Lieder perlen. Vierstimmige Ausgabe. 2586 4. Thitthung Freuet euch in dem Herrn allewege! Liederperlen aus dem Schake deutschen Volksgefanges ausgewählt von. H. Hager, s tistther für Posaunenchöre, Orgel, Sarmonium( Klavier) und gemischten Chor vierstimmig bearbeitet von Rud. Barth. I. Abteilung: Geistliche Lieder. Gütersloh. Druck und Verlag von C. Bertelsmann. 1889. Gb 2586 Univ.- Bibl. Giessen bundeve Vorwort. Bei der vorliegenden Bearbeitung der„ Liederperlen" sind in erster Linie die Posaunenchöre, deren besondrer Wunsch diese vierstimmige Ausgabe war, ins Auge gefaßt. Doch hat dieselbe zugleich auf Orgel und Harmonium oder Klavier Rücksicht genommen, da die ,, Liederperlen" sich nicht blos den Vereinen sondern auch dem christlichen Hause darbieten wollen; und endlich hat der Satz auch dem gemischten Chor gerecht zu werden gesucht. Um des letzteren willen vornehmlich ist, so weit der Platz es verstattete, der vollständige Text der Lieder abgedruckt. Eine besondere Schwierigkeit bereiteten auch bei dieser Ausgabe die Choräle, da ihre Melodien in den verschiedenen Landeskirchen in von einander abweichender Fassung üblich sind. Die darin gegebenen wirklichen Verhältnisse unberücksichtigt zu lassen und überall die ,, ursprüngliche" Melodie zu geben, wäre wohl das Einfachste gewesen, schien uns aber, auch abgesehen davon, daß die ursprüngliche Melodie häufig nicht einmal festzustellen ist, nicht rätlich, da nun doch einmal innerhalb jeder Landesfirche die dort officiell vorgeschriebenen Melodien dem Volke geläufig geworden sind, und die Einführung abweichender Melodien nur Verwirrung anrichten kann. Aus eben diesen Erwägungen haben wir auch, trot unserer persönlichen Vorliebe für den rhythmischen Gesang, im allgemeinen darauf verzichtet, die Choräle rhythmisch zu geben, soweit sie nicht in einer oder der anderen der in Betracht kommenden Landeskirchen rhythmisch üblich sind. Da die Liederperlen" in erster Linie für den Nordbund herausgegeben und dessen offizielles Liederbuch geworden sind, so waren zu berücksichtigen: Schleswig- Holstein, Hannover, Mecklenburg, Hamburg, Lübeck, Bremen, Oldenburg, Braunschweig( abgekürzt: S.-H., Han., M., Hb., Lb., Br., D., Bg.), und wir haben nun den andern Weg eingeschlagen, neben einer Fassung der Melodie- und zwar meistenteils der in S.-H. üblichen die in den andern genannten Landeskirchen vorkommenden Abweichungen als Varianten zu geben. Wir hoffen, daß die Orientierung nicht zu schwierig sein wird. Man wird am besten thun, um für das Spiel resp. den Gesang die landesübliche Melodie, welche man gebrauchen will, klar zu stellen, alle von dieser abweichenden Varianten zu durchstreichen. Nur bei einzelnen Chorälen erschien eine Aufnahme der Varianten unthunlich, und es ist hier nur die ursprüngliche, auch in die neueren Choralbücher übergegangene Melodie gegeben. " Die Nrn. stimmen vollständig mit der dreistimmigen Ausgabe überein, doch mußten einzelne Nrn. in ihrer Reihenfolge versetzt werden, - IV Vorwort. Überdamit das Umschlagen inmitten eines Liedes vermieden werde. flüssigen Raum auszufüllen, sind einige Lieder eingefügt und zwar teils solche, die schon in erster und zweiter Auflage Aufnahme gefunden hatten, teils solche, welche früher von den Vereinen gewünscht wurden. demnächst erscheinende neue Tertauflage wird diese Lieder ebenfalls bringen. Sie sind zur Kenntlichmachung mit einem versehen. Außerdem hat gegenwärtige Ausgabe eine Erweiterung gegen die dreistimmige darin erhalten, daß zu einzelnen Melodien noch Parallel- Melodien hinzu= gefügt sind. * Mögen denn die Liederperlen" auch in dieser Gestalt den Vereinen zur Förderung und zur Freude gereichen, mögen sie Eingang finden in viele Häuser, um die Gesanglust, beides, zu wecken und zu befriedigen, alles zum Preis des einen Namens, der über alle Namen ist!- Von der Aufnahme dieser Ausgabe und etwaigen uns fund werdenden Wünschen wird es abhängen, ob auch die II. Abteilung in gleicher Bearbeitung erscheinen wird. Penzlin und Hamburg den 9. März 1889. A. Hager. Rud. Barth. Von den Liederperlen herausgegeben von A. Hager und Rud. Barth sind folgende Ausgaben vorhanden: 1. Textausgabe. 1. Abtl. Geistliche Lieder. 15 Pf.; 25 Er. für 3 M. 2. Abtl. Weltliche Lieder. 12 Pf.; 25 Ex. für 2,50 M. Beide Abteilungen zusammen geheftet 25 Pf.; 25 Er. für 5 M. ( Leinwandbände von 1 und 2 à je 10 Pf., vom kompletten à 15 Pf.) 2. Posaunenbuch( zugleich für vierstimmigen Gesang und als vierstimmige Begleitung zur 1. Abt. der Tertausgabe) 80 Pf., geb. 1 M. 3. Ausgabe für Jünglingsvereine. 80 Pf., geb. 1 M. 4. Ausgabe für Jungfrauenvereine. 50 Pf., geb. 70 Pf. Daneben ist einstweilen noch die frühere Ausgabe mit Noten von 1881 zu haben; Preis 80 Pf., geb. 1 M. " 1 Die beigefügten Preise sind Vereinspreise"; bei den Ausgaben 2 bis 4 ist mi Buchhandel ein etwas höherer Preis. Die Verlagshandlung. Inhalt. I. Betlieder. Nr. 1. Bitte und Gebet. 1. Mit dem Herrn fang alles an 2. Hilf uns, Herr, in allen Dingen 3. Jesu, geh voran. 113. Wer ist wohl wie du 4. In allen meinen Thaten 45. Nun ruhen alle Wälder 78. O Welt, sieh hier dein 5. Die Gnade sei mit allen * 184b Befiehl du deine Wege 6A. Ach bleib mit deiner Gnade B. 197. Christus, der ist mein 7a. Jesu, dir leb ich * 7b. Herr Jesu, dir leb 8. Mache dich, mein Geist, bereit 149. Der du mich vom Tod 9. Christi Blut und Gerechtigkeit 10. Gott ist gegenwärtig 11. So nimm denn meine Hände 12. Segne und behüte ● ● • Nr. Seite 26a. Thut mir auf die:( zu Nr. 67a) * 26b. Schmücke dich, o( zu Nr. 178) 1 27. Herr Jesu Christ, dich zu uns 30 2 * 129b. Ach bleib bei uns 30 3 31 32 33 . 3 3. Sonntag. 25 A. Halleluja! schöner Morgen 121 Liebe, die du mich zum * B90b. Komm, o komm, du Geist 2. Lob und Dank. 13. Danket dem Herrn! Wir 14a. Lobe den Herren, den * 14b. Nun danfet all und bringet Ehr:( zu Nr. 131) 15. Wo man singet 16. Lobe den Herren, o meine 17. Nun danket alle Gott 18. Großer Gott, wir loben dich * 162b. Jesu, großer Wunderstern 19. Der Herr hat Großes an uns 20. Allein Gott in der Höh sei 21a A. Wie groß ist des Allmächtgen * 121b. Mein Freund, wie dank B. 181. O daß doch bald dein * 21b. Ich singe dir mit Herz:( zu 62). 22a. daß ich tausend Zungen 182. Du Heiland, lebſt * 72b. Dem König, welcher Blut * 22b. Halleluja! Gott zu loben 23. Geh aus, mein Herz, u. suche 26 24. Lobt froh den Herrn, ihr.. 27 7 8 9 146c. Unsern Ausgang 5 30. Der Sabbath ist verg.:( z. Nr. 43) 5 4. Morgen-, Tisch- u. Abendlieder. 6 7 10 10 11 12 13 14 14 15 . 28. So feierlich und stille 29. Liebster Jesu, wir sind hier 31. Morgenglanz der Ewigkeit 32. Wach auf, mein Herz:( zu Nr. 68) 33a. Aus meines Herzens:( z. Nr.46a) * 33b. Ich dank dir, lieber:( z.Nr.80a) 34aA. O heilige Dreifaltigkeit 34 35 B. 163a. Jefu Christe, wahres 34 * 34b. Erwacht v. süßen:( z. Nr. 132) 35. Morgenstern auf finstre Nacht 36. Speise, Vater, deine:( z. Nr. 178.) 37. Nun laßt uns Gott:( z. Nr. 68) 38. Goldne Abendsonne. Seite 16 16 18 C. 164. Auf laßt uns Zion bauen 19 44. Meinen Heiland im Herzen 19 45. Nun ruhen alle Wälder:( z. Nr. 4) 20 21 II. Festlieder. 1. Advent. 36 36 38 39. Dich zu lieben, das ist Leben 40a. Hinunter ist der Sonnenschein * 40b. Hirte deiner Schafe:( 3. Nr. 91) 41a. Abendruhe nach des Tages. * 41b. Halte selber bei m.:( 3. Nr. 101) 42. Der Tag neigt sich zu Ende. 43 A. Der Mond ist aufgegangen 40 38 39 B. 30. Der Sabbath ist vergangen 40 41 42 B. "" 11 C. 33 Aus meines Herzens D. 86. Gott fähret auf gen 33 22 22 46aA. Auf, auf, ihr Reichsgenossen 42 23 43 ♦ 44 45 24 24* 46b. Mit Ernst, o:( zu Nr. 128) 25 47. Tochter Zion, freue dich 25 48. Macht hoch die Thür, die Thor 49. Wie soll ich dich empfangen. 99. Ist Gott für mich, so trete 146b. Laß mich dein sein 50a. Hosianna, Davids:( z. Nr. 102) * 50b. Hosianna, gelobet sei. 28 49 28 51a. Die Nacht vergeht, der Tag 50 29* 51b. Nun jauchze, Zion, freue dich 51 46 46 48 49 49 VI Nr. 2. Weihnacht. 52. Vom Himmel hoch, da komm * 67b. Das neugeborne Kindelein 53. O du fröhliche, o du. 54. Herbei, o ihr Gläubigen 55. Dies ist der Tag, den Gott 129. So lange Jesus bleibt 56. Halleluja, Halleluja. 142a. Bund der Brüder. 57. Ein Jauchzen geht durch 58. Weihnacht, Weihnacht 59. Es ist ein Reis entsprungen 60. Stille Nacht, heilige Nacht 61. Nun singet und seid froh 62A. Lobt Gott, ihr Christen * B. 21b. Ich finge dir mit Herz 63. Jesu, hochwillkommner Gast 64. Kleiner Knabe, großer Gott 65. Zu Bethlehem geboren. 66. Singt, ihr heilgen Himmelsch. ● • . 79a. Christ ist erstanden * 79b. Gelobt sei Gott im. 80aA. Willkommen, Held im ♦ Seite Nr. 84a. Auferstehn, ja auferstehn 52* 84b. Laßt uns jauchzen( z. Nr. 133) 6. Himmelfahrt. 53 90 53 85A. Auf Christi Himmelfahrt 54* B202b. Es ist gewißlich an der. 90 55 86. Gott fähret auf gen:( 3. Nr. 46a) 55 87. Seht ihr im Morgenlichte 92 56 7. Pfingsten. Inhalt. 3. Neujahr. 67a A. Hilf, Herr Jesu, laß gelingen 26. Thut mir auf die schöne * B.163b. Werde licht, du Stadt. * 67b. Das neugeborne:( z. Nr. 52) 68A. Nun laßt uns gehn und 70 B32. Wach auf, mein Herz, und 70 37. Nun laßt uns Gott dem. 70 4. Paffion. ● 56 57 88. Komm, heiliger Geist, Herre 94 58 89A. Nun bitten wir den. 59 92 B. 93 60 90a. heilger Geist, fehr bei 96 60 97 62 62 97 97 64* 90b. Komm, o komm:( z. Nr. 25) 65 91A. Schmückt das Fest mit 66 * B40b. Hirte deiner Schafe 66 71 72 73 69. O Haupt voll Blut u. Wunden 70. In jener letzten der Nächte 71. Liebster Jeſu, liebster Jesu 72a. Sei mir tausendmal gegrüßet 74 * 72b.Demkönig, welcher:( z. Nr.22a) 73. Marter Gottes, wer kann * B33b. Ich dank dir lieber Herre * 80b.Früh morgens, da:( z. Nr. 143) 81. Auf, auf, mein Herz mit. 82. Jesus, meine Zuversicht 68 68 69 74 75 76 78 120. Eines wünsch ich mir vor 74a. Ein Lämmlein geht und trägt * 74b. Ach Jesu mein, Was große 77 75a. O hilf Christe 75b. Fünf Brünnlein sind 76a. Ruhe hier, mein Geist * 76b. O drückten Jesu Todesmienen 77. Die Seele Christi heilge mich 78a. Welt sich hier:( zu Nr. 4) * 78b. Der Hirte stirbt f.:( 3. Nr. 100) 79 80 5. Offern. 22 80 81 86 86 11 169. Eine Herde und ein Hirt. 87 83. Ostern, Oſtern, Frühlingswehen 88 Seite 89 167. Hier stehen wir von nah 172b. Wann grünt dein ganzer 179. Halleluja, Lob, Preis 98 ● . 99 III. Jesuslieder. 92. Habt ihr denn noch nie.. 100 93. Wohin, o müder Wandrer. 100 94. Es ist ein Born, draus . 101 95. Komm zu dem Heiland 102 96. Fels des Heils, geöffnet mir 103 97. Ich hörte Jesu Freundesruf 104 98. Mir ist Erbarmung widerf. 105 99. Ist Gott für mich:( z. Nr. 49) 100A. Ich habe nun den Grund 106 * B78b. Der Hirte stirbt für . 107 101A. Schwing dich auf zu . 108 . 109 * B41b. Halte felber bei mir 102 A. Meinen Jesum laß ich. B. 110 110 111 110. Sicher in Jesu Armen 111. Schönster Herr Jesu 112. Gott ist die Liebe . C50. Hosianna!" David's 103. Wollt ihr wissen, was 112 113 104A. Immer muß ich wieder B. 113 " 1 " 1 105. Seht ihr auf den grünen 114 106. Weil ich Jesu Schäflein. 114 107. Wir haben einen Hirten. 115 108. Ein Gärtner geht im. 116 109a. Ich bete an die Macht der 116 * 109b. Ein Nam ist mir ins Herz 117 118 119 123 . ● ● • . . 82 113. Wer ist wohl wie:( z. Nr. 3) 83 114. Wo ist Jesus, mein Verlangen 120 84 115a. Was hätt ich, hätt ich Jesum 121 85 122 122 124 125 126 126 . * 115b. Ich will mich mit dir. 116. Laßt mich gehn. 117. Ich will dich lieben 118. Der beste Freund ist in dem 119A. Jesu Gnadensonne. B142b. Sprich, o Herr, dein • Nr. 120. Eines wünsch ich:( z. Nr. 73) 121a. Liebe, die du mich:( z. Nr. 25) * 121b. Mein Freund, w.:( 3.Nr.21A.) 122. Wen Jesus liebt • 123a. Wenn ich ihn nur habe * 123b. Ich hab genug:( z. Nr. 166) 124. Nur mit Jesu will ich 125. Wenn alle untreu werden 126a. Eins ist not! Ach Herr. * 126b. Nun so bleibt es:( z. Nr. 134) 127a. Ich will von meinem Jesu 132 * 127b. Mein Herze, rede:( z. Nr. 148) . . Inhalt. Nr. 149. Der du mich vom:( z. Nr. 8) 150a. Fahre fort, fahre fort * 150b. Einer ist König:( 3.Nr.162B.) 151. Starter Herr Zebaoth 157 152. Löwen, laßt euch wiederfinden 158 153. Auf alle, die Jesum. . 159 154. Steht auf, steht auf zum 160 155. Wer will ein Streiter Jesu 161 156. Was ist die Macht 162 . 157. Ich will streben nach dem. 163 158. Mein Schöpfer steh mir 159. Jesu hilf siegen. 164 165 Seite • 127 128 • 129 131 130 3. Niffion. IV. Reichslieder. 1. Chriftliche Gemeinschaft. 128A. Kommt, Brüder, laßt uns 134 * B46b. Mit Ernst, o Menschenk. 134 129a. Solange Jesus bl.:( z. Nr. 55) * 129b. Ach bleib bei uns:( z. Nr. 27) 130. Herz und Herz vereint 169 136 160. Verzage nicht, du Häuflein. 166 161. Sieh, ein weites Totenfeld. 167 162aA. Jesus ist kommen, Grund 168 * B150b. Einer ist König * 162b. Jesu, großer W.:( z. Nr. 18) 163a. Jesu Christe:( z. Nr. 34B) * 163b. Werde Licht, du:( z. Nr. 67B) 131A. Der du noch in der letzten 137 164. Auf, laßt uns Zion:( z. Nr. 43C) * B14b. Nun danket all, und. 137 132A. Wie lieblich ists hienieden 138 * B34b. Erwacht vom süßen.. 138 133. Heilge Liebe, Himmelsflamme 139 * 84b. Laßt uns jauchzen, laßt uns 139 134A. O wie lieblich ists und * B.126b. Nun so bleibt es fest 165. Schick deine Friedensboten 170 166. Es ist noch Raum. * 123b. Ich hab genug 170 171 140 167. Hier stehen wir:( z. Nr. 90a) 168. Einer ists, an dem:( 3. Nr.202a) 169. Eine Herde und ein:( z. Nr. 82) 170. Wach auf, du Geist 140 143 ( Jünglingsvereine.) 138. Reicht euch die Hand 139a. Wir reichen uns zum Bunde 144 139b.( 387.) Sei angebetet und 145 140. Brüder, seht die Bundesfahne 146 141.( 386.) Vater sieh auf unsre 147 142a. Bund der Brüder:( z. Nr. 56) 142b. Sprich, o Herr:( z. Nr. 119B.) 142cA.346. Der Mensch hat nichts 148 B.355. Es zieht ein stiller Engel 149 142d.( 345.) Ein getreues Herz. 150 ( Abschied.) 143. In Gottes Namen scheiden. 150 * 80b. Früh morgens, da die. 151 144. Was macht ihr, daß ihr.. 152 145. Lebt wohl, wir sehn uns 146a. Zieht in Frieden:( z. Nr. 202a) 146b. Laß mich dein:( z. Nr. 49) 146c. Unsern Ausgang:( z. Nr. 29) 153 2. Kampf und Sieg. 147. Ein feste Burg. 148. Mir nach, spricht Christus * 127b. Mein Herze, rede mir nicht 155 172 ( Hausstand.) 135. O selig Haus, wo:( z. Nr. 206) 171. Lobet den Herrn, ihr Heiden 173 172a.König Jesu, streite:( 3.Nr. 202a) ( Geburtstag.) 136. Bis hierher hat mich Gott. 141 172b. Wann grünt dein:( z. Nr. 90a) 137. Ists auch eine Freude 142 173. Du Stern in allen Nächten 174 174. Die Sach ist dein, Herr 175 176 175. Der du in Todesnächten.. 176 176. Der du zum Heil 177. Jesus Christus herrscht als. 177 178A. König, dem kein König. 178 178 36. Speise, Vater, deine. * B26b. Schmücke dich, o meine 179 179. Halleluja, Lob:( z. Nr. 90a) 180. Nun preiset alle Gottes 181. O, daß doch bald:( z. Nr. 21B) 182. Du Heiland lebst:( z. Nr. 22a) 183. Herr, du hast uns:( z. Nr. 202a) 154 155 . 11 ♦ " 1 " VII Seite . 156 ♦ • ♦ V. Heimwehlieder. 1. Kreuz und Troff. 184a. Warum sollt ich mich * 184b. Befiehl du deine:( z. Nr. 5) 185.( 388) Nicht menschlicher Rat 181 186. Des Christen Schmuck 183 . 182 187a. Wirf Sorgen und Schmerz 184 * 187b. Gott wills machen. 184 188. Harre meine Seele. 185 189A. Wie mit grimmgem Unverst. 186 B. . 187 180 VIII Inhalt. Nr. Seite Nr. 188 190. Nur frisch hinein 191. Keiner wird zu schanden 189 192. O daß mir allhier im 190 193. Näher, mein Gott, zu dir 191 20 2. Tod und Ewigkeit. 194a. Ich bin ein Pilger Gottes 192 194b.( 352.) Der Pilger aus der 193 195. Wer weiß, wie nahe 196 194 196.( 391.) Laß mich auf Christi 195 197. Christus, der ist:( z. Nr. 6B.) a 198. Es ist noch eine Ruh. 199. Hin nach oben möcht ich. 197 200. Fort, fort, mein Herz, zum. 198 201. Heimatland, Heimatland. 199 202aA. Wachet auf, ruft uns.. 200 B.146a. Zieht in Frieden eure 201 ● -- Seite 168. Einer ists, an dem) 172a. König Jesu, str. 3st. Ausg. 183. Herr, du hast uns) 202 203 * 202b. Es ist gewißlich:( z. Nr. 85B) 203. Wo findet die Seele 204a.( 394.) Ich hab von ferne * 204b. O Ewigkeit, du Donnerwort 204 205a. Unter Lilien jener Freuden 204 * 205b. Nein, nein, das ist kein 206. Wie wird uns sein 205 206 207 135. O selig Haus, wo man 207. O Jerusalem, du schöne.. 209 208. Wer überwindet, soll vom. 208 209.( 395.) Jerusalem, du hochgeb. 210 210a. Es giebt ein wunderschönes 211 210b.( 396.) Die Gnade unsers 212 1. Mäßig. 22 mf 3. O 1-3. Mit dem Herrn fang al 8 -0 2 mf -0 0 Lo صمه حرم 1. mußt du ihm vertrauen, 12. ihn zum Führer wählen, 13. dir dein Hel fer sen den, = 1. bau- en, De= mut 12. feh- len; Sie nur 13. en- den; Denn es 8 al= les an, Posaunenbuch. 7 a 6 8 f schüßt gehn ist p 90 1 -0== A a les 2 8 00 Darfst auf eig Können nie Froh wirst du Q. = an! g -06O pp Mit dem Herrn fang al- dod A Inl. Grobe 1812. M = P -0( Kind Die Mut = ne Kraft das Ziel dein Werk cresc. cresc. -0--0 0 vor stol zem Wahn:) auf sich rer Bahn: Mit dem Herrn fang in Gott ge than: = bo les a = -6 lich 2 O sich wird 1 nicht vervoll1 an! I. Betlieder. 2. Weise: Freu dich sehr, o meine Seele. X. ( Auch in lauter gleichwertigen Noten, mit oder ohne( S.-H.) doppelter Tonlänge der mit bezeichneten. Cl. Gondimel 1556. A 2: 1. J Hilf uns, Herr, in al- len Din- gen, Daß wir unser Amt und Werk Wohl an- fangen und vollbringen! Gieb uns Weisheit, Kraft u. Stärk! 6.3: ( 2) 942 Bg. Br.Hb.Lb. 8 e 1b. Br. 1. 6 q * 18 8% a e te 8 Oh- ne dei- ne Segenshand Ist ver- lo- ren Stadt u. Land. Hilf uns, Herr, in ' alba 2. O 8 1c. Bg. Lb. 901a. S.-H. 표 al- len Dingen, Und laß al- les wohlge- lingen. Und laß alles wohlgelin- gen. [ Do a 8 2. Hb. D. Und laß alles wohlgelingen. Und laß alles wohlgelingen. wohlgelingen. Tod 2. Hilf uns, Herr, an allen Orten, Wo wir dein bedürftig sein; Brich der Höllen Macht und Pforten, Und gieb deinem Häufelein Und der ganzen Christenheit Liebe, Fried und Einigkeit. Hilf uns, Herr, in allen Dingen, Und laß alles wohl gelingen. 3. Hilf uns, Herr, auf allen Seiten, Im Gelück und Ungelück, Kämpfen, streiten und arbeiten Wider Satans List und Tück, Wider Fleisches Lust und Pracht, Wider weltlich Ehr und Macht. Hilf uns, Herr, in allen Dingen, Und laß alles wohl gelingen. Mart. Rinckart, † 1649. Bitte und Gebet. 3. Weise: Seelenbräutigam. ( Rhyth.: S.-H. und 2b.; sonst üblich in lauter gleichwertigen Noten, doch mit doppelter Tonlänge der mit bez.) Adam Dreese 1698. * 9-3 4 = 1. Je su, geh 2. Solls uns hart 3. Rüh- ret Ord- ne 4. vor- an er= gehn: eig- ner Schmerz un- sern Gang, -6 1. ei len: Führ uns H an der 2. fla- gen; Denn durch Trüb- fal 3. bei den. Rich- te unsern 4. Pfle- ge. Thu uns nach dem # 1. Und wir wollen nicht ver wei- len, Dir 2. Und auch in den schwer- sten 3. Küm- mert uns ein frem- des 4.Führst du uns durch rau- he = Y 6 Auf der Lebens- bahn; Laß uns fe fte = stehn Herz, Ir- gend un- fer Liebster, le = bens- lang. Hand hier Sinn Lauf 2 Ta- gen Nie- mals Leiden: O so gieb Ge- duld zu Wege, Gieb uns auch die nöt- ge ge- treulich nach- zuüber Lasten Bis ins Va= ter= land. Geht der Weg zu dir. Auf das En de + a = hin. Dei-- ne Thü= re auf! Nit. L. Graf v. Zinzendorf, † 1760. 3 1 113. Weise: Seelenbräutigam. 1. Wer ist wohl wie du? Jesu, süße Ruh: Unter vielen auserforen, Leben derer, die verloren, Und ihr Licht dazu; Jesu, süße Ruh. 2. Leben, das den Tod, Mich aus aller Not Zu erlösen, hat geschmecket, Meine Schulden zugedecket Und mich aus der Not Hat geführt zu Gott. 3. Großer Siegesheld: Tod, Sünd, Höll u. Welt, Alle Kraft des großen Drachen Hast du wolln zu Schanden machen Durch das Lösegeld Deines Bluts, o Held. 4. Wecke mich recht auf, Daß ich meinen Lauf Unverrückt zu dir fortsege, Und mich nicht in seinem Neke Satan halte auf; Fördre meinen Lauf. 5. Einen Heldenmut, Der da Gut und Blut Gern um deinetwillen laſſe Und des Fleisches Lüste hasse, Gieb mir, höchstes Gut, Durch dein teures Blut. 6. Solls zum Sterben gehn, Wollst du bei mir stehn, Mich durchs Todesthal begleiten Und zur Herrlichkeit bereiten, Daß ich einst mag sehn Mich zur Rechten stehn. Joh. Anast. Freylinghausen, † 1739. 1* 4 4. ஆம் ra M.O. = Weise: 1. In al len meinen Tha = I. Betlieder. Welt, ich muß dich laffen. H. ten, Der alles kann und Rat und That. Der Din gen, Solls anders wohl- ge= lin - ten Laß ich den Höchsten H. Isaak 1539. Kirchl. 1569. H 8 hat, Er muß zu allen M. gen, Selbst ge- ben gu- ten Bg. Hb. Han.( Br. Lb.) 8 al les fann und hat, = 2. Nichts ist es spat und frühe Um alle meine Mühe, Mein Sorgen ist umsonst; Er mags mit meinen Sachen Nach seinem Willen machen, Ich stells in seine Vatergunst. 3. Es kann mir nichts geschehen, Als was er hat versehen Und was mir selig ist; Ich nehm es, wie ers giebet; Was ihm von mir geliebet, Dasselbe hab auch ich erkiest. Bitte und Gebet. 5 4. Ich traue seiner Gnaden, Die mich vor allem Schaden, Vor allem übel schützt; Leb' ich nach seinen Sägen, So wird mich nichts verlegen, Nichts fehlen, was mir ewig nüßt. 5. Hat er es denn beschlossen, So will ich unverdrossen An mein Verhängnis gehn: Kein Unfall unter allen Wird mir zu harte fallen, Ich will ihn freudig überstehn. 6. Ihm hab ich mich ergeben, zu sterben und zu leben, Sobald er mir gebeut: Es sei heut oder morgen, Dafür laß ich ihn sorgen: Er weiß allein die rechte Zeit. 7. So sei nun, Seele, seine, Und traue dem alleine, Der dich erschaffen hat; Es gehe, wie es gehe, Dein Vater in der Höhe, Der weiß zu allen Sachen Rat. P. Flemming, † 1640. 45. Weise: Welt, ich muß dich lassen. H. 1. Nun ruhen alle Wälder, Vieh, Menschen, Städt und Felder, Es schläft die ganze Welt. Ihr aber, meine Sinnen, Auf, auf! ihr sollt beginnen, Was eurem Schöpfer wohlgefällt. 2. Wo bist du, Sonne, blieben? Die Nacht hat dich vertrieben, Die Nacht des Tages Feind; Fahr hin! ein andre Sonne, Mein Jesus, meine Wonne, Gar hell in meinem Herzen scheint. 3. Der Tag ist nun vergangen, Die güldnen Sternlein prangen Am blauen Himmelsfaal: Also werd ich auch stehen, Wann mich wird heißen gehen Mein Gott aus diesem Jammerthal. 4. Der Leib der eilt zur Ruhe, Legt ab das Kleid und Schuhe, Das Bild der Sterblichkeit; Die zieh ich aus, dagegen Wird Christus mir anlegen Den Rock der Ehr und Herrlichkeit. 5. Breit aus die Flügel beide, O Jesu, meine Freude, Und nimm dein Küchlein ein; Will Satan mich verschlingen, So laß die Englein singen: Dies Kind soll unverletzet sein. 6. Auch euch, ihr meine Lieben, Soll heute nicht betrüben Kein Unfall noch Gefahr! Gott laß euch ruhig schlafen, Stell euch die güldnen Waffen Ums Bett und seiner Helden Schar! Paul Gerhardt, † 1676. 78. Nach der vorigen Weise. H. 1. Welt, sieh hier dein Leben Am Stamm des Kreuzes schweben, Dein Heil sinkt in den Tod! Der große Fürst der Ehren- Läßt willig sich beschweren Mit Schlägen, Hohn und großem Spott. 2. Wer hat dich so geschlagen, Mein Heil! Und dich mit Plagen So übel zugericht? Du bist ja nicht ein Sünder, Wie wir und unsre Kinder, Von Übelthaten weißt du nicht. 3. Jch, ich, und meine Sünden, Die sich wie Körnlein finden Des Sandes an dem Meer, Die haben dir erreget Das Elend, das dich schläget, Und das betrübte Marterheer. 4. Ich bin, mein Heil, verbunden All Augenblick und Stunden Dir überhoch und sehr. Was Leib und Seel vermögen, Das soll ich billig legen Allzeit an deinen Dienst und Ehr. 5. Ich will mich mit dir schlagen Ans Kreuz und dem absagen, Was meinem Fleisch gelüst. Was deine Augen hassen, Das will ich fliehn und lassen, Soviel mir immer möglich ist. 6. Dein Seufzen und dein Stöhnen und die viel tausend Thränen, Die dir geflossen zu, Die sollen mich am Ende In deinen Schoß und Hände Begleiten zu der ewgen Ruh. Paul Gerhardt, † 1676. 6 5. Langsam. be 1. Die Gna- de 2. Auf Gna- de 3. Damit wir 4. Bald ist es C P р 1. Tritt, 2. noch: 3. mißt, 4. wir: + P P cresc. 1. Herrn, Des Herrn, dem wir hier 2. Reu; Und wenn uns ja will 3. sein; Denn sie flößt zu dem 4. Blut, Das in den schwer- sten े cresc. I. Betlieder. Weise: Befiehl du deine Wege. R. 1. gern. Auf dem so schma- len 2. treu. Wird stets der Jam- mer 3. ein. So scheint uns nicht ein 4. thut. Herr, laß es dir ge= cresc. fei mit darf man nicht er ü al= len: trau- en: liegen, ber- wun- den = C cresc. Es ge- he dei- ne Du mäch- tiger Er 2 Der Herr hat ei- ne Die Gna- de sei mit Pfa- de größer, Scha- de, fal= len! Mich. Haydn,+ 1809. wal- len Und sehn sein Kom- men grauen, So bleibt der Herr doch Sie gen Ge- duld und Glau- ben Stunden Die größten Tha- ten Gnade löser! Gna- de, allen! un- Die Gna- de sers Man traut ihr oh- ne Muß Gna- de mit uns Nun durch des Lam- mes cresc. Ge- lingt uns gar kein So glaubt und ruft man Was man um Je- sum Noch immer ru- fen cresc. dim. e ritar. .. dim, e ritar. P Denn bis ans En- de mit. Du kommst, so kom- me doch! Die ü ber alles iſt. Die Gnade sei mit mir! Friedr. Phil. Hiller,+ 1769. = P- o Bitte und Gebet. * 184b. Nach der vorigen Weise. 1. Befiehl du deine Wege Und was dein Herze kränkt, Der allertreuſten Pflege Des, der den Himmel lenkt; Der Wolken, Luft und Winden Giebt Wege, Lauf und Bahn, Der wird auch Wege finden, Da dein Fuß gehen kann. 2. Dem Herren mußt du trauen, Wenn dirs soll wohl ergehn, Auf sein Werk mußt du schauen, Wenn dein Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen Und mit selbsteigner Pein Läßt Gott ihm gar nichts nehmen: Es muß erbeten sein. 3. Dein ewge Treu und Gnade, O Vater, weiß und sieht, Was gut ſei oder schade Dem sterblichen Geblüt; Und was du dann erlesen: Das treibst du, starker Held, Und bringst zum Stand und Wesen, Was deinem Rat gefällt. 4. Weg hast du allerwegen, An Mitteln fehlt dirs nicht; Dein Thun ist lauter Segen, Dein Gang ist lauter Licht. Dein Werk kann niemand hindern, Dein Arbeit darf nicht ruhn, Wenn du, was deinen Kindern Ersprießlich ist, willst thun. 5. Mach End, o Herr, mach Ende Un aller unser Not; Stärk unsre Füß und Hände Und laß bis in den Tod uns allzeit deiner Pflege Und Treu empfohlen sein: So gehen unsre Wege Gewiß zum Himmel ein. Paul Gerhardt, † 1676. 6. 7a. f. S. 8. 9. 7b. Rasch und kräftig. 53 24 3 4 Je su, dir sterb 2 Herr Je su, dir leb ich, Herr Je su, dir leid ich, Herr ich; dein bin ich tot und le ben Mach mich, o Je su, ee Chr. Palmer,+ 1875. 1 p= 7 wig se lig. A : = dig. pop men. dad 1 8 6 A. S.-H. Br. Hb. I. Betlieder. Weise: Christus, der ist mein Leben. A. 1. Ach bleib mit dei- ner Gna de Bei uns, Herr Je- su Christ, Daß = uns hin- fort nicht scha de Des = 197. B. Bg. Han. Lb. M. O. Lb. Br. Hb. Jib C O bö- 2. Ach bleib mit deinem Worte Bei uns, Erlöser wert, Daß uns beid, hier und dorte, Sei Güt und Heil beschert. 3. Ach bleib mit deinem Glanze Bei uns, du wertes Licht; Dein Wahrheit uns umschanze, Damit wir irren nicht. 4. Ach bleib mit deinem Segen Bei uns, du reicher Herr; Dein Gnad und alls Vermögen In uns reichlich vermehr. 5. Ach bleib mit deinem Schuße Bei uns, du starker Held, Daß uns der Feind nicht truge, Noch fäll die böse Welt. 6. Ach bleib mit deiner Treue Bei uns, mein Herr und Gott; Beständigkeit verleihe, Hilf uns aus aller Not. Josua Stegmann, † 1632. 1. Christus, der ist mein Le Id 6 M. Vulpius 1609. = sen Fein des List. t ben, Ster- ben ist mein Gewinn; Dem thu ich mich er- ge= ben, Mit Fried fahr ich dahin. Bitte und Gebet. 9 2. Mit Freud fahr ich von dannen Zu Christ, dem Bruder mein, Auf daß ich zu ihm komme Und ewig bei ihm sei. 3. Ich hab nun überwunden Kreuz, Leiden, Angst und Not; Durch sein heilig fünf Wunden Bin ich versöhnt mit Gott. 4. Wenn meine Kräfte brechen, Mein Atem geht schwer aus, Und kann kein Wort mehr sprechen, Herr, nimm mein Seufzen auf! 5. Wenn mein Herz und Gedanken Zergehn als wie ein Licht, Das hin und her thut wanken, Benn ihm die Flamm gebricht: 6. Alsdann fein sanft und stille, Herr, laß mich schlafen ein, Nach deinem Rat und Willen, Wenn kommt mein Stündelein. 7. Und laß mich an dir kleben, Wie eine Klett am Kleid, Und ewig bei dir leben In himmlischr Wonn und Freud. Anna, Gräfin v. Stolberg, 1600. a. Langsam. P be o 0 R cresc. fe 1. Je 2. Je 3. Je= 4. Je cresc. P 11 11 11 11 = 1. Je su, dein bin 2. Hal te dein Her = 3. Daß ich das Le 4. Droben wird Ju su, dir leb su, mein Le ſu, im Kam fu, ich hof 7b. ₁. S. 7. = ich ze ben bel tot gnä nim e = : P = = = = lig, o Je su, o Je ich, Je ben, Je pfe 8 stär fe fröh = 11111111 8 und lebendig; dig mir of fen; mer ver- lie re; = wig er flin- gen;" = 0 ritar. su, o su, dir sterb su, mein Hof fe lich ritar. und füh Ge- lin Je -6 = Je = 3 2 Ma- che mich = ich, fen, = re, gen, fu! 00 fu! 2 10 8. 1. C = J be tre: Ma- che Daß dich te, te; I. Betlieder. Weise: Straf mich nicht in deinem Zorn. Br.( Bg.) Han.( Hb.) 1 Hb.( Bg.) Denn es = dich, mein Geist, be reit: Wa- che, fleh und nicht die böse Zeit Un- ver- hofft be1 ist Sa- tans the From- men Zur Versuchung kom 1 Hb.( Bg.), = Joh. Rosenmüller 1694. List über vie= le ( 4). men. f P2. Aber wache erst recht auf Von dem Sündenschlafe; Denn es folget bald darauf Eine lange Strafe, Und die Not Samt dem Tod Möchte dich in Sünden Unvermutet finden. 3. Wache, daß dich nicht die Welt Durch Gewalt bezwinge Oder, wenn sie sich verstellt, Wieder an sich bringe; Wach und sieh, Damit nie Viel von falschen Brüdern Unter deinen Gliedern. 4. Wache dazu auch für dich, Für dein Fleisch und Herze, Damit es nicht lüderlich Gottes Gnad verscherze; Denn es ist Voller List, Und kann sich bald heucheln Und in Hoffart schmeicheln. 5. Bete aber auch dabei mitten in dem Wachen; Denn der Herre muß dich frei Von dem allen machen, Was dich drückt Und bestrickt, Daß du schläfrig bleibest Und sein Werk nicht treibest. 6. Doch wohl gut! es muß uns schon Alles glücklich gehen, Wenn wir ihn durch seinen Sohn Im Gebet anflehen; Denn er will Uns mit Füll Seiner Gunst beschütten, Wenn wir gläubig bitten. Joh. Burch. Freystein, † 1720. 149. Nach derselben Weise. 1. Der du mich vom Tod erkauft, Mir das Heil erstritten, und mich auf dein Blut getauft: Herr, vernimm mein Bitten! Mache mich, Fleh ich dich, mein Gott und König, Dir ganz unterthänig! Bitte und Gebet. 11 2. Herr, es gilt das Vaterland, Meine Kron, mein Erbe; Blut hast du daran gewandt, Daß ich nicht verderbe. Und auch ich muß durch dich Vollen Sieg erreichen, Keinem Feinde weichen. 3. Schreib mich in der Brüder Zahl, Die von Gott geboren, Die des Vaters Gnadenwahl Zu dem Reich erkoren; Schenke mir, Herr, in dir Glaubensmut zum Kriegen, Gottesmacht zum Siegen. 4. Lege mir die Rüstung an, Die Gott selbst bereitet, Daß ich sicher stehen kann, Wenn der Arge streitet, Dessen List Mächtig ist, Uns mit tausend Tücken Teuflisch zu berücken. 5. Wecke mich in Fried und Streit Zum Gebet und Flehen; Sprich auch, wenn der Glaube schreit: Ja, es soll geschehen!" Herr, nimm wahr Deiner Schar, Aller, die noch kriegen, Bis zum letzten Siegen. E. G. Woltersdorf, † 1761. 9. Choralmäßig. 2 4 2 54 = 1. Christi Blut und 2. Ich will einst, wann ich zu ihm 3. Ge lo bet seist du, Je su Du Ch ren tö- nig, Je= su = 4. 1.Schmuck und Eh= ren= 2.mehr an 3.Mensch ge bo- ren 4. ein ger Sohn du 1 = = C. = 3. 3. Egli, 1810. 1 Gerechtigkeit, Das komm, Nicht Christ, Daß Christ, Gott = 2. 6 A kleid, Da mit will ich vor Gott begut und fromm; Ich sag: da kommt ein Sün- der bist Und häst für mich und al= le bist; Ich bau im Leben und im ist mein den- ken du ein Va= ters 1.stehn, Wenn ich zum Himmel werd ein- gehn. 12. her, Der gern fürs Lös geld se lig wär! = 13.Welt Bezahlt e= wigs Lö- se geld! Nit. Ludw. Graf v. ein 4. Tod Al= lein auf dein fünf Wun- den rot! Zinzendorf, † 1760. 12 10. 1. 925 c 1. JGott ist Gott ist 2 $ 10 JUnd in Ehrfurcht vor ihn Und sich in- nigst vor I. Betlieder. Weise: Wunderbarer König. 1. Han. O. Br. Lb. M. -0-0p 6an- be ten gegen- wär tig! Lasset uns in der Mit- ten! Alles in uns schwei- ge tre ihm beu = = Lb. M. 2. 0 1 1 ten! ge. Ⓡ -6 3. Neander 1680. 2. 26. 0 0 S F nennt: Schlagt die Augen nie= der; Kommt, er- gebt euch wie= der! = a J e 2 Wer ihn kennt, Wer ihn 으 응응 으 Und in Ehr- furcht vor ihn tre= ten! Kommt, er- gebt euch wie der! 7 2. Gott ist gegenwärtig, Dem die Cherubinen Tag und Nacht gebücket dienen: Heilig, heilig! singen Alle Engelchören, Wann sie dieses Wesen ehren. Herr, vernimm Unsre Stimm, Da auch wir Geringen Unsre Opfer bringen. 3. Wir entsagen willig Allen Eitelkeiten, Aller Erdenlust und Freuden: Da liegt unser Wille, Seele, Leib und Leben Dir zum Eigentum ergeben. Du allein Sollst es sein, Unser Gott und Herre; Dir gebührt die Ehre. Bitte und Gebet. 13 4. Majestätisch Wesen, Möcht ich recht dich preisen Und im Geist dir Dienst erweisen! Möcht ich, wie die Engel, Immer vor dir stehen und dich gegenwärtig sehen! Laß mich dir Für und für Trachten zu gefallen, Liebster Gott, in allen. 5. Herr, komm in mir wohnen, Laß mein Geist auf Erden Dir ein Heiligtum noch werden: Komm, du nahes Wesen; Dich in mir verkläre, Daß ich dich stets lieb und ehre! Wo ich geh, Sik und steh, Laß mich dich erblicken, Und vor dir mich bücken! Gerh. Tersteegen, † 1769. 11. Etwas langsam. P 1. cresc. cresc. Weise: Wie könnt ich ruhig schlafen. ( So nimm denn mei- ne Bis an mein se lig = P Ich mag al= lein nicht ge du wirst gehn und ste = = Hände Und füh- re mich En de Und e= wig- lich! ? mf a. mf Fr. Silcher, 1860. hen, Nicht einen Schritt, -6-0 O hen, Da nimm mich mit. Wo 2. In dein Erbarmen hülle Mein schwaches Herz, Und mach es gänzlich stille In Freud und Schmerz; Laß ruhn zu deinen Füßen Dein armes Kind, Es wird die Augen schließen Und glauben blind. 3. Wenn ich auch gleich nichts fühle Von deiner Macht, Du führst mich doch zum Ziele, Auch durch die Nacht: So nimm denn meine Hände Und führe mich Bis an mein selig Ende Und ewiglich!, Julie von Haußmann. 