewig währet fie! 3 sd nget 39 12. im Jomge18 Der mit seiner starken Hands Unsre Feinde überwand; sd 18 Seine Güt ermüdet nie, sto) Sun- 20? Ewig, ewig währet sie! toi 13. 101 as 0093 Der für sein erlöstes Heere Spaltete das rote Meer; Seine Güt ermüdet nie, de amig Ewig, ewig währet sie! imt storhe do 14.00 140,19) 22 Dank und Ehre ihm gebührt, Der sein Volk hindurch geführt; Seine Güt ermüdet nie, Ewig, ewig währet fie! The spino9 na Psalm 137. 15. Pharao mit seinem Heer Stürzt er in das rote Meer; Seine Güt ermüdet nie, 316# 10 Ewig, ewig währet fie! 21. Der sein Volt mit eigner Hand Setzte in der Heiden Land; Seine Güt ermüdet nie, Ewig, ewig währet sie! 22. no 16. Der sein Volk durch Wüsten führt, Er beschützte seinen Knecht Und doch väterlich regiert; Seine Güt ermüdet nie, Ewig, ewig währet fie! 17. Stets bei seinem Erberecht; Seine Güt ermüdet nie, Ewig, ewig währet fie! 23. Der die Kleinen liebreich trug, Große Kön'ge für sie schlug; dr Seine Güt ermüdet nie, Ewig, ewig währet sie! 18. Om Der sich für sein Volk verbürgt, Mächtige Beherrscher würgt; Seine Güt ermüdet nie, Ewig, ewig währet fie! 19. Seht, der Amoriter Held Sihon ward durch ihn gefällt; Seine Güt ermüdet nie, Ewig, ewig währet sie! 20. G Fiel nicht Og in Basans Reich Hin vor ihm dem Wurme gleich? Seine Güt ermüdet nie, Ewig, ewig währet fie! 167 Der auch in der tiefsten Nacht Immer huldreich an uns dacht; Seine Güt ermüdet nie, Ewig, ewig währet ſie! 24. Er war seines Volkes Freund, So besiegt es jeden Feind; Seine Güt ermüdet nie, Ewig, ewig währet sie! 4320 881 Gwig, em Pfalm 137. ba@ 25. Preis ihm, der das Leben liebt, Allem Fleische Speise giebt; Seine Güt ermüdet nie, Ewig, ewig währet fie! and fo@ 10 26. Bringt dem Gott des Himmels Dant, Tho Schweige nie, mein Lobgesang! Seine Güt ermüdet nie, Ewig, ewig währet sie! MOSANACHDR est incom Mel. Da wir zu Babylon am Wasser saßen, Als die Sterbenden, und siehe, wir leben! Jorissen. Einst sa ßen wir ge- bannt an Babels Was- sern, Und = Jayda Ja 40 G wein- ten laut, ge- drückt von unsern Haf- sern; Ein je der dacht an 3i- ons Trau- er- stand, Mit Sehn- sucht nach dem fer- nen Lodd Ba- terland; Da hin- gen wir, ganz trost- los in den Lei- den, 168 3 Der Freud entwöhnt, die Har- fen an die Wei- den. Psalm 138. 2. 4. Die Dränger sahn uns jammern im Gedränge, O Herr, du bist noch deines Volkes Hüter, hod. doll Und forderten von uns noch Festgefänge Darum gedenk der Schuld der Edomiter! OURS Und Fröhlichkeit in unserm Herzeleid: Sie dürfteten nach unser aller Blut, ,, Singt uns ein Lied von Zions und schnaubeten in ihrer tollen had our Herrlichkeit!" Doch konnten wir im Elend Freud Verheere nun Jerusalem, verheere, altar Ⓒ erzwingen, om i Daß man sie ganz bis auf den Grund Wut: "" Im fremden Land die Lieder Gottes zerstöre!" singen? 3. Jerusalem! wo ich werd dein vergeffen, So werd von mir die rechte Hand vergessen! Rühm ich dich nicht, wo ich dich rühmen kann, So kleb die Zung an meinem Gaumen an! Jerusalem, in allen unsern Leiden Geht Freud an dir noch über alle noonde Freuden! 20 с O Babel, sieh, der Rächer steht gePerüstet! 20150² Bald liegst du da, von Grund aus ganz verwüstet; d Dein Bosheitsmaß ist nun an uns erfüllt. 394 1045 Glück dem, der dir was du verdienst vergilt, sui Der deinem Arm den Säugling wird entreißen, Und mit Gewalt ihn an dem Fels zerschmeißen! ig inddrage Psalm 138.it insipider gian giero Mel. Ich danke dir von Herzen rein, Aus dem Danken des Glaubens die Zuversicht des Bittens. Jorissen. ich mein Lob- lied fin- gen, tum mein Op- fer brin- gen; Mein ganzes Herz er- he bet dich, Vor dir will Und dei.- ner Gnad und Wahr- heit Ruhm Fm Heiligop dd fpda Denn du erfül- lest im- mer- fort 1133-111908 od 100 Dein teu- res Wort, o Gott der Götter! So hast du deine 13 Majestät Auf's höchst er höht: Du bist mein Ret- ter! = doof dan Wake 2. 2. Psalm 139. s Rief ich in meiner Not zu dir, So halfft du mir; ja, du erhörest, Da du in meiner Pilgerschaft Mir Mut und Kraft mit Huld gewähreft. id on Herr! aller Erdenkön'ge Dank Wird mit Gesang dich noch erheben; Was deines Mundes Wort verspricht, Wird ihnen Licht und Leben geben. 3. mnie nari Dann singen sie, dem Herrn geweiht, 100 In ihm erfreut, von seinen Wegen, Wie seines Namens Majestät Sei hoch erhöht zu ihrem Segen; love rapid sida Pſalm 139. Mel. Gott ist in Zion hoch berühmt;( Pf. 76.) Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz! 50/70/13) 2013 and job mfl Jorissen. S Denn der Erhabne wohnet hoch Und siehet doch auf Kleine nieder. Wer aber hier im Staube lebt, ic Sich stolz erhebt, ist ihm zuwider. i sid 200 4. Wenn mir, von Angst und Not umringt, Das Herz entsinkt, so giebst du Leben. Dein linker hält der Feinde Schwarm, Dein rechter Arm wird Freiheit geben. Der Herr führt's wahrlich aus für o mich! mant 169 Ach, wirst du dich bald offenbaren? Laß, Herr, da Gnade dich verklärt, Und ewig währt, dein Werk nicht fahren! die Herr, Herr! ja, du er for scheft mich, Du kennst mich = 2. Ich gehe oder leg mich hin, Du, du bist um mich wo ich bin; Du missest meine Wege ab Du siehst es, was ich bin und hab; Haft meine Worte schon vernommen, Bevor sie auf die Zunge kommen. 3. ganz; was trü= get dich? Ich sitz und stehe auf vor dir, Wohin ich schaue, seh ich dich, Denn rings umher umgiebst du mich, Und über mir ist deine Hand. Wie wunderbar ist dein Verstand! Ich kann ihn nimmermehr erreichen, Und finde nichts ihm zu vergleichen. Du schaust bis auf den Grund in mir; Eh die Ge- dan- ken noch entstehen, Hast du sie schon von fern ge= se- hen. = 4. Wie könnt ich deinem Geist entfliehn, Wo deinem Anblick mich entziehn? Du bist an allen Orten nah: Stieg ich gen Himmel, du bist da; Wollt ich mein Bett im Abgrund legen, O Herr, du bist auch dort zugegen! 5. Wenn mir die leichte Morgenröt Auch ihre schnellen Flügel böt, Und flög ich gleich dem Wind daher, Ruht ich an dem entferntsten Meer, So würde deine Hand mich führen, Dort deine Rechte mich regieren. 170 Psalm 140. and Welch eine Summ! ich zählt und fand, Daß ihrer mehr ist, als der Sand. Entzückt, in Ehrfurcht sink ich nieder Und noch bei dir erwach ich wieder. 6. Spräch ich mich decket doch gewiß Die Hülle dicker Finsternis! do So würde Nacht rings um mich Licht, Denn Dunkel hüllet vor dir nicht; Nacht ist wie Tag, und Strahlen ten müssen Dir leuchten aus den Finsternissen. with adu 7.30 and simil His Du schufft die Nieren innerlich. Umgabst im Schoß der Mutter mich; Preis dir, mein Schöpfer! o ich schau An mir den wundervollsten Bau! Mein Geist sieht jedes deiner Werke Boll deiner Majestät und Stärke. 8. Was an mir ist, war dir bekannt Beim Keim, da deine Gebein und Fasern mir belebt, Und wunderbar zusammen webt; Da mich dein bildend Wort: Es Herr, deinem Aug ist nichts bedeckt, so werde! Dis di Was tief in meinem Herzen steckt: Erforsche du und prüfe mich, Ich such auf Erden nichts, als dich; Prüf die verborgensten Gedanken, Und laß mich nie im Suchen wanken! 14.0 # 6 Schuf in dem dunklen Schoß der Erde. 9. di 11. Vertilg die Frevler, o mein Gott! Entferne der Blutgier'gen Rott! Ihr Stolz empört sich wider dich, Und redet von dir lästerlich, Da sie beim feierlichen Schwören, Herr! deinen Namen frech entehren. T90, 12.1 mpanan. Gott! du bist der Menschen nonse monist Freund, Drum wer dich hasset, ist mein Feind. Und kann ich sie ohn Abscheu sehn, Die Lästrer, die dir widerstehn? Sieh mich den festen Vorsatz faffen, 3u haffen alle, die dich haffen. 13. Ja, Herr, noch unentwickelt war Ich deinen Augen offenbar; Mein Lebensweg und jeder Tag, Der in der fernen Zukunft lag, War längst schon auf dein Buch geschrieben, Und nichts ist dir verdeckt geblieben. 10. Wie teur sind die Gedanken mir, Die, Herr, du denkst! ich staun vor dir, Dein Blick, der das Verborgne fieht, Schaut tief hindurch in mein Gemüt, Ob ich auch noch, von Lust verführt, Geh einen Weg, der Schmerz gebiert: Führ du mich, daß ich bis an's Ende Den ewgen Weg vor dir vollende! 16 Jun 20 thumb]@ Psalm 140. Mel. Errett mich, o mein lieber Herre, Zuflucht in des Herren Treue gegen der Menschen Falschheit. Jorissen. DON D Herr, du bist der Unschuld Rä- cher, Und groß iste Op addad dei - ne Gnad und Treu; Be- schütz mich wieder die Ver- bre- cher, digim rodit Apis me Sistemi di ml of hielgandang mil bir odnij onli Mach mich von frev- len Men- schen frei! Psalm 141. 2. Sieh, wie sie immer Arges denken, Und unaufhaltsam Böses thun, Die uns durch Zank und Hader kränken, Nie können und nie wollen ruhn! 3. Sie schärfen, Schlangen gleich, die Bungen, Die Lippe brennt von Otterngift, Ihr Mund spritzt immer lästerungen; Weh dem, den ihre Bosheit trifft! 4. Bewahr mich vor des Bösen Händen! Er tobt und häuft mir Not auf Not. Du kannst den Frevler von mir wenden, Der meinen Gang zu fällen droht. 5. Des Stolzen Hand stellt Strick und Schlingen, Hat mir am Weg ein Netz gelegt, Um mich in seine Fall zu bringen, Weil seine Seele Mordlust hegt. 6. DG biste Jedoch in allen meinen Nöten Rief ich: o Herr, du bist mein Gott! Du kannst mich vor dem Feind vertreten, Erhör mein Flehn in meiner Not! Insom 1917. Wer wird mich rings umher beschirmen? Wer giebt mir Kraft und Sieg und Ruh? Wer deckt mein Haupt in Krieges stürmen? mmad Bist du es nicht, mein Heiland, du! fed Jad 8. Der Frevler steht nach bösen Dingen, Erfüll ihm seine Wünsche nicht! Wenn seine Ränke ihm gelingen, So trotzt er dir in's Angesicht. 9. 171 O, daß des Widersachers Tücke, Die Unheil und Verderben sucht, Bald fehr auf seinen Kopf zurücke; Ihn treff sein Fluch, der andern build3 d 10. flucht! 300# 0( 19 Bald schießt ein Blitzstrahl auf ihn nieder, und stürzt ihn in die Glut hinab; Er sinkt und kehret nimmer wieder, Da findt er seiner Bosheit Grab. sift 11, Verleumdung wird es nicht gelingen, als Ihr Glück auf Erden nicht bestehn. Wer andre will zu Falle bringen, Der jagt sich selbst, und wird versonis gehn. 12. un tur de maite Psalm 141.pl( c Mel. Zu dir, Herr, will ich sehnlich flehen, Führe uns nicht in Bersuchung! def Ich weiß es: er, der Herr, vers teidigt Den Elenden in seiner Not. Und wer den Armen hier beleidigt, Der hat zum Widersacher- Gott. 13. 1₁9 = Ich ruf, 0 Herr! zu dir; ach, ei Dir werden die Gerechten danken, Du giebst nach Dunkelheit einst Licht. Du läsfest nie die Frommen wanten, Sie stehn vor deinem Angesicht. Und fom me bald mit deinem Hei- le! 1 Jorissen. le Zu meiner Hülf, und steh mir bei; Hör meine Stimme, wenn ich schrei, on p JESTE mingiten ome 172 Psalm 142. 2. Wie Weihrauch, den du selbst gefodert, Gefalle dir mein Frühgebet; Mein Händefalten ſei dir spät Mein Opfer, das des Abends lodert! 3. Daß Ungeduld mich nicht verführe, Ich nie entweihe deinen Bund, Herr, so bewahre meinen Mund, Steh du vor meiner Lippen Thüre! 4. Laß nie mein Herz, geneigt zum Bösen, Gut heißen, was der Frevler thut: Nie fange mich sein stolzer Mut, Nie reize mich sein üppig Wesen! 5. Sieht der Gerechte, daß ich fehle, So schlag er mich, weil er mich liebt; Die Schläge, die der Fromme giebt, Sind wie ein Balsam meiner Seele. 6. Doch wenn mich meine Feinde schlagen, Ja, das thut weh, und mein Gebet Hat oft für sie zum Herrn gefleht Um Heil in ihren bösen Tagen. stund not 7. Mein Feind ist von mir frei ge= laffen; Fiel er nicht auf den Felsen dort Vor meinem sanften Liebeswort? Stets will ich lieben, die mich haffen. Sein Schwert, das stets auf Morden zielet, ret- tet von dem na--hen Tod. 2. Ich schütte vor dir aus mein Herz, Wenn ich verzag in meinem Schmerz, Und nirgend finde Trost und Rat: Du kennest doch, Herr, meinen Pfad. 3. Berhaut am Grab uns das Gebein; Er will gleich einem Pfluge sein, Der in uns als im Boden wühlet. 9. Auf meinem Weg, wohin ich geh, Sind Schlingen mir gelegt, ich steh Mein Auge schaut mit mattem Blicke Auf dich, o Herr, in meiner Not; Ich trau auf dich beim nahen Tod, Štoß meine Seele nicht zurücke! 10. Stell du mich sicher vor den Schlingen, 189190 THE 200 The Die mir die Bosheit hat gespannt, Da jedes Übelthäters Hand Mich will in seine Falle bringen. 11. 0092 THE 100 390 Psalm 142. nor asid nads SA Mel. Ihr Völker auf der Erden all,( Pi. 100.) Erlöse uns von dem Bösen! ned 106 Laß in ihr eigen Netz sie fallen, Die mir so nach dem Leben stehn; Herr, laß mich frei vorüber gehn, Und meine Füße sicher wallen! e d d d d d d Ich schrei zum Herrn mit lauter Stimm, 3ch ruf aus Jorissen. mei- ner Angst zu ihm: Bei ihm ist Aus- kunft in der Not, Er Und blick nach allen Seiten hin, Doch seh, daß ich verlassen bin. 4. Da ich zu niemand fliehen kann, Der fich nimmt meiner Seele an, So schrei ich, Herr, zu dir allein, Du kannst mir mehr, als Menschen sein. S met 40 Psalm 143. € 5. In Not verließest du mich nicht, Drum bleibst du meine Zuversicht; Ich will auf dich, mein Erbteil, sehn, Im Lande der Lebendigen. Errette vom Verfolger mich, Denn er ist stark und fürchterlich! 7. Bolintinida Erlös' mich aus dem Kerker hier, Dann rühm ich dich und danke dir. Der Frommen Schar jauchzt um mich her, 6. Vernimm, o Gott, mein Angstgeschrei, Und steh mir Schwachen träftig bei; Wenn du mir hilfst, Allmächtiger! Psalm 143. tein Bitt Mel. Erhör, o Herr, mein Bitt und Flehen, Meine Seele dürftet nach dir! 2 Herr, ver nimm mein Flehn! ach, höre, Wenn ich mich 13 2. Herr, willst du Lohn nach Werken geben, So muß dein Knecht auch vor dir beben; be- tend zu dir keh- re! Merk auf, wenn mei- ne Stimme schreit Nach dapa ploa padeda|| dei- ner Wahrheit treu- en Leh- re, Nach dei- ner All- ge- rech- tig- feit! Ach, geh mit ihm nicht in's Gericht! Wer ist von allen, die hier leben, Gerecht vor deinem Angesicht? 173 3. Der Feind verfolget meine Seele, Sucht, wie er mich zu Tode quäle, Und drückt mich in den Staub hinein, Daß ich in einer finstern Höhle Bei Toten muß im Grabe sein. 4. Schwer sind die Lasten, die ich trage; Mein Geist erliegt, und ich verzage, Da ich so lang umsonst geharrt. Mich drückt, mir droht so manche Plage, Daß oft mein Herz vor Angst erstarrt. 5. Jorissen. Ich wende meine trüben Blicke Auf alte Zeiten matt zurücke; Ich schaue deine Thaten an, Und suche, daß ich mich erquicke An dem, was sonst dein Arm gethan. 6. Sieh, wie ich matt mich zu dir wende, zu dir empor heb meine Hände, Und schmacht in meinem Jammerstand; Ach, meine Seel lechzt im Elende Nach dir, so wie ein dürres Land. 7. Eil, eile, Herr, erhör mein Flehen! Mein matter Geist muß sonst vergehen, Und bald wird mich ein jeder hier Im Grabe gleich den Leichen sehen; Verbirg dich länger nicht vor mir! 8. Laß, Herr, mich deine Gnade merken, Laß sie mich jeden Morgen stärken, Im Glauben deinen Weg zu gehn; Lehr mich, in allen deinen Werken Auf dich als meinen Führer sehn! 9. Sieh, wie der Feind mit Wut und Tücken Mich nun will gänzlich unterdrücken! Mein Gott, ich trau auf dich allein, Du kannst aus seinen Klauen rücken; Laß mich bei dir verborgen sein! 174 10. Lehr mich, mit deinen Kindern allen Stets thun nach deinem Wohlgefallen, Mein Gott! sich mich in Gnaden an; Mich führ, so lang ich hier muß wallen, Dein guter Geist auf ebner Bahn! 11. Pſalm 144. Laß dein Erbarmen mich umfassen, Zerstöre, die mich tötlich haffen; Schaff mir von meinen Feinden Recht! Herr, du hast mich noch nie verlassen; Komm, meinen Durst nach dir zu Ach, hilf mir bald, ich bin dein Herr! um deines Namens willen stillen; Knecht! ²0 C11 imme Pſalm 144. Mel. Wie wallt mein Herz! Durch alle meine Glieder( Ps. 45.) Des Glaubens Bitte um Erlösung. €+ Führ meine Seel aus Not und Streit! Du wirst mir doch dein Wort erfüllen Nach deiner Allgerechtigkeit. TUNG 12. Jorissen. Ja Dank sei dem Herrn, ihm, mei- nem Gott und Hor- te! Er per ded ist mir nah in je- dem Stand und Or- te, Er leh- ret mich, hält mich 역 zum Kampf bereit, Und lenkt die Faust, zu fie- gen in dem Streit. 2. 1905. Er ist mein Freund, mein Schutz Herr, neig herab den Himmel, steig und mein Erretter, hernieder, Indeed0% 4, ein pid Was ist der Mensch, wie gleicht er einem Hauche! Verschwindet nicht sein Ansehn gleich dem Rauche? Er tritt daher, doch was ist die Gestalt? Ein Schattenbild, das bald vorüber wallt. Er meine Burg, mein Schild und Tast Berge an, und alle rauchen wieder! End mein Vertreter! Ja, ihm vertraut ganz meine Seele sich, Sein mächtger Arm zwingt Völker unter mich. Wirf Blitze 3. hin, und schleudre sie umher, Schieß deine Pfeile, du Allmächtiger! 6. Reich deine Hand herab aus deiner Höhe, Rett aus der Flut, weil ich bald untergehe Unendlicher, wer kann dich je erreichen! O, nichts! nein, nichts kann deiner Gnade gleichen. Was ist der Mensch, daß du, Herr, Beim fremden Schwarm, des Mund 2010 the uns immer lügt, fein gedenkst? Das Erdenkind, daß du ihm Gnade schenkst! Der Gott verschmäht, und uns durch Meineid trügt! 7. Herr, rettest du, führst du mich aus der Enge, Dann sing ich froh dir neue Lobgefänge, Ich jauchz in dir, und weih dir meine Sarf, Wenn ich erlöst in Freiheit spielen darf. 8. Du giebst den Sieg, o aller Kön'ge Auf unsern Triften werde jede Herd' König! Dir huld'ge ich, dir bleib ich unterthänig, Wenn ich, dein Knecht, der dich allein verehrt, Aus tausend zu zehntausend bald vermehrt! 12. Mich seh befreit vom mörderischen Schwert. 9.16 Erlöse mich von Fremden, die uns under han lügen, Psalm 145. & ªe ga da Die Gott verschmähn, und uns durch Meineid trügen! Machst du uns frei, dann stehen wir erfreut, Wohl dir, o Volk, vom Himmel mild gesegnet, Und alt und jung ganz deinem Dienst geweiht. Dem Glück und Das ungestört Heil auf Erden stets 10. huisd fred 33 begegnet, Laß unsre Söhne groß und stattlich sich freut in dem werden, Genuß, Erwachsen gleich den Pflanzen auf und blüht und wächst bei seinem der Erden; Die Töchter gleich den Tempelsäulen Im Überfluß! 175 Laß unsre Herden alle wohl gedeihen, sin 14. sein, Gott erkennet, Durch Sittsamkeit und Schönheit uns Doch dreimal Heil dem Volk, das erfreun! Das er, der Herr, nach seinem Namen nennet! 11. Füll jedes Haus, o Herr, mit deinem Segen, Im Überfluß, in Mangel, Not und Tod Daß alle stets uns Vorrat reichen Ist dies sein Ruhm: Jehovah ist mögen! mein Gott! Und frisch und stark das ganze Land mied missile erfreuen, a Daß keiner sei, der klag und Schaden sist thu, maste Und Eigene Melodie. Sunt Der Herr in seinem Reiche des Lobens Quell. Ruhm und Eh jeder leb vergnügt in stolzer disda Ruh! 13. Psalm 145. V = Mein König und mein Gott, mein höch- stes Gut! Dich Dein Name sei von uns ge S be ne deit Von PL will ich hoch er- höhn mit fro- hem Mut; Der Herr ist groß und Tag zu Tag und bis in E- wig- teit! unerschöpflicher Jorissen. d ihm gebüh- ret Eh re! Ihn faßt fein Geist; auf, gebt ihm re! Ihr Kinder, preist die Wer- ke sei- ner 176 Psalm 145. folgenden Geschlech- te! 5. Dein Reich ist, Herr, der Ewigfeiten Reich, Und wer ist dir in ewger Herrschaft gleich? O Du richtest die Gebeugten wieder auf, ten der sieht, 1963 on Greifft den, der fällt, und stärkest ihn disn zum Lauf. Schaut aller Aug auf dich, o, du giebst weise Rechte, Und rüh- met ihn dem 2. Je mehr ich dich, o Majestät, betracht, Je mehr ich mich verlier in deiner du pall Pracht. Wenn, Herr, mein Auge deine WunSing ich gerührt, anbetend, dir mein Lied. O, alles will dir Macht und Ehre geben, Auch ich will froh, Herr, deine Größ erheben. Die ganze Welt soll deine Güte loben, Dein heilig Recht werd überall erhoben! 3. Der Erdkreis stimm in vollen Chören an, Zur rechten Zeit auch jedem seine ddist Speise, 80% Thust deine Hand wohlthätig auf uns op allen; Du sättigst was da lebt mit Wohlgefallen. hours) 6. Und rühme laut, was Gott an uns gethan! Allgnädig und barmherzig ist der Herr, Geduldig und von großer Güt ist er! Jehovah ist wohlthätig, gütig allen, Sieht sein Geschöpf, und trägt's mit Gott ist gerecht in seinem Wege; feht, Wie ihn sein Werk als heilig hoch bus erhöht! Der Herr ist dem, der ihn anbetet, nah; di Rufst du mit Ernst, gleich ist dein he Helfer da. G Den Frommen giebt er, was sie je Wohlgefallen mit Und wer ihn ehrt, den will er wieder ehren; Es lebt und webt in seiner Huld Er träget ihn auf seinen Vaterund Stärke; armen, Ja, er erbarmt sich aller seiner und hört nie auf, sich seiner zu erWerke! barmen. 7. 4. Wohl dem, der ganz sich seinem Gott ergiebt! Herr, was du schufft, rühmt dich einst nah und fern, all deine Heilgen gern: Dir benedein Der Herr schützt den mit Allmacht, der ihn liebt. Sie singen laut von deines Reiches Doch wehe dem, der seine Huld verPracht, Und ihr Gespräch ist deine hohe Macht; Sie sehn in dir, was sie sonst nirgend finden, Drum brennt ihr Herz den Menschen zu verkünden Die Majestät und Pracht in deinem Ja, alles schmäht! Der Herr vertilgt den, der ihm widersteht. Mein Mund soll Lob dem ewgen Kön'ge singen, Anbetend will ich ihm mein Opfer bringen. Fleisch lob seinen heilgen Namen Reiche, Daß keine Macht, Herr, deiner All- An jedem macht gleiche. Ort und ewig! Amen, Amen! TTTTT Psalm 146 u. 147. Psalm 146. Eigene Melodie. hollon Das Lob des Herrn, unsers Herzens Lust. € See- len- frend! ihm ge= weiht! Halle- lujah! Gott zu lo ben Blei= bemei- ne & wig sei mein Gott er ho= ben, Mei- ne Har= fe = = = bet und preis ich ihn! 2. do dun, Setzt auf Fürsten kein Vertrauen! Fürstenheil steht nimmer fest; Wollt ihr auf den Menschen bauen, Deffen Geist ihn bald verläßt? Seht, er fällt, des Todes Raub, Und sein Anschlag in den Staub. 3. Heil dem, der im Erdenleben Jakobs Gott zur Hülfe hat, Der sich dem hat ganz ergeben, Deffen Nam' ist Rat und That! Hofft er von dem Herrn sein Heil, Seht! Gott selber wird sein Teil. 4. Ja, so lang ich leb und bin, Dank, anEr, der Himmel, Meer und Erde Mit all ihrer Füll und Pracht Durch sein schaffendes: Es werde! Hat aus nichts hervorgebracht. Er, der Herrscher aller Welt, Ist's, der Treu und Glauben hält. Polje 5. 177 Er, der Herr, ist's, der den Armen, Jorissen. Hungernden stets Brot und Kraft, Und von Zwang und Tyrannei Macht er die Gefangnen frei. 6. Er, der Herr, ist's, der den Blinden Liebreich schenfet das Gesicht. O ja, die Gebeugten finden Bei ihm Stärke, Trost und Licht. Seht, wie Gott, der alles giebt, Immer treu die Frommen liebt! 7. Er ist's, der den Fremdling schützet, Der die Witwen hält im Stand, Der die Waisen unterstützet, Ja, sie führt an seiner Hand. Die ihm ruchlos widerstehn, BUS Müssen ratlos irre gehn. 8. Er ist Gott und Herr und König, Er regieret ewiglich: Zion, sei ihm unterthänig, Freu mit deinen Kindern dich! Sieh, dein Herr und Gott ist da: Hallelujah! er ist nah. Unterdrückten Recht verschafft; Giebt mit mächtigem Erbarmen mollis id mod mant maller top: 22 monis] mi sor Psalm 147.edur( bildet st Preist den Herrn! Ihm Lob Wenn ihm tô= nen uns re E ad igne istimi met. Wachet auf! ruft uns die Stimme Preise, Jerusalem, den Herrn! Lobe, Zion, deinen Gott! ug How risini Jorissen. Ladis be zu singen, An- be- tung Lieder, So blickt er 12 178 Psalm 147. unserm Gott zu brin- gen, Ist uns- re Pflicht und Se- lig- feit. huldreich auf uns nie- der, Und seg- net uns mit Freundlich- keit. Seht ihr nicht seine Kraft, Die Gnaden- wun- der schafft? F 이 Schaut, da ste= het Je= rit= sa- lem, Ge- baut von dem, Der sich durch Lieb und Macht ver-- flärt! 2. Unsre einst verjagten Brüder Bringt er zu ihrem Volke wieder, Und Furcht und Kummer müſsen fliehn. Er verbindet ihre Schmerzen, Gießt Balfam in zerschlagne Herzen, Und läßt aus Leiden Freuden blühn. Den Sternen rufet er, Sie eilen vor ihm her; Ihre Namen Nennt er, und führt, Mit Glanz geziert, Sie still in ihrer hohen Bahn. 3. Unser Herr ist groß und prächtig, Er schuf und er gebeut allmächtig; Wer faffet feine Wunderkraft? Er nur fennet seine Stärke; Sie hebt und träget alle Werke, Die feine Hand hervorgebracht. Wer je gebeuget kam, Dem half er, und entnahm Ihm die Bürde; Doch Fluch und Hohn Wird dem zum Lohn, Der frech sich wider ihn erhebt. 4. Singt dem Herrn, ihr Wechselad chöre! Tönt, Harfen, unserm Gott zur Ehre, Der uns aus seiner Fülle tränkt! Wenn er sich in Wolken hüllet, So wird der Erde Durst gestillet, Und neue Kraft ihr eingesenkt. 21 Nun stehen Feld und Wald Im grünen Schmucke bald, Und sind Zeugen, di$ 1688 Daß Gottes Tren Ist täglich neu, Der väterlich für alles sorgt. 5. m TIITT Jhm, der was er schuf auch liebet, Und jedem Tier sein Futter giebet, Ihm jauchze, was nur jauchzen fann! Nicht blos, wenn wir Mangel haben, Nein, auch das Rufen junger Raben Hört er, und nimmt sich ihrer an. Selbst ein unendlich Meer Von Seligkeit, braucht er Nichts Geschaffnes; disDie Kreatur Lebt davon nur, 80 100 Was er aus seiner Fülle schenkt. modunto 6. Trauet nicht auf Rosses Stärke, Und stützt euch nicht auf Menschenwerke, bidon Die Kreatur ist Eitelkeit! 010 Das nur kann dem Herrn gefallen, Wenn wir in seinen Wegen wallen Und harren seiner Gütigkeit. Es ist so recht und gut, So weise, was er thut. Heil dem Volke, Das ihn verehrt, Und stets erfährt, Daß er's in seiner Liebe trägt! 11511 mdi umut 7. Zion auf, den Herrn zu preifen! Jerusalem, du mußt erweisen, Daß dein Volk Gottes Freunde sind! Er, der dich vom Feind erlöste, Macht deiner Thore Riegel feste, Und segnet bis auf Kindes Kind. Er schafft den Grenzen Ruh, ade Fügt überfluß hinzu; and Seine Freude on dist, Segen hier Und Leben dir DHUC C Zu schenken milde für und für. 8. Psalm 148. Fährt sein Wort herab auf Erden, Wie schnell muß es vollzogen werden! MIN100 Sein Wort giebt er, seine Rechte, Nur Israel, dir, seinem Knechte: Nichts hemmet es in seinem Lauf. Wie kannst du da die Liebe sehn! Seht den Winter, seht ihn eilen, di Zu so hohen Gottesfreuden Uns Gottes Gaben mitzuteilen; Er häuft den Schnee wie Wolle auf; Die Erde wird bedeckt, 9. 081 Wirft er Eis herab in Stücken, So muß sich alles vor ihm bücken; Wer kann vor seinem Frost bestehn? Doch er will nicht, daß wir sterben; Nur segnen will er, nicht verderben, Drum muß die Kälte bald vergehn. Sein milder Odem weht: Nun taut es auf, und steht Neu belebet. 900 1003 Das Wasser fleußt, is Wohin er's weist, as Das sonst wie Eisen feste stand. 10.10 C 1790 = 179 Erhob er sonst kein Volk der Heiden, Er ließ sie alle irre gehn. Du Jakob sollst allein Des Segens Erbe sein: Hallelujah! Die Nahrungskraft geweckt. O, der Güte! Und welche Pracht, Wenn in der Nacht Der Herr den Reif wie Asche streut! Sein Dienst ist deine Seligkeit. pidasil suspi Sing deinem Herrn, Und dien ihm gern! Psalm 148. Mel. Wann Gott einst unsre Bande bricht,( Ps. 126.) Alle Kreatur lobe den Herrn! fed JJ de propo Singt Hal- le Jorissen. lu- jah nah und fern! Er hebt, er- hebt des = Him- mels Herrn! Shr, die ihr in der Höhe wohnt, Wo er selbst RAJ ed ad ote ma- je- stä- tisch thront, Lobt ihn, ihr En- gel! gebt ihm Ehre, 2013113 3 Lobt ihn, ihr al- le sei- ne Hee- re! Glänzt, Sonn und Mond, für entire eu- ren Gott! Ihr Ster- ne, fun- felt eurem Gott!!! and time of snös Guil ud 2008 12* 180 Psalm 119. 2. Ihr fernsten Himmel, staunt ihn an, Fauchzt, daß ihr ihm seid unterthan! Ihr Meere in der Himmelsluft, Preist ihn, wenn seine Stimm euch door od ruft! Wenn er gebeut, steht's da; ja, Amen! Lobt alle, lobet seinen Namen! Sein Wort erhält euch ewiglich, Er lenkt euch unabänderlich. 3. gol 200 Du Erde, gieb dem Herren Ehr! Seewunder, Abgrund in dem Meer, Blit, Hagel, Nebel, Schnee, lobsingt! Du Sturm, der sein Geheiß vollbringt, Berg, Hügel, Thal und Flüss' und Felder, Ihr Fruchtbäum' und ihr Cedernjulle wälder, Der Herr hat sich in euch erhöht, Gebt, gebt ihm Ghr und Majestät! mise puis 4. Du Wild und zahmes Vieh, Gc= würm, de Ihr Vögel unter seinem Schirm, Ihr Reich und Staaten dieser Welt, Wer ist's, der schafft und euch erhält? Ihr Fürsten, Richter, wer regieret? Wer ist's, ihr Völker, der euch führet? Du Jungfrau, Jüngling, Kind und Greis, Gebt alle Gott Lob, Ehr und Preis! 5. 1707 Seht seines Namens Majestät, Die über Erd und Himmel geht! Er ist allein der Segensborn, Erhöhet seines Königs Horn, Wird alle seine Freund erheben, Und sie mit Glanz und Ruhm umgeben Hoch über alle Not und Spott: Jauchzt Hallelujah, er ist Gott! Jihn schler Gril MITSER Jindgile mind# 1 i Psalm 149. TH Eigene Melodie. Das neue Lied der Gemeinde der Heiligen. Gemer od 50 De Jorissen. Singt Hal- leluja, neu- e Lie- der! Die Huld des Herrn strahlt mild her- nie- der! Singt, denn er ist zu uns ge- kom- men, Sein ਵੀ Lob im Chor der Frommen! Sing, Israel, und freu- e dich Jetzt deines Stif- ters öffentlich! Wer, Kin- der Zi- ons, € 1 e chi min toimio The ist ihm gleich? Des Königs freu- et euch! = 2. Die Harf ihm Ehre geben! Lobt, heilge Reigen, seinen Namen, Denn Gott erweitert unsre Brust; Und Chor Er hat an seinem Volke Lust, um Chor ruf: Amen! 2013/1 Amen! Laßt Pauken seinen Ruhm erheben, Ist der Bedrängten Erb und Teil, und krönet sie mit Heil. Psalm 150. 181 3. Und legt den Kön'gen Ketten an, Nun freut euch seines Ruhms, ihr Wie sie uns ehedem gethan; Schließt ihre Fürsten, groß und klein, In Eisenfesseln ein! Frommen! 5. Dann sehn wir von den Gottesfreunden 200 An ihren und an Gottes Feinden Nicht ihren, sondern Gottes Willen, Sein Urteil nur erfüllen, Und euch, die ihr euch Gott geweiht, Krönt Sieg und Ehre nach dem Streit. Der Herr wird eure Freude sein! Ihm, ihm sei Ehr allein! Er hat sich eurer angenommen; Wer ist, der's so erwartet hätte? Jauchzt auf der Lagerstätte! Und mit Lob Gottes in dem Mund Macht furchtbar euch dem Feinde kund; Geht auf ihn los, der euch verheert, Mit eurem scharfen Schwert! 4. Ein jeder üb' in Gottes Sache An seinen Feinden strenge Rache; Er straf, ohn' Frevelt hat zu schonen, Die frechen Nationen! Psalm 150. met 2obet Gott im Himmelreich, mise ist indoct Alles, was Odem hat, lobe den Herrn! di thi hm Jorissen. Ed Hal- le- lu- jah Gott, dem Herrn! O, er ist doch kei- nem a fern! Bringt An = - be- tung, Preis und Ruhm Ihm in's inn re = Heilig tum! Lobt ihn in des Him- mels Fef- te, Lobt, was pro0 HDI JJJ Fidgajate er her- vor- ge- bracht, Lobt die Wun- der seiner Macht; Er ist = Gott, der uns er löjte!** tabs! dir tobiy bout 8191 14port 80. salin ginoz 394 in 3.ub] 2. Hall sein Lob, Posaunenklang! Heb', beflügle den Gesang! Harf und Pfalter, lobet ihn Mit der Saiten Harmonien! Schlagt die Bauten, hüpft in Reigen, Rührt die Saiten, blaft die Flöt! Hoch ist schon sein Lob erhöht, Immer soll es höher steigen! 08 Helle Cymbel, auch dein Schall Wecke ringsum überall Alles auf zum Lob des Herrn! Oihr Menschen, lobt ihn gern! Er giebt allen Heil und Leben; Ihm soll alles früh und spat, Alles, was nur Odem hat. Ewig Hallelujah geben! is- hon said maplet 83).(* print ni siddotusidofsil math asambl out this not eden dny rodag nerdarts game is pudroml 182 112 neg hön misht dhe forp Psalm 24 u. 30. Anhang.") olto nad mou er dat mode Istidspel sd in igbunt mad mi 100 do fim onli dning usonish Sotto na dn Psalm 24. ső tous vndighruf sanfte se asito po Eigene Melodie.( id( bis 356 801 di tuo 2010 Triumphlied von Christo, dem Ehrenkönig, neutestamentlich gesungen. bon 300 onn 89110 ni. dit 7905) mig Der Erd- kreis ist des Herrn al- lein, und alles, was drauf 30 si P wohnt, ist sein, Sein der Geschöp- se große Hee- re. Durch Bäch' und 151 Flüs- se, die er führt, Hat er die Er- de schön ge- ziert. Er grün- det 40 fie auf tie- fem Mee= re. 2. Wer darf zum Herrn auf Zion gehn? Wer dort an heil'ger Stätte stehn? Wo man ihn auf dem Thron verehret? Wer rein von Hand und Herzen ist, Wer seines Bundes nicht vergißt, Nie heuchelt, ihm nicht fälschlich schwöret. 3. b √b²- b- C 4. Ihr Pforten, hebt das Haupt empor, Erweitert jedes ew'ge Thor! Der König kommt, er kommt mit Ehren! Wer ist der Ehrenkönig dann? Der Herr, dem alles unterthan, Der Sieger furchtbar großer Heere. 5. Ihr Pforten, hebt das Haupt empor, t das Hau Erweitre dich, uraltes Thor! ad, s Der König kommt, er kommt mit Ehren! Der wird vom Herrn zu jeder Zeit Viel Segen und Gerechtigkeit Vom Gotte seines Heils empfangen. So ist des Jakobs fromm Geschlecht, Das fraget stets nach Licht und Recht, Und bleibt an seiner Gnade hangen. Jnh misd bus dar Hoved the Psalm 30.unto dos mil Inck Wer ist der König? Er ist Gott, Er heißt Jehovah Zebaoth: Der ist der König aller Ehren! Ipnop mod sipüffed d Indmet. Gott ist in Zion hochberühmt( Pf. 76.) lotin dan tand Danklied für die Befreiung von einer schweren Krankheit. msday or list olin adain JJJJJJ Dich, dich er- hebt mein Herz und Mund, Ich mach, Herr, *) Es folgen hier noch einige Psalmen nach Jorissen'scher Bereimung und älterem Melodiensaß, die in unserem Psalmenbuche eine neuere Bearbeitung erfahren haben und neben jenen gebraucht werden können. Psalm 46. dein Er- bar- men kund. Du zogst mich aus der Gruft her- vor Und B O hobst mich, trotz dem Feind, em- por. Er darf sich mei- nes Falls nicht O freu- en, Denn, Herv, du wolltest. Heil ver- lei- hen. 35 3-6m 2.fsins undi Sch rief, der Herr gab auf mich acht, Daß mich dein Wohlgefallen trug, Mein Gott hat mich gesund gemacht. Daß mir mein Berg sei fest gestellet Ich sank dahin, bis an den Tod, dir gefället. So lang nur, als Du risfest mich aus tiefer Not, s Du haft dem Toten wieder Leben, Dem Schwachen wieder Kraft gegeben. 10506. 81000 Verbargst du mir dein Angesicht, So half mein stolzer Wahn mir nicht, 13.00 19mm Mein Wohlstand sank im Augenblick, Jch zitterte vor dir zurück, gisu gundeuch, sidrus und schrie empor mit heißem Flehen: Ach, Herr! laß mich nicht untergehen! Kommt, Freunde Gottes, heiligt Lobsingt dem Herrn in seinem Reich, Erhebet ihn zu aller Zeit, Rühmt seines Namens Heiligkeit! Sein Zorn macht augenblicklich beben, Doch seine Huld giebt ewig Leben. 4.0 Häuft sich nach einem schwülen Tag Des Abends auf uns Plag auf Plag, Droht Trübsal uns mit banger Nacht: Er, der aus Nacht den Tag gemacht, Bringt über uns des Abends Leiden, Und giebt des Morgens wieder Freuden. si mul on 5.quid In meinem Wohlstand wähnte ich, Mein Glück steht unerschütterlich; Doch ach, ich merkte nicht genug, In 10 183 61 stil si mosen thu 7. Sieh, ich versink in meiner Not! Was nüßt dir aber, Herr, mein Tod! Dankt auch im Grabe dir ein Mund? Thut Staub auch deine Wahrheit Jant 19300, 391 fund? Ach höre mich, ich harre deiner, O Herr, erbarm, erbarm dich meiner! 8. Und bald verwandeltest du ganz Die Klag' in einen Reigentanz: Statt des Gewands der Traurigkeit 3ogst du mir an dein Freudenkleid. meine loben, mein Gott ſei ewig hoch erhoben! 19 tollen 20100205 Pſalm 46. Eigene Melodie. Getroster Mut der Kirche aus Erfahrung der göttlichen Hülfe. * 1300 mis Er naht sich Gott ist uns Zuversicht und Stär- ke, J avio of oth uns in jedem Werke, Ja, uns- re Hülf ist unser Gott, Der 184 Psalm 53. ਤੇਰੇ ਭਗਤ leicht zu finden ist in Not. Wenn gleich der Himmel schrecklich 1-10 mind wit- tert, Und unser ganzer Erd- ball zit- tert, Der Sturz der = Berge Mee- re bricht: So fürchten wir uns dar um nicht. Furchtbarer Majestät und Stärke, Der oft die Erde voller Pracht 06 3u einer großen Wüste macht. mote 2. de3 d 5.10 idoo tuo mi Seht, Gott schenkt uns vollkomm'ne 5059 1969iSiege, 156 fod Q Er steurt in aller Welt dem Kriege, Zertrümmert Bogen, Spieß und 10lsdotte Schwert, R Da Feu'r die Wagenburg verzehrt. Er spricht: ,, Hört, laffet ab, erkennet, Ich, ich bin Gott, und wer mich nennet, mist ommande Seh' über Völker mich erhöht, is und beb' vor meiner Majestät. 6. Laß fürchterliche Stürme sausen, Des Meeres Wogen wütend bransen, Daß vor des Ungestümes Macht Gebirg und Fels erbebt und tracht; So findet Gottes Stadt doch Frende, Am sanften Bächlein ihre Weide, Weil Gott in seiner heil'gen Stadt Noch immer seine Wohnung hat. 1917 3. Ja, er wohnt noch in ihrer Mitte, Drum wankt sie nie, auch wenn sie litte. Gott ist ihr Heil; des Morgens früh, Ja, Tag und Nacht bewacht er sie. Seht, wie die Heiden alle beben, Wie Reiche fallen, nie sich heben, Der Erdball selber steht nicht fest, Wenn sich sein Donner hören läßt. 50 975014. om di Da mag denn alle Welt erzittern, Uns kann das alles nicht erschüttern, Denn mit uns ist Herr Zebaoth, Und unsre Burg ist Jakobs Gott. Kommt, schaut des Hocherhabnen Werke, 1750 410 E 16 3008 e Der über Erd und Meer regieret, Der Sonne, Mond und Sterne führet, Jehovah, der mit Macht gebeut, st mit uns bis in Ewigkeit. Hat er nicht Jakob angenommen? O, Jakobs Gott ist Gott der Frommen, Wir alle sind sein Eigentum, Er unsre Festung, unser Ruhm! 1941 HE Psalm 53. Mel. Des Thoren Herz, fühllos in Übermut Klage über Versunkenheit der Menschen. thi to the Des Thoren Herz spricht leis: ,, Es ist kein Gott!" Da je- der Greu'l und bö- ses We- fen lie- bet, Und kei- ner ist, der je des Gute üt bet. Spricht Gott, so wird sein Wort und B sein Gebot Zum Frev- ler Spott. Mind Hooroo join ens 2. Bom Himmelschaut herab der Ewige Nach den von ihm beglückten Menschenkindern, Ob einer hier, bei allen diesen Sündern, Verständig sei, um Weisheit aus der ööh Und Gnade fleh'. Psalm 90. 3. Doch jeder fällt hier ab von seinem Herrn, Sie alle sind untüchtig; es ist keiner, Der Gutes thu und Wahrheit lieb, nicht einer; Und bleibet Gott nur immer ihnen 93012 fern, So sehn sie's gern. god im Onl 4. JE Faßt keiner denn ein Wort des Unterrichts, Da sie verrucht mein Volk wie Brot verzehren, bed 185 sind in die Pſalm 90. D Sen Met. Mert auf, mein Volt, auf mein Gesetz und Behre Schilderung der menschlichen Vergänglichkeit, und Bitte um Gottes Gnade und Gunst. bond Tary 19HDS 830 Simbiber 10 1sdoton 500 mg Den hohen Gott so freventlich entehren? Sie beten nie; der Ursprung alles Lichts Ist ihnen nichts. 5. du Ana Leute, is vo Wie faßt der Schrecken stand welche nie Sich fürchteten; denn Gott, der Bosheit Rächer, musi Berstreuet die Gebeine der Verbrecher. Der Herr, der stets dem Beter Heil verlieh, 916 TOP ON S Berabscheut fte." Ach, käm das 6.9 mmmult vis Heil aus Zion doch herein! Tien Zerschlag, o Gott, bald deines Volkes Bande! dilld bo Dann werden wir nach so viel Schmach und Schande se Uns all in Gott, als unserm Heiland, freun Justbes Und selig fein. 100 ml 50( bei no HUP Emadeil rid ed app app.. BE Herr! du allein warst von den früh- sten Jah- ren Stets dei- nem & wig feiten, Gott! = odpad# 0 be bd ala alad Volk die Zu- flucht in Gefah- ren, Vor der Geburt der Ber- ge, Mnanind than = ch' die Erde Vernahm dein m dein Wort, dein all- ge= bä- rend„ Wer- de", = i Hiddag Warst du; du bist, und du wirst sein, o Gott, Bon E- wig- keit zu 186 Psalm 90. 6. Das Leben ach ist nur ein trüber tog 1-092 Schlummer! Das Köstlichste darin voll Müh' und Kummer. ( bnit Komm, schnell zu fliehn! so ruſt ein Tag dem Tage, Und jeder drückt mit seiner eignen 1910 THING UC Plage. Hört, alles spricht in einem Trauer& ton: Wir leben hier, als f flögen wir davon." 20 so now: On 7. 2. Rufst du, o Herr: Kehr', Mensch, zur Erde wieder! So wirft dein Wort uns in den Staub darnieder. Was sind vor dir, o Quell der Ewigteiten! Jahrhunderte von unsern Lebenszeiten! Vor deinem Aug' entfliehen tausend soll 15d to Jahr', estellt. Wie uns die Nacht, der Tag, der gestern war. istorijs 311 39 0 Du strömst uns weg, und wir, die kaum entstehen, Mand Wir schlummern ein, und stehe, wir Hoian vergehen. 419 Ja, wir sind Gras, das, wenn's schon louise blühend stehet, Doch blühend fällt, und bald wird honch bid of abgemähet; Des Morgens grünt's, des Abends mein liegt's verdorrt, So schleppt der Tod uns schnell zum Grabe fort. pis dui 4. Wie furchtbar, Herr, bist du in deinem Grimme! se Doch wer erkennt, wer fürchtet deine Stimme? Ach, lehre du uns unsre Tage zählen, und unser Herz die wahre Weisheit wählen! 1191 10 Herr, kehre bald in Huld zu uns zurück, Erfreu' dein Volk mit deinem GnaNSU 5 NG denblick! J1930S 8. Erfüll' uns früh mit deiner Huld und Gnade, Da wir, o Gott, durch deinen Zorn Sei unser Licht, führ' uns auf deivergehen! whey just mis junem Pfade: Es ist dein Grimm, der alle tödlich Dann jauchzen wir, weil du uns hast schrecket, vergeben, Der fürchterlich uns aus dem Taumel bir stehen? men Zorn Sei unser wecket. Und freuen uns in dir durch's ganze Leben. Erquick uns auch, da du durch schwere Laft Wir fallen hin, ach, wer kann vor Weh uns! du ziehst jetzt unsre Sünd' ans Licht, Die heimlichste kommt vor dein Angesicht. 5. So manches Jahr uns hart gedrücket haft. Ach, wir vergehn durch unsre schwe3dren Sünden! Laß, Herr, dein Werk an deinen odoli Knechten sehen, o Dein Zorn gebeut's, all' unsre Tage Daß deinen Ruhm die Enkel noch schwinden! erhöhen! Wir taumeln fort in unruhvollen Herr, unser Gott, blick huldreich au uns nieder, Podst Jahren, redu Daß sie uns bald wie ein Geschwätz Und fördre entfahren. Ja, siebzig Jahr währt etwa unser Ja, fördre du, was unsre Hände thun, nun unsre Werke wieder! Lauf, Der Stärkre steigt noch bis zu achtzig Laß dein Gedeihn auf unsrer Arbeit auf. ruhn. 9 Sonntage and felt Geistliche Lieder. Singet dem Herrn ein neues Lied! Einget dem Herrn, alle Welt' Psalm 96, 1. ៤, this?) Dah bunin SRD 316 dansondi is thic sunt sig 10orisoon ssd Tillands C 360 903 190 191 the 1st o moc ndar penge Sonntagslieder. 1030 im ng isd no sand l und Sonntags- und festtagslieder. Jsons protas& nds? Bed thi naisele drögin suisd me this wisd darbe yatinių varjoj ni Imadol me thid s fie do 100 ESIST Sonntagslieder. sithildamist olli sic I. and am the miser 1. lopu Mel. Mein Jesu, dem die Seraphinen, = dich, ge bücktes Haupt! ru- hen hat erlaubt, illd punt the nur 3700 mark man 39 omkopes somiad, ustid Da Gott zu 189 Mein Gott, ich bin vor dir erschienen Und gebe auf dein Winken acht. Wie kann ich dir gefällig dienen, Wenn mich dein Geist nicht tüchtig macht? 19 332 to C = be Beschwer- tes Herz, leg ab die Sorgen, Er he Es kommt der angenehme Mor- gen, Da Gott zu O Christoph Wegleiter, † 1706. hin viel Zeit Dem Dienst des Her- ren ab gestohlen. redag 10 eu 2.013 mod joi Auf, laß Ägyptens eitles Wesen, Die Stoppeln und die Ziegel stehn! Du sollst betautes Manna lesen Und in des Herren Tempel gehn, Jhm zu bezahlen deine Pflichten, Und zur Vermehrung seines Ruhms Die Werke deines Priestertums In tiefster Andacht zu verrichten. 02 13.9 * 150118 CO ru- hen hat be= foh- len dd dapppp popad Und selbst die Ruhe ein geweiht; Auf, auf! du haft vorWie wird mein Herz in dir erfreuet, Wenn er nicht stillt der Sünde Qual? Wie bet ich, wenn er meine Schal Mit reinem Weihrauch nicht bestreuet? 4. Kann meine Harfe lieblich klingen, Wenn sie dein Finger nicht berührt? Kann ich die düstre Nacht durchan dringen, Wenn dieser Leitstern mich nicht führt? kann ich ein süßes Opfer werden, Wenn diese Flamm nicht in mich fährt Und mich in deiner Lieb verzehrt Und hebet von dem Staub der Erden? 190 But allg 5. Mein Jesus hat mein Herz so teuer Zu seinem Tempel eingeweiht; Hier ist sein Herd, hier ist sein Feuer, Die Fülle seiner Herrlichkeit, Sein Heiligtum, sein Stuhl der Gnade, Sein Licht und Recht; das Himmels= brot, Die Geistesfrucht und sein Gebot Erfüllen diese Bundeslade. ndeslade. 6. Herr, höre, was ich innig bitte, Vergönne meiner armen Seel, Die Thür zu hüten deiner Hütte, Wenn sich des Lebens Werktag enden, So ruh, von allem Frohndienst los, Mein Geist in deinen Vaterhänden. Mein Leib in seiner Mutter Schoß, Die ich vor großen Schlößern wählwis beides feiern wir dort oben, O Paradies, o O Außenwerk, o feste Pfort Der Gottesstadt, o stiller Port, Wo man in sicherm Frieden Nichts oder thut, ruht, Zions schönstes Vorgebirge!. Als dich zu lieben, dich zu loben! he is J 2. Eigene Melodie. € siden JE Lieb- ster Je = an zu= = hö= ren; Himmels leh- ren, = Sonntagslieder. 7. Hier such ich mir ein Nest zu bauen, Hier labet mich dein Abendmahl, Hier giebt sich reichlich mir zu schauen, Lebenslicht! dein Gnadenstrahl. So fei'r ich recht den Tag der Sonnen, So hab ich meine Ruh in dir. Ach, habe du dein Werk in mir; Vollführe, was du hast begonnen! 8. fu, wir sind hier, Dich und dein Wort Auf die fü Ben Ganz zu dir ge= 30- gen wer- den! 2. Unser Wissen und Verstand Ist mit Finsternis umhüllet, Bo nicht deines Geistes Hand Uns mit hellem Licht erfüllet.e Gutes denken, Gutes dichten Mußt du selbst in uns verrichten. TIS Tobias Clausniger, † 1684. = Daß die Herzen von der Er den = 3. O du Glanz der Herrlichkeit, Licht vom Licht, aus Gott geboren, Mach uns allesamt bereit, Öffne Herzen, Mund und Ohren! Unser Bitten, Flehn und Singen Laß, Herr Jesu, wohl gelingen! D op bild sind siegt inost Shadired thin ogni shd sf 89 3. nothing suisd moldingad ng m due somiei gusdourg onli & minio samied als 12 bd shot ind i bi mo Eigene Melodie; auch nach Mel. Ihr Völker auf der Erden all,( Pi. 100.) 5d thin him mosti? sopid Herzog Wilhelm II. zu Sachsen- Weimar, † 1662. Con ਤੇ grs de Herr Jesu Christ, dich zu uns wend, Den heil- gen 10 ved dundrad med bedad dili Sonntagslieder. moo Geist du zu uns send; Mit Hülf' und Gnad' er Und uns den Weg zur Wahr- heit führ. 2. Thu auf den Mund zum Lobe dein Bereit das Herz zur Andacht sein, Den Glauben mehr, stärk den Verstand, Daß uns dein Nam werd wohl behic fannt; 3. ( bi Bis wir singen mit Gottes Heer: Heilig, heilig ist Gott, der Herr! # 501 619 bin 80% 4. Mel. Wunderbarer König, Gott ist gegenwärtig; Las- set uns Gott ist der Mitten: in AI les = Und in Ehrfurcht vor ihn tre ten! = Und sich in- nigst vor ihm beu= ge! Singen ihm zur Ehre Aller Engel hohe Chöre. Herr, vernimm Ünsre Stimm, Da auch wir Geringen Unsre Opfer bringen. 3. Dem die Cherubinen Tag und Nacht gebücket dienen; Heilig, heilig, heilig" gaddbod 16 IOL unser Wir entsagen willig Allen Eitelkeiten Aller Erdenlust und Freuden. Da liegt unser Wille, Seele, Leib und Leben, allt snoe of thim 8p3 Und schauen dich von Angesicht Im ewgen Heil und selgen Licht. Instal 4. nur hid onli Ehr sei dem Vater und dem Sohn, Dem heilgen Geist in Einem Thron, Der heiligen Dreieinigkeit i Sei Lob und Preis in Ewigkeit! 20 is him hoje tindanis sind thi Jo 191 re- gier liex Gerhard Tersteegen, † 1769. an= be= ten in uns schwei- ge Schlagt die Augen nie- der; Kommt, er- gebt euch wieder! 2. Gott ist gegenwärtig. Wer ihn kennt, Wer ihn nennt, Dir zum Eigentum ergeben. Du allein Sollst es sein Unser Gott und Herre, Dir gebührt die Ehre! 4. Majestätisch Wesen, Möcht ich recht dich preisen Und im Geist dir Dienst erweisen; Möcht ich, wie die Engel, Immer vor dir stehen Und dich gegenwärtig sehen! Laß mich dir Für und für 6 mm In 190 doll Trachten zu gefallen, Liebster Gott, in allem! om fo@ 192 5. onu Du durchdringest alles; Laß dein schönstes Lichte, Herr, berühren mein Gesichte! Wie die zarten Blumen Willig sich entfalten Und der Sonne stille halten: Deine Strahlen faffen Und dich wirken lassen! Laß mich so Still und frohun E 000+ Sonntagslieder. 6. end Mache mich einfältig, Innig, abgeschieden, Sanfte und im stillen Frieden; di C 700 Mach mich reines Herzens, Daß ich deine Klarheit ਸ dein ge- denkt bar- men senkt! G in d Schauen mag in Geist und Wahrheit; Laß mein Herz Überwärts tind unde Wie ein Adler schweben Und in dir nur leben! 7. Herr, komm in mir wohnen, Laß mein'n Geist auf Erden Dir ein Heiligtum noch werden! Komm, du nahes Wesen, j Dich in mir verkläre, Daß ich dich stets lieb und ehre! Wo id) geh, Sitz und steh, Laß mich dich erblicken Und vor dir mich bücken! 5. Mel. Jesu, meines Lebens Leben, Das ist eine sel= ge Stun- de, Je- su, da man Und sich recht von Her- zens- grunde Tief in dein ErInst- sur- nd: you Jesu, deine Gnadenquelle Fließt so gern in's Herz hinein; Deine Sonne scheinet helle, Denn du willst genoffen sein; Und bei aller Segensfülle Ist dein Wunsch und ernster Wille, Daß man, weil dein Brünnlein voll, Unaufhörlich schöpfen soll. Ernst Gottlieb Woltersdorf, † 1761. Wahr- lich, nichts als Je- sum ken- nen, Je- sum 916. Janine = su- chen, finden, nennen: Das er füllet unforen Zeit 5779061100), 19] ull 1 " piliad pitind pilise Jaa ਵਿ Jazy Dubienk Mit der höchsten Se- lig- keit! pustions fusi@ vidis ui on!! 2. wine 90 3190 mmit spinil in bus n Nun, so wollst auch diese Stunde Du in unsrer Mitte sein; In dem Herzen, in dem Munde Leb und herische du allein; Laß uns deiner nie vergessen! Wie Maria still gesessen, Da sie deinen Mund gehört: Also mach uns eingefehrt! A who tal junät maginä mise 6. jok and fJJ zatformod Festlieder.( Advent.) Mel. Liebster Jesu, wir sind hier, 197 göl this? 314 857 St M Un- sern Ausgang seg ne Gott, Seg- ne 1111 ser täglich Brot, neot ned i rambid und donald vent. ad jus ng pam@ md pour Chi OF EⒸ223 1979 disl bilen sachissalaisur glei- cher = ma Beniner Seg ne uns mit sel= gem Ster- ben Thun und lassen, onda( hod möt pint mis S Hartmann Schent, † 1681. 1150 Und mach uns zu Himmels- er= ben! opard and tu stjöd sjok though efisit to sid s stadis dan mo road odied him ang Festlieder. Heel dit this b) mossition is this@ [ timmar] ndirstall sating siur d 7 is du ved marok med pillit rompan ng bid an tars as mis Mel. Wie wohl ist mir, o Freund der Seelen, qualsional mis Johann Jakob Rambach, † 1735. S 193 TA Unsern Ein- gang Seg- ne 190 thief and fer = 1111= Dein Mittler kömmt; auf, blöde See le, Die Mo- sis = Die in der ban gen Trau- er- höhle In Fes- seln Fluch und Donner schreckt, only the trit= ber Schwermut steckt! T gna- den voller Mittler fömmt. Der Fluch ver geht, die Ban- de = sprin- gen; Es rei- ßen Sa- tans feste Schlin- gen, Die den ge- O of Tim fang- nen Geist be- klemmt; Du kannst nun Heil und Freiheit THE hoffen; Gott ist versöhnt, sein Schloß steht of fen: Dein = edd 13 194 Festlieder.( Advent.) 2. Dein Lehrer kömmt; laß deine Ohren 301 Dein König kömmt, doch ohne Prangen; Auf seinen Mund gerichtet sein; Er zeigt den Weg, den du verloren; Er flößt dir Licht und Wahrheit ein. Was unter dunklen Schatten stecket, Das hat dir dein Prophet entdecket; Er hat das Reich der Nacht gehemmt. Er flärt dir auf des Vaters Willen; Er giebt dir Kraft, ihn zu erfüllen: Laß dich wie Esther balsamicren Dein weisheitsreicher Lehrer kömmt! 3.1 So wird die schöne Luft gehemmt. Und mit gestickten Kleidern zieren: Dein wunderschöner Bräutgam Cein Aufzug ist an Armut reich. Auf! deinen Fürsten zu empfangen, Der dir an tiefster Schwachheit gleich. Komm, Hand und Scepter dem zu all- 02 512 € kömmt! 5. Dein Alles kömmt, dich zu vergnügen; Dein A und ist vor der Thür. Wer dieses höchste Gut kann kriegen Der dich wird so zu schützen wissen, Bertauſchet gern die Welt dafür. Daß dich kein Angststrom überschwemmt! Thu wie getreue Unterthanen, Komm her und schwör zu seinen Fahnen: So greif denn zu mit beiden Händen, Da dich, mein Geist, von allen Enden Ein solches Gnadenmeer beschwemmt! Nimm weg den Damm, thu auf die Thüren, Dein längstverlangter König kömmt! 4. Dein Bräutgam kömmt, laß dein Geschmeide Nicht länger in dem Kasten ruhn; Betleide dich mit weißer Seide, Wie die verlobten Seelen thun! Laß die geschmückte Lampe brennen! Wird dich der Schlaf bemeistern können, INI mit, was dich er= göt 2. Dein Zion streut dir Palmen Und grüne Zweige hin: Und ich will dir in Psalmen Ermuntern meinen Sinn. jel Mein Herze soll dir grünen In stetem Lob und Preis Und deinem Namen dienen, So gut es kann und weiß. 8. Mel. Valet will ich dir geben, 40 ze, Laß dich zu nehmen willig spüren: O armes Nichts, dein Alles kömmt! Wie soll ich dich em- pfan- gen Und wie be- gegn' ich dir? aller Welt Ver- lan- gen, mei- ner See- len Zier! do od Je- su, Je- su, set ze mir selbst die Fak fel bei, Dad Paul Gerhardt, † 1676. 협 Mir kund und wis- send sei! 3. Was hast du unterlassen Zu meinem Trost und Freud? Als Leib und Seele saßen In ihrem größten Leid, Als mir das Reich genommen, Da Fried und Frende lacht, Da bist du, mein Heil, kommen Und hast mich froh gemacht. Festlieder.( Advent.) 4. Ich lag in schweren Banden, Du kommst und machst mich los; Ich stund in Spott und Schanden, Du kommst und machst mich groß Und hebst mich hoch zu Ehren Und schenkst mir großes Gut, Das sich nicht läßt verzehren Wie irdisch Reichtum thut. 5.8 sorsld gils Nichts, nichts hat dich getrieben 31 mir vom Himmelszelt, Als das geliebte Lieben, Damit du alle Welt In ihren trusend Plagen od Und großen Jammers aft, Die kein Mund aus kann sigen, So fest umfangen hast. 6. Das schreib dir in d in Herze, Da herzbetrübtes Heer, Bei denen Gram und Schmerze Sich häuft je mehr und mehr; Seid unverzagt, ihr habet Die Hülfe vor der Thür; Der eure Herzen labet Und tröstet, steht allhier! 7. Ihr dürft euch nicht bemühen, Noch sorgen Tag und Nacht, Wie ihr ihn wollet ziehen Mit eures Armes Macht; Er kommt, er kommt mit Willen, Ist voller Lieb und Luft, HO All Angst und Not zu stillen, bie Die ihm an euch bewußt. 195 8. Auch dürft ihr nicht erschrecken Vor eurer Sündenschuld; Nein! Jesus will sie decken Mit seiner Lieb und Huld.is Er kommt, er kommt den Sündern Zum Trost und wahren Heil; Schafft, daß bei Gottes Kindern Verbleib ihr Erb und Teil. 9. JUD gesendet hit! 2. Was der alten Väter Schar Höchster Wunsch und Sehnen war Und was sie geprophezeit, Ist erfüllt nach Herrlichkeit. and on 9. Mel. Nun ter Feiden Heiland komm, Was fragt ihr nach dem Schreien Der Feind und ihrer Tück? Ihr Herr wird sie zerstreuen In einem Augenblick. Er kommt, er kommt, ein König, Dem wahrlich alle Feind Auf Erden viel zu wenig Zum Widerstande seind. 10. oll Er kommt zum Weltgerichte, Zum Fluch dem, der ihm flacht; Mit Gnad und süßem Lichte Dem, der ihn liebt und sucht. Ach komm, ach komm, o Sonne! Und hol' uns allzumal Zum ewgen Licht und Wonne In deinen Freudensaa! Heinrich Held, † 1343. e Gott sei Dank durch al= le Welt, Der sein Wort beständig hält Und der Sün- der Trost und Rat Zu uns her 3. Zions Hilf und Abrahms Lohn, Filobs Heil, der Jungfrau Sobr Friedensfürst und Wunderheld, Hat sich treulich eingestellt. 13* 196 Festlieder. 4. Sei willkommen, o mein Heil! Hoflanna, o mein Teil! Richte du auch eine Bahn Dir in meinem Herzen au! 5. Zeuch, du Ehrenkönig, ein! Es gehöret dir allein; Mach es, wie du gerne thust. Rein von allem Sündenwust! 6. immot 10 Und wie deine Zukunft war Boller Sanftmut, ohn Gefahr: Also sei auch jederzeit did Deine Sanftmut mir bereit! mich and en di taht 2629 bu2 send dan duis og det sist be solch Geburt beſtellt. mis 2. Der da war an Kräften reich, Wahrer Gott, ward Mensch zugleich, Kam vom hohen Himmelsfaal, Voller Wunder überall. 3. ( Advent.) 7. Tröste, tröste meinen Sinn, Weil ich schwach und blöde bin Und des Satans schlaue Lift Sich zu hoch für ich vermißt! 10. Eigene Melodie. Nach cem Lateinischen des Ambrosius,+ 397. Er nahm erdwärts seinen Lauf, Stieg auch wieder himmelauf; Fuhr herab zum Höllenpfuhl, Kehrt zurück zu Gottes Stuhl. 4. 100 8.1 m 10sd dall Tritt der Schlangen Kopf entzwei, Taß ich, aller Ängste frei, Dir im Glauben um und an Selig bleibe zugethan; 9. Der du bist dem Vater gleich, Breite aus dein Gnadenreich madaisten min Daß, wenn du, o Lebensfürst, Brächtig wiederkommen wirst, Ich die mög' entgegen gehnan@ Und vor dir gerecht bestehn! ng 라 Nun der He:- den Hei- land, komm, Der Jung- frau- en € Kind so fromm! Daß sich wun- dre al d #lock apmotion# 03 Jp d le Welt, Gott ihm Yol2 23mm 1 2979 Und durch deine Gottsgewalt Deine schwache Kirch erhalt! 5. Wie der dunklen, finstern Nacht Neues Licht ward beigebracht: Also laß des Glaubens Schein In uns leuchten hell und rein! 6. 11. Mel. Gottes Sohn ist ommen, Lob sei Gott im höchsten Thron; Lob sei Gott des Höchsten Sohn; Lob sei Gott, dem heilgen Geist: Allen Dreien gleich gepreist! Nach einem Lied der Böhmischen Brüder. Jauch- zet, all ihr From- men, Gottes Sohn ist kom men! Der die Welt hieß werden, Wi ein Knecht auf Erden, # 1 O TIT Uns der Last der 502 Sünden 381 ildo 2101 til om 03, Der den Tod nicht scheute, Kommt nun auch noch heute J dem Wort der Gnaden Sünder einzuladen, et Daß sie sich bekehren Und ihn gläubig ehren.( bid 978 3. ISO Er will nicht verschmähen, Zu uns einzugehen, 101 190 Will mit Himfelsfreuden dal Unsre Seelen weiden, id di Daß wir guter Gabend of Volle Gnige haben. Al 4. Festlieder.( Advent.) Wenn wir an ihm bleiben, Unser Fleisch betäuben Und dem Herrn in allem Trachten zu gefallen, Werden wir mit Freuden Einst von hinnen scheiden. 5. ided to 10 dan nodard model jodmor e Tusid sulle Jauchzet, all ihr Frommen, Er wird wiederkommen Majestitisch, prächtig, Herrlich, groß, allmächtig. i 8.29 Welten zu vernichten, hid IsOR Alles Fleisch zu richten! mert edici War Laß # 062 um willst du dir bei mir ter des Herrn? du mein Stern! Gotto geni@ et onl of thi De Ster- bend zu ent Jhom mb16. 2 Wann nun vom Getümmel Erde, Meer und Himmel Furchtbar wiederhallet, mi jo ole Gottes Stimm erfchallet, h Die Lebendgen schrecket Und die Toten wecket; mot men 7.dallo sim 32 Jam 60 12. load ting 16 Mel. Wie nach einer Wasserquelle( Pi. 42.) Wenn nun alles flaget, Jammert, heulet, gaget! Sehn getroft die Deinen, 197 binden.3 manis) tim$ 1502 Richter! dich erscheinen, Freun sich, dich zu sehen i Und vor dir zu stehen. 8. Gilt dem Herrn entgegen! Er bringt ewgen Segen Allen Gotteskindern, Aber Fluch den Sündern, Sie 311 Qual und Flammen Ewig zu verdammen. 6199. 230 sidalikan dran- ßen ein= zu od 198 Herrian zu guten Werken& stud Wollst du selbst uns stärken; Dein Geist müss uns leiten, Daß wir männlich streiten, hist Wachen, beten, ringen Und in's Leben dringen! mistune the EU Shisut si ji enotn 910 19019371 P. Gerhardt, † 1676. 8 = stehen, Du Ge jeg= negehen Wohl- ge= fal- lem, Jo Du mein Je su, meine Freud, Hel- fer in der rechten Zeit, Hilf, o Heiland, meinem Herzen 198 JJJJJJ Von den Wun- den, die mich schmer- zen. 1 sid 11pm 2. Festleder.( Advent.) Meine Wunden sind der Jammer, Welchen oftmals Tag und Nacht Tes Gesetzes starker Hammer dat Mir mit seinen Schrecken macht. O, der schweren Donnerstimm', Die mir Gottes Zorn und Grimm Also tief in's Herze schläget, Daß sich all mein B.ut beweget! 3. Dazu kommt des Teufels Trügen, Der mir alle Gnad' absagt, Als müßt ich nun ewig liegen In der Höllen, die ihn plagt. Ja auch, das noch äger ist, d So zermartert und zerfrißttise Mich mein eigenes Gewissen Mit vergift'ten Schlangenbissen. Will ich dann mein Elend lindern Und erleichtern meine Notd: 0 Bei der Welt und ihren Kindern, Fall ich vollends in den Kot; Da ist Troft, der m'ch betrübt, Freude, die mein Unglüd liebt, Helfer, die mir Herzleid machen, Gute Freunde, die mein lachen. 5. filloUR In der Welt ist alles nichtig: Nichts ist, das nicht kraftlos wär: Hab ich Hoheit, die ist flüchtig; Hab ich Reichtum, was ist's mehr, Als ein Stäublein armer Erd? Hab ich Luft, was ist sie wert? Was ist, das mich heut erfreue. Des mich mo; gen nicht gereue? 0 10 Vaters Na- men Haus und Sa- men, 6. Aller Trost und alle Freude Ruht in dir, Herr Jesu Christ; Dein Erfreuen ist die Weide, anil Da man sich recht fröhlich ist. Leuchte mir, o Freudenlicht, Che mir mein Herze bricht; Laß mich, Heer, an dir erquiden; Jesu, tomm, laß dich erbl den! 7. Freu dich, Herz, du bist erhöret, Jetzo kommt und zeucht er ein; Sein Gang it Sein Gang ist zu dir gefehret, Heiß ihn nur willkommen sein, Und bereite dich ihm zu; nice Sich dich ganz zu seiner Ruh, in Öffne dein Gemüt und Seele; Klag ilm, was dich drück und quäle! 8. mill Was du böses haft begangen, Das ist alles abgeschafft; Gottes Liebe nimmt gefangen Deiner Sünden Macht und Kraft. Christi Sieg m # 3 Und was Böses in der Welt Cich will wider dich erregen, Wird 3 a lauter Glück und Eegen. 9. Alles dient zu deinem Frommen, Was dir bös und schädlich scheint, Weil dich Christus angenommen Und es treulich mit dir meint. me Bleibst du dem auch wieder tren, Ist's gewiß und ble bt dabei, Laß du mit den Engeln droben Ihn dort ewig werdest loben. 13. Eigene Melodie. 151 15: D16 Benjamin Schmold, † 1737. -122 Ho si an na Da s d vids Sohn, Der in fei= nes 351- 1 Sicher= he- bet auf den Thron über Ja- kobs Welchem Gott ein Reich bestimmt, Dem die Festlieder.( Chriftfest.) Rei- che dieser Er den Endlich müssen dienst- bar wer- den d Und das selbst kein En de nimmt. 1798819mmmi 02. andinn@ 3u8 Sei gesegnet, teures Reich, d uE Das ein solcher Herr besitzet, Dem fein Herr auf Erden gleich, Der das Recht mit Nachdruck schützet! Schwinge dich in stetem Flor, in Groß durch Frieden, reich an Freuden, Unter Juden, unter Heidend Mit vermehrtem Glanz empor! lipat 13mig ned nd m Deines Königs Majestätis Müffe jedes Volt verehren id Und so weit die Sonne geht, iur Müsse sich sein Ruhm vermehren; Selbst der kleinen Kinder Mund Mache zum Verdruß der Feinde Und zur Freude seiner Freunde Seinen großen Namen kund! s or more pe me prodig ziot del mint 108 din 4, 2 dls ing Schreibe, Herr, mich auch mit an Unter deine Unterthanen! Ich will dir so gut ich kann In mein Herz die Wege bahnen; Ich geselle mich im Geist, dhe Herr, zu jenen frommen Reihen, Die das Hosianna schreien; O 30 Sohn des Höchsten, sei gepreist! 5. Jauchzt, ihr Kräfte, freuet euch; Seid ermuntert, meine Sinnen! Jesus und sein Gnadenreich Wird in euch nun Raum gewinnen. Kommt und schwört den Huldgungseid, kommt und küßt den Sohn der Liebe! Ach, daß niemand außen bliebe; Hier, ach, hier ist Seligkeit! plsnsdugi oli se na 140 1: 1 au claptionis ad Chrißfest. 199 14. sd Mel. Aus der Gottlosen Thun und Werk( Ps. 36.) Jn 15( b] de usibog Unbekannt. Gottlob, die hoch- ge- wünschte Zeit, Der An- fang unserer Tu n'es ew- gen Va- ters ein- ges Kind Sich mit uns Menschen Se lig feit Und unsre Hülf ist kommen! = - nun verbindt, Hat Fleisch an sich genommen; 19 Zu Beth- lehem in Da- vids Stadt, Wie Mi- cha das ge- weissagt hat, Ist dpdd er ein Mensch ge- bo- ren: Wunde.- heil! wär dieses nicht, Würd 200 E ( Festlieder.( Chriftfest.) al- les, was geschaut das Licht Und schau- en soll, verloren. Willkommen, teurer, werter Gast! Willkommen, Träger meiner Last! Mein Licht, mein Trost, mein Segen! Mein ein'ges Gut, was soll ich dir Zur Dankbarkeit, o Himmelszier! Zu deinen Füßen legen? sig is 198ited 1354. schloj mis en Mich selbst; nimm mein Geschenk, gill hurdon Herr, an! and G Denk, daß ich sonst nichts geben kann Dir, der du alles hegest, bud BOTO Durch den der Weltkreis selbst gemacht: Mein schlechtes Opfer nicht veracht', Der du den Himmel trägest! Zeuch, Herr, zu meinem Herzen ein, Laß dies dein sanftes Bettlein sein, Verwirf nicht diese Wiegel of dri Hast du es mit dir selbst geschmückt, Ist alles Eitle weggerückt; dhe Drum, Jesu, drinnen liege! schote sdnu amist so dall omd onde nãorp nomis 2. Sein armer Stand, sein Dürftigsein Bringt uns den größten Reichtum ein, In ihm sind wir geborgen. Hat Adam uns in Schuld gesetzt, All Er wire Hab in Grund verletzt, wohl versorgen, stull Seht nicht die schlechten Windeln an Und was Vernunft hier tadeln kann! In dieser Krippen Enger all the Ist eingehüllt das Heil der Welt, Der wunderbare, große Held, nd si Der Herrscher vieler Menge. 3. Der ewge Gott, des Vaters Wort, Ist unser Bruder, Hülf und Hort, Auf den wir sicher trauen.dnu aute Komm, ganze Welt! ach, fomm herbei! Hier kannst du, daß Gott gnädig sei, Ohn dein Verdienst anschauen.mo odsild nsque domain ind b bistpils sold bn 9 6- pea 15. Mel. Der Tag, der ist so freudenreich 4:] BiI0 Alter deutscher Weihnachtsgesa ng. = Ein Kine de lein, höchst lo- benswert, Auf Erden ist erDes Höchsten Sohn ist uns be- schert, Dem al= le En= gel E gunl- nl. 91( bimitor- sp- chod Sid doindo schie- nen; Wär uns das Kindlein nicht ge- bor'n, So wär'n wir dienen: toteusramot fi ma all- zu- mal ver- lor'n; Er trat an unsere Stelle D, du füßer Jesus Christ, Der du Mensch ge boren bist, Be= E hüt uns vor der Hölle! did ng bi Festlieder.( Chriftfest.) S un Isgu sid ibin nd fammise 16. tose ved at volle wiem mimo Sastolsed vid nod na hEigene Melodie. roding( binsi ad und and so 100 bin 10 nigd 190 nism in ਰਾਤੀ fe J J J J J P ost- more infor gutt Ge = To bet seist du, Je- su Christ, Daß du Mensch ge= bad bi 4 Dout liig! 56 sich der Engel Schar. Hal- le- lu- jah! ID 612,1 mis h Des ewgen Vaters einig Kind Dort man in der Krippen findt; In unser armes Fleisch und Blut! Verkleidet sich das ewge Gut. Hallelujah! 639 O OO bo- ren bist von einer Jung- frau, das ist wahr! Des freuzet 19059118( 16 3 ( 10910 156 sir dair 2008 3. Den aller Welt Kreis nie beschloß, Der liegt in Mariens Schoß: Er ist ein Kindlein worden klein, Der alle Ding erhält allein. Hallelujah! um dan 4.610 do 119 Das ewge Sicht geht da herein, Giebt der Welt ein'n neuen Schein; Es leucht't wohl mitten in der Nacht Und uns des Lichtes Kinder macht, Hallelujah! -0@ 01960org sun dunlise men Martin Luther, † 1046. ISTOT = Sabatin, me thin sqqis sid 201 9 8 thin lote ne Jhon am 5.0 50 90 driek Der Sohn des Vaters, Gott von Art, Ein Gast in der Welt hier ward, Und führt uns aus dem Jammerthal; Er macht uns Erb'n in seinem Saal. Hallelujah! 6. Er ist auf Erden kommen arm, Daß er unser sich erbarm, Uns in dem Himmel mache reich Und seinen lieben Engeln gleich). Hallelujah! in nite onu 7.- 100 Das hat er alles uns gethan, Sein groß Lieb zu zeigen an; Des fren sich alle Christenheit Und dank ihm das in Ewigkeit. Hallelujah! in- mol- lios is 17. Mel. Liebster Jesu, wir sind hier, Caspar Neumann, † 1715. 19d- 19? did n : 1190-1197 1191 slot Lady deda A-- dam = ra= that im Pa dies Seinen Bund mit IngredGott, der ihn doch nicht ver- stieß, Hat Er Yö- fung Jin 39-12 JJ3 Der ver- lang= te Wei- bes sa= men. 13:40 Gott gebrochen; Und nun kommt in seinem Na- men uns versprochen, ម et point 250 197 Jestlieder. 2. Komm, mein Helfer in der Not, Komm, o Heiland armer Sünder! Du wirst Mensch und bist auch Gott Für uns arme Menschenkinder; Denn wer könnte sonst erretten, Wenn wir keinen Jesum hätten? binaill 3.10€ 202 Aber, Gott! was bin ich doch, Daß du deinen Sohn mir giebest? Reicht die Gnade schon so hoch, Wenn du deine Feinde liebest, Was wird sie denn künftig geben Denen, die in Christo leben? 4. Ist die Krippe nicht zu schlecht? Ist der Stall nicht zu geringe? Wird der Herr ein armer Knecht, Daß er mir den Segen bringe? Herr Jesu, dein Beginnen übersteiget alle Sinnen! tnt on Jong manis) nfd10 em tham T Gottes- und Ma undi Hei te lo re- den 18. 0 med no Mel. Jesus, meine Zuversicht alle mo das ist*@ : Christoph Pfeiffer. † 1719. Ol Da- vids Len- den, wol- len senden: = ri= en Sohn, Held und Fürst aus davon, Daß dich Gott hat wir HO 1 dajuise Sei will- tom- men, großer Held, Du gepries nes Licht der Welt! s ( Christsest.) 5. Nimmst du nicht die Engel an, Die sich auch von dir verloren? Was hat denn der Mensch gethan, Daß du nur für ihn geboren?? Was kann Fleisch und Blut dir geben, Daß wir sollen ewig leben? 6. 2. Deine Freudenankunft macht, Daß wir alle fröhlich singen, Ta die Engel in der Nacht Die gewünschte Botschaft bringen: Rommt, nun ist der Heiland da, Gott sei Dant, Hallelujah! 3. Auf, mein Herz! hier ist dein Gott, Heiß ihn tausendmal willkommen! Teine Sünde, deinen Tod Hat er schon auf sich genommen, Giebt sich dar, für dich zu sterben, Und du sollst den Himmel erben. 7. Uns zu lieben, kommst du hier In das niedre Thal der Erde: Ach, daß Herz und Zunge dir Ewig, ewig dankbar werde! Drum so danke wer da kann Gott, dem Vater aller Gnaden; Betet seinen Heiland an, Der uns hilft aus allem Schaden; Ehre sei Gott in der Höhe Und des Satans Reich vergehe! tu spots and bil istisite # 111 4. Jetzt ist alles wieder da, Was uns Adam einst verloren. Menschen, singt Hallelujah, Gottes Sohn ist Mensch geboren! Stimmet mit den Engeln an; Rühm², was was er an euch gethan! 5. Chre sei Gott in der Höh Und auf Erden lauter Friede! Ferner mache Leid und Weh Nimmermehr die Christen müde, Jauchzt, ihr Bölker, rühmt und preist Bis du uns, o Lebensfürst, Den, der euch nun leben heißt! Zu dem Vater führen wirst! 3 E nigllo de 39 Festlieder.( Chriftfest.) bi 8 19. Mel. Der Tag, der ist so freudenreich an PHOTO: P Nach J. Rist von einem Unbefanzien. ig dun Lob, Preis und Dank, He.c Jesu Christ! Set die von pidusis Daß du auf Er den tcm- men bist, Haft Tod und ni sudore Hd He Zur Wohnung dir be rei- ten! te g mir ge- fun- gen, Höll be- zwun- genomm, Je- su, in mein Herz hin- ein! Komm, 111000 SUO HT laß es dei- ned Krip- pe sein! Ach, wol- lest es bei Zeiten, ਗਰਮ 협 paa O du me= ne Lebens- quell, Heiland und Im- ma- nu- el, ayn d 6 20.19 int llo] bildirg 203 Mel. Sobe den Herien, den mächigen König der Ehren! = G. Tersteegen, † 1769. P J J J J Jauchzet, ihr Him- mel! froh lodet, ihr Engel in mood Cin- get dem Herren, dem Hei- land der Menschen, zu Zu den Ber- for- nen fich feh- ren. ndronachims 2: mad og sind Jauchzet, ihr Himmel! frohlocket, ihr Enden der Erden! Gott und der Sünder, die sollen zu de Freunden nun werden. Friede und Freud Wird uns verkündiget heut; Freuet euch, Hirten und Herden! tigt gjd. Chören! hilor dull Ehren! Stards Se- het doch dal Gott will so freundlich und r nahore adol hom ndo Botto, anu Mo stul masin tim thie 8 notre annot my 3.& illos Sehet dies Wunder, wie tief sich der Höchste hier beuget! Schet die Liebe, die endlich als Liebe der sich zeiget! Jest Hot Gott wird ein Kind, Träget und hebet die Sünd; Alles anbetet und schweiget.omis 201 Festlieder.)( Christfest.) 4. Gott ist im Fleische; wer kann dies Geheimnis verstehen? Hier ist die Pforte des Lebens num offen zu sehen; Du sollst es sein, Den ich erwähle allein; Ewig entfag ich der Sünde! 7. Süßer Immanuel, werd auch geboren inwendig! Komm doch, mein Heiland, und laß mich nicht länger elendig; Wohne in mir, Mach mich ganz eines mit dir, Und mich belebe beständig! meiner Macht euch dem Kinde gemein, Die ihr zum Vater wollt gehen! do flag 5. Hast du denn, Höchster, auch noch wollen gedenken? Du willst dich selber, dein Herze der Liebe mir schenken: Sinn nism ni Innigst sich Und sich in Demut ersenken? 6. Sollt n freuen darin König der Ehren, aus Liebe geKinde worden Dem ich auch wieder mein Herze in Liebe verbinde, 8.8. Menschenfreund Sesu, dich lieb ich, dich will ich erheben; Laß mich doch einzig nach deinem Gefallen nun leben! opp mir Jeju, die Kindergestalt, An dir alleine zu kleben! 21. 911*.SHI J* gni dolig loup-& ned= 92 Mel. Warum sollt ich mich denn grämen? P. Gerhardt.+ 1676. ef be J Ja a polo Fröh- lich soll mein Herze sprin- gen Dieser Zeit, Da vor Freud Al- 1 En- gel fin- gen; Hört, hört, wie mit vollen 19 to be just to T Chören. AL= Ören Je Luft au- te ruft: Christus ist ge bo-: en! 2. 4. Sollte von uns sein gelehret, Der sein Reich Und zugleich Sich selbst uns verehret? Heute geht aus seiner Kammer Gottes Held, Der die Welt Reißt aus allem Jammer. it to Gott wird Mensch, dir Mensch, zu gute, Gottes Kind, Das verbindt Sich mit unserm Blute. 1197- 3. Sollt uns Gott nun können hassen, 150 Der uns giebt, Ingus Was er liebt über alle Maßen? odsi sidd Gott giebt, unserm Leid zu wehren, Seinen Sohn riot Aus dem Thron ispi Seiner Macht und Ehren!| Er nicht auf sich laden! möd LUST OD Sollt uns Gottes Sohn nicht lieben, Der jetzt kam, Von uns nahm, Was uns will betrüben? 5. 1198 118 Hätte vor dem Menschenorden boldon Unser Heil tocho Ind Einen Greul, Wä: er nicht Mensch worden. Hätt er Luft zu unserm Schaden, Ei, so würd dosing Unfre Bird an drik s 6. Er nimmt auf sich, was auf Erden Wir gethan, Giebt sich an, oil- 396 Unser Lamm zu werden, Unser Lamm, das für uns stirbet, Und bei Gott Für den Tod Heil und Fried erwirbet. NO USM 17.5 Festlieder.( Christsest.) ni thin 15 Nun, er liegt in seiner Krippen, pro Ruft zu sich miss Mich und dich Spricht mit süßen Sippen: nomme Lasset fahren, lieben Brüder, be Was euch quält, das Was euch fehlt, sid# Ich bring alles wieder! on vpn im 8. ommelv@ Ei, so kommt und laßt uns laufen; Stellt euch ein, Groß und klein! Kommt mit großen Haufen! si@ Liebt den, der vor Liebe brennet; weden Schaut den Stern, Der uns gern Licht und Labsal gönnet! 9. and Die ihr schwebt in großen Leiden, Sehet, hier dan Ist die Thür ban Zu den wahren Freuden bid Faßt ihn wohl, er wird euch führen An den Ort, Da hinfort did the Euch kein Kreuz wird rühren! 10. Wer sich find't beschwert im Herzen, Wer empfind't Seine Sünd' Und Gewissensschmerzen, Sei getrost! hier wird gefunden, Der in Eil Machet heil Die vergift'ten Wunden. Junk O Was T 11. Die ihr arm seid und elende, Kommt herbei, the sad de in dal Füllet freim ng( 6) Eures Glaubens Hände! Hier sind alle gute Gaben Und das Gold, da Euer Herz mit labenda dist me 12. 205 Süßes Heil. laß dich umfangen, moniad ni Laß mich dir Meine Bier, Unverrückt anhangen!# 4 803 Du bist meines Lebens Leben; poctionism Nun kann ich da Mich durch dich Wohl zufrieden geben. im 13. Meine Schuld kann mich nicht drücken, olishg'ni Denn du haft ist sed Ind no Meine Last All auf deinem Rücken. Kein Fleck ist an mir zu finden; Ich bin gar Dotado cotid af tid su 22. and gott om for edier this thient hordisderer pill € Aller meiner Sünden. 101 14. tidio n Ich bin rein um deinetwillen, od tim Du giebst gnugirst. Ehr und Schmuck, Mich drin einzuhüllen. Ich will dich ins Herze schließen, ose Gottes Heil, Rein und klare mill O mein Teil, Laß dich recht genießen! no 15. Ich will dich mit Fleiß bewahren; Ich will dir Leben hier, Dir will ich abfahren. 306 si 2 Mit dir will ich endlich schweben Voller Freuds in onl ser Ohne Zeit Dort im andern Leben! lommid 800 Eigene Me odie. sisigl jixteis 10 mi wolf and hirin Christian Friedrich Richter, † 1711: f Liebe, die den Him- mel hat zerrissen, Die für ein Trieb hat dich bewegen müs- sen, Der 206 Festlieder.( Christ fest.) sich zu mir in's E. lend nie- der- ließ, dich zu mir in's Jam- merthal ver- wies? Strip slin di org 010 ਅਕਾਗਰਤੀ ਮਰ selbst ge- than, Sie schaut als Mut-' er mich in meinem Jammer an. 2. ng tale Die Liebe ist so groß in deinem Herzen, Daß du für mich das größte Wunder 6. Kein Elend kann nun unser Herz id besiegen, Immanuel ist bei uns in der Not. enthuft; nisur id Ich darf ja nur die Gnadenquelle up( rü jen,*) So dient mir selbst das Elend und der Tod. psd d Der Jammer hängt mir nur noch an, Der mir in Christo doch nicht schädlich werden kann. 07.103 Die Liebe macht dir meinetwegen hid Schmerzen, Daß mir zu gut du unter Dornen ruhst. Dunerhörter Liebesgrad, his Der selbst des Vaters Wort in's Fleisch #getrieben hat! 3. manied two Die Liebe ist mein Anverwandter op worden, Mein Bruder ist selbst die Barmherzigkeit. im Der Gottheit Quell lebt nun in meinem Orden, Die Ewigkeit vermählt sich mit der Beit. Das Leben selbst ist Mensch geborn, Der Glanz der Herrlichkeit, das Licht, das wir verlorn. 4. In ihm wird nun die Menschheit ausgeföhnet, Die Reinigkeit der Seelen wiederbracht; Sie wird als Braut der Gottheit nun gekrönet, Da sie der Himmel selbst so angelacht. Die Menschheit wird nun ganz erneut Und als ein reiner Thron der Gottheit eingeweiht. 5. d Die Weisheit spielt nun wieder auf der Erden, Dadurch das Paradies im Menschen grünt. Nun können wir aus Gott geboren werden, Die Lie- be hat es Weil die Geburt des Herren dazu dient. Die wohlgeborne Seele spürt, Daß sie ein andrer Geist aus ihrem Ursprung rührt. Die Sünde kann mich auch nicht smod 30 mehr verdammen, Dieweil sie selbst durch ihn verdammet ist. Was schaden nun der Seele ihre Flammen, Weil Christi Blut und Wasser in fie fließt? Immanuel löscht ihren Trieb; Er läßt die Seele nicht, er hat sie us viel zu lieb. 330% 8. Ich habe nun ein ewig Leben funden; Viel Reichtum, Ehr und Wonne schenkt er mir. Ich bin mit ihm, er ist mit mir verbunden, Den ich in mir mit Liebeswirkung spür. Ich bin vergnügt und ganz gestillt, Weil mich der lautre Strom aus seiner Liebe füllt. 9. Anf, auf, mein Geist! vergiß die Trauerlieder, Erfreue dich in dieser Liebesmacht! Des Himmels Kraft und Glanz bestrahlt dich wieder, und der Verlust ist völlig wiederbracht. O, ewig, ewig wohl ist mir, Daß ich in Christo nun ein Wohlgefallen spür! *) anführen mich darauf berufen. € Festlieder.( Neujahr.) 23. Mel. Valet will ich dir geben, ਭਗ Herr Jesu, Licht der Hei- den, Der Frommen Schatz und Lieb, Wir kommen jetzt mit Freuden Durch deines Geif tes Trieb ✓ Si- me ons Ex- 2. Halouine Du wirst von uns gefunden, Herr, an jedem Ort, Dahin du dich verbunden Durch dein Verheißungswort; Bergönnst noch heut zu Tage, Daß man dich gleicher Weis' Auf Glaubensarmen trage, unida22 Wie hier der fromme Greis. 3. DASSE In die sen dei- nen Tempel Und su- chen mit Be- gier Nach em pel Dich, gro- ßen Gott, all= hier. Sei unser Glanz in Wonne, Ein helles Licht in Bein, In Schrecken unsre Sonne, In Kreuz ein Gnadenschein, In Zagheit Glut und Flamme, In Not ein Freudenstrahl, In Krankheit Arzt und Amme, Ein Stern in Todesqual! 4. Herr, laß auch uns gelingen, Daß letzt, wie Simeon, Ein jeder Christ kann singen Den schönen Schwanenton: mise " Johann Frant, † 1677 issue f'v'e doppd Mir werden nun mit Frieden Mein' Augen zugedrückt, Nachdem ich schon hienieden Den Heiland hab erblickt! 5. 207 Neujahr. 24. Eigene Melodie. Ja, ja ich hab im Glauben, Mein Jesu, dich geschaut; Kein Feind kann dich mir rauben, Wie heftig er auch draut. Ich wohn in deinem Herzen Und in dem meinen du; Uns scheiden keine Schmerzen, Kein Angst, kein Tod dazu. 6. Hier blickst du zwar zuweilen Aus finstrer Wolk mich an, Daß oft vor Angst und Heulen Ich dich nicht kennen kann; Dort aber wird's geschehen, Daß ich von Angesicht Zu Angesicht soll sehen Dein immer flares Licht. Unbekannt. Mein Je- sus, A und O, Der An- fang und das Ende! Mein ganzes Herz ist froh, Da ich ein Jahr voll- en- de Festlieder.( Neujahr. dopio da Und weiß, daß deiner Treu Den noch kein En- de sei. 6. 208 2. Zwar fühl ich wohl an mir Den alten Sündenschaden; Je älter ich bin hier, Je mehr mit Schuld beladen; Es stellt das alte Jahr Mir tausend Fehler dar. 3. Doch, Jesu, du hast Blut Durch meine Schuld gestrichen; So ist der Vater gut Und auch sein Zorn verglichen. Dein erstes Opfer war Blut auf dem Bundsaltar. 4. Dein Name, welchen dir Der Engel selbst gegeben, Wirkt Rat und That bei mir In meinem ganzen Leben; Der soll auch jetzt allein Die Neujahrslosung sein. 5. In Jesu Namen ſei Das Jahr nun angetreten; is Sein Name steh mir bei, Wenn ich zu Gott will beten; Sein Name gieße fich Wie Balsam über mich! TAS notus on ou fe Jo Ti &-w'g- keit! meine Zeit: Dies angenehme Wort: Coll mich zur Arbeit führen; Kein Tag, kein Werk, kein Ort Wird einen Segen spüren, Wo Jesu Name nicht Das Amen dazu ſpricht. D ge Kommt Kreuz und Trübfal an Nur her in Jesu Namen! Weil man auch ernten kann Bei vielem Thränenfamen, Wenn man zu rechter Zeit In diesem Namen schreit. 8. Dein Name soll mein Spruch In Not und Tod verbleiben; Sein steter Wohlgeruch Wird allen Schmerz vertreiben, Und Jesus nur allein bild 20 Met. Wie nach einer Wasserquelle( Pi. 42.) He Ind Mein Trost, mein Alles sein.& 9. pid om 62 = A- ber mal ein Jahr ver- flos- sen! Wie ein Pfeil wird ab= geschos- sen, ਕੀਤੇ Wohlan, das neue Jahr mag wie Gott will geraten, mi Sein Vorsatz bleibet flar, In Worten und in Thatenis Klingt meine Lofung so: Mein 3. sus, A und Distrito n S man mis past t 25. mmol the time indgod, me Rolled i dapidus mis toit m 050 3 Hd bac Joachim Neander,+ 1680. Lang- mut Dank zu fin- gen! on fii p P Näher zu der So ver- ge= het - treu- er 3e- baoth, Un- ver- än- der= li= cher Gott, Ach, was soll, was soll ich brin- gen, Dei- ner Festlieder. 2. Ich erschrecke, mächtges Wesen, Angst und Furcht bedecket mich; Denn ich bin noch nicht genesen, Noch nicht ganz gewandt auf dich. Heilig! heilig! heiliger, oct 10 Großer Seraphinen- Herr! Wehe mir, ich muß vergehen; Denn wer kann vor dir bestehen? 3. Aber du bist auch sanftmütig, O getreues Vaterherz! In dem Bürgen bist du gittig, Der gefühlt des Todes Schmerz. Steh ich nicht in deiner Hand do Angezeichnet als ein Pfand, So du ewig willst bewahreno o Vor des alten Drachen Scharen? 4. Auf, mein Herz, gieb dich denn wieder Ganz dem Friedensfürsten dar; is Opfre dem der Seelen Lieder, ( Neujahr.) Welcher krönet Tag und Jahr; Fang ein neues Leben Das dich endlich führen kann mit Verlangen nach dem Sterben, Da du wirst die Kron ererben! sim nou duchouen nd iar dull noo ndo 5. day iritiends Soll ich dann in dieser Hütten Mich ein Zeitlang plagen noch, So wirst du mich überschütten f Mit Geduld, das weiß ich doch; Setze denn dein Herz auf miche Jesu Christel du und ich Wollen ewig treu verbleiben har Und von neuem uns verschreiben. nothijst and 6.mns Thöm br An dem Abend und am Morgen, O mein Rat, besuche michmied nå Laß der Heiden Nahrungsforgen Nimmer scheiden mich und dich; Prüf in jedem Augenblick Meine Nieren und mich schick, Schick mich, daß ich wachend stehe, Ehe denn ich schnell vergehe! nd tries sion( hine phird, notuit sin him 26.d me the 3 Mel. Warum verstöß: du uns, o Herr, so gar?( Pf. 74.) 2. Getreuster Bundsgott, deine Macht und Treu Hat unverdienten Segen aufgetischet Und war zuweilen Wermut untermischet, 209 Es diente nur zur Seelenarzenei. 3. So hast du deinen festbeschwornen Eid feod PPJJJJ. on and oir and So ift von mei- ner kurzen Pil- grimschaft Ein gan- zes Induni mj 1b12 is itel ollad in mi sdsm mot misi shum phop ondded: Jahr schon wie- der abgeflossen: Herr, willst du rechnen, was ich Friedrich Adolph Lampe, † 1726. ching it nouum its a drin ge nofsen, So bin ich dir auf tausend Pfund ver- haft't. no010 to 200 radnil tolla omiin no nlipun Was ich mit Mund und Herzen dir whadad buls versprochen: Vergieb noch eins, es ist mir innigst leid! 4. Ach, wie viel näher müßt ich schon zu dir Wie müßt des In so viel Tag und Jahren sein gekommen, Fleisches Trieb sein abgenommen, Noch nie gefränkt; nur ich hab oft Wie müßt dein gebrochen, Bild schon glänzend stehn in mir! 14 210 Festlieber. 5. 1910 Oft denk ich: fönnt ich die ver zehrte Zeit, Die Stunden, die so schnell sind fortgelaufen In Unbedachtsamkeit, noch wieder taufen, Sie würden besser dir sein zugeweiht. 101 00 bed thi din6.3nd olds 110 Nur wenn ich mein betrüglich Herz bi betracht, nod Bu deinem So wär es doch ohn deine Gnad vergebens; nog dull Ach, möcht denn nur das Restchen 10 meines Lebens Preis fein beffer zugebracht! disd sed n bir madis 15mmife Ich kleb an dir, mein Leben! mein Bestehn se Nach Leib und Seel, Herr, ist in deinen Händen; this 13. Laß mich als dein erkauftes Eigentum Geist, Seel und Leib von Flecken rein bewahren, de Wirst du mir Kraft und Saft von Und wirst du neue Schuld von mir erfahren, Bar So wirst du oben senden Frucht am dürren Laß mich nie sinken, bring mich wieStamm auch sehn. Murder um! Tap 8. Hab ich in Trägheit so viel Zeit gezielt! 9. 14. Je länger ich auf deinem Heilsweg verspielt, geh, übrig ist wie Gold Je klarer gieb dein Licht mir zu Laß mich was og i abwägen! 19 erkennen, Atem mehr in mir Je heller laß mein Licht im Wandel brennen, O, möcht kein fich regen, Der nicht zu deinem Ruhm ist ab- Se näher bring mich zu der vollen See. Ich bin nun gnugsam durch Erfahrung fatt 15. ur noch d Darin dein Volk wird ewig trunten sein, Davon ein Tröpflein, so dein Geist mir schenket, d lindern, was auf Erden kränket, Kann alles Das nicht der Sünden Fluch bedecket Und siegen Josip über Höll und Todeshat. bon dsigns Und ausgelehrt, daß nichts auf gannders om zer Erden ( Neujahr.) 11. Dort, wo der Hafen der gewünsch( 195909 ten Ruh, me Dort, wo das Kleinod meiner Laufd un Jonbahnsgläuzet, but Dort, wo ein müder Streiter wird T9befränget, 198030 Wo Jesus stredt uns offne Arme gi 310 100 und 390 SC 12. Beim längsten Leben kann gefunden werden, ende 10. Ihr Tage, fliegt! ach, fliegt nur So lang ich noch indeffen dienen foll, sto soughts. Rat: gieb, daß ich wachend bleibe; Gieb Mut zum Kampf, die Sicherheit doleg vertreibe, Herr, deinem Fumb Ja, mache mich recht Lieb und Eifers Yuszop voll! oil and 100 immer fort! Ich halt euch nicht, verdoppelt euer pein! 16. THIẾT CHẾ MỘ Es ist doch um ein kleines nur zu thun, So wird mein Seelenheiland Jesus Eilen! kommen, Mich lüftet nicht in Mesech zu ver- Da werd ich, allem Sündendienst weilen; entnommen, Nur bald von hier und dann ge- In deiner Liebe Schoß dann ewig schwinde dort! ruhn. Festlieder.( Neujahr) an phim ibu buti27.dan asd da wis misj told 808 he entom offel oor 300 adidas 30mm im jill purp and mithi( bin Mel. Liebster Jesu, wir sind hier, 81 fed d 18 e Seg- net uns zugu- terletzt auch noch die- ses Jah- res En- de, Segenet tünftig, jeg net jetzt, ihr teu- ren Je- sushän- de! Hepped fet die d Seg- net, daß an Leib und See- le mobil Tinjtog dmu glot him 40% ligrids motsd gistio Lidban thight day and nodne smiom sto odinė thin 28. dnd it intoint outping. fundist hulgalt pimet. Herr, ich habe mißgehandelt; som hon nid Johann Rist,+ 1667. du aus Gna- den ge- ben! 2. 211 Alles, was ich auszurichten Und zu reden bin bedacht, Masse mich, mein Gott, verpflichten Deines teuren Namens Macht, Daß auch das, Dich zu preisen ftete ich gedenke, fich lente! Carl Ludwig von Pfeil,+ 1784. dind 3. Meiner Hände Werk und Thaten, Meiner Zunge Red und Wort, Müssen nur durch dich geraten Und ganz glücklich gehen fort. Neue Kraft laß mich erfüllen, Zu verrichten deinen Willen! 4. inc Was ich dichte, was ich mache, Das gescheh in dir allein; Wenn ich schlafe, wenn ich wache, Wollest du, Herr, bei mir fein; Geh ich aus, wollst du mich leiten, Komm ich heim, so steh zur Seiten! e Hilf, Herr Je su, laß ge-lin- gen! Hilf, das neu- Laß es nen= e Kräfte bringen, Daß auf's neu ich apooleld imation memo Jahr geht an! Neues Heil und neu- es Leben Wol- left wandeln kann; tadboy thim ਵਾਰ Niemand etwas Gutes fehle. 5. Laß mich, Herr, in deinem Namen Fröhlich nehmen Speis' und Trank! Güter, die von dir herkamen, Fordern ja von mir den Dank. Deine Weisheit kann mich stärken Zu der Lieb und guten Werken. 6. Laß mich beugen meine Kniee Nur zu deines Namens Ehr; Hilf, daß ich mich stets bemühe, Dich zu preisen mehr und mehr; Laß mein Bitten und mein Flehen Doch gen Himmel zu dir gehen! 7. Mein Gebet, das muß aufsteigen, Herr, vor deinen Gnadenthron; Dann wirst du zu mir dich neigen, Wie zu deinem lieben Sohn: Herr, ich weiß, es wird vor allen Dies mein Opfer dir gefallen. 14* Festliezer. 8. Laß dies sein ein Jahr der Gnaden, Daß ich laffe meine Sündisi Heile meiner Seele Schaden, Daß ich bald Berzeihung find, Herr, in dir; denn du, mein Leben, Kannst die Sünd allein vergeben! 9. 212 Tröste mich mit deiner Liebe, u Nimm, o Gott, mein Flehen hin, Weil ich mich so sehr betrübe, Ja, voll Angst und Zagen bin; Stärke mich in meinen Nöten, Daß mich Sünd und Tod nicht töten! 10. Salb, o Vater, meine Wunden, Wasche mich mit Ysop ab, Der ich bin noch unverbunden Und verleget bis in's Grab; Tilg, Herr, meine Missethaten, So wird meiner Not geraten! 11. Große Sünder kannst du heilen: Ach, ich bin in ihrer Zahl! Du, du kannst mir Gnad erteilen, Hilf mir doch aus dieser Qual! Denn du kennest ja die Schwachen, Die du wieder start willst machen. felly d 12. Zähle los mich Hochbetrübten, Der ich nicht bezahlen kann; Liebe mich in dem Geliebten! fe JJJ ( Neujahr.) Dein Sohn Jesus nimmt mich an; Jeſus läßt mich nicht im Sterben. Jesus läßt mich nicht verderben, 13. Herr, du wollest Gnade geben, Daß dies Jahr mir heilig sei Und ich christlich könne leben Sonder Trug und Heuchelei, Daß ich noch allhier auf Erden Fromm und selig möge werden! 14. Laß mich armen Sünder ziehen Deinen Weg der Frömmigkeit; Laß mich Stolz und Hoffart fliehen, Eifrig beten jederzeit; Durch so viel Angst und Plagen, Durch Zittern und durch Zagen, Durch Krieg und große Schrecken, Die alle Welt bedecken. iam Sak Laß mich Schand und Unzucht meiden! Laß mich willig Unglück leiden! 15. Jesus richte mein Beginnen, Jesus bleibe stets bei mir, Jesus zähme mir die Sinnen, Jesus sei nur mein Begier, Jesus sei mir in Gedanken, Jesus lasse nie mich wanten! 16. adTrage mich stets auf den Händen, Halte bei mir in Gefahr! Freudig will ich dich umfassen, Wenn ich soll die Welt verlassen. Inst- og med- on) au nd Jesu, laß mich fröhlich enden Dieses angefangne Jahr, 29. Mel. Nun laßt uns Gott, dem Herre, Um dus isqe nomdan bildör andr P. Gerhardt, † 1676. 1000 d aaaaaaa Nun laßt uns gehn und tre- ten Mit Sin- gen und mit Be- ten JJ ad alta de podão Bis hie- her Kraft gegeben. Zum Herrn, der un- serm Le- ben Hinh Chi sự 2. 159" phic Wir gehn dahin und wandern 80? Von einem Jahr zum andern; tho Wir leben und gedeihen Vom alten zu dem neuen; is dont 3 manied som 3101 mdog 4. hill anop deli Denn wie von treuen Müttern f In schweren Ungewittern hirma ng Die Kindlein hier auf Erden Mit Fleiß bewahret werden: allo 5. Also auch und nicht minder Läßt Gott ihm seine Kinder, slo22 Wenn Not und Trübsal blitzen, In seinem Schoße sitzen. Festlieder.( Paffionszeit.) 6. 11. dull Fürwahr, es ist vergebensind dal Mit unserm Thun und machen, Wo nicht dein' Augen wachen! JUDY MI of 7.91)( hi Ach, Hüter unsers Lebens, niston Sprich deinen milden Segen Zu allen unsern Wegen Imalis daß Großen und auch Kleinen Die Gnadensonne scheinen! onli dudi12.im mid ds. Sei der Verlaffnen Vater, Der Irrenden Berater, 1919G Der Unversorgten Gabe, in Der Armen Gut und habe! 8 :$ 13. tar inc Gelobt sei deine Treue, nis Die alle Morgen neue! Lob sei den starten Händen, Die alles Herzleid wenden! ans 8. sidab@ 300 Laß ferner dich erbitten, i Vater, und bleib mitten In unserm Kreuz und Leiden onl! Ein Brunnen unsrer Freuden! e 9. Borg miste Gieb mir und allen denen, id Die sich von Herzen sehnend Nach dir und deiner Hulde, Ein Herz, das sich gedulde! ( 10. diy oj n Schleuß zu die Jammerpforten& Und laß an allen Orten Auf soviel Blutvergießen were Die Friedensströme fließen! em DIN TIM#no! ON 213 Hilf gnädig allen Kranken; 1 G Gieb fröhliche Gedankendste ome Den hochbetrübten Seelen, Die sich mit Schwermut quälen! 14.( bijun po? Und endlich, was das meiste, Füll uns mit deinem Geiste, Der hier uns herrlich zierea Und dort zum Himmel führe! ihrer aller Sünder; nihi 1015. Das alles wollst du geben, to O meines Lebens Leben, mir und der Christen Scharen 3um selgen neuen Jahre! mad ole English note asid Passionszeit. uo ndi ſostanm në suprof is wist& Hote megold tim da nispist 150g Holonthard nou tistojni n 30, mo? nis sit ale di felé) về i in un dau und nogi misol? omga bote P. Gerhardt,+ 1676.0 Mel. An Wasserflüffen Babylon, .0 1190 wee faeda and Ein Lämm- lein geht und trägt die The Es geht und trä get in Ge Schuld Der Welt und duld Die Sün- den in- der, and s Es geht da- hin, wird matt und krant, ErShite Joelde dip Medo giebt sich auf die Wür- ge- bant, Entzieht sich aller Fren- den; 319 Es nim- met an Schmach, Hohn und Spott, Angst, Wun- den, Stric- men, Kreuz und Tod Und spricht: Ich will's gern leiden. Festlieder. 2. Das Lämmlein ist der große Freund Und Heiland meiner Seelens Den, den hat Gott zum Sündenfeind Und Süthner wollen wählen: P Geh hin, mein Kind, und nimm dich any od 3 Der Kinder, die ich ausgethane B Zur Straf und Bornes Ruten! Die Strafe ist schwer, der Zorn ist groß; @ Du kannst und sollst sie machen los Durch Sterben und durch Bluten." les pidiridhod s 214 Ja, Bater, ja von Herzensgrund, dir's Mein Wollen hängt an deinem Mund. Mein Wirken ist dein Sagen. Wunderlieb, o Liebesmacht, Du kannst, was nie kein Mensch gedacht, Gott abzwingen Liebe, Liebe, du bist ftaction Du stredest den in Grab und Vor dem die Felsen springen! 4. Sarg, Mit Nägeln und mit Spießen; Du schlachtest ihn als wie ein Lamm, Machst Herz und Adern fließen, ( Paffionszeit.) Die Adern mit dem edlen Saft Des purpurroten Blutes. O süßes Lamm, was soll ich dir Erweisen dafür, daß te mi id gäst Erzeigest fo viel Gutes! ni bricht, Sollst du mein Herze bleiben. D Ich will mich dir, mein höchster Ruhm, Siemit zu beinem Eigentum Beständiglich verschreiben. Mein Bach des Lebens soll sich dir Und deinem Namen für und für In Dankbarkeit ergießen, Und was du mir zu gut gethan, e Das will ich stets, so tief ich kann, In mein Gedächtnis, schließen, Ich will von deiner Lieblichkeit Bei Nacht und Tage singen, Mich selbst auch dir zu aller Zeit Zum Freudenopfer bringen: thig lonory ogroll alla sic Erweitre dich, mein Herzensschrein, Du sollst ein Schathaus werdens Der Schätze, die viel größer sein, Als Himmel, Meer und Erden! Weg mit den Schätzen dieser Welt Und allem, was dem Fleisch gefällt! Ich hab ein Beffres funden: ni Mein großer Herr Jesu Christ, Ist dieses, was gefloffen sift donts Aus deines Leibes Wunden! olud d d d theft ladludan 8. And so wi Das soll und will ich mir zu nutz 9. Was schadet mir des Todes Gift? Dein Blut, das ist mein Leben; Wenn mich der Sonnen Hiße trifft, So kann mir's Schatten geben. Getzt mird der Wehmut Schmer5. zen zu, Mein Lebetage will ich dich Aus meinem Sinn nicht lassen, du So find ich bei dir meine Ruh, Als auf dem Bett ein Kranker; wann des Ungestüm Dich will ich stets, gleichwie qui Mein Schifflein treihet um und um, Du sollst sein meines Herzens Licht, So bist du dann mein Anfer. Ur Im Streite soll es sein mein Schus, In Traurigkeit mein Sachen, In Fröhlichkeit mein Saitenspiel, Und wann mir nichts mehr schmecken will, Soll In Durst soll's sein mein Wasserquell, In Einsamkeit mein Sprachgefell Zu Haus und auch auf Reisen. 10. Wann endlich ich soll treten ein In deines Reiches Freuden, So soll dies Blut mein Purpur ſein, Ich will mich darein kleiden; Es soll sein meines Hauptes Kron, das 86. on welcher ich will vor den Thron Des höchsten Vaters gehen, Und dir, dem er mich anvertraut, Als eine wohlgeschmückte Brant an deiner Seite stehen. sido? Banis nem tod dudan 31. 340 21m0 the igniso besoihdiladil sa bilg931 Mel. Herr Gott, nach deiner große Gütigkeit,( Pf. 51.) frothenbor. Ad.& ampe, † 1720. Cedodd 7 dddd Festlieder.( Passionszeit.) LEHOI the Mein Le- bens- fürst, mein aus-er- for- nes Teil, Wie kann ich Happy STOPOFR Note todd gnug in Ewigkeit er ten- nen Die Lie- bes glut, dar- in du op Hoe med ibin bid d adapdapppd #sthoftbys 215 woll- test brennen Und öffnen mir den Weg zum wah- ren Heil! 019! than plonnists mein Herz so schmel- zen möcht wie du Und dir in vol- ler bolt JJJJJJJJJ ATTLE VOCANE Dank- bar- keit zu fließen Und dir die Frucht dann brin- gen wie- der deed. ööd zu, Die mind aus dei- ner Angst und Tod kommt sprie- ßen! id in en duten giid om dig o Hier wurdest du in Traurigkeit verDu hebst dein Leiden an in dunkler 1156 Nacht, ht. ſentt, Um mir die Nacht der Sünden zu 1980 DINO 190 zerteilenho Mit Furcht und Schrecken um und schaum befangen, Daß ich von allem, was mich nagt sehe aus Und mir des Himmels Pforten und matches und kränkt, 101 318 In deiner Angst Befreiung möcht word to niserlangen.nd nd doll gemacht; Du schwebst dahin durch Kidron's RINGR fchwarzes Thal, Um aus dem Schlamm der Sünden mich zu heben; Am Ölberg g wartet auf dich Angstad 20000 und Qual, Um deines Friedens Olzweig uns zu milb) thrud( hid geben. gilt and IT G opni ll4. Der Lebenssaft zerbrach der Adern in Band Und drang mit Macht durch alle deine Glieder; dice fisk Du sankest gar im Staub der Erde tisnitbspn nieder, drig an Wurdst als ein Wurm bedeckt mit Blut und Sand: Sonst hätt ich müssen in der Hölle Im Garten war die Todesfrucht gepflückt, Im n Garten war das höchste Gut Verzweifelnd ewig Angst und Blutverloren, tadbichweiß schwitzen alauten.llet. OR Und du hast einen Garten dir er Und in des Abgrunds allertiefster Kluft foren, Wo du dem Rachschwert Gottes mich Mich krümmen unter deines Bornes 216 caftris Festlieder.( Passionszeit.) 5. Der Übelthäter Schar dringt auf dich ein In großem Grimm mitFackeln, Schwert und Stangen, Ein einzeln, unbewehrtes Lamm zu fangen: So würde wider mich gewütet sein Von Belials ergrimmter Drachenschar, Um ein verlornes Schäflein zu vermind schlingen, Hättst du dich nicht dem Wolf gestellet dar Als Hirte, seinen Raub ihm abzudrzwingen.d 6. Du ließest deinen anmutvollen Mund flecken, Um meines Herzens Falschheit zu bedecken Und deine Felsentreu zu machen kund Die Jünger flohen, denn du wolltst allein Ohn allen Trost des Zornes Kelter treten Und darum hast du den treulofen Knecht Mit einem schnöden Joabstuß be- Beständig noch zu lieben fortgefahren: Ach, bring mich wann ich verAusb 7, 6 th Man stellte dich vor's scharfe Blutspa him ar gericht, thi n Die falschen Zungen brachten ihre Thom ger Klagen, d Und du hast nicht ein Wort drauf wollen sagen, Weil ich auf tausend konnt antworten nicht; Vornehmlich hat man deines Lehramts Ehr, O mein Prophet, recht freventlich verhöhnet, Daß die Verachtung deiner Gnadenlehr, Die ich begangen, möchte sein verföhnet. 9. Die Backenstreiche, so die böse Rott' Mit Speichel mischte, die hatt' ich verschuldet; # 100 Hat Petrus dreimal dich aus Furchtsamkeit Verleugnet und damit dein Herz durchstochen: Ach, wie viel öfter hab ich Treu gebrochen! Du haft die allerherbste Schmach erduldet, Sonst wär ich worden aller Teufel Spott. Doch es ist mir, o Herr, wie Petro leid! Für die, die sonst in steter Höllenpein ist leiden; Bon dir verbannt zu sein verdienet hätten. Laß deinen Geist dies schwache Roh irrt, zurecht; bewahren! dil ma si 10. stand tim@ Man schleppt dich frühe vor Pilatus Haus, Weil du auch willst für Unbeschnittne So giebt man dich an Sünder aus den Heiden. og minn va Man schreit als einen Aufruhrstifter aus seisi re Den Friedensfürst, den König aller Welt: hid stat.bl Herr, ich bekenn die Schuld, ich war berloren, 11. Ich hatte deines Namens Heiligkeit Mit Mund und That verlästert und send dun zerbrochen; Unrecht, daß man dich mut Dem Barabbas, em Mörder, auf die Wagschal durfte Darum wird dir in Ungerechtigkeit Mon setzen! As einem Lästerer der Stab ge- Greuel, daß man dich durft schlimcome du brochen. 380 396 8. 101 mer schätzen! Raserei, o mehr, als Kains- Haß! Doch warum zürn ich mit der Juden Wut? Ich Seelenmörder bin so toll gewesen, Ich hab elenden Dampf für's höchste Gut, Ich hab den Tod für's Leben auserlesen. 00 Weil ich mich deinen Feinden zugesellt Und meine Lust zum König hätt' erforen. mad aun mil nodni 390 Festlieder.( Passionszeit.) 12. Das Mordgeschrei, das an den Himmel stieß, & taff. War nicht so schwer, als meine Stin- och Glaubensschild den riefen; Bom Pfeil, den Gottes Born auf Die Ströme Bluts, die dir vom du mich wollt werfen. Leibe triefen, 16. Da dich Pilatu Pilatus scheußlich geißeln ließ, Sind mir zum Spiegel der blutroten Schuld, Der zwischen Erd und Himmel Frieden schafft, Der Höllenstreiche, der GewissensHängt als ein Scheufal zwischen Luft und Erden; Sollt ich der Engel Mitgefelle werden, pfriemen, erlitten in Geduld, Er mußte zwischen Mördern sein mich durch deinend verhaft't.rou Striemen. TOTISER ER 13. Sein ganzer Rock und fein geviertelt Kleid Zur Beute wurd den Knechten überund youd So sollt das Kleid seiner Gerechtigkeit Der ganzen Welt gevierten Kreis nedotumfassen. -& lommig ganid 17ude slle Gall Das Bundesblut erwies die erste Julfasdfl Kraftmation d Am Schächer, der noch in der letzten rad u( bildns Stunde sig t Durch wahre Buß und Glauben di& a do Gnade funde; i Weil ich sonst ewiglich verdienet hätt, Für alle Sünden war nun Rat geAls Frevler wider Gottes Kron zu nigel schafft. isim mil Man tritt den Glanz der höchsten munos Majestät Durch spöttisch Krönen freventlich mit Füßen, Doch ist aus tausend Einem dies notenda pigeschehn, mais aus So ist dem sichern Fleisch nichts eingeräumet; Die du für mich Um zu genesen Der Ehrenkönig trägt ein Purpurfetit reiner Seide Damit ich möcht glänzen: Den blutgen Scheitel müssen Dornen tränzen, zu schenken mir den Kranz der Herrlichkeit. 217 Der Bürge zahlet hier den letzten 190 jam 10 Scherfen; Hier wird durchbohrt mein ein'ger 8962 büßen. id ug tistgitün 14.5 i ndon onll O Gotteslamm, wie willig trageft du Das Fluchholz, um den Fluch von mir zu heben, 90 Das Holz, das mir sollt Lebensfrüchte geben is Und unter seinem Schatten schaffen Ruh! Du Himmelszierde, du hängst nackt und bloß, Um meiner Nacktheit Schande zu bedecken; Du wirst zum Scheusal für mich 40 Erdenkloß, Um von dem Eündendienst mich abzuschrecken. 15. Du bist, du knochenvolles Golgatha! Das Trau'rgerüste, drauf der Schöpfer litte, Der Kampfplatz, drauf der Weibessame ftritte, Der Schauplatz, drauf man's höchste hisig thi Wunder sah: Hier hänget aller Opfer Gegenbild, Der andre Schächer mußt zu Grunde pölgehn, Weil er die rechte Gnadenzeit versilbl jäumet! i nepop18.ni ditt misst Der Tag ging Jesu unter und mir auf; Dem Sonnenschöpfer will tein Licht mehr scheinen. R Der Helfer muß als ein Verlaffner weinen; Sein Angstgeschrei hemmt der Gefchöpfe Lauf. Wer zittert nicht? der Löw' aus Juda brüllt, Den Sohn der Liebe trifft des Vaters Rute: Was Wunder, daß sich die Natur verhüllt; O Seelenlicht, was schmecktst du mir zu gute! mal ( Passionszeit.) Mein Alles sein zum Opfer dargelegt. Die Sünde, die die solche Centnerlast Hat aufgebürdet, will ich stets ver= fluchen, 10 s Und was du für mich abgetragen SIC haft, Mit treuer Liebe zu vergelten suchen. Die Seite, die dir ist mit einem 22. i Bu ir fein ur Durchstochen, soll Zufluchtskammer, Darin ich mich fest an dein Herze flammer, 10. Wenn Belial mich jagt mit seinem Heer. Dein Blut mir stets zum offnen Brunnen sei, dit schonn 20.dostus Du wirst, o Lebensbrunn, vor Durft pils van verzehrt and lol In dessen Abgrund sich die Schuld Kaum ist ein Tröpflein Essig, dich so zu laben: Und alle Ströme deiner Himmelsthe sid tatums gabende Sind meinem Durst in Überfluß gel sd ni borbefchert! m2 Du giebst dein Leben endlich in den nodul du Tod, anden Dringst durch den Tod in's Paradies sp ini un mazum Leben, denn 3¹1 toys bigg bilis Ich will dir Blut und und bringen; Um mir in meiner letzten Todes- Ich will mich 2916 meni da not sun ili, bo Fest lieder. stand i 19. Nun weiß ich, daß die Macht der is nism Finsternisii Zerstöret ist: muß ich schon ratlos un moottogehen, isole Durch dunkle Thäler und verlassen stehen 218 Von allem Trost, so bin ich doch illal nad gewiß, Daß eh'r die Sonne wird von Glut mer und Schein Beranbet in des Abgrunds, Kluft sich 9070 senten, Eh' ich von Jesu werd geschieden sein Und eher nicht wird meiner mehr gedenken. verliere; Schent deines Geistes Waffer mir napo dabei, Der mit dem Schmuck der Heiligkeit distbir mich giere! 23. hid Kommst du mit Blut und Waffer mir, Waffer wieder Aus freier Gnad die Lebenskron zu Und nahen in mis aithin this geben sich will in n tomuto 21. durch den offnen Vorhang schwingen Fre mütigkeit zu dir; meinem letzten ob Todestampf Drum soll, so lang ein' Ader in Des Blutes Kraft, des Geistes Pfand mir schlägt, thirjeneda? mas anrühren; Mein Herz dein Kreuzesbildnis in Dein Blut wird gießen aus der Hölle Dampf, 119m sich schließen, Mein Mund in Lobgesängen sich er- Dein Geist in's himmelsvolle Erbteil du simu ni gießen, en 193 dold führen! up imm is nisl ut stedbinsoms32. fe d one Eun face red Shein me Se fu, ne Ge- ben mir zu 112 sdroth sistboll nism mll swobodad im@ Johann Heermann, † 1647. Mel. Wie nach einer Wasserquelle( pi. 42.) solt mis ain THE 1190 190 191901 Tare tiefen Wun- den, Deine Qual und allen Stun- den Trost in Leibs- und bitt- rer Tod, en Fällt mir etwas Ar- ges ein, Denk ich gleich an See- len not. g didup mid all toprad 2510 Festlieder( Passionszeit.) de douadadadad dei ne Pein; Die er- lau- bet mei- nem Her- zen Mit der Sün- de 3 NGOR scher- zen. in' dü> im ne 2. Jisd- 3d, jou him fol 03 nicht zum Will sich denn in Wollust weiden Mein verderbtes Fleisch und Blut, So gedenk ich an dein Leiden; Bald wird alles wieder gut Kommt der Satan und setzt mir Heftig zu, halt ich ihm für Deine Gnab und Gnadenzeichen; Bald muß er von dannen weichen. 198,98 sbilduj si Will die Welt mein Herzen führen Auf die breite Wollustbahn, sic si Da nichts ist als Jubilieveni 8 Alsdann schau ich emsig an Deiner Marter Centnerlast, nis502 Die du ausgestanden haft:& illo So kann ich im Andacht bleibenli Alle böse Lust abtretbenom odio 1922 sisid puste i 20 Ja to Jan Berfun der schlach- tet, achtet! 219 Deines Troftes Süßigkeit Wendt in mir das bittre Leid, Der du mir das Heil erworben, Da du bist für mich gestorben! 5. 1190-30 Auf dich ſetz ich mein Vertrauen, bist meine Ja, fir alles, was mich anfet, für Geben deine Wunden Kraft; Wenn mein Herz hinein sich senket, Krieg ich neuen Lebensjaft. Wond 8082 nodil nifhise manim onl sió no wischfischus dan dunnspie ne 33. gr nou zid( bi, pol munic Hesturs sim nosio ull Imello di smis puoinsda nism den 1890 1917Nicolaus Decibus, fi 1529. Du Dein Tod hat den Tod zerhauen, Daß er mich kann töten nicht. Daß ich an dir habe Teil Bringet mir Trost, Schutz und Heil. Deine Gnade wird mir gebend Auferstehung, Licht und Leben. D tof du ignonali di bi Hab ich dich in meinem Herzen, Du Brunn aller Gütigkeit, dsg So empfind ich keine Schmerzen Auch Hh in letzten Kampf und Streit; Ich verberge mich in dich Welch Feind kann verlegen mich? Wer sich legt in deine Wunden, G Der hat glücklich überwundert.hese total and dem him hi# p@ du du Inu2 li Eigene Melodie. otto TOTEC radnut na O Lamm Got- tes, unschul- dig Am Kreuzes- stamm geduldig, Wie- wohl du wurdst ver950193 891011d med Hol Sen stets ge danno bim de C FO: All Sünd' hast du ge tragen, Sonst müß- ten wirbergigen Er- barm dich un- ser, o Je#fu! 220 34. Mel. Hilf, Gott, daß mir's gelinge, 90-256 H 190 mm 150 ml Justus Gesenius, † 1673. grea d Wenn So Festlieder.( Passionszeit.) Se fu Christ! ftor- ben bist, meine Sünd'n mich frän- ten, laß mich wohl be den = B THE 110 196 15% niso mo bhi undan oc F Und alle meine Schulden last Am Stamme poto 19d immo 4. Drum sag ich dir von Herzen Jeßt und mein Lebenlang Für deine Bein und Schmerzen, Jesu! Lob und Dank, deines Kreuzes Auf dich genommen haft! no us dum dine Die fündliche Begier; do spis is Nie komm es mir aus meinem Sinn, Wie viel es dich gefoftet, Daß ich erlöset bin! Jhin mjöl 2001 him 39 80@ Wunder ohne Maßen, Wer es betrachtet recht! Es hat sich martern laffen Der Herr für seinen Knecht, jul Sich selbst in Höllenangst und Not Für mich verlornen Sünder ind Gegeben in den Tod. Ung un pitms 6.1 oth medalle Mein Kreuz und meine Plagen, Sollt's auch sein Schmach und Spott, Hilf mir geduldig tragen: mul o Gieb, o mein Herr und Gott, s Daß ich verleugne diese Welt Und folge dem Erempel, Das du mir vorgestellt! 3. hi ditu. Ermbe Was kann mir denn nun schaden Der Sünden große Zahl? Ich bin bei Gott in Gnaden; Die Schuld ist allzumal Bezahlt durch Christi teures Blut, Daß ich nicht mehr darf fürchten Der Hölle Qual und Glut. de sidoist mein Herr ken, Wie du ge= Für deine Not und Angstgeschrei, Für dein unschuldig Sterben, Für deine Lieb und Treule pid- In 5. tiden, ud Herr, laß dein bittres Leiden Mich reizen für und für, Mit allem Ernst zu meiden araual Laß mich an andern üben, Was du an mir gethan, Und meinen Nächsten lieben, Gern dienen jedermann Ohn Eigennuts und Heuchelschein, Und wie du mir erwiesen, Aus reiner Lieb allein! 8. Laß endlich deine Wunden Mich trösten kräftiglich sid ju hin s 35. nating 10 Mel. Nun ruhen alle Wälder, fe3JJJf02 freda Hundk gaiss Stunden meiner letzten Sti Und des versichern mich: Weil ich auf dein Verdienst nur trau, Du werdest mich annehmen, Daß ich dich ewig schaul te P. Serhardt, † 1676. D Welt, sich hier dein Leben Am Stamm des Kreu- zes Festlieder.( Passionszeit.) schwe- ben, Dein Heil sinkt in den Tod; Der große Fürst der itsp Ch= ren Läßt willig fich beschwe- ren Mit Schlägen, polet him gost 20 ID( DI Hohn und großem Spott. 2. Tritt her und schau mit Fleiße, Sein Leib ist ganz mit Schweiße Des Blutes überfüllt; Aus seinem edlen Herzen Bor unerschöpften Schmerzen Ein Seufzer nach dem andern quillt. 3. Wer hat dich so geſchlagen, Mein Heil, und dich mit Plagen So übel zugericht't? Du bist ja nicht ein Sünder, Wie wir und unsre Kinder, Von Übelthaten weißt du nicht! 4. 221 lock sc Du setzest dich zum Bürgen, Ja, läsfest dich erwürgen Für mich und meine Schuld; Mir läsfest du dich krönen Mit Dornen, die dich höhnen; Und leidest alles mit Geduld. 8. Du springst in's Todes Rachen, Mich frei und los zu machen Von solchem Ungeheur; Mein Sterben nimmst du abe, Vergräbst es in dem Grabe, O unerhörtes Liebesfeur! 9. An Augenblick und Stunden t, mein Heil, Dir überhoch und sehr; Was Leib und Seel vermögen, Das soll ich billig legen Allzeit an deinen Dienst und Ehr. 10. Nun, ich kann nicht viel geben In diesem armen Leben, Eins aber will ich thun: Es soll dein Tod und Leiden Bis Leib und Seele scheiden, Mir stets in meinem Herzen ruhn. 11. L. verbunden fie chique tiste Ich, ich und meine Sünden, Die sich wie Körnlein finden Des Sandes an dem Meer, Die haben dir erreget Das Elend, das dich schläget, Und das betrübte Marterheer. 5. JOR 1594 Ich bin's, ich sollte büßen, An Händen und an Füßen Gebunden in der Höll'; Die Geißeln und die Banden Und was du ausgestanden, ni Das hat verdienet meine Seel. dni 6. 12. Du nimmst auf deinen Rücken Die Lasten, so mich drücken Viel schwerer als ein Stein; Du wirst ein Fluch, dagegen Verehrst du mir den Segen; Wie heftig unsre Sünden Den frommen Gott entzünden, Wie Rach und Eifer gehn, Wie grausam seine Ruten, Wie zornig seine Fluten, Dein Schmerzen muß mein Labsal sein. Will ich aus deinem Leiden sehn. 7. 13. Ich will's vor Augen jetzen, Mich stets daran ergößen, Ich sei auch, wo ich sei; Es soll mir sein ein Spiegel Der Unschuld und ein Siegel Der Lieb und unverfälschten Treu. Ich will daraus studieren, ma Wie ich mein Herz soll zieren Mit stillem, sanftem Mut, Und wie ich die soll lieben, Die mich doch sehr betrüben Mit Werken, so die Bosheit thut. $ 10 222 Festlieder. f 14. Wenn böse Zungen stechen, Mir Glimpf und Namen brechen, So will ich zähmen mich; Das Unrecht will ich dulden, Dem Nächsten seine Schulden Verzeihen gern und williglich. J193 Burcht on 15. Ich will an's Kreuz mich schlagen, Mit dir und dem absagen, Was meinem Fleisch gelüft't; ( Passionszeit.) 16. Dein Seufzen und dein Stöhnen Und die viel tausend Thränen, ad Die dir gefloffen zu, Die sollen mich am Ende In deinen Schoß und Hände Begleiten zu ber ewgen Ruh. Was delne Augen haffen, Das will ich fliehn und laffen, S 36. sig tim mbi Omir 1962 mothom ng Bal 6nMel.: Ach Herr, mich armen Sünder, snog i dis? nita podspil meth 1102 P. Gerhardt,+1676. Play Haupt voll Blut und Wunden, Voll Schmerz und vol- ler Hohn! Haupt, zum Spott ge- bun- den Mit ei= ner Dornen- tron! pole sim nedbet$ 12. Du ebles Angesichte, e Davor sonst schrickt und scheut D Das große Weltgewichte, Wie bist du so bespeit! Wie bist du so erbleichet! Wer hat dein Augenlichto Dem sonst kein Licht nicht gleichet, So schändlich zugericht't? 3. Hodor ou mdog PRE OOTD Faupt, sonst schön gezieret Mit höchster Ehround Bier, Jetzt 52 $ 180 Ach Herr, was du erdüldet, Ist alles meine Last; e Ich hab es selbst verschuldet, Was du getragen hast. Schau her, hier steh ich Armer, ( or has Der Zorn verdienet hat; Gieb mir, o mein Erbarmer, Den Anblick deiner Gnad! 4. Erkenne mich, mein Hüter, Mein Hirte, nimm mich an! Von dir, Quell aller Güter, Ist mir viel Guts gethan; od 8013 a= ber höchst schimpfieret, Gegrü- Bet seist du mir! di chid Sot 1& DG Dein Mund hat mich gelabet Mit Milch und süßer Kost, Dein Geift hat mich begabet Mit mancher Himmelsluft. 5. Es dient zu meinen Freuden Und kommt mir herzlich wohl, dull Wenn ich in deinem Leiden, Mein Heil, mich finden soll. Ach, möcht ich, o mein Leben, Un deinem Kreuze hier Mein Leben von mir geben, Wie wohl geschähe mir! 6. Ich danke dir von Herzen, Jesu, liebster Freund, Für deines Todes Schmerzen, Da du's so gut gemeint. Ach, gieb, daß ich mich halte Zu dir und deiner Treu Und wann ich nun erkalte, In dir mein Ende feil Festlieder. 7. Wenn ich einmal soll scheiden, So scheide nicht von mir, Wann ich den Tod soll leiden, So tritt du dann herfür; Wann mir am allerbängſten Wird um das Herze sein, So reiß mich aus und Pein! den Ängsten Kraft deiner ouring smise hin driftensdis? ma smot vad ni su fled Nor Wun- der groß, nackt und bloß! 3 det omilla zid( him 137, p ming sim Ehrenkönig, ( Passionszeit.) Met. Sieh, hier bin Setze dich, mein Geist, ein Wie dein d wenig Gott und Ehren kö- nig 18 Mod Gitis An aus des V1= ters Schoß! 2. DA Ob dich Jesus liebt von Herzen, Kannst du hier am Kreuze sehn; Schau, wie alle Höllenschmerzen Ihm bis in die Seele gehn, Fluch und Schrecken ihn bedecken: Höre doch sein Klaggetön! 8. Erscheine mir zum Schilde, meinem uud taß mich ſehn dein Bilde In deiner Kreuzesubt! Da will ich nach dir blicken, Da will ich glaubensvoll Dich fest an mein Herz drücken; Wer so stirbt, der stirbt wohl! om ma9019 nis@ dist nism o bilgitalt disdsp poste tersteegen, 1769.10 3 Seine Seel, von Gott verlassen, Sft betrübt bis in den Tod, Und sein Leib hängt gleichermaßen Voller Wunden, Blut und Kot; Alle Kräfte, alle Säfte Sind erschöpft in höchster Not. 4. FIND nd 80% Dies find meiner Sünden Früchte, dich; Die, Dieser Leiden schwer Gewichte Sollt zum Abgrund drücken mich; Diese Nöten, die dich töten, Sollt ich fühlen ewiglich. 5. spolth Doch du haft für mich besieget Sünde, Tod und Höllenmacht; Du haft Gottes Recht vergnüget, Seinen Willen ganz vollbracht, Und mir eben zu dem Leben Durch dein Sterben Bahn gemacht. Schau die Liebe, die ihn frie be M 390 191 # 223 11202 d Und be- schau dies hängt am Kreu- ze Zu dir 1 luth 11oni nist6.Jo mis sid Ach, ich Sündenwurm der Erden, Sefu, stirbst du mir zu gut? Soll dein Feind erlöset werden Durch dein eigen Herzensblut? Ich muß schweigen und mich beugen Für dies unverdiente Gut. 7. Seel und Leben, Leib und Glieder Giebst du alle für mich hin: Sollt ich dir nicht schenken wieder Alles, was ich hab und bin? Ich bin deine ganz alleine, Dir verschreib ich Herz und Sinn. ind 8. ONE dis Dir will ich durch deine Gnade Bleiben bis in getreu; Alle Leiden, Schand und Schade Sollen mich nicht machen scheu; Deinen Willen zu erfüllen, Meiner Seelen Speiſe sei! 9. Tränt mit deinem Blut mich Armen, Es zerbricht der Sünden Kraft; Es kann bald mein Herz erwarmen und ein neues Leben schafft, Ach, durchfließe, ach, durchfüße Mich mit diesem Lebensfast! 224 Festlieder. 10. Beuch durch deines Todes Kräfte Mich in deinen Tod hinein; Laß mein Fleisch und sein Geschäfte Mit dir angenagelt sein, Daß mein Wille sanft und stille Und die Liebe werde rein! Q to pic 11. Laß in allen Leidenswegen Deine Leiden stärken mich, Daß mein Leiden mir zum Segen Mag gedeihen stetiglich, Daß mein Herze auch Ohne Wanken liebe dich! Schmerze ( Passionszeit., 12. Wann mich schrecken meine Sünden, Wann mich Satans Lift ansicht, Ich nicht Kraft noch Gnad kann finden Wollst du mich verlassen nicht! Laß dein Sterben mir erwerben Trost im Tod und im Gericht! 13. Jefu, nun will ich ergeben Meinen Geist in deine Hand; Laß mich dir alleine leben, Bis ich nach dem Leidensstand Bei dir wohne, in der Krone Dich beschau im Vaterland! 150 38. nisnism this asid unised dull pin- u 1979 w to Mel. Herr und Ältster deiner Kreuzgemeine, di dir sein Wohl- sein findt! mehr zum Dank ent- zündt. e J J J J J J J Mar- ter Chri- sti! wer kann dein ver Unser Her- ze wünscht sich unter Christian Renatus von Zinzendorf, † 1752. Uns= re See 1012 gef- fen, Der in dessen Stets noch ppd JER in Schmerze aid madiste # mhd 1041 le soll sich dar- an thie de nonäheren, Un- fre Oh- ren nie was Lieb- res hö- ren; Alle Ta- ge sidan oid v anal kommt er mir Schö- ner in dem Bil- de für. sebi in so( bi Me 2. hi pot asy Herze! jusu si@ Leib und Geist bet't drüber an, Daß du unter Martern, Angst und Tausend Dank, du unser treues Auf dein Kreuz laß, Herr, mich gläubig sehen, duit.. Laß dein Marterbild stets vor mir stehen! So geht mir bis in mein Grab si@ Nichts an Seligkeiten ab. 4. Haft genug für uns gethan. Laß dich jedes um so treuer lieben, Als es noch im Glauben sich muß üben, vomi9108 Bis es einst mit deiner Braut Dir in's Angesichte schaut! 3. h Meine tranke und bedürftge Seele Eilt auf deine Wunden zu; Denn sie findt in deiner Seitenhöhle Troft und Labsal, Fried und Ruh. Friede, Friede sei mit euch! Die wir uns allhier beisammen finden, Schlagen unsre Hände ein, Uns auf deine Marter zu verbinden, Dir auf ewig treu zu sein, Und zum Zeichen, daß dies Lobgetöne Deinem Herzen angenehm und schöne, Sage: Amen! und zugleich: onll Festlieder. ( Passionszeit.) 8 & shefjag toff ni bid find u 39.nepalibi nonnet mijjel find us dud mer. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend, biz bilurindas hie Johann Olearius,+ 1684. ml hmm 95 WE shamphlag do mediod 190 : diuch anism mand Love fu Chrift, dein teu res Blutst meiner dapppd See- len höch- stes Gut; Das stärkt, das labt, das macht allein BIG did Mein Herz von allen Sün- den rein. 2. dmlunt distus Dein Blut mein Schmuck, mein Dein teures Blut, der Lebensfaft, Giebt mir stets neue Lebenskraft. 4. Herr Jesu, in der letzten Not, Wann mich schreckt Teufel, Höll und Tod, So laß ja dies mein Labsal sein: Dein Blut macht mich von Sünden gundo rein! id foo ist landratnes dustan 3 Herr Se Fried Inne Ehrenkleid, Dein Unschuld und Gerechtigkeit Macht, daß ich kann vor Gott beftehn Und zu der Himmelsfreud' eingehn. sid 3. Ero Jesu Christe, Gottes Sohn, Mein Trost, mein Heil, mein Gna1300 denthron, misd 20 nis stain dan fandt mind 107 Imist zodland piors i 140. M Eigene Melodie. dido ddp d To= des Tod, See lennot, 225 7690099 ODONT Lieb- ster Je su, Dank dafür. 2. d P Je su, meines Le bens Leben, Je- su, mei- nes Der du dich für mich ge ge= ben In die Du, ach du haft ausgestanden Lästerreden, Spott und Hohn, Speichel, Schläge, Strick und Banden, Du gerechter Gottessohn, 1 sid si Ernst Christoph Hemburg, † 1681. In das äußerste Ver- der- ben, Nur daß tief- ſte = ich nicht möch- te ster- ben: Tau- send, tau sendmal sei dir, = Mich Elenden zu erretten Von des Teufels Bann und Ketten: Tausend, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! 15 Festlieder. 3. Du hast laffen Wunden schlagen, Dich erbärmlich richten zu, Um zu heilen meine Plagen Und zu setzen mich in Ruh; Ach, du hast zu meinem Segen Laffen dich mit Fluch belegen: Tausend, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! 226 4. Man hat dich sehr hart verhöhnet, Dich mit großem Schimpf belegt Und mit Dornen gar gekrönet; Was hat dich dazu bewegt? Daß du möchtest mich ergößen, Mir die Ehrenkron aufseßen: Tausend, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! 5. Du hast wollen sein geschlagen Zu Befreiung meiner Pein, Fälschlich lassen dich anklagen, Daß ich könnte sicher sein; Daß ich möchte trostreich prangen, Hast du sonder Trost gehangen: Tausend, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! ( Passionszeit.) 6. Du hast dich in Not gestecket, Haft gelitten mit Geduld, Gar den herben Tod geschmecket, Um zu büßen meine Schuld; Tausend, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! 7. Deine Demut hat gebüßet Meinen Stolz und Übermut, Dein Tod meinen Tod versüßet, Es kommt alles mir zu gut; Dein Verspotten, dein Verspeien Muß zu Ehren mir gedeihen: Tausend, tausendmal sei dir, Liebster Jesu, Dank dafür! C 8. lich sind wir er= rett't! ſei ge= hei= li= get! Nun, ich danke dir von Herzen, Jesu! für gesamte Not; Für die Wunden, für die Schmerzen, Für den herben, bittern Tod, Für dein Zittern, für dein Zagen, Für dein tausendfaches Plagen, Für dein Angst und tiefe Pein Will ich ewig dankbar sein! 41. Mel. Herr und Ältster deiner Kreuzgemeine, Chr. Ren. v. 3inzendorf, † 1752. Laßt uns ihm ein Halle- lu- jah sin- gen, Mäch- tigLaßt uns ihm uns selbst zum Opfer brin- gen, Das ihm Jd Pp pp Blutge Ar me, für die Sün- der of- fen, Nehmt uns auf, so wie wir's gläu- big hof- fen, Weil sein bepalen Mund so freund- lich spricht: Kommt nur, ich verstoß euch nicht! Festlieder.( Paffionszeit.) 42. Mel. Wie wallt mein Herz! Turch alle meine Glieder( Ps. 45.) Johann Anastasius Freylinghausen, † 1739. ť od dop O Lamm, das meine Schulden- last ge- tra- gen Und als ein ਗੁਰ ਗੁਰ Fluch ist an das Kreuz ge- schlagen, Nun nimmt man noch vor A- bend dich her ab und trägt dich hin in Josephs neu es Grab! 2. Ber Bosm Wird man dich aus dem Grabe auferstehn O tröstlich Bild, do gnadenvolles noin Zeichen, som ne Das aber nur der Glaube kann erstreichen! 20 Der Fluch ist weg, die Erde ist nun rein, Und tausendfache Früchte bringen sehn. 6. Zum Zeugnis des mußt du begraben sein. 3. Nun weiß und glaub ich, daß du bist gestorben, Daß du den Tod geschmeckt und mir erworben Gerechtigkeit, daß ich bestehen kann Vor Gott, und daß die Sünde abGale gethan. 4. thott Die Schrift konnt nicht an dir gebrochen werden, Drum muß dein Leib auch ruhen in der Erden; Was Daniel und Jonas vorgebild't, Seh ich hierin, mein Heil, an dir erfüllt. 5. Du bist das Weizenkorn, so man 2017 verscharret; 2$ C 227 Indes ist dein Begräbnis selbst ein Siegel Der Unschuld und der ganzen Welt ein Spiegel, Worinnen mit Verwundrung jedermann Ein Vorspiel der Erhöhung spüren kann. 7. Ich darf nun nicht vor meinem Grab erschrecken, Da du, mein Heil! dich in das Grab läßt streden; 1 Dein Grab macht meins zur süßen Lagerstätt, Zum Schlafgemach, zum stillen Ruhebett. 8. Doch wenn man nur drei Tage hat Nun laß mich auch mit dir stets aufatt geharret, 1020 erstehn! Mein Heiland, ich bin schon mit bir begraben, Als Seel und Leib die Tauf empfangen haben, Die Taufe, die auf deinen Tod geschehn; 43. Mel. O Traurigkeit, o Herzeleid! Salomon Frand, † 1725. So ru- hest du, O mei- ne Ruh! In dei- nes Gra- bes 15* 228 Nach vieler Pein, Du meines Lebens Leben! plash Höh- le Und er wek- kest durch den Tod Mei- ne 2. Man senkt dich ein Fels des Heils! des Heils! 3. umgeben. min Ach, bist du kalt, Mein Aufenthalt?- Das macht die heiße Liebe, Die dich in das kalte Grab Durch ihr Feuer triebe. 4. Festlieder.( Oftern.) eroffi Lebensfürſt, Sch weiß, du wirst Mich wieder auferwecken; uni dall Sollte denn mein gläubig Herz Vor der Gruft erschrecken? agring and en dingjull i prardatione& thi نه به 36 Le= nom dri 3503513 ben; to- te See- le. 5. Sie wird mir sein Ein Kämmerlein, Da ich auf Rosen liege, Weil ich nun Tod und durch deinen Tod Grab besiege. Grab Ear Der Leib nur stirbt; Doch wird er auferstehen Und in ganz verklärter Zier Aus dem Grabe gehen. word tooid dl7. Indes will ich, Ostern. 44. Eigene Melodie. 6. nichts verdirbt, i bhulf & Mein Jesu, dich In meine Seele senten Und an deinen bittern Tod and Bis in Tod gedenken. Christ, der in To- des- ban- den lag, Für un fre Sünd geaft auf- er- weckt am drit- ten Tag und hat uns bracht das de ple Indrijume Bid&& g do dusty du giver muit duotis fid Sim dhe Thomm. Luther, † 1546. idhi Des wir sol- len fröh- lich sein, Gott lo- ben und ihm id no limi dank- bar sein Und sin- gen Hal- le- lu- est zid tim( 2. him jol rust and son Den Tod niemand bezwingen konnt Bei allen Menschenkindern; Das machte alles unsre Sünd, Kein Unschuld war zu finden, Davon kam der Tod so bald, Und nahm sich über uns Gewalt, Hielt uns in sein'm Reich g'fangen. Hallelujah! Hal- le- lu- jah! jah! isad 3. om net( be Doch Jesus Christus, Gottes Sohn, An unsrer Statt ist kommen Und hat die Sünde abgethan, Damit dem Tod genommen All sein Recht und sein Gewalt: Da bleibet nichts, denn Tods Gestalt, Sein Stachel ist verloren. Hallelujah! Festlieder. 4. Es war ein wunderlicher Krieg, Da Tod und Leben rungen; Das Leben doch behielt den Sieg, Es hat den Tod verschlungen. Die Schrift hat verkündet das, Wie ein Tod den anderen fraß; Ein Spott aus'm Tod ist worden. Hallelujah! 1 1 1 jest songis hl 5.30 d un 15 Hier ist das rechte Osterlamm, do Davon wir sollen leben, Zum Sterben an des Kreuzes Stamm Aus heißer Lieb gegeben; Des Blut zeichnet unsre Thür, Das hält der Glaub dem Tode für, Der Wirger geht vorüber. mids Hallelujah! di 18 19 100 EI of filelor din greu nis? ( Ostern.) 6. feiern So feiern wir das hohe Fest Mit Herzensfreud und Wonne, Das uns der Herr erscheinen läßt; Er selber ist die Sonne, Der durch seiner Gnaden Glanz Erleuchtet unsre Herzen ganz; Die Nacht ist nun vergangen.olbinæ Hallelujah! divi zimi no 189 dan ous 7. hon ndspru19 Wir effen denn und leben wohl Zu Gottes Tisch geladen; Der alte Sauerteig nicht soll thise Sein bei dem Wort der Gnaden, Christus will die Speise feinind Und stärken unsre Seel allein: Dies ist des Glaubens Leben. He Hallelujah! 1982 sid thim no.pn3 and 1996 the projep from home he 45d an indd 19 plot m fra nonis miss and duolise Eigene Melodie. dong voidal ti sinus)( bim & cdddddddddddar si Se- jus Chri- stus, un- ser Hei- land, Der den Tod ü- ber 1971 Joligula mollo, mod || Er- barm dich ü- ber uns! 2. Tan digded.. = wand, Ist auf er standen; Die Sünd hat er gefangen. Stoffied for mid Spot uiting bind 391392 ando? ehoud 19 Der ohne Sünde war gebor'n, Trug für uns Gottes Zorn, Hat uns versöhnet, liste Daß uns Gott sein Huld gönnet. Erbarm dich über 229 sto dad seis m. Luther, † 1546. C girang( bi most tablasdile Indolis 100 tim chi mid indslepon gang i Rablónia a milestof di 46, Mel. Ihr Knecht des Herren di mysln tin rad genist him and gyeddala TP 91916 ou Thi i thote mise 3. 62 Tod, Sünd, Teufel, Leben und Guad, All's in Händen er hat; 1 Er kann errettended mig oc Alle, die zu ihm treten. Erbarm dich über uns! houdag dostosis) 79 80UR song 192 is this was using sinh allzugleich),( Pi. 134.) in uspi Johann Heermanu, † 1647. dp ea Früh- mor- gens, da die Sonn auf- geht, Mein Hei- land Chris- tus 1 aufersteht; Ver- trie- ben ist der Sün- den Nacht, Licht, Heil und 230 Festlieder.( Ostern.) Le ben wieder- bracht! med12.0 19mist band s Wenn ich des Nachts oft lieg in Not Verschloffen, gleich als wär ich tot, Läßt du mir früh die Gnadensonn Aufgehn, nach Trauern Freud' und 1000 model Wonn' nofs i mada 3. th 291100 118 Nicht mehr als nur drei Tage lang Bleibt mein Heiland in Todes Zwang; Den dritten Tag durch's Grab er misu bringt, stabdn Mit Ehren seine Siegsfahn' schwingt. 4. intuisling Jetzt ist der Tag, da mich die Welt Mit Schmach am Kreuz gefangen hält; Drauf folgt der Sabbath in dem Grab, Darin ich Ruh und Frieden hab. 5. In turzem wach ich fröhlich auf, Mein Ostertag ist schon im Lauf, Ich wach auf durch des Herren Stimm', Veracht' den Tod mit seinem Grimm. 6. sie Am Kreuz läßt Christus öffentlich Vor allem Volte töten sich; Da er durch's Todes Kerker bricht, Läßt er's die Menschen sehen nicht. 7. Sein Reich ist nicht von dieser Welt, Kein groß Gepräng ihm hier gefällt; Was schlecht und niedrig geht herein, Soll ihm das Allerliebste sein. 8. mdi sid 50 Hier ist noch nicht ganz fund gemacht, Was er aus seinem Grab gebracht; Der große Schatz, die reiche Beut', Drauf sich ein Christ so herzlich freut. 9. Der jüngste Tag wird's zeigen an, Was er für Thaten hat gethan, Wie er der Schlangen Kopf zertrat Und Tod und 10 Höll zerstöret hat. Da werd ich Christi Herrlichkeit Anschauen ewig voller Freud; Ich werde sehn, wie alle Feind' Zur Höllenpein gestürzet seind. esimo sided bod nada? in@ spulbląga do mod ind 80 and 11. and are 10 Der Herr den Tod zu Boden schlägt, de Hoge nje Da er selbst tot und sich nicht regt; Geht aus dem Grab in eigner Kraft; Tod, Teufel, Höll' nichts an ihm schafft. si odne 12. meer? O Wunder groß, o starker Held! Wo ist ein Feind, den er nicht fällt? Rein Angststein liegt so schwer auf da mir, spal Te Er wälzt ihn von des Herzens Thür. 13. Kein Kreuz und Trübsal ist ſo tief, Mein Heiland thut drein einen Griff, Führt mich heraus mit seiner Hand; Wer mich will halten, wird zu Schand'. 14. Und daß der Herr erstanden sei, Das ist von allem Zweifel frei; Der Engel selbst bezenget's flar, Das leere Grab macht's offenbar. 56 79 15. Lebt Christus, was bin ich betrübt? Ich weiß, daß er mich herzlich liebt. Wenn mir gleich alle Welt stürb ab, Gnug, daß ich Christum bei mir hab! dreng 16. Er nährt, er schützt, er tröstet mich; Sterb ich, so nimmt er mich zu sich; Wo er jetzt lebt, da muß ich hin, Weil eil ich ein Glied seins Leibes bin. Durch seiner Auferstehung Kraft Komm ich zur Engel Brüderschaft; Durch ihn bin ich mit Gott versöhnt, Die Feindschaft ist ganz abgelehnt. and thenst 140 18. Mein Herz darf nicht entsetzen sich, Gott und die Engel lieben mich; Die Freude, die mir ist bereit, Vertreibet Furcht und Traurigkeit, sid neisp 19.- 078 Für diesen Trost, o großer Held, Herr Jesu, dankt dir alle Welt; Dort wollen wir mit größerm Fleiß Erheben deinen Ruhm und Preis! Festlieder.( Ostern.) 47. Mel. Herr Christ, der einig' Gott's Sohn, di proprise Fr. Ad. Lampe, † 1729. de PIS Mein Fels hat über- wun- den Der Höl- le ganzes Heer; Der Drache liegt ge- bun- den, Die Sün- de kann nicht mehr la int dada ust Mich durch's Ge- seß ver- dam- men; Denn alle Zor- nes- flam- men Hat Jesus aus= ge= löscht. 2. 81 Auf denn, mein Herz, und bringe Dem Heiland Dank davor; Vertreib die Furcht und schwinge Im Glauben dich empor; Wirf des Gewissens Nagen, Dein Sorgen und dein Zagen In Christi leeres Grab! mol 231 4. Suorale gi Ach, willst du noch nicht glauben, Du ungewisser Geist? Welch Teufel kann dir's rauben, Was Jesus dir verheißt, Der Licht, Kraft, Fried und Leben Geneiget ist, zu geben Als seines Sieges Frucht? Zoran denn, Fürst des Lebens, bring dir, was ich hab! Ich matte mich vergebensi Bei meinen Wunden ab, d Ich kann sie nicht verbinden; Soll ich Genesung finden, ging Du mußt sie rühren an. i 6.Daß du mir alles bist! Die finstern Wolken teile Der Zweifelung und heile Des Glaubens dürre Hand! 7. 3. Die voller Unruh sind! Ist Jesus auferstanden, Du bist der Stuhl der Gnaden; Den rufst du ja zu dir! 8. Mit Herrlichkeit geschmückt, ist Wer mühsam und beladen, t So bist du ja den Banden Des Todes mit entrückt: Kein Fluch ist übrig blieben, Die Quittung ist geschrieben, Daß alles sei bezahlt. Gieb 6 meinem Glauben Klarheit, Zu sehn, Herr Jesu Christ, Daß du Weg, Leben, Wahrheit, diri Laß mich nicht länger wanken Gleich einem Rohr im Wind; Besänftge die Gedanken, Ich will nicht mehr vergeblich Bei mir mich halten auf; unh Ich finde nichts erheblich, Bu hemmen meinem Lauf zu deinen offnen Armen, die sic Die mir dein frei Erbarmen 52 So weit hält aufgethan. and joine 9. Ich darf dem Abgrund pochen Auf deine Macht und Treuzio dall Die Riegel sind zerbrochen, you si Die Fesseln sind entzwei; dunhis Des Werkbunds Donnerkeile, Satans and Zermalmt mein Glaubensschild. pisers to 10. sin nijum bie Mein Jammer macht dich herrlich, Dir, Arzt, ist nichts beschwerlich), Mein Mangel macht dich reich; dar Dein Mittlerherz wird weich, Wenn du, o Herzensgründer! Das Herz verlorner Sünder is Sn Angst verschmachten siehst G dose ank all 232 Festlieder.( Ostern.) 11. Hast du den Tod verschlungen, Verschling ihn auch in mir: is Wo du bist durchgedrungen, Da laß mich folgen dir! Erfülle mein Verlangen Und laß den Kopf der Schlangen In mir zertreten feina d Der Pflanzung deiner Hand! 14. Leb in mir als Prophete Und leit mich in dein Licht; Als Priester mich vertrete; Mein Thun und um deinen ganzen Willen Als König zu erfüllen; Leb, Christe, leb in mir! Manie si mdendo ipsil opb Den Göten Eigenliebe, Das schnöde Seelengift, Zerstör in mir und giebe, Daß alle Fleischestrift, Die dich an's Kreuz geheftet, Ganz möge sein entkräftet Durch deines Kreuzes Kraft! ਨੂੰ edd add 13. Du lebst, laß mich auch leben Als Glied an deinem Leib, Daß ich gleich einem Reben An dir, dem Weinstock, bleib; Gieb Geistessaft zur Nahrung, Gieb Stärke zur Bewahrung 48.10+ 8=$ n લે મંદ ng - list Mel. Ihr Knecht des Herren allzugleich,( Ps. 134.) und hilf slisd dum pmulsjisor& s Benjamin Prätorius t 1668. Pled Schau heute feind Triumph fest an! hild 2. Sibin sami Vor Freuden Thal und Wald erklingt, Die Erde schönes Blumwerk bringt; Des Lenzes Bier, so mancherlei, Zeigt, daß ihr Schöpfer Sieger sei. Tri- umph! Triumph! es kommt mit Pracht Der Sie ges fürst heut aus der Schlacht; Wer seines Reiches Un- ter than, ਕੀਤੇ modno nad ni ud fid Die Sonne sich auf's schönste schmückt Und wieder durch das Blaue blickt, Die vor pechschwarz im Trauerkleid Beschaut den Blut- und Todesstreit. olisienne 4, edheit Das stille Lamin jetzt nicht mehr ibland schweigt, Sich mutig als ein Löw erzeigt; Kein harter Fels ihn hält und zwingt, Grab, Siegel, Riegel vor ihm springt. pitsarbid bin Der andre Adam heut erwacht Nach seiner harten Todesnacht: Aus seiner Seite er erbaut Uns, seine teu'r erkaufte Brant. richt, se bruid disting 22 por PIE udsinblog fi putin si 6 ist selline Wie Aarons Rute schön ausschlug, Am Morgen blüht und Mandeln trug: So träget Frucht und Seligkeit Des Hohenpriesters Leichnam heut, 7. 10 ans and Nun ist die Herrlichkeit erkämpft, Der Sünden Pest und Gift gedämpft; Der schweren Handschrift Fluch und Bann Vertilgt hier mein Erlösersmann. 8. priro be Du, liebe Seel, bist ausgebürgt, Der höllische Tyrann erwürgt, Sein Raubschloß und geschworne Rott Ist ganz zerstört, der Tod ein Spott. 9.0 Hier liegt der stolze Belial; Die Höllenbürger allzumal Sind samt der Schwefelsburg zerstört, Kein Feind sich wider uns empört. 10. Herr Jesu, wahrer Siegesfürst, Wir glauben, daß du schenken wirst Uns deinen Frieden, den du bracht Mit aus dem Grab und aus der pare ad an Schlacht.e si to point music mi to chiloyd o landspog find musst du Höl= le? stel le? Festlieder. 64109 49. Mel. Allein Gott in der Höh sei Ehr, Sogni 10in to monist 03 010 Tod, wo ist dein Sta- chel nun? Wo ist dein Sieg, o Was kann uns jetzt der Teu- fel thun, Wie grau- sam er sich lalado- dapa 2. Wie sträubte sich die alte Schlang, Da Christus mit ihr kämpfte! Mit List und macht sie auf ihn drang, ( Ostern.) Gott jei ge- dankt, der uns den Sieg So herrlich HPEJT||| hat nach die- fem Krieg Durch Jesum Christ ge ge ben! Was ihr entgegenstehet: Tod, Teufel, Höll und alle Feind Durch Christi Sieg gedämpfet seind; Jhr Zorn traftlos ist worden. 6. Ob sie ihn in die Fersen sticht, So steget sie doch darum nicht; Der Kopf ist ihr zertreten. 3. 11. Triumph! Triumph! dich ehren da wir Orion nepagng Und wollen durch dich kämpfen hier, Daß wir als Reichsgenossen dort Dir folgen durch die Siegespfort. 3 em that all time at m songhe sisit this appe smil Lebendig Christus kommt herfür, Die Feind' nimmt er gefangen, Zerbricht der Höllen Schloß und Thür, Trägt weg den Raub mit Prangen. Nichts ist, das in dem Siegeslauf Den starken Held kann halten auf All's liegt da überwunden. olsun, ist Des Todes Gift, der Höllen Pest Ist unser Heiland worden. 3/19 Wenn Satan auch noch ungern läßt Vom Wüten und vom Morden, Und da er sonst nichts schaffen kann, Nur Tag und Nacht uns flaget an: So ist er doch verworfen. promo15.1 203 and is Des Herren Rechte, die behält Den Sieg und ist erhöhet; Des Herren Rechte mächtig fällt, 233 Just. Gesenius, † 1671. F dEs war getötet Jesus Christ, Und sieh, er lebet wieder! Weil nun das Haupt erstanden ist, Stehn wir auch auf, die Glieder; So jemand Christi Worten gläubt, Im Tod und Grabe der nicht bleibt; Er lebt, ob er gleich stirbet. Con mmm and id mur shate Wer täglich hier durch wahre Reu Mit Christo auferstehet, Ist dort vom andern Tode frei, Derselb' ihn nicht angehet. ² Genommen ist dem Tod die Macht, Unschuld und Leben wiederbracht und unvergänglich Wesen. 8.mmg dn 11925 Das ist die reiche Ofterbeut, Der wir teilhaftig werden: Fried, Freude, Heil, Gerechtigkeit Fm Himmel und auf Erden. all Hier sind wir still und warten fort, Bis unser Leib wird ähnlich dort Christi verklärtem Leibe, oraid dnie 234 9. Der alte Drach' und seine Rott' Hingegen wird zu Schanden; Erlegt ist er mit Schimpf und Spott, Da Christus ist erstanden. Des Hauptes Sieg der Glieder ist; Drum kann mit aller Macht und List Uns Satan nicht mehr schaden. Love Festlieder.( Oftern.) heu S te bringt, Sieg befingt! 400 150. Mel. Sollt ich meinem Gott nicht fingen? THE SCARS 191 PPP W popple 10. O Tod, wo ist dein Stachel nun? Wo ist dein Sieg, o Hölle? Was kann uns jetzt der Teufel thun, Wie grausam er sich stelle? Gott sei gedankt, der uns den Sieg So herrlich hat in diesem Krieg Durch Jesum Christ gegeben! 790 1 1 800 Höllen zwin- ger, nimm die Pal- men, So dein Zi- on Das mit frohen Of ter- pfal- men Den Of ter- pfal- men Den er- lämpf- ten ener- kämpf- ten Christian Ludwig Tabbel,+ 1775. Wo ist nun der Fein- de Po= chen Und der Modolinsps S0122 Wür ger Mord- ge- schrei, Da der Schlangen Kopf ent- zwei Und der port Dank; Halle- lu jah asi co 156 90 6 do 3 mmC 2. Sta- chel abgebro- chen? Tod und Teu fel liegen da: Gott sei 13969101 odg Auf Stede nun die Siegeszeichen Gruft empor! 28as kann beiner Krone gleichen? Held und König, tritt hervor! Laß dir tausend Engel dienen! Denn nach harter Leidenszeitmons Ist dein Tag der Herrlichkeit, Höchste Majestät! erschienen. Welt und Himmel jauchzen da: Gott sei Dank; Hallelujah! modem 3.todiet m Neige deines Scepters Spiße Unfrer Ohnmacht gnädig zu; me Zittern wir vor deinem Blige, d Frommer Gott, so tröste du! Sind bisweilen wir verdrossen, 618 ed at udfind pidusd 9ennis 39 min dris si Heiland, so vergieb die Schuld; 1738 Herrscher, richte mit Geduld Über deine Reichsgenoffen! Denn dein Name ruhet da: Gott sei Dank; Hallelujah! Bibife ** C rolle god 4.0 Teile, großer Fürst, die Beute Deiner armen Herde mit, Die in froher Sehnsucht heute# 10 Vor den Thron der Gnade tritt; Deinen Frieden gieb uns allen! , so jauchzet Herz und Mut, Weil das Los so wundergut Und auf's lieblichste gefallen; Denn der Ölzweig grünet da: Gott sei Dank; Hallelujah! 192 Festlieder.( Himmelfahrt.) 5. 1954 Laß, o Sonne der Gerechten, Deinen Strahl in's Herze gehn; Gieb Erleuchtung deinen Knechten, Daß sie geistlich auferstehn! Hält der Schlaf uns noch gefangen, Ei, so fördre selbst den Lauf; Rufe fleißig: wachet auf! Denn die Schatten sind vergangen Und der helle Tag ist da: Gott sei Dant; Hallelujah! Jis dare and immot nn od 6. adi o anc on Tilge das verwöhnte Grauen, Wenn der letzte Zeiger schlägt, Weil in den saphirnen Aueniet jo Schon die Krone beigelegt! Gieb uns in den höchsten Nöten, Gieb uns mitten in der Pein Hiobs Trost und Glauben ein! O, so kann der Tod nicht töten, Denn die Hoffnung blühet da: Gott sei Dant; Hallelujah! 403 n@ dld 53-8 19 1019 7. Beige, wenn der blöde Kummer über Gruft und Bahre weint, m3 wie die Schwachheit nach op dem ob Schlummer tro Dort in voller Kraft erscheint! Sind wir sterblich hier geboren, o Ei, so nimmt das fühle Grab mid Nichts, als nur was irdisch abdo Und der Staub ist unverloren. Unser Goel hütet da: Gott sei Dank; Hallelujah! Himmelfahrt. op stop 50 - 51. isd not thoit sug nur C Mel. Aus meines Herzens Grunde, 235 die spnij tu8.bislaug enn 1808 Rufe die verdorrten Glieder bi Endlich aus der dunklen Nacht, 16 Bis der Aschenhause wieder In verklärtem Glanz erwacht!@ Dann wirst du die Krone geben, be Dann wird die vergnügte Brust, Herr, in engelgleicher Luft Ewig deinen Sieg erheben Und wir sprechen auch allda: Gott sei Dant; Hallelujah! = Gottfried Wilhelm Sacer, † 1699. ed add opp ਭਗ Der Herr fährt auf gen Himmel Mit fro- hem Ju- bel- schall, Mit prächtigem Ge- tümmel Und mit Po- sau- nen- hall, Lob- singt, lob- fin get Gott! Lob fingt, lob fingt mit Freuden E it Dem Könige der Hei den, Dem Herren 3e baje oth! 316 000 bi Wir wissen zur Genüge, pto 2. 600 400 idqnts 3.dod onsjunt Isi Der Herr wird aufgenommen, Wir wissen nun die Stiege, Der ganze Himmel lacht; Die unser Haupt erhöht; Um ihn gehn alle Frommen, Die er hat frei gemacht. Es holen Jesum ein Die lautern Cherubinen, Den hellen Seraphinen Muß er willkommen sein. dr Wie man zum Himmel geht. Der Heiland geht voran, will uns nicht nach sich laffen; dure Er zeiget uns die Straßen, Er bricht uns sichre Bahn.fo E lis 150 2363 Festlieder.( Himmelfahrt.) 4. Wir sollen himmlisch werden; Es macht der Herr uns Platz. Wir gehen von der Erden sidai Dort hin, wo unser Schatz. Ihr Herzen, macht euch auf! i tro Wo Jesus hingegangen, a di Dahin sei das Verlangen, in of Dahin fet enter Lauftrum lobist 93011905, dunte 3d dri! Laßt uns zum Himmel dringen Mit Herzlicher Begier; Laßt uns zugleich auch singen: Dich, Jesit, fuchen wir; ord sufe Dich, o du Gottes Sohn, un hilon Dich Weg, dich wahres Leben, si Dem alle Macht gegeben, ne Dich, unsers Hauptes Kron! un stinged siddzia 6. Ade mit deinen Schätzen, n Du trugesvolle Welt! Thesis Dein Kot kann nicht ergötzen; dil Weißt du, was uns gefällt? 3 Der Herr ist unser Preis, ding Der Herr ist unsre Freude of 19 Und köstliches Geschmeide; is juft zu ihm gilt unsre Reis.sió nns and 17.02 9lled, 196. dull Wann soll es doch geschehen? Wann kommt die liebe Zeit, Daß wir ihn werden sehen In seiner Herrlichkeit? and spli Du Tag, wann wirst du sein, Daß wir den Heiland grüßeni lis Daß wir den Heiland tussen? nope Komm, stelle dich doch ein! au doi @ ist 96 mi mattint tan ds 8 Inis nedunl du for2 80010 obielplagns si fu? predodre par maniad pic52. ma thin 603 19d munt of nalin tur met. wie scbn leuchtet der Morgenstern, no sid masî Ninjutaling inne E. Chr. Hom burg, † 1681. + 1700 held, Du Sün- denZur Rechten deines Vaters Kraft, Der Fein- de Owun der großer Sieges P dd J. S trä ger aller Welt, Du hast dich hoch ge Schar ge- bracht zur Haft, Bis auf den Tod ver= Mäch- tig, prächtig! Tri- um- phie- rest, ju bi lie- reft; Tod und = Le ben Sind, Herr Christ, dir unter = 2. Die dienen alle Cherubim, Biel tausend hohe Seraphim Dich, Siegesfürsten, loben; IUR Weil du den Segen wiederbracht, Mit Majestät und großer Pracht Zur Freude bist erhoben: Singet, flinget, og Rühmt und ehret den, so fähret auf so gen Himmel Mit Posaunen und Getümmel! si 19 fet get let= get! geben. 3. Du bist das Haupt, hingegen wir Sind Glieder, ja es kommt von dir Auf uns Licht, Trost und Leben. Heil, Fried und Freude, Stärk und Kraft, Erquickung, Labsal, Herzenssaft mll Wird uns von dir gegeben: i Bringe zwinge is rated 22. Mein Gemüte, mein Geblüte, daß es preiſe, nad Dir Lob, Ehr und Ruhm erweise! 0² Festlieder.( Himmelfahrt.) 4. Zeuch, Jesu, uns! zeuch uns nach dir! Hilf, daß wir künftig für und für Nach deinem Reiche trachten! pior Laß unser Thun und Wandel sein, Daß wir mit Demut gehn herein, Al üppigkeit verachten! Unart, Hoffartni lomi ditu, ho Laß uns meiden, christlich leiden, and wohl ergründen, ang Wo die Gnade sei zu finden! 5.gichlagon aid at Sei, Jesu, unser Schutz und Schatz, Sei unser Ruhm und fester Platz, Darauf wir uns verlassen! Laß suchen uns, was droben ist! Auf Erden wohnet Trug und List; SPA+ ago.05.8 S 53. Met. Alle Menschen müssen sterben, Es sind auf allen Straßen Lügen, trügen, Angst und Plagen, die da nagen, die da quälen Stündlich arme Christenseelen. auf 237 6. Herr Jesu, komm! du Gnadenthron, Du Siegesfürst, Held, Davids Sohn! Komm, stille das Verlangen! Du bist uns allen ja zu gut, Jesu, durch dein teures Blut In's Heiligtum gegangen: Komm schier, hilf mir! Dann so sollen, dann so wollen wir ohn Ende Fröhlich klopfen in die Hände! 12 Deine Glo- rie, deine Macht? 2. Seh ich dich gen Himmel fahren, Seh ich dich zur Rechten da, Seh ich, wie der Engel Scharen Alle rufen: Gloria! and Sollt ich nicht zu Fuße fallen Und mein Herz vor Freude wallen, Da der Himmel jubiliert, Weil mein König triumphiert? 3. Weit und breit, du Himmelssonne! Deine Klarheit sich ergeußt Und mit neuem Glanz und Wonne Alle Himmelsgeister speist; im = = Sieges für ste, Ehren könig, Höchst ver- flär= te Al- le Him- mel sind zu we= nig, Du bist drüber S G. Tersteegen, † 1769. Ma jestät, hoch erhöht! Sollt ich nicht zu Fuße falten und mein dddd Herz vor Freude wal- len, Wenn mein Glaubens- aug' be tracht't = Soffisa Prächtig wirst du eingenommen, Freudig heißt man dich willkommen; Schau, ich armes Kindlein hier Schrei auch Hosianna dir! 4. Sollt ich deinen Kelch nicht trinken, Da ich deine Glorie seh? Sollt mein Mut noch wollen sinken, Da ich deine Macht versteh? Meinem König will ich trauen, Nicht vor Welt und Teufel grauen, Nur in Jesu Namen mich Beugen hier und ewiglich. Festlieder. 5. Geist und Kraft nun überfließen; Drum wirk in mir kräftiglich, Bis zum Schemel deiner Füßen Alle Feinde legen sich! Aus Zion das Scepter sende du Weit und breit bis zum Weltende; Mache dir auf Erden Bahn, Alle Herzen unterthan! 6. oli Du kannst alles aller Orten Nun erfülln und nahe sein; Meines Geistes enge Pforten Stell ich offen, komm herein! nsoler 238 e meil Lieg vor dei nem Thron; Hör in deinem Sohn!" Pfingsten.n2 mer 54. Mel. Brunnquell aller Güter, ( Pfingsten.) Komm, du König aller Ehren! Du mußt auch bei mir einkehren; Ewig in mir leb und wohn Als in deinem Himmelsthron! eved indspi7. Deine Auffahrt bringt mir eben Gott und Himmel innig nah. Lehr mich nur im Geiste leben als vor deinen Augen da: Fremd der Welt, der Zeit und Sinnen, Bei dir abgeschieden drinnen, In den Himmel als versetzt, Da mich Jesus nur ergött! Es sind keine Schätze, Lust noch Ehrenplätze, Die ich bei dir such; Deines Geistes Gabe, Wenn ich die nur habe, Wohl, dann hab ich gnug! Und die willst du gern verleihen Denen, die drum zu dir schreien. = Va ter aller Gna- de, Jch, ein Wurm und Ma- de, Hö- re mei- ne Bit te, Die ich dir aus- schüt- te; F 3. Hab ich schon sehr ofte, te Wenn dein Geist anklopfte, Ihm, ach! widerstrebt: Mein Gott, ich bereue, Was wir nur in ihm begeh- ren. 2. Daß ich in Untreue Hab so lang gelebt. Ach, vergieb doch dem Rebellen, Der mit Buß sich will einstellen! o mont Jak Fr. Ad. Lampe, † 1729. Al= les willst du ja gewäh- ren, 4. Komm denn, Herzenszwinger, Heil- und Friedenbringer, Komm, Gott, heilger Geist! 3wing mich in die Bande, Bring mich zu dem Stande, Drin Gott wird gepreist! Bring den Ölzweig, Himmelstaube, In die Seele, daß ich glaube! 5. Vater aller Geister, Alles Lebens Meister, Mach mich lebendig!" Sündenunflats Haffer, Reinstes Sprengungswasser, Komm und säubre mich; Wasch mich wohl und tilg die Flecken, Die mir Leib und Seel bedecken! Festlieder.( Pfingsten.) 6. Klarster Wahrheitsspiegel, Festes Gottesfiegel, Leuchte dem Verstand, Daß der Gottheit Größe Und mein's Herzens Blöße Mir werd recht bekannt; Führ mich in die Gnadentiefen, Die nie Fleischeswig begriffen! 7. 9. Wenn ich traurig sitze and 8m In Versuchungshite, Tröster, tröste mich Laß die Ströme fließen, di In mein Herz sich gießen Stets und mildiglich, O du Gottes Stärke, Komm, zerbrich die Werke Belials in mir! Durch des Wortes Hammer Schaff, daß ich mich klammer Einiglich an dir, Deinem Trieb mich ganz ergebe Und nach deinem Willen lebe! 8. Hast du an den Zungen, Die Gott's Thaten fungen, Wunder dort gethan: Rühr mit Eiferstohlen, Vom Altar zu holen, Meine Lippen an, Daß, so lang ich Odem ziehe, Mich in Gottes Ruhm bemühe! 20 370 239 55. Eigene Mlodie. dein Ge- schöpf soll vor dir sein! 2. Denn du der Tröster bist genannt, Des Allerhöchsten Gabe teur, Ein geistlich Salb, an uns gewandt, Ein Lebensbrunn und Liebesfeur. 3. 840 Die das dürre Erdreich laben Mit den reichsten Himmelsgaben! 10. Ich kann alles tragen, Ich darf alles wagen, Weil du bist mein Pfand, Ewig bei mir bleibe, Alle Not vertreibe, Du bist mit Gaben siebenfalt Der Finger an Gott's rechter Hand; Des Vaters Wort giebst du gar bald Mit Zungen frei in alle Land. Führ mich bei der Hand; Bring zu deinem Ruhm zu Ende In mir das Werk deiner Hände! 11. Dieser Leib der Sünde, Drin dein's Tempels Gründe Dennoch feste stehn, Wird, wann er verzehret In dem Staub, verkläret Aus dem Grabe gehn; Da werd ich für deine Werke Bringen dir die Macht und Stärke Hoje 19 ann Altes Kirchenlieb: Veni creator spiritus! ㅎ Komm, Gott, Schöp- fer, hei- li- ger Geist! Be- such das mislim Herz der Menschen dein; Mit Gna- den sie füll, wie du weißt, Daß 4. Zünd uns ein Licht an im Verstand, Gieb uns in's Herz der Liebe Brunst; Des Fleisches Schwachheit, dir bekannt, Stärkallzeit durch dein Kraft und Gunst! 5. Des Feindes List treib von uns fern, Den Frieden gieb durch deine Gnad, Daß wie du führst wir folgen gern Und meiden, was der Seele schad! 240 Festli eder.( Pfingsten.) 6. Den Bater uns wohl kennen lehr Und Jesum Christum, seinen Sohn, Daß wir auch geben gleiche Ehr Dir, beider Geist, in einem Thron! i bilgidlim onu. madal hissd le an Eigene Melodiesitdenardi dim deg Ensdopolsmic nobis so t aged M. Luther, † 1546. 7. Gott, unser Vater, sei allzeit Aus Herzensgrund von uns gepreist! Lob sei, Herr Jesu, dir bereits b Mit Gott, dem werten heilgen Geiſt! 01 amgng' mism duls anted 1691 do 1 56. 23lin und Nun bitten wir den hei 3019 = ada rech- ten Glau- ben aller meist, Daß er uns behüten anill DE Er- barm dich über uns! # un- serm Ende, Wann wir heim- fahrn aus diesem E- len- de: F390 39 2. Du wertes Licht, gieb uns deinen Schein, Lehr uns Jesum Chrift kennen allein, Daß wir an ihm bleiben, dem treuen Heiland, Der uns bracht hat zum rechten Baterland: Erbarm dich über uns! 3. gros Alpilse li gen Geist Um den five da so mi bile Daß wir uns von Herzen einander lieben Und in Fried auf einem Sinne bleiben: Erbarm dich über uns! 4. Du höchster Tröster in aller Not, Hilf, daß wir nicht fürchten Schand noch Tod, Daß in uns die Sinne nicht gar verzagen, Wann der Feind wird das Leben verklagen: Du süße Lieb, schenk uns deine Gunst, Laß uns empfinden der Liebe Brunst, Erbarm dich über uns! 57. Mel. Wie schön leuchtet ter Morgenstern, Michael Schirmer, † 1673. Oheil ger Geist, kehr bei uns ein Und laß uns dei- ne Du Him- mels- licht, laß deinen Schein Bei uns und in uns 2 Woh- nung sein; O komm, du Herzens- son- ne! träftig sein zu ste- ter Freud und Won- ne, Daß wir in dir Recht zu le- ben uns er geben und mit Be- ten podda. Oft des- hal- ben vor dich tre ten! 2. Gieb Kraft und Nachdruck deinem Uut Wort, gain drill Laß es wie Feuer immerfort In unsern Herzen brennen, Daß wir den Bater und den Sohn, Dich, beider Geist, in einem Thron, Als wahren Gott befennen! Bleibe, treibe Und behüte das Gemüte, daß wir gläuben Und im Glauben standhaft bleiben! 3. Du Quell, draus alle Weisheit fleußt, Die sich in fromme Seelen geußt, Laß deinen Trost uns hören, Daß wir in Glaubenseinigkeit Auch andre in der Christenheit Dein wahres Zeugnis lehren! Höre, lehre, Daß wir können Herz und Sinnen dir ergeben, Dir zum Lob und uns zum Leben! 4. Steh uns stets bei mit deinem Rat Und führ uns selbst den rechten Pfad, Weil wir den Weg nicht wissen! Gieb uns Beständigkeit, daß wir Getreu dir bleiben für und für, Wann wir hier leiden müssen! Schaue, baue, Was zerriffen und gefliffen, dir zu trauen Und auf dich allein zu bauen! 100 Festlieder.( Pfingsten.) е &- wig= feit! je- der= zeit! 241 Thui sice 5. Laß uns dein edle Balsamkraftne Empfinden und zur Ritterschaft du Dadurch gestärket werden, Auf daß wir unter deinem Schutz Begegnen aller Feinde Truß, So lang wir sind auf Erden! Laß dich reichlich HOS Onu 10-100 Auf uns nieder, daß wir wieder Trost empfinden, d Alles Unglück überwinden! 58. Mel. Gott des Himmels und der Erden, Tim Sinos 6. 8 80% Du süßer Himmelstau, laß dich In unsre Herzen fräftiglich Und schenk uns deine Liebe, Daß unser Sinn verbunden sei Dem Nächsten stets mit Liebestreu Und sich darinnen übe! Kein Neid, kein Streit Am i Gua ge Dich betrübe! reine Liebe wollst du geben, Sanft- und Demut auch daneben! 7. NH Hilf, daß in wahrer Heiligkeit Wir führen unsre Lebenszeit, Sei unsers Geistes Stärke, Daß uns hinfort sei wohlbewußt, Wie eitel ist des Fleisches Lust Und seine toten Werke! Rühre, führe Unser Sinnen und Beginnen von der Erden, Bis wir Himmelserben werden! Joach. Neander, † 1680. Komm, o fomm, du Geist des Lebens, Wah- rer Gott von - Deine Kraft sei nicht vergebens, Sie er= füll uns ddddod o So wird Geist, ja Licht und Schein In dem 16 242 Festlieder.( Pfingsten.) dunklen Herzen sein! 23 2. Gieb in unser Herz und Sinnen Weisheit, Rat, Verstand und Zucht, Daß wir anders nichts beginnen, Denn was nur dein Wille sucht; Dein Erkenntnis werde groß Und mach uns vom Irrtum los! 63,191bis br Zeige, Herr, die Wohlfahrtsstege! Das, was hinter uns gethan, Räume ferner aus dem Wege; Schlecht und recht sei um und an! Wirke Reu an Sünden Statt, Wenn der Fuß gestrauchelt hat! 4. dil bilionil 201 Laß uns stets dein Zeugnis fühlen, Daß wir Gottes Kinder sind, Die auf ihn alleine zielen, Wann sich Not und Drangsal find't! Denn des Vaters Liebesrut Ist uns allewege gut! 5. Reiz uns, daß wir zu ihm treten Frei mit aller Freudigkeit; d bic Seufz auch in uns, wann wir beten, Und vertritt uns allezeit; So wird unsre Bitt erhört Und die Zuversicht gemehrt! sid 6. Wird uns auch nach Troste bange, Daß das Herz oft rufen muß: Ach, mein Gott, mein Gott, wie lange! Ei, so mache den Beschluß; Sprich der Seelen tröstlich zu Und gieb Mut, Geduld und Ruh! 07. O du Geist der Kraft und Stärke, 01 800 Du gewisser neuer Geist! and thie Fördre in uns deine Werke; Wann der Feind uns fliehen heißt, Schenk uns Waffen in dem Krieg Und erhalt in uns den Sieg! 18.0 Herr, bewahr auch unsern Glauben, Daß kein Teufel, Tod noch Spott Uns denselben möge rauben; Du bist unser Schuß und Gott! Sagt das Fleisch gleich immer nein, Laß dein Wort gewisser sein! # 9700( bi 9. Wenn wir endlich sollen sterben, So versichre uns je mehr, Als des Himmelreiches Erben, Jener Herrlichkeit und Ehr, Die uns unser Gott erfieft Und nicht auszusprechen ist! g Win( ate 59. Mel. Du Geist des Herrn, der du von Gott ausgehst, 19701 5115 vid! In ² En dit Unbekannt. beddddddddd In Du Geist von Gott, du all- ge- walt- ge Kraft, Die al= les = wirkt, belebt, re- giert und schafft! Du heil- ger Strom von Got- tes lich- tem Thro- ne, Du Lebens- flut von dem ver- klär- ten Soh- ne! 2. Man lebet nicht, wo du dich nicht Wer wüßte was, wenn du es nicht ergeußt: gegeben? Man lebt aus Gott, so viel man dich Giebst du Verstand, das ist das ewge geneußt. Leben. Die Kirche Jesu Chrifti. 3. Der Sohn der Liebe in des Vaters Schoß, Von dem dein Freudenöl herniederfloß, Hat dir dein Volk zur Salbung übergeben, Daß du in uns erneurst des Geistes Leben. 4. Wir sind, so wir was sind, durch deine Kraft; Dein Erdreich grünet nur durch deinen Saft: Komm, träufle denn auch heut von deinem Taue Ein reiches Maß auf deine Segensane! 5. Ein jedes der Gewächse ist dein Werk; Drum richten wir auch unser Augenmerk Auf deinen Trieb, der uns den groBen König Vollkommen mache treu und unterthänig. 6. Gieb unsern Augen Heiterkeit und Licht; Erfülle uns, daß uns nicht Öl ge= bricht, Mit wachendem und jauchzendem Verlangen, Zu jeder Stund den Bräutgam zu empfangen! Was uns durch's Wort wird nah und offenbar, Das mach dein Segen fruchtbar, licht und klar; Was uns der Feind gedächte zu verstecken, Das müsse uns ein Strahl von dir aufdecken! 8. Doch, unser Gott, der du der Herr, ild der Geist, Der Tröster deiner Seelen bist und heißt, Wie könnt es uns bei deiner Leitung fehlen! Wie könntst du was vom Lebensweg verhehlen? 9. Wir wolln uns nur mit frohem, willgem Sinn In deine selge Führung geben hin Und dich durch die von dir erlernten Weisen Jetzt und in Ewigkeit erhöhn und preisen. 10. Es sei dir Herrlichkeit und Dank und Macht, Dir und durch dich Gott und den. Lamm gebracht! Dir sei das Herz zur Werkstatt über1911 011 geben, mo Vollende uns zum selgen Gottesleben! 1100028 didnela nagrad nod in de dir End 10 Post( bole dan adibid 10in ên Sol 01 Dummil dan topilg mint nuisd nas si dus 6- difont II. Von der Kirche, dem Wort und den Sakramenten. Die Kirche Jesu Christi. 60. Mel. Jauchzet dem Herren, all auf Erde,( Pi. 66.) 243 Samuel Grosier, † 1736. sp Ich to be dich von ganzer See len, Daß du 16* H auf ♥ 244 diesem Erden- kreis Dir wol- len eine Die Kirche Jes: Christi. Oppda Zu dei- nes Na- mens Lob und Preis, Da- rin- nen sich viel Men- schen JJJJ fin- den In einer heiligen Gemein, Die da von allen 41911 Pada på || ih-ren Sün- den Durch Christi Blut ge wa- schen sein. d 18 2. Du rufest auch noch heutzutage, Daß jedermann erscheinen soll; Man höret immer deine Klage, Daß nicht dein Haus will werden voll: Deswegen schickst du auf die Straßen, laden alle, die man Du willst die auch berufen lassen, Die blind und lahm und Krüppel find. 3. Du, Gott, hast dir aus vielen Zungen Der Völker eine Kirch' gemacht, Darin dein Lob wird abgesungen In einer wunderschönen Pracht; Die sämtlich unter Christo stehen, Als ihrem föniglichen Haupt, Und in Gemeinschaft dies begehen, Was jeder Christ von Herzen glaubt! 4. Die sich nicht auf die Werke gründen, Weil doch kein Mensch vor Gott gerecht; lind will sich etwas Gutes finden, & fre Kirche wäh- len so nat arm und wer so wohl und reich? ü- bel gehn? So sind wir dennoch böse Knecht! Mit Glauben müssen wir empfangen, Was Christi Leiden uns bereit't, Im Glauben müssen wir erlangen Der Seelen Heil und Seligkeit. 5. Ach, heilge uns zum neuen Leben, Daß wir Gottes und daß wir nach dem Guten streben Und allen Lüsten widerſtehn! Ach, wollst die Runzeln und die Flecken, Die uns die Sünde angehängt, Mit der Gerechtigkeit bedecken, Die Christus uns aus Gnaden schenkt! 6. Erhalt uns, Herr, im rechten Glauben mins 61. in Eigene Melodie. Noch fernerhin bis an das End; Ach, laß uns nicht die Schätze rauben Dein heilig Wort und Sakrament! Erfüll die Herzen deiner Christen Mit Gnade, Segen, Fried und Freud; Wollst sie durch Bruderlieb' ausrüsten 3ur ungefärbten Einigkeit! 40: Wer ist der Braut des Lam- mes gleich? Wer ist ſo Wer ist ſo häß- lich und so schön? Wem kann's so d Lamm Got- tes, du und dei- ne sel- ge E. G. Woltersdori, † 1761. Die Kirche Jesu Christi. S.Har Sind Men- schen und auch En- geln wun- der- bar! stund ausgrade 5. bistlommi 2. Aus Gnaden weiß ich auch davon, Wer bin ich, wenn es mich betrifft? Ich bin ein Teil von deinem Lohn: Šo elend als man's kaum erblickt, So herrlich, daß der Feind erschrickt; So gottlos, daß wol alle besser sind, Und so gerecht, als du, des Vaters Kind. 3. Ein Wurm, bis in den Staub gebeugt, Der auf den Thron des Königs steigt; Bekümmert, trübe, bloß und krank Und doch voll lauter Lobgefang; So schwach, daß meine Kunst in nichts besteht, So start, daß Satan aus dem Wege geht. 4. Verfolgt, verlaffen und verflucht, Doch von dem Herrn hervorgesucht; Ein Narr vor aller flugen Welt, Bei dem die Weisheit Lager hält; Verdrängt, verjagt, bestegt und aus manda dus gefegt Und doch ein Held, der ewge Palmen trägt. 245 Daß mir's an Worten zur Beschreibung fehlt. 6. O Sündenschuld, wie beugst du mich! O Glaube, wie erhebst du mich! Wer faßt hier den geheimen Rat? Nur wer den Geist des Glaubens hat, Der durch Lammes Blut zusammenschreibt, Was sonst wol himmelweit geschieden bleibt. bes 7. Das ist der Gottheit Wunderwerk Und seines Herzens Augenmerk, Ein Meisterstück aus nichts gemacht; So weit hat's Christi Blut gebracht. Hier forscht und betet an, ihr Seraphim, Bewundert uns und jauchzt und danket ihm! bin sic Seel auch se lig werd! d Ein Abgrund voller Sündengift. Wer bin ich, kamm, in deiner Pracht? Ein Mensch, der Engel weichen macht; So rein, so weiß, so schön, so aus erwählt, bod shall andasat. tur vefjus uo alis@ verdien a than this fob sind 62. To is the det 2008 olymel. Ihr Völker auf der Erden all,( Ps. 100.) bro Joh. Heermann, † 1617. 2. Erfüll mit deinem Gnadenschein, Die in Irrtum verführet sein, Auch die, so heimlich fichtet an In ihrem Sinn ein falscher Wahn! ejdje # 0 O Jesu Chri- ste, wah- res Licht, Er- leuchte, die dich PJJJJ kennen nicht und brin- ge sie zu deiner Herd', Daß ih= re 3. Und was sich sonst verlaufen hat Von dir, das suche du mit Gnad, Und sein verwundt Gewissen heil: Laß sie im Himmel haben Teil! 246 4. Den Tauben öffne das Gehör; Die Stummen richtig reden lehr, Die nicht bekennen wollen frei, mispl Was ihres Herzens Glaube sei! 5. Erleuchte, die da sind verblendt; Bring her, die sich von uns getrennt; LE e Die Kirche Jefu Chrifti. at Ispire od@jusi 63. 3 mstro no#' s p Er- Eigene Melodie. -e Bersammle, die zerftreuet gehn; Mach feste, die im Zweifel ftehn! 6. So werden ste mit un uns zugleich Auf Erden und im Himmelreich, Hier zeitlich und dort ewiglich sie Für solche Gnade preisen dich.d be biler munt Som Slo onsls o thius 6nis 350 Bnd bifred o i fjsd ells loot and Bolitog o V. 1-3: M. Luther, † 1546. 4 V. 5-6: Justus Jonas, † 1555. halt uns, Herr, bei deinem Wort Und steur der 19853 Wi- der christen Mord, Die Jesum Chriftum, deinen Sohn, S H Wol- len stürzen von deinem Thron! 2. Beweis' dein Macht, Herr Jesu Christ, Der du Herr aller Herren bist; Beschirm dein arme Christenheit, Daß sie dich lob in Ewigkeit! 3. Gott, heilger Geist, du Tröster wert, Gieb Eintracht deinem Volk auf Erd, Steh uns bei in der letzten Not, G'Leit uns in's Leben aus dem Tod. 4. Ach, Herr, laß dir befohlen sein Die arm'n bedrängten Christen dein; Bei festem Glauben uns erhalt Und reiß uns aus der Feind Gewalt! ned doc is repuli 5. Ihr Anschläg, Herr, zu nichte mach, Laß fie treffen die böfe Sach Und stürz sie in die Grub hinein, Die sie machen den Christen dein!!! 6. So werden sie erkennen doch, Daß du, unser Gott, lebest noch Und hilfft gewaltig deiner Schar, Die sich auf dich verlassen gar; 7. Und werden wir, die Kinder dein, Bei uns selbst und in der Gemein Dich, heilige Dreieinigkeit! Loben darum in Ewigkeit. 64. Mel. Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn, König Gustav Adolph von Schweden, † 6. Nov. 1632. Jacob Fabricius, † 1654. P Ver- za- ge nicht, du Häuf- lein klein, Cb- schon die Fein- de wil- lens sein, Dich gänzlich zu verstören, Und su= chen THSTOT HE Die Kirche Jesu Chrifti. dddde HP dei- - nen Untergang, Da- von dir wird recht angst und bang: Es wird nicht lan- ge währen. 2. Tröste dich nur, daß deine Sach Ist Gottes, dem befiehl die Rach Und laß es ihn schlecht walten! 20 Er wird durch seinen Gideon, Den er wohl weiß, dir helfen schon, Dich und sein Wort erhalten. 65. paird id ng the Eigene Melodie. duli paind- thod- 11528 M. Luther, † 1546. CHEPPLY Pdd food 33 d min fef- te Burg ist unser Gott, Ein' gute Wehr und Er hilft uns frei aus al ler Not, Die uns jetzt hat be= 247 ju bole 3. So wahr Gott Gott ist und sein Wort, Muß Babel samt der Höllenpfort Und was ihn'n thut anhangen, Endlich werden zu Schand und Spott; Gott ist mit uns und wir mit Gott, Ten Sieg wolln wir erlangen. 9- them Waffen! Der alte böse Feind Mit Ernst er troffen! Auf Erd ist nicht seins Glei Inische 2. an hie Mit unsrer Macht ist nichts gethan, Wir sind gar bald verloren; Es streit für uns der rechte Mann, Den Gott selbst hat erforen! Fragest wer a Er heißer Jeſus Christ, is our onli Der Herre Zebaoth, Und ist kein andrer Gott; Das Feld muß er behalten. 3. Und wenn die Welt voll Teufel wär Und wollt uns gar verschlingen, So fürchten wir uns nicht so sehr, Es soll uns doch gelingen! not onl meint, Groß Macht und viele Lift Sein grau- sam Rüf- tung st; es jetzt A chen! Der Fürste dieser Welt, Wie sauer er sich stellt, 190 BM Thut er uns drum doch nichts; Das macht, er ist gericht; Ein Wörtlein kann ihn fällen! 4. Das Wort sie sollen lassen stahn Und kein Dank dazu haben; Er ist bei uns wohl auf dem Plan Mit seinem Geist und Gaben! Nehmen sie uns den Leib, Gut, Ehre, Kind und Weib; Laß fahren nur dahin, Sie haben's kein Gewinn; Das Reich muß uns doch bleiben! 248 Die Kirche Jesu Chrifti. 66. Mel. Tir, dir, Jehovah, will ich singen; her Wach auf, du Geist der ersten Zeugen, Die auf der Die Tag und Nächte nimmer schwei- gen Und die geek wist din 100 100 SUPOS ddddd AHORA Maur als treue Wächter stehn, FJa, deren Schall die gan- ze trost dem Feind ent- ge- gen gehn; for pie Welt durch- dringt Und aller 2. O, daß doch bald dein Feuer brennte! Völ- ker Scha- ren zu dir bringt! Und brich in Satans Reich und Macht hinein! Obreite, Herr, auf weitem Erdenkreis Dein Reich bald aus zu deines Namens Preis! 6. O, möcht es doch in alle lande gehn! Ach Herr, gieb doch in deine Ernte Viel Knechte, die in treuer Arbeit stehn! O Herr der Ernte, siehe doch darein: Die Ernt ist groß, da wenig Knechte ſein! 3.49 St Dein Sohn hat ja mit klaren Worten Uns diese Bitte in den Mund gelegt. Osiehe, wie an allen Orten Sich deiner Kinder Sinn und Herz bewegt, Dich herzinbrünstig hierum anzuflehn; Drum hör, o Herr, und sprich: Es soll geschehn! 4. Wie kannst du uns denn das versagen, Was uns dein Sohn selbst deutlich bitten heißt? Carl Heinrich von Bogatty † 1774. Wie? denkst du dieses abzuschlagen, Wozu du selbst uns treibst durch deinen Geist? Denn, daß wir hierum brünstig zu dir flehn, Das ist allein durch deinen Geist geschehn. $ 5. So gieb dein Wort mit großen Scharen, Die in der Kraft Evangelisten sein; Laß eilend Hülf uns widerfahren Ach, daß die Hülf aus Zion käme! O, daß dein Geist so, wie dein Wort verspricht, Dein Volk aus dem Gefängnis nähme, O, würd es doch nur bald vor Abend Licht! Ach reiß, o Herr, den Himmel balt entzwei Und komm herab zur Hülf und mach uns frei! 7. Ach, laß dein Wort recht schnelle laufen, Es sei kein Ort ohn dessen Glanz und Schein! Ach, führe bald dadurch mit Haufen Der Heiden Füll in alle Thore ein! Ja, wecke doch auch Israel bald auf Und also segne deines es Wortes Lauf! 8. pos O beffre Zions wüste Stege Und was dein Wort im Laufe hindern kann, Das räum, ach, räum aus jedem Wege! Vertilg, o Herr, den falschen Glaubenswahn Und mach uns bald von jedem Mietling frei, Daß Kirch' und Schul ein Garten Gottes sei! Die Kirche Jesu Chrifti. 9. Laß jede hoh' und niedre Schule Die Werkstatt deines guten Geistes ſein; Sinh Ja, sitze du nur auf dem Stuhle Und präge dich der Jugend selber ein! Laß treuer Lehrer viel und Beter fein, Die für die ganze Kirche stehn und #schrein! 10. gol do Du hast uns Hirten ja versprochen, Die du nach deinem Herzen geben willt, det us torch Nun wird dein Wort niemals gebrochen, mirro Ein jedes Wort wird Punkt für Punkt erfüllt: Drum halt ich dieses klare Wort dir vor, Ach, denke dran und neig uns Herz und Ohr! tung Herr, zürne nicht, daß ich so bitte, Da ich vor dir nur Staub und Asche bin: 1spg m Du, als der Brunnquell aller Güte, 29 G Giebst selber mir etwas von deinem Sinn, ni wa Daß mich der Menschen Elend jamDrum bitt ich, Herr; o, nimm mein bunt ad mern kann: Bitten an! 12. O Herr, wo willst du dich hinwenden? Siehst du denn nicht den großen Jammer an? Ach, willst du uns nicht Hülfe senden? Ach, siehst du nicht, was Jesus hat gethan? Ist er denn nicht der Heiland aller Welt? 19771 Wie kommt es, daß der Feind so Platz behält? 13. 249 14. Du wirst wohl wissen recht zu richten, Da du ja aller Welt ihr Richter bist! Laß nur dein Wort den Streit hier schlichten, 11. Ach, wird dein Herze nicht beweget, Da du, o Gott, die Liebe selber bist, Und was von Lieb in uns sich reget, Aus deinem Liebesfeur ein Fünklein ist? Da wir in schwacher Liebe nun so flehn, Wenn deine Lieb in uns im Zweifel ist, Und treib uns ferner, dich nur anzuflehn: Was soll nicht von der Liebe Quell Es wird doch endlich noch viel mehr geschehn! geschehn! 67. Mel. Ach, was soll ich Sünder machen? P Jobann Christian Lange, † 1756. dadadapood Ja Herr, wann wirst du Zi- on bau- en? 3i- on, die ge- lieb- te F Stadt, Die sich dir er ge- ben hat? Ach, soll sie nicht ein- mal schauen = ppp Ihre Mau- ern auf ge- richt't? Ja, der Herr ver- läßt sie nicht. 2. moddist duli O, wann soll die Stimm erschallen, Da man rufet überall In der Auserwählten Zahl: dr bod Babel, Babel ist gefallen Mit der stolzen Hurenpracht, Die so lang war hochgeacht't! NOER 250 Die Kirche Jesu Christi. 3. Höre, wie dein Zion flaget Unter Babels Dienstbarkeit Jetzt in dieser finstern Zeit! Doch du wirst den, der sie plaget, Stürzen bald durch deine Macht Und vertilgen Babels Pracht. # 004. Gieb nur, Jesu, daß wir wachen Und im Glauben munter sein, Wann du kommst und brichst herein Mit Posaunen und mit Krachen, Zu erlösen deine Braut, Die dut ewig dir vertraut! on Gate 5. Drücke uns dein heilges Siegel An die Stirne, an die Hand, Dir zu Ehren, uns zum Pfand, Daß wir uns durch Glaubensflügel Können schwingen himmelan, Da uns niemand schaden kann! 316 200 hi 10 mus Tone -e 6. Zeichne mit dein'm heilgen Zeichen Uns, dein Volk, dein Eigentum, si Schönster Jesu, höchster Ruhm; So muß Satan von uns weichen; S Weichen muß der Sünden Kind, Weil wir dein Erkaufte sind. 17.1 Ach, wie wird dein Volk dich ehren, Wann es nun entnommen ist Babels Stolz, des Tieres List! Deinen Ruhm wird es vermehren Und in alle Ewigkeit on ud si@ Dich zu loben sein bereit. 90 longing two 8. nigd, Grjat at Darum, Zion, unbetrübet! Die Erquidungszeit iſt das e Und des Herren Hülf ist nah. Selig, der sich ihm ergiebet Und vor seinem Heiland kann Stimmen Siegeslieder an! 1100 mm 68. bit ng 1001 for dom Mel. Valet will ich dir geben, and bild is 01 0 mind dater bl Alb. Knapp, † 1864. poodp coral Sour, disst dull mu odby Der du zum Heil er- schie- nen Der aller ärm- sten Welt, Und von den Cherubinen Zu Sün- dern dich ge- sellt; n Im schönen Hochzeitskleide, Von allen Flecken rein, d Führst du zu deiner Freuded th Die Völkerscharen ein; pani of sic -1P BL Den sie mit fre- chem Stol- ze Ver- höhnt für sei- ne Huld, Als O= du am dürren Hol ze Ver- söhn- test ih- re Schuld! mei dul- 00 2. 0-18 19 Damit wir Kinder würden, Gingst du vom Vater aus, Nahmst auf dich unsre Bürden Und bautest uns ein Haus: Von Westen und von Süden, Von Morgen ohne Zahl Sind Gäste nun beschieden Zu deinem Abendmahl. 1001 3. Und welchen nichts verkündigt, Kein Heil verheißen war, Die bringen nun entfündigt Dir Preis und d Ehre dar. tonto 4. Du hast dem ärmsten Sklaven, Wo heiß die Sonne glüht, Wie deinen andern Schafen 3u Liebe dich gemüht, Und selbst den öden Norden, Den ewges Eis bedrückt, Zu deines Himmels Pforten Erbarmend hingerückt. Die Kirche Jesu Christi. 5. Drum kann nicht Ruhe werden, Bis deine Liebe fiegt, istiy Bis dieser Kreis der Erden nig Zu deinen Füßen liegt, Bis du im neuen Lebenthos Die ausgeföhnte Welt spedb Dem, der sie dir gegeben, og anti Vor's Angesicht gestellt.uso mo? matte 1906. 1g enn ho do? Und siehe! tausend Fürstense Mit Völkern ohne Licht Stehn in der Nacht und dürften Nach deinem Angesicht; Auch sie hast du gegraben In deinen Priesterschild, Am Brunnquell sie zu laben, Der dir vom Herzen quillt. sd the nemmis and Ar mes Ber= 69. nG 7. So sprich dein göttlich Werde! Laß deinen Odem wehn, rion sic Daß auf der finstern Erdeid Buk Die Toten auferstehn; en dro Daß, wo man Gözzen fröhnet 3 Und vor den Teufeln kniet, Ein willig Volk verföhnet Zu deinem Tempel zieht. pli adabl 8. hin Wir rufen, du willst hören; Wir fassen, was du sprichst; Dein Wort muß sich bewähren, Womit du Fesseln brichst. Wie viele sind zerbrochen, Wie viele sind's noch nicht! O du, der's uns versprochen, Werd aller Heiden Licht! Mel. Seht die Mutter dort voll Schmerzen, 251 Unbekannt. Zion, trau- re nimmer! Über dei- ner = 2. Trodne die verweinten Wangen! Jakobs Stern ist aufgegangen, Gottes Glanz vom Aufgang her. Blöd und krank sind Juda's Augen, Jesu Strahlen einzusaugen; om Doch auch Blinde heilet er. ud uns insidrag pid 73. to jed bit ind Was die Seher dir verkündet, Volt, dem Ewigen verbündet, so Endlich sollst du solches schaun; Bald in angenehmer Stundeloun Wird zum neuen Friedensbunde Sich dein Heilger dir vertraun. bai s drior 14.6nn mis2 1841 10 Ewig will sich dir verloben, is Der dir tausend Liebesproben mo In der Zeiten Anfang gab; Deine Wüste joll erblühen, fed u Sarons Rose wieder glühen Unter seinem Hirtenstab. turto ge weichen, Hügel wan- ken; Doch Je ho- vahs = = 33 = O= 0: || Man- ern Trüm- mer Glänzt der Hoff- nung ew- ges Licht: Heils- ge- dan- fen, Sei- ne Worte wan- ken nicht. hom surdotus You mp ft nc( huroit 5. A.te Gaben kehren wieder, Zion, dir; die Davidslieder Rauschen neu wie Jordanflut; Abrahms Glaube, Mosis Treue, Josua's Kraft lebt auf's neue Und Elias' Gottesmut. Al 105E 190 holl 6m fibi 6.mtd 9nde, be O, wie wirst du Wonne weinen, Hast du erst erkannt den Deinen, Der zu Heiden sich gewandt, Der die Sünden gleich der Wolke Tilgt und seinem Erstlingsvolle Stets noch winkt mit treuer Hand. 7: Davids Sohn, du Wunderbarer, Mach es unsern Seelen klarer, Was dein Herz von uns begehrt! Kann zu deines Thrones Stufen is Israel ein Volk berufen, dall Deiner, ach! gleich ihm nicht wert? 252 8. Laß dir unsre Schuld bekennen: Die wir längst nach dir uns nennen Als dein neues Israel, LLL Die Kirche Jesu Christi. Haben lang dein Volk gehöhnet, Kalt zertreten, statt versöhnet, O, vergieb, Immanuel! o dull mojc9,10 gillion mit Tilg die Schuld, gieb neue Gnade, Daß hinfort nicht länger schade Deinem Reiche unser Thun; bet ne nor effet sik lood( bij jun 102 nis@ ford mond timor 70. schouden di libur boff cou 50 80 be Nimm nach langem Widerstreben Deiner Christen Lieb und Leben& Hin zum Dienste Juda's nun! 10. noise 8 Komm, du Herzog der Gemeine, Bundesengel, komm, vereine, sie Was getrennt auf Erden wallt; Komm, dein Israel zu trösten, Lad auch uns zu seinen Festen, Amen, komm, Herr Jesu, bald! thi ando mist/ 6ER F Mel. O Goit, ter du ein Heerfürst bist,( Pf. 84.) toisen moniso boll Fr. Wilh. Krummacher. † 1869. O Das große Hall- jahr bricht her- ein, Schon geht der Hei- den Fülle ein, Im To- ten- fel- de hört man's rauschen: Nun da pod wirst du, Sa- men Ja- kobs, auch Nicht län- ger mehr in Sturm und pd d Rauch Den Flü- chen E- bals müs- sen Lu- schen; Der Grimm des Er kommt von Edom aus der Schlacht Und hat den Teufel umgebracht b Und all sein greulich Heer zerhauen; Mit Blut ist sein Gewand besprengt, Schweißtropfen heiß, mit Blut gemengt, Herrn hat sich ge- wandt Und sein Erbarmen ist ent- brannt. 2.bljor&' ulo Nicht länger mehr, du arm Geschlecht, Sollst ohne Opfer, Licht und Recht Du so in fremden Landen hausen; Die Stunde deiner Hülfe schlug, jog In Segen wandelt sich der Fluch, Das Meer der Liebe ist am brausen: Wach auf in deiner Todesnacht, Dein Josua hat sich aufgemacht! 1916 3. Ihm von der heilgen Stirne tauen: Kennst du ihn wohl? Den du erwürgt, hat sich bei Gott für dich verbürgt. 14.45d vid And!! Er ist's! Zweitausend Jahre schon Sitzt er auf Davids Königsthron Und wohnt in Zion bei den Seinen. Wirf weinend dich in seinen Schoß, Mach dich von deinen Banden los: Er ist's! Rein andrer wird erscheinen; Dein Hoffen, Israel, ist Wahn, Vom Kreuz blickt dich dein König an! dan 5.1 to 50 Du hast ihn bitterlich verhöhnt, Mit Dornen ihn und Schmach gekrönt; Doch ruft er dich zu seinen Herden, Streckt Gnadenhände nach dir aus Und will dein Lager, Schloß und Haus, Dein Lamm und Priester will er Iubings werden: 2 Volt, gieb seiner Gnade Raum Und füffe seines Kleides Saum! 6.ročio jojun Geh ein in ihn und habe Ruh, Schleuß deine Synagogen zu, Das Lämmlein sei dein Friedenshafen! In ihm ist's still und freudenreich, Da kann man einem Kindlein gleich sised dru Jarmouk car de Die Kirche Jesu Christi. Ppppa 71. tine! Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern, 26 200 28 to food( boilk C F Wann grünt dein ganzer Er den Wann wirst du groß in mir und Buhar busi Eine Her Wann sein Tag 253 Auch unter Stürmen sänftlich schlafen: Brich des Gefeßes Joch entzwei Und sei im Kreuzesblute frei! bad 17. hind sid ſein, o Er de, fleine Her de! AGUMIER O du, Gott Amen, Jakobs Fels, Gedenke deines Israels, Bring's bald zu Zions Friedenshügeln! Auf, samml' es um dein Kreuzpanier, Sei seine Zuflucht für und für Und trag's, wie einst, auf Adlersflügeln! gieb, so wird dein Treufein fund, Das neue Lied in Jakobs Mund! SIE OPPE St dir die Völker Preis Und wer M den un= ter= thu= nig? schufft, zu Fuß dir falln Und schrein: Der Herr ist König? Bis du al- les neu wirst ma- chen! = JJJJjd Gie- ße füße Geis- tes- träf- te, Le- bens- säf- te in mich Schwachen, G. Tersteegen, † 1769. 72. Mel. Jesus, meine Zuversicht hält, was er ver- spricht. kreis? Wann ge- ben alln, Daß, die du 2 Friedrich Adolph Krummacher, † 1845. = de und Ein Hirt! Wie wird dann dir erscheinen wird? Freu se dich, du Mach dich auf und werde Licht: Je- sus Die Kirche Jesu Christi. 2. bud semán the Hüter, ist der Tag noch fern? Schon ergrünt es auf den Weiden Und die Herrlichkeit des Herrn Nahet dämmernd sich den Heiden; Blinde Pilger flehn um Licht: 90 Jesus hält, was er verspricht! gure hd 3. Immal tu Komm, o komm, getreuer Hirt, Daß die Nacht zum Tage werde!! il Durstend an der Lebensquelle, di Ihn umleuchtet Morgenlicht: nist Jesus hält, was er verspricht! NDIG SODIO 3515.1 digo Q Gräber harren aufgethan, Rauscht, verdorrete Gebeine! Macht dem Bundesengel Bahn! Großer Tag des Herrn, erscheine! Jesus ruft: es werde Licht!!* 0 Ach, wie manches Schäffein irrt Jesus hält, was er verspricht! Fern von dir und deiner Herde! sp mislonit Kleine Herde, zage nicht: 16.19 D Jesus hält, was er verspricht! 4. 254 Sieh, das Heer der Nebel flieht Vor des Morgenrotes Helle, Und der Sohn der Wüste kniet TTTTT mad og RR Set- med O des Tags der Herrlichkeit! Jesus Christus, du die Sonne, Und auf Erden weit und breit Licht und Wahrheit, Fried und Wonne! Mach dich auf! Es werde Licht! Jesus hält, was er verspricht! 73. og His wing noly Mel. Wachet auf! ruft uns die Stimme Karl August Döring, † 1844. morbi, gull, 1 36 Herr, du hörst der Dei- nen Fle- hen, Rufft: A- men! ja, es Aller Welt strahlt einst die Klar- heit Von dei- ner v= gen ew= bie 3 soll geschehen! Wir ru- fen: 2- men! voll Ver= traun. Gnad und Wahr- heit; Wir zwei- feln nicht, wir wer- den's schaun. it or non -e Das Wort von deinem Kreuz Hat Le- bens kraft und Reiz; 173 = Wir erfahren's! Die Nacht ent- fleucht, Vom Licht ver- scheucht, ਕਿ Wenn deine Gnad' nur mit uns zeucht! Esos 1pd Das Wort Gottes. Das Wort Gottes. 74. Mel. Jeiu, meine Freude, Wort, du bist nicht stumm; = van- ge= li = um, dida de zb. bed d d Wort des höch- sten Mun- des, Engel mei- nes Bun- des, Denn als wir gefallen, Ließ uns Gott er- schal- len In 1907 190 Eine Botschaft, die zum Leben Je sus uns gegeben. - 2. Was sein Wohlgefallen Vor der Zeit uns allenged soill Fest bestimmet hat; Was der Opfer Schatten Längst verkündigt hatten: Das vollführt sein Rat. od Was die Schrift Verspricht, das trifft Alles ein in Jesu Namen Und ist Sa und Amen. o 3. 756 m Alles ist vollendet, stod Jeju Gnade wendet Allen Zorn und Schuld. Jesus ist gestorben, Jesus hat erworben 916 And Alle Gnad' und Huld; Auch ist dies Fürwahr gewiß: Jesus lebt in Preis und Ehre; Ach, erwünschte Lehre! siste nais 85 11975 is@ sist 1789 si mos 100 mnd 2009 noc duit! 255 H. C. Hecker, † 1743. i= - ne Kraft, die Glau- ben schafft, nas 4. and Uns in Sünden Toten Machen Jesu Boten Dieses Leben kund; pils pihe Lieblich sind die Füße of this Und die Lehren füße, nisllo 19 Teuer ist der Bund. Aller Welt oto sij Thes Ist nun vermeldt anish dail Durch der guten Botschaft Lehre: Daß man sich bekehre. 015. Kommt, zerknirschte Herzen, Die in bittren Schmerzen is Das Gesetz zerschlug; zimb Kommt zu dessen Gnaden, s Der, für euch beladen, mind Alle Schmerzen trug! as Jesu Blut Stärkt euren Mut; Gott ist hier, der euch geliebet Und die Schuld vergiebet. 100 misi 16. Dieser Grund bestehet; Wenn die Welt vergehet, Fällt er doch nicht ein. Darauf will ich bauen, So soll mein Vertrauen Evangelisch sein; i det s IS Auch will ich se Nun würdiglich tounding thi27. 1797 Dieser Kraft, die mir gegeben, Evangelisch leben.d und auff Jesu, deine Stärke Schaffet diese Werke; Stehe du mir bei! Nichts kann mich nun scheiden; Hilf denn, daß mein Leiden Evangelisch sei; Laß auch mich Einmal auf dich, snie Als ein Kind mit dir zu erben, Evangelisch sterben! 256 e Das Wort Gottes. stau- nen höre, list der Sün- der esite@ 75.0 inc Mel. Schmücke dich, o lieke Seele, Pre di ger der = = sü- ßen Lehre, Die ich mit ErGroßer Arzt der Menschen- fin- der, Du E. van- ge= Und Pro- phet des neuen Bun- des, Laß die Wor- te deines Mun- des, Deine Stimme an die Her- den Ə Mir zu Geist und Leben wer= 912.g dam Deine beiden Testamente si Mache mir zum Elemente! Sende deines Geistes Treiben, Mir dein Wort in's Herz zu schreiben: Denn es ist auf alle Weise Meiner Seele beste Speise! Wer kann sonst vom ewgen Leben Meinem Herzen Nachricht geben? dodipro 3. luce id oll Herr, dein Wort ist mir ein Hammer, Schlägt und zeigt den Seelenjammer; Es erquickt mich wie der Regen, Leuchtet mir auf allen Wegen, Stärket meines Geistes Kräfte, Schmeckt wie Milch und Honigsäfte, Ist ein Stab für matte Glieder Und ein Schwert, dem Feind zuwider. 4. E. G. Woltersdorf,+ 1761. Diesem Worte will ich trauen Und darauf beständig schauen, Sonst ist doch kein Licht vorhanden. Fremde Lehre macht zu Schanden, Aber dein Gesetz und Gnade de Leitet mich im rechten Pfade. Herr, mein Glauben und mein Lieben Hat den Grund: Es steht geschrieben. 5. Laß mich deine Worte effen, Deine Lehren nicht vergessen; Lehre mich's im Geist verstehen, Laß es mir zu Herzen gehen! = den! S dillo En Mache, daß ich's fröhlich glaube, Shm sein Werk an mir erlaube, Daß ich's mit Gehors m ehre Und sonst keine Stimme höre! 6. Laß dein Wort mich kräftig laben, 1982 Fest es in der Seele haben, Dei e Wahrheit nicht zerrütten, Keine Kraft davon verschütten, Fest an der Verheißung bleiben, Die Gebote willig treiben, Keinen Schritt vom Worte weichen, Deines Weges Ziel erreichen! 7. Was die Welt bekennt und lehret, Was mein Herz erdenkt und ehret, Was der böse Geist erdichtet, Wird von Gottes Wort gerichtet. Weg mit euch, ihr falschen Geister; Mir ist gnug an Einem Meister! Wißt, daß euch der Fluch verzehret, Wenn ihr auch selbst Engel wäret! 8. Selig, selig sind die Seelen, Die sich sonst kein Licht erwählen, Als allein das Wort des Lebens! nicht vergebens, Weil sie Gottes Kat ergründen Und sein Herz im Worte finden. O, ein unschätzbares Wissen! Andre Weisheit kann ich missen. Die Satramente.( Die heilige Taufe.) 9. Licht und Kraft und Mut und Freude, Wahrer Trost im tiefsten Leide, Schutz vor allerlei Ge ahren maar Und ein ewiges Bewahren: Jou 1dl dmx 101 med- mile m Die Sakramente. nach Die heilige Taufe. dll misd nit- 188 mis 76.00 Mel. Liebster Jesu, wir sind hier, Das sind dieses Wortes Früchte, Alles andre wird zu nichte, alles andre muß vergehen, Gottes Wort bleibt ewig stehen und $ 299 nadsp Liebster Jefu, wir sind hier, Deinem Worte Hedok n Die ses Kind- lein kommt zu dir, Weil du den Be 1 ਸਰ ਕਰ adate_to Himmel- reich istih-ve. dat 2, due whQ -zu- le= ben; mone gegeben, daß man Kind-lein zu dir fühC Darum eilen wir dir, dini s Nimm dies Pfand von unsern Armen; Tritt mit deinem Glanz herfür Und erzeige dein Erbarmen, Daß es dein Kind hier auf Erden Und im Himmel möge werden! 3. Wasch es, Jesu, durch dein Blut Von den angeerbten Flecken, Laß es bald nach dieser Flut Deinen Purpurmantel deden! Schenk ihm deiner Unschuld Seide, Daß es sich in dich verkleide! 2, Benjamin Schmold, † 1737. 257 Denn das 77. Met. Wachet auf! ruft uns die Stimm nd dualsing S pasa 74 Hirte, nimm dein Schäflein an, Haupt, mach es zu deinem Gliede, Himmelsweg, zeig ihm die Bahn, Friedeftirst, schent du ihm Friede! Weinstock, hilf, daß dieser Rebe Auch im Glauben dich umgebe! 5. 04 mp3 J Nun, wir legen an dein Herz, Was von Herzen ist gegangen. Führ die Seufzer himmelwärts Und erfülle das Verlangen! Sa, den Namen, den wir geben, Schreib in's Lebensbuch zum Leben! dr. Wilh. Krummacher, † 1869. Der vom Hol- ze du re= gie- rest Und Da- vids Kron und Laß die Wol- ken Gna- de reg- nen, Streck aus die Prie- ster17 258 915 Gjor siden Scep ter füh- ſt, hand zum Seg- nen TO Die Sakramente.( Das heilige Abendmahl.) = Sieh an dies = Hort A- Und thu Jesu, Je su, Nimm's gnä- dig ein Zum Bu- sen dein Und blaf' ihm Geist und dem ein! 2. Tauf es selbst auf deinen Namen, Gebär es neu zu deinem Samen, O, komm mit Waffer, Geist und Blut! Zähl es unter deine Erben, Echent ihm die Frucht von deinem Sterben, ar- me Kind, Versent's in deine Gnadenflut! Als Lohn für deinen Schmerz Nimm's hin, du Mutterherz! Jesu, Jesu, Sprich: Du bist mein! Und bind es ein In's Bündlein der Lebendgen dein! 1111 bra- hams und Jakobs Fels, 3 e wohl, Fürst Israr els! dull 196 m stopal Fala fatt zu wei- den! Le- bens- für- sten! In Sun- den tot und blind! 3. Herr, dir ist's nun übergeben, Nun grün es auf mit deinen Reben Und werde start in deinem Licht! Salt's in deines Bundes Schranken, Und möcht es weichen, Herr, und wanken, Ach, deine Gnade wanke nicht! Holdfelger Bräutigam, Barmherzig Gotteslamm! Halt ihm Treue! Wie's immer geh, Dein Bund besteh, Dein Lieben heißt ja je und je! Das heilige Abendmahl. 78. Mel. Schmücke dich, o liebe Seele, = Komm, mein Herz, in Je su Lei den Stille hier dein sehn- lich Dür- sten at sige dell and to 18. G. Woltersdorf, † 1761. Deinen Hunger In dem Blut des Daß ich einen Hei- land ha- be Und in jei nem Heil mich la be Und in sein Ver- dienst mich lei- de: C Die Satramente.( Das heilige Abendmahl.) Das ist meines Her- zens Freude! ld snis di ja i 3war hab ich ihn alle Tage, 19 Wenn ich in sein Blut mich wage, Er ist auf der Himmelsreifed Täglich mein Getränk und Speise! Daß ich einen Heiland habe, Bleibt mein Alles bis zum Grabe, Und ich mag nichts anders wissen, Als sein Leiden zu genießen: 3. Dennoch will ich mit Verlangen Auch sein Abendmahl empfangen; Hier gebeut er mir zu essen. Und so kann ich's nie vergessen, Daß ich einen Heiland habe, Der am Kreuz und in dem Grabe, Wie sein Wort mir sagt und schreibet, Mein Erlöser war und bleibet. 4. Weil der Unglaub uns beseffen, Kann man nichts so leicht vergessen, Als den Tilger unsrer Sünden; Ja, auch mir will's oft verschwinden, Daß ich einen Heiland habe, Und dann weiß ich keine Gabe Zur Versöhnung darzubringen, Meine Schuld muß mich verschlingen. 0m 10 5. Ach, wie werd ich da so müde! Wie entweicht der süße Friede! Sünd und Welt kann mich verwunden, 10 200 Wenn mir dieses Licht entschwunden, Daß ich einen Heiland habe, Der mit seinem Hirtenstabe Sanft und mild und voll Bergeben Mir nichts ist, als Heil und Leben. tode is 6. O, ich Sünder, ich Verdammter Und von Sündern Abgestammter! Was wollt ich vom Troste wissen, Wäre dieses weggeriffen, Daß ich einen Heiland habe, id Deffen Blut mich Sünder labe! Beffer war es, nie geboren, Als dies teure Wort verloren! 259 insecue of Ind tomdit as lo] min sdod dni7, mis hi inc Sei gesegnet, ewge Liebe, dall Daß du mir aus treuem Triebe, Da das Mistraun mich vergiftet, Solch ein Denkmal selbst gestiftet: Daß ich einen Heiland habe, Der den Gang zum Kreuz und Grabe, Ja, den Sprung in's Todes Rachen Gern gethan, mich los zu machen! CHI 8. 01.0 Heilges Brot, sei mir gesegnet, Weil er mir mit dir begegnet, Deffen Leichnam voller Wunden Die Erlösung ausgefunden! Daß ich einen Heiland habe, Der erblaßt und tot im Grabe Auch für meine Schuld gelegen, Will ich schmecken und erwägen. 9. Heilger Wein, fei mir gesegnet, Denn wie Christi Blut geregnet Zur Vergebung aller Sünden, Das will ich in dir empfinden. Daß ich einen Heiland habe, Der die dürre Seele labe, Wie kann mir das fremde dünken, Hab ich doch sein Blut zu trinken! 10. Er befiehlt's, mich satt zu essen, Meines Jammers zu vergessen; Er gebeut's mich satt zu trinken, Ganz in Freude zu versinken: Daß ich einen Heiland habe, Der sich selbst zur Opfergabe, Ja, sein Opfer mir zum Leben, Mir zu Speif' und Trant gegeben! 11. Gott, was brauch ich mehr zu wissen? manis Ja, was will ich mehr genießen? Wer kann nun mein Heil ermeffen, Werd ich das nur nicht vergessen, Daß ich einen Heiland habe! Ich frei vom Tod und Grabe; Wenn mich Sünd und Hölle fchrecken, So wird mich mein Heiland decken. 17* Die Sakramente.( Das heilige Abendmahl) 12. Ja, mein Heiland, den ich nehme, Weil ich mich nicht tnechtisch schäme; Nehmet hin! so rufst du allen; Darum soll es laut erschallen: Daß ich einen Heiland habe Und an ihm mich mutig labe! Troß den Feinden, die mich haffen, Will ich mich nicht stören lassen. 260 sitjon fidist Inuitus@ mis tbla song duolis nisbi in 79. Mel. Her Gott, nach deiner großen Gütigkeit( P.951) nism de sen eaucer, † 168f & legd da gad 13. Will hinfort mich etwas quälen, Oder wird mir etwas fehlen, Oder wird die Kraft zerrinnen: So will ich mich nur befinnen, Daß ich einen Heiland habe, Der vom Kripplein bis zum Grabe, Bis zum Thron, wo man ihn ehret, Mir, dem Sünder, zugehöret! 