14 12. Etwas bewegt. t 9 c = te 1. Segne und be- hü 2. Schenk uns dei- nen Frie= den 3. Amen, A- men, A = cresc. cresc. 13. Mäßig. 2: = 1.Herr, er heb dein An- ge sicht über uns und 2.Gieb uns deinen guten Geist, Der uns stets zu 3. Jesu Christi, un sers Herrn, Denn er seg- net f C C € I. Betlieder. freund- lich, Und ſei -0 = + Uns durch deine Gü- te, AI = le Tag hie nie- den, men! Eh re sei dem Namen P Christian Gregor, † 1801. 1. Dan- ket dem Herrn! Wir danken dem Herrn, Denn er ist ne Gü te wäh- ret = gieb uns Licht! Christo weist. uns Karl Schulz, † 1850. so gern. Aus Livland. aº a 0 e= wig- lich. 2. Lobet den Herrn! Ja, lobe den Herrn Auch meine Seele, Vergiß es nie, was er dir Guts gethan! Lob und Dank. 15 3. Sein ist die Macht! Allmächtig ist Gott, Sein Thun ist weise, Und seine Huld ist jeden Morgen neu! 4. Groß ist der Herr! Ja, groß ist der Herr, Sein Nam ist heilig, Und alle Welt ist seiner Ehre voll. 5. Betet ihn an! Anbetung dem Herrn; Mit hoher Ehrfurcht Werd auch von uns sein Name stets genannt. 6. Singet dem Herrn! Lobsinget dem Herrn In frohen Chören, Denn er vernimmt auch unsern Lobgesang. C. F. Herrosee, † 1821. 14. Aus zwei Weisen von Joach. Neander 1680 und Christoph Strattner 1691. Br.Hb.M. Lb. 3 1. JEH Igeh 4 To= be den Herren, den mächtigen König der Mei= ne ge= lie= be te See le, das ist mein Beē ren, = ren. P. Las set die Mu- si = = = kam hö Hb. = Kom- met zu Hauf! Psal- ter und Har fe, wacht auf, = J $ 18 : ren. = pla 1 P. Hb. M. 2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, Der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, Der dich erhält, Wie es dir selber gefällt; Hast du nicht dieses verspüret? 3. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, Der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet, In wieviel Not Hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet! 4. Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar gesegnet, Der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet; Denke daran, Was der Allmächtige fann, Der dir mit Liebe begegnet. 5. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen! Alles was Odem hat, lobe mit Abrahams Samen! Er ist dein Licht! Seele, vergiß es ja nicht! Lobende, schließe mit Amen. Joach. Neander,+ 1680. 16 15. Mäßig bewegt. P dich, du= wi- ger, er höht, Mee-re, 4 1. 1. Wo man sin get, Herr, zu deiner Eh= re, = 963 4 dim. I. Betlieder. dim. Hb. Lb. Folos Lo- be den Her- ren, Weil ich noch Stun- den Ach, an sol- chem Or te wohl es steht! VP 2. Mit Gefange und am schönen Reigen Stand dein Volk einst an des Meeres Strand; David, wollt er Ehre dir erzeigen, Sang und spielt dazu mit seiner Hand. 3. Mit Gesange priesen auch Propheten Deine Treue, Herr, und deinen Rat; In dem Liede, selbst in höchsten Nöten Riefen sie dich an um deine Gnad. 4. Mit Gesange, voller Himmelsfrieden, Einst Maria lobend vor dir stand, Da der Engel war von ihr geschieden, Den mit Gnadenbotschaft du gesandt. 5. Mit Gesange brachten Himmelsheere Preis und Ehre dort in heilger Nacht; Und mit Harfen an dem gläsern Meere Stehn die Deinen einst mit großer Pracht. 6. Weil denn, Vater, dir hier wohlgefallen Lieder, die man deinem Namen singt, So soll auch Gesang von uns erschallen, Bis es droben besser bei dir klingt. 16. Bei Freylinghausen 1713. Han.Lb. M. bidd cresc. Auf dem Trocknen, auf dem wei- ten cresc. o auf Er a meine See= - den zäh = Wo man 우원 le! le, 2: 1- L Ich will ihn Will ich lob 7 Jlo fin 8 Br.Han.Lb.O. 1. ddd 1. Hb. ben bis in gen mei- nem Hb.Lb. prie- sen früh 3b. Han. Lb. O. spat! Hal- le- lu- ja! Posaunenbuch. Lob und Dank. Tod; Gott. 3. ↑ 2. M. und spat. Hal= le Der Leib und Seel 3c. M. Hb. Lb. H = تار 1 0-0 2. gegeben hat, Werde geBr.Hb.Han.Lb.O. 이혜. bis in Tod. Wer- de ge- prie- sen früh und spat! spat! Hal- le- lu- ja! • a O 3a. Hb. lu- ja, Hal= le- lu- ja! 17 spat! Hal- le- lu- ja, Halle= lu = B ja! 2. Fürsten sind Menschen, vom Weib geboren, U. kehren um zu ihrem Staub; Ihre Anschläge sind auch verloren, Wenn nun das Grab nimmt seinen Raub. Weil denn kein Mensch uns helfen kann, Rufe man Gott um Hülfe an. Hall., Hall.! 3. Selig, ja selig ist der zu nennen, Des Hülfe der Gott Jakobs ist; Welcher vom Glauben sich nicht läßt trennen Und hofft getrost auf Jesum Christ. Wer diesen Herrn zum Beistand hat, Findet am besten Rat und That. Hall., Hall.! 4. Rühmet, ihr Menschen, den hohen Namen Des, der so große Wunder thut. Alles, was Odem hat, rufe Amen Und bringe Lob mit frohem Mut. Ihr Kinder Gottes, lobt und preist Vater und Sohn und heiligen Geist. Halleluja, Halleluja! Joh. Dan. Herrnschmidt, † 1723. 2 18 17. & ¤ 1. Nun dan- ket al- le Gott Der große Din- ge thut 9, c I. Betlieder. 2. Der uns von Mut- ter- leib Und Kin- des- bei- nen an 2a. Bg. Br. Han. Lb. M. O. S. Und noch jet- zund ge- than. 1. viel zu gut Und noch jekund ge- than. i Mit Her- zen, Mund und An uns und al= len Joh. Krüger 1649. Hän- den, En den; 2b. Hb. C Un- zäh- lig 1. Bg. Br. Hb. Han. Lb. M. O. Mit Herzen, Mund u. Hän- den. Und noch jet- zund ge- than. 2. Der ewig reiche Gott Woll uns bei unserm Leben Ein immer fröhlich Herz Und edlen Frieden geben und uns in seiner Gnad Erhalten fort und fort; Und uns aus aller Not Erlösen hier und dort. 3. Lob, Ehr und Preis sei Gott, Dem Vater und dem Sohne Und dem, der beiden gleich, Im höchsten Himmelsthrone: Dem dreimaleinen Gott, Als er ursprünglich war und ist und bleiben wird Jezund und immerdar! Mart. Rinckart, † 1649. 18. Etwas ruhig. mf 3 4 f 1. 6 ( Großer Gott, wir lo Vor dir neigt die Er mf Idei- ne Stär- ke; Idei- ne Werke. 2 Lob und Dank. So bleibst du cresc. Wie du H in S L. = ben dich, de sich $||$ P Peter Ritter,+ 1847. 2 warst vor al wig- feit. Herr, wir prei- sen Und be wundert 2 19 ler Zeit, P₁ 2. Alles, was dich preisen kann, Cherubim und Seraphinen Stimmen dir ein Loblied an, Alle Engel, die dir dienen, Rufen dir stets ohne Ruh: Heilig, heilig, heilig! zu. 3. Heilig, Herr Gott Zebaoth, Heilig, Herr der Kriegesheere! Starter Helfer in der Not! Himmel, Erde, Luft und Meere Sind erfüllt von deinem Ruhm; Alles ist dein Eigentum. 4. Sieh dein Volk in Gnaden an; Hilf uns, segne, Herr, dein Erbe! Leit es auf der rechten Bahn, Daß der Feind es nicht verderbe! Hilf, daß es durch Buß und Flehn Dich im Himmel möge sehn. 5. Herr, erbarm, erbarme dich! Über uns, Herr, sei dein Segen! Deine Güte zeige sich Allen der Verheißung wegen! Auf dich hoffen wir allein: Laß uns nicht verloren sein! Nach dem Ambrosian. Lobgesang. * 162 b. Nach der vorigen Weise. 1. Jesu, großer Wunderstern, Der aus Jakob ist erschienen: Meine Seele will so gern Dir an deinem Feste dienen. Nimm doch, nimm doch gnädig an, Was ich Armer schenken kann. 2. Nimm das Gold des Glaubens hin, Wie ichs von dir selber habe Und damit beschenket bin; So ist dirs die liebste Gabe. Laß es auch bewährt und rein In dem Kreuzesofen sein. 3. Nimm den Weihrauch des Gebets, Laß denselben zu dir dringen; Herz und Lippen sollen stets Ihn als Opfer vor dich bringen. Wann ich bete, nimm es auf Und sprich Ja und Amen drauf. 4. Nimm die Myrrhen bittrer Reu; Ach, mich schmerzet meine Sünde: Aber du bist fromm und treu, Daß ich Trost und Gnade finde Und nun fröhlich sprechen kann, Jesus nimmt mein Opfer an. Erdm. Neumeister, † 1756. 2* 20 19. Ruhig bewegt. P 3 4 uns 1. Der Herr hat Gro- ßes an 2. Der Herr hat Gu- tes an uns 3. Der Herr hat Lie- be an uns 1. fröh 2. Se 3. fröh 4 1. dan 2. Glau 3. lie = = = = = O 6 P fen ben ben I. Betlieder. iſt ſe ent- ge iſt ſe 1. Himmel hin - an, Weil er 2. Himmel hin- an, Weil er 3. Himmel hin= an, Weil er " 1 = 11 11 2 lich! Und Fröhlichkeit gen! Wir schau- en den las set in Liebe dem Her- ren uns nahn, lich! = 1 gen! lig! L. Erk, † 1884. cresc. 8 ge- than, Des ge- than, Sein ge- than, Des 2.16 cresc. 2: cresc. cresc. 8 öffnet dem Danke, die Bahn, Und Ta- gen, die kom- men und nahn, Im Ihn sind wir ist der sind wir 1 so Großes an uns viel Gutes an viel Liebe an uns uns lig! Es steige der Dank zum Es steige der Dank zum Es steige der Dank zum a cresc. P cresc. ge- than. ge- than. ge: than. 20. ( Bg. Br. Hb. Old. S.-H. in lauter gleichwertigen Noten.) 표 J Allein Gott in der Dar- um, daß nun und 3 4 1. an 3 26. Jsei fann = = -0 ne Gna kein Scha Bg. Br.O. Fehd hat Lob und Dank. nun de ein 2. uns hat, Nun ist groß Fried ohn En C de, = de. + ã für Höh sei Ehr Und Dank nimmer mehr Uns rüh ren Bg. Br. H = 0 de. 1 Bg. Z Ein Wohlge= € 1 Nic. Decius 1524. Un= ter= * Bg. Br. Gna J I P 2. Wir loben, preisn, anbeten dich Für deine Ehr, wir danken, Daß du, Gott Vater, ewiglich Regierst ohn alles Wanken. Ganz unermessen ist dein Macht, Fort gschieht, was dein Will hat bedacht. Wohl uns des feinen Herren. = de. P 21 falln Gott -0 1 laß, All 3. O Jesu Christ, Sohn eingeborn Deines himmlischen Vaters, Versöhner der, die warn verlorn, Du Stiller unsers Haders; Lamm Gottes, heilger Herr und Gott, Nimm an die Bitt von unsrer Not, Erbarm dich unser aller! 4. O heilger Geist, du größtes Gut, Du allerheilsamst Tröster, Vors Teufels Gwalt fortan behüt, Die Jesus Christ erlöset Durch große Martr und bittern Tod; Abwend all unsern Jammr und Not; Dazu wir uns verlassen. Nic. Decius, † 1529. 22 21 A. Be 1. I. Betlieder. Wie groß ist des All- mächtgen Gü- te! Der mit ver- här- te- tem Ge- mü- te Mensch, den sie nicht rührt? stickt, der ihr gebührt? JSei e= wig meine [ Vergiß, mein Herz, auch Nein, seine Lie- be zu er= mes- sen, Der Herr hat mein noch nie ver- ges- sen, größ= te sei- ner Pflicht. nicht. ph. Cm. Bach, 1787. e Ist der ein Den Dank er2. Wer hat mich wunderbar bereitet? Der Gott, der meiner nicht bedarf. Wer hat mit Langmut mich geleitet? Er, dessen Rat ich oft verwarf. Wer stärkt den Frieden im Gewissen? Wer giebt dem Geiste neue Kraft? Wer läßt mich so viel Guts genießen? Ists nicht sein Arm, der alles schafft? 3. Schau, o mein Geist, in jenes Leben, zu welchem du erschaffen bist, Wo du, mit Herrlichkeit umgeben, Gott ewig sehn wirst, wie er ist. Du hast ein Recht zu diesen Freuden; Durch Gottes Güte sind sie dein: Sieh, darum mußte Christus leiden, Damit du fönntest selig sein. * 121b. Christ. Fürchteg. Gellert, geb. 1715, † 1769. Nach der vorigen Weise. 1. Mein Freund, wie dank ichs deiner Liebe, Daß du von deinem Gnadenthron Durch deine zarten Liebestriebe Erwärmst mich armen, kalten Thon? Wie dank ichs deinem treuen Herzen, Daß du mich von dem Fluch befreit Und mir durch deine Todesschmerzen Erworben hast die Seligkeit. 2. Da ist mein Herz und meine Seele; Ach nimm sie dir zur Wohnung hin; Erfülle sie mit Freudenöle; Dein Geist regier allein darin. Die Liebe, die dich ehmals nieder In unser armes Wesen zog, Die ziehe dich auch jeto wieder, Wie sie dich da schon überwog. 3. Zerbrich, verbrenne und zermalme, Was dir nicht völlig wohlgefällt! Ist Ob mich die Welt an einem Halme, Ob sie mich an der Kette hält, alles eins in deinen Augen, Da nur ein ganz befreiter Geist Und nur die lautre Liebe taugen, Da alles Fremde Schaden heißt. - Lob und Dank. 23 4. Ja, Amen, da sind beide Hände! Aufs neue sei dirs zugesagt: Ich will dich lieben ohne Ende; Mein Alles werde dran gewagt! Ach laß, mein Freund, mich deinen Namen Und deines Kreuzes Ehrenmal An meiner Stirne tragen! Amen! Versiegle deine Gnadenwahl. N. L. v. Zinzendorf, † 1760. B. 181. Joh. Chr. Nehring 1784. 2 4 1. Lie Gott 2 = Odaß doch bald dein Feu- er brenn- te, Du un- aussprech- lich Und bald die ganze Welt er kenn- te, Daß du bist Kö- nig, ben und = ● E der, Herr! 7 Jetzt hier, jest dort würg- ten Lam 6 - me, 8 Zwar brennt es schon in heller Flam- me 1 in Oft und West, Dir, dem am Kreuz cr24 Ein herrlich Pfingst- und Freu- den fest. = 2. Beleb, erleucht, erwärm, entflamme Je mehr und mehr die ganze Welt Und zeig dich jedem Völkerstamme Als Heiland, Friedefürst und Held! Dann tönen dir von Millionen Der Liebe Jubelharmonien, Und alle, die auf Erden wohnen, Knien vor dem Thron des Lammes hin! 3. Erwecke, läutre und vereine Des ganzen Christenvolkes Schar, Und mach in deinem Gnadenscheine Dein Heil doch jedem offenbar; Schmelz alles, was sich trennt, zusammen, Und baue deinen Tempel aus; Laß leuchten deine heilgen Flammen Durch deines Vaters ganzes Haus. 3. 2. Fricke, † 1766. 24 22a. 2 214 1. JO, daß ich 28 5-4 = an= dern I. Betlieder. K. tau- send Zun- gen hät da mit in die Wet Stau send fa- chen Mund! So stimmt ich tief sten Her- zens- grund = 9 1 Von dem, was Gott an an = te = 2 mir 3. B. König 1738. 1 Und ei: nen al= lerte Vom 8 Ein Lob- lied nach dem ge= than. 8 2. O, daß doch meine Stimme schallte Bis dahin, wo die Sonne steht! O, daß mein Blut mit Jauchzen wallte, So lang es noch im Laufe geht! Ach wär ein jeder Puls ein Dank Und jeder Odem ein Gesang. 3. Dir sei, o allerliebster Vater, Unendlich Lob für Seel und Leib! Lob ſei dir, mildester Berater, Für allen edlen Zeitvertreib, Den du mir in der ganzen Welt zu meinem Nußen haft bestellt! 4. Mein treuster Jesu sei gepriesen, Daß dein erbarmungsvolles Herz Sich mir so hilfreich hat erwiesen Und mich durch Blut und Todesschmerz Von aller Teufel Grausamkeit Zu deinem Eigentum befreit. 5. Auch dir sei ewig Ruhm und Ehre, heilig werter Gottesgeist, Für deines Trostes süße Lehre, Die mich ein Kind des Lebens heißt. Ach! wo was Guts von mir geschicht, Das wirket nur dein göttlichs Licht. 6. Ich will von deiner Güte singen, So lange sich die Zunge regt; Ich will dir Freudenopfer bringen, So lange sich mein Herz bewegt; Ja, wenn der Mund wird kraftlos sein, So stimm ich doch mit Seufzen ein. Johann Menter, † 1734. 182. Nach der vorigen Weise. K. 1. Du Heiland, lebst und sizest droben Zur rechten Hand der Majeſtät! Du lebst, was achten wir das Toben Der Welt, die uns verfolgt und schmäht? Du lebst, was schaffet Satans List Und Wut, wie groß sie immer ist? Lob und Dank. 25 2. Du Heiland, läsfest die Gemeine, Die dein gefloßnes Blut erſtritt, Auf ihrem Kampfplatz nicht alleine, Sie kämpfet und du kämpfest mit; Du bist es, der ihr Sieg verschafft, In dir beweist sie Heldenkraft. 3. Du, Heiland, bist an allen Orten Der Frommen Schild und großer Lohn. Wenngleich die offnen Höllenpforten Den allerstärksten Ausfall drohn, Was achten wirs? dein Arm gewinnt, Wieviel auch deiner Feinde sind. 4. Du Heiland, siegest überschwenglich; Wer ist, der vor dir stehen kann? Dein Thron und Reich ist unvergänglich, Wer es bestürmt, zerscheitert dran. Er wagt zu viel und muß vergehn: O Fels des Heils! du bleibest stehn. * 72b. Nach der vorigen Weise. 1. Dem König, welcher Blut und Leben Dem Leben seiner Völker weiht, Dem König werde Preis gegeben! Erzählt sein Lob der Ewigkeit! Singt alle Wunder, die er thut; Doch über alles rühmt sein Blut! 2. Den König hat mein Herz gefunden, Wo anders, als auf Golgatha? Da floß mein Heil aus seinen Wunden, Auch mich, auch mich erlöst er da. Für mich gab er sein Leben hin, Der ich von seinen Feinden bin. 3. Wem anders sollt ich mich ergeben? König, der am Kreuz verblich! Hier opfr ich dir mein Blut und Leben; Mein ganzes Herz ergießet sich. Dir schwör ich zu der Kreuzesfahn Als Streiter und als Unterthan. E. G. Woltersdorf,+ 1761. * 22 b. C Pf. 146. N. = JHalle lu- ja! Gott zu lo ben Blei- be mei- ne See- len- freud. 2 1.& wig sei mein Gott er ho- ben, Mei- ne Har- fe ihm ge- weiht. = = 2 Bergische Weise. Ja, so lang ich leb und bin, Dank, an= bet und preis ich ihn. 1 2. Sett auf Fürsten kein Vertrauen: Fürstenheil steht nimmer fest! Wollt ihr auf den Menschen bauen, Dessen Geist ihn bald verläßt? Seht, da fällt des Todes Raub Und sein Entwurf in den Staub! 3. Heil dem, der im Erdenleben Jakobs Gott zur Hülfe hat! Der sich dem hat ganz ergeben, Dessen Nam ist Rat und That! Hofft er von dem Herrn sein Heil: Seht, Gott selber wird sein Teil! 4. Er, der Himmel, Meer und Erde Mit all ihrer Füll und Pracht Durch sein schaffendes:„ Es werde!" Hat aus nichts hervorgebracht; Er, der Herrscher aller Welt, Ists, der Treu und Glauben hält. 5. Er ist Gott und Herr und König, Er unterthänig, Freu mit deinen Kindern dich! nah! Halleluja! er ist da! regieret ewiglich! Zion, sei ihm Sieh, dein Herr und Gott ist Matth. Jorissen, † 1777. 26 23. Heiter. b mf mf 1. Geh aus, mein Herz, und suche Freud In die- ser lie- ben P. T # schmük- ket O cresc. I. Betlieder. Som- mer- zeit An deines Gottes Ga- ben; Schau an der schönen cresc. ļ Gär- ten Zier, Und sie- he, wie sie mir und dir Sich aus- geritard. 3. Gersbach,+ 1830. ha- ben, Sich aus- ge- schmük- ket ha Lid Univ.- Bibl. Giessen ben. ritard. 2. Die Bäume stehen voller Laub, Das Erdreich decket seinen Staub Mit einem grünen Kleide. Narzissen und die Tulipan, Die ziehen sich viel schöner an, Als Salomonis Seide.:;: 3. Die Lerche schwingt sich in die Luft, Das Täublein fleugt aus seiner Kluft Und macht sich in die Wälder; Die hochbegabte Nachtigall Ergößt und füllt mit ihrem Schall:: Berg, Hügel, Thal und Felder.:;: Lob und Dank. 27 4. Ich selber kann und mag nicht ruhn, Des großen Gottes großes Thun Erweckt mir alle Sinnen: Ich singe mit, wenn alles singt, und lasse, was dem Höchsten klingt:: Aus meinem Herzen rinnen.:,: 5. Ach, denk ich, bist du hie so schön Und läßt du uns so lieblich gehn Auf dieser armen Erden: Was will doch wohl nach dieser Welt Dort in dem reichen Himmelszelt Und güldnen Schlosse werden?:,: 6. O, wär ich da! Ach, stünd ich schon, Ach süßer Gott, vor deinem Thron Und trüge meine Palmen: So wollt ich nach der Engel Weis Erhöhen deines Namens Preis:,: Mit tausend schönen Psalmen!:,: Paul Gerhardt, † 1676. 24. Freudig. 54 1. Lobt froh a Chöre! Er hört froh f 1 den R 1 ritard. -0e Herrn, 1 cresc. so gern Ein Lied zu Ihr jugend- li- chen # 1 den Herrn, Lobt froh den Herrn! seiner Ehre! Lobt I 2. Es schallt empor Zu deinem Heiligtume Aus unserm Chor Ein Lied zu deinem Ruhme, Du, der sich Kinder auserkor. 3. Vom Preise voll Laß unser Herz dir singen! Das Loblied soll Zu deinem Throne dringen, Das Lob, das unsrer Seel entquoll. 4. Wir stammeln hier, Doch hörst du unser Lallen Und läßt es dir In Gnaden wohlgefallen. Dir jauchzen wir, dir singen wir! 5. Einst kommt die Zeit, Wo wir auf tausend Weisen- O Seligkeit!- Dich, unsern Vater, preisen Von Ewigkeit zu Ewigkeit. G. Geßner, † 1843. 28 25A. E. = = Halle lu ja, schö- ner Mor= Heute fühl ich kei- ne Sor= 1. 9256 ſte er= I. Betlieder. Weise: Gott des Himmels und der Erden. N. S.-H. freut. a. A Iden- ken mag! Der durch seine Lieb- lich- keit Recht das Ilie-ber Tag, I Heinr. Albert 1644. gen! Schö- ner als man gen; Denn das ist ein = Der durch seine Lieblich feit Hb. In = ner= 2. Wie soll ich mich heute schmücken, Daß ich Gott gefallen mag? Jeſus wird die Kleider schicken, Die ich ihm zu Ehren trag. Sein Blut und Gerechtigkeit Ist das schönste Sonntagskleid. 3. Herr, ermuntre meine Sinnen Und bereite selbst die Brust; Laß mich Lehr und Trost gewinnen, Gieb zu deinem Manna Lust, Daß mir deines Wortes Hall Recht tief in mein Herze fall. 4. Gieb, daß ich den Tag beschließe, Wie er angefangen ist. Segne, pflanze und begieße, Der du Herr des Sabbaths bist; Bis ich einst auf jenen Tag Ewig Sabbath halten mag. Jonath. Krause, † 1701. 121. Nach derselben Weise. 1. Liebe, die du mich zum Bilde Deiner Gottheit hast gemacht; Liebe, die du mich so milde Nach dem Fall hast wiederbracht; Liebe, dir ergeb ich mich, Dein zu bleiben ewiglich. 2. Liebe, die du mich erkoren, Eh als ich erschaffen war; Liebe, die du Mensch geboren Und mir gleich wardst ganz und gar: Liebe, dir 2c. 3. Liebe, die für mich gelitten Und gestorben in der Zeit; Liebe, die mir hat erstritten Ewge Lust und Seligkeit: Liebe, dir 2c. 4. Liebe, die du Kraft und Leben, Licht und Wahrheit, Geist und Wort; Liebe, die sich bloß ergeben mir zum Heil und Seelenhort: Liebe, dir 2c. 5. Liebe, die mich hat gebunden An ihr Joch mit Leib und Sinn; Liebe, die mich überwunden Und mein Herze hat dahin: Liebe, dir 2c. Sonntag. 29 6. Liebe, die mich ewig liebet, Die für meine Seele bitt; Liebe, die das Lösgeld giebet Und mich kräftiglich vertritt; Lieb dir 2c. 7. Liebe, die mich wird erwecken Aus dem Grab der Sterblichkeit; Liebe, die mich wird umstecken mit dem Laub der Herrlichkeit: Liebe, dir 2c. Joh. Angelus Silesius,+ 1677. * 90b. B. S.-H. Gott Ifüll 0 1. Komm, o komm, du Geist 1 Dei= ne Kraft sei nicht 8 3 S= = von uns je 8 Licht und Schein wig= feit! der- zeit! a 7 A e In dem dun= 8 des Le ver= ge -6 = teln Her bens, Wah- rer bens; Sie erSo wird Geist und = -0 g zen ſein. P 2. Gieb in unser Herz und Sinnen Weisheit, Rat, Verstand und Zucht, Daß wir anders nichts beginnen, Denn was nur dein Wille sucht; Dein Erkenntnis werde groß und mach uns vom Irrtum los. 3. Zeige, Herr, die Wohlfahrtsstege; Das, was hinter uns gethan, Räume ferner aus dem Wege, Schlecht und recht sei um und an; Wirke Reu an Sünden Statt, Wenn der Fuß gestrauchelt hat. 4. Laß uns stets dein Zeugnis fühlen, Daß wir Gottes Kinder sind, Die auf ihn alleine zielen, Wenn sich Not und Drangsal findt; Denn des Vaters liebe Rut Ist uns alle Wege gut. 5. Reiz uns, daß wir zu ihm treten Frei mit aller Freudigkeit; Seufz auch in uns, wenn wir beten; Und vertritt uns allezeit: So wird unser Bitt erhört Und die Zuversicht gemehrt. 6. Wird uns auch nach Troste bange, Daß das Herz oft rufen muß: Ach, mein Gott, mein Gott, wie lange! Ei, so mache den Beschluß: Sprich der Seelen tröstlich zu Und gieb Mut, Geduld und Ruh. 7. O du Geist der Kraft und Stärke, Du gewisser neuer Geist! Fördre in uns deine Werke, Wenn der Feind uns fliehen heißt; Schenk uns Waffen in dem Krieg Und erhalt in uns den Sieg. Joach. Neander, † 1680. I. Betlieder. 26. Thut mir auf die schöne Pforte: siehe zu Nr. 67. 27. C. Gothaer Cantional 1651. ( Für die rhythmische Form sind die kleinen halben Noten in der Melodiestimme zu gebrauchen, die Viertel werden so gespielt, resp. gesungen, wie sie notiert sind. Der Takt ist abwechselnd/ und 3/2.) ££' 30 1. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend, Dein heil- gen Geist du I dibd uns C # zu uns send; Mit Lieb und Gnad Bg. den Weg zur Wahrheit führ. P er uns re= gier Und Bg. Hb. Han. Lb. I du zu uns send. 2. Thu auf den Mund zum Lobe dein, Bereit das Herz zur Andacht fein; Den Glauben mehr, stärk den Verstand, Daß uns dein Nam werd wohl bekannt; 3. Bis wir singen mit Gottes Heer: Heilig, heilig ist Gott der Herr! Und schauen dich von Angesicht In ewgem Heil und selgem Licht. 4. Ehr sei dem Vater und dem Sohn, Dem heilgen Geist in einem Thron; Der heiligen Dreifaltigkeit Sei Lob und Preis in Ewigkeit. Wilhelm II., Herzog zu Sachsen- Weimar,+1662. Nach der vorigen Weise. * 129b. 1. Ach, bleib bei uns, Herr Jesu Christ, Weil es nun Abend worden ist: Dein Wort, o Herr, das ewig Licht, Laß ja bei uns auslöschen nicht! 2. In dieser letzten betrübten Zeit Verleih uns alln Beständigkeit, Daß wir dein Wort und Sakrament Rein behaltn bis an unser End. 3. Herr Jesu, hilf, dein Kirch erhalt: Wir sind sicher, arg, faul und kalt; Gieb Glück und Heil zu deinem Wort, Damit es schall an allem Ort. 4. Erhalt uns nur bei deinem Wort Und wehr des Teufels Trug und Mord. Gieb deiner Kirche Gnad und Huld, Fried, Einigkeit, Mut und Geduld. 5. Die Sach und Ehr, Herr Jesu Christ, Nicht unser, sondern dein ja ist; Darum so steh du denen bei, Die sich auf dich verlassen frei. 6. Gieb, daß wir lebn in deinem Wort Und darauf ferner fahren fort Von hinnen aus dem Jammerthal Zu dir in deinen Himmelssaal. Nic. Selnecker, † 1592. 28. Pe P Ruhig. 1. So 2. O fei er- lich und fol- chem freud- gen 3. Da sind ihm al= le Sonntag. P 1. fern, Seis auch in 2. gern? Wer näh- me Gnad und 3. fern! Ga lebt in 19 = Lie be fel ger Stil= le = O 1 ſtil= le, Als heu te nah und Rufe, Wer folg te ihm nicht Lüfte, Der Er den Schmer- zen mei- nem Herzen Am schönen Tag des W. X. Mozart, † 1791. = 1.Herrn! Es tö nen hell die Glokken, Sie tö nen nah und 2. Herrn! Und sieh, der Glaube lei tet, Wie einst der Wei- sen 3.Herrn! So fei= er= lich und stil le, Als heu- te nah und 31 nicht gern von Al- lein in fei- nem ſei- nem = = 1. fern Und wol- len al le la den Ins ho he Haus des Herrn! 12. Stern, Das Herz auf si cherm Pfa- de Hin- auf zu seinem Herrn! 13. fern, Seis auch in meinem Her- zen Am schönen Tag des Herrn! Ch. A. Gebauer. 32 29. 24 hö leh a 1. = ren: = ren, 30 gen 1b. Hb. Liebster Je- su, wir sind hier, Dich und Len ke Sinnen und Begier Auf die 9 wer 1d. M. D. I. Betlieder. Hb. den. : Daß die Herzen von der Er- den Ganz zu I 0 1a. Bg. Br. Han. Dich u. dein Wort an- zu- hö 1. 1c. 2b. = 1 P Dich und dein Wort anzu hö- ren: Dich und dein Wort an- zu+ : Dich und dein Wort an- zu= Rud. Ahle 1644. dein Wort an- zusü- Ben Himmels2. 2. D. hö 15 : dir ge ren: hören: ren: Ganz zu dir gezogen wer- den. Edd I. Betlieder. 33 2. Unser Wissen und Verstand Ist mit Finsternis umhüllet, Wo nicht deines Geistes Hand Uns mit hellem Licht erfüllet. Gutes denken, thun und dichten Mußt du selbst in uns verrichten. 3. O du Glanz der Herrlichkeit, Licht vom Licht, aus Gott geboren: Mach uns allesamt bereit, Öffne Herzen, Mund und Ohren: Unser Bitten, Flehn und Singen Laß, Herr Jesu, wohl gelingen. Tobias Clausnißer, † 1684. 146c. Nach der vorigen Weise. Unsern Ausgang segne Gott, Unsern Eingang gleichermaßen, Segne unser täglich Brot, Segne unser Thun und Lassen; Segne uns mit selgem Sterben, Und mach uns zu Himmelserben! Hartm. Schenck, † 1681. 30. Der Sabbat ist vergangen: siehe zu Nr. 43. 31. 1. un ( Morgen- glanz der Schick uns die se schöpf- ten Lich Se- zu sich T : te, te, = : = & wig feit, Morgen- zeit Freylinghausens Gesangbuch 1704. + * Br. Han. 2 1 I Und vertreib durch un= er= Licht vom Dei- ne Strah= len dei- ne fre Nacht. Mor- gen- glanz der Ewig- keit, Macht -9 2. Deiner Güte Morgentau Fall auf unser matt Gewissen. Laß die dürre Lebensau Lauter süßen Trost genießen, Und erquick uns, deine Schar, Immerdar. 3. Gieb, daß deiner Liebe Glut Unsre kalten Werke töte, Und erweck uns Herz und Mut Bei erstandner Morgenröte, Daß wir, eh wir gar vergehn, recht aufstehn. 4. Laß uns ja das Sündenkleid Durch des Bundes Blut vermeiden, Daß uns die Gerechtigkeit Möge wie ein Rock bekleiden U. wir so vor aller Pein Sicher sein. 5. Ach, du Aufgang aus der Höh! Gieb, daß auch am jüngsten Tage Unser Leichnam aufersteh Und, entfernt von aller Plage, Sich auf jener Freudenbahn Freuen kann. 6. Leucht uns selbst in jene Welt, Du verklärte Gnadensonne! Führ uns durch das Thränenfeld In das Land der süßen Wonne, Da die Lust, die uns erhöht, Nie vergeht. Chr. Knorr v. Rosenroth, † 1689. 3 Posaunenbuch. 34 I. Betlieder. 32. Wach auf mein Herz und singe: siehe zu Nr. 68. 33. Aus meines Herzens Grunde: siehe zu Nr. 46. 34 A. Weise: Herr( O) Jesu Christ, meins Lebens Licht. C. ( Auch in gleichwertigen Noten.) Hb. M. Hb. 9-3 4 8 Si- 1. O hei- li- ge 3 4 B # 12 Tag mir Beistand leiſt. 2 d. 163. B. be M. C B nig- keit, Gott Vater, Sohn, hei- li a Drei- fal 16 elpe : 1. 26. M. Hb. . tigkeit, O hoch- ge= lob- te O hochge= lob- te J to Jof. Clauderus 1630. , 1. Hb. Hb. A # 2 2. Mein Seel, Leib, Ehr und Gut bewahr, Daß mir kein Böses widerfahr Und mich der Satan nicht verley, Noch mich in Schand u. Schaden sez. 3. Des Vaters Huld mich heut anblick; Des Sohnes Weisheit mich erquick; Des heilgen Geistes Glanz und Schein Erleucht meins finstern Herzens Schrein. 4. Mein Schöpfer, steh mir kräftig bei: O mein Erlöser, hilf mir frei; O Tröster wert, weich nicht von mir, Mein Herz mit werten Gaben zier. 5. Herr! segne und behüte mich, Erleuchte mich, Herr! gnädiglich; Herr! heb auf mich dein Angesicht, Und deinen Frieden auf mich richt'. Martin Behemb, † 1622. Weise: Herr Jesu Christ, wahr Mensch oder O Jesu, du m. Bräutigam. C. ( Diese Weise fehlt in Br. Hb. O. S.-H.) Joh. Eccard 1597. 2. fait. ger Geist: Heut die- sen e 2. Han. M. Einigkeit. Heut die- sen Hil 1. O Je- su Chri- ste, wah- res Licht, Er- leuchte, die dich ken- nen * Bg. Lb. nicht, und brin- ge sie zu dei- ner Herd, Daß ih- re Seel auch se- lig werd. 412 Morgen, Tisch- und Abendlieder. Je su Chri- ste, wah- res Licht, Er- leuch- te, = 0 2. Erfülle mit dem Gnadenschein, Die in Irrtum verführet sein; Auch die, so heimlich fichtet an In ihrem Sinn ein falscher Wahn. 3. Und was sich sonst verlaufen hat Von dir, das suche du mit Gnad Und sein verwundt Gewissen heil; Laß sie am Himmel haben teil. 4. Den Tauben öffne das Gehör; Die Stummen richtig reden lehr, Die nicht bekennen wollen frei, Was ihres Herzens Glaube sei. 35 5. Erleuchte, die da sind verblendt, Bring her, die sich von uns getrennt. Versammle, die zerstreuet gehn: Mach feste, die im Zweifel stehn. 6. So werden sie mit uns zugleich Auf Erden und im Himmelreich, Hier zeitlich und dort ewiglich, Für solche Gnade preisen dich. Joh. Heermann, † 1647. 35. Weise: Gott sei Dank durch alle Welt. D. = die dich kennen nicht, 1. Mor- gen stern auf fin- stre Nacht, Der die Welt voll Freu- de = macht! Je su, komm ins Herz hin ein, Laß es licht und hei- ter ſein. = 2. Deines Glanzes Herrlichkeit übertrifft die Sonne weit, Tausend Sonnen geben nicht, Was dein mildes Gnadenlicht. 3. Du erleuchtest alles ganz, Was sich nahet deinem Glanz; Wo du leuchtest, wird die Nacht Schnell zum Freudentag gemacht. 3* 36 36. 37. 38. 3 3 5-4 cresc. P 1. Gold= ne cresc. I. Betlieder. Speise, Vater, deine Kinder: siehe zu Nr. 178. Nun laßt uns Gott dem Herren: siehe zu Nr. 68. P Ruhig. Nie kann ohne Won- ne Dei- nen Glanz ich sehn. 39. Zart und ruhig. 3 294 A- bend- son- ne, Wie bist P 3 4 2. Willst nun, Sonne, fliehen Mit dem schönen Strahl? Nach dem Meere ziehen über Berg und Thal. f. 6. Nägeli, † 1836. 3. Abendglocken singen Von der Türme Dach Mit gewaltgen Schwingen Dir den Abschied nach. 4. Und die Hände heben Zum Gebet sich all, Die Gebete schweben Auf zum Glockenschall. 5. Du, o Gott der Wunder, Der im Himmel wohnt, Gehest nicht so unter, Wie die Sonn, der Mond. 6. Wollest doch uns senden, Herr, dein ewig Licht, Daß zu dir wir wenden Unser Angesicht! Dr. Chr. G. Barth, † 1862. zu lie- ben das 1. Dich 2. Ach was frommen uns 3. Lehr mich wachen, lehr ete P P W. du so schön! P 4 ist Le- ben, die Nächte mich schlafen 3. Walder,+1820. g Dich zu haben, Oh- ne dich und Täglich, nächtlich, 1. fel 3 ge Ruh, Huld? 3. Herr, mit dir! 2. dei ne cresc. 1.Schließt ge: trost sein 2.Denn er ru: het 3. Dar um fa= mest cresc. Morgen, Tisch- und Abendlieder. 1. oh 2. fleckt 3. Kind P = Und wer dir sein Süße schläft nur Dar um trugst du Au oh du : 1.Schlummer, Herr, aus dei- nem lich ten Quell, 2. Kis- sen, Das die See- le recht er= quickt, 3. ster- be, Deines Geis- tes wer- de voll, I bet Kummer, ne Ge= wis sen = und Er be = Herz der mei= E 21² = ge zu, Trinkt noch einmal vor dem ne Schuld. Frie- de Gottes heißt das zu mir, Daß die See- le, bis ich = +2 22 er= ge- ben, Ge=- rech- te, Strafen, ne cresc. Dann entschläft er Während ein be= ich als dein Daß Te cresc. ſei- Dann sind Auch im Trau = Mit dir wa chen, schla = 37 ne Näch me oft S 2 te hell. er schrickt. = fen soll. Albert Knapp, † 1864. H 38 40. 1. 41. Ruhig. р & c I. Betlieder. Weise: Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort. C. 1. Hin- un- ter ist der Son- nenschein, Die fin- stre Nacht bricht 1 9, c stark her ein! Leucht uns, Herr Christ, du wahres Licht, Laß uns im Finstern : 2 2. tap- pen nicht! Hin- un- ter ist P Aus dem Veni redemptor von Luther 1541. 26. 1. Bg. Hb. 1 der I 2. Dir sei Dank, daß du uns den Tag Vor Schaden, Gfahr und mancher Plag Durch deine Engel hast behüt Aus Gnad und väterlicher Güt. 3. Womit wir habn erzürnet dich, Dasselb verzeih uns gnädiglich, Und rechn es unser Seel nicht zu, Laß uns schlafen in Fried und Ruh. 4. Durch dein Engel die Wacht bestell, Daß uns der böse Feind nicht fäll. Vor Schrecken, Angst und Feuersnot Behüt uns heint, o lieber Gott! Nik. Hermann, † 1561. 1. JA- bend-- ru- he nach des Tages 10 wie wohl thuts, nach der Arbeit 2. Bg. Han. Leucht uns, Herr Christ, du 3. Bundel. $ Las- ten, Sei mill- kom- men raf- ten, Wenn der Frie- de J in der Stil- le mir! wohnt im Herzen hier! Ad E Gehn wir se 42. Ruhig. 6 e P Morgen, Tisch- und Abendlieder. 2 P 25 Wie wirds erst am Feier a bend sein, cresc. lig, gehn wir ſe lig of rit. 2. Ja, es ist noch eine Ruh vorhanden Für den Knecht und für das Volk des Herrn; Wann des Kampfes Hitze überstanden, dann ruht beim Herrn der Diener gern! Selge Ruhe nach der Mühe Schweiß, Wann die Arbeitstreu, die Arbeitstreu empfängt den Preis! 3. Himmelsheimat, stille Friedenswohnung, Wo kein Leid mehr ist und kein Geschrei, Wo des Heilands Nähe die Belohnung Für die Seinen ist, und alles neu! O mein Heiland, bringe mich dahin, Wo ich nach der Arbeit, nach der Arbeit selig bin! Chr. H. Zeller, † 1860. 1. Der Tag neigt sich zu En: in rit. die Ruhe ein! 39 Rud. Barth. de, Es kommt die stil- le Nacht; Nun ruht ihr mü den Hände, Das Tagwerk ist voll- bracht. = 14 cresc. 2. Du aber, Seele, ringe Dich von der Erde los, Und werde leicht und schwinge Dich auf in Gottes Schoß! 3. Hinauf mit Glaubensflügeln, Die Liebe fliegt voran, Wo über dunklen Hügeln Der Himmel aufgethan. Jul. Sturm, geb. 1816. 40 43 A. Ruhig. P I. Betlieder. = 1. Der Mond ist auf- ge gangen, Die gold- nen Sternlein prangen Am 9c:|: H. A Und aus den Wie- sen stei= get cresc. cresc. M. Hauptmann. Him- mel hell und klar; Der Wald steht schwarz u. schweiget, Und aus & Pd Der Wald steht schwarz u. schweiget, und schwei- get Und aus den Wie- sen stei get Der weiße Ne- bel wun- der- bar. d 2 2. Wie ist der Mond so stille Und in der Dämmrung Hülle So traulich und so hold, Als eine stille Kammer, Wo ihr des Tages Jammer Verschlafen und vergessen sollt. 3. Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön! So sind wohl manche Sachen, Die wir getrost belachen, Weil unsre Augen sie nicht sehn. M. Claudius, † 1815. 30. B. be 1. Der Sabbat ist ver- gangen, Ich ha- be mein Ver- lan- gen Nach 9, c 6. W. Finck. 6 Her- zens- wunsch er= füllt. Gott hat mich unter= wei- set, Morgen, Tisch- und Abendlieder. 164. C. a !! Lebensbrot ge- spei- fet Und meiner See be e len Durst ge= 2. Gott ruht durchs Wort im Herzen, Drum leg ich ohne Schmerzen Auch meinen Leib zur Ruh; Denn allen Sündenschaden Deckt Jesus nun in Gnaden Mit seinem Purpurmantel zu. 3. O du dreieinig Wesen! Mein Geist ist schon genesen, Weil ich dein Tempel bin. Ich habe Licht vom Lichte, Dein leuchtend Angesichte Treibt alle Finsternisse hin. 4. Ich schlafe ganz vergnüget, Denn wo mein Herze lieget, Da ist der Engel Heer; Mich stört kein Weltgetümmel, Es träumt mir nur vom Himmel. Ach, wer doch nur bald droben wär! Benj. Schmold, † 1737. Jen Im Na- men Je su Christ! Iden Kein stillt. 2 41 ta Auf, laßt uns Zi- on bau- 1. en Mit fröhli- chem Ver- trau13i on muß größer wer= den, So groß, daß auf der Er= Mensch mehr außer Mit 3i- on ist. 42 44. Langsam und zart. P 52 füß, $ Fr. Silcher, 1860. ¿, 1. Meinen Hei- land im Her zen, da schlaf ich 2 4 be I. Betlieder. 1. Da träum ich so ſe= lig vom Pa 12 ritard. 1. 1 : vom Pa- ra = träum ich so ſe= lig į P ritard. 2. Meinen Heiland im Auge, da schreckt mich kein Feind,:,: Er bleibet dem betenden Kinde vereint.:: : dies. I - dies, ra- 3. Meinen Heiland im Sinne, bleibt Böses mir fern;:: Die Sünde entweichet vor Gott, meinem Herrn.:,: cresc. 4. Drum will ich ihn halten fest, fest und getreu;:: Mein Vater im Himmel, o stehe mir bei.:,: Agnes Franz. 45. Nun ruhen alle Wälder: siehe zu Nr. 4. 46. Weise: Aus meines Herzens Grunde. T. A. M. Hh.( ursprünglich.) Hb. Da cresc. Auf, auf! ihr Reichsge- nos- sen, Eur Kö- nig kommt her- an, Empfa- het un- ver- dros sen Den gro- ßen Wun- dermann. C Weise 1598. Ihr Christen, geht herfür, Laßt uns vor allen Dingen Ihm Ho si an- na E 3 4 1. Advent. sin gen mit hei- li- ger Be- gier. Din gen Ihm Ho si an- na = : 3 24 Hb. -O 2. Auf, ihr betrübten Herzen! Der König ist gar nah; Hinweg all Angst u. Schmerzen, Der Helfer ist schon da; Seht, wie so mancher Ort Hochtröstlich ist zu nennen, Da wir ihn finden können Im Nachtmahl, Tauf und Wort. 3. Auf, auf! ihr Vielgeplagten, Der König ist nicht fern; Seid fröhlich, ihr Verzagten, Dort kommt der Morgenstern! Der Herr will in der Not Mit reichem Trost euch speisen, Er will euch Hülf erweisen, Ja dämpfen gar den Tod. 4. Seid fromm, ihr Unterthanen, Der König ist gerecht. Laßt uns die Weg ihm bahnen Und machen alles schlecht. Fürwahr, er meint es gut; Drum lasset uns die Plagen, Die er uns schickt, ertragen Mit unerschrocknem Mut. 5. Nun, Herr, du giebst uns reichlich, Wirst selbst doch arm und schwach; Du liebest unvergleichlich, Du jagst den Sündern nach; Drum wolln wir all in ein Die Stimmen hoch erschwingen, Ein Hosianna singen Und ewig dankbar sein. Joh. Rist, geb. 1607, † 1667. B. Han. Auf, auf! ihr Reichsgenos Em- pfa het un- ver- drof e L * Hb. = = : 1 표 Ihr Chri- sten, geht her für, Laßt uns vor = sen, Eur König kommt her- an, sen Den großen Wun- dermann. 43 al= len 표 Din = gen 44 Ihm Ho si an- na 2 Jd 33. C. S.-H. fin 1600 II. Festlieder. Christum, un fern Her 1 gen Mit hei li = = 1 गेम 1. Aus mei- nes Herzens Grun- de Sag ich dir Lob und Dank In dieser Morgenstunde, Da- zu mein Leben lang, 11 = HE Gott in dei- nem Thron, Dir zu Lob, Preis und Eh ger Be- gier. = ren Durch t ren, Dein ein ge- bor- nen Sohn: 2. Daß du mich hast aus Gnaden In der vergangnen Nacht Vor Gfahr und allem Schaden behütet und bewacht. Ich bitt demütiglich: Wollst mir mein Sünd vergeben, Womit in diesem Leben Ich hab erzürnet dich. 3. Du wollest auch behüten Mich gnädig diesen Tag Vors Teufels List und Wüten, Vor Sünden und vor Schmach; Vor Feur und Wassersnot, Vor Armut und vor Schanden, Vor Ketten und vor Banden, Vor bösem schnellen Tod. 4. Gott will ich lassen raten, Denn er all Ding vermag. Er gsegne meine Thaten, Mein Vornehmen und Sach! Denn ich ihm heimgestellt Mein Leib, mein Seel, mein Leben Und was er mir sonst geben: Er machs, wies ihm gefällt. Johann Mathefius, † 1565, 86. D. Bg. Br. Lb. O. v c 1. 9€ 3 Gott fäh- ret auf gen Him Mit präch- tigem Ge- tüm- Br. Köni ge der Hei 1. und 2. Br. Mit fro- hem Ju- bel- schall, ro.. Lob- singt, lob- singet Gott; Lob- singt, lob- singt mit Freu den Dem d., = Advent. I Br. I mel Mit fro- hem Ju- belschall, mel Und mit Po- sau- nen- hall. 2. Bg. den, Dem Her- ren Ze 45 = = ba= oth! Po 2. Der Herr wird aufgenommen, Der ganze Himmel lacht: Um ihn gehn alle Frommen, Die er hat frei gemacht. Es holen Jesum ein Die lautern Cherubimen; Den hellen Seraphimen Muß er willkommen sein. 3. Wir wissen nun die Stiege, Die unser Haupt erhöht; Wir wissen zur Genüge, Wie man zum Himmel geht. Der Heiland geht voran, Will uns nicht nach sich lassen; Er zeiget uns die Straßen, Er bricht uns sichre Bahn. 4. Laßt uns zum Himmel springen Mit Herzlicher Begier; Laßt uns zugleich auch singen: Dich, Jesu, suchen wir; Dich, o du Gottes Sohn, Dich Weg, dich wahres Leben, Dem alle Macht gegeben, Dich unsers Hauptes Kron! 5. Wann soll es doch geschehen? Wann kommt die liebe Zeit, Daß wir ihn werden sehen In seiner Herrlichkeit? Du Tag, wann wirst du sein, Daß wir den Heiland grüßen, Daß wir den Heiland küssen? Komm, stelle dich doch ein! G. W. Sacer, † 1699. 46 S+ Alt wie Kuhlo Es- dur II. Festlieder. 47.+ T+ Bass Frisch. a C C ī 1. Toch- ter 2. Ho- st 3. Ho- st 2: i. kommt 2. e 3. Frie 1. laut, Je = ru 2. seg net dei 2 3. grü- Bet, Kö f = 15 mf 48. Etwas bewegt. 3 24 3 Fo 4 ate mf = = = = = = = = 8 Zion, an= na, an na, 8 zu dir. Ja wig Reich! Ho densthron, Du cresc. fa= lem! nem Volk! nig mild! cresc. freu Da = Da = = Fine. P P = Sieh Grün S s. e dich! = vids Sohn! Sei - vids Sohn! Sei > = 1 = C er kommt, der si- an- na des ew gen 6. F. Händel, † 1759. Jauch dein Kö de nun wig steht 4₂ Frie in Va G = = = L nig dein dein ze ge= ge= D. C. al Fine. I de- fürst. der Höh! ters Kind! H. Ranke. Freylinghausens Gsb. 1704. # 1. Macht hoch die Thür, die Thor macht weit! Es kommt der Herr derHerrlichdide 6 49 keit, Ein König al= ler Königreich, Ein Hei- land aller Welt f mf fingt: Gelo- bet ſei Advent. 1 mf * Lb. I cresc. ff 1 gleich, Der Heil u. Le- ben mit sich bringt; Derhal- ben jauchzt, mit Freu- den R 910 cresc. e f • mein Gott, Mein Schöpfer a H a 8 Han. Jaa Hee 47 zu= ta 12 Der Heil und Leben mit sich bringt; Der- hal- ben jauchzt, m.Freuden singt: 22 reich von Rat. 2. Er ist gerecht, ein Helfer wert, Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, Sein Königstron ist Heiligkeit, Sein Scepter ist Barmherzigkeit; All unser Not zum End er bringt, Derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, Mein Heiland groß von That! 3. O wohl dem Land, o wohl der Stadt, So diesen König bei sich hat; Wohl allen Herzen insgemein, Da dieser König ziehet ein! Er ist die rechte Freudensonn, Bringt mit sich lauter Freud und Wonn. Gelobet sei mein Gott, Mein Tröster früh und spat. 4. Komm, o mein Heiland, Jesu Christ, Meins Herzens Thür dir offen ist; Ach zeuch mit deiner Gnaden ein, Dein Freundlichkeit auch uns erschein. Dein heilger Geist uns führ und leit Den Weg zur ewgen Seligkeit. Dem Namen dein, o Herr, Sei ewig Preis und Ehr! Georg Weissel, † 1635. 48 49. t Wie 1. 10 M. 96 II. Festlieder. Weise: Valet will ich dir geben. R. soll ich dich empfangen Und wie be- gegn ich dir, al- ler Welt Ver- lan gen, mei- ner See- len Zier? Bg. Hb. Lb. O. 8| 8: 81g Je- su, Je- su, ſet= ze mir selbst die Fackel bei, Da- mit, was dich erJE Melchior Teschner 1613. Bg. Lb. Br. Lb.M. göt= ze, Mir kund und wis- send sei. a. Bg. Hg. b. 26. O. IJ göt = ze, göt= ze ,. 2. Dein Zion streut dir Palmen Und grüne Zweige hin, Und ich will dir in Psalmen Ermuntern meinen Sinn: Mein Herze soll dir grünen In stetem Lob und Preis Und deinem Namen dienen, So gut es kann und weiß. 3. Was hast du unterlassen Zu meinem Trost und Freud? Als Leib und Seele saßen In ihrem größten Leid, Als mir das Reich genommen, Da Fried und Freude lacht: Da bist du, mein Heil, kommen Und hast mich froh gemacht. 4. Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Himmelszelt, Als das geliebte Lieben, Damit du alle Welt In ihren tausend Plagen Und großen Jammerslast, Die kein Mund kann aussagen, So fest umfangen haſt. 5. Das schreib dir in dein erze, Du hochbetrübtes Heer, Bei welchem Gram und Schmerze Sich häuft je mehr und mehr. Seid unverzagt, ihr habet Die Hülfe vor der Thür; Der eure Herzen labet Und tröstet, steht allhier! 6. Was fragt ihr nach dem Schreien Der Feind und ihrer Tück? Der Herr wird sie zerstreuen In einem Augenblick. Er kommt, er kommt ein König, Dem wahrlich alle Feind Auf Erden viel zu wenig Zum Widerstande seind. 7. Er kommt zum Weltgerichte, Zum Fluch dem, der ihm flucht, Mit Gnad und süßem Lichte Dem, der ihn liebt und sucht. Ach komm, ach komm, o Sonne, Und hol uns allzumal Zum ewgen Licht und Wonne In deinen Freudensaal! Paul Gerhardt, † 1676. Advent. 99. Nach der vorigen Weise. 1. Ist Gott für mich, so trete Gleich alles wider mich; So oft ich ruf und bete, Weicht alles hinter sich; Hab ich das Haupt zum Freunde und bin geliebt bei Gott, Was kann mir thun der Feinde Und Widersacher Rott! 2. Nun weiß und glaub ich feste, Ich rühms auch ohne Scheu, Daß Gott, der Höchst und Beste, Mein Freund und Vater sei, Und daß in allen Fällen Er mir zur Rechten steh Und dämpfe Sturm und Wellen Und was mir bringet Weh. 3. Der Grund, da ich mich gründe, Ist Christus und sein Blut, Das machet, daß ich finde Das ewge wahre Gut. An mir und meinem Leben Ist nichts auf dieser Erd; Was Christus mir gegeben, Das ist der Liebe wert. 4. Mein Jesus hat gelöschet Was mit sich führt den Tod. Der ists, der rein mich wäschet, Macht schneeweiß, was ist rot. In ihm kann ich mich freuen, Hab einen Heldenmut, Darf kein Gerichte scheuen, Wie sonst ein Sünder thut. 5. Nichts, nichts kann mich verdammen, Nichts nimmet mir mein Herz, Die Höll und ihre Flammen, Die sind mir nur ein Scherz; Kein Urteil mich erschrecket, Kein Unheil mich betrübt, Weil mich mit Flügeln decket Mein Heiland, der mich liebt. 6. Mein Herze geht in Sprüngen Und kann nicht traurig sein, Jst voller Freud und Singen, Sieht lauter Sonnenschein; Die Sonne, die mir lachet, Ist mein Herr Jesus Christ; Das, was mich singend machet, Ist was im Himmel ist. Paul Gerhardt, † 1676. 146 b. Nach der vorigen Weise. Laß mich dein sein und bleiben, Du treuer Gott und Herr! Von dir laß mich nichts treiben, Halt mich bei reiner Lehr. Herr, laß mich nur nicht wanken, Gieb mir Beständigkeit! Dafür will ich dir danken In alle Ewigkeit. Nit. Selnecker, † 1592. 50a. Hosianna! Davids Sohn: siehe zu Nr. 102. * 50b. Frisch bewegt. Chor. 9c f Chor. Ho- si- an- na, ge lo- bet sei, der da kommt In dem Namen des fV Posaunenbuch. 9 49 P Solo. Herrn, Hosi- an- na in der Höh! Der da kommt in den Namen des 141 a P P O Solo. 50 f Chor. an- na, Herren, Der da kommt in den Namen des Herren, Ho- si- an- na, Ho- siChor. P DI Ho- si an- na in der Höh! Ho- si an- na in der Höh! 51a. Feierlich bewegt. P cresc. P. 1. auf! Der 2. Nord, Es 3. Reihn! Bei 4. Schar, Bis II. Festlieder. = cresc. = 7 1. Die Nacht ver- geht, der Tag bricht an, Wach auf, mein Herz, wach 2. Die Menge strö met zu ihm her, Aus fer- nem Süd und 3. Hinaus zu dir, 4. Mit dir will ich Held mit Sanft wo get durch dir soll ich f P mut der mei= ne einst oh= ne = = du mil- der Held, Hin- ein in dei ne durchs Leben ziehn In treuer Brüder Caroline Wichern. an ge= than Lüf te fü Wan= del 1111 1111 = Zieht Das Meer Be Welt, Mein bin Bei 1. könig- lich her 2. Ho = si 3. gan- zer 4. dir, der * 51b. Nicht zu bewegt. mf 6² an= na Himmel iſt und mf 1. Nun jauch- ze, Ky= ri= e! + = cresc. cresc. ff Atd. 1 Advent. Der Sohn des Va- ters auf! C Zieht kö nig- lich her auf! Das Ho= si= an= na sein, Mein ganzer Bei dir, der fort, Himmel war, Zion, freue dich, Ho- si- an- na, dim. e ritard. fort. sein! ist und war! 3. W. Rautenberg, † 1865. anna in der Höh! Ho si an- na = Rud. Barth. in der na= het sich, Ho- fi= Höh! 51 26 ff dim. e ritard. 2. Die Liebe fommt in Knechtsgewand, Der König bettlergleich, Reißt Feinde von des Abgrunds Rand,:,: Führt Arme in sein Reich!:,: 3. Was einst Prophetenauge sah, Oft pries ein Königs- Mund, Tritt unter uns, Halleluja,:,: Nun juble Erdenrund!:,: 4. Macht hoch die Thor, macht weit die Thür, Der König ziehet ein, O beugt die Knie ihm für und für:: Und dienet ihm allein!:,: Schwarzkopff. 4* 52 52. 9 c II. Festlieder. L be 1. Vom Him- mel hoch, da komm ich her, Ich bring euch gu te C. e Lb. a. Bg. Br. O. Dr. Martin Luther(?). Schumanns Gesangb. 1539. 1 Pri neu e Mär, Der gu- ten Märbring ich so viel, Da- von ich singn und b. b. if t sa- gen will. singn und sa- gen will. ich singn u. sa- gen will. e 2. Euch ist ein Kindlein heut geborn, Von einer Jungfrau auserkorn: Ein Kindelein so zart und fein, Das soll eur Freud und Wonne sein. 3. Es ist der Herr Christ, unser Gott, Der will euch führn aus aller Not; Er will eur Heiland selber sein, Von allen Sünden machen rein. 4. Er bringt euch all die Seligkeit, Die Gott der Vater hat bereit, Daß ihr mit uns im Himmelreich Sollt leben nun und ewiglich. 5. Des laßt uns alle fröhlich sein Und mit den Hirten gehn hinein, zu fehn, was uns Gott hat beschert, Mit seinem lieben Sohn verehrt. 6. Sei willkommen du edler Gast! Den Sünder nicht verschmähet haſt Und kommst ins Elend her zu mir, Wie soll ichs immer danken dir? 7. Ach, mein herzliebes Jesulein, Mach dir ein rein sanft Bettelein, zu ruhen in meins Herzens Schrein, Daß ich nimmer vergesse dein. 8. Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron, Der uns schenkt seinen eingen Sohn! Des freuen sich der Engel Schar Und singen uns solch neues Jahr. Dr. Martin Luther, † 1546. Weihnacht. * 67b. Nach der vorigen Weise. 1. Das neugeborne Kindelein, Das herzeliebe Jesulein, Bringt abermal ein neues Jahr Der auserwählten Christenschar. 2. Des freuen sich die Engelein, Die gerne um und bei uns sein: Sie singen in den Lüften frei, Daß Gott mit uns versöhnet sei. 3. Ist Gott versöhnt und unser Freund: Was kann uns thun der arge Feind? Trop Teufel und der Höllen Pfort! Das Jesulein ist unser Hort. 4. Es bringt das rechte Jubeljahr; Was trauern wir denn immerdar? Frisch auf, itt ist es Singens Zeit, Das Jesulein wendt alles Leid. Cyriac. Schneegaß, † 1597. 53. Mäßig. CRE р F 6 1-3. O du fröh- li- che, 2. füh 3. Ch = AQ р 1. bo: ren, 1-3.bringende Weihnachts- zeit! J 표 -6 1 J nen, Freu re, f H p = e, 6Sicilianische Volksweise. 1 cresc. Odu se= li= ge, = 3 9 cresc. = freu e dich, o Chrif ten= : Gna- den. 1. Welt ging ver lo ren, Christ ward ge: 2. Christ ist er schie- nen, Uns zu verJauch- zen dir 3. Himm- li- sche Heere Ha cresc. 0 E 53 cresc. -6 heit. V. 1 von 3. Falt, † 1826. 1 54 54. Mäßig bewegt. mf 2-4 1. Her- bei, o ihr Gläu- bi- gen, Fröh- lich trium- phierend, 2+ ² 6-4 mf II. Festlieder. kom- met, o kom- met nach Beth= le- hem! Se het das Kind- lein, C À, uns zum Heil ge bo- ren! O las- set uns an- be- ten, Olaf- set uns anC be ten, las set uns an- be- ten den Kö cresc. = nig! f 2. König der Ehren, Herrscher der Heerscharen Verschmähst nicht zu ruhen in Marien Schoß, Du wahrer Gott von Ewigkeit geboren! O laſſet uns anbeten 2c. 3. Kommt, singet dem Herrn, O singt ihm Engelchöre! Frohlocket, frohlocket, ihr Seligen: Ehre sei Gott im Himmel und auf Erden! O laſſet uns anbeten 2c. 4. Ja dir, der du heute Bist für uns geboren, O Jesu, dir sei Ehre, Preis und Ruhm, Dir Fleisch gewordnes Wort des ewgen Vaters! O laffet uns anbeten 2c. Portugiesisch. 55. Weihnacht. Weise: Herr Gott, dich loben alle wir. C. # ppp th 1. Dies ist der Tag, den Gott gemacht, Sein werd in aller Welt ge= C dido Šte Pf 1551. 55 2 dacht, Ihn prei- se, was durch Jesum Christ Im Himmel u. auf Er- den iſt! sid ele Fe 2. Die Völker haben dein geharrt, Bis daß die Zeit erfüllet ward. Da sandte Gott von seinem Thron Das Heil der Welt, dich, seinen Sohn. 3. Wenn ich dies Wunder fassen will, So steht mein Geist vor Ehrfurcht still, Er betet an und er ermißt, Daß Gottes Lieb unendlich iſt. 4. Herr, der du Mensch geboren bist, Immanuel und Friedefürst, Auf den die Väter hoffend sahn, Dich, Gott, Messias, bet ich an. 5. Du, unser Heil und höchstes Gut, Vereinest dich mit Fleisch und Blut, Wirst unser Freund und Bruder hier, Und Gottes Kinder werden wir. 6. Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt, Den Tag der heiligsten Geburt! Und Erde, die ihn heute sieht, Sing ihm, dem Herrn, ein neues Lied. Chr. Fürcht. Gellert,+ 1769. 129. Nach der vorigen Weise. 1. So lange Jesus bleibt der Herr, Wirds alle Tage herrlicher; So wars, so ists, so wird es sein Bei seiner Blut- und Kreuzgemein. 2. Es bleibt bei dem bekannten Wort Von Zeit zu Zeit, von Ort zu Ort: Christi Blut und Gerechtigkeit Bleibt seiner Kirche Herrlichkeit. 3. Wir sagen" Ja" mit Herz und Mund; O Lamm, dein Blut ist unser Grund, Der fest und unbeweglich steht, Wenn Erd und Himmel untergeht. 4. Du bist und bleibest unser Herr, Der Leitstern deiner Wanderer, Der Kirche teures Oberhaupt, Woran ein jedes Herze glaubt. 5. Dein Geist, der Geist der Herrlichkeit, mit dem der Vater dich geweiht, Der ruht nun auch auf der Gemein Und lehrt uns deine Zeugen sein. 6. Mach deine Boten herrlicher, Herr, dir und deinem Volk zu Ehr Und gieb mit uns an deinem Heil Der ganzen Welt aus Gnaden Teil! Nit. L. Graf v. Zinzendorf, † 1760. 56 56. ve 1. II. Festlieder. Weise: Ich wills wagen. Y. : = Jhal le lu- ja, Je sus ist da, C Hal- le- lu- ja! Gott sei hoch ge- Je sus ist da, dessen Na- me = Wie Gott lau ter Se lig= feit = preiſt! weist, Uns in seinem Sohn be reit; : Heil der Sün- der, Freund der Kinder, Sei mir was du heißt! 8 2.:,: Außerforner,:,: Süßer Menschensohn,:,: Du, verlorner,:,: Armer Sünder Kron! Du, du kommst ins Jammerthal Und führst sie zum Freudenfaal; Du stirbst schmählich, Machst sie selig, Setzst sie auf den Thron. 3.:: Guter Hirte,:,: Mein Immanuel!:,: Ach bewirte:,: Meine matte Seel! Such und führe sie zur Ruh Deinem Herz und Wunden zu. Süße Weide, Ewge Freude Fließt aus dieser Quell. 4.:,: Selge Augen,:: Die nur Jesum sehn!:: Was soll taugen,:,: Und vor Gott bestehn, Das muß wahrlich ganz allein Jesus, nichts als Jesus sein. In dem Frommen Darf man kommen Und zum Vater gehn. Sei 5.:: Jesu, hefte:: Aug und Herz auf dich!:,: Mein Geschäfte: dies ewiglich, Dich, nur dich, mein Lamm, zu sehn! Erd und Himmel muß vergehn; Ich bleib ewig In dir selig: Herr, behalte mich! Stimmen aus Zion 1740. 142a. Nach der vorigen Weise. 1. Bund der Brüder, Alle Glieder Eines Haupts wir sind! Uns zu einen, Als die Seinen, Treu und gleich gesinnt: Das ist unsers Meisters Ziel, Brüder, hörts, was Jesus will! Wenn im Lieben Wir uns üben, Jeder nur gewinnt. 2. Laßt uns kämpfen, Mutig dämpfen Jede Leidenschaft, Brünstig flehen, Feste stehen In des Glaubens Kraft! Unverwandt schaut auf das Ziel. Wo ein Bruder straucheln will, Beigesprungen, Mitgerungen, Eh der Mut erschlafft! Weihnacht. 57 3. Lasset richtig Und vorsichtig Uns im Wandel sein! Spott erleidet Gern, und meidet Allen bösen Schein! Streitet ihr für Christi Reich, Stellt euch dieser Welt nicht gleich. Schaut in Freuden, Schaut in Leiden Auf zu eurem Stern! 4. Also sei es, Herr, verleih es, Rüste uns zum Streit! Dir nur diene, Dir nur grüne Unsre Lebenszeit! Stärk uns durch dein heilges Blut, Nimm uns all in deine Hut! Wir befehlen Unsre Seelen Dir in Ewigkeit. Th. Hermann. 57. Etwas bewegt. f ť 6 1. Ein Jauchzen geht durch alle Lan- de, Und Gottes Engel sin- gen drein, Das Heil ist da, wirf ab die P 1 f Rud. Barth. ritard. Bande, Nun soll der cresc. Ärmste fröhlich sein, Nun soll der Ärm ste fröh- lich sein. = ritard. cresc. 2. Wach auf, wach auf und folg dem Sterne, Der an dem Himmel flammt voll Pracht, Und doch so trostreich aus der Ferne,:: So freundlich dir entgegenlacht!:,: 3. O dir ist auch das Kind geboren, Komm mit, komm mit und bet es an! Erretten will es was verloren,:,: Und heilend jedem Leide nahn!:: 4. Getrost nur komm und sinke nieder Vor ihm mit aller deiner Last, Getrost, getrost, hier findst du wieder:: Genügen, Freude, Ruh und Rast!:,: Fr. Ofer. 58 58. Mäßig bewegt. P be 9 c 2 1. Weih- nacht, Weihnacht kehret wie- der, Wa- chet auf, ihr mei- ne 1 Chi= ren fin- gen P cresc. Lie- der, Weckt euch nicht der En- gel Sang? Wollt ihr nicht mit ihren cresc. T cresc. eu 0 Zu des II. Festlieder. cresc. gro= 0. Ben Got= P Á Karoline Wichern. tes Ehren Fröh lich ritard. ren Dank? Fröhlich sin- gen Critard. eu= ren Dank? -92. Ob ihr arm seid und geringe, Wer darf sagen doch, er singe, So wie sein es würdig wär? Ihm, dem Schönsten unter allen, Kann ja das nur wohlgefallen,:: Was von oben stammet her.:,: 3. Auf denn, auf, ihr meine Lieder, Jauchzt dem, der aufs neue wieder Seinen Einzug bei uns hält; Mischt euch in der Engel Chöre: Gott sei in der Höhe Ehre,:,: Friede, Friede dieser Welt!: Weihnacht. 59 4. Friede dieser armen Erde! Daß sie dessen Tempel werde, Den als Menschensohn sie trug, Dessen Thränen auf sie flossen, Dessen Blut für sie vergossen: Und getilget ihren Fluch.:,: 5. Frieden dieser Erde, Frieden, Frieden, den mir Gott beschieden, Süßer Friede meines Herrn! Singet, singt ihr Weinachtslieder, Singt vom Himmel ihn hernieder:,: Allen, allen nah und fern.:,: A. Morath, geb. 1805. 59. Ruhig. 1. 9 C to P 6 P p dolce, 1 Es ist ein Reis entsprun- gen Aus ei= Als uns die Al- ten sun- gen, Von Jes = P dolce. H H # ter Wohl zu der Und hat ein Blüm- lein bracht Weise aus dem 15. Jahrh. Satz von Mich. Prätorius. d hal = 1 P 8 a PP PP -6mf PP2 ben Nacht. mf I ner fe Mit- ten im fal- ten WinWurzel zart, kam die Art, 2. Das Reislein, das ich meine, Davon Jesaias sagt, hat uns gebracht alleine Marie, die reine Magd: Aus Gottes ewgem Rat Hat sie ein Kind geboren Wohl zu der halben Nacht. 3. Das Blümelein so kleine, Das duftet uns so süß, Mit seinem hellen Scheine Vertreibts die Finsternis. Wahr Mensch und wahrer Gott, Hilft uns aus allen Leiden, Rettet von Sünd und Tod. 4. O Jefu, bis zum Scheiden Aus diesem Jammerthal Laß dein Hülf uns geleiten Hin in den Freudensaal, In deines Vaters Reich, Da wir dich ewig loben: O Gott, das uns verleih! Aus dem 15. Jahrh. + Kuhlof. 60 60. Sehr mäßig. 6 8 H 1.Al- les schläft, ein 1-3. Stil- le Nacht, heili- ge Nacht! 2.Hirten erst kund 3.Gottes Sohn, o $ P 8 P 1. trau- te hoch- hei 2. En gel Hal- le = 3. dei- nem hold- se li = = 61. Sebhaft. mf 3 € 1. Bei dem himm- li- schen Kind, 2.Christ der Ret- ter ist da! 3.Christ, in deiner Geburt, 1. Nun sin= get 2. Sohn Got- tes 9--4 mf II. Festlieder. 8 A li- ge Paar, Das im Stal- le von Beth- le- hem war, lu- ja Tönt es laut von fer ne und nah: = gen Mund, Da uns schlä- get die ret ten- de Stund, und in Va = PP 3. Groß ist des ters Huld, 4. Wo ist der Freu: den= ort? PP H Franz Gruber, † 1863. 1 cresc. Bei dem himm- li- schen Kind. Christ der Retter ist da! Christ, in deiner Ge- burt! 3. Mohr, † 1848. * seid froh, der Höh, sam wacht Nur das ge- macht; Durch der wie lacht Lieb aus 1 Aus dem 15. Jahrh. cresc. Jauchzt al Nach dir Der Sohn Nir = : le ist trägt gend 1. und sagt so: j2. mir so weh! 3. un fre Schuld! 4. mehr denn dort, 2 # 1. Krip- pe bloß 2. zart und rein; 3. Ci tel feit, = C 4. Je su lein, : = 77 1. Mutter Schoß. 2. Je = su- lein! 3. Himmels- freud. 4. hell und rein. e 1. Du bist 2. Zeuch mich 3. Ei= a, 4. Si= a, Unsers Herzens Won- ne Liegt in Tröst mir mein Gemü te, et 8 Weihnacht. Da wir ganz verdorben Durch Sünd und Da die En- gel singen Dem lie- ben Ele ritard. Und leuch- tet als Und durch dei Hat er uns die Sonne ne Gü te, erworben In seiner Olieb- stes = Die e= wig Und die Psal- men klin- gen Im Him- mel ritard. dia P. P A und! hin nach dir! wärn wir da! wärn wir da! р O Du bist A und O! Zeuch mich hin nach dir! Si- a, wärn wir da! Si- a, wärn wir da! 7 6 61 der Kind lein 79 Peter von Dresden,+ 1440. 62 62 A. Kirchl. v. Nic. Hermann 1560. S.-H. M.( Han. u. D. fehlt die Wiederholung der letzten Zeile.) 2: 1. Lobt Gott, ihr Chri- sten al- le gleich, In sei- nem höch- sten Thron, Der heut schleußt auf sein Himmelreich Und schenkt uns sei- nen 8 Sohn, Und schenkt uns feinen Sohn! II. Festlieder. 1 O O. 2. Er kommt aus seines Vaters Schoß Und wird ein Kindlein klein; Er liegt dort elend, nackt und bloß: In einem Krippelein.:,: 3. Er äußert sich all seiner Gwalt, Wird niedrig und gering, Und nimmt an sich eins Knechts Gestalt,:,: Der Schöpfer aller Ding!:,: 4. Er liegt an seiner Mutter Brust, Ihr Milch die ist sein Speis, An dem die Engel sehn ihr Lust,:,: Denn er ist Davids Reis.:,: 5. Das aus seim Stamm entsprießen sollt In dieser letzten Zeit, Durch welchen Gott aufrichten wollt:: Sein Reich, die Christenheit.:,: 6. Er wechselt mit uns wunderlich: Fleisch und Blut nimmt er an, Und giebt uns in seins Vaters Reich. Die klare Gottheit dran.:;; 7. Heut schleußt er wieder auf die Thür Zum schönen Paradeis, Der Cherub steht nicht mehr dafür;:,: Gott sei Lob, Ehr und Preis!:,: Nicol. Hermann, † 1561. Lb. Bg. be * 21b. B. b.( Bg. Br. Hb.) 9, c 1 1. 1. Ich sin- ge dir mit Herz und Mund, Herr, mei- nes Herzens 188 Lust; Ich sing und mach auf Er- den kund Was mir von dir be- wußt, Was Weihnacht. Bg. Br. 2. a 1. Hb. 2 c. Hb. mir von dir be- wußt. Herr, meines Herzens Lust. Was mir von dir bewußt, Was mir von dir bewußt. Was mir Was mir von dir be- wußt, 2a. Bg. 63 ## 2 b. Br.( ohne Wiederholung). von dir Was mir von dir be- wußt. be- wußt. 2. Ich weiß, daß du der Brunn der Gnad Und ewge Quelle seist, Daraus uns allen früh und spat:: Viel Heil und Gutes fleußt.:,: 3. Was sind wir doch, was haben wir Auf dieser ganzen Erd, Das uns, o Vater, nicht von dir:: Allein gegeben werd?:,: 4. Du strafft uns Sünder mit Geduld, Und schlägst nicht allzusehr: Ja endlich nimmst du unsre Schuld,:,: Und wirfst sie in das Meer.: 5. Wohl auf, mein Herze, sing und spring, Und habe guten Mut! Dein Gott, der Ursprung aller Ding,:,: Ist selbst und bleibt dein Gut.:,: 6. Er hat noch niemals was versehn In seinem Regiment; Nein, was er thut und läßt geschehn,:,: Das nimmt ein gutes End.:,: 7. Ei nun, so laß ihn ferner thun Und red ihn nicht darein: So wirst du hier in Frieden ruhn:: Und ewig fröhlich sein.:,: Paul Gerhardt, † 1676. 64 63. Mäßig bewegt. mf 6 8 6 8 f 1. Je su, hoch- will komm ner Gast, Ach wie hat mf II. Festlieder. : = dich ge= trie= ben, Son der Ruh und son- der Raſt, A cresc. Dein so un- aus- sprech- lich Lie- ben! Ach, wie trieb es Dank sei dir! Dank sei dir! W. Reichardt. cresc. dich zu mir. 2. Kamst vom hohen Himmelsthron, Ließest alle Herrlichkeiten, Wolltest was die Väter schon Sahen, endlich vollbereiten. Drum die Deinen für und für: Danken dir!:,: 3. Sei geſegnet, enger Stall, Sei gesegnet harte Krippen! Frohe Hirten allzumal, Laßet meine schwachen Lippen Mit euch jauchzen: Christ ist da! :,: Gloria!:,: 4. Mache mich, du Himmelskind, Auch zu einem selgen Kinde. Ich bin elend, nackt und blind Und ein Knecht der alten Sünde; Deine Liebe kann allein, Mich erneun!:,: G. Weitert. 64. Frisch, aber nicht zu rasch. mf 2 mf p 1. Kleiner Knabe, großer Gott! Schön- ste Blu= me P Weihnacht. weiß und rot! Von Ma= ri= a 1 M. Laß mich deinen • cresc. tausend aus er= foren, Al= ler lieb- stes = Die ner = cresc. neu ge= bo ren, Un ter El sein. a 65 " I 4 Je su= lein, : 2. Ich verlasse nun die Welt Und was mir an ihr gefällt; Dir alleine will ich leben, Dir mich gänzlich untergeben; Du allein, o Jefulein, Sollst mein Herr und Obrer sein. 3. Dir soll meine Seel allzeit Samt den Kräften sein bereit, Und mein Leib mit allen Sinnen Soll nichts ohne dich beginnen, Mein Gemüte soll an dich Denken jetzt und ewiglich. 4. Nimm mich an, o Jesu mein, Denn ich wünsche dein zu sein; Dein verbleib ich, weil ich lebe, Dein, wenn ich den Geist aufgebe. Wer dir dient, du starker Held, Der beherrscht die ganze Welt. 3. Angelus Silesius, † 1677. Posaunenbuch. 5 66 9 65. Langsam. 8 sein. t A р 3 4 ¤ 1. Zu Beth- le- hem ge- 2-4 P cresc. lein, Das hab ich aus- er= fo= ren, Sein eigen will ich cresc. cresc. mf Si- ja! Ei 66. Freudig bewegt. mf I. Chor. cresc. II. Festlieder. bo= ren Fo Ist uns ein Kin- de2. In seine Lieb versenken Will ich mich ganz hinab, Mein Herz will ich ihm schenken Und alles was ich hab! Eija, Eija, Und alles was ich hab! 3. Aus ganzem reinem Herzen Möcht ich dich lieben, Herr, In Freuden und in Schmerzen Je länger und je mehr! Eija, Eija, Je länger und je mehr! 4. Die Gnade mir doch gebe, Bitt ich aus Herzensgrund, Daß ich allein dir lebe Jetzt und in aller Stund! Eija, Eija, Jegt und in aller Stund! Uraltes Weihnachtslied. ja! Sein eigen will ich ſein. be II. Chor. e 1. Singt, ihr heilgen Himmels- chö- re, Singt zu aller 書 9 6 I. Chor. cresc. 6 8 Weihnacht. cresc. # Lust und Ehre! Und du, Er de, nimm zu Ohren: Got- tes = a Alle. mf #E jms j 11 Sohn ist Mensch ge bo- ren, Got- tes Sohn, mf • 1 dim. e ritard. II. Chor. Gottes Sohn ist Mensch ge boren, Ist Mensch ge= 음 dim. e ritard. 0 # Gottes Sohn, 67 bo== ren. 8 2. Zions König, der Gerechte, Kommt in der Gestalt der Knechte, Sünder, er kommt euretwegen, Er kommt euch zum Heil und Segen! Er kommt euch, Er kommt euch u. s. w. 3. Dieses Kind im finstern Stalle Heilt die Welt von Adams Falle, Der Erlöser ist auf Erden! Wer nun glaubt, kann selig werden. Wer nun glaubt, Wer nun glaubt, u. s. w. 4. Der verheißne Schlangentreter, Der gehoffte Trost der Väter, Den Gott selbst zum Heil erkoren, Gottes Sohn ist Mensch geboren! Gottes Sohn, Gottes Sohn, u. s. w. 5. Mit viel millionen Welten Kann ich es dir nicht vergelten, Daß du uns die Gnad erzeigest Und vom Thron ins Elend steigest, Und vom Thron, u. s. w. Aus dem Volksblatt von Nathufius. 5* 68 67 A. Han. M. 96 1. JHilf, Herr Je- su, laß ge- lin- gen, Hilf, das neue Jahr geht an; Laß es neu- e Kräf- te bringen, Daß aufs neu ich wandeln kann; !# * Han. II. Festlieder. Weise: Unser Herrscher, unser König. N. Joach. Neander, 1680. * M. Neues Glück und neu- es Leben Wol lest du aus Gnaden ge- ben. Han. Neu- es Glück und neu- es = Leben Wol- lest du aus Gna- den ge- ben! 24 e 2. Meiner Hände Werk und Thaten, Meiner Zunge Red und Wort Müssen nur durch dich geraten Und ganz glücklich gehen fort. Neue Kraft laß mich erfüllen, Zu verrichten deinen Willen. 3. Laß dies sein ein Jahr der Gnaden, Laß mich büßen meine Sünd: Hilf, daß sie mir nimmer schaden, Und ich bald Verzeihung find, Herr, in dir; nur du, mein Leben, Kannst die Sünd allein vergeben. 4. Herr, du wollest Gnade geben, Daß dies Jahr mir heilig ſei, Und ich christlich könne leben Sonder Trug und Heuchelei, Daß ich noch allhie auf Erden Fromm und selig möge werden. 5. Jesu, laß mich fröhlich enden Dieses angefangne Jahr, Trage stets mich auf den Händen, Halte bei mir in Gefahr; Freudig will ich dich umfassen, Wenn ich soll die Welt verlassen. Joh. Rist, 1667. 26. Nach der vorigen Weise. 1. Thut mir auf die schöne Pforte, Führet mich in Zion ein: Ach, wie wird an diesem Orte Meine Seele fröhlich sein! Hier ist Gottes Angesicht, Hier ist lauter Trost und Licht. 2. Ich bin, Herr, zu dir gekommen: Komme du nun auch zu mir. Wo du Wohnung hast genommen, Da ist lauter Himmel hier. Zieh doch in mein Herz hinein, Laß es deinen Tempel sein. Neujahr. 69 3. Laß in Furcht mich vor dich treten, Heilge du Leib, Seel und Geist, Daß mein Singen und mein Beten Ein gefällig Opfer heißt. Heilge du, Herr, Mund und Ohr, Zieh das Herze ganz empor. 4. Stärk in mir den schwachen Glauben, Laß dein teures Kleinod mir Nimmer aus dem Herzen rauben. Halte stets dein Wort mir für, Daß es mir zum Leitstern dient Und zum Trost im Herzen grünt. 5. Öffne mir die grünen Auen, Daß dein Lamm sich weiden kann, Lasse mir dein Manna tauen, Zeige mir die rechte Bahn Hier in diesem Jammerthal Zu des Lammes Ehrensaal. Benj. Schmold, † 1737. B.* 163b. Weise 1738. 2 1. b 2 = Wer de licht, du Stadt der Schaue, welch ein Glanz mit JJ wer= de licht! Haupt an- bricht! Dasselbe Versmaß. N. Fin- stern sind ge= ſef : Gott hat derer nicht vergessen, Welch im :: 8 Hei den, Und du Freu- den Ü- ber Ø fen. = Sa- lem dei- nem 2. Ach! wie waren wir verblendet, Che noch dies Licht brach an: Ja, da hatte sich gewendet Schier vom Himmel jedermann; Unsre Augen und Geberden Kleben böslich an der Erden. 3. Aber wie hervorgegangen Ist der Aufgang aus der Höh, Haben wir das Licht empfangen, Welches so viel Angst und Weh Aus der Welt hinweggetrieben, Daß nichts Dunkles überblieben. 4. Jesu, reines Licht der Seele, Du vertreibst die Finsternis, Welch in dieser Sünderhöhle Unsern Tritt macht ungewiß: Jesu, deine Lieb und Segen Leuchten uns auf allen Wegen. 5. Nun, du wolltest hie verbleiben, Liebster Jesu, Tag und Nacht, Alles Finstre zu vertreiben, Das uns so viel Schrecken macht; Laß uns nicht im Dunkeln wallen, Noch ins Höllenmeer verfallen. 6. Gieb, Herr Jesu, Kraft und Stärke, Daß wir dir zu jeder Zeit Durch geliebte Glaubenswerke Folgen in Gerechtigkeit Und hernach im Freudenleben Heller als die Sterne schweben. Joh. Rift,+ 1667. 