0 sings on Instis sam bilgh3 O Men- schen- freund, o Je- su, Le- bens- quell! O Brunnen J# 0 J ret= ter! 90010 p | ਕੀਰ Japad p ppd kräftiger Ver- tre- ter! Ge- denk an mich, o mein Fm- ma- nu= el! Ot voller Gnad, o mein Er GHDI or Joe Ich bin betrübt, ich fühle, was mich plagt Mein Auge darf ich kaum zu dir aufheben, Von ferne steh und seh ich nach dem Leben, ja dop Ich stehe hier mit Furcht und Angst be- legt; Ich flag es dir, du da Nach dir, o Seligmacher, ich nur som or tracht! Er bar me dich, Prüfer mei- ner Nie- ren: Du bist ein Arzt, der kran- ke See- len Sifa 100% SUP 2. trägt; Du bist ein Hirt, der sein Schaf selbst will führen. side 3. de Wo soll ich hin? Ich will zum Lebensgott, ing Trotz Teufel! Es soll mich nichts von meinem Fels abtreiben, Jesu will ich mich verschreiben, Tod, Höll, dein Sieg und Stachel ist ein Spott! Ich bin ein Glied an dem sieghaften Istmeilsed Haupt, 200 GAN Das Teufel, Tod und Hölle hat bezwungen, d Ich bin durch ihn der Sünden Rach entraubt, sho Aus Demut schlag ich auf die harte Brust, = Hier kiegt die Sünd, die mich von indir geschieden, Ich schäme mich auch der verborgnen Luft, In welcher oft die Herzen heimlich Es ist dem Held aus Davids Stamm dinlisfieden. Lussols gelungen! Die Sakramente.( Das heilige Abendmahl.) tadion trafod 4. Zu dir allein, o Heilbrunn, ich nun Verborgnes ed thim tomm, HEM Ich dürfte sehr nach frischen Wasser- Du offner quellen; Strom fannst meinen Durst bald stillen; Hirt, dir ich mich ganz matbefehl; isd timi ist An deiner Tafel will ich mich ein- Du treuer is stellen, Verstoß mich nicht, du bist geneigt Laß Herz und Zung stets sein nach bound fromm! deinem Willen! dull to i da je u 2008 1 msjöd and bim bi to doigts tiestom pril su jod d a Boltem Onu din gump misit? usbergen ud fjellem Gü- tig feit, er be- reit't? 80. Igamb manis namdhugger an is pumpos Met. Wie nach einer Wafferquelle( Pf. 42.) nis) Isques mug sid Anna Sophia, Landgräfin von Hessen, † 1683. ਗਡੀਓ ਸੀਡ O Oder wun- der großen Gnaden! Heißet das nicht Daß uns Je- sus hat ge= la= den Zu dem Tisch, den P ਰਜਿੰ = Himmel mögen kommen. 2. Manna, speise meine Seel! 261 Je sus la det uns zu Gast, Daß wir al- ler 3 Sorgen last, Aller Sünd und Not ent nom- men, Sn den Er, der Heiland, will uns speisen Und auch selbst die Speise sein. Heißet das nicht Gnad' erweisen? Ist er nun nicht dein und mein? Er giebt sich uns selbst zu Teil, Daß wir möchten werden heil Von den tiefen Seelenwunden, Die sonst blieben unverbunden. 3. Herr, du hast dich hingegebene Unsertwegen in den Tod, Daß wir möchten wieder leben, Frei von Sündenstraf und Not! Aber deiner Liebe Macht Hat dich auch dahin gebracht, Daß du selbst wirst Seelenspeise! O, der nie erhörten Weise! p Jom tul? d Laß dich jetzt von mir erbitten, Weil für mich bereitet ist Dein so teurer Gnadentisch, Daß sich meine Seel erfrisch; Du wollst ihren Hunger stillen Und in ihrem Durst sie füllen! 5. 64. 2nd Nun, zu dir komm ich geschritten, O mein Heiland, Jesu Christ! Ach, du wollest, Herr, mich laben Mit dem rechten Himmelsbrot Und mit reichem Trost begaben Wider alle Sündennot! Ach, laß deine Lebensquell Mich auch machen weiß und hell! Tränke mich mit Gnadenströmen, So will ich dich ewig rühmen! 6. itaume, bitt ich, Leib und Seele Räume, Rein von allem Bösen aus, Daß auch meines Herzens Höhle Werde deines Geistes Haus! Ach, verleihe, daß ich nicht 262 Die Sakramente. Eff' und trinke zum Gericht, Da du dich zum Heil und Leben Und Erlösung mir gegeben! 5019011 suf allif dind fi77. Leite mich durch deine Güte Stets mit deinem guten Geist, Daß ich mich vor Sünden hüte Und das suche allermeist, Was du willst und dir gefällt; Daß ich mich der bösen Welt Mag in Gottesfurcht entziehen, Ihre bösen Lüfte fliehen! ( Das heilige Abendmahl.) Laß mich Geiz und Hoffart meiden! Hilf, daß ich ja zürne nicht, Wenn mein Nächster mich betrübt, Sondern wie du mich geliebt( be Und mir meine Schuld vergeben, Laß mich mit ihm friedlich leben! olisit 9 timp fid nd 9. in him off198 8861 8. Gieb mir auch Geduld im Leiden, Und des wahren Glaubens Licht; 6 A C Dir will ich anjego schicken Mein ganz müd und mattes Herz; Ach, das wolleft du erquicken Und wegnehmen meinen Schmerz! Nimm's zu deiner Wohnung ein, Laß es dir zum Tempel sein; Du wollst selbst darinnen leben, Herr, dir sei es ganz ergeben! N bin 806 158 is Indon190 12 msd#E 156 C 81, nd aus& inc Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern, OFels des Heils, am Kreuzes stamm Dein Leiden ist ein Büsch- lein mir Sün- den wie ein Lamm Ge- mar- tert und wel- ches für und für Auf meiner Brust Fr. Ad. Sampe, † 1729. DI weide, Ja, es Ja, die Wur- zel al- ler nsdoped for 2 msbiss tim dull Dein Fleisch giebt wahre Seelenſpeif', 2. Dein Blut wäscht rote Sünden weiß, Dein Kreuzholz ist mein Stecken, Der mich in Schwachheit unterstützt, Ein Brunn, draus Lebenswaffer sprützt, in Schild, der mich kann beden Mächtig, wenn ich nad me Übertreter Sina's Wetter seh mit Bagen, Wenn mich Satan will verklagen. de f Für meine. Aus Myr- rhen, ge- schlach- tet! ver--nach- tet, mig OS OF THE NIS STI Wo ich stets mich Wohl er- quitte und er blit- te See- lenFreu- desh misit od ne ondasunu mdsild imol si 3. Wie lieblich ist dein Liebesmahl! Da seh ich mit was Angst und Qualom na nG Die liebe dich umhüllet; mnd is Da werd ich als aus deiner Hand mit deinem teu'rsten Gnadenpfand Erquict, mit Luft erfüllet; jo@ Wann du, Jesu, das sin 306 Q In Erbarmen dich der armen Seele patan( bischenfest, se Und en deinen Eid gedenkest. C Die Sakramente.( Das heilige Abendmahl.) 4. Dein Bundessiegel fehlt ja nicht, Wer bin ich, o Blutbräutigam! S Du hast es mir verliehen, Ich steck im tiefsten Sündenschlamm, Daß ich fröhlich och kommst du, mich zu laden, Mich Borneskind, das Fluch und Pein Darf erscheinen und in deinen offnen Wunden Hab ich freien Zutritt funden. 9. Verdienet, mich, mich führst du ein Zur Tafel deiner Gnaden, Deiner reinen Von dir hab ich das Priestertum, Daß ich in's innerst Heiligtum Darf unverhüllet gehen; Den Vorhang riß dein Tod entzwei, Ich darf als Bundsgenoffe freie Vor deinem Antlitz stehen: Grämen, Schämen Himmelsgaben, welche laben das Verlangen, Das auf Hoffnung lag gefangen. asid 56- JIch hab den fest beschwornen Bund So oft gerissen in den Grund Und mein Gelübd verlaffen; Die Schuld ist groß, der Glaube klein, Doch willst du mir versöhnet sein Und nimmermehr mich haffen: Dein Wort, mein Hort, Bleibt beständig, wie abwendig ich gewesen. Du willst mich auf's neu genesen. 6. Drum sinkt vor dir ein ledig Herz, Das nichts dir bringt, als Sündenschmerz, In Selbstverdammung nieder; Ich bin mir selber gram, daß ich, Mein Schaß, so oft verlassen dich, Ich komm in Demut wieder: Willig bin ich, NOT!( bim Dir auf's neue Huld und Treue zu ainst als verschreiben, Wenn dein Geist mich nur wird no treiben. 9121 7. millow& Ach, komm in deinen Garten dann, Ich will bit dir bringen, was ich kann, Was du mir erst gegeben: Willst du noch mehr, so gieb es mir, Ich will es wiederbringen dir: Der Weinstock giebt den Reben Kräfte, Säfte, Die von innen Wo du Manna giebst zur Insgate zur Speise. en him not 11, moniends mid Gieb nur, daß so, wie sich für o, di nid jetzt ji MC 193 Mein Herz in deiner Füll ergötzt, mig es in dir möge bleiben, id one maf Und daß den Vorsatz, den ich hab' Erneuert, keine Furcht, fein Grabis Noch Hölle mög vertreiben! Ich will nun still bim som poc An dir kleben, in dir leben, tausend Welten Können gegen dich nichts gelten. dge Herz und Sinnen aufwärts jagen Und dir reife Früchte tragen, das 1908, 263 Stärt meinen Glauben, um das mond Kleid Der ewigen Gerechtigkeit Freimütig anzuziehen! Ich komm in fester Zuversicht, Hat ein Ende, weil die Hände sind durchgraben, Die für mich bezahlet haben. 10. Hier ist die Liebe mein Panier, Dein Liebesaltar brennt in mir, Du hast mein Herz genommen; Du hast mir Lebensbrot geschenkt, Ich werd aus Edens Strom getränkt, Du wirst bald selber kommen Und mich ewig nis Dir vereinen in dem reinen Varadni 12: Laß mich, durch dieses Honigs Kraft Gestärket, meine Wanderschaft Fortsetzen durch die Wüste! Von dir, o Himmelsbrot, mich zieh Gieb, daß Ägyptens Fleischtopf nie Zur Tienstbarkeit der gäste! Komm bald; Herr, halt $ 18 Deiner Tauben Treu und Glauben unzerbrochen, Wie dein Wort und Pfand versprochen! 264 Tie Satramente.( Das heilige Abendmahl.) mopsisse end* 82. Mel. Nun pielf, mein eee, te Ferren obe ame,( Ps. 103.) hanna stonior at Grantaina freda ote Anf, auf, mein Geist, er he- be dich zum Himmel! Weich hd limpend von dem un- be- stän- di- gen Ge- tüm- mel, Da- durch die Welt ihr pod ad ad blin- des Volk be- trügt! Ich habe nun vom Him- mels- man- na キ ニコニコ ニナ ニュー 2 ptc g'gef- sen, Bin an des guten Hirten Tisch ge- sef= sen, Der = al - mis s 2. Was frag ich nun nach Ehre, Lust und Schätzen! te Feind zu mei nen Füßen liegt! id sou ni@ 3. Neander, † 1680. 6 Ein Lebensstrom, der kann mich gnug ergötzen; un Der Durst ist hin, wie bin ich so erquidt i g Nun wird die Seel mit Kraft um ad gürtet werden, d Den Vorschmack hab ich schon auf di dieser Erden, Doch mache mich, o Jesu, mehr geduskunt dol schickt! 3. Gebent als Herr dem teur erkanfe ten Kinde; Gieb, daß ich Kraft in dir, als König, finde; Sei mein Prophet, so werd ich Gott ne gelehrt; d Bist du mein Haupt, dann hab ich dich zum Führer; Bist du mein Mann, so bist du mein Regierer:. Als Hoherpriester ist dein Opfer wert. thesdrann 550 onid 6 100 h 4. Was will ich mehr, als dieſen Himmelsfürsten! Ich werd hinfort in Ewigkeit nicht dürsten, Weil er mich tränkt, der selbst das d Leben ist. atin sic wird die Seele jemals preffen; mise Mir ist ein Teil vom Manna zugemessen, Rein Hunger Ayin Das du allein, o süßer Jesu, bist. Stan 195. mode Ich lebe nun und will mich Gott Sergeben, and Doch nicht ich, sondern Christus ift 6 mein Leben: So lebe denn in mir o Gottes Sohn! Ich bin gewiß, daß droben und auf appl abin Erden Barmherzigkeit und Güte folgen werden, Als ein durch's Blut des Lamms erworbner Lohn. #stprigioso 20.012 191st mi murol b Gottes Wesen und Vollkommenheiten. hoe dit miss to win a III. efficals and more but thing Die Hauptgründe des Christenglaubens. ned offör sid me Von des dreieinigen Gottes Wesen und Vollkommenheiten. educe in the andsid sis pre simt 30% Jor med dig o e He 83. Eigene Melodie. Ogroßer Gott, o ignWer ist, der dir sein JJJJJ Majestät voll Pracht und Licht! sterb- lich Herz er zit tert nicht? # Hand voll Erden Vor dir voll op- ul nad 2,10 Ach rühre mir die ganz befleckten Lippen Mit deines Altars Kohlen an, Sonst fahr ich bin an ungeheure Klippen, Wo Seel und Leib zerfcheitern kann! Bring eine demutsvolle Schen Den Kräften meiner Seele bei; Laß mich auf Knie und Antlitz fallen, Wenn Heilig, heilig, heilig" schallen! 3. d JJpq Ur- sprung aller Dinge, würdig Lob- lied fin ge? Welch 3 adpeo Po Stellt sich der Se- ra= phi- nen Schar Vor deinem Thron ver- hül- let dar, Wie soll- te nicht ich P3100 Dein Wohnhaus ist ein Licht, das nackeinen Schatten, Ein Glanz, der keinen Wechsel weiß, Eh Sonn und Mond das Amt zu delleuchten hatten, War schon dein lichter Freudenkreis: Wer weiß zu deinem Glanz die Spur? Faßt dich wol eine Kreatur? Und kann der Strahl erschaffner 265 od 13. 3. Nambach, † 1735. Dein Wesen zu durchforschen tangen? m Furcht und Schau- er werden? si3 st- Inghi 4 l Die Sonne selbst hat ihre dunklen Flecken, Du aber bist ein reines Licht; Es kann in dir nichts Finstres sih verstecken, Dein heller Glanz verdunkelt nicht: Du bist in dir vollkommen rein, Dein unbefleckter Gottheitschein hat nichts, das Sünd und Nacht zu nennen, Nichts, das die Klügsten tadeln können. Was deine Hand pflegt an das Licht zu stellen, Das glänzt von Heiligkeit und Zier; Es fließet nichts aus deinen lautern Quellen, Als ein krystallner Bach herfür. Du haffest, was nach Bosheit schmeckt Und was mit Satans Gift befleckt; Augen erdade Es können nichts als gute Gaben Von dir den ersten Ursprung haben. Gottes Wesen und Bollkommenheiten. 6. 8. Es zeigt sich zwar in des Gewissens Nun kann in uns dein Bild von neuem grünen In Unschuld und Gerechtigkeit; Sprüchen gleit. in 266 von deiner Doch In deinem teuren Wort erneut; Allein das allergrößte Sicht ohne Fehl und Tadel ſein, rein, moje Schmuck dir dienen, Da ihm dein Sohn die Kräfte beut: Es in deffen no Hat fie in Der, dir die Sünder zu verfühnen, Auf Erden ohne Sünd erschienen. 7. Sa Der auf sich nahm der Sünder Bürden, Auf daß die Sünder heilig würden. 9. Dies war der Sohn, das Bild von mit rern Strichen Dem dein Geſetz ins Herz geprägt; An dessen Stirn war in der That zu og lesen, Was Aarons Stirn im Schatten trägt. Der hat auf seiner Todesbahn Die Schuld der Sünden abgethan. Und da er als ein Fluch gestorben, Die Kraft zur Heiligung erworben. di bin stol si fcd e d d d sapie So gieb denn Kraft, daß wir dich mit deines Kindes Blut besprengt; Gieb Fleiß und Ernst, wenn sich der Staub von neuem An die gewaschnen Füße hängt! Schenk uns ein Herz, das heilig ist, Weil du, der Bater, heilig bist, Bis du uns an den Ort wirft du bringen, f Da wir ein ewig beilig" fingen! 84. Mel. Wunderbarer König, man- id to some I. J. Nambad, † 1735. to1933 blö- den Augen, Un um- schränt- te Liebe, Gön- ne C od Daß siedisin die Strah- len Deiner Lang- mut blik- ten, Die sonst kaum auf Er- den tau- gen, Die den Erd- kreis wärmend schmücken ep THO Bösen und den Dei- nen Mit der Sonne schei- nen. Und zugleich freuden- reich llocepand smis quise Hiz #I 2. Waffer, Luft und Erde, Ja, dein ganz Gebiete Ist ein Schauplatz deiner Güte, Deiner Langmut Ehrena Wird durch neue Proben Immer herrlicher erhoben, O, wie weit, Cour diffed C O, wie breit tim ne do Über Berg und Hügel Stredt sie ihre Flügel! no end 113 ais ji 3, odido nist Was wir davon denken, o Was wir sagen können, Ist ein Schatten nur zu nennen: Tag vor Tag zu leiden, Tag vor Tag zu dulden nesn So viel Millionen Schulden, Und dann doch for did Jammernd noch mot Guil Lieben, die dich haffen, Herr, wer kann das faffent mise Gottes Wesen und Bollkommenheiten 4. Du vergiebest Sünde, Hörst der Sünder Flehen, Wenn sie weinend vor dir stehen. Deine Rechte dränet, Und erbarmt sich wieder, Legt die Pfeile gerne nieder; dis Da sich doch diell dom Immer noch Neue Schuld erreget, Wenn sie kaum geleget! Ti muse 5. Herr, es hat noch feiner, Der zu dir gegangen, Für Genade Recht empfangen; 267 Dem wird Straf und Schuld geschenket: y no tab Die so wohl regieret Und du willst der Armen Gnädig dich erbarmen. di 6. • In Und mit Ruhm das Scepter führet! Fahre fort, Bions Hort, Langmut auszuüben 19 Wer zu deinen Füßen Sich mit Thränen senket, nun ind Und die Welt zu lieben! 110 i Tollit në dan 90 plist asito mm Hose rernu mi tiesid nn mm 85. 1603 fost din disord Unser Schmerz Rührt dein Herz König, seingepriesen, Daß du so verschonest Und uns nicht nach Werken lohnest! Deiner Hand sei Ehre, Wun- der- ba rer König, Deine Vater gü- te Lobet gern, Mond und Stern, Sei bereit, zu ehren Einen solchen Herren! 0101 3. mind n O du, meine Seele, Singe fröhlich, finge, sproti Singe deine Glaubenslieder! fim dnil Was den Odem holet, 00182 Jauchze, preife, lingelsds um 80 Tall 1( bid eigene Melodie. hilpicts in the Jiboite med i A Neander aslääzp nó, tistusplist C. ne S bid nadno ni dol i sind siur 1 suis Herr- scher von uns Haft tdulas sen Laß dir unser Lob gefallen! Ob wir schon von dir weg- lie- fen! Hilf uns noch, Plodoo Laß die Zunge fingen, Laß 2. Himmel, lobe prächtig nur dn!! Deines Schöpfers Thaten.893 Mehr, als aller Menschen Staaten! Großes Licht der Sonnen, Schieße deine Strahlen, Die das große Rund bemalen! # ID 697 al= len, trie- fen, 1879tna ngulmimid sis die Stimm die Stium er- kin noch, Stärk uns doch, d er flin- gen! und ind + 1680.paf Er ist nur zu loben Hier und ewig droben! Wirf dich in den Staub danieder: Er ist Gott. his In SG Bebaoth, 41-1085€ Hallelujah bringe, Wer den Herren kennet, Wer den Herren Jesum liebet! Hallelujah singe, Welcher Christum nennet. Sich von Herzen ihm ergiebet! O, wohl dir, 1 mag Glaube mir, our Dojasid nous Endlich wirst du droben mist Ohne Sünd ihn loben. isd s 268 a dubs duni Jam86. From Eigene Melodie. Von der göttlichen Vorsehung. fed pep Gna- de, Schade, 19 Allein Gott in der Höh sei Ehr Und Dank für feine Da- rum, daß nun und nim- mer- mehr Uns rüh- ren kann kein dara dap Ein Wohl- ge- falln Gott an uns hat, Nun ist groß pada ad po JO|| Fried an Zor- nes Statt, All Fehd hat nun ein Ende! Du Stiller unsers Haders! 2. Wir loben, preis'n, anbeten dich, Für deine Güt wir danken, Daß du, Gott Vater, ewiglich Regierst ohn alles Wanken; Ganz unermessen ist dein' Macht, Es geht, wie's dein Will hat bedacht: Wohl uns des feinen Herren! 3. O Jesu Christ, Sohn eingeborn Deines himmlischen Vaters! Versöhner der'r, die warn verlorn, bed bru ir n. Decius, † 1529. Von der göttlichen Vorsehung. 87. Mel. Vale: will ich dir geben, be adado pe Lamm Gottes, heilger Herr und Gott, Nimm an die Bitt in unsrer Not: Erbarm dich unser aller! 4. Oheilger Geist, du größtes Gut, Allerheitsamster Tröster! Vor's Teufels Macht und List behüt' Die Jesus Christ erlöste Durch große Mart'r und bittern Tod! Abwend all unser Jamm'r und Not! Dazu wir uns verlaffen. and do? sil- pour id not the C Der wird auch We- ge no 139( 01963 2. ned pie Dem Herren mußt du trauen, Wenn dir's soll wohl ergehn; Auf sein Werk mußt du schauen, Wenn dein Werk soll bestehn. nd Faul Gerhardt, † 1676. Befiehl du deine We= ge Und was dein Her- ze kränkt, Der aller treu- sten Pflege # Des, d der den Him- mel lenkt, P 이후 이야기 dp Der Wol- ken, Luft und Win- den Gicht Wege, Lauf und Bahn, ut und sine Slotusmiy fin den, Da dein Fuß ge hen kann. D oniam and 2 Mit Sorgen und mit Grämen te Und mit selbsteigner Peinnigd opni Läßt Gott sich gar nichts nehmen, Es muß erbeten sein. isent Von der göttlichen Vorsehung. 3. Dein ewge Treu und Gnade, Bater! weiß und sieht, Was gut sei oder schade Dem sterblichen Geblüt, Und was du dann erlesen, Das treibst du, starker Held, Und bringst zum Stand und Wesen, Die Sach hinausgeführet, Was deinem Rat gefällt. 4. Weg haft du allerwegen, Ins An Mitteln fehlt's dir nicht; Dein Thun ist lauter Segen, Dein Gang ist lauter Licht; od 6 Dein Werk kann niemand hindern, Dein Arbeit darf nicht ruhn, Wenn du, was deinen Kindern on Ersprießlich ist, willst thun. sd 100 516 6 ll poljan 5.00 R 19 Und ob gleich alle Teufel Hier wollten widerstehn, biste s So wird doch ohne Zweifel m Gott nicht zurücke gehn; i no Was er sich vorgenommen od Und was er haben will, Das muß doch endlich kommen 3u seinem Zweck und Ziel. swisg un 6. and his Hoff, o du arme Seele, ori dall Hoff und sei unverzagt! di Gott wird dich aus der Höhle, s Da dich der Kummer jagt, Mit großen Gnaden rücken; Erwarte nur die Zeit, So wirst du schon erblicken Die Sonn der schönsten Freud! 7. Auf, auf! gieb deinem Schmerze Und Sorgen gute Nacht; sido Laß fahren, was dein Herze Betrübt und traurig macht! Bist du doch nicht Regente, Der alles führen soll; Gott sitzt im Regimente Und führet alles wohl. 8. Jhn, ihn laß thun und walten! Er ist ein weiser Fürst Und wird sich so verhalten, tin Daß du dich wundern wirst, 10 Wenn er, wie ihm gebühret, Mit wunderbarem Rat Die dich bekümmert hat. od 183 9. Er wird zwar eine Weile Mit seinem Trost verziehn Und thun an seinem Teile, id Als hätt in seinem Sinn Er deiner sich begeben Und sollst du für und für In Angst und Nöten schweben, Fragt er doch nichts nach dir; 10. # Wird's aber sich befinden, all Daß du ihm treu verbleibst, So wird er dich entbinden, Da du's am mindsten gläubst: Er wird dein Herze lösen na Von der so schweren Last, Die du zu feinem Bösen Bisher getragen haft sid innst 15 child to 11. Idout Ripar 10 Wohl dir, du Kind der Treue, Du haft und trägst davon ull Mit Ruhm und Dankgeschreie Den Sieg und Ehrenfron! Gott giebt dir selbst die Palmen In deine rechte Hand, und du fingst Freudenpsalmen Dem, der dein Leid gewandt. ont eB 12. 269 = Mach End, o Herr, mach Ende An aller unsrer Not! Stärk unsre Füß und Hände, Und laß bis in den Tod Uns allzeit deiner Pflege Und Treu empfohlen sein: Co gehen unsre Wege Gewiß zum Himmel ein! 88. Eigene Melodie. 181 Georg Neumark, † 1681. 3 Wer nur den lieben Gott läßt wal- ten Und hof- fet Den wird er wun- der lich er= hal= ten In al= ler 270 Von des Menschen Sündenfall und Elend. an om gron auf ihn als lezeit, or Wer Gott, dem Al- ler- höchsten, traut, Not und Traurig- teit; doc. alds bild) FOTO Der hat auf keinen Sand ge- baut. 2. Was helfen uns die schweren Sorgen? Mik Was hilft uns unser Weh und Ach? Was hilft es, daß wir alle Morgen Beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid Nur größer durch die Traurigkeit! 3. hod so 10018 Man halte nur ein wenig stille Und sei doch in sich selbst vergnügt, Wie unsers Gottes Gnadenwille, Wie sein' Allwissenheit es fügt: Gott, der uns ihm hat auserwählt, Der weiß auch gar wohl, was uns fehlt. 2017 4mit ng ud a@ Er kennt die rechten Freudenstunden; Er weiß wohl, wann es nützlich sei. Wenn er uns nur hat treu erfunden Und merket keine Heuchelei, fed So kommt Gott, eh wir's uns verfehn, Und läsfet uns viel Guts geschehn. Von des Menschen 81 et la 27 om 10 a dne bo Leib ver- derbt, bin ent- erbt die stron w HODI ONE Ghin dip thing pind Gall alog to monist and 5. Denk nicht in deiner Drangsalsthin schitze, about me Daß du von Gott verlassen seiſt, is Und daß Gott der im Schoße size, Der sich mit stetem Glücke speist; Die Zeit, die folgt, verändert viel Und seget jeglichem sein Ziel. 16. hilisi Es sind ja Gottsehr schlechte Sachen, und ist dem Höchsten alles gleich, Den Reichen klein und arm zu machen, Den Armen aber groß und reich; Gott ist der rechte Wundermann, Der bald erhöhn, bald stürzen kann. im 7.dnd is 2001 Coll Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, manist#E Verricht das Deine nur getreu, Und trau des Himmels reichem Segen, So wird er bei dir werden neu! Denn welcher seine Zuversicht Auf Gott setzt, den verläßt er nicht. don map is sid nun shoon 89. ll Eigene Melodie. 13 Sündenfall und Elend. Hroth! and misd daig hun h Johann Heinrich Califius, † 1698. Ach, wie hat das Gift der Sünden Mich an Seel und Und darü= ber Daß nichts Guts an mir zu fin- den Gottes Bildes und der Gaben, So die ersten Eltern ha= ben Aus des from- men Schöp- fers Hand Von des Menschen Sündenfall und Elend. Vor- mals in der Un- schuld Stand Über- kom- men und er- kannt. 350 ting dilans 2. and no les Mir ist kein Vermögen blieben, Dich, das höchste Gut, o Gott, Zu erkennen und zu lieben Und zu fürchten in der Not, Oder dir allein zu trauen Und auf deine Macht zu bauen: Ach, die angeerbte Sünd' Macht mich zum verkehrten Kind, An Verstand und Sinnen blind. 3. Mein Will ist dir ganz zuwider; Was du willst, das will er nicht. Ja, verderbt sind Kräft' und Glieder; Was du hasfest, das geschicht. Leider, o, wie ganz verkehret a Sft, was du ganz gut bescheret! Oft zwar will ich, was da gut, Doch das böse Fleisch und Blut Immer seinen Willen thut. LLLLL 3 271 4.100 star si Ach, ich sag oft: Wer wird lösen Mich von diesem schweren Joch, Das mit übervielem Bösen Mich beschwert die Stunde noch? Wie ein Brunn sein Waffer quillet Und sich Tag und Nacht nicht stillet: So steigt aus des Herzens Grund Und aus diesem in den Mund Sünd auf Sünd fast alle Stund. charted mist 5.80g 390 tmaina Jesu, Abgrund aller Güte, Der in allem helfen kann, Dich ruft mein betrübt Gemüten Aus des Elends Abgrund an: Du wollst diesen Sammer stillen Und mit Gnad und Geist mich füllen! Wasche mich mit deinem Blut, Schenke neuen Sinn und Mut; Was verderbt, das mache gut! from 2019 90. Mel O Got, der du ein Heerfürst bist,( Ps. 84.) of dustat asing mod bod ambos os big 3. Rtst, T 1667. Ewigkeit, du Donner- wort! O Schwert, das durch die Seele bohrt! D An- fang son- der einig En del ✔ addodiad F oddaj| dd| dp| dd| OEwig- teit, Zeit ohne Zeit! Ich weiß vor gro- ßer Trau- rigom bile Ind. keit nicht, wo ich mich an- jetzt hin wende; Mein ganz erschrock- nes Herz er bebt, Daß mir die Zung am Gau- men klebt! F Von des Menschen Sündenfall und Elend. 2. Rein Unglüd ist in aller Welt, Das endlich mit der Zeit nicht fällt Und ganz und gar wird aufgehoben; Die Ewigkeit hat nur kein Ziel, Sie treibet fort und fort ihr Spiel und höret nimmer auf zu toben; wie der spricht: Ach, fliehe doch des Teufels Strick! Die Wollust kann ein'n Augenblick und länger nicht das Fleisch ergötzen. Willst du dafür dein arme Seel Hernachmals in des Teufels Höll, armer Thor, zu Pfande setzen? Aus ihr ist kein Erlösung nicht. Ja, ſchöner Tauſch! ja, wohl gewagt, Das nachmals ewig wird beklagt! 8. 272 GHN 3. OEwigkeit, bu machst mir bang, ewig, ewig ist zu lang: Hier gilt fürwahr fein Schimpf noch Scherzen; Drum wenn ich diese lange Nacht Zusamt der großen Bein betracht, Erschred ich recht von ganzem Herzen: Nichts ist zu finden weit und breit So schrecklich, als die Ewigkeit. 4. Wenn der Verdammten große Qual So manches Jahr, als an der Zahl Hier Menschenfinder sich ernähren, Als manchen Stern der Himmel egt, Als manches Laub die Erde trägt, Allein noch endlich sollte währen: So wäre doch der Pein zuletzt Ihr recht bestimmtes Ziel gesetzt; 5. Nun aber, wenn du die Gefahr Viel hundert tausend tausend Jahr Mit großer Plag haft ausgestanden Und in der Höllen felche Frist Ganz grausamlich gemartert bist, Ist doch kein Schluß noch End vor handen; Die Zeit, die niemand zählen kann, Die fänget stets von nenem an. 6. Ach Gott, wie bist du so gerecht, Wie strafest du die bösen Knecht' heißen Pfuhl der Höllen schmerzen! e Auf kurze Sünden dieser Welt Hast du so lange Pein bestellt; Ach Sünder, nimm dies wohl zu Herzen; Betracht es wohl, o Menschenkind! Kurz ist die Zeit, der Tod geschwind. So lang ein Gott im Himmel lebt Und über seinen Heilgen schwebt, Wird solche Marter ewig währen; Es wird fie plagen Schmerz und Hitz, Angst, Hunger, Schrecken, Feu'r und Blitz, Und sie doch nimmermehr verzehren! Dann wird sich enden diese Pein, Wann Gott nicht mehr wird ewig sein. 9. Wach auf, o Mensch, vom Sündenschlaf! Ermuntre dich, verlornes Schaf, Und beffre bald dein sündlich Leben! Wach auf, es ist wohl hohe Zeit, Es kommt heran die Ewigkeit, Dir den verdienten Lohn zu geben; Bielleicht ist heut der letzte Tag Wer weiß, wie man noch sterben mag! - 10. du bethörtes Menschenkind, Von Sinnen toll, von Herzen blind, Laß ab, tie citle Welt zu lieben! Ach, ach, soll denn der Hölle Pein, Da mehr denn tausend Henker sein, Chn einig Ende dich betrüben? Wo ist ein so beredter Mann, Der dieses Wert aussprechen kann! 11. OEwigkeit, du Donnerwort! Schwert, das durch die Seele bohrt! Anfang sonder einig Ende. O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit! Sch weiß vor großer Traurigkeit Nicht, wo ich Armer mich hinwende- 3u Jesu eil, dem Wunderheld, Er nimmt dich in sein Freunn dengelt!" Von der Erwerbung des Heils. finding Von der Erwerbung des Heils. to br Der ewige Friedensrat und dessen Ausführung. 91. g G Mel. O, daß ich tausend Zungen hätte gbe Die Feld der Ewig= feit! und der neu- en Zeit! ela Geht hin, ihr gläu- bi- gen Er hebt euch ü- ber al H Gedanken, In's wei- te = le Schran- ken Der al= ten Sepp Erwägt, daß Gott die Sie be jci, e= wig alt und e= wig_ neu! 2. Der Grund der Welt war nicht ord, ind, the geleget, Der Himmel war noch nicht gemacht, So hat Gott schon den Trieb geheget, Der mir das beste zugedacht; Da ich noch nicht geschaffen war, Da reicht er mir schon Gnade dar! 3. Sein Ratschluß war, ich sollte leben Durch seinen eingebornen Sohn; Den wollt er mir zum Mittler geben, Den macht er mir zum Gnadenthron; In deffen Blute sollt ich rein, Geheiliget und felig sein. Johann Get fried Hermann, † 1791. OfWunderliebe, die mich wählte Vor allem Anbeginn der Welt, Und mich zu ihren Kindern zählte, Für welche sie das Reich bestellt! O Vaterhand, o Guadentrieb, Der mich in's Buch des Lebens schrieb! str 5. Wie wohl ist mir, wenn mein Gemütem Hinauf zu dieser Quelle steigt, Von welcher sich ein Strom der Güte Zu mir durch alle Zeiten neigt, Daß jeder Tag sein Zeugnis giebt: Gott hat mich je und je geliebt! 273 6. Wer bin ich unter Millionen Der Kreaturen seiner Macht, Die in der Höh und Tiefe wohnen, Daß er mich bis hieher gebracht! Ich bin ja nur ein dürres Blatt, Ein Staub, der feine Stätte hat. 7. Ja, freilich bin ich zu geringe Der herzlichen Barmherzigkeit, Womit, o Schöpfer aller Dinge, Mich deine Liebe stets erfreut; Ich bin, o Bater, selbst nicht mein; Dein bin ich, Herr, und bleibe dein! 8. 1001 101 10 Im sichern Schatten deiner Flügel Find ich die ungestörte Ruh. Der feste Grund hat dieses Siegel: Wer dein ist, Herr, den kennest du! Laß Erd und Himmel untergehn, Dies Wort der Wahrheit bleibet stehn! 9.gur 10 Wenn in dem Kampfe schwerer Leiden Der Seele Mut und Kraft gebricht, So salbest du mein Haupt mit Freuden, So tröstet mich den Angesicht; Da spür ich déines Geistes Kraft, Die in der Schwachheit alles schafft. 10:10 18 274 Von der Erwerbung des Heils. 10. Die Hoffnung schauet in die Ferne Durch alle Schatten dieser Zeit; Der Glaube schwingt sich durch die Sterne Und sieht in's Reich der Ewigkeit: Da zeigt mir deine milde Hand Mein Erbteil und gelobtes Land. 11. Ach, könnt ich dich nur besser ehren, Welch edles Loblied stimmt ich an! Es sollten Erd und Himmel hören, fröh- lich springen, Lie= be fin = gen, 92. Eigene Melodie. da Nun freut euch, lie- ben Chri- sten g'mein, Und laßt uns Daß wir all in ge= trost und ein Mit Luft und 2 Was du, mein Gott, an mir gethan! Nichts ist so köstlich, nichts so schön, Als, höchster Vater, dich erhöhn! 12. Doch nur Geduld! Es kommt die Stunde, Da mein durch dich erlöster Geist Im höhern Chor mit frohem Munde Dich, schönste Liebe, höher preist: Drum eilt mein Herz aus dieser Zeit und sehnt sich nach der Ewigkeit. Was Gott an uns gewen- det hat Und ſei- ne süße Wun- der- that; 2. Dem Teufel ich gefangen lag, Im Tod war ich verloren: Mein Sünd mich quälte Nacht und Tag, Darin ich war geboren; Ich fiel auch immer tiefer drein, Nichts Gutes war am Leben mein, Die Sünd hatt' mich besessen. 3. Martin Luther.+ 1546. Mein gute Werk, die golten nicht, Es war mit ihn'n verdorben; Der frei Will haffet Gotts Gericht, Er war zum Gut'n erstorben! Die Angst mich zu verzweifeln trieb, Da nichts denn sterben bei mir blieb, Zur Höllen mußt ich sinken. 4. Da jammert Gott in Ewigkeit Mein Elend übermaßen, Er dacht' an sein Barmherzigkeit, Gar teu'r hat er's er= wor= Er wollt mir helfen lassen: Er wandt zu mir das Baterherz, Es war bei ihm fürwahr kein Scherz, Sein bestes ließ er's kosten. ben. Er sprach zu seinem lieben Sohn: ,, Nun ist Zeit zu erbarmen; Fahr hin, meins Herzens werte Kron, Und sei das Heil dem Armen Und hilf ihm aus der Sünden Not, Erwürg für ihn den bittern Tod Und laß ihn mit dir leben. 6. Der Sohn dem Vater g'horsam ward, Er kam zu mir auf Erden, Von einer Jungfrau rein und zart, Mein Bruder sollt er werden: Gar heimlich führt er sein Gewalt, Er ging in meiner arm Gestalt, Den Teufel wollt er fangen. Von der Erwerbung des Heils. 7. Er sprach zu mir: ,, Halt dich an mich, Es soll dir jetzt gelingen; Ich geb mich selber ganz für dich, Da will ich für dich ringen: Denn ich bin dein und du bist mein Und wo ich bleib, da sollst du sein, Uns soll der Feind nicht scheiden! 8. Vergießen wird er mir mein Blut, Dazu mein Leben rauben; Das leid ich alles dir zu gut, Das halt mit festem Glauben; Den Tod verschlingt das Leben mein, Mein Unschuld trägt die Sünde dein; Da bist du selig worden. 9. Gen Himmel zu dem Vater mein Fahr ich von diesem Leben, Da will ich sein der Meister dein; Den Geist will ich dir geben, Der dich in Trübnis trösten soll Und lehren mich erkennen wohl Und in der Wahrheit leiten. 10. Was ich gethan hab und gelehrt, Das sollst du thun und lehren, Daß Gottes Reich so werd gemehrt, Zu seinem Lob und Ehren, Und hüt dich vor der Menschen Satz, Davon verdirbt der edle Schatz; Das laß ich dir zuletzte!" 93. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern, P 275 J. Neander, † 1680 a opt Am Anfang wa- rest du das Wort, Da- durch Gott Du bist das Ende, dies beweist: ,, Ich kom- me 2 p| 3 al- les brach- te fort. Denn nichts ohn dich er- schaf- fen. bald!" dein Wort be- schleußt; Wer will den Trost weg- raf- fen? ਗੁਰੁ ਗੁਰੁ ਗੁਰੁ ਗੁਰੁ Herr Christ, du bist Nur al= lei- ne, den ich mei- ne in den Nöten; Von dir zeugen die Pro- phe- ten. 2. Du bist der Grund der Seligkeit; Denn eh der Welt Grund war bereit't, Bin ich in dir erwählet. Gelobet sei des Vaters Rat, Der dir so wohl gefallen hat, Daß du mich auch gezählet! Zeuch, Herr, noch mehr Mein Gemüte, deiner Güte zu verHind schreiben, Treu bis in den Tod zu bleiben! 3. Du, Gott und Mensch, bist A und O, Der ist und war, des bin ich froh, Daß du auch bald wirst kommen. Amen, Herr Jesu, komm nur bald, Der Namenchristen Lieb ist kalt, Der Glaub hat abgenommen. Rat, Kraft, sieghaft, Mein Vertreter und Erretter, Hülfe sende, O, du Anfang und das Ende! 18* 276 $ 146 fied Der Gnadenbund. Der Gnadenbund, toimitet 94,0 Mel. Der Herr mein Licht ist( Pf. 27.) or the name of Olie- bes- glut, die Daß Gott noch Huld für Hom Erd und Him- mel paa- ret, seinen Feind bewah- ret, Und Geist Wun- der- fee, drein sich mein - senkt: 90 jet- ne Gunst dem schnöd- sten Sün- der schenkt! nötigt mich zu seinem Gna- den- bund. Hier starrt der Geister Schar, die Seraphinen Hind De DO Cull dr. Ad. Lampe. † 1729. på mich im Fluch und Blu- te fund, Sein gan- zes All dringt in mein Bedecken hier mit Flügeln ihr Gesicht; Der Ewigkeit Geheimnis ist erschienen, Nun kommt der ganzen Gottheit Rat an's Licht. Die Herrlichkeit, die mit dem Werkbund war Nichts her- ein; Er will in einem Wurm ver- kläret sein Und Geschändet, bricht mit neuem Glanz herfür; Entriegelt steht die güldne Lebensthür, Gott selbst stellt sich zum Gut des Sünders dar. 3. Ind deale Dies ist der Mittelpunkt von Gottes Wegen, Der Tiefen Schlüssel und des Wortes Kern.# O Hier träuft ein angenehmer Gnadenregen, Hier gehet auf ein heller Morgenstern, elod Wie tief er brat 21 Ja Hier muß mein träger Sinn entzütket ſtehn, Hier findet nichts als Thorheit mein Verstand, Kraft und Fleiß schon angewandt, kaum ein wenig schimmern sehn. und hab ich Kann ich doch 4. O ewig licht, laß deines Lichtes Strahlen Mich bringen auf die Spur der Weisheit dein, Um mir dein Bundsgeheimnis abzumalen, Wovon kein Fleisch noch Blut kann Lehrer sein; and Des Geistes Augenjalb mir lege bei, Damit was nie kein Mensch noch Engel denkt Und was dein Wort von deinem Bunde schenkt Mir nicht wie ein versiegelt Buch mehr sei! 5. Doch nimm zugleich Verstand und Herz gefangen, Da ich mich jetzt zu deinen Füßen setz; Um dir, dem Bundesgott, stets anzuhangen, Umspanne mich mit deiner Liebe Netz; 196. pinte e 200 95. Inoduos mp- 10 Mel. O, daß ich tausend Zungen hätte 790 de ren ich nicht wert: Herz hat's nie begehrt; Der Erlöser. 277 3wing mich, zeuch mich, damit ich dir nachlauf! alsus salle, shtoni test lmsdn Und da du dich willst geben gänzlich mir, So gieb auch Kraft, daß ich mich gebe dir: $ Herr Jesu, zeuch mein ganzes Herz hinauf! 2 poddaddy Mir ist Er bar- mung wi- der= fah= ren, Das zähl ich zü din$ 100 dem Wun- der- baren, 1901 Issinounsdon mng als da s tim su nsdnb ist edast du dsl i 3 Und rühme die Barm- herzig- Feit. 2. Ich hatte nichts als Zorn verdienet, Und soll bei Gott in Gnaden sein; Philipp Friedrich Hiller, † 1769. sidendo asd shine 4, bord( banC gejan!! ich kein Geschöpf mir rauben, Dies soll mein einzig Rühmen sein, Erbarmen will ich glauben, bet ich auch allein, Wo kam dies her? warum geschicht's? Auf dieses duld ich in der Not, Erbarmung ist's und weiter nichts. Auf dieses hoff ich in dem Tod. 3. 5. Gott, der du reich bist an Erbarmen, Das muß ich dir, mein Gott, befennen, H Das rühm ich, wenn ein Mensch mich fragt. Ich kann es nur Erbarmung nennen, So ist mein ganzes Herz gesagt. Ich beuge mich und bin erfreut Und rühme die Barmherzigkeit. anal Gott hat mich mit ihm selbst verfühnet Und Blut Sohns Auf des mich rein: Auf Mein stol- zes P10 p Nun weiß ich das und bin er= freut Dies laß istmit Er- bar- mung, Der Erlöser. 96. Mel. Großer Prophete, mein Herze begehret de Reiß eiß dein Erbarmen nicht von mir Und führe durch den Tod mich ustu Armen ophones Durch meines Heilands Tod zu dir! Da bin ich ewig recht erfreut Und rühme die Barmherzigkeit. and Bust pied mammot i exp do se J. A. Freylinghausen, † 1739. Jadid od da d 2nds Se- fus ist kom- men, Grund e- wi- ger Freude, A und Q, Gottheit und Menschheit ver- ei- nen sich bei- de; Schöpfer, wie 278 Der Erlöser. Anfang und En = de steht da, kommst du uns Men- schen so nah! zäh- let's den Hei- den: Je- sus ift fom- men, Grund e- wi- ger Freuden! 2. Jesus ist kommen, die lieblichste Krone Seines erhabenen Vaters ist hier, Holet sich Sünder und führt sie zum Throne: no O der erstaunlichen Liebesbegier! Danket der Liebe, ergebt euch dem Sohne: Jesus ist kommen, die lieblichste Krone! 3. Jesus ist kommen, nun springen die Banden, Stricke des Todes, die reißen entzwei; Unser Durchbrecher ist nunmehr vorhanden, Er, der Sohn Gottes, der machet recht frei, Bringet zu Ehren aus Sünden und Schanden: Jesus ist kommen, nun springen die Banden! 4. Jesus ist kommen, der starke Erlöser Bricht dem gewappneten Starken in's Haus, Sprenget des Feindes befestigte Schlösser, Führt die Gefangenen siegend heraus: Fühlst du den Stärkeren, Satan, du Böser? Jesus ist kommen, der starke Erlöser! 5. Jesus ist kommen, der Fürste des Lebens, Sein Tod verschlinget den ewigen Tod, Giebt uns ach, hört es doch ja nicht vergebens! Himmel und Erde, erEwiges Leben, der freundliche Gott. Glaubt ihm, so macht er ein Ende des Bebens: Jesus ist kommen, der Fürste des Lebens! 6. Jesus ist kommen, der König der Ehren: Himmel und Erde rühmt seine Gemod n It! Dieser Monarche farm Herzen bekehren: Öffnet ihm Thore und Thüren fein bald! Denkt doch, er will euch die Krone gewähren; Sefus ift kommen, der König der Ehren! 7. Jesus ist kommen, die ewige Liebe: Liebe, du bist uns recht nahe verwandt; Liebe, du liebst uns mit feurigem Triebe; Liebe, du bist unser Bräutgam genannt: , daß mein Alles sich in dich erhübe! Jesus ist kommen, die ewige Liebe! 8. Jesus ist kommen, ein Opfer für Sünden; Sünden der ganzen Welt träget dies Lamm. und Sündern die ewge Erlösung zu finden, Steigt er aus Liebe an blutigen Stamm: Abgrund der Liebe, wer kann dich ergründen? Jesus ist kommen, ein Opfer für 3157812390 Sünden! 9. Jefus ist kommen, sagt's aller Welt Enden! Eilet, ach), eilet zum Gnadenpanier! Schwöret die Treue mit Herzen und Händen, Sprechet: Wir leben und sterben bei dir! Herzensfreund, gürte mit Wahrheit die Lenden; Jesus ist kommen, sagt's aller Welt along Enden! 10. Jesus ist kommen, die Quelle der Gnaden: Der Erlöser. Komme, wen dürftet und trinke, wer will! Holet für euren verderblichen Schaden Gnade aus dieser unendlichen Füll! Hier kann das Herze sich laben und baden: Jesus ist kommen, die Quelle der Gnaden! Le- ben ge- ben? sto 11. Jesus ist kommen, die Ursach zum Leben: Hochgelobt sei der erbarmende Gott, Der uns den Ursprung des Segens gegeben! 97. Mel. Aus tiefer Not sch) ei ich zu dir, 3. Du sprichst, ich soll mich fürchten nicht, Du rufft: Ich bin das Leben! Drum ist mein Trost auf dich gericht't, Du kannst mir alles geben; Im Tode kannst du bei mir stehn, In Not als Herzog vor mir gehn: Hilf, Jesu, dem Zerknirschten! Dieser verschlinget Fluch, Jammer und Tod. Selig sind, die ihm beständig antleben! Jesus ist kommen, die Ursach zum Leben. = Wo soll ich hin, wer hil- fet mir? Wer führt mich zum iddy 3u niemand, Herr, als nur zu dir Will ich mich frei be279 das, so war ver- flucht; Hilf, Je su, dem E = = 2. Herr, meine Sünden ängsten mich, Der Todesleib mich plaget; Lebensgott, erbarme dich, Vergieb mir, was mich naget; Du weißt es wohl, was mir gebricht, Ich weiß es auch und sag es nicht: Hilf, Jesu, dem Betrübten! Du bist, der das Ver- lor- ne sucht, Du seg- nest = J. Neander, † 1680. In= den! 4. Bist du der Arzt, der Kranke trägt: Auf dich will ich mich legen; Bist du der Hirt, der Schwache pflegt? Erquicke mich mit Segen! Sch bin gefährlich krank und schwach; Heil und verbind, hör an die Klag': Hilf, Jesu, dem Zerschlagnen! 98. Eigene Me odie. 5. Ich thue nicht, Herr, was ich soll; Wie kann es doch bestehen; Es drücket mich, das weißt du wohl; Wie wird es endlich gehen! Elender ich, wer wird mich doch Erlösen von dem Todesjoch? Ich danke Gott durch Christum! Å Led ddydpd. Ludwig Andreas Gotter, † 1735. s Er quit ke mich, du Heil der Sün- der, Durch dich und Und laß, o Freund der Men- schen- in- der, Dein Herz auf 280 Der Erlöser. dei- nen Gna- den- schein Komm und er- mich ge richtet sein; = Mir heils- und hülfs- be- dür t'gem Ar- men! Hadad tot thoill std 2. Du bist und bleibst der Trost der Erden Und der gepriesj'ne Wundermann, Durch welchen wir errettet werden, Der allen Menschen helfen kann Und uns von allem unserm Schaden Durch seine Huld und Kraft entladen. 3. Der Blinde kann die Sonne sehen, Der Taube hört die Stimme an, u Der Lahme muß gerade gehen, Der Aussatz wird hinweg gethan, Den Toten haft du Geist und Leben, Und allen Armen Trost gegeben. 4. 91101398 Hast du vor diesem solche Thaten, Herr, durch deine Hand gestift't, So wollest du auch jetzo raten Dem Schaden, der die Seele trifft! Ach, zeige deine große Stärke Durch unverdiente Gnadenwerte! 3 Sum 5. Du weißt ja, was wir Menschen taugen! Wir sind verblend't und sehen nicht; Darum erleuchte meine Augen Mit deinem Glanz und Gnadenlicht, Zu sehen, was sonst nicht zu sehen, Wenn wir in deinem Licht nicht stehen! 6. Eröffne mir, Herr, meine Ohren Und mache mich zu deinem Knecht; zeige dein Er- bar- men JJJJ th- rer Last der Sün- den Ruh und Net- tung finden! 4916 = | Hier bin ich, du wollst sie durchbohren, Daß ich auf ewig tren und recht Dir diene und auf dein Wort merke, Darnach zu thun all' meine Werke! 7. Sd wandle auf verlahmten Füßen, Bald strauchl' ich hier, bald fall ich dort; Laß deine Kraft in mich einfließen, Daß ich mag gehen gerade fort Und meine Tritte niemals gleiten, Noch aus dem Pfad der Wahrheit schreiten! 8. Wer will doch meinen Aussat heilen, Der Krankheit allerschlimmsten Teil? Mein Arzt, du wollest nicht verweilen, Ach, heile mich, so werd ich heil; Laß deine Wunden, o mein Leben, Für meine Wunden Balsam geben! lid, on 9. zout of 900 Ich bin ganz tot und meine Kräfte, Will' und Verstand, sind ohne Kraft, Zu thun recht heilige Geschäfte; Herr, gieb mir neuen Lebenssaft, Daß ich gleich einem Baum ausschlage Und tausendfache Früchte trage! 10. BOEK Ich finde mich arm und elende, Entblößt von allem eignen Ruhm; Die Friedensbotschaft zu mir sende, Dein süßes Evangelium, si in die some niso time you poging in toff me 102 and 100 sinn Eigene Metodic. Friedrich sehr, 4 1744. thed him criatur bed.99 bojesdo 2 met ob Daß ich dadurch noch hier auf Erden Gerecht und selig möge werden! 12 epp jp p plia Mein Hei- land nimmt die Sün- der an, Die Kein Mensch, kein En gel trösten kann, Die nir- gend un= ter Den'n selbst die wei- te Welt zu Der Erlöser. Stab ge= klein, die sich und Gott ein Greuel sein, Den'n Mo- ses schon den Co poidadida brochen und sie der Hölle zu- gesprochen, Wird ਕਰ 15 TOGING Te mi onnisge die- se Frei- statt auf ge- than: Min Hei- land nimmt de Sün- der an! bt dip13 32. Sein mehr als mütterliches Herz Trieb ihn von seinem Thron auf Erden; dolno) Ihn drang der Sünder Not und Schmerz, 281 An ihrer Statt ein Fluch zu werden: Er senkte sich in ihre Not Und schmeckte den verdienten Tod; Nun, da er denn sein eigen Leben 3ur teuren Zahlung hingegeben Und seinem Vater gnug gethan, So heißt's: er nimmt die Sünder an! 3. Nun ist sein aufgethaner Schoß Ein sichres Schloß gejagter Seelen; Er spricht fie von dem Urteil los Und tilget bald ihr ängstlich Quälen; Es wird ihr ganzes Sündenheer In's unergründlich tiefe Meer Von seinem reinen Blut versenket; Der Geist, der ihnen wird geschenket, Schwingt über sie die Gnadenfahn': Mein Heiland nimmt die Sünder an! 4. So bringt er sie dem Vater hin In seinen blutbefloff'nen Armen, Das neiget dann den Vatersinn 3u lauter ewigem Erbarmen; OWN Er nimmt sie auf an Kindes Statt; Ja, alles was er ist und hat, mit Wird ihnen eigen übergeben. list Und selbst die Thür zum ewgen Leben Wird ihnen fröhlich aufgethan: Mein Heiland nimmt die Sünder an! 15.15 fed no Onli O solltest du sein Herze sehn, Wie sich's nach armen Sündern sehnet, Sowohl, wenn sie noch irre gehn, Als wenn ihr Auge vor ihm thränet! Wie streckt er sich nach Zöllnern aus, atbig tom ching, bod Wie eilt er in Zachai Haus! Wie sanft stillt er der Magdalenen Den milden Fluß erpreßter Thränen und denkt nicht was sie sonst gethan: Mein Heiland nimmt die Sünder an! 6. Wie freundlich blickt er Petrum an, Ob er gleich noch so tief gefallen! Nun, dies hat er nicht nur gethan, Da er auf Erden mußte wallen, Nein, er ist immer einerlei, Gerecht und fromm und ewig treu, Und wie er unter Schmach und Leiden, So ist er auf dem Thron der Freuden Den Sündern liebreich zugethan: Mein Heiland nimmt die Sünder an! d un 193 7. So komme denn wer Sünder heißt Und wen sein Sündengreul betrübet, Zu dem, der keinen von sich weist, Der sich gebeugt zu ihm begiebet! Wie? willst du dir im Lichte stehn Und ohne Not verloren gehn? Willst du der Sünde länger dienen, Da dich zu retten er erschienen? Onein, verlaß die Sündenbahn: Mein Heiland nimmt die Sünder an! 1940 ussid jn8.10 me Komm nur mühselig und gebückt; Komm nur so gut dit weißt zu ps kommen! Wenn gleich die Last dich niederdrückt, Du wirst auch kriechend angenon nommen: pisdidull Sieh, wie sein Herz dir offen steht Und wie er dir entgegengeht! Wie lang hat er mit vielem Flehen Sich brünstig nach dir umgesehen! So komm denn, armer Wurm, heran, Mein Heiland nimmt die Sünder an! 282 9. Sprich nicht: Ich hab's zu arg gemacht; Ich hab die Güter seiner Gnaden So lang und schändlich umgebracht; Er hat mich oft umsonst geladen: Wofern du's nur jetzt redlich meinst Und deinen Fall mit Ernst beweinst, So soll ihm nichts die Hände binden, Und du sollst jetzt noch Gnade finden; Er hilft, wenn sonst nichts helfen kann: Mein Heiland nimmt die Sünder an! 10. dar Doch sprich auch nicht: Es ist noch Zeit, Ich muß erst diese Luft genießen! Gott wird ja eben nicht gleich heut' Die offnen Gnadenpforten schließen! Der Erlöser. Va- ters sitt Gna- den schützt, 100. Mel. Alle Menschen m ssen sterben, is tot 17 R J. J. Rambad, † 1735. efdddd FJ Großer Mittler, der zur Rechten Sei- nes großen Und die Schar von seinen Knech- ten In dem Reich der de Ja Nein, weil er ruft, so höre du Und greif mit beiden Händen zu! Wer seiner Seele Heut verträumet, Der hat die Gnadenzeit versäumet. Ihm wird hernach nicht aufgethan; Heut' fomm, heut' nimmt dich Fesus an! 11. Ach, zeuch du selbst uns recht zu dir, Holdselig süßer Freund der Sünder! Erfüll mit sehnender Begier Auch uns und alle Adamskinder! Zeig uns bei unserm Seelenschmerz Dein nur von Liebe wallend Herz, Und wenn wir unser Elend sehen, So laß uns ja nicht stille stehen, Bis daß ein jeder sagen kann: Gottlob, auch mich nimmt Jesus an! 1010 196 Den auf dem er hab nen Throne In der Nun ist dieses Geschäfte In dem obern Heiligtum, Die erworbnen Segenskräfte Durch dein Evangelium popp| dâpad tö- nig- li- chen Krone Al- les Heer der Ewig- keit Mit ver= = SPIDIO 06 hüllem Antlitz scheut! mos 2. dalise ist Dein Geschäft auf dieser Erden Und dein Opfer ist vollbracht; Was vollendet sollte werden, Das ist gänzlich ausgemacht; Da du bist für uns gestorben, és Ist uns Gnad und Heil erworben, Und dein siegreich Auferstehn Läßt uns in die Freiheit gehn. 3. TH and ne is enc Allen denen mitzuteilen, al n Die zum Thron der Gnaden eilen; Nun wird uns durch deine Hand Heil und Segen zugewandt. 4. aid di dil Deines Volkes werte Namen zi Trägest du auf deiner Brust, misit? Und an den gerechten Samen Denfest du mit vieler Lust; of Du vertrittst, die an dich glauben, Daß sie dir vereinigt bleiben, Und bitt'st in des Vaters Hauses Ihnen eine Wohnung aus. Be 5. Doch vergißt du auch der Armen, Die der Welt noch dienen, nicht; Weil dein Herz dir vor Erbarmen über ihrem Elend bricht; Daß dein Vater ihrer schone, Daß er nicht nach Werken lohne, Daß er andre ihren Sinn Ach, da zielt dein Bitten hin! 6. 3war in deines Fleisches Tagen, Da die Sünden aller Welt Dir auf deinen Schultern lagen, Hast du dich vor Gott gestellt, Bald mit Seufzen, bald mit Weinen, Für die Sünder zu erscheinen: O, mit welcher Niedrigkeit Batest du zur selben Zeit! 7. Aber nun wird deine Bitte Von der Allmacht unterstützt, Da in der vollkommnen Hütte Die verklärte Menschheit sitzt; 6 Der Erlöser. C Nun kannst du des Satans Klagen Majestätisch niederschlagen Und nun macht dein redend Blut Unsre böse Sache gut. 4 Top 91-8. Ch- re ge- ben muß. ronde 2. Die Verdienste deiner Leiden 13 Stellest du dem Vater dar O la dil Und vertrittst mit Macht und Freuden Deine teu'r erlöste Schar; Bittest daß er Kraft und Leben Deinem Volke wolle geben Und die Seelen zu dir ziehn, Die noch deine Freundschaft fliehn. 9. 39 53 Großer Mittler, sei gepriesen, 1100 Daß du in dem Heiligtum So viel Treu an uns bewiesen: all Dir sei Ehre, Dank und Ruhm! de Laß uns dein Verdienst vertreten, wenn wir zu dem Vater beten; Sprich für uns in letzter Not, Wenn den Mund verschließt der Tod! 990roin onu 1914 opisto tie 101.2 bil Ei ene Melodie. gan maxs #P Je- sus Christus herrscht als Kö- nig, 283 midade m Ph. Fr. Hiller, † 1769. dp gd doo Alles wird ihm e100 un- ter- thä- nig, Al- les legt ihm Gott zu Fuß; Al- le Zun- ge op pods ਡੇ soll be- kennen: Je sus sei der Herr zu nennen, Fürstentümer und Gewalten, Machten, die die Thronwacht halten, Geben ihm die Herrlichkeit; Alle Herrschaft, dort im Himmel, Hier im irdischen Gewimmel, Ift zu seinem Dienst bereit. 1963. Sagt mir von erhabnen Thronen, Die beim ewgen Lichte wohnen: Nichts ist gegen Jesum groß. 16 Dem man 192 Nennt mir Namen auf der Erden: Wenn sie auch vergöttert werden, Sind sie Teil aus seinem Los.jpg 4. 750 Gehet aus dem Bach der Zeiten In das Meer der Ewigkeiten, Forscht den fernen Tiefen nach: Kein Geist wird in allen Gründen Etwas Majestätschers finden, Als der Vater von ihm sprach. 284 Der Erlöser. 5. Kann man doch nichts po leſen, in Höh'res sig Als das Bild von seinem Wesen", Als der Glanz der Herrlichkeit". Selber der vier Tiere Augen, Die Gott nah zu sehen taugen, Wundern die Bollkommenheit! da 16. me to dull Gott, des Weltbaus großer Meister, Hat die Engel wohl als Geister Und als Flammen um den Thron, Sagt er aber einem Knechte: domll Seße dich zu meiner Rechte"? Nein, er sprach es zu dem Sohn. 7. pink 1003 Gott ist Herr, der Herr ist Einer Und demselben gleichet feiner, Nur der Sohn, der ist ihm gleich; Deffen Stuhl ist unumstößlich, D Deffen Leben unauflöslich, usa Deffen Reich ein ewig Reich. big 8.6mmad z Gleicher Macht und gleicher Ehren, Sigt er unter lichten Chören, Sitzet ob den Cherubim; In der Welt und Himmel Enden Hat er alles in den Händen; Denn der Vater gab es ihm. 9. Ist nicht das, was Gott erwählet, Was Gott zu den Kindern zählet, In dem liebsten Sohn geliebt? Wohnt nicht, weil's des Vaters Wille, Selbst in ihm der Gottheit Fülle Und der Gnade, die Gott giebt? 10. Nur in ihm- o Wundergaben! Können wir Erlösung haben, Die Erlösung durch sein Blut. Hört's! das Leben ist erschienen, und ein ewiges Verfühnen Kommt in Jesu uns zu gut. 11. T 196 Menschen, lernt an diesem Liede: Es ist Gnade, es ist Friede! Jesus führte selbst den Krieg. d Gottes Geift hat's aufgeschrieben: Tod, wo ist dein Stachel blieben? Hölle, wo ist nun dein Sieg? C. then sopi12.7) 96 102 Alles dieses nicht alleine; i Die begnadigte Gemeine Hat auch ihn zu ihrem Haupt: Sug 43 Er hat sie mit Blut erkaufet, Er hat sie zur Braut getaufet Und sie lebet, weil sie glaubt. 13. Gebt, ihr Sünder, ihm die Herzen, Klagt, ihr Kranken, ihm die Schmerzen, Sagt, ihr Armen, ihm die Not! Ind Wunden müssen Wunden heilen, Heilsől weiß er auszuteilen, Reichtum schenkt er nach dem Tod. 14. ISOD 2 Komm, zum Tod verdammt Geschlechte, Der Gerechte macht Gerechte, Heil'ge aus der Sünder Rott: Komm, du wirst noch angenommen, Komm behergt, er heißt dich kommen, Sag ihm nur: Mein Herr und Gott! 15. Eil, es ist nicht Zeit zum Schämen; Willst du Gnade? Du sollst nehmen; Willst du Leben? Das soll sein; Willst du erben? Du wirst's sehen; Soll der Wunsch auf's Höchste gehen: Willst du Jesum? Er ist dein! 16. Allen losgekauften Seelen Soll's an feinem Gute fehlen; Denn sie glauben, Gott zum Ruhm. Werte Worte, teure Lehren! Möcht doch alle Welt dich hören, Süßes Evangelium! 17. Zwar das Haupt trug die zum Hohne Ihm geflochtne Dornenkrone E Einst in seiner Kreuzigung; Dennoch war sein blutig Sterben Zu der Herrlichkeit dem Erben Nur ein Weg, nicht Hinderung. 18. Gleiches Kreuz drückt Christi Glieder Hier auf kurze Zeitlein nieder Und das Leiden geht zuvor. Nur Geduld! Es folgen Freuden; Nichts kann sie von Jesu scheiden, Und ihr Haupt zieht sie empor. 19. Gehen Ehr und Gut verloren, Wird auch gar der Tod geschworen; Schmach und Sterben ist Gewinn, Droht mit Schanden, schreckt mit Ipp@ Honda Beilen: Die nach jenem Kleinod Sehen über alles hin. eilen, 1920. Ihnen steht ein Himmel offen, Welcher über alles Hoffe Über alles Wünschen ist: Die gereinigte Gemeine Weiß, daß eine Zeit erscheine, Wo sie ihren König küßt. 1990 m 21. hohe Der Erlöser. Auch bis dahin giebt er Nahrung Und die Decke zur Verwahrung; Denn er pflegt und liebet sie. Ja, bei seinem Krenzesstammen Fürchtet sie auch kein Verdammen, Denn sie rühmet: Gott ist hie! 22. ne Rüsten sich die Pharaonen Zum Verschlingen ohn Verschonen: Jakobs Hirte lacht dazu. Er läßt diese kleinen Großen Sich die Köpfe blutig stoßen, Und den Schafen giebt er Ruh. 23. t= b: 26-6 Bürnet nicht, erlauchte Machten! Dieses zielt nicht auf Verachten, Land und Scepter bleiben euch. Mund erreichet, Scepter führet, Seid ihr aber Christi Spötter, Wißt, so ist er Gott der Götter; Sein ist Ehre, Macht und Reich. 24. 285 Was ihr habt, hat er gegeben; Ihr seid sterblich, er hat Leben; Er ist Töpfer, ihr seid Thon. Tausend hohe Seraphinen, Die an seinem Hofe dienen, Beten an vor seinem Thron. 25. 102. Mel. Echmücke dich, o liefe Seele, 15 Himmel, Wasser, Luft und Erde Nebst der ungezählten Herde Der Geschöpfe in den Feldern, In den Seen, in den Wäldern: Sind, Herr über Tod und Leben, Dir zum Eigentum gegeben; Jauchz' ihm, Menge heilger Knechte! Rühmt, vollendete Gerechte, Und du Schar, die Palmen trägt, Und du Blutvolk in der Krone, Und du Chor vor seinem Throne, Der die Gottesharfen schlägt! ulse 26. Ich auch, auf den tiefsten Stufen, Ich will glauben, reden, rufen, Ob ich schon noch Pilgrim bin: Jesus Christus herrscht als König! Alles sei ihm unterthänig! Ghret, liebet, lobet ihn! König, dem kein König glei- chet, Des- sen Ruhm kein Dem als Gott das Reich ge- büth- ret, Der als Mensch das Krö- nen, zeren und begleiten! los monist 2. th Johann Jakob Rambach, † 1785. Dem das Recht gehört zum Thro- ne, Als des = Vaters ein- gem Sohne, Den so viel Voll- tom- men- hei- ten ਵਿ Tiere, Menschen, Geister scheuen, Menschensohn, dein mächtig Dränen. 3. In des Gnadenreiches Grenzen Sieht man dich am schönsten glänzen, Wo viel tausend treue Seelen Dich zu ihrem Haupt erwählen, 286 Der Erlöser. Die durch's Scepter deines Mundes An dem Überfluß der Schätze, Nach dem Recht des Gnadenbundes An der Ordnung der Gesetze, Sich von dir regieren lassen An Vortrefflichkeit der Gaben, Und wie du das Unrecht haffen. Welche deine Bürger haben: 4. Du beschützest deine Freunde, Du bezwingest deine Feinde. 6. In dem Reiche deiner Ehren Kann man stets dich loben hören Von dem himmlischen Geschlechte, Von der Menge deiner Knechte, Die dort ohne Furcht und Grauen Dein verklärtes Antlitz schauen, Die dich unermüdet preisen Und dir Ehr und Dienst erweisen. 5. O Monarch in dreien Reichen! Dir ist niemand zu vergleichen E ſteht auf Er= den; mir sonst wer den; Herrsche auch in meinem Herzen über Zorn, Furcht, Lust und Schmer103. Eigene Melodie. motor n Allein zu dir, Herr Je su Christ, Mein Hoff- nung Ich weiß, daß du mein Hei- land bist, Kein Trost mag zen; Laß mich deinen Schutz genießen! Laß mich dich im Glauben küssen, Ehren, fürchten, loben, lieben Und mich im Gehorsam üben, Hier mit leiden, ringen, streiten, Dort mit herrschen dir zur Seiten! Von Aubeginn ist nichts er- korn, Auf Und reuen mich von Herzen; Derselben mach mich quitt und los Durch deinen Tod und Schmerzen Und zeig mich deinem Vater an, Daß du hast gnug für mich gethan! So komm ich ab der Sünden Last; Mein Glaube faßt, Was du mir, Herr, versprochen haft. 3. Johann Schneesing, † 1567. 010 Er den ward kein Mensch ge- born, Der mir aus Nö- ten hel- fen = Gieb mir nach dein'r Barmherzigfeit Den wahren Christenglauben, Auf daß ich deine Süßigkeit kann; Ich ruf dich an, Herr, lei- te mich auf eb- ner Bahn! Möcht innigliche schauen, 2. Mein Sünd'n sind schwer und übergroß Vor allen Dingen lieben dich Und meinen Nächsten gleich als mich! Am letzten End dein' Hülf' mir send', Damit behend Des Teufels List sich von mir wend'! 4. Ehr sei Gott in dem höchsten Thron, Dem Vater aller Güte, Und Jesu Christo, seinem Sohn, Der uns allzeit behüte, Und auch dem werten heilgen Geist, Der allezeit uns Hülfe leist', Daß wir zum Lob ihm sein bereit Hier in der Zeit Und folgends in der Ewigkeit! Berufung. 104. Mel. Jesus Christus herrscht als König, A und O, An- fang und En de! Nimm mein Herz in Jde -8deine Hände, Wie ein Töp- fer seinen Thon; Mei- ster, laß dein PP Werk nicht liegen! Hilf mir be- ten, wa- chen, sie gen, Bis ich Du schenkst mir die reine Seide Der Gerechtigkeit zum Kleide, Schuld und Strafe nimmst du hin: Selbst der Richter kann der Sünden Auch nicht eine an mir finden, Weil ich in dir, Jesu, bin. Jo 237 Giese, um 1737. steh vor de nem Thron! 2. Ach, wie groß ist mein Verderben! Du weißt auch aus bösen Dingen Doch du schwörst, ich soll nicht sterben, Etwas Gut's hervor zu bringen; Mache was du willst mit mir! Nog 5. Helfer, hilf, ich flieh zu dir! Alle Sünder, die gekommen, Hast du willig angenommen: Sehnt sich nicht dein Herz nach mir? 3. TTTTT JAN Sieh, um Trost ist mir sehr bange; Jesu, Jesu, wie so lange? Hörst du nicht mein ängstlich Schrein? Doch ich weiß, daß dein Verweilen Anders nichts, als nur ein Eilen: Drum will ich ganz stille sein. 6. 4. Nun, dein Name sei in Nöten, Wenn du mich auch wolltest töten, Meine Zuflucht für und für! Meister, führe du die Sache Daran will ich mich erquicken, Meiner Seele; was ich mache, Bis ich dich selbst werd' erblicken; Taugt und gilt doch nichts vor dir! Hole mich nur bald zu dir! Tubis Von der Zueignung des Heils. Tqvention Berufung. 105. Mel. Aus meines Herzens Grunde 2020 hod Gottlob Adolph, † 1745. Wie treu, mein guter Hir te, Gehst du dem Sün- der Der sich von dir ver- irr= te, Der, e= lend, krank und 288 nach, schwach, Berufung. In sein Ber- der- ben läuft, Wo dei- ne Hand den Ar- mça 2 Nicht selber aus Er 2. Wie tröstlich ist die Stimme, Die alle Sünder lockt! Ach, sprächest du im Grimme: Weicht, die ihr euch verstockt; Weicht, Sünder, weicht von mir, Ich will euch nicht erkennen! Wer wollt es unrecht nennen? Wer bist du, wer sind wir? 3. bar men, Eh' er ver= finft, er= 7. Ach, daß ich deiner Liebe Nur immer folgsam wär, Nicht oft zurücke bliebe, An Lieb und Eifer leer. Nicht, wie viel du gethan, s Mir oft entfallen ließe, Da ich ja mehr genieße, Als ich verdanken kann. 8. Doch heißt dein Ruf uns kommen, Und merken wir nicht drauf, Ob wir ihn schon vernommen So suchst du selbst uns auf; Dein Herz, o Heiland, brennt, bate Daß doch das Schaf zur Herde Zurück geführet werde, 13 Davon es sich getrennt. umst 104.9 hin us 00 Nimmt nun der freche Sünder de Den Gnadenruf nicht an, in red So bist du viel gelinder, or mm Als man es denken kann; Sein Ziel verlängerst du, Er kann noch Gnade hoffen, must Der Zugang steht ihm offen; sis Er eile nur herzu. hf er not mobildis' disődis) bid dui Liebhaber unsrer Seelen, pim slo Mein Hirt, mein treuster Freund, Was soll ich es verhehlen, Wie wohl du es gemeint! Ich war auf meiner Flucht Ein Rub der schnöden Lüfte, Doch du hast in der Wüste Mich huldreich aufgesucht. 6. Dein Wort schallt noch im Herzen, Das mich zur Buße rief, Als ich zu deinen Schmerzen Den Weg zur Hölle lief; Du aber brachtest mich Von diesem breiten Wege Durch Kreuz zum schmalen Stege: Mein Hirt, ich preise dich! greift! Nun, Jeju, ich beklage da Den blöden Unverstand Und daß ich meine Tage for the So übel angewandt: Verstoß den Sünder nicht! Mich reut und schmerzt mein Schade; Verwandle deine Gnade nicht in ein Zorngericht! mas 9. Für uns gemacht zum Fluche, Gabst du dein Leben dar, n Daß so dein Eifer suche, den dupe Was ganz verloren war: fjols Ja, Nam und That erweist, birk Daß du, Herr, nicht vergebens s Das rechte Brod des Lebens, Der Sünder Heiland seist. sisite homh 10. 1919 senio Das laß mich herzlich gläuben; Doch gieb mir selber Kraft, Dem Heile treu zu bleiben, Das mir dein Tod verschafft, Und wie ich glaubensvoll Aus deinem Überflusse 3um wirklichen Genusse Stets Gnade schöpfen soll! 11. Doch sollt ich mich auf's nene, Ich schwach Geschöpf, vergehn, So laß mir deine Treue, Mein Hirte, nicht entstehn! Erweck und führe mich, Daß nichts von dir mich wende; So preif' ich sonder Ende Als meinen Hirten dich! = al le Welt, haft bestellt: Berufung. 106. Mel. Wie nach einer Wasserquelle( Ps. 42.) 16 O Gott, des Scep- ter, Stuhl und Kro- ne Herr- schet it- ber Der du dei nem lie ben Sohne Eine Hochzeit da Dir sei Dank ohn End und Zahl, Daß zu M Du mich auch hast la- den las- sen! 2. Herr, wer bin ich und hingegen Wer bist du? was deine Pracht? Ich ein Würmlein an den Wegen, Du der König großer Macht! Ich Staub, Erde, Asch und Kot, Du, der Herr, Gott Zebaoth! Ich ein Scherz und Spiel der Zeiten, Du der Herr der Ewigkeiten! 43. die sem Liebes- mahl Von den Zäunen, an den Gas- sen Ich unrein und ganz verdorben, Du die höchste Heiligkeit! Ich verfinstert und erstorben, Du des Lebens Licht und Freud'! Ich ein armes Bettelfind, ste Lahm und Krüppel, taub und blind, Du das Wesen aller Wesen, Ganz vollkommen, auserlesen. 4. Und doch läsfest du mich laden Zu dem großen Hochzeitsmahl: O, der übergroßen Gnaden! Ich soll in des Himmels Saal Mit dem lieben Gotteslamm, 416 Meinem Herzens bräutigam, Bei der Engel Chor und Reihen Ewig mich, ach, ewig freuen! 315.0 Wen nun dürftet, soll sich laben Mit der süßen Lebensquell': Wen nun hungert, der soll haben Himmelsbrot für seine Seel': $ 53 Heinrich Georg Neuß, † 1716. 289 O, ein süßes Mahl und Ort, Da sich Gottes Herz und Wort Seiner Braut und Hochzeitsgästen Giebt zu Speis' und Trank zum besten! 6.00 O du großer Herr und König, Der du rufft: Kommt, kommt herbei! Ach, ich bin, ich bin zu wenig Aller deiner Lieb' und Treu! Ach, ich kann dir nimmermehr Danken gnug und also sehr, Wie ich schuldig bin und sollte Und wie ich wohl gerne wollte! dop 17. Zeuch du mich, dein Mahl zu schmecken, Aus der finstern Erdenkluft; Laß mich deine Stimme wecken, Die so hell und lieblich ruft: Komm, o Mensch, komm, eile, komm! Komm zum Lebensquell und Strom! Komm zum Brot, davon zu zehren Und den Geist damit zu nähren! 8. Ach, eröffne meine Ohren Zu der Stimm, die also klingt, Die zu deinen Freudenthoren, Jerusalem, mich bringt! Laß den, den du teu'r erkauft, Der zu deinem Bund getauft, Ja nicht ferner mit den Säuen An den eitlen Träbern känen! 19 290 Berufung. 9. Laß der eitlen Welt Getümmel, Diese Dämpfe, die bald fliehn, Von des Lammes Mahl im Himmel, Das stets bleibt, mich nicht abziehn! d= be mbled or 107. 791-089 890 1100 = 196 and 10 Mel. Von Herzen lieb ich dich, Herr, meine Stärke.( Pi. 18.) fur- r- ze Zeit ver geht Und mei- ne = Gott rufet noch: sollt ich nicht end- lich hören? Wie da laß ich mich be- zau- bern und be thören! Die kurze Freud, die 2. Gott rufet noch: sollt ich nicht endlich kommen? Ich hab so lang die treue Stimm' vernommen; Ich wußt es wohl, ich war nicht wie ich jollt; Er winkte mir, ich habe nicht gewollt. 3. Kleide, Jesu, in der Zeit Mich in dich, mein Hochzeitskleid, Daß ich deine Hochzeitehren Möge feiern ohn Aufhören! Laß los, laß los, brich alle Band' entzweilön as HO Dein Geist wird sonst in Ewigkeit 1onds nicht frei.andre stis& dice 6.1 8130 Gott locket mich: nun länger nicht verweilet! Gott will mich ganz: nun länger sin nicht geteilet lid Fleisch, Welt, Vernunft, sag' immer dua dau was du willt: no Mein's Gottes Stimm' mir mehr fd on Just als deine gilt. $ 09 7. Ich folge Gott, ich will ihn ganz vergnügen, Die Gnade soll im Herzen endlich fiegen for med ut Ich gebe mich: Gott soll hinfort on om allein Dot the Und unbedingt mein Herr und Meister sein! monisit 8.0 7) 190 198 Ach, nimm mich hin, du Langmut ohne Maße, Ergreif mich wohl, daß ich dich nie oupe verlaffe! am sad 380 Herr, rede nur, ich geb begierig acht; Wo willst du Trost, wo willst du Führ' wie du willst, ich bin in deiner Ruh erlangen? Gieb dich, mein Herz, gieb dich mal ganz gefangen! Macht! Gott rufet noch: wie? daß ich mich nicht gebe! Ich fürcht' sein Joch und doch in Banden lebe; Ich halte Gott und meine Seele auf; Er ziehet mich; mein armes Herze Lauf! Had 4. 6. Eersteegen, † 1769. Gott rufet noch: ob ich mein Ohr verstopfet, Er stehet noch an meiner Thür und flopfet, Er ist bereit, daß er mich noch tout empfang, Er wartet noch auf mich; wer weiß, wie lang? 5. Seel' noch so ge- fähr- lich steht! host smish 20 Berufung. 108. Mel. Ihr Vilker auf der Erden al,( Pf. 100.) adamlar Bun Josip him się Laß mich dein Kind und Er- be ſein! = Herr, öffne mir die Her- zens- thür, Zeuch mein Herz durch dein Wort zu dir, Laß mich dein Wort be- wah- ren rein, IGHET JONES 2. 3. Grund, Dein Wort macht Leib und Seel gesund, Dein Wort bewegt des Herzens Chr sei dem Vater und dem Sohn, Dem heil'gen Geist in Einem Thron: Dein Wort ist, das mein Herz erfreut; Der heiligen Dreieinigkeit Dein Wort giebt Trost und Seligkeit. Sei Lob und Preis in Ewigkeit! adsinremmin live the 109. TTTTT 291 J. Olearius, † 1684. Mel. Den im nelsvorichmack hab ich schen hienieden. Graf Nikolaus Ludwig v. 3 inzendorf.+ 1760. malist Shr dürft so, wie ihr seid, zum Hei- land kom-men Und midageneſen, kommt ihr nur, so werd't ihr an- ge- nommen. Stun thin 2. the Ihr mögt so sündig sein, so voller Von solchen ist kein ein'ger noch verdorben. ug Schanden, So ist ein dürstend Herz nach euch 5. vorhanden. Und wär er wie ein Bär, er wird 3. zum Lamme, Wer nur ein Sünder ist in seinem Und wär er falt wie Eis, er wird domu stod Wesen d zur Flamme, 6. Und nicht aus eignen Kräften will Hond Und wär er tot wie Stein, er munch mi dhur 4.0 Und liegt vor Jesu Füßen als er- Und ihm wird storben: bi and Tid 114G 110. Eigene Melodie. = amise kommt zum Leben Heil und Seligkeit gegeben. Adam Dreie, † 1718. GUJ Jaladie See len- bräu- ti gam, Jesu, Gottes Lamm! Ha- be 19* 292 Dank für deine Lie be, Die mich zieht aus rei- nem Trie- be J3 Von der Sün den Schlamm: Je su, Gottes Lamm! = 2. Deiner Liebe Glut ist Stärket Mut und Blut; Wenn du freundlich mich anblickeſt Und an deine Brust mich drückeſt, Macht mich wohlgemut Deiner Liebe Glut. 3. Wahrer Mensch und Gott, Trost in Not und Tod! Du bist darum Mensch geboren, Zu ersetzen, was verloren, Durch dein Blut so rot, Wahrer Mensch und Gott! 4. Meines Glaubens Licht Laß verlöschen nicht; Salbe mich mit Freudenöle, Daß hinfort in meiner Seele Ja verlösche nicht Meines Glaubens Licht! 5. Ming Berufung. So werd ich in dir Bleiben für und für; Deine Liebe will ich ehren Und in dir dein Lob vermehren, Weil ich für und für Bleiben werd in dir. md300 6. Held aus Davi's Stamm! Deine Liebesflamm'a dit dist nood Mich ernähre und verwehre, Daß die Welt mich nicht versehre, Ob sie mir gleich gram, Held aus Davids Stamm! S101 7. de Großer Friedefürst, Wie hast du gedürft't Nach der Menschen Heil und Leben Und dich in den Tod gegeben, Wie du riefft: Mich dürft't! Großer Friedefürſt! 8. Und nach dir sich Christen nennen, 2 Denen du bift lieb, Deinen Frieden gieb! 9. Wer der Welt abftirbt, Emsig sich bewirbt Um den lebendigen Glauben, Der wird bald empfindlich schauen, Daß niemand verdirbt, it er der 2 Welt abftirbt. 10. AS Nun ergreif ich dich,& s ploi Du mein ganzes Sch! Ich will nimmermehr dich laffen, Sondern gläubig dich umfassen, Weil im Glauben ich Nun ergreife dich. 11. Deinen Frieden gieb Aus so großer Lieb' Uns, den Deinen, die dich kennen, Wenn ich weinen muß, Wird dein Thränenfluß Nun die meinen auch begleiten Und zu deinen Wunden leiten, Daß mein Thränenfluß Sich bald stillen muß. 12. Wenn ich mich auf's nen Wiederum erfreu, 302 Freuest du dich auch zugleiche, Bis ich dort in deinem Reiche Ewiglich auf's neu Mich mit dir erfreu'. nii on 13. Hier durch Spott und Hohn, Dort die Ehrenkron! Hier im Hoffen und im Glauben! Dort im Hiben und im Schauen! Denn die Ehrenkron Folgt auf Spott und Hohn. 14. Jesu, hilf, daß ich Allhier ritterlich Alles durch dich überwinde Und in deinem Sieg empfinde, Wie so ritterlich Du gekämpft für mich! Berufung. 111. dece Eigene Melodie. Die start 800 Pary utsonalled trom thea istiss Johann Joseph Winkler, † 1722.1090 € € Rin gerecht, wenn Gottes Gna- de Dich nun zie het und bekehrt, Daß dein Geist sich recht ent Hajdes SHO Laft, die ihn be- schwert! 2. Ringe, denn die Pfort' ist enge Und der Lebensweg ist schmal! Hier bleibt alles im Gedränge, Was nicht zielt zum Himmelssaal. 3. Kämpfe bis auf's Blut und Leben, Dring hinein in Gottes Reich! Will der Satan widerstreben, Werde weder matt noch weich! 4. Ringe, daß dein Eifer glühe Und die erste Liebe dich Von der ganzen Welt abziehe! Halbe Liebe hält nicht Stich. pe this 5. Ringe mit Gebet und Schreien, Halte damit feurig an; Laß dich keine Zeit gereuen, Wär's auch Tag und Nacht gethan! 6. Hast du dann die Perl' errungen, Denke ja nicht, daß du nun Alles Böse haft bezwungen, Das uns Schaden pflegt zu thun. 7. Nimm mit Furcht ja deiner Seele, Deines Heils mit Zittern wahr! Hier in dieser Leibeshöhle Schwebst du täglich in Gefahr. 8. Halt' ja deine Krone feste; Halte männlich, was du hast! Recht beharren ist das beste, Rückfall ist ein böser Gast. 293 = la de Von der ng spid di nolis me 9. Laß dein Auge ja nicht gaffen Nach der schnöden Eitelkeit; Bleibe Tag und Nacht in Waffen, Fliehe Träg- und Sicherheit. 10. Laß dem Fleische nicht den Willen, Gieb der Lust den Zügel nicht! Willst du die Begierden füllen, So verlischt das Gnadenlicht. 11. Fleischesfreiheit macht die Seele Kalt und sicher, frech und stolz, Nimmt hinweg des Glaubens Ole, Fäßt nichts, als ein faules Holz. 12.0 Wahre Treu führt mit der Sünde Bis in's Grab beständig Krieg; Richtet sich nach keinem Winde, Sucht in jedem Kampf den Sieg. 13. Wahre Treu liebt Chrifti Wege, Steht beherzt auf ihrer Hut, Weiß von keiner Wollustpflege, Hält sich selber nichts zu gut. 14. Wahre Treu hat viel zu weinen, Spricht zum Lachen: Du bist toll! Weil es, wann Gott wird erscheinen, Lauter Heulen werden soll. 15.0 30 Wahre Treu kommt dem Getümmel Dieser Welt niemals zu nah; Ist ihr Schatz doch in dem Himmel, Drum ist auch ihr Herz allda. 294 Erleuchtung. 16. Dies bedenket wohl, ihr Streiter! Streitet recht und fürchtet euch; Geht doch alle Tage weiter, Bis ihr kommt in's Himmelreich! 17. Denkt bei jedem Augenblicke, Ob's vielleicht der letzte sei; Bringt die Lampen in's Geschide, Holt stets neues Öl herbei! 18. Liegt nicht alle Welt im Bösen? Steht nicht Sodom in der Glut? Seele, wer soll dich erlösen? Eilen, eilen ist hier gut. 19. Eile, wo du dich erretten Und nicht mit verderben willt; Mach dich los von allen Ketten, Fleuch als ein gejagtes Wild! 01 los sid tibo tisdissablist bedd s ose 20. Lauf der Welt doch aus den Händen, Dring in's stille Zoar ein; Eile, daß du mögst vollenden, Mache dich von allem rein! Ich sei nicht wie ich soll. ( 51 21. Laß dir nichts am Herzen kleben, Fleuch vor dem verborgnen Bann; Such in Gott geheim zu leben, Daß dich nichts beflecken tann! 8 mollis and thirr stil mio 802 12 dan in Stue id oldmä in boglig ss Erleuchtung.atto mi nismid puiz@ o dissid ud til thithadon and Job 112. life edasijusdit nie 190 000 ur hom om deur adve Eigene Melodie. spitie Buchfelder, um 1650. 2 Er- leucht mich, Herr, mein Licht! Ich bin mir selbst ver22. Eile, zähle Tag und Stunden, Bis dein Bräutgam kommt und winkt Und, wenn du nun überwunden, Dich zum ad id Dich zum Schauen Gottes bringt! ne ing 2. Jon Ich lebt in stolzer Ruh Und wußte nichts von Sorgen Vor diesem, aber nu, Voll Angst und ohne Rast, dnes Bin ich mir selbst zur Last; so Was vormals meine Freud', Macht mir jetzt Herzeleid. mas C 23. Eile, lauf ihm doch entgegen! Sprich: Mein Licht, ich bin bereit, Nun mein Hüttlein abzulegen; oh!! Mich dürft't nach der Ewigkeit! i Horg Mom and borgen Und kenne mich noch nicht; Ich het om ch mer te die fes 2 zmax, Ich sei nicht wie ich war, In= des seit fühl ich wohl, spermaped aa als risé Isuf him monist Espinar mattig 3. sing senis Kein zeitlicher Verlustsid nii Verursacht diese Schmerzen; embe So viel mir je bewußt, Ich misse keinen Freund, Mich drücket auch kein Feind; in@ Mein Leib hat, was er will, Gesundheit, Hüll und Füll. bit Rbof? 4. Nein, es ist Seelenpein, Es kommt mir aus dem Herzen Und dringt durch Mark und Bein: Nur dies, dies liegt mir an, Daß ich nicht spüren kann, Ob ich ein wahrer Christ Und du mein Jefus bist. 5/10 Erleuchtung. 100 Es ist nicht so gemein, Ein Christ zu sein, als heißen; Ich weiß, daß der allein Des Namens fähig ist, Der seine liebste Luft Durch Christi Kraft zerbricht Und lebt sich selber nicht. third- 86dson misa n Es ist nur Selbstbetrug, Mit diesem Wahn sich speisen, Als ob das schon genug misit Zur Prob' des Glaubens sei, Daß man von Lastern frei, dat o Die auch ein blinder Heide Aus Furcht der Schande meid't. dll 7. thin sin Der zieht recht Christum an, Der aus sich selbst gegangen, bis Des Fleisches eignen Wahn, Vermögen, Luft und Rat, se Gut, Ehr und was er hat, mad n Verläßt, verwirft und spricht: Nur Jesus ist mein Licht! im se 9118,01 19mmise 2919 Dies ist des Glaubens Wort Und durstiges Verlangen: him do Herr Jesu, jei mein Hort, Versöhner, Herr und Schild, Und führ mich, wie du willt! Dein bin ich, wie ich bin; Nimm mich zu eigen hin! 9. Wer dies nicht gründlich meint, Des Glaub ist noch untüchtig, Der bleibt noch Gottes Feind; Sein Hoffnungsgrund ist Sand Und hält zuletzt nicht Stand; Der ein'ge Glaubensgrund Ist dieser Gnadenbund. 196 10. Hier, forg' ich, fehlt es mir; Die Lieb ist noch nicht richtig, Die ich, Herr Christ, zu dir Jetzt habe, weil ich doch, Beinah ein Christe, noch Die Welt und Lust doch mehr Geliebt, als deine Ehr. 11. Mein Herz, begreif dich nu, Ich muß es jetzo wagen, Ich komm nicht eh zur Ruh! Sagst du hiemit der Welt Und was dem Fleisch gefällt Rein ab und Christo an: So ist die Sach' gethan. 295 the#Q 12. Du Erdwurm, solltest du Dem König dich versagen, Dem alles stehet zu, e- b Der allgenugsam reich, Ja, alles ist zugleich? Mehr, als fein Herz bedacht, Hat er in seiner Macht. misse 13. this niso in? Wann alles wird vergehn, Was Erd und Himmel heget, n So bleibt er fefst bestehn; Sein Wesen stirbt nicht ab, Die Gottheit weiß kein Grab Und den er einmal kennt, insbe Des Wohlstand nimmt kein End'. 14. 18 Wer aber in der Zeit i Der bleibt in Ewigkeit Mit ihm sich nicht Bon Gottes Freudenhaus Ganz, ganz geschloffen aus, an Vergöff er in dem Weh think Schon eine Thränensee. Tirolensen die outud marC. 15. Gewünscheter Vertrag, Den nur ein Jawort schlichtet! Sag denn, mein' Seele, sag: So sei's, Herr Jesu, ja, Da hast du alles, da, Mein'n Leib, mein'n Geist, mein Blut, Mein Ehr, mein Hab und Gut! ople oneral- ng 16. Thu, was du willst mit mir! Werd ich nur zugerichtet Bu deinem Preis und Zier, Ein Faß der Herrlichkeit, Mit deinem Heil bekleid't, Geheiligt um und an: Wohl mir, so ist's gethan! 12 296 Erleachtung. 113. Mel. Herr, zur Zucht in deinem Gitmme( Ps. 38.) gred a addo B Mein Gott, du bist meine Sonne, Heil und Won- ne, pa Du bist meiner See- le Licht! Nichts als Dun- fel= heit und Scheine, daß die Finsternissen Weichen müssen, Schmer- zen Bleibt im Her- zen, Wenn dein Gna- den- glanz ge- bricht. moipanopan Und verjage meine Nacht; Laß dein Licht mit meiner Seelen Sich vermählen, Daß mein Herze fröhlich lacht! 3. O du Licht der Ewigkeiten Und der Zeiten, 1100 Blicke mich durchdringend an; Laß mich deine Lieb bestrahlen, Bis zumalen Ich dich, Herr, erkennen kann! 4. Stelle selbst in meinem Herzen Helle Kerzen Himmlischer Begierden auf; Laß in deinem starken Ziehen Mich entglühen Zum brunstvollen Glaubenslauf! no fl as just Unbekannt i purise 5.1 sur Flöße du mir Himmelsfäfte, id 118 Reine Kräfte b de ene Deines Gnadenlebens ein! THE So werd ich in deinem Lieben 300 Mich recht üben 510 ande Und nach deinem Willen sein. 6. Denke nicht mehr meiner Sünde, Ach, entbinde Mich vielmehr von ihrer Wut; Laß dein ewiges Erbarmen Mich umarmen In dem teuren Lammesblut! 7. Lasse mich aus deinen Schranken Nimmer wanken, Leb und wirke selbst in mir: Laß mich nirgend je auf Erden 114. Met. Herr, zur Zudt in deinem Grimme( P. 38.) = Fröhlich werden, e Als, mein einig's Gut, in dir! Ê Chr. Fr. Nichier, † 1711. Jagad Hü- ter, wird die Nacht der Sün- den Nicht ver- schwin- den? Hütter, ist die Nacht schier hin? Wird die Finsternis der Sin--nen Bald zer- rin nen, Dar- ein ich ver- wit- felt bin? 6. Möcht ich wie das Rund der Erden Laß doch nicht den Geist der Seelen Lichte werden! Seelensonne, gehe auf! bid Ich bin finster, kalt und trübe; Jesu Liebe, am Komm, beschleunige den Lauf! me lis3. Wir sind ja im neuen Bunde, Da die Stunde Der Erscheinung kommen ist! Und ich muß mich stets im Schatten So ermatten, Weil du mir so ferne bist! 4. im ist si siro Wir sind ja der Nacht entnommen, Da du kommen; Aber ich bin lauter Nacht: Darum wollst du mir, dem Deinen, Auch erscheinen, Der nach Licht und Rechte tracht't! 116.5. 1916 Wie kann ich des Lichtes Werke Ohne Stärke In der Finsternis vollziehn? Wie kann ich die Liebe üben, Demut lieben Und der Nacht Geschäfte fliehn? MONDO Glaube. Suspostas de bi hot andr ninsoane aid an sopragsparis Intents b logo b Co 297 Sich so quälen, Zünd dein Feuer in mir an! Laß mich finstern Wurm der Erden Helle werden, bre Daß ich Gutes wirken kann! 7. 80 350 Das Vernunftlicht kann das Leben Mir nicht geben; Jesus und sein heller Schein, one Jesus muß das Herz anblicken Und erquiden: Jesus muß die Sonne sein! 8. Nur die Decke vor den Augen Kann nicht taugen, Seine Klarheit kann nicht ein; Wenn sein helles Licht den Seinen Soll erscheinen, Muß das Auge reine fein. 9. Jesu, gieb gesunde Augen, Die was taugen; Rühre meine Augen an! Denn das ist die größte Plage, Wenn am Tage Man das Licht nicht sehen kann. Glaube. dont wor 115. tin napis us thid anothe og mng motiu pun You do Eigene Melodie.tum Johann Heinrich Schroeder, † 1728. PE Eins ist not! Ach, Herr, dies eine Lehre mich erAl- les an- dre, wie's auch schei- ne, Ist ja nur ein 3 JJJJJJJJ fen= nen doch! sais 1529 15 20 schwe- res Joch, u Darunter das Her- ze sich na= get und e pla pla- get Und den- noch kein wah- res Ver- gnü- gen ਰੋ ਕੇ ਕੀਤੇ ਗਤ TOTOO Er- lang ich dies eine, das alles er- setzt, So werd ich mit er= ja= get; 298 Glaube. 10 JJJ ei- nem in al- lem er= gött. 2. Seele, willst du dieses finden, Such's bei keiner Kreatur; Laß, was irdisch ist, dahinten, Schwing dich über die Natur! Wo Gott und die Menschheit in einem vereinet, Wo alle vollkommene Fülle erscheinet, Da, da ist das beste, notwendigste Teil, Mein Ein und mein Alles, mein seligstes Heil. 3,00 abi aid aufe Wie Maria war beslissen Auf des Einigen Genieß, 1 sis Da sie sich zu Jesu Füßen Voller Andacht niederließ; De Ihr Herze entbrannte, dies einzig zu hören, Was Jesus, ihr Heiland, sie wollte belehren; Ihr Alles war gänzlich in Jesum ope 18 versenkt Und wurde ihr alles in Einem geschenkt: 4. 800 mm Also ist auch mein Verlangen, Liebster Jesu, nur nach dir; Laß mich treulich an dir hangen, Schenke dich zu eigen mir! Ob viel' auch umkehrten zum größesten Haufen, 1961907 stybi Nun, so gieb, daß meine Seele dis Auch nach deinem Bild erwacht! Du bist ja, den ich erwähle, Mir zur Heiligung gemacht.bpm 19 Was dienet zum göttlichen Wandel und Leben 103 Ist in dir, mein Heiland, mir alles darglagegeben; 190 ne and Entreiße mich aller vergänglichen Lust, Dein Leben sei, Jesu, mir einzig Srpsbewußt! red dall 8. Ja, was soll ich mehr verlangen? Mich beströmt die Gnadenflut. Du bist einmal eingegangen In das Heil'ge durch dein Blut: Da hast du die ew'ge Erlösung erfunden, So will ich dir dennoch in Liebe nachlaufen; 116.400 nejustos Nichts kann ich vor Gott ja bringen, Als nur dich, mein höchstes Gut! Jesu, es muß mir gelingen Durch dein teures, heil'ges Blut! Die höchste Gerechtigkeit ist mir ersworben, g Aller Weisheit höchste Fülle In dir ja verborgen liegt; Gieb nur, daß sich auch mein Wille Fein in solche Schranken fügt, Worinnen die Demut und Einfalt regieret Und mich zu der Weisheit, die himmAsch ist, führet; Ach, wenn ich nur Jesum recht kenne und weiß, So hab ich der Weisheit vollkommenen Preis! Da du bist am Stamme des Kreuzes stabi gestorben; boli Die Kleider des Heils ich da habe 1rd erlangt, YOUR Worinnen mein Glaube in Ewigkeit prangt. D noond be Daß ich nun der höllischen Herrschaft entbunden; die völlige Freiheit mir bringt, Was ist wohl, das man nicht in Sesu Im findlichen Geiste das Abba nun Denn dein Wort, o Jesu, ist Leben Dein Eingang und Geist: geneußt? luohior and no klingt. 5. 9. Bolles Gnügen, Fried' und Freude Jetzo meine Seel ergötzt, Weil auf eine frische Weide Mein Hirt Jesus mich gesetzt. Nichts Süßer's kann also mein Herze erlaben, Als wenn ich nur, Jesu, dich immer soll haben; ichis, nichts ist, das also mich innig erquidt, Als wenn ich dich, Jesu, im Glauben erblickt. id end idag 10. Drum auch, Jesu, du alleine Sollst mein Ein und Alles sein! Prüf, erfahre, wie ich's meine, Tilge allen Henchelschein! Sieh, ob ich auf bösem, betrüglichem Und Jesum gewinne: dies Eine ift medios Stege, Glaube. inte m Jux ng branded monis dull Amdubig si mistur 12 tronsjose sinu do no not! 190 pom 919 top 10 moisk med off of Agribam arep shitom& nu mer. Wer in dem Schirm des Höchsten( p. 91.) napuo8 si@ bormi say hdetallod abung& N. v. Zingendorf, † 1760. olleet be Der Glaube bricht durch Der Glau- be wir= fet 100 80 150 S So fann er al= les ma= und leite mich, Höchster, auf ewigem Wege! 116. Nur wollte, was es könnte; Wenn sich der Zeugen starte Auf Jesu Winken trennte: Sie stürzete das ganze Heer Der fremden Kinder nieder Und zöge sich nur desto mehr Zu ihrer Sonne wieder. All- macht fel ber; Wenn einer nichts als glau- ben kann, gold- neol Kal ber; om 10 uni 299 Gieb, daß ich hier alles nur achte für Rot spont 63 Stahl und Stein Und faßt die le mehr al- lein, Als al 750 750 19 13 an = Als ganz ge rin- ge sme bis Juch unstmisht 2. Als Jesus noch nicht ausgelegt Die Schätze seiner Höhen, Noch eh man den, der alles trägt, Auf Erden wandeln sehen, So thaten, die auf seinen Tag. Sich freuten, solche Wunder; Was kann man, wer's begreifen mag! Was wagt man nicht jetzunder? 3. chen, Der Er- den Kräf- te ficht er Sa- chen. 193 19apas di sold In Wahrheit, wenn das ChristenVOIE Brett Yo Die Starken um des Salomo, boardy C Des Königs, Ehrenbette, Die weichen nicht wie leichtes Stroh; Sie stehn als eine Kette, Sie stehn und schweifen nirgend hin; Was aber an sie fället, Das wird für seinen Frevelfinn Von ihrer Kraft zerschellet. 5. Gelobet sei die Tapferkeit Der Streiter unsers Fürsten; Verlacht sei die Fermegenheit, Wolk Nach ihrem Blut zu dürften! Wie gut und sicher dient sich's nicht Dem ewigen Monarchen: Im Feuer ist er Zuversicht, Für's Waffer baut er Archen! philol 300 6. die Und wenn die treuen Zeugen sehn, Worauf si's Leben wagen, So mögen sie nicht widerstehn Und lassen sich erschlagen: Sie mögen der Erlösung nicht, Die sie vor'm Leiden birget; Um jener Auferstehung Licht Ist mancher gern erwürget. 7. Die Zeugen Jesu waren ja Vordem auch Glaubenshelden, Die man in Fellen wandeln sah, Verschmachten in den Wälden! sid tol duld nists d Glaube. gleda Ini Jadwald i Und des die Welt nicht würdig war, Der ist im Elend gangen; Den Fürsten über Gottes Schar, Den haben sie gehangen! 0117. third ed not TUSTI 10.30 and 1€ Mel. Du Geist des Herrn, der du von Gott ausgehst 8. Wir wollen unter Gottes Schutz, Den Satan zu vertreiben Und seinem Hohngeschrei zum Trußz Mit unsern Vätern gläuben! Soll aber unsre Rosenart Auch unter Dornen weiden, Braucht's Höllenfahrt vor Himmelfahrt: So wollen wir auch leiden! Carl Ludwig von Pfeil, † 1784. Der Glaube hilft, wenn nichts mehr helfen kann; Der Glau- be dringt zu Chri- sto sich hin- an, Der Glau- be sieht durch al- le BINT JO Fin- ster- nis- se, Der Glau- be bricht durch alle Hin- der- niffe. 2. 20 Der bloße Glaub' ergreifet Christi Der kleinste Glaub' thut eitel WunKleid, derfachen: Der schwache Glaub' lehnt sich an Wer Glauben hat, kann alles mögChristi Seit', lich machen. heff und von Herzen meint! nodok dr udsti 118. Mel. Ning recht, wenn Gottes Gnade plaat 11 477 20 G. Tersteegen, † 1769. E Kinder, lie- bet und be trü- bet Nicht durch Arg- wohn M eu- ren Freund, Der euch stünd- lich un er gründlich Lie- bet = 2. Glaube. Arges denken Herzenstränken Und fein Herzensbeffern bringt; Bleibt nicht ferne! Gott hilft gerne, Wer sich findlich zu ihm dringt. 3. Und dann sei's wie nicht gethan! 04. 7. 3, ihr Kinder, wir sind Sünder, Mutterherze, unser Schmerze, Doch nimmt Jesus Sünder an; Unser Elend lieget bloß; Kommt mit Demut, klagt's mit Weh- Wir ersenken unser Kränken ca? da mut Und uns selbst in deinen Schoß. 8. Liebet, liebet! Gott, der giebet Sich den Liebenden umſonst; Da verschwinden alle Sünden, Wie ein Strohhalm, in der Brunst. Nahet freier zu dem Feuer Dieser großen Jesuslieb; Bettelt fühne, wenn's auch schiene, Daß er euch von dannen trieb! An- ter e= wig hält: vor der Zeit der Welt, 6. Seinen Armen und Erbarmen überlaßt euch wie ihr seid! Ihm ankleben, in ihm leben, Wirket alle Heiligkeit. 119. Mel. O, daß ich tausend Zungen hät e feodp2 pd P 301 Schließe drinnen Herz und Sinnen! Du hast uns gemacht für dich Und erlesen, seligs Wesen, Dir zum Lustspiel ewiglich. 9. Weil du liebest und dich giebest, Halten wir auch nichts zurück, Mit Vertrauen auf dich schauen, Auf uns selbst mit keinem Blick. 2. Es ist das ewige Erbarmen, Das alles Denken übersteigt; Es sind die offnen Liebesarmen Des, der sich zu den Sündern neigt, Dem allemal das Herze bricht, Wir kommen oder kommen nicht. do 1673. Ich habe nun den Grund gefunden, Der mei- nen Wo an- ders, als in Je su Wun- den? Da lag er Wir sollen nicht verloren werden; Gott will, uns soll geholfen sein: Deswegen kam der Sohn auf Erden Und nahm hernach den Himmel ein; Deswegen klopt er für und für So start an unsers Herzens Thür. Wenn Erd' und Him- mel un- ter- geht. um 100 Der Grund, der un- be- weg- lich steht, Jchann Andreas Rothe, † 1758. sad 4. O Abgrund, welcher alle Sünden Durch Christi Tod verschlungen hat! Das heißt, die Wunde recht verbinden, Da findet kein Verdammen statt, Weil Christi Blut beständig schreit: Barmherzigkeit! Barmherzigkeit! 5. Darein will ich mich gläubig senken, Dem will ich mich getrost vertraun, Und wenn mich meine Sünden kränken, Nur bald nach Gottes Herzen schaun: Da findet sich zu aller Zeit Unendliche Barmherzigkeit. 302 6. s Wird alles andre weggeriffen, Was Leib und Seel' erqu den tann, Darf ich von feinem Troste wiffen. Und scheine völlig ausgethan, Ist die Errettung noch so weit: Mir bleibet doch Barmherzigkeit. Gold 7. sil daral jull Beginnt das Irdische zu drücken, Ja, häuft sich Kummer und Verdruß, Deß ich mich noch in vielen Stücken Mit eitlen Dingen mühen muß, Werd ich dadurch oft sehr zerstreut: So hoff ich doch Barmherzigkeit! 8. Muß ich an meinen besten Werken, Darinnen ich gewandelt bin, Viel Unvollkommenheit bemerken, bling alin hun out maing Jisundi( hid fun surat& MOTO al= ler Welt, richt gestellt, O Rechtfertigung. 2 & ben bild ver= = So fällt wohl alles Rühmen hin, Doch ist auch dieser Trost bereit: Ich hoffe auf Barmherzigkeit, diste 309, blom! bil 1979 Es gehe mir nach dessen Willen, Bei dem so viel Erbarmen ist; Er wolle selbst mein Herze stillen, Damit es dies nur nicht vergißt! So stehet es in lieb und Leid In, durch und auf Barmherzigkeit. 10. Bei diesem Grunde will ich bleiben, So lange mich die Erde trägt! Das will ich denken, thun und treiben, So lange sich ein Glied bewegt! So sing ich einst auch nach der Zeit: Abgrund der Barmherzigkeit. d Schöp- fer aller Men- schen- fin- der, Sieh hier einen ar- men Sün- der Rechtfertigung. 120. Mel. Alle Menschen müssen sterben ,. s pour l'amor i latis& 1 dsini ommé nou thin 39 C 3. J. Rambach, † 1735. 193 1182 Der in Sün- den ist ge € Der in tiefen Schul- den steckt! is pidid 2. Mein Gewissen, das mich quälet, Deine Strafgerechtigkeit, Dein Gefeß, das nichts verfehlet, Nebst dem Satan stehn bereit, Meine Seele zu verflagen! Ich weiß nichts darauf zu sagen, Denn ein Zenge giebt sich an, Der gesehn, was ich gethan. ul S COO Großer Richter Vor dein streng Geboren, Der dein treng lo ren, Der mit Sünden sich be- fleckt, 0 390 49€ 3. Tomin m od Wehe mir, ich muß verderben, Sehe nichts, als Höll und Pein! Frecher Sünder, du mußt sterben! Wird mein strenges Urteil sein. Es erzittert meine Seele pra Vor des Abgrunds offner Höhle: Wer hilft mir in dieser Not, Wer errettet mich vom Tod? C Rechtfertigung. 4. Doch, Gott Lob! die Furcht verschwindet, Weil sich mir ein Mittler zeigt, Weil sich ein Vertreter findet, Vor dem der Verkläger schweigt. Obeglückte, teure Stunden! Gottes Sohn hat seine Wunden Und sein blutig Lösegeld Meinem Richter dargestellt. 5. e Bule @ Richter, siehe meinen Bürgen! Siehe die Bezahlung an! Dieser ließ für mich sich würgen, Dieser hat genug gethan; Er hat dein Gesetz erfüllet, Er hat deinen Zorn gestillet: Herr, ich glaube, steh mir bei, Sprich von Straf und Schuld mich frei! 6. hip Ach, was hör ich! Gnade, Gnade, Gnade schallet in mein Ohr; Sple Ach, es hebt vom Sündenpfade Mich ein sanfter Zug empor! Gott spricht: Sünder, du sollst leben. Deine Schuld ist dir vergeben; Sei getroft, mein lieber Sohn, Komm zu meinem Gnadenthron! 7. Seht, wie sich der Abgrund schließet, Seht, wie sich der Himmel freut, Da das Blut des Lammes fließet, Da mich die Gerechtigkeit Des vollkommnen Mittlers decket! Wer ist, der mich ferner schrecket? Wer ist, der sich an mich wagt Und dein Himmelskind verklagt? 8. MUDIT Richter, der mich losgesprochen, Bater, der mich zärtlich liebt, Mittler, der, was ich verbrochen Und geraubt, Gott wiedergiebt, Geist, der mir den Glauben schenket, Mich in Jesu Wunden senket, Gott der Gnade, dir sei Ruhm Und mein Herz dein Eigentum! 9. Laß mich nun die Sünde haffen, Die das Herz mit Angst beschwert; Laß mich alles unterlassen, Was den teuren Frieden stört! Rein'ge täglich mein Gewiffen; Laß mich eifrig sein befliffen, Mit Verleugnung dieser Welt o Das zu thun, was dir gefällt! the bom sols 121. Mel. Wer nur den lieben Got läßt walten 303 Die eignen Werke fallen hin. Der Mittler, der im Fleisch erschienen, Hat diese Ehre zum Gewinn, Daß uns sein Tod das Heil gebracht Und uns aus Gnaden selig macht. Christian Luewig Scheit, † 1761. J E Aus Gna- den soll ich se lig werden! Herz, glaubst du's Was willst du dich so bös geber- den? Jst's Wahrheit, 0= der glaubst du's nicht? was die Schrift verspricht, 154 MON Pa sein: Aus Gna- den ist der Him- mel mein! 2. Aus Gnaden! Hier gilt kein Verdienen, So muß auch die ses Wahr- heit 250-30 P 3. Aus Gnaden! Merk dies Wort: Aus Gnaden! So hart dich deine Sünde plagt, So schwer du immer bist beladen, So schwer dein Herz dich auch verklagt; Was die Vernunft nicht fassen kann, Das beut dir Gott ans Gnaden an. 304 4. Aus Gnaden kam sein Sohn auf Erden Rechtfertigung. Und übernahm Sünden last. Was nötigt' ihn, dein Freund zu werden? Sprich, wes du dich zu rühmen haft! Gab er sich nicht zum Opfer dar Und nahm dein Heil in Gnaden wahr? 5. Aus Gnaden! Dieser Grund wird bleiben, So lange Gott wahrhaftig heißt. Was alle Knechte Jesu schreiben, Was Gott in seinem Worte preist, Worauf all unser Glaube ruht, Ift: Gnade durch des Lammes Blut. 6. Aus Gnaden! Doch du, sichrer Sünder, Denk nicht: Wohlan, ich greife zu! Wahr ist's, Gott ruft verlorne Kinder Aus Gnaden zur verheißnen Ruh; Doch nimmt er nicht zu den an, Wer noch auf Gnade sünd'gen bebe HIS = Gna- den; Scha- den: 7. Aus Gnaden! Wer dies Wort gehöret, Preds33% Tret' ab von aller Heuchelei! Nur wenn der Sünder sich bekehret, Dann lernt er erst, was Gnade sei; Beim Sündethun scheint sie gering, Dem Glauben ist's ein Wunderding. 8. Aus Gnaden bleibt dem blöden Herzen Das Herz des Vaters aufgethan, Wenn's unter Angst und heißen Schmerzen Ich schwinge meine Glaubensfahn' Und geh' getrost trotz allem Zweifel Gna- Durch's rote Meer nach Kanaan: Nichts sieht und nichts mehr hoffen fann. Wo nähm' ich oftmals Stärkung her, Wenn Gnade nicht mein Unter wär? 9. Aus Gnaden! Dies hör Sünd und Teufel! Ich glaub, was Jesu Wort verspricht, kann. Ich fühl es oder fühl es nicht. 122. Eigene Melodie. Es ist das Heil uns kom- men her Von Güt' und lau- ter Die Wer- ke taugen nim- mer- mehr, Zu hei- len un- fern Paul Speratus, † 1554. Der Glaub' sieht Je- sum Chri- fstum an, Der hat ge|| nug für uns ge- than, Er ist der Mitt- ler 2. Was Gott im G'setz geboten hat, Da man's nicht konnt erfüllen, Erhub sich 30 n und große Not, Die niemand konnte stillen: wor= dent. Bom Fleisch wollt nicht heraus der Geift, 10 Drauf das Gesetz dringt allermeiſt: Es war mit uns verloren. 100 Rechtfertigung. 3. Es war ein falscher Wahn dabei: Gott hätt sein G'setz drum geben, Als ob wir möchten selber frei Nach seinem Willen leben; So ist es nur ein Spiegel zart, Der uns zeigt an die sünd'ge Art, In unserm Fleisch verborgen. 4. Nicht möglich war, dieselb' Unart Aus eignen Kräften lassen; Wiewohl es oft versuchet ward, Doch mehrt sich Sünd' ohn Maßen; Denn Gleißners Werk Gott hoch verdammt Und jedem Fleisch der Sünden Schand' Allzeit war angeboren. 5. Doch mußt's Gesetz erfüllet sein, Sonst wär'n wir all verdorben; Drum schickt Gott seinen Sohn herein, Der selber Mensch ist worden; Das ganz' Gesetz hat er erfüllt, Damit sein's Vaters Zorn gestillt, Der über uns ging alle. 6. Und weil es nun erfüllet ist Durch den, der es konnt halten, So lerne jetzt ein frommer Chrift Des Glaubens recht Gestalten! Nichts mehr, denn: Lieber Herre mein, Dein Tod wird mir das Leben ſein, Du haft für mich bezahlet! 7. Daran ich keinen Zweifel trag', Dein Wort kann nicht betrügen: Nun sagst du, daß kein Mensch PUND OF verzag', Das wirst du nimmer lügen; Wer glaubt an mich und wird getauft, Dem ist der Himmel schon erkauft, Daß er nicht werd verloren. 8. Gerecht vor Gott sind die allein, Die dieses Glaubens leben: Doch wird des Glaubens heller Schein Durch Werke kund sich geben. Der Glaub' ist wohl mit daran, Gott Du mußt auch lieben jedermann, Bist du aus Gott geboren. 305 9. Die Sünd' wird durch's Gesetz erkannt; Schlägt das Gewissen nieder. Das Evangelium kommt zur Hand Und stärkt den Sünder wieder, Es spricht: Eil nur zum Kreuz herzu, Im G'setz ist weder Rast noch Ruh Mit allen seinen Werken. 10. Die Werk' kommen gewißlich her Aus einem rechten Glauben; Denn das nicht rechter Glaube wär, Dem man die Werk' wollt rauben! Doch macht allein der Glaub gerecht; Die Werke sind des Nächsten Knecht, Dabei wir'n Glauben merken. 11. Die Hoffnung wart't der rechten Beit, Was Gottes Wort zusage; Wann das geschehen soll zur Freud, Sett Gott kein Ziel noch Tage; Er weiß wohl, wann's am besten ist, Und braucht an uns kein' arge List; Des soll'n wir ihm vertrauen. 12. Ob sich's anließ, als wollt' er nicht, Laß dich es nicht erschrecken; Denn wo er ist am besten mit, Da will er's nicht entdecken; Sein Wort laß dir gewiffer sein, Und ob dein Herz spräch lauter Nein, So laß doch dir nicht grauen! 13, Sei Lob und Ehr mit hohem Preis, Um dieser Gutthat willen, Gott Vater, Sohn und heilgem Geist, Der woll' mit Gnad' erfüllen, Was er in uns begonnen hat, Zu Ehren seiner Majestät; Geheiligt sei sein Name! 14. Sein Reich zukomm', sein Will' auf Erd' Steh wie im Himmelsthrone! Das täglich Brot noch heut' uns werd', Wohl unsrer Schuld verschone, Als wir auch unsern Schuldnern thun! Laß uns nicht in Versuchung nun, Lös' uns vom Bösen! Amen. 20 306 Rechtfertigung. tore123.nl is your Mel. O du Liebe meiner Liebe, im= mer= hin! en= det bin; eadap p Gin- mal ist die Schuld ent richtet Und das gilt auf Mo- sis Opfer stehn vernichtet, Da ich nun vollongem aone Einer hats auf sich genommen, Ei- ner do bringt sich für uns dar, Der, auf den beim Dienst der From- men Schon vor- längst ge deutet war. P 2. Ehe man dem Herrn zur Gabe Gottes Lämmlein dargebracht, Ward aus aller unsrer Habe Weniger, als nichts gemacht. Dachte man bei dem Altare, Die Versöhnung sei geschehn, So hieß Gott nach einem Jahre Immer wieder opfern gehn. 3. Johann Pöschel, † 1741. Was ist's Wunder? Blut der Kälber Und die Asche von der Kuh Setzet freilich, denkt nur selber, Die Gewissen nicht zur Ruh: Dein Versprechen, dein Verbitten, Hätt' es gleich noch größern Schein, Als das Opfern in der Hütten, Wird doch wohl nicht besser sein! 4. Alle unsre Schuldigkeiten, Die Gott von uns fordern kann, Sind hinaus auf alle Zeiten Schon auf einmal abgethan; Einer hat sie übernommen, Alles steht in Richtigkeit, Und seitdem der Bürg' gekommen, Ist es nimmer Zahlenszeit. 5. Man hat nichts mehr auszumachen, Es giebt nichts mehr abzuthun, Und bei allen unsern Sachen Lassen wir die Hände ruhn; Wir genießen nur die Früchte Deffen, was er ausgemacht, Da er uns in dem Gerichte Längst mit Ehren durchgebracht. 6. Wißt ihr dieses denn, ihr Seelen? Übt ihr's auch vor's Vaters Thron? Man hat nichts mehr zu verhehlen, Man beruft sich auf den Sohn. Aber sind vor Gott die Sachen Schon auf heute ausgemacht: Was wollt ihr denn morgen machen, Wenn ihr was zur Schuld gebracht? 7. Da geht's wie im alten Bunde: Heute ist man ausgeföhnt, dont nest Und zu einer andern Stunde Wird die Freudigkeit verhöhnt. Diesmal ist die Schuld vergeben, Hat man wieder was gethan, Denkt man: Ach nun kommt es eben Auf des Schöpfers Gnade an! 8. Man ergreift zwar Christi Büßen, Aber nur auf eine That, Die man jetzt zu Gottes Füßen boc Etwa abzubitten hat; Find't sich neues Übertreten, Kommt es wieder darauf an, Ob man abermal mit Beten Sein Gewissen stillen kann. Rechtfertigung. 9. Und damit man Gottes schone Bei so vielem Überlauf, So thut man vor seinem Throne Einen neuen Vorsatz drauf: Eben nicht auf seine Kräfte, Man erbittet Christi Kraft, Und doch find't man im Geschäfte, Daß man nie was Beff'res schafft. 10. Da, da geht's dann an ein Klagen, Da geht's an ein ernstlich Thun; Bald will man's auf's neue wagen, Bald in Gottes Willen ruhn, Und darauf bald wieder rege Fort an seinen Frohndienst gehn; Endlich wird man dürr und träge ,. Endlich kommt's zum Stilleftehn. 11. Nun, was hat man da gewonnen? Unruh' ist der saure Lohn; Euer Vorsatz ist zerronnen, Eure Hoffnung geht davon. Woran fehlt's? Man will nicht wissen, Daß mit einer Opfergab, Da man ihm den Leib zerrissen, Christus uns vollendet hab'. 12. Möcht man doch erst überschlagen, Ob man's auszuführen weiß, Wenn uns Gott bei Gnadentagen Zur Bekehrung kommen heißt. Man muß nicht nur darum sorgen, Ob das Alte abgethan; Denkt, ob euer Herz auf morgen Es denn besser machen kann! be 13. Der im Namen aller Seelen Unsern Schuldbrief übernahm, Wußte alles herzuzählen, Als es zum Bezahlen kam; Was im Fleisch und Herz und Nieren Lange als verborgen schlief, Nebst dem, was wir wirklich spüren, Stand schon alles in dem Brief. 14. O, wir sind Gott viel zu schlechte, Er läßt sich mit uns nicht ein, Soll er über seinem Rechte Gegen uns befriedigt sein. Christus sprach zur rechten Stunde: Sich, ich komm mit meinem Leib, Daß im Volk von deinem Bunde Keiner mehr dein Schuldner bleib! 15. Nun, ihr halb gewes'nen Knechte Und halb Kinder in dem Haus, Macht's vor Gott in Chrifti Rechte Einst*) auf alle Sünden aus! Ihr habt nichts mehr zu versprechen, Ihr habt vor den Schulden Ruh' Und ein jedes neu Gebrechen Rechnet immer mit dazu! 16. Kurz, mit einer Opfergabe Hat das Lamm so viel gethan, Daß das Volk von seiner Habe Sich vollendet nennen kann. Unsere Gerechtigkeiten Wachsen nicht mit unsrer Kraft, Weil ihr Grund vor unsern Zeiten In dem Opfer Jesu haft't. *) d. i. endlich einmal. 38 124. Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend, 307 Chrifti Blut und Ge e= rech = tigkeit: Das ist mein Jpop Schmuck und Ehren- kleid; Da- mit will ich vor Gott be- stehn, thos Wenn ich zum Him- mel werd ein- gehn. N. 2. v. 3 inzendori, † 1760. 20* 308 Rechtfertigung. 2. Ich glaub an Jesum, welcher spricht: Wer glaubt, der kommt nicht in's Gericht. Gott Lob, ich bin schon absolviert Und meine Schuld ist abgeführt! 3. Die Handschrift ward mit Jesu Blut Am Kreuz durchstrichen, mir zu gut: Die Nägel, die das Lamm verwund't, Zerriffen ganz den alten Bund. 4. Das heilige, unschuld'ge Lamm, Das an dem rauhen Kreuzesstamm Für meine Sünd gestorben ist, Erkenn ich für den Herrn und Christ. 5. Ich glaube, daß sein teures Blut Genug für alle Sünden thut Und daß es Gottes Schätze füllt Und ewig in dem Himmel gilt. 6. Drum soll auch dieses Blut allein Mein Trost und meine Hoffnung sein; Ich bau im Leben und im Tod Allein auf Jesu Wunden rot. 7. Und wenn ich durch des Herrn Verdienst Noch so treu würd' in seinem Dienst, Gewönn' auch allem Bösen ab Und fündigte nicht bis in's Grab. 8. So will ich, wenn ich zu ihm komm, Nicht denken mehr an gut und fromm, Sondern: da kommt ein Sünder her, Der gern für's Lös'geld selig wär! 9. Da singt der Vater Abraham Und alle Heiligen dem Lamm, Und sieht man in ihr Buch hinein, So steht's, daß sie auch Sünder sein. 10. Wird dann die Frag' an mich ge= bracht: Was hast du in der Welt gemacht? So sprech ich: Dank jei meinem Herrn, Konnt' ich was Guts thun, ich that's gern! 11. Und weil ich wußte, daß sein Blut Die Sünd wegschwemmt mit seiner Flut m Und daß man nicht muß will'gen ein, ließ ich mir's eine Freude sein. 12. Wenn nun kam eine böse Lust, So dankt ich Gott, daß ich nicht mußt: Ich sprach zur Luft, zum Stolz und Geiz: Dafür hing unser Herr am Kreuz! 13. Da macht ich keinen Disputat, Sondern das war der kürzste Rat: Ich flagt es meinem Herrn so bloß, Da wurd ich's immer wieder los. 14. Da werden alle Heil'gen sich Mit mir erfreuen inniglich Und preisen unsern Schmerzensmann; Dann stimm ich auch mit ihnen an: 15. Dem Lamm gebühret alles gar, Weil es für uns geschlachtet war; Es hat die Sünde weggebracht Und uns Gott angenehm gemacht! 16. So lang ich noch hienieden bin, So ist und bleibet das mein Sinn: Ich will die Gnad in Jeſu Blut Bezeugen mit getrostem Mut. 17. Gelobet seist du, Jesu Christ, Daß du ein Mensch geboren bist Und haft für mich und alle Welt Bezahlt ein ew'ges Lösegeld! 18. Das hilf uns nun auch predigen Und aus der Grub' erledigen, Was gern aus deiner blut'gen Füll' Als Sünder Gnade nehmen will! 19. Du Ehrenkönig, Jesu Christ, Des Vaters ein'ger Sohn du bist; Erbarme dich der ganzen Welt Und segne, was sich zu dir hält! 20. Ich will nach meiner Gnadenwah! Hier fleißig sehn in's Wundenmal, Und droben prangen in dem Kleid Dein's Blutes und Gerechtigkeit. Rechtfertigung. 125. hit sand Mel. Nun bitten wir den heiligen Geist ठं Was uns mit Frie- den und Trost er- füllt, Was un- fre See39 N. L. v. Zinzendorf, † 1760. 66 len al- lei- ne stillt, Was wir im- mer müs- sen im Her- zen fin- den: Wer auf das Opfer des Lamms vertraut, Der hat gewiß nicht auf Sand gebaut. Sondern auf den Felsen, der ewig stehet; d Denn wenn die Welt auch zu Grunde gehet, So bleibet er. 309 = Ist die Ver- söh- nung für unsre Sün- den Durch Je su Blut. 2. Und für die Sünder hat Gnad' em. pfangen Bur Seligkeit, 3. Wer aber auf eigne Werke steht Und sich auf die Art um Gnade müht, Die doch Gott umsonst giebt, der wird zu Schanden Und bleibt gewißlich in seinen Banden, Verfehlt sein Heil. 4. 5. Verachtet man Gottes ein'gen Sohn, So ist es ja der verdiente Lohn, Daß man unterm Borne muß liegen bleiben; Denn denen nur, die an Jesum gläuben, 3ft Heil bereit't. 6. Jesu, wir bitten von Herzensgrund, Du bist der Stifter vom neuen Bund Für die Gottesherden: ach, laß uns finden Gnade, uns alle auf dich zu gründen Als einen Mann! 7. Gott will den Menschen nicht gnädig sein, Was du gefunden, das halte fest, Und was sich noch nicht so ganz verläßt Auf die freie Gnade, das bring zurechte: Als nur in Christo Jesu allein, Der für unsre Sünden am Kreuz, daß kein einziges bleiben möchte gehangen Auf falschem Grund! 126. Mel. In Gott ist meine Seele still; G. Tersteegen, † 1769. Perd pa Mein Je- su, der sich mir zu gut Ge- klei- det in mein Fleisch und Blut! Mein Go- el, der sich mir -9--9verbunde; Der 310 Rechtfertigung. mei= - ner Sün- den Schuld und Last Aus un- ver- dien- ter Lieb umfaßt Und in dem Riß als Mitt- ler stun- de! 2. Am Kreuz und in Gethsemane, Da drückte dich das Ach und Weh, Das meine Bosheit hatt' verschuldet; Da hat dich Gottes Zorn erschreckt, Den ich durch meine Sünd erweckt: Für mich hast du den Tod erduldet! 3. Mir hast du Höll' und Tod bestegt, Mir hast du Gottes Recht vergnügt, An's Kreuz genagelt meine Sünde; Es hat dein bittrer Todesschmerz Mir aufgeschlossen Gottes Herz, Worin ich Gnad und Leben finde! 4. Ich machte dir am Kreuze Last; Du hast mich auch noch jetzt gefaßt, Versöhnest mich vor Gottes Throne: Du betest für mich Tag und Nacht, Bis alles auch in mir vollbracht; Du hältst mich, daß ich in dir wohne! 5. Dein Blut mir öffnet wiederum Den neuen Weg in's Heiligtum, Den ich so nahe find im Herzen; Dein Blut den bangen Sinn berührt, Mich aus der Eng' in's Weite führt; Es reinigt mich und nimmt die Schmerzen! 6. So komm ich Sünder, wie ich bin, Schlag Welt und Sünden aus dem Sinn Und schmiege mich zu Gottes Füßen: So komm ich und ich komme frei, Wundergnad', o Liebestreu! Gott läßt mich Huld durch dich genießen. 7. O Wunder! Ja, ich sag es noch, Ein Sünder sein und kommen doch Als Kind zu Gott: wer kann's ergründen? Liebe, du liebst gar umsonst; Doch den du liebst, muß deine Brunst In Gegenliebe ganz entzünden! 8. Mißbraucht ein andrer solche Gnad, Weil er sie nimmer in sich hat: Mir soll sie ewig teuer bleiben! Doch Jesus bleibt nicht außer mir; Sein Blut durchdringt mich für und für, In mir der Liebe Frucht zu treiben. 9. Hodno Ich wicle mich in Jesum ein, Sn ihm will ich erfunden sein, Er muß mich decken und erfüllen; Hätt ich der Engel Heiligkeit, Ich legte ab mein schönes Kleid Und wollt in Jesum mich verhüllen. 10. Ja, Jesu, zeuch mich wesentlich Aus mir und allem ganz in dich, So bin ich schön in dir alleine! Mein Bürg, mein Schild in aller Not, Gieb, daß ich jetzt und auch im Tod In dir allein vor Gott erscheine! 11. Ehr, Lob und Dank sei, Jesu, dir! Ich will mich rühmen dort und hier In deinem Blut und Jesusnamen. Du bist der Grund der Seligkeit; Ach, gieb mir eine Ewigkeit, Dich würdiglich zu preisen! Amen. 127. Mel. Wer ist der Braut des Lammes gleich? N. 2. v. Zinzendorf, † 1760. = Du un- ser aus er- wähl- tes Haupt, An wel- ches uns- re Laß uns in deiner Nä- gel Mal Er- blik- fen uns- re See- le glaubt, Gna- den- wahl Rechtfertigung. Und durch der auf ge- spalt- nen Sei- te Schrein = Führ unsere See len aus und durch und ein! = 2. Das ist das wundervolle Ding; Erst dünft's für Kinder zu gering, Und dann zergläubt ein Mann sich dran Und stirbt wohl, eh er's glauben kann: Daran erkennt man hier das kleine Heer, Und davon singt man noch am gläfern Meer. 3. So lange eine Menschheit ist, So lange Jesus bleibt der Christ, So bleibet dies das A und O Vom ganzen Evangelio, Und daß das Gotteskraft und WeisIn and heit ist, Das wißt ihr alle, die ihr Wahrheit wißt! dis- trhalte 4. Wenn einer von der Mutter her Vielleicht noch unbescholten wär Und wüßte kaum, was Fleisch und Blut, Was Geiz sei oder hoher Mut, Und in dem allen sich selbst helfen kann: Der ist ein blinder und ein armer Mann. Info 5. stod sible) Und wer auch in dem Glanz des Lichts Sich sieht und sieht, er tauge nichts, Und geht und greift die Sache an, Will eher Guts thun, als er kann, Und müht sich selber viel und mancherlei: Der lernet nie, was ein Erlöser fei. 6. Wenn aber ein verlornes Kind Vom Tod erwacht, sich frümmt und windt 311 Und sieht das Bös' als böse ana Und glaubt nur, daß es sonst nichts kann, Verzagt an sich, es geht ihm aber nah: Kaum sieht sich's um, so steht der Heiland da! 7. 111 Wie geht dir's?" O, es geht nicht gut, Ich liege hier meinem Blut;"" Da spricht der Menschenfreund: ,, Mein Sohn, Nimm hin die Absolution, Und sieh mich an und glaub und stehe auf und freue dich und zieh dich an und lauf!" 8. Die Seele kriegt den neuen Geiſt, Sie glaubt und thut, was Jesus heißt; Sie steht das Lamm mit Augen an, Die Gott alleine geben kann, Steht auf, bekommt ein unsichtbar Gewand Und ist auf einmal mit dem Lamm bekannt. 9. Die Sünderscham und Gotteskraft, Die machen gleich Genossenschaft Und bleiben immer ungetrennt Im Herzen, das den Heiland kennt; Da geht kein guter Wille mehr zurück, Denn ihre Arbeit ist ein ew'ges Glück. 10. Erst heißt der Freund die Seele ruhn, Dann effen und hernach was thun: So übt er ihre Glaubenskraft In einer treuen Ritterschaft, Sie thut und wenn sie dann ihr Werk gethan, Denkt sie gemeiniglich nicht weiter dran. 11. Und würde man ja irgendwo Der eignen Gnadenarbeit froh, So kommt die heilge Scham herbei, Die zeiget uns so mancherlei, Daß man Gott dankt, wenn man sich selbst vergißt Und denkt an nichts, als daß ein Heiland ist. 12. Und allenthalben geht der Sinn Der Gläubigen zur Gnade hin Und denkt drauf, wie er Nacht und Tag Dem Bräutigam gefallen mag, Der uns vom ew'gen Tode los gemacht Und unverdient zur Seligkeit gebracht. 312 Wiedergeburt. Wiedergeburt. 128. Mel. Nun freut euch, lieben Christen g'mein, f' e J J J J J J J tom- men, nom- men! O, was ist das für Herr- lich feit, zu der wir sind geDaß du, Herr, uns in dieser Zeit Zu Kin- dern an- ge= JAVANJ = Wir sind ver- gäng- lich wie das Laub Und vor dir g Asch' und ar- mer Staub, Und sind 2. Ich, ich muß mich besonders hier Vor deinem Throne biegen; Es war nichts, als nur Sünd' an mir, Ich sollt im Tode liegen, Und du sprachst mich von allem los Und nahmst mich auf in deinen Schoß Zu deinem Kind und Erben. 3. Sonst konnt ich nicht das Abba schrein, Durft dich nicht Vater nennen, Doch drang des Glaubens Kraft herein, Ich lernte dich erkennen; Ich hielt mich gläubig an den Sohn, Da kam ein Blick von deinem Thron, Der mich freimütig machte. 4. Ich bin durch Christum ausgeföhnt, Der das Gesetz erfüllet; Die Straf ist völlig abgelehnt Und aller Zorn gestillet: Unbekannt. Er ward ein Knecht und ich ein Kind; Wie viel an ihn nur gläubig sind, Die sind zu Kindern worden. 5. Du siehst mich auch in Christo an Mit holden Vateraugen: Mit Heil hast du mich angethan, Nun kann ich vor dir taugen, Nun darf ich sagen ohne Scheu, Daß Gott mein holder Vater sei: O, was ist das für Gnade! P: so hoch ge= eh= ret! 6. 2nd Was acht ich doch das Gut der Welt, Wonach so viele rennen, igit C Da jetzt mein Glaube Macht erhält, Mich Gottes Kind zu nennen! Denn du bist mein und ich bin dein; So ist mit dir auch alles mein, Was ich, dein Kind, nur brauche. 7. O Gott, wie lob und preis ich dich Für solche hohe Gnade! Nun liebest und erhöhst du mich Im allerhöchsten Grade: Denn was kann wohl an Glanz und Schein Noch herrlicher, noch schöner sein, Als Gottes Kind zu werden! 8. Was ist, das mir nun schaden kann, Wie schädlich es geschienen! Ich seh es als das Meine an, Es muß zum besten dienen; Stellt sich gleich manche Hindrung ein, Es muß mir alles nützlich sein, Wie ich's vonnöten habe. und 9. Nun kann ich ohne Sorgen stehn, Sa, recht im Glauben leben, Getrost durch Zeit und Alter gehn, Du wirst mir alles geben; Ich kann durch deinen lieben Sohn Als Kind zu deinem Gnadenthron Zu allen Zeiten nahen. 10. Wenn mir was fehlt, so sag ich's dir, Dann kann mir gar nichts fehlen; Wenn mich was trifft, so hilsst du mir, Wiedergeburt. led d d d d 129. Eigene Melodie. ihrer See len = Chri- sten sind ein göttlich Volk, Aus dem Geist des ਨੂੰ Herrn gezeu get, Shm gebeu- get Und von seiner Flam- men = Macht An- ge- facht: Vor des Bräut'gams Au- gen schwe- ben, Das ist OP Le= Ich darf mich gar nicht quälen: Du, Vater, weißt ja, was ich brauch Und bin ich Kind, so erb ich's auch: Ich bleib in deinen Händen. 2. Königskronen sind zu bleich Vor der Gott Verlobten Würde; Eine Hürde Wird zum himmlischen Palast, Und die Last, Drunter sich die Helden klagen, Wird den Kindern leicht zu tragen, Die die Kreuzestraft gefaßt. 3. Ehe Jesus unser wird, Eh' wir unser selbst vergessen Und gesessen Zu den Füßen unsers Herrn, Sind wir fern Von der ewgen Bundesgnade, Von dem schmalen Lebenspfade, Von dem hellen Morgenstern. N. 2. v. Zinzendorf, † 1760. 313 ben Und sein Blut ist ihre Pracht. 5. Beuch mich hin, erhöhter Freund, Beuch mich an dein Herz der Liebe! Deine Triebe 4. Pilgrimschaft zur Ewigkeit Bleibet immer dar beschwerlich, Ja, gefährlich, Bis man ringt und dringt zu dir, Enge Thür, Ein'ge Ursach der Vergebung, Glut der göttlichen Belebung, Jefu, unser Liebspanier! Führen mich, du Siegesheld, Durch die Welt, Daß ich deine Seele bleibe Und so lange an dich glaube, Bis ich lieb' im innern Zelt. 6. Da ist meine Hand und Herz! Du hast deine Seel gemaget Unverzaget, Und das alles blos allein, Daß ich dein Und du meine heißen könntest: Wenn du nicht vor Liebe brenntest, Hätte das nicht können sein. 7. Nun, so fahre alles hin! Fahre hin, erlaubte Freude! Meine Weide Sei des Herren letztes Mahl Vor der Qual; Meine Ehre seine Schande, Meine Freiheit seine Bande, Meine Bier die Rof' im Thal! 314 Heiligung Heiligung. Der im R adnog namas i did 130. Mel. Folget mir! ruft uns das Leben, O, wer giebt mir Adlers flügel, Um mit los H = #d - nem Zügel Mut, Be- gier- den, Sinn und Herz Auf- zuDie so lang gefangen war! 2. hu Wie viel Fesseln, wie viel Stricke Bleiben fort und fort zurücke! Draußen hat die arge Welt Ihr dreifaches Garn gestellt; In mir ist ein Leib der Sünden, Ja, ein Pfuhl, der nicht zu gründen, Da der Geist wird matt und weich In verkehrter Triften Schleich. 3. mist Fi. Ad. Lampe, † 1729. = LP führen himmel- wärts! Ach, wann wird das Jahr anfangen, Ich sollt längst sein aufgeflogen, Da die Welt mich stets betrogen! Himmel, Erde, Luft und Meer Hab ich funden arm und leer Und mit Schaden selbst erfahren, Daß sie mir zu enge waren, Weil den unsterblichen Geist Kein vergänglich Wesen speist. 4. did Da zur Frei- heit wird ge- langen Jesu frei gekaufte Schar, muse Ich sollt längst sein aufgeflogen! Jesus hat mich oft gezogen Und geöffnet mein Gesicht, Um zu sehn das helle Licht, Das sich in der Seelen spiegelt. Die, mit Glaub' und lieb' geflügelt, Jesu Wunden frei und los Sich erwählt zum Felsenschloß. ges d 5. Ja, ich weiß noch wohl die Stunden, Da ich, von mir losgebunden, Dacht, ich wär dem Netz entrückt Und in Jesu Herz entzückt; Ich sah Händ' und Seite offen, Draus die Lebenswasser troffen; Ich empfand des Geistes Pfand Und der zartsten Liebe Brand. 6. Ich dacht, nimmer fann's geschehen, Daß ich werd zurücke gehen, Weil ich nun in Ewigkeit Jesu Leib und Seel geweiht; Weil der Glanz der Sternenbühne Gegen ihn wie gar nichts schiene; Weil mein Armut ich vergaß, Da in Jesu Schoß ich saß. 7. Alles wollt ich willig wagen, Jesu Schmach mit Freuden tragen Und durch tausend Ungemach, Tod und Höll' ihm folgen nach; Doch wie bald sank mein Gefieder Kraftlos und versenget nieder! Meine Trägheit und Untreu Find ich alle Stunden neu. Heiligung. 8. Ich verfluche selbst die Regung, Die mich bringet in Bewegung; Ich fleh täglich: wär sie doch Ganz erdrückt durch Christi Soch! Aber wie ich seufz und lechze Und um Kraft zur Stillung ächze, Der geringste Vorwurf kann si Nen Getümmel stiften an. 9. Will sich dann, o Seelenleben! Meine Seel' zu dir erheben, Ach, wie bald bin ich beschämt, Daß die Flügel sind gelähmt, Die den Geist erheben sollen, Daß kaum leere Worte wollen Aus dem dürren Herzensgrund Stammelnd fließen von dem Mund! 10. 3war ich weiß, ein träg Geblüte Ist ein Riegel dem Gemüte Und das Fleisch, der Sündenweg, Macht den Geist zum Guten träg; Aber ift's nicht noch zu kräftig, Wann's im Eitlen ist geschäftig? Soll's in deinem Dienst allein Lustlos und erschöpfet sein? 11. Nein, mein Gott, ich will nicht heucheln, Noch dem alten Adam schmeicheln, Stünd ich besser auf der Wacht, Hätt ich auf mein Herz mehr acht, Würd ich mehr an dich gedenken Und was du hast wollen schenken, Wenden an, ich würd viel mehr Tüchtig sein zu deiner Ehr! 12. Doch du bist der treue Hirte, Der verlorne und verirrte Schafe sucht und Lämmer trägt! Du hast mir zum Pfand gelegt Deine Treu und mir's verschrieben, Daß du mich willst ewig lieben, Daß die täglich neue Schuld Nie soll brechen deine Huld. 13. Dich soll dein Beruf nie reuen! Du wollst keinen Aussatz schenen, Heilen, was für Wunden sind, Und mich als ein erstes Kind Säugen, nähren und zum Leben Stets erneute Kräfte geben! Darauf hab ich es gewagt Und im Glauben ja gesagt! 315 14. Laß dich denn, mein Jesu, finden Von der armen, nackten, blinden Seele, die mit Thränen dir Hält dein Wort und Siegel für, Die zu deinen Füßen lieget Und als Staub im Staub sich bieget! Laß des Herzens Angst und Bein Dringen in dein Herz hinein! 15. Hast du dir mich auserwählet, Mich zu deinem Volk gezählet! Deines Rats Beständigkeit Kann ja meine Nichtigkeit überwiegen und verschlingen; Daß ich dir nichts konnte bringen; War dir ja bekannt genug Auch vor deinem ersten Zug! 16. Ewig liebender Erbarmer! Findest du mich arm, je armer Ich nun zu dir komm, je mehr Werd ich deines Reichtums Ehr, Den du an mir kannst erweisen, In vollkommnem Glanze preisen; Du willst denen ja allein, Die nichts haben, alles sein! FRE 17. Laß mich denn aus dir empfangen Neue Kraft, um zu gelangen In dein innerst' Heiligtum! Laß dein Erb und Eigentum Nicht an eitlen Dienst der Erden Länger angefesselt werden; Freier König, mach mich frei Aus Ägyptens Stiaverei! 18. Soll ich ewig Himmelskronen Tragen und im Lichte wohnen, Gieb, daß ird'schen Schein und Pracht Ich für Kot und Schatten acht, Daß ich, aus mir selbst entzogen Und dem Sichtbaren entflogen, In der unsichtbaren Bier Deines Reichs mich ganz verlier! addi 19. J O, daß mich nichts möchte quälen, Als nur, wenn in meiner Seelen Ich den reinsten Himmelskußt Deiner Liebe missen muß! O, daß mich nichts möcht erquicfen, Als wann du mit Gnadenblicken Im Berborgnen mich anlachst Und in Wonne trunken machst! 316 Heiligung. 20. O, daß ich die Glut mitfühlte, Die dein Eingeweid umwühlte, Da du aufgehoben hast Meiner Sünden Centnerlast; Die die Zornglut Gottes dämpfte, Die mit Tod und Hölle kämpfte, Die am Kreuz dich martern ließ, Die dein Lebenslicht ausblies. 21. Möcht ich lieben, wie du liebest, Möcht ich bringen, was du giebest: O, wie würden dann in ein Du und ich geschmolzen sein! Doch du wirst es mir gewähren; Denn wie kann's zu deiner Ehren Dienen, daß ich immer flag? Zeuch mich, Herr, so lauf ich nach! 131. geben Schein! klein: Glanz zu Mel. Wie nach einer Wasserquelle( Pi. 42.) Lebens- son- ne, de-ren Strah- len Auch im Dunk- len Dich nach Wür- den ab- zu- ma- len, Ist der Son- ne = Ond Al- ler Ster- ne gold- ne Pracht Ge- gen Fr. Ad. Lampe, † 1729. dich ist lauter Nacht; Mond und Ster- ne müssen wei- chen Und vor deinem Glanz er- blei- chen. 2. Ist das Licht süß anzusehen, Das die Sonne zu uns schickt: Alles muß in Freuden stehen, Was dein liebreich Herz erblickt. Du hast mitten aus der Nacht Licht und Leben wiederbracht, Da die Sonne sich verhüllte, Weil den Zorn ihr Schöpfer stillte. 3. O, wie sah man nicht im Dunkeln, Da du zwischen Mördern hingſt, Deiner Liebe Feuer funkeln, Womit du dein Volk umfingst! Hättst du nicht des Abgrunds Dampf Ausgetilgt durch deinen Kampf, Ewig müßten wir ersticken In der Hölle Rauch und Stricken. 4. Komm denn, Jesu! deine Klarheit Allen Sündendunst zerbricht; Zeige mir den Weg der Wahrheit, Zeig dein helles Angesicht! Treib aus meinem Herzen aus Alle Schatten; laß dein Haus, Drin du dich willst ewig spiegeln, Belial dir nicht verriegeln! 5. Siehst du nicht des Herzens Höhle, Wie sie ist Verwirrung voll? In dem tiefsten Grund der Seele Glänzt es noch nicht, wie es soll. Ach, wann soll doch einst dein Glanz Meinen Geist verklären ganz! O, daß einst möcht' alles sterben, Was dein Licht nur kann verderben! 6. Warst du's nicht, der aus der Tiefe, Drin die Welt versunken lag, Durch dein Wort dem Lichte riefe? Und wie plötzlich ward es Tag! Starker Gott, dem nichts entbricht. Sprich noch einst: Es werde Licht! Laß das Fleisch in seinen Lüften Nicht mehr wider dich sich rüsten! Heiligung. 7. Laß in deinem Licht mich wandeln, du heller Morgenstern! Laß mich suchen so zu handeln, Wie mir zeigt des Wortes Kern, Und gleich wie du für und für Bist des Vaters Bild und Zier, Also laß auch deine Strahlen In mir deine Gleichnis malen! 8. Ich muß, wie du mich, dich kennen; Ich muß heilig sein, wie du Und, wie du, in Liebe brennen: Gieb mir Licht und Kraft dazu! War des Tempels Dunkel nicht Allzueng vor deinem Licht, Warum wolltest du dich schämen, Platz in meinem Geist zu nehmen? 9. Wohne, herrsche, leuchte, heile! Dir, dir räum ich Herz und Mut. Sei mir stets zur Feuersäule, Fülle mich mit Licht und Glut! Eine Sonne wärmt die Welt, Eine Sonne mir gefällt; Würde die mich nicht erhitzen, Was sollt mir mein Leben nützen? 10. O, daß ich dich hier möcht spüren Im Verborgnen unverrückt, Und in die mich stets verlieren, Wenn ich deinen Glanz erblickt! Weicht, ihr Sinne! schweig, Verstand! Hier wird etwas mehr erkannt, Als dein Zirkel kann ermeffen; Witz und Kunst wird hier vergessen. 11. Hier bedarf ich keine Sonne, Die nur meinen Leib ergötzt; Dein Antlitz giebt reine Wonne, Die kein Wollustwurm verletzt, Nach dei- ner Gnad 317 Die in Ewigkeit hält aus, Wenn dies ird'sche Sonnenhaus Wird zerschmelzen und mit Krachen Aller Weltlust Ende machen. 12. = Muß ich schon in Mesechs Wohnung Seufzen, girren mannichmal, Ach, ein Strahl ist gnug Belohnung! Ach, ein süßer Jesusstrahl Hat viel größre Lieblichkeit, Als die Hölle Bitterfeit! Und in dieser Liebeskammer Wird verschmerzt der Sündenjammer. 13. Ja, willst du dich schon verstecken Einen Augenblick vor mir, Es soll mich doch nicht erschrecken, Ich will schweigen, trauen dir! Du wirst deinen Bund und Eid Halten fest in Ewigkeit; Wenn die Sonne wird vergehen, Bleibet doch dein Wort mir stehen. 14. 132. Mel. Herr Christ, der einig Gott's Sohn. Al Du sollst auch im Finstern heißen Meines Herzens ein'ges Licht; Tod und Grab kann nicht zerreißen, Was dein Testament verspricht. Prüfe, forsch mich, wie du willt, Du bleit st mir doch Sonn und Schild! Hast du dich mir schon entnommen, Du wirst eilend wiederkommen. 15. Komm nur bald und laß dein Waislein Dir nachschmachten nicht zu lang In dem dürren Todeshäuslein, Da der Seele oft wird bang! Ende meinen Kampf und Lauf, Geh' in Herrlichkeit mir auf; Laß vor deinem Thron mich stehen Und dein Antlitz ewig sehen! Herr Se- su, Gna- den sonne, Wahr- haf- tes Le- bens- licht, Laß Le- ben, Licht und Won- ne Mein blö- des An- ge- sicht" = Ludwig Andreas Gotter, † 1735. er= freu- en Und meinen Geist er neuen; 318 Mein Gott, ver- sag mir's nicht! 2. Bergieb mir meine Sünden Und wirf sie hinter dich; Laß allen Zorn verschwinden Und hilf genädiglich! Laß deine Friedensgaben Mein armes Herze laben; Ach, Herr, erhöre mich! 3. Heiligung. Vertreib aus meiner Seelen Den alten Adamssinn, Und laß mich dich erwählen, Auf daß ich mich forthin Zu deinem Dienst ergebe Und dir zu Ehren lebe, Weil ich erlöset bin! 4. Befördre dein Erkenntnis In mir, mein Seelenhort! Und öffne mein Verständnis Durch dein heiliges Wort, Damit ich an dich gläube Und in der Wahrheit bleibe Zu Trotz der Höllenpfort! 5. Laß deine Lieb mich rüsten, 3u freuz'gen mein Begier Samt allen bösen Lüsten, 3 Auf daß ich für und für Der Sündenwelt absterbe Und nach dem Fleisch verderbe, Hingegen leb in dir!" 6. Ach, zünde deine Liebe In meiner Seelen an, Daß ich aus innrem Triebe Dich ewig lieben kann, Und dir zum Wohlgefallen Beständig möge wallen Auf rechter Lebensbahn! 7. Nun, Herr, verleih mir Stärke, Verleih mir Kraft und Mut! Denn das sind Gnadenwerke, Die dein Geist schafft und thut; Hingegen meine Sinnen, Mein Lassen und Beginnen, Ist böse und nicht gut. 8. Darum, du Gott der Gnaden, Du Vater aller Treu, Wend' allen Seelenschaden Und mach mich täglich neu; Gieb, daß ich deinen Willen Stets suche zu erfüllen, Und steh mir kräftig bei! 133. Eigene Melodie. Christian Friedrich Richter, † 1711. = Es glän- zet der Chris- ten in wen- diges Leben, ObWas ih- nen der König des Him- mels ge- ge- ben, Ist d gleich sie von au- ßen die Sonne ver- brannt; Was nie- mand verkei- nem, als ih- nen nur selber, be- kannt: spü- ret, Was nie- mand berüh- ret, hat ihre er= leuch= te= te Sin- nen ge- zie- ret Und sie zu der gött- li- chen Wür- de ge- führet. Heiligung. 2. Sie scheinen von außen die schlechtesten Leute, Ein Schauspiel der Engel, ein Efel der Welt, Und innerlich sind sie die köstliche Beute, Der Zierrat, die Krone, die Jesu gefällt; Das Wunder der Zeiten; Die hier sich bereiten, Den König, der unter den Lilien weidet, Zu küssen, in güldenen Stücken gefleidet. Sie effen und trinken nach nötigem Brauch. Jn leiblichen Sachen, Im Schlafen und Wachen Sieht man sie vor andern nichts sonderlichs machen; Nur, daß sie die Thorheit der Weltdet er luft verlachen. Sie stehen im Leiden, Sie bleiben in Freuden; Sie scheinen ertötet den äußeren Sinnen Und führen das Leben des Glaubens von innen! 6. Wenn Christus, ihr Leben, wird offenbar werden, Wenn er sich einst, wie er ist, öffentlich stellt, 3. der Welt! Sonst sind sie des Adams natür- Auch herrlich erscheinen zum Wunder liche Kinder Und tragen das Bilde des Irdischen auch; Sie leiden am Fleische, wie andere Sünder, 5. Sie wandeln auf Erden und leben im Himmel; Sie bleiben ohnmächtig und schützen die Welt! 319 Sie schmecken den Frieden bei allem Getümmel; So werden sie mit ihm als Kön'ge der Erden 4. Doch innerlich sind sie aus göttlichem Stamme, Die Gott durch sein mächtig Wort jelber gezeugt, Ein Funke und Flämmlein aus göttlicher Flamme, Vom obern Jerusalem freundlich gefängt. Die Engel sind Brüder, Die ihre Loblieder. Mit ihnen gar freundlich und lieblich absingen; Das muß denn ganz herrlich, ganz Noch heimliche prächtig erflingen! Gieb, daß wir Sie kriegen, die Ärmsten, was ihnen gefällt, Sie werden regieren Und ewig florieren, Den Himmel als prächtige Lichter auszieren; Da wird man die Freude gar offenbar spüren! 7. Dieweil du Frohlocke, du Erde, und jauchzet, ihr Hügel! den göttlichen Samen geneußt; Denn das ist Jehovah sein göttliches Siegel, 3um Zeugnis, daß er dir noch Segen verheißt: Du sollst noch mit ihnen Auf's Prächtigste grünen, Wenn erst ihr verborgenes Leben erscheinet, Wonach sich dein Seufzen mit ihnen vereinet. 8. Jesu, verborgenes Leben der Seelen, Zierde der inneren Welt! die heimlichen Wege erwählen, Wenngleich uns die Larve des Kreuzes verstellt! Hier übel genennet Und wenig erkennet, Hier heimlich mit Christo im Vater gelebet; Dort öffentlich mit ihm im Himmel geschwebet! 320 Bewahrung. 134. Mel. Ringe recht, wenn Gottes Gnate Heil- ge Ein- falt, Gna- den- wunder! Tief- ste Weis- heit, größ- te Kraft! Schön- ste Zier- de, Liebes- zun- der! Werk, das J Gott al- lei- ne schafft! 2.3 Alle Freiheit geht in Banden, Aller Reichtum ist nur Wind, Alle Schönheit wird zu Schanden, Wenn wir ohne Einfalt sind. 3. Wenn wir in der Einfalt stehen, Ist es in der Seele licht, Aber wenn wir doppelt sehen, So vergeht uns das Gesicht. 4. Einfalt ist ein Kind der Gnade, Eine fluge Ritterschaft, Die auf ihrem schmalen Pfade Nicht nach dem und jenem gafft. 5. Einfalt denkt nur auf das Eine, In dem alles andre steht; Einfalt hängt sich ganz alleine An den ewigen Magnet. Duter August Gottlieb Spangenberg, † 1792. 6. Einfalt quillt aus Jesu Wunden Mit dem teuren Gottesblut: Wer sie da nicht hat gefunden, Der ist fern von diesem Gut. 7. Wem sonst nichts, als Jesus schmecket, Wer allein auf Jesum blickt, be J J J Wessen Ohr nur Jesus wecket, Wen nichts außer ihm erquickt, 8. Wer nur hat, was Jesus giebet, Wer nur lebt aus seiner Füll, Wer nur will, was ihm beliebet, Wer nur kann, was Jesus will, 9. Wer nur geht auf seinem Pfade, Wer nur sieht bei seinem Licht, Wer nur stets verlangt nach Gnade Und mag alles andre nicht, 10. Wer ihn so mit Inbrunst liebet, Daß er seiner selbst vergißt, Wer sich nur um ihn betrübet Und in ihm nur fröhlich ist, 11. Wer allein auf Jesum trauet, Wer in Jesu alles find't: Der ist auf den Fels erbauet Und ein selges Gnadenkind. 12. TIGER Wohl dem, der den Herrn läßt machen, Wohl ihm! der Herr ist sein Hirt: Jesus wartet seiner Sachen, Daß man sich verwundern wird. hilarist- aid theBewahrung. error had song and his 135. m Mel. Wie nach einer Wasserquelle( Pf. 42.) samlep Tedil 1917 Do@ ndt 105 odment 319 Jeremias Hubrig †? en Gottes Mund hat uns ver- heißen, Es soll uns aus We- der Welt noch Teu- fel rei- ßen; Eeine Wahr- heit Bewahrung. fei- ner Hand ist bekannt: Dar um fürchten wir uns nicht, Wenn gleich pload da Erd und Him- mel bricht, Seine Treu kann ihr bambio e 2.m asid fi ho@ Mögen doch die Berge weichen Und die Felfen untergehn, on Nichts mag unserm Felsen gleichen, Gottes Bund bleibt ewig stehn. Nicht vergessen oder bre-chet.is a diste G naslo Kann kein Schlag noch Fall erschüttern, Wenn gleich Erd' und Himmel zittern. plifting 23.rist Er hat sich mit uns verbunden Durch den Bund, der ewig gilt; Dieser Bund wird fest erfunden, Dieser Bund ist unser Schild TETI+ blom mimin Versprechen vie pompare si dist and thiolp 18462 dni Gegen des Versuchers Pfeil; isla plot& Gott bleibt unser Erb und Teil: Das hat uns sein Mund geschworen, Da sein Geist uns neugeboren. Fallt, ihr Hügel, immer hin, 19d os and no 4.mn nd leg Unsers Gottes Vatersinn 3-10 10-18 heng c POMP 136. Mel. O liebe, die den Himmel hat zerriſſen, 321 p pap pan Wie herrlich ist's, ein Schäf- lein Kein höhrer Stand ist auf der told woman Drum sei ruhig, meine Seele! Trau auf Gott, der für dich wacht, Wenn in dieser Jammerhöhle Dir ein Zweifel Kummer macht: Wer sich nur auf Gott verläßt, Der steht unbeweglich fest; Dein Erbarmer wird dich stützen, Seine Tren wird dich beschützen! in der Huld des treu- sten Hir- ten stehn! un verrückt dem Lam- me nach- zu- gehn. II. Nambach, † 1735. ੴ Chris- ti werden Und gan- zen Erden, Als Was al le Welt nicht = ge- ben kann, Das trifft ein solches Schaf bei sei- nem Hir- ten anjur 19@ dlled ind soll vo 21 2. Madde 20 216.10 Hier findet es die angenehmsten Die es allhier in reicher Menge Auen, schmeckt: Hier wird ihm stets ein frischer Quell Hier wird ein Leben mitgeteilt, Das unaufhörlich ist und nie me borses übereilt. 19 di mono 21 entdeckt; Kein Auge kann die Gaben überschauen, 322 Bewahrung. 3. Wie läßt sich's da so froh und ruhig sterben, Wenn hier das Schaf im Schoß des Hirten liegt! Du darfst dich nicht vor Höll' und Tod entfärben, Dein treuer Hirt hat Höll' und Tod besiegt; Büßt gleich der Leib die Regung ein, So wird die Seele doch kein Raub des Moders sein. 4. Das Schäflein bleibt in seines Hirten Händen, Wenn gleich vor Zorn Welt, Höll' und Abgrund schnaubt; Es wird es ihm kein wilder Wolf usods entwenden, Weil der allmächtig ist, an den es 1995 glaubt; Es kommt nicht um in Ewigkeit Und wird im Todesthal von Furcht rund Fall befreit. Fel- sen ein! ändert sein! 5. Wer leben will und gute Tage sehen, Der mache sich zu dieſes Hirten Stab! Hier wird sein Fuß auf füßer Weide gehen, Da ihm die Welt vorhin nur Träin third ber gab; d Hier wird nichts Gutes je vermißt, Dieweil der Hirt ein Herr der Schätze Gottes ist. 6.5 Doch ist dies nur der Vorschmack nisur größrer Freuden, Es folget noch die lange Ewigkeit, onl Da wird das Lamm die Seinen herrndoglich weiden, Wo der krystallne Strom das Wasser esnobe Glimif beut, min Da siehet man erst klar und frei, Wie schön und auserwählt ein Schäflein Christi sei. Tuminging to hi s bilan tan ip plors reddan@ med brin@ 137. somis fol dior di 1980)( hid dy TOTO lapid Mel. Hallelujah! Gott z loben( Ps. 146.) i din Benjamin Schmold, † 1737 81 peddae plnJJ Weicht, ihr Ber- ge! fallt, ihr Hü- gel! Gottes Gna- de hat das Sie gel: Gna de wird be- stehn. ndse = 2. Gott hat mir ein Wort versprochen, Gott hat einen Bund gemacht, Der wird nimmermehr gebrochen, Bis er alles hat vollbracht: Er, die Wahrheit, trüget nicht, Was er faget, das geschicht. 198 = le Bre= chet al Ich will un- verd Laß die Welt zu Trüm- mern gehn, Gottes bis 190 Bis sie mich zufrieden stellt: Ist die Welt voll Heuchelei, Gott ist fromm und gut und tren. 4. 3. Will die Welt den Frieden brechen, Hat sie lauter Krieg im Sinn, Gott hält immer sein Versprechen, Da fällt aller Zweifel hin: Denn er 20 Seine Gnade soll nicht weichen, Wenn gleich alles bricht und fällt, Sondern ihren Zweck erreichen, Was er pleibt immerdar, und er war. 3910 od driet 5. Ⓡ Laß sein Antlitz sich verstellen, Ist sein Herz doch treu gesinnt, e Und bezeugt in allen Fällen, Daß ich sein geliebtes Kind, Dem er beide Hände reicht, Wenn auch alle Hoffnung weicht. This is 6.19 ir 3 Er will Frieden mit mir halten, Wenn die Welt gleich Lärmen macht: Ihre Liebe mag erkalten, musibil Versicherung. 100- vod mali no Nun, so soll mein ganz Bertrauen Ankerfest auf ihm beruhn; Felsen will ich auf ihn bauen, Was er sagt, das wird er thun; Erd und Himmel kann vergehn, Bleibt er mir doch Sonn' und Schild. Sein Bund bleibet ewig stehn! Ich bin bei ihm wert geacht't; Und wenn Höll' und Abgrund brüllt, 323 Sis7.d sid 303 Er, der Herr, ist mein Erbarmer, So hat er sich selbst genennt: Das ist Trost, so werd ich Armer Nimmermehr von ihm getrennt. Sein Erbarmen läßt nicht zu, G Daß er mir was Leides thu. pils Thema di 8. tallo as 2017 mad mm( hi do 5. Versicherung. D 138. Mel. Zu dir ich mein Herz erhebe,( Ps. 25.) the og mop sidobordill Zu= ver= sicht das 3 ge- schicht! 13. Neander, † 1680. Ich will ganz und gar nicht zwei- feln In der guten Zu dir, Je su, trotz den Teu- feln; Was mein Gott will, # Wenn die Him- mel schon ver- gehn, Die- jes Wort bleibt ewig feste; Sollt die Erd' auch nicht bestehn, P Hinwe Mein Erlöser bleibt der beste! mad laiq pirmos is dat sosid drif 2.oo| Mich, mich Asche, Staub und Thon. O du große Majeſtät, stod Wer kann deine Treu aussprechen! Nichts vor deine Liebe geht, mis dati Die dein weiches Herz kann brechen. Laß die Elemente schmelzen Von des letzten Feuers Hitz' Laß sich durch einander wälzen Wasser und der Berge Spitz': Wann mit Krachen alles fällt, Wann aus Furcht das Volk vervid i Idout elschmachtet, nisi Jesus bei der Hand mich hält: Wohl dem, der es nur betrachtet. 4. nou tu 3.1lor sid is si Du hast mir in's Herz geschrieben, Allerhöchster Gottessohn, monio Daß du mich willst ewig lieben, Deine Gnad' hat angefangeng Dieses gute Werk in mir, per quil Daß ich freudig kann gelangen Zu der schmalen Himmelsthür: Du, wirst mich auch lassen ein, Du, der Weg, die Thür, das Leben! Alles wirst du mir dann sein, Wann du dich mir selbst wirst geben. 21* 324 & 5. Laß die Lampe meiner Seele, Schönster Himmelsbräutigam, Brennen von dem Glaubensöle, Wann du kommst, o Gotteslamm! In der letzten Mitternacht, Da man wird Posaunen hören: iss Selig, welcher munter wacht, Wann sich alles wird verkehren! guo night lot of muse ndured and un diastud miſt om nomid? thisig isuksid n mound ndi inn thi mils 139. ustintus pom sdgi8 970 di Met. Wie wohl ist mir, o Freund der Seelen, midi isd nid be and Tomini dr Grind durpd an Fr. Lehr, † 1744. it € nun den Fels errei- chet, Wor- auf mein keinen Stür- men wei- chet, Ein Fels, an e So hab ich Ein Fels, der Versicherung. ਕੀਤ mat- ter Glau- be ruht! dem die wil- de Flutaya 6. Nun, ich weiß, Gott wird vollführen, Was er angefangen hat: st 30% Jesus wird mich auch regieren Durch des Geistes Wunderthat all Bis auf den Tag, wann alleingo@ Das hoch dreimal heilig Wesen Nur wird mein Jehovah sein: Dann wird meine Seel genesen! notlod tim tim nasi Miot 19 Und wär's die ganze Macht der Höl- len appoa He Ent- träf- tet muß zurük- ke prel- len, Schließt mich in seine Rit- zen 790 ein: Mein Herz, ver- ban- ne Furcht und Grau- en, Hier darfst du pa 2. dir nun Hüt- ten bauen, Hier soll dein ewig Wohn- haus sein! Er zeigte mir die offnen Wunden, Mich warf die Menge meiner Sünden Die er als Mittler hat empfunden, Wie ein erbostes Meer herum: Er rief: Mein Täublein, fleng 11 Ich ward ein traurig Spiel den Windens 10% d Und des Verderbers Eigentum; hi Mir drohte mein befleckt Gewissen Mit ewig bangen Finsterniffen Und einem vollen Maß der Not! ise Ich schwamm auf diesen wilden Wellen Verzagend an dem Rand der Höllen Und rang mit Leben und mit Tod. plop 3. pidus bij Doch mitten in den Todesuöten Erblickte Jesus meinen Schmerz, Shm drang mein thränenvolles Beten In sein erbarmend Mutterherz, dog thier tjdljim id no mund herzu! Komm, komm, dies sind die Felsensgladh rigen, 10 sid ok Die dich voru Fluch und Hölle noslat 90 schützen; 1 802 Eil, meine Taub', hier findst du Ruh!" olin 4.b jim ok Undoo, wie ist nun meiner Seelen, Mein starker Fels, so wohl in dir! Wie weicht mein Schmerz, wie schwind't horid mein Quälen, 100GR Wie eilt die wilde Flut von mir! Wie wird mein lechzendes Gemüte Bei einem Paradies voll Gütersl msds plus it him and n Buße und Bekehrung. Mit Kräften jener Welt erfüllt! Mein Fels, ich bin dergleichen Dinge Ja allzuviel, zu viel geringe; Doch nehm ich's, weil du's haben willt. 5. Nun laß die Tiefen immer brauschen, Seid, Wind und Meer! nur ungestüm; Laß selbst des Todes Fluten rauschen, Verdopple, Satan, deinen Grimm! Ihr werdet mich nicht viel er schrecken, Mein Fels weiß mich schon zu bedecken, Auch in der allerschlimmsten Zeit; * 325 Laß alle Berge untergehen, Mir bleibt mein Felsen ewig stehen Und wird die Thür zur Seligkeit! 6. In den Himmel ein, Und so forg- los sein! Darum, wo will mir's beffer werden, IV. Das Geheimnis des Christenlebens. Mein Fels, wo soll ich weiter hin? Onein, kein zeitlich Gut der Erden Beweget meinen festen Sinn! Es soll vielmehr so Lust als Schrecken Mich noch viel ernstlicher erweden, In dich, mein Fels, zu dringen ein! Der Tod selbst kann mich nicht vertreiben, Du sollst, dabei wird's ewig bleiben, Mein Haus, mein Sarg, mein Himmel sein! Die Grundlegung desselben: Buße und Bekehrung. 140. - poer 10m Mel. Jesu meine Freude, trägt, Herr, dein Er- bar- men: iar 20 bi out( ho Was für rauhe Wege, Wie viel tausend Schläge 1 Kostet dir mein Herz! Und wie viele Stride do # 16081and d dolo dod tidnin Stiling P = Gottes liebste in der Gehn als Sinar- me Sün- der Und der rohe Hau- fen Kann so si cher laufen Unbekannt. Ach, wie ist die Welt so wüst! Wie viel ind thim ll Trag doch auch mich Armen! spl sid Der verborgnen Tücke Mehren noch den Schmerz, bi Daß ich oft fast ausgehofft und der Mut mir will verschwinden 2912 Bei so vielen Sünden! 326. Buße und Bekehrung. 3. Wie würd ich bestehen, Hab ich stets gefunden, Jesu, meine Ruh. Herr, jedoch wollte fald vifte 198 miste Sollt ich heute geheni ester ou a' du möchteſt Freud' erleben Vor dein Angesicht! the@ An mir wildem Reben! 5. Nichts hab ich gelitten, Schlecht hab ich gestritten; Das verhehl ich nicht: Laß mich, Gott, doch nicht zum Spott Mein und deiner Feinde werden, Beffre mich auf Erden! 4. then pille Was vorhin geschehen, dimm Was auch noch versehen, Rechne mir nicht zu! Nur in deinen Wunden 200 da 100 2 mam proe nis kung ist 141.98 Mel. Auf meinen lieben Gott Wo soll ich flie- hen hin, Weil ed 512 Drum, o meine Freude, Nimm selbst weg, beschneide, gefällt! Was dir Wirst du nicht, mein Leben! Kraft und Gnade mich hin, gieb deinen Sinn Läßt mich nicht die Welt. noin 862 Mir, so will ich stets mit Freuden Von der Erden scheiden! Jesu, voller Gnad, Auf dein Gebot und Rat Kommt mein betrübt Gemüte Zu deiner großen Güte, Laß du auf mein Gewissen Ein Gnadentröpflein fließen! 3. Ich, dein betrübtes Kind, Werf alle meine Sünd, So viel ihr in mir stecken Und mich so heftig schrecken, In deine tiefen Wunden, Da ich stets Heil gefunden. 4. djd da viel und großen Sün- den? Wo kann ich Ret- tung fin- den? Wenn tet- ting Durch dein unschuldig Blut, Die schöne rote Flut, Wasch' ab all meine Sünde, Mit Trost mein Herz verbinde, Und ihr nicht mehr gedenke, In's Meer sie tief versenke! tahad miljaalla sed mi dul? = al- le Welt her- kä- me, Mein Angst sie nicht weg- näh- me. 2. 5. Du bist es, der mich tröst't, Weil du mich haft erlöst: Was ich gesündigt habe, Hast du verscharrt im Grabe, Da hast du es verschlossen, Da wird's auch bleiben müssen. 6. he Joh. Heermann, † 1647. eil ich be- schwe- ret bin Mit Ist meine Bosheit groß, So werd ich ihr doch los, Wenn ich dein Blut umfasse Und mich darauf verlasse: Wer sich zu dir nur findet, All Angst ihm bald verschwindet. 7. Mir mangelt awar sehr viel, Doch was ich haben will, Ist alles mir zu gute Erlangt mit deinem Blute, Damit ich überwinde Tod, Teufel, Höll und Sünde. 21124 Buße und Bekehrung. 8. Und wenn des Satans Heer Mir ganz entgegen wär, Darf ich doch nicht verzagen, Mit dir kann ich sie schlagen; Dein Blut darf ich nur zeigen, So muß ihr Trutz bald schweigen. 9. TEL DG Dein Blut, der edle Saft, Hat solche Stärk' und Kraft, Daß es kann ganz alleine in ma Die Welt von Sünden reine, sic Ja, gar aus Teufels Rachen mi Frei, los und ledig machen. dior amplesito kehren: sche- ren hodnotus again 142. 14 01 Met. Nun freut euch, lieben Christen g'mein, ? Ich will von meiner d Du wol- lest selbst mir 10. Darum allein auf dich, Herr Christ, verlaß ich mich; and Jetzt kann ich nicht verderben, Dein Reich muß ich ererben: and Denn du hast mir's erworben, Da du für mich gestorben. ਲੀਡ ਕੇ ਗ 11.0 od dull Ach, führ mein Herz und Sinn Durch deinen Geist dahin, e Daß ich mög' alles meiden, Was mich und dich kann scheiden, Daß ich an deinem Leibe Ein Gliedmaß ewig bleibe! philiur botoisen mill Louise Henriette, Churfürstin von Brandenburg, † 1667. brud dul 327 2. par chin? bt dis Natürlich kann ein Mensch doch nicht Sein Elend selbst empfinden: une Er ist ohn deines Geistes Licht Blind, taub und tot in Sünden, Verkehrt ist Will', Verstand und Thun: Des großen Jammers komm mich nun, Vater, zu entbinden! 3. # Mis- se that Zum Her- ren mich beHülf und Nat Hie zu, o Gott, beUnd deines gu- ten Gei- stes Kraft, Der neue JJ pp Her- zen in uns schafft, Aus Gnaden mir ge- währen! Wie hast du doch an mich gewandt Den Reichtum deiner Gnaden! Mein Leben dank ich deiner Hand, Die hat mich überladen Mit Ruh, Gesundheit, Ehr und op Brot: Du machst, daß mir noch keine Not Bis hierher können schaden. 1992)# 05, of m Haft auch in Christo mich erwählt Tief aus der Höllen Fluten, So daß es niemals mir gefehlt An irgend einem Guten, Klopf durch Erkenntnis bei mir an Und daß ich ja dein eigen sei, Und führ mir wohl zu Sinnen, Was böses ich vor dir gethan! Du kannst mein Herz gewinnen, Daß ich aus Kummer und Beschwer Laß über meine Wangen hernie Viel heiße Thränen rinnen. Hast du mich auch aus bloßer Treu Gestäupt mit Baterruten. 6. Wer giebt den Kindern, was du mir Gegeben, zu genießen? Schenk aber ich Gehorsam dir? Das zeiget mein Gewissen, Mein Herz, in welchem nichts gesund, Das tausend Sündenwürmer wund Bis auf den Tod gebissen. 323 Buße und Bekehrung. 17. Die Thorheit meiner jungen Jahr' Und alle schnöden Sachen 190 Verklagen mich zu offenbar, 198 Was soll ich Armer machen? nis Sie stellen, Herr, mir vor's Gesicht Dein unerträglich Zorngericht Und deiner Höllen Rachen. 8. S Ich habe meiner Greuel Qual, Schäm mich, sie zu bekennen: Es ist ihr weder Maß noch Zahl, Ich weiß sie nicht zu nennen, Und ist ihr keiner doch so klein, Um welches willen nicht allein Ich ewig müßte brennen. 9. Bisher hab ich in Sicherheit Fein unbesorgt geschlafen, Gesagt: Es hat noch lange Zeit, Gott pflegt nicht bald zu strafen; Er fähret nicht mit unsrer Schuld So strenge fort, es hat Geduld Der Herr mit seinen Schafen. 10. Dies alles jetzt zugleich erwacht, Mein Herz will mir zerspringen, Ich sehe deines Donners Macht, as Dein Feuer auf mich dringen; Du regest wider mich zugleich Des Todes und der Höllen Reich, Die wollen mich verschlingen. Insy dh 11.90 sim no Die mich verfolgt, die große Not, Fährt schnell ohn Baum und Zügel, Wo flieh ich hin? Du Morgenrot, Erteil mir deine Flügelldroid Verbirg mich wo, du fernes Meer! Stürzt hoch herab, fallt auf mich her, Ihr Klippen, Türm und Hügel! mahu 12. Trace Ach, nur umsonst! und könnt ich auch Bis in den Himmel steigen Und wieder in der Höllen Bauch Mich zu verkriechen neigen, Dein Auge dringt durch alles fich, Da wirst du meine Schand und mich Der lichten Sonne zeigen! i els 13,& nise Herr Jesu, nimm mich zu dir ein! Ich flieh in deine Wunden, hinsic Die du, o Heiland, wegen mein Am Kreuze haft empfunden, Als unser aller Sünden Müh Dir, o du Gotteslamm, ward hie 3u tragen aufgebunden. 14 Wasch mich durch deinen Todesschweiß Und durch dein bittres Leiden, Und laß mich sauber sein und weiß Durch deiner Unschuld Seiden! Von wegen deines Kreuzes Last Erquick was du zermalmet hast, Mit deines Trostes Freuden! 15. So angethan, will ich mich hin Vor deinen Vater machen; Ich weiß, er lenket seinen Sinn Und schaffet Rat mir Schwachen; Er weiß, was Fleischesluft und Welt Und Satan uns für Netze stellt, Die uns zu stürzen machent, 150 16. Wie werd ich mich mein lebelang Vor solcher Plage scheuen Durch deines guten Geistes 3wang, Den du mir wollst verleihen, Der mir von aller Sündenlist il Und dem was dir zuwider ist, Helf ewig mich befreien! datus& Indniding ng asin C misis anspri 143. edmet. Aus tiefer Not schrei ich zu dir, a im your dull Lavid Demike, t 1680. Sitemir( band tool JJJJJJ = Vater der Barm- her- zig- keit! Ich fal= le dir zu Ver- stoß nicht den, der zu dir schreit Und thut noch end- lich in nam jonis,& SOUL Fu- Betsont disjunt ne Bu- Be! Was ich began- gen wi- der dich, Ver- zeih mir Liebe zu Jefu. Verlangen nach ihm. al= les gnädig- lich Durch dei- ne gro- ße Gü- te! guld of 20 STT T HER jo 2.100 unts, die Durch deiner Allmacht Wunderthat Nimm von mir, was mich quälet; Durch deine Weisheit schaffe Rat, Worinnen mir's sonst fehlet! Gieb Willen, Mittel, Kräft' und Stärk', Daß ich mit dir all meine Werk Anfange und vollende! llie siste noffoldra sid ni 3. nads) sid ne O Jesu Christe, der du haft Am Kreuze für mich Armen Getragen aller Sünden Last, Wollst meiner dich erbarmen! O wahrer Gott, o Davids Sohn, Erbarm dich mein und mein verschon, Sieh an mein kläglich Rufen! D 4. Laß deiner Wunden teures Blut, Dein Todespein und Sterben Mir kommen kräftiglich zu gut, Daß ich nicht müss' verderben! S And Bitt du den Vater, daß er mir Im Zorn nicht lohne nach Gebühr, Wie ich es hab verschuldet! Bo Entfaltung des Christenlebens nach innen. im Liebe zu Jesu. Verlangen nach ihm.se Spei- se früh und spät; Eine mit uns geht: 329 tonden 5. doun jound Oheilger Geift, du wahres Licht, Regierer der Gedanken, Wenn mich der Sünden Lust ansicht, Laß mich von dir nicht wanken! Verleih, daß nun noch nimmermehr Begierd nach Wollust, Geld und Blues Ehr jim In meinem Herzen herrsche! 6. Und wenn mein Stündlein kommen ist, So hilf mir treulich kämpfen, Daß ich des Satans Truß und List Durch Christi Sieg mög dämpfen, Auf daß mir Krankheit, Angst und Not Und dann der letzte Feind, der Tod, Nur sei die Thür zum Leben! bil dil 144. Mel. Herr und Ältster deiner Kreuzge neine, Ined2 dan dn Eines wünsch ich mir vor al= lem an- dern, Ei= ne Im Ge- lig läßt im Thrä- nen- thal sich wan- dern, Wenn dies nism sun( hi gmislin hie A. Knapp, † 1864. Jadeegp si28 Imid him mmin, du sim hid da Un- ver- rückt auf Einen Mann zu arbindanad C ete MIR. 190.0 schau- en, Der mit blut- gem Schweiß und To- des- gran- en Auf sein PJJCJJ pade Ant lik nie- der- sant und den Kelch des Vaters trank. - Liebe zu Jesu. Verlangen nach ihm. 2. Ewig soll er mir vor Augen stehen, stehen, Wie er als ein stilles Lamm Dort so blutig und so bleich zu sehen, Hängend an des Kreuzes Stamm, Wie er dürftend rang um meine Seele, me Soud 330 Hattest längst nach deinem Schaf getrachtet, Eh es auf des Hirten Ruf geachtet, Und mit teurem Lösegeld Mich erkauft von dieser Welt! 100179683 100m 4. sering thau, Ich bin dein. Sprich du darauf in sol i ein Amenbe HQ Treuster Jesu, du bist mein! ing 22 Drücke deinen süßen Jesusnamen 10 Brennend in mein Herz hinein! Mit dir alles thun und alles laffen, In dir leben und in dir erblassen; Das sei bis zur letzten Stund' Unser Wandel, unser Bund! m dello sporis Insmyndas id somis Mode dll 145, adiano od door torblyed nism din niam hid mundr qil hlimm im Eigene Melodie. i 3. Neander,+ 1680. Daß sie ihm zu seinem Lohn nicht fehle, Und dann auch an mich gedacht, Als er rief: Es ist vollbracht!" 3. " 1 Ja, mein Jesu, laß mich nie ver geffen Meine Schuld und deine Huld! Als ich in der Finsternis gesessen, Trugest du mit mir Geduld; pot nisldnih ist 112 mm 3: 3 notre had thi joc 65€ Tanel vie = Sieh, hier bin ich, Ehren- tö- nig! Le ge mich vor Schwache Thrä- nen, kind- lich Seh- nen Bring ich dir, du dei- nen Thron; Men- schen- sohn: Laß dich fin- den, laß dich fin- den Von mir, || der ich Asch' und Thon! 2. In der Höhle meine Seele Sieh doch auf mich, Herr, ich bitt Suchet dich, o Bräutigam! dich, Lenke mich nach deinem Sinn! Dich alleine ich nur meine, Dein erkaufter Erb' ich bin. Laß dich finden, laß dich finden, Sieb dich mir und nimm mich hin! 3. tum thirou Ich begehre nichts, o Herre, Als nur deine freie Gnad, Die du giebest, den du liebest lind der dich liebt in der That; Laß dich finden, laß dich finden! Der hat alles, wer dich hat. 4. Himmelssonne, Seelenwonne, Unbeflecktes Gotteslamm, and his Laß dich finden, laß dich finden, Starker Held aus Davids Stamm! 5. Hör, wie kläglich, wie beweglich Die die trene Seele singt: Wie demütig und wehmütig Deines Kindes Stimme flingt! Laß dich finden, laß dich finden, Denn mein Herze zu dir dringt! 6. Dieser Zeiten Eitelkeiten, Reichtum, Wollust, Ehr' und Freud', Sind nur Schmerzen meinem Herzen, Welches sucht die Ewigkeit: Laß dich finden, laß dich finden, Großer Gott, ich bin bereit! in 19 Liebe zu Jesu. Verlangen nach ihm. og dine ndall sim ind - 146. Mel. Seelenbräutigam, Wer ist wohl wie du? Je jut, sü- ße Ruh! Un- ter vielen aus er to ren, le ben de rer, sie ver- To = Und ihr Licht dazu, Je- su, süße Ruh! 2. Cain- duild- nis Leben, das den Tod, Mich aus aller Not Zu erlösen, hat geschmecket, Meine Schulden zugedecket Und mich aus der Not tim Hat geführt zu Gott! 3. 5. Höchste Majestät, König und Prophet! J. A. Freylinghausen+ 1739. Talin ind dist For Deinen Scepter will ich küssen, Ich will siten dir zu Füßen, Wie Maria that, Höchste Majestät! 6. monige niit 331 E Laß mich deinen Ruhm, Als dein Eigentum, Durch des Geistes Licht erkennen, Stets in deiner Liebe brennen, Als dein Eigentum, 916 Allerschönster Ruhm! 7. Zeuch mich ganz in dich, Daß vor Liebe ich Ganz zerrinne und zerschmelze bour Und auf dich mein Elend wälze, Das stets drücket mich: Zeuch mich ganz in dich! 8. Glanz der Herrlichkeit! Du bist vor der Zeit Zum Erlöser uns geschenket Und in unser Fleisch versenket In der Füll' der Zeit, Glanz der Herrlichkeit! 4. Steure meinem Sinn, to Der zur Welt will hin, Daß ich nicht mög' von dir wanken, Großer Siegesheld! Sondern bleiben in den Schranken; Tod, Sünd', Höll' und Welt, Sei du mein Gewinn, Gieb mir deinen Sinn! S Alle Kraft des großen Drachen Hast du woll'n zu Schanden machen Durch das Lösegeld 10. Wecke mich recht auf, Deines Bluts, o Held!" an Manis@ Daß ich meinen Lauf Unverrückt zu dir fortsetze Und mich nicht in seinem Netze Satan halte auf: mor Fördre meinen Lauf! 11. Deines Geistes Trieb In die Seele gieb, 81 = ren, Deiner Sanftmut Schild, Deiner Demut Bild Mir anlege, in mich präge, Taß kein Zorn noch Stolz sich rege; Vor dir sonst nichts gilt, Als dein eigen Bild. 9. foniste dhid Daß ich wachen mög' und beten, Freudig vor dein Antlitz treten; Ungefärbte Lieb In die Seele gieb! und 12. Wenn der Wellen Macht In der trüben Nacht Will des Herzens Schifflein den Wollst du deine Hand ausstrecken; Habe auf mich acht, Hüter in der Nacht! 332 13. Einen Heldenmut, Der da Gut und Blut! Gern um deinetwillen lasse Und des Fleisches Lüfte Haffe, Gieb mir, höchstes Gut, Durch dein teures Blut! C Liebe zu Jesu. und mein Ziel! Jesus will! = Je sus, Jesus, nichts als Jefus Soll mein Wunsch sein Jet- zund mach ich ein Ver- bünd- nis, Daß ich will was other dism bio je dufl day mond edi? J 6 - 147. Mel. Hallelujah! Gott zu loben( Pf. 146.) Ludämilia Elisabeth, Gräfin von Schwarzburg- Rudolstadt, † 1672. nun: Herr, wie du willt! 2. Einer ist es, dem ich lebe, Den ich liebe früh und spat; Jesus ist es, dem ich gebe, bin Was er mir gegeben hat: Ich bin in dein Blut verhüllt, Führe mich, Herr, wie du willt! 3. -€ Verlangen nach ihm. Soll's zum Sterben gehn, Wollst du bei mir stehn, Mich durch's Todesthal begleiten Und zur Herrlichkeit bereiten, Daß ich einst mag sehn Mich zur Rechten stehn! Scheinet was, es sei mein Glücke, Und ist doch zuwider dir, Ach, so nimm es bald zurücke, Jefu, gieb, was nüget mir! Gieb dich mir, Herr Jesu mild, Nimm mich dir, Herr, wie du willt! D Denn mein Herz, mit ihm 11 di se mi doin sonido Hois dan oor hi 73 = Mein Je su, dem die Selbst mit bedecktem höch- sten Ma- je- stắt ng ftät fehl an sie er- geht: Ishadulbariik erfüllt, Rufet ito ng Judilise ind 148. Eigene Melodie. 358 99d 300 i ne 101204. BIOF 18110 mg usted Und vollbringe deinen Willen In, durch und an mir, mein Gott! Deinen Willen laß erfüllen Mich in Leben, Freud und Not, Sterben als dein Ebenbild, Herr, wann, wo und wie du willt! 50015 5. Sei auch, Jeſu, stets gepriesen, Daß du selbst dich mir geschenkt, Deine Kraft an mir bewiesen Und mein Herz zu dir gelenkt! Bleib bei mir, mein starker Schild! So will ich, Herr, wie du willt. TISC vid ng Mur be that nivnite sjak Wolfgang Christoph Deßler, † 1722. Junts soil Se- ra- phi- nen Im Glanz der Ant- litz dienen, Wann dein Be= you in Wie soll- ten blö- de Flei- sches- au- gen, = Liebe zu Jesu. Verlangen nach ihm. Die der ver- haß- ten Sün- den Nacht Mit ihrem Schatten trüb ge- macht, Dein hel- les Licht zu schau- en taugen? 2. Doch gönne meinen Glaubensblicken Den Eingang in dein Heiligtum Und laß mich deine Gnad erquicken Zu meinem Heil und deinem Ruhm! Reich deinen Scepter meiner Seele, Die sich wie Esther vor dir neigt, Sich dir auf Gnad und Ungnad beugt. Sprich: Ja, du bist's, die ich erwähle! 3. dril Sei gnädig, Jesu voller Güte, Dem Herzen, das nach Gnade lechzt; Hör, wie die Zung' in dem Gemüte: Gott sei mir Armen gnädig! ächzt. Ich weiß, du kannst mich nicht verstoßen, mo mi sitte Wie könntest du ungnädig_ſein Mir, den dein Blut von Schuld und Bein is Erlöst, da es so reich gefloffen?" 4. ente Ich fall in deine Gnadenhäude Und bitte mit dem Glaubenskuß: Gerechter König, wende, wende Die Gnade zu der Herzensbuß! Ich bin gerecht durch deine Wunden Und nichts Verdammlichs ist an mir; Bin aber mit So bleib ich auch mit dir verbunden. 5. Ach, laß mich deine Weisheit leiten Und nimm ihr Licht nicht von mir 90 296 weg ism chalibur ! Stell deine Gnade mir zur Seiten, Daß ich auf dir beliebtem Steg senneprod is thon thi minh Tipi on ne sid Ind 333 Beständig bis an's Ende wandle, Damit ich auch zu dieser Zeit In Lieb und Herzensfreudigkeit Nach deinem Wort und Willen handle! 6. Reich mir die Waffen aus der Höhe Und stärke mich durch deine Macht, Daß ich im Glauben sieg und stehe, Wann Stärk' und ist der Feinte wacht! So wird dein Gnadenreich auf Erden, Das uns zu deiner Ehre führt Und endlich gar mit Kronen ziert, Auch in mir ausgebreitet werden. 7. Ja, ja, mein Herz will dich um faffen, deinem Thron! Erwähl' es, Herr, zu Hast du aus Lieb' ehmals verlassen Des Himmels Pracht und deine Kron, So würd'ge auch mein Herz, o Leben! Und laß es deinen Himmel ſein, Bis du, wann dieser Bau fällt ein, Mich wirst in deinen Himmel heben. 8. Ich steig zu dir hinauf im Glauben, du Laß mir nichts dieſe Freude rauben, Erfülle mich nur ganz mit dir! Ich will dich fürchten, lieben, ehr.n, So lang in mir das Herz sich regt, Und wenn dasselb' auch nicht mehr schlägt, welln So soll doch noch die Liebe währen. ist disting of the 11 at 50 stigne( hau dir noe juntis& OP 149. Mel. Wie wohl ist mir, o Freund der Seelen, 8001+ ilo: qiling Johann Adam Flessa, † 1776. du Ich will dich immer treu- er lie- ben, Mein Hei- land, gin Die Welt hat mich lang umge- trie- ben, Nun schenkst du 334 Liebe zu Jesu. gieb mir Kraft dazu! mir die wah- re Ruh, Die - Verlangen nach ihm. Ruh, mit der nichts zu ver- glei- chen, pa Ppopp Der al- le Königs- kro- nen wei- chen, Die be zeigt: Ach, daß ich ganz in Lieb' zer- flös se Vor dei- ner 2. Wie freundlich hast du mich gezogen, Wie ging mir dein Erbarmen nach! Ich flohe dich, vom Feint bewogen, Und rang nach Tod und Ungemach, Du aber nahmst ohn mein Verlangen In deiner Liebe mich gefangen Und offenbartst dich meinem Sinn: Nimm, Seelenfreund, für diese Treue Mein ganzes Herz, das ich dir weihe: Entreiß mir's doch und nimm's dir hin! 3. it der Liebe Wunder- größe, Die alles Wissen über- steigt! Begierde, still zu leiden, und mach in allem mich getreu! Nimm hin mein Wollen, Denken, Nichten, Olehre mich, mich ganz vergessen, Damit ich nur an dich gedenk; Lehr mich nach dir nur alles messen, Damit ich mich ganz in dich senk! Ich wünsch in mir ganz zu verschwinden, Und dich vollkommener zu finden, Du süße Lieb' und höchstes Gut! Werd ich mich selber recht verlieren, So wirst du Kräfte in mich führen, Daß ich dich liebe bis auf's Blut. 599 4. uns den s offen Ich hange nicht an deinen Gaben, Dich, Jesu, such ich ganz allein; Soll ich nichts mehr zu fühlen haben, Ich will auch so zufrieden sein: Bertauſch' den Trieb nach Süßigkeiten Mein Eigenlaufen, Wirken, Dichten, Daß nichts, denn du, mehr übrig ſei! 5. 8156 Mir ist am seligsten geraten, Wenn ich aus eigner Wahl nichts thu. Ein andrer sinn auf große Thaten: Mein Geist erblicket eine Ruh, Worin er leidend das vollführet, Was von des Geistes Trieben rühret, Und das heißt recht in Gott gethan. O, mischte sich doch in mein Lieben Nichts mehr von meinen eignen 8 Trieben, 9104 So fing ich recht zu lieben an! 6.0 Getreuer Jesu, soll ich hoffen Deß meine Liebe treuer werd? Ach ja, dein Herze steht noch offen Dem, welcher ernstlich Hülf begehrt! pin och flieh zum Reichtum deiner Güte; Durchleucht mein heuchelndes Gemüte, Daß ich, was du nicht selber bist, Erkenn und haff und dämpf' und töte: So schau ich nach der Morgenröte, Wie hell die Sonne ſelber iſt! and den 150. and und Eigene Melodie. Philipp Nicolai, † 1608. Wie schön leuchtet der Morgenstern, Voll Gnad und Du Sohn Da- vids aus Sa tobs Stamm, Mein König PPP Wahr- heit von und Liebe zu Jesu. Verlangen nach ihm. Herrn, Die= hein Bräu- ti- gam, paſt mir mein Herz be= ses- sen! Lieb- lich, freundlich, Schön und herr- lich, groß und ehr- lich, reich von pääd 335 Ga- ben, Hoch und sehr präch- tig stat gum 12. 31/03 Ei, meine Perl, du werte Kron, Du Gottes und Mariens Sohn, Ein hochgeborner Königl. Mein Herz zerfließt in deinem Ruhm; Dein süßes Evangelium pil Ist lauter Milch und Honig. tirer Dich, dich will ich Ewig faffen, nimmer lassen, Brot des Lebens!! Dein genieß' ich nicht vergebens. 13. hop host Geuß sehr tief in mein Herz hinein, Odu mein Herr und Gott allein! Die Flamme deiner Liebe, in Und stärk mich, daß ich ewig bleib, Herr, ein Glied an deinem Leib In frischem Lebenstriebe! hin Nach dir wallt mir Prstu Mein Gemüte, ewge Güte! bis es findet Dich, des Liebe mich entzündet. 4. Von Gott kommt mir ein Freudenlicht, Wann du mit deinem Angesicht Mich freundlich thuft anblicken: Jesu, du mein trautes Gut, Dein Wort, dein Geist, dein Leib und Blut Mich innerlich erquicken. Nimm mich freundlich In die Arme! esil- nöd me! ich erwarme nur von Gnaden, Auf dein Wort komm ich geladen. er- ha= ben! 5. Gott Vater, o mein starker Held! Du hast mich ewig vor der Welt In deinem Sohn geliebet; Dein Sohn hat mich ihm selbst verbordeltraut, obsta Mein Herz auf ihn mit Freuden schaut, In dem mich nichts betrübet: Preis dir! Heil mir! s Himmlisch Leben wird er geben mir dort oben, Ewig soll mein Herz ihn loben. aptil 6.m beg daa Jefu, meine Ach, wie lang, ach 18 Spielt unserm Gott mit Saitentlang Und laßt den süßesten Gesang Ganz freudenreich erschallen! dan Ich will mit meinem Jesu heut' und morgen und in Ewigkeit In steter Liebe wallen. nism fid' n Singet, springet, Jubilieret, triumphieret, dankt dem Herren! D Groß ist der König der Ehren! TOGE 7. Wie bin ich doch so herzlich froh, Daß mein Schatz ist das A und Ö, Der Anfang und das Ende! Er wird mich doch zu seinem Preis Aufnehmen in das Paradeis; Des flopf ich in die Hände!" Amen, Amen! 151. 191992 -50- si di Eigene Melodie. d Johann Frank, † 1677. Komm, du schöne Freudenkrone, bleib nicht lange! Deiner wart ich mit Verlangen. Freude, Mei- nes = de, Her- zens Wei- i lan- ge Ist dem Her- zen bange 336 Liebe zu Jesu. Verlangen nach ihm. Je su, meine Zier! Und verlangt nach dirt Unter deinem Schirmen Bin ich vor den Stürmen Aller Feinde frei! aidd apop 02 am foy jt- and, an Au- ßer dir soll mir auf Erden Nichts sonst Lieb- res wer- den. 2. Got- tes Lamm, mein Bräuti- gam! $ 100, tiadend. and P Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod Soll mich, ob ich viel muß leiden, Nicht von Jesu scheiden! nism Laß den Satan wittern, Laß die Welt erschüttern, Mir steht Sesus bei; monisd ndo ensi 5.1 dan otte 10 Gute Nacht, o Wesen, daghod ni Das die Welt erlesen, Mir gefälst du nicht: ist nis@ Ob es jetzt gleich kracht und blitzt, Ob gleich Sünd und Hölle schrecken, Sesus will mich deckentun gra misi ledited 3.rbim thim mad Gute Nacht, ihr Sünden, se! 18 Bleibet wohl dahinten, iur i bi Kommt nicht mehr an's Licht! pic Trotz dem alten Drachen, d Troß dem Todesrachen, bilmiGute Nacht, du Stolz und Pracht, Trotz der Furcht dazu! Dir sei ganz, du Lasterleben, ing is@ Hol d steril fed d Tobe, Welt, und springe, or o Gute Nacht gegeben! Ich steh hier und singe mismid godt mis 6.mi od Ich mag euch nicht hören, Bleibt mir unbewußt! om In gar sichrer Ruh; Gottes Macht hält mich in acht, Erd und Abgrund müssen schweigen Und vor ihm sich neigen. istpior 4.1 du, Weg mit allen Schätzen, Du bist mein Ergößzen, irg Jesu, meine Lust! Weg, ihr eitlen Ehren, Ima rad pinö2 396 i 8010 8 nis vim immot to nole is Weicht, ihr Trauergeister! 4 G Denn mein Freudenmeistert sic Jesus tritt here'n;( bin 175) onli Denen, die Gott lieben, is G G Muß auch ihr Betrüben msh C Lauter Segen sein. illo id chose Duld ich schon hier Spott und Hohn, Dennoch bleibst du auch im Leide, hi Jesu! meine Freude. adhilaad dos) bilgead of ched thi nid 152. bilopu onu and i Mel. Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ, ladr and dau panjak 2 J. manied im ad m judi bilónusst bille Gerhardt, † 1676.& C 30 30 trak is bi Der du in Aus- spre- chen Jesu Christ, mein schön- stes Licht, disld so hoch mich liebst, daß ich es nicht Jaapad Ja dei- ner See- len kann noch zählen: Gieb, daß mein Herz dich wie- der- um Mit Lieben und Ver- langen Mög um- fan- gen Und als dein Liebe zu Sesu.- Verlangen nach ihm. Ei- gen- tum Nur einzig an dir han- gen! 2. murple Wohl durchdringen Gieb, daß sonst nichts in meiner Mein hartes Herze zwingen, Seel, Als deine Liebe wohne; Gieb, daß ich deine Lieb erwähl Als meinen Schatz und Krone! Stoß alles aus, nimm alles hin, Was mich und dich will trennen Und nicht gönnen, Daß all mein Mut und Sinn In deiner Liebe brennen! nd 3. Wie freundlich, selig, süß und schön Ist, Jesu, deine Liebe! Wo diese steht, kann nichts bestehn, Das meinen Geist betrübe: Drum laß nichts anders denken mich, Nichts sehen, fühlen, hören, Lieben, ehren, Als deine Lieb' und dich, Der du sie kannst vermehren! 4. O, daß ich dieses hohe Gut Möcht ewiglich behalten; O, daß doch diese edle Glut Ohn End' möcht in mir walten! Ach, hilf mir wachen Tag und Nacht Und diesen Schatz bewahren Vor den Scharen, Die wider uns mit Macht Aus Satans Reiche fahren! 5. to Mein Heiland, du bist mir zu lieb In Not und Tod gegangen, Und haft am Kreuze wie ein Dieb Und Mörder da gehangen, Verhöhnt, verspeit und sehr verwundt: Ach, laß mich deine Wunden Ale Stunden Tief in des Herzens Grund Zur Gegenlieb' verwunden! Und diesen Lebenssaft Mir deine Liebe bringen! Ist köstlich, gut und reine; Mein Herz hingegen böser Art Und hart gleich einem Steine: O, laß doch deines Blutes Kraft 337 O, daß mein Herze offen stünd Und fleißig möcht auffangen Die Tropfen Bluts, die meine Sünd Im Garten dir abdrangen! Ach, daß sich meiner Augen Brunn Aufthät und mit viel Stöhnen Heiße Thränen Bergöffe, wie die thun, Die sich in Liebe sehnen! 8. O, daß ich wie ein kleines Kind Mit Weinen dir nachginge So lange, bis dein Herz entzünd't, Bis mich dein Arm umfinge, Und deine Seel in mein Gemüt In voller süßer Liebe Sich erhübe, Und also deiner Güt Ich stets vereinigt bliebe! 9. " Ach, zeuch, mein Liebſter, mich RE und alles Unglück hier Kann leichtlich überwinden. So lauf ich mit den Füßen! Ich lauf und will dich mit Begier In meinem Herzen küffen; Ich will aus deines Mundes Zier, Den süßen Trost empfinden, Der die Sünden neid? 10. Mein Trost, mein Schatz, mein Licht, mein Heil, 6. Wie ich mich dir ergeben! Dein Blut, das dir vergoffen ward, Denn außer dir ist lauter Pein, Ich find hier überalle Nichts als Galle; Nichts kann mir tröstlich sein, Nichts ist, das mir gefalle. 22 Mein höchstes Gut, mein Leben, Ach, nimm mich auf zu deinem Teil, 338 Liebe zu Jeju. 11. Du aber bist die beste Ruh, In dir ist Fried und Freude; Gieb, Jesu, gieb, daß immerzu Mein Herz in dir sich weide; Sei meine Flamm und brenn in mir! Mein Balsam, wollest eilen, Lindern, heilen TOHEXAD To Den Schmerze, der allhier Mich seufzen macht und heulen! 1 Verlangen nach ihm. 14. Du hast mich je und je geliebt Und auch nach dir gezogen; Eh ich noch je was Gut's geübt, Warst du mir schon gewogen; Ach, laß doch ferner, edler Hort, Mich deine Liebe leiten und begleiten, Daß sie mir immerfort Beisteh auf allen Seiten! 12. Was ist, ach Schönster, das ich nicht An deiner Liebe habe? Sie ist mein Stern, mein Sonnenlicht, Mein Quell, da ich mich labe, Mein süßer Wein, mein Himmelsbrot, Mein Kleid vor Gottes Throne, Meine Krone, Mein Schutz in aller Not, Mein Haus, darin ich wohne. 13. entAch, liebste Lieb', wenn du 100 weichst, 2-- ₂- C Was hilft mir sein geboren? Wenn du mir deine Lieb entzeuchst, Ist all mein Gut verloren: So gieb, daß ich dich, meinen Gast, Wohl such und bestermaßen es Möge faffen Und wenn ich dich gefaßt, allo di In Ewigkeit nicht laffen! and doi 800 15. Laß meinen Stand, darin ich steh, Herr, deine Liebe zieren, und wo ich etwa irre geh, ne Mich bald zurechte führen, isd ne Laß sie mich allzeit guten Rat Und weise Werke lehren, Steuern, wehren Der Sünd und nach der That Bald wieder mich befehren! 16. Laß sie sein meine Freud' in Leid, In Schwachheit mein Vermögen, Und wenn ich nach vollbrachter Zeit Mich soll zur Ruhe legen, Alsdann laß deine Liebestreu, Herr Jesu, bei mir stehen, und geschehen, Daß ich getroft und frei Mög in dein Reich eingehen! thung 153. nvnih d Isnsd Met. Wie schön leuchtet der Morgenstern, im Snim odn in thid Bior da pint( 08 Johann Heermann, † 1647. Jesu, Je su, Gottes Sohn, Mein Bru- der Du weißt es, daß ich sonund re- de wahr; Vor dir ist d libist muna Use £ o PIP eth- Hors und mein Gna- den- thron, Mein Schatz, mein' Freud' und Won- ne!! al les son= nen- flar Und kla- rer, als die Son- ne! & NING 0-9 Herz- lich lieb ich Mit Gefallen dich vor allen, nichts auf op3. Er- den kann und mag mir lie- ber werden. omisd hod Onl Vertrauen auf Gott. 2. Dies ist mein Schmerz, dies kränfet mich, Daß ich nicht gnug kann lieben dich, Wie ich dich lieben wollte; Ich werd von Tag zu Tag entzünd't, Je mehr ich lieb' je mehr ich find', Daß ich dich lieben sollte. Von dir laß mir mimise Deine Güte in's Gemüte lieblich fließen, So wird sich die Lieb' ergießen. 3. Gieb, Jeju, daß ich treff das Ziel, Daß ich so viel ich soll und will Dich allzeit lieben könne! Nichts auf der ganzen weiten Welt, Pracht, Wollust, Freude, Ehr und Geld, Wenn ich es recht besinne, gr Kinn mich ohn dich Gnugsam laben, ich muß haben reine Liebe, Die tröst', wenn ich mich betrübe. 4. Denn wer dich liebt, den liebest du, Schaffst seinem Herzen Fried' und Ruh, Erfreuest sein Gewissen; Es geh ihm, wie es woll' auf Erd', Wenn ihn gleich ganz das Kreuz verzehrt, Soll er doch dein genießen. In Glück ewig, Nach dem Leide große Freude wird er finden, Alles Trauern muß verschwinden. 250-1910 Vertrauen auf Gott. Hingabe an ihn. 5. Kein Ohr hat jemals dies gehört, Kein Mensch gesehen noch gelehrt, Es kann's niemand beschreiben, Was denen dort für Herrlichkeit Bei dir und von dir ist bereit't, Die in der Liebe bleiben; Gründlich läßt sich nicht erreichen noch vergleichen den manWeltschätzen, Was alsdann uns wird ergötzen. 6. Drum laß ich billig dies allein, Jesu, meine Sorge sein, Daß ich dich herzlich liebe; Daß ich in dem, was dir gefällt Und mir dein klares Wort verdrog meld't, Aus Liebe mich stets übe, Bis ich endlich Werd abscheiden und mit Freuden zu dir kommen, Aller Trübsal gang entnommen. 7. Da werd ich deine Süßigkeit, Das himmlisch Manna, allezeit In reiner Liebe schmecken Und sehn dein liebreich Angesicht Mit unverwandtem Augenlicht Ohn alle Furcht und Schrecken; Reichlich werd ich — Sein erquicket und geschmücket vor dein'm Throne Mit der schönen Himmelskrone. Hingabe an ihn. 339 154. Eigene Melodie. Sigismund Weingärtner, um 1609. 2 Auf mei- nen lie- ben Gott Trau ich in Angst und Not, Der Un- glück kann er wen- den, Steht all's in seinen Händen. 22* kann mich all- zeit retten Aus Trübsal, Angst und Nö- ten; Mein 12 mi97 m2 t 340 2. Ob mich mein Sünd' ansicht, Will ich verzagen nicht; Auf Christum will ich bauen, Und ihm allein vertrauen; Ihm will ich mich ergeben Im Tod und auch im Leben. 3. 1st bildm Ob mich der Tod nimmt in, Sft Sterben mein Gewinn; Denn Christus ist mein Leben, Dem hab ich mich ergeben: Ich sterb heut' oder morgen, Mein Seel' wird er versorgen. 4. Vertrauen auf Gott. O, mein Herr Jesu Christ, Der du so g'duldig bist Für mich am Kreuz gestorben, 3 101 2 Jim onil Hingabe an ihn. Hast mir das Heil erworben, Auch uns allen zugleiche Das ew'ge Himmelreiche! c 5. ajes - th Erhöre gnädig mich), Mein Trost! das bitt ich dich: Hilf mir am letzten Ende! Nimm mich in deine Hände, do Daß ich selig abscheide Zur himmelischen Freude! 6. ( but dar's ne sous tou durumdispido di 155. Eigene Melodie. Amen zu aller Stund Sprech ich aus Herzensgrund; Du wollest selbst uns leiten, Herr Christ, zu allen Zeiten, Auf daß wir deinen Namen Ewiglich preisen! Amen. drier e um mm 3 G. Tersteegen, † 1769. Für dich sei ganz mein Herz und Leben, Mein sit- ßer schwe- ren Fal- les, Für dich sei 2. Ich liebt und lebte recht im Zwange, Wie ich mir lebte ohne dich; Ich wollte dich nicht, ach so lange! Doch liebtest du und suchtest mich, Mich böses Kind aus bösem Samen, Im hohen, holden Jesusnamen. nisi- 3. 1 old Dein's Vaterherzens Eingeweide In diesem Namen öffnen sich; Ein Brunn' der Liebe, Fried und Frende Gott und all mein Gut! Für dich hast du mir's nur gegeben, In dir c8 nur und se- lig ruht; Her fel- ler mei nes odo at les! J e- wig Herz und Quillt nun so nah, so mildiglich: Mein Gott, wenn's doch der Sünder od wüßte, Sein Herz alsbald dich lieben müßte! 4. Ich bete an die Macht der Liebe, Die sich in Jesu offenbart; Ich geb mich hin dem freien Triebe, Wodurch ich Wurm geliebet ward; Ich will, anstatt an mich zu denken, Ins Meer der Liebe mich versenken. 5. Wie bist du mir so zirt gewogen, Und wie verlangt dein Herz nach mir! Durch Liebe sanft und tief gezogen, Neigt sich mein Alles auch zu dir: Du traute Liebe, gutes Wesen, Du hast mich und ich dich erlesen.. 6. Ich fühl's, du bist's, dich muß ich haben; Vertrauen auf Gott. Hingabe an ihn. 7. Ehr sei dem holden Jesusnamen, In dem der Liebe Quell entspringt, Von dem hier alle Bächlein kamen, Aus dem der Sel'gen Schar dort trinkt: Ich fühl's, ich muß für dich nur sein. Nicht im Geschöpf, nicht in den Gaben, Mein Leben ist in dir allein! Hier ist die Ruh, hier ist Vergnügen; Drum folg ich deinen selgen Zügen. AHSYO - TO phin ouould and B 156. gedaa 341 Wie beugen sie sich ohne Ende, Wie falten sie die frohen Hände! 8. O Jesu, daß dein Name bliebe Im Grunde tief gedrücket ein! Möcht deine füße Jesusliebe In Herz und Sinn gepräget sein! Im Wort, im Werk und allem Wesen Sei Jesus und sonst nichts zu leſen! Mel. O Sot, der du ein Heerfürst bist,( Ps. 84.) bompl G. Tersteegen, † 1769. ਸ Gott, wer dich fen- net, lie- bet dich, Ver- gif- set Kre- a= tur und sich, Und muß sich ewig dir vertrau- en: Wie machen's deine Kin- der doch? Sie tragen küm- mer- lich dein Joch, Weil sie sich selbst, nicht dich an- schan- en; Wir sind zu uns ge- krüm- met fast Und machen dei- nen Dienst zur Last. nga 2. Zu deiner ew'gen Luft und Zier Das dich nur schaun und lieben ſollte; Warum ist Herz und Auge nicht So unverwandt auf dich gericht't? 4. Es schwebt uns unser Leid nur vor, Wir heben uns nicht g'nug empor Zum süßen Heiland unfrer Schmerzen, Zu dir, der nichts als Freundlichkeit Von Ewigkeit zu Ewigkeit G 3u uns gehegt in seinem Herzen; Aus Liebe hast du uns gemacht Und eitel Liebe zugedacht. 3.0 d 0 Du bist dir g'nug, du selig Gut, Das ewig in sich selber ruht; Dein freies Lieben uns doch wollte Zum Bild der Lieb sehn neben dir Aus Liebe und Erbarmen blos Gabst du den Sohn aus deinem Schoß, Uns aus dem Pfuhl zum Schoß zu heben: Aus Liebe kam der große Held, Und trug die Sünd' der ganzen Welt, Sein Blut gab er für unser Leben: O Wunderlieb, o bittrer Schmerz! Wie? haben wir denn noch kein Herz? 342 Vertrauen cuf Gott. Hingabe an ihn. Du beutst 5. nun llen Sündern Gnad', Du weißt für allen Schaden Rat, Du trägest und hilfft auf den Schwachen; Tem ärmsten Kinde bist du nah, Wenn man dich sucht, so bist du da; Man lasse dich nur mit sich machen, Und kehre sich in dich allein Mit Liebe und Vertrauen ein. 6. Nur Liebe ist es, die uns trägt, Die uns nach Leib und Seele pflegt; Von dir kommt's, was 8 uns je be gegnet. Es wird kein Härlein uns gekränkt, Nur Liebe ist es, die es lenkt; Es muß uns sein zum Ziel gesegnet. Wenn gleich die Schale bitter schmeckt, Der Liebestern inwendig steckt. 7. Ach, sähen wir die treue Hand, Die so viel Schaden abgewandt Und so viel tausend Gutes giebet; Das Aug, das alles wohl regiert, - Und uns jetzt so, bald anders führt; Das Herz, das uns so zärtlich liebet: Wir würden wie die Kindlein thun Und sanft im Schoß der Mutter ruhn. 8. Wer sich kränket, weil er denket, Jesus liege in dem Schlaf, d Wird mit Klagen nur sich plagen, Daß der Unglaub' leide Straf: 3. dan Ein Kind ist seiner Mutter Lust, Sie nährt es selbst aus ihrer Bruſt; Ermüdet nicht im Sorg'n und Tragen: So liebst du einen jeden, Herr, Als wenn nur der dein Liebling wär; Drum können wir's auf dich nur ml bist wagen. Wir sollen süß vertraulich sein, Dich, Lieb', ansehn und uns erfreun. 5157. Mel. Ringe recht, wenn Gottes Gnade 9. Komm, reine Glut, mich ganz entzünd', Die düstre Furcht, den Greul der Sünd' Das Gift der Eigenlieb' vertreibe! Komm, Gotteslieb'! dich völlig scheit, Daß ich für mich nicht sorg noch denk, Und kindlich dir ergeben bleibe, In süßer Unschuld dich nur schau Und mich unendlich dir vertrau! ml di den un Johann Daniel Herrnschmidt, † 1723. Gott will's ma- chen, daß die Schen Ge- hen wie es heil- sam PROVISA ist; Laß die Wel- len sich verstel- len, Wenn du nur bei Je- fu bist! 2. 5. Du Verächter! Gott, dein Wächter Schläfet ja noch schlummert nicht; Zu den Höhen aufzusehen Wäre deine Glaubenspflicht. 4. Im Verweilen und im Eilenk Bleibt er stets ein Vaterherz; Laß dein Weinen bitter scheinen, Dein Schmerz ist ihm auch ein Schmerz. Glaub nur feste, daß das beste Über dich beschlossen sei! Wenn dein Wille nur ist stille, Wirst du von dem Kummer frei. 19th 6. list that mire Laß dir süße sein die Küffe, re 1622 Die dir Jesu Rute giebt! Der sie führet und regieret, Hat nie ohne Frucht betrübt. & nit 7. 11th del Willst du wanken in Gedanken, Fall' in die Gelaffenheit; Laß den sorgen, der auch morgen Herr ist über Freud und Leid! Vertrauen auf Gett. 8. Gottes Hände sind ohn' Ende, Sein Vermögen hat kein Ziel! Ist's beschwerlich, scheints gefährlich: Deinem Gott ist nichts zu viel. thin laman 9. Seine Wunder sind der Zunder, Da der Glaube Funken fängt. Alle Thaten sind geraten Jedesmal, wie er's verhängt. 10. Wann die Stunden sich gefunden, Bricht die Hülf mit Macht herein. Und dein Grämen zu beschämen, Wird es unversehens sein. most 11. Eignen Willen zu erfüllen, Leidet sich's noch ziemlich wohl; Da ist Plage, Not und Klage, Wo man leiden muß und soll: 12. Drum wohl denen, die sich sehnen Nach der stillen Willensruh! Auf das Wollen fällt dem Sollen Die Vollbringungskraft bald zu. Hingabe an ihn. 13. Mehr zu preisen sind die Weisen, Die schon in der Übung stehn, Die das Leiden und die Frenden Nur mit Hiobs Aug' ansehn. 14. Ift Gott für mich, so So oft ich ruf und Nun so trage deine Plage Fein getrost und mit Geduld! Wer das Leiden will vermeiden, Häufet seine Sündenschuld. 15. Die da weichen und das Zeichen Ihres Bräutigams verschmähn, Müssen laufen zu den Haufen, Die zur linken Seite stehn. 16. 343 Aber denen, die mit Thränen Küssen ihres Jeju Joch, Wird die Krone auf dem Throne Ihres Heilands werden noch. 17. Niet id 158. Mel. Valet will ich dir geben, C Joe 1150 125 Amen, Amen! In dem Namen Meines Jesu halt' ich still; ad Es geschehe und ergehe, Wie und wann und was er will! Dire 19100 Paul Gerhardt, † 1676. PP tre te Gleich alles wi- der mich! be- te, Weicht alles hin- ter sich: S kann mir thun der Fein de Und Wi- der- sa- cher Rott? = 2. Nun weiß und glaub' ich feste, Ich rühm's auch ohne Schen, Daß Gott der Höchst' und Beste, il Mein Freund und Bater sei, Und daß in allen Fällen Er mir zur Rechten steh', Und dämpfe Sturm und Wellen Und was mir bringet Weh. n Hab ich das Haupt zum Freun- de Und bin geliebt bei Gott, Was 3. Der Grund, da ich mich gründe, Ist Christus und sein Blut; Das machet, daß ich finde Das ewge, wahre Gut.nd ng An mir und meinem Leben d pa Ist nichts auf dieser Erd; Was Christus mir gegeben, Das ist der Liebe wert. 344 Vertrauen auf Gott. 4. Mein Jesus ist mein' Ehre, Mein Glanz und helles Licht; d Wenn der nicht in mir wäre, So dürft und könnt ich nicht Vor Gottes Augen stehen Und vor dem strengen Sik, Ich müßte stracks vergehen, Wie Wachs in Feuershits'. 5. Mein Jesus hat gelöschet, Was mit sich führt den Tod: Der ist's, der mich rein wäschet, Macht schneeweiß, was ist rot. In ihm kann ich mich freuen, Hab einen Heldenmut, d Darf kein Gerichte schenen, Wie sonst ein Sünder thut. 6. dijer HOME Nichts, nichts kann mich verdammen, Nichts nimmet mir mein Herz; Die Höll und ihre Flammen, Die sind mir nur ein Scherz. Kein Urteil mich erschrecket, Kein Unheil mich betrübt, Weil mich mit Flügeln decket Mein Heiland, der mich liebt. 7. Jeig Sein Geist wohnt mir im Herzen, Regieret meinen Sinn, Vertreibt mir Sorg und Schmerzen, Nimmt allen Kummer hin, Giebt Segen und Gedeihen Dem, was er in mir schafft, Hilft mir das Abba schreien Aus aller meiner Kraft. 8. Und wenn an meinem Orte Sich Furcht und Schwachheit find't, So seufzt und spricht er Worte, Die unaussprechlich sind Mir zwar und meinem Munde, Gott aber wohl bewußt, Der an des Herzens Grunde Erfichet seine Luft. Hingabe an ihn. 10. Da ist mein Teil, mein Erbe, Mir prächtig zugericht't: Wenn ich gleich fall' und sterbe, Fällt doch mein Himmel nicht. Muß ich auch gleich hier feuchten Mit Thränen meine Zeit, Mein Jesus und sein Leuchten Durchfüßet alles Leid. Joodf .88 - Sein Geist spricht meinem Geifte Manch süßes Trostwort zu, Wie Gott dem Hülfe leiste, Der bei ihm suchet Ruh, Und wie er hab erbauet Ein' edle, neue Stadt, Da Ang' und Herze schauet, Was es geglaubet hat. 11. Wer sich mit dem verbindet, Den Satan fleucht und haßt, Der wird verfolgt und findet dull Ein' harte, schwere Last Zu leiden und zu tragen, Gerät in Hohn und Spott, pi Das Krenz und alle Plagen, todis? Die sind sein täglich Brot. on 12 disl Das ist mir nicht verborgen, Doch bin ich unverzagt; Dich will ich lassen sorgen, Dem ich mich zugeſagt. Es koste Leib und Lebeno sic Und alles, was ich hab: An dir will ich fest kleben Und nimmer laffen ab. in ES 195013. Die Welt, die mag zerbrechen, Du stehst mir ewiglich; Rein Brennen, Hauen, Stechen Soll trennen mich und dich; Kein Hunger und kein Dürsten, Kein Armut, keine Pein, Kein Zorn des Höllenfürsten Soll mir ein Hindrung sein! 14. Kein Engel, feine Freuden, Kein Thron, kein Herrlichkeit, Kein Lieben und kein Leiden, Kein Angst, kein Herzeleid, Was man nur kann erdenken, Es sei klein oder groß, Der feines soll mich lenken. Aus deinem Arm und Schoß! ml 15. Mein Herze geht in Springen, Und kann nicht traurig sein, Ist voller Freud und Singen, i im Sieht lauter Sonnenschein: nd cl hen& Die Sonne, die mir lachet, do 3ft mein Herr Jesus Christ; dul Das, was mich singend machet, dll Sst was im Himmel ist. Vertrauen auf Gott. Hingabe an ihn. 159. Mel. Warum sollt ich mich denn grämen? dnd 1194 Laurentius Laurentit, † 1722.0 협 War-- um willst du doch für mor gen, Armes Herz, O BI Im- mer- wärts Als ein Heide for- gen? Wo zu dient dein täglich = € 6 2. Gott hat dir geschenkt das Leben, Plo Grämen, Weil Gott will In der Still Sich der Not an- neh- men? 201 Seel und Leib; Darum bleib Ihm allein ergeben! Er wird ferner alles schenken; Traue fest, Er verläßt Nicht, die an ihn denken! 3. for thi Sage nicht: Was soll ich effen? Gott hat dir Schon allhier - ut on Soviel zugemessen, du do Daß der Leib sich kann ernähren: Übriges Wird indes Gottes Hand bescheren. 4. Er ist mehr, als Trank und Speisen, Dieser Leib; ta sabing Darum gläub, pizde 345 Diese stehn Und die Bäum in Wäldern! 6. Sorgt ein Vogel auf den Zweigen, Wenn er singt, Hüpft und springt, Wer ihm soll anzeigen, Was er effen soll und trinken? Nein, ach nein, bl Er allein A Houdt in Bing Folgt des Himmels Winken. per 107.5er utbo Ach, der Glaube fehlt auf Erden: Wär cr da, Müßt uns ja, rad Was uns not ist, werden, Wer Gott kann im Glauben faffen, Der wird nicht, ohl Wenn's gebricht, sld not Von ihm sein verlassen. 8. Wer Gerechtigkeit nachtrachtet, Und zugleich Gottes Reich über alles achtet, Der wird wahrlich nach Verlangen Speis' und Trank Daß Gott wird erweisen, Daß er Speis und Trank kann geben Dem, der sich Festiglich Lebenslang Ihm ergiebt im Leben! Wie im Schlaf empfangen. 5. 9. Sorgst du, wie du dich sollst kleiden? Laß die Welt denn sich bemühen Jesus spricht: Sorge nicht! Solches thun die Heiden, Immerhin: Ach mein Sinn Soll zu Jesu fliehen! Schau die Blumen auf den Feldern, Er wird geben, was mir fehlet, Wie so schön Ob er's oft Unverhofft Eine Weil verhehlet. 346 Vertrauen auf Gott. 10. Will er prüfen meinen Glauben, Und die Gab, Die ich hab, Mir gar lassen rauben, So muß mir zum besten kommen, Wenn Gott mir Alles schier Hat hinweg genommen. 11. Er fann alles wiedergeben; Wenn er nimmt So bestimmt Er sein Wort zum Leben: Ach, wie viele fromme Seelen Leben so Und sind froh Ohne Sorg und Quälen! 12. Sie befehlen Gott die Sorgen, Wie er will one nis Und sind still 29 In ihm selbst geborgen. Was Gott will, ist ihr Bergnügen Und wie's er Ungefähr Will mit ihnen fügen. I stag 13. mig, and inlog nisie Doch kann ihnen nicht versagen Gott ihr Brot In der Not, Wenn er hört ihr Klagen; Er kommt wahrlich, sie zu trösten Eh man's meint Und erscheint, Wann die Not am größten. station ist di noc Jetboibon dildo fepa weisen Hän- de Hingabe an ihn. 14. Ihre Sorg' ist für die Seelen, Und ihr Lauf Geht hinauf Zu den Felsenhöhlen, Zu des Herren Jesu Wunden; Hier sind sie Aller Müh Wunder- an- Und der Not entbunden. 15. Nun, Herr Jesu, meine Freude, Meine Sonn', Meine Wonn', Meiner Scelen Weide! Sorge nur für meine Seelen, So wird mir Auch allhier Nichts am Leibe fehlen! 16. Alles sei dir unverhohlen, Was mir fehlt, Was mich quält, Großer Gott, befohlen! Sorge du, so will ich schweigene Und vor dir Nach Gebühr Meine Kniee beugen! 17. 76150 Ich will dir mit Freuden danken Fort und fort he Hier und dort, Und will nimmer wanken: Lob und Preis sei deinem Namen! Sei mein Teil, Hülf und Heil, Liebster Jefu! Amen. Mel. Jesus Christus herrscht a's König. dif 160. at hun kin ada Heinrich Arnold Stockfleth, † 1708. - fang, herr- lich's En- de, Wo die wun terGottes führen ein und aus! Wun- derDIO weis- lich ist sein Ra- ten, Wunder- herrlich seine Tha- ten, Und du sprichst: Wo will's hin- aus? 2. Denke doch, es muß so gehen, Wie's Gott weislich heißt geschehen, Ihm und dir zur Herrlichkeit: Ob der Anfang seltsam scheinet, Ist das End' doch gut gemeinet; Friede folget nach dem Streit. Ergebung in Gottes Willen und Führung. 3. Gottes Weg ist in den Flüssen Und in großen Wassergüssen, Und du spürst nicht seinen Fuß: So auch in dem Meer der Sorgen Hält Gott seinen Pfad verborgen, Daß man nach ihm suchen muß. 4.9 d d 110 In den ungegründ'ten Gründen, Wo nur tiefer Schlamm zu finden, Im Angst, Kreuz- und Todesmeer Sieht man oft die Christen schwimmen Und sich im Versinken frümmen, Als ob's schon verloren wär. 5. be man- il tour ist hid bes- te; fef= te! 347 108 Tim tog Bleibt die Sorge wohl beim Sorgen, Wer nicht trauen will auf morgen, Dem auch keine Hülfe blüht. 7. Gott muß man in allen Sachen, Weil er alles wohl kann machen, te End und Anfang geben frei: Er wird, was er angefangen, Lassen so ein End erlangen, Daß es wunderherrlich sei. ist allt 8. Fähret er mit dir im Schrecken Durch die Dornen, durch die Hecken, Über Stock und über Stein, Berg und Thal und Felsentlüften, Feuer, Waffer und in Lüften Und was mehr kann schrecklich sein: 2019. Kein Besinnen kann ersinnen, Wo man könne Hülf gewinnen, Die Vernunft ist hier zu blind, Ihre halb gebrochnen Augen Du wirst an den Fingern zählen Nicht in das Verborgne taugen, Dem sie allzublöde find. Und nicht vor der Welt verhehlen 6. The Was die blinde Welt nicht kennt. Weil der Herr im Dunkel wohnet, Er wird dir dein Kreuz versüßen, Und sein Reich im Trauen thronet, Daß du wirst bekennen müssen: Da man glaubt, ob man nicht sieht, Wunderanfang, herrlich's End! 7) Imobom Idom adsion uply dull Ergebung in Gottes Willen und Führung. mise 19) So laß dir doch nimmer grauen, Lerne deinem Gott vertrauen, Sei getrost und gutes Muts! Er fürwahr! er wird es führen, Daß du's wirst am Ende spüren, Wie er dir thut lauter Guts. 10. 161. Eigene Melodie. Markgraf Albrecht zu Brandenburg- Guimbach, † 1557. p Was mein Gott will, ge- scheh all- zeit, Sein Wil- le ist der 3u helfen ist er dem be- reit, Der an ihn glau- bet 01101 Er hilft aus Not, der from- me Gott, Und züch- ti 348 Ergebung in Gottes Willen und Führung. get mit Ma- ßen; Wer Gott ver- traut, fest auf ihn baut, Den will er nicht verlassen. ma 2. Gott ist mein Trost und Zuversiht, Mein Hoffnung und mein Leben; Was mein Gott will, das mir geschicht, Will ich nicht widerstreben. Sein Wort ist wahr, denn all mein Harr Er selber hit gezählet; o Er hüt't und wacht, stets für uns tracht'i, 39 1988 Auf daß uns ja nichts fehlet. 