70 68 A. 3 3 12 1. Nun laßt uns gehn und tre ten Mit Singen und mit Be- dd a e II. Festlieder. -8 Nic. Selneccer, 1587. -6 ten Zum Herrn, der unserm Leben Bis hie- her Kraft ge- ge ben. Br.Hb.O. fp 2. Wir gehn dahin und wandern Von einem Jahr zum andern, Wir leben und gedeihen Vom alten zu dem neuen. 3. Ach, Hüter unsers Lebens, Fürwahr: es ist vergebens Mit unserm Thun und machen, Wo nicht dein Augen wachen. 4. Gelobt sei deine Treue, Die alle Morgen neue! Lob sei den starken Händen, Die alles Herzleid wenden. 5. Laß ferner dich erbitten, O Vater, und bleib mitten In unserm Kreuz und Leiden Ein Brunnen unsrer Freuden. Paul Gerhardt, † 1676. B. 32. ť = 1. Wach auf, mein Herz, und sin- ge Dem Schöpfer al- ler Dinge, Bg. Dem Geber aller Gü- ter, Dem frommen Menschen- hü= ter. 2. Heint als die dunklen Schatten Mich ganz umfangen hatten, Hat Satan mein begehret, Gott aber hats gewehret. 3. Du willst ein Opfer haben; Hier bring ich meine Gaben: Mein Weihrauch, Farr und Widder sind mein Gebet u. Lieder. Paul Gerhardt, † 1676. 37. Nun laßt uns Gott dem Herren: nach derselben Weise. 69. Passion. Weise: Herzlich thut mich verlangen. R. Hans Leo Haßler, 1601. 96 1. JOHaupt, voll Blut und Wunden, Voll Schmerz u. vol= ler Hohn! 10 Haupt, zum Spott ge- bun= den Mit ei=- ner Dor- nen= fron! 1. Br.Han.Lb.M. S.-H. # 1 fi O Haupt, sonst schön ge- zie- ret Mit höch- ster Ehr und Zier, Jett didi 2. 2a. D. 4 a= ber höchst schim- pfie- ret, Ge- grü- ßet ſeiſt du pla Tok mir. 2b. Bg. 71 a.a 1. Bg. schön gezie- ret Mit höch- Ge- grü- ßet seist du mir. Ge- grü- ßet seist du mir. € 1 2. Du edles Angesichte, Davor sonst schrickt und scheut Das große Weltgewichte, Wie bist du so beſpeit! Wie bist du so erbleichet! Wer hat dein Augenlicht, Dem sonst kein Licht nicht gleichet, So schändlich zugericht? 3. Nun, was du, Herr, erduldet, Ist alles meine Last; Ich hab es selbst verschuldet, Was du getragen hast. Schau her, hier steh ich armer, Der Zorn verdienet hat: Gieb mir, o mein Erbarmer, Den Anblick deiner Gnad. 4. Ich danke dir von Herzen, O Jesu, liebster Freund, Für deine Todesschmerzen, Da dus so gut gemeint. Ach, gieb, daß ich mich halte zu dir und deiner Treu, Und wann ich nun erkalte, In dir mein Ende sei. Paul Gerhardt, † 1676. 72 70. Langsam. P 64 9 6 -4 je ● 1. In je ner let- ten der Näch P 물론 Öl- berg ge- be II. Festlieder. 7 대 Goß ihn in Strö- men für dich. 2: cresc. cresc. 8 tet, War ich vom Blutschweiß ge- rö 1 te, -608° Du auch nur den kest an mich! 1 * Weh! und wer weiß, ob wohl L 2 W. Irmer. Da ich am Å 00 mich! = ļ tet, 2. Laß es die Engel dir sagen, Wie viele Streiche und Wunden, An eine Säule gebunden, Schweigend ich litte für dich. Weh, und 2c. 3. Da ich als König verspottet, Schmerzlich mit Dornen gekrönet, Angespien ward und verhöhnet, Dacht ich nur immer an dich. Weh, und 2c. 4. Sieh all die Striemen und Wunden: Sage nun, ob ich dich liebe, Wenn mir kein Blutströpflein bliebe, Das ich nicht hingab für dich. Weh, 2c. 5. Wenn ich zum Lösgeld am Kreuze Für deine Schuld mich gegeben, Will ich im ewigen Leben Selber der Lohn sein für dich. Weh, und 2c. Passion. 73 6. Dacht ich im Sterben noch deiner, Werd ich im Himmel nicht minder, Herrschend als Weltüberwinder, Immer noch denken an dich. Weh, und 2c. Nach dem Italienischen von M. v. Diepenbrock. 71. DE 1. Liebster Je- su, lieb- ster Je su! Dei ne Wunden grü- ße ich; : bbc Z. Wollst an diesen Gna- den- quellen Mei- nen Glau- ben sicher stellen, Daß er rein und stark ge- dei- he, Dich mit guter Frucht er- freu- e! Lieb- ster Je su, lieb- ster Je = = su! Deine Wunden grüße ich! 2. Liebster Jesu!:: Deine Wunden grüße ich! O wie wohl wird meiner Seele, Wenn ich sie darein befehle; Dort allein ich Tröstung finde, Dort all meine Hoffnung gründe.:: Liebster Jesu!:,: Deine Wunden grüße ich! 3. Liebster Jesu!:: Birg in deine Wunden mich! Wie ein Täublein in den Rigen Laß dort meine Seele sitzen, Sich in Lieb zu dir verzehren, Nichts mehr außer dir begehren; Liebster Jesu!:: Birg in deine Wunden mich! 74 72. 3/2( 614) á B 1. Sei mir tausendmal ge- grü ßet, Der mich je und je ge- liebt, Je su, der du selbst ge- bü 4 Bet Das, wo- mit ich dich be- trübt. 8 II. Festlieder. Weise: Zion klagt mit Angst und Schmerzen. X. Nach Schein 1677. Joh. Crüger 1640. 1 An dem Kreuze, da du stir- best 1. C + J C Ach, wie ist mir doch so wohl, Wann ich knien und liegen soll # * 9 + f 60:: Und um meine See- le wir beſt. = 2. Heile mich, o Heil der Seelen, Wo ich krank und traurig bin. Nimm die Schmerzen, die mich quälen, Und den ganzen Schaden hin, Den mir Adams Fall gebracht und ich selbsten mir gemacht. Wird, o Arzt, dein Blut mich nezen, Wird sich all mein Jammer sehen. 3. Schreibe deine blutgen Wunden Mir, Herr, in das Herz hinein, Daß sie mögen alle Stunden Bei mir unvergessen sein. Du bist doch mein schönstes Gut, Da mein ganzes Herze ruht, Laß mich hier zu deinen Füßen Deiner Lieb und Gunst genießen. Paul Gerhardt, † 1676. 73. 25€. Brüdergemeinde. Mar- ter Gottes wer kann dein vergessen, Der in ( Un- ser Her- ze wünscht sich unter des sen Stets noch Jdir sein Wohlsein findt? ( mehr zum Dank entzündt. Passion. Un fre See le = kommt er mir Schö- ner in dem Bil- de Un- fre Oh-- ren nie was lie- bers hören, Al= le Ta= = ge - soll sich daran näh- ren, für. 75 O I 2. Tausend Dank, du unser treues Herze! Leib und Geist bet drüber an, Daß du unter Marter, Angst und Schmerze Hast genug für uns gethan. Laß dich jedes um so heißer lieben, Als es auch im Glauben sich muß üben, Bis es einst als deine Braut Dich von Angesichte schaut. 3. Die wir uns allhier beisammen finden Schlagen unsre Hände ein, Uns auf deine Marter zu verbinden, Dir auf ewig treu zu sein; Und zum Zeichen, daß dies Lobgetöne Deinem Herzen angenehm und schöne, Sage Amen und zugleich: Friede, Friede sei mit euch! Nic. L. Graf v. 3inzendorf, 1760. 120. Nach der vorigen Weise. 1. Eines wünsch ich mir vor allem andern, Eine Speise früh und spät; Selig läßts im Thränenthal sich wandern, Wenn dies Eine mit uns geht: Unverrückt auf Einen Mann zu schauen, Der mit blutgem Schweiß und Todesgrauen Auf sein Antlig niedersank Und den Kelch des Vaters trank. 2. Ewig soll er mir vor Augen stehen, Wie er, als ein stilles Lamm, Dort so blutig und so bleich zu sehen, Hangend an des Kreuzes Stamm; Wie er dürstend rang um meine Seele, Daß sie ihm zu seinem Lohn nicht fehle Und dann auch an mich gedacht, Als er rief: Es ist vollbracht! 3. Ja, mein Jesu, laß mich nie vergessen Meine Schuld und deine Huld! Als ich in der Finsternis gesessen, Trugest du mit mir Geduld; Hattest längst nach deinem Schaf getrachtet, Eh es auf des Hirten Ruf geachtet, Und mit teurem Lösegeld Mich erkauft von dieser Welt. 4. Ich bin dein! sprich du darauf ein Amen! Treuster Jesu, du bist mein! Drücke deinen süßen Jesusnamen Brennend in mein Herz hinein! Mit dir alles thun und alles lassen, In dir leben und in dir erblassen, Das sei bis zur letzten Stund Unser Wandel, unser Bund! A. Knapp, 1864. 76 74a. 9c JKinder; Sün- der. lei II. Festlieder. Weise: An Wasserflüssen Babylon. a. 1. JEin Lämmlein geht und trägt die Schuld Der Welt und ihrer Es geht und büßet in Ge- duld Die Sün- den al= ler 8 8 19 8 3. Re ? a Es geht dahin, wird matt und krank, Er- giebt sich auf die 8 8 1. S.-H. a. den. und ih 0 1 58 Wür- ge- bank, Ver- zeiht sich aller Freu- den, Es nimmet an Schmach, Hohn 2 F -9 1 1 Straßb. Kirchenamt 1525. 1. -9 2 6 8 é dd und Spott, Angst, Wunden, Striemen, Kreuz und Tod Und spricht: Ich wills gern 2. 7 H -0 1 Re-92. Han. 9 rer Kin= der; Schmach, Hohn * 74b. Getragen. 9ip und Spott, Striemen, Kreuz und Tod, gern lei d d 整 d 3 uns 2. Das Lämmlein ist der große Freund Und Heiland meiner Seelen, Den, den hat Gott zum Sündenfeind Und Sühner wollen wählen. Wunderlieb! o Liebesmacht! Du kannst, was nie kein Mensch gedacht, Gott seinen Sohn abzwingen. O Liebe! Liebe! du bist stark, Du streckest den ins Grab und Sarg, Vor dem die Felsen springen. Paul Gerhardt, † 1676. 17. Jahrh. -6-4 3. Lb. P 32 р i p Passion. Tod hast du 1. Ach Je su mein, Was große Pein Hast du für 1 4. 2b. ( Vgl. 75 b.) a. für uns ge= strit 55 ge= lit== ten! In Angst und Not, Bis in den TTO a Univ.- Bisl. Giessen PP PP pp 8 den. 77 ten. + P PP 2. Der blutig Schweiß Wird dir so heiß, Die Geißel dich geschlagen; Die Dornenkron Ist jetzt dein Lohn, Den du davon getragen. 3. Des Kreuzes Last Erdrückt dich fast, Fällst oft darunter nieder; Da heftet man mit Nägeln an Dir deine heilgen Glieder. 4. Drei ganze Štund, Bloß und verwundt, Hängst du in größten Schmerzen. Ach, Jesu mein, Wie muß dem sein, Der dies nimmt recht zu Herzen!- 78 75 a. A. S.-H. M. t II. Festlieder. Weise: Christus, der uns selig macht. V. hilf, Chri- ste, Gottes Sohn, Durch dein bit- ter Lei- den, T 1 흥 Daß wir stets dir un- ter- than All Un- tugend mei den, Deinen Tod und 2 F Dir Dank- op- fer schen Gesangb. der Böhm. Brüder 1531. = fen. sein Ur- sach Fruchtbarlich be den ten, Dafür, wiewohl armu. schwach, = = B. Bg. Br. Hb. Han. Lb. O. # ī * M. Dhilf Chri: ste, Got- tes Sohn, Böhmische Brüder. Ti Bg. Hb. Lb.O. Lb.O. 75 b. # a -6 Trost und Le 1. Fünf Brünnlein sind, Dar- aus mir rinnt ė d 8 े che mir Lab- sal ge Weise: Ach Gott und Herr. * F Passion. ben; In Angst und Not = @ Han. Bg. Hb. Lb. Lb.O. 91665 2{ ben. a 8 + 3. H. Schein 1627. 7 tp + 2 79 Fried, Freud, Heil, Bis in den Tod Sol2. Der Quell du bist, Herr Jesu Christ! Die Brünnlein deine Wunden: Daraus ich mich Lab inniglich In heißen Kreuzesstunden. 3. Laß mir stets sein Das Leiden dein Ein Regel, Riegel, Spiegel, Daß ich nach dir Mein Fleisch regier Und laß ihm nicht den Zügel. 80 76a. Sehr langsam. P 1. 3 4 54 trie- ben 3 Wun- der, ach, Kreu- ze nadt 1. * 76b. P P 3 9-4 6 Ruhe hier, mein Geist, ein we- nig, Sieh, dein Herr, der höch fte König, Hie Weise: Sieh, hier bin ich, Ehrenkönig. O 0 = 0 ● JO, drück- ten 10, möch- te wie groß! und bloß, 6 P II. Festlieder. = 9 Den ISeel auf e wig ein! Her- zen fräf= tig sein! her aus des Va= ters Schoß. sein Lie Je fu To des mie- nen stünd- lich sein Ver- füh- nen 음 cresc. Denn ach! was cresc. 2 H ben so hab 8 Schau Hängt + .. 24 mf dies am mf ge= Sich meiner In mei nem ich ihm zu Passion. Et 28, danken! Für meine Sün- den floß sein Blut. Das hei- let mich, den # 3 bi t g ar= men Kranten, Und kommt mir e= wig- lich c Je 22C p 81 H 2. Herr Jeju, nimm für deine Schmerzen Mich Armen an, so wie ich bin! Ich sehe dir in meinem Herzen Ein Denkmal deiner Liebe bin, Die dich für mich in Tod getrieben, Die mich aus meinem Jammer ris; Ich will dich zärtlich wieder lieben, Du nimmst es an, ich bins gewis. 77. Rah Chr. R. v. Zinzendorf,# 1752. Weife: Run laßt uns den Leib begraben. C. Georg Khau 1544. ( Auch in lauter gleichwertigen Noten.) 1 zu gut. d ● 6 O. 1. Die See- le Chri- sti heil- ge mich, Sein Geist verset- ze mich in sich, d 9 Sein Leichnam, der für mich verwundt, Der mach mir Leib und Seel ge- fund. 2. Das Wasser, welches auf den Stoß Des Speers aus seiner Seiten floß, Das sei mein Bad, und all sein Blut Erquicke mir Herz, Sinn und Mut. 3. Der Schweiß von seinem Angesicht Laß mich nicht kommen ins Gericht: Sein ganzes Leiden, Kreuz und Bein, Das wolle meine Stärke sein. 4. O Jesu Christ, erhöre mich! Nimm und verbirg mich ganz in dich; Laß mich in deine Wunden ein, Daß ich vorm Feind kann sicher sein! Joh. Angelus, † 1677, nach dem Anima Christi. 14 Jahrh. 78. 0 Welt, sich hier dein Leben: siehe zu Nr. 4. Bojaunenbuch. 82 79a. 16 E v cel 1. Christ ist er stan- den Von der Marter al le: Des solln wir al- le मंग II. Festlieder. 45 ETP 3 樓 froh sein, Christ will un- ser Trost sein. Ky ri e leis. 2. Wär er nicht er: = Lohn wir den Va च 3. Hal= le bo % standen, Die Welt, die wär ver- gan gen: Seit daß er er- standen ist, o Schon im 12. Jahrh. bekannt. 1 2 In ja, Hal- le lu ja, = = = 58 b = ter Jesu Christ. Ky- ri= e= leis. = NO t felt Hal- le 1 & d d lu 2 H 8 ja! -0 9 bo p= = Des solln wir al- le froh sein, Christ w. unser Trost sein. Ky ri e * 79 b. ● 1. Ge- lobt sei 2. Er iſt 3. Nun bit ten = 3 4 Oftern. er= Halle lu ja! = 8 Gott im höch stan- den von wir dich, Je= = Hal= le be = 1. ein ge bor= nen Sohn, Der für uns hat ge= 2. wun- den al 3. Tod er= = le Not; Kommt, seht, wo er ge= stan- den bist, Ver- lei- he was uns Melchior Vulpius 1609. L sten Thron, Samt ſei= nem dem Tod, Hat ü= bersu Christ, Weil du vom nug le= fe po No = 83 ge= gen lig 6* leis. than. hat! ift! - lu- ja! Nach Michael Weiß.( Böhm. Brüder, 1531.) Hal- le- lu- ja! 84 80. A. M.( Hb.) 1. 1. 925€ II. Festlieder. Weise: Ich dank dir lieber Herre. R. Willkom- men, Held im Streite, Aus dei- nes Wir trium- phie- ren heu- te Um dei- ne 1. Hb. O a ber können sa TPP Der Feind wird schau- ge- tra- gen Und heißt nunmehr ein Spott: Wir I I did = 5b. gen: Mit uns iſt un Will- kom- men, Held im Strei : Sb. te, Aus 2. Hb. Mel. geistlich 1544. Hb. un Gra- bes Kluft! re Gruft! Lee = = = fer fer Gott! Gott! 2. In der Gerechten Hütten Schallt schon das Siegeslied, Du trittſt felbst in die Mitten Und bringst den Osterfried. Ach, teile doch die Beute Bei deinen Gliedern aus, Wir alle kommen heute Deswegen in dein Haus. 3. Schwing deine Siegesfahne Auch über unser Herz Und zeig uns einst die Bahne Vom Grabe himmelwärts. Laß unser aller Sünden Ins Grab verscharret sein, Uns einen Schatz hier finden, Der ewig kann erfreun. Oftern. 85 4. Wir wollen hier ganz fröhlich Mit dir zu Grabe gehn, Wenn wir nur dorten selig Mit dir auch auferstehn. Der Tod kann uns nicht schaden, Sein Pfeil ist nunmehr stumpf: Wir stehn bei Gott in Gnaden Und rufen schon: Triumph! Benj. Schmolck, † 1737. * 33 b. B. Ursprünglich. -9-3 g Ō. 1. Ich dank dir lieber Her- re, Daß du mich hast bewahrt In dieser Nacht Gefährde, Dar- in ich lag so hart I 8 6 A 6 Mit Fin- ster- nis um-- fan d. a: a:. e d. = = 6 1 E gen, Da- zu H in großer Not: dai # 0 Dar- aus ich bin ent- gan gen, Halfst du mir, Her= re Gott. 8 BE 2. Mit Dank will ich dich loben, O du mein Gott und Herr, Im Himmel hoch dort oben. Den Tag mir auch gewähr, Warum ich dich thu bitten Und auch dein Will mag sein. Leit mich in deinen Sitten Und brich den Willen mein; 20 p. 3. Daß ich, Herr, nicht abweiche Von deiner rechten Bahn, Der Feind mich nicht erschleiche, Damit ich irr möcht gahn. Erhalt mich durch dein Güte, Das bitt ich fleißig dich, Vors Teufels List und Wüten, Damit er setzt an mich. 4. Laß mich den Tag vollenden Zu Lob dem Namen dein; Daß ich nicht von dir wende, Ans End beständig sei. Behüt mir Leib und Leben, Darzu die Frücht im Land: Was du mir hast gegeben, Steht alls in deiner Hand. 5. Dein ist allein die Ehre, Dein ist allein der Ruhm: Die Rach dir niemand wehre, Dein Segen zu uns komm; Daß wir im Fried entschlafen, mit Gnaden zu uns eil; Šieb uns des Glaubens Waffen Vors Teufels listig Pfeil. Kohlros( Rhodenthrecius),+ 1558. 86 81. fichicht! Licht? von 1. 1. म 82. II. Festlieder. ( Han.: die als Var. beigefügten halben Noten.) # 6 Auf, auf mein Herz mit Freuden, Nimm wahr was heut geWie kommt nach großem Lei den Nun ein so gro- Bes Mein Heiland ward ge- legt Da, wo man uns uns un A ser Geist Gen Him e 1 L. -609 1 Joh. Crüger 1649. S 2. Er war ins Grab gesenket, Der Feind trieb groß Geschrei. Eh ers vermeint und denket, Ist Christus wieder frei und ruft Viktoria! Schwingt fröhlich hier und da Sein Fähnlein, als ein Held, Der Feld und Mut behält. 3. Das ist mir anzuschauen Ein rechtes Freudenspiel, Nun soll mir nicht mehr grauen Vor allem, was mir will Entnehmen meinen Mut zusamt dem edlen Gut, So mir durch Jesum Christ Aus Lieb erworben ist. Paul Gerhardt, † 1676. 1. M. mel ist 2 hinträgt, Wenn ge= reist. Joh. Crüger 1658. S.-H. Je- sus, mei- ne Zu- ver- sicht Und mein Hei- land ist im Le Die- ses weiß ich, sollt ich nicht Dar- um mich zu frie- den ge = = 90+ Jben! ben? 2 1. Han. Und mein Heiland ist im Le 2. = Oftern. 1 Was die lange To- des- nacht mir auch für Ge- dan- ken macht. 3.M. 87 2. Han. 3. Bg. Br. Han. D. d F.. 99 ben, To- des- nacht, M. auch fürGedanken macht. E 2. Jesus, er mein Heiland, lebt; Ich werd auch das Leben schauen, Sein, wo mein Erlöser schwebt; Warum sollte mir denn grauen? Lässet auch ein Haupt sein Glied, Welches es nicht nach sich zieht? 3. Ich bin durch der Hoffnung Band Zu genau mit ihm verbunden: Meine starke Glaubenshand Wird in ihn gelegt befunden, Daß mich auch kein Todesbann Ewig von ihm trennen kann. 4. Ich bin Fleisch und muß daher Auch einmal zu Asche werden; Das gesteh ich; doch wird er Mich erwecken aus der Erden, Daß ich in der Herrlichfeit Um ihn sein mög allezeit. 5. Seid getrost und hoch erfreut: Jesus trägt euch, meine Glieder! Gebt nicht statt der Traurigkeit! Sterbt ihr: Christus ruft euch wieder, Wann die legt Posaun erklingt, Die auch durch die Gräber dringt. 6. Lacht der finstern Erdenkluft, Lacht des Todes und der Höllen; Denn ihr sollt euch durch die Luft Eurem Heiland zugesellen. Dann wird Schwachheit und Verdruß Liegen unter eurem Fuß. 7. Nur, daß ihr den Geist erhebt Von den Lüsten dieser Erden Und euch dem schon jetzt ergebt, Dem ihr beigefügt wollt werden. Schickt das Herze da hinein, Wo ihr ewig wünscht zu sein. Luise Henriette, Kurfürstin von Brandenburg, † 1667. Nach der vorigen Weise. 169. 1. Eine Herde und ein Hirt! Wie wird dir dann sein, o Erde, Wenn sein Tag erscheinen wird! Freue dich, du kleine Herde! Mach dich auf und werde Licht! Jesus hält, was er verspricht. 2. Hüter, ist der Tag noch fern? Schon ergrünt es auf den Weiden, Und die Herrlichkeit des Herrn Nahet dämmernd sich den Heiden; Blinde Pilger flehn um Licht. Jesus hält, was er verspricht. 3. Komm, o tomm, getreuer Hirt, Daß die Nacht zum Tage werde! Ach, wie manches Schäflein irrt Fern von dir und deiner Herde! Kleine Herde, zage nicht: Jesus hält, was er verspricht. 4. Sieh, das Heer der Nebel flieht Vor des Morgenrotes Helle, Und der Sohn der Wüste kniet Durstend an der Lebensquelle; Ihn umleuchtet Morgenlicht: Jesus hält, was er verspricht. 5. Gräber harren aufgethan: Rauscht, verdorrete Gebeine, Macht dem Bundesengel Bahn, Großer Tag des Herrn, erscheine! Jesus ruft: Es werde Licht! Jesus hält, was er verspricht. Fr. Ad. Krummacher, † 1845. 88 83. Ruhig und zart. P fore II. Festlieder. 0. 1. O stern, Ostern, Früh- lings- we- hen! O- stern, O- stern, AP Auf er stehen Aus der tiefen Gra- besnacht! Aus der tie- fen = heimlich glühen, Denn der Hei- land ist 18 cresc. 1 dim. cresc. Gra- besnacht! Blu- men sollen fröh- lich blühen, Her- zen sol- len cresc. er= wacht! P 2. Trok euch, höllische Gewalten! Hättet ihn wohl gern behalten, Der euch in den Abgrund zwang.:: Mochtet ihr das Leben binden?! Aus des Todes düstern Gründen Dringt hinan sein ewger Gang. 89 Oſtern. 3. Der im Grabe lag gebunden, Hat den Satan überwunden, Und der lange Kerker bricht;:,: Frühling spielet auf der Erden, Frühling solls im Herzen werden, Herrschen soll das ewge Licht. 4. Alle Schranken sind entriegelt, Alle Hoffnung ist versiegelt, Und beflügelt jedes Herz;:: Und es klagt bei keiner Leiche Nimmermehr der falte bleiche Gottvergeßne Heidenschmerz. 5. Alle Gräber sind nun heilig, Grabesträume schwinden eilig, Seit im Grabe Jesus lag.: Jahre, Monde, Tage, Stunden, Zeit und Raum, wie schnell verschwunden! Und es scheint ein ewger Tag. M. v. Schenkendorf,+ 1817. 84. Mäßig. 3 4 P 54 1. Auf. er= stehn, ja auf er stehn wirst du, = Foo Р Staub, nach fur- zer Ruh; crese. ● cresc. t I C. 6. Graun,+ 1759. ſchuf, dir ge- ben. Hal= le= lu= 1 Mein 음 Unsterblichs Le ben Wird, der dich = of ja! Hal- le= lu- ja! 2. Wieder aufzublühn werd ich gesät! Der Herr der Ernte geht Und sammelt Garben Uns ein, uns ein, die starben!:: Halleluja!:,: 3. Tag des Dants, der Freudenthränen Tag! Du meines Gottes Tag! Wenn ich im Grabe Genug geschlummert habe,:,: Erweckst du mich!:,: 4. Wie den Träumenden wirds dann uns sein! Mit Jesu gehn wir ein Zu seinen Freuden! Der müden Pilger Leiden: Sind dann nicht mehr!:,: F. G. Klopstod, † 1803. II. Festlieder. 85 A. Weise: Nun freut euch lieben Christengmein. Q. be 90 1. Auf Christi Him- mel- fahrt allein Ich meine Nach- fahrt ( Und al- len Zwei- fel, Angst und Bein Hier- mit stets über( grün= de ( win : de: Erstes Luther. Gsb. 1524. Wittenberg. Glieder Je sus Christ Zur rech- ten Zeit nach- ho = -2 24 Bg. Br. Hb. Lb. D. ## 1. Denn weil das Haupt im Him- mel ist, Wird sei- ne * 202 b. Weise: Es ist gewißlich an der Zeit. B.( Dasselbe Versmaß.) 4 2. Weil er gezogen himmelan Und große Gnad empfangen, Mein Herz auch nur im Himmel kann, Sonst nirgend, Ruh erlangen: Denn, wo mein Schak gekommen hin, Da ist auch stets mein Herz und Sinn, Nach ihm mich sehr verlanget. 3. Ach, Herr, laß diese Gnade mich Von deiner Auffahrt spüren, Daß mit dem wahren Glauben ich Mag meine Nachfahrt zieren Und dann einmal, wenns dir gefällt, Mit Freuden scheiden aus der Welt: Herr, höre dies mein Flehen! M. Josua Wegelin, † 1640. JEs ist gewiß- lich In seiner großen 0 Mel. 1535 im Klugschen Gsb. M. an der Zeit, Herrlich- keit, d == e len. -0Daß Got tes Zu rich- ten = ( Sohn wird kom= men Bös und From- men. Han. * Bg. Hb. Himmelfahrt. Da wird das Lachen werden teur, Wenn M. alles wird ver- gehn im Feur, Wie Pe- trus da- von schrei- bet. a 91 Bg. Da wird das Lachen werden teur, Wenn alles wird vergehn im Feur. 2. Posaunen wird man hören gehn An aller Welte Ende, Darauf bald werden auferstehn All Toten gar behende; Die aber noch das Leben han, Die wird der Herr von Stunden an Verwandeln und verneuen. 3. Darnach wird man ablesen bald Ein Buch, darin geschrieben, Was alle Menschen, jung und alt, Auf Erden han getrieben: Da denn gewiß ein jedermann Wird hören, was er hat gethan In seinem ganzen Leben. 4. O weh demselben, welcher hat Des Herren Wort verachtet, Und nur auf Erden früh und spat Nach großem Gut getrachtet! Der wird fürwahr ganz kahl bestehn, Und mit dem Satan müssen gehn Von Christo in die Hölle. 5. O Jesu, hilf zur selben Zeit Von wegen deiner Wunden, Daß ich im Buch der Seligkeit Werd eingezeichnet funden. Daran ich denn auch zweifle nicht; Denn du hast ja den Feind gericht Und meine Schuld bezahlet. 6. Derhalben mein Fürsprecher sei, Wenn du nun wirst erscheinen, Und lies mich aus dem Buche frei, Darinnen stehn die Deinen; Auf daß ich samt den Brüdern mein Mit dir geh in den Himmel ein, Den du uns hast erworben. Barthol. Ringwaldt, † 1531. 86. Gott fähret auf mit Jauchzen: siehe zu Nr. 46. 92 87. Etwas Langsamt. P 3 3 2-4 Hei 0 1. Seht ihr im Morgen lich d. C II. Festlieder. -O HI Öl- bergs Höhn Mit hel- lem An- be 2 4 cresc. A. = land seg- nend stehn? 2-4 = 1. Nun bitten wir den hei = te Dort auf des ge= sich= te 2. Es weht gleich Himmelsgrüßen Durchs blühnde Lenzgefild- Von seinen Lippen fließen Wie Tau die Worte mild. Da plözlich 3. Zum Legten noch erlaben Will er die treue Schar aufgehoben Sehn sie ihn wunderbar. 4. In lichter Wolte schwebend Hebt er sich himmelan; Sie aber sinken bebend Aufs Knie und beten an. Rud. Barth. P EM 5. Und sieh, im weißen Kleide Zween Engel nahn alsbald; Wie wallt ihr Herz vor Freude, Dieweil es hold erschallt: 6. Getrost! der euch entnommen Herrscht nun in Herrlichkeit, Und wieder zu euch kommen Wird er zu seiner Zeit. 7. So zieht denn hin in Frieden Und treu sein Wort bewahrt: Auch euch ist einst beschieden Ein Fest der Himmelfahrt!" H. Stadelmann. 88.[. S. 94. 89 A. Urspr.( M.) - 1 Den Vorreformatorisch. Joh. Walther 1524. e li gen Geist Um den rechten Glau- ben al- ler- meist, Daß er uns behüte an unserm En de, Wenn wir heimfahrn aus diesem& lende. B.( S.- 5.) Pfingsten. 9,-€ ہو تا ہے 2. Du wer- tes Licht, gieb uns deinen Schein, Lehr uns Je- sum -920 Christ ken- nen al- lein, Daß wir an ihm bleiben, dem treu- en Hei 7 8 Ky- ri- e- leis. 8 land, Der uns bracht hat zum rechten Vater land. Ky ri= e= leis. L 93 = 3. Du süße Lieb, schenk uns deine Gunst, Laß uns empfinden der Liebe Brunst, Daß wir uns von Herzen einander lieben Und im Friede auf einem Sinne bleiben. Kyrieleis. Dr. Martin Luther+ 1546. 94 88. Hb. H PIT 1. Komm 2. Du hei 3. Du 1. II. Festlieder. Hei- li- ger Geist, Her- re Gott: li- ges Licht, edler Hort: hei- li- ge Brunst, sü- ßer Trost: 1 + Erfurter Enchiridion 1524. D. I 3. = Er füll mit dei- ner Laß uns leuch- ten des Nun hilf uns fröhlich 1 产 1.Gnaden Gut Deinr Gläubigen Herz, Mut und Sinn; Dein brünstig Lieb ent2. Le- bens Wort, Und lehr uns Gott recht er= ten nen, Von Her- zen Va= ter 3. und ge- trost In deim Dienst be- stän- dig blei- ben, Die Trübsal uns nicht 1.zünd in ihn. Herr, durch dei- nes Lich- tes Glanz Zu dem Glauben ver2. ihn nen- nen. O Herr, be- hüt vor frem- der Lehr, Daß wir nicht Mei- ster 3. ab treiben. O Herr, durch dein Kraft uns bereit Und stärk des Fleisches 2. F # 1.sammlet hast Das Volk aus aller Welt Zungen: Das sei dir, Herr, zu 2. suchen mehr Denn Je- sum, mit rech- tem 3. Blö- dig- keit, Daß wir hie rit- ter- lich Glauben, und ihm aus gan- zer rin- gen, Durch Tod und Le- ben 1 4. 1. Lob ge= fun- gen. 2. Macht ver- trau 3. zu dir drin= 1. Hb. Pfingsten. en. Hal le- lu- ja, Hal= le gen. Dei- ner Gläu- bi- gen Herz, Mut und 2. Lb. D. = lu= = ja! Dr. Martin Luther, † 1546 4. Lb. D. 3. Hb. I Sinn, Dein brün- stig Lieb entzünd in ihn. Dein brün- stig Lieb entzünd in ihn. Das Volk aus al- ler Welt Zun gen: Das sei dir, Herr, zu Lob ge sun gen. Hal- le- lu2 = ja, Halle lu ja! Das sei dir, Herr, zu Lob ge sun H 95 = gen. 96 90. be 9 2 C 26 JO heil- ger Geist, kehr bei uns ein Und laß uns dei ne 1. Du Himmels- licht, laß dei- nen Schein Bei uns und in uns Woh- nung sein, O komm, du Herzens kräftig sein Zu ste- ter Freud und Bg. Hb. Won II. Festlieder. Weise: Wie schön leuchtet der Morgenstern. Joh. Schott 1603. = 1. geben, wenn wir be= son= ne! Won= ne! 8 ne! Himmlisch Leben wirst du geben, wenn wir be 1 = 1. urspr. Bg. Hb. 8 ten: Zu dir kom- men wir ge- tre ten. Himmlisch Le- ben wirst du 2 Son 2. urspr. S.-H. ten: Zu dir kom- men wir ge= tre ne, = ten. Pfingsten. 97 2. Steh uns stets bei mit deinem Rat Und führ uns selbst den rechten Pfad, Die wir den Weg nicht wissen. Gieb uns Beständigkeit, daß wir Getreu dir bleiben für und für, Wenn wir uns leiden müssen. Schaue, Baue, Was zerrissen und geflissen dich zu schauen Und auf deinen Trost zu bauen. 3. O starker Fels und Lebenshort, Laß uns dein himmelsüßes Wort In unsern Herzen brennen, Daß wir uns mögen nimmermehr Von deiner weisheitsreichen Lehr Und treuen Liebe trennen. Fließe, Gieße Deine Güte ins Gemüte, daß wir können Christum unsern Heiland nennen. 4. Du süßer Himmelstau, laß dich In unsre Herzen kräftiglich Und schenk uns deine Liebe, Daß unser Sinn verbunden sei Dem Nächsten stets mit Liebestreu Und sich darinnen übe. Kein Neid, Kein Streit Dich betrübe! Fried und Liebe müssen schweben; Fried und Freude wirst du geben. 5. Gieb, daß in reiner Heiligkeit Wir führen unser Lebenszeit; Sei unsers Geistes Stärke, Daß uns hinfort sei unbewußt Die Eitelkeit, des Fleisches Lust Und seine toten Werke. Rühre, Führe Unser Sinnen und Beginnen von der Erden, Daß wir Himmelserben werden. Mich. Schirmer, † 1673. 167. Nach der vorigen Weise. 1. Hier stehen wir von nah und fern, In einem Geist, vor einem Herrn, Vereint zu Dank und Bitte: O Jesu, selge Majestät, Gekreuzigt einst und nun erhöht, Tritt ein in unsre Mitte! Stimm an, Nimm an Unfre Lieder, die wir wieder vor dich bringen, Deiner Liebe Thun zu singen. 2. Was ein verborgnes Senfkorn war, Das breitest du von Jahr zu Jahr Nun aus mit mächtgen Zweigen. Zu Tausenden erwächst dein Bund Und öffnet Herz und Hand und Mund, Für Gottes Heil zu zeugen; Deinen Reinen Lebenssamen, deinen Namen durch die Weiten Aller Länder auszubreiten. 3. Dein ist die Welt, dein sind auch wir, Und alle Völker werden dir Einst noch zu Füßen fallen; Du weckst sie aus der Todesruh Und führst schon Erstlinge herzu Zu Salems heilgen Hallen; Spendest, Sendest Licht und Segen allerwegen deinen Freunden, Herrschest unter deinen Feinden. Alb. Knapp, † 1864. 172 b.s Nach der vorigen Weise. Wann grünt dein ganzer Erdenkreis, Wann geben dir die Völker Preis Und werden unterthänig? Wann wirst du groß in mir und alln, Daß, die du schufft, zu Fuß dir falln Und schrein: der Herr ist König? ieße Süße Geisteskräfte, Lebenssäfte in mich Schwachen, Bis du alles neu wirst machen. G. Tersteegen, † 1769. 179. Nach der vorigen Weise: 1. Halleluja, Lob, Preis und Ehr Sei unserm Gott je mehr und mehr Für alle seine Werke! Von Ewigkeit zu Ewigkeit Sei in uns allen ihm be reit Dant, Weisheit, Kraft und Stärke! Klinget, Singet: Heilig, heilig! Freilich, freilich: Heilig ist Gott, Unser Gott, der Herr Zebaoth! 2. Halleluja, Preis, Ehr und Macht Sei auch dem Gotteslamm gebracht, In dem wir sind erwählet, Das uns mit seinem Blut erkauft, Damit be sprenget und getauft und sich mit uns vermählet. Heilig, Selig Ist die Freundschaft und Gemeinschaft, die wir haben Und darinnen uns erlaben. 3. Halleluja, Gott heilger Geist, Sei ewiglich von uns gepreist, Durch den wir neu geboren; Der uns mit Glauben ausgeziert, Dem Bräutigam uns zugeführt, Den Hochzeittag erkoren! Eia, Eia! Da ist Freude, da ist Weide, da ist Manna Und ein ewig Hosianna! 4. Halleluja, Lob, Preis und Ehr Sei unserm Gott je mehr und mehr Und seinem großen Namen. Stimmt an mit aller Himmelsschar Und singet nun und immerdar Mit Freuden: Amen, Amen! Klinget, Singet: Heilig, heilig! Freilich, freilich: Heilig ist Gott, Unser Gott, der Herr Zebaoth! Bartholomäus Craffelius, † 1724. 7 Posaunenbuch. 98 91 A. 1. S.-H. L 13ün det Opfer an! Ma- chet ihm die Bahn! Lust und Hb. $$ JSchmückt das Fest mit Mai en, Lasset Blu- men streu- en, Denn der Geist der Gnaden hat sich ein- ge= la= den; J.J 1. Bg. Lb. D. Las set Blu- men II. Festlieder. 2. Bg. Br. Lb. O. len Heil er- fül streu Euch mit Lust und Heil er- fül 1 1 표 Nehmt ihn ein, So wird sein Schein Euch mit = Bg. 1. len Joh. Crüger 1656. Und den Kum- mer stillen. = en, Zün- det Op= fer 1 O 2 Br. O. 2. Und den Kummer stil -0an! ↑ 99 = Ien. 2 III. Jesuslieder. 99 2. Tröster der Betrübten, Siegel der Geliebten, Geist voll Rat und That, Starker Gottesfinger, Friedensüberbringer, Licht auf unserm Pfad! Gieb uns Kraft Und Lebenssaft, Laß uns deine teuren Gaben Nach Vergnügen laben! 3. Laß die Zungen brennen, Wenn wir Jesum nennen; Führ den Geist empor; Gieb uns Kraft zu beten Und vor Gott zu treten, Sprich du selbst uns vor; Gieb uns Mut, Du höchstes Gut, Tröst uns kräftiglich von oben Bei der Feinde Toben. 4. Helles Licht, erleuchte, Klarer Brunn, befeuchte Unser Herz und Sinn; Gnadenöl, erquicke, O Magnet, entzücke Uns zum Himmel hin: Baue dir Den Tempel hier, Daß dein Herd und Feuer brennet, Wo man Gott bekennet. 5. Goldner Himmelsregen, Schütte deinen Segen Auf das Kirchenfeld; Lasse Ströme fließen, Die das Land begießen, Wo dein Wort hinfällt; Und verleih, Daß es gedeih, Hundertfältig Früchte bringe und ihm stets gelinge. Benj. Schmolck, † 1737. * B. 40 b. 1. Hir- te dei- ner Scha Dei- ne Wunder- gü Etwas wis- sen mag: Den ver- gangnen Tag. mich von deinen Scha = fe, Der von tei- nem Schla= fe te War mein Schild und Hü = te 10 Sei die Nacht auch auf der Wacht, Und laß 9= ren Um und um be = wah ren. 2. Decke mich von oben Vor der Feinde Toben Mit der Vaterhuld; Ein versöhnt Gewissen Sei mein Ruhekissen: Drum vergieb die Schuld. Denn dein Sohn hat mich davon Qurch die tief geschlagnen Wunden Gnädiglich entbunden. 3. Laß auch meine Lieben Keine Not betrüben; Sie sind mein und dein. Schließ uns mit Erbarmen In die Vaterarmen Ohne Sorgen ein. Du bei mir und ich bei dir, Also sind wir ungeschieden, Und ich schlaf in Frieden. 4. Nun wohlan, ich thue In vergnügter Ruhe Mund und Augen zu. Seele, Leib und Leben hab ich dir ergeben, du Hüter, du! Gute Nacht! nimm mich in acht; Und erleb ich ja den Morgen, Wirst du weiter sorgen. Benj. Schmolck, † 1737. 7* 100 92. cresc. . 3. S. Reichardt, † 1814. Ḥ 1. Habt ihr denn noch nie er- fahren, Wie er ist so treu und gut, 2:26 2 Р Wie Р cresc. Ruhig. ť er seit viel tausend Jah- ren Al- len We- sen Lie- bes thut. 2. Liebend hat er ausgesehen Manches lange Jahr nach euch; Wollet endlich ihn verstehen, Menschen, kommt in Gottes Reich! 93. Ruhig bewegt. mf 3. Soll der Taumel ewig währen? O, wie lang ihr sucht und irrt! Wollt ihr nicht zu Jesu kehren, Der euch winkt, ein treuer Wirt? 2-3 III. Jesuslieder. 4. Kommt und laßt uns Herberg nehmen, Kehret bei dem Heiland ein; Da wird Sehnen bald und Grämen, Welt und Schmerz vergangen sein. 5. Wie sich alle Blumen wenden Zu dem hellen Sonnenlicht, Nehmt aus den durchbohrten Händen Alle an, was euch gebricht. Mar v. Schenkendorf,+ 1817. 1. Wo- hin, 2 3 4 E. mf heim ins Va = mü- der ter- haus, Du P -9 Wan = Engl. Volksweiſe. = drer du, Kehr fin dest nirgends sonst auch CH 1 94. Ruh, Läufst du die Welt gleich aus. Kehr heim! Kehr heim! 8 mf Etwas bewegt. 3 2 1. s Chor. Es -90 9 2 2. Kehr heim mit deiner wunden Seel Zum Samariter dein! Kein Arzt für dich hat Wein und Öl, Als Jesus nur allein. Kehr heim! Kehr heim! 3. Rehr heim mit deinem Heimwehschmerz In seinen Friedensschoß! Wer nicht zu Haus am Heilandsherz, Bleibt ewig heimatlos. Kehr heim! Rehr heim! C. Arndt. mf ar= me glaub und 8 III. Jesuslieder. Sünder fai = iſt ein Born, draus quillt für mich dies 표 1 > f quillt, Ein fe ich, prit. Z р A je den Kum= mer Wun- der thut Und Scha- den gut, Denn Chri- stus starb für rit. 0 heil- ges Blut Für teu= re Blut, Das 101 Aus dem Englischen. cresc. Born, der lau ter macht auch mei nen stillt. mich. 8 2. Der Schächer fand den Wunderquell, Den Gottes Gnad ihm wies, Und dadurch ging er rein und hell Zu ihm ins Paradies. 