3. bot d Muß gleich ich Sünder von der Welt Hinfahr'n nach Gottes Willen Zu meinem Gott, wann's ihm gefällt, Will ich ihm halten stille. 0030 3580 bod id gol d sunrise#o minis teile este din floring 162. al sono in fot Sind aiunt judi Mein arme Seel' ich Gott befehl' In meiner letzten Stunden; Du frommer Gott! Sünd, Höll und Tod Hast du mir überwunden. ante Met. In Gott ist meine Seele still, Noch eins, Herr, will ich bitten dich, Du wirst mir's nicht versagen: Wenn mich der böse Feind anficht, Laß mich fr nicht verzagen! Hilf du und wehr, ach Gott, mein monot Herr, pun men 3n Ehren deinem Namen! Wer das begehrt, dem wird's gewährt; Drauf sprech ich fröhlich: Amen! nie mi po n 2010 noch s'do 19 1198 510 pap Was grä- mest du dich, mei- ne Seel'? Dem Her- ren dei- nen Weg be- fehl' Und glau be nur, d Kein Engel, Fürstentum noch Tod, Kein Hohes, Tiefes, keine Not Kann in dem Rat ein Jota mindern. Joach. Neander,+1680. FOTO er wird's wohl ma- chen! Er wird dir zeigen in der That, Wie er dich leit' nach sei- nem Rat; Dein Herz wird hei- lig dar- um 2. Gedente, daß er alles weiß, Daß alles geht nach sein'm Geheiß! Wer kann doch seinen Willen hindern? la- chen. 3. Die festen Gnaden Davids stehn, Der Salzbund nimmer wird vergehn, Durch Jesu Blut ist er versiegelt. Obschon ein Menschenkind betrügt, Der Held in Israel nicht lügt; Sünd, Höll und Tod sind nun vers riegelt. Ergebung in Gottes Willen und Führung. 4. Wohl dem, der in dem Gnadenbund Der ist glückselig allezeit, Als Bundsgeneß mit Herz und Mund Auch mitten in Trübseligkeit, Den großen Herren kindlich ehret, Die Feinde selbst ihm dienen sollen. Und wohl thut nur aus Dankbarkeit, 6. Als Glied an Jesu stets bereit, Den trägen Nächsten auch bekehret. 5. Wohl dir, o Mensch! du hast es gut, Der als ein Erbe willig thut, Was Glaub' und Liebesregel wollen: 10 -E Wil- le; stille: 163. Eigene Melotte. Was Gott thut, das ist wohl- ge- than! Es bleibt ge- recht sein Wie er fängt mei- ne Sa- chen an, Will ich ihm hal- ten Wisin thod- oINE Id= 1191797 Samuel Nodigast,+ 1708. Nun dann, ist dir der Weg bewußt, So hab am Herren deine Lust: Du magst dich ihm wohl frei ergeben; Sei gutes Muts, er lebt in dir: Ein solch Gewissen, glaube mir! Sst immerwährendes Wohlleben. 2. Was Gott thut, das ist wohlgethan! Er wird mich nicht betrügen. Er führet mich auf rechter Bahn, So laß ich mich begnügen An seiner Huld, The Und hab Geduld; Er wird mein Unglück wenden, Es steht in seinen Händen. mis p 3. Gott ist getreu: Drum will ich auf ihn bauen Und seiner Güte trauen. Er ist mein Gott, Der in der Not Mich wohl weiß 311 erhalten; Drum laß ich ihn nur wal- ten. Hous IN sups Was Gott thut, das ist wohlgethan! Er wird mich wohl bedenken; Er, als mein Arzt und Wundermann, Wird mir nicht Gift einschenken Für Arzenei. Spedi 349 P 4. Was Gott thut, das ist wohlgethan! Er ist mein Licht und Leben, Der mir nichts Böses gönnen kann, Ich will mich ihm ergeben spind this G In Freud und Leid; Es kommt die Zeit, Da öffentlich erscheinet, is no Wie treulich er es meinet. 5. no molöl dull Was Gott thut, das ist wohlgethank Muß ich den Kelch gleich schmecken, Der bitter ist nach meinem Wahn, Laß ich mich doch nicht schrecken; Weil doch zuletzt bm 1002 Ich werd ergötzt Mit süßem Trost im Herzen, nno@ Da weichen alle Schmerzen. 6. Was Gott thut, das ist wohlgethent Dabei will ich verbleiben; Es mag mich auf die rauhe Bahn Not, Tod und Elend treiben, So wird Gott mich nem engs Ganz väterlicher In seinen Armen halten; Drum laß ich ihn nur walten. 350 Ergebung in Gottes Willen und Führung. gil 164. CHR Mel. Gott ist mein Licht, die Freude meines Lebens; of Gottfried Arnold, † 1714. dl PEJ olid me So führst du doch recht se- lig, Herr, die Dei- nen; Ja, Wie könntest du e8 se mit uns mei- nen, Da = je lig und doch mei- stens wun- der- lich! dei- ne Tren nicht kann ver- leug- nen sich? Die We- ge sind oft JJJPPPP krumm und doch gerad, Darauf du läff'st die Kin- der zu dir E Od JJ Jad = gehn; Da pflegt es wun- der- selt- fam aus- zu- fehn, Doch tri- um= phiert zuletzt dein hoher Nat. Dein Geist hängt nie an mensch- Die Welt zerreißt, und du verknüpfft lichen Gesetzen, in Kraft: So die Vernunft und gute Meinung Sie bricht, du baust; sie baut, du non stellt, id immol 80 Den Zweifelsknoten kann dein Schwert Ihr Glanz tonisverletzen bilmest$ 123 Und lösen auf, nachdem es dir gefällt. Du reißest wohl die stärksten Band this entzwei; reißest ein; ut muß die ein dunkler Schatten sein; bei Toten Kraft und Leben schafft. dull Dein Geist digan Will die Vernunft was fromm und felig preisen, So hast du's schon aus deinem Buch poinsd gethan; Was sich entgegenfeßt, muß sinken 970 thin; daun thì nh Ein Wort bricht oft den allerhärtsten Sinn; dagol( be Dann geht dein Fuß auch durch Umwege frei. 3. Wem aber niemand will dies Zeugoladinis nis weisen, Den führst du in der Still' ſelbſt himmelan; a Den Tisch der Pharisäer läßt du stehn Und speisest mit den Sündern, sprichst fie frei. Was mancher unter Joch und Last Wer weiß, was öfters deine Abwill biegen, o sicht sei? Setzt deine Hand frei an der Sterne Wer kann der tiefsten Weisheit AbHaus. fol me 3 Was unsre Klugheit will zusamdis menfügen, istn Teilt dein Verstand in Ost und Westen aus; dopas grund fehn? Ergebung in Gottes Willen und Führung. 5. Was alles ist, gilt nichts in deinen Augen, Was nichts ist, hast du, großer Herr! recht lieb. Tho Der Worte Pracht und Ruhm mag dir nicht taugen; Du giebst die Kraft und Nachdruck durch den Trieb. 12.150 Die besten Werke bringen dir kein Lob, Sie sind versteckt, der Blinde geht vorbei; Wer Augen hat, sieht sie doch nie ſo frei: Die Sachen sind zu klar, der Sinn zu grob. 6. O Herrscher, sei von uns gebenedeiet, Der du uns tötest und lebendig machst! Wenn uns dein Geist der Weisheit Schatz verleihet, So sehn wir erst, wie wohl du für uns wachst. Die Weisheit spielt bei uns, wir ſpielen mit: Bei uns zu wohnen ist dir lauter Luft; Die reget sich in deiner Baterbrust Und gängelt uns mit zartem Kinderschritt. 7. Bald scheinst du uns was harte anzugreifen; Bald fährest du mit uns ganz säuberlich. Geschieht's, daß unser Sinn sucht 351 Drum greifst du zu und hältst und trägest fie, auszuschweifen, So weist die Zucht uns wieder hin auf dich: Wie es um schwache Kinder sei bewandt: Brauchst Vaterrecht und zeigest Muttertren; Wo niemand meint, daß etwas deine fei, Da hegst du selbst dein Schäflein je und je. 9. Also gehst du nicht die gemeinen Wege, O Auge, das nicht Trug noch Heucheln leidet, Gieb mir der Klugheit scharfen Unterscheid, Dadurch Natur von Gnade wird entscheidet, Das eigne Licht von deiner Heiterkeit! Laß doch mein Herz dich niemals meistern nicht; entzwei den Willen, der fich liebt: Luft, die sich nur dir ergiebt Brich ganz Erweck die Da gehn wir denn mit blöden Au- Und tadelt nie dein heimliches Gegen hin, richt! Du küffest uns, wir sagen Beff'rungni 11. 1982 Will etwa die Vernunft dir wider34; Drauf schenkt dein Geist dem Herzend sprechen dist wieder Ruh Und schüttelt ihren Kopf zu deinem Und hält im Zaum den ausgeschweif- omnis chod d. Weg, 3701 ten Sinn. Jared forbe 8.1 tistilong sle Du kennst, o Vater, wohl das schwache Wesen, So wollst du die Befestung niederbrechen, Daß ihre Höh sich nur bei Zeiten leg! Kein fremdes Feuer sich in mir entzünd', Die Ohnmacht und der Sinnen Unverstand; Das ich vor dich in Thorheit bringen möcht Man kann uns fast an unsrer Stirn ablesen, Und dir wohl gar so zu gefallen dächt: Ach selig, wer dein Licht ergreift und findt! Dein Fuß wird selten öffentlich gesehn, Damit du sehst, was sich im Herzen rege, Wenn du in Dunkelheit mit uns willst gehn; legst du bor Augen dar Das Widerspiel Von dem, was du in deinem Sinne haft: Wer meint, er hab den Vorsatz recht gefaßt, End' ein andres oft gewahr. Der wird am Ergebung in Gottes Willen und Führung. 12. 13. So ziehe mich denn recht nach Drum muß die Kreatur mir immer deinem Willen, Und trag' und heb' und führ' dein armes Kind! 352 Tein innres Zeugnis soll den Zweifel stillen; Dein Geist die Furcht und Lüfte überwind! Sind meine Brüder und erwarten mich. Du bist mein Alles, denn dein Sohn ist mein; Wie oft erquicket meinen Geist ein Herz, Dein Geist reg' fich ganz kräftiglich Das dich und mich und alle Christen in mir! liebt! dienen, Kein Engel schämt nun der Gemeinschaft sich; Die Geister, die vor dir vollendet grünen, Ich brenne nun nach dir in Lichs- Ist's möglich, daß mich etwas noch betrübt? begier; Wie oft erquickt mich deiner Klarheit Komm, Freudenquell! Weich ewig, Schein! aller Schmerz! dod 165. Eigene Melotie. 191 Michael Kongehl( Pruten o), † 1710. e Nur frisch hin ein, es wird so tief nicht sein! Das 3 rote Meer wird dir schon Platz ver- gön- nen. Was wim- merst H du? Sollt Der nicht helfen können, Der nach dem Blitz giebt hei- tern Son- nen- schein? Nur frisch hin- cin! 2. Betrübter Christ, der du in Schwer- Muß selbst das Meer auf dieſes dior id mut bist, Ermuntre dich und deine blöden Zur 156 18 Sinnen! da) dall Das schwere Kreuz wird doch einmal da pritzerrinnendoo Gletch einem Fluß, der dir zum Beispiel ist, Betrübter Chrift! 3. Helden Winken Mauer sein; er herrscht im dult Flutenfeld, the Der Himmelsheld! 4. Die Tapferkeit ist jederzeit bereit, Durch Kreuz und Schmach und durch die krausen Wellen Zu dringen durch; kein Sturmwind do fann sie fällen; Sie hält uns fest in steter Sicherheit, Die Tapferkeit. Der Himmelsheld hat einen Weg bestellt, Den niemand weiß; eh sein Volk follte finten, Ergebung in Gottes Willen und Führung. 5. Ein Kriegesmann muß tapfer halten an: Es steht nicht wohl, wenn Krieger zagend stehen, Weil sie das End' des Krieges nicht ersehen: Ein Christ ist auch, der tapfer kämpfen kann, bo Ein Kriegesmann.dual 6. Es höret auf ein Ding, sobald sein Lauf Zu Ende läuft; was einmal angefangen, Join! Das nimmt ein End'! Der Herr ist vorgegangen; Du folge nach und tritt nur tapfer drauf! off tobom d Es höret auf. 7. Des Krenzes Pein wird ja nicht ewig sein: Es ist ein Kelch, der seinen Boden zeiget; Man sieht den Grund, wenn alles ausgeneiget; Drum bilde dir wie süßen Nektar ein Des Kreuzes Pein! biliner 8. Die Centnernot zerbricht der falte 2010 Tod: Hindurch, hindurch und folge deinem Führer! Dein Jesus ist der Erd- und Meerdous Regierer, Der watet durch und tritt für dich in Kot Die Centnernot. ik: sbb C 353 Es wartet schon auf dich der Engel Wagen Zum sichern Schutz; und ob du dich verirrt, on m Er ist dein Hirt. 10. Auf, schwacher Sinn, wirf allen Kummer hin, Und schicke dich, die Tiefe durchzuwaten! Kommt schon ein Sturm, dein Jeſus an zie bono wird dir raten Und helfen aus. Der Tod ist dein dei Gewinn: duoto Auf, schwacher Sinn! ne pa 11. dud Der Christen Stand ist hier also thesd a bewandt, Es muß ein Kreuz das andre Kreuze jagen. So ging es dem, der unser Kreuz getragen Am Kreuzesstamm. Es ist kein Kindertand Der Christen Stand. 12. Wer wandern soll, muß oftmals trauernsvoll Durch Berg und Thal und tiefe od ne Gründe dringen; So muß ein Christ auch nach dem Jus Himmel ringen Und leiden viel. Der muß oft geben Boll, Ter wandern soll. 13. fidiad Ach, süßer Christ, wenn du nur bei mir bist, So will ich auch mit dir mein Leiden enden! 9. Er ist dein Hirt, der dich nicht zu dir, mein Gott, will ich mich Laffen wird; gänzlich wenden Er wird sein Schaf auf seinen Achseln Und tragen, was mir auferleget ist: tragen. Ach, süßer Chrift! 166. Eigene Melodie. Christian Andreas Bernstein, † 1699. Zuletzt geht's wohl dem, der added d etd Durch Christi Blut und Got- tes Er be war! Es kommt zut23 ge- recht auf Er- den 354 letzt das ange- neh- me Jahr, Der Tag des Heils, an dem wir fröhlich werden. Disposic 2. ning Zuletzt giebt Gott, wonach wir uns gesehnet, Wenn Glaub' und Lieb' im Kreuz bewähret ist, Und man Geduld an unsern Stirnen liest, Wenn wir genug sind von der Welt overhöhnet.is um Selbsterkenntnis und Bemut 2c. 3. Zuletzt reicht man den Siegern ihre Kronen Und führet sie vom Feld in's Vaterland, Allwo bereit der sel'ge Ruhestand, Wodurch der Fürst den Kampf pflegt zu belohnen. 4. Zuletzt macht Gott das Wasser doch zu Weine, Der besser ist und alle Gäst erfreut, 16 e Blu- te: Im Glauben stärkt die neuen Hochzeitleut'; Da sieht man dann, daß er's annoch gut meine. 5. Zuletzt und nicht zuerst nimmt Gott die Seinen poedp Bei dem unsicht- ba In's Paradies, in's Lebens LiebeReich, Und machet sie den Engeln Gottes gleich; Vorhero läßt er sie erst g'nug abweinen. 6. Zuletzt! Merk's wohl und halte nur fein stille, Oliebes Herz, dem, der dich erst betrübt, Selbsterkenntnis und Demut. Weisheit, Gerechtigkeit und Kraft. Und dich dabei doch wahrlich herzlich liebt! Gedenke nur: Es ist so Gottes Wille! - Verlengnung eigner 167. Mel. Herr, zur Zucht in deinem Grimme( Ps. 38.) Ach, was bin ich, mein Er ret= ter H 3. Neander, † 1680. Und Vertre pp J J d - ren Licht! Sieh, ich lieg' in mei- nem = ter Ja, das Gute, So ich will, das thu ich nicht. 2 Selbsterkenntnis und Demut 2c. 2 Ach, was bin ich, mein Bluträcher! Elend kann dich bald bewegen, Ich bin schwächer, Als ein Strohhalm vor dem Wind; Wie ein' Weberspul' sich windet, So verschwindet Aller Menschen Thun geschwind. 3. Ach, was bin ich, mein Erlöser! Täglich böser Find ich meiner Seelen Stand: Drum, mein Helfer, nicht verweile; Jesu, eile, Reiche mir die Gnadenhand! 4. Ach, wann wirst du mich erheben Zu dem Leben? Komm, ach, komm und hilf mir doch! Endlich Gnad und Ruhe find't. höch- ste Ma- je- ftät! schwachen Schif- fe geht? Lauter Segen Wirst du lassen fließen noch. 5. Tropig ist, o Gott, mein Herze, Das bringt Schmerze; Ja, es ist mir leid dazu. Höre mich, hör an das Quälen, Arzt der Seelen, Schaffe meinem Herzen Ruh! 6. 168. Eigene Melodie. 355 Gieb, daß mir der Tod nicht schade, Herr, gieb Gnade; Laß mich sein dein liebes Kind! Ein Demütiger und Kleiner, Aber Reiner, Mich als ein guter hir te 2. Wer bin ich? Asche, Staub und Kot; Ogroßer Herr, das weißt du wohl. Wer bin ich? Von Natur im Tod; Ich bin das nicht, was ich sein soll, Und dennoch kommst du zu mir gehen, Mir als Erlöser beizustehen. d 3. and host Wer bin ich, Herr, mein Seelenschatz? st Ich liege da in meinem Blut, Du machst in deinem Herzen Platz Für mich, o unvergleichlich Gut! Wer bin ich, daß du bei mir stehest Und unter meinem Dach eingehest? Sünden- wurm, Wer bin ich, ar- mer Wer bin ich, der durch Wind und Sturm Gleich ei- nem O, al= lerda 4. Wer bin ich, Herr, was ist mein Haus Und was ist meiner Eltern Stamm? 3. Neander, † 1680 do d Wer bin ich, daß du mich be- klei- deſt, him 1000m wei- dest? Mit mir, ach leider! war es aus, Von Sündensamen her ich kam, Der Leib des Todes mich noch kränket Und zu der Sünde täglich lenket. 5. Dennoch so hast du deinen Knechi, Jesu, gnädig angesehn Und wiedrum ihn gebracht zurecht, Daß er soll ewig vor dir stehn: Wer bin ich, Herr, den du so führest? Was ist mein Haus, das du regierest? 6. Ich bin nicht wert, o Davids Sohn, Daß du dich zu dem Sünder kehrst. Warum verläßt du deinen Thron, Und meiner Seel dich selbst verehrst? Was ist mein Haus, das du erkoren? Ich bin der Sohn, der war verloren. 23* 356 Selbsterkenntnis und Demut 2c. 169.8 Met. Herr, ich habe mißgehandelt; BIUR Ach, was sind wir oh- ne Ach, was sind wir? Vol- ler lich und arm! dich er- barm! dir vor Augen le- gen! 2. Wir sind nichts ohn' dich, Herr Jesu! Hier ist lauter Finsternis; Dazu quälet uns gar heftig Der vergift'te Schlangenbiß; d Dieses Gift steigt zu dem Herzen Und verursacht stete Schmerzen. 3. Laß dich unsre Not be- we- gen, Die wir 11905029 htt Ach, ohn dich, getreuer Jesu! Schreckt der Teufel und die Höll; Die Verdammnis macht mich zittern, Da ich steh auf dieser Stell'; Mein Gewissen ist erwachet Und der Abgrund flammt und krachet! Peter Lackmann, † 1713. Ach, wie fraftlos, Herzens- Jesu, Richten sich die Kranken auf! Unsre Kraft ist lauter Ohnmacht In dem müden Lebenslauf; Denn man sieht uns, da wir wallen, Öfters straucheln, öfters fallen. Se- sum? Dürf- tig, jäm- mer& lend! Ach, Herr Je= fu, 6, Darum stärk uns, liebster Jesu! Sei in Finsternis das Licht; Öffne unsre Herzensaugen, Zeig dein freundlich Angesicht; Strahl, o Sonn, mit Lebensblicken, So wird sich das Herz erquicken! 8. Faff' uns an, o süßer Jesu, Führ uns durch die Pilgerstraß', Daß wir auf den rechten Wegen Gehen fort ohn Unterlaß; Laß uns meiden alle Stricke, 4. Ohne dich, herzliebster Jesu! Kommt man nicht durch diese Welt; Und nicht wieder sehn zurücke! Sie hat fast auf allen Wegen Unsern Füßen Netz gestellt; Sie kann trotzen, sie kann heucheln Und hält uns mit ihrem Schmeicheln. 10 5. 7. Tritt den Satan, starker Jesu, Unter unsern schwachen Fuß! Komm zu deiner Braut gegangen, Biet' ihr deinen Friedensgruß, Daß sie Himmelsfreud' verspüre Und kein Leid sie mehr berühre! sbourg) 9. Laß den Geist der Kraft, Herr Jesu! Geben unserm Geiste Kraft, Daß wir brünstig dir nachwandeln Nach der Liebe Eigenschaft! Ach, Herr, mach uns selber tüchtig, So ist unser Leben richtig! 10. Dann wird Lob und Dank, Herr Jesu! Schallen aus des Herzens Grund; Dann wird alles jubilieren Und dir fingen Herz und Mund; Dann wird auf der ganzen Erden Jesus hochgelobet werden. € Selbsterkenntnis und Demut 2c. 170. Mel. Ihr Knecht' des Herren allzugleich,( Ps. 134.) 67 Ge- beut, ich will dir hal- ten still! All 2. Ich kann ja nichts, das weißt du wohl; starker Gott, o See len traft! Olieb- ster Auch weiß ich nicht, was ich thun soll; Du kannst allein verrichten dies, Du weißt es auch allein gewiß. 3. SISSIP JP P3 Herr, o Lebens- saft! Was soll ich thun? was ist dein Will'? H Rat giebest du in stiller Ruh, Kraft bist du auch in höchster Not, Held ist dein Nam, o Wunder- Gott! te 357 J. Neander, † 1680. m thon Tun Grill Die Zeit ist bös' und Falschheit voll, Ich weiß nicht, wie ich leben soll; Du bist ein Herr, der groß von Rat, Rat, Kraft, Held ist niemand, als Du bist ein Gott, der stark von That. da 6. du: Fleuß doch in meine Seel' hinein, fehre bei dem Sünder ein! Ci 5. perts Was willst du, Herr? das sage mir; Ich klopf, ach thu doch auf die Thür! 4. Ich ruf und schrei, du hörst es wohl; Du Fels des Heils, erhalte mich; Was willst du, Herr, das ich thun Du Lebensstrom, fleuß mildiglich, foll? 171. this# d- 1 Mel. Errett mich, o mein lieber Herre,( Pi. 140.) So oft ihr Witz und Rat ge- bricht! 2. Ich fint vor deinen Füßen nieder, Mein Herz ist voller Finsternis, Ich werd geworfen hin und wieder Und bleib doch eben ungewiß. Fr. Ac. Lampe, † 1729. Selb- ständig Wort, von Gott er- le sen, Als ein aus Gott aus- strah- lend Licht, Der See- len Blind- heit zu ge- ne- sen, 3. Ich darf nach eignem Rat nicht hören, Ich kenne meines Fleisches List, Das nur zu viel, sich zu bethören Mit falschem Schein, gewohnet ist. 358 4. Und soll ich andre Menschen fragen? Was sind fie? Lügner, gleich wie ich; Der wird mir dies, das jener sagen Und nur noch mehr verwirren mich. 5. Sind nicht in Ansicht oft zerteilet, Die schon bei dir zur Schule gehn, Ja, durch Vorurteil übereilet, Die sonst am allerschärfsten sehn. 6. Schweig, Fleisches- Sinn! schweigt, Freunde, schweiget! Komm, Jesu, rede du allein: Wo sich dein Licht als Leitstern zeiget, Da wird kein Dunkles übrig sein. Selbsterkenntnis und Demut 2c. 7. Du bist der Ursprung aller Wahrheit, Zur Weisheit mir von Gott gemacht; In deiner Lehr ist nichts, als Klarheit, Dein Geist vertreibet alle Nacht. 8. Hod gorn Mein göttlich Licht und Recht, sie finden Sich nirgend als bei deinem Rat, TTTTT & -E Fest steht, was Jesu Mund will binden; Es fällt, was der gelöset hat. 9. Mein Himmelsmeister, mein Prophete! Schenk mir ein Herz, das mit Bedacht In Lernbegierde vor dich trete Und geb auf deinen Wink recht acht! 10. Flour& frid ndal dan bur Mel. Von Herzen lieb ich dich, Herr, meine Stärke,( p. 18.) Die Sünd ist Was soll ich Nur hast du mir ihn offenbaret, In deffen Leistung sein gepaaret Laß dann Geduld und Willigkeit Mit Eifer und Beständigkeit! 11. muoto on 12. Laß mich nicht achten Menschen. richten! Kein Mensch kennt deiner Weisheit Grund; Du wirst doch endlich alles schlichten Und das Verborgne machen kund. 2010 172. Brauch mich als ein Faß deiner 19t- Tad vidioEhren, und s Wozu, wie, wann und wo du willt! Es muß doch alles zu dir lehren, Was aus dir ist hervorgequillt. ud jjid shout druk o most wisé i disd Erlöser! groß, doch deine Gnade größer: dir, du Menschenhüter, thun? higidlin G. Tersteegen, † 1769. ਭਗਤ ਹਨ ਕੀ Je- su, schau! ein Sün- der, ganz be la den, Sich ben gen will vor dei- nem Thron der Gna- den; Verstoß mich nicht, du tie- se Lie- be du! Ach, brin- ge mein ge stör- tes Herz in Ruh! 3. 2. O Gottes Lamm, o Jeſu, mein Ich fühl es nun, mein Herz ist ganz bedrücket und aus der Not dir diese Seufzer schicket; Du hast mich selbst zerknirschet und verwund't, Es ist geschehn, ich seh' und fühl es Mach mich auch selbst, o Seelenarzt, nun. Algisht gesund! Selbsterkenntnis und Demut 2c. 4. Ich will mich gern in Staub und Ach, töte ganz der Sünden Lust in Asche schmiegen, rej mir, que alla s Nur laß mich nicht in meinen Sün- Dein Liebesblick zieh Herz und Sinn den liegen, Umfasse mich, du Meer der Freundlichkeit! andton zu dir! 7.10 Ein armer Wurm um freie Gnade schreit. 5. tim Ach, schau mich an, ich lieg zu on the deinen Füßen, Dein teures Blut besprenge mein Gewiffent, Dein Gnadenwort mein Herze stille mir, Und wirke drin Freimütigkeit zu dir! 6. Nimm endlich hin die Lasten, die mich drücken; Erlöse mich von Satans Macht und Stricken! mud- 1013 173. Mel. Nun ruhen alle Wälder, 359 Ach halte mich, sonst werd ich immer fallen! Laß mich doch dir gefällig sein in allem, Regiere du im Herzen nur allein, Laß ewiglich da keine Sünd hinein! 2. Sonst bin ich wie erstorben Und alles ist verdorben, Was ich gedenk und thu: gids bilgio Herr Christ, in deinen Wunden Gieb mir zu allen Stunden Heil, Leben, Seligkeit und Ruh! 3. em 8. Ich bin so schwach, ich bin so ganz elendig; Erneure mich durch deinen Geist inwendig, Daß ich hinfort in unverrückter Treu An dir nur kleb' und dir gehorsam sei! four pl Mit einem tie- fen Sehnen Und oft mit hei- ßen Thrä- nen Gieb mir ein lichtes Wesen, Das völlige Genesen Am Geiste des Gemüts; Beim Grundgefühl der Sünden Ein tief gebeugt Empfinden, Kein Sünden thun, ach Gott, verhüt's! de Er wart ich Chris- ti Blick, Und wird er mir gege- ben Zu plod mei- nem ew'- gen Leben, So weiß ich mir kein größer Glück. d- 108 19 N. 2. v. Zinzendorf, † 1760. 4. Mach du mich treu und findlich Und immer mehr empfindlich Für's menschliche Geschlecht; Damit ihr Wohl und Wehe Mir recht zu Herzen gehe, Wie dir's war, da du warst ein Knecht; SC in alle 5. Geneigtes Herz zum Staube, Ein' unbefleckte Laube Zu sein nach Geistesart; Zu Müthen unverdroffen, In's Armsein eingeschlossen, Vor allem fremden Feu'r verwahrt; 360 Selb terkenntnis und Demut 2c. 6. Mir immer gegenwärtig, Dir alle Stunden fertig Zu alle deinem Wink; Zum Lauf im Thränenthale Gestärkt im Abendmahle, So oft ich von dir eff' und trink; 7. Ganz ernsthaft und doch findlich, Einfältig und doch gründlich Und ein geneigtes Ohr, Ein zuverlässig Herze, Gerührt von allem Schmerze, Der unter Gliedern so kommt vor; sipoll Se- lig- teit; Heil be- reit't: pidasis 174. ni i gold Met. Wie nach einer Wasserquelle( Pf. 42.) love 8. Der Salbung übergeben, Geschickt zum Pilgerleben, Gesund an Leib und Seel; Vergnügt von auß- und innen, Geübt in allen Sinnen, Gefalbet mit dem Freudenöl! 9, Du liebst ja unbeschreiblich, Drum ist mir's auch ungläublich, Daß du mich lassen wirst. Nein, wahrlich, du bist meine, Und ich bin wieder deine: Ach, segne mich, du Friedefürst! instal agrad domu nise ਫਕੀਰ ਗੈਰ ਗਜ਼ੀਨ ਸ H Un- ver- wandt auf Chris- tum se hen, Bleibt der Weg zur Al- len, wel- che zu ihm fle- hen, Ist ge= wis- ses list wisdioksi 2 Wenn doch alle Seelen wüßten, Wie es dem so wohl ergeht, Welcher in der Zahl der Christen, Wahrer Glieder Jesu, steht! Da geht man in seinem Glück Immer fort und nie zurück, Man ist auf dem Lebenspfade, Und nimmt immer Gnad um Gnade. 3.0 Sie het man im Herzen an, = d So be- kommt man es zu ei- gen. Aber freilich kann nichts taugen, Als nur das, was Jesus thut. Lassen wir ihn aus den Augen, Finden wir was anders gut, So erfahren wir gewiß, Unser Licht sei Finsternis, Unser Helfen sei Verderben, Unser Leben lauter Sterben. 3. A. Rothe, † 1758. für die Welt gethan, Und man glaubt dar- an mit beu- gen, Was er 4. Wären wir doch völlig seine, Regte sich doch keine Kraft, Da der Heiland nicht alleine, Was sie wirkete, geschafft! Jesu, richte unsern Sinn Lediglich auf dich nur hin, So lebt's Herz in deiner Wahrheit Und das Auge wird voll Klarheit! 5. Bring uns völlig in die Schranken, Die dein Liebesrat gesetzt! Weder Worte noch Gedanken Werden sonst für gut geschätzt: Eine arme Kreatur 810 Kann allein auf dieser Spur Deines Namens Ruhm erhöhen Und in deine Freud eingehen. Verleugnung der Welt.- Kreuzessinn. Verleugnung der Welt. Kreuzessinn. 175. Mel. Jesus, meine Zuversicht die- ſer Er- den, nich- tes werden? See le, was er- müd'st du dich In den Din- gen Die doch bald ver= zeh- ren sich Und zu lau= ter an= dre hilft dir nicht! 2. Sammle den zerstreuten Sinn, Laß ihn sich zu Gott aufschwingen, Richt ihn stets zum Himmel hin, Laß ihn in die Gnad' eindringen: Suche Jesum und sein Licht; Alles andre hilft dir nicht! last and 3. DEUR Du verlangst oft süße Ruh, Dein betrübtes Herz zu laben, mit Eil' zur Lebensquell hinzu, Da kannst du sie reichlich haben: Suche Jesum und sein Licht; lie Alles andre hilft dir nicht! Suche Je- sum und sein Licht; Al- les 04.1990 thon mil Fliehe die unsel'ge Pein, So das finstre Reich gebieret; Laß nur Den dein Labsal sein, Der zur Glaubensfreude führet: Suche Jefum und sein Licht; Alles andre hilft dir nicht! 5. - Ach, es ist ja schlecht genug, Daß du sonst viel Zeit verdorben Mit nichtswürdigem Gesuch, Dabei du fast bist erstorben: Suche Jesum und sein Licht; Alles andre hilft dir nicht! 6. 361 Geh einfältig stets einher, Laß dir nichts das Ziel verrücken; Gott wird aus dem Liebesmeer Dich, den Kranken, wohl erquicken: Suche Jesum und sein Licht; Alles andre hilft dir nicht! Jakob Gabriel Wolf, † 1754. 07. Weißt du nicht, daß diese Welt Ein ganz ander Wesen heget, Als dem Höchsten wohlgefällt Und dein Ursprung dir vorleget? Suche Jesum und sein Licht; Alles andre hilft dir nicht! 8. Schwinge dich fein oft im Geist über alle Himmelshöhen; Laß, was dich zur Erde reißt, Weit von dir entfernet stehen: Suche Jesum und sein Licht; Alles andre hilft dir nicht! 9. Nahe dich dem lautern Strom, Der vom Thron des Lammes fließet Und auf die, so keusch und fromm, Sich in reichem Maß ergießet: Suche Jesum und sein Licht; 19 Alles andre hilft dir nicht! da 10. DEV Laß dir seine Majestät Immerdar vor Augen schweben, Laß mit brünstigem Gebet Sich dein Herz zu ihm erheben: Suche Jesum und sein Licht; Alles andre hilft dir nicht! 11. Sei im Übrigen ganz still, Du wirst schon zum Ziel gelangen; Glaube, daß sein Liebenswill Stillen werde dein Verlangen: Drum such Jesum und sein Licht; Alles andre hilft dir nicht! 362 Verleugnung der Welt- Kreuzessinn. the 136 176. Mel. Zu dir ich mein Herz erhebe,( Ps. 25.) DE 10102 Höchst erwünsch- tes Seelen- le ben, Wo des Geistes Kräfte streben kannt bist du Ach, wie ei tel ift Himmels- ruh; = Fr. Ad. Lampe, † 1729. Join 2. Ach, wie oft bin ich geraten In dieselbe Blindheitsnacht, Wenn ich Regungen und Thaten Nicht sorgfältig hab bewacht! Hat nicht die Erfahrung mir Meine Thorheit oft gelehret, Wenn ich, Herr! ich flag es dir, Mich in Unruh abgezehret? Tibili commun? 396 3.30 3 10 35Q Zwar der Schluß ist oft genommen, Daß ich mich wollt reißen los, Aber wenn's zur That sollt kommen, Fand ich mich von Kräften bloß: Ich Gefangner, Armer ich, Wer reißt mir das Netz in Stücken? Fels des Heils, erbarme dich, Hilf mir aus der Hölle Stricken! = beAch, wie unNach der güld- nen JJ Flei- sches Sinn ver- blendet, Wenn er flebt der Wistrs da 4. Jesu, Stärke der Verzagten, Der du giebst den Matten Ruh, Wahre Zuflucht der Geplagten, Zwing mein Herze, zwing's dazu, Daß die ganze Kreatur Nichts in meinen Augen scheine, Und ich darauf denke nur, molli Wie ich ewig sei der Deine! C der Wahn, Der des Sich zum Rauch und Schat- ten wen- det! on 5002 Balle Er- de an, din sid 5. Ach, zermalme das Verlangen, Das noch etwas Eitles will; Nimm den bösen Sinn gefangen, Der nicht hält in allem still! Gieb, daß ich in dieser Welt Nichts der Sorge wert mag achten, Weil du mich darein gestellt, Um nach bessern Gut zu trachten! Gieb mir Augen, um zu sehen Deines Reiches Gnadenschein; Gieb mir Kräfte, um zu gehen Bis in's Heiligtum hinein! 601119 Mache mich mit dir bekannt, Laß in deinen Liebesflammen Herz und Seele sein entbrannt: Knüpfe dich und mich zusammen! 17. fed bodo Weicht, weicht, eitele Gedanken, Stört nicht ferner meine Ruh! Ich will in den Lebensschranken Eilen meinem Jesu zu; Jesu will ich geben Ehr', In ihn will ich mich versenken, Und forthin mich um nichts mehr, Als um seine Liebe tränken. bile Verleugnung der Welt.- Kreuzessinn. 177. Eigene Melodie. zum Genuß! wandeln muß: 2004Geht, ihr Strei- ter, im- mer wei- ter Durch's Ver- leug- nen Aus= er= for ne, Hoch- ge bor- ne! Stands gemäß man d 22 Wenn ihr Jesu Braut wollt wer- den, Werft den Kin- dern dieser Er- den Ih= 1 - ren bpm 100 2. Wir verlachen eure Sachen, Stoßen weg, was ihr begehrt! Euer schönes Dies und Jenes Achten wir nicht sehenswert; Euer Herrlich, Groß und Wichtig Ist für uns so schlecht und nichtig, Euer Ballast uns beschwert! 3. Geld und Güter der Gemüter Güldne Strick und Feffel sind: Lobt und schmeichelt, bückt und heuchelt, Die F inisiagnis zum gul 178. inios adat? Kommt, Kin- der, laßt uns ge ist ge- fähr- lich ste = G. Tersteegen, † 1769. = Mel. Aus meines Herzens Grunde = armen Tand zu Fuß! Lästert auch, es ist nur Wind. Süßes Gift sind eure Lüste; Auf dem Staats- und Ehr'ngerüste Man nur glänzend Elend findt. tot( bi 4. ed 363 Unser Sehnen, unsre Thränen Trösten mehr, als eure Freud; Könnt't ihr sehen und verstehen Die verborgne Seligkeit: Ihr würd't euerm Kram entlaufen Und mit dem verschmähten Haufen Wandern nackt zur Ewigkeit! Jatuit duplo trds! quogen CJ JP G J JJ Ĵ JEPJJJI anonid diod modsig on it! Comspain tantind( boms) nobidd, hit itum split 3 G. Tersteegen, † 1769. hen, Der A- bend kommt her bei, hen In dieser Wüste- = Je ei- ner Kraft zur an dern; Es ist das Ende gut! Idm 2. Es soll uns nicht gereuen Der schmale Pilgerpfad, Wir kennen ja den Treuen, Der uns gerufen hat: - nei! Chies Ja PP Kommt, stär- tet euren Mut, Zur E- wig- keit zu wan- dern Von [ 013 022 mm Gulf Kommt, folgt und trauet Dem! 20 Ein jeder sein Gesichte Mit ganzer Wendung richte Steif nach Jerusalem! Call 364 Verleugnung der Welt. Kreuzessinn. 3. Der Ausgang, der geschehen, Ist uns fürwahr nicht leid; Es soll noch besser gehen Zur Abgeschiedenheit! Nein, Kinder, seid nicht bang, Verachtet tausend Welten, Ihr Locken und ihr Schelten, Und geht nur euren Gang! 4. Geht's der Natur entgegen, So geht's gerad und fein; Die Fleisch und Sinnen pflegen, Noch schlechte Pilger sein. Verlaßt die Kreatur Und was euch sonst will binden, Laßt gar euch selbst dahinten; Es geht durch's Sterben nur. 1518 Man muß wie Pilger wandeln, Frei, bloß und wahrlich leer; Viel sammeln, halten, handeln Macht unsern Gang nur schwer. Wer will, der trag sich tot; Wir reifen abgeschieden, Mit wenigem zufrieden, Wir brauchen's nur zur Not. när #ff 6. Schmückt euer Herz auf's beste, Sonst weder Leib noch Haus! ell Wir sind hier fremde Gäste dinas Und ziehen bald hinaus. Gemach bringt Ungemach; Ein Pilger muß sich schicken, Sich dulden und sich bücken Den kurzen Pilgertag. 7. 8 Laßt uns nicht viel besehen Das Kinderspiel am Weg! Durch Säumen und durch Stehen Wird man verstrickt und träg. Es geht uns all nicht an; Nur fort durch dick und dünne! Kehrt ein die leichten Sinne, Es ist so bald gethan! 8. Ist gleich der Weg was enge, So einsam, krumm und schlecht, Der Dornen in der Menge Und manches Kreuzchen trägt; Es ist doch nur ein Weg. Laß sein! Wir gehen weiter, 19 Wir folgen unserm Leiter Und brechen durch's Geheg. HO 1 9. Was wir hier hör'n und sehen, Das hör'n und sehn wir kaum; Wir lassen's da und gehen, Es irret uns kein Traum. Wir gehn in's Ew'ge ein; Mit Gott muß unser Handel, Im Himmel unser Wandel Und Herz und alles sein! phoce 10. Wir wandeln eingefehret, Veracht't und unbekannt; Man siehet, kennt und höret Uns faum im fremden Land, Und höret man uns ja, madmar So höret man uns fingen Von unsern großen Dingen, Die auf uns warten da. 11. Kommt, Kinder! laßt uns gehen, Der Vater gehet mit, Er selbst will bei uns stehen In jedem sauren Tritt; Er will uns machen Mut, Mit süßen Sonnenblicken Uns locken und erquicken: Ach ja, wir haben's gut! 12. ides Ein jeder munter eile, dis Wir sind vom Ziel noch fern; o Schaut auf die Feuersäule, Die Gegenwart des Herrn! Das Aug' nur eingekehrt: Da uns die Liebe winket Und dem, der folgt und sinket, Den wahren Ausgang lehrt. 13. Des süßen Lammes Wesen Wird uns da eingedrückt; Man kann's am Wandel lesen, Wie findlich, wie gebückt, Wie sanft, gerad und still Die Lämmer vor sich sehen Und ohne Forschen gehen So, wie ihr Führer will. 14. 15 Kommt, Kinder! laßt uns wandern, Wir gehen Hand in Hand; Eins freuet sich am andern In diesem wilden Land! Kommt, laßt uns kindlich sein, Uns auf dem Weg nicht streiten; Die Engel uns begleiten Als unsre Brüderlein! C Ruhe in Gott. Friedensstand in Christo. 15. - Sollt' wo ein Schwacher fallen, So greif der Stärkre zu; Man trag, man helfe allen, Man pflanze Lieb und Ruh! Kommt, bindet fester an, Ein jeder sei der Kleinste, Doch auch wohl gern der Reinste Auf unsrer Liebesbahn! 16. mm Kommt, laßt uns munter wandern, Der Weg kürzt immer ab; Ein Tag, der folgt dem andern, Bald fällt das Fleisch in's Grab; Nur noch ein wenig Mut, Nur noch ein wenig treuer. Von allen Dingen freier, Gewandt zum ew'gen Gut! 17. Es wird nicht lang mehr währen, Halt noch ein wenig aus; Es wird nicht lang mehr währen, So kommen wir nach Haus. Ruhe in Gott. -b- C - Da wird man ewig ruhn, Wann wir mit allen Frommen Daheim beim Vater kommen: Wie wohl, wie wohl wird's thun! 18. Friedensstand in Christo. 179. Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern, Drauf wollen wir's denn wagen, Es ist wohl wagenswert, Und gründlich dem absagen, Was aufhält und beschwert. Welt, du bist uns zu klein! Wir gehn durch Jesu Leiten Hin in die Ewigkeiten: Es soll nur Jesus sein! 19. O Freund, den wir erlesen, allvergnügend Gut, O ewigbleibend Wesen, Wie reizest du den Mut! Wir freuen uns in dir, Du, unsre Wonn' und Leben, Worin wir ewig schweben, Du unsre ganze Zier! 365 Pl Wo ist ein solcher Gott, wie du? Du schaffst den Ein Ab- grund der Barm- herzigkeit Ver- schlingt ein # Herr, unsere Gerechtigkeit, Wie hoch wird dessen Geist erfreut, Der dich im Glauben fennet! Du bist sein Schmuck, die Gottespracht, Ludwig Conrad Allendorf, † 1773. 213 Mü- den süße Ruh, Ruh, die nicht zu er- grün- den, Meer voll Her- ze- leid! Du, Herr, ver- giebst die Sün- den: A Je su, du, du Läßt dich wür- gen als den Bür- gen, al fer = Sün- den Mich auf e- wig zu ent= bin= den. = 2. TTTTT Die ihn vollkommen schöne macht, Die ihm das Herz entbrennet. Laß mich ewig, Himmelssonne, Seelenwonne, dich genießen Und in deinem Lob zerfließen! 366 Ruhe in Gott. 3. - Jesu, du bist unser Friede! Holdselig süßer Friedefürst, Wie hat dich nach dem Heil gedürft't Der abgewichnen Kinder! modne Du stellest dich als Mittler dar, Verbindest, was getrennet war, Gott und verdammte Sünder. Freude! Beide Werden Eines; ungemeines Werk der Güte! and Friedensstand in Chrifto. Willst weder Sünd noch Missethat Am armen Staube rächen. Deine reine Mutterliebe steht im Triebe, hier im Leben und Täglich reichlich zu vergeben! mos 4. nd og Laß Jesum und die Gnade ein, So kannst du überwinden. Seelenquälen, O süßes Lamm, dein treuer Sinn Nimmt Schuld und Strafe von mir hin, Sie liegt auf deinem Rücken. Du blutest an des Kreuzes Pfahl, Da muß dich unerhörte Qual Nach Leib und Seele drücken, Diese süße N Flut der Gnaden heilt den Schaden; durch die Wunden Hab ich Heil und Frieden funden. 5. Mitleidender Immanuel, Es ist mein Leben, Leib und Seel Voll Mängel und Gebrechen; Doch ist dein Herz auch voller Gnad', Die Gnade führt das Regiment, Sie macht der Sklaverei ein End', Bestegt Gesetz und Sünden: Drum willst du frei und fröhlich sein, im- mer auf die Glei- chen die ihn nicht er= rei- chen! Sündenkräfte, Nachtgeschäfte und desog gleichen is thon Muß der starken Gnade weichen. 7. m tone Gieb, Jesu, Blut und Wasser her Und nimm dadurch je mehr und mehr Die Schlacken recht herunter! Du hast mich dir, Immanuel, Gar teu'r erkauft mit Leib und Seel Zum Preise deiner Wunder. Kleiner, reiner Muß ich werden noch auf Erden, bis ich droben Dich kann ohne Sünde loben. 180. Mel. Mein Heiland nimmt die Sünder an, Chr. Wegleiter, † 1706. obe de= nen, Beschränkt, ihr Weisen dieser Welt, Die Freundschaft (-) Und leng- net, daß sich Gott ge- sellt Mit Ist Gott schon alles und ich nichts; Ich Schat- ten, er die Quell des Lichts; Er noch so stark, ich Pflj of gold pid dödad ap noch so blö- de; Er noch so rein, ich noch so schnö- de; Er noch so groß, ich noch so klein: Mein Freund ist mein und ich bin sein! Ruhe in Gott. 2. Mein Goel, mein Immanuel, Mein Mittler konnte Mittel finden, Sich meiner ganz verlornen Seel, Die ihn herabzog, zu verbinden! Mein Salomo, mein Jonathan, Mein Bräutigam, mein Gott und Mann Kam von dem Himmel auf die Erden, Mein Bluts- und Seelenfreund zu werden, Ein Leib und Geist, mein Fleisch und Bein: - Mein Freund ist mein und ich bin sein! 3. Gott, welcher seinen Sohn mir gab, Gewährt mir alles mit dem Sohne! Nicht nur sein Kreuz, nicht nur sein alfreda Grab, Friedensstand in Chrifto. 6. Mein Freund ist meiner Seelen Geist, Mein Freund ist meines Leibes Leben; Nach Einem, der mich seine heißt, Und sonst nach keinem soll ich streben, Dem ich mich, der sich mir ergiebt, Den ich und der mich wieder liebt, Von dem ich nicht mehr kann begehren, Der mir nichts Beffres kann gewähren! Dies Licht verblendet allen Schein: Mein Freund ist mein und ich bin fein! Auch seinen Thron, auch seine Krone; Ja, was er redet, hat und thut, Sein Wort, sein'n Geist, sein Fleisch und Blut, Was er gewonnen und erstritten, Was er geleistet und erlitten, Das räumet er mir alles ein: sein! 4. Ich finde Nutzen, Lust und Ehr Bei unserm Bund im höchsten Grade; Er heischet von mir nichtes mehr, Als Glauben und ich nichts, als Gnade. Man nehme alles, was ich hab: Mein Freund ist mein und ich bin Man gebe mir nichts, was ich heische; Man schäl mich aus, man streif mich ab, Man zieh mir Kleid und Haut vom Fleische, Ja, Speis' und Trank und was man will: Owohl der Wahl, die uns gefügt! Weg Reu und Tausch! Ich bin vergnügt In ihm und er mit mir zufrieden; Drum bleibt bei beiden ungeschieden Ein Herz und Mund, Ein Ja und Nein: 367 Mein Freund ist mein und ich bin ſein! 5. AN 3war kann er aller Christen Mut Mit seiner Liebe sattsam weiden; Wir dürfen um dies höchste Gut Nicht eifern noch einander neiden; Durch unsern gierigsten Genuß Erschöpft sich nicht sein Überfluß; So will ich ihn zwar keinem leugnen, Doch mir vor allen andern eignen. Welt, zank dich um das Mein und Dein: Mein Freund ist mein und ich bin sein!| Ohn ihn ist mir der Himmel trüb, Die Erd' ein offner Höllenrachen! Hingegen kann mir seine Lieb' Die Einöd selbst zu Eden machen. Ohn ihn ist mir bei aller Meng' Die Weil zu lang, die Welt zu eng, Ich bin, wenn Feind und Freunde flichen. Wenn sich die Engel selbst entziehen, Zwar einsam, aber nicht allein: Mein Freund ist mein und ich bin fein! 8. Mein Freund bleibt meine Hüll und Füll! Die Welt mag alles mir entrauben, Sie lasse mir nur meinen Glauben So bleibt nichts, Eins und Alles mein: Mein Freund ist mein und ich bin fein! 9. Sein ist mein Leib und meine Seel, Die er erschuf und auch erlöste, Hier nährt und salbt mit seinem Öl, Bis er dort beide ewig tröste; Sein ist mein Mut, sein ist mein Sinn, Sein ist, mit kurzem, was ich bin; Ja, was ich um und an mir habe, Ist alles seine Gnadengabe, Die macht mich auch vom Undank rein: Mein Freund ist mein und ich bin sein! 368 Ruhe in Gott. 10. Sein ist mein Werk, sein ist mein Ruhm; - Friedensstand in Christo. Von ihm her und ihm wieder zu: Sein sind auch alle meine Schmerzen, Die er sich zärtlich zieht zu Herzen; Er fühlt und ändert meine Pein: Er suchte mich, eh ich ihn fande. Ich habe für mein EigentumnoldMein Freund ist mein und ich bin Sonst leider nichts, als Sünd und 10% ſein! den godet Schande; Doch hat mein Freund auch diese Last Zusamt dem Kreuz auf sich gefaßt Und meine Feindschaft abzuschaffen Die scharf gebüßte Schuld und Strafen Verscharrt in seines Grabes Schrein: Mein Freund ist mein und ich bin sein! borld 11. Sein ist mein Glück und meine Zeit, Sin ist mein Sterben und mein Leben, Link Zu seinem Ehrendienst geweiht, Von ihm bestimmt und ihm ergeben. Es kommet, was ich lass' und thu', 12.p Es zürn' und stürme jeder Feind, Er macht nicht, daß ich sehr erstaune. Der Richter ist mein bester Freund, Drum schreckt mich nicht die Weckposaune. dis Ob Erd' und Himmel bricht und fracht, Ob Leib und Seele mir verschmacht't, Wenn mein Gebein schon am Verwesen, So wird mein Wahlspruch doch zu to leſen Noch haften an dem Grabesstein: Mein Freund ist mein und ich bin dmit ſein! 181. Eigene Melodie. me je also Chr. Friedr. Nichier, † 1711. ved da न Mein Salomo, dein freund- li- ches Re- gie- ren Stillt edle Gaben, Die alle Welt mir nicht verschaffen kann. Schau an die Welt, schau ihren Reichtum an: Jago al- les Weh, das mei- nen Geist be- schwert. Wenn sich zu dir mein poddddd blö- des Her- ze kehrt, So läßt sich bald dein Frie- dens- geist ver38 de pp dp J d spit - ren; Dein Gna- den- blick zer- schmel- zet meinen Sinn Und nimmt die Furcht und Un- ruh von mir hin. 2. Gewiß, mein Freund giebt solche Er kann ja nicht die müden Seelen folche laben! Mein Jesus kann's, er thuts im überfluß, Wenn alle Welt zurücke stehen muß. E Ruhe in Gott. Friedensstand in Christo. 3. - O süßer Freund, wie wohl ist dem Gemüte, Das im Gesetz sich so ermüdet hat Und nun zu dir, dem Seelenleben, naht Und schmeckt in dir die wundersüße Gitte, Die alle Angst, die alle Not verschlingt Und unsern Geist zu sanfter Ruhe bringt! 4. nad Gewiß, mein Freund! wenn deine Liebeszeichen Mein armes Herz so sänftiglich durchgehn, So fann in mir ein reines Licht entstehn, Durch das ich kann das Baterherz erreichen, In dem man nichts, als nur Vergebung spürt, Da eine Gnadenflut die andre rührt. 5. Je mehr das Herz sich zu dem Vater kehret, Je mehr es Kraft und Seligkeit ge= nießt, Daß es dabei der Eitelkeit vergißt, Die sonst den Geist gedämpft und beschweret: Je mehr das Herz den süßen Vater schmeckt, Je mehr wird es zur Heiligkeit erweckt. 6. Der Gnadenquell, der in die Seele fließet, Der wird in ihr ein Brunn des Lebens sein, de So in das Meer des Lebens springt hinein Und Lebensströme wieder von sich gießet; Behält in dir dies Waffer seinen Lauf, So geht in dir die Frucht des Geistes auf. 7. Wenn sich in dir des Herren Klarheit spiegel, Die Freundlichkeit aus seinem Angesicht, So wird dadurch das richt't, 369 Die Heimlichkeit der Weisheit aufgeftegelt, Ja, selbst dein Herz in solches Bild verklärt, Und alle Kraft der Sünden abgekehrt. 8. Was dem Gesetz unmöglich war zu geben, Das bringt alsdann die Gnade ſelbst herfür; Sie wirket Lust zur Heiligkeit in dir Und ändert nach und nach dein ganzes Leben, Indem sie dich aus Kraft in Kräfte führt Und mit Geduld und Langmut dich regiert. 9. Es müsse doch mein Herz nur Christum schauen; Besuche mich, mein Aufgang aus der Höh, Daß ich das Licht in deinem Lichte seh Und könne schlechterdings der Gnade trauen! Rein Fehler sei so groß und schwer in mir, Der mich von solchem Blick der Liebe führ! 10. Wenn mein Gebrech mich vor dir niederschläget Und deinen Geist der Kindschaft in mir dämpft; Wenn das Gesetz mit meinem Glanben kämpft Und lauter Angst und Furcht in mir erreget, So laß mich doch dein Mutterherze pidugon ſehn Und neue Kraft und Zuversicht entstehn! 11. So ruh ich nun, mein Heil, in deinen Armen, Du selbst sollst mir mein erger Friede seint Ich wickle mich in deine Gnade ein, Mein Element ist einig dein Erbarmen, Und weil du Leben ange- So ist's genug, rack mir mein Ein und Alles bist, wenn dich mein Geist genießt. 24 370 6 Ruhe in Gott. Friedensstand in Chrifto. 182. Mel. Nun bitten wir den heiligen Geist Ach, mein Herr Je- su, dein Ben Frieden in's Herz hin ein, Und dein Gna- den- an- blick macht = 97130 1500 dell uns so se lig, Daß auch's Ge- bei- ne Und dank- bar wird! im 2. Wir sehn dein freundliches Angesicht Voll Huld und Gnade wohl leiblich nicht, Aber unsre Seele tann's schon gewahren: Du kannst dich fühlbar gnug offenbaren Auch ungefehn. 3. O, wer nur immer bei Tag und Nacht Dein zu genießen recht wär bedacht! Der hätt ohne Ende von Glück zu manian fagent and mus Und Leib und Seele müßt immer fragen: smini- dr Ist deine Lust. 5. im albic( Ach, gieb an deinem kostbaren Heil Uns alle Tage vollkommnen Teil, Und laß unsre Seele sich immer schicken, Aus Not und Liebe nach dir zu blicken Ohn Unterlaß! Christian Gregor, † 1801.20 COM Na he sein Bringt gro= * 1988 Wer ist wie du? 4. bad thim Barmherzig, gnädig, geduldig sein, Und täglich reichlich die Schuld verzeihn, Heilen, still'n und trösten, erfreun und segnen Und unsrer Seele als Freund beordist gegnen, darit- ber fröh- lich 6. Hir..G Und wenn wir weinen, so tröst' uns bald Mit deiner blutigen Todsgestalt; Ja, die laß uns immer vor Augen schweben, Und dein wahrhaftiges Inunsleben 3n sehen sein! 7. Ein herzlich's Wesen und Kindlichkeit Sei unsre Zierde zu aller Zeit, Und die Blutbesprengung aus deinen Wunden Erhalt uns solche zu allen Stunden Bei Freud und Leid! 8. So werden wir bis in Himm'l hinein Mit dir vergnügt wie die Kindlein ſein; Muß man gleich die Wangen noch manchmal neßen, Wenn sich das Herz nur an dir stets fetzen Und stillen kann. 9. Du reichst uns deine durchgrabne Hand, Die so viel Treue an uns gewandt, Daß wir beim Drandenken beschämt dastehen und unser Auge muß übergehen Vor Lob und Dank! • eRuhe in Gott. Wie wohl ist mir, Ich steige = O dei- ner Lie- be ruh! dei- nen Ar- men zu. Friedensstand in Christo. 183. Eigene Melodie. - o Freund der See- len, Wenn ich in aus der Schwer- muts- höh- len Und ei= le Da muß die Nacht des Trauerns schei- den, Wenn mit so an ge= neh- men Freuden Die Liebe strahlt aus 371 Sist dei- ner Brust. Hier ist mein Himmel schon auf Er- den; Wer woll- te nicht vergnü- get werden, 2. Die Welt mag meine Feindin heißen, Es sei also! Ich trau ihr nicht, Wenn sie mir gleich will Lieb erweisen Bei einem freundlichen Gesicht. In dir vergnügt sich meine Seele, Du bist mein Freund, den ich erwähle, Du bleibst mein Freund, wenn Freundschaft weicht. Wolfg. Chr. Deßler, † 1722. Der Welthaß kann mich doch nicht fällen, Weil in den stärksten Unglückswellen Mir deine Treu den Anker reicht. 3. = Der in dir su chet Ruh und Luft? Ich traue deinen Wunderwegen, Sie enden sich in Lieb und Segen, Genug, wenn ich dich bei mir hab! Ich weiß, wen du willst herrlich zieren Und über Sonn' und Sterne führen, Den führest du zuvor hinab. 5. Will mich des Mose Eifer drücken, Blitzt auf mich des Gesetzes Weh, Droht Straf und Hölle meinem Rücken, So steig ich gläubig in die öh, Und flieh in deiner Seiten Wunden, Da hab ich schon den Ort gefunden, Wo mich kein Fluchstrahl treffen kann. Tritt alles wider mich zusammen: Du bist mein Heil, wer will verdammen? Die Liebe nimmt sich meiner an. 4. Führst du in Wüsten mich und Wehe, Ich folg und lehne mich auf dich: Du nährst mit Manna aus der Höhe Und labest aus dem Felsen mich. Der Tod mag andern düster scheinen, Mir nicht, weil Seele, Herz und Mut In dir, der du verläsfest feinen, allerliebstes Leben! ruht. Wen kann des Weges End' erschrecken, Wenn er aus mördervollen Hecken Gelanget in die Sicherheit? Mein Licht! so will auch ich mit Freuden Aus dieser finstern Wildnis scheiden Zu deiner Ruh der Ewigkeit. 6. Wie ist mir denn, o Freund der Seelen, So wohl, wenn ich mich lehn auf dich! Mich kann Welt, Not und Tod nicht quälen, Weil du, mein Gott, vergnügest mich. Laß solche Ruh in dem Gemüte Nach deiner unumschränkten Güte Des Himmels süßen Vorschmack sein! Weg Welt mit allen Schmeicheleien! Nichts kann, als Jesus, mich erfreuen! O reicher Trost: mein Freund ist mein! 24* 372 6 e Gemeinschaft der Heiligen. 184. Mel. Valet will ich dir geben, Bruderliebe. - Vor Je- su Au- gen schwe- ben Ist wah- re Se- lig- feit; Ein un verrück- tes Le- ben In der Verborgen- heit, Nichts können und nichts wissen, Nichts wol- len und nichts thin, ਹਰਿ ਹਰਿ ਹਰਿ ਭ Als Je su folgen müssen: Das heißt in Frie- den ruhn. 2. Man steht von seinem Schlafe In Christi Freundschaft auf, Man fürchtet keine Strafe Im ganzen Tageslauf; Man ist und trinkt in Liebe, Man hungerte wohl auch, Und hält im Gnadentriebe Beständig einen Brauch. Sorson 3 id Wenn man den Tag vollendet, So legt man sich zur Ruh; Von Christo unverwendet, Thut man die Sinnen zu. Entfaltung des Bruderliebe. fej a d N. 2. v. Zinzendorf, † 1760. 230 31 du Und wünschet auch den Träumen, Wenn's ja geträumt soll sein, Nichts anders einzuräumen, Als Chrifti Wundenschein.(-) 4. Gewiß, wer erst die Sünde In Christi Blut ertränft, und hurtig und geschwinde Auf Jesum zugelenkt, Der wird auch heilig handeln, si Und kann bald anders nicht: Herr Jesu, lehr uns wandeln mus Ja deiner Augen Licht! muis is& 18 nism and 3 Christenlebens nach außen. mamahin bad thin Gemeinschaft der Heiligen. 3511133 185. Mel. O du Liebe meiner Liebe, 100 slott 800( bint BRIS N. L. v. Zinzendori. 1760. TER = Herz und Herz vereint zu- jam men Sucht in Gottes Laf ſet Lodern auf den eu reliebes- flam- men s Her- zen Ruh; Er ist's Haupt, wir seine Glie- der; Er das Hei- land zu! dopaloda Licht und wir der Schein; Er der Meister und wir Brü- der: Bruderliebe. - Gemeinschaft der Heiligen. Er ist unser, wir sind sein. in 2. Kommt, ach kommt, ihr Gnadenfinder! MT Und erneuert euren Bund; Schwöret unserm Überwinder Lieb und Treu aus Herzensgrund! Und wenn eurer Liebestette Festigkeit und Stärke fehlt, O, so flehet um die Wette, B's sie Jesus wieder stählt! 3. Tragt es unter euch, ihr Glieder, Auf so treues Lieben an, Daß ein jeder für die Brüder Auch das Leben lassen kann! So hat uns der Freund geliebet, So zerfloß er dort im Blut; Denkt doch, wie es ihn betrübet, Wenn ihr euch selbst Eintrag thut! depod, vija 400 Einer reize doch den andern, Unserm blutbefreundten Lamm Vor das Lager nachzuwandern, Das für uns zur Schlachtbank kam Einer soll den andern wecken, Alle Kräfte Tag vor Tag Nach V rmögen dran zu strecken, Daß man ihm gefallen mag. 5. Nichts als nur des Bräutgams Stimme Sei die Regel unsrer That! Weil er nicht im Löwengrimme Uns in Staub getreten hat, Sondern mit gehäuften Strömen Seines Bluts den Zorn ertränkt: Ei, so muß sich jedes schämen, og Das sich ihm nicht willig schenkt. niello den6ontim a San Jos Hallelujah! Welche Höhen, Welche Tiefen reicher Guad, Daß wir dem in's Herze sehen, 12.500 Der uns so geliebet hat! Daß der Vater aller Geister, Der der Wunder Abgrund ist, Daß du, unsichtbarer Meister, Uns so fühlbar nahe bist! 7 373 Ach, du holder Freund, vereine Deine dir geweihte Schar, e Daß sie sich so herzlich eine, Wie's dein letzter Wille war; Ja, verbinde in der Wahrheit, Die du selbst im Wesen bist, Alles, was von deiner Klarheit In der That erleuchtet ist! 8. So wird dein Gebet erfüllet, Daß der Vater alle die, Welche du in dich verhüllet, Auch in seine Liebe zich, Und daß, wie du Eins mit ihnen Also sie auch Eines sein, Sich in wahrer Liebe dienen nd einander gern erfreun. 9. Liebe, hast du es geboten, Daß man Liebe üben soll: O, so mache doch die toten, Trägen Geister Lebens voll! Zünde an die Liebesflamme, Daß ein jeder sehen kann, Wir, als die von einem Stamme, Stehen auch für einen Mann! 10. Laß uns so vereinigt werden, Wie du mit dem Vater bist, Bis schon hier auf dieser Erden Rein getrenntes Glied mehr ist, Und allein von deinem Brennen Nehme unser Licht den Schein! Also wird die Welt erkennen, Daß wir deine SJünger sein. 186. yadaj ann auch Mel. Jesus Christus herrscht als König, G. Eersteegen, † 1769. Je su, der du bist alleine Haupt und König 374 Bruderliebe. Gemeinschaft der Heiligen. - der Gemei ne, Seg- ne mich, dein ar- mes Glied! Wollst mir neuen Ein- fluß geben Deines Geistes, dir zu le= ben; ADC -eStärke mich durch deine Güt! 2. Ach, dein Lebensgeist durchdringe, Gnade, Kraft und Segen bringe Deinen Gliedern allzumal, Wo sie hier zerstreuet wohnen Unter allen Nationen, Die du kennest überall! 3. mot and O, wie lieb ich, Herr, die Deinen Die dich suchen, die dich meinen; O, wie köstlich sind sie mir! Du weißt, wie mich's oft erquicket, Wenn ich Seelen hab erblicket, Die sich ganz ergeben dir. 4. Ich umfasse, die dir dienen, Ich verein'ge mich mit ihnen, Und vor deinem Angesicht Wünsch ich Zion tausend Segen: Stärke sie in deinen Wegen, Führ sie selbst nach deiner Pflicht! 5. In der argen Welt sie rette Und den Satan bald zertrete Gänzlich unter ihre Füß'; Töte durch den Geist von innen Fleischeslust, Natur und Sinnen; Sei nur du den Deinen süß! 6. Die in Kreuz und Leiden leben Stärke, daß sie ganz ergeben Ihre Seel in deine Hand; Laß sie dadurch werden kleiner Und von allen Schlacken reiner, Lauterlich in dich gewandt! 7. Laß die Deinen noch auf Erden Ganz nach deinem Herzen werden; Mache deine Kinder schön, Abgeschieden, klein und stille, Sanft, einfältig, wie dein Wille Und wie du sie gern willst sehn! 8. Sonderlich gedenke deren, Die es, Herr, von mir begehren, Daß ich für sie beten soll; Auf dein Herz will ich sie legen, l Gieb du jedem solchen Gegen, Wie es not; du kennst sie wohl! 9. Ach, besuch zu dieser Stunde Ihre Herzen und im Grunde Sie erfreu' in dir allein; Zeuch mit deinen Liebeszügen Ihre Lust und ganz Vergnügen Wesentlich in dich hinein! 10. Ach, du hast uns teu'r erworben, Da du bist am Kreuz gestorben; Denke, Jesu, wir sind dein! mine Halt uns fest, so lang wir leben Und in dieser Wüsten schweben, Laß uns n mmermehr allein: 11. Bis ich einst mit allen Frommen Droben werd' zusammen kommen, Und von allen Flecken rein Da vor deinem Throne stehen, Uns in dir, dich in uns sehen, Ewig Eins in dir zu sein! Nachfolge Jesu. Nachfolge Jesu. 187. Eigene Melodie. Es ist nicht schwer, ein Christ zu sein Und nach dem Sinn des rei- nen Geij- tes le ben; Zwar der Na- tur geht es gar sau er = J ein, Sich immer dar in Chrifti Tod zu F 3. Dein Vater fordert nur das Herz, Daß er es selbst mit reiner Gnade fülle. 375 Chr. F. Nichter, † 1711. Der fromme Gott macht dir gar keinen Schmerz, Die Unlust schafft in dir dein eigner Wille: führt die Gna- de selbst zu aller Zeit Den schwe- ren Streit. 5. 2. Du darfst ja nur ein Kindlein sein, Besitz dein Herze in Geduld. Du darfst ja nur die leichte Liebe üben. Wenn du nicht gleich des Vaters Hülfe merkest; O blöder Geist, schau doch, wie gut er's mein; Versiehst du's oft und selbst aus eigner Schuld, So sieh, daß du dich durch die Gnade stärkest; Das kleinste Kind kann ja die Mitter lieben! findes Drum fürchte dich nur ferner nicht to so sehr, Es ist nicht schwer! anh@ Drum übergieb ihn willig in den Tod, So hat's nicht Not! 4. Wirf nur getrost den Kummer hin, Der nur dein Herz vergeblich schwächt und plaget; Erwecke nur zum Glauben deinen Sinn, Wenn Furcht und Weh dein schwaches Herze naget; Sprich: Bater, schau mein Elend gnädig an! So ist's gethan. ge- ben, Doch So ist dein Fehl und kindliches Versehn Als nicht geschehn. 6. Laß nur dein Herz im Glauben ruhn, Wenn dich will Nacht und Finsternis bedecken; Dein Vater wird nichts Schlimmes mit dir thun, Vor keinem Sturm und Wind darfst du erschrecken; Ja, siehst du endlich ferner keine Spur, Eo glaube nur! 7. So wird dein Licht auf's neu entstehn, Und wirst dein Heil mit großer Klarheit schauen. Was du geglaubt, wirst du dann vor dir sehn; Drum darfst du nur dem frommen Vater trauen. O Seele, sich doch, wie ein wahrer Chrift So selig ist!! Nachfolge Jesu. 8. Auf, auf, mein Geist, was säumest du, In Friede sollst du vor dem Vater Dich deinem Gott ganz kindlich zu schweben: ergeben? Geh ein, mein Herz, geneuß die süße Ruh, 376 Hej Ja 188. Mel. Seelenbräutigam med tbon dalle p Je su, geh vor- an Auf der Lebens- bahn, Und wir wol- len nicht verweilen, Dir getreu- lich nach- zu ei= len, Soll's uns hart ergehn, Führ uns an der Hand Bis in's Va= ter= land! 2. Laß uns feste stehn, Und auch in den schwersten Tagen Niemals über Lasten klagen; Denn durch Trübsal hier Geht der Weg zu dir! and 3. ве Rühret eigner Schmerz Irgend unser Herz, podign bin au Kümmert uns ein fremdes Leiden: Die Sorg und Last wirf nur getroft und fühn Allein auf ihn! Mbok ic Jinn 2 N. L. v. Zinzendorf, † 1760. = Heiligster Je su, Der Glanz der hohen 12 O, so gieb Geduld zu beiden! Richte unsern Sinn Auf das Ende hin! hos Ordne unsern Gang, Jesu, lebenslang! dni ofisil and Führst du uns durch rauhe Wege, Gieb uns auch die nötge Pflege; Thu uns nach dem Lauf Deine Thüre auf! this is 189. and Mel. Wachet auf! ruft uns di: Stimm 4.000 250701 stel ni Nach Jodokus v. Lodenstein, † 1677. Bartholomäus Erasselius, † 1724. Heil- gungs- quel- le, Mehr als KryChe ru bi nen, Die Heilig= B stall rein, klar und helle, Du laut- rer Strom der feit der Seraphi- nen Ist ge- gen dich nur Heilig= feit! Dun- fel- heit. Ein Vor- bild bist du mir; Ach, bil- de mich nach dir, Nachfolge Jeju. Du mein Al- les!:- su, ei PJJ ich auch heilig sei, wie du! 2. O stiller Jesu, wie dein Wille Dem Willen deines Vaters stille Und bis zum Tod gehorsam war, So mache du auch gleichermaßen Mein Herz und Willen dir gelassen; Ah stille meinen Willen gar! Mach mich dir gleichgesinnt, Wie ein gehorsam Kind, Stille, stille! Jesu, ci nu, Hilf mir dazu, Daß ich fein stille sei, wie du! 3. Wachsamer Jesu, ohne Schlummer, In großer Arbeit, Müh und Kummer Bist du gewesen Tag und Nacht; Du mußtest täglich viel ausstehen, Des Nachts lagst du vor Gott mit Flehen, E Du haft gebetet und gewacht. Gieb mir auch Wachsamkeit, Daß ich zu dir allzeit and sus Wich und bete! 10in 00mi Jesu, ei nu, dust aid tunkundsč. Hilf mir dazu, nguniche sid hias Daß ich stets wachsam sei, wie du! 4. 8391 396 ne Gütigster Jesu, ach, wie gnädig, Wie liebreich, freundlich und gutthätig Bist du doch gegen Freund und Feind! Dein Sonnenglanz, der scheinet allen, Dein Regen muß auf alle fallen, Ob sie die gleich undankbar seind. Mein Gott, ach lehre mich, Damit hierinnen ich Dir nacharte! dhe ti bi sid din Jesu, ei nu, Hilf mir dazu, Daß ich auch gütig sei, wie du! 5. Du sanfter J sus warst unschuldig, Und littest alle Schmach geduldig, Vergabst und ließt nicht Rachgier aus. Niemand fann deine Sanftmut Ting of su meffen, m Bei der kein Eifer dich gefressen, 377 nu, Hilf mir da- zu, Daß Als den du hatt'st um's Baters Haus. Mein Heiland, ach verleih Mir Sanftmut und dabei Guten Eifer. Jesu, ei nu, Hilf mir dazu, Daß ich sanftmütig sei, wie du! 6. Würdigster Jesu, Ehrenkönig, Du suchtest deine Ehre wenig, Und würdest niedrig und gering: Du wandelt'st ganz ertieft auf Erden In Demut und in Knechtsgeberden, Grhubst dich selbst in keinem Ding. Herr, solche Demut lehr Auch mich je mehr und mehr Stetig üben! asisid flooms Jesu, ei nu, id mi thu Hilf mir dazu, d Daß ich demütig sei, wie du! in 75190 7. Ofeuscher Jesu, all dein Wesen War züchtig, keusch und auserlesen Von tugendvoller Gittsamkeit; Gedanken, Reden, Glieder, Sinnen, Geberden, Kleidung und Beginnen War voller lautrer Züchtigkeit. O mein Immanuel, Mach mir Geist, Leib und Seel Keusch und züchtig! Sefu, eis nu, Hilf mir dazu, Auch keusch und rein zu sein, wie du! 8.0 Nun, liebster Jesu, liebstes Leben, Mach mich in allem dir recht eben Und deinem heilgen Vorbild gleich)! Dein Geist und Kraft mich gar durchdringe, Daß ich viel Glaubensfrüchte bringe Und tüchtig werd zu deinem Reich! Ach, zeuch mich ganz zu dir, Behalt mich für und für, Treuer Heiland! Jesu, ei nu, Laß mich wie du alla dirud chose Und wo du bist, einst finden Ruh! 378 Nachfolge Jesu. 190. Mel. O du Liebe meiner Liebe, bei uns bist, Him- mel ist, fed de p p Durch- bre- cher al= ler Ban- de, Der du = mer im. Bei dem Scha- den, Spott und Schan- de Lau- ter Lust und Ü- be fer- ner dein Gerich- 1 - te = Führet aus dem Ker- ker hin! 2. Ist's doch deines Vaters Wille, Daß du endest dieses Werk, pat Hierzu wohnt in dir die Fülle Aller We sheit, Lieb und Stärf': Daß du nichts von dem verlierest, Was er dir geschenket hat, Und es von dem Treiben führest Zu der süßen Ruhestatt. 3. G. Arnold, † 1714. unsern Adams- sinn, Bis uns dein so treu Ge- sich te Ach, so mußt du uns vollenden, Willst und kannst ja anders nicht; Denn wir sind in deinen Händen, Dein Herz ist auf uns gericht't, Ob wir wohl vor allen Leuten Als gefangen sind geacht't. Weil des Kreuzes Niedrigkeiten Uns veracht't und schnöd gemacht. mi: 4. dieburst( bulg Schau doch aber unsre Ketten, Da wir mit der Kreatur Seufzen, ringen, schreien, beten Ilm Erlösung von Natur, Von dem Dienst der Eitelkeiten, Der uns noch so harte drückt, Ungeacht't der Geist in Zeiten Sich auf etwas Beffres schickt! 5. tam Ach, erheb die matten Kräfte, Sich einmal zu reißen los Und durch alle Weltgeschäfte Durchgebrochen stehen bloß! R Wider Weg mit Menschenfurcht und Zagen, Weich Bernunftbedenklichkeit! Fort mit Schen vor Schmach und Plagen, Weg des Fleisches Zärtlichkeit! 6. Herr, germalme, brich und reiße Die verboste Macht entzwei; Denke, daß ein armes Reife Dir im Tod nichts nütze sei! Heb uns aus dem Staub der Sünden, Wirf die Schlangenbrut hinaus; Laß uns wahre Freiheit finden In des Vaters Hochzeitshaus! nignus sign th 7. Wir verlangen keine Ruhe Für das Fleisch in Ewigkeit; Wie du's nötig findst, so thue Noch vor unsrer Abschiedzeit! Aber unser Geist, der bindet, Dich im Glauben, läßt dich nicht, Bis er die Erlösung findet, Da ihm Zeit und Maß gebricht. 8. Herrscher, herrsche! Sieger, fiege! König, brauch dein Regiment! Führe deines Reiches Kriege, Mach der Sklaverei ein End'! Laß doch aus der Grub' die Seelen Durch des neuen Bundes Blut; Laß uns länger nicht so quälen, Denn du meinst's mit uns ja gut! 9. Haben wir uns selbst gefangen In Lust und Gefälligkeit, Ach, so laß uns nicht stets hangen In dem Tod der Eigenheit! Denn die Last treibt uns zu rufen, Alle schreien wir dich an: Zeig doch nur die ersten Stufen Der gebrochnen Freiheitbahn! 10. Ach, wie teu'r sind wir erworben, Nicht der Menschen Knecht' zu sein, Drum, so wahr du bist gestorben, Mußt du uns auch machen rein, LLLLL Nachfolge Jesu. füße Liebe! Not be trü- be! = Nun, so ge- he mit Komm in meines 191. Mel. Jesus, meine Zuversicht Rein und frei und ganz vollkommen, Nach dem besten Bild gebild't; Der hat Gnad um Gnad genommen, Wer aus deiner Füll sich füllt. 11. selbst der Him- mel ist. 2. Leite mich an deiner Hand, Deine mehr als blöde Taube! Mache mich mit dir bekannt, Daß mein Herz dir völlig glaube: Du seist ganz und ewig mein Und auch ich sei wieder dein! 3. Liebe, zeuch uns in dein Sterben, Laß mit dir gekreuzigt sein, Was dein Reich nicht kann ererben; Führ in's Paradies uns ein! Doch wohlan, du wirst nicht säumen, Wo nur wir nicht lässig sein; Werden wir doch als wie träumen, Wann die Freiheit bricht herein. Sprich durch's Wort mit meinem Geist, Laß mich kindlich mit dir sprechen; Alles, was von dir mich reißt, Wollst du hemmen, hindern, brechen! Störe Feindes List und Macht, Nimm dein armes Kind in acht! mir aus, Je ju, meine Herzens Haus, Daß mich kei- ne 379 0 Friedrich August Weihe, † 1771. 915 100 Denn ich weiß, wo du nur bist, Daß daLaß mich keinen Schritt und Tritt Ohne dich, mein Heiland, gehen; Gehe aller Orten mit, Höre stets mein sehnlich Flehen! Bist du nur mein Gott und Freund, Sei die ganze Welt mir feind! 1012 muss Geh auch wieder mit mir ein, Bleibe, Jesu, wo ich bleibe; Eins laß immer bei mir sein, Daß dein Freudengeist mich treibe; So bin ich dein Eigentum Und du meine Kraft, mein Ruhm! 150-2000s 27 that 00 380 Gottseligkeit im Hausstand 2c. Gottseligkeit im Hausstand und irdischen Beruf. sono un dato in 192. a 30l Eigene Melodie. love od O Gott, du from- mer Gott, Du Brunn- quell ist, Von dem Ohn den nichts ist, was wir Ga- ben, ha- ben, Gefunden Leib gieb mir 2. Gieb, daß ich thu mit Fleiß, Was mir zu thun gebühret, Wozu mich dein Befehl In meinem Stande führet! Gieb, daß ich's thue bald, Zu der Zeit, da ich soll, Und wenn ich's thu, so gieb, Daß es gerate wohl! 3. Hilf, daß ich rede stets, Womit ich kann bestehen; Laß kein unnützlich Wort Aus meinem Munde gehen! Und wenn in meinem Stand pdddp Leib Ein' un- ver= letzte Seel' Und rein Gewis- sen bleib! = So gieb den Worten Kraft Und Nachdruck ohn Berdruß! 4. J. Heermann, † 1647. J Find't sich Gefährlichkeit, So laß mich nicht verzagen; Gieb einen Heldenmut, Das Kreuz hilf selber tragen! Gieb, daß ich meinen Feind 15 Mit Sanftmut überwind' ani Und wenn ich Rat bedarf, 2 Auch guten Rat erfind'! Indust nom 5. nism Laß mich mit jedermann In Fried und Freundschaft leben, So weit es christlich ist! Willst du mir etwas geben gu- ter al= les An t peld Und daß in sol- chem An Reichtum, Gut und Geld, So gieb auch dies dabei, Daß von unrechtem Gut Nichts untermenget ſei! 6. Soll ich auf dieser Welt Mein Leben höher bringen, Durch manchen sauern Tritt Hindurch in's Alter dringen, So gieb Geduld, vor Sünd Und Schanden mich bewahr, Daß ich mit Ehren trag Al' meine grauen Haar! ills 7.0 chiar atin? Laß mich an meinem End' Auf Christi Tod abscheiden! R Die Seele nimm zu dir Hinauf zu deinen Freuden; Dem Leib ein Räumlein gönn' Bei frommer Chr sten Grab, Auf daß er seine Ruh' hind An ihrer Seiten hab! nomordt vid t 8.1dmit bin ins Wenn du die Toten wirst An jenem Tag erwecken, lo So thu auch deine Hand 3u meinem Grab ausstrecken! Laß hören deine Stimm', Und meinen Leib weck auf, Und führ ihn, schön verklärt, 3um auserwählten Hauf'! eignen Wahl ver- tauscht. 2. Wer da leben will, der sterbe; Wer nicht stirbt, der lebet nicht. Ehe denn das Fleisch verderbe, Scheinet uns kein Gnadenlicht. Gottfeligkeit im Hausstand 2c. 193. Mel. Ringe recht, wenn Gottes Gnade Gottes Führung for dert Stil- le; Wo der Fuß noch € 6 eplen sel- ber rauscht, Wird des ew gen Vaters Wil- le Mit der = 4 1 303 3.nsor dala Alle menschlichen Geschäfte Gehen überhaupt nicht gut, d Wenn man sie durch eigne Kräfte Und nicht aus der Gnade thut. 54. Göttliche und innre Dinge d Lassen vollends gar nicht zu, Daß man sie mit Sturm erzwinge, Sondern weisen uns zur Ruh'. 5. misldnine Hib Zeitlich ewig, geistlich leiblich Beut sich öftermals die Hand; Aber wie so unbeschreiblichtig Schließt sich's an das Eheband! 6. - Darum ist es unumgänglich, Jesus führ uns selbst hinein, Soll man hoffen, überschwänglich Drinnen unterstützt zu sein. b b be 4N. 2. v. Zinzendori, † 1760. da dein Se- gen iſt, Gut so mild her- ab = 381 up mellor ind isgn 7. Höchstes Vorbild aller Ehe, C Welche heilig ist und rein, Deine Stäbe Sanft und Wehe Richten unsre Ehe ein. isdeil hindi 8. Das bisherige Versehen Sei versöhnet durch dein Blut, Das für aller Welt Vergehen Gnug und überflüssig thut! un( bulgh)( 9.l Laß uns aber also handeln, Was noch hinterstellig ist, Daß wir in dem Lichte wandeln, Herr, wie du im Lichte bist! 10. 1230 1000% i tall 01940 dny o wie schön leuchtet der Morgenstern, Unsern Stand laß mit dem Glanze Deiner Kraft umfangen sein Und ein jedes Kind zur Pflanze Der Gerechtigkeit gedeihn! mist main 11. b Für das Gute, Ehrenkönig, Lobt man dich so gut man kann: 0 Ist der Menschen Lob zu wenig, Nimm das Lob der Geister an! tid o und punoleumpit Gerhardt+ 1676 519 Wie schön ist's doch, Herr Jesu Christ, Im Stande, Wie steigt und neigt sich dei- ne Gab Und al- Ics gf Q Im Stan- de heil- ger Aus deiner heil- gen he! Hö- he, Intende 382 Gottseligkeit im Hausstand zc. Wenn sich an dich Fleißig hal- ten Jung und Al- ten, die im = Or- den Ei nes = Le- bens einig wor- den! 2. Wenn Mann und Weib sich wohl Läßt eure Augen schauen begehn, Und unverrückt beisammen stehn Im Bande reiner Treue, Da geht das Glück in vollem Lauf; Da sieht man, wie der Engel Haus' Im Himmel selbst sich freue.boge Kein Sturm, kein Wurmod his Kann zerschlagen, kann zernagen, was Gott giebetit Dem Paar, das in ihm sich liebet. ads: 3. spisdeid en@ Vor allem giebt er seine Gnad, In deren Schoß er früh und spat Sein' Hochgeliebten heget; dupan Da spannt sein Arm sich täglich aus, Da faßt er uns und unser Haus, Gleich als ein Vater pfleget; on Da muß ein Fuß ad to sign in Nach dem andern gehn und wandern, bis sie kommen, In das Zelt und Sitz der Frommen. 4. Der Mann wird einem Baume gleich, An Ästen schön, an Zweigen reich; Das Weib gleich einem Reben, Der seine Träublein trägt und nährt, Und sich je mehr und mehr vermehrt Mit Früchten, die da leben. Wohl dir, o Zier, Mannessonne, Hauseswonne, Ehrenfrone! Gott denkt dein bei seinem Throne. 5. Den Kindersegen teilt er aus, Und mehrt mit Freuden euer Hans, Sein Reich daraus zu bauen. Sein Wunderwerk geht immer fort Und seines Mundes starkes Wort Freude, Weide, Wenn gleich Saaten sie geraten und auf allen Ruhet Gottes Wohlgefallen. 6. Buk Seid gutes Muts! wir sind es nicht, Die diesen Orden aufgericht't, Es ist ein höhrer Vater; Der hat uns je und je geliebt, Und bleibt, wenn unsre Sorg uns trübt, sm Der beste Freund und Rater. Anfang, Ausgang Aller Sachen, die zu machen wir gedenken, Wird er wohl und weislich lenken! in 7. Poms Zwar bleibt's nicht aus, es kommt distus ja wohl Ein Stündlein, da man leidesvoll Die Thränen läffet schießen: Jedennoch wer sich in Geduld Ergiebt, des Leid wird Gottes Hult In großen Frenden schließen. Sitze, Schwitze Nur ein wenig; unser König wird behende machen, daß die Angst sich wende! 1st 8. patme Wohl her, mein König, nah herzu! Gieb Rat im Kreuz, in Nöten Ruh, In Ängsten Trost und Freude! Des sollst du haben Ruhm und Preis; Wir wollen singen bester Weis Und danken alle beide, Bis wir, bei dir, Deinen Willen zu erfüllen, deinen pin on Namen Ewig loben werden. Amen! find some mind po Tägliches Morgen- und Abendopfer. Bekenntnis und Lob des Herrn. Tägliches Morgen- und Abendopfer. 195. Eigene Melodie. 2. Daß du mich haft aus Gnaden In der vergangnen Nacht d Vor Leibs- und Seelenschaden Behütet und bewacht! Ich bitt' demütiglich: Wollst mir mein' Sünd' vergeben, Womit in diesem Leben Ich hab erzürnet dich! inom 3. Du wollest auch behüten Mich gnädig diesen Tag Vor's Teufels List und Wüten, Vor Sünden und vor Schmach, Vor Feu'r und Wassersnot, Vor Armut und vor Schanden,. Vor Ketten und vor Banden, Vor bösem, schnellem Tod! Jed J add dep3 Aus mei- nes Her- zens Grun- de Sag ich dir Lob und Dank In dieser Morgenstunde, Dazu mein le be= lang, JJ Podla de O Gott, in deinem Thron, Dir zu Lob, Preis und Eh- ren, Durch podje B Chris- tum un- sern Herren, Dein'n ein- ge bor= nen Sohn! 4. Mei'n Leib, mein Seel, mein Leben, Mein Ehr und Gut bewahr, In deine Händ ich's gebe Jetzund und immerdar 383 Als dein Geschenk und Gab', Mein Obern und Verwandten, Gefreundte und Bekannten Und alles, was ich hab! 3. Matthesius, † 1565. od 5. Dein'n Engel laß stets bleiben Und weichen nicht von mir, Den Satan zu vertreiben, Auf daß der bös' Feind hier In diesem Jammerthal Sein Tück an mir nicht übe, Leib und Seel nicht betrübe Und bring mich nicht zu Fall! 6. Gott will ich lassen raten, Der alle Ding vermag; Er fegne meine Thaten, Mein Vornehmen und Sach! Denn ich ihm heimgestellt Mein'n Leib, mein Seel, mein Leben Und was er mir sonst geben; Er mach's, wie's ihm gefällt! 7. Darauf so sprech ich Amen Und zweifle nicht daran, Gott wird es so berahmen, Wie's ihm gefallen kann, Und streck nun aus mein' Hand, Greif an das Werk mit Freuden, Dazu mich Gott bescheiden In mein'm Beruf und Stand. 384 heil ger Geist, scheinen heißt, Tägliches Morgen- und Abendopfer. 196. Eigene Melodie, Je z J J Gott des Him- mels und der Sim Er- den, Va ter, Sohn und Der es Tag und Nacht läßt wer- den, Sonn und Mond uns ਗ drin- nen ist, er= hält! 2. Gott, ich danke dir von Herzen, Daß du mich in dieser Nacht Vor Gefahr, Angst, Not und Schmerzen Haft behütet und bewacht, Daß des bösen Feindes List Mein nicht mächtig worden ist! 3. Tessen starke Hand die Welt Und was Laß die Nacht auch meiner Sünden Jetzt mit dieser Nacht vergehn! Herr Jesu, laß mich finden Deine Wunden offen stehn, hat Da alleine Hülf und Rat Ist für meine Missethat! 2- C 14. Exotic Hilf, daß ich mit diesem Morgen Geistlich auferstehen mag Und für meine Seele sorgen, Daß, wenn nun dein großer Tag Uns erscheint und dein Gericht, Ich davor erschrecke nicht! 3ation ne du nomanzo de Heinrich Albert,+ 1683. 5. Führe mich, o Herr, und leite Meinen Gang nach deinem Wort; Sei und bleibe du auch heute Mein Beschützer und mein Hort! Nirgend, als bei dir allein, Kann ich recht bewahret sein. 6. Meinen Leib und meine Seele Samt den Sinnen und Verstand, Großer Gott, ich dir befehled doc Unter deine starke Hand; Herr, meinSchild, mein Ehr und Ruhm, Nimm mich auf, dein Eigentum! Deinen Engel zu mir sende, Ter des bösen Feindes Macht, List und Anschläg' von mir wende Und mich halt in guter acht, Der auch endlich mich zur Ruh Trage nach dem Himmel zu! 26 197. Eigene Melodie. 112 11 YOU GIN Madrile 10. Neander,+ 1680. 50 000 IC 33 beO al= ler höchster Men- schen- hi- ter, Du 1111= -11 = greif- lich gro- ßes Gut, Ich will dir op- sern Herz und Mut: Stimmt Ppd Jlg dad an mit mir, ge- denkt der Gü ter, All ihr Ge mitter! d Tägliches Morgen- und Abendopfer. 2. Herr, deiner Kraft ich's nur zuschreibe, Daß ich noch Atem schöpfen kann. Ach, nimm dich meiner gnädig an, Du Vaterherz, mich nicht vertreibe, Heut bei mir bleibe! 3. Israels Gott, da ist mein Wille, Der sich dir willig untergiebt, Dich über alles gerne liebt: Das ist mein Wunsch in früher Stille, Gnadenfülle! 4. Dein Angesicht mich heilig leite, Dein Auge kräftig auf mich seh, Gesegne mich auf meinen Wegen, Mein Thun und Lassen lenke du; In Unruh bleibe meine Ruh, Bis ich zuletzt mich werde legen Im Fried und Segen! Sudsild and no nid 622 nodaid bid ind that an op met. Unendlicher! dir, unserm Gott( Ps. 8.) 200 Jhnit sic nating di duni no I. Neander, † 1680. -+fed ad cord d dil motion pop mu gadsin dus taal du 100198. Ich reise, gebh, sitz oder steh, Mich zu der Ewigkeit begleite: Herr, mich bereite! of gold a Jem der Ge- rech- tig- feit! Gr- leuch- te magnifits 2.hin uning Dive Lob, Preis und Dank sei dir, mein Inistas Gott, gefungen: Dir sei die Ehr, daß alles wohl gedi silungen Nach deinem Rat, obschon ich's nicht versteh: lll nist Du bist gerecht, es gehe wie es geh! Hamma2 mon3.ng si bus ist Nur eines ist, das mich empfindlich quälet: 5. 102 Laß Seel und Leib, so du gegeben, Stets sein in deiner Furcht bereit, Als Waffen der Gerechtigkeit Auch in dem Tod dir anzukleben, O Seelenleben! 11:00 6. Der Tag ist hin, mein Jesu! bei mir blei- be; O mphiste mud 22 o pedid See- len- licht! der Sünden Nacht ver- trei- be, Geh auf in mir, Glanz diger! Ich strauchle noch wie ein Unmündiger. 4. 385 Herr, was mir sagt mein Gewissen! Welt, Teufel, Sünd hat mich von dir geriffen. Vergieb J19002 pe E. Beständigkeit im Guten mir noch fehlet 1311418 Das weißt du wohl, o Herzenskünint- S ir dider and mich, ach Herr! denn es ist Zeit. napagod no hi doig sic Es ist mir leid, ich stell mich wieder nein; d best no Da ist die Hand, du mein und ich bin dein! ng and adria 90 m 15, nd Israels Schutz, mein Hüter und dar lo mein Hirte! zu meinem Trost dein sieg haft Schwert a od umgürte; nou Gull Bewahre mich durch deine große Macht, Wenn Belial nach meiner Seele tracht't! 6. Du schlummerst nicht, wenn matte Glieder schlafen, Ach, laß die Seel im Schlaf auch Gutes schaffen; O Lebenssonn', erquicke meinen Sinn! Dich laß ich nicht, mein Fels! der Tag ist hin. 25 386 Lob und Dank in allerlei Weise. 199. gids Eigene Melodie. fedjade Nun ru- hen alle Wäl- der, Vieh, Men- schen, Städt' und djadro JJJ aldr Fel- der, Es schläft die ganze Welt; Jhr aber, mei- ne Sin- nen, P. Gerhardt, † 1676. Auf, auf! ihr sollt be- gin- nen, Was eu- rem Schöpfer wohl- ge- fällt! 2. dan si Wo bist du Sonne blieben? Die Nacht hat dich vertrieben, Die Nacht, des Tages Feind. Fahr hin! ein' andre Sonne, Mein Jesus, meine Wonne, Gar hell in meinem Herzen scheint. 3. 6. Nun geht, ihr matten Glieder, 8 Geht, geht und legt euch nieder, Der Betten ihr begehrt! Es kommen Stund und Zeiten, Da man euch wird bereiten Zur Ruh ein Bettlein in der Erd'. 7. Der Tag ist nun vergangen, Die güldnen Sternlein prangen Am blauen Himmelssaal: So, so werd ich auch stehen, Wenn mich wird heißen gehen Mein Gott aus diesem Jammerthal. 4 Der Leib, der eilt zur Ruhe, Legt ab das Kleid und Schuhe, Das Bild der Sterblichkeit, Die zieh ich aus, dagegen Wird Christus mir anlegen Den Rock der Ehr und Herrlichkeit. 5. h Das Haupt, die Füß und Hände Sind froh, daß nun zum Ende Die Arbeit kommen sei. Herz, freu dich, du sollst werden Bom Elend dieser Erden Und von der Sünden Arbeit frei! SUOSE Mein Augen stehn verdroffen, Im Nu sind sie geschlossen, Wo bleibt dann Leib und Seel? Nimm sie zu deinen Gnaden, Sei gut für allen Schaden, Du Äug' und Wächter Israel! 8. Breit' aus die Flügel beide, Jesu, meine Freude, Und nimm dein Küchlein ein! Will Satan mich verschlingen, So laß die Englein singen: Dies Kind soll unverletzet sein! 200 Joer 2ollo 19. Auch euch, ihr meine Lieben, Soll heute nicht betrüben Kein Unfall noch Gefahr; Gott laff' euch ruhig schlafen, Stell euch die güldnen Waffen Um's Bett und seiner Helden Schar! bert Lob und Dank in allerlei Weise. 200. Eigene Melodie. Jour 4 per 80 Lapid Martin Rindart, † 1549. PPPP Nun dan- ket al- le Gott Mit Her- zen, Mund und Hän- den, En- den, Der große Din- ge thut An uns und al- len Lob und Dank in allerlei Weiſe. ad adod ad Der uns von Mut- ter- leib und Kin- des- bei- nen an #E: viel zu gut Bis die- sen Tag ge- than! me si e 2. ondor Der ewig reiche Gott Woll uns bei unserm Leben Ein immer fröhlich Herz au thie Und edlen Frieden geben, Und uns in seiner Gnad Erhalten fort und fort, Und uns aus aller Not Erlösen hier und dort! 1156 13--13 did mo uns rer Lieder, Uns it be to hoch er= fo= ren: Zu dei nem Lo 201. Me'. Wachet auj! iuft uns die Stimme hid stor in Itigils fins? 3 3. be O Ma- je- stät, wir fal- len nie- der, 3war du be- darfst nicht Zu dei- nem Lob sind wir ge- bo- ren, So teu'r er- kauft, so O nur Sft Lob, Ehr und Preis sei Gott, Dem Vater und dem Sohne Und dem, der beider Geist Im höchsten Himmelsthrone! Gott, dem Dreieinigen, Dem, der im Anfang war Und ist und bleiben wird, Lobsinget immerdar! dan da bila spri Geist und Wahr- heit sei's ge- than! 2. Die Seraphim und Cherubinen Dir Tag und Nacht mit Ehrfurcht dienen, Der Engel Scharen ohne Zahl, Die höchsten Geister, die dich kennen, Dich heilig, heilig, heilig" nennen, Un- zählig ste so sehr. und nutzt dein Lob ziemt Se= lig feit, dir ge= ben Ehr! 387 G. Tersteegen, † 1769. O al= le Se lig's Wesen! Wir kommen dann Und be ten an, In Kre a= tur, Sie fallen nieder allzumal. Ihr Seligsein bist du, Dir schreibt man alles zu. Amen, Amen! Auch wir sind dein Und stimmen ein: Du, Gott, bist unser Gott allein! 25* 388 Lob und Dank in allerlei Weise. 3. Die Ältesten vor deinem Throne Gebückt dir opfern ihre Krone; Der Erstlinge erwählte Schar Samt den unzählbar vielen Frommen, Die dort in weißen Kleidern kommen, Anbetend sprechen: Dein ist gar Macht, Weisheit, Herrlichkeit, Lob, Ehr, Dant, Kraft allzeit! Amen, Amen! da Auch wir sind dein Und stimmen ein: dull Du, Gott, bist unser Gott allein! 4. Die unter allen Nationen Von deinen Freunden hier noch wohnen, Erheben dich, du selig's Gut; Dich höchst vollkommen sie bekennen, Dich ihren Gott und Heiland nennen, Der sie erkauft durch's Lammes Blut, Ihr allvergnügend Teil, Ihr'n Trost, ihr ganzes Heil. Amen, Amen! Auch wir sind dein Und stimmen ein: Du, Gott, bist unser Gott allein! 7. Du wollst dich selbst in uns verklären, Daß wir dich würdiglich verehren, Und unser Herz dein Heiligtum, Mit deiner Herrlichkeit erfüllet, Durch deine Nahheit tief gestillet. Zerfließ in deiner Gottheit Ruhm! Dich liebenswürdig's Gut Erhebe Geist und Mut! Amen, Amen! Hallelujah, Hallelujah! Es stellt von deiner Pracht was dar. Der Herr ist groß und gut und nah! 202. Eigene Melodie. Sie loben deine Thaten prächtig, Daß du jo groß, so gut, so mächtig, Höchstselig, würdig aller Ehr: Daß eitel Weisheit, Lieb und Trene In allen deinen Wegen seie; Ihr Amen sagt unendlich mehr. Ihr Lob zu wenig ist, Dein Lob du selber bist. Amen, Amen! Auch wir sind dein Und stimmen ein: Du, Gott, bist unser Gott allein! 10712 17130 15.08 9desin n Durch denen Willen muß bestchen, Was wir durch dich geschaffen sehen; Dein Werk ist groß und wunderbar. Von allem du gelobt mußt werden Im Himmel, Meer und auf der Erden; Dein Lob ist eingeprägt In allem, was sich regt, Amen, Amen! ami ne Auch wir sind dein Und stimmen ein: Du, Gott, bist unser Gott allein! 03 notid 216. HE feodde od tau- send- fa- chen Mund, tief- sten Her- zens- grund O, daß ich tausend Zun- gen So stimmt ich da- mit = 111 ਛੱਡ dy Von dem, was Gott an mir 2013 Tehote 110110 ei= nen hätte Und lerdie Wet te Vom al ge- than! O, daß doch meine Stimme schallte Bis dahin, wo die Sonne steht; O, daß mein Blut mit Jauchzen wallte, Johann Menger, † 1734. Ein Lob- lied nach dem an- dern an 8'is) fid- rdo dan fis E tim ibni di pn3, monsid So lang es noch im Laufe geht: Ach, wär ein jeder Puls ein Dank, Ein jeder Odem ein Gesang! bi Lob und Dank in allerlei Weise. 3. Was schweigt ihr denn, ihr meine Kräfte? Auf, auf, braucht allen euren Fleiß, Und stehet munter im Geschäfte 3u Gottes, meines Herren, Preis! Mein Leib und Seele, schicke dich Und lobe Gott herzinniglich! 4. Ihr schwanken Gräschen in den Ihr grünen Blätter in den Wäldern, Bewegt und regt euch doch mit mir! 173 mus Feldern, Ihr Blumen, laßt doch eure Zier Zu Gottes Ruhm belebet sein Und stimmet lieblich mit mir ein! 11 05. Ach, alles, alles, was ein Leben Und einen Odem in sich hat, Soll sich mir zum Gehülfen geben; Denn mein Vermögen ist zu matt, Die großen Wunder zu erhöhn, of Die allenthalben um mich stehn! puntsgdos nas 6.1100 a lot Auch dir sei ewig Ruhm und Ehre, Oheiligwerter Gottesgeist, poor Für deines Trostes süße Lehre, drga Die mich ein Kind des Lebens heißt! Ach, h, wo was Guts von mir geschicht, Das wirket nur dein göttlich Licht! 389 Wer schützet mich auf meinen Wegen? Du, du, o Herr Gott Zebaoth! Du trägst mit meiner Sündenschuld Unsäglich gnädige Geduld. 10. Vor andern küff' ich deine Rute, Die du mir aufgebunden hast; Wie viel thut sie mir doch zu gute Und ist mir eine sanfte Last! Sie macht mich fromm und zeigt dabei, Daß ich von deinen Liebsten sei. 11. Wer überströmet mich mit Segen? Bist du es nicht, o reicher Gott? Ich hab es ja mein lebetage Schon so manch liebes Mal gespürt, Daß du mich unter vieler Plage Durch dick und dünne haft geführt; Denn in der größesten Gefahr Ward ich dein Trostlicht stets gewahr. 12. Lob sei dir, allerliebster Bater, Für Leib und Seele, Hab und Gut; Lob sei dir, mildester Berater, Für alles, was dein Lieben thut, 1 Der schnöden Eitelkeiten los Daß mir in deiner weiten Welt Beruf und Wohlsein ist bestellt! sijo, masina de 7. Mein treuster Jesu, sei gepriesen, Daß dein erbarmungsvolles Herz Sich mir so hülfreich hat erwiesen Und mich durch Blut und Todesschmerz Von aller Teufel Grausamkeit Zu deinem Eigentum befreit! 8. Wie sollt ich nun nicht voller Freuden In deinem steten Lobe stehn? Wie wollt ich auch im tiefsten Leiden Nicht triumphierend einher gehn? d Und fiele auch der Himmel ein, So will ich doch nicht traurig sein. bislp 13. Jber 2llo Drum reiß ich mich jetzt aus der Höhle) Und rufe mit erhöhter Seele: LL Mein Gott, du bist sehr hoch und groß! Kraft, Ruhm, Preis, Dank und Herrlichkeit Gehört dir jetzt und allezeit! 14. Ich will von deiner Güte singen, So lange sich die Zunge regt, Ich will dir Freudenopfer bringen, So lange sich mein Herz bewegt; Ja, wenn der Mund wird kraftlos sein, So stimm ich doch mit Seufzen ein. 15. Ach, nimm das arme Lob auf Erden, Mein Gott, in allen Gnaden hin! Im Himmel soll es besser werden, 910 19 Wenn ich bei dir verkläret bin; Da sing ich dir im höhern Chor Viel tausend Hallelujah vor! 203. Mel. Es ist das Heil uns kommen he: be fredo o o ¹º| 0 C Johann Jakob Schütz, † 1690. Sei Lob und Ehr' dem höchsten Gut, Dem Va ter Dem Gott, der al= le Wun- der thut, Dem Gott, der 390 Lob und Dank in allerlei Weise. al= ler Gü te, mein Gemü= te Mit seinem re- cheu Trost erfüllt, Dem OH!! dua 9:50: estis टिं attal is sim i onll Go't, der allen Jam- mer stillt: Gebt unserm Gott die Ehre! 189 1908 6. JE Wenn Trost und Hülf ermangeln muß, omul$ 12 TH Die alle Welt erzeiget, So kommt, so hilft der Überfluß, Der Schöpfer selbst, und neiget Die Vateraugen deme zu, Der sonsten nirgend findet Ruh: Gebt unserm Gott die Ehre! be 2. Es danken dir die Himmelsheer, O Herrscher aller Thronen, Und die auf Erden, Luft und Meer In deinem Schatten wohnen, Die preisen deine Schöpfermacht, Die alles also wohl bedacht: bi dr Gebt unserm Gott die Ehre! 2-3 Q===sooth3, nun chi Was unser Gott geschaffen hat, Das will er auch erhalten, oot si Darüber will er früh und spat ti Mit seiner Güte walten! In seinem ganzen Königreich Ist alles recht, ist alles gleich: Gebt unserm Gott die Ehre! sol moti4. Jch rief dem Herrn in meiner Not; Ach Gott, vernimm mein Schreien! Da half mein Helfer mir vom Tod Und ließ mir Trost gedeihen; Drum dank, ach, Gott, drum dank ich dir, Ach, danket, danket Gott mit mir: Gebt unserm Gott die Ehre! compong1s 10 or the 5. mit sport Der Herr ist noch und nimmer nicht Von seinem Volk geschieden: Er bleibet ihre Zuversicht, Ihr Segen, Heil und Frieden; Mit Mutterhänden leitet er THAT Die Seinen stetig hin und her: Gebt unserm Gott die Ehre! i qui #F al 7. bij Hoe JISHINIS Ich will dich all mein lebelang, O Gott, von nun an ehren: ll si Man soll, o Gott, dein'n Lobgesang An allen Orten hören! ddo? Mein ganzes Herz ermuntre sich, m Mein Geist und Leib, erfreue dich! Gebt unserm Gott die Ehre! 07 1901 misung smiső ni me Ihr, die ihr Chrifti Namen nennt, Gebt unserm Gott die Ehre! Shr, die ihr Gottes Macht bekennt, Gebt unserm Gott die Ehre! Die falschen Götzen macht zu Spott; Der Herr ist Gott, der Herr ist Gott! Gebt unserm Gott die Ehre! no Tuoted minopid monist 9. So kommet vor sein Angesicht Mit jauchzenvollem Springen, da Bezahlet die gelobte Pflicht Und laßt uns fröhlich fingen: sic Gott, Gott hat alles wohl bedacht Und alles, alles wohl gemacht:@ Gibt unserm Gott die Ehre! ne 204. Eigene De lodie. pe tim thim tamorfod 1988 Stol) 39this thin bo ud fie J Neander, † 1680. ਕਰ Lo be den Herren, den mäch- ti- gen Mei- ne ge= lie = be = te See le, das König der ist mein Be Eh- ren! geh- ren. Lob und Dank in allerlei Weise. dp ppp do Kom met zu Hauf! Pfal- ter und Harfe, wacht auf! Las set den Lob- ge- sang hö- ren! = i dojulslington 2. logitheft of Lobe den Herren, der alles so Jo mind than 4uid Tah@ Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar gesegnet, herrlich regieret, Der dich auf Adelers Fittigen sicher Der aus dem Himmel mit Strömen geführet, 20150 der Liebe geregnet! 15 id Der dich erhält, Wie es dir selber gefällt! Hast du nicht dieses verspüret? 3. Lobe den Herren, der künstlich und nis fein dich bereitet, Der dir Gesundheit verliehen, dich dok mood freundlich geleitet! hot In wie viel Not Hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet? 391 Denke daran, ai Was der Allmächtige kann, bi mo? Der dir mit Liebe begegnet! DO 12 5. Lobe den Herren! Was in mir ist, 0 0 0 Lobe den Namen! Alles, was Odem hat, lobe mit Abrahams Samen! 110 Er ist dein Licht, Seele, vergiß es ja nicht! Lobende, schließe mit Amen! 205. Mel. Warum verstöß'st du uns, o Herr, so gar?( Pf. 74.) $ 1452-19 G. Tersteegen, † 1769. Komm, laß uns gehn, mein Freund! hin aus auf's Feld, adap--0²- 10 = Laß uns be sehn des Früh- lings Pracht und Freude! Schau o oto gejad da dein Werk, die Erd im neu- en Kleide! Es grünt, es blüht, dir jauch- zet alle Welt! dan du thi ich 2. psix 3. jund Der Vöglein Schar singt lustig Im Herzen du, dort außen die Tag und Nacht, spo Figur! insdag Idolg Das Bienlein saugt gar emsig bei Sch liebe dich in deinen Schildemg dem Wetter, reien mon Wie süß bestrahlt die Sonne Blum Und muß mich ja herzkindlich drüber 9 und Blätter! freuen: schön wie schön ist deine Kreatur! Du bist's, mein Licht, der alles fröh- Wie schön, lich macht. In 392 Lob und Dank in allerlei Weife. 4. Das kleinste Blatt, das feinste Gräfelein Rühmt deine Kunst; was grünt und blüht und lebet, Ein liebend Herz entzückt zu dir erhebet: Wie schön, wie schön mußt du, der Künstler, sein! 5. Ich schaue dort mit süßem Andachtsblick Dein'r Himmel Pracht, dein Walten tausendschön, dinto Draus im Triumph stets neue WunDie Nachtigall singt Hallelujah dir, Bewunderend den neuen Schmuck im air by Grünen: der grünen, Hör, Liebster, hör: So will ich auch Dein Leben und dein Geben, uns dir dienen; zu dienen, nd In dir mein Herz sich freu und Kann ich vergnügt in dem Gemälde sehn. termans 6. digt bro jubilier! 9. Die Sonne lockt der Blüte Knospen aus Die Erde trägt den Schoß voll Erstlingsgaben, Gras, Kraut und Korn zum Nähren und zum Laben: Hier bring ich's dir als Priester in Doch wer erreicht's? Ich sink, ich dein Haus. nadok The adda Der Blumen Zier in Gärten und in Wiesen de Gestalt, Geruch und Farben, hoch gepriesen, Und bringe dir die ganze Pracht zurück. punlop do 8.med star fed Die Lerche trägt dein Lob so hoch in d fte kann: ado's Ich möcht in dir, als meiner Luft, so schweben, Dich, selig's Gut, mit höchstem Lob erheben; 206. mel. Mach's mit mir, Gott, nach deiner Güt, 2. Es war uns Gottes Licht und Gnad? Und Leben hart verriegelt, Sein tiefer Sinn, sein Wunderrat Wohl siebenfach versiegelt; Kein Mensch, kein Engel öffnen kann, Das Lämmlein thut's, drum lobe man! 3. dit dam on Die höchsten Geister allzumal Nur dir die Kniee beugen, Der Engel Millionen Zahl lösung fun- den: it ber- wun- den! ਗੁਰ Sei dem er würgten Lamm ge- bracht! = - bete an! Nun lo- bet dal le Gottes Sohn, Der die ErBeugt eure Knie vor seinem Thron, Sein Blut hat G. Tersteegen, † 1769. Preis, Lob, Ehr, Dank, Kraft, Weis- heit, Macht Dir göttlich' Ehr' erzeigen; ald Ja, alle Kreatur dir schreit: Lob, Ehr, Preis, Macht in Ewigkeit! Jose dun p 4. Die Patriarchen erster Zeit in Den lang Berlangten grüßen Und die Propheten sind erfreut, si Daß sie's nun mitgenießen; Auch die Apostel singen diri G Hosanna mit uns Kindern hier! 5. Der Märt'rer Kron von Golde g'änzt, Sie bringen dir die Palmen; Die Jungfraun, weiß und schön geo fränzt, gon Dir singen Hochzeits- Psalmen, Sie rufen wie aus einem Mund: Das hat des Lammes Blut gekonnt! sche 6. spm sit up Die Väter aus der Wüstenei onli Mit reichen Garben kommen, Die Kreuzesträger mancherlei; Wer zählt die andern Frommen? Sie schreiben deinem Blute zuoris Den tapfern Sieg, die ewge Ruh. Gebet. ab Ipubique M Vom Gebet überhaupt. istiro Erhaltung des Christenlebens unter dem Kreuz. instid piduble 2+ aid dict 1 Kampf. Vom Gebet überhaupt.( Des Gebetes Kraft, Nuk und to dringendstes Anliegen.) Nun, dein erkauftes Volk allhie Spricht: Hallelujah! Amen! Wir beugen jetzt schon unsre Knie In deinem Blut und Namen, Bis du uns bringst zusammen dort Aus allem Volk, Geschlecht und Ort. allou8.prisod 538 10 Was wird das sein! Wie werden wir eng on on Von ewger Gnade sagen! Wie uns dein Wunderführen hier Gesucht, erlöst, getragen! Da jeder seine Harfe bringt Und sein besondres Loblied singt! Im Rock des Erstgebornen Erscheinen die Verlornen& Und nehmen seinetwegen Vom Vater allen Segen. 4. - tudat H 207. Idoiad fun mi is 03 Mel. Nun laßt uns Gott dem Herren, E. G. Woltersdorf,+ 1761. Spopiso Der Geist, der Abba schreiet Und der von Furcht befreiet, Lehrt sie des Glaubens Sitten, Ein unaussprechlich Bitten. odp Wachsamkeit. JCJJJJJJJJJJJJ Im Glau- ben und Vertrau- en In's Herz des Va- ters schau- en, Da wird des Mittlers Gnade Viel größer, als ihr Schade; 8 393 Recht kind- lich zu ihm tre- ten, Das heißt er hör- lich be- ten. 2. se vor ei Die Zuversicht der Kinder Mehr, als sie je verlangen, Erlangen schnöde Sünder un al Hat er für sie empfangen. Durch seines Sohnes Liebe, Durch seines Geistes Triebe. 3.1 bil 1 Noch sie so stark verträte, Gott selbst, der sie gezogen, Sft ihnen wohlgewogen. 7. II 6. Wenn Jesus auch nicht bäte, Der Vater kann nicht hassen, Die seinen Sohn umfassen; Mit väterlichen Trieben Muß er sie zärtlich lieben. 8. Er sieht's, wenn sie von weiten Sich zum Gebet bereiten; Er nahet sich zum Hören Und thut, was sie begehren. 394 Vom Gebet überhaupt. 9. Eh sie noch rufend lallen, fe Läßt er schon Antwort schallen; Die Hülfe wird gesendet, squad Eh sie ihr Fleh'n vollendet: misd stans the 10. nd bald sie Was sie noch denken sollen, tuk Eh fie's begehren wollen, Ist schon von ihm beschlossen Und ihnen zugeflossen. Inspo 11. sie Da sie noch sicher schliefen Und gar nicht zu ihm riefen, huts Da sprach er schon: Hier bin ich Und auf Erbarmen finn ich! dr 12. Daß sie sich ihm entdecken, Wie sollte nicht in Erweden; Verzug am Bald in Erfüllung gehen! 11-13.hn UDE Sein göttliches Vermögen Hat Millionen Segen; estadz Se mehr wir nehmen wollen, Je mehr wir nehmen sollen. 14. Der es im Ernst befohlen, Die Gaben abzuholen, Der fann uns nichts versagen, Wenn wir's im Glauben wagen. 15. Er will uns durch's Verheißen Aus allem Zweifel reißen; Die Wahrheit kann nicht lügen, Die Treue kann nicht rügen. 16. Ein Wort, das er gesprochen, Wird nimmermehr gebrochen; Selbst seines Namens Ehre Verlangt, daß er uns höre. 19 17. 18. Wenn er sich anders stellet, Weiß man, was ihm gefället; sie Er wird kein Ohr verstopfen, Man soll nur stärker klopfen. 19.homepnil vic Wie Bettler stehen bleiben 13 Und unverschämt betreiben, inden@ Warum sie angesprochen Und an die Thüre pochen: si 20. nobis dife So sollen wir es wagen, si An sein Herz anzuschlagen, g mas Getroft und freudig beten, 1993 Nicht von der Stelle treten. 21. Wenn lauter Nein erscheinet, lauter Ja gemeine Wo der Verzug am größten, Da wird die Hülf am besten. Es ist uns freigelaffen, s Ihn mit Gewalt zu faffen, si hos Sein Wort vor ihn zu bringen Und auf die That zu dringen. Sind wir nur erst empfänglich, So thut er überschwänglich mott mal mehr, als wir selbst uns gönnen. wir denken können, 23. Drum laßt uns gläubig bitten, Kein Zweifel sei gelitten; Wir flehn in Jesu Namen, Sein Nam und Wort ist Amen. 24. Wir sehn im Geist die Gaben, Die wir gebeten haben, Von jetzt bis zum Vollenden Vor Augen und in Händen. 25 Und wenn wir Berge wüßten, Die wir versetzen müßten, Sie werden, wenn wir beten, Bald aus dem Wege treten. puol dai? 26. Ronis] tom Ja, das Gebet im Glaubendrue Läßt sich kein Amen rauben; Es wird in allen Sachen Uns alles möglich machen. ispr me tepsutionist minden ol nollo isto moll sind 1din mil in 15 208. THIS! dar machilisthe Eigene Melodie, is g. Traffelius, † 1724. isdorf chilting sitnog t 1100 190 6!! Lee JoJJJJ Dir, dir, Je ho vah! will ich sin gen; Denn wo ist Dir will ich mei- ne Lie- der bringen; Ach, giebe mir doch ein solcher Gott, wie du? deines Geistes Kraft da- 311, Vom Gebet überhaupt. * Jesu Christ So, wie es dir durch ihn ge- fäl- lig ist! Airps realiam Ganz brünstig gegen mich vor heißer Lieb, 76 90 19190 2. Zeuch mich, o Vater, zu dem Sohne, Damit dein Sohn mich wieder zieh zu dir: Dein Geist in meinem Herzen wohne Und meine Sinnen und Verstand regier, Daß ich den Frieden Gottes 3 schmeck und fühl Und dir darob im Herzen sing und spielto d 3.dspusdit adusllo Verleih mir, Höchster, solche Güte, So wird gewiß mein Singen recht gethan; omni So klingt es schön in meinem Viede, Und ich bet dich im Geist und WahrInsnö heit an; med dinil So hebt dein Geist mein Herz zu dir empor, Daß ich dir Psalmen sing im höhern Chor.ind anis olla 4. og antik Dein Geist kann mich bei dir vertreten Mit Seufzern, die ganz unaussprechlich sind: Der lehret mich recht gläubig beten, Giebt Zeugnis meinem Geist, daß ich dein Kind 39 med kun them = Daß ich es thu im Na- men i dile tonno, 395 Daß mir's die Bitte nicht verſagen kann, Die ich nach deinem Willen hab gethan. 6. Was mich dein Geist selbst bitten lehret, Das ist nach deinem Willen eingericht't Und wird gewiß von dir erhöret, Wenn es im Namen deines Sohns geschicht, Durch welchen Und nehme von 350.00 Bain uspunkts 2209. Und ein Miterbe Jefu Chrifti fei; Daher ich 2015. Abba, lieber Vater! schrei. Wenn dies aus meinem Herzen schallet Durch deines heilgen Geistes Kraft Wohl mir, Lob dir, jetzt und in und Trieb, Ewigkeit, So bricht dein Vaterherz und wallet Daß du mir schenkest solche Seligkeit! ich dein Kind und Erbe bin Wohl mir, daß ich dies Zeugnis habe! Drum bin ich voller Trost und Freu digkeit Und weiß, daß alle gute Gabe, Die ich von dir verlanget jederzeit, Die giebst du und thust überschwänglich mehr, dir Gnad um Gnade hin. sie 199 7. Als ich verstehe, bitte und begehr. 8. Wohl mir, ich bitt in Jesu Namen, Der mich zu deiner Rechten selbſt vertritt! met. Mache dich, mein Geist, bereit! In ihm ist alles Ja und Amen, Was ich von dir im Geist und Gla:ben bitt: 1958 noplis 736#GR Most or 2nd sind Carl Ludwig von Pfeil, † 1784. be J Bet gemein- de, heil- ge dich Mit dem heil- gen Ö- Te! Je su Geist ergie- ße sich Dir in Herz und See- le! HH 396 Vom Gebet überhaupt. Laß den Mund Alle Stund Von Ge- bet 75m- st udi 80 Heilig i ber gehen! = = tii, 2. l- op, di Heilige den heilgen Brand, Deines Geifts Verlangen. med Dem, der's Blut an dich gewandt, Heilig anzuhangen! Heilger Rauch Sei es auch, ( bon bi si Der zu Gott aufgehet, Wenn dein Herze flehet! im S 3. 030 Das Gebet der frommen Schar, Was sie fleht und bittet, Das wird auf dem Rauchaltar Vor Gott ausgeschüttet, sur Und da ist Jesus Christ Priester und Verfühner Aller seiner Diener. 4. Kann ein einiges Gebet im No Giner gläubgen Seelen, Wenn's zum Herzen Gottes geht, Seines 3weds nicht fehlen: Was wird's thun, no Wenn sie nun Alle vor ihn treten Und zusammen beten! 5. Das Gebet, Das zu Gott sich schwinget! Betet, daß es dringet! bi do 8. dosed vid Gil Betet, daß die letzte Zeit Vollends übergehe, Daß man Christi Herrlichkeit Offenbaret seheim ng dviar os Stimmet eintop Insgemein möchl to ignill 03 Mit der Engel Sehnend di Gall Nach dem Tag, dem schönen! Enis 9. misd idd o Eure Bitten, die ihr thut Sollen eine heilge Glut Zu Gott von der Erden, id bi n Des Altares werden; digiAber eu'r jis une O Eignes Feu'r datin Laffet weit von dannen Von der heilgen Pfannen! Simpus 10 10. Große mit den Kleinen, Das Gebet hat Christi Gunst, Engel, Menschen, mit Begierd meWo man's ernstlich übet, di me 2nd das ist der Heilgen Kunſt, Alle sich vereinen, Wenn die Heilgen dort und hier, Und es geht Beten, wie er's liebet, sid Ein Gebet sin do Daß gescheh Je und je, 2smisd byn Aus von ihnen allen: Wie muß das erschallen! Hd 6. mid@ O, der unerkannten Macht Von der Heilgen Beten! Ohne das wird nichts vollbracht Unter den Drommeten*); Schritt für Schritt s Wirkt es mit und Fle Wie zum Sieg der Freunde, So zum End der Feinde. *) Offenb. Joh. 8, 2-5. hen 7.00-6 O, so betet alle drauf, Betet immer wieder; Heilge Hände hebet auf, imbus Heilget eure Glieder! Heiliget Wie er's vorgenommen, hird D Auf sein endlich Kommen. 11. Dies Verlangen muß vorher In der Seele glimmen, So macht aus dem Bitten er Donner, Blitz und Stimmen, Die ergehn Und geschehn, Daß die Feinde beben Und Gott Ehre geben! aspuns Vom Gebet überhaupt. tulla id od 210. 21101 ISTIT mells tim ist lim tim ol so Mel. Christus, der ist mein Leben, se Ach, bleib mit deinem Worte Bei uns, Erlöser wert, Daß uns beid hier und dorte Sei Güt und Heil beschert! 3. be J Japady od da Ach, bleib mit deiner Gna de Bei uns, Herr Jesu ö ਕੇ ਗੁਰ Christ, Daß uns hin- fort nicht scha- de Des bö- sen Feindes List! 50d samodine h 2. Ach, bleib mit deinem Glanze Bei uns, du wertes Dein Wahrheit uns umschanze, Damit wir irren nicht! 4. Mel. for Ach, bleib mit deiner Trene Bei uns, mein Herr und Gott! Beständigkeit verleihe, Ach, bleib mit deinem Segen Bei uns, du reicher Herr; Hilf uns aus aller Not! 90 big tim dll a misd gun poll on- Cour 596 haud murit nad 800 Josua Stegmann, † 1632. 211. Christus, der ist mein Leben. Infor- andu --bbe ga da plaad Die Auf Gnade darf man trauen, Man traut ihr ohne Reu, Und wenn uns ja will grauen, So bleibt der Herr doch treu. 4. 397 Dein Gnad und all's Vermögen In uns reichlich vermehr! l piron 5.vie Ach, bleib mit deinem Schutze Bei uns, du starter Held, Daß uns der Feind nicht trutze, Noch fäll' die böje Welt! 6. sport and in ppl 150 Onl Die Gnade, die den Alten Half zwei Weh überstehn, Wird die ja auch erhalten, Die in dem dritten stehn.de Gna- de sei mit al len, Die Gna- de un- sers Herrn; DE FLEST G gad ( bb 046 Des Herrn, dem wir hier wallen Und sehn sein Kom- men gern! 17002 150 M im ne in onu tot 1012.blog@mis Auf dem so schmalen Pfade Gelingt uns gar kein Tritt, Es gehe seine Gnade Denn bis an's Ende mit. 3. Fr. Ph. Hiller, † 1769. Wird stets der Jammer größer, So glaubt und ruft man noch: 3197110 500 Du mächtiger Erlöser, Du kommst; so komme doch! 6. Damit wir nicht erliegen, Muß Gnade mit uns sein; d Denn sie flößt zu den Siegen Geduld und Glauben ein. bin dist. i 7. So scheint uns nichts ein Schade, Was man um Jesum miff't: Der Herr hat eine Gnade, Die über alles ist. LO Kreuz- und Notgebete in inneren Anfechtungen. 8. Bald ist es überwunden Nun durch des Lammes Blut, Das in den schwersten Stunden Die größten Thaten thut. 398 01 Kreuz- und Notgebete in inneren Anfechtungen. 212. Gigene Melodie.rojnid 2311 80 100 Henriette Catharine v Gersdorf+ 1726. fired goda 9. Herr, laß es dir gefallen! Noch immer rufen wir: Die Gnade sei mit allen! Die Gnade sei mit mir! Der Im- ma- nu= el, des Gü te nicht zu zählen, Ver- borg- ner Gott, du Trost be trüb- ter See- len, Der 81 1982 ਭੀਰ ਸਮਰਾ Kran- ken Arzt, der Blö- den Heil, geist- lich Armen Her- zens teil, ( O) Ja Ja Da du, Je- su, ſel- ber ਕੀ woh- nest, Neigst auf ihr Ge- schrei dein Ohr Und mit viel GedodJJ Aus dem der böse Quell entspringt, Der mir will dein Wort vernichten; Ach, Herr, laß es ihm nicht zu! Laß mich nicht den Satan sichten, Meinen Glauben stärke du! Ge 3. MIOL. C Sch kämpf, ich schret, ich ängstge mich, ich bete duld verschonest Das zerbroch- ne Glau- bens- rohr! 2. Ach, siehe doch die Höllenangst, den Schmerzen, Die so viel Seufzer aus mir zwingt! Ach, steure doch, Herr, meinem eignen Herzen, Und bin erbärmlich zugericht't; se Und wenn ich gleich mit Weinen vor dich trete, da So trau ich doch mir selber nicht, Ob denn dies, warum ich klage, Mir auch wohl zu Herzen geht, Weil des bösen Zweifels Plage Aus mir leider selbst entsteht. 4. Mein Beten ist voll zweifelnder 19 20 Gedanken; dein Wort und Trost erschallt, bleibt mein Glaube doch in voll Wanken, Mein Herze scheinet tot und kalt: Es ist voller Angst und Zagen Und ganz in sich selbst verwirrt; Ich kann kaum mich selbst vertragen, So gar ist mein Sinn verirrt. 5. Wenngleich So ist und Die Wunder, die ich vormals selbst wel gepriesen, Die du von Anfang haft gethan, Und die du mir insonderheit erwiesen, Seh ich wie jener Blinde an, Der die Menschen sah als Bäume, Ja, ich halt sie kaum für dein, Und es ist, als ob mir's träume, Daß sie je geschehen sein. siC Kreuz- und Notgebete in inneren Anfechtungen. 6. Wenn ich mein Herz mit deinem Wort will stillen Und halte mit viel Thränen mir Die süße Schrift von meines Vaters Willen Und meines Jesu Leiden für, Ist's, als ob ich Märlein hörte, Finde keinen Glaubenssaft, Was vorher mein Herze nährte, Gieb mir jetzund keine Kraft. 7. Wie kann ich doch dem bösen Herzen trauen, Das auch dein Wort mir niederreißt, Den Grund, darauf ich soll mein Hoffen bauen, Und mich an allem zweifeln heißt, Das ich muß zum Beten zwingen, Und kann's mitten im Geschrei Leider doch nicht dahin bringen, Daß es ohne Zweifel sei. 8. Erforsche doch, erfahre, wie ich's meine, Durchsuche doch mein böses Herz, Und prüfe mich, mein Gott, warum ich weine, Ob dies wahrhaftig sei mein Schmerz, Daß mein Glaubensdocht so wanket, Daß mein Herz so laulicht ist Und dir nicht mit Andacht danket, Ob du mir mein Alles bist! 299. Findst du den von dir selbst gewirkten Willen, Daß mein Herz um den Glauben to thirſchreit, So laß sich doch das Ungewitter stillen, Das in mir regt den Zweifelstreit! Ist mein Glaube klein und schmächtig, Bin ich elend, blind und bloß, So sei deine Gnade mächtig Und in meiner Schwachheit groß! madhi i 10.bin Hol 02 Du kannst, mein Heil, und mußt mein Zagen enden, Dein' eigne Ehre will's von dir; Ich bin ja dein und steh in deinen Händen. Was hilft dein schmerzlich Leiden mir, Wenn du mich wollist fallen lassen, Weil ich Glaubenskranker nicht Dich getrost und fest kann fassen, Weil mein Herze mit mir ficht! 399 11. Zwar hab ich's wohl mit Trägheit und mit Sünden Schon längst, o Gott, verdient, daß ich Jetzt weder Trost noch Glauben kann empfinden; Ach, aber ach, erbarme dich! Sefu, hilf dem Unvermögen! Ich will; wenn ich aber, ach, Dir mein Herz recht vor soll legen: Auch mein Wollen ist sehr schwach! 12. Ach, stärke, Herr, das Wollen und das Können Und gieb mir den gewissen Geist. Daß ich mich wieder freudig dein fann nen Und glauben, wie dein Wort mich heißt! Kann ich dich nicht feste halten, Desto fester halt du mich! Laß mein Herz nicht ganz erkalten, Bis mein Glaub' erholet sich! 13. Trotz meines Herzens zweifelnden Gedanken, Trotz meinem bösen Fleisch und Blut, Das mich so quält und macht mich immer wanken, Daß mein Gemüte nimmer ruht, Sollst du doch mein Jesus bleiben; Ich will beten und an dich, Herr, wie schwach es ist, doch gläuben, Ist mein Herz gleich wider mich. 14. Kann ich gleich nicht so, wie ich) wünsche, stegen Und fall aus Schwachheit bald zurück, So will ich doch mit Gott nicht unid terliegen: t Ach, Jesu, gieb mir einen Blick, Wie du dort dem Petrus gabest, Der schon ganz gefallen war, Daß du meine Seele labest mo Und entreißest der Gefahr! suplend 15. in thid Nur zürne nicht mit deinem schwachen Kinde Und habe, Herr, mit mir Geduld, und rechne mir, was ich in mir Islant thing empfinde, Nicht zur Verdammnis und zur Schuld! Laß die Schwachheit mir nicht schaden, Weil du kein Verdienst begehrst, Sondern doch nur blos aus Gnader Uns die Seligkeit gewährst! al C Kreuz- und Notgebete in inneren Anfechtungen. 16. Ach, aber ach, ist's möglich, ist's dein Wille, So laß den Kelch doch von mir gehn Und mache mich von der Versuchung de stille, hid onod( bo sdo th Inspänrisahli med the oth 101 100 1gh91 e 400 Und laß mich wieder feste stehn Und mit ängstlichen Gedanken In dem Glauben, den mein Mund Frei bekennet, nicht so wanken; Mach, o Arzt, mein Herz gesund! Ti 901 man all 213. dd mishin bi de ela ame Hoensduolinist somi Wolfgang Christoph Deßler, † 1722. de our Eigene Melodie. dniem te Ich laff dich nicht, du mußt mein Jesus bleiben! Will də rau- he Not, Welt, Höll und Tod Mich aus der fes- ten Burg der f O Treu- e treiben, Nur her! ich halte mich, Mein star- fer Held, an ju dan asjad menim 201 dich! Hör, was mein Her- ze spricht: Du mußt mein Fe- fus blei- ben, Ja dell Sch laff dich nicht, ich lass dich nicht! chilol asduble bed fi 2. boobi sig d Ich lass dich nicht, du allerhöchst: Liebe, Wenn Zweifel fiche thinn Setzt wider mich! Ich weiß, wie dich der Liebe Flamme notriebe, pr lim o Du trugest Schuld und Pein: Sollt ich verurteilt sein An jenem Weltgericht? d si Du allerhöchste Liebe, ob Ich lass dich nicht, ich laff dich nicht! 18 @ In 3d gising dall Ich lass dich nicht, du süße SeelenDal moned stärke, ang se THE GHIO 090 4. thin 6ull Ich laff dich nicht, du Hülf in allen Nöten; Leg Joch auf Joch, ud og Ich hoffe doch, Auch wenn es scheint, als wollteft du mich töten! Mach's, wie du willst mit mir, Ich weiche nicht von dir; gitt Berbirg auch dein Gesicht, 00 Du Hülf in allen Nöten, Ich laff dich nicht, ich lass dich nicht! 2010 1001 5. Ich lass dich nicht, sollt ich den Segen Guisclaffen? funt Nein, Jesu, nein! Du bleibest mein; halt dich noch, wenn ich nichts mehr kann faffen. and drif Die mich erlabt, Mit Kraft begabt, Wenn ich in mir des Glaubens Ich sdn Schwachheit merke! Macht Krankheit gleich den Leib Durch Schmerzensnächte schwach: So spricht die Seele doch: Du süße Seelenstärke, Ich lass dich nicht, ich laff dich nicht! Ich lass dich nicht, ich laff dich nicht! Nach kurzer Nächte Lauf Geht mir der Segen auf Von dir, dem Segenslicht! Sollt ich den Segen lassen? d Krenz und Notgebete in äußeren Trübsalen. 6. 8. Ich lass dich nicht, führ mich nach Ich lass dich nicht, was will die Hölle deinem Willen! schreden? Ich folge nach Durch Wohl und Ach; pier Dein weiser Schluß kann allen Kum- Als mer stillen. Dir, Jesu, hang ich an Und achte keine Bahn, Wo Dorn und Distel sticht: Führ mich nach deinem Willen! Ich lass dich nicht, ich laff dich nicht! 7. Herr, ich bin dein! Wes könnt ich sein, dein, mein Gott? Du wirst mich schützend decken. bedad ad pa Mich reiniget dein Blut; Was drohet denn mit Glut Ihr zürnendes Gesicht? Was will die Hölle schrecken? lass dich nicht, ich lass dich nicht! 9. Ich Ich lass dich nicht, mein Gott, mein Herr, mein Leben! Mich reißt das Grab Von dir nicht ab, Ich lass dich nicht, auch in dem Schoß der Freude; Denn wenn ich mich Seh ohne dich, So ist die Lust mir eine Wermutsweide; Der in den Tod du dich für mich gegeben. Mir graut vor ihrer Kost, Du starbst aus Liebe mir; Ich sag's in Liebe dir, Wenn nicht von deinem Trost Mein Herz durchfüßet spricht, Auch wenn mein Herze bricht Auch in dem Schoß der Freude: Mein Gott, mein Herr, mein Leben, Ich lass dich nicht, ich lass dich nicht! Ich lass dich nicht, ich lass dich nicht! Fayda Kreuz- und Notgebete in äußeren Trübsalen. 214. Eigene Melodie. 401 Ist nicht mein; Gott allein Ist es, der's gegeben: P. Gerhardt, † 1676. War- um sollt ich mich denn grämen? Hab ich doch Christum d3d noch! Wer will mir den neh- men? Wer will mir den Himmel € rau- ben, Den mir schon Got- tes Sohn Bei- ge- legt im Glauben? 2. Nackend lag ich auf dem Boden, Da ich kam, Da ich nahm Meinen ersten Odem; Nackend werd ich auch hinziehen, Wenn ich werd Von der Erd Als ein Schatten fliehen. Will er's wieder zu sich kehren, Nehm er's hin: Ich will ihn Dennoch fröhlich ehren. 4. Schickt er mir ein Kreuz zu tragen, Dringt herein Angst und Bein, 3. Sollt ich drum verzagen? Gut und Blut, Leib, Seel und Leben Der es schickt, der wird es wenden; Er weiß wohl, Wie er soll All mein Unglück enden. 26 Kreuz- und Notgebete in äußeren Trübsalen. 5. Gott hat mich bei guten Tagen Oft ergötzt, Sollt ich jetzt Auch nicht etwas tragen? Fromm ist Gott und schärft mit Maßen Hier ist kein recht Gut zu finden, Sein Gericht, Was die Welt Kann mich nicht Ganz und gar verlassen. 6. 402 Satan, Welt und ihre Rotten Können mir Nichts mehr hier Thun, als meiner spotten. Laß fie spotten, laß sie lachen; Gott, mein Heil, Wird in Eil' Sie zu Schanden machen. 7. Unverzagt und ohne Grauen Soll ein Chrift, Wo er ist, Stets sich lassen schauen; Wollt ihn auch der Tod aufreiben, Soll der Mut 19807 C 9. Allda will in süßen Schätzen Ich mein Herz Auf den Schmerz 0 Ewiglich ergötzen; In sich hält, Muß im Nu verschwinden. 10. Fest bis in den Tod; In der größ- ten Not; Was sind dieses Lebens Güter? Eine Handhi idol of Voller Sand, Dennoch gut Und fein stille bleiben. 8. Kann uns doch kein Tod nicht töten, Du bist mein, weil ich dich faffe Sondern reißt Unsern Geist Kummer der Gemüter! Und dich nicht, O mein Licht! dem Herzen lasse. Aus viel tausend Nöten, Aus Schließt das Thor der bittern Leiden Laß mich, laß mich hingelangen, Da du mich Und macht Bahn, Da man kann Gehn zur Himmelsfrenden. Dort, dort sind die edlen Gaben, Da mein Hirt Christus wird Mich ohn Ende laben. 11. Herr, mein Hirt, Brunn' aller Freuden, Du bist mein, Ich bin dein, Niemand kann uns scheiden. Ich bin dein, weil du dein Leben Und dein Blut Mir zu gut In den Tod gegeben. 12. T 215. Mel. Jesu, meine Freude, Und ich dich Ewig werd umfangen! Je- sus ist mein Leben, Jhm bleib ich er= Er ist meine Son- ne, Meine Freud und Won- ne ge ben Unbekannt. Leid ich gleich in ſei- nem Reich, So werd ich mit ihm regie ren Und dort tri- um- phie- ren. Kreuz- und Notgebete in äußeren Trübsalen. 2. Die mit Jesu leiden, Werden mit ihm weiden In dem Sternenfeld; Die mit Jesu sterben, Werden mit ihm erben, Wo ihr Reich bestellt. Ihre Kron' und Siegeslohn Sind, wo Gott die Engel loben, Sicher aufgehoben. 3. 10 Ballon Die mit Thränen säen, die durff Wenn die Stürme wehen, Die der Feind erweckt, Werden dort mit Freuden Ernten nach dem Leiden, Da kein Feind erschreckt; Nach der Müth, die sie allhie Dulden, wird sie Gott ergößen Mit des Himmels Schätzen. 4. O ihr frommen Seelen, Die ihr euch mit Quälen Bringet durch die Welt; Die ihr öfters weinet, Daß kein Trost erscheinet, Wenn euch Kreuz befällt: Denket doch bei diesem Joch An die Kron in jenem Leben, Die euch Gott wird geben! ada lan Zeit zu End; lei- ne kennt, 5. Wenn die Sünden schrecken, Wird uns Gnade decken Und des Heilands Blut; Er hat für die Schulden Liebreich wollen dulden, Er starb uns zu gut; Kämpfen wir mit ihm allhier, So wird er auch für uns kämpfen Und die Sünde dämpfen. 6. Seid getreu, o Herzen! Bei des Kreuzes Schmerzen, Treu bis an das End! Jesus wird euch trösten, Wenn er den Erlösten Ihr Gefängnis wendt. Duldet nun, ihr sollt auch ruhn! Gott wird lassen nach dem Weinen Euch die Sonne scheinen. 7. Nun, Herr Jesu, stärke, Die des Satans Werke Und das Reich der Welt plo Laffen in sich stören Und sich zu dir kehren, Sei ihr starker Held! Sei ihr Schutz und starker Truß, Truß im Leben und im Sterben, Bis sie alles erben. 216. Mel. Wie nach einer Wasserquelle( Pi. 42) GEJ JJJJJ 403 Mei- ne Sor- gen, Angst und Pla- gen Laufen mit der Alles Seuf- zen, al les Kla- gen, = Das der Herr alap Wird, Gott Lob! nicht e= wig sein; Nach dem odda Regen wird ein Schein Vieler tausend Sonnen blit- ten Mei- nen matten Geist er qu't- ten. F Unbekannt, um 1708. 26* 6 di Kampf und Wachsamkeit. 2. Meine Saat, die ich gesäet, Wird zur Freude wachsen aus; Wann die Dornen abgemähet, Träget man die Frucht nach Haus; Wann ein Wetter ist vorbei, Wird der Himmel wieder frei; Nach dem Kämpfen, nach dem Streiten Kommen die Erquichungszeiten. 404 3. de Wenn man Rosen will abbrechen, Muß man leiden in der Still, Daß uns auch die Dornen stechen; Es geht alles, wie Gott will, Er hat uns ein Ziel gezeigt, Das man nur im Kampf erreicht; Will man hier das Kleinod finden, So muß man erst überwinden. on 4.pl oser# 100 Unser Weg geht nach den Sternen, Der mit Kreuzen ist besetzt; Hier muß man sich nicht entfernen, Ob er gleich mit Blut benetzt: Zu dem Schloß der Ewigkeit Kommt kein Mensch hin sonder Streit; Die in Salems Mauern wohnen Beigen ihre Dornenkronen. be te, tre- te! Ma- che dich, Daß dich nicht 5. Es sind wahrlich alle Frommen, Die des Himmels Klarheit sehn, Aus viel Trübsal hergekommen; Darum siehet man sie stehn Vor des Lammes Stuhl und Thron Prangend in der Ehrenkron', und mit Palmen ausgezieret, Weil sie glücklich triumphieret. 6.dodopln Gottes Ordnung stehet feste, Und bleibt ewig unverrückt: Seine Freund' und Hochzeitsgäste Werden nach dem Streit beglückt. Israel erhält den Sieg Nach geführtem Kampf und Krieg; Kanaan wird nicht gefunden, Wo man nichts hat überwunden. 7. Darum trage deine Ketten, Meine Seel, und dulde dich! Gott wird dich gewiß erretten, Das Gewitter leget sich; Kampf und Wachsamkeit. 217. Eigene Melodie. Nach dem Blitz und Donnerschlag Folgt ein angenehmer Tag; Auf den Abend folgt der Morgen Und die Freude nach den Sorgen. Zur Versuchung kom- men. 2. Aber wache erst recht auf Von dem Sündenschlafe! Denn es folget bald darauf Eine lange Strafe, Johann Burkhard Freystein, † 1720. mein Geist, bereit! Wache, fleh und die böse Zeit Un- ver- hofft beedh Denn es ist Sa- tans List- ber viele From- men Und die Not Samt dem Tod Möchte dich in Sünden Unvermutet finden. 3. Wache auf, sonst kann dich nicht Unser Herr erleuchten; Wache, sonsten wird sein Licht Dir noch ferne deuchten! Denn Gott will Für die Füll' Seiner Gnadengaben Offne Augen haben. 4. Kampf und Wachsamkeit. Wache, daß dich Satans List Nicht im Schlaf antreffe, Weil er sonst behende ist, Daß er dich beäffe! Und Gott giebt, Die er liebt, Oft in seine Strafen, Wenn sie sicher schlafen. 5. Wache, daß dich nicht die Welt. Durch Gewalt bezwinge, Oder wenn sie sich verstellt, Wieder an sich bringe! Wach und sieh, Damit nie Viel von falschen Brüdern Unter deinen Gliedern. 6. Wache dazu auch für dich, Für dein Fleisch und Herze, Damit es nicht freventlich Gottes Gnad verscherze! Denn es ist Voller List Und kann sich bald heucheln Und in Hoffart schmeicheln. 6100 15 AC 200 HT 7. Bete aber auch dabei Mitten in dem Wachen! Denn der Herre muß dich frei Von dem allen machen, Was dich drückt Und bestrickt, Daß du schläfrig bleibest Und sein Werk nicht treibest. 8. Ja, er will gebeten sein, Wenn er was soll geben, Er verlanget unser Schrei'n, Wenn wir wollen leben Und durch ihn Unsern Sinn, Feind, Welt, Fleisch und Sünden Kräftig überwinden. 9. 190 Doch wohl gut, es muß uns schon Alles glücklich gehen, wenn wir ihn durch seinen Sohn Im Gebet anflehen: Tenn er will STUns mit Füll Seiner Gunst beschütten, Wenn wir gläubig bitten. 10. Drum, so laßt uns immerdar*** Wachen, flehen, beten, Weil die Angst, Not und Gefahr Immer näher treten! Denn die Zeit Ist nicht weit, Ta uns Gott wird richten Und die Welt vernichten. 218.mpel Tid Mel. Wachet auf! ruft uns die Stimme 405 te! Rüstet euch, ihr Chris- ten= leu Wapp- net euch mit Gottes Wor te PPĴ JPJI ilhelm Er smus Arends, † 1721. SEP P islams ==Die Fein- de Und käm- pfet suchen euch zur Beu- te, Ja, Sa- tan selbst hat cu'r be- gehrt. frisch an je- dem Or- te, Da mit ihr blei- bet un- ver- jehrt! Ist euch der Feind zu schnell, Hier ist Im- ma- nu- el, 406 Kampf und Wachsamkeit. do Do= t= an= na! Der Star- te fällt Durch diesen Held Und J 11 wir behalten mit das Feld. 2 Reinigt euch von euren Lüften; Besieget fie, die ihr seid Christen, Und stehet in des Herren Kraft! Stärket euch in Jesu Namen, Daß ihr nicht strauchelt wie die Lahmen! Wo ist des Glaubens Eigenschaft? Wer hier ermüden will, Der schaue auf das Ziel; Da ist Freude! Wohlan, so seides bereit, Hoot, hoc So krönet euch die Ewigkeit! TH 3. Streitet recht die wenig Jahre Eh ihr kommt auf die Totenbahre; Kurz, turz ist unser Lebenslauf. Wenn Gott wird die Toten becken Und Christus wird die Welt erschrecken, e dini selejtes and 219. 198 Mel. Großer Prophete, mein Herze begehret ti901 thin DC SING Denn stehen wir mit Freuden auf. Gott Lob, wir sind versöhnt! Daß uns die Welt verhöhnt, Währt nicht lange, Und Gottes Sohn Hat längstens schon Uns beigelegt die Ehrenkron. 4. Jesu, stärke deine Kinder Und mach aus denen Überwinder, Die du erkauft mit deinem Blut! Schaff in uns ein neues Leben, Daß wir uns stets zu dir erheben, Wenn uns entfallen will der Mut! Geuß aus auf uns den Geist, Dadurch die Liebe fleußt In die Herzen, So halten wir Getreu an dir Jm Tod und Leben für und für! LY biltider thin so imp Fin- ster- nis drin- get her- ein, füh- ret, mir schädlich zu sein. Johann Heinrich Schroeder, † 1699. and oc Je- su, hilf fie- gen, du Für- ste des Lebens! Sieh, wie die Wie sie ihr höl- lisches Heer nicht ver- gebens Mäch- tig aufRän- te, Wie er mich sich- te, 2. ha manied Till Sa- tan, der fin- net auf al- ler- hand ver- stö- re und krän- ke. 15 Jesu, hilf siegen, der du mich erfaufet! Rette, wenn Fleisch und Blut, Satan und Welt, Mich zu berücken ganz grimmig anlaufet Oder auch schmeichelnd sich liftig verstellt! Wenn Babel wütet von außen und innen, Laß mir, Herr, niemals die Hülfe zerrinnen! Kampf und Wachsamkeit. 3. Jefu, hilf siegen! Ach, wer muß nicht klagen: Herr, mein Gebrechen ist immer vor mir! Hiif, wenn die Sünden der Jugend mich nagen, Die mein Gewissen mir täglich hält für! Ach, laß mich schmecken dein kräftig Verfühnen Und dies zu meiner Demütigung dienen! 4. Jesu, hilf fiegen! Wenn in mir die Sünde, Eigenlieb, Hoffart und Mißgunst sich regt, Wenn ich die Laft der Begierden empfinde Und sich mein tiefes Verderben darlegt. So hilf, daß ich vor mir selbst mag erröten Und durch dein Leiden mein sündlich Fleisch töten! 5. Jesu, hilf siegen und lege gefangen In mir die Lüfte des Fleisches und gieb, Daß bei mir lebe des Geistes Verlangen, Aufwärts sich schwingend durch heiligen Trieb! Laß mich eindringen in's himmlische dsm Wesen, So wird mein Geist, Leib und Seele genesen. 6. Jesu, hilf siegen, damit auch mein Wille Dir, Herr, sei gänzlich zu eigen geschenkt Und ich mich stets in dein Wollen verhülle, Wo sich die Seele zur Ruhe hinlenkt! Laß mich mir sterben und alle dem Meinen, Daß ich mich zählen kann unter die Deinen! H 407 So hilf mir Schwachen mit Allmacht und Stärke, Daß ich, o Liebster, dein Dasein verJesu, hilf siegen! In allerlei Fällen Gieb mir die Waffen und Wehre zur Hand! Wenn mir die höllischen Feinde nach stellen, Dich mir zu rauben, o edelstes Pfand, I merke! 8. Jesu, hilf fiegen! Wer mag sonst bestehen Wider den liftig verschmitzeten Feind? Wer mag doch dessen Versuchung entgehen, Der wie ein Engel des Lichtes erscheint? Ach Herr, wo du weichst, so muß ich ja irren, Wenn mich der Schlangen List sucht zu verwirren. 9. Jesu, hilf fiegen und laß mich nicht sinken! Wenn sich die Und mit dem Kräfte der Lügen aufblähn Scheine der Wahrheit sich schminken, heller dann deine Kraft sehn; Laß doch viel Steh mir zur Rechten o König und und Meister, Lehre mich kämpfen und prüfen die Geister! 10. Jesu, hilf siegen im Wachen und Beten, Hüter, du schläfst ja und schlummerst nicht ein, Laß dein Gebet mich unendlich vertreten, Der du versprochen, mein' Fürsprach zu sein; Wenn mich die Nacht mit Ermüdung will decken, Wollst du mich, Jesu, ermuntern und wecken! 11. Jesu, hilf siegen! Wenn alles verschwindet, Und ich mein Nichts und Verderben nur seh, Wenn kein Vermögen zu beten sich findet, Wenn ich muß sein ein verschüchtertes Reh, wollst du im Grunde der Seelen innersten Seufzen vermählen! Ach, Herr, so Dich mit dem 408 0 12. Jesu, hilf Daß ich das siegen und laß mir's gelingen, Zeichen des Sieges erlang, S So will ich ewig dir Lob und Dank od fingen, Jesu, mein Heiland, mit frohem Gesang; Wie wird dein Name da werden gepriesen, Wo du, o Held, dich so mächtig erhe wiesen! 13. 190 Kampf und Wachsamkeit. 6² Jesu, hilf siegen! Laß bald doch erschallen, Daß Zion rufet: Es ist nun volle Auf, Zion! rüste dich: Jesus hilft abur dit tol on bracht; bracht; G fiegen! Did thilan 220. Babel, die Stolze, ist endlich gefallen, Die da bishero so lang hat gekracht. Ach Herr, komm, mache ein Ende des Krieges, Schmücke dein Zion mit Palmen des Sieges! 14. Jesu, hilf stegen, damit wir uns schicken, Würdig zur Hochzeit des Lammes zu DHEQIMMA gehn; Kleide dein Zion mit güldenen Stücken, Laß uns den Untergang Babels einst 196 sehn! 510 vim Mel. Großer Prophete, mein Herze begehret Fein- de, und ge- bet die Flucht! Her ze mit himmli- scher Frucht! = Doch wohlan, kracht es, so wird es impan bald liegen! Frie- den, Freu- de die Fül- le hat 2. Stärket die Hände, ermuntert die Herzen, Trauet mit Freuden dem ewigen Gott! Jesus, die Liebe, versüßet die Schmerzen, Reißet aus Ängsten, aus Jammer und Not; Ewig muß unsere Seele genesen In dem holdseligsten, freundlichen Wesen. 3. -0-3 & i= = - ner ist König, Im- ma- nu- el sie get! Be- bet, ihr 3i on hin- ge- gen, sei in- nig ver- gnü- get, La- be dein Halte, o Seele! im Leiden fein stille, Schlage die Rute des Baters nicht aus; Bitte und nimm aus der göttlichen Fülle bridal C. 2. Allendorf, † 1773. & wi- ges Leben, un- end- li- chen = un dis e er uns be- schie- den. Kräfte zu fiegen im Kampfe und Strauß! Fluten der Trübsal verrauschen, verlingehen; Jesus, der Treue, bleibt ewig dir stehen. 4. CHU Zion, wie lange hast du nun ge= weinet: hi 900 Auf und erhebe dein sinkendes Haupt! Siehe, die Sonne der Freuden erscheinet Tausendmal heller, als du es geglaubt; Jesus, der lebet, die Liebe regieret, Die zu den Quellen des Lebens dich dund führet.im dic Kampf und Wachsamkeit. 5. Laufet nicht hin und her, eilet zur Quelle; Jejus, der bittet: Kommt alle zu mir! Sehet, wie lieblich, wie lauter und 19 bid helle 7. Herrliches Lämmlein, da, da wird Jis man sehen Eine gewaltige siegende Schav Deine unendliche Hoheit erhöhen; Ain Alles, was Odem hat, ruft: Er ist's agar! Q Sehet, wie Thronen und Kronen hinfallen; Fließen die Ströme des Lebens allhier! Trinket, ihr Lieben, und werdet erquicket: Hier ist Erlösung für alles, was s drücket! of& 104) 6. hin Streitet nur unverzagt, seht auf die ustin Krone, sa iny Die euch der König des Himmels un anbeut! Selbsten Jehovah wird Siegern zum Lohne! Gott und dem Lamm und dem heiligen Geist! Wenn ich da stünde! o, wenn ich da wäre! Springet, ihr Bande! ihr Feffeln, zerreißt! Streitet nur unverzagt, seht auf die Amen! die Liebe wird wahrlich erWahrlich, dies Kleinod verlohnt sich den Streit! Höret, wie donnernde Stimmen erschallen: 8. HACE He Reichtum, Kraft, Weisheit, Preis, Stärke, Lob, Ehre 409 Krone; hören; Selbsten Jehovah wird Siegern zum Alles, was in mir ist, lobe den Lohne! 2165 Herren! 221. 17 Eigene Melodie. Johann Eusebius Schmidt, † 1745. Fah= re fort! Fah- re fort! 3i- on, fah- re fort im Licht! J J J P R J J P O Ma- che dei- nen Leuch- ter hel- le, Laß die er ste Lie- be nicht, = Fa Leide dich!:,: Zion, leide ohne Scheu pinig Trübfal, Angst mit Spott und Hohne, Sei bis in den Tod getreu! Siehe auf die Lebenskrone: Zion, fühlest du den Schlangenstich? Leide dich!:: Suche stets die Lebens- quel le! 3i- on, drin- ge durch die E en- ge Pfort! Fah= re fort! Fah- re fort! 2. 3. Folge nicht!:,: 3ion, folge nicht der Welt, Die dich suchet groß zu machen; Achte nichts ihr Gut und Geld, Nimm nicht an den Stuhl des Drachen: Zion, wenn sie dir viel Lust verspricht, Folge nicht!:,: plu timb! 3 410 4. Kampf und Wachsamkeit. Prüfe recht!:,: Zion, prüfe recht den Geist, Der dir ruft zu beiden Seiten; Thue nicht, was er dich heißt; Laß nur deinen Stern dich leiten: Zion, meide das, was trumm und ichlecht, sien Prüfe recht!:,: 5. Dringe ein!:,: Zion, dringe ein in Gott, Stärke dich mit Geist und Leben, Sei nicht wie die andern tot! Sei du gleich den grünen Reben: Zion, in die Kraft, für Heuchelschein, Dringe ein!:,: 6. Brich herfür!:;: Zion, brich herfür in Kraft, Weil die Bruderliebe brennet! Beige, was der in dir schafft, Der als seine Braut dich kennet: Zion, durch die dir gegebne Thür Brich herfür!: dail all Isdm vi topishindolisu dontial está bideak 222. Itt med 10st Jongst o stisn Chr. Friedr. Richter, † 1711. prid Halte aus!:: Zion, halte deine Treu. Laß dich ja nicht laulich finden! Auf! das Kleinod rückt herbei, Auf! verlaffe, was dahinten: Zion, in dem letzten Kampf und Strauß Halte aus!: docodet [ Eigene Melodie. ZeJJjdo JJS Das Leben un- sers Königs siegt Und hat sich durch den paid ddido Tod ge- schwun- gen: Wie höchst er- freu- lich ist's, daß es so wohl geO Was grämt und kümmert man sich doch, Daß Satans Kraft sich bei uns findet! Ist der nicht auch in uns, der seine Regung bindet, Dein Josua, dein Fürst, und überwindet noch? 4. lungen Und daß der Dra- chen- kopf vor sei- nen Füßen liegt! 0 12 2. Nun kann ich nicht mehr traurig sein, Die Heldenkraft, die er in dieser Welt beweiste, Denn der Beherrscher aller Schmerzen, Das Wort ist mir ganz nah in meinem Mund und Herzen, Und dringt als Sieger auch in meine Kräfte ein. 3. Sein Sieg ist noch nicht ganz geend't, Er kämpft und siegt in unserm Geiste; Die ruhet nicht, bis er die Seinigen vollend't. 5. Wann ihm nun alles unterliegt, Da sollst du dein Triumphlied singen, Und sollst mit Freuden dich durch alle Himmel schwingen, letzte Feind, der Tod, alsdann besiegt. Thie Weil auch der 6. Nur frisch im Glauben fortgekämpft, Wenn sich die Schlange bei dir reget, Und nur getroft den Fuß auf ihren Kopf beweget, So wird ihr schnödes Gift durch solchen Mut gedämpft! Kampf und Wachsamkeit. 7. Inzwischen nimmt das Leben zu Und grünt gar lieblich durch die Kräfte; Der herbe Sturm und Streit bewegt die Lebensfäfte Und wirket mit zur Frucht der süßen Sabbathsruh. de 8. #SING Du, Gott, durchdringst die Erde ganz, Ge din Daß sie die Rauhigkeit verlieret ar nd 100llepinds sid ank Jolod smart Und man gar süße Kraft in ihren Früchten spüret, Weil unser Erdreich fühlt des Himthemels reinen Glanz. 9. 223. Mel. O du Liebe meiner Liebe, 411 Gelobt sei Gott schon in der Zeit, Der uns die Freude hat gegeben, Daß, wenn man in sich spürt die Kraft des Todes leben, man auch im Glauben fühlt des along Lebens Tapferkeit! ursday list! drur oume annis parienpar 19150790 3100 Friedrich Christoph Steinhofer, † 1761. e d d d i p For? Auf, du prie sterlich's Ge- schlech- te, Das den Bund des Und ihr, un sers Gottes Knechte, Schaut auf el re ਗੁਰ ਕੀ Herrn bewahrt, Suchet doch nur das, was dro- ben, Es verHimmel- fahrt! Droben seht zur Rechten sitzen Jefum Christ, voll Glanz und Licht! Sehet seine Augen blitzen un Und sein Sonnen- Angesicht! A und O, Anfang und Ende, Erst- und Letzter nennt er sich; Er beherrscht die Höllenschlünde Als ein Sieger föniglich. dient's ja ganz allein! Sollt ich das nach Wür- den lo= ben, Müßt ich mehr als En- gel sein. 0 90731 2. 198 Die ihr sonst die Harfen hinget An die Weiden Babylon, Nehmt sie wieder ab und singet Zions Lied im Siegeston! Sollt uns unser Jammer hindern, Der ja nur zur Welt gehört, Uns, ein Volt aus Königskindern? Wer ist, der die Feinde stört? 3. 4. Droben und doch immer nahe, Wo ein Herz zu ihm sich naht, Er ist, den Johannes sahe, Der die sieben Sterne hat. Wandelnd unter den Gemeinen, Reinigt er sein Tempelhaus, Tröstet, straft, warnt, lobt die Seinen Und gießt Geist und Leben aus. 5. Droben, wenn wir überwinden, Wird im Paradiese schon Sich das Holz des Lebens finden Und die goldne Ehrenkron; Himmlisch Manna, neue Namen, Die nur der weiß, der fie trägt, Gutes Zeugnis: dies zusammen Wird den Siegern beigelegt. 412 Sterbe- und Begräbnislieder. 6. Droben sind sie angeschrieben in In dem Lebensbuch des Herrn Alle, die den Heiland lieben Und bei aller Schmach sich gern Doch nach seinem Namen nennen: Diese ziert das weiße Kleid dol Und er wird sie laut bekennen Auf dem Thron der Herrlichkeit. 1969/ 25603 7. Droben soll in Salems Höhen, Wo der Tempel Gottes prangt, Als ein Grund und Pfeiler stehen, Wer den Siegeskranz erlangt: Weffen Streiter er gewesen, Dessen Namen wird man hell Einst auf seiner Stirne lesen: Zion, Gott, Immanuel! 8. Droben sind unzähl'ge Namen, Palmenträger, weiß gefleidt, Die aus großer Trübsal kamen, Und nun singen sie erfreut: Droben schickt sich neu zu werden Schon der weite Himmel an; Dann wird Himmel, Meer und Erden Als veraltet abgethan. 8 Q Bald wird sie hernieder kommen, Neu- Jerusalem, die Braut, Als die Königsstadt der Frommen, Die Gott ihnen selbst erbaut. 899. 10. -C Heil sei Gott und unserm Lamme, Das in Gnaden uns erwählt, dall Und aus jedem Volk und Stamme Uns den Seinen zugezähltläss 4Droben ruft er voll Verlangen: Höre, Braut, ich komme bald! Selig, wem ihn zu empfangen Er wird nimmer lang verweilen, Und bringt seinen Lohn mit sich: Komm, dein Zion heißt dich eilen, Meine Seel erwartet dich! 300 29050-014 pat 806 Vo Die Vollendung der Christenhoffnung in den letzten Dingen. 110 500 Irdet hun- mig 3 Sterbe- und Begräbnislieder.ge 224. Eigene Melodie. Valerius Herberger, † 1627. pm CH 00 3502701 P ad do Va- let will ich dir ge- ben, Du arge, fal- sche Welt! Dein sünd- lich bö- jes Le- ben Durch- aus mir nicht ge- fällt: Poppo dapa ਕੀਤੇ mapy Im Him- mel ist gut woh- nen, Hin- auf steht mein Begier: Da Ell wird Gott ehr- lich loh nen Dem, der ihm dient all- hier. S Sterbe- und Begräbnislieder. G 2. Rat mir nach deinem Herzen, Jesu, Gottes Sohn! Soll ich ja dulden Schmerzen, Hilf mir, Herr Christ, davon; Verkürz mir alles Leiden, Stärf meinen blöden Mut, Laß selig mich abscheiden, Sepz mich in dein Erbgut! bimbispem 3. In meines Herzens Grunde Dein Nam und Krenz allein Funkelt all Zeit und Stunde Drauf kann ich fröhlich ſein, Erschein mir in dem Bilde Zum Trost in meiner Not, Wie du, Herr Christ, so milde i Dich hast geblut't zu Tod! he bredd dy Wer bleibt in deinem Schoß. Reming 5. e P Zeit, her kommt der Tod. met- ne To des not! = 225. Eigene Melodie. Amalia Juliana, Gräfin zu Schwarzburg- Rudolstadt,+ 1706. 413 4. Verbirg mein' Seel' aus Gnaden In deiner offnen Seit', Rückt sie aus allem Schaden Zu deiner Herrlichkeit! 10 And Der ist wohl hier gewesen, 30 Wer kommt in's Himmels Schloß; Der ist ewig genesen, ONE 2. Es kann vor Nacht leicht anders werden, Wer weiß, wie nahe mir mein Ende! Hin geht die Ach, wie ge- schwin- de und be hende Kann kom- men N Als es am frühen Morgen war; Denn weil ich leb auf dieser Erden, Leb ich in steter Todsgefahr, Mein Gott, ich bitt' durch Christi Blut: Schreib meinen Nam'n auf's beste In's Buch des Lebens ein, Und bind' mein' Seel' fein feste In's Lebensbündelein Mach's nur mit meinem Ende gut! blind and 3. Herr, lehr mich stets mein End' bedenken, Der'r, die im Himmel grünen el Und vor dir leben frei, So will ich ewig rühmen, Daß dein Herz trene sei! Mein Gott, Mein Gott, Jch bitt' durch Und wenn ich einstens sterben muß, Die Seel' in Jesu Wunden senken Und ja nicht sparen meine Buß! Mein Gott,:,: ich bitt' durch Christi Blut: Mach's nur mit meinem Ende gut! ne Chrifti Blut: Mach's nur mit meinem En- de gut! 1478 4. Laß mich bei Zeit mein Haus bestellen, Daß ich bereit sei für und für, und sage stets in allen Fällen: Herr, wie du willst, so schick's mit mir! Mein Gott,:,: ich bitt' durch Christi Blut: Mach's nur mit meinem Ende gut! 5 Mach' mir stets süße deinen Himmel Und bitter diese schnöde Welt; Gieb, daß mir in dem Weltgetümmel Die Ewigkeit sei vorgestellt: Mein Gott,:,: ich bitt' durch Christi Blut: Mach's nur mit meinem Ende gut! 414. Sterbe- und Begräbnislieder. 6. Ach Vater, deck all meine Sünde Mit dem Verdienste Christi zu, Darein ich mich festgläubig winde! Das giebt mir recht gewünschte Ruh. Mein Gott,:,: ich bitt' durch Christi Blut: Mach's nur mit meinem Ende gut! 7. Ich weiß, in Jesu Blut und Wunden Hab ich mich recht und wohl gebett't; Da find ich Trost in Todesstunden Und alles, was ich gerne hätt. Mein Gott,:,: ich bitt' durch Christi Blut: d Mach's nur mit meinem Ende gut! 8. ind o Nichts ist, das mich von Jesu scheide, Nichts, es sei Leben oder Tod; Ich leg die Hand in seine Seite Und sage: Mein Herr und mein Gott! Mein Gott,:,: ich bitt' durch Christi Blut: Mach's nur mit meinem Ende gut! 9. So tomm mein End heut oder morgen; Ich weiß, daß mir's mit Jeſu glückt; Ich bin und bleib in deinen Sorgen Mit Jesu Blut schön ausgeschmückt. Mein Gott,:,: ich bitt' durch Chriſti Blut: 226. Eigene Melodie. Mach's nur mit meinem Ende gut! 10. 4067 I Neander, † 1680. pepad Wie fleucht dahin der Men- schen Zeit! We ei let man zur grund! Wie schweigt hie von der = 2. Das Leben ist gleich wie ein Traum, So nichtig, wie ein Wasserschaum; Im Augenblick es bald vergeht e Und nicht besteht, Gleich wie ihr dieses täglich seht! 3. Ich leb indes in Gott vergnüget, Ich sterb ohn alle Kümmernis; Mir g'nüget, wie mein Gott es füget; Sch glaub und bin es ganz gewiß: Mein Gott,:,: durch Gnad und Christi Blut Machst du's mit meinem Ende gut! beda da JJ Nur du, mein Gott, du bleibeft mir Das, was du bist, ich traue dir; Laß Berg und Hügel fallen hin, Mir ist's Gewinn, Wenn ich allein bei Jefu bin! 4. Ewigkeit! Wie we- nig denkt man an die Stund' Von Her- zensPedala träge Mund! 5. Was hilft die Welt in letzter Not, Luft, Ehr und Reichtum in dem Tod! O Mensch! du läufst dem Schatten zu; Bedenk es nu, So lang ich in der Hütten wohn, Ei, lehre mich, o Gottes Sohn! Gieb, daß ich zähle meine Tag' Und munter wach, Daß, eh ich sterb, ich sterben mag! Du kommst sonst nicht zur wahren Ruh. 6. Weg Eitelkeit, der Narren Lust, Mir ist das höchste Gut bewußt, Das such ich nur, das bleibet mir; O mein Begier, Herr Jesu, zeuch mein Herz nach dir! Jisd3 s. 7. Was wird das sein, wenn ich dich seh Und bald vor deinem Throne fteh! Du unterdessen lehre mich, Daß stetig ich Mit klugem Herzen suche dich! Sterbe- und Begräbnislieder. 227. Mel. Ach Herr, mich armen Sünder Herzlich thut mich ver- lan- gen Nach einem sel- gen End, Weil ich hier bin um- fan- gen Mit Trübsal und E- lend; 3. Wenngleich süß ist das Leben, Der Tod sehr bitter mir, Will ich mich doch ergeben, 3u sterben willig dir, Ich weiß ein besser Leben, Da meine Seel fährt hin; Des freu ich mich gar eben, Sterben ist mein Gewinn. 4. POJJO Ich hab Lust abzu- scheiden Von dieser argen Welt, Sehn Je p mich nach ew- gen Freu- den: O Jesu, komm nur bald! 2. Da hast mich ja ertaufet Von Sünd, Tod, Zeufel, Höll; Es hat dein Blut gekostet, Drauf ich mein Hoffnung stell. Warum sollt mir denn grauen Vor'm Tod und Höll'ngesind? Weil ich auf dich thu bauen, Bin ich ein selges Kind. Der Leib zwar in der Erden Von Würmern wird verzehrt, Doch auferwecket werden Durch Christum schön verklärt, Wird leuchten als die Sonne Und leben ohne Not In Himmelsfreud und Wonne; Was schadet mir der Tod? 5. 415 Christoph Knoll, † 1621. Ob mich die Welt auch reizet, Zu bleiben länger hier, Und mir auch immer zeiget Ehr, Geld, Gut, all ihr Zier, Doch ich das gar nicht achte, Es währt ein' tleine Zeit, Das Himmlisch' ich betrachte, Das bleibt in Ewigkeit. 6. Wenn ich auch gleich nun scheide Von meinen Freunden gut, Das mir und ihn'n bringt Leide, Doch tröst't mir meinen Mut, Daß wir in großen Freuden Zusammen kommen schon Und bleiben ungescheiden Im himmelischen Thron. 7. Ob ich auch hinterlaffe Betrübte Waiselein, Der'n Not mich üb'r die Maße Jammert im Herzen mein, Will ich doch gerne sterben Und trauen meinem Gott; Er wird sie wohl versorgen Retten aus aller Not. 8. Was thut ihr so verzagen, Ihr armen Waiselein? Sollt euch Gott Hülf versagen, Der speist die Raben klein? Frommen Witwen und Waisen Ist er der Vater tren, Trotz dem, der sie beleidigt; Das glaubt ohn alle Scheu! 9. Gesegn' euch Gott, der Herre, Ihr Bielgeliebten mein! Trauert nicht allzufehre Über den Abschied mein! Beständig bleibt im Glauben! Wir werd'n in kurzer Zeit Einander wieder schauen Dort in der Ewigkeit. 416 10. Zuletzt ich mich ganz wende Zu dir, Herr Christ, allein, Gieb mir ein selig's Ende, Send mir dein Engelein! Führ mich in's ewge Leben, Das du erworben haft Durch dein Leiden und Sterben Und blutiges Verdienst! CAD 10 dit3 ft C J 11111 Sterbe ind Begräbnislieder. 11. Hilf, daß ich ja nicht weiche Von dir, Herr Jesu Christ! Dem Glauben Stärke reiche In mir zu aller Frist! Hilf mir ritterlich ringen, Daß, durch dein'n Trost ergött, Ich fröhlich möge singen: Es ist vollbracht" zuletzt! tib228. Eigene Melorie. Wenn mein Stündlein vor- han- den ist Und ich soll fahrn mein Straße, So g'leit du mich, Herr Jesu Christ, Mit Hülf mich 19THYS O nicht ver las se! Mein Seel an ਕਰ A -b- C Nicolaus Hermann, † 1551. Pol fehl ich, Herr, in deine Händ, Du wollst sie mir bewah- ren! 2. Mein Sünd'n mich werden kränken sehr, Mein G'wiffen wird mich nagen; Denn ihr'r sind viel, wieSand am Meer, Doch will ich nicht verzagen! der Bedenken will ich deinen Tod; Herr Jesu! deine Wunden rot, Die werden mich erhalten. 3. sind meinem letzten End BeIch bin ein Glied an deinem Leib, So fahr ich hin zu Jesu Christ, Des tröst ich mich von Herzen; Mein Arm thu ich ausstrecken; Bon dir ich ungeschieden bleib Ich ruhe sein und schlafe fest, In Todesnot und Schmerzen. Kein Mensch kann mich aufwecken; Wenn ich gleich sterb, so sterb ich dir; Denn Jesus Christus Gottes Sohn, Ein ewig Leben hast du mir Der wird die Himmelsthür aufthun, Mit deinem Tod erworben. Mich führn zum ewgen Leben. 4. Weil du vom Tod erstanden bist, Werd ich im Grab nicht bleiben; Mein höchster Trost dein Auffahrt iſt; Todsfurcht fann sie vertreiben. Denn wo du bist, da komm ich hin, Daß ich stets bei dir leb und bin; Drum fahr ich hin mit Freuden. 5. 229. Mel. O Got, der du ein Heerfürst ist,( Ps. 84.) Simon Dad, † 1659. J Joody d Ich bin ja Herr, in deiner Macht, Du hast mich an das Sterbe- und Begräbnislieder. Licht gebracht, Du un- ter hältst mir auch das Leben; Du ken- nest dogod Auch wie der gu = meiner Monden Zahl, Weißt, wann ich diesem Jam- merthal JJJJJJ and these think. - te Nacht muß ge ben: Wo, wie und wann ich || fter- ben soll, Das weißt du, Va- ter, mehr als wohl! 2. Mit Trost und Rat weiß beizuspringen? Wen hab ich nun, als dich allein, Er muß es ewig laffen stehn; Der mir in meiner letzten Pein Wir werden ewig nicht entgehu, Kriegt einmal uns der Höllen Rachen. Wer hilft mir sonst in dieser Not, Wo du nicht, Gott, du Todes Tod! 6. Wer nimmt sich meiner Seele an, Wenn nun mein Leben nichts mehr kann, Und ich muß mit dem Tode ringen, Wenn allen Sinnen Kraft gebricht, Thust du es, Gott, mein Heiland, nicht? 3. Mich dünkt, da lieg ich schon vor sidir In großer Hitz ohn Kraft und Zier, Mit höchster Herzensangst befallen; Gehör und Rede nehmen ab, Die Augen werden wie ein Grab, Doch kränkt die Sünde mich vor allen, Des Satans Anklag hat nicht Ruh, Setzt mir auch mit Bersuchung zu. 4. 417 Ich höre der Posaunen Ton, Und sehe den Gerichtstag schon, Der mir auch wird ein Urteil fällen. Hier weiset mein Gewissensbuch, Dort aber des Gesetzes Fluch Mich Sündenkind hinab zur Höllen; Da, wo man ewig, ewig Leid, Mord, Jammer, Angst und Wehe schreit. 5. 5% Er nehme das, was sein ist, hin; Ich weiß, daß ich des Herren bin! Kein Gold und Gut errettet mich, Umsonst erbeut ein Bruder sich, Den andern hier erst los zu machen, Der Teufel hat nicht macht an mir, Ich habe blos gesündigt dir, Was maßt sich Satan dessen an, Dir, der du Missethat vergiebest. Der kein Gesetz mir geben kann, Nichts hat an dem, was du, Herr, liebest? 7. Herr Jesu, ich, dein teures Gut, Daß ich der Sünde nicht gehöre! Bezeug' es mit selbst deinem Blut, Was schont denn Satan meiner nicht Und schreckt mich durch das Zorngericht? Komm, rette deines Leidens Ehre! Was giebest du mich fremder Hand, Und hast so viel an mich gewandt? 8. Nein, nein, ich weiß gewiß, mein Heil! Du läsfest mich, dein wahres Teil, zu tief in deinen Wunden sitzen: Hier lach ich aller Angst und Not, Es mag Gesetz, Höll oder Tod Auf mich her donnern oder blitzen: Dieweil ich lebte, war ich dein; Jetzt kann ich keines Fremden sein. 27 418 Sterbe- und Begräbnislieder. 230. Mel. O Gott, der du ein Heerfürst bist,( Ps. 84.) Mein Leben ist ein Pil- grim- stand, Ich rei se S ਵਿਕ nach dem Ba- ter- land, Nach dem Se- ru- sa- lem, das dro- ben Gott adpand selbst als Fr. Ad. Lampe, † 1729. eine feste Stadt Auf Bun- des- blut ge- grün- det Opppd3dJJJ hat, Da werd ich Jakobs Hir- ten*) lo ben: Mein Le- ben ਗੁਰੁ ਗੁਰੁ ਹਰਿ ਡੀ ਡ 華 ist ein Bil- grimstand, Ich reise nach dem Ba- ter- land. 2. So schnell ich Land und Sand verlaff', So schnell läuft meines Lebens Glas, Und was vorbei ist, kommt nicht wieder. Ich eile zu der Ewigkeit; Herr Jesu, mach mich nur bereit, Eröffne meine Augenlider, Daß ich, was zeitlich ist, veracht' Und nur nach dem, was ewig, tracht'. 3. Kein Reisen ist ohn Ungemach, Der Lebensweg hat auch sein Ach, Man wandelt nicht auf weichen Rosen; Der Steg ist eng, der Feinde viel, Die mich abreißen von dem Ziel: Ich muß mich oft in Dornen stoßen, Ich muß durch dürre Wüsten gehn Und kann selbst keinen Ausweg sehn. 4. Israels Hüter, Jesu Christ, Der du ein Pilgrim worden bist. Da du mein Fleisch hast angenommen, Zeig mir im Worte deine Tritt', Laß mich bei einem jeden Schritt Zu deinem Heil stets näher kommen! Mein Leben fleucht, ach, eile du, Und fleuch gleichwie ein Hirsch**) herzu! 6. Durch deinen Geist mich heilig leit, Gieb in Geduld Beständigkeit, Vor Straucheln meinen Fuß beschütze: Ich falle stündlich, hilf mir auf; Beuch mich, damit ich dir nachlauf! Sei mir ein Schirm in Trübfalshizze! Laß deinen süßen Gnadenschein In Finsternis nie ferne sein! 7. Wenn mir mein Herz, o Gnadenfüll, Bor Durst nach dir verschmachten will, So laß mich dich zum Labsal finden, Und wenn ich schließ die Augen zu, So bring mich zu der stolzen Ruh, Da Streit und alle Müth verschwinden: Laß mich da sein in Abrah'ms Schoß Dein Liebling und dein Hausgenoß! Der Sonne Glanz mir oft entbricht, Der Sonne, die mit Gnadenlicht In unverfälschten Herzen strahlet; Wind, Regen stürmen auf mich zu, Mein matter Geist find't nirgend Ruh; Doch alle Müh ist schon bezahlet, Wenn ich die güldne Himmelsthür Mir stell in Glaub und Hoffnung für. *) 1 Moj. 48, 15. 1 Mos. 49, 24. pf 80, 2.**) Hohel. 2, 9. 8, 14. 8. Bin ich in diesem Mesechsland*) Der blinden Welt schon unbekannt, Dort sind die Freunde, die mich kennen; Dort werd ich mit der Himmelsschar & He Sterbe- und Begräbnislieder. Al- le Was da geht wie Heu; wer- den neu. Edddddd 112 231. Eigene Melodie. Dir jauchzend dienen immerdar Und in der reinsten Liebe brennen. Mein Bräutigam, fomm, bleib nicht lang, In Kedars Hütten*) wird mir bang! *) Pj. 120. 5. Menschen müssen ster- ben, le bet, muß ver- del ben, = Frommen ist be= reit't. 2. Drum so will ich dieses Leben, Wann es meinem Gott beliebt, Auch ganz willig von mir geben, Bin darüber nicht betrübt; Denn in meines Jesu Wunden Hab ich schon Erlösung funden Und mein Trost in Todesnot Ist des Herren Jesu Tod. 3. 419 Jesus ist für mich gestorben Und sein Tod ist mein Gewinn; Er hat mir das Heil erworben, Drum fahr ich mit Freuden hin, Hin aus diesem Weltgetümmel In den schönen Gotteshimmel, Da ich werde allezeit Rühmen die Dreieinigkeit. 4. J. G. Albinus, † 1679. Die- ser Leib, der muß verwesen, Wenn er Da wird sein das Freudenleben, Da viel tausend Seelen schon Sind mit Himmelsglanz umgeben, Dienen Gott vor seinem Thron; an- ders soll ge- ne- sen Zu der großen Herr- lich- keit, Die den Al- les Fleisch verSoll es an= ders Da die Seraphinen prangen Und das hohe Lied anfangen: Heilig, heilig, heilig heißt Gott der Vater, Sohn und Geist! 5. Da die Patriarchen wohnen, Die Propheten allzumal, Wo auf ihren Ehrenthronen Sitzet die gezwölfte Zahl, Wo in so viel tausend Jahren Alle Frommen hingefahren, Da wir unserm Gott zu Ehr'n Ewig Hallelujah hör'n. 6. D, Jerusalem, du schöne, Ach, wie helle glänzest du! Ach, wie lieblich Lobgetöne Hört man da in stiller Ruh! Oder großen Freud und Wonne, Jetzo gehet auf die Sonne, Jetzo gehet an der Tag, Der kein Ende nehmen mag! 27* 420 7. Ach, ich habe schon erblicket Alle diese Herrlichkeit; Jezzo werd ich schön geschmücket Mit dem weißen Himmelskleid Und der goldnen Ehrenkrone, Stehe da vor Gottes Throne, Schaue solche Freude an, Die ich nicht beschreiben kann! Ik Von der Wiederkunft des Herrn. be 232. Mel. Nun, der Heiden Heiland, komm, peo Herz und Schatz, Wo ihr 8. Hier will ich nun ewig wohnen: Meine Lieben, gute Nacht! Eure Tren wird Gott belohnen, Die ihr habt an mir vollbracht. Alle meine Anverwandte, a Freunde, Nachbarn und Bekannte, Lebet wohl zu guter Nacht! Gott sei Lob, es ist vollbracht! Jop AT- Ier Glänb- gen Sam- mel- platz Ist da, wo ihr Her ze hier schon ist. 2. Eins geht da, das andre dort In die ewge Heimat fort, Ungefragt, ob die und der Uns nicht hier noch nüße wär. 3. - Aber wenn's nun schon geschehn,- Und er kann nie was versehn, N. L. v. Zinzendorf,+ 1760. liebster Jesus Christ Und ihr Hat man nichts dabei zu thun, Als zu schweigen und zu ruhn. 4. Manches Herz, das nicht mehr da, Geht uns freilich gar sehr nah; Aber, Lamm, du bist uns mehr, Als das eigne Leben wär! Von der Wiederkunft des Herrn.orgogn died bin 70000 8 233. Eigene Melodie. auf der 3inne: Wach auf, du hel lem Mun- de: We seid ihr Philipp Nicolai, † 1608. Wa- chet auf! ruft uns die Stim- me Der Wächter sehr hoch Mit- ter- nacht heißt diese Stun- de! Sie ru= fen uns mit 4 Yem! ru- sa Stadt Je flugen Jung- frau- en? 77 FJ Wohl- uf, der Bräut- gam kömmt! Steht auf, die Lam- pen nehm!! Von der Wiederkunft des Herrn. Hal- le lu- jah! Macht euch bereit Zu der Hoch- zeit, Ihr müs- set ihm ent= ge= gen gehn! 2. Zion hört die Wächter singen, Das Herz thut ihr vor Freuden springen, Sie wachet und steht eilend auf. Ihr Freund kommt vom Himmel Von Gnaden stark, von Wahrheit mächtig: dril Ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf. Nun komm, du werte Kron, Herr Sesu, Gottes Sohn! st Hosianna! admire ont 3. Gloria sei dir gesungen, Von Menschen und von Engels Heizungen, Mit Cymbeln und mit Harfenton! prächtig, Von zwölf Perlen sind die Thore An deiner Stadt, wir stehn im Der Wir folgen all Zum Freudensaal Und halten mit das Abendmahl! of Thi dispiar god ops off her- bei, Ge- schrei 421 234. Mel. Aus meines Herzens Grunte Japonia Ind Chore Engel hoch um deinen Thron. Kein Aug' hat je geſpürt, Kein Ohr hat mehr gehört Solche Freude: Drum jauchzen wir Und singen dir Das Hallelujah für und für! 3. Neander, † 1680. fte dpod Wacht auf, wacht auf, ihr Christen! Die Stun- de kommt In Die Lampen aus zurüs ten; Man hö- ret ein = Jade Ja ofdo Er- schal- len weit und breit: Du mußt dich fer- tig maS chen Mit Be- ten und mit Wachen In dieser letzten Zeit! 2. Es rufen von den Zinnen Die Wächter Gott's herab: Erwacht, ihr stolzen Sinnen, Legt doch den Hochmut ab, Und leget Demut an, Weil schon der Höllenrachen Mit Brüllen und mit Krachen Sich weit hat aufgethan! 3. Wacht auf, wacht auf! Es wütet Des Satans stolzes Heer, Das Basilisken brütet end Und trotzt je mehr und mehr, Sein Grimm wächst immerfort; Drum laßt uns fertig machen Mit Beten und mit Wachen Nach Gottes Rat und Wort! on! 422 Von der Wiederkunft des Herrn. 4. Wacht auf von Fleischeslüsten, Wacht ja bei Zeiten auf Vom Geiz, ihr Heuchelchristen! Verlaßt den Sündenlauf Und alle Sicherheit; Nur richtet eure Sachen Auf Beten und auf Wachen Zur Seelen Seligkeit! 5. Erwacht, ihr trunknen Sünder, Von eurem süßen Schlaf, 10 Erwacht, ihr Wollustkinder, Betrachtet Gottes Straf! Ach, wer da will entgehn, Der muß in allen Sachen go Mit Beten und mit Wachen Gerüst't und fertig stehn!" 6.( 900 pm3 Merkt, wie sich alles lentet Zum End' und Untergang; Der Fromme wird gekränket, Groß Unrecht geht im Schwang, Empörung ist gemein, Sa, alle Laster blühen: Drum laßt uns nicht verziehen, Mit Beten wach zu sein! 7. Merkt, was für Wunderzeichen Geschehen hin und her! Ihr Armen und ihr Reichen, Wacht auf! denn ohngefähr Geschiehet solches nicht; Gott will uns munter machen Eh er die Welt zerbricht. 8. 235. Mel. Valet will ich dir geben, Auf, be- tet, fämpft und wa 2. Macht eure Lampen fertig Und füllet sie mit Öl, Und seid des Heils gewärtig, n Bereitet Heil und Seel! Die Welt wird zwar zerbrochen, Wie selbst der Wahrheit Mund Dies Urteil hat gesprochen: Jedoch ist niemand fund, Wann und um welche Zeit Uns solches soll betreten: Drum müssen wir mit Beten Und Wachen sein bereit. S 933 9. t Wohl dem nun, der die Stimme Der Wächter nimmt in acht, Durch Buße sich vom Grimme Des Höchsten ledig macht! Dem wird nach dieser Zeit Das Beten und das Wachen Viel Wonn und Freude machen Im Schoß der Ewigkeit. Die Wächter Zions schreien: Der Bräutigam ist nah, Begegnet ihm in Reihen Und singt Hallelujah! hol( best F Juc Thode Er- muntert euch, ihr Frommen! Zeigt eurer Lam- pen Schein! Der A- bend ist ge fom- men, Die fin- stre Nacht bricht ein, M 102 ROER 2. Laurentii, † 1722 35 # 이후 이혼 이야 Es hat sich auf ge- ma chet Der Bräutigam mit Pracht: - chet, Bald ist es mit- ter- nacht! 3. Ihr flugen Jungfraun alle, Hebt nun das Haupt empor Mit Jauchzen und mit Schalle Zum frohen Engelchor! Die Thür ist aufgeschlossen, Die Hochzeit ist bereit; Auf, auf, ihr Reichsgenossen, Der Bräutgam ist nicht weit! Von der Auferstehung des Fleisches. Mitleben und regieren, Und vor des Lammes Thron Mit Jauchzen triumphieren In eurer Siegestron. 4. Er wird nicht lang verziehen, Drum schlafet nicht mehr ein! Man sieht die Bäume blühen, Der schönste Frühlingsschein Verheißt Erquicungszeiten; Die Abendröte zeigt Den schönen Tag von weiten, Vor dem das Dunkel weidt. 5. tod Wer wollte denn nun schlafen? Wer klug ist, der ist wach; Gott kommt, die Welt zu strafen, Zu üben Grimm und Rach' An allen, die nicht machen, Und die des Tieres Bild Anbeten samt dem Drachen: Drum auf, der Löwe brüllt! 6. et Begegnet ihm auf Erden, Ihr, die ihr Zion liebt, Mit freudigen Geberden Und seid nicht mehr betrübt! Es sind die Freudenstunden Gekommen, und der Braut Wird, weil sie überwunden, Die Krone nun vertraut. 7. men had no bus da Die ihr Geduld getragen Und mitgestorben seid, Sollt nun nach Kreuz und Klagen In Freuden sonder Leid ist im Leben! fric- den ge ben, 423 wind 8.stat Hier sind die Siegespalmen, Hier ist das weiße Kleid, Hier stehn die Weizenhalmen Im Frieden nach dem Streit Und nach den Wintertagen; in Hier grünen die Gebein, misté Die dort der Tod erschlagen; Hier schenkt man Freudenwein. 9. ur nos proye Jerusalem, der Ort, Hier ist die Stadt der Freuden, Wo die Erlösten weiden; Hier ist die sichre Pfort, Hier sind die güldnen Gaffen, Hier ist das Hochzeitsmahl, Hier soll sich niederlassen Die Braut, die Roj' m Thal.*) old 10. O, Jesu, meine Wonne, Komm bald und mach dich auf! Geh auf, verlangte Sonne, Und fördre deinen Lauf! Jesu, mach ein Ende Und führ uns aus dem Streit! Wir heben Haupt und Hände Nach der Erlösungszeit. *) Fohel. 2, 1. Von der Auferstehung des Fleisches. 236. Eigene Melodie. Louise Henriette, Kurfürstin von Brande burg+ 1667. für Gedanken macht? Je sus, mei- ne S 3u- ber sicht Und mein Hei- land, Die ses weiß ich, soll ich nicht Dar um mich zuWas die lange To des nacht mir auch €! 424 Von der Auferstehung des Fleisches. 2. Jesus, er mein Heiland, lebt; Ich werd auch das Leben schauen, Sein, wo mein Erlöser schwebt: Warum sollte mir denn grauen? Lässet auch ein Haupt sein Glied, Welches es nicht nach sich zieht? 3. Ich bin durch der Hoffnung Band 3u genau mit ihm verbunden; Meine starke Glaubenshand Wird in ihm gelegt befunden, 10 Daß mich auch kein Todesbann Ewig von ihm trennen kann. 4. Ich bin Fleisch und muß daher Auch einmal zu Asche werden, Das gesteh ich, doch wird er Mich erwefen aus der Erden, Daß ich in der Herrlichkeit Um ihn sein mög allezeit. Bei 5. ið sig Dann wird eben diese Haut Mich umgeben, wie ich gläube; Gott wird werden angeschaut mimo Dann von mir in diesem Leibe Und in diesem Fleisch werd ich dnli Jefum sehen ewiglich. my 6.0 und Dieser meiner Augen Licht Wird ihn, meinen Heiland, kennen; Ich, ich selbst, kein Fremder nicht, Werd in seiner Liebe brennen; Nur die Schwachheit um und an Wird von mir sein abgethan. 7. Was hier franket, seufzt und fleht, Wird dort frisch und herrlich gehen; Irdisch werd ich ausgefät, Himmlisch werd ich auferstehen; Hier geh ich natürlich ein, Dort, da werd ich geistlich sein. 8. Seid getroft und hoch erfreut, Jesus trägt euch, meine Glieder! Gebt nicht statt der Traurigkeit, Sterbt ihr, Christus ruft euch wieder, wann die letzt' Posaun' erklingt, Die auch durch die Gräber dringt! 9. rei- cher Frucht ge= jät. Lacht der finstern Erdenkluft, acht des Todes und der Höllen! Denn ihr sollt euch durch die Luft Eurem Heiland zugefellen; Dann wird Schwachheit und Verdruß Liegen unter eurem Fuß. 10. tsio Nur, daß ihr den Geist erhebt Von den Lüften dieser Erden, Und euch dem schon jetzt ergebt, Dem ihr beigefügt wollt werden: Schickt das Herze da hinein, Wo ihr ewig wünscht zu sein! HG 237. Mel. Der lieben Sonne Licht und Pracht de N. 2. v. Zinzendorf, † 1760. Pa Die Chris- ten gehn von Ort zu Ort Ge = ra= de Sie kommen in den Friedens- port Und ruhn in durch den Jam- mer, Gott hält der See- len Lauf Durch sein Umih- rer Kim- mer, 03 ar- men auf; Das Wei- zen- korn wird in sein Beet Auf Hoffnung 2. si Wie seid ihr doch so wohl gereift, Gelobt sein eure Schritte! Du, allbereits befreiter Geist, Du, jetzt verlaffne Hütte: Den rührt der Bräutigam Mit sanfter Liebesflamm; Die deckt in ungestörter Ruh Der Liebe stiller Schatten zu. 6 ni 66 Von der Jak sprsid fi od 238. Feb- C Von der zukünftigen Welt. 1946 zukünftigen Welt. O 3. Wir freu'n uns in Gelaffenheit Der großen Offenbarung; Indeffen bleibt das Pilgerkleid In heiliger Verwahrung.d Wie ist das Glück so groß Jn Jesu Arm und Schoß! Die Liebe führ uns gleiche Bahn: So tief hinab, so hoch hinan! Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern, do Ift's oder ist mein Geist entzückt? Mein Au ge Ich se he Got- tes Königs- thron, Zur Rech- t n = = Her- zen! Jesus ftil- let alle 2. Ich seh, er machet alles neu, Die Braut fährt zu ihm ohne Scheu In reiner, schöner Seide: Die Kleider sind mit Gold gestickt, Der Bräut'gam hat sie selbst geschmückt Mit teurem Halsgeschmeide; Meister, Geister, Cherubinen, Seraphinen wünschen Glücke: Jesus giebt ihr Himmelsblicke. 3. Der Braut ist nichts als Luft bewußt, 425 INGEN Ahasverus Fritsch, † 1701. op Jpddy hat jetzt was erblickt: Ich seh den Him- mel of- fen, Jesum, Gottes Sohn, Auf den wir alle hof- fen. POREDJUJJJJJ Sin- get, flin- get, Spielt auf schar- fen Da- vids- har- fen, jauchzt von Gott hat an ihrer Schönheit Lust, Sie glänzet wie die Sonne; Man führt sie in den Brautpalast, 63 Schmer- zen! In's Friedenshaus zur stolzen Rast, Zu ihres Königs Wonne. Klagen, Zagen, Sonnenhitze, Donnerblitze sind verschwunden: Gottes Lamm hat überwunden! 4. Gott hat sie aus dem Strom erfrischt, Der Augen Thränen abgewischt; Gott kommt, bei ihr zu wohnen. Er will ihr Gott, sie sein Volk sein, Selbst bei ihr gehen aus und ein; Wie reichlich kann Gott lohnen! Trauet, schauet land Gottes Güte, Gottes Hütte bei den Habis Rindern: Gott wohnt bei bekehrten Sündern! 426 5. Wie heilig ist die neue Stadt, Die Gott und Lamm zum Tempel hat, Zum Grunde die zwölf Boten! Gar nichts Gemeines geht hinein; Wer greuelt, muß verbannet sein, Sein Teil ist bei den Toten. Reine, feine, mod of Edle Steine sind gemeine, ihr Licht flimmert, Wie ein heller Jaspis schimmert. 6. Von der zukünftigen Welt. Die Stadt darf keiner Sonne nicht, Nicht unsers Mondes blaffes Licht, Das Lamm ist ihre Sonne. Ihr Leuchter Gottes Herrlichkeit; Die Heiden wandeln weit und breit Bei dieses Lichtes Wonne. Ihre Thüre Ihre Pforte dieser Orte stehet offen; Da wird keine Nacht getroffen. -bC der Himmels- stadt! den An- fang hatt'! ==7. Von Gottes Stuhle quillt ein Fluß, Der mitten auf der Gasse muß Das Holz des Lebens wässern. Die Frucht, die der Baum zwölffach trägt, 239. Met. Sollt ich meinem Gott nicht fingen? Ein jedes Blättchen, das er hegt, te Soll die Gesundheit bessern. Schlechte Knechte, Herren, Fürsten, Kaiser dürften nach der Quelle, Sie fleußt recht frystallenhelle. 8. Wie herrlich ist die neue Welt, Die Gott den Frommen vorbehält! Kein Mensch kann sie erwerben. Jesu, Herr der Herrlichkeit, Du hast die Stätt' auch mir bereit't, Hilf mir die Stätt' ererben! Weise, preise Ihre Kräfte, ihr Geschäfte mir Elenden; Laß mich auf den Anblick enden! ptp Öff= ne mir die Per L: n thoren, Licht vom Licht, zum Licht er= to ren, Eh die Welt du Schmuck Wolfg. Chr. Deßler, † 1722. Gile, Liebster, heim zu führen H M ada d Mei- ne Seele mit der Braut, Die du dir haft an- ver=- traut! nacht mehr betrübt und 2. 30 Ich lieg schon in deinen Armen Durch den Glauben festgeschränkt Und durch deiner Lieb' Erbarmen Wird mir Freude eingeschenkt, Die nach Himmelsmanna schmecket, Laß mich diese Klarheit zie- ren, Wo mich keine Sün- den2016 trau- rig be macht! Das du in der Ewigkeit Meiner Seelen hast bereit't; Aber diese Lust erwecket Durst, den nichts, mein Gott, als du, Sättiget in voller Ruh. Von der zukünftigen Welt. 3. Es verlanget mich, zu sehen Ohne Decke dein Gesicht, Und von Sünden frei zu stehen, Reines Lamm, in deinem Licht; Doch ich will dir nichts vorschreiben, Und mein Himmel ist schon hier, Wirst du, meiner Seelen Zier, Nur mit mir vereinigt bleiben; Denn wie sollt doch ohne dich Himmelsluft vergnügen mich? 4. Du bist meiner Seelen Bonne, Wenn mich Angst betrüben will: Mein Herz nennt dich seine Sonne, Und das Sorgenmeer wird still, Wenn mir deine Blicke lachen, Deren lieberfüllter Strahl Trennet alle Nacht und Qual; Du kannst mich vergnüget machen: In dir hab ich Himmelsfreud, Außer dir Verdruß und Leid. and sidr tim 2 is du 240. and an Eigene Melodie. Cal dest 5. Laß mich, Baum des Lebens! bleiben An dir einen grünen Zweig, Der, wenn ihn hier Stürme treiben, Stärker werd und höher steig, Auch im Glauben Früchte bringe, Und versetz mich nach der Zeit In das Feld der Ewigkeit,“ Da ich mich in dir verjünge, Wenn des Leibes welkes Laub Wieder grünt aus seinem Staub! 6. Gieß indessen in die Seele Deinen süßen Lebensjaft, Leben, dem ich mich vermähle! Und laß deiner Liebe Kraft Mich ganz gnadenvoll erlaben; Bleibe mein, ich bleibe dein, Dein will ich auf ewig sein! Dich, mein Jesu, will ich haben, Erd und Himmel acht ich nicht Ohne dich, mein Trost und Licht! Inoffsda nad 50 Ich hab von fer= ne, Herr, Und hät- te ger= ne Mein ndop tim nou srst munt quid 10 T Und hät- te gern mein mit= des s dapp Jepa|| Geister, dir hin- ge 2. Das war so prächtig, Was ich im Geist gesehn; Du bist allmächtig; Drum ist dein Licht so schön. Könnt ich an diesen hellen Thronen Doch schon von heute an ewig wohnen! 3. Johann Timotheus Hermes, † 1821. S Nur ich bin sündig, Der Erde noch geneigt. Das hat mir bündig Dein heilger Geist gezeigt: Ich bin noch nicht genug gereinigt, Noch nicht ganz innig mit dir verdeinigt. 427 dei- nen Thron er- blickt, Herz vor= aus- ge- schickt, Le= geben! disa sta ben, Schöp- fer der 4.3 m2 Doch bin ich fröhlich, Daß mich kein Bann erschreckt; Ich bin schon felig, Seitdem ich das entdeckt; Ich will mich noch im Leiden üben, Und dich zeitlebens inbrünstig lieben. 5. Ich bin zufrieden, Daß ich die Stadt gesehn, Und ohn Ermüden Will ich ihr näher gehn und ihre hellen goldnen Gaffen Lebenslang nicht aus den Augen laffen. 428 bez Pld Un- ter Von der zukünftigen Welt. 241. Eigene Melodie. See- le, ichwin- ge dich em- por! Als ein Ad- ler fleug be hende, S Li- lien je ner Freu den Sollst du wei- den; el Je- su Hän- de Öffnen schon das Per- le- thor. 2. Laßt mich gehen, laßt mich laufen Nach dir girret meine Seele In der Höhle, Bis sie sich von hinnen schwingt. 6. Zu dem Haufen Derer, die des Lammes Thron Nebst dem Chor der Seraphinen Schon bedienen Mit dem reinsten Jubelton! b- b- C 3. Löse, erstgeborner Bruder! Doch die Ruder Meines Schiffleins, laß mich ein In den sichern Friedenshafen, Zu den Schafen, Die der Furcht entrücktet sein! e 4. Nichts soll mir am Herzen kleben, Süßes Leben! Was die Erde in sich hält. Sollt ich noch in diesen Wüsten Länger nisten? Nein, ich eil in's Himmelszelt. 5. Herzensheiland, schenke Glauben Deiner Tauben, Glauben, der durch alles dringt! wär in dir! mehr bei mir; 2. E. Allendorf, † 1744. 1901 O, wie bald kannst du es machen, Daß mit Lachen Unser Mund erfüllet sei! Du kannst durch des Todes Thüren Träumend führen, Und machst uns auf einmal frei. 7. Du hast Sünd und Straf getragen, Furcht und Zagen Muß nun ferne von mir gehn; Tod, dein Stachel liegt darnieder, Meine Glieder Werden fröhlich auferstehn! 8 Jöjl diff Herzenslamm, dich will ich loben Hier und droben In der zartsten Liebsbegier; Du hast dich zum ewgen Leben Mir gegeben, Hole mich, mein Lamm, zu dir! 242. in Eigene Melodie. Johann Mathias Meyfart, † 1642. A = Je- ru- sa- lem, du hoch ge baute Stadt, Wollt Gott, ich Mein sehn- lich Herz so groß Ber- lan- gen hat und ist nicht to: podj pody Weit über Berg und Tha le, Weit ü- bers bla- che 9 Von der zukünftigen Welt. Feld Schwingt es sich über al 2. O schöner Tag und noch viel schönre Stund, Wann wirst du kommen schier, Da ich mit Lust und freiem Freudenmund Die Seele geb von mir In Gottes treue Hände Zum auserwählten Pfand, Daß sie mit Heil anlände In jenem Vaterland? 3. Im Augenblick wird sie erheben sich Bis an das Firmament, se del Wenn sie verläßt so sanft, so wunderlich Die Stätt' der Element', Fährt auf Eliä Wagen Mit engelischer Schar, Die sie in Händen tragen, Umgeben ganz und gar. dull 4. OEhrenburg, sei mun gegrüßet mir! Thu auf der Gnaden Pfort! Wie große Zeit hat mich verlangt nach dir, Eh ich bin kommen fort Aus jenem bösen Leben, Aus jener Nichtigkeit, Und mir Gott hat gegeben Das Erb' der Ewigkeit. 1st 5. le Und eilt aus dieser Welt. Seh ich, die beste Kron. Die Jesus mir, der Herre, Entgegen hat gesandt, Da ich noch war von ferne In meinem Thränenland. 6. 429 Propheten groß und Patriarchen hoch, Auch Christen insgemein, Die weiland trugen dort des Kreuzes Joch Und der Tyrannen Pein, Schau ich in Ehren schweben, In Freiheit überall, Mit Klarheit hell umgeben, Mit sonnenlichtem Strahl. 09 7. Wenn dann zuletzt ich angelanget bin Im schönen Paradeis, Von höchster Freud erfüllet wird der Sinn, Der Mund von Lob und Preis; Das Hallelujah reine Spielt man in Heiligkeit, Das Hoftanna feine Ohn End in Ewigkeit. 12 8.49 Mit Jubelflang, mit Instrumenten schön, Auf Chören ohne Zahl, Daß von dem Schall und lieblichen Getön 310191 Was für ein Volt, was für ein Sich regt der Freudensaal, Mit hunderttausend Zungen, edle Schar Kommt dort gezogen schon! Was in der Welt von Auserwählten war, Mit Stimmen noch viel mehr, Wie von Anfang gesungen Das himmelische Heer. sinout#eris Idout pom Bret disc undsint mi dull dir sig user 243. climprot picis nodhi du Insoni02 101 350 Mel. Wie wohl ist mir, o Freund der Seeien. dalis mod thin das! 33 Es ist noch eine Ruh vorhanden: Auf! mi- des Du seufzest hier in dei- nen Banden Und dei- ne Johann Sigismund Knuth, † 1779. म Herz, und wer- de licht! Sonne schei- net nicht. Sieh auf das Lamm, das dich mit Freuden 430 Von der zukünftigen Welt. poodep Dort wird vor sei- nem Stuh- le wei- den: Wirf hin die Last, und eil her- zu! Bald ist des Glaubens Kampf ge- en- det, Bald, bald der = म So gehst du ein zu deiner Ruh. 5. = sau- re Lauf voll- en det; 2. Die Ruhe hat Gott auserforen, Die Ruhe, die kein Ende nimmt. Es hat, da noch kein Mensch geboren, Die Liebe sie uns so bestimmt. Das Lämmlein wollte darum sterben, Uns diese Ruhe zu erwerben; Es ruft, es locket weit und breit: Ihr müden Seelen und ihr Frommen, Versäumet ja nicht, einzukommen Zu meiner Ruhe Lieblichkeit! 3. So kommet denn, ihr matten Seelen, Die manche Last und Bürde drückt! Eilt, eilt aus euren Kummerhöhlen! Geht nicht mehr krumm und sehr gebückt! Ihr habt des Tages Last getragen, Dafür läßt euch das Lämmlein sagen: Ich selbst will eure Ruhstatt sein; Ihr seid mein Volk, gezeugt von oben, Ob Sünde, Welt und Teufel toben, Seid nur getrost und gehet ein! 4. Was mag wohl einen Kranken laben Und einen müden Wandersmann? Wo jener nur ein Bettlein haben Und sanfte darauf ruhen kann; Wenn dieser sich darf niedersetzen, An einem frischen Trunk ergößen: Wie sind sie beide so vergnügt! Doch dies sind kurze Ruhestunden, Es ist noch eine Ruh erfunden, Da man auf ewig stille liegt. Da wird man Frendengarben bring, Denn unsre Thränensaat ist aus; O, welch ein Jubel wird erklingen Und süßer Ton in's Baters Haus! Schmerz, Seufzen, Leid, Tod und an dergleichen Wird müssen fliehn und von uns weichen, Wir werden Gottes Lamm dort ſehn; Es wird beim Brunnquell uns erfrischen, Die Thränen von den Augen wischen: Wer weiß, was sonst noch soll geschehn? 6. Kein Durst noch Hunger wird uns schwächen, Den die Erquicungszeit ist da; Die Sonne wird uns nicht mehr stechen, Das Lamm ist seinem Volke nah. Es will selbst über ihnen wohnen Und ihre Treuc wohl belohnen Mit Licht und Trost, mit Ehr und Preis. Es werden die Gebeine grünen; Der große Sabbath ist erschienen, Da man von keiner Arbeit weiß. 7. Da ruhen wir und sind im Frieden Und leben ewig sorgenlos. Ach, fasset dieses Wort, ihr Müden! Legt euch dem Heiland in den Schoß! Ach, Flügel her, wir müssen eilen Und uns nicht länger hier verweilen; Dort wartet schon die frohe Schar. Fort, fort, mein Geist, zum Jubilieren, Begürte dich zum Triumphieren, Auf, auf, es kommt das Ruhejahr! Der Heidelberger Katechismus samt den Kirchenformularen, einigen Gebeten und den allgemeinen christlichen Glaubensbekenntnissen. Aber durch Hälfe Gottes ist mir's gelungen, und stehe bis auf diesen Tag, und zeuge beide den Kleinen und Großen, und sage nichts außer dem, das die Propheten gesagt haben, daß es geschehen sollte, und Moses u. j. w. Apostelgesch. 26, 22. sumeidstna predjedloč deusdaald rollfir R Heidelberger Katechismus. noty bez angode min Der Heidelberger Katechismus vom Jahre 1563. tm mot 1500 85 eint de demo Der 1. Sonntag, dem 1. Was ist dein einiger Trost im Leben und im Sterben? Daß ich mit Leib und Seele 1), beides im Leben und im Sterben 2), nicht mein, sondern meines getreuen Heilandes Jesu Christi eigen bin ³), der mit seinem teuren Blute für alle meine Sünden vollkömmlich bezahlet 4) und mich aus aller Gewalt des Teufels erlöset hat 5) und also bewahret 6), daß ohne den Willen meines von meinem Haupte kann fallen 7), ja auch mim Himmel kein Haar alles zu meiner Seligkeit dienen muß 8). Darum er mich auch durch seinen heiligen Geist des ewigen Lebens versichert 9) und ihm forthin zu leben, von Herzen willig und bereit macht 10). 1) 1 Kor. 6, 19. 20. 2) 1 Theff. 5, 10. Röm. 14, 8. 3) 1 Kor. 3, 23. 4) 1 Petr. 1, 18. 19.1 Joh. 1, 7. 1 Joh. 2, 1. 2. 5) 1 Joh. 3, 8. Hebr. 2, 14. 15. 6) Job. 6, 39. 7) Matth. 10, 30. Lut. 21, 18. 8) Röm. 8, 28. 9) 2 Kor. 1, 22. 5, 5. 10) Röm. 8, 14. 433 2. Wie viel Stücke sind dir nötig zu wissen, daß du in diesem Trost feliglich leben und sterben mögest? Drei Stücke 1): erstlich, wie groß meine Sünde und Elend sei 2). Zum andern, wie ich von allen meinen Sünden erlöjet werde 3). Und zum dritten, wie für 1) Matth. 11, 28-30. Röm. 7, 24. 25. Epb. 5, 8. 9. 2) Joh. 9, 41. Röm. 3, 10. 3) Joh. 17, 3. 4) Ephef. 5, 10. 1 Petr. 2, 9-12. Röm. 6, 11-13. Matth. 5, 16. or servodogno di Der erste Teil. Von des Menschen Der 2. Sonntag. 3. Woher erkennest du dein Elend? Aus dem Gesetz Gottes. Röm. 3, 20. Röm.. 7, 7. Joh. 5, 45. Elend.mpg 2nd 4. Was erfordert denn das göttliche Gesetz von uns? Dies lehret uns Christus in einer Summa, Matth. am 22. v. 37. 38. 39. 40. Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und allen Kräften. Dies ist das vornehmsie und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben als dich selbst. In diesen zweien Geboten hanget das ganze Gesetz und die Propheten. 5 Moj. 6, 4. 5. 3 Moj. 19, 18. ut. 10, 27. 28. 15. Kannst du dies alles vollkömmlich halten? Nein 1): denn ich bin von Natur geneigt, Gott und meinen Nächsten zu haffen 2). 1) Röm. 3, 10. 12. 23. 1 Joh. 1, 8. 2) Röm. 8, 7. Ephef. 2, 3. Tit. 3, 3. Jerem, 13, 23. Der 3. Sonntag. and 6. Hat denn Gott den Menschen also böse und verkehrt erschaffen? Nein: sondern Gott hat den Menschen gut ¹) und nach seinem Ebenbild erschaffen 2), das ist, in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit, auf 28 434 Heidelberger Katechismus. daß er Gott, seinen Schöpfer, recht erkennte und von Herzen liebte und in ewiger Seligkeit mit ihm lebte, ihn zu loben und zu preisen 3). 1 Mos. 1, 31. 2) 1 Moj. 1. 26. 27.$) 2 Kor. 3, 18. Ephef. 4, 24. Rol. 3, 10. 7. Woher kommt denn solche verderbte Art des Menschen? Aus dem Fall und Ungehorsam unserer ersten Eltern, Adam und Eva im Paradies ¹), da unsere Natur also vergiftet worden, daß wir alle in Sünden empfangen und geboren werden 2). ( ¹) 1 Mos. 3. Nöm. 5, 12. 18. 19. 2) Pi. 51, 7.1 Moj. 5, 3. 1 8. Sind wir aber dermaßen verderbt, daß wir ganz und gar untüchtig sind zu einigem Guten und geneigt zu Sing allem Bösen? 193dnoted allo 6mm( ind of QED Ja 1): es sei denn, daß wir durch den Geist Gottes wiedergeboren werden 2). DE 246¹) 1 Mos. 8, 21. 6, 5. Hiob 14, 4. 15, 14. 16. 35. TO THỜI K piller og med det g Der 4. Sonntag. monsid Jes. 53, 6. 2) Joh. 3, 5. 119001 190 1989 ogions ( 011( bom tists dur 0 0 0 0 0 9 Thut denn Gott dem Menschen nicht unrecht, daß er in seinem Gesetz von ihm fordert, was er nicht thun kann? Nein: denn Gott hat den Menschen also erschaffen, daß er es konnte thun 1); der Mensch aber hat sich und alle seine Nachkommen, aus Anstiftung des Teufels 2), durch mutwilligen Ungehorsam derselbigen Gaben beraubt 3). 3. b) 1. mel. Mos. 3, 6. 7. Nöm. 5, 12. stur HD MUS 1) Pred. Sal. 7, 29. 2) 1 Moi. 3, 13. 2 Kor. 11, 3. 8) By Jplor 10. Will Gott solchen Ungehorsam und Abfall ungestraft 21-111assen hingehen? Mit nichten: 1) sondern er zürnt schrecklich, beides über angeborne und wirkliche Sünden, und will sie aus gerechtem Urteil zeitlich und ewig strafen, wie er gesprochen hat: Verflucht sei jedermann, der nicht bleibet in allem dem, das geschrieben stehet im Buche des Gesetzes, daß er's thue 2). 1) 1 mes. 2, 17. Röm. 5, 12. Hebr. 9, 27. 2) 5 Mos. 27, 26. Gal. 3, 10. Röm. 1, 18. 11. Jst denn Gott nicht auch barmherzig? Gott ist wohl barmherzig 1) er ist aber auch gerecht 2). Derhalben erfordert seine Gerechtigkeit, daß die Sünde, welche wider die allerhöchſte Majestät Gottes begangen ist, auch mit der höchsten, das ist, mit der ewigen Strafe, an Leib und Seele gestraft werde.s070113 2 Moj. 34, 6. 7. 20, 5. 6. 2) Nah. 1, 2. 3. Pi. ahmah 1, 2, 3. OLCE Pf. 5. 5-7. Hebr. 10, 31. so madail lloj I is ing nog ob on en tods stiling Der andere Teil. Von des Menschen Erlösung, id als da bigger sid 6ns INSENDE om hadenrose mbal ni llot Der 5. Sonntag. 12. Dieweil wir denn nach dem gerechten Urteil Gottes zeitliche und ewige Strafe verdient haben: wie möchten wir dieser Strafe entgehen und wiederum zu Gnaden kommen? Gott will, daß seiner Gerechtigkeit genug geschehe ¹), derowegen müssen wir derselben entweder durch uns selbst oder durch einen andern vollkommene Bezahlung thun 2), .3 17. 2 Mof. 23, 7. Hesel. 18, 4. Matth. 5, 26. 2) Nöm. 8, 3. 4. 13. Können wir aber durch uns selbst Bezahlung thun? ¹) 1 Moj. 2, 17. Mit nichten: sondern wir machen auch die Schuld noch täglich größer. 6 ob 9, 2. 3. Matth. 16, 26. P. 130, 3. Röm. 2, 5. Heidelberger Katechismus. 435 14. Kann aber irgend eine andere oder bloße Kreatur für uns bezahlen? S16 81 Keine; denn erstlich will Gott an keiner andern Kreatur strafen, was der Mensch verschuldet hat 1). Zum andern, so kann auch keine bloße Kreatur die Last des ewigen Zornes Cottes wider die Sünde ertragen und andere davon erlösen 2).s 18, 4. Hebr. 2, 14. 2) Pf. 130, 3. Nah. 1, 6. Jepito Miti ind 61) Deſet. 18, 4. Debr ¹) 15. Was müssen wir ni sdunip bi denn für einen Mittler und Erlöser suchen? muffed mage Gall Einen solchen, der ein wahrer 1) und gerechter Mensch 2), und doch stärker denn alle Kreaturen, das ist, zugleich wahrer Gott sei 3). 1) 1 Kor. 15, 21. 2) Jes. 53, 11. Hebr. 3) Jef. 7, 14. 9, 6. MNG' MA Jerem. 23, 6. stod maglipämilla Der 6. Sonntag. amig me 16. Warum muß er ein wahrer und gerechter Mensch sein? Darum, daß die Gerechtigkeit Gottes erfordert, daß die menschliche Natur, die gesündigt hat, für die Sünde bezahle ¹), aber einer, der selbst ein Sünder wäre, nicht könnte für andere bezahlen 2). 101 IT'S 1) Seſek. 18, 20. Röm. 5, 18. 1 Kor. 15, 21. febr. 2, 14-16. 2) Hebr. 7, 26. 27. Pi. 49, 8. 9. 1 Petr. 3, 18. 17. Warum muß er zugleich wahrer Gott sein? Daß er aus Kraft seiner Gottheit die Last des Zornes Gottes an seiner Menschheit ertragen ¹) und uns die Gerechtigkeit und das Leben erwerben und wiedergeben möchte 2). apie muso mote JOU 1) Jej. 53, 5. 8. 1 Petr. 3, 18. 2) Apostelgesc. 20, 28. 1 Joh. 4, 9. 10. Joh. 3, 16. 18. Wer ist aber derselbige Mittler, der zugleich wahrer Gott und ein wahrer gerechter Mensch sei? sisid And Unser Herr Jesus Christus 1), der uns zur vollkommenen Erlösung und Gerechtigkeit geschenket ist 2). 1) Matth. 1, 21. 23. 1 Tim. 2, 5. 6. Luf. 2, 11. 2) 1 Kor. 1, 30. 19. Woher weißt du das? Aus dem heiligen Evangelio, welches Gott selbst anfänglich im Paradies 1) hat geoffenbart, folgends durch die heiligen Erzväter und Propheten²) laſſen verkündigen und durch die Opfer und andere Ceremonien des Gesetzes vorgebildet 3), endlich aber durch seinen eingeliebten Sohn erfüllet 4). 1) 1 Vos. 3, 15. 2) 1 Moj. 22, 18. 49, 10. Röm. 1, 2. Hebr. 1, 1. 22. 23. 24. 10, 43. 3) Joh. 5, 46. Hebr. 10, 1. 7. 4) Röm. 10, 4. Gal. 4, 4. rostelgesch. 3, dau lamig ng Der 7. Sonntag. 20. Werden denn alle Menschen wiederum durch Christum selig, wie sie durch Adam sind verloren worden? bon Nein: sondern allein diejenigen, die durch wahren Glauben ihni werden einverleibt und alle seine Wohlthaten annehmen. sortu olin Is Joh. 1, 12, 13, 36.. 2, 12. Röm. 11, 19. 20. Hebr. 4, 2. 10, 39. 21. Was ist wahrer Glaube? thing Es ist nicht allein eine gewisse Erkenntnis, dadurch ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort hat geoffenbaret 1), sondern auch ein herzliches Vertrauen 2), welches der heilige Geist 3) durch's Evangelium in der Sünden, ewige Gerechtigkeit und Seligkeit von Gott geschenket sei 5), aus lauter Gnaden, allein um des Verdienstes Christi willen 6). 1) Sat. 2, 19. Hebr. 11, 3. 2) Hebr. 11, 1. 7. Röm. 10, 9. 10. 3) Matth. 16, 17. 2 Kor. 4, 13. Gal. 5, 22. Phil. 1, 19. 4) Röm. 1, 16. 10, 7. 5) Habat. 2, 4. Röm. 5, 1, Ephej. 2, 7. 8. 9. Hebr. 10, 38. 39. 6) Gal. 2, 16. Röm. 3, 24. 25. 28* Heidelberger Katechismus. 22. Was ist aber einem Christen not zu glauben? Alles, was uns im Evangelio verheißen wird, welches uns die Artikel unsers allgemeinen, ungezweifelten christlichen Glaubens in einer Summa lehren. Joh. 20, 31. Matth. 28, 20. 436 S ( 1 390 22 Jug Bod jok sid QUIDSIN 23. Wie lauten dieselben? jolas mound sadra Gott Vater, den Allmächtigen, Schöpfer Himmels und Ste 9 and di Und in Jesum Christum, seinen eingebornen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist von dem heiligen Geist, geboren aus Maria der Jungfrau, gelitten unter Pontio Pilato, gefreuzigt, gestorben und begraben, abgestiegen zu der Hölle, am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel, sitzet zu der Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dannen er kommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten. Ich glaube in den heiligen Geist, eine, heilige, allgemeine christliche Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des fleisches und ein ewiges Leben. ads 13 Ich glaube in der Erde. Der 8. Sonntag. 24. Wie werden diese Artikel abgeteilt? In drei Teile. Der erste ist von Gott dem Vater und unserer Erschaffung. Der andere von Gott dem Sohne und unserer Erlösung. Der dritte von Gott dem heiligen Geist und unserer Heiligung. 25. Dieweil nur Ein einig göttlich Wesen ist 1), warum nennest du drei: den Bater, Sohn und heiligen Geist? 1 Darum, daß sich Gott also in seinem Wort geoffenbaret hat, daß diese drei unterschiedliche Personen der einige wahrhaftige und ewige Gott sind 2). 1) 5 Moj. 6, 4. Ephef. 4, 5. 6. 2, Joh. 3, 35. 1 Kor. 2, 10. Matth. 28, 19. 2 Kor. 13, 13. 1 Joh. 5, 7. escored in( orignVon Gott dem Vater.ders onl replet produsere ind THE ON raspols and nations Der 9. Sonntag. 26. Was glaubst du, wenn du sprichst: Ich glaube in Gott Vater, den Allmächtigen, Schöpfer Himmels und der Erden? Daß der ewige Vater unsers Herrn Jesu Christi, der Himmel und Erde samt allem, was darinnen ist, aus nichts erschaffen 1), auch dieselbigen noch durch seinen ewigen Rat und Vorsehung erhält und regieret 2), um seines Sohnes Christi willen mein Gott und mein Vater sei 3), auf welchen ich also vertraue, daß ich nicht zweifle, er werde mich mit aller Notdurft Leibes und der Seele versorgen 4), auch alles Ubel so er mir in diesem Jammerthal zuschicket, mir zu gut wenden 5), dieweil er's thun kann, als ein allmächtiger Gott 6), und auch thun will, als ein getreuer Vater 7). 1) 1 Mos. 1. Pf. 33, 6. Hebr. 11, 3. P. 104. 115, 3. 2) Matth. 10, 29. Röm. 11, 36 Hebr. 1, 3. 3) Joh. 1, 12. Röm. 8, 15. Gal. 4, 5. 6. 7. Eph. 1, 5. 4) Pf. 55, 23. Matth. 6, 25. 26. Lut. 12, 22. 5) Röm. 8, 28. 6) Nöm. 10, 12. 7) Matth. 6, 26. 7, 9. 10. 11. 10am and(+ 1 Tim Der 10. Sonntag. 27. Was verstehest du durch die Vorsehung Gottes? Die allmächtige und gegenwärtige Kraft Gottes 1), durch welche er Himmel und Erde samt allen Kreaturen, gleich als mit seiner Hand noch Heidelberger Katechismus. 437 erhält 2), und also regieret, daß Laub und Gras, Regen und Dürre, fruchts bare und unfruchtbare Jahre, Essen und Trinken 3), Gesundheit und Krankheit 4), Reichtum und Armut 5), und alles nicht von ungefähr, sondern von seiner väterlichen Hand uns zukommt 6). 1) Apostelgesch. 17, 25-27. 2) Hebr. 1, 2. 3. 83) Jerem. 5. 24. Apostelgesch. 14, 17. 4) Joh. 9, 2. 3. 5) Spr. Sal. 22, 2. 6) Spr. Sal. 16, 33. Pf. 139, 16. do 28. Was für Nutzen bekommen wir aus der Erkenntnis der Schöpfung und Vorsehung Gottes? Daß wir in aller Widerwärtigkeit geduldig 1), in Glückseligkeit dankbar 2) und auf's Zukünftige guter Zuversicht zu unserm getreuen Gott und Vater sein sollen, daß uns keine Kreatur von seiner Liebe scheiden wird 3), dieweil alle Kreaturen also in seiner Hand sind, daß sie sich ohne seinen Willen auch nicht regen noch bewegen können 4). 1) Nöm. 5, 3. Hiob 1, 21. Jaf. 1, 3. 2) 5 Mos. 8, 10. 1 Theff. 5, 18. 3) Röm. 8, 38. 4) Hiob 1, 12. 2, 6. 12, 9. 10. Apostelgesch. 17, 25-28. Spr. Sal. 21, 1 21000 1100 do picon Gott dem Sohn.ins pre rad 1 du Der 11. Sonntag. and tromme hand( nimit unst moll 29. Warum wird der Sohn Gottes Jesus, das ist tun Seligmacher, genannt? mongtun Darum, daß er uns selig macht von unsern Sünden ¹) und daß bei keinem andern einige Seligkeit zu suchen noch zu finden ist 2). y maith lan 1, 21. Hebr. 7, 25. 2) Apoſtelgeſch 4, 12. 30. Glauben denn die auch an den einigen Seligmacher Jesum, die ihre Seligkeit und Heil bei Heiligen, bei ihnen selbst oder anderswo suchen? thisprl, sottol Nein: sondern sie verleugnen mit der That den einigen Seligmacher und Heiland Jesum, ob sie sich seiner gleich rühmen ¹). Denn entweder muß Jeſus nicht ein vollkommener Heiland sein oder die diesen Heiland mit wahrem Glauben annehmen, müssen alles in ihm haben, das zu ihrer Seligkeit vonnöten ist 2). 1) 1 Kor. 1, 13. 31. Gal. 5, 4. 2) Hebr. 12, 2. Jef. 9, 6. Kol. 1, 19. 20. 2, 10. 1 Joh. 1, 7. 40 lum Der 12. Sonntag.du dis 11191119 31. Warum ist er Christus, das ist ein Gesalbter", genannt? Daß er von Gott dem Vater verordnet und mit dem heiligen Geist ¹), geſalbt ist zu unserm obersten Propheten und Lehrer 2), der uns den heimlichen Rat und Willen Gottes von unserer Erlösung vollkommen offenbart ³); und zu unserm einigen Hohenpriester 4), der uns mit dem einigen Opfer seines Leibes erlöset hat und immerdar mit seiner Fürbitte vor dem Vater vertritt 5); und zu unserm ewigen König, der uns mit seinem Wort und Geist regiert und bei der erworbenen Erlösung schützet und erhält 6). 1) Hebr. 1, 9. Pi. 45, 8. 2) 5 Mof. 18, 15. Apostelgesch. 3, 22. 3) Joh. 1, 18. 15, 15. 4) p. 110, 4. Hebr. 7, 21. 10, 12. 5) Röm. 8, 34. 95, 9. 10. 6) ₁. 2; 6. Lut. 1, 33. Matth. 28, 18. Joh. 10, 28. 32. Warum wirst aber du ein Christ genannt? Daß ich durch den Glauben ein Glied Christi 1) und also seiner Salbung teilhaftig bin 2), auf daß auch ich seinen Namen bekenne 3), mich ihm zu einem lebendigen Dankopfer darstelle 4) und mit freiem Gewissen in diesem Leben wider die Sünde und Teufel streite 5) und hernach in Ewigkeit mit ihm über alle Kreaturen herrsche 6). und nodolog this fun pal sim 1) Apostelgesch. 11, 26. 1 Kor. 6, 15. 2) 1 Joh. 2, 20. 27. Jes. 59, 21. Apostelg. 2, 17. Joel 3, 1-5. 3) Matth. 10, 32. Mart. 8, 38. 4) Röm. 12, 1. Offenb. Joh. 1, 6. 5, 8-10. 1 Petr. 2, 9. 5) 1 Tim. 1, 18. 19. 6) 2 Tim. 2, 12. 438 Heidelberger Ratechismus. Der 13. Sonntag, loop 33. Warum heißt er Gottes eingeborner Sohn, so doch wir auch Kinder Gottes sind? Omist Darum, daß Chriftus allein der ewige, natürliche Sohn Gottes ist 1), wir aber um seinetwillen aus Gnaden zu Kindern Gottes angenommen sind 2). 1) Joh. 1, 14. 18. Hebr. 12. 2) Röm. 8, 15. 16. Ephes. 1, 5. 6. 289 34. Warum nennst du ihn unsern Herrn? Daß er uns mit Leib und Seele von der Sünde und aus aller Gewalt des Teufels nicht mit Gold oder Silber, sondern mit seinem teuren Blut ihm zum Eigentum erlöset und erkauft hat. 1 Petr. 1, 18. 19. 2, 9. 1 Kor. 6, 20. 7, 23. alls nostoss alla lisursid agar t( bist( bin malli Der 14. Sonntag. 35. Was heißt, daß er empfangen ist von dem heiligen Geist, geboren aus Maria der Jungfrau? Daß der ewige Sohn Gottes, der wahrer und ewiger Gott ist 1) und bleibet 2), wahre menſchliche Rats heiligen Geiftes an sich genommen hat), aus dem Fleisch und Blut der Jungdes frau Maria 3) durch Wirkung allem auf daß er auch der wahre Same Davids sei 5) seinen Brüdern in gleich 6), ausgenommen die Sünde 7). 19 od 1) Joh. 1, 1. 17, 3. Röm. 1, 4. Röm. 9, 5. 2) Joh. 1. 14. Gal. 4, 4. 3) Gal. 4, 4. 4) Matth. 1, 18. 20. Luf. 1, 35. 5) Pi. 132, 11. Röm. 1, 3. 6) Phil. 2, 7. 7) Hebr. 4, 15. 7, 26. 36. Was für Nutzen bekommst du aus der heiligen Empfängnis und Geburt Christi? 10 08 Angesicht ISGO: Hisi Daß er unser Mittler ist ¹) und mit seiner Unschuld und vollkommenen Heiligkeit meine Sünde, darin ich bin empfangen, vor Gottes bedeckt 2) gils nopinis and top& d 1191 1990 91 Enis1) Hebr. 2, 16. 17. 7, 26. 27. 2) pf 32, 1. 1 Kor. 1, 30. sij de use onlis modulo mordomn tim duplis ammolloo is thin mist onalise Der 15. Sonntag. oudono ( med tilse 12 37. Was verstehest du durch das Wörtlein gelitten"? Daß er an Leib und Seele die ganze Zeit seines Lebens auf Erden, sonderlich aber am Ende desselben, den Zorn Gottes wider die Sünde des ganzen menschlichen Geschlechts getragen hat ¹), auf daß er mit seinem Leiden, als mit dem einigen Sühnopfer 2), unsern Leib und Seele von der ewigen Verdammnis erlöfete und uns Gottes Gnade, Gerechtigkeit und ewiges Leben erwürbe. 4) 1 Betr. 2, 24. 3, 18. Jei. 53, 12. 2) 1 Joh. 2, 2. 4, 10. Röm. 3, 25. 38. Warum hat er unter dem Richter Pontio Pilato gelitten? Auf daß er unschuldig unter dem weltlichen Richter verdammt würde ¹) und uns damit von dem strengen Urteil Gottes, das über uns ergehen follte, erledigte 2). 1) Apostelg. 3, 14. Luk. 23, 13. 14. 15. Joh. 19, 4. 2) Pf. 69, 5. Jes. 53, 4. 5. 2 Kor. 5, 21. Gal. 3, 13. 14. modyni 196 do bi ing 39. Ist es etwas mehr, daß er ist gekrenziget worden, denn asio er eines andern Todes gestorben wäre? pi Fa; denn dadurch bin ich gewiß, daß er die Vermaledeiung, dies auf mir lag, auf sich geladen habe 1), dieweil der Tod des Kreuzes von Gott verflucht war 2). 1) Gal. 3, 13. 2) 5 Mo. 21, 23. 811 mit( 051 Heidelberger Katechismus. Der 16. Sonntag. 140. Warum hat Christus den Tod müssen leiden? Darum, daß von wegen der Gerechtigkeit und Wahrheit 1) Gottes nicht anders für unsere Sünden möchte bezahlt werden, denn durch den Tod des Sohnes Gottes 2).dout Jum Both2998 -¹) 1 Moj. 2, 17. 2) Sebr. 2, 9. 14. 15. Phil. 2, 8. 41. Warum ist er begraben worden? Damit zu bezeugen, daß er wahrhaftig gestorben sei. Matth. 27, 59. 60. Lut. 23, 53. Joh. 19, 38. Apostelg. 13, 29. 