3. O Gotteslamm, dein teures Blut Hat noch die gleiche Kraft; Gieß aus des Geistes Feuerglut, Die neue Menschen schafft. 4. Auch ich war einst in Sündennot, Da half mir Jesu Blut; Drum jauchz ich auch bis in den Tod Ob dieser Gnadenflut. 5. Dies Blut sei all mein Leben lang Die Quelle meiner Luft; Das bleib mein ewger Lobgesang An meines Heilands Brust! 102 95. Etwas ruhig. Soli. t III. Jesuslieder. 1. Komm zu dem Hei- land, kom- me noch heut! 2. Komm, o mein Kind, und hö= re sein Wort, 3. Glaube nur fest, der Herr nimmt dich an! 1. Und ruft so freundlich: komm! 12.Drum mach dich auf und komm! 13.Komm nur, o Sün- der komm! # 1.Wort, jetzt ist es noch Zeit, Er 2.Herz und folg ihm so fort! Er ist uns nah, zum Seg- nen bereit ist ein sich- rer, e= wi- ger Hort; 3. ihn nicht jetzt dir schon nahn? Mit Lieb und Gnad will er dich um- fahn; H = P 음: 7 Chor. Aus dem Englischen. 2 1 Herr- lich, Herr- lich wird es einmal ſein, Folg sei- nem Gieb ihm dein O fühlst du cresc. Wenn wir ziehn, von Sün- de frei und rein, In das ge- lob= te cresc. $ 1 Ka na an ein! 96. Frisch. 94 O T cresc. 3. if A di crese. III. Jesuslieder. 1. Fels des Heils, geöffnet mir, Birg mich, ew- ger Hort in Je su, sieh her, ich komm! # dir! Laß das Wasser und das Blut, Dei- ner Seite heil ge 書 103 Aus dem Englischen. 71157 Flut Mir das Heil sein, das frei macht Von der Sünden Schuld und Macht. 2. Dem was dein Gesete spricht, Kann mein Werk genügen nicht. Mag ich ringen, wie ich will, Fließen auch der Thränen viel, Tilgt das doch nicht meine Schuld, Herr, mir hilft nur deine Huld. 3. Da ich denn nichts bringen kann, Schmieg ich an dein Kreuz mich an, Nackt und bloß, o kleid mich doch! Hülflos- ach erbarm dich noch! Unrein, Herr, flieh ich zu dir! Wasche mich, sonst sterb ich hier! 4. Jetzt, da ich noch leb im Licht, Wenn mein Aug im Tode bricht, Wenn durchs finstre Thal ich geh, Wenn ich vor dem Richter steh, Fels des Heils geöffnet mir, Birg mich, ewger Hort, in dir! 104 97. Ruhig. b be 어 ₂ P P 1. Ich hör- te Je su Freundes- ruf:„ Komm her, be= lad- nes = cresc. III. Jesuslieder. cresc. Herz, An meinem Herzen findst du Ruh Für al- len deinen Schmerz." Ich doi pp P f PP Aus dem Englischen. ritar. schenk- te er mir Fried und Ruh Aus frei er = mf A kam zu ihm, so wie ich war, Be la den, krank und matt, Da : = 20 mf 1 cresc. cresc. PP Huld und Gnad! P PP- oritar. 2. Ich hörte Jesu Freundesruf: Wer durstig ist, der komm, Und wer kein Geld hat, trinke nur Umsonst vom Lebensstrom!" Ich kam zu Jesu und ich trank Aus dieser heilgen Flut, Da ward der Seele Durst geſtillt, Nun leb ich durch sein Blut. 3. Ich hörte Jesu Freundesruf:„ Ich bin das Licht der Welt, In Finsternis blick auf zu mir, So wird dein Weg erhellt!" Ich schaute auf und fand in ihm Den schönen Morgenstern Und wandle nun in seinem Licht zur Heimat, zu dem Herrn. 98. Nicht zu langsam. mf 3 bin 1. 3 964 mfi er Er= bar- mung de- ren ich nicht wert! Mein stol zes Herz hats nicht be= gehrt. = = Mir ist Er bar mung wi Das zähl ich zu dem = = III. Jesuslieder. freut Und rüh me die = A Und rüh- me dim. e ritard. Barm- her E : = Wun= zig- keit. Schweizerische Weise. der= fah- ren, der baren, cresc. ㅋㅋ cresc. 105 a t Nun weiß ich das und + -9 die Barm- her= zig= keit, dim. e ritard. 2. Ich hatte nichts als Zorn verdienet Und soll bei Gott in Gnaden sein? Gott hat mich mit ihm selbst verfühnet und macht durchs Blut des Sohns mich rein. Wo kam dies her, warum geschiehts?:: Erbarmung ists und weiter nichts.:,: 3. Das muß ich dir, mein Gott, bekennen; Das rühm ich, wenn ein Mensch mich fragt: Ich kann es nur Erbarmung nennen, So ist mein ganzes Herz gesagt.:: Ich beuge mich und bin erfreut::: Und rühme die Barmherzigkeit.:,: Ph. F. Hiller, † 1769. 99. Ist Gott für mich, so trete: siehe zu Nr. 49. 106 100 A. be 1. Ich habe nun den Grund ge- fun- den, Wo an- ders, als in Je su Wun- den? : 9 C bla III. Jesuslieder. Weise: Wer nur den lieben Gott läßt walten. Br. 5b. ( An- ker e= wig hält: ( vor der Zeit der Welt, 2a. Br. Erd und Him- mel un- ter- geht. K. .30 Georg Neumark 1657. 1. Der Grund, der un beweg- lich steht, Wenn 1. Lb. Der mei- nen Da lag er Der meinen An- ker e= wig hält: 2b. Hb. I Wenn Erd und Him- mel un- tergeht. Wenn Erd und-Him- mel un- ter- geht. 2. Es ist das ewige Erbarmen, Das alles Denken übersteigt; Es sind die offnen Liebesarme Des, der sich zu dem Sünder neigt, Dem allemal das Herze bricht, Wir kommen oder kommen nicht. 3. Wir sollen nicht verloren werden; Gott will, uns soll geholfen sein: Deswegen kam sein Sohn auf Erden Und nahm hernach den Himmel ein; Deswegen flopft er für und für So stark an unsers Herzens Thür. 4. Abgrund, welcher alle Sünden Durch Christi Tod verschlungen hat; Das heißt die Wunde recht verbinden; Da findet kein Verdammen statt, Weil Christi Blut beständig schreit: Barmherzigkeit! Barmherzigkeit! Joh. Andr. Rothe, † 1758. III. Jesuslieder. 107 * B. 78b.( Bg. Br. Hb. Han. Lb. O. in lauter gleichwertigen Noten.) Weise: Wer nur den lieben Gott. Georg Neumark 1657. Hb. े 1. Der Hirte stirbt für seine Her- de, ( Nur, daß ich nicht ver lo ren wer- de, 54 ge= het in den Tod; ( fich in solche Not. -6 Mit na- men lo ser Lieb und Huld. Lieb und Huld. -0 * M. * b. O. | Er büßet frem- der Sün- der Schuld a 6 9 HE Mein Heiland Be- giebt er a. Bg. Br. Han. Lb. Br. 표 Mit na- men lo= ser 2 Mit na- men- lo= ser a 0 Ō Lieb und Huld. 2. Der Hirte stirbt für seine Schafe Und macht sie von dem Tode los! Das wecket mich vom Sündenschlafe, Denn seine Liebe ist so groß! Er stirbt am Kreuz und opfert sich; O diese Liebe dringe mich! 3. Der Hirte stirbt für seine Feinde, Die ihn beleidigt und betrübt; Doch stirbt er auch für seine Freunde, Die er als seine Schafe liebt; Er giebt sein Leben für sie hin; O unaussprechlicher Gewinn! 4. Der Hirte stirbt; das gilt für alle; Sein Lösegeld ist allgemein; Es soll kein Sünder nach dem Falle, Nicht einer ausgenommen sein. Sein Kreuz und sein Versöhnungsblut Sind nun ein allgemeines Gut. Benj. Schmold, † 1737. 108 1. 101 A. Schwing dich auf zu War- um liegst du 9 c III. Jesuslieder. V. # deinem Gott, Du be- trüb= te Gott zum Spott In der Schwermutshöh 1 Ebeling 1666. Han. See= le: = le? Merkst du nicht des Sa- tans List? Er will durch sein Kämp= fen Dei- nen Trost, den Je- sus Christ Dir erworben, dämp = fen. 2. Schüttle deinen Kopf und sprich: Fleuch, du alte Schlange; Was erneurst du deinen Stich, Machst mir angst und bange? Ist dir doch der Kopf zerknickt, Und ich bin durchs Leiden Meines Heilands dir entrückt In den Saal der Freuden. 3. Christi Unschuld ist mein Ruhm, Sein Recht meine Krone, Sein Verdienst mein Eigentum, Da ich frei in wohne Als in einem festen Schloß, Das kein Feind kann fällen, Brächt er gleich davor Geschoß Und Gewalt der Höllen. 4. Ich bin Gottes, Gott ist mein: Wer ist, der uns scheide? Dringt das liebe Kreuz herein Mit dem bittern Leide: Laß eindringen, kommt es doch Von geliebten Händen, Bricht und friegt geschwind ein Loch, Wenn es Gott will enden. 5. Gottes Kinder säen zwar Traurig und mit Thränen, Aber endlich bringt das Jahr, Wonach sie sich sehnen; Denn es kommt die Erntezeit, Da sie Garben machen: Da wird all ihr Gram und Leid Lauter Freud und Lachen. Paul Gerhardt, † 1676. III. Jesuslieder. * B. 41b. S.-H. und D. Weise: Jesu Leiden, Pein und Tod. V. baad 1 O be 1. Hal te fel ber bei mir Wacht, Freund der Menschen- see len! 8 M. Vulpius 1603. 8 Wollst auch jetzt, ich bit te dich, Dich nicht von mir 109 Dich will ich in dunk- ler Nacht Mir zum Hü- ter wählen. = Ach, du führ test heute mich Mit be sorg= ten Hän- den; = wen 145 = den. 1 Pf 2. Gutes und Barmherzigkeit Hast du mir erwiesen; Drum sei von mir jederzeit Deine Huld gepriesen! Du umfingst mich in Gefahr, Die ich selbst nicht wußte; Wo ich schon am Abgrund war, Wo ich fallen mußte. 3. Ach verzeih nach deiner Huld, Wo ich mich verfündigt; Du vergiebst ja gern die Schuld, Wie dein Wort verkündigt. Trag mich, Heiland, fernerhin Auch auf deinen Armen, Schenk mir einen Himmelssinn, Hilf mir aus Erbarmen. 4. Wollest mich in dieser Nacht Sanft in Schlummer wiegen; Laß mich, wenn ich aufgewacht, Dir am Herzen liegen. Bringst du aber meinen Lauf Heute noch zu Ende, O so führe mich hinauf In des Vaters Hände. Dr. Chr. G. Barth, † 1862. 110 102A. 2b. M. B. Han. 5-2 III. Jesuslieder. 4 1. Meinen Je- sum laß ich nicht: Weil er sich für mich ge- ge= ben, ( ben; ben. So er for dert meine Pflicht, Klet- ten- weis an ihm zu kle = 2. 26 ² O L. 8 Er ist meines Lebens Licht: Mei- nen Je sum laß ich nicht. : 9 1 -be 60ben. Je- sum laß ich nimmer nicht, Weil ich soll auf Er- den leIhm hab ich voll Zu- ver- sicht, Was ich bin und hab er= geAl- les ist auf ihn ge richt: Mei- nen Je- sum laß ich nicht. = III. Jesuslieder. 111 3. Laß vergehen das Gesicht, Hören, Schmecken, Fühlen weichen; Laß das letzte Tageslicht mich auf dieser Welt erreichen; Wenn der Lebensfaden bricht: Meinen Jesum laß ich nicht. 4. Ich werd ihn auch lassen nicht, Wenn ich nun dahin gelanget, Wo vor seinem Angesicht Meiner Väter Glaube pranget. Mich erfreut sein Angesicht: Meinen Jesum laß ich nicht. 5. Nicht nach Welt, nach Himmel nicht Meine Seele wünscht und stöhnet: Jesum wünscht sie und sein Licht; Der mich hat mit Gott versöhnet, Der mich freiet vom Gericht; Meinen Jesum laß ich nicht. 6. Jefum laß ich nicht von mir, Geh ihm ewig an der Seiten; Christus läßt mich für und für Zu dem Lebensbächlein leiten. Selig, wer mit mir so spricht: Meinen Jesum laß ich nicht. Christian Keymann, † 1662. Des Kurfürsten Joh. Georg I. von Sachsen Bekenntnis in der Todesstunde. C. 50. S.-H. Hb. Han. 1. Han. v c = 1. Jho- si- an- na! Da- vids Sohn Kommt in 3i on ein- ge- 30- gen, Ach be- rei- tet ihm den Thron, Seht ihm tau- send Eh- ren- bogen. 9€ Hb. 1. Hb. aa Ho si an na! Da- vids Sohn = = 3. 7 P 2 Streu- et Pal- men, ma chet Bahn, Daß er Ein- zug hal- ten kann. = 2. Hb. Han. Joh. Uhlich 1674. 2. 30= gen. Han. 3. Hb. E Daß er Ein- zug 2. Hosianna! sei gegrüßt! Komm, wir gehen dir entgegen: Unser Herz ist schon gerüst, Will sich dir zu Füßen legen. Zeuch zu unsern Thoren ein, Du sollst uns willkommen sein! 3. Hosianna! steh uns bei! O Herr, hilf, laß wohl gelingen, Daß wir ohne Heuchelei Dir das Herz zum Opfer bringen. Du nimmst feinen Jünger an, Der dir nicht gehorchen kann. 4. Hosianna! laß uns hier An den Ölberg dich begleiten, Bis wir einstens für und für Dir ein Psalmenlied bereiten; Dort ist unser Betphage: Hosianna in der Höh! Benj. Schmolck, † 1737. 112 103. Mäßig bewegt. mf Je č mf Je 1. Wollt ihr wissen, was mein Preis? Wollt ihr lernen, 7 was mein Ruhm? Je fus, was ich weiß? Wollt ihr sehn mein Eigentum? Wollt ihr wissen 8. III. Jesuslieder. 1 fus, der = Ge der g = d Ge Schlesische Weise 1708. freuzig = 8 freu- : te! zig d + = te! 2. Wer ist meines Glaubens Grund? Wer stärkt und erweckt den Mund? Wer trägt meine Straf und Schuld? Wer schafft mir des Vaters Huld? :: Jesus, der Gekreuzigte!:,: 3. Wer ist meines Lebens Kraft? Wer ist meines Geistes Saft? Wer macht fromm mich und gerecht? Wer macht mich zu Gottes Knecht?:: Jeſus, der Gekreuzigte!:,: 4. Wer ist meines Todes Tod? Wer hilft in der letzten Not? Wer versegt mich in sein Reich? Wer macht mich den Engeln gleich?:: Jesus, der Gekreuzigte!:,: 3. Chr. Schwedler, † 1730. 104 A. Langsam. P -C 9, c B. P 2 ↑ 1. Im- mer muß ich wie- der le- sen In dem alten heil- gen cresc. 8 III. Jesuslieder. Buch, Wie er ist so sanft ge we- sen, Oh- ne List und ohne Trug. cresc. E. 113 E. -0 *) Die kleinen Noten für die Bläser. PO L. Reichardt, † 1826. Hdd 2. Wie er hieß die Kindl. kommen, Kindl. kommen, Wie er hold sie an- ge= etd blickt Und sie auf den Arm genommen und sie an sein Herz ge- drückt. -03. Wie er Hülfe und Erbarmen Allen Kranken gern erwies Und die Blinden und die Armen Seine lieben Brüder hieß. 4. Wie er keinem Sünder wehrte, Der bekümmert zu ihm kam, Wie er freundlich ihn bekehrte, Ihm den Tod vom Herzen nahm. 5. Immer muß ich wieder lesen, Les und weine mich nicht satt, Wie er ist so treu gewesen, Wie er uns geliebet hat. Luise Hensel, 1876. Posaunenbuch. 114 105. Langsam. 3 254 e 1. Seht ihr auf den grü- nen Fluren Je- nen hol- den Schä- fer 106. Etwas lebhaft. P III. Jesuslieder. F# : ziehn? Seht ihr auch auf seinen Spu- ren Schö- ner al- le Felder blühn? Je be bb² im= mer= E. 2. Kennt ihr nicht die frommen Herden? Schauet an den Schäferstab, Den der Vater in dem Himmel Seinen treuen Händen gab. 3. Schaut, ein Lamm hat sich verlaufen, Und er eilet schnellen Laufs, Läßt den andern ganzen Haufen, Suchet sein verlornes auf. 4. Auf den Schultern heimgetragen Bringt es der getreue Hirt; Keines darf nun ängstlich zagen, Sei es noch so weit verirrt. 5. Möchtet ihr auf dieser Erden Fühlen solche treue Hut, Müßt ihr Schäflein Christi werden, Denen giebt er selbst sein Blut. 6. Herr, mein Gott, auf deinen Weiden, An dein Brünnlein leite mich; So durch Freuden, als durch Leiden Führe du mich seliglich. Mar v. Schenkendorf, † 1817. hin cresc. 1. Weil ich Je su Schäf- lein bin, Freu ich mich nur M. cresc. Ü ber mei- nen Der mich wohl weiß Volksweise. gu 195 zu = and ten Hir- ten, be wir ten, = C ;; Der mich lie- bet, Der mich kennt Und bei meinem Na- men nennt. 151 107. Etwas ruhig. P 2. Unter seinem sanften Stab Geh ich ein und aus und hab Unaussprechlich süße Weide, Daß ich keinen Mangel leide. Und so oft ich durstig bin, Führt er mich zum Brunnquell hin. 3. Sollt ich denn nicht fröhlich sein, Ich beglücktes Schäfelein? Denn nach diesen schönen Tagen Werd ich endlich heimgetragen In des Hirten Arm und Schoß: Amen! ja mein Glück ist groß! Luise v. Hayn, † 1782. Chr. Palmer, 1875. 92 C -AA S III. Jesuslieder. 1. Wir haben einen Hir lieb; Das E- lend der Ver = trieb, P Ihn auf = irr: ritar. die = ten, Und der hat uns so 115 ten Ihn auf die Er= de Er de trieb. 24 ritar. 2. Daß wir den Heiland finden, Ergriff uns seine Hand; Sonst ging es uns wie Blinden. In einem fremden Land.:;: 3. Er will uns treu bewahren, Der treue Kinderfreund; Wir sollen einst erfahren,:: Wie gut er es gemeint.:,: Dr. Chr. G. Barth, † 1862. 8* 116 108. Ruhig. ve + P 1. Ein Gärt- ner geht im Garten, Wo tau- send Blu- men . Pl cresc. blühn, Und al le treu zu = 3 4 1. cresc. mühn, Ift einzig sein III. Jesuslieder. 18 Weise: Es waren zwei Königskinder. A. 109 a. Sehr ruhig. P P LIch 2. Der gönnt er sanften Regen, Und jener Sonnenschein: Das nenn ich treues Pflegen,:,: Da müssen sie gedeihn.:,: 3. In liebenden Gedanken Sieht man sie fröhlich blühn; Sie möchten mit den Ranken:: Den Gärtner all umziehn.:,: 4. Und wenn ihr Tag gekommen, Legt er sie an sein Herz, Und zu den selgen Frommen:: Trägt er sie himmelwärts;:,: ? war- ten, Iſt einzig sein Be5. Zu seinem Paradiese, Zu seiner schönen Welt, Die nimmermehr wie In Staub und Asche fällt.:,: diese Bemühn. e 6. Hier muß das Herz verglühen, Das Weizenkorn verdirbt; Dort oben gilt ein Blühen,:,: Das nimmermehr erstirbt.:: Max v. Schenkendorf, † 1817. Dem. Bortniansky, † 1825. 8 be= te an die Macht der Lie geb mich hin dem frei en Trie = = be, Die sich in be, Mit dem ich 18 Je Wurm ge statt = z su of fen- bart; Ich 1 an mich zu 9: dim. e ritar. mich ver- sen £ III. Jesuslieder. lie = 1 bet ward, d A T den ken, Ins Meer der 7 0 fen. cresc. POP Ich will, cresc. Lie = 117 an= be dim. e ritar. 2. Wie bist du mir so sehr gewogen, Und wie verlangt dein Herz nach mir! Durch Liebe sanft und stark gezogen Neigt sich mein alles auch zu dir. Du traute Liebe, süßes Wesen, Du hast mich, ich hab dich erlesen. 3. Für dich ist ewig Herz und Leben, Erlöser, du mein einzig Gut! Du haft für mich dich hingegeben Zum Heil durch dein Erlösungsblut. O Heil des schweren, tiefen Falles, Für dich ist ewig Herz und alles! 4. O Jesu, daß dein Name bliebe Im Grunde, drück ihn tief hinein! Möcht deine süße Jesusliebe In Herz und Sinn gepräget sein! In Wort und Werk, in allem Wesen Sei Jesus und sonst nichts zu lesen! Gerh. Tersteegen, † 1769. * 109 b. Nach der vorigen Weise. 1. Ein Nam ist mir ins Herz geschrieben, Den keine Zunge würdig spricht; Auch wenn mich alles will betrüben, Ist er mir Salbe, Trost und Licht: So oft ich Jefum höre nennen, Will mir das Herz im Leibe brennen. 2. In dir, o Jesu, ist mein Himmel, Dein Nam ist meine Seligkeit; Im Sorgendrang, im Weltgetümmel Giebt er mir Halt und Festigkeit. Ist Jeſus immer meine Freude, Bleibt jeder böse Feind beiſeite. 3. O könnt ich wohl was Schönres sagen? Herz, Mund und Hand spricht Jesus aus; Ruf ich, so hört er meine Klagen, Sink ich, so reißt er mich heraus. Nichts außer ihm ist meine Freude, Er ist und bleibt des Herzens Weide. 4. Ich habs gesagt: Mein Jesus bleibet Mein Herr und Gott, mein Trost und Mut. Ob auch die Welt Gespötte treibet Und scherzt mit meinem höchsten Gut: Soll doch kein Aug was andres sehen, Als Jesum mir im Herzen stehen. 118 110. Langsam. be 9 c Ru- hend in sei- ner cresc. CB 1. Si- cher in Je su Ar- men, Si- cher an seiner Brust, = cresc. pin tempo. Si= cher in Je AP B Mit hol- der Hirten- ſtim- me Ruft mir mein Hei- land zu: a : III. Jesuslieder. 13 Lie 2 su Laß ab vom eig- nen Rin- gen, An mei- nem Her- zen ruh! J = Aus dem Englischen. 6 f a: D. C. al segno sin al Fine. P Fine. be, Da find ich Him- mels- lust. 8 a dim. e rit. े dim. e rit. III. Jesuslieder. 119 2. Sicher in Jesu Armen, Los von der Sorge Qual, Sicher in der Versuchung Durch Jesu Wundenmal. Frei von dem Druck des Kummers, Frei von des Zweifels Pfad; Nur noch ein wenig Prüfung, Nur etwas Thränenfaat; 3. Jesu, des Herzens Zuflucht, Jesu, du starbst für mich! Sicher auf diesen Felsen Stüß ich mich ewiglich. Hier will ich stille warten, Bis daß vergangn die Nacht, Bis an dem goldnen Ufer Leuchtend der Tag erwacht. be mf 111. Ruhig bewegt. P 9€ O Got mf 1. Schönster Herr Je su, 8 P H = tes Dich will ich eh = = g und Ma= ri= en Sohn: Dich will ich lieben, g CH a 9 1 cresc. Herrscher aller En den, dolce. cresc. Aus dem 12. Jahrh. dolce. ren, Du meiner See- len Freud und Kron. and P a 00 P 2. Schön sind die Felder, Noch schöner sind die Wälder In der schönen Frühlingszeit; Jesus ist schöner, Jesus ist reiner, Der unser traurig Herz erfreut. 3. Schön leucht die Sonne, Noch schöner leucht der Monden Und die Sternlein allzumal; Jesus leucht schöner, Jesus leucht reiner Als all die Engl im Himmelssaal. 4. Alle die Schönheit Himmels und der Erden Ist verfaßt in dir allein. Jesu, wir flehen, Wollst auf uns sehen Mit deiner Augen mildem Schein. 5. Wann endlich sterbe, Daß ich nicht verderbe, Laß mich dir befohlen sein! Wanns Herz wird brechen, Laß mich dann sprechen: Jesu, nimm auf die Seele mein!" Kreuzfahrerlied aus dem 12. Jahrh. 120 III. Jesuslieder. 112. Gott ist die Liebe: siehe S. 123. 113. Wer ist wohl, wie du: siehe zu Nr. 3. 114. Nicht zu schnell. 2 음 6 3 gea a 2 1. Wo ist Je- sus, mein Ver- lan- gen, Mein Ge- lieb- ter und mein pbp Freund? Ach, wo ist er 8 -6 a W. mach: Wo ist Je- sus, den sie 6. hinge gan- gen? Wo mag er eid = Schlesische Volksweise. ē ſein? Meine Seel ist sehr be- trü- bet Mit viel Sünd und Un- ge음 20 zu fin- den -6 lie- bet, Den sie suchet Nacht und Tag?! do .a. 2. Er vertreibt mir Angst und Schmerzen, Er vertreibt mir Sünd und Tod. Quält mich was in meinem Herzen: Er hilft wiederum aus Not. Darum will ich nicht ablassen, Will ihn suchen hin und her, In den Wäldern, auf den Straßen, Will ihn suchen mehr und mehr. 3. Liebster Jefu, laß dich finden! Meine Seele ruft nach dir. Ach vergieb mir meine Sünden! Heiland, zieh mich ganz nach dir. Stille, Jesu, mein Verlangen! Sei und bleibe du doch mein; Laß mich einzig dir anhangen Ludämilie Elisb. Gräfin v. Schwarzburg, † 1672. Und auf ewig bei dir sein. 115 a. Langsam. P Đibe Pp 7: 1. Was hätt ich, hätt ich Je- sum nicht Auf ewig mir er= P to ren? Für flücht- ge Freu- den ew- gen Schmerz! Ach oh- ne = I cresc. III. Jesuslieder. cresc. lo ren! Ver= lo = ar mes Herz, Hättst du dich selbst ver lo ren, Hättst du dich selbst ver= = - 8 121 ren! H Je- sum, 2. Was könnt mir doch die ganze Welt Für meinen Jesum geben? Und wär die ganze Welt auch mein, Nein, sollt ich ohne Jesum sein,:,: Da möchte ich nicht leben!:,: Nicht leben! 3. Wer wär mein Tröster dann im Schmerz, Wer auf dem Sterbebette? Wer einst am Tage des Gerichts? Ach hier und dort hätt ich ja nichts, :: Wenn Jesum ich nicht hätte!:,: Nicht hätte. 4. Ich hätte nichts als ewge Bein Für stundenlang Ergößen! Ach, ohne Jesum dort und hier Gedanke, weiche fern von mir,:,: Gedanke voll Entfeßen,- Entfeßen. :,: 5. Nun aber, da ich Jesum hab, O welch ein reiches Leben! Ist Erde doch und Himmel sein, Drum ist auch alles, alles mein,:: Weil er sich mir gegeben,:,: Gegeben. A. Morath, geb. 1805. impif D₂ 122 रह * 115 b. 93 1. 5-2 lein ( dein. VA% Ich will mich mit dir ver lo- ben, Lieb- ster Je= su, du alWirst von mir aus Lieb er ho- ben; Nunmehr bin ich gänz- lich C III. Jesuslieder. 3 4 Step 116. Nicht zu langsam. P 54 8 韓 :: 호 Zwar die Welt wird mich stets has- sen, Denn sie has- set dich zu2 1 a 1 8 gleich; Kann ich aber dich um- fas- sen, So bin ich ver- gnügt und reich. d 21 f ple 2. O wie lang hab ich verzogen Und dich, Seelenfreund, veracht; O wie oft ward ich betrogen Und von dir hinweggebracht. Aber nun soll uns nichts scheiden, nicht das Leben, nicht der Tod, Nicht das Kreuz, nicht Schmach und Leiden, Weder Unglück, Schmerz noch Not. 9 3. Stärke du nur meinen Willen Wider meiner Feinde List; Denn du mußt in mir erfüllen, Was dem Fleisch unmöglich ist. Laß mich nicht mehr von dir wanken; Ach! wo soll ich sonst auch hin? Weil ich nicht nur in Gedanken, Sondern wirklich bei dir bin. 4. Nun, sei tausendmal gegrüßet, Jesu, meine süße Lust! Sei mir mtausendmal gefüffet, Sei du mir allein bewußt: Sei mein Wunsch und mein Verlangen, Sei mein Bräutigam und Hort; Sei du meiner Seele Prangen, Sei mein alles hier und dort. e K. Voigtländer, † 1857. 1. Laßt mich gehn, Laßt mich gehn, Daß ich Je- sum mö- ge III. Jesuslieder. 津 # sehn! Meine Seel ist voll Ver- lan- gen, Ihn auf e= wig JJ cresc. cresc. 1 cresc. fan- gen Und vor seinem Thron zu cresc. 94 mf ritard. - 112. Etwas lebhaft. mf 53-0 stehn. P ritard. 2.:: Süßes Licht,:,: Sonne, die durch Wolken bricht: O, wann werd ich dahin kommen, Daß ich dort mit allen Frommen Schau dein holdes Angesicht!. 3. Ach, wie schön:: Ist der Engel Lobgetön! Hätt ich Flügel, hätt ich Flügel, Flög ich über Thal und Hügel Heute noch nach Zions Höhn! 4.: Wie wirds sein,:,: Wenn ich zieh in Salem ein, In die Stadt der goldnen Gassen Herr, mein Gott, ich kanns nicht fassen, Was das wird für Wonne sein! 123 5.:: Paradies,:,: Wie ist deine Frucht so süß! Unter deinen Lebensbäumen Wird uns sein, als ob wir träumen: Bring uns, Herr, ins Paradies! G. Knat, 1878. zu um1. Gott ist die Lie- be, Läßt mich erlösen; Gott ist die Liebe, Er liebt auch mich. Volksweise. 2. Ich lag in Banden Der schnöden Sünde: Ich lag in Banden Und konnt nicht los. 3. Ich lag im Tode, des Teufels Schrecken; Ich lag im Tode, Der Sünden Sold. 4. Er sandte Jesum, Den treuen Heiland; Er sandte Jesum Und macht mich los. Drum sag ich noch 2c. 5. Jesus, mein Heiland, gab sich zum Opfer; Jesus, mein Heiland, Büßt meine Schuld. 6. Er ließ mich laden Durchs Wort der Gnaden: Er ließ mich laden Durch seinen Geist. Drum sag ich noch 2c. 7. Du heilst, o Liebe, All meinen Jammer; Du stillst, o Liebe, Mein tiefstes Weh. 8. Du läßt mich erben Die ewge Freude; Du läßt mich erben Die ewge Ruh. Drum sag ich noch 2c. Aug. Rische. 124 cresc. cresc. Drumsag ich noch einmal: Gott ist die Liebe, Gott ist die Lie- be! Er liebt auch mich. 117. fhei 1. 92 c t Ich will dich Ich will dich L lie- ben, mei- ne wäh- ren- der Be e = Zier; gier; a III. Jesuslieder. 6 P lieben, meine Stär- te, lieben mit dem Wer= te -00 ritard. 8 3. B. König, Harmonischer Liederschatz 1738. Licht, Bis mir das Herze bricht. ritard. Ich will dich I a Ich will dich Und im mer = lie- ben, schön- stes 其 2. Ich will dich lieben, o mein Leben, Als meinen allerbesten Freund; Ich will dich lieben und erheben, So lange mich dein Glanz bescheint; Ich will dich lieben, Gottes Lamm, Als meinen Bräutigam. 3. Ach daß ich dich so spät erkennet, Du hochgelobte Schönheit du! Und dich nicht eher mein genennet, Du höchstes Gut und wahre Ruh; Es ist mir leid und bin betrübt, Daß ich so ſpät geliebt! 4. Ich lief verirrt und war verblendet; Ich suchte dich und fand dich nicht; Ich hatte mich von dir gewendet und liebte das geschaffne Licht. Nun aber ists durch dich geschehn, Daß ich dich hab ersehn. III. Jesuslieder. 125 5. Ich danke dir, du wahre Sonne, Daß mir dein Glanz hat Licht gebracht; Ich danke dir, du Himmelswonne, Daß du mich froh und frei gemacht; Ich danke dir, du güldner Mund, Daß du mich machst gesund! 6. Ich will dich lieben, meine Krone, Ich will dich lieben, meinen Gott; Ich will dich lieben ohne Lohne Auch in der allergrößten Not; Ich will dich lieben, schönstes Licht, Bis mir das Herze bricht. 3. Angelus Silesius, † 1677. 118. Etwas ruhig. P 1. 3 4 9 3 54 O 8 Der be ste Freund ist in dem Him- mel, Auf Er= den ( Denn bei dem falschen Welt ge- tüm- mel Steht Red- lich= 8 P sind nicht Freun- de viel; keit oft auf dem Spiel: meint: Mein Je = = fus rit. K. rit. cresc. • Drum hab ichs im- cresc. der be Schlesische Volksweise. = 9 Univ.- Bibl. Glessen mer so ge= ste Freund. 8 2. Die Menschen sind wie eine Wiege, Mein Jesus stehet felsenfest, Daß, wenn ich gleich darniederliege, Mich seine Freundschaft doch nicht läßt. Er ists, der mit mir lacht und weint. Mein Jesus ist der beste Freund. 3. Mein Freund, der mir sein Herze giebet, Mein Freund, der mein, und ich bin sein, Mein Freund, der mich beständig liebet, Mein Freund bis in das Grab hinein. Drum hab ichs immer so gemeint: Mein Jesus ist der beste Freund. 4. Er läßt sich selber für mich töten, Vergießt für mich sein eigen Blut; Er steht mir bei in allen Nöten, Er spricht für meine Schulden gut. Ach, hab ichs nun nicht recht gemeint? Mein Jesus ist der beste Freund. Benj. Schmold, † 1737. 126 119 A. Mäßig bewegt. P cresc. cresc. Blik te voll Er 2 1. 16² 1. t III. Jesuslieder. Je su, Gna- den= son= ne, Brunnquell al= ler Won- ne, d bar= Tröste selbst mich Ar 9c LJ a U. 0 -0men Auf dein Kind her- ab; a 8 a Süße See Nei- ge dich = men, Sei mein Schild und JSprich, o Herr, dein A- men Heil- ge deinem Na- men Weisel: Freiheit, die ich meine. U. 7 * = len- zier, zu mir! 2. Tilg all meine Sünde, Herr, in deinem Blut, Daß dein Zorn verschwinde, O mein höchstes Gut! Laß mir deine Wunden, Deiner Marter Schön Alle Tag und Stunden Vor den Augen stehn! 3. Dir nur will ich leben Und für dich nur sein; Dir mich ganz ergeben Und zum Opfer weihn. Sprich dazu dein Amen, O mein Fels und Hort! Preis sei deinem Namen, Preis dir hier und dort! G. Knat, 1878. B. 142 b. P Stab! P Q -0it- ber unsern Bund; Aller Herz und Mund! a Karl Gros 1818. 54 a Treu er Hir= te, Stärke, voll be rei te = b t a P III. Jesuslieder. -0 = Dei f lei te, Führ uns 1. Wen = Je sus liebt, Himmel hoch, 2. Im 3. Und giebt und schenkt, 4. Und liebt auch mich, = ner * d Kin= 2: -0 2 2 은 p² 2. Gieb uns Gnad und Segen, Sei uns Trost und Licht; Zeig auf dunkeln Wegen Uns dein Angesicht! Halt uns stets hienieden Treu bei deinem Wort! Gieb uns deinen Frieden Hier und ewig dort! Fr. A. Krummacher, 1808. 120. Eines wünsch ich mir: siehe zu Nr. 73. 121. Liebe, die du mich zum Bilde: siehe zu Nr. 25. 122. Fr. Silcher, 1860. Etwas ruhig. d der P. im= mer= dar! d. 2 1. fann allein Recht fröhlich sein Und nie 2. Got tes Thron Liebt Gottes Sohn Die Sei 3. Ga ben viel Ohn Maß und Ziel Und sorgt 14. auf mich Acht: Drum Tag und Nacht Bin froh 3 Schar! Wen Je sus liebt, Im Himmel hoch, Und giebt und schenkt Und liebt auch mich, 음 a: 8: P P 127 t + * 7 trübt. noch. denkt. cresc. Der Auf Der Giebt be= nen und auch ich. Wilhelm Hey, † 1854. cresc. # 128 123. Mäßig. P fe 1. Wenn ich ihn nur P ist, Wenn mein Herz bis dim. e rit. cresc. III. Jesuslieder. HA cresc. An- dacht, Lieb und Freu nie vergißt: Weiß ich nichts von Lei hin zum ha : P de. S Gra- = be, Wenn er mein nur Karl Breidenstein 1824. de, P 8 be Sei- ner Treu- e Fühle nichts als P- odim. e rit. 2. Wenn ich ihn nur habe, Laß ich alles gern, Folg an meinem Wanderstabe Treugesinnt nur meinem Herrn; Lasse still die andern Breite lichte volle Straßen wandern. 3. Wo ich ihn nur habe, Ist mein Vaterland: Und es fällt mir jede Gabe Wie ein Erbteil in die Hand. Längst vermißte Brüder Find ich nun in seinen Jüngern wieder. 4. Wenn ich ihn nur habe, Ist der Himmel mein; Ewig wird zu süßer Labe Seiner Liebe Flut mir sein, Wenn er wird in Freuden mich auf grünen Lebensauen weiden. Fr. G. v. Hardenberg, † 1801. 124. Langsam. P 1. Nur mit Je su will ich Pil- ger = III. Jesuslieder. ihm geh froh ich ein und aus; dim. e ritar. E cresc. + cresc. Weg und Ziel find ich bei kei- nem DE an- dern, Er al- lein bringt Heil in Herz und Haus, lein bringt Heil in Herz und Haus. 4. wan= dern, Nur mit d 129 + Schück. 9 Er aldim. e ritar. P 2. Berg und Thal und Feld und Wald und Meere, Froh durchwall ich sie an seiner Hand; Wenn der Herr nicht mein Begleiter wäre,:,: Fänd ich nie das wahre Vaterland.:,: 3. Er ist Schuß, wenn ich mich niederlege, Er mein Hort, wenn früh ich stehe auf; Er mein Rater auf dem Scheidewege:: Und mein Trost bei rauhem Pilgerlauf.:,: 4. Bei dem Herrn will ich stets Einkehr halten, Er sei Speis und Trank und Freude mir; Seine Gnade will ich lassen walten,:: Ihm befehl ich Leib und Seele hier;:,: 5. Bis es Abend wird für mich hienieden, Und er ruft zur ewgen Heimat hin, Bis mit ihm ich gehe ein zum Frieden,:: Wo sein selger Himmels gast ich bin.:,: Schück. Posaunenbuch. 130 126. b 2b C 1. Eins ist not! Ach Herr, dies Eine Leh- re mich er- ken- nen doch! Alles an- dre, wies auch scheine, Ist ja nur ein schweres Joch, Dar- un- ter das Her ze sich : Br. Han. S.-H. Br. Lb. e Ei= ne, das III. Jesuslieder. e Br. Han. S.-H. Br. Lb. den noch kein wahres Ver- gnü- gen er ja get. Er lang ich dies = = = 1704. na= get und pla- get, Und g al= les er fetzt, So Si- nem in al= lem er= gött. sanato werd ich mit III. Jesuslieder. 131 2. Seele, willst du dieses finden, Suchs bei keiner Kreatur; Laß, was irdisch ist, dahinten: Schwing dich über die Natur. Wo Gott und die Menschheit in Einem vereinet, Wo alle vollkommene Fülle erscheinet: Da, da ist das beste, notwendigste Teil, Mein Ein und mein Alles, mein seligstes Heil. 3. Aller Weisheit höchste Fülle In dir ja verborgen liegt. Gieb nur, daß sich auch mein Wille Fein in solche Schranken fügt, Worinnen die Demut und Einfalt regieret Und mich zu der Weisheit, die himmlisch ist, führet. Ach, wenn ich nur Jesum recht kenne und weiß, So hab ich der Weisheit vollkommenen Preis. 4. Nichts kann ich vor Gott ja bringen, Als nur dich, mein höchstes Gut. Jesu! es muß mir gelingen Durch dein rosinfarbes*) Blut. Die höchste Gerechtigkeit ist mir erworben, Da du bist am Stamme des Kreuzes gestorben: Die Kleider des Heils ich da habe erlangt, Worinnen mein Glaube in Ewigkeit prangt. *) scharlachrotes. Jef. 1, 18. 5. Nun, so gieb, daß meine Seele Auch nach deinem Bild erwacht: Du bist ja, den ich erwähle, Mir zur Heiligung gemacht. Was dienet zum gottlichen Wandel und Leben, Jst in dir, mein Heiland, mir alles gegeben; Entreiße mich aller vergänglichen Lust: Dein Leben sei, Jesu, mir einzig bewußt. Joh Heinr. Schröder, † 1728. 9: 125. Etwas ruhig. mf mf 2 4 mf 1. Wenn al= le 2. Oft möcht ich 2 4 R. wer- den, So bleib ich dir doch wei- nen, Daß du ge- stor ben 3. Du stehst voll treu- er Liebe Noch immer je dem 4. Ich habe dich empfunden, Olas se nicht = von mf F. Mendelssohn- Bartholdy, † 1847. un- treu bit- ter p Für Von 1. treu, Daß Dankbarkeit auf Erden nicht aus gestorben ſei. 2. bist, Und man- cher von den Deinen Dich le bens- lang ver- gißt. 3. bei; Und wenn dir keiner blie- be, 4.mir; Laß in- nig mich ver- bun- den So bleibst du den noch treu; Die Auf ewig sein mit dir. Einst Soli. 9* 132 1. mich um- fing dich 2. Liebe nur ge 3. treu- ste Lie- be 4. schau- en mei- ne = Hoa an it = 1. geb ich dir mit Freu- den Auf 2. doch wer kennt dein Lie ben, Und wer : 3. bit terlich und schmie- get = 4. sin ken lie- bend nie- der 1. geb ich dir mit 2. doch wer kennt dein Lei den, Ver- gingst für mich so viel trie ben Hast du = 127. Innig, mäßig bewegt. Soli. 9 III. Jesuslieder. Halbchor. P P = fie- get, Am Ende fühlt man sie, Brüder Auch wie der him= mel- wärts 3 A = 3. bit terlich und schmie- get ? 4. sin ten lie bend nie der 3 = Sich Und P ge kind- lich fal= len e= wig die ses Herz, Drum denkt dar= an? Und an dir .. Freu- den Auf Lie ben, Und wer ritard. in Schmerz; Drum ge= than; Und Weint Und Sich find lich Und fal= len Chor ritard. = dein Knie, Weint ans Herz, Und e= wig die ses Herz. ge- denkt dar- an? an dein Knie. dir ans Herz. Fr. G. v. Hardenberg, † 1801. mf 9 28 1. Ich will von mei- nem Je su singen, Von sei- ner Gna- de James Mr. Grannham. III. Jesuslieder. 2 Lieb und Treu, Von seinem bit- tern Kreuzes- lei- den, Von sei- ner Blutskraft, die macht frei. ff Je su, Von seiner Gna = F = MA f Chor. Singt, o be 133 fingt von meinem 7 de, Lieb und Treu. Von sei nem = bit= tern Kreuzes- lei- den, Von seiner Blutskraft, die macht frei. 2. Ich will von seinen Wundern rühmen, Wie er die Sünder selig macht. Er hat auch mir durch sein Verfühnen Himmlisches Licht und Heil gebracht. Singt, o singt 2c. 3. Ich will den teuren Heiland preisen, Sein Regiment ist ohne Fehl; Er hilft den Seinen völlig siegen über die Sünde, Tod und Höll. Singt, o singt 2c. 134 128 A. In ruhiger Bewegung. mf b 1. € A { Komm Kommt, Brü- der, laßt uns ist ge- fähr- lich 96 mf IV. Reichslieder. einer Kraft zur an * B. 46 b. 1.0. T. a Kommt, stär- ket eu- ren Mut, Zur Ewigkeit zu wan- dern, Von ge- hen: Der Abend kommt herbei. ste- hen In dieser Wüste- nei: 22₁. e 3. Schmücklin. 6 P Weise: Von Gott will ich nicht laffen. T. Hb. ## dern; Es ist das Ende gut. + 2. Kommt, Brüder, laßt uns wandern: Wir gehen Hand an Hand. Eins freuet sich am andern In diesem wilden Land. Kommt, laßt uns kindlich sein, Uns auf dem Weg nicht streiten: Die Engel uns begleiten Als unsre Brüderlein. Gerh. Tersteegen, † 1769. Vers 3 u. 4. siehe 3st. Ausgabe. े 1. { Mit Ernst, o Menschenfin- der, Das Herz in euch beſtellt! Bald wird das Heil der Sün- der, wunderstar- ke 1571. 2 Held, 2. hb. M. O. Den Gott aus Gnad al- lein Der Welt zum Licht und Le-- bebed de bot!! spro- chen hat zu 121 1. Bg. Br. Han. Lb. Christliche Gemeinschaft. the Bg. Br.Hb.Han. 3 a. M. Mit Ernst, o Men- schen- kin -6 ge dé = = Bei al= len kehren ein. 8 135 Bg.Br. Hb.Han.. Br.Han. ben, Bei 3.Hb. 部 al= len 2. Han. ben Verfeh- 3 b. Bg. = ren ein. -0 O der, Den Gott aus Gnad al- lein. Ō Bei al len teh- ren ein. : + 2. Bereitet doch fein tüchtig Den Weg dem großen Gast, Macht seine Steige richtig, Laßt alles, was er haßt; Macht alle Bahnen recht, Die Thal laßt sein erhöhet; Macht niedrig, was hoch stehet, Was krumm ist, gleich und schlecht. 3. Ein Herz, das Demut übet, Bei Gott am höchsten steht; Ein Herz, das Hochmut liebet, Mit Angst zu Grunde geht; Ein Herz, das richtig ist Und folget Gottes Leiten, Das kann sich recht bereiten, zu dem kommt Jefus Christ! 4. Ach mache du mich Armen Zu dieser heilgen Zeit Aus Güte und Erbarmen, Herr Jesu, selbst bereit: 3euch in mein Herz hinein Vom Stall und von der Krippen; So werden Herz und Lippen Dir allzeit dankbar sein! Val. Thilo der Jüng., † 1662. 136 IV. Reichslieder. 129. So lange Jesus bleibt der Herr: siehe zu Nr. 55. 130. Weise: O gesegnetes Regieren.( O Durchbrecher aller Bande.) Aus der Brüdergemeinde. 10 1. Herz und Herz vereint zusammen Sucht in Gottes Her- zen Ruh, 12af- set eure Liebesflammen Lo- dern auf den Hei- land zu. F Er das Haupt, wir sei- ne Glie- der, Er das Licht und wir der Schein; Er der Mei- ster, wir die Brü- der, Er ist unser, wir sind sein. be 2. Kommt, ach, kommt, ihr Gotteskinder, Und erneuert euren Bund! Schwöret unserm überwinder Lieb und Treu aus Herzensgrund! Und wenn noch der Liebeskette Festigkeit und Stärke fehlt, so flehet um die Wette, Bis sie Jesus wieder stählt. 3. O du treuster Freund, vereine Selbst dir die geweihte Schar, Daß sie es so herzlich meine, Wies dein letzter Wille war, Und daß, wie du Eins mit ihnen, Also sie auch Eines sein, Sich in wahrer Liebe dienen Und sich an einander freun. 4. Laß uns so vereinigt werden, Wie du mit dem Vater bist, Bis schon hier auf dieser Erden Kein getrenntes Glied mehr ist; Und allein von deinem Brennen Nehme unser Licht den Schein, Also wird die Welt erkennen, Daß wir deine Jünger sein. Nit. L. Graf v. Zinzendorf, † 1760. 131 A. f N Chistliche Gemeinschaft. Weise: Nun danket all und bringet Ehr. B. ( Auch in lauter gleichwertigen Noten.) 1. Den Dei- nen von der Liebe Macht 2. Daß dei ne lek te Sorge war * B. 14b. -01. Der du noch in der letz- ten Nacht, Eh du für uns er- blaßt, 2. Er- inn- re dei ne klei- ne Schar, Die sich sonst leicht ent- zweit, 3 8 B. 7 = 137 Joh. Crüger 1658. 2.0 B C So schön ge- pre digt haft: Der Glie- der Ei= nig= feit! Nit. L. Graf v. Zinzendorf, † 1760. fdd -61. Nun dan- ket all und brin- get Ehr, Ihr Menschen in der be did Welt, Dem, dessen Lob der En gel Heer Jm Him- mel stets vermeldt. 1 9 2. Ermuntert euch und singt mit Schall Gott, unserm höchsten Gut, Der seine Wunder überall Und große Dinge thut; 3. Der uns vom Mutterleibe an Frisch und gesund erhält Und, wo kein Mensch nicht helfen kann, Sich selbst zum Helfer stellt. 4. Der, ob wir ihn gleich hoch betrübt, Doch bleibet gutes Muts, Die Straf erläßt, die Schuld vergiebt, Und thut uns alles Guts. 5. Er gebe uns ein fröhlich Herz, Erfrische Geist und Sinn; Und werf all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz Ins Meeres Tiefe hin. 6. So lange dieses Leben währt, Sei er stets unser Heil; Und bleib auch, wenn wir von der Erd Abscheiden, unser Teil. Paul Gerhardt, † 1676. 138 132 A. Mäßig bewegt. mf P C O mf Eintracht und in 2c VOD IV. Reichslieder. 5 A. 19 1. Wie lieblich ists hie- nie- den, Wenn Brüder treu ge= sinnt, In Ang -8. Frie- den Vertraut bei- sam- men sind! re Gackstatter. E 2. Wie Tau vom Himmel nieder Auf Gottes Berge fließt, Also auf Christi Glieder Der Segen sich ergießt. 3. Und einstens wird erneuet Durch sie die heilge Stadt, Was Knecht ist, wird befreiet, Und rein, was Flecken hat. 4. Und alles Volk der Erde Geht nun zum Lichte ein; Dann wird nur Eine Herde Und nur Ein Hirte sein. F. G. Wetzel, † 1819. महे cresc. * B. 34b. Nicht zu langsam. € 1. Er wacht vom fü- ßen Schlummer, Ge- stärkt durch sanf- te Ruh, Jauchzt, Vater, frei von Kummer, Preis un ser Herz dir zu. = + cresc. Scholius. Christliche Gemeinschaft. 139 2. Du bist es, der dem Müden, Dem Schwachen Kraft geschenkt, Du sprachest: Schlaft in Frieden! Erwachet ungefränkt! 3. Nun streust du Lust und Segen Auf alles was wir sehn; Wir sehn sich alles regen Und alles neu erstehn. 4. Gott, wie glänzt im Laue So schön die Morgenflur; Die Welt, so weit ich schaue, Zeigt deiner Güte Spur. 5. Aus tausend Kehlen schallet Dir laut des Waldes Chor; Von tausend Blumen wallet Dir Opferduft empor. 6. O laßt uns auch erheben Den Herrn das Leben lang; Ja, unser ganzes Leben Sei lauter Lobgefang! 3. C. Lavater, † 1801. 133. Freudig. mf 2 254 8 A 1. Heil- ge Lie- be, Himmelsflamme, Reinen Her- zen bb bbb 2 4 mf cresc. E. 中 wußt! Aus- fluß aus dem Opfer- lam- me, Sen- te dich in un- fre Brust! N cresc. 2. nur be 2. Freude, wie die Selgen fühlen, Freude, die die Welt nicht kennt, Komm, uns Dürstende zu kühlen! Einige, was sich getrennt. 3. Herzensruhe, Gottesfriede, Gaben, die nur Jesus giebt, Ach, erquick uns, wir sind müde; Schatz, den unsre Seele liebt! 4. Jesusliebe, Bruderliebe, Töt unheilger Lüste Schmerz! Schenk uns deine keuschen Triebe Und ein unbeflecktes Herz! 5. Fels im Sturme, hoher Glaube, Mut im Kampf und in Gefahr, Mach uns treu, heb aus dem Staube Uns zu jener Siegesschar. * 84 b. Nach der vorigen Weise. 1. Laßt uns jauchzen, laßt uns singen! Jesus ist nun wieder da! Den man sah zum Grabe bringen, Der lebt neu! Halleluja! 2. Ach, wie hat der Jünger Seele über seinem Grab gebebt, Bis aus Josephs Felsenhöhle Engelruf erscholl:, Er lebt!" 3. Ja, er lebt! Nun ists gewonnen, mit der Bangigkeit ists aus; Alle Furcht ist nun zerronnen, Frei der Weg ins Vaterhaus. 4. über allen Grabeshügeln Auferstehungsblumen blühn, Und empor mit Engelsflügeln Christi Glieder zu ihm ziehn. 140 134A. Etwas ruhig. P be P 9 og H 1. O wie lieblich ists und fein, In dem Herrn ver- eint zu P J' > IV. Reichslieder. D. 8 sein; Und im trau- ten Bru- der- kreis Ihm zu bringen Lob und Preis. 2. Wie des Hermons frischer Tau Mild erquickt die dürre Au, Also stärkt in Freud und Leid Der Gemeinschaft Seligkeit. 3. Wie der Balsam köstlich war, Der da floß von Aarons Haar Nieder in sein ganzes Kleid, Duft entströmend nah und weit: 4. Also labend ist es auch, Wenn der selge Liebeshauch, Der aus Jesu Herzen geht, Seiner Gläubgen Herz durchweht. 5. Und er selbst der Seelenfreund, Der die Seinen so vereint Und den Liebesbund geweiht, Freut sich ihrer Seligkeit. 6. Halleluja sei dem Herrn Dargebracht von nah und fern! Dank ſei ihm in dieser Zeit, Lob und Ehr in Ewigkeit. 6. Knat,+ 1878. * B. 126b. P R: 1 Schweizerische Weise. D. 1. Nun so bleibt es fest da bei, Daß ich Je= su = a sei. Welt und Sün- de fahret hin, Weil ich schon in Je su bin! did. ei= gen Christliche Gemeinschaft. 141 2. Jesus ist mein höchstes Gut, Denn er gab sein teures Blut Auch für mich verlornes Kind, Daß mein Glaube Gnade find! 3. Herr, ich hang allein an dir, Nimm nur alles selbst von mir, Was dir nicht gefällig ist, Weil du doch mein alles bist. 4. Amen, ja, du hörest mich, Und ich armer lobe dich; Ja, zum voraus werd ich schrein: Jesus wird mein Helfer sein! E. G. Woltersdorf, † 1761. 135. selig Haus, wo man dich aufgenommen: siehe zu Nr. 206. 136. Weise: Es ist das Heil uns kommen her. Q. Joh. Walther, 1524. 1 bo 1. Bis hieher hat mich Gott gebracht Durch seine gro- ße Gü- te, Bis hieher hat er Tag u. Nacht Bewahrt Herz u. Ge- mü - te, S.-H. 2. H Bis hie- her hat er mich ge- leit, Bis hie- her hat er mich er- freut, Bis Cop hieher mir ge hol 2 = r S.-H. 1. 26. D. Br.Hb.Han.Lb. 2. Br. Lb. fen. Bis hie- her hat er mich er- freut. hol= fen. 2 2. Hab Lob und Ehre, Preis und Dank Für die bisherge Treue, Die du, o Gott, mir lebenslang Bewiesen täglich neue; In mein Gedächtnis schreib ichs an: Der Herr hat Großes mir gethan, Bis hieher mir geholfen. 3. Hilf fernerweit, mein treuer Hort, Hilf mir zu allen Stunden, Hilf mir an all und jedem Ort, Hilf mir durch Jesu Wunden; Hilf mir im Leben, Tod und Not, Hilf mir durch Christi Blut und Tod, Wie du bisher geholfen! Amilie Juliane, Gräfin von Schwarzburg- Rudolstadt, † 1706. 142 137. Langsam. P 2 4 1. cresc. cresc. P H Ists auch ei= ne Darf ich mich auch Wo so cresc. H O cresc. IV. Reichslieder. vie- le U. Freu- de, Mensch ge- bo= ren heute Meines Lebens Thrä- dim. nen, So viel Sünd und Not, dim. So viel ban ges Seh- nen, Schmerz und endlich Tod. : 2. P sein? freun, 2. Ja, es wär zum Weinen, Wenn kein Heiland wär; Aber sein Erscheinen Bracht den Himmel her! Wer zu ihm kann sagen: Mein Gott und mein Herr!" Der darf nimmer klagen, Stets wirds herrlicher. 3. Ich hab selge Stunden Oft bei dir, o Herr, Aus dir Kraft empfunden, Wenn mein Herz war schwer; Hast mir viel vergeben, Mir dem schnöden Kind, Neue Gnad gegeben Mir, der schlecht gedient. 4. Doch hat bei der Freude Auch der Christ viel Schmerz; Aber auch bei Leide Blickt er himmelwärts, Und vom Himmel nieder Blickt sein Herr ihn an, Daß er fröhlich wieder Weiter pilgern kann. 5. Endlich kommt er leise, Nimmt dich bei der Hand, Führt dich von der Reise Heim ins Vaterland. Dann ists ausgerungen; Ach, dann sind wir da! Droben wird gesungen Ein Viktoria. Rudolf Flad, † 1829. 138. Feierlich. m'f 1. C mf Reicht euch die Hand, ge- lieb= te Sind ei nes großen Bundes 4 Jal = le ( wie im herzlich freund, Tod ver eint; £ cresc. Christliche Gemeinschaft. = cresc. K. m f mf Graus, Wir hal- ten treu und red= lich : cresc. e ritard. Zeiten Sturm u. Graus, Wir hal- ten Brü- der, Glie- der, # Und trotz der Zei- ten Sturm und cresc. e ritard. cresc. Wir sind uns Im Leben cresc. 143 aus, Und trotz der A treu und red- lich aus. 2. Der einge Grund, auf dem wir stehen. Ist Christus und sein teures Blut; Das einge Ziel, darauf wir sehen, Ist Christus, unser höchstes Gut. :: Und unser Leitstern, Wehr und Hort Ist sein lebendig, kräftig Wort.:;: 3. Die sich nach Einem Meister nennen, Stehn alle auch für Einen Mann! Vergebens will der Feind uns trennen, In Einem greift er alle an; :,: Wir halten treue Brüderschaft Und siegen in des Herren Kraft!:,: 144 139. Etwas belebt. mf hand; a C 1. Wir reichen uns zum Bunde Die treu= e Brudermf mf 1 IV. Reichslieder. mf R. a Es ruht auf Fel- sen grun- de 3 2. a Die Liebe, die uns मे band. Ein Wort hat uns ver- bun= den, Wir tragen ein Pa nier: Das = did Wort von Je su Wun den Ist unsers Bun- des Zier. = cresc. I cresc. 2. Und ob auch alle weichen, Auf falschen Pfaden gehn, Uns eint ein Bundeszeichen, Das kann kein Sturm verwehn: Das Zeichen, das wir tragen, Das ist ein Kreuz im Schild, Das Ziel, dem wir nachjagen, Ist unsers Jesu Bild. 3. Wir wissen, was wir glauben, Obs auch der Welt ein Spott; Wer will uns ihn denn rauben, Den treuen Bundesgott! Und gehts zu hartem Streite, Er, er ist Schild und Wehr! Sein Name wird im Kampfe Noch heut nur herrlicher. Christliche Gemeinschaft. 145 4. Die Lügenmasten fallen, Die Kampfesstunde schlägt; Laut muß es jetzt erschallen, Was unsre Brust bewegt: Durchglüht von Jesu Lieben, Der uns zuerst geliebt, Laßt uns den Glauben üben, In dem er uns geübt. 5. So sei der Bund beschworen, Erneut in schwerer Zeit! Als Wahlspruch sei erkoren: Ihm treu in Ewigkeit! Und mag die Welt zersplittern, Uns bleibt das Schiboleth: Der Glaube darf nicht zittern, So lang das Kreuz noch steht." W. Hermann. 139 b.( 387.) Langsam. ₂² = 1. Sei an ge be- tet, sei gepriesen, Der du dein Licht uns 2. Ver- leih uns dei- nes Gei- stes Wei- he, Herr, heil- ge uns im F 1. leuchten läßt! 12. Herzens grund! 3 = re j1. heh 2. sprich zu= " P 9. 1. ihn uns wandeln treu und feſt, 2. feg - ne, ſeg= ne un sern Bund! = Posaunenbuch. 7. Du hast uns dei- nen Weg ge- wie- sen, Ver ei net sind wir heut aufs neu- e; = a 0 Bahn Zur ew gen gleich Dein Frie- de, " 1 * Und führ uns selbst die Zieh uns zu dir, und 0 6 Gottes- stadt hin Frie- de fei mit = Lehr 10 an! euch!" a: 146 140. Lebhaft. mf IV. Reichslieder. ¤ Aus dem Englischen. 1. Brü- der, seht die Bun- des- fah- ne In den Lüf- ten wehn. 2. Seht des Sa- tans mächt- ge Heere Wü- ten in dem Streit! 3. Blickt auf Jesu Kreu- zes- ban- ner, Hört auf sein Signal, 4. ,, Seid ge- treu!" ruft un ser Jesus, Denn Ich komme bald!" Gottes fie 2 gen 1. Neu be lebt sollt ihr die Rech- te 2. Manche sahn wir um uns fal- len, Drum seid kampf- be seinem Na- men Sie= get 3.Daß ihr bald in 4., Nimmuns, Herr, dir ganz zu ei gen!" Sa ge ü- ber= jung und Gott mit uns sei un fre Lo- sung! Vorwärts! Glo- ri = O fehn. = reit! M = all!! alt! so a! 75 + 書 Ah! uns winkt die Le- bens- kro- ne; Mut, Hal= le- lu- ja! d. ba 7 े 141.( 386.) Etwas ruhig. P mf fie 3 2 4 6 8 1. Va- ter, 564 mf 8 Thron her nie- der, = a P 272 Christliche Gemeinschaft. sieh auf € mf Wo sie in m f un- fre Brüder Auch von P + H in Schmachu. Schanden, Ret te fie aus ih 0 W. A. Mozart, † 1791. der Drang- sal sind, fe Weil man bei dir Hilfe findt, Weil man bei dd + 7 8 dei nem F dir Hil = PP 147 Schütze PP ren Banden, JJ P fe findt. P- o2. Unter ihrer Feinde Schnauben Gründ und mehre ihren Glauben, Ihre Hoffnung und Geduld; Halte sie an deinem Sohne, Mach sie froh mit jenem Lohne, Tröste sie mit deiner Huld.:,: 3. Stärke sie mit Lebensworten, Sei ihr Licht in dunkeln Orten, Fülle sie mit deinem Geist! Höre ihr geheimes Sehnen, Zähle ihre stillen Thränen, :: Laß sie sehn, was du verheißt.:,: 4. Jesu, der du selbst gelitten Und vor uns mit blutgen Schritten Aus der Welt zum Vater gingst: Zeige ihnen von dem Throne, Daß du dort die Lebenskrone:: Auch für ihr Haupt schon empfingst!:,: Ph. F. Hiller, † 1769. 10* 148 IV. Reichslieder. 142a. Bund der Brüder: siehe zu Nr. 56. 2), 12 142 b. Sprich, o Herr, dein Amen: siehe zu Nr. 119 B. 142 c. A. 346. Mäßig und gehalten. mf mf to Bit 1. Der Mensch hat nichts so ei= gen, So wohl steht ihm nichts an, Als daß er Treu er = spricht sich nicht zu R. = 화 er mit seines Gleichen Soll tre- ten a 3. Fr. Reichardt, † 1814. zei gen Und Freundschaft hal- ten kann; Wenn wei= 2: 0 in ein Band, Ver士 。 chen Mit Her- zen, Mund und Hand. 2. Die Red ist uns gegeben, Damit wir nicht allein Für uns nur sollen leben Und fern von Menschen sein; Wir sollen uns befragen Und sehn auf guten Rat, Das Leid einander klagen, So uns betreten hat. 3. Was kann die Freude machen, Die Einsamkeit verhehlt? Das giebt ein doppelt Lachen, Was Freunden wird erzählt. Der kann sein Leid vergessen, Der es von Herzen sagt; Der muß sich täglich fressen, Der insgeheim sich nagt. 4. Gott stehet mir vor allen, Die meine Seele liebt; Dann soll mir auch gefallen, Der mir sich herzlich giebt. Mit diesen Bundsgesellen Verlach ich Pein und Not, Geh auf den Grund der Höllen Und breche durch den Tod. Simon Dach, † 1659. B. 355. t Christliche Gemeinschaft. 926 1. Es zieht ein stil- ler En- gel Durch dieses Er- den- land, Zum ddid sei- nem Blick ist Frie R. = Trost für Er- den- män- gel Hat ihn der Herr ge- sandt. In 8 folg ihm stets hie= nie Caroline Wichern. 1 ## den Und mil- de sanf= te - den, Dem En= gel der a: 149 Huld, t 2 up. Ge- duld. 2. Er führt dich immer treulich Durch alles Erdenleid Und redet so erfreulich Von einer schönern Zeit. Denn willst du ganz verzagen, Hat er doch guten Mut; Er hilft das Kreuz dir tragen und macht noch alles gut. 3. Er macht zur linden Wehmut Den herbsten Seelenschmerz Und taucht in stille Demut Das ungestüme Herz. Er macht die finstre Stunde Allmählich wieder hell, Er heilet jede Wunde Gewiß, wenn auch nicht schnell. 4. Er hat für jede Frage Nicht Antwort gleich bereit, Sein Wahlspruch heißt: Ertrage, Die Ruhstatt ist nicht weit! So geht er dir zur Seite Und redet gar nicht viel Und denkt nur in die Weite, Ans schöne, große Ziel. Ph. Spitta,+ 1859. 150 142d.( 345.) Nicht zu langsam. buot IV. Reichslieder. 1. Ein ge- treu- es Herz zu wis- sen, Hat des höchsten Schatzes Preis; Der ist se- lig zu be grü- ßen, Der ein solches Klei- nod weiß. Mir ist wohl bei Freud und Schmerz, Denn ich weiß ein treu- es Herz. imated- lim dill 2. Läuft das Glücke gleich zu Zeiten Anders als man will und meint, Ein getreues Herz hilft streiten Wider alles, was ist feind. Mir ist 2c. 3. Sein Vergnügen steht alleine In des andern Redlichkeit, Hält des andern Not für seine, Weicht nicht auch bei böser Zeit. Mir ist 2c. 4. Gunst, die kehrt sich nach dem Glücke, Geld und Reichtum, das zerstäubt, Schönheit läßt uns bald zurücke, Ein getreues Herze bleibt. Mir ist 2c. 5. Nichts ist süßer als zwei Treue, Die dem ewigen Verein Sich, ob Sturm und Wetter dräue, Oder Sonne glänze, weihn! Mir ist 2c. P. Flemming, † 1640. Nic. Hermann 1560. 143. 3 Weise: Erschienen ist der herrlich Tag. C. 1. 1. In Got- tes Na- 3. Gersbach, 1830. A. men schei C -6 C den wir: Sein gött lich Wort rech : 2. Lb. J be- kennen wir, Und seiner Gnad 1. Han. D. Br. = Christliche Gemeinschaft. ten Glaubens le be schei den Fod 2. S.- 5. D. Wort beken 음 1 8 CH nen wir ben wir. Ky= ri begeh- ren wir, Des 3. 3. Hb. D. = e= leis. Kyrie 2 151 e C I 2. Freund von Freunden geschieden sind: Herr, bewahr dein gläubig Kind Und all, die hier vorhanden sind, Vor Unglück und vor böser Stund. Kyrieleis. 3. Geleit uns Gott in Ewigkeit Durch seine groß Barmherzigkeit; Der geb uns heut ein gut Geleit Mit Leib und Seele Sicherheit. Kyrieleis. 4. Gott dem Vater wir allein Mit Leib und Seel befohlen sein: Der bring uns fröhlich wieder heim In seiner Gnaden Schuß und Schirm. Kyrieleis. Joh, Hiltstein.( 1557.) Leis. * 80b. Nach der vorigen Weise: 1. Früh morgens, da die Sonn aufgeht, Mein Heiland Christus aufersteht. Vertrieben ist der Sünden Nacht, Licht, Heil und Leben wiederbracht. Halleluja. 2. Nicht mehr als nur drei Tage lang Bleibt mein Heiland in Todeszwang. Am dritten Tag durchs Grab er dringt, Mit Ehren sein Siegsfähnlein schwingt. Halleluja. 3. Wunder groß: o starker Held! Wo ist ein Feind, den er nicht fällt? Kein Angststein liegt so schwer auf mir, Er wälzt ihn von des Herzens Thür. Halleluja. 4. Er nährt, er schüßt, er tröstet mich: Sterb ich, so nimmt er mich zu sich. Wo er jetzt lebt, da muß ich hin: Weil ich ein Glied seins Leibes bin. Halleluja! 5. In turzem mach ich fröhlich auf: Mein Ostertag ist schon im Lauf. Ich wach auf durch des Herren Stimm, Veracht den Tod mit seinem Grimm. Halleluja! Joh. Heermann, † 1647. 152 144. Etwas langfam. P 6 28 + 6i 8 fort, P 1. Was macht ihr, daß ihr wei- net Und bre- chet mir das P 5 Herz! Im Herrn sind wir ver- ei net Und blei- bens allerP: IV. Reichslieder. R. ritar. wärts: Das Band, das uns verbindet, Löst we- der Zeit noch Das währt ritar. = 37 Ort: Was in dem Herrn sich findet, Das währt in ihm auch 1 in ihm auch fort. F cresc. Volksweise. CA cresc. I Christliche Gemeinschaft. 153 2. Man reicht sich wohl die Hände, Als sollts geschieden sein, Und bleibt doch ohne Ende Im innigsten Verein; Man sieht sich an, als sähe Man sich zum letztenmal, Und bleibt in gleicher Nähe: Dem Herrn doch überall.:,: 3. Was sollen wir nun weinen Und so gar traurig sehn? Wir kennen ja den Einen, Mit dem wir alle gehn In Einer Hut und Pflege, Geführt von Einer Hand, Auf Einem sichern Wege, Ins Eine Vaterland.:,: 4. So sei denn diese Stunde nicht schwerem Trauerleid, Nein, einem neuen Bunde Mit unserm Herrn geweiht; Wenn wir uns ihn erkoren Zu unserm höchsten Gut, Sind wir uns nicht verloren,:: Wie weh auch Scheiden thut.:,: Ph. Spitta,+ 1859. 145. Mäßig bewegt. P PC t A. P 1. Lebt wohl, wir sehn uns wie= der, Laßt uns zur Hei- mat cresc. gehn, Ihr Freun- de und ihr Brüder, Lebt wohl, auf Wie- der- sehn, cresc. 3. Wehrli. ritar. 8 Lebt wohl, auf Wie- der- sehn! Lebt wohl, auf Wie der= ſehn. f ritar. 2. Lebt wohl, wir müssen scheiden, Ihr Thäler und ihr Höhn, Mit euren trauten Freuden::: Wir werden schönre sehn.:,: 3. Lebt wohl, im Herrn verbunden, Den Heimatweg zu gehn, Ihr, die ihr ihn gefunden::: Lebt wohl, auf Wiedersehn!:: Chr. H. Zeller, † 1860. 146a. Zieht in Frieden eure Pfade: siehe zu Nr. 202. 146b. Laß mich dein sein und bleiben: siehe zu Nr. 49. 146c. Unsern Ausgang segne Gott: siehe zu Nr. 29. 154 dont 147. adbible a 1. A Bg.Hb.Han.Lb.D. Br.Han.Lb. 1. JEin fe- ste Burg ist unser Gott, Ein gu- te Wehr und Waf Er hilft uns frei aus aller Not, Die uns jetzt hat be- trof Der alt bö IV. Reichslieder. S.-H. 1 a. 2b. 2. # Der alt bö- se Feind + Dr. Martin Luther, † 1546. Bg. Br. Lb. se Feind Mit Ernst ers jetzt meint, Groß Macht u. viel List bö= se 1b. M. Der alt e 3. Ay Bg. Br. Lb. •# 8 用 Sein grausam Rü- stung ist: Auf Erdn ist nicht seins Glei 2. Bg. Hb. Han. * = fen; fen, H # ª # böse Feind 1c. Bg. D. Der alt chen. 3. Bg. Hb. Han. O. bö- se Feind Mit Ernst ers jetzt meint, Groß Macht und viel List. T Kampf und Sieg. 155 2. Mit unsrer Macht ist nichts gethan, Wir sind gar bald verloren: Es streit für uns der rechte Mann, Den Gott hat selbst erkoren. Fragst du, wer der ist? Er heißt Jesus Christ, Der Herr Zebaoth, Und ist kein andrer Gott, Das Feld muß er behalten. 3. Und wenn die Welt voll Teufel wär Und wollt uns gar verschlingen, So fürchten wir uns nicht so sehr, Es soll uns doch gelingen. Der Fürst dieser Welt, Wie sauer er sich stellt, Thut er uns doch nichts, Das macht, er ist gericht: Ein Wörtlein kann ihn fällen. 4. Das Wort sie sollen lassen stahn Und kein Dank dazu haben, Er iſt bei uns wohl auf dem Plan Mit seinem Geist und Gaben, Nehmen sie den Leib, Gut, Ehr, Kind und Weib, Laß fahren dahin, Sie habens kein Gewinn, Das Reich muß uns doch bleiben. Dr. Martin Luther, † 1546. 148. ( üblich in lauter c 1. Weise: Machs mit mir, Gott, nach deiner Gült. gleichwertigen Noten, doch mit doppelter Länge der mit A bezeichneten.) S.-H. Han. D. 3. H. Schein nach B. Gefius 1628. 1 1. d p Mir nach, spricht Christus, un ser Held, Mir nach! ihr Chri- sten Ver leug- net euch, ver laßt die Welt, Folgt meinem Ruf und dig 24 Pb jal = le; Schal= le: 8. mei- nem Wan- del 8 @+ 88 Nehmt eu er Kreuz und Un- ge mach Auf euch, folgt = H * Bg. Hb. 0 8. -09nach. Auf euch, folgt meinem Wan- del dd * a O a 00nach. 2 2. Ich bin das Licht; ich leucht euch für Mit heilgem Tugendleben: Wer zu mir kommt und folget mir, Darf nicht im Finstern schweben. Ich bin der Weg; ich weise wohl, Wie man wahrhaftig wandeln soll. 3. Fällts euch zu schwer? Ich geh voran, Ich steh euch an der Seite; Ich kämpfe selbst, ich brech die Bahn, Bin alles in dem Streite. Ein böser Knecht, der still darf stehn, Wenn er den Feldherrn an sieht gehn. Vers 4-5 f. 3st. Ausgabe. Joh. Angelus Silefius, † 1677. 149. Der du mich vom Tod erkauft: siehe zu Nr. 8. 156 150. Frisch. ƒ S.H. ¤ 96 1. Fah= re fort, Fah- re fort, Zion fahre fort im Licht! IV. Reichslieder. Ma che dei- nen Leuch- ter hel- le, Laß die erste Lie be nicht, : Suche stets die Le- bens- quel le! Zi- on drin- ge durch die - S.-H. Pfort! Fah Joh. Euf. Schmidt in Freylinghausens Gsb. 1704. .. = re 66 fort, Fah- re fort! a a I 9 en= ge 2. Leide dich,:,: Zion leide ohne Scheu Trübsal, Angst mit Spott und Hohne, Sei bis in den Tod getreu, Siehe auf die Lebenskrone! Zion, fühlest du den Schlangenstich::: Leide dich!:,: 3.:: Folge nicht,:,: Zion, folge nicht der Welt, Die dich suchet groß zu machen, Achte nichts ihr Gut und Geld, Nimm nicht an den Stuhl des Drachen: Zion, wenn sie dir viel Lust verspricht,:,: Folge nicht.:,: 4. Halte aus, Zion halte deine Treu! Laß dich ja nicht laulich finden! Auf, das Kleinod rückt herbei! Auf, verlasse, was dahinten! Zion, in dem letzten Kampf und Strauß:: Halte aus.:: Joh. Eus. Schmidt, † 1745. 151. Bestimmt. 3 1. e = Kampf und Sieg. Le ben Willig Pok Starter Herr Ze= baoth, Du un ser Herr und Gott, Dir, Herr, er= geb ich mich nun und auf e= wig- lich; = Je su, du himmlisches, herrliches Haupt! Will dir mein Ja, dir sei Leib und Seel gänzlich vertraut! 157 Paderborner Sammlung. - lich ge= ben; Al- les, ja 1 al= les, was ! im- mer ich bin, Geb ich mit Freu- den, Herr Je su, dir hin! : 2. Gott dich erwählet hat Zu einer Zufluchtsstatt Allen Bedrängten und Sündern gemein. Du bist ein Helfer groß, Machst uns von Sünden los, So groß auch immer der Jammer mag sein. Kannst in Gefahren Uns wohl bewahren, Scharen von Feinden vertilgen gar bald Durch deine himmlische Siegesgewalt. 3. Zu dir im Jammerthal Rufen wir allzumal, Der du in Finsternis bist unser Licht. Laß nicht die Diener dein, Die dir ergeben sein, Laß und versäume uns du nimmer nicht. Uns alle leite Und für uns streite, Führe, regiere, verschaffe, daß all Wir einst eingehen zum himmlischen Saal! Nach einem Marienliede. 158 152. be IV. Reichslieder. 4S 1. Löwen, laßt euch wie der finden, Wie im 3 T Chri- sten- tum; Die nichts konn- te ü- ber- win- den: Seht nur an ihr 6 Bernh. Klein,+ 1832. Mär- tyr- tum, Wie in Lieb sie glü Adid = er= sten hen, Wie sie Feu- er sprü- hen, di Daß sich vor der Sterbens- lust Selbst der Sa- tan fürch- ten mußt. ba bo 2. In Gefahren unerschrocken Und von Lüsten unberührt, Die aufs Eitle konnten locken, War man damals, die Begierd Ging nur nach dem Himmel; Fern aus dem Getümmel War erhoben das Gemüt, Achtete, was zeitlich, nicht. 3. Ganz großmütig sie verlachten, Was die Welt für Vorteil hält, Und wonach die meisten trachten, Es mocht sein Ehr, Wollust, Geld; Furcht war nicht in ihnen, Auf die Kampfschaubühnen Sprangen sie mit Freudigkeit, Hielten mit den Tieren Streit. Kampf und Sieg. 159 4. O daß ich, wie diese waren, Mich befänd auch in dem Stand! Laß mich doch im Grund erfahren, Mein Gott, deine starke Hand; Mach mich recht lebendig, Gieb, daß ich beständig Bis in Tod durch deine Kraft Übe gute Ritterschaft. 5. Gieb, daß ich mit Geisteswaffen Kämpf in Jesu Löwenstärk Und hier niemals möge schlafen, Daß mir dieses große Werk Durch dich mög gelingen, Und ich tapfer ringen, Daß ich in die Luft nicht streich, Sondern bald das Ziel erreich. 153. Gehalten, aber nicht schleppend. f 4 1. 4 cresc. JAuf al= le, Laßt Jauch- zen cresc. S = = die Je sum den König ver eh ren, und Dan- ken und Lobge- sang hö- ren! Singt heute, so wie ihr noch nie- mals ge= sun- gen, Ja, fingt, bis es allen die Her- zen durchdrun- gen. • f.f . 2. Ach feht doch die Rechte des Heilandes siegen! Seht, wie ihm die Feinde zum Fußschemel liegen! Seht, wie sie der Arm seiner Heiligkeit schläget, Verwundet, ergreifet, dann mütterlich pfleget. 3. Herr, der du anfängst und mittelst und endest, Gott, der du dein Werk ohn Hülfe vollendest, Wir bitten und flehen im tiefesten Staube: Ach gieb uns nicht wieder dem Feinde zum Raube. 4. Erhalte dir, was du von neuem geschaffen, Ja, eile, noch mehr aus der Hölle zu raffen, Befestige die, die du einmal gefunden, Und gründe sie tief in den heiligsten Wunden. 5. Hilf denen von oben, die pflanzen und gießen, Und laß dein Gedeihen mit Überfluß fließen; Dein gnädiges Angesicht leuchte uns allen: So soll dir dein Lobgesang ewig erschallen. 160 154. ad Frisch bewegt. f & aº t IV. Reichslieder. 1. Steht auf, steht auf zum Strei te, Ihr Got- tes- kin- der all! Wohlan, wohl- an, noch heu did Je su laßt uns ste Aus dem Englischen. = = e Königs Fah- nen we- hen. Nun gehts zum heil- gen Krieg; 음 D. ritard. te Folgt dem Po- sau- nen- schall! Des d.. 1 hen, Er führt von Sieg zu cresc. cresc. f Zu f Sieg! ritard. 2. Steht auf, steht auf zum Streite, Des Feindes Macht ist groß; Es stehet ihm zur Seite Der Hölle finstrer Troß! Doch fürchtet nicht sein Toben, O faßet Glaubensmut! Zieht an die Macht von oben, Für euch floß Christi Blut. 3. Steht auf, steht auf zum Streite, Hier ist Immanuel! Der Feind flieht in die Weite, Errettet ist die Seel! Dem Sieger winkt entgegen Als selger Gnadenlohn Des Himmels Heil und Segen Des ewgen Lebens Kron. 155. Etwas bestimmt. mf fc 1 9, c 1. JWer will ein Streiter Je su sein Und nicht ein Wi- derchrist, Der stell sich auf den Kampfplatz ein, Wie er be- ru- fen ist! Kampf und Sieg. mf mf 161 2 Die Kreuzesfah- ne weht; D. Fahne w.; Wohl dem, der bei ihr steht; Der beii. ſteht! 7 1 7 Drom- me- ten schallen weit und breit: Frisch auf, frisch auf zum Streit! 2. Hie Schwert des Herrn und Gideon!" Tönt unser Schlachtgeschrei, Der treubewährte Gottessohn, Er steht uns selber bei! Mit ihm des Himmels Heer, Der Engel Zeug und Wehr; Troß aller Welt! Denn Sieg und Feld Behält der starke Held! 3. Nur trag dein Kreuz und leide dich Und wahr dein Herzensschloß, Mein gut Gesell, demütiglich Vor feurigem Geschoß! In Sorg und Händel nicht Der Nahrung sich verflicht Ein Streitgenoß und Kriegesknecht: Wer kämpfet, kämpfe recht! 4. Zeuch du den Harnisch Pauli an: Dein Schwert sei Gottes Wort; Das bricht durch Flut und Flammen Bahn Und ist ein starker Hort; Ergreif des Heiles Helm Und weich nicht wie ein Schelm; Der Schild des Glaubens schüße dich: So streite ritterlich! 5. Gott rüste dich mit Davids Kraft Und lehre dich den Krieg, Daß in der Kreuzes- Ritterschaft Du werbest um den Sieg! Der Sieg ist nimmer weit, Halt tapfer aus im Streit! Schon winket dir der Ehrenlohn, Des ewgen Lebens Kron. Hieron. Annoni, † 1770. 11 Posaunenbuch. 162 156. Etwas bewegt. f 1. Was ist die Macht, was ist dd un U 20 d be= r IV. Reichslieder. d Ritterschaft, Der Schild und Schirm u. Schmuck der Eh ÷ -62 -62 die Kraft, Des Christen stol- ze stoch- ne Wehr der Weh 3. X. p. Schulz, † 1800. a: ren, 99 O 其 * Not und Fahr der Hort? Das ist das Wort, das fe 9° a = ren, Die 음 cresc. dd 6 In je cresc. a. 8 -0-0P ste Wort! = der 2. Was kann wie ein zweischneidig Schwert, Das blinkend aus der Scheide fährt, Mark und Gebein im Hui zerschneiden, Die Geister und die Leiber scheiden? Was hat so freislich scharfen Ort? Das ist 2c. 3. Was braust daher wie Windesbraut Und überdonnert Donners Laut? Was donnert in der Sünder Ohren Gleich einem Schwur von Gott geschworen? Was ists, das durch die Seele bohrt? Das ist 2c. 4. Was säuselt wie ein Westenwind Vom Frühlingshimmel sanft und lind? Was säuselt liebreich durch die Herzen, Ein Trost und Balsam aller Schmerzen? Was wehet alle Sorgen fort? Das ist 2c. Kampf und Sieg. 163 5. Wort der Macht, o Wort der Kraft, Du meines Herzens Ritterschaft, Wollst ewig in und bei mir bleiben, Durch Donner und durch Säusel treiben Zum rechten Kampfe fort und fort, Mein starkes Wort, mein festes Wort. E. M. Arndt, † 1860. 16 157. Etwas langsam. ve 1. P 9€ cresc. cresc. Ich will stre- ben Nach dem Le- ben, Wo ich se- lig bin; Ich will rin- gen, Ein zu dringen, Bis daß ichs ge- winn. = = P E Hält man mich, so lauf ich fort; Bin ich matt, so ruft das Wort: Fortge run- gen, durch- ge Y. Württembergisch. = drun- gen, Bis zum Klei- nod hin! 2. Als berufen Zu den Stufen Vor des Lammes Thron; Will ich eilen, Das Verweilen Bringt oft bösen Lohn. Wer auch läuft und läuft zu schlecht, Der versäumt sein Kronenrecht. Was dahinten, das mag schwinden; Ich will nichts davon. 3. Jesu, richte Mein Gesichte Nur auf jenes Ziel; Lenk die Schritte, Stärk die Tritte, Wenn ich Schwachheit fühl. Lockt die Welt, so sprich mir zu, Schmäht sie mich, so tröste du; Deine Gnade führ gerade Mich aus ihrem Spiel! 4. Du mußt ziehen: Mein Bemühen Ist zu mangelhaft. Wo ihrs fehle, Fühlt die Seele: Über du hast Kraft, Weil dein Wort ein Leben bringt, Und dein Geist das Herz durchdringt. Dort wirds tönen bei dem Krönen: Gott ists, der es schafft. Ph. Fr. Hiller, † 1769. 11* 164 158. bC 1. IV. Reichslieder. wid me mei- ne P willst ja, daß ich Mein Schöpfer, steh mir bei, Sei mei- nes Lebens Licht, Dein Auge lei- te mich, Bis mir mein Au- ge 2 Kräfte Hier leg ich Herz und Glie- der Vor dir zum Opfer nie der Und 1 -0 1 H. F. Meyer, 1740. e 2 bricht. Für dich und dein Ge- schäfte. Du 1 dei ne sei; Drum, Schöpfer, steh mir bei! 2. Mein Heiland, wasche mich Durch dein so teures Blut, Das alle Flecken tilgt Und lauter Wunder thut; Schließ die verirrte Seele In deine Wundenhöhle, Daß sie von Zorn und Sünde Hier wahre Freiheit finde. Ich bin verloren ohne dich, Mein Heiland, wasche mich! 3. Mein Tröster, gieb mir Kraft, Wenn sich Versuchung zeigt, Regiere meinen Geist, Wenn er zur Welt sich neigt. Lehr mich den Sohn erkennen, Ihn meinen Herren nennen, Sein Gnadenwort verstehen, Auf seinen Wegen gehen. Du bist, der alles Gute schafft: Mein Tröster, gieb mir Kraft! 