439 og dna RE 42. Weil denn Christus für uns gestorben ist, wie kommt's, mig lommigdaß wir auch sterben müssen? Unser Tod ist nicht eine Bezahlung für unsere Sünde, sondern nur eine Absterbung der Sünden und Eingang zum ewigen Leben. Joh. 5, 24. Phil. 1, 23. Rönt. 7, 24, 25. 43. 2as betommen wir mehr für Nugen aus dem Opfer und Tod Christi am Kreuz? Daß durch seine Kraft unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt, getötet und begraben wird¹), auf daß die bösen Lüste des Fleisches nicht mehr in uns regieren?), sondern daß wir uns selbst ihm zur Danksagung auf opfern ³). $ 51100 *) tom, 6, 6. 7. 8. 10. Kol. 2, 12. 13. 2, 12. 13. 2) Nöm febion, the yo 44. Warum folgt: Nöm. 6, 12. 3) Röm. 12, 1. Abgestiegen zu der Hölle? Daß ich in meinen höchsten Anfechtungen versichert sei, mein Herr Christus habe mich durch seine unaussprechliche Angst, Schmerzen und Schrecken, die er auch an seiner Seele am Kreuz und zuvor erlitten, von der höllischen Angst und Pein erlöſet. Jes. 53, 5. Matth. 27, 46. sinaist somist tim em Der 17. Sonntag, gpl alle vo 45. Was nützet uns die Auferstehung Christi? Erstlich: hat er durch seine Auferstehung den Tod überwunden, daß er uns der Gerechtigkeit, die er uns durch seinen Tod erworben hat, könnte teilhaftig machen 1). Zum andern: werden wir auch jetzunder durch seine Kraft erwecket zu einem neuen Leben 2). Zum dritten ist uns die Auferstehung Chrifti ein gewisses Pfand unserer seligen Auferstehung 3). 1) 1 Kor. 15, 54. 55. Röm. 4, 25. 1 Petr. 1, 3. 21. 2) Rëm. 6, 4. Kol. 3, 3. 4. Ephef. 2, 5.8) 1 Kor. 15, 12. Röm. 8, 11. bill Der 18, Sonntag. our stojit 46. Wie verstehest du, daß er ist gen Himmel gefahren? Daß Christus vor den Augen seiner Jünger ist von der Erde aufgehoben gen Himmel ¹) und uns zu gut daselbst ist 2), bis daß er wiederkommt, zu richten die Lebendigen und die Toten). 1) Apostelgesc. 1, 9. Mart. 16, 19. ut. 24, 51. 2) Hebr. 4, 14. 9, 24. Röm. 8, 34. Kol. 3, 1. 3) Apostelgesch. 1, 11. Matth. 24, 30. 47. Ist denn Christus nicht bei uns bis an's Ende der Welt, wie ¹) er uns verheißen hat? Christus ist wahrer Mensch und wahrer Gott. Nach seiner menschlichen Natur ist er jetzunder nicht auf Erden 2); aber nach seiner Gottheit, Majestät, Gnade und Geist weicht er nimmer von uns 3). dun 1) Matth. 28, 20. 2) Matth. 26, 11. Joh. 16, 28. 17, 11. Apostelge c. 3, 21. 3) Johb. 14, 17. 18. 16, 13. Ephef. 4, 8. 440 Heidelberger Katechismus. 48. Werden aber mit der Weise die zwei Naturen in Christo nicht von einander getrennt, so die Menschheit nicht überall ist, da die Gottheit ist? o god Jou 891100 Mit nichten; denn weil die Gottheit unbegreiflich und allenthalben gegenwärtig ist ¹), so muß folgen, daß sie wohl außerhalb ihrer angenommenen Menschheit und dennoch nichts destoweniger auch in derselben ist, und persönlich mit ihr vereinigt bleibt 2). LES 1) Apostelgesch. 7, 49. 17, 27. 28. Jerem. 23, 23. 24. 2) Kol. 2, 9. Joh. 3, 13. 11, 15. grunding and ph 49. Was nützt uns die Himmelfahrt Christi? Erstlich, daß er im Himmel, vor dem Angesichte seines Vaters, unser Fürsprecher ist 1). Zum andern, daß wir unser Fleisch im Himmel zu einem sichern Pfand haben, daß er, als das Haupt, uns, seine Glieder, auch zu sich werde hinauf nehmen 2). Zum dritten, daß er uns seinen Geist zum Gegenpfand herabsendet 3), durch welches Kraft wir suchen, was droben ist, da Christus ist, sizzend zur Rechten Gottes, und nicht, das auf Erden ist). 1) 1 Joh. 2, 1. 2. Röm. 8, 34. 2) Joh. 14, 3. 20, 17. Ephes. 2, 6. 8) Joh. 14, 16. Apostelgesc. 2, 33. 2 Kor. 1, 22. 5, 5. 4) Kol. 3, 1. Phil. 3, 14. sto sign for onist dhe in Der 19. Sonntag.( des asdasped dru er sitzet zur E 50. Warum wird hinzugesetzt, daß Rechten Gottes? Daß Christus darum gen Himmel gefahren ist, daß er sich daselbst erzeige als das Haupt seiner christlichen Kirche 1), durch welches der Vater alles regiert 2). 1) Eph. 1, 20-23. Kol. 1, 18. bsins mijböd mism 2). Matth. 28, 18. Joh. 5, 22. 23. 51. Was nützt uns diese Herrlichkeit unsers Hauptes Christi? Erstlich, daß er durch seinen heiligen Geist in uns, seine Glieder, die himmlischen Gaben ausgießt 1). Darnach, daß er uns mit seiner Gewalt wider alle Feinde schützt und erhält 2)... 19 1) Ephes. 4, 10. 2) P. 2, 9, 110, 1 2. Ephef. 4, 8. # SUR 21 52. Was tröstet dich die Wiederkunft Chrifti, zu richten and Abili die Lebendigen und die Toten? 10om pintoplist Daß ich in aller Trübsal und Verfolgung mit aufgerichtetem Haupte eben des Richters, der sich zuvor dem Gericht Gottes für mich dargestellt und alle Vermaledeiung von mir hinweggenommen hat, aus dem Himmel gewärtig bin 1), daß er alle seine und meine Feinde in die ewige Verdammnis werfe 2), mich aber samt allen Auserwählten zu sich in die himmlische Freude und Herrlichkeit nehme 3). 79€ 1) Lut. 21, 28. Röm. 8, 23. 24. Phil. 3, 20. Tit. 2, 13. 2) 2 Theff. 1, 6. 7. 1 Thess. 4, 16. Matth. 25, 41. 8) Matth. 25, 34. 95 o 11 500 magulf and you sufinde anc dru( Iommig p undod 10 mol Don Gott dem heiligen Geist. bioploticus Der 20. Sonntag. 1964 53. Was glaubst du vom heiligen Geist? 102 Erstlich, daß er gleich ewiger Gott mit dem Vater und dem Sohn ist¹). Zum andern, daß er auch mir gegeben ist 2), mich durch einen wahren Glauben Christi und aller seiner Wohlthaten teilhaftig macht 3), mich tröstet 4) und bei mir bleiben wird bis in Ewigkeit 5). 1) 1 Mos. 1, 2. Jef. 48, 16. 1 Kor. 3, 16. 6, 19. Apostelg. 5, 3. 4. 2) Matth. 28, 19. 2 Kor. 1, 21. 22. Gal. 3, 14. 3) 1 Petr. 1, 2. 1 Kor. 6, 17. 4) Apostelg. 9, 31. 5) Joh. 14, 16, Heidelberger Katechismus. ( 29mbang 6 Der 21. Sonutag.de für 54. Was glaubest du von der heiligen, allgemeinen most christlichen Kirche? Jandare con springed adm S 441 Daß der Sohn Gottes 1) aus dem ganzen menschlichen Geschlecht ²) sich eine auserwählte Gemeinde zum ewigen Leben 3), durch seinen Geist und Wort 4), in Einigkeit des wahren Glaubens 5), von Anbeginn der Welt bis an's Ende versammle 6), schütze und erhalte 7) und daß ich derselben ein lebendiges Glied bin 8) und ewig bleiben werde 9). D 1) Joh. 10, 11. Ephef. 5, 23. 25. 2) 1 Moj. 26, 4. 3) Nöm. 8, 29. Ephej. 1, 10. 11. 12. 13. Petr. 1, 20. 21. 4) Sef. 59, 21. Nöm. 1, 16. 10, 14. 17. Ephei. 5, 26. 5) Apostelg. 2, 42. 6) Ephej. 4, 3. 4. 5. 7) Matth. 16, 18. Joh. 10, 28. 29. 30. 8) 1 Joh. 3, 14. 2 Kor. 13, 5. 1 Joh. 2, 19. 9) 1 Kor. 1, 8. 9. noi ed id 55. Was verstehst du durch die Gemeinschaft der Heiligen? Erstlich, daß alle und jede Gläubige als Glieder an dem Herrn Christo und allen seinen Schätzen und Gaben Gemeinschaft haben 1). Zum andern, daß ein jeder seine Gaben zu Nutzen und Heil der andern Glieder willig und mit Freuden anzulegen sich schuldig wissen soll 2).. ¹) 1 Joh. 1, 3. 1 Kor. 1, 9. 9 Bm. 8, 35-39. 2) 1 Kor. 12, 13. 21. 6, 17. 13, 5. Phil. 2, 4. E. 56, Was glaubst du von Vergebung der Sünden? Daß Gott, um der Genugthuung Christi willen 1), aller meiner Sünden auch der sündlichen Art, mit der ich mein lebelang zu streiten habe, nimmermehr gedenken will 2), sondern mir die Gerechtigkeit Christi aus Gnaden schenkt, daß ich in's Gericht nimmermehr soll kommen 3).s 1) 1 Joh. 2, 2. 2 Kor 6, 19. 21. 2) Jerem. 31, 34. Pf. 103, 3. 10. 12. Em. 7, 24. 25. 8, 1. 2. 3. 3) Joh. 3, 18. Shus souris dan Der 22. Sonntag. 6502 13 57. Was tröstet dich die Auferstehung des Fleisches? Daß nicht allein meine Seele nach diesem Leben alsbald zu Christo, ihrem Haupt, genommen wird ¹), sondern auch, daß dies mein Fleisch durch die Kraft Christi auferweckt, wieder mit meiner Seele vereinigt und dem herrlichen Leibe Christi gleichförmig werden soll 2). 1) Luk. 23, 43. Phil. 1, 23. 2) 1 Kor. 15, 52, 54, 1 1 Joh. 3, 2, Phil. 3, 21. 58. Was tröstet dich der Artikel vom ewigen Leben? J Daß, nachdem ich jetzund den Anfang der ewigen Freude in meinem Herzen empfinde ¹), ich nach diesem Leben vollkommene Seligkeit besitzen werde, die kein Auge gesehen, kein Ohr gehört hat und die in keines Menschen Herz nie gekommen ist 2), Gott ewiglich darin zu preisen 3). ¹2 Kor. 5, 1-4. 12) 1 Kor. 2, 9. 8) Joh. 17, B. mis spind G 1d( bund( bind nd emilang mgilist Der 23. Sonntag.( gemonte B 59. Was hilft es dir aber nun, wenn du dies alles glaubst? Daß ich in Christo vor Gott gerecht und ein Erbe des ewigen Lebens bin. Habak. 2, 4. Röm. 1, 17. Joh. 3, 36. od tio modo un Intly spilied vindtil du 22 ad jispre 60. Wie bist du gerecht vor Gott? and Josiegul And Allein durch wahren Glauben in Jesum Christum 1); also, daß ob mich schon mein Gewissen anklagt, daß ich wider alle Gebote Gottes schwerlich gefündigt und derselben keines nie gehalten habe 2), auch noch immerdar zu allem Bösen geneigt bin 3), doch Gott ohne all mein Verdienst 4), aus lauter Gnade 5), mir die vollkommene Genugthuung 6), Gerechtigkeit und Heiligkeit Chrifti 442 Heidelberger Katechismus. schenkt 7) und zurechnet 8), als hätte ich nie keine Sünde begangen noch gehabt, und selbst allen den Gehorsam vollbracht, den Christus für mich hat geleistet 9), wenn ich allein solche Wohlthat mit gläubigem Herzen annehme 10). 1) Röm. 3, 21-25. 5, 1-2. Gal. 16. Phil. 3, 9. 2) Röm. 3, 9. 3) Röm. 7, 23. 4) Röm. 3, 24. Tit. 3, 5. 5) Ephef. 2, 8. 9. 6) 1 Joh. 2, 2. 7) 1 Joh. 2, 1. 8) Röm. 4, 4. 5. 9) 2 Kor. 5, 21. 10) Joh. 3, 18. Tipios mug duisms stieburseun is th Warum sagst du, daß du allein durch den Glaubend 844 6n( ind gerecht seist? mps són 151119 Will 61. Nicht, daß ich von wegen der Würdigkeit meines Glaubens Gott gefalle; sondern darunt, daß allein die Genugthuung, Gerechtigkeit und Heiligkeit Christi meine Gerechtigkeit vor Gott ist 1), und ich dieselbe nicht anders, denn allein durch den Glauben annehmen und mir zueignen kann 2). 1) 1 Kor. 1, 30. 2, 2. 2) 1 Joh. 5, 10. hand and pil fresh d Der 24. Sonntag.pand chil 62. Warum können aber unsere guten Werke nicht die Gerechtigkeit vor Gott oder ein Stück derselben sein? Darum, daß die Gerechtigkeit, so vor Gottes Gericht bestehen soll, durchaus vollkommen und dem göttlichen Gesetze ganz gleichförmig sein muß ¹), und aber auch unsere besten Werke in diesem Leben alle unvollkommen und mit Sünde beflect sind 2). ¹) Gal. 3, 10. 5 Moſ. 27, 26. 2) Jeſ. 64, 6. and mu to jo inchildil no( bun 63. Verdienen aber unsre guten Werke nichts, so sie doch Gott in diesem und dem zukünftigen Leben will belohnen? Diese Belohnung geschieht nicht aus Verdienst, sondern aus Gnade. Luf. 17, 10. Shody migrate m 64. Macht aber diese Lehre nicht sorglose und verruchte Leute? Nein; denn es ist unmöglich, daß die, so Christo durch wahren Glauben sind eingepflanzt, nicht Frucht der Dankbarkeit bringen sollten. Matth. 7, 18. Joh. 15, 5.nd sono riut mong dag morg and dome Interiors obuism tim ia bourstum inde foss sid ( or modusur pinochisi ini dis? nschild Von den heiligen Sakramenten.( Der 25. Sonntag. id111 65. Dieweil denn allein der Glaube uns Christi und aller seiner Wohlthaten teilhaftig macht, woher kommt solcher Glaube? hilo ( ni nammolso a good mor Der heilige Geist wirkt denselben in unsern Herzen!) durch die Predigt des heiligen Evangeliums und bestätigt ihn durch den Brauch der heiligen Sakramente 2). polno 89 m DID J 1) Ephei. 2, 8. 2 Kor. 4, 13. 10, 17. 4, 11. Apostelgesch. 8, 36. 38. Joh. 3, 5. phil. 1, 29. 2) Matth. 28, 19. 20. Rönt. o sou offizd ni bi n and uplo 66. Was find 66. Was sind die Sakramente? Es sind sichtbare, heilige Wahrzeichen und Siegel, von Gott dazu eingesetzt, daß er uns durch den Branch derselben die Verheißung des Evangeliums desto besser zu verstehen gebe und versiegele, nämlich, daß er uns von wegen des einigen Opfers Christi, am Kreuz vollbracht Vergebung der Sünden und ewiges Leben aus Gnaden schenke.d di 1pidi Febr. 9, 8. 9. 24. 2 Mo. 13, 9. 12, 13. 27. dipunst som illed 910 Tim 1 Mof. 17, 11. Röm. 4, 11. 5 Mof. 30, 6. Bejet. 20, 12. Jef. 6, 6. 7. 54, 9.( Heidelberger Katechismus. 443 67. Sind denn beide, das Wort und die Sakramente, dahin gerichtet, daß sie unsern Glauben auf das Opfer Jesu Christi am Kreuz, als auf den einigen Grund unserer Seligkeit, weisen? model grund f Ja, freilich, denn der heilige Geist lehrt im Evangelio und bestätigt durch die heiligen Sakramente, daß unsere ganze Seligkeit stehe in dem einigen Opfer Christi, für uns am Kreuz geschehen. Röm. 6, 3. Gal. 3, 27. incis 150 Migr im ale dni t mobildist mid 68. Wie viel Sakramente hat Christus im neuen Testament eingesett? 3wei; die heilige Taufe und das heilige Abendmahl. Matth. 28, 19. Mart. 16, 15. 16. 1 Kor. 11, 20. 23–25, Joh. 1, 33. 11100 pino: thin or mado per squial sonift 150 ou Von der heiligen Taufe. sid ud snij Der 26. Sonntag, 69. Wie wirst du in der heiligen Taufe sichert, daß das einige Opfer Christi am G ustod op somm d d( 2 sdm and piduligull nd erinnert und verKreuz dir zu gut tomme? Also, daß Christus dies äußerliche Wasserbad eingesetzt ¹) und dabei verheißen hat 2), daß ich so gewiß mit seinem Blut und Geist von der das fei, so gewiß ich äußerlich mit dem Wasser, welches die Unsauberkeit des Leibes pflegt hinzunehmen, gewaschen bin ³). 1) Matth. 28, 18. 19. Apostelgesch. 2, 38. 2) Maith. 3, 11. Mark. 16, 16. Röm. 6, 3. 3) Mart. 1, 4. Lut. 3, 3. S HE 70. Was heißt: mit dem Blut und Geist Christi gewaschen sein? minthordop mod no Es heißt: Vergebung der Sünden von Gott aus Gnaden haben, um des Bluts Christi willen, welches er in seinem Opfer am Kreuz für uns vergoffen hat 1); darnach auch: durch den heiligen Geist erneuert und zu einem Glied Christi geheiligt sein, daß wir je länger je mehr der Sünde absterben und in einem gottseligen und unsträflichen Leben wandeln 2). 1194) Hebr. 12, 24. 1 Petr. 1, 2. Offenb. Joh. 1, 5. 7, 14. Sach. 13, 1. Hejef. 36, 25. 2) Joh. . 3,5. 1 o 1 Rer. 6, 11. 12, 13. Nim. 6, 4. Kol. 2, 11. 12. 71. Wo hat Christus verheißen, daß wir so gewiß mit seinem Blut und Geist, als mit dem Taufwasser gewaschen sind? In der Einsetzung der Taufe, welche also lautet: Gehet hin und lehret alle Völker, und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes 1); wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden, wer aber nicht glaubt, der wird verdammet werden 2)." Diese Verheißung wird auch wiederholt, da die Schrift die Taufe das Bad der Wiedergeburt 3) und Abwaschung der Sünden nennet 4). dustą ¹) Matty, 28, 19. 2) Mark. 16, 16. 3) Tit. 3, 5. 4) Apostelgesch. 22, 16.juisd nadat NOW9055090 Hroms i oflo tour au GHI 07 ( Ismmi nui 39 disipdo Der 27. Sonntag.ini adam om` ndom si 72. Ist denn das äußerliche Wasserbad die Abwaschung der di!!! ann am Hist Sünden selbst? Nein 1), denn allein das Blut Jesu Christi und der heilige Geist reinigt uns von allen Sünden 2). ¹) Matth. 3, 11. 1 Petr. 3, 21. Ephef. 5, 26. 2) 1 Joh. 1, 7. 1 Kor. 6, 11.8 Heidelberget Katechismus. 73. Warum nennet denn der heilige Geist die Taufe das Bad der Wiedergeburt und die Abwaschung der Sünden? Gott redet also nicht ohne große Ursache: nämlich nicht allein, daß er uns damit will lehren, daß, gleichwie die Unsauberkeit des Leibes durch Wasser, also unsere Sünden durchs Blut und Geist Christi hinweggenommen werden¹); sondern viel mehr, daß er uns durch dies göttliche Pfand und Wahrzeichen will versichern, daß wir so wahrhaftig von unsern Sünden geistlich gewaschen sind, als wir mit dem leiblichen Wasser gewaschen werden 2). 1) Offenb. Joh. 1, 5. 7, 14. 1 Kor. 6, 11. 3) Mart. 16, 16. Gal. 3, 27. 28. 444 74. Soll man auch die jungen Kinder taufen? Fa; denn dieweil sie sowohl als die Alten in den Bund Gottes und seine Gemeinde gehören 1) und ihnen in dem Blute Christi die Erlösung von Sünden 2) und der heilige Geist, welcher den Glauben wirkt, nicht weniger denn den Alten zugeſagt a wird des Bundes christlichen sollen ſie auch durch die Taufe, als Kirche eingeleibt von den Kindern der Ungläubigen unterschieden werden, wie im alten Testament durch die Beschneidung geschehen ist 4), an welcher Statt im neuen Testament die Taufe ist eingesetzt 5). 1) 1 Moj. 17, 7. 1 Ker. 7, 14. 2) Mat 19, 14. 8) ut. 1, 14. p. 22, 11. Jef. 44, 1. 2. 3. Apostelgesch. 2, 39. 4) 1 Moi. 17, 14. 5) Kol. 2, 11. 12. 13. ndng digsjagnis dodvotines shilpius said emifinde god, o} 109 nd 100 100 on in momis) tim ang of thi and ind mass das Dom heiligen Abendmahl Jesu Christianity hitsgun or grumps of st Der 28. Sonntag.cmdsugnid toolid Bodis? 75. Wie wirst du im heiligen Abendmahl erinnert und ver. sichert, daß du an dem einigen Opfer Christi am Kreuz und allen seinen Gütern Gemeinschaft habest? Also, daß Christus mir und allen Gläubigen von diesem gebrochenen Brot zu essen und von diesem Kelch zu trinken befohlen hat, zu seinem Ge= dächtnis, und dabei verheißen 1): erstlich, daß sein Leib so gewiß für mich am Kreuz geopfert und gebrochen, und sein Blut für mich vergossen sei, so gewiß ich mit Augen sehe, daß das Brot des Herrn mir gebrochen und der Stelch mir mitgeteilt wird; und zum andern, daß er selbst meine Seele mit seinem gefreuzigten Leib und vergossenen Blut so gewiß zum ewigen Leben speise und tränke, als ich aus der Hand des Dieners empfange und leiblich genieße das Brot und den Kelch des Herrn, welche mir als gewisse Wahrzeichen des Leibes und Blutes Christi gegeben werden. 18 1) Matth. 26, 26-28. Mart. 14, 22-24. 8ut. 22, 19. 20. 1 Kor. 10, 16. 17. 11, 23-26. 1 Kor. 12, 13. mmoj mi sit stunt 6m 916 1.6 id toda 76. Was heißt: den gekreuzigten Leib Christi essen und sein immo vergojjenes Blut trinken? mong pil Led Es heißt nicht allein mit gläubigem Herzen das ganze Leiden und Sterben Christi annehmen und dadurch Bergebung der Sünden und ewiges Leben bekommen 1), sondern auch daneben: durch den heiligen Geist, der zugleich in Christo und in uns wohnt, also mit seinem gebenedeiten Leibe je mehr und mehr vereinigt werden 2), daß wir, obgleich er im Himmel ³) und wir auf Erden sind, dennoch Fleisch von seinem Fleische und Bein von seinen Beinen sind 4), und von Einem Geist,( wie die Glieder unsers Leibes von Einer Einer Seele) ewig leben und regieret werden 5). 1) Joh. 6, 35. 40. 48. 50. 51. 53. 54. 1 Kor. 11, 26. 4) Ephef. 3, 17. 5, 30. 5) Joh. 6, 47. 57. 58. 15, 1-6. Ephef. 4, 15, 16. 2) Joh. 6. 55. 56. 3) Apostelgesch. 3, 21. 1, 9. 1 Kor. 6, 15. 1 Joh. 3, 24. 4, 13. Joh. 14, 23. Heidelberger Katechismus, 77. Wo hat Christus verheißen, daß er die Gläubigen so gewiß mit seinem Leib und Blutspeise und tränke, als sie vou diesem gebrochenen Brot essen und von diesem Kelch trinken? 445 In der Einsetzung des heiligen Abendmahls, welche also lautet ¹): Unser Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, dankete und brach's, und gab's ihnen und sprach: Nehmet, effet, das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird. Solches thut zu meinem Gedächtnis. Desselbigengleichen auch den Kelch nach dem Abendmahl, und sprach: Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut( das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden). Solches tbut, so oft ihr's trinket, zu meinem Gedächtnis. Denn so oft ihr von diesem Brot esset und von diesem Kelch trinket, sollt ihr des errn Tod verkündigen, bis daß er kommt." " 1 Und diese Verheißung wird auch wiederholt durch Paulus 2), da er spricht: Der Kelch der Danksagung, damit wir danksagen, ist er nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi? Denn Ein Brot ist's, so sind wir viele Ein Leib, dieweil wir alle Eines Brotes teilhaftig sind." 1) 1 Kor. 11, 23-26. Matth 26, 46--28. Mart 14,22-24. Bur. 22, 19. 20. 2) 1 Kor 10, 16.17, Der 29. Sonntag. 78. Wird denn aus Brot und Wein der wesentliche Leib und Blut Christi? Nein; sondern wie das Wasser in der Taufe nicht in das Blut Christi verwandelt oder die Abwaschung der Sünden selbst wird, deren es allein ein göttlich Wahrzeichen und Versicherung ist 1): also wird auch das heilige Brot im Abendmahl nicht der Leib Christi selbst 2), wiewohl es nach Art und Brauch der Sakramente 3), der Leib Christi genannt wird. ¹) Matth. 26, 29. Mart. 14, 24. 2) 1 Kor. 10, 16. 17. 11, 26-28. 3) 1 Moj. 17, 10. 11. 2 Mo. 12, 26. 27. 43. 48. 13, 9. Apostelgesc. 7. 8. 2 Moi. 24, 8. 3 Mos. 16, 10. 11. Apostelgesch. 22, 16. Tit. 3. 5. 1 Petr. 3, 21. 1 Kor. 10, 1-4. 79. Warum nennt denn Christus das Brot seinen Leib und den Kelch sein Blut oder das neue Testament in seinem Blut, und Paulus die Gemeinschaft des Leibes und Blutes Jesu Christi? Christus redet also nicht ohne große Ursache: nämlich, daß er uns nicht allein damit will lehren, daß, gleichwie Brot und Wein das zeitliche Leben erhalten, also sei auch sein gekreuzigter Leib und vergoffenes Blut, die wahre Speise und Trant unserer Seelen zum ewigen Leben ¹): sondern vielmehr, daß er uns durch dies sichtbare Zeichen und Pfand will versichern, daß wir so wahrhaftig seines wahren Leibes und Blutes durch Wirkung des heiligen Geistes teilhaftig werden, als wir diese heilige Wahrzeichen mit dem leiblichen Mund zu seinem Gedächtnis empfangen 2), und daß all sein Leiden und Gehorsam so gewiß unser eigen sei, als hätten wir selbst in unserer eigenen Person alles gelitten und genug gethan. Dio 1) Joh. 6, 51. 55. 2) 1 Kor. 10, 16. 17. Der 30. Sonntag. J 80. Was ist für ein Unterschied zwischen dem Abendmahl des Herrn und der päpstlichen Messe? Das Abendmahl bezenget uns, daß wir vollkommene Vergebung aller unserer Sünden haben durch das einige Opfer Jesu Christi, so er selbst einmal am Kreuz vollbracht hat ¹), und daß wir durch den heiligen Geist 446 Heidelberger Katechismus. Christo werden eingeleibet 2), der jetzund mit seinem wahren Leib im Himmel zur Rechten des Vaters ist 3), und daselbst will angebetet werden 4). Diel Meffe aber lehrt, daß die Lebendigen und die Toten nicht durch das Leiden Christi Vergebung der Sünden haben, es sei denn, daß Christus noch täglich für sie von den Meßpriestern geopfert werde, und daß Christus leiblich unter der Gestalt Brotes und Weines sei und derhalben darin joll angebetet werden; und ist also die Messe im Grunde nichts anders, denn eine Verleugnung des einigen Opfers und Leidens Jesu Christi 5) und eine vermaledeite Abgötterei.and le mar mi juganis] 9091 606 i li 1) Hebr. 7, 26. 9, 12. 26. 27. 28. 10, 10. 12, 14. Joh. 19, 30. Matth. 26, 28. Lut. 22, 19. 2) 1 Kor. 6, 17. 10, 16. 12, 13. 3) Sebr. 1, 3. 8, 1. 4) Joh. 4, 21-23. 20, 17. Lut. 24, 52. Apostelgesch. 7, 55. 58. fol. 3, 1. phil. 3, 20. 1 Theff. 1, 10. 5) Hebr. 9, 26. masin spidning ndajd 81. Welche sollen zum Tische des Herrn kommen? Die sich selbst um ihrer Sünden willen mißfallen und doch vertrauen, daß dieselbigen ihnen verziehen, und die übrige Schwachheit mit dem Leiden und Sterben Christi bedeckt sei, begehren auch je mehr und mehr ihren Glauben zu stärken und ihr Leben zu bessern. Die Unbußfertigen aber und Heuchler essen und trinken sich selber Gericht. 1 Kor. 10, 19-21. 11, 29. 82. Sollen aber zu diesem Abendmahle auch zugelassen werden, die sich mit ihrem Bekenntnis und Leben als r Ungläubige und Gottlose erzeigen? Nein; denn es wird also der Bund Gottes geschmäht und sein Zorn über die ganze Gemeinde gereizt. Derhalben die christliche Kirche schuldig ist, nach der Ordnung Christi und seiner Apostel solche bis zur Besserung ihres Lebens durch das Amt der Schlüssel auszuschließen. mandl mi 1018 1 Kor. 11, 30-34. Jej. 1, 11-13.366, 3. Jerem. 7, 21. Pf. 50, 16. hun d Der 31. Sonntag. 83. Was ist das Amt der Schlüssel? .dk( 1 89 SE ES Die Predigt des heiligen Evangeliums und die christliche Bußzucht, durch welche beiden Stücke das Himmelreich den Gläubigen aufgeschlossen und den Ungläubigen zugeschlossen wird. Matth. 16, 19. 18, 18. 2002 84. Wie wird das Himmelreich durch die Predigt des heiligen Evangeliums auf- und zugeschlossen? Also, daß nach dem Befehl Christi allen und jeden Gläubigen verkündigt und öffentlich bezeugt wird, daß ihnen, so oft sie die Verheißung des Evangeliums mit wahrem Glauben annehmen, wahrhaftig alle ihre Sünden von Gott, um des Verdienstes Christi willen, vergeben sind; und hinwiederum allen Ungläubigen und Heuchlern, daß der Zorn Gottes und die ewige Verdammnis auf ihnen liegt, so lange sie sich nicht bekehren; nach welchem Zeugnis des Evangelii Gott beide in diesem und zukünftigem Leben urteilen will. Ut Joh. 20, 23.( Matth. 16, 19.) 09.08 ma 85. Wie wird das Himmelreich zu- und aufgeschlossen durch die christliche Bußzucht? Also, daß nach dem Befehl Christi diejenigen, so unter dem christlichen Namen unchristliche Lehre oder Wandel führen, nachdem sie etlichemal brüderlich vermahnt sind, und von ihren Frrtümern oder Lastern nicht abstehen, der Kirche oder denen, so von der Kirche dazu verordnet sind, angezeigt Heidelberger Katechismus. 447 und, so sie sich an derselben Vermahnung auch nicht kehren, von ihnen durch Verbietung der heiligen Sakramente aus der christlichen Kirche und von Gott selbst aus dem Reich Christi werden ausgeschlossen, und wiederum als Glieder Christi und der Kirche angenommen, wenn sie wahre Besserung verheißen und erzeigen. dhid 1 Kor. 12, 28. 1 Tim. 5,17. 1 Kor.5, 3-5. 2 Kor. 2,6-8 Matth. 18,15-18. 2 Thess. 3,14.15. 10010 31960& n es sósur nocham endi Der dritte Teil. qu mi 600 490 1500 Von der Dankbarkeit. immoló nandi boni indisfatt sidd o Der 32. Sonntag. Caild, sheig bu lozim. 86. Dieweil wir denn aus unserm Elend ohne all unser Verdienst aus Gnaden durch Christum erlöset sind, warum sollen wir gute Werke thun? Darum, daß Christus, nachdem er er uns mit seinem Blut erkauft hat, uns auch durch seinen heiligen Geist erneuert zu seinem Ebenbild, daß wir mit unserm ganzen Leben uns dankbar gegen Gott für seine Wohlthaten erzeigen ¹) und er durch uns gepriesen werde 2); darnach auch, daß wir bei uns selbst unsers Glaubens aus seinen Früchten gewiß seien 3), und mit unserem gottſeligen Wandel unsern Nächsten auch Christo gewinnen*). 1) Röm. 6, 13. 12, 1. 2. 1 Petr. 2, 5. 9. 10. 2) 1 Kor. 6, 20. Matth. 5, 16. 1 Pet. 2, 12. 3) Matth. 7, 17. Gal. 5, 6, 22. 4) 1 Petr. 3, 1. 2. Nöm. 14, 19. don bon dit niso don oppfit njod dhonban misd 87. Können denn die nicht selig werden, die sich von ihrem undankbaren, unbußfertigen Wandel zu Gott nicht bekehren? do and Keineswegs; denn die Schrift sagt: kein Unkeuscher, Abgöttischer, Ehebrecher, Dieb, Geiziger, Trunkenbold, Lästerer, Räuber und dergleichen wird das Reich Gottes ererben. 1 Kor. 6, 9. 10. Ephes. 5, 5. 6. 1 Joh. 3, 14. 15. ING BAG ipda 31 mar Der 33. Sonntag. nd and stand und 88. In wie viel Stücken besteht die wahrhaftige Buße oder Bekehrung des Menschen? In zwei Stücken: in Absterbung des alten und Auferstehung des neuen Menschen. Röm. 6, 4-6. Ephef. 4, 22-24. Rol. 3, 5. 6. 8. 9. 10. 1 Kor. 5, 7. 89. Was ist die Absterbung des alten Menschen? Sich die Sünde von Herzen lassen leid sein und dieselbe je länger je mehr hassen und fliehen. toda sinun 8nC Nöm. 8, 13. Joel 2, 13. Hej. 5, 15. 6, 1. cingilla Hot T 90. Was ist die Auferstehung des neuen Menschen? mi Herzliche Freude in Gott durch Christum 1) und Lust und Liebe haben, nach dem Willen Gottes in allen guten Werken zu leben 2). 1) Röm. 5, 1. 14, 17. 2) Röm. 6. 12-14. Gal. 2, 20. 91. Welches sind aber gute Werke? Allein die aus wahrem Glauben 1), nach dem Gesetz Gottes 2), ihm zu Ehren geschehen 3), und nicht, die auf unser Gutdünken oder Menschensatzung gegründet sind 4). slidi 1) Röm. 14, 23. 2) 1 Sam. 15, 22. 12, 32. Heset. 20, 18. 19. f. 29, 13. Ephej. 2, 10. 4, 17. 3) 1 Kor. 10, 31. 4) 5 Mof. Matth. 15, 7-9. 448 Heidelberger Katechismus. 92. Wie lautet das Gesetz des Herrn? off of d Gott redet alle diese Worte: ining p 2 Mof. 20. 5 Mof. 5, 6 flg. Dark sids ut iffind this #my Das erste Gebot. OD 1903 Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt hab:: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben." Das andere Gebot. ,, Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im das Wasſer unter der Erde iſt. Du sollst ieten auf Erden, oder des, das im anbeten, noch dienen; denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein starker eifriger Gott, der die Missethat der Väter heimsucht an den Kindern bis in's dritte und vierte Glied, derer die mich hassen, und thue Barmherzigkeit an viel Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten." Das dritte Gebot. Suffiad and m Du sollst den Namen des Herrn deines Gottes nicht mißbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht." En ind sie od( bun Das vierte Gebot. g( band 19 dn Sir Supply S ,, Gedenke des Sabbathtages, daß du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke thun; aber am siebenten Tage ist der Sabbath des Herrn, deines Gottes: da sollst du keine Arbeit thun, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch der Fremdling, der in deinen Thoren ist; denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den heiligte ihn." Tocanit mith olodusimur3 Sabbathtag und ,, Du sollst deinen Vater im Lande, das dir der Herr ,, Du sollst nicht töten." Das fünfte Gebot. und deine Mutter ehren, auf daß du lange lebeſt dein Gott giebt." Das sechste Gebot. Toid di sbordado thisit and dujor Das siebente Gebot.abs burg në asbo s a mo ,, Du sollst nicht ehebrechen." ,, Du sollst nicht stehlen." Das achte Gebot. id 8009 08 frog som ald bie Das neunte Gebot. ,, Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten." monen Das zehnte Gebot. stoff on find risi ,, Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses; laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines knechts, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines Efels, noch alles, was dein Nächster hat." Der 34. Sonntag. re 93. Wie werden diese Gebote eingeteilt? misli? In zwei Tafeln 1), deren die erste in vier Geboten lehrt, wie wir uns gegen Gott sollen halten, die andere in sechs Geboten, was wir unserm Nächsten schuldig find 2). 1) 2 os. 34, 1. 28. 5 Mos. 4, 13. 10. 3. 4. 2) Matth. 22, 37-39. Heidelberger Katechismus. 198 94. Was erfordert der Herr im ersten Gebot? 001 Daß ich, bei Verlierung meiner Seelen Heil und Seligkeit, alle Abgötterei 1), Zauberei, abergläubischen Segen 2) Anrufung der Heiligen oder anderer Kreaturen 3) meiden und fliehen soll, und den einigen wahren Gott recht erkennen 4), ihm allein vertrauen 5), in aller Demut 6) und Geduld 7) von ihm allein alles Gute gewarten 8) und ihn von ganzem Herzen lieben 9), fürchten 10) und ehren 11); also, daß ich eher alle Kreaturen übergebe, denn im Geringsten wider seinen Willen thue 12). 1) 1 Kor. 6, 9. 10. 10, 7. 14. 2) 3 Mos. 19, 31. 5 Mos. 18, 10. 11. 3) Matth. 4, 10. Offenb. Joh. 19, 10. 22, 8. 9. 4) Joh. 17, 3. 5) Jerem. 17, 5. 7. 6) 1 Petr. 5. 5. 9. 7) Hebr. 10, 36. Kol. 1, 11. Röm. 5, 3. 4. 1 Kor. 10, 10. phil. 2, 14. 8) f. 104, 27-30. Jef. 45, 7. Jar. 1, 17. 9) 5 Mos. 6, 5. Matth. 22, 37. 10) 5 Mos. 6, 2. Ps. 111, 10. Spr. Sal. 1, 7, 9, 10, 11) Matth. 4, 10. 5 Mof. 10, 20. 12) Matth. 5, 29. 30. 10, 37. Apostelgesch. 5, 29. Ephes. 2, 12. Röm. 1, 23. 00 ing these and dur 201100 118 indios ustlodes g 704 Tran nodarbi95. Was ist Abgötterei? Anstatt des einigen wahren Gottes, der sich in seinem Wort hat geoffenbaret, oder neben demselben etwas anders dichten oder haben, darauf der Mensch sein Vertrauen setzt. Gal. 4, 8. 1 Petr. 4, 3. Phil. 3, 19. 193900 1900 19011190 19 Matth. 6, 24. 190 10m 000 201 449 Der 35. Sonntag. atte pain 19 Bibsy is d him dan S 96. Was will Gott im andern Gebot? Daß wir Gott in keinem Weg vorbilden 1), noch auf irgend eine andere Weise, denn er in seinem Wort befohlen hat, verehren sollen 2). 1) 5 Moi. 4, 16. 23. Jef. 40, 18. Apostelgesd). 17, 29. 2) 1 Sam. 15, 23. 5 Moj. 12, 30-32. Matth. 15, 9. THIG 97. Soll man denn gar kein Bildnis machen? Gott kann und soll keineswegs abgebildet werden; die Kreaturen aber, ob sie schon mögen abgebildet werden, so verbietet doch Gott, derselben Bildnis zu machen und zu haben, daß man sie verehre oder ihm damit diene. TSG Jef. 40, 18. 25. 46, 5. 2 Mof. 23, 24. 34, 13. 4 Mof. f. 33, 51. 52. 5 Moi. 4, 12. 15-18. 2 Mo. 35, 30-33. 3 Moj. 26, 1. Cepunim mods? misid mi dindon 98. Mögen aber nicht die Bilder, als der Laien Bücher, in den Kirchen geduldet werden? Nein: denn wir sollen nicht weiser sein, als Gott, welcher seine Christenheit nicht durch stumme Götzen 1), sondern durch die lebendige Predigt seines Wortes will unterwiesen haben 2). 1) Jerem. 10, 8. Habar. 2, 18. 19. 5 Mof. 27, 15. 15. 2) 2 Petr. 1, 19. 2 Tim. 3, 16. 17. o pou ant do mature Der 36. Sonntag. the worn on 99. Was will das dritte Gebot? Daß wir nicht allein mit Fluchen 1) oder mit falschem Eid 2), sondern auch mit unnötigem Schwören den Namen Gottes nicht lästern oder mißbrauchen, noch uns mit unserm Stillschweigen und Zusehen solcher schrecklichen Sünden teilhaftig machen, und in Summa: daß wir den heiligen Namen Gottes anders nicht, denn mit Furcht und Ehrerbietung gebrauchen 3), auf daß er von uns recht bekannt 4), angerufen 5) und in allen unsern Worten und Werken 6) gepriesen werde. 1) 3 Mof. 24, 11 2c. 2) 3 Mos. 19, 12, 3) Matth. 5, 34-37. Jat. 5, 12. 4) Jes. 45, 23. 5) Matth. 10, 32, 6) 1 Tim. 2, 8. Röm. 2, 24. 1 Tint. 6, 1. Kol. 3, 16. 29 450 Heidelberger Katechismus. 100. 3st denn mit Fluchen und Schwören Gottes Namen lästern so eine schwere Sünde, daß Gott auch über die zürnet, die, so viel an ihnen ist dieselbe nicht helfen wehren, noch verbieten? öfgron dung to Ja freilich 1), denn keine Sünde größer ist, noch Gott heftiger erzúrnet, denn Lästerung seines Namens; darum er sie auch mit dem Tode zu strafen nstanting befohlen hat 2).sag mod m d ( 1970s datu( nisthall 1) 3 Moj. 5, 1. 2) 3 Moj. 24, 15. 16. Con Jollige til dit niet mi Der 37. Sonntag. 101. Mag man aber auch gottfelig bei dem Namen Gottes einen Eid schwören? Ja, wenn es die Obrigkeit von ihren Unterthanen oder sonst die Not erfordert, Treue und Wahrheit zu Gottes Ehre und des Nächsten Heil dadurch zu erhalten und zu fördern; denn solches Eidschwören ist in Gottes Wort gegründet ¹) und derhalben von den Heiligen im alten und neuen Testament recht gebraucht worden 2). 1) 5 Mof. 6, 13. 10, 20. Jef. 48, 1. Hebr. 6, 16. 2) 1 Mof. 21, 23. 24. 31, 53. 54. Joj. 9, 15. 19. 1 Sam. 24, 23. 2 Sam. 3, 35. 1 Kön. 1, 29. Röm. 9, 1. 2. 2 Kor. 1, 23. 102. Mag man auch bei de den Heiligen oder anderen Kreaturen einen Eid schwören? Nein, denn ein rechtmäßiger Eid ist eine Anrufung Gottes, daß er, als der einige Herzenskündiger, der Wahrheit Zeugnis wolle geben und mich strafen, so ich falsch schwöre 1), welche Ehre denn keiner Kreatur gebühret 2). 1) 2 Kor. 1, 23. 2) Matth. 5, 34-36. Jat. 5, 12. Der 38. Sonntag. 103. Was will Gott im vierten Gebot? Gott will erstlich, daß das Predigtamt und Schulen erhalten werden ¹) und ich, sonderlich am Feiertag, zu der Gemeinde Gottes fleißig komme 2), das Wort Gottes zu lernen 3), die heiligen Sakramente zu gebrauchen 4), den Herrn öffentlich anzurufen 5) und das christliche Almosen zu geben 6); zum andern: daß ich alle Tage meines Lebens von meinen bösen Werken feiere, den Herrn durch seinen Geist in mir wirken lasse und also den ewigen Sabbath in diesem Leben anfange 7). 1) Tit. 1, 5. 2 Tim. 3, 14. 15. 1 Kor. 9, 11. 13. 14. 2 Tim. 2, 2. 1 Tim. 4, 13. 5, 17. 2) p. 40, 10. 11. 68, 27. Apostelgesch. 2, 42. 46. 3) 1 Kor. 14, 19. 29. 31. 4) 1 Kor. 11, 33. 5) 1 Tim. 2, 1. 2. 3. 8. 9. 1 Kor. 14, 16. 6) 1 Kor. 16, 2. 17) Jes. 66, 23. our thin mellor sot med hist ist 1000 og spromist si Der 39. Sonntag, thin tiedusi 104. Was will Gott im fünften Gebot? e serish Daß ich meinem Vater und Mutter und allen, die mir vorgesetzet sind, alle Ehre, Liebe und Treue beweisen und mich aller guten Lehre und Strafe mit gebührlichem Gehorsam unterwerfen 1) und auch mit ihren Gebrechen Geduld haben soll 2), dieweil uns Gott durch ihre Hand regieren will ³). 1) Ephes. 6, 1. 2. 5. Rol. 3, 18. 19. Ephef. 5, 22. Spr. Sal. 1, 8. 4, 1. 15, 20. 20, 20. 2 Mof. 21, 17. Röm. 13, 1. 2) Spr. Sal. 23, 22. 1 Mos. 9, 25. 1 Petr. 2, 18. 3) Ephef. 6, 4. 9. Kol. 3, 19. 21. Röm. 13, 2. Matth. 22, 21. Sunt phen usibuere Der 40. Sonntag. 105. Was will Gott im sechsten Gebot? Daß ich meinen Nächsten weder mit Gedanken, noch mit Worten oder Geberden, vielweniger mit der That, durch mich selbst oder andere schmähen, haffen, beleidigen oder töten 1), sondern alle Rachgierigkeit ablegen 2), auch Heidelberger Katechismus. 451 mich selbst nicht beschädigen oder mutwillig in Gefahr begeben soll 3), darum auch die Obrigkeit, den Totschlag zu wehren, das Schwert trägt 4). 1) Matth. 5, 21. 22. 26, 52. 1 Mos. 9, 6. 2) Ephef. 4, 26. Röm. 12, 19. Matth. 5, 25. 18, 35. 3) Röm. 13, 14. Rol. 2, 23. Matth. 4, 7. 4) 1 Mos. 9, 6. 2 Mos. 21, 14. Matth. 26, 52. Röm. 13, 4. 106. Redet doch dieses Gebot allein vom Töten? Es will uns aber Gott durch Verbietung des Totschlags lehren, daß er die Wurzel des Totschlags, als Neid 1), Haß 2), Zorn 3), Rachgierigkeit hasse und daß solches alles vor ihm ein heimlicher Totschlag sei 4). 1) Röm. 1. 29. 2) 1 Joh. 2, 9. 11. 3) Sat. 1, 20. Gal. 5, 20. 4) 1 Joh. 3, 15. 10%. n Nächsten, 107. Ist's a aber damit genug, daß wir unsern all o wie gemeldet, nicht töten? m Nein, denn indem Gott Neid, Haß und Zorn verdammt, will er von uns haben, daß wir unsern Nächsten lieben als uns selbst 1) gegen ihn Geduld, Friede, Sanftmut 2), Barmherzigkeit 3) und Freundlichkeit 4) erzeigen, seinen Schaden, so viel uns möglich, abwenden 5) und auch unsern Feinden Gutes thun 6) ¹) Matth. 7, 12. 22, 39. 2) Ephef. 4, 2. Gal. 6, 1. Matth. 5, 5. Rönt. 12, 18. 3) Ma 5, 7. Lut. 6, 36. 4) Röm. 12, 20. 5) 2 Moj. 23, 5. 6) Matth. 5, 44. Röm. 12, 20. Der 41. Sonntag. 108. Was will das siebente Gebot? Daß alle Unteuschheit von Gott vermaledeiet sei 1), und daß wir darum ihr von Herzen feind sein 2) und keusch und züchtig leben sollen 3), es ſei im heiligen Ehestand oder außerhalb desselben 4). 1) 3 Mos. 18, 27. 28. 2) Jud. 23. 3) 1 Theff. 4, 3-5. 4) Hebr. 13, 4. 1 Kor. 7, 4. 109. Verbietet Gott in diesem Gebot nichts mehr, denn on Ehebruch und dergleichen Schanden? Dieweil beide, unser Leib und Seele, ein Tempel des heiligen Geistes sind, so will er, daß wir sie beide sauber und heilig bewahren, verbietet derhalben alle unkeuschen Thaten, Geberden, Worte 1), Gedanken, Lust 2) und was den Menschen dazu reizen mag 3). 1) Ephef. 5, 3. 4. 1 Kor. 6, 18-20. 2) Matth. 5, 8. 3) Ephef. 5, 18. Der 42. Sonntag. 110. Was verbietet Gott im achten Gebot? Er verbietet nicht allein den Diebstahl und Räuberei ¹), welche die Obrigkeit straft, sondern Gott nennet auch Diebstahl alle bösen Stücke und Anschläge, damit wir unsers Nächsten Gut gedenken an uns zu bringen, es sei mit Gewalt oder Schein des Rechts 2), als unrechtem Gewicht, Elle Maß, Ware, Münze, Wucher 3) oder durch einiges Mittel, das von Gott verboten ist 4), dazu auch allen Geiz 5) und unnütze Verschwendung seiner Gabens). 1) 1 Kor. 6, 10. 1 Kor. 5, 10. 2) 2uf. 3, 14. 1 Theff. 4, 6. 3) Spr. Sal. 11, 1. 16, 11. Hef. 45, 9. 5 Mof. 25, 13. Ps. 15, 5. Lut. 6, 35. 4) Jer. 22, 13. 5) 1 Tim. 6, 9. 10. 6) Spr. Sal. 5, 16. 111. Was gebietet dir aber Gott in diesem Gebot? Daß ich meines Nächsten Nutzen, wo ich kann und mag, fördere, gegen ihn also handle, wie ich wollte, daß man mit mir handelte 1), und treulich arbeite, auf daß ich dem Dürftigen in seiner Not helfen möge. 2) ¹) Matth. 7, 12. 2) Ephes. 4, 28. Der 43. Sonntag. 112. Was will das neunte Gebot? Daß ich wider niemand falsch Zeugnis gebe 1), niemand seine Worte verkehre 2), kein Afterreder und Lästerer sei 3), niemand unverhört und 29* 452 Heidelberger Katechismus. leichtlich verdammen helfe 4), sondern allerlei Lügen und Trügen, als eigene Werke des Teufels 5), bei schwerem Gotteszorn vermeide 6), in Gerichtsund allen anderen Handlungen die Wahrheit liebe, aufrichtig sage und betenne 7), auch meines Nächsten Ehre und Glimpf, nach meinem Vermögen, rette und fördere 8). ¹) pr. Sal. 19, 5. 9. 21, 28. 2) Pf. 15, 3. 3) Röm. 1. 29. 30. 4) Matth. 7, 1. Lut. 6, 37. 5) Inh. 8, 44. 6) Spr. Sal. 12, 22. 13, 5. 7) 1 Kor. 13, 6. Ephef. 4, 25. 29. 8) 1 Petr. 4, 8. 200 em diu and 100 ( 4 08 Der 44. Sonntag, 6 ganes sid 113. Was will das zehnte Gebot? o shod Daß auch die geringste Lust oder Gedanken wider irgend ein Gebot Gottes in unser Herz nimmermehr kommen, sondern wir für und für von ganzem Herzen aller Sünde feind sein und Lust zu aller Gerechtigkeit haben sollen. 00 Röm. 7, 7.desd ITSE 114. Können aber die, so zu Gott bekehret sind, solche enstpilons Gebote vollkömmlich halten? Nein; sondern es haben auch die Allerheiligsten, so lange sie in diesem Leben sind, nur einen geringen Anfang dieses Gehorsams 1), doch also, daß sie mit ernstlichem Vorsatz nicht allein nach etlichen, sondern nach allen Geboten Gottes anfangen zu leben 2). 1) 1 Joh. 1, 8. Röm. 7, 14. Pred. Sal. 7, 21. 2) Röm. 7, 22. Jaf. 2, 10. Phil. 3, 14. 115. Warum läßt uns denn Gott also scharf die zehn Gebote predigen, wenn sie in diesem Leben niemand halten kann? Erstlich, auf daß wir unser ganzes Leben lang unsere sündliche Art je länger je mehr erkennen 1), und so viel desto begieriger Vergebung der Sünden und Gerechtigkeit in Christo suchen 2); darnach, daß wir ohne Unterlaß uns befleißigen und Gott bitten um die Gnade des heiligen Geistes, daß wir je länger je mehr zu dem Ebenbilde Gottes erneuert werden, bis wir das Ziel der Vollkommenheit nach diesem Leben erreichen 3). 11) 1 Joh. 1, 9. ps. 32, 5. 2) Röm. 7, 24. 25. 3) 1 Kor. 9, 24. Phil. 3, 12-14. Spot dur Dom Gebet. Der 45. Sonntag. 011 116. Warum ist den Christen das Gebet nötig? CEST Darum, daß es das vornehmste Stück der Dankbarkeit ist, welche Gott von uns erfordert 1), und daß Gott seine Gnade und heiligen Geist allein denen will geben, die ihn mit herzlichem Seufzen ohne Unterlaß darum bitten und ihm dafür danken 2). 900 The se ). 50, 14. 15. 2) Matth. 7, 7. 13, 12. Bur. 11, 9. 12. Pi. 50, 15. 23. stoso 117. Was gehört zu einem solchen Gebet, das Gott gefalle und von ihm erhört werde? Erstlich, daß wir allein den einigen wahren Gott, der sich in seinem Wort hat geoffenbart 1), um alles, das er uns zu bitten befohlen hat 2), von Herzen anrufen 3); zum andern, daß wir unsere Not und Elend recht gründlich erkennen 4), uns vor dem Angesicht seiner Majestät zu demütigen 5); zum dritten, daß wir diesen festen Grund haben 6), daß er unser Gebet, unangesehen, daß wir es unwürdig sind, doch um des Herrn Christi willen gewißlich wolle erhören 7), wie er uns in seinem Wort verheißen hat 8). 1) Joh. 4, 22. 2) Röm. 8, 26. 1 Job. 5, 14. 3) Sob. 4, 23. 24. 1. 145, 18. 4) 2 Chron. 20, 12. 5) i. 2, 11. 34, 19. Jef. 66, 2. 6) Röm. 10, 14, 8, 15. Jat. 1. 6. 7) Job. 14, 13. 14 15, 7, 16, 23. Dan. 9, 17. 18. 8) Matth. 7, 8. Pf. 143, 1. Heidelberger Katechismus. 118. Was hat uns Gott befohlen von ihm zu bitten? Alle geistliche und leibliche Notdurft, welche der Herr Christus begriffen hat in dem Gebet, das er uns selbſt gelehrt hat. Jak. 1, 17. Matth. 6, 33. Jednorodon 453 sibirsi alla m 119. Wie lautet dasselbe? o Su bift in ind Unser Vater, der du bist den Himmeln. Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden, wie im Himmel. Unser täglich Brot gieb uns heute. Und vergieb uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns vom Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen. 1001 Matth. 6, 9. Sut. 11, 2. de moge mind o nadledsso sigl Gu 120. Warum hat Christus befohlen, Gott also anzureden: Unser Vater"? in 3nd tun Der 46, Sonntag. Daß er gleich im Anfang unsers Gebets in uns erwecke die findliche Furcht und Zuversicht gegen Gott, welche der Grund unsers Gebets foll sein, nämlich, daß Gott unser Vater durch Christum worden sei und wolle uns vielweniger versagen, warum wir ihn im Glauben bitten, denn unsere Väter uns irdische Dinge abschlagen. Matth. 7, 9-11. Lut. 11, 11-13. 121.Warum wird hinzugethan:„ Der du bist in den 100 Rotbest mit solc Himmeln?" Auf daß wir von der himmlischen Majestät Gottes nichts Irdisches gedenken ¹) und von seiner Allmächtigkeit alle Notdurft Leibes und der Seele gewarten 2). 1) Jerem. 23, 23. 24. Apostelgesdh. 17, 24-27. 2) Röm. 10, 12. snu slates maió Der 47. Sonntag. Der 47. Sonntag. And 0 200 300 palsun sm122. Was ist die erste Bitte? od Geheiligt werde dein Name; das ist: Gieb uns erstlich, daß wir dich recht erkennen 1) und dich in allen deinem Werken, in welchen leuchtet deine Allmächtigkeit, Weisheit, Güte, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Wahrheit, heiligen, rühmen und preisen 2); darnach auch, daß wir unser ganzes Leben, Gedanken, Worte und Werke dahin richten, daß dein Name um unsertwillen nicht gelästert, sondern geehrt und gepriesen werde 3). 1) Joh. 17, 3. Jerem. 9, 23. 24. 31, 33. 34. Matth. 16, 17. Jar. 1, 5. Pf. 119, 105. 2) Pf. 119, 137. Lut. 1, 46. p. 145, 8. 9. 17. 2 mos. 34. 6. 7. Jer. 31, 3. 32, 18. 10. 40. 41. 33, 11. 20. Rom. 3, 4. 2 ir. 2, 19. Matth. 19, 17. Röm. 11, 22. 8) p. 71, 8. 115, 1. Röm. 11, 33. 0 00 10 HOS NE stu dan lion moden Der 48. Sonntag. 123. Was ist die andere Bitte? Dein Reich komme; das ist: Regiere uns also durch und Geist, daß wir uns dir je länger je mehr unterwerfen 1); erhalte und mehre deine Kirche 2) und zerstöre alle Werke des Teufels und alle Gewalt, die ſich wider dich erhebet, und alle böfeffommenheit deines Reiches Ratschläge, die wider dein heiliges Wort erdacht werden 3), herzukomme 4), darin du wirst alles in allen sein 5). ? asian plo mala dein Wort 1) Matth. 6, 33. f. 119, 5. 143, 10. 2) Pf. 51, 20. 122, 6. 1 Joh. 3, 8. B) Röm. 16, 20. 4) Offenb. Joh. 22, 17. 20. Röm. 8, 22. 23. 5) 1 Kor. 15, 23. 454 Heidelberger Katechismus. Der 49. Sonntag. O 811 124. Was ist die dritte Bitte? Dein Wille geschehe auf Erden, wie im Himmel; das ist: Verleihe, daß wir und alle Menschen unserm eigenen Willen absagen 1) und deinem allein guten Willen ohne alles Widersprechen gehorchen 2), daß also jedermann sein Amt und Beruf so willig und treulich ausrichte 3), wie die Engel im Himmel 4). 1) Matth. 16, 24. Tit. 2, 12. 2) Lut. 22, 42. ³) 1 Kor. 7, 24. 4) p. 103, 20. 21. Sinbo spin 500 slust an dip 08 dagsa Der 50. Sonntag, 125. Was ist die vierte Bitte? Unser täglich Brot gieb uns heute; das ist: Du wollest uns mit aller leiblichen Notdurft versorgen ¹), auf daß wir dadurch erkennen, daß du der einige Ursprung alles Guten bist 2), und daß ohne deinen Segen weder unsere Sorgen und Arbeit, noch deine Gaben uns gedeihen 3), und wir derhalben unser Vertrauen von allen Kreaturen abziehen und allein auf dich setzen 4). 1) Pf. 104, 27. 28. 145, 15. 16. Matth. 6, 26. 2) Apostelgesch. 14, 17. 17, 25. 8) 1 Kor. 15, 58. 5 Mos. 8, 3. Pf. 37, 16. 4) p. 55, 23. 62, 9. 11. 3101 odsto, 675] Der 51. Sonntag. Hà Nhánh T Was ist die fünfte Bitte? nd nomi H 126. SI DSG Vergieb uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern; das ist: Du wolleft uns armen Sündern alle unsere Missethat, auch das Böse, so uns noch immerdar anhänget, um des Blutes Christi willen nicht zurechnen ¹), wie auch wir dies Zeugnis deiner Gnade in uns befinden, daß unser ganzer Vorsatz ist, unserm Nächsten von Herzen zu verzeihen 2). ¹) Pf. 51, 3 flg. 143, 2. 1 Joh. 2, 1. 2) Matth. 6, 14. 15. Der 52. Sonntag. 127. Was ist die sechste Bitte? Und führe uns nicht in Versuchung, ſondern erlöse uns vom Bösen; das ist: Dieweil wir aus uns selbst so schwach sind, daß wir nicht einen Augenblick bestehen können 1) und dazu unsere abgesagten Feinde, der Teufel 2), die Welt 3) und unser eigen Fleisch, nicht aufhören uns anzufechten 4): so wollest du uns erhalten und stärken durch die Kraft deines heiligen Geistes, auf daß wir ihnen mögen festen Widerstand thun und in diesem geistlichen Streit nicht unterliegen 5), bis daß wir endlich den Sieg vollkömmlich behalten 6). 1) 30h. 15, 5. i. 103, 14. 2) 1 Petr. 5, 8. Ephef. 6. 11. 12. 3) Joh. 15, 19. 4) Röm. 7, 23. Gal. 5, 17. Jak. 1, 14. 5) Matth. 26, 41. Mart. 13, 33. 6) 1 Theff. 3, 13. 5, 23. Röm. 16, 20. 128. Wie beschließest du dies Gebet? Denn dein ist das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit; das ist: Solches alles bitten wir darum von dir, daß du, als unser König und aller Dinge mächtig, uns alles Gute geben willst und kannst ¹), und daß dadurch nicht wir, sondern dein heiliger Name ewig soll gepriesen werden 2). 1) Röm. 10. 11. 12. 2 Chron. 20, 6. 2) Joh. 14, 13. Pf. 115, 1. Jerem. 33, 8. 9. 129. Was bedeutet das Wörtlein ,, Amen"? Amen heißt: Das soll wahr und gewiß sein; denn mein Gebet viel gewisser von Gott erhört ist, denn ich in meinem Herzen fühle, daß ich folches von ihm begehre. lupted 2 Rer. 1, 20. 2 Tim. 2, 13. Jes. 65, 24. Ephei. 3, 20. Just Die Kirchenformulare. 455 Die Kirchenformulare nach den Beschlüssen der General- Synode und Bergischen 400 Provinzial- Synode des Jahres 1769. bu dod Form zu taufen. hods and H Unsere Hülfe stehet im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat, Amen. Dieweil unser Herr Jesus Christus sagt, daß wir anders nicht in das Reich Gottes mögen kommen, es sei denn, daß wir neu geboren werden: so giebt er uns eine gewisse Anzeigung, daß unsere Natur durchaus verkehrt und vermaledeit sei;[ und vermahnet uns derhalben hiemit, daß wir uns vor Gott demütigen und ein Mißfallen haben sollen an uns selbst, und bereitet uns also, seine Gnade zu begehren, durch welche alle unsere Bosheit und Vermaledeiung unserer alten Natur abgetilget werde; denn wir der Gnade Gottes nicht fähig sind, es sei denn, daß zuvor alles Vertrauen auf unser eigen Vermögen, Weisheit und Gerechtigkeit aus unserm Herzen genommen sei, ja auch, bis daß wir alles, was in uns ist, ganz und gar verdammen.] Nachdem uns aber Christus unser Elend[ also] vor die Augen gestellt, so tröstet er uns auch vielmehr durch seine Barmherzigkeit, indem er uns und unseren Kindern verheißet, daß er uns von allen unsern Sünden waschen,[ das ist, uns dieselben von wegen seines Blutvergießens nicht zurechnen, auch unsere Natur wieder zu seinem Ebenbild durch seinen heiligen Geist erneuern] wolle; und solche Verheißung unserm schwachen Glauben zu bestätigen und an unserm eigenen Leibe zu versiegeln, hat er befohlen, daß wir in den Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes sollen getaufet werden. Derhalben zum ersten, da er will, daß wir mit Wasser in den Namen des Vaters getauft werden, bezeuget er uns gleich als mit einem sichtbaren Eid all unser lebelang, daß Gott unser und unsers Samens Vater ſein will, uns mit aller Notdurft Leibes und der Seele versorgen und alles Übel uns zu gut wenden;[ dieweil alle Kreaturen von wegen des Bundes, so wir mit Gott haben, uns nicht schaden können, sondern zu unserm Heil dienen müssen.] Zum andern, indem wir in den Namen des Sohnes getauft werden, verspricht er uns, daß alles, was der Sohn Gottes gethan und gelitten hat, unser eigen sei, also, daß er unser und unserer Kinder Heiland sei [ uns mit seiner heilsamen Gnade salbe und durch seine heilige Empfängnis, Geburt, Leiden und Sterben von aller Unreinigkeit und Sünde erlöset habe und all unsern Fluch und Vermaledeiung an's Kreuz genagelt, diefelbigen mit seinem Blute abgewaschen und mit ihm begraben habe und also uns von der höllischen Pein erlediget, auf daß er uns durch seine Auferstehung und Himmelfahrt mit seiner Gerechtigkeit bekleide und jetzt vor dem himmlischen Vater vertrete und am jüngsten Gericht heilig und ohne Makel vor das Angesicht des Vaters darstelle.] thi Zum dritten, da wir in den Namen des heiligen Geistes getauft werden, wird uns verheißen, daß der heilige Geist unser und unserer Kinder Lehrer und Tröster in Ewigkeit sein werde, uns zu wahren Gliedern des Leibes Jesu Christi mache, auf daß an Christo und allen seinen Gütern samt allen Gliedern der christlichen Kirche Gemeinschaft haben, also, daß unserer Sünden in Ewigkeit nicht mehr gedacht, auch die Sünde und Form zu taufen. Schwachheit, die in uns noch übrig bleibet, je länger je mehr getötet und uns ein und endlich in ( da dies unser Fleisch dem herrlichen Leibe Chrifti gleichförmig sein wird) in uns vollkommlich offenbart werden soll. [ Nachdem aber in einem jedem Bunde beide Teile sich sich verpflichten, ſo verheißen auch wir Gott dem Vater, Sohn und heiligen Geist, daß wir durch seine Gnade ihn allein für unsern einigen, wahren und lebendigen Gott erkennen und bekennen, ihn allein in aller Not anrufen und als gehorsame Kinder leben wollen, wie diese neue Geburt erfordert, welche in diesen zweien Stücken stehet: erftlich, daß wir aus wahrer Neue und Leid über unsere Sünde alle und und dem Willen Gottes unterwerfen und alle Sünde von Herzen haffen und fliehen; darnach auch, daß wir anheben, Luft und Liebe zu haben, nach dem Worte Gottes in aller Heiligkeit und Gerechtigkeit zu leben. istm Wenn wir aber unterweilen aus Schwachheit in Sünde fallen, so sollen wir doch darinnen nicht bleiben liegen noch verzagen oder durch einige andere Mittel, als durch Christum, Vergebung der Sünden suchen, sondern allezeit durch unsere Taufe erinnert werden, davon abzustehen und festiglich zu vertrauen, daß derselben um des Blutvergießens Chrifti willen vor Gott nimmermehr soll gedacht werden; sintemal uns die heilige Taufe ein ungezweifelt Zeugnis ist, daß wir einen ewigen Bund mit Gott haben und in den lebendigen Brunnen der ewigen Barmherzigkeit des Vaters und des allerheiligsten Leidens und Sterbens Jesu Christi durch die Kraft des heiligen Geistes getaufet si id.] dus om aan de von un 11 i Wiewohl aber unsere Kindlein diese gemeldeten Ursachen und Geheimnisse noch nicht verstehen, vielweniger können bekennen, so sollen sie doch von der heiligen Taufe teineswegs ausgeschloffen werden, dieweil sie von Gott zu seinem Bunde berufen sind, den Gott mit Abraham, dem Vater aller Gläubigen, und seinem Samen, und also auch mit uns und unsern Kindern gemacht hat: ,, Ich will, spricht der Herr, aufrichten meinen Bund zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir, bei ihren Nachkommen, daß es ein ewiger Bund sei, also, daß ich dein Gott sei und deines Samens nach dir." Nun ist aber unser Herr Jesus Christus in die Welt kommen, nicht die Gnade seines himmlischen Vaters zu schmälern, sondern vielmehr den Gnadenbund, so zuvor im Volke Israel eingeschlossen war, durch die ganze Welt auszubreiten, und hat anstatt der Beschneidung die heilige Taufe zum Wahrzeichen und Siegel dieses Bundes uns und unsern Kindern verordnet, wie der Apostel Petrus solche Bestätigung des Bundes ausdrücklich lehret in den Geschichten der Apostel im 2. Kapitel, da er spricht: Thut Buße und laffe sich ein jeder taufen auf den Namen Jesu Christi zur Bergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des heiligen Geistes; denn euer und eurer Kinder ist diese Verheißung und aller, die ferne sind, welche Gott unser Herr herzurufen wird." Dazu heißt auch der Herr Christus selbst die unmündigen Kindlein zu sich bringen und spricht ihnen mit Worten und Werken das Himmelreich zu, wie Markus am 10. geschrieben stehet: Zu der Zeit brachten sie die Kindlein zu Sefu, daß er sie anrührte; die Jünger aber fuhren die an, die sie trugen. Da es aber Jesus sahe, ward er unwillig und sprach zu ihnen: Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes; wahrlich, ich sage euch, wer das Reich Gottes nicht empfähet als ein Kindlein, der wird nicht hinein kommen, und herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie." Aus diesen Worten ist offenbar, daß auch unsere Kinder im Reich und im Bunde Gottes sind und derhalben auch die Taufe als das Siegel des Bundes empfangen sollen, ob sie schon die Geheimnisse der Taufe, alters halben, noch nicht verstehen; gleichwie die Kindlein von Jesu Christo selbst mit 11 456 Form zu taufen. 457 Worten und Werken gesegnet sind und in der alten Kirche am achten Tage beschnitten wurden, wiewohl sie den Segen des Herrn, wie auch die Geheimnisse der Beschneidung noch nicht verstanden..( nomdor salad od Derhalben, so laßt uns Gott also anrufen: allmächtiger, ewiger Gott![ der du hast durch die Sündflut, nach deinem gestrengen Urteil, die ungläubige und unbußfertige Welt gestraft, und den gläubigen Noah, zusammen acht, aus deiner großen Barmherzigkeit erhalten und den verstockten Pharao mit all seinem Volk im roten Meer ertränket, dein Volk Israel aber trocknen Fußes hindurch geführet, durch welches diese Taufe bedeutet ward:] wir bitten dich durch deine grundlose Barmherzigkeit, du wollest dies( diese) dein( e) Kind( er) gnädiglich ansehen und durch deinen heiligen Geist deinem Sohn Jesu Christo einleiben, daß es( sie) mit ihm in seinen Tod begraben werde( werden), mit ihm auch auferstehe( auferstehen) in einem neuen Leben, indem es( fte) sein( ihr) Kreuz, ihm täglich nachfolgend fröhlich trage( tragen), ihm anhange( anhangen) mit wihrem Glauben, steifer Hoffnung und inbrünstiger Liebe, daß es( sie) dieses Leben, das doch nichts anders ist, denn ein Tod, um deinetwillen getrost verlassen möge( mögen) und am jüngsten Tage vor dem Nichterstuhle Christi, deines Sohnes, unerschrocken erscheine( erscheinen), durch denselben unsern Herrn Jesum Christum, deinen Sohn, der mit dir und dem heiligen Geist ein einiger Gott, lebt und regiert in Ewigkeit. Amen. Unser Vater 2c. Bekennet auch mit mir die Artikel unsers alten, allgemeinen, ungezweifelten dristlichen Glaubens, darnach dies( diese) Kind( Kinder) getauft wird( werden): Ich glaube in Gott Vater, den Allmächtigen, Schöpfer Himmels und der Erden. Und in Jesum Christum, seinen eingebornen Soh, unsern Herrn, der empfangen ist vom heiligen Geist, geboren aus Maria der Jungfrau, gelitten unter Pontio Pilato, gefreuziget, gestorben und begraben, abgestiegen zu der Hölle, am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten, aufge ahren gen Himmel, sitzet zu der Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dannen er kommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten, Ich glaube in den heiligen Geist, eine, heilige, allgemeine christliche Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. 32797 Begehret ihr denn aus wahrem Glauben an die Verheißung Gottes in Jesu Christo,[ welche uns und unsern Kindern gegeben ist, daß er nicht allein unser, sondern auch unsers Samens Gott sein wolle bis ins tausendste Glied], daß dieses Kind getauft werde und d die Versieglung der Kindschaft Gottes empfange? ad you tablol Tur time 93 194 boy its So antwortet: Ja! Hier ist nicht vonnöten, das Kind aufzuwickeln, sondern genug, daß ihm das Haupt entblößt werde; und alsdann sage der Kirchendie. er daß sie das Kind nennen, und darnach) begieße er es mit Wasser und spreche: de N. N. Ich taufe dich in den Namen Gottes des Vaters 3 Sohnes und des Amen. 27719#pom siin lisot) d Laffet uns Gott, dem Herrn danken: Allmächtiger, barmherziger Gott und Vater! Wir sagen dir Lob und Dank, daß du uns und unsern Kindern durch das Blut deines lieben Sohnes Jesu Christi alle unsere Sünden verziehen und uns durch deinen heiligen Geist zu Gliedern deines eingeborenen Sohnes und also zu deinen Kindern angenommen haft und dies alles uns mit der heiligen Taufe verfiegelst und bekräftigest; wir bitten dich auch durch denselbigen deine: lieben Sohn, daß du dies Kind( oder: diese Kinder) mit deinem heiligen 458 Vorbereitung zum heiligen Abendmahl. Geist allzeit wollest regieren, auf daß es( sie) christlich und gottſelig auf erzogen werde( werden) und in dem Herrn Jesu Christo wachse( wachsen) und zunehme( zunehmen), auf daß es( sie) deine väterliche Güte und Barmherzigkeit, die du ihm( ihnen) und uns allen bewiesen hast, bekennen und in aller Gerechtigkeit unter unserm einigen Lehrer, König und Hohenpriester Christo Jefu leben und ritterlich wider die Sünde, den Teufel und fein ganzes Reich streiten und siegen möge( mögen), dich und deinen Sohn Jefum Christum samt dem heiligen Geist, den einigen und wahren Gott ewiglich zu loben und zu preisen. Amen. Ihr Geliebten in dem Herrn Jesu Christo! Dieweil ihr euch dieses Kindes( dieser Kinder) angenommen habt, so gedenkt, daß unser Gott ein wahrhaftiger Gott ist und will, daß wir ihm in der Wahrheit dienen, und derhalben sollt ihr Freunde und Verwandten, insbesondere aber Vater und Gevattern, allen Fleiß anwenden, daß dieses Kind( diese Kinder) in rechter Erkenntnis und Furcht Gottes laut den Artikeln des christlichen Glaubens und der Lehre, welche von Gott aus dem Himmel offenbaret und im alten und neuen Testament begriffen ist, dem Herrn Christo auferzogen werde ( werden), und wenn es( sie) zum Verstand kommt( fommen), ermahnen, daß es( fie) durch Empfang dieses göttlichen Bundeszeichens und Siegels der heiligen Taufe öffentlich vor dem Angesicht Gottes, feinen heiligen Engeln und christlicher Gemeinde dem Teufel und der Welt mit allen ihren Werken und Lüften abgesagt und sich dem Herrn ergeben und verpflichtet habe( haben), ihm sein( ihr) ganzes lebelang in aller Heiligkeit und Gehorsam feines heiligen Evangeliums zu dienen. Das verleihe euch und ihm( ihnen) der ewige Vater unsers Herrn Jesu Christi. Amen. nog op do mousedsgnis- rom 102 m ni dall ign Vorbereitung zum heiligen Abendmahl.notems Geliebte in dem Herrn Jesu Christo! all 136 14 Dieweil uns das Wort Gottes diese drei Stücke vorhält: erstlich unsere Sünden, zum andern unsere Erlösung, zum dritten die Dankbarkeit, so wir Gott dagegen schuldig sind; so stelle sich ein jeder vor die Augen die Summa der Gebote Gottes, nämlich: Du sollst lieben Gott deinen Herrn von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und allen Kräften, und deinen Nächsten als dich selbst, in welcher uns der Wille Gottes vorgehalten wird. Dagegen auch, nachdem wir der Stücke nie keines gehalten, wird uns unsere Sünde und Elend, endlich auch die ewige Verdammnis als in einem Spiegel vorgestellt. Derhalben frage ich euch für's erste: Ob ihr mit mir solches vor dem Angesicht Gottes bekennet und derwegen euch selbst mißfallet und ob euch auch dürfte nach der Gerechtigkeit und Gnade Jesu Christi? istrangler So antwortet: Ja. hm Zum andern: Glaubt ihr auch, daß Gott nicht allein barmherzig, fondern auch gerecht sei, der die Sünde nicht ungestraft will laffen hingehen und( weil alle Kreaturen solche Strafe für uns nicht hätten mögen ertragen), daß der einige Sohn Gottes aus Barmherzigkeit des Vaters in diese menschlichen an sich genommen, auf daß er an demselbigen unserm Fleisch und Blut die Strafe und Zorn Gottes, so wir verdient hätten, für uns trüge, und daß, laut der gewiffen Verheißung des Evangeliums, diese vollkommene Bezahlung des Sohnes Gottes für unsere Sünde einem jeden insonderheit, der sie mit herzlichem Vertrauen annimmt, zu eigen geschenkt sei, und daß ein jeder für sich selbst Vergebung seiner Sünden habe, so gewiß, als wenn er nie feine Sünde Vorbereitung zum heiligen Abendmahl. 459 begangen noch gehabt hätte, wird auch forthin vor Gott so gerecht und heilig gehalten, als hätte er selbst alle Gerechtigkeit vollbracht, die Jejus Christus, sein Heiland, für ihn geleistet und ihm ohne all sein Verdienst aus Gnaden geschenkt hat, unangesehen, daß er desselben allen unwürdig ist und daß noch viele Schwachheiten in ihm sind, denn auch dieselbigen alle mit dem Leiden und Gehorsam Jesu Christi bedeckt seien, bis sie endlich gar hinweggenommen werden. 8.00 thing out Ferner, daß auch Christus einem jeden unter euch insonderheit diese Erlösung, so er ihm einmal in der heiligen Taufe versprochen und geschenkt hat, jetztund wiederum mit seinem heiligen Abendmahl, als mit gewissen Briefen und Siegeln, durch die Wirkung des heiligen Geistes, in seinem Herzen also befestiget: erstlich, daß sein Leib so gewiß für ihn am Krez geopfert und sein Blut für ihn vergossen sei, als er mit seinen Augen fiehet, daß das Brot, welches der Herr seinen Leib nennet, ihm gebrochen und der Kelch der Danksagung ihm mitgeteilet wird; und zum andern, daß der Herr Christus selbst sein hungriges und zerschlagenes Herz und matte Seele, durch Wirkung des heiligen Geistes, mit seinem gefreuzigten Leib und vergoffenen Blut so gewiß zum ewigen Leben speise und tränke, als er aus der Hand des Dieners empfähet und mündlich isset und trinlet vom heiligen Brot und Kelch des Herrn zu seinem Gedächtnis, und daß derhalben das Leiden und Sterben Christi so gewiß sein eigen sei, als wenn er selbst an seinem eigenen Leibe alles gelitten hätte, das der Herr an seis nem gebenedeiten Leibe für ihn gelitten hat; wie denn auch um dieses Trostes willen der Herr Jesu sein heilig Nachtmahl hat zu seinem Gedächtnis eingesetzet, auf daß wir es mit herzlicher Danksagung und Freuden halten, bis daß er in den Wolken kommen wird und uns von dem Kreuz, das wir in diesem Jammerthal ihm geduldig sollen nachtrage., vollkommlich errette und in das ewige Reich seines Vaters mit Leib und Seele zu sich nehme. Ist dies euer Glaube? So antwortet: Ja. Zum dritten: Erforsche auch ein jeder sein Herz, ob er sich auch begehre dem Herrn Christo sein ganzes lebelang dankbar zu erzeigen? Ob er auch allem Neid, Haß und Bitterfeit von Herzen abgesagt und seinem Nächsten verziehen habe, wie der Herr Jesus uns armen Sündern viel tansendmal mehr Ob er Sünden also von Herzen ten und Werken, Freſsen und Saufen auch allem Fluchen, unzüchtigen Worfeind sei, daß er dieselben durch Gottes Gnaden hinführo sein lebelang nicht mehr zu thun, festiglich hier vor dem Angesichte des Herrn sich vornehme? Ist dies euer christlicher Vorsatz? und laffogl So antwortet: Ja. Alle, die nun in ihrem Herzen dies befinden, die sollen nicht zweifeln. daß sie durch das heilige Leiden und Sterben Christi Vergebung aller ihrer Sünden schon haben und gewißlich behalten, so lange sie in diesem Vornehme. beharren, unangesehen, daß noch viele übrige Schwachheiten in ihnen sind, welche doch mit demselben Leiden und Sterben Jesu Christi bedeckt sind. Darauf spreche ein jeder, der solches von Herzen begehret, Amenpiden Laffet uns beten, demütig unsere Sünden bekennen und Gottes Gnade in Christo suchen. Ich armer Sünder bekenne vor dir, meinem Gott und Schöpfer, daß ich leider schwerlich und mannigfaltig wider dich gesündigt habe, nicht allein mit äußerlichen groben Sünden, sondern vielmehr mit innerlicher angeborner Blindheit, Unglauben, Zweifelung, Kleinmütigkeit, Ungeduld, Ho fart, bösem Geiz, heimlichem Neid, Haß auch Mißgunst, und andern bösen Tücken, wie du, mein Herr und Gott, an mir erkenneft und ich leider nicht 460 Form das heilige Abendmahl zu halten. genugsam erkennen kann, die reuen mich und sind mir leid und begehre von Herzen Gnade durch deinen lieben Sohn Jesum Christum. Amen. Darauf soll der Kirchendiener den Gläubigen Vergebung der Sünden und den Undußfertigen bas Urteil Gottes verkündigen und also sprechen: Nun höret an den gewissen Trost der Gnade Gottes, welche er allen Gläubigen in seinem Evangelio verheißt.jos sm dia and time alla Der Herr Christus spricht Joh. 3: ,, Also hat Gott die Welt geliebet, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben." mei 9 So viet nun eurer sind, die an sich selber und an ihren Sünden ein Mißfallen haben und vertrauen, daß sie ihnen durch das Verdienst Jesu Chrifti allein ganz und gar vergeben sind, und den Vorsatz haben, je länger je mehr von Sünden abzustehen und dem Herrn in wahrer Heiligkeit und Gerechtigkeit zu dienen, denselben, dieweil sie glauben in den Sohn des lebendigen Gottes, verfündige ich aus dem Befehl Gottes, daß sie von allen ihren Sünden, wie er in seinem Evangelio verheißt, in dem Himmel entbunden sind, durch die vollkommene Genugthuung des allerheiligsten Leidens und Sterbens Jesu Christi. Amen. solops du das So viel aber unter euch sind, die noch einen Gefallen haben an ihren Sünden und Schanden, oder in Sünden wider ihr Gewissen beharren, denselben verkündige ich aus Befehl Gottes, daß der Zorn und das Urteil Gottes über ihnen bleibet und daß alle ihre Sünden im Himmel behalten sind und sie von der ewigen Verdammnis nicht entbunden mögen werden, bis sie sich bekehren od dom SE# 790 39d mollien nad Nachdem wir nun nicht zweifeln, unser Gebet sei durch das Leiden Jefu Chrifti geheiliget und Gott angenehm, so laffet uns ihn von Herzen anrufen und also sprechen: Unser Vater u. s. w.]*) jord i fior and Danach entläßt der Kirchendiener die Versammlung, sprechen ni Gnu stim bil Der Frieden Gottes heilige euch durch und durch, und euer Geist ganz, samt der Seele und Leib, müsse behalten werden unsträflich auf die Zukunft unseres Herrn Jesu Christi. Getreu ist er, der euch rufet, welcher wird's auch thun. godine puntodel snap on sc da polagde mogu nod kunt bid insonil mnrm annuse and sim adod nadstr ni Form das heilige Abendmahl zu halten. panisc Ihr Geliebten in dem Herrn Jesu Christo! Höret an die Worte der Einsetzung des heiligen Abendmahls unseres Herrn Jesu Christi, welche uns beschreibet der Apostel Paulus in der ersten Epistel an die Korinther am elften Kapitel: Ich habe es von dem Herrn empfangen, das ich euch gegeben habe; denn der Herr Jesus in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, dankte und brach es und sprach: Nehmet, effet, das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird; solches thut zu meinem Gedächtnis. Desselbigengleichen auch den Kelch nach dem Abendmahl und sprach: Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut; solches thut, so oft ihr es trintet, zu meinem Gedächtnis. Denn so oft ihr von diesem Brot effet und von diesem Kelch trinket, sollt ihr des Herrn Tod verkündigen, bis daß er kommt. Welcher nun unwürdig von diesem Brot isset oder von dem Kelch des Herrn trinket, der ist schuldig an dem Leib und Blut des Herrn. Der aber also eſſe er von trinke von diesem Kelch. Denn welcher unwürdig isset und trinket, der iffet und trinket ihm selber Gericht, damit, daß er nicht unterscheidet den Leib des Herrn." TO PRESE soinniltispomil 39 *) Die eingeklammerte Stelle fehlt in der Kirchenagenda Düsseldorf 1726. hire Form das heilige Abendmahl zu halten. 461 Auf daß wir nun zu unserm Trost des Herrn Nachtmahl mögen halten, ist uns vor allen Dingen vonnöten, daß wir uns zuvor recht prüfen. Zum andern, daß wir es dahin richten, daß es der Herr Christus verordnet hat, nämlich zu seinem Gedächtnis. Die wahre Prüfung unser selbst stehet in diesen dreien Stücken: Zum ersten bedenke ein jeder bei sich selbst seine Sünde und Vermaledeiung, auf daß er sich selbst mißfalle und sich vor Gott demütige, dieweil der Zorn Gottes wider die Sünde also groß ist, daß er dieselbige, ehe denn er fie ungestraft ließ hingehen, an seinem lieben Sohn Jesu Christo mit dem bittern und schmählichen Tod des Kreuzes gestraft hat. Ing Zum andern erforsche ein jeder sein Herz, ob er auch dieser gewissen Verheißung Gottes glaube, daß ihm alle seine Sünden allein um des Leidens und Sterbens Jesu Christi willen vergeben sind und die vollkommene Gerechtigkeit Christi ihm als sein eigen zugerechnet und geschenkt ſei, als wenn er selbst in eigener Person für alle seine Sünden bezahlet und alle Gerechtigkeit erfüllet hätte. versi no se mai po dan Zum driften erforsche ein jeder sein Gewissen, ob er auch gefinnet sei, orthin mit ſeinem ganzen Leben Gott dem Herrn sich dankbar zu erzeigen und vor dem Angesichte Gottes aufrichtig zu wandeln? Ob er auch ohne alle Gleißnerei aller Feindschaft, Neid und Hß von Herzen absage und einen ernstlichen Vorsatz habe, hernachmals in wahrer Lieb und Einigkeit Silogr mit seinem Nächsten zu leben. 4 36 olle Die nun also gefinnet sind, die will Gott gewißlich zu Gnaden annehmen und für würdige Tischgenoffen seines Sohnes Jesu Christi erkennen. Dagegen aber die dieses Zeugnis in ihren Herzen nicht empfinden, die effen und trinken ihnen selbst Gericht. Derhalben wir auch nach dem Befehl Christi und des Apostels Paulus alle, die sich mit nachfolgenden Lastern behaftet wissen, von dem Tisch des Herrn abmahnen und ihnen verkündigen. daß sie kein Teil am Reiche Christi haben, als da sind: alle Abgöttische, alle, so verstorbene Heilige, Engel oder andere Kreaturen anrufen, die Bilder verehren, alle Zauberer und Wahrsager, die Bieh und Leute samt anderen Dingen segnen und die solchem Segen Glauben geben, alle Verächter Gottes und seines Wortes und der heiligen Sakramente, alle Gotteslästerer, alle, die Spaltung und Meuterei in Kirchen und weltlichem Regiment begehren anzurichten, alle Meineidige, alle, die ihren Eltern und Obrigkeiten ungehorsam sind, alle Totschläger, Balger, Haderer, die in Neid und Haß wider ihren Nächsten leben, alle Ehebrecher, Hurer, Vollsäufer, Diebe, Wucherer, Räuber, Spieler, Geizige und alle, die ein ärgerliches Leben führen. Diese alle, so lange sie in solchen Lastern beharren, sollen gedenken und sich dieser Speise, welche Christus allein seinen Gläubigen verordnet hat, enthalten, auf daß nicht ihr Gericht und Verdammnis desto schwerer werde. Dies aber wird uns nicht vorgehalten, liebe Christen, die zerschlagenen Herzen der Gläubigen kleinmütig zu machen, als ob niemand zum Abendmahl des Herrn gehen möchte, denn die ohne alle Sünde wären. Denn wir kommen nicht zu diesem Abendmahl, damit zu bezeugen, daß wir vollkommen und gerecht sind in uns selbst, sondern dagegen, weil wir unser Leben außerhalb uns in Jesu Christo suchen, bekennen wir, daß wir mitten in dem Tod liegen. Derhalben, wiewohl wir noch viel Gebrechen und Elends in uns befinden, als da ist, daß wir nicht einen vollkommenen Glauben haben, daß wir uns auch nicht mit solchem Eifer Gott zu dienen begeben, wie wir zu thun schuldig sind, sondern täglich mit der Schwachheit unsers Glaubens und bösen Lüsten unsers Fleisches zu streiten haben: nichts testoweniger, weil durch die Gnade des heiligen Geistes solche Gebrechen uns von Herzen Leid sind und wir herzlich begehren, unserm Unglauben Widerstand zu thun und nach allen Geboten Gottes zu leben, sollen 462 Form das heilige Abendmahl zu halten. wir gewiß und sicher sein, daß keine Sünde noch Schwachheit, so noch wider unsern Willen in uns übrig ist, hinden kann, daß uns Gott nicht zu Gnaden annehme und also dieser himmlischen Speise und Trankes dil mor würdig und teilhaftig mache. e 3um andern laßt uns nun auch betrachten, wozu uns der Herr sein Abendmahl habe eingesetzt, nämlich, daß wir solches thun zu seinem Gedächtnis. Also sollen wir aber seiner dabei gedenken: daß wir gänzlich in unfern Herzen vertrauen, daß unser Herr Jesus Christus, laut der Verheißung, welche den Erzvätern von Anbeginn geschehen, vom Vater in diese Welt gefandt sei, unser Fleisch und Blut an sich genommen, den Zorn Gottes, unter dem wir ewiglich hätten müssen versinken, von Anfang seiner Menschwerdung bis zum Ende seines Lebens auf Erden für uns getragen und allen Gehorsam des göttlichen Gesetzes und Gerechtigkeit für uns erfüllet, vornehmlich, da ihm die Last unserer Sünden und des Zornes Gottes den blutigen Schweiß im Garten ausgedrückt hat, da er ist gebunden worden, auf daß er uns entbünde, danach unzählige Schmach erlitten, auf daß wir nimmer zu Schanden würden, unschuldig zum Tode verurteilet, auf daß wir vor dem Gericht Gottes freigesprochen würden, ja seinen gebenedeiten Leib an's Kreuz laffen nageln, auf daß er die Handschrift unserer Sünden daran nagelte und hat also die Vermaledeiung von uns auf sich geladen, auf daß er uns mit seiner Benedeiung erfüllte, und hat sich geniedrigt bis in die ellertiefste Schmach und höllische Angst Leibes und der Seelen am Stamme des Kreuzes, da er schrie mit lauter Stimme: Mein Gott! mein Gott! warum hast du mich verlassen? auf daß wir zu Gott genommen und nimmermehr von ihm verlassen würden, endlich mit seinem Tod und Blutverqießen das neue und ewige Testament, den Bund der Gnaden und Verföhnung, beschlossen, wie er gesagt hat: Es ist vollbracht. Damit wir aber festiglich glaubten, daß wir in diesen Gnadenbund gehören, nahm der Herr Jesus in der Nacht, da er verraten ward, das Brot, dankete, brach's, gab's seinen Jüngern und sprach: Nehmet hin und effet, das ist mein Leib, der für euch gegeben wird: das thut zu meinem Gedächtnis. Deffelbigen gleichen nach dem Abendmahl nahm er den Kelch, dankete, gab ihnen den und sprach: Nehmet hin und trinket alle daraus, dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut, das für euch und für viele vergoffen wird zur Vergebung der Sünden; solches thut, so oft ihr's trinket, zu meinem Gedächtnis. Das ist: so oft ihr von diesem Brote effet und von diesem Kelch trinket, sollt ihr dadurch, als durch ein gewisses Gedächtnis und Pfand, erinnert und versichert werden dieser meiner herzlichen Liebe und Treue gegen euch, daß ich für euch, die ihr sonst des ewigen Todes hättet müssen sterben, meinen Leib am Stamm des Kreuzes in den Tod gebe und mein Blut vergieße und eure hungrigen und durstigen Seelen mit demselben meinem gekreuzigten Leib und vergoffenen Blut zum ewigen Leben speise und tränke, so gewiß, als einem jeden dieses Brot vor seinen Augen gebrochen und dieser Kelch ihm gegeben wird und ihr dieselbigen zu meinem Gedächtnis mit eurem Munde effet und trinket. Aus dieser Einsetzung des heiligen Abendmahls unsers Herrn Jeſu Christi sehen wir, daß er unsern Glauben und Vertrauen auf sein vollkommen Opfer, einmal am Kreuz geschehen, als auf den einigen Grund und Fundament unserer Seligkeit weißet, da er unsern hungrigen und durstigen Seelen zur wahren Speise und Trank des ewigen Lebens worden ist; denn durch seinen Tod hat er die Ursach unsers ewigen Hungers und Kummers, nämlich die Sünde, hinweggenommen und uns den lebendigmachenden Geist erworben, auf daß wir durch denselbigen Geist, der in Form das heilige Abendmahl zu halten. 463 Christo, als dem Haupt und in uns als seinen Gliedern wohnet, wahre Gmeins haft mit ihm hätten und aller seiner Güter, ewigen Lebens, Gerechtigkeit und Herrlichkeit teilhaftig würden. Danach, daß wir auch durch denselben Geist unter einander, als Glieder Eines Leibes, in wahrer brüderlicher Liebe verbunden würden, wie der Apostel Ein Brot es, viele Ein Körnlein Ein alle Eines Brotes teilhaftig find. Denn wie aus me Reib, dieweil wir Mehl gemahlen und Ein Brot gebacken wird, und aus vielen Beerlein zusammengefeltert Ein Wein und Trank fleußt und sich in einander menget: also sollen wir alle, so durch wahren Glauben Christo eingeleibet sind, durch brüderliche Liebe um Christi unsres lieben Heilandes willen, der uns zuvor so hoch geliebet hat, alle zusammen Ein Leib sein und solches nicht allein mit Worten, sondern mit der That gegeneinander beweisen. Das helfe uns der allmähtige, barmherzige Gott und Vater unsers Herrn Jesu Christi durch seinen heiligen Geist. Amen. Laßt uns beten: Barmherziger Gott und Vater, wir bitten dich, daß du in diesem Abendmahl, in welchem wir begehen das herrliche Gedächtnis des bittern Todes deines lieben Sohnes Jesu Christi, durch deinen heiligen Geist in unsern Herzen wolleft wirken, daß wir uns mit wahrem Vertrauen deinem Sohne Jesu Christo je länger je mehr ergeben, auf daß unsere mühseligen und zerschlagenen Herzen mit seinem wahren Leib und Blut, ja mit ihm wahrem Gott und Menschen, dem ewigen Himmelsbrot, durch die Kraft des heiligen Geistes gespeist und erquicket werden, auf daß wir nicht mehr in unseren Sünden, sondern er in uns und wir in ihm leben und wahrhaftig des neuen und ewigen Testaments und Bundes der Gnaden also teilhaftig feien, daß wir nicht zweifeln, daß du ewiglich unser gnädiger Vater sein wollest, uns unsere Sünden nimmermehr zurechnen und uns in allem an Leib und Seele versorgen, wie deine lieben Kinder und Erben. Verleihe uns auch deine Guade, daß wir getrost unser Kreuz auf uns nehmen, uns selbst verleugnen, unsern Heiland bekennen und in aller Trütbsal mit aufgerichtetem Haupt unsers Herrn Jesu Christi aus dem Himmel gewarten, der unsere sterblichen Leiber seinem verklärten herrlichen Leibe gleichförmig machen und uns zu ihm nehmen wird in Ewigkeit. Amen. Unser Vater 2c. adat Wollest uns auch durch dies heilige Abendmahl stärken in dem allgemeinen ungezweifelten christlichen Glauben, von welchem wir Bekenntnis thun mit Mund und Herzen, sprechend: nisi du d d d tandur Ich glaube in Gott Vater, den Allmächtigen, Schöpfer Himmels und der Erden. do? mas@ and hd om danu? MENGE Und in Jesum Christum, seinen eingebornen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom heiligen Geist, geboren aus Maria der Jungfrau, gelitten unter Pontio Pilato, gefreuziget, gestorben und begraben, abgestiegen zur Hölle, am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel, sitzet zu der Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dannen er kommen wird zu richten die Lebendigen und die Toten. Ich glaube in den heiligen Geist, eine, heilige, allgemeine christliche Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Auf daß wir nun mit dem wahren Himmelsbrot Christo gespeiset wer den, so laßt uns mit unsern Herzen nicht an dem äußerlichen Brot und Wein haften, sondern unser: Herzen und Glauben über sich in den Himmel erheben, da Christus Jesus unser Fürsprecher zur Rechten seines himmlischen Vaters ist, dahin uns auch die Artikel unsers christlichen Glaubens weisen, und nicht zweifeln, daß wir so wahrhaftig durch die Wirkung des 464 Form das heilige Abendmahl zu halten. heiligen Geistes mit seinem Leib und Blut an unsern Seelen gespeiset und getränket werden, als wir das heilige Brot und Trank zu seinem Gedächnis empfangen. sif Hier nötigt der Kirchendiener, mit gläubigem Herzen zum heiligen Abendmahl herbei zu treten und zeiget das Gesänge an. Unter dem Gesänge soll der Kirchendiener einem jeden von dem Brot des Herin brecen und ihm darreichen, sprechend: Das Brot, das wir brechen, ist die Gemeinschaft des Leibes Christi. Und ber andere Kirchendiener, ihm den Kelch darreichend, sprechen: ut alot o Der Kelch der Danksagung, damit wir danksagen, ist die Gemeinschaft des Bluts Christi. HADIST TORE ( Indem sell, nach Gelegenheit cer Menge der Kommunikanten, auch nach der Gestalt einer jeden Kirchen, zu der Kommunion entweder gesungen oder etliche Kapitel, zum Ges dächtnis des Todes Christi dienlich, als das 14. 15. 16. 17. 18. Johannis und 53. Jesaiä, gelesen werten, und mag hierin gebrauchet werden, welches jeder Kirchen am füglichsten und erbaulichsten ist.) CUSTOD FEUE BOX Nach verrichteter Kommunion soll der Diener sprechen: Ins Ihr Geliebten in dem Herrn, dieweil jetzt der Herr an seinem Tisch unsere Seelen gespeiset hat, so lasset uns sämtlich mit Danksagung seinen Namen preisen, und spreche ein jeder in seinem Herzen also: Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes gethan hat! Der dir alle deine Sünden vergiebt und heilet alle deine Gebrechen; der dein Leben vom Verderben erlöset, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit. Barmherzig ist der Herr, geduldig und von großer Güte: Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unserer Missethat; denn so hoch der Himmel über der Erde ist, läßt er seine Gnade walten über die, so ihn fürchten; so weit als der Aufgang der Sonne ist vom Niedergang, also weit thut er unsere Übertretung von uns. Wie sich ein Vater über seine Kinder erbarmet, so erbarmt sich der Herr über die, so ihn fürchten; welcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschonet, sondern ihn für uns alle dahin gegeben, wie follte er uns mit ihm nicht alles schenken? Darum beweiset Gott seine Liebe gegen uns, daß Christus für uns gestorben ist, da wir noch Sünder waren; so werden wir vielmehr durch ihn behalten werden vor dem Zorn, nachdem wir durch sein Blut gerecht worden sind; denn so wir Gott versöhnet sind durch den Tod seines Sohnes, da wir noch Feinde waren, vielmehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir ihm versöhnet sind. Darum soll mein Mund und Herz des Herrn Lob verkündigen von nun an bis in Ewigkeit. Amen. mis pisnitt um Oder also: Allmächtiger, barmherziger Gott und Bater, wir danken dir von ganz zem Herzen, daß du aus grundloser Barmherzigkeit uns deinen eingebornen Sohn zum Mittler und Opfer für unsere Sünde und zur Speise und Trank des ewigen Lebens geschenkt hast, und giebst uns wahren Glauben, dadurch wir solcher deiner Wohlthaten teilhaftig werden, hast uns auch zur Stärfung desselben deinen lieben Sohn Jesum Christum sein heiliges Abendmahl einsetzen laſsen: wir bitten dich, getreuer Gott und Vater, du wollest durch Wirkung deines Geistes uns dieses Gedächtnis unsers Herrn Jefu Chrifti und Verkündigung seines Todes zu täglichem Zunehmen in wahrem Glau ben und der feligen Gemeinschaft Chrifti, gedeihen laffen, durch denselben deinen lieben Sohn Jesum Christum. Amen. OBIS Form der Eheeinleitung. dan fungsi mene Form der Eheeinleitung. -110 hus tio 465 sst Dieweil den Eheleuten gemeiniglich vielerlei Widerwärtigkeiten und Kreuz von wegen der Sünde zukommen, auf daß Ihr N. N., die Ihr in Gottes Namen Eure eheliche Pflicht vor der christlichen Gemeinde wollet bestätigen laffen, in Euren Herzen versichert seiet der gewissen Hilfe Gottes in Eurem Kreuz: so höret aus Gottes Wort, daß der eheliche Stand ehrlich sei und eine Einsetzung Gottes, die ihm gefällt; darum er auch die Eheleute will segnen und ihnen beistehen, die Hurer aber und Ehebrecher will er urteilen und strafen. mui tous 3 Und erstlich sollt Ihr wissen, daß Gott unser Vater, nachdem er Himmel und Erde und alles, was darinnen ist, erschaffen hat, den Menschen schuf zu seinem Ebenbild und Gleichnis, der ein Herr wäre über die Tiere auf Erden, über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels. Und nachdem er den Mann erschaffen hat'e, sprach er: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei, ich will ihm eine Gehülfin machen, die um ihn sei. Da ließ Gott der Herr einen tiefen Schlaf fallen auf Adam und er entschlief, und Gott nahm seiner Rippen eine und schloß die Stätte zu mit Fleisch; und Gott der Herr erschuf ein Weib aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm. Da sprach der Mensch: Das ist einmal Bein von meinen Beinen und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie nach dem Manne heißen, darum, daß sie vom Manne genommen ist; darum wird ein Mann seinen Vater und Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und werden sein zwei Ein Leib. Derhalben sollt Ihr nicht zweifeln, daß der eheliche Stand Gott dem Herrn gefalle, dieweil er dem Adam sein Ehegemahl erschaffen und ſelbſt zugeführet und zum Ehegemahl gegeben hat, da it zu bezeugen, daß er noch heutigen Tages einem jeden sein Ehegemahl gleich als mit seiner Hand zuführet. Darum hat auch der Herr Jesus Christus den ehelichen Stand also hochgeehret mit seiner Gegenwärtigteit, Geschenk und Wunderzeichen zu Kana in Galiläa, damit zu bezeugen, daß der eheliche Stand soll ehrlich gehalten werden bei allen, und daß er den Eheleuten seine Hülfe und Beistand allezeit wolle beweisen, auch wann man sich's am wenigsten versteht. Damit Ihr aber in diesem Stande gottselig leben möget, so sollet Ihr die Ursachen wissen, um deren willen Gott den ehelichen Stand hat eingesetzet. Die erste Ursach ist, daß eins dem andern treulich helfe und beistehe in allen Dingen, so zum zeitlichen und ewigen Leben gehören. Die andere, daß sie, nachdem sie Leibeserben bekommen, dieselben in wahrer Erkenntnis Gottes ihm zu Ehren erziehen. Die dritte, daß ein jeder alle Unkeuschkeit und böse Lüste vermeiden und also mit gutem ruhigem Gewissen leben möge. Denn Hurerei zu vermeiden soll ein jeder sein eigen Weib haben und ein jedes Weib ihren eigenen Mann, daß also alle, die zu ihren Jahren kommen und die Gabe der[ ehelosen] Keuschheit nicht haben, nach dem Befehl Gottes, verpflichtet und schuldig sind, sich in den Ehestand nach christlicher Ordnung mit Wiffen und Willen ihrer Eltern und Vormünder und Freunde zu begeben, auf daß der Tempel Gottes, das ist unser Leib nicht verunreinigt werde; denn jemand den Tempel Gottes zerstöret, den wird Gott auch zerſtören. Danach sollt Ihr wissen, wie eines gegen das andere nach Gottes Wort sich zu halten schuldig sei. Erstlich sollt Ihr, der Mann, wissen, daß Euch Gott gesetzet hat zum Haupt des Weibes, auf daß Ihr sie nach Eurem Vermögen vernünftiglich leitet, unterweiset, tröftet und beschützet, gleichwie das Haupt den Leib regieret, ja, gleichwie Christus das Haupt, Weisheit, Troft und Beistand seiner Gemeinde ist; überdies sollt Ihr Eure Hausfrau lieben als Euren eignen Leib, gleichwie Christus seine Gemeinde geliebet hat: Ihr 30 466 Form der Eheeinleitung. sollt nicht litter gegen sie sein, sondern bei ihr wohnen mit Vernunft und dem weiblichen, als dem schwächeren Gefäß seine Ehre geben, als auch Miterben der Gnade des Lebens, auf daß Euer Gebet nicht verhindert werde. Und nachdem der Befehl Gottes ist, daß der Mann im Schweiße seines Angesichts sein Brot effen soll, so sollt Ihr treulich und fleißig in Eurem göttlichen Beruf arbeiten, auf daß Ihr Euer Hausgesind mit Gott und Ehren möget ernähren, auch etwas dem Dürftigen mitzuteilen habet. Hinwiederum sollt Ihr, das Weib, wissen, wie Ihr Euch nach dem Worte Gottes gegen Euren Mann halten solltet: Ihr sollt Euren ehelichen Mann lieben, ehren und fürchten, auch ihm unterthan und gehorsam sein in allen billigen Dingen als Eurem Herrn und Haupt, gleichwie der Leib dem Haupt und die Gemeinde Christo unterthänig ist; Ihr sollt nicht herrschen über Euren Mann, sondern stille sein. Denn Adam ist am ersten gemacht, danach Eva, dem Adam zur Gehülfin, und Adam ward nicht verführet, das Weib aber ward verführet und hat die Übertretung eingeführet. Und nach dem Falle hat Gott zu Eva und in ihrer Person zu dem ganzen weiblichen Geschlechte gesprochen: Dein Wille soll deinem Manne unterworfen sein, und er soll dein Herr sein. Dieser Ordnung Gottes follt Ihr nicht widerstreben, sondern vielmehr dem Gebot Gottes und dem Exempel der heiligen Weiber folgen, welche Gott vertraueten und waren ihren Männern unterthänig, gleichwie Sara gehorsam gewesen ist ihrem Hauswirt Abraham und nennete ihn ihren Herrn. Ihr sollt auch Eurem Manne in allen guten Dingen behülflich sein, auf Eure Kinder und Haushaltung gute Acht haben, in aller Zucht und Ehrbarkeit ohne weltliche Pracht wandeln, auf daß Ihr andern ein gut Erempel zur Zucht gebet. Derhalben Ihr N. und N., nachdem Ihr erkannt habt, wie Gott den ehelichen Stand hat eingesetzt und was Euch beiderseits von Gott befohlen: seid Shr denn willens, in dem heiligen Stand der Ehe also zu leben, wie 3hr hier bezeuget vor der christlichen Gemeinde, und begehret Ihr, daß derfelbige Euer ehelicher Stand soll bestätiget werden. tum 197 So antwortet: Ja. Alsdann spreche der Diener: Ich nehme euch alle, die ihr hier seid, zu Zeugen; jedoch so jemand wüßte, daß dieser eins durch eheliche Pflicht mit einer andern Person verbunden oder sonst ein Hindernis vorhanden wäre, der molle es jetzt anzeigen. So niemand widerspricht, soll der Diener also fortfahren: Nachdem niemand widerspricht und kein Hindernis vorhanden ist, so wolle unser lieber Herr Gott Euer heiliges Vornehmen, welches er Euch gegeben hat, bestätigen, und Euer Anfang sei im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat! sto mapidur msing um of Tanach soll der Kirchendiener zu dem Bräutigam sprechen: Ihr N. bekennet hier vor Gott und seiner heiligen Gemeinde, daß Ihr genommen habt und nehmet zu Eurem ehelichen Gemahl und Hausfrauen N., hier zugegen, und verheißet, sie nimmermehr zu verlassen, sie zu lieben und treulich zu ernähren, wie ein treuer und gottesfürchtiger Mann seinem Weibe schuldig ist: daß Ihr auch heiliglich mit ihr leben wollet, ihr Tren und Glauben halten in allen Dingen, nach dem Worte Gottes und seinem heiligen Evangelio. So antwortet: Ja. Danach spreche der Diener zu der Brant: Ihr N. bekennet hier vor Gott und seiner heiligen Gemeinde, daß Ihr habt genommen und nehmet N. zu Eurem ehelichen Manne, welchem Ihr verheißet gehorsam zu sein und ihm zu dienen und zu helfen, ihn nimmermehr zu Form der Eheeinleitung. 467 verlaffen, heiliglich mit ihm zu leben, ihm Treu und Glauben in allen Dingen zu halten, wie eine fromme und getreue Hausfrau ihrem ehelichen Manne zu thun schuldig ist, nach dem Wort Gottes und seinem heiligen Evangelio. So antwortet: Ja. Danach soll der Kirchendierer ihre Hände zusammenfügen und sprechen: Der Vater der Barmherzigkeit, der Euch durch seine Gnade zu diesem heiligen Stand der Ehe berufen hat, verbinde Euch mit rechter Liebe und Treue und gebe Euch seinen Segen. Amen. Höret nun an das heilige Evangelium, wie stark das eheliche Band sei, wie es beschreibt der Evangelist Matthäus am 19. Kapitel: Die Pharisäer traten zum Herrn Jesu, versuchten ihn und sprachen zu ihm: Ist's auch recht, daß sich ein Mann scheide von seinem Weibe, um irgend einer Ursache willen? Er antwortete und sprach: Habt ihr nicht gelesen, daß der im Anfang den Menschen geschaffen hat, der machte, daß ein Mann und Weib sein sollte, und sprach: Darum wird ein Mensch seinen Vater und Mutter lassen und seinem Weibe anhangen, und werden die zwei Ein Fleisch sein. So sind sie nun nicht zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Got zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden. Da sprachen sie: Warum hat denn Moses geboten, einen Scheidebrief zu geben und sich von ihr zu scheiden? Er sprach: Moses hat Euch erlaubt zu scheiden von euern Weibern, von eures Herzens Härtigkeit wegen, von Anbeginn aber ist es nicht also gewesen. Ich aber fage euch, wer sich von seinem Weibe scheidet ( es sei denn um der Hurerei willen), und freiet eine andere, der bricht die Ghe, und wer die Abgeschiedene freiet, der bricht auch die Ehe." Glaubet diesen Worten des Herrn Christus, und seid dessen versichert und gewiß, daß unser lieber Herrgott Euch zusammengefütgt hat zu diesem heiligen Ehestande, und nehmet derhalben alles, was Euch in diesem Ehestande begegnet, mit Geduld und Danksagung an, als aus der Hand Gottes, der Euch zusammengefügt hat. Amen. Nach diesem heiße der Diener die Eheleute nteberknien und spreche: Laßt uns beten: Allmächtiger Gott, der du deine Güte und Weisheit in allen deinen Geschöpfen und Ordnungen erzeigest und von Anfang gesprochen hast, daß es nicht gut sei, daß der Mensch allein sei, und derhalben ihm eine Gehülfin, die um ihn wäre, erschaffen hast, und verordnet, daß zwei eins ſein follen, strafest auch alle Unreinigkeit, wir bitten dich, daß, nachdem du diese zwei Personen zu dem heiligen Stand der Ehe berufen und verbunden hast, du wolleft ihnen geben deinen heiligen Geist, auf daß sie in wahrem und festem Glauben heiliglich leben, nach deinem göttlichen Willen allem Bösen Widerstand zu thun. Wollest sie auch segnen, wie du die gläubigen Väter, deine Freunde und getreuen Diener Abraham, Isaak und Jakob gesegnet haft, auf daß sie, als Miterben des Bundes, mit denselbigen Vätern aufgerichtet, heilige Kinder bekommen und dieselben gottselig erziehen mögen, zu Ehren deines heiligen Namens, zur Förderung ihres Nächsten und Ausbreitung deines heiligen Evanjeliums. Erhöre uns, o Bater der Barmherzigkeit, durch Sesum Christum, deinen lieben Sohn, unsern Herrn. Amen. Unser Bater, 2c. 22 Höret an die Verheißung Gottes aus dem 128. Pfalm. Wohl dem, der den Herrn fürchtet und auf seinen Wegen gehet. Du wirst dich nähren deiner Hände Arbeit, wohl dir, du hast es gut. to Dein Weib wird sein wie ein fruchtbarer Weinstock um dein Haus herum, deine Kinder wie die Ölzweige um deinen Tisch her. Siehe, also wird gesegnet der Mann, der den Herrn fürchtet. 