4. Gott Vater, Sohn und Geist, Dir bin ich, was ich bin. Ach drücke selbst dein Bild Recht tief in meinen Sinn. Erwähle mein Gemüte Zum Tempel deiner Güte, Verkläre an mir Armen Dein gnadenreich Erbarmen. Wohl mir, wenn du der meine heißt, Gott Vater, Sohn und Geist! 159. 3 4 sior- 1. 3 Kampf und Sieg. P. Fin- ster nis drin- get her ein: führet, mir schädlich zu sein. 1. S.-H. Je- su, hilf fie- gen, du Für- ste des Wie sie ihr höl- li- sches Heer nicht ver P = sin- net auf al= ler- hand P.P.: 2. S.-H. al ler- hand Rän- te, Wie er mich sich- te, zer- stö- re und krän frän= te. a Darmstädter Gesangbuch 1698. Lebens, Sieh, wie die ge bens Mäch- tig auf1. 165 Sa- tan, der sin= net auf 2. te. 2. Jesu, hilf siegen, der du mich erkaufet, Rette, wenn Fleisch und Blut, Satan und Welt Mich zu berücken ganz grimmig anlaufet, Oder auch schmeielnd sich listig verstellt. Wenn Babel wütet von außen und innen, Laß mir, Herr, niemals die Hülfe zerrinnen. 3. Jesu, hilf siegen, ach! wer muß nicht klagen: Herr, mein Gebrechen ist immer vor mir. Hilf, wenn die Sünden der Jugend mich nagen, Die mein Gewissen mir täglich hält für; Ach! laß mich schmecken dein kräftig Verfühnen Und dies zu meiner Demütigung dienen. 4. Jesu, hilf siegen und lege gefangen In mir die Lüste des Fleisches und gieb, Daß bei mir lebe des Geistes Verlangen, Aufwärts sich schwingend durch heiligen Trieb. Laß mich eindringen ins göttliche Wesen, So wird mein Geist, Leib und Seele genesen. Joh. H. Schröder, † 1728. V. 5 und 6 siehe 3st. Ausg. 166 160. t pe 1. IV. Reichslieder. Weise: Kommt her zu mir. sein, Dich gänz- lich zu ver- stö 2. 1. Ver- za- ge nicht, du Häuf- lein klein, Ob- schon die Feinde willens 1. M. O. = Dich gänzlich zu ver- stören, 1 V. 2 und 3 siehe 3st. Ausg. 3. M. ( 1)- gang; Davon dir wird recht angst und bang; Es wird nicht lan- ge wäh- ren. 1530. ren, Und su- chen deinen Un- ter2. M. Da- von dir wird recht angst und 3. Bg. Br. Hb. Han.O. Bg.O. bang; Es wird nicht lange wäh- ren. Es wird nicht lan- ge wäh= ren. 161. 2 8 3 4 S Cha 3 4 a 1. Sieh ein weites To ten- feld 유 Mission. L. a. To ten bei ne; Ach, kein Sonnenstrahl er= hellt Die- se 2 a Nacht mit fro hem Schei- ne; Hüter! ist die 1 fet ela a: # Wird dein Mor- gen bald er= glühn? C. B. Baumann. Vol= ler dür= rer at 6 167 # Nacht bald hin? HID -6 2. Blick ich hin auf Israel, Seh ich alles noch erstorben; Ach, dein Volk, Immanuel, Das du dir mit Blut erworben, Ist dies weite Knochenfeld, Ausgebreitet in der Welt. 3. Schau ich deine Christenheit, Die, Herr, deinen Namen träget, Ach, was seh ich weit und breit? Alle Adern wild beweget, Wie sie selbst ihr Fleisch zerfrißt Und so ganz zerriſsen ist! 4. Und die große Heidenwelt Ist noch finster und verdunkelt, Hie und da nur schwach erhellt, Lichtesschimmer einzeln funkelt. Millionen sind noch fern Von dem Reiche unsres Herrn. 5. Herr, so sprich dein Lebenswort über alle dürren Beine; Odem Gottes, wehe fort, Daß sich alles neu vereine. Mache alles wieder neu, Alles Alte sei vorbei. Chr. H. Zeller, † 1860. 168 162 A. 3 1. b4 IV. Reichslieder. An- fang und Ende ist kommst du uns Menschen so Je- sus ist kom- men, Grund e- wi- ger Gottheit und Menschheit ver- ei- nen sich P. da; p² • ● +++ 2 nah! d. Bumsteeg. Freude, A und O, bei- de: Schöpfer, wie 1 Himmel und = Er de, erzäh- lets den Heiden: Je sus ist kom- men, Grund = ewiger Freuden! Je- sus ist kommen, Grund e- wi- ger Freuden! 2. Jesus ist kommen, die lieblichste Krone Seines erhabenen Vaters ist hier; Holet sich Sünder und führt sie zum Throne. O, der erstaunlichen Liebesbegier! Danket der Liebe, ergebt euch dem Sohne! Jesus ist kommen, die lieblichste Krone! 3. Jesus ist kommen, o goldene Zeiten! Morgenstern, der uns im Herzen aufgeht! Mittler, du machest uns Eines aus beiden, Ziehe uns nach dir, du Liebesmagnet! Meister zu helfen, du stehst uns zur Seiten. Jesus ist kommen, o goldene Zeiten. 4. Jesus ist kommen, sagts aller Welt Enden! Gilet, ach eilet zum Gnadenpanier! Schwöret ihm Treue mit Herzen und Händen; Sprechet: wir leben und sterben bei dir. Herzensfreund, gürte mit Wahrheit die Lenden! Jesus ist kommen, sagts aller Welt Enden. 3. 2. Konr. Allendorf, † 1773. * B. 150 b. m.( Var. O.) 9 3 5-4 6 1. · 2. = Jei ner ist 13i- 1 - on hin a 1 3. Mission. Feinde und ge bet die Flucht;&- mi- ges Le- ben, un- end- li- chen Her- ze mit himm- li- scher Frucht; P. 3. O 2. C Frieden, Freu- de die Fül- le hat er uns be- schie- den. ge- bet die 169 König, Im- ma- nu el sie- get, Be- bet ihr - gegen sei innig ver- gnü- get, La- be dein 3. B. Hille 1739. E- mi- ges Le- ben, un- Freu- de die Fül- le hat er uns be- schieden. 0 O 2. Stärket die Hände, ermuntert die Herzen, Trauet mit Freuden dem ewigen Gott! Jesus, die Liebe versüßet die Schmerzen, Reißet aus Ängsten, aus Jammer und Not. Ewig muß unsere Seele genesen In dem holdseligsten, freundlichsten Wesen. 3. Laufet nicht hin und her, eilet zur Quelle; Jesus, der bittet: kommt alle zu mir. Sehet, wie lieblich, wie lauter und helle Fließen die Ströme des Lebens allhier. Trinket, ihr Lieben, und werdet erquicket: Hier ist Erlösung, für alles, was drücket. 4. Streitet nur unverzagt, seht auf die Krone, Die euch der König des Himmels anbeut: Selbsten Jehovah wird Siegern zum Lohne, Wahrlich dies Kleinod verlohnt sich den Streit; Streitet nur unverzagt, seht auf die Krone: Selbsten Jehovah wird Siegern zum Lohne. 3. L. Konr. Allendorf, † 1773. 170 IV. Reichslieder. 163. Jesu Christe, wahres Licht: siehe zu Nr. 34B. 164. Auf, laßt uns Zion bauen: siehe zu Nr. 43. 165. C. 2b 3 254 1. Schick dei- ne O 8. Land, von Haus zu Haus, Er= 1. Friedens- bo- ten aus Von Land zu fraft, Die selbst den To 925€ = füllt 6 von ten Le Weise: Ich hab genug. dei= ner 2. Laß du durch deines Geistes Wehn Die matten Totenbein erstehn, Und hauch, damit sie dein sich freun, Auch ihnen neues Leben ein! 3. Laß deines Reiches Herrlichkeit Uns sehn, die in der letzten Zeit Das Menschenall von Pol zu Pol Mit Lob und Dank erfüllen soll. 4. Gottmensch, dessen wir uns freun, Laß bald uns ganz dein eigen sein! Laß schallen bald von Stern zu Stern: Nun ist die Erde ganz des Herrn! D. Fr. Wilh. Krummacher, † 1868. 166. GottesI ist noch Raum, Sein Haus ist Der Plaz ist da, Wo je= der di ben schafft. Süddeutsche Umbildung nach Rud. Ahle 1660. 1 noch nicht voll, Sein sitzen soll, Bringt P -6Tisch ist noch zu leer! fei - ne Gäste her! Mission. Geht, nötigt sie auf allen Stra- ßen! Der Herr hat viel be- rei- ten las = fen; t 171 Da ist noch Raum. 2. Es ist noch Zeit, Die Liebe rufet noch, Noch gehen Diener aus: O Stadt, o Land, Oeilet heute noch Ins große Rettungshaus! Noch ist die Thüre nicht verschlossen, Die Gnadenzeit noch nicht verflossen; Es ist noch Zeit. 3. Doch es ist Zeit! Die Stunden folgen schnell! Es geht auf Mitternacht! Bald schlägt es voll! Und drüben schimmerts hell: Ihr Jungfrauen erwacht; Der Bräutigam erscheint von weitem: Auf, auf, die Lampen zu bereiten, Auf, es ist Zeit! E. G. Woltersdorf, † 1761. * 123 b. Nach der vorigen Weise. 1. Ich hab genug: Mein Herr ist Jesus Christ, Mein Herr ist er allein; Wer nur sein Knecht und treuer Diener ist, Darf ohne Sorgen sein. Ich will ganz meinem Gott anhangen Und nicht mehr nach der Welt verlangen: So hab ich gnug. 2. Ich hab genug: Ich bin der Schmerzen los Und kränke nicht das Herz! Ich bin vergnügt Und siz in Gottes Schoß, Der lindert allen Schmerz. Ich sorge nicht mehr für mein Leben, Der Höchste kann mir alles geben: Ich hab genug. Univ.- Bibl. Glessen 3. Ich hab genug! Mein treuer Vater sieht Mit stetem Blick auf mich; Was ich bedarf An Leib und im Gemüt, Bedenkt er gnädiglich: Drum lasse ich die Heiden sorgen, Bekümmre mich gar nichts um morgen; Heut hab ich gnug. 4. Ich hab genug Und sorge für den Geist, Das andre fällt mir zu; Nur Gottes Reich, Das Jesus suchen heißt, Giebt mir die wahre Ruh: Ich trachte nur des Vaters Willen In Kraft des Geistes zu erfüllen, Drum hab ich gnug. 5. Ich hab genug! Ich lieg an Jesu Brust Und Gottes Vaterherz. Was will ich mehr? Das giebet Himmelslust, Das stillet meinen Schmerz. Im Vorschmack weiß ich schon auf Erden, Was mir im Himmel einst soll werden. Ich hab genug. 167. Hier stehen wir von nah und fern: siehe zu Nr. 90. 168. Einer ists, an dem wir hangen: siehe zu Nr. 202. 169. Eine Herde und ein Hirt: siehe zu Nr. 82. 172 170. fc 1. Wach auf, du Geist der ersten Zeugen, Die Tag und Näch- te nim- mer schwei- gen, Dic IV. Reichslieder. Weise: Dir, dir Jehovah, will ich singen. Han. M.O. Maur als treu= e Wächter ſtehn, trost dem Feind ent ge gen gehn; 1a. Br. M.O. フフフ i 1b. Han. Ja, 1c. 2b. * 2. * H ganze Welt durchdringt Und al- ler Völker Scha- ren zu dir bringt. Hamburg 1690. de= Die auf der Und die ge- ren Schall die 2. Br. ganze Welt durchdr. ganze Welt durchdr. ganze Welt durchdr. Scharen zu dir br. E 2. O daß doch bald dein Feuer brennte! O möcht es doch in alle Lande gehn! Ach, Herr, gieb doch in deine Ernte Viel Knechte, die in treuer Arbeit stehn, O, Herr der Ernte, siehe doch darein: Die Ernt ist groß, da wenig Knechte sein. 3. So gieb dein Wort mit großen Scharen, Die in der Kraft Evangelisten sein! Laß eilend Hülf uns widerfahren Und brich in Satans Reich mit Macht hinein. O, breite, Herr, auf weitem Erdenkreis Dein Reich bald aus zu deines Namens Preis. 4. Ach, daß die Hilf aus Zion käme! O daß dein Geist so, wie dein Wort verspricht, Dein Volk aus dem Gefängnis nähme! O würd es doch nur bald vor Abend licht! Ach, reiß, o Herr, den Himmel bald entzwei Und komm herab zur Hilf und mach uns frei! R. H. v. Bogatky, † 1774. 171. 5-3 4 JHer Tal 1. 3 4 = 2 = f Lo- bet den Preist ihn, ihr ? f # 6 g zens- grun ler Stun rit. 2 mf rit. In Christo fei mf Herrn, ihr Hei Völ= fer all 8 = wäh let hat und mit= ge 11 = Mission. Q. nem 11 11 de, de, O tei Soh : = = den all, zu- mal, SE let Melch. Vulpius, 1609. Daß er euch auch erfei ne. 173 Lobt Gott von Dankt ihm zu I d. = ne Gnad 2. Denn seine groß Barmherzigkeit Thut über uns stets walten, Sein Wahrheit, Gnad und Gütigkeit Erscheinet Jung und Alten Und währet bis in Ewigkeit, Schenkt uns aus Gnad die Seligkeit, Drum singet Halleluja! 1609. 174 IV. Reichslieder. 172a. König Jesu, streite, siege: siehe zu Nr. 202. 172b. Wann grünt dein ganzer Erdenkreis: siehe zu Nr. 90. 173. 16² € trag 1. JDu Stern in Du Mann zu Ver- laß die ew ge Hüt in un= a R. 8 al- len Näch- ten, Du Schild in jedem Streit, Gottes Rechten Im pur- pur- farb- nen Kleid, = 1 te Und Val. Babft. dei ner Engel Reihn Und fre Mit te Heut dei- nen Stuhl hin ein! = 2. Du hast vom Marterhügel Uns huldreich angeblickt und hast dein fürstlich Siegel Uns an die Stirn gedrückt; Drum wagen wirs und laden Dich ungescheut herbei, Die Allmacht deiner Gnaden Macht uns den Mut so frei. 3. Es ist ein froh Getöne Ringsum im Land erwacht, Das hat uns, deine Söhne, Vom Schlafe wach gemacht! Weinlese- Lieder schwingen Sich durch die öde Welt, Und Sens und Sichel klingen In deinem Erntefeld. 4. Das klingt uns wundersüße, Das dringt durch Mark und Bein, Ach stünden unsre Füße Auch bei den Schnittern dein, Ach wär dein Garbenacker Auch unser Arbeitsplan! Herr Jesu, mach uns wacker, Nimm unser Helfen an! Dr. F. W. Krummacher, † 1868. 174. Mäßig belebt. 1. mf € fstehn; gehn. é + mf Mission. Weise urspr.: Hier liegt vor deiner Majestät. Die Sach ist dein, Herr Jesu Christ, Die Sach, an der wir Und weil es deine Sache ist, kann sie nicht unter1 cresc. !! Allein das Wei- zen- korn, bevor Es frucht- bar sproßt zum ال.. Licht empor, Wird sterbend in der Erde Schoß Vor- her vom eig- nen cresc. I 8 We- sen los, Im Ster- ben los 6 6 Jof. Haydu, † 1809. et I 175 dim. u Vom eignen We- sen los. t t f dim. 2. Du gingest, Jesu, unser Haupt, Durch Leiden himmelan Und führest jeden, der da alaubt, Mit dir die gleiche Bahn. Wohlan, so führ uns allzugleich Zum Teil am Leiden und am Reich; Führ uns durch deines Todes Thor Samt deiner Sach zum Licht empor, Zum Licht empor Durch deines Todes Thor! 3. Du starbest selbst als Weizenkorn Und sankest in das Grab; Belebe denn, o Lebensborn, Die Welt, die Gott dir gab. Send Boten aus in jedes Land, Daß bald dein Name werd erkannt, Dein Name voller Herrlichkeit; Auch wir stehn dir zum Dienst bereit, Zum Dienst bereit, Zum Dienst in * Kampf und Streit. V. 1 u. 2 S. Preiswert. V. 3 F. Zaremba. 176 mf 175. Mäßig. 3 4 mf 4 IV. Reichslieder. Weise urspr.: Dem Ewgen unsre Lieder. R. 1. JDer du in To- des- näch- ten Erkämpft das Heil der Welt ( Und dich als den Gerechten Zum Bürgen dar= ge= stellt; р Der du den Feind be- zwungen, Den Him- mel auf- ge= than, mf 6. W. Fink, † 1846. PP mf PP ritar. 1 ritar. p stimmen un- fre Zungen Ein Hal- le- lu- ja an! Ein Hal- le- lu- ja an! Dir P 2. Im Himmel und auf Erden Ist alle Macht nun dein, Bis alle Völker werden Zu deinen Füßen sein; Bis die von Süd und Norden, Bis die von Oft und West Sind deine Gäste worden. Bei deinem Hochzeitsfest.:,: 3. So sammle deine Herden Dir aus der Völker Zahl, Daß viele selig werden Und ziehn zum Abendmahl! Schleuß auf die hohen Pforten, Es strömt dein Volk heran! Wos noch nicht Tag geworden,:: Da zünd dein Feuer an!:,: Dr. Chr. G. Barth, † 1862. 176. Nach der vorigen Weise. 1. Der du zum Heil erschienen Der allerärmsten Welt Und von den Cherubinen Zu Sündern dich gesellt; Den sie mit frechem Stolze Verhöhnt für seine Huld, Als du am dürren Holze Versöhntest ihre Schuld! 2. Du hast den ärmsten Sklaven, Wo heiß die Sonne glüht, Wie deinen andern Schafen zu liebe dich gemüht; Und selbst den öden Norden, Den ewge Kälte drückt, Zu deines Himmels Pforten Erbarmend hingerückt. Mission. 177 3. Drum kann nicht Ruhe werden, Bis deine Liebe siegt, Bis dieser Kreis der Erden Zu deinen Füßen liegt; Bis du im neuen Leben Die ausgeföhnte Welt Dem, der sie dir gegeben, Vors Angesicht gestellt. 4. So sprich dein göttlich Werde! Laß deinen Odem wehn, Daß auf der finstern Erde Die Toten auferstehn; Daß, wo man Gözen frönet Und vor den Teufeln kniet, Ein willig Volk versöhnet Zu deinem Tempel zieht. A. Knapp, † 1864. 177. be 0. XIII. Jahrh. Lossius Psalm. 1579. 1. Jesus Christus herrscht als König, Al- les wird ihm un- ter- thänig, Al- les legt ihm Gott zu Fuß. Al le Zun- ge soll be ken- nen, = di Jesus sei der Herr zu nen- nen, Dem man Eh- re ge- ben muß. 2. Nur in ihm, o Wundergaben! Können wir Erlösung haben, Die Erlösung durch sein Blut. Hörts: das Leben ist erschienen, Und ein ewiges Verfühnen Kommt in Jesu uns zu gut. 3. Gebt, ihr Sünder, ihm die Herzen! Klagt, ihr Kranken, ihm die Schmerzen! Sagt, ihr Armen, ihm die Not! Er kann alle Wunden heilen; Reichtum weiß er auszuteilen, Leben schenkt er nach dem Tod. 4. Jauchz ihm, Menge heilger Knechte; Rühmt, vollendete Gerechte Und du Schar, die Palmen trägt! Und du Blutvolk in der Krone Und du Chor vor seinem Throne, Der die Gottesharfen schlägt! 5. Ich auch auf der tiefsten Stufen, Ich will glauben, reden, rufen, Ob ich schon noch Pilgrim bin: Jesus Christus herrscht als König, Alles sei ihm unterthänig! Ehret, liebet, lobet ihn!" Phil. Friedr. Hiller, † 1769. 12 Posaunenbuch. 178 IV. Reichslieder. 178 A. S.- 5. Weise: Schmücke dich, o liebe Seele. # JKönig, dem kein König glei Dem als Gott das Reich gebüh 16 1. 92 C Mund er Scep= ter Pbp hei rei füh = = = S = chet, ret, # Als des Va- ters em gem Soh O = ne, = 21 = Dem das Recht gehört zum Thro= ne, 1 2 chet, Des- sen Ruhm kein ret, Der als Mensch das Joh. Crüger 1649. ten Krö- nen, zie ren und be glei 2 = Den so viel Voll- tom- men: ten: P 2. Herrsche auch in meinem Herzen über Zorn, Furcht, Lust und Schmerzen; Laß mich deinen Schuß genießen, Laß mich dich im Glauben küssen, Ehren, fürchten, loben, lieben und mich im Gehorsam üben, Daß ich einst nach Kampf und Leiden Mit dir teile deine Freuden. Dr. Joh. Jaf. Rambach, † 1735. 36. Nach der vorigen Weise. Speise, Vater, deine Kinder; Tröste die betrübten Sünder; Sprich den Segen zu den Gaben, Die wir jezo vor uns haben, Daß sie uns zu diesem Leben Stärke, Kraft und Nahrung geben: Bis wir endlich zu den Frommen An die Himmelstafel kommen. Joh. Heermann, † 1647. 1. * B. 26b. M. urspr. Joh. Crüger 1649. ( Br. Han. O. in lauter gleichwertigen Noten mit doppelter Länge der mit A bez.) Mission. ¹ Jhöhle; Denn der Herr ( prangen. Will dich jetzt 8 Schmük- ke dich, o mei- ne See le: Laß die dunk le Sün- denKomm ans hel- le Licht ge- gan gen, Fan- ge herr- lich an zu ddid a be 1 = 8 voll Heil und Gna- den zu Gaste la= den; a -0 179 Br. A * Him- mel kann ver= wal= ten, Will jetzt Her- berg in dir hal= ten. be of Der den PP2. Ach wie hungert mein Gemüte, Menschenfreund, nach deiner Güte; Ach wie pfleg ich oft mit Thränen Mich nach dieser Kost zu sehnen; Ach wie pfleget mich zu dürsten Nach dem Trank des Lebensfürsten; Wünsche stets daß mein Gebeine Sich durch Gott mit Gott vereine. 3. Beides, Lachen und auch Zittern, Lässet sich in mir jetzt wittern, Das Geheimnis dieser Speise Und die unerforschte Weise Machet, daß ich früh vermerke, Herr, die Größe deiner Stärke. Ist wohl auch ein Mensch zu finden, Der dein Allmacht sollt ergründen? 4. Nein, Vernunft die muß hier weichen, kann dies Wunder nicht erreichen, Daß dies Brot nie wird verzehret, Ob es gleich viel Tausend nähret; Und daß mit dem Saft der Reben uns wird Christi Blut gegeben. O, der großen Heimlichkeiten, Die nur Gottes Geist kann deuten! 5. Herr, es hat dein treues Lieben Dich vom Himmel abgetrieben, Daß du willig hast dein Leben In den Tod für uns gegeben Und dazu ganz unverdrossen, Herr, dein Blut für uns vergossen, Das uns jetzt kann kräftig tränken, Deiner Liebe zu gedenken. 6. Jesu, wahres Brot des Lebens, Hilf, daß ich doch nicht vergebens Oder mir vielleicht zum Schaden Sei zu deinem Tisch geladen. Laß mich durch dies Seelenessen Deine Liebe recht ermessen, Daß ich auch, wie jetzt auf Erden, Mög dein Gast im Himmel werden. Joh. Frand, † 1677. 12* 180 IV. Reichslieder. 179. Halleluja, Lob, Preis und Ehr: siehe zu Nr. 90. 180. Kräftig. Ap. v. Löwenstern, † 1648. # 1. Nun prei- set al= le Got- tes Barmherzigkeit! Lob ihn mit 3 4 3 4 12 8 3 Schal- le, Wer- te ste Christen- heit! Er läßt dich freundlich zu sich I be H la= den: Freu- e dich, Is ra= el, sei ė Freu e dich, Is= ra el, fei = = = 2 Je ner Gna ner Gna den, den! 2. Der Herr regieret über die ganze Welt. Was sich nur rühret, Alles zu Fuß ihm fällt, Viel tausend Engel um ihn schweben,:,: Psalter und Harfe ihm Ehre geben.:,: 3. Wohlauf, ihr Heiden, Lasset das Trauern sein! Zu grünen Weiden Stellet euch willig ein. Da läßt er uns sein Wort verkünden,:,: Machet uns ledig von allen Sünden.:,: 4. Drum preis und ehre Seine Barmherzigkeit, Sein Lob vermehre, Werteste Christenheit! Uns soll hinfort kein Unfall schaden::: Freue dich, Israel, seiner Gnaden!:,: Ap. v. Löwenstern, † 1648. Kreuz und Trojt. 181. O daß doch bald dein Feuer brennte: siehe zu Nr. 21 B. 182. Du Heiland lebst und sizest droben: siehe zu Nr. 22 a. 183. Herr, du hast uns reich gesegnet: siehe zu Nr. 202. 184. Warum sollt ich mich denn grämen: siehe folgende S. 185.( 388.) Langsam. P e+ Weise urspr.: Ob Trübsal uns fränket. P 1. Nicht menschlicher Rat, Noch Er denver- stand = rit. f in tempo. rit. f in tempo. D fin- den den Pfad Ins himmli- sche Land! Der Pil- ger im Stau- be Muß ritard. 181 A. Sulger. ritard. Mag trost- los ver- gehn, Er- lischt ihm der Glau- be: Der Herr wirds versehn. 2. Wenn Friede dir fehlt, Und irdischer Sinn Dich müde gequält: Dann wende dich hin zu Golgathas Hügel Und opfre dein Flehn; Dort schimmert das Siegel: Der Herr wirds versehn. 3. Er kennet dein Herz Von Ewigkeit her, Er wäget den Schmerz Und prüft nicht zu schwer. Den Seinen muß alles zum besten geschehn; Der Tilger des Falles, Der Herr wirds versehn. 4. So wandelt sichs leicht In jeglichem Stand, Dein Jesus, er reicht Dir gnädig die Hand. Durch Nacht und durch Grauen, Durch Tiefen und Höhn Führt froh das Vertrauen: Der Herr wirds versehn. 5. Und endet der Weg An drohender Gruft: Noch glänzet ein Steg In himmlischer Luft; Dort winket der Glaube Hinüberzugehn Und singt auf dem Staube: Der Herr wirds versehn. A. Knapp,+ 1864. 182 184. be 96 8 V. Heimwehlieder. 1. War- um sollt ich mich denn grä- men? Hab ich doch Christum noch; a 2 3. G. Ebeling 1666. E 1 Wer will mir den nehmen? Wer will mir den Him- mel rau- ben, b å 4 Den mir schon Got- tes Sohn Beige- legt im Glau- ben? 99 2 2. Gut und Blut, Leib, Seel und Leben Ist nicht mein, Gott allein Iſt es, ders gegeben; Will ers wieder zu sich kehren, Nehm ers hin, Ich will ihn Dennoch fröhlich ehren. 3. Schickt er mir ein Kreuz zu tragen, Dringt herein Angst und Pein, Sollt ich drum verzagen? Der es schickt, der wird es wenden; Er weiß wohl, Wie er soll All mein Unglück enden. 4. Unverzagt und ohne Grauen Soll ein Christ, Wo er ist, Stets sich lassen schauen. Wollt ihn auch der Tod aufreiben, Soll der Mut Dennoch gut Und fein ſtille bleiben. 5. Kann uns doch kein Tod nicht töten, Sondern reißt Unsern Geist Aus viel tausend Nöten, Schleußt das Thor der bittern Leiden Und macht Bahn, Da man kann Gehn zur Himmelsfreuden. 6. Allda will in süßen Schäßen Ich mein Herz Auf den Schmerz Ewiglich ergößen; Hier ist kein recht Gut zu finden; Was die Welt In sich hält, Muß im Hui verschwinden. 7. Was sind dieses Lebens Güter? Eine Hand Voller Sand, Kummer der Gemüter. Dort, dort sind die edlen Gaben, Da mein Hirt, Christus, wird Mich ohn Ende laben. Kreuz und Troft. 183 8. Herr, mein Hirt, Brunn aller Freuden, Du bist mein, Ich bin dein, Niemand kann uns scheiden. Ich bin dein, weil du dein Leben und dein Blut Mir zu gut In den Tod gegeben. 9. Du bist mein, weil ich dich fasse und dich nicht, O mein Licht, Aus dem Herzen lasse. Laß mich, laß mich hingelangen, Da du mich Und ich dich Leiblich werd umfangen. Paul Gerhardt, † 1676. 186. Etwas belebt. P fc 1. Des Chri- sten Schmuck und Or- dens- band Das ist das Kreuz des 96 VOLL Herrn, 음 gern, a * B. + P Und wer erst seinen Wert er- kannt, Der trägt es froh und Der trägt es froh und gern. H 2. Man nimmts mit Demut, trägts mit Lust Und achtets für Gewinn; Doch trägt man es nicht auf der Brust,:,: O nein, man trägt es drin!:: 3. Und wenns auch schmerzt, und wenns auch drückt, Bleibt man doch glaubensvoll; Man weiß ja wohl, wers uns geschickt,:,: Und was es wirken ſoll.:,: 4. Man trägt es auch nur kurze Zeit, Bloß als ein Unterpfand Für das zukünftge Ehrenkleid:: Im lieben Vaterland.:,: Phil. Spitta, † 1859. 184 187a. Mäßig langsam. 23 24 1. Wirf Sor- gen und Schmerz Ins lieben de = 4 V. Heimwehlieder. P mäch- tig dir helfen- den V. 2-6 siehe 3st. Ausg. * 187 b. a Je 20 = a = fus! 1 Herz Des 1. Gott wills machen, Daß die Sachen Ge- hen, wie es heil- sam ist. Laß die Wel- len Sich ver- stel- len, Wenn du nur bei Je su biſt. 2. Wer sich kränket, Weil er denket; Jesus liege in dem Schlaf, Wird mit Klagen nur sich plagen, Daß der Unglaub leide Straf. 3. Glaub nur feste, Daß das Beste Über dich beschlossen sei. Wann dein Wille Nur ist stille, Wirst du von dem Kummer frei. 4. Gottes Hände Sind ohn Ende, Sein Vermögen hat kein Ziel. Ists beschwerlich, Scheints gefährlich: Deinem Gott ist nichts zu viel. 5. Wann die Stunden Sich gefunden, Bricht die Hülf mit Macht herein; Und dein Grämen Zu beschämen, Wird es unversehens sein. 6. Amen, Amen! In dem Namen Meines Jesu halt ich still: Es geschehe Und ergehe, Wie und wann und was er will. Joh. Dan. Herrnschmidt, † 1723. 188. Langsam und innig. 1-2. Har- re, mei- ne bb² 1. Bald der Morgen tagt, 2. Gottverläßt uns nicht, 2 TQ feh= le, Hilft er doch so Kreuz und Troft. J 11. folgt dem Win- ter nach! 2. ist die Not ja nicht! 1. Not 2. Not, H See I صلی Und ein neuer Frühling Grö- ßer als der Hel= fer -0? le, Har re des Herrn! Al- les ihm be2 A gern. Chor. cresc. Wird er dich beRett auch un= fre -0-0 cresc. In allen Stür- men, wi= = ge Treu= e, رار داده 1. mal Solo p. 2. mal Halbchor mf. P 1. Sei un- ber= zagt, ( 2. Wenn al- les bricht, d C C. Malan, † 1864. folgt dem Winter nach! ist die Not ja nicht! 2: dim. schir men, Der treu- e See le, Du treu er 185 a Oa dim. in al= ler Retter in Gott. Gott. 186 189 A. Mäßig. mf be 1. Wie mit grimmgem Un- ver- stand Wel- len sich mf V. Heimwehlieder. Ei ner ist, der in = Christ Ky= ri 8 Nir- gends Ret- tung, nirgends Land vor des Sturmwinds Schlägen! 8. der Nacht, Ei ner ist, der uns = dim. be= e: e! Komm zu di d 1 Vollsweise. uns auf die See! 8 we= gen: f be- wacht, dim. 2. Wie vor unserm Angesicht Mond und Sterne schwinden! Wenn des Schiffleins Ruder bricht, Wo nun Rettung finden? Wo sonst, als nur bei dem Herrn? Seht ihr nicht den Abendstern? Christ Kyrie! Komm zu uns auf die See! 3. Einst in meiner letzten Not Laß mich nicht versinken! Sollt ich von dem bittern Strom Well auf Welle trinken! Reiche mir dann liebentbrannt, Herr, Herr, deine Glaubenshand! Christ Kyrie! Komm zu uns auf die See! 4. Nach dem Sturme fahren wir Sicher durch die Wellen; Lassen, großer Schöpfer, dir Unser Lob erschallen; Loben dich mit Herz und Mund, Loben dich zu jeder Stund. Christ Kyrie! Ja dir gehorcht die See! 3. Dan. Falt, † 1826. B. we Lebhaft. f 5 pe cresc. 1. Wie mit grimm- gem Un verstand Wel len sich be: ff Sturm- winds Schlä- gen! PP Kreuz und Trost. 1 gen: Nir- gends Ret- tung, nir- gends Land Vor des DA Ky ri e! Komm, tomm = = f Getragen. i Einer ist, Einer ist, der uns be- wacht, Christ Ky rie! Christ ?? 187 Ei- ner ist, Ei- ner ist, der in der Nacht, di zu Jul. Dürrner. di uns T auf die See! 188 190. Bestimmt. fe V. Heimwehlieder. 1. Nur frisch hin- ein! Es wird so tief nicht # 7 ro= te Meer wird dir schon Plaz ver= 호 hellen Son- nen- schein? Nur frisch a: 3. G. Chr. Störl 1698. i p 7 6. 트 -8gön = hin= ein! sein! Das nen. wimmerst du? Sollt der nicht hel- fen können, Der nach dem Blik giebt cresc. Was cresc. f 2. Der Himmelsheld Hat einen Weg bestellt, Den niemand weiß; eh fein Volk sollte sinken, Muß selbst das Meer Auf dieses Helden Winken Zur Mauer sein! Es herrscht im Flutenfeld Der Himmelsheld. 3. Die Tapferkeit 3st jederzeit bereit, Durch Kreuz und Schmach und durch die krausen Wellen Zu dringen durch, kein Sturmwind kann sie fällen; Sie hält uns fest in steter Sicherheit, Die Tapferkeit. 4. Des Kreuzes Pein Wird ja nicht ewig sein, Es ist ein Kelch, der seinen Boden zeiget; Man sieht den Grund, wenn alles ausgeneiget: Drum bilde dir wie süßen Wein nur ein Des Kreuzes Pein. 5. Der Christenstand ist hier also bewandt: Es muß ein Kreuz das andre Kreuz verjagen; So ging es dem, der unser Kreuz getragen Am Kreuzesstamm. Es ist kein Kindertand Der Christenstand. Kreuz und Trost. 189 6. Ach süßer Christ, wenn du nur bei mir bist, So will ich auch mein Leben willig enden; Zu dir, mein Gott, will ich mich gänzlich wenden Und tragen, was mir auferleget ist, Ach süßer Christ. M. Kongehl, † 1710. 191. Nicht zu langsam. P fc fp 1. Keiner wird zu Schan- den, Wel- cher Got- tes cresc. Sollt ich sein der fp P cresc. Nein, das ist Er un= mög of a. &- her fällt der Him U. : fte, 1 1 cresc. Rud. Barth. Der zu Schan- den ward? 4. A lich, Du ge treu er Hort. cresc. harrt, d. dim. e ritar. * mel, Ch mich täuscht dein Wort. े * dim. e ritar. " 1 Was ihm Gott bestimmt. 2. Du hast zugesaget: Wer da bittet, nimmt, Wer da sucht, soll finden, Wer in festem Glauben Mutig klopfet an, Dem wird ohne Zweifel Endlich aufgethan." 3. Nun so will ichs wagen, Herr, auf dein Gebot, Alle meine Sorgen, Eign und fremde Not, All mein heimlich Grämen, Alles, was mich quält, Dir ans Herz zu legen, Der die Thränen zählt. 4. Du bist mein Erbarmer Und mein bester Freund, Meines Lebens Sonne, Die mir lacht und scheint Auch in finstern Nächten Und durchs Todesthal Mir hinüber leuchtet Zu des Lammes Mahl. G. Knat, † 1878. 190 192. Mäßig bewegt. P -B² 3 24 1. 4 + 445 = daß mir all hier im Dun- keln Möcht ein Strahl des Ach, mein Herz schwimmt mir in Thrä- nen Fühlt ein tie= fes, V. Heimwehlieder. Lich- tes fun- keln! Thei- ßes Seh- nen, cresc. TH Auf- ge- löst zu sein Von der schwe- ren Pein, cresc. # Wo die tief ste Schwer- mut flie- het, Und der Feind von dan- nen zie het. Ach, wer hilft mir doch! Ach, wer hilft mir doch! = AD 2. Ich weiß nichts als Jesu Wunden, Da manch Täublein Ruh gefunden; Ach, in diese Felsenklüfte Schwingt mein Geist sich durch die Lüfte; Da ist meine Ruh, Dahin eil ich zu; Hier ist doch für mich kein Bleiben, Ich will fest an Jesum gläuben,:,: Bei ihm ist gut sein.:,: 3. Wenn ich werd nach Zion kommen zu den auserwählten Frommen, Da will ich, mich zu erquicken, Gleich nach meinem Heiland blicken; Da werf Kreuz und Troft. 191 ich vor ihn Meine Krone hin, Will ein Halleluja singen Und vor Freuden jauchzend springen. Mit der Zionsschar.:,: 4. In Jerusalem dort oben, Wo wir ohne Sünd ihn loben, Scheint uns weder Mond noch Sonne, Tenn es leuchtet stets zur Wonne Gott selbst und das Lamm, Unser Bräutigam; Durch ihn sind in jenen Chören Alle selig ohn Aufhören::,: Eia, wärn wir da!:,: 193. Innig. 16 LC 1. cresc. P cresc. Nä her, mein Gott, zu Drückt mich auch Kum- mer P : dir, hier, 8 6 Soll doch trotz Kreuz und Bein Dies 8 - Nä- her Dro het mei- P L. Mason, † 1864. Nä- her, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! FH 6 zu man dir! mir; FE - ne Lo= sung sein: 6 1 2. Bricht mir wie Jakob dort Nacht auch herein, Find ich zum Ruheort Nur einen Stein; Ist auch im Traume hier Mein Sehnen für und für: Näher, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! 3. Geht auch die schmale Bahn Aufwärts gar steil, Führt sie doch himmelan Zu unserm Heil. Engel, so licht und schön, Winken aus selgen Höhn Näher, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! 4. Ist dann die Nacht vorbei, Leuchtet die Sonn, Weih ich mich dir aufs neu Vor deinem Thron, Baue mein Bethel dir Und jauchz mit Freuden hier: Näher, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! 5. Ist mir auch ganz verhüllt Dein Weg allhier, Wird nur mein Wunsch erfüllt: Näher zu dir! Schließt dann mein Pilgerlauf, Schwing ich mich freudig auf Näher, mein Gott, zu dir, Näher zu dir! Sara Fr. Adams. 192 194. Etwas ruhig. e+ H 1. Ich bin ein Pil- ger Got- tes hier auf Er- den Und wall an meines Hir- ten treu- er Hand; Ich möch- te gern ein Him- mels- bür- ger A cresc. oft noch bange, A werden, Denn dro- ben ist mein rech- tes Va ter land. Hier wird mir ? = 22 cresc. V. Heimwehlieder. 1 cresc. 2 P e cresc. H. Hauer. + Ich frag: Ach Herr, wie lange? Wann kommt der P 7 Tag, da ich im ew- gen Licht Darf schaun dein mildes Heilandsan- ge- sicht? Tod und Ewigkeit. 193 2. Zwar fühl ich schon dein Nahesein hienieden, Wenn aus dem Gnadenbrünnlein du mich tränkst Und deinen süßen wundervollen Frieden In meine schuldbeladne Seele sentst; Dann steh ich auf vom Staube Und jauchze laut: ich glaube! Mein Herz ist leicht, die Wolken sind dahin, Ich weiß gewiß, daß ich begnadigt bin. 3. Doch ach, sie bleiben nicht, die selgen Zeiten, Weil sich im Buſen noch die Sünde regt, Weil Fleisch und Geist noch täglich müssen streiten, Und Satan mir noch oftmals Wunden schlägt. Das beugt den Mut darnieder, Verstimmt die Jubellieder Und preßt der Brust den tiefen Seufzer aus: Ach, wär ich doch nur erst im Vaterhaus! 4. Nein, nein, die vollen ungetrübten Freuden, Sie blühn im dunkeln Thränenthale nicht; Hier giebts noch manchen Dornenstich zu leiden, und oft noch wechseln Finsternis und Licht: Drum sehn ich mich von hinnen Nach Salems goldnen Zinnen, Wo auf des kurzen Pilgerstandes Leid Mich labt des ewgen Lebens Herrlichkeit. G. Knat, † 1878. 194b.( 352.) Etwas langsam. P 6 8 1. Der Pil- ger aus der Fer 9: 6 8 P 2 = = leuch- ten sei ne Sterne, Dort sucht er ſei- 2. Posaunenbuch. C. Beurle. f ne Zieht sei- ner Hei- mat zu: ES - ne Ruh. Dort 2. Sein Sehnen geht hinüber, Sein Liebstes liegt im Grab: Die Blumen wachsen drüber, Die Blumen fallen ab. 3. In Königsstädten schimmert Des Goldes reiche Pracht; Und morgen sind zertrümmert Die Städte und die Macht. 4. Die Ströme ziehn hinunter Ins wogenreiche Meer; Die Welle geht drin unter, Man sieht sie nimmermehr. 5. Der Harfenton verklinget Im stillen Windeswehn; Der Tag, den er besinget, Muß heute noch vergehn. 6. Wer von dem Honigseime Der Ewigteit geschmeckt, Der Pilger ist daheime Nur, wenn das Grab ihn deckt. 7. Drum weckt ihn auch hienieden Das Heimweh früh und spät; Er sucht dort oben Frieden, Wohin sein Sehnen geht. Dr. Chr. G. Barth, † 1862. 13 194 195. 1. a 1 1 : Wer weiß, wie na he mir mein En Ach, wie ge- schwin- de und be- hen decresc. V. Heimwehlieder. # E Beit, her kommt der Tod: Mein Gott, mein Gott, ich bitt durch Chri- sti meine To des not! = Blut: Machs nur mit meinem En : decresc. K. = = de 1741. gut! 8: de! Hin geht die de Kann kom- men d.i 2. Es kann vor Nacht leicht anders werden, Als es am frühen Morgen war; Denn weil ich leb auf dieser Erden, Leb ich in steter Todsgefahr. Mein Gott, ich bitt 2c. 3. Herr, lehr mich stets mein End bedenken Und, wenn ich einstens sterben muß, Die Seel in Jesu Wunden senken Und ja nicht sparen meine Buß. Mein Gott, ich bitt 2c. 4. Ach Bater, deck all meine Sünde Mit dem Verdienste Christi zu, Darein ich mich festgläubig winde; Das giebt mir recht gewünschte Ruh. Mein Gott, ich bitt 2c. 5. Ich weiß, in Jesu Blut und Wunden Hab ich mir recht und wohl gebett; Da find ich Trost in Todesstunden Und alles, was ich gerne hätt. Mein Gott, ich bitt 2c. 6. Nichts ist, das mich von Jesu scheide: Nichts, es sei Leben oder Tod. Ich leg die Hand an seine Seite Und sage: mein Herr und mein Gott! Mein Gott, ich bitt 2c. 7. So komm mein End heut oder morgen: Ich weiß, daß mirs mit Jesu glückt. Ich bin und bleib in deinen Sorgen, Mit Jesu Blut schön ausgeschmückt. Durch deine Gnad und Christi Blut Machst dus mit meinem Ende gut. Amilia Juliana, Gräfin zu Schwarzb.