30* 468 Form des firchlichen Bannes. Der Herr wird dich segnen aus Zion, daß du sehest das Glück Jerusalems dein lebelang. Und sehest deiner Kinder Kinder. Freude über Israel! Unser lieber Herr Gott erfülle Euch mit seinen Gnaden und gebe, daß Ihr in allem Guten lange und heiliglich bei einander leben möget. Amen. rise torna Form des kirchlichen Bannes. Geliebte in dem Herrn Christo! Es ist euch bekannt, daß wir zu unters schiedlichen Zeiten nach gewissen Staffeln euch vorgehalten haben, welche große Sünde und schwere Ärgernis unser Mitglied. gethan und gegeben habe, zu dem Ende, daß er durch eure christliche Vermahnung und Gebet zu Gott sich bekehren und von den Stricken des Teufels, der ihn gefangen hält, erlöset, zu dem Willen des Herrn erwachen möchte. Wir können euch aber mit großer Traurigkeit nicht verhalten, daß bis dahero uns niemand vorgekommen sei, der im geringsten angedeutet habe, daß er durch die vielen Ermahnungen, die an ihn sowohl absonderlich, als vor Zeugen und in Gegenwart vieler geschehen sind, zu einiger Bereuung seiner Sünden sollte gefommen sein, oder einige Zeichen wahrer Buße von sich hätte spüren laffen. Weil er denn seine Übertretung, die in ihr selbst nicht gering ist, durch seine Hartnäckigkeit täglich noch größer macht und wir euch letztmalen angesagt haben, daß wir, wofern er nach so langer Geduld, welche die Kirche mit ihm gehabt hat, sich nicht bekehren wolle, genötigt würden, uns ferner über ihn zu betrüben und zum äußersten Gegenmittel zu schreiten; so find wir nun gezwungen, heute fortzufahren mit seiner Abschneidung und zu folgen dem Befehl und Auftrage, welche uns Gottes heiliges Wort gegeben hat, zu dem Ende, damit er, wenn's möglich ist, zur Schamröte über seine Sünde gebracht werde und man auch durch dieses verfaulende und mehr und mehr unheilbare Glied den Leib der Gemeinde nicht in Gefahr stelle, und der Name Gottes nicht gelästert werde. Derhalben wir Diener und Vorsteher der Gemeinde allhier, da wir im Namen und in der Macht unsers Herrn Jesu Christi versammelt sind, verkünden vor euch allen, daß N. aus vorhin offenbarten Ursachen ausgeschloffen sei und hiermit ausgeschlossen werde aus der Gemeinde des Herrn und fremd sei von der Gemeinschaft Christi, der heiligen Sakramente und allen geistlichen Segen und Wohlthaten Gottes, welche er seiner Gemeinde verheißt und beweiset, so lang er hartnäckig oder unbußfertig in seinen Sünden bleibt, und daß er derhalben von euch Geliebte, zu halten sei als ein Heuchler und Zöllner, nach dem Befehl Christi, Matth. am 18. Kap., welcher sagt: daß im Himmel gebunden sei dasjenige, was seine Diener auf Erden binden.nl Ferner ermahnen wir euch, liebe Christen, daß ihr euch mit demselben nicht gemein machet, auf daß er beschämt werde; gleichwohl ihn nicht haltet als einen Feind, sondern nun und dann ermahnet, wie man einen Bruder pflegt zu ermahnen. Unterdessen so wolle sich ein jeder hieran und an dervorfehe, damit er nicht falle, sondern wahre Gemeinschaft mit dem Vater und seinem Sohne Jesu Christo und zugleich mit allen gläubigen Christen habe, und darinnen beständig bleibe bis an's Ende und also die ewige Seligkeit bekomme. Ihr habt, geliebte Brüder und Schwestern, gesehen, wie dieser unser abgeschnittener Bruder hat angefangen zu verfallen, und wie er mit Gemach mehr ist zum Fall kommen; so merket denn, wie listig der Satan sei, den Menschen zum Verderben zu bringen und ihn von den Mitteln der Seligkeit abzuziehen; so hütet euch denn vor dem geringsten Anfang des Form der Wiederannehmung. 469 Bösen, und nach der Mahnung des Apostels leget ab alle Last und die Sünde, die sehr leichtlich umringet; lanfet beständig in der Laufbahn, die uns vorgestellt ist, und sehet auf den Anfänger und Vollender des Glaubens, Jesum. Seid nüchtern; wachet und betet, auf daß ihr nicht in Bersuchung fallet; heut, wenn ihr die Stimme des Herrn böret, so verstocket eure Herzen nicht, sondern wirket cure Seligkeit aus mit Furcht und Zittern; und ein jeder habe Leid über seine Sünde, damit unser Gott uns nicht demütige, und wir Leid über jemand von euch haben müssen, sondern daß ihr, einmütig in Gottscligkeit lebend unsere Krone und Freude in dem Herrn sein möget. loyihin pa Weil aber Gott ist, der in uns wirket beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen, so lasset uns seinen heiligen Namen mit Bekenntnis unserer Sünden also anrufen: O gerechter Gott, barmherziger Vater! Wir verklagen unsere Sünde vor deiner hohen Majestät und bekennen, daß wir die Traurigkeit und Schmerzen, die uns im Abschneiden von diesem unserm gewesenen Mitgliede angethan ist, wohl verdient haben; ja wir sind alle würdig, von dir abgeschnitten und verbannet zu werden wegen unserer großen Übertretung, wenn du mit uns in's Gericht treten wolltest. Sei uns aber, o Herr! gnädig um Chrifti willen, vergieb uns unsere Missethaten, denn sie sind uns von Herzen leid, und wirke in unseren Herzen je mehr und mehr Reue über dieselbigen, auf daß wir deine Urteile fürchten, welche du gehen läffeft über die Hartnäckigen, und uns befleißigen mögen, dir zu gefallen. Gieb, daß wir uns vor aller Beflectung der Welt hüten und vor denen, die von der Gemeinschaft der Kirche sind abgeschnitten, damit wir uns ihrer Sünden nicht teilhaftig machen, damit auch der Abgeschnittene beschämt werde über seine Sünde; und weil du keine Lust haft an dem Tode des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe und der Schoß deiner Kirche jederzeit offen steht denjenigen, die wiederkehren: so entzünde uns doch mit einem guten Eifer, dimit wir mit guten christlichen Ermahnungen und Erempeln dieſe abgeschnittene Personen trachten wiederum zurecht zu bringen, wie auch alle diejenigen, welche durch Unglauben und Ruchlosigkeit des Lebens abweichen. Gieb deinen Segen zu unseren Ermahnungen, zu dem Ende, damit wir Urfache bekommen, uns wiederum zu erfreuen über den, über welchen wir nun trauern müssen, und also dein Name gepriesen werde durch unsern Herrn Jefum Chriftum, der uns hit lehren beten: Homan( on THE NO Unser Vater 2c. hadapts Form der Wiederannehmung des Abgeschnittenend in die Gemeinde. Geliebte in dem Herrn! Es ist euch bekannt, daß vor einiger Zeit unser Mitglied N. von der Gemeinde Jesu Chrifti ist abgeschnitten gewesen; nun können wir euch nicht verhehlen, wie derselbige durch vorgemeldetes Hülfsmittel und dann durch Mittel guter Vermahnungen und eure christlichen Gebete so weit gekommen sei, daß er sich seiner Sünden schämet, und von uns in die Gemeinschaft der Kirche wiederum aufgenommen zu werden. begehret. Weil wir denn in Kraft des Befehls Gottes schuldig sind, solche mit Freuden aufzunehmen, und doch auch nötig ist, daß in guter Ordnung hierinnen verfahren werde: so geben wir euch hiermit zu erkennen, daß wir die vorgemeldete abgeschnittene Person nächstkünftiges Mal, wenn man durch Gottes Gnade des Herrn Abendmahl halten soll, von dem Bande der Absonderung wiederum entbinden, und zur Gemeinschaft der Kirche aufnehmen werden, es wäre denn, daß jemand von euch unterdessen etwas Rechtmäßiges 470 Form der Wiederannehmung hätte, warum solches nicht geschehen müßte, welches ihr uns frühzeitig anzei en werdet. Unterdessen soll ein jeder dem Herrn danken für die Wohlthat, so er diesem armen Sünder bewiesen hat, und ihn bitten, daß er sein Werk an ihm zu seiner ewigen Seligkeit ausführen wolle. Amen. Danach, wenn keine Verhinderurg einkommt, soll der Diener des Worts zur Aufnehmung des Abgesonderten folgender Gestalt fortfahren: for mindrel Geliebte Christen! wir haben euch letztmal die Bekehrung unseres Mitgliedes N. vorgehalten, daß er mit eurem Vorwissen wiederum in die Gemeinde Christi angenommen werde; weil nun niemand etwas vorgebracht hat, warum die Wiederannehmung nicht sollte geschehen mögen: so wollen wir nun zu derselben fortschreiten. Der Herr Christus, als er Matth. 18 das Urteil seiner Kirche in Abfonderung der Unbußfertigen befestigt hatte, fügt alsbald bei, daß, was seine Diener auf Erden entbinden würden, im Himmel sollte entbunden fein; damit er fund thut, wenn jemand von seiner Kirche abgesondert ist, daß ihm nicht zugleich alle Hoffnung zur Seligkeit benommen sei, sondern daß er von den Banden der Verdammnis wiederum könne entbunden werden. Weil denn Gott in seinem Wort kund thut, daß er keinen Gefallen habe an dem Tode des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe: so hat die Kirche auch noch jederzeit Hoffnung zur Bekehrung des abgewichenen Sünders und hält ihren Schoß offen, den Bekehrten wiederum zu empfangen. Der halben der Apostel Paulus dem Korinther, dem er 1. Kor. 5 erklärt hatte, daß er aus der Kirche sollte gethan werden, beschlossen hat, zu vergeben und ihn zu trösten, nachdem er von vielen bestraft worden und zur Erkenntnis kommen ist, zu dem Ende, daß er nicht in allzugroßer Traurigkeit vergehen sollte, 2. Kor. 2. Zum andern lehret Christus im vorgefaßten Spruch, daß das Urteil der Entbindung, welches über einen solchen bekehrten Sünder ausgesprochen wird, nach dem Worte Gottes für bündig und fest von dem Herrn gehalten werde; derhalben niemand, welcher sich aufrichtig bekehret, einigermaßen bedarf zu zweifeln, daß er nicht gewiß von Gott in Gnaden angenommen sei, weil Christus sagt Joh. 20, 23: Welchen ihr die Sünden vergebet, denen sind sie vergeben. Damit wir nun zur vorgenommenen Handlung gelangen, so frage ich Euch N., ob Ihr vor Gott und seiner Gemeinde von ganzem Herzen bes kennet, daß Ihr aufrichtige Reune habt wegen Eurer Sünde und Hartnäckigkeit, um welcher willen Ihr rechtmäßig von der Gemeinde abgesondert gewesen seid? Ob Ihr auch wahrlich glaubt, daß Euch der Herr Eure Sünde vergeben habe, und vergebe um Christi willen, und derhalben begehrt, in die Gemeinde Christi allhier wiederum aufgenommen zu werden, und verheißt, von nun an Euch in aller Glückſeligkeit zu ett zu tragen nach dem So antwortet: Ja. Fierauf soll der Tiener ferner also sprechen: no Wir, die wir allhier versammelt sind im Namen und Macht des Herrn Christi, erklären Euch N. entbunden zu sein von den Banden der Absonderung, empfangen Euch wiederum in die Gemeinde des Herrn, verkündigen, daß Ihr stehet in der Gemeinschaft Christi, der heiligen Sakramente und aller geistlichen Segen und Wohlthaten Gottes, die er seiner Gemeinde verheißet und erzeiget, worinnen euch der ewige Gott bis ans Ende erhalten wolle, durch seinen eingeborenen Sohn, Jesum Christum. Amen. dus So seid denn versichert, lieber Bruder! in Eurem Herzen, daß Euch der Herr habe in Gnade aufgenommen; seid fleißig, Euch hinfort vor der List des Satans und vor der Bosheit der Welt zu hüten, zu dem Ende, damit Ihr nicht wiederum in Sünden verfallen möget; habt Christum lieb, denn Euch find viele Sünden vergeben.hu w dnami and nid sagt Sordiner Form von Ordination der Prediger. 471 Und ihr, geliebte Christen! empfanget diesen euren Bruder mit Zuneigung des Herzens; seid fröhlich, daß er tot gewesen und wiederum lebendig worden ist; er ist verloren gewesen und wieder gefunden; erfreuet euch mit den Engeln des Himmels über diesen Sünder, der sich bekehret; haltet ihn nicht länger für einen Fremden, sondern für einen Mitbürger der Heiligen und Hausgenoffen Gottes. Und weil wir nichts Gutes von uns selbst haben können, so lasset uns den allmächtigen Herrn mit Lob und Danksagung also anrufen: Barmherziger Gott und Vater! wir danken dir durch Jesum Christum, daß du diesem unserm Mitbruder Bekehrung zum Leben gegeben haft und uns Ursache, uns in seiner Bekehrung zu erfreuen; wir bitten dich, du wollest ihm Gnade erzeigen, daß er der Vergebung seiner Sünden je mehr und mehr in seinem Gemüt versichert sei und daraus eine unaussprechliche Freude und Luft schöpfen möge, dir zu dienen, und weil er vorhin durch seine Sünde viele Menschen geärgert hat, so wollest du ihm verleihen, daß er durch seine Bekehrung viele Menschen erbauen möge. Verleihe ihm, daß er bis an sein Ende beharrlich wandeln möge in deinen Wegen, und laß uns aus diesem Beispiele lernen, daß bei dir Gnade sei, damit du gefürchtet werdeft, zu dem Ende, daß, wenn wir ihn halten für unseren Mitbruder und Miterben des ewigen Lebens, wir dir zusammen mögen dienen in findlicher Furcht und Gehorsam alle die Tage unseres Lebens, durch unsern Herrn Jesum Christum, in deffen Namen wir unser Gebet beschließen: Unser Vater 2c.] no ( 1925 Befestigung und Ordination der Prediger. H Bei dem Abgehen von der Kanzel wird gesungen Pf. 134. Vielgeliebte in dem Herren Jesu Christo! Weil der Name des hier vor euch stehenden Herrn N. euch zu drei verschiedenen Malen bekannt gemacht ist, zu vernehmen, ob jemand etwas gegen seine Lehre oder Leben einzubringen hätte, warum er nicht könnte zum heiligen Predigtamte befeftiget werden, und bishero niemand sich eingefunden, so sind wir jetzt ge= sonnen, ihn im Namen des Herrn nach christlicher Ordnung zu befestigen. Zuvor aber wollen wir euch und ihm aus dem Worte Gottes eine kurze Erklärung von der Einsetzung und Amt der Hirten oder Diener des göttlichen Worts vorstellen. Es ist Gottes besondere Gnade und Güte, daß er zur Berufung und Sammlung der Menschen aus dem verdorbenen menschlichen Geschlechte zum ewigen Leben den Dienst der Menschen gebrauchet, wie Paulus lehret Eph. 4: Christus hat gesetzet etliche zu Aposteln, etliche zu Propheten, etliche zu Evangeliften, etliche zu Hirten und Lehrern, daß die Heiligen zugerichtet werden zum Werke des Amtes, dadurch der Leib Chrifti erbauet werde. Woraus erhellet, daß das Amit der Hirten eine Einschung Christi sei. Das Amt dieser Hirten ist leicht aus dem Namen selbst abzunehmen. Wie ein gemeiner Hirte die ihm anbefohlene Herde zu weiden, zu leiten, zu bewahren und zu regieren hat, so sind die geistlichen Hirten gesetzt über die Gemeinde, worin Christus seine Schafe hat und rufet, die sie weiden müssen mit der Predigt göttlichen Wortes, beigehendem Gebet und Bedienung der heiligen Sakramente. Also ist der Hirten oder Prediger Amt: Erstens: das Wort des Herrn, im alten und neuen Testament enthalten, ihren Zuhörern gründlich vorzutragen und sowohl öffentlich als insbesondere zum Nutzen und Besten derselben mit Unterweisen, Vermahnen, Trösten und Bestrafen nach eines jeden Gelegenheit anzueignen, zu verfindigen die Bersöhnung mit Gott in Chrifto, die Buße und Bekehrung zu 472 Form von Ordination der Prediger. Gott: widerlegend aus der Schrift alle mit der heilsamen Lehre streitenden Irrtümer und Ketzereien, gleichwie das alles uns in der Schrift zu verstehen gegeben wird, sonderlich wenn Paulus sie 1. Tim. 5 nettnet: Arbeitende am Wort, und Röm. 12, 6 sagt: daß ihre Weissagung dem Glauben ähnlich sein müsse, 2. Tim 2, 15: daß sie als rechtschaffene Arbeiter recht teilen müssen das Wort der Wahrheit, Tit. 1, 9: daß sie halten müssen ob dem Wort, das gewiß ist und lehren kann, auf daß sie mächtig seien zu ermahnen durch die heilsame Lehre und zu strafen oder zu widerlegen die Widersprecher, und ihnen durch gründliche Widerlegung das Maul zu stopfen, und 1 Kor. 14, 3: daß sie als Weissagende, das ist, Gottes Wort Predigende und Erklärende, den Menschen zur Besserung, Vermahnung und Trost reden müssen; ja auch, wenn Paulus sich selbst den Hirten zum Erempel vorstellet, Apostelg. 20, 20 fagend, daß er nichts verhalten habe von allem, das nüßlich ist, daß er's nicht sollte verkündigt haben, sondern öffentlich und besonders gelehret und bezeuget habe beide, den Juden und Griechen, die Buße zu Gott und den Glauben an den Herrn Jesum. Insonderheit finden wir eine kurze Beschreibung des Amts eines Dieners des Evangelii 2. Kor. 5 18. 19. 20., wo der Apostel also redet: Alles ist von Gott, der uns selbst mit ihm verföhnet hat durch Jesum Christum, und hat uns, verstehe Aposteln und Lehrern, das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt; denn Gott war in Christo und versöhnte die Welt mit ihm selber, und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu, und hat unter uns aufgerichtet das Wort der Versöhnung; so sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott vermahnet durch uns, so bitten wir an Christi Statt: laffet euch versöhnen mit Gott. Zweitens für die Gemeinde Lehrer oder Hirten Amt: öffentlich den Namen Gottes anzurufen; davon die Apostel sagen: Apostelgesch. 6: Wir wollen anhalten im Gebet und in der Bedienung des Worts. Das haben alle Lehrer mit den Aposteln gemein. Worauf der Apostel siehet, wenn er Timotheum anspricht 1. Tim. 2, 1: So ermahne ich nun, daß man für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit zuerst thue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung. not tein Drittens ist ihr Amt: die heiligen Sakramente, die der Herr als Siegel seiner Gnade eingesetzet hat, als Chrifti Diener auszufpenden; wie solches aus dem Befehl, welchen Christus seinen Aposteln und ihren Nachfolgern in dem Hirtenamt gegeben hat, erhellet, Matth. 28, 19: Taufet fie in den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes; und dem, was Paulus sagt 1. Kor. 11: Sch habe es von dem Herrn empfangen, das ich euch gegeben habe. Denn der Herr Jesus in der Nacht, da er vers raten ward, nahm er das Brot, dankete und brach's und sprach: Nehmet, effet, das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird, solches thut zu meinem Gedächtnis. Desselbigengleichen auch den Kelch nach dem Abendmahl, und sprach: Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut; solches thut, so oft ihr's trinket, zu meinem Gedächtnis. Denn so oft ihr von diesem. Brot effet und von diesem Kelch trinket, sollt ihr des Herrn Tod verkündigen, bis daß er kommit. sed susidajadne midi sid sig snim g mig 9129 Viertens ist ihr Amt: die Kirche Gottes in guter Zucht zu halten und auf die von Christo Matth. 18, 15 vorgeschriebene Weise zu regieren; woselbst er die Lehre von der Buß- Zucht also schließet B. 18: Wahrlich, ich sage euch, was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmelolos jein. Aus dieser Ursache werden die Hirten genannt Bischöfe, das ist Aufseher oder Wächter und Haushalter Gottes( Tit. 1, 7), als welche die Aufsicht haben müssen auf Gottes Haus, damit alles ehrlich und ordentlich zugehe und das Himmelreich nach Christi Befehl auf und zugeschlossen werde. Endlich ist zum region Form von Ordination der Prediger. 473 Fünften ihr Amt: auf sich selbst fleißig acht zu geben, damit sie sich in allen ihren Geberden, Worten und Werken unsträflich und erbaulich erweisen, auch ihr Hausgesinde dazu mit allem Fleiß halten und anführen: sintemalen, nach der Lehre des Apostels, der sich selbst und sein eigen Haus nicht versorgen kann, die Gemeinde Gottes zu versorgen untüchtig ist. 1. Tim. 4, 2 3. 4. 5. Aus diesem allen kann man sehen, was das Lehr- oder Hirten- Amt für cin föstlich Werk sei, als wodurch so große Dinge verrichtet werden; ja, wie hoch nötig dasselbe sei, den Menschen zur Seligkeit zu bringen, warum der Herr auch will, daß es allezeit bleibe, Matth. 28, 20 und Paulus den Timotheum vermahnet, 2. Tim. 2, 2, daß er das, jo er von ihm gehöret, getreuen Menschen, die tüchtig sind, andere zu lehren, anbefehlen solle, auch da er den Titum zum Hirten angesetzt hatte, ihm anbefiehlt, in allen Städten hin und her Älteste und Bischöfe zu stellen. Dieweil demzufolge auch wir an diesem Orte, dies Amt in der Kirchen Gottes zu erhalten, einen neuen Diener des göttlichen Worts einsetzen, und bisher genug von dem Amt der Hirten und Lehrer gesprochen, so wende ich mich zu Euch, Herr N. N., und begehre in des Herrn Namen daß Ihr mit aufrichtigem Herzen und deutlicher Stimme auf dasjenige, was Euch jetzt foll vorgehalten werden, antworten wollet, auf daß ein jeglicher allhier vernehme, daß ihr dies Amt, gleichwie sich's gebühret, anzutreten und zu verwalten gesinnet seid. Ich frage Euch denn: stim elle angered ston 1. Seid 3hr in Eurem Herzen versichert, daß Ihr rechtmäßig von dieser christlichen Gemeinde und also von Gott selbst zu diesem heiligen Amte berufen seid? 2. Haltet Ihr auch die Schrift, sowohl das alte als das neue Testament, für das einige Wort Gottes und für die vollkommene Lehre der Seligkeit, so daß Ihr alles, was dagegen streitet, ganz und gar verwerfet? ndod 23. Verheißet Ihr auch hierbei, Euer Amt, wie es zuvor beschrieben ist, nach dieser Lehre treulich zu verwalten, Eure Lehre mit einem gottseligen Leben zu zieren, und Euch der kirchlichen Vermahnung und Ordnung, auch wenn Ihr nach derselben über Eure Fehler in Lehre und Leben möchtet zur Rede gestellet und bestraft werden, in Sanftmut zu unterwerfen Pad un misHierauf ist zu antworten: Ja, von ganzem Herzen. stingrs Corauf soll der Neuberufene niederknien, die Diener de Worts die Hände auflegen ar und folgences deutlich ausgesprochen werden: BASTIO Wir geben Euch hiermit Macht und Recht, als einem ordentlichen Diener des Evangelii, das Wort Gottes zu predigen, die heiligen Sakramente zu bedienen und alles das zu verwalten, was einem ordentlichen Lehrer zuftehet. Gott, unser himmlischer Vater, der Euch zu diesem heiligen Amte berufen hat, erleuchte Euch bei Bedienung desselben durch seinen heiligen Geist, leite Euch mit seiner Hand, stärke Euch durch seine Kraft, regiere Euch also durch seine Gnade, daß Ihr darin gebührlich und erbaulich wandeln möget zum Preise seines heiligen Namens und zur Ausbreitung des Reichs seines Sohnes Jesu Christi. Amen. 1996 20 1916 BS090 Hier singt die Gemeinde: Amen. das heißt: es werde wahr. So habt denn nun, geliebter Mitbruder und Mitarbeiter in Christo, acht auf Euch selbst und auf die ganze Herde, über welche Euch der heilige Geist zum Bischofe gesetzt hat, zu werden die Gemeinde Gottes, welche er mit seinem Blute erkaufet hat. Habt Christum lieb und weidet seine Schafe nicht gezwungen, sondern williglich; nicht um schändlich n Gewinns willen, sondern von Herzensgrund; nicht als die über's Volk herrschen, sondern werdet ein Vorbild der Herde im Wort, im Wandel, in der Liebe, Im Geist, im Glauben, in der Keuschheit. Haltet an mit Lesen, mit Ver 474 Form von Ordination der Prediger. mahnen und mit Lehren; laffet nicht aus der Acht die Gabe, die euch gegeben ist. Thut dies alles mit Fleiß und gehet damit um, auf daß Guer Bunchmen in allen Dingen offenbar werde. Habt acht auf die Lehre und beharret darin beständiglich: duldet mit Sanfimut alles Leiden und alle Drangsale als ein guter Streiter Jesu Christi. So Ihr solches thut, werdet Ihr Euch selbst selig machen und die Euch hören, und wann der Erzhirte erscheinen wird, die unvergängliche Ehrenkrone erlangen. Und ihr, geliebte Christen, nehmet diesen euren Lehrer und Seelenhirten auf in dem Herrn mit aller Freude, achtet ihn sehr lieb und wert, und gedenket, daß Gott euch durch ihn anreden und bitten wolle. Nehmet das Wort an, das er euch, der heiligen Schrift gemäß, verkündigen wird, nicht als Menschen Wort, sondern, wie es wahrhaftig ist, als Gottes Wort. Laffet bei euch lieblich sein die Füße derer, die den Frieden verkündigen. Gehorchet euren Lehrern und folget ihnen, denn sie wachen für eure Seelen, als die davon Rechenschaft geben sollen, auf daß sie solches thun mit Freuden und nicht mit Seufzen, denn das ist euch nicht gut. So ihr solches thut, wird der Friede Gottes über eure Häuser kommen und ihr, die ihr durch ihr Wort an Gott glaubet, werdet durch Christum das ewige Leben ererben. Spur spins and wo 990 Girs Weil aber niemand zu einigem aller dieser Dinge die allergeringste Tüchtigkeit von ihm selber hat, so laßt uns Gott den Herrn in Demut unseres Herzens also miteinander ferner anrufen: Barmherziger Gott und Vater, wir sagen dir in Demut unserer Herzen Lob und Dank, daß es dir gnädigst gefallen hat, aus dem gefallenen menschlichen Geschlechte eine Gemeinde zum ewigen Leben zu sammeln, und dieſe unsere Gemeinde mit einem neuen Lehrer deines Worts treulichst versehen haft. Wir bitten dich von Herzen, mache deinen Knecht, den du uns gegeben hast, durch deinen heiligen Geist je mehr und mehr tüchtig zu dem Amte, dazu du ihn berufen und verordnet hast. Öffne ihm die Augen seines Verstandes, deine Geheimnisse und Willen aus deinem heiligen Worte recht zu verstehen. Öffne ihm seinen Mund, dieselben uns deutlich zu offenbaren. Begabe ihn mit Weisheit und Verstand und laß ihn seine anvertraute Gemeinde heilsam lehren, leiten und in christlichem Frieden und Wohlstand erhalten, damit dieselbe bei seiner Bedienung und Vorgang nicht allein an der Zahl, sondern auch vornehmlich in einem lebendigen Christentum anwachse. Verleihe ihm eine christliche Herzhaftigkeit und unverzagten Mut gegen alle Mühe, Beschwernisse und Verdrießlichkeiten, welche ihm bei rechtschaffener Bedienung seines Amtes nicht ausbleiben werden, und gieb, daß er durch die kräftigen Tröstungen deines heiligen Geistes gestärkt, bis an's Ende in allem guten Wert beständig verharre, und als ein getreuer Knecht alsdann zu seines Herrn Freude eingehe. Ach, getreuer Gott, erbarme dich auch über dies dein Volk, segne dein Erbe, weide und erhöhe es ewiglich! Gieb doch deiner Gemeinde allhier deinen Segen bei der Amts- Verwaltung ihres jetzo befestigten neuen Seelenhirten, und laß sie durch seine Arbeit auf dem Wege zum Leben kräftiglich befördert werden! Gieb, daß sie sich christgebührlich gegen diesen ihren Seelsorger verhalte, denselben als deinen Gesandten erkenne, seine Lehre aus deinem heiligen Worte mit Ehrerbietung annehme, seiner Vermahnung sich mit Sanftmut unterwerfe, und also durch sein Wort an Christum glaube, damit alle und jede, als dein Bolt und Kinder, in lebendigem Christentum anwachsen und des ewigen Lebens fähig und teilhaftig werden. Erhöre uns, o Vater aller Barmherzigkeit! durch Jefum Christum unsern Herrn, in dessen Namen wir ferner also beten: Unser Vater 2c. 6v9dfr Form der Einsetzung der Prediger. 19 Einsehung der Prediger, die aus andern Gemeinden berufen sind. STOT JAS Vielgeliebte in dem Herrn Jesu Christo! Es ist euch allen bekannt, daß der Name des hier vor euch stehenden Herrn N. N., gewesenen Predigers zu N., drei Sonntage nach einander von dieser Kanzel öffentlich abgerufen sei, zu vernehmen, ob jemand etwas gegen seine Lehre oder Leben einzubringen hätte, warum er nicht könne zum Prediger dieser Gemeinde angenommen werden. Es ist aber nichts dergleichen gegen ihn vorgebracht, und deswegen, wie er auf den ihm zugestelleten Beruf sich eingestellet, und jetzo seine erste Predigt allhier verrichtet hat, so wollen wir nun denselben eurer christlichen Liebe, als ihren nach Gottes heiliger Vorsehung von nun an ordentlichen Lehrer im Namen des Herrn vorstellen, und in seinem Lehramte bei dieser Gemeinde befestigen. Zu dem Ende wende ich mich denn vorerst zu Euch, Herr N. N., und begehre, daß Ihr mit aufrichtigem Herzen und deutlicher Stimme auf dasjenige, welches Euch anjetzo soll vor gelegt werden, antworten wollet, damit ein jeder hören möge, daß Ihr das heilige Predigt- Amt in dieser christlichen Gemeinde, wie sich's gebühret, in allen Stücken in acht zu nehmen gesinnet seid. Ich frage Euch denn: 1. Seid Ihr in Eurem Herzen versichert, daß Ihr rechtmäßig von dieser christlichen Gemeinde und durch dieselbige von Gott selbst zum heiligen Predigt- Amt hierhin berufen seid? ola 2. Haltet Ihr auch die Schrift, sowohl des alten als des neuen Testaments, für das einzige Wort Gottes und vollkommene Lehre der Seligkeit, so daß Ihr alles, was dagegen streitet, ganz und gar verwerfet, und Euch an dieser heiligen Schrift allein in Eurer Lehre bei dieser Gemeinde fest und unabscheidlich halten wollet? 3. Verheißet Ihr dabei, Euer heiliges Amt treulich in allen dazu gehörigen Stüden zu bedienen, Eure Lehre mit einem gottseligen Leben zu zieren, diese Gemeinde nicht liederlich zu verlassen und Euch der kirchlichen Vermahnung und Ordnung, auch wenn Ihr nach derselbigen über Eure Fehler in Lehre und Leben möchtet zur Rede gestellt und bestraft werden, in Sanftmut zu unterwerfen? So antwortet hierauf von Grund Eures Herzens: Ja. 01 03 mais! Innled 475 VOTUM. on noul smo si mindst aid oito du s Gott, unser himmlischer Bater, der Euch zum Seelsorger dieser Gemeinde berufen hat, erleuchte Euch durch seinen Geist, leite Euch mit seiner Hand, stärke Euch durch seine Kraft und regiere Euch also in Eurer heiligen Amtsverwaltung, daß Shr darin gebührlich und erbaulich möget wandeln, zum Preise seines heiligen Namens und zur Ausbreitung des Reichs unsers Herrn Jesu Christi. Amen. our chil 39m timl 391 Jadsliun Befestigung der Ältesten, Kirchmeister, Scholarchen 101 1900 20 und Diakonen. Jii metön Palion Nachdem eurer christlichen Liebe die Namen der hier vor uns stehenden Ältesten, Kirchmeister, Scholarchen und Diakonen drei Sonntage nach einander von der Kanzel bekannt gemacht sind, und niemand gegen dieselbigen etwas eingebracht hat, warum sie in ihrem Amte nicht sollten befestigt werden, so wollen wir dieselben anjetzo im Namen Jesu Christi dem Gebrauch der christlichen Kirchen dieser Länder gemäß befestigen. Auf daß aber dasselbe desto besser geschehe, so laßt uns zuvor aus Gottes Wort eine kurze Erklärung von der Anordnung und dem Amt der Ältesten und Diakonen vernehmen. Form von Befestigung der Konsistorialen. Die Benennung woſelbst Personen, die der Älteſten" rührt her aus dem alten Testament, in ein hohes Amt über andere geſtellt waren, abson= derlich die Glieder des großen Rats zu Jerusalem, ,, Älteste" genannt wur den; daher die Apostel den Namen entlehnt, und diejenigen, welchen über die Gemeinde Jesu Christi im neuen Testament die Aufsicht anbefohlen wird, ,, Alteste" genannt haben. Es waren aber in der apostolischen Kirche zweierlei „ Älteste. " Die vornehmsten derselben arbeiteten am Wort und in der Lehre, deren Amt war, das Wort Gottes zu predigen und die heiligen Sakramente auszuspenden, und wurden genannt Hirten und Lehrer. Die anderen dienten nicht am Wort noch an den Sakramenten, sondern hatten die Aufsicht auf die Gemeinde und waren darin den Ältesten, die am Worte arbeiteten, behülflich( 1. Tim. 5, 17. Röm. 12, 8. 1. Kor. 12, 28), so daß das Amt der Ältesten in folgenden Stücken bestehet: most mi 390093 3190 476 Erstens: mit den Predigern Aufsicht auf die Gemeinde zu haben, worüber sie als Wächter gestellt sind, die fleißig acht geben müssen, ob die Glieder der Gemeinde sich auch recht verhalten in dem Bekenntnis des Glaubens und im Wandel, auf daß sie die, welche unordentlich wandeln, vermahnen, die öffentlich ärgernis geben vom Tisch des Herrn abhalten, die beharrlich Gottlosen aus der Gemeinde verbannen, die Bußfertigen aber, nach geschehenem Bekenntnis ihrer Sünden, gezeigtem Leidwesen und aufrichtigem Gelübde einer rechtschaffenen Besserung ihres Lebens, wieder annehmen helfen, nach der Einsetzung Christi und Übung der Apostel( Matth 18. 1. Kor. 5. 2. Kor. 3.). Zweitens: weil in der Gemeinde Gottes alles ehrlich und ordentlich zugehen foll, müssen sie woht zusehen, daß aller Unordnung beim Gottesdienst gewehret und gute Ordnung gestiftet und erhalten werde, daß auch niemand ungebührlicherweise in's Lehramt oder in's Amt der Aufseher sich eindringe oder von anderen eingedrungen werde, ja auch, daß tüchtige Personen erwählt werden, welche das Beste der Gemeinde sowohl durch ihre Lehre und Aufsicht, als auch durch ihr Leben und Wandel befördern können. Drittens: auf Lehre und Leben der Lehrer acht zu geben, daß alles an denselben zur Erbauung der Gemeinde strecke, und keine fremde mit Gottes Wort streitige Lehren eingeführet werden( Apostelgejch. 20, 28. 29). Darum sie ohne Aufhören und mit allem Fleiß in heiliger Schrift lesen und forschen, und also die Geheimnisse der göttlichen Wahrheit sich wohl bekannt machen müssen.alig hund so 1100 Viertens: weil der Prediger Thun und Lassen gemeiniglich von vielen übel gedeutet und gelästert wird, so ist auch ein Stück ihres Amts, dieselben in ihrem Eifer für die Wahrheit, Gottseligkeit und gute Ordnung zu vertreten und ihren guten Leumund mit allem Ernst zu verteidigen. Hierzu gehören nun auch die Kirchmeister und Scholarchen( sofern dieselben allhier auch Mitälteste sind), und ist der Kirchmeister Amt unter anderem, auf die Kirchengebäude und was denselben antlebet, zu sehen, damit felbige in gutem Stande erhalten werden; ferner auch zu sorgen für den Unterhalt derer, die da arbeiten am Wort und in der Lehre, oder sonst der Gemeinde dienen, und was dessen mehr zum Gottesdienst vonnöten ist, damit die nötigen Mittel dazu beigeschafft, bewahret und wohl verwendet werden. So bestellete David einige aus den Leviten über die Schätze des Hauses Gottes 1. Chron. 26, imgleichen Hiskia die, so über die Hebe- Zehnten und freiwillige Gaben, so dem Herrn geheiligt wurden, gestellet waren. Der Scholarchen Amt ist aber nicht nur, zu sorgen, daß die Schulgebäude wohl unterhalten werden, sondern daß auch die, so der lieben Jugend vorgesetzt sind, ihr Amt treulich wahrnehmen, wohl verpfleget und mit Frenden zu arbeiten aufgeweckt werden. Form von Befestigung der Konsistorialen 477 Von der Diakonen Ursprung und Anordnung kann man lesen Apoſtelg. 6, da wir finden, daß anfänglich die Apostel selbst von den verkauften und zu ihren Füßen niedergelegten Gütern die Armen verpfleget und einem jeden, nach dem er Not hatte, mitgeteilt haben. Da aber ein Murren deswegen entstanden, daß die Weiber der Griechen in der täglichen Reichung übersehen würden, sind auf Anraten der Apostel solche Männer, die eigentlich vom Dienst der Armen ihr Werk machten, bestellet, damit die Apostel desto ungehinderter im Gebet und am Dienst des Worts anhalten möchten. Solche Einsetzung ist bis hiehin in der Kirche Christi behalten( Röm. 12. 1.Kor 12, 28). basi So daß das Amt der Diakonen in folgenden Stücken bestehet: lo 1. Die den Armen gegebenen Almosen treufleißig zu sammeln und zu bewahren, ja auch auf alle Mittel, dadurch den Armen kann gebührlich geholfen werden, bedacht zu sein. OFISST$ 115 2. Die eingesammelten Almosen vorsichtig auszuteilen, damit sie denen allein, die derselben recht benötigt sind, mit einem über ihre Armut bewegten, einfältigen, fröhlichen und wohlgeneigten Herzen gegeben werden. Röm. 12. 2. Kor 9. Wobei sehr nötig ist, daß sie nicht nur mit ihren Gaben, sondern auch insonderheit mit gelinder und tröstlicher Ansprache aus Gottes Wort den Notdürftigen entgegenkommen. Damit nun, geliebte Brüder, ein jeder sehe, daß Ihr die vorgeschriebenen Ämter heiliglich anzutreten und zu verwalten geneigt seid, so antwortet mit aufrichtigem Herzen auf folgende Fragen: 1) Seid Jhr in Eurem Herzen versichert, daß Ihr rech'mäßig von der Gemeinde Gottes zu diesen heiligen Ämtern berufen seid? 2) Haltet Ihr die heilige Schrift alten und neuen Testaments für die einzige und vollkommene Regel Eures Glaubens und Lebens, so daß Ihr alle Lehre und Sitten, die dagegen streiten, haffet und verwerfet? 3) Seid Jhr auch Willens, die bemeldeten Ämter nach allem Eurem Vermögen treulich und mit Hintansetzung alles eigenen Absehens ohne Parteilichkeit, Gunst oder Furcht vor Menschen, allein auf die Ehre Gottes und den Wohlstand der Gemeinde sehend zu verwalten? 4) Gedenket Jhr auch, mit einem gottseligen, unsträflichen Wandel Eure Bedienung zu zieren, Euch auch selbst der Kirchenzucht Eurer Mitbrüder, wann Ihr's etwa versehen würdet, willig zu unterwerfen? 1910 9051 So antwortet auf diese Fragen zugleich von Herzen: Ja. Der allmächtige Gott und Vater unseres Herrn Jesu Christi gebe Euch seine Gnade, daß Ihr diese Eure Ämter treulich und fruchtbarlich zu Gottes Ehre, zur Auferbauung der Gemeinde Christi und Eurer selbsteigenen Seligkeit verwalten möget. Amen. QUE J19000! Depidisplo So wendet nun allen Fleiß an, Jhr Ältesten, daß Ihr Eurer anvertrauten Gemeinde mit uns wohl vorstehet, damit gesunde Lehre und Gottseligkeit im Leben in derselben allezeit bewahret bleibe. Ihr Kirchmeister forget für die Kirchengebäude und für alles der Kirche Zugehörige; Ihr Scholarchen aber für die Schule, so Euch hiermit anvertraut wird. Und Ihr Diakonen seid emsig und fleißig im Aufheben der Almosen, vorsichtig und fröhlich im Austeilen derselben. Helfet den Bedrückten, verforget die Witwen und Waisen, ja thut Gutes allen Menschen, besonders den Glaubensgenossen. Endlich seid allesamt getreu in Eurem heiligen Beruf, behaltet das Geheimnis des Glaubens in einem reinen Gewissen und seid Vorgänger der ganzen Gemeind: in einem aufrichtig gottseligen Wandel. So werdet Ihr Euch selbst erwerben eine gute Stufe und große Freudigkeit im Glauben in Christo Jesu und werdet endlich eingehen in Eures Herrn Freude. 478 Form von Befestigung der Konsistorialen. Ihr aber, liebe Christen, nehmet diese Männer und den ganzen Kirchenrat auf als Knechte Gottes. Verachtet sie ja nicht, sondern achtet sie, um ihre heiligen Amtes willen, aller Ehren würdig. Unterwerfet euch willig der Ältesten Aufficht, deutet ihr Thun nicht übel aus, widersetzet Euch nichi ohne wichtige Ursachen, machet sie nicht irre und mutlos bei ihrem beschwerlichen Amte, auf daß ihr nicht in des gerechten Gottes erschreckliches Urteil fallet. Versehet auch die Kirchmeister und Scholarchen m't nötigen Mitteln und die Diakonen mit reicher Beistener. Seid wohlthätig, ihr Reichen, und gebet gern und willig. Ihr Armen aber seid arm am Geist und haltet euch gegen eure Verpfleger und Wohlthäter ehrerbietig und dankbar, folget Christo nicht sowohl um der Bauchspeise, als um der Seelenspeise willen. Werdet ihr dieses allerseits treulich in acht nehmen, so werdet ihr einen herrlichen Gnadenlohn dermaleinst von dem Herrn Christo erhalten. Weil wir aber zu diesen Dingen von uns selbst ganz untüchtig sind, so laßt uns Gott den Herrn von Herzen anrufen: nobildon Herr Gott, himmlisher Vater! wir danken dir, daß es dir gefallen hat zu mehrerer Beförderung deiner Kirchen, neben den Dienern am Wort anzusetzen Regierer und Helfer, dadurch deine Gemeinde in gutem Frieden und Wohlstand erhalten, und die armen Menschen unterhalten werden möchten, und daß dit uns auch an diesem Ort gegeben haft Leute von gutem Zeugnis, und die mit deinem Geist begabt sind. Wir bitten dich, verleihe ihnen mehr und mehr solche Gaben, als ihnen in ihrer Bedienung nötig sind, die Gabe der Weisheit, der Tapferkeit, des Unterscheids und der Gutthätigkeit zu dem Ende, damit sich ein jeder gebührlich trage in seinem Amt: die Ältesten in fleißigem Aufsichtnehmen auf die Lehre und Wandel, im Abkehren der Wölfe aus dem Schafftall deines lieben Sohnes und im Vermahnen und Bestrafen der ruchlosen Menschen auch die Kirchmeister und Scholarchen in treu eifriger Beſorgung aller derjenigen Pflichten, welche sie zur nötigen Erhaltung und Unterhaltung alles deffen, was zum öffentlichen Gottesdienst und Besten der Schule erforderlich ist, in deiner Furcht übernommen haben; desgleichen die Diakonen in fleißigem Einnehmen und mildthätigem, vorsichtigem Ausspenden der Almosen an die Armen, auch in freundlichem Vertrösten derselben aus Gottes Wort. Verleihe diesen deinen Dienern und sämtlichen Vorstehern dieser Gemeinde deine Gnade, daß sie in ihrer treuen Arbeit beständig fortgehen, und daß sie durch keine Mühe, Verdruß oder Verfolgung der Welt träge werden. Verleihe auch deine göttliche Gnade dieser Gemeinde, darüber sie gesetzet sind, daß sie sich den guten Vermahnungen ihrer Vorsteher gern unterwerfe und dieselbigen wegen ihres Amts in Ehren halte. Gieb auch den Reichen mildthätige Herzen gegen die Armen und den Armen ein dankbares Herz und Gemüt gegen diejenigen, welche ihnen helfen und sie bedienen. Damit wann ein jeder sich in seinem Amte wohl trägt, dein Name dadurch groß gemacht und das Reich deines Sohnes Christi befördert werden möge, in deffen Namen wir unser Gebet beschließen und sprechen: Unser Vater 2c. depuis un pilih dan gitmes ont mamotnie Espobaro dist( m on nisi monis i ansdus10 end sinaisi Gebet vor und nach der Predigt. Einige Gebete. 479 Gebet vor der Predigt an Sonn- und Feiertagen. Himmlischer Bater, ewiger und barmherziger Gott, wir bekennen und bezeugen vor deiner göttlichen Majestät, daß wir arme elende Sünder sind, empfangen und geboren in aller Bosheit und Verderbnis, geneigt zu allem Bösen, unnütz zu einigem Guten, und daß wir mit unserm sündlichen Leben ohne Unterlaß deine heiligen Gebote übertreten, dadurch wir deinen Zorn wider uns reizen und nach deinem gerechten Urteil die ewige Verdammnis auf uns laden. Aber, o Herr, wir tragen Reue und Leid, daß wir dich erzürnet haben und verklagen uns und unsere Laster und begehren, daß deine Gnade unserm Elend und Jammer zu Hülfe komme. Wollest dich derhalben über uns erbarmen, o allgütigster Gott und Vater, und uns verzeihen alle unsere Sünde durch das heilige Leiden deines lieben Sohnes, unsers Herrn Jesu Christi, und wollest uns die Gnade deines heiligen Geistes verleihen, der uns unsere Ungerechtigkeit von ganzem Herzen lehre erkennen, daß wir uns selbst mißfallen, damit die Sünde also in uns getötet werde und wir in einem neuen Leben auferstehen, in welchem wir rechtschaffene Frucht der Heiligkeit und Gerechtigkeit mögen bringen, die dir um Chrifti willen wohlgefällig sei. Wollest uns auch dein heiliges Wort nach deinem göttlichen Willen zu verstehen geben, auf daß wir daraus lernen, all unser Vertrauen auf dich allein setzen und von allen Kreaturen abziehen, daß auch unser alter Mensch mit allen seinen Begierden von Tag zu Tag je mehr gekreuziget werde und daß wir dir uns aufopfern zum lebendigen Opfer, zu: Ehre deines heiligen Namens und Auferbauung unsers Nächsten durch unsern Herrn Jesum Christum, welcher uns also hat gelehret beten: Unser Vater 2c. Gebet nach der Predigt. Herr, allmächtiger Gott, laß deine heilige Ehre um unserer Sünden willen nicht geschmähet werden, denn wir sonst vielfältig wider dich gegesündigt haben damit, daß wir deinem heiligen Wort nicht gehorsam sind und mit Unerkenntnis, Undankbarkeit und Murren deinen Zorn täglich wider uns reizen, darum du uns ja billig strafest; aber, o Herr, sei eingedenk deiner großen Barmherzigkeit und erbarme dich unser, gieb uns Erfenntnis und Reue unserer Sünden und Besserung unsers Lebens. Stärke deinem Volke deine Diener und Obrigkeiten, daß sie mit Treue und Standhaftigkeit dein Wort predigen und das weitliche Schwert der Gerechtigkeit und Billigkeit führen. Behüte uns vor aller Falschheit und lintreue; zerstöre alle falsche und böse Ratschläge, die wider dein Wort und Kirche erdacht werden. Herr! entzench uns nicht deinen Geist und Wort, sondern gieb uns wahren Glauben, Geduld und Beständigkeit; komm deiner Kirch zu Hülfe und entlade sie alles Überdrangs, Spotts und Tyrannei. Stärke auch alle schwache und betrübte Gemüter und sende uns deinen Frieden durch Jesum Christum, unsern Herrn, welcher uns diese gewisse Verheißung gethan hat: Fürwahr, fürwahr, sage ich euch, was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, das wird er euch geben, und uns darauf hat heißen beten: Unser Vater 2c. Von Besuchung der Kranken. ( Von Besuchung der Kranten. Das Amt eines gerechten und getrenen Dieners der Kirche erfordert nicht allein, daß er öffentlich dem Volke predige, dem er zum Hirten verordnet ist, sondern auch soviel es immer möglich, einen jeden insonderheit vermahne, strafe und tröste. Nun hat aber der Mensch nimmer höher der göttlichen Lehre und wahren Trostes vonnöten, denn wann er durch Widerwärtigkeit heimgesucht wird, als da sind Krankheiten und dergleichen, vor= nehmlich aber in Todesuöten. Denn alsdann ist sein Gewiffen mehr geängstiget als sonst im ganzen Leben, dieweil er fühlet, daß er vor das Urteil Gottes gefordert wird, zum Teil auch von wegen der Anläufe und Anfechtung des Teufels, welcher alsdann mit Gewalt ihm zusetzt, auf daß er das arme, franke und betrübte Herz gar unterdrücken und in Abgrund der Verzweiflung stürzen möge. Derhalben dieweil die Diener der Kirchen Diener Gottes sind und aber Gott unter anderen Namen seiner Majestät vornehmlich diefen Titel fiihret, daß er eine Zuflucht der Elenden, ein Heiland derer, so da sind eines zerschlagenen Herzens: so sollen auch die Diener Gottes mit allem Mitleiden, Treu und Fleiß die betrübten Herzen trösten und zu dem Sohne Gottes durch die Verkündigung feines heiligen Evangeliums weisen, die ihnen Hülfe verspricht. Kommt alle( sagt er) zu mir, die ihr beschwert und beladen seid, ich will euch erquicken. Wiewohl nun alle Bekümmerten und Kranken nicht einerlei Anliegen haben und deswegen auch ein solcher Troft nicht kann beschrieben werden, der auf die Gestalt und Umstände eines jeden Anliegens gerichtet sei, so sollen dennoch diese nachfolgenden Hauptstücke und Lehren gemeiniglich allen Kranten vorgetragen werden. nurodys an Erstlich, daß alle strankheit nicht ungefähr, sondern von der Hand Gottes und seiner väterlichen Vorsehung uns zugeschickt werde, auf daß wir unsere Sünden als die Ursach alles unsers Elends erkennen und uns vor Gott demütigen. Diese Ursach der Krankheit soll der Kirchendiener den Kranken, welche ihre Sünden nicht recht fühlen, woh vor Augen halten, wie auch dagegen im Fall der Kranke mit Schmerzen seines Gewissens geängstiget ist, der Kirchendiener das verwundte Gewissen nicht härter ängstigen, sondern vielmehr die heilsame Gnade Gottes ihm fleißig vorstellen foll. Dazu der Kirchendiener brauchen mag die erste Frage des Katechismus und dieselbige dem Kranken mit Sprüchen aus der heiligen Schrift wohl vorstellen, daß nämlich der arme franke Leib, wie er da liegt, samt der Seele des Herrn Christi eigen sei, und durch das Blut Jesu Christi von allen Sünden erlöset und erkaufet 2c. Dies soll auch der Kirchendiener zu mehrerm Trost durch alle Artikel des christlichen Glaubens dem Kranten anzeigen, wie er sich eines jeden Artikels für seine eigene Person in seiner Krankheit habe zu trösten; wie denn dasselbige leichtlich aus dem Katechismus und dabei angezogenen Sprüchen zu thun ift. 480 Auch mag bisweilen, sonderlich wenn der Kranke zum erstenmale besucht wird, ihm diese folgende Vermahnung mit solchen oder dergleichen Worten vorgesprochen werden: Lieber Freund, weil Euch unser Herr Gott mit Schwachheit Eures Leibes heimgesucht, damit Ihr es Gottes Willen heimstellet, sollt Ihr wissen: um um unserer Zum ersten, daß solche unsere Leibeskrankheit uns von Gott, dem Herrn, Siinden willen zugeschickt wird und daß die Erbfünde, welche von Adam auf uns geerbet, den Tod und alles, was in des Todes Reich gehöret, als Gebrechen, Krankheiten, Elend, Jammer 2c. mit sich bringet; denn wären wir ohne Sünde geblieben, so hätte weder der Tod noch einigerlei Krankheit an uns etwas mögen schaffen. Bosch Zum andern, damit wir aber in unsern Sünden, Krankheit und allerlei Anfechtung, auch des Todes Angst und Not, nicht verzweifeln müßten, so lehret uns das heilige Evangelium, daß uns Christus, Gottes Sohn, von den Sünden los und selig machen will, so wir glauben an seine Berheißung. Und solches geschieht auf zweierlei Weise: erstlich, daß er uns hier auf Erdey durch das Evangelium und die heiligen Sakramente unsere Herzen und Gewissen reiniget, Apostelgesch. 15: Er hat ihre Herzen gereiniget durch den Glauben"; zum andern: wenn aber unsere Gewissen dergestalt von Sünden gereiniget und mit Gott dem Vater durch den Glauben versöhnet sind, muß auch die Sünde aus unserer Natur und Willen ausgefeget und vertilget, und wir endlich von allen Sünden gereiniget und in wahrer Gerechtigkeit und Reinigkeit, die Gott von uns erfordert, vollkommen werden, damit wir mit Gott ewig mögen leben. Zum dritten: damit mun solches geschehe und in uns vollbracht werde, so schickt uns unser lieber Herr Gott Krankheit, ja auch den Tod zu, nicht der Meinung, daß er mit uns zürne und uns verderben wolle, sondern aus großen Gnaden, daß er uns in diesem Leben zu wahrer Buße und Glauben treibe, und endlich aus der Sünde, darin wir noch stecken, und aus allem Unglück, beide leiblich und geistlich, frei mache, wie folches die heilige Schrift reichlich bezeuget. Denn so sagt St. Paulus 1 Kor. am 11.: Wenn wir gerichtet werden, so werden wir von dem Herrn gezüchtiget, auf daß wir nicht mit dieser Welt verdammt werden." Item Römer am 8.: ,, Denen, die Gott lieben, müssen alle Dinge zum Besten dienen", und kann sie von der Liebe Gottes in Christo Jesu nichts abscheiden, es sei Fener, Schwert, Hunger, Tod oder Leben zc. 3um vierten: weil mun dem also und Tu aus dem heiligen Evangelium, durch den Mund des Sohnes Gottes, unsers Herrn Jesu Christi, geprediget und mit seinem Tod Gebet bei den Kranken 481 und Auferstehung bezeuget, des auf's allergewisseste und sicherste bist, daß alle Deine Sünden von Dir auf Christum, ja nun auch von Christo ganz und gar hinweg gethan und ewig vertilget sind, und also gar vor Gottes Angesicht kein Ursach des Zorns und Verdammnis über die Gläubigen vorhanden, sondern eitel Gnad, Troft, Leben und Seligkeit, sintemal unser lieber Herr Gott Dich nun in seinen Augen hat, nicht als einen bösen verdammten Sünder von Adam geboren, sondern als ein ganz gerechtes, heiliges und sein liebes Kind in Christo, in welches Gerechtigkeit und Leben Du so gewißlich leben und selig sein sollst( sofern Du es glaubest) ewiglich, als gewiß und wahrhaftig er nicht in seinen eigenen, sondern in Deinen Sünden Gottes Zorn getragen und gestorben ist: so siehe und tröste Dich solcher Gnaden und wisse, daß die Sünde, Gottes Gericht, der Tod und Hölle gar nichts mehr mit Dir zu schaffen haben, sondern Christus, das einige Lamm Gottes, trägt sie, Joh. am 1., der sie auf sich genommen und nicht allein auf sich genommen, sondern auch durch sich selbst überwunden und ewig vertilget hat. Derhalben Du durch und in demselbigen Deinem Herrn Jesu Christo aller Gnaden, Trosts, Heils und Seligkeit zu Gott dem Vater Dich versehen, und in solcher tröstlichen Zuversicht zu seinem gnädigen, väterlichen Willen ergeben sollst und sagen: Der Herr ist mein Sicht; vor wem sollt ich mich fürchten? Mein Vater im Himmel, dein Wille geschehe. In deine Hände befehl ich meinen Geist. Amen. Und nachdem die Kirchendiener die Kranken nicht allein einmal, sondern zum Öftern, auch ungefordert, besuchen sollen, damit solches nicht ohne Frucht abgehe, sollen sie, wenn es anders den Kranken Schwachheit halben zu hören nicht beschwerlich, ein Kapitel aus der heiligen Schrift, so vornehmlich zum Trost den Kranken dienlich, dem Kranken vorlesen, als da sind das 14., 15., 16. und 17. Kapitel Johannis, das 15. Kapitel Lukas, das 5. und 8. Kapitel an die Römer, das 15. Kapitel der 1. Korinthern, das 53. Kapitel Jesaiä; item den 15., den 51, den 103. Pfalm, und was dergleichen ein verständiger Seelsorger für die Kranken zu sein befindet.dser tout Es soll auch der Kirchendiener bei den Kranken mit samt den Anwesenden, ſo oft es sein mag, das chriftliche Gebet thun auf folgende oder dergleichen Weise:) nijo na 910 8 16 1sHout of 250101 sad den nyadil Gebet bei den Kranken. Ewiger, barmherziger Gott und Vater unsers Herrn Jefu Chrifti, der du Tod und Leben allein in deiner Hand hast und ohne Unterlaß also für uns sorgest, daß weder Gesundheit noch Krankheit, noch irgend etwas Gutes oder Böses uns wide fahren, ja auch kein Haar von unserm Haupte fallen kann ohne deinen väterlichen Willen, auch alles, was uns in diesem Leben und sprochen haft: ,, Rufe mich an in der Not, so will ich dich retten und du sollst mich preisen; er begehret mein, so will ich ihm aushelfen; er kennet meinen er will ihn erhören, ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn herausreißen und zu Ehren machen, ich will ihn sättigen mit langem Leben und ihm zeigen mein Heil!" Wir bitten dich, demnach du uns mit Schwachheit unseres Leibes oder anderer Trübfal heimsuchest, so wollest du uns auch verleihen die Gnade deines heiligen Geistes, daß wir erstlich aus solcher väterlichen Rute von Herzen erkennen, daß wir mit unsern mannigfaltigen Sünden wohl verdient hätten, daß du uns gar viel heftiger straftest, darnach auch diesen lebendigen Trost stets und fest in unserm Herzen behalten, daß ſolche gnädige Heimsuchung nicht ein Zeichen deines Zornes ist, sondern deiner väterlichen Liebe gegen uns, dieweil du uns darum züchtigest, auf daß wir nicht mit dieser Welt verdammet werden, sondern durch Übung und Mehrung unseres Glaubens, wahre Bekehrung, findlichen Gehorsams, und Anrufung deiner Gnade, je mehr und mehr zu dir gezogen werden, und deinem lieben Sohne Jesu Christo, als Glieder unserm Haupte, im Leiden und in der Herrlichkeit gleichförmig gemacht. Gieb uns derhalben Geduld und Beständigkeit im rechten Vertrauen auf deine Barmherzigkeit, und laß uns dieselbige erscheinen mit gnädiger Linderung des Kreuzes, das uns deine väterliche Hand hat aufgelegt, und wende daffelbe nach deinem gnädigen Willen zu der Ehre deines heiligen Namens und unserer Seelen Heil und Seligkeit, durch deinen allerliebsten Sohn, unfern Herrn Jesum Christum welcher uns diese Verheißung hat gethan: Ich sage euch auch, wo zween 31 482 Gebet bei den Sterbenden und Morgengebet. eins werden unter euch auf Erden, warum es ist, das sie bitten wollen, das soll ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel. Denn wo zween oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen", und hat uns auf diese Zusage also heißen beten: Unser Vater 2c. Wollest uns auch Standhaftigkeit und tägliches Zunehmen geben in dem alten, wahren, ungezweifelten christlichen Glauben: Ich glaube in Gott Vater 2c. Gebet bei den Sterbenden. dans Allmächtiger, barmherziger Gott und Vater, der du Tod und Leben in deinen Händen haft und für uns als für deine eignen Kinder sorgest im Leben und Sterben; demnach du deinen eingebornen Sohn für uns in den Tod gegeben haft, auf daß wir ewig durch ihn leben, und uns durch ihn verheißen hast, daß, wer an ihn glaubet, der habe das ewige Leben und komme nicht in das Gericht, sondern sei vom Tod zum Leben hindurchgedrungen, und daß seine Schafe aus deiner und aus seiner Hand niemand könne reißen: wir bitten dich, du wollest uns, wie du uns verheißen hast, nimmermehr lassen versuchet werden über unser Vermögen, sondern machen, daß die Versuchung also ein Ende gewinne, daß wir es können ertragen, sonderlich aber zu der Zeit, da dein väterlicher Wille ist, uns aus diesem Jammerthal zu dir in dein ewiges Reich zu nehmen, so wollest du uns die Schmerzen und Schrecken des leiblichen Todes gnädiglich lindern und benehmen, uns vor allen Anfechtungen behüten, die Blödigkeit unsres Fleisches stärken mit der Kraft deines heiligen Geistes und in wahrem, beständigem Vertrauen auf deine Barmherzigkeit, die du uns in Chrifto Jesu erzeiget hast, in rechter Anrufung deines Namens und Frieden unsres Herzens unseren Geist in deine Hände nehmen, auf daß wir dich in dem ewigen Leben mit allen deinen Engeln und Auserwählten preisen durch unsern Herrn Jesum Christum, welcher uns also hat gelehret beten: Unser Vater 2c. Wollest uns auch Standhaftigkeit verleihen und tägliches Zunehmen geben in dem alten wahren und ungezweifelten christlichen Glauben: Ich glaube in Gott Vater 2c. TEMEL Allind Joo Morgengebet. Geliebte in dem Herrn Jesu Christo! laffet uns vor dem Angesicht Gottes niederknien und ihn aus Grund unseres Herzens also anrufen: Barmherziger ewiger Gott und Vater, wir danken dir, daß du uns diese Nacht so gnädiglich behütet und den heutigen Tag haft erleben lassen, und bitten dich, du wollest uns auch diesen Tag behüten und deine Gnade erzeigen, daß wir diesen ganzen Tag in deinem Dienst zubringen, also, daß wir nichts gedenken, reden noch thun, denn allein dam't wir deinem väterlichen Willen gehorchen und dir wohlgefallen, daß alle unsere Werke zur Ehre deines heiligen Namens und Auferbauung unseres Nächsten gereichen. Und wie du jetzt wunderbarlich deine Sonne auf den Erdboden scheinen läßt, unserm Leib zu leuchten, also wollest du auch durch die Klarheit deines heiligen Geistes unsern Verstand und Herzen erleuchten, damit wir geführet werden auf den rechten Weg deiner Gerechtigkeit, also, daß wir in allen Dingen, dazu wir uns begeben werden, diesen besondern und vornehmsten Vorsatz haben, daß wir wandeln in deiner Furcht, dir dienen und dich ehren und all unser Gut und Wohlfahrt allein von deinem göttlichen Kislom Abendgebet. To 1: 0 483 Segen und Benedeiung erwarten, auf daß wir uns nichts unterstehen zu thun, das dir nicht wohlgefällig sei. Daneben verleihe uns auch deine Gnade, daß wir dermaßen arbeiten für den Leib und dies zeitliche Leben, daß wir doch allezeit am ersten trachten nach deinem Reich und nach deiner Gerechtigkeit und nicht zweifeln, das andere alles werde uns auch zufallen. Wollest uns auch behüten an Leib und Seele, und stärken wider alle Anfechtungen des Teufels, und uns erretten aus aller Gefahr, die in dieser Welt uns möchte begegnen. Dieweil es aber nichts ist, einmal wohl angefangen haben, so man nicht beharret: so bitten wir dich, daß du uns nicht allein diesen Tag mollest in dein heiliges Geleit und Schutz nehmen, sondern auch all unser Lebelang wollest deine Gnade in uns täglich bestätigen und vermehren, bis daß du uns wirst gebracht haben zu der vollkommenen Vereinigung mit deinem Sohne Jesu Christo, unserm Herrn, der da ist die wahrhaftige Sonne unserer Seele, leuchtend Tag und Nacht ohne Aufhören und in Ewigkeit. Gieb auch deinen Segen zu der Predigt deines heiligen Evangeliums, zerstöre alle Werke des Teufels, stärke alle Kirchendiener und Obrigkeit deines Volfes, tröste alle verfolgten und betrübten Herzen. Damit wir aber solche und andere Notdurft von dir erlangen mögen, so wollest du uns alle unsere Sünden verzeihen um deines lieben Sohnes Jesu Christi willen, welcher uns hat verheißen, daß du uns alles, was wir dich in seinem Namen bitten würden, gewißlich geben werdest, und derhalben uns also heißen beten: Unser Vater 2c. Verleihe uns auch deine Gnade, daß wir nach deinem Willen mögen leben, welchen du uns nach deinem Gesetz haft geoffenbaret und in diesen zehn Geboten begriffen: Ich bin der Herr 2c. 2c. 2015 190 bin allo zili Bed asgusting en du el Abendgebet. 3100 310 Geliebte in dem Herrn Jesu Christo! laffet uns vor dem Angesicht Gottes niederknien, ihn aus Grund unserer Herzen anrufen und sprechen: Herr Gott, himmlischer Vater, wir danken dir, daß du uns diesen Tag und alle Zeit unsers Lebens bis auf diese Stunde so gnädiglich behütet und uns so viele und große Wohlthaten erzeiget hast, und dieweil du nach deiner göttlichen Weisheit die Nacht erschaffen haft dem Menschen zur Ruhe gleicher Weise, wie du ihm den Tag verordnet haft zur Arbeit: so bitten wir dich, du wollest uns deine Gnade verleihen, daß wir dermaßen ruhen mit dem Leibe, daß doch allezeit unsere Herzen in deiner Liebe wacker bleiben und daß wir also alle weltlichen Sorgen von uns ablegen, uns zu erquicken nach Notdurft unserer Schwachheit, daß wir doch deiner nimmermehr vergessen, sondern daß allezeit die Betrachtung deiner Güte und Gnade in stetem Gedächtnis bei uns bleibe, daß auch unsere Gewiffen durch solche Mittel ihre innerliche geistliche Ruhe haben, wie der Leib empfähet feine äußerliche Ruhe; daneben, daß unser Schlaf nicht unmäßig sei zur Faulheit unseres Fleisches, sondern allein zur Erhaltung unserer schwachen Natur, auf daß wir desto geschickter seien, dir zu dienen. Wollest uns auch bewahren unbefleckt an Leib und Seele, und uns behüten vor aller Gefahr, daß auch unser Schlaf zu deiner Ehre gereichen möge, und nachdem dieser Tag nicht ist vorübergegangen ohne vielfältige Übertretung ( fintemalen wir arme elende Sünder sind), so bitten wir dich, gleichwie in der Nacht alles verborgen ist durch die Finsternis, die du auf Erden sendest, daß du auch also wollest alle unsere Sünden vergraben durch deine Barmherzigkeit, auf daß wir nicht um derselben willen verstoßen werden von deinem Angesicht! Gieb auch Ruhe und Trost allen kranken, betrübten, verfolgten und angefochtenen Herzen durch unsern Herrn Jesum Christum, welcher uns also hat gelehret beten: Unser Vater 2c. 31* 484 Gebet vor und nach dem Essen 2c. Gebet vor dem Essen. 1909 Aller Augen warten auf dich, Herr! und du giebst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit. Du thust deine Hand auf und sättigeft alles, was da lebet, mo mit Wohlgefallen. Solln din sad lapisong thin on ol Herr, allmächtiger Gott, der du alles erschaffen haft und noch durch deine göttliche Kraft erhältst, und das Volk Israel in der Wüste gespeiset hast, wollest uns, deinen armen Dienern, deinen göttlichen Segen geben und heiligen diese deine Gaben, die wir von deiner milden Güte empfangen, auf daß wir sie mäßiglich und heiliglich gebrauchen nach deinem göttlichen Willen, und durch solche Mittel dich erkennen einen Vater und Ursprung alles Guten, und vornehmlich suchen das geistliche Brot deines Worts, mit welchem unsere Seelen gespeiset werden zu dem ewigen Leben, das du uns bereitet haft durch das heilige Blut deines lieben Sohnes, unsers Herrn Jesu Chrifti. p mind bun di dipin ni ann Unser Vater 2c. 1592 296 st 50 allo sofis Smail pane? mp Also vermahnet uns unser Herr Jesus Christus Luk. 21.: ,, Hütet euch, daß eure Herzen nicht beschweret werden mit Fressen und Saufen und mit Sorgen der Nahrung, und komme der Tag des Herrn schnell über euch wie ein Fallstrid!" usindro fail ann out of tid ria: 2001 err sdiere Gebet nach dem Essen. didad aut Also spricht der Herr im fünften Buch Mosis am 8. Kap.: Wenn du gegessen haft und satt worden bist, so sollst du den Herrn, deinen Gott, loben, und hüte dich, daß du des Herrn, deines Gottes, nicht vergesfest!" Herr Gott, himmlischer Vater, wir danken dir für alle deine Wohlthaten, die wir ohne Unterlaß von deiner milden Hand empfangen, daß dein göttlicher Wille ist, uns zu erhalten in diesem göttlichen Leben, und verforgest uns mit aller unserer Notdurst, insonderheit aber, daß du uns wiedergeboren haft zu der Hoffnung eines besseren Lebens, welches du uns geoffenbaret haft durch das heilige Evangelium: wir bitten dich, barmherziger, ewiger Gott und Vater, daß du nicht wollest zulassen, daß unsere Herzen hier eingewurzelt seien in diesen irdischen und vergänglichen Dingen, sondern allezeit hinaufgedenken gen Himmel, erwartend unsern Heiland Jesum Christum, bis daß er in den Wolken erscheinen wird zu unserer Erlösung. Unser Vater 2c. ederim tisgalln bod and dis pro st sur olin ojin- ror and dr Gebet, wenn man zur Kirche gehen will. Allmächtiger Gott, himmlischer Bater, auf deine große Gate will ich in dein Haus gehen und anbeten gegen deinen heiligen Tempel in deiner Fu cht. Herr, leite mich in deiner Gerechtigkeit, richte deinen Weg vor mir her, führe mich auf dem Steig deiner Gebot, denn da bist mein Gott und Herr meines Heils! Luft habe ich zu deiner Wohnung, und bins gern in der Gemeinde der Heiligen, die dich loben und bekennen. Wie lieblich sind deine Wohnungen, Herr Zebaoth! meine Seele verlanget und sehnet sich nach deinen Vorhöfen. Kommt, lasset uns anbeten und niederfallen vor dem Herrn, der uns gemacht hat; denn er ist unser Gott und wir das Volt seiner Weide und Schafe seiner Herde. Erhebet den Herrn, unsern Gott, betet an zu seinem Fußschemel, denn er ist heilig. Jch bete zu dir zur angenehmen Zeit; Gott, durch deine große Güte erhöre mich mit deiner trenen Hülse! Amen. bi labiopmi? thotogm on orgloj og and offe& um verbisor IS Die allgemeinen christlichen Glaubensbekenntnisse. QUOMUOIUO MU.108MY Die allgemeinen chriftlichen Glaubensbekenntniffe. 6091208 od stannou spr Holla Tam op 10 Tihler Das nd im molt sid 1500 d 10 SYMBOLUM APOSTOLICUM, 10 das ist: Bekenntnis des apostolischen Glaubens. 485 910 dun Ich glaube in Gott Vater, den Allmächtigen, Schöpfer Himmels und der Erden, een ond und in Jesum Christum, seinen eingebornen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom heiligen Geist, geboren aus Maria, der Jungfrau, gelitten unter Pontio Pilato, gefreuziget, gestorben und begraben, abgestiegen zu der Höllen, am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel, fizet zu der Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dannen er kommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten; ich glaube in den heiligen Geist, eine, heilige, allgemeine christliche Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. pied and thing out 11 de lande than din 19 Das SYMBOLUM NICAENO- CONSTANTINOPOLITANUM, tas ist: do John on Bekenntnis des Glaubens zu Nicäa Anno 325 und zu Constantinopel Anno 381. 101013 Jpogon madol 11.0 spital ng Wir glauben in Einen Gott Bater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde, aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge; Ju ndo m und in Einen Herrn Jesum Christum, den Sohn Gottes, den Eingeborenen, der aus dem Vater geboren ist vor allen Zeiten, Gott aus Gott, ein Licht aus dem Licht, wahrer Gott aus wahrem Gott, der geboren, nicht gemacht, ,, Homoustos", das ist, Einer Substanz und Eines Wesens mit dem Bater, durch welchen alle Dinge erschaffen sind. Welcher von unser, der Menschen und unsers Heils wegen herab gekommen aus dem Himmel, und aus Maria der Jungfrauen Fleisch an sich genommen vom heiligen Geist, und Mensch worden. Der auch gekreuzigt ist worden für uns unter Pontio Pilato, und gelitten hat, und begraben ist worden, und am dritten Tage auferstanden nach der Schrift, und aufgefahren in den Himmel, und sitzet zur Rechten des Vaters, und wiederkommen wird mit Herrlichkeit, zu richten die Lebendigen und die Toten, und wird seines Reichs kein Ende sein; und in den heiligen Geist, den Herrn, der da lebendig macht, der vom Bater* und dem Sohn* ausgehet, der mit dem Vater und dem Sohn zugleich angebetet und zugleich geehrt wird, der geredet hat durch die Propheten, und in Eine heilige, allgemeine und apostolische Kirche. Ich bekenne eine Taufe zur Verzeihung der Sünden. Ich erwarte der Auferstehung der Toten und des Lebens der künftigen Welt.im dod in die mis @motu mo e my min duy plne spillumse sid sir **) Zu Toledo Anno 589 festgestellt. a dimdut 1000 ole 486 Die allgemeinen christlichen Glaubensbekenntnisse. SYMBOLUM QUICUNQUE, dendapla ma oder: Glaubensbekenntnis, so dem Athanastus zugeschrieben wird. Welcher selig werden will, dem ist vor allen Dingen vonnöten, daß er halte den allgemeinen Glauben. Denn welcher den nicht ganz und unverfälscht hält, der wird ohne allen Zweifel ewiglich verderben. Das ist aber der allgemeine Glaube, daß wir Einen Gott in der Dreiheit und die Dreiheit in der Einigkeit verehren, und weder die Personen vermischen noch das Wesen zerteilen. Denn eine andere Person ist des Vaters, eine andere des Sohnes, eine andere des heiligen Seiftes Baters, ist aber Eine Gottheit, gleich Ehre und gleich ewige Herrlichkeit des Vaters, Sohnes und heiligen Geistes. Wie der Vater, also ist auch der Sohn, also auch der heilige Geist. Unerschaffen ist der Vater, unerschaffen ist der Sohn, unerschaffen ist auch der heilige Geist. Unermeßlich ist der Vater, unermeßlich ist der Sohn und unermeßlich ist auch der heilige Geist. Ewig ist der Vater, ewig ist der Sohn, ewig ist auch der heilige Geist; und sind doch nicht drei Ewige, sondern Ein Ewiger, gleichwie auch nicht drei Unerschaffene, noch drei Unermeßliche, sondern Ein Unerschaffener und. Ein Unermeßlicher ist. Also ist der Vater allmächtig, allmächtig ist der Sohn, allmächtig ist auch der heilige Geist; und sind doch nicht drei Allmächtige, sondern Ein Allmächtiger. Alo ist der Vater Gott, der Sohn ist Gott und auch der heilige Geist ist Gott; und sind doch nicht drei Götter, sondern es ist Ein Gott. Also ist der Vater der Herr, der Sohn der Herr und auch der heilige Geist der Herr; und sind doch nicht drei Herren, sondern es ist Ein Herr. Denn wie wir von der christlichen Wahrheit gedrungen werden, zu bekennen, daß eine jede Person insonderheit Gott und der Herr sei, also läßt auch der allgemeine Glaube nicht zu, daß wir drei Götter und drei Herren bekennen. Der Vater ist von niemand weder gemacht, noch geschaffen, noch gezeugt. Der Sohn ist allein vom Vater nicht gemacht, noch erschaffer, sondern gezeugt. Der heilige Geist ist vom Vater und Sohn nicht gemacht, nicht geſchaffen, nicht gezeugt, sondern ausgehend. Darum ist Ein Vater, nicht drei Väter; Ein Sohn, nicht drei Söhne; Ein heiliger Geist, nicht drei heilige Geister. Und in dieser Dreiheit ist nichts, das vor oder nach dem andern, nichts, das größer oder kleiner sei, sondern alle drei Personen sind gleich ewig und gleich groß. Derhalben soll durchaus( wie gesagt ist) beide, die Einigkeit in der Dreiheit, und die Dreiheit in der Einigkeit geehrt werden. Wer nun selig werden will, der halte also von der Dreieinigkeit. Es ist aber zur ewigen Seligteit vonnöten, daß einer auch die Menschwerdung unsers Herrn Jesu Christi recht glaube. So ist nun das der rechte Glaube, daß wir glauben und bekennen, daß unser Herr Jesus Christus der Sohn Gottes, Gott und Mensch sei. 03090 Gott ist er, aus dem Wesen des Vaters vor aller Zeit gezeugt; Mensch aber ist er, aus dem Wesen der Mutter in der Zeit geboren; vollkommener Gott und vollkommener Mensch, aus einer vernünftigen Seele und menschlichem Fleisch bestehend, der dem Vater gleich ist nach der Gottheit, fleiner aber denn der Vater nach der Menschheit. Welcher, ob er wohl Gott und Mensch ist, so ist er doch nicht zween, sondern Ein Christus. Ein Christus, nicht durch die Verwandlung der Gottheit in das Fleisch, sondern durch Annehmung der Menschheit in Gott. Ein Christus, nicht durch Vermischung des Wesens, sondern durch Einigkeit der Person. Denn wie die vernünftige Seele und das Fleisch Ein Mensch 1100 ist, also ist Gott und Mensch Ein Christus. Die allgemeinen christlichen Glaubensbekenntnisse. 487 Welcher gelitten hat von wegen unsers Heils, ist abgefahren zu der Höllen, am dritten Tage auferstanden von den Toten. Ist aufgefahren in den Himmel. Sitzet zu der Rechten des Vaters und allmächtigen Gottes, von dannen er kommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten. In welches Zukunft alle Menschen mit ihren Leibern auferstehen, und ihrer eigenen Thaten und Werke Rechenschaft geben werden. Und welche dann Gutes gethan, die werden gehen in das ewige Leben, welche aber Böses gethan, die werden gehen in das ewige Feuer. Dieses ist der allgemeine Glaube: wer diesen nicht treulich glaubt, der wird nicht selig werden können.] Bekenntnis des Glaubens im CONCILIO 3u Ephesus, deni list96312 msgestellt Anno 431. Wir bekennen, daß unser Herr Jesus Christus, der eingeborne Sohn Gottes, vollkommener Gott sei und vollkommener Mensch aus einer vernünftigen Seele und Leib, der vor allen Zeiten nach der Gottheit aus dem Vater, in diesen letzten Zeiten aber eben derselbige von unser und unseres Heils wegen nach der Menschheit aus Maria der Jungfrauen geboren ist. Denn eine Vereinigung beider Naturen geschehen ist, derhalben bekennen wir auch Einen Christum, Einen Sohn und Einen Herrn. Wir bekennen auch, daß nach diesem Verstande dieser unvermischten Einigkeit die heilige Jungfrau eine Gottes- Gebärerin sei, darum, daß Gott( das Wort) Fleisch angenommen, und Mensch geworden ist, und den Tempel, den er aus ihr angenommen, von der Empfängnis an ihm vereinigt hat. Wir wissen auch, daß die Theologie und in der Schrift gelehrte Männer die evangelischen und apostolischen Sprüche, ob sie gleich von Einer Person des Herrn reden, dennoch von wegen zweier Naturen in ihm unterscheiden und etliche, als welche die Gottheit antreffen, auf die Gottheit Christi, die andern aber und niedrigen auf seine Menschheit ziehen. Bekenntnis des Glaubens des CONCILIUMS 3u Chalcedon, Anno 451. Derhalben halten wir es mit den heiligen Vätern, und lehren einhelliglich, bekennend, daß eben der einige unser Herr Jesus Christus, zugleich vollkommen in der Gottheit und vollkommen in der Menschheit, wahrhaftig Gott und wahrhaftig Mensch sei, eben Einer aus vernünftiger Seele und Leib; daß er nach der Gottheit Eines Wesens mit dem Vater, nach der Menschheit aber Eines Wesens mit uns sei, und uns in allen Dingen gleich, ausgenommen die Sünde. Welcher zwar vor allen Zeiten nach der Gottheit vom Vater gezeuget, in diesen letzten Tagen aber eben derselbige von unser und von unsers Heils wegen aus Maria der Jungfrauen und GottesGebärerin geboren nach der Menschheit. Wir bekennen auch, daß dieser einige Christus, der eingeborene Sohn und Herr, in zweien Naturen unvermischt, unverwandelt, unzerteilt und unzertrennt erkannt werden soll, so daß der Naturen Unterschied, von wegen der Einigkeit der Person, gar nicht solle aufgehoben werden, sondern daß vielmehr beider Naturen Eigenschaften behalten, und in Einer Person und in einer Hypostasis zusammengefaffet, und nicht in zwei Personen sollen getrennt oder zerteilt werden, sondern daß eben der einige und eingeborne Sohn Gottes( das Wort) unser Herr Jesus Christus sei, und erkannt werde, wie das vom Anfang die heiligen Propheten von ihm geweisfaget, auch er selbst uns gelehret, und uns die Väter in ihrem Bekenntnis des Glaubens hinterlassen haben. ENDE. 488 ni ( 25110) sto 3 stiper Inhalts- Anzeigersion 2 Allgemeine Inhalts- Anzeige T des reformirten Gesangbuchs. #modap manage Erster Teil. MOD mi engdusl sed aiminasisit T. Übersicht der Anordnung, die dem Liederteil insbesondere zu Grunde liegt, unter Einfügung der zu den einzelnen Rubriken gehörigen Psalmen. pillun #prince O Spis 29101 ador sidanding aturand Sonn- und Festtagslieder. 1) Sonntag: Pf. 26. 48. 63. 84 92. 95. 100. 2) Festzeiten: 1. Advent: Pf. 24. 40. 72. 135. 146 2. Christfest: P₁. 8 3. Neujahr: P. 23. 25. 121 4. Passionszeit: Pf. 22. 40. 69. 109 5. Ostern: Pf. 2. 16. 113 6. Himmelfahrt: Pf. 47. 68. 110 7. Pfingsten: Pf. 68. 87. 81. 124 das usada am 10. Bibel- und *) 8. Buß- und Bettag: Ps. 6. 32. 38. 50. 51. 102. 106. 130, 143000 MULT Hallo iti Emi'ni 9. Reformationsfest: Pf. 12. 4 46. 60. 80. anduol! Lied P. 19. 93. 119 Missionsfest: Pf. 67. 72. 96. 98. 102. 117. 135 11. Konfirmation: Pf. 1. 25, 84, 95, 100. 146. 147 Last andisur Lied ph some nur alise HO ar thom 79 Lied 16. 7-13. 14-23. 24-29. 30-43. 44-50. 5-53. 54-59. 140-143. 63-67 62. 74. 75. 68-73. 54. 57. 58. 97 105-107. 109. 112, 115. 121. 136. 144. 145. 147. 188. 200. 202. " 1 17 3 sh GHIE HOMOTION 200 pispit! SND 12. Erntefest: Pf. 65. 104. 145. 147 13. Huldigungs-, Siegs- ₁. 20. 21. 61. und Friedensfeste: 11 18. 46, 108. 76. 85. disur ndodopius 500 14. Dankfeier bei Errettung aus Ster di maledad bensläuften und anderen Nöten: P. 9. 30 34. 66. 91. 100. 103, 105, 107, 116. 124. 136. 144 ni big deur odsou splnis 196 202. 203. 200. 29. " St disp aux fidis) tbuo 190290rs di NOU! *) Die folgenden Festlieder finden sich im Gesangbuch an verschiedenen Stellen. Die Rubr zierung derselben im Inhalts- Verzeichnis bezielt die leichtere Zurechifindung. Inhalts- Anzeige. ps3 weiter Teil.@ dis Von der Kirche, Wort und Sakramenten. I 1) Von der Kirche: Pf. 46. 48. 74. 76. 78. 80. 87. 102. 105-107. 114. 122. 124. 132 147. 149 147. 149 0.87 2) Von 1. Dem Wort Gottes: Pf. 1. 19. 29. 93. 119 2. Den Sakramenten: De USHIN a. Die heilige Taufe: Pf. 51. 111. SI J b. Das heilige Abendmahl: Pf. 23. 25. 32. 34. 103. 116. 118. 133. Ghumound my 1stglapto $ 1 101 180 18 dos dur eins of asphilph 2 Bo Teil. námi. Dritter 1) Von des dreieinigen Gottes Wesen und Vollkommen. heiten: Pf. 97. 99. 111. 115. 135. 139. 145. 2) Von der Schöpfung: Ps. 8. 19. 104 136. 148.0 3) Von der Vorsehung: Pf. 33. 37, 49. 73. 93. 104. 127. 136. 145, 147 07 4, Von des Menschen Sündenfall und Elend: Pf. 14. 53. Die Hauptgründe des Christenglaubens. day deg dd 5) Von der Erwerbung des Heils: 1. Der ewige Friedensrat und dessen Ausführung: Pf. 89. 118 2. Der Gnadenbund: Ps. 89. 105. 106. 111 3. Der Erlöser: Pf. 2. 40. 45. 72 6) Von der Zueignung des Heils: 1. Berufung: Pf. 95 2. Erleuchtung: Pf. 25 3. Glaube: Pf. 34. 78 819-18 SS- TIS 889 TES 4. Rechtfertigung: Ps. 32. 130 5. Wiedergeburt: Pf. 51 6. Heiligung: Pf. 1. 5. 15. 24. 101. 43 7. Bewahrung: Pf. 17. 86. 141. 8. Versicherung: Pf. 23.6. 20.11.88. 091 24.08.1: sindro istrolloni as Lied 60- 73. Das Geheimnis des Christenlebens. 1) Die Grundlegung desselben: Buße und Bekehrung: P₁. 6. 32. 38. 50. 51. 130 "} }} Lied 83 86. 17 # 1 17 17 " 11 11 b 489 74-75. 76- 77. 78-82. " 1 87-88. 89-90. Vierter Teil. dan lemak 91-93. 94-95. 96-104. 105-111. 112-114 115-119. 120--127. 128-129. 130-134 135-137. 138-139. . Lied 140-143. 2) Die Entfaltung desselben dusitive and pundmalle sig 1. nach innen: sprie a. Liebe zu Jesu.- Berlangen nach ihm: Pf. 45. 144-153. - b. Vertrauen auf Gott Hingabe an ihn: 109196 no( S Pf. 11. 27. 28. 31. 34. 52, 60-62. 71. 108. 125. 144. 146 14 tajul ud, no.( 54-160. SAS- 880. Ergebung in Gottes Willen und Führung: i 150 00 P. 37. 39. 42. 73. 161-166. 490 Inhalts- Anzeige. d. Selbsterkenntnis und Demut. Verleugnung eigener Weisheit, Gerechtigkeit und Kraft: Pf. 103. 131 e. Verleugnung der Welt.- Kreuzessinn: Pf. 39. f. Ruhe in Gott. Friedensstand in Chrifto: Pf. 3. 4. 23. 36. 91. 138 2. nach außen: - a Bruderliebe. Gemeinschaft der Heiligen: Pf. 133. ME 3) Die Erhaltung desselben unter dem Kreuz.( Gebet. Kampf und Wachsamkeit.) 1. Gebet. 21-821 Lied 167-174. 175-178. 179-184. b. Nachfolge Jesu: Pf. 41. 131 # 1 c. Gottseligkeit im Hausstand und irdischen Beruf: so1 Pf. 26. 37. 101. 112. 127. 128. 144. Bekenntnis und Lob des Herrn: d aa Tägliches Morgen- und Abendopf r: Ps. 11 d. Mißwachs und Teuerung: Pf. 85. Ebb. In besonderen Anliegen: 1 pu " 1 " 1 # 1 113. 121 bb. Lob und Dank in allerlei Weise: Ps. 8. 30. 33. 100. 103. 107. 116. 134-136. 146 148. 150) piniais, 200-206. " 1 a. Vom Gebet überhaupt.( Des Gebetes Kraft, Nutz und gen): Pi. b. Kreuz- und Notgebete: 9:51. 30. 34. 107. aa. In gemeinen Nöten:: 2nd grader a. Verfolgungszeiten.- Die Kirche in der Wüste und unter dem Kreuz: Pf. 44.41 74. 79, 80, 83. 89, 123, 129, 137. miss 20G S pungisud noff fo 185-186. 187-191. 192-194. b. Kriegszeiten: Pf. 18. 46. 60. 108.199 c. Pestzeiten: Pf. 90. 91. 195-199. a. Innere Anfechtungen: Ps. 13. 42. 43. dore 77. 88. 142. 143, 1., 212-213. 6. Äßere Trübfale: aa. von der Hand der Gottlosen: Pi 7.0 10. 35. 54. 56-59, 64. 70. 71. 0151 J 82. 94. 120. 140. 142.si 8 11 207-211. bb. von falschen Brüdern: Ps. 28. 41.55. cc. in allerlei Erdenleid: Pf. 30.42.120. 214 216. 2. Kampf und Wachsamkeit: Pf. 17. 18. 118. 217-223. 8d 111TT " 1 11 Fünfter Teil. 100 88 20.0 lajied propsidum: sie Die Vollendung der Christenhoffnung in den letzten Dingen. 1) Sterbe- und Begräbnislieder: Pf. 39. 49. 90.. 2) Von der Wiederkunft des Herrn: Ps. 96. 98. 110 3) Von der Auferstehung des Fleisches: Ps. 17 4) Von der zukünftigen Welt: Pf. 126 081-101 " 1 Lied 224--232. 233-235. 236-237. 238-243. BG 811 II. Alphabetisches Register der Psalmen nach den Seitenzahlen. A. Ach, merke auf mein banges. Ach, schweige nicht, hör' meine Allmächt'ger Gott! ach, leit' Auf dich, o Herr. Auf, ihr Gotteskinder Inhalts- Anzeige. Bet an, mein Geist Auf, singt dem Herrn isting 116 Aus meines Jammers, 161 u pojalailed toni Brod Jon Einst saßen wir Erbarm dich mein Erbarm, o Gott. Erbarmer, wenn ich Erhebet er sich, unse: Errette mich, o Gott F. Furchtbarer Gott, die.. .18 10 33 ● Seite 19 Gedent, o Herr 33 Gelobt sei Gott! Seht Gicb acht, mein Volk. Gieb dein Gericht Der Herr ist König Der Herr regiert Des Himmels hohe Pracht Des Königs Herz 17 Des Thoren Herz fühllos Des Thoren Herz spricht. 184 u. 63 Dich, dich erhebt mein Herz und 182 Die ganz auf Gott Die Lasten drücken mich Dir will ich mein Herz Du deines Volkes guter Du gabst, o Herr 124 139 106 90 127 ● .... Da Israel zog 174 Da stehet sie auf heil'gen Bergen Dant, Anbetung bringen Dank, dank dem Herrn Dank sei dem Herrn Dankt, dankt dem Herrn, jauchzt 143 Dankt, dankt dem Herrn, verehret 132 Dankt dem Herrn mit frohem. 166 Das Laster giebt dem Bösen. Dein ist, Jehovah, die Der Erdkreis ist des Herrn allein 182 Der Götter Gott, der. 42 28 59 114 117 Herr Gott, dein ist. ... 23 Herr, Herr! ja dn. 25 Herr, meines Lebens ( bod Islln tonns oun slin 18 Sette 6. anjelbund .. 167 61 67 Gott, der Herr, regiert Gott, höre mein Gebet Gott ist in Zion Gott ist mein Hirt Gott ist mein Licht Gott ist mein Schutz Gott ist uns Zuversicht und Gott, rette mich durch Gott, unsre Zuflucht, unsre Groß ist der Herr Großer Gott, du liebst Herr Gott, bist du mein h harrete des Herrn Ich höre deine Stimme Ich rief in allen Sch rühm den Herrn Jh ruf, o Herr Ich schau nach jenen 8 Ich schrei zum Herrn • das Herr, mein Gott, ich prese Herr, steh uns bei Herrscher, der du waltest 158 Herr, unser Gott, auf 84 Hör meiner Stimme 121 TUC 3.minsa 99 Ich freue mich, wenn man zu 104 78 Ich fing in Ewigkeit 81 Ich will von Huld Ihr Richter sitzt. e 8 ● In der Gemeinde Gottes 97 In Gott ist meine Seele . that good Hallelujah Gott, dem Herrn Hallelujah! Gott zu loben. Hallelujah! o erhöht Heil, Heil dem Manne Heil, Heil ihm, dem 5 . 36 Herr! du allein warst von den. 185 Herr, du bift Gott. 51 . . . t• . 491 P e ♥ 93 85 . 119 • ● ... 48 • 107 1.4 169 16 1034 D 163 138 ● . 65 91 28 31 14 ● 183 64 55 57 45 9 181 177 165 15 111 77 74 156 9 155 39 171 156 172 108 120 68 101 72 492 3. Ja, Herr! auf dich vertrau Ja, Israel hat Jauchz, Erde!. Fauchzt alle! hoch Jauchzt, alle Lande Jauchzt Hallelujah. Jauchzet! Gott ist Jehovah wolle dich Jehovah sprach zu meinem ♥ Inhalts Anzeige Seite N. Neig zu mir, Herr. Nicht uns, nicht uns 996 Lobsinge Gott, erwecked. 123 Lob, alle Heiden... 142 Lobt Gott den Herrn. 164 1019 mm Hi Ho M. nism in D. Gott! ach schweige Gott, auch unsre Gott, erbarm, erbarme 129 Meine Seele steigt Mein ganzes Herz. 168 Mein Gott, mein Gott Gott, mein Ruhm. Gott, verzieh nicht Herr, du bist Herr, hilf Herr, vernimm O Herr, warum.bim. Oselig sind, die. 35 Rett mich aus 87 120 38 Schlagt die Hände. 76 Schön ist's, Jehovah Sei nie von dem Mein Herz versteigt Mein König und mein... 175 Mein Vorsatz war, stets auf.. 47 Mert auf mein Gebet Muß hier dein Aug 71 43 o 137 100 Sieh, wie fein 24 Sing, Gottes Volf Sing, Israel 136 di Gott, ich hab auf Gott, mein Gott, mein Heil N. 26 Unendlicher! dir, unserm mmit suisd stöd dopishing Von ganzem Herzen dall Von Herzen lieb ich The Jud 10.105 140 .. 102 Singt dem Herrn in Singt Hallelujah, gebt Singt Hallelujah nah Singt Hallelujah, neue Singt Hallelujah, singt Singt, singt Jehovah. Steigt zu Gott nicht U. . 162 001 pp. off to Bergeblich ist es, daß Vernehmet mich, ihr Verstoßen hast du .. 173 Wann Gott einst Warum, o Gotts Was pochst und tropest Was tobt der Heiden 52 Wenn ich dir rufe 66 Wer darf, o höchste 134 Wer in dem Schirm 73 Wie der Hirsch por las .. 100 admisms 36 m siss@ misme ti to me Te Seite 191 69 56 113 40 164 158 161 116 130 179 180 139 118 92 11 no 11 ind and 20 sd find linne 003 # W. 1dig 19%* n@ 159 88 62 35 160 58 70 7 18 112 50 135 Wie feierlich erhebt 2003 75 83 Wie liebenswürdig.( 141 170 Wie reizend schön 103 30 Wie sind der Feinde ud on! 6 Wie wallt mein 5 Dig 54 160 13 Wohl dem, der Gott 145 Wohl dem, der Troft:.. 49 Preist den Herrn! Ihms. 177 Zu deinem Thron.]. 157) TO JE mi( hid m Housi( bo ni 02 50 med ring ishi bi 8 ilgiai pail DE ES dlag med et be 1100 mindr bi ut mindre slun off 11000 phim sHOTTO sie 1080 1970d@ m Inhalts- Anzeige. Det III. Alphabetisches Register der Lieder nach den 00% 130 131 809 In de Seitenzahlen. por mimar Seite tuscamions this shis A und O, Anfang und Ende Abermal ein Jahr verflossen. Ach, bleib mit deiner Ach, mein Herr Jesu, dein Ach, was bin ich Ensdo? Ach, was sind wir ohne Ach, wie hat das Gift Adam hat im Paradies Alle Menschen müssen Allein Gott in der Höh Allein zu dir, Herr Quot Aller Gläub'gen Sammelplat Am Anfang warest du Armes Zion, traure Auf, auf, mein Geist: Auf, du priesterlich's Auf meinen lieben Aus Gnaden soll ich Aus meines Herzens dondol lody Befiehl du deine Beschränkt, ihr Weisen Beschwertes Herz Betgemeinde, heilge 186 sing dunfisch 16. 287 Ein feste Burg. 247 208. Ein Kindelein, höchst 397 Ein Lämmlein geht 420 275 Es glänzet der Christen 251 Es ist das Heil 370 Eine Herde und Einr 354 Einer ist König 356 Einmal ist die Schuld 270 Eines wünsch ich mir 201 Eins ist not! Ach Herr Erhalt uns, Herr 419 268 Erleucht mich, Herr 286 Ermuntert euch, ihr Erquicke mich, du 264 Es ist nicht schwer. 411 Es ist noch eine Ruh. 339 818 303 3 3 i setjhöjesllo uni hind thim tudi hilkSeite ma Christ, der in Todesbanden Christen sind ein göttlichs.313 Christi Blut und Gerechtigkeit SUS Sling and an . 228 189819 6. 395 Geht hin, ihr gläubigen Geht, ihr Streiter Gelobet feist du Gott des Himmels 307 Das große Halljahr Das ist eine selge Stunde Das Leben unsers Königs. Dein Mittler fömmt.2 Der du zum Heil.250 Der Glaube bricht 299 Der Glaube hilft n. 300 Der Herr fährt aufs Spo ,, mm, 235 Der Tag ist hin 3 mm 385 Der vom Holze.di 257 Die Christen gehn 142424 Die Gnade sei mit. io. Dir, dir, Jehovah Du Geist von Gott, du Du unser auserwähltes. 9.310 fling. Mit Hi 2 Frühmorgens, da... 229 268 Für dich sei ganz 080340 366 894 397 394 242 493 of him sit 1100# ૪. Fahre fort:: Zion Fröhlich soll mein 。 200 213 253 408 306 329 297 246 294 422 279 318 304 3.75 mi. 429 290 195 252 341 342 Gott, des Scepter, Stuhl. 289 Gott ist gegenwärtig?: 191 Gott rufet noch: sollt i Gott sei Dank durch alle Gott, wer dich kennet 192 Gott will's machen. 410 Gottes Führung fordert 193 Gottes liebste Kinder. Gottes Mund hat uns Gottes- und Marien- Sohn Gottlob, die hochgewünschte. Großer Mittler, der 409 204 6.V.273 .090.363 lid. 201 TU90.384 nism H. rol o Andrie 381 325 320 202 199 282 320 376 Heilge Einfalt, Heiligster Jesu Herr, du hörst Herr Jesu Christ, dein 254 225 Herr Jesu Christ, dich 190 494 Herr Jesu, Gnadensonne Herr Jesu, Herr, öffneht der mir Herr, wann wirst Herz und Herz vereint Herzlich thut mich Hilf, Herr Jesu, laß Höchst erwünschtes Seelenleben 362 Höllenzwinger, nimm die... 234 Hofianna Davids Sohn. 198 Hüter, wird die Nacht 369.296 . ei Ich bin ja, Herr, in Ich hab von ferne Ich habe nun den Ich laß dich nicht, du Ich lobe dich von Ich will dich immer treuer Ich will ganz und gar Ich will von meiner Ihr dürft so, wie ihr seid Immanuel, des Güte. • ♦ Fm Glauben und Vertrauen Ist Gott für mich, so trete Ist's oder ist mein Geift 101 Jesu, deine tiefen Sesu, der du bist alleine ● 3. m lloj bildor Jauchzet, all ihr Frommen. 196 Jauchzet, ihr Himmelb203 Jerusalem, du Inhalts- Anzeige. Komm, laß uns gehn Komm, mein Herz Jesu, geh voran Jesu, hilf fiegen Jesu, meine Freude Jesu, meines Lebens Leben Jesus Christus herrscht.. Jesus Christus, unser Heiland. 229 Jesus ist kommen Jejus ist mein Leben. Jesus, Jesus, nichts als Jesus, meine Zuversicht 277 402 Srite Feite 317 Liebster Jefu, wir sind h'er, deinem 257 207 Liebster Jesu, wir sind hier, dich 190 291 Lobe den Herren, den. 390 203 24. Rob, Preis und Dank 373 nale din R. Kinder, liebet und 300 König, dem kein 285 Komm, Gott Schöpfer, heiliger 239 391 258 mile M. 415 404 224 403 231 211 Mache dich, mein Geist Marter Chrifti, wer Meine Sorgen, Angst Mein Fels hat überwunden Mein Gott, du bist meine Mein Heiland nimmt. Mein Jesu, dem die Mein Jesu, der sich mir 296 281 332 416 309 427 Mein Jesus, A und O 207 215 301 Mein Leben ist ein Pilgrimstand 418 400 Mein Lebensfürst, mein 243 Mein Salomo, dein 333 Mir ist Erbarmung 323 Mit einem tiefen Sehnen 368 277 *. 359 327 168 291 398 Nun bitten wir den 393 Nun dantet alle 343 Nun der Heiden Heiland 425 Komm, o komm, du Geist. Kommt, Kinder, laßt. L. Laßt uns ihm ein Hallelujah Lebenssonne, deren 428 . 218 0.373 d. 376 O allerhöchster Menschenhüter 384 dsd0405 O, daß ich tausend Zungen. 388 1.335 der wundergroßen Gnaden 261 .225 O Durchbrecher aller Bande!: 378 283 Ewigkeit, du Donnerwort D Fels des Heils, am 271 262 . 380 Gott, du frommer Gott großer Gott, o Ursprung 265 332 O Haupt voll Blut und Wunden 222 423 245 heilger Geist, kehr beid. 240 O Jesu Christ, mein schönstes. 336 O Jesu Christe, wahres.. Jesu, Jesu, Gottes Jesu, schau, ein Sünder. O Lamm, das meine 50ml 338 358 227 O Lamm Gottes, unschuldig 219 Liebe, die den Himmel.. 205 Liebesglut, die Erd 01.02 276 O Majestät, wir fallen 387 Menschenfreund, o Jesu. 260. 226 starker Gott, o Seelenkraftion 357 316 O Tod, wo ist dein... 233 • 241 363 rism . in 240 386 196 Nun laßt uns gehn Nun freut euch, lieben Christen 274 212 Nun lobet alle Gottes Sohn. 392 Nun ruhen alle Wälder. 386 Nun, so gehe mit mir aus Nur frisch hinein 379 352 . Seite O Vater der Barmherzigkeit.. 328 O, was ist das für 312 220 Welt, sieh hier dein O, wer giebt mir 314 wundergroßer Siegesheld.. 236 Öffne mir die Perlenthoren 426 ..256 P. Prediger der süßen Lehre Ringe recht, wenn Rüstet euch, ihr • 9 ● . Balet will ich dir Vater aller Gnade Schöpfer aller Menschenkinder Seele, was ermüdst du Seelenbräutigam. Segnet uns zu guterletzt ♦ ● Inhalts- Anzeige. • ● Unumschränkte Liebe Unverwandt auf Christum. • Sei Lob und Ehr dem.d. 389 Selbständig Wort 357 Seße dich, mein Geist Siegesfürste, Ehrenkönig Sieh, hier bin ich So führst du doch recht. So hab ich nun den Fels So ist von meiner kurzen So ruhest du ● ● ● V. dir geben. . 293 405 into ● 402 361 291 211 Triumph, Triumph, es kommt. 232 11.. Unsern Ausgang segne Gott. 193 Unter Lilien jener 428 .... Verzage nicht, du Vor Jefu Augen W. Wach auf, du Geist Wachet auf! ruft. Wacht auf, wacht auf Wann grünt dein Warum sollt ich mich Warum willst du doch ganzer • Warum willst du draußen Was Gott thut, das ist Wer bin ich armer Wer ist der Braut 223 Wer ist wohl wie du 237 Wer nur den lieben Gott 330 . 350 Wie fleucht dahin Wer weiß, wie nahe Was grämest du dich 348 Was mein Gott will. 347 Was uns mit Frieden . 309 .. # 107 1076. 248 420 421 253 9.401 345 197 349 Weicht, ihr Berge 322 Wenn mein Stündlein vorhanden 419 Wenn meine Sünd'n mich 220 355 244 indy 1412 ich nonismsgn si ... 238 Zuletzt geht's wohl... IV. Der Heidelberger Katechismus. • • 495 4 Seite 246 .372 • 414 324 Wie herrlich ist's, ein Schäflein 521 209 Wie schön ist's doch, Herr0.381 227 Wie schön leuchtet der Wie soll ich dich empfangen Wie treu, mein guter Wie wohl ist mir, o Freund Wo ist ein solcher Gott, wie Wo Wo soll ich hin, wer 266 Wort des höchsten Mundes 350 Wunderanfang, herrlich's . Wunderbarer König ● . 331 269 413 334 194 287 371 365 326 279 .255 .346 .267 IIV * 353 stlinsijuntik ne: bintanstedenstand schlin@ udgusts( Seite 431.) dopune simpl 496 810 $ 18 Inhalts- Anzeige. & 4 min3 V. Die Kirchenformulare. and Hi erot misd vid dit pie 1. Form zu taufen 2. Vorbereitung zum heiligen Abendmahl 3. Form das heilige Abendmahl zu halten 4. Form der Eheeinleitung. 5. Form des kirchlichen Bannes22 6. Form der Wiederannehmung 2c. 7. Form von Ordination der Prediger 8. Form der Einsehung der Prediger. 9. Form von Befestigung der Konsistorialen. ett mondion nistonte mis ndoms 3898 adhi22 108 mes dim n'onaniam moty IIR asdain tim 22:22 SOF sednišmabine30? soll sigöhe ar pla ngitudnals@ golasting ng em home som VI. Einige Gebete. nd 100 dan dos iné 130 gionbilde #ispis big$ 479 479 480 481 482 482 11. Gebet vor der Predigt 2. Gebet nach der Predigt! 088 3. Von Besuchung der Kranken 4. Gebet bei den Kranken 5. Gebet bei den Sterbenden 6. Morgengebethup! mohl i 188 7. Abendgebet( hid( bi lol ottip nismus 8. Gebet vor dem Essenomis SES 9. Gebet nach dem Essen 20. Gebet, wenn man zur Kirche gehen will 3901117( 0) Hof our ed2 method and trad GE Seite im idsin 0455 1980spd 458 008 460 465 390 391468 469 mm, 9,471 475 475 483 13.0484 484 spon 484 son f silinsin 50519 lajmunit minim 100 16normon!! 1. Das Apostolische Glaubensbekenntnis 2. Das Nicano- Constantinopolitanische Glaubensbekenntnis. 3. Das Athanasianische Glaubensbekenntnis. 4. Das Ephesinische Glaubensbekenntnis 5. Das Chalcedonische Glaubensbekenntnis Allgemeine Juhalts- Anzeige des reformirten Gesangbuchs. pinot verndundancy VII. Die allgemeinen christlichen Glaubensbekenntniffe. 485 485 486 487 487 488 Inches 1 Centimetres Blue 2 1 3 4 Cyan 2 5 44,3 6 Farbkarte# 13 Green 8 Yellow 9 10 Red 11 12 LO 5 13 Magenta 14 6 15 White 16 | 17 7 3/ Color 18 19 B.I.G. Black 00