- Rudolst., † 1706. 196.( 391.) Langsam. b Jichei m.f 3 4 1. 4 mf Freu bd mf Laß mich auf Christi Tod Einst froh von hin Die See= le nimm zu dir Hin- auf zu dei 음 den; = den. = Tod und Ewigkeit. Dann ru 1 ¤ mf P = T 110 stil len Gruft, Bis ihn dein All- machtswort 14 Le= ben ruft, Ins neu # 3 he sanft der Leib In sei = e Le p. Bertsch, † 1820. == Ins neu = = 13* ben ruft. 195 nen nen = e = ner dad PIP 2. Du, Jesu, bist der Weg, Die Wahrheit und das Leben, Du wollest mir zuletzt Aus Gnaden dieses geben, Daß ich, wenn mir erscheint Dereinst mein Sterbetag, Mit großer Freudigkeit, In dir entschlafen mag. 3. Herr, dieses klaren Worts: Ich leb und ihr sollt leben, Will ich durch deine Hilf Mich nimmermehr begeben. Sag, Jesu, Amen drauf, Ich sage dazu Ja! Es bleibt dabei, ich leb,:,: Amen! Halleluja.:,: 197. Christus, der ist mein Leben: siehe zu Nr. 6. 196 198. Etwas ruhig. P ( mü Idei d 3 4 1. 2 Du e des = ne e-0ist feuf f a. Herz, Son V. Heimwehlieder. noch ei= ne zest hier in A und wer = ne schei = de = net cresc. Ruh dei= cresc. fweiden: Wirf hin die en= det: So gehst du ein Last 3 vor han den, Auf, nen Banden, Und Lamm, das dich mit Freu- den Dort wird vor seinem Stuh- le schö- ne Kampf ge- en- det, Bald, bald der sau re Lauf voll2 und zu = PP licht! Sieh auf das nicht: Bald iſt der PP eil her dei= ner C zu! Ruh. P f 2. Die Ruhe hat Gott auserkoren, Die Ruhe, die kein Ende nimmt. Es hat, da noch kein Mensch geboren, Die Liebe sie uns so bestimmt. Das Lämmlein wollte darum sterben, Uns diese Ruhe zu erwerben; Es ruft, es locket weit und breit: Ihr müden Seelen und ihr Frommen, Versäumet nicht, heut einzukommen zu meiner Ruhe Lieblichkeit. 3. So kommet denn, ihr matten Seelen, Die manche Last und Bürde drückt. Eilt, eilt aus euren Kummerhöhlen, Geht nicht mehr krumm und sehr gebückt; Ihr habt des Tages Last getragen, Dafür läßt euch das Lämm Tod und Ewigkeit. 197 lein sagen: Ich selbst will eure Ruhstatt sein. Ihr seid mein Volk, gezeugt von oben; Ob Sünde, Welt und Teufel toben, Seid nur getrost und gehet ein. 4. Da ruhen wir und sind im Frieden Und leben ewig sorgenlos. Ach, faffet dieses Wort, ihr Müden; Legt euch dem Lamm in seinen Schoß! Ach, Flügel her! Wir müssen eilen Und uns nicht länger hier verweilen; Dort wartet schon die frohe Schar. Fort, fort, mein Geist, zum Jubilieren! Begürte dich zum Triumphieren! Auf, auf, es kommt das Ruhejahr! 3. S. Kunth, † 1779. 199. siehe f. S. 200. Etwas bewegt. mf t 1. 9pc cresc. Wo cresc. Fort, fort, mein Herz, zum Him- mel, Fort, fort, zum Him- mel zu! In diesem Welt- ge tüm- mel Ist für dich kei- ne Ruh: mf Got- tes Lämmlein wei- det, rei= tet; f 0. Ift et= ne Stätt beDa, da ist deine Ruh: Fort, fort, zum Him- mel zu! d. f 2. Fühlst du dich noch gebunden, Entreiß dich nur beherzt: Das Lamm hat überwunden, Was deine Seele schmerzt. Wie schwingt es seine Fahne Dort auf dem Siegesplane! Da blühet deine Ruh: Fort, fort, zum Himmel zu! 3. O Lamm auf Zions Hügel, Wie herrlich siehst du aus! O hätt ich Adlers Flügel, Ich flög noch heut nach Haus, Wo mit Triumph und Prangen Die Deinen dich umfangen In ewig süßer Ruh: Fort, fort, zum Himmel zu! 4. Jedoch soll mein Verlangen In deinem Willen ruhn, Mein Herz foll an dir hangen Und was du sagest thun; Ich will hier wartend stehen, Bis mich dein Mund heißt gehen: Fort, fort, zu deiner Ruh, Fort, fort, zum Himmel zu!" 198 199. Langsam. f 16 3 4 2-47 # 1. Hin nach oben möcht ich zie- hen, Hin nach mei- nes Va- ters P V. Heimwehlieder. G. Ruh te meine See le aus, 1 cresc. —M Haus; Wo die ew- gen Höhen glü- hen, Wo die Himmelsblumen blü- hen, Fr. Bilcher, † 1860. cresc. Ruh- te 6: dim. e ritard. D meine See= le P aug. pp. dim, e ritard. 2. Hätt ich Flügel, hätt ich Flügel, Flög ich auf zu meinem Stern; über Meere, Thäler, Hügel, Ohne Schranke, ohne Zügel:: Folgt ich immer meinem Herrn.:: 3. Ach, das war ein schöner Segen, Wenn er mit den Jüngern ging, Auf den Feldern, auf den Wegen Jedes Herz wie Maienregen:,: Seines Wortes Trost empfing.:,: 4. Ander Los ist uns bereitet: Wie auch grünet rings das Land, Wie sich rings die Ferne breitet Der uns rufet, der uns leitet,:,: Unser holder Freund entschwand.:,: 5. Aufgehoben, aufgenommen In den Himmel ist er nur; Herrlich wird er wiederkommen: Seine Treuen, Stillen, Frommen. Folgen immer seiner Spur.:: 6. Will mich denn zufrieden geben, Fassen mich in stillem Sinn; All mein Denken, all mein Streben, Meine Lieb und auch mein Leben:: Geb ich meinem Freunde hin.:,: Mar v. Schenkendorf, † 1817. 201. Ausdrucksvoll. P be Tod und Ewigkeit. Aus dem Englischen. mf. 1. Heimatland, Heimatland, O wie schön bist du! innig sehn ich mich nach dir, Nach deiner sel- gen Ruh. t Hei- mat überm Him- mels- zelt, Mein Her ze ist bei be mf Fine. P * 199 Herzf Welt ist mei- ne Hei- mat nicht, Mein Her ze ist nicht hier: Du 2 Die dir! P f_p D. C. al Fine. P 1 + P 2.:: Himmelwärts,:,: Richt ich meinen Blick. Dort sind schon meiner Lieben viel, Und ich bin noch zurück. Der Kampf ist heiß, die Tage schwül In dieser argen Welt; zu eng wirds mir im Weltgewühl, Zu eng im Wanderzelt. 3. Doch nicht lang, nicht mehr lang Währt die Prüfungszeit. Und dann wird mir im Vaterhaus Die ewge Seligkeit. Was nie ein menschlich Ohr gehört, Und noch kein Aug gesehn, Ja mehr, als je ein Mensch gedacht, Wird dort an mir geschehn. C. F. Paulus. 200 202 A. Urspr. S.-H. M. fe 1. 9€ g Wa- chet auf! ruft uns die Mit- ter- nacht heißt die se = la . V. Heimwehlieder. 2 # sehr hoch auf der Zin- ne: uns mit hel- lem Mun 3 de: @ Stim Stun + f 8 = me = de! - Ph. Nicolai 1599. Wach auf, du Stadt Je- ru- sa- lem! Wo seid ihr flu- gen Jungfrauen? + Der Wäch- ter fen Sie ruWohlauf, der Bräutgam kömmt! Steht auf, die Lampen nehmt! HalleluH bo. 8 용 ja! Macht euch be- reit Zu der Hoch- zeit: Ihr müsset ihm ent- ge- gen gehn! $ 18 2. Zion hört die Wächter singen; Das Herz thut ihr vor Freuden springen; Sie wachet und steht eilend auf. Ihr Freund kommt vom Himmel prächtig, Von Gnaden stark, von Wahrheit mächtig; Ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf. Nun komm, du werte Kron, Herr Jesu, Gottes Sohn! Hosianna! Wir folgen all Zum Freudensaal Und halten mit das Abendmahl. 3. Gloria sei dir gesungen Mit Menschen und mit Engelzungen, Mit Harfen und mit Zimbeln schön. Von zwölf Perlen sind die Thore An deiner Stadt; wir stehn im Chore Der Engel hoch vor deinem Thron. Kein Aug hat je gespürt, Kein Ohr hat je gehört Solche Freude; Drum jauchzen wir Und singen dir Das Halleluja für und für. Dr. Ph. Nicolai, † 1608. B. 146 a. 1. t A JGna S de Stür- men Tod und Ewigkeit. 7 Pfade! JZieht in Frieden eu- re Mit euch des gro- ßen Gottes Wenn euch Je- su Hän- de schir- men, Gehts un- ter Sonnenschein und + P ÷ Und seiner heil- gen En= gel Wacht! Ge- trost und froh bei Tag und Nacht. 1. Bg. Br. Hb. 2b. 8 Mit euch des großen Gottes Gna 1. 7 = wohl, lebt wohl im Herrn! Er sei euch nimmer fern, Spät und frühe! Vera geßt uns nicht In seinem Licht, Und wenn ihr sucht sein An- ge- sicht. Ph. Nicolai 1599. 201 2a. Hb. a Lebt 2b. Bg. Br. de In sei- nem Licht, In sei- nem Licht, Nach derselben Weise: Nr. 168. 172 a. 183. f. 3st. Ausg. 202 203. Etwas ruhig. P 6² a L 8 Welt fei- ne 9 A an= H P 6 : 1. Wo findet die See le die Hei- mat, die Ruh? = 8 8 deckt sie mit schüt- zen- den Fit- ti- chen zu? 표 6 a Frei b 2 -8 = V. Heimweblieder. 其 -9fech- ten kann? d. statt mir an, e P P + cresc. 8cresc. etf P Hei mat der See le ist dro- ben im Licht, Aus dem Englischen. * i et 8 Wo Sün- de nicht kom- men, nicht P cresc. * cresc. Wer Ach bietet die 86 8 Nein, nein, nein, nein, hier ist sie nicht, Die O e 7 cresc. cresc. droben im Licht. Tod und Ewigkeit. 203 2. Verlasse die Erde, die Heimat zu sehn, Die Heimat der Seele, so herrlich, so schön! Jerusalem droben, von Golde erbaut, Ist dieses die Heimat der Seele, der Braut?:: Ja, ja, ja, ja, dieses allein Kann Ruhplat und Heimat der Seele nur sein!:,: 3. Wie selig die Ruhe bei Jesu im Licht! Tod, Sünde und Schmerzen die kennt man dort nicht. Das Rauschen der Harfen, der liebliche Klang, Bewillkommt die Seele mit süßem Gesang.:: Ruh, Ruh, Ruh, Ruh, himmlische Ruh Im Schoße des Mittlers, ich eile dir zu.:;: Fr. 2. Jörgens, † 1837. 204 a.( 394). Weise: Wie sie so sanft ruhn. Langsam und zart. 1. Ich hab von fer- ne, Herr, deinen Thron er- blickt 3 4 P # 4 ger= ne Mein Herz vorausgeschickt Und hät- te mf t cresc. D + Fr. Burch. Beneken, † 1818. cresc. ritar. Le ben, Schöp- fer der Geister, dir hin= = I Und hät- te gerne mein mü- des Fot ge= ge= ben. ftp mf ritar. 2. Das war so prächtig, Was ich im Geist gesehn; Du bist allmächtig, Drum ist dein Licht so schön. Könnt ich an diesen hellen Thronen Doch schon von heute an ewig wohnen. 3. Nur bin ich fündig, Der Erde noch geneigt, Das hat mir bündig Dein heilger Geist gezeigt. Ich bin nicht völlig schon gereinigt, Noch nicht ganz innig mit dir vereinigt. 4. Doch bin ich fröhlich, Daß mich kein Bann erschreckt; Ich bin schon selig, Seitdem ich das entdeckt! Ich will im Leiden mich noch üben Und dich zeitlebens inbrünstig lieben. 5. Ich bin zufrieden, Daß ich die Stadt gesehn; Und ohn Ermüden Will ich ihr näher gehn Und ihre hellen goldnen Gassen Lebenslang nicht aus den Augen lassen. 3. T. Hermes, † 1821. 204 204b. SPE Di C 1. JO E- wig- keit, du Don- ner- wort, Schwert, das durch die Ewig- teit, Zeit ohne Zeit: Ich weiß vor großer H JJ See- le bohrt, O An- fang son- der En de! Traurigkeit Nicht, wo ich mich hin- wen- de. = 205 a. Langsam. 3 24 50 Her ze bebt, Daß mir die Zung am Gaumen klebt. V. Heimwehlieder. 2. O Ewigkeit, du machst mir bang! O ewig, ewig ist zu lang; Hier gilt fürwahr kein Scherzen. Drum, wenn ich diese lange Nacht, Zusamt der großen Bein betracht, Erschreck ich recht von Herzen. Nichts ist zu finden weit und breit So schrecklich als die Ewigkeit. 3. Ach Gott, wie bist du so gerecht; Wie strafest du die bösen Knecht Im heißen Pfuhl der Schmerzen! Auf kurze Sünden dieser Welt Hast du so lange Bein bestellt! Ach! nimm dies wohl zu Herzen; Und merk auf dies, o Menschenkind; Kurz ist die Zeit, der Tod geschwind. 4. Wach auf, o Mensch, vom Sündenschlaf; Ermuntre dich, verlornes Schaf, Und beffre bald dein Leben. Wach auf! es ist doch hohe Zeit, Es kommt heran die Ewigkeit, Dir deinen Lohn zu geben. Vielleicht ist heut der letzte Tag: Wer weiß noch, wie man sterben mag. Joh. Rist, † 1667. P 3 4 Nach Schop 1642. Joh. Crüger 1653. P a Mein ganz er- schrock- nes 61. Un= ter Li= lien je ner Freuden Sollst du weiden, F a C. Voigtländer, † 1857. 2. 6 See- le, schwin- ge hen = mf Tod und Ewigkeit. = 205 b. Kräftig. P dich em- por! Als 1 de, Je su Hän de öffnen schon das Per len- thor. e • + d mf 2. Laßt mich gehen, laßt mich laufen Zu dem Haufen derer, die des Lammes Thron Nebst dem Chor der Seraphinen Schon bedienen mit dem reinsten Jubelton. 3. Löse, erstgeborner Bruder, Doch die Ruder meines Schiffleins, laß mich ein In den stillen Friedenshafen Zu den Schafen, die der Furcht entrücket sein. 4. O wie bald kannst du es machen, Daß mit Lachen unser Mund erfüllet sei! Du kannst durch des Todes Thüren Träumend führen und machst uns auf einmal frei. gehn; Der dun- keln Erd 5. Du hast Sünd und Straf getragen, Furcht und Zagen muß nun ferne von mir gehn! Tod! dein Stachel liegt darnieder, Meine Glieder werden fröhlich auferſtehn. 3. L. Konr. Allendorf,+ 1773. ein Ad ler fleuch be€ 1. Nein, nein, das ist kein Ster= ben, 3u seinem Gott zu 205 9 ent flie hen Und = Le zu 9. der Heimat 206 e ziehen, In rei- ne Ster- nen- höhn, In rei ne Ster- nen- höhn. -do 2. Nein, nein, das ist kein Sterben, Ein Himmelsbürger sein, Beim Glanz der ewgen Kronen In süßer Ruhe wohnen,:,: Erlöst von Not und Pein.:,: 3. Nein, nein, das ist kein Sterben, Der Gnadenstimme Ton Voll Majestät zu hören:„ Komm, Kind, und schau mit Ehren:,: Mein Antlig auf dem Thron!", 4. Nein, nein, das ist kein Sterben, Dem Hirten nachzugehn! Er führt sein Lamm zu Freuden Und wird es ewig weiden,:,: Wo Lebensbäume stehn.:,: 5. Nein, nein, das ist kein Sterben, Mit Herrlichkeit gekrönt, Sich zu den Selgen schwingen Und Jesu Sieg besingen,:,: Der uns mit Gott versöhnt.:,: Caesar Malan, 1864. 206. Langsam. P C 1. V. Heimwehlieder. J 96 Wie wird uns sein, wenn end- lich nach dem schweren, Doch nach dem Wir aus der Frem- de in die Hei- mat keh- ren Und ein- ziehn P leg- ten aus gekämpften Streit = in das Thor der E- wig = = feit, 2 P Wenn wir den letzten Staub von unsern # 0; Fü- ßen, Den leg- ten Schweiß vom An- gesicht ge- wischt und in der Tod und Ewigkeit. 207 6 Nä- he se- hen und be grüßen, Was oft den Mut im Pil- gerthal er quickt! = a 2. Wie wird uns sein, wenn wir vom hellen Strahle Des ewgen Lichtes übergossen stehn Und, o der Wonne! dann zum ersten Male Uns frei und rein von aller Sünde sehn; Wenn wir durch keinen Makel ausgeschlossen Und nicht zurückgescheucht von Schuld und Bein Als Himmelsbürger, Gottes Hausgenossen Eintreten dürfen in der Selgen Reihn. 3. Wie wird uns sein, wenn nun dem Liebeszuge Zu dem, der uns den Himmel aufgethan, Mit ungehaltnem sehnsuchtsvollem Fluge Die freigewordne Seele folgen fann; Wenn nun vom Aug des Glaubens lichte Hülle Wie Nebel vor der Morgensonne fällt, Und wir den Sohn in seiner Gottesfülle Erblicken auf dem Thron als Herrn der Welt! 4. Wie wird uns sein, wenn wir ihn hören rufen: Kommt, ihr Gesegneten! Wenn wir im Licht, Dastehend an des Gottesthrones Stufen, Ihm schauen in sein gnädig Angesicht; Die Augen sehn, die einst von Thränen flossen Um Menschennot und Herzenshärtigkeit, Die Wunden, die das teure Blut vergossen, Das uns vom ewgen Tode hat befreit! 5. Wie wird uns sein? O, was kein Aug gesehen, Kein Ohr gehört, kein Menschensinn empfand, Das wird uns werden, wird an uns geschehen, Wenn wir hineinziehn ins gelobte Land. Wohlan, den steilen Pfad hinan geklommen! Es ist der Mühe und des Schweißes wert! Dahin zu eilen und da anzukommen, Wo mehr, als wir verstehn, der Herr beschert! Ph. Spitta, † 1859. 135. Nach der vorigen Weise. 1. O selig Haus, wo man dich aufgenommen, Du wahrer Seelenfreund, Herr Jesu Christ, Wo unter allen Gästen, die da kommen, Du der gefeiertste und liebste bist; Wo aller Herzen dir entgegen schlagen, Und aller Augen freudig auf dich sehn, Wo aller Lippen dein Gebot erfragen, Und alle deines Winks gewärtig stehn! 2. O selig Haus, wo Mann und Weib in Einer, In deiner Liebe Eines Geistes sind; Wo beide Eines Heils gewürdigt, keiner Im Glaubensgrunde anders ist gesinnt; Wo beide unzertrennbar an dir hangen In Lieb und Leid, Gemach und Ungemach, Und nur bei dir zu bleiben stets verlangen, An jedem guten, wie am bösen Tag! 3. O selig Haus, wo man die lieben Kleinen Mit Händen des Gebets ans Herz dir legt, Du Freund der Kinder, der sie als die Seinen Mit mehr als Mutterliebe hegt und pflegt; Wo sie zu deinen Füßen gern sich sammeln Und horchen deiner süßen Rede zu Und lernen früh dein Lob mit Freuden stammeln, Sich deiner freun, du lieber Heiland, du. 4. O selig Haus, wo Knecht und Magd dich kennen und wissend, wessen Augen auf sie sehn, Bei allem Werk von Einem Eifer brennen, Daß es nach deinem Willen mag geschehn; Als deine Diener, deine Hausgenossen, In Demut willig und in Liebe frei, Das Ihre schaffen froh und unverdrossen, In kleinen Dingen zeigen große Treu. 5. O selig Haus, wo du die Freude teilest, Wo man bei keiner Freude dein vergißt: O selig Haus, wo du die Wunden heilest Und aller Arzt und aller Tröster bist, Bis jeder einst sein Tagewerk vollendet, Und bis sie endlich alle ziehen aus Dahin, woher der Vater dich gesendet, Ins große, freie, schöne Vaterhaus! Ph. Spitta,+ 1859. 208 208. Mäßig. 3 24 1. 64 P tröſt, + P Pa=- ra= die= se Herrn des Le- bens 0: Wer überwindet, soll vom Holz ge- nie- ßen, Das in dem Er soll von keinem Tod noch& lend wis- sen, Wenn er dem = • Mit Himmelsga 13 cresc. V. Heimwehlieder. Got- tes grünt, red = lich dient; 6 cresc. Und er wird ha bd े P ben, und er wird ha Der wird ihn la W. A. Auberlen. : ben, Was e wig = ben, Was e wig P = tröſt. ben P 2. Wer überwindet, dem soll nichts geschehen Vom andern Tode, der die Seele quält; Er soll das Angesicht des Vaters sehen, Wo das erwählte Heer sein Lob erzählt. Nach tapferm Ringen Soll er ihm singen:: Und Opfer bringen In Heiligkeit.:,: 3. Wer überwindet, soll ganz weiß gekleidet Und in das Lebensbuch geschrieben sein, Wo seinen Namen nichts vertilgt noch scheidet, Und ich bekennen will:„ du, du bist mein!" Vors Vaters Throne, Bei dem ich wohne, :,: Wird ihm die Krone Des Heils geschenkt.:,: Tod und Ewigkeit. 209 4. Wer überwindet, soll im Himmel sißen Auf meinem Stuhl, gleich wie ich überwand; Ich mußt ja in der Welt auch Blutschweiß schwißen, Nun siz ich zu des Vaters rechter Hand: Hier soll sich laben An Himmelsgaben :: Und Ruhe haben, Wer recht gekämpft.:: 5. O Jesu, hilf du mir selbst überwinden! Der Feinde Zahl ist groß, ach komm geschwind! Welt, Teufel, Fleisch und Blut samt meinen Sünden Sind mir zu stark, o Herr, erhör dein Kind! So soll dort oben Mein Geist dich loben,:,: Wenn ich erhoben Den Sieg erlangt.:,: Gottfr. Arnold, † 1714. 207. Innig. Jstän Thei C 1. : = JO Jeru- sa- lem du ( Und das eng- li- sche Ge = P dig ehrt lig! hört: cresc. e ritar. Hin zu N. dei = schöne, Da man Gott betö ne: Heilig, heilig, Ach, wann komm ich = ner Bür- ger Zahl! doch ein R: 8 mal 4 cresc, e ritar. 2. Ach, wie wünsch ich dich zu schauen, Jesu, liebster Seelenfreund, Bäldest in den Salemsauen, Wo man nimmer tlagt und weint, Sondern in dem höchsten Licht Schauet Gottes Angesicht! 3. O der Auserwählten Stätte, O der Seligen Revier! Ach, daß ich doch Flügel hätte, Mich zu schwingen bald von hier Nach der neuerbauten Stadt, Welche Gott zur Sonne hat. 4. Soll ich aber länger bleiben Auf dem ungestümen Meer, Da mich Wind und Wellen treiben Durch so manches Leidbeschwer, Ach, so laß in Kreuz und Pein Hoffnung meinen Anter sein. 5. Sodann werd ich nicht ertrinken, Ich behalt den Glaubensschild! Christi Schifflein kann nicht sinken, Wär das Meer auch noch so wild: Obgleich Maſt Fr. R. Hiller, † 1726. und Segel bricht, Läßt doch Gott die Seinen nicht! Posaunenbuch. 14 V. Heimwehlieder. 209.( 395.) Melch. Frank,(?) 1663 im Erfurter Gsb. ( üblich in lauter gleichwertigen Noten, mit doppelter Länge der mit bez.) 1.^ 5b. Hb. 210 2 2-4 1. ib 2 1 Jwär in dir! ( mehr bei mir. 2. 8 6 Je = ru sa lem, du hoch ge- baute Stadt, Wollt Gott, ich Mein sehn- lich Herz so groß Ber- lan- gen hat und ist nicht dd al 9AD. a 1. Lb. Han. Br.O. Sb. Weit 1 9-9AQ Br.Hb.Lb.O. Feld Schwingt es sich über al didd üt- ber Berg und Tha le, Weit ü- ber bla- ches 2. Br. Hb. : = Je ru- sa- lem, Schwingt es sich über al Br.Hb. le Und eilt aus dieser Welt. = le Und eilt aus dieser Welt. elé 우 2. Was für ein Volk, was für ein edle Schar Kommt dort gezogen schon? Was in der Welt von Auserwählten war, Seh ich die beste Kron, Die Jesus mir, der Herre, Entgegen hat gesandt, Da ich noch war so ferne In meinem Thränenland. 3. Propheten groß und Patriarchen hoch, Auch Christen insgemein, Die weiland dort trugen des Kreuzes Joch Und der Tyrannen Pein: Schau ich in Ehren schweben, In Freiheit überall, Mit Klarheit hell umgeben, Mit sonnenlichtem Strahl. Tod und Ewigkeit. 211 4. Wenn dann zulegt ich angelanget bin 3m schönen Paradeis, Von höchster Freud erfüllet wird der Sinn, Der Mund von Lob und Preis. Das Halleluja reine Spielt man in Heiligkeit, Das Hosianna feine Ohn End in Ewigkeit. 5. Mit Jubelflang, mit Instrumenten schön Auf Chören ohne Zahl, Daß von dem Schall und von dem süßen Ton Sich regt der Freudensaal, Mit hunderttausend Zungen, Mit Stimmen noch viel mehr, Wie von Anfang gesungen Das himmelische Heer. Joh. Matth. Meyfart, † 1642. 210 a. Ruhig bewegt. р р 1. Es giebt ein wun- der- schönes Land, Wo rei ne Freude P P 1 cresc. wohnt, Wo Haß und Ha- der sind verbannt, Weil dort die Lie- be B. e cresc. thront, Weil dort die Lie= be thront. d.. f 2. Da schleicht sich auch kein Kummer ein, Kein Unmut nagt das Herz, Die Nacht weicht stets des Lichtes Schein,:,: Dem Jubel aller Schmerz.:,: 3. Da füllt nur Lobgesang das Ohr, Kein Klaglaut wird gehört; Da drängt nicht Herrschsucht sich empor,:,: Kein Neid wird da genährt.:,: 4. Da freut man sich des andern Heil, Da lebt man, weil man liebt. Man hat an allem Guten Teil:: Und wird durch nichts betrübt.:,: 5. O wunderschönes Gottesland, Ach wann erreich ich dich? Wie lang bin ich von dir verbannt,:: Wie lang verbirgst du dich?:,: 6. Gern legt ich ab die schwere Last, Gern allen Erdentand; In dir nur such ich meine Rast,:,: Du schönes Gottesland.:;: 14* 212 210 b.( 396.) Choralmäßig. = be Joa Lie Schlußsegen. a Die Gna de un- sers Herrn Je su Chri : Christian Gregor, † 1801. 1 CON Gottes, und die Gemein- schaft des heil- gen Geistes sei mit uns allen! mit uns allen! A 9 = ſti, die men. 2 Kor. 13, 13. Berzeichnis der Parallel- Tonweisen. 6 zeilig; a. jambisch. H. 7. 7. 6. 7. 7. 8. Auf, laßt uns Zion bauen.. 164 Der Mond ist aufgegangen 43. 30 O Welt, ich muß dich 4. 45. 78 4 zeilig; a. jambisch. A. 7. 6. 7. 6. 194b Christus, der ist mein Leben Der Tag neigt sich zu Ende Der Pilger aus der Ferne Ein Gärtner geht im Garten. 108 Erwacht vom süßen Schlummer 34b Lebt wohl! wir sehn uns Seht ihr im Morgenlichte 145 87 132 107 Wie lieblich ists hienieden Wir haben einen Hirten. B. 8. 6. 8. 6. .. ♦ D. 7. 7. 7. 7. Gott sei Dank durch Jesu, komm doch selbst Nun, so bleibt es fest dabei E. 8. 7. 8. 7. 6. 197 42 Des Christen Schmuck und.. 186 Die Nacht vergeht, der Tag 51 . Nr. ● Es giebt ein wunderschönes 210 Lobt Gott, ihr Christen. 62a, 21b Nun danket all und 131. 14b C. 8. 8. 8. 8. ♦ 9 40 Christi Blut und Gerechtigkeit. Erhalt uns, Herr, bei deinem Erschienen ist der herrlich 143. 80b ( mit hinzugefügtem Halleluja) Herr Gott, dich loben alle 55. 129a Herr Jesu Christ, dich zu 27. 129b Herr Jesu Christ, wahr 163 34 77 Herr( O) Jesu Christ, meins Nun laßt uns den Leib Schick deine Friedensboten aus 165 Vom Himmel hoch, da. 52. 67b b. trochäisch. Habt ihr denn noch nie Heilge Liebe. Immer muß ich wieder lesen Seht ihr auf den. F. 10. 9. 10. 9. 35. 126b 134 .. 92 133, 84b 104 105 Nur mit Jesu will ich Pilger. 124 Wo man singet 15 5 zeilig; trochäisch. G. 8. 7. 8. 8. 7. Hin nach oben möcht ich ziehen 199 ( Weißt du, wieviel Sterne..238) I. 8. 8. 7. 8. 8. 7. Geh aus, mein Herz, und suche 23 Kommt her zu mir, spricht.. 160 K. 9. 8. 9. 8. 8. 8. Nr. 118 98 22a. 182. 72b 138 Wer nur den lieben Gott 100. 78b Wer weiß, wie nahe mir mein 195 Der beste Freund ist in dem Mir ist Erbarmung widerfahren O daß ich tausend Reicht euch die Hand b. trochäiſch. L. 7. 8. 7. 8. 7. 7. Großer Gott, wir loben 18. 162b Jesus, meine Zuversicht. 82. 169 Meinen Jesum laß ich nicht 50. 102 Sieh ein weites Totenfeld M. 7. 7. 8. 8. 7. 7. 161 Kleiner Knabe, großer Gott Weil ich Jesu Schäflein bin N. 8. 7. 8. 7. 7. 7. 90b . 22b Gott des Himmels 25. 121. Halleluja, Gott zu loben Unser Herrscher, unser König 26. 67 Jerusalem, du schöne. Werde licht, du Stadt der 0. 8. 8. 7. 8. 8. 7. 207 163b Jesus Christus herrscht als. 177 Ostern, Ostern, Frühlingswehen 83 Vater, sieh auf unsre Brüder. 141 Weihnacht, Weihnacht fehret 58 ● . 64 106 c. daktylisch. P. 11. 10. 11. 10. 11. 11. Einer ist König, Immanuel. Jesu, hilf siegen, du Fürste Jesus ist kommen, Grund 7 zeilig; jambisch. Q. 8. 7. 8. 7. 8. 8. 7. Allein Gott in der Höh sei Es ist das Heil uns kommen. 136 20 150b 159 . 162 214 Alphabetisches Register. Nr. Es ist gewißlich an der Zeit 202b Lobet den Herrn, ihr Heiden. 171 Nun freut euch lieben Christen 85 8 zeilig; a. jambisch. R. 7. 6. 7. 6. 7. 6. 7. 6. Befiehl du deine Wege. 5. 184b Dem Ewgen unsre Lieder 175. 176 Der Mensch hat nichts so 142c Du Stern in allen Nächten 173 Herzlich thut mich verlangen 69 Ich dank dir lieber Herre 80. 33b So feierlich und stille Steht auf, steht auf zum Valet will ich dir. Was macht ihr, daß ihr Wenn alle untreu werden ( Es kennt der Herr die Seinen 138) Wir reichen uns zum Bunde. 139 28 154 49. 99. 146b 144 125 S. 6. 7. 6. 7. 6. 6. 6. 6. Laß mich auf Christi Tod Nun danket alle Gott • ● Abendruhe nach des Tages Ach bleib bei uns, Herr Jesu Ach bleib mit deiner Gnade Ach Jesu mein, Was große Allein Gott in der Höh Auf alle, die Jesum. Auf, auf, ihr Reichsgenossen Auf, auf, mein Herz mit Auf Christi Himmelfahrt Auferstehn, ja auferstehn Auf, laßt uns Zion bauen Aus meines Herzens Grunde Befiehl du deine Wege Bis hieher hat mich Gott Brüder, seht die Bundesfahne Bund der Brüder. Christi Blut und Gerechtigkeit ● • 33. 46. 86 T. 7. 6. 7. 6. 6. 7. 7. 6. Aus meines Herzens Kommt, Brüder, laßt uns Von Gott will ich nicht lassen 46b 128 ♦ ♦ Alphabetisches Register. ( Zahl der Lieder 257.) Seite 38 Christ ist erstanden 30 Christus, der ist mein Leben 8 ♦ • 196 17 ♦ • b. trochäisch. U. 6. 5. 6. 5. 6. 5. 6. 5. Freiheit, die ich meine Jesu, Gnadensonne Ists auch eine Freude Keiner wird zu schanden V. 7. 6. 7. 6. 7. 6. 7. 6. Christus, der uns selig macht. 75a Jesu Leiden, Pein und Tod 41b Schwing dich auf zu deinem. 101 W. 8. 7. 8. 7. 8. 7. 8. 7. Dich zu lieben, das ist Leben. 39 ( Lieblich dunkel.) 130 159 42 86 90 89 41 44 O gesegnetes Regieren ( Herz und Herz vereint.) Wo ist Jesus, mein Verlangen 114 X. 8, 7, 8, 7, 7. 7. 8. 8. Freu dich sehr, o meine Seele Zion klagt mit Angst und. Y. 8. 5. 8. 5. 7. 7. 8. 5. Halleluja, Gott sei hoch 56. ( Ich wills wagen.) Ich will streben nach dem. 10 zeilig; trochäisch. Z. 8. 7. 8. 7. 8. 8, 8, 8. 8. 7. Liebster Jesu, liebster Jesu.. 71 ( Herr, ich lieb dich.) 77 Das neugeborne Kindelein. Dem König, welcher Blut 21 Der beste Freund ist in dem Der du in Todesnächten Der du mich vom Tod Der du noch in der letzten Der du zum Heil erschienen Der Herr hat Großes an uns 142b 119 . 137 . 191 7 141 Der Mond ist aufgegangen 146 Der Pilger aus der Ferne 56 Der Sabbath ist vergangen . Der Tag neigt sich zu Ende 11 Des Christen Schmuck und Nr. ♦ Danket dem Herrn! Wir danken ♦ 142a • 2 72 157 Seite 82 8 14 53 25 10 137 176 20 Der Hirte stirbt für seine Herde. 107 Der Mensch hat nichts so 148 125 176 40 193 40 39 183 Alphabetisches Register. Dich zu lieben, das ist Leben. Die Gnade sei mit allen Die Gnade unsers Herrn Jesu Die Nacht vergeht, der Tag Die Sach ist dein, Herr Jesu Die Seele Christi heilge mich Dies ist der Tag, den Gott Du Heiland lebst und sizest Du Štern in allen Nächten Eine Herde und ein Hirt Einer ist König, Immanuel Einer ists, an dem wir hangen Eines wünsch ich mir vor Ein feste Burg ist unser Ein Gärtner geht im Garten Ein getreues Herz zu wissen Ein Jauchzen geht durch alle Ein Lämmlein geht und trägt Ein Nam ist mir ins Herz Eins ist not, ach Herr, dies Erwacht vom süßen Schlummer Es giebt ein wunderschönes Es ist ein Born, draus Es ist ein Reis entsprungen Es ist gewißlich an der Zeit Es ist noch eine Ruh Es ist noch Raum in Jesu Es zieht ein stiller Engel Fahre fort, fahre fort Fels des Heils, geöffnet Fort, fort, mein Herz, zum Früh morgens, da die Sonn Fünf Brünnlein sind ● Herr Jesu, dir leb ich Herz und Herz vereint ● Herbei, o ihr Gläubigen Herr, du hast uns reich Herr Jesu Christ, dich zu uns ● . Geh aus, mein Herz, und suche Gelobt sei Gott im höchsten Goldne Abendsonne Gott fähret auf gen Himmel Gott ist die Liebe. Gott ist gegenwärtig. Gott wills machen Großer Gott, wir loben dich ● Habt ihr denn noch nie Halleluja, Gott sei hochgepreist Halleluja, Gott zu loben Halleluja, Lob, Preis Halleluja, schöner Morgen Halte selber bei mir Wacht Harre, meine Seele Heil'ge Liebe, Himmelsflamme Heimatland, o wie schön ♦ Seite 36 Hier stehen wir von nah und. 6 Hilf, Herr Jesu, laß gelingen 212 Hilf uns, Herr, in allen Dingen 50 Hin nach oben möcht ich ziehen Hinunter ist der Sonnenschein Hirte deiner Schafe . 175 ♦ • ● • • . . 81 55 Hosianna, Davids Sohn 24 Hosianna, gelobet sei.. 174 • 201 Ich habe nun den Grund 75 Ich hab genug ● Ich bete an die Macht der Liebe 116 87 Ich bin ein Pilger Gottes 192 169 Ich dank dir, lieber Herre 85 106 171 203 104 62 124 122 163 132 210 154 116 Ich hörte Jesu Freundesruf 150 Jch singe dir mit Herz und 57 Ich will dich lieben. 76 117 130 138 Ich hab von ferne 211 Jesu, dir leb ich 101 Jefu, geh voran 59 Jesu, Gnadensonne 90 Jesu, großer Wunderstern 196 Jesu, hilf siegen, du Fürste 170 Jesu, hochwillkommner Gaſt 149 Jesus Christus herrscht als 156 Jesus ist kommen, Grund 103 Jesus, meine Zuversicht 198 26 83 Ich will mich mit dir verloben Ich will streben nach dem. Ich will von meinem Jesu Jerusalem, du hochgebaute Immer muß ich wieder lesen 36 45 Reiner wird zu schanden ♦ 201 30 7 • In allen meinen Thaten 151 79 In Gottes Namen scheiden wir In jener letzten der Nächte st Gott für mich, so trete Ists auch eine Freude ● ♦ ● 123 Kleiner Knabe, großer Gott 12 Komm, o komm, du Geist des Liebster Jesu, deine Wunden Liebster Jesu, wir sind hier ♦ 25 97 Laß mich auf Christi Tod 28 Laß mich dein sein und bleiben 109 Laßt mich gehn 185 Laßt uns jauchzen, laßt uns . 139 Lebt wohl, wir sehn uns 199 Liebe, die du mich zum Bilde 54 Komm zu dem Heiland 100 56 König, dem tein König gleichet König Jesu, streite, siege 215 • Lobe den Herren, den mächtigen Lobe den Herren, o meine 136 Lobet den Herrn, ihr Heiden . Seite 97 68 2 197 38 99 111 49 ● • 189 65 29 184 Komm, heiliger Geist, Herre Gott 94 19 Kommt, Brüder, laßt uns 134 ● ● ♦ ● ● ● ● . 9 3 ● 126 19 165 64 177 168 86 113 150 72 49 142 102 178 201 195 49 122 139 153 28 73 32 15 16 173 216 Alphabetisches Register. Lobt froh den Herrn, ihr Lobt Gott, ihr Christen, alle Löwen, laßt euch wiederfinden Mache dich, mein Geist, bereit Macht hoch die Thür, die Thor Marter Gottes, wer kann dein Meinen Heiland im Herzen Meinen Jesum laß ich nicht Mein Freund, wie dank ichs Mein Herze, rede mir nicht drein 155 Mein Schöpfer steh mir bei 164 ♦ • Mir ist Erbarmung widerfahren. Mir nach, spricht Christus ♦ ♦ Mit dem Herrn fang alles an Mit Ernst, o Menschenkinder Morgenglanz der Ewigkeit Morgenstern auf finstre Nacht Näher, mein Gott, zu dir Nein, nein, das ist kein Sterben. Seite 27 Seht ihr auf den grünen 62 Seht ihr im Morgenlichte 158 Sei angebetet und gepriesen 10 Sei mir tausendmal gegrüßet 46 Sicher in Jesu Armen Nicht menschlicher Rat Nun bitten wir den heiligen Nun danket alle Gott Nun danket all und bringet Ehr Nun jauchze, Zion, freue dich Nun laßt uns gehn und treten Nun laßt uns Gott dem Herren Nun preiset alle Gottes Nun ruhen alle Wälder Nun singet und seid froh Nun, so bleibt es fest dabei Nur frisch hinein, es wird so Nur mit Jefu will ich Pilger O daß doch bald dein Feuer O daß ich tausend Zungen O daß mir allhier im Dunkeln O drückten Jesu Todesmienen O du fröhliche, o du selige OEwigkeit, du Donnerwort O Haupt voll Blut und Wunden Oheilger Geist, kehr bei uns O heilige Dreifaltigkeit O hilf, Christe, Gottes Sohn O Jerusalem, du schöne O Jesu Christe, wahres Licht selig Haus, wo man dich Oftern, Ostern, Frühlingswehen Welt, sieh hier dein Leben. Dwie lieblich ists und fein Reicht euch die Hand, geliebte Ruhe hier, mein Geist, ein wenig Schick deine Friedensboten. Schmücke dich, o meine Seele Schmückt das Fest mit Maien Schönster Herr Jesu, Herrscher Schwing dich auf zu deinem Segne und behüte uns 92 145 74 118 74 Sieh, ein weites Totenfeld 167 42 Singt, ihr heilgen Himmelschöre 66 110 So feierlich und stille 31 22 So lange Jesus bleibt 55 13 178 So nimm denn meine Hände Speise, Vater, deine Kinder Sprich, o Herr, dein Amen 155 Starter Herr Zebaoth 105 126 157 1 Steht auf, steht auf zum 160 134 Stille Nacht, heilige Nacht 60 68 33 Thut mir auf die schöne Pforte Tochter Zion, freue dich 35 46 191 33 205 Unsern Ausgang segne Gott Unter Lilien jener Freuden 181 Bater, sieh auf unsre Brüder 92 Verzage nicht, du Häuflein klein 18 Vom Himmel hoch, da komm Wach auf, du Geist der ersten Wach auf, mein Herz, und Wachet auf, ruft uns die Wann grünt dein ganzer Warum sollt ich mich denn Was hätt ich, hätt ich Jesum Was ist die Macht 60 140 Was macht ihr, daß ihr weinet 188 Weihnacht, Weihnacht fehret 129 Weil ich Jesu Schäflein bin 23 Wen Jesus liebt 137 51 70 70 180 5 Seite 114 24 Wenn alle untreu werden 190 Wenn ich ihn nur habe 80 Werde licht, du Stadt der 53 Wer ist wohl, wie du 204 Wer überwindet, soll vom 71 Wer weiß, wie nahe mir mein 96 Wer will ein Streiter Jesu sein 34 Wie groß ist des Allmächtgen 78 Wie lieblich ists hienieden 209 Wie mit grimmgem Unverstand 34 Wie soll ich dich empfangen 207 Wie wird uns sein -88 Willkommen, Held im Streite 5 Wirf Sorgen und Schmerz 140 Wir haben einen Hirten 143 Wir reichen uns zum Bunde 80 Wo findet die Seele die Heimat 170 Wohin, o müder Wandrer du 179 Wo ist Jesus, mein Verlangen 98 Wollt ihr wissen, was mein 119 Wo man singet, Herr 108 3ieht in Frieden eure Pfade 14 Zu Bethlehem geboren . 204 147 166 52 172 70 200 97 182 121 162 152 58 114 127 131 128 69 3 208 194 161 22 138 186 48 206 84 184 115 144 202 100 120 112 16 201 66 Wie sie so sauft wuhn S.20 Inches 1 Centimetres Blue 2 3 4 Cyan 2 5 45 6 17 Farbkarte# 13 Green 3 ¹8 Yellow 19 4 10 Red 5 11 12 13 Magenta 14 6 15 White 16 17 7 3/ Color 18 19 B.I.G. Black 8